Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland
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Stefanie Hertel (Foto) ist Showgast bei der nächsten Stauferkrone am 11. April 2026
in der Donzdorfer Stadthalle. Die Stauferkrone ist der inzwischen größte und
bedeutendste deutschsprachige Schlager-Contest. An ihm nehmen 18 Interpreten
aus vier Ländern teil. Durch das Programm führt die TV-Journalistin Tatjana
Geßler. Tickets: hier
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Messe und Magazin: Unter dem Titel Hochzeitsfieber veranstaltet die Göppinger Medien-
und Eventagentur Maitis-Media am 15. März im Hochzeitsdorf Rechberghausen eine Messe
rund um den "schönsten Tag im Leben". Im Vorfeld erschien das gleichnamige Magazin,
das u.a. in allen Staufers-Märkten im Kreis Göppingen und in Hochdorf kostenlos erhältlich
ist. Online lesen: hier klicken
Stadt setzt Drohne ein
Göppingen. In der kommenden Woche überfliegt die Stadt Göppingen den Bereich der Schlater Straße (K1426) zwischen Holzheim und dem Abzweig St. Gotthardt sowie den Weilerbachweg in Manzen mit einer Drohne. Dabei erhebt die Stadt grundlegende Daten für die Abteilung Mobilität und Verkehr. Die Aufnahmen unterstützen die weitere Planung und Entwicklung im Verkehrsbereich. Bei dem Drohnenflug wird darauf geachtet, dass alle geltenden gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Sicherheit und Datenschutz haben zudem hohe Priorität.
11.3.26
Sattelzug fährt auf Auto
Göppingen. Glimpflich endete ein Auffahrunfall am Montag in Göppingen. Der Unfall passierte kurz nach 17.45 Uhr in der Lorcher Straße. Ein 37-Jähriger war mit seinem Sattelzug auf dem rechten der beiden Fahrstreifen unterwegs. Vor ihm fuhr ein 65-Jähriger mit seinem Pkw.. Da der Lasterfahrer wohl unaufmerksam war, fuhr er dem vorausfahrenden Pkw ins Heck. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 10 000 Euro.
11.3.26
Der wertvollste Stamm ist eine Eiche
Kreis Göppingen. Über fast 700.000 Euro€ Einnahmen aus dem Holzverkauf der besten Stämme durften sich die Teilnehmer der Göppinger Wertholzsubmission freuen. Die traditionsreiche Auktion fand in diesem Jahr zum 24. Mal in Folge statt, mehr als 30 Kunden aus dem Inland und Ausland gaben Gebote auf insgesamt 1383 Festmeter hochwertiges Schneide- und Furnierholz aus den drei Landkreisen Göppingen, Esslingen und Rems-Murr ab.
Erfreulich gut schnitt wie bereits in den Vorjahren die Baumart Eiche ab und erzielte mit 721Euro je Festmeter einen um 11% höheren Erlös wie im Vorjahr. Das hochwertige Eichenholz wird nun zu erstklassiger Möbelware weiterverarbeitet oder geht im Falle der Spitzenstämme in die Furnierholzproduktion, wo es seinen Weg in edle Boutiquen, hochwertigste Inneneinrichtungen bis hin zur extravaganten Yachtausstattung aus aller Welt findet.
Zufrieden zeigten sich die Teilnehmer auch mit dem Verkauf der Eschenstämme. Durch das Eschentriebsterben befallen und damit leider nicht zu retten, landen seit Jahren immer auch gute Eschenstämme auf den beiden Wertholzplätzen bei Unterberken und Urbach. Die angebotenen Qualitäten nehmen aufgrund des massiven Befalls durch einen Pilz aus Asien dabei kontinuierlich ab. Trotzdem blieb der Durchschnittserlös auf dem letztjährigen Niveau. Die angebotenen Eschen werden neben der Verwendung als Möbelware beispielsweise auch zu Sportgeräten weiterverarbeitet und sind damit in ihrem zweiten Leben ein wichtiges Substitut für in aller Regel erdölbasierte Produkte und tragen aktiv zum Klimaschutz bei.
Der wertvollste Stamm der Versteigerung, eine Eiche mit 3,4 Festmetern (1 Festmeter entspricht einem Holzwürfel der Kantenlänge 1x1x1m.) aus dem Staatsforstbetrieb ForstBW, brachte über 10.000 Euro ein.
Jonas Meier, Leiter der Holzverkaufsstelle Göppingen und federführend verantwortlich für die alljährliche Durchführung der Göppinger Wertholzsubmission zeigt sich durchweg zufrieden: „Die Göppinger Wertholzsubmission bietet für alle Teilnehmer jedes Jahr die einmalige Gelegenheit, die Sahnestückchen aus dem Wald wortwörtlich zu vergolden. Wir freuen uns mit allen Teilnehmern, welche Ihre Stämme zu Höchstpreisen an den Mann bekommen haben und sind mit dem Ausgang der Submission durchweg zufrieden.“ Die nächste Göppinger Wertholzsubmission findet am 3. März 2027 statt.
11.3.26
Einbrecher klaut Werkzeug aus Gartenhütte
Donzdorf. Eine Motorsäge nahm ein Einbrecher in den vergangenen Tagen in Donzdorf aus einer Gartenhüte mit. Zwischen Samstag 18 Uhr und Montag 18 Uhr muss der Täter im Gewann Rauhwiesen gewesen sein. Er ging zu einem Gartenhaus der Siedler und Kleingärtner und schlug die Fensterscheibe ein. Der Dieb griff nach einer Motorsäge der Marke Husqvarna 445-15 und nahm das mehrere hundert Euro teure orange-graue Werkzeug mit. Der Polizeiposten Süßen (Tel. 07162/939343) hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Zeugenhinweise.
11.3.24
Vor Polizeikontrolle geflüchtet
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend befuhr ein Streifenwagen des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd die Werrenwiesenstraße, als ihnen ein Motorroller entgegenkam, dessen Sozia keinen Helm trug. Der Fahrer des Streifenwagens gab daraufhin mehrere Lichtsignale, um den Fahrer des Rollers zum anhalten zu bewegen. Nachdem dieser die erkannte, versuchte er über einen Gehweg zu flüchten und sich der Kontrolle zu entziehen. Beim Überfahren des Randsteins verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Roller und stürzte. Hierbei prallte der Roller gegen das bereits danebenstehende Streifenfahrzeug und verursachte einen Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro. Nach dem Sturz versuchten die beiden Personen, zu Fuß zu flüchten, konnten jedoch von den Beamten eingeholt und kontrolliert werden. Hierbei stellte sich heraus, dass der Fahrer, der unter Betäubungsmitteleinfluss stand, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem bestand für den Roller kein Versicherungsschutz. In der Jackentasche des 19-jährigen Fahrers wurde zudem noch ein verbotenes Einhandmesser gefunden.
11.3.24
Weitere Verwahrstelle für Wildschweinkadaver eröffnet
Kreis Göppingen. Seit Jahren breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Europa aus. Auch im Landkreis Göppingen muss jederzeit mit einem Ausbruch gerechnet werden. Eine wichtige Schutzmaßnahme ist die flächendeckende Einrichtung so genannter Verwahrstellen zur unschädlichen Beseitigung von Wildschweinkadavern und –teilen durch die Jägerschaft, um eine mögliche Seuchenausbreitung zu verhindern.
In den vergangenen Jahren wurde daher landesweit ein Netz von Verwahrstellen eingerichtet, welches vom Land Baden-Württemberg und den Landkreisen finanziert wurde. Im Landkreis Göppingen wurden neben der etablierten Tierkörperbeseitigung in Süßen in den vergangenen drei Jahren zwei Verwahrstellen in Uhingen und Geislingen errichtet. Um eine bessere Abdeckung im oberen Filstal zu erreichen, wurde 2025 mit den Planungen und dem Bau einer weiteren Verwahrstelle in Mühlhausen im Täle begonnen.
Nach Fertigstellung wurde die Verwahrstelle nun offiziell eröffnet. Dabei überreichte der Erste Landesbeamte, Jochen Heinz, der Kreisjägermeisterin Sarah Schweizer symbolisch die Schlüssel zur Verwahrstelle. Heinz bedankte sicht auch beim anwesenden Bürgermeister von Mühlhausen, Bernd Schaefer, der zusammen mit seinem terminlich verhinderten Amtskollegen aus Gruibingen für die Bereitstellung des Grundstücks bei der ehemaligen Kläranlage in Mühlhausen gesorgt hatte.
11.3.26
Sascha Binder neuer Fraktionschef der SPD im Landtag
Geislingen. Der Landtagsabgeordnete Sascha Binder (Wahlkreis Geislingen) wird neuer Chef der zehnköpfigen SPD-Landtagsfraktion. Die Genossen wählten Binder, der in seiner Heimatstadt auch Stadtrat ist, zum Nachfolger von Andreas Stoch, der nach dem SPD-Debakel bei der Landtagsabwahl am Sonntag zurückgetreten war.
10.3.26
Geislinger Steige: B 10 ab 7. April gesperrt
Geislingen. Die Sanierung der B 10 zwischen Geislingen und Amstetten schreitet voran. Am 7. April beginnt das Regierungspräsidium Stuttgart mit dem zweiten Bauabschnitt. Hierzu muss die B 10 ab der Einmündung zur Schimmelmühle bis zum Abzweig der K 1440 nach Wittingen ab 6 Uhr voll gesperrt werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 1. November an.
Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) beginnt am Dienstag, 7. April, mit dem zweiten Bauabschnitt zur Sanierung der B 10 Geislinger Steige. Um die Verkehrssicherheit und Langlebigkeit der stark befahrenen Strecke zu verbessern, lässt das RPS zwischen der Schimmelmühle und der Einmündung der K 1440 in Richtung Wittingen wichtige Instandsetzungs- und Neubauarbeiten durchführen.
Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen der Neubau von zwei Stützbauwerken mit einer Gesamtlänge von circa 600 Metern und die Sanierung einer bestehenden Stützwand talseitig unterhalb der B 10. Die Baustrecke befindet sich im Wasserschutzgebiet. Daher werden die Einrichtungen zur Fahrbahnentwässerung und die Fahrzeugrückhaltesysteme an die entsprechenden Anforderungen angepasst. Erneuert werden die Schutzplanken und der Fahrbahnbelag.
Aus Gründen des Arbeitsschutzes muss die B 10 im zweiten Bauabschnitt voll gesperrt werden. Die Fahrbahnbreite reicht nicht für eine einbahnige Verkehrsführung aus. Auch unter Ausschöpfung aller Beschleunigungsmöglichkeiten ist von einer Bauzeit bis November 2026 auszugehen.
Die Umleitung verläuft über die L 1230 Geislingen – Türkheim – Nellingen und weiter über die L 1232 Oppingen – Reutti – Amstetten und umgekehrt. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. In Amstetten an der Einmündung in die B 10 erfolgt die Verkehrsregelung durch eine Ampel. Aufgrund des Umleitungsverkehrs wird in der Karl- und Türkheimer Straße in Geislingen ein Halteverbot eingerichtet und die Ampelschaltung am Geislinger Wilhelmsplatz angepasst. Die Zufahrt zur Schimmel-/Straubmühle sowie zum Café/Restaurant ist während der gesamten Bauzeit von Geislingen kommend jederzeit möglich.
Die von Ulm kommenden Busse enden in Amstetten, wo eine Weiterfahrt mit der Bahn möglich ist.Bahnreisende können die Verbindungen mit Echtzeitinformationen in der Reiseauskunft auf Externer Link:www.bahn.de und in der DB Navigator-App abrufen. Für den ÖPNV von Geislingen kommend gibt es keine Einschränkungen. Der Busverkehr endet wie üblich an der Haltestelle „Friedhof“ in Geislingen.
Die Beeinträchtigungen betreffen auch den Geh- und Radweg zwischen der Schimmelmühle und der K 1440. Der Weg muss ab Baubeginn mit Unterbrechungen gesperrt werden und ist voraussichtlich ab Mitte Juli 2026 wieder frei. Für den Radverkehr wird eine Umleitung über Hofstett am Steig und Weiler ob Helfenstein eingerichtet. Die Sperrung des Geh- und Radwegs ist erforderlich, um Arbeiten an den Stützkonstruktionen ausführen zu können, die unmittelbar an den Geh- und Radweg angrenzen.
Der Bund investiert mit der Maßnahme rund 8,7 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Die Förderung bezieht sich auf den zweiten Bauabschnitt zur Sanierung der B 10.
Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
10.3.26
Geopark hat eine neue Geschäftsführerin

Iris Bohnacker ist neue Geschäftsführerin des Geoparks Schwäbische Alb. Vorsitzender Ulrich Ruckh heißt sie herzlich
willkommen. Foto: Geopark Schwäbische Alb
Schwäbische Alb. Der Unecoc Geopark Schwäbische Alb hat eine neue Geschäftsführerin: Seit dem 1. März leitet die Diplopm-Geologin Iris Bohnacker die Geschäftsstelle des Geoparks in Schelklingen. Der Vorsitzende des Geoparks, Schelklingens Bürgermeister Ulrich Ruckh, begrüßte sie offiziell in ihrer neuen Funktion.
Bohnacker ist dem Geopark seit vielen Jahren eng verbunden. Seit 2017 arbeitet die Diplom-Geologin in der Geschäftsstelle des Geoparks Schwäbische Alb und war während dieser Zeit an zahlreichen Projekten und Entwicklungen beteiligt. Die Region, ihre geologischen Besonderheiten sowie die Strukturen und Partner des Geoparks kennt sie daher bestens.
Der Vorsitzende Ulrich Ruckh betont: „Mit Iris Bohnacker übernimmt eine ausgewiesene Fachfrau die Geschäftsführung. Sie kennt den Geopark, seine Partner und seine Ziele sehr genau. Wir freuen uns, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt und die erfolgreiche Arbeit des Geoparks weiterführt.“
Iris Bohnacker ist in Blaubeuren geboren und aufgewachsen. Die besondere Landschaft ihrer Heimat weckte früh ihr Interesse für geowissenschaftliche Themen. Für ihr Studium zog sie nach Freiburg, wo sie Geologie und Paläontologie studierte und als Diplom-Geologin abschloss. In Blaubeuren sammelte sie Erfahrungen im Tourismus, wo sie unter anderem beim Aufbau der Tourismusinformation beteiligt war. Im Urgeschichtlichen Museum wirkte sie in verschiedenen Projekten mit und vermittelte in der Museumspädagogik den engen Zusammenhang zwischen Landschaft und Welterbe.
„Mich fasziniert die außergewöhnliche Geodiversität der Schwäbischen Alb – von der höhlenreichen Karstlandschaft mit der Donauversickerung, über die einzigartigen Fossilien des Posidonienschiefers, den Albtrauf bis hin zum Schwäbischen Vulkan, und sogar einem perfekt erhaltenen Meteoritenkrater bei Steinheim am Albuch“, begeistert sich Iris Bohnacker.
Seit ihrem Einstieg beim Geopark hat sich die Einrichtung deutlich weiterentwickelt. Besonders der Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat stark an Bedeutung gewonnen. 2025 wurde dafür erstmals eine Vollzeitstelle geschaffen. Möglich wurde dies durch die institutionelle Förderung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Seit 2017 ist das Team der Geschäftsstelle zudem von drei auf fünf Stellen gewachsen.
Künftig sollen unter anderem neue Angebote für Familien entstehen, die Kinder früh für Natur- und Erdwissenschaften begeistern. Ein Beispiel dafür ist die bereits sehr erfolgreiche Höhlenforscherkarte, die viele Familien anspricht. Gleichzeitig möchte der Geopark seine Bekanntheit weiter steigern. Den Auftakt bildet der neue Imagefilm des Geoparks „Im Fluss der Zeit“, der in der Mediathek des Geoparks auf der Webseite angesehen werden kann. Im Frühjahr startet zudem eine groß angelegte Kampagne auf der Schwäbischen Alb – ein aufmerksamer Blick im öffentlichen Raum könnte sich lohnen.
10.3.26
Die Alb gehört zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands
Schwäbische Alb. Über 35.000 Leser des "trekking"-Magazins haben bei der Wahl entschieden: Die Schwäbische Alb gehört zu den drei schönsten Wanderregionen im deutschsprachigen Raum. Auf über 90 zertifizierten Premium- und Qualitätswanderwegen erwarten Wandernde auf der Schwäbischen Alb spektakuläre Aussichtsfelsen, idyllische Flusstäler und verwurzelte Wanderpfade. Heiko Zeeb, Themenmanager Wandern beim Schwäbische Alb Tourismus (SAT) sagt über die Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr über den Platz auf dem Treppchen! Das Wandern ist eines der touristischen Herzstücke der Schwäbischen Alb. Dass die fachkundige Leserschaft des "trekking"-Magazins die Alb so weit vorne sieht, ist eine wunderbare Wertschätzung für alle Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement zu diesem attraktiven Wander-Angebot der Region beitragen.“ Der 1. Platz im Wanderregionen-Voting ging an die Allgäuer Alpen vor der Zugspitz-Region.
10.3.26
„Nachtsam“-Kampagne: Göppingen macht wieder mit
Die „Nachtsam“-Kampagne der Landeskoordinierungsstelle Sicherheit im Nachtleben Baden-Württemberg (LKS) geht in ihr fünftes Jahr. Nun gibt es eine neue Plakat-Kampagne. Ziel ist, mit der direkten Ansprache an alle Feiernden, sexualisierte Übergriffe im Nachtleben zu vermeiden. Seit 2023 ist auch die Stadt Göppingen mit dabei und beteiligt sich bei der neuen Kampagne mit Plakaten, Postkarten und Posts in den Sozialen Medien.
Die Kampagne findet in 25 Stadt- und Landkreisen statt, die allesamt im Kooperationsnetzwerk sind und geschulte Einrichtungen und Festivals vor Ort haben Teil der Kampagne ist auch eine Schulung von Einrichtungen und Veranstaltern, um deren Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, damit sie entsprechend eingreifen können, wenn sich eine Situation mal zuspitzen sollte.
„Frag doch, statt einfach zu machen“ ist die direkte Ansprache an alle Feiernden – mit dem klaren Appell zum Konsens beim Feiern: Einverständnis einholen, bevor, eventuell auch unbeabsichtigt, Grenzen überschritten werden. Die Initiatoren sind überzeugt: Dadurch kann im Nachtleben ein respektvolles und (n)achtsames Miteinander erlebt werden. Sie wenden bewusst ihren Appel nicht mehr an Frauen, sich zu schützen, sondern an die potenziell übergriffigen Menschen und die gesamte Gesellschaft.
Dass die Stadt Göppingen sich an der Kampagne beteiligt, ist auch Teil des Projekts Masterplan Sicherheit. Ziel ist dabei, die Stadt sicherer zu machen und auch das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.
10.3.26
Radler stoßen zusammen
Göppingen. Am Montag kamen zwei Männer nach einem Unfall ins Krankenhaus. Gegen 18.50 Uhr fuhren auf dem Radweg der Turnhallenstraße zwei Radler. Sie kamen sich entgegen und stießen zusammen. Die beiden Männer im Alter von 33 und 71 Jahren verletzten sich am Kopf und kamen in ein Krankenhaus. Der genaue Unfallhergang muss noch ermittelt werden. Beide Männer trugen keine Fahrradhelme. Die Fahrräder waren nicht mehr fahrbereit.
10.3.26
Mühlbachtrasse: Schlussphase startet
Eislingen. Die Bauarbeiten für die Mühlbachtrasse gehen in die Schlussphase über. Als nächstes werden die Leitungen in die neue Bahnunterführung eingebaut und die neue Straße und der Gehweg hergestellt. Hierzu ist es notwendig den Kreuzungsbereich der Fils- und Mühlbachstraße umzubauen. Die Fahrbahn muss etwas tiefergelegt und an die neue Straße angepasst werden.
Der Kreuzungsbereich wird für diese Maßnahme halbseitig gesperrt, so dass die Zu- und Ausfahrt aus der Filsstraße bis zum Bahnhof nur noch über die Bahnhofstraße möglich ist. Die bestehende Einbahnstraßenregelung wird hierzu aufgehoben. Der Mobilitätspunkt (Bahnhofsgebäude) bleibt auch weiterhin erreichbar. Pendlerinnen und Pendler können den P&R Parkplatz während der halbseitigen Sperrung nur über die Mühlbachstraße anfahren. Eine Ampelanlage führt den Verkehr an der Baustelle vorbei. Die Arbeiten an der Kreuzung starten Ende dieser Woche und dauern bis zum Ende der gesamten Baumaßnahme im Sommer 2026.
110.3.26
Sport am Montagabend
Handball-Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen Eisenach: 26 : 23
Märzenbecher sorgen für märchenhaften Blütenteppich

Märzenbecherblüte auf der Schwäbischen Alb: Foto: Schwäbische Alb Tourismus
Schwäbisch Alb. Nicht nur die Menschen zieht es bei den frühlingshaften Temperaturen und den wärmenden Sonnenstrahlen ins Freie. Auch die Märzenbecher machen ihrem Namen alle Ehre und verwandeln in den kommenden Tagen und Wochen mit ihren zarten, weißen, becherförmigen Köpfchen die sonst noch winterkargen Böden vielerorts in einen märchenhaften Blütenteppich.
Die Märzenbecher sind nahezu auf der gesamten Schwäbischen Alb zu finden. Sie bevorzugen feuchte, halbschattige Lagen in Wäldern sowie Waldrand- und Hanglagen. Einige Wanderwege führen durch besonders beliebte Märzenbecher-Reviere.
So zum Beispiel der Löwenpfad „Filstalgucker“ oder der „Wald-Wasser-Weg“ durch das Autal bei Bad Überkingen. Im Autal gibt es sogar einen speziellen für Familien gestalteten 3,5 km langen Märzenbecher-Pfad mit 22 Erlebnisstationen und Murmelbahn. Auf ihrer Webseite informiert die Gemeinde Bad Überkingen im „Märzenbecher-Ticker“ außerdem über den aktuellen Status der Märzenbecherblüte.
Gute Chancen auf Märzenbecher hat man auf Alb aber natürlich auch an zahlreichen anderen Orten: So fühlen sich die Frühlingsboten beispielsweise auch im Wolfstal, Brieltal und Lonetal wohl. Passende Wanderungen bieten hier zum Beispiel die Eiszeitpfade „Fohlenhausrunde“ und „Neandertalerweg“. Weitere „Märzenbecher-Hotspots“ sind unter anderem das Eselsburger Tal und das Glastal. Im Südwesten der Alb wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Schmeiental bei Sigmaringen oder im Lippachtal nahe Mühlheim an der Donau fündig.
Wichtiger Hinweis: Märzenbecher sind eine streng geschützte, botanische Besonderheit der Schwäbischen Alb. Insofern gilt: Vom Weg aus bewundern und keinesfalls pflücken oder beschädigen.
10.3.26
Stichwahl in Eislingen ist am 22. März
Eislingen. Nach der Oberbürgermeisterwahl steht fest: Es wird eine Stichwahl geben. Keiner der fünf Kandidaten konnte im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichen. Die Stichwahl findet am Sonntag, 22. März statt.
Bei der Wahlparty im Großen Sitzungssaal bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger bei allen fünf Kandidaten. „Sie haben viel Kraft und Energie für den Wahlkampf aufgebracht und können alle stolz auf Ihr Wahlergebnis sein.“ Den Blumenstrauß hat er kurzerhand aufgeteilt und Anja Sauer und Oliver Marzian zum Einzug in die Stichwahl gratuliert.
Bei der Stichwahl treten ausschließlich die beiden Kandidaten an, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben: Anja Sauer hat 33,5% der Stimmen und Oliver Marzian 30,5% der Stimmen erhalten. Andreas Cerrotta (19,2%), Uwe Reik (14,2 %) und Ralph Kraus (2,4%) stehen nicht mehr zur Wahl. Eine zusätzliche freie Zeile für Personenvorschläge auf dem Stimmzettel wird es ebenfalls nicht mehr geben. Gewinnen wird die Stichwahl die Person mit den meisten Stimmen. Alle Wahlberechtigten können am 22. März von 8 bis 18 Uhr im Wahllokal wählen. Die Stadtverwaltung bittet darum, den Personalausweis und möglichst auch die Wahlbenachrichtigung mitzubringen. Wähler, die bereits beim ersten Wahlgang per Briefwahl abgestimmt haben, erhalten automatisch neue Briefwahlunterlagen per Post. Wer für die Stichwahl erstmals Briefwahl beantragen möchte, kann dies ab sofort per E-Mail (
Da die neuen Stimmzettel erst noch gedruckt werden müssen, ist eine persönliche Abholung im Bürgerbüro erst ab Mittwoch, 11.März möglich. Weitere Informationen unter www.eislingen.de/wahlen. Dort ist weiterhin die Videoaufzeichnung der Kandidatenvorstellung verfügbar, die bis zur Stichwahl online bleibt. Der Wahlbrief mit der Stimmabgabe muss am Wahlsonntag, 22.März spätestens um 18 Uhr bei der Stadt Eislingen, Schlossplatz 1, eintreffen. Keinesfalls können die Wahlbriefe in einem der Wahllokale abgegeben werden.
9.3.26
Der Kommentar
Vor der Entscheidung
Von Rüdiger Gramsch
In Eislingen bleibt es spannend, wenn es um die Nachfolge von Oberbürgermeister Klaus Heininger geht. Am vergangenen Sonntag konnte keiner der fünf Bewerber fünf notwendige absolute Mehrheit erringen. Trotzdem lässt das Ergebnis Rückschlüsse auf Wählerwünsche der Eislinger zu. Die haben zu gut zwei Dritteln für einen einheimischen Kandidaten gestimmt und nur zu einem Drittel für die auswärtige Bewerberin. Das ist umso bemerkenswerter, da die Kandidatin von außen, die Römersteiner Bürgermeisterin Anja Sauer, sich seit Sommer vergangenen Jahres im Marathon-Wahlkampf in Eislingen befindet. Die Fragen, die die Stichwahl nun spannend macht: Hat Sauer ihr Potenzial im ersten Wahlgang ausgeschöpft? Versammeln sich die Wähler, die einen neuen OB aus Eislingen wollten, nun hinter Stadtkämmerer Oliver Marzian, der am vergangenen Sonntag nur knapp hinter Sauer lag? Die Eislinger beantworten diese Fragen nun beim Urnengang am 22. März.
9.3.26
„Politik darf das Wachstum nicht behindern“
Kreis Göppingen. Die Göppinger IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker hat sich zum ausgang der Landtagswahl geäußert. „Die Ergebnisse der Landtagswahl im Landkreis Göppingen zeigen deutlich, wie sehr unsere Region stabile und verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen erwartet. Mit einer höheren Wahlbeteiligung und klar erkennbaren Verschiebungen im Stimmenbild wird sichtbar, dass die Menschen eine Politik wollen, die Zukunftschancen ermöglicht und Wachstum nicht behindert. Für die Unternehmen im Göppinger Filstal bleibt zentral, dass die neue Landesregierung die Rahmenbedingungen für die Unternehmen verbessert und u.a. spürbar Bürokratie abbaut. Die wirtschaftlichen Herausforderungen im Filstal verlangen, effiziente und zügige Verwaltungsprozesse, die Innovation ermöglichen statt verhindern. Ebenso wichtig ist eine moderne Willkommenskultur für Unternehmerinnen, Unternehmer und Existenzgründer – insbesondere vor dem Hintergrund notwendiger Investitionen und der zunehmenden internationalen Konkurrenz.“
Der leitende IHK-Geschäftsführer Gernot Imgart ergänzt: „Wir benötigen jetzt möglichst schnell eine klare, wirtschaftspolitische Agenda. Für das Filstal bedeutet das insbesondere neue, nachhaltig erschlossene Gewerbeflächen, um die industrielle Transformation zu ermöglichen. Unsere regionale Wirtschaft ist bereit, in neue Technologien, nachhaltige Produktion und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu investieren. Dafür braucht sie jedoch geeignete Entwicklungsflächen, die Wachstum und Modernisierung ermöglichen.“
9.3.26
Göppinger Feuerwehr gründet Kindergruppe in Faurndau

Die Feuerwehr Göppingen hat in Faurndau eine Kindergruppe gegründet. Foto: Stadtverwaltung Göppingen
Göppingen. Die Feuerwehr Göppingen hat einne Kindergruppe im Stadtbezirk Faurndau gegründet. Damit wächst die Jugendfeuerwehr Göppingen weiter und schafft ein zusätzliches Angebot für Kinder, die sich frühzeitig für Gemeinschaft, Teamgeist und die Aufgaben der Feuerwehr begeistern.
„Die Gründung der Kindergruppe in Faurndau ist ein weiterer Meilenstein in der Jugendarbeit der Feuerwehr Göppingen. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder mit dabei sind“, sagte der stellvertretende Kommandant Sven Wirth. Und Oberbürgermeister Alex Maier betonte: „Bei der Feuerwehr lernt ihr viele spannende Dinge. Aber es geht nicht nur um rote Autos und Blaulicht. Ihr werdet merken: Feuerwehr bedeutet vor allem, dass man sich aufeinander verlassen kann.“
Zum Start hat die Feuerwehr gleich 26 junge Mitglieder begrüßt. Die neue Kindergruppe bietet Mädchen und Jungen die Möglichkeit, die Feuerwehr spielerisch kennenzulernen, erste Grundlagen zu entdecken und gleichzeitig wichtige Werte wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein zu erleben. Damit wird ein weiterer bedeutender Baustein in der kontinuierlichen Jugendarbeit der Feuerwehr Göppingen geschaffen.
Mit dem Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit investiert die Feuerwehr Göppingen gezielt in die Zukunft. Neben der Vermittlung von Wissen über die Aufgaben der Feuerwehr stehen vor allem das Erleben von Gemeinschaft, die Förderung sozialer Kompetenzen und eine sinnvolle Freizeitgestaltung im Mittelpunkt.
9.3.26
Mit geklautem Roller unterwegs
Göppingen. Am Sonntag wurde ein 19-Jähriger in Göppingen von der Polizei geschnappt. Der junge Mann stand wohl unter Drogen. Gegen 5 Uhr fuhr der junge Mann mit dem motorisierten Roller mehrfach die Straße beim Amtsgericht auf und ab. Einem Zeugen kam die Fahrweise merkwürdig vor und teilte dies der Polizei mit. Die fahndete nach dem Rollerfahrer und konnte wenig später den Fahrer und das Gefährt in der Nördlichen Ringstraße hinter einem Haus feststellen. Der junge Mann hatte noch das Kennzeichen an dem Zweirad nach oben gebogen. Das tat er wohl, um nicht sofort entdeckt zu werden. Als sich der 19-Jährige ins Haus begeben wollte, führten die Polizisten bei ihm eine Kontrolle durch. Fahrzeugpapiere konnte er nicht vorzeigen, denn den Roller hatte er kurz zuvor aus einer unverschlossen Garage in der Heinrich-Landerer-Straße entwendet. Den Diebstahl gab er spontan zu, ebemndso den Drogenkonsum. Ein Urintest verlief positiv auf THC. Deshalb musste er für die Blutentnahme mit ins Krankenhaus. Das Zweirad wurde von der Polizei sichergestellt und konnte an den rechtmäßigen Besitzer wieder ausgehändigt werden. Auf den 19-Jährigen kommen nun gleich mehrere Anzeigen zu. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den 19-Jährigen.
9.3.26
Göppingen feiert zum 20. Mal den Frühling
Göppingen. Göppingen feiert den Frühling – und das bereits zum 20. Mal. Seit zwei Jahrzehnten ist die Veranstaltung ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders Was mit gerade einmal zwei Veranstaltungstagen begann, hat sich zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt: Im vergangenen Jahr wurde der Göppinger Frühling erstmals auf 15 Tage verlängert. Die positive Resonanz war so überwältigend, dass die Verlängerung auch in diesem Jahr außer Frage stand. Der 20. Göppinger Frühling vom 18. März bis1.April bietet eine gelungene Mischung aus beliebten Klassikern und spannenden Neuheiten.
Ein echtes Highlight und Herzstück der Veranstaltung ist erneut das Riesenrad „White Star“. Mit seinen 40 Metern Höhe ragt es majestätisch über den Marktplatz hinaus und eröffnet eine einzigartige Aussicht weit über die City. Millionen möglicher Farbkombinationen sorgen besonders in den Abendstunden für ein beeindruckendes Lichterspiel – ein Anblick, der garantiert in Erinnerung bleibt.
Darüber hinaus dürfen auch traditionelle Attraktionen nicht fehlen: Schießbude, Enten angeln, Kinderkarussell und die beliebten Crazy Cars für kleine Rennfahrerinnen und Rennfahrer sorgen für Spaß bei Groß und Klein. Neu in diesem Jahr ist das Glaslabyrinth „Geheimnisse des Orients“ – mit der „Lizenz zum Verirren“. Wer sich hier hineinwagt, darf sich auf ein spannendes Abenteuer voller Spiegel, Überraschungen und optischer Täuschungen freuen.
9.3.26
Sechs Abgeordnete aus dem Landkreis
Kreis Göppingen. Neben Sarah Schweizer und Nicole Razavi, die in den beiden Wahlkreisen im Landkreis Göppingen für die CDU das Direktmandat geholt haben, rücken über die Landesliste auch die Göppinger Kandidatin und Grünen-Kreisvorsitzende Dr. Mariska Ott, sowie die beiden AfD-Bewerber Sandro Scheer und Uwe Freiherr von Wangenheim in den Landtag ein. Zudem schaffte der Geislinger Sascha Binder (SPD) den Einzug in den Landtag. Das hat die Landeswahlleitung mitgeteilt. Der Landkreis Göppingen ist damit mit sechs Parlamentariern in Stuttgart vertreten.
9.3.26
Sarah Schweizer holt für CDU das Direktmandat zurück

Stürmischer Applaus auf der CDU-Wahlparty in Göppingen. Sarah Schweizer (mit Blumen) gratulierten die Christdemokraten
zu einem überzeugenden Wahlsieg. Rechts im Bild: Zweitkandidat Benjamin Wahl aus Wäschenbeuren. Foto: Rüdiger Gramsch
Kreis Göppingen. Bei der Landtagswahl am Sonntag hat die CDU im Wahlkreis Göppingen nach zehn Jahren wieder das Direktmandat geholt. Für Sarah Schweizer, die in der letzten Legislaturperiode über die Zweitauszählung das Landtagsmandat erhielt, stimmten 38,5 Prozent der Wähler. Die CDU kam bei den Zweitstimmen auf 30 Prozent- Sie luchste damit nach zehn Jahren das Direktmandat wieder den Grünen ab, deren Kandidaten Dr. Mariska Ott auf 21 Prozent der Stimmen kam und damit deutlich weniger als für die Partei bei den Zweitstimmen abgegeben worden war. Die Grünen kamen hier auf 27,2 Prozent. AfD-Kandidat Sandro Scheer scheiterte mit seinem Vorhaben, der CDU den Rang streitig zu machen. Er kam mit 23,1 Prozent auf den zweiten Platz, genau so viel Zweitstimmen wurden für die AfD abgegeben. Sabrina Hartmann (SPD) konnte 8,6 Prozent der Stimmen im Wahlkreis holen, deutlich mehr als die SPD an Zweitstimmen (85,9 Prozent) erhielt. FDP-Mann Peter Körber holte 4,5 Prozent an Erststimmen, die Liberalen kamen auf 4,2 Prozent bei den Zweitstimmen. Alexandra Bürger von den Linken holte 4,3 Prozent an Erststimmen, 3,2 Prozent erhielt die Linke bei den Zweitstimmen.
Im Wahlkreis Geislingen holte Nicole Razavi dieses Mal überzeugend mit 40,9 Prozent der Erststimmen das Direktmandat. Die CDU holte 34,7 Prozent. Auf Platz zwei kam Freiherr Uwe von Wangenheim von der AfD mit 21,4 Prozent der Erstimmen, die Partei erhielt 21,7 Prozent der Zweitstimmen. Grünen-Kandidat Julian Beier holte 17,5 Prozent der Erstimmen und damit deutlich weniger als seine Partei an Zweitstimmen (25,0 Prozent) erhielt. Sascha Binder holte 12,1 Prozent der Erstimmen, seine Partei erhielt dagegen lediglich 5,9 Prozent. Die FDP spielt auch im Wahlkreis Geislingen keine Rolle mehr. Auf 4,4 Prozent an Erstimmen kam Jennifer Röcker, vier Prozent holte die FDP bei den Zweitstimmen. Linken-Kandidat Bernhard Grashof holte 3,2 Prozent an Erstimmen, 2,6 Prozent der Wähler votierten für die Linkspartei bei den Zweitstimmen.
8.3.26
OB-Wahl in Eislingen: Noch keine Entscheidung

Grafik: Stadt Eislingen
Eislingen. Bei der OB-Wahl in Eislingen ist noch keine Entscheidung gefallen. Um die Nachfolge von Klaus Heininger, der nicht mehr kandidierte, gehen nach dem gestrigen Sonntag die Römersteiner Bürgermeisterin Anja Sauer und der Eislinger Stadtkämmerer Oliver Marzian in die Stichwahl.
Zwei Drittel der Eislinger Wähler wollten wohl einen neuen OB aus ihrer Stadt. Die einheimischen Kandidaten Andreas Cerrotta, Olvier Marzian, Uwe Reik und Ralph Kraus konnten knapp 66 Prozent der Stimmen auf sich verbuchen, auf die einzige auswärtige Kandidatin, die Römersteiner Bürgermeisterin Anja Sauer, entfielen 33,5 Prozent. Dier Wahlbeteiligung lag bei 54,5 Prozent.
8-3-26
Anette Kölle siegt knapp gegen den Amtsinhaber
Wiesensteig. Knapper Ausgang bei der Bürgermeisterwahl in Wiesensteig. Amtsinhaber Gebhard Trischtler kam auf 49,5 Prozent der Stimmen, seine Herausforderin, die CDU-Stadträtin Anette Kölle, holt 50,3 Prozent und liegt damit knapp über der absoluten Mehrheit. Tritschler kandidierte zum dritten Mal als Rathaus-Chef, Anette Kölle war bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr Stimmenkönigin.
8.3.26
Noch keine Entscheidung in Adelberg
Adelberg. Bei der Bürgermeisterwahl in Adelberg ist noch keine Entscheidung gefallen. In die Stichwahl am 29. März gehen Betriebswirt und Adelberger Gemeinderat Yasin Önüt und die Adelberger Hauptamtsleiterin Claudia Hornek.
Das Ergebnis des ersten Wahlkampfs: Kathrin Baumann-Tischler kam auf 9,73 Prozent, Maximilian Matuschek auf 14,22 Prozent, Andreas Schneider erhielt 8,83 Prozent. Claudia Hornek kam 25,60 Prozent und Yasin Önüt holte 40,34 Prozent.
Böhmenkirch: Klare Sache für Mathias Nägele
Böhmenkirch. Die Böhmenkircher setzen weiter auf Matthias Nägele. Der bisherige Bürgermeister kann damit in seine dritte Amtszeit starten. Für Nägele stimmte 84,1 Prozent, 15,9 der Stimmen fielen auf Namen, die in die freie Zeile auf dem Stimmzettel geschrieben wurden.
8.3.26
Wangenerin erreicht Stichwahl in Amstetten
Amstetten. Die in Wangen lebende Unternehmerin Susanne Gminder hat bei der Bürgermeisterwahl in Amstetten (Alb-Donau-Kreis) die Stichwahl erreicht. Gminder liegt allerdings mit 13,6 Prozent abgeschlagen hinter dem Heroldstädter Kämmerer Thomas Schultheiß, der auf 49,0 Prozent kam. Bei der Wahl waren sechs Bewerber angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,3 Prozent.
8.3.26
Ostalbkreis: CDU-Kandidaten holen Direktmandate
Ostalbkreis: Die wahlberechtigten Bürger der Wahlkreise 25 (Schwäbisch Gmünd) und 26 (Aalen) haben gewählt. Um 20.55 Uhr war der Wahlkreis 25 vollständig ausgezählt und um 21.50 Uhr der Wahlkreis 26. Landrat Dr. Joachim Bläse gab in seiner Funktion als Kreiswahlleiter die vorläufigen Ergebnisse öffentlich bekannt. Die meisten Stimmen der Wahlkreisdirektkandidaten erreichte im Wahlkreis 25 Tim Bückner für die CDU mit 39 Prozent der Erststimmen und im Wahlkreis 26 Winfried Mack, CDU, mit 42,6 Prozent.
8.3.26
Emily Maichle ist Miss Handwerk 2026

Mister Handwerk Maximilian Buerger und Miss Handwerk Emily Maichle aus Geislingen. Foto: Thomas Plettenberg
Geislingen. Bestattermeisterin Emily Maichle aus Geislingen hat in München den bundesweiten Wettbewerb „Miss Handwerk 2026“ gewonnen. Sie setzte sich im Finale gegen fünf Mitbewerberinnen durch. Gemeinsam mit Mister Handwerk 2026 Maximilian Buerger (Stuckateurmeister, Dortmund) wird sie das Handwerk ein Jahr lang bundesweit vertreten.
„Es ist super überwältigend, dieser Titel ist für mich eine große Ehre. Ich möchte den jungen Menschen zeigen, wie vielfältig und sinnstiftend das Handwerk ist“, so Emily Maichle nach der Wahl. Die 25-Jährige übernimmt im Familienbetrieb Maichle Bestattungen in Geislingen Verantwortung für einen Beruf, der Psychologie, Handwerk und Kreativität vereint. Als Miss Handwerk möchte sie Trauerarbeit sichtbarer machen und jungen Menschen die vielen Chancen im Handwerk aufzeigen.
„Dass eine Bestattermeisterin Miss Handwerk wird, ist ein starkes Zeichen für die große Vielfalt unserer Berufe: Handwerk heißt nicht nur bauen und reparieren, es heißt auch begleiten, Verantwortung tragen, Menschen Halt geben“, sagt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Emily Maichle zeigt, wie viel Mut und Zukunft in unseren Berufen steckt.“
Aus mehr als 75 Bewerbern aus unterschiedlichen Gewerken qualifizierten sich zwölf für das bundesweite Finale in München. Die Region Stuttgart war dabei mit zwei Kandidatinnen vertreten: Neben Maichle stand auch Müllermeisterin Thea Scholz, Inhaberin der Hegnacher Mühle in Waiblingen, im Finale um den Titel. „Zwei Finalistinnen aus der Region Stuttgart, das ist kein Zufall, das ist Stärke. Emily Maichle und Thea Scholz stehen für ein Handwerk, das anpackt, vorangeht und sichtbar sein will, gerade für junge Menschen“, so Friedrich.
Auch der neu gewählte Mister Handwerk Maximilian Buerger blickt voller Tatendrang auf das kommende Amtsjahr: „Ich freue mich darauf, Menschen für das Handwerk zu begeistern und deutlich zu machen, wie viel Sinn und Perspektive in unseren Berufen steckt.“ Als Miss & Mister Handwerk 2026 werden die beiden Titelträger das Handwerk bundesweit bei Meisterfeiern, Branchenevents, Messen und in den Medien vertreten.
Der Wettbewerb Miss & Mister Handwerk wurde 2010 vom Deutschen Handwerksblatt ins Leben gerufen. Er macht jedes Jahr sichtbar, wie vielfältig, engagiert und zukunftsorientiert das Handwerk in Deutschland ist. Die Wahl beruht auf drei Säulen: Jurybewertung, bundesweitem Online-Voting sowie objektiv bewerteten Kriterien. Die letzte Miss Handwerk aus der Region Stuttgart war 2022 Steinmetzin Luisa Lüttig aus Göppingen.
8.3.26
Buschbrand beeinträchtigt Bahnverkehr
Geislingen. Brennendes Buschwerk hat am Samstag den Bahnverkehr beeinträchtigt. Durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn wurde ein Feuer im Bereich der Geislinger Steige gemeldet. Wie die Polizei vor Ort feststellte, brannten Gebüsch und Gras neben der Bahnlinie. Durch den Brand kam es zu starker Rauchentwicklung. Aus diesem Grund wurde die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt. Die ebenfalls verständigte Feuerwehr löschte den Brand. Letztlich war eine Fläche von rund 80 Quadratmeter abgebrannt. Bei der Besichtigung der Brandstelle konnte ein Einweggrill festgestellt werden, der den Brand vermutlich verursacht hatte. Die Bahnstrecke war für die Dauervon ca. einer Stunde gesperrt. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 41 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Ermittlungen auf.
8.3.36
Polizei findet vermissten Senior
Göppingen. Eine Streife des Polizeireviers Uhingen fand am Sonntag gegen 1 Uhr in der Innenstadt von Göppingen den 77-Jährigen, der seit Samstag, 18 Uhr, vermisst worden war. Er war als Fußgänger unterwegs und konnte wohlbehalten angetroffen werden. Der Mann wurde zu seiner Familie zurückgebracht. Er hatte offensichtlich die Orientierung verloren und nicht mehr nach Hause zurückgefunden. An der Suche nach dem Vermissten waren außer den Streifen der Polizeireviere Göppingen, Eislingen, Uhingen und Geislingen und einem Polizeihubschrauber auch noch Rettungshunde im Einsatz.
8.3.26
Taxifahrgast verursacht Unfall
Weilheim/Teck. Am Samstagmorgen ist es in der Lerchenstraße in Weilheim zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Taxi von der Fahrbahn abkam und mit vier geparkten Fahrzeugen kollidierte. Gegen 4.30 Uhr befuhr ein 36-Jähriger mit seinem Taxi die Lerchenstraße in Weilheim. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 46 Jahre alter Fahrgast, der zunächst schlief. Als der Fahrgast erwachte, griff dieser aus unbekanntem Grund dem Taxifahrer unvermittelt an den rechten Arm und zog an diesem. Dies hatte zur Folge, dass das Taxi nach rechts von der Fahrbahn abkam und dort mit insgesamt vier am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen kollidierte. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei wurde festgestellt, dass der Fahrgast deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alcomattest erbrachte einen Wert von über 2 Promille. Der Taxifahrer und der alkoholisierte Fahrgast wurden durch das Unfallgeschehen nicht verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen hinsichtlich des entstandenen Sachschadens dauern an.
8.3.26
Betrunken Fahrrad gefahren
Göppingen. Am Sonntag gegen 2.10 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Grabenstraße in Göppingen. Hierbei konnten sie einen Fahrradfahrer beobachten, wie er äußerst unsicher die Straße entlangfuhr und mehrere Male beinah von seinem Fahrrad stürzte. Aus diesem Grund entschieden sich die Beamten für eine Kontrolle des Radfahrers. Ein bei dem 28-jährigen Mann durchgeführter Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Da der Alkoholwert deutlich über dem lag, was erlaubt wäre, wurde bei dem Mann eine Blutentnahme angeordnet und er erhält eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
8.3.26
Sport am Wochenende
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: Göppinger SV gegen TSV Essingen: 0 : 1
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Normannia Gmünd gegen VfR Aalen: 0 : 4
Gegen geparkte Autos gekracht: 60 000 Euro Schaden
Lorch. Am Freitagabend befuhr ein 26 -jähriger Pkw-Fahrer in Lorch die Beethovenstraße in Richtung Hegelstraße. In einer Linkskurve übersah er die am rechten Straßenrand geparkten Pkw und prallte gegen ein dort geparktes Auto, das wiederum auf einen davor geparkten Wagen geschoben wurde. Bei der Unfallaufnahme konnte bei dem Unfallverursacher eine alkoholische Beeinflussung festgestellt werden, weshalb dieser eine Blutprobe über sich ergehen lassen musste. Der Sachschaden beträgt 60.000 Euro:
7.3.26
Nach Schießerei: Polizei nimmt vier Männer fest
Göppingen. Nach Schüssen, die Ende Januar vor und in einem Lokal in der Geislinger Straße in Göppingen fielen, meldet die Polizei jetzt die Festnahme der von vier Männern. Sie sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Einen Zusammenhang zu den Taten zweier rivalisierender Gruppen in der Region Stuttgart schließt die Polizei aus, auch wenn die Hintergründe des Schusswechsels noch im Dunkeln liegen.
So konnten im Großraum München sowie im Bereich Mühldorf drei Tatverdächtige durch Spezialkräfte widerstandslos festgenommen werden. Alle drei festgenommenen Personen stehen im Verdacht, mutmaßlich an der Schussabgabe auf die Gaststätte beteiligt gewesen zu sein.
Die drei Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm beim zuständigen Haftrichter in Ulm, vorgeführt. Dieser erließ auf jeweils einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes des gemeinschaftlichen versuchten Mordes und des Verstoßes gegen das Waffengesetz und setzte diese für einen 19-Jährigen mit deutsch-griechischer und für einen 21-Jährigen mit deutsch-türkischer
Staatsangehörigkeit in Vollzug. Die beiden Männer wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Gegen den dritten Tatverdächtigen, einen 52-Jährigen mit türkischer Staatsangehörigkeit, wurde der Haftbefehl gegen geeignete Auflagen außer Vollzug gesetzt. Dieser befindet sich wieder auf freiem Fuß.
Im Bereich Hannover wurde zudem ein 20-jähriger türkischer Staatsbürger durch die Polizei festgenommen. Er steht im Verdacht, zusammen mit den anderen festgenommenen Männern, ebenfalls an der Schussabgabe auf die Gaststätte beteiligt gewesen zu sein. Er wurde aufgrund eines bereits bestehenden Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Schon Mitte Februar konnte ein 15-Jähriger, in der Schweiz wohnender türkischer Staatsbürger, festgenommen werden. Dieser steht im Verdacht, Ende Januar aus der Gaststätte heraus auf den fliehenden Täter geschossen zu haben. Der Haftrichter in Ulm erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes des versuchten Totschlags und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Er sitzt in einer Justizvollzugsanstalt ein.
Bei den polizeilichen Maßnahmen wurde das Polizeipräsidium Ulm von Kräften der bayerischen Polizei sowie von Spezialeinheiten unterstützt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise für einen Zusammenhang der Tat mit Konflikten von kriminellen Gruppen im Großraum Stuttgart. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu den Hintergründen der Tat dauern an.
6.3.26
Wer schafft den Sprung auf die Bürgermeister-Sessel?
Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen steht ein großer Wahlsonntag bevor. Nicht nur die Landtagswahl sorgt für Spannung. In einigen Kommunen müssen die Bürger zudem neuen Bürgermeister wählen. Unter anderem auch in Eislingen, der drittgrößten Stadt im Landkreis.
Um die Nachfolge des Eislinger Oberbürgermeister Klaus Heininger, der nach zwei Amtszeiten mit dem Ruhestand liebäugelt und nicht ehr antritt, bewerben sich vier Kandidaten um dessen Nachfolge: Anja Sauer, Andreas Cerotta, Oliver Marzian, und Uwe Reik. Anja Sauer ist schon im Sommer letzten Jahres in den Wahlkampf gestartet. Ob sich dieser Marathon am Wahlsonntag auszahlt, bleibt abzuwarten. Mit Oliver Marzian bewirbt sich der Eislinger Stadtkämmerer um den Chefposten im Rathaus Im Rennen ist auch der Eislinger Unternehmer Andreas Cerotta, der seit vielen Jahren Mitglied des Gemeinderates ist. Der Elektro-Handwerksmeister Uwe Reik aus Eislingen ist seit 2014 ebenfalls als Stadtrat engagiert. Beobachter gehen davon aus, dass am Sonntag im ersten Wahlgang noch keine Entscheidung fällt.
Gewählt wird am Sonntag auch in Adelberg eine neue Verwaltungsspitze. Carmen Marquard hört nach 16 Jahren auf. Ihre Nachfolge wollen gleich vier Bewerber antreten: Kathrin Baumann-Tischer, Maximilian Matuschek, Andreas Schneider, Yasin Önüt und Claudia Hornek. Baumann-Ticher ist Lehrerin, in Adelberg aufgewachsen und mit der Gemeinde auch durch ehrenamtliches Engagement tief verwurzelt. Ganz anders als Maximilian Matuschek. Der hat Germanistische Literaturwissenschaft studiert und danach in München ein Volontariat beim Fernsehen absolviert und viele Jahre als Redakteur gearbeitet. Seit 2024 ist er im Rathaus Schwaikheim als Leiter der Stabstelle Kommunikation und Kultur zuständig. Yasin Önut ist staatlich geprüfter Betriebswirt und bringt Führungserfahrung aus der Industrie mit. In Adelberg hat er Wählerinitiative Adelberger Impuls gegründet und wurde in den Gemeinderat gewählt. Er ist ehrenamtlicher Bürgermeister-Stellvertreter. Andreas Schneider war schon viele Jahre kommunalpolitisch tätig. In Schorndorf saß er viele Jahre erste für die Grünen, dann für die CDU im Gemeinderat. Er wollte 2021 Bürgermeister in Lorch und 2022 OB von Schorndorf werden. Später arbeitete er als Berater für die AfD. Mit Claudia Hornek bewirbt sich die Adelberger Hauptamtsleiterin um den Bürgermeisterposten. Sie hat in Ludwigsburg ein Verwaltungsstudium absolviert und kam vor sechs Jahren ins Adelberger Rathaus.
Gewählt wird auch in Wiesensteig. Hier tritt Anette Kölle gegen den wiederkandierenden Amtsinhaber Gebhard Tritschler an. Kölle ist ei „Wiesensteiger Kind“, ist dort vielfältig ehrenamtlich verwurzelt und sitzt für die CDU im Gemeinderat.
Hauptberuflich greift der Neu Ulmer Landrätin unter die Arme. Tritschler ist gebürtiger Westerheimer und kam im Mai 2010 als Bürgermeister nach Wiesensteig.
Ohne Gegenkandidat gegen der Böhmenkircher Bürgermeister Matthias Nägele in die Wahl. Er bewirbt für eine dritte Amtszeit. Vor acht Jahren konnte Nägele das Amt nur knapp gegen einen Mitbewerber behaupten.
Weil vor den Bürgermeisterwahlen die Landtagswahl ausgezählt werden muss, wird mit Ergebnissen erst im Verlauf des späteren Sonntagabend gerechnet.
6.3.26
Geislinger Ex-OB steigt in Immobilienbranche ein

Frank Dehmer (Mitte) ist jetzt im Ulmer Team von fgi-Immobilien. Links neben Dehmer Stephanus Kohlenbrenner, rechts
Sebastian Fercho. Foto: fgi
Geislingen/Ulm. Mit Frank Dehmer gewinnt die Fachpartner Gewerbe-Immobilien GmbH (fgi) einen weiteren ausgewiesenen Experten für die Niederlassung Ulm rund um das Team von Stephanus Kohlenbrenner. Frank Dehmer war elf Jahre Oberbürgermeister der Stadt Geislingen und prägte in dieser Zeit maßgeblich die Wirtschafts-, Gewerbeflächen- und Stadtentwicklung. Die Begleitung komplexer Projektentwicklungen im Wohn- und Gewerbebereich gehörte ebenso zu seinem Verantwortungsbereich wie die strategische Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts.
Mit mehr als 20 Jahren Führungserfahrung in der öffentlichen Verwaltung bringt er umfassende Kompetenz an der Schnittstelle von Unternehmen, Kommunen und Immobilienwirtschaft mit. Gerade bei Industrie- und Produktionsimmobilien sind strukturierte Abstimmungsprozesse und fundierte Kenntnisse kommunaler Rahmenbedingungen häufig entscheidend für erfolgreiche Standortentscheidungen.
In Ulm liegt sein Schwerpunkt auf der Vermietung und dem Verkauf von Industrie-, Logistik- und Produktionsimmobilien sowie komplexen, beratungsintensiven Gewerbeobjekten. Eigentümer, Unternehmen und Investoren profitieren dabei von klaren Prozessen, belastbaren Marktanalysen und einer lösungsorientierten, marktnahen und praxistauglichen Begleitung - auch anspruchsvoller Projekte.
„Die Anforderungen an gewerbliche Immobilienentscheidungen sind deutlich komplexer und umfangreicher geworden – insbesondere im Industrie- und Produktionsumfeld. Mit Frank Dehmer stärken wir gezielt auch unsere Kompetenz an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand“, erklärt Sebastian Fercho, Geschäftsführer der fgi.
Im Zuge der Spezialisierung im Bereich der immobilienwirtschaftlichen Begleitung von Sanierungs- und Insolvenzverfahren, Restrukturierungen und Unternehmensverkäufen, kehrt zugleich Martin Hofbauer an den Hauptsitz in Göppingen zurück. Dort wird insbesondere die Spezialisierung im Bereich Restrukturierung und Insolvenz weiter ausgebaut. Dieser Geschäftsbereich ist seit Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsportfolios der fgi. In wirtschaftlich anspruchsvollen Marktphasen gewinnen strukturierte Vermarktungskonzepte, realistische Wertermittlungen sowie die enge, erfahrungs- und vertrauensgeprägte Abstimmung mit Insolvenzverwaltern, Banken und Eigentümern zunehmend an Bedeutung.
Mit der personellen Verstärkung in Ulm und der klaren Fokussierung positioniert sich die fgi weiterhin als spezialisierter Gewerbeimmobilien Fachpartner - auch für komplexe gewerbliche Immobilienaufgaben – von strategischen Standortentscheidungen bis zur professionellen Begleitung in Sondersituationen.
6.3.26
Nach dem ESC reizt nun die Stauferkrone
Donzdorf/Göppingen. Mit seinem Final-Titel „Das ist wie Sternenstaub“ will es Albert Hauser noch einmal allen beweisen und „voll aufdrehen“. Der aus Burladingen im Zollernalb-Kreis kommende Interpret ist der an Jahren Älteste im internationalen Schlagercontest Stauferkrone am 11. April in der Stadthalle Donzdorf. Am Samstag, 7. März, (14 bis 15 Uhr) , erzählt Hauser im Gespräch mit Christph Schüly auf Radio Fips über sein Lied und über seine Karriere.
Seinen Wettbewerbsbeitrag „Das ist wie Sternenstaub“ hat er zwei Musikprofis zu verdanken. Die Musik steuerte der ebenfalls aus Burladingen kommende Gerd Lorenz bei, der in seinem Tonstudio viele Künstler produziert, der Text stammt aus der Feder von Marie-Lusie Steinle. Letztere ist weniger durch ihren bürgerlichen Namen bekannt, mehr aber unter ihrem Künstlernamen. 2003 sicherte sich die Nordbadenerin als Lou für Deutschland den elften Platz beim Eurovision Song Contest in Riga, der damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson“ hieß. Mit ihrem Gute-Laune-Song "Let's Get Happy" hatte Lou die deutsche Vorausscheidung mit dieser Ralph-Siegel-Produktion für sich entscheiden können.
Nach dem Auftritt in Riga war Lou weiter im Showgeschäft tätig, veröffentlichte CDs und ging auf Tourneen. Heute singt sie zwar auch noch auf Veranstaltungen, ihr Schwerpunkt liegt gerade aber beim Theaterspiel. Seit 2024 ist Lou mit dem Schauspieler Gedeon Burkhard mit dem Theaterstück „Liebe, Lust und Hexenschuss“ auf Theatertournee. Unter ihrem bürgerlichen Namen schreibt sie aber auch Liedtexte für andere Künstler, so zum Beispiel für alter Hauser. Seinen Auftritt in Donzdorf will sie nicht verpassen und zusammen mit ihrem Mann und langjährigen Manager die Show live miterleben.
Albert Hauser stand schon mit 13 Jahren auf der Bühne, um mit Musik die Menschen zu erfreuen. 30 Jahre musikalische Erfahrung sammelte er in der Stadtkapelle Burladingen. Mit seiner Duettpartnerin Andrea überzeugte Hauser 2022 die Stauferkrone-Zuschauer in der Donzdorfer Stadthalle und gewann die Publikumswertung. Der Burladinger freut sich riesig auf den Wettbewerb und will es Publikum und Mitbewerbern noch mal zeigen was er drauf hat. Das Größte für ihn wäre es, als Gewinner der Stauferkrone neben Showstar Stefannie Hertel und Moderatorin Tatjana Geßler auf der Bühne zu stehen. Radio Fips ist im Kreis Göppingen unter 89,0 und im Kabel unter 99,2 zu empfangen, darüber hinaus unter www.radiofips.de
Tickets für die Stauferkrone gibt es unter www.easyticket.de. Weitere Infos unter www.stauferkrone.de
6.3.26
Schülerbetreuung in Pfingstferien: Anmeldungen möglich
Göppingen. Die Stadt Göppingen bietet Schülern städtischer Grundschulen, die in Göppingen und den Stadtbezirken wohnen, in den Pfingstferien eine umfassende Betreuung an. Die Betreuung findet montags bis freitags – außer an Feiertagen – von 7 bis 13 Uhr ohne Mittagessen an der Walther-Hensel-Schule, der Ursenwangschule und der Haierschule statt. Alternativ wird an der Janusz-Korczak-Schule eine ganztägige Betreuung von 7 bis 17 Uhr mit verpflichtendem Mittagessen angeboten.
Die Betreuung wird an allen Standorten garantiert, eine Mindestteilnehmerzahl gibt es nicht. Es können Kinder aller Göppinger Grundschulen angemeldet werden. Kinder, die keine städtische Grundschule besuchen, können – falls es noch freie Plätze gibt – ebenfalls teilnehmen; dafür wird ein Aufschlag von 50 Prozent auf die Betreuungsgebühr erhoben. Die Anmeldeformulare sind unter www.goeppingen.de/ferienbetreuung abrufbar. Anmeldeschluss für die Pfingstferien ist der 27. April.
6.3.26
Auto aufgebrochen
Salach. In der Nacht auf Donnerstag entwendete ein Unbekannter einen Geldbeutel in Salach. Das Auto stand von Mittwoch, 19 Uhr bis Donnerstag, 7 Uhr, in der Staufenecker Straße. Ein Dieb bemerkte offenbar den Geldbeutel im Auto und schlug die rechte Seitenscheibe ein. Er nahm den Geldbeutel aus dem Wagen und flüchtete damit. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
6.3.26
Unfall unter Drogen
Kuchen. Am Donnerstagmorgen flüchtete eine 36-Jährige von der Unfallstelle in Kuchen. Der Unfall ereignete sich gegen 7 Uhr in der Schallstraße. Eine Zeugin konnte einen lauten Knall wahrnehmen und anschließend am Mercedes einer 56-Jährigen eine frische Beschädigung feststellen. Die Unfallverursacherin war verschwunden. Kurze Zeit später konnte die Zeugin einen Ford feststellen, der ebenfalls frische Beschädigungen aufwies, die zu denen am Mercedes passten. Die Zeugin sprach die 36-jährige Ford-Fahrerin an. Diese räumte den Unfall ein. Das Polizeirevier Geislingen nahm dann den Verkehrsunfall auf. Hierbei konnte zudem festgestellt werden, dass die Fahrerin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahme des Führerscheins der 36-Jährigen an. Die Höhe des Sachschadens an den beiden Fahrzeugen ist nicht bekannt.
6.3.26
Eislinger Liederkranz erhält Preis für herausragende Jugendarbeit
Eislingen. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis der Stadt Eislingen für herausragende Jugendarbeit wurde im Rahmen des städtischen Ehrungsabends an den Liederkranz Eislingen vergeben.
Alle zwei Jahre vergibt die Stadt Eislingen den Preis für herausragende Jugendarbeit. Örtliche Vereine mit aktiver Kinder- und Jugendarbeit können sich dafür bewerben. Aus insgesamt sechs Bewerbungen entschieden die Bewertungskommission (Kultur- und Sportamt, Arbeitsgemeinschaft Eislinger Vereine, Kinder- und Jugendbüro) sowie der Kultur-, Sport- und Sozialausschuss, den Preis 2025 an den Liederkranz Eislingen e. V. zu vergeben. Beim Ehrungsabend der Stadt Eislingen überreichte Oberbürgermeister Klaus Heininger die Auszeichnung an die Vertreterinnen und Vertreter des Vereins. Im Jahr 2016 hat der Liederkranz den Kinder- und Jugendchor neu gegründet. Immer montags finden die Probe für die ca. 25 ‚Smarties‘ im Alter zwischen vier und elf Jahren im Sängerheim des Liederkranzes statt.
Mit Spiel und Spaß werden dabei Musikalität, Stimmbildung, Körpergefühl und Koordination, sowie Sprachbildung in der Gemeinschaft geschult. Besondere Auftritte wie beim Chorfestival auf Schloss Filseck, beim jährlichen Adventsfeuer in Krummwälden, aber auch regelmäßiges Musizieren in der Pflegeeinrichtung am Kronenplatz stärken sowohl das Selbstwertgefühl, als auch das Selbstbewusstsein der Kinder. ‚Aufholen nach Corona‘ wurde zu einer der wichtigsten Aufgaben des Vereins und so finden seither zahlreiche Unternehmungen und Aktionen für die ganze Familie statt. Für dieses besondere Engagement verlieh Oberbürgermeister Klaus Heininger dem Verein die verdiente Auszeichnung und überreichte die Urkunde und den symbolischen Scheck des Preisgeldes.
6.3.26
Trauer um Stadt- und Kreisrat Christian Stähle

