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22. Februar 2020

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Fasnacht im Stauferland: Die Termine gibt es hier

 

 

 

 Frühlingsblüher sorgen für Augenweide im Schlosswäldle

 Krokusse blühen auf den Wiesen im Göppinger Schlosswäldle. Foto: Bettina Fritz

 

Polizei fasst falsche Polizisten

Göppingen.  Als falsche Polizeibeamte sollen am Donnerstag zwei Männer in Göppingen aufgetreten sein. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten, gingen am Donnerstagabend im Landkreis Göppingen knapp 20 Anrufe falscher Polizeibeamter ein. Darunter auch bei einem Ehepaar in Göppingen. Die wandten sich sofort an die Polizei.  Begleitet von den Polizisten wähnten sie die Anrufer in Sicherheit und gingen scheinbar auf deren Forderungen ein. Als gegen 22.30 Uhr zwei Männer dann die Wertsachen des Paares vor deren Haustür abholen wollten nahm die Polizei die Beiden fest. Sie wurden am Freitag dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt, bei dem die Ulmer Staatsanwaltschaft Haftbefehle beantragt hat.  Nachdem die Haftbefehle ergingen, wurden die 20 und 24 Jahre alten Männer in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Behörden ermitteln in diesem Zusammenhang auch gegen einen 58-Jährigen, der die Männer zur Wohnung des Ehepaares gefahren haben soll. Nur dank der Unterstützung der Polizei durch das betroffene Paar sei die Festnahme der Verdächtigen gelungen, loben die Behörden.
21.2.20

 

 

Unter Drogen Auto gefahren

Kreis Göppingen. Am Rande von Faschingsveranstaltungen führte die Polizei am Donnerstag und Freitag in der Region Kontrollen durch. Einen Schwerpunkt setzte die Polizei auf alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehende Fahrzeuglenker am Rande von Faschingsveranstaltungen. In Bad Ditzenbach fiel einer Polizeistreife am Donnerstag kurz vor 20 Uhr ein Personenwagen in der Drackensteiner Straße auf. Dessen 38-jähriger Fahrer fuhr in leichten Schlangenlinien und darüber hinaus sehr dicht auf ein vorausfahrendes Autos auf. Sie stoppten den Wagen. Bei der Kontrolle bestand der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen steht. Ein Test bestätigte den Verdacht und er musste eine Blutprobe abgeben. In Wiesensteig in der Hauptstraße fuhr eine 52-Jährige am Freitag gegen 3.30 Uhr in eine Kontrollstelle der Polizei. Bei der Fahrerin rochen die Polizisten Alkohol. Nach einem Alkoholtest der den Verdacht bestätigte, musste die Frau ihr Auto stehen lassen. In Donzdorf kontrollierten Polizisten eine Gruppe von vier im Alter von 15 bis 16 Jahren Jugendlichen auf einem Parkplatz in der Mozartstraße. Bei der Kontrolle fanden die Beamten einen Sixpack mit einem Bier-Mischgetränk. Ein 15-Jähriger hatte in seinem Rucksack drei Flaschen mit hochprozentigen Alkohol dabei. Nach der Kontrolle wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.
21.2.20

 

 

Wertsachen aus Keller weg

Eislingen. In einem Eislinger Mehrfamilienhaus war in den vergangenen Tagen ein Dieb.  In der Nacht zum Donnerstag muss sich der Unbekannte in das Haus an der Weingartenstraße geschlichen haben. Er ging in den Keller und hebelte dort die Türen auf. Hier fielen dem Dieb unter anderem eine Kamera, ein Navigationsgerät, ein Fernglas in die Hände. Mit dieser Beute machte sich der Einbrecher auf und davon. Ihn sucht jetzt die Eislinger Polizei (Tel. 07161/8510), die wegen des Einbruchs ermittelt. Die Ermittler empfehlen, in Kellerverschlägen von Mehrfamilienhäusern keine Wertsachen aufzubewahren.
21.2.20

 

 

Kröten im Ostalbkreis auf Wanderschaft

Im Ostalbkreis sind bereits die Kröten unterwegs. Autofahrer sollen vorsichtig fahren. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Der Winter hat sich zwar noch nicht verabschiedet, doch aktuell ist es so mild, dass bereits Frösche, Kröten und Molche auf dem Weg zu den Laichgewässern gesichtet werden. Bei milden Nachttemperaturen von über fünf Grad Celsius kann an vielen Orten im Ostalbkreis mit Amphibien-Wanderungen gerechnet werden. Autofahrer werden gebeten, in der Dämmerung vorsichtig zu fahren und Rücksicht auf die liebestrunkenen Lurche zu nehmen.

Aktuell werden noch die Amphibienschutzzäune und Warnschilder aufgebaut. Da die Temperaturen aber so ungewöhnlich milde sind, werden die Verkehrsteilnehmer schon jetzt um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Überall, wo Kröten, Frösche und Molche unterwegs sind, sollte man auf Tempo 30 heruntergehen, um die Tiere nicht unnötig zu gefährden. Hinweisschilder an den Straßenrändern weisen auf Streckenabschnitte hin, in denen besonders viele Amphibien wandern.

Die warmen Temperaturen der letzten Wochen haben dazu geführt, dass Kröten und Frösche bereits vereinzelt auf dem Weg zu ihren Laichgewässern sind. Ab einer Nachttemperatur von fünf Grad Celsius verlassen die wechselwarmen Tiere ihre Winterquartiere in der Abenddämmerung und machen sich auf zur „Hochzeitswanderung“. Besonders bei feuchtem milden Wetter machen sie sich auf den Weg. Auf ihren Wanderungen müssen sie oftmals Straßen überqueren. Manchmal bleiben die Kröten sogar längere Zeit auf der warmen Fahrbahn sitzen und werden dann ein leichtes Opfer anrollender Autos. Eine oft unterschätzte Gefahr ist zudem der Strömungsdruck der Fahrzeuge. Bei Geschwindigkeiten von über 30 Stundenkilometern werden auch Amphibien getötet, die am Straßenrand sitzen. Der Strömungsdruck der Autos bringt ihre inneren Organe zum Platzen.

Glücklicherweise gibt es ehrenamtliche Helfer, Tier- und Naturfreunde, die mit gezielten Aktionen Kröten, Frösche und Molche vor den Gefahren des Straßenverkehrs schützen. So werden beispielsweise Schutzzäune an gefährdeten Straßenabschnitten aufgebaut, an denen die Amphibien eingesammelt und sicher über die Straße getragen werden.
21.2.20

 

 

 

Neuer Schnitt für alte Bäume

Alte Streuobstbäume - hier einer mit Misteln - bekommen jetzt einen neuen Schnitt. Foto: Landschaftserhaltungsverband Göppingen

Kreis Göppingen. Noch bis März werden rund 600 Streuobstbäume im Landkreis Göppingen von professionellen Obstbaumpflegern aus der Region geschnitten. Weitere sollen im nächsten Jahr folgen. Auftraggeber ist der Landschaftserhaltungsverband.

Was hat der Bau von Windkrafträdern mit dem Erhalt von Streuobstwiesen zu tun? 2017 gab es einen größeren und unwiederbringlichen Eingriff in die Natur und Landschaft durch den Bau eines Windkraftparks auf der Gemarkung Lauterstein. Hierdurch wurden hohe Ersatzzahlungen fällig. Unter Federführung des Regierungspräsidiums Stuttgart, Referat 56 Naturschutz und Landschaftspflege, ist in Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises und dem LEV hierfür eigens ein Fachkonzept mit Projektskizzen entstanden, wie diese Ersatzgelder an anderer Stelle im Landkreis wieder landschaftsaufwertend eingesetzt werden können. Neben Projekten zur Öffnung von verbuschten Wacholderheiden oder der Pflege von größeren Heckenlandschaften, ist auch die „Erhaltung und Entwicklung von Streuobstwiesen im Landkreis Göppingen“ Teil des Konzepts. Der Träger dieses Projekts ist der LEV mit einem finanziellen Eigenanteil der anfallenden Kosten von 30 Prozent. 70 Prozent steuert die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg bei, die die Ersatzgelder verwaltet.

Ein Teil des LEV-Streuobstprojekts ist die sogenannte Revitalisierung und Stabilisierung von alten und stark pflegebedürftigen Hochstamm-Obstbäumen. Die alten Streuobstbäume sollen durch einen Schnitt von Fachleuten wieder einige Jahre an Stand- und Lebenszeit gewinnen. Der LEV rief deshalb 2019 seine 31 Mitgliedskommunen dazu auf, sich für die Teilnahme am Projekt zu bewerben. Elf Kommunen nehmen landkreisweit teil. Insgesamt nehmen nun 108 Streuobstwiesenbesitzer am LEV-Projekt kostenfrei teil. Ihnen soll durch die Unterstützung der Wiedereinstig in die Pflege ihrer Bäume erleichtert werden. So werden im Frühjahr in den Kommunen Lauterstein, Süßen, Geislingen, Kuchen und Bad Überkingen rund 600 Streuobstbäume von Obstbaumpflegern, die vom Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) geprüft wurden, professionell geschnitten.  2021 ist die Pflege von etwa nochmals so vielen Bäumen in den Kommunen Eschenbach, Göppingen, Rechberghausen, Hattenhofen und Gruibingen geplant. Die Auswahl der Bäume ist auch dort bereits erfolgt.

Im Landkreis Göppingen gibt es in etwa 4.400 Hektar Streuobstwiesen mit ca. 240.000 Bäumen innerhalb Europas größtem Streuobstgürtel und stellen damit eine Besonderheit dar. Der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Göppingen (LEV) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Schutz und den Erhalt der Kulturlandschaft und biologischen Vielfalt einsetzt. Für den Landkreis Göppingen prägende Biotope und Landschaftselemente, wie Wacholderheiden, Hecken oder auch Streuobstwiesen, werden durch individuelle Pflegemaßnahmen betreut, sodass deren Funktion als Lebensraum erhalten bleibt. Der Verein setzt sich aus Vertretern aus den Kommunen, der Landwirtschaft und des Naturschutzes zusammen.
21.2.20

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Gewalttätiger Jugendlicher in Haft

Schorndorf. In einem Drogeriemarkte in Schorndorf kam es am Dienstagnachmittag zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein 17-jähriger Syrer traf dort auf seinen 15-jährigen Kontrahenten, den er umgehend angriff und ins Gesicht schlug. Es entwickelte sich eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf im Drogeriemarkt sogar Regale umgeworfen wurden. Sachschaden entstand nicht. Die hinzugezogene Polizei nahm den 17-Jährigen, der seinen Kontrahenten weiterhin massiv bedrohte, vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragte den Erlass eines Haftbefehls, der vom zuständigen Haftrichter am Mittwochnachmittag erlassen und in Vollzug gesetzt wurde. Der Jugendliche wurde danach umgehend einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
21.2.20

 

 

Intergastra: Zufriedene Gesichter bei Ausstellern

Eine positive Bilanz zogen Aussteller aus dem Landkreis Göppingen auf der Intergastra in Stutgart. Oben Jörg Geiger, darunter Ulrich Kumpf (l.) und Irene Beifuss (r.), darunter der Stand der Firma Lambert und unten Hans-Dieter Hilsbeck (r.) mit seinem Team. Fotos: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Eine durchweg positive Bilanz haben Aussteller aus dem Landkreis Göppingen nach Ende der Intergastra in Stuttgart, der Leitmesse für Gastronomie und Hotellerie gezogen. Nicht nur zum Teil langjährige Kunden besuchten die Stände, die Unternehmen verzeichneten auch viele Erst-Kontakte und freuten sich über neue Geschäftsabschlüsse.

Unter dem neuen Namen „Gewinnblick“ präsentierte sich auf der Intergastra die Kassensysteme Geister GmbH aus Uhingen. Das Unternehmen hat sich mit sechs weiteren Firmen der Branche zusammengetan und wickelt über die neue Unternehmensgruppe „Gewinnblick“ u.a. den Einkauf und Messeauftritte wie auf der Intergasta gemeinsam ab. Kassensysteme Geister bleibt jedoch als unabhängiges Unternehmen bestehen, wie Firmen-Chef Helmut Geister versichert. Als Systemhaus für Kassenlösungen bietet Geister das komplette Paket von der individuellen Beratung über die Programmierung, Installation und Integration von Kassenlösungen bis hin zur Wartung und Pflege an. Bei dem Uhinger Unternehmen bahnt sich jedoch ein Generationenwechsel an- Helmut Geister überträgt nach und nach immer mehr Verantwortung im Unternehmen auf seinen Sohn Fabian, der sich aktuell schwerpunktmäßig um den  Vertrieb kümmert. Über mangelnde Auslastung kann sich Geister nicht beklagen. Die Bonpflicht habe für volle Auftragsbücher gesorgt. Dass diese wieder abgeschafft werden könnte, glaubt der Uhinger Unternehmen nicht. Wahrscheinlicher sei da eher, dass man die Übergangsfrist bis Ende September auf Ende des Jahres verlängert. Das sei dann auch ausreichend, um alle Betriebe entsprechend auszustatten.

Aus der Not heraus geboren, hat sich der alkoholfreie Schaumwein aus der Champagner-Bratbirne bereits zu einem Renner entwickelt, wie Jörg Geiger aus Schlat erzählt. Auch auf der Intergastra sei das von seiner Manufaktur neu kreierte Getränk, das schon Einzug in die Spitzengastronomie gehalten hat, gefragt gewesen. Der trockene Sommer 2018 habe ihn vor das Problem gestellt, dass den reifen Champagner-Bratbirnen wichtige Inhaltsstoffe für den regulären Schaumwein gefehlt haben. Daraus sei die Idee entstanden, eine alkoholfreien Birnenschaumwein herzustellen, der sich nun mit einer zurückhaltenden Süße, gut eingebundener Säure und dezenten Gerbstoffnoten präsentiert. Geiger wird nicht müde, den Besuchern auf seinem Stand die aufwändige Herstellung des Schaumweins aus Wiesenobst zu erläutern. Am Stand präsentiert Geiger auch seinen Cider aus schwäbischem Wiesenobst, eine Birnen-Apfelfrucht-Mischung mit dezent nussigen Anklängen, die man, so Geiger, auch wie ein Bier direkt aus der Flasche trinken könne., „Am besten saukalt“.

Wie stark digitale Lösungen in der Gastronomie Einzug gehalten haben, stellte auf der Intergastra die „mes.mo“ GmbH aus Jebenhausen vor. Das Unternehmen bietet nicht nur eine Gästemanagement in der Cloud an, es offeriert u.a. auch Lösungen für Reservierungen, Bestellungen und Bezahlungen an, ebenso wie ein digitales Speisekarten-Management und Gutschein-Systeme, Zur Chef-App gehören auch die Kommunikation mit dem Kast, die Verwaltung des Eventkalenders und die Veröffentlichung von Beiträgen über den Social Manager.

Gastronomen und Hoteliers gehören auch zum Kundenkreis der Lambert GmbH aus Göppingen, die auf der Intergastra Schirme, Markisen und Windschutzmodule präsentierte. Auch hier zeigte man sich mit dem Messeverlauf zufrieden. Vor dem Hintergrund der warmen Sommer und milden Übergangsjahreszeiten wächst im Gastrobereich das „Terrassengeschäft“ und damit die Nachfrage nach Sonnen- und Windschutz. Dabei spielt angesichts plötzlich auftretender Unwetter die Stabilität der Produkte eine große Rolle. Gefragt sind aber auch individuelle, grundstücksbezogene Lösungen. Für Gastronomen, Küchenchefs und Bäcker sind die Produkte gedacht, mit denen sich Thermo Hauser aus Uhingen auf der Intergastra vorstellte. Auf Interesse stießen die Thermoboxen, die im wachsenden Markt der Gemeinschaftsverpflegung und der Food-Industrie immer wichtiger werden. Auch stellte das Unternehmen diverse Kleingeräte und den Thermo-Spitzbeutel vor, mit dem die Firma in en 19050er Jahren den Grundstein für ihr Wachstum legte. Das ebenfalls aus Uhingen konnte Unternehmen Pintibox unterstrich am Messestand seine Kompetenz bei Bestecken, Töpfen und diversem Zubehör für die professionelle Küche.

Moloko – der Name steht für eine spritzige Zitronenlimonade mit etwas süß-scharfem Ingwer und Holunderblüten. Inzwischen schon zum Kultgetränk avanciert, eignet sich Moloko auch zum Mix mit Wodka, Gin und Prosecco. Zudem stellte die Moloko Beverage GmbH aus Göppingen  auf der Intergastra ihr Getränk auch in der Geschmacksrichtung Cranberry (Moosbeere) vor.

Sein neues „halb/halb“ rückte die Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen auf der Intergastra in den Blickpunkt. Das Radler mit einer speziellen Zitronenlimo versetze einen sofort in einen Zitronenhain am Gardasee, schwärmt Brauereichef Hans-Dieter Hilsenbeck, der sich auf der Intergastra auf einem Gemeinschaftsstand mit neun weiteren regionalen Brauereien präsentiert. „Die Zusammenarbeit hat sich über viele Jahre bewährt,“ berichtet der Braumeister und freut sich über ein lebhaftes Messegeschäft.  In zwei Jahren, wenn alle baurechtlichen Anforderungen erfüllt sind, will Hilsenbeck mit dem Bau einer neuen Brauerei in Gruibingen starten und damit nicht nur ein Bekenntnis zum Standort ablegen, sondern auch die Weichen für die nächste Generation stellen. Sein Sohn, derzeit in Ausbildung, werde die Gruibinger Brautradition einmal fortsetzen, so Hilsenbeck, der auf der Intergastra auch die anderen Biere seines Hauses, vorstellte.

Die WMF aus Geislingen verwöhnte die  Besucher der Messe mit einem ausgefallenen Spektrum an Kaffeekreationen aus den WMF-Vollautomaten. Dazu gehören klangvolle Gaumenschmeichler wie Hazelnut White Mokka, Almond Latte, Coco Macchiato und Fresh Filtered Coffee oder auch alkoholische Rezepturen wie Espresso Martini und Chilled Gin Tonic. Das Geheimnis dieser Vielfalt ist laut Unternehmensangaben das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen technischen Module der WMF Vollautomaten. Besondere Bedeutung kommt dabei dem patentierten System „WMF Dynamic Milk“ für heiße und kalte Milchmixgetränke sowie heißen und kalten Milchschaum zu.

Mehr als zufrieden mit dem Messeverlauf ist auch Irene Beifuss aus Süßen. Die Jungunternehmerin stellte ihre  Firma IBF Logistik & Trade GmbH erstmals in der Öffentlichkeit vor. Beifuss bietet Lebensmittel aus Osteuropa, vornehmlich aus Russland, für Hotellerie und Gastronomie an, überrascht aber auch mit selbst hergestellten Waren nach russischen Rezepten. Über die Resonanz der Messebesucher ist Irene Beifuss begeistert. „Wir haben viele Kontakte bekommen und es zeichnen sich auch schon konkrete Geschäfte ab“, so die junge Geschäftsfrau, die mit einer kleinen Auswahl ihrer Produktpalette in Stuttgart präsent war. Die reichte vom Kaviar und eingelegte Gurken  über feine Torten und Törtchen bis hin zu Erfrischungstränken.

Mit ihren Brauspezialitäten zeigte auch die Geislinger Kaiserbrauerei auf der Intergastra Flagge. Auf dem Gefako-Gemeinschaftsstand stellte sich das Unternehmen zusammen mit anderen Getränkeherstellern aus der Region vor.  Geschäftsführer Christoph Kumpf wurde am Messestand von seinem Vater Hans-Friedrich und seinem Onkel Ulrich bestens unterstützt. Mit dem Verlauf der Messe zeigte sich Ulrich Kumpf zufrieden. Die Präsenz hier sei für die Kundenbindung enorm wichtig. Neukunden könne man dagegen auf einer Fachmesse kaum noch gewinnen. Das sei in der Regel ein längerer Prozess. „Die Kunden entscheiden hier nicht spontan“, so Kumpf, der ein großes Interesse an den Kaiser-Bieren registriert. Vor allem das Rotbier findet Interesse. Neben dem bei diesem Bier klassisch eingesetzten Melanoidinmalz werden drei weitere Braumalze eingesetzt, die den Geschmack und Charakter prägen.
20.2.20


 

Helge Liebrich nun Stadtsportlehrer im Turnen

Helge Liebrich (Mitte) ist neuer Stadtsportlehrer Turnen in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Er ist der Publikumsliebling der Gmünder Turnsportfans, und hat mit herausragenden turnerischen Leistungen über Jahre überzeugt. Seit 1. Februar ist Helge Liebrich nun Nachfolger von Paul Schneider als Stadtsportlehrer Turnen. Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, der Vorsitzende des Stadtverbands Sport Ralf Wiedemann, der Vorsitzende des TV Wetzgau Stefan Preiß sowie der Leiter des Amtes für Bildung und Sport Klaus Arnholdt haben Helge Liebreich offiziell begrüßt. Alle Beteiligten betonten, dass die Bewegungsförderung in Kindertagesstätte, Schule und Verein von zentrale Bedeutung für die Entwicklung von Kindern ist. Helge Liebrich kann mit seinen Erfahrungen als Spitzenturner und als Inhaber der Trainer A-Lizenz seine Begeisterung für Sport und Bewegung an den Nachwuchs weiter geben.
20.2.20

 

 

Gehölzschonzeit beginnt

Kreis Göpingen. Am 1. März beginnt die gesetzlich vorgeschriebene Gehölzschonzeit. Sie dauert an bis zum 30. September. In dieser „Sommerpause“ dürfen Bäume außerhalb des Waldes, außerhalb von Kurzumtriebsplantagen und außerhalb gärtnerisch genutzter Grundflächen,  Hecken, lebende Zäune, Gebüsche,  andere Gehölze sowie Röhrichte  nicht abgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Durch diese Maßnahme soll die im Frühling erwachende Tierwelt, insbesondere die Vögel, die ihr Brutgeschäft beginnen, aber auch Wildbienen und andere Insekten, die diese Lebensräume bewohnen, geschützt werden. Nicht von dieser zeitlichen Vorgabe berührt sind u. a. die üblichen Pflegeschnitte bei Obstbäumen und streng formgeschnittene Gartenhecken. Alte Bäume mit Höhlen und starkem Totholz sowie ausgewiesene Naturdenkmale stehen unbhängig von der Gehölzschonzeit ganzjährig unter besonderem Schutz, da sie wichtigen Wohnraum für Vögel, Fledermäuse, Hornissen, Holzkäfer und andere geschützte Tiere bieten.
20.2.20

 

 

Gmünd steht zu Partnerschaft mit englischem Barnsley

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 31. Januar 2020 ist Großbritannien aus der Europäischen Union ausgetreten. Dieses Ereignis macht deutlich, dass nicht nur viele Nationen gespalten sind, sondern auch tiefe Risse im Friedensprojekt der Europäischen Union klaffen. Aus diesem Grund sind Städtepartnerschaften wichtiger denn je, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen und zur internationalen Völkerverständigung beizutragen. Städtepartnerschaften helfen beim Austausch und in der Zusammenarbeit in der Kultur, im Sport, in den Schulen um voneinander zu lernen oder einfach um sich zu begegnen. Auch im Jahr 2020 finden daher wieder zahlreiche Begegnungen der Schwäbisch Gmünder Bürgerinnen und Bürgern mit den Einwohnern der Partnerstädte statt.
Im Zeichen des europäischen Gedankens plant Oberbürgermeister Richard Arnold in diesem Jahr die Städte Barnsley, Székesfehérvár und Antibes zu besuchen. Einen besonderen Stellenwert nimmt in diesem Jahr der geplante Besuch in Barnsley ein, um trotz des Brexits ein Zeichen an Einwohner der ältesten Gmünder Partnerstadt zu senden: Schwäbisch Gmünd steht auch weiterhin zu den engen Beziehungen mit Barnsley.
Im Bereich Kultur beginnt das Jahr mit einem Highlight: im Labor im Chor findet die Ausstellung „Fast Alles“ der ungarischen Künstler Katalin Révak und Barnabás Máder aus Székesfehérvár, von März bis Mai, statt. Darüber hinaus können die Gmünderinnen und Gmünder die Kultur der Partnerstädte durch einen weiteren Markt der Partnerstädte im September mit allen Sinnen erleben.
Das Jahr 2020 ist darüber hinaus gesäumt von zahlreichen Schüleraustauschen. Ein Höhepunkt dieser Austausche ist die Simulation einer Sitzung des Europäischen Parlaments im März in Schwäbisch Gmünd im Rahmen des EU-Projektes „Rediscovering Europe“. Neben vier Gmünder Schulen beteiligen sich Partner aus sechs weiteren europäischen Ländern an dieser Veranstaltung. Musikalisch ist das Jahr geprägt von Austauschen der Musikschulen. Im September beteiligt sich die städtische Musikschule an einem Europaprojekt in Faenza. Im Oktober besucht die Musikschule aus Antibes Schwäbisch Gmünd und gibt ein Konzert im Schwörhaus.
Nicht zuletzt zieht sich ein Roter Faden durch das Jahr 2020: Im Jahr 2021 feiert Schwäbisch Gmünd insgesamt 175 Jahre Städtepartnerschaften mit allen fünf Partnerstädten. Dieses große Jubiläumsjahr wird bei allen Austauschen mitgedacht und es erfolgen bereits Planungen für gemeinsame Feste, Konzerte und Kooperationen im Jahr 2021.
20.2.20

 

 

Neuer Ansprechpartner für die Kreisgeschichte

Neue Impulse will Kreisarchivar Uwe Grupp in der Archiv- und Forschungstätigkeit setzen und die Wissensschätze des Archivs den Bürgern zugänglich machen.Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Die Stelle des Kreisarchivars beim Landratsamt Ostalbkreis wieder besetzt. Uwe Grupp hat seine Tätigkeit aufgenommen und steht ab sofort als Ansprechpartner für die Kreisgeschichte zur Verfügung. Der ursprünglich aus Abtsgmünd-Laubach stammende Grupp hat an der Universität Tübingen Geschichte studiert und dort seinen Masterabschluss gemacht. Nach Lehr- und Forschungstätigkeit im Seminar für mittelalterliche Geschichte an der Universität Tübingen hat er zum 1. Januar die Aufgaben des Kreisarchivars im Landratsamt Ostalbkreis übernommen. Uwe Grupp hat ein beachtliches Arbeitsprogramm zusammengestellt, das er sukzessive abarbeiten will: „Die Chancen der Digitalisierung möchte ich nutzen, um über die Homepage des Ostalbkreises Recherchemöglichkeiten anzubieten. Altbestände aus dem Archiv sollen erschlossen und zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, das Kreisarchiv fit zu machen für das 21. Jahrhundert!“

Intensiviert werden soll nach Grupps Vorstellungen auch die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisarchivs. So sollen die Möglichkeiten, das Archiv und die zugehörige Bibliothek zu nutzen, erweitert werden und ein Arbeitsplatz für Nutzer eingerichtet werden. Stärker einbringen will der neue Archivar sich im Bereich Kultur- und Heimatgeschichte in Form von Exkursionen und Vorträgen. „Dazu gehört, dass ich das möglicherweise etwas verstaubte Image der Archivarbeit durch gezielte Einblicke hier im Ostalbkreishaus aufpolieren möchte“, so Grupp, der das Archiv nicht als reine Aktensammlung sondern als Schnittstelle zwischen historischer Forschung und Wissensvermittlung verstanden wissen will.

In Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Stadtarchiven sowie den Geschichts- und Altertumsvereinen im Kreis wird künftig die Forschungstätigkeit ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sein. „Dazu zählt etwa das Buchprojekt `Burgen, Schlösser und Ruinen`, das auf der Basis des von Jürgen J. Schmidt und meinem Vorgänger Dr. Bernhard Hildebrand erstellten Burgeninventars entstehen soll“, erläutert Uwe Grupp. „Und natürlich steht bald das 50-jährige Bestehen des Ostalbkreises an. Zu diesem Anlass sollen die aktuellsten Erkenntnisse präsent sein.“
20.2.20

 

 

Maschinenbrand: Hoher Schaden

Schwäbisch Gmünd. Aufgrund eines technischen Defekts geriet am Donnerstagmorgen in einer Firma in der Nikolaus-Otto-Straße in Bettringen eine vollautomatische Maschine in Brand. Die Feuerwehr rückte gegen 3.45 Uhr mit 24 Kräften an, konnte ein Ausbrennen der Maschine aber nicht mehr verhindern. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Schaden an der Maschine liegt nach Schätzung im sechsstelligen Bereich.
20.2.20

 

 

Unter Drogeneinfluss mit dem Auto unterwegs

Schwäbisch Gmünd. In der Scheffoldstraße in Bettringen wurde am Donnerstag ein Autofahrer kontrolliert, da er gegen 3 Uhr in leichten Schlangenlinien unterwegs war. Der 44 Jahre alte Mann, der unter Drogeneinwirkung stand, schwankte bei der Überprüfung und musste sich zeitweise an seinem Wagen abstützen. Er musste in der Folge die Ordnungshüter mit zur Blutprobe begleiten. Wie sich herausstellte, war der Mann ohne Fahrerlaubnis unterwegs, zudem war sein Fahrzeug nicht zugelassen, sodass weitere Anzeigen auf ihn zukommen.
20.2.20

 

 

 

 SPD-Fraktionschef tritt zurück

Schorndorf. Mit einer Pressemitteilung hat der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Schorndorfer Gemeinderat, Thomas Berger, seinen Rückzug aus dem Gemeinderat der Stadt Schorndorf mitgeteilt. Berger betont, dass er auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen sein Amt als Fraktionsvorsitzender und sein Mandat als Stadtrat in Schorndorf zur Verfügung stellt.
„Ich bin sehr dankbar für all die Jahre im Gemeinderat und bereue keinen einzigen Tag. Die jetzt zu vollziehende Entscheidung ist beileibe kein Schnellschuss - sie ist schon seit längerem in mir gereift,“ so Berger. „Auch wenn ich durchaus kommunikativ bin, viele Dinge mach ich mit mir und meinen engsten Familienmitgliedern und Freunden aus.“ Berger ist seit 2007 im Gemeinderat und seit 2016 Fraktionsvorsitzender der SPD. Darüber hinaus vertritt er die SPD noch im Kreistag sowie in den Aufsichtsräten der Kliniken im Rems-Murr-Kreis und bei den Stadtwerken Schorndorf.
„Wie bei allen Ehrenamtlichen ist die Belastung des Amtes nicht ausschließlich durch die Person zu tragen, die sich entschließt ein Ehrenamt zu übernehmen. Vielmehr sind es viele Schultern, die diese Last mittragen. Bei mir allen voran die Familie, die viele Jahre auf mich verzichtet hat, aber über die Jahre auch meine vielen, großartigen Mitarbeiter im Innenministerium, im Polizeipräsidium Einsatz und nun im Polizeipräsidium Stuttgart, die mir in Zeiten der Abwesenheit den Rücken freihalten. Für die Sicherheit in der Landeshauptstadt zu sorgen ist deutlich mehr als ein fulltime-job. Noch 15 bis 20 Stunden im Ehrenamt zusätzlich zu arbeiten geht nur wenn andere hierfür den Preis bezahlen,“ so Berger. „Ich habe in den letzten Monaten deutlich gespürt, dass dieser Preis zu hoch ist. Von daher ist meine Entscheidung gefallen und wer mich kennt, weiß, dass einmal gefällte Entscheidungen auch gelten.“ Berger wird die SPD und vor allem Schorndorf weiter im Kreistag sowie im Aufsichtstrat der Kreiskliniken vertreten. Ebenfalls wird er sein Engagement in der SGK (der sozialdemokratischen Kommunalgesellschaft der Bürgermeister und kommunalen Mandatsträger) beibehalten.
Zum Abschluss sagt Berger, dass er vor allem dem Oberbürgermeister, Matthias Klopfer, aus ganzem Herzen für sein kaum fassbares Engagement für Schorndorf zu Dank verpflichtet sei. Er hoffe inständig, dass er zu einer dritten Amtszeit bereit sei. „Für seinen Wahlkampf geh ich auf jeden Fall ins Geschirr - ohne Frage! Ansonsten werde ich mich ab April nicht mehr in die Schorndorfer Kommunalpolitik einmischen - das gehört sich schlicht nicht, wenn man mal aus dem Amt ausgeschieden ist“, so Berger. Wer Berger als Fraktionsvorsitzende/r nachfolgen wird ist noch nicht entschieden. Dennoch ist davon auszugehen, dass zur Gemeinderatsrunde im April diese Personalie entschieden sein wird.
20.2.20

 

 

Heinrich Talmoin Groß starb vor 75 Jahren im KZ Dachau

Schorndorf. Vor 75 Jahren starb Heinrich Talmon Groß im KZ Dachau. Mehr als neun der zwölf Jahre unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft verbrachte der Sozialdemokrat und Gewerkschaftler Heinrich Talmon Groß als Gegner des NS-Regimes in politischer Haft, ehe er am 20. Februar 1945 im KZ Dachau verstarb.
Der aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie stammende Talmon Groß wurde am 2. August 1882 in Neuhengstett bei Calw geboren. 1901 kam der gelernte Zigarrenmacher nach Schorndorf. Hier begann er auch seine aktive politische Arbeit in der Sozialdemokratischen Partei und den Gewerkschaften. Von August 1925 bis September 1929 war Talmon Groß Mitglied des Schorndorfer Gemeinderats. Seit April 1921 als hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär des Deutschen Tabakarbeiterverbands beschäftigt, gab Talmon Groß nach seiner Versetzung von Stuttgart nach Heidenheim 1929 sein Gemeinderatsamt auf.
In der turbulenten Sitzung im Vorfeld der Einweihung des neu angelegten Hindenburgplatzes (heute Tuller Platz) am 2. Oktober 1928 vertrat Talmon Groß gegenüber den national-konservativen Positionen deutlich seine politische Überzeugung. Er wandte sich vehement gegen die von Stadtschultheiß Raible vorgestellten Pläne für einen großen Festakt zu Ehren des Reichspräsidenten, der Verbindung zu republik- und demokratiefeindlichen Kräften habe. Zudem kritisierte er, dass im Rathaussaal ein Bild Hindenburgs und General Ludendorffs hänge, was eine Verherrlichung des Krieges darstelle, der nichts anderes als Völkermord sei.
Unmittelbar nach dem Reichstagsbrand wurde Heinrich Talmon Groß Ende Februar 1933 Opfer einer ersten Verhaftungswelle, die politische Gegner der Nationalsozialisten betraf, insbesondere Kommunisten und Sozialdemokraten. Bis Dezember 1933 war er im Schutzlager Heuberg interniert. Nach seiner Entlassung bestritt er seinen Lebensunterhalt als Reisevertreter für Laichinger Leinenwäsche und als selbständiger Zigarrenmacher. Als Opfer einer Denunziation wurde er am 5. September 1936 in einer Miedelsbacher Gaststätte erneut verhaftet. Hier hatte er sich kritisch über die Schutzhaft und den Reichstagsbrand geäußert. Die folgende Strafe von viereinhalb Monaten Gefängnis wegen politischer Verleumdung verbüßte er in Rottenburg. Bereits am 9. April 1937 wurde er erneut verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau gebracht. Zeitweilig wurde er ins KZ Mauthausen verlegt. Am 20. Februar 1945 verstarb Heinrich Talmon Groß 63-jährig in Dachau.
An Heinrich Talmon Groß erinnert die nach ihm benannte Straße in Schorndorf. Bereits im August 1945 verlieh Bürgermeister Gottlob Kamm der von den Nationalsozialisten zuvor in Sudetenstraße umbenannten Fabrikstraße ihren heutigen Namen. 2009 wurde zu seinem Gedenken ein Stolperstein vor seinem ehemaligen Wohnhaus in der Neuen Straße 23 verlegt.
20.2.20

 

 

Fahrrad-Akku explodiert: Feuer in Zweifamilienhaus

Schwäbisch Gmünd. Kurz vor 15 Uhr wurde am Dienstag in der Marie-Curie-Straße in Gmünd ein Feuer in einem Zweifamilienhaus gemeldet. Eine 75-jährige Bewohnerin hörte zunächst einen Knall. Anschließend stellte die Frau einen Brand im Erdgeschoss des Gebäudes fest. Vermutlich kam es hier nach der Explosion eines Fahrrad-Akkus zu einem Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer gegen 16.45 Uhr löschen, bleibt aber vor Ort, um Glutnester zu bekämpfen. Insgesamt war die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit sechs Fahrzeugen und 32 Kräften im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war im Einsatz, Verletzte gab es jedoch keine. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
18.2.20

 

 

Vermeintlicher Drogendealer in Haft

Schorndorf. Im Rahmen eines anderweitigen Ermittlungsverfahrens geriet ein Schorndorfer Drogendealer in Tatverdacht. Nachdem sich dieser konkretisiert hatte, wurde über die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Durchsuchungsbeschluss bei dem 29-jährigen Mann erwirkt. Bei der Vollstreckung wurde  etwa einKilogramm Amphetamin, über 900 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie dealertypische Utensilien aufgefunden und beschlagnahmt. Daraufhin wurde der deutsche Tatverdächtige vorläufig festgenommen und tags darauf von Beamten der Rauschgiftermittlungsgruppe Schwäbisch Gmünd einem Haftrichter vorgeführt. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen dauern an.
18.2.20

 

 

Zirkus Krone kommt nach Göppingen

Göppingen. Der renommierte Großzirkus „Krone“ aus München gastiert vom 15. bis 19. April in Göppingen. Es ist das einzige Gastspiel des Zirkus‘ im Stauferland. Das Unternehmen wird auf dem Platz bei der EWS-Arena seine Zelte aufschlagen. Es ist dort das erste Zirkus-Gastspiel nach Aufgabe des Festplatzes bei der Werfthalle.
18.2.20

 

 

Interesse am Sound unserer Zeit

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 15. Februar trafen sich neugierige, junge und erwachsene Musiker zu einem Workshop mit dem Thema „Rock Pop Stilistik auf Tasteninstrumente“ in der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Die Leitung und Organisation lag in den Händen von Udo Penz (Fachlehrer Akkordeon und stellvertretender Musikschulleiter) Als Dozenten konnte man Thomas Ott aus Stuttgart gewinnen. Thomas Ott schaut auf eine Jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurück. Er spielt seit den 80er Jahren in verschiedenen Jazzbands im Raum Stuttgart als Pianist und Akkordeonist. Latin, Swing, Rock-Pop und Blues sind sein Repertoire, das er den Teilnehmern als Angebot mitbrachte. Eigene Arrangements und Kompositionen waren folglich der Kern des Workshops.
Teilnehmer aus den Fachbereichen Klavier, Akkordeon, Gitarre und Schlagzeug hatten sich angemeldet, und in der Tat konnte Thomas Ott, aus seiner Zeit von über 30 Jahren Bühnenerfahrung mit Bands in den Jazzklubs in und um Stuttgart, jedem Instrument praktische Profitipps vermitteln. Stilsichere Artikulation und Betonungen an jedem Instrument individuell geprobt und umgesetzt, lässt so manches Musikstück erst richtig „grooven“ und bekommt den richtigen „Sound“.
Thomas Ott beherrscht nicht nur die virtuose Seite der gehobenen Unterhaltungsmusik, sondern er hat sich seit Jahren schon mit seinen pädagogisch wertvollen Kompositionen in der Szene einen Namen gemacht. Diese konzipiert er für seine Schüler und das macht ihn als Musiker besonders sympathisch. So konnte er auch den Jüngsten spielend die Begeisterung vermitteln: so rockt das Akkordeon zeitgemäß und stilsicher.
Den Abschluss bildete einen Einblick in die Kunst des Improvisierens bei Blues und Rock Stücken. Die Teilnehmer bekamen die ersten Erfahrungen, wie mit Harmonieschemen und dem Skalenspiel klar und strukturiert vorzugehen ist. Spielerisch konnte am Ende dann jeder Teilnehmer beim Improvisationskurs einen Chorus ganz persönlich umsetzten. So passiert Musik, und ganz nebenbei öffnet sich die Trickkiste des Komponierens. RockPop Style gut gespielt macht richtig Spaß und ist am Sound unserer Zeit.
18.2.20

 

 

Bewohner nach Brand versorgt

Esslingen. Am Dienstag gegen 5.45 Uhr kam es in einem Wohngebäude in der Plochinger Straße 152 zu einem Brand. Zum Zeitpunkt des Brandes waren durch die städtische Obdachlosenbehörde neun Männer mit Fluchthintergrund in das Gebäude eingewiesen. Da das Gebäude derzeit unbewohnbar ist, wurden die Personen durch das Amt für Soziales, Integration und Sport in anderen Einrichtungen im Stadtgebiet untergebracht. Alle betroffenen Personen erhalten durch die Stadt eine Erstversorgung mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln sowie finanzielle Unterstützung zur Ersatzbeschaffung von Winterbekleidung. Das Gebäude Plochinger Straße 152 hat die Stadt von einer Privatperson für den Zweck der Anschlussunterbringung von Geflüchteten angemietet. Zuvor hatte es bereits der Landkreis für die vorläufige Unterbringung von Geflüchteten genutzt. Das Nachbargebäude, die Plochinger Straße 150, ist in städtischem Besitz. In diesem Gebäude hatte es bereits Ende November 2019 gebrannt. Das Gebäude wird derzeit aufgrund der Brandschäden vom November 2019 saniert, entsprechend sind dort keine Personen untergebracht. Von dem heutigen Brand ist dieses Gebäude nicht betroffen.
18.2.20

 

 

Schützenstraße gesperrt

Göppingen. Die Schützenstraße muss wegen dem Bau eines Kanalanschlusses in Höhe Gebäude 15 von Montag, 24. Februar, bis voraussichtlich Montag, 2. März, voll gesperrt werden.
18.2.20

 

 

 

Straßenlaternen werden überprüft

Göppingen. Als Betreiber des Göppinger Straßenbeleuchtungsnetzes mit seinen rund 10.000 Straßenlaternen ist die Energieversorgung Filstal (EVF) seit 2014 auch für deren Wartung zuständig. Die EVF lässt turnusmäßig die Standsicherheit der Straßenbeleuchtungsmasten durch eine Fachfirma überprüfen. Ab Mittwoch, 19. Februar, werden innerhalb von vier Wochen rund 2.000 Beleuchtungsmasten in den Stadtteilen Göppingen-Ost, Hohrein, Hohenstaufen, Maitis und Lenglingen geprüft.
18.2.20

 

 

 

Beim Abbiegen gegen Fels geprallt

Geislingen.  Zwei Verletzte und knapp 10.000 Euro Sachschaden forderte am Montag ein Unfall in Geislingen. Gegen 19.30 Uhr war laut Polizeiangaben eine 19-Jährige in der Überkinger Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Sie bog mit ihrem Wagen nach rechts in die Grube-Karl-Straße ab. Dabei geriet sie auf nasser Fahrbahn zu weit nach links und stieß frontal gegen einen Fels. Der Fels befand sich auf einer Verkehrsinsel und wurde durch den Aufprall gegen ein Schild gedrückt, das abknickte. Der Rettungsdienst brachte eine 19-Jährige Beifahrerin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Eine 20-jährige Mitfahrerin kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Sie erlitt eher leichte Verletzungen. Die Fahrerin und ein weiterer Mitfahrer blieben unverletzt. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden am Auto beträgt etwa 8.000 Euro und der an der Verkehrsinsel rund 1.000 Euro. Das Auto musste abgeschleppt werden.
18.2.20

 

 

 

Imagefilm über die Hohenstaufenstadt

Göppingen. Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit; Aufnahmen an rund 20 verschiedenen Drehorten – der Wirtschaftsstandort Göppingen wird seit kurzem in einem facettenreichen dreieinhalb Minuten langen Film vorgestellt.  „Versuch es doch mal in Göppingen“ lautet der Vorschlag der Sprachassistentin Alexa auf die Frage, wo jemand seinen neuen Traumjob finden kann. Nach diesem zeitgemäßen Einstieg wird der Wirtschaftsstandort Göppingen mit seinen vielen Facetten, mit Hidden Champions, Global Players, Technologie-Marktführer, Traditionsunternehmen und soliden Handwerksunternehmen präsentiert. Ob digitale Verbindung zur Internationalen Raumstation ISS oder ob Begeisterung für Modelleisenbahn-Enthusiasten, ob Maschinenbau oder Bauunternehmen – die breite Palette namhafter Firmen in Göppingen ist lang. Daneben zeigt sich die Hohenstaufenstadt als lebenswerte Gemeinde mit vielen soften Standortfaktoren, von der Kinderbetreuung bis zum umfassenden Bildungsangebot mit allen gesetzlichen Schularten und Hochschule. Auch die Kultur, beispielhaft mit Kunsthalle und Jugendmusikschule, kommt nicht zu kurz. Und als Sportstadt, eingebettet in eine malerische Landschaft, ist Göppingen ohnehin bekannt. Der Film dient der Fachkräftesicherung und -gewinnung und wird auch interessierten Firmen für deren Webpage zur Verfügung gestellt. Die Projektleitung oblag der städtischen Wirtschaftsförderung im Businesshaus; die Realisierung hat die „Filstalwelle“ übernommen. Den neuen Film über den Wirtschaftsstandort Göppingen gibt es hier
18.2.20

 

 

 

Digitalisierung: Viele Firmen hinken hinterher  

Kreis Göppingen. Viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Region Stuttgart hinken der schnell fortschreitenden Digitalisierung hinterher und sind hinsichtlich der konkreten Auswirkungen auf ihr zukünftiges Geschäft immer noch unzureichend informiert. Darauf hat jetzt der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner, hingewiesen und beruft sich auf zahlreiche Unternehmergespräche in letzter Zeit. Die Lücken in der Digitalisierung führt Lehner auf nicht bzw. zu wenig vorhandene digitale Fachkompetenzen in den Betrieben zurück.  

„Viele Unternehmen werden von der Entwicklung im Bereich Digitalisierung überrollt“, zeichnet BVMW-Kreisvorsitzender Lothar Lehner ein Bild von der Lage insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen im Landkreis Göppingen und Umgebung. Eine Einschätzung, die auch Jürgen Kreuzer, ebenfalls Mitglied im BVMW, teilt. Der Softwareentwickler und Inhaber der Process and Automation Software in Neuhausen auf den Fildern kennt die Situation der Betriebe in der Region so gut wie kein Zweiter, hilft er doch schon seit vielen Jahren Firmen bei der Digitalisierung auf die Sprünge und weiß, wo den Unternehmern der Schuh drückt.  

„Viele Firmen stehen inzwischen mit dem Rücken an der Wand“, schildert Kreuzer die Lage. Viel zu lange hätten Unternehmer die Digitalisierung auf die leichte Schulter genommen und gemeint, wenn man über E-Mail, Excel und ein ERP-Programm verfüge, sei digitalisiert genug, weiß Kreuzer. Über lange Zeit hinweg hätten viele Firmeninhaber die Dimension der Digitalisierung sowie deren Auswirkungen auf konkrete Geschäftsabläufe nicht fokussiert und sich damit auch nie ernsthaft mit den tatsächlichen Notwendigkeiten auseinandergesetzt. „Oft haben nicht qualifizierte Mitarbeiter die Digitalprojektierung aufs Auge gedrückt bekommen und sollten diese dann mal so nebenher, zu ihren üblichen Aufgaben, durchführen. Dann gab es noch einen ein- oder zweitägigen Workshop und schon sollte es losgehen. Von dem, was dabei rauskam, kann ich inzwischen ein Lied singen“, berichtet Diplom-Ingenieur Kreuzer, der mit seinem Team etwa 20 Firmen im Jahr ins digitale Zeitalter versetzt, aus seinen Erfahrungen.   

Inzwischen sei die Digitalisierung soweit fortgeschritten, dass selbst teure Schulungen von Mitarbeitern den Nachholbedarf in den Firmen nicht wettmachen können. „Fort- und Weiterbildungen dauern zu lange und zudem fehlt dann immer noch die notwendige Erfahrung im Umgang mit der Digitalisierung. Die Lösung: Unternehmen, die jetzt erst so richtig loslegen, müssen sich hochqualifizierte Mitarbeiter, mit Erfahrung im Bereich Digitalisierung/Industrie 4.0 einkaufen. „Diese müssen dann die Digitalisierung im Unternehmen voranbringen und die Projekte aktiv planen und umsetzen. Und zwar als alleinige Aufgabe. Diese Mitarbeiter müssen direkt der Geschäftsleitung unterstellt sein und von dieser aktiv unterstützt werden“, rät Kreuzer. „Es ist die einzige Chance, das Thema noch in einem adäquaten Zeitrahmen umzusetzen.“   

Allerdings: Die notwendigen Informatiker und Softwareentwickler sind auf dem Markt derzeit so gut wie nicht zu bekommen – und eben mal schnell schon gar nicht.  Kreuzer weiß wovon er spricht, sucht er doch selber weitere Mitarbeiter, um die starke Nachfrage der Unternehmen bedienen zu können. „Bis wir da jemanden haben, ist ein halbes Jahr rum“. Lehner: „Umso wichtiger ist es, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen über ein leistungsfähiges Beziehungs-Netzwerk auf Geschäftsebene verfügen.“  

Dass sich die Digitalisierungsproblematik aktuell so zuspitzt hängt nach Meinung Kreuzers mit dem hohen Grad der Digitalisierung bei den großen Unternehmen zusammen, die ganze Heerscharen an Softwareentwicklern und Informatikern beschäftigen. „Viele unserer Betriebe hier in der Region sind Zulieferer für die Großen. Und wenn die auf einem gewissen Digitalisierungslevel sind, stehen kleine Betriebe, die mit der Digitalisierung noch in den Kinderschuhen stecken, vor großen Herausforderungen.  

 „Die digitale Aufholjagd haben die Unternehmer weitestgehend selbst zu lösen. Die aktuell bestehenden Förderprogramme bilden allenfalls den berühmten Tropfen auf den heißen Stein. Sie müssen diese Entwicklung jetzt mit Priorität 1 angehen und auch entsprechende Budgets zur Verfügung stellen“, analysiert Lehner kritisch.  „Die Kammern und Berufsverbände haben nicht früh und laut genug darauf hingewiesen, wie notwendig in diesem Bereich ein Engagement ist“, so Kreuzer ergänzend. Erst als mehr und mehr das Schlagwort von der Industrie 4.0 die Runde machte, sei vielen bewusst geworden, dass man die Digitalisierung nicht weiter als „lästiges Übel“ oder „Spinnerei“ von wenigen Einzelnen vor sich herschieben kann. In anderen Industrieländern sei man mit der Digitalisierung schon um einiges weiter, berichtet Kreuzer. Und nicht nur da. Selbst in den so genannten Schwellenländern spiele man schon in einer anderen digitalen Liga als hier in Deutschland.   

Dass der rückständige Digitalisierungsgrad in den kleinen Unternehmen mit der schlechten Infrastruktur im Datennetz zusammenhängen könnte, will Kreuzer nicht abstreiten. „Wir haben ja alle auf die Cloud gesetzt, um größere Datenmengen zu speichern. Doch davon sind wir jetzt wieder weg, nachdem man gerade auch im ländlichen Raum auf Grund des schlechten Netzes acht, zehn Minuten warten muss, bis eine größere Datenmenge wieder am Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das ist niemandem, der mit Daten arbeiten muss, zuzumuten“, beschreibt Kreuzer ein Beispiel für den Zustand der Infrastruktur, die sich erst jetzt langsam verbessere.   

Lothar Lehner beobachtet die Situation bei der Digitalisierung mit großer Sorge. Für die Unternehmen falle der Aufholprozess in diesem Bereich mit dringend notwendigen Innovationen und Investitionen im Produktionsprozess zusammen. „Für viele kleine und mittlere Betriebe ist diese Doppel-Belastung, auch unter dem Aspekt der Finanzierung, kaum noch zu bewältigen,“ ist sich der BVMW-Kreisvorsitzende sicher.  Lehner appelliert deshalb an die Politik, für kleine und mittlere Unternehmen, Finanzierungsprogramme aufzulegen, die vom üblichen Rating-Verfahren entkoppelt werden, z. B. auch durch innovative Beteiligungsmodelle von Förderbanken, die über das bestehende Angebot deutlich hinaus gehen. Lehner weiter: „Die Digitalisierung von Produktionsabläufen und deren Vernetzung bringt schnell 30 bis 40 Prozent Produktivitätssteigerungen, die hierfür notwendigen Investitionen liegen auf der anderen Seite auch bei kleineren Unternehmen regelmäßig im fünf- oder sechsstelligen Bereich.
17.2.20

 

 

 

Gartenhütten und Vereinsheim aufgebrochen

Göppingen. Ein Einbrecher verschaffte sich am Wochenende in Göppingen Zugang zu mehreren Gebäuden. Zwischen Freitagnacht und Sonntagmorgen war ein Einbrecher in einer Kleingartenanlage in Faurndau  unterwegs. Der Unbekannte verschaffte sich zu drei Gartenhütten und einem Vereinsheim Zutritt, indem er die Scheiben mit einem Stein einwarf. So konnte er die Fenster aufmachen und einsteigen. Im Inneren suchte er nach Brauchbarem und erbeutete Geld und Getränke. An einer weiteren Gartenhütte scheiterte der Täter. Dort wollte er eine Tür aufhebeln, die hielt aber stand. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft unter der Telefon-Nr. 07161/632360 auf Zeugenhinweise.
17.2.20

 

 

 

Frau entzündet Plane

Geislingen. Am Sonntag soll eine zündelnde Frau in Geislingen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst haben. Gegen 13.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen Brand. Eine Frau soll in der Schubartstraße mit dem Feuerzeug etwas angezündet haben. Feuerwehr und Polizei rückten aus. Gebrannt hatte eine Plane, die an einem Bauzaun befestigt war. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr nötig, weil das Feuer schon aus war. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.  Die Täterin soll etwa 18 Jahre alt, 1,70 Meter groß sein und lange, schwarze Haare haben. Bekleidet war sie mit einer schwarzen Kapuzenjacke. Sie sei in Begleitung eines Gleichaltrigen gewesen. Der Mann sei etwa 1,90 Meter und habe rasierte, blonde Haare. Er soll eine blau-weiße Jacke getragen haben.
17-.2-20

 

 

Barmer unterstützt Hilfsaktionen

Schwäbisch Gmünd (sv). Mitarbeiter der Barmer unterstützen jedes Jahr „Gmünder machen Wünsche wahr“ und die „Herzenswege“. Es werden vom Wunschbaum im Rathaus der Stadt Wünsche abgeholt und von den Beschäftigten bei der Barmer erfüllt. Zusätzlich gibt es Sammelaktionen; Dieses Mal  sind 3325,- Euro zusammengekommen.
17.2.20

 

 

VfB kooperiert mit  Schiller-Realschule

Schwäbisch Gmünd (sv). Volltreffer! An der Schillerrealschule im Verbund wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge ein Projekt im Rahmen von kicken & lesen, dem Projekt der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit dem VfB Stuttgart 1893 e.V. und dem SC Freiburg, druchgeführt. Der Projektantrag des Kommunalen Bildungsbüros mit der Schillerrealschule im Verbund konnte die Jury erneut überzeugen, so dass das Projekt „Volltreffer- Rundes aus Leder trifft Eckiges aus Papier“ auch in 2020 bewilligt wurde und eines der zwölf finanziell geförderten Projekte ist. Insgesamt 15 Jungen aus der Klassenstufe 5 und  6 (inklusive der Vorbereitungsklasse) nehmen bei diesem besonderen Projekt teil, dessen Ziele sind, die Lesekompetenz zu verbessern und die Steigerung der allgemeinen Lesemotivation durch die Begeisterung zum/am Thema Fußball.
17.2.20

 

 

 

Süßener Unternehmer diskutiert mit SPD-Fraktionsspitze

SPD-Runde in Berlin mit dem Süßener Unernehmer Sebastian Scheffel (links) und der Bundestagabgeordneten Heike Baehrens. Foto: SPD-Büro

Süßen. Durch Vermittlung der Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens traf sich Sebastian Scheffel, Gründer und Geschäftsführer des Süßener Start-Ups e361, mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr und digitale Infrastruktur Sören Bartol, und Arno Klare, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des Deutschen Bundestags, um sich über die aktuellen Herausforderungen der E-Mobilität auszutauschen. Das junge Unternehmen e631 bietet Lösungskonzepte für Ladeinfrastrukturen. Zu den Kunden gehören unter anderem Trumpf in Ditzingen, der Münchener Flughafen und die AOK Baden-Württemberg. "Mir war es wichtig, den zuständigen Fachpolitikern konkret aufzuzeigen wo es beim Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur noch hakt. Dabei konnte ich auch anhand unserer bisherigen Erfahrungen Lösungen aufzeigen", berichtet Scheffel. Heike Baehrens bedankte sich bei Scheffel für den direkten Austausch: "Es ist einfach klasse, wenn ein moderner ,schwäbischer Tüftler' zeigt wie es gelingen kann, die E-Mobilität zum Funktionieren zu bringen. Seine konkreten Anregungen werden wir im weiteren politischen Entscheidungsprozess aufgreifen."
17.2.20

 

 

 

Marita Funk neue Bürgermeisterin von Lorch

Lorch. Die Lorcher entschieden sich bereits im ersten Wahlgang für ein neues Stadtoberhaupt. Marita Funk, bisherige Hauptamtsleiterin in Wäschenbeuren und in Göppingen-Bartenbach wohnhaft, setzte sich gegen weitere fünf Kandidaten klar durch und siegte mit 60,9 Prozent der Stimmen. Auf Björn Schmid entfielen 13,5 Prozent, auf Andreas Schneider 11,8, auf Ute Meinke 11,5, auf Albert Seitzer und Thomas Hornauer jeweils 0,1 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis stand bereits eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale fest.
16.2.20


 

 

Frauen entkommen einer Vergewaltigung

Göppingen.  Zwei junge Damen entkamen durch die Hilfe eines Passanten einer versuchten Vergewaltigung.  Am Samstag, gegen 3 Uhr, befanden sich in Göppingen zwei junge Frauen auf dem Nachhauseweg. Im Bereich des Spitalplatzes in der Grabenstraße begegneten sie vier dunkelhäutigen Männern. Diese fragten um Zigaretten und kamen so in Kontakt. Zwei der Männer nahmen die Zigaretten an, die beiden weiteren gingen weiter. Als die beiden Frauen ihren Heimweg fortsetzen wollten, wurden sie von den Männern, beide ca. 25 bis 30 Jahre alt, festgehalten. Sie versuchten in sexueller Absicht, ihnen die Kleidung vom Leib zu reißen. Als die Frauen um Hilfe riefen und sich wehrten kam ein Passant hinzu. Der ca. 30 bis 40 Jahre alte Mann kam ihnen zur Hilfe, so dass die Peiniger von ihnen abließen und in Richtung Omnibusbahnhof wegliefen. Die Polizei in Göppingen ermittelt wegen versuchter Vergewaltigung. Für die Ermittlungen wären insbesondere die Angaben des hilfsbereiten Mannes oder sonstiger Zeugen von Bedeutung.
16.2.20

 

 

 

Pkw prallt frontal gegen Roller

Wäschenbeuren. Drei Personen wurden bei einem Unfall verletzt. Am Samstag gegen 14.35 Uhr wollte ein 15 Jahre alter Rollerfahrer mit seinem 17 Jahre alten Sozius von einem Wirtschaftsweg im Bereich Wäscherhof auf die K 7405 einbiegen. Hierbei übersah er einen von links in Richtung Maitis heranfahrenden Pkw, der von einem 88 Jahre alten Mann gelenkt wurde. Der 88-Jährige leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte einen frontalen Zusammenprall mit dem Roller aber nicht mehr verhindern. Durch den Unfall wurden der Pkw-Fahrer und die beiden jungen Männer, die auf dem Roller saßen, verletzt. Der 17 Jahre alte Mitfahrer auf dem Roller musste in eine Klinik gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei auf etwa 21.000 Euro schätzt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
16.2.20

 

 

 

Bekifft und ohne Führerschein unterwegs

Göppingen.  Beamte der Polizei Göppingen kontrollierten am frühen Sonntagmorgen in der Boller Straße in Jebenhausen  einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Esslingen, der mit einem Pkw unterwegs war. Bereits zu Beginn der Kontrolle räumte der junge Mann ein, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei und zudem kurz vor Fahrantritt einen Joint konsumiert habe. Durch einen Arzt wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.
16.2.20

 

 

 

Handball: Männer gewinnen – Frauen verlieren

Göppingen. Dies Bundesliga-Handballer vom Frisch Auf Göppingen gewannen vor heimischer Kulisse ihr Spiel den  Bergischen HC mit 28:22 und liegen nun auf dem zwölften Tabellenrang. Weniger Glück hatten die Frisch Auf Frauen, die ihr Heimspiel gegen  den neuen Tabellen-Dritten HSG Blomberg-Lippe mit 27:31 verloren. Die Frisch-Auf-Frauen belegen nun den elften Tabellenrang.
16.2.20

 

 

 

Brand in einer Produktionshalle

Korch. Am Samstag um 9.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in einer Produktionshalle in Lorch aus. Aufgrund von Schweißarbeiten kam es zu einem Brand in der Absauganlage. Der Brand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Lorch gelöscht werden. Der Sachschaden wird auf 20. 00 Euro beziffert. Personen kamen nicht zu Schaden.
16.2.20

 

 

 

Von B29 abgekommen

Schondorf. Am Sonntag gegen 5.10 Uhr befuhr ein 30-Jähriger mit seinem Wagen die B29 in Fahrtrichtung Aalen. Auf Höhe der Anschlussstelle Schorndorf-West kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum, der durch den Aufprall umstürzte. Die Bergung des Fahrzeugs durch einen Abschleppdienst musste die Feuerwehr unterstützten, da das Fahrzeug unter dem Baum eingeklemmt war. Die beiden Fahrzeuginsassen bleiben unverletzt.
16.2.20

 

 

 

Mit Motorrad aufgefahren

Schorndorf/Adelberg. Am Samstag gegen 16 Uhr befuhr ein Kradlenker die L1147 von Adelberg kommend in Richtung Oberberken. Kurz vor Oberberken wollte vor ihm ein Pkw nach links abbiegen. Dies erkannte der Kradlenker zu spät, fuhr auf den Pkw auf und stürzte. Dabei wurde er leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.500 Euro.
16.2.20

 

 

 

 Mit der überdimensionalen leuchtenden Großpuppe "Dundu" und einer Feuershow lockte Ebersbach am Abend des Festtages noch einmal viele Schaulustige an. Fotos: Michael Tilp/ Stadtverwaltung Ebersbach

 
 

Ebersbach startet mit buntem Fest ins Jubiläumsjahr

Ebersbach feiert: Mit dabei waren am Samstag Regionalpräsident Thomas Bopp, Staatssekretär Wilfried Klenk, Bürgermeister Eberhard Keller, Filsi, Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und Landrat Edgar Wolff (v.l.). Auf unseren Bildern sind ebenfalls zu sehen Teile der Mittelaltergruppe, der Disney-Zeichner Jan Gulbransson, Blasmusiker und Sandmaler. Fotos: Rüdiger Gramsch

Ebersbach. Vor 850 Jahren wurde Ebersbach erstmals urkundlich erwähnt, vor 45 Jahren wurde der Ort im Filstal zur Stadt erhoben. Ein Grund zum Feiern. Dazu haben die Ebersbacher und ihre Gäste in diesem Jahr ausrechend Gelegenheit. Gut 60 Veranstaltungen umfasst das Festprogramm. Ein Höhepunkt ist das Jubiläums-Stadtfest im Juli, das über vier Tage gefeiert wird. Jetzt gab es einen Vorgeschmack auf das, was da der 15500 Einwohner zählenden Stadt noch bevorsteht.

Großer Bahnhof beim Festakt am Samstag im Bürger- und Ratssaal im neuen Ebersbacher Rathaus. Bürgermeister Eberhard Keller konnte neben vielen bekannten Ebersbachern auch viele prominente Gäste begrüßen, darunter Staatssekretär Wilfried Klenk vom Innenministerium Baden-Württemberg, die komplette Riege der Bundes- und Landtagsabgeordneten, Regionalpräsident Thomas Bopp, Landrat Edgar Wolff, sowie Bürgermeister aus Nachbargemeinden.

In der von Sybille Hiller bestens moderierten Festveranstaltung, die musikalisch vom Martin-Schrack-Quartett umrahmt wurde, gingen die Festgäste auch auf den Zweck ihres Besuchs in Ebersbach ein: die erste Erwähnung Ebersbach in  der Ursperger Chronik. Staatssekretär Klenk erinnerte in seiner Festansprache an die Entwicklung der Stadt, an die Herausforderungen in all den Jahren an die Kommunalpolitiker, an den Wandel vom Bauerndorf zur Industriestadt, an das Engagement der Menschen für ihre Stadt. „Nicht nur die großen Städte, sondern vor allem die kleinen Städte und Gemeinden sind das starke Rückgrat Baden-Württembergs“, so Klenk mit Blick auf die vorzeigbaren Struktur der Jubiläumsstadt. Lob sprach Klenk der Stadt und ihren Bürgern für ihren Umgang und Einsatz mit Asylbewerbern. „Wir können auf Bundes- oder Landesebene noch so tolle Sache beschließen, wenn es am Ende vor Ort in den Kommunen nicht umgesetzt werde. Ebersbach habe bei der Integration geflüchteter Menschen ach viel ehrenamtlichen Einsatz an den Tag gelegt.

 Für die Abgeordneten im Landkreis setzte sich die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens in ihrem Grußwort mit der Namensgebung von Ebersbach auseinander. Auch wenn die Stadt einen stolzen Eber im Wappen trage, so habe der Namensursprung nichts mit Schweinen zu tun. Früher habe Eber für Bach gestanden, „die Stadt würde heute also Bach-Bach heißen“, so Baehrens. Dass die Ebersbacher dennoch einen Eber im Wappen tragen, zeuge vom Selbstbewusstsein ihrer Bürger, die das einst beschlossen hätten, so die Abgeordnete weiter.

Landrat Edgar Wolff wies darauf hin, selbst einmal zwölf Jahre Bürgermeister von Ebersbach gewesen zu sein. An die Zeit hier erinnere er sich gerne zurück, so Wolff und plauderte über seine ersten Arbeitstage hier im Rathaus. Damals sei er gefragt worden, welche Autonummer sein Dienstwagen haben solle. Wolff habe sich für GP-E 1170 entschieden (E für Ebersbach und 1170 für das Jahr der ersten Erwähnung der Stadt). Als Landrat habe er das Autokennzeichen GP-LR 38 (LR für Landrat und die 38 für die 38 Kreisgemeinden). Seit vier Wochen habe er das Kennzeichen GP-LR 38 E. Dass das E für Elektrofahrzeug stehe, sei zwar nicht von der Hand zu wiesen, für ihn  Wolff, stünde es jedoch für Ebersbach.

Stadtarchiv Uwe Geiger nahm die Festgäste mit auf eine Zeitreise durch die ersten sieben Jahrhunderte Stadtgeschichte, legte dabei zusammen mit der Mittelaltergruppe den Schwerpunkt auf die erste Erwähnung des Ortes vor 850 Jahren. Kreisarchivar Dr. Stefan Lang ließ die Zeit ab dem Jahr 1900 bis heute Revue passieren und unterlegte seinen kurzweiligen Vortrag mit vielen Momentaufnahmen aus der Stadt,

Bei einem anschließenden Rundgang bekamen  die Festgäste einen Vorgeschmack von dem, was die Bürger ab dem Mittag in Rathaus, Musikschule, Credo und auf den Plätzen dazwischen erleben konnten. Sandmalerien mit Ebersbacher Motiven vom Team „Sandtogether“, den Disney-Zeichner Jan Gulbransson, die Swing-Tonic Bigband, musikalische Beiträge aus der Partnerstadt Bourg-lès-Valce, die Theater-AG oder das Weiler Kindermusical. Und die Mittelaltergruppe zeigte in einem eigens aufgebauten Lager das Leben in Ebersbach um 1170. Am Abend beeindruckten eine Feuershow und „Dundo“ das Publikum.

Staatssekretär Wilfried Klenk (rechts) trug sich, begleitet von Bürgermeister Eberhard Keller und Filsi ins Goldene Buch der Stadt Ebersbach ein. Foto: Rüdiger Gramsch
15.2.20

 

 

 

Feuerwehren im Kreis  retten 200 Menschen aus einer Notlagen

Kreis Göppingen. Zur jährlichen Dienstbesprechung begrüßte Landrat Edgar Wolff am  Samstagmorgen mehr als 100 Kommandanten, Abteilungskommandanten und weitere Führungskräfte in der Feuerwache in Geislingen an der Steige. Auch das Technische Hilfswerk, die Polizei, das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr und der Kreisfeuerwehrverband Göppingen waren vertreten.

Zu Beginn wurden die Anwesenden über die Projekte „Erweiterung und Technikerneuerung der Integrierten Leitstelle“ und „Einführung der digitalen Alarmierung“ informiert. Beiden Maßnahmen stimmte der Kreistag bereits Ende des vergangenen Jahres zu.

Rückblickend auf das Jahr 2019 stellte Wolff fest, dass die Wehren im Landkreis mit 1.863 Einsätzen wieder stark gefordert waren. Mit über 900 technischen Hilfeleistungen und bei insgesamt 348 Brandeinsätzen konnten exakt  200 Personen aus einer Notlage gerettet werden. Er dankte den anwesenden Führungskräften der Feuerwehren stellvertretend für das Engagement der überwiegend ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen und ihren Einsatz.

Mit rund 2.500 Angehörigen in den Einsatzabteilungen sind die Feuerwehren im Landkreis unverändert gut aufgestellt. In den Jugendfeuerwehren leisten derzeit fast 800 Mädchen und Jungen Dienst und bilden somit ein solides Fundament für die künftige Einsatzbereitschaft. Besonders erfreut zeigte sich Wolff über den Anteil der Mädchen in den Jugendfeuerwehren - mit 18 Prozent ist dieser weiter gestiegen.

Anschließend berichtete Kreisbrandmeister Prof. Reick von den besonderen Einsatzlagen im vergangenen Jahr. So war beispielsweise die Feuerwehr Donzdorf mit einer Gasexplosion in einem Einfamilienhaus und mit dem Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in Holzbauweise gefordert. Aber auch Hochhausbrände, Hochwasserlagen und komplexe Unfallszenarien auf der Autobahn wurden durch die Wehren professionell gemeistert. Weiter wurden die Teilnehmer über den aktuellen Stand in den Bereichen Zuschusswesen und Ausbildung informiert.

Wolfgang Crestani, der Kreisjugendfeuerwehrwart, berichtete unter anderem vom Zeltlager der Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr auf der Kuchalb. Mit über 200 jugendlichen Teilnehmern war dieses ein voller Erfolg. Weiter wurden die Anwesenden über aktuelle Themen und Veranstaltungen informiert.

Michael Nitsch, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) in Göppingen, stellte mit dem Fachberater Tobias Vester den Aufbau und die Leistungsfähigkeit des Technischen Hilfswerks – insbesondere der drei Ortsverbände Geislingen, Göppingen und Gruibingen – vor. Als Einrichtung des Bundes ist das THW mit über 80.000 Helfern bundesweit in 668 Ortsverbänden organisiert. Neben den Aufgaben im Katastrophen- und Zivilschutz steht das THW unter anderem auch den Feuerwehren im Rahmen der Amtshilfe zur Verfügung. So können neben den im Landkreis vorgehaltenen Einheiten auch andere hochspezialisierte Kräfte aus anderen Ortsverbänden angefordert werden. Von der Ausstattung und dem Leistungsspektrum konnten sich die Feuerwehren nach dem Vortrag bei einer Fahrzeug- und Geräteschau vor der Feuerwache überzeugen.    Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Reinhold Schauer, informierte mit Neuigkeiten aus der Verbandsarbeit auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.
15.2.20

 

 

 

Guggenmusiker erobern Schwäbisch Gmünd

In Schwäbisch Gmünd haben an diesem Wochenende die Guggenmusiker das Sagen. Zwei Tage steht die Stauferstadt im Zeichen der schrägen Töne. Die Kapellen begeisterten am Samstag schon das Publikum auf Straße und Plätzen. Foto: Elke Rücker

 

 

 

Musikanlage beschlagnahmt

Rechberghausen.Bereits gegen 22  Uhr wurde am Freitag im Landschaftspark "Im Töbele" eine größere Personengruppe kontrolliert. Dort hatten sich ca. 20 junge Erwachsene zusammengefunden, welche Musik hörten und Alkohol tranken. Die Feiernden wurden angewiesen sich ruhig zu verhalten und die Musikanlage abzustellen. Die Ansprache der Polizei zeigte nur kurzzeitig Wirkung, denn gegen 0.40 Uhr mussten die Beamten erneut anfahren. Zwischenzeitlich war die Gruppe zum Kindergarten in die Hauptstraße umgezogen. Der Alkoholpegel hatte spürbar zugenommen. Diesmal wurde die Musikanlage beschlagnahmt und ein Platzverweis erteilt. Dabei kam es zu Beleidigungen gegenüber den Beamten. Diese wurden durch die Bodycam aufgezeichnet. Strafanzeige wird erstattet.
15.2.20

 

 

 

Polizei hegt Zweifel am Unfallhergang

Schlat. Ein 47-jähriger Pkw-Lenker befuhr am Freitag, 20.25 Uhr, die Süßener Straße von Süßen in Richtung Schlat. Vor Schlat bog er auf die Ortsumfahrung in Richtung Kreisverkehr ab. Nach seinen Angaben kam ihm aus dem Kreisverkehr ein Pkw entgegen, der gerade überholte. Um einem Frontalunfall zu vermeiden, wich der 47-Jährige aus und fuhr in den Grünstreifen. Nachdem der PKW ein Hochwasserrückhaltebecken durchquert hatte, kam er in einem zweiten zum Stehen. Der Lenker roch stark nach Alkohol und im Fahrzeug wurden mehrere leere Bierdosen aufgefunden. Eine Blutprobe wurde erhoben. Der Sachschaden wird auf ca. 10 000 Euro geschätzt. Bei dem entgegengekommenen Fahrzeug soll es sich um einen dunklen BMW gehandelt haben. Die Beamten des Polizeireviers Göppingen (07161-632360) haben Zweifel an dem geschilderten Unfallhergang und suchen Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
15.2.20

 

 

 

Unter Alkohol gegen  Mauer gefahren

Salach. Am Freitag, gegen 20.20 Uhr, befuhr ein 62-jähriger PkwW-Lenker die Staufenecker Straße in Richtung Ortsmitte. Auf Höhe der Staufenlandhalle kam er nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr über den Bordstein und pralle gegen ein Verkehrszeichen. Nachdem der Pkw gegen die Hallenwand prallte, kam er auf dem Gehweg zum Stehen. Der Fahrer trug schwere Verletzungen davon und musste in einer Klinik aufgenommen werden. Bei der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch festgestellt. Deshalb wurde eine Blutprobe erhoben. Der Gesamtschaden wird auf ca. 6500 Euro geschätzt.
15.2.20

 

 

 

79-Jährige erleidet Rauchgasvergiftung

Waldstetten. Eine 79-Jährige erlitt am Donnerstagnachmittag bei einem Küchenbrand in ihrer Wohnung eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kurz nach 16.30 Uhr hatten Anwohner der Gmünder Straße in Waldstetten die Rettungsdienste verständigt, nachdem sie durch das geöffnete Küchenfenster der Dame ein Feuer und starken Rauch entdeckt hatten. Ein Zeuge handelte rasch und half der 79-Jährigen aus ihrer Wohnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits mehrere Einrichtungsgegenstände in der Küche in Brand. Ersten Einschätzungen nach entstand ein Sachschaden von rund 50 000 Euro. Zur Feststellung der noch nicht bekannten Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Zur Löschung des Feuers war die Feuerwehr Waldstetten mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.
15.2.20

 

 

 

 

 

 

 

Bluttat in Plochingen: Vier Verdächtige in Haft

Plochingen. Wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen vier Männer die im Verdacht stehen, am Donnerstagabend an einer Auseinandersetzung im Bereich der Esslinger Straße/Bahnhofstraße beteiligt gewesen zu sein, bei der zwei 21 und 29 Jahre alte Männer schwer verletzt wurden.

Am Donnerstag war es gegen 16.45 Uhr, im Innenstadtbereich von Plochingen (Landkreis Esslingen) zu einer tätlichen Auseinandersetzung unter Beteiligung mehrerer Männer gekommen, bei der auch ein Messer und mutmaßlich auch eine Schusswaffe eingesetzt worden sein soll. Der 29-Jährige erlitt Stichverletzungen, der 21-Jährige erlitt Stichverletzungen und eine mutmaßliche Schussverletzung. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie befinden sich nach derzeitigen Erkenntnissen nicht in Lebensgefahr.

Im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung in die neben zahlreichen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber auch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz eingesetzt waren, gelang es zunächst, einen 20-jährigen Verdächtigen unweit des Tatortes festzunehmen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten die Fahnder im Laufe der Nacht auf die Spur dreier weiterer, 19 und zweimal 29 Jahre alten Männer, die im Verdacht stehen, an der Tat beteiligt gewesen zu sein und wurden vorläufig festgenommen. Auch gegen den verletzten 21-Jährigen, der an dem Angriff auf den 29-Jährigen beteiligt gewesen sein soll, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Alle Beteiligten nehmen derzeit ihr Aussageverweigerungsrecht in Anspruch und machen keine Angaben. Während der 19-jährige türkische Staatsangehörige nach der Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen am Freitag wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, sollen der 20-jährige türkische, der 21-jährige deutsche Staatsangehörige und die beiden 29 Jahre alten Deutschen am Freitagmittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Beschuldigten sind unter anderem wegen Gewaltdelikten polizeilich bekannt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum genauen Ablauf und den Hintergründen dauern an. Hierzu wurde für den heutigen Tag ein Hinweistelefon geschaltet. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten sich zu melden. Die Telefonnummern lauten: 0711/3990 - 142 und 0711/3990 – 153.

Die vier Tatverdächtigen im Alter von 20, 21 und zweimal 29 Jahren, gegen die wegen des Verdachts des versuchten Tötungsdeliktes nach der tätlichen Auseinandersetzung am Donnerstagabend ermittelt wird, wurden am Freitagmittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt.  Diese erließ die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehle und setzte sie in Vollzug.
14.2.20

 

 

 

Landkreis erhält erneut den European Energy Award

Preisverleihung European Energy Award: v.l.n.r. Landesumweltminiser Franz Untersteller, Klimaschutzbeauftragter Florian Hoffmann, Landrat Edgar Wolff, Dr.-Ing. Volker Kienzlen. Quelle: Landesgeschäftsstelle European Energy Award. Foto: Landratsamt Göppingen

Landesumweltminister Franz Untersteller hat 14 Städten und Gemeinden sowie drei Landkreisen den Eurpean Energy Award in Schwäbisch-Hall verliehen, Der Landkreis Göppingen wurde im Jahr 2015 zum ersten Mal im Rahmen des European Energy Awards (eea) auditiert. Die nun erfolgte erfolgreiche Re-Zertifizierung ist aus Sicht des Landkreises ein Beleg für die Anerkennung der strategischen Perspektive in Sachen Klimaschutz sowie den davon abgeleiteten Maßnahmen, die das Thema in der Landkreisverwaltung einnimmt. Dies bezeugen viele herausragende Projekte des Landkreises unter anderem in den Bereichen Mobilität, Abfallwirtschaft sowie beim Neubau des Landratsamts. Aus Sicht des Landrats Edgar Wolff ist die Teilnahme am eea daher als Erfolg zu werten: „Der Landkreis Göppingen hat den Klimaschutz als eines von zwölf Schlüsselthemen definiert, die für eine ganzheitliche und zukunftsorientierte Kreisentwicklung von besonderer Bedeutung sind. Der European Energy Award ist für uns ein zentrales Instrument, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen.“

So ist ein integrierter Nahverkehrsplan bereits umgesetzt, ein S-Bahn ähnlicher Metropol-Express im Halbstunden-Takt zur besseren Anbindung an die benachbarten Ober- und Mittelzentren in der Umsetzung befindlich, wie auch die tarifliche Vollintegration in den benachbarten Verkehrsverbund Stuttgart. Allein diese Maßnahmen lässt sich der Landkreis zusätzlich zu anderen Maßnahmen im Handlungsfeld Verkehr und Mobilität beginnend ab 2019 freiwillig per annum rund 11 Mio. € kosten. In Sachen Abfallwirtschaft steigert der Eigenbetrieb des Landkreises kontinuierlich die energetische Nutzung von organischen Abfällen und optimiert die Wertstoffzentren zur Erhöhung der stofflichen Wiederverwertung der Abfälle. Und bei den eigenen Liegenschaften strebt der Landkreis ebenfalls nach Verbesserung. So erfolgt der Neubau des Landratsamts nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Die Fertigstellung erfolgt im 1. Quartal 2020, angestrebt wird dabei das DGBN-Zertifikat in Gold.

Beim European Energy Award handelt es sich um ein europaweit praktiziertes Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten einer Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden. Auf diese Weise sollen Potenziale nachhaltigen Klimaschutzes identifiziert und genutzt werden. Ausschlaggebend für eine Auszeichnung mit dem eea-Label ist der Punktestand, den die teilnehmenden Kommunen durch ihre Maßnahmen erreichen können. Schaffen sie es auf 50 Prozent der möglichen Punkte, erhalten Städte, Gemeinden und Landkreise den European Energy Award. Bei einer höheren Punktezahl kann die Auszeichnung in Gold verliehen werden. In Baden-Württemberg nehmen zurzeit 101 Städte und Gemeinden sowie 22 Landkreise am Programm teil.
14.2.20

 

 

 

Verkehrsbehinderungen in  Straßdorf

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag 17. Februar gibt es in Straßdorf in der Kantstraße Behinderungen durch Bauarbeiten. Zwischen der Eduard-Forster-Straße und dem Ramnestweg muss im Auftrag der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd ein Kabel in der Kantstraße verlegt werden. Grund für die Arbeiten ist die Sicherung und Verbesserung der Stromversorgung zu gewährleisten. Die Anwohner werden entsprechend von der ausführenden Firma per Wurfzettel informiert, eine Umleitung wird entsprechend dem Baufortschritt ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag 30. April.
14.2.20

 

 

 

Vorfahrt missachtet

Schwäbisch Gmünd. Ein 63-Jähriger fuhr am Freitag gegen 11.30 Uhr mit seinem Wagen von der Gemeindehausstraße in die Königsturmstraße ein. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines Streifenfahrzeuges der Polizei, das von einer 27-Jährigen gelenkt wurde. Diese war zusammen mit einem 21-jährigen Kollegen mit Blaulicht und Sondersignal zu einem Einsatz in Richtung Mögglingen unterwegs. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die Polizistin nach links aus und überfuhr eine Verkehrsinsel. Zu einer Berührung mit dem Hyundai kam es nicht. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt und begaben sich zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.
14.2.20

 

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Waldstetten. Zu schnelles Fahren war die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Donnerstag gegen 21.30 Uhr ein Sachschaden von rund 8000 Euro entstand. Zur Unfallzeit befuhr ein 19-Jähriger mit seinem Pkw  die Donzdorfer Straße, wo er mit dem Fahrzeug nach links von der Straße abkam und gegen die Leitplanken fuhr. Der VW blieb nach der Kollision auf der linken Seite liegen. Sowohl der Unfallverursacher, als auch seine zwei Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt.
14.2.20

 

   

Der Polizei im Weg

Ebersbach. Am Donnerstag behinderte eine junge Frau die Einsatzfahrt eines Polizeifahrzeugs bei Ebersbach. Kurz nach 19.30 Uhr fuhr eine Polizeistreife in der Stuttgarter Straße mit Sondersignalen zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten im Bereich Ebersbach. Eine junge Autofahrerin ignorierte die Sondersignale des herannahenden Einsatzfahrzeugs. Unbeirrt fuhr sie weiter. Sie verlangsamte weder ihre Geschwindigkeit, noch fuhr sie rechts ran. Obwohl die Polizei das Blaulicht, Martinshorn und Hupe einsetzte. Wegen entgegenkommender Fahrzeuge konnten die Beamten das Fahrzeug nicht überholen. Erst nach über einem Kilometer Hinterherfahrt gelang es den Polizisten, den Wagen  gefahrlos zu überholen.

 

 

 

Dieb klaut Trinkgeldkassen

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein Unbekannter aus einem Geschäft in Göppingen mit zwei Trinkgeldkassen. Gegen 12.30 Uhr betrat der Mann ein Geschäft in der Ulrichstraße.  Eine Zeugin kam aus einem Nebenraum. Sie sah wie der Mann sich an der Geschäftskasse zu schaffe machte. Als der Unbekannte die Zeugin erblickte, schnappte er sich zwei Trinkgeldkassen und flüchtete. Die Zeugin versuchte ihn noch festzuhalten. Der riss sich los und rannte aus dem Geschäft. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Dieb. Der Mann blieb verschwunden. Er soll etwa 40 Jahre alt gewesen sein, 180 bis 185cm groß, schwarze etwa kinnlange Haare gehabt haben. Auf der rechten Wange hatte er wohl ein Muttermal und war dunkel gekleidet. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Dieb.
14.2.20

 

 

Russisches für Gaumen und Kehle

Irene Beifuss aus Süßen will Köchen und Barkeepern russische Spezialitäten schmackhaft machen. Foto: Privat

Süßen. Auf der vom 15. bis 19. Februar in Stuttgart stattfindenden „Intergastra“, der Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, stellt sich erstmals die IBF Logistik & Trade GmbH aus Süßen der Öffentlichkeit vor. Das Unternehmen von Irene Beifuss will die Messebesucher von internationalen Spezialitäten, insbesondere aus Russland, überzeugen. Den Auftritt auf der internationalen Messe freut auch Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundes für mittelständische Wirtschaft (BVMW): „Irene Beifuss gehört zu den jüngsten und erfolgreichsten Unternehmerinnen im Kreisverband“, so Lehner.

Der Handel mit Lebensmitteln, vor allem aus Osteuropa, hat in der Familie von Irene Beifuss Tradition. Schon seit vielen Jahren beliefert diese vor allem russische Lebensmittelmärkte in Deutschland und dem benachbarten Ausland. Mit ihrer 2018 gegründeten Firma will Irene Beifuss nun das Kundenportfolio ergänzen und Spezialitäten aus Osteuropa nicht nur in den Märkten, sondern auch in der Hotellerie und Gastronomie schmackhaft machen. Denn in den Küchen und an den Bars sei man immer auf der Suche nach etwas Neuem, weiß die junge Unternehmerin, die in Kasachstan geboren und in Geislingen zur Schule gegangen ist. Dabei setzt sie nicht nur auf die ethnische Gastronomie, sondern vor allem auf die deutsche Küche, in der Köche immer nach neuen Geschmacksrichtungen suchen.

Von der Fünf-Täler-Stadt im Kreis Göppingen zog es Irene Beifuss hinaus in die Welt. In der USA nahm sie eine Au-Pair-Stelle an, bevor sie in Österreich an den Hochschulen in Steyr und Graz studierte und ihren Bachelor und Master u.a. in Global Sales und Marketing ablegte. Hongkong und Chile waren ihre Auslandsstationen. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland begann sie bei der Opel-Bank in Rüsselsheim ein dreijähriges Trainee, unter anderem mit einem Schwerpunkt internationales Projektmanagement. Danach stand die Entscheidung an, sich entweder um einen Job in einem großen Unternehmen zu kümmern oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Sie entschied sich, in den Landkreis Göppingen zurückzukommen, wo sie nun seit 2018 ihre eigene Firma aufbaut.

„Jetzt ist es soweit, mich das erste Mal auf einer Messe zu präsentieren,“ erzählt Irene Beifuss und freut sich auf die „Intergastra“, auf der sie einen Messestand in Halle 1 (Stand K76) gebucht hat. Dort will sie mit einer kleinen Auswahl aus ihrem großen Sortiment – Produkte aus über 20 Ländern - überzeugen. Unter anderem mit Kaviar, den sie bereits unter einer Eigenmarke vertreibt, aber auch mit Torten und Törtchen will sie die Messebesucher begeistern. Ferner stellt sie am Stand eine russische Limonade vor, ein Getränk mit Limette und Minze, das man sehr gut als Erfrischungsgetränk zu sich nehmen kann, das sich aber – und hier schielt die Jung-Unternehmerin vor allem auf die Barkeeper - auch als Mixgetränk für Cocktails bestens eignet. Köche will die Süßenerin mit Salaten und eingelegten Leckereien begeistern und auch Appetit auf die von ihr angebotenen Wurstspezialitäten machen.

