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Wasserstoff: Wertschöpfung im Landkreis sichern

Auf der Wasserstoff-Impulstour (v.l.): Landrat Markus Möller, Wasserstoffbeauftragter Michael Frankenberger und
Dr. Daniel Pietzka (terranets bw GmbH). Foto: Landratsamt Göppingen
Kreis Göppingen. Bei einer Impulstour hat Landrat Markus Möller innovative Projekte zur Wasserstoffwirtschaft im Landkreis Göppingen besucht. Gemeinsam mit dem Wasserstoffbeauftragten des Landkreises, Michael Frankenberger, besichtigte er Unternehmen, die Hochschule Esslingen am Campus Göppingen sowie einen künftigen Streckenabschnitt des Wasserstoffkernnetzes. Die Stationen zeigen: Im Landkreis Göppingen entstehen bereits heute wichtige Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft – von der Erzeugung über die Anwendung bis hin zu Forschung, Fachkräfteausbildung und Infrastruktur.
„Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Prozesse klimafreundlich und zugleich wirtschaftlich aufzustellen. Gerade für unseren industriell geprägten Landkreis kann Wasserstoff dabei eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb ist es mir wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft bereits heute vorantreiben. Ich möchte erfahren, welche Rahmenbedingungen sie benötigen und wie wir sie als Landkreis dabei unterstützen können, Innovationen in die Praxis zu bringen und Wertschöpfung im Landkreis zu sichern“, sagte Landrat Markus Möller.
Die Stationen der Impulstour stehen beispielhaft für unterschiedliche Bausteine einer regionalen Wasserstoffwirtschaft. Den Auftakt bildete die Erzeugung von Wasserstoff: Bei der ETG Entsorgung + Transport GmbH in Ebersbach steht mit dem Projekt H2.Zero die Herstellung von Wasserstoff aus Reststoffen im Mittelpunkt. Künftig sollen dort jährlich bis zu 100 Tonnen klimaneutraler Wasserstoff entstehen – etwa so viel, wie eine Wasserstofftankstelle pro Jahr benötigt. Gefördert wird das Vorhaben vom Verband Region Stuttgart mit rund 4,3 Millionen Euro.
Wie Wasserstoff künftig in der Praxis eingesetzt werden kann, zeigten zwei weitere Unternehmen. Das Bauunternehmen Leonhard Weiss zeigte, welche Rolle Wasserstoff auf dem Weg zur emissionsfreien Baustelle spielen kann. Beim Logistikunternehmen Wiedmann & Winz ging es um die Umsetzung der Antriebswende im Güterverkehr. Das Unternehmen setzt bereits batterieelektrische Lkw ein und erprobt zudem wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, um unterschiedliche Lösungen für die Anforderungen des Schwerlastverkehrs zu testen.
Ein weiterer Baustein ist die Qualifizierung von Fachkräften. An der Hochschule Esslingen, Campus Göppingen, erhielt Landrat Möller Einblicke in den Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“. Seit dem Sommersemester 2024 bereitet er in drei Semestern Fachkräfte auf die Anforderungen der Branche vor und verbindet dabei technisches Know-how mit Managementkompetenz.
Ebenso entscheidend ist die Infrastruktur. Deshalb führte die Tour auch zu einem geplanten Streckenabschnitt des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes, das spätestens bis 2037 Wasserstoff in den Landkreis Göppingen transportieren soll. Dr. Daniel Pietzka von der Firma terranets bw informierte, dass diese Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung sei, um Unternehmen langfristig mit klimafreundlichem Wasserstoff zu versorgen und den Wirtschaftsstandort zu stärken.
Die Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen in die weitere Arbeit des Landkreises einfließen und konkrete Impulse für die Wasserstoffwirtschaft im Landkreis liefern. Im Mittelpunkt stehen dabei ein engerer Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen, praxisnahe Unterstützung für Innovationen sowie die gezielte Nutzung von Fördermöglichkeiten und Netzwerken.
13.8.26
Ladendieb sitzt im Gefängnis
Schorndorf. Polizeibeamte konnten einen 28-jährigen syrischen Staatsangehörigen nach einem Ladendiebstahl in Schorndorf auf frischer Tat festnehmen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann in den Tagen zuvor für mehrere Diebstähle verantwortlich gewesen sein könnte. Dem 8. und10. August soll der 28-Jährige unter anderem mehrfach Waren aus Geschäften, Gegenstände aus einem geparkten Pkw sowie eine Sonnenbrille aus einer Gaststätte entwendet haben. Der Wert des bislang bekannten Diebesguts beläuft sich auf insgesamt rund 950 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 28-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Aalen dauern an.
13.8.26
Zwei Verletzte bei Schlägerei
Schorndorf. Auf dem Schorndorfer Marktplatz kam es am Mitwochabend zu einem Streitgespräch zwischen mehreren Personen. Dieses eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen rund zehn Personen. Dabei wurden ein 17-Järhiger und ein 18-Jähriger verletzt. Die Polizei ermittelt:
13.8.26
Sattelauflieger bleibt hängen
Rechberghausen. Beim Abbiegen beschädigte ein Sattelzug in Rechberghausen drei Poller. Ein 41-Jähriger bog mit seinem Sattelzug von der Faurndauer Straße nach rechts in die Hauptstraße ab. Beim Abbiegen blieb der Aufflieger mit der rechten Seite an drei einbetonierten Straßenpollern hängen. Die wurden herausgerissen. Dadurch entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Der Auflieger wurde nur geringfügig beschädigt.
13.8,26
In Hamburg und Kopenhagen begeistert
Göppingen. Die Konzertreise des Göppinger Jugendsinfonieorchesters nach Hamburg und Kopenhagen wird von den Beteiligten als Erfolg bewertet. Der Auftritt des Göppinger Jugendsinfonieorchesters in der glänzend besuchten Kulturkirche Altona, ein renommierter Konzertort der Hansestadt Hamburg wurde mit der Carmen-Suite von Georges Bizet eröffnet. Die Melodien und temperamentvollen Passagen begeisterten das Hamburger Publikum. Die jungen Musiker der Hohenstaufenstadt präsentierten sich als klangstarkes Ensemble mit großer Ausdruckskraft und jugendlicher Spielfreude.
Mit dem Cellokonzert a-Moll von Camille Saint-Saëns und Marie Mandler als Solistin wurde das Programm fortgesetzt. Die sechzehnjährige Cellistin überzeugte mit wundervoller Virtuosität, musikalischem Temperament und beseeltem Celloklang, der auch in der vom Publikum geforderten Zugabe eine berührende Fortsetzung fand. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte das Orchester mit der 9. Sinfonie e‑Moll „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák. Unter der Leitung von Martin Gunkel entfaltete das Orchester einen kraftvollen, homogenen Klang und zeigte sein großes musikalisches Vermögen. Das Hamburger Publikum dankte mit stehenden Ovationen, der Applaus wollte nicht enden.
Bei strahlendem Sommerwetter ging die Tournee weiter über den „Großen Belt“ hinein in die dänische Metropole Kopenhagen. Das Gastkonzert im historischen Kastellet Kopenhagen unweit der „Kleinen Meerjungfrau“ gelang hervorragend. Das Göppinger Jugendsinfonieorchester begeisterte das dänische Publikum vor romantischer Kulisse mit musikalischer Energie und großer Spielfreude. Neben den musikalischen Höhepunkten bot die Orchestertournee zahlreiche kulturelle Eindrücke. Die Jugendlichen besuchten die Hamburger Elbphilharmonie, historische Stätten und Museen sowie die malerische Altstadt Kopenhagens.
13.8.26
Ladung nicht gut gesichert
Gammelshausen. Einen Kleinlaster stoppte die Polizei am Mittwoch bei Gammelshausen. Seine Ladung hatte der 56-Jährige nicht ordnungsgemäß gesichert, als ihn die Polizei zur Mittagszeit zwischen Gammelshausen und Gruibingen stoppte.
Auf dem Kleinlaster und Anhänger waren Stahlgestelle geladen. Die waren nur dürftig verzurrt und rutschten hin und her. Da der Abladeort nicht weit entfernt war, durfte der 56-Jährige unter Polizeibegleitung weiterfahren. Mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg muss er dennoch rechnen.
13.8.26
Anhänger rollt in die Krumm
Eislingen. Nach einem Unfall am Mittwoch in Eislingen ermittelt nun die Polizei. Am frühen Abend fuhr der 44-Jährige in der Talstraße. Dort stieß er mit seinem Pkw gegen einen geparkten Anhänger. Der Anhänger rollte in die Krumm. Der Unfallverursacher fuhr dann weg. Kurze Zeit später meldete er sich bei der Polizei und teilte den Unfall mit. Bei der Aufnahme des Unfalls roch der Mann nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Seinen Führerschein ist der Mann nun los. Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.
13.8.26
Gestank der Biogasanlage empört Türkheimer
Geislingen. Die anhaltenden Geruchsbelastungen durch die Biogasanlage im Gewerbepark Schwäbische Alb sorgen weiterhin für erhebliche Beschwerden bei Bürgern im Geislinger Stadtbezirk Türkheim sowie bei Beschäftigten im Gewerbepark. Nachdem die Stadtverwaltung seit vielen Wochen zahlreiche Beschwerden erreicht haben, hat sich Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia persönlich an das Regierungspräsidium Stuttgart und an die Geschäftsführung des Anlagenbetreibers gewandt.
„Die Menschen in Türkheim leben seit vielen Jahren mit dieser Situation. Wenn Bürger gerade während sommerlicher Temperaturen ihre Fenster nachts geschlossen halten oder ihre Gärten nur eingeschränkt nutzen können, weil die Geruchsbelastung zu stark ist, dann müssen wir diese Sorgen sehr ernst nehmen“, erklärt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Ich stehe hier klar an der Seite der Türkheimer. Sie dürfen erwarten, dass nach so vielen Jahren endlich eine spürbare und nachhaltige Verbesserung erreicht wird.“
Die Geruchsproblematik ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Eine im Jahr 2018 durchgeführte Rasterbegehung hatte die Biogasanlage als wesentliche Verursacherin der Geruchsbelastungen identifiziert und Überschreitungen der zulässigen Geruchsstundenhäufigkeiten im Gewerbepark festgestellt. Für Verbesserungsmaßnahmen an der Anlage liegt seit September 2024 eine immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung vor. Nach den darin enthaltenen Vorgaben ist das Vorhaben innerhalb einer Frist umzusetzen, die demnächst endet.
Angesichts dieses nahenden Termins hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia nun sowohl gegenüber dem Regierungspräsidium Stuttgart als zuständiger Behörde als auch gegenüber dem Betreiber deutlich gemacht, dass die Stadt eine zügige Umsetzung der notwendigen Maßnahmen erwartet. „Wir haben Verständnis dafür, dass technische und genehmigungsrechtliche Verfahren komplex sein können. Nach der langen Vorgeschichte ist aber ebenso verständlich, dass die Geduld vieler Türkheimer erschöpft ist“, so Ignazio Ceffalia. „Ich werde deshalb weiter nachdrücklich darauf drängen, dass jetzt gehandelt wird. Für mich zählt am Ende nicht die Ankündigung einer Verbesserung, sondern dass die Menschen diese Verbesserung vor Ort tatsächlich wahrnehmen.“
12.8.26
Unfall beim Ausparken
Eislingen. Ein betrunkener Autofahrer verursachte am Montagabend in Eislingen Sachschaden. Das Rückwärtsfahren klappte mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung nicht und der 47-Hährige fuhr gegen einen Pkw. Die Polizei Eislingen stellte bei der Unfallaufnahme fest, dass der Fahrer deutlich betrunken war. Ein Alcotest ergab einen Wert von über einem Promille. Er musste sein Auto stehen lassen und mit zur Blutentnahme. Die wird nun ausgewertet und soll zeigen wie viel Alkohol er genau intus hatte. Seinen Führerschein musste er abgeben. Bei dem Unfall entstand am Wagen eines 25-Jährigen rund 2.000 Euro Schaden.
12.8.26
Fontal-Zusammenstoß: 45000 Euro Schaden
Göppingen. Am Dienstag stießen zwei Autos in Göppingen frontal zusammen. Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Pkw in der Holzheimer Straße. In einer Rechtskurve kam er auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden Wagen eines 27-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten die beiden Fahrer, sowie zwei Insassen leichte Verletzungen. Ersten Erkenntnissen der Polizei, könnte der 46-Jährige möglicherweise durch sein Mobiltelefon abgelenkt gewesen sein. Der Sachschaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos wird auf etwa 45.000 Euro geschätzt.
12.8.26
Firma entwickelt innovative Fahrzeugkonzepte
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Marion Daume und Wirtschaftsförderer Richy Bauer den Ortsteil Ursenwang im Stadtbezirk Holzheim. Auf dem Programm standen dabei zwei Stationen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten: die Firma Mandrill Automotive GmbH sowie der Aktivspielplatz Ursenwang.
Beim Unternehmensbesuchs ging es um die Entwicklung der Mandrill Automotive GmbH am neuen Standort in Ursenwang. Empfangen wurden sie von den Geschäftsführern Heiko Bölstler und Michael Ries. Das Unternehmen wurde 2021 in Berneck gegründet, ursprünglich für die Entwicklung eines vollelektrischen Buggys. Im Januar übernahm Mandrill Automotive die Firma Karl Walter Formen- und Kokillenbau und verlegte damit auch den Unternehmensstandort nach Ursenwang.
Neben der Weiterführung des bestehenden Geschäfts mit den Kunden von Karl Walter liegt der Fokus nun auf der Entwicklung innovativer Fahrzeugkonzepte. Aktuell entwickelt Mandrill Automotive ein vollelektrisches und autonomes Geländefahrzeug, ein so genanntes Unmanned Ground Vehicle (UGV). Erste Prototypen werden bereits am Standort in Ursenwang gebaut.
Anschließend führte die Sommertour zum Aktivspielplatz Ursenwang. Als sozialpädagogisch betreute Einrichtung ist der Aktivspielplatz seit vielen Jahren ein wichtiger Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche im Ortsteil. Für die Kinder hatte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Marion Daume angesichts der sommerlichen Temperaturen eine kleine Überraschung dabei: Jedes Kind erhielt eine Trinkflasche und eine Brause.
12.8.26
Göppinger Innenstadt spielend kennengerlernt
Göppingen. Spielen, entdecken und dabei die Göppinger Innenstadt auf ganz besondere Weise kennenlernen: Bereits zum zehnten Mal hat die Spielaktionswoche „Göppingen spielt!“ in der ersten vollen Woche der Sommerferien zahlreiche Kinder und Familien in die Innenstadt gelockt. Vom 3. bis 8. August verwandelten 22 teilnehmende Geschäfte die City in einen großen Spiel- und Erlebnisparcours. Was vor zehn Jahren als Idee begann, hat sich inzwischen zu einer festen Größe im Göppinger Veranstaltungskalender entwickelt. Für viele Familien gehört „Göppingen spielt!“ mittlerweile fest zu den Sommerferien.
Das Prinzip hat sich dabei über all die Jahre bewährt: In den teilnehmenden Geschäften warten unterschiedliche Mitmachspiele und Aufgaben auf die Kinder. Für jede absolvierte Station gibt es einen Sticker für das persönliche Stickerheft. So führt die Aktionswoche die jungen Teilnehmer spielerisch von Geschäft zu Geschäft und lässt sie ganz nebenbei unterschiedliche Bereiche der Göppinger Innenstadt entdecken.
Wie groß die Resonanz bei der Jubiläumsausgabe war, zeigt sich besonders an einer Zahl: Rund 350 beklebte Stickerhefte wurden nach Abschluss der Aktionswoche bei Göppingen City e.V. abgegeben. Hinter jedem einzelnen Heft stehen zahlreiche absolvierte Spielstationen und damit viele Besuche in den teilnehmenden Geschäften.Als Veranstalter freut sich das Team vom Göppinger City e.V. sehr darüber, wie sich „Göppingen spielt!“ in den vergangenen zehn Jahren entwickelt hat: „Besonders schön ist zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder von Station zu Station ziehen und wie die ganze Familie gemeinsam die Innenstadt entdeckt. Rund 350 abgegebene Stickerhefte bei unserer Jubiläumsausgabe sind für uns eine großartige Bestätigung.“
Auch abseits der Spielstationen gab es für die Familien einiges zu entdecken. Ein Kinderfahrgeschäft in der Poststraße sorgte während der gesamten Woche für zusätzliche Unterhaltung. Im Märklineum konnten kleine und große Besucher zudem ferngesteuerte Modelltraktoren auf einer mobilen Anlage ausprobieren.
„Noch nie zuvor haben uns während „Göppingen spielt!“ so viele persönliche Rückmeldungen von Familien erreicht. Diese Wertschätzung freut uns ganz besonders, denn sie zeigt, dass die Aktionswoche für viele Kinder längst mehr ist als nur ein Ferienprogramm. Uns ist wichtig, dass die Kinder schöne Erlebnisse und Erinnerungen mit der Innenstadt verbinden, denn sie sind die Kunden von morgen“, so Oliver Sihler vom Göppingen City e.V.
Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr ebenfalls: Die Kinder erhalten ihr beklebtes Stickerheft zusammen mit der Gewinnbenachrichtigung zurück. Damit wird das während der Aktionswoche gefüllte Heft zu einer persönlichen Erinnerung an die Erlebnisse der Sommerferien 2026.
12.8.26
Sanierter Radweg schon wieder beschädigt
Geislingen. Der Radweg entlang der derzeit gesperrten Geislinger Steige (B 10) ist nach umfangreichen Arbeiten seit Ende Juli wieder für Radfahrer freigegeben. Doch bereits kurz nach der Freigabe mussten die Geislinger Stadtverwaltung und das Regierungspräsidium Stuttgart erste Schäden feststellen: Fahrzeuge nutzten den Radweg unerlaubt als Abkürzung entlang der gesperrten Bundesstraße und beschädigten dabei Geländer, Pfosten, Leitplanken und Stützwände. Die Sachbeschädigungen werden angezeigt. Um weitere unerlaubte Durchfahrten zu verhindern, hat der Bauhof Barrieren aufgestellt.
„Es ist für mich völlig unverständlich, dass Einzelne mit ihrem rücksichtslosen Verhalten die aufwendig gesicherte Strecke beschädigen und damit zugleich die Sicherheit anderer gefährden“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Wir haben viel investiert, damit der Radweg wieder zuverlässig genutzt werden kann. Deshalb appelliere ich eindringlich an alle Autofahrer: Respektieren Sie die Sperrung und nutzen Sie die ausgeschilderte Umleitung, bis die Geislinger Steige im Herbst wieder freigegeben wird.“
Besonders ärgerlich sind die Schäden, weil in den vergangenen Wochen erheblicher Aufwand betrieben wurde, um den Radweg dauerhaft zu sichern.
12.8.26
Gegen drei geparkte Autos
Rechberghausen. Am Sonntag krachte eine 20-Jährige mit ihrem Cabrio in Rechberghausen gegen drei geparkte Autos. Die junge Frau war in der Bahnhofstraße unterwegs. Sie fuhr aus Richtung Göppingen kommend in Richtung Rechberghausen. Aus ungeklärter Ursache kam sie immer weiter nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort parkten mehrere Autos am Fahrbahnrand. Nachdem die 20-Jährige zunächst ein stehendes Autos gestreift hatte, prallte sie gegen ein zweites geparktes Auto. Das schob es gegen einen davorstehenden Pkw. Durch den Aufprall überschlug sich die 20-Jährige mit ihrem Cabrio. Die Fahrerin hatte Glück und erlitt nur leichte Verletzungen. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 16 000 Euro beziffert.
11.8.26
Fritteuse in Flammen
Ebersbach. Am Montag sorgte ein Küchenbrand für einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Ebersbach in einem Wohnhaus in der Filswiesenstraße. Die Bewohner konnten die Wohnung rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Die Feuerwehr stellte fest, dass wohl Essen zubereitet wurde. Dabei stellte die Bewohnerin die Fritteuse auf eine heiße
Kochplatte. Die Fritteuse geriet dadurch in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen und lüftete die Wohnung, sodass diese am Ende wieder betreten werden konnte. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.
11.8.26
Streitigkeiten in Bar
Schorndorf. Am Dienstag kam es gegen 2.15 Uhr in einer Bar in der Neuen Straße in Schorndorf zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 30-Jährigen und einem unbekannten Mann. Der Unbekannte soll im Zuge der Auseinandersetzung den 30-Jährigen mit Pfefferspray angegriffen haben. Der 30-Jährige wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt. Der Angreifer flüchtete nach der Tat. Er soll eine Glatze haben und ein schwarzes T-Shirt getragen haben. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen sich unter 07181 2040 zu melden.
11.8.26
Bus streift Fahrschulauto
Schorndorf. Ein 29 Jahre alter Busfahrer befuhr am Montag gegen 10.20 Uhr mit einem Linienbus die Schorndorfer Straße. An einer Engstelle kam diesem eine 30 Jahre alte Fahrschülerin in einem Pkw entgegen. Diese wich auf den Gehweg auf und stoppte das Fahrzeug. Der Busfahrer wollte darauf seinen Bus am Fahrschulauto vorbei lenken, streifte dieses jedoch dabei. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.500 Euro.
11.8.26
Nach Diebstahl: Handgemenge mit Tätern
Lorch. Am Sonntagabend stellte ein 38-Jährigerin Lorch fest, dass zwei Personen augenscheinlich einen Diebstahl in einem Selbstbedienungsladen in der Kirchstraße begangen haben müssen. Um die Flucht der beiden Personen zu verhindern, stellte der 38-Jährige seinen Pkw dicht hinter das Fahrzeug der beiden Personen. Nachdem die beiden Männer den Laden verlassen hatten, kam es vor dem Gebäude zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf die beiden vermeintlichen Diebe den 38-Jährigen zur Seite stießen und ihm drohten. Im weiteren Verlauf soll sich einer der beiden Männer in das Fahrzeug des 38-Jährigen gesetzt und dies einige Meter zur Seite gefahren haben. Erst nachdem zwei Polizeistreifen eintrafen beruhigte sich die Lage. Die beiden Männer im Alter von 37 und 41 Jahren wurden durch die Beamten vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Hierbei stellte sich heraus, dass der 41-Jährige, der das Fahrzeug zur Seite fuhr, unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promill. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 zu melden.
11.8.26
Auto aufgebrochen
Göppingen. Am Sonntag stahl einUnbekannter in Jebenhausen Bargeld aus einem Pkw.Der Wagen stand in der Nacht auf Sonntag im Herdweg. Zwischen 4 Uhr und 6.30 Uhr schlug ein Unbekannter die Beifahrerscheibe ein. Aus der Mittelkonsole stahl er Bargeld. Mit seiner Beute flüchtete er und blieb dabei unerkannt. Die Polizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert.
10.8.26
Einbrecher scheitert an Vereinsheim-Türen
Schlat. An zwei stabilen Türen scheiterte ein Einbrecher am Wochenende in Schlat. Zwischen Samstag 10 Uhr und Sonntag 11 Uhr war der Einbrecher in der Straße In den Enzwiesen unterwegs. Dort hatte er es auf ein Tennisheim abgesehen. Der Unbekannte scheiterte wohl mit seinem Werkzeug an den stabilen Türen und musste draußen bleiben. Womöglich wurde der Einbrecher auch bei seiner Tat gestört. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Den Schaden schätzen die Ermittler auf mehrere hundert Euro. Beute hätte der Unbekannte in dem Vereinsheim ohnehin nicht gemacht. Denn im Gebäude befinden sich keinerlei Wertsachen.
