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Närrisches Stauferland - die Fasnachtstermine gibt es hier

 

 

 

bis 28. Februar 2020: Ergebnisse eines Kunstprojekts

Die Ergebnisse des Kunstprojektes „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ werden vom 23. Januar bis 28. Februar 2020 im Foyer des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen ausgestellt. Zur Eröffnung am Mittwoch, 22. Januar  um 18 Uhr sind alle Interessierten  eingeladen. Das Kunstprojekt „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ wurde in der Waldstetter Prodi-Werkstatt der Stiftung Haus Lindenhof in Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogen Uwe Feuersänger und den Waldstetter Wäschgölten durchgeführt. Der Fasnachtsverein setzt sich seit 1985 für karitative Zwecke ein und führt seit 2003 auch den „Fasching für Menschen mit und ohne Behinderungen“ durch. Im Rahmen des karitativen Engagements fand im Jahr 2019 bereits zum sechsten Mal ein Kunstprojekt statt. So trafen sich Mitglieder der Waldstetter Prodi-Werkstätten an mehreren Nachmittagen, um auf Leinwänden ihrer Kreativität zum Thema „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ freien Lauf zu lassen. Unterstützt wurden sie dabei von dem Kunstpädagogen Uwe Feuersänger sowie Werkstattleiter Wolfgang Polzer. Die dabei entstanden Arbeiten wurden bereits Ende November im Rathaus Waldstetten ausgestellt. Nun werden die Kunstwerke auch im Foyer des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen in der Stuttgarter Str. 41 präsentiert. Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 18:00 Uhr wird Landrat Klaus Pavel begrüßen. Daneben werden Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold sowie Direktor Jürgen Kunze der Stiftung Haus Lindenhof Grußworte sprechen. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Uwe Feuersänger. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch die Musikschule Waldstetten. Die Ausstellung kann bis 28. Februar 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes Ostalbkreis besichtigt werden.

 

 

bis 22. März 2020: Spielzeugerfinder aus dem Filstal

 

Konrad Keller mit einem seiner Schaukelpferde. Foto: Stadt Göppingen

Die Weihnachtsausstellung im Museum im Storchen widmet sich ab dem 1. Advent den Spielzeugerfindern und -herstellern im Filstal.  Im Schatten der weltbekannten Metallspielwarenfirma Märklin entstanden im Filstal seit dem 19. Jahrhundert weitere namhafte Spielwarenhersteller, deren Erfindungen und Produkte die diesjährige Weihnachtsausstellung im Storchen mit Unterstützung zahlreicher privater Leihgeber vorstellen wird. Die Ausstellung wird am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr von Oberbürgermeister Guido Till eröffnet. Die ersten Spielwarenhersteller waren in Göppingen Holzdrechsler, die sich dann auf die Produktion von Pferden in allerlei Größen und Wagen und Karren spezialisierten. Im Laufe der Zeit entstanden aus den Manufakturen Spielwarenfabriken, deren Sortiment sich im 20. Jahrhundert auf die jetzt motorisierten Fahrzeuge und auf Flugmodelle erweiterte. Zu diesen Unternehmen zählen Gebrüder Schmohl (gegründet 1841) und Konrad Keller (gegründet 1864) sowie die seit 1967 in Zell u. A. ansässige Margarete Ostheimer GmbH, die heute noch das Kernsortiment von Konrad Keller herstellt. Ein renommierter Modelleisenbahnhersteller im Filstal ist BEMO in Uhingen, der faszinierende Schmalspurbahnen in allen Spurweiten entwickelt und herstellt. Nur für wenige Jahre produzierte die Firma Ortwein GmbH in Uhingen Eisenbahnmodelle. Von der Firma Jatt wurden von 1995 bis 2000 Triebfahrzeuge und Reisezugwagen in der Nenngröße TT hergestellt. In gleicher Nenngröße entwickelte und produzierte Jago Modellbau in Göppingen von 2006 bis 2012 Modelleisenbahnen. Keine Spielzeug-Eisenbahnen im klassischen Sinne, sondern Maschinenbau im Modell, entstehen derzeit im „Lokwerk Göppingen“. Die Firmenphilosophie ist, in aufwendiger Handarbeit feinmechanische Unikate herzustellen, welche die Herzen von Modellbau-Enthusiasten höher schlagen lassen. Einige Firmen verlegten sich auf die Herstellung von Zubehör für die Modelleisenbahn. Dazu gehören bis heute die Firmen Seuthe, Schneider und Sommerfeldt. Häuschen und Landschaftsdioramen produzierten Alfred Martin in Geislingen unter der Marke „Das Schwaben-Häusle“ und Ernst Giese in Göppingen unter der Marke EGI. Schließlich gab es neben Märklin noch zwei Hersteller von Kinderkochherden. In der Ausstellung zu sehen sind Herde der Göppinger Metallwarenfabrik F. & R. Fischer sowie der in Eislingen und später in Uhingen ansässigen Firma Heiliger. Die Ausstellung präsentiert auch den in Gosbach beheimateten Spieleerfinder Günther Burkhardt. Nach seinen Ideen entstanden bisher über 90 Brett- und Gesellschaftsspiele. Zuletzt wurde das von ihm und seiner Tochter Lena erdachte Spiel „Funkelschatz“ mit dem Preis „Kinderspiel des Jahres“ ausgezeichnet. Die Ausstellung ist bis zum 22. März 2020 zu sehen.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Besuch bei der Holzspielwarenfabrik Margarete Ostheimer: Werksbesichtigung und Malen für Kinder

Mittwoch, 27. Februar, 14:30 bis 16 Uhr, maximal 15 Personen. Teilnahmegebühr fünf Euro. Treffpunkt direkt an der Firma, Boschstraße 17, Zell u. A. Anmeldung erforderlich.

Besuch bei Bemo-Modelleisenbahnen: Werksbesichtigung

Mittwoch, 18. März, 14:30 bis 16 Uhr, maximal 15 Personen. Treffpunkt direkt an der Firma, Stuttgarter Straße 59, Uhingen. Anmeldung erforderlich.

Anmeldungen, auch für Führungen von Gruppen, unter Telefon 07161 650-9911 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

bis 1. März 2020: Spaß in der Gmünder Eisarena

In Gmünd ist die Arena vom 11. Janar bis 1. März geöffnet. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Mit Schlittschuhen über die Eisfläche gleiten im Herzen der Stadt. Das ist wieder möglich ab Samstag, 11. Januar 2020 bis Sonntag, 1. März 2020 öffnet die Stadtwerke Eis-Arena auf dem Oberen Marktplatz ihre Pforten. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Nikolausgeschenk oder einer Weihnachtsüberraschung ist, hat bereits jetzt die Möglichkeit seinen Liebsten Vorfreude auf das besondere Wintererlebnis im Herzen der Gmünder Innenstadt zu bereiten. Ab sofort sind im i-Punkt Schwäbisch Gmünd Tagestickets und Zehnerkarten zu nachfolgend aufgeführten Preisen erhältlich: Tageskarte Erwachsene: 5 Euro, Zehnerkarte Erwachsene: 40 Euro, Tageskarte Kinder bis 18 Jahre: 4 Euro, Zehnerkarte Kinder bis 18 Jahre: 30 Euro und Tagesticket Familie, inkludiert zwei Erwachsene und maximal vier Kinder unter 18 Jahren: 16 Euro.

