Ausstellungen

 

bis 1. September 2024: Weibliche Schönheit im Wandel

Die Sonderausstellung „Was ist schön? Weibliche Schönheit im Wandel“ ist im Ebersbacher Stadtmuseum zu sehen.  Operieren, Fett absaugen, unterspritzen, Falten füllen, mit Botox lähmen… Nie zuvor wurde derart massiv in weibliche Körper eingegriffen. Doch während durch Jahrhunderte Schönheit nur ein Thema der Oberschicht war, erreichen die perfekten Bilder der Medien heute alle Schichten der Gesellschaft. Der Druck, vor allem auf junge Frauen, dem in den allgegenwärtigen Medien verbreiteten Schönheitsideal zu entsprechen, ist enorm.  Die Ausstellung zeigt, dass das Bedürfnis, sich zu schmücken und zu verschönern so alt ist, wie die Menschheit selbst. Doch Schönheitsideale der weiblichen Körper, Haare und Gesichter verändern sich im Laufe der Zeit. Jede Kultur und jede Epoche empfand andere Merkmale als schön. So galt beispielsweise in der Renaissance ein Doppelkinn als sexy. Heute lassen es viele Frauen operieren. Um möglichst blass zu sein, griffen Frauen früher zu giftigen Mitteln, während heute manchmal Hautkrebs der Preis für die begehrte Bräune ist. Die Zeitreise zur weiblichen Schönheit beginnt im alten Ägypten und Rom und führt durch Mittelalter und Barock in die Gegenwart. Wie Gänseschmalz, Tollkirsche oder Blei für die Schönheit eingesetzt wurden, wann schwarze Zähne oder eine hohe Stirn in Mode waren und wie sich die Figur der Barbiepuppe veränderte, erzählt diese Ausstellung, die sich besonders an ein junges Publikum richten möchte.  Die Ausstellung ist von der Kunsthistorikerin Dr. Alice Selinger konzipiert und gestaltet worden, die auch bei der Eröffnung am Mittwoch, 19 Uhr mit einem Vortrag vertreten sein wird. 
Die Sonderausstellung ist bis zum 1. September  während der Öffnungszeiten im Stadtmuseum in der Martinstraße zu sehen. Das Stadtmuseum hat immer donnerstags und sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum Stadtmuseum gibt es im Internet unter https://www.ebersbach.de/stadtmuseum 

 

bis 19. September 2024: Menschenrechte für alle

In den Räumen des Amts für Familie und Soziales in Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 37, wird in den kommenden Monaten die Fotoaktion "Menschenrechte für alle" präsentiert, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus entstanden ist. Schirmherr der Fotoaktion ist Landrat Dr. Joachim Bläse. Die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis initiierte für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2024 eine Aktion für mehr Offenheit und gegen Diskriminierung. Viele Menschen im Landkreis erleben täglich Diskriminierung – sei es in der Schule, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum. Die Fotoaktion soll dazu beitragen, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, die Bürgerinnen und Bürger des Ostalbkreises zu sensibilisieren und Betroffenen die Möglichkeit geben, sich zu äußern. Es ist entscheidend, dass man gemeinsam für eine offene und tolerante Gesellschaft eintritt und jeglicher Form von Diskriminierung Einhalt gebietet. Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass Vielfalt als Bereicherung angesehen wird und Menschenrechte für alle gelten.

Entstanden sind einzigartige schwarz-weiß Aufnahmen, in Szene gesetzt und gestaltet vom Fotografen Tobias Holzinger vom Kollektiv K aus Aalen. Die insgesamt 22 Portraitaufnahmen wurden mit einem Statement der jeweiligen Person versehen. Diese persönlichen Aussagen verdeutlichen eindringlich wie vielfältig und allgegenwärtig Diskriminierung sein kann. „Das ist mega stark und mutig, sein Gesicht zu zeigen, sodass wir Diskriminierungserfahrungen im Ostalbkreis sichtbarer machen konnten. Alle die dabei waren, haben bereits diskriminierende Erfahrungen gemacht, sei es aufgrund ihrer Sexualität, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft“, so Eva Bidon, zuständig für die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie.

Die Aufnahmen wurden im Aktionszeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus von Montag, 11. März bis Sonntag, 24. März zunächst als Slideshow im öffentlichen Raum gezeigt. Beispielsweise über die digitalen Anzeigen in 40 Bussen der OVA, in der Hochschule Aalen, dem Foyer des Landratsamt Aalen und vielen mehr. Am UN-Gedenktag gegen Rassismus, dem 21. März, wurden die Aufnahmen schließlich auch ausgedruckt präsentiert und Betroffene sprachen an diesem Abend über ihre Erlebnisse im Ostalbkreis. „Daraufhin gingen gleich mehrere Anfragen ein, ob man die Ausstellung auch buchen könne und so ist sie nun bereits bis Mitte 2025 für unterschiedliche Orte im Ostalbkreis reserviert“, so Eva Bidon.

Im Amt für Familie und Soziales in Schwäbisch Gmünd wird die Ausstellung nun bis Donnerstag, 19. September präsentiert. „Wir freuen uns sehr, dass die Ausstellung nun erstmalig über einen längeren Zeitraum in unserem Haus zu sehen sein wird“, sagt Simone Waibel, Projektleitung Kommune Inklusiv der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag, 19. September endet die Ausstellung „Menschenrechte für alle“ im Rahmen von Kunst im Amt, mit einer Finissage ab 18 Uhr im Gmünder Spitalhof.