Was Irene Beifuss auf der „Intergastra“ präsentiert ist nur ein kleiner Ausschnitt aus ihrem großen Sortiment mit Fleisch- und Fischspezialitäten, Tiefkühlware, Getränken, Konserven, Süßigkeiten und Milcherzeugnissen, mit dem sie schon zahlreiche Kunden begeistern konnte. „Auch einige Rewe Filialen beziehen schon Produkte von uns“, erzählt die junge Frau stolz.

Der Handel mit osteuropäischen Produkten ist das eine, das andere die Logistik. „Die soll einmal ein zweites Standbein für das Unternehmen werden“. Derzeit bringt Irene Beifuss ihren Kunden in Baden-Württemberg und Bayern noch persönlich die Ware ins Haus, Besteller von weiter weg erhalten die Produkte dann über einen Logistik-Partner. BVMW-Chef Lothar Lehner, der den Weg der Jung-Unternehmerin von Anfang mit verfolgt hat, ist überzeugt, dass diese ihre gesteckten Ziele erreichen wird. „Diese Frau hat die nötige Power.“
13.2.20

 

 

 

Bildungspreis der IHK für Kleemann

Göppingen. Der Göppinger Hersteller von Brech- und Siebanlagen Kleemann GmbH hat jetzt in Berlin den bundesweiten IHK-Bildungspreis erhalten. In der Kategorie große Unternehmen belegte das Unternehmen mit seinen Ausbildungsaktivitäten den zweiten Platz und erhielt damit einer der herausragenden Auszeichnungen im Bildungsbereich. Der betriebliche Ausbildungsleiter Achim Miller nahm mit zwei weiteren Ausbildern persönlich den Preis nach der Finalrunde des Wettbewerbs beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin entgegen. Zuvor hatte eine mit über 300 ehrenamtlichen Prüfern besetzte Jury in einer Live-Abstimmung die Entscheidung gefällt. Mit einem Filmbeitrag u.a. über das Azubi-Projekt „Tech-Days“ konnte das Unternehmen die Jury überzeugen. Bei den dreitägigen „Tech-Days“ bauen alle Auszubildenden der Wirtgengroup, zu der auch die Kleemann GmbH gehört, mit eigenen Baumaschinen der Firmengruppe gemeinsam und mit großer Begeisterung eine Straße und lernen so die Produkte und vor allem die Zusammenarbeit im Team kennen.

Einen Glückwunsch gab es sogleich vom IHK-Bezirkskammerpräsidenten Wolf Martin aus Göppingen, in des-sen IHK-Bezirk der Vorzeigeausbildungsbetrieb liegt. Für ihn ist das Unternehmen Kleemann ein Aushängeschild für eine engagierte und qualitativ hochwertige Ausbildung im Kreis Göppingen. „Das Engagement der Firma Kleemann sowie ihrer Ausbilder kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Man merkt es den Auszubildenden an, dass sie mit jeder Menge Spaß und in einem innovativen Umfeld lernen“, so Martin. Das gelte im Übrigen für alle Unternehmen im Kreis Göppingen, die sich im Sinne der Fachkräftesicherung nachhaltig und mit viel Herzblut für die berufliche Ausbildung in ihrem Unternehmen und als Prüfer bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen engagieren.
Der von der Otto Wolff Stiftung ins Leben gerufene IHK-Bildungspreis geht seit 2014 an Unternehmen, für die die berufliche Bildung einen wesentlichen Faktor der Personalpolitik darstellt und gilt als eine der herausragenden Auszeichnungen im Bildungsbereich.
13.2.20

 

 

Auto prallt gegen Ampel

Eislingen. Donnerstagnacht verlor ein berauschter Autofahrer in Eislingen die Kontrolle. Kurz vor 3.30 Uhr fuhr der 60-Jährige in der Stuttgarter Straße in Richtung Göppingen. Auf Höhe der Holzheimer Straße verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet auf eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine Lichtzeichenanlage. Durch den Unfall wurde die Anlage komplett zerstört. Der 60-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt. Bei der Aufnahme des Unfalls rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. In einem Krankenhaus musste er eine Blutprobe abgeben. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Fahzeug schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
13.2.20

 

 

Ortsdurchfahrt von Waldstetten gesperrt

Waldstetten. Wegen einer Faschingsveranstaltung ist die Ortsdurchfahrt Waldstetten im Zuge der K 3275 und der K 3276 am Donnerstag, 20.Februar in der Zeit von 10.30 Uhr bis ca. 15 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Der Verkehr von und nach Weilerstoffel wird innerörtlich umgeleitet. Da für den Durchgangsverkehr keine geeignete innerörtliche Umleitung vorhanden ist, werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, Waldstetten in dieser Zeit möglichst weiträumig zu umfahren.
13.2.20

 

 

Gehweg an der Rems gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 24. Februar bis voraussichtlich Freitag, 6. März wird der Geh- und Radweg entlang der Rems auf Höhe „Dehner“ voll gesperrt. Grund sind Bauarbeiten anlässlich des Breitbandausbaus. Die ausführende Firma wird eine Umleitung für den Radverkehr einrichten und entsprechend ausschildern. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung gebeten.
13.2.20

 

 

Stadtwerke ziehen im Dezember um

Schorndorf. Die Stadtwerke Schorndorf werden voraussichtlich im Dezember 2020 in ihr neues Zuhause einziehen können - zusammen mit den Zentralen Diensten, dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung und den städtischen Fachbereichen Stadtentwicklung und Baurecht, Gebäudemanagement sowie Infrastruktur. Neben dem schon errichteten Verwaltungsgebäude II werden noch eine Lagerhalle, Fahrzeughallen, eine Siloanlage mit Salz und Sand für den Winterdienst sowie das Verwaltungsgebäude I Platz auf dem Areal in der Robert-Bosch-Straße finden. In den beiden, zusammen rund 6.000 Quadratemeter großen Verwaltungsgebäuden wird es neben Großraumbüros auch Lounges, eine Loggia und eine große gemeinsame Kantine geben. Sogenannte „Thinktanks“, also Denkräume, in den Bürobereichen dienen als Rückzugs- und Ruhebereiche. Um das Gelände optimal erreichen zu können, stehen neben rund 100 Parkplätzen auch zahlreiche abschließbare Fahrradstellplätze zur Verfügung. Eine rund 150 Meter vom Gebäude entfernte neue Bushaltestelle dient als Anschluss an die Stadt.
13.2.20

 

 

Jürgen Musch neuer Tiefbauamtsleiter

Jürgen Musch (l.) ist neuer Tiefbauamtsleiter in Schwäbisch Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold gratuliert. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gemeinderat hat den 54-jährigen Jürgen Musch zum neuen Leiter des städtischen Tiefbauamtes Schwäbisch Gmünd gewählt. Der in Herlikofen wohnhafte Ingenieur war über viele Jahre Bauleiter bei Projekten in ganz Europa. Seit 2012 arbeitet er beim städtischen Tiefbauamt, zuletzt als kommissarischer Amtsleiter. Das Tiefbauamt plant, baut, betreibt und unterhält Straßen, Wege, Plätze, Brücken sowie Geh- und Radwege. Für Planung, Bau und Unterhaltung von öffentlichen Gewässern sowie den Hochwasserschutz ist das Amt ebenfalls zuständig. Ebenso für Abwasseranlagen wie Kanäle, Pumpwerke, Regenüberlaufbecken und Kläranlagen. Zum Amt gehört derzeit auch die technische Betriebsleitung des Eigenbetriebes Stadtentwässerung. Entsprechend groß ist die Bedeutung des Amtes bei der Stadtentwicklung.
13.2.20

 

 

 

Rettungsleitstelle wird ausgebaut

Vertragsunterzeichnende mit der Arbeitsgruppe der integrierten Leitstelle in der hinteren Reihe. Vordere Reihe (v.l.): Prof. Dr. Matthias Fischer, Peter Hofelich; Edgar Wolff, Guido Till. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Die  integrierte Leistelle  bei der Göppinger Feuerwache wird ausgebaut. Die räumilche Erweiterung geht einher mit einer personellen Aufstockung. Auch neue Technik wird eingebaut.  Am Mittwoch unterzeichneten Oberbürgermeister Guido Till (Stadt Göppingen), Peter Hofelich (Kreisverbandspräsident des DRK), Prof. Matthias Fischer (Stv. Kreisverbandspräsident des DRK) und Landrat Edgar Wolff den neuen Leitstellenvertrag.

Die integrierte Leitstelle Göppingen wird vom DRK-Kreisverband Göppingen und der Stadt Göppingen in der Feuerwache Göppingen betrieben. Aufgrund von neuen Anforderungen an die Leitstellentechnik und der damit verbundenen Anbindung an den Digitalfunk ist es unabdingbar, ein neues Einsatzleitsystem und neue Technik einzuführen. Durch die steigende Anzahl der Notrufe und Krankentransporte in den vergangenen Jahren steigt die Arbeitsbelastung bei den Leitstellendisponenten stetig an. Um die anfallende Arbeit effizient und gewissenhaft erledigen zu können, ist eine Personalerweiterung ebenfalls erforderlich. Guido Till ist froh darüber, dass die Stadt durch die Bereitstellung zusätzlicher Räumlichkeiten in der Feuerwache dazu beitragen konnte, den Fortbestand der Leitstelle in den Räumlichkeiten der Feuerwehr zu ermöglichen. Damit könne die gute und bewährte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Landkreis fortgeführt werden. Nach Fertigstellung der räumlichen Erweiterung ist der Raum für zusätzliches Personal vorhanden, welches auf der Grundlage eines Personalgutachtens eingestellt wird.

Der aktuelle Zeitplan sieht eine Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten und Technikerneuerung im  ersten Quartal 2021 vor. Bis dahin haben die Träger der integrierten Leitstelle Göppingen noch viel zu tun. Peter Hofelich, Kreisverbandspräsident des DRKs, ist sich sicher, dass die notwendigen Umbaumaßnehmen umsetzbar sind. Er ist sich jedoch darüber bewusst, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen müssen, um dieses gesetzte Ziel zu erreichen.
12.2.20

 

 

Mann vom eigenen Fahrzeug überrollt

Bad Überkingen.  Bei einem Unfall am Mittwoch in Hausen an der Fils wurde ein 60-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Kurz vor 13.30 Uhr hielt der Mann seinen Klein-Lkw in der Industriestraße kurz vor der Einmündung in die Unterböhringer Straße an. Er stieg aus. Der Wagen rollte auf der leicht abschüssigen Straße weg in Richtung Unterböhringer Straße. Der Mann versuchte noch sein Fahrzeug aufzuhalten. Dazu stellte er sich vor das Fahrzeug. Der Mann wurde überrollt. Durch den Unfall wurde der 60-Jährige lebensgefährlich verletzt. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Notfallseelsorger kümmerten sich um einen Zeugen des Vorfalls. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Fahrer keinen Gang eingelegt und die Handbremse nicht angezogen.
12.2.20

 

 

Ungesicherter Container auf der Straße

Eschenbach. Am Dienstag fuhr in Eschenbach ein 19-Jähriger mit seinem Auto gegen einen Container. Wie die Polizei mitteilt, fuhr gegen 7 Uhr ein 19-Jähriger mit seinem Wagen in der Bahnholzstraße. Auf der Straße stand ein ungesicherter und unbeleuchteter Bauschuttcontainer. Den hatte ein 61-jähriger Lkw-Fahrer dort kurz zuvor abgestellt. Den übersah derPkw- Fahrer. Er stieß gegen den Container. Durch den Aufprall schob es den Container auf ein weiteres Fahrzeug, das am Fahrbahnrand parkte. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
12.2.20

 

 

3424 Projekte mit 214,7 Millionen Euro gefördert

Kreis Göppingen. Der Traum von den eigenen vier Wänden -barrierefrei, einbruchsicher und energieeffizient. Zu vielen dieser Wünsche und Ziele gibt es nicht nur rechtliche Vorgaben, sondern auch finanzielle Unterstützung durch die Politik. Auch im letzten Jahr haben die Bürger des Landkreises Göppingen zahlreiche Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen. So wurden im vergangenen Jahr 3424 Wohneinheiten mit insgesamt 214,7 Millionen Euro im Landkreis Göppingen unterstützt. Ein Großteil der Förderung trägt zum Gelingen der Energiewende bei. Gut 1.100 Häuser und Privatwohnungen sowie 40 Anträge aus dem Bereich der Wirtschaft konnten so im Kreis mit rund 65 Millionen Euro gefördert werden. „Eine erfolgreiche Klimapolitik gelingt nur als nachhaltig soziale Klimapolitik. Mit den Fördermöglichkeiten der KfW greifen wir jenen unter die Arme, die praktisch dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu verringern und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Baehrens.
12.2.20

 

 

Breitbandausbau geht weiter

Hohenstadt/Drackenstein. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens freut sich mit der Gemeinde Hohenstadt über den genehmigten Zuwendungsbescheid für den Breitbandausbau. "Mit dem Zuschuss aus Bundes- und Landesmitteln wird endlich der Anschluss für 655 Haushalte und drei Unternehmen in Hohenstadt und Drackenstein auf finanziell sichere Füße gestellt. Dies ist dem langjährigen Einsatz von Bürgermeister Günter Riebort und den Gemeinderäten beider Gemeinden zu verdanken", so Baehrens.
12.2.20

 

 

Unfall mit 20 000 Euro Schaden

Schorndorf. Ungefähr 20.000 Euro ist die Schadenssumme eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 16.30 Uhr ereignete. Eine 25-jährige Autofahrerin befuhr die Göppinger Straße und übersah vor dem Hegnauhofweg, wie Vorausfahrende wegen eines verkehrsbedingt haltenden Linksabbiegers anhielten. Sie fuhr auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf ein weiteres Fahrzeug.  Verletzt wurde dabei niemand.
12.2.20

 

 

Ministerin macht Michelberg-Gymnasium Hoffnung

Geislingen. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat sich mit dem Oberbürgermeister der Stadt Geislingen, Frank Dehmer, getroffen und das weitere Vorgehen im Falle des Michelberg-Gymnasiums besprochen. Ministerin Eisenmann machte klar, es müsse nun vor allem darum gehen, für die Schulgemeinschaft des Michelberg-Gymnasiums Perspektiven zu schaffen. Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Nicole Razavi hat sich Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am Montag mit dem Oberbürgermeister der Stadt Geislingen, Frank Dehmer, getroffen. Am Gespräch haben neben Ministerin Eisenmann und OB Dehmer auch Nicole Razavi und der Amtschef des Kultusministeriums, Michael Föll, teilgenommen. Es wurde festgehalten, dass die Stadt Geislingen zunächst zügig ein abgestimmtes Trägerkonzept für das Michelberg-Gymnasium vorlegt, da für die Schule im schulrechtlichen Sinne ein öffentliches Bedürfnis besteht. Die Stadt Geislingen wird hierzu auch die betroffenen Umlandgemeinden und den Landkreis einbeziehen. 
Ministerin Eisenmann hob hervor, dass das Michelberg-Gymnasium nicht voreilig zur Disposition gestellt werden dürfe. Das Kultusministerium werde sich als oberste Schulbehörde bei allen dann anstehenden Schritten konstruktiv in den Prozess einbringen: „Wir müssen einvernehmlich dafür Sorge tragen, dass die finanzielle Schieflage, in die die Stadt Geislingen geraten ist, nicht zulasten der Schüler dieses Gymnasiums geht. Hier müssen die Trägerseite und die Schulaufsicht an einem Strang ziehen. Ich kann für das Land zusagen, dass wir Geislingen dabei nicht hängen lassen und organisatorische und gegebenenfalls auch finanzielle Unterstützung leisten werden.“ 
Die Ministerin unterstrich beim Austausch, dass es nun vor allem darum gehe, für die Schulgemeinschaft des Michelberg-Gymnasiums Perspektiven zu schaffen: „Die Schüler, ihre Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer des Michelberg-Gymnasiums haben Wochen voller Ungewissheit durchlebt. Das tut mir aufrichtig leid. Natürlich muss aufgearbeitet werden, wie es so weit kommen konnte und wer dafür die Verantwortung trägt. Schnell gilt es aber, den Blick nach vorne zu richten. Mir geht es jetzt vor allem um eine gute Lösung für die rund 600 Schüler. Sie haben Anspruch auf ein gutes, ausgewogenes und ungeschmälertes Bildungsangebot. Und natürlich hat auch das engagierte Lehrerkollegium des Michelberg-Gymnasiums Anspruch auf eine verlässliche, gute Perspektive.“

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi sagte nach dem Gespräch im Kultusministerium zum weiteren Vorgehen am Michelberg-Gynasium: „In den vergangenen Tagen ist deutlich geworden, wie sehr das Thema MiGy die Menschen aufwühlt. Klar ist, dass die Kinder nicht die Leidtragenden sein dürfen. Sie haben Anspruch auf gute Schule und auf guten Unterricht., „Mit dem Gespräch ist nun eine gute Grundlage geschaffen worden, gemeinsam den besten Weg aus der Krise zu erarbeiten. Jetzt ist die Stadt Geislingen als Schulträger gefordert, Fakten in die Debatte einzubringen und Gespräche auch mit Umlandgemeinden zu führen. Es muss klar werden, welche Optionen zu welchen Bedingungen bestehen.

Mit Freude hat der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder auf das Versprechen der Kultusministerin reagiert, eine „Zukunft auch mit dem Migy“ für die Schulgemeinschaft zu ermöglichen. „Das Versprechen der Ministerin, die Zukunft des Michelberg-Gymnasiums gegebenenfalls auch mit Landeszuschüssen zu ermöglichen, begrüße ich ausdrücklich. Über Gemeinde- aber auch über Parteigrenzen hinweg ist jetzt eine konstruktive Zusammenarbeit notwendig. Deshalb werde ich finanzielle Initiativen der Ministerin, die helfen ihr Versprechen umzusetzen, im Landtag tatkräftig unterstützen,“ erklärt Binder. In den letzten Wochen hat die Schulgemeinschaft ihren Zusammenhalt nach außen deutlich gemacht. „Dass wir nun einen Schritt weiter sind, ist der Schulgemeinschaft des Migy zu verdanken, die unermüdlich für den Erhalt ihres Gymnasiums kämpft,“ betont Binder.
11.2.20

 

 

 

Stadtverwaltung zieht um

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim beginnt im Februar mit der Umsetzung ihres neuen Verwaltungsgebäudekonzepts. Im ersten Schritt werden die Abteilung Personal und Organisation (ohne das Sachgebiet Informations- und Kommunikationstechnik) und die Abteilung Finanzen in die neu eingerichteten, barrierefrei erreichbaren Büroräume im Otto-Ficker-Areal umziehen. Den Anfang machen die Sachgebiete Organisation, Zahlungsabwicklung/Finanzbuchhaltung und Haushaltswesen/Steuern: Der Umzug von den bisherigen Standorten in der Marktstraße 14 und am Widerholtplatz 5 in die neuen Räumlichkeiten in der Otto-Ficker-Straße 2 findet von Freitag, 14.Februar bis einschließlich Mittwoch, 19. Februar statt.  Eine Woche später zieht auch das Sachgebiet Personal von Freitag, 21.Februar bis einschließlich Mittwoch, 26.Februar um. Während des Umzugs der Abteilungen sind die jeweiligen Sachgebiete vorübergehend geschlossen, die telefonische Erreichbarkeit ist in dringenden Fällen jedoch unter der Telefonnummer  07021 502-0 gewährleistet. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Maßnahme und die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen.
11.2.20

 

 

 

Ziegelwasen wegen Märzenmarkt gesperrt

Kirchheim unter Teck. Ab Donnerstag, 20. Februar, ist der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim aufgrund des Märzenmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 28. Februar, bis einschließlich Montag, 2. März statt. Voraussichtlich ab Freitag, 6. Mär, sind die Parkplätze am Ziegelwasen wieder verfügbar.
11.2.20

 

 

 

Kraftfahrzeugbestand im Ostalbkreis steigt kontinuierlich

Ostalbkreiss. Der Kraftfahrzeugbestand im Ostalbkreis hat ein neues Hoch erreicht: Am 31. Dezember waren 294.888 Kraftfahrzeuge gemeldet. Das geht aus den neuesten Zahlen der Kfz-Zulassungsstellen des Landratsamts hervor. Binnen Jahresfrist ist der Bestand damit um über 5.000 Fahrzeuge gewachsen. Registriert sind 204.658 Personenwagen, 313 Omnibusse, 11857 Lastwagem, 15293 Zugmaschinen, 22826 Krafträder und 37663 Anhänger.

Neben den Zulassungen für Neufahrzeuge wickeln die Kfz-Zulassungsstellen der Landkreisverwaltung tagtäglich viele Hunderte weitere Zulassungsvorgänge ab. Dazu gehören u. a. Umschreibungen von Gebrauchtfahrzeugen, Wiederzulassungen auf denselben Halter oder Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr wurden über 105.000 Vorgänge abgewickelt.  Steigende Tendenz verzeichnet auch das seit Februar 2013 im Ostalbkreis wieder erhältliche Altkennzeichen GD, während AA leicht rückläufig ist (Vorjahresstand AA: 241.980, GD: 46.795).
11.2.20

 

 

 

Auf glatter Straße in Gegenverkehr geraten

Bad Boll. Auf winterlicher Fahrbahn geriet am Dienstag ein 27-Jähriger bei Bad Boll in den Gegenverkehr. Kurz nach 8 Uhr fuhr ein 27-Jähriger mit seinem Wagen von Bad Boll in Richtung Bezgenriet. Er fuhr zu schnell. Auf winterlicher Fahrbahn verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er kam auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Durch den Zusammenstoß kam das Fahrzeug rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stecken. Bei dem Unfall erlitt die 53-jährige Fahrerin leichte Verletzungen. Sie begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
11.2.20

 

 

 

Landrat Pavel begrüßt neue Führungskräfte

Komplettieren seit Jahresanfang die Führungsriege des Ostalbkreises: Dr. Brigitte Michel (links) und Bettina Seifert (Mitte) mit Landrat Klaus Pavel. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Orstalbkreis. Mit Bettina Seifert und Dr. Brigitte Michel konnte Landrat Klaus Pavel kürzlich zwei neue Geschäftsbereichsleiterinnen bei der Landkreisverwaltung begrüßen. Bettina Seifert hat die Leitung der Wasserwirtschaft in Ellwangen übernommen. Dr. Brigitte Michel führt die Zentrale Vergabestelle des Ostalbkreises in Aalen.  Nach dem Studium zur Ingenieurin für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft und Stationen in der freien Wirtschaft war Bettina Seifert seit 2010 beim Geschäftsbereich Wasserwirtschaft und beim Bereich Umwelt und Gewerbeaufsicht des Landratsamts tätig. Von 2018 an arbeitete sie beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Stuttgart und hat nun seit Januar die Geschäftsbereichsleitung der Wasserwirtschaft des Ostalbkreises inne.

Die promovierte Juristin Brigitte Michel war nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften beim Landgericht Ellwangen, beim Landkreis Schwäbisch Hall und zuletzt als Richterin am Verwaltungsgericht Stuttgart tätig. Seit Januar leitet sie die Zentrale Vergabestelle beim Ostalbkreis, die Vergaben im nationalen und europaweiten Verfahren verantwortet.
11.2.20

 

 

 

Chagall-Bild für Gmünder Museum

Oberbürgermeister Rchard Arnold präsentiert das Chagall-Bild, das die Sammlung des Gmünder Museums erhalten hat. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 Schwäbisch Gmünd (sv). Die Sammlungen des Gmünder Museums erhalten einen hochkarätigen Zuwachs: Das Gemälde „Le village rouge“ von Marc Chagall (1887-1985). Das um 1965 entstandene Bild ist ein Geschenk aus Privatbesitz und ab sofort in der Dauerausstellung zu den allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen. „Die Schenkung zeichnet nicht nur das Renommee des Gmünder Museums aus, sondern auch die inhaltliche Bedeutung der Sammlung“, so Museumsleiter Dr. Max Tillmann bei der Präsentation des Gemäldes.

Marc Chagall führt die Betrachter seiner Bilder in eine magische Welt voller Fabelgestalten. Sein poetisches Universum schließt die Bibel ebenso ein wie das Milieu der Gaukler und Künstler. Oft erscheinen Liebespaare und farbig leuchtende Blumen. In steter Inspiration von seinen jüdisch-russischen Wurzeln gestaltet Marc Chagall immer wieder mit fantastischer Erzählkunst eine neue Welt. Durch diesen spirituellen Anspruch vermittelt er eine Botschaft der Hoffnung und der Freiheit, die auch für uns Menschen des 21. Jahrhunderts aktuell geblieben ist.

Marc Chagall, 1887 als Sohn einer jüdisch-orthodoxen Arbeiterfamilie in Witebsk in Weißrussland geboren, zählt zu den berühmtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach einer ersten künstlerischen Ausbildung in Witebsk studierte er an der Zeichenschule in St. Petersburg. 1910 ging er mit einem Stipendium nach Paris, wo er ein Atelier einrichtete und sich an Ausstellungen beteiligte. Zu einer ersten Einzelausstellung reiste Chagall 1914 nach Berlin und von dort weiter nach Russland, wo er vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution überrascht wurde und sich in seine Heimatstadt zurückzog. In dieser Zeit entstanden Bilder zu seiner Heimat, zum jüdischen Leben, und, inspiriert von seiner Heirat mit Bella Rosenfeld, Bilder zu Liebe und Glück, er setzte sich aber auch mit dem Thema Krieg auseinander. Er nahm an Ausstellungen teil, illustrierte Bücher und Gedichte in jiddischer Sprache und leitete eine Kunstschule. 1920 ließ er sich in Moskau nieder und widmete sich Theaterprojekten und Wandmalereien. Vor den schwierigen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen nach der Oktoberrevolution flüchtete er 1922 nach Berlin und 1923 nach Paris. Bald zählte er zu den herausragenden Malern der École de Paris, nimmt an Ausstellungen teil und erhält Aufträge. Die 1920er- und 30er-Jahre waren geprägt von intensiver Tätigkeit, die Themen Zirkus, Natur und Mensch und das Motiv der Liebenden sind vermehrt präsent. Auf Grund von Bedrohungen gegen ihn und seine Familie entschloss sich Chagall 1941 zur Emigration nach Amerika, wo er in New York und in Mexiko-Stadt lebte. 1948 kehrte er nach Frankreich zurück. Nach dem Krieg entstanden viele seiner unverwechselbaren farbigen Lithografien, die ihm einen zentralen Platz im Bildgedächtnis des 20. Jahrhunderts gesichert haben und für die er bereits zu Lebzeiten große öffentliche Anerkennung erhalten hat. Bis zu seinem Tod 1985 in Saint Paul in der Provence arbeitet Chagall mit seinem unerschöpflichen Schatz an Bildern und poetisch-mystischen Stimmungen, ohne sich in moderne Kunstströmungen – Neo-Primitivismus, Kubismus, Futurismus, Expressionismus, Suprematismus, Surrealismus, Abstraktion – einordnen zu wollen.
Das Gemälde „Le village rouge“ bezieht sich mit seinen Motiven – das sich umarmende Paar, das wachsame Tier, die Stadt Witebsk, die Sonne mit Mondsichel und die leuchtend rote Farbe auf einen Gemäldezyklus, den Chagall in den 60er Jahren dem „Hohelied“ widmete, einer Sammlung von Liebesliedern, die als Teil der Bibel König Salomon zugeschrieben wurde. Die fünf großformatigen Gemälde zum „Hohenlied“ werden im Musée Nationale Message Biblique in Nizza gezeigt.
11.2.20

 

 

 

Feuerwehr löscht Aschenbecher

Schwäbisch Gmünd. Mit fünf Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd am Montag kurz vor 14 Uhr zu einem vermeintlichen Brand in die Straße Im Schilling aus. Rasch stellte sich jedoch heraus, dass dort ein Blumentopf-Untersetzer, der vor einem Wohngebäude steht, als Aschenbecher benutzt wurde und ein Teil des Holzaunes im Bereich des Treppenaufganges gebrannt hatte. Durch das Feuer entstand lediglich geringer Sachschaden.
11.2.20

 

 

 

LED-Scheinwerfer samt Zubehör entwendet

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitag, 14.30 Uhr, und Montag, 10 Uhr, drangen Unbekannte auf das Gelände eines Autohauses in der Lorcher Straße ein, wo sie von insgesamt sechs geparkten Pkw jeweils die beiden LED-Frontscheinwerfer und die beiden Tagfahrlichter samt Zuleitungen und Schläuchen entwendeten. Insgesamt hinterließen die Täter einen Gesamtschaden von rund 22 000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
11.2.20

 

 

 

Orkantief Sabine lässt die Bäume knicken

In den Wäldern sind durch Orkantief Sabine Bäume umgeknickt. Zahlreiche Fuß- und Wanderwege sind deshalb gesperrt. Foto: Stadt Esslingen

Stauferland. Orkantief Sabine wütete in der Nacht zum Montag auch über dem Stauferland. 15 Meldungen über Sturmschäden gingen bei der Polizei aus dem Landkreis Göppingen ein. Mehrheitlich handelte es sich um umgestürzte Bäume die auf den Straßen lagen und die Fahrbahnen blockierten.

Gegen 5.30 Uhr fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Wagen in der Gruibinger Straße in Bad Boll. Im Bereich der Boller Steige übersah der Mann ein Baum der auf der Fahrbahn lag. Der Wagen prallte gegen den Baum. Der Fahrer und seine 31-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Wegen des Unwetters blieb die Straße zwischen Gruibingen und Bad Boll bis etwa 11 Uhr gesperrt. Da weitere Gefahr durch umstürzende Bäume bestand, erfolgte eine Bergung des Wagens erst gegen 11 Uhr. In Göppingen in der Eschenstraße fiel ein dicker Ast kurz vor 6 Uhr auf drei geparkte Autos. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro. Die Feuerwehr zersägte den Ast. In der Eichertstraße lag gegen 8 Uhr ein Baum auf der Straße. Mitarbeiter des Forstamtes zersägten diesen. Für die Dauer der Forstarbeiten regelte die Polizei den Verkehr in der Eichertstraße.

Das Orkantief Sabine erreichte ab etwa 1 Uhr den Bereich des Polizeipräsidiums Aalen. Ab 2 Uhr wurden bis zum Morgen erwartungsgemäß hauptsächlich umgestürzte Bäume, Bauzäune, Werbeschilder und sonstige umherfliegende Gegenstände gemeldet. Zwischen 1 Uhr und 8 Uhr gingen rund 130 Notrufe beim Führungs- und Lagezentrum ein. Mehrere Pkw wurden durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschädigt. Teilweise wurden auch Dächer in Mitleidenschaft gezogen. Mitunter entstanden Behinderungen durch querliegende Bäume auf Straßen. Diese wurden hauptsächlich durch Einsatzkräfte der Feuerwehren, Straßenmeistereien sowie Bauhöfen beiseite geräumt. Zu außergewöhnlichen Schadensereignissen kam es bislang nicht.

Die am Morgen gesperrte Straße zwischen Großdeinbach und Schwäbisch Gmünd wurde am Nachmittag wieder freigegeben. Die Grabenallee und der Zeiselberg in Gmünd blieben am Montag noch für die Fußgänger aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Eisbahn auf dem oberen Marktplatz blieb mit Blick auf die weiteren Böen den gesamten Montag ebenfalls geschlossen.

Das Sturmtief Sabine, das mit Orkanböen von über 100 km/h über Esslingen hinweggezogen ist, hat dort zahlreiche Bäume entwurzelt.  Besonders betroffen sind die Hochflächen des Schurwaldes, wo viele Waldwege durch umgestürzte Bäume und abgebrochene Baumkronen blockiert sind. Der Fahrzeugverkehr auf den Landes- und Kreisstrassen war durch die konsequente Pflege der Waldränder an den Landes- und Kreisstrassen im Stadtwald hingegen kaum beeinträchtigt.
Welchen Umfang das Schadmaß hat, kann laut Stadtverwaltung erst übersehen werden, wenn der Sturm abgeklungen und die Waldwege vom städtischen Forstbetrieb geräumt und wieder passierbar sind. Die Revierförster schätzen den Zeitbedarf auf mindestens drei Tage. Das Grünflächenamt warnt vor Astbrüchen und umstürzenden Bäumen, die noch tagelang nach dem eigentlichen Unwetter auftreten können. Waldbesucher und Waldbesucherinnen werden deshalb gebeten, die Wälder um Esslingen in den kommenden drei Tagen zu meiden und die Absperrungen an Waldwegen und –parkplätzen unbedingt zu beachten.
10.2.20

 

 

Heidelbergerin erhält Esslinger Stipendium

Nadja Lang aus Heidelberg erhält das Hochwacht-Stipdendium 2020 in Esslingen. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Mit ihrem Forschungsprojekt "Verortung der Maulbronner Hochgotik in der Architektur Südwestdeutschlands" überzeugte Nadja Lang aus Heidelberg die Jury: Sie erhält das Hochwacht-Stipendium 2020, das nun bereits zum dritten Mal von der Stadt Esslingen am Neckar gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Heinz Weiler vergeben wird. Nadja Lang setzt derzeit ihr in Paris begonnenes Internationales Masterstudium (Kunstgeschichte, Museologie) in Heidelberg fort. Die aus Bayreuth stammende Wissenschaftlerin hatte 2016 ihr Bachelorstudium der Kunstgeschichte und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Tübingen abgeschlossen. In Esslingen wird sie die Architektur in Südwestdeutschland und insbesondere die schwäbischen Bauten aus dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert in den Blick nehmen.
Inhaltlich begleitet wird die Stipendiatin durch das Landesamt für Denkmalpflege sowie durch die städtischen Einrichtungen, die für die (Bau-)Geschichte der Stadt zuständig sind. Während der Laufzeit des Stipendiums wird Nadja Lang in die Kulturszene Esslingens eingebunden und erhält die Möglichkeit, den Arbeitsfortschritt sowie das abgeschlossene Forschungsprojekt zu präsentieren.

Mit dem Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung, konzipiert von Kulturamt und Zukunftsstiftung Heinz Weiler, hat die Stadt Esslingen ein deutschlandweites Alleinstellungsmerkmal. Es richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Bereichen Architektur- oder Kunstgeschichte, Bauforschung, Denkmalpflege, Restaurierung, Mittelalterarchäologie, Landschaftsarchitektur bzw. Stadtbaugeschichte. Nadja Lang erhält mit dem Stipendium von Mai bis Oktober 2020 ein Wohn- und Arbeitsdomizil in der Esslinger Burg, um dort ungestört und konzentriert forschen und arbeiten zu können. Neben der freien Nutzung der Esslinger Hochwacht umfasst das Stipendium einen Unterhaltszuschuss von 1500 € monatlich.
10.2.20

 

 

Brandschutz an Schulen genießt Priorität

Göppingen. Für die Göppinger Stadtverwaltung haben die Brandschutzmaßnahmen an Göppinger Schulen weiterhin oberste Priorität, da es hier um den Schutz von Leib und Leben von Schülern, Lehrern und vieler weiterer Personen geht. Als Eigentümerin und Betreiberin der Schulgebäude ist die Stadt Göppingen verpflichtet, die bestehenden Brandschutzmängel zu beseitigen. Eine Verschiebung von Brandschutzsanierungen zugunsten anderer Projekte empfiehlt die Verwaltung nicht.“ So steht es wörtlich in der Gemeinderatsvorlage „Brandschutzmaßnahmen in den Schulen der Stadt Göppingen“, die der Gemeinderat am 24. Oktober einstimmig  beschlossen hat.

Von daher ist es Oberbürgermeister Guido Till nicht erklärlich, wieso Zweifel entstehen konnten, dass die Brandschutzmaßnahmen nicht mehr oberste Priorität haben sollen. „Die Schulen liegen mir sehr am Herzen, und unsere Kinder und Jugendlichen sollen dort gut und sicher lernen können“, so OB Till. Aus dem vom Gemeinderat am 24. Oktober  ebenfalls einstimmig beschlossenen Arbeitsplan gehe hervor, dass an neun von 22 Schulen die Brandschutzmaßnahmen abgeschlossen wurden und an neun weiteren Schulen die Maßnahmen sich in der konkreten Planung beziehungsweise deren Umsetzung befinden. An vier Schulen, an denen die Brandschutzanforderungen als weniger kritisch angesehen werden, werden die Planungen und Umsetzungen folgen.

Maßnahmen wie ein zweiter baulicher Rettungsweg wurden aber bereits weitestgehend realisiert. Da die Schulen für die Baumaßnahmen nicht geschlossen werden können, müssen die Brandschutzarbeiten im laufenden Betrieb beziehungsweise in den Schulferien erfolgen und benötigen daher ihre Zeit. „Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, alle unsre Schulen in den nächsten Jahren auf den brandschutztechnisch neuesten Stand zu bringen“, gibt OB Till die Richtung vor. „Die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen war bislang kein finanzielles Problem und wird es auch in Zukunft nicht sein.“ Vielmehr werden die städtischen Ämter die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen umsetzen.
10.2.20

 

 

Stolpersteine geputzt

In Schwäbisch Gmünd wurden jetzt die Stolpersteine gegen das Vergessen geputzt. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Nach einer Radiosendung rief Christina Casu ihre Freundinnen Sandra Costa-Deiß und Sonja Gülbahar an. "Wir müssen Stolpersteine putzen“, sagte sie ganz aufgebracht. Und so starteten sie die Aktion mit ihren sieben Kindern Matteo, Emanuele, Robin, Rosali, Marco, Pia und Jana.  Ganze drei Stunden putzten die kleinen und die großen die Stolpersteine. Die Intention der Veranstaltung war das Gedenken an die Opfer im zweiten Weltkrieg. Neben den gedanklichen Hintergründen der Stolpersteine ist die Reinigung ein entgegenwirken der zunehmenden Verwitterung der Gedenksteine. Die Aktion soll alle an die Einzelschicksale erinnern und daran, dass wir nicht vergessen dürfen, wohin Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz führen können. Gerne werden die Beteiligen die Aktion im nächsten Jahr wiederholen und alle Bürger dazu aufrufen sich zu beteiligen.“
10.2.20

 

 

Geld vom Land für Dörfer

Kreis Göppingen. Seit 25 Jahren gibt es das Förderprogramm für die Entwicklung im im lädnlichen Raum.  Baden-Württemberg fördert auch 2020 zahlreiche Projekte im Lannd mit rund 90 Millionen Euro. Gut eine Million Euro fließen in den Landkreis Göppingen, wie die Landtagsabgeordneten Sascha Binder (SPD) und Nicole Razavi (CDU) am Montag mitteilten. Im Wahlkreis Geislingen fließen 527.700 € nach Böhmenkirch für insgesamt fünf Maßnahmen, jeweils zwei in Schnittlingen und Steinenkirch sowie ein Projekt in Treffelhausen. Deggingen erhält für eine Maßnahme in Reichenbach 200.000 €. Weitere 40.320 € gehen nach Donzdorf für eine Maßnahme in Reichenbach u. R.. In Geislingen darf man sich über 152.135 € freuen für jeweils ein Projekt in Aufhausen, Stötten, Türkheim und Weiler. Gruibingen bekommt ebenfalls für eine Maßnahme 70.000 €, wie auch die Gemeinde Schlat 51.600 € für ein Projekt erhält.
10.2.20

 

 

Wasser in Bad Ditzenbach abkochen

Bad Ditzenbach.  Aufgrund einer geringen Belastung des Leitungswassers mit E. coli-Bakterien und Enterokokken wurde am Montag, auf Anordnung des Gesundheitsamtes Göppingen, ein Abkochgebot für das Leitungswasser des Ortsteils Ditzenbach in Bad Ditzenbach erlassen. Dieser Ortsteil wird vom Hochbehälter Nussheckle mit Trinkwasser versorgt. Über die betroffenen Straßenzüge informiert die Homepage der Gemeinde. Die Ortsteile Gosbach und Auendorf sowie andere umliegende Gemeinden sind nicht betroffen. Derzeit wird das Trinkwasser mit einem erhöhten Gehalt an Natriumhypochlorit desinfiziert und das Leitungssystem mit dem desinfizierten Wasser durchgespült. In den nächsten Tagen wird das Trinkwasser mehrfach beprobt. Wie die Bakterien in das Leitungswasser gelangt sind, ist aktuell nicht geklärt. Weitere Sachverhaltsermittlungen hierzu laufen. Aufgrund der Dringlichkeit wird die Freiwillige Feuerwehr Bad Ditzenbach die Bevölkerung mittels Lautsprechdurchsagen über das Abkochgebot informieren. Zudem werden die betroffenen Haushalte mittels Wurfzettel informiert. Das Abkochgebot gilt, bis dieses durch das Gesundheitsamt aufgehoben wird. E. coli-Bakterien und Enterokokken sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm von Tieren und Menschen vorkommen. Über die Ausscheidungen werden sie aber auch auf Pflanzen, im Wasser und im Erdboden nachgewiesen. Im Trinkwasser dürfen keine Enterokokken oder E. coli-Bakterien nachgewiesen werden, sie gelten als Indikatorkeime für eine Verunreinigung des Wassers. Um vorsorglich eine Gesundheitsgefährdung auszuschließen, muss beim Nachweis dieser Bakterien das Trinkwasser abgekocht werden, bis das Wasser wieder einwandfrei ist.
10.2.20

 

 

Esslinger Wissenschaftlerin schließt Dissertation ab

 Esslingen. Die Esslinger Wissenschaftlerin Lucie Kluge hat vor kurzem ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen. Sie hat bei Prof. Nina Kölsch-Bunzen von der Hochschule Esslingen und bei Prof. Janette Roos von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg promoviert. Dabei hat die junge Frau ein Promotionsstipendium von der Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung erhalten. Seit 2015 unterstützt die Stiftung in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen die Forschung im Bereich des pädagogischen Ansatzes „Early Excellence“ (Frühkindliche Bildung). Ziel ist es, zum einen den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der Elementar- und Kindheitspädagogik zu fördern und zum anderen die qualitative Weiterentwicklung des jungen Ansatzes Early Excellence voranzutreiben.

Die Promovendin stellt in ihrer Dissertation die Frage, ob das in Großbritannien im Zusammenhang mit frühkindlicher Bildung praktizierte Programm der familienaufsuchenden Dienste (Family Outreach Service) für Einrichtungen in Deutschland ein bedeutendes Betätigungsfeld darstellen könnte. Es geht also darum, ob und inwieweit der vorbeugende Ansatz der britischen Einrichtungen auf deutsche Einrichtungen der frühen Bildung übertragbar sein kann. Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes legt Lucie Kluge eine qualitative Studie vor, die dieser Frage auf der empirischen Basis von Interviews und Hospitationen in britischen und deutschen Kindertageseinrichtungen nachgeht. Lucie Kluge hat zuvor den Masterstudiengang Soziale Arbeit erfolgreich an der Hochschule Esslingen abgeschlossen. Dort setzte sie ihre Schwerpunkte in den Bereichen der empirischen Sozialforschung sowie im Bereich informeller Bildungsprozesse.
10.2.20

 

 

 

Widerstand geleistet und Polizeibeamte beleidigt

Lorch. Zwei Polizeibeamte sind am Samstag von einen 15-Jährigen leicht verletzt worden. Der junge Mann hatte um 19.15 Uhr am Rande einer Faschingsveranstaltung in Lorch randaliert und sollte daraufhin kontrolliert werden. Nach einem gescheiterten Fluchtversucht wurde er von den Polizeibeamten durchsucht, wogegen er sich massiv wehrte. Weiter bedrohte und beleidigte er die Polizisten. Bei seiner Durchsuchung wurden ein großes Messer und ein Taschenmesser aufgefunden. Bei der Widerstandshandlung wurden zwei Beamte leicht verletzt, Dienstunfähigkeit trat nicht ein. Gegen den 15-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und schließlich den Erziehungsberechtigten übergeben. Die Messer wurden einbehalten.
10.2.20

 

 

 

Alkoholisierter Radfahrer beschädigt Pkw

Schwäbisch Gmünd. Gegen 21.20 Uhr am Sonntagbefuhr ein 50-Jähriger mit seinem Fahrrad den Parkplatz einer Gaststätte in der Kapuzinergasse in Gmünd. Der erheblich betrunkene Zweiradfahrer stürzte hierbei nach rechts, wodurch ein dort stehender Pkw beschädigt wurde. Bei der Unfallaufnahme verhielt sich der 50-Jährige unkooperativ und aggressiv. Er musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen; sein Fahrrad wurde zunächst sichergestellt.
10.2.20

 

 

 

Scheiben der Schule beschmiert

Bad Überkingen. Gleich 15 Scheiben haben Unbekannte am Wochenende in Bad Überkingen beschmutzt. Wann die Tat geschehen ist, steht noch nicht fest, meldet die Polizei. Entdeckt wurde sie am Sonntagnachmittag. Zeugen hatten die Schmierereien an der Schule in der Aufhauser Straße entdeckt. Die Polizei ermittelt jetzt, wer sie verursacht hat. Wie hoch der Schaden ist, muss ebenfalls noch festgestellt werden, sagt die Polizei.
10.2.20

 

 

 

Frisch Auf verliert Auswärtsspiel knapp

Göppingen. Die Göppinger Bundesliga-Handballer haben ihr Auswärtssiel bei GW Minden am Sonntag Abend  knapp mit 26:27 verloren. Frisch Auf bleibt auf dem 13. Tabellenrang.
9.2.20

 

 

Firat Arslan erreicht sein Ziel nicht

Göppingen. Fiat Arslan (49) wollte der älteste Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Der Traum des türkischstämmigen Donzdorfers platzte in der Nacht zum Sonntag in der EWS-Arena in Göppingen. Vor gut 5000 Zuschauern kämpfte Arslan gegen den amtierenden Weltmeister im Gruisergewicht, Kevin Lerena (Südafrika). In der sechsten Runde beendete ein aus der Arslan-Ecke in den Ring gewordenes Handtuch den Kampf in der sechsten Runde. Lerena siegt durch technischen K.O. und bleibt damit Weltmeister der IBO.
9.2.20

 

 

Einbrecher erbeuten Schmuck

Göppingen.  Am Samstag, in der Zeit von Mitternacht bis 10 Uhr, brachen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Großstraße in Göppingen ein. Hierzu hebelten sie ein Fenster auf der Gebäuderückseite auf. In dem Gebäude wurden durch die Täter mehrere Zimmer durchsucht. Es wurde eine noch unbekannte Menge an Schmuck entwendet. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte am Gebäude Spuren. An dem aufgehebelten Fenster entstand ein Sachschaden von 500 Euro.
9.2.20

 

 

Betrunken gegen Haus gefahren

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 0.55 Uhr wollte eine 26-Jährige mit ihrem Wagen rückwärts von einem Parkplatz in der Parlerstraße ausparken. Aufgrund ihrer alkoholischen Beeinflussung verlor sie jedoch gleich zu Fahrtbeginn die Kontrolle über ihr Auto und fuhr rückwärts quer über die Parlerstraße auf das gegenüberliegende Gebäude zu. Zunächst prallte sie gegen eine kleine Mauer und einen Metallzaun, bevor sie an einer Hausfassade zum Endstand kam. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7 000 Euro. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Frau nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Sie musste anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
9.2.20

 

 

Baumpflege noch bis 29. Februar

Kirchheim unter Teck. Noch bis zum 29. Februar ist der Baum- und Heckenschnitt erlaubt. Diese Vorschrift im Bundesnaturschutzgesetz dient dem Schutz der freilebenden Tier- und Pflanzenwelt. Durch das zeitlich befristete Verbot, Bäume und Hecken zu schneiden, sollen unter anderem die Lebensräume der Vögel während der Brut- und Aufzuchtzeit geschützt werden.

Aufgrund der schönen Wetterlage sind manche Streuobstwiesenbesitzer möglicherweise geneigt nun umfangreich zu roden. Dies ist jedoch nicht zulässig: Die meisten Streuobstwiesen liegen in Landschafts- und Vogelschutzgebieten. Hier stehen solchen Rodungen die gesetzlichen Verordnungen entgegen. In und außerhalb von Schutzgebieten gilt der strenge Artenschutz, d. h. Lebensstätten wie z.B. Baumhöhlen, die Vögeln und Fledermäusen als Fortpflanzungs- und Ruhestätten dienen, dürfen nicht einfach entfernt werden.
Gegen ein planvolles Entfernen einzelner abgängiger Bäume, ohne den Artenschutz zu beeinträchtigen ist nichts einzuwenden. Die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt, aber auch der Umweltbeauftragte der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck Wolf Rühle beraten und informieren gerne zu Fragen der Gehölz- und Streuobstpflege. Wolf Rühle ist unter der Telefonnummer 07021 502-413 erreichbar.
7.2.20

 

 

Breitband-Ausbau: Zuschuss für Böhmenkirch

Böhmenkirch. „Die Gemeinde Böhmenkirch erhält rund 25.200  Euro aus dem Breitbandförderprogramm des Landes“, teilt Nicole Razavi mit. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete informierte, bezuschusst das Land die Verlegung von Glasfaserleitungen zwischen Gussenstadt und Roggensteinhof. „Ich freue mich über diese Unterstützung. Im Kreis Göppingen ist bereits viel Aufbauarbeit geleistet worden, die Breitbandversorgung ist im Landesvergleich sehr gut. Aber wir wollen uns noch weiter verbessern.“
7.2.20

 

 

Michelberg-Gymnasium: Razavi für Übergangslösung

Geislingen. Die Geislinger CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi plädiert in der Debatte um die Zukunft des Michelberg-Gymnasiums für eine Übergangslösung: „Für eine Entscheidung, wie es langfristig mit dem MiGy weitergeht, ist mehr Zeit notwendig. Dieser Wunsch ist in meinen vielen Gesprächen mit betroffenen Eltern, Schülerinnen und Schülern und mit der Schulleitung spürbar gewesen. Momentan ist die Lage sehr unübersichtlich und es bleiben ganze fünf Wochen bis zur Fünftklässleranmeldung, um eine tragfähige, in die Zukunft gerichtete Lösung zu finden. Das halte ich für nicht machbar. Ausgeschlossen ist für mich, dass im MiGy einfach nur die Lichter ausgehen und die Schülerinnen und Schüler auf andere Gymnasien verteilt werden. Daher ist mein Appell: Wir müssen mit vereinten Kräften zunächst alles dafür tun, dass der Unterricht am Michelberg-Gymnasium weitergeht, um dann langfristig nach einem guten Weg zu suchen. Deshalb muss eine Übergangslösung her, die uns mehr Zeit verschafft, um zu prüfen, wie dies gelingen kann“, fordert Nicole Razavi.

„Dazu gehört sicherlich auch eine Schulentwicklungsplanung der Stadt Geislingen.  Alle müssen jetzt an einem Strang ziehen.  Sollte es dabei bleiben, dass das Schulgebäude tatsächlich ab dem kommenden Herbst nicht mehr nutzbar ist, muss zunächst nach Räumen gesucht werden, in denen der Unterricht des Michelberg-Gymnasiums weitergeführt werden kann. Container und auch die Nutzung leerer Räume wie in Deggingen könnten hierfür eine Option sein. Über die räumliche Frage hinaus halte ich es für sehr wichtig, die Verunsicherung zu beenden, die momentan bei allen Betroffenen herrscht. Es braucht Ruhe, Transparenz und eine offene Kommunikation über die nächsten Schritte. Hier sind alle Beteiligten gefordert.“
7.2.20

 

 

 

Auszeichnung für Lothar Lehner

Lothar Lehner wurde vom BVMW ausgezeichnet. Foto: Privat

Kreis Göppingen. Lothar Lehner, Geschäftsführer der Lehner Management GmbH in Geislingen und selbstständiger Repräsentant des Mittelstandsverbandes im Landkreis Göppingen und Umgebung, wurde vom Unternehmerverband BVMW in Berlin für „seine herausragenden Leistungen und seinen vorbildlichen Einsatz um den Bundesverband mittelständische Wirtschaft ausgezeichnet. Präsident Mario Ohoven bescheinigte dem BVMW-Kreisvorsitzenden, einen wichtigen Beitrag in der Mitgliedergewinnung und - betreuung geleistet und den unternehmerischen Mittelstand in Deutschland wirksam und erfolgreich unterstützt zu haben. Als Leistungsträger des BVMW erhielt Lehner eine Einladung zur Teilnahme an der Bildungsreise 2020 des Verbandes. Der BVMW sieht sich als politische Interessensvertretung des Mittelstandes und bietet seinen Mitgliedern auf regionaler Ebene zahlreiche Möglichkeiten des Netzwerkens. Darüber hinaus organisiert der Verband Veranstaltungen zu aktuellen Wirtschaftsthemen mit Referenten aus der Praxis.
7.2.20

 

 

Graureiher brüten schon

Kirchheim unter Teck. Die für Donnerstag, 6. Februar vorgesehenen Vergrämungsmaßnahmen gegen die Graureiherkolonie auf dem Alten Friedhof in Kirchheim wurden aufgrund der bereits begonnenen Brutzeit der Tiere abgebrochen.

Nach einstimmigem Beschluss im Ausschuss für Infrastruktur, Wirtschaft und Umwelt (IWU) und der Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 45 Abs. 7 Nr. 5 des Bundesnaturschutzgesetzes durch die Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Esslingen am 19. Dezember 2019 sollten ursprünglich Horste der Graureiher und Äste aus den Bäumen entnommen werden, um einen erneuten Horstbau zu verhindern. Die Horste und Äste sollten an geeignete Stellen im Stadtgebiet gebracht werden, so dass die Graureiher diese zum Horstbau dort verwenden können.Bei der Durchführung der Maßnahme wurden nun jedoch Eier in den Nestern festgestellt. Vermutlich aufgrund des milden Winters sind die Graureiher früher mit ihrer Brut zugange. Es ist nicht vorgesehen, die Aktion in der begonnenen Brutzeit durchzuführen.
7.2.20

 

 

36-Jähriger schlägt Polizisten bei Verkehrskontrolle

Uhingen. Mehrere Strafanzeigen handelte sich am Donnerstag in Uhingen ein Autofahrer ein. Der Mann kam einer Polizeistreife gegen 16.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Schmiedefelder Straße entgegen. Die Beamten stoppten ihn zu einer Kontrolle. Da er keinen Führerschein hat und mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen stand, sollte er zur Dienststelle gebracht werden. Das wollte der Verdächtige nicht. Er stieß einen Polizisten zur Seite und wollte flüchten. Bei einem anschließenden Gerangel erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen. Der Verdächtige muss jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.
7.2.20

 

 

Geldbörse aus Auto gestohlen

Deggingen. Leichtes Spiel hatte am Donnerstag ein Dieb in Deggingen. Laut Angaben der Polizei stand in der Geislinger Straße zwischen 8 Uhr und 16.30 Uhr ein Fahrzeug. Das war nicht verschlossen und in der Mittelkonsole lag eine Geldbörse. Das sah ein Dieb, nutzte die Gelegenheit und stahl die Geldbörse. In der befanden sich Geld und persönliche Dokumente. Die Polizei ermittelt jetzt gegen Unbekannt.
7.2.20

 

 

Mann bei Unfall getötet

Weilheim/Teck.  Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag auf der A8 bei Weilheim.  Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz vor 14 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung München. Ein 53-Jähriger fuhr mit seinem Wagen auf dem rechten Fahrstreifen, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Ihm folgte ein Klein-Lkw. Auf dem mittleren Fahrstreifen näherte sich von hinten ein Lastwagen. Der wechselte offenbar auf den rechten Fahrstreifen, übersah dabei aber, dass die Fahrzeuge dort langsamer fuhren, so die Polizei nach bisherigem Erkenntnisstand. Der Lastwagen fuhr auf den Klein-Laster auf und schob ihn auf den Perosnenwagen. Beide schob er anschließend gegen die Betonwand. Der Fahrer des Klein-Lkw war offenkundig nicht angegurtet. Deshalb wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Alle Bemühungen von Notarzt und Rettungsdienst blieben ohne Erfolg. Der Personenwagemfahrer erlitt schwere Verletzungen. Ihn brachte der Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Auch um ihn kümmerte sich der Rettungsdienst und brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls auf. Ein Gutachter soll jetzt die Ermittler unterstützen. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um einen Überblick über die Unfallstelle zu bekommen.Die Feuerwehr Kirchheim unterstützte bei der Rettung der Beteiligten, die Autobahnmeisterei sorgte für die Sperrung der Fahrbahn und somit für die Sicherheit die eingesetzten Kräfte. Derweil machten sich Polizeibeamte zusammen mit Notfallseelsorgern auf den schweren Weg zu den Angehörigen des Getöteten, um ihnen die Nachricht vom Tod des Mannes zu überbringen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Autobahn komplett gesperrt. So bildete sich ein kilometerlanger Stau. Wie die Polizei weiter mitteilt, entstand bei den Verkehrsunfall ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro.

 

 

Minister kündigt Entschädigung für Pendler an

Uhingen/Stuttgart. Stammkunden im regionalen Schienenverkehr von Baden-Württemberg erhalten als Wiedergutmachung für besonders schlechte Leistungen des vergangenen halben Jahres eine einmalige Entschädigung. Verkehrsminister Winfried Hermann stellte hierzu am Mittwochabend in Uhingen beim dortigen Bürgerdialog die Eckpunkte für eine einmalige Erstattung vor, die auch Pläne für ein künftiges Anreizmodell enthalten, mit dem Ziel die Qualität im Schienenpersonennahverkehr zu verbessern.

Pendler mit entsprechenden Dauerkarten, die über den gesamten Zeitraum von Juni 2019 bis Januar 2020 auf Strecken mit erheblichen Verspätungen und Zugausfällen unterwegs waren, erhalten auf Antrag eine einmalige Entschädigung, die den Gegenwert einer Monatskarte bzw. Abo-Rate umfasst. Das Ministerium für Verkehr erarbeitet derzeit nach objektiven Kriterien, die u. a. Pünktlichkeit und Zugausfallquoten umfassen, eine Aufstellung der betroffenen Strecken außerhalb des Gebiets der Stuttgarter S-Bahn. Fahrgäste im S-Bahn-Gebiet können aufgrund bestehender alternativer Ausweichmöglichkeiten nicht in die Entschädigungsregelung einbezogen werden.

Das Land strebt eine einfache und unbürokratische Abwicklung der Entschädigungen an. Unter Einbindung der Eisenbahnverkehrsunternehmen wird ein Verfahren erarbeitet, das bis Ende Juni 2020 präsentiert werden soll. Eine gemeinschaftliche Finanzierung zwischen dem Land und den Eisenbahnverkehrsunternehmen wird derzeit verhandelt. Für die Zukunft soll zusätzlich eine Bonus-Malus-Regelung für Pünktlichkeit erarbeitet werden. Ziel einer solchen Regelung ist es, den Eisenbahnverkehrsunternehmen einen Anreiz zu setzen, ihre Leistungen auch über bestehende Pünktlichkeitsziele hinaus zu verbessern. Sehr gute Leistungen würden dann vom Land finanziell belohnt werden. Für besonders schlechte Leistungen würden Eisenbahnverkehrsunternehmen zusätzliche Pönalen entrichten, die in Entschädigungszahlungen an Fahrgäste fließen. Einzelheiten werden derzeit mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen erörtert.

Zum Bürgerdialog in Uhingen, den die Landtagsabgeordneten Sascha Binder (SPD) und Nicole Razavi (CDU) angesichts der katastrophalen Verhältnisse auf der Filstalstrecke eingefordert hatten, waren rund 300 Bürger gekommen. Einige von ihnen berichteten von den Zugausfällen, massiven Verspätungen und verkürzten Zügen. In der Veranstaltung machte der Verkehrsanbieter Go-Ahead unter anderem fehlendes Wagenmaterial verantwortlich. Der Hersteller Stadler sagte die Lieferung drei weiterer Fahrzeuge bis Monatsende zu. Fahrpersonal sei inzwischen ausreichend vorhanden. Personalprobleme gebe es dagegen noch im Reparaturwerk in Essingen.
6.2.20

 

 

 

BVMW: Kretschmann hat den Ball

Kreis Göppingen. Mit großem Interesse verfolgt der Mittelstandsverband BVMW im Kreis Göppingen die Bemühungen und die Diskussion um eine Zukunftslösung für das in die Schlagzeilen geratene Sanierungsprojekt Michelberg-Gymnasium in Geislingen, so Lothar Lehner, Kreis-Chef des BVMW im Landkreis Göppingen.

Der BVMW-Kreisverband Göppingen sieht nach den jahrelangen Bemühungen das Projekt nun am Scheideweg. Lehner verweist vor diesem Hintergrund auf einen aktuellen Beschluss des EU-Parlaments mit dem Ausruf des Klimanotstandes (Erlass von Notstandsgesetzen) im letzten Jahr und dem von der EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen aktuell verkündeten Absicht, ein Gesamtbudget von einer Billion Euro bereitzustellen, um die Klimaziele in der EU zu erreichen. Lehner: „Da passt der Deckel nicht auf den Topf.“

Vor mehr als zehn Jahren sei von weitsichtigen Stadträten und der Stadtverwaltung Geislingen der Beschluss gefasst worden, die Sanierung des Gymnasiums nicht wie sonst üblich auf das Notwendige zu beschränken, sondern ein Leuchtturmprojekt zu starten mit dem Ziel der weitgehenden Klimaneutralität von Gebäude und Schule. „Bildung ist ein Garant für Wohlstand, Frieden und Freiheit einer Gesellschaft“, so Lehner. Und weiter: „Unser Wohlstand sitzt zwischen unseren Ohren“. Damit dies so bleibe, seien leistungsfähige Schulen notwendig. Das magische Dreieck Lehrkörper – Lehrmittel – Lehrräume habe sich längst zum magischen Viereck erweitert um die Komponente Ökologie und Klimaneutralität.

Die aktuell laufende Diskussion erinnert Lehner an das Buch „Der kleine Prinz“. Ganze Planeten seien hierin gefährdet, da die Gegenspielerin des kleinen Prinzen, die „Schlange“, Menschen beeinflusse, negative Egoismen wecke und Ängste schüre, um schlussendlich Lebewesen und Planeten selbst zu zerstören. „Die gesamte Aufarbeitung und Analyse des Falles Michelberg- Gymnasium scheint“, so Lehner, „kurz vor diesem Punkt zu stehen und dies muss verhindert werden.“

Umso mehr appelliert Lehner an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Kabinett, vor dem Hintergrund der EU-Beschlüsse und nationaler Klimaziele, das „Leuchtturmprojekt“ Michelberg-Gymnasium zur Chef-Sache zu machen. Kretschmann möge die „Besten der Besten“ aus Universitäten, Hochschulen und Unternehmen um sich versammeln, um die Themen wie den Brandschutz zu lösen und das Projekt als Landes-Prestige-Projekt mit positiver Ausstrahlung weit über die Grenzen hinaus zum Erfolg zu bringen. Eine kurzfristige Vorfinanzierung aus dem Landeshaushalt sieht Lehner daher als unumgänglich an.

Der BVMW-Kreisvorsitzende: „Herr Ministerpräsident, bitte nehmen Sie endlich die materielle Last und Ängste von den Schultern der Menschen in Gemeinderat und Verwaltung in Geislingen und wirken Sie aktiv daran mit, das Bauvorhaben zum Modellprojekt mit hohen Erfahrungswerten zu machen, damit sich aus dem Michelberg-Gymnasium ein ,Michelberg-Gymnasium Greta Thunberg‘ entwickeln kann.“

Lehner sieht die Gründung eines Pro-Gymnasiums in Deggingen als Ergänzung durchaus offen, appelliert jedoch an Politik und Verwaltung, beide Projekte nicht zu vermischen.

Im Übrigen sieht Lehner einen Zusammenhang zwischen der seit Jahren prekären Haushaltssituation in Geislingen und der seit über 40 Jahren geplanten, aber nicht gebauten B10. Auch hier liegt der Ball einmal mehr in Stuttgart bei der Landesregierung. „Die Stadt entwickelt sich aufgrund nur bedingt funktionierender Infrastruktur seit vielen Jahren weit unter ihren Möglichkeiten“, fasst der BVMW-Kreischef zusammen.

Den Eltern betroffener Schüler des Michelberg-Gymnasiums, zu denen laut Lehner auch Angehörige vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen und Freiberuflerpraxen gehören, kann nur mit Respekt und Dank begegnet werden. Lehner appelliert darum Durchhaltevermögen zu zeigen. „Politik muss vor Ort wieder konkret erkennbar und nachvollziehbar werden und darf sich nicht nur in abstrakten Milliarden und Billionen-Programmen auf EU-Ebene postulieren.“

 

Thema bei Mario Barth

Der Bauskandal um das Michaelberg-Gymnasium wird Thema in der Sendung „Mario Barth deckt auf“ auf RTL.  Auf seiner witzig-direkten Mission deckt der Berliner zusammen mit einem Team aus prominenten Spürhunden absurde Fälle von Steuerverschwendung auf. Gedreht werden soll Ende Februar in Geislingen. Ei n Sendetermin steht noch nicht fest.
6.2.20

 

 

Arbeitskreis zum Thema Integration gebildet

Natallia Rau, hier mit Bürgermeister Bläse, leitet den Arbeitskeis Integration. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Bereich der Aktion sicheres Gmünd gab es bisher drei Arbeitskreise. Den Arbeitskreis Lebenswelt Jugend, den Arbeitskreis sicheres Wohnen, Handel und Stadt und den Arbeitskreis Verkehr. Die Aktion sicheres Gmünd hat einen weiteren neuen Arbeitskreis „Integration“ gebildet. Dieser Arbeitskreis ist gebildet worden um mögliche Themen im Bereich Zuwanderung und Integration frühzeitig ansprechen zu können und um diese gegebenenfalls frühzeitig präventiv im Rahmen der Aktion sicheres Gmünd begleiten zu können. Der Arbeitskreis wurde aus Vertretern der Bereiche Polizei, Jugendarbeit, Stadtverwaltung, ausländischen Vereinen und der Integrationsarbeit gebildet. Natallia Rau, die aus Weißrussland stammt und seit 17 Jahren in Schwäbisch Gmünd lebt und arbeitet, übernimmt den Vorsitz des neu gegründeten Arbeitskreises.
6.2.20

 

 

Ostalbkreis wirbt auf Messe in Hamburg

Der Ostalbkreis wirbt auf der Reisemesse in Hamburg um Gäste. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Jedes Jahr im Februar präsentieren auf der Messe „Reisen“ in Hamburg mehr als 700 Aussteller aus 42 Nationen Neues, Spannendes und Inspirierendes aus den Themenbereichen Städtereisen, Aktiv-Urlaub, Camping- und Strandurlaub, aber auch zunehmend Erlebnis- und Kulturreisen sowie Kurztrips auf einer Fläche von 77.000 Quadratmetern.  In diesem Jahr präsentiert sich der Tourismus Ostalb erstmals auf dieser Messe, die vom 5. bis 9. Februar  stattfindet. Die Mitarbeiterinnen des Tourismus Ostalb Ricarda Grünig und Eileen Heth informieren in Halle B2.EG - Stand 105 über die hochwertigen Angebote aus dem Rad- und Wandersegment, über die vielfältigen Kulturschätze der Kelten, Römer, Alamannen und Staufer sowie Städteschönheiten und Industriekultur auf der Ostalb. „Die Reisen Hamburg bietet die Möglichkeit, die Ostalb facettenreich darzustellen und Norddeutschland auf unsere schöne Region aufmerksam zu machen“, so Grünig. Gerade auch in der Teildestination „Tourismus Ostalb“, also im Ostalbkreis, setzt sich die hervorragende touristische Entwicklung sowohl bei den Gästeankünften wie auch bei den Übernachtungen fort. Der Ostalbkreis gehört regelmäßig zu den „Top 3“ der elf Stadt- und Landkreise im Verbandsgebiet der Schwäbischen Alb. Von Januar bis November 2019 wurden bereits 375.615 Gästeankünfte in den rund 150 Unterkunftsbetrieben mit mindestens zehn Betten statistisch erfasst. Im Vergleichszeitraum von 2018 bedeutet dies bislang einen Zuwachs von +1,0 Prozent, was von Januar bis November 2019 der Zahl von 795.8533 Gästeübernachtungen entspricht.
6.2.20

 

 

Wald gesperrt: Kein Blick mehr vom Rosenstein

Anton Watzek, Leiter des ForstBW-Forstbezirks Schurwald, gemeinsam mit Jürgen Sistermans-Wehmeyer beim Absperren des Panoramaweges am Ostfelsen. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Heubach. Dass der Wald unter dem Klimawandel leidet ist in aller Munde. Nun werden die Folgen auch für die Waldbesucher am Heubacher Rosenstein spürbar. Der beliebte Panoramaweg vom Ostfelsen über die große Scheuer bis zur DAV-Hütte ist ab sofort für Waldbesucher gesperrt. Auf diesem Abschnitt verläuft auch ein Teil des Archeopfads. Grund für diese Maßnahmen sind absterbende Buchen in großer Zahl, eine Folge des Trockenjahres 2018 und anschließendem Befall mit Buchenprachtkäfern. „Die Sicherheit der Waldbesucher ist hier nicht mehr gegeben. Nahezu alle Buchenkronen entlang des Weges sind dürr, ständig brechen Äste herunter oder es stürzen sogar ganze Bäume um. Als erste Maßnahme bleibt uns nichts anderes übrig, als den Weg abzusperren,“ erklärt Anton Watzek, zuständiger Forstbezirksleiter für den Staatswald am Rosenstein.

Die Sperrung ist mit dem Kreisforstamt abgestimmt und wird auch von dort genehmigt. Bürgermeister Frederick Brütting von der Stadt Heubach zeigt sich angesichts der Entwicklung ebenfalls besorgt. Die Herausforderung ist, einerseits den Wald wieder zugänglich zu machen, andererseits die Interessen des Natur- und Artenschutzes nicht außer Acht zu lassen. Die Forstleute sind sich einig, dass wir in nächster Zeit wohl öfters Probleme mit absterbenden Bäumen und Wäldern haben werden „Aber nur am Rosenstein kommt ein überregionaler Erholungsschwerpunkt mit einer großen Anzahl von Wander- und Radwegen sowie ein Naturschutz-, Vogelschutz- und FFH-Gebiet in einem Wald zusammen“, gibt Förster Henning Fath zu bedenken. Wegen des strengen Schutzes der Bäume werden auch die Naturschutzbehörden eingeschaltet. Gemeinsam wird man in den nächsten Wochen nach Lösungen suchen, die größtmögliche Anzahl an Bäumen entlang des Weges zu erhalten. Wie auch immer die Experten vorgehen werden, das gewohnte Erscheinungsbild des Waldes am Rosenstein wird sich wohl - wie das Klima - verändern.
6.2.20

 

 

Falsche Polizisten am Telefon

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete bereits heute eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche "Falsche Polizeibeamte." Seit den Abendstunden am Mittwoch gaben im Großraum Ulm Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Der Schwerpunkt der Anrufe liegt im Kreis Göppingen. Die Angerufenen sollen das Telefonat umgehend selbst beenden und anschließend selbst die 110 wählen., teilt die Polizei mit.
6.2.20

 

 

Wartungsarbeiten am Kamin beim Bud-Spencer-Bad

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag 11. Februar, in der Zeit zwischen 8 Uhr und 15 Uhr wird es in der Richard-Bullinger-Straße, im Bereich des Betriebsgebäudes Bud Spencer Freibad eine Fahrbahnverengung geben. Grund dafür sind dringende Wartungsarbeiten am Kamin die mit einem Kran durchgeführt werden müssen.
6.2.20

 

 

Polizist rettet sich  mit Sprung zur Seite

Lorch. Am Mittwoch sollte gegen 21.30 Uhr ein 71-jähriger Autofahrer bei einer stationären Polizeikontrolle auf der B 297 kontrolliert werden. Der in Richtung Wäschenbeuren fahrende 71-Jährige wurde hierzu durch einen Polizeibeamten angewiesen, in eine Bushaltestelle einzufahren. Der fuhr mit ungeminderter Geschwindigkeit auf den Polizeibeamten zu, der sich nur durch einen Sprung zu Seite retten konnte, um nicht überfahren zu werden. Der flüchtende Pkw-Lenker konnte nach einer Verfolgungsfahrt letztendlich gestoppt werden. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und unter Alkoholeinfluss stand. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen.
6.2.20

 

 

Stadtwerke-Geschäftsführer verlässt Schorndorf

Schorndorf. Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Seufer verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen mit sofortiger Wirkung. Er bat um die Beendigung seines Anstellungsvertrages, da er sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen möchte. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Schorndorf GmbH hat diesem Wunsch in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am gestrigen Mittwochabend einstimmig entsprochen. Die Geschäfte der Stadtwerke Schorndorf führen bis auf Weiteres die Prokuristen Louis van Rooyen und Miriam Wojtzek. Der Aufsichtsrat verständigte sich zudem darauf, zukünftig zwei Geschäftsführer - sowohl einen technischen, als auch einen kaufmännischen - für die Stadtwerke Schorndorf GmbH zu verpflichten und wird jetzt ein Personalberatungsunternehmen für das Verfahren beauftragen.
6.2.20

 

 

Aufnahmestation an Schorndorfer Klinik eingeweiht

Schorndorf. Seit Oktober letzten Jahres ergänzt die Aufnahmestation (AST) in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf die Versorgung von Notfallpatienten. Nun wurde sie offiziell eingeweiht. Nach der Integration der Notfallpraxis in die Notaufnahme wurden diese Räumlichkeiten zur AST umgebaut, in Betrieb genommen und schrittweise ausgebaut. Notfallpatienten, bei denen eine Kurzzeitbehandlung notwendig ist oder bei denen nicht auf Anhieb entschieden werden kann, ob sie stationär aufgenommen werden müssen, stehen nun in komfortablen Zweibettzimmern zehn monitorüberwachte Betten zur Verfügung. In direkter Nähe zur Notaufnahme ist das eigene interdisziplinäre Betreuungsteam aus Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern in der Lage, umfangreiche diagnostische und therapeutische Maßnahmen einzuleiten, bevor der Patient innerhalb von 24 Stunden entweder entlassen oder stationär aufgenommen wird.
„Wir investieren beständig in die Notfallversorgung im Rems-Murr-Kreis und in die Zukunftsfähigkeit unserer Kliniken“, erklärt Landrat Dr. Richard Sigel. „Die Zukunftsfähigkeit der Schorndorfer Klinik zu sichern war im Rahmen unserer Medizinkonzeption ein wichtiges Anliegen. Die neue Aufnahmestation ist neben neuen Notarztstandorten ein weiterer wichtiger Baustein für eine optimale Notfallversorgung im Rems-Murr-Kreis und eine weitere Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Klinik-Standorts Schorndorf.“
Für Geschäftsführer Dr. Marc Nickel bietet die neue Aufnahmestation gleich mehrere Vorteile: „Unsere Notaufnahmen sind die Visitenkarte der Rems-Murr-Kliniken. Ihre gute Strukturierung ist deshalb enorm wichtig“, betont Dr. Nickel. „Als Bindeglied zwischen Notaufnahme und bettenführenden Stationen verbessert die Aufnahmestation die Behandlungsqualität, den Komfort und die Wartezeit unserer Patienten.“ Und weiter: „Gleichzeitig können wir mit der Aufnahmestation unsere Patienten besser steuern und durch optimierte Prozesse die Notaufnahme und insbesondere in Spitzenbelegungszeiten die gesamte Klinik entlasten.“
„Es gibt viele Krankheitsbilder, wie beispielsweise eine Gehirnerschütterung, bei denen der Patient erst nach längerer Beobachtung des Krankheitsverlaufs in den richtigen Behandlungspfad gelotst werden kann. Für eine optimale Diagnostik und Therapie, hätten wir diesen Patienten noch vor kurzem stationär aufnehmen müssen, obwohl eine Kurzzeitbehandlung medizinisch ausreichend wäre“, erklärt Dr. Angela Rothermel, Leitende Ärztin der Notaufnahme. „Dank der Aufnahmestation gewinnen wir nun kostbare Zeit, um diese Patienten an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Behandlung optimal zu versorgen.“
6.2.20

 

 

Baehrens besucht Arbeiterwohlfahrt

Awo-Geschäftsführerin Sonja Elser (links) und die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. Foto: SPD-Büro

Kreis Göppingen. Seit Januar ist Sonja Elser neue Geschäftsführerin bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Landkreis Göppingen. Baehrens - selbst langjähriges Awo-Mitglied - interessierte sich als Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für die Angebote des Göppinger Kreisverbandes in der ambulanten Pflege und die Auswirkungen der aktuellen Gesetzgebung im Bundestag. Baehrens möchte zukünftig die freigemeinnützigen Träger wie die Awo stärken und die Gewinnmaximierung privater Pflegeketten beschränken. "Pflege gehört zur Öffentlichen Daseinsvorsorge und darf nicht komplett der Marktlogik unterworfen werden", so die Abgeordnete.
5.2.20

 

 

Viel Schaum im Kanal

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag trat aus der Kanalisation im Bereich der Uhlandschule in Bettringen Schaum aus, der sich großflächig verbreitete und auch in den angrenzenden Bettringer Bach gelangte. Die Feuerwehr war zur Schadensbegrenzung im Einsatz und ließ den Schaum mit einem Reinigungsfahrzeug absaugen. Noch am Dienstagabend waren auch fachkundige Mitarbeiter des Umweltamts des Landkreises vor Ort. Deren ersten Untersuchungsergebnisse wurden zwischenzeitlich insoweit nochmals bestätigt, dass für das Gewässer des Bettringer Bachs keine Gefahr bestand.  Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen scheint auch die Ursache der Schaumbildung gefunden zu sein. Demnach wurde im Industriegebiet Gügling ein seifenartiges flüssiges Reinigungsmittel in den Kanal eingebracht. Die Polizei prüft derzeit den Tatbestand einer unerlaubten Abfallbeseitigung, weil bei einer dortigen Firma leere Fässer mit Resten derartiger Reinigungsmittel ausgespült und unerlaubterweise über den Abfluss in die Kanalisation eingeleitet worden sei. Die weiteren Ermittlungen zum Vorfall dauern an.
5.2.20

 

 

Schorndorfer Polizisten ganz schön sportlich

Schorndorfs sportliche Polizisten machen jetzt auf Landesebene von sich reden. Foto: Polizei

Schorndorf. Bereits 2018 wurde das Polizeirevier Schorndorf als sportlichste Institution des Rems-Murr-Kreises ausgezeichnet. Diesen Titel konnte das Revier 2019 nicht nur verteidigen, sondern als sportlichste Institution Baden-Württembergs auch noch einen oben draufsetzen. So erhielten am vergangenen Dienstag insgesamt 64 Beschäftigte des Reviers im großen Sitzungssaal des Alten Rathauses das Deutsche Sportabzeichen.Z usätzlich bekamen 25 Beamte das Europäische Polizeileistungsabzeichen (EPLA) ausgehändigt. Bemerkenswert hierbei ist die große Altersspanne der Teilnehmer: Von der 18-jährigen Auszubildenden bis zum 60-jährigen Polizeibeamten waren jegliche Altersgruppen vertreten. Der Präsident des Sportkreises Rems-Murr, Erich Hägele, ließ es sich nicht nehmen, selbst die Urkunden an die Sportler auszuhändigen. Hägele war voll des Lobes: "Das ist wirklich eine tolle Leistung. Das Polizeirevier Schorndorf ist die sportlichste Institution Baden-Württembergs und damit weit über die Grenzen von Rems und Murr sportlich sehr erfolgreich." Polizeioberrat Markus Jatzko, Leiter des Schorndorfer Polizeireviers, zeigte sich hocherfreut: "Gerade in der aktuellen Zeit, in der die Fallzahlen von Gewalt gegen Polizeibeamte stetig steigen, halte ich es für ausgesprochen wichtig, dass unsere Beamtinnen und Beamten körperlich fit sind. Ich freue mich sehr darüber, dass das vorhandene sportliche Angebot beim Polizeirevier Schorndorf von den Kolleginnen und Kollegen in einer solch herausragenden Form angenommen wird. In dem Zusammenhang möchte ich auch dem Polizeisportförderverein Schorndorf sowie derSG Schorndorf, deren Sportstätten und Gerätschaften unsere Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des Dienstsportes nutzen dürfen, meinen herzlichen Dank aussprechen." Auch Polizeipräsident Reiner Möller dankte den Sportlerinnen und Sportlern für ihr außergewöhnliches Engagement und bezeichnete das Polizeirevier Schorndorf in Sachen sportlicher Leistung als Aushängeschild des Polizeipräsidiums Aalen. Zudem stellte er in Aussicht, im Jahr 2020 selbst das Sportabzeichen beim Polizeirevier Schorndorf abzulegen: "Nachdem im Jahr 2018 bereits 62 Beamte und im Jahr 2019 gar 64 Beamtinnen und Beamte des Polizeireviers das Sportabzeichen erworben haben, muss das Ziel für 2020 eine erneute Steigerung sein. Sollte dann noch ein Teilnehmer fehlen, biete ich mich gerne als 65. an", so Möller schmunzelnd. Oberbürgermeister Matthias Klopfer, selbst ehemaliger Leistungssportler und Dozent der Sportwissenschaften, zollte den Bediensteten des Polizeireviers Schorndorf Respekt und zeigte sich ebenfalls erfreut über die Leistung der Beamtinnen und Beamten. "Sport ist das Beste, das man sich selbst tun kann", so Klopfer. "Machen Sie weiter wie bisher und bleiben sie damit anderen ein Vorbild."
5.2.20

 

 

Adler breitet seine Schwingen wieder aus

Der Adler über der astronomischen Uhr des Alten Rathauses in Esslingen ist wieder da. Fotos: Stadt Esslingen

Esslingen. Über der astronomischen Uhr des Alten Rathauses sitzt ein Adler, das Wahrzeichen freier Reichsstädte im Mittelalter. Er blickt von oben auf die beiden äußeren Figuren, die für die Esslinger damals die Werte ihrer Stadt symbolisierten –Justitia (Gerechtigkeit) und Temperantia (Mäßigkeit). Der Flügelschlag des Adlers zu jeder vollen Stunde kann als Befreiung von Kaiser und Fürsten interpretiert werden. Mit der Wiedermontage der Flügel am heutigen Mittwoch, dem 5. Februar, kann der Adler dieser Funktion wieder nachkommen.
Die astronomische Uhr von Marx Schwarz und Jacob Diem wurde 1589 eingebaut und schlägt der Stadt bis heute die Stunde. Bei Wartungsarbeiten am Glockenspiel vergangenes Jahr hatte sich gezeigt, dass sich Teile der Adlerflügel zu lösen drohten. Daraufhin wurden die Flügel abmontiert, um niemanden durch herabfallende Teile zu gefährden.
Nun wurden die Flügel, die ursprünglich aus Birnbaumholz geschnitzt wurden, durch einen fachkundigen Restaurator instandgesetzt. Unter anderem wurden die Metallbeschläge repariert, Schäden im Holz ausgebessert, der Goldüberzug ergänzt und eine Schutzschicht aufgebracht. Dank dieser Arbeiten, die mit etwa 3.000 Euro zu Buche schlagen, kann der Adler seine Flügel jetzt wieder zu jeder vollen Stunde schützend über der Stadt ausbreiten.
5.2.20

 



Alleenstraße für einen Tag dicht

Kirchheim unter Teck. Die Alleenstraße in Kirchheim ist vom Kreisverkehr Alleenstraße/Jahnstraße in Fahrtrichtung Hindenburgstraße am Donnerstag, 13.Februar, voll gesperrt. Grund hierfür sind Arbeiten, die mit einem Kran an einem Mobilfunkmasten durchgeführt werden. Es wird eine Umleitung am Kreisverkehr über die nördliche Alleenstraße ausgeschildert. Von der Hindenburgstraße kommend in Fahrtrichtung Kreisverkehr Alleenstraße/Jahnstraße kann der Verkehr wie gewohnt fahren. Radfahrer werden gebeten, ebenfalls die oben genannten Straßen als Ausweichroute zu benutzen. Fußgänger können die Alleenstraße fußläufig bis zum Baufeld nutzen und werden dann entsprechend am Baufeld vorbei geführt.  Der Linienverkehr kann die Alleenstraße in Fahrtrichtung Kreisverkehr Jahnstraße wie gewohnt befahren. Die Haltestelle Rossmarkt kann in der Gegenrichtung jedoch aufgrund der Baustelle nicht angefahren werden.
5.2.20

 

 

Beim Ausweichen Gegenverkehr gerammt

Eislingen.  Zwei Verletzte und rund 20.000 Euro Sachschaden forderte am Mittwoch ein Unfall in Eislingen. Gegen 10.30 Uhr war laut Polizeiangaben ein 40-Jähriger aus Richtung Eislingen in der Göppinger Straße unterwegs. An der Einmündung Stuttgarter Straße bemerkte er zu spät, dass der Verkehr vor ihm stockte. Um ein Auffahren zu vermeiden, sei der Mann mit seinem Wagen nach links ausgewichen. Dabei stieß er mit einem entgegenkommenden 51-Jährigen zusammen. Dessen Fahrzeug wurde durch den Aufprall abgewiesen und blieb erst nach etwa 20 Metern in einem Graben stehen.  Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bis zur Bergung der Fahrzeuge war die Unfallstelle etwa zwei Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Feuerwehr war an der Unfallstelle.
5.2.20

 

 

Betrunkener wird aggressiv

Geislingen.  Am Dienstag soll ein Betrunkener in Geislingen gegen einen Lichtmast gefahren sein und nach einem Polizisten getreten haben. Gegen 21.45 Uhr bemerkten Anwohner in der Längentalstraße einen Verkehrsunfall. Sie sahen nach einem Knall eine Frau wegrennen. Der mutmaßliche Fahrer blieb an der Unfallstelle. Ein Lichtmast wurde komplett heraus gerissen und lag quer auf der Straße. Nach Erkenntnissen der Polizei war der mutmaßliche Fahrer zuvor in der Längentalstraße Richtung Eybacher Straße unterwegs. In einer Kurve war er von der Straße abgekommen und gegen den Mast geprallt. Der 28-Jährige stand deutlich unter alkoholischer Beeinflussung, weshalb er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben musste. Dort sei er zunehmend aggressiver geworden. Er soll die Beamten fortlaufend beleidigt und nach einem Polizisten getreten haben. Ihn erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen. Seinen Führerschein behielt die Polizei. Angehörige des Stromversorgers und des Bauhofs kümmerten sich um den Mast und um die Absicherung des Lochs, das der herausgerissene Mast hinterlassen hatte. Der Wagen wurde abgeschleppt. Die Frau konnte die Polizei bei der Suche nicht antreffen.
5.2.20

 

 

Frontalkollision im matschigen Schnee

Donzdorf. Zwei Leichtverletzte und rund 20.000 Euro Schaden sind das Ergbnis eines Unfalles am Dienstag in Donzdorf.  Gegen 16.40 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Messelbergsteige in Fahrtrichtung Donzdorf unterwegs. Nach Angaben der Polizei lag in einer Kurve Schneematsch. Deswegen soll die 25-Jährige gebremst haben und mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen sein. Die Frau war kurzfristig eingeklemmt, konnte aber durch Ersthelfer befreit werden. Der Rettungsdienst brachte sie und den 29 Jahre alten Fahrer des Lastwagens in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn gereinigt werden. Die Unfallstelle war für etwa zweieinhalb gesperrt. Auch die Feuerwehr war im Einsatz.
5.2.20

 

 

Fils führt jede Menge Wasser

 Ordentlich Wasser führte die Fils am Dienstag nach den langanhaltenden Regenfällen, die bis zum Morgen anhielten. Unser Fotos zeigt den Fluss bei Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

 

Chaos im Bahnverkehr nach Kabelbrand im Stuttgarter Hauptbahnhof

Göppingen/Stuttgart. Nach einem Kabelbrand am Morgen im Stuttgater Hauptbahnhof mussten die Gleise im Banhnhof gesperrt werden. Das führte zu teilweise chatotischen Zuständen im Nah- und fernverkehr. Besonders betroffen auch die Filstahlbahn. Viele Reisende nach Stutgart strandeten am Göppinger Bahnhof. Am Dienstag Abend gab es noch keine Entwarnung. Die Bahn geht davon aus, dass erst am Mittwoch nach 10 Uhr die Störungen behoben sind. Das Bahnunternehmen Go-Ahead, das den Nahverkehr auf der Filstaltrasse betreibt, bat am Dienstag Reisende, den Großraum Stuttgart möglichst weiträumig zu umfahren und nicht notwendige Fahrten nach Stuttgart nach Möglichkeit zu verlegen. Der Hauptbahnhof Stuttgart ist seit dem Nachmittag  für den Zugverkehr wieder eingeschränkt befahrbar. Die Gleise 1 bis 8 sind nutzbar. Die Einschränkungen dauern voraussichtlich bis mindestens 5. Februar, 10 Uhr an.  Die Züge enden vorzeitig, wie folgt.