 

 

bis 2. März 2020: Mechnische Tierwelt im Museum

Inszenierte Fotografie mit einem Blechspielzeug in der Ausstellung „Mechanische Tierwelt“ im Stadtmuseum im Gelben Haus, Esslingen am Neckar. Foto: Sebastian Köpcke und Volker Weinhold

Noch bis Sonntag, 1. März 2020 ist die Ausstellung „Mechanische Tierwelt“ im Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen zu sehen. An diesem Tag endet sie mit einer außergewöhnlichen Finissage. Die Ausstellung ist ein farbenprächtiges Spektakel mit über 180 Tieren aus buntem Blech: Pinguine, Kängurus, Affen, Käfer oder Schmetterlinge. Zieht man das Federwerk des mechanischen Innenlebens auf, erwachen sie für eine kurze Zeit zum Leben, hüpfen und klappern. Am letzten Tag um 15 Uhr bietet eine „anatomische Veranstaltung“ besondere Einblicke. Sammler Volker Weinhold und Museumsleiter Martin Beutelspacher legen im übertragenen Sinn den Arztkittel an und streifen die Gummihandschuhe über. Sie werden augenzwinkernd zu „Pathologen“ und sezieren öffentlich ausgewählte Blechtiere.
Besucherinnen und Besucher können bei der „Autopsie“ die unterschiedlichen Konstruktionen des Innenlebens sehen und nachvollziehen, wie sie auf Trab gebracht werden und wie die teilweise komplizierten Bewegungen entstehen. Auch Fragen zu anderen Themen der Blechtierwelt beantworten die beiden Fachleute.
Die historischen Spielzeugfiguren aus aller Welt haben die Berliner Künstler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold gesammelt. Sie stellen ihre Blechtiere nicht nur aus, sondern versetzen sie in inszenierten Fotografien in eine „natürliche“ oder manchmal fast surreale Umgebung. So bezaubert die Ausstellung in farbenfrohen Räumen mit einem bunten Kaleidoskop von wertvollen Originalobjekten, großformatigen Fotografien, kurzen Filmsequenzen und Blechtieren zum Ausprobieren.

 

bis 30. April 2020:  „Harmonie der Gegensätze“ im Wahlkreisbüro

Arbeiten von Arthur Goldgräbe und Christel Fuchs sind im Wahlkresbüro von Sascha Binder in Geislingen ausgestellt. Foto: Büro Binder

Vom 1. Februar bis 30. April  ist im Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Sascha Binder (SPD) in der Hohenstaufenstr. 29 in Geislingen die Ausstellung "Harmonie der Gegensätze" mit Bildern von Christel Fuchs und Skulpturen von Arthur Goldgräbe zu sehen. Die Vernissage am Samstag, 1. Februar  beginnt um 18 Uhr.  Hell und dunkel, weit und nah,… alles hat zwei Seiten, die sich gegenseitig bedingen und untrennbar Teil eines Ganzen sind. Das ganze Leben - individuell und gesellschaftlich  - besteht in gewisser Weise aus solchen Gegensätzlichkeiten. Dabei entpuppen sich Gegensätze als zwei Aspekte ein und derselben Wirklichkeit. Das gilt auch in der Kunst.   Christel Fuchs und Arthur Goldgräbe, zwei Künstler mit sehr unterschiedlichen in gewisser Weise gegensätzlichen Zugängen zur Kunst, arbeiten bereits seit einiger Zeit zusammen. In dieser ersten gemeinsamen Ausstellung wollen sie zeigen, dass ihre Kunststile bei aller Gegensätzlichkeit wunderbar harmonieren.  Christel Fuchs ist seit über 40 Jahren malend unterwegs. Nach Jahren des Aquarellmalens und Kohlezeichnens vollzog sich bei ihr ein langsamer Prozess des Loslösens vom gegenständlichen hin zum informellen Malen. Ihre Arbeitsweise unterliegt seither keinen starren Regeln mehr, sondern folgt autonomen Prozessen und sie nutzt ungewöhnliche Materialien. So vor allem Materialien erdgeschichtlichen Ursprungs wie Ölschiefer, Sumpfkalk, Sand, Steinmehl,...malerische Geologie. Es entstehen dreidimensionale, monochrome Bildräume. Die Schönheit des Zerfalls und der Prozess von Werden und Vergehen ziehen sich durch ihr Werk.

Arthur Goldgräbe setzt sich seit Jahren mit dem Werkstoff Holz und seinen skulpturalen Möglichkeiten auseinander. Seine Arbeiten können weitgehend als gegenständlich bezeichnet werden, auch wenn Überzeichnungen und Abstrahierungen seine Skulpturen in besonderer Weise charakterisieren. Seine Themen und Motive orientieren sich an Fragestellungen, die sich mit dem Wesen des Menschen befassen - als Individuum und als Gesellschaft. Für deren künstlerische Umsetzung präferiert er immer mehr die Form der Installation. Hier stehen Skulpturen als Protagonisten unterschiedlicher Persönlichkeiten im Dialog miteinander und mithin auch mit dem Betrachter.

 

bis 19. April 2020: Alltagskultur im Mittelalter

Einblicke in die Alltagskultur vor 850 Jahren gewährt eine Ausstellung im Ebersbacher Stadtmuseum. Foto: Familia Swevia (Fabian Brenker)

Einblicke in die Alltagswelt  vor 850 Jahren gewährt eine Ausstellung in Ebersbach. Beim Gang durch die Ausstellung erlebt der Besucher eine Zeitreise zurück in die Zeit um 1170 – ein ganzes Stockwerk des Museums-Gebäudes steht dazu bereit. Die Ausstellung ermöglicht einen lebensnahen Einblick in die Alltagskultur des Hochmittelalters unserer Region. Fragen der Kleidung, Schreiberei oder Kinderspiel werden beantwortet. Wie war ein Ritter, wie der Reichsministerial Arnolf von Ebersbach vor 850 Jahren ausgestattet? Hauswirtschaft und Küche, sowie eine Wohnstube werden lebensecht nachempfunden. Die Ausstellung wird vom Mittelalter-Archäologen Dr. Fabian Brenker und der Darstellergruppe „Famila Swevia“ rekonstruiert. Die Ausstellung  im Stadtmuseum Alte Post, Martinstraße 10, in Ebersbach ist bis 19. April 2020 während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums (donnerstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr) zu sehen.

 

bis 21. April 2020: Architektur der Avantgarde trifft meisterhafte Bauwerke der Natur

Die Ausstellung „Faces and Walls“ mit Fotografien von von Philipp Mürdter ist im Klinikum Christophsbad zu sehen. Foto: Philipp Mürdter

Der Name der Serie „Faces“ verweist auf die englischen Begriffe für die Flanke oder die Wand eines Berges sowie für das Gesicht. Gelungene Architektur kann schaffen, was Bergen zu eigen ist: Freude und Ehrfurcht beim Betrachten auslösen sowie den Wunsch, das Bauwerk zu erkunden. Die Serie „Walls“ zeigt ikonische Beispiele avantgardistischer Architektur. Zur Vernissage der Fotoausstellung „Faces and Walls“ von Philipp Mürdter am Donnerstag, dem 13. Februar 2020, um 17 Uhr im Café am Park lädt das Christophsbad ein. Besucher erwartet eine Einführung durch die Kunsthistorikerin und Literaturwissenschaftlerin Dr. Susanne Lüdtke sowie ein musikalischer Rahmen mit Sängerin Mareike Nickel. Einblicke in Architektur und Bergwelt bietet die Fotoausstellung des Uhingers in der Galerie beim Café am Park noch bis zum 21. April 2020. Der Eintritt ist frei.