10.8.26
Neuen Rathaus-König ermittelt
Eislingen. Wer glaubt, ein Rathaus bestehe nur aus langen Fluren, Akten und Schreibtischen, kennt das Sommerferienprogramm der Stadtverwaltung Eislingen noch nicht. Bei der beliebten Quizrallye „Wer wird Rathauskönig/-in?“ wurde die Verwaltung erneut zum spannenden Erlebnisort – mit zwölf hochmotivierten Grundschulkindern auf königlicher Mission.
Mit einem eigens ausgestellten Rathaus-Reisepass in der Hand machten sich die Nachwuchsentdecker auf den Weg durch den Verwaltungsdschungel. Orientierung bot dabei die rote Rathausmaus – ganz nach dem Motto: „Mit der roten Maus geht's voraus“ Nur wer ihrer Spur im Rathaus folgte, fand die nächste Station und sammelte wertvolle Punkte für den großen Traum: die Rathauskrone.
Dafür warteten hinter den Bürotüren ganz neue Herausforderung. Gestartet wurde gleich an höchster Stelle. Nach einem Willkommen ging es bei Oberbürgermeister Oliver Marzian um die Eislinger Schulen, die Flüsse der Stadt und die knifflige Schätzfrage nach dem Alter des Rathauses. Im Steueramt mussten Plüschhunde ihren richtigen Namen bekommen und Hunderassen erkannt werden. Das Tiefbauamt führte
die Kinder direkt zur Baustelle vor dem Rathaus, wo viele mit erstaunlichem Wissen über Baufahrzeuge glänzten. Im Bürgerbüro erfuhren die Kinder, wie ein echter Reisepass entsteht, ließen ihre Fingerabdrücke scannen und bewiesen anschließend, dass sie bestens aufgepasst hatten. Mit jeder Station stieg die Spannung. Jeder Punkt konnte am Ende den Unterschied machen. Entsprechend groß war die Aufregung bei der Siegerehrung auf den Sitzstufen im Foyer, denn dort wartete die goldene Rathauskrone auf ihren neuen Träger.
Nach einer spannenden Auszählung stand der Sieger fest: Paul darf sich nun ein Jahr lang offiziell ‚Rathauskönig‘ nennen. Unter großem Applaus und Trommelwirbel nahm er die Krone entgegen und verriet stolz: „Letztes Jahr hat es mir so gut gefallen. Diesmal wollte ich unbedingt Rathauskönig werden.“ Ein Tisch voller kleiner Sachpreise sorgte dafür, dass sich am Ende alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Gewinner fühlen durften. Und wer weiß: Vielleicht wurde an diesem Vormittag zwischen Reisepass, Baustelle und dem Büro des Oberbürgermeisters nicht nur ein Rathauskönig gekrönt – sondern auch der Grundstein für eine spätere Karriere in der Stadtverwaltung gelegt.
10.8.26
Hund reißt Reh
Waldstetten. Am Sonntagmorgen wurde in der Nähe des Braunhofs bei Waldstetten ein Reh von einem Hund gerissen. Laut Zeugenaussagen soll es sich um einen weiblichen, schwarzen, kniehohen Flat Coated Retriever gehandelt haben. Der Hund war mit einem Geschirr ausgestattet, lief aber frei herum. Die Halterin des Hundes wurde auf Mitte 40 geschätzt, sie soll gehumpelt haben und einen großen Stock als Stütze benutzt haben. Zudem sei sie mit einem Mann mit Sonnenbrille unterwegs gewesen. Das Reh ist noch vor Ort, aufgrund der Bissverletztungen, verstorben. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0.
10.8.26
Fußgängerin von Pkw erfasst
Schwäbisch Gmünd. Ein 19-jähriger PkwLenker befuhr die Einhornstraße in Straßdorf in Richtung Schwäbisch Gmünd. Hierbei erfasste er eine 67-jährige Fußgängerin, die die Fahrbahn von rechts nach links querte. Die Frau wurde schwer verletzt und musste in ein Klinikum gebracht werden. Zur Notarztzuführung war ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
10.8.26
Rasenden Motorradfahrer gestoppt
Schorndorf. Ein 29 Jahre alter Motorradfahrer soll am Samstag die Landstraße zwischen Schorndorf und Schlichten mit laut aufheulendem Motor und stark erhöhter Geschwindigkeit hin und her gefahren sein. Der 29-Jährige soll trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge überholt und mehrfach die Mittellinie überfahren haben. Darüber hinaus sei er zeitweise auf nur einem Rad gefahren. Als der Motorradfahrer von einer Streife angetroffen wurde, habe dieser zunächst versucht sich der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch angehalten werden. Der Führerschein sowie das Motorrad wurden beschlagnahmt. Gegen den Motorradfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Motorradfahrer trug eine schwarze-weiße Lederkombi und einen weißen Helm mit schwarzem Visier. Das Polizeirevier Schorndorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, welche die Fahrweise des BMW-Fahrers beobachten konnten, sich unter 07181 2040 zu melden.
10.8.26

Die Republik der Wattebäuschchen
Es gab einmal eine Zeit, da galt das Leben als Zumutung. Man musste arbeiten, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen und gelegentlich sogar mit Menschen reden, die anderer Meinung waren. Heute scheint die größte politische Herausforderung darin zu bestehen, den Bürger vor all dem zu schützen.
Der moderne Staat ist nicht mehr nur Gesetzgeber. Er ist Animateur, Erzieher, Therapeut und Helikopter-Elternteil in Personalunion. Er erklärt uns, wie wir essen, heizen, sprechen, fahren, sparen, denken und möglichst emissionsfrei leben sollen. Nicht, weil wir unfähig wären – offiziell natürlich nicht. Sondern weil man uns zutraut, ohne staatliche Anleitung in kürzester Zeit an Zucker, Diesel oder falschen Pronomen zugrunde zu gehen.
Die Parteien haben dieses Spiel längst perfektioniert. Früher stritten sie darüber, wie viel Freiheit der Bürger braucht. Heute überbieten sie sich darin, wer ihn am wirksamsten vor den Folgen seiner eigenen Freiheit bewahrt. Die einen schützen ihn vor dem Klimawandel, die anderen vor dem Markt, wieder andere vor der Migration, der Inflation, der Digitalisierung oder vor den Zumutungen des politischen Gegners. Jeder verspricht Sicherheit – allerdings immer auf Kosten eines kleinen Stücks Eigenverantwortung.
Dabei lebt Demokratie von mündigen Bürgern, nicht von staatlich betreuten Konsumenten. Wer jede Schwierigkeit politisch lösen will, macht den Staat zwangsläufig zum Alleskönner – und den Bürger zum Dauerpatienten. Wo jede Unsicherheit als unzumutbar gilt, wächst der Ruf nach immer neuen Regeln, Förderprogrammen und Verboten. Der Staat wird größer, die Freiheit kleiner, und keiner merkt, wie selbstverständlich beides geworden ist.
Natürlich gibt es Zumutungen, vor denen der Staat schützen muss: Kriminalität, Krieg, Willkür, Betrug oder den Missbrauch von Macht. Dafür wurde er schließlich geschaffen. Aber nicht jede Unbequemlichkeit ist eine Staatsaufgabe. Das Risiko einer Fehlentscheidung gehört zum Leben. Ebenso wie steigende Preise, technische Veränderungen, wirtschaftlicher Wettbewerb oder die Erkenntnis, dass die eigene Meinung nicht automatisch die bessere ist.
Die eigentliche Ironie besteht darin, dass dieselben Bürger, denen angeblich keine Zumutung mehr zugemutet werden darf, täglich erstaunliche Leistungen vollbringen. Sie gründen Unternehmen, pflegen Angehörige, erziehen Kinder, engagieren sich ehrenamtlich, bestehen Krisen und zahlen nebenbei die Steuern, mit denen der Staat seine Fürsorge organisiert. Offenbar sind sie deutlich belastbarer, als manche Parteizentrale annimmt.
Vielleicht steckt hinter der überbordenden Fürsorge noch etwas anderes: Wer Probleme löst, gewinnt Zustimmung. Wer Probleme klein hält oder neue entdeckt, schafft dauerhafte politische Nachfrage. Ein Bürger, der selbst zurechtkommt, ist demokratisch wertvoll – aber politisch schwerer zu mobilisieren als einer, der auf die nächste staatliche Rettung wartet.
Am Ende stellt sich deshalb nicht die Frage, was der Staat dem Bürger zumuten darf. Sondern ob der Staat noch den Mut hat, dem Bürger überhaupt etwas zuzutrauen.
Denn Freiheit ist keine Vollkaskoversicherung. Sie ist die Zumutung, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Genau darin liegt ihr Wert – und vielleicht auch ihre größte politische Unbeliebtheit.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
7.8.26
Großfeuer wütet in Gmünder Altstadt
Schwäbisch Gmünd. Großeinsatz für die Gmünder Feuerwehr: Am Samstagnachmittag brannten in der Altstadt zwei aneinandergebaute unter Denkmalschutz stehende Häuser. Personen wurden nicht verletzt. Über Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Der Sachschaden soll bei 300 000 Euro liegen.
Rund 120 Kräfte der Gmünder Feuerwehr waren an diesem heißen Samstagnachmittag in der Ziegelgasse im Einsatz. Die Hausbewohner konnte sich alle unverletzt retten, sie wurden später von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd untergebracht. Die Flammen, die zunächst im altbauteil wüteten, griffen rasch auf das zweite Gebäude über, das gerade renoviert wird. Das Übergreifen des Feuers auf den zweiten Gebäudeteil konnte die Wehr nicht mehr verhindern, konzentrierte sich aber darauf, benachbarte Wohn- und Geschäftshäuser in der engbebauten Altstadt vor dem Feuer zu retten. Der Brand war nach einer Stunde unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
8.8.26
Auffahrunfall im Tunnel Gruibingen
Gruibingen. Am Samstagvormittag wurde ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der A 8 im Bereich des "Tunnel Gruibingen" schwer verletzt. Dort hatte sich ein Stau gebildet. Eine 44-Jährige näherte sich mit ihrem Pkw dem Stauende und musste deshalb abbremsen. Sie war zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, dicht hinter ihr fuhr ein 61-Jähriger Motorradfahrer mit zu geringem Sicherheitsabstand. Der Motorradfahrer fuhr ungebremst in das Heck des bremsenden Pkw und wurde auf den rechten Fahrstreifen abgewiesen. Er wurde dort seitlich-frontal von einer Sattelzugmaschine erfasst und stürzte direkt vor den Sattelzug. Nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung konnte der Lkw-Fahrer verhindern, dass er das Motorrad und den Motorradfahrer überrollte. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich laut Polizei auf rund 23 000 Euro. Der Tunnel Gruibingen war zunächst für rund zwei Stunden voll gesperrt, der rechte Fahrstreifen war wegen einer notwendigen Fahrbahnreinigung noch für weitere drei Stunden gesperrt.
9.8.26
Süßen: Trinkwasser ist wieder okay
Süßen. Das Gesundheitsamt Göppingen hat die in der Nacht aufgrund einer erhöhten Konzentration von freiem Chlor angeordneten Nutzungseinschränkungen für das Trinkwasser mit sofortiger Wirkung am Samstagvormitag wieder aufgehoben.
Der Wasserversorger hat das betroffene Trinkwassernetz über die Nacht intensiv gespült. Im Anschluss wurden heute Morgen an zahlreichen Stellen im Versorgungsgebiet Kontrollproben entnommen und untersucht.
Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass sich der Chlorgehalt im Trinkwassernetz wieder auf ein unbedenkliches und reguläres Niveau normalisiert hat. Die Trinkwasserqualität entspricht damit wieder den geltenden Anforderungen.
Das Leitungswasser kann ab sofort wieder uneingeschränkt für alle üblichen Zwecke verwendet werden, insbesondere zum Trinken, zur Zubereitung von Speisen und Getränken, zum Zähneputzen, Duschen und Baden.
Das Gesundheitsamt und der Wasserversorger werden die Wasserqualität vorsorglich weiterhin kontrollieren.
8.8.26
Verbotenes Kraftfahrzeugrennen: Fahrer flüchtig
Göppingen. Am Freitaggegen 19:50 Uhr, führten Polizeibeamte des örtlichen Polizeireviers eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der L 1075, Abzweigung Lerchenberg durch. Hier wurde ein Pkw Fiat Abarth 5 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von über 150 km/h gemessen. Der Fahrer flüchtete sofort. Trotz einer Verfolgungsfahrt konnte der Pkw zunächst nicht mehr festgestellt werden. Gegen 20:30 Uhr konnte der Fiat in Uhingen ausfindig gemacht werden. Da der Fahrer weiterhin nicht angetroffen werden konnte, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft das Fahrzeug beschlagnahmt. Eine Anzeige wegen des Verdachts eines illegalen Kraftfahrzeugrennens erfolgt. Die Polizei Göppingen sucht nun weitere Zeugen zum Vorfall. Wem das Fahrzeug zur Tatzeit durch eine verdächtige Fahrweise aufgefallen ist, kann sich unter der Tel. Nr. 07161 6323360 melden.
8.8.6
Probefahrten in Eislingen: Korridore für Rettungsfahrzeuge wichtig

Manchmal geht es auf den Eislinger Straßen ganz schön zu, wie Probefahrten der Feuerwehr belegen. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Bei einer gemeinsamen Befahrung nahmen die Stadtverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr Eislingen die Straßen im Eislinger Stadtgebiet in den Blick. Ziel war es, unter realen Verkehrs- und Parksituationen zu prüfen, ob die Einsatzfahrzeuge alle Gebäude schnell und sicher erreichen können.
Geprüft wurden vor allem Durchfahrtsbreiten, Kurven- und Einmündungsbereiche sowie Zufahrten für Flächen der Feuerwehr. Dabei zeigten sich mehrere kritische Stellen: An einzelnen Engpässen war die Durchfahrt für große Feuerwehreinsatzfahrzeuge aufgrund der Unterschreitung der Mindestmaße deutlich erschwert; teilweise waren Gebäude dadurch nicht verlässlich erreichbar. „Es ist Aufgabe des Bürger- und Ordnungsamtes, die erforderlichen Straßen- und Durchfahrtsbreiten zu überprüfen und sicherzustellen. Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, aus denen wir notwendigen Maßnahmen einleiten werden“, erklärt Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes Marco Donabauer.
Die Befahrungen, welche in regelmäßigen Abständen stattfinden, sollen mögliche Hindernisse frühzeitig sichtbar machen und tragfähige Lösungen ermöglichen. Im direkten und konstruktiven Austausch mit Bürgern, bei dem auch Oberbürgermeister Oliver Marzian vor Ort war, stieß dieses Ziel auf Verständnis. Da der begrenzte Straßenraum viele Anforderungen aufnehmen muss, ist ein freier Korridor für Rettungsfahrzeuge besonders wichtig. Ungünstig abgestellte Fahrzeuge oder zugeparkte Kurvenbereiche können die Anfahrt unnötig verzögern. „Befahrungen mit der Feuerwehr sichern die schnelle Erreichbarkeit von Einsatzstellen und dienen damit unmittelbar der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Im Einsatz zählt jede Minute“, betont Feuerwehrkommandant Mario Feller. Es ist daher wichtig, Parkverbote einzuhalten, Feuerwehrzufahrten immer frei zu halten und Kreuzungsbereiche nicht zuzuparken, damit die Einsatzfahrzeuge im Notfall schnell vor Ort sein können.
7.8.26
Auffahrunfall mit vier Beteiligten
Hohenstadt. Hoher Sachschaden entstand am Donnerstagabend bei einem Unfall auf der A8 in Fahrtrichtung München. Auf Höhe Hohenstadt fuhren die vier Autos hintereinander. Aufgrund des Verkehrs musste ein 40-Jähriger mit seinem Wagen abbremsen. Drei Fahrzeuge fuhren auf. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
7.8.26
In Kindergarten eingebrochen
Bad Boll. Von Mittwoch auf Donnerstag machte in Bad Boll ein Unbekannter Beute. In den Nachtstunden begab sich der Unbekannte zu dem Kindergarten in der Straße "Erlengarten". Dort hebelte er die Terassentür auf und gelangte in das Gebäude. In einem Schrank fand er einen Geldbeutel und verschwand damit unerkannt. Der Polizeiposten Bad Boll sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen zum Einbruch aufgenommen.
7.8.26
Lungenzentrum Südwest mit neuem Partner
Kreis Göppingen. Mit der erneuten Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft konnte das Lungenzentrum Südwest neben den bisherigen Partnern, der Kliniken Göppingen, Esslingen und Ludwigsburg, nun die Medius Klinik Ostfildern-Ruit als Vierter im Bundes aufgenommen werden. Mit mehr als 500 Erstdiagnosen im Jahr zählt das Lungenkrebszentrum Südwest zu den größten Zentren für Lungenkrebs in Deutschland.
„Kooperationen und Vernetzung sind ein wichtiger Baustein einer optimalen Patientenversorgung. Dies sehen wir hier über nun vier Träger hinweg hervorragend umgesetzt. Gerade bei der Behandlung von Lungenkrebs ist es entscheidend, dass die verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten und ihre Expertise bündeln. Von der ersten diagnostischen Einschätzung über die Festlegung der individuellen Therapie bis hin zur Nachsorge sind viele Spezialistinnen und Spezialisten beteiligt. Die erneute Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt, dass diese Zusammenarbeit im Lungenkrebszentrum Südwest auf hohem Qualitätsniveau und nach verbindlichen Standards erfolgt. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet der Zusammenschluss, dass sie von der Erfahrung und der fachlichen Kompetenz aller beteiligten Standorte profitieren können und dennoch wohnortnah versorgt werden können. Ebenso wichtig ist, dass neben den ärztlichen Fachbereichen auch die onkologische Pflege, die Atemtherapie, der Sozialdienst und die Brückenpflege eng in die Versorgung eingebunden sind“, so Dr. Timo Deininger, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin am Alb-Fils-Klinikum undLeiter des Lungenkrebszentrums Südwest.
„Zudem wird seit April 2026 die Lungenkrebsfrüherkennung („Lungenkrebs-Screening“) für definierte Risikogruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Das Göppinger Klinikum übernimmt in diesem Versorgungsnetz ab Herbst 2026 eine zentrale Rolle – sowohl durch die pneumologische Expertise in der ambulanten Versorgung als auch durch die qualitätsgesicherte Zweitbefundung auffälliger Untersuchungsergebnisse im Lungenkrebszentrum Südwest am Standort Göppingen.“
Die Hauptbehandlungspartner eines Lungenkrebszentrums sind Spezialisten aus den Bereichen Pneumologie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie, Radiologie und Thoraxchirurgie. Darüber hinaus profitieren die Patienten von zahlreichen weiteren Berufsgruppen, die ein zertifiziertes Zentrum vorhalten muss. Dazu gehören beispielsweise die onkologische Fachpflege, die Atemtherapie, der Sozialdienst und die Brückenpflege.
Das Lungenkrebszentrum Südwest wurde 2023 gegründet. Die Kooperation ermöglicht es, Kräfte, Ressourcen und Expertise maximal zu bündeln und so einem breiten Patientengut eine erstklassige Versorgung auf dem Gebiet der Lungenkrebserkrankungen zu bieten. Ziel ist die umfassende und schnelle Diagnostik und Behandlung aller Lungenkrebspatienten der Region vor Ort nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien. www.lungenkrebs-zentrum-suedwest.de
7.8,26
Gute Verkehrsanbindungen für Getex Lenz wichtig
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier mit Bezirksamtsleiter Frank Muschalla und Wirtschaftsförderer Richy Bauer die Firma Getex Lenz Technische Textilien. Im Mittelpunkt des Austauschs standen sowohl die Entwicklung des Unternehmens als auch aktuelle Themen rund um den Standort in Bartenbach.
Das 1972 gegründete Unternehmen entwickelt und fertigt technische Textilien sowie maßgeschneiderte Klettverschlusslösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Zu den wichtigsten Abnehmerbranchen zählt die Medizintechnik, die inzwischen den größten Markt darstellt. Mit 27 Mitarbeitern produziert Getex Lenz individuelle Lösungen für Kunden aus verschiedenen Industriezweigen.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Unternehmenserfolg. Gerade für einen produzierenden Betrieb mit regelmäßigen Warenanlieferungen und -auslieferungen sind eine gute Erreichbarkeit sowie funktionierende Verkehrswege von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang tauschten sich die Gesprächspartner über aktuelle und künftige Entwicklungen im Umfeld des Unternehmens aus. Dabei wurden auch Anregungen des Unternehmens aufgenommen, um die Belange von Gewerbetreibenden bei künftigen Planungen bestmöglich zu berücksichtigen.
7.8..26
Eurotech Guss startet Sanierungsverfahren
Schwäbisch Gmünd. Die Eurotech Guss Schwäbisch Gmünd GmbH hat beim Amtsgericht Aalen ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb wird uneingeschränkt fortgeführt. Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner können sich weiterhin auf die gewohnte Leistungsfähigkeit des Unternehmens verlassen.
Die Eurotech Guss Schwäbisch Gmünd GmbH ist seit 1936 auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Aluminiumgussteile und Baugruppen spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Aluminiumgusstechnologie und beliefert Kunden aus unterschiedlichen Industriezweigen mit anspruchsvollen Lösungen. Die Verantwortlichen haben die rund 80 Mitarbeiter vergangene Woche über den aktuellen Stand informiert. Ihre Gehälter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.
Mit dem Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung soll das Unternehmen wirtschaftlich neu aufgestellt und langfristig wettbewerbsfähig ausgerichtet werden. Die Geschäftsführung bleibt dabei handlungs- und entscheidungsbefugt. Unterstützt wird sie von Rechtsanwalt Henning Necker aus der Kanzlei Rechtsanwälte FNB GbR, der als Verfahrensbevollmächtigter tätig ist. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Gericht Florian Zistler von der Pluta- Rechtsanwalts GmbH. Der Rechtsanwalt begleitet das Verfahren im Interesse der Gläubiger.
7.8.26
Biotop-Verbindung zumeist auf städtischem Grund
Eislingen. Die Biotopverbundplanung für die Stadt Eislingen liegt im Entwurf jetzt vor. Das beauftragte Planungsbüro Stadt-Land-Fluss hat die Fachplanung in der AG Umwelt vorgestellt.
Ziel der Biotopverbundplanung ist, vorhandene Lebensräume durch geeignete Landschaftselemente und -strukturen so miteinander zu verbinden, dass sie auch von wenig mobilen Tier- und Pflanzenarten als „Trittsteine“ genutzt werden können. So können sich die Tier- und Pflanzenarten weiter ausbreiten und die biologische Vielfalt bleibt erhalten. „Trittsteine“ sind zum Beispiel Kleingewässer oder Gehölzpflanzungen, Baumreihen, Hecken oder Blühstreifen entlang der Äcker.
Der für Eislingen erstellte Biotopverbundplan benennt, wo Verbindungen zwischen abgesonderten Biotopflächen entstehen oder verbessert werden sollten. Der Plan zeigt für Eislingen räumliche Handlungsfelder für konkrete Maßnahmen auf – insgesamt 299 Einzelmaßnahmen. Diese verfolgen verschiedene Ziele, wie zum Beispiel den Erhalt und die Ergänzung von Streuobstbeständen, Förderung umweltschonender Grünlandnutzung, Mistelbekämpfung, Erhalt von Mähwiesen oder auch die Herstellung eines gestuften, artenreichen Waldrandes.
Der AG Umwelt wurden die Maßnahmen exemplarisch vorgestellt und fachlich diskutiert. Der überwiegende Teil der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen soll auf städtischen Grundstücken umgesetzt werden. Wo aus fachlicher Sicht Maßnahmen auf privaten Flächen sinnvoll wären, soll die Umsetzung über freiwillige, honorierte Leistungen erfolgen, außerdem können verschiedene Förderprogramme des Landes in Anspruch genommen werden. Die Umsetzung von Maßnahmen bleibt aber grundsätzlich freiwillig. Die AG Umwelt sieht in den vorgestellten Maßnahmen einen großen Mehrwert für Eislingen und begrüßt die Planung daher sehr.