 

bis 16. Juni 2024: Grenzen überschreiten

Die Kunsthalle Göppingen ist eine von sechs Städten in Deutschland, die die Möglichkeit haben, die interaktive Ausstellung Bordercrossings zu zeigen. Der Ausstellungstitel ist Programm, denn es geht darum Grenzen zu überschreiten: Grenzen zwischen analog und digital, zwischen Natürlichem und Künstlichem, Organischem und Synthetischen, zwischen Betrachtung und Tätig werden. Sehen, Hören, Riechen und Fühlen – alle Sinne werden gefordert. Einerseits bietet die Ausstellung eine Art magischen Forscherspielplatz für Jung und Alt, andererseits gibt es Best Practice-Beispiele von Institutionen, die im Sinne der Reggio Pädagogik mit Kindern arbeiten. Die Reggio-Pädagogik stammt aus der Stadt Reggio Emilia in Italien. Sie würdigt die Potentiale der Kinder und allgemein jedes Menschen und fördert die enge Verbindung zum alltäglichen und natürlichem Umfeld. Im Mittelpunkt der Reggio-Pädagogik steht der wahrnehmende, forschende und selbstbestimmt lernende Mensch. Bordercrossings schließt direkt an das Konzept der Gestaltungskompetenzen an und zeigt niedrigschwellige, selbst erfahrbare Wege zukünftigen Lernens für Kinder und Erwachsene. Die Ausstellung ist eine Einladung, sich auf eine Entdeckungsreise in Natur, Kunst und Kultur zu begeben. Die inszenierten Ateliersituationen wie auch die Best Practice-Beispiele streben wiederum danach, offene und demokratische Orte zu sein, in denen gemeinsam geforscht, diskutiert, gestaltet und gespielt werden kann. Dr. Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referates Bildung in Regionen; Bildung für nachhaltige Entwicklung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eröffnete die Ausstellung in Berlin mit einem Grußwort: „Das Projekt sei ein sehr gutes Beispiel für BNE (Bund für nachhaltige Entwicklung), weil es gelinge, die frühe Bildung mit der lokalen Ebene, mit der Natur, den Künsten, der Kultur, dem Digitalen auf poetische Weise zu verknüpfen.

Die Kunsthalle Göppingen bietet von Montag bis Freitag geführte Gruppenbesuche (max. 15 Kinder plus 2 erwachsene Begleitpersonen) an, die unter kunstvermittlung@goeppingen.de zu buchen sind. An Samstagen und Sonntagen ist Bordercrossings für alle Interessierten von 13 bis 18 Uhr zugänglich. Der Besuch ist kostenfrei. Laufzeit der Ausstellung ist bis 16. Juni.  Die Ausstellung von Reggio Children wurde von wamiki/ Berlin ins Deutschsprachige übersetzt und produziert.

 

Ab 27. April 2024: Ältestes Wagenrad im Landkreis

Am Samstag, 27. April erwacht das Museum im Alten Bau in Geislingenaus dem Winterschlaf „In den kalten Monaten wurde nur die beheizte Galerie im Erdgeschoss für Kunstausstellungen genutzt und in der Weihnachtausstellung das Jubiläum des Museums im Alten Bau gefeiert. Nun sind auch die Ausstellungen in den oberen Etagen wieder zugänglich“, sagt Museumsleiter Philipp Lintner. 
Ab dem 27. April können Interessierte jeweils von Dienstag bis Sonntag von 15 bis 17 Uhr neben Objekten zur Stadtgeschichte, den Geislinger Elfenbeinschnitzern oder der Burg Helfenstein die vielseitigen Ausstellungswelten des Alten Baus entdeckt werden. Von prachtvollen Schmuckstücken des Südwestdeutschen Schatztruhenmuseums, über das 26 Meter lange Modell der Geislinger Steige bis zur Vielfalt in der „Vogelwelt“ - für jede Generation ist etwas dabei! nlässlich der Museumsöffnung wird am 27. April um 17Uhr zudem die neue Sonderausstellung „Überraschend. Organisch. Archäologische Funde aus Holz, Leder, Bein und Geweih im Landkreis Göppingen“ der Kreisarchäologie Göppingen im dritten Obergeschoß des Alten Baus eröffnet. as Magazin der Kreisarchäologie beherbergt tausende Fundobjekte, bestehend aus den unterschiedlichsten Materialien und aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte. Zumeist recht gut erhalten sind Gegenstände aus Stein, gebrannte Tonware und zumeist auch die aus Metall hergestellten Objekte. Ganz anders sieht es jedoch mit Produkten aus vergänglichen organischen Materialien aus. Hier bedarf es außergewöhnlicher Erhaltungsbedingungen im Boden und letzten Endes natürlich des Glücks der Ausgräber. Die Devise lautet: zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.  Dies ist der Kreisarchäologie in den letzten Jahren bei baustellenbegleitenden Ausgrabungen sogar mehrfach gelungen. Vor allem im Rahmen stadtkernarchäologischer Untersuchungen in Göppingen und Geislingen konnten aus Feuchtbodenschichten, Brunnen und Latrinen unglaublich gut erhaltenen Fundobjekte aus Holz, Leder, Bein und Knochen geborgen werden. Zu den Besonderheiten zählt das älteste Wagenrad des Landkreises aus dem 15. Jahrhundert. Eindrücklich sind Lederschuhe unterschiedlichster Form, die sich in einem Brunnen des 15. Jahrhunderts in Göppingen fanden. 
Die spätmittelalterliche Ernährungswelt beleuchten vielfältige Relikte aus den mittelalterlichen Küchen in Geislingen und Göppingen wie verkohltes Getreide, Nüsse, Obstkerne, Eierschalen, sowie Tierknochen von der Hiltenburg bei Bad Ditzenbach. Einblick in einen der wichtigsten Wirtschaftszweige des Mittelalters und der Neuzeit in Geislingen bieten Abfälle und Produkte von Beindrechslerwerkstätten. Ebenso sind Funde von Burg Aichelberg und aus Uhingen zu sehen. 
Diese außergewöhnlichen Funde werden im Rahmen der Sonderausstellung bis Ende Oktober im Alten Bau (Di – So, 14 bis 17 Uhr) der Öffentlichkeit präsentiert. Termine für öffentliche Führungen werden rechtzeitig über die Presse und auf der Museumshomepage (www.stadtmuseum-geislingen.de) bekannt gegeben. 
Weitere Infos: www.stadtmuseum-geislingen.de und www.kgv-geislingen.de 