„Der Name der Serie trägt zwei Deutungen. Zum einen „the face“ als der englische Begriff für die Flanke oder die Wand eines Berges. Zum anderen aber auch für das Gesicht. Dieses Gesicht des Berges möchte ich entdecken und herausarbeiten. Es ist geschaffen und verwittert durch Wind und Wetter, Frostbruch und Erosion, wird akzentuiert durch Licht und Schatten, manchmal Schnee und Eis, verhüllt durch Nebel oder Wolken und wieder freigegeben“, erklärt Fotograf Philipp Mürdter. „Jeder Berg trägt und verändert sein Gesicht, mit allen Rissen und Rinnen, Falten und Flächen. Es ist geschaffen und verwittert durch Wind und Wetter, Frostbruch und Erosion, wird akzentuiert durch Licht und Schatten, manchmal Schnee und Eis, verhüllt durch Nebel oder Wolken und wieder freigegeben.“

Le Corbusier nannte die Dolomiten „die schönsten Bauwerke der Welt“. Gelungene Architektur kann laut Mürdter schaffen, was Bergen zu eigen ist. Freude und Ehrfurcht beim Betrachten auslösen, aber auch den Wunsch, das Bauwerk zu betreten, zu erkunden und sich aufzuhalten. Gute Architektur geht weit über Funktion hinaus. Die Form folgt ihrer Funktion, kann aber weitaus mehr. Sie schafft Räume und Atmosphäre, kann monumental und mächtig oder leicht und erfrischend wirken, inspirieren, beruhigen und anziehen oder auch rätselhaft erscheinen. Architektur hat sich stets weiterentwickelt, avantgardistische Entwürfe waren dabei ihrer Zeit immer ein Stück voraus.  Die Serie zeigt ikonische Beispiele dieser Avantgarde, des Minimalismus, des Dekonstruktivismus, der Postmoderne, des kritischen Regionalismus und des Brutalismus.

 

bis 29. Mai 2020: Erste Ausstellung in der Reihe "Kunst ohne Grenzen"

Das Landratsamt Ostalbkreis startet dieses Jahr in eine neue Ausstellungsreihe. So sollen mindestens einmal jährlich in einer Ausstellung die Werke von Menschen in den Fokus gerückt werden, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Den Auftakt zu dieser Reihe macht die Ausstellung „Global Citizens - Kunst ohne Grenzen“, die Arbeiten von Hamzeh Jassim Al Abli, Anhar Inhar Khuder Atheeb, Rashid Jalaei, Meisam Mahram, Badou Ndong (Zaki), Kass Smith, Ghalia Saleh Souleiman und Vivian Timothy präsentiert.  Die Werke der einzelnen Künstlerinnen und Künstler stehen dabei zunächst für sich und zeigen einen eigenen, künstlerisch-individuellen Stil. Aus einem anderen Blickwinkel heraus können die Werke aber auch auf die kulturelle Identität des jeweiligen Künstlers und das Ankommen in der neuen Heimat hin gelesen werden - Kunst also auch als Verarbeitung der Flucht, als Aneignung der Fremde, als Suche nach den eigenen Wurzeln. 
So scheint sich Hamzeh Jassim Al Abli mit seiner neuen Heimat Ellwangen durch gemalte und gezeichnete Stadtansichten auseinanderzusetzen, sich diese Bild für Bild, Ansicht um Ansicht zu erschließen. Anhar Inhar Khuder Atheebs erzählerische Zeichnungen erscheinen dagegen wie Seelenbilder, die zutiefst traumatische Erfahrungen offenbaren und die uns an die Grenzen des vorstellbaren bringen. Rashid Jalaei fotografierte über zwei Jahre hinweg seine Mitbewohner in der Gemeinschaftsunterkunft, in der er nach seiner Flucht aus dem Iran wohnte. So zeigen sich authentische Portraits von hoher Eindringlichkeit und komplexer gestalterischer Qualität.  Die zutiefst menschlichen Fotografien von Meisam Mahram gewähren einen gesellschaftskritischen Einblick in sein iranisches Heimatland: Als Künstler fühlt er sich verpflichtet, die Missstände der Gesellschaft, in der er lebte, anzusprechen: Das Leiden und den Schmerz seiner Mitmenschen über seine Kunst widerzuspiegeln und sie anzuprangern, was aber im Iran aufgrund der fehlenden Rede- und Pressefreiheit verboten und gefährlich ist. Badou Ndongs (Zaki) Werke zeugen hinsichtlich ihrer Motivik und Farbensprache von der vielfältigen Kultur Afrikas. Bereits im Alter von zehn Jahren begann Zaki mit der Malerei und gründete wenig später eine eigene Galerie in Banjul im afrikanischen Gambia. Seit seiner Ankunft in Deutschland im Jahr 2015 malt er unter sehr beengten Bedingungen in dem Zweibett-Zimmer seines Flüchtlingswohnheims in Hockenheim.Der in Jamaika geborene und heute in Mexiko lebende Kass Smith setzt sich malerisch in seinen Werken primär mit seinen afrikanischen Wurzeln auseinander. Die künstlerische Betätigung also als Erforschung der eigenen Herkunft hervorgerufen durch das Leben in einer anderen, zunächst als fremd empfundenen Kultur und Sprache. Ghalia Saleh Souleiman war vor ihrer Flucht in ihrer Geburtsstadt Damaskus als Grafikerin beschäftigt. Ihre farbenfrohen, ornamentalten Werke lassen durch das lineare Element diese Herkunft erahnen und erzählen eine Geschichte von Syrien bevor der Krieg die Alltagswelt von Millionen zerstörte. Seit 27 Jahren lebt und arbeitet die nigerianische Igbo-Künstlerin Vivian Timothy in Deutschland. Schonungslos zeigt sie den Raubbau an stetig schwindenden Ressourcen und die damit verbundene Umweltzerstörung in ihrem Heimatland Nigeria und dem afrikanischen Kontinent. Die Gesichter ihrer Figuren erzählen von der Kraft, die es kostet, die Heimat zu verlassen. 
So vielfältig die künstlerischen Positionen der Ausstellung auch sind, in der Gesamtschau zeigt sich uns zweierlei. Erstens: Kunst kennt keine Grenzen! Und zweitens: In dem vielbeschworenen global village ist ein jeder von uns - ob Flüchtling oder Einheimischer - ein Global Citizen.
Bis zum 29. Mai 2020 ist die Ausstellung im Landratsamt Ostalbkreis in der Haußmannstraße 29 in Schwäbisch Gmünd zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

 

 

25. Februar 2020: Vortrag über die Volkskrankheiten

Dr. Joachim Haas refereiert über Volkskrankheiten. Foto: Gesundheitsamt Göppingen

Am Dienstag, den 25.02.2020 informiert und berät Dr. Joachim Haas in Süßen über die Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck. In Deutschland leben ca. 20 Millionen Menschen mit Bluthochdruck und ca. sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2. Damit handelt es sich um die häufigsten Erkrankungen. Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen sind dabei die häufigste Todesursache in Deutschland. Die Erkrankungen verlaufen heimtückischerweise über viele Jahre oft unerkannt, da sie zunächst keine Symptome verursachen. In dieser Zeit entstehen aber durch zu hohen Blutzucker bzw. zu hohen Blutdruck die Organschäden, die für ein Leben mit erheblichen körperlichen Einschränkungen oder gar für eine verminderte Lebenserwartung verantwortlich sind. Mögliche Folgeerkrankungen sind Schlaganfall mit Lähmungen, Herzinfarkt und Herzschwäche, Durchblutungsstörungen der Beine bis hin zur Amputation, Nervenstörungen und Sehstörungen.
Ursachen für die Entstehung von Bluthochdruck und Diabetes Mellitus Typ 2 sind in den allermeisten Fällen Bewegungsmangel und Übergewicht. Diese Risikofaktoren müssen frühzeitig erkannt werden, denn Organschäden, die einmal entstanden sind, lassen sich nicht mehr zurückbilden.

