Ausstellungen
bis 1. November 2026: Spielzeug im Alten Bau
Bevor sie einer neuen Sonderausstellung Platz macht, bietet sich bis zum 1. November noch einmal die Gelegenheit, im dritten Obergeschoss des Geislinger Stadtmuseums im Alten Bau auf eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt des Spielzeugs zu gehen. Die Bandbreite reicht von Schachspielen, Blechspielzeug und Zinnsoldaten bis zum Puppenhaus von Lore Steck. Auch Steiff-Elefanten, Holzkrokodile und Playmobilfiguren warten im Oktober noch auf große und kleine Gäste. Ein Höhepunkt zum Saisonabschluss ist der letzte Vorführtag des Modells der Geislinger Steige: Am Sonntag, 18. Oktober, wird die Miniaturwelt noch einmal zum Leben erweckt. Auf einer Länge von 25 Metern fahren Modelleisenbahnen der Spurweite Z über die Steige zwischen dem Geislinger Bahnhof und Amstetten. Die ehrenamtlichen Modelleisenbahner stehen dabei nicht nur Eisenbahnfans Rede und Antwort und informieren über das eindrucksvolle Modell des Geislinger Jahrhundertbauwerks.
8. Oktober bis 31. Dezember 2026: Anschauliches von Ulrich Brauchle
"Anschaulich" - unter diesem Titel wird am Donnerstag, 8. Oktober um 19 Uhr im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen die Ausstellung des Ellwanger Künstlers Ulrich Brauchle eröffnet. Gezeigt werden Bleistiftzeichnungen, Ölbilder und Ölpastellbilder. Der Künstler vereinigt neue Malerei und Zeichnung, die zum Anschauen einlädt. Thematisch bewegen sich die Werke auf dem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Figürliches tritt hier ebenso auf, wie Landschaftliches. Der Bildträger wird in einem ernsten Spiel mit den Gestaltungselementen geformt und bearbeitet, Linien und Flächen werden zum Sprechen gebracht; in einer visuellen Bildsprache, die nur durch konzentriertes Anschauen gelernt und ausgeübt werden kann. Künstliche Intelligenz wird hier durch künstlerische Intelligenz ersetzt. Alles zeigt sich scheinbar einfach und anschaulich und ist doch hochkomplex und in sich ruhend.
Eröffnet wird die Ausstellung durch Landrat Dr. Joachim Bläse, Ulrich Brauchle führt im Anschluss daran in seine Ausstellung ein. Für die musikalische Umrahmung sorgen Ulrich Brauchle und Norbert Botschek. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Dezember zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes. Künstler-Führungen mit Ulrich Brauchle finden am Donnerstag, 19. November und Donnerstag, 10. Dezember jeweils um 17.30 Uhr statt.
bis 1. November 2026: Das Schaffen von Wolfgang Gäfgen
Zum 90. Geburtstag des 2024 verstorbenen Künstlers Wolfgang Gäfgen erinnern der Kunst- und Geschichtsverein Geislingen, der Kunstverein Eislingen und die Wolfgang Gäfgen Stiftung mit einer gemeinsamen Ausstellung an sein vielseitiges künstlerisches Schaffen. Unter dem Titel „Wolfgang Gäfgen »in memoriam«“ werden vom 20. September bis 1. November an zwei Ausstellungsorten Arbeiten aus nahezu fünf Jahrzehnten seines Schaffens gezeigt.
Wolfgang Gäfgen (1936 in Hamburg geboren und 2024 in Esslingen gestorben) arbeitete in verschiedenen bildnerischen Medien, darunter Zeichnung, Tiefdruck, Holzdruck, Papierschnitt und Fotografie. Er lebte und arbeitete in Stuttgart sowie von 1961 bis 2012 parallel in Paris. Von 1983 bis 2002 lehrte er als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und prägte zahlreiche Künstlerinnen und Künstler der nachfolgenden Generation. Seit den 1960er-Jahren war sein Werk in deutschen und französischen Galerien und Museen sowie bei international renommierten Ausstellungen, darunter der documenta 6 in Kassel, vertreten.
Die beiden Ausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte und ergänzen sich durch ausgewählte Referenzwerke. In der Galerie im Alten Bau des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen sind frühe Zeichnungen und Drucke sowie späte Fotografien zu sehen. Der Kunstverein Eislingen präsentiert späte Zeichnungen und Holzdrucke, Papierschnitte sowie frühe Fotografien. Beide Präsentationen werden durch Referenzwerke ergänzt und nehmen teilweise direkt aufeinander Bezug.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Moloko Verlag, der am 1. November bei den Finissagen an beiden Ausstellungsorten vorgestellt wird.
Die Ausstellung in Geislingen in der Galerie im Alten Bau ist von Dienstag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei Die Ausstellung Eislingen in Bahnhofstraße 12, ist von Donnerstag bis Samstag, 16 bis 18 Uhr, am Sonntag, von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt frei.
bis 12. November 2026: Kunst im Lindenhof
Kunst kennt keine Altersgrenzen und bietet vielfältige Möglichkeiten, sich auszudrücken. Das zeigt die Ausstellung „Kunst im Lindenhof“, die im 1. Obergeschoss des Rathauses Schwäbisch Gmünd zu sehen ist. In der Ausstellung treffen drei unterschiedliche kreative Bereiche aufeinander: die Senioren Kunstwerkstatt auf dem Lindenhof, das Kunstatelier der Martinus Schule und die Kunst aus der Vinzenz von Paul Werkstatt. So unterschiedlich die Künstlerinnen und Künstler, ihre Lebenssituationen und Herangehensweisen auch sind – verbunden sind die ausgestellten Arbeiten durch die Freude am kreativen Schaffen, am Experimentieren und am individuellen Ausdruck. Die Senioren Kunstewerkstatt entstand Ende der 1990er-Jahre im Rahmen der Erwachsenenbildung der Stiftung Haus Lindenhof. In der Tagesbetreuung in Bettringen treffen sich ältere Menschen regelmäßig zum gemeinsamen kreativen Arbeiten. Die Kunstwerkstatt bietet dabei Raum für Begegnung, neue Ausdrucksformen und persönliche Entfaltung. Im Mittelpunkt stehen die Freude am Tun und das Experimentieren mit unterschiedlichen Materialien und Techniken. Durch zahlreiche Projekte und Ausstellungen haben die Kunstschaffenden bereits viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfahren.
Das Kunstatelier der Martinus Schule richtet sich an Schüler im Alter von neun bis 20 Jahren. In einem geschützten Rahmen können sie sich kreativ ausprobieren, entspannen, Neues wagen und eigene Ausdrucksformen finden. In individuellen Workshops oder kleineren Gruppen entstehen Arbeiten zu unterschiedlichen Themen, Materialien, Werkzeugen und Techniken. Die Kunst bietet den jungen Menschen dabei eine Möglichkeit, sich selbst wahrzunehmen und sichtbar zu machen. Auch gemeinsame Projekte mit anderen Schulen und Einrichtungen gehören zum Angebot.
Die Kunst aus der Vinzenz von Paul Werkstatt hat ihre Wurzeln im Jahr 2004. Damals begann Maria Studinsky, eine der ersten Beschäftigten der Seniorengruppe, mit großer Begeisterung zu malen. Ihre Kreativität und Freude am Gestalten wurden von der damaligen Leiterin der Seniorengruppe, Artrid Schacherl, aufgegriffen und fest in die Gruppenaktivitäten integriert.
Im Laufe der Jahre kamen zahlreiche weitere Werke hinzu, unter anderem von Sonja Kraus und Gudrun Bach. Die Bilder sind so vielfältig und einzigartig wie die Menschen, die sie geschaffen haben. Ein Teil dieser Arbeiten befindet sich in der Sammlung von Dr. Robert Craffonara, der über viele Jahre auf dem Lindenhof tätig war und die Kunstschaffenden dort regelmäßig besuchte. Er schätzte insbesondere die Lebendigkeit und Authentizität der entstandenen Werke. Seine Sammlung möchte er nun der Stiftung Haus Lindenhof zur Verfügung stellen.
Mit „Kunst im Lindenhof“ bringt die Ausstellung unterschiedliche Generationen, Lebenswelten und Formen des künstlerischen Ausdrucks zusammen. Die Besucher erwartet eine vielseitige Sammlung, die dazu einlädt, genauer hinzuschauen, Neues zu entdecken und die Freude am kreativen Schaffen zu erleben.
bis 2. November 2026: "Wer bin ich – wer will ich sein?"
"Wer bin ich – wer will ich sein?" – womöglich die beiden essenziellsten Fragen des Mensch-Seins. Diese nahm Monika Maurer (Medizinische Fachangestellte in der Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie (KJPP) im Klinikum Christophsbad sowie freie Künstlerin) zum Anlass und als Motto, um ein ganz besonderes Kunstprojekt ans Licht der Welt zu bringen: Kinder und Jugendliche der Kinder- und Jugendpsychiatrie und aus dem Kinderhaus Villa Marie haben in den zurückliegenden Monaten beeindruckende Selbstporträts angefertigt. Der Eintritt ist frei. „Menschen gestalten Porträts, sie malen sich selbst und andere. Weil sie sich besser verstehen und weil sie dadurch anderen ihre Identität nahe bringen wollen, ihr So-Sein. Das Selbstporträt hilft, die Sicht auf sich selbst zu gestalten, zu zeigen und festzuhalten. In dieser Ausstellung möchten wir den jungen Künstlern den Raum geben, ihr Selbst, ihre Identität, und ihre Träume, ihre ureigene Perspektive sichtbar zu machen“, erklären die Kuratorinnen Monika Maurer und Andrea Bäumler-Hergül (Fachkoordinatorin und Chefarztassistentin in der KJPP). Die beiden ergänzen: "Es ist eine Möglichkeit, sich durch künstlerische Gestaltung zu entdecken. Eine Möglichkeit in eigener künstlerischer Sprache zu sagen: Ich bin, wer immer ich sein will." Gleichzeitig stehen auch die Entdeckung des Selbst und des Ich, die Entdeckung des Anderen und des Gegenübers sowie die Entdeckung der Welt im Mittelpunkt. Die Ausstellung "Wer bin ich – wer will ich sein?" stellt ein Gemeinschaftsprojekt von Mitarbeitenden des Klinikums Christophsbad, des Psychiatriemuseums MuSeele und der Bruderhaus Diakonie dar. Vertreter der Institutionen sprechen einführende Worte zur Vernissage. Die Ausstellung ist bis zum 2. November zu sehen.
bis 15. Oktober 2026: Vom Feuertopf zum Elektroeisen
„Vom Feuertopf zum Elektroeisen" so nennt die Künstlerin Elke Tawfik ihre Ausstellung, die in der Galerie des Generationentreffs Spitalmühle in Schwäbisch Gmünd zu sehen ist. Die Kunstwerke werden mit Encaustic gemalt. Encaustic klingt ganz modern, ist aber gleichzeitig uralt, sogar älter als die Ölmalerei. Die Methode kannten schon die Ägypter vor 3000 Jahren, wie auch die Griechen. In Wachs gebundene Farbpigmente werden heiß auf Holz aufgetragen, wie bei Mumienportraits, oder auf Steinwänden (Pompeji) oder auf Elfenbein. Die Ausstellung " ist bis Mitte Oktober in der Galerie Spitalmühle zu sehen. Die Galerie Spitalmühle ist Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
bis 8. November: Endlichkeit und Ewigkeit
Eine neue Sonderausstellung im Museum im Storchen in Göppingen ab kommender Woche nimmt den Wandel im Umgang mit Sterben und Tod, aber auch hinsichtlich der Friedhofs- und Erinnerungskultur am Göppinger Beispiel in den Blick. Der Mensch dürfte unter allen Lebewesen der Erde das einzige sein, das sich seiner Sterblichkeit bewusst ist. Die Auseinandersetzung mit dem Tod stellt jeden vor grundlegende und existenzielle Fragen. Auch frühere Generationen waren damit konfrontiert und fanden ganz unterschiedliche Wege, ihre Endlichkeit zu bewältigen und die Ewigkeit zu gestalten.