7.8.26
Für 8000 Euro auf Bäckerei geschossen: Anklage erhoben
Göppingen. Gegen einen 34-jährigen und einen 24-jährigen Mann hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm insbesondere wegen des Verdachts des versuchten Mordes erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf sollen sich die beiden italienischen Angeschuldigten Anfang Januar zusammengeschlossen haben, um entsprechend eines ihnen erteilten Auftrags gegen Bezahlung von insgesamt 8.000 Euro auf eine Bäckerei in Göppingen mehrere Schüsse aus einer halbautomatischen Schusswaffe abzugeben. In Umsetzung dieses Tatplans sollen die beiden Angeschuldigten am 17. Januar 2026 gegen Mitternacht im Vorbeifahren an der Bäckerei insgesamt drei Schüsse abgegeben haben.
Hierbei liegt den Angeschuldigten zur Last trotz des erkannten regen Publikumsverkehrs im Bereich der Bäckerei geschossen zu haben. Die für sie erkennbare Möglichkeit, dass dadurch unbeteiligte Personen tödlich verletzt werden, sollen sie dabei zumindest billigend in Kauf genommen haben. Auf der anschließenden Flucht vom Tatort seien die Angeschuldigten mit dem Fahrzeug verunfallt. Durch eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife konnte der mutmaßliche Schütze sogleich festgenommen werden. Wenige Tage später wurde der mutmaßliche Fahrer durch Polizeikräfte ergriffen.
Die Angeschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen eingelassen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
6.8.26
Versuchter Mord an Dönerbuden-Inhaber bald vor Gericht
Göppingen. Gegen einen türkischen und einen deutsch-griechischen Heranwachsenden sowie einen deutsch-türkischen Erwachsenen hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Ulm insbesondere wegen des Verdachts des gemeinschaftlich versuchten Mordes erhoben.
Laut Anklagevorwurf sollen sich die drei Angeschuldigten aufgrund eines ihnen erteilten Auftrags zusammengeschlossen haben, um den Inhaber eines Dönerimbisses in Göppingen zu töten. In Umsetzung dieses Auftrages sollen die drei Angeschuldigten am Abend des 28. Januar 2026 gemeinsam mit dem Pkw eines unwissenden Zeugens aus dem Münchener Umland nach Göppingen gefahren sein, um die Tat auszuführen.
Hierbei seien dem 21-jährigen Erwachsenen die Navigationsdienste für die Fahrt von München nach Göppingen und die Fahrdienste im Stadtgebiet Göppingen zum Dönerimbiss zugedacht gewesen. Der türkische Heranwachsende habe die Abholung durch den unwissenden Zeugen nach der Tat organisiert. Die eigentliche – ihr Ziel verfehlende - Schussabgabe sei durch den deutsch-griechischen Heranwachsenden erfolgt. Auf diesen soll auf seiner Flucht von einem gesondert Verfolgten Jugendlichen zurückgeschossen worden sein.
Die Angeschuldigten haben sich zu den Tatvorwürfen nicht eingelassen und befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass die Angeschuldigten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gelten.
Wie erwähnt hat die Staatsanwaltschaft Ulm auch gegen einen Jugendlichen Anklage bei Jugendkammer des Landgerichts Ulm wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes und Führens einer halbautomatischen Kurzwaffe erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf soll sich der Jugendliche am 28. Januar in einem Dönerimbiss in Göppingen als privater Personenschützer des Inhabers aufgehalten haben. Nachdem es am selben Abend durch einen anderweitigen Verfolgten zu einer Schussabgabe auf den hinter dem Tresen stehenden Inhaber gekommen sein soll, habe der Jugendliche unvermittelt mit Tötungsabsicht auf den anderweitig Verfolgten geschossen. Der Flüchtende habe in diesem Moment bereits die vordere Eingangstüre des Imbisses passiert gehabt. Das Projektil soll die Decke getroffen und den flüchtenden Täter verfehlt haben.
Der Angeschuldigte hat sich zu den Tatvorwürfen eingelassen und befindet sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass der Angeschuldigte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gilt.
6.8.26
Expertin: Zu viele Entscheider im Gesundheitswesen

Denise Hradecky aus Göppingen hat an der Universität in Rotterdam die Ergebnisse ihrer Analyse zur Umsetzung von
Gesundheitsreformen vorgestellt. Foto: Privat
Göppingen. Gesundheitsreformen sollen die Versorgung verbessern, Kosten stabilisieren und die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen. Dennoch bleiben die tatsächlichen Ergebnisse vieler Reformen hinter den politischen Erwartungen zurück. Warum dies nicht allein an den Reformzielen, sondern häufig an der konkreten Umsetzung liegt, untersuchte Denise Hradecky aus Göppingen in ihrem wissenschaftlichen Beitrag auf der Jahrestagung der European Health Economics Association, kurz EuHEA,.
Die Gesundheitsökonomin, Gesundheitsrechtlerin, Unternehmerin und Autorin stellte ihre Arbeit an der Erasmus Universität Rotterdam vor. Für sie ist die Frage nach der Wirksamkeit von Gesundheitsreformen nicht nur von wissenschaftlicher Bedeutung. Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen wirken sich unmittelbar auf Unternehmen, Beschäftigte und Kommunen aus.
„Gesundheitspolitik ist immer auch Wirtschafts- und Standortpolitik“, betont Hradecky. „Wenn Versorgungsstrukturen nicht funktionieren, Beiträge steigen, Fachkräfte fehlen oder bürokratische Anforderungen kaum noch zu bewältigen sind, betrifft dies nicht nur Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Es betrifft ebenso den Mittelstand, die kommunalen Haushalte und die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.“
Die Politik könne sich beispielsweise mehr Zusammenarbeit zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wünschen. Wenn diese Einrichtungen jedoch weiterhin unterschiedlich bezahlt werden oder wirtschaftlich unter Druck stehen, bleiben sie oft in ihren bisherigen Strukturen. Zudem sei nicht immer klar, wer verantwortlich ist. Zu viele Stellen - der Bund, die Länder, die Kommunen, Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – würden mit entscheiden. Manchmal werde die Verantwortung auch von einer Stelle zur nächsten weitergegeben, während vor Ort dringend eine Lösung gebraucht werde. Zudem fehle für eine Reformumsetzung häufig Zeit, Personal und die notwendigen Strukturen.
„Ein neues Gesetz verbessert die Versorgung nicht automatisch“, erklärt die Göppingerin. „Es muss auch klar sein, wer was tun soll, wie die Beteiligten zusammenarbeiten und ob sie dafür genügend Personal, Zeit und finanzielle Mittel haben. Sonst bleibt eine gute Reform am Ende hinter ihren Zielen zurück.“
Für mittelständische Unternehmen sind leistungsfähige Gesundheitsstrukturen ein wichtiger Standortfaktor, so die Expertin, die auch Mitglied in der Göppinger Mittelstands- und Wirtschaftsunion ist. Lange Wartezeiten, Versorgungslücken und steigende Krankenstände können die Produktivität beeinträchtigen. Gleichzeitig führen steigende Sozialversicherungsbeiträge zu höheren Belastungen für Arbeitgeber und Beschäftigte.
Auch die Kommunen geraten zunehmend unter Druck. Sie müssen auf regionale Versorgungslücken reagieren, obwohl viele grundlegende Entscheidungen auf Bundes- oder Landesebene getroffen werden. Gleichzeitig sind Städte und Gemeinden unmittelbar mit den Folgen konfrontiert, wenn Arztpraxen keine Nachfolge finden, Pflegeangebote wegfallen oder Krankenhäuser ihr Leistungsangebot verändern.
Aus Sicht Hradeckys sollten Kommunen deshalb früher und systematischer in Reformprozesse einbezogen werden. Sie verfügten über wichtige Kenntnisse der regionalen Versorgungssituation, könnten Veränderungen jedoch nur dann wirkungsvoll mitgestalten, wenn ihre Rolle, ihre finanziellen Möglichkeiten und ihre Verantwortlichkeiten klar definiert seien.
„Wir diskutieren bei Reformen häufig darüber, was verändert werden soll. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch die Frage, wie diese Veränderung unter den realen Bedingungen des Gesundheitssystems funktionieren kann“, so Hradecky. „Erfolgreiche Reformpolitik beginnt deshalb nicht erst mit der Verabschiedung eines Gesetzes, sondern mit einer realistischen Betrachtung seiner späteren Umsetzung.“
Die Präsentation in Rotterdam bot die Gelegenheit, diesen Ansatz mit internationalen Wissenschaftlern zu diskutieren. Für Hradecky ist der europäische Austausch besonders wertvoll, weil sich viele Länder mit vergleichbaren Problemen beschäftigen: steigenden Kosten, Fachkräftemangel, alternden Bevölkerungen, komplexen Zuständigkeiten und der schwierigen Umsetzung notwendiger Strukturveränderungen.
6.8.26
Zu viel Gas gegeben
Uhingen. In einem Schaufenster landete am Mittwoch eine 49-Jährige in Uhingen. Beim Einparken in der Bahnhofstraße gab die 49-Jährige wohl zu viel Gas und ihr Pkw fuhr daraufhin unkontrolliert los. Die Frau konnte nicht mehr reagieren und das Auto prallte in das Schaufenster eines Modegeschäftes. Die Frau blieb unverletzt. Der Schaden an Auto und Schaufenster wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
6.8.26
Bei Autofahrt gestorben
Donzdorf. Am Mittwoch kam für einen 73-Jährigen bei Donzdorf jede Hilfe zu spät. Ein Zeuge entdeckte den 73-Jährigen gegen 9.30 Uhr in seinem Auto. Das stand verunglücktt im Gingener Weg. Der Fahrer lag offenbar bereits leblos in seinem Auto. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen führten zu keinem Erfolg und der Mann starb an der Unfallstelle. Es wird davon ausgegangen, dass der 73-Jährige wegen eines medizinischen Problems gestorben ist.
6.8.26
Essen auf Herd vergessen
Eschenbach. Verbranntes Essen führte am Mittwoch zu einem Einsatz in Eschenbach. Anwohner meldeten gegen 13.15 Uhr einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße. Die Tür der betroffenen Erdgeschosswohnung musste von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Auf dem Herd konnte dann verbranntes und stark rauchendes Essen festgestellt werden. Zu einen Brand kam es nicht. Es befand sich niemand in der Wohnung. Erst nach Ende der Einsatzmaßnahmen kehrte die Bewohnerin zurück. Ein Sachschaden lässt sich nicht beziffern.
6.8.26
Eichenprozessionsspinner jetzt als Falter unterwegs
Göppingen. Die Situation rund um den Eichenprozessionsspinner in Göppingen hat sich aktuell entspannt. Eine erhöhte Gefährdung für Waldbesucher besteht derzeit nicht.
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben ihre Entwicklung inzwischen abgeschlossen und sind als Falter unterwegs. Von den Faltern selbst geht keine Gefahr aus. Dennoch gilt weiterhin: Von älteren Gespinsten der Raupen sollte Abstand gehalten werden. In diesen können sich noch Brennhaare befinden, die bei Kontakt Hautreizungen oder allergische Reaktionen auslösen können. Waldbesucher werden daher gebeten, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und nicht in die Nähe von Gespinsten oder betroffenen Bereichen zu gehen. Die Stadt Göppingen bittet darum, diese Hinweise weiterhin zu beachten, um einen sicheren Aufenthalt in den städtischen Wald- und Grünbereichen zu gewährleisten.
6.826
Brandgefahr: Auf Grabkerzen verzichten
Göppingen. Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit bittet die Friedhofsverwaltung der Stadt Göppingen alle Friedhofsbesucher, bis auf Weiteres auf das Anzünden von Grabkerzen zu verzichten.
Die derzeitigen Witterungsbedingungen führen zu einer erhöhten Brandgefahr. Durch die hohen Temperaturen kann das Wachs von Grabkerzen schmelzen. Dadurch besteht die Gefahr, dass sich trockene Blumen, Gestecke oder andere brennbare Materialien auf den Grabstätten entzünden.
Wie real diese Gefahr ist, zeigte sich am Donnerstag auf einem Göppinger Friedhof: Auf einer Grabstätte entstand ein kleiner Brand, der nach bisherigen Erkenntnissen durch eine Grabkerze ausgelöst wurde. Glücklicherweise befand sich ein Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung in unmittelbarer Nähe. Er bemerkte das Feuer rechtzeitig und konnte es sofort löschen, sodass größerer Schaden verhindert werden konnte.
Die Friedhofsverwaltung appelliert daher an alle Besucher, bis auf Weiteres keine Grabkerzen anzuzünden und so dazu beizutragen, Brände und Gefahren für Menschen, Gräber sowie die Friedhofsanlagen zu vermeiden. Sobald sich die Wetterlage entspannt hat und die Brandgefahr zurückgeht, wird die Friedhofsverwaltung entsprechend informieren.
6.8.26
Stiftung ermöglicht Deutschkurs
Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einer Spende in Höhe von 12.000 Euro ermöglichte die Agnes-Philippine-Walter-Stiftung die Durchführung eines Deutsch-Intensivkurses (A2–B1) für Zugewanderte und Geflüchtete in Schwäbisch Gmünd. Den symbolischen Spendenscheck überreichten Generaloberin Schwester Benedikta Ewald und Vorstandsvorsitzender Helmut Ott im Rathaus an Oberbürgermeister Richard Arnold und den Integrationsbeauftragten Hermann Gaugele.
Der Deutschkurs umfasst 200 Unterrichtseinheiten und begann bereits im April. Er richtet sich insbesondere an motivierte Teilnehmer, die eine B1-Prüfung beim ersten Versuch knapp nicht bestanden haben oder aufgrund der aktuellen Förderlage keinen Anspruch mehr auf eine Finanzierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) oder das Jobcenter haben.
6.8.26
Holztreppe an Burgruine Helfenstein wieder nutzbar
Geislingen. Die Holztreppe an der Burgruine Helfenstein in Geislingen ist instand gesetzt und steht Besuchern wieder zur Verfügung. Im Frühjahr musste die Holztreppe aus Sicherheitsgründen gesperrt und anschließend zurückgebaut werden, nachdem bei einer Überprüfung festgestellt worden war, dass Teile der Holzkonstruktion durch Witterungseinflüsse stark beschädigt und morsch waren.
„Die Sicherheit der Besucher hat für uns oberste Priorität. Umso mehr freuen wir uns, dass die Holztreppe nun wieder sicher genutzt werden kann und die Burgruine Helfenstein für alle Gäste wieder in vollem Umfang erlebbar ist“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
6.8.26
Historie mit Gegenwart verbinden
Schorndorf. Wie gelingt es, historische Gebäude zu erhalten und gleichzeitig Raum für zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten zu schaffen? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Teilnehmenden der Dienstbesprechung der unteren Denkmalschutzbehörden im Regierungsbezirk Stuttgart, die in Schorndorf stattfand. Neben dem fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Rechtsänderungen im Denkmalschutz standen am Nachmittag mehrere Projektbesichtigungen auf dem Programm.
Eine der drei Besichtigungsstationen führte die Delegation zum Projekt „Leben in der Vorstadt“ der Wohnbaugenossenschaft Remstal Leben eG in der Vorstadtstraße 58/60. Auf dem Gelände der rund 200 Jahre alten denkmalgeschützten Gemeindeschäferei und des benachbarten Wohnhauses entsteht ein Mehrgenerationenquartier, das historische Bausubstanz mit nachhaltigem Neubau verbindet. Im rückwärtigen Bereich ergänzt ein Ensemble aus drei neuen barrierefreien Wohnhäusern das Quartier – vorgesehen ist auch eine ambulant betreute Pflege-Wohngemeinschaft.
Die beiden denkmalgeschützten Bestandsgebäude werden behutsam saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. In der ehemaligen Gemeindeschäferei sind unter anderem eine Kantine, ein Co-Working-Space, eine Werkstatt sowie eine große Fahrradabstellfläche geplant. Das Wohnhaus soll künftig eine kleine Pension beherbergen – unter anderem für Berufsschüler.
Das Besondere an dem Projekt ist sein ganzheitlicher Ansatz: Es verbindet Denkmalschutz mit bezahlbarem, gemeinschaftlichem Wohnen, Arbeiten und nachhaltigem Bauen. Dass dieses Konzept weit über Schorndorf hinaus Aufmerksamkeit erfährt, belegt die Aufnahme als offizielles Projekt der Internationalen Bauausstellung 2027 (IBA'27) der Region Stuttgart.
Neben dem Projekt in der Vorstadt standen auch die denkmalgerechte Sanierung der Pavillons der Fuchshofschule sowie die Planungen für die Alte Kelter in Schornbach auf dem Besichtigungsprogramm. Beide Vorhaben machen ebenfalls deutlich, wie historische Gebäude durch neue Nutzungskonzepte langfristig erhalten werden können.
6.8.26
Volkshochschul-Programm: Neugierig bleiben

Die Eisinger VHS-Leiterin Alexandra Schuhmeier präsentiert einen Rucksack voller spannender Exkursionen, Veranstaltungen,
Fortbildungen, kreativer und sportlicher Angebote. Das VHS-Programmheft ist ab sofort erhältlich. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Von Keynote-Speakerin Monika Matschnig über Literatur, Gesundheitskurse und ‚Sport im Park‘ bis hin zu außergewöhnlichen Exkursionen und Studienreisen – das Herbst-/Winterprogramm der Volkshochschule (VHS) Eislingen bietet Bildung, Begegnung und Inspiration für jedes Alter.
Die Volkshochschule Eislingen startet am 21. September in das Herbst-/Wintersemester und präsentiert erneut ein abwechslungsreiches Programm, das aktuelle gesellschaftliche Themen, Gesundheitsförderung, Kultur, Bewegung und persönliche Weiterbildung miteinander verbindet. Unter dem Leitgedanken „Neugierig bleiben“ lädt die VHS dazu ein, den Herbst als Zeit neuer Perspektiven zu nutzen und mit Freude Neues zu entdecken. „Die Volkshochschule ist weit mehr als ein Ort der Wissensvermittlung. Sie ist ein Treffpunkt für Menschen, ein Raum für Begegnung und ein Ort, an dem gesellschaftliche Entwicklungen verständlich werden“, sagt VHS-Leiterin Alexandra Schuhmeier. „Unser neues Programm möchte dazu ermutigen, neugierig zu bleiben, sich auszuprobieren und gemeinsam mit anderen neue Erfahrungen zu sammeln.“
Bereits vor dem offiziellen Semesterstart beginnt mit ‚Sport im Park‘ eines der beliebtesten Angebote der Volkshochschule. Während der Sommerferien verwandelt sich der Schlosspark wieder in ein kostenloses Freiluft-Fitnessstudio für alle Generationen.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt die VHS erneut im Bereich Literatur und Kultur. Die Eislinger Lyrikerin Tina Stroheker stellt ihr neues Buch „Bewegungen, Svendborg. Eine poetische Erkundung“ vor und nimmt das Publikum mit auf eine literarische Reise in das ehemalige Exil Bertolt Brechts. Ergänzt wird das kulturelle Programm durch die traditionelle zweisprachige Lyriklesung sowie zahlreiche Kunst- und Kulturfahrten. Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Besucher am 19. November mit Monika Matschnig in der Eislinger Stadthalle, eine der bekanntesten Körpersprache-Expertinnen und Keynote-Speakerinnen im deutschsprachigen Raum. In ihrem Vortrag zeigt sie eindrucksvoll, wie Körpersprache, Auftreten und Wirkung über den Erfolg beruflicher und persönlicher Kommunikation entscheiden.
Gesundheit bleibt traditionell eine der tragenden Säulen des VHS-Programms. Neben bewährten Angeboten wie Aquafitness, Wassergymnastik, Yoga oder Qigong setzt die Volkshochschule neue Akzente in Verbindung mit Yoga-Elementen, Line Dance für Senioren sowie weiteren Bewegungsangeboten, die Körper und Geist gleichermaßen ansprechen. Mit dem Handyführerschein baut die VHS ihr Engagement im Projekt „Gesund und digital vor Ort“ weiter aus und unterstützt insbesondere ältere Menschen dabei, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen. Fernweh wecken die hochwertigen Studienreisen, die auch in diesem Semester wieder außergewöhnliche Reiseziele anbieten. Ob das demokratische Taiwan mit seiner einzigartigen Kulturgeschichte oder eine individuelle Entdeckungsreise durch Sizilien – die wissenschaftlich begleiteten Reisen verbinden Natur, Kultur und Geschichte mit intensiven landeskundlichen Einblicken und kleinen Reisegruppen.
Das vollständige Programmheft ist ab sofort erhältlich. Anmeldungen sind ab Montag, 10. August online, telefonisch oder direkt in der Geschäftsstelle der VHS im Eislsinger Rathaus möglich. Für die Anmeldungen für Kurse in Salach ist Laura Schmid als neue Geschäftsstellenleitung der VHS in Salach zuständig, (Kontakt Laura Schmid: Telefon 07162 4008-34).
6.8.26
Neue Sitzbänke im Oberholz
Göppingen. Wer im Oberholz unterwegs ist, kann sich ab sofort auf neue Sitzbänke an den (noch wegen Waldbrandgefahr gesperrt) Grillstellen freuen. Gefertigt wurden die Bänke in Eigenleistung von den Mitarbeitern des Stadtforsts Göppingen. Dabei kam Holz von Göppinger Eichen zum Einsatz, die aus Gründen der Verkehrssicherheit oder der Waldbewirtschaftung gefällt werden mussten. Da das Holz für eine höherwertige Verwendung nicht geeignet war, entschied sich der Stadtforst für eine nachhaltige Weiterverarbeitung. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Stämme mit einem mobilen Sägewerk direkt vor Ort aufgetrennt und anschließend zu den neuen Sitzbänken verarbeitet – ganz nach dem Motto: Göppinger Holz aus dem Göppinger Stadtwald.
6.8.26
Bei Sommertour besucht der OB die Firma Seltra
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Chris Berger und Wirtschaftsförderer Richy Bauer den Göppinger Standort der Firma Seltra Natursteinhandel in Faurndau.
Seltra ist seit 27 Jahren als Importeur und Großhändler für Natursteine und Baustoffe tätig. Der Göppinger Standort wurde 2007 auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks eröffnet. Zuvor war das Unternehmen zwischen Eislingen und Salach ansässig. Mit dem Umzug konnte die Lagerfläche auf das Fünffache erweitert werden. Heute arbeiten dort 15 der insgesamt rund 120 Beschäftigten des Unternehmens. Von Göppingen aus werden Kunden in Baden-Württemberg und Bayern sowie in Teilen der Schweiz und Österreichs beliefert.
Im Gespräch erläuterte Standortleiter Tino Mager die internationalen Beschaffungswege des Unternehmens. Natursteine und Keramik stammen aus zahlreichen Ländern, darunter China, Indien, Vietnam, Brasilien, Polen, Portugal und Deutschland. Die internationale Logistik erfolgt überwiegend auf dem Seeweg. Im Mittelpunkt standen außerdem die Herausforderungen eines mittelständischen Unternehmens im Baustoffhandel.
Im Anschluss an den Unternehmensbesuch führte die Sommertour weiter zum Tennisclub Faurndau. Hier fand das Sommercamp des Vereins statt, bei dem Kinder und Jugendliche in den Ferien gemeinsam trainieren und ihre Freude am Tennissport vertiefen. Der Besuch bot Gelegenheit, mit den Verantwortlichen des Vereins ins Gespräch zu kommen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement für die Jugendarbeit kennenzulernen. OB Alex Maier und Bezirksamtsleiterin Chris Berger hatten zudem für die 35 Kinder noch Eis im Gepäck - eine leckere Abkühlung bei heißen Temperaturen.