Der Göppinger Stadtrat Christian Stähle ist tot. Er starb 66-jährig nach langer schwerer Krankheit. Foto: Stadt Göppingen
Göppingen. Die Linke im Kreis Göppingen verliert einen ihrer Vorkämpfer. Christian Stähle ist nach langer schwerer Krankheit im Alter von 66 Jahren gestorbern. Stähle gehörte seit 2009 dem Göppinger Gemeinderat an und war als Einzel-Kreisrat auch im Kreistag engagiert.
Christian Stähle starb bereits am Dienstag, wie die Stadt Göppingen am Donnertagabend mitteilte. „Christian Stähle war ein streitbarer Kommunalpolitiker, aber auch immer ein Lokalpatriot im besten Sinne, den man als Vollblutpolitiker bezeichnen kann“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
Seit Juli 2009 gehörte Christian Stähle als Stadtrat der Linkspartei dem Göppinger Gemeinderat an und setzte sich mit großer Leidenschaft für die Belange der und Bürger der Stadt ein. Sein politisches Wirken war besonders geprägt von seinem Einsatz für soziale Gerechtigkeit sowie für eine offene und demokratische Stadtgesellschaft.
5.3.26
Ursache für Feuer in Wohnhaus noch nicht geklärt
Schlierbach. Etwa 50.000 Euro Sachschaden entstanden am Mittwoch bei einem Brand.in einem Haus in Schlierbach. Gegen 19 Uhr bemerkte der Bewohner Rauch im Wohnzimmer seines Hauses in der Siemensstraße. Er wählte den Notruf. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell gelöscht. Der Bewohner blieb unverletzt. Was das Feuer verursacht hat, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
5.3.26
Autofahrer zu schnell
Süßen. Am Mittwoch stoppte die Polizei bei Süßen drei Autofahrer, die außerhalb geschlossener Ortschaft deutlich zu schnell unterwegs waren. Zwischen 10 Uhr und 11.30 Uhr führte die Eislinger Polizei Geschwindigkeitskontrollen auf der Schlater Straße in Richtung Süßen durch. Bei erlaubten 50 km/h waren drei Verkehrsteilnehmerdeutlich zu schnell unterwegs. Ein 30-Jähriger überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 32 km/h. Eine 40-jährige Fahrerin war mit 28 km/h zu viel unterwegs. Den Höchstwert erreichte eine 30-Jährige. Sie fuhr 45 km/h schneller als erlaubt. Die Frau muss nun mit einem Bußgeld von etwa 350 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Die beiden anderen Fahrer erwartet ebenfalls ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.
5.3.26
Reuel erläutert „Strategie der 1000 Nadelstiche“

NRW-Innenminister Herbert Reul (r.) erläuertete bei einer Veranstaltung der Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer sein
Knzept der 100 Ndelstiche gegen kriminelle Organisationen. Foto: Büro Schweizer
Eislingen. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) referierte im Kesselhaus Eislingen auf Einladung der Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer zum Thema „Sicherheit: Was sich ändern muss“ und diskutierte mit Bürgern über aktuelle Herausforderungen der Inneren Sicherheit.
Im Mittelpunkt seines Vortrags standen Themen wie steigende Gewaltkriminalität, Extremismus und organisierte Kriminalität. Besonders ausführlich ging Reul auf den Kampf gegen Clan-Kriminalität ein. Nordrhein-Westfalen gilt hier bundesweit als Vorreiter mit einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie.
Ein zentrales Instrument sei dabei die so genannte „Strategie der 1000 Nadelstiche“: Durch regelmäßige Kontrollen und Razzien, etwa in Shisha-Bars, Wettbüros oder anderen Treffpunkten, setzen Polizei, Zoll und Ordnungsbehörden kriminelle Strukturen dauerhaft unter Druck. Ziel sei es, illegale Aktivitäten konsequent aufzudecken und deutlich zu machen, dass der Rechtsstaat überall präsent ist.
Darüber hinaus betonte Reul die Bedeutung gut ausgestatteter Sicherheitsbehörden sowie klarer politischer Rückendeckung für Polizei und Einsatzkräfte. Nur so könne der Staat Sicherheit wirksam gewährleisten. Mit der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte der Landespolizei Baden-Württembergs, modernster Ausrüstung und der Nutzung digitaler Ermittlungsinstrumente wie dem Einsatz von KI sieht Reul Baden-Württemberg mit seiner Sicherheitsoffensive auf dem richtigen Weg. In der anschließenden Fragerunde nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum Austausch über die aktuelle Sicherheitslage.
5.3.26
Sandra Schütz unterstützt Jugendgemeinderat
Geislingen. Sandra Schütz hat im Geislinger Rathaus die Leitung der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats (JGR) übernommen. Die Sozialpädagogin ist bereits seit Oktober 2023 im Stadtjugendreferat tätig und bringt umfassende Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit mit. Beruflich wie ehrenamtlich prägen Themen der Kinder- und Jugendarbeit ihren Werdegang. Stationen in der offenen Jugendarbeit, der Jugendberufshilfe sowie in der Begleitung von Freiwilligen im FSJ zählen ebenso zu ihrem Profil wie ihre langjährige Erfahrung in der kirchlichen Gremienarbeit. Mit Blick auf ihre neue Aufgabe betont Sandra Schütz: „Den Jugendgemeinderat möchte ich dabei unterstützen, Anliegen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu ermitteln und zu vertreten. Potential zum ‚Mitmischen‘ entsteht durch die Beteiligung des JGR bei jugendrelevanten Themen im Gemeinderat. Dabei ist Beteiligung nicht nur angenehm und reibungslos. Doch wo Reibung ist, entsteht Energie, die wir basisdemokratisch nutzen sollten.“
5.3.26
Brunnen sprudeln wieder
Göppingen. Mit dem Ende der Winterpause nimmt die Energieversorgung Filstal (EVF) ab Dienstag, 10. März, die städtischen Trink- und Mineralbrunnen in Göppingen wieder in Betrieb. Nachdem die Anlagen in den vergangenen Monaten zum Schutz vor Frostschäden außer Betrieb waren, stehen sie nun rechtzeitig zum Start in die Frühjahrssaison wieder zur Verfügung.
Folgende Brunnen werden wieder geöffnet: Trinkbrunnen am Schillerplatz, Trinkbrunnen „Ort der Vielfalt“, Trinkbrunnen im Bahnhofsbereich, Mineralbrunnen am Freibad / Maybachstraße sowie Mineralbrunnen in den Mörikeanlagen. Vor der Wiederinbetriebnahme werden sämtliche Anlagen technisch überprüft und hygienisch kontrolliert.
5.3.26
Eislingen würdigt das Ehrenamt
Eislingen. Das Ehrenamt bereichert das Zusammenleben in Eislingen auf vielfältige Weise und ist unerlässlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diesem außergewöhnlichen und herausragenden Engagement wurde beim städtischen Ehrungsabend Anerkennung, Respekt und Wertschätzung entgegengebracht. Für ihre Leistung, die die Ehrungspersonen seit mehr als 15 Jahren und teilweise auch deutlich darüber hinaus aufbringen, dankte Oberbürgermeister Klaus Heininger in seinen Laudationen und überreichte Urkunden und Präsente. Einen Sonderpreis erhielt die Cleanup-Gruppe Eislingen.
In Eislingen gibt es unzählige Beispiele, die Dank des ehrenamtlichen Engagements und des unermüdlichen Einsatzes immer wieder erfolgreich durchgeführt werden. „Das freiwillige und bürgerschaftliche Engagement ist eine tragende Säule einer lebendigen Demokratie und ein überaus wichtiger Beitrag für ein menschenfreundliches Miteinander“, führte Oberbürgermeister Klaus Heininger bei der Feier in der Stadthalle aus. „Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Gemeinschaft einbringen, die unsere Stadt mit Leben ausfüllen und bereichern.“ Die Rahmenbedingungen, in denen sich Menschen einbringen, stehen unter einem stetigen Wandel. Es sei daher wichtig, nicht nachzulassen und stattdessen neue Strategien zu entwickeln, damit sich Menschen auch in Zukunft ehrenamtlich engagieren und einbringen, machte das Stadtoberhaupt den Verantwortlichen Mut. In den einzelnen Laudationen hob Oberbürgermeister Klaus Heininger die freiwilligen Ämter, Aufgaben und Einsätze der einzelnen Ehrungspersonen hervor. „Sie sind Vorbilder für unsere Gesellschaft und in besonderer Weise Vorbilder für die nachfolgende Generation. Wir sind deshalb besonders stolz auf Sie“, richtete Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Gemeinderats, der Kirchengemeinden und der gesamten Bürgerschaft einen großen Dank an die Geehrten. Ergänzend zur Urkunde erhielten die Ehrungspersonen ein gerahmtes Foto von Eislingen und den bekannten, sondergefertigten Eislinger Backsteinkuchen.
Schwungvoll und feierlich umrahmten Musiker der Städtischen Musikschule unter Leitung von Daniel Rehfeldt den Abend. Zum Ausklang genossen die Gäste gesellige Gespräche bei einem Drei-Gänge-Menü.
Die städtische Ehrung erhielten: Elnora Hummel für über 20 Jahre Engagement in der Integrationsarbeit, Gitte Haid-Ewald für ihr 20-jähriges Engagement bei der eislinger frauen aktion e.V und beim Eislinger Liederkranz., Carmen Stiefel für 38 Jahre beim TSG-Musikzug, Renate Wahl für ihr 20-jähriges Engagement beim Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Eislingen als Schriftführerin und mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz bei der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, Rolf Scheer für 16 Jahre ehrenamtlicher Wanderwart beim Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Eislingen, Claudia Eisele für ihr vielfältiges Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen, Helmut Riesz für über 50 Jahre Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen. Thomas Ruckh für sein Engagement in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen und Martin Biela für 40 Jahre Ehrenamt in der katholischen Kirchengemeinde St. Markus-Liebfrauen, davon 10 Jahre Vorsitzender des Kirchengemeinderats. Der Sonderpreis ging an die Cleanup-Gruppe Eislingen.
5.3.26
Autofahrerin übersieht Radlerin
Eislingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Zehnjährige am Dienstag in Eislingen. Eine 45-Jährige fuhr mit ihrem Wagen in der Leibnizstraße in Richtung Staufeneckstraße. Die Autofahrerin hielt an der Kreuzung zur Staufeneckstraße an und vergewisserte sich nach dem Querverkehr. Anschließend setzte sie ihre Fahrt fort. Dabei übersah sie wohl die
vorfahrtsberechtigte Radfahrerin. Die Zehnjährige war auf dem gekennzeichneten Radweg unterwegs und kam von links. Die Radlerin prallte mit dem langsam anfahrenden Dacia zusammen und stürzte auf die Straße. Bei dem Zusammenstoß zog sich die helmtragende Radfahrerin leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst war vor Ort. Eine Mitnahme ins Krankenhaus war nicht erforderlich. Das Mädchen konnte noch vor Ort in die Obhut der Mutter übergeben werden. Die Polizei Eislingen schätzt den Schaden am Auto auf rund 500 Euro. Am Fahrrad entstanden lediglich ein paar Kratzer. Auf die Autofahrerin kommt nun eine Anzeige zu.
4.3.26
Betrugsversuch im letzten Moment durchschaut
Ebersbach. Am Dienstag fiel ein Mann aus Ebersbach beinahe auf einen Betrüger herein. Am Vormittag surfte der Mann im Internet. Er bekam mehrere Meldungen und anschließend kam es zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Pop-up-Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Für die Virenbeseitigung auf dem PC verlangte der Betrüger 450 Euro. Er wies den Senior an, eine Guthabenkarte zu kaufen. Der Senior ging zur nächsten Tankstelle und fragte dort nach einer Paysafe-Karte. Der Tankstellenmitarbeiter wurde misstrauisch und fragte den Mann nach dem Kaufgrund. Der Senior offenbarte sich zum Glück und dadurch flog der vermeintliche Betrug gerade noch rechtzeitig auf. Zu einer Zahlung kam es nicht. Der Mann erstattete Anzeige beim Polizeiposten Ebersbach. Die Beamten haben nun die Ermittlungen aufgenommen.
4.3.26
Kleintransporter durchbricht Leitplanken
Geislingen. Zwei Personen erlitten am Dienstag bei einem Unfall Verletzungen. Der Unfall ereignete sich gegen 7.40 Uhr. Der Kleintransporter fuhr von Stötten in Richtung Geislingen. Bei Nebel war der 23-jährige Fahrer wohl mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. In einer Linkskurve geriet er nach rechts gegen die Leitplanken und der Transporter durchbrach diese. Der Transporter flog einen Abhang hinunter und blieb auf einem Nebenweg stehen. Der nicht angeschnallte 21-jährige Beifahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Der 21-Jährige erlitt schwere, der 23-Jährige leichte Verletzungen. Mit zwei vor Ort befindlichen Rettungshubschraubern kamen die Männer in Krankenhäuser. Die Kreisstraße war bis 10.50 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
3.3.26
Mehr Abwasser für die Gmünder Sammelkläranlage
Schwäbisch Gmünd/Göppingen. Um die Gewässerqualität zu verbessern und wertvolle Ressourcen zu schonen, setzt die Stadt Schwäbisch Gmünd auf Zusammenarbeit mit anderen Kommunen. Erst vor kurzem stimmte die Stadt zu, dass umliegende Gemeinden und Ortschaften, deren Kläranlagen aufgegeben werden, ihr Abwasser an das Gmünder Kanalnetz anschließen können.
Nun fand der Spatenstich zur Erweiterung des Pufferbeckens auf der Sammelkläranlage Zollerwiesen statt. Neben Oberbürgermeister Richard Arnold sowie Vertreter der beteiligten Kommunen kamen auch Regierungspräsidentin Susanne Bay und Landrat Dr. Joachim Bläse.
Geplant ist, das vorhandene Puffervolumen des Regenüberlaufbeckens von 4.400 Kubikmeter um 7.200 Kubikmeter zu vergrößern. Die Maßnahme ist erforderlich, damit das Schmutzwasser der Anschlüsse und das Abwasser zukünftiger Baugebiete fach- und regelgerecht durch die Kläranlage gereinigt werden kann. Die vom Anschluss betroffenen Kläranlagen sind die der Gemeinden Waldstetten und Iggingen sowie die der Göppinger Ortsteile Maitis und Lenglingen. Auch die Kläranlage im Gmünder Ortsteil Rechberg soll in naher Zukunft stillgelegt werden. Die Investition ist wirtschaftlich und ökologisch sehr wertvoll, sagte Oberbürgermeister Richard Arnold bei seiner Begrüßungsrede und ergänzte: "Ganz besonders mit Blick auf nachfolgende Generationen. Ebenso wird ein wichtiger Beitrag zum Gewässer- und Gesundheitsschutzes geleistet, das nur möglich ist, mit dem Zusammenschluss quer über die Landkreise hinaus."
Die Maßnahme mit Gesamtkosten von circa 8,3 Millionen Euro wird anteilig auf die entsprechenden Gemeinden umgelegt und durch das Land Baden-Württemberg gefördert. Bei einem städtischen Eigenanteil von rund 1,6 Mio. Euro beläuft sich die Förderung für die Stadt Schwäbisch Gmünd auf rund 300.000 Euro. Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Schwäbisch Gmünd ermöglicht dieses interkommunale Großprojekt in enger Zusammenarbeit mit den genannten Anschlussnehmern, Fachplanungsbüros, Firmen und nicht zuletzt mit den Genehmigungsbehörden.
Regierungspräsidentin Susanne Bay: „Saubere Gewässer sind kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für Lebensqualität, Artenvielfalt und eine intakte Umwelt. Daher legen wir heute nicht nur den Grundstein für ein Bauwerk, sondern für eine zukunftsfähige und effiziente Abwasserbeseitigung in unserer Region.“ Bay sagte, dass ein solcher Zusammenschluss in der Abwasserbeseitigung über Landkreisgrenzen hinweg nicht alltäglich sei – daher freue sie sich besonders über das interkommunale Projekt. Mitte 2025 konnte das Land den vier Antragstellern Stadtentwässerung Göppingen, Stadt Schwäbisch Gmünd sowie den Gemeinden Iggingen und Waldstetten eine Förderung von knapp 4,6 Mio. Euro zusagen.
3.3.26
Verdächtige Leckerli am Wegesrand
Lauterstein. Am Montag fand eine Zeugin mehrere verdächtige Futterstücke bei Lauterstein. Eine Hundebesitzerin meldete der Polizei mehrere verdächtige weiche Futterstücke im Ortsteil Weißenstein. Die Frau war gegen 22 Uhr mit ihrem Hund spazieren. An der Bushaltestelle Altes Rathaus im Bereich eines Stromverteilerkastens schlug ihr Hund an. Der konnte eine Art Leckerli auf dem Boden liegend erschnüffeln. Gefressen hatte der Hund die kleinen und zum Teil aufgeweichten Stücke nicht. Mehrere davon konnte die Tierbesitzerin einsammeln. Da die Zeugin von einem möglichen Hundeköder ausging, der die Tiere womöglich verletzten sollte, meldete sie den Vorfall der Polizei. Die nahm die Ermittlungen auf. Bislang sind der Polizei in diesem Zusammenhang keine verletzten Tiere bekannt geworden. Zeugen, die in den letzten Tagen etwas Verdächtiges im Bereich der Bushaltstelle Altes Rathaus beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Eislingen unter Tel. 07161/851-0 zu melden.
3.3.26
Ofenfertiges Holz gestohlen
Gammelshausen. Etwa vier Festmeter ofenfertiges Holz lagerten auf einem Grund an der Landesstraße 1217 bei Gammelshausen. Am Montag bemerkten die Eigentümer den
Diebstahl. Wer das Holz abtransportierte ist nicht bekannt.
3.3.26
Nach Schlägerei: Polizei sucht Zeugen
Böhmenkirch. Am Sonntag kam es am Rande einer Veranstaltung in Böhmenkirch zu einer Auseinandersetzung. Kurz nach 2.30 Uhr kam es in der Hauptstraße zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Streit eskalierte und die beiden 25-jährigen Männer wurden von einer Gruppe von sieben bis acht Unbekannten zu Boden geschlagen. Am Boden liegend wurde weiter auf sie eingeschlagen. Danach verschwanden die Angreifer. Die Verletzten kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Eine genaue Beschreibung der Angreifer konnten die beiden alkoholisierten 25-Jährigen nicht abgeben. Die sollen etwa 18-25 Jahre alt und mutmaßlich deutschstämmig gewesen sein. Eine Person sei auffällig groß um die zwei Meter gewesen sein. Der Polizeiposten Böhmenkirch (Tel. 07332/922020) sucht Zeugen, die Hinweise zu der Gruppierung geben können.
3.3.26
Sparkasse ist familienfreundlich und „ausgezeichnet digital“
Kreis Göppingen. Beruf und Familie verbinden – das ist für viele Berufstätige eine tägliche Herausforderung. Das gilt für Eltern ebenso wie für Beschäftigte, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Die Kreissparkasse Göppingen ist ein Unternehmen, das Mitarbeitern bei diesem Balanceakt gezielt unterstützt. Dafür wurde das Finanzinstitut nun zum zweiten Mal mit dem Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ geehrt. Neu hinzu kam die Ergänzung „Ausgezeichnet Digital“. Vergeben wird das Prädikat von „familyNET“. Das landesweite Projekt wird vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg, Südwestmetall und dem Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg gefördert. Das Bildungswerk der baden-württembergischen Wirtschaft setzt das Projekt „familyNET“ um. Kooperationspartner sind der Landesfamilienrat Baden-Württemberg und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
Bewertet wurden unter anderem Führungskompetenz, Personalentwicklung, Arbeitsorganisation, Kommunikation, Service für Familien, Gesundheitsvorsorge sowie die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement. In allen Handlungsfeldern war die Kreissparkasse bereits bei der ersten Zertifizierung über das normale Maß hinaus aktiv. Bei der Re-Zertifizierung punktete das Unternehmen unter anderem mit seiner hohen Frauenquote in Führungspositionen, hohem Engagement im Bereich Gesundheitsförderung sowie einer betrieblichen Krankenversicherung. Mit der Ergänzung „Ausgezeichnet Digital“ wurden überzeugende digitale Angebote gewürdigt, so etwa Web-Trainings für Mitarbeiter, digitale Schulungen zu Resilienz-Themen sowie die Zeiterfassung per App auf dem Mobiltelefon.
„Für die Re-Zertifizierung als familienfreundliches Unternehmen reicht es nicht aus, Bestehendes beizubehalten – man muss sich verbessern. Ich freue mich, dass uns das gelungen ist. Von einer familienfreundlichen Firmenkultur profitieren alle – die Beschäftigten ebenso wie unsere Kundinnen und Kunden“, bemerkte Klaus Meissner, Vorsitzender des Vorstands, bei der Preisübergabe.
3.3.26
Mehr Sicherheit am Heubach
Göppingen. „Wir betreiben aktive Vorsorge statt nachträglicher Schadensbewältigung. Dieser Spatenstich ist ein entscheidender Schritt und ein wichtiger Meilenstein, um Göppingen besser vor extremen Wetterereignissen zu schützen“, so Baubürgermeisterin Eva Noller. Mit diesen Worten hat sie am Montagnachmittag an der Ecke Ulmer Straße und Maybachstraße den offiziellen Startschuss für den ersten Bauabschnitt des Großprojekts „Hochwasserschutz Heubach“ gegeben.
Das Hochwasserereignis vom 1. Juni 2013 hat deutlich gezeigt, wie verwundbar die städtische Infrastruktur ist. Der Heubach, der das Stadtgebiet von Süden durchfließt, stößt an mehreren Engstellen bereits bei einem zehnjährlichen Hochwasser an seine Belastungsgrenzen. Mit den nun begonnenen Arbeiten zielt die Stadt darauf ab, einen Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser zu gewährleisten.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird im ersten Bauabschnitt das Gewässer unterhalb der Ulmer Straße auf einer Länge von rund 100 Metern rechtsseitig aufgeweitet. Ein zentrales Element der hydraulischen Verbesserung ist der Ausbau der bestehenden Radwegunterführung, die künftig als Hochwasser-Bypass fungieren wird. Die Arbeiten umfassen eine komplexe Kombination aus Erd-, Beton-, Leitungs- und Sicherungsarbeiten.
Das Projekt bringt besondere bautechnische Herausforderungen mit sich. Da die Maßnahmen in einem Wasserschutzgebiet erfolgen, gelten hohe Anforderungen an den Gewässer- und Grundwasserschutz. Zudem muss das Baufeld als Kampfmittelverdachtsfläche baubegleitend sondiert werden. Umfangreiche Umlegungen von Strom-, Wasser-, Gas- und Telekommunikationsleitungen erfolgen bei laufendem Verkehr. Dafür müssen entsprechende Umleitungen für den Rad- und Fußverkehr eingerichtet werden.
Bereits im Januar starteten die notwendigen Rodungsarbeiten, nun geht es im März südlich der Ulmer Straße weiter. Mit dem jetzigen Spatenstich beginnt die rund 16-monatige Hauptbauphase, deren Fertigstellung für Mai 2027 angesetzt ist. Die Baukosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro.
3.3.26
Berauschte Fahrer im Blick
Göppingen. Bei einer Großkontrolle am Sonntag in Göppingen zog die Polizei zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Alkohol und Drogen standen. Zwischen 1 Uhr und 6 Uhr hatte die Polizei rund um die EWS-Arena die Kontrollen durchführt. Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm überwachten den Verkehr und richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt hatten. Die Polizisten kontrollierten rund 65 Fahrzeuge und 83 Personen. Auch ein Arzt war im Einsatz, um die angeordneten Blutentnahmen durchzuführen. Bei einem Fahrenden bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung. Drei Fahrer hatten sich mit Alkohol ans Steuer gesetzt. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer war mit rund 1,8 Promille auf dem Fahrrad unterwegs. Die fünf Fahrzeugführer durften nicht mehr weiterfahren. Drei davon mussten Blutproben über sich ergehen lassen. Die Proben entnahm ein Arzt an der Kontrollstelle.
2.3.26
Geldbörse geraubt
Ebersbach. Am Sonntag sollen zwei Männer einen 36-Jährigen in Ebersbach ausgeraubt haben. Gegen 3.15 Uhr befand sich der 36-Jährige auf dem Nachhauseweg. Kurz vor dem Bahnhof im Bereich der Fritz-Kauffmann-Straße soll er einen Schlag auf den Hinterkopf erhalten haben und ging zu Boden. Zwei unbekannte Männer forderten von ihm die Geldbörse. Der Aufforderung kam er nach. Damit verschwanden die Unbekannten. Die sollen um die 20 Jahre alt gewesen sein. Die Polizei fahndete nach den Tätern. Die blieben bislang unerkannt.
2.3.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Herren: Hannover-Burgdorf gegen Frisch Auf Göppingen: 22 : 28
Handball-Bundesliga Frauen: Oldenburg gegen Frisch Auf Göppingen: 29 : 29
Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: Göppinger SV gegen Normannia Gmünd: 1 : 1
Videoaufzeichnung belegt Trunkenheitsfahrt
Göppingen. Ein 40-Jähriger muss seinen Führerschein abgeben. Gegen 22.10 Uhr wurde eine Polizeistreife am Freitagabend in Göppingen in der Stuttgarter Straße von einer 31-jährigen Zeugin angesprochen, dass sich bei ihr ein betrunkener Kunde im Geschäft befände, der mit seinem Wagen hergefahren war. Die Polizisten kontrollierten den 40-jährigen Fahrer und stellten fest, dass dieser deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Durch eine Videoaufzeichnung konnte bestätigt werden, dass der 40-Jährige mit seinem Auto zuvor auf das Gelände in der Stuttgarter Straße gefahren und sich in den Ladenraum begeben hatte. Der 40-Jährige musste daher in der Folge Blut und seinen Führerschein abgeben. Er sieht nun einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entgegen.
28.2.26
Auto rundum zerkratzt
Schwäbisch Gmünd. Im Am Freitag zwischen 17 Und 19.15 Uhr parkte ein beiger VW Taigo vor einer Garage im Hauberweg. In diesem Zeitraum wurde der Pkw rundherum zerkratzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht nach Zeugen und bittet diese um Meldung unter 07171 3580.
28.2.26
Trotz Lichtblick: Arbeitslosenquote im Kreis bei 5,6 Prozent
Kreis Göppingen/Esslingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen im Februar wieder gesunken. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer um 283 Personen oder 1,2 Prozent auf 22 882 gesunken. Gegenüber Februar 2025 waren 1 722 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 8,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote, sank auf 5,0 Prozent (Februar 2025: 4,6 Prozent), im Kreis Göppingen betrug sie 5,6 Prozent-
„Es ist ein kleiner Lichtblick, dass die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen im Februar wieder gesunken ist. Bei nahezu allen Personengruppen war dies zu verzeichnen. Was den Lichtblick allerdings trübt, ist die Entwicklung bei jungen Menschen unter 25 Jahren - eine Personengruppe, die wir als Arbeitsagentur besonders im Blick haben. Denn schon in jungen Jahren werden die Weichen für das gesamte Berufsleben gestellt. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen bei 4,7 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 lag sie noch bei 4,1 Prozent. Diese Jugendarbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich stark gestiegen. Nahezu jeder zehnte Arbeitslose ist unter 25 Jahre alt. In ihnen sehen wir aber auch großes Potenzial, gerade im Hinblick auf den Fachkräftebedarf in vielen Branchen,“ sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen.
Im Landkreis Göppingen waren im Februar insgesamt 8 159 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 155 Personen weniger (minus 1,9 Prozent) als im Januar, aber 596 (plus 7,9 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,5 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,6 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,2 Prozent.
28.2.26
Vereinsheim geht im Flammen auf
Süßen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr löschte am Freitagfrüh einen Gebäudebrand in Süßen. Kurz nach 4 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in die Straße Fehlwiese aus. Dort stand ein Vereinsheim in Flammen. In dem Gebäude befanden sich u.a. auch Gasflaschen, diee durch die starke Hitzeeinwirkung explodierten, so die Polizei. Das unbewohnte Gebäude wurde samt Inventar ein Raub der Flammen.. Die genaue Schadenssumme kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die wird sich aber wohl im Bereich von mindestens 100.000 Euro bewegen. Die Feuerwehren aus Süßen und Gingen/Fils waren mit rund 60 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort. Die Löscharbeiten sind abgeschlossen, die Brandwache dauert noch an. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
27.2.26
Zu spät gebremst
Uhingen. Vier Autos waren am Donnerstag bei einem Unfall beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Kirchheimer Straße in Uhingen. Drei Autos mussten dort aufgrund des Verkehrs halten. Von hinten kam eine 32-Jährige mit ihrem Wagen und war wohl unaufmerksam. Sie stehenden Autos bemerkte sie zu spät und prallte einem Fahrzeug ins Heck. Dadurch wurden noch zwei weitere Autos aufeinander geschoben. Die beiden Insassinnen des Fiat erlitten leichte Verletzungen. Der Fiat musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
27.2.26
Einbrecher macht Beute
Lauterstein. Am Donnerstaggelangte ein Einbrecher in ein Haus in Lauterstein. Der Einbruch ereignete sich in der Straße "Im Heges". Zwischen 12 und 22 Uhr brach der Unbekannte ein Fenster an dem Haus auf. Er durchwühlte mehrere Räume und fand Schmuck und Uhren. Mit seiner Beute flüchtete er im Anschluss unerkannt. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Polizei (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist.
27.6.26
Radler stoßen zusammen
Bad Boll. Am Donnerstag erlitten zwei Radfahrer leichte Verletzungen. Gegen 15.30 Uhr befuhren die beiden Radler im Alter von 55 und 62 Jahren den Gehweg in der Straße "Am Kurpark". Der ist für Radfahrer in beide Richtungen freigegeben. In einem kurvigen Bereich stießen die beiden Männer zusammen und stürzten. Sie erlitten leichte Verletzungen und kamen in ein Krankenhaus.
27.2.26
Praxisnahe Einblicke in die Pflege gewährt
Kreis Göppingen. Mit einem innovativen Pflege-Camp hat der Landkreis Göppingen 18 interessierten Menschen von 15 bis 56 Jahren praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Berufe der Pflege ermöglicht. Ziel der viertägigen Veranstaltung war es, Interesse für soziale und pflegerische Tätigkeiten zu wecken und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.
Während des Camps erhielten die Teilnehmer Enblicke in den Berufsalltag von Pflegefachkräften in den unterschiedlichen Settings, z.B. im ambulanten Pflegedienst, in der stationären Langzeitpflege und in der Akutpflege im Krankenhaus. In Workshops und Mitmach-Stationen konnten sie unter Anleitung erfahrener Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter typische Pflegesituationen kennenlernen – vom Messen von Vitalzeichen über Mobilisationstechniken bis hin zum einfühlsamen Umgang mit Patientinnen und Patienten.
Organisiert wurde das Pflege-Camp durch den Landkreis Göppingen in Kooperation mit regionalen Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und Kliniken und den drei Pflegeschulen, Vertreter der Einrichtungen standen für Fragen rund um Ausbildung, Karrierewege und Entwicklungsmöglichkeiten in der Pflege zur Verfügung – erste berufliche Kontakte wurden geknüpft. „Die Pflege ist weit mehr als ein Beruf – sie ist eine verantwortungsvolle und sinnstiftende Aufgabe mit Zukunft“, betonte Marco Lehnert, Dezernent für Jugend und Soziales. „Mit dem Pflege-Camp möchten wir jungen und interessierten Menschen zeigen, wie abwechslungsreich und erfüllend eine Tätigkeit in der Pflege sein kann.“
Neben praktischen Übungen bot das Camp auch Raum für Austausch, Teamarbeit und persönliche Gespräche. Viele Teilnehmer zeigten sich überrascht von der Vielfalt der Aufgabenbereiche und den modernen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Pflegebereich. Am letzten Tag fand eine Abschlussfeier im Landratsamt Göppingen statt. Freudestrahlend erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat. Der Landkreis Göppingen plant, das Pflege Camp künftig regelmäßig anzubieten, um langfristig Nachwuchskräfte für die Gesundheits- und Pflegebranche in der Region zu gewinnen.
27.2.26
Karrierestart im Karneval
Donzdorf. Der Göppinger Lokalsender Radio Fips setzt am Samstag, 28. Februar, 14 Uhr, seine Vorberichterstatung zum internationalen deutschsprachigen Schlager-Contest Stauferkrone am 11. April in der Stadthalle Donzdorf fort. Zu Gast bei Moderator Christoph Schüly ist dann das Duo Tanja & Ines, das sich mit dem Titel „Crazy und genial“ für das Finale des Wettbewerbs platzieren konnte.
Die aus Benningen a. N. stammende Tanja Böhler und Ines Amanovic aus Denkendorf haben sich im Jahr 2000 im Stuttgarter Karneval kennengelernt: damals haben sie die beiden ältesten Stuttgarter Karnevalsgesellschaften in ihrer Funktion als jeweils singende Prinzessin auf unzähligen Veranstaltungen auch weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus vertreten.
Viele Jahre waren Tanja und Ines mit Gotthilf Fischer unterwegs. Auch die Arbeit vor der Fernsehkamera ist den beiden Sängerinnen nicht fremd. In den letzten Jahren wirkten sie in verschiedenen SWR-Produktionen mit. Das breit gefächerte Repertoire von Tanja und Ines reicht von Musical, Oper/Operette, sakraler Musik, Pop, Schlager bis hin zum Volkslied.
Nachdem die beiden die Leidenschaft zum Musical teilen, stehen Tanja & Ines seit 2006 regelmäßig mit ihrer Konzertreihe "Movie meets Musical" auf der Bühne. Seit 2015 arbeiten sie mit dem Winnender Label 7us zusammen.
2015 erschien ihr erstes Solo-Album „Magic Moments“, eine Sammlung der schönsten Duette aus Musical, Oper/Operette, Film & Fernsehen. 2021 erschien mit „Feuerwerk der Liebe“ die erste Schlagersingle. 2023 erschien „Es ist Zeit zu leben - alles zu geben“, der sich fünf Wochen auf Platz 1 der SWR4 Hitparade halten konnte.Vor einem Jahr erschein ihr Wettbewerbstitel „Crazy & Genial“.
Bei der Stauferkrone stehen 18 Interpreten im Finale, das Showprogramm gestaltet Stefanie Hertel. Moderiert wird die Veranstaltung von Tatjana Geßler. In der Jury wirken u.a. Schlagerstar Mara Kayser und TV-Showproduzent Holm Dressler mit.
Tickets: www.easyticket.de
26.2.26
Familienpass Plus öffnet Türen
Schwäbisch Gmünd (sv). Für das Jahr 2026 bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd wieder den Familienpass PLUS an. Mit dem Familienpass PLUS hilft die Stadtverwaltung Familien mit geringem Einkommen zu unterstützen, bei der Teilhabe am gesellschaftlichen, sportlichen und kulturellen Leben.
Mit dem Familienpass PLUS gibt man Kindern und Jugendlichen eine Chance zu einer altersgerechten Entwicklung, zur individuellen Entfaltung und zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Den Familienpass PLUS erhält jedes kindergeldberechtigte Kind unter 18 Jahren und ein Elternteil zusätzlich. Ein Nachweis der Bezugsberechtigung ist notwendig. Nähere Infos hierzu unter: https://www.schwaebisch-gmuend.de/staedtischer-familienpass.html
Der Familienpass PLUS kann direkt über die Homepage beantragt werden. Sobald der Antrag vollständig eingegangen ist, wird der Familienpass PLUS zugesandt. In den Teilorten erfolgt die Ausgabe des Familienpasses PLUS durch die Bezirksämter. Kindergeldberechtigte Kinder ab 18 Jahren erhalten den Familienpass PLUS auf Nachweis bei Birgit Schmidt, Amt für Familie und Soziales, Terminvereinbarung ist dazu notwendig unter der Rufnummer: 07171/603-5070 oder per E-Mail:
26.2.26
Land fördert Projekte in Kreisgemeinden mit 2,3 Millionen Euro
Kreis Göppingen . Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhalten Gemeinden im Landkreis Göppingen für 21 Projekte aus neun Städten und Gemeinden 2,3 Millionen Euro an Fördermitteln, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi . In Bad Ditzenbach, Auendorf, Bad Überkingen, Hausen an der Fils, Unterböhringen, Treffelhausen, Aufhausen, Stötten und Gruibingen werden Projekte der Innenentwicklung und des Wohnens gefördert, in Hausen an der Fils, Unterböhringen, Drackenstein, Türkheim und Gruibingen erhalten Projekte mit dem Förderschwerpunkt Arbeiten den Zuschuss. Eine Maßnahme der Grundversorgung wird in Reichenbach unter Rechberg unterstützt, ebenso fließen Fördergelder nach Wäschenbeuren. Landrat Markus Möller: “Die heutige Förderentscheidung ist eine gute Nachricht für den Landkreis Göppingen: Mit 21 geförderten Projekten und einem Zuschuss von rund 2,3 Millionen Euro verzeichnen wir eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, sowohl bei der Zahl der Projekte als auch bei der Fördersumme. Das zeigt, wie viele gute und zukunftsweisende Vorhaben in unseren Städten und Gemeinden angestoßen werden, sei es zur Schaffung von Wohnraum oder zur Stärkung örtlicher Unternehmen und kommunaler Investitionen. Mein Dank gilt dem Land Baden-Württemberg für diese wichtige Unterstützung des Ländlichen Raums.” Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.
26.2.26
Schorndorf trauert um engagierten Bürger
Schorndorf. Die Stadt Schorndorf nimmt Abschied von Gerhard Nickel, der im Alter von 71 Jahren gestorben ist. Gerhard Nickel hat sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement und hoher Verantwortung für die Stadt eingesetzt. Seit dem Jahr 2004 gehörte er dem Gemeinderat der Stadt Schorndorf an, davon sieben Jahre als Vorsitzender der Fraktion FDP, Freie Wähler, später als stellvertretender Vorsitzender. Darüber hinaus war er Mitglied im Verwaltungs- und Sozialausschuss sowie bis 2024 im Aufsichtsrat der Stadtwerke Schorndorf. Er brachte seine juristische Fachkenntnis, seinen Sachverstand und seine klare Haltung in die kommunalpolitische Arbeit ein. Gemeinderatsarbeit verstand er stets als Dienst an der Stadt und an den Menschen, die hier leben. Seine Beiträge waren geprägt von Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und dem Willen, tragfähige Lösungen zu finden, auch über Fraktionsgrenzen hinweg.
Ein besonderes Anliegen war ihm die Entwicklung und Stärkung der Innenstadt. Als langjähriger Vorsitzender des Citymarketingvereins „Schorndorf Centro“ war er Netzwerker, Impulsgeber und engagierter Fürsprecher für Handel, Kultur und eine lebendige Stadtmitte. Viele Initiativen und Veranstaltungsformate, die heute selbstverständlich zum Stadtleben gehören, tragen seine Handschrift. Für sein langjähriges ehrenamtliches Wirken im Gemeinderat wurde Gerhard Nickel im Jahr 2024 mit dem Verdienstabzeichen des Städtetags Baden-Württemberg in Silber ausgezeichnet.
26..26
Bäume weichen neuem Kreisverkehr
Eislingen. Diese Woche finden Baumfällungen in der Hindenburgstraße statt. Drei kleine und zwei größere Bäume werden entfernt, um Platz für den Bau eines neuen Kreisverkehrs zu schaffen. Hierbei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Fertigstellung der Mühlbachtrasse rückt zunehmend näher. Künftig wird die Trasse auf der Nordseite über einen neu entstehenden Kreisverkehr angebunden. Die Bauarbeiten für diesen Kreisel starten bereits diesen Sommer. Als vorbereitende Maßnahme müssen fünf Bäume gefällt werden. Die Arbeiten erfolgen noch vor Beginn der gesetzlichen Schonzeit am 1. März. Zum Ausgleich der Fällungen werden an anderer Stelle im Stadtgebiet neue Bäume gepflanzt. Der bestehende Kreisverkehr an der Haupt-, Hindenburg- und Schlossstraße wird langfristig zurückgebaut. Das Kunstwerk „Empfänger“ findet dann eingebettet in einer bienenfreundlichen Bepflanzung seinen neuen Platz auf dem neuen Kreisverkehr.
26.2.26
Solarpanel defekt: Rauch überm Dach
Göppingen. Am Mittwochnachmittag kam es in Göppingen zu einer Rauchentwicklung. Kurz vor 15 Uhr meldete eine Zeugin einen lauten Knall und sah im Anschluss Rauch von einem Dach in der Schillerstraße aufsteigen. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei fuhren vor Ort. Den ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu einem Defekt an einem Schlauch eines Solarpanels. Zu einem offenen Feuer kam es nicht. Die Solaranlage wurde im Anschluss außer Betrieb gesetzt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
26.2.26
Nach Unfall erst geflüchtet
Eislingen. Am Mittwochmorgen beschädigte ein 22-Jähriger ein geparktes Auto in Eislingen. Der Unfall ereignete sich kurz vor 7 Uhr. Der 22-jährige Fahrer parkte in der Schumannstraße. Beim Ausparken stieß er gegen den hinter ihm geparkten Pkw und richtete einen Schaden von 1500 Euro an. Der Fahrer erstattete Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht. Noch am Mittwoch meldete der Unfallverursacher den Vorfall ebenfalls bei der Polizei. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht.
26.2.26
Haushalt: Ceffalia fordert Reform der Finanzausstattung der Kommunen
Geislingen. Der Gemeinderat von Geislingen hat am Mittwoch den Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Maßgeblich geprägt ist dieser durch den Neubau des Neuen Gymnasiums sowie durch stark gestiegene Kosten und strukturelle Belastungen der kommunalen Finanzen.
Im Ergebnishaushalt 2026 stehen den ordentlichen Erträgen von rund 92,4 Millionen Euro ordentliche Aufwendungen von rund 98,6 Millionen Euro gegenüber – ein Defizit von rund 6,2 Millionen Euro. In den Folgejahren summieren sich die Fehlbeträge bis 2029 auf über 23 Millionen Euro.
Besonders ins Gewicht fallen steigende Personalkosten im Betreuungsbereich, hohe Abschreibungen sowie die Kreisumlage. Hinzu kommen Einnahmeverluste von rund zwei Millionen Euro infolge des Zensus. Gegen den entsprechenden Bescheid hatte die Stadt bereits Widerspruch eingelegt.
Wie Stadtkämmerin Ute Dreher in ihrer Haushaltsrede im Dezember 2025 bereits ausführte, verschärft sich die finanzielle Lage der Kommunen landesweit zunehmend. „Immer mehr Städte und Gemeinden geraten in eine strukturelle wirtschaftliche Schieflage“, sagt Ute Dreher.
„Die angespannte Haushaltslage zwingt uns, Prioritäten zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Es gibt schlicht nicht genug finanzielle Mittel, um alle anderen Vorhaben parallel in der gewünschten Form zu realisieren. Das ist schmerzhaft, aber notwendig, um die finanzielle Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu sichern.“
Kritisch äußerte sich Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia zur zunehmenden Aufgabenübertragung auf die Kommunen ohne ausreichende finanzielle Ausstattung. „Unser Gestaltungsspielraum schrumpft. Das ist nicht nur ein finanzielles Problem, sondern auch eins für die kommunale Selbstverwaltung“, sagte er. Er forderte dringend strukturelle Reformen und eine verlässliche Finanzausstattung durch Land und Bund.
Trotz der Herausforderungen blickt die Stadt nach vorne. Künftige Haushalte sollen strategischer ausgerichtet werden, zudem wird eine klare Stadtstrategie entwickelt, um Investitionen langfristig zu planen. „Die Herausforderungen sind groß, aber wir sind größer“, so Ignazio Ceffalia. „Gemeinsam können Verwaltung, Gemeinderat und Bürgerschaft mehr erreichen, als viele heute glauben.“
26.2.26
Vorfahrt nicht beachtet: 15 000 Euro Schaden
Geislingen. Am Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall in Geislingen. Der Unfall ereignete sich kurz nach 18 Uhr. Ein 58-jähriger Pkw-Fahrer fuhr auf der Gerokstraße. Beim Linksabbiegen in die Überkinger Straße übersah er offenbar den von rechts kommenden 22-jährigen mit seinem Wagen. Dieser hatte Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen auf etwa 15.000 Euro.
26.2.26
WMF-Eigentümer will im Konzern viele Stellen streichen
Geislingen. Droht bei der WMF in Geislingen weiterer Arbeitsplatzabbau. Der französische Hausgerätekonzern SEB, dem auch die Marke WMF gehört, will 2026 und 2027 über 2000 Arbeitsplätze abbauen, davon 1400 in Europa. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 32.000 Mitarbeiter. Zu den Konzernmarken gehören WMF, Tefal, Rowenta, Krups, Moulinex, Silit, Emsa und Kaiser. Mit der Maßnahme will SEB die Kosten um 200 Millionen Euro senken. Noch unklar ist, wie sich die Pläne auf den Standort Geislingen auswirken, allerdings kündigte der Konzert gestern an, den Standort Geislingen als regionales Headquarter für den Region Deutschland/Österreich/Schweiz (DACH) fortführen zu wollen, zumal sich hier auch das Kompetenzzentrum für professionelle Kaffeemaschinen befindet. Werke in Riedlingen und Hayingen will man dagegen schließen.
25.2.26
Imkergenossenschaft stellt Insolvenzantrag
Göppingen. Das Amtsgericht Göppingen hat im Insolvenzantragsverfahren der Süddeutschen Imkergenossenschaft eG im Gewerbepark Göppingen-Voralb umfangreiche Sicherungsmaßnahmen angeordnet, darunter die Bestellung von Rechtsanwalt Olaf Spiekermann (Stuttgart) als vorläufigen Insolvenzverwalter. Dies umfasst die Sicherung und Erhaltung des Vermögens der Genossenschaft sowie die Prüfung der Deckung der Verfahrenskosten. Verfügungen über Vermögensgegenstände der Genossenschaft bedürfen nun der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters, was eine erhebliche Einschränkung der wirtschaftlichen Handlungsfreiheit bedeutet. Des Weiteren wurde der Genossenschaft die Verfügung über Bankkonten oder Außenstände untersagt, wobei diese Befugnisse auf den Insolvenzverwalter übergingen. Drittschuldner sind angewiesen, ausschließlich an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu zahlen, und Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen die Schuldnerin wurden vorläufig untersagt. Dies signalisiert eine deutliche wirtschaftliche Krise. Gläubiger sollten ihre Ansprüche dokumentieren und sich auf die Forderungsanmeldung vorbereiten.
Die Genossenschaft hatte vergangene Woche beim Amtsgericht Göppingen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr eigenes Vermögen beantragt.
25.2.26
Auto knallt gegen Viehtransporter
Göppingen. Mit schweren Verletzungen kam am Mittwoch ein Autofahrer ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 5.30 Uhr. Ein 62-Jähriger fuhr von Bezgenriet in Richtung Jebenhausen. Der 37-jährige Fahrer eines Viehtransporters fuhr aus einem Landwirtschaftsweg in die Straße ein. Dabei scherte der Anhänger des Lasters so weit aus, dass er auf die Gegenfahrbahn kam. Der Pkw-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen den Anhänger. Dabei erlitt der 62-Jährige schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Wagen wurde total beschädigt. Der Viehtransporter hatte sechs Rinder geladen. Die Tiere blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Straße war für etwa zwei Stunden voll gesperrt.
25.2.26
Polizei nimmt vermeintlichen Brandstifter fest
Göppingen. Die Polizei hat einen 45 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, im Januar eine Weihnachtsmarkthütte auf dem Spitalplatz in Göppingen angezündet zu haben. Dabei war ein Sachschaden von 300 000 Euro entstanden.
Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei Ulm den 45-jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln. Er steht im Verdacht, den Brand in der Hütte selbst gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das Amtsgericht Ulm einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Sachbeschädigung und Versicherungsbetrug. Der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit wurde sodann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm zur Festnahme ausgeschrieben.
Der Kriminalpolizei Ulm gelang es nun, den Tatverdächtigen widerstandslos festzunehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sowie seiner Geschäftsräume wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Nach einer richterlichen Vorführung beim Amtsgericht Ulm wurde der bestehende Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Zu den Tatvorwürfen machte er bislang keine Angaben. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei Ulm dauern an.
25.2.26
Kohlenstoffmonoxid: Fünf Personen verletzt
Donzdorf. Fünf Hausbewohner kamen am Mittwoch nach ausgetretenem Gas bei Donzdorf in Kliniken. Kurz nach 4 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Wohngebäude in der Hauptstraße aus. Dort hatte ein Kohlenstoffmonoxidmelder Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr rettete fünf Personen aus dem Gebäude. Diese wurden vom Rettungsdienst in umliegende Kliniken gebracht. Nach derzeitigem Stand wurden vier Personen leicht verletzt. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Ortsdurchfahrt Donzdorf bis etwa 8.30 Uhr voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der Ursache ein Gutachten an. Die Ermittlungen dauern an.
25.2.26
Mann stirbt an Unfallfolgen
Geislingen Der 26-Jährige, der am Montag auf der B 10 zwischen Amstetten und Geislingen mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geriet und gegen einen Lkw prallte ist laut Mitteilung der Polizei jetzt an den Unfallfolgen gestorben. Der Mann war bei dem Unfall schwer verletzt worden.
25.2.26
Geislingen ehrt Blutspender
Geislingen. Der Geislinger Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia sowie Bernd Hamann, Vorsitzender des Deutsches Rotes Kreuz (DRK)-Ortsvereins, und dessen Stellvertreter Jens Currle ehrten zahlreiche engagierte Blutspender im Lesecafé der Stadtbücherei. Mit ihren vielfachen Spenden leisten die Geehrten einen unverzichtbaren Beitrag zur medizinischen Versorgung und helfen dabei, Leben zu retten.
Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia überreichte gemeinsam mit Bernd Hamann und Jens Currle Urkunden sowie Ehrennadeln an die Spender. In seiner Rede unterstrich der Oberbürgermeister die immense Bedeutung der Blutspende für das Gesundheitswesen. „Blutspenden sind ein unverzichtbarer Dienst am Nächsten. Sie zeigen in besonderer Weise gelebte Solidarität und Verantwortungsbewusstsein“, betonte Ignazio Ceffalia. Zugleich sprach er allen Spenderinnen und Spendern sowie den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK seinen herzlichen Dank für ihren Einsatz aus.
Nächster Blutspendetermin in Geislingen ist am Dienstag, 17. März, 14.30 bis 19.30 Uhr, in der Jahnhalle. www.blutspende.de/termine
25.2.26
Umweltsünder entsorgt Altreifen
Bad Ditzenbach. In den vergangenen Tagen hat ein Unbekannter an einem Wanderparkplatz eine Vielzahl von Altreifen entsorgt. Am Dienstag fiel einem Zeugen am Wanderparkplatz "Wacholderheide" in der Nähe von Bad Ditzenbach eine größere Menge Autoreifen auf. Dort lagen etwa 40 Altreifen verschiedener Hersteller. Aufgrund der Menge sind die Reifen mutmaßlich mit einem Fahrzeug oder Transporter dorthin transportiert worden. Wer die Reifen dort entsorgte und in welchem genauen Zeitraum dies geschah, ist nicht bekannt. Der Polizeiposten Deggingen (Tel. 07334/924990) hat die Ermittlungen wegen einer Umweltstraftat aufgenommen und sucht Zeugen, die
Hinweise auf die Verursacher geben können.
25.2.26
Programmheft des Generationentreffs erschienen
Schwäbisch Gmünd (sv). Das neue Freizeitprogramm des Generationentreffs Spitalmühle in Schwäbisch Gmünd mit Kursen, Angeboten zur Nutzung von PC, Laptop und Smartphone, Ausstellungen, Musikveranstaltungen und offenen Treffs zum Karten- und Schach spielen oder Stricken ist erschienen.
Begegnung, Bildung und Bewegung lautet seit über 33 Jahren das Motto des Generationentreffs. Die Programmhefte liegen in der Spitalmühle, im Bürgerbüro, in den Bezirksämtern, Stadtteilbüros, im i-Punkt, in der Stadtbibliothek, der Volkshochschule und bei den Wohlfahrtsorganisationen aus.
25.2.26
Ischinger: Kein schnelles Ende beim Ukraine-Krieg