Zugverkehr Go-Ahead 4. Februar:
RB 16   Haupttakt: Ulm – Geislingen – Plochingen – Bad Cannstatt – (anstelle Stuttgart Hbf)
RB 16   Nebentakt: Geislingen – Plochingen – (anstelle Stuttgart Hbf)
RB 13   Crailsheim – Ellwangen – Aalen – Schorndorf – Bad Cannstatt – (anstelle Stuttgart Hbf)
RE 90   Nürnberg – Crailsheim – Schwäb. Hall – Backnang – (anstelle Stuttgart Hbf)
RE 8    Würzburg – Lauda – Heilbronn – Bietigheim – (anstelle Stuttgart Hbf)
IRE 1   Karlsruhe – Pforzheim – Vaihingen – Stuttgart Zuffenhausen – (anstelle Stuttgart Hbf)

Es kommt außerdem zu Ausfällen und Teilausfällen von Zügen.
4.2.20

 

Razavi: Die Geduld der Pendler ist zu Ende

Kreis Göppingen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi äußert kurz vor dem mit Spannung erwarteten Bürgerdialog der Filstalpendler mit Verkehrsminister Hermann am Mittwoch in Uhingen klare Erwartungen: „Als Zugnutzerin erwarte ich wie die vielen Filstalbahn- Pendler Lösungen für die Misere.   Die Menschen wollen wissen, wie das Ministerium als Besteller die unsäglichen Kapazitätsmängel beheben wird. Herr Minister, wo sind die Doppelstockzüge? Warum können sie im aktuellen Fahrplan angeblich nicht zur Besserung der Lage eingesetzt werden? Es muss zweitens klar werden, wie die Fahrplanstabilität schnellstens wiederhergestellt werden kann. Ausreichend Personal und funktionierende Fahrzeuge, darauf kommt es an!  Die Züge müssen auf der Filstalbahn und im ganzen Land verlässlich und stabil fahren. Im Vergleich zur heutigen Lage waren selbst die alten Dampfzüge im 19. Jahrhundert Musterknaben in Sachen Pünktlichkeit und Service. Und ich sage drittens nochmal ganz klar: Für die miserablen Zustände der letzten Wochen müssen die Pendlerinnen und Pendler entschädigt werden. Die Leute bezahlen Geld für eine Leistung, die nicht da ist. Dass das Land Strafzahlungen von den Betreibern kassiert, aber nichts davon weitergibt, ist niemandem mehr vermittelbar“, so Razavi in einer Pressemitteilung.

„Es wird höchste Zeit, dass sich der Minister den Fragen derjenigen stellt, die die Misere jeden Tag ausbaden müssen. Unter seiner Führung wurden die neuen Zugverkehre im Filstal und auf den übrigen Stuttgarter Netzen konzipiert und bestellt. Es war sein Herzensprojekt -  und ist bislang ein einziges Fiasko und eine Riesenenttäuschung. Da kann man nicht die Schuld daran gebetsmühlenartig nur Hersteller und Anbieter geben. Er, der Minister, trägt dafür eine wesentliche Verantwortung und es gehört sich, in so einer Situation persönlich zu erscheinen und konkrete Antworten zu liefern.“

Nach den vielen Fahrten mit Platzverhältnissen wie in einer Sardinenbüchse gibt es bei den Menschen laut Razavi viel Gesprächsbedarf. Sie rechnet daher mit großem Zuspruch. Verkehrsminister Hermann habe mit seiner verfehlten Politik, Züge mit geringerer Kapazität zu bestellen, zu Lasten des Komforts der Kunden einen vermeintlich günstigen Preis pro Zugkilometer erzielt.  „Wie wir heute wissen und damals befürchtet haben, aber dafür die Funktionsfähigkeit des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) insgesamt und den Zugverkehr an die Wand gefahren. Die Geduld der Pendlerinnen und Pendler ist zu Ende“, so Nicole Razavi abschließend.
4.2.20

 

 

Senior verletzt sich bei Unfall

Göppingen.  Anstatt abzubiegen fuhr am Montagabend in Göppingen ein 85-Jähriger geradeaus in den Graben. Der Mann sei laut Polizeiangaben gegen 20.30 Uhr aus Richtung Holzheim auf der L 1218 unterwegs gewesen. Mit seinem Auto hielt er an der Einmündung Heininger Straße an der roten Ampel an. Als diese auf Grün schaltete, sei er geradeaus in den Graben gefahren. Das sagte eine Zeugin später der Polizei. Der Senior erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von rund 2000 Euro. Es musste abgeschleppt werden.
4.2.20

 

 

Schrottauto brennt aus

Wiesensteig. Auf einem Parkplatz bei Wiesensteig brannte am Montag ein Fahrzeug. Das Auto stand laut Polizeiangaben schon seit längerer Zeit auf dem Parkplatz an der Autobahn in Fahrtrichtung München. Offensichtlich handelt es sich bei dem Wagen um ein Schrottfahrzeug. Das Auto brannte gegen 22.30 Uhr vollständig aus. Während der Löscharbeiten der Feuerwehr war der rechte Fahrstreifen der Autobahn gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht derzeit von Brandstiftung aus und hofft unter der Telefon-Nr. 07335/96260 auf Zeugenhinweise.
4.2.20

 

 

Der neue Boom beim Standesamt: Biblische Namen und Kirchenaustritte

Esslingen. Nicht ganz neu, aber in seiner Entwicklung konstant ist der Trend, den Neugeborenen alte, traditionelle und oftmals biblische Vornamen zu geben. Insbesondere bei den Knaben wird gern aus dem christlichen Fundus geschöpft. Ganz vorne dabei immer wieder Elias, Adam, Levi, Lukas, Jonathan, Jonas oder Jakob. Auch bei den Mädchen wird gern auf Traditionelles zurückgegriffen, allerdings mehr auf die Namen der Urgroßeltern. Und so treffen sich auf den Spielplätzen künftig Emma, Amalia, Marie, Johanna, Aurelia, Lotta und Anna. Hier die Spitzenreiter bei den Mädchen: Lina (14), Mia (14), Emilia (12), Sara (11), Sophie (11), Emily (10), Emma (10), Leonie (10), Ella (9) und Ida (9). Die Top Ten der Jungs: Samuel (17), Noah (15), Felix (12), David (11), Liam (11), Ben (10), Emil (10), Julian (10), Leon (10) und Paul (10).

Beurkundet wurden insgesamt 1860 Geburten, ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr mit historischen 2005 Beurkundungen. Gestiegen sind hingegen wieder die Kirchenaustritte. Insgesamt 697 Erklärungen wurden abgegeben, eine Steigerung von 20% gegenüber 2018. Die Besinnung auf biblische Vornamen scheint also nur ein Modetrend zu sein und kein Beleg für eine neue religiöse Bewegung. Eine leicht steigende Tendenz ist bei den Sterbefällen zu verzeichnen, was an den zahlreichen, gut ausgelasteten Pflegeheimen und Hospizen liegen mag. 1260 Beurkundungen wurden 2019 eingetragen.
Die große Nachfrage nach Eheschließungsterminen war auch 2019 ungebrochen. Allerdings wurde mit 575 Hochzeiten die Anzahl des Vorjahres (617) nicht ganz erreicht. Das mag vermutlich auch an der Option gelegen haben, mit einer späteren Hochzeit im Jahre „2020“ eine schönere Zahl im Stammbüchlein stehen zu haben. Wenn es um den „schönsten Tag im Leben“ geht, muss eben an alles gedacht werden.
4.2.20

 

 

Demokratie auf einem Quadratmeter

Auf einem Quadratmeter präsentierten die Auszubildenden der Göppinger Stadtverwaltung ihr persönliches Anliegen den Bürgern. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Was bedeutet eigentlich Demokratie? Wie erleben wir Demokratie in unserem Alltag? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Auszubildenden der Stadt Göppingen im Rahmen eines dreiteiligen Demokratietrainings der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. An drei zweitätigen Blöcken des Demokratietrainings „Läuft bei Dir! – Werte. Wissen. Weiterkommen.“ nahmen die Auszubildenden der Stadt Göppingen seit September letzten Jahres teil. Dabei wurden verschiedene Themen wie Arbeit und Selbstbestimmung, Wohnen sowie gute Gesellschaft behandelt. Die Inhalte wurden praktisch durch verschiedene Aufgaben und Herausforderungen innerhalb der Auszubildendengruppe, aber auch zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern in der Innenstadt erarbeitet. Ziel war es, sowohl die Sprach- und Konfliktfähigkeit und die Empathie zu trainieren, als auch die eigene Meinung, Werte und Ziele zu reflektieren. Der Höhepunkt war die „1 m²“ –Aktion auf dem Marktplatz im letzten Block.  Auf einem Quadratmeter präsentierten die Auszubildenden ein persönliches Anliegen im öffentlichen Raum und traten mit den Passanten in den Dialog. Dabei wurde eine ganze Brandbreite von Themen behandelt - von Plastikmüllvermeidung, über die Waldbrände in Australien bis zu Gesang als Leidenschaft. Trotz anfänglicher Nervosität war die Aktion ein voller Erfolg: Das Interesse der Bürger war sehr hoch, sodass es einen regen Austausch mit den Auszubildenden gab. Am Ende der drei Blöcke waren sich die Auszubildenden einig: Durch das praktische Training lernten sie viel über die verschiedenen Aspekte von Demokratie. Dies wird sie auch über ihre Ausbildung bei der Stadt Göppingen hinaus weiterbringen.
4.2.20

 

 

Musiktalente fahren zum Landeswettbewerb

Das erfolgreiche Streichquartett mit Lilly Rapp (Violine), Maria Marburger (Violine), Anthea Hübner (Viola) und Martin Helling (Violoncello). Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Erfolgreich verlief der 57. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Landkreise Göppingen, Esslingen und Rems-Murr, der in diesem Jahr von der Musikschule Filderstadt ausgerichtet wurde. Rund 400 Kinder und Jugendliche hatten sich zum Regionalentscheid angemeldet. Zahlreiche Musiktalente aus Göppingen qualifizierten sich mit 1. Preisen für die Weiterleitung zum Landeswettbewerb, der vom 25. bis 29. März in Tuttlingen stattfindet. Die ersten Preisträger, die ab der Altersgruppe II von 25 möglichen Punkten mindestens 23 erreicht haben, sind zur Teilnahme am 54. Landeswettbewerb berechtigt. In der Solowertung „Klavier“ erspielten sich Theresa Schmidt (25 Punkte, AG IV), Sophie Rauch (25 Punkte, AG IV), Clara Mandler (25 Punkte, AG III), Sebastian Rauch (25 Punkte, AG III), Jonas Firle (24 Punkte, AG III) und Evelin Lau (24 Punkte, AG II), jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Ebenfalls 1. Preise mit Weiterleitung erreichten Olivia Abt (24 Punkte, AG V) im Fach „Gesang“, Konstantin Wacker (24 Punkte, AG III) im Fach „Gitarre (Pop)“ und Philip Schäberle (23 Punkte, AG II) in der Wertung „Drum-Set (Pop)“. In der Kategorie „Streicher-Ensemble, gemischte Besetzung“ war das Streichquartett mit Lilly Rapp (Violine), Maria Marburger (Violine), Anthea Hübner (Viola) und Martin Helling (Violoncello) mit 24 Punkten (AG II) und einem 1. Preis mit Weiterleitung erfolgreich. Im Fach „Holzbläser-Ensemble“ qualifizierte sich das Querflötenduo Hannah Rauch und Greta Mandler mit 25 Punkten (AG III) und einem 1. Preis für den Landeswettbewerb. Das Trompetenduo Lisa Schilling und Beatrice Reyher erspielte sich mit 23 Punkten (AG II) und dem 1. Preis die Weiterleitung.

Dazu durften sich zahlreiche weitere Schüler aus dem Landkreis über 1. Preise ohne Weiterleitung und 2. Preise freuen:  In der Kategorie „Klavier“(AG IB) Jakob Schmidt (23 Punkte) und Felix Rauch (21 Punkte), jeweils 1. Preis. Ebenfalls der 1. Preis ging an Isabella Merz mit 21 Punkten (AG II) sowie Greta Mandler mit 22 Punkten (AG III) im Fach „Klavier“. Mit der Harfe gewann Riona Laitenberger (22 Punkte, AG IB) den 1. Preis und in der Kategorie „Drum-Set (Pop)“ (AG II) Isabella Merz (22 Punkte), David Frank (22 Punkte), Sophie Steiger (21 Punkte) und Jacqueline Frey (21 Punkte). Henriette Bundt und Kimi Knospe erreichten mit der Querflöte jeweils 20 Punkte und 2. Preise bei den Holzbläsern (AG IV). Jeweils 25 Punkte und 1. Preise erspielten sich im Fach „Holz- und Blechbläser gemischt“ (AG IB) Elisabeth Neumann (Horn) und Charlotte Neumann (Klarinette).
4.2.20

 

 

Sonneberg ehrt Eberhard Neubrand

Eberhard Neubrand aus Göppingen (rechts) wurde von der Stadt Sonneberg für seine Verdienste um die Städepartnerschaft geehrt. Links Bürgermeister Dr, Heiko Vogt, in der Mitte der Beautragte der Bundesregierung für die Stasi Unterlagen, Roand Jahn, der Festrdner bei dem Empfang der Stadt war. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen/Sonneberg. Eberhard Neubrand wurde beim Neujahrsempfang in Sonneberg für seine Verdienste um die Städtepartnerschaft zwischen Göppingen und der thüringischen Spielzeugstadt geehrt. Als langjähriger Stadtrat war der frühere Unternehmer enger Wegbegleiter der Städtepartnerschaft zwischen Göppingen und Sonneberg seit deren Gründung 1990. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat blieb der engagierte Tierschützer der Städtepartnerschaft eng verbunden. Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt ging in seiner Ansprache auf die enge Zusammenarbeit der Spielzeugstadt Sonneberg mit ihrer zweiten Partnerstadt, der Puppenstadt Neustadt bei Coburg, ein und stellte das künftige Zentrum zur Wasserstoffforschung vor. Festredner Roland Jahn, Beauftragter der Bundesregierung für die Stasi-Unterlagen, berichtete über das Leben in der früheren DDR und über das Miteinander nach der Wiedervereinigung.  An der Feier nahmen aus Göppingen auch die Sprecherin des Arbeitskreises Sonneberg, Ilona Abel-Utz, und der Sonneberg-Beauftragte der Stadtverwaltung, Olaf Hinrichsen, teil.
4.2.20

 

 

Steuerberater setzt auf digitale Wege

Deizisau. Die Steuer- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft Awicontax GmbH & Co. KG in Deizisau (Kreis Esslingen) trägt jetzt das Label „Digitale Datev-Kanzlei“. Eine Auszeichnung, die es noch nicht so oft in Deutschland gibt. „Von rund 43 000 Steuerberatern haben erst rund 300 das Prädikat“, so Heiko Geiger, neben Helmut Baumann Geschäftsführer der Gesellschaft. Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) in den Landkreisen Esslingen und Göppingen, freut sich über die noch seltene Auszeichnung seines Mitgliedsunternehmens.

„Die verhältnismäßig kleine Zahl an digitalen Datev-Kanzleien hat mich zunächst auch überrascht,“ räumt Heiko Geiger ein. Doch weiß der Awicontax- Geschäftsführer, woran das liegt. Der Digitalisierungsprozess braucht Zeit. Und einen, der bei dem Projekt den Hut aufhat und in Steuersachen ebenso fit ist wie in Computerfragen. Da hätten, glaubt Geiger, die meisten Kanzleien ein Problem, da die Fachausbildung nur zu Steuerthemen erfolge. Daher müssten Mitarbeiter in den Kanzleien Zusatzausbildungen absolvieren. „Wenn man Pech hat, verlässt dann wenig später der betreffende Mitarbeiter die Kanzlei und alles beginnt wieder von vorn“, so Geiger und begrüßt erste Überlegungen der Steuerberaterkammer, die Digitalisierung mit in die Ausbildung aufzunehmen.  „Wenn man Pech hat, verlässt dann wenig später der betreffende Mitarbeiter die Kanzlei und alles beginnt wieder von vorn“, so Geiger und begrüßt erste Überlegungen der Steuerberaterkammer, die Digitalisierung mit in die Ausbildung aufzunehmen.

Zehn Jahre hat der Digitalisierungsprozess bei Awicontax gedauert. Dabei hatte man das Glück, dass der Sohn von Mitgesellschafter Helmut Baumann sich des Themas annahm. Damit war bei dem Projekt die notwendige Konstanz gewährleistet. Zeitaufwendig sei es gewesen, die Mandanten und Mitarbeiter von der Digitalisierung der Buchhaltung zu überzeugen. „Dabei haben wir immer wieder deutlich gemacht, dass durch die Digitalisierung einfacher Vorgänge mehr Zeit für die eigentliche Beratung bleibt“, so Geiger. Den eingeschlagenen Weg hält Geiger trotz des Aufwandes für richtig, denn dadurch stärke man letztlich die Marktposition. „An der Digitalisierung in den Unternehmen führt kein Weg vorbei, da müssen wir uns darauf einstellen“.

Die Messlatte für das Prädikat Digitale Datev-Kanzlei liegt indes hoch. Die Parameter für den Bereich Rechnungswesen lauten: Digitalisierungsquote insgesamt mindestens 60 Prozent, Digitalisierungsquote Bank mindestens 70 Prozent und Anteil Mandanten mit digitalen Belegen mindestens 30 Prozent. Im Bereich Personalwirtschaft sehen die Kennzahlen so aus: Anzahl Abrechnungen pro Stunde mindestens fünf, Digitalisierungsquote Bewegungsdaten mindestens zehn Prozent.

Die Awicontax GmbH & Co. KG in Deizisau existiert seit 2008 und ist aus der zwei Jahre zuvor in Esslingen gegründeten Steuerberatungssozietät Baumann-Geiger hervorgegangen. 2009 wurde auch die Steuerberatungskanzlei Dieter M. Krüger angegliedert. Heute besteht die Beratungsgesellschaft mit Mandanten im gesamten mittleren Neckarraum aus einem Team von knapp 30 Kollegen. Die Datev wurde 1966 von 65 Steuerbevollmächtigen aus dem Kammerbezirk Nürnberg gegründet, die zur Bewältigung von Buchführungsaufgaben mit Hilfe der Datenverarbeitung eine genossenschaftlich organisierte Selbsthilfeorganisation aufbauen wollten. Heute besteht die Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg aus über 40 000 Mitgliedern, zählt fast 8000 Mitarbeiter und macht einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro.
4.2.20

 

 

82-Jährige stirbt nach Frontalzusammenstoß

Lauterstein. Eine Frau starb am Montag bei einem Verkehrsunfall bei Lauterstein. Drei weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Gegen 7.30 Uhr war laut Polizeiangaben ein 92-Jähriger mit seinem Wagen von Lauterstein in Richtung Donzdorf unterwegs. Auf einem geraden Streckenabschnitt kam er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit einer 29-jährigen Autofahrerin zusammen. Deren Wagen schleuderte daraufhin eine Böschung hinunter. In der Folge stieß der das Fahrzeug des 92-Jährigen frontal gegen einen entgegenkommenden Wagen. Mit dem war eine 40-Jährige unterwegs. Durch den Aufprall erlitt die 89-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des 92-Jährigen tödliche Verletzungen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen starb die Frau noch an der Unfallstelle. Der 92-Jährige und die 40-Jährige erlitten schwere, die 29-Jährige leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle drei in Krankenhäuser. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise erlitt der 92-Jährige einen medizinischen Notfall. Der Sachschaden an den drei Autos beträgt rund 35.000 Euro. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Auch die Feuerwehr und  Notfallseelsorger waren an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war für rund drei Stunden voll gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderung kam.
3.2.20

 

 

Falschgeld in der Tasche

Göppingen.  Ein 59-Jähriger soll versucht haben, am Freitag in Göppingen Falschgeld in Umlauf zu bringen. Kurz nach 23 Uhr soll der Mann versucht haben, mit einem Falsifikat Zigaretten zu kaufen. Die Beschäftigten der Göppinger Tankstelle überprüften die Banknote und bemerkten die Fälschung. Sofort hielten sie den 59-Jährigen fest und verständigten die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Mann fünf weitere gleiche Geldscheine in der Tasche. Die stellte die Polizei sicher. Den 59-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige.
3.2.20

 

 

Polizeibeamte verletzt

Bad Ditzenbach.  Bei einer Auseinandersetzung erlitten Polizeibeamte Verletzungen am Sonntag in Gosbach. Gegen 0.30 Uhr wurden Polizeibeamte zu einer Auseinandersetzung in ein Festzelt in der Mühlwiesenstraße gerufen. Als die Polizisten eintrafen gingen ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger auf die Beamten los. Die waren zuvor von Mitarbeitern eines Sicherheitsunternehmens des Zeltes verwiesen worden, nachdem sie dort negativ aufgefallen waren und diese auch beleidigten. Bei der anschließenden Gewahrsamnahme erlitten zwei Polizeibeamten leichte Verletzungen.Da die jungen Männer sehr aggressiv waren, mussten sie die Nacht unter Obhut  der Polizei verbringen.
3.2.20

 

 

Aufrecht bleibt Bürgermeister

Heiningen. Norbert Aufrecht bleibt Bürgermeister von Heiningen. Bei der Wahl am Sonntag erhielt er das Vertrauen der Bürger für eine dritte Amtszeit – allerdings bei einer Wahlbeteiligung von nur 32,2 Prozent. 94,3 Prozent der an die Urne gegangenen Wähler entscheiden sich für Aufrecht, 4,8 Prozent für seine einzige Herausforderung, die aus Göppingen kommenden Friseurmeisterin Zdenka Andrasec.
3.2.20

 

 

Einbrecher unterwegs

Lauterstein/Süßen. Drei Wohnungseinbrüche verzeichnete die Polizei in den vergangenen Tagen in Lauterstein und Süßen. Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmittag versuchte ein Unbekannter in Lauterstein an einem Gebäude eine verglaste Kellertür aufzuhebeln. Das gelang ihm nicht, worauf er die Scheibe einschlug und so ins Innere gelangte. Ob der Täter Beute machte ist bislang noch unklar. Die Polizei sicherte die Spuren und befragte die Nachbarn. Dabei bemerkte ein weiterer Hausbesitzer an einem Rollladen, dass Unbekannte auch bei ihm einbrechen wollten. Auch in Süßen gelangte ein Unbekannter in ein Wohnhaus. Der Einbrecher machte sich am Freitag zwischen 9 und 19.30 Uhr an einem Gebäude im Berta-von-Suttner-Weg zu schaffen. Dort hebelte er ein Kellerfenster auf und stieg ein. Auch hier ist noch unklar, ob er Beute machte. Die Polizei aus Eislingen hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und die Spuren gesichert. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/8510 auf Zeugenhinweise.
3.2.20

 

 

Elf Musikschüler gehen zum Landeswettbewerb

Esslingen. Schüler der Musikschule Esslingen am Neckar waren beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ der Landkreise Esslingen, Göppingen und Rems-Murr wieder erfolgreich. Alle Teilnehmer erzielten ausschließlich erste Preise. Elf Preisträgern gelang sogar die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. In der Wertung Holzbläser, gemischte Instrumente reüssierte die 15-jährige Oboistin Amasia Schneider mit einem 1. Preis und 23 von 25 möglichen Punkten, der zum Start beim Landeswettbewerb berechtigt. Der gleichaltrige Jonathan Panter glänzte sogar mit der Traumnote von 25 Punkten in der Wertung Klavier solo ebenso wie Lika Matiashvili in der Altersgruppe bis 13 Jahre. Jordi Hezinger (11 Jahre) wurde in der Wertung Gitarre (Pop) mit 24 Punkten belohnt. Das gleiche Ergebnis erspielten sich auch der erst 6-jährige Pianist Simeon Stäbler und die Akkordeonisten Moritz Laux und Valentin Sigel (8 Jahre) in ihren Altersklassen. Mit je 23 Punkten schafften Frederic Gandy (10 Jahre) bei den Streicher-Ensembles ebenso den Sprung zum Landeswettbewerb wie die Querflötistinnen Emily Brugger, Nadja Weinmann (13 Jahre), Sophie Rebsamen, Clara-Marie Rehberg (14 Jahre) und Ricarda Becker (15 Jahre) bei den Holzbläsern sowie die 15-jährige Harfenistin Rosina Aldinger. Die in der Altersgruppe bis 9 Jahre bewerteten Hannah Idler (Harfe) und Lisa Sophie und Dora Marie Illetschko, Philly Mertz und David Neuwald (Blockflöte) dürfen trotz erreichter Höchstpunktzahl mit 25 Punkten auf Grund ihres jungen Alters die Reise zum Landeswettbewerb, der vom 25. bis 29. März in Tuttlingen stattfindet, noch nicht antreten.
3.2.20

 

 

In Café eingebrochen

Schorndorf. Zwischen 0.30 Uhr und 10 wurde am Montag in der Vorstadtstraße in ein dortiges Café eingebrochen. Hierzu wurde das Metallgitter auf der rückwärtigen Seite des Cafégebäudes abgeschraubt und im Anschluss das Holzfenster aufgehebelt. Im Café brachen die Täter zwei Automaten auf und entwendeten hieraus einen vierstelligen Bargeldbetrag. Der entstandene Sachschaden an den Automaten und am Fenster beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Hinweise auf die Einbrecher nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181/ 2040 entgegen.
3.2.20

 

 

Geparktes Auto beschädigt

Schorndorf. Ein 60 Jahre alter Pkw-Fahrer kollidierte am Montag gegen 5.45 Uhr beim Befahren der Welzheimer-Wald-Straße mit einem geparkten Wagen. Der wurde dabei so stark beschädigt, dass von einem wirtschaftlichen Totalschaden auszugehen ist. Der Sachschaden wird auf insgesamt rund 12.000 Euro geschätzt.
3.2.20

 

 

15 000 Euro Schaden bei Brand

Schwäbisch Gmünd.Mit fünf Fahrzeugen und insgesamt 27 Einsatzkräften rückten die Freiwilligen Feuerwehren Schwäbisch Gmünd und Bargau am Montagvormittag zu einem Brand in die Schieferstraße in Bargau aus. Vermutlich wegen eines technischen Defektes war dort in einem Kellerraum ein Trockner in Brand geraten. Das Feuer, das sich zu einem Kellerbrand ausweitete, konnte rasch gelöscht werden; der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Einschätzungen zufolge auf rund 15.000 Euro. Zum Zeitpunkt des Brands hielten sich keine Personen im Gebäude auf.
3.2.20

 

 

Couragierter Fahrkartenkontrolleur stellt Schwarzfahrer

Schorndorf. Am Samstag, gegen 18:45 Uhr, kam es am Bahnhof Schorndorf zu Streitigkeiten zwischen einem 22-jährigen Fahrkartenkontrolleur und einem 17-jährigen Fahrgast. Dieser hatte offensichtlich keine gültige Zugfahrkarte gelöst und sollte daher kontrolliert werden. Der 17-Jährige versuchte, sich am Kontrolleur vorbeizudrücken und zu flüchten. Dies wurde durch einen Passanten verhindert. In der Folge trat, biss und schlug der 17-Jährige auf den Kontrolleur ein. Hierbei riss er dem Kontrolleur die Prüftasche vom Leib und beschädigte das Prüfgerät. Die Flucht konnte durch den Kontrolleur unterbunden und der Täter der eintreffenden Polizeistreife übergeben werden.
2.2.20

 

 

Öl-Heizkessels in Brand geraten

Waldstetten. Am Samstag, gegen 17:30 Uhr, geriet im Keller eines Einfamilienhauses in der Dreifaltigkeitsstraße in Waldstetten der dortige Öl-Heizkessel in Brand. Der 75-jährige Hausbesitzer bemerkte dies frühzeitig und konnte die Stichflamme ablöschen. Die hinzugerufene Feuerwehr Waldstetten, die mit drei Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort kam, machte sich vor Ort an die Entlüftung des stark verrauchten Kellers. Ursächlich dürfte ein technischer Defekt am Brenner-Steuergerät der Ölheizung gewesen sein. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurde der Hausbesitzer vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10 000 Euro.
2.2.20

 

 

Vandalen unterwegs

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Sonntag, gegen 02:15 Uhr, stellte eine Polizeistreife an der Fußgängerbrücke "Kroatensteg" beim Sparkassenplatz/Katharinenstraße in Schwäbisch Gmünd zwei beschädigte Verkehrszeichen fest. Eines war aus der Grünfläche herausgerissen worden, das andere wurde umgeknickt und am Sockel abgebrochen. Noch während die Streife vor Ort war, vernahm sie aus einiger Entfernung einen lauten Schlag. Drei junge Männer im Alter zwischen 19 und 20 Jahren waren gerade dabei, die Gartendekoration am Gehörlosenzentrum Sankt Vinzenz aus dem Boden zu reißen und auf den Fußweg zu werfen. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf 1000 Euro. Die jungen Männer müssen nun mit einer Strafanzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung rechnen.
2.2.20

 

 

Zeugen zu Unfall gesucht

Lorch. Am frühen Sonntagmorgen stellte eine Polizeistreife zu Beginn der Wilhelmstraße in Lorch auf dem Gehweg stehend einen weißen VW Golf GTI mit Backnanger Autokennzeichen fest. Dieser war vermutlich gegen 3 Uhr in Lorch bei der Abzweigung zur alten B29 in einen Unfall verwickelt. Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit diesem Fahrzeug gemachte haben, werden dringend gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden.
2.2.20

 

 

 

Frisch-Auf-Frauen verlieren in Buxtehude

Göppingen. Nichts zu holen gab es am Samstag für die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen in Buxtehude. Die Grün-Weißen unterlagen mit 20:23  (9:12) den Gastgebern und kehren ohne Punktgewinn heim. Göppingen bleibt damit vorerst auf dem neunten Tabellenrang.
1.2.20

 

 

 

Vier schwer Verletzte bei Unfall in Göppingen

Göppingen. Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr Göppingen und Polizei wurden am Freitag kurz vor Mitternacht zu einem schweren Verkehrsunfall in die Willi-Bleicher-Straße gerufen. Eine 27 Jahre alte Mercedesfahrerin kam aufgrund unbekannter Ursache mit ihrem Pkw im lang gezogenen Kurvenbereich der Willi-Bleicher-Straße nach links von der Fahrbahn ab, streifte am Bordstein entlang und prallte auf einer Verkehrsinsel gegen einen Findling, bis sie schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Hierbei kollidierte ein 21 Jahre alter Fahrer eines Honda trotz Ausweichversuchen mit dem verunfallten Mercedes. Der Motorraum des Mercedes begann zu brennen, das beginnende Feuer konnte aber durch Zeugen und Ersthelfer schnell gelöscht werden. Die vier Insassen des Mercedes, neben der 27 Jahre alten Fahrerin befanden sich noch zwei 23 und 27 Jahre alte Frauen und ein 24 Jahre alter Mann im Fahrzeug, wurden durch den Unfall schwer verletzt und durch die eingesetzten Kräfte des Rettungsdienstes in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden 21 und 22 Jahre alten Insassen des Honda blieben unverletzt. Den Schaden an den beiden Autos, die durch Abschleppdienste geborgen werden mussten, schätzt die Verkehrspolizei Mühlhausen, die die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache aufgenommen hat, auf 35 000 Euro. Die Willi-Bleicher-Straße musste zur Unfallaufnahme und Reinigung durch eine Spezialfirma bis 2.30 Uhr gesperrt werden.
1.2.20

 

 

Mutmaßlichen Drogendealer festgenommen

Ebersbach. Ein mutmaßlicher Drogenhändler sitzt nach einer Polizeikontrolle am Sonntag in Ebersbach in Haft. Eine Polizeistreife kontrollierte gegen 17.15 Uhr in der Bünzwanger Straße zwei Männer, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mitteilten. Ein 19-Jähriger soll sich dabei auffällig verhalten und einen Gegenstand fallen gelassen haben. Dabei soll es sich um einen Joint mit Marihuana gehandelt haben. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten in dessen Jackentasche insgesamt 33 Plastikkapseln mit etwa 26 Gramm Kokain, eine Feinwaage und ein Springmesser. In der Wohnung des Verdächtigen fand die Polizei keine weiteren Drogen. Dennoch nahm sie den Mann vorläufig fest und führte ihn am Montag der zuständigen Richterin beim Amtsgericht Ulm vor. Sie erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl. Der 19-Jährige befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.
31.1.20

 

 

Marktplatz wegen Kanalarbeiten gesperrt

Kirchheim unter Teck. Von Montag, 3. Februar, bis Mittwoch, 5. Februar, werden Kanalarbeiten auf dem Kirchheimer Marktplatz zwischen der Bäckerei Höflinger und dem Restaurant Holz und Feuer durchgeführt. Der Lieferverkehr wird gebeten, in der Zeit der Bauarbeiten über die Max-Eyth-Straße oder über die Alleenstraße/Marktstraße in die Innenstadt einzufahren. Die Arbeiten beginnen zum Ende des Wochenmarktes. Teilweise muss der Marktplatz im genannten Bereich auch temporär voll gesperrt werden. Daher kommt es auch für Fußgänger zu Beeinträchtigungen. Die Fußgänger werden gebeten über den Schlossplatz oder die Max-Eyth-Straße auszuweichen. Die Stadtverwaltung bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Baumaßnahme und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.
31.1.20

 

 

Michelberg-Gymnasium: Binder bittet Kultusministerin um Unterstützung

Geislingen. In einem Schreiben an Frau Kultusministerin Eisenmann fordert der Geislinger Abgeordnete Sascha Binder (SPD), dass ein vom Kultusministerium moderierter, ergebnisoffener Dialog über die Zukunft des Michelberg-Gymnasiums  in Geislingen initiiert wird, an dem alle betroffenen Kommunen und auch Vertreter der Schulgemeinschaft beteiligt werden müssen. "Bisher sind nur die harten, finanziellen Realitäten thematisiert worden und damit wurde vor allem aufgezeigt, was nicht geht. Viel wichtiger ist aber, dass zeitnah die Schulgemeinschaft am Migy Klarheit über ihre weitere Zukunft bekommt.", fordert Binder. Im Vordergrund müssen dabei für Binder vor allem die Schüler stehen, da deren weitere persönliche und berufliche Zukunft von einem geregelten und strukturierten Schulbetrieb abhängt. Dabei gehe es nicht nur um ein sicheres Dach über dem Kopf, sondern auch um verlässliche pädagogische Strukturen. Genauso wie es keinerlei Denkverbote geben dürfe, sollten daher am Anfang der Debatte auch keine Alternativlosigkeiten stehen. "Jetzt ist nicht die Zeit alte Konflikte aufzuwärmen, sondern es muss schnell eine Perspektive für alle Beteiligten aufgezeigt werden.", betont Binder. Er erwartet die Unterstützung der Kultusministerin, weil für ihn am Migy ein Stück weit auch das Vertrauen ganzer Schülergenerationen am Migy in unseren Staat auf dem Spiel stehe: "Schule hat nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern soll junge Menschen auch zu mündigem und selbstbewussten Bürgern machen, es wäre fatal, wenn nun der Eindruck entsteht, dass am Ende allein die Kassenlage entscheidet, während demokratische Beratungen und die in einem Sozialstaat ebenfalls wichtige Solidarität zurückstehen müssen.", so Binder abschließend.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi hatte zur mutßmalichen Schließung des Michelberg-Gymnasiums erklärt: „Das sind sehr schwere Tage für die gesamte MiGy-Familie. Eine solche Nachricht macht fassungslos. Ich kann gut nachempfinden, dass alle  - Lehrer, Eltern, das gesamte Schulumfeld und ganz besonders die Schüler -unter Schock stehen. Für sie und ihre Familien ist ein Gymnasium für viele Jahre Heimat für einen prägenden Lebensabschnitt.  Die Vorstellung, dass hier für immer das Licht ausgeht, ist schlimm.  Deshalb muss es jetzt das Ziel sein, den Schülern und  Lehrern eine Perspektive zu geben, wie es weitergeht.  Bei aller Notwendigkeit der sachlichen Aufarbeitung ist jetzt das Regierungspräsidium als Kommunal- und Schulaufsichtsbehörde gefordert, Wege aus dieser verfahrenen und für alle tragischen Situation aufzuzeigen. Die Verunsicherung muss schnell ein Ende haben.“
31.1.20

 

 

Mitfahrbänkle an 13 Standorten

Schorndorf. Sie müssen von A nach B kommen, aber haben kein Auto und der Bus fährt nicht? Vielleicht nimmt Sie ja jemand mit. Denn diese Möglichkeit gibt es seit Kurzem in Schorndorf. An 13 Plätzen im Stadtgebiet haben die Zentralen Dienste Mitfahrbänkle angebracht oder Bushaltestellen zu solchen erweitert. Dort hat jeder die Möglichkeit, sich per Anhalter in den nächsten Ort mitnehmen zu lassen. Die Mitfahrbänkle sind durch gelbe Schilder mit einem „Anhalterdaumen“ darauf gekennzeichnet.  Durch die Erweiterung der Bushaltestellen zu Mitfahrbänklen mussten keine neuen Überdachungen und Bänke installiert werden. Im Spezialfall Mannshaupten verfügt das Mitfahrbänkle zusätzlich über ein Schiebeschild mit den Wunschzielen Schornbach und Schorndorf.
31.1.20

 

 

Als Service-Mitarbeiterin mit angepackt

Die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens im Einsatz in der Vesperkirche in Göppingen. Foto: Wahlkreisbüro

Kreis Göppingen. Die Göppinger Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens (SPD) hat die Vesperkirchen in Geislingen und Göppingen besucht. Beim Eröffnungsgottesdienst in der Geislinger Pauluskirche beteiligte sich Baehrens mit einer Lesung und eigenen Gedanken zur Bibelstelle "Suchet der Stadt Bestes" am Gottesdienst. In Göppingen konnte  Baehrens selbst zupacken als Mitarbeiterin im Service beim Mittagessen. "Die Vesperkirchen bieten im Winter nicht nur Wärme und ein günstiges Essen für Bedürftige, sie  schaffen vor allem  einen Ort der Begegnung über die gesellschaftlichen Grenzen hinweg", erläutert die Bundestagsabgeordnete ihre regelmäßigen Besuche in der Vesperkirche. "Ich bin jedes Jahr beeindruckt, was die vielen Helferinnen und Helfern um Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer in Geislingen und  Wolfgang Baumung in Göppingen leisten", so Baehrens.
31.1.20

 
 

 

Mit Tempo 113 durch Lorch

Lorch. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd führte am Freitag Geschwindigkeitskontrollen in der Wilhelmstraße in Lorch durch. Trauriger Spitzenreiter war ein 21-jähriger, dessen Wagen gegen 10.45 Uhr mit 113 km/h gemessen wurde. Der junge Mann muss sich nun neben einem Bußgeld von 480 Euro sowie zwei Punkten in Flensburg auch auf ein dreimonatiges Fahrverbot einstellen.
31.1.20

 

 

Neuer Chef der Schutzpolizei kommt aus Göppingen

Polizeidirektor Jürgen Schäberle aus Göppingen wirdneuer Leiter der Schutzpolizeidirektion in Aalen. Foto: Polizei

Ostalbkreis/Göpingen. Zum 1. Februar kann Polizeipräsident Reiner Möller mit  Polizeidirektor Jürgen Schäberle einen neuen Leiter der Schutzpolizeidirektion begrüßen. Schäberle wird Nachfolger von Bernhard Weber, der Polizeipräsident beim Polizeipräsidium Ulm wurde. Die Schutzpolizeidirektion umfasst die zehn Polizeireviere mit den 32 Polizeiposten des Polizeipräsidiums Aalen sowie die Polizeihundeführerstaffel, die Verkehrspolizeiinspektion und den Bereich Gewerbe und Umwelt. Jürgen Schäberle hat damit die Personalverantwortung für etwa 1100 Mitarbeiter. Der aus dem Raum Böblingen stammende 51-Jährige trat im September 1993 in den Polizeidienst ein und war nach seiner Ausbildung bei der Polizeidirektion Böblingen, u.a. als Dienstgruppenleiter sowie beim Führungs- und Einsatzstab aktiv. 2007 stieg er in den höheren Polizeivollzugsdienst auf. Er wurde zunächst im Innenministerium Baden-Württemberg als Dienstgruppenleiter im Landeslagezentrum eingesetzt, ehe er verschiedene Stabsfunktionen bei der damaligen Bereitschaftspolizei in Göppingen innehatte. Seit 2016 war er als Leiter des Referats Servicemanagement beim Präsidium Technik, Logistik und Service der Polizei tätig. In dieser Funktion war er u.a. mit Grundsatzangelegenheiten der Informationstechnik samt Beschaffungswesen im IT-Bereich betraut. Der mittlerweile im Raum Göppingen wohnende begeisterte Fußballfan freut sich auf die neue Stelle: "Für mich wird mit der Übertragung der spannenden, herausfordernden Aufgabe vieles neu sein. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Menschen im Präsidium, bei den anderen Behörden und die Kontakte mit den Bürgern, für deren Sicherheit wir verantwortlich sind."
31.1.20

 

 

 

27-Jähriger erhält Platzverweis

Schwäbisch. Gmünd. Kurz nach 17 Uhr am Mittwochnachmittag mussten insgesamt vier Streifen des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers in die Hölderlinstraße ausrücken, nachdem ein 27-Jähriger in der elterlichen Wohnung randaliert hatte. Der junge Mann, der unter anderem eine Glastüre eingeschlagen hatte, war bereits auf der Straße zu hören. Ihm wurden ein Platzverweis und ein mehrtägiges Annäherungsverbot ausgesprochen.
30.1.20
 

 

 

Tunnel für eine Nacht zu

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der vorgeschriebenen DIN für die sicherheitstechnischen Anlagen im Tunnel, muss dieser in der Nacht vom Donnerstag, 30. Januar ab 19.30 Uhr bis Freitag, 31. Januar längstens bis 5.30 Uhr für den Verkehr voll gesperrt werden. Es müssen routinemäßige Wiederholungsprüfungen an den Anlagen gemacht werden. Der Verkehr wird über die Lorcher Straße, Bahnhofplatz, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet,
30.1.20

 

 

Großdemo der Bauern 

Gruibingen/Kreis Göppingen. Wie das Landratsamt mitteilt, werden durch die geplante landwirtschaftliche Großdemonstration mit Traktoren am Montag, 3. Februar, in Gruibingen deutliche Auswirkungen auf die Busverkehre im Bereich Voralb - Gruibingen - Oberes Filstal erwartet. Aufgrund der verkehrlichen Beeinträchtigungen bei der Zufahrt zur Sickenbühlhalle in Gruibingen kann es durch Rückwirkungen im Fahrzeugumlauf zu Verspätungen einzelner Buskurse bis hin zu Ausfällen kommen. Eine Umleitungsmöglichkeit ist leider nicht gegeben. Die Schulen wurden gesondert informiert. Die Fahrgäste werden in den Bussen auf die vor allem für den Vormittag und den frühen Abend erwarteten Auswirkungen hingewiesen.
30.1.20

 

 

Solide Haushaltspolitik trägt Früchte

Göppingen. „Unsere solide Haushaltspolitik der letzten Jahre erhält uns nicht nur unseren Handlungsspielraum, sondern wird auch im Regierungspräsidium anerkannt“, freut sich Oberbürgermeister Guido Till über die Genehmigung des städtischen Etats. Die Haushaltssatzung 2020 der Stadt Göppingen „weist eine stabile städtische Finanzlage mit einer soliden Basis und überwiegend positiven Eckwerten aus“, bescheinigt Regierungspräsident Wolfgang Reimer der Hohenstaufenstadt. 

Die Kommunale Wirtschafts- und Finanzaufsicht des Regierungspräsidiums (RP) bestätigte damit den am 12. Dezember 2019 vom Göppinger Gemeinderat einstimmig beschlossenen Haushalt für das Jahr 2020. „Gegenüber 2019“, heißt es im Schreiben des RP, „bewirken die Zuwächse bei der Gewerbesteuer, beim Gemeindeanteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer sowie bei den Zuweisungen nach mangelnder Steuerkraft im konsumtiven Teil des Haushalts 2020 ein deutliches Ertragsplus“. Zusammen mit Einsparungen bei Sach- und Dienstleistungen und einer verringerten Belastung durch Gewerbesteuer- und Kreisumlage, führe dies zu einem positiven Gesamtergebnis von rund zehn Millionen Euro. 

Das geplante Investitionsprogramm und die Investitionsfördermaßnahmen im Haushaltsjahr 2020 mit einem Volumen von rund 40,7 Millionen Euro werden von der Aufsichtsbehörde als „äußerst ehrgeizig“ angesehen. Die darin enthaltenen Schwerpunkte umfassen Brandschutzsanierungen und Baumaßnahmen an den Schulen sowie in den Bereichen Feuerwehr, Stadtentwicklung und Infrastruktur. „Unsere großen Vorhaben erfordern weiterhin eine klare Finanzplanung und hohe Ausgabendisziplin“, appelliert OB Till und sieht sich auch in dieser Vorgabe vom Regierungspräsidenten bestätigt: „Der Fokus der zukünftigen Haushaltsführung“, so Wolfgang Reimer weiter, „sollte insbesondere auf die nachhaltige Stärkung der Liquidität und der Ertragskraft des Ergebnishaushaltes durch eine angemessene Einnahmeausschöpfung und Ausgabendisziplin gerichtet werden.“ Auch die Gesetzmäßigkeit der Wirtschaftspläne der drei städtischen Eigenbetriebe „Stauferpark Göppingen“ (SPG), „Stadtentwässerung Göppingen“ (SEG) und „Stadtwerke Göppingen“ (SWG) wird vom Regierungspräsidium bescheinigt.
30.1.20

 

 

 Amtspflichtverletzung ohne Konsequenzen

Göppingen. Das Landgericht Augsburg hat eindeutig festgestellt, dass die verspätete Einleitung eines Disziplinarverfahrens eine Amtspflichtverletzung darstellte“, sieht sich Göppingens Oberbürgermeister Guido Till in seiner Auffassung bestätigt. Allerdings sei es für den gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar, dass der dadurch entstandene Schaden von mehr als 150.000 € laut Gericht nicht gesühnt werden solle. 

Am 1. März 2015 trat der vom Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählte hauptamtliche Feuerwehr-Kommandant seinen Dienst in der Hohenstaufenstadt an. Dieser war vorher als Feuerwehr-Beamter bei der Stadt Augsburg beschäftigt. Doch obwohl die Stadt Augsburg bereits am 30. Oktober 2014 umfangreiche Unterlagen vorliegen hatte, die später zur Verurteilung des Beamten führten, wurde weder rechtzeitig Strafanzeige erstattet noch wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, weshalb er seinen Dienst in Göppingen antreten konnte und bis zur Entlassung aus dem Beamtenverhältnis nach der strafrechtlichen Verurteilung von der Stadt Göppingen Dienstbezüge kassierte.

In ihrem Urteil stellt die Richterin des Landgerichts Augsburg eindeutig fest, dass eine Amtspflichtverletzung vorliegt. Dennoch wies sie die Klage der Stadt Göppingen auf Erstattung der Personalkosten zurück. Denn das bayerische Disziplinarrecht entfalte keine Drittschutzwirkung und erst Recht keine zu Gunsten einer öffentlichen Körperschaft wie der Stadt Göppingen. Oder anders ausgedrückt: Das bayerische Disziplinarrecht verfolge nicht den Zweck, die Stadt Göppingen vor einem Schaden zu bewahren. Dieses Ergebnis, so Oberbürgermeister Guido Till, sei absolut unbefriedigend und für die nicht-juristische Bürgerschaft auch nicht zu verstehen. „Nach reiflicher juristischer Prüfung, auch unter Mitwirkung der uns vertretenen Rechtsanwaltskanzlei, haben wir uns trotzdem dazu entschieden, dem Gemeinderat vorzuschlagen, auf eine Berufung vor dem Oberlandesgericht München zu verzichten“, führt Till weiter aus. Das Urteil habe gleich mehrere juristische Auslegungen des Disziplinarrechts vorgenommen, die zwar für den Laien schwer verständlich seien, aber keine Hoffnung machen, vor dem Berufungsgericht diese Wertungen erfolgreich anfechten zu können. Damit, so OB Till abschließend, bleibe das unbefriedigende Ergebnis, dass die Stadt Augsburg in diesem Fall nicht für einen hohen, aufgrund ihrer Amtspflichtverletzung eingetretenen Schaden einstehen müsse.
30.1.20

  

 

Mechatronik: Hochschule rückt von ihrem Plan nicht ab

Göppingen/Esslingen. Der Hochschule Esslingen rückt von ihrem Vorhaben, den Studiengang Mechatronik vom Campus Göppingen nach Esslingen zu verlegen nicht ab. Das ist das Resultat eines mehr als zweistündigen Gesprächs in hochkarätiger Runde im Göppinger Rathaus, zu dem sich die Beteiligten erst nach über einer Woche auf eine gemeinsame Presseerklärung einigen konnten. Die Stellungnahme – nachfolgend im Wortlaut – fällt entsprechend nichtssagend aus.

Die Presseerklärung: „Wir sind uns einig, den Hochschulstandort Göppingen attraktiv und zukunftsfähig weiter zu entwickeln“ – das Fazit einer hochkarätig besetzten Runde im Göppinger Rathaus fiel nach intensiver und offener Aussprache positiv aus.

Am Dienstagabend vergangener Woche kam auf Einladung des Göppinger Oberbürgermeisters Guido Till eine hochkarätige Runde zusammen, um über die Hochschulpläne zu sprechen und um Wege zu suchen, den Studienort Göppingen nachhaltig zu sichern: Der Landrat des Landkreises Göppingen, der Präsident und der Leitende Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Göppingen, Vertreter bedeutender Wirtschaftsunternehmen der Region, der Rektor der Hochschule Esslingen und die Dekane des Campus Göppingen sowie Vertreter des Wissenschaftsministeriums. In konstruktiv-kritischer Atmosphäre kam es zu einem offenen Austausch, in dem Missverständnisse ausgeräumt werden konnten und der in einem klaren Bekenntnis aller Beteiligten zum Göppinger Hochschulstandort, ausgestattet mit attraktiven Angeboten, mündete.

Angesichts des Strukturwandels in der Wirtschaft und neuen Herausforderungen aufgrund der Digitalisierung und fortschreitender IT-Entwicklung erläuterte die Hochschule ihr Ziel, ihre derzeit elf ungleich großen Fakultäten zu sechs schlagkräftigen Einheiten zusammen zu fassen. Sie unterstrich dabei die Notwendigkeit einer zeitnahen Beschlussfassung, um die erforderliche Dynamik des Prozesses zu erhalten. Gleichzeitig machte die Runde deutlich, dass der Studienstandort Göppingen für die lokale Wirtschaft von imminent großer Bedeutung ist. Auch in Zeiten der Globalisierung ist der unmittelbare örtliche Austausch zwischen Unternehmen und Hochschule, zwischen innovativen Betrieben sowie Lehrenden und Studierenden äußerst wichtig, um den erforderlichen Wissenstransfer sicherzustellen. An dem baden-württembergischen Erfolgsmodell einer stark dezentralisierten Hochschullandschaft mit vielen Standorten in der breiten Fläche bestand deshalb auch keinerlei Zweifel.

Die Gesprächsrunde erzielte nach zweistündiger Diskussion eine Einigung auf den weiteren Prozess eines offenen Meinungsaustausches und einer Diskussion mit den lokalen Akteuren: Parallel zu den internen Strukturüberlegungen der Hochschule werden Arbeitsgespräche der örtlichen Firmen mit der Professorenschaft die künftigen Anforderungen und Erwartungen der Wirtschaft in die akademische Ausbildung beschreiben. Denn für die Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte ist die Hochschule mit hoher Qualität auch in Göppingen unverzichtbar. Nach diesen Gesprächen und deutlich vor den entsprechenden Beschlüssen der Hochschulgremien wird sich die hochrangige Führungsrunde erneut treffen, um das weitere Vorgehen zur Qualitätssicherung am Campus Göppingen zu besprechen.

Alle Teilnehmer waren dankbar für den offenen, kritischen und klärenden Austausch. „Wir beurteilten es als positiv, dass die weiteren Schritte nun gemeinsam gegangen werden sollen und sind zuversichtlich, den Standort Göppingen der Hochschule Esslingen mit attraktiven, den zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft gerecht werdenden Angeboten dauerhaft zu stärken“, so das übereinstimmende Ergebnis.

Hintergrund: Die Hochschule Esslingen ist mit Standorten in Esslingen und in Göppingen vertreten. Sie hat in den letzten Monaten eine neue Strategie erarbeitet, um ihre Spitzenposition zu sichern. Die Strategie sieht unter anderem eine verbesserte Zusammenarbeit der Fachbereiche vor, um auf die künftigen fachübergreifenden Fragestellungen besser eingehen zu können. Eine Organisations-änderung mit der Schaffung einer Matrixstruktur und der Reduktion der bislang elf auf künftig sechs Fakultäten soll dieses Ziel unterstützen und größere Gestaltungsspielräume für die neuen Einheiten schaffen.“
29.1.20

 

 

Meine Meinung

Beschämende Erklärung

Von Rüdiger Gramsch

Akute Alarmstimmung im Göppinger Rathaus, als Pläne bekannt wurden, die Hochschule Esslingen wollen den Studiengang Mechatronik am Campus Göppingen abziehen und nach Esslingen verlegen. Dieses Vorhaben würde den Hochschulstandort Göppingen ins Mark treffen und gar seinen Aus bedeuten. Ein Hochschul-Gipfel mit allen Beteiligten wurde flugs vom Göppinger Oberbürgermeister einberufen und sollte Klarheit für den Standort schaffen. Das war am 21. Januar. Danach tagelang nichts. Bei Nachfragen wurde auf eine gemeinsame Presseerklärung verwiesen, die  zeitnah käme. Gut eine Woche später liegt sie immerhin nun vor und verwundert darf man sich fragen, wer da zum Narren gehalten werden soll? Inhaltlich gibt es nämlich nichts, aber auch absolut nichts zur Zukunft des Hochschulstandortes Göppingen. Im Gegenteil: Die Hochschule hält an ihren Plänen zur Zusammenlegung fest.  Und eine Studienalternative für Göppingen wurde laut Pressemitteilung nicht ansatzweise diskutiert. Mit diesem Papier, dass das gestern vorlegt wurde und  das tagelang hochbezahlte Menschen zum Abgleich sich hin und hergeschoben haben müssen, wird der Bevölkerung, vor allem betroffenen Studenten und Unternehmern, Sand in die Augen gestreut. Die Erklärung ist beschämend für die mit am Tisch sitzenden Akteure aus Göppingen, die mit leeren Händen dastehen.
29.1.20

 

 

Senioren Opfer eines Trickdiebstahls

Schorndorf. Ein 81-jähriger Mann wurde am Mittwoch gegen 13 Uhr Opfer eines Trickdiebstahls. Er wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße von einem fremden Mann angesprochen, der Münzgeld gewechselt haben wollte. Das Opfer willigte ein und bemerkte nicht, wie der Unbekannte bei dem Wechselvorgang in seine Geldbörse griff und 100 Euro entwendete. Der 81-Jährige stellte erst kurze Zeit später den Diebstahl fest. Der Dieb wurde wie folgt beschrieben: Er war ca. 170 cm groß, hatte eine kräftige Statur und dunkle kurze Stoppelhaare. Er sprach gebrochen deutsch.  Die Polizei rät in derartigen Situationen niemanden Einblicke in die Geldbörse zu ermöglichen, auf ausreichend Abstand zum Gegenüber zu achten und keinesfalls einen Griff in die Geldbörse zu ermöglichen.
29.1.20

 

 

Unfall auf Kreuzung: Zeugen gesucht

Geislingen. Am Dienstag stießen zwei Autos auf einer Kreuzung in Geislingen zusammen. Gegen 19.30 Uhr fuhr eine 28-Jährige mit ihrem Wagen in der Oberböhringer Straße und bog auf die B10 nach links in Richtung Kuchen ab. Eine 62-Jährige fuhr mit ihrem Fahrzeug auf der B10 von Kuchen in Richtung Geislingen. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Eine 17-jährige Beifahrerin im geradeausfahrenden Wagen erlitt leichte Verletzungen Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 6.500 Euro. Beide Autofahrerinnen gaben an, dass die Ampel bei Ihnen grün zeigte. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Unfall gesehen haben.  Zeugen werden gebeten sich beim Polizeirevier Geislingen unter der Telefonnummer 07331/93270 zu melden.
29.1.20

 

 

 

Fahrzeuge landen im Graben

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall bei Böhmenkirch. Gegen 8.45 Uhr fuhr ein 49-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der Landesstraße 1221. Er kam aus Richtung Böhmenkirch. Auf der Straße herrschten winterliche Verhältnisse. Er verlor die Kontrolle über sein Gefährt. Eine 57-Jährige kam mit ihrem Pkw entgegen. Die Fahrzeuge stießen zusammen und landeten beide im Graben. Verletzte gab es nicht. Abschlepper kümmerten sich um die Fahrzeuge. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25 000 Euro.
29.1.20

 

 

 Aussegnungshalle beschmiert

Eislingen.  Zwischen Montag und Dienstag verunstalteten Unbekannte die Aussegnungshalle des Eislinger Friedhofs. Zwischen Montag 19 Uhr und Dienstag 7.30 Uhr waren Unbekannte in der Leonhardstraße unterwegs. Eine Außenwand der Aussegnungshalle bespritzten sie mit blauer Farbe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro. Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun die Täter. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
29.1.20

 

 

Neuer Integrationsbeauftragter in Teckstadt

Kirchheim unter Teck. Ali-Babak Rafipoor hat seine Arbeit als Integrationsbeauftragter in Kirchheim unter Teck aufgenommen. Er tritt die Nachfolge von Christine Bald an, die sich nun bei der Stadt auf ihre Aufgaben als Sozialplanerin konzentrieren wird. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, die die Integrationsarbeit als zentrale kommunale Aufgabe sieht, erklärte bei der Begrüßung von Ali-Babak Rafipoor im Rathaus: „Die Stadt ist der Ort, an dem Menschen in das Gemeinwesen integriert werden und so zur Bereicherung für die Gesellschaft werden oder ausgegrenzt bleiben. Wir leisten hier in Kirchheim sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt sehr gute Arbeit, auf die wir stolz sein können. Ich wünsche Ihnen als neuem Integrationsbeauftragten, dass Sie erfolgreich daran anknüpfen können.“

Auch Willi Kamphausen würdigte in der Integrationsratssitzung stellvertretend für den Integrationsrat die Arbeit von Rafipoors Vorgängerin Christine Bald, die in den vergangenen vier Jahren mit viel Engagement zahlreiche Projekte initiiert und umgesetzt und die Akteure im Bereich Integration zusammengeführt hatte. Er nannte die drei Begriffe „Wertschätzung“, „Dankbarkeit“ und  „Wahrnehmung“ und betonte mit Blick auf ihren Nachfolger die Bedeutung und Wichtigkeit eines Integrationsbeauftragten für die Stadt.

Mit Ali-Babak Rafipoor bekommt die Integrationsarbeit in Kirchheim unter Teck ein neues Gesicht. Der gebürtige Iraner kann auf eigene Integrations- sowie auf vielfältige kulturelle Erfahrungen zurückgreifen. Aufgewachsen im Iran, in den USA und Deutschland, studierte er in Tübingen Soziologie, Irankunde, BWL und Amerikanistik und schloss dort zuletzt seine Doktorarbeit ab. „Ich freue mich, die Integrationsarbeit der Stadt Kirchheim unter Teck mitzugestalten. Es ist mir wichtig, einen offenen Dialog mit den verschiedenen Communities zu führen und zum Beispiel diese zu ermuntern, mehr an kommunalen Prozessen zu partizipieren“, so der neue städtische Integrationsbeauftragte.
29.1.20

 

 

Baumarbeiten im Göppinger Stadtgebiet

Göppingen. Im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) wurde  dargestellt, welche Pflegemaßnahmen in den kommenden Wochen bei den Bäumen in Göppingen erforderlich sind.  Baumarbeiten sind zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit nötig in Bartenbach an der Lorcher Straße; kranke Fichten und Birken müssen entlang dem Filsufer und der Oberen Wasenstraße entfernt werden; befallene und abgestorbene Eschen müssen am Brunnenbach in Faurndau entlang dem Radweg entnommen werden; und Baumfällungen zur Verkehrssicherung stehen auch am Waldrandbereich des Stauferparks an. Eschenwildwuchs wird in Faurndau in der Schorndorfer Straße beseitigt; der Schädling Lindenprachtkäfer wird an der Jahnstraße bekämpft; Rückschnitte sind vorgesehen an den Filsterrassen beim Christophsbad und im Österbachgelände. An der Schulerburgstraße schließlich wird ein Baufeld im Zuge des Sternareals freigemacht. Darüber hinaus werden ergänzende Baumpflanzungen durchgeführt: In der Pflanzsaison Herbst/Frühjahr 2019/20 werden 112 Bäume für Neu- und Nachpflanzungszwecke gesetzt. Als kleinere Maßnahme wurden zum Beispiel vier neue Straßenbäume bereits in der Zepplinstraße gepflanzt; 24 Bäume sind für das neue Wohngebiet in der Hohenstaufen-/Dürerstraße geplant.

 

 

Dienstälteste Stadträtin geehrt

Heidrun Schellong erhielt von OB Gudio Till die silberne Bürgermerdaille. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Seit 2004 gehört Heidrun Schellong dem Göppinger Gemeinderat an und ist damit die aktuell dienstälteste Stadträtin. Als Dank für die 15-jährige Gremienarbeit überreichte Oberbürgermeister Guido Till ihr vergangene Woche die Bürgermedaille in Silber sowie einen prächtigen Tulpenstrauß und dankte ihr auch persönlich für die 15-jährige gute Zusammenarbeit.
29.1.20

 
 

 

Polizei warnt vor falschen Polizisten

Kreis Göppingen.  Das Polizeipräsidium Ulm hat am Dienstag Abend vor betrügerischen Anrufern  mit der Masche „Falsche Polizeibeamte“  gewarnt. Seit den Mittagsstunden gaben sich demnach im Großraum Göppingen Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Die Angerufenen sollen, so die Polizei, das Telefonat umgehend selbst beenden und anschließend selbst die 110 wählen.
28.1.20

 

 

Adelberg: Keine Freilichtspiele mehr

Die Adelberger Freilichtspiele im Klosterhof gehören der Vegangenheit an. Inszenierungen vor der Ulrichskapelle wird es nicht mehr geben. Foto: Rüdiger Gramsch

Adelberg. Der Kultur- und Kunstverein Adelberg wird keine Freilichtspiele mehr veranstalten. In einer Pressemitteilung unterstrich die Vereinsvorsitzende und Adelberger Bürgermeisterin Carmen Marquardt, dass man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Sie seit 1978 im Klosterhof stattfindenden Freilichtspiele hatten auch über Adelberg hinaus einen festen Platz im Kulturleben des Landkreises Göppingen erworben. Dennoch dürfe man sich den aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen nicht verschließen, so Marquardt. Die ständig wachsenden Anforderungen an den leinen, von ehrenamtlichen Helfern getragenen Verein als Veranstalter, die große Konkurrenz im Veranstaltungsbereich in den Sommermonaten und das wirtschaftliche Risiko  könnten vom Verein alleine nicht getragen werden. Der kurzfristige Ausfall von Sponsoren habe die finanzielle Situation weiter verschärft, die Suche nach neuen Sponsoren ergebnislos verlaufen. „deshalb musste der Vorstand des Kulturvereins schweren Herzens die Reißleine ziehen und den Beschluss fassen, künftig auf die Freilichtspiele zu verzichten“, so Marquardt in einer Stellungnahme.
28.1.20

 

Meine Meinung

Dankeschön Adelberg!

Von Rüdiger Gramsch

Adelberg zieht die Reißleine, es gibt keine Freilichtspiele mehr. Ein großes Stück Kulturleben im Kreis Göppingen gehört der Vergangenheit an. Deshalb erst einmal ein Dankeschön an jene Ehrenamtlichen, die sich in den vergangenen Jahrzehnten so engagiert für die Freilichtspiele eingesetzt haben und etwas für ein so kleines Dorf wie Adelberg Einmaliges auf die Beine gestellt haben. Das verdient Respekt.  Ein Grund mehr, das Aus der Freilichtspiele zu bedauern, denn mit dem kulturellen Angebot geht auch ein Stück Gemeinsinn verloren. Die Argumente des Vereins, die Freilichtspiele abzusetzen, sind zum großen Teil nachvollziehbar.  In der Tat sind die Auflagen für Sicherheit und Co. immer weiter angestiegen, in der Tat ist das Veranstaltungsangebot rings um Adelberg gewachsen, in der Tat ist das wirtschaftliche Risiko sehr hoch und in der Tat winken potenzielle Sponsoren (leider) ab.
Aber das Aus der Freilichtspiele hat sich nicht erst im vergangenen Jahr abgezeichnet. Probleme hatte man im Adelberger Klosterhof schon lange und vielleicht zu lange die Entwicklung drum herum nicht registriert. Wird das Angebot größer, ist Spezialisierung gefragt. Doch die Adelberger Freilichtspiele haben sich nie für ein Thema entschieden. Sie waren immer eine Veranstaltungsreihe mit etwas von allem: Schauspiel, Lustspiel, Musik, Gesang, Kindertheater – ein kultureller Gemischtwarenladen  mit Angeboten, die es andernorts  inzwischen auch gibt. Da fällt es schwer, sich ein Stammpublikum zu ziehen, das eine solche Veranstaltungsreihe trägt. Insofern kommt das Aus in Adelberg nicht überraschend. Es bleiben nun Erinnerungen an einzigartige Sommerabende im Klosterhof mit exzellenten Akteuren, an ein gut gelauntes Publikum, an  fleißige Helfer hinter den Kulissen und  an mutige Verantwortliche. Dankeschön Adelberg!
28.1.20

 

 

Schickhardtpreis für Alfred Kirchner

Alfred Kirchner erhält den Schickhardtpreis der Stadt Göppingen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Der Schauspieler, Regisseur und Indendant Alfred Kirchner erhält am 2. Februar den Schickhardtpreis der Stadt Göppingen. Oberbürgermeister Guido Till wird um 11 Uhr im Alten E-Werk die höchste Kulturauszeichnung der Stadt verliehen. Kirchner wurde am 22. Mai 1937 in Göppingen geboren und sammelte in der Dram-AG des Hohenstaufen- bzw. Mörike-Gymnasiums erste Erfahrungen. Diese Zeit prägte ihn – wie er auch in seiner Autobiografie betont – nachhaltig. Der Burgschauspieler Martin Schwab, Träger des Schickhardtpreises von 2016, hält die Laudatio. Die Preisverleihung ist öffentlich. Zwei Tage vor der Verleihung liest der diesjährige Preisträger, Alfred Kirchner, in der Buchhandlung Barbarossa aus seinem vor kurzem erschienenen Buch „Der Mann von Pölarölara“. Die Veranstaltung des Kulturreferats der Stadt Göppingen und der Buchhandlung Barbarossa, Marstallstraße 3, beginnt am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr. In seinem Buch erzählt Kirchner von abenteuerlich-absurden Begebenheiten: Vom Bombenangriff auf seine Geburtsstadt Göppingen, vom Nazikind auf dem Weg in alle Welt, auch zu den Bayreuther Festspielen bis zu seinen Bühnenarbeiten mit Claudio Abbado, Nicolaus Harnoncourt und Simon Rattle.
Der Heinrich-Schickhardt-Preis wurde 1965 ins Leben gerufen. Er wird in zwei- bis dreijährigem Turnus an Persönlichkeiten und Gruppierungen vergeben, die sich für das kulturelle Leben der Stadt besonders verdient gemacht haben.
28.1.20

 

 

Fehlalarm an Schule

Schorndorf. Am Dienstag wurden an der Amok-Alarmanlage im Burggymnasium Schorndorf Wartungsarbeiten durchgeführt. Gegen 11.15 Uhr wurde aus bislang ungeklärter Ursache Amok-Alarn ausgelöst. Aufgrund des Alarms rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen zur Schule aus. Schnell war klar, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund einer technischen Störung handelt. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für anwesende Personen.
28.1.20

 

 

Einbrecher werden gestört

Göppingen. Ohne Beute blieben am Dienstag Unbekannte in Göppingen. Gegen 1.45 Uhr versuchten Einbrecher ein Fenster an einem Gebäude in der Erzbergstraße aufzuhebeln. Das misslang. Deswegen schlugen sie die Fensterscheibe ein. Zeugen hörten den Lärm und schauten nach dem Rechten. Dadurch wurden die Unbekannten gestört und ließen von ihrem Vorhaben ab. Sie flüchteten. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifenwägen nach den Einbrechern. Finden konnten sie diese nicht. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht die Täter. Die sollen etwa 17 bis 20 Jahre alt gewesen sein, etwa 170 bis 175cm groß und waren schlank.
28.1.20

 

 

Anhänger gestohlen

Uhingen.  Montagnacht begab sich ein Unbekannter auf ein Firmengelände in der Stuttgarter Straße in Uhingen. Dort war ein Anhänger abgestellt. An dem fand der Dieb gefallen und nahm ihn mit. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
28.1.20

 

 

Mentorinnen-Programm geht weiter

Ostalbkreis. Am 21. März fällt in Stuttgart der offizielle Startschuss für eine weitere Runde des Mentorinnen-Programms für Frauen mit Migrationshintergrund. Ab sofort können sich interessierte Frauen bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis melden, um als Mentorin am Programm teilzunehmen und andere Frauen zu begleiten. Kernstück des Programms ist die 1:1-Beziehung zwischen Mentee und Mentorin, in der die Frauen bis zu acht Monate zum Thema „Arbeiten in Deutschland“ zusammenarbeiten. Mentees profitieren dabei u. a. von den beruflichen Erfahrungen und den Netzwerken ihrer Mentorinnen, lernen sich zu vernetzen und sich mit Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt zu organisieren. Durch die enge Zusammenarbeit im Tandem werden die Teilnehmerinnen befähigt, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Interessentinnen können sich bei der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,  Telefon: 07361 503 1176.
28.1.20

 

 

Kinderzauberer begeistert in der Dominikanischen Republik

Dieter Sirringhaus zeigt seinem Publikum in der Dominikanischen Republik den Trick mit dem blauen, gelben und roten Bommel. Foto Privat

Kinderzauberer Dieter Sirringaus, auch im Stauferland ein gern gesehener Künstler, verzaubert derzeit Kinder in der Dominikanischen Republik. Eine Woche lang tourt der in der Kategeorie Kinderentertainment ausgezeichnete Künstler des Jahres durch die Armenorte im Bergland des als Touristenziel beliebten Landes und begeistert in Schulvorstellungen Mädchen und Jungen. Dazu bringt Sirringhaus auch Lehrbücher für den Schulunterrricht mit, eine Spende des Jugendförderungswerles Villingen-Schwenningen, dessen Vorsitzender er ist. 
28.1.20

 

 

Kreiselbau führt zur Straßensperrung

Kirchheim unter Teck,. Die Bauarbeiten an der Kreuzung Stuttgarter Straße/Am Wasen/Hermann-Hesse-Straße in Ötlingen (Bauabschnitt 4, Sanierungsgebiet Ötlingen) wurden vorerst bis voraussichtlich Ende Februar  verlängert. Da der Kreisverkehr nur unter Vollsperrung der Stuttgarter Straße gebaut werden kann, wird der Verkehr noch bis Ende Februar umgeleitet werden, die bisher geltenden Umleitungen und Einschränkungen bleiben solange bestehen: Der Verkehr in Richtung Wendlingen wird hierbei nach wie vor über die Isolde-Kurz-Straße, Schönblickstraße und „In der Warth“, der aus Wendlingen kommende Verkehr über die Metzinger Straße, Uracher Straße und „Am Wasen“ in Richtung stadteinwärts geführt. Von „Am Wasen“ kann weiterhin in die Stuttgarter Straße abgebogen werden, um ins Kirchheimer Stadtzentrum zu kommen. Da auch das Radfahren auf dem Gehweg ab der Isolde-Kurz-Straße in Fahrtrichtung Wendlingen nicht mehr möglich ist, werden die Radfahrer gebeten, den gesperrten Bereich über die Bachstraße oder die Uracher Straße zu umfahren. Der Busverkehr ist auf der Linie 163/164 ebenfalls noch bis voraussichtlich Ende Februar beeinträchtigt. Die Haltestelle Ortsmitte Ötlingen in der Stuttgarter Straße kann nicht angefahren werden, es gibt eine Ersatzhaltestelle in der Lindorfer Straße im Bereich zwischen Lessingstraße und Stuttgarter Straße. Aufgrund der längeren Fahrstrecke über die Umleitung “In der Warth“ muss mit Verzögerungen im Fahrplan gerechnet werden.
28.1.20

 

 

Behinderungen durch Gehölzarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag 3. Februar bis voraussichtlich Mittwoch 5. Februar, müssen in der Oberbettringer Straße im Bereich ab der Einmündung Zeppelinweg bis zur Einmündung Hardtstraße dringende Gehölzarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung, durchgeführt werden. Dazu ist eine halbseitige Sperrung erforderlich. Die Arbeiten werden in der Zeit zwischen 8 Uhr und 15.45 Uhr durchgeführt.
28.1.20

 

 

Lebendige Städtepartnerschaft mit Pessac

Göppingen. Beim Neujahrsempfang des Vereins „Freunde Göppingen-Pessac“ freute sich Oberbürgermeister Guido Till über den regen Austausch auf Schul- und Vereinsebene und sagte weiterhin die Unterstützung der Stadt zu.  Seit zwei Jahrzehnten besteht die Städtepartnerschaft zwischen der Hohenstaufenstadt Göppingen und der südwest-französischen Stadt Pessac. Zum traditionellen Neujahrsempfang am Sonntagvormittag im Großen Sitzungssaal des Göppinger Rathauses konnte der Vorsitzende der „Freunde Göppingen-Pessac“, Wolfgang Klein, rund 45 Personen begrüßen, unter ihnen Oberbürgermeister Guido Till, den  Landtagsabgeordneten Alexander Maier und Hauptamtsleiter Willi Schwaak. Klein blickte auf einige Aktivitäten des Vereins zurück und äußerte seinen Wunsch nach einem „Pessac-Platz“ in der Hohenstaufenstadt. „Wenn eine Städtepartnerschaft 20 Jahre lang so lebendig ist, besteht gute Aussicht auf weitere 20 jahre“, freute sich OB Guido Till auf weitere Jahre der Jumelage, der Städtepartnerschaft. Das Stadtoberhaupt würdigte die stabilen Schulpartnerschaften und den regen Freundeskreis beziehungsweise das aktive Komitee. Deutschland und Frankreich, Göppingen und Pessac können auf gemeinsamen Werten aufbauen und damit Ängste abbauen. Per Videokonferenz nach Pessac, unter anderem mit Irène Moulin, Beigeordnete für Vereinsleben und Städtepartnerschaften, und Jean-Bernard Canton, Präsident des Partnerschaftskomitees in Pessac, lud OB Till eine Delegation zum  Maientag ein. Apropos Maientag: Zum Göppinger „Nationalfeiertag“ werden in diesem Jahr über 40 Bürger aus Pessac per Bus anreisen. Und die Franzosen freuen sich schon jetzt auf Göppinger Gäste zum Bierfest im Oktober.
28.1.20

 

 

Einsatz der Ehrenamtlichen im  Bündnis für Familie gewürdigt

Göppingen. Der Einladung zum Jahrestreffen des Lokalen Bündnisses für Familie Göppingen in der Frisch-Auf-Gaststätte waren 60 ehrenamtlich Engagierte gefolgt. Sie erlebten einen informativen und ermutigenden Abend. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet hob die Wichtigkeit der Bündnisarbeit für ein familienfreundliches, generationengerechtes und die Integration förderndes Gemeinwesen hervor. Sie lobte den Einsatz der insgesamt rund 120 Ehrenamtlichen des Bündnisses, die als Familienpaten, Integrationspaten, Senioren- und Demenzpaten, interkulturelle Elternmentoren, Medienboten und Projektmitarbeiterinnen für ein gutes Zusammenleben der Menschen in Göppingen arbeiten. Familien, Kinder, Geflüchtete, Seniorinnen und Senioren sowie Alleinstehende erhielten dadurch mannigfache Begleitung und Unterstützung zur Bewältigung ihres Alltags und zur Teilnahme am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.  Cobet erinnerte daran, dass die Arbeit des Göppinger Familienbündnisses im letzten Jahr mit der Auszeichnung zum bundesweiten „Bündnis des Monats“ im März und dem darauf folgenden Besuch von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey in Göppingen bundesweite Anerkennung erfuhr. Eine Ehrung für zehnjährige ehrenamtliche Mitarbeit als Familienpatin erhielt Hildegard Hurlebaus. Die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet und Vorsitzender Walter Scheck dankten Hildegard Hurlebaus für ihr langjähriges, engagiertes, von mitmenschlicher Wärme gekennzeichnetes Engagement.   Cobet sagte dem Bündnis weiterhin die wohlwollende Unterstützung der Stadt Göppingen zu und verwies darauf, dass der Gemeinderat den Zuschuss zur Bündnisarbeit für das Jahr 2020 um 5000 Euro auf 15 000 Euro erhöht habe. Angesichts dessen, dass am 26. April wieder eine große Familienmesse in der Stadthalle stattfinden soll und dass die vielen Ehrenamtlichen durch professionelle Fachkräfte geschult und begleitet werden müssen, sei der städtische Zuschuss notwendig und gerechtfertigt. Nach dem offiziellen Teil waren alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Essen mit anschließendem geselligem Zusammensein eingeladen. Sie nutzten es zu lebhaften Gesprächen und zur Stärkung der Gemeinschaft.
28.1.20

 

 

Baumfällarbeiten im Bereich Schlat und Ursenwang

Schlat/Göppingen. Die Bad Boller Forstwirte und Forstrevierleiter Michael Schwarz werden gemeinsam mit dem Bauhof der Gemeinde Schlat am Dienstag und Mittwoch 4. und 5. Februar Baumfällarbeiten an der Gemarkungsgrenze Ursenwang-Schlat durchführen. Dazu muss die Straße Buchenrain von der Buchenrainbrücke bis zur Eschenstraße am Dienstag, 4. Februar, von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird vom städtischen Betriebshof Göppingen über die Eschenstraße ausgeschildert. Am Mittwoch, 5. Februar, führt der Bauhof Schlat Restarbeiten und Reinigungsarbeiten unter halbseitiger Straßensperrung durch.
28.1.20

 

 

Einbruch in Verwaltungsgebäude

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen hebelte ein Unbekannter am Verwaltungsgebäude des Dreifaltigkeitsfriedhofs in der Weißensteiner Straße in Gmünd die Hintereingangstüre auf und gelangte so in das Gebäude. Hier wurde aus einem Lagerraum eine Akku-Heckenschere der Marke Stihl mit Zubehör, einen Akkuschrauber der Marke Bosch mit Zubehör sowie einen Werkzeugkoffer mit verschiedenen Werkzeugen im Gesamtwert von ca. 870 Euro sowie in einem Büro aufgefundenes Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 500 Euro beziffert. Hinweise hierzu nimmt die Polizei in Schwäbisch Gmünd unter Tel. 07171/3580 entgegen.
28.1.20

 

 

Auto landet in der Rems

Schwäbisch Gmünd. Eine 34-Jährigen befuhr aus bislang unbekannten Gründen in der Nacht zum Dienstag zwischen 2 Uhr und 3 Uhr eine Grünfläche zwischen der Rems und der Konrad-Zuse-Straße in Gmünd. Beim Versuch, das Auto zu wenden, rutsche der Pkw in den Fluss und landete auf dem Dach. Am Morgen versuchten die Besitzer des Fahrzeugs selbstständig, den Pkw aus der Rems zu ziehen, was allerdings misslang. Hierbei entstand zudem noch Flurschaden von mehreren tausend Euro. Die erst am Morgen verständigte Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort und übernahm die Bergung. Durch die Feuerwehr wurde zudem eine Ölsperre errichtet. Am Pkw entstand Totalschaden, die Schadenshöhe wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
28.1.20

 

 

Businsassin verletzt

Schwäbisch Gmünd. Leichte Verletzungen zog sich eine 52 Jahre alte Frau am Montagmittag gegen 13.35 Uhr zu, als sie in einem Linienbus stürzte. Ein 42-jähriger Autofahrer, der von der Lorcher Straße nach links auf ein Grundstück abbog, hatte wohl die Fahrgeschwindigkeit eines Linienbusses unterschätzt. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden musste die Fahrerin des Busses stark abbremsen, wobei die 52-Jährige nach vorne stürzte. Zu einer Kollision der Fahrzeuge kam es nicht.
28.1.20

 

 

Durch Parkhausbau zunächst weniger Stellplätze

Durch den Bau des neuen Parkhauses beim Landratsamt Göppingen fallen bisherige Stellplätze weg. Foto: Landratsamt Göppingen

Keris Göppingen. Seit einigen Tagen laufen, wie berichtet,  die vorbereitenden Maßnahmen zur Erstellung eines Parkhauses für Besucher und Mitarbeiter am Landratsamt in Göppingen. Das Baufeld befindet sich neben der Landratsamtserweiterung an der Schulerburgstraße. Für die Baustelle musste neben den Mitarbeiterparkplätzen ein Teil des Besucherparkplatzes gesperrt werden.  Die Sperrung wird bis zur Fertigstellung des Parkhauses im Januar 2021 bestehen. Alternative Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Landratsamtes z.B. an der EWS-Arena oder im Parkhaus Schillerplatz. Mit der Eröffnung  des Parkhauses mit 295 Stellplätzen im Januar 2021 wird sich, laut Landratsamt, die Parkplatznot im Quartier deutlich entspannen. Das Landratsamt bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.
27.1.20

 

 

Jugendliche bei Einbruch ertappt

Lorch. Ein Zeuge beobachtete am Montag gegen 2 Uhr zwei Jugendliche beim Einbruch in ein Kosmetikstudio in der Hauptstraße in Lorch und verständigte die Polizei. Beim Eintreffen der Streife flüchteten die beiden mutmaßlichen Täter in unterschiedliche Richtungen. Von Beamten des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers konnte ein 16-Jähriger nach kurzer Verfolgung gestellt und vorläufig festgenommen werden. Sein 18-jähriger Komplize konnte im Rahmen einer Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, ebenfalls vorläufig festgenommen werden.
27.1.20

 

 

Einbrecher finden Schmuck und Bargeld

Salach/Böhmenkirch. Brauchbares fanden Unbekannte am Wochenende in Salach und Böhmenkirch. Einbrecher hebelten am Samstag zwischen 17 Uhr und 22.30 Uhr eine Terrassentür an einem Haus in der Salacher Hauptstraße auf. Durch die gelangten sie in das Haus. Im Innern durchwühlten sie mehrere Schränke. Sie fanden Bargeld. Damit flüchteten sie unerkannt. In Böhmenkirch nutzten Unbekannte die Abwesenheit der Bewohner aus. Auch hier hebelten sie am Sonntag zwischen 16.45 Uhr und 19 Uhr eine Terrassentür in der Wagnerstraße auf. Auf der Suche nach Brauchbarem durchwühlten sie Schränke und Kommoden. Sie wurden fündig. Schmuck nahmen die Einbrecher an sich und flüchteten damit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Polizei sucht nun Zeugen und fragt:  Wer hat am Samstag und Sonntag in Salach und Böhmenkirch  verdächtige Personen gesehen?  Wer hat am Samstag und Sonntag in Salach und Böhmenkirch  verdächtige Fahrzeuge gesehen?  Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben?
27.1.20

 

 

Mit neuem Gesellschafter zu neuen Zielen 

Kreis Göppingen/Stuttgart. Mit neuem Gesellschafter und neuem Domizil soll die 3D-Akademie weiterwachsen.  Lothar Lehner, Selbständiger Repräsentant des BVMW, hat Pierre Urbanek zum weiteren Ausbau seiner Bildungseinrichtung gratuliert. Urbanek ist Gründer und Geschäftsführer der 3D-Akademie in Stuttgart, Mitglied im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) und wird betreut von Lothar Lehner, Göppingen. Dort hat Urbanek schon in Vorträgen die Studiengänge seiner Akademie vorgestellt. Seine Studenten finden vor allem Arbeitsplätze in der Film- und Spielindustrie. Zusammen mit der Agentur für Arbeit entwickelt die 3D-Akademie aktuell Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Industrie, die ihre am Rechner (CAD) erstellten Konstruktionen für den 3D-Drucker aufbereiten und ausdrucken müssen. BVMW-Kreisvorsitzender Lehner sieht darin gerade auch ein Angebot für Unternehmen im Landkreis Göppingen.
 
Die VWH Medien GmbH (Ditzingen), ein Unternehmen der Firmengruppe Talmon-Gros, hat sich jetzt mit 50 Prozent an der 3D-Akademie Stuttgart beteiligt. Akademie-Gründer Pierre Urbanek hält als Gesellschafter die andere Hälfte des Unternehmens. Als Geschäftsführer fungieren Pierre Urbanek (35), der vor allem für die Lehrpläne, Qualitätssicherung sowie der Entwicklung der Geschäftserweiterung verantwortlich zeichnet und Marc Talmon-Gros (35) für die Bereiche Marketing und Finanzen. Ihr Engagement bei der 3D-Akademie begründet Verlegerin Jutta Talmon-Gros damit, ihr Haus noch stärker im digitalen Geschäft zu verankern.   Die 3D-Akademie, von Pierre Urbanek vor gut sieben Jahren gegründet, bildet in einem Studiengang (sieben Semester) überwiegend 3D-Designer für die  Produkt Herstellung- sowie Spiele- und Filmindustrie aber auch für die Augmented und Virtual Reality sowie den 3D-Druck aus. Unter dem Motto „von Stuttgart nach Hollywood“ hat die private Studieneinrichtung bislang junge Menschen begeistert, die ihr Wissen und Können bei 3D-Animationen vertiefen bzw. perfektionieren wollten. Dabei überzeugt die Akademie damit, dass ihre Dozenten das Knowhow mehr mit praktischen Übungen vermitteln als mit zu viel Theorie. Seit wenigen Wochen hat die Bildungseinrichtung ihre neuen Räume in Stuttgart im Bürokomplex Rosensteinstraße 24 beim UFA-Palast bezogen. 

Mit dem Einstieg des neuen Gesellschafters will die 3D-Akademie nun auch Partner der im Digitalisierungswandel befindlichen analogen Industrie werden, die immer häufiger 3D-Drucker einsetzt und hierfür qualifiziertes Personal benötigt. Zusammen mit den Arbeitsämtern entwickelt die 3D-Akademie deshalb Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Industrie, die ihre am Rechner (CAD) erstellten Konstruktionen für den 3D-Drucker aufbereiten und ausdrucken müssen, aber auch für Mediengestalter und Designer, die durch eine Zusatzqualifikation ihres Berufschancen in einer digitaler werdenden Welt weiter verbessern wollen. „Ob Motorhaube oder Herzklappe, der Einsatzbereich für 3D-Drucker ist enorm und ein Ende seiner Einsatzmöglichkeiten längst nicht abzusehen“, so Jutta Talmon-Gros.  
27.1.20

 

 

Klimaschutz: Auch Essslingen pflanzt neue Bäume

Esslingen. Der Gemeindetag Baden-Württemberg hat mit seinen Mitgliedern die landesweite Klimaschutzaktion „1.000 Bäume für 1.000 Kommunen“ gestartet. Auch die Stadt Esslingen beteiligt sich an dieser Klimaschutzaktion und hat bereits die im Jahr 2019 im Stadtwald gepflanzten Bäume - es waren immerhin 8.390 Stück! - an den Gemeindetag gemeldet.  Im Esslinger Stadtwald sind schon seit Jahren regelmäßig Schulklassen, Pfadfinder, Bürgerausschüsse, Vereine, sonstige Organisationen (z.B. Plants-for-the-Planet) und Firmen bei Baumpflanzungen aktiv. Und auch für dieses Jahr sind bereits wieder drei Baumpflanzaktionen geplant. Da der organisatorische und logistische Aufwand für solche Aktionen erheblich ist und das Grünflächenamt nur über einen kleinen Forstbetrieb verfügt, sind die zeitlichen und personellen Ressourcen begrenzt. Die Abteilung Wald und Verwaltung des Grünflächenamtes plant daher einen speziellen "Pflanztag" im Spätherbst 2020, damit sich auch Gruppen oder Familien beteiligen können. Zu diesem Tag werden dann interessierte Bürger/innen und Bürger rechtzeitig eingeladen. Falls dies realisiert werden kann, wird darüber in den Medien informiert.