6.8.26
Verkürzte Studienzeit für Techniker
Göppingen. Ab dem Wintersemester 2026/2027 profitieren Absolventen einer Technikerausbildung von verkürzten Studienzeiten. Die Hochschule Esslingen erweitert ihr flexibles Studienangebot um ein neues Modell: den „Digital Engineering Techniker“ und den „Mechatronik Techniker“ am Campus Göppingen. Studenteb mit abgeschlossener Technikerausbildung in Automatisierungstechnik/Mechatronik können ihr Bachelor-Studium damit in nur fünf statt sieben Semestern absolvieren.
Das Angebot richtet sich gezielt an Fachkräfte, die ihre berufliche Qualifikation mit einem akademischen Abschluss kombinieren möchten. „Mit dem neuen Techniker-Modell würdigen wir die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung und ermöglichen einen nahtlosen Übergang in ein wissenschaftlich fundiertes Studium“, erklärt Prof. Dr. Udo Lang, Prodekan der Fakultät Wirtschaft und Technik. „Die Kombination aus praktischen und akademischen Teilen bereitet unsere Absolventen optimal auf den künftigen Arbeitsmarkt vor.“
Das Modell ergänzt die bereits etablierten flexiblen Studienvarianten der Hochschule Esslingen (Vollzeit, Teilzeit, duales Studium PLUS und COM). Auch das Praxissemester wird auf 45 Tage reduziert und kann kompakt in einer Sommerpause absolviert werden. Die Hochschule berücksichtigt damit unterschiedliche Lebens- und Berufssituationen und adressiert gezielt den Fachkräftebedarf der regionalen Industrie. Absolventinnen und Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Engineering und profitieren von Karrierechancen in den Zukunftsbranchen Digitalisierung, Automatisierung und Mechatronik.
Die Hochschule rechnet mit reger Nachfrage aus der Industrie. Viele Techniker suchen bereits während oder nach ihrer Ausbildung den nächsten Karriereschritt. Das neue Modell ermöglicht ihnen, ohne lange Unterbrechung des Berufslebens einen akademischen Abschluss zu erlangen.
6.8.26
Innovative Ideen aus Ostwürttemberg gesucht
Schwäbisch Gmünd (sv). Innovative Ideen gesucht: Die Bewerbungsphase für die Start-up WOW Challenge 2026 ist eröffnet. Bis zum 14. September haben Start-ups und junge Unternehmen aus Ostwürttemberg die Möglichkeit, sich für den regionalen Gründungswettbewerb zu bewerben und ihre Geschäftsidee einer fachkundigen Jury zu präsentieren. Das Finale findet am Donnerstag, 8. Oktober, ab 17 Uhr, im Auditorium der Hochschule für Gestaltung, Bahnhofplatz 7, in Schwäbisch Gmünd, statt.
Die Start-up WOW Challenge bietet Gründern die Chance, ihre Ideen sichtbar zu machen, wertvolles Expertenfeedback zu erhalten, ihr Netzwerk auszubauen und ihre Geschäftsidee gezielt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll der Wettbewerb den Innovations- und Gründergeist in der Region Ostwürttemberg stärken und vielversprechende Ideen auf ihrem Weg zum erfolgreichen Unternehmen begleiten.
Teilnehmen können Start-ups und junge Unternehmen aus der Region Ostwürttemberg, deren Gründung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und die bereits erste Erfolge am Markt erzielt haben. Gesucht werden innovative, nachhaltige, digitale, technische und wirtschaftliche Lösungen – von Produkten und Dienstleistungen bis hin zu Verfahren und Technologien. Die Bewerbung erfolgt über einen Bewerbungsbogen, in dem die Geschäftsidee sowie Aspekte wie Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmal (USP), Marktumfeld, Zielgruppe und Geschäftsmodell beschrieben werden. Eine unabhängige Jury bewertet alle Einreichungen anhand transparenter Kriterien und lädt die überzeugendsten Teams zum großen Finale ein.
Beim Finalevent präsentieren die ausgewählten Teams ihre Geschäftsidee in einem dreiminütigen Pitch vor einer Experten-Jury der Gründungs- und Wirtschaftsszene. Anschließend beantworten sie in einer dreiminütigen Fragerunde die Fragen der Jury. Die Sieger erhalten Geldpreise. Das Gewinnerteam qualifiziert sich direkt für das Landesfinale des Start-up BW Elevator Pitch 2027 und erhält damit die Chance, seine Geschäftsidee auf Landesebene einem noch größeren Publikum zu präsentieren. Darüber hinaus erhalten die Siegerteams – je nach Verfügbarkeit – Zugang zu regionalen Co-Working-Spaces, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln.
Veranstaltet wird die Start-up WOW Challenge von dem Verein Start-up Region Ostwürttemberg (Start-up WOW).
6.8.26
Nach Großbrand: Schadenshöhe eher bei vier Millionen Euro
Göppingen. Am Tag nach dem Großbrand im Bürgerhölzle in Göppingen, bei dem fünf Reihenhäuser durch ein Feuer zerstört wurden, gibt es über die Brandursache immer noch keine Gewissheit. Die Ermittlungen von Polizei und Versicherungen laufen noch. Ausgeschlossen wird nach wie vor eine Brandstiftung. Die vom Feuer betroffenen Familien konnten noch am Dienstag alle untergebracht werden. Jene, die keine Möglichkeit hatten, in private Unterkünfte zu ziehen, wurden in ein Hotel einquartiert. Zudem seien die Familien mit Wäsche ausgestattet worden. Korrigiert hat die Polizei am Mittwoch indes die Schadenshöhe, die der Brand am Dienstagmorgen angerichtet hat. War zunächst eine Summe von zwei Millionen Euro angegeben worden, so liegt sie nach Polizeiangaben jetzt bei eher vier MiIlionen Euro.
Wer ein Reihenhaus oder ein Doppelhaus kauft oder saniert, geht häufig davon aus, dass die Trennwand zum Nachbarn immer gleich aufgebaut ist. Tatsächlich unterscheiden sich beide Haustypen jedoch. Die Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) stellt insbesondere an den Brandschutz klare Anforderungen.
Bei Reihenhäusern grenzen mehrere Gebäude unmittelbar aneinander. Zwischen den einzelnen Häusern ist deshalb eine Gebäudetrennwand beziehungsweise Gebäudeabschlusswand erforderlich, die eine Ausbreitung von Feuer auf das Nachbargebäude verhindern soll. Je nach Gebäudeklasse sind dafür hochfeuerhemmende oder feuerbeständige Bauteile vorgeschrieben.
Auch Doppelhäuser bestehen aus zwei aneinandergebauten Gebäuden. Bauordnungsrechtlich gelten für die gemeinsame Trennung grundsätzlich dieselben Brandschutzanforderungen wie bei Reihenhäusern. Ziel ist in beiden Fällen, dass ein Brand möglichst lange auf das betroffene Gebäude beschränkt bleibt.
Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch häufig in der konstruktiven Ausführung. Moderne Doppel- und Reihenhäuser werden oft mit einer zweischaligen Haustrennwand errichtet. Dabei besitzt jedes Gebäude seine eigene massive Wand, zwischen denen sich eine schmale Luft- oder Dämmschicht befindet. Diese Bauweise verbessert den Schallschutz erheblich und verhindert die Übertragung von Körperschall zwischen den Gebäuden.
5.8.26
Auch mit Hubschrauber nach vermeintlichen Einbrechern gesucht
Wäschenbeuen/Eislingen. Am frühen Mittwochmorgen beobachteten aufmerksame Zeugen zwei mutmaßliche Einbrecher in Wäschenbeuren. Die Polizei sucht Zeugen. Kurz nach 2.30 Uhr meldete ein Anrufer eine verdächtige Wahrnehmung in der Göppinger Straße. Dort beobachtete er an einem Mehrfamilienhaus zwei schwarz gekleidete und maskierte Personen, die offenbar versuchten, in das Gebäude einzubrechen. Als die Verdächtigen den Zeugen bemerkten, flüchteten sie. Die Polizei rückte mit zahlreichen Streifen aus und fahndete nach den mutmaßlichen Einbrechern. Auch ein Polizeihubschrauber wurde dabei eingesetzt. Kurz darauf gelang es einer Streife zwei schwarz gekleidete Männer in einem
grauen Ford Mondeo Kombi mit britischer Zulassung in der Seestraße zu kontrollieren. Bei einer Durchsuchung des Pkw fanden die Beamten bei den beiden Litauern auch schwarze Masken. Die zwei Männer im Alter von 30 und 33 Jahren, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, wurden vorläufig festgenommen und auf ein Polizeirevier gebracht. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Diebesgut konnte bei den Verdächtigen bislang nicht aufgefunden werden. Auch ist unklar, ob es in Wäschenbeuren und der näheren Umgebung zu einem Einbruch kam.
Die Polizei bittet deshalb bei ihren Ermittlungen um Zeugenhinweise unter Tel. 07161/9381-0. Insbesondere Personen, denen ein grauer Ford Mondeo Kombi mit britischem Kennzeichen auffiel, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Bei den Ermittlungen gegen die Tatverdächtigen prüft die Polizei auch mögliche Zusammenhänge zu einem versuchten Diebstahl eines hochwertigen Pkw in Eislingen.
Dort flüchteten Tatverdächtige gegen 1.40 Uhr, nachdem sie durch einen Zeugen beim mutmaßlichen Diebstahl beobachtet wurden. Die drei Unbekannten standen an einem Toyota Land Cruiser und machten sich mutmaßlich an dem Auto zu schaffen. Den verdächtigen Geräuschen zufolge versuchten die Täter wohl das hochwertige Auto zu stehlen. Als sie den Zeugen bemerkten flüchteten sie zu Fuß. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus. Auch ein Hubschrauber fahndete nach den Verdächtigen. Die blieben jedoch unentdeckt.
Bei einer Überprüfung des Toyota stellten die Beamten fest, dass es den Unbekannten bereits gelungen war, das Fahrzeug zu öffnen. Auch Werkzeuge lagen noch unmittelbar am Pkw. Die Kriminalpolizei Göppingen ermittelt nun wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls. Mehrfamilienhaus. Die Ermittler prüfen mögliche Tatzusammenhänge. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07161/632360 entgegen.
5.8.26
Kläranlage: Jetzt stinkt es wegen Hitze und Trockenheit
Göppingen. Die Stadtentwässerung Göppingen kämpft weiterhin mit unangenehmen Gerüchen rund um die Kläranlage. Grund dafür bleibt die anhaltende Hitze- und Trockenperiode. Durch die ausbleibenden Niederschläge fehlt im Kanalnetz die nötige Wassermenge, um das anfallende Abwasser aus den Stadtgebieten zügig zur Kläranlage zu transportieren.
Das Abwasser beginnt bereits auf dem Weg zur Kläranlage zu stinken und daher nimmt auch die Geruchsbelästigung aus den Kanälen zu. Auf der Kläranlage kommen diese Abflüsse dann zusammen und führen zu der wahrnehmbaren starken Geruchsentwicklung.
Diese Problematik ist auch in anderen Städten und Kommunen bekannt. Die Stadtentwässerung steuert mit einer Anpassung der Reinigungsprozesse auf der Kläranlage und einer Erhöhung der Reinigungsintervalle der Zulaufkanäle zum Klärwerk gegen. Das Ziel ist, die Geruchsbelästigungen so weit wie möglich zu reduzieren, um die Beeinträchtigung für die Anwohner im unmittelbaren Umfeld zu minimieren.
Der Stadtentwässerung weist darauf hin, dass die zurzeit bestehenden unangenehmen Gerüche nicht mehr aus dem Bereich der Klärschlammtrocknung kommen. Die dort installierte Abluftreinigung arbeitet einwandfrei. Ursache der Gerüche jetzt sind die Hitze und die Trockenheit.
5.8.26
Lastwagen in Flammen
Birenbach. Am Dienstag geriet ein geparkter Lkw in Birenbach in Brand. Um 23.20 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Schotterparkplatz im Turnhallenweg aus. Dort brannte ein geparkter Pritschenwagen. Die Feuerwehren aus Birenbach und Rechberghausen waren mit insgesamt vier Fahrzeugen und rund 35 Personen im Einsatz. Bereits nach etwa 20 Minuten war das Feuer gelöscht. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Vermutlich fing der Wagen durch einen technischen Defekt in Brand. Die Schadenshöhe an dem älteren Fahrzeug muss noch ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.
5.8.26
Biker schwer verletzt
Göppingen. Am Dienstag stürzte ein 18-Jähriger in Göppingen von seinem Motorrad. Der junge Mann war gegen 16.20 Uhr in der Hohenstaufenstaße in Richtung Ulmer Straße unterwegs. Da er wohl zu schnell fuhr verlor er die Kontrolle über seine Enduro. Er kam er von der Straße ab und fuhr auf eine Verkehrsinsel. Dort prallte er gegen einen Baum und eine Laterne. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen Die Schadenshöhe an dem nicht mehr fahrbereiten Motorrad muss noch ermittelt werden.
5.8.26
Landrat kämpft für Zukunftskonzept bei Varta
Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse ist sehr besorgt um die Arbeitsplätze und das Schicksal der Mitarbeiter bei Varta in Ellwangen. Er hofft auf ein Zukunftskonzept und eine Zukunftsstruktur bei dem Betteriehersteller. Bläse: „Ich habe mich an den Insolvenzverwalter gewandt und setze darauf, dass die Restrukturierung genutzt wird, um neue Produkte zur Marktreife zu bringen und tragfähige Kerngeschäfte zu sichern.“
Der Ostalbkreis verfügt über ein deutschlandweit einzigartiges Kompetenzcluster für Batterie- und Energiespeichertechnologien. Zentrale Akteure sind die Varta AG mit über 130 Jahren Batterieexpertise, die Hochschule Aalen mit ihrem Institut für Materialforschung und der Beteiligung an bundesgeförderten Kompetenzclustern sowie das fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd, das u. a. an neuartigen Elektrodenmaterialien forscht. Dieses gewachsene Zusammenspiel aus Forschung und industrieller Fertigung ist ein strategischer Standortvorteil. Varta ist zudem Koordinator im bundesgeförderten Forschungsprojekt ENTISE (Entwicklung der Natrium-Ionen-Technologie für industriell skalierbare Energiespeicher), an dem zahlreichen Unternehmen und Hochschulen beteiligt sind. Ziel muss es daher sein, Kerne von Wertschöpfung und Know-How bei Varta hier vor Ort zu halten.
5.8.26
Musikschule bietet freiwillige soziales Jahr Kultur an
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur (FSJ Kultur) an der Musikschule zu absolvieren. Das FSJ Kultur dauert in Baden-Württemberg in der Regel zwölf Monate und beginnt jeweils zum 1. September oder später. Bewerbungen müssen online über das zentrale Anmeldeportal der Freiwilligendienste Kultur und Bildung erfolgen, das von der LKJ Baden-Württemberg begleitet wird.
5.8,26
Kaum Pilze: Erster Beratungstermin fällt aus
Ebersbach. Im Spätsommer und Herbst findet in Ebersbach traditionell die kostenfreie Pilzberatung des Ehepaars Draxler weit über die Stadt hinaus großen Anklang. Der Pilzsachverständige Volker Draxler vom Verein der Pilzfreunde Stuttgart berät und zeigt gemeinsam mit seiner Frau außerdem Pilze, die in der Region gefunden werden können.
Auch in diesem Jahr wird das Ehepaar wieder an verschiedenen Terminen auf dem Ebersbacher Wochenmarkt in der Ludwigstraße für Fragen zur Verfügung stehen. Der erste Termin war eigentlich Mitte August geplant. Dieser muss jetzt allerdings aufgrund der fehlenden Niederschläge und Hitze leider ausfallen. Es gibt aktuell zu wenig Pilze, die a gesammelt werden können.
Die Pilzberatung 2026 startet aus diesem Grund erst am Samstag, 29. August von 9.30r bis 11.30 Uhr auf dem Ebersbacher Wochenmarkt in der Ludwigstraße. Die weiteren Termine sind am: 12. September, 26. September, 17. Oktober und 31. Oktober.
5.8.26
Modellbahnlok feiert Cirucus Roncalli
Göppingen. Der Zirkus kommt! Und mit ihm hält eine faszinierende Welt voller Magie, Farben und außergewöhnlicher Momente Einzug auf der Modellbahn. Seit über einem Jahrhundert begeistert der Zirkus Jung und Alt, weckt Emotionen und entführt sein Publikum in eine märchenhafte Welt, in der das Staunen zu Hause ist. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von „Europas meistbewundertem Circus“, so die „Herald Tribune Washington“ über den Circus Roncalli, erscheint bei Märklin und Trix die Elektrolokomotive der Baureihe 185.1 der Rail Bavaria GmbH in Spurweite H0 mit einer außergewöhnlichen, farbenprächtigen Gestaltung. Circus Roncalli gastiert übrigens vom 12. August bis 6. September in Ludwigsburg.
5.8.26
Reihenhäuser werden Raub der Flammen
Göppingen. Mehrere Reihenhäuser wurden am Dienstag bei einem Feuer zerstört. Der Sachschaden wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt.
Gegen 9.30 Uhr wurde von einer Frau ein Feuer an einem benachbarten Reihenhaus in der Pearl-S.-Buck-Straße im Göppinger Bürgerhölzle gemeldet. Einsatz- und Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot aus. Das Feuer griff rasch auf die fünf zu dem Komplex gehörenden Reihenhäuser über. Der Feuerwehr, die mit 40 Mann im Einsatz war, gelang es ein Übergreifen auf weitere benachbarte Gebäude zu verhindern und konnte noch Tiere aus den brennenden Häusern retten. Sämtliche zur Brandzeit vor Ort befindlichen Bewohner konnten ihre Häuser verlassen, konnten aber aus den Häusern, die nicht mehr bewohnbar sind, nichts mehr retten.
Die Brandursache ist bislang unklar, Brandstiftung wird aber ach ersten Angaben ausgeschlossen. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr dauern am Spätnachmittag noch an. Um eine Unterbringung der Betroffenen, sowie um die Ausstattung mit Kleidung, kümmert sich die Stadt Göppingen. Der vorläufig entstandene Sachschaden wird auf etwa zwei Millionen Euro geschätzt.
Die Reihenhäuser mit ihrer markten Holzfassade hatte Ende der 1990er Jahre die Wohnbau Göppingen im Zuge der Sanierungen der umliegenden Mehrfamilienhäuser und der Nachverdichtung des Areals gebaut und dann verkauft.
4.8.26
Diesel abgezapft
Salach. Über das Wochenende klauten Unbekannte den Kraftstoff von einer Baustelle in Salach-Bärenbach. An allen drei Fahrzeugen wurden die Tankdeckel gewaltsam herausgerissen und insgesamt etwa 250 Liter Diesel abgezapft. Wer für den Diebstahl verantwortlich ist, ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
4.8.26
Neuer Dezernent im Amt

Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried (l.) und Landrat Dr. Joachim Bläse (r.) begrüßen den neuen Dezernenten im
Landratsamt, Thomas Beck. Foto: Ostalbkreis
Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse hat die Ernennungsurkunde zum Dezernenten für Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen an Thomas Beck übergeben.
Thomas Beck absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Ostalb und studierte anschließend Rechtswissenschaft an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. Nach dem Abschluss mit dem zweiten Staatsexamen schloss er den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht an. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Referatsleiter bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Frankfurt hat er beim Landratsamt Ende 2024 die Leitung des Geschäftsbereichs Baurecht und Naturschutz übernommen.
"Mit Thomas Beck haben wir einen hochkompetenten neuen Dezernenten gewonnen, der aus dem Ostalbkreis stammt und sich freut, nun für diesen noch mehr Verantwortung zu übernehmen", so Landrat Dr. Bläse.
Thomas Beck leitet nun sechs Geschäftsbereiche mit 220 Mitarbeitern. Vom Geschäftsbereich Sicherheit und Ordnung über das Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sowie den Brand- und Katastrophenschutz zur Nachhaltigen Mobilität und dem Straßenverkehr.
4.8.26
Gerrit Kleemann führt Geschäftsbereich Landwirtschaft
Ostalbkreis Gerrit Kleemann hat die Leitung des Geschäftsbereichs Landwirtschaft beim Landratsamt Ostalbkreis übernommen. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner und studierte anschließend an der Uni Hohenheim Agribusiness. Vor seiner Tätigkeit beim Ostalbkreis übernahm er die Amtsleitung für Landwirtschaft und Naturschutz beim Rhein-Neckar-Kreis sowie die Amtsleitung beim Amt für Landwirtschaft Karlsruhe und zuletzt im Kreis Schwäbisch Hall.
4.8.26
Musikalischer Spaziergang durch die Natur
Eislingen. Unter dem Motto „Naturbilder“ präsentierten rund 100 Schüler der städtischen Musikschule Eislingen mit ihren Lehrkräften ein 90-minütiges Programm in der nahezu voll besetzten Stadthalle.
Musikschulleiter Daniel Rehfeldt lud in seiner Begrüßung das Publikum zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Das Projektorchester, das vorab intensiv in Tübingen geprobt hatte, bildete den roten Faden für diesen Spaziergang und nahm immer wieder Solisten oder kleinere Ensembles mit auf den Weg. In den Ecksätzen des Konzertes brillierten Julius Rehfeldt am Klavier mit Tchaikovskys Jagdszene aus den Jahreszeiten und Lina Baybüyük mit Gesang und dem Lied ‚Skyfall‘. Neben den erfahrenen Solisten lud das Orchester auch die Blockflötenklassen zum gemeinsamen Musizieren ein. In Daquins Coucou ließen sie ihre Kuckucksrufe durch die Stadthalle tönen. Begleitet wurde das Publikum auf seinem Spaziergang auch durch zahlreiche kleinere und mittlere Ensembles. Das kurzweilige Programm reichte von bekannten Werken der Musikgeschichte, mit dem Frühling von Vivaldi (Cello-Ensemble) und dem Tanz der Rohrflöten (Querflötenchor) hin bis zu weniger oft gehörten exotischen Perlen, wie zum Beispiel Debussys „En bateau“ (Leandra Knaupp und Johanna Straub Klavier 4-händig) oder einer „Nacht in den Anden“ (Gitarrentrio). Natürlich durfte auch die preisgekrönte Band der Musikschule „Pick in the Drum“ nicht fehlen. Sie präsentierten ihren neuesten Song „Haeven full of lovely cats“. Das Publikum war begeistert von der Vielfalt der verschiedenen Beiträge, zarten Tönen, großem Orchesterklang und vielen Emotionen.
4.8,26
Mehrere Unfall gebaut: Fahrer mit Alkohol im Blut
Ebersbach. Am Montag verursachte ein 54-Jähriger in Ebersbach mehrere Unfälle. Um 21.50 Uhr war der 54-Jährige mit seinem Wagen in der Bahnhofstraße unterwegs. Dort kam er nach links von der Straße ab und prallte vor einem Geschäft gegen einen Blumentopf. Dann setzte er seine Fahrt fort in Richtung Brückenstraße. Kurz darauf kam er in einem Kreisverkehr in der Hauptstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit den Palisaden eines Restaurants. Auch hier setzte er anschließend seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Auf der Querspange zur B10, in der Linkskurve zur Auffahrt B10 in Richtung Uhingen, kam er erneut von der Straße ab. Nachdem er gegen einen Maschendrahtzaun stieß, konnte er die Fahrt jedoch nicht mehr fortsetzen. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Zudem räumte er im Gespräch auch die Einnahme von Medikamenten ein, die möglicherweise die Fahrtüchtigkeit beeinflussten. In einer Klinik musste er deshalb eine Blutprobe abgeben. Zudem prüft nun die Staatsanwaltschaft führerscheinrechtliche Maßnahmen gegen den 54-Jährigen. Ein Abschlepper barg den nicht mehr fahrbereiten Pkw. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Die Höhe der verursachten Unfallschäden muss noch ermittelt werden.