 

bis 20. Mai 2024: Arbeiten von Dieter Breitschwerdt

In der Galerie im Alten Bau in Geislingen ist die Ausstellung „Objekte & Assemblagen“ zu sehen. Gezeigt werdent Werke von Dieter Breitschwerdt, der 1945 in Geislingen geboren wurde.  Nach der Schule absolvierte Dieter Breitschwerdt zunächst eine Ausbildung zum Schriftsetzer und arbeitete als Typograph. Nach dem Besuch einer Malschule in der Schweiz nahm er 1970 das Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Fred Dahmen auf. Er war Meisterschüler und wurde mit einem Akademiepreis ausgezeichnet. Bekannt wurde er durch seine seriellen Objekte und Assemblagen. Seine Arbeiten finden sich u.a. in folgenden Sammlungen: der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München, der Pinakothek der Moderne in München sowie in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München. Die Bearbeitung von Fundstücken und Materialien des alltäglichen Lebens, etwa durch Erweiterungen, Akkumulationen, Eingriffe usw., führt in seinen Arbeiten zu einer Loslösung der Ausgangsmaterialien aus dem Kontext ihrer vertrauten Funktion. Es entsteht ein neuer ästhetischer Ausdruck, der eine kritische Distanz und auch eine neue inhaltliche Ebene ermöglicht. Einige Arbeiten Breitschwerdts entwickeln ihre besondere Wirkung durch sich wiederholende Strukturen. Versatzstücke und Materialien verschmelzen in seinen Arbeiten zu einer neuen haptischen Wirklichkeit.  Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. April 2024, um 11 Uhr in der Galerie im Alten Bau in Geislingen eröffnet. Begrüßen wird Stefan Renner, Oberbürgermeister Frank Dehmer wird ein Grußwort sprechen und Domenik Gebhardt wird in die Ausstellung einführen.  Die Ausstellung ist bis einschließlich Montag, 20. Mai , geöffnet (Di – So, 14.00 bis 17.00 Uhr). Der Eintritt ist frei.  Weitere Infos: www.stadtmuseum-geislingen.de und www.kgv-geislingen.de 

 

bis 23. Mai 2024: Entwürfe zur Kreiselkunst

Die Kunstmodelle und Konzepte für den Hirschkreisel sind bis 13. Mai im Eislinger Rathaus ausgestellt  Der Gemeinderat hatte im Oktober beschlossen, die Auswahl der bisherigen acht Modellentwürfe für den Hirschkreisel zu erhöhen und weitere Kunstschaffende aufzufordern, einen Entwurf einzureichen. Diese acht weiteren Künstlerinnen und Künstler haben ein Konzept mit Modell für die künstlerische Gestaltung des Kreisverkehrs an der ehemaligen Hirsch-Kreuzung entwickelt. Die  Künstler Benjamin Appel, Jess Fuller, Andreas Futter, Vanessa Henn, Katharina Hohmann, Michael Sailstorfer, Peter Sandhaus und Elias Wachholz haben jeweils ein Konzept mit Modell eingereicht. Die entwickelten Modelle sind gemeinsam mit den acht Modellen der ersten Runde im Eislinger Rathaus, 3. OG, bis voraussichtlich 13.Mai ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Das Kreiselkunst-Gremium wird über die Einreichungen beraten, um eine Empfehlung an den Eislinger Gemeinderat zu geben, der in der öffentlichen Sitzung am 13. Mai  die Entscheidung trifft, welcher der insgesamt 16 Entwürfe realisiert wird.

 

bis 30. Juni 2024: Videoinstallationen in der Kunsthalle

Unter dem Titel "Inner View" stellt die Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen Videoinstallationen von drei Künstlerinnen ins Zentrum: Kate Gilmore, Klara Lidén und Pipilotti Rist. Jede Arbeit zeigt Protagonistinnen in ihrer individuellen Lebenssituation, in ihrem Handeln und Denken. Die Künstlerinnen hinterfragen auf verschiedene Weise gesellschaftliche Konventionen und Normen und machen tradierte Verhaltensmuster und Rollenbilder sichtbar.                                            

Die in der Ausstellung gezeigten künstlerischen Arbeiten sind ab den 1990er Jahren entstanden und knüpfen an die Werke der feministischen Avantgarde der 1960er/1970er Jahre an, die auf die damaligen großen gesellschaftlichen Entwicklungen reagierten. In jeder Zeit und in jedem veränderten Kontext interpretieren die Künstlerinnen die Themen jeweils aus ihrer Aktualität und ihrem Kontext heraus. Die Ausstellung lässt reflektieren, welche zeitlichen und gesellschaftlichen Veränderungen eingesetzt haben und wie sie aus der historischen und aktuellen Sicht wahrzunehmen sind.

Pipilotti Rist setzt sich in ihren raumgreifenden Videoinstallationen mit Geschlechterdifferenzen, der weiblichen Sexualität und dem Körperbild des Menschen auseinander. Auf spielerische und sinnliche Weise reflektiert sie dabei vorhandene Moralvorstellungen innerhalb der Gesellschaft. Ihre farbintensiven Videoerzählungen spielen mit poetischen Bildern und atmosphärischen Klängen, in die die Betrachtenden auch physisch eintauchen können. Entrückt setzen sie geltende Normen außer Kraft die Rollen für Geschlechter oder Maßstäbe für das Schöne festlegen.