Machte in Uhingen keine Hoffnung auf einen schnellen Waffenstillstand in der Ukraine: Wolfgang Ischinger, der Chef
der Münchner Sicherheitskonferenz, hier mit der Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer. Foto: Rüdiger Gramsch
Uhingen. Er könne die aktuelle Sicherheitslage nicht in rosarot malen, so Wolfgang Ischinger zu Beginn einer Veranstaltung mit der CDU-Landtagskandidatin Sarah Schweizer vor knapp 400 Zuhörern im Uditorium in Uhingen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine vor genau vier Jahren sei ein Krieg mitten in Europa und „auch ein Krieg gegen uns“, so Ischinger, der davon warnte, die militärische Auseinandersetzung hierzulande nur von der Zuschauerbank aus zu betrachten. Der Ukraine müsse weiter geholfen werden – politisch, finanziell und militärisch, so der ehemalige Botschafter und Chef der Münchner Sicherheitskonferenz.
Hoffnung, der Urkraine-Krieg könne in den nächsten Wochen oder Monaten zu Ende gehen, machte Ischinger in seinem Vortrag nicht. „Das wird noch dauern“. Putin werde weitermachen, solange ihm seine Generäle von vermeintlichen militärischen Erfolgen erzählen. Einen Waffenstillstand gebe es erst, wenn sich auch in Putins Kopf verfestigt, dass trotz des immensen Einsatzes an Menschen und Maschinen man im Krieg nicht viel weiter gekommen sei. In der Tat, fügte Ischinger an, habe sich im Frontverlauf seit Sommer 2022 nicht viel geändert.
Mit Blick auf den unzuverlässig gewordenen Partner USA forderte Ischinger ein starkes Europa. Wenn dies im Konzert von 27 Ländern nicht zu erreichen sei, so müsse man die Idee eine Europas der zwei Geschwindigkeiten wieder aufgreifen. Dabei schwebt dem Diplomat ein Kerneuropa mit einer deutschen Führungsrolle vor. Zusammen mit Frankreich, den Benelux-Staaten, Finnland und Polen und vielleicht noch Italien. Ein Europa, in dem man auf ein Vetorecht verzichte und dann mit einer Stimme sprechen könnte. Dies könne vielleicht dann andere europäische Länder zum Umdenken bewegen, weil sie sich sonst abgehängt fühlen könnten. Wie wichtig der europäische Gedanke ist, machte Ischinger auch an Überlegungen in Ländern fest, die bislang nichts von der EU wissen wollten. In Island und Norwegen würde das Thema jetzt vermehrt diskutiert und selbst in Kanada prüfe man, ob eine EU-Mitgliedschaft eine Option wäre.
In der Diskussion mit dem Publikum räumte Ischinger mit dem Vorurteil auf, im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands habe man Russland versprochen, die Nato nicht nach Osten zu erweitern. Darüber gibt es keinen Vertrag, so Ischinger, Wohl habe man mit Russland vereinbart, dass in den ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten keine größeren Nato-Verbände stationiert werden. „Darunter fällt alles, was größer als eine Brigade ist“, so Ischinger mit Blick auf die Stationierung deutscher Soldaten in Lettland.
Der Urkaine-Krieg, der Zustand der EU und das Verhältnis zu den USA und deren Rolle in der Nator nahmen in Ischingers Ausführungen breiten Raum ein. In der Diskussion ging es auch um einen drohenden Waffengang der Amerikaner im Iran. Den schließt Ischinger nicht aus, wenn es in den nächsten Tagen kein Atomabkommen zwischen Iran und den USA gibt. Entweder gelingt Trump ein Deal oder er müsse militärisch eingreifen. Mit leeren Händen könne der US-Präsident nicht nach Hause kommen, so Ischinger auch mit Blick auf die hochgefahrene Militärpräsenz im Mittleren Osten. Allerdings habe Trump die Situation selbst verschuldet, als er das nach vielen Verhandlungsjahren geschlossene Atomabkommen unter Obama wieder kündigte.
Lob zollte Ischinger Trump bezüglich des Waffenstillstandes im Gazastreifen. Allerdings sei der sehr brüchig und noch eines der Ziele erreicht. „Die Hamas ist immer noch da.“ Ischinger glaubt, dass der Konflikt im Nahen Osten noch lange nicht gelöst ist.
Der Abend zum Thema Sicherheit war an diesem Tag etwas ganz Besonderes, so der Uhinger Ortsvorsitzende Johannes Blum bei seiner Begrüßung und erinnerte an die Trauerbeflaggung am Uhinger Rathaus erinnerte. Dass man während der Ausführungen Ischingers hätte eine Stecknadel fallen hören können, bewertete am Ende Sarah Schweizer als Beweis für den spannenden Vortrag des Gastes. Der ist im übrigen gebürtig in Beuren und sei gerne in die alte Heimat gekommen, um mit dafür zu sorgen, dass Sarah Schweizeram 8. März ein exzellentes Wahlergebnis einfahre.
24.2.26
Gegen Verkehrszeichen gefahren
Göppingen. Wohl ein medizinisches Problem führte zu dem Unfall in Göppingen. Eine 35-Jährige fiuhr im Iltisweg in Richtung Rechberghäuser Straße. Ihren eigenen Angaben zufolge bekam sie plötzlich ein Schwindelgefühl und verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Sie prallte dann gegen ein Verkehrszeichen. Das nicht mehr fahrbereite Auto musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.
24.2.26
In Gegenverkehr geraten
Birenbach. Am Montag verursachte ein 61-Jähriger einen Unfall. Gegen 15.20 Uhr fuhr der 61-Jährige mit seinem Transit von Wäschenbeuren in Richtung Birenbach. Seinen eigenen Angaben zufolge übermannte ihn ein Sekundenschlaf und er geriet auf die Gegenfahrbahn. Zeitgleich kam ein 61-jähriger Pkw-Fahrer entgegen. Der reagierte noch rechtzeitig und konnte Schlimmeres verhindern. Die Autos stießen seitlich zusammen. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Beide Autofahrer wurden nicht verletzt. Gegen den Unfallverursacher wird nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
24.2.26
Autofahrer zu schnell
Göppingen/Süßen. Am Montag verwendete ein 26-jähriger Autofahrer eine "Blitzer-App". Gegen 23.30 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem Auto zu schnell zwischen Heiningen und Göppingen. Eine Polizeistreife sah den Mann dort fahren und stoppte ihn. Bei der Kontrolle hatte der Fahrer sein Mobiltelefon in einer Halterung neben sich. Dort war eine Blitzer-App aktiviert. Dafür werden nun ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.
Am Sonntag ertappte die Polizei auf der B10 bei Süßen zahlreiche Temposünder. Auf zwei Autofahrer kommen Fahrverbote zu, darunter ein 27-Jähriger. Bei erlaubten 100 km/h wurde dieser mit 179 km/h gemessen. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot zu.
24.2.26
Berliner Praktikant bei der Göppinger Feuerwehr
Göppingen. Noch bis Ende März verstärkt Joel Klimas (21) die Feuerwehr Göppingen im Rahmen eines Praktikums. Der Brandoberinspektor-Anwärter der Berliner Feuerwehr erhält dabei Einblicke in zentrale Aufgabenfelder – von der Einsatzplanung über die Integrierte Leitstelle bis zum Vorbeugenden Brandschutz. Für die Feuerwehr Göppingen hat das Pilotcharakter: Zum ersten Mal wird ein Praktikum im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst betreut.
Während seines Aufenthalts in Göppingen begleitet er Einsätze und beteiligt sich an den Übungsdiensten des Ehren- und Hauptamts, um möglichst viele praxisnahe Eindrücke aus dem Feuerwehralltag in Göppingen zu sammeln – von der Alarmierung und Lagebeurteilung bis zur Nachbereitung – und erlebt damit das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt aus erster Hand.
Sven Wirth, stellvertretender Kommandant und Betreuer des Praktikums, erklärt: „Für uns ist es selbstverständlich, den Führungsnachwuchs gezielt zu fördern und ihm die Möglichkeit zu geben, eine Feuerwehr unserer Größe und Leistungsfähigkeit kennenzulernen. Das Praktikum bietet dabei eine gute Gelegenheit, die enge Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt erlebbar zu machen und zu zeigen, wie entscheidend diese Zusammenarbeit für eine leistungsfähige Feuerwehr ist.“
Joel Klimas studiert dual Brandschutz und Sicherheitstechnik mit der Vertiefung Brandschutz und befindet sich gleichzeitig als Brandoberinspektor-Anwärter bei der Berliner Feuerwehr im Vorbereitungsdienst. Dieser umfasst neben dem Studium verschiedene Praxisstationen bei Feuerwehren und weiteren sicherheitsrelevanten Einrichtungen und dient der umfassenden Vorbereitung auf spätere Führungsaufgaben im Einsatzdienst, in der Organisation sowie in Verwaltungs- und Leitstellenstrukturen. Bereits seit Oktober 2023 befindet sich Joel Klimas im Vorbereitungsdienst für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst und sammelt im Rahmen seiner Ausbildung vielfältige Erfahrungen in den unterschiedlichen Aufgabenfeldern moderner Feuerwehrarbeit.
24.2.26
Ideen für Sommerferienprogramm gesucht
Geislingen. Für das Sommerferienprogramm der Stadt Geislingen sind neue Veranstalter willkommen: Wer eine Aktivität für Kinder und Jugendliche anbieten möchte, kann sich bis zum 20. März per E-Mail an
24.2.24
Eislingen bereitet Sommerferienprogramm vor
Eislingen. Die Vorbereitungen zum neuen Sommerferienprogramm in Eilsingen sind bereits angelaufen. Veranstalter, die ein Programmangebot anbieten möchten, können dies bis 12.April über ein Online-Formular tun. Aufgerufen sind Eislinger Vereine, Organisationen und Privatpersonen. Erfreulich wäre es, wenn sich viele Veranstalter finden würden um den Kindern und Jugendlichen schöne Sommerferien bieten zu können. Gerne aufgenommen werden auch Ideen von Eltern oder Großeltern, die ein schönes Hobby, einen interessanten Beruf oder besondere Fertigkeiten haben, die beim Sommerferienprogramm vermittelt werden können (Kontakt: Sandra Fetzer, Amt für Bildung und Betreuung, Telefon: 07161 / 804-231; E-Mail:
24.2.26
Autofahrer aufgepasst: Amphibien wandern wieder
Göppingen. Mildere Temperaturen in der Nacht holen Amphibien aus der Winterruhe, dann beginnen sie von den Überwinterungsquartieren zu ihren Laichgewässern zu wandern. Zwangsläufig müssen sie in der dicht besiedelten Landschaft häufig Straßen queren, was meist zu hohen Verlusten unter den Amphibien führt.
Deshalb werden alljährlich entlang der größeren Wanderrouten Schutzmaßnahmen für die Amphibien getroffen. An der L 1075 zwischen Hohenstaufen und Lenglingen erfolgt auch in diesem Jahr in den Nachtstunden eine Vollsperrung des Straßenabschnittes während des Laichzuges der dortigen Amphibienpopulation.
Die Amphibienwanderung dauert in der Regel von Anfang März bis Anfang Mai. In dieser Zeit ist in zugstarken Nächten mit einer Sperrung der L 1075 zwischen dem Aasrücken (Abzweigung Ottenbach) und Lenglingen zu rechnen, um einen sicheren, verlustarmen Laichzug sowie die Verkehrssicherheit zu gewährleistet.
Die Verkehrsteilnehmer werden in den Nächten der Vollsperrung mittels Vorwegweiser rechtzeitig auf die Sperrung und die Umleitungsstrecke hingewiesen. Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Maitis ist nur unwesentlich länger. Ist witterungsbedingt nur eine verhaltene Wanderaktivität festzustellen, bleibt die Straße offen, für diesen Fall ist jedoch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde zum Schutz der Amphibien in den Nachtstunden zu beachten.
Zwischen Faurndau und der Wangener Linde ist der Lindenweg in den Nachstunden für die Dauer der Amphibienwanderung gesperrt. Weitere Amphibienwanderstrecken mit Geschwindigkeitsbegrenzung in den Nachtstunden bestehen an der L 1075 auf Höhe des Linsenholzsees sowie an der Eichertstraße und am Waldecksee in Jebenhausen. Entlang der Eichertstraße wird zusätzlich ein mehrerer hundert Meter langer Amphibienschutzzaun errichtet, um die Amphibien auf ihrem Laichzug vom Ödewald in den Waldecksee vor der Querung der viel befahrenen Straße abzufangen und vor dem sicheren Tod zu retten.
Der Zaun wird morgens und abends von ehrenamtlichen Helfern kontrolliert, die die Amphibien entlang des Schutzzaunes einsammeln und sicher über die Straße tragen. Als Verkehrsteilnehmer kann man die Aktionen zum Schutz der bedrohten Amphibien unterstützen, indem man an den genannten Straßenabschnitten die Verkehrsbeschränkungen beachtet und besonders vorsichtig fährt, auch um die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht zu gefährden.
24.2.26
Weichen für Klinik-Neubau in Essingen gestellt
Ostalbkreis. Der Betriebsausschuss Klinikimmobilien des Ostalbkreises hat die nächsten zentralen Schritte für den Neubau des Regionalversorgers der Kliniken Ostalb in Essingen empfohlen. Dem Kreistag wird vorgeschlagen, die Objektplanung an die Sweco GmbH sowie die Projektsteuerung inklusive BIM-Management an die Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG zu vergeben. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag in seiner Sitzung am 9. März.
Mit dieser Empfehlung gehen die Kliniken Ostalb den nächsten wichtigen Schritt für die Umsetzung des im September 2024 beschlossenen Zukunftskonzepts 2035. Der Neubau in Essingen bildet das strukturelle Kernstück der künftigen stationären Versorgung im Ostalbkreis.
Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Mit der Empfehlung gehen wir einen entscheidenden Schritt in der Umsetzung unseres Zukunftskonzepts 2035. Der Neubau in Essingen ist das Kernstück dieser strategischen Neuausrichtung. Wir schaffen damit die bauliche Grundlage für eine moderne, leistungsfähige und langfristig tragfähige Krankenhausversorgung im gesamten Ostalbkreis. Jetzt beginnt die eigentliche Planungsarbeit transparent, fachlich fundiert und mit klarem Blick auf die Bedürfnisse der Menschen in unserer Region.“
Sowohl die Objektplanung als auch die Projektsteuerung wurden in europaweiten Vergabeverfahren nach der Vergabeverordnung (VgV) ausgeschrieben. Im Verfahren zur Objektplanung des neuen Klinikums gingen zwölf Teilnahmeanträge ein. Fünf Büros wurden nach Eignungsprüfung zur Angebots- und Verhandlungsphase zugelassen. Bewertet wurden unter anderem die funktionale Organisation von OP-, Intensiv- und Notfallbereichen, die Qualität der Pflege- und Behandlungsabläufe, Kosten- undTerminmanagement, modulare Bauweise sowie die Integration digitaler Planungsmethoden. Eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Objektplaners spielten auch bisherige Referenzen und die Durchdringung der internen Abläufe.
Die Sweco GmbH erzielte dabei die höchste Gesamtpunktzahl und wird zur Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI (Grundlagenermittlung und Vorplanung) empfohlen.
Parallel dazu wurde die Projektsteuerung mit besonderem Fokus auf BIM-Kompetenz ausgeschrieben. Hier setzte sich für die Empfehlung an den Kreistag die Hitzler Ingenieure GmbH & Co. KG durch. Building Information Modeling (BIM) ist eine digitale Planungsmethode, bei der sämtliche Planungs- und Baudaten in einem gemeinsamen virtuellen Modell zusammengeführt werden. Dadurch lassen sich Schnittstellen frühzeitig erkennen, Kosten präziser kalkulieren und Terminabläufe verlässlich steuern. Gerade bei einem komplexen Krankenhausneubau ist BIM ein wesentlicher Baustein für Qualität, Wirtschaftlichkeit und langfristige Betriebssicherheit.
Mit der Empfehlung zur Beauftragung beginnt nun die eigentliche inhaltliche Planungsphase. Ziel ist ein patientenorientiertes, funktionales und zukunftsfähiges Krankenhaus für die Ostalb zu bauen. Als Planungsgröße gesetzt wurden unter anderem 628 Planbetten, 66 Tagesklinikplätze, moderne Zentral-OP-Strukturen für stationäre und ambulante Operationen, Intensiv- und Intermediate-Care-Bereiche, eine leistungsfähige Notaufnahme sowie flexible Pflege- und Funktionsbereiche. Der Neubau soll perspektivisch rund 2.500 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz bieten.
24.2.26
Frontalzusammenstoß auf B 10: Autofahrer schwer verletzt
Geislingen/Amstetten. Am Montagmorgen kollidierte ein 26-jähriger Autofahrer auf der B10 zwischen Amstetten und Geislingen frontal mit einem Lkw. Der Unfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr. Ein 26-Jähriger fuhr mit seinem Fahrueug auf der B10 von Amstetten in Richtung Geislingen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Den lenkte ein 32-Jähriger. Infolge des heftigen Aufpralls wurde der Autofahrer in seinem Pkw eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Fahrzeug. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwerstverletzten Mann in eine Klinik. Der Fahrer des Lkw erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in eine Klinik. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Sachschaden wird auf 140 000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 10 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis etwa 11.15 Uhr voll gesperrt. Die Straßenmeisterei richtete Umleitungen ein.
23.2.26
Polizei findet Drogen in Auto
Göppingen. Die Polizei hat bei einer Verkehrskontrolle in Göppingen Amphetamin und Marihuana beschlagnahmt. Nachdem der 27-jährige Fahrer anhielt, versuchte der 16-jährige Beifahrer zu Fuß zu flüchten. Den Beamten gelang es den Jugendlichen festzunehmen. Bei einer Durchsuchung des 16-Jährigen fanden die Polizisten eine kleine Menge Marihuana und mutmaßliches Amphetamin. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckte die Streife im Fußraum der Beifahrerseite einen Rucksack und eine Tüte. Darin befanden sich größere Mengen an Drogen. Die rund 950 Gramm Amphetamin sowie ca. 650 Gramm Marihuana wurden beschlagnahmt. Auch Drogenutensilien, darunter Feinwaagen und Grinder stellten die Beamten sicher. Die Polizei nahm den mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehenden Fahrer sowie den Jugendlichen zu weiteren polizeilichen Maßnahmen mit auf ein Revier. Das Kriminalkommissariat Göppingen übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels und dem Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt und der Jugendliche seiner Mutter übergeben.
23.2.26
Sport am Wochenende
Bundesliga-Handball Männer: Frisch Auf Göppingen gegen THW Kiel: 24 : 28
Radfahrer tödlich verunglückt
Lenningen. Tödliche Verletzungen hat sich ein 86-Jähriger bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag mit seinem Pedelec auf einem asphaltierten Waldweg unterhalb der Ruine Wielandstein zugezogen. Gemäß den derzeitigen verkehrspolizeilichen Ermittlungen befuhr der Senior die ehemalige Steige in Richtung Lenningen, als er im Verlauf einer unübersichtlichen Rechtskurve aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn abkam und in der Folge gegen eine dortige Schutzhütte prallte. Ein Passant entdeckte den Verunfallten gegen 14.55 Uhr und setzte umgehend die Rettungskette in Gang. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der 86-Jährige bereits an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.
21.2.26
Gartenhütte angezündet
Göppingen. In der Nacht auf Freitag rückte die Feuerwehr in Göppingen zu einem Brand aus. Kurz nach 1.30 Uhr wurde ein Zeuge auf den Brand in der Blumenstraße aufmerksam. Die Feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und 19 Personen aus und löschte die brennende Gartenhütte. Die Holzhütte brannte vollständig nieder. Eine Gefahr für Personen bestand nicht. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann ermittelt nun die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360).
20.2.26
Eislinger Feuerwehr sucht neue Freiwillige

Die Feuerwehr Eislingen freut sich auf neue Freiwillige. Foto: Stadtverwaltung Eislingen
Eislingen. Wenn ein Notruf eingeht, zählt jede Minute. Deshalb rücken seit 153 Jahren die Eislinger Feuerwehrleute zuverlässig zu ihren Einsätzen aus, getragen von ehrenamtlichem Engagement. Damit dies in Zukunft auch weiter so bewährt funktioniert, sind neue Mitglieder willkommen.
Ob Brände, Verkehrsunfälle, Unterstützung bei Unwettern oder andere technische Hilfeleistungen - die Freiwillige Feuerwehr Eislingen ist rund um die Uhr einsatzbereit, um Menschen in Not zu helfen. Mit durchschnittlich rund 180 Einsätzen pro Jahr leisten die derzeit 95 ehrenamtlichen Kräfte der Einsatzabteilung einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit in der Stadt. Damit diese Leistungsfähigkeit auch in Zukunft gewährleistet bleibt, ist die Feuerwehr auf neue, engagierte Kräfte angewiesen. Gesucht werden Frauen und Männer ab 18 Jahren, die sich aktiv in der Einsatzabteilung einbringen möchten. Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Neue Mitglieder erhalten eine fundierte Grundausbildung sowie kontinuierliche Fortbildungen. Sie lernen die modernen Fahrzeuge und Ausrüstung kennen und werden von erfahrenen Ausbildern angeleitet.
„Unsere Einsätze werden vielfältiger und anspruchsvoller. Deshalb brauchen wir eine starke Mannschaft – personell gut aufgestellt und fachlich hervorragend ausgebildet“, erklärt Feuerwehrkommandant Mario Feller. „Wir bieten ein sinnstiftendes Ehrenamt, bei dem man Verantwortung übernimmt, anderen hilft und Teil einer verlässlichen Gemeinschaft wird. Dabei prägt uns das vertrauensvolle Miteinander.“ Bei der Feuerwehr arbeiten Generationen Hand in Hand, es entstehen Freundschaften und der kameradschaftliche Zusammenhalt spielt neben dem Einsatzdienst eine große Rolle. Gemeinsame Übungen, Veranstaltungen oder Beteiligungen an Festen sind fester Bestandteil des Feuerwehralltag. Ein wichtiger Baustein der Nachwuchsarbeit ist die Jugendfeuerwehr. Kinder und Jugendliche können bereits ab 10 Jahren eintreten und werden spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt. Teamarbeit, Technikverständnis und Verantwortungsbewusstsein stehen dabei im Mittelpunkt – eine wertvolle Grundlage für ein späteres Engagement im aktiven Dienst.
Der Demografische Wandel macht sich auch bei der Feuerwehr bemerkbar. Jede neue Einsatzkraft federt die altersbedingten Abgänge in den kommenden Jahren ab. Dabei ist Feuerwehr für jede Frau und für jeden Mann leistbar. „Wir haben einen weiblichen Mitgliederanteil mit steigender Tendenz von über 10% und sind sehr stolz darauf. Bei uns ist jedes Geschlecht willkommen“, erklärt Mario Feller. Interessierte haben die Möglichkeit, unverbindlich an einem regulären Übungsdienst teilzunehmen und sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Feuerwehr zu machen. Darüber hinaus stehen auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Eislingen unter www.feuerwehr-eislingen.de umfangreiche Informationen rund um Ausbildung, Einsatzbereiche und Mitgliedschaft zur Verfügung.Auskunft bei weiteren Fragen gibt die Freiwillige Feuerwehr Eislingen (Kontakt: Feuerwehrkommandant Mario Feller, Telefon: 07161 / 984 74 12, E-Mail:
Auf nach Morgen und ab ins Kino
Schwäbisch Gmünd (sv). Zum dritten Mal in Folge laden der Arbeitskreis Eine Welt, das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung sowie das Brazilkino zur Kinoreihe „Auf nach Morgen“ ein. Auch in diesem Jahr verbindet die Reihe eindrucksvolle Filmkunst mit der Möglichkeit, im Anschluss miteinander ins Gespräch zu kommen und sich in angenehmer Atmosphäre über zentrale Zukunftsfragen auszutauschen. Die ausgewählten Filme greifen jeweils eines oder mehrere der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen auf. Themen wie nachhaltiges Wirtschaften, soziale Gerechtigkeit, globale Verantwortung und Klimaschutz stehen dabei im Mittelpunkt, kündigte Nuru Debora Thie vom Klimaamt, sowie Markus Hirsch, Arbeitskreis Eine Welt, beim Mediengespräch am Donnerstag, 19. Februar, im Gmünder Rathaus, an.
Der Auftakt der diesjährigen Reihe findet am Dienstag, 3. März statt, mit dem Film „Die Adern der Welt“. In der mongolischen Steppe wächst der zwölfjährige Amra in einer Nomadenfamilie auf. Während er Ziegen und Schafe hütet, arbeitet sein Vater als Mechaniker und verkauft Käse auf dem Markt. Amra träumt von einer Teilnahme bei „Mongolia’s Got Talent“ – sein Alltag ist geprägt von Tradition und moderner Welt zugleich. Doch als internationale Bergbauunternehmen in die Region vordringen und die Lebensgrundlagen der Nomaden bedrohen, verändert sich alles. Amras Vater, der sich dem Widerstand anschließt, kommt bei einem Unfall ums Leben. Amra beschließt, den Kampf fortzuführen. Der Film erzählt bewegend von Mut, Verlust und dem Einsatz für den Schutz von Natur und Lebensraum.
Am Dienstag, 10. März wird die Reihe mit "Everything will Change" fortgesetzt. Im Jahr 2054 ist die Erde von Artensterben und Klimakrise gezeichnet. Drei junge Menschen reisen aus dieser düsteren Zukunft per Zeitmaschine in unsere Gegenwart zurück. Sie wollen verstehen, an welchen Wendepunkten die Zerstörung von Natur und Biodiversität ihren Lauf nahm – durch Abholzung, Plastikflut und rücksichtsloses Wirtschaften. In einer Mischung aus Science-Fiction und dokumentarischen Elementen zeigt der Film eindrucksvoll, dass bereits kleine Veränderungen im Heute große Auswirkungen auf das Morgen haben können. Spannend, humorvoll und zugleich nachdenklich stimmt er auf die Dringlichkeit von Klimaschutz und Artenvielfalt ein.
Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 24. März der Film "Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen". Anfang der 1960er-Jahre arbeiten drei brillante afroamerikanische Mathematikerinnen – Katherine, Dorothy und Mary – bei der NASA und berechnen die Bahnen für die ersten US-Weltraummissionen. Trotz ihrer Expertise stoßen sie an rassistische Hürden, Geschlechterdiskriminierung und Segregation: getrennte Toiletten, unterschätzte Talente, täglicher Kampf um Anerkennung. Gemeinsam mit Kollegen brechen sie Barrieren und tragen entscheidend zum Mondflug bei. Intelligenz, Solidarität und Durchhaltewillen siegen über Ungleichheiten – eine wahre Geschichte, die inspiriert. Der Film feiert Talente und macht Lust, Barrieren zu überwinden – mit Oscarprämierten Darstellerinnen.
Die Veranstaltungen finden im Brazilkino, Hirschgässle 7, 73525 Schwäbisch Gmünd statt und beginnen jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos auch unter https://www.gmuendfuermorgen.de/kinoreihe.html
Im Arbeitskreis Eine Welt sind folgende Organisationen und Gruppen Mitglied:
Gmünder Weltladen e.V., Unverpackt, AG Interreligiöser Dialog, AK Asyl, Pressehütte Mutlangen, Suppenstern, Evangelische Gemeinde Gmünd, Seelsorgeeinheit Schwäbisch Gmünd, Kirchengemeinde St. Maria, Kirchengemeinde Schönblick, Kirchengemeinde St. Cyriakus, Waldorfschule GD, Vertreter der Fraktionen, Jugendgemeinderat und Integrationsrat und das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung.
20.2.26
Stauferkrone-Sieger von 2024 in Fernsehshow von Andy Borg

Das war der Sieg 2024: Donzdorfs Bürgermeister Martin Stölzle (l.), der Schirmherr der Stauferkrone, gratuliert Damiano
Maiolini zum Erfolg. Neben Stölzle Moderatorin Tatjana Geßler und Showstar Bernhard Brink. Foto: Günter Hofer
Donzdorf. Seit seinem Sieg bei beim internationalen Schlagercontest Stauferkrone 2024 mit seinem Lied „Perfekt so wie du bist“ ging es mit der Karriere von Damiano Maiolini steil bergauf. Mit neuen Liedern konnte sich der Oberndorfer in Hitparaden platzieren und überzeugte einige Mal beim „Schlager-Spaß“ mit Andy Borg und im ZDF-Fernsehgarten. Am Samstag, 21. Februar, 20.15 Uhr, ist Maiolini erneut in der Andy-Borg-Show im SWR-Fernsehen zu sehen.
Als ihn die Jury der Stauferkrone 2024 zum Sieger des renommierten Wettbewerbs Stauferkrone ausrief, konnte Damiano Maiolini sein Glück kaum fassen. Seiner Karriere gab der Sieg einen großen Schub. Der Fernsehsender Folx-TV hatte für den Stauferkrone-Sieger einen Gutschein für ein Musikvideo ausgelobt. Das drehte Maiolini kurz darauf mit einem neuen Lied vor malerischer Kulisse in Slowenien.
Der Oberndorfer schreibt seither aber nicht nur erfolgreich für sich – zuletzt erschien im Januar sein neues Album „Du bist toll -, sondern auch für andere Künstler. Aus seiner Feder stammt auch der Titel „Vogelfrei“, mit dem die Frankfurterin Resi Berger sich für das Finale der Stauferkrone am 11. April platzieren konnte. Das Publikum wird dort Damiano Maiolini aber nicht nur als Komponist erleben. Er tritt auch als Sänger auf. Zum Auftakt des Wettbewerbs wird er den Siegertitel von 2024 noch einmal zum Besten geben und damit den nachfolgenden Finalisten musikalisch Mut für ihren Auftritt machen.
Bevor Damiano Maiolini in Donzdorf live auf der Bühne steht, will er das Fernsehpublikum überzeugen. Am Samstag, 21. Februar, 20.15 Uhr ist er erneut Gast in der Show „Schlager-Spaß“ mit Andy Borg. Mit dabei sind u.a. auch die Gruppe „Truck Stop“ und G.G. Anderson. Danach geht der 1991 in Oberndorf am Neckar geborenen Maiolini mit Showmaster Borg auch auf Tour. Da haben die beiden dann oft Gelegenheit, über die Stauferkrone zu sprechen. Andy Borg stand dort 2022 als Stargast auf der Bühne der Donzdorfer Stadthalle.
Tickets für die Stauferkrone: www.easyticket.de
19.2.26
Feuer in Appartementhaus: Hoher Schaden
Bad Überlkingen. Hoher Sachschaden entstand bei einem Feuer am Donnerstag in Bad Überkingen. Kurz nach 2 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand in der
Straße Michelsberg aus. Im Bereich von als Monteursunterkünften genutztenAppartements gab es zunächst eine starke Rauchentwicklung, die sich später zu einem Feuer entwickelte. Die Bewohner konnten allesamt unverletzt ihre Unterkunft verlassen. Die Brandursache ist bislang nicht klar. Ein vorläufiger Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.
19.2.26
Einfahrt in Landratsamt-Parkplatz jetzt möglich
Göppingen. Nachdem bereits bis Ende Januar die umfangreichen Bauarbeiten am neuen Außenparkplatz erfolgreich abgeschlossen wurden, konnte nun auch die neue Schrankenanlage an der vorgesehenen Zufahrt zur Eberhardstraße in Betrieb genommen werden. Besuchern ist es deshalb ab sofort möglich, über die Zufahrt Eberhardstraße in den neuen Außenparkplatz einzufahren. Über den Außenparkplatz ist auch eine Weiterfahrt ins Parkhaus möglich.
Das Betreten des Landratsamts vom neuen Außenparkplatz aus ist vorerst weiterhin nur über den Eingang zum Neubau/Bauteil C möglich, da am Hintereingang zum Hauptgebäude noch eine kleinere Baumaßnahme vorgenommen werden muss. Der Fußweg vom Außenparkplatz zum Neubau/Bauteil C ist nicht barrierefrei.
19.2.26
Weniger Unfälle mit tödlichem Ausgang
Ulm/Göppingen. Trotz eines leichten Anstiegs der Unfallzahlen im Jahr 2025 sieht sich die Polizei in ihren Maßnahmen für die Sicherheit auf den Straßen bestätigt. Denn die Zahl der Schwerverletzten und der Getöteten ist zurückgegangen.Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, also den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim sowie der Stadt Ulm, ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr auf gleichbleibendem Niveau geblieben (2024: 23.687 Unfälle, 2025: 23.789 Unfälle). Die Kleinstunfälle belegen dabei einen Anteil von 59,4 Prozent.
Leichte Zunahmen gab es bei den Verkehrsunfällen mit, im Gegenzug dazu reduzierte sich die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden. 2025 ging die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle von 39 auf 31 zurück. Bei den tödlichen Unfällen haben 36 Menschen ihr Leben verloren.
19.2.26
Busfahrer übersieht Fußgängerin
Eislingen. Leichte Verletzungen erlitt eine 79-Jährige am Mittwoch. Die Frau überquerte den Fußgängerüberweg in der Hindenburgstraße. Aus dem Kreisverkehr Hauptstraße fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Linienbus aus. Der übersah wohl die Fußgängerin. Die wurde von dem Bus erfasst und auf den Boden geworfen. Bei dem Unfall erlitt die Seniorin leichte
Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
19.2.26
Gegen Hauswand und Baum: Fahrer flüchtet
Birenbach. Am Mittwoch flüchtete ein weißer Seat Ibiza von der Unfallstelle. Gegen 10 Uhr beobachtete eine Zeugin auf Höhe der Post in der Hauptstraße einen Streit zwischen einer blonden Frau und einem Mann. Diese stiegen dann in einen weißen Seat Ibiza ein. Das Auto fuhr dann in Richtung Lorcher Straße. Plötzlich kam der Seat nach links von der Straße ab und stieß zunächst gegen eine Hauswand und dann gegen einen Baum. Ein weiterer Zeuge hörte den Aufprall und sah wie der weiße Seat rangierte und dann flüchtete. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem beschädigten Seat.
19.2.26
Räuber erbeuten Schmuck aus Schaufenster-Auslagen
Geislingen. Am frühen Donnerstagmorgen stahlen Unbekannte in Geislingen Schmuck aus einem Juweliergeschäft. Gegen 4 Uhr schlugen Unbekannte die Scheibe an einem
Juweliergeschäft in der Hauptstraße ein. Dann griffen sie durch das zerborstene Schaufenster und stahlen den Schmuck aus der Auslage. Nur kurze Zeit später waren die Täter bereits geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Polizeistreifen verlief ohne Erfolg. Die Polizei sicherte die Spuren am Tatort und hat die Ermittlungen aufgenommen. Den ersten Erkenntnissen zufolge erbeuteten die mutmaßlich zwei Täter den Goldschmuck aus den Auslagen, ohne das Geschäft zu betreten. Zeugen beobachteten, wie die Einbrecher zu Fuß über die Kreuzgasse und die Lange Gasse in Richtung der Gartenstraße flüchteten. Beide waren wohl dunkel gekleidet und trugen helle Mützen. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten sicherten die Spuren am Tatort. Sachdienliche Hinweise von Zeugen nimmt das Polizeirevier Geislingen unter Tel. 07331/93270 entgegen.
19.2.26
Von der Fahrbahn abgekommen
Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstagfrüh geriet Pkw auf der L1160 beim Furtlespass nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge fuhr er eine Böschung hinunter und kam schließlich nach ein paar Metern zum Stillstand. Im Pkw befanden sich ein Mann und eine Frau. Die Ermittlungen zum Fahrer wurden aufgenommen. Der mutmaßliche 24-jährige Pkw-Fahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Weiterhin ergab ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von über 1,3 Promille. Die 23-jährige Insassin wurde durch den Unfall leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von rund 5000 Euro.
19.2.26
Faustschlag versetzt
Schwäbisch Gmünd. Am späten Dienstagabend setzte sich ein 33-Jähriger, nachdem er kurz zuvor aus einer Bankfiliale kam, an die Bushaltestelle in der Sebaldstraße in Schwäbisch Gmünd. Unmittelbar danach kamen drei Männer auf ihn zu und fragten den 33-Jährigen, ob er soeben Geld abgehoben hätte. Nachdem er dies verneinte, versetzte ihm einer der Männer einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend flüchteten die Drei in Richtung Paradiesstraße. Alle drei Männer waren dunkel bekleidet und hatten zurückgegelte Haare. Nach Aussage des 33-Jährigen hatten die drei Personen ein arabisches Aussehen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 3580in Verbindung zu setzen.
19.2.26
Sport am Mittwochabend
Handball-Bundesliga Frauen: Blomberg-Lippe gegen frisch Auf Göppingen: 40 : 22
Windpark Königseiche: Beschwerden reißen nicht ab
Uhingen. Die beiden Windenergieanlagen im Windpark Königseiche in Baiereck wurden nach einem vorübergehenden Stillstand wegen eines Getriebeschadens Ende September wieder in Betrieb genommen. Seitdem erreichen das Landratsamt Göppingen Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu Geräuschwahrnehmungen, denen im Rahmen der Zuständigkeit als Überwachungsbehörde nachgegangen wird.
Beim Landratsamt sind seit Ende Dezember weitere Hinweise eingegangen. Neben Meldungen um Weihnachten und den Jahreswechsel zeigte sich eine Häufung vom 3. bis 5. Februar und vom 11. bis 16.Februar. In den Rückmeldungen werden wiederkehrend Geräuscheindrücke beschrieben, darunter „Wusch“-Geräusche der Rotorblätter, teils pfeifende Anteile sowie Brummen oder Dröhnen. Als Auswirkungen werden vor allem Schlafbeeinträchtigungen und eine erhöhte Belastung im Alltag benannt.
Für eine fachlich belastbare Bewertung sind normkonforme Messungen unter festgelegten Bedingungen erforderlich, damit Ergebnisse vergleichbar und rechtlich verwertbar sind. Bestimmte Witterungslagen, insbesondere Niederschlag, schließen eine Messdurchführung aus. Zwischen dem 11. und 16. Februar waren die Windverhältnisse grundsätzlich günstig, eine Durchführung der schalltechnischen Abnahmemessung (Emissionsmessung) war jedoch wegen Regens nicht möglich. Um die Abnahmemessung trotz witterungsbedingter Einschränkungen zügig und zielgerichtet umzusetzen, wird derzeit vorgesehen, die Messung aufzuteilen. Diese neue Vorgehensweise wird aktuell mit den Behörden abgestimmt.
Hinsichtlich der Frist für die Abnahmemessung gilt, dass Messungen und Genehmigungen zwölf Monaten nach Inbetriebnahme zu erfolgen haben. Der Fristlauf beginnt daher hier ab der bewilligten Wiederinbetriebnahme der beiden Windenergieanlagen 30. Septrember.
Ergänzend soll der Entwurf eines Messkonzepts für eine Immissionsmessung noch im Februar eingehen. Nach Eingang wird das Konzept unverzüglich gemeinsam mit dem Bürgermeister, dem Ortsvorsteher und dem Fachberater abgestimmt. Die Zustimmung in diesem Kreis gilt dann als Freigabe des Messkonzepts für die weitere Umsetzung.
18.2.26
Handy und Airpods gestohlen
Uhingen. Am Dienstag suchten zwei Diebe in Uhingen das Weite. Gegen 18.40 Uhr überraschte eine Zeugin zwei unbekannte Männer ineiner Umkleide in einer Sporthalle in der Heerstraße. Als die Diebe die Zeugin sahen flüchteten sie mit ihrer Beute aus der Umkleide. Dort hatten sie ein Handy und Bankkarten gefunden. Ein Täter soll dunklere Hautfarbe, schwarze lockige Haare gehabt haben. Er war etwa 160 bis 170cm groß und trug eine weiße Weste mit einem schwarze Pulli drunter. Zum zweiten Täter ist nur bekannt, dass er eine schwarze Jacke trug. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.2.26
Zu geringer Abstand
Hohenstadt. Zu einem Auffahrunfall kam es am Dienstag auf der A8 bei Hohenstadt. Der Unfall ereignete sich am Mittag in Fahrtrichtung Stuttgart auf der linken Fahrspur. Aufgrund des Verkehrs bremste eine 25-Jährige ihren Wagen ab. Ein 24-Jähriger erkannte die Situation wohl zu spät und fuhr mit seinem Fahrzeug in das Heck des Wagends der 25-Jährigen. Die Fahrerin verletzte sich leicht. Der Verkehrsdienst Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf etwa 4.500 Euro.
18.2.26
Geislingen wirbt mit neuer Broschüre
Geislingen. Geislingen zeigt sich im neuen Gewand: Die Stadt hat eine vollständig überarbeitete Tourismusbroschüre vorgestellt. Sie bündelt erstmals die bisherigen Einzelpublikationen zu Kultur, Shopping und Wandern in einem modernen, übersichtlichen Gesamtwerk.
Die neue Broschüre bietet Gästen wie Einheimischen einen kompakten Überblick über das vielfältige Angebot der Stadt. Neben bewährten Highlights wie der historischen Altstadt und dem City Outlet rücken nun auch weitere Facetten Geislingens stärker in den Fokus. Neu aufgenommen wurden unter anderem wiederkehrende jährliche Veranstaltungen sowie kulturelle Einrichtungen wie die Rätsche und das MieV.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Angeboten abseits der klassischen Anziehungspunkte: Direktvermarkter, Freizeit- und Erholungseinrichtungen ergänzen die Broschüre und laden dazu ein, Geislingen ganzheitlich zu entdecken – auch außerhalb der B10.
Ganz neu ist zudem die durchgängige digitale Verknüpfung: Sämtliche Einträge sind mit QR-Codes versehen. Gäste können so direkt auf die jeweiligen Internetseiten zugreifen und sich aktuell über Öffnungszeiten, Änderungen oder Veranstaltungen informieren. Damit verbindet die Broschüre gedruckte Information mit den Vorteilen der digitalen Aktualität. Die Broschüre ist ab sofort im i-Punkt im Alten Zoll erhältlich.
18.2.26
Anspruch auf Schülerbetreuung
Geislingen. Ab dem Schuljahr 2026/27 haben alle Kinder, die in die Klassenstufe 1 einer Grundschule, die Grundstufe eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) oder eine Juniorklasse in Geislingen eintreten, einen Rechtsanspruch auf Betreuung. Dieser Anspruch gilt ab dem ersten Schultag und umfasst acht Zeitstunden pro Tag, von Montag bis Freitag, ausgenommen Feiertage. Der Betreuungsanspruch erstreckt sich auf alle regulären Schulzeiten und, mit Ausnahme von vier Wochen, auch auf die Schulferien.
Die Erziehungsberechtigten können entscheiden, in welchem Umfang sie den Betreuungsanspruch für ihr Kind wahrnehmen möchten. Neben dem regulären Schulunterricht wird der Betreuungsanspruch auch durch weitere verbindliche schulische Angebote erfüllt. Sollten Eltern eine Betreuung über die schulischen Pflichtangebote hinaus benötigen – sei es an Schultagen oder in den Ferien – müssen sie bis spätestens 15. März eine Bedarfsanmeldung bei Ihrer jeweiligen Schule einreichen. Das Formular gibt es bei der jeweiligen Schule.
18.2.26
Klinikum schaltet vorübergehend die IT ab
Kreis Göppingen. Am Mittwoch 18. Februar, kommt es im Alb-Fils-Klinikum Göppingen, im Ärztehaus und im Gesundheitszentrum Helfenstein zwischen 16 und 18 Uhr zu einem geplanten IT-Stillstand, um notwendige Anpassungen an der Netzwerkumgebung vorzunehmen. „Um Datenverluste und Systemkonflikte auszuschließen, werden alle IT-Systeme kontrolliert angehalten und anschließend schrittweise wieder in Betrieb genommen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Maßnahmen wurden seit Monaten sorgfältig vorbereitet und erfolgen in enger Zusammenarbeit zwischen den IT-Spezialisten des Klinikums und externen Partnern. Die internen Abläufe wurden für die Zeit während und nach der Wartung gezielt abgestimmt. Ziel ist es, nicht mehr benötigte IT-Komponenten außer Betrieb zu nehmen und die Netzwerkstruktur anzupassen. Dadurch können Software- und Gerätetypen, bei externen Störungen, künftig besser voneinander getrennt werden. „Mit der geplanten Umstellung stellen wir vorausschauend sicher, dass das Kliniknetzwerk bestmöglich vor IT-Angriffen geschützt ist und der Klinikbetrieb auch künftig stabil und sicher bleibt“, sagt Stefan Gödecke, Geschäftsbereichsleiter Medizininformatik und Medizintechnik.
In der Zentralen Notaufnahme ist während der Umstellung die Versorgung akuter Notfälle gewährleistet. Patienten mit nicht dringlichen Beschwerden werden gebeten, nach Möglichkeit die hausärztlichen Bereitschaftsdienste (Tel. 116 117) oder niedergelassenen Praxen zu kontaktieren und insbesondere am späten Nachmittag und in den Abendstunden von einem direkten Aufsuchen der Notaufnahme abzusehen. Schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungen werden uneingeschränkt behandelt. Die Zentrale Notaufnahme steht während der Arbeiten in engem Austausch mit der Integrierten Leitstelle, sodass Rettungsdienste zielgerichtet gesteuert werden können.
Im öffentlichen Klinikbereich sind während der Arbeiten an der IT-Infrastruktur insbesondere das Betriebsrestaurant Eichert’s und der Kiosk betroffen – Kassensysteme sowie EC-Kartenzahlungen stehen während des Ausfallzeitraums nicht zur Verfügung. Das Patientenentertainment und das Patienten-WLAN sind ebenfalls während dieser Zeit nicht nutzbar.
17.2.26
Polizei schnappt vermeintlichen Betrüger
Schorndorf. Nachdem ein Mann aus Schorndorf-Weiler bereits Ende 2025 und Anfang 2026 insgesamt eine niedrige sechsstellige Summe in gutem Glauben an Unbekannte gezahlt hatte, forderten die Täter eine weitere Zahlung im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Dem Geschädigten wurde vorgespielt, dass nur so der versprochene Gewinn von 750.000 Euro ausgezahlt werden könnte. Der Geschädigte wurde misstrauisch und verständigte die Polizei. Die konnte einen 31-Jährigen festnehmen, der das Bargeld in Empfang nehmen wollte. Der Mann wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Dienstag einem Haftrichter beim Amtgesricht Waiblingen vorgeführt. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl in Vollzug. Der 31-Jährige mit ukrainischer Staatsangehörigkeit wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.
17.2.26
In Arztpraxis eingebrochen
Süßen. Von Freitag auf Samstag verübten Unbekannte einen Einbruch in eine Arztpraxis in Süßen. Zwischen Freitag 19 Uhr und Samstag 10 Uhr hebelten Unbekannte ein Fenster an der Arzpraxis in der Donzdorfer Straße auf. Die Einbrecher hatten es offenbar auf medizinische Geräte abgesehen und nahmen diese mit. Unerkannt flüchteten sie vom Tatort. Die Polizei (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist.
17.2.26
Eiche bleibt Königin der 31. Holzsubmission

Präsentieren die Braut der Submission: (v. l.) Brautvater Leo Huber (Bayerische Staatsforsten Kaisheim), Wolfgang Müller
(Büroleiter der Forst-Außenstelle Bopfingen des Landratsamts), Josef Neher (Forstwirtschaftsmeister ForstBW),
Hans-Martin Lechler (Revierleiter ForstBW), Landrat Dr. Joachim Bläse, Ines Schnell (Stv. Forstbezirksleiterin Östliche
Alb ForstBW), Christina Schwarz (Leiterin der Forst-Außenstelle Bopfingen des Landratsamts) und Helmut Stanzel
(HVG-Holzvermarktungsgemeinschaft Schwäbisch-Fränkischer Wald / Ostalb). Foto: Niklas Schrimpf
Ostalbkreis. Eine etwas kleinere Angebotsmenge, aber ein deutlich gestiegener Durchschnittspreis zeichneten die 31. Stamm- und Wertholzsubmission Bopfingen des Ostalbkreises aus. Landrat Joachim Bläse konnte auf dem Submissionsplatz bei Lauchheim die Bilanz bekanntgeben. So wurden diesmal 1.296 Stämme mit insgesamt 2.205 Festmeter, verteilt auf 28 Baumarten, angeboten. Erlöst wurden rund 1,24 Millionen Euro, der Durchschnittspreis betrug 577 Euro je Festmeter, was einer Steigerung von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Bläse betonte die erneut starke Beteiligung des Privatwaldes. So entstammten 45 Prozent der angebotenen Hölzer von Kleinprivatwaldbesitzern. Allein im Ostalbkreis gebe es davon über 12.000, und für diese sei die Submission ein unverzichtbarer Handelsplatz. „Gemeinsam mit Kommunal-, Staats- und Großprivatwald entsteht so ein schlagkräftiger Verbund, der die Wirtschaftskraft des Waldes in unserer Region widerspiegelt. Die edle Stammware, die hier verkauft und europaweit geschätzt wird, stammt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern im Radius von 100 Kilometern. 56 Kaufinteressenten aus Deutschland und Nachbarländern haben geboten“, so der Landrat.
Die Eiche blieb die Königin der Submission. Mit einer Menge von rund 1.300 Festmetern, also mehr als die Hälfte der Angebotsmenge, erzielten Eichenstämme einen Durchschnittspreis von 777 Euro je Festmeter. Das entspricht einer Preissteigerung von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Esche zeigte anhaltende Stärke. Die angebotenen 336 Festmeter wurden allesamt zum Durchschnittspreis von 330 Euro je Festmeter verkauft – ein Plus von 13 Prozent. Rothölzer wechselten mit leichtem Preisverlust zum Vorjahr den Eigentümer: Douglasie erzielte mit 196 Euro je Festmeter fünf Prozent weniger als noch 2025. Lärche wurde für 300 Euro je Festmeter verkauft, was einem Minus von vier Prozent entspricht. Am schlechtesten verkaufte sich Kiefer – von 66 angebotenen Festmetern fanden nur 28 einen Käufer zum Durchschnittspreis von 127 Euro je Festmeter.
Zwei Gewinner, aber nur eine Braut hatte der Ostalb-Landrat schließlich noch zu verkünden. Traditionell ist die Braut der Stamm mit dem höchsten Einzelgebot. Der höchste Festmeterpreis, also die diesjährige Braut, ging an eine makellose Eiche aus den Bayerischen Staatsforsten Kaisheim mit 2. 679 Euro je Festmeter und einem Gesamterlös von 7. 314 Euro. Den höchsten Einzelerlös erzielte ebenfalls eine Eiche – diesmal aus dem fürstlichen Haus Oettingen-Spielberg – mit 8. 367 Euro.
17.2.26
Göppingen sitzt bunt
Göppingen. Kreative Lösungen für praktische Probleme: Das ist das Projekt „Göppingen sitzt bunt“. Ziel ist es, mehr Sitzgelegenheiten für ältere Menschen in der Stadt zu schaffen und gleichzeitig die Gemeinschaft zu stärken. Wie das geht? Mit gespendeten Stühlen, ehrenamtlichen Engagement und vielen bunten Ideen.
Mitmachen kann jeder – ob Schulen, Vereine, einzelne Personen oder Freundeskreise. In einem ersten Schritt sollen gespendete Stühle gemeinsam gestaltet werden – einfarbig, bunt, mit Deko oder gar mit Texten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Dafür gibt es bereits feste Termine: Treffpunkt ist jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr im Hoffnungsland, Rosenplatz 7. Am 28. Februar und 7. März wird geschliffen und grundiert und in Teilen schon bemalt. Am 28. März steht Bemalen auf dem Programm. Am 18. April wird dann lackiert. Bei Bedarf kann es noch weitere Termine geben.
Von Mitte Mai bis zum Ende der Sommerferien sollen dann die kreativ gestalteten Sitzgelegenheiten in der Stadt verteilt werden, insbesondere an Orten, an denen derzeit keine Sitzmöglichkeiten vorhanden sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für eine Stuhl-Patenschaft bewerben.
Gesucht werden nun Ehrenamtliche, die den kreativen Prozess begleiten wollen. Weitere Infos und die Möglichkeit sich anzumelden gibt es bei Mandy Mitschke unter der Telefonnummer 0152-05163790.
17.2.26
Salvia wächst weiter: Kaufangebot für Münchner Unternehmen
Eilsingen/München. Die Salvia Gebäudetechnik in Eilsingen hat am Montag einen Kauf- und Übertragungsvertrag zur Übernahme des operativen Kerngeschäfts im Bereich Elektrotechnik der Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH (München) unterzeichnet. Die Transaktion erfolgt im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens des Unternehmens, teilte Salvia mit.
Gegenstand der Übernahme ist ausschließlich das operative Kerngeschäft. Der Geschäftsbereich Ladeinfrastruktur „Charge One“ ist nicht Bestandteil der Transaktion. Mit der Übernahme werden rund 301 Arbeitsplätze (Stand Ende Januar 2026) gesichert und der Geschäftsbetrieb fortgeführt. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Diese wird bis Ende des ersten Quartals 2026 erwartet.
„Uns ist wichtig, dass Claus Heinemann auch künftig als eigenständige operative Einheit agiert. Die bestehende Führung bleibt verantwortlich, und wir schaffen eine stabile Struktur für die Mitarbeitenden innerhalb unserer Gruppe“, erklärt Dirk Jannausch, Geschäftsführer der Salvia Group.
„Für unsere Kunden bedeutet die Übernahme Verlässlichkeit und Kontinuität. Gleichzeitig stärken wir unsere Marktposition in Bayern und erweitern unsere Leistungsfähigkeit im Bereich Elektrotechnik“, betont Filippo Salvia, Gründer und Geschäftsführer der Salvia Group.
Der Geschäftsbetrieb wird nahtlos fortgeführt. Kunden und Geschäftspartner profitieren weiterhin von ihren gewohnten Ansprechpartnern sowie von der zusätzlichen Stabilität und Leistungsfähigkeit innerhalb der Salvia Gruppe.
Die Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH mit Sitz in München ist ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich Elektroanlagenbau. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und Ausführung von Stark- und Schwachstromanlagen sowie Service- und Wartungsleistungen für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber.
26.1.26
Feuer zerstört Wohnhaus
Rechberghausen. Hoher Schaden entstand am Montag bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Rechberghausen. Kurz nach 2 Uhr wurde der Brand im Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße "Im Deppeler" gemeldet. Einsatz- und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot an. Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen brach das Feuer im Dachgeschoss aus. Die beiden Bewohner, ein 40-Jähriger sowie eine 74-Jährige, bemerkten den Brand und brachten sich in Sicherheit. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis etwa 9 Uhr an. Das Gebäude kann derzeit aufgrund von Einsturzgefahr nicht betreten werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt.
16.2.26
Ehemalige Wetterwarte wird kein Wohnhaus
Kreis Göppingen. Auch nach Inkrafttreten des so genannten “Bau-Turbos” im Baugesetzbuch ist eine Umnutzung der ehemaligen Wetterwarte am Schnittlinger Berg zu Wohnzwecken nicht möglich. Über dieses Ergebnis der nochmaligen Prüfung seiner Bauvoranfrage wurde der Antragsteller am Montag in einem Gespräch im Landratsamt Göppingen informiert.
Rechtlich ist die geplante Wohnnutzung als nicht priviligiertes “sonstiges Vorhaben” an den Bestimmungen für Außenbereichsvorhaben zu messen. Das geplante Vorhaben beeinträchtigt jedoch öffentliche Belange. Konkret hält das geplante Vorhaben die Abstandsregelung für Windenergieanlagen zur optisch bedrängenden Wirkung nicht. Dies gilt für bestehende als auch für geplante Anlagen. Auch werden schon heute durch die Bestandsanlagen die zulässigen Immissionswerte für Lärm – insbesondere nachts – an der ehemaligen Wetterwarte erheblich überschritten. Auf die Einhaltung dieser Werte kann durch den Antragsteller aus Gründen des Gesundheitsschutzes auch nicht verzichtet werden. Zudem würden im Fall einer Zulassung des Vorhabens die genehmigten Bestandanlagen Abwehransprüchen ausgesetzt.
Auch mit Blick auf die durch den Verband Region Stuttgart im Dezember letzten Jahres beschlossene Teilfortschreibung des Regionalplans für Windkraftanlagen beeinträchtigt die geplante Wohnnutzung öffentliche Belange. Ausgewiesene Vorrganggebiete für Windenergie dienen primär der Errichtung von Windkraftanlagen. Eine Genehmigung von Wohnnutzung in der ehemaligen Wetterwarte würde diese Planungen konterkarieren oder gänzlich unmöglich machen. Bereits bestehende Nutzungskonflikte würden zusätzlich verschärft. Die geplante Wohnnutzung als Einzelinteresse tritt hier zugunsten des überwiegenden Allgemeininteresses an der Sicherung des Vorranggebiets für Windkraft zurück. Dies entspricht auch einer Forderung der Gemeinde Böhmenkirch in ihrer Stellungname zur Bauvoranfrage, nach der das Vorrganggebiet nicht beeinträchtigt werden dürfe. Dem Antragsteller wurde daher nahe gelegt, seine Bauvoranfrage zur Vermeidung unnötiger Kosten zurückzunehmen.
16.2.26
Roller in Flammen
Göppingen. Am Sonntag rückte die Feuerwehr zu einem Brand bei Göppingen aus. Gegen 23.45 Uhr fuhr ein 68-Jähriger mit seinem Roller in der Badstraße. Während der Fahrt fing der Roller plötzlich an zu brennen. Der Fahrer stellte das Fahrzeug am Straßenrand ab. Die Feuerwehr rückte aus und löschte den brennenden Roller. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und vermutet einen technischen Defekt. Der 68-Jährige blieb unverletzt.
16.2.26
Stadt verdoppelt Zahl der Fahrradständer
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung baut die Kapazität und Qualität der Radabstellanlagen in der Kernstadt deutlich aus. An insgesamt 18 Standorten entstehen 262 neue Radabstellplätze. Damit wird die Anzahl der Radständer im betroffenen Gebiet nahezu verdoppelt, so der Leiter des Klimaschutzamtes, Franz Geberth.
An fünf Standorten werden bestehende Radabstellanlagen aufgewertet und ihre Kapazitäten erweitert. Dreizehn weitere Standorte kommen neu hinzu. An zwei dieser neuen Standorte sind derzeit mobile Fahrradständer aufgestellt, um die Eignung der Standorte zu erproben. Zum Einsatz kommen keine klassischen Fahrradbügel, sondern sogenannte Hoch-Tief-Parker. Dieses System ermöglicht eine hohe Parkdichte von circa zwei Fahrräder pro Meter und sorgt gleichzeitig für einen sicheren Stand der Räder, sodass ein Umfallen verhindert wird.
Die neuen Fahrradbügel sind anthrazitfarben lackiert und fügen sich durch ihre Gestaltung harmonisch in das Stadtbild ein. Als Pilotprojekt für das neue Ständersystem wurde bereits im Jahr 2025 eine Radabstellanlage an der Gemeindehalle direkt bei der TSV-Großdeinbach Vereinsgaststätte errichtet. Ein weiteres Novum was für die Radständer spricht: Die neuen Radständer werden nicht einbetoniert, sondern über ein Schienensystem auf der Straßenoberfläche verschraubt. Somit ist ein unkomplizierter Ab- beziehungsweise Wiederaufbau der Radständer, zum Beispiel bei Straßenarbeiten möglich.
Die vorbereitenden Maßnahmen an den bestehenden Standorten beginnen voraussichtlich ab März, teilte Jürgen Stemke, Rad- und Fußwegekoordinator, mit. Ab diesem Zeitpunkt können die betroffenen Anlagen nicht mehr genutzt werden. Entsprechende Hinweise an den Radständern werden darauf aufmerksam machen.
Die Stadtverwaltung bittet Radfahrer, ihre Fahrräder rechtzeitig zu entfernen und die Standorte freizuhalten für den Aufbau der neuen Radabstellanlagen. Im Anschluss stehen die neuen Stellplätze zur sofortigen Nutzung zur Verfügung.
Erweiterte Standorte und Kapazitäten der Radabstellplätze sind geplant in der Gemeindehausstraße 10 - 12 neue Abstellplätze; Gemeindehausstraße 7 - 14 neue Abstellplätze; Höferlesbach 10 - 8 erweiterte Abstellplätze; Kalter Markt 20 - 46 erweiterte Plätze; Kappelgasse 11 - 8 neue Plätze; Mühlbergle 5 - 15 erweiterte Plätze; Nikolausgasse 7 - 8 neue Plätze; Parlerstraße 20 - 10 neue Plätze; Sebaldstraße 16 - 8 neue Plätze; Spielplatz Josefstraße - 20 neue Plätze; Spielplatz Köhleranlage - 8 neue Plätze; Spielplatz Schillersteg - 8 neue Plätze; Vordere Schmiedgasse 16 - 15 neue Plätze; Vordere Schmiedgasse 18 - 26 erweiterte Plätze; Waldstetter Brücke - 4 neue Plätze; CCS Leutzesaal - 10 neue Plätze; Münsterplatz/Fuggerei - 26 erweiterte Plätze; Obere Apotheke - 16 neue Plätze:
16.2.26
Polizei sucht Unfall-Zeugen
Göppingen. Am Samstag machten zwei Autofahrer nach einem Unfall bei Bezgenriet unterschiedliche Angaben. Der Unfall ereignete sich kurz vor 14 Uhr zwischen Bad Boll und Bezgenriet. Ein 52-jähriger Mercedes-Fahrer fuhr in Richtung Bezgenriet. Vor ihm fuhr ein 33-jähriger VW-Fahrer. Der 33-Jährige bremste seinen VW ab. Dabei kam es zum Unfall, wobei der 52-Jährige auf den VW fuhr. Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar, da die beiden Autofahrer unterschiedliche Angaben machten. Möglicherweise kam es zu einer Nötigung durch sehr dichtes Auffahren sowie durch mehrfaches Betätigen der Lichthupe und der akustischen Hupe. Ebenfalls unklar ist, wie der 33-Jährige sein Fahrzeug abbremste. Personen, die Hinweise zum vorausgegangenen Fahrverhalten der Unfallbeteiligten oder zum Unfall selbst geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360 zu melden.
16.2.26
Faschingsumzug: Innenstadt gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 17. Februar, findet der Faschingsumzug in der Gmünder Innenstadt statt. Anlässlich dieser Veranstaltung ist die Innenstadt in der Zeit von 11 Uhr bis 20 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Ausfahrt aus den Parkhäusern City-Center und Parler-Markt ist immer möglich.
Die Aufstellfläche der Umzugsteilnehmer wird, wie im letztem Jahr auch, in der Robert-von-Ostertag-Straße und in der Ledergasse bis zur Einmündung des Türlenstegs ausgewiesen.
Aufgrund der Sperrung der Ledergasse können die Bushaltestellen in der Ledergasse, am Unteren Marktplatz, in der Vorderen Schmiedgasse und am Kalten Markt nicht angefahren werden und entfallen somit bereits ab 10 Uhr. Die Haltestellen in der Ledergasse werden ab 17 Uhr wieder bedient. Fahrgäste werden über einen entsprechenden Aushang an den betroffenen Haltestellen informiert. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Firma Stadtbus Gmünd und auf der Homepage der Stadtverwaltung.
16.2.26
Garage brennt
Schwäbisch Gmünd. Vermutlich aufgrund noch heißer Asche, die entsorgt wurde, geriet am Sonntagmittag eine Garage im Heideweg in Bargau in Brand. Das Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 70.000 Euro.
16.2.26
Auto überschlägt sich: Fahrerin leicht verletzt
Schwäbisch Gmünd. Aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit und Schneeglätte kam am späten Sonntagabend eine 18-jährige Pkw-Lenkerin auf der L1075 zwischen Herlikofen und Schwäbisch Gmünd in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam auf den Rädern zum Stehen. Die 18-Jährige wurde leicht verletzt in ein Klinikum gebracht. Am Fiat entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.
16.2.26
Feuerwehr Straßdorf bereitet sich aufs Jubiläum vor
Schwäbisch Gmünd. Ein zentraler Programmpunktbei der Abteilungsversammlung der Feuerwehr Straßdorf waren Beförderungen nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen. Anna Nußbaum wurde von der Feuerwehrfrau Anwärterin zur Feuerwehrfrau befördert. Ben Abele, Tim Fuchs, Julius Riechert, Franz Schabel und Simon Zurmühl wurden vom Feuerwehrmann Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Lukas Belstler, Hannes Hauser, Patrick Hirner, Maximilian Maier und Jörg Steinbrück wurden vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Patrick Scherrenbacher wurde vom Löschmeister zum Oberlöschmeister befördert. Uli Herkommer wurde vom Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert. Felix Bader wurde vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert.
Bei den Personalveränderungen wurden Daniel Krawinkel und Jan Schmid als neue Kameraden begrüßt. Aus dem aktiven Einsatzdienst wurde Hermann Hägele altersbedingt verabschiedet. Er bleibt als Gerätewart im Modell 65 plus und erhielt für 40 Jahre Dienstzeit das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold. Zudem wechselte Michael Schabel auf eigenen Wunsch in die Altersabteilung.
Abschließend wurde auf das Jubiläumsjahr 2026 hingewiesen. 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Straßdorf sollen gebührend gefeiert werden. Am Samstag, 21. März, gibt es eine große Jubiläumsparty in der Gemeindehalle Straßdorf, musikalisch begleitet von der Band Crazy Leo. Eintrittskarten gibt es hierfür bei der Metzgerei Scherrenbacher sowie bei allen Mitgliedern der Feuerwehr Straßdorf.
16.2.26
Drei Fahrzeuge bei Unfall beschädigt
Hohenstadt. Am Samstagmitag fuhr eine 21 Jahre alte Frau mit ihrem Pkw auf der A8 im Albabstieg zwischen Hohenstadt und der Anschlussstelle Mühlhausen auf dem linken Fahrstreifen. Ein vor ihr fahrender 23-Jähriger musste seinen Pkw verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte die junge Fahrerin und wollte nach rechts ausweichen. Hierbei streifte sie einen neben ihr fahrenden Sattelzug, der von einem 43 Jahre alten Mann gelenkt wurde. Die 21-Jährige lenkte gegen und fuhr in der Folge auf den Wagen auf. Die Verkehrspolizei Mühlhausen schätzt den entstandenen Gesamtsachschaden auf 21.000 Euro.
13.2.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Männer: Melsungen gegen Frisch Auf Göppingen: 31 : 23
Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen Neckarsulm: 32 : 41
Bei Kirchheim bebt die Erde
Kirchheim unter Teck. Ein Erdbeben der Stärke 1,2 der nach oben offenen Richter-Skala hat der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg bei Kirchheim gemessen. Dort wurde die Ede am Donnerstag um 14.13 Uhr erschüttert. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von etwa neun Kilometer. Laut Erdbebendienst handelte es sich um ein sehr schwaches Beben.
13.2.26
Polit-Prominenz startet Bau des Albaufstiegs der A 8