4.8.26
Randalierer verletzt Polizisten
Schwäbisch Gmünd. Am Montagabend wurde der Polizei von mehreren Zeugen ein randalierender Mann am Bahnhof gemeldet. Der 25-Jährige hielt sich im Bereich Gleis 2 auf und schlug gegen Schilder und Scheiben. Außerdem zeigte er sich gegenüber Passanten äußerst aggressiv. Beim Eintreffen der Polizeibeamten verweigerte der stark alkoholisierte Mann die Angabe seiner Personalien. Aufgrund der andauernden Störung der öffentlichen Sicherheit sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Der 25-Jährige leistete gegen die polizeilichen Maßnahmen erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Im weiteren Verlauf wurde der Mann zum Polizeirevier gebracht. Auch dort leistete er weiterhin Widerstand, wobei ein Polizist verletzt wurde.
4.8.26
Furtlepass gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Die L 1160 (Furtlepass) wird zwischen Weiler i.d.B. und Degenfeld ab 21. August bis voraussichtlich 12. September für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart werden in dieser Zeit zwei großflächige Schadstellen saniert. Durch Hangbewegungen hat sich ein Teil der Fahrbahn gesenkt und zur Vermeidung weiterer Schäden ist hier eine zusätzliche Hangsicherung notwendig, die nur unter Vollsperrung durchgeführt werden kann.
Die großräumige Umleitung wird am 17. und 18. August eingerichtet. Ab dem 18. August ist mit Einschränkungen zu rechnen, da der Verkehr einspurig mit einer Ampelanlage am Baustellenbereich vorbeigeleitet wird. Ab Freitag, 21. August, erfolgt dann die Vollsperrung. Der Hornberg ist während dieser Zeit nur aus Richtung Degenfeld erreichbar, da die Bauarbeiten den Bereich zwischen Passhöhe und Weiler i.d.B. betreffen.
Während der Bernharduswallfahrt am Donnerstag, 20. August, kann der Parkplatz am Bernhardus sowohl aus Weiler wie auch aus Richtung Degenfeld noch angefahren werden. An diesem Tag fahren auch Linienbusse zur Wallfahrt. Während der Komplettsperrung des Furtlepass ab Freitag, 21. August, ist ein eingeschränkter Linienverkehr zwischen Weiler und Degenfeld eingerichtet. Nutzer des ÖPNVs werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen zu beachten oder Infos über www.stadtbus-gmuend.de einzuholen.
Im Zuge der geplanten Vollsperrung des Furtlepass wird die Stadt Schwäbisch Gmünd zudem die Ortsdurchfahrt Weiler sperren. Ab Montag, 31. August, werden die notwendigen Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Baugebiets „In den Hutwiesen“ erfolgen. Der durch die Sperrung des Furtlepass verbleitende örtliche Verkehr wird innerhalb von Weiler über die Wohngebiete umgeleitet, so dass der Ortsteil wie auch Herdtlinsweiler aus Richtung Bettringen immer erreichbar ist. Auch diese Erschließungsarbeiten sollen bis zum Ferienende abgeschlossen sein, so dass ab ab Montag, 14. September, sowohl der Furtlepass wie auch die Ortsdurchfahrt Weiler wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. In diesem Zuge wird auch der Gehweg entlang der Ortsdurchfahrt verlängert und ein Fußgängerüberweg zum neuen Dorfgemeinschaftshaus und zur Feuerwehr installiert.
4.8.26
Fußgängerbrücke über die Eyb wird nicht fertig
Geislingen. Die Sanierung der Fußgängerbrücke über die Eyb im Bereich Seitenstraße/Rappenäcker/Weingärten in Geislingen sollte bis zum Sommernachtskino abgeschlossen werden. Nun wurden im Zuge der Arbeiten Schäden am Tragwerk festgestellt, die erst nach dem Rückbau des Belags sichtbar geworden sind. Aufgrund des Ausmaßes dieser Schäden können zwei Holzträger nicht erhalten werden und müssen zwingend ausgetauscht werden. Die Fußgängerbrücke bleibt daher voraussichtlich noch bis nach den Sommerferien gesperrt.
Positiv entwickelt sich hingegen die Sanierung der Fußgängerbrücke in der Richthofenstraße/Eybstraße/Charlottenstraße: Diese kann voraussichtlich in zwei Wochen wieder für den Fußgängerverkehr freigegeben werden.
4.8.26
Gruppen geraten vor Freibad in Streit
Heubach. Am Sonntag gegen 19:35 Uhr kam es vor dem Freibad in der Mögglinger Straße in Heubach aus bislang unbekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Eine Gruppe bestand aus ca. drei bis vier männlichen Personen im Alter von ca. 30 Jahren. Die andere Gruppe bestand aus etwa sieben männlichen Personen im Alter von ca. 20 Jahren. Die Auseinandersetzung begann zunächst als Gerangel auf dem Parkplatz vor dem Freibad, bei der sich die Personen gegenseitig anschrien. Daraus entwickelte sich im Verlauf eine körperliche Auseinandersetzung, die sich in Richtung Mögglinger Straße zu einer dortigen Parkbank verlagerte. Es wurden unter anderem Glasflaschen geworfen. Als eine Person auf dem Boden lag, sollen mehrere Männer auf diese eingeschlagen haben. Als ein 16-Jähriger versuchte, eine der Personen wegzuziehen und zu beruhigen, wurde er ebenfalls geschlagen. Kurz darauf flüchteten alle beteiligten Personen in unterschiedliche Richtungen. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0:
3.8.24
Blaulichtfamilie reagiert auf den Klimawandel
Schwäbisch Gmünd (sv/DRK). DRK Rettungsdienst und Feuerwehr Schwäbisch Gmünd starten gemeinsames Innovationsprojekt zur präklinischen Kaltwasserimmersion – modernste Notfallmedizin direkt am Einsatzort. Die Sommer verändern sich stark. Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger und erreichen Temperaturen, die noch vor wenigen Jahren in unserer Region als Ausnahme galten. Was viele Menschen als belastend empfinden, kann für andere binnen weniger Minuten lebensgefährlich werden: Ein Hitzschlag zählt zu den schwersten internistischen Notfällen.
Für Rettungsdienst und Feuerwehr bedeutet diese Entwicklung, gewohnte Einsatzkonzepte neu zu denken. Der Klimawandel stellt die Notfallmedizin vor Herausforderungen, auf die es bislang kaum etablierte Antworten gab. Genau hier setzt ein neues Innovationsprojekt in Schwäbisch Gmünd an. Gemeinsam führen der Rettungsdienst des DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd und die Feuerwehr künftig die präklinische Kaltwasserimmersion als neue Versorgungsstrategie bei Patientinnen und Patienten mit Hitzschlag ein. Ziel ist es, die wirksamste medizinische Maßnahme bereits dort einzuleiten, wo sie den größten Nutzen entfaltet – unmittelbar an der Einsatzstelle.
Die praktische Umsetzung ist ebenso innovativ wie unkompliziert. Diagnostiziert der Rettungsdienst einen Hitzschlag und entscheidet sich für die präklinische Kaltwasserimmersion, alarmiert die integrierte Regionalleitstelle in Aalen die Feuerwehr unter dem Einsatzstichwort „Präklinische Kühlung“. Ein Löschfahrzeug bringt das speziell entwickelte Equipment direkt zur Einsatzstelle. Dazu gehören: ein stabiler Holzrahmen, eine eigens angefertigte wasserdichte Spezialplane, Wasser, Eis zur Erreichung der erforderlichen Kühltemperatur sowie ein Pavillon, der Patientinnen, Patienten und Einsatzkräfte während der Behandlung vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Innerhalb weniger Minuten entsteht so eine mobile „Badewanne“, in der die lebensrettende Kühlung bereits vor dem Transport in die Klinik beginnen kann. Normales Leitungswasser allein reicht dabei nicht aus. Erst durch die Zugabe von Eis wird jene Wassertemperatur erreicht, die nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand die schnellste und effektivste Absenkung der Körperkerntemperatur ermöglicht.
Letztendlich eine einfache Maßnahme, mit der eine gute Lösung gefunden wurde. „Denn“, so Tobias Gerhardts, Rettungsdienstleiter beim DRK, „refinanziert ist auch dieses Projekt nicht und aktuell müssen wir eigentlich sparen und können uns keine Extras mehr leisten, im Gegenteil, die Extras müssen eher rückgenommen werden, um überhaupt die Finanzierung weiterhin sicherzustellen.“ Daher so Gerhardts, sei er dankbar, dass „mit wenig Aufwand eine effektive Lösung“ gefunden wurde, die trotz Sparmaßnahme verstetigt werden können.
Für den Rettungsdienst ist das Projekt weit mehr als eine technische Neuerung. Es steht exemplarisch für den Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in die tägliche Patientenversorgung zu übertragen. Bonifaz Eckert, Ausbildungsleiter Rettungsdienst erläutert „Moderne rettungsdienstliche Ausbildung bedeutet heute, medizinische Leitlinien nicht nur zu kennen, sondern sie auch praktisch umsetzen zu können. Dieses Projekt verbindet aktuelle Wissenschaft mit pragmatischen Lösungen und schafft eine neue Versorgungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten.“ Auch Evamaria Großmann, stellvertretende Rettungsdienstleiterin und auf Seiten des DRK die Ideengeberin und Projektleiterin, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft. „Innovation entsteht dort, wo engagierte Menschen bereit sind, neue Wege zu gehen. Dieses Projekt zeigt, wie viel möglich wird, wenn Fachwissen, gegenseitiges Vertrauen und eine funktionierende Zusammenarbeit aufeinandertreffen.“ Der für den Gmünder Rettungsdienst verantwortliche Arzt Kai Beschnitt freut sich über das organisationsübergreifendes Alarmierungs- und Versorgungskonzept. „Die präklinische Kaltwasserimmersion entspricht den aktuellen internationalen Leitlinien und bietet die Möglichkeit, die Prognose von Hitzschlagpatienten entscheidend zu verbessern. Ich begrüße ausdrücklich, dass unser Rettungsdienst diese Entwicklung gemeinsam mit der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd aktiv gestaltet und unterstütze dieses Versorgungskonzept uneingeschränkt.“
Für den Ersten Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd und Präsidenten des DRK-Kreisverbandes, Christian Baron, besitzt das Projekt Signalwirkung weit über die Stadtgrenzen hinaus. „Der Klimawandel stellt unsere gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Hilfsorganisationen diesen Entwicklungen mit Weitsicht begegnen. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig unsere Blaulichtorganisationen sind, wenn sie gemeinsam Verantwortung übernehmen. Darauf können wir als Stadt und als Deutsches Rotes Kreuz stolz sein.“
Die Verantwortlichen verstehen das Vorhaben bewusst nicht als einmaliges Experiment. Die präklinische Kaltwasserimmersion soll in Schwäbisch Gmünd künftig regelhaft verfügbar sein und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Erfahrungen aus den ersten Einsätzen werden ausgewertet und sollen in die Weiterentwicklung rettungsdienstlicher Konzepte einfließen. Vielleicht ist das Projekt deshalb weit mehr als nur eine neue medizinische Maßnahme. Es zeigt, wie sich eine Region auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet: Nicht mit großen Worten, sondern mit gemeinsamer Verantwortung, wissenschaftlicher Offenheit und dem festen Willen, Menschen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Und es zeigt einmal mehr, was die Schwäbisch Gmünder Blaulichtfamilie auszeichnet: Kurze Wege, gegenseitiges Vertrauen und die Überzeugung, dass die besten Lösungen immer dann entstehen, wenn alle an einem Strang ziehen.
3.8.26
Mutmaßlicher Einbrecher ertappt
Geislingen. Ein Unbekannter stieg am Montagmorgen in ein städtisches Gebäude in Geislingen ein. Kurz vor 9 Uhr betrat eine 58-jährige Frau ihr Büro in einem städtischen Gebäude in der Karlstraße. Dabei überraschte sie offenbar einen Einbrecher. Wie der Unbekannte in das Büro im Erdgeschoß gelangte ist nicht bekannt. Möglicherweise stieg er über ein geöffnetes Fenster in das Gebäude ein. Als der verdächtige Mann von der Mitarbeiterin sowie einer weiteren Zeugin angesprochen wurde, verließ dieser kurz darauf das Gebäude durch den Haupteingang. Die Polizei Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07331/93270. Der Unbekannte ist etwa 170 bis 175 cm groß, von kräftiger, untersetzter Statur und soll etwa 30 bis 35 Jahre alt sein. Er hat schwarze, glatte Haare. Bekleidet war er mit schwarzen Schuhen, einer kurzen dunklen Hose sowie einem schwarzen T-Shirt mit der Aufschrift "One Piece" auf dem Rücken. Er sprach deutsch mit leichtem Akzent und hat ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Den ersten Erkenntnissen zufolge machte er wohl keine Beute.
3.8.26
Auffahrunfall auf A 8: 20 000 Euro Schaden
Hohenstadt. Unachtsamkeit führte wohl zu einem Verkehrsunfall am Sonntag auf der A8 bei Hohenstadt. Ein 44-jährige Pkw-Fahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Vor ihm war ein 42-jähriger Autofahrer unterwegs und musste bremsen. Der 44-Jährige erkannte dies wohl zu spät und fuhr in das Heck des vorausfahrenden Autos. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf 20.000 Euro.
3.8.26
Leistungsempfänger sollen Ortsbild pflegen
Kreis Göppingen. Die Diskussion über die Grundsicherung und die Integration arbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt wird seit Jahren kontrovers geführt, auch im Arbeitskreises Kommunales der Mittelstandsunion (MIT) in Göppingen. Die Unternehmer wollen jetzt auf Kreisebene aber Nägel mit Köpfen machen. Geht es nach ihnen soll sich der Kreistag mit der Thematik beschäftigen und über das Jobcenter mit der Vermittlung von Leistungsempfängern in den Arbeitsmarkt beginnen.
Ein Vorschlag, der immer wieder zur Sprache kommt, ist die stärkere Einbindung gesunder und arbeitsfähiger Leistungsempfänger in gemeinnützige Tätigkeiten. Ziel wäre es nach Meinung des MIT-Arbeitskreises Kommunales, deren Bezug zur Arbeitswelt zu erhalten, die Kommunen zu entlasten und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.
Mögliche Einsatzbereiche gäbe es viele. So könnten nach Ansicht der Mittelständler arbeitsfähige Leistungsempfänger beispielsweise bei der Pflege des Ortsbildes mithelfen – etwa beim Aufräumen von Straßen, Wegen und Plätzen, bei der Reinigung von Bereichen rund um Wertstoffcontainer, beim Leeren öffentlicher Mülleimer oder von Hundekotstationen. Auch die Unterstützung älterer Menschen bei einfachen Gartenarbeiten wie Rasenmähen oder Heckenschneiden sowie Hilfe bei kleineren Umzügen wäre denkbar.
Ebenso könnten Kommunen von zusätzlicher Unterstützung in Schulen, Kindergärten, Ganztagsbetreuungen, Senioren- und Jugendtreffs profitieren. Dabei gehe es nicht darum, Fachkräfte zu ersetzen, sondern vorhandenes Personal bei einfachen organisatorischen oder unterstützenden Aufgaben zu entlasten, heißt es in einer Pressemitteilung des MIT-Arbeitskreises, der vom früheren Geislinger Oberbürgermeister Wolfgang Amann und der Göppinger Unternehmerin Susanne Gminder geführt wird.
Die Mittelständler sehen in einem solchen Modell mehrere Vorteile. Wer einer regelmäßigen Tätigkeit nachgeht, behält Tagesstruktur, soziale Kontakte und den Bezug zur Arbeitswelt. Dies kann den späteren Einstieg in eine reguläre Beschäftigung erleichtern. Gleichzeitig könnten Fähigkeiten erworben oder ausgebaut werden, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.
Ein weiterer positiver Effekt könnte die Verringerung von Schwarzarbeit sein. Wer bereits einer geregelten gemeinnützigen Tätigkeit nachgeht, hat weniger Anreiz, unerlaubte Nebentätigkeiten auszuüben. Zudem würde die geleistete Arbeit unmittelbar der Allgemeinheit zugutekommen.
Auch für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund könnte ein solches Modell Chancen bieten. Gemeinsame Tätigkeiten fördern Sprachkenntnisse, den Kontakt zur Bevölkerung und das Verständnis für gesellschaftliche Regeln und Arbeitsabläufe. Damit könnte praktische Arbeit eine sinnvolle Ergänzung zu Sprach- und Integrationskursen sein.
Gleichzeitig sind bei einem solchen Konzept wichtige Voraussetzungen zu beachten. Die Tätigkeiten sollten zusätzliche Arbeiten sein und keine regulären Arbeitsplätze verdrängen. Gesundheitliche Einschränkungen, familiäre Verpflichtungen oder andere persönliche Umstände müssen berücksichtigt werden. Ebenso sollte die Teilnahme mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsangeboten verbunden werden, um die Chancen auf eine dauerhafte Beschäftigung zu verbessern.
Die Frage, wie arbeitsfähige Empfänger von Grundsicherung stärker in das gesellschaftliche Leben eingebunden werden können, soll nach Willen des MIT-Arbeitskreises der Göppinger Kreistag entscheiden. Der könne dies über das Jobcenter bestens organisieren. Die MIT-Arbeitskreisvorsitzenden Amann und Gminder schreiben in der Pressemitteilung: „Arbeit bedeutet für viele Menschen mehr als nur Einkommen. Sie schafft Struktur, soziale Teilhabe und das Gefühl, einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten. Ein ausgewogenes Modell gemeinnütziger Beschäftigung könnte daher sowohl den Betroffenen als auch den Kommunen und der Gesellschaft insgesamt Vorteile bringen.“
3.8.26
Mit 2,8 Promille am Steuer: Wer wurde gefährdet?
Schwäbisch Gmünd. Der Polizei wurde am Freitag gegen 15.45 Uhr ein Mazda-Fahrer gemeldet, der von der Ortsmitte Waldstetten bis in die Donzdorfer Straße in Straßdorf durch eine starke Fahrunsicherheit auffiel. In einer Rechtskurve soll er mit seinem Pkw nach links auf die Gegenfahrspur gekommen sein, so dass der Gegenverkehr eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Der 49-jährige Fahrer des Mazdas konnte durch die Polizei an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,8 Promille. Am Mazda konnten auf der rechten Fahrzeugseite frische Unfallspuren festgestellt werden. Eine Unfallörtlichkeit konnte jedoch bislang nicht ausfindig gemacht werden. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht unter der Telefonnummer 07171 358-0 Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des 49-Jährigen ebenfalls gefährdet wurden.
3.8.26
Unkraut vernichtet: Hecke in Flammen
Schwäbisch Gmünd. Eine 43-Jährige verbrannte am Samstagabend in der Einfahrt eines Carports in der Saarstraße in Gmünd mit einem Gasbrenner Unkraut. Dabei entzündete sich eine Thuja-Hecke. Durch die Hitze wurde das angrenzende Haus leicht beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf das Haus konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. An der Hecke sowie am Gebäude entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro.
3.8.26
Mann samt Hocker umgeworfen
Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 19.20 Uhr ging ein bislang Unbekannter in einer Gaststätte im Mühlbergle ohne erkennbaren Grund auf einen 62-Jährigen, der auf einem Barhocker saß, zu und griff ihn an. Anschließend wurde der Mann mit samt dem Barhocker umgeworfen. Der Unbekannte flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Kalter Markt. Laut Zeugen handelte es sich bei dem Unbekannten um einen ca. 65 Jahre alten Mann. Er hatte blonde Haare und trug einen Pferdeschwanz. Gekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt und einer blauen Jeanshose. Außerdem trug er eine grüne Umhängetasche. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07171 358-0.
3.8.26
Bus-Unglück fordert Todesopfer - Rettungskräfte bergen 13 Verletzte
Schlierbach. Auf der B297 in Fahrtrichtung Kirchheim ist am Freitagnachmittag ein Kleintransporter mit einem mit 15 Personen besetzter Linienbus, der in Fahrtrichtung Schlierbach fuhr, auf Höhe des Grünabfallplatzes kollidiert. Dabei starb der 29 Jahre alte Fahrer des Kleintansporters noch an der Unfallstelle, obwohl schon Reanimationsmaßnahmen eingeleitet worden war. Im Bus wurden sechs Personen schwer verletzt geborgen, darunter der 56 Jahre alte Busfahrer. Sieben Fahrgäste kamen mit leichten Verletzungen in Kliniken.
Der Kleintransporter ist bei der Kollision auf die Seite gestürzt. Der Linienbus ist auf den Seitenstreifen gekommen und eine Böschung hinuntergefahren und blieb neben dem Eingangstor des Grünabfallplatzes stehen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Kleintransporter auf die Gegenfahrbahn gekommen sein.
Es waren nach angaben des Landratsamts in Göppingen zwölf Fahrzeuge und 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Schlierbach, Albershausen, Ebersbach und Uhingen vor Ort. Auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Göppingen war am Unfallort. Der Rettungsdienst war mit 17 Fahrzeugen sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bundesstraße musste bis in die späten Abendstunden komplett gesperrt werden. Die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein. Dadurch kam es auch zu Verkehrsbehinderungen. Abschlepper bargen die beiden total beschädigten Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca 30.000 Euro geschätzt.
31.7.26 /2. aktualisierte Fassung

Der Staat muss auf Diät
Der moderne Bürger hat ein beneidenswertes Talent entwickelt: Er kann Verantwortung in Lichtgeschwindigkeit delegieren. Für alles gibt es inzwischen einen Zuständigen – und wenn es ihn noch nicht gibt, wird eben eine neue Stelle geschaffen. Der Staat wird's schon richten. Nur leider richtet der Staat inzwischen vor allem eines: Formulare.
Dabei fließt so viel Geld in die öffentlichen Kassen wie nie zuvor. Die Steuereinnahmen haben sich gegenüber früheren Jahrzehnten nahezu verdoppelt. Trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. Das ist ungefähr so, als würde jemand nach einer satten Gehaltserhöhung feststellen, dass er sich plötzlich nicht einmal mehr den Wocheneinkauf leisten kann. Irgendwo stimmt die Rechnung nicht.
Vielleicht liegt das daran, dass wir aus dem Staat einen Alleskönner machen wollten. Er soll die Kinder erziehen, das Klima retten, den Verkehr organisieren, den Wohnungsmarkt regulieren, die Wirtschaft steuern, Einsamkeit bekämpfen, den Müll trennen, die Ernährung verbessern und am besten noch dafür sorgen, dass niemand jemals schlechte Laune hat.
Jede neue Aufgabe bringt eine neue Vorschrift hervor. Jede Vorschrift braucht Kontrolle. Jede Kontrolle braucht Personal. Und jedes neue Amt produziert zuverlässig neue Formulare – schließlich muss irgendjemand nachweisen, dass die Nachweise vollständig nachgewiesen wurden. Das eigentliche Kunststück besteht allerdings darin, dass der Bürger am Ende selbst die Bürokratie erledigt. Er füllt Anträge aus, reicht Nachweise ein, dokumentiert Selbstverständlichkeiten und beantwortet Rückfragen zu Unterlagen, die bereits eingereicht wurden. Digitalisierung bedeutet häufig nur, dass man das Ganze inzwischen online erledigen darf – selbstverständlich als PDF mit maximal fünf Megabyte.