Klara Lidén arbeitet in den Medien Video, Performance, Skulptur und Installation.  Zu ihren zentralen Themen gehören der zivile Ungehorsam und die Rebellion gegen gesetzte Systeme oder Ordnungen. In ihrer Videoarbeit Untitled (Trashcan), 2011 stellt sie eine weibliche Figur ins Zentrum und thematisiert persönliche und gesellschaftliche Beschränkungen, die uns umgeben. Die Protagonistin sucht im Moment der dauerhaften Beobachtung einen Ort, um abzutauchen. Begleitet wird diese Handlung von Musikstücken von Neil Young, gesungen von Patti Smith und dem Song Gimme Shelter von den Rolling Stones. Die Lieder unterstreichen die endzeitliche Stimmung. Kate Gilmore setzt sich in ihren Videoarbeiten großen Anstrengungen und strapaziösen Situationen aus. Sie schafft Bilder, die wie Metaphern für ein stetiges Bemühen, aber auch aussichtsloses Handeln stehen. In ihrem Video Main Squeeze, 2006 versucht sie sich durch einen engen Tunnel zu bewegen. Als Betrachtende erlebt man die Situationen ungeschönt hautnah mit, ist dicht an ihrem Erleben und Tun, das an den Mythos des Sisyphos’ erinnert, dessen Strafe in der Unterwelt darin bestand, einen Felsblock einen steilen Hang hinaufzurollen. Kate Gilmore zeigt schonungslos die Ausweglosigkeit von Situationen oder auch ihre große Last und Schwere.

Die Ausstellung Inner View gibt durch die Werke der Künstlerinnen Einblick in die Denk- und Gefühlswelt unterschiedlicher weiblicher Figuren. Das persönliche und ganz intim Empfundene wird zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Fragen: Welche Erwartungen existieren, welche tradierten Vorstellungen und Zwänge bestehen, welche Fragen und Themen sind bis heute mit Scham besetzt und müssen ausgesprochen und aufgebrochen werden? Auf unterschiedliche Weise gelingt es den Künstlerinnen, existenzielle Themen des Weiblichen in ihren Videoinstallationen abzubilden und damit sichtbar zu machen und zum anderen Auswege aus den gesellschaftlichen Einengungen abzubilden.

Die Video-/Virtual-Reality-Installation von Stephanie Comilang und Simon Speiser Piña, Why is the Sky Blue?  thematisiert die Wahrung, Sicherung und Neuinterpretation von überliefertem Wissen. Die Künstler*innen entwerfen mit ihrer Installation ein mehrstimmiges Bild und damit eine Erzählung der kolonialen Verbindungen Spaniens in Ecuador und auf den Philippinen. Sie machen darüber hinaus politische, soziale, kulturelle und materielle Verflechtungen sichtbar.

Im Video-Teil der Installation werden Frauen interviewt, die ihre Strategien und Projekte vorstellen, mit denen sie das Wissen der älteren Generation und ihrer kolonialen Vergangenheit bewahren.  In der VR-Komponente der Installation wird die Geschichte des spirituellen Mediums Piña erzählt, das die Fähigkeit besitzt das angestammte Wissen sowie Botschaften der Vorfahren und Träume von Menschen aus der ganzen Welt zu empfangen, um diese für die Zukunft zu sichern.

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm für Jugendliche und Erwachsene mit Lesungen, Vorträgen, Workshops und Führungen.  U.a. wird Prof. Dr. Suzanne Ferriss, bekannt durch ihre Forschungsarbeit im Bereich des literarischen Feminismus, einen Vortrag The Dreamworlds of Barbie and Priscilla am Donnerstag, 20.Juni um 19 Uhr halten.

 

bis 2. Juni 2024: Über die Ausgrenzung der Juden

Im Stadtmuseum im Storchen  ist die Sonderausstellung  „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung. NS-Akteure und Volksgemeinschaft gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933 bis 1945“ zu sehen .

Die Wanderausstellung wurde vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb gemeinsam mit dem Landesarchiv Baden-Württemberg erarbeitet. Bis zum 2. Juni macht sie nun im Göppinger Storchen Station. Neben der steten Aktualität des Themas bietet sich dies darüber hinaus auch deshalb an, weil die Ausstellung Bezug auf Göppingen nimmt: Am Beispiel des Zwangsverkaufs der Baumwollspinnerei und -weberei Gutmann wird deutlich, wie sich das NS-Unrecht ganz konkret auf der lokalen Ebene zeigte und auch vor Göppingen nicht Halt machte. Nach der Begrüßung durch den Leiter von Archiv und Museen, Dr. Dominik Gerd Sieber, wird der Mitkurator der Ausstellung, Dr. Martin Ulmer, in die Ausstellung einführen. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Enteignung und wirtschaftliche Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung durch die Nationalsozialisten gilt als wohl umfassendste Raubaktion an einer Bevölkerungsgruppe in der neueren Geschichte Europas. Zugleich war die Ausplünderung im Namen der rassenantisemitischen NS-Staatsdoktrin fester Bestandteil eines Auslöschungsprozesses, der schließlich im Holocaust, in der Ermordung von sechs Millionen jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa, endete.

Die Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung war auch in Württemberg und Hohenzollern ideologisch eng mit ihrer physischen Vernichtung verknüpft. Die Vorgänge auf regionaler Ebene wurden in den letzten Jahren erstmals im Rahmen eines vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb initiierten Projekts erforscht. An dem Projekt beteiligt waren sowohl Historikerinnen und Historiker wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätten, die sich seit vielen Jahren um die Aufarbeitung der Geschehnisse vor Ort bemühen.  Die Ergebnisse dieses Projekts sind in einem von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg herausgegebenen umfangreichen Sammelband veröffentlicht worden. Auf ihnen basiert die Wanderausstellung, die vom Gedenkstättenverbund gemeinsam mit dem Landesarchiv, Abteilung Staatsarchiv Ludwigsburg, umgesetzt wurde.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über die rechtlichen, administrativen und politisch-ideologischen Rahmenbedingungen, welche die vollständige Enteignung der jüdischen Bevölkerung ermöglichten. Sie beleuchtet zudem das effiziente System wechselseitiger Radikalisierungs- und Steuerungsmaßnahmen, mit denen NSDAP, Bürokratie, Wirtschaft und „Volksgemeinschaft“ die Ausraubung vorantrieben; auch stellt sie die wichtigsten Akteure auf regionaler Ebene vor. An ausgewählten Beispielen wird das Schicksal von Händlern, Unternehmern, Freiberuflern wie auch allgemein von jüdischen  Bürgern vor Augen geführt und so an das gewaltige Unrecht, das ihnen zugefügt wurde, erinnert.