Der städtische Forstbetrieb bewirtschaftet den Esslinger Stadtwald mit rund 1.700 Hektar naturnah. Deshalb ist die Pflanzung von neuen Bäumen eher die Ausnahme als die Regel. Naturnahe Waldwirtschaft setzt vorwiegend auf die Naturverjüngung von Mutterbäumen, die im Stadtwald vorkommen, über Samen. Die Naturverjüngung stellt 80-90 % des Aufkommens an Jungbäumen und hat wirtschaftliche wie ökologische Vorteile. Das ist sowohl für den Wald, als auch für die Bäume die bessere Alternative. Die Bäume sind bereits an unser Klima und die Bodenverhältnisse angepasst. Die Wurzeln entwickeln sich ungestört und kommen damit tiefer in den Boden. Das ist bei Baumschulpflanzen technisch nicht möglich, denn diese müssen irgendwann ausgegraben werden und dadurch wird die Pfahlwurzel gekappt. Deshalb wird im Esslinger Stadtwald nur, wenn es notwendig ist, gepflanzt: Zum Beispiel bei einem Wechsel der Baumart (z.B. statt Fichte Pflanzung von Eiche) oder bei Störungen (Sturm, Käferbefall, Eschentrieben). Auch wenn noch keine Naturverjüngung vorhanden oder die erforderlichen Baumarten noch nicht da sind, muss gepflanzt werden.
27.1.20

 

 

Uhingen muss aus Gewerbepark-Plänen aussteigen

Uhingen. Mit dem gemeinsamen Gewerbepark Fils von Ebersbach und Uhingen wird es nichts werden. Mit deutlicher Mehrheit haben am Sonntag die Kritiker der Pläne der Verwaltung eine Absage erteilt. Beim Bürgerentscheid i Uhingen votierten 72,86 Prozent der Wähler gegen das Vorhaben, nur 27,14 Prozent stimmten mit Ja. Das notwendige Quorum wurde mit 30,66 Prozent erreicht. Damit ist der Bürgerentscheid für Verwaltung und Gemeinderat bindend.
26.1.20

 


 

Jugendliche und Kinder außer Rand und Band

Adelberg,  Eine Gruppe Jugendlicher und Kinder hat am Samstagabend in Adelberg für einen Polizeieinsatz gesorgt. Gegen 180 Uhr befand sich eine ca. 20-köpfige Gruppe aus Kindern und Jugendlichen im Bereich der Bushaltestelle in der Kirchstraße.
Offensichtlich waren die jungen Menschen aus Göppingen mit dem Bus gekommen, um auf eine nahegelegene Veranstaltung zu gehen. Dort angekommen randalierten sie.  Sie warfen unzählige Flaschen auf die Straße, die dabei zerbrachen. Außerdem vermüllten sie den gesamten Bereich um die Haltestelle herum. Beamte des Polizeireviers Uhingen fuhren an, um die Gruppe in ihre Schranken zu weisen.  Zunächst flüchteten einige der jungen Menschen. Nach und nach konnten jedoch alle angetroffen und kontrolliert werden. Dabei wurden diverse jugendschutzrechtliche Verstöße festgestellt. Teilweise mussten die Eltern verständigt werden, da ihre Zöglinge betrunken waren und Zigaretten dabei hatten.Mit den Eltern wurden klärende Gespräche geführt. Ein 15-jähriges Mädchen wurde mit über 1,6 Promille in eine Klinik gebracht. Die Polizisten säuberten die Fahrbahn von den Scherben, damit keine Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen.
26.1.20

 

 

In Unterführung ausgeraubt

Göppingen. Leichte Verletzungen erlitt ein 30-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag, als er in einer Unterführung ausgeraubt wurde.  Der 30-Jährige hatte zuvor in der Zeit zwischen 22.40 Uhr und 23.20 Uhr in einer nahegelegenen Kneipe reichlich Alkohol konsumiert. Er wurde dort von einem ihm Unbekannten unter dem Vorwand, etwas klären zu müssen, aus der Kneipe gelockt. Sie gingen in die Unterführung zwischen der Freihofstraße und dem ZOB. Dort kam auf einmal eine weitere Person hinzu und schlug dem 30-Jährigen mit der Faust gegen die Schläfe. Er fiel zu Boden und verlor kurz das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, fehlte seine Geldbörse. Bei dem Angriff erlitt er ein Hämatom an der Schläfe sowie eine Prellung und leichte Schürfwunden am Kopf. Das Polizeirevier Göppingen nahm die ersten Ermittlungen auf. Den Mann aus der Kneipe beschreibt der Beraubte als etwa 20 Jahre alt, 170 cm groß und schlank, südländisches Aussehen mit krausem Haar. Er sprach akzentfrei Deutsch und war mit einer dunklen Hose und einer blauen Jeansjacke bekleidet. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360, beim Polizeirevier Göppingen zu melden.
26.1.20

 

 

Zu betrunken zum Ausparken

Geislingen.  Seinen Führerschein musste ein 26-Jähriger am frühen Sonntagmorgen abgeben, nachdem er betrunken mit dem Auto zugange war.  Gegen 04:30 Uhr fiel der Mann einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Geislingen in der Karlstraße auf. Dort versuchte er gerade, mit seinem nicht allzu großen Wagen aus einer doch recht großen Parklücke auszuparken.
Nachdem er gegen einen Betonpfeiler gefahren war, stand er schlussendlich völlig verkeilt in der Parklücke. Die Beamten kontrollierten den Mann. Der Grund für das misslungene Ausparkmanöver war schnell klar. Ein Alkomattest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Der Mann musste eine Blutentnahme erdulden und seinen Führerschein an die Beamten übergeben. Am Betonpfeiler entstand kein Sachschaden. Der 26-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
26.1.20

 

 

Nach Verpuffung verletzt

Donzdorf. Verbrennungen zog sich ein 19-Jähriger am Freitagabend zu, nachdem er fahrlässig an einem Ofen hantierte.  Gegen 18 Uhr war der junge Mann mit seinem 18-jährigen Freund an einem Holzofen zugange. Aus nicht bekannten Beweggründen füllten sie einen Blumentopf mit Benzin und kippten diesen in den Ofen. Das Benzin entzündete sich schlagartig. Die Verpuffung erreichte den 19-Jährigen. Dieser erlitt Brandverletzungen zweiten Grades an Arm, Hals und im Gesicht. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gebracht. Sein 18-jähriger Freund hatte Glück. Ihm verbranntene lediglich die Haare. Das Polizeirevier Eislingen nahm die Ermittlungen zum Sachverhalt auf.
26.1.20

 

 

 Bei Gegenverkehr überholt und Unfall verursacht

Schwäbisch Gmünd. Ein 19 Jahre alter Autofahrer befuhr am Freitag, gegen 14:45 Uhr die Kaiserbergstraße aus Rechberg kommend in Richtung Straßdorf. Kurz nach einer Kuppe setzte er trotz Gegenverkehr zum Überholen an. Um einen Unfall zu vermeiden, wich die entgegenkommende 23 Jahre alte Wagenlenerin aus, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baumstumpf. Der 19-Jährige selbst kam beim Wiedereinscheren gegen den rechten Bordstein. Der beim Unfall entstandene Schaden wird auf etwa 5500 Euro geschätzt, wobei am Wagen der 23-Jährigen Totalschaden entstand. Die Frau wurde leicht verletzt..
26.1.20

 

 

Unfallflucht beim Ausparken

Waldstetten. Ein bisher unbekannter Autofahrer beschädigte am Freitag, in der Zeit zwischen 12.40 und 14.30 Uhr auf dem Parkplatz einer Arztpraxis in der Schorrenweiherstraße in Waldstetten beim Ausparken einen geparkten Mazda und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Beim Verursacherfahrzeug könnte es sich um einen dunkelroten oder braunen Pkw handeln. Dieser müsste im Bereich der Stoßstange vorne rechts beschädigt sein. Zeugenhinweise zum Unfallverursacher werden erbeten an den Polizeiposten Heubach unter der Telefonnummer 07173 8776.
26.1.20

 

 

Misthaufen fängt Feuer

Bartholomä. Ein sich selbst entzündeter Misthaufen löste in den frühen Samstagmorgenstunden einen Feuerwehreinsatz in Bartholomä aus. Kurz vor 5 Uhr wurde mitgeteilt, dass in der Gaisgasse ein Misthaufen kokelt. Die Freiwillige Feuerwehr Bartholomä rückte mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften aus und löschte den Misthaufen ab. Ein in der Nähe befindlicher Zaun wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, die Schadenshöhe beträgt etwa 200 Euro.
26.1.20

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen gegen Neckarsulm

Göppingen. Ihr Heimspiel haben die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen gegen die Neckarsulmer Sportunion klar mit 33: 22 Toren gewonnen. Frisch Auf belegt nun den neunten Tabellenrang, die Gäste den elften. Dem Spiel kam besondere Bedeutung zu, da nach der Trennung von Pascal Morgant als Trainer von Neckarsulm zum ersten Mal die frühere Frisch-Auf-Spielerin Maike Daniels als Verantwortliche am Spielfeldrand stand.
26.1.20

 

 

Neues Teamviewer-Domizil prägt Blick auf die Stadt

Blick auf Göppingen im Januar 2020. Foto: Bettina Fritz

Das neue Teamviewer-Domizil am Göppinger Bahnhof (hell verklinkert) prägt den Blick auf die Hohenstaufenstaufenstadt. In das langgezogene Gebäude hätten zunächste Dienststellen der Stadtverwaltung ihren Platz finden sollen. Um Teamviewer in der Stadt zu halten, wurde das Gebäude verkauft und an den IT-Spezialisten weiter vermietet. Derzeit laufen unter städtischer Regie die letzten Innenausbauten. Im Laufe des Jahres wird Teamviewer dann vom jeztigen Standort an der Jahnstraße auf die andere Bahnseite wechseln. Im Bild deutlich zu erkennen sind auch die Türme der Oberhofenkirche, sowie der Stadtbezirk Hohenstaufen.

 

 

Der neue Bomm-Krimi: Kommissar Häberle tritt ab

Manfred Bomm stellt seinen letzten "Häberle"-Krimi vor. "Schlusswort" heißt der Roman, der am 7. Februar Premiere feiert. Foto: Gmeiner-Verlag/Privat

Geislingen. Schock für alle Freunde von Kommissar Häberle. Die Romanfigur aus den Büchern des im Geislinger Stadtbezirk Eybach lebenden Autors Manfred Bomm tritt ab. Kurz vor dem Ruhestand wird Kommissar August Häberle mit gefälschten Medikamenten und einem Drohnen-Unglück konfrontiert. In beiden Fällen führen die Spuren nach Oberschwaben, wo ein Pharmahändler auf merkwürdige Weise ums Leben kommt und einige Ärzte und Apotheker um ihren guten Ruf bangen. Was Häberle nicht ahnen kann: Es gibt auch einige Frauen, die eine dubiose Rolle zu spielen scheinen. Noch während Häberle seinen 20. Fall klären will, wird bereits seine Abschiedsfeier organisiert. Die findet  in dem  historischen, aus Geislingen stammenden Gartensaal im Freilichtmuseum Beuren statt. Denn da ist auch noch die mysteriöse Frage, ob sich vor 120 Jahren in diesem Gartensaal ein Mord ereignet hat. Bomm selbst macht es spannend. Auf die Frage, ob der 20. Häberle-Krimi wirklich der letzte ist, beantwortet der Eybacher mit einem klaren "ja, aber...". Buch-Premiere vom neuen Bomm „Schlusswort“ ist am 7. Februar im Gewölbekeller von Blumen-Burr in Geislingen, Bahnhofstraße 72. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich. Tel.: 07331 /61267. Eine Abschiedsfeier mit einer letzten Lesung aus dieser Häberle-Serie gibt es am 4. April um 15.30 Uhr - im historischen Gartensaal im Freilichtmuseum Beuren. Dieser Saal wurde bekanntlich beim Gasthaus „Wilhelmshöhe“ in Geislingen abgebaut und auf dem Museumsgelände  wieder errichtet:
25.1.20

 

 

Untersuchung: Erstklässlern fehlt es an Bewegung

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt informiert erstmals in einem Kindergesundheitsbericht über die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung. Diese findet jährlich flächendeckend im gesamten Landkreis, in der Regel in der Kindertageseinrichtung statt.

Für einen erfolgreichen Start in die Schulzeit benötigen die Kinder neben einem guten Gesundheitszustand und einer altersgemäßen emotionalen Entwicklung vor allem sprachliche, motorische sowie intellektuelle Fähigkeiten. Alle diese Fähigkeiten werden in der Einschulungsuntersuchung im vorletzten Jahr vor der Einschulung des Kindes durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes untersucht und dokumentiert. Es wird dabei nicht die Schulreife festgestellt, sondern der Gesundheitsstand erfasst. Um eine gute Entwicklung der Kinder zu ermöglichen wird untersucht, ob in den einzelnen Entwicklungsbereichen noch Förderbedarf besteht.

Im Jahr 2017/2018 wurden im Landkreis Göppingen 2174 Kinder untersucht. Die Einschulung dieser Kinder erfolgte im September 2019. Der Großteil der Kinder war normalgewichtig (86,4 %). Übergewichtig waren 8,3 %, stark übergewichtig (adipös) waren 2,7 % der Kinder. Im Gegensatz dazu waren 5,3 % untergewichtig und 1,1 % der Kinder stark untergewichtig.

Beim Überprüfen der grobmotorischen Fähigkeiten werden die Kinder z. B. aufgefordert, jeweils auf einem Bein ohne Festhalten vorwärts zu hüpfen. Als auffällig wird dabei gewertet, wenn ein fünfjähriges Kind weniger als sieben Hüpfer auf jedem Bein ausführen kann. Im Untersuchungsjahr 2017/2018 hatten im Landkreis Göppingen 29,4 % der Kinder Schwierigkeiten in diesem Bereich. Über die Untersuchungsjahre 2013/2014 bis 2017/2018 sind diese Werte zwar stabil geblieben, im Vergleich zum Landesdurchschnitt mit 27,1 % sind die Ergebnisse im Landkreis Göppingen jedoch um ca. 2 % schlechter. Das Gesundheitsamt empfiehlt deshalb allen Eltern, mit ihren Kindern häufig im Freien zu spielen, Bewegungsübungen zu machen oder die Kinder in einem Turn- oder Sportverein anzumelden.

Die Frage nach der Familiensprache in den ersten drei Lebensjahren ergab, dass in 56,9 % der Familien ausschließlich Deutsch gesprochen wird. Bei 22,1 % der Familien wird neben Deutsch noch eine weitere Sprache, in 19,8 % der Familien wird ausschließlich eine andere Familiensprache gesprochen.

Bei der Einschulungsuntersuchung wird zusätzlich der Impfstatus geprüft. Bei den Impfungen gegen Masern fällt auf, dass sich im Landkreis Göppingen die Zahlen in den Gemeinden deutlich unterscheiden . Die Bandbreite bei der vollständigen Masernimpfung reicht von knapp 80% (z. B. Gingen und Zell unter Aichelberg) bis zu über 95 % (in sechs Kreisgemeinden). Um Menschen ohne Impfschutz (z. B. Säuglinge oder Menschen mit Immunschwäche) im Sinne der Herdenimmunität ebenfalls zu schützen, ist eine Impfquote von mindestens 95 % erforderlich.
25.1.20

 

 

Car-Sharing an 14 Stationen

Esslingen. Autos teilen statt besitzen – mit dem Car-Sharing Angebot von Stadtmobil ist dies in Esslingen problemlos möglich. An 14 Stationen stehen in Esslingen die roten Fahrzeuge verschiedener Größenklassen zur Verfügung. Ein weiterer Ausbau des Netzes ist geplant.

Wer ein Auto nicht täglich braucht, aber gerne flexibel ist und ein Auto in der passenden Größe zur Verfügung hat, kann in der Stadt Esslingen am Neckar auf das Car-Sharing Angebot von Stadtmobil zurückgreifen. Das gewünschte Fahrzeug wird an einer der 14 Stationen in Esslingen ausgeliehen und am gleichen Standort wieder abgestellt. Die meisten Stationen befinden sich in der Stadtmitte, zusätzlich gibt es Standorte in Oberesslingen, der Pliensauvorstadt und in Hohenkreuz.

Insgesamt stehen 32 Fahrzeuge verschiedener Fahrzeugklassen zur Verfügung, darunter Kleinst- und Kleinwagen, Kombis und Transporter. Die Fahrtkosten sind abhängig vom gebuchten Fahrzeugtyp und bestehen aus einem Zeit- und Kilometeranteil. Kosten wie Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung oder Reparaturen verteilen sich auf mehrere Schultern. Für Gelegenheitsfahrer ist Car-Sharing daher meist deutlich günstiger als ein eigener PKW.

Car-Sharing hat darüber hinaus viele weitere Vorteile: Da private Pkw ersetzt werden, wirkt Car-Sharing verkehrsentlastend und senkt den Parkdruck in den Wohngebieten. Öffentliche Fläche, die sonst für parkende Autos benötigt wird, wird frei. Da die Nutzer von Car-Sharing seltener das Auto nutzen und verstärkt vor Ort einkaufen, schonen sie Klima und Umwelt unterstützen den lokalen Einzelhandel.

Esslingen plant das Car-Sharing-Angebot in Zukunft weiter auszubauen. Als nächster Schritt sollen in der neuen Mobilitätsstation am Alten ZOB 15 Car-Sharing-Stellplätze geschaffen werden, davon 10 mit Ladesäulen für E-Autos. Auch in der Neuen Weststadt wird Car-Sharing selbstverständlich zum Mobilitätsangebot gehören.  

Bereits seit 1994 gibt es Car-Sharing in der Stadt Esslingen. Damals wurde von dem Verein VCD Gemeinschaftsauto e.V. das erste Gemeinschaftsauto angeschafft. Mit viel ehrenamtlichem Engagement wurde das Angebot auf- und ausgebaut. Seit 2012 erfolgt der Car-Sharingbetrieb über Stadtmobil Stuttgart. Mit der Stadtmobil-Karte kann Car-Sharing deutschlandweit in 180 Städten genutzt werden.

In Esslingen stehen Stadtmobil-Fahrzeuge an den folgenden Standorten zur Verfügung: Bahnhof (Eugenie-von-Soden-Straße), Charlottenplatz, Diakonissenweg, Heilbronner Str., Katharinenstaffel, Kleiner Markt, Oberesslingen Bahnhof, Ottilienplatz, Palmscher Park, Schelztorstraße, Uhlandstraße, Urbanstraße, Vogelsang (Pliensauturm), Weilstraße.
25.1.20

 

 

Einbrecher erbeutet Bargeld

Bad Ditzenbach.  Über eine aufgehebelte Terrassentüre verschaffte sich ein Einbrecher Zugang zu einer Wohnung in Bad Ditzenbach. Mehrere hundert Euro erbeutete ein Unbekannter bei einem Einbruch am Samstag. Er hebelte zwischen 13.30 und 19.40 Uhr die Terrassentüre einer Wohnung in der Gosbacher Straße auf. Er durchsuchte die Räume und floh unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte Spuren.
25.1.20

 

 

Schorndorf entwickelt Mobilitäts-Konzepte weiter

Schorndorf gilt als Wiege der Mobilität. Es ist daher nicht verwunderlich, dass nun auch hier die Mobilitätskonzepte weiterentwickelt werden. Seit dem 1. Januar 2020 läuft in Schorndorf ein Pilotprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschrieben und gefördert wird: „Mikromobilität - nachhaltige Mobilitätslösungen für die Stadt von morgen“, so lautet der genaue Titel des Projekts. Deutschlandweit wird zum ersten Mal erforscht, welches Potenzial in der Mikromobilität in mittelgroßen Städten wie Schorndorf steckt. Untersucht werden soll der Bedarf der Bürgerinnen und Bürger an Fahrzeugen mit Elektroantrieb, die zwischen 6 und 20 km/h fahren und gemeinschaftlich genutzt werden können.

Die Frage, die sich die Projektgruppe hierbei unter anderem stellt, lautet: Haben die Bürgerinnen und Bürger überhaupt Bedarf an e-Scootern, Verleihrädern, Pedelecs und weiteren Mikromobilen und wenn ja, an welchen Orten und in welchem Umfang? Interessierte sollen bereits in diese erste Phase des Projekts eingebunden werden, denn die Bedürfnisse der Schorndorfer stehen im Mittelpunkt. „Wir sind stolz, dass wir vom Bundesministerium den Zuschlag erhalten haben und dankbar, dass wir so starke Partner an unserer Seite haben“, sagt Bürgermeister Thorsten Englert beim Pressegespräch. Unterstützung erhält die Stadtverwaltung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, der „e-mobil BW“ GmbH, der Gruppe Verkehr der Lokalen Agenda, der SG Schorndorf, dem VVS sowie dem Fahrzeughersteller Yorks – FELE GmbH & Co. KG. Gemeinsam suchen sie nach Lösungen für das erhöhte Verkehrsaufkommen und den damit einhergehenden ökologischen, ökonomischen und sozialen negativen Folgen, die in allen mittelgroßen Städten spürbar sind.

 „Unser Ziel ist es, langfristig den Individualverkehr in der Stadt zu minimieren. Das geht nur, wenn wir ansprechende alternative Angebote liefern für die berühmte letzte Meile zwischen Bahn oder Bus und dem gewünschten Ziel“, so Projektleiterin Diana Gallego Carrera. Am Freitag, 31. Januar, findet von 16 bis 17.30 Uhr eine Auftaktveranstaltung im Großen Sitzungssaal im Rathaus, Marktplatz 1, statt.
25.1.20

 

 

Anbau des Göppinger Landratsamtes fast fertig

Der Anbau beim Göppinger Landratsamt ist fast fertiggestellt. Im Mai sollen die ersten Büro in dem Verwaltungsgebäude bezogen werden. Footo: Bettina Fritz

 

Till: Ortsumfahrung Jebenhausen längst überfällig

Göppingen. „Die Ortsumfahrung von Jebenhausen ist längst überfällig und weiterhin höchst dringlich“ unterstreicht Oberbürgermeister Guido Till mit Blick auf die prognostizierte Entlastung von 15.000 bis 17.700 Fahrzeuge am Tag. Die aktuelle, erst im Dezember 2019 vom Regierungspräsidium Stuttgart vorgestellte Prognose für 2030 geht vielmehr von einer Auslastung der Ortsumfahrung von 15.000 bis 17.700  Fahrzeugen aus. „Eine Entlastung einer Ortsdurchfahrt in dieser Größenordnung ist für die Menschen und für die ganze Stadtbezirksentwicklung imminent wichtig“, betont OB Till. „Der Verkehr behindert seit Jahren eine nachhaltige Entwicklung entlang der Boller Straße und des Ortskerns von Jebenhausen.“ Nach Fertigstellung der Umgehungstrasse werden am Ortseingang Süd nur noch 1.600 Kraftfahrzeuge pro Tag erwartet. „Die Notwendigkeit dieser Ortsumfahrung in Frage zu stellen, ist für mich nicht nachvollziehbar“, so das Stadtoberhaupt weiter. Eine nicht näher definierte Änderung des Nahverkehrsverhaltens werde die Probleme des hohen Durchgangsverkehrs ebenso wenig lösen wie ein – auch von der Stadt gewollter und mit dem City-Bus in Jebenhausen unterstützter – Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. „Wir wollen den Stadtbusverkehr insgesamt ausbauen und zu einer deutlich höheren Vertaktung kommen. Das aber wird den überörtlichen Verkehr nicht in einem für die Menschen in Jebenhausen ausreichenden Maße aus dem Stadtbezirk fernhalten“, so Till weiter. Zudem, so der Rathauschef, sieht der landschaftspflegerische Begleitplan sowohl Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wie auch naturnahe Gestaltungsmaßnahmen vor, auf deren Umsetzung die Stadt pochen wird. „Wir müssen Mensch und Natur auch durch umweltgerechte Ausformung der erforderlichen Verkehrswege miteinander in Einklang bringen“, ist OB Guido Till überzeugt. „Wege dazu hat die Bürger-Information im Dezember aufgezeigt.“
25.1.20

 

 

Stadtbusse sollen bald in Regie der Stadtwerke fahren

Den ZOB in Göppingen will die Stadt sanieren und servicefreundlicher gestalten. Dies gehört, so OB Till, zu den Maßnahmen, den Öffentlichen Personennahverkehr attraltiver zu gestalten. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Der Stadtbusverkehr in Göppingen soll spätestens ab 2025 in Regie der Stadtwerke fahren. Diese Perspektive zeigten am Mittwoch Oberbürgermeister Guido Till und Stadtwerke-Chef Dr. Martin Bernhart auf. Das Stadtoberhaupt unterstrich damit seine beim Neujahrsempfang gemachte Ankündigung, in den nächsten Jahren ein Hauptaugenmerk auf den ÖPNV zu legen. Geht es nach dem OB sollen alle innerstädtischen Haltestellen zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht drei bis vier Mal stündlich angefahren werden. Mit diesem Angebot soll den Bürgern der Umstieg vom Auto auf den Bus erleichtert werden. Um dies zu erreichen seien verstärkt kleine Busse mit modernen, umweltfreundlichen Antrieben eingesetzt werden. Um sich auf die vom Landratsamt zu erwartende Ausschreibung zum ÖPNV ab 2025 bewerben zu können, muss die Stadt frühzeitig die Weichen stellen. Der Landkreis ist bislang Betreiber des Busverkehrs der Buslinien, auch im Stadtbereich von Göppingen., „Wir werden mit dem Landkreis über unsere Pläne noch sprechen müssen“, kündigte Till an. Politisch scheint es in Göppingen selbst für den eingeschlagenen Kurs eine Mehrheit zu geben. Die Fraktionsvorsitzenden seien über die Pläne bereits informiert, so Till weiter.
Vor dem Hintergrund der geplanten Änderungen beim Stadtbusverkehr rückt ein für Sonntag, 16. Februar geplanter Bürgerdialog zum Thema „zukunftsfähige Mobilität“ in ein neues Licht. Ab 13 Uhr referieren in der Stadthalle Göppingen hochkarätige Fachleute über die verschiedenen Antriebsarten. Über Erdgasantriebe spricht Marc-Oliver Prinzing, über synthetische Kraftstoffe Wolfgang Köppel, über Wasserstofffahrzeuge Prof. Ferdinand Panik und über Elektrofahrzeuge Prof. Martin Neuburger. OB Guido und Stadtwerke-Chef Bernhart werden in die Themen einführen. Bereits ab 11 Uhr gibt es in der Stadthalle eine Ausstellung, in der die verschiedenen Antriebsformen in Fahrzeugen vorgestellt werden. Der Bürgerdialog, so Till, solle sehr praxisorientiert sein und den Bürgern wichtige Informationen für ihr Handeln geben. Es soll auch genügend Zeit bleiben, den Experten Fragen zu stellen.
22.1.20

 
 

Falsche Polizisten bringen Rentnerin um Erspartes

Salach. Eine Rentnerin  aus Salach hat ihr Geld an einen mutmaßlichen Betrüger übergeben. Der Verdächtige meldete sich am Morgen telefonisch bei der Frau.  Er gab sich als ein Oberkommissar einer Polizeidienststelle aus und erzählte ihr von Einbrüchen und Festnahmen in der Nachbarschaft. Bei einem noch flüchtigen Täter sei ihre Adresse und ihre Bankverbindung aufgefunden worden. Um ein Abheben des Geldes durch die Einbrecher zu vermeiden, solle die Frau ihr Geld abheben. Bei einem anderen Anruf teilte der falsche Polizist der Frau mit, dass Mitarbeiter der Bank mit der Einbrecherbande zusammenarbeiten würden. In einem weiteren Telefonat forderte er die Frau auf, Seriennummern der Scheine durchzugeben, um diese auf Echtheit zu überprüfen. Dann würde jemand vorbeikommen und die Scheine abholen. Noch während des Telefonats klingelte ein Abholer an der Haustür und nahm das Geld entgegen. Erst als sich die Frau bei der echten Polizei nach ihrem Geld erkundigte fiel der Betrug, der sich Anfang Januar ereignet hat, auf. Die Kriminalpolizei (Tel. 0731/1880) ermittelt gegen die Unbekannten. Der Abholer soll groß und schlank sein. Er sieht orientalisch aus und trägt einen Bart. Über die Höhe des Betrages machte die Polizei keine Angaben.
24.1.20

 

 

Einbrecher stehlen Schmuck und Fotoapparat

Rechberghausen. Mittwochabend waren Einbrecher in einem Wohnhaus in Rechberghausen. Kurz nach 19 Uhr brachen sie eine Tür in der Mörikestraße auf. Mit Schmuck und einem Fotoapparat ergriffen die Diebe anschließend die Flucht. Bei den Ermittlungen erhielt die Polizei den Hinweis auf einen Mann, der Zeugen am Freitag in der Nähe auffiel. Der Unbekannte war mit einem Mofa und zu Fuß unterwegs. Er ist etwa 40 bis 50 Jahre alt, 1,70 m groß und schlank. Der mutmaßliche Osteuropäer hat kurze, lockige, graue Haare. Auffällig sind sein Kinn und seine Stirn, die hervorstehen. Ob der Mann mit dem Einbrüchen etwas zu tun hat, sollen die weiteren Ermittlungen zeigen, berichtet die Polizei.
24.1.20

 

 

Lesepaten-Koordinatorin verabschiedet

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Freitag wurde Ulrike Förschler von den Lesepaten feierlich in der Spitalmühle verabschiedet. Ulrike Förschler hat seit 2011 ehrenamtlich die Koordination der Lesepaten übernommen. Ihr war es ein wichtiges Anliegen Kindern und Jugendlichen die Liebe zum Lesen weiterzugeben. Aufgrund ihres beruflichen Werdegangs lag ihr der Umgang mit Menschen und das Organisieren von Workshops, Ausflügen, Austauschtreffen sowie die Vermittlung für Interessierte an Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen quasi im Blut. Durch ihr Engagement konnten viele interessante Projekte und Ausflüge für die Lesepaten umgesetzt werden, zum Beispiel haben die Lesepaten bei der Landesgartenschau Gedichte aus dem Bauchladen rezitiert „Mein Gedicht für dich“. Leider konnte bisher keine Nachfolge gefunden werden. Interimsweise wird die Aufgaben von Tanja Kluge übernommen.
24.1.20

 

 

Brückenschwestern feiern ihren 25. Geburtstag

Das aktuelle Brückenpflegeteam. Es zeigt (v.l.) Tanja Weber, Gabriele Burbeck, Sophia Stransky, Liane Bartels und Iris Köpper. Foto: Alb-Fils-Kliniken/ Max Radloff“.

Kreis Göppingen. Ihr Name ist Programm. Die Brückenschwestern der Alb-Fils-Kiniken bauen schwerkranken onkologischen Patienten eine Brücke zwischen der Versorgung im Krankenhaus und der häuslichen Betreuung und ermöglichen ihnen so, die letzte Phase ihres Lebens im gewohnten häuslichen Umfeld zu verbringen. Die Göppinger Brückenschwestern erledigen diese Aufgabe seit nun 25 Jahren. Jetzt wurde das Jubiläum gefeiert.  „Dieser besondere Krankenhausdienst hat seinen Ursprung in Baden-Württemberg und wird hier an allen onkologischen Schwerpunktkliniken angeboten“, erinnerte der Göppinger Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Edgar Wolff, in seiner Begrüßung. „Und die Brückenpflege hier in Göppingen ist eine der Keimzellen dieses niederschwelligen Angebots.“

1994 begannen, initiiert von der damaligen Pflegedirektorin Elisabeth Rohrer, die examinierten Krankenschwestern Sylvia Folk, Brigitte Ertl und Christa Gesierich als erstes Brückenschwestern-Team an der Klinik am Eichert mit dem Aufbau dieses Angebots. „Was damals als Modellprojekt begann, ist heute im Landkreis Göppingen als etabliertes und intensiv nachgefragtes Angebot nicht mehr wegzudenken“, betonte Margit Hudelmaier, die Pflegedirektorin der Kliniken, „auch weil sich die Brückenschwestern schnell Anerkennung, Vertrauen und Wertschätzung von Patienten, Angehörigen, Klinikärzten und Niedergelassenen und sogar Krankenkassen erarbeitet haben“. Dass das Angebot benötigt wird, zeigt ein Blick ins Auftragsbuch der Brückenschwestern: Die derzeit fünf Mitarbeiterinnen, alles qualifizierte Pflegefachexpertinnen mit langjähriger Erfahrung in der Pflege und Begleitung von Palliativpatienten, betreuen rund 130 Patientinnen und Patienten im Monat.  Die Aufgabe der Brückenpflege ist die Unterstützung der schwer erkrankten Krebspatienten in pflegerischen und medizinischen Angelegenheiten im häuslichen Bereich. Dazu werden die Brückenschwestern schon während des Klinikaufenthalts der Patienten aktiv. Zusammen mit den Angehörigen und den Patienten bereiten sie alles für die Entlassung in den häuslichen Bereich vor. Sie bieten Beratungsgespräche an, kümmern sich um pflegerische und medizinische Hilfsmittel, um ambulante Pflegedienste und um die Kontaktaufnahme mit Hausärzten. Auch informieren sie rund um Pflegeversicherung und Patientenverfügung. Sind die Patienten dann in ihrer gewohnten Umgebung angekommen, bietet die Brückenpflege regelmäßige Hausbesuche, 24-Stunden-Rufbereitschaft in Notfallsituationen und Sterbebegleitung an.
In der Brückenpflege zu arbeiten, ist nicht nur ein Beruf, es ist auch eine Berufung. „Und es ist auch eine große emotionale Herausforderung, täglich schwerstkranke Menschen zu begleiten und Angehörige zu unterstützen. Für diese Arbeit, für ihre Empathie und für ihr tolles Team gebührt ihnen unser Dank“, sagte der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner, zu den Brückenschwestern gewandt.
24.1.20

 

 

Georg Mallebrein jetzt Honorarprofessor

Esslingen. Die Hochschule Esslingen hat am Donnerstagabend eine Honorarprofessur an ihren langjährigen Lehrbeauftragten Georg Mallebrein verliehen. Der 56-jährige Ingenieur arbeitet als Fachreferent im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung bei der Robert Bosch GmbH in Renningen. Gleichzeitig gibt er seit 13 Jahren Vorlesungen an den Fakultäten Fahrzeugtechnik, Informationstechnik und Graduate School.
„Georg Mallebrein ist seit vielen Jahren mit außerordentlichem Engagement als Lehrbeauftragter für die Hochschule Esslingen aktiv“, sagte Rektor Prof. Christof Wolfmaier in seiner Begrüßung bei der Festveranstaltung. „Seine Lehrtätigkeit ist breit und stetig – dafür möchten wir ihm danken, ihn mit der besonderen Ehrung würdigen und ihm die Honorarprofessur verleihen.“
„Bei unserer gemeinsamen Tätigkeit bei Bosch fiel mir schon die Leidenschaft und Fähigkeit auf, komplexe technische Sachverhalte und Zusammenhänge anderen anschaulich, fundiert und lebhaft zu vermitteln“, hob der Dekan der Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. Dr. Jürgen Haag, in seiner Laudatio hervor. So ist der Ingenieur seit 2007 für die Fakultäten Fahrzeugtechnik und Informationstechnik, seit 2009 zusätzlich mit englischsprachigen Vorlesungen für die Graduate School tätig. Internationale Austausche und die Betreuung von studentischen Projekten mit französischen Partnerhochschulen gehören des Weiteren zu seiner Arbeit.
Knapp 1600 Stunden hat Georg Mallebrein bisher unterrichtet und dafür sogar seinen Job bei Bosch reduziert. Auch zu Projektbesprechungen, Prüfungsaufsichten, der Betreuung von Masterarbeiten oder Ausflügen kommt er nach Esslingen. „So mancher weiß gar nicht, dass Du gar kein hauptamtlicher Kollege bist“, sagte Dekan Prof. Haag.
„Die Verbindung der Berufstätigkeit bei Bosch mit der Übernahme von Lehrtätigkeiten ist für mich eine tolle Kombination. So kann ich aktuelle Themen der Vorausentwicklung bei Bosch in meine Lehrinhalte einbauen und auch Studentinnen und Studenten für Abschlussarbeiten oder eine erste Anstellung gewinnen“, sagte der neue Honorarprofessor in seiner Ansprache. „Ich schätze das persönliche, anregende und positive Umfeld an der Hochschule Esslingen und empfinde es als Bereicherung, mich in Themen zu vertiefen, wozu ich im Berufsalltag nicht die Zeit hätte“, so Georg Mallebrein.
Prof. Georg Mallebrein hat Elektrotechnik an der Universität Stuttgart studiert und arbeitet seit 1990 bei der Robert Bosch GmbH. Zunächst war er in Schwieberdingen als Entwicklungsingenieur für den Bereich Benzineinspritzung, später dann für System und Konzeptentwicklung für Ottomotoren zuständig. Derzeit gehören die Modellierung und die Simulation von elektrischen Fahrzeugen sowie zukünftige Mobilitätskonzepte bei Bosch am Forschungscampus Renningen zu seinen fachlichen Schwerpunkten. Der Ingenieur kommt aus einer technisch geprägten Familie – so ist sein Vater der Erfinder der Computermaus. Auch sein Urgroßvater und sein Großvater waren als Ingenieure tätig.
24.1.20

 

Von Fahrbahn abgekommen

Lorch. Beim Befahren der L 1154 in Richtung zur B 297 in Lorch  verlor ein 18-jähriger Autolenker am Donnerstagabend auf Höhe der Einmündung zur Ziegelwaldstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr die dortige Verkehrsinsel und beschädigte zwei darauf aufgestellte Verkehrszeichen. An dem Pkw, der nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste, entstand Totalschaden in Höhe von ca. 5000 Euro. Der Schaden an der Verkehrsinsel wird auf ca. 500 Euro beziffert. Da am Unfallort Betriebsstoffe aus dem Pkw ausliefen, rückte die Freiwillige Feuerwehr Lorch aus.
24.1.20

 

 

Einbruch in Getränkemarkt

Lorch.  Zwischen Montag und Donnerstag wurde über den Heizraum versucht, in einen Getränkemarkt in der Gaisgasse einzubrechen. Vom Heizraum besteht jedoch keine Verbindung zum eigentlich Markt, sodass nichts entwendet wurde. An der Heizraumtüre, die samt Rahmen aus der Mauer gehebelt wurde, entstand rund 1000 Euro Schaden. Hinweise auf den Einbrecher nimmt der Polizeiposten Lorch unter Telefon 07172/7315 entgegen.
24.1.20

 

 

Wer hat Holzbrett verloren?

Schwäbisch Gmünd. Ein 18-Jähriger befuhr am Donnerstagnachmittag die B29 aus Richtung Stuttgart kommend in Richtung Schwäbisch Gmünd. Höhe der dortigen Baustelle überfuhr er ein Holzbrett, das auf der Fahrbahn lag, wodurch an seinem Wagen rund 2000 Euro Schaden entstand. Hinweise auf das Fahrzeug, welches das Holzbrett zuvor verlor, nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
24.1.20

 

 

 

Sachschaden nach Brand in Firma

Süßen. Einen großen Einsatz hatte die Süßener Rettungsdienste am Donnerstag zu bewältigen. Gegen 10.45 Uhr hatten Zeugen Rauch entdeckt, der scheinbar aus einer Firmenhalle in der Fabrikstraße drang. Wie die Retter schnell feststellten, stand das Dach der Fertigungshalle in Flammen. Die sieben Beschäftigten brachten sich in Sicherheit, die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. Nach einer ersten Schätzung liegt der Sachschaden bei rund 25.000 Euro. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Nach ersten Erkenntnissen scheint ein Defekt an einer Abluftanlage die Ursache zu sein. Der Defekt führte offenbar zu einem Funkenflug auf das Bitumendach, so die derzeitige Annahme der Ermittler. Das Bitumen ging anschließend in Flammen auf. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen, des Rettungsdienstes mit drei Fahrzeugen und der Polizei mit drei Fahrzeugen entstand kein noch größerer Schaden. Eine Gefahr für benachbarte Gebäude und die Menschen bestand ebenfalls nicht. Dennoch baten die Retter vorsichtshalber die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
23.1.20

 

 

Mobilitätsbefragung in Schwäbisch Gmünd startet

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd möchte auch zukünftig weitere Verbesserungen der Verkehrsverhältnisse erreichen und lässt hierzu eine Mobilitätsbefragung von 2400 privater Haushalte von der „PB Consult“ Nürnberg durchführen. Der Befragungszeitraum erstreckt sich bis in den Mai. Die ersten Bürger werden bereits am Freitag und Samstag ein Informationsschreiben im Briefkasten haben. Die Mobilitätsbefragung befasst sich mit den Wegen und Fahrten, die in den zufällig ausgewählten Haushalten täglich zurückgelegt werden. Diese Kenntnisse über das Mobilitätsverhalten und die Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner tragen dazu bei, Mobilität in Schwäbisch Gmünd zukünftig noch nachhaltiger und attraktiver zu gestalten. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Für ein möglichst genaues Abbild ist jedoch die Rückmeldung aller Bürger wichtig. Die Stadt bittet daher um die Unterstützung aller angeschriebenen Haushalte, indem diese sich an der Befragung beteiligen. Der Fragebogen kann mit einem Freiumschlag per Post kostenlos zurückgesendet werden. Es ist aber auch möglich telefonisch oder online an der Befragung teilzunehmen. Die Mobilitätsbefragung ist Teil einer Verkehrsuntersuchung, für die noch weitere Erhebungen (zum Beispiel Verkehrszählungen) durchgeführt werden.
Diese umfassen:  Erhebung des Verkehrs zwischen den Stadtteilen und der Innenstadt so wie der Ein- und Auspendler nach Schwäbisch Gmünd,  Erfassung des Modal Split, also der Anteile der verschiedenen Verkehrs mittel am Verkehrsgeschehen,  Erhebung von Wegezwecken, Wegedauer, Reisezeiten und  Befragungen zum Lieferverkehr, vor allem im Bereich der Altstadt.
Diese Grundlagendaten zum Mobilitätsverhalten werden dazu beitragen, zukünftige Maßnahmen, zum Beispiel in den Bereichen Individualverkehr, Logistik oder Flächennutzung besser abschätzen zu können. Die Stadt Schwäbisch Gmünd setzt sich aktiv dafür ein, Verkehr möglichst umweltverträglich zu gestalten und dabei den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Nachhaltige Mobilität bedeutet weniger Lärm, Stau und Stress und damit mehr Lebensqualität für Jedermann.
23.1.20

 

 

Hochschule klingt sich in Städtepartnerschaft ein

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar und die Hochschule Esslingen arbeiten im Bereich der Städtepartnerschaften zukünftig an einem gemeinsamen Projekt. Prof. Dr. Scott Niederjohn, der an der amerikanischen Lakeland University lehrt, war zu Gast in Esslingen. Dort wurde er zunächst an der Hochschule empfangen und unterzeichnete mit dem Rektor Professor Christof Wolfmaier eine Kooperationsvereinbarung. Diese sieht vor, ab dem kommenden Jahr mehreren Studenten den Aufenthalt an der Partnerhochschule zu ermöglichen. Somit können Esslinger Studenten an der Lakeland University das amerikanische Hochschulsystem kennenlernen, die amerikanischen Studenten erhalten Einblicke in das europäische System. Der Aufenthalt dauert mehrere Monate und ist bis zu einem Jahr möglich. "Für uns als Hochschule Esslingen ist die neue Partnerschaft ein großer Erfolg. So haben unsere Studierenden ein weiteres attraktives Angebot für ihren Auslandsaufenthalt. Wir freuen uns schon auf die Gäste aus den USA, die unseren Campus bereichern werden", sagt Hochschulrektor Prof. Christof Wolfmaier.  Die Lakeland University liegt im Bundesstaat Wisconsin in der Nähe von Esslingens Partnerstadt Sheboygan, wo sie ebenfalls einen Campus unterhält. Studenten der Hochschule können Bachelor- und Masterabschlüsse in unterschiedlichen Bereichen erhalten, unter anderem im Bereich Business Administration. Dieser wird zunächst auch den Schwerpunkt der Hochschulkooperation darstellen.

Auch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger empfing den Gast aus Esslingens Partnerstadt. Dabei betonte er, wie wichtig die Entwicklung neuer Kooperationen mit den Partnerstädten sei, weshalb die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen einen besonderen Stellenwert einnehme. „Mit dieser Form der Zusammenarbeit mit Sheboygan sprechen wir eine weitere Zielgruppe an und machen die Städtepartnerschaft fit für die Zukunft“, so das Stadtoberhaupt. Darüber hinaus sei im Bereich der Städtepartnerschaften eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen und Einrichtungen auch außerhalb der Stadtverwaltung wichtig, um möglichst viele Menschen für die internationalen Verbindungen der Stadt Esslingen zu begeistern.
23.1.20

 

 

Angestellter bemerkt Diebstahl

Geislingen. Am Dienstag flüchteten mutmaßliche Handy-Diebe in Geislingen mit einem Audi A3. Zwei Männer sollen gegen 16.15 Uhr ein Geschäft in der Hauptstraße betreten haben. Dort stahlen sie ein hochwertiges Smartphone und gingen nach draußen. Ein Mitarbeiter hatte den Diebstahl bemerkt und verfolgte die Täter. Er holte sie ein und nahm ihnen das Handy ab. Zurück im Geschäft bemerkte er, dass die Täter anstelle des Originals ein billiges Handy abgelegt hatten. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen nach den Dieben aufgenommen. Die sollen mit einem älteren Audi A3, Teilkennzeichen HF- (Herford), geflüchtet sein.
23.1.20

 

 

Zeugin ertappt Automatendiebe

Uhingen. Ohne Beute flüchteten am frühen Donnerstag drei unbekannte Männer in Uhingen. Kurz vor 1 Uhr hörte eine Frau in der Albstraße in Sparwiesen verdächtigen Lärm. Sie schaute nach draußen und sah drei Verdächtige an einem Zigarettenautomaten. Als die Täter die Frau bemerkt hatten, flüchteten sie in einem silberfarbenen BMW in Richtung Bezgenriet. Mehrere Polizeistreifen suchten sofort nach den Verdächtigen, konnten sie aber nicht mehr antreffen. Der Automat war teilweise aus der Wand gebrochen. Die Polizei montierte ihn vollends ab, um dem Besitzer sein Eigentum zu sichern. Jetzt ermittelt die Polizei aus Uhingen nach den Verdächtigen. Alle drei hätten Kapuzen auf dem Kopf getragen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefon-Nr. 07161/93810 entgegen.
23.1.20

 

 

Geiselbachstraße wird gesperrt

Esslingen. Vom 27. Januar bis zum 7. Februar wird die Geiselbachstraße in Esslingen  jeweils zwischen 9 Uhr und 20 Uhr beidseitig gesperrt, um die blaue Abwasserführung über der Straße abzubauen. Ersatzweise wird eine unkomplizierte Umfahrung über die Untere Beutau ermöglicht. Der erste Bauabschnitt zur Sanierung des Geiselbachkanals steht vor dem Abschluss. Am heutigen Donnerstag, dem 23. Januar, erfolgte der sogenannte Lückenschluss: Das letzte glasfaserverstärkte Kunststoffrohr wurde verbaut und der sanierte Abwasserkanal wieder in Betrieb genommen. Nun wird die blaue Abwasserführung über der Straße zurückgebaut. Da dies entgegen der ursprünglichen Aussage der zuständigen Spezialfirma aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht unter laufendem Verkehr erfolgen kann, wird ab kommendem Montag, dem 27. Januar, bis zum 7. Februar die Geiselbachstraße jeweils zwischen 9 und 20 Uhr beidseitig gesperrt. Um die verkehrlichen Auswirkungen so gering als möglich zu halten, bleibt die Straße zwischen 20 bis 9 Uhr stadteinwärts geöffnet.
Während der Sperrzeiten wird der Individualverkehr bis 3,5 t stadteinwärts in Höhe des Weinguts Kusterer in die Untere Beutau geleitet und mittels der bestehenden Rampe über die Geiselstraße zurück in die Geiselbachstraße geführt. So kann die Baustelle unkompliziert und schnell umfahren werden. Lediglich fünf öffentliche Parkplätze, die den Verkehrsfluss beeinträchtigen würden, fallen zugunsten der Umleitung weg. Linienbusse, Müllabfuhr, Rettungskräfte und der Anlieferverkehr für ansässige Firmen können die Geiselbachstraße weiterhin ganztägig nutzen. Anlieger können während der Sperrung zwar nicht aus der Augustinerstraße in die Geiselbachstraße einfahren, haben aber über die Mittlere Beutau durchgehend freien Zugang zu Ihren Grundstücken. Ein Verkehrsposten an der Einfahrt zur Unteren Beutau wird die Einhaltung dieser Regelung kontrollieren. Ab dem 8. Februar greift dann wieder die derzeitige Einbahnstraßenregelung. Bis März werden dann die bestehenden Kanalschächte ersetzt, die Baugruben verfüllt und letztlich die Oberflächen wieder hergestellt. Ende März beginnt schließlich der zweite Bauabschnitt. Während einer 15-monatigen Vollsperrung der Straße wird dann der obere Teil des Geiselbachkanals bis zur Sulzgrieser Steige in offener Baugrube neu gebaut sowie der Straßenbau im gesamten Bereich erneuert.
23.1.20

 

 

220 Nieren-Spezialisten zu Gast

Bad Boll. Zahlreiche Ärzte aus ganz Deutschland folgten der Einladung der Als-Fils-Kliniken zur 30. Göppinger Tagung der Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Dialyse im Bad Boller Seminaris-Hotel. Privatdozent Dr. Martin Kimmel, seit 2018 Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen in der Klinik am Eichert, konnte rund 220 seiner Kollegen begrüßen. Spezialisten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz referierten und diskutierten Aktuelles aus Forschung und Entwicklung rund um die Behandlung der verschiedensten Nierenerkrankungen, die Nierentransplantation sowie der Nierenersatztherapie und stellten Neuerungen auf ihrem Gebiet vor. Auch wurden von weltweit anerkannten Experten Strategien zur Behandlung von Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen sowie seltenen internistischen Erkrankungen diskutiert.  Nach dem Kongress zog Dr. Kimmel eine sehr positive Bilanz: „Wir sind sehr froh über die starke Resonanz. Die Göppinger Tagung zählt mittlerweile neben den Kongressen in Berlin, Heidelberg und Wiesbaden zu den größten Tagungen für Nieren- und Hochdruckexperten bundesweit.“ Eine Fortsetzung der Veranstaltung im kommenden Jahr ist daher bereits fest eingeplant.
23.1.20

 

 

Trickdiebe ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei Trickdiebe wurden am Mittwoch gegen 13.45 Uhr in einem Telefonladen am Marktplatz ertappt. Die beiden tauschten in der Auslage ein Apple IPhone mit einem Imitat aus und rannten anschließend davon. Der Ladenbesitzer holte einen der beiden Diebe ein, welcher ihm das Telefon wieder aushändigte. Danach rannte er weiter. Einer der Diebe, ein 31-Jähriger, konnte schließlich im Rahmen der Fahndung von einer Polizeistreife dingfest gemacht werden. Der andere konnte nicht mehr gefunden werden.
23.1.20

 

 

Kind stirbt an Kälteschock

Schwäbisch Gmünd. Der am Dienstag nach dem Fall in die Rems gestorbene Junge wurde nach Anordnung eines Gerichts rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ergeben sich Hinweise darauf, dass das Kind infolge eines Kälteschocks sowie eines hierdurch verursachten Herzstillstands verstorben sein könnte. Nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen ist eher nicht von einem Ertrinken auszugehen. Weitere Untersuchungen dazu sind Gegenstand der Ermittlungen. Der Dreijährige war Teil einer Kindergartengruppe von 19 Kindern, die einen Ausflug zu einem Spielplatz in der Nähe der Rems in Schwäbisch Gmünd machten. Die Kinder wurden von drei Personen beaufsichtigt. Nach den bisherigen Ermittlungserkenntnissen entfernte sich der Junge vermutlich gegen 12Uhr unbemerkt vom Spielplatz und begab sich in Richtung Rems. Wenige Minuten später wurde sein Fehlen bemerkt. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen starb das Kind später in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Polizei dauern an.
22.1.20

 

 

Weiterhin erhebliche Probleme auf der Filstalbahn

Göppingen/Stuttgart. Der  störungsbedingte Ausfall von sechs Fahrzeugen sowie drei zu Wartungsintervallen in der Werkstatt befindlichen Zügen erschwerte den Zugverkehr auf den Strecken von Go-Ahead a Mittwoch. Insbesondere auf der Filstalbahn hielten die chaotischen Zustände an.

„Die ungewöhnliche Häufung von Einzelstörungen an Flirt-Fahrzeugen hat erhebliche betriebliche Auswirkungen, die sich in Zugausfällen und verkürzten Zügen mit verminderter Sitzplatzkapazität zeigen. Auf der Filstalbahn konnten die bestellten Fahrzeugkapazitäten im Pendlerverkehr des 22. Januars nicht durchgängig erfüllt werden. Gründe dafür sind die vorgenannten Fahrzeugstörungen beziehungsweise die Baustelle am Bahnhof Geislingen, die aufgrund der nächtlichen Streckensperrung einen Transport der Fahrzeuge an ihren morgendlichen Abfahrtsort verhindert. Zugausfälle auf der Filstalbahn konnten vermieden werden. Verspätungen von maximal elf Minuten gab es lediglich bei vier Zugverbindungen“, so Go-Ahead in einer Pressemitteilung. Go-Ahead bittet die Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Reisende sollen sich vor Fahrtantritt über die elektronischen Fahrplanauskunftsmedien zu informieren.

Auf der Filstalbahn konnten am Dienstag in der abendlichen Hauptverkehrszeit eine Reihe von Fahrzeugen nicht in der vom Land bestellten Fahrzeugkapazität fahren. Zwei Zugverspätungen unter zehn Minuten ergaben sich aufgrund des Vorrangs von Fernverkehrszügen. Zwei weitere Verspätungen von bis zu 34 Minuten waren auf Türstörungen an Fahrzeugen zurückzuführen.

Wie das Verkehrsministerium Baden-Württemberg laut Go-Ahead bekanntgab, können Pendler vom 23. Januar bis Mitte April mit Nahverkehrstickets und VVS-Fahrscheinen ohne Aufpreis einen morgendlichen Intercityzug zwischen Geislingen und Stuttgart nutzen, der noch freie Kapazitäten hat. Der Intercityzug verkehrt um 6.24 Uhr ab Geislingen, hält um 6.38 Uhr in Göppingen, um 6.51 in Plochingen und erreicht Stuttgart um 7.05 Uhr. Er fährt damit fast zeitgleich mit der Go-Ahead-Regionalbahn 19154. Das Verkehrsministerium finanziert diese Maßnahme aus Strafzahlungen von Go-Ahead.
22.1.20

 

 

CDU: Zweite Bewerberin um Landtagsmandat

Kreis Göppingen. Das waren es dann zwei: Nach Sarah Schweizer, der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden in Göppingen hat nun auch die Christdemokratin Manuela Raichle aus Eislingen ihre Bewerbung um die Landtagskandidatur im Wahlkreis Göppingen angekündigt. „Ich habe das feste Ziel, das Direktmandat für die CDU zurückzugewinnen“, so die 44-Jährige in einer Pressemitteilung.  Dieses hatten die Christdemokraten bei der Landtagswahl 2016 an die Grünen verloren. Raichle war nach ihrem Studium  bei der Stadt Esslingen im Bereich Ordnungsverwaltung tätig. Seit 2015 arbeitet die Regierungsamtsrätin beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung in Stuttgart. Raichle ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist in der CDU auf verschiedenen Ebenen aktiv. Die CDU-Mitglied im Wahlkreis Göppingen werden in einer Nominierungsversammlung – der Termin ist noch nicht bekannt – über den Bewerber für das Landtagsmandat entscheiden.
22.1.20

 

 

Dieb greift Senior in die Tasche

Ebersbach. Ein aufdringlicher Dieb brachte am Dienstag in Ebersbach einen 85-Jährigen um sein Geld. Der Senior war gegen 12 Uhr beim Einkaufen in einem Geschäft in der Bleichereistraße. Auf dem Parkplatz sprach ihn ein Unbekannter an, der unbedingt eine Zwei-Euro-Münze gewechselt haben wollte. Das sagte der Senior später der Polizei. Während der Täter die Münze zeigte und auf den Mann einredete, griff dieser ihm in die Jackentasche. Dort hatte der Senior seine Geldbörse. Die spürte er auch noch, weshalb er sich keine weiteren Gedanken machte. Kurze Zeit später bemerkte er jedoch, dass seine Scheine fehlten. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Dieb aufgenommen. Der südeuropäische Typ soll zwischen 35 und 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein. Er hat dunkle Haare, einen Bart und sprach gebrochen Deutsch.
22.1.20

 

 

Seniorin frustriert Betrügerin

Geislingen. Hartnäckig blieb am Dienstag eine Frau aus Geislingen bei einem angeblichen Gewinn. Gegen 10 Uhr klingelte bei der Frau das Telefon. Die mutmaßliche Betrügerin sagte ihr, sie habe an einem Gewinnspiel teilgenommen und eine Reise gewonnen. Bereits jetzt forderte die Angerufene die Frau auf, dass sie ihr die Unterlagen schriftlich zukommen lassen soll. Die Anruferin forderte aber eine Bearbeitungsgebühr. Die solle die Frau überweisen. Erst dann könne sie ihr die Unterlagen schicken. Nach einem längeren Hin und Her ließ sich die Seniorin immer noch nicht übers Ohr hauen, worauf die Anruferin genervt und ohne Verabschiedung aufgelegt habe. Danach erstattete die Frau bei der Polizei eine Anzeige.
22.1.20

 

 

Sattelzug streift Dach

Uhingen. Die Feuerwehr sicherte am Dienstagmorgen in Uhingen eine Unfallstelle. Laut Polizeiangaben war der Fahrer des Sattelzugs gegen 7.15 Uhr in der Wörthstraße unterwegs. Dabei blieb der Ortsunkundige mit dem Auflieger an einem Dach hängen. An diesem entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 1.000 Euro. Nun drohten Balken und Dachziegel aus einer Höhe von etwa vier Metern herunterzustürzen. Deshalb kam die Feuerwehr, die die losen Teile mithilfe einer Drehleiter entfernte und die Unfallstelle sicherte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Kraftfahrer hätte mit seinem 40-Tonner die Wörthstraße gar nicht befahren dürfen, weil diese nur für Kraftfahrzeuge bis dreieinhalb Tonnen beschildert sei.
22.1.20

  

 

„Schlag gegen die Meinungsvielfalt“ 

Kreis Göppingen. Als einen „Schlag gegen die Meinungsvielfalt“ bezeichnet Lothar Lehner die Schließung der Redaktionen der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten in den Landkreisen der Region, so auch in Göppingen. Der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisiert die Entscheidung des Stuttgarter Zeitungshauses, sich journalistisch aus der Fläche zurückzuziehen und künftig die Berichterstattung aus dem Landkreis Göppingen von der Neuen Württembergischen Zeitung zu übernehmen.   

Für den Mittelstand sei die Stuttgarter Zeitung in der Region von Bedeutung gewesen, weil sie Qualitätsjournalismus aus Göppingen mit dem Geschehen im Ballungsraum Stuttgart und damit aus dem wirtschaftlichen Zentrum verbunden habe. „Diese Stimme wird uns fehlen“, bedauert Lehner die Absicht des Verlages, die Redaktionsstandorte um die Landeshauptstadt herum, aufzugeben. „Das fördert nicht gerade den regionalen Gedanken“, erklärt der BVMW-Kreisvorsitzende in der Pressemitteilung.   

Das Göppinger Redaktionsteam der Stuttgarter Zeitung habe zumeist einen distanzierten Blick auf die Entwicklung im Landkreis gehabt und sei sehr meinungsfreudig gewesen. Dabei hätten die Journalisten oft den Konflikt mit der Obrigkeit nicht gescheut, lobt Lehner das redaktionelle Angebot des Blattes, das nun Sparmaßnahmen des Verlages zum Opfer fällt.  

Kritisch sieht der BVMW-Kreisvorsitzende die gesamte Situation in der Zeitungsbranche, die mit dramatisch zurückgehenden Leserzahlen und wegbrechendem Anzeigengeschäft zu kämpfen habe. „Gerade im Lokalen sei die Zeitung aber unverzichtbar für das Gemeinwesen“, so der BVMW-Sprecher. Die Nachrichten aus dem Internet böten auf kommunaler Ebene keinen Ersatz für seriöse Berichterstattung vor Ort.
22.1.20  

 

 

Trauer um Dr. Karl-Gotthard von Buch

Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken trauern um ihren früheren Chefarzt und Ärztlichen Direktor Dr. Karl-Gotthard von Buch. Der leidenschaftliche Arzt, der in Marburg und Frankfurt Medizin studiert hatte, war Facharzt für Chirurgie mit Heilgebietsbezeichnung Kinderchirurgie. An die Klinik am Eichert war er im Januar 1970 gekommen. Er begann in der Allgemeinchirurgischen Abteilung und wurde bereits ein Jahr danach zum 1. Oberarzt ernannt. 1973 folgte die Position des Leitenden Arztes für Kinderchirurgie an der Abteilung für Allgemeinchirurgie. Ab dem Januar 1981 war Dr. von Buch dann Chefarzt der Allgemeinchirurgie, die inzwischen zur eigenständigen Klinik geworden war. Als Chefarzt hat er die Entwicklung dieser Klinik von Anfang an maßgeblich geprägt. Er legte damit den Grundstock für die heute hochmodernen Chirurgien der Kliniken. Neben seiner Chefarzttätigkeit übernahm Dr. von Buch 1983 die Position des stellvertretenden Ärztlichen Direktors, zwei Jahre danach wurde er Ärztlicher Direktor der Klinik am Eichert. In dieser Position war er durch seine kompetente und menschliche Art für alle ein Vorbild, das unvergessen bleiben wird. Als Ärztlicher Direktor wie auch als Chefarzt genoss er stets höchste Wertschätzung und Anerkennung seitens Kollegen, Mitarbeitern und Patienten. Der gebürtige Kasseler, der auch nach seiner Pensionierung im Landkreis Göppingen zu Hause war, ist am 17. Januar 2020 im Alter von 90 Jahren verstorben.
22.1.20

 

 

Heizungstausch wird stärker gefördert

Kreis Göppingen. Hausbesitzer können seit Jahresbeginn die Aufwendungen für energetische Sanierungen ihres Eigenheims von der Steuer absetzen. Von deutlich verbesserten Förderkonditionen profitiert zudem, wer seine Heizung austauschen und künftig Erneuerbare Energien nutzen möchte. Darüber hinaus werden ab dem 24. Januar die KfW-Fördersätze für energetische Sanierungs- und Baumaßnahmen erhöht. Seit Januar 2020 können Wohnungs- und Hauseigentümer die entstehenden Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen von der Steuer abschreiben bzw. absetzen. Die Steuerabschreibung beläuft sich auf 20 Prozent der Gesamtkosten bis zu einer maximalen Absetzung von 40.000 Euro pro Immobilie. Die Sanierungskosten können jedoch nur von Eigentümern steuerlich geltend gemacht werden, wenn diese das Objekt selbst nutzen. Das im Klimaschutzprogramm integrierte Steuer-Modell sieht dabei vor, dass ein sanierender Hausbesitzer im Falle von Einzelmaßnahmen zwischen einer KfW-Förderung oder einer steuerlichen Anrechnung (Abschreibung bzw. Absetzung) wählen kann. Die Aufwendungen können verteilt über drei Jahre mit der Steuererklärung geltend gemacht werden. Förderfähig sind jedoch ausschließlich Einzelmaßnahmen, die von der KfW als förderfähig eingestuft sind. Bei einer geplanten Umstellung der Heizung auf die Nutzung Erneuerbarer Energien profitieren Sie seit Jahresbeginn ebenfalls von stark erhöhten Zuschüssen, welche beim Austausch einer Öl-Heizung bis zu 45 Prozent betragen können. Das novellierte BAFA-Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ sieht neben einer Austauschprämie für Öl-Heizungen weitere erhebliche Verbesserungen vor. So gibt es für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen die nachfolgenden Investitionszuschüsse:

35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden (Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpe) 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen sowie 20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung Erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Die Austauschprämie für Öl-Heizungen beträgt zusätzliche 10 Prozent und kann wie die Zuschüsse auch über ein vom BAFA administriertes Verfahren beantragt werden. Auch im Neubau werden thermische Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und effiziente Wärmepumpenanlagen gefördert. Allerdings müssen die Anlagen anspruchsvollere Voraussetzungen als im Gebäudebestand erfüllen. Die in den „Eckpunkten des Klimaschutzprogramms 2030“ angekündigte Erhöhung der KfW-Förderungen tritt zum 24. Januar 2020 in Kraft. Die Investitionszuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren (430) werden um 10 Prozent steigen, die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm (151/152) sogar um 12,5 Prozent. Für den Bau oder Kauf eines neu gebauten KfW-Effizienzhauses erhöht sich der Tilgungszuschuss ebenfalls um 10 Prozent. Hinsichtlich der Förderung von KfW-Effizienzhäusern werden die förderfähigen Kosten auf 120.000 Euro je Wohneinheit erhöht. Die Antragstellung muss bei allen Förderprogrammen stets vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Die Energieagentur Landkreis Göppingen informiert bei einer kostenlosen Erstberatung über die Förderprogramme. Bei einem Gebäudecheck (Eigenanteil 30 Euro) werden Ihnen in einem Erstberatungsgespräch vor Ort neben sinnvollen energetischen Sanierungsmaßnahmen die verschiedenen Möglichkeiten des Heizens mit Erneuerbaren Energien aufgezeigt. Bei Interesse können Sie bei der Energieagentur Landkreis Göppingen unter der Telefonnummer 07161 – 65165 00 einen Termin vereinbaren.
22.1.20

 

 

Heimatbund schreibt Denkmalschutzpreis aus

Der Schwäbische Heimatbund und der Landesverein Badische Heimat loben zum 36. Mal den Denkmalschutzpreis Baden‐Württemberg aus. Dieser stellt die denkmalgerechte Erhaltung und Neunutzung historischer Gebäude in den Mittelpunkt. Bis zu fünf Preisträger werden mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro belohnt, das die Wüstenrot Stiftung zur Verfügung stellt. Bewerben können sich private Eigentümer, bei deren Gebäude der Abschluss der Erneuerung nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Auch beteiligte Architekten und weitere Experten können bis Anfang Juni entsprechende Projekte vorschlagen. Diese müssen nicht zwingend unter Denkmalschutz stehen Der Preis unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Vielfalt und Besonderheiten der Baukultur in Baden‐Württemberg sowie das Engagement zu deren Erhaltung hervorheben und öffentlich würdigen. Die Spanne reicht von mittelalterlichen Gebäuden bis zu stilprägenden Bauten des 20. Jahrhunderts. „Die Jury würdigt Maßnahmen, bei denen die historisch gewachsene Gestalt des Gebäudes innen wie außen so weit wie möglich bewahrt wurde. Das schließt zukunftsweisende und beispielhafte Umnutzungen oder moderne Akzente nicht aus, wenn sie sich denkmalgerecht einfügen“, betont Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes und Mitglied der Fachjury. Neben dem Geldpreis erhalten die Preisträger sowie die Architekten und Restauratoren Urkunden. Zudem wird den Eigentümern eine Bronzetafel zum Anbringen am Gebäude überreicht. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020. 
22.1.20

 

 

IHK wirbt für ein Ja zum neuen Gewerbegebiet

Göppingen/Uhingen. „Wir sollten neben dem wichtigen Thema Umweltschutz auch die Zukunftschancen und Vorteile eines interkommunalen Gewerbegebietes zwischen Uhingen und Ebersbach abwägen“. Mit diesen klaren Worten meldet sich Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin erstmals gemeinsam mit Vertretern aus lokalen Unternehmen in Uhingen zu Wort. Am nächsten Sonntag findet in Uhingen ein Bürgerentscheid über das in der Bürgerschaft umstrittene Gewerbeflächenprojekt statt. Die Göppinger IHK-Bezirksversammlung hatte in der Vergangenheit mit Vertretern aus allen Branchen immer wieder deutlich gemacht, wie groß der Engpass im Kreis Göppingen bei größeren, zusammenhängenden Gewerbeflächen sei. Die Ausweisung neuer Flächen sei enorm wichtig, um den im Filstal anstehenden Strukturwandel im Kontext der Veränderungen durch Digitalisierung und Elektromobiliät zu bewältigen. Das betreffe auch neue Arbeitsplätze, moderne Berufsbilder und Ausbildungsplätze, die mit dem Strukturwandel für die Menschen entstehen können.

„Wir tragen alle – Bürger und Unternehmer – gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Kommunen im Filstal“, betont auch Frank Weigele von der Uhinger EWS Weigele GmbH & Co. KG. Er betont, dass der Automotive-Cluster im Filstal ungeachtet der guten wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre nun vor großen strukturellen Herausforderungen stehe. „Dazu werben wir für Offenheit und Akzeptanz gegenüber neuen Entwicklungen“, so Weigele. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung sichere am Standort den Wohlstand für die Bürger und die Kommunen. Dass neue Flächen benötigt werden, um den anstehenden Transformationsprozess zu bewältigen, sieht auch Ralph Matthäus so. Er ist Geschäftsführer der Wittmann Härterei GmbH in Uhingen. Die Industrie müsse an bestehenden Standorten ihr bestehendes Geschäftsmodell optimieren und gleichzeitig - weil der Platz fehle - auf neue Flächen in die Zukunft investieren. „Das geht wegen der Eigentumsverhältnisse leider oft nicht allein auf Gewerbebrachen, so wünschenswert es wäre“, so Matthäus.

„Die Betriebe suchen händeringend Flächen. Bisher waren wir zu wenig im Blick von Investoren, weil andere Standorte in der Region attraktiver waren“, betont bei dieser Frage auch IHK-Bezirkskammerpräsident Martin. Das werde sich mit dem VVS-Beitritt und dem Weiterbau der B 10 positiv ändern. Er sieht gerade jetzt große Chancen für den Kreis Göppingen, weil Unter-nehmen aus der Kernregion nach Göppingen kommen könnten. Aus seiner Sicht sei die mögliche Absage eines interkommunalen Gewerbegebietes auch für den Umweltgedanken nicht gut, denn interkommunale Gewerbegebiete wirken der Zersiedelung entgegen. „Flächeneffiziente Gestaltung durch bauliche Verdichtung, gemeinschaftliche Nutzungen, zentrale Einrichtungen des ruhenden Verkehrs sowie Konzentration ökologischer Flächen minimieren den Landschaftsverbrauch“, so Martin. Er spricht sich für moderne Gewerbegebiete aus, die Chancen für eine nachhaltige Entwicklung bieten. Neben optimierten Energiekonzepten könnten beispielsweise eine gute ÖPNV-Anbindung oder zentrale, mehrgeschossige Parkierungsanlagen mit Serviceeinrichtungen wie Ladestationen für E-Fahrzeuge (Pedelecs, Elektroautos) oder ein Parkplatz-Sharing Flächen sparen und die Umwelt schonen. Gemeinsam genutzte Service-Einrichtungen wie Kinderbetreuungen, Kantinen, Sport- und Freizeitangebote, hochwertige Aufenthaltsbereiche mit hoher ökologischer Funktion sowie Nahversorgungseinrichtungen für den kurzfristigen Bedarf führen durch bessere Auslastung und Größenvorteile zur unmittelbaren Kostenreduktion für die Unternehmen und Kommunen. Diese Vorteile sprechen für interkommunale Flächen. „Ich plädiere deswegen dafür, nicht nur die zusätzlichen Belastungen und Risiken zu sehen, sondern auch die Vorteile eines solchen interkommunalen Gewerbegebietes“, so der Göppinger IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin.
21.1.20

 

 

Sarah Schweizer will in den Landtag

Sarah Schweizer will in den Landtag. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Stadträtin Sarah Schweizer will in den Landtag-. Das kündigte die 36-Jährige am Montag Abend in einer Sitzung des CDU-Kreisverbandes an. Die Energie-Anwältin mit eigener Kanzlei in Berlin und Göppingen will das bei der letzten Wahl an die Grünen  verlorene Mandat wieder für die Union zurückholen. Schweizer ist in Göppingen geboren und in der Hohenstaufenstadt zur Schule gegangen. Seit zwei Jahren ist sie Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Die landtagswahl findet im März 2021 statt.
21.1.20

 

 

Feuerwehr mit neuem Großlüfter

Testlauf des neuen Großlüfters bei der Feuerwehr Göppingen. Foto Stadt Göppingen

Göppingen. Mit einem  neuen Großlüfter steht der Feuerwehr Göppingen nun ein leistungsfähiges Gerät zur effektiven Brandbekämpfung zur Verfügung.  Bei Brandeinsätzen in Industriehallen, Tiefgaragen, Einkaufszentren oder großvolumigen Bauwerken sorgen Hochleistungslüfter für eine bessere Belüftung und Entrauchung von Gebäuden. Mit einer effektiven Luftleistung von 220.000 m³/h oder einer nominale Luftleistung von ca. 70.000 m³/h lässt sich eine große Luftmenge am Einsatzort bewegen. „Der neue Hochleistungslüfter erhöht die Sicherheit unserer Einsatzkräfte und steigert unsere einsatztaktischen Möglichkeiten beachtlich“, weiß Kommandant Karlheinz Widmeyer. Sein Einsatz wirkt sich gefahrenminimierend und erleichternd auf die Betroffenen und Einsatzkräfte aus, da eine Reduzierung von Gefahrstoffen, ein Absenken der Gebäudetemperaturen und eine verbesserte Sicht in Bauwerken unverzüglich erzeugt werden kann. Die belastete Luft und die abgekühlten Rauchgase werden mit einem Spiralschlauchsystem aus einem Gebäude abgesaugt.
21.1.20

 

 

Heizgerät löst Brand aus

Uhingen. Am Montag rückte die Feuerwehr in Uhingen zu einem Brand aus. Gegen 19 Uhr rückten Einsatz- und Rettungskräfte zu einem Brand in der Zeppelinstraße aus. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Ein 39-Jähriger hatte wohl ein mobiles Gasheizgerät in Betrieb genommen. Das geriet in Flammen. Der 39-Jährige brachte das Heizgerät mit einem Zeugen in das Badezimmer. Das geriet in Brand. Der 39-Jährige verletzte sich dabei. Weitere Hausbewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Durch den Brand war die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch die Rauchentwicklung auch in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.
21.1.20

 

 

Hilfe für Nepal

Bei der Sceckübergabe: .: Bernd Hasenkopf (Kath. Kirchengemeinde Wallfahrtskirche St. Maria in Aalen-Unterkochen), Brigitta Schwarz und Melchior Rettenmaier (Chor „Joy of Gospel“), Jürgen Dauner und Andreas Schmid (BSH Big Band), Petra Pachner und Herwig Jantschik (Verein „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e. V.“), Helmut Erhardt (gewählter Vorsitzender Kirchengemeinderat Kath. Kirchengemeinde Salvator Aalen) und Landrat Klaus Pavel.Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Über einen Spendenscheck in Höhe von 4.850 Euro konnten sich Petra Pachner und Herwig Jantschik von Verein „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg“ freuen. Im Aalener Landratsamt erhielten sie die Erlöse aus dem Benefizkonzert des Chors „Joy of Gospel“ in der Unterkochener Wallfahrtskirche St. Maria und aus dem Konzert der „BSH Big Band“ in der Aalener Salvatorkirche überreicht. Das Geld wird für die Inneneinrichtung der neu gebauten Berufsschule des Ausbildungszentrums in Dhading/Nepal verwendet.
21.1.20

 

 

Arbeiten auf der Herlikofer Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag 23. Januar werden in der Herlikofer Straße im Bereich der grob schadhaften Stellen weitere Detailuntersuchungen des Baugrund notwendig, die mittels Bohrkernentnahme gemacht werden. Dadurch kommt es in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr zu einer halbseitigen Beeinträchtigung des Verkehrs.
21.1.20

 

 

Leergutdieb überführt

Geislingen. Ein 49-Jähriger aus Geislingen soll für zwei Leergutdiebstähle vergangenen Samstag und gestrigen Montag verantwortlich sein. Demnach begab sich der Mann in den Nachtstunden auf das Gelände eines Einkaufsmarktes in der Heidenheimer Straße. Dort entwendete er mehrere hundert Pfandflaschen.  Ermittlungen der Polizei und Verantwortlichen des Einkaufsmarktes führten zu dem 49-Jährigen. Den nahm die Polizei am Montag in einer Wohnung in Geislingen fest. Auf dem Balkon der Wohnung fanden die Ermittler mehrere hundert Pfandflaschen. Gegen den 49-Jährigen bestand ein Vollstreckungshaftbefehl. Die dort geforderte Geldstrafe konnte er nicht bezahlen. Polizeibeamte brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.
21.1.20

 

 

Dreijähriger ertrinkt in der Rems

Schwäbisch Gmünd. Ein dreijähriger Junge ist am Montagmittag in der Rems vermutlich ertrunken. Die Polizei wurde um 12.15 Uhr verständigt. Der Bub befand sich zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich zwischen der Buchstraße und dem Ufer der Rems befindet. Der Bub entfernte sich unbemerkt von der Gruppe und begab sich wohl in Richtung des Remsufers. Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, wurde sofort eine Suche in Richtung des Ufers eingeleitet und der Dreijährige leblos im Wasser liegend aufgefunden. Der Junge wurde vom sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt versorgt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genaueren Umständen, die zu dem Unglück führten, aufgenommen. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.

Der Gmünder Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Amtsleiter Klaus Arnholdt zeigten sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: "Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes." Auch das Team des Kindergartens Regenbogenland im Unipark werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt. Die Betreuung im Kindergarten werde morgen weitergeführt; gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen betreut zu werden. Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen. Für  Dienstag, 21.  Januar, wurden außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit dem Kinder- und Jugendpsychologen Dr. Thomas Fuchs eingeladen. Hier bestehe die Möglichkeit für Fragen, für Austausch, für Gespräche, für Begleitung und für Hilfestellungen, wie man mit den Kindern über Trauer und über den Umgang mit dem Tod und den Verlust sprechen könne.
20.1.20

 

 

Im Tunnel aufgefahren

Gruibingen. Ein Leichtverletzter und rund 20.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Sonntag bei Gruibingen.  Gegen 11 Uhr war ein Autofahrer in Richtung München unterwegs.  Im Tunnel bei Gruibingen musste er verkehrsbedingt anhalten, so die Polizei. Ein nachfolgender 47-Jähriger erkannte das und hielt mit seinem Wagen ebenfalls an. Danach fuhr ein 73-Jähriger mit seinem Auto auf das vor ihm haltende Fahrzeug auf. Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 20.000 Euro.
20.1.20

 

 

Gehen Pannen-Lkw gekracht

Schwäbisch Gmünd/Lorch.  Am Montag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch, auf Höhe der dortigen Kläranlage, bei welchem ein Schaden in Höhe von mindestens 35.000 Euro entstand und eine Person leicht verletzt wurde. Ein 31-jähriger Lenker eines Lkw musste gegen aeinen Wagen auf dem Standstreifen der vierspurigen B29 mit einer Motorpanne abstellen und wartete dort auf das Eintreffen eines Abschleppfahrzeugs. Ein 55-jähriger Lenker sah den Pannen-Lkw auf dem Standstreifen stehen und wollte auf die linke Fahrbahn wechseln. Nachdem von hinten ein Auto heranfuhr zog der Lkw-Lenker wieder nach rechts und prallte hierbei auf den, auf dem Standstreifen stehenden, Lkw. Bei dem Unfall wurde die komplette rechte Fahrzeugseite aufgerissen. Der 31-jährige Lenker des Pannen-Lkw, der zum Unfallzeitpunkt in seinem Fahrzeug saß, wurde durch den Aufprall leicht verletzt.
20.1.20

 

 

Unbekannter bricht Kasse auf

Uhingen. Geld erbeutete am Wochenende ein Einbrecher in Uhingen. Laut Angaben der Polizei war der Täter zwischen Freitagabend und Montagmorgen in der Ulmer Straße am Werk. Dort hebelte er an einem Gebäude eine Tür auf und stieg ein. Im Inneren fand er eine Kasse, die er aufbrach. Das in der Kasse befindliche Geld machte er zu seiner Beute und flüchtete. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen und die Spuren gesichert.
20.1.20

 

 

Nachhaltigkeitsziele stehen auf Bierdeckeln

Kirchheim unter Teck. Wie lässt sich die Aufmerksamkeit einer ganzen Stadt auf die Ziele für eine nachhaltige Kommune lenken? Das Referat für nachhaltige Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und allgemeine Koordination der Stadt Kirchheim unter Teck hat zu diesem Zweck sechs der insgesamt siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung auf Bierdeckel drucken lassen und möchte sie so zum Stadtgespräch machen. Dieses Marketingmittel soll nicht nur auf humorvolle Art für die aus der Agenda 2030 hervorgegangenen Ziele sensibilisieren, sondern auch zum individuellen Handeln anstoßen. Weitere Informationen zu lokalen Initiativen und der Agenda 2030, die 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) auf den Weg gebracht worden ist, gibt es im Internet auf www.kirchheim-teck.de/agenda. Kirchheim ist die 73. Kommune, die dem Club der Agenda-2030-Kommunen beigetreten ist und somit versucht, die Ziele auf lokaler Ebene umzusetzen.  Kirchheimer Gastronomiebetriebe können sich gerne im Büro des Referates unter der Telefonnummer 07021 502-444 melden und die Bierdeckel kostenfrei abholen. Die Stückzahl ist begrenzt.
20.1.20

 

 

Zug-Ausfälle: Till fordert unverzüglich Abhilfe

Göppingen. Die Probleme auf der Filstalbahn reißen trotz aller Beteuerungen des   Betreibers Go-Ahead nicht ab. Auch in der neuen Woche kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen, wie sich Pendler in sozialen Netzwerken beschweren. Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till hat nun in Briefen an Go-Ahead und das Verkehrsministerium die aktuelle Situation auf der Schiene scharf kritisiert. Till schreibt: „Mit tiefer Sorge müssen wir feststellen, dass sich – trotz Übernahme des Schienenverkehrs auf der Filstaltrasse durch die Firma Go-Ahead – die Situation für die Pendler nach und von Stuttgart beziehungsweise nach und von Ulm nicht verbessert hat, sondern eher noch verschlechtert. Zu kurze Züge und komplette Zugausfälle sind nahezu täglich zu beklagen; die Verlässlichkeit in den schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr für unsere Pendler scheint durch die neue Betreiber- Gesellschaft nicht gewährleistet.

Ich bitte daher eindringlich sowohl das Verkehrsministerium wie auch die Betreiberfirma Go-Ahead Baden-Württemberg, so schnell wie möglich eine nachhaltige Verbesserung der Situation herbeizuführen. Die Wirtschaftlichkeit scheint die Verwirklichung unseres gemeinsamen Zieles, den ÖPNV in allen Bereichen zu verbessern, in eine nicht definierte Zukunft gerückt zu haben. .. Doch wie wollen wir unsere CO2-Emissionen nachhaltig senken, wenn der Autoverkehr durch den mangelhaften Schienenverkehr wieder verstärkt wird? Da wir als Stadt für den ÖPNV gesetzlich nicht zuständig sind, stehen wir der Situation hilflos gegenüber und appellieren daher mit Nachdruck an alle Beteiligten, im Sinne unserer Bevölkerung unverzüglich Abhilfe zu schaffen.“
20.1.20

 

 

Kinderkrippe Vogelnest eingeweiht

Die Kinderkrippe Vogelnest wurde eingeweiht. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Im September 2019 startete die Kinderkrippe Vogelnest in Herlikofen im Gebäude der Pestalozzischule. Durch den Einbau und innerbauliche Veränderung mit Nutzungsänderung wurde eine neue Kindertagesstätte für bis zu zehn Kinder unter drei Jahren geschaffen. Die Kinderkrippe wurde vom Verein Wippidu e.V. unter der Leitung von Stephan Spiegel übernommen. Mit der Leitung der Kindertagesstätte wurde Sandra Milson betraut, die mit ihrem Team die Kinder betreut. Den Kindern und ErzieherInnen stehen liebevoll und kleinkindgerecht eingerichtete Räume zur Verfügung.
Im Gruppenraum können die Kinder gemeinsam spielen, basteln und auch Vespern. Zudem gibt es einen Ruheraum und einen Sanitärraum. Über eine Rampe wurde die Kindertagesstätte barrierefrei von der Nordseite erschlossen. Durch eine geringfügige Veränderung der Fensteraufteilung wurde eine ebenerdige Erschließung des Außenspielbereichs an der Südseite hergestellt. Um den Anforderungen der Raumakustik gerecht zu werden, erhielten alle Aufenthaltsbereiche eine Akustikdecke. Auch die Außenanlage mit Spielgeräten wurde neu geschaffen. Der vorhandene Baumbestand blieb erhalten und wurde in den Spielbereich eingebunden. Die Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme welche 2019 ausgeführt wurden betragen 330.000 €. Die schöne Lage mit traumhafter Aussicht verschafft dem Vogelnest schon von sich aus ein ganz besonderes Ambiente.
Die Pestalozzischule in Schwäbisch Gmünd Herlikofen wurde 1974 errichtet. Im Jahr 2007 wurde das zweigeschossige Gebäude erweitert und das Bestandsgebäude saniert. Bei der umfangreichen Sanierung wurde die gesamte Gebäudehülle energetisch erneuert. Dabei wurden die nicht mehr benötigen Schulräume zur Kindertagesstätte umgebaut, die nun offiziell eingeweiht wurden.
20.1.20

 

 

Präventionsarbeit trägt Früchte

Der Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse Helmut Sailer, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Aalen aus dem Lenkungsausschuss der Aktion "Sicheres Schwäbisch Gmünd". Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Lenkungsausschuss der Aktion sicheres Schwäbisch Gmünd verabschiedete Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse Helmut Sailer, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Aalen. Dabei bedankte er sich im Namen der Aktion sicheres Gmünd für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der Präventionsarbeit. Seit dem Jahr 2000 wirkte er bei der Aktion sicheres Gmünd mit. Hierbei konnten viele Projekte insbesondere auch im Bereich des Jugendschutzes auf den Weg gebracht werden. Unter anderem erarbeitete er mit dem Institut für soziale Berufe Loreto das Konzept „Initiative Gewaltprävention“ und organsierte federführend den Fachtag Prävention und Bildung im Jahre 2015 in Schwäbisch Gmünd.
Helmut Sailer bedankte sich ebenfalls für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und die persönlichen Begegnungen über den gesamten Zeitraum: „Prävention wird in Schwäbisch Gmünd gelebt und die Stadt Schwäbisch Gmünd war immer Ideengeber und Vorbild in der Präventionsarbeit. Die Präventionsarbeit hat weit über die Stadt hinaus Früchte getragen.“ Er berichtet weiter, dass er bei landesweiten Verpflichtungen stets auf die guten Erfahrungen und Strukturen in Schwäbisch Gmünd zurückgreifen und diese Maßstäbe weitertragen konnte. Bei Seminaren im Rahmen des Stabilitätspaktes Südosteuropa konnte er die Stadt Schwäbisch Gmünd als positives Beispiel durch die Arbeitsweise im Bereich der Kommunalen Kriminalprävention und den damit einhergehenden Grundsätzen der Einrichtung des Fördervereins Aktion sichere Stadt Schwäbisch Gmünd e.V. positiv darstellen.
20.1.20

 

 

Baustart für neues Parkhaus beim Landratsamt

Die Parkhaus-Baustelle beim Landratsamt Göppingen. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Mit dem Bau des neuen Parkhaus beim Landratsamt wurde jetzt begonnen. Hierzu musste ein Teil des Besucher- und Mitarbeiterparkplatzes gesperrt werden. Bis Jahresende sollen in dem Parkhaus rund 300 Parkplätze für die Autos von Mitarbeitern und Behörden-Besucher entstehen. Das Parkhaus wird durch den Landkreis errichtet, nachdem sich kein privater Bauherr finden konnte.
19.1.20

 

 

„Die beste CMT aller Zeiten“

Stuttgart.  Die CMT hat ihren Status als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit eindrucksvoll untermauert: „Wir freuen uns über rund 300.000 Besucher, die binnen neun Tagen unser Messegelände und die insgesamt 2161 Aussteller besucht haben. Ein absoluter Rekord!“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der CMT 2020.
Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzte: „Die CMT hat sich toll weiterentwickelt. Wir haben unser Angebot ausgebaut, das Profil in den Bereichen Tourismus und Caravaning weiter geschärft und damit unsere Besucher begeistert.“ Eine noch größere Vielfalt im Bereich Caravaning-Zubehör sowie der Schwerpunkt „Vanlife“, neue und attraktive touristische Destinationen, ein Rahmenprogramm mit über 600 Veranstaltungen sowie erfolgreiche Töchtermessen wie die Fahrrad- und Wanderreisen, die Golf- und Wellnessreisen sowie die Kreuzfahrt- und Schiffsreisen – für von Vacano der Schlüssel zum Erfolg.