Symbolischer Spatenstich am A8-Albaufstieg: Dr. Michael Güntner, Thorsten Frei, Winfried Kretschmann und Christine
Baur-Fewson (v.l.). Foto: Autobahn GmbH
Hohenstadt. Mit einem feierlichen Spatenstich haben Bundesminister Thorsten Frei und Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, am Freitag in Anwesenheit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die größte Autobahninfrastrukturmaßnahme in Baden-Württemberg gestartet – den als „A8-Albaufstieg“ bekannten sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Hohenstadt.
„Der heutige Auftakt für den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt ist Teil einer Infrastrukturoffensive, bei der in den kommenden Jahren zahlreiche Bauprojekte in Deutschland umgesetzt werden. Der neue A8-Albaufstieg ist das größte Autobahn-Infrastrukturprojekt in Baden-Württemberg. Erhaltung, Ausbau und Brückenmodernisierung werden dabei beispielhaft vereint. Damit stärken wir für viele Mittelständler und Hidden Champions den Zugang zu den Weltmärkten“, so Bundesminister Frei.
Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes erklärte: „Mit dem Bau des neuen A8‑Albaufstiegs leisten wir einen bedeutsamen Beitrag, um die europäische Ost‑West‑Verkehrsachse und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu verbessern. Der Albaufstieg ist technisch sehr anspruchsvoll. Auf 7,6 Kilometern werden zwei neue Brücken und zwei neue Tunnelanlagen gebaut. Dabei setzen wir auf zukunftsweisende Technologien: flexibel, sicher und ressourcenschonend.“
Christine Baur-Fewson, Direktorin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH des Bundes, freute sich, dass nach intensiven Vorbereitungen mit dem Ausbau der A8 zwischen Mühlhausen und Hohenstadt begonnen werden kann. Nach Fertigstellung werde der neue A8-Albaufstieg deutlich kürzer und flacher als bisher. Das bedeute mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und weniger Emissionen.
Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, sieht mit dem Baubeginn des A8-Albaufstiegs ein jahrzehntelang vorbereitetes Schlüsselprojekt für den Wirtschafts- und Mobilitätsstandort Baden-Württemberg Realität werden. Der Ausbau stärke die Leistungsfähigkeit der A8, erhöhe die Verkehrssicherheit und schaffe eine verlässlichere Verbindung zwischen den Landesteilen und darüber hinaus. Der A8-Albaufstieg sei damit ein bedeutender Beitrag für die Zukunft Baden-Württembergs.“
13.2.26
Von der Straße abgekommen
Wiesensteig. Am Donnerstag kam ein Autofahrer bei Wiesensteig von der Straße ab. Kurz vor 19.30 Uhr war eine 25-Jährige auf der Kreisstraße 1432 von Hohenstadt in Richtung Wiesensteig unterwegs. Wohl aus Unachtsamkeit kam sie in einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Dort kollidierte sie mit einem Verkehrsschild und kam anschließend neben der Fahrbahn zum Stehen. Die Fahrerin blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Ein Abschlepper barg das nicht mehr fahrbereite Auto.
13.2.26
Ohne Führerschein unterwegs
Ebersbach. Am Donnerstag flüchtete ein Autofahrer in Ebersbach vor der Polizei. Gegen 10.20 Uhr stellte eine Streife des Polizeireviers Uhingen einen Fahrer fest, der während der Fahrt sein Handy bediente. Beim Versuch, den Fahrer zu kontrollieren, flüchtete er vom Kreisverkehr Ebersbach/Reichenbach in Richtung der B10. Kurz darauf gefährdete er wohl auf der B10 einen 56-jährigen Autofahrer, indem er diesem wiederholt dicht auffuhr. Anhand des Kennzeichens gelang es der Polizei den mutmaßlichen Fahrer des flüchtigen Wagens zu ermitteln. Der wurde kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift angetroffen. Der 45-Jährige räumte gegenüber Streife ein, gefahren zu sein. Einen Führerschein hatte der Verdächtige allerdings nicht. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung, Straßenverkehrsgefährdung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
13.2.26
Nach Unfall geflüchtet
Wiesensteig./ Am Donnerstag streifte ein Lkw bei Wiesensteig einen Bus im Begegnungsverkehr. Um 6.25 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit einem Bus von Gosbach in Richtung Drackenstein. Auf der Kreisstraße kam ihm ein weißer Lkw entgegen. Da der Lkw-Fahrer nicht weit rechts fuhr, streiften sich die Fahrzeuge mit den Außenspiegeln. Dadurch entstand am Bus ein Schaden am Spiegel und der Seitenscheibe von etwa 1.000 Euro. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Lkw-Fahrer in Richtung Gosbach weiter . Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/9626-0) hat den Unfall aufgenommen und sucht den Verursacher.
13.2.26
Feuer in Küche: Bewohner leicht verletzt
Schorndorf. Der Bewohner eines Hauses in der Rainbrunnerstraße in Schorndorf wollte am Donnerstagabend kurz vor 23 Uhr Speisen in einem Topf frittieren. Hierbei entzündete sich das heiße Fett und es kam zum Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Schorndorf, die mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz war, hatte der Hobbykoch das Feuer bereits selbstständig mit einem Feuerlöscher gelöscht. Er erlitt leichte Verletzungen, der Schaden wird auf 3000 Euro geschätzt.
13.2.26
Anmeldungen für die Grundschule
Göppingen. Alle Kinder, die in der Zeit vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 geboren sind, werden im nächsten Schuljahr schulpflichtig. Zusätzlich können Kinder eingeschult werden, die zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 30. Juni 2021 geboren sind. Für alle Kinder gibt es einen einheitlichen Tag für die Schulanmeldung. Dieser findet am Montag, 23. Februar, statt.
Eltern erhalten dafür eine Einladung. Kinder, die vorzeitig eingeschult werden sollen, sowie Kinder, die für die Grundschulförderklasse vorgesehen sind, und Kinder, für die der Besuch einer anderen Schule gewünscht wird, müssen zur Schulanmeldung im zuständigen ursprünglichen Schulbezirk erscheinen. Die Anträge auf einen Schulbezirkswechsel werden im Rahmen dieses Anmeldetermins gestellt.
13.2.26
OB zum letzten Mal den Rathausschlüssel abgeluchst
Eislingen Obwohl das Wetter beim Eislinger Rathaussturm nicht mitspielte, ließen sich die Brandstifter Hexa und viele Eislinger die gute Laune nicht verderben. Kurzerhand wurde das närrische Treiben ins Rathaus verlegt, wo sich mit den über 30 Guggenmusikern sofort eine ausgelassene Stimmung einstellte.
Für mitreißende Musik sorgten die Spindelfetza aus Kuchen gemeinsam mit den Monster Bass Guggenmusiker aus Wäschenbeuren, die mit kräftigen Rhythmen und viel „Wumms“ das Rathausgebäude geradezu zum Beben brachten. „So liebe Leut’, des isch jetzt dr letschde Rathaussturm mit onserm lieba Oberbürgermeischdr Heininger,“ begrüßte Oberhexe Gabi – und sollte Recht behalten. Flugs wurden die Nachwuchshexen Yara, Noah, Finja und Anwärterin Ela damit beauftragt, Oberbürgermeister Klaus Heininger aus seinem Dienstzimmer zu holen, um ihm den großen Rathausschlüssel abzuluchsen. Mit diesem symbolischen Schlüsselraub übernahmen die Hexen das Regiment im Rathaus.
„I werd' Ihne jetzt zom letschde Mal des Du anbieten – und vielleicht lasset mir’s dann beim Du,“ ließ sich die Oberhexe das traditionelle Anstoßen mit dem Stadtoberhaupt nicht nehmen. Augenzwinkernd kommentierte Oberbürgermeister Klaus Heininger: „Das wird die einzige Amtshandlung in meiner Laufbahn sein, die ich vermissen werde.“
Nun standen einige Aufgaben für das Rathausteam an. Unter dem Motto ‚Hexenbesenführerschein‘ mussten vier Mitarbeiter ihr Können unter Beweis stellen. Zunächst galt es, einen stabilen Besen zu binden und anschließend die komplette Hexenkluft anzuziehen. Unterstützung gab es zum Glück von erfahrenen Hexen. Den Höhepunkt bildete das gemeinsame „Besenreiten“ durch einen Parcours im Rathausfoyer – begleitet von schwungvoller Guggenmusik. Zwischen den praktischen Aufgaben musste der „liebe Klaus“ knifflige Theoriefragen beantworten. So lag er bei der Frage nach der Anzahl der Nachwuchshexen mit seiner Schätzung deutlich daneben. Zur Strafe gab es Schnaps und Quarkbällchen. Richtig lag er hingegen bei der Bedeutung der Häs-Farben: Rot für Flammen, Schwarz für Ruß und Grau für Asche. Der bekannte Ruf der Brandstifter Hexa schallte immer wieder durch das Rathausfoyer: „Brand – Stifter! Brand-Stifter! Brand-Stifter! Hex Hex!“. Am Ende schließlich das Ergebnis: Prüfungen bestanden! Die Mitarbeiter erhielten feierlich ihr „Diplom“ zum bestandenen Hexenbesenführerschein, der sie nun berechtigt, den Hexenbesen als Transportmittel zu nutzen – allerdings nur in der Zeit vom 11.11. bis Aschermittwoch.
Abschließend bedankten sich die Hexen bei Oberbürgermeister Klaus Heininger für 15 Rathausstürme. Hierfür erhielt er einen eigens dafür angefertigten Jubiläumsorden, sowie eine Bildercollage. Hexe Jürgen ließ in einem selbstgeschriebenen Gedicht, die gemeinsame Zeit Revue passieren. Auch Oberbürgermeister Klaus Heininger richtete sich mit dankenden Worten an die Hexen: „Es waren bewegende 15 Jahre mit vielen tollen Ideen, großem Engagement und enormer Vorbereitungsarbeit. Dafür euch ein ganz herzliches Dankeschön.“ Der rundum gelungene Rathaussturm klang in geselliger Runde am Stand der Feuerwehr mit Grillwurst und Getränken auf dem Schlossplatz aus.
13.2.26
Ermittlungen: Ukrainer drohte in Wangen mit Spielzeugwaffe
Wangen. Die Staatsanwaltschaft Ulm und das Polizeipräsidium Ulm führen die Ermittlungen gegen einen 20-jährigen Ukrainer, der im Verdacht steht, am 6. Februar mehrere Hausmitbewohner und Polizeibeamten mit einer augenscheinlichen Schusswaffe bedroht zu haben, fort. Auch dauern die Ermittlungen des Landeskriminalamts Baden-Württemberg und der Staatsanwaltschaft Ulm zum polizeilichen Schusswaffengebrauch, bei dem der Tatverdächtige verletzt wurde, an.
Der stark alkoholisierte 20-jährige habe zunächst versucht, sich gewaltsam Zugang zu einer Nachbarwohnung zu verschaffen. Die Bewohner habe er sodann bedroht. Bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten zog er sich in seine Wohnung zurück. Dabei habe er mit der Erschießung der Polizeibeamten gedroht. Kurz danach habe er seine Wohnungstür geöffnet, mit einer augenscheinlich echt aussehenden Schusswaffe auf die Beamten gezielt und mindestens zwei Mal den Abzug betätigt, ohne dass sich ein Schuss löste.
Durch die Polizeikräfte wurde daraufhin das Gebäude umstellt und das SEK angefordert. Während der Umstellung habe der 20-Jährige geäußert, dass er eine Geisel und eine Handgranate habe. Im weiteren Verlauf erschien der Mann auf dem Balkon und habe mit der Pistole auf Kräfte der Umstellung gezielt, woraufhin es zur Schussabgabe durch einen SEK-Beamten kam.
Wie sich im Laufe der Ermittlungen zeigte, handelte es sich bei der Waffe des 20-Jährigen um eine täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe. Der Mann wurde zunächst im Krankenhaus behandelt, wo er auch gegenüber dem Klinikpersonal Drohungen äußerte. Aktuell befindet er sich in einer psychiatrischen Einrichtung. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch eingeleitet.
12.2.26
Strahlende Gesichter bei Musikschülern
Schwäbisch Gmünd (sv). Strahlende Gesichter und verdiente Anerkennung prägten die feierliche Urkundenübergabe des Regionalwettbewerbs Jugend musiziert, die im Schwörsaal der Städtischen Musikschule stattfand. Musikschulleiter Christian Wolf überreichte die Auszeichnungen an die Teilnehmer des Wettbewerbs und fand lobende Worte für den Einsatz aller Beteiligten: „Hinter jedem erfolgreichen Auftritt steht nicht nur intensives Üben, sondern auch die Unterstützung durch Eltern und Lehrkräfte. Dieses gemeinsame Engagement macht unsere Musikschule stark.“
Ein besonderes Dankeschön ging an den Förderverein der Städtischen Musikschule, dessen Vorsitzender Robert Abzieher allen jungen Musikerinnen und Musikern als Anerkennung Kinogutscheine überreichte – eine Geste, die großen Anklang fand.
Mit großem Beifall wurden am Ende jene Schüler motiviert, die sich für den Landeswettbewerb Baden-Württemberg qualifiziert haben. Dieser findet vom Mittwoch, 18. bis Sonntag, 22. März statt. Die Städtische Musikschule wünscht allen Talenten viel Erfolg und musikalische Inspiration für die nächste Wettbewerbsrunde.
12.2.26
„System steht an der Belastungsgrenze“

Besuch in bad Boll (v.l.)Birgit Kälbling (Geschäftsführerin Rehaklinik Bad Boll), Nicole Razavi (Ministerin für Landesentwicklung
und Wohnen, CDU), Nina Warken (Bundesgesundheitsministerin, CDU), Dr. med. Christoph Kaiser (Chefarzt Rehaklinik Bad Boll),
Rudolf Schnauhuber (Geschäftsführer Christophsbad Klinikgruppe) und Dagmar Jungblut-Rassl (Geschäftsführerin
Christophsheim). Foito: Christophsbad Klinikgruppe.
Bad Boll. Politischer Besuch im geschichtsträchtigen Kurhaus Bad Boll. Die Rehaklinik Bad Boll (eine Einrichtung der Christophsbad Klinikgruppe) jonnte gleich zwei prominente Entscheidungsträgerinnen zum fachpolitischen Austausch begrüßen: die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi (beide CDU). Im Zentrum des Besuchs standen die drängenden Fragen der Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum sowie die zentrale Rolle der medizinischen Rehabilitation.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Räumlichkeiten der Klinik verschaffte sich Gesundheitsministerin Nina Warken ein direktes Bild von der Versorgungsqualität vor Ort. Beeindruckt von der Expertise und der modernen Ausstattung bezeichnete sie die Einrichtung als wahres „Schmuckstück“ der Region. Geschäftsführerin Birgit Kälbling, die durch das Haus führte, nutzte die Gelegenheit für klare Worte: „Es gibt Themen, die gesetzlich gut geregelt sind, in der Praxis aber nicht so ankommen, wie der Gesetzgeber es will. Wir hoffen, dass dieser Impuls nun den Weg nach Berlin findet.“
In der anschließenden Diskussion im historischen Festsaal wurde deutlich: Das System steht an der Belastungsgrenze. Nicole Razavi unterstrich in ihrem Statement, dass Gesundheit und Pflege neben bezahlbarem Wohnen die „großen Fragen unserer Zeit“ seien. Besonders der gesetzliche Grundsatz „Reha vor Pflege“ stand im Fokus. Rehaklinik-Chefarzt Dr. Christoph Kaiser betonte die Notwendigkeit, rehabilitative Angebote konsequent zu stärken, um Pflegebedürftigkeit frühzeitig zu verhindern und die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu sichern.
„Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Zukunft der Pflege nur durch eine engere Vernetzung aller Akteure und eine Stärkung der ambulanten sowie stationären Infrastruktur gelingen kann“, berichtet Rudolf Schnauhuber, Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe. Gesundheitsministerin Warken resümierte am Ende ihres Besuchs: „Wir haben gelernt, dass wir die Menschen ganzheitlicher versorgen und verhindern müssen, dass weiterer Behandlungsbedarf entsteht. Das ist eine Aufgabe, die wir jetzt annehmen.“
Für die Rehaklinik Bad Boll war dieser Tag ein wichtiges Signal: Die Fachkompetenz aus der Praxis wurde gehört – ein entscheidender Schritt, damit „das Gute, das in den Gesetzen steht“, künftig noch besser bei den Menschen im Landkreis Göppingen ankommt, wie Birgit Kälbling betont.
12.2.26
Göppinger Musikschüler überzeugen
Göppingen. Der 63. Regionalwettbewerb von Jugend musiziert ist für die Schüler aus Göppingen und Umgebung erfolgreich verlaufen. In diesem Jahr wurde der regionale Wettbewerb für die Landkreise Göppingen, Esslingen und Rems-Murr von der Musikschule Nürtingen ausgerichtet. Über 300 Kinder und Jugendliche nahmen an den öffentlichen Vorspielen teil.
Dabei gab es erfreuliche Ergebnisse für Schüler aus Göppingen. Die ersten Preisträger, die ab der Altersgruppe II von 25 möglichen Punkten mindestens 23 erreicht haben, sind zur Teilnahme am 63. Landeswettbewerb Baden-Württemberg berechtigt.
In der Solowertung Klavier erspielten sich Hanshuo Lin (23 Punkte, Altersgruppe II), Jakob Schmidt (25 Punkte, AG IV) und Evelin Lau (25 Punkte, AG V) jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Roy Zhou und Emil Wacker waren mit 22 Punkten und jeweils ersten Preisen in der Altersgruppe II erfolgreich. Ben Zhou erreichte in der Altersgruppe Ib 24 Punkte und einen ersten Preis.
In der Wertung Kammermusik für Streichinstrumente waren Felix Rauch (Violoncello / AG III) und sein Duopartner Miron Strokov mit 25 Punkten und einem ersten Preis mit Weiterleitung erfolgreich. Martin Helling (Violoncello / AG V) erspielte sich mit verschiedenen Kammermusikpartnern aus der Region in den Wertungen Cello-Duo (24 Punkte), Streichquartett (24 Punkte) und Violoncello-Ensemble (25 Punkte) gleich drei erste Preise mit Weiterleitung. Das Violin-Quartett Mathilda Seeger, Moritz Münchberg, Daryna Riekova und Henry Schröder war mit 20 Punkten und einem 2. Preis in der Altersgruppe III erfolgreich.
In der Wertung Kammermusik für Blechblasinstrumente qualifizierte sich das Trompeten-Duo Augustin Mandler und Julius Hartle mit 24 Punkten und einen ersten Preis in der Altersgruppe IV für den Landeswettbewerb.
In der Wertung Drum-Set (Pop) wurde David Schrag mit 24 Punkten in der Altersgruppe V zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Amelie Zabka war in der Altersgruppe Ib mit 22 Punkten und einem 1. Preis erfolgreich.
12.2.26
Land unterstützt Klinik-Konzept des Ostalbkreises
Ostalbkreis. Das Land Baden-Württemberg hat im Rahmen des Jahreskrankenhausbauprogramms 2026 Fördermittel in Höhe von 248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken im Land befürwortet. Darunter sind auch Maßnahmen, die unmittelbar zur Strukturentwicklung der Kliniken Ostalb im Rahmen des Zukunftskonzepts 2035 beitragen. Damit setzt das Land ein markantes Zeichen auf der Ostalb für die langfristige Sicherung einer wohnortnahen, modernen und wirtschaftlich tragfähigen Krankenhausversorgung in öffentlicher Trägerschaft.
Die Förderung umfasst sowohl konkrete bauliche Verbesserungen, wie die Erweiterung von Notaufnahme und OP-Bereich in Aalen, als auch die Bewilligung einer Planungsrate für den Neubau des Regionalversorgers in Essingen, der Hauptbestandteil des umfassenden Zukunftskonzepts 2035 der Kliniken Ostalb ist. Mit Planungsraten unterstützt das Land Baden-Württemberg große anstehende Baumaßnahmen und schafft damit frühzeitig Planungssicherheit für die nächsten Entwicklungsschritte.
„Die Entscheidung des Landes bestätigt den eingeschlagenen Kurs unserer Kliniken und des Ostalbkreises und ist ein ganz klares Bekenntnis zu unserem Zukunftskonzept. Wir erhalten mit dieser Förderung wichtige Mittel für notwendige Infrastrukturprojekte unserer Gesundheitsversorgung und darüber hinaus ein starkes politisches Votum für ein Konzept, das die Versorgung für die Menschen auf der Ostalb nachhaltig stärkt“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse.
12.2.6
Start für Wasserstoffprojekt in Faurndau

Bei der Vertrragsunterzeichnung in Faurndau (vordere Reihe von links):Siegfried Limmer, Geschäftsführer FutureE GmbH,
Prof. Dr. Ralf Wörner, Institut INEM der Hochschule Esslingen, Peter Naab, Geschäftsführer Technik Energieversorgung
Filstal GmbH & Co. KG,Michael Frankenberger, Wasserstoffbeauftragter Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH.
In der hinteren Reihe von links: Matthias Weihermann, Geschäftsführer RES Rationelle Energie Süd GmbH, Prof. Dr. Felix
Maus, Hochschule Esslingen Campus Göppingen, Dr. Oliver Ehret, Hochschule Esslingen Campus Göppingen. Foto: Stadt Göppingen
Göppingen. Ein innovativer Weg, um den teuren Ausbau des Stromnetzes zu vermeiden und gleichzeitig klimafreundliche Wärme zu erzeugen, wird künftig in Faurndau erprobt. Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung haben mehrere regionale Partner den Startschuss für das Projekt „H2NetGP“ gegeben. Beteiligt sind die Energieversorgung Filstal (EVF), die Stadtwerke Göppingen, der Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, die FutureE GmbH sowie die Energieagentur Landkreis Göppingen. Ziel ist es, bis Mitte 2026 Fördergelder für das Vorhaben zu beantragen.
Die Idee hinter dem Reallabor: Da der Strombedarf durch E-Mobilität und Wärmepumpen steigt, müssten Netze eigentlich teuer ausgebaut werden. „H2NetGP“ setzt stattdessen auf die Nutzung bestehender Gasleitungen. Durch diese soll grüner Wasserstoff ins Quartier fließen und dort mittels einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme fließt direkt in die Versorgung der Haier-Schule und der Waldorfschule. Ergänzt durch Geothermie und Pellets entsteht so ein effizientes Energiesystem, das als Modell für den gesamten Landkreis dienen soll.
12.2.26
Jungs versprühen Pfefferspray
Schäbisch Gmünd. Vier Schüler im Alter zwischen 12 und 14 Jahren lösten am Donnerstagmorgen einen größeren Einsatz des Rettungsdienstes in Schwäbidsch Gmünd aus. Die Jungs versprühten gegen 8 Uhr in einer Umkleidekabine der Großsporthalle in der Katharinenstraße Pfefferspray. Während die Jungs unverletzt blieben, zog sich ein Lehrer leichte Reizungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt und konnte danach den Unterricht fortführen. Der Rettungsdienst war mit elf Fahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz. Die Jungs wurden ihren Eltern übergeben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.2.26
Altkleidersäcke gestohlen
Uhingen. Am Mittwoch stahlen zwei Männer Säcke aus einem Altkleidercontainer in Holzhausen. Um 17.30 konnte ein Zeuge die beiden Männer in der Straße "Am Wiesenbach" beobachten. Er erkannte, dass die Männer teilweise in den dortigen Altkleidercontainer kletterten und die Kleidersäcke herausnahmen. Die hinzugerufene Polizeistreife konnte den 23-Jährigen und den 29-Jährigen in unmittelbarer Nähe feststellen. Die beiden Männer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Diebstahls.
12.2.26
OB Ceffalia ist den Rathaus-Schlüssel los

Die Narren des TVA entrissen Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia symbolisch den Rathausschlüssel (links). Der OB
erhielt dafür einen Orden von Präsident Davor Farkas. Foto: Stadtverwaltung Geislingen
Geislingen. Am Gombigen Doschdig war es wieder so weit: Beim traditionellen Rathaussturm haben die Altenstädter Schdragger vom TV Altenstadt das Geislinger Rathaus erfolgreich erobert. Mit lautstarken Schlachtrufen und närrischem Charme ließen sie der Stadtverwaltung keine Chance und entrissen Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia symbolisch den Rathausschlüssel. Unter dem Jubel der Anwesenden
„Vereine wie der TV Altenstadt halten unsere Traditionen lebendig und sorgen mit ihrem großartigen Einsatz für Stimmung, Farbe und Gemeinschaft in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Dieses ehrenamtliche Engagement verdient große Anerkennung. Es ist alles andere als selbstverständlich.“
Trotz des närrischen Machtwechsels bleibt die Stadtverwaltung selbstverständlich handlungsfähig – wenn auch augenzwinkernd unter neuer Regentschaft.
12.2.26
Kinder verwandeln Rathausfoyer in Faschingsbühne
Eislingen. Am Vormittag des schmotzigen Donnerstags besuchten die Kinder des Kinderhauses St. Michael, der Kita Stadtkäfer und des Kindergartens Piccolino das Eislinger Rathaus. Als Superhelden, Prinzessinnen und Dschungeltiere verwandelten sie den Schlossplatz und das Rathausfoyer zu einer fröhlichen Faschingsbühne.
Die Kinder präsentierten ein Programm mit Liedern zum Mitmachen, einstudierten Tänzen, lustigen Gedichten und verschiedenen Aufgaben für das Mitarbeiterteam der Kindergartenverwaltung. Mit den Mottos „Dschungel“, „Superhelden“ und „Im Kinderhaus da geht es rund, heut kommen alle kunterbunt“ steckten die Kinder alle mit ihrer Faschingsfreude an. Wegen dem eintretenden Regen wurde der Besuch kurzerhand in das Rathausfoyer verlegt und schon gleich ging es ans Eingemachte. Bei der Büttenrede des St. Michael Kindergartens durften die Kinder frei raus Wünsche für ihre Kitas äußern: „Eine Villa-Kunterbunt, wie die von Pippi-Langstrumpf“, „Musikinstrumente und mehr Lieder“, „Ein Pferd!“, waren ihre Wünsche mal mehr mal weniger bescheiden.
Auf den Punkt brachte es das Büttengedicht der Kita Stadtkäfer, das mit viel Kreativität, Humor und Dichterkunst auf so manche Eigenarten der Einrichtung hinwies: Eine Heizung mit eigenem Willen, eine Tür, die nicht zu bändigen ist und ein Terrassengeländer, das noch wachsen muss. Die Superhelden vom Kindergarten Piccolino hielten das Team der Kitaverwaltung hingegen sportlich ganz schön auf Trab.
12.2.6
Göppingen richtet Waffenverbotszone in Innenstadt ein
Göppingen. Göppingen reagiert auf die jüngsten Vorkommnisse mit Waffengewalt in der Stadt und führt im Bereich der Innenstadt eine Waffen- und Messerverbotszone ein. Das Verbot tritt ab Donnerstag, 12. Februar in Kraft und ist bis zum 30. April 2027 jeweils von 16 bis 6 Uhr am Folgetag gültig.
Eine entsprechende Verordnung dazu hat Oberbürgermeister Alex Maier diese Woche erlassen. Die Verbotszone in der Innenstadt erstreckt sich zwischen Burgstraße/Friedrich-Ebert-Straße und der Bahnlinie sowie zwischen Schillerstraße und Mörikestraße. Der Bahnhofssteg ist in der Zone miteingeschlossen.
„Mit diesem Schritt als Bestandteil unseres Gesamtkonzepts für eine sichere Stadt Göppingen wollen wir gemeinsam mit der Polizei die Stadt für unsere Bürgerinnen und Bürger sicherer machen“, sagt dazu Erster Bürgermeister Johannes Heberle und fügt hinzu: „Uns ist wichtig, der Polizei mit der Einführung der Verbotszone ein geeignetes, rechtsstaatliches Mittel an die Hand zu geben, um Straftaten im öffentlichen Raum präventiv zu begegnen.“
Polizeipräsident Josef Veser erläutert: „Die Waffen- und Messerverbotszone ergänzt die umfangreichen Präsenzmaßnahmen des Polizeipräsidiums Ulm und des Polizeipräsidiums Einsatz und ist nach der polizeirechtlichen Einstufung als ‚sicherheitsrelevanter Ort‘ ein weiterer wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Raum Göppingen“.
In der Zone verboten sind Waffen im Sinne des Waffengesetzes, aber auch alle Messer. Gewisse Ausnahmen sieht die Verordnung vor, sofern ein berechtigtes Interesse zum Mitführen von Waffen und/oder Messern besteht. Die Verfügung basiert auf der Rechtsgrundlage nach Paragraf 42 Abs. 5 des Waffengesetzes. Weitere Infos gibt es unter www.goeppingen.de/waffenverbotszone.
11.2.26
85-Jähriger stirbt neben seinem Fahrrad
Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochmittag wurde durch einen Passanten zwischen Schwäbisch Gmünd und Oberbettringen, in der Verlängerung zum Mühlweg, ein Fahrradfahrer neben seinem Fahrrad liegend aufgefunden. Schnell stellte sich heraus, dass der Mann reanimiert werden musste. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen, starb der 85-Jährige noch an der Unfallstelle. Nach aktuellen Ermittlungstand erscheint eine medizinische Indikation todesursächlich zu sein. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 3580 in Verbindung zu setzen.
11.2.25
Wangenerin will Bürgermeisterin in Amstetten werden

Susanne Gminder aus Wangen will Bürgermeisterin in Amstetten werden. Foto: Rüdiger Gramsch
Wangen. Susanne Gminder aus Wangen hat bei der Bürgermeisterwahl in Amstetten(Alb-Donau-Kreis) am 8. März ihren Hut in den Ring geworfen. Die 46-jährige Unternehmerin will in der 4200-Einwohner-Gemeinde das Rathaus für sich erobern und hat fünf Mitbewerber. Gminder, die einen Betrieb in Maitis führt, ist im Kreis Göppingen stellvertretende Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung und Sprecherin des Arbeitskreises kommunal. Zudem ist sie im Landesvorstand der Organisation aktiv. Seit 2025 ist Gminder auch Mitglied der IHK-Bezirkskammer Göppingen und der IHK-Vollversammlung in Stuttgart. In Amstetten will sie vor allem den heimische Wirtschaft stärken und hat ein Augenmerk auf die Themen Familie und Sicherheit geworfen.
11.2.26
Parkplatz Ziegelwasen wegen Märzenmarkt gesperrt
Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen wird wegen des Märzenmarktes von Donnerstag, 19. Februar bis voraussichtlich Freitag, 6. März gesperrt.
11.2.26
Schülerbetreuung in den Osterferien
Göppingen. Die Stadt Göppingen bietet Schülern von städtischen Grundschulen, die in Göppingen und den Stadtbezirken wohnen, eine umfassende Betreuung in den Osterferien an. Die Betreuung erfolgt montags bis freitags außer an Feiertagen von 7 bis 13 Uhr – ohne Mittagessen an der Walther-Hensel-Schule, der Ursenwangschule und der Haierschule oder ganztägig von 7 bis 17 Uhr mit verpflichtendem Mittagessen an der Janusz-Korczak-Schule.
Die Betreuung findet an allen Standorten in jedem Fall statt, eine Mindestteilnehmerzahl gibt es nicht. Es können Kinder aller Göppinger Grundschulen angemeldet werden. Kinder, die keine städtische Grundschule besuchen, werden ebenfalls betreut, wenn ausreichenden Plätze vorhanden. Dafür wird ein Preisaufschlag von 50 Prozent auf die Betreuungsgebühr erhoben. Für Mitarbeiter der Stadt Göppingen entfällt diese Regelung; dies ist auf dem Anmeldeformular zu vermerken.
Die Anmeldeformulare sind auf der Homepage unter www.goeppingen.de/ferienbetreuung hinterlegt. Anmeldeschluss für die Osterferien ist Montag, 2. März.
11.2.26
Polizei schnappt berauschten Fahrer
Göppingen. Am Dienstag zog die Polizei in Göppingen einen 23-Jährigen aus dem Verkehr. Kurz nach 10.15 Uhr war der junge Mann mit seinem Auto in der Wielandstraße unterwegs. Er fuhr in Richtung Heininger Straße und wurde dort einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Beamten fest, dass dieser mutmaßlich unter Drogen stand. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Der Test verlief positiv auf THC. Ein Arzt nahm dem Mann deshalb Blut ab. Er sieht nun einer Anzeige entgegen. Die Polizeistreife untersagte dem Fahrer die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei nun auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den 23-Jährigen.
11.2.26
Eislinger Stadtgeschichte erleben
Eislingen. Das Jahresprogramm der Eislinger Geschichtspfadführungen ist so vielfältig wie die Eislinger Stadtgeschichte selbst. Der Bogen spannt sich übers Jahr von Gaststättenspaziergängen über Kreiselkunst- und E-Bike-Führungen bis hin zu Kirchenbesuchen. Unter dem Motto ‚Stadtge(h)schichte erleben‘ findet am Samstag, 7. März dieses Jahr zum ersten Mal wieder die monatliche Führung auf dem Geschichtspfad statt. Ab 15 Uhr sind Interessierte eingeladen, historische Begebenheiten, Überraschendes und auch Kurioses aus und über Eislingen bei einem zweistündigen Rundgang zu entdecken.
Der Geschichtspfad bietet immer wieder neue, mitunter überraschende Blicke auf die Eislinger Geschichte - von den Römern und Germanen bis in die Gegenwart. In zwei etwa gleich langen Schleifen führt die Rundstrecke durch den Süden und Norden von Eislingen. Am Samstag, 7. März führt Manfred Strohm durch die Runde Süd. Treffpunkt für die Führung ist der Schlossplatz vor dem Rathaus (Station 1 des Geschichtspfads) um 15 Uhr.
Die monatlichen Geschichtspfadführungen sowie die weiteren Themenführungen sind seit letztem Jahr unter dem Dach der Volkshochschule Eislingen angesiedelt. Anmeldungen für die monatlichen Führungen sind über die VHS möglich. Weitere geplante Führungen sind die Gaststättenführung am 21. März (ausgebucht) sowie die Kreiselkunstführung am 20. Juni. Am 16. August steht eine sportliche E-Bike-Führung auf dem Programm sowie im Dezember die Kirchenführungen in Nord und Süd, die bisher auf großes Interesse stießen.
11.2.26
Radio Fips stellt Stauferkrone-Finalisten vor
Göppingen/Donzdorf. Noch knapp zwei Monate, dann steigt in der Donzdorfer Stadthalle das Finale der Stauferkrone, dem größten internationalen deutschsprachen Schlager-Contest. Der Göppinger Lokalsender Radio Fips stellt in den nächsten Wochen die aus Baden-Württemberg kommenden Finalisten des Wettbewerbs vor. Den Auftakt macht am Samstag, 14. Februar, (14 bis 15 Uhr) die im Landkreis Heilbronn lebende Sängerin Agathe Singer. Sie erzählt im Studiogespräch mit Moderator Christoph Schüly über ihre Kariere, ihre aktuellen Lieder und über ihre Teilnahme an der Stauferkrone. Radio Fips ist im Landkreis Göppingen zu hören auf UKW 89,0 oder via Kabel auf 99,2
Agatha Singer startete 2015 in die Schlagerwelt. Ihre Lieder haben schnell Platzierungen in verschiedenen Radio-Hitparaden erreicht und sind in allen gängigen Download- und Streamingportalen vertreten. Singer ist nicht nur leidenschaftliche Schlagersängerin. Auf ihren Alben hat sie von Anfang ihre kreative Ader mit einfließen lassen. Neben ihrer Solo-Karriere steht sie seit 2016 gemeinsam mit ihrem Musikkollegen Richard Melas als „Duo Rix“ bei verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne. 2023 veröffentlichte sie mit Elmar Oberlechner aus Südtirol den Duett-Titel „Mio grande Amore“. 2024 begann sie die Zusammenarbeit mit den Produzenten Georg und Walter Wörle.
Im Finale der Stauferkrone steht Singer mit dem selbst komponierten und geschriebenen Titel „König und Königin“ und geht mit der Startnummer 16 ins Rennen. Im Wettbewerb stehen 18 Interpreten aus vier Ländern. Das Showprogramm gestaltet Stefanie Hertel. Tickets für die Veranstaltung gibt es unter www.easyticket.de
10.2.26
Konjunktur: Industrie hat noch schwer zu kämpfen
Kreis Göppingen. Die wirtschaftliche Lage im Kreis Göppingen zeigt zu Jahresbeginn eine signifikante Verbesserung, bleibt aber insgesamt angespannt. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart für den Kreis Göppingen.
Nachdem der Lageindex im Herbst 2025 noch im negativen Bereich lag, hat er sich nun mit 5,1 Punkten wieder ins Positive gedreht. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als gut bewerten, ist auf 30 Prozent gestiegen. Gleichzeitig meldet weiterhin jedes vierte Unternehmen eine schlechte Lage. „Die Göppinger Wirtschaft sendet vorsichtig positive Signale, von einer durchgreifenden Entwarnung können wir aber noch nicht sprechen“, sagt die Präsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Edith Strassacker. „Vor allem unsere Industrie steht weiterhin unter erheblichem Druck.“ Während sich die Industriekonjunktur in den anderen Kreisen der Region Stuttgart erholt, verschlechtert sich die Lage der Industrie im Kreis Göppingen erneut. Dagegen erholt sich der Handel angesichts einer schlechten Lage leicht. Die Dienstleister legen im Filstal weiter zu.
Positiver fallen die Geschäftserwartungen aus. Der Erwartungsindikator verbessert sich deutlich, getragen vor allem von steigenden Exportaussichten. Nur noch rund 26 Prozent der Unternehmen rechnen mit schlechteren Geschäften in den kommenden zwölf Monaten – deutlich weniger als im Herbst. Auch in der Industrie hellt sich der Ausblick spürbar auf: Der Erwartungsindex erreicht den besten Wert seit zwei Jahren. „Viele Betriebe haben ihre Erwartungen von ‚schlechter‘ auf ‚gleichbleibend‘ korrigiert“, erläutert Strassacker. „Das zeigt, dass sich der Pessimismus etwas gelegt hat – auch wenn Göppingen hinter der Gesamtregion zurückbleibt.“
Wichtige Impulse kommen weiterhin aus dem Auslandsgeschäft. Die Exporterwartungen steigen erneut und liegen erstmals seit zwei Jahren wieder im positiven Bereich. Besonders die Industrie profitiert von stabileren internationalen Rahmenbedingungen. Drei von zehn Industrieunternehmen rechnen mit steigenden Exporten. Neue Handelsabkommen, könnten dabei wichtige Impulse setzen. „Umso wichtiger ist es, die Unternehmen am Standort zu entlasten, damit sie diese Chancen auch nutzen können“, betont Strassacker. Bei den Investitionen deutet sich zu Jahresbeginn eine Trendumkehr an. Deutlich weniger Unternehmen planen Investitionskürzungen, während fast die Hälfte von gleichbleibenden Ausgaben ausgeht. „Viele Betriebe agieren weiterhin vorsichtig und priorisieren Investitionen, die unmittelbar wettbewerbsrelevant sind“, so Strassacker. „Die aktuelle Entwicklung zeigt: Der Abwärtstrend ist möglicherweise gestoppt, aber die Erholung bleibt fragil“, fasst Strassacker zusammen. „Jetzt braucht es klare politische Signale für mehr Planungssicherheit, weniger Bürokratie und wettbewerbsfähige Kosten. Nur dann kann aus den vorsichtigen Lichtblicken ein nachhaltiger Aufschwung für den Wirtschaftsstandort Göppingen werden.“ Strassacker hebt zugleich Entwicklungen hervor, die Zuversicht geben: „Der Kreis Göppingen befindet sich mitten in einem tiefgreifenden industriellen Wandel – und genau darin liegt eine große Chance.“ Das neue KI-Hub Hive auf dem Boehringer-Areal biete die Chance, ein leistungsstarkes Innovationszentrum zu werden, das Mittelstand und künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie eng miteinander vernetze.
10.2.26
Mehrer als neuen Chef des Amtsgerichts Göppingen begrüßt
Göppingen. In einer Feierstunde wurde offiziell Michael Mehrer als neuer Leiter des Amtsgerichts Göppingen olffiziell begrüßt. Die Ernennung Mehrers war schon im Herbst erfolgt.
Michael Mehrer übernimmt nun offiziell die Verantwortung für das zweitgrößte Amtsgericht im Landgerichtsbezirk Ulm. Mehrer hat in seinen über 24 Dienstjahren nicht nur in nahezu allen Bereichen der ordentlichen Gerichtsbarkeit als Richter und Staatsanwalt wertvolle Erfahrungen gesammelt, er hat auch an zentraler Stelle an übergreifenden EDV-Projekten mitgewirkt und diese vorangebracht.
Als Direktor des Amtsgerichts Göppingen ist Mehrer wie seine Vorgänger auch als dortiger Jugendrichter zugleich Vollzugsleiter der neben dem Amtsgericht liegenden Jugendarrestanstalt – einer von zwei für den Vollzug von Jugendarrest an weiblichen und männlichen Jugendlichen und Heranwachsenden in Baden-Württemberg zuständigen Arrestanstalten.
Michael Mehrer stammt aus Ebersbach. Seine Justizlaufbahn begann er im Jahr 2001 mit Stationen beim Amtsgericht, der Staatsanwaltschaft und dem Landgericht Stuttgart. Seine erste Planstelle erhielt bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Jahr 2005, wo er zunächst in einer Allgemeinabteilung und dann in der Abteilung zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität tätig war. Im Jahr 2007 wechselte Mehrer wieder zum Landgericht Stuttgart in eine Beschwerdekammer. In den Jahren 2010 bis 2014 war er an die sogenannte DV-Stelle des Oberlandesgerichts Stuttgart abgeordnet und dort als Fachgruppenleiter Zivil für den Rollout und die Betreuung der EDV-Fachanwendung „forumSTAR“ zuständig. Nach einer kurzzeitigen Rückkehr an das Landgericht Stuttgart folgte eine Abordnung an das Oberlandesgericht Stuttgart und anschließend eine dreijährige Abordnung an das Fachzentrum Justiz, wo er als stellvertretender Leiter des Programms Ge-FA an der Entwicklung der gleichnamigen bundesweiten und justizübergreifenden EDV-Fachanwendung mitgewirkt hat. 2018 wechselte Mehrer erneut an das Oberlandesgericht Stuttgart und war dort neben seinen richterlichen Aufgaben Leiter der Abteilung Notaraufsicht. 2023 wurde er zum ständigen Vertreter der Direktorin den Amtsgerichts Stuttgart-Bad Cannstatt ernannt. Dort war er als Leiter der Strafabteilung u.a. mit Jugendschöffen- und Jugendrichtersachen befasst.
10.2.26
Im Kreisel zusammengestoßen
Donzdorf. Ohne Acht zu geben fuhr am Montag bei Donzdorf ein Mann mit dem Auto in den Kreisverkehr ein. Rund 10.000 Euro Schaden war die Folge. Kurz vor 6.15 Uhr war ein 39-Jähriger auf der B466 unterwegs. Er kam aus Richtung Süßen und fuhr mit seinem Wagen in den Kreisverkehr "Beim Steinernen Kreuz" ein. Aus Richtung Hagenbuch kam eine 45-Jährige mit ihrem Pkw herangefahren. Die Autofahrerin fuhr bereits im Kreisverkehr. Auf deren Vorfahrt hatte der 39-Jährige wohl nicht geachtet. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei Eislingen schätzt den Schaden an den Autos auf jeweils 5.000 Euro.
10.2.26
Unfall beim Abbiegen
Göppingen. Am Montag missachtete ein 58-Jähriger in Göppingen die Vorfahrt eines anderen Autofahrers. Um 13.40 Uhr war der 58-Jährige in der Maibachstraße unterwegs. An der Einmündung wollte er mit seinem Wagen nach links in die Ulmer Straße einbiegen. Von links kam ein 25-Jähriger mit seinem Fahrzeug. Der hatte Vorfahrt. Beide Autos prallten in der Einmündung zusammen. Rettungskräfte brachten die beiden Fahrer sowie eine Insassin vorsorglich in eine Klinik. An beiden Pkw entstand erheblicher Schaden von insgesamt 40.000 Euro.
10.2.26
Inspiration für Ausbildungsplatz-Suche
Ostalbkreis. Inspiration druckfrisch: Auf der Suche nach dem geeigneten Ausbildungsplatz oder (dualen) Studiengang werden junge Menschen aus der Region jetzt mit dem neuen Nachschlagewerk „Chancen in Ostwürttemberg 2026‟ unterstützt. Der Begleitband zur „vocatium“ – Fachmesse für Ausbildung+Studium stellt Ausbildungsbetriebe, Fach- und Hochschulen sowie weitere Institutionen vor. Herr Dr. Bläse, Landrat des Ostalbkreises konnte heute als einer der Ersten einen Blick in das Buch werfen. Landrat Bläse ist regionaler Schirmherr der „vocatium“.
„Das Angebot beruflicher Möglichkeiten ist vielfältig. Sich für den eigenen, passenden Weg zu entscheiden, ist eine Herausforderung für Schüler. Das „Chancen“-Buch hilft ihnen, sich zu orientieren. Sie erhalten Anregung und finden konkrete Ansprechpartner und Adressen”, lobt Landrat Bläse. „vocatium“-Projektleiterin Verena Sperber ergänzt: „Das Internet zu durchforsten, kann viele überfordern. Das Buch liefert alle wichtigen Informationen auf einen Blick und ist eine ideale Grundlage für die weiterführende Suche oder die Messevorbereitung.”
Am 5. und 6. Mai öffnet die Stadthalle Aalen ihre Tore zur Fachmesse für Ausbildung+Studium vocatium Aalen. Das Buch „Chancen in Ostwürttemberg‟ erhalten die Schüler der teilnehmenden Jahrgänge im Schulunterricht. Interessierte Schulen können ihre Vorabgangsjahrgänge anmelden bei Verena Sperber,
10.2.26
Eichertwald: Forst schlägt kranke Eschen ein
Göppingen Im Bereich des Pfannenstielwegs im Stadtwald Eichert in Göppingen finden derzeit Forstarbeiten statt. Betroffen ist ein Abschnitt von rund 700 Metern Länge entlang des stark frequentierten Waldwegs am Trauf.
Grund für die Arbeiten ist der schlechte Gesundheitszustand zahlreicher Bäume, überwiegend Eschen, die durch das sogenannte Eschentriebsterben geschädigt sind. Diese Pilzerkrankung führt zum Absterben der Baumkronen, so dass sich Totholz in den Kronen bildet und der Wurzelbereich geschwächt wird. Dadurch besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umstürzen. Die Fällarbeiten erfolgen somit zur Sicherheit der Waldbesucher.
Noch bis Mitte Februar werden geschädigte Bäume entlang des Pfannenstielwegs in einem Bereich von bis zu etwa 30 Metern entnommen. Die Arbeiten erfolgen mit forstlicher Spezialtechnik, wobei die Bäume gezielt in den angrenzenden Waldbestand gefällt werden. Durch das Einschlagen der Kronen entstehen stellenweise kleinere Lücken im Bestand. Diese Eingriffe sind unvermeidbar, bewirken jedoch gleichzeitig positive Effekte: Die entstehenden Lichtkegel fördern die natürliche Verjüngung des Waldes. Zudem wird der Trauf aufgelockert, was jungen Bäumen bessere Entwicklungsbedingungen bietet.
9.2.26
Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
Geislingen. Am Sonntag rückten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand an einem Wohnhaus in Geislingen aus. Auf der Terrasse hatte es gebrannt. Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr und Polizei zu einem brennenden Wohnhaus in der Karlstraße gerufen. Denn dort konnten Zeugen eine starke Rauchentwicklung bei einem Wohngebäude wahrnehmen. Schnell stellten die Einsatzkräfte fest, dass ausserhalb der eigentlichen Wohnräume auf einer Terrasse ein Feuer entfacht wurde. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Hausbesitzer auf einer Steinbodenterrasse altes Holz, Schränke und Stühle angezündet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das rund 2,5 Meter hohe Feuer eingedämmt und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindert werden. Der 39-Jährige Hausbesitzer hatte selbst noch versucht, das ausser Kontrolle geratene Feuer mit einem Gartenschlauch zu löschen. Bei dem Löschversuch zog sich der Mann leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei Geislingen hat nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Ob an dem Gebäude ein Schaden entstanden ist, muss die Polizei noch ermitteln.
9.2.26
Erneut Nagelfallen entdeckt
Göppingen. Wie berichtet wurden schon Mitte Januar Nagelfallen am Wadweg entdeckt im Bereich der Alfons-Feifel-Straße entdeckt. Am vergangenen Montag fuhr der Stadtförster mit seinem Auto über erneut ausgelegte Nagelfallen und beschädigte einen Reifen. Am Montag, 9., Februar wurden weitere ausgelegte Trittfallen entdeckt. Hierbei wurden sowohl Nägel, Spritzennadeln als auch Skalpelle verwendet. Die Fallen wurden sowohl unter Laub als auch in einer Wasserpfütze versteckt. Die Polizei ermittelt gegen den noch unbekannten Verursacher. Gleichzeitig wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, da nicht auszuschließen ist, dass erneut derartige Fallen ausgelegt werden.
Zeugenhinweise nimmt die Göppinger Polizei unter Tel. 07161/63-2360 entgegen.
9.2.26
In Backerei eingebrochen
Geislingen. Schaden richteten Unbekannte bei einem Einbruch in eine Bäckerei am Montag in Geislingen an. Kurz nach 2 Uhr drückte ein Unbekannter gewaltsam die Schiebetür an einer Bäckerei in der Hauptstraße auf. Im Innern machte er sich auf die Suche nach Brauchbarem. Hinter dem Verkaufstresen stieß der Einbrecher auf einen Tresor. Mit einem Hammer versuchte er den Wertschrank zu öffnen. Das misslang. Möglicherweise wurde er auch bei der Tatausführung gestört und suchte deshalb das Weite. Zurück blieb ein Schaden von mehreren hundert Euro. Die Polizei Geislingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Dazu gehört auch die Auswertung der Bilder einer Überwachungskamera. Denn der Einbrecher wurde gefilmt. Die Tat soll von einer Person mit einem Kapuzenpulli begangen worden sein. Der Einbrecher hatte das Gesicht bedeckt und trug dunkle dunkle
Schuhe. Außerdem soll vor der Bäckerei eine weitere Person Schmiere gestanden haben, so die Polizei. Von dem zweiten Unbekannten liegt allerdings keine Personenbeschreibung vor. Die Polizei Geislingen nimmt Hinweise unter der Tel. 07331/93270 entgegen.
9.2-.26
Zwei Rehe von Auto erfasst
Bad Überkingen. Eine 23-Jährige erfasste mit ihrem Pkw bei Bad Überkingen gleiuch zwei Rehe. Kurz nach 19 Uhr war die Frau am Samstag auf der K1439 zwischen Geislingen und Oberböhringen unterwegs. Zwei Rehe kreuzten im Waldgebiet die Straße. Die Fahrerin konnte nicht mehr bremsen und stieß frontal mit den beiden Tieren zusammen. Ein Reh verendete neben der Fahrbahn, das zweite Reh erlitt schwere Verletzungen. Es musste durch einen Schuss von seinem Leiden erlöst werden. Die Polizei Geislingen verständigte den Jagdpächter. Der Schaden am Pkw wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.
9.2.26
Baumpflegearbeiten behindern Verkehr
Göppingen. In dieser Woche finden entlang der Stuttgarter Straße im Bereich der Bahnüberführung in Faurndau sowie in der Vorderen Karlstraße Baumpflegearbeiten statt. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit weiterhin zu gewährleisten.
Die Arbeiten in der Stuttgarter Straße sind als Wanderbaustelle geplant und finden von Montag, 9. Februar, bis Donnerstag, 12. Februar, statt. Die Baumpflegearbeiten in der Vorderen Karlstraße dauern voraussichtlich bis Ende Februar. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, müssen dabei auch Bäume gefällt werden. Diese werden im Rahmen der jährlichen Nachpflanzungen durch neue Bäume ersetzt.
Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Fahrbahneinengungen sowie zu halbseitigen Sperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen daher mit Einschränkungen und gegebenenfalls kurzen Wartezeiten rechnen. Die Stadt bittet darum, den betroffenen Straßenabschnitt in der Stuttgarter Straße während der Arbeiten nach Möglichkeit nicht zu nutzen oder zu umfahren, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
9.2.26
Spannungsreiche Arrangements
Schwäbisch Gmünd (sv). Nahezu voll besetzt war der Schwörsaal beim Konzert von Markus Ehrlich’s Tight Lines feat. Mette Nadja bei den Schwörhauskonzerten des Fördervereins der Städtischen Musikschule. Der aus Schwäbisch Gmünd stammende Saxophonist Markus Ehrlich (Saxophon) präsentierte gemeinsam mit Mette Nadja (Gesang), Johannes von Ballestrem (Klavier), Max Leiß (Kontrabass) und Julian Fau (Schlagzeug) ein vielseitiges Programm aus Jazzstandards, Eigenkompositionen und Songs der Sängerin.
Mit großer musikalischer Spielfreude, klanglicher Feinheit und spannungsreichen Arrangements gestalteten die fünf Musiker einen kurzweiligen Abend, der das Publikum vom ersten Stück an fesselte. Besonders eindrücklich war ein Moment, in dem Mette Nadja während des Klavierintros zu einem der eigenen Songs so ergriffen war, dass der Sängerin Tränen kamen – ein Augenblick großer emotionaler Dichte.
Die Musiker moderierten den Abend selbst, gaben Einblicke in Entstehung und Hintergründe der Stücke und sorgten mit der offenen, humorvollen Art für eine persönliche und nahbare Konzertatmosphäre. Der Zulauf und der lang anhaltende Applaus zeigten deutlich, wie stark das Programm beim Publikum ankam.
Auch akustisch setzte das Konzert Maßstäbe: Durch spezielle dämpfende Elemente war der Schwörsaal gezielt für das Jazzensemble angepasst worden, sodass ein transparenter, zugleich warmer Klang entstand – das klare Fazit des Abends lautete: Jazz passt sehr gut in den Schwörsaal. Am Ende versprach Markus Ehrlich unter großem Beifall: „Wir kommen wieder.“
9.2.26
Partner in europaweitem Netzwerk für Wasserstofftechnologie
Esslingen/Göppingen. Die Hochschule Esslingen beteiligt sich an einer EU-Initiative zum Aufbau eines europaweiten Bildungsnetzwerks für Wasserstofftechnologien und bekräftigt damit ihre gestaltende Rolle bei der Weiterentwicklung zukunftsweisender Energietechnologien.
Die Hochschule Esslingen ist nun Partner der European Hydrogen Academy, einer von der Europäischen Union geförderten Initiative zum Aufbau eines europaweiten Aus- und Weiterbildungsnetzwerks für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien. Ziel der Initiative ist es, ein Netzwerk von Partnern aus Forschung, Industrie, Hochschulen und Schulen aus ganz Europa aufzubauen, um Wissen rund um Wasserstoffanwendungen zu bündeln und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Initiative orientiert sich dabei an gemeinsamen europäischen Werten wie Nachhaltigkeit, internationaler Zusammenarbeit, Neugier und globalem Verantwortungsbewusstsein.
Langfristiges Bestreben der European Hydrogen Academy ist es, europaweit einheitliche Lern- und Schulungsmaterialien für Schulen und Hochschulen zu entwickeln. Diese sollen Lehrkräften kostenfrei zur Verfügung stehen und einen gemeinsamen europäischen Standard in der Lehre zu Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien etablieren. Damit sollen Schüler und Studenten befähigt werden, die Energiewende aktiv mitzugestalten und langfristig zur Abkehr von fossilen Energieträgern beizutragen. Nachwuchskräfte sollen auf einen vergleichbaren Wissensstand gebracht und für neue berufliche Perspektiven im Wasserstoffsektor sensibilisiert werden.
Grüner Wasserstoff gilt als ein zentraler Baustein der globalen Energiewende. Als sauberer und vielseitiger Energieträger kann er insbesondere zur Speicherung erneuerbarer Energien beitragen, eine saisonübergreifende Energieversorgung ermöglichen und dort eingesetzt werden, wo eine direkte Elektrifizierung an ihre Grenzen stößt – etwa im Schwerlastverkehr oder in energieintensiven Industrieprozessen. Gleichzeitig eröffnet der wachsende Wasserstoffsektor zahlreiche neue Berufsbilder und Beschäftigungsmöglichkeiten.
9.2.26
Auto erfasst Fußgänger: Eine Frau stirbt
Göppingen. Eine 57-Jährige starb am Samstagabend in Göppingen, als sie von einem Pkw erfasst worden war. Der Unfall ereignete sich gegen19.48 Uhr, als ein 19-Jähriger mit seinem Wagen die Fischstraße in Richtung Willi-Bleicher-Straße befuhr. An der Einmündung Am Fischbergle wollte er links abbiegen. Beim Abbiegen beschleunigte der 19-Jährige laut Zeugenangaben sein Auto sehr stark. Kurz nach der Einmündung übersah der Fahrer zwei Fußgänger, die die Fahrbahn in diesem Bereich in Richtung Parkhaushalle querten. Die beiden Fußgänger wurden vom Auto erfasst. Daei wurde eine 57-Jährige so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag. Der 50-jährige Fußgänger wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik zur weiteren Behandlung gebracht. Der 19-jährige Fahrer und seine 18-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter bestellt. An der Unfallstelle waren mehrere Rettungsfahrzeuge, Notarzt, Notfallseelsorger und die Feuerwehr Göppingen im Einsatz.
8.2.26
Auffahrunfall mit hohem Sachschaden
Schwäbisch Gmünd. In der Rechbergstraße auf Höhe der Einmündung der Oberen Karpfenhalde ereignete sich am Freitagnachmittag ein Auffahrunfall an dem drei Pkw beteiligt waren. Eine 49-Jährige wollte mit ihrem Wagen nach links in die Obere Karpfenhalde abbiegen und hielt an, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Hinter ihr hielt ein 34-Jähriger mit seinem Fahrzeug an. Ein hinter dem Skoda fahrender 73-Jähriger erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf die stehenden Fahrzeuge auf. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich, aufgrund der hochwertigen Fahrzeuge, auf etwa 110.000 Euro.
8.2.26
Blinklicht falsch gedeutet
Bartholomä. Ein 22-Jähriger befuhr mit seinem Pkw die Hauptstraße in Richtung Wental hinter einem Lkw. Der Laster setzte vor der zweiten Einmündung der Otto-Höflinger-Straße den Blinker zum Linksabbiegen. Der 22-Jährige deutete den Blinker jedoch irrtümlich als Hinweis, dass er gefahrlos überholen könne und setzte deshalb zum Überholen an. Da der Lkw jedoch nach links abbog, war der 22-Jährige gezwungen, seinerseits nach links auszuweichen, um eine Kollision mit Laster zu vermeiden. Eine Kollision konnte er verhindern, überfuhr dabei jedoch eine Verkehrsinsel im Einmündungsbereich der Otto-Höflinger-Straße. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 23.000 Euro.
8.2.26
Mit Einkaufswagen geparktes Auto beschädigt
Ebersbach. Am Samstag hatte ein 72-Jähriger seinen Pkw auf dem Parkplatz eines Einkaufmarktes in der Hauptstraße in Ebersbach abgestellt. Als der Mann zu seinem Auto zurück kam, stellte er fest, dass er einen tiefen Kratzer, durch einen Einkaufswagen verursacht, an seinem Auto hatte. Der Schadensverursacher hatte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern davon gemacht. Die Polizei in Uhingen ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht, die sich kur nach 11 Uhr ereignet hatte, und nimmt sachdienliche Hinweise unter der Nummer: 0716193810 entgegen. Der Schaden beläuft sich auf 4.500 Euro.
8.2.26
Betrunkener achtet nicht auf Vorfahrt
Salach. Ein 23-Jähriger muss nach einer Trunkenheitsfahrt seinen Führerschein abgeben. Am Sonntag befuhr eine 44-Jährige mit ihrem Pkw gegen 3.40 Uhr die Hauptstraße in Salach in Richtung Ulmer Straße. Sie wollte an der Hauffstraße nach links abbiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem 23-Jährigen. Dieser fuhr mit seinem Wagen von der Hauffstraße in die Hauptstraße ein, ohne der Fahrerin ihre Vorfahrt zu gewähren. Es kam zum Zusammenstoß. Während der Unfallaufnahme bemerkte die Eislinger Polizei, dass der 23-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Dieser musste dann Blut und seinen Führerschein abgeben. Der Mann sieht nun einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung entgegen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.
8.2.26
Polizei verletzt mit Schüssen randalierenden Urkrainer
Wangen. Am späten Freitagabend randalierte ein 20-jähriger Ukrainer in einem Mehrfamilienhaus in Wangen (Landkreis Göppingen). Dabei bedrohte er nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zunächst die hinzugerufenen Polizeibeamten mit einer Schusswaffe und verschanzte sich anschließend in seiner Wohnung. Nachdem er sich auf seinem Balkon weiterhin mit einer Schusswaffe zeigte und verbale Drohungen äußerte, wurden angesichts der Bedrohungslage Kräfte des Spezialeinsatzkommandos hinzugezogen.
Im weiteren Verlauf bedrohte der Mann auch diese mit der Schusswaffe, woraufhin es im Rahmen eines Notzugriffes zur Abgabe mehrerer Schüsse durch das Spezialeinsatzkommando kam. Der 20-Jährige wurde dabei verletzt, befindet sich jedoch außer Lebensgefahr. Er wird aktuell im Krankenhaus behandelt.
Die weiteren Ermittlungen werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Landeskriminalamt (LKA)geführt. Dabei steht zunächst die genaue Rekonstruktion des Geschehens im Vordergrund.
7.2.26
Zehn Kilometer Stau nach Auffahrunfall
Gruibingen. Ein Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen verursacht langen Stau. Am Freitagnachmittag befuhr eine 31-jährige Frau mit ihrem Pkw die Autobahn 8 in Richtung Ulm. Im Tunnel Gruibingen kam es aufgrund hohen Verkehrsaufkommens zu stockendem Verkehr. Dies bemerkte die Frau zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Deshalb fuhr sie auf den vor ihr stehenden Wagen eines 70-Jährigen auf. Der Aufprall war so stark, dass das Fahrzeug noch auf einen davorstehenden Pkw eines 64-jährigen Mannes. Bei dem Unfall verletzte sich die Unfallverursacherin leicht und musste an der Unfallstelle vom Rettungsdienst behandelt werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Zwei der unfallbeteiligten Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten vom Abschleppdienst abgeschleppt werden. Wegen der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit zeitweise zehn Kilometer.
Rückstau.
7.2.26
Modellprojekt in Geislingen geht weiter
Kreis Göppingen. Mit einer Feierstunde im Gesundheitszentrum Helfenstein in Geislingen wurde die Verlängerung zur Kurzstationären Allgemeinmedizinischen Versorgung (KAV) offiziell gewürdigt. Nach der erfolgreichen Etablierung und einer durchweg positiven Entwicklung wird das landesweit einzigartige Modellprojekt nun fortgeführt. Damit setzen die AOK Baden-Württemberg und das Alb-Fils-Klinikum ihre enge und zukunftsweisende Zusammenarbeit fort.
Seit Januar 2024 schließt die KAV eine e Versorgungslücke zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die KAV als verlässlicher Baustein der wohnortnahen medizinischen Versorgung im Oberen Filstal etabliert und sich als Vorzeigeprojekt bewährt.
An der Feierstunde nahmen unter anderem Landrat Markus Möller, Geislingens Bürgermeister Ignazio Ceffalia, Vertreter der AOK Baden-Württemberg sowie Vertreter des Klinikums teil. In ihren Grußworten hoben sie die große Bedeutung der KAV für die regionale Gesundheitsversorgung hervor und würdigten das gemeinsame Engagement aller Beteiligten..“
Heike Kallfass, Geschäftsführerin der AOK Neckar-Fils, betont: „Als größte Krankenkasse in Baden-Württemberg tragen wir eine besondere Verantwortung für die gesundheitliche Versorgung der Menschen. Für uns bedeutet das auch, neue Versorgungsansätze zu entwickeln, zu erproben und die daraus gewonnen Erfahrungen gezielt für die Weiterentwicklung der Regelversorgung zu nutzen“.
Durch die KAV können Patienten versorgt werden, die keine vollstationäre Krankenhausbehandlung benötigen, aber dennoch mehr als eine rein ambulante Betreuung benötigen. Gleichzeitig werden Kliniken entlastet und können sich stärker auf schwerwiegende Erkrankungen und Notfälle konzentrieren. Im Zuge der Weiterentwicklung wurden zudem die Öffnungszeiten auf den Bedarf optimiert: Die KAV konzentriert sich künftig auf die Kernwerktage, sodass eine Versorgung am Wochenende nicht mehr vorgesehen ist.
6.3.26
Landrat Möller führt jetzt Zweckbverband Gigabit
Kreis Göppingen. In der Verbandsversammlung des Zweckverbands Gigabit standen wichtige Weichenstellungen auf der Tagesordnung. Mit einer Satzungsänderung konnten im Wirtschaftsplan ab 2026 die Voraussetzungen für eine Professionalisierung des seit 2019 existierenden Zweckverbands geschaffen werden. Landrat Möller wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, als sein Stellvertreter übernimmt der Degginger Bürgermeister Markus Schweizer die Funktion von Bürgermeister Martin Stölzle. Wie in allen Landkreisen der Region Stuttgart sind die Zweckverbände Gigabit unter dem Dach der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) organisiert. Deren Geschäftsführer Hans-Jürgen Bahde präsentierte in der Verbandsversammlung einen Überblick zum Ausbau in der Region und beantwortete die Fragen der anwesenden Bürgermeister.
Ab April wird eine Geschäftsführung in Vollzeit für den Verband verantwortlich sein und im Team mit einer seit September 2025 beschäftigten Mitarbeiterin zusammenarbeiten. “Ich bin der GRS dankbar für ihre starke Unterstützung in der personellen Vakanz im Verband seit Anfang 2024. Für die Neuausrichtung des Verbands ist mir die finanzielle Lage der Städte und Gemeinden bewusst. Auch kenne ich die aktuellen Probleme unserer Mitglieder rund um den Ausbau durch die Telekommunikationsunternehmen und deren Subunternehmer. Umso mehr gilt daher mein Dank den Mitgliedern, die die notwendige Professionalisierung des Verbands durch die beschlossene Erhöhung der Umlagen überhaupt ermöglichen. Das ist ein starkes Zeichen für den Schulterschluss im Breitbandausbau, einem der aktuell bedeutendsten Infrastrukturthemen”, so Landrat Möller.
6.2.26
Paketshop-Inhaber massiv bedroht
Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 19.30 Uhr betraten zunächst zwei Männer einen Paketshop in der Straße Kalter Markt und forderten die Herausgabe von mehreren Paketen. Nachdem vom Ladeninhaber mitgeteilt wurde, dass dies nur unter Vorlage eines Personalausweises möglich wäre, verließen die beiden Männer den Shop. Kurze Zeit später sollen die beiden Männer mit einer weiteren männlichen Person in den Shop zurückgekehrt sein und hätten wiederum nach den Paketen verlangt. Nach einer Überprüfung habe der 26-Jährige Shop-Inhaber mitgeteilt, dass keine Pakete vorhanden seien. Daraufhin soll er von den drei Personen bedrängt und körperlich angegriffen worden sein. Hierbei hätten die Männer weiterhin die Herausgabe der Pakete gefordert und Gewalt gegen seine Familie angedroht.
Kurze Zeit darauf hätten die Angreifer von dem 26-Jährigen abgelassen und fluchtartig das Gebäude verlassen. Sie entfernten sich mit einem schwarzen BMW mit Schwäbisch Gmünder Kennzeichen. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der BWM in der Lorcher Straße aufgefunden und der 18-jährige Fahrer, bei dem es sich um einen der drei Männer aus dem Paketshop handelte, vorläufig festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige wieder auf freien Fuß entlassen.
Derzeit sind die beiden Mittäter noch nicht bekannt. Gemäß Angaben des Geschädigten war einer der Männer etwa 170 cm groß und hatte eine normale Statur. Zudem soll er ein arabisches bzw. albanisches Erscheinungsbild gehabt haben. Die zweite Person soll etwas kleiner gewesen sein und ebenfalls eine normale Statur gehabt haben.
Die Kriminalpolizei Aalen bittet Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder Hinweise auf die gesuchten Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden.
6.2.26
BMW gestohlen
Eislingen. Am Donnerstag entwenden zwei Unbekannte in Eislingen einem BMW X6 .Gegen 2.15 Uhr begaben sich zwei unbekannte Männer zu dem Fahrzeug. Das auf einem Stellplatz in der Ziegelhaldenstraße stand. Kurze Zeit später fuhren sie mit dem Auto weg. Eine Videokamera hatte den Diebstahl gefilmt. Der Fahrzeugbesitzer bemerkte den Diebstahl erst am Vormittag. Die Originalschlüssel befanden sich noch beim Besitzer. Wie die Unbekannten das Auto starten konnten, ist nicht bekannt.
6.2.26
In Bäckerei eingebrochen
Geislingen. Am Freitag gege 3 Uhr gelangte ein Einbrecher in eine Bäckerei in der Geislinger Hauptstraße. Er versuchte einen eingebauten Tresor zu entwenden. Als das misslang, verschwand der Einbrecher wieder. Über eine Videoaufzeichnung konnte in Erfahrung gebracht werden, dass dieser eine weiße Oberbekleidung mit Kapuze, dunkle Hosen und dunkle Schuhe trug. Mehrere Streifen fahndeten nach dem Unbekannten. Dieser blieb unentdeckt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
6.2.26
Feuer in Keller
Salach. Am Donnerstag erlitt eine 39-Jährige in Salach bei einem Feuer leichte Verletzungen. Gegen 16.20 Uhr wurde ein Kellerbrand in der Mozartstraße gemeldet. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell gelöscht. Was den Brand ausgelöst hatte, konnte bislang nicht festgestellt werden. Hinweise auf eine strafbare Handlung gibt es keine. Durch die starke Verrauchung ist das Gebäude vorläufig nicht bewohnbar. Eine 39-Jährige kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Eine Schadenshöhe lässt sich bislang nicht beziffern.
6.2.26
Spatenstich beim Albaufstieg der A 8
Aichelberg. Schneller als erwartet kommt der Spatenstich für den langersehnten Albaufstieg der A 8. Das Staatsministerium hat ihn auf den 13. Februar terminiert. Auch der Bundesverkehrsminister wird zu diesem Anlass erwartet. Danit hat das lange Planungsverfahren nun ein Ende. Allerdings bedeutet der Spatenstich noch nicht, dass die Bauarbeiten unmittelbar danach beginnen. Bis die ersten Maschinen rollen, braucht es noch ein paar Wochen. Für die Baumaßnahme werden sieben Jahre veranschlagt.
5.2.26
Regierungspräsidium prüft Baugrund
Uhingen. Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) führt seit Mittwoch, voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 6. Februar , Baugrunderkundungen an der L 1152 im Bereich des Ortsausgangs Nassach in Richtung Baiereck durch. Durch die Erkundungsarbeiten sollen die Baugrundverhältnisse tiefgründig aufgezeigt werden. Diese bilden die Grundlage für die weitere Planung des Straßenabschnitts, der saniert werden soll. Die L 1152 wird voraussichtlich für eine halbe Woche auf einer Länge von etwa 50 Metern einseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine mobile Ampelanlage geregelt.
5.2.26
Jetzt Flutlicht im Eichenbachstadion
Eislingen. Das Eichenbachstadion Eislingen ist jetzt mit einer modernen Flutlichtanlage ausgestattet. Damit ist das Stadion deutlich flexibler nutzbar – insbesondere in den Abendstunden und während der dunklen Wintermonate. Für Vereine sind damit neue Trainingszeiten und verlässlichere Bedingungen entstanden, unabhängig vom Tageslicht.
Mit der Installation von acht Flutlichtmasten hat die Stadt gezielt in die Sportinfrastruktur vor Ort investiert und stärkt die Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten der örtlichen Vereine. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn die Tage kürzer sind, war ein regulärer Trainingsbetrieb bislang nur eingeschränkt möglich. Welchen Mehrwert die Anlage jetzt schon bietet, zeigt die Rückmeldung von Dietmar Zurmühl, Leiter der Leichtathletikabteilung der TSG Eislingen: „Unser erstes Training mit Flutlicht fand direkt am 2. Februar statt. Es war zwar kalt, aber wir konnten gut sehen.“ Die Installation der Flutlichtanlage, mit Kosten von 243.000 Euro wird durch das kommunale Sportstättenbauförderprogramm 2024 des Landes Baden-Württemberg gefördert.
5.2.26
Neue S-Klasse beim Daimler-Denkmal präsentiert
Schorndorf. Direkt nach ihrer Weltpremiere in Stuttgart starteten drei neue Mercedes-Benz S-Klasse Limousinen zu einer außergewöhnlichen Weltreise über sechs Kontinente. Der zweite Stopp dieser Tour führte die Fahrzeuge in die Daimlerstadt Schorndorf.
Auf dem Marktplatz wurden die neuen S-Klassen unmittelbar neben der historischen Daimler-Motorkutsche von 1886 präsentiert, die in einer Glasbox ausgestellt ist. Das Jahr 1886 gilt als Geburtsstunde des Automobils: Carl Benz meldete damals das Patent für das erste Automobil an. Anlässlich dieses 140-jährigen Jubiläums feiert Mercedes-Benz die Geschichte des Automobils mit der Welttour „140 Years. 140 Places“.
Oberbürgermeister Bernd Hornikel begrüßte das Team um Marcus Breitschwerdt, CEO der Mercedes-Benz Heritage GmbH und Executive Vice President der Mercedes-Benz AG. Hornikel bezeichnete die Erfindung des Automobils als eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte und betonte seinen Stolz, dass Schorndorf als Geburtsstadt Gottlieb Daimlers Teil dieser internationalen Reise ist.
Im Anschluss stellte Marcus Breitschwerdt der internationalen Presse die neue S-Klasse vor und erläuterte am nahe gelegenen Gottlieb-Daimler-Denkmal die Bedeutung des Mercedes-Benz Sterns. Die drei Zacken symbolisieren Daimlers Vision von der Motorisierung zu Land, zu Wasser und in der Luft - basierend auf seiner Erfindung des schnelllaufenden Benzinmotors.
Danach setzten die S-Klasse Limousinen ihre Fahrt zum Gottlieb-Daimler-Geburtshaus in der Höllgasse fort. Nach einer kurzen Führung durch die Gedenkstätte ging die Reise weiter. Insgesamt werden die Fahrzeuge rund 50.000 Kilometer durch Europa, Süd- und Nordamerika, Australien, Asien und Afrika zurücklegen. Durch Länder, Städte und Gemeinden auf allen Kontinenten, in denen Mercedes-Benz historische Spuren hinterlassen hat.
5.2.26
Tierhalterin nach Hundebiss ermittelt
Göppingen, Am Montag erlitt eine Frau in Holzheim durch einen Hundebiss Verletzungen(wir berichteten). Eine 30-Jährige meldete sich nun beim Polizeirevier Göppingen und gab sich als verantwortliche Hundehalterin zu erkennen. Hierbei zeigte sich die Tierhalterin kooperativ und einsichtig. Zur Prüfung geeigneter Maßnahmen gegen die 30-Jährige steht die Polizei in engem Austausch mit den zuständigen Behörden. Den Erkenntnissen zufolge sollen die Hunde wohl ordnungsgemäß angemeldet sein. Der Polizeiposten Heiningen (Tel. 07161/504500) hat nun die weiteren Ermittlungen übernommen.
5.2.26
Beim Wenden nicht aufgepasst
Geislingen. Am Mittwochnachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in Geislingen in der Eberhardstraße. Ein 24-Jähriger war mit seinem Wagen unterwegs und wollte auf Höhe der Bahnhofstraße wenden. Dabei übersah er wohl einen auf der Abbiegespur fahrenden 50-Jährigen mit seinem Pkw. Die Polizei Geislingen nahm den Unfall auf. Sie schätzt den Gesamtschaden auf etwa 4.000 Euro.
5.2.26
Unbekannter schnappt sich Geldbeutel
Göppingen. Am Mittwochvormittag griff ein Unbekannter in Göppingen zu. Der Diebstahl ereignete sich zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr in einem Geschäft in der Hohenstaufenstraße. Die 78-Jährige hatte ihre Handtasche in einen Einkaufswagen gelegt. Das nutzte ein Unbekannter aus. Er schnappte sich den Geldbeutel. An der Kasse fiel der Frau das Fehlen auf und sie verständigte die Polizei. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
5.2.26
OB Ceffalia ehrt junge Kickboxerin

Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia hat die 13-jährige Alyssa Aydugan aus Geislingen für ihre herausragenden sportlichen
Leistungen im Kickboxen geehrt. Foto: Christine Wehnert/Stadtverwaltung Geislingen
Geislingen. Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia hat die 13-jährige Alyssa Aydugan aus Geislingen für ihre herausragenden sportlichen Leistungen im Kickboxen geehrt. Bei der Übergabe einer Urkunde würdigte er das außergewöhnliche Engagement, die Disziplin und den sportlichen Erfolg der jungen Athletin.
„Es ist mir ein großes Anliegen, junge Menschen aus unserer Stadt zu ehren, die mit Leidenschaft, Zielstrebigkeit und Fairness Außergewöhnliches leisten“, betonte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Alyssa zeigt eindrucksvoll, dass sportlicher Erfolg und persönliche Entwicklung Hand in Hand gehen können. Darauf kann sie – und darauf kann auch unsere Stadt – sehr stolz sein.“
Alyssa zählt trotz ihres jungen Alters bereits zu den erfolgreichsten Nachwuchssportlerinnen im Kickboxen. Im Jahr 2025 errang sie gleich mehrere hochrangige Titel: Vizeweltmeisterin (Silber) im Light Contact sowie Deutsche Meisterin (Gold) im Kick Light.
Mit dem Kickboxen begann Alyssa im Alter von elf Jahren. Besonders die Wettkämpfe bereiten ihr große Freude. Nach zweiten und dritten Plätzen bei ihren ersten Turnieren folgten im vergangenen Jahr ausschließlich erste Plätze. International machte sie bei der Weltmeisterschaft in Trier auf sich aufmerksam, wo sie den zweiten Platz belegte.
Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia hob bei der Ehrung auch die persönliche Entwicklung der jungen Sportlerin hervor: „Der Sport hat Alyssa nicht nur körperlich stark gemacht, sondern ihr auch Selbstbewusstsein, Ruhe und Verantwortungsgefühl vermittelt. Werte wie Respekt, Fairness und Zusammenhalt, die im Sport gelebt werden, sind für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung.“
Alyssa trainiert drei- bis viermal pro Woche. Der respektvolle Umgang mit ihren Gegnerinnen ist ihr dabei besonders wichtig – mit einigen ist sie inzwischen gut befreundet. Ab Februar wird sie zudem Verantwortung übernehmen und parallel zu ihrem eigenen Training Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren trainieren.
Der Blick richtet sich bereits auf das nächste große Ziel: 2026 möchte Alyssa Anfang August an der Weltmeisterschaft in Abu Dhabi teilnehmen. „Ich wünsche Alyssa für ihren weiteren sportlichen Weg viel Erfolg, Durchhaltevermögen und weiterhin so viel Freude am Sport“, so Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
5.2.26
Sport am Dienstagabend
Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen Thüringer HC: 33 : 39
Berauscht auf Auto gekracht
Göppingen. Ein 57-Jähriger ist nach einem Unfall am Dienstag in Göppingen seinen Führerschein los. Der Mann war gegen 15 Uhr in der Reuschstraße in Richtung Stuttgarter Straße unterwegs. Vor dem Fahrer stand bereits eine 35-Jährige mit ihrem Pkw an der roten Ampel. Der 57-Jährige krachte in das Heck des stehenden Autos. Bei dem heftigen Aufprall zog sich die Frau Verletzungen zu. Die Polizei Göppingen nahm den Unfall auf und überprüfte den 57-Jährigemn auf dessen Verkehrstüchtigkeit. Ein Test bestätigte den Verdacht. Er stand unter der Einwirkung von Alkohol. Deshalb musste er eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Die Polizei schätzt den Gesamtsachschaden auf rund 15 000 Euro.
4.2.26
Blechschaden beim Ausparken
Lauterstein. Am Dienstag verursachte ein 31-Jähriger in Lauterstein Sachschaden bei einem Unfall in der Rosenstraße. Der Mann fuhr mit seinem Transit Transit rückwärts aus einer Parklücke. Dabei stieß er gegen einen geparkten Pkw und richtete einen Schaden von 8000 Euro an. Am Transit gab es Schaden von 1500 Euro.
4.2.26
Nach Unfall geflüchtet
Böhmenkirch. Eine Autofahrerin verursachte am Dienstag in Böhmenkirch einen Unfall und fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Gegen 14.10 Uhr saß eine Frau in ihrem Auto auf einem Parkplatz in der Hauptstraße. Plötzlich hörte sie einen Knall. Neben ihr hielt ein silberner Toyota. Dessen Fahrerin sah sich kurz um und fuhr weg. Die Zeugin fertigte noch Lichtbilder vom Auto und Kennzeichen. Im Anschluss stieg sie aus und sah einen frischen Unfallschaden an einem geparkten Mercedes. Sie verständigte die Polizei. Die steuerte die Halteranschrift an und entdeckte dort den Toyota. Der wies frische Unfallspuren auf. Die Haustüre wurde jedoch nicht geöffnet. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen die 21-jährige Fahrzeughalterin aufgenommen. Der Schaden am Mercedes beträgt ca. 3.000 Euro.
4.2.26
Sattelzug unter Drogen gesteuert
Gruibingen. Am Dienstag zog die Verkehrspolizei auf der A8 bei Gruibingen einen 51-Jährigen aus dem Verkehr. Um 12 Uhr war der 51-Jährige mit seinem Sattelzug in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei Gruibingen kontrollierte die Verkehrspolizei Mühlhausen den Kraftfahrer, da er mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann Drogen konsumiert hatte. Ein Urintest bestätigte den Verdacht, denn der zeigte positiv auf THC. In einem Krankenhaus nahm ihm ein Arzt Blut ab und die Polizei untersagte dem Sattelzug-Fahrer die Weiterfahrt für 24 Stunden. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er zur Gewährleistung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von 525 Euro bezahlen.
4.2.26
Auto brennt aus
Aichelberg/Kirchheim. Am Dienstag brannte auf der A8 ein Pkw aus. Gegen 21.45 Uhr fuhr der 19-Jährige mit seinem Wagen in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Aichelberg und Kirchheim-Ost kam es an dem Auto zu einem technischen Defekt. Der Fahrer konnte noch auf dem Seitenstreifen anhalten. Das Feuer erfasste das gesamte Fahrzeug und brannte aus. Die Feuerwehr Weilheim löschte den Brand. Während den Einsatzmaßnahmen waren die rechte und mittlere Fahrspur gesperrt.
4.2.26
Erster Bewerber für Bürgermeisterwahl in Donzdorf

Bernd Schwartz will Bürgermeister in Donzdorf werden. Foto: Privat
Donzdorf. Der erste Bewerber für das Bürgermeisteramt in Donzdorf hat am Dienstag seine Kandidatur bekannt gegeben. Bernd Schwartz aus Nürtingen bewirbt sich im April um die Nachfolge von Martin Stölzle, der nach 32 Jahren in den Ruhestand geht.
Schwartz ist 40 Jahre alt und arbeitet derzeit als Leiter des Amtes für Liegenschaften, Wirtschaftsförderung und Bürgerbeteiligung sowie als Geschäftsführer des Eigenbetriebs Stadtentwicklung bei der Stadt Nürtingen. Davor war er fast zehn Jahre Ortsvorsteher der Nürtinger Ortsteile Hardt, Neckarhausen und Reudern mit insgesamt rund 7600 Einwohnern.
Durch den Wohnort seiner Partnerin in Reichenbach u.R. hat Schwartz die Stadt Donzdorf mit ihren Ortsteilen in den letzten sechs Jahren bereits kennen- und schätzen gelernt. Jetzt will er seine private Begeisterung für die Stadt, seine Verwaltungs- und Führungserfahrung sowie seinen kommunalpolitischen Gestaltungswillen als Bürgermeister einbringen.
3.2.26
Märklin peilt beim Umsatz Sprung über die 120-Millionen-Grenze an
Göppingen. Der Modelleisenbahnhersteller Märklin hat durch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein herausforderndes Geschäftsjahr erlebt. Dennoch hält sich das Unternehmen stabil im Gleis. „Das Hobby Modelleisenbahn ist nach wie vor beliebt“, so Florian Sieber, Geschäftsführender Gesellschafter von Märklin, „doch spüren wir die Kaufzurückhaltung beim Kunden, der auch durch die wirtschaftliche Situation seine Ausgaben sorgsamer plant“.
Die Umsätze betrugen im Geschäftsjahr 2024/2025 119,2 Millionen Euro. „Die Entwicklungen für das laufende Geschäftsjahr sehen wir mit 120,5 Millionen Euro wieder etwas optimistischer, auch durch gute strategische Fertigungsplanung unserer Werke in Göppingen und Györ.“
Märklin investierte im Jahr 2025 in die Entwicklung zahlreicher Neuheiten. Weitere Investitionen verteilten sich auf folgende Projekte des Unternehmens: Im Werk Göppingen wuerde in ein neues CNC-Bearbeitungszentrum investiert, in eine CNC-Senk-Erodiermaschine, in eine neue Anlagentechnologie für den Galvanikbereich und in eine neue IT und ein Produktinformationsmanagementsystem
Im Werk Ungarn gibt es eine neue CNC-Fräsmaschine, es gab eine Investition in neue CNC-Farbgebungsmaschinen einschließlich neuer Digitaldrucker für die Farbgebung, sowie eine neue Heizung in Luft-Wärmepumpen-Technologie für drei Montagehallen
„Märklin rockt die Schiene“ – unter diesem Motto lief im vergangenen Jahr die erste Märklin Kooperation mit einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten: „AC/DC prägt seit Jahrzehnten die Musikwelt mit ihrem unverwechselbaren Heavy Metal-Sound. Das Highlight im Märklin Sortiment, eine limitierte, von der Black ICE World Tour inspirierte Lok, war schnell ausverkauft. „Hier erreichten wir erfolgreich Neukunden, was sich auch auf dem legendären Wacken Open Air zeigte, an dem Märklin im Sommer erstmals in der exklusiven United Area vertreten war“, so Florian Sieber. Auch weitere Neukundengewinnungsmaßnahmen durch die Märklin Weihnachts- und Winterkampagne zeigten eine positive Resonanz.
3.2.26
Land greift Gemeinden mit zehn Millionen Euro unter die Arme
Kreis Göppingen. Zehn Millionen Euro fließen in diesem Jahr aus dem Städtebauförderprogramm des Landes in den Wahlkreis Göppingen. Hiervon erhält die Stadt Göppingen weitere 1,2 Millionen Euro für das Boehringer Areal. Ebersbach erhält 800.000 Euro für das laufende Erneuerungsgebiet Stuttgarter Straße / Hauptstraße. Ebenfalls 800.000 Euro fließen nach Eislingen für das Erneuerungsgebiet Stadtmitte. Zudem werden die Erneuerungsgebiete Zentrum Nord in Reichenbach an der Fils mit 700.000 Euro, Ortsmitte II in Wangen mit 400.000 Euro und Unterdorf III in Rechberghausen mit 300.000 Euro unterstützt.
Böhmenkirch erhält für den Ortskern 400.000 Euro, Dürnau für Sanierungsmaßnahmen in der Ortsmitte 500. 000 Euro. Zwei Millionen Euro gehen nach Geislingen für das Gebiet zwischen Bahnhof und B 10, Gingen bekommt 700 000 Euro für die Neuentwicklung auf dem Buchsteiner-Areal und 800. 000 Euro für den Bereich Ortsmitte/B10. 900. 000 Euro gehen nach Schlat für die Ortskerngestaltung und nach Wiesensteig gehen 500. 000 Euro.
3.2.26
Straße beim Krettenhof gesperrt
Göppingen/Birenbach. Wegen notwendiger Baumfällarbeiten entlang der Verbindungsstraße zwischen Bartenbach und dem Krettenhof muss die Straße von Montag, 9. Februar, bis Freitag, 13. Februar, voll gesperrt werden. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Während dieses Zeitraums ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
3.2.26
Stipendien sollen junge Ärzte in Ostalbkreis locken
Ostalbkreis. Um junge Ärzte frühzeitig für die Region zu gewinnen und für eine Tätigkeit im ländlichen Raum zu begeistern, bieten der Ostalbkreis und die Kliniken Ostalb gkAöR Medizinstudenten eine finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien an. Hierbei stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung.
Die erste Fördermöglichkeit des Landratsamts Ostalbkreis richtet sich an Studenten der Humanmedizin ab dem 5. Semester. Sie erhalten eine monatliche Unterstützung von 500 Euro für maximal 36 Monate. Die zweite Möglichkeit richtet sich speziell an Studenten, die ihr Medizinstudium im europäischen Ausland oder in der Schweiz absolvieren. Hier unterstützt der Ostalbkreis bereits ab dem ersten Semester mit bis zu 4.000 Euro pro Semester zur Finanzierung der Studiengebühren. Als dritte Fördermöglichkeit besteht eine gesonderte Förderung für das Praktische Jahr (PJ). Wer dieses ab dem 11. Semester in einem Klinikum oder einer Praxis im Ostalbkreis absolviert, kann eine monatliche Förderung von 1.000 Euro für eine Dauer von bis zu zwei Semestern erhalten.
Im Gegenzug zur Förderung erklären sich die Studenten bereit, nach der Approbation ihre Facharztausbildung in der Allgemeinmedizin oder Inneren Medizin in der Region zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung verpflichten sich die Stipendiaten, für einen bestimmten Zeitraum als Hausarzt im Ostalbkreis tätig zu werden. Die Dauer der vertraglichen Bindung richtet sich nach der Länge der individuellen Förderphase.
Die vierte Fördermöglichkeit, ausgehend von den Kliniken Ostalb, richtet sich an Studenten der Humanmedizin ebenfalls ab dem 5. Semester. Stipendiaten erhalten eine Vergütung von monatlich 500 Euro für die Dauer von maximal drei Jahren. Nach Abschluss des Studiums erhalten die Stipendiaten eine Stelle als Arzt in Weiterbildung entsprechend des Wunschbereichs in den Kliniken Ostalb. Im Gegenzug verpflichten sich diese,nach dem Praktischen Jahr eine Beschäftigung für den Zeitraum der erhaltenen Förderung in den Kliniken Ostalb aufzunehmen.
Weitere Informationen und Kontakt:Stipendienprogramme des Landratsamts Ostalbkreis Geschäftsbereich Gesundheit, Telefon: 07361 503-2085, E-Mail:
3.2.26
Hunde fallen 52-Jährige an
Göppingen. Am Montag attackierten drei Hunde eine 52-Jährige in Göppingen. Gegen 7 Uhr war die 52-Jährige mit ihren zwei Hunden in Holzheim unterwegs. In der Karl-Weber-Straße begegnete ihr eine Hundehalterin mit drei Staffordshire Terriern. Die Unbekannte verlor wohl die Kontrolle über ihre drei Hunde und die Tiere rissen sich los. Dann fielen die Hunde die 52-Jährige an. Dabei stürzte die Frau zu Boden und erlitt durch einen der Hunde einen Biss in den rechten Unterarm. Anschließend brachte die bislang unbekannte Hundehalterin ihre drei Terrier unter Kontrolle und lief weiter. Die Polizei Göppingen hat nun die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzungen zur bislang noch unbekannten Hundehalterin aufgenommen.
3.2.26
Zwei Verletzte und 50 000 Euro Schaden
Adelberg. Hoher Sachschaden und zwei Verletzte sind das Resultat eines Unfalls am Montag, der ssich kurz nach 16 Uhr ereignete. Eine 61-Jährige fuhr mit ihrem Wagen in der Schorndorfer Straße und bog nach links auf die L1147 in Richtung Rechberghausen ab. Von links kam der vorfahrtsberechtigte 46-Jährige in seinem Fahrzeug. Im Einmündungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Bei dem Unfall erlitt die Unfallverursacherin schwere, der 46-Jährige leichte Verletzungen. Beide kamen in Krankenhäuser. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
3.26
Ohne Führerschein mit Porsche unterwegs
Göppingen. Am Montag stoppte die Polizei einen 32-jährigen Porsche Fahrer an der Kreuzung Lessingstraße / Jebenhäuser Straße. Als der 32-jährige Fahrer das Polizeifahrzeug erblickte, stoppte er ruckartig. Danach bog er schnell ab und versuchte mit erhöhter Geschwindigkeit weiter zu fahren. Die Polizisten stoppten den Porsche. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Mann keinen Führerschein besaß. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 32-Jährige keine Erlaubnis vom Besitzer zum Fahren des Autos hatte.
3.2.26
Die Notrufnummer 112 sollte jeder kennen
Eislingen. Das Wählen des Notrufs 112 kann Leben retten. Doch etwa jeder Fünfte in Deutschland kennt die europaweite Notrufnummer 112 nicht oder ist sich unsicher – eine gefährliche Wissenslücke. Um die Nummer bekannter zu machen, findet deshalb jährlich am 11.2. der europaweite Notruftag statt.
Wenn eine akute Notfallsituation vorliegt, wie schwere Verletzungen, Brände und Unfälle, dann sollte man den Notruf wählen. „Die 112 ist die Nummer für schnelle, zuverlässige und qualifizierte Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdiensten“, sagt der Eislinger Feuerwehrkommandant Mario Feller. „Ein Notruf kann Leben retten. In ganz Europa ist das unter der einheitlichen Nummer 112 möglich.“ Es ist wichtig, dass alle – ob jung oder alt – die Nummer kennen, um im Notfall Hilfe rufen zu können. Dabei braucht niemand Angst haben, etwas falsch zu machen. Die Freiwillige Feuerwehr Eislingen gibt Tipps und Hinweise für das Absetzen eines Notrufs. „Niemand muss sich einen Fragekatalog oder Merksätze einprägen, um einen Notruf am Telefon absetzen zu können“, erklärt
Feuerwehrkommandant Mario Feller „Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Die einfache Devise: Dran bleiben!“. Je nach Situation erhält man auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun sollte.
Wichtige Fakten werden am Telefon abgefragt: Wo ist der Notfallort? Was ist passiert? Warten auf Rückfragen. Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet. Abhängig vom jeweiligen nationalen System für Bevölkerungsschutz kommt der Notruf in den meisten Ländern bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch und in Grenznähe auch die Sprache des Nachbarlandes.
3.2.26
Ortsdurchfahrt Weiler gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Sonntag, 8. Februar wird die Ortsdurchfahrt Weiler in den Bergen von 12 Uhr bis voraussichtlich 20 Uhr für den gesamten Verkehr voll gesperrt. Grund hierfür ist ein Faschingsumzug. Da der Verkehr innerorts nicht umgeleitet werden kann, werden die Verkehrsteilnehmer gebeten Weiler großräumig zu umfahren.
3.2.26
Funkenflug führt zu Feuerwehreinsatz
Göppingen. Am Montag kam es in einer Schreinerei in der Adolf-Safft-Straße in Göppingen zu > einer starken Rauchentwicklung. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es wohl an einer Säge zu einem Funkenflug, der in eine Absauganlage gelangte. Dort entzündeten sich wohl Sägespäne, was zu einer schlagartigen starken Rauchentwicklung bzw, einem Feuer führte. Die Mitarbeiter verließen alle unverletzt das Gebäude. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Eine Schadenshöhe ist der Polizei nicht bekannt.
3.2.26
Öffnungszeiten beim Landratsamt an den närrischen Tagen
Ostalbkreis. Am Donnerstag, 12. Februar ist das Landratsamt Ostalbkreis in der Stuttgarter Straße 41 in Aalen wegen einer internen Veranstaltung ab 11 Uhr geschlossen. Die Kfz-Zulassungsstelle und auch die Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheinstelle) in dieser Dienststelle haben an diesem Tag abweichend von den üblichen Öffnungszeiten von 7. 30 bis 11 Uhr geöffnet. Alle anderen Dienststellen der Landkreisverwaltung in Aalen, Ellwangen, Bopfingen und Schwäbisch Gmünd haben wie üblich geöffnet. - Am Dienstag, 17. Februar (Faschingsdienstag) haben alle Dienststellen der Landkreisverwaltung ab 11.45 Uhr geschlossen. Abweichend hiervon schließen die Kfz-Zulassungsstellen und die Fahrerlaubnisbehörden (Führerscheinstellen) in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Bopfingen bereits um 11 Uhr.
3.2.26
Mann nicht mehr fahrtauglich
Geislingen. Am Sonntag war ein 27-Jähriger bei Geislingen in Schlangenlinien unterwegs. Gegen 23.30 Uhr fuhr der 27-Jährige mit seinem Pkw auf der B10 in Richtung Ulm. Eine Polizeistreife konnte bei der Hinterherfahrt beobachten, dass der Fahrer deutliche Schlangenlinien fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann Drogen konsumiert hatte. Ein Vortest bestätigte den Verdacht. Der 27-Jährige musste mit in ein Krankenhaus, um eine Blutprobe abzugeben. Die Polizeistreife untersagte dem Fahrer die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Diese prüft weitere Maßnahmen gegen den Mann.
2.2.26
Reha-Klinik feiert gelungene Erweiterung: 21 moderne Patientenzimmer