 

bis 2. Juni 2024: Sinne der Pflanzen

Während Pflanzen und Bäume zumeist als stumm, seelen- und bewegungslos in einem halb-lebendigen, objekthaften Status begriffen werden, zeigen wissenschaftliche Forschungen seit einiger Zeit, dass Pflanzen über mehr und andere Sinne verfügen als Menschen. Pflanzen kommunizieren miteinander und mit anderen, verfügen über ein Gedächtnis und treffen Entscheidungen. Auf spekulative Weise fragen die in der thematischen Gruppenausstellung „The Senses of Plants / Die Sinne der Pflanzen“ versammelten künstlerischen Arbeiten, welche Konsequenzen sich hieraus für unser Denken und Handeln ableiten. 
Die Ausstellung in der Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen  zeigt recherche-basierte, nicht menschenzentrierte Perspektiven auf die Sinne, Vermögen und Intelligenz von Pflanzen. Unter der künstlerischen Leitung von Julia Katharina Thiemann versammeln sich Sichtweisen der internationalen jungen Künstler Anais-karenin, Marisa Benjamim, Suzette Bousema, Anca Bucur, María Castellanos & Alberto Valverde, Patricia Domínguez, Nicole L’Huillier, Špela Petrič, Elsa Salonen, Miriam Simun, Saša Spačal, Anton Vidokle und Zheng Bo. In den vielfältigen künstlerischen Arbeiten werden alternative Weisen der Gefährt:innenschaft mit Pflanzen und Bäumen ästhetisch in den Raum gestellt, die ökologische, philosophische und nicht zuletzt gesellschaftliche und politische Fragestellungen transportieren.

Theoretiker unterschiedlicher Disziplinen, wie der Philosoph  Immanuele Coccia oder der Pflanzen-Neurobiologe  Paco Calvo, prägen ein neues Verständnis eines Pflanzen-Denkens und fordern damit bislang verbreitete Denkstrukturen über das Sein heraus. Nehmen wir Pflanzen als lebendige, fühlende, kommunizierende und denkende Mitbewohner:innen dieses Planeten ernst, so ergeben sich dadurch neue Fragen. Wir sind nicht nur in unserer Sauerstoff- und Nahrungsversorgung von Pflanzen abhängig, sondern können von ihnen lernen. Brauchen Pflanzen daher eigene Rechte, damit wir gemeinsam überleben können?  „The Senses of Plants / Die Sinne der Pflanzen“ eröffnet im Spiegel der Kunst neue ästhetische Sichtweisen auf unser Zusammenleben mit Pflanzen unter Einbezug von Erkenntnissen variierender Wissenschaften, indigenen Wissens und Alltagserfahrungen. Sind nicht nur respektvolle Lebensweisen speziesübergreifenden Miteinanders, sondern darüber hinaus sogar neue Mensch-Pflanze-Hybride denk- und lebbar?

 

bis 3. November 2024: 800 Jahre Gelbes Haus

Das Gelbe Haus mit seinem Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert ist eines der ältesten Gebäude in Esslingen. Dem Bauwerk und den Menschen, die dort lebten, ist die neue Ausstellung „Ein Abriss. 800 Jahre Gelbes Haus“ gewidmet. Sie ist bis 3. November 2024 im Stadtmuseum im Gelben Haus zu sehen. Wohnhaus, Fabrik, Polizeidirektion – in knapp 800 Jahren hat das Gelbe Haus am Hafenmarkt mitten in der Esslinger Innenstadt vielen Zwecken gedient. Gemeinsam mit dem benachbarten Haus Hafenmarkt 7 bildet es heute den Komplex, in dem das Esslinger Stadtmuseum zuhause ist.

Als Domizil für wohlhabende Esslinger:innen waren die Häuser seit jeher repräsentative Bauten. Später wurden sie Sitz des Verlags J. F. Schreiber, Kaufmannsladen, Buchhandlung und Polizeidirektion mit Haftzellen. So änderte sich die Funktion im Laufe der Jahrhunderte ständig und damit auch das Aussehen der Gebäude. Was befand sich in den rund 800 Jahren noch in dem Gebäudekomplex? Wer waren die Menschen, die dort ihre Heimat hatten? Wie lebten sie und wie veränderten sie ihre Wohnstätte?

Die Ausstellung ist als Intervention in der Dauerausstellung des Stadtmuseums konzipiert. So wird das Ausstellungsgebäude selbst zum größten Exponat. Spuren im Gebäude, die Aufschluss über die Baugeschichte geben, werden dabei sichtbar gemacht. Historische Fotografien gewähren seltene Einblicke in das alltägliche Leben in einem Esslinger Stadthaus. Ergänzt werden sie durch Objekte aus der eigenen Sammlung und zahlreiche Leihgaben, welche die Geschichten der Bewohner:innen und ihres Heims erzählen.