Große Zufriedenheit bei den  Partnern der CMT. Für das Partnerland Montenegro sei die diesjährige CMT-Partnerschaft „eine ausgezeichnete Möglichkeit gewesen, uns zu präsentieren“, sagte Dušanka Pavićević, stellvertretende Direktorin der Nationalen Tourismus-Organisation Montenegros , die sich ausdrücklich für die „exzellente Organisation und Betreuung durch das CMT-Team“ bedankte. „Wir sind absolut zufrieden!“ Zufrieden äußerte sich auch Martin Knauer, Pressesprecher der Tourismus Marketing Baden-Württemberg, des Outdoor-Partners der CMT. Ziel des Messeauftritts „CMT Spezial – Wilder Süden“ sei gewesen, „unsere Gäste zu überraschen, was es bei uns im Wilden Süden alles gibt. Das ist gelungen.“ Ganz ähnlich sah es Arne Mellert, Geschäftsführer des Heilbäderverbands Baden-Württemberg: „Anfangs mussten wir uns noch daran gewöhnen, CMT-Partner im Caravaning-Bereich zu sein, doch war es eine Entscheidung, die wir niemals bereuen werden. Die CMT hat uns eine Plattform geboten, ein Publikum zu erreichen, das wir sonst nie erreicht hätten.“
19.1.20

 

 

Neuer Divisons-Leiter kommt aus Augsburg

Frank Klingemann ist neuer Leiter der Division Industry bei Schuler in Weingarten. Foto: Schuler AG

Göppingen/Weingarten. Frank Klingemann die Leitung der Division „Industry“ bei Schuler übernommen. Damit ist er nun unter anderem zuständig für voll automatisierte mechanische Folgeverbund- und Transferpressen, die vor allem in der Automobil- und Zulieferindustrie zum Einsatz kommen, Schnittlinien, Anlagen zur Herstellung von Elektroblechen für Motoren sowie Münzprägepressen. Der Diplom-Ingenieur verfügt über eine 30-jährige Erfahrung in der Branche, die er etwa in verschiedenen leitenden Positionen beim Roboterhersteller Kuka sammelte. Zuletzt leitete er die Business Unit Robotic Automation bei der HLS Engineering Group GmbH in Augsburg. Bei Schuler hat er seinen Dienstsitz in Weingarten.

 

 

 

Diebe entwenden Tresor

Deggingen.  Eine böse Überraschung haben die Bewohner eines Einfamilienhauses in Deggingen erlebt, als diese am frühen Samstagabend nach Hause zurückkehrten.  Diebe waren in das Haus in der Schönblickstraße eingebrochen und hatten das Haus komplett durchwühlt. Abgesehen hatten es die Diebe auf Bargeld. Auch vor einem Tresor machten die Einbrecher keinen Halt und entwendeten das schwere Sicherheitsbehältnis komplett, samt Inhalt. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass zumindest der Abtransport des Tresors aufgefallen sein könnte. Wer hat am Samstag im Zeitraum von 12 Uhr bis in die frühen Abendstunden in der Schönblickstraße Verdächtiges beobachtet? Hinweise bitte das Polizeirevier Geislingen.
19.1.20

 

 

Der Umwelt zuliebe: Stadt sammelt alte Handys

Göppingen. Gebrauchte Handys sind zu schade zum Wegwerfen und enthalten wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten. Ab dem 20. Januar können wieder gebrauchte Mobiltelefone für die Handysammelaktion im Bürgerbüro der Stadt Göppingen während der Öffnungszeiten abgegeben werden. Vielen Handynutzer sind die globalen Zusammenhänge in der Handyproduktion und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft wenig bewusst. Daher haben sich Kirchen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam gebrauchte Mobiltelefonen zu sammeln und über die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Herstellungsprozesses zu informieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Telekom Deutschland unterstützen die Aktion mit dem dafür entwickelten Handysammelcenter. Aus vergangenen Sammelaktionen der Fairtrade-Stadt Göppingen konnten so bereits über 500 Handys recycelt werden. Die gesammelten Handys werden an das Unternehmen Teqcycle Solutions GmbH, den Logistikpartner der Telekom, gesandt. Circa zehn Prozent der gesammelten Handys sind nicht nur voll funktionsfähig, sondern auch für eine Weiternutzung geeignet. Von den Geräten werden alle Daten sicher gelöscht und diese dann als ReUse-Handy wieder auf den Markt gebracht, was ihre Ökobilanz erheblich verbessert.
19.1.20

 

 

Kräne überragen Klinik-Baustelle

Blick auf die Klinik-Baustelle am Eichert. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Zügig voran gehen die Arbeiten an der neuen Klinik am Eichert in Göppingen. Bereits im März soll der Grundstein auf einer der größten Baustellen des Landes gelegt werden. Aktuell werden die Untergeschosse errichtet.
19.1.20

 

 

Kollision mit Bordstein

Göppingen.  Zu einem Unfall ist es am Samstag in den Morgenstunden auf der B10 gekommen. Ein 24-Jähriger befuhr die B10 von Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Ulm. Kurz vor der Ausfahrt Göppingen - Zentrum West kam er mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit dem Bordstein. Hierbei zerstörte er beide Reifen auf der linken Seite und verlor zudem seine Radkappen. Der Wagen kam auf der Ausfädelspur Göppingen - Zentrum West zum Stehen. Ein 38-Jähriger, welcher hinter dem Unfallfahrer fuhr, sah dies und bremste, konnte aber dennoch eine Kollision mit einer der verlorenen Radkappen nicht mehr verhindern. An seinem Pkw entstand ein Schaden an der vorderen Stoßstange. Bei der Unfallaufnahme konnte durch die Polizeibeamten bei dem 24-Jährigen Alkoholgeruch  wahrgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Mann nicht mehr verkehrstüchtig war, eine Blutprobe in der Klinik war die Folge.
19.1.20

 

 

Zur Ferienbetreuung anmelden

Noch bis zum 1. Februar läuft die verbindliche Anmeldefrist für die Betreuung in den Pfingstferien vom 2. bis 12. Juni und den Sommerferien vom 30. Juli bis 11. September. Angemeldet werden können Schülerinnen und Schüler aller städtischen Grundschulen sowie der Klassenstufe 5 an weiterführenden Schulen. Die Stadt Göppingen bietet Schülerinnen und Schülern von städtischen Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und weiterführenden Schulen bis Klassenstufe 5, die in Göppingen wohnen, eine Betreuung in den Schulferien an. Für die Sommerferien können auch Kinder angemeldet werden, die erst im September des beginnenden Schuljahres eingeschult oder von Klassenstufe fünf in sechs kommen werden.

Angeboten werden jede Menge Spiel und Spaß im Freien und im Haus. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7 bis 13 Uhr oder von 7 bis 17 Uhr. Bei der ganztägigen Betreuung, die an der Haierschule in Faurndau stattfindet, kann tageweise eine Mittagessensverpflegung zugebucht werden. Die Betreuung erfolgt an städtischen Grundschulen in den Räumen der Schülerbetreuung. Die Mindestteilnehmerzahl pro Standort (Grundschule) beträgt acht Schülerinnen und Schüler pro Ferienwoche. Bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl können Kinder auf die nächstgelegene Schule mit Ferienbetreuung umgemeldet werden. Kurz nach Meldeschluss werden aufgrund der Anmeldungen die Standorte für die Ferienbetreuung festgelegt. Nachmeldungen sind danach möglich, sofern an den ausgewählten Standorten noch Plätze frei sind, zusätzliche neue Standorte werden mehr geschaffen.

Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung Göppingen, Referat Schulen und Sport, Ursula Binder, Pfarrstraße 11, Telefon 07161 650-5111, Fax 07161 650-485111, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeformulare zum Ausdrucken gibt es im Internet unter www.goeppingen.de - Bildung - Schulen - Ferienbetreuung an Grundschulen.
19.1.20

 

 

Razavi tritt noch einmal an

Nicole Razavi kandidiert noch einmal für ein Landtagsmandat im Wahlkreis Geislingen

Geislingen/Salach. „Ich kann mir kaum einen spannenderen und vielfältigeren Beruf vorstellen“, sagt Nicole Razavi über ihr Mandat als CDU-Landtagsabgeordnete. Die 54-Jährige will wieder in den Landtag und hat bei den Mitgliedern ihren Hut für die Nominierung in diesem Frühjahr für die Landtagswahl am 14. März 2021 in den Ring geworfen.  „Ich will, dass die CDU wieder die Nase vorne hat und Susanne Eisenmann Ministerpräsidentin unseres Landes wird“, schreibt Razavi in einem Brief an den Kreisvorsitzenden Kai Steffen Meier, den CDU-Kreisvorstand und die Mitglieder im Wahlkreis. Razavi fordert von Politik und Gesellschaft  ein Umdenken. „Es ist doch paradox, nie ging es uns besser als heute. Nie hatten wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Wir sind uns aber auch noch nie so sehr selbst im Wege gestanden, sie zu nutzen. Wir müssen wieder mit mehr Zuversicht statt Bedenken an die Arbeit gehen, schneller entscheiden statt endlos diskutieren. Mit Hysterie und Empörung lässt sich kein Staat machen.“  Politik bestehe dazu nicht nur aus Einzelthemen, ist die Christdemokratin überzeugt. „Geld und Wohlstand sind nicht alles. Was es auch braucht, ist die große Klammer, die unser Leben ausmacht: menschliche Wärme und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Wie wollen wir in 30, 40 oder 50 Jahren gut zusammen leben? Das muss wieder mehr zum Herz unserer Politik werden“, fordert Razavi, die seit 2006 direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 11 Geislingen im Landtag von Baden-Württemberg ist, bei der vergangenen Wahl das Mandat aber nur knapp gegenüber dem Mitbewerber der Grünen gewinnen konnte.  Aktuell ist sie parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion sowie Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Außerdem ist Razavi Kreisrätin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, sowie im Ehrenamt Präsidentin des Turngau-Staufen und Ehrenvorsitzende des CDU-Kreisverbands Göppingen. Sie wohnt in Salach.
17.1.20

 

 

Verkehrsminister zu Gespräch mit Pendlern bereit

Kreis Göppingen. Der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder hatte Verkehrsminister Winfried Hermann zu einer Fahrt auf der Filstalbahn eingeladen. Am Freitag erreichte ihn eine erste Reaktion aus dem Büro des Ministers. Minister Hermann könne zwar nicht zu einer Bahnfahrt in den Landkreis kommen, er sei aber bereit sich vor Ort den Fragen der Pendler zu stellen und die weiteren Schritte seines Hauses zu erläutern.  "Verkehrsminister Hermann reagiert auf die Forderung von mir, sich das Schlamassel vor Ort auf der Filstalbahn selbst anzuschauen. Das ist schon mal gut und wir sind gespannt, welche Lösungen er parat hat. Die Geduld aller Betroffenen ist langsam überstrapaziert. ", kommentiert Binder die Reaktion aus Stuttgart.
17.1.20

 

 

CMT rechnet wieder mit großem Besucherandrang

AmStand der Stadt Göppingen auf der CMT dreht sich alles ums neue Märklineum. Im Vordergrund hat Märklin eine Schauanlage aufgebaut. Sie zeigt ein Modell der Insel Lummerland (eine Insel mit zwei Bergen). Foto: Thomas Kießling

Sztuttgart. Die CMT 2020 werde wohl „die besucherstärkste Ausgabe in den 51 Jahren ihrer Geschichte“, prognostizierte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, bei der CMT-Bilanz-Pressekonferenz am Freitag. Die bisherigen Zahlen stellten einen „absoluten Rekordwert“ dar, der voraussichtlich „deutlich über der bisherigen Bestmarke“ liege. Im Jahr 2018 hatten 265.000 Menschen die CMT besucht und damit einen Rekord aufgestellt. Auch das Einzugsgebiet habe sich vergrößert: Ein Viertel aller Messebesucher habe diesmal eine Anreise von mehr als 100 Kilometer in Kauf genommen, im Caravaning-Bereich sogar mehr als ein Drittel. Die Gründe für den Erfolg seien dabei durchaus vielfältig: Man habe „an vielen Stellschrauben gedreht“ und beispielsweise verstärkt die neuen digitalen Medien genutzt. Ein nicht unwichtiger Faktor sei zudem das „ideale Messewetter“ gewesen. Entsprechend positiv seien die Rückmeldungen von Seiten der Aussteller, die von guten Gesprächen, hoher Kaufbereitschaft und vielerorts sehr guten Verkäufen berichteten. Auf die konkrete Frage nach einer künftigen Erweiterung des Messegeländes meinte Bleinroth, man wolle sich zunächst „um den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur“ kümmern, bevor „das Thema Halle 11“ anstehe. Zufrieden äußerte sich auch Martin Knauer, Pressesprecher der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, des diesjährigen Outdoor-Partners der CMT. Ziel des Messeauftritts „CMT Spezial – Wilder Süden“ sei gewesen, „unsere Gäste zu überraschen, was es bei uns im Wilden Süden alles gibt. Das ist gelungen."
17.1.20

 

 

Kliniken stehen vor großen Herausforderungen

Die Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr.Ingo Hüttner (l.)und Wolfgang Schmid. Foto: Max Rudloff

Kreis Göppingen. Ganz schön kommunikativ – so lautete der Untertitel des „Klinik small Talks“, der Jahresauftaktveranstaltung der Alb-Fils-Kliniken. Und in entsprechend offener und lockerer Runde begegneten sich die rund 80 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Ärzteschaft, Kostenträger sowie den Leitenden Mitarbeitern der Kliniken. „Ganz schön kommunikativ zu sein, das hat sich die Geschäftsführung auf die Fahnen geschrieben. Und dieses neue Veranstaltungsformat ist ein weiterer Baustein dazu“, sagte in seiner Begrüßung Landrat Edgar Wolff. Das Motto des Abends lautete „Innovation will Information“ und so gaben die beiden Geschäftsführer in einem sehr unterhaltsamen Vortrag nicht nur einen Rückblick auf die sehr ereignisreiche und wechselvolle vergangene Dekade sondern auch einen Ausblick auf das Jahr 2020, das nicht weniger interessant zu werden verspricht: „Für dieses Jahr haben wir uns erneut einige Neuerungen im medizinischen Bereich vorgenommen, etwa die Gründung eines Weaning-Zentrums (Beatmungszentrum) und den Aufbau eines hebammengeführten Kreißsaals“, betonte der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. „Außerdem streben wir die Erstzertifizierung unseres Endoprothetikzentrums und die Ausweitung der roboterunterstützten Operationen auf die Thoraxchirurgie an.“ Ziel ist auch eine Intensivierung respektive Neuaufnahme der Kooperation mit dem Klinikum Christophsbad. Im nicht-medizinischen Bereich ist natürlich der Neubau das Top-Thema: „Mit der Grundsteinlegung im März erreichen wir einen weiteren Meilenstein, außerdem werden wir in 2020 die Ausführungsplanung des Neubaus beenden können,“ erklärte der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid. Ein weiterer großer Schritt wird auch bei der Digitalisierung erfolgen: „Nachdem im medizinisch-pflegerischen Bereich bereits viele erreicht wurde, werden wir nun an die Digitalisierung der Administrationsprozesse gehen“, so Schmid. Begonnen werden soll dabei mit den Personalakten. Die beiden Geschäftsführer machten aber auch klar, dass die Kliniken wie das gesamte Gesundheitswesen in diesem und den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, wie etwa dem Fachkräfte- und Hausärztemangel, und angesichts des Spahn´schen Gesetzesmarathon vor zahlreichen gesetzlichen Änderungen stehen. „Dies erfordert innovative Ideen und pragmatische Lösungen und vor allem eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid. Von den Anwesenden wurde dies in intensiven Gesprächen sofort in die Tat umgesetzt – der Klinik Small Talk fand erst sehr spät ein Ende.
17.1.20

 

 

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Schorndorf. Schwere Verletzungen erlitt ein 38 Jahre alter Mann bei einem Arbeitsunfall am Freitag, kurz vor 9.30 Uhr auf einem Wiesengrundstück in der Hinteren Rambachstraße in Schorndorf. Der Mann transportierte einen Baumstamm mit einem Radlader. Hierbei kippte das Fahrzeug um. Der Fahrer des Radladers wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.
17.1.20

 

 

Mit Auto überschlagen

Schlierbach. Leichte Verletzungen erlitt am Donnerstag eine Autofahrerin bei einem Unfall bei Schlierbach.  Laut Polizeiangaben war die Frau gegen 19.15 Uhr von Schlierbach in Richtung Roßwälden unterwegs. Dabei geriet sie mit ihrem Wagen ins Schlingern. Das Auto kam von der Straße ab und überschlug sich. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 4.000 Euro.
17.1.20

 

 

Widerstand gegen Polizeibeamte

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstag gegen 19 Uhr zwei Personen in der Postgasse in Gmünd. Ein 20-Jähriger ging an der Gruppe vorbei, grüßte die beiden Personen und zündete sich beim Vorbeigehen einen Joint an. Als einer der zivilen Beamten sich als Polizist zu erkennen gab, warf der junge Mann den Joint auf den Boden und versuchte, diesen zu zertreten. Auf die Aufforderung dies zu unterlassen, reagierte der 20-Jährige nicht, weshalb er von dem Beamten am Arm gepackt wurde. Der 20-Jährige versuchte daraufhin, den Polizeibeamten wegzustoßen und leistete gegen seine vorläufige Festnahme erheblichen Widerstand, wodurch der Beamte verletzt wurde.
17.1.20

 

 

Frieder Birzele feiert seinen 80. Geburtstag

Göppingen. Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Göppingen, Ex-Innenminister und ehemaliger Landtags-Vizepräsident Frieder Birzele feiert heute, Freitag, seinen 80. Geburtstag. Birzele gilt als einer der führenden Politiker aus dem Landkreis Göppingen. Nach seinem Abitur 1959 studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen und Berlin, wurde  nach den Staatsprüfungen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen und arbeitete dort ab 1967 am kriminologischen Institut. Ab 1974 war Birzele beim Regierungspräsidium Tübingen tätig, 1976 gründete er eine eigene Rechtsanwaltskanzlei. Seit 1963 ist Birzele Mitglied der SPD, war Mitbegründer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und engagierte sich h in den 1970er Jahren auch bei der Lehrergewerkschaft GEW und bei der damaligen ÖTV. 1976 wurde Birzele zum ersten Mal in den baden-württembergischen Landtag gewählt, dem er bis 2006 angehörte. Zeitweise war er stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion. 1991 übernahm er den Vorsitz im Untersuchungsausschuss zu so genannten Traumschiff-Affäre, über die Ministerpräsident Lothar Späth stolperte, sowie später zum Flow-Tex-Betrugsskandal. Nach der Landtagswahl 1992 kam es zu einer Großen Koalition und Birzele wurde Innenminister. Nach der folgenden Landtagswahl 1996 wurde die Regierung durch eine CDU/FDP-Koalition abgelöst, Birzele wurde zum Ersten Stellvertretenden Präsidenten des Landtags gewählt. Im Ehrenamt engagierte sich Birzele beim Volkshochschulverband, dessen Vorsitzender er von 1994 bis 2013 war. In dieser Eigenschaft war er auch Mitglied im Rundfunkrat des SWR und dessen stellvertretender Vorsitzender. Engagiert war Birzele u.a. auch als Vorsitzender des Präsidiums des Diakonischen Werks Württemberg und als Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden-Württemberg. 2013 traf Birzele dann ein herber gesundheitlicher Schlag. Auf einer privaten USA-Reise erlitt er einen Darmdurchbruch, wurde nach einer Not-OP in den Staaten nach Deutschland zurückgeflogen, wo er in der Klinik am Eichert weiterbehandelt wurde. Dort folgten weitere Operationen und Birzele wurde ins künstliche Koma versetzt. Monatelang schwebte er zwischen Leben und Tod, konnte sich zeitweise nicht mehr bewegen und nicht mehr sprechen. Doch Birzele kämpfte sich zurück ins Leben. Die Göppinger SPD feiert Frieder Birzele bei einem Empfang am Sonntag in der Stadthalle, die SPD-Landtagsfraktion feiert Birzele am Dienstag im Bürger- und Medienzentrum in Stuttgart.
17.1.20/gra

 

 

Polizei findet Drogen

Geislingen/Bad Überkingen.  Bei mehreren Kontrollen stellte die Polizei am Donnerstag in Geislingen und Bad Überkingen Drogen sicher. Am Donnerstag führten Beamte des Polizeirevier Geislingen im Rahmen der Konzeption "Sicherheit im öffentlichen Raum" zahlreiche Personenkontrollen in Geislingen und Bad Überkingen durch. Ziel war es, Ordnungsstörungen im öffentlichen Raum zu verfolgen. Unterstützung erhielten sie dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei. Während den mehrstündigen Kontrollmaßnahmen zwischen 15 und 22 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte zahlreiche Personen. In Bad Überkingen sahen die Beamten einen 21-Jährigen. Der rauchte gegen 16.30 Uhr in der Straße "In den Gassenäckern" einen Joint. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten etwa sechs Gramm Marihuana. Gegen 19 Uhr befanden sich die Kontrollkräfte in Geislingen in der Liebknechtstraße. Mit ihren Taschenlampe leuchteten sie über einen Spielplatz. Von einer Hütte sahen sie drei Personen wegrennen. Einen 23-Jährigen konnten die Beamten einholen und festnehmen. Mit ihm betraten sie die Hütte. In der Hütte rochen die Beamten Marihuana. Auf einem Tisch lagen drei gerauchte Joints und Drogenutensilien. Auf dem Boden lag eine Tüte mit knapp elf Gramm Marihuana. Wer seine Begleiter waren, dazu wollte sich der 23-Jährige nicht äußern. Kurz vor 20 Uhr sahen Polizisten einen 28-Jährigen in der Albwerkstraße. Als er die Beamten erkannte warf er einen Joint weg. Er versuchte zu flüchten. Auch ihn konnten die Beamten festhalten. Der Joint konnte wieder aufgefunden werden. Weitere Drogen fanden die Polizisten bei dem Mann nicht. Gegen 21 Uhr kontrollierten die Beamten in der Südmährerstraße einen 17-Jährigen. Bei der Kontrolle rochen die Beamten Marihuana. Sie durchsuchten den Jugendlichen. Sie fanden bei ihm ein Tütchen mit knapp 20 Gramm einer marihuanahaltigen Substanz.
17.1.20

 

 

Per Haftbefehl gesucht

Aichelberg. Am Mittwoch flüchteten zwei Männer auf der A8 bei Aichelberg vor der Polizei. Eine Polizeistreife sah gegen 14.30 Uhr einen Pkw mit einem Ausfuhrkennzeichen auf der A8 Richtung München fahren. Kurz vor Aichelberg wollten die Beamten das Fahrzeug stoppen. Sie setzten sich mit ihrem Wagen vor das Auto und gaben dem Fahrer das Signal ",Polizei, Folgen" . Der wechselte sofort auf den rechten Fahrstreifen und verließ die Autobahn über eine Behelfsausfahrt. Mehrere Polizeistreifen fahndeten zunächst erfolglos nach dem Fahrzeug. Gegen 15.30 Uhr sah eine Polizeistreife das Fahrzeug auf einem Parkplatz in Weilheim stehen. Zivilkräfte der Polizei observierten das Auto. Nachdem die beiden Männer zu ihrem Auto kamen, nahmen die Polizisten sie vorläufig fest. Bei einer Überprüfung konnte festgestellt werden, dass beide Männer mit einem Haftbefehl gesucht wurden. Die Männer konnten die ausstehenden Geldstrafen von über 2.000 Euro an Ort und Stelle bezahlen. Darum durften sie ihre Fahrt später fortsetzen.
16.1.20

 

 

E-Carsharing-Projekt startet in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). E-Carsharing ist eine ideale Alternative zum eigenen Auto oder zum Zweitwagen. Die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd starten am 20. Januar mit vorerst zwei Fahrzeugen ihr E-Carsharing Angebot. Die Stadt stellt hierzu zunächst zwei Parkplätze an bestehenden Ladesäulen zur Verfügung. Ein Fahrzeug wird am Bahnhof bei der Wissenswerkstatt Eule stehen, ein weiteres direkt am Rathaus. Beide Fahrzeuge stehen so an zentralen Orten und können bei der Rückgabe ohne Parkplatzsuche wieder abgestellt werden, denn beide Stellplätze sind ab sofort für die C-Carsharing-Fahrzeuge der Stadtwerke reserviert.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd setzt sich aktiv dafür ein, einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu leisten und eine attraktive und nachhaltige Mobilität für Jedermann zu gewährleisten. Wer nur gelegentlich ein Fahrzeug braucht, muss sich beim Carsharing nicht um Versicherung, TÜV, Reparaturen oder Reifenwechsel kümmern und ist mit einem Elektrofahrzeug auch noch umweltfreundlich unterwegs. Außerdem zahlt der Nutzer nur für die Zeit, in der er das Fahrzeug auch tatsächlich braucht. Die beiden neuen E-Fahrzeuge stehen zudem an Orten, die sowohl mit dem ÖPNV als auch mit dem neuen Leihradsystem (Regio-Rad Stuttgart) gut zu erreichen sind. Informationen zur Ausleihe und den Konditionen gibt es ab Montag, 20.01. auf der Webseite der Stadtwerke www.stwgd.de/e-carsharing
16.1.20

 

 

Zwei Verletzte

Aichelberg. Bei einem Unfall bei Aichelberg wurden am Donnerstag zwei Menschen verletzt. Gegen 8.30 Uhr fuhr ein 63-Jähriger mit seinem Wagen auf der A8 Richtung München. Bei Aichelberg verließ er die Autobahn. Der 63-Jährige setzte seine Fahrt in Richtung Aichelberg fort. Beim Einbiegen nach links übersah er ein Auto, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei erlitt der Unfallverursacher schwere Verletzungen. Der 22-Jährige im zweiten Wagen wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Die Landstraße zwischen Aichelberg und Weilheim an der Teck war vorübergehend gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.
16.1.20

 

 

17-Jähriger schwer verletzt

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt ein 17-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch in Faurndau. Gegen 7.45 Uhr fuhr eine 18-Jährige mit ihrem Wagen von Faurndau in Richtung Jebenhausen. Sie bog nach links in Richtung Berufsschulzentrum ab. Ein 17-Jähriger kam ordnungsgemäß mit seinem Leichtkraftrad entgegen. Den übersah die 18-Jährige. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der 17-Jährige stürzte von seiner Maschine und erlitt  schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die 18-Jährige verletzte sich leicht. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
16.1.20

 

 

Waldarbeiten: Radweg nicht befahrbar

Kirchheim unter Teck. Von Dienstag, 21. Januar bis Freitag, 24. Januar finden in einem Teil des Talwaldes Waldarbeiten statt. Aus Sicherheitsgründen ist in diesem Zeitraum ein Teil des Radweges zwischen Reudern und den Bürgerseen nicht befahrbar. Von Reudern kommend ist der Talwaldweg ab Beginn des Waldes für etwa 460 Meter gesperrt. Aus beiden Richtungen ist eine Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke verläuft weiter südlich, vorbei am Sportplatz Reudern und beträgt etwa zwei Kilometer. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die damit verbundenen Beeinträchtigungen.
16.1.320

 

 

Gebürtiger Faurndauer wird Schorndorfer Ehrenbürger

Schorndorf. Beim Neujahrsempfang 2020 verlieh Oberbürgermeister Matthias Klopfer im Namen des Gemeinderats das Ehrenbürgerrecht an Roland Wöhr. Die höchste Auszeichnung der Stadt erhielt der 75-jährige in Anerkennung seiner besonderen Verdienste, insbesondere für sein jahrzehntelanges vorbildliches Wirken als Kreishandwerksmeister im Rems-Murr-Kreis, in der Handwerkskammer Region Stuttgart und im EU-Projekt „Team Volterra“ sowie für seinen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz bei der Sanierung der Schorndorfer Stadtkirche und bei der Freiwilligen Feuerwehr Schorndorf und deren Oldtimerfreunden. Das jahrzehntelange, kontinuierliche, berufliche und ehrenamtliche Engagement in örtlichen aber auch überörtlichen Organisationen nannte Klopfer „außerordentlich und besonders vorbildlich“. In seiner Laudatio ließ er die wichtigsten Stationen in Wöhrs Leben Revue passieren.  Im März 1944 wird Wöhr in Faurndau bei Göppingen geboren. Doch schon im Alter von zwei Jahren zieht seine Familie nach Schorndorf. 1958 beginnt er bei Karl Holtz in Schorndorf eine Schlosserlehre. Eine Entscheidung, die sein restliches Leben bestimmen wird. 1961 legt er die Gesellenprüfung ab, 1971 die Meisterprüfung. 1979 übernimmt Wöhr die Schlosserei von Karl Holtz. Erst 2012 übergibt er sie an seinen Nachfolger Viktor Steinhauer. Seither ist Wöhr Leiter der Bauhütte der Stadtkirche Schorndorf und Vorsitzender des Bauausschusses der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Schorndorf. Die Innensanierung der Stadtkirche Schorndorf macht er von der Planung im Jahr 2012 bis zur Fertigstellung im November 2014 zu „seinem“ Projekt. „Ohne Sie wäre unser Stadtbild in der historischen Innenstadt ärmer“, sagte Klopfer. Denn Wöhr fertigt neue Ausleger für die Schorndorfer Traditions-Gasthäuser „Pfauen“, „St. Urban“ und „Harmonie“ an. Für „Elefanten“, „Ochsen“, „Löwen“ und „Becka-Kurze“ restauriert er sie. Und Marktbrunnen, Hirschbrunnen, Turmkreuz sowie dem Hahn der Stadtkirche und dem Kirchenkreuz Weiler verleiht er neuen Glanz. Auch bei zahlreichen Kunstprojekten arbeitet er aktiv mit. Darüber hinaus ist er von 2012 bis 2018 Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung Schorndorf. Die meiste Energie steckt Roland Wöhr jedoch wahrscheinlich in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schorndorf. 1979 wird er Abteilungskommandant der Stadt. Zehn Jahre hat er dieses Amt inne. 1989 gründet er die Alterswehr in Schorndorf. Seit 1996 ist er Mitglied bei den Oldtimerfreunden der Freiwilligen Feuerwehr. Hier leitet er den Bau der neuen Fahrzeughalle, die im Hammerschlag entstehen soll.
16.1.20

 

 

Schorndorf präsentiert sich auf der CMT

Schorndorf. Die Daimlerstadt Schorndorf wirbt auf der CMT in Stuttgart vor allem für Tagestouristen Die Stadt  präsentiert sich nochmals am Sonntag, 19. Januar, in Halle 6 (Stand 6 E50 beim Tourismusverein Remstal Route e.V.) unter dem „Dach“ der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. An diesem Sonntag informiert am Stand der Daimlerstadt Schorndorf Gottlieb Daimler im Kostüm über die Geburtsstadt des Erfinders. Außerdem werden die Besucher des Messestands mit einer frischen Brise von Bobby und dem Team des Oskar Frech See-Bads verwöhnt. Den ganzen Tag werden Wedeltechniken für den Saunaaufguss gezeigt. Auch besteht die Möglichkeit, Gutscheine für Stadtführungen zu erwerben, und das Team der Stadtinfo informiert gerne über die Stadt.  Druckfrisch präsentiert die Stadt Schorndorf die Broschüre „Stadtführungen und Erlebnisangebote 2020“ mit neuen Stadtführungen. Diese Broschüre zeigt deutlich, dass ein Besuch in Schorndorf viele Facetten haben kann.
16.1.20

 

 

Verdiente Bürger ausgezeichnet

Schorndorf. Gleich vier Ehrengäste zeichnete Oberbürgermeister Matthias Klopfer im Anschluss an seine Rede für ihr vorbildliches Verhalten und Engagement aus. Renate Gässler und Hans Fürst waren gemeinsam zehn Jahre lang das Bewirtungsteam und die gute Seele der Karl-Wahl-Begegnungsstätte (AWO).  Sie erhielten die Daimlermedaille.  Christian Meyer rettete am 16. April 2019 vier Menschen das Leben. Als im „Löwenkeller“ in der Göppinger Straße in Schorndorf ein Brand ausbrach, zögerte Meyer nicht lange. Er befreite nicht nur drei Männer aus einem Kellerschacht und half der Feuerwehr, eine körperlich eingeschränkte Person zu bergen. Er suchte auch im brennenden Untergeschoss nach weiteren eingeschlossenen Personen. Für seinen Mut und seine Zivilcourage bekam Christian Meyer von Oberbürgermeister Klopfer ebenfalls die Daimlermedaille überreicht. Für sein jahrzehntelanges Engagement beim Deutschen Alpenverein Sektion Schorndorf erhielt Werner Graß beim Neujahrsempfang die Städtische Verdienstmedaille in Silber. Seit 1982 ist er Vereinsmitglied, war von 1998 bis 2007 zweiter und von 2007 bis 2019 erster Vorsitzender der DAV Sektion Schorndorf. Unter seiner Regie wurde die Alpenrosenhütte neu gebaut und der Neubau der DAV-Geschäftsstelle mit einer Kletterhalle im Sportpark Rems vorbereitet.
16.1.20

 

 

Unfall beim Fahrspurwechsel

Schwäbisch Gmünd. Auf rund 2500 Euro wird der Sachschaden geschätzt, den eine 68-Jährige am Mittwoch verursachte. Kurz vor 11 Uhr wechselte sie mit ihrem Pkw auf der B 298 den Fahrstreifen. Dabei übersah sie den Wagen einer 80-Jährigen und streifte diesen.
16.1.20

 

 

Pkw zerkratzt

Lorch. Rund 5000 Euro Sachschaden verursachte ein Unbekannter, als er einen Pkw, der in der Göppinger Straße in Lorch abgestellt war, zerkratzte. Die Beschädigungen entstanden in der Zeit zwischen Montagabend 18.30 Uhr und Dienstagmittag 12 Uhr. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Lorch, Tel.: 07172/7315 entgegen.
16.1.20

 

 

Christa Behnke spielt sich in die Herzen der Zuhörer

Eine Virtuosin auf dem Akkordeon: Christa Behnke. Foto: Rüdiger Gramsch

Bad Boll. Akkordeon-Weltmeisterin hat eine liebgewordene Tradition fortgesetzt. Zu Jahresbeginn gibt sie stets eines ihrer wenigen Konzerte im Landkreis Göppingen in Bad Boll. Im voll besetzten Café Auszeit begeisterte sie das Publikum mit klassischer Musik auf ihrem Akkordeon ebenso wie mit volkstümlichen Melodien.
15.1.20/gra

 

 

Go Ahead kündigt Verbesserungen an

Ursache für die Bahnmisere auf der Filstalstrecke: Die Züge von Go-Ahead sind zu kurz. Foto: Bettina Fritz

Göppingen/Stuttgart. Die Go-Ahead Baden-Württemberg stellte dem Verkehrsministerium und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg ihr Konzept vor, wie trotz der derzeit knappen Fahrzeugressourcen die Filstalbahn-Pendlerzüge mit den bestellten Kapazitäten fahren können. Am  Mittwoch konnten bis auf einen Zug in der Hauptverkehrszeit alle Züge der RB 16 in der vom Land bestellten Sitzplatzkapazität bereitgestellt werden. Der Zug 19154 (Ankunft 7.21 Uhr in Stuttgart) konnte nur in halber Länge verkehren, da der andere Teil zur Vermeidung eines Zugausfalls auf der Remsbahn eingesetzt werden musste, teilte Go-Ahead am Mittwoch mit. Das Remsbahn-Fahrzeug war infolge eines Defekts an der Magnetschienenbremse ausgefallen. Fünf Zugverbindungen hatten Verspätungen zwischen 6 und 9 Minuten, die übrigen Verbindungen fuhren pünktlich. Für den Abend erwartete Go-Ahead ebenfalls einen stabilisierten Verkehr auf der RB 16.
15.1.20

 

 

Razavi lädt Verkehrsminister zu Bürgerdialog ein

Kreis Göppingen. Zu einem offenen Bürgerdialog, um die gravierenden Probleme auf der Filstalstrecke zu erörtern, und Lösungen aufzuzeigen hat die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi Verkehrsminister Winfried Hermann in den Landkreis Göppingen eingeladen. „In einer so verfahrenen Situation muss man sich in offener und transparenter Kommunikation der Diskussion und den Fragen der Menschen vor Ort stellen. Wir brauchen eine Perspektive aus der Misere. Menschen kommen nicht zur Arbeit oder nicht nach Hause und stranden irgendwo unterwegs. Sie sind zu Recht massiv verärgert und wütend.“

„Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen leider bestätigt. Die Hoffnungen, dass sich die Situation mit Beginn des neuen Jahres verbessern würde und Go-Ahead insbesondere die Probleme mit der Software kurzfristig lösen könnte, haben sich nicht erfüllt. Das sind unhaltbare Zustände und wir müssen diese sehr großen Probleme schnell in den Griff bekommen. Hier stehen Land und Verkehrsunternehmen in der Verantwortung“, schreibt die CDU-Abgeordnete Nicole Razavi in ihrem Brief an den Verkehrsminister und erneuert ihre Forderung, einen Teil der Vertragsstrafe, die das Land von Go-Ahead und anderen für verspätete und ausgefallene Züge erhält, an die Fahrgäste weiterzugeben. „Dies aber nicht zu tun, ist nicht mehr vermittelbar.“

Seit vielen Jahren hatte Nicole Razavi die Modalitäten für die Ausschreibung des Zugangebotes durch die grün-rote Landesregierung und insbesondere die zu gering bestellten Kapazitäten der Fahrzeuge kritisiert und vor den Folgen auch als verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion gewarnt „Es ist deshalb für alle Betroffenen und den Landkreis Göppingen sehr bitter, dass diese Entwicklung so zu erwarten war. Der viel zu geringe oder gar fehlende Zeitraum für einen wirksamen Vorlaufbetrieb der neuen Fahrzeuge durch den neuen Betreiber um Technik und Software abzustimmen, der sehr eng getaktete Fahrplan - die daraus resultierenden Probleme sind seit 2016 bekannt - und insbesondere die in der Ausschreibung der Netze im Jahr 2015 viel zu knapp kalkulierten Kapazitäten der neuen landeseigenen Fahrzeuge insbesondere in der Hauptverkehrszeit und fehlende Fahrzeuge sind ursächlich für den größten Teil der Probleme“, so die Verkehrspolitikerin.   

„Klar ist, dass der Blick zurück alleine nicht weiterhilft. Es muss jetzt mit Hochdruck und vereinten Kräften alles dafür getan werden, um die Situation in den Griff zu bekommen. Land und Verkehrsunternehmen stehen hier beide in der Pflicht und in der Verantwortung. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass schnelle Lösungen für die Auslöser der Probleme bei Fahrplan, Fahrzeugen und Software schwierig sind. Einiges wurde angekündigt, muss aber erst wirken“, so Razavi.
15.1.20

 

 

Gericht stoppt Göppinger Klage gegen Augsburg

Göppingen. Darf eine Stadt eine andere Kommune über wesentliche Ereignisse bewusst im Unklaren lassen? Diese Frage wollte die Hohenstaufenstadt Göppingen geklärt wissen und verklagte daher die Fuggerstadt Augsburg. Die ablehnende Entscheidung des Landgerichts Augsburg wird Göppingen, sobald das Urteil inklusive der Entscheidungsgründe schriftlich vorliegen, sehr genau prüfen – und dann über eine eventuelle Berufung entscheiden.

Wie schnell muss eine Stadt handeln, wenn der Verdacht besteht, dass das besondere Vertrauensverhältnis durch einen Beamten missbraucht wird? Und wie ehrlich und vertrauensvoll müssen deutsche Städte miteinander umgehen? Über diese Fragen hat am vergangenen Montag das Landgericht Augsburg entschieden. Vordergründig ging es dabei um die Erstattung von über 150.000 Euro Personalkosten, die die Hohenstaufenstadt von der Fuggerstadt ersetzt bekommen wollte. Dahinter stehen aber die Fragen nach den besonderen Vertrauensverhältnissen zwischen den Kommunen in Deutschland und zwischen dem öffentlichen Dienstherrn und seinen Beamten. Deshalb wird die Stadt Göppingen die Begründung der am Montag ausgesprochenen Klageabweisung sehr genau prüfen – und gegebenenfalls Berufung einlegen. Denn die Hohenstaufenstadt bleibe bei ihrer Auffassung, dass das Vertrauen in das Handeln der Städte ebenso geschützt werden müsse wie das Vertrauen in das besondere Beamtenverhältnis, führte Oberbürgermeister Guido Till in einer ersten Stellungnahme aus. Beide Aspekte seien vom Gericht, dem ersten Eindruck zufolge, nicht ausreichend gewürdigt worden.

Zum Hintergrund: Am 1. März 2015 trat der vom Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählte hauptamtliche Feuerwehr-Kommandant seinen Dienst in der Hohenstaufenstadt an. Dieser war vorher als Feuerwehr-Beamter bei der Stadt Augsburg beschäftigt. Doch obwohl die Stadt Augsburg bereits am 30. Oktober 2014 umfangreiche Unterlagen vorliegen hatte, die später zur Verurteilung des Beamten führten, wurde weder rechtzeitig Strafanzeige erstattet noch wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Erst im März 2015, nach Dienstantritt in Göppingen, stellte die Stadt Augsburg eine Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Mitarbeiter. Die Stadt Göppingen warf der Stadt Augsburg nun vor, dass sie es sowohl unterlassen hatte, ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einzuleiten, als auch die Stadt Göppingen zu informieren. Gemäß Art. 19 Abs. 1 Bayrisches Disziplinargesetz ist ein Disziplinarverfahren einzuleiten, wenn der Verdacht eines Dienstvergehens besteht – und dieses war spätestens am 30. Oktober 2014 der Fall. Gegen diese Pflicht habe die Stadt Augsburg verstoßen. Diese Vorschrift sei aber elementar, um das besondere Vertrauensverhältnis der Öffentlichkeit – und dazu zähle auch die Stadt Göppingen – gegenüber einem Beamten zu schützen. Beamte werden vom öffentlichen Dienstherrn (Bund, Land oder Kommune) alimentiert und genießen dienstrechtlich eine Sonderposition. Dies ist mit einem besonderen Vertrauensverhältnis des Beamten gegenüber seinem Dienstherrn verbunden. Dieses Vertrauensverhältnis hatte der betreffende Beamte in Augsburg missbraucht, ohne dass das vom Gesetz geforderte Disziplinarverfahren durch die Stadt Augsburg eingeleitet wurde. Die Stadt Göppingen wirft der Stadt Augsburg daher die Nichteinleitung des Disziplinarverfahrens und die Missachtung der Informationspflicht zwischen Kommunen vor. Beides seien Amtspflichten der Stadt Augsburg.

Für den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till ist es nach wie vor nicht nachvollziehbar, dass sein Augsburger Kollege jegliche Information gegenüber der Hohenstaufenstadt unterlassen hat. Dies sei, so OB Till, kein politisch korrekter Umgang zweier Städte untereinander. Und aus der, in der Augsburger Stadtzeitung online zitierten, Äußerung der Gerichtssprecherin könne er auch nicht erkennen, dass die Stadt Augsburg vom Gericht von ihrem Fehlverhalten freigesprochen worden sei.
15.1.20

 

 

"Der Bund ist nicht die Sparbüchse der Nation“ 

Kreis Göppingen. Vor dem Hintergrund der Überschüsse in Milliardenhöhe im Bundeshaushalt fordert der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) eine deutliche Steuersenkung. „Der Bund ist nicht die Sparbüchse der Nation“, so Lothar Lehner (Geislingen) und spricht sich für eine spürbare Entlastung der Mittelschicht aus.  In Berlin stapelt der Finanzminister die Milliarden. Lothar Lehner zählt da nicht nur die jetzt bekannt gewordenen Überschüsse im Bundeshaushalt, sondern auch die Sondervermögen und die brachliegenden Investitionsmittel zusammen. 60 Milliarden Euro habe der Bund da aufgetürmt. „Das hat zusammen genommen das Potenzial für eine deutliche Steuersenkung“, so der BVMW-Kreisvorsitzende. Das Geld müsse an die Steuerzahler zurückgegeben werden. Nur so lasse sich die Statik des Bundeshaushalts wieder festigen. 
„Da diese Gelder nicht abgerufen werden, müssen die Politiker mit einer Steuersenkung den wichtigen Schritt zur Stärkung der Binnenkonjunktur endlich wagen und dem Standort Deutschland durch die Streichung des Solidaritätszuschlags und einer Körperschaftssteuersenkung einen steuerpolitischen Impuls geben,“ erklärt Lehner. Gedanken über Abgabenerhöhungen seien dagegen abwegig. „Die blutleere Konjunktur kann den Impuls derzeit dringend gebrauchen. Der Mittelstand hat seit den Krisenjahren seinen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft mit massivem Beschäftigungsaufbau geleistet. Nun ist die Politik am Zug“, betont der BVMW-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung. 
15.1.20

 

 

Radweg zwischen Esslingen und Ostfildern

Esslingen/Ostfildern. Die Städte Esslingen und Ostfildern bauen gemeinsam einen Radweg entlang der Hohenheimer und Breslauer Straße. Im vergangenen Jahr geplant, beginnen nun am 20. Januar  in Ostfildern die Bauarbeiten. Voraussichtlich wird Ende März 2020 die Gemarkung Esslingen erreicht. Nahtlos geht dann der Ausbau auf Esslinger Gemarkung weiter voran, sodass mit einer Fertigstellung Anfang Juli zu rechnen ist.  Die Gesamtkosten für den Radweg belaufen sich auf ca. 800.000 Euro. Der Esslinger Anteil beläuft sich auf 357.000 Euro. Die Stadt erhält vom Regierungspräsidium einen Zuschuss in Höhe von ca. 84.000 Euro. Der Anteil Ostfilderns ist etwas höher, weil dort Gabionen zur Hangsicherung benötigt werden.

Die neue Radwegverbindung von der Kreuzung Hohenheimer Straße/Champagnestraße in Richtung Ostfildern-Nellingen schließt eine weitere Lücke im Radnetz der Stadt Esslingen. Der Radverkehr wird bergaufwärts auf einem separaten Radfahrstreifen parallel zum Kfz-Verkehr auf der Hohenheimer Straße bis auf Höhe Gebäude 146 geführt. Danach verläuft er als kombinierter Geh- und Radweg die Breslauer Straße entlang in Richtung Ostfildern bis zur Parksiedlung. Bergabwärts in Richtung Esslingen tun sich die Radfahrer leichter, im Verkehr mitzuschwimmen. Hier werden die Radfahrer anfangs auf einem Schutzstreifen geführt, später dann auf die Fahrbahn geleitet. Für Linksabbieger in Richtung Weil wird eine Mittelinsel eingerichtet, die ein sicheres Abbiegen ermöglicht.
15.1.20

 

 

E-Auto von VW entsteht auf Schuler-Pressen

Einige Teile des neuen Elektro-Autos von VW werden auf Schuler-Pressen aus Göppingen geformt. Foto: Schuler AG

Göppingen/Klášterec.  Viele Teile für das neue Elektro-Auto ID.3 von Volkswagen haben ihren Ursprung auf Schuler-Pressen. Der Zulieferer Snop produziert A-Säulen und Schweller auf der Formhärte-Anlage an seinem Standort im tschechischen Klášterec südlich von Zwickau, wo der ID.3 vom Band läuft. Die Außenhautteile für den ID.3 entstehen ebenfalls auf Anlagen von Schuler – unter anderem auf einer Pressenlinie, die Schuler ab dem Frühjahr bei Volkswagen im Werk Zwickau installieren wird.

Die Formhärte-Linie ging im Sommer vergangenen Jahres in Betrieb. Es handelt sich um eine 1200 Tonnen starke Formhärtepresse einschließlich Platinenlader, Ofen zur Erwärmung der Platinen auf 930 Grad Celsius, Drei-Achs-Twin-Feeder für ihren raschen Transport und Werkzeugen zum Umformen und Kühlen der Teile. Als Generalunternehmer bietet Schuler schlüsselfertige Anlagen einschließlich aller notwendigen Komponenten. Die von Schuler entwickelte Technologie PCH („Pressure Controlled Hardening“) ermöglicht dabei die optimale Verteilung des Anpressdrucks, was für eine kurze Zykluszeit von bis zu acht Sekunden und leichte sowie hochfeste Bauteile sorgt.

Der ID.3 basiert auf dem von Volkswagen entwickelten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB). Das 107 kW starke und 160 Stundenkilometer schnelle Sondermodell ID.3 1ST, das ab Sommer 2020 ausgeliefert wird, hat eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern. Darüber hinaus wird es jeweils ein Modell mit 330 und 550 Kilometern Reichweite geben.
15.1.20

 

 

Einhorntunnel wird gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gmünder B29-Einhorn-Tunnel muss in der Nacht von Donnerstag, 23. Januar ab 19.30 Uhr bis Freitag, 24. Januar, längstens 5.30 Uhr,  für den Verkehr voll gesperrt werden. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an den Sicherheitstechnischen Anlagen im Tunnel. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
15.1.20

 

 

Straßdorfer Ortsdurchfahrt erschwert

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Zuge des Neubaus der Ortsmitte Straßdorf, finden in der Einhornstraße ab Mittwoch, 22. Januar Bauarbeiten im Fahrbahn- sowie Gehwegbereich statt. Durch diese Bauarbeiten kann es zu einer Fahrbahnverengung und Verkehrsbehinderungen kommen. Die Dauer der Arbeiten hängt von der Witterung ab, vorgesehen sind zwei Arbeitswochen.
15.1.20

 

 

Schon über 140 000 Messebesucher

Der 140 000. Besucher auf der CMT wurde am Mittwoch geehrt. Richard Hilble und seine Frai Irina (Mitte) erhielten Blumen und einen Gutschein für die Wasserwelt Rulantica. Foto: CMT

Stuttgart. Richard Hilble und seine Frau Irina kennen die Strecke von Markdorf nach Stuttgart sehr gut: die A8, das Bosch-Parkhaus, den Flughafen. Aber auf das angrenzende Stuttgarter Messegelände hatten sie es bislang noch nicht geschafft. Bis jetzt. Premierenbesuch bei der CMT - und das gleich mit dem großen Aufschlag und einem guten Grund: Das Ehepaar Hilble wurde am Mittwoch als 140 000. Besucher auf der Stuttgarter Urlaubsmesse begrüßt. Messe-Geschäftsführer Roland Bleinroth und Guido von Vacano, Mitglied der Messe-Geschäftsleitung, hatten nicht nur einen bunten Blumenstrauß im Gepäck, sondern auch einen überdimensionalen Gutschein für die neue Wasserwelt Rulantica, die im vergangenen November als jüngste Attraktion im Europa-Park eröffnet wurde. Maria Engemann, beim Europa-Park Managerin für Messen, Marketing & Vertrieb, überreichte dem Gewinner-Paar den Rulantica-Gutschein für vier Gäste einschließlich zwei Übernachtungen in einem der zahlreichen Hotels auf dem Gelände des weltweit besten Vergnügungsparks.
15.1.20

 

 

Beim Abbiegen Motorrad übersehen

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt am Mittwoch ein 17-Jähriger bei einem Unfall in Göppingen. Laut Polizeiangaben war gegen 7.45 Uhr eine 18-Jährige von Faurndau in Richtung Jebenhausen unterwegs. Sie bog mit ihrem Wagen nach links in Richtung Schulzentrum ab. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Jugendlichen auf einem Leichtkraftrad. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen und der 17-Jährige stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden beträgt rund 10.000 Euro.
15.1.20

 

 

Dieb beklaut Seniorin

Kuchen. Die Geldbörse einer Frau stahl am Mittwoch in Kuchen ein Unbekannter. Die Seniorin war laut Polizeiangaben gegen 11.15 Uhr in einem Geschäft in der Hauptstraße. Im Einkaufswagen hatte sie eine Tüte, in der sie ihre Geldbörse aufbewahrt hatte. Der Dieb griff in einem unbemerkten Moment zu und klaute die Geldbörse. In der waren persönliche Dokumente und Geld. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.
15.1.20

 

 

Fabschmierereien am Brückenpfeiler

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstag wurde gegen 14 Uhr auf der Stuttgarter Straße am Brückenpfeiler der Eutighofer Straße mit rot, orange, weiß und schwarzer Farbe mehrere Schriftzüge aufgesprüht und ein Schaden von ca. 3000 Euro verursacht. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
15.1.20

 

 

Vorfahrt missachtet

Heubach. An der Kreuzung Paradiesstraße/Götzenbachstraße in Heubach missachtete am Mittwochmittag ein 50-jähriger Autofahrer die Vorfahrt einer 21-jährigen Autolenkerin. Bei dem Unfall, der sich gegen 13 Uhr ereignete, entstand rund 4500 Euro Schaden.
15.1.20

 

 

Zwei Fahrzeuge zerkratzt

Waldstetten. Im Schwarzhornweg wurden am Samstag zwischen 8 Uhr und 13 Uhr ein VW sowie ein Hyundai an den Heckklappen zerkratzt. Es entstanden einige hundert Euro Schaden. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter Telefon 07171/42454 entgegen.
15.1.20

 

 

Flucht vor Polizeikontrolle

Schwäbisch Gmünd. Ein 19-jähriger Fahrer eines Motorrollers sollte am Dienstag in der Heidenheimer Straße in Schwäbisch Gmünd von der Polizei kontrolliert werden. Jedoch anstatt anzuhalten beschleunigte der junge Mann und flüchtete rücksichtslos teils über die Gehwege, teils in Schlangenlinien bis zur Rheinstraße. Von dort aus rannte er in den Dreisamweg, wo er schließlich eingeholt und dingfest gemacht werden konnte. Sein Roller war nicht versichert, außerdem besitzt der 19-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Der Mann stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss und führte auch eine geringe Menge Haschisch bei sich. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem war er aufgrund diverser Sachbeschädigungsdelikte zur Festnahme ausgeschrieben, weshalb er schließlich in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
15.1.20

 

Frau durch Schüsse lebensgefährlich verletzt

Ebersbach. Am Montagabend kam es in Ebersbach bei einem polizeilichen Einsatz wegen einer Suizidandrohung zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem eine 38-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Die Frau, die wegen einer psychischen Auffälligkeit zurückliegend bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen war, hatte gegen 21.45 Uhr selbst über Notruf beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ulm angerufen und Suizid angekündigt. Der unverzüglich zum Wohnort der Anruferin entsandten Streifenwagenbesatzung gelang es, über die geschlossene Wohnungstür Kontakt mit der Frau aufzunehmen, wobei diese an ihren Suizidabsichten festhielt, die Tür aber nicht öffnete. Während die alarmierte Feuerwehr mit der Notöffnung der Tür begann, öffnete die mit einem Küchenmesser bewaffnete 38-Jährige unvermittelt die Wohnungstür. Aufforderungen, das Messer wegzulegen, folgte sie nicht. Als sie mit der über 20 Zentimeter langen, nach vorne gerichteten Klinge zielgerichtet auf die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zuging, machten die eingesetzten Polizeibeamten von der Schusswaffe Gebrauch. Die 38-Jährige erlitt dabei Schussverletzungen und wird in einem Krankenhaus stationär behandelt. Nach derzeitigem Stand besteht Lebensgefahr. Eine Mitarbeiterin des im Einsatz befindlichen Rettungsdienstes musste wegen eines so genannten Knalltraumas medizinisch versorgt werden. Um jeden Anschein einer Befangenheit von Anfang an zu vermeiden, übernahm die Kriminalpolizeidirektion Esslingen die weiteren Ermittlungen. (ak)
14.1.20

 

 

Mann von Hunden attackiert

Geislingen. Am Montag gingen mehrere Hunde bei Weiler auf einen 60-Jährigen los. Der 60-Jährige lief im Bereich Weiler an einem Waldrand entlang.  Gegen 12.30 Uhr sah der Mann zwei größere freilaufende Hunde am Waldrand. Er suchte nach der Hundebesitzerin. Die befand sich in größerer Entfernung hinter den beiden Hunden und hatte noch zehn bis 15 weitere Hunde bei sich. Als die Hunde den Mann erblickten, rannten sie zu ihm hin und umstellten ihn. Auf die 59-jährige Hundehalterin reagierten sie nicht mehr. Sie versuchten wohl auch den Mann zu attackieren. Der konnte die Hunde größtenteils abwehren. Dennoch verletzte ihn ein Hund leicht. Das Polizeirevier Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 59-Jährige aufgenommen.
14.1.20

 

 

Zeitschriftendiebe gestellt

Eislingen/Salach. Eine Polizeistreife stellte am Dienstag zwei flüchtige Zeitschriftendiebe in Salach. Die befanden  sich gegen 0.30 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße in Eislingen. Dort stand ein voller Karton. Auf dem Karton war das Label einer Zigarettenmarke aufgedruckt. Vermutlich in der Annahme, dass sich Zigaretten im Karton befinden, packten die beiden 19-Jährigen den Karton in ihr Auto und fuhren davon. Tatsächlich befanden sich nicht mehr aktuelle Zeitschriften im Karton. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und verfolgte die Täter. Er informierte die Polizei. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach den Männern. In Salach stoppte die Polizei die Heranwachsenden. Im Auto hatten sie noch ihre Beute. Die jungen Männer sehen nun einer Anzeige wegen Diebstahl entgegen.
14.1.20

 

 

Gesuchter will Auto anzünden

Geislingen. Ohne Erfolg versuchte ein 29-Jähriger am Dienstag in Geislingen, ein Auto in Brand zu setzen. In der Eberhardstraße stand ein BMW. Kurz vor 1.30 Uhr versuchte ein 29-Jähriger das Auto in Brand zu setzen. Er hebelte den Tankdeckel auf und zündete das Benzin am Tankeinfüllstutzen an. Das Feuer erlosch wieder. Danach verschwand der Mann. Ein Zeuge sah die Tat,  filmte den Vorfall und ging zur Polizei. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem zunächst unbekannten Mann. Kurz vor 4.30 Uhr sah eine Polizeistreife einem Mann aus dem Stadtpark laufen. Zu dem passte die Personenbeschreibung. Die Beamten wollten den 29-Jährigen kontrollieren, der jedoch floh, stürzte  und sich dabei leicht verletzte. Gegen die Festnahme durch die Polizisten  wehrte er sich und schlug nach den Polizisten. Bei einer weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war.
14.1.20

 

 

Richtige Ventilation im Ernstfall wichtig

Die neuen Großlüfter wurden vor dem Tagesseminar des Kreisfeuerwehrerbandes von Landrat Edgar Wolff (3.v.r.) in Dienst gestellt. Foto: Kreisfeuerwehrverband Göppingen

Kreis Göppingen. Der Kreisfeuerwehrverband Göppingen hatte zum  Tagesseminar „Belüften von Einsatzstellen” in die Stadthalle Eislingen eingeladen. Vor Beginn des Seminars stellte Landrat Wolff die im vergangenen Jahr beschafften Großlüfter für den landkreisweiten Einsatz in Dienst.  In die komplexe Thematik der Ventilation bei den verschiedensten Brandszenarien führte Kreisbrandmeister Prof. Michael Reick ein und gestaltete den Vormittag der Veranstaltung. Neben der Bedeutung der Ventilation und den Auswirkungen auf den Brandverlauf verwies Reick insbesondere auf die verschiedenen Arten der Ventilation und die Grundlagen der Brandlehre. Aber auch die im Vergleich zu früheren Zeiten veränderten Brandlasten - insbesondere durch die vermehrte Verwendung von Kunststoffen - und somit das geänderte Brandverhalten in Wohnbereichen wurden ausführlich thematisiert. Nicht nur bei der Menschenrettung und bei der Brandbekämpfung sind diese Erkenntnisse entscheidend, sondern auch beim Eigenschutz der Einsatzkräfte.

Am Nachmittag referierte Fabian Müller von der Berufsfeuerwehr Stuttgart (Leiter der Integrierten Leitstelle Stuttgart und ehemaliger Ausbilder der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal) über die einsatztaktischen Grundsätze bei der Ventilation und dem damit verbundenen Vorgehen der Einsatzkräfte bei Brandeinsätzen. Im Anschluss stellte Dietmar Kuhn - Ausbilder der Feuerwehren in Luxemburg – das Verhalten und Vorgehen bei besonderen Einsatzobjekten, wie beispielsweise Straßentunneln und Tiefgaragen, vor.

Die von der Gemeinde Bad Boll, der Stadt Geislingen und der Stadt Göppingen im vergangenen Jahr beschafften Großlüfter wurden von Landrat Wolff bereits vor der Veranstaltung in Dienst gestellt. Durch die Stationierung bei den jeweiligen Feuerwehren ist ein schneller kreisweiter Einsatz sichergestellt. In den vergangenen Monaten wurden die Mannschaft und die Führungskräfte der drei Wehren bereits umfangreich an den Gerätschaften ausgebildet, so dass diese ab sofort allen Städten und Gemeinden im Rahmen der Überlandhilfe zur Verfügung stehen.  Neben den Zuwendungen des Landes beteiligte sich der Landkreis an den Beschaffungskosten mit rund 15.000 Euro je Großlüfter.
14.1.20

 

 

Messebesucher zeigen Interesse an Löwentrails

Am CMT-Stand des Landkreises Göppingen: Bürgermeister Riebort, Bürgermeister Tritschler, Annika Kowatzki (Wiesensteig), Maskottchen Alberich, Minister Guido Wolf, Sabine Gorol (Bad Boll), Waltraud Gromer (Bad Ditzenbach), Holger Bäuerle, Thomas Straub (Bad Überkingen), Isabell Noether. Foto: Landramtsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Gefragt sind  auf der CMT die Aktivangebote am Stand des Landkreises Göppingen und der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf rund um die neuen Löwentrails, die Löwenpfade und den Albtraufgänger. Die Städte Geislingen und Wiesensteig informieren zusätzlich über ihre Kultur- und Einkaufsangebote. Bad Boll, Bad Ditzenbach und Bad Überkingen zeigen den Besuchern die Vielfalt ihrer Kurangebote auf. Neben vielen Bürgermeistern aus dem Kreis besuchte auch Tourismus-Minister Guido Wolf bei seinem Messerundgang den Stadt.
14.1.20

 

 

Neue Sprecher der Chefärzte

Professor Dr. Martin Bommer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin, ist neuer Ärztlicher Direktor der Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Die Chefärzte der beiden Standorte der Alb-Fils-Kliniken, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, sind in der Klinikleitung durch ein ärztliches Direktorium vertreten. Dieses besteht aus dem Ärztlichen Direktor und seinen beiden Stellvertretern. Das neu formierte ärztliche Direktorium wurde nun bestätigt. Es besteht aus Professor Dr. Martin Bommer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin, als Ärztlicher Direktor sowie aus Professor Dr. Matthias Fischer von der standortübergreifenden Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie und Dr. Matthias Hahn von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helfensteinklinik als seine Stellvertreter.  Als Sprecher der Chefärzte und Ärztlicher Direktor folgt Professor Bommer auf Professor Dr. Andreas Schuler, Chefarzt der Medizinischen Klinik der Helfensteinklinik. Er war seit 2006 Ärztlicher Direktor der Helfensteinklinik, seit 2014 dann der Alb-Fils-Kliniken. „Wir danken Herrn Professor Schuler, der diese Position des Ärztlichen Direktors die vergangenen 14 Jahre mit sehr viel Leidenschaft, Einsatz und Kreativität ausgefüllt hat, ganz herzlich für seine intensive Arbeit“, betonte Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken. Die Chefärzte wählen den Ärztlichen Direktor sowie seine beiden Stellvertreter aus ihren Reihen. Das von diesen gebildete ärztliche Direktorium vertritt die Interessen der Chefärzte in der Klinikleitung und berät die Geschäftsführung in medizinischen Themen.
14.1.20

 

 

Alb-Card, Mountainbike und Hölderlin

Stuttgart. Die neue „Alb-Card“ ermöglicht Übernachtungsgästen auf der Schwäbischen Alb  ab 1. April die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn sowie freien Eintritt zu zahlreichen Attraktionen der Region. Ferner warten 2020 kulturelle und sportliche Highlights auf die Besucher: In Albstadt steigt die spektakuläre Mountainbike-WM, Tübingen und Nürtingen feiern den 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin mit Theater am Neckarufer und einem Auftritt des Entertainers Harald Schmidt. Auf der CMT stellte der Verband Schwäbische Alb Tourismus (SAT) die neuen Angebote der Öffentlichkeit vor.
Mit gut fünf Millionen hat auch in den ersten zehn Monaten 2019 die Zahl der Übernachtungen auf der Schwäbischen Alb einen neuen Allzeitrekord erreicht. Ein steter Trend nach oben, der sich in den kommenden Jahren vermutlich verstärken wird. Denn ab 1. April 2020 gibt es für die Gäste in rund 110 Übernachtungsbetrieben eine Neuerung, die in dieser Form einmalig ist: Wer in den beteiligten Häusern bucht, kann den gesamten öffentlichen Nahverkehr auf der Schwäbischen Alb zum Nulltarif nutzen sowie über 80 Sehenswürdigkeiten kostenlos besuchen – und das bereits ab der ersten Übernachtung. Möglich wird dies durch die so genannte „Alb-Card“, eine digitale Gästekarte, bei der eine Vielzahl von Leistungspartnern an einem Strang zieht. Acht Verkehrsverbünde sind daran beteiligt sowie fast sämtliche Top-Attraktionen auf der Schwäbischen Alb: Mit der „Alb-Card“ genießen die Urlauber etwa freien Eintritt zur Burg Hohenzollern und dem Limes Museum. Sie können sich kostenlos in den Thermen von Bad Urach und Beuren verwöhnen lassen, einen Kletterpark besuchen und die mittelalterlichen Bauarbeiten im Klosterpark Campus Galli mitverfolgen.

Hölderlins Geburtstag und Harald Schmidt gratuliert

Der Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) war ein Idealist. Er träumte von einer Welt, in der Mensch und Schöpfung im Einklang leben, und berührte damit Themen, die heute aktueller denn je sind. In diesem Jahr feiert er seinen 250. Geburtstag, zwei seiner wichtigsten Lebensstationen, Tübingen und Nürtingen, liegen am Fuße der Schwäbischen Alb. Dort wird Hölderlin mit einem Themenjahr ausführlich gedacht: Das Regional-Theater Lindenhof bringt ihn an beiden Orten auf die Bühne, in Tübingen ganz romantisch auf der Neckarinsel, in Nürtingen stimmungsvoll in der Kreuzkirche.

In Nürtingen, wo Hölderlin aufwuchs, gibt ihm ein ganz besonderer Gratulant die Ehre: Der bekannte TV-Entertainer Harald Schmidt, selbst ein Kind Nürtingens, wird im Rahmen einer Orgelandacht in der Pfarrkirche St. Johannes am 24. Oktober Texte des Dichters live lesen. Eine Fotowanderausstellung wiederum illustriert die Lebensstationen Hölderlins, wobei das prominenteste Motiv, der Hölderlin-Turm in Tübingen, 2020 in neuem Glanz erstrahlt: Nach einer umfassenden Sanierung wird die dortige Dauerausstellung im Februar wiedereröffnet, mit biografischen und poetischen Stationen, die sein Leben auf sinnliche Art und Weise erfahrbar machen.

Eine kleine feine Reise in die Vergangenheit ist auch das neue Märklineum am Stammsitz der Firma in Göppingen. Die bekannteste aller Modelleisenbahnmarken wird ab Ende Mai 2020 in einem neuen interaktiven Museum präsentiert. Dort kann man der Geschichte von Märklin auf die Spur kommen und in einem Store einkaufen, der wie ein Lokschuppen aussieht. Und natürlich gibt es auch eine große Modellbahnanlage, in der die Züge durch eine malerische Miniatur-Welt rollen. Das Dorfleben von einst lässt sich auch im Freilichtmuseum Beuren auf ganz besondere Art und Weise erfahren. Auf alte Obst- und Getreidesorten ist man dort spezialisiert. Museumsgäste erfahren im neuen Erlebnis-Genuss-Zentrum wie die Zwiebel „Stuttgarter Riese“, die Stangenbohne „Neckarkönigin“ oder der Schwäbische „Dickkopf-Landweizen“ wachsen und gedeihen.

2020 – das Bike-Jahr auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist ein Paradies für Mountainbiker: Spektakuläre Wege in einer spektakulären Landschaft, das lockt auch die Könner und sportlich Ambitionierten an. Als Austragungsort des UCI Mountainbike World Cup hat sich Albstadt in den vergangenen Jahren bereits einen Namen in der MTB-Szene gemacht. Nun werden im schwäbischen MTB-Mekka erstmals auch die Weltmeisterschaften ausgetragen: Vom 25. bis 28. Juni messen sich die weltbesten Cross-Country-Spezialisten am Albtrauf, vier Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio. Es ist erst die zweite WM auf deutschem Boden und die erste für E-Mountainbiker, die in Europa stattfindet. Die WM ist für Zuschauer ein unvergessliches Ereignis: So viele Könner auf einem Fleck trifft man nur selten. Die Fans können sich auf faszinierenden Sport, einen Mix aus steilen Kletterpartien und rasanten Abfahrten, auf Zweikämpfe sowie kleine und größere Dramen freuen, die sie hautnah erleben können.

Etwas entspannter geht es hingegen auf dem Alb-Crossing zu. Die Mountainbike-Tour führt 370 Kilometer am Albtrauf entlang, durch eine traumhafte Naturlandschaft voller spektakulärer Aussichtspunkte.  Der neue Weg ist eigentlich ein alter, hieß früher Bike-Crossing und geriet ein wenig in Vergessenheit. Nun geht er mit einer zum Teil neuen Routenführung und verbesserten Beschilderung wieder an den Start – auch weil die naturnahe Streckenführung, das technisch einfache Wegprofil und die Erlebnisfülle für die wachsende Zahl von Gravel-Bikern und E-Mountainbikern ideal ist.

Technisch recht einfach sind auch die neuen Löwentrails im Landkreis Göppingen: Die drei MTB-Rundtouren rund um die malerischen Berge von Göppingen sind daher ideal für Einsteiger und E-Mountainbiker. Sie führen durch reizvolle Landschaften und zu grandiosen Aussichtspunkten am Albtrauf.   Damit „der Saft“ nicht ausgeht, gibt es auf der Schwäbischen Alb ein wachsendes Netz so genannter „Charger Cubes“, containerartigen Würfeln zum schnellen und unkomplizierten Aufladen von E-Bikes. 13 „Charger Cubes“ sind bereits installiert, bis Ende 2021 sollen es 55 Stationen werden. Drei weitere Radwege komplettieren die neuen Bike-Highlights der Schwäbischen Alb. Das ist zum einen der 75 Kilometer lange „Eiszeittäler“, eine Radroute, die das Achtal mit dem Lonetal verbindet und damit das Unesco-Welterbe „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ für Radler erfahrbar macht.  Auf 112 Kilometern Strecke verbindet die Berg Bier Tour das Große Lautertal mit der Donau, dabei steht natürlich auch die Einkehr bei der namensgebenden Brauerei mit auf dem Programm.
14.1.20

 

 

Ein starkes Zeichen für Europa

Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár feiern 2021 das 30-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft: OB Richard Arnold empfing jetzt eine Deleation aus der ungarischen Partnerstadt. Foto: Statd Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städte Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár feiern 2021 das 30-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. „Diese Partnerschaft ist keine Selbstverständlichkeit“, verkündet Oberbürgermeister Richard Arnold beim Empfang der Delegation im Barockzimmer unter Beisein des Gemeinderates, vor allem die Lebendigkeit und der rege Austausch zeichnen diese Städtepartnerschaft aus. So war der ungarische Oberbürgermeister Dr. András Cser-Palkovics bereits zum vierten Mal zu Gast in Schwäbisch Gmünd und betonte bei seinem Besuch, dass er sich stets freue, in diese wunderschöne Stadt zu kommen und gute Freunde wiederzusehen.
Als hätten die Staufer schon geahnt, dass eine solche tiefe Freundschaft beider Städte entstehen würde, kreuzten sich bereits im Jahr 1189 die Wege des Staufers Friedrich I. (Barbarossa) und dem ungarischen König Béla III. Diese Begegnung und der anstehende Geburtstag der Städtepartnerschaft im nächsten Jahr sind Grund genug für den ungarischen Regisseur János Matuz ein Theaterstück zu schreiben, das all die Geheimnisse und Intrigen dieses geschichtswürdigen Treffens lüften soll. Aus diesem Grund besichtigte die Delegation auch gleich das Congress-Centrum Stadtgarten. Hier war der Regisseur vollen Lobes und stellte fest, dass das CCS alle Anforderungen an ein modernes Theaterstück erfüllen kann. Auch der große Fundus an Kostümen der staufischen Gewandmeister wurde unter großer Bewunderung begutachtet. Das Einkleiden der Schauspieler für dieses gemeinsame Stück sei sicherlich kein Problem resümierten János Matuz und Gundi Mertens.
Bei dem Besuch wurde nicht nur ein Blick in die Vergangenheit geworfen, sondern auch ein Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit der Partnerstädte. „Europa wird von unten nach oben gebaut, erst kommen die Kommunen, dann die Länder und dann die Nationalstaaten“, sagt Oberbürgermeister Richard Arnold in diesem Zusammenhang. Weitere Gemeinsamkeiten der Partnerstädte sind auch die Herausforderungen der heutigen Zeit wie Umwelt, Verkehr und Migration. Dies mache den Austausch der Partnerstädte umso wichtiger, ganz im Sinne des „Voneinander-Lernens“. Oberbürgermeister Dr. Cser-Palkovics betonte wie viele neue Eindrücke er bei seinem Besuch gewinnen konnte. Das ereignisreiche Programm umfasste Besichtigungen des „in: it co-working labs“, des Berufsschulzentrums und des neuen Traumpalastes in Schwäbisch Gmünd.
14.1.20

 

 

Baubetriebsamt ändert die Beschilderung

Schwäbisch Gmünd (sv). Im neuen Jahr schreitet die Umsetzung des Parkraumkonzepts voran. Derzeit ist das Baubetriebsamt dabei, die Beschilderung in der Paradiesstraße zu ändern. Im nächsten Schritt wird das Konzept in der Sebaldstraße, dem Sebaldplatz und dem näheren Umfeld umgesetzt. Im Rahmen des Parkraumkonzepts werden Kurzzeitparkplätze als Haltverbotszonen ausgewiesen, in denen das Parken mit entsprechendem Parkschein in gekennzeichneten Flächen erlaubt ist. Bisher gemischt genutzte Parkplätze werden entweder zu reinen Bewohnerparkplätzen oder zu reinen Kurzzeitparkplätzen. Dies trägt zur Minderung des Parkplatzsuchverkehrs bei.
14.1.20

 

 

Balken schlägt durch Scheibe

Wendlingen. Bei einem Unfall am Dienstag bei Wendlingen ist auf der A8 ein Fahrer schwer verletzt worden.  Der 24-Jährige fuhr mit seinem Kastenwagen auf der rechten Spur der A8 in Richtung Karlsruhe. Bei Wendlingen stockte sich gegen 7 Uhr der Verkehr. Das bemerkte der junge Fahrer zu spät. Er fuhr auf ein Auto mit Anhänger auf. Auf dem Anhänger ragte ein Holzbalken nach hinten hinaus. Der schlug durch die Windschutzscheibe und traf den 24-Jährigen am Kopf. Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen. Der Aufprall war so heftig, dass die Kupplung am vorderen Auto abgerissen wurde. Der Anhänger schleuderte deshalb auf die linke Spur.  Deshalb musste bis gegen 8 Uhr die Autobahn vollständig gesperrt werden. Das führte zu einem kilometerlangen Stau. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Wie die Polizei weiter berichtet, entstand an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 30.000 Euro. Bis zur Bergung der Fahrzeuge und dem Ende der Unfallaufnahme kurz vor 10 Uhr war die Autobahn teilweise gesperrt.
14.1.20

 

 

Pkw zerkratzt

Lorch. Mit einem spitzen Gegenstand zerkratzte ein Unbekannter alle Fahrzeugseiten eines grauen Pkw Mazda CX 5, der zwischen Montag, 18.30 Uhr und Dienstagmittag 12 Uhr, in der Göppinger Straße abgestellt war. Der angerichtete Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
14.1.20

 

 

Jugendliche mit Spielzeugwaffen im Zug

Schorndorf. Ein Zeuge teilte am Montagnachmittag der Polizei mit, dass sich in der Regionalbahn mehrere Jugendliche befinden, die mit einer Waffe hantieren würden. Eine Streife des Polizeireviers Schorndorf traf kurze Zeit später in der Bahnhofsunterführung sechs Personen an, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Bei den sechs jungen Männern wurden mehrere Spielzeugpistolen aufgefunden, welche sie bereitwillig an die Polizei aushändigten. Aufgrund des Polizeieinsatzes musste der Zug kurzzeitig angehalten werden. Zu einer Gefährdung von Personen kam es zu keiner Zeit.
14.1.20

 

 

Streit ruft Polizei auf den Plan

Schwäbisch Gmünd. Die Polizei wurde am Montag gegen 16 Uhr zu lautstarken Streitigkeiten mit Geschrei und lauten Schlägen gerufen, welches aus einer Wohnung in der Bocksgasse in Gmünd drang. Die Polizei rückte vorsorglich mit drei Besatzungen an, um zu schlichten. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein in Trennung befindliches Paar. Die Polizisten wurden von dem 26 Jahre alten Mann massiv beleidigt, was ihm eine Strafanzeige einbringt. Seine Ex verließ schließlich die Wohnung, sodass Ruhe einkehrte.
14.1.20

 

 

Teamviewer wächst stärker als erwartet

Die Teamviewer-Zentrale in der Jahnstraße in Göppingen. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Nur wenige Monate nach dem geglückten Börsenstart kann der Göppinger Softwarehersteller Teamviewer mit einer weiteren guten Nachricht für die Aktionäre aufwarten. Die in Rechnung gestellten Einnahmen kletterten  2019 um 41 Prozent auf 324,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Damit machte das Unternehmen im vergangenen Jahr bessere Geschäfte als erwartet. Das gute Ergebnis wurde in Nord- und Südamerikaerreicht, wo Teamviewer deutlich mehr Leistungen in Rechnung stellen konnte. Das Unternehmen will im Februar genauere Geschäftszahlen vorlegen.
13.1.20

 

 

„Feinkostladen der Nation“

Stuttgart. Für den anhaltenden Erfolg des Tourismus in Baden-Württemberg sei vor allem die hohe Qualität des Angebots entscheidend, sagte Tourismusminister Guido Wolf am Montag anlässlich des Tourismustages Baden-Württemberg auf der Stuttgarter CMT. Im Rahmen der Veranstaltung wolle man daher „nicht nur Zahlen präsentieren“, sondern auch Aspekten wie Nachhaltigkeit und Regionalität Rechnung tragen. Dass es gelungen sei, „einzigartige, unverwechselbare Erlebnisse“ zu schaffen, verdanke Baden-Württemberg zum einen „seiner Landschaft, die klimaschonend und ohne Flugreise zu erreichen ist“, zum anderen seiner hervorragenden Gastronomie. „Ein gutes Viertel aller deutschen Top-Restaurants liegt im Südwesten. Baden-Württemberg ist der Feinkostladen der Nation, denn gutes Essen und Trinken haben hier eine lange und stolze Tradition.“ Mit einem jährlichen Bruttoumsatzvolumen von rund 25 Milliarden Euro und über 53 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr sei der Tourismus von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für das Land, betonte Wolf. In der Saison 2019 habe man zum neunten Mal in Folge einen Rekord verzeichnet. Deshalb nehme man bei der Tourismusförderung „richtig Geld in die Hand“: Im aktuellen Doppelhaushalt

sind zehn Millionen für das Tourismusmarketing vorgesehen, weitere zehn Millionen jährlich stellt das Tourismusinfrastrukturprogramm ab 2020 zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel in Höhe von 20 Millionen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, die für investitionsbereite Betriebe des Gastgewerbes vorgesehen sind. Dies soll gezielt dem Rückgang der Betriebszahlen, dem gefürchteten „Gasthaussterben“, entgegenwirken. Damit investiere man „so viel wie noch nie“, so Wolf. Da 390 000 Arbeitsplätze vom Tourismus abhingen, sei dies aber „gut angelegtes Geld. Urlaub zuhause lohnt sich und nutzt auch den Einwohnern vor Ort.“ Neben naturnahen Aktiv- und Outdoor-Angeboten steht das Reiserlebnis mit Messer und Gabel im „Wilden Süden“ ganz oben in der Besuchergunst. „Die Marktforschung bestätigt, dass Essen und Trinken für viele deutsche Urlauber nicht nur schmückendes Beiwerk sind“, berichtete Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. „Für 61 Prozent stehen kulinarische Erlebnisse an erster Stelle.“ Es sei „kein Wunder, dass Baden-Württemberg hier eine hohe Kompetenz zugesprochen wird.“ Dem stimmte der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes  Baden-Württemberg, Fritz Engelhardt, gerne zu: „Mit 90 Michelin-Sternen in 77 Betrieben ist Baden-Württemberg das führende Bundesland in Sachen Spitzengastronomie.“ Daneben finde sich eine große Zahl an Gasthäusern und Restaurants, die auch ohne Stern „Gastronomie auf hohem Niveau“ pflegten – oft in Gestalt einer regional geprägten Küche, die das Genießerland Baden-Württemberg kulinarisch erlebbar mache. Als „beispielhaft“ nannte Engelhardt an dieser Stelle die erfolgreiche Gemeinschaftsinitiative „Schmeck den Süden“. „Eine Herausforderung für die Gastronomie stelle nach wie vor die Nachwuchsgewinnung und -förderung dar, sagte Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald. „Gastfreundschaft wird von Menschen gemacht. Frische, qualitativ hochwertige Ideen können nur auf Grundlage einer soliden Ausbildung und eines soliden Qualitätsmanagements gedeihen.“ Derzeit befinden sich mehr als 7000 junge Menschen in der Ausbildung zu einem Beruf im Gastgewerbe oder im Reiseverkehr, fast 3000 haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen. Damit sind die Zahlen – bei einem leichten Minus von 1,8 Prozent – relativ konstant geblieben. Gute Aussichten also für „Qualität Made in BaWü“.
13.1.20

 

 

Geld aus Schule gestohlen

Göppingen.  In der Nacht zum Samstag hielten sich Unbekannte in einer Göppinger Schule auf.  Laut Polizeiangaben ließen sich die Täter womöglich in dem Gebäude einschließen, um darin zu feiern. Die Polizei fand im Inneren Zigarettenkippen und angetrunkene Flaschen. Außerdem suchten die Unbekannten nach Barem. In Schreibtischen fanden sie Geld, das sie erbeuteten. Die Polizei (Tel. 07161/632360) sicherte die Spuren und hofft auf Zeugenhinweise.
13.1.20

 

 

Farbschmierereien in Unterführung

Lorch. Unbekannte haben zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen Schriftzüge mit schwarzer und weißer Farbe auf die Wände der Fußgängerunterführung sowie auf eine Glasscheibe im Wartebereich des Busbahnhofs aufgesprüht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Hinweise nimmt auch hier das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
13.1.20

 

 

In Wohnhaus eingebrochen

Schwwäbisch Gmünd. Zwischen 15 Uhr und 22 Uhr drangen am Samstag  Unbekannte in ein Wohnhaus in der Straße Oberer Garten in Gmünd ein. Im Gebäude durchsuchten die Täter mehrere Zimmer und entwendeten Bargeld, mehrere hochwertige Parfum-Fläschchen sowie eine Versace-Sonnenbrille. Der Wert des Diebesgutes wird auf rund 800 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
13.1.20

 

 

Bürgerstiftungswein spült 6100 Euro in die Kasse

Esslingen. Im vergangenen Jahr konnten viele Esslinger – exakt 2.445 – einen Glücksmoment erleben. Genau so viele Flaschen wurden vom Bürgerstiftungswein der Esslinger Bürgerstiftung an den Mann und an die Frau gebracht. Das macht eine Spende für die Bürgerstiftung in Höhe von 6.100 Euro, die nun durch die Weingärtner Esslingen an die Bürgerstiftung übergeben wurde.
Der Verkaufspreis des Zweigelt aus 2016/2017 und des Grauburgunder trocken Stufe 8 von 2018 lag rund 2,50 Euro über dem eigentlichen Verkaufspreis. Dieses Geld fließt nun eins zu eins der Bürgerstiftung zu. OB Dr. Jürgen Zieger kann sich vorstellen, warum der Wein so gut ankam: "Mit dem Bürgerstiftungswein kann man gleich doppelt Gutes tun. Einmal für die vielen sozialen Projekte in der Stadt und einmal für sich selbst, indem man sich einen guten Tropfen des Esslinger Weines gönnt."
Der Dank des Oberbürgermeisters und Kuratoriumsvorsitzenden der Esslinger Bürgerstiftung galt insbesondere den Weingärtnern Esslingen eG, in welchen die Stiftung einen erfahrenen, kompetenten und engagierten Partner für eine Sonderweinedition gewinnen konnte.Grund genug für die am Projekt beteiligten Partner, den Scheck über 6.100 € in einem gemeinsamen Termin offiziell dem Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums der Bürgerstiftung, Herrn Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, zu übergeben. An dem Termin der Scheckübergabe am 13. Januar 2020 nahmen der Vorstandsvorsitzende Achim Jahn und die Geschäftsführerin Ramona Fischer für die Weingärtner Esslingen eG, OBM Dr. Zieger und Wolfgang Seifried vom Stiftungskuratorium der Bürgerstiftung, wie auch Frau Regina Hemminger, teil. Sie hatte mit über 800 Flaschen den Verkauf der Weinflaschen als Getränkehändlerin ebenfalls maßgeblich unterstützt.  Mit dem Bürgerstiftungswein soll es auch in 2020 weitergehen. Die Stadt Esslingen wird ihn weiterhin als ihren Wein für Präsente, etwa für Jubiläen, führen. Der Wein ist auch bei den Weingärtnern Esslingen und Getränke Hemminger erhältlich.
13.1.20

 

 

Frisch Auf Frauen stehen im Final Four

Göppingen. Nach einem denkbar knappen 26:27-Erfolg (14:14) gegen die Neckarsulmer Sport-Union stehen die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Final Four. Die Zuschauer erlebten am Sonntag Abend  ein Spiel zweier ebenbürtiger Teams und Nervenkitzel pur.
13.1.20

 

 

Go-Ahead räumt Probleme auf Filstalstrecke ein

Göppingen. Nach massiven Beschwerden über ausgefallene, verspätete und überfüllte Zuge auf der Filstalstrecke hatte der Betreiber Go-Ahead die Betriebslage analysiert. „Die Anzahl der vorhandenen Sitzplätze in Regionalverkehrszügen wird vom Land Baden-Württemberg im Verkehrsvertrag für das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen festgelegt“, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese definierte Kapazität müsse Go-Ahead gewährleisten, bei Nichteinhaltung werden Strafzahlungen an das Land fällig. Auf der Filstalbahn sieht das Ergebnis der ersten Wochen nach Angaben von Go-Ahead folgendermaßen aus: Im Zeitraum vom 15.Dezember bis 9. Januar hat Go-Ahead in den Hauptverkehrszeiten (ca. 5 bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr) bei 40,89 Prozent der Fahrten die vom Land bestellten Sitzplatzkapazitäten exakt erfüllt, bei 40,15 Prozent der Fahrten sogar mehr als die bestellten Kapazitäten zur Verfügung gestellt – also längere Züge bereitgestellt. Lediglich in 18,96 Prozent der Fahrten wurden geringere als die bestellten Sitzplatzkapazitäten gefahren – diese Züge waren verkürzt. Bei Betrachtung der Fahrleistung über den gesamten Tag hinweg kommt Go-Ahead auf einen Anteil von 8,7 Prozent der Fahrten mit verminderter Sitzplatzkapazität, auf der Filstalbahn.
Gordon Lemke, der Technische Geschäftsleiter von Go-Ahead, erklärt, wie es zu Minderkapazitäten kommt: „Uns fehlen aktuell drei fünfteilige Flirt-Fahrzeuge, um die geforderten Kapazitäten vollumfänglich zu fahren. Wir erwarten die Lieferung unseres Fahrzeugherstellers Stadler Pankow in den kommenden Wochen.“ Verspätungen und Zugausfälle auf der Filstalbahn lassen sich laut Lemke weitestgehend auf drei Hauptursachen zurückführen: Spontane Krankmeldungen bei einer dünnen Personaldecke, die nicht kurzfristig abgedeckt werden können. Darüber hinaus treten nach wie vor Fahrzeugstörungen auf, die der Fahrzeuginstandhalter Stadler behebt. Die dritte Ursache ist die Überlastung der Filstal-Schienenstrecke. Auch Netzstörungen wie Personenunfälle, Überholungen durch vorrangige Züge und Signalstörungen führen immer wieder zu Verspätungen oder Zugausfällen.
„Uns sind die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste bewusst und wir überprüfen derzeit, ob die bestellten Kapazitäten und der Fahrplan optimiert werden müssten. Hier arbeiten wir auch eng mit dem Verkehrsministerium und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg zusammen“, so Gordon Lemke.
13.1.20

 

 

Ostalbkreis präsentiert neue Kampagne auf der CMT

Ostalbkreis/Stuttgart, Am Stand des Tourismus Ostalb in Halle 6 auf der CMT in Stuttgart stellten Landrat Klaus Pavel und Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig am Eröffnungstag die neue Kampagne „Industrie. Kultur auf der Ostalb“ und die damit verbundene Broschüre vor.  „Manchmal muss man das Rad neu erfinden“, betonte der Landrat in Anspielung auf den Claim in der neuen Tourismus-Broschüre samt zugehöriger Online-Plattform www.industriekultur-ostalb.de, die die Schauplätze von Innovation und Erfindergeist im Ostalbkreis präsentiert. Die Idee, Industriekultur für Gäste aus nah und fern transparent und erlebbar zu machen, entsprang dem Fakt, dass auf der Ostalb die Wurzeln deutscher Industriegeschichte liegen. Hier wurden und werden schon immer die Schlüsseltechnologien der industriellen Zukunft erforscht, entwickelt und realisiert. „Spannt man den Bogen ganz weit zurück, so steht auf der Ostalb die Wiege der Industrialisierung in Deutschland“, so Pavel. „Alles begann vor rund 650 Jahren und führte über die Schwäbischen Hüttenwerke bis in die Gegenwart zum Unternehmen SHW, das auch heute noch mit innovativen Firmen und Produkten technologieführend in verschiedenen Branchen ist. In Ostwürttemberg wird der technologische Fortschritt der Welt in gewissem Maße mitbestimmt. Die hiesigen Industrieunternehmen besitzen die DNA erfolgreichen Wirtschaftens, und zwar die Fähigkeit zu Wandel, Erneuerung und Innovation. Oder ganz einfach auf schwäbisch: Auf der Ostalb sind echte Käpsele am Schaffen!“
Auf rund 75 Seiten vermittelt die Broschüre in kurzweiligen Geschichten, welch unerschöpflicher Erfindergeist im Ostalbkreis steckt, und bietet sowohl Gästen, Einheimischen als auch „Reingeschmeckten“ die Möglichkeit, diese Geistesblitze vor Ort zu erleben, auszuprobieren oder selbst in die Fußstapfen der Käpsele zu treten. Das Schaffensfeld auf der Ostalb ist breit gefächert von Optik, Energie über Textil, Naturheilkunde zu Schmuck, Porzellan oder Genussmitteln. Es lohnt sich also, die Zeugen der Industriegeschichte auf der Ostalb anzuschauen, an denen die große Tradition bewahrt und vieles für die Zukunft vorangetrieben wird, denn bei manchen ist die alte Zeit nur Teil einer fortlaufenden Erfolgsgeschichte. Welche Käpsele der Ostalb bahnbrechende Erfindungen gemacht und weltbekannte Produkte entwickelt haben, wie etwa die Strumpfhose oder den Unimog, erfährt man ebenfalls.