Und während der Staat immer größer wird, schrumpft ausgerechnet das, was eine freie Gesellschaft stark macht: die Eigenverantwortung. Immer häufiger lautet die erste Frage nicht mehr: „Wie lösen wir das?" Sondern: „Wer ist dafür zuständig?" Der Unterschied ist größer, als er klingt.
Dabei macht mehr Staat die Menschen keineswegs zufriedener. Wer jede Verantwortung abgibt, gewinnt nicht automatisch Sicherheit. Meist verliert er zuerst Gestaltungsspielraum – und irgendwann das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Probleme selbst zu lösen.
Vielleicht wäre deshalb ein wenig staatliche Diät gar keine schlechte Idee. Nicht, weil der Staat unwichtig wäre. Sondern weil er sich wieder auf das konzentrieren sollte, was nur er leisten kann. Alles andere dürfen Bürger durchaus wieder selbst übernehmen. Das wäre nicht nur günstiger. Es wäre vermutlich sogar befreiend. Vielleicht sollten wir den Bürger wieder als Erwachsenen behandeln – das wäre vermutlich die größte Verwaltungsreform seit Jahrzehnten.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
31.7.26
Alstakom insolvent: 100 Mitarbeiter betroffen
Ebersbach. Die Alstakom Aluminium- und Stahlkomponenten Ebersbach GmbH mit über 100 Mitarbeitern hat am Donnerstag Insolvenz angemeldet. Alstakom ist ein führender Lieferant von anspruchsvollen Aluminium- und Stahlkomponenten sowie von Systemen für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen „Off-Highway“, sowie bei Nutzfahrzeugen.
Mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung und ehemals Teil der Hörmann-Gruppe umfasst die Kernkompetenz von Alstakom die Bereitstellung maßgeschneiderter Lösungen sowohl für kleine, mittelgroße als auch große Größen.
Das langjährige Kundenportfolio umfasst namhafte internationale Kunden u.a. aus den Bereichen Nutzfahrzeuge, Landmaschinen, Baumaschinen, Sonderfahrzeuge sowie E-Mobility.
31.7.26
Arbeitslosenquote steigt an
Kreise Göppingen/Esslingen. Im Juli nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 609 Personen auf 23 049 zu (plus 2,7 Prozent). Gegenüber Juli 2025 waren 1 119 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,0 Prozent (Juli 2025: 4,8 Prozent), im Landkreis Göppingen auf 5,7 Prozent.
„Nachdem die Frühjahrsbelebung, bei der in besseren Zeiten die Zahl der Arbeitslosen zurück gegangen wäre, komplett ausgeblieben ist, gehen wir nun mit einem satten Plus an Arbeitslosen in die Sommermonate. Dass die Zahl im Juli und August üblicherweise steigt, weil Ausbildungsverträge enden und befristete Verträge nicht verlängert werden, ist saisonal üblich und normal. Das Ausmaß ist es nicht. Mit einem Plus von 2,7 Prozent zum Vormonat ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit stärker als im Durchschnitt der letzten Jahre. Besonders bei jungen Menschen unter 25 Jahren ist die Zunahme überdurchschnittlich“, sagt Bettina Münz, stellvertretende Leiterin der Göppinger Arbeitsagentur. „Was uns Sorge bereitet: wie schnell gelingt es diesen jungen, häufig frisch ausgebildeten Fachkräften, auf dem teilweise wenig aufnahmefähigen Arbeitsmarkt eine neue Stelle zu finden und beruflich neu Fuß zu fassen? Die Chancen für Berufseinsteiger sind, auch durch die Einflussnahme von Künstlicher Intelligenz, die viele Aufgaben gerade von Berufseinsteigern übernimmt und sie ersetzt, nicht gerade gut“.
Münz betont: „Trotz aller wirtschaftlichen Belastungsfaktoren, die wir haben: Wir stecken aktuell in einem demografischen Wandel. Jede junge Fachkraft ist wichtig für die Zukunft und braucht eine Chance, dass es nach der Ausbildung möglichst nahtlos weitergeht“.
Im Landkreis Esslingen waren im Juli insgesamt 14 739 Menschen arbeitslos
gemeldet. Das sind 242 Personen oder 1,7 Prozent mehr als im Juni, und
532 (plus 3,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent (Esslingen: 4,9 Prozent; Kirchheim: 4,8 Prozent; Leinfelden-Echterdingen: 4,2 Prozent und Nürtingen: 4,7 Prozent). Im Juli 2025 lag sie bei 4,6 Prozent.
Im Landkreis Göppingen waren im Juli insgesamt 8 310 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 367 Personen mehr (plus 4,6 Prozent) als im Juni, und 587 (plus 7,6 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,7 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,8 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,3 Prozent.
31.7..26
Fahrer leicht verletzt
Göppingen. Am Donnerstag kam ein 37-Jähriger bei Göppingen von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Um 14 Uhr war der 37-Jährige auf der Kreisstraße 1419 zwischen Bezgenriet und Hattenhofen unterwegs. Etwa auf halber Strecke kam er aus ungeklärter Ursache mit seinem Pkw nach links von der Straße ab und landete im Graben. Der Fahrer hatte Glück und erlitt nur leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Das total beschädigte Auto musste abgeschleppt werden. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Schaden am Auto wird auf 2.500 Euro geschätzt.
31.7.26
Überfall in Praxis: Kripo sucht Zeugen
Schwäbisch Gmünd. Zu einem Überfall auf eine Praxis in Gmünd sucht die Polizei jetzt Zeugen. Die Tat hat sich bereits am Donnerstag, 23. Juli gegen 9 Uhr ereignet. Zu dieser Zeit betrat eine Patientin zusammen mit einem Begleiter die Praxisräume in einem Gebäude in der Wilhelmstraße. Nach kurzer Zeit wurde der Praxisinhaber von dem Begleiter gewaltsam überwältigt und zu Boden gebracht. Die Praxiswurde von zwei weiteren Personen betreten und durchsucht. Hierbei wurden auch verschlossene Türen aufgehebelt. Letztendlich entwendeten die Eindringlinge einen mittleren vierstelligen Geldbetrag und verließen daraufhin die Praxisräumlichkeiten. Der Praxisinhaber wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Die weibliche Person war etwa 20 Jahre alt und hatte dunkle, längere Haare. Sie hatte eine korpulente Figur und war mit einem dunklen (dunkelgrünen) Trainingsanzug bekleidet. Ihr Begleiter war etwa 20 bis 25 Jahre alt und hatte schwarze, kurze Haare. Er hatte einen hellgrauen Kapuzenhoodie und eine Trainingshose an. Gemäß dem Zeugen sprachen beide Personen in einer osteuropäischen Sprache.
Das Kriminalkommissariat Aalen hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden. Insbesondere werden auch Zeugen gesucht, die in letzter Zeit im Bereich der Wilhelmstraße Personen wahrgenommen haben, die teilweise auch an Haustüren geklingelt haben. Hierzu bittet die Kriminalpolizei auch um die Überprüfung eventuell vorhandener Videoaufzeichnungen aus Überwachungskameras.
31.7.26
Lastwagen in Flammen
Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 10 Uhr befuhr ein Lkw-Lenker die B29 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Aalen. Auf Höhe der Ortschaft Zimmern bemerkte der Fahrer Rauch an seinem Laster und fuhr deswegen auf eine Parkbucht. Anschließend begann der mit Bauschutt beladene Laster, zu brennen. Das Feuer konnte durch die eintreffende Feuerwehr schnell gelöscht werden. Der Schaden am Fahrzeug wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die B29 war für die Löscharbeiten in beide Richtungen gesperrt. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt
31.7.26
Neuer Treffpunkt für junge Menschen
Göppingen Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Göppingen erhält einen neuen zentralen Standort. Der Gemeinderat hat beschlossen, den bisherigen Jugendtreff „upstairs“ zu schließen und zum 1. August in der Kellereistraße 14/1 eine neue Einrichtung für Kinder und Jugendliche zu eröffnen.
Mit dem neuen Standort schafft die Stadt eine zentrale Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in der Innenstadt. Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe mehrerer Schulen und sind barrierearm erreichbar. Neben den klassischen Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen dort künftig auch Beratungs-, Beteiligungs- und Bildungsangebote stattfinden. Außerdem wird die Einrichtung ein Treffpunkt für das Jugendgremium sowie ein Ort für die Zusammenarbeit mit Schulen, Schulsozialarbeit und weiteren Partnern im Sozialraum sein.
Der bisherige Jugendtreff „upstairs“ in der Bleichstraße wird zum 31. Juli 2026 geschlossen. Die Stadt nutzt für die Gestaltung der neuen Räumlichkeiten die bereits im Haushalt vorgesehenen Mittel für die Weiterentwicklung des Jugendtreffs. Mit dem Umzug werden die Angebote besser sichtbar und noch stärker an den Bedürfnissen junger Menschen in der Innenstadt ausgerichtet.
„Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie willkommen sind, sich begegnen und Unterstützung finden können. Mit dem neuen Treffpunkt schaffen wir mitten in der Innenstadt einen gut erreichbaren Anlaufpunkt, der die Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und weitere Angebote unter einem Dach zusammenbringt. So investieren wir in junge Menschen und stärken das Miteinander in unserer Stadt“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
31.7.26
Wasserlauf in der Neuen Mitte wieder in Betrieb
Göppingen. Pünktlich zu den anhaltend hohen Temperaturen ist der untere Teil des Wasserlaufs in der Marktstraße wieder in Betrieb. Damit steht den Besuchern eine Möglichkeit zur Abkühlung und Erholung zur Verfügung.
Auch die im Wasserlauf integrierten Spielgeräte können ab sofort wieder genutzt werden und laden insbesondere Kinder zum Spielen und Entdecken ein. Die Stadt wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern viel Freude beim Aufenthalt in der Neuen Mitte und bittet gleichzeitig um einen rücksichtsvollen Umgang mit der Anlage.
31.7.26
Firmenbesuche in Hohenstaufen und Maitis
Göppingen. Bei seiner Sommertour durch die Göppinger Stadtbezirke besuchte Oberbürgermeister Alex Maier diese Woche gemeinsam mit Bezirksamtsleiterin Ute Braun und Wirtschaftsförderer Richy Bauer Unternehmen in Maitis und Hohenstaufen.
In Maitis ging es zur Firma CS Oberflächentechnik. Geschäftsführer Jörg Zimmerhackel gewährte Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens sowie in die Herausforderungen der Branche. Jörg Zimmerhackel gründete das Unternehmen zunächst in Lorch. Im Jahr 2012 erfolgte der Umzug an den heutigen Firmensitz in Maitis, der seither die Basis für die weitere Unternehmensentwicklung bildet. Heute beschäftigt CS Oberflächentechnik 23 Mitarbeiter und ist auf Lösungen rund um die industrielle Pulverbeschichtung spezialisiert. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagiert sich Jörg Zimmerhackel seit vielen Jahren in der Ausbildung junger Fachkräfte und bringt seine Erfahrung aktiv in die Arbeit der Industrie- und Handelskammer ein.
Die Firma Fenster- und Türenbau Spindler in Hohenstaufen öffnete ebenfalls ihre Tore im Rahmen der Sommertour. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Entwicklung des traditionsreichen Familienbetriebs sowie die aktuellen Herausforderungen des Fensterbauerhandwerks. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Der Betrieb bildet regelmäßig aus, sofern geeignete Bewerber gefunden werden können. Der heutige Inhaber Gerhard Spindler übernahm das Unternehmen im Jahr 2000 und wird es in den kommenden Jahren an seinen Sohn Markus Spindler übergeben. Mit dem Einstieg des Juniors bleibt Fenster- und Türenbau Spindler auch künftig ein Familienbetrieb und ein wichtiger Handwerksbetrieb im Stadtbezirk Hohenstaufen.
31.7.26
Waschbären das Leben schwer machen
Eislingen. Bei Konflikten mit Wildtieren können die eingesetzten Stadtjäger effektiv tätig werden. Betroffene Bürger können sich bei Problemen direkt dorthin wenden, damit eine Lösung gefunden werden kann.
Immer häufiger werden Wildtiere in Stadtgebieten gesichtet. Insbesondere Waschbären verbreiten sich sehr stark, aber auch Füchse oder Marder sind anzutreffen. Das kann zu Konflikten zwischen Mensch und Tier führen. Die Stadt Eislingen möchte ihre Bürgerinnen und Bürger über den richtigen Umgang mit Wildtieren informieren und auf mögliche Probleme hinweisen.
Obwohl Wildtiere in Wohngebieten oft nicht sonderlich scheu erscheinen, sind Angriffe auf Menschen unwahrscheinlich. Dennoch warnt die Stadt davor, die Tiere anzufüttern oder vermeintlich alleingelassene Jungtiere gar mitzunehmen.
Um Schäden an Haus und Garten langfristig zu vermeiden, sollten Zugänge (kleine Öffnungen, gekippte Fenster etc.) zu Keller und Dachboden verschlossen und Regenrinnen mit Metallmanschetten ummantelt werden. Äste, die an das Hausdach reichen, sollten zurückgeschnitten werden, um kletteraffinen Waschbären und Mardern den Aufstieg zu erschweren. Es sollte kein Futter für Katzen, Igel, Vögel etc. über Nacht draußen stehen gelassen werden und Komposthaufen sowie Mülltonnen sollten sicher verschlossen werden. „Besonders wichtig ist die gewissenhafte Bereitstellung des blauen Bio-Beutels“, erklärt Stadtjäger Ulrich Pfeffer. Für Waschbären und Füchse bieten diese ein sehr bequemes Nahrungsangebot. Es ist daher sehr wichtig, die Biobeutel keinesfalls zu früh bereit zu stellen und auf eine schwere Zugänglichkeit zu achten. Ideal ist es, die Säcke in einer Höhe von 1,20 bis 1,50 Metern aufzuhängen, beispielsweise mithilfe eines Hakens an einem Gartenzaun – was den Abholern auch das Einsammeln erleichtert. Sollte dies nicht möglich sein, sollten zumindest ausreichend große Tonnen verwendet werden, wobei der Deckel vor der Abholung entfernt werden sollte.
Das Einfangen, Verletzen oder gar Töten der Tiere ist strengstens verboten. Sollte ein Wildtier Probleme bereiten, können die Bürger die Stadtjäger kontaktieren. Die Stadt Eislingen hat hierfür die Stadtjäger Jürgen Pfeffer und Ulrich Frey eingesetzt. Auf ihrer Homepage stadtjagd-gp.de sind weitere Infos erhältlich.
31.7.26
Aufbau eins Notfall-Treffpunktes geprobt
Eislingen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Eislingen und Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Eislingen haben in der Sporthalle „Ösch 1“ den Aufbau und Betrieb eines Notfall-Treffpunkts praktisch erprobt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Übung standen die neu beschaffte Ausstattung, die Aufgabenverteilung und die vorgesehenen Abläufe.
Bei der Übung wurde die für den Standort vorgehaltene Ausstattung unter möglichst praxisnahen Bedingungen aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Teilnehmenden machten sich mit den Geräten vertraut, übten deren Handhabung und überprüften die vorgesehenen Arbeitsabläufe. „Ein wirksamer Bevölkerungsschutz braucht eine gute Vorbereitung, klare Abläufe und verlässliche Partner. Mit dem DRK-Ortsverein Eislingen haben wir einen erfahrenen und engagierten Partner an unserer Seite. Die gemeinsame Übung war ein wichtiger Praxistest für die Zusammenarbeit im Ernstfall“, erklärt Emily Traub, Sachbearbeiterin für den Bevölkerungsschutz bei der Stadtverwaltung. Notfall-Treffpunkte sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Krisenvorsorge. Bei länger andauernden Stromausfällen,
Hochwasser oder anderen außergewöhnlichen Schadenslagen kann die Stadt sie als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Betrieb nehmen. Abhängig von der jeweiligen Lage und den verfügbaren Möglichkeiten können dort aktuelle Informationen und Verhaltensempfehlungen ausgegeben, einfache Erste-Hilfe-Leistungen erbracht und Hilfeersuchen aufgenommen werden. Vorgesehen ist außerdem, freiwillige Helferinnen und Helfer strukturiert einzubinden. Soweit es die Situation und die vorhandenen Ressourcen zulassen, können zudem eine eingeschränkte Versorgung mit Trinkwasser, das Laden medizinisch notwendiger Geräte oder das Erwärmen von Babynahrung unterstützt werden. Die Übung ist Bestandteil eines fortlaufenden Übungsprogramms. In den kommenden Wochen sollen auch die weiteren Notfall-Treffpunkte im Stadtgebiet gemeinsam aufgebaut und beübt werden. Als Standorte sind die Stadthalle in der Mühlbachstraße 12, die Sporthalle „Ösch 1“ in der Talstraße 54 sowie die Turnhalle der Dr.-Engel-Realschule in der Scheerstraße 81 vorgesehen.
31.7.26
Rektor: Studenten erreichen wichtiges Lebensziel
Esslingen/Göppingen. Die Hochschule Esslingen hat ihre 487 Absolventen des Sommersemesters 2026 feierlich verabschiedet. Die Zeremonie fand im Neckar Forum in Esslingen mit Musik und vielen emotionalen Momenten statt.
Rektor Prof. Christof Wolfmaier begrüßte die Gäste und betonte in seiner Festansprache: „Wir sind stolz auf unsere Absolventen. Sie haben hart gearbeitet, sich weiterentwickelt und jetzt ein wichtiges Lebensziel erreicht. Mit ihrem Wissen und ihrer Motivation werden sie in der Zukunft etwas bewegen: in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und in der Welt.“
Anschließend folgten Grußworte vom VdF Alumni und Friends (mit einer Ansprache von Alumnus Robin Weidlich), der Stadt Esslingen und der Stadt Göppingen. Beide Städte überreichten Preise an besonders gute Graduierte. Auch Unternehmen aus der Region ehrten herausragende Bachelor- und Masterarbeiten. Der VdF Alumni + Friends überreichte wie immer ebenfalls Preise für die besten Studienabschlüsse –34 Preisträger haben sich hierfür qualifiziert und haben heute einen hochwertigen Pokal plus einen Gutschein für ein Beproud-T-Shirt erhalten. Zudem übergab die Hochschule den DAAD-Preis für besondere Leistungen an den internationalen Studenten Victor Warkentin aus Brasilien.
Auch die Absolventen waren begeistert. Einer von ihnen, Elias Fink aus der Fakultät Informatik und Informationstechnik, sagte: „Die Zeiten sind herausfordernd, aber ich blicke der Zukunft positiv entgegen, auch dank meines Studiums an der Hochschule Esslingen. Selbst Themen wie künstliche Intelligenz, die den Arbeitsmarkt gerade aufwirbeln, sehe ich als Chance.“
Sein Kommilitone Akan Erol, ebenfalls aus Fakultät IT, ergänzte: „Das Studium war fordernd, aber genau daran bin ich fachlich und persönlich gewachsen. Besonders schätze ich, dass ich das Gelernte immer wieder direkt in der Praxis anwenden konnte, zuletzt in meiner Bachelorarbeit in der Industrie. Diese Mischung aus Theorie und Praxis nehme ich mit in den Master.“
31.7.26
Hauptstraße in Waldstetten gesperrt
Waldstetten. Aufgrund von Kranarbeiten muss die Hauptstraße in Waldstetten am 4. August in der Zeit von 8 bis 14 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine entsprechende innerörtliche Umleitung wird eingerichtet.
31.7.26
Boller Straße: Glasfaserarbeiten führen zu Fahrspur-Sperrung
Göppingen. Am Montag, 3. August beginnen die Energieversorgung Filstal (EVF) und die Stadtwerke Göppingen mit dem Bauabschnitt der Strom- und Glasfaserarbeiten in der Boller Straße in Jebenhausen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.
Die Arbeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt, da die Boller Straße als wichtige Durchgangsstraße täglich stark befahren ist. Durch den gewählten Zeitraum sollen die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering gehalten werden.
Die Leitungsbauarbeiten finden fast ausschließlich im Gehwegbereich statt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit muss jedoch im jeweiligen Baustellenbereich eine Fahrspur gesperrt werden. Der Verkehr wird mithilfe einer Ampelanlage geregelt. Obwohl die Bauarbeiten abschnittsweise auf jeweils rund 50 Meter begrenzt werden, lassen sich Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit nicht vollständig vermeiden. Für Fußgänger wird eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Im Zuge der Maßnahme werden Glasfaserverbände, Leerrohre für Mittelspannungskabel sowie weitere Stromversorgungskabel verlegt. Das gesamte Baufeld erstreckt sich über eine Länge von rund 300 Metern.
Im Laufe der Arbeiten wird auch ein Schieberkreuz im Trinkwassernetz erneuert. Hierfür muss die Trinkwasserversorgung am Donnerstag, 6. August, in einem größeren Bereich vorübergehend unterbrochen werden. Die betroffenen Haushalte werden rechtzeitig mit einem Informationsschreiben über den genauen Zeitraum informiert.
31.7.26
Daten-Service GmbH in neuen Händen
Geislingen. Die Daten-Service Geislingen GmbH kommt in neue Hände. Die langjährige Gesellschafter-Geschäftsführerin Gabriele Heinzmann hat ihr Unternehmen an Johannes Straub, Steuerberater und Gesellschafter-Geschäftsführer der Steuerberater Straub GbR, übergeben.
Für Heinzmann, war die Übergabe weit mehr als nur ein geschäftlicher Akt. Im Zentrum ihrer Bemühungen standen die Sicherung des Standorts und der Erhalt der Arbeitsplätze. Mit der nun vollzogenen Nachfolge ist sichergestellt, dass das Unternehmen an seinem Sitz in Geislingen verbleibt und ausnahmslos alle Mitarbeiterinnen übernommen werden.
„Es war mir ein absolutes Herzensanliegen, dass es für mein Team und den Standort nahtlos weitergeht“, zeigt sich Gabriele Heinzmann erleichtert und glücklich. „Mit Johannes Straub habe ich einen Unternehmer gefunden, der nicht nur durch seine hohe Fachkompetenz überzeugt, sondern der auch menschlich extrem loyal und empathisch ist. Ich weiß mein Unternehmen bei ihm in den allerbesten Händen.“
Unterstützt wurde der Nachfolgeprozess von Lothar Lehner, Geschäftsführer der Lehner Management GmbH und Repräsentant des BVMW (Bundesverband Der Mittelstand), Die Daten-Service Geislingen GmbH ist bereits seit vielen Jahren Mitglied des Verbands.
30.7.27
Feuerwehr mit frischer Atemluft
Göppingen. Die Freiwillige Feuerwehr Göppingen erhält einen neuen Atemluftkompressor. Der Gemeinderat hat die außerplanmäßige Beschaffung beschlossen und stellt dafür rund 150.000 Euro bereit.
Der neue Atemluftkompressor ersetzt die bestehende Anlage, die nicht mehr den aktuellen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen entspricht. Mit ihr werden die Atemschutzflaschen der Feuerwehr befüllt. Die Anlage ist damit ein zentraler Bestandteil der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Göppingen sowie der angeschlossenen Gemeinden, die über die Zentrale Atemschutzwerkstatt versorgt werden. Eine Nachrüstung der bestehenden Anlage ist weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Deshalb werden der Kompressor, die Hochdruckversorgung, die Füllleiste, die Pufferflaschen sowie die erforderlichen Sicherheitseinrichtungen vollständig erneuert. Zum Projekt gehören außerdem die Demontage und fachgerechte Entsorgung der bisherigen Anlage sowie die Inbetriebnahme und Einweisung. Die Beschaffung erfolgt in Abstimmung mit dem geplanten Umbau der Zentralen Atemschutzwerkstatt im Jahr 2027. Die neue Anlage kann anschließend am neuen Standort weiter genutzt werden. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 150.000 Euro.