 

26. Februar 2020: Gedächtnistraining

Gleich zwei neue Kurse ganzheitliches Gedächtnistraining beginnen im Februar in der Spitalmühle in Schwäbisch Gmünd. Bei den Kursen, die mittwochs und freitags angeboten werden und jeweils 10 Termine umfassen, geht es um die Förderung der Konzentration, die Steigerung der Merkfähigkeit und Festigung der Wortfindung. Es werden Erfahrungen ausgetauscht, Denkanstöße gegeben und Neugierde geweckt. Nur durch die Kombination von Gedächtnis- und Bewegungstraining werden die Gedächtnisleistungen verbessert, was letztendlich zu einem längeren Erhalt der Selbständigkeit führt. Am Mittwoch, 26. Februar und am Freitag, 28. Februar jeweils um 10 Uhr beginnen die Kurse mit Gitta Reinarz, eine Absolventin der Ausbildungsgruppe Gedächtnistraining. Anmeldungen nimmt die Spitalmühle unter der Telefonnummer 07171 / 603 5080 entgegen.

 

26. Februar 2020: Essen nach Jahreszeiten

Der  Workshop „Essen nach den Jahreszeiten – Fit in den Frühling“ findet am Mittwoch, 26. Februaar von 18 bis 21 Uhr mit Sabine Spies im Gesundheitszentrum der AOK – Neckar-Fils in Eislingen statt. Hierbei werden die Vorteile der Auswahl von regionalen und saisonalen Lebensmitteln vorgestellt und praktisch umgesetzt. Es werden einfache und leckere Rezepte mit Geling-Garantie zubereitet. Eine Anmeldung ist bis 19.02.2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 

26. und 27. Februar 2020: Spieleerfinder im Museum

Wem Brettspiel, Memory und Quartett bestens bekannt sind, wer Spaß am Würfeln, Kartenziehen und Spielfiguren weiterrücken hat und sich nicht von kniffligen Rätseln, lustigen Wortspielen und einer Menge an Regeln abschrecken lässt, der kommt ins Museum im Storchen und erfindet sein Spiel.   Begleitend zur Sonderausstellung „Schaukelpferd, Eisenbahn, Brettspiel – Spielzeugerfinder und -hersteller im Filstal“ findet in den Faschingsferien am Mittwoch, 26., und Donnerstag, 27. Februar, jeweils von 10 bis 14 Uhr der Spieleerfinder-Workshop für acht- bis zwölfjährige statt. An zwei Tagen dreht sich alles darum, Spiele auszuprobieren, Ideen zu entwickeln, Regeln auszutüfteln, Spielmaterialien zu erstellen und die Spielentwürfe zu gestalten. Nachdem gezeichnet, gemalt, geschnitten, geklebt, gelacht, gespielt und getüftelt wurde, werden die Ideen in Spielrunden ausgetestet. Im Anschluss an den Workshop werden alle neu erfundenen Spiele nacheinander im Museum im Storchen ausgestellt. Am Freitag, 20. März, können die Erfindungen und weitere Spiele von 15 17 Uhr mit den Familien und Freunden ausprobiert werden.Die Materialkosten für das zweitägige Programm betragen acht Euro. Bitte Vesper mitbringen. Anmeldungen sind bis Sonntag, 23. Februar, unter Telefon 07161 650-9911 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

27. Februar 2020: Mit heiischem Gemüse kochen

Ein Kochworkshop „Fit durch den Frühling - mit heimischem Gemüse“ unter Leitung von Jutta Burkert vom Landwirtschaftsamt findet am Donnerstag, den 27.02.2020 von 14:00 bis 17:00 Uhr in der Lehrküche des Landwirtschaftsamts Göppingen statt. Hierbei werden Zubereitungsmöglichkeiten von Wintergemüse vorgestellt. Es werden Gerichte von süß bis herzhaft und von der Vorspeise bis zum Nachtisch zubereitet. Eine Anmeldung ist bis 20.02.2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 

27. Februar: Manfred Bomm liest aus seinem neuen "Häberle"-Krimi

Manfred Bomm (l.) liest aus seinem neuen Krimi "Schlussowtr". Fotos: Gmeiner-Verlag/Privat

Die Premiere des neuen Krimis „Schlusswort“ von Manfred Bomm fand  im Gewölbekeller von Blumen-Burr in Geislingen statt. Weitere Lesungen sind am  27. Februar: Dettingen/Teck, Schulstraße 5, Buchcafe one, 20 Uhr; am 2. März: Wernau,Stadtbücherei, 19.30 Uhr 4. ;März: Deggingen(Kreis Göppingen, 19 Uhr, im Bürgersaal Bahnhofstraße 9, 19 Uhr; 12. März:Böhmenkirch, 20 Uhr Bibliothek im Kronenhof (Ortsmitte); 15. März:Weilheim /Teck, 20 Uhr Gemeindebücherei, Im Winkel 4; 18. März in Westerstetten (Alb-Donau-Kreis), 19 Uhr Altes Rathaus, Kreuzbergstraße 3, Veranstaltung der Landfrauen und am 19. März in  Bad Waldsee, Spitalhof 2 Gewölbekeller; Besonderheit: Es werden erste Video-Sequenzen zu dem Kriminalfilm gezeigt, der momentan nach dem teilweise in Bad Waldsee spielenden Roman „Schlusswort“ gedreht wird. Neben dem Produzenten Elmar Maronn werden auch einige Schauspieler anwesend sein. Den Titelsong dazu präsentiert in einer Live-Performance der Sänger und Songwriter Curd Conrad aus Bad Wurzach. Veranstaltung der Stadtbücherei im Alten Theater. Begrenzte Platzzahl, deshalb Anmeldung unter Telefon: 07524 49857; am 26. März in Gerstetten, 19 Uhr Bahnhotel „zum Österreicher“, in der Karlstraße 3; am  1. April in:Salach, Kreis Göppingen, Hauptstraße 58, Buchhandlung Dölker, 19.30 Uhr , am 3. Appril  in:Schlierbach, 19.30 Uhr, Bürgerhaus im alten Farrenstall. Eine Veranstaltung der VHS Schlierbach. Am 4. April, 15.30 Uhr  findet im historischen Gartensaal im Freilichtmuseum Beuren die letzte Lesung statt. Dieser Saal wurde  beim Gasthaus „Wilhelmshöhe“ in Geislingen abgebaut und auf dem Museumsgelände wieder errichtet. Der Eintritt zum Museum berechtigt an diesem Tag auch die Teilnahme an der Krimi-Veranstaltung. Weil die Platzzahl begrenzt ist, sind Anmeldungen erforderlich. Tel.: 07025 / 91190 22.