Offizielle Einweihungsfeier in Bad Boll: Rudolf Schnauhuber (Geschäftsführer der Christophsbad-Klinikgruppe), Dr.
Christoph Kaiser (Chefarzt der Rehaklinik Bad Boll), Birgit Kälbling (Geschäftsführerin der Rehaklinik Bad Boll), Peter Welz
(Architekturbüro fai architekten), Ann Kathrin Traub (zukünftige Bürgermeisterin der Gemeinde Bad Boll), Fritz-Jürgen Heckmann
(Verwaltungsratsvorsitzender der Christophsbad Klinikgruppe), Ministerin Nicole Razavi, Landrat Markus Möller und der
stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Bad Boll, Rainer Staib ( von links). Foto: Christophsbad
Bad Boll. Der Gelbe Flügel in der Rehaklinik Bad Boll, eine Einrichtung der Christophsbad Klinikgruppe, ist erfolgreich aufgestockt und eröffnet worden. Rund 120 Gäste feierten diesen bedeutenden Meilenstein im königlichen Festsaal. Die gmusikalische Begleitung zweier Nachwuchs-Cellisten verlieh dem Abend einen festlichen Glanz.
Zu den Ehrengästen zählten die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi (CDU), Landrat Markus Möller, der stellvertretende Bürgermeister Rainer Staib, sowie die künftige Bürgermeisterin Ann Kathrin Traub. Ebenfalls anwesend waren: Fritz-Jürgen Heckmann, Verwaltungsratsvorsitzender der Christophsbad Klinikgruppe, Dr. Jörg Nübling, Geschäftsführer der Christophsbad Göppingen Dr. Landerer & Söhne GmbH, weitere Mitglieder des Verwaltungsrats der Christophsbad Klinikgruppe sowie Rudolf Schnauhuber, Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Birgit Kälbling, Geschäftsführerin der Rehaklinik Bad Boll und Rehaklinik-Chefarzt Dr. Christoph Kaiser.
In ihren Grußworten unterstrichen die Redner die große Bedeutung der baulichen Erweiterung für die Region und die nachhaltige Weiterentwicklung der medizinischen und rehabilitativen Versorgung. Fritz-Jürgen Heckmann zeigte sich erfreut, „dass die Rehaklinik nun einen wunderschönen Neubau hat, der unter Einhaltung des Finanzrahmens erstellt werden konnte“. Frau Kälbling sprach dabei einen besonderen Dank an alle Handwerker sowie alle Mitarbeiter aus, die die Bauphase mit hohem Engagement begleitet und den reibungslosen Ablauf ermöglicht hatten.
Mit der Aufstockung des Bettenhauses wurden 21 moderne Patientenzimmer geschaffen, die den Rehabilitanden künftig ein noch komfortableres Umfeld bieten. Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2024 und konnten planmäßig umgesetzt werden – ohne Einschränkung des laufenden Klinikbetriebs. Die baurechtliche Abnahme der zusätzlichen Zimmer erfolgte am 15. Januar 2026 – bereits zwei Stunden später konnten die ersten Patienten in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen werden.
Chefarzt Dr. Kaiser betonte die strategische Bedeutung der Erweiterung: „Die Aufstockung ist ein wichtiger Schritt, um unseren Rehabilitanden die bestmögliche Versorgung zu bieten. Die neuen Räumlichkeiten steigern nicht nur den Komfort, sondern schaffen auch die Voraussetzungen für zukünftige Leistungsangebote.“ Im Zuge der Erweiterung ist unter anderem auch der Aufbau einer Komfortstation vorgesehen.
Die Rehaklinik Bad Boll bietet bereits heute ein breites Spektrum an Leistungen, darunter ambulante und stationäre Rehabilitation sowie das Präventionsprogramm RV Fit. Diese Angebote sollen auch künftig gesichert, weiterentwickelt und ausgebaut werden, um den steigenden Anforderungen in der rehabilitativen Versorgung gerecht zu werden.
2.2.26
Feuerwehrleute über 3300 Stunden im Einsatz
Schwäbisch Gmünd. Bilanz über ein arbeitsintensives und abwechslungsreiches Jahr mit Einsätzen, Übungen, Übungsfahrten, Brandsicherheitswachen zog die Innenstadt-Feuerwehr von Schwäbisch Gmünd. 2025 war die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gesunken, dafür stiegen die Zahlen bei den sonstigen Diensten, 63 Übungen, 116 Übungsfahrten, 79 Brandsicherheitswachen und vier Bereitschaftsdienste wurden 2025 durchgeführt. Die Einsätze gliedern sich auf in 61 Brandeinsätze und 132 Alarme durch Brandmeldeanlagen. Im Bereich der technischen Hilfeleistung rückte die Abteilung Innenstadt zu drei Verkehrsunfällen, 54 Türöffnungen und zu 61 sonstigen Einsätzen wie Tierrettung und Unterstützung des Rettungsdienstes aus. Zwölf Gefahrguteinsätze wie zum Beispiel auslaufender Kraftstoff, 14 Überlandhilfen und weitere 31 sonstige Einsätze wurden von der Abteilung souverän abgearbeitet.
Ebenso wurde zusätzlich zu den Einsätzen 63 Übungen absolviert, um in jeder sich bietenden Einsatzlage kompetente, schnelle und professionelle Hilfe leisten zu können.
Von den Fahrern der Einsatzfahrzeuge wurden 116 Übungsfahrten durchgeführt um die Fahrzeuge immer in allen Verkehrssituationen sicher zu beherrschen und alle darin vorhandenen Geräte bedienen zu können, dies ist Voraussetzung für einen reibungslosen Einsatz.
In Summe wurden 2025 im Ehrenamt 3382 Stunden Einsatzdienst sowie 4691 Stunden Übungsdienst geleistet. 79 Brandsicherheitswachen im Congress-Centrum Stadtgarten, wurden bei Veranstaltungen aller Art durchgeführt. Im Bereich Fortbildung nahmen die Wehrleute an den verschiedensten Lehrgängen auf Kreisebene oder an der Landesfeuerwehrschule teil. Mit den Familien wurde in den Sommerferien das traditionelle Hoffest veranstaltet sowie im Oktober ein Halb-Tagesausflug mit Stadtführungen in der Gmünder Innenstadt durchgeführt.
Jugendfeuerwehrwart Dominik Barth berichtete von einem spannenden Jahr für die 16 Jungs und sieben Mädchen der Jugendfeuerwehr. An den Dienstabenden wurde die Feuerwehrtechnik mit Spaß und Spiel vermittelt, Höhepunkt war der sogenannte „Berufsfeuerwehrtag“ an dem die Jugendlichen eine 24h-Schicht im Florian mit einigen Einsätzen absolvierten. Weitere Events waren die Teilnahme an der Landschaftsputzede, beim Kreisfeuerwehrtag in Waldstetten und bei der Hauptübung der Einsatzabteilung mit anschließendem Kameradschaftsabend.
Kommandant Uwe Schubert konnte folgende Feuerwehrleute befördern: Svenja Fuchs und Isabell Polat zu Feuerwehrfrauen, Timo Beck und Max Jaenke zu Feuerwehrmännern, Sina Schamberger zur Oberfeuerwehrfrau, Fotios Datsiadis und Paul Stifani zu Oberfeuerwehrmänern, Tom Betz, Matthias Jaenke, Philipp Moritz und Valentin Petricevic zu Hauptfeuerwehrmännern, Dennis Fuchs zum Löschmeister und Richard Haas zum Hauptlöschmeister. Kreisjugendwart Daniel Maier konnte mit der der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg in Silber Yasemin Vogt, Dennis Fuchs und Nico Fuchs für ihr außerordentliches Engagement in der Jugendfeuerwehr ehren.
2.2.26
Kinderkleiderbasar abgesagt
Geislingen. Der Frühjahrs-Kinderkleiderbasar im Mehrgenerationenhaus (MGH) Geislingen fällt aus. „Wir bedauern dies sehr“, erklärt Christine Pfundtner vom Team des MGH. „Durch personelle Veränderungen und den Weggang mehrerer Kolleginnen können wir die Organisation des Basars aktuell leider nicht stemmen.“ Gleichzeitig richtet das Mehrgenerationenhaus den Blick nach vorne: Ziel ist es, den Kinderkleiderbasar im Herbst 2026 wieder stattfinden zu lassen. Das MGH freut sich daher über Unterstützung: Wer Interesse hat, die Organisation und Durchführung eines Kinderkleiderbasars auf Honorarbasis zu begleiten, ist eingeladen.
2.2.26
Kirchheim schließt die Stadthalle erneut
Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hat die Stadthalle mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres erneut geschlossen. Anlass ist das Ergebnis einer freiwillig veranlassten Schadstoffmessung Ende Januar, die die Stadtverwaltung zusätzlich durchführen ließ, um sicherzustellen, dass auch im laufenden Betrieb die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden.
Die Messung hat ergeben, dass diese Grenzwerte überschritten wurden. Die Stadt reagiert darauf konsequent und schließt die Halle ab sofort: „Ich finde es äußerst bedauerlich, dass nach so kurzer Zeit eine erneute Schließung erforderlich ist. Der Gesundheitsschutz hat für uns jedoch oberste Priorität und lässt keine Kompromisse zu. “, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.
Im Dezember war im Rahmen der nach einer Asbestsanierung gesetzlich vorgeschriebenen Schadstoffmessung festgestellt worden, dass Grenzwerte eingehalten werden. Auf dieser Grundlage wurde die Stadthalle im Januar wieder geöffnet. Die nun zusätzliche und freiwillig durchgeführte Messung im Probebetrieb hat jedoch zu einem anderen Ergebnis geführt. Deshalb hat die Stadt die Stadthalle erneut geschlossen Veranstaltungen, die in der Stadthalle vorgesehen waren, werden - soweit dies möglich ist - in alternative Veranstaltungsräumlichkeiten verlegt. Die Besucher der Veranstaltungen werden rechtzeitig über den jeweiligen Ortswechsel informiert – über die Veranstalter selbst, aber auch über die Internetseite der Stadt Kirchheim unter Teck.
2.2.26
Sportliche Ostalb spielt 80 000 Euro an Spenden ein
Ostalbkreis. Bereits zum 20. Mal lief in der vorletzten Juliwoche die Aktion „Die Ostalb läuft und schwimmt!“. Wie erfolgreich die letztjährige Aktion war, präsentierte Weber jetzt im Aalener Landratsamt den Projektpartnern und dankte allen Aktiven und Spendern. So nahmen 112 Schulen und Kitas teil, diese Rekordzahl war zuletzt im Jahr 2015 erreicht worden. 10.818 Kinder- und Jugendliche haben sich dabei 324.540 Minuten lang bewegt, und so konnte die Aktion insgesamt eine Summe von 80.000 Euro einspielen.
Der Spendenscheck geht wie in den Vorjahren wieder an den Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser. Damit können die Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche, die von einer lebensbegrenzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung betroffen sind, und ihre Familien fortgeführt werden.
In den vergangenen 20 Jahren kamen bereits über 926.000 Euro an Spenden zusammen, die großteils an den Kinder- und Jugendhospizdienst, jeweils einmalig aber auch an die Welthungerhilfe und die Jose-Carreras-Stiftung gingen. Mit der diesjährigen Aktion, die vom 20. bis 25. Juli stattfinden wird, könnte die Millionen-Marke geknackt werde.
2.2.26
Landkreis weiter auf Krisen vorbereiten
Ostalbkreis. Wie ist der Ostalbkreis auf Krisen vorbereitet, und was können Bürgerinnen und Bürger selbst zur Resilienz beitragen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer gut besuchten Informationsveranstaltung des Landratsamts Ostalbkreis im Rahmen des Studium Regionale in der Aula der Hochschule Aalen. Der Hörsaal war voll besetzt – ein deutliches Zeichen für das hohe Interesse der Bevölkerung am Thema.
Frank Abele vom Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts erläuterte stellvertretend für den verhinderten Kreisbrandmeister Andreas Straub eingangs zentrale Begriffe: Was ist eine Katastrophe? Wann spricht man von einem Krisenfall oder einer außergewöhnlichen Einsatzlage? Anschließend stellte er die Strukturen des Katastrophenschutzes im Ostalbkreis vor und erläuterte, wie der Feuerwehrführungsstab und der Verwaltungsstab des Landratsamts im Ereignisfall zusammenarbeiten, wie die Zuständigkeiten geregelt sind und Abläufe ineinandergreifen.
Als untere Katastrophenschutzbehörde ist das Landratsamt für die vorsorgliche Planung der Katastrophenbekämpfung sowie die Durchführung von entsprechenden Übungen zuständig. Eine solche hatte mit dem Führungsstab im Oktober letzten Jahres stattgefunden. Geübt wurde mit Fachberatern und Netze ODR, Szenario war ein flächendeckender Stromausfall im westlichen Ostalbkreis. Im Katastrophenfall selbst leitet und koordiniert das Landratsamt die Katastrophenbekämpfung mit seinem Verwaltungsstab. Die einsatztaktischen Maßnahmen werden von der technischen Einsatzleitung des Landkreises getroffen, die vorwiegend durch den Feuerwehrführungsstab gebildet wird.
Abele betonte, wie wichtig es sei, die Resilienz, also die Widerstandskraft, in der Bevölkerung gegen Krisen zu stärken. Hierfür wurde deutschlandweit einmalig vor vier Jahren mit Fördermitteln des Bundes das Resilienzzentrum in der Landkreisverwaltung eingerichtet. Seitdem hat das Resilienzzentrum sich fachübergreifend darum kümmert, dass sich der Landkreis mit seinen Menschen und Institutionen besser auf mögliche Krisen vorbereiten kann. Dazu gehören Tipps, wie man sich selbst schützen kann und was man tun kann, um zum Beispiel die Folgen eines Hochwassers zu vermindern oder gar zu vermeiden. Oder, wie man sich am besten selbst helfen kann, wenn der Strom länger ausfällt. Auch über gesundheitliche Themen wie Schutz vor Pandemien oder Hilfeleistungen bei medizinischen Notfällen wird mit digitalen Informationsangeboten oder Veranstaltungen vor Ort informiert.
Anhand der Hochwasserlage im Ostalbkreis im Juni 2024 und der Corona-Pandemie zeigte Frank Abele dann anschaulich, wie die Theorie in der Praxis umgesetzt wird: vom Handeln der Bevölkerung über die Koordination in den Kommunen und im Landkreis bis hin zur Zusammenarbeit mit Land und Bund. Darüber hinaus informierte er über die verschiedenen Bevölkerungswarnsysteme wie etwa Warn-Apps, Cell Broadcast oder auch Sirenen.
Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte, fachlich fundierte Diskussion mit den Gästen. Viele Fragen bezogen sich auf Schutzräume, die Verteilung von Jodtabletten, den Hochwasserschutz sowie allgemeine Aspekte des Katastrophenschutzes im Ostalbkreis.
2.2.26
Marius Hick im Amt bestätigt
Gingen. Die Bürgermeisterwahl in Gingen ist entschieden. Amtsinhaber Marius Hick, der ohne Gegenkandidat ins Rennen gegangen war, erhielt bei einer Wahlbeteiligung von 40,7 Prozent 973 Stimmen oder 74 Prozent. Überraschend hoch war der Teil der Wähler, die einen anderen Namen auf den Stimmzettel geschrieben hatten. Das waren 342 Wahlberechtigte oder 26 Prozent. Für Beobachter ist dies ein Beweis der hohen Unzufriedenheit der Gingener mit ihrem Bürgermeister. Hick (CDU) kann nun in seine dritte Amtszeit gehen.
1.2.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen Buxtehude: 32 : 32
Gingen wählt am Sonntag den Bürgermeister
Gingen. In der Gemeinde Gingen/Fils im Kreis Göppingen wird am Sonntag, 1. Februar, ein neuer Bürgermeister gewählt. Einziger Kandidat ist der Ginger Bürgermeister Marius Hick (CDU), der sich um eine dritte Amtszeit bewirbt. Mit einem Wahlergebnis wird gegen 18.30 Uhr gerechnet. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
31.1.26
Crash auf Kreuzung: Zwei Verletzte
Schwäbisch Gmünd. Am Freitag gegen 22.15 Uhr kam es an der Kreuzung Deinbacher Straße / An der Stauferklinik in Gmünd zu einem Unfall zwei Pkw. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Eine 57-jährige hatte einen Wagen eines 38-jährigen Mannes übersehen, der Vorfahrt hatte. Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt rund 10500 Euro.
31.1.26
Landratsamt-Parkplatz nur über Parkhaus zu erreichen
Kreis Göppingen. Anfang Februar sollte der neu gestaltete Außenparkplatz hinter dem Landratsamt eröffnet werden. Die Baumaßnahmen wurden pünktlich abgeschlossen. Jetzt wurde dem Landratsamt mitgeteilt, dass sich die Inbetriebnahme der erforderlichen Schrankenanlage durch den Hersteller verzögert. Somit sind die Parkplätze im Außenbereich zwar nutzbar, können jedoch bis auf Weiteres ausschließlich über die Zufahrt zum Parkhaus des Landratsamtes in der Schulerburgstraße erreicht werden. Vom neu gestalteten Außenbereich aus kann das Hauptgebäude weiterhin ausschließlich über den Eingang zum Neu-/Erweiterungsbau des Landratsamtes (Bauteil C) betreten werden. Die Fußwege vom neuen Besucherparkplatz zur Lorcher Straße, zur Eberhardstraße und zu den Dienststellen Jugendgerichtshilfe und Adoptionen sind ab Montag, 2. Februar, wieder begehbar.
31.1.26
Arbeitslosenquote steigt im Kreis Göppingen auf 5,7 Prozent
Kreis Göppingen/Esslingen. Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen im Januar deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer um 1 453 Personen oder 6,7 Prozent auf 23 165 gestiegen. Gegenüber Januar 2025 waren 2 223 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 10,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,1 Prozent (Januar 2025: 4,6 Prozent), im Kreis Göppingen auf 5,7 Prozent.
„Das neue Jahr startet mit einem kräftigen Plus bei der Arbeitslosigkeit und einem weiteren Rückgang bei den Arbeitsstellen hin zu einem sehr niedrigen Niveau. Zuletzt hatten wir im Jahr 2010 so wenige Arbeitsstellen für unsere Vermittlungsarbeit im Angebot wie jetzt. Die Zahlen spiegeln nun mehr und mehr, wie sehr die Wirtschaft und die Unternehmen unter Druck sind. Der Wintereinbruch in dieser Woche passt in gewisser Weise zum spürbar angespannten Arbeitsmarkt. Wintereinbruch auch auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen.
„Im Januar haben sich diejenigen bei der Arbeitsagentur gemeldet und zählen nun in der Statistik, deren Vertrag zum Jahresende auslief oder die eine Kündigung bekommen haben. Kommen sie aus der Industrie, wo gerade vermehrt entlassen wird, ist es schwierig, sie auch wieder dorthin zu vermitteln. Eine Beschäftigung ist eher in anderen Bereichen realisierbar, in denen Personal gesucht wird. Das erfordert aber Flexibilität und Mut, und zwar auf der Seite der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber. Und oft braucht es auch eine berufliche Qualifizierung. Wir unterstützen bei der alternativen Berufsplanung beispielsweise mit unseren Jobmessen in beiden Landkreisen“, betont Käppel. Die nächste Messe mit Chancen auf Beschäftigung findet am 16. April in Esslingen statt.
Im Landkreis Göppingen waren im Januar insgesamt 8 314 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 545 Personen mehr (plus 7,0 Prozent) als im Dezember, und 826 (plus 11,0 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,7 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,1 Prozent.
31.1.26
Kreistag stimmt für den Abriss der alten Klinik am Eichert
Kreis Göppingen. Der Kreistag von Göppingen hat am Freitag zum sechsten Mal den Abriss der alten Klinik am Eichert beschlossen. Voraus ging im Plenum eine mehrstündige Debatte. Letztlich ließ sich die Mehrheit vom so genannten Faktencheck der Kommunalentwicklung (KE), einer Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, überzeugen. Diese hatte den Abriss empfohlen. Diesem Ergebnis hatte sich die Kreisverwaltung angeschlossen. Mit 38 Ja-Stimmen und 25 Nein-Stimmen votierten die Kreisräte am Ende für den Klinik-Abriss.
Vor der Abstimmung hatten Vertreter der KE ihren Faktencheck erläutert. In diesem waren die bisher bekannten Argumente für einen Abriss aufgeführt, aber nicht neu bewertet. Vielmehr führten diese zur abschließenden Betrachtung der Immobilienexperten, dass mehr Fakten für einen Abriss denn für einen Erhalt sprechen. Lediglich Umweltaspekte sprächen für den Erhalt des Gebäudes.
Sprecher der Fraktionen blieben weitgehend bei ihren in den vorangegangen Kreistagssitzungen geäußerten Meinungen. Für die CDU bedauerte deren Fraktionssprecher Wolfgang Rapp, dass keine Nachnutzungskonzepte berückschtigt wurden. Die FDP-Fraktion plädierte für eine Nachnutzung der alten Klinik durch den Landkreis mit Unterbringung aller Ämter und neu zu bauenden Kreiseinrichtungen.
Kein Thema in der Kreistagssitzung war, welche Konsequenzen der rund 30 Millionen Euro teure Abbruch der alten Klinik - diverse Unwägbarkeiten nicht mit eingerechnet – für den Kreishaushalt hat. Denn die Kreiskassen sind leer und die Maßnahme müsste mit weiteren Kreditaufnahmen finanziert werden. Beobachter gehen davon aus, dass sich der Beschluss deutlich auf die Entwicklung der künftigen Kreisumlage und auf die Höhe der Gewerbesteuer in den Kreisgemeinden auswirken wird.
30.1.26
Der Kommentar
Abenteuer mit ungewissem Ausgang
Von Rüdiger Gramsch
Die Entscheidung des Kreistag war auch beim sechsten Anlauf deutlich, die alte Klinik am Eichert wird abgerissen. Dabei spielte keine Rolle, dass der von den Immobilienexperten der Kommunalentwicklung vorlegte Faktencheck in weiten Teilen nicht belastbar war und auf falschen Annahmen beruhte. Das Geld spielte auch keine Rolle: Mit dem Beschluss hat sich der Kreistag für die Aufnahme weiterer Kredite von 30 Millionen Euro ausgesprochen ohne der Bevölkerung zu sagen, was das für Konsequenzen für die künftige Finanzpolitik haben wird. Auch die vielen von den Gutachtern zugegebenen Risiken und Probleme wurden weggewischt. Die Kreispolitiker wünschten keine Alternative zum Abriss mehr und wagen das Abenteuer. Die Kosten der Abbrucharbeiten basieren auf Schätzungen und können, wenn es dumm kommt, deutlich höher ausfallen. Dem Klinikbetrieb drohen zudem mehr als 20 000 Lkw-Fahrten (und, lieber Kreisrat Hofelich, hoffentlich kreuzt kein Lkw die Zufahrt der Rettungswagen), wenn das Abbruchmaterial abtransportiert wird, vom damit verbundenen Lärm ganz zu schweigen. Und es stehen Millionenbeträge für Gründungsarbeiten ins Haus, sollte tatsächlich einmal das Alb-Fils-Klinikum auf dem Gelände der bisherigen Klinik erweitert werden. Denn die Untergeschosse der alten Klinik verbleiben im Erdreich und werden mit schieferhaltigem Erdaushub aufgefüllt. Der vom Kreistag abermals bestätigte Abriss ist ein großes Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Wer glaubt, mit der Entscheidung vom Freitag könne man das Thema Klinik-Abriss nun abhaken, der irrt. Es wird schneller wieder auf der Tagesordnung des Kreistags stehen, als manchem heute lieb ist.
30.1.26
Polizei will ab sofort nachts stärker kontrollieren
Göppingen. Aufgrund der Vorfälle der vergangenen Tage in Göppingen weitet das Polizeipräsidium Ulm die polizeilichen Maßnahmen in Göppingen aus. In Ergänzung zu den aktuellen starken Präsenzmaßnahmen und zur weiteren Gefahrenreduzierung in einem bestimmten Bereich in Göppingen für drei Monate, von Montag bis Sonntag in der Zeit von 20 bis 6 Uhr, die Möglichkeit in Kraft gesetzt, u.a. anlassunabhängige Kontrollen durchzuführen. Im Rahmen einer fundierten Gefahrenprognose hat das Polizeipräsidium Ulm den örtlichen Bereich nach rechtlichen Voraussetzungen des Polizeigesetzes
Baden-Württemberg definiert.
Durch die vorgenannte rechtliche Einordnung stehen zusätzliche polizeiliche Eingriffsmaßnahmen mit dem Ziel der Gefahrenabwehr bzw. konkret der Straftatenverhütung zur Verfügung. Die aktuell laufenden polizeilichen Maßnahmen werden daher ab sofort intensiviert und breiter angelegt. Wichtig ist dabei die sichtbare Erhöhung der Präsenz der Polizei. Dabei wird das Polizeipräsidium Ulm auch durch Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt.
Ziel ist es weiterhin, mit den aufeinander abgestimmten Maßnahmen das Sicherheitsgefühl der Bürger der Stadt Göppingen zu stärken. Das Polizeipräsidium Ulm steht hierbei in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Göppingen. Der festgelegte Bereich umfasst: "Mörikestraße - Nördliche Ringstraße - Lorcher Straße B297 - Mozartstraße - Reuschstraße - Herrmannstraße - Fußgängerunterführung zur Metzgerstraße - Fußgängerbrücke über die Fils - Fils - Ödeweg - Im Erlenbach bis zur B10 - B10 bis zur Brücke über Heininger Straße - Heininger Straße - Ulmer Straße - Fußgängerunterführung zur Ulmer Straße - Ulmer Straße - Poststraße - Hohenstaufenstraße - Theodor-Heuss - Straße - Mörikestraße".
30.1.26
Auto beim Händler geklaut
Göppingen. In der Nacht auf Donnerstag stahlen Unbekannte in Göppingen einen Opel Vivaro. Der stand im Hof eines Autohändlers in der Straße Am Autohof. Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 3.45 Uhr, begaben sich Unbekannte auf das Grundstück und stahlen auf bislang unbekannte Art und Weise das Auto. Die Täter fuhren in unbekannte Richtung davon. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Wert des Pkw wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Sachdienliche Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter der Tel. 07161/632360 entgegen.
30.1.26
Gehölzpflege am Höhenweg in Manzen
Göppingen. Im Februar wird die Stadt Göppingen in Manzen am Höhenweg das Gehölz zwischen dem Evangelischen Kindergarten Schatzkiste, dem Kinderhaus am Höhenweg und der Wohnbebauung am Weilerbachweg zurückschneiden. Bei den Pflegearbeiten werden auch Bäume gefällt, die nicht mehr verkehrssicher sind und zur Gefahr werden könnten. Gesunde Bäume bleiben erhalten und bilden auch weiterhin den Grundbestand der Grünfläche. Die Fällarbeiten werden mit Sicherungsposten begleitet, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Anlieger werden zeitnah über die Pflegemaßnahmen per Anschreiben informiert.
30.1.26
Museum im Prediger steigert Besucherzahlen
Schwäbisch Gmünd (sv). Vielfalt war für das Gmünder Museum im Prediger nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Publikumsentwicklung 2025 ein wichtiges Stichwort beim Jahrespressegespräch mit Oberbürgermeister Richard Arnold, im Museum im Prediger. Zahlenmäßig als auch im Hinblick auf die Erschließung neuer Besuchergruppen, sowie die Resonanz in den Medien war das Museum in diesem Jahr überaus erfolgreich.
Mit mehr als 26.500 Menschen in den Sonderausstellungen und den Schausammlungen konnten das Museum und die Galerie im Prediger sowie das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik ihre Besucherzahl weiter steigern. Dies lag nicht zuletzt an den über 3.600, oft jüngeren Personen, die sich für die große Sonderausstellung „Wish you were queer“ begeisterten, welche Kurator Dr. Martin Weinzettl in enger Kooperation mit Stadtarchiv, Gmünder Volkshochschule (VHS) und der städtischen Stabsstelle Chancengleichheit sowie der Geschichtswerkstatt „Einhorn sucht Regenbogen“ konzipiert hatte.
Gleich mehrfach berichtete der SWR in Fernsehen und Radio über die Ausstellung und sowohl die im zweiwöchentlichen Takt stattfindenden öffentlichen als auch gebuchte Führungen waren sehr gefragt. Der vom Stadtarchiv herausgegebene Begleitband stieß ebenfalls auf viel Interesse. Die Galerie im Prediger wurde nach einem ruhigeren Jahr 2024 durch die neue Kuratorin Linnea Streit wieder mit frischem Wind und Leben gefüllt. Auch dies spiegelte sich in einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen auf rund 10.300 Personen (2024: 8.800) wider.
Die interaktive Rauminstallation von Justyna Koeke zog Besucherinnen und Besucher jeden Alters in den Bann. Mit der Ausstellung „The Unicorns Made Me Do It“ von sieben internationalen Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hielten neue Medien und Kunstformen, wie Video und Performance, Einzug in den Raum, in dem bisher der Schwerpunkt auf Skulptur gesetzt wurde. Als neues Format wurden After Work Führungen mit einem Glas Sekt eingeführt.
Die Einrichtung einer Museumspädagogik für Kinder, Jugendliche sowie ein Führungs- und Vermittlungsprogramm für Erwachsene erfolgte vor 15 Jahren. Die Pädagogik des Museums vermittelt mit ihrem breitgefächerten Angebot die Geschichte der Stadt von der Urzeit bis heute sowie lokale und überregionale Kunst und damit sämtliche Inhalte des Museums. Das Programm der Museums-Entdecker ist eng mit dem Bildungsplan der Schulen abgestimmt und enthält für Kinder und Jugendliche Führungen und Workshops zu lokaler Geschichte, zum Beispiel zu den Römern oder zum Mittelalter, zu Religionen sowie zu Kunst an einem wichtigen außerschulischen Bildungsort. Auch von Kindergärten oder privat als Kindergeburtstage werden gern Workshops im Museum gebucht.
Im Rahmen der Museums-Füchse werden aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage inzwischen jeden Monat zu einem anderen Thema je drei Gruppen angeboten, im Sommer gibt es ein Ferienprogramm. Insgesamt fanden in der ehrenamtlich getragenen Museumspädagogik, für die der Museumsverein die Materialien finanziert, sage und schreibe 80 Veranstaltungen mit insgesamt 954 Teilnehmenden im Museum statt.
30.1.26
Auf eisglatter Fahrbahn Kontrolle verloren
Gruibingen. Am Donnerstagmorgen fuhr ein 25-Jähriger zu schnell bei Gruibingen. Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr. Der 25-Jährige fuhr mit seinem Wagen auf der linken Spur der A8 in Richtung Stuttgart. Auf Höhe von Gruibingen verlor er wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen einen Pkw. Der 58-Jährige fuhr auf der mittleren Spur. Von diesem wurde der Wagen des 25-Jährien abgewiesen und prallte anschließend gegen die Mittelleitplanke. Den Gesamtschaden an den beiden fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf insgesamt 10.000 Euro.
30.1.26
Acht Kinder im Auto nicht gesichert
Deggingen. Nicht einsichtig war ein Autofahrer am Freitag in Deggingen. Die Polizei Geislingen kontrollierte um 1.50 Uhr einen 35-jährigen Autofahrer in der Königstraße. Dabei stellten die Polizisten fest, dass sich acht Kinder im Alter von 1 bis 13 Jahren ohne jegliche Sicherung in dem Auto befanden. Neben dem 35-jährigen Fahrer befanden sich auch die Eltern der acht Kinder in dem Wagen. Die drei Verantwortlichen zeigten sich gegenüber der Polizei wohl völlig uneinsichtig und amüsierten sich über die Kontrolle. Auch war ihnen bewusst, dass bei elf Insassen eine Sicherung der Personen technisch überhaupt nicht möglich war. Den ukrainischen Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von mindestens 70 Euro und ein Punkt in Flensburg. Nachdem die Weiterfahrt untersagt wurde, entschieden sich die Personen den restlichen Weg nach Hause zu laufen.
30.1.26
Auto brennt aus
Drackenstein. Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand auf der A 8 beim Drackensteiner Hang aus. Dort war das Fahrzeug mit Verbrennermotor eines Autofahrers in Brand geraten und staand wenig später in Vollbrand. Die Feuerwehr Gruibingen war mit drei Fahrzeugen und 13 Personen vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt für den Brand ursächlich gewesen sein. Die Höhe des Schadens muss noch ermittelt werden.
30.1.26
Fußgängerin angefahren
Geislingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Seniorin am Donnerstag bei einem Unfall in Geislingen. Kurz vor 12 Uhr war ein 47-Jähriger mit einem Klein-Lkw in der Kantstraße unterwegs. An der Einmündung zur Stuttgarter Straße überquerte die Seniorin an der Fußgängerfurt bei Grün die Kantstraße. Der Autofahrer achtete wohl nicht auf die Fußgängerin und erfasste die Frau am Bein. Die 71-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in eine Klinik.
30.1.26
Wieder Schüsse in einer Göppinger Gaststätte: Täter entkommen
Göppingen. Am späten Mittwochabend kam es in einer Gaststätte zu einer Schussabgabe durch einen noch unbekannten Täter. Gegen 23.45 Uhr betrat ein Unbekannter ein Restaurant in der Geislinger Straße. Nachdem er die Gaststätte betretren hatte, gab der Mann Schüsse aus einer laut Polizei scharfen Waffe ab. Zur Tatzeit befanden sich mehrere Personen in dem Lokal. Verletzt wurde niemand. Nach der Schussabgabe flüchtete der Unbekannte zu Fuß aus dem Gebäude in Richtung vordere Karlstraße. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Täter. Der blieb bislang jedoch unentdeckt. Die Fahndung nach dem noch flüchtigen Mann dauert derzeit an.
Vor Ort sicherten Spezialisten der Polizei Ulm umfangreiche Spuren im Tatortbereich. Ob die aktuelle Tat im Zusammenhang mit weiteren Taten steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Bei der Kriminalpolizei Ulm wurde die Sonderkommission "Dubai" eingerichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Taten laufen derzeit auf Hochtouren. Auch
ein möglicher Zusammenhang mit Gruppenkonflikten in der Vergangenheit wird derzeit geprüft.
Zur Schussabgabe von Mittwochabend sucht die Polizei nach einem männlichen Täter. Der soll etwa 20 Jahre alt und schlank sein. Er war dunkel gekleidet und maskiert mit einem Schal. Zur Tatzeit trug er eine Jogginghose und eine Kapuze über dem Kopf. Die Kriminalpolizei bittet bei ihren Ermittlungen auch um sachdienliche Hinweise von Zeugen unter Tel. 0731/188-0.
Im gesamten Stadtgebiet wird die Polizeipräsenz ab sofort und bis auf Weiteres sichtbar erhöht. Das Polizeipräsidium Ulm steht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Göppingen, um weitere Maßnahmen abzustimmen. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Bürger der Stadt zu gewährleisten.
29.1.26
Polizei kontrolliert jungen Poser
Göppingen. Am Mittwoch zog die Polizei in Göppingen einen 22-jährigen Poser aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr ließ der junge Mann in der Stuttgarter Straße in Göppingen seinen Motor aufheulen. Eine Polizeistreife aus Göppingen beobachtet kurz darauf, wie der Fahrer seinen weißen Mercedes AMG unnötig beschleunigte, wiederholt den Fahrstreifen wechselte und dabei mehrere Fahrzeuge überholte. Aufgrund seiner aggressiven und lärmenden Fahrweise zogen die Beamten den Mercedes-Fahrer kurz danach zu einer Kontrolle aus dem Verkehr. Bei der Kontrolle zeigte sich der 22-Jährige völlig uneinsichtig. Er musste wiederholt aufgefordert werden, seine Dokumente zur Kontrolle auszuhändigen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass andere Verkehrsteilnehmer durch seine riskante Fahrweise gefährdet wurden, bittet die Polizei Göppingen um Zeugenhinweise unter Tel. 07161/632360.
2.1.26
Stromkasten beschädigt
Salach. Am Mittwoch fuhr ein unbekanntes Fahrzeug gegen einen Stromkasten in Salasch. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch. Zwischen Salach und Bärenbachtal stand an einem Wiesenrand ein Stromkasten. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr wohl beim Rückwärtsfahren ein unbekanntes Fahrzeug gegen den Stromkasten und beschädigte diesen. Das Verursacherfahrzeug dürfe einen Heckschaden haben. Das Polizeirevier Eislingen (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Verursacher.
29.1.26
Frau am Morgen mit 1,5 Promille erwischt
Eislimngen. Mit Alkohol und Drogen wurde eine 40-Jährige am Mittwoch in Eislingen von der Polizei erwischt. Kurz vor 6 Uhr teilte ein Mann der Polizei mit, dass eine Frau in Holzheim alkoholisiert in ihr Fahrzeug gestiegen und damit weggefahren sei.Anhand des bekannten Kennzeichens wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Nur kurze Zeit später konnte der Wagen von einer Polizeistreife in der Leibnizstraße in Eislingen fahrend festgestellt werden. Am Steuer saß eine 40-Jährige. Bei der anschließenden Kontrolle rochen die Beamten Alkohol bei der Fahrerin. Zudem schlug den Beamten der Geruch von Marihuana entgegen. Ein Alkomattest bestätigte den Verdacht. Die Autofahrerin hatte sich mit knapp 1,5 Promille auf den Heimweg gemacht. Deshalb nahm ihr ein Arzt Blut ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun auch zeigen, was für Drogen die 40-Jährige vor der Fahrt konsumiert und wie viel Alkohol sie tatsächlich intus hatte. Ihr Führerschein wurde einbehalten und das Fahrzeug musste sie stehen lassen. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen die Frau.
29.1.26
Jagende Abgordnete bringt Wildbolonese mit
Göppingen. Auch in diesem Jahr band sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer die Schürze um und unterstützte das Helferteam in der Vesperkirche Göppingen tatkräftig bei der Essensausgabe. Dieses Jahr gab es eine Besonderheit: Nachdem sie im letzten Jahr spontan zugesagt hatte, sich als Jägerin mit Wild am Menü zu beteiligen, gab es für die Gäste Wildbolognese. Der Zuspruch war groß und die Gäste schätzten diese besondere Mahlzeit. Dazwischen nahm sich Schweizer auch immer wieder Zeit, mit den Besuchern der Vesperkirche zu sprechen und sich ihre großen und kleinen Sorgen und Nöte anzuhören.
In ihrer Begrüßung dankte Sarah Schweizer dem Verein Haus Linde um Geschäftsführer Wolfgang Baumung und den rund 90 ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement. „Die Vesperkirche bietet in den dunklen Wintermonaten weit mehr als eine warme Mahlzeit. Gerade für viele unserer älteren und alleinstehenden Mitbürger ist das gemeinsame Mittagessen in der Stadtkirche auch Nahrung für die Seele. Ohne Ihren persönlichen Einsatz und die Großzügigkeit der zahlreichen Spender wäre das alles nicht möglich. Dafür Ihnen allen ein herzliches vergelt‘s Gott!“, so die Abgeordnete. 2026 findet die Göppinger Vesperkirche bereits zum 31. Mal statt. Noch bis zum 1. März werden in der Stadtkirche täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr warme Mahlzeiten ausgegeben.
29.1.26
Kurzzeitpflege seit einem Jahr in Betrieb
Geislingen. Die Kurzzeitpflege im Gesundheitszentrum Helfenstein in Geislingen öffnet vor einem Jahr erstmals ihre Türen. Ein Jahr später kann die Einrichtung auf 246 betreute Gäste zurückblicken – und auf eine erste Bilanz ihrer Arbeit.
„Mit unserem Angebot haben wir eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen geschaffen“, betont Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer des Alb-Fil-Klinikums. „Die Kurzzeitpflege bietet nicht nur eine Entlastung für Angehörige, sondern auch ein sehr hohes Betreuungs- und Therapieniveau für die Bewohnerinnen und Bewohner. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen unterstreichen die Bedeutung der Einrichtung und würdigen das Engagement des gesamten Teams. Ein Problem bleibt die unzureichende Finanzierung für das Angebot – die von den Kostenträgern zugebilligten Tagessätze reichen für die anfallenden Kosten nicht aus – damit verbleibt das finanzielle Defizit beim Alb-Fils-Klinikum als Betreiber“.
Ein interprofessionelles Team begleitet die Bewohner individuell. Pflege, Betreuung, Alltagsbegleitung und Physiotherapie fördern Mobilität und soziale Teilhabe, während ein klar strukturierter Tagesablauf Sicherheit und Orientierung gibt. „Unsere Gäste kommen meist in einer Übergangsphase zu uns“, erklärt Einrichtungsleiter Hartmut Hippich. „Die Kurzzeitpflege ermöglicht es ihnen, diese Zeit gut zu überbrücken und individuell auf die weitere Versorgung vorbereitet zu werden. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen wieder in ihr eigenes Zuhause zurückkehren können.“
Die Kurzzeitpflege im Gesundheitszentrum Helfenstein verfügt über 17 Betten, darunter 15 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer für Ehepaare. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die nach einem Aufenthalt im Alb-Fils-Klinikum noch keine Anschlussversorgung haben oder deren häusliches Umfeld noch nicht vorbereitet ist. In begrenztem Umfang stehen die Plätze auch Personen offen, die nicht zuvor Klinikum oder Christophsbad behandelt wurden.
29.1.26
Unternehmen diskutieren mit zwei Ministerinnen ihre Sorgen
Bad Überkingen. „Was nun, Frau Ministerin?“ – unter diesem Titel lud der Bundesverband Der Mittelstand (BVMW). zu einer exklusiven Dialogveranstaltung nach Bad Überkingen ins Bad-Hotel ein. Über 50 Vertreter des regionalen Mittelstands nutzten die Gelegenheit, um mit Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, sowie Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, direkt ins Gespräch zu kommen.
Lothar Lehner, BVMW-Repräsentant für die Landkreise Ostalb, Heidenheim, Rems-Murr,
Göppingen, Reutlingen, Tübingen und den Zollernalbkreis, begrüßte die Gäste und würdigte gleich zu Beginn die Leistungen der beiden Kabinettsmitglieder. In ihrer Keynote analysierte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL die aktuelle wirtschaftliche Lage. Angesichts des dritten Rezessionsjahres in Folge seien deutliche Bremsspuren in der baden-württembergischen Wirtschaft unverkennbar. In der anschließenden Diskussion stand vor allem die Belastung durch bürokratische Einzelregelungen im Mittelpunkt. Die Unternehmer schilderten eindringlich, wie die schiere Vielzahl an Vorschriften den Geschäftsalltag erschwere.
Ein weiteres zentrales Thema war die Finanzierungsproblematik in wirtschaftlich volatilen Zeiten. Die Ministerin bestätigte die Dringlichkeit und berichtete von einem unmittelbar vorangegangenen Treffen mit Spitzenvertretern der Banken, bei dem es explizit um die Sicherstellung der Finanzierung mittelständischer Unternehmen ging.
Bauministerin Nicole Razavi stellte sich den spezifischen Fragen der Teilnehmer und punktete durch lösungsorientierte Ansätze. Das Themenspektrum reichte von konkreten logistischen Problemen – wie einem hinderlichen Halteverbot vor der Ladezone eines Produktionsbetriebs – bis hin zu komplexen Fragestellungen der Fördermittelgesetzgebung. Auch die Arbeits- und Fahrzeitenregelungen im Handwerk sowie baurechtliche Herausforderungen im Kontext des Artenschutzes wurden intensiv debattiert. Razavi betonte dabei immer wieder die Bedeutung des Bürokratieabbaus für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land. Sie sagte: „Ich will, dass die Betriebe im Land wieder Luft unter die Flügel bekommen: weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, klare Rahmenbedingungen, mehr Tempo, mehr Freiraum, weniger Kosten. Politik muss möglich machen – und der Wirtschaft die Freiheit lassen, den besten Weg zu finden. Die Bauministerin betonte zudem die zentrale Bedeutung des Bürokratieabbaus im Land. Sie sagte: „Wir werden weiterhin alles auf den Prüfstein stellen, was das Bauen erschwert und verteuert.
29.1.26
Unfall in Donzdorfer Hauptstraße
Donzdorf. Am Mittwoch achtete ein 71-Jähriger in Donzdorf nicht auf den Verkehr. Um 7.38 Uhr wollte der 71-Jährige mit seinem Wagen vom Fahrbahnrand aus in die Hauptstraße in Richtung Süßen einfahren. Dabei übersah er eine vorbeifahrende Autofahrerin. Die 62-Jährige war mit ihrem Pkw in Richtung Süßen unterwegs. Beim Einfahren stießen die Autos zusammen. Beide Fahrzeuge wurden durch die Kollision erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe des Sachschadens an den Fahrzeugen wird mit 18 000 Euro angegeben.
28.1.26
Ehrenamtliche Übersetzer stark nachgefragt
Eislingen. Seit Janua bietet ein ehrenamtlicher Sprachmittlerpool wichtige Unterstützung bei der Verständigung an. Schulen, Kindertageseinrichtungen und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung können die ehrenamtlichen Übersetzer anfragen. Nach wie vor können sich Interessierte als Sprachmitteler bei der Stadt melden und mit ihren Sprachkenntnissen den Pool ergänzen.
„Die erste Schulung mit dem Landratsamt Göppingen und der Stadt Geislingen war ein voller Erfolg“, berichtete Integrationsmanager Güney Timur. Bereits im vergangenen Herbst wurden die ersten Sprachmitteler geschult, um gleich zu Jahresbeginn starten zu können. Wie groß der Bedarf, insbesondere im Bildungsbereich ist, zeigten die ersten Anfragen gleich zum Start des Sprachmittlerpools. Der Sprachmittlerpool unterstützt die Arbeit in den Einrichtungen und ermöglicht eine gleichberechtigte Kommunikation, betont die Integrationsbeauftragte Rebekka Khaliefi und ergänzt, dass der Sprachmittlerpool zudem das ehrenamtliche Engagement fördert.
Die Ehrenamtlichen werden zu Beginn geschult und erhalten für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung. Entstanden ist die Idee des Sprachmittlerpools im Integrationsausschuss, der die Anliegen von Eislingern mit Einwanderungsgeschichte vertritt. Nach wie vor freut sich die Stadt über Anfragen von mehrsprachigen Personen. Nähere Informationen und die benötigten Sprachen finden sich unter www.eislingen.de/sprachmittlerpool sowie persönlich bei der Stadtverwaltung (Kontakt: Güney Timur, Integrationsmanagement, Telefon: 07161/804-145, E-Mail:
28.1.26
Drei Verletzte bei Unfall bei A8-Auffahrt
Aichelberg. Unfall mit drei Verletzten bei Aichelberg. Am Dienstagnachmittag fuhr ein 27-Jähriger an der Anschlussstelle Aichelberg von der A8 ab. Der Fahrer hatte wohl an der Stoppstelle nicht angehalten und wollte nach rechts auf die Holzmader Straße abgebogen. Wie die Polizei weiter berichtet, geriet der 27-Jährige aus bisher unbekannter Ursache auf die Linksabbiegespur, die zur Auffahrt auf die A8 in Richtung Stuttgart führt. Dort war ein Pkw unterwegs. Der wurde von einem 49-Jährigen gelenkt. Die beiden Autos stießen im Einmündungsbereich zusammen. Die beiden Autofahrer und auch der 20-jährige Beifahrer im Wagen des 49-Jährigen zogen sich leichte Verletzungen zu. Die drei kamen mit dem Rettungsdienst in Kliniken. Die Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 30.000 Euro. Auf den 27-Jährigen kommt nun eine Anzeige zu.
28.1.26
Mittelständler erteilen Faktencheck eine Abfuhr
Kreis Göppingen. Harsche Kritik am so genannten Faktencheck mit einer Abriss-Empfehlung der alten Klinik am Eichert kommt vom kommunalen Arbeitskreis der Mittelstandsunion (MIT) im Kreis Göppingen. Für die Unternehmer, die sich mit kommunalpolitischen Fragen beschäftigen, ist die Expertise der vom Kreis damit beauftragten Kommunalentwicklung (KE) nichts weiter als eine Auflistung bislang bekannter Gutachter-Ergebnisse. „Diese sind nicht auf Plausibilität und Richtigkeit geprüft worden, wie man das von Faktencheckern erwarten darf“, hieß es bei einem Treffen.
Das Papier der KE, über das der Kreistag in seiner Sitzung am Freitag befinden soll, nehmen die Mittelständler mit Kopfschütteln zur Kenntnis. Die Hoffnung, dass die Prüfer die seit Jahren zum Teil emotionalen und bestellten Gutachtenaussagen der Vergangenheit unter die Lupe nehmen, habe sich nicht erfüllt. „Stattdessen haben sie nur abgeschrieben“, erklärte die Unternehmerin Susanne Gminder, die zusammen mit Wolfgang Amann den Arbeitskreis leitet. „Im Grunde sind wir heute genau so weit wie vor eineinhalb Jahren“, so der frühere Geislinger Oberbürgermeister.
Punkt für Punkt der KE-Expertise wurde von den Mittelständlern bei ihrem Treffen widerlegt. So werde weiter ungeprüft behauptet, dass bei einem Erhalt des Klinikgebäudes die Geschosszahl reduziert werden müsse, um den Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der neuen Klinik anfliegen zu können. Dieses Argument sei schon vor Jahren als falsch bezeichnet worden, da es ausreiche, den Anflugwinkel leicht zu ändern. Die KE würde zudem das Areal der alten Klinik als Baugrund für eine eventuelle Erweiterung der neuen Klinik bewerten. Es werde jedoch
verschwiegen, dass beim Abriss die drei Untergeschosse des Altbaus im Boden bleiben sollen. Damit würde man aber keinen Baugrund schaffen. Die Entsorgung der Untergeschosse müsse ehrlicherweise mit in die Abbruchkosten eingerechnet werden. Dies sei jedoch nicht geschehen.
Die Liste ungeprüfter Fakten lasse sich leider weiter fortsetzen, so Gminder, die wie ihre Mitstreiter in dem Papier keine Beschlussgrundlage für den Kreistag sieht. Die Unternehmer fordern stattdessen die Landkreisverwaltung einmütig auf, die seit Jahren in der Kritik stehenden gutachterlichen Aussagen unvoreingenommen prüfen zu lassen. Zudem sei es höchste Zeit, dass sich die Landkreisverwaltung aktiv nach potenziellen privaten Investoren umsehe und die Verkaufsabsicht für das Gebäudes bekanntmache. Die Mittelständler sehen sehr wohl Nachnutzungsmöglichkeiten für die alte Klinik, vor allem im Bereich kliniknaher Dienstleistungen und Wohnungen. Zu behaupten, es würde kein Wohnraum im Kreis benötigt, sei ein Schlag gegen die vielen hundert Wohnungssuchenden, die mangels einer Bleibe dem Landkreis den Rücken kehren.
Abschließend verweisen die Unternehmer auf die Kosten des Abrisses. Diese seien bei Bau der Klinik mal mit sieben Millionen angegeben worden, inzwischen liege man bei 30 Millionen. „Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstrange,“ ist sich Wolfgang Amann angesichts der ungeprüften Übernahme der Gutachter-Aussagen sicher. Da die Kreiskassen jedoch leer seien, könnte der Betrag nur durch neue Schulden finanziert werden, was wiederum eine Erhöhung der Kreisumlage zur Folge hätte. Diese solle 2027 ohnehin schon steigen. Eine weitere Erhöhung würde die Kommunen im Kreis noch mehr in ihrem Handlungsspielraum einengen und zu Steuererhöhungen führen, was letztlich fatale Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft – vor allem auf das Handwerk – habe. Die Aufnahme neuer Millionenbeträge auf dem Kreditmarkt sei vor dem Hintergrund gerade erfolgter Streichungen im sozialen Bereich nicht mehr vermittelbar. „Da braucht man sich nicht wundern, dass bei einer solchen Politik sich viele von den Altparteien abwenden,“ hieß es bei dem Treffen.
28.1.26
Sammlung Osten jetzt im Bestand des Stadtarchivs
Schwäbisch Gmünd (sv). Die „Sammlung Osten“ ist offiziell in die Bestände des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd übergegangen. Damit sichert sich die Stadt dauerhaft den Fortbestand eines umfangreichen Konvoluts aus Quellen, Dokumenten und Literatur zur Geschichte der nach 1945 aus Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa geflohenen und vertriebenen Deutschen in Schwäbisch Gmünd.
Mit der offiziellen Übernahme im Barockzimmer des Rathauses, bedankte sich Oberbürgermeister Richard Arnold und Dr. Niklas Konzen, Leiter des Stadtarchives, ausdrücklich bei allen ehrenamtlich Engagierten – insbesondere bei Klaus Rollny und Wilhelm Lienert – für ihren langjährigen Einsatz. Die Sammlung Osten bleibt damit dauerhaft gesichert und steht auch künftigen Generationen als wertvolle Quelle zur Stadtgeschichte zur Verfügung.
Vor rund 80 Jahren erreichten die ersten Vertriebenen die Stadt, der erste Transport kam am 28. Oktober 1945 an, die große Mehrheit folgte 1946. Viele stammten aus den sudetendeutschen Gebieten, andere aus den Regionen jenseits von Oder und Neiße oder aus Ungarn. Ende 1949 machten die Vertriebenen fast ein Drittel der Gmünder Stadtbevölkerung aus. Ihre Ankunft, ihre Integration und ihre Lebenswege sind bis heute ein prägender Teil der Stadtgeschichte und vieler Familienbiografien. Die Sammlung geht auf ein ehrenamtliches Projekt zurück, das 2005 von engagierten Bürgerinnen und Bürgern ins Leben gerufen wurde. Aus der damaligen „Arbeitsgemeinschaft Osten“ entstand 2016 der Verein „Brücke nach Osten“, der seither Träger der Sammlung ist. Ein öffentlicher Aufruf zur Abgabe von Dokumenten, Erinnerungsstücken und Büchern bildete den Grundstein des Bestands, der inzwischen auf rund 105 Regalmeter angewachsen ist. In den vergangenen 16 Jahren hat Klaus Rollny die Sammlung mit großem persönlichem Einsatz geordnet, erfasst und betreut.
Die Stadt stellte frühzeitig Räume im Unipark zur Verfügung und begleitete das Projekt fachlich durch das Stadtarchiv. Die Übernahme der Sammlung wurde 2022 vertraglich vereinbart und ist nun wirksam geworden. In den kommenden Monaten wird die Sammlung in das neue Außenmagazin des Stadtarchivs am Münsterplatz 19 überführt. Die Betreuung begleitet der Vorsitzende des Vereins „Brücke nach Osten“, Wilhelm Lienert. Der Abschluss des Umzugs ist für das Frühjahr geplant.
28.1.26
Von der Straße abgekommen
Schlat. Am Montag kam ein Autofahrer bei Schlat von der Straße ab und erlitt dabei leichte Verletzungen. Kurz vor 19 Uhr war ein 58-Jähriger auf der Kreisstraße zwischen Süßen und Schlat unterwegs. Wohl aus Unachtsamkeit kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Dort kollidierte er mit einem Verkehrsschild und kam anschließend neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Am Auto entstand Totalschaden von etwa 20.000 Euro.
28.1.26
Unfall im Kreuzungsbereich
Geislingen. Unverletzt blieben die Beteiligten bei einem Unfall am Dienstag in Geislingen. Kurz vor 6 Uhr fuhr ein 70-Jährige mit seinem Pkw in der Karlstraße in Richtung Innenstadt. Beim Einfahren in die Eberhardstraße missachtete er die Vorfahrt eines Autos, das in Richtung Amstetten fuhr. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.
28.1.26
Bei Waldkindergarten gewütet
Heiningen. Unbekannte haben am Wochenende Schäden an einem Kindergarten in Heiningen angerichtet. Die Sachschäden wurde am Dienstagfrüh festgestellt. Beim Waldkindergarten Riederwald wurden einen Holztisch, eine Lampe und eine Werkbank bedschäigt. Dann warfen sie ein Vogelhaus um und rissen mehrere bunte Holzspieße aus dem Boden. Die herausgerissenen Holzspieße warfen sie anschließend in den Wald. Der Polizeiposten Heiningen (Tel. 07161/504500) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
28.1.26
Der Opfer des Nationalsozialismus gedacht
Geislingen. Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal „Geschundener Kopf“ auf dem Friedhof Heiligenäcker in Geislingen haben Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia und Altstadtrat Dr. Hansjürgen Gölz der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Das Mahnmal erinnert an die Leiden von mehr als 800 Frauen, die zwischen Juli 1944 und April 1945 im KZ-Außenlager in Geislingen interniert waren. Rund 80 Menschen erwiesen bei der Gedenkveranstaltung den Opfern des Holocaust ihren Respekt und machten deutlich, dass die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachgehalten werden muss. Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia hielt eine Rede zur Bedeutung des Gedenkens, danach erinnerte Dr. Hansjürgen Gölz an das Schicksal des Zwangsarbeiters Jan Budzyn, der 1942 in Weiler von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.
Musikalische Beiträge von Klaus Hoof an der Klarinette sowie Gisela Kohle auf der Tenorflöte schufen einen würdigen Rahmen. Ergänzt wurde die Veranstaltung vom Projektchor der Rätsche mit dem bekannten Lied „Donna, Donna“. Außerdem präsentierte eine Gruppe von Schülern des Michelberg-Gymnasiums einen Beitrag, der das Erinnern auf persönliche Weise erfahrbar machte.
Im Anschluss gingen die Teilnehmer gemeinsam zum Mahnmal „Geschundener Kopf“. Dort legten Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia und Dr. Hansjürgen Gölz gemeinsam mit zwei Schülern einen Kranz nieder. Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligten sich die Anwesenden zudem an der internationalen #WeRemember-Kampagne des Jüdischen Weltkongresses. Mit Schildern und Fotos setzten sie ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und für eine aktive Erinnerungskultur.
28.1.26
Familienstreit: Mann stirbt im Krankenhaus
Reichenbach/Fils. Der 46-jährige Mann, der – wie berichtet - am Sonntagabend seine Frau bei einem familiären Streit in der gemeinsamen Wohnung in Reichenbach gewürgt haben soll und nach einem nachfolgenden Suizidversuch von Rettungskräften reanimiert werden konnte, ist in der Nacht zum Dienstag im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.
27.1.26
Gegen Maier gerutscht und davongefahren
Salach. Ein Mercedes Vito mit rumänischer Zulassung ist am Montag in Salach gegen eine Mauer gerutscht. Wie ein Zeuge der Polizei berichtete, ereignete sich der Unfall
gegen 8 Uhr in der Astrid-Lindgren-Straße. Ein silberfarbiger Mercedes Vito war dort
unterwegs und wollte wenden. Dabei soll der Kombi ins Rutschen geraten und mit der Front gegen die Steinmauer geprallt sein. Ein Mitfahrer im Wagen hätte wohl noch in Richtung des Zeugen gerufen, dass alles in Ordnung sei. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, machte sich der Fahrer vor den Augen des Grundstücksbesitzers aus dem Staub. Der Mercedes fuhr in Richtung Eislingen davon. Eine sofortige Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeug verlief erfolglos. Zurück blieb ein Schaden von rund 800 Euro.
27.1.26
Bläse: Land soll Halbstunden-Takt voll finanzieren
Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich an Landesverkehrsminister Winfried Hermann gewandt und fordert das Land auf, den Kostenbeitrag des Ostalbkreises für den Halbstundentakt auf der Remsbahn zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen zu übernehmen.
Seit Juni 2019 investiert der Ostalbkreis jährlich rund ein Drittel der jährlichen Betriebskosten für zusätzliche Fahrten des Metropolexpress MEX – in Summe inzwischen rund 360.000 Euro, damit auf der Remsbahn ein ergänzender Halbstundentakt zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen verkehrt. Ziel ist eine flexiblere und verbesserte Verkehrsanbindung des Kreises an die Region Stuttgart. Mittlerweile werden die in einer gemeinsamen Vereinbarung für eine vollständige Kostenübernahme des Landes festgelegten Fahrgastzahlen längst erreicht. Deshalb hatte der Landkreis beim Land den Verzicht des Kostenbeitrags beantragt, was von dort allerdings mit Verweis auf fehlende Regionalisierungsmittel abgelehnt worden war.
Vergangene Woche wurde nun bekannt, dass das Land einen dreistelligen Millionenbetrag zur Finanzierung kommunaler Nebenbahnen aus Regionalisierungsmitteln mobilisiert – davon 15 Millionen Euro sogar rückwirkend für 2025.
„Es ist zwar erfreulich, dass das Land den durchgängigen Halbstundentakt des Metropolexpress auf der Remsbahn anerkennt und angesichts der gestiegenen Fahrgastzahlen auch vollumfänglich vom Landesstandard gedeckt sieht. Vor diesem Hintergrund wäre aber eine vollumfängliche Finanzierung der Verkehrsleistung durch das Land angezeigt“, so der Landrat. Aus Sicht des Ostalbkreises sei es in der Öffentlichkeit und im Kreistag nicht länger vermittelbar, dass das Land einerseits die Finanzierung von Verkehren auf Nebenbahnen mit den knappen Regionalisierungsmitteln großzügig ausweitet, andererseits bei einer zentralen Achse des Schienenpersonennahverkehrs im Land – nämlich der Remsbahn – weiterhin auf einen erheblichen Kostenbeitrag des Ostalbkreises bestehe, so Bläse.
27.1.26
Familienstreit: Mann würgt seine Ehefrau
Reichenbach/Fils. Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 46-jährigen Mann der nach derzeitigem Stand der Ermittlungen seine Frau in einem innerfamiliären Streit in einer Wohnung Reichenbach gewürgt haben soll.
Am Sonntag gegen 21.45 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem eine zunächst bewusstlose Frau von einem Familienangehörigen in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden worden war. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Im Haus entdeckten die alarmierten Polizeibeamten auch den 46-jährigen, der zuvor offenbar versucht hatte, sich selbst zu töten. Er konnte reanimiert und nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort in lebensbedrohlichem Zustand vom Rettungsdienst zur intensivmedizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den Hintergründen und zum Ablauf der Auseinandersetzung dauern an.
26.1.26
Schneechaos: Albaufstieg am Sonntagabend gesperrt
Kreis Göppingen. Zwischen Sonntag,19 Uhr, und Montag, 5 Uhr, kam es vor allem im Bereich der A8, Geislinger Steige, Schlater Buckel sowie im nördlichen Alb-Donau-Kreis zu starkem Schneefall. Im Rahmen dessen kam es zu etwas über 50 Verkehrsunfällen. Diese verteilten sich auf die Landkreise wie folgt: Das Polizeipräsidium Ulm schätzt den Gesamtschaden auf über 350.000. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Mehrere Lkw und Autos kamen an verschiedenen Anstiegen nicht mehr weiter und mussten durch das THW freigeschleppt werden. Die A8 in Fahrtrichtung München war zwischen Kirchheim und Aichelberg von 20 Uhr bis Mitternacht voll gesperrt. Ab 0 Uhr konnte eine Spur für Personenwagen freigegeben werden. Durch das THW mussten mehrere Fahrzeuge und Lastwagen den Aichelberg nach oben gezogen werden.
26.1.26
Polizisten angegriffen – Filmaufnahmen gesucht
Göppingen. Zeugen sucht die Polizei nach einem Angriff am Sonntag. Gegen 22.50 Uhr wurden Einsatz- und Rettungskräfte zu einer bewusstlosen Frau in einem Hotel in Pfarrstraße gerufen. Dort befand sich auch der 32-jährige Tatverdächtige. Der verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und griff die Polizisten an. Auch eine 35-Jährige griff die Polizisten an. Dabei wurden zwei Polizisten verletzt. Erst mit Hilfe weiterer Polizeikräfte konnte der 32-Jährige unter Kontrolle gebracht werden. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen. Die angegriffenen Polizisten wurden derart verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden die Angriffe von zahlreichen Personen gefilmt, die sich dann wohl wieder auf ihre Zimmer zurückzogen. Für die weiteren Ermittlungen sucht die Polizei Zeugen. Gerade im Hinblick auf die weiteren Ermittlungen sind die Filmaufnahmen wichtig. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360 zu wenden.
26.1.26
Randalierer attackiert Polizisten
Schorndorf. Ein 38-jähriger Mann hielt sich am Montagmittag zunächst in einer Bäckerei in der Bahnhofstraße in Schorndorf auf und soll dort mehrere Personen beleidigt und herumgeschrien haben. Als die hinzugerufenen Beamten vor Ort eintrafen, war der Mann nicht mehr vor Ort, konnte aber kurz darauf in Winterbach in der Nähe seiner Wohnung angetroffen werden. Da der Mann offensichtlich unter Alkohol- oder Betäubungsmitteleinfluss stand und äußerst aggressiv war, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei beleidigte er die Beamten mehrfach. Als der 38-Jährige im Polizeirevier in die Gewahrsamszelle verbracht wurde, griff er einen der Beamten an und drohte den Polizisten mit dem Tod. Er wurde schließlich in die Gewahrsamszelle eingeliefert und muss nun mit einer Anzeige rechnen.
26.1.26
Betrunken Unfall verursacht
Donzdorf. Gegen zwei geparkte Autos soll am Sonntag ein 23-Jähriger gefahren sein. Gegen 4 Uhr soll der 23-Jährige mit seinem Pkw in der Schlossgartenstraße gefahren sein. Dort soll er gegen zwei geparkte Autos geprallt sein. Laut einem Zeugen kam der mutmaßliche Fahrer zu seinem Auto zurückgelaufen. Der Unfall selbst blieb unbeobachtet. Der 23-Jährige war betrunken. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Eine Blutprobe soll nun den genauen Alkoholgehalt ermitteln. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Fahrereigenschaft aufgenommen. Der Gesamtschaden an den drei Autos wird auf etwa 21.000 Euro geschätzt.
26.1.26
Bei Regionalwettbewerb erfolgreich musiziert
Schwäbisch Gmünd (sv). Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Giengen an der Brenz überzeugten zahlreiche Schüler der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd mit sehr guten bis hervorragenden Ergebnissen.
Bläserkategorien: In den Bläser-Kategorien erspielten sich die Klarinettisten Xuduo Zhou, Malin Kreis, Denise Müller und Lilli Pachler (Klasse Varda) in der Altersgruppe III jeweils 19 Punkte und damit einen 2. Preis. In der Altersgruppe IV wurden Xuduo Zhou, Malin Kreis und Lilli Pachler (Klasse Varda) mit jeweils 18 Punkten ebenfalls mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Bei den Blechbläsern glänzten in AG III die Posaunistinnen und Posaunisten Laura Grimm, Matteo Fritz, Felix Hartig und Wolfgang Menzel (Klasse Hegele) mit jeweils 24 Punkten und einem 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. In der Altersgruppe IB erreichten Moritz Abele (Posaune) sowie die Tenorhornspieler Maximilian Heinrich und Jakob Schürle (Klasse Hegele) jeweils 25 Punkte und damit einen 1. Preis.
Klavier und Harfe: Sehr erfolgreich präsentierten sich auch die Klavierschüler: Josephine Baur (AG IA, Klasse Konrad) erzielte mit 25 Punkten einen 1. Preis. In AG IB erreichte Adele Maillet (Klasse Trenkler) 20 Punkte und einen 2. Preis, Liv Maillet 23 Punkte und einen 1. Preis sowie Pia Stimm (Klasse Konrad) 24 Punkte und einen 1. Preis. In AG II erhielt Lotta Nagl 21 Punkte (1. Preis), Haidi Ma (Klasse Beck) 17 Punkte (2. Preis) und Sophia Song 23 Punkte mit einem 1. Preis mit Weiterleitung. Weitere starke Leistungen lieferten Julian Müller (AG III, 15 Punkte, 3. Preis), Yihang Huang (AG IV, 24 Punkte, 1. Preis m. WL), Maike Wiemer (AG V, 22 Punkte, 1. Preis) und Eymen Belur (AG V, 21 Punkte, 1. Preis). Harfenistin Marlene Rehart (AG III, Klasse Walesch) errang mit 23 Punkten einen 1. Preis mit Weiterleitung.
Schlag- und Zupfinstrumente: Im Fach Drum-Set (alle Klasse Balciunas) erzielten in AG IB Paul Nagl (21 Punkte), Theo Strobl (22 Punkte) und Marlene Heintschel (22 Punkte) jeweils einen 1. Preis. In AG II erreichte Felix Müller 23 Punkte und einen 1. Preis mit Weiterleitung, Basile Oberndörfer (20 Punkte), Felix Satler (18 Punkte) und Collin Holzer (19 Punkte) jeweils einen 2. Preis. Neo Stiller (22 Punkte, 1. Preis) und Andrzeij Bellgardt (23 Punkte, 1. Preis m. WL) rundeten ab; in AG III wurden Martin Klassen (16 Punkte, 3. Preis) und Lukas Grimm (21 Punkte, 1. Preis) ausgezeichnet, in AG IV Lukas Trump (16 Punkte, 3. Preis). Gitarrist Benjamin Gazdag (AG IB, Klasse Foley) erhielt 23 Punkte und einen 1. Preis mit Weiterleitung, Theresa Schmid (AG III, Klasse Foley) 20 Punkte und einen 2. Preis sowie Gabor Fahlberg (AG V, Klasse Foley) 19 Punkte und einen 2. Preis.
Erfolge weiterer Schüler aus Schwäbisch Gmünd: Neben Schülern der Städtischen Musikschule waren auch weitere Jugendliche aus Schwäbisch Gmünd erfolgreich, die außerhalb der Musikschule unterrichtet werden: Finja und Selina Gantner (AG II, Violine und Viola)) erreichten jeweils 20 Punkte und einen 2. Preis. Friedrich Windau (AG II, Klavier) erspielte sich 19 Punkte und einen 2. Preis, Antonius Windau (AG IV, Klavier) 20 Punkte und einen 2. Preis. Samuel Beck (AG IB, Drumset)) wurde mit 21 Punkten und einem 1. Preis bewertet, Adrian Huber (AG IB, Drumset) mit 22 Punkten und einem 1. Preis. Vinzenz Huber (AG IV, Drumset) erhielt 23 Punkte und einen 1. Preis mit Weiterleitung, Benjamin Trenkler (AG V, Drumset) 23 Punkte und einen 1. Preis mit Weiterleitung sowie Caspar Zhang (AG IA, Gitarre) 24 Punkte und einen 1. Preis.
Die Urkunden erhalten alle Teilnehmern beim Preisträgerkonzert am Sonntag, 1. Februar um 17 Uhr in der Walter-Schmid-Halle in Giengen an der Brenz, zu dem der Regionalausschuss Jugend musiziert in der Region Ostwürttemberg einlädt.
26.1.26
Schockraumtraining der Rettungskräfte
Kreis Göppingen. Das Alb-Fils-Klinikum hat gemeinsam mit Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen und dem DRK-Rettungsdienst ein Schockraumtraining durchgeführt, um die Abläufe bei der Versorgung schwerverletzter Patienten unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Das Übungsszenario stellte einen Verletzten dar, der bei einem Schusswechsel Verletzungen am Oberarm und am Brustkorb erlitten hatte. Als Patient kam eine Simulationspuppe zum Einsatz, an der diagnostische und therapeutische Maßnahmen praxisnah erprobt werden konnten. Die Übergabe des Patienten erfolgte durch den Rettungsdienst und Beamten des Spezialeinsatzkommandos, während das interdisziplinäre Team des Klinikums die medizinische Versorgung übernahm und die weiteren Behandlungsschritte koordinierte.
Insgesamt wurden drei Durchläufe geprobt, an denen jeweils ein traumatologisches Schockraumteam mit Mitarbeitenden aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, dem Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum und der Zentralen Notaufnahme teilnahmen. „Der Nutzen solcher Übungen ist groß – sowohl zur Festigung der interdisziplinären Routine als auch zur Optimierung unserer Abläufe. Jede Minute zählt im Schockraum, und genau diese Minuten können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden“, erklärt Dr. Katja Mutter. Die Chefärztin der Zentralen Notaufnahme analysierte die Übung im Anschluss gemeinsam mit den beteiligten Ärzten und Pflegern. „Das regelmäßige Training stärkt die Kommunikation, die Entscheidungsfindung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Team.“
Ein Schockraum ist ein speziell ausgestatteter Bereich der Notaufnahme, in dem Patienten mit akuten, lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen versorgt werden. Hier arbeiten interdisziplinäre Teams parallel daran, Atmung und Kreislauf zu sichern, Blutungen zu kontrollieren, schnelle Diagnostik durchzuführen und die weiteren Behandlungsschritte festzulegen.
26.1.26
Fast 270 000 Menschen besuchen die CMT
Stuttgart. Neun Tage lang begeisterte die CMT Urlaubsfans mit einem breiten Angebot rund um spannende Destinationen, Caravaning-Neuheiten und einer riesigen Fahrzeugauswahl, dem größten Technik- und Zubehör-Bereich aller Zeiten sowie Outdoor- und Aktivurlaub. Das umfangreiche Rahmenprogramm mit insgesamt 720 Veranstaltungen, darunter Urlaubskino, Bühnenshows, Kongresse und Vorträge, und trugen dabei ebenso zum Erfolg der Messe bei, wie die insgesamt 1660 Aussteller auf dem ausgebuchten Gelände.
„Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Lage und den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit zeigen das Besucheraufkommen und das allseits positive Feedback zur CMT 2026 mehr als deutlich, dass Reisen und Urlaub für die Menschen hierzulande unverzichtbar sind“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart am Sonntagabend. „Wir konnten rund 268.000 Besucher auf unserem Gelände begrüßen, und damit drei Prozent mehr Menschen als im Vorjahr für einen Besuch der CMT begeistern. Positiv fällt auch das Feedback der ausstellenden Unternehmen in diesem Jahr aus: Es wurde nicht nur geschaut und verglichen, sondern auch gebucht, gekauft und bestellt.“
26.1.26
Florin Joos neuer Rathaus-Chef in Ottenbach

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl von Ottenbach. Grafik: Gemeinde Ottenbach
Ottenbach. Florin Joos gewinnt die Bürgermeisterwahl in Ottenbach. Der 32-jährige Innovationsmanager aus Ottenbach konnte sich am Sonntag gegen vier Mitbewerber deutlich klar durchsetzen und erhielt 51 Prozent der Stimmen und damit knapp mehr als die erforderliche absolute Mehrheit. Die Wahlbeteiligung betrug 68,2 Prozent. Bei der Wahl erhielten die Mitbewerber Max Göschel 20 Prozent, Axel Raisch 9,5 Prozent, Heiko Hudler 8,2 Prozent und Uwe Hilbich 1,1 Prozent der Stimmen. Auf weitere Kandidaten entfielen 10,2 Prozent. Joss wird nun Nachfolger von Oliver Franz, der nicht wieder angetreten war.
25.1.26
Dritte Amtszeit für Jochen Bidlingmeier
Albershausen. Jochen Bidlingmeier bleibt Bürgermeister von Albershausen. Bei der Wahl am Sonntag erhielt er erneut das Vertrauen der Bürger. Bildingmeier, der keinen Gegenkandidaten hatte, erhielt 98 Prozent der Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 29,3 Prozent. 23 Wähler schrieben andere Namen auf den Wahlzettel. Bidlingmeier geht damit in seine dritte Amtszeit.
25.1.26
Eschenbach: Klare Sache für Simone Staib
Eschenbach. Die Bürgermeisterwahl in Eschenbach hat am Sonntag die Polizeibeamtin Simone Staib aus Boll-Eckwälden klar für sich entscheiden können. Auf die Kandidatin entfielen 443 Stimmen, das entspricht einem Anteil von 91,2 Prozent. Ihr Mitbewerber Patrick Colemann holt 29 Stimmen, was sechs Prozent entsprechen. 14 Wähler nannten anderen Namen auf dem Wahlzettel. Die Wahlbeteiligung betrug 57,6 Prozent. Staib wird Nachfolgerin von Thomas Schubert, der 32 Jahre lang Rathaus-Chef von Eschenbach war.
25.1.26
Nach Unfall sucht Polizei nach Fußgänger
Geislingen. Am Samstagnachmittag wurde ein Fußgänger in Geislingen beinahe durch einen Pkw erfasst. Gegen 14 Uhr befuhr ein 25-jähriger Seat-Fahrer die Überkinger Straße vom Sternplatz kommend in Richtung Bad Überkingen. Auf Höhe der Frauenstraße steuerte er das Fahrzeug, laut Zeugenangaben, zielgerichtet auf einen Fußgänger zu, der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Bürgersteig befunden haben soll und sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Der Seat kollidierte stattdessen mit einem Stromverteilerkasten, der dadurch völlig zerstört wurde. Eine Hauswand wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Unfall flüchtete der 25-Jährige samt Fahrzeug. Sofortige Fahndungsmaßnahmen führten zum Auffinden des Seats und zur Identifizierung des Fahrers, der sich nun wegen diverser Straftaten verantworten muss. Neben dem Unerlaubten Entfernen vom Unfallort, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und einer Alkoholisierung des Fahrers ergaben sich auch Anhaltspunkte für eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Weiterhin war der Seat nicht zugelassen.
Der Fußgänger, der sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte, befand sich beim Eintreffen der Polizei nicht mehr an der Unfallstelle, weshalb das Polizeirevier Geislingen Steige um Hinweise zu dessen Identität bittet. Der geschädigte Fußgänger, oder Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter der 07331 93270 beim Polizeirevier Geislingen zu melden.
25.1.26
Sport am Wochenende
Handball-Bundesliga Frauen: SV Union Halle-Neustadt gegen Frisch Auf Göppingen: 25 : 24
Drei Bürgermeisterwahlen im Kreis
Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen finden am Sonntag, 25. Januar, drei Bürgermeisterwahlen statt. In Albershausen bewirbt sich Amtsinhaber Jochen Bidlingmeier um eine dritte Amtszeit. Der Rathaus-Chef hat keinen Gegenkandidaten.
In Eschenbach wird ein Nachfolger für Bürgermeister Thomas Schubert gesucht, der nach über drei Jahrzehnten im Amt in den Ruhestand geht. Beworben haben sich als Nachfolger die Polizeibeamtin Simone Staib aus Bad Boll-Eckwälden und der in Eschenbach lebenden Polizeibeamte Patrick Colemann.
Spannend dürfte er in Ottenbach werden. Dort treten vier Kandidaten an, die den bisherigen Rathauschef Oliver Franz beerben wollen: Max Göschel, Axel Raisch, Uwe Hilbich und Florian Joos, Heiko Hudler. Zudem schwebt noch der offiziell nicht kandidierende Johannes Herrmann als potentieller Kandidat in vielen Ottenbacher Köpfen umher. Herrmann hatte sich zunächst beworben, nach einem Fehler bei der Bewerbung seine Kandidatur zurückgezogen. Dann hatte Herrmann erklärt, er würde das Amt annehmen, falls ihm die Ottenbacher mit Nennung seines Namens auf dem Wahlzettel wählen würden. Von dieser Absicht hat Herrmann aber vor wenigen Tagen wieder Abstand genommen.
Mit ersten Wahlergebnissen wird am Sonntag gegen 19 Uhr gerechnet.
24.1.26
Security-Mitarbeiter verletzt
Schwäbisch Gmünd. Am Freitag gegen 18:30 Uhr stellte ein 31-jähriger Security-Mitarbeiter mehrere Jugendliche im City Center in Schwäbisch Gmünd fest, die die dortige Rolltreppe als Spielplatz benutzten. Da die Jugendlichen das Gebäude nicht verließen, wurde die Polizei verständigt. Noch vor dem Eintreffen der Polizei kamen wohl mehrere weitere Personen dazu und der Mitarbeiter wurde verletzt und beleidigt. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht nun Zeugen und bittet diese um Meldung unter 07171 3580.
24.1.26
Junge von weißem Pkw erfasst
Göppingen. Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, ereignete sich bereits am Montag ein Verkehrsunfall in der Pappelallee Höhe Einmündung Jahnstraße. Gegen 12.45 Uhr soll dort ein zehnjähriger Junge von einem weißen Pkw erfasst und verletzt worden sein. Zuvor sei das Fahrzeug durch seine rasante Fahrweise aufgefallen sein, so die Polizei. Beim Rückwärtsfahren wurde der Junge wohl von dem unbekannten Auto erfasst, als dieser gerade im Begriff war, die Straße zu überqueren. Das Kind wurde am Bein verletzt und stürzte auf die Straße. Ob der Rettungsdienst vor Ort war, ist nicht bekannt. Die Anzeige wurde der Polizei online übermittelt und nicht sofort über Notruf gemeldet. Deshalb konnten auch nicht sofort die Ermittlungen zum flüchtigen Fahrzeug aufgenommen werden. Auch ist unklar, um welchen Fahrzeugtyp und welche Marke es sich handelt. Der Leichtverletzte konnte lediglich angeben, dass es ein weißer Pkw war. Der fuhr wohl nach dem Kontakt mit dem Jungen, ohne anzuhalten in unbekannte Richtung davon. Deshalb hofft die Polizei auf Hinweise von Zeugen. Diejenigen, die den Unfall gesehen haben, sollen sich bitte bei der Polizei in Göppingen unter der Tel. 07161/632360 melden.
24.1.26
Eislingen sucht seine besten Sportler
Eislingen. Die Stadt Eislingen zeichnet herausragende Leistungen im Sport aus. Die Sportlerehrung findet r am Freitag, 18. September in der Stadthalle statt. Meldungen von besonderen sportlichen Leistungen können noch bis Freitag, 27.Februar an die Stadtverwaltung gemeldet werden. Voraussetzung für die Ehrung ist ein Württembergischer beziehungsweise Baden-Württembergischer oder gleichrangiger Meistertitel, die Platzierung bis zum 3. Platz bei einer Süddeutschen oder gleichrangigen Meisterschaft und bis zum 6. Platz bei einer Deutschen oder gleichrangigen Meisterschaft sowie die Teilnahme an einer Europa- oder Weltmeisterschaft oder an Olympischen Spielen. Ausgezeichnet werden Sportlerinnen und Sportler jeden Alters, die 2025 als Mitglied eines Eislinger Sportvereins auf Titeljagd gegangen sind. Die örtlichen Vereine wurden bereits aufgerufen, die besonderen sportlichen Leistungen ihrer Mitglieder bei der Stadtverwaltung zu melden. Sportler, die in Eislingen wohnen und im letzten Jahr eine herausragende Leistung als Mitglied eines auswärtigen Vereins erzielt haben, können sich noch bis Freitag, 27. Februar an das Kultur- und Sportamt wenden (Kontakt: Sandra Mangold, E-Mail
24.1.26
Schüsse auf Bäckerei in Göppinger Innenstadt: Vermeintlicher Täter in Haft
Göppingen. Nach Schüssen in der Göppinger Innenstadt auf die Schaufenster einer Bäckerei nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter, einen 33-Jährigen mit italienischer Staatsangehörigkeit, fest.
Die Tat ereignete sich, wie die Polizei erst am Freitag mitteilte bereits am Sonntag. Kru nach 2 Uhr meldete ein Zeuge mutmaßliche Schüsse in der Göppinger Innenstadt. Die Polizei Göppingen rückte mit mehreren Streifen zum Tatort aus. Dort stellten die Beamten an der Schaufensterscheibe einer Bäckerei mehrere mutmaßliche Einschusslöcher fest. Zum Tatzeitpunkt befand sich vermutlich niemand in dem Geschäft. In einer darüberliegenden Bar sowie in der daneben befindlichen Lokalität herrschte noch Besucherverkehr.
Im Rahmen der sofortigen Fahndung nach den Tätern wollte eine Streife einen Pkw in der Geislinger Straße kontrollieren. Daraufhin beschleunigte der Fahrer und versuchte zu flüchten. Bei seiner Flucht kam der Fahrer im Einmündungsbereich Vordere Karlstraße / Obere Gartenstraße von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hauswand sowie ein geparktes Auto. Anschließend flüchteten die Fahrzeuginsassen zu Fuß. Bei den ersten Ermittlungen stellte die Polizei fest, dass an dem Pkw falsche Kennzeichen angebracht waren.
Der Polizei Göppingen gelang es im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen einen der beiden mutmaßlichen Insassen in unmittelbarer Nähe zur Unfallstelle vorläufig festzunehmen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der Festgenommene dringend tatverdächtig, die Schüsse auf das Gebäude abgegeben zu haben. Der 33-Jährige mit italiensicher Staatangehörigkeit wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm beim zuständigen Haftrichter in Ulm vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachtes des Verstoßes gegen das Waffengesetzes. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Die Fahndung nach dem noch flüchtigen zweiten Insassen des Pkw läuft derzeit auf Hochtouren. In Nähe des Unfallortes konnte kurz nach der Tat eine scharfe Schusswaffe, die mutmaßlich für die Tat genutzt wurde, aufgefunden werden. Diese wird nun kriminaltechnisch untersucht. Zudem sicherten Spezialisten der Polizei Ulm und vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg Spuren im Tatortbereich.
Nach Einschätzung der Polizei liegen derzeit keine Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung durch den noch gesuchten zweiten Fahrzeuginsassen vor. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Hinweise für ein Zusammenhang der Tat mit Konflikten von kriminellen Gruppen im Großraum Stuttgart. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu den Hintergründen der Tat dauern an.
23.1.26
Faktenchecker empfehlen Abriss der alten Klinik
Kreis Göppingen. Der Kreistag des Landkreises Göppingen befasst sich in seiner nächsten Sitzung am 30. Januar, 14 Uhr, mit dem in Auftrag gegebenen und jetzt vorliegenden Faktencheck zum Altbau der Klinik am Eichert. Nach Informationen von unser-stauferland.de empfiehlt die mit dem Check beauftragte Kommunalentwicklung (KE) den Abriss des Gebäudes. Die Kosten würden sich auf knapp 30 Millionen Euro belaufen. Einzig und allein Umweltschutz-Gründe würden für einen Erhalt des Gebäudes sprechen, das aber einer möglichen Erweiterung des Klinikneubaus im Weg stehen würde.
Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wird dieser Tagesordnungspunkt der Kreistagssitzung live im Internet übertragen, um interessierten Bürgern eine direkte Teilnahme zu ermöglichen. Für die Beratungen ist eine Dauer von etwa drei Stunden angesetzt. Der Livestream der Sitzung ist über die Homepage des Landkreises Göppingen und über die Filstalwelle unter https://filstalwelle.de/lkgp/ abrufbar. Eine Aufzeichnung der Übertragung erfolgt nicht.
Neben dem Faktencheck zur Klinik am Eichert befasst sich der Kreistag unter anderem mit der zukünftigen Gesundheitsversorgung im Landkreis Göppingen, darunter der Nachnutzung der ehemaligen Helfenstein Klinik sowie der Entwicklung der Gesundheitsregion Geislingen/Oberes Filstal.
23.1.26
Rechtssicherheit für automatisierte Läden kommt
Kreis Göppingen/Stuttgart. Die Landesregierung hat sich diese Woche auf eine Änderung des Ladenöffnungsgesetzes verständigt. Damit wird eine Rechtsgrundlage geschaffen, dass automatisierte Verkaufsstellen, die es auch im Landkreis Göppingen gibt, künftig rechtssicher auch an Sonn- und Feiertagen öffnen dürfen. Das Gesetz soll noch Anfang Februar verabschiedet werden, so die Göppinger Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Ayla Cataltepe (beide CDU) , die sich über die geplante Gesetzesänderung freuen.
„Automatisierte Läden leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung, gerade im ländlichen Raum, wo es immer weniger Einkaufsmöglichkeiten gibt. Deshalb habe ich mich für diese Lösung stark gemacht“, so Schweizer.
Ayla Cataltepe ergänzt: „Mit der geplanten Gesetzesänderung setzen wir ein Signal für praktische Lösungen im Alltag. Das ist ein ausgewogener, rechtssicherer Schritt für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land.“
Bisher gibt es für den Sonntag keine gesetzlichen Grundlagen. Mit dem Gesetzesvorhaben werde man eine Öffnung von digitalen Kleinstsupermärkten an den Sonn- und Feiertagen für 24 Stunden an sieben Tagen die Woche ermöglichen. Konkret soll die Sonn- und Feiertagsöffnung ausschließlich für vollautomatisierte Verkaufsstellen ohne Personal, mit einer maximalen Verkaufsfläche von 150 Quadratmetern und einem klar begrenzten Sortiment des täglichen Ge- und Verbrauchs gelten. An besonders geschützten Feiertagen wie Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag und dem ersten Weihnachtstag bleibt eine Öffnung ausgeschlossen. Zugleich wird bewusst die kommunale Entscheidungshoheit gestärkt, indem die Gemeinden den konkreten Öffnungsrahmen reduzieren können. Es besteht jedoch eine Mindestöffnung am Sonntag von acht zusammenhängenden Stunden.
23.1.26
Schorndorf will neues Stadtmuseum
Schorndorf. Schorndorf will ein neues Stadtmuseum. Die endgültige Entscheidung über den Verwaltungsvorschlag wurde auf die Gemeinderatssitzung Ende Februar vertagt. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses an diesem Thema veranstaltet die Stadt Schorndorf vorab eine Informations- und Diskussionsveranstaltung für alle Interessierten am Montag, 2. Februar um 19 Uhr im Stadtmuseum.
Das Stadtmuseum befindet sich bisher in zwei historischen denkmalgeschützten Gebäuden am Kirchplatz, in der früheren Lateinschule und der früheren Deutschen Schule. Beide Gebäude sind stark sanierungsbedürftig und die geschätzten Kosten von 10,5 Millionen Euro sind aufgrund der aktuellen Haushaltsnotlage der Stadt Schorndorf nicht aufzubringen. Aufgrund dessen entwickelte die Stadtverwaltung den Plan, für das Museum einen alternativen Standort zu suchen und die historischen Gebäude am Kirchplatz zu verkaufen. In dem von der Kreisbau geplanten neuen Karlsquartier am Eingang zur Innenstadt wurde aus städtischer Sicht ein geeigneter neuer Standort mit attraktiven und museumsgeeigneten Räumlichkeiten gefunden.
Oberbürgermeister Bernd Hornikel führt in die aktuelle Situation ein. Anschließend informieren Klaus Konz, Fachbereichsleiter Gebäudemanagement und Frieder Oesterle, Leitung Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr, über den baulichen Zustand der bestehenden Museumsgebäude und den Ablauf eines möglichen Verkaufs. Architekt Felix Stammler und Museumsleiterin Andrea Bergler stellen die Planungen für den Standort im Karlsquartier vor.
Für eine externe Einschätzung sind Shahab Sangestan, Leiter der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg, sowie ein Fachreferent des Landesamts für Denkmalpflege eingeladen. Auch der Heimatverein Schorndorf nimmt teil. Der Vorsitzende Holger Dietrich spricht sich für den Erhalt der Museumsgebäude im städtischen Eigentum aus.
23.1.26
ESC-Interpretin als Textdichterin dabei