30.7.27
Bezirksämter bleiben bestehen
Göppingen. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen, die Öffnungszeiten einzelner Bezirksämter ab dem 1. Januar 2027 anzupassen und die Zusammenarbeit zwischen den Standorten weiter auszubauen.
Dem Beschluss ging eine organisatorische Untersuchung der Bezirksämter durch ein externes Beratungsunternehmen sowie eine Pilotphase in den Bezirksämtern Hohenstaufen, Maitis, Jebenhausen und Bezgenriet voraus. Ziel war es, die Verwaltungsleistungen auch künftig zuverlässig und wirtschaftlich anbieten zu können. Dabei stand von Anfang an fest, dass alle sieben Bezirksämter an ihren bisherigen Standorten erhalten bleiben.
Ab dem 1. Januar gelten für die Bezirksämter Jebenhausen, Bezgenriet, Bartenbach, Hohenstaufen und Maitis verkürzte Öffnungszeiten. Gleichzeitig werden standortübergreifende Teams gebildet, damit die Bürger die angebotenen Dienstleistungen weiterhin verlässlich in Anspruch nehmen können. Einheitliche Qualitätsstandards und eine stärkere Digitalisierung sollen zusätzlich dazu beitragen, den Service unabhängig vom jeweiligen Standort weiter zu verbessern. Mit der Neuorganisation sollen außerdem Personalressourcen effizienter eingesetzt werden.
Der Gemeinderat hat deshalb den Abbau von 2,5 Stellen im Bereich der Sachbearbeitung beschlossen. Dadurch rechnet die Stadt mit jährlichen Einsparungen von rund 155.000 Euro.
30.7.27
Spielplätze vorübergehend gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund notwendiger Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten werden derzeit einige Spielgeräte beziehungsweise Anlagen vorübergehend gesperrt. Folgende Einrichtungen sind betroffen mit einer Sperrung beziehungsweise einer Einschränkung:
Spielplatz Schwerzerallee: Der Spielplatz ist aufgrund von Reparaturarbeiten voraussichtlich für etwa drei Wochen gesperrt.
Spielplatz Eutighofer Straße: Hier ist ein Teil des Spielplatzes gesperrt. Grund ist der Austausch eines Standpfostens. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Seniorenfitnessanlage Josefsbach: Das Fahrradgerät ist derzeit außer Betrieb, da ein Pedal fehlt. Die Dauer der Sperrung ist aktuell noch nicht absehbar, da die Rückmeldung des Ersatzteillieferanten noch aussteht.
30.7.27
Stadtmuseum: Bürgerbegehren abgelehnt
Schorndorf. Der Gemeinderat der Stadt Schorndorf hat sich erneut mit der Zukunft des Stadtmuseums beschäftigt und zwei Entscheidungen getroffen: Das Bürgerbegehren zum Erhalt des Museums am Kirchplatz wurde als rechtlich nicht zulässig festgestellt. Gleichzeitig beschloss der Gemeinderat auf Grundlage eines interfraktionellen Antrags, die bisherigen Planungen für einen Umzug ins Karlsquartier vorerst auszusetzen und weitere Optionen prüfen zu lassen.
Die Diskussion um die Zukunft des Stadtmuseums ist damit nicht beendet. Angesichts der angespannten finanziellen Situation der Stadt sollen mögliche Alternativen neu bewertet werden. Mit dem Bürgerbegehren hatten sich zahlreiche Bürger für den Erhalt des Stadtmuseums am bisherigen Standort eingesetzt. Insgesamt wurden 3.357 gültige Unterstützungsunterschriften festgestellt. Die hohe Zahl zeigt, welche Bedeutung das Museum für viele Menschen in Schorndorf hat.
Der Gemeinderat hatte jedoch nicht über die politische Bewertung des Anliegens zu entscheiden, sondern darüber, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren erfüllt sind. Nach eingehender Prüfung kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Diese Bewertung wurde durch einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht bestätigt und wird auch vom Regierungspräsidium als Rechtsaufsichtsbehörde geteilt.
Ausschlaggebend ist insbesondere der fehlende Kostendeckungsvorschlag. Nach rechtlicher Bewertung zielt das Bürgerbegehren auf den dauerhaften Erhalt einer sanierungsbedürftigen Einrichtung. Damit wären Sanierungs-, Betriebs- und Folgekosten verbunden, für deren Finanzierung ein Vorschlag hätte enthalten sein müssen.
„3.357 gültige Unterstützungsunterschriften sind ein starkes Zeichen dafür, wie sehr die Zukunft unseres Stadtmuseums die Menschen bewegt. Dieses Engagement nehmen wir ernst“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel. „Gleichzeitig sind Gemeinderat und Stadtverwaltung an die gesetzlichen Vorgaben gebunden. Die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens darf nicht nach politischer Zweckmäßigkeit beurteilt werden. Davon zu unterscheiden ist die Frage, welchen Weg wir mit unserem Stadtmuseum künftig gehen. Diese Diskussion geht weiter.“
Unabhängig von der rechtlichen Entscheidung beschloss der Gemeinderat, den Vollzug der bisherigen Planungen für das Karlsquartier auszusetzen und weitere Möglichkeiten zu prüfen. Der ursprüngliche Gemeinderatsbeschluss wird damit nicht aufgehoben. Vor weiteren Schritten soll geklärt werden, welche Alternativen unter den veränderten finanziellen Rahmenbedingungen realistisch und tragfähig sind.
Die Varianten sollen insbesondere unter fachlichen, räumlichen, finanziellen und langfristigen Gesichtspunkten untersucht werden. „Die rechtliche Entscheidung über das Bürgerbegehren und die politische Entscheidung über die Zukunft des Museums sind zwei unterschiedliche Fragen“, betont Hornikel. „Bei der ersten haben wir rechtliche Klarheit geschaffen. Bei der zweiten nehmen wir uns bewusst die Zeit, weitere Möglichkeiten zu prüfen. Unser Ziel bleibt eine tragfähige Perspektive für das Stadtmuseum, die seiner Bedeutung für Schorndorf ebenso gerecht wird wie unserer Verantwortung gegenüber den städtischen Finanzen.“ Die Ergebnisse des Prüfauftrags sollen dem Gemeinderat im Herbst zur weiteren Beratung und Entscheidung vorgelegt werden.
30.7.27
Wegen Kran-Einsatz wird die B 29 gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 8. August, ab 6 Uhr, wird die B 29 im Bereich der Rinderbacher Mühle für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Grund dafür sind dringende Arbeiten mit einem Mobilkran auf der südlichen Seite des Rems Ufers, die nur von der B 29 ausgeführt werden können. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wird am Verteiler Ost abgeleitet und wird über die Buchstraße, Baldungstraße, Aalener Straße wieder am Tunnelportal Ost auf die B 29 in den Tunnel geführt.
Der Verkehr in Fahrtrichtung Aalen wird am Tunnelportal Ost ausgeleitet und führt über die Herlikofer Straße, L 1075 durch Herlikofen, Iggingen auf die L 1157 zum B 29 Verteiler Iggingen und weiter in Richtung Aalen. Die Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.
Die Fertigstellung der Arbeiten sind am späten Samstagabend vorgesehen. Sollten witterungsbedingte Verzögerungen aufkommen, bleibt die Sperrung bis Sonntag, 9. August, erhalten.
30.7.27
In der Sauna gibt es nun ein Handyverbot
Göppingen. Für die Barbarossa-Thermen und das Göppinger Freibad gelten künftig neue Benutzungsordnungen. Der Gemeinderat hat die Neufassung beschlossen und damit die Regelungen an aktuelle rechtliche Vorgaben sowie die Anforderungen eines modernen Badebetriebs angepasst.
Die bisherige gemeinsame Benutzungsordnung wird durch zwei eigenständige Regelwerke ersetzt – eines für die Barbarossa-Thermen und eines für das Freibad. Dadurch werden die Bestimmungen übersichtlicher und besser auf die jeweiligen Einrichtungen zugeschnitten. Die neuen Benutzungsordnungen berücksichtigen aktuelle gesetzliche Vorgaben, unter anderem im Datenschutz und Nichtraucherschutz, sowie Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen und des Deutschen Saunabundes. Außerdem fließen Erfahrungen aus dem täglichen Badebetrieb ein.
Ziel ist es, den Betrieb der beiden Einrichtungen rechtssicher und für die Badegäste verständlich zu regeln. Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine Anpassung der Begleitregelung für Kinder: Bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr müssen Kinder künftig von einer volljährigen Begleitperson begleitet werden. Neu geregelt werden außerdem unter anderem die Videoüberwachung ausgewählter Bereiche im Freibad, die Nutzung der Parkplätze sowie Vertragsstrafen bei Missbrauch oder Manipulation von Eintrittsberechtigungen. Für beide Einrichtungen werden die Rauchregelungen präzisiert.
In der Saunalandschaft der Barbarossa-Thermen gilt künftig zudem ein ausdrückliches Verbot für das Telefonieren sowie das Fotografieren und Filmen. Die neuen Benutzungsordnungen treten zum 1. August in Kraft.
30.7.27
Gaststätten prägten einst das gesellschaftliche Leben
Eislingen. Die zweite Auflage des Buches „Gaststätten in Eislingen“ ist da. Mit wenigen Überarbeitungen wurde das Buch nachgedruckt. Auf mehr als 300 Seiten zeichnen die beiden Autoren, Stadtarchivar Martin Mundorff und Fotograf Paul Kottmann, die Geschichte von 87 Gaststätten nach, die das gesellschaftliche und soziale Leben Eislingens über viele Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Das Buch ist zum Preis von 25 Euro im Rathaus im Bürgerbüro und beim Kultur- und Sportamt, in der Buchhandlung ‚Blatt und Buch‘, im ‚Café Gromer‘ in Eislingen sowie in der Buchhandlung Dölker in Salach erhältlich. Anhand historischer Fotografien, Zeitzeugenberichten und sorgfältiger Recherchen gewährt das Buch spannende Einblicke in eine vergangene Epoche. Die Autoren verdeutlichen die zentrale Rolle der Wirtshäuser im Alltag der Eislinger Bürgerinnen und Bürger.
Dabei stehen nicht nur die Gebäude selbst im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen: Gäste, Wirtsfamilien und Angestellte, deren Geschichten lebendig erzählt werden. Zu den eindrucksvollen historischen Aufnahmen zählen unter anderem eine Abschiedsfeier eines Auswanderers sowie die Versorgung von Kriegsgefangenen. Die vielfältigen Geschichten spiegeln nicht nur das gesellschaftliche Leben vergangener Zeiten wider, sondern dokumentieren zugleich die historische Entwicklung der Stadt. So eröffnet das Buch Einblicke in Lebenswelten, die den meisten Eislingern heute nur noch aus Erzählungen bekannt sind.
30.7.27
Landwirtschaftsdirektor geht in Ruhestand
Ostalbkreis. Vier Jahre lang leitete er den Geschäftsbereich Landwirtschaft beim Landratsamt Ostalbkreis, jetzt verabschiedeten Landrat Dr. Joachim Bläse und Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried den Leitenden Landwirtschaftsdirektor Tiemo Hofmann in den Ruhestand.
Hofmann studierte Agrarwissenschaften und absolvierte den Vorbereitungsdienst für den höheren landwirtschaftlichen Dienst und das höhere Lehramt für Fachschulen für Landwirtschaft. In verschiedenen Funktionen war er anschließend in den Landwirtschaftsämtern Überlingen, Schwäbisch Hall, Ilshofen und Heilbronn, bei der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum Schwäbisch Gmünd und beim Ministerium für Ernährung.
Bläse dankte Hofmann für die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe im Ostalbkreis: „Strukturwandel, internationaler Wettbewerb, Klimawandel, Artenschutz, Tierwohl oder auch Flächenkonkurrenz sind nur einige Schlagworte, die das Spannungsfeld beschreiben, in dem sich unsere landwirtschaftlichen Betriebe bewegen. Sie haben mit Umsicht, großer Erfahrung und im Dialog mit allen Akteuren unsere Landwirte in schwierigen Zeiten kompetent begleitet.“
30.7.27
Nach Unfall: Polizei sucht Zeugen
Uhingen. Zeugen sucht die Polizei nach einem Unfall am Mittwoch in Uhingen. Der ereignete sich gegen 15.15 Uhr an der Einmündung Ulmer Straße / Schulstraße. Eine 24-Jährige fuhr mit ihrem Toyota in der Schulstraße und wollte auf die vorfahrtsberechtigte Ulmer Straße nach links abbiegen. Von rechts kam kein Verkehr und laut ihren Angaben war die links von ihr befindliche Ampel in der Ulmer Straße rot. Daraufhin fuhr sie los. Doch es kam ein 45-Jähriger mit seinem VW. Die Autos stießen im Einmündungsbereich zusammen. Ob der 45-Jährige die Ampel bei rot überfuhr oder nicht, kann derzeit nicht geklärt werden. Die Polizei (Tel. 07161/93810) sucht daher Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und gesehen haben, ob die Ampel rot oder grün war. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.
30.7.26
Regionale Kulinarik und neue Perspektiven
Schwäbisch Gmünd/Region Stuttgart . Vom 14. bis 16. August lädt die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH zum Erlebniswochenende „Aktiv Genuss erleben“ ein. 27 Kommunen präsentieren Touren, Führungen und Ausflüge, die Bewegung, regionale Kulinarik und neue Perspektiven auf die Region Stuttgart vereinen.
Beim Erlebniswochenende heißt es wieder: entdecken, erleben und genießen. Von Freitag, den 14. August bis Sonntag, den 16. August können die Bewohner der Region ihre Heimat von Bad Wildbad über Waiblingen bis nach Bad Ditzenbach auf besondere Weise kennenlernen. Auf sie wartet eine breite Auswahl an Aktivitäten: geführte Spaziergänge durch historische Stadtkerne, Wanderungen durch idyllische Landschaften oder Kanufahrten auf den Flüssen der Region. Und immer steht eine kulinarische Überraschung, wie zum Beispiel handgefertigte Schokolade, regionaler Wein, Kaffee, frisches Brot oder Streuobst, im Mittelpunkt.
Los geht es am Freitag, den 14. August. In Backnang verbindet die Erlebnis-Kulinarik-Führung Einblicke in die Gaststättengeschichte der Stadt mit herzhaftem Fingerfood sowie feinem Konditoreigebäck und Desserts. Zum Abschluss können die Teilnehmer eine eigene kleine Süßigkeit kreieren. Ebenfalls am Freitag lädt Marbach am Neckar zu „Wein und Qigong – Urlaub bei sich selbst finden!“ ein. Die Tour verbindet Qigong-Einheiten mit einer Weinprobe.
Am Samstag, den 15. August stehen weitere Genussmomente auf dem Programm: In Herrenberg führt die Tour „Genuss und Ausblick“ auf einem rund vier Kilometer langen Spaziergang zum Schönbuchturm. Zurück in Herrenberg erwartet die Teilnehmer eine Wein- und Käseverkostung. In Nürtingen zeigt der kulinarische Spaziergang „Nürtingen fairkostet! – kulinarischer Spaziergang rund um fairen Handel“, wie gut fairer Handel schmeckt: An vier Stationen geben lokale Händlerinnen und Händler Einblicke in ihre Produkte und Geschichten, begleitet von vielfältigen Kostproben.
Auch der Sonntag, 16. August bietet besondere Erlebnisse. Während in Göppingen eine Genuss-Rundfahrt durch den Landkreis Ausblicke mit geschichtlichen Highlights und regionalen Köstlichkeiten verbindet, geht es in Bad Liebenzell süß her. In der Marzipan- und SchokoladenManufaktur erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Herstellung von Marzipan- und Schokoladenspezialitäten – natürlich inklusive Verkostung.
In Schwäbisch Gmünd kann man am Freitag, 14. August in die süße Welt der Bonbon- und Lollieherstellung eintauchen. Am Samstag, 15.August erfährt man, im Rahmen einer Führung über den Wochenmarkt, die Geheimnisse des Gmünder Briegels.
„Das Erlebniswochenende bringt Menschen raus aus dem Alltag und mitten hinein in die Erlebniswelt der Region Stuttgart“, sagt Armin Dellnitz, Geschäftsführer der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. „Besonders gut lässt sich das Erlebniswochenende mit unserer Hotel-Aktion ‚Sei Gast in Deiner Region‘ verbinden. Vom 1. bis 31. August 2026 können Personen mit Wohnsitz in der Region Stuttgart ausgewählte Hotels in der Region zu besonderen Konditionen buchen. So wird das Erlebniswochenende zum Kurzurlaub in der eigenen Region“.
Für die meisten Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen und das vollständige Programm des Erlebniswochenendes unter: www.erlebniswochenende-region-stuttgart.de . Alle Informationen zur Hotel-Aktion findet man unter: gast-region-stuttgart.de.
30.7.26
Fehrle-Parkhaus nur eingeschränkt nutzbar
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Fehrle-Parkhaus in Gmünd werden während der Sommerferien umfangreiche Betonsanierungsarbeiten durchgeführt. Mit der Maßnahme wird die Dauerhaftigkeit und Sicherheit des Parkhauses sichergestellt. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Parkbetrieb während eines Großteils der Bauzeit aufrechterhalten werden kann. Die Baustelleneinrichtung sowie erste Teilsperrungen beginnen Ende Juli. Das Ende der gesamten Baumaßnahme ist für Anfang September vorgesehen.
Während der Sanierungsarbeiten wird die Verkehrsführung innerhalb des Parkhauses angepasst. Ziel ist es, das Parkhaus mit möglichst geringen Einschränkungen weiterhin nutzbar zu halten. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die ausgeschilderten Verkehrsführungen, Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten. Im Zeitraum Ende August bis Anfang September finden voraussichtlich die abschließenden Beschichtungsarbeiten statt. In dieser Phase kommt es zu folgenden Einschränkungen: Das Fehrle-Parkhaus bleibt während der Beschichtungsarbeiten geschlossen. Die Parkebenen ab Ebene 2B aufwärts stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung.
Die Parkebenen 0B, 0A und 1A können vollständig genutzt werden. Dies gilt auch für die dort ausgewiesenen Sonderparkflächen, beispielsweise Frauenparkplätze. Die E-Ladestationen sind während der Beschichtungsarbeiten nicht nutzbar. Sollten auf den zur Verfügung stehenden Ebenen keine Stellplätze mehr frei sein, werden Dauerparker gebeten, auf die Ausgleichsparkfläche am Schotterparkplatz bei der Kletterschmiede auszuweichen. Wer in der Zeit vom 24. August bis einschließlich 6. September die Ausgleichsparkfläche nutzt, sollte den Parkausweis des Fehrle-Parkhauses gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe auszulegen.
Um die Dauerhaftigkeit und Verkehrssicherheit des Parkhauses langfristig zu gewährleisten, werden beschädigte Betonbereiche gemäß den geltenden technischen Richtlinien entfernt und mit geeignetem Ersatzbeton instandgesetzt. Anschließend werden die Flächen mit einem dauerhaften Oberflächenschutzsystem versehen. Nach dem ersten Bauabschnitt im Jahr 2022 wird nun der Bereich 2B einschließlich der Auf- und Abfahrten saniert. Mit dieser Maßnahme sollen größere Schäden und damit verbundene, deutlich höhere Instandsetzungskosten in der Zukunft vermieden werden.
30.7.26
Schüler starten in die Sommerferien

Mit einem Hitzetag beginnen auch an den Schulen im Stauferland die Sommerferien. Nach der Zeugnisausgabe liegen sechs
Wochen schulfrei vor den Kindern (und den Lehrern). Am 14. September beginnt für die meisten dann wieder der Ernst des
Lebens. Daran wollen sie aber bei Ferienstart erst einmal nicht denken. Die Redaktion von unser-stauferland.de wünscht
allen erholsame und erlebnisreiche Ferien. Foto: Freepik
Leder-Bader baut am Stammsitz 85 Arbeitsplätze ab

Bader-Zentrale in Göppingen: Stellenabbau am Stammsitz trifft 85 Mitarbeiter. Foto: Bettina Fritz
Göppingen. Die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft im Filstal reißen nicht ab. Der international tätige Lederhersteller Bader GmbH & Co. KG mit Stammsitz in Göppingen baut aufgrund der anhaltend schwierigen Marktlage rund 85 Arbeitsplätze am Hauptsitz ab. Damit reagiert das Familienunternehmen auf die rückläufige Nachfrage der Automobilindustrie, die seit mehreren Jahren unter Absatzschwäche, hohen Kosten und dem Wandel zur Elektromobilität leidet. Nach Unternehmensangaben wurden bereits erste Kündigungen ausgesprochen.
Der Stellenabbau trifft vor allem den Verwaltungssitz in Göppingen und entspricht etwa einem Drittel der dort beschäftigten Mitarbeiter. Das Unternehmen begründet die Maßnahme mit einer dauerhaft schwachen Auslastung und dem anhaltenden Kostendruck in der Automobilzulieferbranche. Bereits seit 2023 hatte Bader mit Kurzarbeit und Restrukturierungen versucht, auf die rückläufige Auftragslage zu reagieren.
Die Wurzeln von Bader reichen bis ins Jahr 1872 zurück. Aus einer regionalen Gerberei entwickelte sich über Jahrzehnte einer der weltweit führenden Hersteller von Premiumleder für Fahrzeuginnenausstattungen. Das Unternehmen beliefert zahlreiche internationale Automobilhersteller und produziert Leder sowie hochwertige Innenraumlösungen für Fahrzeuge. Heute beschäftigt die Unternehmensgruppe weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter an Produktionsstandorten auf mehreren Kontinenten.
Der Stammsitz befindet sich bis heute in der Metzgerstraße. Von dort aus werden zentrale Unternehmensfunktionen gesteuert. Das Unternehmen befindet sich weiterhin in Familienbesitz. Die Geschäftsentwicklung von Bader ist eng mit der internationalen Automobilindustrie verknüpft. Während der Pandemie, den Lieferkettenproblemen und dem Strukturwandel hin zur Elektromobilität gingen die Produktionszahlen vieler Fahrzeughersteller zurück. Gleichzeitig setzen steigende Energie-, Material- und Personalkosten die Zulieferer unter Druck.
Bereits Ende 2024 hatte Bader angekündigt, Teile der Lederproduktion im Werk Ichenhausen einzustellen, nachdem Kurzarbeit die Auslastungsprobleme nicht dauerhaft lösen konnte. Nun folgen weitere Einschnitte am Stammsitz in Göppingen.
Die wirtschaftliche Lage vieler Industrieunternehmen im Kreis Göppingen bleibt angespannt. Nach Einschätzung der IHK Region Stuttgart blicken zahlreiche Betriebe aufgrund schwacher Exportaussichten und einer verhaltenen Nachfrage pessimistisch auf die kommenden Monate.
Ob der aktuelle Stellenabbau den Abschluss der Restrukturierung darstellt oder weitere Maßnahmen notwendig werden, hängt maßgeblich von einer Erholung der internationalen Automobilmärkte und der Nachfrage nach hochwertigen Fahrzeuginnenausstattungen ab. Für den traditionsreichen Lederhersteller bedeutet der Personalabbau einen der tiefsten Einschnitte der vergangenen Jahre.