Die Broschüre steht zum Download auf www.ostalbkreis.de zur Verfügung oder kann bei der Pressestelle des Landratsamts bestellt werden.
13.1.20

 

 

Reisemesse CMT mit Rekordstart

Stuttgart. Die Prognosen der Reise-Experten für das gerade beginnende Tourismusjahr scheinen sich – zumindest nach dem ersten CMT-Wochenende – mehr als zu bewahrheiten: die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. „Wir haben 90.000 Besucher registriert, rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr“, sagte Stuttgarts Messegeschäftsführer Roland Bleinroth, „und haben damit einen Traumstart mit Rekordzahl hingelegt.“ Das Interesse am Verreisen sei nach wie vor sehr hoch. „Ein hervorragender Auftakt für die diesjährige Stuttgarter Urlaubsmesse und für unsere Aussteller. Die Stimmung ist absolut überwältigend.“ Nicht nur im touristischen Bereich der CMT, sondern auch in den Camping- und Caravaning-Hallen. „Auch hier ist die Besucherdichte enorm“, bestätigte Bleinroth. Das zeige sich auch an den Übernachtungszahlen auf den Stellplätzen der Messe. „Rund 1000 Übernachtungsfahrzeuge mit etwa 2500 Gästen am ersten Wochenende machen die CMT zum größten Stellplatz in Baden-Württemberg.“ CMT-Partner mit Besucherinteresse hoch zufrieden.

Gute Stimmung auch bei den Partnern der Stuttgarter Urlaubsmesse. Die Vertreter der CMT-Partnerlands Montenegro zeigten sich vom Ansturm der Besucher äußerst beeindruckt. „Mit einem solchen Trubel auf unseren Stand hatten wir nicht gerechnet“, sagte Damir Davidović, Staatssekretär beim Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus, „wir sind restlos begeistert.“ Auch das Angebot des diesjährigen Camping- und Caravaning-Partners, der Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg, zog viele Besucher an und sorgte für strahlende Gesichter. Und das Interesse der Messebesucher am CMT Spezial „Wilder Süden“ am Stand der Tourismus Marketing Baden-Württemberg war enorm.
12.1.20

 

 

Nächtlicher Diebstahl aus einer Gaststätte 

Rechberghausen. In der Nacht auf Samstag hat sich ein bisher unbekannter Dieb Zugang zu einer Gaststätte in Rechberghausen verschafft. Gegen 10 Uhr wurde am Samstag ein aufgebrochener Tresor festgestellt. Daraus fehlen zwei Bedienungsgeldbeutel mit Bargeld. Bei der Spurensuche wurde ein geöffnetes, ab unbeschädigtes Fenster festgestellt. Möglicherweise ist der Dieb hier eingestiegen.
12.1.20

 

 

Mit Hubschrauber nach Unfallfahrer gesucht

Amstetten. Ein betrunkener Autofahrer wurde nach seiner Unfallflucht vom Hubschrauber im Wald aufgefunden. Am Samstagabend krachte es an der Abzweigung der B 10 zur K7314 in Richtung Wittingen. Ein Fahrzeug war von Amstetten gekommen und wollte von der Linksabbiegerspur abbiegen. Obwohl aus Richtung Geislingen ein Fahrzeug kam, fuhr der 57-jährige Pkw-Fahrer los. Sein prallte in die Fahrertür des auf der B 10 fahrenden Wagens. Die Beteiligten verständigten sich kurz an der Unfallstelle. Ohne weitere Absprachen zu treffen fuhr der 57-Jährige dann aber in Richtung Wittingen davon. Über die Rettungsleitstelle wurde das Kennzeichen des flüchtigen Autos an die Polizei weitergegeben, die sofort eine Fahndung einleitete. Der Wagen konnte dann ohne Fahrer auf einem Waldweg neben der K7314 aufgefunden werden. Da Zeugen von einer Kopfverletzung des Fahrers berichteten, wurde ein Polizeihubschrauber zur Suche angefordert. Dieser konnte den verletzten Fahrer nur wenige hundert Meter weiter in einem Gebüsch liegend mit Hilfe der Wärmebildkamera ausfindig machen. Der Fahrer wurde zur ärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht. Da bei ihm Anzeichen für eine alkoholische Beeinflussung erkannt wurden, wurde eine Blutprobe erhoben. Einen Führerschein besitzt der 57-Jährige nicht. EWs entstand bei einem Unfall ein Sachschaden von 11000 Euro.
12.1.20

 

 

Hexen und wilde Gesellen begeistern in Göppingen

Zahlreiche Narrenvereine aus der Region sorgten beim Nachtumzug in Göppingen am Samstag für Stimmung. Fotos: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Es ist die erste große Fasnachtsveranstaltung im Stauferkreis im neuen Jahr: Der Göppinger Nachtnarrensprung. Gut 50 Gruppen aus der Region bildeten am Samstagnachmitag auf Einladung der Göppinger Galgenberghenker einen närrisch-fröhlichen Gaudiwurm. Maskengruppen und Guggenmusiken zogen in bunter Folge durch die Göppinger Innenstadt und begeisterten das närrisch gestimmte Publikum. Zuvor war den Besuchern bei einem Monsterkonzert auf dem Schlossplatz musikalisch eingeheizt worden.
11.1.20/gra

 

 

Ausflugsrezepte für den Schwäbischen Wald

Stuttgart/Schorndorf. Ob auf den vier frisch als Premium Spazier- und Wanderwege zertifizierten „FeenSpuren“, mit dem neuen digitalen Angebot „Abenteuer Waldfee“ oder bei einer Entdeckungstour mit der Wieslauftalbahn oder der historischen schwäbischen Waldbahn – die Naturpark-Region hat einiges zu bieten und stellt dies auf der CMT in Stuttgart vor. Neu zur Fremdenverkehrsgemeinschaft hinzugekommen ist die Stadt Gaildorf, die seit jeher bereits Teil des Schwäbischen Waldes ist.
Vor den Toren Stuttgarts gelegen wird das größte Waldgebiet Württembergs auch oft als „die grüne Lunge Stuttgarts“ bezeichnet und dient vielen Bewohnern der Landeshauptstadt als Naherholungsgebiet. Um den Ausflug in die Natur so unkompliziert wie möglich zu gestalten, gibt es die neuen „Ausflugsrezepte“. Alle „Zutaten“ für einen gelungenen Tag im Grünen sind kompakt zusammengefasst: Angefangen von An- und Abreise über mögliche Touren bis hin zu den Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges ist an alles gedacht. Das spart Zeit, Mühe in der Vorbereitung und kurbelt die Lust auf Entdeckungstouren in der Natur an. Darüber hinaus stehen Wanderbegeisterten die aktualisierten Wanderbroschüren und das neue „Gastgeberverzeichnis“ für die Planung ihrer Ausflüge zur Verfügung. Besonders für Familien und Kinder interessant ist das
neue digitale Angebot des Schwäbischen Waldes. Mit dem „Abenteuer Waldfee“ verschmelzen die digitale Welt und das reale Erleben zu einer außergewöhnlichen Möglichkeit, Region und Natur spielerisch kennenzulernen. An 13 besonderen Orten erwarten die Nutzer verschiedene Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Das kostenlose Angebot ist unter www.abenteuerwaldfee.de abrufbar.
Zahlreiche Jubiläen stehen für das kommende Jahr auf dem Programm. Mit dabei ist unter anderem die historische schwäbische Waldbahn, die auf einer der steilsten Bahnstrecken Baden-Württembergs nostalgische Sonderfahrten im Dampflokgetriebenen Zug bietet – und das seit nun mehr zehn Jahren. Gefeiert wird mit einer Dampfsonderfahrt ab dem Stuttgarter Hauptbahnhof am 10. Mai und einem Festakt am Vortag. Eine weitere wichtige Verbindungslinie, die als „Wiesel“ bekannte Wieslauftalbahn, feiert in diesem Jahr ebenfalls ihr Jubiläum. Seit einem viertel Jahrhundert schließt sie den Rems-Murr-Kreis an das S- und Regionalbahnnetz der Landeshauptstadt Stuttgart an. Täglich nutzen über 4000 Fahrgäste die Verbindung zwischen Oberndorf und Schorndorf. Auch bei Touristen ist das „Wiesel“ äußerst beliebt, weshalb der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart anlässlich des Jubiläums eine Sonderbroschüre mit den zehn schönsten Wanderungen im Wieslauftal herausgibt. Den Höhepunkt der Festivitäten im kommenden Jahr bildet der 20. Tag des Schwäbischen Waldes am 20. September 2020. Doch auch zwischen den Jubiläen hält der Schwäbische Wald ein umfassendes kulturelles Angebot bereit.
11.1.20

 

 

Guido Till tritt noch einmal an

Guido Till will bei der OB-Wahl im Herbst sich noch einmal um das Amt des Oberbürgermeisters von Göppingen bewerben. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till (64) will  es noch einmal wissen und bei der anstehenden Wahl (voraussichtlich im Oktober 2020) sich ein drittes Mal um den Chefsessel im Rathaus bewerben. Dies kündigte Till in einer persönlichen Erklärung beim Neujahrsempfang der Stadt am Freitag Abend  an. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und diese nach vielen Gesprächen mit Freunden, Mitarbeitern und mit der Familie getroffen, so Till. Mit ausschlaggebend für eine neuerliche Kandidatur seien die vielen spannenden Projekte und Herausforderungen, vor denen Göppingen stehe. Till war 2004 das erste Mal zum Oberbürgermeister der Hohenstaufenstadt gewählt worden. Das damalige SPD-Mitglied löste seinerzeit Reinhard Frank (CDU) ab. Bei der Wahl 2012 konnte sich Till - inzwischen CDU-Mitglied - in einem Feld von sechs Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang klar durchsetzen.
11.1.20/gra

 

Augenmerk auf Klimaschutz und Kommunikation

Das Jugendsinfonieorchester Göppingen unter Leitung von martin Gunkel umrahmte den Neujahrsempfang der Stadt. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Stadt Göppingen habe bereits lange vor Greta damit begonnen, sich im Umweltschutz zu engagieren, so Oberbürgermeister Guido Till am Freitag Abend in seiner Neujahrsrede vor rund 1000 interessierten Bürgern in der Göppinger Stadthalle. Dabei führte der OB die bereits erfolgte Reduzierung von CO2 um 40 Prozent ebenso an, wie  den Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED, den Einsatz von Photovoltaik und Windenergie,  die Investitionen in die städtische Kläranlage sowie - aktuell - die auch unter Energieeinsparung stehende Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums an. Er sei auch jederzeit zu Gesprächen mit den jungen Klimaschützern bereit und nehme deren Sorgen Ernst, so der OB, stellte aber auch selbstkritisch fest, das die städtischen Maßnahmen zum Klimaschutz die jungen Menschen wohl nicht erreicht hätten. Dies erfordere seitens der Stadt  auch Überlegungen zur Kommunikation. "Wir werden wohl künftig stärker über Homepage und soziale Netzwerke kommunizieren müssen, um junge Menschen zu informieren", so der OB. Er kündigte zudem an, eine Stabstelle für Klimaschutz zu schaffen. Einen entsprechenden Vorschlag werde er dem Gemeinderat in Kürze unterbreiten. Außerdem begrüßte Till die Bereitschaft des Gemeinderates, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Bevölkerung den öffentlichen Nahverkehr noch stärker in Anspruch nehmen kann. In seiner Rede betonte Till auch die Rolle der Wirtschaft. Ohne die vielen florierenden Betriebe stünde die Stadt finanziell nicht so gut da, könne sie viele Angebote an ihre Bürger nicht machen, so Till. Sorge bereite ihm der Strukturwandel in der Automobilindustrie, von dem zahlreiche Unternehmen in der Stadt betroffen seien. "Der schwäbische Tüftlergeist ist gefragt",  erklärte der OB und freute sich, dass dieser auch  in den zahlreichen IT-Unternehmen in Göppingen wiederfinde. Mit Nachdruck sprach sich der OB für einen Erhalt und Ausbau des Hochschulstandortes aus. Till forderte zudem bezahlbares Wohneigentum für junge Familien, einen weiteren Ausbau der Horte und Ganztagsschulen und den weiteren Ausbau der Kindergartenplätze. "Es fehlen aktuell noch  rund 280 Plätze", so das Stadtoberhauptl bedauernd. Abschließend bedankte sich Till bei allen, die sich ehrenamtlich engagieren und mit zu einem lebendigen Stadtleben beitragen.

Nach seiner Rede konnte der Oberbürgermeister zahlreiche Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement auszeichnen. Die Partnerschaftsnadel in Silber für ihr Engagement in der Städtepartnerschaft mit Klosterneuburg erhielten Christel Chlebecek aus Klosterneuburg, sowie das Ehepaar Hartmut und Gisela Rapp aus Göppingen, das sich für die Städtepartnerschaft mit Sonnenberg einsetzt. Die Bürgermeistemedialle in Bronze für ehrenamtliches Engagement erhielt Hans Steimle, die Bürgermedaille in Silber für 15-jährige Gremienmitgliedschaft erhielten Ursula Beißwenger, Rolf Bühler, Roland Czeschka, Eva Epple, Ralf Gross, Jürgen Hofmann, Norbert Lämmerzahl, Claudia Rassi, Alexander Rizmann, Jürgen Schaile, Martin Schurr, Christoph Weber, Manfred Weinberger und Werner Ziegler, die Bürgermedaille in Silber für ehrenamtliches Engagement erhielten Jürgen Kettenmann, Armin Raff, Agathe Seither-Hees und Peter Wolff, die Bürgermedaille in Gold für ehrenamtliches Engagement überreichte der OB an Friederike Kapphahn, die Ehrenplakette für 25-jährige Gremienmitgliedschaft erhielten Volker Allmendinger, Alfred Czencz, Wolfram Feifel, Felix Gerber und Wolfgang Mayer.

Der Neujahrsempfang wurde musikalisch vom Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Martin Gunkel umrahmt. Die jungen Musiker begeisterten das Publikum unter anderem mit der Ouvertüre zur Oper "Nabuco" von Verdi, mit dem Kaiserwalzer von Johann Strauss, sowie mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauss sen.
11.1.20/gra

 

 

Falschgeld festgestellt

Göppingen.  Am Freitagmittag bestellte ein 31-jähriger Mann aus Göppingen  eine Pizza beim Lieferdienst. Die Ware bezahlte er mit einem 50-Euro-Schein. Später stellte der Pizzabote fest, dass der Geldschein nicht echt ist. Er erstattete Anzeige beim Polizeirevier Göppingen. Kurz danach erschien ein weiterer Geschädigter, der beim Abrechnen der Geschäftskasse eine Blüte aufgefunden hatte. Nachdem der Bereitschaftsrichter die Wohnungsdurchsuchung beim Besteller angeordnet hatte, wurde diese durchsucht. Dabei konnten noch acht weitere gefälschte Banknoten sichergestellt werden.  Außerdem wurden nicht zugelassene Medikamente aufgefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Inverkehrbringen von Falschgeld und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz.
11.1.20

 

 

Feuerwehreinsatz im Freizeitheim Rötenbach

Bartholomä. Am Freitag um 14.46 Uhr kam es im Freizeitcenter Rötenbach zu einem Einsatz der Feuerwehr, da ein Rauchmelder Alarm auslöste. Vor Ort konnte dann festgestellt werden, dass an einer defekten Rückbrandsicherung einer Heizung Rauch aufstieg. Es entstand nur sehr geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehren Bartholomä und Heubach waren mit insgesamt 40 Mann vor Ort.
11.1.20

 

 

CMT in Stuttgart beginnt

Stuttgart. Die CMT 2020, die am Samstag ihe Türen öffnet, kann mit einem ausgezeichneten Ergebnis aufwarten: rund 2200 Aussteller aus 100 Ländern und mehr als 360 Regionen und Städten sind auf dem ausgebuchten Stuttgarter Messegelände vertreten. Alle zehn Messehallen sind belegt, was einer Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern entspricht. Hinzu kommen weitere Präsentationsflächen im Eingang Ost, auf der Messepiazza sowie im Rothauspark. „Wir haben das hohe Niveau der Vorjahres-CMT gehalten“, freut sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, über das Ergebnis. Inhaltlich werde am erfolgreichen Konzept festgehalten: die CMT wird von ihren Töchtermessen „Fahrrad- und Wander-Reisen“ am ersten Wochenende sowie mit „Golf- und Wellness-Reisen“ plus „Kreuzfahrt- und Schiffs-Reisen“ am zweiten Wochenende begleitet.

Die CMT verzeichnete im Vorjahr 260.000 Besucher, welche die Stuttgarter Urlaubsmesse zur weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit machten. An dem Erfolg haben auch die Partner immer einen großen Anteil. Die diesjährigen Vertreter sind das Partnerland Montenegro, der Heilbäderverband Baden-Württemberg als Partner des Caravanings-Bereichs sowie das Outdoor-Spezial „Wilder Süden“ in Kooperation mit der Tourismus Marketing Baden-Württemberg. Als neue Länder feiern Namibia, das Emirat Ras Al Khaimah, Indonesien, Kosovo, der Iran, Singapur und Belize ihre Premiere auf der Urlaubsmesse. Darüber hinaus „können sich unsere Besucher auf viele Highlights im Rahmenprogramm freuen, beispielsweise auf das Urlaubskino, die vielen Vorführungen auf den verschiedenen Aktionsbühnen, den Tourismustag Baden-Württemberg oder den Tag der Bustouristik, und natürlich auf unsere CMT Night am Montagabend“, sagt Bleinroth.
10.1.20

 

 

Binder lädt Verkehrsminister auf die Filstalbahn ein

Kreis Göppingen. „Der Minister soll sich das Schlamassel selbst mal anschauen und den Unmut der Fahrgäste erleben. Das erhöht dann auch den Handlungsdruck“.  Der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) hat bereits vor Weihnachten in einem Brief an Verkehrsminister Hermann einen Fahrplan zur Behebung der Defizite auf der Filstalbahn gefordert. „Obwohl die Probleme absehbar waren, hat der zuständige Minister nicht dafür gesorgt, bereits im Vorfeld des Fahrplanwechsels die notwendigen Vorkehrungen zu treffen“, erklärt Binder. Jeden Tag erreichen den Landtagsabgeordneten, der bereits bei früheren Problemen auf der Filstalbahn einen Verspätungsmelder gestartet hat, zahlreiche Briefe und E-Mails. „Die Situation ist so schlimm, dass man eigentlichen einen Pünktlichkeitsmelder schalten sollte, das wäre weniger Aufwand und würde gleichzeitig das ganze Ausmaß der Probleme deutlich machen,“ meint Sascha Binder. Deshalb hat der Landtagsabgeordnete diesmal davon abgesehen einen Verspätungsmelder zu starten und dann wieder die Ergebnisse an den Verkehrsminister zu schicken. „Der Minister soll sich das Schlamassel selbst mal anschauen und den Unmut der Fahrgäste erleben. Das erhöht dann auch den Handlungsdruck,“ ist sich Binder sicher. Aus diesem Grund hat er den Minister in einem Brief zu einer Zugfahrt auf der Filstalbahn eingeladen.
10.1.20

 

 

Preis für „Gmünd mag’s fair“

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Laudator Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) übergab an Dr. Joachim Bläse den Oldtimer-Preis für langjähriges Engagement und einem Preisgeld in Höhe von 3.333,33 Euro an Schwäbisch Gmünd mit dem Veranstaltungsprogramm „Gmünd mag’s fair“. Die Jury betonte das insgesamt stringente und stimmige Programm mit rund 30 verschiedenen Veranstaltungen, das große Resonanz hinsichtlich der Gästezahl als auch in den Medien erfuhr. „Viele Ihrer Aktionen integrierten Sie dabei gekonnt in die parallel stattfindende Remstal-Gartenschau, in den Weltkindertag, den Tag der Kulturen oder in den VHS-Schwerpunkt zum Afrika-Jahr. Es ist Ihnen zum wiederholten Male gelungen, eine große Reihe an Akteuren einzubinden und mit unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Seit vielen Jahren sind Sie in Schwäbisch Gmünd für Eine Welt unterwegs. Für Ihr langjähriges Engagement möchten wir uns sehr herzlich bedanken und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg“, so Keil.
10.1.20

 

 

Geislinger ist jetzt Diplom-Fleisch-Sommelier

Kreis Göppingen. Oliver Schendzielorz aus Geislingen ist jetzt Diplom-Fleisch- Sommelier. Der Inhaber der Kochschule und des Cateringservice „Gaumenkunst“ hat die Abschlussprüfung in Stuttgart mit Bravour bestanden. Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), gratulierte dem Geislinger Unternehmer zu seinem Erfolg.

Sommeliers sind vor allem aus dem Getränkeausschank im Gastgewerbe oder im Getränke-Fachhandel bekannt. Der Wein-Sommelier weiß fast alles über den Weinanbau, über Rebsorten, über die Weinerzeugung, kennt Winzer und Weingärtner und kann den Geschmack des Gastes oder Kunden analysieren, um ihn bestens zu beraten. Das geht nur mit einer berufsqualifizierenden oder zertifizierten Ausbildung. Inzwischen gibt es auch Sommeliers für Bier, Kaffee, Tee oder Mineralwasser. Weniger bekannt ist, dass es Sommeliers auch für Nahrungsmittel wie Brot, Käse, Fisch oder eben Fleisch gibt.

Oliver Schendzielorz ist einer der wenigen Fleisch-Experten in der Region. Sein Diplom hat er nach einer mehr mehrwöchigen Ausbildung in Stuttgart bei der Mega Fleisch GmbH erhalten, die diese zusammen mit dem Wirtschaftsförderungsinstitut in Salzburg durchführte. Die Ausbildung war in drei Module gegliedert. Dabei ging es unter anderem um die Domestizierung der Wildtiere, die Entwicklung des Fleischkonsums, es ging um die Nutztierhaltung und ihren Einfluss auf die Fleischqualität, um die Ethik in der Nutztierhaltung, um gesetzliche Bestimmungen, das Qualitätsmanagement, den Lebensmittelkodex, um Fleischerzeugnisse, ihre Präsentation, um Fleisch in der Ernährung, um die Verarbeitung von Fleisch in der Küche, um Garmethoden, Marktforschung, Trends und Verkaufsgespräche. Das Wissen über Lebensmittel ist nicht nur im Handel oder der Gastronomie gefragt. Auch im Diätbereich und der Qualitätssicherung werden Fleischexperten gebraucht.

Doch dem noch nicht genug. Als nächstes Projekt hat sich Oliver Schendzielorz für den Fischsommelier in 2021 beworben. Die Ausbildung hierfür findet in Bremerhaven statt und ist ebenfalls einzigartig in Deutschland. Oliver Schendzielorz, der sich von 20 Jahren zunächst mit einem Catering- Service in Geislingen selbstständig gemacht hat, stellte seinen Betrieb inzwischen mit einer Kochschule auf ein zweites Standbein. Seine mobile Küche macht es möglich, dass Schendzielorz auch ein gefragter Show Koch auf Messen oder Ausstellungen ist. In Geislingen war Schendzielorz bei diversen Veranstaltungen mit von der Partie, so beim Maultaschenfest oder beim Kinderferienprogramm. Lothar Lehner freut sich mit seinem BVMW-Mitglied über dessen Auszeichnung und sieht darin auch einen Pluspunkt für die Gastronomie im Landkreis Göppingen, die auf solch motivierte und qualifizierte Unternehmer stolz sein könne.
20.1.20

 

 

Berauschte Fahrer gestoppt

Kreis Göppingen. In Gammelshausen stoppte die Polizei am Donerstag gegen 22.45 Uhr beinahe gleichzeitig zwei berauschte Fahrer. Ein 50-Jähriger hatte zu viel Alkohol getrunken und ein 23-Jähriger stand mutmaßlich unter Drogen. Auch ein 18-Jähriger hatte vor der Fahrt mutmaßlich Drogen konsumiert. Fahnder fanden bei ihm 15 und bei seinem Beifahrer zehn Gramm Marihuana. Weitere berauschte Fahrer stoppte die Polizei in Albershausen, in Göppingen und in Donzdorf. Dort war gegen 1 Uhr ein Toyota-Fahrer mit deutlich zu viel Promille unterwegs. Einen Führerschein hat der Mann nicht mehr. Den musste er im Dezember abgeben, weil er sich auch damals betrunken ans Steuer gesetzt hatte. Das Handy benutzten Fahrer in Geislingen, Göppingen und Kuchen. Sieben Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit bei Uhingen. Vier davon fuhren auf der B10 bei erlaubten 100 km/h zwischen 131 und 144 Stundenkilometern. Drei weitere waren bei Diegelsberg im 50er-Bereich zu schnell. Einen Lastwagen stoppte die Polizei auf der A8, weil der Fahrer bei Aichelberg das Überholverbot missachtete. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
10.1.20

 

 

Einbrecher verursachen hohen Sachschaden

Geislingen/Göppingen. In Geislingen schlugen Donnerstagnacht Unbekannte zu und machten Beute. Einbrecher waren in den Nachtstunden in einem Gebäude in der Kaiser-Wilhelm-Straße aktiv. Zwischen Mittwoch 17 Uhr und Donnerstag 5.30 Uhr gelangten sie vermutlich durch eine Tür in das Innere des Gebäudes. Im Innern des Gebäudes brachen die Unbekannten mehrere Türen auf und durchsuchten die Räume. Auch einen Kaffeeautomaten brachen sie auf um das Bargeld zu kommen. Die Einbrecher fanden Bargeld und zwei Laptops. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Zurück ließen sie einen Schaden von mehreren tausend Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen sucht nach den Tätern. - Zwischen Mittwoch 16.30 Uhr und Donnerstag 7 Uhr waren Einbrecher in der Kanalstraße in Göppingen unterwegs. Mit einem großen Stein warfen sie eine Fensterscheibe ein. Durch das Fenster gelangten sie ins Innere. Sie durchwühlten mehrere Räume. Sie fanden Bargeld. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt.   Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Unbekannten.
10.1.20

 

 

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Lorch. Um den Fahrer eines Pkw, der die Wilhelmstraße in Lorch befuhr, einer Kontrolle zu unterziehen, schloss ein Streifenwagen des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Freitag gegen 1.20 Uhr auf das Fahrzeug auf. Als der Fahrer das Polizeifahrzeug, an dem das Anhaltesignal "Stop Polizei" aktiviert war, bemerkte, beschleunigte er und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. In der Straße Am Haldenberg konnte er aufgrund der örtlichen Begebenheiten nicht mehr weiterfahren, sodass er zu Fuß wegrannte. Im Heckenweg konnte der 33-Jährige von den Polizeibeamten eingeholt werden. Gegen die Kontrolle wehrte er sich heftig. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Da der Mann deutlich nach Alkohol roch und auch der Verdacht bestand, dass er unter der Wirkung von Betäubungsmitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Zudem wurden bei ihm rund 30 Gramm Marihuana aufgefunden. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
10.1.20

 

 

Müllsünder gesucht

Gruibingen. Unbekannte entsorgten Donnerstagnacht eine größere Menge an Fahrzeugteilen nahe Gruibingen.  Zwischen Mittwoch 16 Uhr und Donnerstag 9 Uhr deponierten Unbekannte eine größere Menge Fahrzeugteile auf dem Parkplatz Kornbergsattel an der Landesstraße 1217.  Insgesamt entsorgten sie zehn Autoreifen, mehrere Fahrzeugsitze und weitere Fahrzeugteile. Wer die Teile entsorgte, ist noch nicht bekannt. Die Polizei Deggingen (Telefon 07334/924990) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen nun Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können.
10.1.20

 

 

Bahn-Misere: Landrat fordert Verbesserungen

In der Kritik: Bahnanbieter Go-Ahead.Unser Foto zeigt einen Zug des Unternehmens im Stuttgarter Bahnhof. Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Die Missstände im Regionalverkehr auf der Filstalstrecke rufen nun auch Landrat Edgar Wolff auf den Plan. Er fordert schnellstmöglich Nachbesserungen.

Seit dem 15.12.2019 wird die Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm vom neuen Bahnunternehmen Go-Ahead betrieben. Ein vielversprechendes Konzept mit einem neuen Fahrplan und modernen Fahrzeugen soll in die Zukunft der umweltfreundlichen Mobilität führen. Die Anlaufschwierigkeiten des neuen Bahnbetreibers Go-Ahead auf der Filstalbahn dauern jedoch weiterhin an, was über die Weihnachtsferien nicht zu erwarten war. Dies führte zu Beginn der ersten  Arbeitswoche zu verständlich großem Unmut bei den Fahrgästen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.  Seitens des Unternehmens war man von einer Stabilisierung über den Jahreswechsel ausgegangen. Die Landkreisverwaltung sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf.

Auch wenn mittlerweile der überwiegende Teil der durch Go-Ahead betriebenen Regionalbahnen pünktlich verkehrt, ist die Unzufriedenheit der Fahrgäste mit den neuen Zügen weiterhin sehr hoch. Dies liegt unter anderen daran, dass gerade zu den Hauptverkehrszeiten die Fahrzeugkapazitäten bisher zu gering sind. Auch auf Grund der daraus resultierenden Überfüllung der Fahrzeuge kommt es immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen durch Reaktionen der digitalen technischen Sicherungssysteme.

Das Landratsamt hat sich entsprechend an den Betreiber Go-Ahead und das Land als Aufgabenträger gewandt. „Der sehr holprige Start im Dezember hat nach den Weihnachtsferien nun einen erneuten Tiefschlag erlitten, der für uns weder nachvollziehbar noch akzeptabel ist“, kommentiert Landrat Edgar Wolff die aktuellen Missstände auf der Filstalbahn. Es bestand die Hoffnung, dass über den Jahreswechsel die Chance genutzt wird, das komplexe Betriebssystem auf der Filstalbahn nachzusteuern. Das ist, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten, ganz offensichtlich nicht gelungen.

Die Landkreisverwaltung sieht nun Go-Ahead und das Land in der Verantwortung, schnellstmöglich Verbesserungen einzuleiten. Insbesondere müssen die erforderlichen Kapazitäten bereitgestellt werden.
9.1.20

 

 

Razavi will Mechatronik-Studiengang erhalten

Göppingen. In der Debatte um eine mögliche Schließung der Fakultät Mechatronik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen hat die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit einer parlamentarischen Anfrage weitere Informationen aus dem Wissenschaftsministerium angefordert. „Eine Schließung hätte weitreichende Folgen für den gesamten Kreis Göppingen und ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Wir brauchen mehr Know-How in der Fläche, nicht weniger. Wir können den Fachkräftemangel nicht nur in den Zentren angehen und den ländlichen Raum ausbluten lassen. Ministerin Bauer hat mir in einem Gespräch vor Weihnachten signalisiert, dass es in dieser Angelegenheit Spielräume gibt. Deshalb soll meine Anfrage einen Beitrag leisten für eine breiter angelegte Debatte, wie die Mechatronik am Hochschulstandort Göppingen erhalten werden kann.“

Konkret fragt die CDU-Angeordnete in ihrer Initiative, welche Strukturveränderungen in welchem Zeitraum am Campus Göppingen geplant seien. „Ich will außerdem wissen, welche Weiterentwicklungskonzepte für den Studiengang Mechatronik-Elektronik am Standort Göppingen möglich und notwendig sind, um für Studierende, Ausbilder und Betriebe künftig attraktiv zu bleiben.“ 

Wichtig ist für die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, die für die CDU im Wissenschaftsausschuss sitzt, darüber hinaus die Frage, wie das politisch-wirtschaftliche Umfeld in der Region zu einer möglichen Schließung steht. „Am Campus Göppingen werden die Fachleute ausgebildet, die eines Tages unsere lokalen Betriebe weiterentwickeln und weiterführen. Eine solche Strukturentscheidung kann meiner Meinung nach nicht an Industrie und Mittelstand der Region vorbeigetroffen werden, die auf diese Nachwuchsgewinnung angewiesen sind“, so Razavi weiter.

Die Anfrage greift auch das Thema der Studierendenzahlen auf. „Ein Wegfall der Mechatronik würde den Campus massiv verkleinern. Das weckt Befürchtungen, dass der Standort Göppingen eines Tages ganz stillgelegt wird – ein No-Go-Szenario, das alle auf den Plan rufen muss, denen die Zukunft des Landkreises am Herzen liegt.“ Es sei eben gerade das Ziel der CDU-Landesregierung unter Lothar Späth gewesen, Hochschulen im ländlichen Raum zu etablieren. „Diese wegweisende Entwicklung darf nun nicht mehr zurückgedreht werden“, so Nicole Razavi abschließend.
9.1.20

 

 

Wasserschaden im neuen Kindergarten

Schorndorf. „Das ist kein guter Start ins neue Jahr. Eigentlich sollten hier jetzt ganz viele Kinder spielen“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer und meint damit den Wasserschaden im neuen Bewegungskindergarten Purzelbaum beim Sportpark Rems. Am 2. Januar entdeckte Bauleiter Matthias Knauss bei seinem Routinerundgang im Erdgeschoss gleich an mehreren Wänden Feuchtigkeit und Schimmel. Grund war ein undichtes Eckventil im Sanitärbereich, aus dem möglicherweise schon seit mehreren Wochen Wasser aus- und in die Wand und den Fußboden hineingetropft war.

Einige Fliesen, Teile der Wände und des Fußbodens mussten aufgebrochen werden, um möglichst schnell herauszufinden, wie weit sich der Schaden zieht. Derzeit werden noch die anderen Ventile und Leitungen überprüft, die Flächen trockengelegt und Proben von einem Baubiologen entnommen und sorgfältig untersucht. Auch auffällige Flecken im Garderobenbereich werden aktuell begutachtet. Hier könnte aber auch Kondenswasser durch den dahinterliegenden Kühlraum die Ursache sein. „Noch können wir nicht genau sagen, wie viel Fläche tatsächlich betroffen und wie hoch der Sachschaden ist, dazu müssen wir die Untersuchungsergebnisse abwarten“, so der Bauleiter. Klar ist aber schon jetzt, der geplante Einzug der Ü3-Gruppen (Über 3-Jährige) verzögert sich um einige weitere Monate. Im Technischen Ausschuss am Dienstag, 28. Januar, wird die Verwaltung ausführlich über den aktuellen Sachstand und die weitere zeitliche Planung berichten.

Während die U3-Gruppen (Unter 3-Jährige) am 7. Januar ins Obergeschoss einziehen konnten, hieß es für die übrigen Erzieher nochmal Sachen packen und wieder zurück ins alte Gebäude wechseln, in das Kinderhaus Sonnenbogen. „Alle Kinder haben sich natürlich schon riesig gefreut, auszupacken und die neuen Räume zu erkunden“, erzählt Tim Schopf, Leiter der Kita Purzelbaum. „Dennoch haben die Eltern verständnisvoll reagiert und ich bin wirklich froh, dass die Organisation in den vergangenen Tagen so reibungslos geklappt hat“, sagt Schopf weiter. Besonders für den Kitaleiter waren die vergangenen Wochen ein absoluter Kraftakt, „und deshalb bin ich natürlich auch enttäuscht.“
9.1.20

 

 

230 neue Mietwohnungen

Schorndorf. „Das ist ein Meilenstein“, so brachte Oberbürgermeister Matthias Klopfer die Übergabe der Baugenehmigung für das ehemalige Breuninger-Areal an die Instone Real Estate Development GmbH Stuttgart auf den Punkt. Bis 2023 entstehen auf dem Gelände, dem künftigen „S’Lederer“ 230 Mietwohnungen. Mehr als 50 dieser Wohnungen werden gemäß des Schorndorfer Wohnraumversorgungskonzepts zur Hälfte soziale Mietwohnungen, zur anderen Hälfte kostengünstige Mietwohnungen mit Mietobergrenze. Außerdem stehen auf dem Gelände rund 1.200 m² Gewerbefläche zur Verfügung. Ein Lebensmittelmarkt habe sich allerdings nicht realisieren lassen, erläuterte Bianca Reinhardt Weith, Niederlassungsleiterin der Instone Real Estate Development GmbH. Vermieter des gesamten Areals wird nach Fertigstellung die R+V Lebensversicherung AG. Dies gab die Instone Real Estate Development GmbH Stuttgart ebenfalls bekannt.

 „Wir haben im Laufe der Planungsphase unser Konzept geändert, hin zu dem Bedarf, den wir in Schorndorf sehen. Und das sind erschwingliche Mietwohnungen“, so Reinhardt Weith. „Dass wir nun die Baugenehmigung in Händen halten, macht uns sehr froh.“ Auf dem 1,35 Hektar großen ehemaligen Industriegelände der Lederfabrik Breuninger entstehen Ein- bis Fünfzimmerwohnungen zur Miete, vier Stadthäuser und 18 Loft-Wohnungen.

Mit dem Abbruch des Geländes beginnt die Instone Real Estate Development GmbH Mitte Januar 2020. Zuletzt mussten die in den Gebäuden ansässigen Fledermäuse umgesiedelt werden. Eine erneute Untersuchung hatte ergeben, dass dort mehr Fledermäuse lebten, als bisher angenommen. „Die Gebäude standen nun einfach sehr lange leer“, betonte Manfred Beier, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Baurecht. „Wir haben aber eine gute Lösung gefunden.“ Die Tiere finden nun direkt gegenüber in der ehemaligen Breuninger-Kantine in mehr als 30 Fledermauskästen ihre Heimat. Dieses Gelände ist nach wie vor im Besitz der Stadt. „Wir schaffen dann im neuen Quartal entsprechende Plätze für die Fledermäuse. Wichtig ist, dass die Tiere in der Umgebung bleiben können“, erklärte Florian Steuer, Projektentwickler bei der Instone Real Estate Development GmbH.
9.1.20

 

Fußgänger angefahren und geflüchtet

Göppingen./ Ein unbekannter Autofahrer fuhr am Dienstag in Göppingen einen Mann an. Der 32-Jährige sei gegen 6.15 Uhr auf dem Weg zur Arbeit gewesen, sagte er später der Polizei. Vermutlich sei er im Bereich der Einmündung Bahnhofstraße / Johannes-Scherr-Straße von dem Autofahrer angefahren worden, als er die Bahnhofstraße überqueren wollte. Nach dem Zusammenstoß sei seine Erinnerung gestört gewesen, weshalb er die genaue Örtlichkeit nicht mehr weiß. Im Krankenhaus wurden eher schwere Verletzungen festgestellt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und hofft unter der Telefon-Nr. 07161/632360 auf Zeugenhinweise. Zum mutmaßlichen Fluchtfahrzeug ist nur bekannt, dass es weiß sein soll.
9.1.20

 

 

Einbrecher in Wohngebäuden

Uhingen/Böhmenkirch. In Uhingen machte am Mittwoch ein Einbrecher auf sich aufmerksam. Auch in Böhmenkirch  wurde eingebrochen.  Gegen 17.45 Uhr war in Uhingen die Bewohnerin eines Gebäudes in der Alemannenstraße im Obergeschoss. Die Frau hörte ein Poltern und schnelle Schritte. Sie schaute nach und sah eine aufgebrochene Terrassentür. Der Einbrecher war offenbar geflüchtet, als sie ihn bemerkt hatte. Erbeutet hat er nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nichts.

Auch am Mittwoch war zwischen 13 und 19.45 Uhr ein Einbrecher in Böhmenkirch am Werk. Auch dort hebelte ein Unbekannter an einem Haus in der Schubartstraße eine Terrassentür auf. Er fand Geld und Schmuck, machte das zu seiner Beute und flüchtete. In allen Fällen hat die Polizei die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu dem Einbruch in Uhingen bitte unter der Telefon-Nr. 07161/93810. Zu der Tat in Böhmenkirch unter der Telefon-Nr. 07331/93270.
9.1.20

 

 

Stadt rührt auf CMT die Werbetrommel fürs Märklineum

Die Stadt präsentiert Märklin auf der CMT: Lisa Herr vom Göppinger Stadtmarketing, der Leiter des Märklineums, Uwe Müller, sowie OB Guido Till (v.l.). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Stadt geht mit Märklin in die Offensive. Auf der Touristikmesse CMT, die am Samstag in Stuttgart beginnt, wird Göppingen an seinem Messestand die Werbetrommel für das Märklineum rühren. Die neue Märklinwelt soll jetzt am 25. Juni ihre Pforten öffnen, wie Museumsleiter Uwe Müller gestern erklärte. Der ursprünglich für Mai vorgesehene Eröffnungstermin ließ sich nach seinen Aussagen nicht halten. Auf vier Etagen und rund 3000 Quadratmetern sollen Modellbahnfreunde künftig Märklin-Feeling verspüren. Im Mittelpunkt steht dabei eine große Schauanalage, deren erster Teil zur Eröffnung fertiggestellt ist und regionale Motive wie den Blautopf oder den Hohenstaufen zeigt. Eine Etage ist der Entwicklung von Märklin gewidmet. „Vom Flaschner Märklin bis hin zur digitalisierten Modellbahn“, macht Müller Appetit. Damit sich der Besuch im Märklineum immer wieder lohne, gibt es auch Wechselausstellungen und den Weiterbau der Schauanlage. 100 000 Besucher jährlich peilt Müller an, setzt vor allem auch auf Reisegruppen und damit auf das Märklineum als touristisches Ziel. Ein Museumsrestaurant soll ebenso wie Spielmöglichkeiten für Kinder das Angebot im Märklineum abrunden. Oberbürgermeister Guido Till ist mächtig stolz auf das, was sich im neuen Märklineum abzeichnet und will deshalb den Fokus bei der Tourismuswerbung auf der CMT auf diese neue Einrichtung lenken. Deshalb präsentiert sich Göppingen auf der Messe zwar weiterhin unter dem Dach der Region Stuttgart in Halle 6, aber nicht mehr im Bereich Freizeit und Erholung, sondern im Bereich Technik und Innovation. Lisa Heer vom Göppinger Stadtmarketing informierte darüber, dass sich Göppingen auf der Messe zwischen Mercedes und Porsche mit Märklin präsentieren wird. Es werde eine Schauanlage geben, die, so Uwe Müller, die Insel Lummerland zeige und auf der die Lok Emma fahren wird. „Mit dieser Anlage wollen wir Generationen verbinden“, so der Museumsleiter. Zwei Vitrinen, eine mit verschiedenen Modellen des legendären Krokodil, die andere mit altem Spielzeug und Dampfmaschinen aus dem Hause Märklin – runden die Messepräsentation ab. Göppingen will bei den Messebesuchern auch mit seinen anderen Stärken trumpfen, wie Lisa Herr betonte. So sind Stauferfestspiele, die Wanderangebote, der Maientag, die themenbezogenen Stadtführungen, sowie die Jugendherberge auf dem Hohenstaufen weitere Themen, die die Stadt auf der Messe vorstellt. Am Messe-Mittwoch (15. Januar) werden zudem Spieler von frisch Auf Göppingen auf der SWR-Showbühne zu Gast sein und anschließend Autogramme geben, am Freitag, 17. Januar, werden mehrere Stadtführer das Standteam unterstützen. OB Till will am Messe-Montag, dem baden-württembergischen Tourismustag, die CMT und den Göppingen-Stand besuchen.
8.1.20/gra

 

 

OB: Sanierungsprogramm für Sauerbrunnen

Göppingen. „Wir werden die Sauerbrunnen im Stadtgebiet alle sanieren und wieder in Betrieb nehmen“, kündigte Oberbürgermeister Guido Till am Mittwoch an. Er habe einen Projektauftrag ans Bauamt gegeben, so das Stadtoberhaupt. Derzeit sind mehrere Sauerbrunnen stillgelegt oder auf Trinkwasser umgestellt. Zum Teil müssen, so der OB, die Brunnen neu gebohrt werden. Dazu dürfte auch der Sauerbrunnen in Jebenhausen gehören, der schon seit geraumer Zeit kein Wasser mehr gibt. Zunächst sei dort der Ausfluss verkeimt gewesen, jetzt ist wohl die ganze Quelle verkeimt“, so der OB. Till sag sich nach einem Vortrag von Anton Hegele über die Geschichte des Göppinger Sauerwassers beim Arbeitskreis Wirtschaft des CDU-Stadtverbandes veranlasst, initiativ zu werden. Nach Schließung des Mineralwasser-Abfüllers Aqua Römer in Jebenhausen soll wenigstens mit funktionstüchtigen Brunnen an die Göppinger Wasser-Historie erinnert werden.
8.1.20/gra

 

 

Till will über die Stärken der Stadt mehr reden

Göppingen. Oberbürgermeister Guido Till will künftig mehr über die Stärken der Stadt sprechen. „Wir haben viel zu bieten, doch wir reden zu wenig darüber“, stellte das Stadtoberhaupt am Mittwoch fest. Das soll nun ein Ende haben. Till kündigte für 2020 mehrere Maßnahmen an, mit denen die Attraktivität Göppingens ins Gespräch gebracht werden soll. Konkretes nannte Till nicht, machte aber deutlich, dass man die Alleinstellungsmerkmale wie Märklin und die Märklin-Tage oder das mittelalterliche Stauferspektakel mehr in den Mittelpunkt rücken werde. „Da sind uns andere Städte in der Vermarkt etwas voraus“, so Till.
8.1.20/gra

 

 

Landkreis präsentiert die neuen „Löwen-Trails“

Stellten gestern die CMT-Präsentation des Landkreises Göppingen vor: OB Frank Dehmer aus Geislingen, Landrat Edgar Wolff, Tourismusförderer Holger Bäuerle, Isabell Noether vom Verband Erlebnisregion Albtrauf und der Gruibinger Bürgermeister Roland Schweikert. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Auf der CMT in Stuttgart wird sich der Landkreis Göppingen gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf in der Halle 6 unter dem Dach der Schwäbischen Alb präsentieren. Die Stadt Göppingen ist unter dem Dach des Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus ebenfalls in Halle 6 zu finden. Im Rahmen der speziellen Fahrrad- & Wander-Reisen-Ausstellung kann der Stauferkreis am ersten Messewochenende zusätzlich mit einem umfangreichen Informationsstand zu den Löwenpfaden in der Halle 9 aufwarten. Als eines von zwölf Schlüsselthemen einer zukunftsorientierten Kreisentwicklung hat die Tourismusförderung im Landkreis Göppingen in den letzten Jahren wichtige Impulse gesetzt. Mit den umfangreichen Investitionen des Landkreises in die touristische Infrastruktur in den Bereichen Rad und Wandern sowie einer konsequenten Stärkung des kreisweiten Tourismusverbandes Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf wurde die Basis für eine weitere touristische Entwicklung gelegt. “Der Stauferkreis ist mittlerweile auf Augenhöhe der touristischen Partner von Alb und Stuttgart angekommen und wird dort als starker, verlässlicher Partner gesehen”, freut sich Landrat Edgar Wolff. “Die erneute Auszeichnung als fahrradfreundlicher Landkreis oder der Erfolg der Qualitätswanderwege Löwenpfade zeigen dies eindrucksvoller Weise. Es war wichtig, die Tourismuskonzeption aus 2013 so stringent umzusetzen”, ergänzte der Landrat bei der Vorstellung des Messeangebots am Mitwoch im "Deutschen Haus" in Gruibingen  weiter.
Die 2019 eingeführte thematische Aufteilung zu den vier übergeordneten Themen Wandern, Radfahren, Kultur sowie Wellness und Genuss wird beibehalten und soll dem Besucher mehr Übersichtlichkeit am Messestand geben. “Jeden Tag finden zudem verschiedene Aktionen und Verlosungen am Stand statt, die die Vielfalt des Landkreises noch einmal unterstreichen”, führt Tourismusmanager Holger Bäuerle  aus. Schwerpunktmäßig wird es bei der CMT in diesem Jahr um die drei neuen Mountainbikestrecken, die unter der Dachmarke der “Löwentrails” vermarktet werden, gehen. Die ersten drei der insgesamt sieben geplanten Touren in Wiesensteig, Gruibingen und Geislingen/Steige mit einer Länge zwischen 16 und 30 Kilometern bieten vor allem für Einsteiger und E-Mountainbiker optimale Voraussetzungen und zeigen die Vielfalt des Albtraufs gekonnt auf. Die Trailanteile sind moderat, so dass technisches Können nicht als Voraussetzung für das Befahren der Runden notwendig ist. Im Fokus steht neben knackigen Anstiegen und der reizvollen Landschaft vor allem der Spaß am Bikesport. “Eröffnet werden die Strecken im Mai 2020, sie sind nach den Löwenpfaden ein weiteres Element der Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen”, freut sich Ideengeber Bäuerle. Einen optimalen Überblick zu den drei Löwentrails bietet die druckfrisch zur CMT eingetroffene neue Broschüre. Neben den Löwentrails werden als Messeschwerpunkte die bereits fest etablierten und zertifizierten Löwenpfade, der europäische Fernwanderweg Albtraufgänger, die neuerliche Auszeichnung als fahrradfreundlicher Landkreis sowie das im Mai 2020 öffnende Märklineum präsentiert. Das Märklineum wird eine neue touristische Attraktion im Großraum Stuttgart und auf der Schwäbischen Alb. Nicht nur Modelleisenbahnfans können hier die traditionsreiche Geschichte der Firma Märklin erleben.
Auch der Freizeitführer des Landkreises Göppingen wurde zur CMT komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Der Tourenplaner des Landkreises Göppingen ist unter www.tourenplaner.lk-gp.de zu finden. Hier kann ganz individuell ein Freizeitprogramm zusammen gestellt werden. Die Plattform bietet neben rund 140 Rundwanderungen auf Kreisgebiet auch alle touristischen Radrouten sowie die verschiedensten Sehenswürdigkeiten und einen Überblick zum Gastronomie- und Hotellerieangebot. Ab dem 1. Mai besteht für Radfahrer und Wanderer wieder die Möglichkeit, mit den beiden Linien 170 und RW 1/2 des Radwanderbusses von Kirchheim/Teck oder Göppingen zum Parkplatz Reußenstein zu gelangen. Die beiden Buslinien fahren bis Oktober jeweils mit Fahrradanhänger jeden Sonn- und Feiertag im Zweistundentakt, die Linie RW1/2 am Vormittag sogar im Stundentakt.
8.1.20

 

 

Plakataktion gegen agressives Betteln

Kirchheim unter Teck. Mit einer Plakatkampagne informiert die Stadt Kirchheim unter Teck über das Thema „aggressives Betteln“. Die Kampagne richtet sich aber nicht generell gegen das Betteln. Vielmehr soll vor unseriösen Bettelbanden gewarnt werden.  Von aufdringlichen Gesten bis zu direktem Körperkontakt: Zuletzt kam es in der Kirchheimer Innenstadt immer häufiger zu Fällen von aggressivem Betteln. Durch das vehemente Verhalten werden Passanten teils massiv um ihr Geld bedrängt. Durch die Plakate, die in Geschäften des Kirchheimer City Rings zu finden sind, soll das Thema nun offensiv angegangen werden – einerseits, um Bürger zu informieren und zu sensibilisieren, andererseits, um aggressiven Bettlern deutlich zu machen, dass sie rechtswidrig handeln. Denn, laut Kirchheimer Polizeiverordnung ist „das aggressive, körperliche Nähe suchende, aufdringliche Betteln“ nicht erlaubt. Verboten ist auch das Betteln durch Kinder oder unter Beteiligung von Kindern. „Es geht uns nicht darum, das Betteln im Allgemeinen zu verurteilen. Uns ist bewusst, in welch schwieriger Situation Menschen sind, die betteln gehen. Viele von ihnen sind dabei keineswegs aufdringlich oder belästigend. Hinter aggressiv Bettelnden oder bettelnden Kindern stehen dagegen oft kriminelle Banden, für die nur ihr Profit und nicht das Wohlergehen der Bettelnden zählt“, stellt Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer klar.
8.1.20

 

 

Ladendieb ertappt

Eislingen. Am Dienstag blieb ein Ladendieb in Eislingen ohne Beute.  Gegen 17.45 Uhr befand sich ein 17-Jähriger in einem Geschäft in der Steinbeißstraße. In seine mitgeführte Tasche steckte er mehrere hochwertige Elektronikartikel. Ein Zeuge beobachtete den Jugendlichen. Der Zeuge sprach den jungen Mann an. Daraufhin schubste der Jugendliche den Zeugen weg und versuchte zu flüchten. Der konnte ihn jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der Überprüfung der Tasche stellte die Polizei fest, dass die Tasche des Jugendlichen präpariert war. Dadurch sollte verhindert werden, dass die Sicherungsetiketten nicht auslösen.  Die Polizei lobt das Verhalten der aufmerksamen Zeugin. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei dafür wirbt, wie in diesem Fall Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden. Wer etwas beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet kann wie in diesem Fall dazu beigetragen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.
8.1.20

 

 

Auf dem Dach gelandet

Göppingen.  Hoher Sachschaden entstand am Dienstag bei einem Unfall bei Göppingen. Kurz nach 13 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Wagen auf der Landesstraße 1075 in Richtung Göppingen. Auf Höhe der Einmündung nach Hohenrain kam der Fahrer auf regennasser Straße von der Fahrbahn ab. Er war zu schnell. Im Bereich der Böschung überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer verletzte sich leicht. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
8.1.20

 

 

 

Unfallverursacher flüchten

Geislingen/Gingen/Schwäbisch Gmünd.  Ulm (ots) - Nach mehreren Unfallfluchten zum Teil mit hohem Sachschaden in der Region sucht die Polizei Zeugen.  Zwischen Montag 20 Uhr und Dienstag 8 Uhr parkte ein Mitsubishi in der Türkheimer Straße in Geislingen. Ein unbekannter Fahrzeuglenker streifte mit seinem Fahrzeug das geparkte Auto auf der gesamten Länge. Der Mitsubishi wurde dabei so stark beschädigt, dass die Polizei den Schaden auf etwa 8.000 Euro schätzt. Der unbekannte Fahrer kümmerte sich nicht um den Schaden und setzte seine Fahrt fort. In Gingen an der Fils stand ein VW in der Brunnenstraße. Zwischen Dienstag 18 Uhr und Mittwoch 6 Uhr streifte ein unbekanntes Fahrzeug an der Fahrerseite entlang. Auch hier flüchtete der Unfallverursacher. Ein Schaden von etwa 1 500 Euro blieb zurück. Die Polizei Geislingen (Telefon 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu den Unfallverursachern geben können.Die Polizei mahnt: Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Als am Dienstag ein 61-jähriger Autofahrer gegen 18 Uhr die L 1156 von Lindach in Richtung Brainkofen befuhr, kamen ihm im Bereich er Ausfahrt Herlikofen/Paulusheim zwei Fahrzeuge entgegen. Nachdem das erste Fahrzeug nach rechts in Richtung Herlikofen eingebogen war, fuhr der zweite Pkw an dem einbiegenden Pkw vorbei und streifte dabei mit seinem Außenspiegel den Außenspiegel des Wagens des entgegenkommenden 61-Jährigen und setzte dann beschleunigt seine Fahrt fort. Hinweise auf den Verursacher bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580.
8.1.20

 

 

Speden-Appell erfolgreich

Esslingen In seiner Rede beim städtischen Neujahrsempfang warb der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger vor rund 600 Gästen im Neckar Forum um Gemeinsinn, Solidarität und ein faires Miteinander. Einen besonderen Dank übermittelte OB Zieger daher an alle Bürger Esslingens, die sich in Vereinen, Initiativen, Schulen, Kirchen oder Kultureinrichtungen ehrenamtlich engagieren. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung kommen auch in diesem Jahr die beim Neujahrsempfang gesammelten Spenden der Bürgerstiftung Esslinger Sozialwerk zugute. Die auf Initiative von OB Dr. Jürgen Zieger 1999 gegründete Stiftung feierte Mitte 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Auf Bitte von OB Zieger erklärten sich Elli Roderburg-Schnierle und  Wolfgang Seifried auch in diesem Jahr wieder dazu bereit, die Gäste beim Stehempfang im Foyer um eine Spende zu bitten. Sie erzielten dabei ein Spendenaufgebot von insgesamt 2.311,93 Euro. OB Zieger zeigte sich erfreut über die große Spendenbereitschaft und verdoppelte die Spende aus städtischen Mitteln auf insgesamt 5.000 Euro. Die Esslinger Bürgerstiftung unterstützt soziale Projekte aller Art im gesamten Stadtgebiet und fördert so die soziale Verantwortung, das Bürgerengagement und die Solidarität in Esslingen. Seit 2000 wurden von der Stiftung ca. 450 Projekte mit rund 700.000 Euro gefördert.
8.1.20

 

 

Plan für 3100 neue Wohnungen
Esslingen. Mit der Ende Dezember 2019 erfolgten Genehmigung durch das Regierungspräsidium Stuttgart kann der neue Flächennutzungsplan Esslingen am Neckar 2030 mitsamt dem Landschafts- und Umweltplan jetzt seine beabsichtigte Wirkung entfalten. Das Planwerk nennt für die Stadt Esslingen bis 2030 eine Zielgröße von rund 3100 neuen Wohnungen. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger betonte in seiner Neujahrsrede erneut die Notwendigkeit, zeitnah zusätzliche Wohnungsbaukapazitäten schaffen zu können. "Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ist die soziale, gesellschaftliche und wohnwirtschaftliche zentrale Frage der nächsten Jahre. Darüber hinaus benötigt die Stadt Esslingen auch einen Antwort auf die im neuen Flächennutzungsplan ausgesparte Frage, wo in Esslingen neue Flächen für zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden können", betonte Zieger.
8.1.20

  

Viele Wünsche erfüllt

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Jahr 2019 hat das Team der „Gmünder machen Wünsche wahr“ Projektgruppe der Aktion Familie, mit elf engagierten Ehrenamtlichen unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen Inge Pfeifer und Nicole Knödler von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd vielen bedürftigen Menschen Freude bereitet. Mit jedem Cent des Weihnachtseuros, der vielen Spendengelder oder auch des Abpflückens der Wünsche am Wunschbaum konnte Menschen in einer Notlage geholfen werden. Es war ein überwältigendes Bild, als man die Fülle an Geschenken sah, die an zwei Tagen ausgegeben wurden. Gelingen kann so eine Aktion nur mit der Hilfe vieler Unterstützer.
8.1.20

 

 

Rollstuhlfahrer schwer verletzt

Waldstetten. Ein 26-Jähriger fuhr am Dienstag gegen 17.30 Uhr in Waldstetten mit seinem Wagen in der Hauptstraße rückwärts. Hierbei kam es vermutlich zum Zusammenstoß mit einem 59 Jahre alten Rollstuhlfahrer, der sich schwer verletzte. Er wurde durch den Rettungsdienst samt Notarzt versorgt und in eine Klinik eingeliefert. Sachschaden entstand nicht.
8.1.20

 

 

Chaos nach Eisregen

Stauferland. Über 40 Unfälle in knapp drei Stunden registrierte das Polizeipräsidium Ulm am Dienstagmorgen im Landkreis Göppingen.  Die witterungsbedingten Unfälle ereigneten sich zwischen 6.30 Uhr und 9.15 Uhr. Ein schwerer Unfall passierte gegen 7 Uhr in Albershausen im Herzenhaldenweg. Dort überraschte gegen 7 Uhr Blitzeis eine Autofahrerin. Die 33-Jährige war mit ihrem Auto vom noch trockenen Hof in den Herzenhaldenweg gefahren. Dort rutschte sie mit ihrem Fahrzeug gegen einen Pkw und stieg aus. Auch ein nachfolgender Wagen  konnte nicht mehr anhalten und rutschte gegen die Frau. Ein dritter Pkw geriet außer Kontrolle, rutschte gegen ein Auto und über eine Mauer. Danach stieß er gegen einen weiteren Wageni, der in einem Hof stand. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt rund 25 000 Euro.

Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt ein Mann in Uhingen. Er fuhr gegen 7 Uhr mit einem Gespann in der Stuttgarter Straße auf ein Firmengelände. Auf Blitzeis geriet das Gespann auf einen höher gelegenen Grünstreifen. Dadurch kippte die Zugmaschine um, wobei der Fahrer verletzt wurde. Er konnte sich mit schweren Verletzungen noch selbst aus der Kabine befreien. Am Lastwagen wurde der Tank aufgerissen und mehrere hundert Liter Kraftstoff liefen auf den Asphalt. Zur mehrstündigen Bergung des Gespanns war ein Spezialkran nötig. Die Stuttgarter Straße war halbseitig gesperrt, wodurch es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Der Schaden an der Zugmaschine beträgt rund 40 000 Euro. Der am Anhänger und an der Ladung ist noch unklar.

Leichte Verletzungen erlitt ein Radfahrer in Eislingen. Er stürzte gegen 6.30 Uhr in der Hauptstraße. In Ebersbach erlitt ein Fußgänger leichte Verletzungen, der gegen 8 Uhr in der Jahnstraße stürzte. In Eschenbach fuhr ein Pkw-Fahrer gegen 7.15 Uhr gegen einen geparkten Lastwagen. Auch dieser Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Ebenso eine Frau, die mit ihrem Auto gegen 6.45 Uhr in der Salamanderstraße in Göppingen unterwegs war.

Bei 15 weiteren Unfällen im Göppinger Stadtgebiet wurde niemand verletzt. Ebenso blieb es bei Unfällen in Albershausen (zwei), Birenbach, Ebersbach (drei), Eislingen (fünf), Geislingen, Heiningen (zwei), Uhingen (sechs) und  Schlierbach bei Sachschäden.

Blitzeis war auch die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Dienstagmorgen ein Sachschaden von rund 6000 Euro entstand. Mit ihrem Pkw  befuhr eine 22-Jährige zur Unfallzeit die Lutherstraße in Schorndorf, wo sie ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten musste. Beim Bremsen schleuderte der Pkw gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug. Rund 5000 Euro Sachschaden entstand am egen 6.45 Uhr, als eine 29-Jährige in Schorndorf auf eisglatter Straße mit ihrem Pkw in der Karl-Bäder-Straße auf glatter Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und gegen eine Hauswand fuhr.

Auf der Leutzestraße in Schwäbisch Gmünd kam es am Dienstagmorgen gegen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von rund 1800 Euro entstand. Auf eisglatter Fahrbahn fuhr eine 18-Jährige zur Unfallzeit mit ihrem Pkw auf den Wagen einer 36-Jährigen auf. Diese hatte ihr Fahrzeug wegen der Glätte angehalten. Beide Autofahrerinnen blieben unverletzt. Aufgrund von Glätte rutschte der Pkw  eines 47-Jährigen am Dienstagmorgen am Kreisverkehr Maierhofstraße in Lorch gegen den Wagen eines 32-Jährigen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro.
7.1.20

 

 

Brückenbau: Auch Lehlestraße voll gesperrt

In Faunrdnau wird ab 13. Januar wegen des Neubaus der Eisenbahnbrücke auch die Lehlestraße komplett gesperrt. Plan: Stadt Göppingen

Göppingen. Ab Montag, 13. Januar, beginnt die zweite Phase bei  der Baumaßnahme „B297 Erneuerung der Bahnbrücke Stuttgarter Straße“. Das bedeutet, dass ab kommenden Montag  auch die Lehlestraße voll gesperrt ist und eine Durchfahrt zur Salamanderstraße in Faurndau nicht mehr möglich ist. Die entsprechenden Buslinien wurden bereits mit Umstellung der Busfahrpläne ab dem 15. Dezember angepasst. Auch die Unterführung zwischen Stuttgarter Straße und Filsstraße muss laut Mitteilung des für die Baumaßnahme zuständigen Regierungspräsidiums Stuttgart gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können den gesperrten Bereich über den Reuschweg, die Karl-Kübler-Straße, die Stauferhalde, den markierten Weg durch das Baufeld, die Unterführung von der Salamanderstraße zum Kohlenwegle (und umgekehrt) umgehen. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende 2020.
7.1.20

 

 

 

Land fördert Mehrgenerationenhaus in Salach

Salach. Das Sozialministerium fördert laut der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi das neue Mehrgenerationenhaus im geplanten Salacher Quartier Mühlkanal mit 96 000 Euro .Wie Sozialminister Manne Lucha der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, wurde die Gemeinde Salach im Rahmen des Impulsprogramms für gesellschaftlichen Zusammenhalt als eines von landesweit 22 Mehrgenerationenhaus-Projekten in die erste Förderrunde mit aufgenommen. „Mit 96.000 Euro zählt Salach zu den am höchsten geförderten Einzelprojekten. Diese Nachricht ist ein wirklich schöner Start ins neue Jahr“, freut sich Razavi, die in Salach wohnt.  „In einer Gesellschaft mit immer mehr hochaltrigen Menschen fördern solche Begegnungsorte ein gutes Miteinander in idealer Weise. Hier ist man zusammen und nicht alleine. Darum geht es und es ist unsere Aufgabe in Politik und Gesellschaft, für diese Entwicklung vorzusorgen“, so Razavi weiter.  Salach habe sich in diesem Sinne auf den Weg gemacht, seine Ortsmitte zukunftsfähig neu zu gestalten.
7.1.20

 

 

 

Mit den Stuttgarter Salonikern beschwingt ins neue Jahr

Die Stuttgarter Saloniker begrüßten in Göppingen musikalisch das Neue Jahr. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Wenn das neue Jahr auch so beschwingt und heiter wird  wie das Neujahskonzert der Stuttgarter Saloniker im Alten E-Werk am Abend von Dreikönig, dann wird 2020 ein sehr gutes Jahr. Der musikalische Auftakt jedenfalls war grandios. Im fast ausverkauften Saal sorgten die Musiker um ihren Leiter Patrick Siben mit aktuellen Hits aus dem vorletzten Jahrhundert für Stimmung. Mit Walzer und Polkas entführte das Ensemble das Publikum nach Wien und Patrick Siber plauderte ebenso vielwissend wie charmant aus jener Zeit, als dank der Eisenbahn erstmals in der Menschheitsgeschichte Fernreisen möglich und Johann Strauss mit seiner neumodischen Musik zum Weltstar wurde."Wir spielen als Saloniker die Hits aus drei Jahrhunderten", so Siber. Freilich, ganz so weit zurück ging es an diesem Abend nicht. Man blieb im ersten Teil des Programms weitgehend in der Zeit der Walzer, wusste aber auch mit "Heinzelmännchen Wachtparade" zu gefallen. Nach der Pause überraschten die Saloniker mit Stücken aus der Anfangzeit des Jazz. Patrick Sieben ist es gelungen, zahlreiche Original-Noten der ersten großen und den Jazz prägenden Kompositionen aus den 1920er Jahren aus den USA zu holen. So wurde der zweite Teil des Neujahrskonzert ein Jazzabend, der, wäre es nach dem Publikum gegangen, noch stundenlang hätte weitergehen können. Doch die Saloniker bekamen noch die Kurve und beschlossen traditionell mit der "Petersburger Schlittenfahrt" und dem Radetzky-Marsch ein Konzert, für das es reichtlich Beifall gab. Auch für die Überlegung Sibens, doch mal eine Jazznacht mit seinen Salonikern in Göppingen zu veranstalten oder ein Picknick-Konzert auf dem Hohenstaufen. Göppingen hat einen eindrucksvollen musikalischen Jahresauftakt erlebt.
6.1.20

 

 

Versperkirche öffnet die Pforten

Göppingen. Seit Dreikönig hat die Versperkirche in der Göppinger Stadtkirche geöffnet. Die Einrichtung feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Sie wurde seinerzeit vom Haus Linde initiiert und sollte Obdachlosen in der kalten Jahreszeit eine warme Mahlzeit bieten. Inzwischen soll die Vesperkirche eine Begegnungsstätte von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sein und auch Menschen aus der Vereinsamlung holen. Mehr als 7000 Essen wurden 2019 in der Vesperkirche ausgegeben. Um das Angebot aufrecht erhalten zu können, sind die Initiatoren auf Spenden angewiesen. Aus Anlass des Jubiläums wird am 12. Februar Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, bei der Essensausgabe mithelfen.
6.1.20

 

 
 

Kuhstall brennt: Hoher Schaden

Donzdorf. Am Sonntag gegen 22.45 Uhr mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in der Ramprechtsstraße in Donzdorf-Winzingen ausrücken. Dort brannter ein Kuhstall. Dem Landwirt war es gelungen mittels eines Frontladers eine Wandseite und ein Tor zu öffnen. Ca. 50 Rinder konnten sich in Sicherheit bringen. Bislang konnten etwa 40 Tiere wieder eingefangen werden. Ob Rinder in den Flamen verendet sind, ist bislang noch unklar. Der Sachschaden wird auf ca. 350 000 Euro geschätzt. Zeugen konnten beobachten, wie vier Personen vor dem Brand mit Feuerwerkskörper hantierten. Die Personen liefen anschließend in Richtung Feuerwehrhaus davon. Die Kriminalpolizei (0731/188-4711) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu den vier Personen machen können.
6.1.20

 

Einbrecher unterwegs

Geislingen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren zwei Gaststätten das Ziel von Einbrechern. In der Schlachthausstraße verschafften sich die Täter Zutritt über das Getränkelager. Sie durchsuchten den Innenraum und entwendeten zwei Videokameras und das Trinkgeld der Angestellten. In der Auchtweide brachen die Täter die Tür des Hintereingangs auf. Bei ihrer Suche konnten die Einbrecher nichts von Interesse finden. An der Außenfassade versuchten sie sich erfolglos am Zigarettenautomaten:
6.1.20

 

 

 

Pkw prallt gegen Hauswand

Göppingen.  Am Montag, gegen 1 Uhr, befuhr ein 59-jähriger PkwLenker die Schlater Straße in Holzheim. Dort kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Hauswand. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 8 000 Euro. Das Haus soll abgerissen werden, so dass dort kein Schaden entstand.
6.1.20

 

 

 

Betrunken von der Fahrbahn abgekommen

Ebersbach/Süßen. Am Sonntagmittag wurde der Polizei ein Pkw gemeldet, der in Schlangenlinien auf der B 10 in Richtung Ulm fuhr. Der PKW war auf Höhe Ebersbach nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gefahren. Dort wurde der Wagen leicht beschädigt, doch der Fahrer setzte seine Fahrt fort. Im Rahmen den Fahndungsmaßnahmen wurde das Fahrzeug in Süßen festgestellt und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 41-jährige Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand. Der Test ergab einen Wert um die 1,5 Promille. Während der Kontrolle verlor der Lenker das Bewusstsein und musste in einer Klinik aufgenommen werden.
6.1.20

 

 

 

Wurstautomat beschädigt

Bad Überkingen.  Am Sonntag versuchte gegen 4 Uhr ein Dieb erfolglos, einen Wurstautomaten in der Hauptstraße in Bad Überkingen  aufzubrechen. Schließlich schlug er ein faustgroßes Loch in die Scheibe des Automaten. Dabei muss er sich verletzt haben, denn die Beamten konnten Blut an der Scheibe sicherstellen. Entwendet wurde nichts.
6.1.20

 

 

 

Zimmer in Brand gesetzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag  gegen 17 Uhr bemerkten mehrere Zeugen Rauch und Flammenschein aus einem der Zimmer im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Weißensteiner Straße in Gmünd. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Zimmer bereits in Brand. Die Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Durch die Polizei wurde der 32-jährige Bewohner des Erdgeschosszimmers vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 60 000 Euro. Alle Zimmer im Erdgeschosssind derzeit unbewohnbar. Die Personen wurden vorübergehend anderweitig untergebracht. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 39 Personen im Einsatz. Vom Rettungsdienst befanden sich 16 Einsatzkräfte vor Ort.
5.1.20

 

 

 

Krippenfigur gestohlen

Göppingen.  Dreiste Diebe stehlen eine Figur aus einer öffentlich ausgestellten Krippe. Am Samstag zwischen 8 und 17 Uhr entwendeten die Unbekannten die Melchior-Holzfigur aus der Weihnachtskrippe der katholischen Kirche Sankt Maria in der Göppinger Ziegelstraße. Der Wert der Figur wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise auf die Täter machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Göppingen, Tel. 07161/63-2360, zu melden.
5.1.20

 

 

 

Fahrzeug brennt aus

Donzdorf. Ein technischer Defekt war die Ursache für einen Pkw-Brand. Der Besitzer eines Nissan Micra hatte seinen Pkw bereits am 30. Dezember zum Laden der Batterie an ein Ladegerät angeschlossen. Als er am Samstag gegen 6.15 Uhr zur Arbeit gehen wollte, entdeckte er einen kleinen Brand unter der Motorhaube des Pkw. Er konnte die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch eindämmen. Ursache für den Brand war laut der Ermittlungen der Polizei ein technischer Defekt an dem Ladegerät. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 8000 Euro.
5.1.20

  

 

Schaufensterscheibe eingeworfen

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag wurde gegen drei Uhr die Schaufensterscheibe eines Imbisses am Kalten Markt durch unbekannte Täter eingeworfen. Dadurch entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel: 07171/ 3580, bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, sich zu melden.
5.1.20

 

 

Frisch-Auf-Frauen mit Sieg gegen Oldenburg

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind mit einem klaren Sieg ins neue Jahr gestartet. Vor heimischer Kulisse in der EWS-Arena besiegten sie am Samstag Abend das Team vom VfL Oldenburg klar mit 30:21. Frisch Auf machte einen Platz gut in der Tabelle und belegt Rang zehn, Oldenburg Rang neun.
4.1.20

 

 

Internetportal immer beliebter

Göppingen. Das Internetportal www.unser-stauferland.de, seit gut einem Jahr am Start, freut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen klicken auf die Informationsplattform. Sie ist nicht nur für Touristen, Naherholer und Wirtschafts-Interessierte wertvoll, sondern auch für die Menschen im Kern des Stauferlandes, also in den Städten und Gemeinden rund um den Hohenstaufen, unabhängig der Landkreiszugehörigkeit. Eine täglich aktuelle Nachrichtenrubrik, sowie ein bebilderter Veranstaltungskalender geben Einheimischen wertvolle Infos. Wie der Betreiber der Plattform, die Göppinger Medienagentur Maitis-Media mitteilt, bleibt im Schnitt  fast jeder fünfte Besucher länger als eine Minute auf der Plattform, in der Rubrik 30 Minuten und länger ist es jeder Zehnte. Mit 52 Prozent kommt der größte Anteil der Besucher aus Deutschland, 17 Prozent kommen aus den USA und sechs Prozent aus China. 5,5 Prozent der User kommt aus der Ukraine, 4,2 Prozent aus Russland, drei Prozent aus Frankreich. Fast 20 Prozent der Nutzer klicken auf den Button „Aktuelle Nachrichten", knapp jeder Zehnte nutzt den Button, der zum Branchenverzeichnis weiterleitet. Mit dem Internetportal wollte Maitis-Media nach eigenen Angaben eine Plattform schaffen, die unabhängig von Landkreisgrenzen über das Stauferland informiert. Berichtet wird regelmäßig aus den Städten Göppingen, Schwäbisch Gmünd, Lorch, Schorndorf, Ebersbach, Eislingen und Geislingen, aber auch aus Aalen, Esslingen und Kirchheim unter Teck.
3.1.20

 

 

 

Blick auf Göppingen

Blick auf Göppingen: Im Vordergrund das Fachmarktzentrum an der Heininger Straßer. Das Staufencenter und die Kreissparkasse ragen aus dem Innestadtbereich heraus. Foto: Bettina Fritz

 

Bürgermeisterwahl in Lorch: Bislang vier Kandidaten

Lorch. Nun sind es vier Kandidaten, die sich am 16. Februar um die Nachfolge des Lorcher Bürgermeisters Karl Bühler bewerben. Der Schlater tritt nach drei Amtszeiten nicht mehr an. Für den Chefsessel im Rathaus der 11 000 Einwohner zählenden Stadt haben bislang der Schorndorfer Sozialarbeiter und Fraktionssprecher der Grünen im Gemeinderat, Andreas Schneider (45), die Wäschenbeurer Hauptamtsleiterin Martina Funk (28, CDU) aus Göppingen-Bartenbach, der Salacher Björn Schmid (CDU), der bei der Stadtverwaltung in Göppingen im Bereich Stadtentwicklung arbeitet, sowie die 50-jährige  Ute Meinke, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Schwäbisch Gmünd, ihre Kandidatur angemeldet. Bewerbungsschluss ist am 20. Januar.
3.1.20

 

 

 

BVMW: Fledermaus-Schutz vor Schutz vor Menschen?

Kreis Göppingen. Harsche Kritik üben Mittelständler im oberen Filstal, dass der weitere Ausbau der B 10 nach Geislingen durch einen Stollen mit Fledermäusen gefährdet sein soll. Der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mitteständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner aus Geislingen, sieht in der jüngsten Entwicklung ein Indiz dafür, dass der Tierschutz mittlerweile höher bewertet wird als der Schutz von Menschen.  

Lange haben die Unternehmen im Filstal auf den weiteren Ausbau der B 10 gewartet. Nachdem der Ausbau zwischen Gingen und Geislingen in greifbare Nähe gerückt war, könnte jetzt ein von Fledermäusen bewohnter Stollen das Projekt möglicher Weise bis 2026 weiter verzögern. „Sollten Tiere mittlerweile wirklich der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen im Wege stehen, konterkariert sich das eigentliche Ziel des Tierschutzes selbst“, erklärt der BVMW-Vorsitzende Lothar Lehner. „Die Umsiedlung von Menschen ist möglich“, so Lehner und verweist auf die Aufgabe ganzer Dörfer wegen des Kohle-Tagebaus in Nordrhein-Westfalen, „nicht jedoch von Fledermäusen, die in einem Stollen residieren, der Teil der neuen Trassenführung der B 10 werden soll.“  

Lehner weiß, dass mittelständische Unternehmer im oberen Filstal für die drohenden Verzögerungen nur Unverständnis und Kopfschütteln übrighaben. „Grundsätzlich sollte die Frage diskutiert werden, ob die Menschheit einen neuen Ast gefunden hat, auf dem sie sitzt um diesen abzusägen“, so der BVMW-Kreisvorsitzende und unterstreicht die Notwendigkeit der leistungsstraken West-Ost-Verbindung durch das Filstal für die örtliche Wirtschaft. „Wird der Tierschutz mittlerweile höher bewertet als das der Schutz  von Menschen? Zählen Arbeitsplätze, die Erreichbarkeit einer Region, die Befreiung der Menschen von täglichen Staus und Abgasen weniger als das Wohlergehen einiger Fledermäuse in einer Höhle, die scheinbar nicht umgesiedelt werden können, fragt Lehner und ist fassungslos angesichts der neuen Entwicklung.  

Der BVMW-Kreisvorsitzende appelliert deshalb an die verantwortlichen Politiker in Stuttgart und Berlin, sich nicht mit der neuen Situation abzufinden, sondern mitzuhelfen, rasch eine praktikable Lösung zu finden, die einen zügigen Weiterbau der B 10 ermöglicht. 
3.1.20

 

 

Eislauferlebnis im Herzen der Stadt

Die Eisarena auf dem oberen Maarktplatz in Schwäbisch Gmünd nimmt am 11. Januar ihren Betrieb auf. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (tm). Am 11. Januar öffnet um 11 Uhr  die Stadtwerke Eis-Arena auf dem Oberen Marktplatz in Schwäbisch Gmünd den Betrieb. Die Kooperation aus Stadtwerke, Kreissparkasse Ostalb, Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie Touristik und Marketing GmbH machen das besondere Eislauferlebnis im Herzen der Stadt möglich. Die Eisbahn mit einer Fläche von 375 Quadratmetern. Betrieben wird die Eisbahn zu 100 Prozent aus Gmünder Naturstrom.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mit Dominik Huppertz konnte ein erfahrener Caterer gewonnen werden. Zum Aufwärmen während und nach dem Eislaufen werden Glühwein und Punsch sowie Softdrinks angeboten. Dank des großen Engagements zahlreicher Ehrenamtlicher, die sich bereit erklärt haben, die Pflege der Eisbahn zu übernehmen und den Eintritt zu kassieren, kann die Stadtwerke Eis-Arena überhaupt realisiert werden. Ein familienfreundliches Angebot mit Spaß und Aktivitäten für Groß und Klein steht dabei  im Vordergrund. Neben gesonderten Eintrittspreisen für Familien stehen Schlittschuhanfängern auch Eislauflernhilfen zur Verfügung. Ideal ist diese Eisbahn auch für den an den Schulen stattfindenden Wintersporttag. Die Veranstalter nehmen hierfür auch gerne Gruppenbuchungen entgegen und halten die Öffnungszeiten in diesem Fall flexibel. Anfragen nimmt die Koordinatorin der Ehrenamtlichen, Carmen Bäuml, unter Tel. 07171/7989642 entgegen. Die Eisbahn ist regelmäßig wie folgt geöffnet: Montag - Freitag  von 14 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Eintrittspreise werden als Tagestickets erhoben. Erwachsene:  5 €, Kinder unter 18 Jahren 4 €; Familienkarte 16 € (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder unter 18 Jahren); Erwachsene 10er Karte: 40 €; Kinder 10er Karte: 30 €. Der Schlittschuhverleih wird für 3,50 € angeboten. Jeden Mittwoch ist Aktionstag für Kreissparkassenkunden. Diese erhalten gegen Vorlage der Kreissparkassenkarte einen Rabatt von einem Euro auf das Tagesticket. Die offizielle Eröffnung der Eisbahn mit Oberbürgermeister Richard Arnold und der Eiskunstläuferin Corinna Lutz findet am 11. Januar um 16 Uhr statt.
3.1.20

 

 

Sternsinger im Aalener Landratsamt

Sternsinger im Landratsamt in Aalen. Unser Bild zeigt von links:.: Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried, Gabi Wieber, Veronika Janischewski, Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Landrat Klaus Pavel mit den Sternsingern von St. Maria Aalen. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Es ist schon gute Tradition, dass eine Gruppe von Sternsingern der Aalener Kirchengemeinde St. Maria Landrat Klaus Pavel im Ostalbkreishaus einen Besuch abstattet. Heute (3. Januar 2020) brachten sie an der Eingangstür seines Amtszimmers den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an. Die diesjährige Aktion des Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Frieden - im Libanon und weltweit!“. Geleitet und begleitet wurde die sechsköpfige Königsschar von Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, Gabi Wieber und Veronika Janischewski. Landrat Klaus Pavel dankte den Sternsingern, die Beispiel geben für gelebte Solidarität mit den Kindern der Dritten Welt und damit Vorbild für viele andere in unserer reichen Gesellschaft sind. Für die diesjährige Aktion spendete er 150 Euro und dankte den Kindern für ihre Bereitschaft, einen beträchtlichen Teil ihrer Weihnachtsferien zur Durchführung der Aktion zu opfern.
3.1.20

 

 

Beim Abbiegen Gegenverkehr übersehen

Göppingen. Eine Leichtverletzte forderte am Donnerstag ein Unfall in Göppingen. Gegen 10.15 Uhr war laut Polizeiangaben ein 40-Jähriger in der Göppinger Straße in Holzheim unterwegs. Mit seinem Pkw wollte er nach links in die Eislinger Straße abbiegen. Dabei soll er ein anderes Fahrzeug übersehen haben, mit dem eine 21-Jährige entgegenkam. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.  Der Sachschaden an den Autos beträgt etwa 8000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
3.1.20

 

 

Dieb klaut trotz Hausverbot

Geislingen. Nicht unentdeckt blieb am Donnerstag ein Diebstahl in einem Geislinger Geschäft. Eine Angestellte entlarvte den Dieb gegen 13.30 Uhr in einem Geschäft in der Geislinger Innenstadt. Sie hatte beobachtet, wie der Mann mehrere Parfums einsteckte. Später stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Dieb bereits ein Hausverbot für das Geschäft hatte. Jetzt sieht der 37-Jährige mehreren Anzeigen entgegen.
3.1.20

 

 

 

Unterführungen mit Farbe beschmiert

Lorch. Zwischen dem 23. Dezember und 2. Januar wurden die Wände der Fußgängerunterführungen in der Friedrichstraße sowie in der Wilhelmstraße mit Farbe beschmiert. Der hierdurch entstandene Sachschaden beträgt jeweils ca. 500 Euro. Hinweise auf die bisher unbekannten Täter nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 entgegen.
3.1.20

 

 

Gartenhaus aufgebrochen

Waldstetten. Zwischen Dienstag und Donnerstag brachen bisher Unbekannte in eine Gartenhütte im Gewann Eiersberg In Waldstetten ein und dursuchten diese nach Diebesgut. Da sie offensichtlich nicht fündig wurden, flüchteten sie unverrichteter Dinge wieder. Zurück ließen sie allerdings Beschädigungen an der Eingangstüre in Höhe von rund 500 Euro. Hinweise auf die Einbrecher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter der Telefonnummer 07171 42454 entgegen.
3.1.20

 

 

Beißender Geruch in Drogeriemarkt

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 17.25 Uhr verständigten Mitarbeiter eines Drogeriemarktes in der Lorcher Straße in Gmünd die Rettungskräfte, nachdem Mitarbeiterinnen über Übelkeit und Kopfschmerzen geklagt hatten. Das Geschäft wurde daraufhin für den Kundenverkehr gesperrt. An der Örtlichkeit konnte aus in einem Lagerraum tatsächlich ein beißender Geruch wahrgenommen werden; dieser war jedoch laut Aussagen einer vor Ort anwesenden Notärztin nicht gesundheitsgefährdend. Ein Austritt von Gasen konnte von der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls ausgeschlossen werden. Möglicherweise handelte es sich um eine Störung in der Belüftungsanlage. Am Einsatzort befanden sich insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr, fünf Fahrzeuge des DRK sowie Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd. Nachdem eine Gefahr für Mitarbeiter und Kunden ausgeschlossen werden konnte, wurde das Geschäft kurz nach 18 Uhr wieder für den Kundenverkehr freigegeben.
3.1.20

 

 

Unfall auf glatter Straße

Waldstetten. Auf eisglatter Fahrbahn fuhr ein 30-Jähriger am Donnerstagmittag  mit seinem Pkw auf der Straße Tannenweiler in Waldstetten dem  einen stehenden Pkw eines 52-Jährigen auf. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro.
3.1.20

 

 
 

Sternsinger besuchen die Rathäuser

Die Sternsinger der Gmünder Münstergemeinde werden von OB Richard Arnold empfangen. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 Schwäbisch Gmünd / Göppingen.  Mit dem traditionellen Gruß zum neuen Jahr besuchten die Sternsinger der Gmünder Münstergemeinde am Donnerstag den Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold im Rathaus. Der Rathaus-Chef freute sich sehr über den Besuch und schilderte das jüngste Engagement der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Remstal-Schwesterstadt Schorndorf für Schulprojekte im Libanon - dieses Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit“ .