 

27. Februar 2020: Themen der Schweinehalter im Fokus

Am Donnerstag, 27. Februar 2020 findet im Gasthof „Reichsadler“ in Mögglingen um 20 Uhr der öffentliche Teil der Mitgliederversammlung der Vereinigung der Schweineerzeuger Ostalb statt. Als Referent konnte der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber aus Böhmenkirch im Landkreis Göppingen gewonnen werden. Färber ist selbst aktiver Schweinehalter und Mitglied im Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Er referiert zu den brandaktuellen Themen, welche Schweinehaltern den Schweiß auf die Stirn treiben: Ferkelkastration, Haltungsvorschriften, Langschwanz, Tierwohl-Label. Außerdem möchte er mit den Besuchern darüber diskutieren, wie die Bundesregierung die gesellschaftlichen Anforderungen, die Anliegen der Bauern und die rechtlichen Vorgaben des Bundes und der EU in Einklang bringen will. Das ist eine spannender und herausfordernder Prozess für alle Beteiligten

 

28. Februar bis 2. März 2020: Märzenmarkt und Verkaufsoffener Sonntag

Am 1. März  öffnen die Kirchheimer Geschäfte für den ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr. Am Sonntag vor dem Märzenmarkt bietet sich von 12.30 bis 17.30 Uhr die Gelegenheit, in den Einzelhandelsgeschäften zu bummeln oder einfach die Atmosphäre in der Stadt zu genießen. Auch Händler des Kirchheimer Wochenmarktes sind an diesem Tag wieder mit von der Partie und bieten am Marktbrunnen und auf dem Marktplatz verschiedene Wochenmarktprodukte zum Verkauf. Auf dem Ziegelwasen startet bereits ab Freitag, 28. Februar, ein großer Vergnügungspark, der bis zum 2. März ein vielfältiges Angebot an Volksfest-Attraktionen bietet.  Der verkaufsoffene Sonntag anlässlich des Märzenmarktes wird schon viele Jahre von den Kirchheimer Einzelhändlern des City Rings organisiert. „Uns liegt der gute Ruf Kirchheims als Einkaufsstadt mit hervorragendem Service in den Einzelhandelsgeschäften sehr am Herzen. Der verkaufsoffene Sonntag und weitere regelmäßige Veranstaltungen des City Rings sind ausgezeichnete Möglichkeiten, dies unseren Kunden immer wieder zu bestätigen“, führt Karl-Michael Bantlin, erster Vorsitzender des City-Rings aus.  Der Vergnügungspark auf dem Ziegelwasen öffnet am Freitag, 28. Februar um 13 Uhr mit dem Familientag zu ermäßigten Preisen. Er endet am Montagabend mit einem großen Feuerwerk um 20 Uhr, das von den Schaustellern organisiert wird. Am Samstag um 13 Uhr findet auf dem Volksfest ein ökumenischer Gottesdienst in besonderer Atmosphäre statt: unter dem Dach des Autoscooters.

Die Großfahrgeschäfte „Flipper“ und „Jaguar“, die Familienachterbahn „Gold Rusher“, das Hochfahrgeschäft „Intoxx“, der beliebte „Autoscooter“ und das Laufgeschäft „Happy Hour“ sind die Attraktionen mit Nervenkitzel im Vergnügungspark auf dem Ziegelwasen. Für Kinder machen „Crazy Cars“, „Circus World“ oder das „Caribic Bungee Jumping“ Station auf dem Festplatz. An den zahlreichen Wurf-, Schieß-, Geschicklichkeits- und Verlosungsbetrieben können Gewinne erspielt werden. Essen und Trinken bieten Imbiss- und Süßwarenstände. Beim seit mehreren hundert Jahren immer am ersten Montag im März stattfindenden Märzenmarkt (2. März) bieten weit über 100 Markthändler in der Innenstadt ein breit gefächertes Warensortiment an. Auch für kulinarische Versorgung ist auf dem Märzenmarkt gesorgt: gebrannte Mandeln, Grillwürste, Crêpes, Flammkuchen, Raclette oder Langos. Die Wochenmarkthändler runden das umfangreiche Angebot mit frischem Obst und Gemüse aus teilweise biologischem Anbau, vielerlei Käse, mediterranen Spezialitäten sowie Blumengestecken und Arrangements ab.

 

29. Februar 2020: Abend des französischen Chansons

Am Samstag, 29. Februar 2020 um 20 Uhr ist im Bürgerhaus Schillerschule in Lorch die  Band "Bidonville um Thierry Saladin zu Gast. Sie hat sich dem französischen Chanson vor allem der 60-iger-Jahre verschrieben. Einfühlsam begleitet wird Thierry von den in der Stuttgarter Jazz-Szene bekannten Musikern Oliver Biella (Gitarre), Christoph Sauer (Kontrabass) und Thomas Ott (Akkordeon).  Zumeist geht es in den Liedern naturellement um die Liebe, um Beziehungsprobleme, aber auch um alltägliche Situationen und humorvolle Episoden. Thierry macht den Abend zum Erlebnis: Er holt uns die Sehnsucht nach Paris, den kleinen Bars, der wohligen Melancholie im Leben, dem großen "Je t´aime" auf die Bühne. Auch wenn man kein Französisch versteht - man fühlt, worum es sich handelt.  Freuen Sie sich auf Chansons von Gilbert Becaud, Charles Trenet, Claude Nougaro, Serge Gainsbourg, Michel Legrand, Edith Piaf u.a. Die Chansons werden auf charmante Art auf Deutsch vorgestellt.  Französischer Wein und Champagner mit Petit Croissants sollen die Gäste nach Frankreich entführen.

 

29. Februar 20202: Woche der Demenz beginnt

Das neu gegründete Demenz-Netzwerk Schorndorf lädt alle Interessierten zur Woche der Demenz ein. „Vielfältige als auch abwechslungsreiche Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Demenz erwarten die  Schorndorfer.  Die Woche bietet verschiedenste Bewegungs-, Informations- und Unterhaltungsangebote. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle Angebote sind kostenfrei. Die Veranstaltungen sind offen für Alle, daher wurde darauf geachtet, dass sie möglichst barrierefrei sind. Nur beim Kino Kleine Fluchten und dem Stadtmuseum trifft dies nicht oder nur teilweise zu. Zum Auftakt der Woche organisieren verschiedene ambulante Dienste, die Senta-Seniorentagesstätte und der Krankenpflegeförderverein, ein Konzert am Samstag, 29. Februar, um 16 Uhr im Martin-Luther-Haus. Melanie Falkenstein (Gesang) und ihr Vater Carlo Falkenstein (Klavier) geben bekannte Melodien zum Zuhören und Mitsingen zum Besten. Mit diesem Angebot wollen die Organisatoren besonders den Angehörigen eine Freude machen. Gemeinsam mit dem Partner, der Mutter oder dem Opa ein schönes Konzert zu besuchen und dabei angenommen zu werden, so wie man eben ist, ist der Anspruch, den sie an sich selbst gestellt haben. Fachkräfte sind anwesend und unterstützen die Angehörigen.
Die beteiligten Partner der Woche der Demenz sind: die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Schorndorf, die Katholische Kirchengemeinde Heilig Geist, das Familienzentrum Schorndorf e.V., die Buchhandlung Osiander, das Spittlerstift, das Marienstift, der Verein Gute Nachbarschaft im Mühlenviertel , die Nachbarschaftshilfe mit Personensuchhunden gUG, das Seniorenforum Schorndorf e.V., die AWO Sozialstation, die SenTa Seniorentagesstätte GmbH, die Kranken- und Seniorentagespflege KSP, der Krankenpflegeförderverein, die katholische Sozialstation Schorndorf, die Diakoniestation Schorndorf und Umgebung, die geriatrische Abteilung des Klinikums in Schorndorf, das Stadtmuseum Schorndorf, die Stadtbücherei Schorndorf und die Stadt Schorndorf.