Zur Ausstellung finden vielfältige Veranstaltungen statt. Unter anderem werden geführte Rundgänge im Haus und in der Stadt angeboten sowie Kreativ-Workshops, ein Vortrag und ein Konzert in Zusammenarbeit mit anderen Esslinger Institutionen. Im Podcast „Studio Gelbes Haus“ sind Geschichten rund um das Gelbe Haus zu hören.  Weitere Informationen  zum Begleitprogramm stehen auf der Website der Städtischen Museen Esslingen: musseen.esslingen.de/gelbes+haus 
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Stadtmuseums zu sehen. Diese sind Donnerstag und Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

bis 2. Juni 2024: Vom Wert des Textilen

"Garne, Stoffe, Waren. Vom Wert des Textilen" heißt eine  Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen am Neckar  bis 2. Juni im Stadtmuseum im Gelben Haus, Hafenmarkt 7 in Esslingen.
Socken stricken, Reißverschluss reparieren, Destroy-Effekt und zertifizierte Bio-Baumwolle: Was waren und sind uns Textilien wert? Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Ausstellung. Der Umgang mit Bekleidung und mit den Umständen ihrer Produktion sowie mit ausgedienten Kleidungsstücken sind Themen, die aktuell in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Den vielfältigen Aspekten der Textilen Kette können die  Besucher nachgehen: Die Ausstellung erklärt die Herstellungsprozesse vom Rohstoff über den Faden bis zum fertigen Textil und dessen Ende als Textilmüll oder dessen Wiederverwendung in Recyclingprozessen.  „Garne, Stoffe, Waren. Vom Wert des Textilen“ ist eine Wanderausstellung des Arbeitskreises Textil im Museumsverband Baden-Württemberg. Ziel der Ausstellung ist es, durch Einblicke sowohl in Produktionsprozesse als auch Produktionsbedingungen einen bewussteren Umgang mit dem Konsumgut Kleidung und den erforderlichen Ressourcen anzuregen.
Zur Ausstellung finden vielfältige Veranstaltungen statt. Unter anderem werden öffentliche Rundgänge, ein Reparaturcafé und ein Kleidertauschtag angeboten. Der Häkelzirkel „TEExtil“, bei dem die Teilnehmer an fünf Terminen bei Tee und Keksen einen Schal aus Wollresten häkeln, beginnt bereits am 16. November . Für Kinder gibt es ein Theaterstück und die beliebten Kreativangebote beim Mittwochsbasteln im J. F. Schreiber-Museum und als Ferienprogramme in den Faschings- und Osterferien. Schulklassen können Vermittlungsangebote mit begleitetem Rundgang, mit interaktiven Stationen und Bastelangebot buchen. Dritte Klassen aus Esslingen können die Ausstellung im Rahmen des „Kulturrucksacks“ besuchen.

 

Tagesaktuelle Veranstaltungen

 

19. Mai bis 2. Juni 2024: Aktionen am Limes

In den Pfingstferien ist im Limestor wieder einiges geboten. Am Internationalen Museumstag am 19. Mai  gibt es von 11 bis 17 Uhr die Möglichkeit, an einer römischen Rechenrallye teilzunehmen. Bei Limes-Cicerone und Gromaticus (lateinisch für Feldvermesser) Dr. Georg Zemanek geht es dabei natürlich um das Rechnen mit römischen Zahlen auf einem   Rechenbrett, wie es in der Römerzeit üblich war. Und wenn es sich auch um eine Rallye handelt: Nicht die Schnelligkeit zählt, am Ende muss das Ergebnis stimmen.  Zwei Ferienaktionen finden ebenfalls statt. Am 22. Mai stehen ab 15 Uhr bei Ute Hommel von der Erzählgemeinschaft Märchenbrunnen für Kinder ab fünf Jahren „Vierbeinige Gladiatoren – Tiere im römischen Reich“ im Mittelpunkt. Ute Hommel hat dafür ganz tief in ihrer Märchenkiste gekramt und bringt Tiermärchen aus aller Welt mit ans Limestor – spannend und unterhaltsam nicht nur für Kinder. Bei der Ferienaktion am 29. Mai von 14 bis 16 Uhr für Kinder von acht bis zwölf Jahren geht es dann um „Düfte und Salben der Antike“. Die Römerinnen und Römer haben schon damals sehr viel Wert auf Körperpflege gelegt, wovon riesige Thermenanlagen zeugen. Auch in Rainau gab es eine solche Badeanlage. Ermelinde Wudy vom Limesmuseum in Aalen wird am Limestor darüber berichten und gemeinsam werden Düfte und Salben hergestellt. Für beide Ferienaktionen ist eine Anmeldung im Landratsamt Ostalbkreis unter 07361 503-1315 erforderlich.  Den Abschluss der Pfingstferien macht eine Führung „Von den Kelten zu den Römern“ am Unesco-Welterbetag am 2. Juni. Mit Limes-Cicerone Bernhard Wettemann wird um 14 Uhr am Kelteninfopunkt beim Waldhotel in Rainau gestartet und in den 2,5 Stunden geht es thematisch dann von der Epoche der Kelten im wahrsten Sinne des Wortes über den Limes ans Limestor und somit ins römische Reich. Für diese Führung ist keine Anmeldung notwendig und die Teilnahme ist kostenfrei.

 

23. Mai 2024: Leckerbissen für Leib und Seele

Allerlei Leckerbissen für Leib und Seele verspricht die kulinarische Stadtführung am Donnerstag, 23. Mai . Der Spaziergang durch die Kirchheimer Altstadt steht unter der Überschrift „Amüsantes und Pikantes“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein regionales 3-Gänge-Menü nach Wahl in drei Traditionslokalen.  Die Wege zwischen den einzelnen Gängen sind gewürzt mit pikanten Geschichten und amüsanten „Histörchen“ aus Kirchheims Vergangenheit. Die Stadtführung kostet 49 Euro pro Person (einschließlich Aperitif, Antipasti, Hauptgang und Dessert). Weitere Getränke werden separat berechnet. Start ist um 17.15 Uhr an der Kirchheim-Info in der Max-Eyth-Straße 15. Der kulinarische Stadtbummel dauert rund drei Stunden. Für die Führung eine vorherige Anmeldung in der Kirchheim-Info unter 07021 502-555 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erforderlich. Alle weiteren Informationen zu Stadtführungen in Kirchheim gibt es immer aktuell unter www.kirchheim-teck.de/stadtfuehrungen.