 Kinder und Jugendliche aus den Göppinger katholischen Kirchengemeinden St. Josef/St. Paul, St. Maria (dazu gehört Hohenstaufen), Christkönig (dazu gehört Bartenbach), St. Nikolaus von Flüe (Jebenhausen) und Hl. Herzen Jesu (Bezgenriet) sind in diesen Tagen als Sternsinger unterwegs, um den Segen „Christus mansionem benedicat" („Christus segne dieses Haus“), kurz CMB, von Haus zu Haus zu bringen. Unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“ sammeln die Kinder und Jugendlichen dabei Geld, um Gleichaltrigen in anderen Ländern bessere Chancen zu eröffnen. Beim Empfang im Rathaus am Donnerstag lobte Oberbürgermeister Guido Till das freiwillige Engagement und dankte für die Hilfsbereitschaft der Sternsinger. Er überreichte jeweils einen Scheck über 50 Euro an die Vertreter der fünf beteiligten Gemeinden. Das Thema Frieden am Beispiel des Libanon steht im Mittelpunkt des Dreikönigssingen 2020. Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben ist nach wie vor von Ressentiments geprägt. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Diese machen nun etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes reichen nicht aus, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Auch ist die Hilfsbereitschaft der Libanesen teilweise in Ablehnung umgeschlagen; auch unter Kindern und Jugendlichen kommt es zu Spannungen und Ausgrenzungen.

Die Sternsinger wurden im Göppinger Rathaus von OB Guido Till begrüßt. Foto: Stadt Göppingen
2.1.20

 

 

 

Zu schnell bei Glätte

Ebersbach.  Zwei Unfälle innerhalb einer halben Stunde registrierte die Polizei am Mittwoch bei Ebersbach. Gegen 23.15 Uhr war ein 34-Jähriger auf der B10 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Ulm unterwegs. Zwischen Ebersbach und Uhingen wollte er auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei geriet sein Wagen ins Schleudern und drehte sich mehrmals. Das Auto musste abgeschleppt werden, weil es mehrmals gegen die Leitplanke gestoßen war. Die Polizei (Tel. 07161/93810) schätzt den Sachschaden auf rund 5.000 Euro. Etwa im gleichen Bereich war auch ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr zu schnell unterwegs. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Ulm und stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen weiteren Wagen. Mit dem fuhr ein 39-Jähriger auf der rechten Spur. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Ein nachfolgender Autofahrer geriet vermutlich wegen eines herumliegenden Fahrzeugteils ins Schleudern. Sein Pkw prallte gegen die Leitplanke. Der Schaden an den drei Autos beträgt knapp 10.000 Euro.
2.1.20

 

 

 

Mehrere kleine Brände an Silvester

Kreis Göppingen.  Mehrere Brände verzeichnete die Polizei in der Silvesternacht. In Donzdorf flog eine Silvesterrakete durch ein kleines Loch in eine Scheune. Dort entzündete die Rakete das gelagerte Heu. Das Feuer wurde schnell gelöscht. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden. In Salach geriet eine Hecke durch verirrte Feuerwerkskörper auf einer Länge von etwa zehn Metern in Brand. Die Feuerwehr Salach war mit drei Fahrzeugen vor Ort und löschte den Brand. Es wurde niemand verletzt. In Süßen setzten Unbekannte auf einem Schulhof mit Silvesterböllern einen Holzhaufen in Brand. Dadurch fing die Überdachung des Schulhofes Feuer. Die Feuerwehr löschte auch diesen Brand schnell. Der Sachschaden wird auf 3 000 Euro geschätzt. Insgesamt verliefen die Silvesterfeierlichkeiten im Landkreis Göppingen laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse
1.1.20.

 

 

Veranstaltungsreiches Jahr 2020 in Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Festivals, faszinierende Veranstaltungen und hochkarätige Ausstellungen prägen das Leben der Kulturstadt Schwäbisch Gmünd 2020. Die Touristik und Marketing GmbH hat den informativen Leporello „Kultur-Highlights“ neu aufgelegt und gibt damit einen Überblick über ausgewählte Kulturveranstaltungen. Auch 2020 kann man Schwäbisch Gmünd mit all seinen Facetten entdecken und erleben: So finden  drei große Festivals statt. Den Anfang macht das 37. Internationale Guggenmusiktreffen, bei dem rund 20 Guggenmusik-Kapellen mit über 800 Musikern aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Deutschland am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Februar in das „Mekka der Guggenmusik“ kommen.
Das 27. Internationale Kinderkinofestival verspricht ein Erlebnis für die ganze Familie. Von Donnerstag, 19. bis Sonntag, 22. März bietet es rund um das Thema Film viele tolle Aktionen zum Mitmachen, Nachfragen und Staunen.  Unter dem Motto „Ich  wir“  präsentiert das Festival Europäische Kirchenmusik von Mittwoch, 15. Juli bis Sonntag, 9. August Musikgenuss in faszinierenden Sakralbauten in und rund um Schwäbisch Gmünd. Internationale Künstler und junge Talente widmen sich dem Festivalthema. Hochkarätige Ausstellungen werden im Museum im Prediger zu sehen sein. Ein Ausstellungshöhepunkt wird dabei sicherlich die Ausstellung „The Last Unicorn – Das Einhorn im Spiegel der Popkultur“ sein. Ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen treten in einen beziehungsreichen Dialog.
Die 21. Gmünder Schmucktage zeigen im Prediger-Festsaal von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Mai ein breites Spektrum an individuellem und aktuellem Schmuck der hier ansässigen Gold- und Silberschmiede. Sie bieten dabei Gelegenheit, die Tradition der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd und die Kreativität ihrer Schmuckschaffenden zu erleben. Für weitere kulturelle Höhepunkte sorgen das Kolping-Musiktheater mit dem Musical „Die Päpstin“ und die Musical Factory mit „Shrek – Das Musical“. Hinzu kommen die traditionellen Jahrgangsfeste, das Gmünder Stadtfest, die „Musik in Gmünder Kneipen“ und viele weitere bewährte Veranstaltungen.
Der Leporello „Kultur-Highlights 2020“ ist ab sofort beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, erreichbar unter der Telefonnummer 07171/603-4250, und an weiteren öffentlichen Auslagestellen der Stadt erhältlich.
1.1.20

 

 

Tigerente packt endgültig ihren Koffer

Blick ins Tigerentenclub-Studio im Göppinger Stauferpark. Foto: SWR

Göppingen. Tigerente und Frosch packen ihre Koffer. Die Hauptfiguren von Europas legendärer Spieleshow ziehen um. Von Göppingen nach Baden-Baden. In der Kurstadt feiern sie im März  ihren Einzug in die SWR- Studios. Damit ist das Aus der Fernsehproduktionen des SWR in der Hohenstaufenstadt endgültig besiegelt.
1996 fiel der Startschuss zum „Tigerenten Club“ in Stuttgart begonnen hat. Wenig später zog das Produktionsteam um nach Göppingen, wo das Studio in der ehemaligen Turnhalle der Amerikaner im Stauferpark eine neue Bleibe gefunden hatte. Versuche, die Produktion in die nach Fusion von Süddeutschem Rundfunk und Südwestfunk zum SWR leerstehenden Studios nach Baden-Baden zu verlegen, hatte es schon mehrfach gegeben. Zuletzt vor fünf Jahren. Doch die Versuche scheiterten auch am Widerstand der Politik. Doch der Sender ließ von seinen Plänen nicht ab. Schlussendlich mag auch der Verkauf des Studios an die Firma Kleemann zum Aus der Tigerente beigetragen haben.

Nach fast 20 Jahren zieht die Tigerente nun in die SWR-Studios in Baden-Baden. Ab März 2020 wird der „Tigerenten Club“ dort in einer brandneuen Showkulisse aufgezeichnet. Schulklassen können sich ab sofort bewerben und mit etwas Glück schon im März 2020 im neuen „Tigerenten Club“ dabei sein.  Als Tigerenten- und Frösche-Team können die Klassen ihren Teamgeist, ihr Wissen und sportliches Geschick beweisen. Sie erfahren dabei nicht nur, wie eine Fernsehsendung produziert wird, sondern unterstützen mit ihrem Einsatz auch ein Kinderhilfsprojekt. Außerdem treffen sie natürlich die Moderatoren live und auch den liebenswert, tollpatschigen Günter Kastenfrosch. Bei einer Führung durch den Südwestrundfunk erleben die Schüler*innen bei einem Blick hinter die Kulissen, wie Radio und Fernsehen gemacht werden. Lehrerinnen und Lehrer der 5. und 6. Klasse sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Schülern um eine Aufzeichnung beim „Tigerenten Club“ zu bewerben. Am einfachsten geht das mit einer formlosen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter tigerentenclub.de
Der „Tigerenten Club“ ist eine Produktion des Südwestrundfunks für Das Erste und den Kinderkanal KiKA. Seit über 20 Jahren steht das Format für Action, Spaß und kunterbunte Themen. Zwei Schulklassen treten in spannenden Spielen gegeneinander an, bis sich am Ende entscheidet, wer die kultige Rodeoente bezwingt und wer seinen Lehrer baden schicken darf. Das Erste zeigt den „Tigerenten Club“ sonntags um 7.10 Uhr, KiKA samstags um 10.45 Uhr.  
31.12.19

 

 

Angestellte vertreibt Einbrecher

Geislingen. Ohne Beute flüchteten zwei jüngere Männer, nachdem sie bei einem Einbruchsversuch ertappt wurden. Am Silvestermorgen gegen 4.30 Uhr hörte die Angestellte einer Gaststätte in der Schlossgassein Geislingen verdächtige Geräusche an der Eingangstüre. Als sie mit einem Bekannten nach der Ursache schaute, bemerkte sie zwei jüngere Männer, die sich an der Türe zu schaffen machten. Als die Einbrecher sahen, dass sich noch Personen in der Gaststätte aufhielten, rannten sie in Richtung Fußgängerzone davon. Sie waren mit dunklen Jacken bekleidet und hatten ihre Kapuzen über den Kopf gezogen. An der Eingangstüre waren frische Hebelspuren vorhanden. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Ermittlungen wegen eines versuchten Einbruchs auf.
31.12.19

 

 Vermisster Mann ist tot

Heubach. Der seit Freitag vermisste 71-jährige Mann aus Heubach wurde am  Montag tot aufgefunden. Laut Polizei gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand  keinerlei Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten.Nähere Angaben zum Umstand des Tode der Mannes und zum Fundort machte die Polizei nicht. Der 71-Jährige war seit Freitag vermisst worden, muss sein Haus zwischen Mittwoch, 25. Dezember und Freitag, 27. Dezember sein Wohnhaus verlassen haben. Der Mann war nach einem Schlaganfall sehr schlecht zu Fuß und galt als desorientiert.
30.12.19

 

 

 

Go-Ahead baut Geschäftsführung um

Göppingen / Stuttgart. Nach zum Teil massiver Kritik an Go-Ahead baut die Baden-Württembergische Betriebsgesellschaft von Go-Ahead zum Jahreswechsel die Geschäftsführung um. Erst am 15. Dezember 2019 hatte Go-Ahead Baden-Württemberg den Regionalverkehr auf der  Frankenbahn, Filstalbahn und Murrbahn übernommen und sah sich angesichts ausfallender und verkürzter Zuge schweren Vorwürfen ausgesetzt. Die Geschäftsführung von Go-Ahead Baden-Württemberg bekleidet aber weiterhin Stefan Krispin. Die kaufmännische sowie die technische Geschäftsleitung werden innerhalb der Go-Ahead neu besetzt.

Der kaufmännische Geschäftsleiter Dr. Hans-Peter Sienknecht (63) wird sich aus persönlichen Gründen von der Geschäftsleitertätigkeit der Go-Ahead Baden-Württemberg zurückziehen. Bis Ende Januar wird er seinem Nachfolger Max Kaiser zur Seite stehen und die Geschäfte übergeben. Stefan Krispin bedauert das Ausscheiden von Dr. Sienknecht: „Es ist sehr schade, dass wir Herrn Dr. Sienknecht als kaufmännischen Geschäftsleiter verlieren. Er hat maßgeblich den Aufbau der Go-Ahead in Baden-Württemberg mitgestaltet. Für sein Engagement und seine Motivation in den letzten zwei Jahren möchte ich mich vielmals bedanken.“

Max Kaiser (41) ist bereits seit August 2018 für Go-Ahead in Deutschland im Bereich Geschäftsentwicklung tätig. Von 2014 bis 2018 war er Geschäftsführer einer Busgesellschaft der Transdev-Gruppe im öffentlichen Personennahverkehr in Frankfurt am Main mit über 350 Mitarbeitern. Davor hatte er verschiedene Funktionen im Finanzbereich der Transdev-Gruppe inne, unter anderem als Leiter Finanzen Bus Deutschland. „Mit Max Kaiser übernimmt ein Finanzprofi mit langjährigen Erfahrungen in der Mobilitätsbranche die kommerzielle Geschäftsleitung. Ich freue mich, dass wir mit einem unserer Mitarbeiter die freiwerdende Stelle besetzen können. Er kennt das Unternehmen sehr gut, hat bereits an vielen Stellen sein Branchen Know-how eingebracht und ich bin sicher, dass wir zusammen viel bewegen werden“, sagt Krispin weiter.

Darüber hinaus steigt Gordon Lemke (38) vom Projektleiter für die erfolgreich abgeschlossene Inbetriebnahmestufe zwei ab sofort in die technische Geschäftsleitung der Go-Ahead Baden-Württemberg auf. Damit verantwortet er den gesamten Betriebsbereich, das Flottenmanagement sowie die Fahrzeuginstandhaltung. Er wird das Eisenbahnverkehrsunternehmen auch schwerpunktmäßig nach außen repräsentieren. Seine Karriere begann Gordon Lemke 1997 als Eisenbahner im Betriebsdienst. Seine beruflichen Stationen führten ihn vom Triebfahrzeugführer zum Ausbilder, über Betriebsplaner und zuletzt zum Leiter Betrieb bei der IGE Bahn in Hersbruck. Zuvor hatte Simon Scherer (44) die Position des technischen Geschäftsleiters interimsweise bekleidet. Zukünftig wird Scherer die Instandhaltung durch den Fahrzeughersteller und Instandhalter Stadler Pankow im Wartungsstützpunkt Essingen managen.
30.12.19

 

 

 

 

Mutmaßliche Räuber in Haft

Göppingen.  Zwei Männer stehen seit Anfang vergangener Woche im dringenden Verdacht, Ende November in Göppingen ein Spielkasino überfallen zu haben. Gegen die Männer ergingen Haftbefehle. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizeierste am Montag, 30. Dezember berichten, erhielten die Behörden im Zuge der Ermittlungen einen konkreten Hinweis auf die zwei Männer. Die Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen die 31-Jährigen aus dem Kreis Göppingen und dem Rems-Murr-Kreis. Am frühen Montag vergangener Woche durchsuchten Polizeibeamte die Wohnungen der beiden Deutschen. Neben möglichen Beweismitteln fanden die Ermittler auch etwas Rauschgift. Das nahmen sie ebenfalls mit. Die Männer wurden festgenommen. Noch am selben Montag erließ der zuständige Richter am Amtsgericht gegen die Beiden Haftbefehle, die die Ulmer Staatsanwaltschaft beantragt hatte. Jetzt sitzen die 31-Jährigen in Untersuchungshaft.
30.12.19

 

 

Geld und Feuerwerk erbeutet

Geislingen. Unbekannte brachen in der Nacht zum Sonntag in ein Geschäft in Geislingen ein. Laut Polizeiangaben hebelten die Täter an einem Gebäude in der Hauptstraße eine Tür auf. Im Inneren fanden sie Geld und Feuerwerkskörper, darunter auch Batterien. Mit der Beute gelang ihnen unerkannt die Flucht. Ein Zeuge hatte gegen 2.45 Uhr verdächtige Geräusche wahrgenommen. Möglicherweise stehen diese in Zusammenhang mit dem Einbruch. Die Polizei aus Geislingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Einbrechern aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07331/93270 um Zeugenhinweise.
30.12.19

 

 

 

Briefkasten angezündet

Schorndorf. Am Sonntagnachmittag wurde am Gebäude eines Kindergartens in der Mittleren Uferstraße in Schorndorf ein zerstörter Briefkasten festgestellt. Unbekannte hatten diesen im Zeitraum zwischen Freitag- und Sonntagnachmittag in Brand gesetzt. Das Feuer griff nicht auf das Gebäude über und erlosch wohl von selbst. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und nimmt sachdienliche Hinweise zum Vorfall unter Tel. 07181/2040 entgegen.
30.12.19

 

 

In Imbissladen eingebrochen

Schorndorf. In der Nacht zum Sonntag sind Einbrecher in einen Imbissladen am Karlsplatz in Schorndorf eingebrochen. Im Geschäft wurden dann noch zwei Spielautomaten aufgebrochen und Bargeld entwendet. Sachdienliche Hinweise zur Klärung der Tat nimmt die Polizei Schorndorf unter Tel. 07181/2040 entgegen.
30.12.19

 

 

Frisch Auf verliert auch in Ludwigshafen

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat auch sein Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten, die Eulen Ludwigshafen, mit 23:24 verloren. Mit dem erneut knapp verpassten Sieg rutscht Frisch Auf in der Tabelle weiter ab und belegt nun Rang 12.
29.12.19

 

 

 

Bargeld aus Restaurant gestohlen

Schorndorf.  Am Samstag brach ein unbekannter Täter eine Holzschublade im Thekenbereich eines Restaurants in der Gottlieb-Daimler-Straße in Schorndorf auf und entwendete einen Geldbeutel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Der Tatzeitraum ist bislang unbekannt. Zeugen, die hierzu Beobachtungen gemachte haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schorndorf (07181/204-0) zu melden.
29.12.19

 

 

 

E-Bike geklaut

Schwäbisch Gmünd.  Bereits am Freitag, in der Zeit zwischen 8.20 Uhr und 19.20 Uhr, wurde am Bahnhof in Schwäbisch Gmünd vor dem Parkhaus ein E-Bike der Marke Centurion Backfire Fit gestohlen. Das E-Bike war mit zwei Schlössern an einer Stange befestigt und gesichert. Der Wert des E-Bikes beläuft sich auf ca. 3100 Euro. Zeugen, die Hinweise zu diesem Diebstahl geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden.
29.12.19

 

 

 

Frontalzusammenstoß: 28-Jährige verletzt

Lorch.  Am frühen Freitag Abend befuhr ein 77-jähriger Pkw-Lenker die B 297 in Richtung Wäschenbeuren. In einer scharfen Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 28-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Wagen der Frau auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam dort zum Stehen. Die 28-Jährige wurde dabei leicht verletzt und musste in eine Klinik zur ambulanten Behandlung gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro.
28.12.19

 

 

 

Einbruch in Wohnhaus

Ottenbach. Die Bewohner waren vier Stunden am Abend außer Haus. In dieser Zeit hebelte ein unbekannter Einbrecher die Terassentür zur Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus in Ottenbach auf. Um in die Hauptwohnung zu gelangen, brach er auch die Balkontür zum Schlafzimmer auf. Den Spuren nach wurden alle Räume durchsucht und Möbel geöffnet. Zum Diebesgut liegen bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei sicherte Spuren im Gebäude und ermittelt bisher gegen Unbekannt.
28.12.19

 

 

Hofelich fordert Zukunftsplan für Campus Göppingen

Göppingen. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Hochschule in Göppingen fordert der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) rasch Klarheit und einen tragfähigen Zukunftsplan. Dazu hat sich Hofelich an den Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier, und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gewandt. Hofelich: „Die Hochschule Göppingen ist für unsere Industrie im Filstal immens wichtig. Deshalb setze ich mich für einen gemeinsamen Zukunftsplan ein, um den Standort für die Zukunft zu stärken.“

Inseinem Brief an Rektor Wolfmaier erinnert Hofelich daran, dass die Gründung des Hochschul-Standortes Göppingen immer Teil einer Strategie der Landesregierung gewesen sei, um Hochschulkompetenz in die Fläche zu bringen. „Dieses bedeutsame Anliegen ist heute wichtiger denn je. Denn wir brauchen in unserem verdichteten Industriestandort auch in Zukunft und verstärkt eine große Nähe zwischen Forschung, Lehre und den Unternehmen“, betont Hofelich und fordert „eine gemeinsame Strategie, um sinnvolle Veränderungen von Studiengängen im östlichen Teil der Region Stuttgart anzugehen.“ Es komme weiterhin auf eine enge Anbindung der Hochschule an die industrielle und handwerkliche Kompetenz des Filstals an, zeigt sich der Sozialdemokrat überzeugt. Dabei sieht er auch besondere Chancen in einem gebündelten Angebot an betriebsnaher Weiterbildung.
Auch gegenüber Wissenschaftsministerin Theresia Bauer wies der Göppinger Abgeordnete auf die große Bedeutung eines starken Hochschulstandortes in Göppingen hin. Er sehe die Ministerin in der Pflicht, über allgemeine Bekenntnisse zum Standortausbau auch für Impulse an die Hochschulen für angewandte Wissenschaft zu stehen und dabei die Hohenstaufenstadt im Blick zu haben. Deshalb müsse es in der gemeinsamen Diskussion um die Zukunft der Hochschule noch stärker darum gehen, wie in Göppingen Studiengänge für die strukturellen Veränderungen der Industrie angesiedelt und gehalten werden könnten. „Es geht darum, wie wir Substanz am Hochschulstandort Göppingen halten und ausbauen“, schrieb Hofelich der Ministerin. Dazu sei ein Zukunftsdialog zwischen allen wichtigen Akteuren weiterhin ein gutes Forum.
28.12.19

 

 

Sieg knapp verfehlt

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen verloren am Freitag Abend ihr achtes Saisonspiel vor heimischer Kulisse in der EWS-Arena gegen Bayer 04 Leverkusen denkbar knapp mit 28:29 (14:12).  Die Göppingerinnen belegen nun den elften Tabellenrang, Leverkusen den sechsten. Am 29. Dezember muss Frisch Auf zum Tabellenletzten nach Mainz.
27.12.19

 

 

 

93-Jähriger verliert Kontrolle über Pkw

Deggingen. Im Graben landete am Donnerstag bei Reichenbach ein Autofahrer. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 93-Jähriger mit seinem Wagen auf der B 466 von Reichenbach in Richtung Deggingen. In einem unachtsamen Moment verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er beging einen Fahrfehler und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In einer angrenzenden Wiese kam sein Auto zum Stillstand. Bei dem Unfall blieb der Mann unverletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.
27.12.19

 

 

Städte verhängen Feuerwerksverbote

Stauferland. Soll das neue Jahr 2020 mit Feuerwerk, Zischen und Krachen begrüßt werden, sind Feuerwerkskörper „Kleinstfeuerwerk“ (Klasse I) bzw. „Kleinfeuerwerk“ (Klasse II) gefragt. Nur diese pyrotechnischen Artikel können ohne besondere sprengstoffrechtliche Erlaubnis verkauft werden, es gelten jedoch Einschränkungen. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und II in diesem Jahr ab Samstag, 28. Dezember  bis Dienstag, 31. Dezember  im Handel verkauft werden. Das Abbrennen dieser Feuerwerkskörper ist nur am 31. Dezember und 1. Januar gestattet. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II weder erwerben noch abbrennen oder aufbewahren.

Viele Menschen begrüßen das neue Jahr mit Böllern und Raketen. Dabei kam es in der Vergangenheit in verschiedenen Städten immer wieder zu Bränden von Fachwerkhäusern, die nachweislich durch die ortsnahe Anwendung von Pyrotechnik ausgelöst wurden. Aus diesem Grunde hat der Bundesgesetzgeber bereits mit Wirkung vom 1. Oktober 2009 festgelegt, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen nicht nur in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder– und Altenheimen, sondern auch in der Nähe von Fachwerkhäusern verboten ist. Für die Esslinger Altstadt bedeutet dies, dass auch an Silvester und Neujahr ein vollständiges Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände gilt. Das Feuerwerksverbot gilt auch für die Esslinger Burg. Deshalb wird aus Sicherheitsgründen der Zutritt zum Kanonenbuckel, zur Burgstaffel und zum Seilergang gesperrt.
In der historischen Innenstadt von Kirchheim unter Teck bleibt Feuerwerk ebenfalls tabu. Wegen der Brandgefahr für die geschichtsträchtigen Fachwerkhäuser ist das Abbrennen von Feuerwerk innerhalb des Alleenrings verboten. Auch außerhalb der historischen Altstadt dürfen in unmittelbarer Nähe zu Fachwerkhäusern keine Böller, Raketen oder Feuerwerksbatterien abgebrannt werden. Um auf das Feuerwerksverbot innerhalb des Alleenrings aufmerksam zu machen, werden deutlich sichtbare Hinweisschilder an den Eingängen zur Innenstadt platziert.

Wie in den vergangenen Jahren zu beobachten war, wird die Spielburg an Silvester zunehmend von Autofahrern frequentiert, die das Feuerwerk aus dem bequemen Autositz verfolgen wollen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Göppingen dazu entschlossen, den Spielburgbereich in der Silvesternacht zu sperren. Die Schranken am Spielburgweg und in der Beurengasse müssen deshalb geschlossen bleiben. Das Bezirksamt Hohenstaufen bittet um Beachtung und Einhaltung dieser Sperrung. Nachdem in den vorigen Jahren nach Silvester immer größere Mengen an abgebranntem Feuerwerk und sonstiger Müll aufgesammelt werden musste, wird darauf hinweisen, dass jeglicher Müll auch wieder mitgenommen werden muss. Das Feuerwerk in der Region vom höchsten Punkt genießen: Dafür lohnt sich der Weg auf den Hohenstaufen. Raketen und andere Feuerwerkskörper auf dem Bergplateau abzufeuern ist allerdings verboten. Das besagt das Landeswaldgesetz – und die Vernunft. „Die explosiven Freudenbezeugungen auf dem Berggipfel gefährden die anderen Menschen am Hohenstaufen und vor allem das Wild und den Wald“, so die Stadtverwaltung Göppingen.
27.12.19


 

Wohl der Klinik-Mitarbeiter stets im Auge

Ludwig Duschek geht in den Ruhestand. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Geislingen.  Der 31. Dezember  ist der letzte Arbeitstag von Ludwig Duschek an der Helfenstein Klinik in Geislingen. Nach mehr als 43 Jahren im Dienst der Pflege geht das Krankenhaus-Urgestein in den Ruhestand. Den größten Teil seiner vielen Jahre in Geislingen war er im Betriebsrat aktiv und hat so die Entwicklungen der Helfenstein Klinik intensiv mitgestaltet. Duschek kam im August 1976 als Zivildienstleistender an die Helfenstein Klinik. Im Anschluss absolvierte er an der damaligen Geislinger Krankenpflegeschule eine Ausbildung zum Krankenpfleger und begann im Oktobers 1980 als Krankenpfleger in der Chirurgie. Es folgten eine Weiterbildung zur Hygienefachkraft (er war damals die jüngste Hygienefachkraft und maßgeblich am Aufbau der Hygiene-Standards an der Helfenstein Klinik beteiligt) und der Wechsel auf die Intensivstation. 1996 übernahm Ludwig Duschek dann die Leitung der chirurgischen Pflegestationen.  Parallel zu dieser Entwicklung verlief sein Engagement als Betriebsrat. 1981 wurde er erstmals in den Personalrat gewählt und bereits 1983 war er– damals noch nicht freigestellter – Personalratsvorsitzender in Geislingen. Die Freistellung als Personalratschef folgte 2001, seit der Zusammenlegung der Helfenstein Klinik und der Klinik am Eichert in Göppingen 2007 ist Ludwig Duschek stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der Alb-Fils-Kliniken. Dadurch war er von 1983 bis 2007 auch Mitglied im Krankenhausausschuss und anschließend bis November 2019 Mitglied des Aufsichtsrates. „Wir haben die Dinge durch Besprechungen und Verhandlungen gelöst, ohne großes Aufsehen“, sagt Ludwig Duschek rückblickend und ergänzt: „Es war eine schöne Zeit, ich habe nichts bereut.“
27.12.19

 

 

 

Mobilität für die Stadt von morgen

Schorndorf. Die Stadt Schorndorf konnte sich mit ihrem Projektantrag „Mikromobilität – nachhaltige Mobilitätslösungen für die Stadt von morgen“ erfolgreich bei der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Ausschreibung „MobilitätsWerkStadt 2025“ behaupten. Ab Januar 2020 wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der sogenannten Mikromobilität. Ziel ist es, herauszufinden, ob e-Scooter, Verleihräder und -pedelecs sowie anderen Formen der Mikromobilität innerstädtische Pkw-Fahrten ersetzen können. 
„Wir alle müssen zum Einkaufen, zur Arbeit oder sonstigen Terminen kommen Das ist ein Teil unseres Alltags“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Aber warum nicht mit e-Scootern oder Leihrädern statt mit dem Auto? Damit ließen sich ganz einfach Verkehr, Stress, Lärm und Abgase vermeiden. Mikromobile sind eine attraktive Alternative, um  von A nach B zu kommen.“ Diana Gallego Carrera vom Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht ergänzt: „Mikromobile lassen sich nicht nur mit anderen Verkehrsmitteln intelligent vernetzen, sondern bieten auch das Potenzial, den individuellen Mobilitätsanforderungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.“ 
Das Projekt ist zweistufig aufgebaut. In der ersten Phase wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit ihren Projektpartnern sowie den Bürgerinnen und Bürgern Schorndorfs und weiteren interessierten Akteuren ein Konzept entwickeln. Diese Konzeptentwicklungsphase ist auf ein Jahr angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 99.760 Euro Fördergeld unterstützt. Kann das Konzept überzeugen, so fördert das Ministerium das Projekt für zwei weitere Jahre, in denen das Konzept im Alltag getestet wird. 
Oberbürgermeister Matthias Klopfer ist überzeugt, dass mit dem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht werden kann: „Sollen unsere Kinder und Enkel noch etwas von dieser Welt haben, müssen wir jetzt drastisch umdenken. Insbesondere bei der Mobilität gibt es viel Potenzial, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten.“ Die Projektleitung und Gesamtverantwortung für das Vorhaben liegen bei der Stadtverwaltung Schorndorf.
27.12.19

 

 

 

Einbrecher klauen Schmuck und Geld

Bartholomä / Schwäbisch Gmünd. Durch ein aufgehebeltes Fenster drang ein Unbekannter am Donnerstag zwischen 11 Uhr und 21.45 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße An der Heide in Bartholomä ein. Er durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete Schmuck, bevor er das Haus durch die Terrassentüre wieder verließ.  Über ein Fenster gelangte auch ein bislang unbekannter Dieb zwischen Dienstagnachmittag und Donnerstagmorgen in ein Bürogebäude in der Gottlieb-Daimler-Straße in Bettringen. Er durchsuchte die Räumlichkeiten, öffnete Schränke und entwendete aus einem Schreibtisch eine rote Versandtasche mit darin befindlichem Bargeld. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
27.12.19

 

 

 

Knapp an Sensation vorbei

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Donnerstag Abend eine Sensation knapp verpasst. Gegen Tabellenführer THW Kiel holten die Göppinger in der EWS-Arena  nach einem kampfbetonten Spiel ein 26:27 und mussten sich den Gästen nur knapp geschlagen geben. Kiel bleibt nach dem Sieg Tabellenführer, Göppingen ist Elfter.
27.12.19

 

 

 

 

Waschmaschine verursacht Rauchentwicklung

Böhmenkirch. Weil ein Wohnungsbrand gemeldet wurde, rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zur Schillerstraße in Böhmenkirch aus.  Als die Feuerwehr am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr am Brandort eintraf, stellte sich schnell heraus, dass die Sache nicht so dramatisch war. Eine Waschmaschine hatte auf Grund eines Defekts angefangen zu qualmen. Ein Feuer entstand nicht. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung gelüftet hatte, konnte die Bewohnerin wieder zurück. Ein nennenswerter Schaden entstand nicht.
26.12.19

 

 

 

 

Einbrecher erbeuten Schmuck und Bargeld

Hattenhofen. Ein Einbrecher erbeutete an Heiligabend Schmuck und Bargeld.  Wahrlich keine schöne Bescherung hatte der Besitzer eines Hauses in der Straße "Sommerweide" in Hattenhofen. Während seiner Abwesenheit hebelte ein bislang unbekannter Täter ein Fenster auf und durchsuchte das Einfamilienhaus. Dabei fielen ihm Schmuck und Bargeld im Wert von über 1.000 Euro in die Hände. Das Polizeirevier Uhingen nahm die Ermittlungen auf. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren.
26.12.19

 

 

 

 

Einbruch im Himmelsgarten

Schwäbisch Gmünd. In der Zeit von Sonntagabend bis Mittwochmittag brachen Unbekannte in die Gebäude des Skywalk in Wetzgau ein. Es wurden verschiedenes Werkzeuge im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Auch die Ausrüstungshütte wurde aufgebrochen. Die darin gelagerten Klettergurte wurden jedoch nicht entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, entgegen.
26.12.19

 

 

 

 

Adventskranz fängt Feuer

Göppingen.  Vergessene Kerzen am Adventskranz hatten am Heiligabend zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Eine 22-jährige Frau hatte am Heiligabend beim Verlassen des Hauses vergessen, die Kerzen ihres Adventskranzes zu löschen. Nachdem die Kerzen heruntergebrannt waren, fing der Adventskranz Feuer. Einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Nachdem sie Rauch in der Nachbarwohnung wahrnahm, hatte sie Polizei und Feuerwehr verständigt. So konnte der Adventskranz früh gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt, in der Wohnung entstand lediglich ein Rußschaden.
25.12.19

 

 

 

Fahrt ohne Führerschein endet mit Verkehrsunfall

Göppingen.  In den frühen Morgenstunden kam es am Dienstag in Göppingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Mann fuhr mit dem Auto seiner Eltern von Zuhause los und die Eckenerstraße entlang. Am Ende der Straße hatte er beim Rückwärtsfahren ein anderes Auto beschädigt. Er fuhr gegen einen Pkw, welcher ordnungsgemäß in einer Einfahrt stand. Der Fremdschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Der 18-Jährige stand erheblich unter Alkoholeinwirkung und ist nicht im Besitz eines Führerscheins. Er sieht nun einer Anzeige werden Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis entgegen.
25.12.19

 

 

 

Falschfahrer gefährdet andere Autofahrer

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, fuhr  gegen fuhr ein ortsunkundiger 38-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Wagen an der Auffahrt zum Tunnelportal Ost des Einhorntunnels versehentlich in Richtung Stuttgart auf, obwohl er eigentlich in Richtung Aalen fahren wollte. Um seinen Fehler zu korrigieren, bog er an der Auffahrt der B 29 nach links in Richtung Aalen ab und wurde dadurch zum Falschfahrer. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 35-Jähriger Autofahrer auf der B 29 in Richtung Stuttgart und musste wegen des, auf seiner Spur entgegen kommenden, 38-Jährigen nach rechts ausweichen und eine Vollbremsung machen, um eine Kollision zu vermeiden. Ein weiterer Pkw befand sich vor dem Auto des 35-Jährigen und musste ebenfalls ausweichen und stark bremsen. Der 38-jährige Falschfahrer konnte kurze Zeit später durch die Polizei angehalten werden. Die Polizei bittet den Fahrer des weißen VW Golf und mögliche weitere Geschädigte, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
25.12.19

 

 

 

Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagmorgen kam es in Schwäbisch Gmünd in der Straße "Kalter Markt" in einem Mehrfamilienhaus  zu einem Feuerwehreinsatz. Der Besuch einer Familie wollte wohl das Kochen übernehmen und hatte das Essen auf dem Herd stehen lassen. Als dieses dann langsam verbrannte kam es zu einer heftigen Rauchentwicklung, welche den Einsatz der Feuerwehr und der Polizei nach sich zog. Bis die Ursache der Rauchentwicklung fest stand mussten insgesamt elf Personen vorsorglich das Haus verlassen. Zum Glück wurden weder die sieben Bewohner der betroffenen Wohnung, noch einer der restlichen Hausbewohner verletzt. Nachdem die Ursache gefunden war beendeten die Rettungskräfte und die Polizei ihren Einsatz. Es kam zu keinem Sachschaden. Insgesamt waren die Feuerwehr mit 28 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz, die Polizei mit einer Streife und zudem vorsorglich noch zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen.
25.12.19

 

 

 

Einbruch in Schule

Lorch. Am Dienstag gegen 3 Uhr bemerkte ein Angestellter eines Wachdienstes ein Einbruch in die Schäfersfeldschule in Lorch. Bislang unbekannte Täter schlugen die Glasscheibe einer Eingangstüre ein und durchsuchten dann Zimmer der Schule. Aufgrund des ausgelösten Alarms flüchteten die Täter dann ohne Beute. Trotz Einsatzes des Polizeihubschraubers und von Polizeihunden konnten die Täter nicht mehr gefunden werden. Bei dem Einbruch entstand Sachschaden von 500 Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit noch an.
25.12.19

 

 

 

 

Einbruchserie im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Die Polizei ermittelt derzeit wegen mehrerer Wohnungseinbrüche in den letzten drei Tagen. Der erste Einbruch wurde am vergangenen Sonntag in der Zeit zwischen 12 und 21 Uhr in der Rommentaler Straße in Schlat verübt. Unbekannte Täter gelangten nach Aufbrechen einer Balkontür in die Wohnung, durchwühlten sämtliche Schränke und Behältnisse nach Wertsachen. Sie flüchten unerkannt mit erbeutetem Bargeld. Der zweite Einbruch wurde am späten Montagnachmittag begangen. Bislang noch unbekannte Einbrecher hebelten in der Göppinger Schumannstraße das Fenster zu einer Erdgeschoßwohnung auf. Auf der Suche nach Beute wurden alle Zimmer und Schränke durchwühlt. Aus einem Tresor wurde eine größere Menge Bargeld entwendet. Laut dem Wohnungsinhaber wurde der Einbruch in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr begangen. Zwei weitere Einbrüche wurden in der Folge auch aus Rechberghausen der Polizei gemeldet. Hier wurde am Montagabend in der Reichenhardtstraße eine Wohnung durch Einbrecher heimgesucht. In diesem Fall wurde ebenfalls Bargeld erbeutet. Der zweite Einbruch in Rechberghausen im nahegelegenen Binsenbachweg blieb im Versuchsstadium stecken. Die Tatzeiten liegen hier in den Abendstunden zwischen. 17 und 19 Uhr. Die Polizei in Göppingen (Tel. 07161 63 2360) bzw. in Uhingen (Tel. 07161 93810) bittet im Zusammenhang mit diesen Einbrüchen um Zeugenhinweise.
24.12.19

 

 

 

Weihnachtsgruß von OB Richard Arnold (Schw. Gmünd)

Auch 2019 war der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold ein von den Medien gefragter Mann. Archivfoto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder,
liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Freunde unserer schönen Stadt,

es ist in diesem Jahr in unserer Heimat eine neue Gemeinschaft gewachsen: Während die 16 Städte und Gemeinden entlang des Remstals viele hunderttausend Besucherinnen und Besucher auf der Remstal Gartenschau begrüßen durften, rückten auch die Menschen, die hier wohnen enger zusammen. Es ist – wie 2014 bei der Landesgartenschau auch in Schwäbisch Gmünd – ein neues „Wir-Gefühl“ entstanden. Wir haben uns zu einer fröhlichen Remstal-Familie zusammengefunden. Auch hier sieht man wieder: Das gemeinsame Feiern, das gemeinsame Gestalten und das Schaffen von Orten und Zeiten für Begegnungen, Gespräche, einfach auch fürs glücklich sein, ist mehr als nur „Entertainment“ oder flache Lustbefriedigung. In Zeiten zunehmender Vereinzelung, einem verängstigten Rückzug in die digitale Weltraumkapsel eines eigenen, geschlossenen, kalten und isolierten Internetuniversums und einer Mauer von Vorurteilen, die manche um sich herum errichten, sind diese Angebote wichtiger denn je. Wir sollten das auch künftig nicht aus den Augen verlieren. Nicht aus den Augen verlieren sollten wir auch den klugen und erfolgreichen Weg, den wir in in Schwäbisch Gmünd in den vergangenen Jahren im Gemeinderat, in der Kommunalpolitik, bei den Entscheidungen der Stadtplanung, der Wirtschaftsentwicklung, der Infrastruktur und in unserer Sozial-, Betreuungs- und Bildungspolitik eingeschlagen haben: Trotz aller politischen unterschiedlichen Positionen (und alle ernsthaften Fragen unseres Zusammenlebens sind Entscheidungen, die ja gerade nicht mit einer schlichten, einfachen und klar sichtbaren Antwort erledigt sind) sind wir stets gut damit gefahren, zwar oft mutige, aber stets gut überlegte und abgewogene Entscheidungen zu treffen. Gut gelebte Demokratie ist im Kern eben nicht nur das Diktat von Mehrheitsentscheidungen. Sondern das mühsame Abwägen, die Suche nach dem klugen Kompromiss, das Ausschauhalten nach einem belastbaren Weg, der für möglichst viele Menschen begehbar ist. Das müssen wir uns gerade in solchen Zeiten immer wieder vor Augen halten, in denen die großen Herausforderungen, wie der Klimawandel und die Umbrüche unserer Arbeitswelt die Forderungen nach einer „starken Hand“, nach „hartem Durchgreifen“ laut werden. Ich bin mir sicher: Auch im Angesicht schwieriger Herausforderungen ist die Preisgabe unserer politischen und gesellschaftlichen Kernüberzeugungen auch aus besten moralischen Haltungen heraus keine Option! Richten wir deshalb - gerade in der Weihnachtszeit – unser Engagement und unsere Bemühungen weiter auch mit Zuversicht und Optimismus, im beherzten Diskurs, in der engagierten Diskussion und in der demokratischen Auseinandersetzung nach vorn.

Liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder,
ich wünsche Ihnen allen, dass sie über die Feiertage und den Jahreswechsel für diesen optimistischen, engagierten und mutigen Blick in ein spannendes Jahr 2020 die nötige Zeit und etwas Ruhe für Begegnungen mit den Liebsten, für Gespräche und für Besinnung finden. Bei allen, die sich mit viel Herzblut am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in Vereinen, Kirchen, Organisationen, Rettungsdiensten, in den Familien, in unserer Verwaltung und an vielen anderen Stellen für unsere Stadtgemeinschaft einsetzen, will ich mich an dieser Stelle auch im Namen der gesamten Stadtgemeinschaft aus ganzem Herzen bedanken. Sie sorgen Tag für Tag ganz im Stillen dafür, dass auch das seelische Klima unserer Stadt stets menschlich, offen und lebendig bleibt. Alle unsere guten Wünsche sind dabei auch bei den Menschen, die in diesen Tagen einsam sind oder mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen haben. Sie sind nicht alleine; unsere besten Gedanken sind bei Ihnen! Ich wünsche Ihnen allen, Ihren Familien und Ihren Freunden geruhsame, friedvolle Weihnachtstage und einen guten und frohen Start in ein gesundes, glückliches und gesegnetes Jahr 2020.

Ihr Oberbürgermeister Richard Arnold

 
 

 

 Rabiater Ladendieb

Schwäbisch Gmünd. Ein 77-jähriger Ladendieb wurde am Samstagmittag dabei beobachtet, wie er in einem Drogeriemarkt in Gmünd zwei Parfüms entwendete und damit den Laden verließ. Noch in dem Geschäftshaus wurde der Dieb von einem Zeugen auf den Vorfall angesprochen. Der Tatverdächtige werte sich, als er zum Drogeriemarkt zurückgeführt werden sollte und verletzte den 49-jährigen Zeugen schwer an der Hand. Erst als Mitarbeiter einer Security-Dienstes einschritten, konnte der rabiate Ladendieb in ein Büro des Drogeriemarkts zurückgeführt werden, wo seine Personalien erhoben und das Diebesgut im Wert von ca. 250 Euro sichergestellt werden konnte. Der Vorfall wurde am Montag polizeilich angezeigt, woraufhin gegen den Ladendieb entsprechende Strafanzeigen eingeleitet wurden.
23.12.19

 

 

Vier Altpapiercontainer in Flammen

Schwäbisch Gmünd. Durch einen Zeugen wurde am frühen Montag gegen 3.15 Uhr der Brand von mehreren Altpapiercontainern gemeldet, welche an der Hausfassade des Parlergymnasiums in der Haußmannstraße aufgereiht waren. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd versuchte die Streifenwagenbesatzung ein Übergreifen auf das Gebäude durch Handfeuerlöscher zu verhindern. Anschließend löschte die Freiwillige Feuerwehr noch das Feuer. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die vier Altpapiercontainer vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
23.12.19

 

 

Nach Einbrüchen: Suche nach kleinem Mann

Kuchen. Einen älteren, kleineren Mann sucht die Polizei nach Einbrüchen am Donnerstag in Kuchen. Wie berichtet waren Donnerstagabend Einbrecher in vier Häusern in Kuchen. Sie stahlen Geld und Schmuck und flüchteten. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf uns sicherte die Spuren. Bei den Ermittlungen erfuhren die Kuchener Polizisten, dass an drei der vier Häuser ein Mann gesehen wurde, der in allen Fällen nahezu gleich beschrieben wird: Der Mann sei klein (1,60 bis 1,70 m), stämmig, etwa 60 bis 70 Jahre alt und ordentlich angezogen gewesen. Er sprach deutsch. Eine nähere Beschreibung konnte bislang keiner der Zeugen geben. Ob der Mann selbst der Einbrecher war, ob er nur ausspioniert hat oder ob er vielleicht gar nichts mit den Einbrüchen zu tun hat sollen jetzt die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben. Hinweise, die auf die Spur des Mannes führen an die Polizei unter 07331/93270 (Revier Geislingen) oder 07331/81264 an den Polizeiposten Kuchen, sowie an jede andere Polizeidienststselle.
23.12.19

 

 

Einbrecher finden Schmuck und Geld

Heiningen. Unbekannte waren am Sonntag in Heiningen unterwegs.  Zwischen 17 und 20 Uhr gelangten Unbekannte auf ein Grundstück in der Boßlerstraße. An dem Haus hebelten sie eine Terrassentür auf und gelangte ins Innere. Auf der Suche nach Brauchbarem durchsuchten sie sämtliche Räume. Sie fanden Bargeld und Schmuck. Das machten Sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun die Einbrecher. Hinweise bitte an die Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360.
23.12.19

 

 

 

Feuerwehr rät: Mit Kerzenlicht achtsam umgehen

Beim Umgang mit Kerzen ist Vorsicht geboten. Die Feuerwehr Ostalbkreis sagt, worauf zu ahcten ist. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. „Unachtsamkeit mit Kerzenlicht ist in der Advents- und Weihnachtszeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Ostalb-Kreisbrandmeister Feil. Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen. „Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, weil sie rechtzeitig Alarm geben. Sie dürfen deshalb in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen“, weist der Kreisbrandmeister hin. Wichtig ist, dass die Rauchmelder eine Zulassung vom Verband der Sachversicherer (VDS) haben und somit gewissen Prüfkriterien unterliegen. Für eine sichere Vorweihnachtszeit geben die Feuerwehren des Ostalbkreises folgende Tipps:

Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. Adventskränze gehören auf eine nicht brennbare Unterlage.

Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen - Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.

Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar. Ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr. Verwenden Sie nur frisch gebundene Adventskränze.

In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.

Stecken Sie die Kerzen mit Haltern aus nicht brennbarem Material auf den Kranz.

Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kinder sicheren Ort aufbewahren.
23.12.19

 

 

 

Mehr Busse an Heiligabend und Silvester

Kreis Göppingen. „Ein Novum erwartet die Fahrgäste im Busverkehr des Landkreises Göppingen an Heiligabend und Silvester: Erstmals verkehren die Busse an diesen Tagen mit deutlich ausgeweiteten Fahrplänen im Vergleich zu den Vorjahren.”, erläutert Sebastian Hettwer, Abteilungsleiter im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt Göppingen.  Grundsätzlich gilt, dass am 24. Dezember (Heiligabend) der letzte Bus zwischen 16 und 18 Uhr von den ZOB in Göppingen, Süßen und Geislingen abfährt. Bis dahin gilt der Samstagsfahrplan. Am 31. Dezember (Silvester) wird sogar ganztägig ohne Einschränkungen nach dem Samstagsfahrplan gefahren. Als tarifliche Besonderheit gilt der „SparbusSaSo“-Tarif auch an diesem Tag in allen Bussen: Für nur zwei Euro je Fahrt kann jeder Fahrgast an sein Ziel kommen. Der Nachtschwärmer in der Neujahrsnacht verkehrt in dieser Nacht traditionell kostenlos. Das Landratsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ab dem 20. Dezember 2019 ein neues Nachtschwärmerkonzept mit den Linien N90 bis N99 in Betrieb ist: Jeweils zweimal in der Nacht können die Fahrgäste von nun an sicher an ihr Ziel kommen.
23.12.19

 

 

 

Jahrbuch: Unendlich glücklich in Gmünd

Die Autoren des Einhorn-Jahrbuches in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Das neue Einhorn- Jahrbuch spannt den Bogen von Konradin, dem letzten Staufer, bis zur Remstal-Gartenschau. 304 Seiten dick, mehr als 20 Autoren wirkten mit – ein opulentes Geschichtsbuch, schön bebildert und mit einem starken Chronikteil ist quasi die Ernte des Jahres, die der Einhorn-Verlag und alle Mitwirkenden seit 1974 Jahr für Jahr einfahren. Mit den verschiedenen Beiträgen wird Geschichte vor dem Vergessen bewahrt und das zurückliegende Jahr in Wort und Bild festgehalten. Immer im Dezember wird das Jahrbuch vorgestellt. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte im Barockzimmer im Rathaus eine illustre Runde, darunter Dr. Max Tillmann, den neuen Leiter des Gmünder Museums, Dr. David Schnur, Leiter des Gmünder Stadtarchivs, und Karl-Heinz Hegele, Vorsitzender des Gmünder Geschichtsvereins. Für ihn sei das Jahrbuch ein Stück Heimat und Wärme, betonte der OB in seinem Grußwort. Erfreut zeigte sich Redakteurin Brigit Markert, dass dieses Jahr sechs neue Autoren mitwirkten: Neben Max Tillmann sind dies Prof. Dr. Manfred Wespel, der frühere Rektor der Gmünder PH, Wilhelm Lienert, Erich Wenzel und Walter Lösch sowie Herrmann Glaser aus Rottenburg, der an diesem Tag die weiteste Anfahrt hatte. In der anschließenden Vorstellungsrunde wurde deutlich, welch breites Spektrum das neue Jahrbuch hat.
„Unendlich glücklich in Schwäbisch Gmünd!“ – mit dem Motto der Remstal-Gartenschau in Gmünd beginnt das Einhorn-Jahrbuch 2019. Der erste Beitrag zeigt, wie prächtig sich Gmünd 2019 weiter entwickelt hat: Zum blühenden Stadtrundgang, dem attraktiven Zeiselberg und dem Aussichtsturm Lindenfirst kamen Wanderwege in der Königsklasse und die „Via Sacra in Gamundia“ hinzu. An die Gartenschau knüpft das Festival Europäische Kirchenmusik an, das unter dem dieses Jahr passenden Motto „Alles im Fluss“ stand. „Was für eine Saison!“, beginnt Katharina Lampe ihren Rückblick auf die vier Wochen, die Gänsehaut-Momente bescherten und eine Welle der Begeisterung auslösten.
Nicht minder glanzvoll war das Jahr im Museum, wie Joachim Haller zeigt: Von feinen Früchtchen über die wirkungsmächtigen Skulpturen von Reiner Seliger bei der Ausstellung „broken bricks“ bis hin zu den Perltaschen im Silberwarenmuseum Ott-Pauser‘sche Fabrik reichte das Spektrum. Einen besonderen Glanzpunkt setzt der Krönungsmantel, der 2019 nach jahrelanger Arbeit fertig gestellt wurde und ebenfalls im Prediger ausgestellt wird – welch unglaubliche Arbeit dahinter steckt, erzählte Gundi Mertens, die Vorsitzende des Staufersaga-Vereins. Und weil das Museum mit Dr. Max Tillmann einen neuen Leiter hat, ist es eine Ehre, dass der Kunsthistoriker das Einhorn Jahrbuch als Plattform nutzt: In seinem Beitrag „Wie das Gmünder Museum den guten Geschmack zu erfinden versuchte – damals und heute!“ legt er dar, wie sich das Museum in den nächsten Jahren weiterentwickeln soll. Beiträge über den Neujahrsempfang, das 750-jährige Jubiläum Straßdorfs und ein Plädoyer für mehr Wege zu Fuß von Erich Wenzel runden den Chronikteil ab.
Auch der Aufsatzteil ist wieder prall gefüllt mit Beiträgen, zum Beispiel über die Franziskanerbibliothek, deren verschollenen Büchern Hermann Glaser auf detektivische Weise nachspürte – in London wurde er fündig. Der Gerberzunft widmete sich Karl-Heinz Hegele und fand heraus, dass sie eher in den Schmiedgassen als in den Ledergassen Remstal-Gartenschau zu finden war. David Schnur untersuchte die Geschichte des eigenen Hauses während der NS-Zeit, die bislang noch nicht beleuchtet wurde, obwohl die Zeit zwischen 1933 und 1945 zentral für die Geschichtsforschung ist. Er bezeichnete den damaligen Stadtarchivar Albert Deibele als Glücksfall, weil er dem Regime kritisch gegenüber stand. Weitere fundierte Beiträge über das Ende des Ersten Weltkriegs in Gmünd und die Russengräber auf dem Leonhardsfriedhof von Dr. Ulrich Müller runden den Aufsatzteil ab. Das Einhorn-Jahrbuch ist erhältlich im Einhornverlag und in allen Buchhandlungen für 27 Euro.
23.12.19

 

 

 

Kritik an Go Ahead hält an:  Züge zu kurz

 Die Kritik an Go Ahead hält an. Das britische Unternehmen ist seit dem Fahrplanwechsel für den Regionalverkehr auf der Schiene im Filstal zuständig. Doch Fahrgäste kritisieren, dass die Züge viel zu kurz sind. Zudem sind in den vergangenen Tagen immer wieder Verbindungen ausgefallen. Unser Foto zeigt den Go-Ahead-Zug beim Verlassen des Bahnhofs Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

 

CO2-Preis ein Schnippchen schlagen

Kreis Göppingen. Nach der Einigung über das Klimapaket im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat wird vor allem der beschlossene CO2-Preis von 25 Euro die Tonne die Unternehmen ab Januar 2021 treffen. „Ein Grund mehr, dass die Klein- und Mittelstandsunternehmen ihren Energieverbrauch abklopfen und energiesparende Investitionen anpacken“, so der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner (Geislingen).

„Der BVMW hat sich immer dafür stark gemacht, den Mittelstand mit dem Klimapaket nicht noch weiter zu belasten, sondern eher zu entlasten,“ so Lehner. Wenn die CO2-Steuer nun nicht mehr abzuwenden sei, sollte sie wenigstens die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) kaum bzw. gar nicht belasten. Deshalb macht sich Lehner für eine energetische Inventur der Betriebe stark und verweist auf das Energieaudit nach DIN EN 16247-1.

„Bei einer solchen Bestandsaufnahme wird der Energieverbrauch von Maschinen, elektrische Anlagen, Beleuchtungsanlagen, Heiz- und Lüftungsanlagen, Klimatechnik, Kompressoren, Gebäudehülle und Fenster unter die Lupe genommen“, so Tobias Andersch von der ICS Business GmbH in Gruibingen, die solche Untersuchungen durchführt. Derzeit werden diese vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) gefördert, vorausgesetzt, die Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter, haben einen Umsatz von unter 50 Millionen Euro und wenden heute jährlich

mehr als 10 000 Euro netto für Energie auf. Sieben bis acht Wochen dauere es, bis das Audit vorliegt. Dann müsse der Unternehmer Konsequenzen aus der Untersuchung ziehen und gegebenenfalls energetische Maßnahmen umsetzen. Hierfür stünden, so Andersch, wiederum Fördermittel bereit. „Am Ende sollte ein Unternehmen stehen, das seine Energiekosten deutlich gesenkt hat und von der CO2-Steuer nicht betroffen ist oder nur gestreift wird“, so Andersch und hofft wie Lehner, dass viele mittelständische Unternehmen in der Region jetzt die energetische Bestandaufnahme anpacken.
22.12.19

 

 

 

 

Partyband „DaCapo“ kommt auf den dritten Platz

Die Party-Band "DaCapo" aus Winterbach/Schorndorf gehört zu den besten in Deutschland. Bei einem Wettbewerb in Siegen belegte die Formation den dritten Platz. Foto: Band

Winterbach/Schorndorf. Die Band „DaCapo“ aus Winterbach/Schorndorf ist vom Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband mit dem dritten Platz in der Kategorie „Beste Cover-/Revivalband 2019“ ausgezeichnet worden. Die Band hat die Auszeichnung in der Siegerlandhalle in Siegen entgegengenommen. Das Kulturfestival vom Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband ist der deutschlandweit älteste und erfolgreichste gemeinnützige Nachwuchspreis im Gesamtbereich der Rock- und Popmusik. Die Band ist sehr stolz auf diesen Platz. „Wir haben uns über die Nominierung und den dritten Platz sehr gefreut. Die Preisverleihung war eine sehr interessante, neue Erfahrung, die wir mit nach Hause genommen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diese Auszeichnung möglich gemacht haben,“  so Bandsprecherin Tanja Gottschling. Der Erfolg ist ein Ansporn für alle Bandmitglieder, auch im neuen Jahr 2020 mit großem Engagement weiter zu machen. Bei der Band gibt es keinen Party-Einheitsbrei. Mit der Gruppe „DaCapo“ begibt man sich auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Für eine ordentliche Party hat die Band alle erforderlichen musikalischen Zutaten im Gepäck. Das Repertoire der Band ist bunt gemischt und beinhaltet moderne Rock- und Popmusik als auch Schlager, Oldies aus den 60-er, 70-er und 80-er oder auch knackige, aktuelle Partymusik sowie Titel aus den Charts.
22.12.19

 

 

 

Insektenbrot erhält Zukunftspreis

Das Gmünder Startup-Unternehmen Brento wird auf der "Intergastra" in Stutgart mit dem Preis "Food for Future" ausgezeichnet. Alexander Trautmann (rechts), Start-Up Beauftragter der Stadtverwaltung, freut sich mit dem Brento Gründer Philipp Kaiser über die Auszeichnung „Food for Future“.Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit Insekten-Brot als Lebensmittel des täglichen Bedarfs brachte das Gmünder Start-Up Brento ein innovatives Produkt auf den Markt, das einfach in die tägliche Ernährung zu integrieren ist. Auf der Messe „Intergastra“ in Stuttgart  wird das Start-Up am Samstag, 15. Februar, jetzt mit dem Preis „Food for Future“ ausgezeichnet. Brento wurde Ende 2018 von Philipp Kaiser und Katharina Triebenbacher in Schwäbisch Gmünd gegründet und ist ein innovatives Start-Up im Bereich Novel Food. Die beiden kreieren und vertreiben Backmischungen mit Insektenanteil von Mehlwürmern von zirka zehn Prozent und hochwertigen alten Getreidesorten wie Einkorn und alternativen Mehlen wie Hanfmehl. Das Insektenmehl zeichnet sich vor allem durch den großen Eiweißanteil und vielen wertvollen Vitaminen sowie Mineralstoffen aus.
Bei der Juryauswahl stand nicht das Brot an sich im Vordergrund, das wie normales Brot schmeckt, sondern die Idee, eine zusätzliche wertvolle Eiweißquelle aus Insekten hinzu-zufügen und diese neue Idee mit altem Urgetreide zu kombinieren und damit einen neuen Trend für die Zukunft zu schaffen. Auch vor dem Hintergrund, dass die massenhafte Fleischproduktion alles andere als umweltfreundlich ist. Bei der Aufzucht und Verarbeitung der Insekten fällt kaum Abfall an, da Insekten ihr Futter sehr effizient in Fleisch umwandeln und bis hundert 100 Prozent verwertet werden können. CO²-Ausstoß, Wasser- und Landverbrauch sind im Vergleich zur Produktion traditioneller tierischer Eiweißquellen um ein Vielfaches geringer.
Alexander Trautmann, Start-Up Beauftragter der städtischen Wirtschaftsförderung, gratuliert dem Gründerteam: „Diese Auszeichnung unterstreicht die hohe Kreativität, den Erfindergeist und vor allem den unternehmerischen Mut der beiden Gründer.“ Um der sozialen und nachhaltigen Philosophie gerecht zu werden, erfolgen Lagerung, Konfektionierung und Versand in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die „Intergastra“ findet vom 15. bis 19. Februar 2020 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.
22.12.19

 

 

 

Gmünd gewinnt 5G-Innovationswettbewerb

Preisü+bergabe beim 5G-Innovationswettbewerb: Nobert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Laura Ehinger, Abteilung Wirtschaft und Internationales Stadt Schwäbisch Gmünd, Bürgermeister Julius Mihm, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer, Moderatorin Christiane Stein ( von links). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Schwäbisch Gmünd gehört zu den Gewinnern des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Bürgermeister Julius Mihm, Laura Ehinger vom Hauptamt, Abteilung Wirtschaft und Internationales der Stadt Schwäbisch Gmünd und Nobert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär freuen sich über einen Förderzuschlag von 100.000 Euro für Schwäbisch Gmünd beim 5G-Innovationswettbewerb. Die feierliche Übergabe der Zuwendungsurkunde fand am Donnerstag, 19. Dezember durch Minister Andreas Scheuer in Berlin statt. Insgesamt 138 Anträge wurden beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Von diesen wurden nun 67 ausgewählt, die den Zuschlag für eine Förderung in Höhe von bis zu 100.000 Euro erhalten – darunter auch die Stadt Schwäbisch Gmünd.Das Innovationsprogramm geht auf die im Koalitionsvertrag beschlossene "5x5G-Strategie" zum Ausbau der digitalen Infrastruktur zurück. Ziel des Wettbewerbs war es, Projektideen zu entwickeln, mithilfe derer 5G-Anwendungen getestet werden können. Mithilfe der 5G-Funktechnologie können viele Gegenstände, Sensoren und Geräte miteinander verbunden werden, was zu vielen Verbesserungen im Alltag jedes Einzelnen führen kann. In der ersten Runde wurden Konzeptförderungen bewilligt, in einer zweiten Förderrunde ab 2020 erhalten einzelne Konzepte zusätzlich eine Umsetzungsförderung.Schwäbisch Gmünd hatte sich mit dem Projekt „Mobile, 5G basierte Augmented Reality-Plattform zur Bürgerinformation und –beteiligung“ beworben. Augmented Reality (erweiterte Realität) bezeichnet die computergestützte Erweiterung der Sinneswahrnehmung, beispielsweise indem auf dem Smartphone nützliche Infos auf dem Kamerabild eingeblendet werden.
22.12.19

 

 

 

Betrunkenes Duo unterwegs

Göppingen. Am Samstag, gegen 23.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Betrunkenen gerufen, der auf der Jebenhäuser Straße i Göppingen lief. Der schwankende Gang hatte den 34-jährigen Mann auf die Fahrbahn geführt und eine Autofahrerin musste bis zum Stillstand abbremsen. Dann versuchte der Mann nach dem Pkw zu treten. Dies gelang ihm nicht und er fiel auf die Fahrbahn. Dabei schlug er sich die Lippe auf. Die Streife stellte fest, dass der Betrunkene nicht allein unterwegs war. Sein ebenfalls nicht mehr nüchterner Begleiter war mit dem Mann zusammen auf dem Heimweg. In einem unachtsamen Moment war der Betrunkene seinem Begleiter entwischt und auf die Fahrbahn getorkelt.
22.12.19

 

 

 

Verkehrsminister überreicht Zuwendungsbescheide
Ostalbkreis. Landrat Klaus Pavel erhielt in Berlin im Beisein von Staatssekretär Norbert Barthle, Staatssekretär Christian Lange, Roderich Kiesewetter und Leni Breymaier einen Förderbescheid über 100.000 Euro von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreicht. Im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird mit diesem Geld das Landkreis-Projekt „Rettungskette 5G - Verbesserung der Kommunikation zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme“ unterstützt. Förderzusagen über 100.000 Euro erhielten auch die Stadt Aalen für ihr Projekt „Verkehrsmanagement in einer 5G-fähigen Smart City“ und die Stadt Schwäbisch Gmünd für ihr Projekt „Mobile 5G-basierte Augmented-Reality-Plattform zur Bürgerinformation und -beteiligung“.
22.12.19

 

 

 

Paketdienst-Mitarbeiter schleppen vor Weihnachten die Geschenke

Viel zu tun haben die Mitarbeiter der Paketdienste kurz vor dem Weihnachtsfest. Für manche Haushalte ersetzen sie gar den Weihnachtsmann. Foto: Bettina Fritz

 

 

Sauna brennt im Keller

Wangen. Die Rettungskräfte mussten am Samstag Mittag zu einem Brand in die Talstraße in Wangen ausrücken. Aus bislang unbekannten Gründen hatte eine nachträglich eingebaute Sauna im Keller eines Dreifamilienhauses Feuer gefangen.Die Sauna war nicht als solche in Betrieb, sondern diente als Abstellort. Ein Löschversuch durch die Bewohner mit einem Feuerlöscher war erfolglos. Durch Rauchgas wurden vier Personen leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 40000 Euro geschätzt. Eine Wohnung wurde durch den Ruß unbewohnbar.
21.12.19

 

 

 

Pkw überschlagen - Verursacher flüchtig

Schlierbach.  Am Samstag Mittag befuhr eine 22-jährige Pkw-Lenkerin die Kreisstraße 1419 von Hattenhofen in Richtung Schlierbach. Im Bereich einer Rechtskurve kam ihr ein silberner Pkw entgegen. Der Entgegenkommende schnitt die Kurve. Die Lenkerin geriet bei der Ausweichbewegung ins Bankett und verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich es sich zweimal und kam auf der Seite zum Liegen. Die Lenkerin konnte den den Wagen leicht verletzt verlassen. Der Sachschaden wird auf 10 000 Euro geschätzt. Der Entgegenkommende fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei Uhingen (07161- 93810) sucht Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen PKW geben können.
21.12.19

 

 

 

Autofahrer gefährdet Sechsjährigen

Donzdorf. Auf einem Fußgängerüberweg übersah ein unbekannter Autofahrer einen kleinen Jungen. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Junge am Freitag gegen 11.15 Uhr in Domnzdorf, von der Steingartenschule kommend die Schloßstraße überqueren. Er ging zum dortigen Fußgängerüberweg und streckte einen Arm aus, um den Autofahrern zu signalisieren, dass er die Straße überqueren will. Ein Pkw-Lenker, der in Richtung Hauptstraße unterwegs war, hielt daraufhin vor dem Zebrastreifen an. Der Sechsjährige betrat den Fußgängerüberweg, um die Straße zu überqueren. Als er den wartenden Pkw fast passiert hatte, näherte sich aus Richtung Hauptstraße kommend ein schwarzer Pkw. Der Fahrer fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit über den Fußgängerüberweg, obwohl der Junge unmittelbar im Begriff war, auf dessen Fahrstreifen zu treten. Zum Glück kam es zu keiner Berührung zwischen dem Fußgänger und dem Pkw, der in die Messelbergsteige abbog. Der Vorfall wurde von einem Angehörigen des kleinen Jungen beobachtet. Der Zeuge konnte einen Teil des Kennzeichens von dem schwarzen Pkw ablesen. Es lautet GP-SL ... Ein weiterer Autofahrer stand in der Nähe an einer Einmündung und könnte das Geschehen ebenfalls beobachtet haben. Das Polizeirevier Eislingen bittet deshalb Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07161/8510 zu melden.
21.12.19

 

 

 

Modellbahnanlage stimmt auf den Winter ein

Im Atrium des Göppinger Rathauses ist eine Modellbahnanlage mit einer Winterlandschaft aufgebaut. Die Züge, vom Göppinger Modellbahn-Hersteller Märklin, fahren durch eine schneebedeckte Landschaft und durch mehrere Tunnels. Foto: Rüdiger Gramsch,  

 

 

Einbrecher unterwegs

Göppingen. In drei Häuser wurde am Freitagnachmittag eingebrochen. Ein unbekannter Einbrecher versuchte in ein Haus in der Blumhardtstraße in Jebenhausen einzubrechen. Als er ein Fenster aufhebelte, ging die Scheibe zu Bruch. Deshalb löste die installierte Alarmanlage aus. Der Täter ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht. Ob ein Einbrecher in der Schottstraße Beute machte, steht noch nicht fest. Hier hebelte ein Unbekannter an einem Haus die Terrassentüre auf und durchsuchte das Gebäude. Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von ca. 20.000 Euro erbeutete ein Dieb in Ursenwang. Der unbekannte Täter hebelte zwischen 17.45 und 22.15 Uhr die Terrassentüre eines Hauses im Buchenrain auf. Er durchsuchte die Räume und stieß dabei auf einen kleinen Tresor. Der Einbrecher riss ihn aus seiner Halterung und floh mit ihm. Darin befanden sich die Wertsachen. Das Polizeirevier Göppingen sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf.
21.12.19

 

 

 

 

Polizei ermittelt mehrere Tatverdächtige

Schorndorf. Polizei und Behörden schnüren Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Farbschmierereien, Vandalismus und ein Rollerdiebstahl - dieser Tage konnte die Polizei einige Straftaten aufklären, die in den letzten Wochen und Monaten im Schorndorfer Stadtgebiet registriert werden mussten. Es handelt sich dabei um Farbschmierereien an der Schlosswallschule sowie am Burggymnasium, die im Zeitraum September bis Dezember 2019 verübt wurden. Weiterhin konnte ein Fall von Vandalismus geklärt werden, bei dem Ende November der Vorraum einer Bank im Innenstadtbereich verwüstet wurde. Diese Taten gehen auf das Konto von insgesamt 18 jungen Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die dabei in wechselnder Besetzung einen Gesamtschaden von bis zu 15.000 Euro verursacht haben. Einem weiteren Tatverdächtigen wurde zudem der Diebstahl eines Motorrollers nachgewiesen. Die nun ermittelten meist jugendlichen Tatverdächtigen sind dem erweiterten Kreis einer losen Jugendgruppierung aus Schorndorf sowie der Umgebung zuzuordnen. Die jungen Menschen sind in wechselnder Zusammensetzung unterwegs und fallen in jüngster Zeit vermehrt durch Ordnungsstörungen sowie im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen auf.  In diesem Zusammenhang pflegt die Polizei einen engen Informationsaustausch sowie Zusammenarbeit mit anderen Behörden, insbesondere dem Jugendamt beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis sowie der Stadtverwaltung Schorndorf. So konnten mittlerweile zwei 13 und 14 Jahre alte Jungs in Betreuungseinrichtungen untergebracht werden, der Jüngere in einen geschlossenen Bereich. Zudem wurden seitens der Stadt zwischenzeitlich teils mehrmonatige Aufenthaltsverbote bzw. Platzverweise verfügt. Diese verbieten fünf Jugendlichen, sich in weite Teile der Innenstadt zu begeben oder dort aufzuhalten.  Die strafrechtlichen Ermittlungen werden mit Hochdruck und in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft geführt. Eine deutlich erhöhte sichtbare Polizeipräsenz soll in der Kernstadt zudem präventiv wirken und das Sicherheitsgefühl stärken. Das Polizeirevier Schorndorf wird hierzu im Bereich des Bahnhofes und des Zugverkehrs von der Bundespolizei, darüber hinaus vom Polizeipräsidium Einsatz personell unterstützt. Dabei schreitet die Polizei niederschwellig ein, verfolgt Ordnungswidrigkeiten sowie Straftaten konsequent und setzt die städtischen Verfügungen gegenüber den Jugendlichen durch. Ergänzend setzt die Stadtverwaltung auch verstärkt den Kommunalen Ordnungsdienst ein.
21.12.19

 

 

 

 

Baubürgermeister legt Amt zur Jahresmitte nieder

Baubürgermeister Helmut Renftle will bis Jahresmitte 2020 aus dem Amt scheiden. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Baubürgermeister Helmut Renftle will Mitte 2020 aus dem Amt scheiden. Oberbürgermeister Guido Till bestätigte gegenüber unserer Redaktion entsprechende Informationen. In einem Schreiben an den Gemeinderat begründet Renftle sein Ausscheiden indirekt mit gesundheitlichen Gründen und der hohen Arbeitsbelastung. Till kündigte an, dass die Stadt in den nächsten Wochen die Position des Baubürgermeisters ausschreiben will und hofft auf qualifizierte Bewerber. Die Bereitschaft, auf einen Technischen Beigeordneten zu Gunsten eines Stadtbaumeisters zu verzichten, sei im Gemeinderat nicht zu erkennen, so der OB.
20.12.19/gra

 

 

 

In vier Häuser eingebrochen

Kuchen. In vier Wohnhäuser stiegen Unbekannte am Donnerstag in Kuchen ein.  Gegen 20 Uhr bemerkten Bewohner eines Gebäudes Am Sommerberg einen Einbrecher in ihrem Haus. Der flüchtete sofort in unbekannte Richtung. die Polizei suchte mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber nach dem Mann, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Auch in Gebäude in der Tegelbergstraße, in der Staubstraße und in der Mozartstraße hatten Unbekannte eingebrochen. In zwei Fällen stahlen die Einbrecher Geld und Schmuck. Bei den anderen zwei Taten ist noch unklar, ob die Täter Beute machten. Auch die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat in allen Fällen die Spuren gesichert. Sie ist auf der Suche nach Zeugen und fragt: Wer hat am Donnerstag, insbesondere zwischen 18 und 20 Uhr, in  Kuchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07331/93270 an das Polizeirevier Geislingen.
20.12.19

 

 

 

Schorndorf weiter auf Invesitionskurs

Schorndorf. Einstimmig hat der Schorndorfer Gemeinderat den Haushalt für das Jahr 2020 verabschiedet – nachdem noch die Entscheidungen über mehr als 70 Anträge aus den Fraktionen, den Ortschaftsräten und aus der Bürgerschaft eingearbeitet wurden. Geprägt ist der städtische Haushalt (ohne Töchter) des kommenden Jahres von einem weiterhin hohen Investitionskurs. Das Haushaltsvolumen umfasst für 2020 rund 133,7 Millionen Euro und sinkt damit um rund 9,6 Millionen Euro oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um den eingeschlagenen Investitionskurs finanzieren zu können, benötige die Verwaltung in 2020 Kreditaufnahmen in Höhe von brutto 4,4 Millionen Euro, was einer Netto-Neuverschuldung von 1,76 Mio. Euro entspricht, kündigte Bürgermeister Thorsten Englert an und vermeldete das veranschlagte Gesamtergebnis im Ergebnishaushalt 2020: ein Plus von 3,3 Millionen Euro. Für 2020 ist eine Haushaltsstrukturkommission geplant.

Im Zuge der Haushaltsberatungen stimmte der Gemeinderat auch über einen Antrag der FDP/FW-Fraktion zum Haubersbronner Bädle ab. Die Fraktion hat beantragt, den Erhalt des Lehrschwimmbeckens erneut zu prüfen. Im Jahr 2016 hatte der Gemeinderat mit großer Mehrheit den Neubau des Lehrschwimmbeckens im Oskar-Frech-SeeBad und einstimmig die Schließung des Haubersbronner Bades beschlossen. Nach intensiver Diskussion lehnte der Gemeinderat bei 25 zu 6 Stimmen den Antrag der FDP/FW-Fraktion ab. Es wird somit keine erneute Prüfung zum Erhalt des Haubersbonner Bades geben.
Mit großer Mehrheit ebenfalls beschlossen hat der Gemeinderat, dass der Stadtpark dauerhaft, also auch in den Nachtstunden, offen bleibt. Parallel wird ein integratives Sicherheitskonzept erarbeitet, das für Stadt- und auch Schlosspark zum Tragen kommen soll. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, den Stadtpark in den Nachtstunden zu schließen.
20.12.19

 

 

 

Land fördert Projekt der Stauferfestspiele

Göppingen. „Die Staufer Festspiele Göppingen leisten mit ihrer wertvollen Arbeit einen bedeutenden kulturellen Beitrag im Kreis Göppingen und für die Theaterfestspiellandschaft in ganz Baden-Württemberg. In der CDU-Landtagsfraktion genießen sie hohe Wertschätzung. Ich freue mich daher sehr, dass der Landtag auf Initiative der CDU-Fraktion im parlamentarischen Verfahren zum Doppelhaushalt 2020/21 erneut Mittel explizit für die Staufer Festspiele Göppingen in Höhe von 15 000 Euro eingestellt hat. Gedacht ist die Summe für ein kulturpädagogisches Projekt im Rahmen der Staufer Festspiele im Jahr 2020“, gibt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  bekannt. Das Geld sei hervorragend angelegt, so die Abgeordnete, die auch Mitglied im zuständigen Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtages ist. „Zum einen wegen des künstlerisch hohen Niveaus. Zum anderen aber auch, weil hier Laien und Profis gemeinsam und generationenübergreifend Musiktheaterabende der Spitzenklasse für ein begeistertes Publikum aus dem ganzen Bundesland entwickeln. Die Staufer Festspiele Göppingen feiern zudem im kommenden Jahr ihr 15jähriges Bestehen.“ Für den Intendanten der Staufer Festspiele, Alexander Warmbrunn, ist diese Nachricht ein echter Grund zur Freude und Erleichterung: „Die Staufer Festspiele sind seit 2006 ein wesentliches kulturelles Leuchtturmprojekt in der Region, das wir unbedingt am Leben halten wollen. Dass dies nur mit großer finanzieller Unterstützung von politischer Seite geht, ist klar. Wir sind deshalb sehr froh darüber, dass sich das Land auf diesem Wege doch noch an der Finanzierung der Festspiele 2020 beteiligt und sind Nicole Razavi und der CDU-Landtagsfraktion sehr dankbar, dass sie sich erneut erfolgreich für uns eingesetzt haben. Schon 2018 hatte die CDU-Fraktion für eine wertvolle Unterstützung gesorgt und wir wissen auch, dass der Kuchen eben nur einmal verteilt werden kann. Umso mehr freut es uns, dass wir wieder dabei sind und die Festspiele damit auf finanziell sicheren Beinen stehen.“
20.12.19

 

 

 

Vom Studenten zum Professor

Esslingen. Dr. Andreas Paa hat in der Fakultät Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen studiert, promoviert, gelehrt und geforscht - jetzt wird der 40-Jährige auf eine Professur in Ostwestfalen berufen. Die Begeisterung für Fahrzeugtechnik hat bei Dr. Andreas Paa eigentlich schon in der Kindheit begonnen: Als er ein kleiner Junge war, stand er oft bei seinem Vater im Maschinenbau-Betrieb und hat ihm über die Schulter geschaut. „Ich bin mit Technik aufgewachsen“, erzählt der 40-Jährige. Da war der technische Berufsweg vorprogrammiert. Und der führte den gebürtigen Waiblinger von der Ausbildung zum Industriemechaniker bei Kärcher über die Arbeit bei Stihl bis zum Studium nach Esslingen.   An der Hochschule Esslingen hat er zehn Jahre verbracht – und hat hier seine akademische Laufbahn erfolgreich durchlaufen: Bachelor- und Master-Studium, Promotion in Kooperation mit der Technischen Uni Braunschweig und der Daimler AG, Arbeit als Assistent im Labor für Verbrennungsmotoren. Der Ruf auf eine Professur „Verbrennungsmotoren und Mechatronik“ an die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist der vorläufige Höhepunkt.  Im Februar zieht Andreas Paa mit seiner Familie nach Lemgo. Dort tritt er die Professoren-Stelle in der Fakultät Maschinenbau an und wird den Studierenden unter anderem beibringen, wie Verbrennungsmotoren funktionieren. „Mir macht die Lehre einfach Spaß“, sagt Paa. Die Zusammenarbeit mit den jungen Leuten und die Vorlesungen liegen ihm – das hat er gleich gemerkt. „Ich hatte großes Glück, dass ich an der Hochschule Esslingen mit so vielen interessanten und engagierten Leuten zusammen arbeiten durfte“, sagt er. „Zudem habe ich bisher immer an innovativen Projekten arbeiten dürfen.“
20-12-19

 

 

 

Familienvater in U-Haft

Lonsee. Der 49-Jährige, der am Mittwochabend in Lonsee seine Frau und seine Söhne schwer verletzt haben soll, ist in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter am Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Mann. Die Verletzten befinden sich noch immer in Kliniken, berichten Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei. Sie seien jedoch außer Lebensgefahr. Wie berichtet, hatten Zeugen kurz vor 19 Uhr eine Auseinandersetzung auf einer Straße in Lonsee gemeldet. Einer der Beteiligten habe ein Messer, andere seien verletzt. Zeugen hielten den mutmaßlichen Angreifer fest, bis die Polizei ihn übernahm. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten, eine 46-Jährige und die beiden 17 und 20 Jahre alten Söhne. Sie kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die Polizei fand in der Nähe ein Messer. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der 49-jährige Vater die Frau und die Söhne damit schwer verletzt hat. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzung dauern derzeit noch an.
20.12.19

 

 

 

Termine für Amtswechsel stehen fest

Kirchheim unter Teck. Die Termine für die Verabschiedung von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und die Amtseinsetzung von Herrn Dr. Pascal Bader festgelegt wurden. Die Verabschiedung findet am Freitag, 21. Februar, 19 Uhr in der Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) statt. Die Amtseinsetzung findet am Samstag, 7. März , 19Uhr, in der Stadthalle im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung statt.
20.12.19

 

 

 

 

Volkshochschulen: Fusions-Vertrag unterzeichnet

Historischer Moment im Göppinger Rathaus: Die Bürgermeister der Schurwald-Gemeinden und der Göppinger Oberbügermeister unterzeichnen den Vertrag über die Fusion der Volkshochschulen Göppingen und Schurwald. Unser Foto zeigt sitzend von links: Franz Wenka (Börtlingen), Guido Till und Almut Cobet (Göppingen), Claudia Dörner (Rechberghausen), Horst Bauer (Wangen), stehend von links: Karl Vesenmaier (Wäschenbeuren), Carmen Marquardt (Adelberg), Frank Ansorge (Birenbach) und Remo Steiner (VHS Schurwald) und Wolfgang Merkle (VHS Göppingen). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen/Schurwald.  Nach dreijähriger Zusammenarbeit auf Probe wurde am Donnerstag der Zusammenschluss der Volkshochschulen Göppingen und Schurwald offiziell besiegelt. Im Göppinger Rathaus setzten Oberbürgermeister Guido Till, sowie die Bürgermeister der Schurwald-Gemeinden ihre Unterschrift unter das Vertragswerk. Damit, so die Unterzeichner, können den Bürgern künftig noch mehr qualifizierte Bildungsarbeit geboten werden. Ausdrücklich bedankten sich die Rathaus-Chefs bei Börtlingens Bürgermeister Franz Wenka, der als Vorsitzender der VHS Schurwald zusammen mit Geschäftsführer Remo Steiner die Fusionsgespräch mit dem Göppinger VHS-Chef Wolfgang Merkle und Bürgermeisterin Almut Cobet geführt habe. „Stets auf Augenhöhe“, wie Wenka ergänzte. Mit ein Grund, dass die Gemeinderäte der Schurwald-Kommunen nahezu einstimmig ihren Segen zu der Fusion gegeben haben. OB Till freute sich, dass mit der Fusion eine zielgerichtete Organisationsform gefunden werde, die den Bürgern in den Gemeinden zu Gute komme. Franz Wenka betonte, dass der Fusionsvertrag Modellcharakter für das Land habe. Er sei überzeugt, dass der Kontrakt einige Male als Muster für einen VHS-Zusammenschluss dienen werde. Positiv bewerteten auch die Bürgermeister Karl Vesenmaier (Wäschenbeuren), Carmen Marquardt (Adelberg), Frank Ansorge (Birenbach), Claudia Dörner (Rechberghausen) und Gemeinderat Horst Bauer in Vertretung von Bürgermeister Troy Dutta (Wangen) die VHS-Fusion.
19.12.19/gra

 

 

 

BVMW: Zug-Debakel für Minister

Kreis Göppingen. Schlechter Start für Go-Ahead im Filstal: Seit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag hat das englische Unternehmen auch die Regionalverbindung zwischen Stuttgart und Ulm von der DB-Regio übernommen. Seither kritisieren Reisende und Pendler zum Teil massive Verspätungen, Zugausfälle und fehlende Waggons. Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), ist angesichts der täglichen Meldungen fassungslos und gibt der Politik an dem Desaster eine Mitschuld. „Der BVMW Göppingen bittet die Politik und speziell den Landesverkehrsminister freundlich, aber bestimmt, sich zukünftig wieder aus der Wirtschaft herauszuhalten. Über Wirtschaft reden, Vorschriften erlassen und erfolgreich zu wirtschaften sind zwei Paar Schuhe“, erklärt Lehner. „Das aktuelle Debakel auf der Filstalbahn sollte für den Minister eine Lehre sein“, so Lehner abschließend.
19.12.19

 

 

 

Forschungsprojekt für Esslinger Hochschule

Esslingen. Bei einem großen Forschungsprojekt hat die Hochschule jetzt den Zuschlag vom baden-württembergischen Umweltministerium erhalten. So erforscht ein Konsortium unter Leitung der Esslinger Wissenschaftler, ob die Brennstoffzellen-Technologie bei LKW verlässlich einsetzbar und im Alltag praktikabel ist. Das Projekt mit dem Namen „Reallabor Hytruck“ hat einen Umfang von rund 840.000 Euro. Es ist geplant, einen Prototypen eines vollelektrischen Lkw mit 26 Tonnen Gesamtgewicht mit Brennstoffzellenantrieb auszustatten. Der Laster wird dann im Raum Stuttgart erprobt, Hemmnisse sollen identifiziert und wenn möglich aus dem Weg geräumt werden. Dabei werden die Wissenschaftler sowohl die technischen als auch die organisatorischen Herausforderungen in der Praxis anschauen. „Für schwere Nutzfahrzeuge oder auch für größere Busse bietet sich der elektrische Betrieb mit Wasserstofftechnik an“, sagt Projektleiter Prof. Ralf Wörner. „Je größer die Last und je weiter die Strecke, desto mehr lohnt sich der Einsatz von Wasserstoff. Sonst müsste die Batterie überdimensional groß sein“, so der Professor. Er ist Leiter des Instituts für nachhaltige Energietechnik und Mobilität an der Hochschule Esslingen.
Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren: Davon wird der Aufbau des Lkw rund 18 Monate und die Betriebsphase sechs Monate betragen. Währenddessen ist eine Einbindung von Expertinnen und Experten vorgesehen, um ein nutzer- und marktorientiertes Fahrzeug aufzubauen. Hierfür plant das Forschungskonsortium verschiedene Beteiligungsformen im Rahmen eines so genannten Reallabors. An dem Forschungsprojekt arbeiten mehrere Partner wie unter anderem die Stadtwerke Esslingen und die „ electrify BW“ zusammen.
Die Hochschule Esslingen hat bereits langjährige Erfahrung beim Thema Brennstoffzelle. Seit kurzem kooperiert die Hochschule in einem zweiten großen Projekt zusammen mit dem Kreis Esslingen. So sollen schwere Fahrzeuge der Straßenmeisterei mit Brennstoffzellen betrieben werden. Des Weiteren ist die Hochschule Esslingen an einem Forschungsprojekt in Waiblingen beteiligt. So erhalten die Stadt und das Landratsamt eine Förderung für eine Wasserstoff-Tankstelle. Das Konzept ist maßgeblich von Prof. Ralf Wörner erstellt worden.
19.12.19

 

 

 

Zeugin erkennt Diebe

Geislingen. Am Mittwoch nahm die Polizei in Geislingen zwei mutmaßliche Spendendiebe vorläufig fest.  Vorletzten Samstag betraten zwei Männer in der Grube-Karl-Straße eine Gaststätte. Sie hatten zwei Spendendosen gestohlen, die auf dem Tresen standen und dazu die Diebstahlssicherung durchtrennt. Am Mittwochabend handelte eine aufmerksame Zeugin richtig. Sie erkannte die Männer wieder und rief gleich die Polizei. Die kam und nahm die Männer noch in der Gaststätte fest. Die mutmaßlichen Diebe im Alter von 21 und 23 Jahren sehen jetzt Strafanzeigen entgegen
19.12.19.