 

29. Februar/1. März 2020: Zauberhaftes Papiertheater im J. F. Schreiber-Museum

Papiertheater-Vorführungen gibt es im J. F. Schreiber-Museum in Esslingen zu sehen. Foto: Stadt Esslingen

„Blätter, die die Welt bedeuten“ verzaubern immer wieder Junge und Junggebliebene. Unter diesem Motto gibt es zwei Papiertheater-Vorführungen im J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof in Esslingen, Untere Beutau 8-10 in Esslingen.  Am kommenden Wochenende 29. Februar/1. März 2020 ist das Papiertheater „Wumukl“ aus Esslingen zu Gast. Am Samstagabend reisen die Zuschauerinnen und Zuschauer „In 80 Tagen um die Welt“ und lassen sich überraschen, welche Abenteuer der spleenige Engländer Phileas Fogg aus Jules Vernes Roman als „Pappkamerad“ bei seiner Reise über die Kontinente bestehen muss. Die Vorstellung (nicht nur) für Erwachsene beginnt um 19.30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr).  In einer Aufführung für Kinder am Sonntag um 15 Uhr entführt die Theatertruppe die kleinen Gäste im Märchen „Schneewittchen“ hinter die sieben Berge zu den sieben Zwergen. Papiertheatervorstellungen waren um 1900 ein beliebter Zeitvertreib in bürgerlichen Haushalten. Mit Leidenschaft wurde in einem prachtvollen kleinen Theatergehäuse in  Kulissen aus Karton und mit Figuren aus Papier Theater gespielt. Der Verlag J. F. Schreiber stellte die entsprechenden Ausschneidebogen her und lieferte auch die passenden verkürzten Textvorlagen dazu. Theaterklassiker, aber auch Märchen und Romanvorlagen wurden damit für die kleine Bühne auf dem Wohnzimmertisch in einem Umfang von 20 Seiten angepasst.
Kartenreservierungen sind unter Telefon 0711 3512-3240 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Der Eintritt kostet pro Aufführung für Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Familien 15 Euro; das Theaterpaket für beide Aufführungen kostet für Erwachsene 15 Euro, ermäßigt 8 Euro und Familien 25 Euro (alle mit Museumseintritt).
 

 

1. März 20202: Gedenken an Bombenangriffe

Aus Anlass des Jahrestages des ersten Angriffs gedenkt die Stadt Göppingen der Opfer aller Angriffe am Sonntag, 1. März, um 11:30 Uhr auf dem Friedhof an der Hohenstaufenstraße. Treffpunkt ist am Haupteingang. Falls ältere  Bürger nicht selbstständig zum Hauptfriedhof gelangen können, wird ein Taxiservice angeboten. Dieser würde am Sonntag, 1. März, um 11.15 Uhr am hinteren Eingang des Rathauses, Kirchstraße, abfahren. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, sich für diesen Service bei Sonja Petit telefonisch unter 07161 650-1211 bis Freitag, 28. Februar, 12 Uhr, anzumelden.

 

3. März 2020: Nicht mehr, sondern anders arbeiten

Viele Unternehmer klagen darüber, dass ihr hoher Arbeitsaufwand nicht dem entspricht, was am Monatsende an Einkommen übrig bleibt – von einer Anerkennung der geleisteten Arbeit ganz zu schweigen. Um die eigene Bilanz zu verbessern arbeiten sie noch mehr und haben noch weniger Freizeit. „Sieben von zehn  Unternehmern, mit denen ich spreche, leiden an diesem magischen Dreieck, das sich aus chronischem Zeitmangel, Anerkennungsrate und Einkommensoptimierung definiert“, so Lothar Lehner aus Geislingen, Vorsitzender des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen. „Mehr Arbeitsleistung löst das Problem nicht“, weiß Lehner. „Nicht mehr, sondern anders arbeiten ist die Lösung“. Wie das geht will Ulrich Semle (Wäschenbeuren) in einer Veranstaltung des BVMW am Dienstag, 3. März, 12 bis 14 Uhr (Get-Together ab 11.45 Uhr), im Hotel Hohenstaufen in Göppingen aufzeigen. Der persönliche Coach und Berater beschäftigt sich seit 1984 mit der Rolle des Unternehmers und der richtigen mentalen Einstellung, damit Erfolg und Erfüllung gelingen kann. Eine andere Sichtweise auf das eigene Unternehmen und die Rolle als Chef darin, ermöglicht andere Handlungsalternativen, so Semle. Was genau ist die Rolle des Unternehmers in der neuen aktuellen Zeit? Was sind die gewinnbringendsten Aufgaben eines Unternehmers in seinem Unternehmen? Wie viel Unternehmer braucht die Firma, welche anderen Rollen sind notwendig? Semle will in seinem Referat Anstöße zu einer neuen Sicht aufs Tagesgeschäft geben und den Unternehmer in einem weiterzuentwickeln. Das führe zu mehr Zeit für das Wesentliche, mehr Selbstverantwortung und Selbstbestimmung und mehr Raum für die Verwirklichung der unternehmerischen Idee. Semle, Inhaber von Semle Seminare, wurde bekannt durch  seine so genannten „Spezialeinsätze“ vor Ort, sowie durch seine „klare Sicht der Dinge“ und „Erfolgsspielregeln für die neue Zeit 2012-2032“. Referat und die anschließende Fragerunde richten sich, so Lothar Lehner, nicht nur an Unternehmer, sondern auch an Angestellte, Studenten und Lehrer. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt. Im Teilnahmebeitrag von 35 Euro sind  Businesslunch und Getränke enthalten. Anmeldungen beim BVMW, Telefon 07331/210599 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

5. März 2020: Religionswisenschaftler zu Gast

Am Donnerstag, 5. März 2020 findet um 19 Uhr im Bürger- und Ratssaal des Rathauses von Ebersbach an der Fils eine Veranstaltung mit Michael Blume statt. Michael Blume ist deutscher Religionswissenschaftler, Leiter des Referats für nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten, Projekte Nordirak im Staatsministerium Baden-Württemberg sowie Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus. 2015/2016 leitete er die Projektgruppe Sonderkontingent des Landes Baden-Württemberg für besonders schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak für über 1.100 Opfer des so genannten „Islamischen Staates“.Er ist Autor des 2017 erschienenen Buches „Islam in der Krise“. In Ebersbach stellt er uns sein 2019 erschienenes Buch „Warum der Antisemitismus uns alle bedroht. Wie neue Medien alte Verschwörungsmythen befeuern.“ vor.