 

23. Mai 2024: Gmünd feiert 75 Jahre Grundgesetz

Am Donnerstag, 23. Mai wird das Grundgesetz 75 Jahre alt. Zuerst nur vorläufig gedacht, ist es heute die Verfassung des wiedervereinigten Deutschlands. Aus diesem Anlass wurde Historiker Peter Zolling eingeladen, der in seinem jüngst preisgekrönten Buch nicht nur die Verfassung erklärt, sondern auch erzählt, wie die Verfassung entstand und wie sie sich in 75 Jahren wechselvoller Geschichte bewährt und weiterentwickelt hat. Zur Feierstunde mit einem Vortrag von[nbsp] Peter Zolling und anschließender Diskussion lädt Oberbürgermeister Richard Arnold zum Jubiläumstag des Grundgesetzes am Donnerstag, 23. Mai, 19 Uhr, in den Festsaal des Kulturzentrums Prediger, Johannisplatz 3,  Schwäbisch Gmünd, ein. Musikalisch umrahmt wird die Feierstunde von der Band "Die Träumer".

 

23. Mai 2024: Bürgersprechstunde bei OB Arnold

Die nächste Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Richard Arnold findet am Donnerstag, 23. Mai, ab 17 Uhr, im Foyer des Gmünder Rathauses statt. Die Online-Termine können ab Donnerstag, 16. Mai, ab 9 Uhr, auf der städtischen Homepage gebucht werden unter: https://www.schwaebisch-gmuend.de/buergersprechstunde.html

 

24. Mai 2024: Mit dem OB durch Schorndorf

Auch in diesem Jahr gibt Oberbürgermeister Bernd Hornikel interessierten  Bürgern wieder die Möglichkeit, ihn auf seiner ganz persönlichen Stadtführung zu begleiten. Wer Schorndorf und die „Lieblingsplätzle“ des Oberbürgermeisters durch seine Augen kennenlernen möchte, hat an zwei Terminen Gelegenheit dazu. Der erste Termin ist am Freitag, 24. Mai, der zweite am Freitag, 23. August. Treffpunkt ist jeweils am Eingang des Rathauses am Marktplatz 1 um 17 Uhr. Von hier aus spazieren die Teilnehmer miteinander über den malerischen Marktplatz und weiter durch die historische Innenstadt. Es geht vorbei an kulturellen und geschichtsträchtigen Stationen zu denen Oberbürgermeister Hornikel seine eigenen, persönlichen Geschichten erzählen wird. Die Reise durch Stadtgeschichte und Gegenwart endet schließlich mit einer Einkehr im Heimathafen. In lockerer Atmosphäre hat man die Möglichkeit, bei einem Getränk mit dem Schorndorfer Stadtoberhaupt ins Gespräch zu kommen und Eindrücke zu teilen. Dauer: circa zwei Stunden. Personenzahl begrenzt auf 20 Teilnehmende. Die Führung ist kostenlos, Getränke am Ende der Tour auf Selbstzahlerbasis. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.schorndorf.de/offene-fuehrungen

 

25. Mai 2024: Gartentag im Erdenreich

Zum Gartentag im Erdenreich lädt Oberbürgermeister Richard Arnold am Samstag, 25. Mai, ab 9.30 Uhr,  ein. Die Blumenbeete im Remspark werden für den Sommerfloor vorbereitet. Neben der Einpflanzaktion gibt es wieder Knollenpflanzen für den Privatgebrauch. Alle motivierten Helfer treffen sich eigens ausgestattet mit Rechen, Eimer, Handschuhe und weiteren Kleingeräten am Haus an der Rems zum gemeinschaftlichen Gärtnern. Als Dankeschön gibt es gegen 12 Uhr ein kleines Mittagessen. Wer dabei sein möchte, sollte sich bei Carmen Bäuml für die Essensplanung per Telefon: 07171/603-4242 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. melden.

 

27. Mai 2024: Diskusison um den digitalen Euro

Der Euro-Point Ostalb und die Kreissparkasse Ostalb laden am Montag, 27. Mai  um 18.30 Uhr ins Landratsamt Ostalbkreis in Aalen zu einer Informationsveranstaltung zum digitalen Euro ein. Zu Gast ist der Zahlungsverkehrsexperte Heiko Wolkenstein vom Sparkassenverband Baden-Württemberg. Er wird das Publikum über Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des digitalen Euro informieren. Ein Thema, mit dem sich die Menschen auseinandersetzen sollten, da laut Europäischer Zentralbank der digitale Euro das Bargeld zwar nicht ersetzen wird, sich unsere Währung jedoch den Zahlungspräferenzen der Menschen entsprechend weiterentwickeln muss, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Denn immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher im Euroraum zahlen lieber mit der Karte oder dem Handy als mit Bargeld. Der digitale Euro wäre ein von der Europäischen Zentralbank eingeführtes elektronisches Zahlungsmittel, das allen Menschen kostenlos zur Verfügung stünde. Wie Bargeld heute, könnte der digitale Euro überall im Euroraum genutzt werden. Im Vortrag von Heiko Wolkenstein wird der digitale Euro aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Gast auf dem Podium ist zudem Markus Frei, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ostalb. Er sagt zum digitalen Euro: „Noch ist nicht entschieden, ob der Digitale Euro kommen wird. Doch wenn er kommt: wird er den  Kunden der Kreissparkasse einen Mehrwert im Alltag bieten? Ich finde es gut, dass sich jetzt schon  Spezialisten der Sparkassen-Finanzgruppe intensiv mit den Planungen der EZB auseinandersetzen und mit ihr die Anforderungen der Sparkassen und Landesbanken an zukunftsträchtige Zahlverfahren diskutieren.“ Moderiert wird die Veranstaltung vom Team Europe Mitglied Daniel Frey.