Lou Hoffner, deutsche Teilnehmerin am Eurovision Song Contest (ESC) 2003 in Riga, kommt zur Stauferkrone nach Donzdorf. Foto. Gerd Steinle
Donzdorf. "Let’s Get Happy" hieß der Song von Ralph Siegel, mit dem die Sängerin Lou 2003 für Deutschland im Finale des Eurovision Song Contest in Riga stand und den zwölften Platz belegte. Auch heute noch im Showgeschäft und auf Theaterbühnen unterwegs, steht die Künstlerin beim internationalen Schlager-Contest Stauferkrone am 11. April in Donzdorf erneut im Blickpunkt. Dann allerdings als Textdichterin.
Das Finale der Stauferkrone in Donzdorf will sich Lou Hoffner nicht entgehen lassen. Die einstige ESC-Teilnehmerin hat für den aus dem baden-württembergischen Burladingen kommenden Interpreten Albert Hauser den Text zu dessen Wettbewerbsbeitrag „Das ist wie Sternenstaub“ (Musik: Gerd Lorenz) unter ihrem bürgerlichen Namen Marie-Luise Steinle geschrieben und will in der Stadthalle dabei sein, wenn ihr Beitrag auf der Bühne interpretiert wird.
Für Lou Hoffner ging 2003 ein Kindheitstraum in Erfüllung, als die mit der Ralph-Siegel-Produktion die Vorentscheidung zum Grand-Prix gewann und schließlich auf internationaler Bühne in Riga stehen konnte. Es war ihr zweiter Anlauf beim ESC. Schon 2001 hatte sie es mit einem Lied von Ralph Siegel probiert, musste sich damals aber im Vorentscheid Michelle geschlagen geben. Doch zwei Jahre später wollten es beide noch einmal wissen, schafften zusammen mit Textdichter Bernd Meinunger den Vorentscheid und belegten im Finale einen Platz im Mittelfeld.
Bevor sich Lou Hoffner dem Singen verschrieb machte sie eine Ausbildung zur Apotheken-Helferin, eröffnete eine Boutique und später eine Szene-Kneipe. Mit einer Party-Band zog sie über die Lande und begeisterte vornehmlich mit Coversongs das
Publikum. Nach ihrer ESC-Teilnahme veröffentlichte sie zahlreiche Alben und Singles. Neben ihrer ausdrucksstarken Stimme erkennt man Lou Hoffner an ihrer feuerroten Mähne. Nach wie vor tritt sie in Veranstaltungen auf und veröffentlicht immer wieder eigene Lieder. Noch für dies Jahr kündigt sie eine Single an, in 2027 wird ein neues Schlageralbum erscheinen. Doch Lou Hoffner, die ihren langjährigen Manager Gerd Steinle geheiratet hat, macht sich auch als Schauspielerin einen Namen. Mit Gedeon Burkhard ist sie mindestens bis Ende 2027 auf den Theaterbühnen mit ihrem eigenen Stück „Liebe, Lust und Hexenschuss“ unterwegs. Es ist nicht das erste Mal, dass Hoffner als Mimin überzeugt. Zuvor tourte sie jahrelang mit Hansi Kraus in dem Stück „Love Letters“ durch die Theater.
Bei der Stauferkrone wird man Lou Hoffner nun auch als Textdichterin – dann unter ihrem bürgerlichen Namen Marie-Luise Steinle - erleben. Der Interpret ihres Liedes ist Kennern des Schager-Contests nicht unbekannt. Albert Hauser gewann beim Finale 2022, damals zusammen mit seiner Duett-Partnerin Andrea, den Publikumspreis. 2026 hat er es als Solist erneut ins Finale geschafft und will es mit dem Titel „Es ist wie Sternenstaub“ noch einmal wissen.
Tickets für die Stauferkrone mit 18 Finalisten aus vier Ländern, sowie Stefanie Hertel als Showgast gibt es unter www.easyticket.de
Infos: www.stauferkrone.de
23.1.26
Zuschuss für Bergrettungswache
Wiesensteig. Die Bergwacht Geislingen-Wiesensteig erhält für die Sanierung der Bergrettungswache im Schöntal in Wiesensteig einen Zuschuss von 269.010 Euro vom Land. Das teile die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Ravi mit. Die Förderung erfolgt aus den Mitteln, die der Finanzausschuss des Landtags freigegeben hat. Insgesamt stellt das Land 62,36 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Modernisierungsprojekte im Rettungsdienst bereit.
23.1.26
Bücher tauschen – nicht abstellen
Göppingen. Im Bürgerhaus Göppingen steht den Bürgern eine Auswahl an Büchern zur Verfügung. Alle Interessierten sind heingeladen, vorbeizukommen, in Ruhe zu stöbern, Bücher mitzunehmen oder eigene gut erhaltene Bücher zum Tausch dazulassen. Das Angebot soll die Freude am Lesen ermöglichen. Das Bürgerhaus weist jedoch darauf hin, dass Bücher künftig nicht mehr einfach vor dem Bürgerhaus abgestellt werden dürfen. Abgelegte Bücher im Außenbereich sind den Witterungseinflüssen ausgesetzt, können beschädigt werden und stellen zudem ein Hindernis dar. Als Alternative steht ein Bücherschrank in der Friedrichstraße an der Ecke zur Marktstraße zur Verfügung, der für das Ablegen und Tauschen von Büchern genutzt werden kann.
23.1.26
Eislingen rückt Saurierfriedhof und Filstalrock in den Blick
Eislingen/Stuttgart. Auf der CMT präsentierte sich Eislingen an zwei Messetagen. Zu dem Motto „Städteerlebnis an der Fils“ war Eislingen mit viel Engagement und lokalem Wissen vertreten. Gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf und dem Landkreis Göppingen stellten sie viele lokale und regionale Schätze vor.
Der Eislinger Stadtführer Eberhard Schmid und Verwaltungsmitarbeiter Martin Schölkopf machten in unzähligen Gesprächen die Messebesuchende neugierig auf Eislingen und gaben den Besuchern Informationsflyer an die Hand. Die zahlreichen Give-Aways wie Fairtrade-Schokolade und Müsliriegel erfreuten sich großer Beliebtheit und waren schnell vergriffen. „Besonderes Interesse galt den ausgestellten Belemniten und anderen Fossilien aus Eislingen sowie dem Saurierfriedhof und den angebotenen Stadtführungen“, fasste Eberhard Schmid die beiden Messetage zusammen.
Informationen zum Filstalrock und den regelmäßigen Geschichtspfadführungen der Volkshochschule waren ebenfalls stark gefragt. Martin Schölkopf von der Stadtverwaltung Eislingen ergänzte: „Die Teilnahme einer Stadt an einer Tourismusmesse ist eine tolle Möglichkeit zur regionalen Verankerung und wirtschaftlichen Stärkung. Die Messe rückte die Stadt auch als attraktives Ziel für spontane Ausflüge ins Bewusstsein.“ Mit den positiven Rückmeldungen der Messebesucher im Gepäck blickt Eislingen voller Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen.
23.1.26
Klinikum meldet leichte Entspannung
Kreis Göppingen. Nach den besonders intensiven ersten drei Januarwochen zeigt sich die Situation am Alb-Fils-Klinikum leicht entspannter. Die Zahl der Patienten hat sich stabilisiert, bleibt aber weiterhin auf hohem Niveau. „Wir haben uns auf das ‚neue Normal‘ eingestellt. Nach wie vor werden täglich mehr als 110 Patienten stationär aufgenommen“, erklärt der medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. Das Zentrum für Innere Medizin sowie das Zentrum für Intensivmedizin bleiben zwar weiterhin stark beansprucht, jedoch pendeln sich Belegung und Auslastung zunehmend ein. „Wir sind dankbar für das große Engagement unserer Mitarbeitenden und die gute Kooperation mit unseren Partnern. Eine enge Zusammenarbeit mit den Praxen im Landkreis bei Zuweisungen sowie mit den Pflegeeinrichtungen bei Patientenverlegungen unterstützt uns dabei, die Abläufe auf den Stationen effizient zu gestalten.“
23.1.26
Fahrservice zum Einkauf
Schwäbisch Gmünd (sv). Um für Bewohnern im Einzugsgebiet des Rewe in Oberbettringen auch während der Umbauphase der Filiale eine Versorgung mit den Grundnahrungsmitteln sicher zu stellen, bietet die Stadtteilkoordination Bettringen zusammen mit der Jugendsozialarbeit Oderstraße einen Fahrservice an. Diese Möglichkeit gibt es ab Dienstag, 27. Januar während der sechs Wochen Umbauphase dienstags um 15 Uhr und freitags um 9 Uhr. Die Bürger, die Bedarf haben, können sich telefonisch unter der Rufnummer: 07171/85657 oder unter der Rufnummer: 0176/17071209 oder per Mail an:
22.1.26
Anmeldung für Kita-Jahr wieder möglich
Göppingen. Die landesweite Störung im Vormerksystem für Kita-Plätze und die Schulkindbetreuung wurde vom Systembetreiber behoben und funktioniert nun wieder. Wer sein Kind für das kommende Kita-Jahr 2026/2027 anmelden möchte, kann dies nun wieder online tun. Die Vormerkung sollte bis zum 15. Februar erfolgt sein. Die Entscheidung über die Platzvergabe erfolgt anschließend im Regelfall bis spätestens zum 31. März. Auf der städtischen Homepage findet man auf der Unterseite „Kindertagesstätten“ den Link zum Vormerksystem sowie viele Informationen zu den Kindertageseinrichtungen in Göppingen.
22.1.26
Qualitätssiegel für den Weitwanderweg HW 1
Schwäbisch Alb. Zum sechsten Mal in Folge erhielt der 360 Kilometer lange Weitwanderweg Albsteig / HW1 das Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Alle drei Jahre wird der Weg erneut vom Deutschen Wanderverband auf den Prüfstand gestellt. Im Rahmen der Urlaubsmesse CMT wurde die Urkunde in Stuttgart feierlich an die Vertreter des Schwäbischen Albvereins und des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) überreicht.
Für eine erfolgreiche Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gelten hohe Anforderungen. Dazu gehören eine besonders nutzerfreundliche Beschilderung, viele landschaftliche und kulturelle Höhepunkte am Weg sowie mindestens 35 Prozent naturnahe Wege. Diesbezüglich kann der Albsteig / HW1 sogar mit 47 Prozent punkten!
Um das Wander-Gütesiegel zu behalten, waren die ehrenamtlichen Helfer des Schwäbischen Albvereins in der Wandersaison sehr aktiv: 16 Bestandserfasser wurden vorab vom Deutschen Wanderverband geschult und überprüften die gesamten 360 Kilometer von Donauwörth nach Tuttlingen. Wo nötig, wurden Markierungen ergänzt, Wege freigeschnitten oder Wegzeiger aktualisiert. Die Leitung dieser Arbeiten hatte Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. „Es steckt sehr viel Herzblut und Arbeit im HW1“, betont Gerhard Stolz. Vor allem der hohe Anteil an naturnahen Wegen freue ihn. In den vergangenen Jahren habe man viele Wegeabschnitte auf Naturpfade verlegt und neu markiert. Insgesamt kümmern sich 30 Wegewarte des Vereins um die 360 Kilometer Wegstrecke.
Die Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Wanderverbands wanderten im Herbst einen Teil der Strecke ab. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zustand und der Attraktivität des Wegs. So stand der Rezertifizierung nichts mehr im Wege.
Weitere Infos: albsteig.com wege.albverein.net/wanderwege/hauptwanderwege/hw1/<<<<
22.1.26
Laster kommt von der Straße ab
Geislungen. Müdigkeit und Alkohol führten offensichtlich zu einem Unfall auf der B 10. Gegen 21 Uhr fuhr der 61-Jährige mit seinem Laster auf der B10. Auf Höhe Schimmelmühle geriet er nach rechts von der Straße ab und blieb in einer Böschung stecken. Bei dem Unfall wurde der Laster stark beschädigt und musste geborgen werden. Der Fahrer war nicht mehr fahrtauglich. Er war wohl übermüdet und hatte Alkohol getrunken. Er musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Sachschaden am Laster wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
22.1.26
Frau nicht mehr fahrtauglich
Göppingen. Am Mittwoch war eine 51-Jährige in Schlangenlinien unterwegs. Gegen 9.40 Uhr fuhr die 51-Jährige mit ihrem Wagen von Schlat in Richtung Göppingen. Eine Zeugin sah wohl, dass das Fahrzeug in Schlangenlinien fuhr. Sie verständigte die Polizei. Die stoppte den Wagen in der Poststraße in Göppingen. Die Fahrerin roch nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert von knapp drei Promille. Eine Blutprobe soll nun den genauen Wert ermitteln. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
22.1.26
Geldkassette aus Büro geklaut
Geislingen. Am Mittwoch stahl ein Unbekannter eine Geldkassette aus einem Büro. In einem Firmengebäude in der Schubartstraße in Geislingen. Als die Betriebsmitarbeiterin in ihr Büro zurückkehrte gab der Dieb vor, sich um eine Arbeitsstelle bewerben zu wollen. Als die Zeugin dies abklärte, verschwand der Mann wieder. Erst dann wurde das Fehlen des Bargeldes entdeckt. Der Dieb soll zwischen 30 und 35 Jahre alt, schlank und etwa 180cm groß gewesen sein. Er hatte arabisches Erscheinungsbild. Er sprach deutsch mit Akzent. Seine schwarzen Haare waren nach hinten gegelt. Er trug einen schwarzen Parka mit Pelzbesatz und dunkle Hosen. Hinweise nimmt die Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) entgegen.
22.1.26
Tourismushelden mit Vorbildcharakter
Stuttgart. Mit einer Wertschöpfung von fast 26 Milliarden Euro stellt der Tourismus einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Baden-Württemberg dar. Tragende Säule dieses Erfolgs ist das Engagement der rund 375.000 Beschäftigten in der Branche.
Im Rahmen der Kampagne „Tourismushelden” würdigen deshalb das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) und die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHK) gemeinsam mit der Messe Stuttgart jedes Jahr Menschen, die das touristische Angebot vor Ort mit Leben füllen und dabei Herausragendes leisten. Bei der feierlichen Urkundenverleihung auf der CMT wurden insgesamt 54 Personen und Teams ausgezeichnet, darunter das Team vom Haus des Gastes in Bad Ditzenbach, die Schorndorfer Innenstadtakteure, die Geschäftsstelle vom Geopark Schwäbische Alb oder das Team vom Meteorkratermuseum in Steinheim.
Die frischgebackenen Tourismusheldenzeigten einmal mehr, „wie facettenreich die Tourismuswirtschaft ist”, betonte Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in seiner Laudatio. „Sie alle führen ihre Arbeit mit Leidenschaft und Hingabe aus und sind echte Vorbilder.” Die Preisträgerinnen und Preisträger stünden stellvertretend „für die zahlreichen engagierten und gastfreundlichen Beschäftigten in der Tourismusbranche, deren Passion und Mission es ist, Gäste zu umsorgen und das Land Baden-Württemberg für Einheimische sowie für Touristinnen und Touristen erfahrbar zu machen. Diesen Einsatz wollen wir würdigen!”, sagte Rapp.
Die Auszeichnungen wurden in fünf Kategorien vergeben, die zusammen eine große Bandbreite touristischer Leistungen abbilden. Über eine Urkunde freuen dürfen sich unter anderen Claudia und Phillip Krügele vom Krügele Hof in Murr, die dort neben hochprozentigen Köstlichkeiten aus eigener Brennerei viele weitere Produkte wie Wein, Pralinen oder Übernachtungen im Schlaffass anbieten. Als umsichtige Gastgeber begleiten sie Events vom „Hof Fetz” mit Guggenmusik über Hochzeiten und Geburtstage bis hin zu stilvollen Trauercafés.
„Diese Menschen verdienen unsere Anerkennung und eine Plattform wie die CMT, um gebührend gewürdigt zu werden“, betont Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Auch für die Messe Stuttgart ist die Aktion eine Herzensangelegenheit. „Die Geschichten der Tourismusheldinnen und -helden sind inspirierend und stehen stellvertretend für die Vielfalt und Qualität im Land. Es ist uns eine Ehre, diese Persönlichkeiten auf der CMT zu würdigen“, sagt Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart.
22.1.26
Parkplatz beim Landratsamt ist fertig
Kreis Göppingen. Nach rund fünfmonatiger Bauzeit hat der Landkreis Göppingen die neu gestaltete Park- und Außenfläche am Landratsamt offiziell eingeweiht. Landrat Markus Möller: “Mit der Fertigstellung der Außenfläche am Landratsamt sorgen wir nicht nur für dringend benötigten Parkraum. Wir leisten auch einen Beitrag zur Förderung der E-Mobilität und zur Aufenthaltsqualität rund um das Landratsamt.”
Mit der Baumaßnahme wurden 43 Pkw-Stellplätze geschaffen, darunter zwei barrierefreie Plätze und zehn Stellplätze mit E-Ladeinfrastruktur, die in Kürze in Betrieb gehen. Zudem gibt es neue Stellplätze für Fahrräder und Motorräder. Die neue Parkfläche und das bestehende Parkhaus am Landratsamt bilden künftig einen einheitlich öffentlichen Parkraum, der in das Parkleitsystem der Stadt Göppingen eingebunden ist und allen offen steht. Beim Bau wurden auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt, beispielsweise durch Rasengittersteine und einheimische Pflanzen, und eine Verbesserung des Wasserabflusses bei Starkregen ermöglicht.
Ab dem 2. Februar ist die Zufahrt zu Parkhaus und Parkplatz nur noch von der Eberhardsstraße möglich. Die Einfahrt von der Schulerburgstraße ist den Dienstfahrzeugen des Landkreises vorbehalten.
22.1.26
Erste Stadtmeisterschaft im Lattlschießen geplant

Probeschießen auf der Eisbahn vor dem Gmünder Rathaus: Die Projektverantwortlichen von der Touristik & Marketing
GmbH: Robert Frank, Lisa-Maria Herrmann und Gill Singh Parget sowie Uli Oechsle von der Speisemeisterei. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd. Ab sofort bietet die Stadtwerke Eis-Arena eine neue Möglichkeit für winterlichen Freizeitspaß. Auf zwei Bahnen können Besucher Eisstockschießen und Lattlschießen ausprobieren und erleben. Die Bahnen stehen täglich zwischen 19 Uhr und 21 Uhr zur Verfügung und können stündlich für jeweils 49 Euro pro Bahn gemietet werden. Es stehen acht Eisstöcke pro Bahn zur Verfügung und sind im Preis inbegriffen. Das Angebot ist ideal für Freundesgruppen, Vereine, Firmen oder gesellige Runden eignet. Für das leibliche Wohl sorgt die Speisemeisterei vor Ort.
Das Eisstock- und Lattlschießen ist noch bis einschließlich Sonntag, 22. Februar, möglich. Das Angebot verbindet sportliche Aktivität mit Geselligkeit und ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spieler geeignet. Parallel dazu bietet die Zeiselberg Gaststätte die Möglichkeit das Eisstockschießen, sowie das Lattlschießen, auf zwei Bahnen über der 22. Februar hinaus auszuüben. Weitere Informationen und Buchungen gibt es unter: https://www.zeiselberg.de/eisstockschiessen/.
Zusätzlich findet am Freitag, 20. Februar, ab 19 Uhr, die erste Stadtmeisterschaft im Lattlschießen auf der Stadtwerke Eis-Arena statt. Teilnehmen können Teams mit maximal acht Personen. Über einen kreativen Teamnamen freuen sich die Organisatoren. Weitere Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten und Anmeldung zur Stadtmeisterschaft sind im i-Punkt Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer: 07171/603-4250 oder per E-Mail:
22.1.26
OB würdigt „starke Stimme junger Menschen“
Schwäbisch Gmünd (sv). Der neu gewählte Jugendgemeinderat trat im großen Sitzungssaal des Rathauses zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte die jungen Gremiumsmitglieder und stellte ihnen die Stadtverwaltung sowie deren Aufgaben vor. Er betonte die Bedeutung des Jugendgemeinderates als starke Stimme junger Menschen in Schwäbisch Gmünd. Der neue Jugendgemeinderat besteht in dieser Amtsperiode aus 18 Mitgliedern im Alter von 14 bis 18 Jahren. Zwei von ihnen – Ben Braun und Jannik Weiß – waren bereits in der vergangenen Amtszeit dabei, 16 Jugendliche sind neu im Gremium. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Da nicht alle Schulen Vertretungen benannt haben, ist der Jugendgemeinderat in dieser Periode kleiner als zuletzt.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd unterstreicht mit dem Jugendgemeinderat ihr Engagement für die Interessen junger Menschen. Das Gremium berät den Gemeinderat und seine Ausschüsse durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungsnahmen und verfügt über Antrags-, und Rederecht im Gemeinderat und bringt damit jugendliche Perspektiven direkt in die kommunalpolitischen Entscheidungsprozesse ein.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung war der Impulsvortrag von Luna Kieninger, Jugendhilfeplanung Ostalbkreis. Sie stellte die Grundlagen und Ziele der Jugendhilfeplanung vor und zeigte auf, wie durch eine enge Verzahnung von Jugendgemeinderat und Jugendhilfeplanung die Bedürfnisse junger Menschen besser erfasst und passgenaue Angebote entwickelt werden können. Ziel ist es, die Stimme der Jugendlichen vor Ort zu stärken, Beteiligung auszubauen und Netzwerke weiter zu vertiefen.
In der Sitzung wurden außerdem die ausscheidenden Mitglieder des Jugendgemeinderates verabschiedet. Für ihr Engagement erhielten sie Dankesworte, Urkunden sowie kleine Präsente. Im Anschluss wurden die neu gewählten Jugendgemeinderäte offiziell verpflichtet und erhielten ihre Ernennungsurkunden.
Der bisherige Jugendgemeinderat blickte auf eine aktive Amtszeit mit sechs offiziellen Sitzungen sowie zahlreichen internen Arbeitstreffen zurück. Themen wie die Gmünd-App, Graffitiwände, Hygieneautomaten, ein Beachvolleyballfeld und eine Sportbox an der Jugendmeile wurden angestoßen. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden nun an den neuen Jugendgemeinderat übergeben, der entscheidet, welche Projekte weiterverfolgt werden. Zum Auftakt der neuen Amtszeit fand ein Einführungswochenende im Schwarzhornhaus mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte und dem Ersten Bürgermeister Christian Baron statt. Das erste Arbeitstreffen ist für den 26. Februar im Jugendhaus geplant. Die nächste offizielle Sitzung des Jugendgemeinderates findet am 9. Juli, um 17 Uhr, im Rathaus, statt. Dort steht unter anderem die Wahl der oder des Vorsitzenden auf der Tagesordnung.
22.1.26
16 Studenten jetzt Botschafter der Region Ostwürttemberg
Ostalbkreis. 16 Studenten der Hochschule Aalen wurden bei einer Feierstunde im Aalener Landratsamt als Botschafter ehrenhalber der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet. Die Studenten, die das mehrstufige Botschafterprogramm erfolgreich abgeschlossen haben, stammen aus Indien, Ägypten, dem Iran, Südafrika, Paraguay und der Türkei.
Der Status als Ehrenbotschafter wird durch die Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen in der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Programm wurde initiiert, um internationalen Studierenden eine schnellere und tiefere Integration in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen. Die Gruppe repräsentiert zudem die Region und kann nach der Rückkehr in die Heimat die Hochschulen Ostwürttembergs dort bekannt machen. Inzwischen wurden bereits über 300 Studenten als Ehrenbotschafter ausgezeichnet. „Jeder und jede Einzelne tragen dieses Siegel in die Welt hinaus – und jede einzelne Geschichte davon ist ein Stück gelebte Internationalisierung“, betonte Pascal Cromm, Leiter des International Centers der Hochschule Aalen, in seiner Laudatio.
Der Besuch von Deutschkursen ist für angehende Botschafter Ostwürttembergs verpflichtend. Auch konnten sich die internationalen Studenten durch viele Aktivitäten und Begegnungen im Rahmen des Programms schnell in die Hochschulen und die Gesellschaft integrieren. Freiwilligenarbeit für lokale Organisationen, Veranstaltungen von Vereinen, des internationalen Clubs oder kulturelle Events wie Theater, Museen oder Konzerte gehörten dazu.
Dr. Katarzyna Haverkamp von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Europabüro und Kontaktstelle Frau und Beruf im Landratsamt Ostalbkreis übergab stellvertretend für Landrat Dr.Joachim Bläse die Zertifikate. Haverkamp richtete den Blick auf die Menschen hinter dem Programm: Sie dankte den Studenten für ihren Einsatz und dem International Center der Hochschule Aalen für die verlässliche Begleitung und Betreuung. Mit Blick auf den Ostalbkreis strich sie die besonderen Standortqualitäten heraus und knüpfte daran den Appell, das Erlebte weiterzutragen – in Freundeskreise, Fachcommunities und die Heimatländer - als Impuls für neue Kooperationen und nächste Jahrgänge der internationalen Studenten an der Hochschule Aalen.
22.1.26
Frau mit Messer schwer verletzt
Heidenheim. Am Montag erlitt eine Frau bei einem mutmaßlichen Messerangriff in einer Wohnung in Heidenheim schwere Verletzungen. Gegen 19.15 Uhr meldete ein Anrufer der Polizei, er habe in einer Wohnung in der Felsenstraße eine Frau mit einem Messer verletzt und sei nun am Bahnhof in Heidenheim. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus und nahm den 21-jährigen Tatverdächtigen im Bereich des Parkplatzes beim Lokschuppen widerstandslos fest. Zeitgleich rückten Rettungskräfte und die Polizei in die Felsenstraße aus, wo sie in der vom Tatverdächtigen genannten Wohnung eine verletzte 30-Jährige fanden. Mit mehreren oberflächlichen Stichverletzungen kam sie in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnte durch die Polizei beim Beschuldigten sichergestellt werden. Den ersten Erkenntnissen zufolge sollen sich Täter und Opfer nicht näher gekannt haben. Die genaue Beziehung zwischen beiden Personen ist Gegenstand der Ermittlungen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der Verdächtige am Dienstag dem Haftrichter des Amtsgerichts Heidenheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der 21-jährige Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Kriminalpolizei Heidenheim dauern an.
21.1.26
Vor der Polizei geflüchtet
Eislingen. Am Dienstag fand die Polizei bei einer Verkehrskontrolle bei einem 20-Jährigen einen Schlagring. Um 18.10 Uhr sah eine Polizeistreife einen jungen Mann mit einem Kleinkraftroller in der Wilhelmstraße fahren. Als der Fahrer gestoppt werden sollte, gab dieser Gas und flüchtete. Kurz darauf stieg er von seinem Fahrzeug und versuchte sich in einer Garage zu verstecken. Das sahen allerdings die aufmerksamen Beamten des Polizeireviers Eislingen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 20-Jährige keinen Führerschein hatte und mutmaßlich unter Drogen stand. Ein Drogentest verlief positiv auf THC. Neben einer Anzeige wegen der Drogenfahrt sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis erwartet den Mann noch eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Denn die Polizei fand bei dem Mann einen Schlagring. Der wurde sichergestellt.
21.1.26
Nach Unfall aus dem Staub gemacht
Böhmenkirch. Am Dienstag konnte eine aufmerksame Zeugin einen Unfall in Böhmenkirch beobachten. Gegen 11.30 Uhr versuchte ein 87-jähriger Pkew-Fahrer in eine Parklücke "Im Hart" einzufahren. Dabei streifte er einen anderen Wagen. Nachdem der Senior in eine andere Parklücke eingeparkt hatte, lief er zum Fahrzeug und begutachtete den Schaden. Danach ging er weiter. Eine Zeugin konnte den Unfall beobachten und informierte die Polizei. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Unfallflucht auf und schätzt den Gesamtschaden auf 400 Euro.
21.1.26
Altbundespräsident Wulff: Lust auf Zukunft machen

Lust auf Zukunft: Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse und Altbundespräsident Christian Wulff (v.l.).. Foto: Landratsamt Ostalbkreis
Ostalbkreis. Mit einem eindringlichen Plädoyer für demokratische Verantwortung, europäische Geschlossenheit und gesellschaftliche Empathie hat der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff beim „Neujahrsimpuls für Europa“ im Landratsamt Ostalbkreis zentrale Herausforderungen unserer Zeit benannt. Zu der gemeinsamen Veranstaltung des Europoint Ostalb und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Ostwürttemberg, waren zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft gekommen.
Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Kammerensemble des Heeresmusikkorps Ulm. Landrat Dr. Joachim Bläse sowie Gerhard Ziegelbauer (GSP Ostwürttemberg) begrüßten die Anwesenden und betonten die Bedeutung des offenen Dialogs über Demokratie und europäische Werte – gerade auf kommunaler Ebene.
In seinem Vortrag stellte Christian Wulff die Frage nach der Resilienz der Demokratie in einen historischen wie aktuellen Kontext. Demokratie und wirtschaftliche Stabilität gehörten untrennbar zusammen, betonte Wulff, berechtigte Sorgen müssten ernst genommen werden – ohne dabei stets das Trennende und Problematische in den Vordergrund zu stellen. Nicht das Klagen solle unsere Mentalität prägen, sondern die Lust auf Zukunft und gemeinsames Gelingen, so Wulff.
Wulff erinnerte an die Euphorie des Jahres 1989, als viele an einen selbstverständlichen Siegeszug der Demokratie glaubten. Heute hingegen sei ein Rückzug aus politischem Engagement zu beobachten, ein großer Teil der Gesellschaft sei gleichmütig geworden. Demokratie brauche jedoch aktive Demokratinnen und Demokraten, die wählen gehen und in politischen Ämtern Verantwortung übernehmen.
Besorgt zeigte sich Wulff über die zunehmende Missachtung demokratischer Institutionen, etwa in den USA, sowie über autoritäre und völkische Ideologien, die auf das Recht des Stärkeren setzten. Dem stellte er das Fundament des Grundgesetzes entgegen: die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Empathie sei dabei keine Schwäche, sondern eine der größten europäischen Stärken. Unter Bezug auf Hannah Arendt warnte Wulff eindringlich davor, den Verlust von Mitgefühl als Vorboten gesellschaftlicher Barbarei zu unterschätzen.
Trotz aller Herausforderungen zeigte sich Wulff überzeugt von Europas Zukunftsfähigkeit. Europa verfüge über ein starkes Gesundheitssystem, hohe Bildungsstandards, soziale Sicherung, Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke. Mit weniger Bürokratie, mehr Kooperation und einer Vertiefung der europäischen Einigung – etwa durch eine Kapitalmarkt- und Sicherheitsunion – könne Europa seine Potenziale besser entfalten. „MEGA – Make Europe great again“, so Wulff, bedeute nicht Rückschritt in Nationalismus, sondern den Mut, gemeinsame Werte und Innovationen aktiv zu gestalten.
Abschließend warf Christian Wulff eine grundlegende Frage zur Zukunft der Europäischen Union auf: Entsteht ein starkes Europa nur aus Trümmern und existenziellen Krisen – oder gelingt europäische Einigung auch heute, in vergleichsweise guten Zeiten? Ein starkes Europa brauche den bewussten Willen zur Kooperation, bevor Krisen den Handlungsrahmen diktieren. Demokratie und europäische Einigung müssten aktiv gestaltet werden – nicht aus der Not heraus, sondern aus Überzeugung.
Nach dem Ende des offiziellen Programms nahm sich Christian Wulff noch viel Zeit für persönliche Gespräche mit den Gästen und stand für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Damit klang ein Abend aus, der nicht nur zum Nachdenken über die Zukunft von Demokratie und Europa anregte, sondern auch den offenen Dialog und die persönliche Begegnung in den Mittelpunkt stellte – als Grundlage für demokratische Resilienz vor Ort.
21.1.26
Fahrt unter Drogen: Auffahrunfall
Geislingen. Am Dienstag kam es auf der B10 in Geislingen zum Auffahrunfall. Am Nachmittag stockte der Verkehr in der Stuttgarter Straße in Fahrtrichtung Ulm. Um 16.10 Uhr erkannte ein 26-Jähriger das Stauende zu spät und prallte mit seinem Pkw in das Heck eines 37-jährigen Autolenkers. Den Wagen schob es dadurch auf den Wagen einer 19-Jährigen, des es wiederum noch gegen das Heck eines vorausfahrenden Pkw einer 63-Jährigen schob. An allen vier Autos entstand Sachschaden von zusammen etwa 18 000 Euro. Bei einer Überprüfung des Unfallverursachers stellten die Beamten fest, dass dieser mutmaßlich unter Drogen stand. Ein Test verlief positiv auf THC. Deshalb musste der 26-Jährige mit in ein Krankenhaus und eine Blutprobe abgeben. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei nun auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den 26-Jährigen.
21.1.26
Jugendgremium konstituiert sich

Das neue Jugendgremium von Göppingen mit OB Alex Maier (r.) und Bürgermeister Heberle (l.). Foto: Stadtverwaltung Göppingen
Göppingen. Oberbürgermeister Alex Maier wählte bei der konstituierende Sitzung des neuen Jugendgremiums ernte Töne, um die Wichtigkeit der jungen Räte zu unterstreichen: Angesichts knapper Kassen und Sparmaßnahmen, die oft Bereiche wie Bildung und Freizeit treffen, sei die Stimme der Jugend ehr denn je gefragt. Maier verband den Appell mit einem persönlichen Rückblick. Er erinnerte sich daran, wie er als 25-Jähriger in den Landtag einzog und das Gefühl kennenlernte, als junger Mensch am Entscheidungstisch zu sitzen. Dem neuen Jugendgremium gehören an: Salome Bayer, Joshua Cheng, Falk Daunderer, Lara Fehrle, Juno Fink, Johann Frey, Charlotte Graßhof, Moritz Hagen, Eghosa Iyawe, Elisa Liu, Anton Meinel, Manh Thanh Nguyen, Aarujan Packiyathurai, Alexandra Pittini, Emilia Preisner, Amidia Rahel Tok, Fridolin Reich, Cristina Schliedermann, Alexander Wiechers, Hafsa Yabantas und Saliha Yilmaz.
21.1.26
Beachhandballerinen verewigen sich im Goldenen Buch

Die Beachhandballerinnen des TSV Bartenbach mit Bürgermeistert Heberle beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Göppingen.
Foto: Stadtverwaltung Göppingen
Die Beachhandballmeisterinnen des TSV Bartenbach wurden im Göppinger Rathaus empfangen. Anlass der Feierstunde war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Cuxhaven, den das Team nun mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt krönte.
In seiner Ansprache hob Bürgermeister Heberle hervor, dass aus einem starken Kollektiv auch beeindruckende Persönlichkeiten wachsen. So wurden Pauline Borrmann als Topscorerin und Tina Orlamünder als wertvollste Spielerin des Turniers besonders gewürdigt. Beachhandball sei längst kein bloßer Sommertrend mehr, sondern ein Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter für die Jugendarbeit.
21.1.26
Misteln auf Obstbäumen schnell entfernen

Misteln sollten von Obstbäumen möglichst schnell entfernt werden: Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Der Befall von Misteln an Obstgehölzen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Misteln leben als Halbschmarotzer parasitisch auf Gehölzen und entziehen den Bäumen Wasser und Nährstoffe. Bei einem starken Befall ist die Vitalität des Baumes gefährdet und in manchen Fällen können die Bäume durch die dauerhafte Schwächung sogar absterben. Sie dürfen und sollten daher entfernt werden.
Häufig wird vermutet, dass Misteln auf Obstbäumen unter einem gesetzlichen Schutz stehen. Das ist nicht der Fall. Für den Erhalt eines Streuobstbestandes ist es wichtig, Misteln frühzeitig zu entfernen. Pflegeschnitte sind an Obstbäumen ganzjährig zulässig. Zum Schutz brütender Vögel sollten Eingriffe aber generell frühestens ab August bis einschließlich März erfolgen. Die Entfernung größerer Baumpartien hingegen darf nur zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar durchgeführt werden. Verbreitet werden Misteln überwiegend durch Vögel. Die klebrigen Samen bleiben an den Schnäbeln haften und werden an der Baumrinde abgestreift.
Auch Wind und Regen lassen Samen von einer Mistel auf tieferliegende Äste fallen. Dort bildet sich dann eine neue Pflanze. Das Ausbrechen der Misteln funktioniert sehr gut bei Frost. Streuobstbesitzer sollten ihre Bäume regelmäßig auf einen Befall kontrollieren und Misteln baldmöglichst entfernen. Schon der Rückschnitt verhindert für einige Zeit die Samenbildung und damit eine weitere Verbreitung. Die Kreisfachberatung für Obst- und Gartenbau bietet Unterstützung und Informationen rund um Streuobst, Obst- und Gartenbau im Landkreis (Kontakt: Thomas Esposito, Telefon: 07161 / 202-2556, E-Mail:
21.1.26
Einbrecher suchen Beute
Börtlingen. Ihr Unwesen trieben Unbekannte am Dienstag in Börtlingen. Eine unverschlossene Garage und ein Wohnhaus waren Ziele der Einbrecher. Wie die Polizei mitteilt, war ein Unbekannter zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr zu Gange. An einem Wohnhaus in der Silcherstraße fand der Dieb eine unverschlossene Garage vor. In der stand ein Fahrzeug, das wohl auch nicht verriegelt war. Deshalb hatte der Dieb leichtes Spiel und nahm aus der Mittelkonsole Bargeld sowie einen Schlüssel mit. Eine Zeugin konnte in den Nachtstunden in unmittelbarer Tatortnähe noch eine Person erkennen, die eine gelbe Jacke trug. Ob dieser Unbekannte mit dem Diebstahl in Verbindung steht,
muss die Polizei Uhingen noch ermitteln.
Am selben Tag, zwischen 17 Uhr und 18.30 Uhr, ereignete sich eine weitere Tat bei Börtlingen. In der Ortsstraße verschaffte sich ein Unbekannter Zugang zu einem Einfamilienhaus. An der Gebäuderückseite brach der Einbrecher ein Fenster auf und gelangte so ins Innere. Auf der Suche nach Brauchbarem durchsuchte er mehrere Zimmer. Das Wohngebäude verließ der Einbrecher über die Terrassentür. Ob er fündig wurde, muss die Polizei noch ermitteln. Spezialisten sicherten die Spuren.
In beiden Fällen wurden die Ermittlungen aufgenommen und es werden Tatzusammenhänge geprüft. Hinweise nimmt die Polizei Uhingen unter der Tel. 07161/9381-0 entgegen.
21.1.26
Weitere Bushaltestelle werden barrierefrei
Göppingen. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Krücken unterwegs ist, wird sich freuen. Denn die Stadt Göppingen baut weitere Bushaltestellen barrierefrei um. Im Januar sind weitere vier Haltestellen dran. Seit November 2025 läuft das Projekt. Im Lauf der Zeit sollen insgesamt 60 Bushaltestellen umgebaut werden. Bereits im Dezember sind die ersten Haltestellen an der Großeislinger Straße/ Rossbachstraße fertiggestellt worden. Im Januar werden die Arbeiten nun planmäßig fortgeführt: In der Großeislinger Straße werden vier weitere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Parallel dazu erfolgt der Umbau von sechs Bushaltestellen in der Nördlichen Ringstraße zwischen der Mozartstraße und der Beethovenstraße. Auch im Ortsteil Bartenbach geht es voran: Dort werden die Bushaltestellen am Rechberghäuser Weg sowie an der Lerchenberger Straße barrierefrei ausgebaut.
21.1.26
Philipp Amthor lockt Besucher: Bahnhofsplatz statt Nebenzimmer

Eine große Zuhörerschar wollte am Dienstagmorgen Philipp Amthor erleben. Die Veranstaltung wurde kurzerhand vom
Nebenzimmer der Villa Gutmann auf den Bahnhofsplatz verlegt. Foto: Rüdiger Gramsch
Göppingen. Eine Wahlveranstaltung morgens um 10 Uhr? Kommt da überhaupt jemand? Die Skeptiker mussten sich eines Besseren belehren lassen. Der CDU- Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium, Philipp Amthor, füllt auch um diese Uhrzeit das Nebenzimmer in der Villa Gutmann in Göppingen. Zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung war der Zustrom Interessierter so groß, dass die Gastgeberin, die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer, kurzerhand die Veranstaltung ins Freie auf den Bahnhofsplatz vor die Villa Gutmann verlegte. Rund 100 Interessierte lauschten dem populären Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern was dieser zu aktuellen innen- und außenpolitischen Themen zu sagen hatte. Bürokratierückbau – „wir brauchen mehr Realwirtschaft weniger Zettelwirtschaft“, Digitalisierung – „auch in der Verwaltung“, weniger Berichtspflichten im Gesundheitswesen und die Verteidigung demokratischer Grundrechte schnitt der Abgeordnete an. Auch wenn die Zeit im Nacken saß, nahm sich Amthor Zeit für das Gespräch mit seinen Zuhörern und für die obligatorischen Selfies. Der Abgeordnete pries zudem seine Gastgeberin, die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer. Sie sei eine Politikerin, die nicht nur durch ihre große Sachkenntnis auffalle, sondern auch die Themen und Probleme beim Namen nenne. Der Staatsekretär rief seine Zuhörer dazu auf, mehr Optimismus, Mut und Zuversicht zu verbreiten. Von der Schlechtrederei und Miesmacherei einer anderen Partei sollte man sich nicht anstecken lassen.
Nach dem Auftakt auf dem Bahnhofsplatz besuchte Amthor noch das Unternehmen Teamviewer, bevor es einmal quer durch die Stadt auf den Schlossplatz zum Caffe Bozen zu einem weiteren Termin mit interessierten Göppinger ging. Begleitet wurde Amthors Tour durch die Hohenstaufenstadt von mehreren Fernsehteams und zahlreichen Journalisten.
20.1.26
Raser gestoppt
Göppingen. Ein 23-Jähriger muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Der war am Montag in Göppingen deutlich zu schnell unterwegs. Gegen 22.30 Uhr stoppten die Beamten einen 23-jährigen Fahrer. Anstatt der erlaubten 50 km/h fuhr er mit 93 km/h. Auf ihn kommen nun ein Bußgeld von mindestens 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot zu.
20.1.26
Weihnachtshütte geht in Flammen auf
Göppingen. Sachschaden entstand am Dienstag bei einem Feuer in Göppingen. Gegen 3.40 Uhr meldete eine Zeugin die rauchende Hütte am Spitalplatz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang starker Rauch aus der Hütte und die Tür stand offen. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war die Tür aufgebrochen worden. Eine Schadenshöhe lässt sich bislang nicht beziffern. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist, können sich an die Göppinger Polizei unter d. 07161/632360 wenden.
20.1.26
Fast 1000 Wünsche erfüllt
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Aktion „Wunschbaum – Gmünder machen Wünsche wahr“ blickt auf eine beeindruckende Bilanz zurück: Insgesamt 984 Wünsche – davon 554 von Kindern und Jugendlichen sowie 430 von Senioren – schmückten in der Adventszeit den Wunschbaum. Die Resonanz war in diesem Jahr so überwältigend, dass alle Wünsche bereits vorzeitig vom Baum gepflückt wurden.
Dank der enormen Hilfsbereitschaft der Gmünder Bürgerschaft blieb kein einziger Zettel hängen. Besonders erfreulich: Auch nachdem alle Wünsche vergeben waren, riss die Spendenbereitschaft nicht ab. Es wurden zusätzliche Gutscheine gespendet, die nun dazu verwendet werden, bedürftigen Menschen das ganze Jahr über unbürokratisch zu helfen.
An zwei Tagen verwandelte sich der Innenhof des Predigers in eine weihnachtliche Logistikzentrale, als die ehrenamtlichen Helfer die liebevoll verpackten Geschenke an die glücklichen Empfänger übergaben. Ein besonderer Dank gilt dabei den lokalen Akteuren: Institutionen wie die Firmen Zeiss, Leicht und Voestalpine, die Barmer, das Jobcenter, der Kinderschutzbund sowie das Gymnasium Friedrich II Lorch zeigten überwältigendes Engagement und erfüllten zahlreiche Wünsche in Eigenregie.
20.1.26
Behörden kontrollieren die Eyb
Geislingen. Nach dem Wassergesetz Baden-Württemberg ist die Stadtverwaltung verpflichtet, ihre Gewässer in regelmäßigen Abständen im Rahmen einer so genannten Gewässerschau zu überprüfen. Innerhalb der Gemarkungsgrenzen ist die Stadt Geislingen unter anderem für die Eyb zuständig. Die nächste Begehung findet am Donnerstag, 29. Januar statt und erstreckt sich von den Sportplätzen in Eybach bis zur Mündung der Fils. Bei einer Gewässerschau handelt es sich um eine behördliche Begehung oberirdischer Gewässer. Dabei werden der Zustand des Gewässers, die Unterhaltung sowie mögliche Gefahrenstellen überprüft. In die Begutachtung einbezogen werden auch die Uferbereiche sowie das Umfeld, das für den Hochwasserschutz und die ökologische Funktion des Gewässers von Bedeutung ist. Ziel der Gewässerschau ist es, Mängel und Gefahren frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Maßnahmen zu deren Beseitigung einzuleiten.
20.1.26
Unfall beim Abbiegen
Süßen. Beim Abbiegen auf einen Wanderparkplatz passte ein Autofahrer am Sonntag bei Süßen nicht auf. Der Unfall ereignete sich kurz nach 12.15 Uhr auf der L1218/Schalter Straße. Ein 90-Jähriger war mit seinem Wagen von Süßen in Richtung Schlat unterwegs. Auf Höhe des Wanderparkplatzes bog der Senior nach links ab. Dabei übersah er wohl den entgegenkommenden Pkw eines 70-Jährigen. Der hatte Vorrang. Im Einmündungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Bei dem heftigen Zusammenstoß zogen sich der 70-Jährige und dessen gleichaltrige Beifahrerin Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in eine Klinik. Der 90-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei Eislingen schätzt den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos auf jeweils 15.000 Euro.
19.1.26
Volkshochschule gibt sich lebensnah
Eislingen/Salach. Mit ihrem neuen Semesterprogramm für das Frühjahr und den Sommer lädt die Volkshochschule Eislingen und Salach ab Ende Februar zu zahlreichen Kursen, Vorträgen, Projekten und Exkursionen ein.
Passend zum Jahresbeginn geht das neue Programm ab Montag, 26. Januar unter www.vhs-eislingen.de online. Zusätzlich sind die Programmhefte ab Montag im Rathaus und bei weiteren öffentlichen Einrichtungen sowie Banken und Apotheken erhältlich. Von Februar bis Juli lädt das neue Programm dazu ein, Wissen zu vertiefen, Neues auszuprobieren und Gemeinschaft zu erleben. „Gerade in Zeiten gesellschaftlicher, technologischer und demografischer Umbrüche ist Weiterbildung wichtiger denn je“, betont Alexandra Schuhmeier, Leiterin der VHS Eislingen. „Unser neues Semesterprogramm zeigt, wie vielseitig, lebensnah und zukunftsorientiert Volkshochschularbeit heute ist – von kulturellen Highlights über Gesundheitsangebote bis hin zu Fragen der digitalen Teilhabe.“
Gleich zum Start des Semesters ist Bestseller-Autor Prof. Dr. Volker Busch mit seinem Vortrag ‚Kopf hoch – Wie wir Mut und Zuversicht entwickeln in herausfordernden Zeiten‘ in der Stadthalle zu Gast. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Semester liegt auf dem ‚Literarischen Mai 2026‘, der unter dem Titel ‚Tage des Lesens. Nachdenken über Lesen & Schreiben in unserer Zeit‘ steht. Die traditionsreiche Reihe greift Fragen der heutigen Lesekultur auf – zwischen literarischer Tradition, digitalen Medien, Storytelling und Künstlicher Intelligenz. Lesungen mit namhaften Autorinnen und Autoren, Gespräche sowie eine prominent besetzte Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Buchhandel, Bibliothek, Autorenschaft und Literaturkritik machen den Literarischen Mai zu einem kulturellen Höhepunkt. Den Abschluss bildet die feierliche Enthüllung einer neuen Station des Eislinger Poetenwegs. „Tanz, Land, Fluss“ – ein soziokulturelles Tanzprojekt im Filstal erlebt am 9. Mai seinen Höhepunkt entlang der Fils in Göppingen, Eislingen, Salach und Süßen. Eine Teilnahme für alle Interessierten ist nach wie vor möglich. Mit sommerlicher Leichtigkeit und großer Offenheit lädt die VHSerneut zu ‚Sport im Park‘ ein. Von Anfang August bis Anfang September findet das kostenlose, unverbindliche Mitmachangebot im Schlosspark statt – von Zumba über Yogilates bis Qigong. Ergänzt wird das Gesundheitsangebot der VHS Eislingen und Salach durch bewährte und neue Kurse wie Pilates.
Der Nachhilfekurs ‚Mit Schwung durch Latein‘ will Schüler gezielt unterstützen. Erstmals im Angebot ist außerdem Line Dance für Senioren - ein Tanzkurs, der Bewegung, Koordination und Geselligkeit verbindet. Ein innovativer Schwerpunkt ist das Projekt ‚Gesund und digital vor Ort‘, welches sich mit Zukunftsfragen des Älterwerdens und der Digitalisierung befasst. Themen wie intelligentes Wohnen, Megatrends in Medizin und Pflege, lebenslanges Lernen und die Bedeutung von Routinen greifen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen praxisnah auf. Kulinarisch-kreativ wird es unter anderem beim Kurs ‚Kleine Törtchen mit großer Wirkung – Bento Cakes backen‘, der modernes Backhandwerk vermittelt. Technik- und Wirtschaftsinteressierte können bei Betriebsbesichtigungen spannende Einblicke gewinnen – unter anderem bei Leonhard Weiss, bei Mayers Bäckerei oder erstmals bei einer Kreiselkunstführung, die Alltagsarchitektur neu erfahrbar macht. Zu den sommerlichen Höhepunkten zählen zudem besondere Exkursionen: eine Fahrt zu den Bregenzer Festspielen mit der Oper ‚La Traviata‘ sowie ein Besuch der Landesgartenschau in Ellwangen.
19.1.26
Baggerarbeiten an der Krumm
Eislingen. Der Betriebshof Eislingen führt in Absprache mit dem Umweltschutzamt des Landratsamtes an der Krumm in Krummwälden südlich der Brückenstraße Baggerarbeiten durch. Hierbei wird angeschwemmtes, abgelagertes Erdmaterial entfernt. Dies ist erforderlich, um den Wasserabfluss bei Starkregenereignissen zu verbessern. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 22.Januar und dauern bis etwa Ende Januar an.
19.1.26
Westliche Wertegemeinschaft existiert für Trump nicht
Ostalbkreis. Welche Auswirkungen hat die Präsidentschaft Donald Trumps auf Europa und die Europäische Union? Mit dieser hochaktuellen Fragestellung beschäftigte sich eine Veranstaltung des Europoint Ostalb an der Hochschule Aalen, die in Kooperation mit der Hochschule Aalen, der Katholischen Erwachsenenbildung sowie dem Staatsministerium Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Rund 180 interessierte Teilnehmer folgten der Einladung und sorgten für einen gut besuchten und lebendigen Diskussionsabend.
Als Referent analysierte Arthur Landwehr, langjähriger USA-Korrespondent, Journalist und Autor sowie ehemaliger Chefredakteur des SWR-Hörfunks, die Veränderungen der transatlantischen Beziehungen seit dem Amtsantritt Donald Trumps. Landwehr zeichnete ein differenziertes Bild der politischen Entwicklungen und ordnete Trumps Politik in einen größeren gesellschaftlichen und geopolitischen Kontext ein.
Nach Landwehrs Einschätzung sei Donald Trump faktisch aus der westlichen Wertegemeinschaft ausgetreten. Aus Trumps Sicht sei die bürgerschaftliche, postliberale Demokratie an ihre Grenzen gekommen sei. Während die Europäische Union auf komplexen Aushandlungs-prozessen und dem Prinzip beruhe, möglichst alle mitzunehmen, agiere Trump schnell, unilateral und interessengeleitet. So habe er mit einer einzigen Unterschrift den Austritt der USA aus rund 60 multilateralen Organisationen vollzogen. Die EU hingegen argumentiere weiterhin mit einer regelbasierten Ordnung – stoße jedoch an ihre Grenzen, wenn zentrale Akteure nicht mehr bereit seien, nach diesen Regeln zu spielen.
Besonders deutlich wurde der Gegensatz zwischen einer regelorientierten europäischen Politik und einer amerikanischen Interessenpolitik. Landwehr machte darauf aufmerksam, dass die EU in einer Geschwindigkeit getrieben werde, mit der ihre Institutionen kaum Schritt halten könnten. Die Schwerfälligkeit europäischer Entscheidungsprozesse vermittle dabei zunehmend den Eindruck politischer Dysfunktionalität, während Trump Probleme unmittelbar angehe – unabhängig von langfristigen Konsequenzen.
Auch die nationale Sicherheitsstrategie der USA wurde thematisiert. Diese sei in Europa vielfach als Angriff auf die EU verstanden worden. Bei genauerer Betrachtung gehe es jedoch vielmehr um die Wahrnehmung der USA, dass sich Europa von ihnen entferne. Dahinter stünden Fragen der eigenen Identität, des Führungsanspruchs sowie der Wunsch nach einer stärkeren christlichen Prägung der Gesellschaft. Aus amerikanischer Sicht teile das transatlantische Bündnis nicht länger dieselben Werte.
Landwehr zitierte Barack Obama, der diagnostizierte, dass Trump weniger Ursache als vielmehr Symptom tieferliegender gesellschaftlicher Probleme sei. Trump reagiere auf reale Ängste in der amerikanischen Bevölkerung – eine Entwicklung, die auch Europa betreffe. Der wachsende Rechtspopulismus stelle eine zentrale Herausforderung für die Europäische Union dar. Abschließend formulierte Landwehr eine klare Aufgabe für Europa: Die EU müsse sich stärker einigen, ein wirtschaftliches Gegengewicht schaffen und gleichzeitig an den Grundwerten einer freien, rechtsbasierten Gesellschaft festhalten. Zugleich gelte es, den Menschen Heimat, Orientierung und Sicherheit zu geben.
Die anschließende Diskussion mit dem Publikum zeigte das große Interesse an der Thematik und machte deutlich, wie relevant die Zukunft der transatlantischen Beziehungen für Europa bleibt. Die Veranstaltung des Europoint Ostalb bot den Teilnehmern fundierte Einblicke und wichtige Denkanstöße zur Rolle Europas in einer sich wandelnden Weltordnung.
19.1.26
Sehnsuchtsorte der Ostalb auf der CMT präsentiert
Ostalbkreis. Sehnsuchtsorte entstehen dort, wo Landschaft, Menschen und Geschichten ein Gefühl von Ankommen schaffen. Um genau diese besonderen Facetten unserer Region erlebbar zu machen, präsentiert sich der Tourismus Ostalb auf der CMT in Stuttgart gemeinsam mit den Städten und Touristikgemeinschaften des Ostalbkreises. Unter dem Dach des Schwäbische Alb Tourismus zeigt die Region in Halle 6 ihre vielfältigen Angebote aus den Bereichen Wandern, Radfahren, Städte, Gärten und Parks, Industriekultur, Camping sowie Kultur und Geschichte.
Am Stand begeisterten sich zahlreiche Bürgermeister sowie Vertreter des Tourismus während des Eröffnungswochenendes für die breite Palette an Erlebnissen, die die Ostalb zu bieten hat. „Sehnsuchtsorte berühren das Herz – und in unserer Region sind sie besonders spürbar“, sagte Landrat Dr. Joachim Bläse. „Wer die Vielfalt unserer Region entdeckt, erlebt sie ganz nach unserem Motto: vielseitig, schwäbisch, patent.“ Besonders stolz zeigt sich Bläse auf die drei Unesco-Auszeichnungen der Region: den Geopark Schwäbische Alb, den Geopark Ries und das Welterbe Limes. Hervorzuheben sind auch die erfolgreichen 4-Sterne- Rezertifizierungen der drei Landesradfernwege „Schwäbische Alb Radweg“, „Württemberger Tälerradweg“ und „Remstal-Radweg“.
Auf der Tochtermesse „Fahrrad- & Wander-Reisen“ in Halle 9 weckten die Outdoor-Angebote des Tourismus Ostalb großes Interesse. Wer die Region virtuell entdecken möchte, kann sich die Broschüren auf www.deine-ostalb.de herunterladen oder kostenlos unter
Die CMT ist noch bis zum 25. Januar geöffnet. Am 25. Januar 2026 lädt die CMT zum Familiensonntag ein und verwandelt das Messegelände in ein Paradies für Familien, Entdecker und kleine Abenteurer. Gemeinsam mit den Partnern Europa-Park und den Kirchen sowie dem VfB Stuttgart, der seinen Fan-Tag am Familiensonntag auf der CMT präsentiert, erwartet die Besucher ein buntes Programm voller Mitmachaktionen, Shows und Gewinnspiele – ein Tag, der garantiert in Erinnerung bleibt! Der Eintritt für Kinder bis 15 Jahre ist frei.
19.1.26
Zwei Lkw-Fahrer schwer verletzt
Hohenstadt. Am frühen Montagmorgen ereignete sich auf der A8 ein schwerer LKW-Unfall in Fahrtrichtung Stuttgart. Ein Lkw hielt verkehrsbedingt (Stau wegen einem Pannenfahrzeug) auf der rechten Fahrspur an. Ein direkt hinter diesem Lastwagen fahrender zweite Lkw hält ebenso an. Ein dritter Lkw fährt, aus noch ungeklärter Ursache, auf den zweiten LKW auf und schiebt diesen auf den ersten Laster. Hierbei werden die Fahrer der beiden hinteren Lastwagen schwerverletzt. Zum Unfallhergang und der Schadenshöhe dauern die Ermittlungen an. Rettungsdienst und Hilfeleister sind vor Ort. Wegen des Unfalls musste die Autobahn gesperrt werden, der Verkehr wurde bei Merklingen von der A8 umgeleitet.
19.1.26
Einbrecher unterwegs
Ebersbach. In den vergangenen Tagen stiegen Unbekannte in ein unbewohntes Gebäude bei Ebersbach ein. Zwischen Sonntag 11.1 Januar und Sonntag 18.Januar, 19.30 Uhr, waren Einbrecher im Ortsteil Bünzwangen unterwegs. In der Straße Unterer Wasen drangen sie mutmaßlich über das Küchenfenster in das seit mehrere Monaten leerstehende Haus ein. Im Innern suchten die Einbrecher nach Brauchbarem. Was die Unbekannten mitgenommen haben, muss die Polizei noch ermitteln. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Tel. 07161/9381-0.<
19.1.26
Schwelbrand bei Gartenhütte
Eislingen. Am Sonntag rückte die Feuerwehr in Eislingen zu einer brennenden Gartenhütte aus. Kurz nach 23.45 Uhr rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei in die Turnhallestraße aus. Dort kam es zum Schwelbrand an einer Gartenhütte. Der Brand hatte sich wohl durch einen gemauerten Grill, der direkt an der Holzwand der Gartenhütte verbaut ist und am Sonntagnachmittag zuletzt benutzt wurde, entfacht. Die Feuerwehr aus Eislingen war mit fünf Fahrzeugen und 21 Personen im Einsatz und löschten den Schwelbrand. Dadurch konnte ein Übergreifen des Brandes auf ein angrenzendes Gebäude verhindert werden. Die Polizei Eislingen schätzt den Schaden an der Hütte auf rund 1.000 Euro.
19.1.26
In den Gegenverkehr geraten
Göppingen. Vier Leichtverletzte und Sachschaden von rund 15.000 Euro sind die Bilanz bei einem Unfall am Sonntag bei Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr. Ein 24-Jähriger fuhr mit seinem Wagen auf der Landstraße 1214 von Jebenhausen in Richtung Bezgenriet. Aus bislang unbekannter Ursache verlor er die Kontrolle über sein Auto und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Wagen mit einem entgegenkommenden Auto einer 56-Jährigen zusammen. In der weiteren Folge wurde der Wagen des 24-Jährigen von der Straße geschleudert, überschlug sich zweimal und kam ca. 50 Meter in einem Acker zum Stehen. Die vier Insassen in dem Fahrzeug wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in Kliniken. Der mutmaßliche Unfallverursacher und auch die 56-Jährige blieben unverletzt. Die Polizei Göppingen schätzt den Sachschaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos auf rund 15.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge muss die Landstraße zweitweise voll gesperrt werden.
19.1.26
Auffahrunfall auf Autobahn
Mühlhausen. Zwei Fahrzeuge waren an einem Unfall am Sonntag auf der A8 bei Mühlhausen beteiligt. Gegen 12.45 Uhr stockte der Verkehr am Drackensteiner Hang in Richtung Stuttgart. Ein 34-jähriger Fahrer eines VW Kombi nahm dies zu spät wahr und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen einem vorausfahrenden Wagen auf. Der wurde von einem 28-Jährigen gelenkt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Verkehrspolizei Mühlhausen auf etwa 11.000 Euro.
19.1.26
72 000 Besucher am ersten Messe-Wochenende
Stuttgart. Gelungener Auftakt der CMT 2026: Rund 72.000 Besucher strömten am ersten Wochenende auf das Gelände der Stuttgarter Urlaubsmesse und holten sich neue Inspiration rund ums Reisen. Sowohl die Tochtermesse Fahrrad- & WanderReisen mit dem neuen Community-Bereich Basislager und einem breiten Angebot rund ums Rad, als auch die mit neuem Konzept bespielte Paul Horn Halle (Halle 10) und dem großen Technik- und Zubehörbereich zogen das Publikum an.
Besonders punkten konnten auch die Tourismus-Hallen mit ihrem vielseitigen Angebot, darunter die CMT-Partner-Destinationen Angola und die Grand Tour de Catalunya. Beide Reiseziele präsentieren sich auf der CMT mit einem vieleseitigen Angebot und spannedem Programm - etwa im Urlaubskino mit faszinierenden Filmen, auf der Atriumsbühne mit heißen Tanzshows (Angola) oder kulinarischen Leckereien und VR-Erlebnis (Grand Tour de Catalunya).
Positive Stimmen kommen auch aus dem Caravaning-Bereich: „Zahlreiche Aussteller verzeichneten bisher eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Camping- und Freizeitfahrzeugen - insbesondere im mittleren Preissegment zwischen 70.000 und 90.000 Euro”, berichtet Alexander Ege, Direktor Messen und Events bei der Messe Stuttgart.
19.1.26
Sport am Sonntag
Handball-Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen HSG Bensheim/Auerbach: 33 : 36
Gegen Schutzplanke geprallt
Lorch. Am Samstagmorgen befuhr eine 22 -jährige Pkw-Lenkerin die B29 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Lorch. In einer leichten Rechtskurve verlor sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und prallte anschließend in die Schutzplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von 15.000 Euro.
18.1.26
Reise- und Caravaning-Welt zu Gast in Stuttgart

Die größte Reisemesse Europas, die CMT in Stuttgart, hat am Samstag ihre Tore geöffnet. Bis zum 25. Januar informieren
in den Messehalle über Reiseziele und Caravaning. Foto: CMT/Landesmesse Baden-Württemberg
Stuttgart. „Die CMT 2026 ist ein Marktplatz der Inspirationen, ein Motor für Innovationen”, sagte Messe-Geschäftsführer Roland Bleinroth bei der CMT-Eröffnungsfeier in Stuttgart. Der „tolle Zuspruch” aus Wirtschaft und Politik zeige, welche Bedeutung die CMT als „Highlight in der Region und weit darüber hinaus” besitze. Ein ausgebuchtes Gelände, 1200 präsentierte Fahrzeuge sowie 120 Neuheiten und Premieren im Bereich Caravaning setzten Maßstäbe und sprächen für die Stärke der Branche.
Neben der umfassenden Ausstellung sei das Rahmenprogramm mit 720 Vorträgen und Foren „so vielfältig wie noch nie, sodass auch das Fachpublikum nicht zu kurz kommen wird”. Die weltgrößte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit wolle „zu Entdeckungen inspirieren” und leiste damit nicht zuletzt einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung. Denn, so zitierte Bleinroth den Forschungsreisenden Alexander von Humboldt: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, welche sich die Welt nie angeschaut haben.”
„Die CMT sei eine „herausragende” Messe, lobte im Anschluss Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus. Bundesweit seien fast drei Millionen Menschen im Tourismus tätig, der mittlerweile knapp vier Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung ausmache. Damit sei der Tourismus „ein bedeutender Faktor für die Wertschöpfung in den Regionen” und in Baden-Württemberg „mit die wichtigste Branche”, die man nun „aus Berlin heraus” gezielt stärker unterstützen wolle. So wolle man etwa durch den Ausbau der Infrastruktur oder die Reduzierung von Steuern und Abgaben Unternehmertum, Mittelstand und den Messestandort Baden-Württemberg fördern. Vereinfachte, digitalisierte Einreiseverfahren sowie eine verstärkte Präsenz im Ausland sollten schließlich dafür sorgen, dass „viele Menschen aus dem Ausland nach Baden-Württemberg kommen”.
Auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hob die wirtschaftliche Bedeutung der CMT als touristische Plattform hervor: „Hier wurde über Jahrzehnte etwas aufgebaut, wo wir Baden-Württemberg präsentieren und gleichzeitig die Welt nach Baden-Württemberg holen können. In unserer bewegten Zeit werden Netzwerke immer wichtiger.” Dies gelte auch im Hinblick auf das Mercosur-Abkommen, das sich für die Stuttgarter Messe und den Tourismus im Land positiv auswirken könne.
Als Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Stuttgart freue sie sich über das „Erfolgsmodell” CMT, die „unterschiedliche Bereiche des Tourismus” vereine und sich dabei immer wieder neu erfinde. Die CMT sei als solche bereits „ein enormer Wirtschaftsfaktor für Stadt und Region”, pflichtete ihr der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper bei. „Und erst recht das, was aus ihr folgt.”
Weitere Infos: www.messe-stuttgart.de/cmt/
17.1.26
Fahrzeug übersehen
Göppingen. Beim Auffahren auf die B10 ereignete sich am Donnerstag ein Unfall. Eine 69-Jährige fuhr gegen 10.30 Uhr auf die B10 an der Anschlussstelle Göppingen Zentrum in Richtung Ulm auf. Dabei übersah die Fahrerin den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Wagen einer 47-Jährigen. Die Fahrzeuge stießen seitlich zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde der Wagen der 47-Jährigen nach links gegen die Leitplanken abgewiesen. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt.
16.1.26
Busspur jetzt für Rechtsabbieger frei
Göppingen. Um den Verkehrsfluss in der Jebenhäuser Straße in Göppingen zu optimieren und den Rückstau wegen der Sperrung der Fahrspur über die Jebenhäuser Brücke zu reduzieren, wurde die Busspur in der Jebenhäuser Straße für den Kfz-Verkehr geöffnet. Hierfür wurde die bisherige Busspur in der Jebenhäuser Straße zwischen der Lessingstraße und der Kreuzung Jebenhäuser-/Jahnstraße testweise aufgehoben und für den rechtsabbiegenden Kfz-Verkehr in die Jahnstraße freigegeben. Dazu mussten Markierungsarbeiten ausgeführt werden. Aufgrund der Verkehrsmenge und den Platzverhältnissen mussten die Markierungsarbeiten über Nacht stattfinden.
16.1.26
Einbrecher finden Bargeld
Schwäbisch Gmünd Am Donnerstag zwischen 17.30 Uhr und 19.40 Uhr drangen zwei Einbrecher in ein Wohnhaus in der Erhardstraße in Schwäbisch Gmünd ein, indem sie auf der Gebäuderückseite eine Terrassentür aufhebelten. In der Wohnung wurden danach mehrere Räumlichkeiten durchwühlt und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1500 Euro geschätzt. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 3580 entgegen.
16.1.26
A 8: Gasflaschen auf brennendem Lkw explodieren
Aichelberg. Am Donnerstag brannte ein Laster auf der A8 bei Aichelberg aus. Geladene Gasflaschen explodierten. Gegen 11.50 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem brennenden Laster auf der A8 aus. Der fuhr in Richtung Stuttgart. Auf Höhe Aichelberg (kurz nach Grünbrücke) kam es wohl zu einem technischen Defekt im Motorraum. Der Fahrer hielt auf dem Seitenstreifen an. Eine Rauchentwicklung entwickelte sich zu einem Feuer, das auf den gesamten Laster übergriff. Der Lkw hatte Gasflaschen geladen, die durch den Brand zum Teil explodierten. Die Autobahn musste aufgrund der Löscharbeiten kurzfristig in beide Richtungen voll gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Der vorläufige Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Gegen 12.20 Uhr wurde die Autobahn Richtung München wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Stuttgart konnte am Mittag wieder ein Fahrstreifen freigegeben werden. Durch den Brand kam zu größeren Verkehrsbehinderungen.
15.1.26
Landkreis zeigt auf der CMT Flagge
Kreis Göppingen/Stuttgart. Ab Samstag lockt die weltgrößte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit CMT wieder tausende Menschen nach Stuttgart. Auch der kreisweite Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf und der Landkreis Göppingen sind als Aussteller gemeinsam vor Ort. Beide Organisationen stellten am Donnerstag in Ottenbach zusammen mit der Bädergemeinschaft und den Städten Göppingen, Eislingen, Geislingen gemeinsam mit dem City Outlet Geislingen und Wiesensteig die Messeaktivitäten unter dem Dach der Schwäbischen Alb in Halle 6 vor.
Gemeinsam mit den touristischen Akteuren im Landkreis blickt Landrat Markus Möller voraus auf den CMT-Auftritt des Stauferkreises: „Unsere Region hat viel zu bieten. Auf der CMT machen wir das für ein breites Publikum sicht- und erlebbar. Ein Besuch lohnt sich gerade auch für diejenigen, die die eigene Heimat neu entdecken möchten.”
So präsentiert der Landkreis auf der CMT die Neuauflage der beliebten Löwenpfade-Broschüre. „Wir zeigen mit den Löwenpfaden, wie vielfältig und spannend der Landkreis Göppingen ist und was er alles zu bieten hat”, berichtet Florian Pointke, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die historischen Sehenswürdigkeiten entlang des Wegs gelegt. Diese wurden gemeinsam mit dem Kreisarchäologen Michael Weidenbacher ausgearbeitet. Auf der neu gestalteten Homepage www.loewenpfade.de sind alle Löwenpfade zudem online abrufbar. Auch die Alternativrunde für die seit über einem Jahr gesperrte Felsenrunde in Bad Überkingen kann dort abgerufen werden. Ziel ist nach wie vor, den angestammten Löwenpfad wieder zu öffnen. Solange kann man auf der Hochfläche des Michelsbergs ab sofort wieder einen Rundweg gehen.
Der kreisweite Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf hat für kleine Wanderfans das Löwenpfade-Malbuch entwickelt. Für jeden der beliebten Löwenpfade enthält es ein wegetypisches Landschaftsbild, das jeweils mit einem Löwenmotiv liebevoll ergänzt wurde. So können Kinder die Schönheiten der Region spielerisch entdecken – und gleichzeitig die Vielfalt des Landkreises kennenlernen.
Nachdem im vergangenen Jahr der „große Bruder“ der Löwenpfade, der Albtraufgänger, sein zehnjähriges Jubiläum feiern konnte, geht der Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf nun neue Wege in der Vermarktung des Qualitätswanderwegs. „Die Wanderpauschale, die der Reiseanbieter Swabian Travel seit dem Frühjahr 2025 in seinem Programm führt, kommt sehr gut an“, freut sich der ESA-Vorsitzende Bürgermeister Daniel Kohl. „Auch der anlässlich des Jubiläumsjahres produzierte Imagefilm trägt zur positiven Resonanz bei: Er weckt eindrucksvoll Wanderemotionen entlang der Tour durch das obere Filstal und das Voralbgebiet und macht Lust darauf, den Albtraufgänger selbst zu erleben“, berichtet Isabell Noether, Geschäftsführerin des Tourismusverbands.
Neben dem Albtraufgänger verläuft mit dem Fernwanderweg HW1 des Schwäbischen Albvereins – besser bekannt als Albsteig – ein weiterer bedeutender Weitwanderweg durch den Landkreis Göppingen. An mehreren Abschnitten verlaufen Albtraufgänger und Albsteig sogar parallel.
Ab Mai 2026 kommt in Gingen das erste Trekking Camp der Region Stuttgart, unweit von Albsteig und Albtraufgänger, hinzu. Das Camp bietet Platz für maximal drei Zelte und kann über die Homepage der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf unter www.mein-albtrauf.de gebucht werden.
Der beliebte Albtrauf-Schäferwagen wechselt auch in diesem Jahr seinen Standort innerhalb der Mitgliedsgemeinden und macht für zwei Monate Halt in Ottenbach, so Ottenbachs Bürgermeister Oliver Franz überzeugt.
Seit einigen Jahren wird das komplette Freizeitangebot des Landkreises Göppingen unter tourenplaner.lkgp.de online aufbereitet. Neu ist der kommunenübergreifende Veranstaltungskalender, der auf der Website der ESA abrufbar ist. Hier werden erstmals alle touristisch relevanten Veranstaltungen aus dem gesamten Landkreis gebündelt dargestellt. Dadurch entstehen wertvolle Synergien für Kommunen, Veranstalter und Gäste gleichermaßen – die Angebote werden sichtbarer, besser planbar und über Gemeindegrenzen hinweg vernetzt. Gleichzeitig besteht für Veranstalter die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen einzupflegen. Der Veranstaltungskalender ist abrufbar unter www.mein-albtrauf.de/events.
Der Landkreis Göppingen ist, wie alle zehn Landkreise der Schwäbischen Alb, Mitglied im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Gerade der Stauferkreis hat sehr viele geologische Schätze zu bieten und die urzeitliche Geschichte der Schwäbischen Alb tritt vor allem hier buchstäblich zu Tage. Dies wird im Jahr 2026 besonders hervorgehoben: Als erster Schritt wird eine Geopark-Infostelle im Landratsamt Göppingen eingerichtet.
Die vier Städte Göppingen, Eislingen, Geislingen an der Steige und Wiesensteig setzen unter dem Motto “Städteerlebnis an der Fils” auf der Messe vielseitige Schwerpunkte.
Göppingen präsentiert sich auf der CMT mit Infos zu Sehenswürdigkeiten, Ausflügen und Events. Die Stadt begeistert in diesem Jahr mit Highlights wie dem Göppinger Maientag (12.-15. Juni), dem zehnten Schloss-Straßen-Fest (2. August), dem Staufer Spektakel (4.-7. Juni) und vielen Kulturveranstaltungen. Beliebte Ausflugsziele sind der Hohenstaufen, das Märklineum, die Kunsthalle, Panorama-Busfahrten und Stadtführungen.
Mit der Neugestaltung der Eislinger Stadtmitte entstehen neue Plätze zum Verweilen, Einkaufen und Begegnen. Im Umfeld von Schloss und Rathaus wird ein zentraler, verkehrsfreier Bürgerplatz geschaffen – ein neuer Ort für Austausch, Erholung und Stadtleben. Überregionale Aufmerksamkeit erregt die Eislinger Kreiselkunst: Skulpturen in Kreisverkehren machen die Stadt unverwechselbar. Auf den Kreiselkunst-Rundgang am 20. Juni mit Manfred Strohm wird verwiesen.
Die Stadt Geislingen kehrt nach langer Zeit wieder auf die CMT in Stuttgart zurück, um als malerische Fünftälerstadt – eingebettet zwischen den Tälern der Schwäbischen Alb und reich an Geschichte, Kultur und Natur – Urlaubsgäste und Partner neu zu begeistern. Der frisch überarbeitete Flyer vereint die Themen Kultur, Shopping und Wandern und ergänzt diese um attraktive Freizeitangebote und Direktvermarkter aus der Region. Ein Highlight: Das City Outlet Geislingen präsentiert sich an einem Messetag als starker Besuchermagnet und Botschafter unserer lebendigen Urlaubs- und Einkaufsstadt.
Der staatlich anerkannte Erholungsort Wiesensteig liegt malerisch zwischen steilen Albabhängen und ist ein Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Wintersportfans. Ein weitläufiges Wegenetz bietet abwechslungsreiche Touren für Spaziergänger und ambitionierte Wanderer. Besonders beliebt ist der Filsursprung, erreichbar über die Löwenpfad Filsursprung-Runde mit Abstecher zur Ruine Reussenstein. Auch kulturell überzeugt Wiesensteig mit lebendigen Stadtführungen und dem Kulturprogramm im Schloss.
Seit rund 50 Jahren bündeln Bad Boll, Bad Ditzenbach und Bad Überkingen ihre Kräfte in der Bädergemeinschaft, um gemeinsam für Urlaub, Erholung und besondere Naturerlebnisse in den Kurgemeinden zu werben. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit stellen die drei traditionsreichen Heilbäder auch 2026 wieder unter Beweis – mit einem gemeinsamen Auftritt auf der CMT in Stuttgart.
15.1.26
Geislingen erwartet 42 Millionen Euro vom Land für Schulneubau
Geislingen. Die Stadtverwaltung Geislimgen startet mit guten Nachrichten aus Stuttgart ins neue Jahr: Für die Zusammenlegung der beiden Geislinger Gymnasien am Standort des Helfenstein-Gymnasiums im Notzental erhält die Stadt deutlich höhere Fördermittel als bislang angenommen. „Wir bekommen tatsächlich eine wesentlich höhere Förderung für dieses zentrale Bildungsprojekt“, freut sich Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Das ist ein wichtiges Signal und eine Erleichterung für unsereStadt.“
Nach aktueller Kostenschätzung belaufen sich die Gesamtkosten für die Zusammenlegung der beiden Gymnasien auf rund 65 Millionen Euro. Nach derzeitigem Stand sind davon etwa 51 Millionen Euro zuschussfähig. Daraus ergibt sich ein voraussichtlich zu erwartender Förderbetrag von rund 42 Millionen Euro und damit eine deutlich höhere Förderung als bisher kalkuliert.
Zudem hat das Regierungspräsidium Stuttgart der Stadtverwaltung mitgeteilt, dass diese höheren Fördermittel bereits im Haushalt 2026 eingeplant werden dürfen. Auch die notwendigen Ausschreibungen für das Bauprojekt können nach der Haushaltsgenehmigung erfolgen, obwohl der offizielle Förderbescheid erst im Herbst 2026 erwartet wird.
„Diese Nachrichten verschaffen uns mehr Planungssicherheit und ermöglichen es uns, die nächsten Schritte für das Neuen Gymnasium zu gehen“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
Gleichzeitig macht die Stadtverwaltung deutlich, welche übergeordnete Bedeutung das Projekt hat: Der gymnasiale Standort ist auch als Wirtschaftsfaktor bedeutend. Trotz der hohen Fördermittel bleibt eine Finanzierungslücke von zirka 23 Millionen Euro bestehen. „Wir können bauen, aber es wird finanziell sehr schwer für uns“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Alleine werden wir das nicht schaffen. Dieses Projekt gelingt nur gemeinsam – mit Unterstützung des Landes und unserer Umlandgemeinden, aus denen rund 60 Prozent unserer Schüler kommen. Wir bauen nicht nur für Geislingen, sondern für eine gesamte Bildungsregion.“
Die angespannte Haushaltslage bleibt trotz der höheren Förderung bestehen. Um dieses Großprojekt realisieren zu können, wird die Stadt andere Vorhaben kritisch überprüfen und priorisieren müssen. „Wir werden unsere Ansprüche deutlich zurückschrauben und viele andere Projekte auf dem Prüfstand stellen müssen“, sagt der Oberbürgermeister. „Das ist schmerzhaft, aber notwendig, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt zu sichern.“
15.1.26
Sporthalle saniert: Auch ASV-Ringer haben wieder Kampfstätte
Schorndorf. Die Sanierungsarbeiten an der Drei-Feld-Sporthalle am Schulzentrum Grauhalde in Schorndorf. sind erfolgreich abgeschlossen. Die Halle steht dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung. Auch als Heimkampfstätte der Ringer des ASV Schorndorf kann die modernisierte Sporthalle nun wieder genutzt werden.
Die Planungen für die Sanierung der Halle, die im Jahre 1974 als Großsporthalle mit Sportplatz im Rahmen des zweiten Bauabschnitts des Bildungszentrums Grauhalde errichtet wurde, begann 2023. Zuvor, bereits 2020 fiel im Gemeinderat der Grundsatzbeschluss zur Teilnahme am Bundesprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Bestandteil des Programms waren sowohl die Teilsanierung der Sporthalle Grauhalde als auch die Neugestaltung des Sportplatzes am Schulzentrum Süd.
Gefördert wurde die Maßnahme mit 1,7 Millionen Euro vom Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Von den Gesamtkosten in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro, das Projekt konnte im Kostenrahmen abgeschlossen werden, entfallen 1,55 Millionen auf den Sportplatz, der bereits im vergangenen Sommer fertiggestellt wurde und 2,65 Millionen Euro auf die Teilsanierung der Sporthalle.
15.1.26
Als Stadtbau-Chef Projekte mit Weitsicht umgesetzt
Schorndorf. Martin Schmidt, Geschäftsführer der Stadtbau GmbH Schorndorf ging nach 23 -jähriger Tätigkeit für a Unternehmen in den Ruhestand. Schmidt zeichnet für zahlreiche Bauprojekte in der Stadt verantwortlich, wie etwa das Prisma am Grafenberg, die Forscherfabrik, die neue Obdachlosenunterkunft, der Neubau der Stadtwerke Schorndorf und auch die neue Stadtbibliothek am Spitalhof.
Für Schmidt war Bauen nie nur eine technische oder wirtschaftliche Frage. Unter seiner Verantwortung wurden zahlreiche Eigentumswohnungen sowie viele geförderte Mietwohnungen realisiert. Er hat damit einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung in Schorndorf geleistet - qualitativ hochwertig und zugleich sozial ausgewogen. Sein ausgeprägtes soziales Verantwortungsbewusstsein hat dazu geführt, dass Bauprojekte in Schorndorf immer auch dem Gemeinwohl dienten und die Stadt dadurch ein Stück sozialer geworden ist.
Zudem kümmerte sich Schmidt auch um Projekte wie das Boarding House - Wohnen auf Zeit oder betreutes Wohnen sowie ein Quartiershaus für Senioren mit Wohnrechten aber auch die Entwicklung des Postturm-Areals.
Martin Schmidt hat die Stadtbau Schorndorf nicht nur verwaltet, sondern gestaltet, Projekte mit Haltung, Qualität und Weitsicht umgesetzt und damit das Stadtbild nachhaltig mitgeprägt.
Als Architekt war er in der Wohnungswirtschaft durchaus ein Exot - und genau das war eine seiner großen Stärken. Projekte wurden stets mit hohem städtebaulichen Anspruch, mit Sinn für Proportionen, Qualität und Architektur entwickelt. Die Gebäude der Stadtbau tragen sichtbar Schmidts Handschrift.
Eine echte Herzensangelegenheit war für den Geschäftsführer die Sanierung des Wohnhauses von Reinhold Maier in der Feuerseestraße. Ein besonderer Schwerpunkt lag im Bauen im Bestand. Das ehemalige Postgebäude wurde unter seiner Leitung saniert, aufgestockt und zu einem modernen Bürogebäude mit Einzelhandelsflächen weiterentwickelt.
15.1.26
Weide jetzt auch offen für Rinder und Ziegen

Im Naturschutzgebiet Lindenfeld bei Schwäbisch Gmünd wird ein neue Beweidungsprojekt umgesetzt. Neben Schafen
können jetzt auch Rinder und Ziegen dort weiden. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Naturschutzgebiet Lindenfeld setzen das Regierungspräsidium Stuttgart, der Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis und Vermögen und Bau Baden-Württemberg seit Dezember ein neues Beweidungsprojekt um. Die rund 30 Hektar große Weidefläche befindet sich vollständig im Eigentum des Landes und liegt innerhalb des ausgewiesenen Naturschutzgebiets.
Unter Hinzunahme einer größeren Waldfläche wird nun der ökologische Zustand im Gebiet entscheidend verbessert, indem zusätzlich zur bisherigen Schafbeweidung eine Beweidungsfläche mit Rindern und Ziegen eingerichtet wurde. Die Tiere werden durch ihr Fraßverhalten lichte Übergangsstrukturen zwischen Wald und Offenland schaffen und so Raum geben für die Rückkehr und die Neuansiedlung von zahlreichen Tier- und Pflanzenarten. Unter anderem ist auch mit der Rückkehr von wiesenbrütenden Vogelarten zu rechnen, einem Hauptgrund für die Unterschutzstellung des Lindenfelds in den Neunzigerjahren.
Die Zäune des Gebiets habern zur Verlegung von Trampelpfaden im Gebiet geführt. Beweider stellten bereits kurz nach Projektbeginn fest, dass der Weidezaun beschädigt wurde und Personen über den Zaun gestiegen sind, um die Fläche zu queren, was nun eine verstärkte Überwachung des Zauns erforderlich macht.
Die Spaziergänger sowie Wanderer werden daher eindringlich darum gebeten, die Fläche nicht zu betreten, insbesondere auch nicht mit Hunden. Hierdurch wird nicht nur vermieden, dass der Naturschutzerfolg des Projektes gefährdet wird, sondern es werden auch Gefahren für die Spaziergänger und deren Haustiere vermieden.
15.1.26
Oft viel Schrott im Bach
Göppingen. Die Stadt Göppingen nimmt regelmäßig ihre Gewässer unter die Lupe und schaut dabei auf den Hochwasserschutz und die Ökologie. Was die Mitarbeiter bei ihrer Erkundung an Marbach und Meerbach vor Kurzem gefunden haben, war auch für die Profis durchaus erstaunlich.
Rot schimmert etwa das verbeulte Blechstück durch die Brombeerranken. Was da am Bachufer hervorlugt, ist ein alter, ausgedienter Rasenmäher. Direkt daneben ragt ein Schwenkgrill in die Höhe. Anderswo haben die Mitarbeiter einen regelrechten Schrotthaufen gefunden: Rollen mit Stacheldraht, eine von Rost zerfressende Schubkarre, ein noch überraschend glänzendes Metallgestell stapeln sich da am Rande des Bachs.
„Wir finden bei unserer Gewässerschau die unmöglichsten Dinge“, sagt Dr. Alexander Land, Leiter der Abteilung Grünflächen in der Stadtverwaltung Göppingen. Mal hat jemand einen Kompost direkt neben den Bachlauf gesetzt, mal seinen Brennholzvorrat. Andere bauen Treppen, befestigen das Ufer oder stellen sich ganze Gartenhäuser auf. „Das ist alles nicht erlaubt, so nett es auch sein mag, direkt an einem Bach“, erklärt Dr. Land weiter. Denn bei Hochwasser kann das alles mitgerissen werden und bildet vielleicht an anderer Stelle einen regelrechten Damm.
Die Stadt Göppingen ist zuständig für alle sogenannten Gewässer zweiter Ordnung im Stadtgebiet. So werden die Fließgewässer benannt, die in die Fils oder in die Rems münden. Regelmäßig erfolgen gemeinsam mit Landkreis und Regierungspräsidium Stuttgart Gewässerbegehungen und Gewässerschauen. Nun waren der Marbach sowie der Meerbach samt ihren Zuflüssen dran. „Bei Missständen am Bach oder Gewässerrandstreifen gehen wir auf die Grundstücksbesitzer zu“, erklärt Dr. Land das Vorgehen. Dann müssen Müll oder Gartenlaub weichen. Nach einer Frist schaut die Stadt noch einmal vorbei und kontrolliert, ob die Missstände auch beseitigt sind. Das Ziel der Stadt Göppingen ist es, die Gewässer nachhaltig zu pflegen. Dabei wird nicht nur der Hochwasserschutz beachtet, sondern auch die ökologischen Funktionen. Die Bachauen können unter anderem Wasser speichern und bei Starkregen als natürlicher Puffer dienen.
Weitere Infos zur Gewässerunterhaltung und zu Gewässerschauen gibt es auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg (www.rp.baden-wuerttemberg.de) unter dem Stichwort Gewässerunterhaltung.
15.1.26
Temposünder ertappt
Uhingen. Vier Temposünder ertappte die Polizei am Mittwoch bei Uhingen. Am späten Vormittag führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen in Diegelsberg durch. Bei erlaubten 50 km/h fuhren vier Autofahrer zu schnell. Ein 33-Jähriger in seinem Porsche hatte es besonders eilig und war 39 km/h zu schnell. Er muss nun mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
15.1.26
Erneut ohne Führerschein unterwegs
Bad Boll. Erneut fuhr am Mittwoch ein 30-Jähriger ohne Führerschein. Die Polizei sah den 30-Jährigen gegen 13.30 Uhr in seinem Wagen in der Dürnauer Straße fahren. Den Polizisten war bekannt, dass der Mann keinen Führerschein hatte. Der wurde ihm im Jahr 2024 entzogen. Bereits im vergangen September wurde er beim Autofahren erwischt. Auf ihn kommt nun eine weitere Anzeige zu.
15.1.26
Unbekannter legt Trittfallen auf Waldweg aus
Göppingen. Am Dienstag entdeckte eine Frau am späten Mittag auf einem Spaziergang auf einem Waldweg in der Nähe der Alfons-Feifel-Straße in Göppingen präparierte Nägel. Ein Unbekannter hatte insgesamt 10 Stücke Klebeband genommen und dadurch mehrere Nägel (ca. 3cm Länge) gesteckt. Die legte er mit den Spitzen nach oben auf dem Waldweg aus. Nach jetzigem Stand kam es zu keinerlei Schäden. Die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die möglicherweise den Verursacher beobachtet haben.
14.1.26
Überholmanöver mit Folgen: Fahrer flüchtig
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend befuhr ein fl Pkw-Lenker die B29 in Richtung Aalen. Gegen 18.45 Uhr überholte er zwischen Zimmern und dem Verteiler Iggingen einen Lkw trotz Gegenverkehrs. Aufgrund des gefährlichen Überholmanövers musste, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, ein entgegenkommender 46-jähriger Fahrer eines Pkw Suzuki eine Gefahrbremsung durchführen und Richtung Straßengraben ausweichen. Hierbei überfuhr er einen Leitpfosten. Am Wagen entstand rund 500 Euro Sachschaden. Die drei Insassen blieben unverletzt. Der Verursacher fuhr einfach weiter und entfernte sich unerlaubt. Die Polizei sucht nun Hinweise auf diesen sowie den überholten Lkw. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 zu melden.
14.1.26
Auto landet im Vorgarten
Schwäbisch Gmünd. Ein bislang unbekannter Fahrer eines Ford befuhr am in der Nacht auf Mittwoch gegen 1.20 Uhr den Leinweg in Gmünd und kam von der Straße ab. Er beschädigte eine Steinmauer, mehrere Pflanzen und kam im Vorgarten eines Grundstücks zum Stehen. Der Ford war mit zwei Männern besetzt, die zu Fuß flüchteten. Im Rahmen der Ermittlungen konnte einer der beiden ermittelt werden, es handelt sich um einen 26 Jahre alten Mann. Dieser war alkoholisiert und ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die Ermittlungen zum zweiten möglichen Fahrer dauern an. Die Männer trugen eine rote und eine helle Jacke. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Unfall. Konnte jemand den Unfall selbst bzw. beobachten, welcher Mann auf welcher Fahrzeugseite ausstieg? Hinweise werden unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
14.1.26
Bäume in der Ulmer Straße im Fokus
Göppingen. Um die Verkehrssicherheit der Bäume entlang der Ulmer Straße in Göppingen zu gewährleisten, sind für kommenden Samstag, 17. Januar, Baumpflegearbeiten geplant. Die Arbeiten werden von 8 bis 16 Uhr durchgeführt. Da die Baumpflegearbeiten als Wanderbaustelle organisiert sind, kann es in dieser Zeit zu temporären Fahrbahneinengungen und halbseitigen Fahrbahnsperrungen kommen. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, diesen Straßenabschnitt während der Dauer der Arbeiten möglichst nicht zu nutzen oder zu umfahren, um so einen reibungslosen Ablauf der Maßnahmen zu ermöglichen.
14.1.26
OB dankt langjährigen Mitarbeitern
Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich bei zwölf Mitarbeitern der Stadt Schwäbisch Gmünd für die langjährige Betriebszugehörigkeit und gratulierte zum Eintritt in den Ruhestand. In einer kleinen Feierlichkeit bekamen die Jubilare neben herzlichen Glückwünschen auch HGV-Gutscheine und Orchideen im Refektorium des Predigers überreicht. Der Personalratsvorsitzende Matthias Pflüger gratulierte ebenfalls im Namen des Personalrats und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
Die Ehrung zum 25-jährigen Dienstjubiläum erhielten: Kornelia Büchele, Amt für Bildung und Sport, Carola Heckelmann, Amt für Bildung und Sport, Armin Gröner, Museum und Galerie im Prediger
Die Ehrung zum 40-jährigen Dienstjubiläum erhielten: Horst Ederer, Eigenbetrieb Stadtentwässerung, Birgit Thürmer, Bezirksamt Rechberg, Roland Rieg, Baubetriebsamt, Hans-Peter Reuter, Amt für Familie und Soziales
In den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden: Sigfried Eigl, Garten- und Friedhofsamt, Heinz Schaaf, Amt für Gebäudewirtschaft, Hannelore Grünauer, Amt für Bildung und Sport, Ulrike Hieber, Amt für Bildung und Sport, Joachim Bubeck, Baubetriebsamt.
14.1.26
Land unterstützt weiteren Breitbandausbau
Kreis Göppingen. Das Innenministerium Baden-Württemberg hat Förderbescheide in Höhe von 231,16 Millionen Euro für den kommunalen Breitbandausbau übergeben. Insgesamt profitieren 22 Zuwendungsempfänger mit 29 Projekten. Darunter sind 18 Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Göppingen, die zum Breitbandausbau über den Zweckverband Gigabit Landkreis Göppingen organisiert sind. Das Fördervolumen des Landes zur Schließung von Lücken in der Breitbandversorgung beträgt insgesamt ca. 38 Millionen Euro.
„Mit den Fördermitteln von Bund und Land können wir Gebiete ausbauen, die für ein Unternehmen im Eigenausbau nicht wirtschaftlich wären. Dies bedeutet eine erhebliche Strukturverbesserung für die betroffenen Kommunen. Der Zugang zu schnellem und stabilem Internet wird für private Haushalte und Gewerbetreibende immer wichtiger. Glasfaser ist die leistungsfähigste Technologie, die alle heutigen und zukünftigen Datenmengen transportieren kann. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit dem geförderten Ausbau unserem Ziel der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet wieder ein Stück näherkommen“, erklären Landrat Markus Möller und der Vorsitzende des Zweckverbands Gigabit Landkreis Göppingen, Donzdorfs Bürgermeister Martin Stölzle.
Die 18 Städte und Gemeinden sind: Albershausen, Bad Ditzenbach, Bad Boll, Birenbach, Börtlingen, Böhmenkirch, Donzdorf, Dürnau, Gammelshausen, Gruibingen, Hattenhofen, Heiningen, Kuchen, Rechberghausen, Salach, Süßen, Schlat und Uhingen.
14.1.26
Ohne Führerschein unterwegs
Süßen. Am Dienstag stoppte die Polizei einen Mann auf seinem Kleinkraftroller. Gegen 23.40 Uhr kontrollierte die Polizei den 52-Jährigen in der Haldenstraße in Süßen. Er fuhr dort mit einem Kleinkraftroller. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann für das Gefährt keinen Führerschein hatte. Für ihn war die Fahrt beendet und er muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten.
14.1.26
Unfallfahrer schnell ermittelt
Rechberghausen. Dank einer aufmerksamen Zeugin war der Verursacher eines Unfalls am Dienstag schnell ermittelt. Der Unfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr am Kirchplatz. Beim Rückwärtsfahren fuhr ein 85-Jähriger mit seinem Wagen gegen einen geparkten Transporter. Danach kümmerte er sich nicht um den Schaden und fuhr weg. Eine aufmerksame Zeugin hatte den Unfall beobachtet und das Kennzeichen notiert. Damit konnte der 85-Jährige schnell ermittelt werden. An den beiden Autos entstand ein geschätzter Schaden von etwa 2.000 Euro.
14.1.26
Schulen informieren Eltern und künftige Fünftklässler
Göppingen. An allen drei Göppinger Realschulen, der Gemeinschaftsschule und der Werkrealschule können Eltern ihre Kinder anmelden. Um einen persönlichen Eindruck von der jeweiligen Schule zu erhalten, können Eltern und künftige Fünftklässler an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen.
An der Hermann-Hesse- Realschule findet am Dienstag, 24. Februar, von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Jeweils um 14 und 15 Uhr gibt die Schulleitung Informationen bekannt, um 14.30 und 15.30 Uhr gibt es Führungen für Eltern und Kinder.
An der Uhland-Realschule ist am Freitag, 30. Januar, von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür geplant, mit einer Schulhausführung und abwechslungsreichen Mitmachaktionen. Jeweils um 14.15 und 15.15 Uhr informiert zudem die Schulleitung.
An der Schiller-Realschule steht am Donnerstag, 12. Februar, von 14 bis 17 Uhr ein Rundgang durch das Schulhaus sowie eine Präsentation der Fachräume, der Neigungsfächer und des Schullebens an.
An der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule findet am Dienstag, 24. Februar, für Eltern und Kinder von 15 bis 16.30 Uhr eine Schulhausführung statt.
An der Walther-Hensel-Werkrealschule können sich Eltern und Kinder am Dienstag, 10. Februar, von 14 bis 15 Uhr bei einem Schulhausrundgang mit der Schulleitung informieren. Präsentiert werden auch die Fachräume und das Schulleben.
Anmeldetermine für alle Schulen sind vom Montag, 9. März bis Donnerstag, 12. März, jeweils von 8 bis 12 und 14 bis 16 Uhr in den Sekretariaten
14.1.26
Förderbescheide sind da: Breitbandausbau geht weiter
Ostalbkreis. Neun Kommunen im Ostalbkreis jetzt Förderbescheide des Landes Baden-Württemberg zum kommunalen Breitbandausbau. Dabei wurden die beiden kommunalen Breitbandcluster Cluster West mit Clusterführer Gemeinde Spraitbach sowie den Gemeinden Eschach, Göggingen, Gschwend, Ruppertshofen und Täferrot und Cluster MutMög mit Clusterführer Mutlangen und der Gemeinde Mögglingen sowie der Einzelantrag der Stadt Lorch berücksichtigt.
Insgesamt erhielten das Cluster West Landesfördermittel in Höhe von 11 Millionen Euro, das Cluster MutMög 6,3 Millionen Euro und die Stadt Lorch 0,4 Millionen Euro für die Erschließung von insgesamt rund 8.000 Haushalten. Aus Sicht von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich die gute Vorbereitung der Förderanträge durch das Breitbandkompetenzzentrum des Ostalbkreises und die Breitband Ostalb KAöR gelohnt. Mit dieser Fördertranche komme der Ausbau der digitalen Infrastruktur im Ostalbkreis weiter voran, denn eine hohe Datenübertragungsrate im Internet sei Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Ostalbkreis, so Bläse weiter. Die Landkreisverwaltung hat bereits vor zehn Jahren mit dem Aufbau eines kreisweiten Backbone-Netzes begonnen und die Umsetzung weitgehend abgeschlossen. Betrieben wird das Backbone-Netz durch die NetCom GmbH Ellwangen. Mit der finanziellen Unterstützung des Landes kann nun der Breitbandausbau in den Kommunen fortgesetzt werden.
14.1.26
Mythos Schwäbische Alb mit neuen Broschüren auf der CMT
Schwäbische Alb. Zum Start der CMT, Europas größter Publikumsmesse für Tourismus und Caravaning, stellt die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb ihre neuen Broschüren vor. Die Messe öffnet am 17. Januar auf dem Gelände der Landesmesse Stuttgart und dauert bis zum 25. Januar.
Vertreten ist die Tourismusgemeinschaft in Halle 6 am Stand 6D81 am Gemeinschaftsstand der Schwäbischen Alb. Wie bereits im vergangenen Jahr erfolgt der Auftritt gemeinsam mit der Metzingen Marketing und Tourismus GmbH (MMT Metzingen). Neu dabei ist in diesem Jahr auch das Schloss Lichtenstein, das Besucherinnen und Besuchern Einblicke hinter die Kulissen des bekannten Ausflugsziels bietet und für Fragen zur Verfügung steht.
Pünktlich zur Messe erscheint die Neuauflage der Wanderbroschüre im neuen Design und im handlichen DIN-lang-Format. Neben bekannten Premium-Wanderwegen wie den „hochgehbergen“, den Grafensteigen, dem Gustav-Ströhmfeld-Weg und dem GrenzgängerWeg enthält sie auch neue Vorschläge für kommunale Rundwanderungen.
Ebenfalls komplett neu gestaltet präsentiert sich die Radbroschüre, die ebenfalls im DIN-lang-Format erscheint und zusätzliche Tourenvorschläge für Radfahrer auf der Mittleren Schwäbischen Alb bietet.
Die überarbeitete Broschüre „Freizeittipps“ bündelt zahlreiche Informationen zu Aktivitäten und Ausflugszielen im Landkreis Reutlingen. Dazu gehören Hintergrundinformationen zu Burgen, Schlössern und Höhlen, Hinweise zu Einkaufsmöglichkeiten, regionaler Küche, Kunst und Kultur, dem öffentlichen Nahverkehr sowie ausgewählte Geheimtipps aus der Region.
14.1.26
Zertifizierter Mobilitätsmanager im Landratsamt
Kreis Göppingen. 14 Mitarbeiter aus Landkreisen, Städten und Landesverwaltung haben sich in den Monaten berufsbegleitend zu zertifizierten „Mobilitäts.Manager.BW“ qualifiziert. Unter ihnen Markus Schmidt vom Landratsamt Göppingen – mit einer Praxisarbeit zum Thema „Der demographische Wandel im Landkreis Göppingen – Eine Bestandsaufnahme bei den Busunternehmen vor Ort“. Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, überreichte die Zertifikate in Karlsruhe: „Mit dem Mobilitäts.ManagerIn.BW in seinem dritten Durchgang haben wir in Baden-Württemberg einen großen Schritt in der Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis in der Mobilität geleistet. Zu verstehen, warum und wie wir mobil sind, wird es den Teilnehmern aus Land und Kommunen einfacher machen, beste Lösungen für nachhaltige Mobilität vor Ort zu entwickeln. Ich freue mich darauf, die umgesetzten Ideen erleben zu können.“
14.1.26
Überschlag an der Böschung
Lorch. Ein 36-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die Kreisstraße im Bereich Galgenwiesen bei Lorch. Er überholte einen anderen Verkehrsteilnehmer und geriet hierbei auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern. Anschließend kam er von der Fahrbahn ab und überschlug sich im Bereich der Böschung. Er und seine beiden 15 und 18 Jahre alten Mitfahrer wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 15000 Euro. beziffert.
14.1.26
Influenza: Klinikum voll belegt
Kreis Göppingen. Die aktuelle Lage aufgrund der Infekte in der Bevölkerung, insbesondere durch das Influenza-A-Virus, bleibt für das Alb-Fils-Klinikum komplex. Sowohl die Normalstationen als auch das Zentrum für Intensivmedizin sind weiterhin annähernd vollbelegt. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts ist auch in den kommenden Wochen mit einer deutlichen Zunahme der Influenza-Fälle in der Bevölkerung zu rechnen.
Von Montag auf Dienstag dieser Woche wurden alleine 108 neue Patienten aufgenommen. Auch verzeichnet das Klinikum beim eigenen Personal weiterhin etliche Ausfälle – unter anderem durch virusbedingte Magen-Darminfekte.
„Der Zustrom an Patienten ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, die Abläufe sind stramm getaktet. Unsere Teams arbeiten eng zusammen und eine stringente Ressourcensteuerung sorgt dafür, dass die Patientenversorgung gewährleistet bleibt. Unsere Mitarbeitenden leisten in dieser Phase Außergewöhnliches“, erklärt der medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner.
In einer fachübergreifenden Lagebesprechung am Montag hat das Klinikum über weitere Maßnahmen entschieden. Demzufolge werden in dieser Woche die räumlichen und pflegerischen Kapazitäten auf der Normalstation der Inneren Medizin nochmals aufgestockt. „Wir bereiten uns vorausschauend auf den zu erwartenden Anstieg an Grippeerkrankungen vor und analysieren die Situation täglich neu. Bei Bedarf werden weitere Maßnahmen eingeleitet – zum Glück hat das Winterwetter im Landkreis Göppingen nicht allzu viele Unfälle verursacht“, so Dr. Hüttner.
Auch an anderen Kliniken in Baden-Württemberg zeigt sich eine ähnlich enge Belegungssituation. Zum Schutz aller Patienten werden neu aufgenommene Personen routinemäßig auf Erreger getestet und bei Bedarf entsprechend kohortiert. Zwischen dem 11. Dezember und dem 8. Januar wurden insgesamt rund 689 Personen auf Influenza getestet. Dabei wurden 113 positive Befunde festgestellt, überwiegend Influenza A. Im gleichen Zeitraum wurden 691 Patienten auf das Coronavirus getestet, von denen 49 positiv ausfielen.
13.1.26
Falscher Softwaremitarbeiter
Ebersbach. Opfer eines Betrugs wurde ein Ebersbacher. Am Vormittag surfte ein Mann mit seinem Laptop im Internet. Es kam zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, die Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Mann rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Dieser forderte unter anderem den Fernzugriff auf den PC, was der Mann ihm auch gewährte. Nachdem die scheinbaren Probleme gelöst waren, erhielt der Ebersbacher eine hohe Rechnung. Dies kam ihm suspekt vor, weshalb er eine Anzeige erstattete. Das Geld hatte er noch nicht überwiesen.
13.1.26
Neues Fahrzeug für die städtische Gärtnerei
Göppingen. Die städtischen Gärtner im Baubetriebshof Göppingen können sich freuen, denn seit Kurzem steht ihnen ein neuer Laster für ihre Arbeit zur Verfügung. Die Stadt Göppingen hat rund 193.000 Euro für die Anschaffung ausgegeben. Das neue Fahrzeug mit Pritsche und Kran steht nun für verschiedene Aufgaben zur Verfügung, sei es die Abfuhr von Grünschnitt, Transport oder die Verteilung von Schüttgütern wie Sand und Fallschutz für Spielplätze. Der Laster ersetzt einen Wagen aus dem Jahr 2011. Die Stadt Göppingen hat insgesamt 129 Fahrzeuge, davon 92 alleine der Betriebshof. Alte Fahrzeuge müssen immer wieder ausgetauscht werden. So hat die Stadt bereits eine Kehrmaschine für den Gehweg bestellt. Im Jahr 2026 sollen noch weitere Fahrzeuge ersetzt werden, unter anderem ein Kleinschlepper für die Gärtner.
13.1.26
Hallenbad am Samstag früher zu
Eislingen. Das Eislinger Hallenbad hat am Samstag, 17.Januar aufgrund einer Veranstaltung nur bis 14 Uhr geöffnet. Der öffentliche Badebetrieb endet zu diesem Zeitpunkt. Gleiches gilt für die Sauna. Ab dem nächsten Öffnungstag steht das Hallenbad wieder zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.
13.1.26
Tochter von „Sissi“-Star singt bei der Stauferkrone

Kristina Böhm, Tochter der Schauspiel-Legende Karlheinz Böhm, gehört zu den Finalisten der Stauferkrone am 11. April in Donzdorf. Foto: Privat
Donzdorf. Ihr Vater rührte in der Rolle des Kaisers Franz-Joseph an der Seite von Romy Schneider in der „Sissi“-Trilogie Millionen Menschen zu Tränen und nutzte nach seiner Schauspiel-Karriere seine Popularität zu der beeindruckenden Hilfsaktion „Menschen für Menschen“: Karlheinz Böhm. Seine Tochter Kristina steht mit einer Eigenkomposition am 11. April im Finale der Stauferkrone in der Stadthalle Donzdorf.
„Ich wünsch dir Frieden“, so heißt der Titel, mit dem die in Berlin geborene und seit vielen Jahren in der Schweiz lebende Kristina Böhm den Sprung unter die besten 18 bei der Stauferkrone 2026 geschafft hat. Ihren Beitrag hat Böhm selbst geschrieben und komponiert. Ihrem Auftritt fiebert die Künstlerin bereits jetzt entgegen und freut sich auf den internationalen Contest.
Kristina Böhm ist das zweitälteste Kind der Schauspiel-Legende Karlheinz Böhm und Schauspielerin Gudula Blau. Nach einer Ausbildung als Diplom-Schauspielerin wurde sie nicht nur durch ihre Rollen am Theater bekannt, sondern aus TV-Serien wie „Ein Heim für Tiere“, „Der Bergdoktor“, „Liebesgeschichten“ oder „Unter uns“.
Einen Namen hat sich Kristina Böhm auch als Schriftstellerin gemacht und mit ihren Romanen beeindruckt. In „Splitter in unserem Herzen“ verarbeitet sie die Zeit nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns Peter Rothen, der sie mit drei kleinen Kindern zurückließ und sie von heute auf morgen vor neue Herausforderungen stellte. Dank der Hilfe von Freunden und Familie konnte sie diese für sie schwere Zeit meistern. Der
Schweizer Unternehmer war 2004 auf einer Geschäftsreise und im Schlaf an Herztod in einem Hotel in Donaueschingen gestorben. 2013 hatte Kristina Böhm in dem Roman „Ich würde dich wieder heiraten“ die Geschichte ihrer Ehe erzählt.
Neben der Schauspielerei liegt bei der Familie Böhm auch die Musik im Blut. Kristina Böhms Großvater war der österreichische Dirigent Karl Böhm, der weltweit zahlreiche Orchester, vor allem aber die Wiener Philharmoniker dirigierte und sich auch durch zahlreiche Schallplattenaufnahmen mit den Berliner Philharmonikern einen Namen machte. Sein Nachfolger in Wien wurde übrigens Herbert von Karajan. Kristina Böhm versuchte sich dagegen in der leichten Muse. U.a. nahm sie 1996 am Grand Prix der Volksmusik teil.
Kristina Böhm engagiert sich für die von ihrem Vater gegründete Äthiopienhilfe „Menschen für Menschen“ und unterstützt die von Petra Kelly gegründete „Grace P. Kelly Vereinigung zur Unterstützung krebskranker Kinder und deren Familien“.
Tickets für die Stauferkrone gibt es unter www.easyticket.de
12.1.26
Seitenscheibe eingeschlagen
Göppingen. Wertsachen entwendete ein Unbekannter von Samstag auf Sonntag in Göppingen aus einem Auto. Der Wagen parkte von Samstag ,17 Uhr, bis Sonntag ,9.30 Uhr, in der Bahnhofstraße. Ein Unbekannter schlug die Seitenscheibe an dem Fahrzeug ein. Darin befanden sich mehrere Arbeitsgeräte. Die nahm der Dieb mit. Was genau entwendet wurde, muss noch ermittelt werden.
12-1-26
Zwei Feuer gelegt: Vermeintliche Brandstifterin festgenommen
Geislingen. Ein Verletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz zweier Brandstiftungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Geislingen. Die erste Tat ereignete sich gegen 1.40 Uhr in der Adlerstraße. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses teilte über Notruf mit, dass im Gebäude Müll brennen würde. Dieser Brand konnte durch das schnelle Eingreifen der Anwohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. So konnte das Feuer nicht auf das Gebäude übergreifen. In dem Haus hielten sich zum Zeitpunkt des Vorfalls noch mehrere Bewohner auf. Noch während der laufenden Anzeigenaufnahme vor Ort durch Polizeibeamten des Polizeireviers Geislingen, wurde um 1.57 Uhr ein zweiter Brand in der Hauptstraße gemeldet. Diesmal war ein leerstehendes Mehrfamilienhaus betroffen. Der Einsatzort Hauptstraße befindet sich unweit des ersten Brandortes. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und DRK stand der Eingangsbereich des Gebäudes bereits in Vollbrand. Auch hier wurde offensichtlich Verpackungsmaterial entzündet. Durch ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte der Brand im unbewohnten Wohnhaus nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Schaden am Gebäude in der Hauptstraße wird derzeit auf mindestens 100 000 Euro geschätzt. Durch die entstandene Rauchentwicklung des Brandes wurde zudem ein benachbartes Wohnhaus betroffen. Eine dort wohnende Frau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Nach den ersten Ermittlungen richtet sich der aktuelle Tatverdacht gegen eine polizeibekannte ortsansässige Jugendliche im Alter von 15 Jahren. Die junge Dame wurde unweit des Tatortes vorläufig festgenommen. Das Motiv für ihre Handeln ist noch unklar. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei geführt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit den Bränden stehen könnten, werden gebeten sich beim Polizeirevier Geislingen unter der Telefonnummer 07331 93270 zu melden.
11.1.26
OB Arnold verbreitet trotz Abstieg auf der 1. Liga neue Zuversicht
Schwäbisch Gmünd. Den Neujahrsempfang im CCS in Gmünd hat am Sonntagabend Oberbürgermeister Arnold genutzt, die Bürger auf schwere Zeiten einzustimmen „Woir erleben gerade den Abstieg aus der ersten Liga“, erklärte das Stadtoberhaupt die aktuelle Entwicklung in Deutschland, machte aber dennoch Mut. Es habe schon immer geklappt, schwierige Zeiten zu meistern und wieder aufzusteigen, so Arnold optimistisch. Wir alle spüren und sehen es auch: Die Lage in Deutschland
„Der Abstieg Deutschlands aus der 1. Liga droht. Ob es in die 2. oder gar 3. Liga geht, entscheidet sich jetzt. Und man fragt sich schon: wie finden wir die Kraft wiederaufzusteigen oder verharren wir dort und wie lange? Klar ist, wer aus der 1. Liga absteigt, kann den Service und die Angebote der 1. Liga nicht mehr aufrechterhalten. So ehrlich müssen wir schon sein. Bei manchen Standards mag man froh sein, wenn sie sinken: sie hohen Standards im Baubereich; die Vorgaben bei der Wahl der Heizung und die nicht mehr nachvollziehbaren Standards im Datenschutz“, so der Gmünder OB in seiner Rede. Bei anderen tue es jedoch weh. Dazu zählte der OB die Kinderbetreuung, die Betreuung von Menschen mit Behinderung, bei der Pflege und den Pflegeeinrichtungen – Stichwort Landesheimbauverordnung.
„Umso notwendiger, dass wir die Wirtschaft wieder ins Laufen bringen, so dass wieder genügend Mittel vorhanden sind, um auch Wünschenswertes zu finanzieren.Die Gründe für den Abstieg sind extern wie intern begründet“, so Arnold. „Offensichtlich ist, dass das deutsche Wirtschafts- und Wohlstandsmodell nicht mehr funktioniert: Umsetzung der Geschäftsideen und –modelle mit Hilfe billiger Energie und deutscher Ingenieurskunst. So konnten wir qualitativ hochwertige Produkte herstellen, die wir in alle Welt, v.a. nach China, exportierten. Mittlerweile hat sich das umgekehrt. Manche Mit-Wettbewerber auf dem Weltmarkt hatten ja lange ein großes Interesse Deutschland zu überflügeln. Und wir haben es ihnen auch leichtgemacht – mit hohen Energiepreisen und zusätzlichen Abgaben und Belastungen für unsere Unternehmen. Wir mussten uns auch nicht um unsere militärische Sicherheit kümmern – das erledigte für uns die USA und wir profitierten von der Friedensdividende. Auch dieses Modell ist sichtlich an ein Ende gekommen“, so Arnold weiter.
„Nach innen garantierte eine über Jahre gewachsene Umverteilungsmaschine soziale Stabilität. In den guten Jahren wirtschaftlicher Prosperität, vor allem in den 2010er Jahren, lief diese Umverteilungsmaschine auf Hochtouren und wurde immer mehr ausdifferenziert. Neues und mehr kam hinzu. Immer deutlicher setzt sich nun die Erkenntnis durch: Umverteilt kann nur werden, was vorher erwirtschaftet wurde. Ansonsten treibt es uns in eine gigantische Verschuldung zulasten der nachfolgenden Generationen. Das ist weder nachhaltig noch gerecht. Wir sind jetzt aufgerufen zur Umkehr, denn der Wind bläst uns schon kräftig ins Gesicht: Die Wirtschaft schrumpft seit 3 Jahren; die Produktivität stagniert seit 2008 und sinkt seit 2018; das Produktionsvolumen verringert sich insbesondere im Maschinenbau, Fahrzeugbau und der chemischen Industrie, also dem Herzstück des deutschen Wohlstands“, erklärte Aarnold vor den Bürgern.
Seit 2021/2022 flössen die Investitionen in großem Maßstab aus Deutschland ab. Im Ergebnis heiße das: Die Arbeitslosigkeit steigt und die Anzahl offener Stellen reduziert sich. Für die Kommunen bedeute das: weniger Einkommens- und Gewerbesteuer. Vier von fünf Kommunen im Land seien in einer prekären finanziellen Lage. Die baden-württembergischen Kommunen hätten 2024 mit fast drei Milliarden Euro das größte Defizit ihrer Geschichte verbucht. Den hohen Erwartungen der Bürger, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden, könnten nicht mehr entsprochen werden.
Hinzu komme ein Staat, der im Dickicht der Bürokratie gefangen sei. Das führe zu unnötiger Verunsicherung, langen Verzögerungen und unendlicher Frustration, so der OB und nannte als Beispiel den Bau von Stuttgart 21. „Wir brauchen jetzt dringend die versprochene Umkehr in der übergeordneten staatlichen Politik“, so Arnold. Nur so käme man wieder in die 1. Liga. Zur Umkehr gehört auch: Themen nicht zu tabuisieren, Wähler nicht auszugrenzen und offen, ehrlich und respektvoll miteinander umzugehen.“ Und wir müssen endlich wieder kompromissfähig werden. Demokratie heißt: diskutieren, streiten und verhandeln, bis ein Interessensausgleich erreicht ist. Die Kunst des Kompromisses ist die Stärke unserer Demokratie – nicht das unnachgiebige Pochen auf dem eigenen Standpunkt.“
Der drohende Abstieg aus der 1. Liga werde in den Kommunen vor allem in den Innenstädten deutlich. „Man sieht: Die Kirche bleibt nicht mehr im Dorf und die Märkte nicht mehr auf den Marktplätzen.“ Besorgt beobachten wir den Niedergang des Innenstadthandels von der Königsstraße in Stuttgart bis zum KdW in Berlin. Deshalb meine Bitte: Gehen Sie in die Gmünder Innenstadt, gehen sie in unseren Geschäften einkaufen, gehen Sie ins Museum oder in die Bibliothek, treffen sie sich mit Freunden und Familie in Cafés oder in den vielen tollen Wirtschaften, die wir haben.“
Angesichts der vielen Herausforderungen gelte es, den Blick wieder nach vorne zu richten – realistisch, aber auch optimistisch. Schwäbisch Gmünd sei eine Stadt mit einer langen Geschichte. Über Jahrhunderte hinweg hätten die Menschen hier große Herausforderungen gemeistert, Umbrüche erlebt und immer wieder Neues aufgebaut. Es gäbe unzählige Mutmach-Beispiel wie der Bau des Heilig-Kreuz-Münsters oder die Integration der 16 000 Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. Schwäbisch Gmünd habet bereits frühere Wirtschaftsumbrüche erfolgreich gemeistert. Die einst
prägende Gold- und Silberwarenherstellung sei im 19. und 20. Jahrhundert stark unter Druck geraten. Statt zu scheitern, seien neue Betriebe, Ausbildungsberufe und Motoren der Innovation entstanden. Bildung und Kreativität sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen, was sich beispielhaft durch die Gründung der Zeichenschule als Vorläufer der Hochschule für Gestaltung vor 250 Jahren zeige.
2026 stehen laut Arnold besonders im Fokus: die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und die Sicherung/Neugewinnung von Arbeitsplätzen; die Sicherung der medizinischen Versorgung; die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Wohngebieten; eine generationengerechte und attraktive Stadtentwicklung; die Digitalisierung; pragmatische und lösungsorientierte Maßnahmen für den Klimaschutz und die Klimaanpassung und schließlich die Sicherung unserer Stadtwerke als Schlüsseleinrichtung kommunaler Daseinsvorsorge. „Mut entsteht nicht dadurch, dass man Probleme klein redet. Mut entsteht dadurch, dass man ihnen ehrlich ins Auge sieht –und trotzdem mit Zuversicht nach vorne blickt“, so der OB zum Abschluss seiner mit viel Beifall bedachten Rede.
11.1.26
Kind bei Unfall verletzt: Polizei sucht Zeugen
Göppingen. Am Samstagmittag kam es in der Hohenstaufenstraße in Göppingen, auf Höhe der Einmündung Dürerstraße, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kind verletzt wurde. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein bislang unbekannter Pkw-Lenker mit einem schwarzen Fiat 500 die Hohenstaufenstraße in aufsteigender Richtung. Bei winterglatten Straßenverhältnissen übersah der er an einem Fußgängerüberweg ein von rechts querendes 10-Jähriges Kind. In der Folge kam es zum Zusammenstoß, wobei das Kind von der Front des Fahrzeugs erfasst und auf die Motorhaube aufgeladen wurde. Der Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern. Das Kind ging nach dem Unfall selbstständig zu seinen Eltern. Durch den Notarzt wurden bei dem Kind nur leichte Verletzungen in Form von Prellungen festgestellt. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum beteiligten Fahrzeug oder Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Göppingen unter Tel. 07161 632360 zu melden.
11.1.26
Auffahrunfall: 35 000 Euro Schaden
Göppingen. In in der Jebenhäuser Straße an der Einmündung zur Bahnhofstraße in Göppingen kam es am Samstag zu einem Verkehrsunfall. Ein 46-Jähriger befuhr mit seinem Pkw die Jebenhäuser Straße in Richtung Stadtmitte und hielt verkehrsbedingt an der dortigen Ampelanlage bei Rot an. Ein nachfolgender 39-Jähriger Pkw-Lenker konnte aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn nicht rechtzeig abbremsen und fuhr auf das stehende Fahrzeug auf. Durch den Aufprall erlitt der Fahrer des stehenden Pkw Prellungen. Eine Aufnahme in einer Klink war nicht erforderlich. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 35000 Euro geschätzt.
11.1.26
Pkw prallt gegen Hauswand
Heubach. Am Samstagmittag rutschte ein Pkw in der Hauptstraße in Heubach gegen eine Hauswand. Der 24-jährige Fahrer blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Der Schaden am Haus kann bislang noch nicht beziffert werden.
11.1.26


































































































































