 

5. März 2020: Vortrag über die Patientenverfügung

Der Jurist im Ruhestand, Gerd Heitmann, berät seit über zehn Jahren Patienten und Angehörige zu ihren Rechten. Von 2007 bis 2017 war er Patientenfürsprecher am Klinikum Esslingen. Welche Regelungen gilt es bei der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu beachten? Und welche Auswirkungen haben sie? Jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Dazu zählt auch das Recht, das eigene Ableben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Um dieses Gestaltungsrecht auch dann zu gewährleisten, wenn man sich selbst nicht mehr äußern kann, hat der Gesetzgeber bestimmte Regeln geschaffen. Was diese Regelungen beinhalten und welche Auswirkungen sie haben erklärt am Donnerstag, 5. März, 15 UhrmGerd Heitmann. Nach einem einführenden Referat besteht wie immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu teilen. .. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich

 

6. März 2020: Schulung für Familienpaten

Am 06. März startet die 12. Schulungsreihe für angehende  Familienpaten im Haus der Familie in Göppingen. Ehrenamtlliche Familienpaten unterstützen Familien in schwierigen Situationen. Familien stoßen immer wieder an ihre Grenzen und stehen oftmals vor großen Herausforderungen. Seien es Sorgen um die Entwicklung der Kinder, Krankheit oder Überlastung. In solchen Situationen können ehrenamtliche Familienpatinnen und Familienpaten den Familien zur Seite stehen und durch Unterstützung im Alltag zur Entlastung beitragen. Dies kann zum Beispiel durch Unterstützung in der Kinderbetreuung, Mithilfe beim Einkaufen und Kochen oder Beratung und Begleitung bei Alltagsentscheidungen geschehen. Familienpatinnen und Familienpaten unterstützen Familien emotional durch ein kontinuierliches und zuverlässiges Beziehungsangebot. Sie hören zu, machen Mut, leisten praktische Hilfe und geben ihre Lebenserfahrung und ihr Wissen weiter.
Die Schulung umfasst sechs Termine, die immer freitags von 16 bis 19.Uhr im Haus der Familie, Villa Butz in Göppingen, Mörikestr. 17, 73033 Göppingen stattfinden. Die Teilnahme an der Schulung ist für angehende Patinnen und Paten kostenlos. Nach Abschluss des Kurses mit den Themen “Grundlagen der Familienpatenschaft”, “Rolle des Paten”, “Interkulturelle Kompetenz”, “gelingende Kommunikation” und “Familie und Kindheit heute” erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat des Landkreises Göppingen und können ab dann als ehrenamtliche Familienpatin oder Familienpate in den Gemeinden im Landkreis tätig sein. Bei Interesse an der Schulung oder dem Projekt der Familienpatenschaften können die Kontaktdaten der Ansprechpersonen in den Gemeinde bei den Frühen Hilfen (Internet: www.fruehe-hilfen-gp.de/Familienpatenschaft, Telefon: 07161 202 4223) erfragt werden. Von den Ansprechpersonen in den Gemeinden werden die Interessierten dann in einem persönlichen Gespräch über das Projekt Familienpaten informiert.

 

8. März 2020: Gesundheit wird weiblich interpretiert

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Ostalbkreises und der Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd laden am Sonntag, 8. März 2020 um 11 Uhr anlässlich des Internationalen Frauentages zu einer Matinee ins Aalener Landratsamt in der Stuttgarter Straße 41 ein. In diesem Jahr ist Schwerpunktthema die weibliche Gesundheit und die geschlechtersensible Medizin. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis zum 1. März bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landratsamts Carmen Venus (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 07361 503-1798) wird gebeten.   Gesundheit wird zum Internationalen Frauentag weiblich interpretiert. Analog zur frauenpolitischen Maxime „Das Private ist politisch“ wird der körperlich-gesundheitliche Aspekt persönlich und medizinpolitisch beleuchtet. Medizinische Weiterentwicklungen, befreiende und befreite Kleidung, körperliche Bewegungsmöglichkeiten und Selbstbestimmung über den eigenen Körper haben tragen wesentlich zur persönlichen und politischen Freiheit von Frauen bei.  Über aktuelle Entwicklungen in der geschlechtersensiblen Medizin spricht die Medizin-Journalistin Dr. Christina Berndt. Die Forderung, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden, ist richtig und wichtig - in der Arbeitswelt ebenso wie im häuslichen Bereich. Für die Medizin aber gilt das nicht. Frauen unter-scheiden sich physiologisch, anatomisch und hormonell von Männern. In ihrem Vortrag zeigt die Bestsellerautorin, welche gesundheitlichen Probleme sich aus der Ignoranz gegenüber den weiblichen Besonderheiten für Frauen ergeben - und weshalb es so wichtig ist, diese Besonderheiten stärker in den Fokus zu nehmen.   Zweite Referentin des Tages ist Reingard Gschaider. Ihr Credo ist, dass Gesundheit einen gesunden Geist und eine gesunde Seele voraussetzt. Mit der täglichen Heiterkeit kann für Wohlfühlhormone gesorgt werden. Herzliches Lachen führt zu einer erhöhten Aktivität der natürlichen Killerzellen, welche die infizierten Zellen zerstören können. Es lohnt sich also wirklich, „Gedanken der Zufriedenheit und des Glückes zu pflegen“. Humor und Gelassenheit sind wesentliche Faktoren von Gesundheit und zentral für diesen Vortrag. Schauspielerin und Carisma-Expertin Reingard Gschaider spricht Körper, Seele und Geist an und informiert ganz nebenbei über die Zehn Gebote der Denk-Diät und über das Clown-Chakra. Für die musikalische Umrahmung sorgen Carina Deutscher (Gesang) und Maurizio Orlando (Gitarre). Für einen kleinen Imbiss und Getränke im Anschluss ist ebenfalls gesorgt. Eine gute Gelegenheit zum frauenpolitischen Netzwerken im Ostalbkreis.

 

 

9. März 2020: Fachtag Regionalvermarktung

Am Montag, 9. März 2020 findet von 8.30 bis 16 Uhr ein Fachtag für die landwirtschaftlichen Direktvermarkter der Ostalb mit dem Thema „Der Hofladen als Einkaufserlebnis - unverpackt oder gut verpackt?“ statt. Veranstaltungsort ist das Kloster Herbrechtingen im Kreis Heidenheim.  Die Gestaltung des Hofladens ist die Visitenkarte der Direktvermarkter. Welche weiteren Aspekte zu einem besonderen Einkaufserlebnis führen, welchen Einfluss gut geschulte Mitarbeiter haben und wie die Trends für die Zukunft sind, erläutert Birgit Jacquemin von der Landwirtschaftskammer NRW. Stephanie Adler berichtet von der Entstehung und Entwicklung des Unverpackt-Ladens in Schwäbisch Gmünd.  Steffen Maier beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Verpackung der Zukunft sowie mit Dienstleistungen und Logistik eines Online-Shops.  Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung beim Fachbereich Landwirtschaft, Landkreis Heidenheim ist bis spätestens 4. März möglich unter Telefon 07321 321-1344 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen zum Fachtag sind beim Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamtes Ostalbkreis per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erhältlich.

 

14. März 2020: Modern Line Dance Party in Frickenhausen

Wer vor Kurzem die Modern Line Dance Party im Kulturzentrum Metzingen verpasst hat, dem eröffnet sich hier eine neue Gelegenheit, einen unterhaltsamen Nachmittag zu erleben und zu tanzen: Die nächste Modern Line Dance Party findet am Samstag, 14. März 2020, von 14 bis 18.30 Uhr in der Festhalle, Erich-Scherer-Zentrum, Fröbelstr. 3, in Frickenhausen statt. Gäste und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm bei Kaffee und Kuchen freuen und den neuen Tanzstil „Modern Line Dance“ ausprobieren sowie bei den vielseitigen Mitmachtänzen aktiv werden: Ob Rumba, ChaChaCha, Latino-Tänze, Tänze der 50er Jahre, Langsamer Walzer, Tango, Partytänze oder Country Western Line Dance, hier wird alles in Reihe getanzt! Und wer nur zuschauen möchte, wird ein abwechslungsreiches Programm vorfinden: Das Highlight sind die Deutschen Hip Hop-Meister 2018/2019 „X-Rated“ die coole Hip Hop-Moves vom Feinsten präsentieren. Auch Salsa-Freunde kommen auf ihre Kosten: die Besucher können beim Salsa Line Dance mittanzen und Cubamoves aus Nürtingen präsentiert eine Salsa-Show. Die Line Dancers und Lady Solo vom TSV Frickenhausen werden Showtänze präsentieren, z.B. eine Choreografie aus dem Musical „Grease“ oder einen Tango Argentino. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter Telefon 07022/44602 oder www.tsv-frickenhausen.de/tanzen