 

 

 

Verfolgungsfahrt endet in Sackgasse

Eislingen. Die Polizei sucht nach einer wilden Fahrt am Donnerstagmorgen in Eislingen nach Zeugen. Ein 28-Jähriger war gegen 8.45 Uhr von Ottenbach in Richtung Eislingen unterwegs. Eine Polizeistreife wollte den BMW-Fahrer kontrollieren. Der gab Gas und beschleunigte den BMW stark. Die Verfolgungsfahrt ging von Krummwälden bis Eislingen. Dort sei der Mann bis zu 140 Stundenkilometer in der Weingartenstraße gefahren, obwohl 30 erlaubt sind. Hier soll er mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Über die Westtangente flüchtete der BMW-Fahrer wieder in die Innenstadt. In einer Sackgasse stellte ihn die Polizei. Bei dem Fahrer besteht der Verdacht, dass er sich unter der Einwirkung von Kokain und Marihuana ans Steuer gesetzt hat. Er musste ein Blutprobe abgeben.  Das Auto roch nach Drogen, weshalb es ein Rauschgiftspürhund durchsuchte. Drogen fand er nicht. Der Mann steht im Verdacht, den BMW unbefugt benutzt zu haben.  Ihn erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefon-Nr. 07161/8510 zu melden. Insbesondere Zeugen, die durch den BMW-Fahrer gefährdet wurden.
19.12.19

 

 

 

Betrunkener fährt gegen Gleitwand

Kreis Göppingen.  Verletzte, flüchtige Fahrer und hoher Sachschaden sind das Ergebnis mehrerer Unfälle am Mittwoch in Aichelberg, Wangen und Uhingen.  Gegen 20 Uhr war ein BMW-Fahrer auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei der Ausfahrt Aichelberg fuhr er nach einer Rechtskurve gegen eine Gleitwand aus Beton. An der blieb er mit seinem BMW liegen. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der 48-jährige Fahrer deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Sein BMW wurde abgeschleppt. Der Schaden am Auto beträgt rund 3.000 Euro, der an der Gleitwand etwa 2.000 Euro.

In Wangen hinterließ ein Unbekannter an einem Pkw etwa 3.000 Euro Schaden. Das Auto stand auf einem Parkplatz in der Robert-Bosch-Straße. Anhand des Schadens geht die Polizei davon aus, dass dieser möglicherweise von einem Lastwagen verursacht wurde.  Gleich zweimal krachte es am Mittwochmorgen in Uhingen. Dort war gegen 7.15 Uhr ein Motorradfahrer in der Ulmer Straße unterwegs. Der 16-Jährige fuhr aus Richtung Stuttgarter Straße in den Kreisverkehr ein und wollte diesen in Richtung Göppingen verlassen. Ein Unbekannter soll ihm dabei die Vorfahrt genommen haben, worauf er eine Vollbremsung gemacht habe. Dabei stürzte er und erlitt leichte Verletzungen. Der Schaden an seinem Zweirad beträgt rund 1.000 Euro. In beiden Fällen sucht die Polizei aus Uhingen nach Zeugen und bittet unter der Telefon-Nr. 07161/93810 um Hinweise.
Leichte Verletzungen erlitt auch eine Frau nach einem Unfall gegen 8.30 Uhr in der Stuttgarter Straße In Göppingen. Die 79-Jährige soll in Richtung Göppingen von der linken auf die rechte Spur gewechselt haben. Dabei streifte sie einen Pkw, der bereits auf der rechten Spur war. Danach schleuderte sie mit ihrem Wagens über einen Graben gegen zwei geparkte Autos, die auf einem Firmengelände geparkt waren. Den Sachschaden an den vier Autos schätzt die Polizei auf knapp 50.000 Euro.
19.12.19

 

 

 

„Ladeinfrastruktur Voraussetzung für alltagstaugliche E-Mobilität“

Heike Baehrens und Sebastian Pascal Scheffel beim E-Tanken. Foto: SPD

Süßen. In Süßen informierte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens gemeinsam mit dem Süßener SPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Rössler und Achim Bressmer, Aufsichtsratsmitglied der Bürger-Energie-Genossenschaft Mittlere Fils eG,  über Infrastrukturentwicklung für E-Mobilität. Gesprächspartner und Firmengründer von „e361°“.  Sebastian Pascal Scheffel berichtete über den bisher erfolgreichen Weg seines Unternehmens seit dessen Gründung im Mai 2019: „Wir bieten bundesweit eine herstellerneutrale Beratung zu Ladekonzepte im privaten wie gewerblichen Bereich, und ein Rundumpaket von der Installation bis zur Wartung.“ Große Firmen wie Trumpf in Ditzingen, der Münchener Flughafen, die AOK Baden-Württemberg aber auch Städte wie Göppingen gehören zum Kundenstamm des schwäbischen Startups. „Im Wandel ist gerade auch immer schwäbischer Tüftlergeist gefragt ist, denn das besondere bei „e361°“ ist, dass sie Software und Elektrotechnik zusammenbringen und nutzerorientiert in die Praxis umsetzen. „Im Wandel stecken auch immer Chancen neue Lösungen“, freut sich Baehrens. „Unsere Mobilität und damit auch unsere Industrie im Landkreis ist im Wandel. Die E-Mobilität wird dabei in einem Technologiemix mit Verbrennungsmotor und Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle spielen. Eine gute Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung um E-Mobilität alltagstauglich zu machen“, so Baehrens.
19.12.19

 

 

 

Einbrecher dringen in zwei Häuser ein

Schorndorf. Die Polizei in Schorndorf beschäftigt sich mit zwei Einbrüchen: Am Mittwoch zwischen 17.30 und 18.15 Uhr brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in der Konnenbergstraße in Schorndorf ein. Der Täter erbeutete Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Ein Einbrecher verschaffte sich zwischen 19 und 23.55 Uhr am Mittwochabend Zutritt zu einem Einfamilienhaus im Mozartweg. Bei dem Einbruch durchsuchte der Täter offenbar sämtliche Räume. Über erbeutetes Diebesgut liegen aktuell noch keine Informationen vor. Hinweise zu dem Tätern an das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 204110.
19.12.19

 

 

 

Studenten informieren sich über das 5G-Netz

Ostalbkreis. Nach der Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen im Juni nimmt das Thema durch die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung langsam Fahrt auf. Gerade für technisch hochinnovative Unternehmen im ländlichen Raum bietet der 5G-Mobilfunkstandard neue Möglichkeiten. Grund genug für Studierende der Hochschule Aalen, sich beim Breitbandkompetenzzentrum Ostalb über das Thema 5G zu informieren. Vier Studierende des Masterstudiengangs Industrial Management unter der Leitung von Dr. Alice Kirchheim besuchten im Rahmen des Moduls „Digitale Transformation und Industrie 4.0“ das Breitbandkompetenzzentrum Ostalb. Dieses ist beim Geschäftsbereich Geoinformation und  Landentwicklung des Landratsamts angesiedelt und innerhalb der Landkreisverwaltung – neben seiner Kernaufgabe, dem Breitbandausbau – auch für das Thema Mobilfunk im Ostalbkreis zuständig. Werner Riek, Leiter des Breitbandkompetenzzentrums, erklärte den Studierenden zunächst die technischen Grundlagen der 5G-Mobilfunktechnik. Dabei ging er besonders auf die frequenzbezogenen Anwendungsbereiche von 5G ein. Es komme immer darauf an, für welchen Zweck 5G verwendet werden solle. Anschließend erläuterte Stefan Jenninger vom Breitbandkompetenzzentrum die bisherigen Meilensteine auf dem Weg zu einer flächendeckenden Breitbandversorgung. Ausgangspunkt war die „5G-Stragie für Deutschland“ der Bundesregierung vom Juli 2017. Als Ziel wurde hierin formuliert, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G-Netze und  -Anwendungen entwickelt werden solle. Als eine Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, wurde im August dieses Jahres der 5G-Innovationswettbewerb des Bundes ausgerufen. Hierdurch sollen 50 Konzepte für mögliche 5G-Anwendungen entwickelt werden. Mindestens fünf dieser Konzepte sollen anschließend mit einer Förderung von jeweils 4 Mio. Euro erprobt und wenn möglich zur Marktreife geführt werden. Neben dem  Ostalbkreis wurden in diesem Wettbewerb auch die Städte Aalen und Schwäbisch Gmünd ausgewählt. Alle drei dürfen nun bis Mitte kommenden Jahres ihre Konzepte ausarbeiten. Abschließend stellten die Studierenden ihre spezifischen Fragen, etwa zur Zuständigkeit und dem Zeitplan für den Netzausbau. Werner Riek verwies hierzu auf die Telekommunikationsunternehmen, welche primär für den Netzausbau zuständig seien. Erst wenn diese ihrem Versorgungsauftrag nicht nachkämen, würde eventuell die öffentlich Hand einspringen und die fehlenden Gebiete erschließen. Bis spätestens 2025 soll 5G flächendeckend verfügbar sein. Bis dahin müssen jedoch noch zahlreiche weitere Mobilfunkstandorte errichtet werden.
19.12.19

 

 

 

Gmünder Weihnachtsmarkt: Stände prämiert

Die prämierten Standbetreiber auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Weihnachtsmarkt zählt seit vielen Jahren zu den schönsten Weihnachtsmärkten der Region. Ansprechende Gestaltung der Stände und ein abwechslungsreiches Angebot sorgen für ein besonderes Flair und locken Zehntausende von Besuchern in die Gmünder Innenstadt. Jetzt wurden wieder die schönsten Weihnachtsmarktstände am prämiert. Diese Prämierung soll für die Aussteller Anreiz sein, das Erscheinungsbild des Weihnachtsmarktes mit entsprechender Dekoration und Präsentation der Stände weiter zu verschönern und für eine tolle Atmosphäre zu sorgen. Die Aufgabe war für die Jury nicht einfach, da auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an schön gestalteten Ständen vorhanden ist. Es wurde bewusst auf eine Platzierung der Stände verzichtet und die schönsten Stände gleichwertig prämiert. Die Prämierten sind Stefan Apel (Flammkuchen), Brennerei Betz, Heike Böger (Krippen, Dekoartikel), Elisabeth Nelgen und Dario Geiger (Thai Curry), Martina und Siggi Horn (Sternenschänke), Michael Keller (heiße Maroni), Simone und Dietmar Kübler (Süßwaren), Lucia Leicht (Wildkräutermaultaschen), Winfried Mach (Süßwaren), Erika Mozer (Deko-Artikel), Isolde Schirle (Geschenke und Kerzen), Adrian Schuppich (Strumpfwaren) sowie Melanie und Jens Melber-Scholz (Schmuck und Winterware). Die Touristik und Marketing GmbH bedankten sich  für das Engagement aller Standbetreiber.
18.12.19

 

 

 

Klinik-Neubau: Bodenplatte fast fertig

Im Vordergrund der letzte Teil der Bodenplatte am Eichert des 2. Untergeschosses, die noch vor Weihnachten betoniert werden wird. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. Sechs Kräne drehen sich inzwischen über der Baugrube des Neubaus der Klinik am Eichert in Göppingen. Auf den drei höchsten sind blinkende Weihnachtsbäumchen befestigt, ansonsten aber deutet auf der Großbaustelle nichts auf geruhsame Feiertage hin. Rund 120 Bauarbeiter sind derzeit auf der Baustelle tätig, mit Vollgas werden Schalungen gebaut, wird Stahl geflochten und Beton gegossen. „Wenn uns das Wetter nicht noch einen Streich spielt, wird am 23. Dezember der letzte Teil der Bodenplatte betoniert“, sagt Projektleiter Alessandro Foglia. Diese Betonplatte bildet den Boden des Untergeschosses U2 und ist zugleich das Fundament für die neue Klinik. Sie ist bis zu zwei Meter dick und trägt einmal das gesamte Gebäude. Beachtliche Mengen Material wurden dafür verbraucht. „Für die Bodenplatte mit ihrer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern wurden rund 3.000 Tonnen Stahl und 15.000 Kubikmeter Beton verbaut“, nennt Foglia beeindruckende Zahlen.

„Mit der Fertigstellung der Bodenplatte haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht“, sagt Wolfgang Schmid. Besonders freut den Kaufmännischen Geschäftsführer Klinik, dass die bisherigen Bauarbeiten unfallfrei und reibungslos abgelaufen sind: „Wir hatten bisher bei allen Gewerken keinerlei Probleme und hoffen natürlich, dass es im kommenden Jahr so weitergeht.“ 

Weitergehen wird es direkt nach den Weihnachtsfeiertagen. „Wir haben hier auf der Baustelle keine Winterpause“, sagt Projektleiter Foglia. Wie es weitergeht, ist im Westteil der Baustelle schon zu sehen. Denn parallel zu den letzten Teilen der Bodenplatte wurde bereits in die Höhe gebaut. So stehen im südwestlichen Teil der Baugrube schon die ersten Außenwände und zahlreiche Stützen des Untergeschosses U2, im nordwestlichen Teil ist sogar bereits der erste Deckenabschnitt betoniert. „Gleichzeitig wurden auch schon Fundamente des Untergeschosses U1 fertiggestellt“, benennt Foglia einen weiteren Baufortschritt. Der Neubau der Klinik wird nicht durchgehend zwei Untergeschosse haben, für einen Teilbereich hat der Architekt nur ein Untergeschoss vorgesehen. Im U1 besteht die Gründung, im Gegensatz zum U2, nicht aus einer einzigen mächtigen Bodenplatte, sondern aus vielen Einzelfundamenten, über denen eine etwas dünnere Bodenplatte liegt. „Wir liegen genau im Zeitplan“, betont Geschäftsführer Schmid und wagt einen Blick nach vorne: „Wenn es so weitergeht, werden wir wie vorgesehen im Frühjahr 2021 mit dem Rohbau fertig werden.“

Im südwestlichen Teil der Baugrube stehen bereits einzelne Außenwände und Stützpfeiler des 2. Untergeschosses der neuen Klinik am Eichert. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff
18.12.19

 

 

 

Bahnhofsanierung: Göppingen im Förderprogramm

Göppingen/Geislingen. Das Verkehrsministerium hat am Mittwoch die aktuelle Förderliste im Bahnhofssanierungsprogramm präsentiert. „Ich freue mich, dass Geislingen Steige (West) und Göppingen mit dabei sind. In der Liste fehlt allerdings Geislingen an der Steige und das geht gar nicht. Der Bahnhof ist in einem inakzeptablen Zustand. Ich fahre persönlich regelmäßig mit dem Zug und weiß wie die vielen Pendlerinnen und Pendler sehr gut, dass in diesem Bahnhof dringend in Modernisierung und Barrierefreiheit investiert werden muss. Deshalb muss Geislingen noch auf den Modernisierungszug aufspringen und in das Sanierungsprogramm mit aufgenommen werden“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi.  Die Chance dafür sei da, denn es gebe Nachrückerplätze. „Demnächst werde ich ohnehin wieder im Verkehrsministerium sein, um die Verstärkung des Metropolexpresses zwischen Geislingen und Ulm zu besprechen. Bei diesem Termin möchte ich mit dem Minister darüber reden, wie der Bahnhof Geislingen Steige in die Sanierungsliste aufgenommen werden kann. Die Bahnhöfe und Stationen sind die Visitenkarte für einen attraktiven Schienenpersonennahverkehr und die Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen gerne in unsere Züge einsteigen. Ich will, dass die Filstalbahn mit dabei ist. Was die Initiative zur Bahnhofssanierung ausmachen kann, zeigen einige Bahnhöfe im Filstal, die in der ersten Tranche des Programms gefördert worden sind.“
18.12.19

 

 

 

22-Jähriger bei Schlägerei schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd Am Mittwoch ereignete sich gegen 5.30 Uhr in der Kappelstraße in Bettringen eine körperliche Auseinandersetzung. Beteiligt waren ein 22-Jähriger sowie ein unbekannter Mann. Im Zuge der Auseinandersetzung trug der 22-Jährige eine schwere Gesichtsverletzung davon, sodass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Bislang sind die Hintergründe der Auseinandersetzung unklar. Der unbekannte Mann wird als groß beschrieben und trug dunkle Kleidung. Der 22-Jährige trug lediglich ein rotes T-Shirt, Unterhose und Socken. Eventuell fielen die beiden um die Tatzeit im dortigen Bereich oder der Unbekannte später auf der Flucht auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07361/5800 um entsprechende Hinweise.
18.12.19

 

 

 

Herrentoiletten in Berufsschule demoliert

Schwäbisch Gmünd. Zwischen dem 21.November und 18.Dezember wurden auf den Herren-Toiletten im Erdgeschoss des Beruflichen Schulzentrums in der Heidenheimer Straße in Gmünd mehrere Sachbeschädigungen begangen. U.a. wurden zwölf  an den Wandfliesen befestigten Seifenspender durch massive Gewaltanwendung aus der Verankerung gerissen und zerstört, eine Plastikabdeckung eines Toilettenspülbehälters gewaltsam abgerissen sowie an den einzelnen Toilettenkabinen drei Holztüren beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 2000 Euro belaufen. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
18.12.19

 

 

Gefährliches Überholmanöver

Göppingen.  Seinen Führerschein ist ein 24-Jähriger nach einem unerlaubten Überholvorgang bei Jebenhausen los. Kurz nach 8.15 Uhr fuhr ein Polizeifahrzeug in der Landesstraße von Jebenhausen in Richtung Bezgenriet. Ein 24-Jähriger kam mit seinem Fiat Kleintransporter entgegen. An einer unübersichtlichen Stelle und trotz Überholverbot setzte zum Überholen eines Lkw an. Der 54-jährige Fahrer des Polizeiautos sah den Fiat auf seinem Fahrstreifen. Er machte eine Vollbremsung und konnte einen Zusammenstoß verhindern. Die Polizisten wendeten ihr Fahrzeug und verfolgten den Kleintransporter. In Jebenhausen stoppten sie das Fahrzeug.  Der Führerschein des 24-Jährigen wurde beschlagnahmt. Er sieht nun einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen.
18.12.19

 

 

Auto auf Anhänger gekracht

Göppingen.  Lange Staus bildeten sich am Dienstag nach einem Unfall mit zwei Verletzten bei Göppingen. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 45-Jähriger kurz vor 14 Uhr mit seinem Audi in Richtung Ulm. Bei Göppingen erkannte er auf der B10 den Sicherungsanhänger der Straßenmeisterei zu spät. Mit hoher Geschwindigkeit rammte er das Fahrzeug. Der 45-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in die Klinik. Auch der Fahrer in dem Fahrzeug, das den Anhänger zog, wurde leicht verletzt. Der Audi wurde total beschädigt.  Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt rund 40.000 Euro. Wie die Polizei weiter berichtet ergaben sich bei dem 45-Jährigen Hinweise auf Drogeneinfluss. Außerdem sei er abgelenkt gewesen, weil er das Navigationsgerät bediente, schilderte der 45-Jährige der Polizei. Die ermittelt jetzt gegen den Mann aus Stuttgart. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
18.12.19

 

 

Auf Adenauerbrücke gilt Tempo 30

Auzf der Adenauerbrücke in Esslingen gilt ab sofort Tempo 30. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Weil der Fahrbahnbelag starke Schäden aufweist, muss die Geschwindigkeit auf der Adenauerbrücke auf 30 km/h begrenzt werden. So kann die Brücke bis zu ihrer Sanierung 2023 weiterhin genutzt werden.
Das gestiegene Verkehrsaufkommen der letzten Jahre hat die Fahrbahn auf der Adenauerbrücke stark in Mitleidenschaft gezogen. Der 1987 eingebaute Belag weist starke Spurrillen und Blasenbildungen auf. Damit die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleistet bleibt, wird die Geschwindigkeit auf der Adenauerbrücke am Mittwoch auf 30 km/h begrenzt.
Denn eine zeitnahe Sanierung des Fahrbahnbelags ist nicht möglich. Das Verkehrsaufkommen in Esslingen und die überregionale Verkehrsbedeutung der Neckarbrücken lässt zeitgleiche Sanierungsarbeiten an mehreren Brücken nicht zu. Aktuell wird die Vogelsangbrücke saniert, im direkten Anschluss folgt der Neubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke. Vor 2023 können damit keine größeren Maßnahmen an der Adenauerbrücke umgesetzt werden.
Auf die Standsicherheit der Brücke haben die Schäden am Fahrbahnbelag keinerlei Auswirkungen. Auch Tonnagebeschränkungen sind nicht erforderlich. Mit entsprechender Genehmigung dürfen selbst Schwertransporte über 60 Tonnen die Brücke weiterhin nutzen.
18.12.19

 

 

Stadt sucht Namen für Mehrzweckhalle

Kirchheim unter Teck.
Der Baubeschluss ist gefasst, die Rohbauarbeiten beginnen bald – jetzt geht es um den Namen: Für den Neubau der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa in Ötlingen ruft die Stadt Kirchheim unter Teck einen Namenswettbewerb aus. Da – gerade für Auswärtige – Verwechslungsgefahr zur Eduard-Mörike-Sporthalle besteht, wird eine Namensalternative für die Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa gesucht. Bis 2. Februar 2020 darf der Kreativität freien Lauf gelassen werden, dann endet die Einreichfrist für Namensvorschläge. Das Formular zum Einreichen der Vorschläge ist auf www.kirchheim-teck.de/namenswettbewerb abrufbar. Zudem werden Postkarten in Ötlinger und Lindorfer Geschäften sowie in den Rathäusern ausgelegt.

Eine Jury, bestehend aus Verwaltung, Ortschaftsräten sowie Vertretern von Schulen und Vereinen trifft anschließend eine Vorauswahl der eingereichten Namen. Gute Chancen haben Vorschläge mit nachvollziehbarer und durchdachter Begründung. Sittenwidrige, ehrverletzende und abstruse Vorschläge werden aussortiert. Von 2. bis 23. März 2020 werden dann alle verbleibenden Namensvorschläge veröffentlicht. Anschließend kann über die Vorschläge abgestimmt werden. Die drei Namensvorschläge mit den meisten Stimmen werden mit Preisen ausgezeichnet. Am 29. April 2020 kommt es dann zur endgültigen Entscheidung: Der Gemeinderat entscheidet über den künftigen Namen der Halle.

Die Stadt wird nach der aktuellen Kostenberechnung rund 7,75 Millionen Euro in den Neubau - einschließlich der Außenanlagen der Mehrzweckhalle und der Neugestaltung des Pausenhofs der Eduard-Mörike-Schule - investieren. Nachdem ein Ingenieurbüro im Bestandsgebäude Schadstoffe festgestellt hat, hat der Bau im August 2019 zunächst mit einer Schadstoffsanierung begonnen, bei der die Materialien fachgerecht ausgebaut und entsorgt wurden. Anschließend wurde das Gebäude abgebrochen. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Rohbauarbeiten im Januar 2020 beginnen. Die Fertigstellung ist demnach im Mai 2021 geplant. Den Antrag für den Namenswettbewerb hatte die CDU-Fraktion im Kirchheimer Technik- und Umweltausschuss im April 2019 eingebracht. Dort wurde er einstimmig beschlossen.
18.12.19

 

 

Stadt-Tiicket: Busfahrt wird günstiger

Kircheim unter Teck.  Ab 1. Januar 2020 gilt in Kirchheim unter Teck und Dettingen das Stadt-Ticket. Mit dem Ticket gehen die beiden Kommunen einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität: Der ÖPNV wird günstiger und damit attraktiver. Wer künftig mit dem Bus innerhalb der Stadt unterwegs ist, hat mit dem neuen Stadt-Ticket finanzielle Vorteile. Bisher waren jeweils 2,50 Euro pro Einzelfahrt fällig, für eine Hin- und Rückfahrt somit 5,00 Euro. Mit dem Stadt-Ticket werden es künftig nur noch 3,00 Euro sein. Ein weiteres Plus: Das Stadt-Ticket ist ein Tagesticket und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten in Kirchheim unter Teck und allen Stadtteilen sowie in Dettingen. Wer mit Freunden und Bekannten Bus fährt, spart noch mehr: Das Gruppen-Tages-Ticket gibt es für 6,00 Euro, es gilt für bis zu fünf Personen. Auch das Gruppenticket berechtigt zu beliebig vielen Fahrten in Dettingen und Kirchheim unter Teck. Das Stadt-Ticket kann, wie alle anderen Tickets auch, im Bus, mit dem Smartphone oder am Automaten erworben werden. Die Laufzeit des Stadt-Tickets ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Im Anschluss soll dann evaluiert werden. Die Stadt Kirchheim unter Teck bezuschusst das Ticket mit rund 100.000 Euro pro Jahr, Dettingen zahlt 10.000 Euro jährlich dazu.
18.12.19

 

 

Razavi: Campus-Aus in Göppingen wäre absurd

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU- Landtagsfraktion, Nicole Razavi, schaltet sich in die Debatte um den Hochschulstandort Göppingen ein: „Ich appelliere in aller Deutlichkeit an Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: Die Fakultät Mechatronik-Elektrotechnik muss am Standort Göppingen bleiben. Vollendete Tatsachen akzeptiere ich nicht. Wir haben uns als CDU immer für einen starken ländlichen Raum eingesetzt und werden auch als Regierungspartner eine solche Entscheidung und einem solchen Aderlass von Know-How und Ausbildung niemals mittragen. Dies widerspräche diametral unserer Politik. Wir brauchen mehr Know How in der Fläche, nicht weniger. Ich habe nun noch vor Weihnachten um ein Gespräch mit der Ministerin Bauer gebeten.“
Die Fakultät Mechatronik-Elektrotechnik sei zum eine Säule der Nachwuchsgewinnung für den automobil- und maschinengeprägten Mittelstand im Kreis Göppingen. „Hier werden die Fachleute ausgebildet, die eines Tages unsere lokalen Betriebe weiterentwickeln und weiterführen“, sagt Nicole Razavi. Der Campus „GP“ stehe beispielhaft für eine dezentrale Hochschullandschaft Baden-Württemberg, die in den 80er Jahren stark in der Fläche ausgebaut wurde, Razavi, die auch Mitglied im Wissenschaftsausschuss ist. „Diese Strategie der CDU-Landesregierung unter Lothar Späth hatte ein klares Ziel: Guter wissenschaftlicher ausgebildeter Nachwuchs für eine leistungsfähige, innovative Wirtschaft im ganzen Land und nicht nur in den Metropolregionen. Dieses Fundament nun wieder abzubauen, ist völlig falsch. Das wirft eine Region wie Göppingen um Jahrzehnte zurück. Diese Entscheidung wäre auch ein verheerendes Signal ins ganze Land und für die tausenden von High-Tech Unternehmen, die Baden-Württemberg international stark machen und gerade in der Fläche Arbeitsplätze schaffen. Wer diesen Weg politisch geht, will in den großen Zentren den Fachkräftemangel aktiv angehen und nimmt bewusst in Kauf, dass der ländliche Raum fachlich und wirtschaftlich ausblutet. Gerade jetzt, wo überall Absolventen der MINT-Fächer fehlen, können wir doch keine technisch-orientierten Fakultäten dichtmachen. Das ist absurd“, so Nicole Razavi abschließend.
17.12.19

 

 

 

Investorengruppe übernimmt Werkzeugbau von Schuler

Göppingen. Die Schuler Pressen GmbH hat sich mit einer strategischen Investorengruppe aus München auf die Übernahme der Werkzeugbau-Aktivitäten in Göppingen und Weingarten verständigt. Mit Wirkung vom 28. Februar 2020 übernehmen die Beteiligungsgesellschaften Navigator Capital GmbH und Accursia Capital GmbH den bisherigen Schuler-Geschäftsbereich Body Panel einschließlich der dazugehörigen rund 200 Mitarbeiter an den beiden Standorten.  Der neue Eigentümer wird den Geschäftsbereich künftig als Cartec Tooling GmbH unter dem Dach der geplanten Deutsche Werkzeugbau (DWB) betreiben, zu der bereits die Gebr. Rath Werkzeugbau in Kreuztal gehört. Dieses Unternehmen hatte die Investorengruppe 2018 von Linde+Wiemann übernommen. Cartec ist auf den Bau von Werkzeugen vor allem für die Produktion der Außenhaut von Fahrzeug-Karosserien spezialisiert und bietet damit eine ergänzende Produkterweiterung zu Gebr. Rath Werkzeugbau, die auf hochbelastbare Werkstoffe für die Automobilindustrie ausgelegt ist.
Schuler-Vorstandsvorsitzender Domenico Iacovelli erklärte: „Wir haben sehr intensiv nach der besten Lösung für unsere Werkzeugbauer gesucht. Im künftigen Verbund der Deutschen Werkzeugbau haben diese Spezialisten ungeachtet aller akuten Marktprobleme langfristig bessere Chancen, sich zu entwickeln und zu wachsen. Umgekehrt kann sich die Schuler Pressen GmbH künftig noch stärker auf ihr ursprüngliches Kerngeschäft in Pressenbau und Service konzentrieren. Den im Schuler-Konzern verbleibenden und am Markt gut positionierten Teil des Werkzeugbaus bündeln wir in unserer Tochtergesellschaft AWEBA.“
Ziel der Investorengruppe sei der langfristig angelegte Auf- und Ausbau eines internationalen Industriegeschäfts mit Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe, sagte Martin Scheiblegger, Mitgesellschafter und Geschäftsführer von Accursia Capital. Ein wichtiger Teil davon sei der Werkzeugbau.  „Ungeachtet der aktuellen Krise in der Automobilindustrie haben die deutschen Hersteller aufgrund ihrer hervorragenden Kompetenz und Kundenbeziehungen in den kommenden Jahren attraktive Wachstumschancen. Der Werkzeugbau von Schuler und die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Markt hochangesehen. Diese Position wollen wir weiterentwickeln und in den Geschäftsbereich langfristig investieren“, erklärte Dr. Jochen Brinkmann, Geschäftsführer der Deutsche Werkzeugbau-Gruppe und von Navigator Capital. Cartec Tooling GmbH und Gebr. Rath Werkzeugbau bleiben rechtlich voneinander unabhängige Unternehmen. Zum Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
17.12.19

 

 

 

Autofahrer will sich Kontrolle entziehen

Schwäbisch Gmünd. In der Straße Im Laichle in Gmünd kam einer Streifenwagenbesatzung des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Montag gegen 23.40 Uhr ein Fahrzeug entgegen, das die Beamten anhalten wollten, um den Fahrer einer routinemäßigen Kontrolle zu unterziehen. Als der Fahrer erkannte, dass das Polizeifahrzeug wendete, beschleunigte er seinen Pkw und fuhr davon. Die Streife jedoch konnte zügig aufschließen und verfolgte das Fahrzeug bis zum Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters. Dort stieg der Mann aus und wollte davonlaufen. Mehrere Aufforderungen stehen zu bleiben, ignorierte der 29-Jährige, der lautstark herumschrie. Als ein Beamter den Mann an der Schulter packte, stieß dieser den Polizisten gegen den Oberkörper und beleidigte ihn. Unter massivem Widerstand des 29-Jährigen gelang es letztlich, ihm Handschließen anzulegen. Da der Verdacht aufkam, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Widerstandshandlung leichte Verletzungen.
17.12.19

 

 

 

Platz für 800 neue Mitarbeiter

Esslingen. Mit dem Beschluss des Bebauungsplanes „Dieselstraße/Gewerbepark (südlicher Teil)“ für eine 6,5 ha große Teilfläche des ehemaligen Danfoss-Areals in der Pliensauvorstadt  in Esslingen bestätigte der Gemeinderat am den Beschluss des Ausschusses für Technik und Umwelt aus dem Jahr 2015 zur verkehrlichen Erschließung des Gewerbegebietes. Der nun vom Gemeinderat mit 20 zu 17 Stimmen beschlossene Geltungsbereich des neuen Bebauungsplanes mit einer Größe von 6,5 ha (incl. öffentlicher Verkehrsflächen) umfasst die Grundstücke der Firmen Greenfield Development und Bauer Gear Motor GmbH. Auf ihrem Grundstück hat die Firma Greenfield Development bereits Produktionshallen und Bürogebäude für die Firmen Herzog Plastic/Vink Kunststoffe GmbH und Gmähle-Scheel Print-Medien GmbH errichtet. Zudem ist die Errichtung einer weiteren Halle mit Bürogebäude für die Firma Daimler vorgesehen. Das Grundstück der Firma Bauer Gear Motor GmbH ist bereits mit einer Produktionshalle und einem Bürogebäude bebaut. In der Summe werden auf den Grundstücken der Firmen Greenfield Gevelopment und Bauer Gear Motor GmbH künftig ca. 820 Mitarbeiter beschäftigt sein. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zeigt sich erfreut über die Entwicklung des Areals: „Der Firma Greenfield Development ist es gelungen, mit ihrer Idee der Entwicklung eines Gewerbeparks in der Pliensauvorstadt vielfältige Nutzungen und Arbeitsplätze anzusiedeln. Das ist gut für den Wirtschaftsstandort Esslingen sowie für die Menschen, die hier Arbeit finden.“
17.12.19

 

 

 

Weg frei für 199 neue Appartements

Esslingen. Mit  dem  Satzungsbeschluss  des Bebauungsplans Berliner Straße / Mettinger Straße  im ist der Weg frei für die Errichtung von  199  Einzelappartements  mit Gemeinschaftsräumen. Ergänzt werden diese durch  34  vorwiegend 2- und 3-Zimmer-Wohnungen. Auf dem Grundstück entlang der Berliner Straße, im Bereich der Einmündung zur Mettinger sind 2 Gebäude geplant,  die  im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. In der Tiefgarage werden  die  baurechtlich  notwendigen Abstellflächen für PKW und Fahrräder errichtet.  Mit  den  beiden  neuen  Gebäuden  wird  eine  große  Lücke  im Stadtgrundriss geschlossen, und der Cityring wird an dieser Stelle räumlich gefasst. Das Baurundstück liegt schon einige Jahre brach, da sich die Firma Citizen  (CME)  mit  ihren Aktivitäten im Laufe der Zeit auf den westlichen Grundstücksteil   konzentriert   hat.  Zur  städtebaulich-architektonischen Ausformung  des  Vorhabens erfolgte von der Firma CME in Abstimmung mit der Verwaltung  im  Herbst  2013 eine Mehrfachbeauftragung für die Bebauung, an der  sich  vier Planungsbüros  beteiligten. Eine Fachjury hat das Konzept des Büros   Beyer   Architekten   aus   Berlin   als   Grundlage  der  weiteren Projektentwicklung  ausgewählt.  Die  Fachjury  würdigte diesen Beitrag als spannenden    Entwurf    mit    guter    Realisierbarkeit   und   passender Architektursprache,  die  sich aus dem städtebaulichen Umfeld herleitet und auf die spezifischen Gegebenheiten in Esslingen reagiert.
CME  hat  nun  mit  der  Firma  City-Esslingen-Wohnen GmbH einen Käufer und Investor  gefunden, der Appartements für junges und temporäres Wohnen für die   Zielgruppe  Menschen  in  Ausbildung  als  auch  größere  Wohnungen errichten  möchte.  Das  Architekturbüro  Wunderlich  aus  Esslingen hat zu diesem  Zweck  eine   Planung  ausgearbeitet,  die  im Wesentlichen auf der Grundlage  der  Kubatur  (Gebäudegliederung,  Höhenstaffelung)  des  in der Mehrfachbeauftragung prämierten Entwurfes basiert und den Festsetzungen des vom    Ausschuss    für    Technik    und    Umwelt    2014   beschlossenen Bebauungsplan-Entwurfes  entspricht.  Die  Planung  für die Neubebauung der City-Wohnen  Esslingen  GmbH  wurde  in  zwei  Sitzungen  mit  dem  mobilen Gestaltungsbeirat   der  Architektenkammer  einvernehmlich  abgestimmt  und bildete die Grundlage für die Ausarbeitung des Baugesuchs. Dieses liegt dem Baurechtsamt bereits vor und befindet sich zurzeit in der Prüfung.
17.12.19

 

 

 

Bauprojekt mit 70 Mietwohnungen

Esslingen. Mehrheitlich grünes Licht gab der Esslinger Gemeinderat  zu dem Vorschlag der Verwaltung, in der Alleenstraße ein Bauprojekt mit ca. 70 Mietwohnungen und einer Gewerbefläche sowie einer dazugehörigen Tiefgarage zu verwirklichen. Dazu wird die neu zu gründende Projektgesellschaft EWB Alleenstraße GmbH & Co. KG?geschaffen. Das Projekt der EWB mit den zusätzlichen Wohnungen für das Segment des unteren und mittleren Wohnungsmarktes und das erhebliche finanzielle Engagement der Stadt zeigt, wie wichtig der Stadt Esslingen die Schaffung neuen, bezahlbaren Wohnraums ist?, betont Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger im Gemeinderat. So bringt die Stadt Esslingen dem Gemeinderatsbeschluss zufolge das entsprechende Grundstück zum Bodenrichtwert von rund 2,96 Mio. Euro ein und leistet 2020 eine Bareinlage von voraussichtlich rund 7,3 Mio. Euro an die Projektgesellschaft. Zuvor war die zweimalige Ausschreibung des Grundstücks erfolglos geblieben. Unter Mitwirkung der Beratungsgesellschaft Ebner Stolz Mönning Bachem, Stuttgart, wurde eine Lösungsmöglichkeit geschaffen, die eine Realisierung des Bauvorhabens und die Bewirtschaftung der Wohn- und Gewerbeeinheiten durch die EWB GmbH bzw. deren neu zu gründende Projekttochtergesellschaft EWB Alleenstraße GmbH & Co. KG  ermöglicht. Das Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Esslingen wird in abgewandelter Form angewandt. Auf dem Grundstück sollen ausschließlich die Zielgruppen I und II zeitnah und dauerhaft mit angemessenem Wohnraum im Rahmen der Mietobergrenzen des Landkreises Esslingen versorgt werden.
17.12.19

 

 

 

Gold für die Reisemesse CMT in Stuttgart

Stuttgart. Hohe internationale Anerkennung für die Urlaubsmesse CMT in Stuttgart. Das Corps Touristique (CT), Interessengemeinschaft und Sprachrohr der ausländischen und nationalen Tourismusorganisationen in Deutschland, hat zum 14. Mal seinen Preis für Deutschlands beste Reisemesse der vergangenen Tourismus-Saison verliehen - und die CMT hatte wieder die Nase vorn. Zum elften Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge erhielt sie Gold.
Hanna Kleber, Präsidentin des Corps Touristique, zeichnete bei der traditionellen Weihnachtsfeier die Top-Reisemessen in Deutschland aus. Dieser Preis wird seit 2006 vom Corps Touristique an die deutschen Reisemessen verliehen und basiert auf einer Umfrage unter den CT-Mitgliedern. Die ITB in Berlin kam auf Platz zwei auf dem Siegertreppchen, den dritten Platz teilten sich die f.re.e in München und die Frankfurter B2B-Messe IMEX. Die Mitglieder des CT evaluierten insgesamt 15 Reisemessen in Deutschland und bewerteten diese in verschiedenen Kategorien.
CT-Präsidentin Hanna Kleber beglückwünschte die Stuttgarter Messe zum Erfolg: „Jedes Jahr wählen unsere Mitglieder die drei besten Reisemessen. Dabei spielen Faktoren wie das Kosten-/ Nutzenverhältnis, die Erreichbarkeit der Zielgruppe, die Serviceleistungen der Aussteller, das beste Opening-Event sowie die Organisation und Kommunikation im Vorfeld des Messestarts eine entscheidende Rolle. In allen Bereichen konnte die CMT als ,Beste Reisemesse 2019‘ überzeugen und belegt zum wiederholten Male den ersten Platz.“ 
Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Stuttgart, freute sich sehr über die erneute Auszeichnung: „Das ist ein tolles Lob für das gesamte CMT-Team und spornt uns an, die Stuttgarter Urlaubsmesse permanent weiter zu entwickeln und das Niveau der CMT auch künftig oben zu halten.“ Die CMT 2020 findet vom 11. bis 19. Januar auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
17.12.19

 

 

 

Mit Auto gegen Baum geprallt

Amstetten. Krankheitsbedingt ist ein Autofahrer am Montag bei Amstetten von der Straße abgekommen. Trotz aller Mühen von Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr war dem 50-Jährigen nicht mehr zu helfen. Sie konnten den Autofahrer nicht wiederbeleben. Er war zuvor, gegen 9.30 Uhr, mit seinem Auto von der B10 abgekommen, berichtet die Polizei. Sie geht von akuten Gesundheitsstörung als Ursache aus. In deren Folge sei der Mann nach bisherigen Erkenntnissen am Steuer verstorben. Das Auto fuhr die Böschung hinunter und prallte schließlich gegen einen Baum.
16.12.19

 

Anhänger in Flammen

Göppingen.  Am Sonntag brannte in Göppingen ein Anhänger. Gegen 12.45 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Brand in der Österbachstraße aus. Ein Fahrzeuganhänger brannte. Zeugen löschten den Anhänger vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Bei dem Feuer verbrannte die Plane des Hängers und weitere Plastikteile. Durch die starke Rauchentwicklung verrußten Teile der Hausfassade. Verletzte gab es nicht. Was das Feuer auslöste ist noch unbekannt.  Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
16.12.19

 

 

Markttage zum Jahreswechsel

Schwäbisch Gmünd (sv). Durch die Feiertage verschieben sich die Wochenmärkte. Der Wochenmarkt auf dem Münsterplatz wird vorverlegt auf Dienstag, 24. Dezember und auch in der darauffolgenden Woche auf Dienstag, 31. Dezember und kann zu den üblichen Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 12.30 Uhr besucht werden. Die Wochenmärkte samstags, am 28. Dezember und 4. Januar finden wie gewohnt zu den üblichen Zeiten statt. Die Wochenmärkte auf dem Hardt am Donnerstag, 26. Dezember sowie am Donnerstag, 2. Januar fallen ersatzlos aus. Die Wochenmärkte Rehnenhof und Bettringen werden wie gewohnt freitags abgehalten, in Bettringen, 8 Uhr bis 11.30 Uhr, im Rehnenhof von 9.30 Uhr bis 17 Uhr.
16.12.19

 

 

Alleenstraße am Mittwoch gesperrt

Kircheim unter Teck. Aufgrund von Baumpflegearbeiten wird die Alleenstraße im Bereich der Bastion am Mittwoch, 18. Dezember 2019 voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt zwischen 8 und 15 Uhr. Die Alleenstraße kann zu dieser Zeit im genannten Abschnitt nicht befahren werden. Der Verkehr wird über die Plochinger Straße, die Paradiesstraße, die L 1200, die Jakobstraße und die Schlierbacher Straße zum Kreisverkehr am Schweinemarkt beziehungsweise in die umgekehrte Richtung umgeleitet. Während der Sperrung kommt es zu Beeinträchtigungen im Busverkehr: Bei den Linien 163, 168, 173 und 177 sind veränderte Fahrtzeiten nicht ausgeschlossen, was sich auch auf den Anschluss an die S-Bahn auswirken kann. Die Haltestelle „Martinskirche“ wird nicht angefahren. Ersatzweise werden die Linien 163 und 168 an der Haltestelle „Rossmarkt“ halten.
16.12.19

 

 

Spielburg gesperrt – Keine  Böllerei auf dem Hohenstaufen

Göppingen. Wie in den vergangenen Jahren zu beobachten war, wird die Spielburg an Silvester zunehmend von Autofahrern frequentiert, welche das Feuerwerk aus dem bequemen Autositz verfolgen wollen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Göppingen dazu entschlossen, den Spielburgbereich in der Silvesternacht zu sperren. Die Schranken am Spielburgweg und in der Beurengasse müssen deshalb geschlossen bleiben. Das Bezirksamt Hohenstaufen bittet um Beachtung und Einhaltung dieser Sperrung. Nachdem in den vorigen Jahren nach Silvester immer größere Mengen an abgebranntem Feuerwerk und sonstiger Müll aufgesammelt werden musste, wird darauf hinweisen, dass jeglicher Müll auch wieder mitgenommen werden muss. Das Feuerwerk in der Region vom höchsten Punkt genießen: Dafür lohnt sich der Weg auf den Hohenstaufen. Raketen und andere Feuerwerkskörper auf dem Bergplateau mit der Stauferburg abzufeuern ist allerdings verboten. Das besagt das Landeswaldgesetz – und die Vernunft. Die explosiven Freudenbezeugungen auf dem Berggipfel gefährden die anderen Menschen am Hohenstaufen und vor allem das Wild und den Wald.
16.12.19

 

 

Musikschule übergibt Spende an Aktion Familie

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Leiter der Städtischen Musikschule, Friedemann Gramm, überreichte am Montag, 16. Dezember, die Spende in Höhe von rund 701,50 Euro an Aktion Familie "Gmünder machen Wünsche wahr" im großen Sitzungssaal des Rathauses. Der große Sitzungssaal im Schwäbisch Gmünder Rathaus verwandelt sich jedes Jahr in ein Geschenkeparadies durch die Geschenke vom Weihnachtswunschbaum. Das Jahresabschlusskonzert der Musikschule fand in der St. Michaels Kirche statt und bot ein musikalisches Klangerlebnis. Die zahlreichen Besucher unterstützten mit der Spende die Aktion Familie. Inge Pfeifer, Leiterin für Bürgerschaftliches Engagement, bedankte sich zusammen mit dem ganzen Weihnachtswunschbaumteam für die großzügige Spende. Durch diese Spenden werden ganzjährig bedürftige Familien, Kinder und Senioren unterstützt.
16.12.19

 

 

Frisch Auf Göppingen gewinnt gegen Tabellenletzten

Göppingen. Die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel in der EWS-Arena gegen  die HSG Nordhorn-Lingen mit 28:26 gewonnen. Frisch Auf belegt nun den elften Platz in der Tabelle, die Gäste sind Tabellenschlusslicht.
16.12.19

 

 

Einbrecher suchen nach Geld und Schmuck 

Eislingen. Genau ausbaldowert haben Unbekannte ein Wohnhaus in Eislingen. Die Täter nutzten gezielt die Abwesenheit der Gebäudebewohner aus, um einen Einbruch zu begehen. Zugetragen hat sich das Ganze am Samstagabend in Eislingen in der Straße Auf der Ebene. Die Einbrecher hebelten an dem Einfamilienhaus eine Terrassentüre auf und gelangten so in das Gebäude. Das Haus wurde akribisch nach Wertgegenständen durchsucht. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatten es die Täter auf Bargeld und Schmuck abgesehen. Davon abgesehen hinterließen die Eindringlinge auch noch Sachschaden in vierstelliger Höhe. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Eislingen (07161/8510) in Verbindung zu setzen.
15.12.19

 

 

 

Autofahrer flieht nach Auffahrunfall 

Kuchen. Ein außergewöhnlicher Unfall beschäftigt aktuell die Unfallermittler der Polizei Geislingen. Zugetragen hat sich das Ganze am frühen Samstagabend in Kuchen. Ein 32-jähriger Mann fuhr nach dem derzeitigen Ermittlungsstand mit seinem Wagen aus einem Firmengelände heraus auf die B10 auf. Zu diesem Zeitpunkt fuhr vor dem Wagen eine 30-jährige Frau mit ihrem Pkw. Obwohl die Frau vorschriftsmäßig unterwegs war, unterschritt der 32-Jährige den erforderlichen Mindestabstand zu dem Pkw und gab mehrfach mit der Lichthupe Signal. Kurze Zeit später fuhr der Mann auf das Fahrzeug der Frau auf. Die Frau hielt daraufhin ihr Fahrzeug an. Der 32-jährige Lenker setzte erst sein Fahrzeug wenige Meter zurück und fuhr dann erneut von hinten auf den stehenden Wagen auf. Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei stieg der 32-jährige dann aus und versuchte die Fahrertüre am Wagen der Frau zu öffnen. Nunmehr bekam die 30-jährige Frau es mit der Angst und fuhr mit ihrem Pkw einige Meter weiter und hielt wiederum am rechten Fahrbahnrand an. Der Mann ergriff nun zu Fuß die Flucht und ließ seinen unfallbeschädigten Wagen am Unfallort zurück. Der Mann konnte kurze Zeit später von der Polizei an einem Imbiss festgenommen werden. Der zunächst abstruse Unfallhergang fand bald eine plausible Erklärung. Der Mann hatte Alkohol konsumiert und war nicht mehr fahrtauglich. Eine gültige Fahrerlaubnis hat der 32-jährige Mann auch nicht. Sowohl der32-Jährige, als auch die Insassen im Wagen der Frau (zwei Frauen, 30 und 22 Jahre alt) zogen sich bei dem Unfall leichtere Verletzungen zu. An den beiden beteiligten Pkw entstand gut 8.000 Euro Sachschaden. Die Polizei Geislingen ist auf Suche nach Zeugen für den Vorfall. Diese mögen sich bitte telefonisch mit dem Polizeirevier Geislingen (07331/93270) in Verbindung setzen.
15.12.19

 

 

 

Uhlandhof unterhält Besucher im Weihnachtsland

In den Tagen vor Weihnachten rücken die Christbaumverkäufer in den Blickpunkt der Verbraucher. Auch auf dem Uhlandhof in Hattenhofen herrscht Hochbetrieb. Verbunden ist der Weihnachtsbaumverkauf mit einem vorweihnachtlichen Unterhaltungsprogramm auf dem Hof-Areal. Dazu zählt auch die liebevoll dekorierte Weihnachtsscheune, in der am Samstag die Alb-Dudler das Publikum unterhielten. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

 

Von der Straße geweht und schwer verletzt

Schorndorf. Am Samstagvormittag fuhr ein 23 Jahre alter Pkw-Fahrer von Oberberken kommend in Richtung Schorndorf. Auf einer Geraden in der abschüssigen Strecke wurde der Wagen des jungen Mannes nach Aussagen von Zeugen von einer Windböe erfasst und von der Fahrbahn geweht. Er prallte danach frontal gegen einen rechts, neben der Fahrbahn stehenden Baum. Der Fahrer, der vermutlich nicht angegurtet war, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von über 8000 Euro.
14.12.19

 

Betrunken in Weihnachtsstand gefahren

Heubach. Am Freitagabend wollte ein 54 Jahre alter Pkw-Fahrer vom Parkplatz des Weihnachtsmarktes ausparken. Vermutlich hatte er etwas zu viel Glühwein getrunken und fuhr danach geradeaus in einen Weihnachtsstand. Der 55 Jahre alte Standbetreiber, welcher sich zum Unfallzeitpunkt im Stand befand, wurde dabei leicht verletzt. Nach dem Unfall begab sich der 54-Jährige sogleich wieder zum Umtrunk. Im Anschluss fuhr der Mann sein Fahrzeug aus dem Weihnachtsstand und parkte es in der Nähe ab, gerade als die Polizeistreife eintraf. Nun muss der Unfallfahrer mit einer empfindlichen Strafe rechnen und er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von über 4000 Euro.
14.12.19

 

 

Frontal zusammengestoßen

Schwäbisch Gmünd.  Am Freitagvormittag befuhr ein 20 Jahre alter Pkw-Fahrer i Unterbettringen die Weiler Straße in Richtung Schwäbisch Gmünd. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der junge Fahrer nach links in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Wagen  eines 18-Jährigen zusammen. Bei dem Unfall wurde der 20-Jährige leicht verletzt und musste für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten anschließend von Abschleppunternehmen geborgen werden. Dazu musste die Weiler Straße zeitweise gesperrt werden.
14.12.19

 

 

 

Einhorn-Tunnel am Montagabend gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Montag 16. Dezember, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel, in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 24 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an einer Bauwerks-Blockfuge. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
14.12.19

 

 

 

BVMW fordert Strafen für Steuergeld-Verschwender

Geislingen. Vor dem Hintergrund der verunglückten 21,5 Millionen teuren Sanierung des Michelberg-Gymnasiums und der Suche nach Verantwortlichen für das Debakel fordert Lothar Lehner die Einführung des Straftatbestandes der Steuergeldverschwendung. Der aus Geislingen kommende Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) kommt angesichts der neuesten Enthüllungen über die Schlampereien bei der Schulsanierung aus dem Staunen über den leichtfertigen Umgang mit Steuergeldern nicht heraus.
Wer wusste wann was? Diese Frage wird in Geislingen in diesen Tagen, in denen immer wieder neue Informationen über die fehlgeschlagene Schulsanierung bekannt werden, häufig gestellt. Was letztlich auch der Grund für die gescheiterte Schulsanierung auch sein mag, bekannt sind ihre Kosten. Auf 21,5 Millionen Euro kletterten die Baukosten, von anfänglich geschätzten acht Millionen Euro. Und dabei bleibt es nicht. Hinzu kommen jetzt noch die Kosten für einen Neubau oder eine weitere Sanierung. Je nach Lösung zwischen 30 und 50 Millionen Euro. Der BVMW-Repräsentant greift deshalb die im politischen Programm des BVMW e. V. stehende Forderung auf, den Straftatbestand der Steuergeldverschwendung endlich einzuführen. „Die öffentliche Hand hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. In Milliardenhöhe werden Steuergelder durch Fehlplanungen und mangelhaftes Projektcontrolling verschwendet. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen reichen nicht aus. Ebenso wie Steuerhinterziehung muss auch Steuergeldverschwendung strafrechtlich verfolgt werden“, so Lehner. Der Veruntreuung öffentlicher Gelder müsse ein Riegel vorgeschoben werden.
14.12.19

 

 

 

Erneut fahrradfreundlicher Landkreis

Kreis Göppingen. Christoph Erdmenger, Abteilungsleiter Nachhaltige Mobilität im Verkehrsministerium, hat am Freitag den Landkreis Göppingen erneut mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ geehrt. Die Auszeichnung wurde im Anschluss an die Mitgliederversammlung und den Verkehrspolitischen Dialog der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) vergeben. „Baden-Württemberg hat das Ziel, dass bis 2030 jeder zweite Weg selbstaktiv, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird. Auf diesem Weg brauchen wir vorbildhafte Städte wie Heilbronn und Landkreise wie Göppingen, die mit uns vorangehen und die Verkehrswende Realität werden lassen. Damit wir das Landesziel gemeinsam erreichen, brauchen die Kommunen vor allem genug Personal und mehr politischen Mut.“, so Christoph Erdmenger. Erster Landesbeamter im Landkreis Göppingen, Jochen Heinz, nahm die Auszeichnung mit Freude entgegen: „Im Landkreis Göppingen ist das Umdenken und Handeln hin zu einer nachhaltigen Mobilität endgültig angekommen. Bei uns werden schon jetzt 14 % aller Wege im Landkreis mit dem Rad zurückgelegt, aber mit diesem Modal Split geben wir uns noch lange nicht zufrieden.“
14.12.19

 

 

 

In Wohnhaus eingebrochen

Donzdorf. Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro fielen Einbrechern am Freitagabend in die Hände. Die nur kurze Abwesenheit der Bewohner nutzen Einbrecher am Freitag in der Zeit zwischen 18.45 Uhr und 22.15 Uhr aus, um in ein Wohnhaus in Donzdorf-Winzingen einzubrechen. Nachdem sie ein Fenster aufgebrochen hatten, durchsuchten der oder die Einbrecher das gesamte Gebäude. Dabei fanden sie Goldschmuck und Bargeld, unter anderem auch Schweizer Franken.
14.12.19

 

 

 

Renitenter Betrunkener zeigt sich unsittlich

Geislingen. Gleich mehrfach unangenehm fiel ein Betrunkener Samstagnacht in Geislingen auf. Ratlos rief der Lokführer eines in Geislingen stehenden Regionalzuges am Samstag kurz vor 2 Uhr beim Notruf der Polizei in Ulm an. In seinem Zug schliefe ein Mann, der nicht wachzukriegen war. Einer Streife des Polizeireviers Geislingen gelang es schließlich, den Mann zu wecken. Der war erheblich betrunken und hinsichtlich seines Schlafplatzes uneinsichtig. Statt den Zug zu verlassen, wollte er lieber ausschlafen. Er musste nach längerer vergeblicher Diskussion zwangsweise aus den Zug und zum Polizeirevier Geislingen gebracht werden. Erst dort waren seine Personalien festzustellen. Da zu befürchten war, dass er in seinem Zustand über Nacht im Freien erfriert, wurde der 41-Jährige in Trunkenheitsgewahrsam genommen. Nur mit Mühe gelang es den Beamten den Herrn in die videoüberwachte Zelle beim Polizeirevier Geislingen zu bringen. Dem nicht genug begann der Betrunkene sich in der Zelle vor der Kamera und damit vor den Augen der an der Wache sitzenden Beamtin selbst zu befriedigen. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes ermittelt.
14.12.19

 

 

 

Auto brennt

Göppingen. Am Freitag brannte in Jebenhausen ein Pkw aus. Kurz nach 0.30 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Fahrzeugbrand in der Straße "Auf dem Hof" aus. Eine Zeugin hatte den brennendes Fahrzeug entdeckt. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Das Auto brannte komplett aus. Warum der Wagen in Flammen aufging ist nicht bekannt. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher.  Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach der Ursache für den Brand.
14.12.19

 

 

Lichterglanz in der Göppinger City

Die Göppinger City erstrahlt im weihnachtlichen Lichterglanz. Die Lichterketten über der Hauptstraße werden ergänzt um illumierte Bäume rund um den Marktplatz. Besucher sollten allerdings zu lange den Lichtern nachschauen., sondern sich mehr auf den ausufernden Straßenverkehr in der Göppinger Einkaufsmeile konzentrieren. Foto: Bettina Fritz

Die Göppinger City erstrahlt im weihnachtlichen Lichterglanz. Die Lichterketten über der Hauptstraße werden ergänzt um illumierte Bäume rund um den Marktplatz. Besucher sollten allerdings zu lange den Lichtern nachschauen, sondern sich mehr auf den ausufernden Straßenverkehr in der Göppinger Einkaufsmeile konzentrieren. Foto: Bettina Fritz

 

 

Durch Hundebiss verletzt

Schwäbisch Gmünd. Durch den Biss eines Hundes erlitt ein 27-Jähriger am frühen Freitagmorgen in Bargau eine Verletzung im Gesicht. Der Mann ging  die Hans-Fein-Straße in Richtung einer Bushaltestelle entlang. Hinter ihm gingen vier Männer, die einen etwa kniehohen schwarzen Hund dabei hatten. Als der 27-Jährige den Fahrplan studierte, trat einer der Männer an ihn heran und fragte nach einer Zigarette. Nachdem der 27-Jährige eine Schachtel hervorgeholt und dem Unbekannten eine Zigarette angeboten hatte, wollte dieser ihm das komplette Päckchen entreißen. Beim Versuch, die Zigaretten wieder einzupacken, kam es zum Gerangel zwischen den Männern. Im Verlauf dieser Tätlichkeiten biss der Hund zu. Das Tier ist schwarz und hat zwei auffällige weiße Flecken im Fell. Zeugen, die Hinweise auf die vier unbekannten Männer geben können oder die Tat gegen 1.20 Uhr beobachteten, sollten sich bitte bei der Polizei in Schwäbisch Gmünd unter Tel. 07171/3580 melden.
13.12.19

 

 

 Auto überschlägt sich

Böhmenkirch.  Mit leichten Verletzungen kam eine 25-Jährige nach einem Unfall bei Steinenkirch ins Krankenhaus.  Kurz vor 9 Uhr fuhr am Donnerstag eine 25-Jährige mit ihrem Wagen in der Steinenkircher Steige. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto und stieß gegen einen Bordstein. Der Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Autofahrerin verletzte sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
13.12.19

 

 

Betrunken hinter Streifenwagen geparkt

Eislingen. Deutlich zu viel Alkohol hatte am Donnerstag eine Pkw-Fahrerin in Eislingen intus. Laut Angaben der Polizei stand gegen 20.45 Uhr in der Ulmer Straße ein Streifenwagen an einer Haltestelle. Eine Frau sei von hinten ebenfalls in die Haltestelle gefahren und habe ihr Auto sehr nahe am Streifenwagen geparkt.  Die Beamten kontrollierten die Fahrerin, die deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Das bestätigte auch ein Test, weshalb die 29-Jährige eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben musste.
13.12.19

 

 

Razavi drängt auf Gespräch im Verkehrsministerium

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi legt zusammen mit ihrem Landtagskollegen aus dem Alb-Donau-Kreis, Manuel Hagel, in der aktuellen Diskussion um einen Halbstundentakt für den Metropolexpress zwischen Geislingen und Ulm nach und wendet sich erneut an das Verkehrsministerium: „Amtschef Prof. Lahl hat auf meine Kritik hin bestätigt, dass eine Verstärkung des Metropolexpresses zwischen Geislingen und Ulm im Halbstundentakt grundsätzlich möglich ist. Bei Interesse unter den Filstalanrainern werde er zu einem Gespräch einladen. Diesen Ball nehmen wir sehr gerne auf und haben heute in einem Schreiben um Terminvorschläge für ein Gespräch gemeinsam mit den Landräten der Kreise Göppingen und Alb-Donau gebeten. Dieses Treffen soll nochmals deutlich machen: Die Regionen Alb-Filstal und Alb-Donau brauchen und wollen einen starken und leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr. Dazu gehört auch die Rücknahme von Kürzungen und eine Verstärkung des Metropolexpresses im Halbstundentakt zwischen Ulm und Geislingen.“

Die Verkehrsexpertin der CDU-Landtagsfraktion verweist auf die vorhandenen finanziellen Mittel und pocht in dem Schreiben auf eine Verbesserung der Verkehre: „Der Hochlauf in den Regionalisierungsmitteln lässt dem Land hier mehr Spielräume, die sich auch in einem Mehr an Zugverkehren in der Fläche zeigen müssen.“ Im ländlichen Raum müsse das Ziel eines starken ÖPNV-Angebots genau so gelten, wie in den urbanen Zentren. „Alles andere ist eine falsche Prioritätensetzung. Wer nur auf die Fahrgastzahlen schaut, wie Minister Hermann in der Nahverkehrskonzeption 2025, benachteiligt systematisch den ländlichen Raum und seine Einwohner. Wenn der ÖPNV zur echten Alternative zum Auto werden soll, müssen Angebot und Qualität stimmen. Nur dann steigen die Menschen um. Das Verkehrsministerium wirbt an anderer Stelle für eine Mobilitätsgarantie und ein 5-bis-24-Uhr-Angebot, insofern kann es beim Metropolexpress kein Argument sein, man wolle keine ‚warme Luft‘ durch die Gegend fahren.“

An den anstehenden Fahrplanwechsel mit Go-Ahead als neuem Betreiber und attraktiven modernen Fahrzeugen knüpfen sich große Erwartungen „Wir wollen als Vertreter unserer Raumschaften umgehend den nächsten Schritt in Angriff nehmen und setzen uns dafür ein, die Verkehre weiter zu stärken, Kürzungen im Angebot zurückzunehmen und bestehende Lücken zu schließen. Das Ziel ist und bleibt ein leistungsfähiges Gesamtkonzept im ÖPNV mit attraktiven, vertakteten Zug-/Bus-Angeboten zu günstigen Preisen, und damit eine vollwertige Mobilitätsalternative für die Menschen. Mit dieser Erwartung hat sich der Landkreis Göppingen auch für eine Vollmitgliedschaft im VVS entschieden.  Daran werden wir weiter arbeiten“, appelliert Razavi an Prof. Uwe Lahl.
13.12.19

 

 

Sauerwasser- und Bade-Kultur in Ehren halten

CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer beim Ausschank der Sauerwasserprobe (links), Anton Hegele zeigt auf, in welchen Krügen das Sauerwasser aus Göppingen einst abgefüllt wurde. Fotos: Rüdiger Gramsch

Göppingen.  Die Stadt will nach dem Aus des Göppinger Mineralwasser künftig an die traditionsreiche Bade- und Sauerwasser-Kultur in Göppingen erinnern. Das kündigte Oberbürgermeister Guido Till bei einer CDU-Veranstaltung am Mittwoch Abend in der Stadthalle an. Zu den Maßnahmen gehören u.a. die Funktionstüchtigkeit aller öffentlichen Sauerwasser-Brunnen in der Stadt, ein repräsentatives Brunnenhäuschen beim Christophsbad und entsprechende Informationsmaterialien. Eine klare Absage erteilte Till erneut einem städtischen Engagement bei einer denkbaren Mineralwasser-Manufaktur auf dem Areal des Abfüllstandortes von Aqua Römer in Jebenhausen. Aus dem Kreis der Besucher wurde bekannt, dass es eine Investorengruppe gebe, die Interesse an der Übernahme des Abfüllstandortes zeige. Darunter sollen sich auch Göppinger Unternehmer befinden. Die Interessentengruppe habe jedoch auf ihre Anfrage hin keine Antwort von Aqua Römer erhalten. OB Till hält eine wirtschaftliche Führung des Abfüllbetriebes für nicht möglich. Zu hoch seinen die Investitionen, zum Beispiel in eine neue Abfüllanlage, zu umkämpft der Mineralwassermarkt und zudem bestünde eine zu geringe Identifikation der Bevölkerung zum Göppinger Mineralwasser, das schon in Ebersbach niemand mehr kenne. Gegen die Aussagen gab es Widerspruch von ehemaligen Mitarbeitern des Abfüllbetriebes in Jebenhausen. Göppinger Mineralwasser sei bis ins tiefste Bayern hinein und bis in den hohen Norden der Republik gefahren worden.

Zuvor hatte Dr. Anton Hegele die Besucher der Veranstaltung über die geologischen Besonderheiten des Sauerwassers, über die Vorkommen im Filstal, die Geschichte des Göppinger Sauerwassers und die damit verbundene Badekur, die verschiedenen Brunnen im Stadtgebiet und das Entstehen der Marke Göppinger Mineralwasser informiert. Zu Beginn seines kurzweiligen und reich bebilderten Vortrags gab es für die Besucher eine Sauerwasserprobe.  CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer freute sich über das große Besucher-Echo und die engagierte und lebhafte Diskussion.
12.12.19/gra

 

 

Gründungsinitiative wird mit 1,5 Millionen Euro gefördert

Esslingen. Ein  Erfolg für die Hochschule Esslingen: Die Gründungsinitiative „GründES!“ wird in den nächsten vier Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Vor wenigen Tagen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Hochschule für ihr Strategiekonzept „Empowering Entrepreneurs in Esslingen: For People and Technology” im Rahmen des BMWi-Wettbewerbs „Exist-Potentiale“ in Berlin ausgezeichnet.  Damit will die Hochschule die schon erfolgreiche Gründungsinitiative und regionale Start-up-Beratungsmarke GründES! weiter ausbauen und neue Vorhaben mit der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen.

Kernidee des Konzepts ist es, eine Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit an der Hochschule zu etablieren. So sollen Start-ups gefördert werden, die mit technischen Innovationen einen Mehrwert für die Umwelt und die Gesellschaft erbringen. Des Weiteren plant das Gründungsteam, unternehmerische Kompetenzen bei Studierenden, Alumni und Externen zu stärken, Coachings für Start-ups zu etablieren sowie Programme mit Unternehmen und dem Start-up Öko-System auf- und auszubauen.

„Unser Fördererfolg hilft uns, unternehmerisch denkende Persönlichkeiten weiter zu befähigen, ihr Gründungs- und Innovationspotential zu realisieren“, sagt Prof. Dr. Michael Flad, Leiter der Gründungsinitiative GründES! und Projektverantwortlicher. „Wir wollen  insbesondere technologieorientierte Innovationen fördern, die einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten – ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil“, so Prof. Flad weiter. „Wir freuen uns sehr über den großartigen Erfolg von ,GründES!‘ bei diesem wichtigen Bundesförderprogramm. Die Chancen des Zuschlags wollen wir tatkräftig nutzen“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen. Der Prorektor Hochschulentwicklung und Kommunikation, Prof. Dr. Fabian Diefenbach, ergänzt: „Damit gelingt es uns, Unternehmertum und die Förderung von unternehmerisch denkenden und handelnden Persönlichkeiten noch besser an der Hochschule zu verankern.“
13.12.19

  

 

BVMW: „SPD fährt gefährlichen Kurs“ 

Kreis Göppingen. Harsche Kritik äußert Lothar Lehner an den arbeitsmarktpolitischen Beschlüssen des zurückliegendem SPD-Parteitages. „Die Sozialdemokraten fahren einen gefährlichen Kurs, sie scheinen sich aus dem wirtschaftspolitischen Grundkonsens der Parteien der bürgerlichen Mitte zu entfernen“, so der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und ist sich darin mit Mittelstands-Präsident Mario Ohoven einig. Kein Mittelständler sei gegen sinnvolles Homeoffice, aber ein Recht auf Homeoffice, ein Recht auf Arbeit oder die Kaperung des Mindestlohnverfahrens durch Parteien gehe an der Realität jener Unternehmen vorbei, die die Basis ausmachen - jener 90 Prozent von 3,7 Millionen Mittelständlern, die maximal 20 Mitarbeiter beschäftigen. 

Kopfschütteln von Lothar Lehner (Geislingen) nach dem SPD-Parteitag in Berlin. Schon der regulatorische Angriff auf den Arbeitsmarkt unterstreiche, wie weit sich Parteiführung und Funktionärsebene von der Lebensrealität von Arbeitnehmern und Betrieben entfernt haben, äußert der BVMW-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung sein Unverständnis. „Gerade das Gros der kleinen Mittelständler erfahre von  der früheren Arbeiterpartei SPD  keinerlei öffentliche Wertschätzung geschweige denn Unterstützung, so dass es nicht wundern darf, wenn immer mehr Betriebe große Mühe haben, Nachfolgeregelungen zu treffen“, erklärt Lehner. „Malocher nannte man im Ruhrgebiet jene Arbeiter, die bis zur körperlichen  Belastungsgrenze und darüber hinaus schufteten. Heute trifft dieses für viele Kleinunternehmer und deren Familienmitglieder zu. Mit ihren politischen Absichten schwächt die Partei Helmut Schmids und Gerhard Schröders vor allem die  Personengesellschaften", betont der Beauftragte des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).   Lehner weist darauf hin, dass bundesweit 150000 Familienunternehmen einen Nachfolger suchen. Seit Jahren würden mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. Im ersten Halbjahr 2019 hätten den 142 000 Gründungen rund  147 000 Schließungen gegenüber gestanden. „Dieses Missverhältnis gab es nicht immer. Wie sehr der Unternehmergeist an Kraft verloren hat, zeigt ein Blick in die Statistik. 1998 belief sich die Zahl neu gegründeter Betriebe auf 513 000, das waren 100 000 mehr, als es Liquidationen gab.“ Lehners Fazit: „Die Erkenntnis, dass Wahlen in der Mitte der Gesellschaft entschieden werden, wurde auf dem SPD-Parteitag mit großem Erfolg ignoriert.“ 
13.12.19

 

 

Rumänische Uni ehrt Esslinger Professor

Esslingen. Bei einer Feierlichkeit hat der Rektor der rumänischen Ovidius Universität in Constanta, Prof. Sorin Rugină, dem Esslinger Professor Andreas Öchsner den Titel Professor honoris causa verliehen. Mit der Ehrung würdigt die Ovidius Universität den Professor für seine zahlreichen Beiträge zur Mechanik strukturierter Werkstoffe. Die Laudatio hat Prof. Holm Altenbach aus Magdeburg gehalten.  Prof. Dr. Andreas Öchsner ist seit Oktober 2019 Prodekan für Forschung an der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Esslingen. Seit über zehn Jahren fördert er den wissenschaftlichen Diskurs durch die Organisation internationaler Fachkonferenzen. Zu seinen Fachgebieten gehören die Struktursimulation, die Finite-Elemente-Methode sowie der Leichtbau.  Neben der Wahrnehmung seiner Aufgaben an der Hochschule Esslingen gibt Prof. Dr. Öchsner die Fachzeitschrift Continuum Mechanics and Thermodynamics (CMT) und die Buchreihe Advanced Structured Materials (AMS) heraus. Beides erscheint beim Springer Verlag. Zudem ist er Autor oder Editor von über 500 wissenschaftlichen Publikationen. Mit rund 15.000 Studierenden ist die Ovidius Universität in Constanta, Rumänien, die größte europäische Universität am Schwarzen Meer. Wissenschaftler dieser Universität und weiterer Partneruniversitäten in Rumänien sind regelmäßig bei den angesprochenen Fachkonferenzen zu Gast und im fachlichen Austausch mit Prof. Öchsner.
13.12.19

 

 

Mobilitätszentrale öffnet in Geislingen

Geislingen. Am Bahnhof Geislingen öffnet am Montag, 16. Dezember, die neue gemeinsame Mobilitätszentrale von Go-Ahead und dem Landkreis Göppingen. Sie wird als Anlaufstelle für Mobilitätsanliegen jeglicher Art dienen. Parallel zum Fahrplanwechsel und dem Betriebsbeginn von Go-Ahead auf der Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm wird im Geislinger Bahnhof ein neuer Mobilitätspunkt eröffnet. Dort werden interessierte Bürger rund um das Thema Mobilität beraten. Neben dem Verkauf von Bahnfahrkarten können dort auch Informationen zum Filsland Mobilitätsverbund eingeholt, Abo-Anträge abgegeben und Rufbusse im Landkreis Göppingen gebucht werden. Zudem erhalten Kunden dort zahlreiche Informationen zu Freizeitangeboten in der Region wie dem umfangreichen Rad- und Wanderwegenetz.

„Dem Landkreis war es wichtig, in Geislingen auch künftig ein gleichwertiges Angebot wie in Göppingen anbieten zu können“ freut sich Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur. Die umfassende Geislinger Lösung sei nur möglich geworden, weil das Land Baden-Württemberg die Maßnahme im Geislinger Bahnhof über das Modellprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“ großzügig gefördert hat. „Hierfür sind wir sehr dankbar. Öffentliche Mobilität muss leicht zugänglich sein und braucht Beratung. Nur dann wird sie zu einer echten Alternative“ führt Wienecke weiter aus. Der Landkreis selbst unterstütze die Mobilitätszentralen mit rd. 200.000 Euro.
13.12.19

  

 

Neue Regelungen beim Rufbus-System

Kreis Göppingen. Ab Sonntag  geht die neue Software zur Steuerung von Rufbusverkehren im Landkreis Göppingen in Betrieb. Durch diese können Fahrgäste zukünftig Rufbusfahrten direkt online oder telefonisch bzw. vor Ort bei der Mobilitätszentrale in Geislingen bestellen. Rufbusverkehre werden seitens des Landkreises ergänzend zum Linientaktverkehr eingesetzt. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo der kontinuierliche Betrieb des Busverkehrs mit großen Fahrzeugen auf Grund geringer Nachfrage nicht wirtschaftlich wäre. Die Besonderheit der von lokalen Taxiunternehmen durchgeführten Fahrten ist, dass sie mindestens eine Stunde vor Fahrtbeginn angemeldet werden müssen. Ein Aufpreis muss nicht bezahlt werden: Es gelten die Tarifbestimmungen des Filsland Mobilitätsverbundes. Für die Fahrgäste gibt es zukünftig mehrere Möglichkeiten, eine Rufbusfahrt zu buchen. Anstatt bei dem jeweils für die Linie zuständigen Taxiunternehmen anzurufen, können Fahrgäste die Fahrt direkt online unter der Web-Adresse rufbus.lkgp.de buchen. Hierfür ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

Alternativ nehmen die Mitarbeiter der neuen gemeinsamen Mobilitätszentrale von Go-Ahead und des Landkreises Göppingen in Geislingen die Fahrtwünsche entgegen. Erreichbar ist die Mobilitätszentrale unter Telefonnummer: (0711) 400 534 49. Rufbusfahrten können auch persönlich vor Ort angemeldet werden.Der Fahrgast hat bei der Nutzung des Rufbusangebots keinen Anspruch auf eine Beförderung auf kürzestem oder schnellstem Weg. Zudem kann eine Fahrt von mehreren Fahrgästen gebucht werden.Laura Friedrichs, Nahverkehrsplanerin im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt, bittet vorsorglich um Verständnis, falls es bei der Inbetriebnahme eines neuen Softwaresystems für den Rufbusverkehr im Rahmen der Eröffnung der Mobilitätzentrale mit komplett neuer Personalbesetzung zu Beginn Anlaufschwierigkeiten geben sollte. „Sowohl Go-Ahead als auch die Landkreisverwaltung setzen alles daran, dass der Betrieb schnellstmöglich stabil läuft“.
13.12.19

 
 

 

Heike Baehrens begrüßt die Meisterpflicht

Kreis Göppingen. Der Bundestag hat beschlossen, die Meisterpflicht für zwölf Handwerksberufe wieder einzuführen. Sie wurde 2004 für mehrere Branchen abgeschafft. Das führte zwar zu mehr Betriebsgründungen, hatte aber auch zur Folge, dass seit dem wesentlich weniger ausgebildet wird. "Um die hohe Qualität des deutschen Handwerks in Zeiten des Wandels zu sichern, ist es gut, die Meisterpflicht wieder zu stärken", erklärt Heike Baehrens, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Göppingen.

Das Gesetz wurde in enger Abstimmung mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und den Gewerkschaften erarbeitet. "Auch bei meinen Kontakten mit Handwerksbetrieben und Unternehmen wurde ich immer wieder auf die aktuellen Probleme aufmerksam gemacht, genau wie im Austausch mit der Kreishandwerkerschaft und mit einzelnen Innungen", berichtet Baehrens.

"Als Kreishandwerkerschaft begrüßen wir die Wiedereinführung der Meisterpflicht für zwölf Gewerke. Qualität und zufriedene Kunden gibt es nur mit gut ausgebildeten Handwerkern", betont auch der Geschäftsführer der Handwerkskammer Göppingen Alexander Gonzalez. Er weist weiter darauf hin, dass es ohne Meisterbetriebe keine Ausbildungsplätze geben würde. "Dabei bietet das Handwerk für junge Menschen tolle Entwicklungschancen und einen sicheren Arbeitsplatz", so Gonzalez."Ich bin der festen Überzeugung, dass die Meisterpflicht durch eine hochwertige Ausbildung die beste Garantie für Qualität, Verbraucherschutz und Innovationskraft im Handwerk ist", so Baehrens. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich weiterhin dafür ein, die Ausbildungs- und Berufsorientierung zu verbessern und in die Ausstattung der Berufsschulen zu investieren. "Außerdem ist es überfällig, die Gebühren für Techniker- und Meisterkurse abzuschaffen", meint Heike Baehrens.

In folgenden Berufsgruppen wird die Meisterpflicht im Ergebnis wieder eingeführt:  Fliesen-, Platten- und Mosaikleger,  Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer,  Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Drechsler und Holzspielzeugmacher, Böttcher, Glasveredler, Schilder- und Sichtreklamehersteller, Raumausstatterm sowie Orgel- und Harmoniumbauer-
13.12.19

 

 

Krettenhofstraße wegen Jagd gesperrt

Göppingen. Aufgrund einer Drückjagd, die am Samstag, 14. Dezember, von 9 bis 12 Uhr unter anderem zur Seuchenprävention der afrikanischen Schweinepest durchgeführt wird, wird die Krettenhofstraße zwischen der K 1407 und dem Ortsbeginn Krettenhof für den Verkehr voll gesperrt.
13.12.19

 

 

Architektenwettbewerb für Stadtbibliothek läuft

Esslingen. Nachdem der Esslinger Gemeinderat seine Zustimmung zur Wettbewerbsauslobung und zum Raumprogramm für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei gegeben hatte, läuft der Architektenwettbewerb aktuell noch bis zur Sitzung des Preisgerichts im Januar 2020. Seit dem 19.September arbeiten die teilnehmenden 25 Planungsbüros an der Entwurfsaufgabe für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei. Beim Rückfragekolloquium am 7.Oktober konnten sich die Planer vor Ort ein detailliertes Bild des Gebäudebestandes machen. Für die weitere Arbeit erhielten Sie jeweils ein Stadtmodell, in das sie ihren Entwurf einfügen können. Ein breites Teilnehmerfeld mit internationaler Beteiligung lässt eine reichhaltige Ideenfülle bei den Entwürfen erwarten. Die Wettbewerbsauslobung gibt den Planern die konzeptionellen Anforderungen einer neuen Bücherei vor. Sie wurde vom Kulturamt, der Stadtbüchereileitung und dem Baudezernat gemeinsam erarbeitet. Die Ergebnisse aus der ersten Phase des Bürgerbeteiligungsverfahrens, das im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt wurde, flossen in die Aufstellung des Raumprogramms mit ein.
Die aufwendigen bauhistorischen und restauratorischen Voruntersuchungen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und der Stadtverwaltung haben die Grundlagen für die architektonischen Möglichkeiten am Standort in der Heugasse aufgezeigt. Es ist davon auszugehen, dass die eingehenden Entwürfe eine nachhaltige Veränderung des Gebäudebestands im Kontext des Erhalts der historischen und denkmalgeschützten Bausubstanz vorschlagen. Für den gestiegenen Raumbedarf der neuen Stadtbücherei wird im Bereich der sogenannten Nanzhalle (Webergasse 6) ein Ersatzneubau erwartet, dessen jeweilige städtebauliche und architektonische Ausgestaltung, neben dem Umgang mit der historischen Bausubstanz, ein wesentliches Entscheidungsmerkmal für die Prämierung der Entwürfe sein wird.
Der Bearbeitungszeitraum des Wettbewerbs endet mit dem Einsendeschluss für die Entwürfe am 13.12.2019. Dann folgt die Vorprüfung der eingereichten Arbeiten. Die Abgabe der Modelle ist für den 17.01.2020 terminiert. Am 23.01.2020 wird das Preisgericht in der Schickhardt-Halle im Alten Rathaus tagen und über die Auswahl der Preisträger entscheiden. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung ist eine öffentliche Ausstellung aller Entwurfsarbeiten geplant.
Parallel zum Wettbewerbsverfahren untersucht die Stadtverwaltung die verschiedenen Möglichkeiten eines Interimsquartiers für die Stadtbücherei während der voraussichtlich sechsjährigen Bau- und Sanierungsphase. Unter anderem wird geklärt, ob eine Zwischenunterbringung an einem zentralen Standort möglich ist oder beispielsweise aufgrund des großen Flächenbedarfs der Stadtbücherei mehrere Filialen eingerichtet werden müssen.
13.12.19

 

 

Zwei Firmen erhalten „Keff“-Label

Eislingen. In Eislingen wurden mit der Härterei Haferbier GmbH und dem Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder zwei Firmen mit dem „Keff-Label“ als erste im Landkreis Göppingen ausgezeichnet.  Die Härterei Haferbier GmbH und das Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder aus Eislingen im Landkreis Göppingen haben am Donnerstag, 5. Dezember 2019, das Keff-Label für besonders energieeffiziente Unternehmen bekommen. Die Firmen sind die ersten, die im Landkreis Göppingen ausgezeichnet wurden. Überreicht wurde die Auszeichnung von Linus Köstler, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Göppingen, und Effizienzmoderator Eberhard Wachter von der Regionalen Kompetenzstelle Energieeffizienz (Keff) Region Stuttgart, die bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) angesiedelt ist.

Die Härterei Haferbier GmbH erhielt das Keff-Label für eine neue platzsparende Anordnung von Metallteilen, dank der bis zu 600  Kilowattstunden pro Charge eingespart werden können. Das Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder wurde für einen nahezu papierlosen Arbeitsablauf und die Speicherung der Daten auf einem Gemeinschaftsserver prämiert.

Zur Bedeutung des Keff-Labels für nachhaltiges Wirtschaften sagt Linus Köstler, der für die Energieagentur das Projekt Keff im Landkreis Göppingen leitet:: „Mit der Härterei Haferbier GmbH und dem Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder wurden zwei Unternehmen ausgezeichnet, die die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Tag für Tag leben. Das Label unterstreicht diesen Einsatz und wir erhoffen uns, dass sich weitere Unternehmen bei diesen positiven Beispielen eine Scheibe abschneiden”. 
13.12.19

 
 

Forstverwaltung bekommt eine neue Struktur

Kreis Göppingen. Die Forstverwaltung wird zum Jahreswechsel neu organisiert. Das Einheitsforstamt beim Landratsamt Göppingen, welches bisher für alle Waldbesitzarten (Staatswald, Kommunalwald und Privatwald) zuständig war, muss ab dem 1. Januar 2020 aufgeteilt werden. Diese grundlegende Umstrukturierung ist auch auf ein Kartellverfahren gegen den gemeinsamen Holzverkauf der baden-württembergischen Forstverwaltung aus allen Waldbesitzarten zurückzuführen.

Die Verwaltung und Bewirtschaftung des Staatswaldes wird zukünftig von der Anstalt öffentlichen Rechts „ForstBW“ übernommen. Daher gehen die Staatswaldflächen des Landkreises vollständig zu ForstBW über und werden hauptsächlich dem Forstbezirk Schurwald zugeordnet. Daneben beinhaltet dieser Forstbezirk auch Staatswaldflächen aus dem Rems-Murr-Kreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen. Der Sitz des Forstbezirks Schurwald wird in Göppingen, Burgstraße 28 sein. Die Leitung des Forstbezirks übernimmt Anton Watzek, der bisherige Leiter der unteren Forstbehörde des Landratsamts Esslingen. Die Staatswaldflächen „Bronnen“ auf der Gemarkung Wiesensteig gehen über zum Forstbezirk Mittlere-Alb mit Sitz in Münsingen. Die Staatswaldflächen südlich der Fils im oberen Filstal gehen über in den Forstbezirk Ulmer-Alb mit Sitz in Ulm. Durch die Neuorganisation wechseln 26 Mitarbeiter vom Forstamt des Landratsamts zu ForstBW. Hiervon sind alle Forstwirte betroffen sowie in Teilen die Verwaltungsangestellten und Forstbeamte.

Für Kommunal- und Privatwälder sowie für forstrechtliche Aufgaben wird die Landesforstverwaltung zuständig sein, welche an den 44 Stadt- und Landkreisen im Land angesiedelt wird. Das Landratsamt Göppingen wird mit dem Forstamt diese Aufgaben übernehmen, die Amtsleitung übernimmt der bisherige Amtsleiter, Martin Geisel. Ein Teil der Aufgaben ist hoheitlicher Natur; hierzu zählen forstrechtliche Angelegenheiten, die Beratung von Waldbesitzenden und die forstliche Förderung, welche künftig einen höheren Stellenwert erhält. Das Dienstleistungsangebot des Forstamtes umfasst schwerpunktmäßig den forstlichen Revierdienst für die Kommunen sowie die Betreuung und die technische Unterstützung der Privatwaldbesitzenden. Hierfür sind Entgelte und Gebühren zu entrichten. Waldpädagogische Veranstaltungen für Schulen und Kindergärten sind ein weiteres Angebot. Ergänzend zur forstlichen Betreuung wird am Forstamt in Göppingen als freiwilliges Dienstleistungsangebot des Landkreises eine kommunale Holzverkaufsstelle eingerichtet, welche für den Kommunal- und Privatwald die Durchführung des Holzverkaufs anbietet. Landrat Edgar Wolff sieht das Forstamt gut aufgestellt und betont, „dass wir zuversichtlich sind, auch in der neuen Forstorganisation die forstlichen Dienstleistungen für die Waldbesitzenden und unsere Bürgerinnen und Bürger in gleichem Umfang und Qualität bereitzuhalten wie bisher“. Hierfür wird der Landkreis Göppingen in acht Forstreviere eingeteilt. Die neuen Reviere und deren Revierleitung können in Kürze auf der Internetseite des Landratsamtes Göppingen unter dem Menüpunkt Forstamt aufgerufen werden. Privatwaldbesitzende und Interessierte können sich wie bisher bei Fragen und Anliegen rund um den Wald direkt an die jeweilige Revierleitung wenden.
13.12.19

 

 

Übergriffe auf Jugendlichen: Mehrere Täter flüchten

Schorndorf. Kurz nach 12 Uhr am Donnerstag meldete sich ein jugendlicher Anrufer bei der Polizei, dass er von drei Personen in der S-Bahn angepöbelt und körperlich angegangen worden sei. Er konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Gottlieb-Daimler-Straße flüchten. Hier flüchtete er sich in ein Wohnhaus. Eine Fahndung in dem Bereich führte dazu, dass die unter Verdacht stehende Gruppe in der stehenden S-Bahn Richtung Stuttgart von Beamten der Polizeihundeführerstaffel angetroffen wurde. Ein 14 Jahre alter Tatverdächtiger konnte vor Ort festgenommen werden. Die beiden weiteren Tatverdächtigen flüchteten über die Gleise in Richtung Rosenstraße, wo sie sich trennten. Einer der beiden, ebenfalls ein 14-Jähriger, wurde von einer weiteren Streife der Hundeführer in der Gottlieb-Daimler-Straße festgenommen. Der dritte Tatverdächtige wurde von einer Streifenbesatzung im Bereich des Güterbahnhofes gesichtet. Als dieser die Polizeibeamten erkannte, flüchtete er zu Fuß erneut übe