Schon immer haben sich im Umgang mit dem Tod und den Toten Gesellschaften offenbart. In der Bestattungskultur spiegeln sich Kontinuität und Wandel. Entwicklungen religiöser, politischer, sozialer oder auch wirtschaftlicher Art werden sichtbar. Dadurch erfährt man beim Blick auf die Toten vor allem etwas über die Lebenden und ihre Zeit – von eisenzeitlichen Grabhügeln, frühmittelalterlichen Reihengräberfeldern über Kirch- und Friedhöfe bis hin zu Urnenwänden und Friedwäldern unserer Zeit.
Die Ausstellung möchte ein breites Panorama zu Tod, Bestattung, Friedhofs- und Erinnerungskultur aufspannen. Vielfältige Objekte aus der stadtgeschichtlichen Sammlung, wie auch Bild- und Schriftquellen aus dem Stadtarchiv eröffnen vielschichtige und verschiedene Perspektiven auf das Thema, das weit mehr ist als tote Materie.
Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm, das aus Führungen durch die Ausstellung im Museum und die Göppinger Friedhöfe, einem Podiumsgespräch, wie auch Vorträgen besteht. Die Angebote können dem Ausstellungsflyer oder der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de, Stichwort „Museum im Storchen“ entnommen werden. Der Eintritt ist frei.
bis 11. Oktober 2026: Reisen als Abenteuer
Zum 30-jährigen Jubiläum präsentiert das Stadtmuseum Alte Post in Ebersbach eine neue Sonderausstellung. Unter dem Titel „Urlaub – Reise – Camping“ nimmt sie Besucher mit auf eine spannende Zeitreise – zurück in eine Epoche, in der Reisen noch ein echtes Abenteuer war und Camping gerade erst entdeckt wurde.
An rund 25 Stationen erzählen zahlreiche Geschichten vom Unterwegssein früherer Zeiten. Hunderte Ausstellungsstücke – darunter Oldtimer, Zelte, Ausrüstung und originale Kleidung – lassen diese Welt lebendig werden. Zu den besonderen Highlights zählt etwa die Afrikadurchquerung des Ebersbachers Hermann Kolb und seiner schwedischen Frau Ingrid, die 1936-38 in einem 34 PS starken Ford Eifel von Nord nach Süd reisten. Ebenso beeindruckend ist die abenteuerliche Fahrt eines jungen Paares mit einem alten VW T1-Bus bis in den Himalaya.
Ein echter Blickfang unter den Exponaten ist ein seltener Ford Anglia Kombi aus dem Museum Patina. Präsentiert wird er zusammen mit einem Touri-Camp-Dachzelt von 1958 aus Privatbesitz – genau mit solch einer Ausrüstung war der Tiroler Reisepionier May Reisch 1956 und 1958 auf seinen Expeditionen unterwegs.
Das Stadtmuseum ist immer donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Tagesaktuelle Veranstaltungen
7. Oktober 2026: Frischer Wind für graue Zellen
Der Generationentreff Spitalmühle startet am Mittwoch, 7. Oktober wieder eine neue Runde mit dem Denk-Pfad. Der Denk-Pfad ist eine besonders effektive Form der Gehirnaktivierung. Denkaufgaben werden während des Gehens gelöst, die Sinne bei Wahrnehmungsübungen geschärft, es werden beide Gehirnhälften bei Koordinationsübungen aktiviert, fördert die Konzentration, Denkflexibilität und logisches Denken. Dieser ganzheitliche Ansatz des Gedächtnistrainings zielt darauf ab, die geistige Fitness zu steigern und sie möglichst lange zu erhalten. In Kleingruppen, ganz ohne Leistungsdruck, mit Spaß und Bewegung wird das Gehirn auf Trab gebracht. Angeleitet wird der Denk-Pfad von Gitta Reinartz, zertifizierte ganzheitliche Gedächtnistrainerin und Mitglied im Bundesverband Gedächtnistraining.
Treffpunkt ist am Mittwoch, 7. Oktober um 10 Uhr beim Synagogendenkmal (Bockstor/Ecke Robert-von-Ostertag-Straße). Teilnehmen können alle ab 11 Jahren, die gut zu Fuß sind. Mitzubringen ist gute Laune und Lust auf Neues. Bei Regen entfällt die Veranstaltung. Das Angebot ist kostenfrei und dauert 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
7. Oktober 2026: Mittelstand trifft sich
Die Jahreshauptversammlung der Mittelstandsunion (MIT) im Kreis Göppingen findet am Mittwoch, 7. Oktober, 18 Uhr, im Restaurant Mollo Bene in Göppingen in der Holzheimer Straße 8 statt. Auf der Tagesordnung stehen Wahlen zum Vorstand. Zudem wird der Landesgeschäftsführer der MIT Baden-Württemberg erwartet. Diskutiert werden soll auch über die aktuelle Wirtschasftspoliitk in Bund und Land.
7. Oktober 2026: Eines der ersten Krematorien in Württemberg
Als im Dezember 2020 das neue Krematorium am Rande des Göppinger Hauptfriedhofs seinen Betrieb aufnahm, fand damit eine über hundertjährige Tradition ihre Fortsetzung. Denn seit 1911 existierte in der Hohenstaufenstadt eine Anlage zur Feuerbestattung. Dieses erste Göppinger Krematorium zählte zu den frühesten in Württemberg und ganz Deutschland. Darüber wird Dr. Dominik Gerd Sieber, Leiters von Archiv und Museen, am Mittwoch, 7. Oktober, in einem Vortrag berichten. Die damals als innovativ und fortschrittsorientiert propagierte Kremation wurde allerdings aus weltanschaulichen und religiösen Gründen kontrovers diskutiert. Speziell freigeistige, linksliberale und nicht zuletzt atheistische Gesellschaftsschichten forcierten diese moderne Art der Bestattung. So verwundert es nicht, dass sich in der hiesigen Feuerbestattungsbewegung die führenden Köpfe der Göppinger Stadtgesellschaft um 1900 und prominente Persönlichkeiten ausmachen lassen – beispielsweise der Verleger Johannes Illig oder der Rabbiner Dr. Aron Tänzer. Heute ist die Kremation die dominante Bestattungsart in Göppingen. Die Entwicklung dorthin und die näheren Kontexte, die im frühen 20. Jahrhundert zur Etablierung der Feuerbestattung in Göppingen geführt haben, nimmt ein Vortrag des Leiters von Archiv und Museen, Dr. Dominik Gerd Sieber, in den Blick. Die kostenlose Veranstaltung findet am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr im Foyer im Museum im Storchen statt. Sie ist Teil des Begleitprogramms der aktuell im Museum gezeigten Sonderausstellung zu Tod, Begräbnis, Friedhofs- und Erinnerungskultur in Göppingen.
7. Oktober 2026: Klinik-Dialog über Prostata-Krebs
Das Prostatakarzinom bleibt der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Jährlich erhalten mehr als 79.000 Betroffene die Diagnose Prostatakrebs. Gleichzeitig ist die Sterblichkeit infolge der Erkrankung seit Jahren rückläufig. Dies wird vor allem auf die verbesserten Früherkennungsmöglichkeiten sowie auf moderne diagnostische und therapeutische Verfahren zurückgeführt. Um über die Bedeutung der Früherkennung sowie über aktuelle diagnostische und therapeutische Optionen zu informieren, lädt das ALB FILS KLINIKUM Betroffene und Interessierte zum Klinik-Dialog ein am Mittwoch, 7. Oktober 2026 von 17 bis 18.30 Uhr im Betriebsrestaurant Eichert'ds im Alb-Fils-Klinikum in Göppingen. Als Referenten werden Professor Dr. Stephan Zangos, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Dr. Johannes Müller, Chefarzt der Klinik für Urologie, Dr. Daniel Wegener, Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und MVZ Radio-Onkologicum, sowie Dr. Marc Walser, Standortleiter des Radio-Chirurgicums vertreten sein. Die vier Experten erläutern die verschiedenen Möglichkeiten der Diagnostik des Prostatakarzinoms, einschließlich der bildgebenden Verfahren und stellen die neuesten therapeutischen Ansätze vor. Dazu gehören neben operativen Verfahren, die unter anderem mit dem da Vinci OP-System durchgeführt werden, auch aktuelle Methoden der Strahlentherapie und Radiochirurgie, bei der unter anderem das CyberKnife® zum Einsatz kommt. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
7. Oktober 2026: Unterschiede bei Krankheiten von Mann und Frau
Gleich gesund? Gleich krank? Gesundheit geschlechtersensibel denken – mit diesem Thema befasst sich die nächste Kommunale Gesundheitskonferenz des Ostalbkreises am Mittwoch, 7. Oktober, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Aalener Landratsamtes. Eine Anmeldung bis zum 30. September 2026 unter https://eveeno.com/261610742 oder per E-Mail an
Im Rahmen der diesjährigen öffentlichen Kommunalen Gesundheitskonferenz wird deshalb das Thema geschlechtersensible Medizin praxisnah und evidenzbasiert aufgegriffen und der Status quo aufgezeigt. Am Beispiel von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen werden geschlechterspezifische Aspekte in Symptomen und Krankheitsverläufen sowie in der Diagnostik und Therapie beleuchtet. Auch wird über die Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern und den daraus resultierenden Handlungsbedarf informiert. Nach Begrüßung durch Landrat Dr. Joachim Bläse sprechen Dr. med. Ursula Marschall, Fachärztin für Anästhesie, Dipl.-Gesundheitsökonomin, leitende Medizinerin der Barmer für den Forschungsbereich Medizin und Versorgungsforschung im Barmer Institut für Gesundheitssystemforschung, Prof. Dr. Peter Seizer, Chefarzt Medizinische Klinik II Ostalb-Klinikum Aalen, Abteilung für Kardiologie, Rythmologie, Angiologie, Intensivmedizin, Dr. Andreas Raether, Chefarzt der Klinik für Alterspsychiatrie und Psychotherapie am ZfP Klinikum Schloss Winnenden, und Lotta Jahl M. Sc. Gesundheitsförderung und Prävention, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der die Gäste die Gelegenheit haben, den Referierenden Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.