 

1. Juni 2024: Über den Geschichtspfad

Stadtge(h)schichte erleben – unter diesem Motto sind Interessierte  eingeladen, am Samstag, 1. Juni ab 15 Uhr historische Begebenheiten, Überraschendes und auch Kurioses aus und über Eislingen bei einem rund zweistündigen Rundgang zu erfahren. Verborgen, verschwunden oder versteckt ist manches, was Eislingen zu dem gemacht hat, was es heute ist: Der Geschichtspfad bietet immer wieder neue, mitunter überraschende Blicke auf die Eislinger Geschichte - von den Römern und Germanen bis in die Gegenwart. In zwei etwa gleich langen Schleifen führt die Rundstrecke etwa zweistündig durch den Süden und Norden von Eislingen.  Manfred Strohm, ganz neu im Geschichtspfad-Team, führt über die Runde Süd. Strohm ist in Eislingen kein Unbekannter. Seit 50 Jahren ist er hier zuhause, verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Manfred Strohm war 25 Jahre lang Jugendleiter bei den Germania Chören und ist seit 25 Jahren Stadtrat  in Eislingen. Was hat ihn bewogen, bei der Geschichtspfadführung mitzumachen? „Ich bin an gesellschaftlichen Themen und Eislingens Geschichte sowie Zukunft interessiert und würde mich freuen, dies an die Interessierten des Geschichtspfades weiterzugeben.“ Treffpunkt für die Führung ist der Schlossplatz vor dem Rathaus (Station 1 des Geschichtspfads) um 15:00 Uhr. Zur besseren Planung wird um eine vorherige Anmeldung gebeten (Kontakt: Alexandra Schuhmeier, Kultur- und Sportamt, Telefon: 07161 / 804 – 265; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

 

3. Juni 2024: Ehrenamtliche Arbeit mit Senioren

Das Seniorennetzwerk Göppingen bietet in diesem Jahr wieder eine siebenteilige Qualifizierungsreihe „für ehrenamtlich Engagierte in der Arbeit mit  Senioren“ an. Die Schulungsreihe startet am 3. Juni im Bürgerhaus Göppingen, Kirchstraße 11 und ist für Ehrenamtliche, die bereits in der Seniorenarbeit tätig sind oder die sich künftig in diesem Bereich engagieren möchten.

 

5. Juni 2024: Bürgersprechstunde des Landrats

Zu einer Bürgersprechstunde lädt Landrat Dr. Joachim Bläse am Mittwoch, 5. Juni  von 18 bis 19.30 Uhr in die Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis, Nördlinger Str. 7, 73441 Bopfingen ein. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Anmeldung erforderlich.  Interessierte können sich ab sofort über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 07361 503-1202 anmelden.

6. Juni 2024: Plegestützpunkt startet Demenz-Seminar

Der Pflegestützpunkt Ostalbkreis gibt in einem Online-Seminar hilfreiche Tipps und Informationen, um den ständigen Herausforderungen begegnen zu können. Demenz - diese Diagnose verändert vieles im Leben. Gefühle wie Trauer, Schmerz, aber auch Ärger und Wut begleiten den Alltag. Kein Tag ist wie der andere. Man wird mit Fragen konfrontiert wie zum Beispiel: Wie gehe ich mit herausforderndem Verhalten um? Wer bietet Entlastungen an? Was passiert, wenn ich als Pflegeperson selbst erkranke? Mit Demenz ins Krankenhaus - was tun?  Diese Problemstellungen und mehr beleuchtet der Pflegestützpunkt Ostalbkreis in einem kostenlosen Online-Seminar am Donnerstag, 6. Juni  von 17 bis 18.30 Uhr. Das Seminar läuft digital über die Onlineplattform Microsoft Teams. Eine Anmeldung ist über die Homepage www.pflegestuetzpunkt.ostalbkreis.de unter der Rubrik Veranstaltungen möglich. Die Zugangsdaten werden eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail versandt. Weitere Seminartermine auf der Homepage.

 

19. Juni 2024: Eislinger Ausbildungsmesse

Die Eislinger Ausbildungsmesse  „Fit 4 Future“  öffnet am Mittwoch, 19. Juni  ihre Türen für  und Schüler. Interessierte  Aussteller können sich bis 18. April 2024 für einen Stand auf der Messe anmelden. Die S Schüler der Eislinger Schulen, die in den Schuljahren 2024/2025 und 2025/2026 ihren Schulabschluss erlangen, werden zusammen mit ihren Lehrkräften die Ausbildungsmesse besuchen, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten nach dem Schulabschluss zu informieren. Alle anderen Interessierten können die Ausbildungsmesse von 9 Uhr bis 14 Uhr kostenlos und ohne Terminbuchung besuchen. Fragen zur Eislinger Ausbildungsmesse beantwortet die Stadtverwaltung (Kontakt: Stefanie Zänker, Haupt- und Personalamt, Telefon: 07161 / 804-115; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Anmeldeunterlagen und -voraussetzungen für einen Stand sind unter www.eislingen.de/fit4future zu finden.

 

 

18. Januar 2025: Regimentsorchester Wien in Uhingen

Helmut Zsaitsits & Das Regimentsorchester Wien sind im Januar 2025 erstmalig auf Deutschlandtour und kommen am 18. Januar, 20 Uhr, in Uditorium nach Uhingen. Als Showelement führt die Figur der „Frosch“, entsprungen aus der Operette „Die Fledermaus“ durch das Programm. Es wird nicht klassisch moderiert, sondern mit Sketchen eine Geschichte erzählt, deren Handlung dann die Musikstücke auf sehr amüsante Weise verbindet. Komplettiert wird das Programm mit k.u.k.-Märschen, Melodien aus bekannten Musicals, Operetten und Werken der Strauß-Dynastie. Das Programm von Helmut Zsaitsits & Das Regimentsorchester Wien bietet viele Glanzpunkte, dargeboten auf höchstem musikalischem Niveau,  wie zum Beispiel Gesangs- und Instrumentalsolisten die Sie begeistern werden und das stets professionell, aber auch zugleich sympathische Auftreten des Regimentsorchesters Wien.  Vorverkauf bei Modewelten Frey Uhingen, Kulturbüro im Rathaus Uhingen, i-Punkt im Rathaus Göppingen und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen.