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Ausstellungen

 

22. April bis 31. Oktober 2021: "Lechaim - Auf das Leben"

Die bundesweite Ausschreibung anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat in Schwäbisch Gmünd den Impuls zu der Veranstaltungsreihe „Auf das Leben und in die Salons!“ gegeben. Diese sommerliche und ambitionierte Reihe umfasst zehn Salons, zwei Ausstellungen, vier Vorträge, fünf Stadtführungen, eine Medienpräsentation und eine Buchvorstellung. Außerdem gibt es die Möglichkeit an Sonntagen die mittelalterliche Synagoge in der Imhofstraße 9 zu besichtigen. Vom 22. April bis zum 31. Oktober spannen Ausstellungen und Salons einen weiten zeitlichen und inhaltlichen Bogen zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

1700 Jahre jüdisches Leben sind 1700 Jahre pralles Leben. Die wechselvolle Geschichte der Jüdinnen und Juden wurde in Schwäbisch Gmünd in vielen Facetten beleuchtet. In Schwäbisch Gmünd kommt zu 1700 Jahre jüdisches Leben noch ein weiterer Jahrestag hinzu: 1521, vor genau 500 Jahren, bestimmte Kaiser Karl V., dass in der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd „auf ewige Zeiten“ keine Juden mehr leben sollten. Dieses Siedlungsverbot war bis ins 19. Jh. wirksam, erst in den 1860er kamen die ersten Juden und Jüdinnen nach Gmünd zurück. Mit der mittelalterlichen Synagoge in der Imhofstraße 9 ist in Gmünd ein im baden-württembergischen Vergleich singuläres historisches Baudenkmal des späten 13. Jahrhunderts nahezu unzerstört bis heute überliefert – ein Ort des Glaubens einer gesellschaftlichen Minderheit und fast ein halbes Jahrhundert älter als das Heilig-Kreuz-Münster.

Die Ausstellung im Museum im Prediger „Lechaim- Auf das Leben!“ lässt mit dem programmatischen Aufruf das Festjahr tatsächlich zu einem Fest werden. Gezeigt werden in der Ott-Pauser’schen Fabrik Kiddusch-Becher und andere Judaica aus Gmünder Produktion.

Im Mittelpunkt der Gmünder Veranstaltungen steht die Idee der Salons, die im 18. Jahrhundert von jüdischen Frauen ins Leben gerufen wurden. Heute werden die historischen Salons neu interpretiert und ermöglichen einen positiven und weiten Blick auf das jüdische Leben in Deutschland. Jüdische Künstlerinnen und Denkerinnen kommen zu Wort und zeigen ihre über die Shoah hinausgehende politische Relevanz und künstlerische Originalität. Zu Gast sind die Autorinnen Mirna Funk, Lena Gorelik, Antje Schrupp, Merle Kirchhoff und Olga Grjasnowa. Themen sind „jüdisch sein in Deutschland heute“, der Bezug zur Vergangenheit, das Verhältnis zu Israel und die Suche nach der eigenen Identität über das Jüdisch-Sein hinaus. Besondere Salons sind der kulinarische-interreligiöse Salon, der mit Tischreden und koscheren Gerichten aufwartet, sowie der cineastische Salon, in dem der preisgekrönte Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ präsentiert wird.

Für das genre- und ämterübergreifende Programm zeichnen verantwortlich: die Gmünder VHS, die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd insbesondere die Stabsstelle Chancengleichheit, das Stadtarchiv, das Museum im Prediger, die Stadtbibliothek und das Kulturbüro. Zur Veranstaltungsreihe gibt es einen Gesamtflyer der an den wichtigsten Stellen ausliegt. Zu finden sind die die Veranstaltungen außerdem auf der städtischen Homepage, auf der Seite der Gmünder VHS und auf der Seite des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Corona-Hinweis: Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich – wenn nicht anders angegeben bei der Gmünder VHS. Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt nach den dann aktuell gültigen Corona-Regeln.

 

Bis 23. April 2021: „Ein Herz für den Ostalbkreis“

Ein großes Herz aus vielen kleinen liebevoll gestalteten Steine ziert seit diesem Mittwoch das Foyer im Aalener Kreishaus und lädt zum Besuch der Ausstelung  „Ein Herz für den Ostalbkreis“ ein . Das Herz ist bis zum 23. April zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamts zu sehen. Das Kunstprojekt „Ein Herz für den Ostalbkreis“ startete im November 2020. Grundierte Steine wurden an Mitwirkende verteilt und bemalt wieder eingesammelt. Kontaktlos, jedoch mit vielen Grüßen, Kommentaren und Gedanken versehen. Bald kam ein munteres Sammelsurium an kunterbunten Wackersteinen zusammen. Die Tigerente lag neben einem poetischen Gedenkspruch, ein Clowngesicht lacht neben einem Krokodil. Alle zusammen bilden nun ein großes, vor Kreativität strotzendes Herz - das „Herz für den Ostalbkreis“. 304 Mitwirkende zählten die Organisatorinnen, insgesamt besteht das Herz momentan aus 390 Steinen. Es wird wachsen, denn Steine können von Besucherinnen und Besucher angelegt und ergänzt werden. Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Behinderungen, Kranke, Seniorinnen und Senioren, Eltern, Beschäftigte der Einrichtungen und Institutionen aus dem ganzen Altkreis Aalen beteiligten sich an dem Projekt. Alle malten und gestalteten „ihren“ eigenen Stein, der nun Teil eines Großen geworden ist.

 

bis 25. April 2021: Bühnenfotografie aus sechs Jahrzehnten

Auf Schloss Filseck in Uhingen ist ab dem 10. März  die Ausstellung „Gundel Killian –Bühnenfotografie aus sechs Jahrzehnten“ zu sehen. Gundel Kilian war selbst Tänzerin am Ballett des Württembergischen Staatstheaters, bevor sie zur Fotografie kam. Ab 1955 fotografierte sie Aufführungen des Staatstheaters in Ballett, Oper und Theater und hielt einmalige und flüchtige Momente auf der Bühne und bei den Proben fest. Das fotografische Handwerk und die Arbeit in der Dunkelkammer lernte Gundel Kilian durch ihren Mann, den Fotografen Hannes Kilian. Gundel Kilian, 1928 bei Schwäbisch Gmünd geboren, fotografierte die großen und berühmten Solisten wie Marcia Haydée, Richard Cragun, Reid Anderson, Birgit Keil, Tamas Dietrich oder auch den Star Rudolf Nurejew in schönsten und scheinbar schwerelosen Posen. Als Tänzerin konnte sie sich in die Bewegung und Abfolge einer Choreografie einfühlen. Die Ausstellung zeigt unter anderem auch Aufnahmen und Porträts von Bernhard Minetti, Heiner Müller, Thomas Bernhard, Martin Kusej, Wolfgang Rihm und Philip Glass. Vorläufig können leider keine Führungen angeboten werden. Die Öffnungszeiten sind  in der Galerie im Ostflügel auf Schloss Filseck Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr. Weitere Informationen: www.kunsthalle-goeppingen.de.

 

bis 2. Mai 2021: Was Tiere uns bedeuten

Die Ausstellung „Weiß der Geier – Was die Tiere uns bedeuten“ ist bis 2. Mai zu sehen. Die im Städtischen Museum im Storchen zu sehende Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold mit Mathias Gort, Ausstellungskurator der inatura in Dornbirn, Vorarlberg. 

Seit der Mensch seiner selbst gewahr wurde, definierte er sich in seinem unauflösbaren Verhältnis zur Natur. Seine frühesten überlieferten bildhaften Äußerungen sind Zeichnungen an Höhlenwänden, die ihn als Jäger zeigen. Die Natur fürchtete er im selben Maße, wie er sie verehrte. Tiere waren Nahrung, wie auch Objekt kultischer Verehrung. Menschliche Eigenschaften, wie Weisheit, Dummheit, List und Tücke, wurden auf Tiere projiziert, wie man sich auch mit tierischen Attributen, wie Stärke, Schnelligkeit und überbordender Pracht schmückte. In den ältesten Überlieferungen erlangten Tiere mythologische Bedeutung. Die Schau betrachtet das Verhältnis von Mensch und Tier in seinen verschiedenen historischen und kulturellen Dimensionen. Dabei ist es unmöglich, das Thema erschöpfend in all seinen unendlichen historischen Ausformungen, künstlerischen, wirtschaftlichen, kulturellen und philosophischen Verästelungen zu beleuchten. Dank straffer Auswahl und exemplarischer Verdichtung präsentiert sich die Ausstellung als unterhaltsam und vielschichtig. Sie zeigt im Alltäglichen neue Perspektiven, wirft Fragen auf, weckt Interesse und ermöglicht den Besuchern einen individuellen Abgleich mit eigenen Erfahrungen.

Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 13 bis 17 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr bis zum 2. Mai 2021 im Museum im Storchen zu sehen. Corona-bedingt sind momentan keine Führungen möglich. Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung sind der Website zu entnehmen, die vorbehaltlich der Corona-Situation zu verstehen sind; auch hier gelten die Regelungen der Corona-Verordnung.

 

bis 27. Juni 2021: "Songlines" von Kathleen Jahn

In der „Halle unten“  in der Kunsthalle Göppingen ist die Ausstellung „Kathleen Jahn. Songlines“ zu sehen. Für Kathleen Jahn, die von 2019 bis 2020 das Helmut Baumann Stipendium innehatte, sind Landschaft und Natur Ausgangspunkte ihrer künstlerischen Arbeiten. Auf Wanderungen und Reisen fotografiert, zeichnet und sammelt sie Fundstücke. Dokumentarische Fotografien mit atmosphärischem Gehalt sind die direkten visuellen Ergebnisse dieser Exkursionen. Die gesammelten Zeugnisse und Artefakte behandelt sie wie Dokumente, um Erinnertes im Anschluss zu „versachlichen“ und neu zu übersetzen. Mit dem Titel „Songline“ bezieht sich Kathleen Jahn auf den Gesang der australischen Ureinwohner während nomadischer Wanderungen, durch den sie Orientierung erfahren. Landschaft und Liedabfolge entsprechen sich dabei wie Bild und Abbild. Die Öffnungszeiten sind unverändert in der Kunsthalle Göppingen, Marstallstraße 55: Dienstag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 19 Uhr.

 

bis 31. Januar 2022: "Verlegt nach Grafeneck"

„Verlegt nach Grafeneck“ – diese Notiz betraf mindestens 18 Menschen aus Schorndorf, die im Zuge der NS-„Euthanasie“ in der Vernichtungsanstalt Grafeneck auf der Schwäbischen Alb ermordet wurden. Das Stadtmuseum Schorndorf widmet ihnen und ihrer Geschichte eine Sonderausstellung, in der fünf Biographien, auch in Leichter Sprache, näher vorgestellt werden. Als Grundlage dient eine Berliner Wanderausstellung über die Tiergartenstraße 4, kurz „T-4“. In dieser Berliner Villa planten die Nationalsozialisten die „Euthanasie“-Aktion, die sie zwischen 1940 und 1941 ausführten. Dafür erfassten sie systematisch über 70.000 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung, deportierten diese in Vernichtungsanstalten und ermordeten sie dort mit Gas.

Neben der Berliner Wanderausstellung zeigt der Schorndorfer Teil fünf der hiesigen Opferschicksale und stellt neueste Forschungsergebnisse zu ihnen vor. Im Zentrum geht die Ausstellung, räumlich wie inhaltlich, mit Fragen zur Herkunft, zu Hintergründen und zum Anstaltsalltag auf die Schicksale ein. Wer waren die Schorndorfer Opfer? Aus welchen Familien kamen sie? Warum mussten sie in eine Anstalt und wie sah ihre Arbeits- und Freizeitgestaltung dort aus? Meist kamen Schorndorfer Patientinnen und Patienten in den „Heil- und Pflegeanstalten“ Stetten im Remstal und Winnental in Winnenden unter. So befand sich beispielsweise Marie Anna Fetzer nach ihrer Diagnostik in der „Universitäts-Nervenklinik“ Tübingen zuletzt in Winnental. Von dort wurde sie 1940 nach Grafeneck „verlegt“. Diese Notiz findet sich bei allen Opfern auf den Transportlisten und bescheinigt ihre Ermordung in den Vernichtungsanstalten. Die Ausstellung zeigt ihre Geschichte mit Exponaten aus der Zeit. Für die fünf bekannten Opfer ist außerdem je eine Terracotta-Figur aus dem Kunstprojekt „Grafenau10654“ von Jochen Meyder zu sehen.

Die Erforschung weiterer Opfer aus Schorndorf ist jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Ausstellung sollen weitere Erkenntnisse über Opferschicksale gewonnen werden, um allen ermordeten Patientinnen und Patienten ein Gedenken zu ermöglichen, so wie es Marie Anna Fetzer nachträglich erfahren hat. Am 30. Juni 2016 wurde für sie in der Römmelgasse ein Stolperstein verlegt. „Die Stolpersteine geben den Opfern ihre Namen zurück“, sagt Matthias Klopfer. „Da im Zuge der Recherchen weitere Fälle entdeckt wurden, werden die Stolpersteine eine Fortsetzung finden. Leider.“

Die Sonderausstellung ist  bis Ende Januar 2022 im Saal des Stadtmuseums dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen. Ein Begleitprogramm mit Führungen und Vorträgen wird angeboten, sobald sich die derzeitige Lage rund um die Covid-19-Pandemie entspannt. Die Öffnung des Museums richtet sich nach den laufenden Corona-Verordnungen des Landes: Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 im Rems-Murr-Kreis ist der Besuch für bis zu 20 Personen ohne Voranmeldung möglich. Ab einer Inzidenz von 50 ist der Besuch für bis zu 20 Personen mit vorheriger Terminbuchung per Telefon oder Mail und Kontaktdatenerfassung möglich. Ab einer Inzidenz von über 100 wird das Stadtmuseum geschlossen.

 

 

Tagesaktuelle Veranstaltungen

   

7. April 2021: Beratung für Hörbehinderte

Am Mittwoch, 7. April 2021 findet von 14 bis 16 Uhr im Haus der sozialen Dienste (Widerholtplatz 3) in Kierchheim/Teck wieder das  Beratungsangebot der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) mit dem Schwerpunkt Schwerhörigkeit und Hörbehinderung statt.  Es werden hierbei Fragen zur Hörgeräteversorgung und technischen Hilfsmitteln, zu verschiedenen Kommunikationstechniken, aber auch zum Schwerbehindertenausweis und zu sozialrechtlichen Leistungen beantwortet. Als Einrichtung der EUTB unterstützt und berät der Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg e.V darüber hinaus Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige auch in allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.  Für die Beratung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Betroffene, Angehörige und Interessierte können bei Christine Blank-Jost telefonisch unter 0711 9973048 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin vereinbaren.

 

14. April 2021: Herausfordernde Elterngespräche

Mit der Fortbildung „Herausfordernde Elterngespräche im Kontext der Kindeswohlgefährdung“ findet am Mittwoch, 14. April 2021 die zweite Veranstaltung  der Reihe "Gewaltprävention"im Landratsamt Aalen statt. Die Diplom-Psychologin Astrid Hark und der Diplom-Sozialpädagoge Frank Hutter von der Kontaktstelle gegen sexuellen Missbrauch referieren an diesem Tag. Da die Kommunikation mit den Beteiligten bei einem Fall der Kindeswohlgefährdung immer eine Herausforderung ist, werden die beiden den Teilnehmern die besonderen Rahmenbedingungen dieser Gespräche präsentieren. Darüber hinaus werden sie Methoden und Techniken für gelungene Elterngespräche unter diesen besonderen Umständen vorstellen.

 

15. April 2021: Fortbildung für Pflegekräfte

Im Rahmen der Fortbildungsreihe sollen Pflegehelfer und Pflegefachkräfte im Ostalbkreis für verschiedenste Themen sensibilisiert sowie gemeinsam Perspektiven erarbeitet werden. Im Präventionsprogramm „Lebe Balance“ wird Anja Mäurer, Diplom-Pädagogin, AOK Ostwürttemberg auf die Stärkung der psychischen Gesundheit eingehen. Stress, Erschöpfung und Burnout sind zum öffentlichen Thema geworden. Balance im Alltag gilt als wichtige Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden, denn niemand hat unbegrenzt psychische Ressourcen. Ziel von „Lebe Balance“ ist, das innere Geleichgewicht zu fördern, um die Herausforderungen des Lebens besser zu meistern. Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, welche Schutzfaktoren die persönliche psychische Gesundheit stärken, und lernen verschiedene Bausteine des Programms „Lebe Balance“ wie beispielsweise Achtsamkeit und Balance im Arbeitsalltag kennen. Der Workshop „Lebe Balance“ findet am Donnerstag, 15. April 2021, 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, statt. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung. Anmeldungen sind ab sofort beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement unter 07361 503-1414 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 

15. April 2021: Eisblock kommt wieder aus der Erde

Am Donnerstag, 15. Apri, um 14.30 Uhr wird der im November 2020 vergrabene 1.000 Liter Eisblock im Merkelpark wieder aus der Erde gehoben. Die von dem österreichisch-chinesischen Künstler Jun Yang initiierte Aktion mit dem Titel „Das Eis des Kaisers von China“ findet im Frühling ihren Abschluss.  Im November 2020 war das Eis in einer Holzkiste verpackt und mit Stroh isoliert im Boden versenkt und mit Erde verdeckt worden. Bei der Ausgrabung stellt sich nun die Frage, ob das Eis im Erdboden über die Wintermonate erhalten geblieben ist – nur noch zu einem Teil – oder gar nicht mehr vorhanden ist.
Dem Mythos nach war das Vergraben historisch eine Methode, um Eis für gekühlte Speisen in den wärmeren Monaten zu konservieren. Marco Polo soll das Wissen um die Herstellung von Eis zum Verzehr und dessen Erhalt bis in den Sommer hinein von seinen Reisen nach China nach Europa mitgebracht haben. Der Legende nach wurde das Eis im Hochsommer dem Kaiser von China in gehobelter Form mit Sirup und Früchten serviert. Die Idee gelangte von China nach Rom und später nach Paris. Daraufhin verbreitete sich der Genuss von Speiseeis in Europa.
Aufgrund der aktuellen Situation muss die Ausgrabung ohne Publikum stattfinden. Sie wird – wie auch schon die Eingrabung im November mit einer Videodokumentation und Berichten auf den Social-Media Kanälen begleitet.
Im November 2018 hat der in Wien lebende Künstler Jun Yang erstmals einen Eisblock im Österreichischen Skulpturenpark südlich von Graz versenkt. Die Aktion im Merkelpark ist Teil der Gruppenausstellung „Freezing Point – Kunst unter Null Grad Celsius“, die ursprünglich im Frühjahr 2021 in der Villa Merkel stattfinden sollte, aufgrund der Corona-Maßnahmen aber auf Frühjahr 2022 verschoben werden musste. Neben weiteren Werken von Jun Yang werden in der Ausstellung unter anderem auch Arbeiten der Künstler:Innen Carsten Nicolai, Emma Stibbon, Anastasia Mityukova, Fridolin Walcher, Marja Helander und Valentino Biagio Berndt & Marlon Lanziner präsentiert (Februar – April 2022).  

 

22. April 2021: Pflegepersonal gewinnen

Aufgrund der immer weiter steigenden Lebenserwartung wird auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen von Jahr zu Jahr größer. Um mehr Pflegepersonal zu gewinnen, startete der Ostalbkreis in Kooperation mit 36 beteiligten Trägern die kreisweite Pflegekampagne „Herz Plus Ostalb“. Ziel der Kampagne ist es, wieder mehr Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern. Natürlich sollen aber auch die Pflegekräfte der Pflegebranche erhalten bleiben.  Pflegekräfte stehen vor ganz unterschiedlichen Anforderungen bzw. Herausforderungen und müssen auf unterschiedlichste Situationen bestmöglichst vorbereitet sein. Die vielfältigen Aufgaben erfordern dabei ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und Professionalität. Durch Fortbildungsangebote sollen Pflegehelfer und Pflegefachkräfte im Ostalbkreis für verschiedenste Themen sensibilisiert sowie gemeinsam Perspektiven erarbeitet werden. Folgende Fortbildungsthemen werden angeboten: Workshop „Lebe Balance“ am 15. April, Sucht im Alter“ am 22. April,, „Häusliche Gewalt im Alter” am 28. April, Gelungene Zusammenarbeit mit Angehörigen“ am 10. Juni und „Herausforderung Demenz“ am 25. Juni. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Voranmeldung erforderlich beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement unter 07361 503-1414 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

22. April 2021: Girls and Boys Day

Am 22. April findet der jährliche Girls an Boys Day im Landkreis Göppingen statt. Hier erhalten Schüler ab der 5. Klasse die Gelegenheit, Berufe kennenzulernen, die nicht den typischen Rollenklischees entsprechen. Mädchen können Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennenlernen. Die Jungen entdecken Jobs im Bereich Soziales, Gesundheit, Pflege und Erziehung. Um solche Erfahrungen zu ermöglichen, können Unternehmen ihre Türen öffnen und den  Schülern die Berufe näher bringen – sowohl vor Ort mit einem entsprechenden Hygienekonzept als auch in Form von digitalen Angeboten. Ziel dieser jährlichen Aktion ist es, Geschlechterklischees zu beseitigen und die vielfältigen Möglichkeiten der Berufswahl aufzuzeigen. Um diese Aktion zu fördern, hat sich im Landkreis ein Arbeitskreis gegründet, der Schülern, Unternehmen und Schulen auf das Thema aufmerksam macht. 

 

27. April 2021: Kampf gegen Analphabetismus

Mit den Ergebnissen der vom Bundesbildungsministerium geförderten leo-Level-One-Studie wurde bekannt, dass in Deutschland etwa 7,5 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter funktionale Analphabeten sind. Umgerechnet sind das etwa 8500 Betroffene in Esslingen, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Das Mehrgenerationen- und Bürgerhaus Pliensauvorstadt (MGBH) bietet bereits seit 2019 Angebote und Kurse an, um dem funktionalen Analphabetismus Erwachsener in Esslingen entgegen zu wirken und mehr Personen zum Lernen zu motivieren. Auch in diesem Jahr wird das Projekt im MGBH – in Kooperation mit der Volkshochschule Esslingen – fortgeführt, um lernwilligen Erwachsenen, die gut deutsch sprechen können, aber eine Lese-, Schreib- oder Rechenschwäche haben, zu helfen.
Im Verlauf der Unterrichtsstunden werden grundlegende Lese-, Schreib- und Rechenkompetenzen vermittelt. Mit den verschiedenen Räumlichkeiten, die das MGBH bietet, wird der Unterricht vielfältig gestaltet. Zur Verfügung stehen dabei beispielsweise der PC-Raum und das offene Bücherregal. Jeweils unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen und aktuellen Verordnungen.   Der Kurs läuft von Dienstag 27. April bis Donnerstag, 29. Juli 2021 (dienstags und donnerstags, von jeweils 16.15 bis 17.45 Uhr) Anmeldung und Information: 0711-37092-81 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Gebühr: 30 Euro. Informationen gibt es von Katrin Gros, Amt für Soziales, Integration und Sport, Mehrgenerationen- und Bürgerhaus Pliensauvorstadt, Weilstraße 8, 73734 Esslingen am Neckar. Tel. 0711/37092-81 und unter Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 4. bis 7. November 2021: Goldene Alpenkrone

Hans Vogt präsentiert im November die Goldene SAlpenkrone im bayerischen Airing nahe Salzburg.

Im bayerischen Ainring wird vom 4. bis 7. November 2021 die Goldene Alpenkrone stattfinden. Der Internationale Musikwettbewerb für Volksmusik und volkstümliche Musik (wegen Corona von 2020 auf 20021 verschoben) wird von der Göppinger Medienagentur Maitis-Media organisiert. Das viertägige Programm besteht aus einem Begrüßungsabend mit der Musikantenfamilie Berger, aus einem Showabend mit der Schlagersängerin Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger, dem Wettbewerbsabend mit 13 Finalisten aus vier Ländern, durch den TV-Entertainer Hansy Vogt führt und der auch das anschließende Showprogramm gestaltet, sowie aus einem musikalischen Frühschoppen zum Abschluss. Die Veranstaltung findet im Hotel Rupertihof in Ainring statt, der Wettbewerb im rund 500 Personen fassenden Hotelsaal. Zur Goldenen Alpenkrone hat das Hotel Rupertihof (www.rupertihof.de)  ein Pauschalarrangement aufgelegt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

            
  

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