8. Oktober 2026: Start-ups präsentieren Ergebnisse
Schwäbisch Gmünd wird am Donnerstag, 8. Oktober, bei den Challenge-Finals 2026, zum Treffpunkt für Unternehmen, Start-ups, Forschung und Innovationsakteure aus der Region. Beginn ist um 16.30 Uhr im Auditorium der Hochschule für Gestaltung. Regionale Unternehmen und ihre Start-up-Partner präsentieren die Ergebnisse der Transformations-Challenge Ostwürttemberg 2026 und geben Einblicke in die Lösungen und Kooperationen, die in den vergangenen Monaten entstanden sind. Im Anschluss treten die innovativsten Start-ups der Region im Live-Pitch gegeneinander an. Neben einem attraktiven Preisgeld geht es um den Einzug ins Landesfinale 2027. Für weitere Impulse sorgt die Keynote „Innovation beginnt vor dem Business Case: Wie aus Unsicherheit Orientierung wird“ von Dr. Birgit Stelzer. Darüber hinaus informieren Manuel Bausch und Sven Schatz über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Eine Match-Making- und Networking-Area bietet zudem Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über innovative Projekte und Ideen auszutauschen. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weiter Infos zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter: https://event-ihk.de/b?p=challengefinals2026.
8. Oktober 2026: Führung durchs Steingau-Quartier
Bei der Führung durch das Kirchheimer Steingau-Quartier am Donnerstag, 8. Oktober 2026 um 17 Uhr erfahren die Teilnehmer, wie auf dem Gelände einer ehemaligen Maschinenfabrik in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt ein lebendiges Quartier für rund 800 Menschen entstanden ist. Gemeinsam mit dem Stadtplaner erhalten sie spannende Einblicke in die Planung, Gestaltung und das besondere Leben im Steingau-Quartier. Die Führung dauert rund 90 Minuten. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Lebensmittelgeschäft „Selin-Market“ in der Rosa-Heinzelmann-Straße 16. Die Teilnahme kostet 7,00 Euro pro Person. Eine Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder
8. Oktober 2026: Stadtteilforum Weststadt
Am Donnerstag, 8. Oktober findet um 17.30 Uhr im Gmünder Weststadt-Treff, Heinrich-Steimle-Weg 1, das zweite Stadtteilforum der Weststadt des Jahres 2026 mit Erstem Bürgermeister Christian Baron statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und mitzuplanen. Nähere Informationen gibt es bei Stadtteilkoordinatorin Eva Bublitz, telefonisch unter: 07171/603-5125 unter der Mobilnummer: 0176/17071547 oder per Mail an
9. Oktober 2026: Schulungsreihe für Familienpaten startet
Am Anfang dachte ich, ich müsste alles alleine schaffen. Heute weiß ich: Ich darf auch mal sagen, dass mir alles zu viel ist.“ Für eine Mutter, die von einer Familienpatin begleitet wird, hat sich dadurch vieles verändert. Die regelmäßigen Besuche, ein offenes Ohr und ganz praktische Unterstützung im Familienalltag geben ihr Entlastung und das gute Gefühl, nicht alleine zu sein. Damit dieses Angebot weiter ausgebaut werden kann, startet am 9. Oktober 2026 eine neue Schulungsreihe für Menschen, die sich ehrenamtlich als Familienpatin oder Familienpate engagieren möchten. In der kostenlosen Schulungsreihe werden die zukünftigen Familienpaten auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die sechs Termine (09.10., 23.10., 30.10., 06.11., 13.11., und 27.11.2026 jeweils von 17 bis 20 Uhr) vermitteln Wissen über Familien und kindliche Entwicklung und greifen Themen wie Kommunikation, Nähe und Distanz, Konflikte, Resilienz und interkulturelle Kompetenz auf. Gleichzeitig geht es darum, die eigene Rolle als ehrenamtliche Patin oder ehrenamtlicher Pate kennenzulernen und Sicherheit für die spätere Begleitung zu gewinnen. Auch nach der Schulung werden die Ehrenamtlichen fachlich begleitet und können sich mit anderen Familienpatinnen und Familienpaten austauschen. Die neue Schulungsreihe findet im Haus der Familie Göppingen Villa Butz, Mörikestraße 17, Göppingen statt. Interessierte erhalten dort das notwendige Wissen und praktische Anregungen für ihre spätere Tätigkeit und lernen gleichzeitig andere Menschen kennen, die sich ebenfalls für Familien engagieren möchten. Anmeldungen bis 30. Septenber bei den Frühen Hilfen des Landkreises Göppingen unter Tel.: 07161 202-4223 oder per E-Mail an
9. Oktober Südstädter Weinprobe
Am Freitag, 9. Oktober, ab 18.30 Uhr, lädt der Südstadt-Treff zur 4. Südstädter Weinprobe in Gmünd ein. Genießen kann man Weine aus der Region in entspannter Atmosphäre bei netten Gesprächen. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 7. Oktober, bei der Stadtteilkoordinatorin Birgit Klein unter der E-Mail:
9. Oktober 2026: Musik in Gmünder Kneipen
Am Freitag, 9. Oktober ist es wieder soweit! Um 20 Uhr fällt der Startschuss für die Nacht der Nächte und die Veranstaltung „Musik in Gmünder Kneipen“ geht in die 35. Runde. Man darf Schwäbisch Gmünd getrost als die Ursprungsstadt der Kneipenmusik bezeichnen. Wenn auch in der Region und deutschlandweit oftmals kopiert, kann keine dieser Veranstaltungen auf ein so langes Bestehen zurückblicken. Auch dieses Jahr geben die Bands und DJ’s in den 26 Lokalen wieder Vollgas und präsentieren eine bunte Palette der verschiedensten Musikrichtungen. Alle Musikbegeisterten sind herzlich zum Bummeln und Verweilen in die Kneipen, Lokale und Cafés der Gmünder Innenstadt eingeladen und dies, wie seit der ersten Veranstaltung, bei freiem Eintritt! Das aktuelle Programm ist im i-Punkt und unter: www.migk.de erhältlich. Die beteiligten Gastronomiebetriebe wünschen allen Besuchern viel Spaß und gute Unterhaltung.
9. Oktober 2026: Wie entwickelt sich die Energieversorgung?
Wie entwickeln sich die Rahmenbedingungen für die Energieversorgung in Deutschland? Welche Folgen haben politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel für Energiekosten, Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Filstal? Antworten auf diese Fragen erhalten Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Veranstaltung „Energiepolitik Inside Berlin: Infrastruktur, Kosten, Versorgungssicherheit – Worauf Sie sich als Unternehmen einstellen müssen“ am 9. Oktober von 9 bis 11 Uhr Uhr in der IHK-Bezirkskammer Göppingen. Die Veranstaltung beleuchtet aktuelle energiepolitische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf Betriebe in der Region. Referent ist Dr. Sebastian Bolay, Bereichsleiter Energie, Umwelt und Industrie bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin. Er gibt Einblicke in die aktuellen Diskussionen und Entscheidungen auf Bundes- und EU-Ebene und ordnet deren Bedeutung für Unternehmen ein.
„Energiepreise und Versorgungssicherheit zählen weiterhin zu den wichtigsten Standortfaktoren für unsere Unternehmen. Mit der Veranstaltung wollen wir aktuelle Entwicklungen verständlich einordnen und den direkten Austausch zwischen Wirtschaft, Energieversorgern und Politik ermöglichen“, sagt Gernot Imgart, Leitender Geschäftsführer der IHK-Bezirkskammer Göppingen. Im Anschluss an den Impulsvortrag diskutieren regionale Energieversorger gemeinsam mit Dr. Sebastian Bolay die Auswirkungen der energiepolitischen Entwicklungen auf den Kreis Göppingen und die Region Stuttgart. Mit dabei ist unter anderem Andreas Bantel, Geschäftsführer der Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG. Anschließend haben die Teilnehmenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit den Referierenden sowie anderen Unternehmen auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung unter: https://events.ihk.st/insideberlin.
9. Oktober 2026: Italienische Schlagerparty
Eine italienische Schlagerparty mit dem Duo Salvatore e Rosario gibt es am 9. Oktober, im Bamboleo, der Musik – Tanz - Bar in der Heinrich-Landerer-Str. 56, Göppingen
Einlass ist ab 20 Uhr.
10. Oktober 2026: Kleiderbörse in Gmünder Weststadt
Der Herbst ist da und die Sommerkleidung macht langsam den Wintersachen Platz. Wer beim Umräumen im Kleiderschrank Kleidungsstücke entdeckt, die abgegeben werden sollen, aber zu schade für den Kleidersack sind, kann diese bei der Kleiderbörse für Erwachsene am Freitag, 10. Oktober, von 14 Uhr bis 18 Uhr im Weststadt-Treff am BBS, Heinrich-Steimle-Weg 1, zum Verkauf anbieten. Gleichzeitig bietet die Börse die Möglichkeit, das ein oder andere Kleidungsstück für die eigene Garderobe zu finden. Eine Tischreservierung ist ab sofort bei der Weststadt-Koordinatorin Eva Bublitz im Stadtteilbüro West unter der Rufnummer: 07171/603-5125 oder per E-Mail an
10. Oktober 2026: Führung zur Eislinger Stadtgeschichte
Stadtge(h)schichte erleben – unter diesem Motto sind Interessierte eingeladen, am Samstag, 10.Oktober ab 15 Uhr historische Begebenheiten, Überraschendes und auch Kurioses aus und über Eislingen bei einem zweistündigen Rundgang zu erfahren. Verborgen, verschwunden oder versteckt ist manches, was Eislingen zu dem gemacht hat, was es heute ist: Der Geschichtspfad bietet immer wieder neue, mitunter überraschende Blicke auf die Eislinger Geschichte - von den Römern und Germanen bis in die Gegenwart. In zwei etwa gleich langen Schleifen führt die Rundstrecke durch den Süden und Norden von Eislingen. Manfred Strohm führt über diedie Runde Nord. Treffpunkt für die Führung ist der Schlossplatz vor dem Rathaus (Station 1 des Geschichtspfads) um 15 Uhr. Die monatlichen Geschichtspfadführungen sowie die weiteren Themenführungen sind mittlerweile unter dem Dach der vhs Eislingen angesiedelt. Anmeldungen für die monatlichen Führungen sind ab sofort über die vhs möglich, die Teilnahmegebühr in Höhe von 5 Euro kann entweder bar zum Start der Führung bezahlt werden oder im Vorfeld durch Abbuchung über die vhs. (Kontakt: vhs Eislingen, Telefon: 07161 804-266, E-Mail:
10. Oktober 2026: Führung durchs Fehrle-Atelier
Gästeführerin Sabine Leicht nimmt alle Interessierten am Samstag, 10. Oktober, mit auf eine besondere Reise durch Raum und Zeit. In dem denkmalgeschützten Atelier des bedeutenden Gmünder Bildhauers Jakob Wilhelm Fehrle (1884 – 1974), scheint die Zeit stillzustehen. Es wirkt fast so, als hätte der Künstler seinen Arbeitsplatz gerade erst für eine kurze Pause verlassen: Die originalen Werkzeuge liegen bereit, Skulpturen aus mehreren Schaffensperioden füllen den Raum, selbst sein Arbeitsmantel scheint darauf zu warten, den Künstler wie gewohnt vor Staub und Schmutz zu bewahren.