 

16. März 2020: Müntefering eröffnet Seniorenkampagne

Zum Auftakt der Seniorenkampagne „Alt werden, na und…?“ am Montag, 16. März, um 18 Uhr wird der frühere Vize-Kanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering in der Göppinger Stadthalle über das „Älter werden in dieser Zeit“ sprechen. Karten zur Veranstaltung sind ab Februar im i-Punkt erhältlich. Ein umfangreiches und facettenreiches Programm haben die Akteure des Seniorennetzwerks Göppingen, ihre Partner und städtische Einrichtungen wie Kunsthalle, Volkshochschule und Stadtbibliothek für die im März startende Seniorenkampagne „Alt werden, na und…?!“  zusammengestellt. Dabei reicht das breit gefächerte Thema „Alter“ von Ruhestand und ehrenamtlichen Engagement bis Pflegebedürftigkeit und Demenz. „Ziel des Aktionsjahres ist es, das Interesse der Öffentlichkeit am Thema Alter zu wecken und den  Bürgern aufzuzeigen, welche vielfältigen Angebote, Informationen und Formen der Unterstützung es in der Stadt rund um das Thema gibt“ erläutert die Koordinatorin des Seniorennetzwerks Tina Hemminger die Idee hinter der Kampagne. Den Auftakt bildet die Impulsveranstaltung am 16. März mit Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), unter dem Titel „Älter werden in dieser Zeit“, zu der Oberbürgermeister Guido Till um 18 Uhr im Klosterneuburgsaal der Stadthalle begrüßen wird. Und pünktlich zum Auftakt erscheint auch das umfangreiche Jahresprogramm der Kampagne mit seinen über 100 Veranstaltungen, die die große Bandbreite des Themas abdecken. „Alt werden,  na und…?!“ beschreibt treffend, dass das Alter eine aufregende und wertvolle Zeit ist“, so OB Till. „Ein guter Teil der ehrenamtlichen Arbeit in unserer Stadt wird von unseren Seniorinnen und Senioren getragen, sie bringen ihren reichen Erfahrungsschatz in unserer Gesellschaft ein“ hebt das Stadtoberhaupt das Engagement und den Stellenwert der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft hervor. Viele nutzen zudem die Zeit nach dem aktiven Arbeitsleben, um sich neues Wissen auf den unterschiedlichsten Themenfeldern anzueignen. Aber auch Unterstützungsangebote für diejenigen, die im Alltag nicht mehr alleine zurechtkommen, sind vielfältig vorhanden. Für Angehörige, Experten, Ehrenamtliche und Interessierte wird breites Wissen zu Themen wie Demenz oder Hilfen/Unterstützung für pflegende Angehörige durch Vorträge und Fortbildung vermittelt.  Beginn ist um 18 Uhr, Einlass um 17.30 Uhr.

 

19. März 2020: Basis-Seminar für Digital-Neulinge

Cloud Computing, Big Data, Social Media Monitoring, Web Analytics und Wiki: Sie verstehen nur Bahnhof? Ziel dieses Basisseminars der IHK am 19. März, 9 bis 11 Uhr soll es sein, einen ersten Einstieg in die Digitalisierung im Hinblick auf betriebliche Prozesse zu vermitteln. Als Grundbaustein für einen erfolgreichen Digitalisierungsprozess erfahren Sie daher praxisnah einfache Beispiele, mit denen sich Unternehmen dem Thema Digitalisierung zielgerichtet und bodenständig nähern können. Abschließend haben Sie die Möglichkeit, in einer offenen Gesprächsrunde, erste Erfahrungen mit der Digitalisierung in der Gruppe zu besprechen und auszutauschen. Die Teilnehmerzahl ist limitiert, weshalb sich die Veranstaltung explizit an „Digitale Neulinge“ richtet.

 

21. März 2020: Theodor Fontane im Blick

In der Reihe "Kultur im Muckensee" ist am Samstag, 21. März 2020 um 20 Uhr inszenierte Literatur von "Dein Theaer" zu sehen. Im Blickspunkt steht  Theodor Fontane, Apotheker, Journalist und Schriftsteller. Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin (Brandenburg), einer kleinen märkischen Stadt nordwestlich von Berlin, geboren. Seine Eltern, Louis Henri Fontane und Emilie Labry, stammen von Hugenotten ab, die Ende des 17. Jahrhunderts Frankreich wegen ihres Glaubens verlassen mussten und in Brandenburg Zuflucht fanden. Theodor Fontane gab den erlernten Beruf des Apothekers auf. Er wurde Journalist und Schriftsteller (Effie Briest, Herr von Ribbeck). Zu seinem 200. Geburtstag erinnern Martina Schott und Stefan Österle an einen poetischen Berichterstatter und Kommentator des 19. Jahrhunderts. Verständlich und ansprechend vermitteln sie Zeit und Personen. Mit: Stefan Österle, Martina Schott, die Regie hat: Friedrich Beyer

 

26. März 2020: Niederländische Kinderbuchautorin zu Gast

Kinerbuchautorin Anna Woltz kommt nach Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Am Donnerstag, 26. März um 11 Uhr ist die preisgekrönte niederländische Kinderbuchautorin Anna Woltz zu Gast in der Gmünder Stadtbibliothek. Anna Woltz wird aus ihrem Buch „Für immer Alaska“ lesen. In der Geschichte geht es um das Mädchen Parker, das sich wegen der Allergie ihres Bruders von ihrer geliebten Hündin Alaska trennen muss. Allein die Tatsache, dass Alaska nun einem behinderten Jungen als Begleithund hilft, kann sie ein wenig über den schweren Verlust hinweg trösten. Doch der Trost vergeht ihr, als sie den fiesen Sven kennenlernt. Parker versucht, Alaska zu entführen…. Anna Woltz wurde 1981 in London geboren und wuchs in Den Haag auf. Ihre ersten Geschichten schrieb sie bereits mit zwölf Jahren und entdeckte dabei schon früh ihre Leidenschaft für das Schreiben. Ihr erstes Kinderbuch „Alles kookt over“ schrieb sie mit 17 Jahren. Anna Woltz studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Seit 2002 ist sie freie Schriftstellerin und schreibt vornehmlich Kinderbücher. In den Niederlanden und Deutschland sind ihre Bücher vielfach ausgezeichnet worden, unteranderem mit dem katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis, dem Luchs des Monats, dem silber-nen und goldenen Griffel. „Für immer Alaska“ war nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 und erhielt außerdem die Auszeichnung „Leipziger Lesekompass 2019“.

 

6. April 2020: Asthma-Schulung für Kinder

Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes ist Asthma mittlerweile die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Fast jedes zehnte Kind in Deutschland erkrankt an „Asthma bronchiale“ – Tendenz steigend. Grundsätzlich gilt, je besser alle Beteiligten informiert sind, desto besser ist die Aussicht, die Krankheit des Kindes in den Griff zu bekommen. Deswegen bietet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken in den Osterferien eine dreitägige Asthmaschulung für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren an. Von Montag, 6. April bis Mittwoch, 8. April 2020 immer von 8.15 bis 14 Uhr schult am Standort Göppingen ein interdisziplinäres Team aus Asthmatrainern, Physiotherapeuten, Diplom-Psychologen, Kinderärzten sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern rund um das Thema Asthma und Atembeschwerden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

            
  

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