Der Treffpunkt ist um 14 Uhr am Fehrle-Atelier im Zeppelinweg 4 in Schwäbisch Gmünd. Die Führung dauert eine Stunde und kostet acht Euro für Erwachsene und vier Euro für Schüler und Studenten. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 37/1, oder telefonisch unter 07171/603-4250 erforderlich.
Jakob Wilhelm Fehrle wurde 1884 in Schwäbisch Gmünd geboren. Nach einer Lehre als Ziseleur bei der traditionsreichen Gmünder Firma Erhard [&] Söhne studierte er an den Kunstakademien in Berlin und München. Wichtige Studienaufenthalte führten ihn nach Rom und Paris, wo er bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs am Montparnasse ein Atelier unterhielt und mit den berühmten französischen Bildhauern Aristide Maillol und Auguste Rodin zusammenarbeitete. Darüber hinaus lernte er dort Künstlerkollegen wie Wilhelm Lehmbruck, Pablo Picasso, Paul Cézanne und viele andere kennen. Nach dem Ersten Weltkrieg zog er zurück in seine Heimatstadt Schwäbisch Gmünd, wo er von 1925 bis zu seinem Tod im Jahr 1974 das Atelier im Zeppelinweg unterhielt. Seit Ende 2025 befindet sich der künstlerische Nachlass in den Händen der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd.
10. Oktober 2026: Messe für Lebensqualität im Alter
Älter werden macht Spaß, auch wenn man vielleicht an der einen oder anderen Stelle etwas Unterstützung und Hilfe braucht: Das zeigt die neue "Messe für Lebensqualität im Alter" am Samstag, 10. Oktober von 10 bis 16 Uhr im Prediger. Die aktuelle Veranstaltung deckt auch die Aspekte Pflege- und Hilfsbedürftigkeit ab, aber auch Gesundheit, Prävention und Bildung sind gleichwertig vertreten. In der Vergangenheit gab es ähnliche Veranstaltungen, wie das Pflegeforum und den Fachtag Demenz. Das Pflegeforum fand im September 2021 und Juni 2024 statt und hatte stark die Zielgruppe der pflegenden Angehörigen im Blick. Der Fachtag Demenz fand 2022 und 2024 statt. Beide Veranstaltungen fließen thematisch in die Messe ein. Die aktuelle Veranstaltung deckt auch die Aspekte Pflege- und Hilfsbedürftigkeit ab, aber auch Gesundheit, Prävention und Bildung sind gleichwertig vertreten. Die Veranstaltung erfolgt im Schulterschluss mit zahlreichen Kooperationspartnern und richtet sich an die Vertreterinnen und Vertreter der Seniorenarbeit in Schwäbisch Gmünd und dem Ostalbkreis, Vertreterinnen aus dem Gesundheits-, Präventions- und Bildungsbereich. Und vor allem natürlich an die interessierte Öffentlichkeit. Auch die Leistungen und Herausforderungen der pflegenden Angehörigen sowie die Vielfalt an Unterstützungsangeboten sollen sichtbar werden. Besonders geht es den Veranstaltern darum, die Besucher zur Selbstpflege zu ermutigen. Die Vielfalt ist groß: Es gibt 30 Messestände, einen Impulsvortrag und 10 Vorträge und Workshops. Impulsredner zum Thema "Welche Zukunft hat die Gesellschaft des langen Lebens -Wofür Jung und Alt einander brauchen" ist Prof. Dr. Dipl. Psych Frieder R. Lang, Direktor des Instituts für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg . Thema ist die Frage "Wie gehen Menschen mit den Herausforderungen des eigenen Alters in einer sich ständig ändernden Welt um?" Prof. Lang geht der Frage nach, wie der gesellschaftliche Wandel von den Menschen verarbeitet und bewältigt wird, auch im Hinblick auf das Thema Digitalisierung. Besonderheiten bei der Messe sind: KI in der Pflege, Vorstellung Pflegeroboter, Kurzvorstellung von Semesterarbeiten der HfG zum Thema. Die Kreisverkehrswacht Ostalbkreis (KVW) wird mit einem E-Bike-Fahrsimulator vertreten sein, dazu werden auch ein Handbike und ein Dreirad kommen, ggf auch noch ein separates E-Bike. Am Simulator inkl. Bildschirm lässt sich ungefährlich simulieren, wie sich das Fahren auf einem E-Bike anfühlt. Möglicherweise gibt es sogar ein kostenloses E-Bike-Training für Beginners. Dieser Stand steht unter dem Motto: ‚Mobil bleiben, aber sicher‘.Angebote für Menschen mit Demenz sind der Vortrag von Andreas Raether „Könnte es Demenz sein – Der Weg zur Diagnose (oder nicht)“. Demenzparcours, Denkpfad und Gedächtnistraining, Demenzberatung stellen sich vor. Auch aktuelle Themen sind vertreten: KI in der Pflege wird thematisiert; Pflege, Praxis und Wissenschaft werden miteinander verknüpft. Die Flyer liegen in der Spitalmühle, i-Punkt, Bezirksämtern und zahlreichen weiteren Stellen in Schwäbisch Gmünd aus.
10. Oktober 2026: Fahrt durch die bunten Herbst
Goldene Laubwälder, leuchtende Jurafelsen und die landschaftsprägenden Streuobstwiesen bieten ein farbenprächtiges Schauspiel auf der Sonderbus-Fahrt entlang des Albtraufs. Dabei wird nicht nur die Schönheit des Herbstes erlebbar, sondern auch die regionalen Traditionen rund um Apfel und Birne zur beginnenden Zeit des Mostens. Diese besondere Fahrt zum Thema „Bunter Herbst“ findet in diesem Jahr einmalig am Samstag, 10. Oktober, von 14 bis 17 Uhr statt. Während der rund dreistündigen Busrundfahrt können die Teilnehmer den farbenprächtigen Herbst im Landkreis und die herbstlichen Besonderheiten des Albtraufs in stimmungsvoller Atmosphäre erleben – begleitet von einer Gästeführerin der Schwäbischen Landpartie. Die Teilnahme kostet 39 Euro inklusive einer kleinen Verkostung zum Trinken. Tickets und weitere Infos gibt es im i-Punkt im Rathaus oder unter www.erlebe-dein-goeppingen.de. Eine Anmeldung ist vorab erforderlich.
10. Oktober 2026: Museumsnacht in Ebersbach
Was passiert eigentlich in einem Museum, wenn die Türen am Abend geschlossen sind und die Lichter ausgehen? Am Samstag, 10. Oktober , lässt sich dieser Frage in Ebersbach ganz praktisch nachgehen: Das Stadtmuseum Alte Post lädt erstmals zur Ebersbacher Museumsnacht ein. Von 19 bis 22.30 Uhr öffnet das Stadtmuseum seine Türen und zeigt sich dabei von einer ganz neuen Seite. Schon von außen wird das historische Gebäude an diesem Abend besonders in Szene gesetzt: Das Stadtmuseum Alte Post wird bunt angestrahlt und erstrahlt in einem Licht, wie man es sonst wohl kaum kennt. Im Inneren geht es dagegen bewusst etwas dunkler zu. Die Beleuchtung wird reduziert – und damit sind die Besucherinnen und Besucher gefragt. Mit der eigenen Taschenlampe oder einfach mit dem Licht des Handys können die Räume und die aktuelle Sonderausstellung auf ganz neue Weise erkundet werden. Bekannte Ausstellungsstücke erscheinen plötzlich in einem anderen Licht, Schatten entstehen und vielleicht gibt es auch das eine oder andere Detail zu entdecken, das bei einem gewöhnlichen Museumsbesuch leicht übersehen wird.
Dass das Stadtmuseum Alte Post einiges zu bieten hat, wurde erst im vergangenen Jahr besonders gewürdigt: 2025 wurde es als hervorragendes Heimatmuseum ausgezeichnet. Die Museumsnacht bietet nun eine besondere Gelegenheit, die Geschichte Ebersbachs einmal auf ungewöhnliche und vielleicht auch etwas geheimnisvolle Weise kennenzulernen. Über den Abend verteilt wird es außerdem ein kleines Programm mit Führungen und Vorführungen geben. Als Besonderheit erwartet die Besucher eine Auswahl aus der außergewöhnlichen Lampen-Sammlung des Roßwäldener Sammlers Jürgen Fliegers. Unter dem Titel „Lichter, Wärme und Flammen der Vergangenheit“ präsentiert er historische Petroleumlaternen sowie Öfen, Kocher und weitere technische Raritäten aus vergangenen Zeiten. Einige der Lampen sind tatsächlich noch funktionstüchtig und werden mit dem damals üblichen Petroleum betrieben. Damit wird Technikgeschichte an diesem Abend nicht nur betrachtet, sondern regelrecht zum Leben erweckt.
Die Leidenschaft für diese alten Schätze begann für Jürgen Fliegers vor rund 20 Jahren mit einem eher unscheinbaren Fund im Elternhaus: einem alten Brenner. Aus der anfänglichen Neugier entwickelte sich über die Jahre eine umfangreiche Sammlung historischer Brenner und Petroleumlampen. Als gelernter Ingenieur interessiert ihn dabei besonders die Technik hinter den oftmals mehr als 100 Jahre alten Stücken. In Roßwälden ist er mit seiner außergewöhnlichen Leidenschaft längst kein Unbekannter. Auch bei RoKuKu hat er sich bereits mehrfach beteiligt und anderen Einblicke in seine Sammlung gegeben. Seine außergewöhnliche Sammlung hat inzwischen sogar den Weg ins Fernsehen gefunden. Am 27. April 2026 war Jürgen Fliegers mit seinem „Petroleum-Paradies“ in der SWR-Landesschau Baden-Württemberg zu sehen. Bei der Museumsnacht gibt es nun die Gelegenheit, einen Teil dieser Sammlung ganz aus der Nähe zu erleben.
10. Oktober 2026: Selbstbewusste Kinder
Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen, selbstbewusst aufzutreten, eigene Entscheidungen zu treffen und sich in schwierigen Situationen zu behaupten? Antworten darauf gibt Frieder Knauss bei einer Autorenlesung am Samstag, 10. Oktober 2026 um 14 Uhr in der Stadtbücherei Kirchheim. Knauss ist zweifacher Familienvater und beschäftigt sich als Kinder- und Jugendtrainer seit vielen Jahren mit den Themen Selbstsicherheit, Prävention und Selbstbehauptung. In seinem Buch „Dein Selbst-Sicheres Kind: Stark von innen – sicher nach außen“ unterscheidet er zwischen innerer und äußerer Selbstsicherheit. Zur inneren Selbstsicherheit zählt er unter anderem Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit. Die äußere Selbstsicherheit umfasst Aspekte wie Prävention, Selbstbehauptung und eine altersgerechte Form der Selbstverteidigung. Bei der Veranstaltung stellt Knauss zentrale Inhalte seines Buches vor und erläutert anhand von Beispielen, wie sich diese Themen in den Familienalltag übertragen lassen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Kinder lernen können, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu vertreten und wie Eltern sie dabei angemessen begleiten können. Die Lesung findet in der Stadtbücherei Kirchheim unter Teck, Max-Eyth-Straße 16, statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter https://stadtbuecherei.kirchheim-teck.de/willkommen ist erwünscht.
10. Oktober 2026: Fest der Kulturen
Mit dem Fest der Kulturen starten die diesjährigen Wochen der Vielfalt am 10. Oktober in der Eislinger Stadthalle. Ein internationales Bühnenprogramm und Buffet geben an diesem Abend die Gelegenheit, in andere Kulturen einzutauchen. Zahlreiche Akteure der Stadtgesellschaft beteiligen sich an der Veranstaltungsreihe. Am 24. Oktober endet die Veranstaltungsreihe mit einem Vortrag über Vorurteile.
„In Eislingen leben Menschen aus über 90 Nationen. Die Wochen der Vielfalt machen dieses bunte Miteinander sichtbar und stärken das gegenseitige Verständnis“, unterstreicht Oberbürgermeister Oliver Marzian die Bedeutung der Veranstaltungsreihe. Zahlreiche Eislinger Institutionen setzen sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung dafür ein, Begegnungen und Austausch zu fördern, um unterschiedliche Kulturen kennen zu lernen. Die Wochen der Vielfalt finden alle zwei Jahre statt und sind Höhepunkt dieser Begegnungen. Auch in diesem Jahr ist ein
buntes Programm entstanden. Am Samstag, 10. Oktober startet die Veranstaltungsreihe mit dem Fest der Kulturen, das der Integrationsausschuss mit der Integrationsbeauftragten jedes Jahr im Herbst organisiert. Unterschiedliche Gruppen zeigen Musik und Tanzbeiträge aus sämtlichen Kulturen. Zum Abschluss des internationalen Festes sind die Besucherinnen und Besucher zu einem Buffett eingeladen. „Das Fest ist kostenfrei und richtet sich an alle Eislingerinnen und Eislinger“, betont Rebekka Khaliefi, die Integrationsbeauftragte. Die Eislinger Frauen Aktion (efa) lädt im Rahmen der Wochen der Vielfalt zu einer Gesprächsrunde mit Frauen ein. Sie erzählen von ihren individuellen Motiven und wie sie ihr Herkunftsland verließen und in Eislingen eine neue Heimat gefunden haben. Mehrere Eislinger Kindergärten beteiligen sich mit einem bunten Programm für die Kleinsten. So zeigt das Kinderhaus am Ziegelbach ein Tischtheater in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Albanisch. Auch der Sport kommt nicht zu kurz: Der italienische Kulturverein Eislingen organisiert ein deutsch-italienisches Freundschaftsspiel für Fußballbegeisterte und die TSG öffnet einige Kurse für Interessierte. Nach weiteren Angeboten für Jung und Alt enden die Wochen der Vielfalt am 24. Oktober mit einem Vortrag über Vorurteile und Schubladendenken der Anti-Bias-Trainerin Inna Zeitler. Der Internationale Bund Eislingen organisiert diese Abschlussveranstaltung, gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben, in seinen Räumlichkeiten. Anmeldungen unter
10. Oktober 2026: Musikschule weiht Gebäude ein
Am Samstag, 10. Oktober, wird das neue Gebäude der Städtischen Musikschule Eislingen in der Rückertstraße 2 eröffnet. Um 10 Uhr findet hierzu ein Festakt mit geladenen Gästen statt. Ab 13.30 Uhr ist das neue Musikschulgebäude für die Öffentlichkeit geöffnet. Interessierte können sich nicht nur einen Eindruck von den Räumlichkeiten machen, sondern verschiedene Instrumente gleich auch selbst ausprobieren und Vorspiele der Schülerinnen und Schüler genießen.
11. Oktober 2026: Feuerwehrübung an neuer Mühlbachtrasse
Am Sonntag, 11. Oktober, lädt die Freiwillige Feuerwehr Eislingen zur öffentlichen Jahreshauptübung an der neuen Mühlbachtrasse ein. Um 14 Uhr beginnt die Jugendfeuerwehr mit einer Übungseinlage. Im Anschluss zeigt die Einsatzabteilung gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Eislingen die Rettung nach einem angenommenen Verkehrsunfall. Nach dem Brandszenario anlässlich der Jahreshauptübung im vergangenen Jahr rückt die Freiwillige Feuerwehr Eislingen diesmal bewusst die technische Hilfeleistung in den Mittelpunkt. An einem simulierten Verkehrsunfall macht sie gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Eislingens sichtbar, wie vielseitig das Aufgabenspektrum der Feuerwehr ist und wie eng die beteiligten Blaulichtorganisationen bei der Rettung von Menschen zusammenarbeiten. Die Feuerwehr wird nicht nur bei Bränden gebraucht. Verkehrsunfälle und andere technische Hilfeleistungen gehören ebenso zum Einsatzalltag. „Die Jahreshauptübung gibt den Bürgern die Gelegenheit hautnah zu erleben, wenn großes ehrenamtliches Engagement mit großem Fachwissen und moderne Technik zum Schutz der Bevölkerung ineinandergreifen“, sagt Feuerwehrkommandant Mario Feller. Sein Stellvertreter Achim Heuschneider hat die Übung organisiert: „Das Szenario bildet typische Abläufe einer technischen Rettung unter möglichst realitätsnahen Bedingungen ab. Entscheidend sind ein ruhiges, abgestimmtes Vorgehen und die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst“. Nach Abschluss der Übung besteht wie gewohnt die Möglichkeit, die eingesetzte Technik und die Unfallfahrzeuge aus der Nähe zu bestaunen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Rettungsorganisationen zu machen. Aufgrund der Vorbereitungen und der Übungsdurchführung ist die Aus- und Einfahrt zur Tiefgarage des Rathauses am Sonntag, 11. Oktober, in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr, nicht passierbar.
11. Oktober 2026: Liedmatinee in Rechberghausen
Wie wunderbar ist doch Musik" - eine musikalisch- satirische Liedmatinee mit Johannes und Hubert Mayer gibt es am 11 Oktober ab 11 Uhr im Saal im Landgasthof Roter Ochsen in Rechberghausen. Georg Kreisler verabscheut die Schubladen, in die man ihn steckt. Kabarettist? Er glaube nicht, dass er je Kabarettist war, schreibt Kreisler in den „Letzten Liedern", seiner Autobiografie „Hoffentlich nicht!", setzt er nach. Georg Kreisler, geboren 1922 in Wien, gestorben 2011 in Salzburg, war Kabarettist, Korn ponist, Satiriker und Schriftsteller. Er emigrierte 1938 in die USA, wurde zunächst Soldat und betätigte sich später als Entertainer und Interpret seiner eigenen Lieder. 1955 kehrte er nach Europa zurück. Er hat Maßstäbe gesetzt für das literarische Kabarett. Seine Lieder sind bissig, skurril und politisch. Sie verstören, verführen, rütteln auf. Sie wurden skandalisiert, verboten oder boykottie1i. Viele Lieder hat Georg Kreisler immer wieder umgeschrieben und aktualisiert. Viele bleiben zeitlos. Manche, wie das „Taubenvergiften im Park", sind sehr lange her und hängen ihm an wie Schaumgold. Seit Mitte der 80er-Jahre schrieb Georg Kreisler nur noch Lieder ohne Musik: Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Essays und Gedichte. Er dirigierte, arrangierte und inszenierte. Und er komponierte Musicals und Opern samt Libretto. Ein Künstler zu sein hieß für ihn, gegen Missstände aufzubegehren, die Absurdität des Lebens freizulegen. Sein ganzes Leben sei er ein Kämpfer gewesen, ob er wollte oder nicht. ,,Warum sind die Leute so feige?", singt er, ,,dafür gibt es doch gar keinen Grund".
13. Oktober 2026: Vortrag über Einsamkeit
Einsamkeit kann Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Altersgruppen betreffen. Doch was genau bedeutet Einsamkeit, wie lässt sich das Gefühl besser verstehen und welche Ursachen und Folgen kann es haben? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich ein Vortrag des Seniorennetzwerks Göppingen in Kooperation mit dem Krankenpflegeverein Faurndau. Der Vortrag findet am Dienstag, 13. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr im Alten Rathaus Faurndau, Hirschstraße 21, statt. Referent ist Dr. Andreas Götz vom Gesundheitsamt Göppingen. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Formen und Ursachen von Einsamkeit sowie mögliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Darüber hinaus werden Initiativen und Lösungsansätze vorgestellt und gemeinsam betrachtet, welche Möglichkeiten es gibt, aus der Einsamkeit herauszufinden. Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu stellen. Eine Anmeldung ist erwünscht per Mail an
14. Oktober 2026: Kuriose Botschaften aus der Hauptstadt
Am Mittwoch, 14. Oktober um 20 Uhr bringt Joab Nist mit ‚Notes of Berlin‘ die kuriosesten Botschaften aus der Hauptstadt nach Eislingen. Vorsicht, alter Mann spuckt vom Balkon“ – was andernorts für irritierte Blicke sorgt, ist für Joab Nist ein echter Fund. Seit Jahren sammelt der selbsternannte ‚Zettelmann‘ charmante, schräge und herrlich absurde Notizen aus dem Berliner Stadtleben. Mehr als 600.000 Menschen folgen seinem Kultprojekt ‚Notes of Berlin‘ inzwischen in den sozialen Medien. In Eislingen bekommen diese kleinen Botschaften nun ein Mikrofon: Nist macht aus Nachbarschaftszetteln, Beschwerden, Warnungen und spontanen Mitteilungen eine ebenso trockene wie pointierte Stand-up-Show. Direkt, manchmal liebenswürdig, manchmal dreist und immer überraschend komisch entsteht so ein ungewöhnlicher Blick auf die Menschen einer Großstadt – Alltagskultur mit Lachgarantie.
14. Oktober 2026: Hilfsmittelversorgung im Alltag
Das Seniorennetzwerk Göppingen lädt am Mittwoch, 14. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr zu einer Veranstaltung zum Thema „Hilfsmittelversorgung“ ins Göppinger Bürgerhaus ein. Pflegehilfsmittel können pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Alltag unterstützen, die Selbstständigkeit und Sicherheit erhalten und die häusliche Pflege erleichtern. Je nach persönlicher Situation kommen dabei unterschiedliche Hilfsmittel infrage. Nicola Beiswanger vom Alb Fils Klinikum und André Janovsky vom Sanitätshaus Lier stellen verschiedene Hilfsmittel vor und informieren darüber, welche Möglichkeiten der Versorgung bestehen und worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht unter
14. Oktober 2026: Trennung meistern
Wenn Beziehungen und Ehen auseinandergehen, sind Kinder oft die Leidtragenden. Das Kursprogramm "Trennung meistern“ wird nun bereits zum dreizehnten Mal in Folge von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis für in Trennung begriffene oder bereits getrenntlebende Eltern angeboten. "Trennung meistern" richtet sich an Eltern, die wissen wollen, wie sie ihrem Kind helfen können, sich trotz der Trennung gesund weiter zu entwickeln und wie sie in der schmerzhaften Zeit der Trennung eine gute Beziehung zu dem Kind pflegen können. Es geht also um Kenntnisse und Fertigkeiten, die Eltern brauchen, um ihr Kind und dessen Bedürfnisse im Blick zu behalten. Ferner soll es darum gehen, Eskalationsspiralen in der Kommunikation zu vermeiden und neue Formen der gemeinsamen Elternschaft zu finden. Die getrenntlebenden Eltern nehmen nicht gemeinsam an einem Kurs teil, können sich aber getrennt für den nächsten Kurs anmelden. Sie treffen im Kurs auf andere Mütter und Väter, die gerade eine Trennung durchmachen und sich mit ähnlichen Erfahrungen beschäftigen.
Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über das Sekretariat der Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Die Teilnahme ist kostenlos, sollte aber über die sieben dreistündigen Gruppensitzungen jeweils Donnerstag von 17:00 bis 20:00 in der Beratungsstelle des Landratsamts in Aalen hinweg kontinuierlich erfolgen. Beginn ist am 14.10.2026, weitere Termine sind am 21.10., 04.11., 11.11., 18.11., 25.11. und 02.12.2026. Weitere Informationen erhalten Sie über das Sekretariat der Beratungsstelle bzw. das Trainerteam Frank Hutter und Astrid Hark-Thome.
15. Oktober 2026: Recycling hautnah erleben
Jährlich fallen mehr als zwölf Millionen Tonnen Bauschutt in Baden-Württemberg an, Ein Teil des Materials wird über das Kompetenzzentrum Kreislaufwirtschaft der Firma Feess in Kirchheim wieder in den Kreislauf zurückgebracht u. Der Recyclinghof öffnet für einen Nachmittag seinen Türen, um Interessierten die faszinierende und vielseitige Welt des Bauschuttrecyclings näherzubringen. Nach einem Vortrag bei Kaffee und Gebäck werden die verschiedene Aufbereitungsarten vorgeführt. Die nächste Führung ist am Donnerstag, 15. Oktober, 14 Uhr. Anmeldung unter k3.feess.de/offener-nachmittag.html oder unter 07021 985975.
15. Okober 2026: Stadtteilforum Süd
Am Donnerstag, 15. Oktober, findet um 18 Uhr, das Stadtteilforum Süd im DRK-Zentrum, Weißensteiner Str. 40, mit Erstem Bürgermeister Christian Baron, statt. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Es geht um aktuelle Planungen und Entwicklungen im Quartier, wie die Bebauung „Margaritenhöhe“, der geplante Neubau des Feuerwehrhauses, Car-Sharing und natürlich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger der Südstadt. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd und die Stadtteilkoordinatorin Birgit Klein freuen sich über rege Teilnahme. Bei Fragen gibt die Stadtteilkoordinatorin Birgit Klein unter der Telefonnummer: 07171/603-5132 oder per E-Mail:
16. Oktober 2026: Nachtpatrouille zum Limestor
Zum Ende der Saison laden die Limes-Cicerones am 16. Oktober von 18.30 bis 20.30 Uhr wieder zu einer unvergesslichen Führung zu ungewohnter Stunde an Roms Grenze zu den Germanen. Am Abend entwickeln die antiken Ruinen ihren ganz besonderen Reiz, und die Besucherinnen und Besucher sind mit von der Partie, wenn durch spannende Spielszenen und informative Erläuterungen der Limes aus dem Dunkel der Vergangenheit neu zum Leben erwacht. Dabei trifft man auf so mancherlei zwielichtige Gestalten, deren Treue zu Rom mehr als fragwürdig ist. Bei der traditionellen Nachtpatrouille erwartet die Teilnehmenden jedes Mal ein neues Erlebnis, in einer neuen Geschichte auf neuem Terrain längs des historischen Limes. Treffpunkt ist am Parkplatz unterhalb des Limestors Dalkingen. Eine Anmeldung ist beim Landratsamt Ostalbkreis unter 07361 503-1315 erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos. Wer mag, kann sich eine Fackel mitbringen und die Szenerie erhellen.
16. Oktober 2026: Durch die Martinskirche
Am Freitag, 16. Oktober um 17 Uhr öffnet ein sachkundiger Stadtführer in Kirchheimdie Türen zur frisch renovierten Martinskirche Kirchheim unter Teck – dem ältesten Bauwerk der Stadt. Erleben Sie 60 Minuten voller spannender Geschichten über die spätgotische Architektur, die prächtigen Kunstwerke, die imposante Renschorgel – und das geheimnisvolle Lächeln der „schwäbischen Mona Lisa“. Der Treffpunkt der Führung ist im Foyer der Martinskirche (Eingang Widerholtplatz/ Martinskirchplatz). Die Führung kostet 6,00 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder
16. Oktober 2026: Schüler-Symphonie-Orchester spielt
Am Freitag, 16. Oktober um 19 Uhr gehört die Bühne der Eislinger Stadthalle dem Schüler-Symphonie-Orchester Baden-Württemberg. Unter der Leitung von Christoph Wagner präsentieren die jungen Musiker drei Werke der Romantik, die eine besondere Gemeinsamkeit verbindet: Sie sind alle in e-Moll. Damit entsteht ein Konzertabend, der ganz unterschiedliche Facetten romantischer Musik in einem spannenden Programm zusammenführt. Den Auftakt bildet Louise Farrencs Ouvertüre op. 23 – kraftvoll, farbenreich und voller romantischer Ausdruckskraft. Anschließend rückt Max Bruchs selten gespieltes Konzert für Klarinette, Viola und Orchester, op. 88 den feinsinnigen Dialog zweier Soloinstrumente in den Mittelpunkt. Die Solopartien übernehmen Annika Kurz an der Klarinette und Raphael Kübler an der Viola. Zum großen Finale erklingt Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Symphonie Nr. 5, op. 64: vom geheimnisvollen Beginn über das lyrische Andante bis zum triumphalen Schluss ein Werk voller Spannung, Leidenschaft und sinfonischer Wucht. Wer noch tiefer in das Programm eintauchen möchte, ist bereits um 18.15 Uhr zur Werkeinführung eingeladen. Die 10. Klasse des Musikprofils des Erich-Kästner-Gymnasiums stimmt das Publikum auf den Konzertabend ein.
16. Oktober 2026: Mehr Sicherheit in Göppingen
Mehr Sicherheit in Göppingen: Dafür ist die Stadt Göppingen und der Verein „Initiative Sicherer Landkreis Göppingen“ am Freitag, 16. Oktober, von 17 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz. Der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen zeigt Präsenz und ist ansprechbar vor Ort. Es werden außerdem erneut Taschenalarme verteilt. Die Taschenalarme, welche die Stadt Göppingen an diesem Tag verteilt, sollen insbesondere Frauen ein besseres Sicherheitsgefühl geben. Im besten Fall werden potenzielle Täter durch das akustische Signal abgeschreckt. Zudem macht das akustische Signal des Taschenalarms Mitmenschen im näheren räumlichen Umfeld auf eine potenziell bedrohliche Lage aufmerksam. Diese können helfend einschreiten oder die Polizei alarmieren. Auch der Gemeindevollzugsdienst, der neben seinen Aufgaben im ruhenden Verkehr und der Geschwindigkeitsüberwachung einen großen Beitrag zur Sicherheit in der Stadt leistet, ist mit einem Stand vor Ort und stellt sich und seine Aufgaben vor. So soll neben den intensiven Präsenz- und Kontrollmaßnahmen das Sicherheitsgefühl nachhaltig gesteigert werden
17. Oktober 2026: Durch Altstadtgassen und Schlossgemächer
Am Samstag, 17. Oktober startet um 14 Uhr am Max-Eyth-Haus in Kirchheim ein Rundgang durch Altstadtgassen und Schlossgemächer. Im Schlossmuseum werden Einblicke in die Wohnkultur des 19. Jahrhunderts gewährt und Interessantes über die ehemals adeligen Bewohnerinnen berichtet. Der Alltag der Bevölkerung spielte sich in den Fachwerkgassen ab, wie unterhaltsam zwischen Marktplatz und Martinskirche erläutert wird. Die Stadtführung kostet 11,00 Euro pro Person. Eine Anmeldung bei der Kirchheim-Info ist erforderlich. Eine vorherige Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder
17. Oktober 2026: Gartentag im Erdenreich
Der Herbst hält Einzug im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd und damit ist es wieder Zeit, die ersten Vorbereitungen für das kommende Frühjahr zu treffen. Am Samstag, 17. Oktober, ab 10 Uhr, findet die diesjährige Tulpen-Pflanz-Aktion statt.
Gemeinsam mit freiwilligen Helfern werden zahlreiche Tulpenzwiebeln gesetzt und der Stadtgarten für die kommende Gartensaison vorbereitet. Treffpunkt ist das „Haus an der Rems“ im Stadtgarten. Alle, die Freude am gemeinsamen Gärtnern haben und den Stadtgarten tatkräftig unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen. Arbeitsgeräte wie Handschuhe, Eimer, kleine Schaufeln, Rechen oder Besen sollten nach Möglichkeit mitgebracht werden. Im Anschluss an den Arbeitseinsatz lädt die Stadtverwaltung gegen 12 Uhr zu einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Runde ein.
Eine Anmeldung ist bei Carmen Bäuml unter der Rufnummer: 07171/603-4242 oder per E-Mail an
19. Oktober 2026: Die Geschichte der Firma Kauffmann
Das Kaufmann-Areal ist den Ebersbachern ein Begriff. Doch was verbirgt sich hinter dem Namen Kauffmann und welche Geschichte steckt hinter Produkten wie dem bekannten Kressi-Essig? Immer weniger Menschen wissen, woher der Name Kaufmann kommt oder wie es auf dem Areal vor der Umgestaltung aussah. Vom gesamten Betriebs- und Produktionsgelände des ehemaligen Sauerkonservenherstellers steht nur noch die Villa. Dort ist heute die Musikschule beheimatet. Am Montag, 19. Oktober 2026, lädt das Stadtmuseum zu einem Vortrag über die Geschichte der Firma Kaufmann und des ehemaligen Firmengeländes in Ebersbach ein. Beginn ist um 19 Uhr im Bürger- und Ratssaal des Ebersbacher Rathauses. In rund 90 Minuten wird die Entwicklung des Unternehmens und des Geländes beleuchtet – von den Anfängen bis zur heutigen Nutzung. Der Eintritt ist frei.
Über knapp 100 Jahre stellte Kauffmann eine vielfältige Palette an Lebensmitteln her, darunter Schokolade, Likör, Senf und Sauerkonserven. Das Unternehmen war zeitweise sogar königlicher Hoflieferant. Auch die Geschichte des Firmengeländes reicht weit zurück: Vor der Kauffmann-Zeit befand sich dort unter anderem eine Zementmühle mit einem großen Zementbrennofen. Der Vortrag gibt zugleich einen ersten Einblick in die Kauffmann-Story, die ab Sonntag, 25. Oktober , im Stadtmuseum digital zugänglich sein wird. Die interaktive Präsentation mit historischen Fotografien, Plänen und Filmen wurde von Michael Kauffmann zusammengestellt und programmiert. Man kann damit in die Industriegeschichte eintauchen und so viel man möchte über die Firma und ihre Produkte erfahren.
21. Oktober 2026: Datenschutz in der Landwirtschaft
Das Innovationszentrum Landwirtschaft 4.0 lädt am Mittwoch, 21.Oktober von 13.30 bis 15. 30 Uhr zur Veranstaltung „Datenschutz und Datensicherung in der Landwirtschaft“ an der Justus-von-Liebig-Schule Aalen am Beruflichen Schulzentrum in der Steinbeisstraße 6, Raum 221, ein. Eine Anmeldung bis zum 20. Oktober unter https://eveeno.com/315259524 ist erforderlich. "Datenschutz und Datensicherheit“ – zwei Begriffe, an die man sich normalerweise eigentlich gar nicht herantrauen möchte. Aber der Schein trügt: Sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ist es von großer Wichtigkeit zu wissen, wie man Daten und Informationen über sich selbst, seinen Betrieb oder seine Arbeitsstelle vor fremden und schlimmstenfalls kriminellen Zugriffen schützt, welche präventiven Maßnahmen man konkret ergreifen sollte und was man im schlimmsten Fall tun sollte, falls sensible private oder betriebliche Inhalte tatsächlich einmal in die falschen Hände gelangt sein sollten. Markus Gürtler, IT-Sicherheitsbeauftragter des Landratsamts Ostalbkreis, sowie Martin Brandt, Datenschutzbeauftragter des Ostalbkreises, führen unter dem Motto „Datenschutz und Datensicherheit: einfach, menschlich, verständlich!“ durch das Programm.
22. Oktober 2926: Hörberatung im Landratsamt
Das Landratsamt Ostalbkreis lädt gemeinsam mit dem Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg e. V. zu einer kostenlosen, unabhängigen und vertraulichen Hörberatung ein. Hören wird oft erst dann zum Thema, wenn Gespräche anstrengender werden, man häufiger nachfragen muss oder Stimmen zunehmend undeutlich und „verwaschen“ klingen. Viele Betroffene wissen zunächst nicht, welche Möglichkeiten es gibt oder an wen sie sich mit ihren Fragen wenden können. Warum verstehe ich trotz Hörgerät so schlecht? Welche technischen Hilfsmittel können meinen Alltag erleichtern? Kommt ein Cochlea-Implantat für mich infrage? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es? Und was kann ich selbst tun, damit die Kommunikation wieder besser funktioniert? Zu diesen und vielen weiteren Fragen informiert Katja Widmann, selbst hochgradig schwerhörig und erfahrene Beraterin des Landesverbandes. Sie berät verständlich und unabhängig zu Hörgeräten, Cochlea-Implantaten, technischen Hilfsmitteln, dem Schwerbehindertenausweis und möglichen Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag. Dabei steht nicht nur die Technik im Mittelpunkt. Auch die persönlichen Erfahrungen mit einer Hörminderung, der Umgang mit der eigenen Hörsituation und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind wichtige Themen. Beratungstermin im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Straße 41, 73430 Aalen ist am Donnerstag, 22. Oktober von 7.30 bis 12 Uhr im Besprechungszimmer 401, 4. OG.
22. Oktober 2026: Informationsabend für interessierte Pflegefamilien
Der Pflegekinderdienst des Kreisjugendamtes Göppingen veranstaltet am 22.Oktober im Landratsamt Göppingen einen Informationsabend für Interessierte. Es gibt familiäre Situationen, in denen Kinder vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können. Pflegefamilien können diesen Kindern ein neues Zuhause und Geborgenheit bieten. Pflegekinder brauchen Pflegeeltern mit viel Herz, Humor, Gelassenheit, Zeit und Platz. Pflegeeltern fördern Pflegekinder entsprechend ihrer Entwicklung und geben ihnen Struktur und Stabilität im Alltag. Die Herkunftsfamilie spielt dennoch weiterhin eine wichtige Rolle im Leben dieser Kinder. Wie lange Pflegekinder in der Pflegefamilie leben, hängt von ihren Bedürfnissen und der Lebenssituation ihrer Eltern ab. Die Bereitschaft für eine gelingende Kooperation mit den Fachkräften des Kreisjugendamtes und die wertschätzende Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie sind wesentliche Voraussetzungen, die Pflegepersonen mitbringen sollten. Der Pflegekinderdienst Göppingen ist fortlaufend auf der Suche nach engagierten, offenen und belastbaren Menschen, die ein Kind für eine befristete Zeit oder auf Dauer bei sich aufnehmen und auf seinem Lebensweg begleiten. Eltern, Paare und Alleinstehende können Pflegepersonen werden. Für die Pflegeelternschaft sollten sie Freude am Zusammenleben mit Kindern, Geduld, Zeit, Empathie und Belastbarkeit mitbringen. Eine stabile Lebenssituation, gesicherte materielle Verhältnisse und ausreichend Platz für ein Kind sind weitere Voraussetzungen. Bei der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 22. Oktober von 17 bis 19 Uhr im Kleinen Saal (Raum C001B) des Landratsamtes Göppingen werden grundlegende Informationen zum Thema „Leben mit Pflegekind“, zu den verschiedenen Pflegeformen sowie zum Bewerbungs- und Vermittlungsprozess vermittelt. Die Teilnahme ist kostenfrei, wir bitten um Anmeldung bis zum 20.10.2026 unter
22. Oktober 2026: 50 Jahre Kreisseniorenrat
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kreisseniorenrates Ostalb e.V. findet am 22.10.2026 eine Jubiläumsveranstaltung im Landratsamt Ostalbkreis in der Stuttgarter Straße 41 in Aalen statt. Ab 15:00 Uhr wird ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischer Begleitung, interessanten Gästen und spannenden Gesprächen geboten. Als Ehrengäste werden unter anderem Landrat Dr. Joachim Bläse, die Vorsitzende des Landesseniorenrats Heike Baehrens sowie die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) Dr. Regina Görner erwartet. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Selbstbestimmt älter werden im Ostalbkreis – Herausforderungen und Chancen.“ Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, auf fünf Jahrzehnte erfolgreicher Arbeit des Kreisseniorenrates Ostalb e.V. zurückzublicken und zugleich den Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Zukunft zu richten. Anmeldungen sind bis zum 9. Oktober 2026 unter https://eveeno.com/349995644, per E-Mail an
24. Oktober 2026: Kirchheim in der Zeit des Nationalsozialismus
Um Kirchheim unter Teck in der Zeit des Nationalsozialismus geht es bei der gleichnamigen Führung am Samstag, 24. Oktober um 14 Uhr. Der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler folgte der Umbau Deutschlands zu einem Führerstaat. Der NSDAP wurden alle Gruppierungen des Staates unterworfen. Wie hat sich diese verhängnisvolle Entwicklung auf Kirchheim unter Teck ausgewirkt? In einem kurzen Rundgang durch die Altstadt versuchen die Teilnehmer gemeinsam eine Antwort auf diese Frage zu finden. Die Stadtführung kostet 7,00 Euro pro Person und beginnt in der Kirchheim-Info, Max-Eyth-Straße 15. Eine vorherige Anmeldung bei der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder
25. Oktober 2026: Kreisblasorchester gibt Benefizkonzert
Am Sonntag, 25. Oktober um 17 Uhr lädt der Blasmusikverband Ostalbkreis zum traditionellen Benefizkonzert des Kreisseniorenblasorchesters ein. Veranstaltungsort ist der Große Sitzungssaal des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41. Der Eintritt zu diesem musikalischen Höhepunkt ist frei, um großzügige Spenden zugunsten der Aalener Hospizstiftung wird jedoch herzlich gebeten. Das Konzert unter der bewährten Leitung von Rolf Schmid findet bereits zum zwölften Mal im Kreishaus statt. Landrat Dr. Joachim Bläse wird die Besucherinnen und Besucher offiziell begrüßen. Auf das Publikum wartet ein abwechslungsreiches Programm aus verschiedenen Musikrichtungen, das für alle Generationen ansprechende Stücke bereithält. Die Veranstaltung endet gegen 19:00 Uhr. In einer Pause werden den Gästen Getränke und kleine Snacks angeboten. Der gesamte Erlös des Nachmittags kommt der Aalener Hospizstiftung zugute. Die 2018 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Politikern sowie regionalen Unternehmen gegründete Stiftung ist ein verlässlicher Partner des stationären Maja-Fischer-Hospizes in Aalen-Ebnat. Ihr Ziel ist es, den Hospizgedanken fest im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Neben professioneller und liebevoller Pflege bietet das Hospiz einen geschützten Raum für die emotionalen und spirituellen Bedürfnisse der schwerkranken Menschen und ihrer Familien. Hier bleibt täglich viel Zeit für vertrauensvolle Gespräche, das Teilen wertvoller Erinnerungen oder auch heilsamen Humor, der Ängste lindert und den Betroffenen hilft, neue Kraft zu schöpfen. In einer friedlichen und geborgenen Atmosphäre erhalten Angehörige einfühlsamen Beistand für eine würdevolle Abschiednahme. Um diesen besonderen Ort dauerhaft zu erhalten, ist die Hospizstiftung auf Spenden angewiesen, die den Betroffenen Geborgenheit, Trost und Zeit am Lebensende schenken.
26. Oktober 2026: Kindertagesstäte öffnet Pforten
Die neue Kindertagesstätte im Geislinger Stadtpark öffnet am Freitag, 23. Oktober, ab 15 Uhr ihre Türen für die Öffentlichkeit. Familien, Bürger sowie alle Interessierten sind eingeladen, die modernen Räumlichkeiten kennenzulernen und die neue Kita gemeinsam mit dem Team zu entdecken. Die Veranstaltung dauert bis 18 Uhr, bei schlechtem Wetter bis 17 Uhr.
27. Oktober 2026: Infos für pflegende Angehörige
Pflegende Angehörige leisten täglich einen wertvollen und oft herausfordernden Beitrag für die Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Um ihre wichtige Rolle zu stärken und sie in ihrem Pflegealltag zu unterstützen, findet am Dienstag, den 27.10.2026 von 18.00 - 20.00 Uhr, eine Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige in der Schranne in Bopfingen statt. Vorgestellt werden unter anderem die Angebote der Tagespflege sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen des Pflegestützpunktes. Darüber hinaus werden praktische Impulse zur Selbstfürsorge vermittelt, die dabei helfen können, die eigene Gesundheit und Belastbarkeit im Pflegealltag zu stärken. Die Veranstaltung richtet sich an pflegende Angehörige und alle Interessierten, die sich informieren wollen und neue Anregungen für den Umgang mit den Herausforderungen der häuslichen Pflege suchen. Ziel ist es, pflegende Angehörige in ihrer wichtigen Aufgabe zu unterstützen und ihre Ressourcen nachhaltig zu stärken. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Veranstaltung wird finanziert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Um Anmeldung wird gebeten über den folgenden Link: https://eveeno.com/233199868 .
30. Oktober 2026: Balladenabend in Jesingen
Der Balladenabend „Nach draußen! – mit Mörike, Brunke und Fontane“ am Freitag, 30. Oktober um 19 Uhr Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Jesingen (Reußensteinstraße 15) zählt zu den Höhepunkten des Halbjahresprogramms des Literaturbeirates Kirchheim. Der Wortkünstler Timo Brunke verbindet klassische Balladen mit eigenen Erzählgedichten und nimmt sein Publikum mit auf eine Reise voller Naturgewalten, Geheimnisse und menschlicher Abgründe. Eine Anmeldung per E-Mail an
3. November 2026: Über Sturzprophylaxe
Am Dienstag, 3. November um 17 Uhr spricht Gesundheitsförderer und Sportwissenschaftler Matthias Moll vom Gesundheitsamt Göppingen im Treff im Löwen über das Thema ‚Sturzprophylaxe‘ und geht auf Ursachen von Stürzen und was Betroffene dagegen tun können ein. Dabei werden alltagsnahe Beispiele und praktische Übungen gezeigt. Am Dienstag, 24. November um 17 Uhr referiert Dr. Andreas Götz vom Gesundheitsamt im Treff im Löwen zum Thema ‚Einsamkeit‘. Hierbei erklärt er, dass Einsamkeit weit mehr ist als „nur alleine sein“, welche Personen betroffen sein können und welche Auswirkungen dies haben kann. Genauso wird es im Dezember wieder einen ökumenischen Gottesdienst für ältere Menschen und deren Angehörige in der katholischen St. Markus-Kirche (Kirchstraße 33) geben. Wer Fragen zu den Veranstaltungen hat oder hierzu weitere Informationen benötigt, kann sich an die Stadtverwaltung wenden (Kontakt: Heide Daiss, Tel.: 07161/804-237, Christina Szalontay, Tel.: 07161/804-236).
15. November 2026: Blick auf den Amazonas
Am Sonntag, 15. November 2026 um 11 Uhr richtet der Literaturbeirat Kirchheim den Blick im im Max-Eyth-Haus auf den Amazonas: Walter Bartels stellt den englischen Naturforscher Henry Walter Bates und dessen berühmten Reisebericht über elf Jahre im Amazonasgebiet vor. Die Veranstaltung verbindet Literatur, Naturbeobachtung und aktuelle Fragen des Klima- und Umweltschutzes. Eine Anmeldung per E-Mail an
19. November 2026: Persönliche Wirkung gezielt einsetzen
Ein Blick, ein Lächeln oder die Körperhaltung entscheiden oft in Sekundenbruchteilen über Erfolg und Misserfolg. Am 19. November um 19.30 Uhr zeigt die renommierte Expertin Monika Matschnig in der Stadthalle Eislingen, wie Menschen ihre persönliche Wirkung entschlüsseln und gezielt einsetzen können. Der Vortrag der Volkshochschule Eislingen bietet praxiserprobte Impulse für mehr Sichtbarkeit und wertschätzende Kommunikation im Beruf und Alltag. Oft entsteht ein Eindruck auf andere, noch bevor das erste Wort gesprochen ist. Ein Händedruck oder der Klang der Stimme senden ununterbrochen Signale. Doch wie lässt sich diese Wirkung gezielt steuern? Wie verbessert sich die Stimmung in einem Gespräch, wie wird gegenseitige Wertschätzung gefördert und wie wird dafür gesorgt, dass persönliche Leistungen auch gesehen werden? Diesen Fragen widmet sich die Diplom-Psychologin Monika Matschnig in ihrem Vortrag „Wirkung. Immer. Überall. Lassen Sie Ihre Leistungen sichtbar werden!“.
Dabei geht es um ein Thema, das alle betrifft. Ganz gleich, in welchem Beruf, Unternehmen oder in welcher Branche jemand tätig ist – und ebenso im privaten Umfeld: Überall dort, wo Menschen miteinander kommunizieren, spielt die eigene Wirkung eine entscheidende Rolle. In ihren Vorträgen verbindet die Körpersprache-Expertin psychologisches Fachwissen mit anschaulichen Beispielen und praktischen Impulsen. Sie zeigt auf, wie Körpersprache, Haltung, Stimme und Auftreten die Wahrnehmung durch andere maßgeblich beeinflussen. Dabei geht es um weit mehr als um einen bloßen Auftritt. Im Mittelpunkt steht das tägliche Miteinander: Wie begegnen Menschen einander? Wie entsteht eine positive Atmosphäre und wie lässt sich das Gegenüber besser erreichen? Ob im Beruf, im Verkauf, im Team oder privat – eine bewusste und wertschätzende Kommunikation reduziert Missverständnisse und schafft die Voraussetzungen für mehr Erfolg. Die vhs-Veranstaltung ist eine praxisnahe Fortbildung für alle Interessierten, unabhängig von Beruf, Branche oder persönlichem Hintergrund. Wer einen unterhaltsamen Abend mit vielen neuen Erkenntnissen für den eigenen Alltag erleben möchte, sollte sich rechtzeitig um Tickets kümmern.
Der Einlass zur Veranstaltung ist bereits um 19 Uhr. Tickets an der Abendkasse gibt es für 25 Euro. Im Vorverkauf sind Tickets für 20 Euro bei der Volkshochschule Eislingen erhältlich (Kontakt: vhs Eislingen, Telefon: 07161-804-266, E-Mail:
Über Monika Matschnig:
Monika Matschnig ist Diplom-Psychologin, ehemalige Leistungssportlerin, mehrfache Buchautorin und gilt im deutschsprachigen Raum als die führende Expertin für Körpersprache, Wirkung und Performance. Als gefragte Keynote-Speakerin und Trainerin
vermittelt sie fundierte psychologische Erkenntnisse praxisnah, lebendig und mit direktem Nutzen für den Alltag. Sie ist regelmäßiger Gast in den Medien, wenn es um die Analyse von Prominenten, Politikern und der Wirkung von Führungskräften geht.
30. November 2026: Uni der Generationen startet
„Zukunft im Wandel – Technik, Mobilität und Gesellschaft“ lautet das Motto der Vortragsreihe der Uni der Generationen 2026/2027. Vier Vorträge in der Stadthalle Göppingen greifen aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Fragen auf. Oberbürgermeister Alex Maier ist Schirmherr der Veranstaltungsreihe und spricht am Montag, 30. November, im Anschluss an den Auftaktvortrag ein Grußwort. Mit der vierteiligen Vortragsreihe bietet die Uni der Generationen die Möglichkeit, sich mit aktuellen Entwicklungen aus verschiedenen Blickwinkeln auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Zukunft ist nicht nur eine technische Frage. Sie verändert unsere Mobilität, unsere Arbeitswelt und unseren Alltag – aber auch unser gesellschaftliches Miteinander“, betont Maier. Gerade deshalb sei der Austausch zwischen den Generationen wichtig. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven könnten sich ergänzen und dazu beitragen, Veränderungen gemeinsam zu gestalten.
Den Auftakt zur Uni der Generationen bildet am Montag, 30. November, um 14 Uhr der Vortrag „Von Fahrerassistenzsystemen zum autonomen Fahren: Aktuelle Situation und Zukunft“. Referent ist Prof. Dr.-Ing. Andreas Wagner von der Universität Stuttgart, Vorsitzender des Vorstands am Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart. Am Montag, 14. Dezember, um 14 Uhr spricht Prof. Dr. Bernecker über die Regionalbahn-Stadtbahn Neckar-Alb und die Nachhaltigkeit im Güterverkehr. Prof. Dr. Ralf Wörner von der Hochschule Esslingen, Campus Göppingen, widmet sich am Montag, 18. Januar, um 14 Uhr dem Thema „Automobiltechnik im Wandel – Bedeutung der Elektromobilität“. Wörner leitet das Institut für Nachhaltige Energietechnik und Mobilität. Den Abschluss der Vortragsreihe bildet am Montag, 15. Februar , um 14 Uhr der Vortrag „Populismus, soziale Medien und Demokratie“ von Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim.