29.7.26
Gestohlenes Fahrzeug in Mittelfranken aufgetaucht
Rechberghausen. Unbekannte haben in Rechberghausen in der Nacht zum Dienstag einen BMW gestohlen, der auf einem Grundstück in der Wasserbergstraße abgestellt war. Als der 21-jährige Wagenbesitzer mit seinem Auto am Dienstag in den Vormittagstunden losfahren wollte, fehlte dieses. Wie die Unbekannten das Auto gestartet hatten, ist bislang nicht bekannt. Über die Fahrzeug-App konnte nachvollzogen werden, dass das Auto am Dienstag gegen 3 Uhr entriegelt wurde. Der BMW konnte noch am späten Dienstagvormittag in einem Wald in Mittelfranken aufgefunden werden. Die Kennzeichen fehlten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
29.7.26
Turnerschaftsstadion jetzt auf der Höhe der Zeit

Das Band wird zerschnitten, das Turnerschaftsstadion ist offiziell wiedereröffnet. Von links: Michael Bader, Vorsitzender
der Turnerschaft, Erster Bürgermeister Johannes Heberle und Steven Hagenlocher, Kassierer der Turnerschaft. Foto: Stadt Göppingen
Göppingen. Nach zehnmonatiger Bauzeit und einer Investition von rund 745.000 Euro ist das Turnerschaftsstadion in Göppingen offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Der Erste Bürgermeister der Stadt Göppingen, Johannes Heberle, und der neue Vorsitzende der Turnerschaft Göppingen, Michael Bader, eröffneten die modernisierte Anlage mit dem symbolischen Durchschneiden des Eröffnungsbandes. Die offizielle Einweihung war ursprünglich beim Sommerfestes vorgesehen. Wegen der hohen Temperaturen musste die Veranstaltung jedoch abgesagt werden und wurde nun im kleinen Kreis nachgeholt. Mit der umfassenden Sanierung ist das über 100 Jahre alte Stadion für die kommenden Jahrzehnte zukunftsfähig aufgestellt. Neben der Erneuerung der Leichtathletikanlagen wurde das Sportangebot gezielt erweitert: Vier Basketballkörbe und ein Beachvolleyballfeld ergänzen die klassischen Disziplinen und schaffen zusätzliche Bewegungsangebote für Schulen, Vereine und Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler.
„Mit dieser Investition stärken wir den Schul- und Vereinssport nachhaltig. Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte ist es ein wichtiges Signal, dass dieses Projekt gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden konnte“, sagte Erster Bürgermeister Johannes Heberle. Auch der Vorsitzende der Turnerschaft Göppingen, Michael Bader, betonte die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: „Die Sanierung zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Verein, Stadt, Fördermittelgeber und viele engagierte Menschen an einem Strang ziehen.“
Der Weg bis zur Umsetzung war lang. Zwischen den ersten Gesprächen und dem Beginn der Bauarbeiten lagen rund vier Jahre intensiver Planung und Abstimmung. Die Turnerschaft hat gemäß den Sportförderrichtlinien der Stadt und Beschluss des Gemeinderats einen Sportförderzuschuss in Höhe von 112.000 Euro erhalten. Darüber hinaus gewährt die Stadt der Turnerschaft ein Darlehen in Höhe von maximal 408.000 Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren bei jährlicher Tilgung von fünf Prozent. Weiterhin gewährt die Stadt ein Überbrückungsdarlehen bis zum Erhalt der Sportfördermittel des Landessportbundes bis zu maximal 139.000 Euro. Mit der Wiedereröffnung steht den Schulen der Stadt und der Turnerschaft Göppingen wieder eine moderne und attraktive Sportstätte zur Verfügung, die den Schul-, Vereinssport gleichermaßen stärkt.
29.7.26
Rats-Mehrheit für neuen ZOB
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für den Abriss und Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) ausgesprochen. Die Räte stimmten der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung für den Bau zu.
Der Neubau des ZOB wird derzeit auf rund 15,3 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt rechnet dabei mit bis zu 50 Prozent Fördermittel vom Land. Die Interimslösung auf dem Areal am Fischbergele schlägt noch einmal mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Die Bauarbeiten für den Interims-ZOB werden im Herbst beginnen und im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Dann kann der Busbahnhof umziehen und der ZOB aus dem Jahr 1994 abgerissen und neu gebaut werden. Die Einweihung der neuen Anlage ist für Ende 2028 terminiert.
Der bestehende Zentrale Omnibusbahnhof der Stadt Göppingen ist nicht barrierefrei und weist erhebliche bauliche Mängel auf. Die Geometrie des ZOBs mit zu kurzen und schmalen Busbahnsteigen und komplizierten Busfahrbeziehungen führen zu Gefährdungen.
29.7.26
Ideenreichtum bei Festzug gewürdigt
Geislingen. Der Kinderfestumzug war auch in diesem Jahr einer der Höhepunkte des Geislinger Stadtfests. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den Umzug und konnten die vielfältig gestalteten Beiträge der Schulen erleben. Die Prämierung der schönsten Umzugsbeiträge fand am Mittwoch in der Lindenschule statt.
„Der Kinderfestumzug lebt von eurem Ideenreichtum, eurem Engagement und eurem Gemeinschaftsgeist. Ihr habt mit so viel Kreativität und Fantasie mitgemacht – das hat uns alle beeindruckt und den Umzug zu etwas ganz Besonderem gemacht“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia bei der Prämierungsfeier.
Eine Jury hatte beim Kinderfestumzug die Aufgabe, die originellen Beiträge zu bewerten. Die Entscheidung fiel angesichts der Vielfalt aller teilnehmenden Schulen nicht leicht. Die schönsten Umzugsbeiträge wurden in zwei Kategorien ausgezeichnet. Kategorie „Grund- und Hauptschulen sowie Sonderschulen“: 1. Platz: Lindenschule – 250 Euro, 2. Platz: Uhlandschule – 150 Euro. Kategorie „Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen“: 1. Platz: Schubart-Realschule – 250 Euro, 2. Platz: Daniel-Straub-Realschule – 150 Euro. Der Sonderpreis „Sieger der Herzen“ ging an die Kaufmännische Schule. Der Sonderpreis ist mit 100 Euro dotiert.
29.7.26
Stromloser Zaun: Pferd büxt aus
Donzdorf. In der Nacht zu Dienstag büxte ein Pferd von einer Koppel in Winizngen aus. In den Nachtstunden klaute ein Unbekannter eine Batterie von einem Weidezaun bei Winzingen. Weiterhin manipulierte er an dem Weidezaun, so dass eines der sieben auf der Koppel befindlichen Pferde ausbüxen konnte. Die verständigte Pferdebesitzerin konnte ihr Tier wieder einfangen.
29.7.26
Naturkindergarten ausgezeichnet
Göppingen. Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Unesco-Kommission in Stuttgart verliehen die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ . 30 Initiativen wurden dabei für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet. Auch der Naturkindergarten Göppingen begeisterte die Jury mit seinem eindrucksvollen Einsatz für Bildung, für nachhaltige Entwicklung und die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Holger Rautenberg und Kirsten Koslowski vom Naturkindergarten Göppingen nahmen die Auszeichnung in Stuttgart entgegen.
29.7.26
Bei neuem Flutlicht wird viel Strom gespart
Ebersbach. Die Flutlichtanlagen in der Sportanlage Strut in Ebersbach wurden umfassend modernisiert. Die bisherigen Scheinwerfer am Stadion, am Kunstrasenplatz und am Bolzplatz wurden durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Mit der Erneuerung verbessert die Stadt nicht nur die Beleuchtungsqualität, sondern leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Nach einer Ausschreibung erhielt die Firma Omexom AG Süd GmbH aus Neuhausen den Auftrag für die Arbeiten. Das Unternehmen betreut bereits seit vielen Jahren die Straßenbeleuchtung in Ebersbach. Die Lichtplanung sowie die abschließende Überprüfung der Beleuchtungsstärke wurden durch den Lichtplaner Andreas Mosel aus Kirchheim unter Teck durchgeführt.
Vor Beginn der Arbeiten wurden alle 15 Flutlichtmasten auf ihre Standsicherheit geprüft. Dabei bestätigte eine spezielle Untersuchung, dass die Masten weiterhin sicher genutzt werden können.
Die Maßnahme wurde im Rahmen der Bundesförderung für investive Klimaschutzmaßnahmen unterstützt. Voraussetzung für die Förderung war eine Reduzierung des Energieverbrauchs um mindestens 50 Prozent. Nach den Berechnungen wird durch die neue LED-Technik sogar eine Energieeinsparung von rund 64 Prozent erreicht. Über einen Zeitraum von 20 Jahren entspricht dies einer Einsparung von etwa 110 Tonnen CO₂ im Vergleich zur bisherigen Beleuchtung.
29.7.26
Thema Zirkus beherrscht Schüler-Ausstellung
Schwäbisch Gmünd (sv). Bereits zum dritten Mal fand in der Aula der Stauferschule Gmünd eine Kunstausstellung mit Exponaten der Kinder aus der Schulkindbetreuung für Familien, Freunde und Interessierte statt. Organisiert hatten dies federführend Biljana Cujic gemeinsam mit ihren drei Mitarbeiterinnen: Alexandra Mack, Monika Tislija und Stamatia Fydani, sowie den Kindern der Schulkindbetreuung.
Im Juni hatte die Schule ein Circus-Projekt, bei dem sich die Kinder unter anderem in Zauberer, Clowns, Seiltänzerinnen sowie Fakire verwandelten und die Zuschauer an einem Tag mit Ihren beiden Aufführungen begeisterten. „Dieses Thema wollten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kunstausstellung aufgreifen, weil natürlich auch unsere Betreuungskinder und wir von der Schulkindbetreuung an dem Circus-Projekt aktiv beteiligt waren,“ berichtete Biljana Cujic.
Voller Eifer haben die Kinder innerhalb von drei Monaten mit dem Betreuungspersonal mit verschiedenen Materialien und Techniken Kunstwerke gezaubert, wie zum Beispiel Clownsköpfe aus Pappmaschee, Schlangen aus Holz, Perlen und Knöpfen sowie einen kunstvoll verzierten Stuhl. „Die Kinder freuten sich so viel ausprobieren zu dürfen und dass dieses Mal auch ganz große Dinge anstanden sind wie ein ganzer Tigerkäfig,“ erzählt Biljana Cujic. Es gab bei der Kunstausstellung zum Thema Zirkus neben den Kunstwerken zudem noch Probierstationen und Zaubertricks, die die Kinder den Besuchern vorführten und den Trick dahinter manchmal verraten haben. Abgerundet wurde das Ganze durch Getränke, Popcorn und kleine Snacks, welche durch den Förderverein und die Eltern gespendet wurden.
29.7.26
Seniorenfahrdienst auch online buchbar
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd erweitert seinen Seniorenfahrdienst um eine digitale Buchungsmöglichkeit. Neben der telefonischen Anmeldung können Fahrten ab sofort auch bequem online über die städtische Homepage gebucht werden. Mit diesem neuen Angebot reagiert das Seniorennetzwerk auf die wachsende Nachfrage und schafft zusätzliche Flexibilität für seine Fahrgäste.
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 leistet der Seniorenfahrdienst einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und damit zur Lebensqualität älterer Menschen in Schwäbisch Gmünd und den umliegenden Stadtteilen. Jährlich werden mehr als 4.500 Fahrten durchgeführt. Ermöglicht wird dieses Angebot durch das große Engagement von derzeit 26 ehrenamtlichen Fahrern, die von Montag bis Freitag zuverlässig für die Seniorinnen und Senioren im gesamten Stadtgebiet unterwegs sind.
Mit der Einführung des Online-Buchungssystems stehen Nutzern nun zwei gleichwertige Wege zur Verfügung, um ihre Fahrt zu reservieren. „Mit der Einführung der Online-Buchung schaffen wir einen modernen und zugleich bürgernahen Service. Uns war wichtig, die persönliche telefonische Beratung zu erhalten und gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. So können unsere Fahrgäste selbst entscheiden, welcher Buchungsweg am besten zu ihren Bedürfnissen passt“, erklärt Karolina Gorjainow die Gesamtkoordination des Seniorennetzwerks Schwäbisch Gmünd.
Digitales Buchungsportal: https://www.schwaebisch-gmuend.de/seniorennetzwerk/seniorenfahrdienst.html
29.7.26
„Summer Vibes“ locken nach Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Der Feierabend war noch nie so sommerlich schön! Ab dem 30. Juli bis zum 10. September feiert Schwäbisch Gmünd den Sommer mit der After-Work-Reihe „Gmünder Summer Vibes“. Live-Musik, Sommer-Lounge und erfrischende Drinks warten jeden Donnerstag in den Sommerferien auf Gmünder. Ergänzt wird die Veranstaltungsreihe durch sommerliche Shopping-Aktionen der Gmünder Einzelhändler. Um die Innenstadt und den Einzelhandel auch in den Sommermonaten zu beleben, haben sich bei den Gmünder Summer Vibes verschiedene Partner zusammengeschlossen: Wirtschaftsförderung, Touristik & Marketing GmbH, HGV Schwäbisch Gmünd und Pro Gmünd veranstalten die Sommeraktion.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 30. Juli „Das Ding“ Summer Vibes in Schwäbisch Gmünd vom Jugendsender des SWR. Die Party findet im Rahmen des Gmünder Sommerfestivals im Stadtgarten Schwäbisch Gmünd statt. Radio-DJ Febo sorgt für sommerliche Beats und einer Atmosphäre, die niemandem mehr im Liegestuhl hält. Für sommerliche Drinks sorgt das Team von s-genuss.
Ab dem 6. August bis zum 10. September ziehen die Gmünder Summer Vibes direkt in die Innenstadt – gefeiert wird die After-Work-Party jeden Donnerstag von 16 bis 22 Uhr in der Postgasse. Jeden Donnerstag gibt es ein neues Motto, jeden Donnerstag spielt eine neue Live-Band für sommerlichen Flair direkt in der Innenstadt – und das Beste: der Eintritt ist komplett frei. Zwischen Palmen und tropischen Pflanzen lässt sich gemütlich im Liegestuhl oder Sitzsack der Arbeitstag ausklingen. Sommerliche Drinks und erfrischende Spritzer warten von den gastronomischen Partnern ab 16 Uhr auf die Gäste. Ulrike „Uller“ Hägele bewirtet mit ihrer „Blackstreet Bar“ am 6., 13. August und 3. September, das Team vom Weinhaus Rieg versorgt die Gäste am 27. August und 10. September mit erfrischenden Drinks. Julia Gruber sorgt am 20. August mit ihrer „Ostalbbar“ für Erfrischung.
28.7.26
Unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht: Behörden gefordert
Mit der Unterzeichnung der fortgeschriebenen Vereinbarung zum Umgang mit Schulabsentismus haben das Landratsamt Ostalbkreis, das Polizeipräsidium Aalen sowie die Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd ihre Zusammenarbeit weiter intensiviert. Im Landratsamt unterzeichneten Vertreter der beteiligten Institutionen die neue Vereinbarung, die die bisherige Fassung aus dem Jahr 2019 ablöst und an aktuelle Entwicklungen anpasst.
Schulabsentismus umfasst alle Formen des unerlaubten Fernbleibens vom Unterricht und ist häufig Ausdruck komplexer persönlicher, familiärer oder sozialer Belastungen. Die Vereinbarung trägt diesem Umstand Rechnung und setzt auf ein abgestimmtes Vorgehen aller beteiligten Stellen. Ziel ist es, Anzeichen frühzeitig zu erkennen, Ursachen gemeinsam zu klären und betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien möglichst frühzeitig mit geeigneten Unterstützungsangeboten zu erreichen.
Die Vereinbarung definiert hierfür einen kreisweit einheitlichen Verfahrensablauf. Zunächst stehen die pädagogischen Handlungsmöglichkeiten der Schulen im Mittelpunkt. Reichen diese nicht aus, werden Jugendhilfe, Ordnungsbehörden und – soweit erforderlich – die Polizei entsprechend ihrer gesetzlichen Zuständigkeiten eingebunden. Damit schafft die Vereinbarung klare Verantwortlichkeiten, kurze Abstimmungswege und ein verbindliches Vorgehen für alle Beteiligten.
Der Fortschreibung vorausgegangen war ein intensiver fachlicher Austausch zwischen Schulen, Jugendhilfe, Polizei, Ordnungsbehörden sowie weiteren Fachstellen. Dabei wurden die Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit ebenso berücksichtigt wie das geplante Landeskonzept zum Umgang mit Schulabsentismus. Die Vereinbarung versteht sich als gemeinsames Bekenntnis, Bildungschancen zu sichern und jungen Menschen durch eine enge Vernetzung der beteiligten Institutionen frühzeitig Unterstützung anzubieten.
28.7.26
Eislingen weiht 13 neue Laufwege ein

Gemeinsam mit den Paten eröffnet OB Oliver Marzian (Mitte) die neuen Eislinger Laufwege. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Mit einer gemeinsamen Laufrunde hat die Stadt Eislingen ihre neuen Laufwege offiziell eröffnet. Zahlreiche Gäste kamen zur Einweihung am TSG Waldheim und begleiteten Oberbürgermeister Oliver Marzian auf einem Abschnitt der Laufrunde Salamander.
Insgesamt stehen der Bevölkerung ab sofort 13 ausgeschilderte Laufwege in Eislingen Nord und Süd zur Verfügung. Die unterschiedlich langen Rundstrecken richten sich an alle, die gerne joggen oder walken und ihre Heimat auf abwechslungsreichen Wegen aktiv erleben möchten. „Wir wollen den Menschen in Eislingen Lust machen, sich die Lauf- oder Wanderschuhe zu schnüren, rauszugehen und unsere wunderschöne Natur und die Wälder direkt vor der Haustür ganz bewusst sportlich zu erleben. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt unterstützt und begleitet haben“, sagte Oberbürgermeister Oliver Marzian bei der Einweihung. Ein besonderer Dank gilt auch den vier Patenvereinen: der DLRG Eislingen, der Leichtathletikabteilung der TSG Eislingen, der Tischtennisabteilung der TSG Eislingen sowie dem 1. FC Eislingen. Sie übernehmen künftig die Patenschaft für die Lauftafeln und kontrollieren regelmäßig die Beschilderung der Strecken.
Wer die neuen Laufwege ausprobieren möchte, findet auf der Internetseite der Stadt Eislingen unter www.eislingen.de/laufwege alle wichtigen Informationen. Dort stehen die vier Startpunkte, Streckenbeschreibungen sowie Karten der 13 Laufwege als PDF zum Herunterladen bereit. So lässt sich die passende Strecke bequem auswählen und der nächste Lauf oder Spaziergang direkt planen. Mit den neuen Laufwegen erweitert die Stadt Eislingen ihr Sport- und Bewegungsangebot und schafft ein dauerhaftes Angebot für mehr Bewegung in der Natur.
28.7.26
Nach Hangrutsch 2024: Kolpingweg fast fertig
Geislingen. Nach dem Hangrutsch im Juni 2024 stehen die umfangreichen Sicherungs- und Straßenbauarbeiten im unteren Kolpingweg kurz vor dem Abschluss. Der rund 90 Meter lange betroffene Straßenabschnitt wurde stabilisiert und mit einer neuen Entwässerung versehen. Geplant ist, den unteren Kolpingweg noch in dieser Woche wieder für den Verkehr freizugeben. Die provisorische Ampelanlage im oberen Kolpingweg wird dann ebenfalls entfernt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden sowohl der obere als auch der untere Kolpingweg zunächst probeweise als Einbahnstraße ausgewiesen.
„Das sind gute Nachrichten für alle Anwohner. Nach einer langen und herausfordernden Zeit können wir die Folgen des Hangrutsches endlich abschließen und den Blick wieder nach vorne richten“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Mein herzlicher Dank gilt den Betroffenen für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Zur dauerhaften Stabilisierung des betroffenen Straßenabschnitts wurden Erdbeton-Stützscheiben in den Untergrund eingebracht. Dieses Verfahren kam bereits bei der Sicherung vom Hang oberhalb der Gebäude an der Wiesensteiger Straße zum Einsatz. Ergänzend setzte die Stadtverwaltung umfassende Entwässerungsmaßnahmen um. Sie sollen künftig dazu beitragen, Wasser gezielt abzuleiten und den betroffenen Hangbereich langfristig zu sichern.
28.7.26
Uhlandschule feiert neues Klettergerüst
Geislingen. Mit einem fröhlichen Schulfest hat die Uhlandschule ihr neues Klettergerüst gefeiert. Der Wunsch nach einem Klettergerüst entstand bereits im Jahr 2023 bei einer Umfrage zum Wohlbefinden an der Schule. Dabei hatten sich die Schüler insbesondere ein Klettergerüst sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof gewünscht. Im Anschluss wurden gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Planungen für die Umsetzung aufgenommen.
Die Finanzierung des Projekts in Höhe von rund 25.000 Euro wurde vollständig durch Spenden ermöglicht. Dazu trugen unter anderem ein Crowdfunding der Volksbank Göppingen, ein Sponsorenlauf der Schule sowie zahlreiche Spenden von Unternehmen, Einrichtungen und Privatpersonen bei.
28.7.26
Seniorin passt nicht auf
Göppingen. Gegen ein geparktes Auto fuhr am Montag eine 69-Jährige in Göppingen in der Nördliche Ringstraße. Offensichtlich war sie nicht aufmerksam genug und stieß mit ihrem Fahrzeug gegen einen geparkten Personenwagen. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Nach der Unfallaufnahme konnte die Frau ihre Fahrt fortsetzen.
28.7.26
Ladendieb flüchtet
Göppingen. Parfüm klaute am Montag ein 49-Jähriger in Göppingen. Gegen 11.50 Uhr betrat der 49-jährige Algerier einen Drogeriemarkt in der Esslinger Straße. Er hatte eine Kühltüte bei sich und ging zielgerichtet in die Parfümabteilung. Er entnahm dort mehrere Parfüms im Wert von über 400 Euro, steckte sie in seine Tüte und verließ das Geschäft. Am Ausgang löste die Warensicherung aus und der Mann rannte weg. Zwei Angestellte eilten ihm hinterher. Die zwischenzeitlich informierte Polizei konnte den Dieb in der Straße "Am Autohof" vorläufig festnehmen. Ein weiterer Zeuge hatte gesehen, wie der 49-Jährige seine Beute in einem Mülleimer deponiert hatte. Dort befand sich noch die Tüte mit acht Parfüms. Die Polizisten brachten ihn aufs Revier. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der 49-jährige polizeibekannte Asylbewerber wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun ermittelt.
28.7.26
Rollerfahrerin verletzt
Eislingen. Am Montag kam es in Eislingen zu einem Unfall. Eine 51-Jährige fuhr mit ihrem Pkw in der Daimlerstraße Richtung B10, Auffahrt Stuttgart. Auf der Westtangente von Eislingen in Richtung Holzheim fuhr eine 46-Jährige auf ihrem Kleinkraftroller. Die Autofahrerin bremste zu spät und kollidierte im Kreuzungsbereich mit dem vorfahrtsberechtigten Kleinkraftroller. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ampelanlage aufgrund eines Defekts außer Betrieb. Bei dem Unfall erlitt die Rollerfahrerin leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.
28.7.26
Süßener Ortsdurchfahrt noch bis 5. August zu
Süßen. Wegen nicht vorhergesehener Leitungsarbeiten in der Donzdorfer Straße im Zuge der Ortsdurchfahrt von Süßen verlängert sich die Bauzeit der Straßenbauarbeiten bis voraussichtlich 5. August. Der Durchgangsverkehr wird weiterhin über die Umgehung Süßen im Zuge der Bundesstraße 466 umgeleitet. Die Baumaßnahme wirkt sich auch auf den Buslinienverkehr aus. Es betrifft die Linien 970, 971, 972 und 972A. Durch die Umleitung entfällt die Haltestelle „Umspannwerk“ auf all diesen Linien ersatzlos. Durch die Umleitung über die Heidenheimer Straße kann es zu Verspätungen und Teilausfällen auf den genannten Linien kommen.
27.7.26
Lkw durchbricht Hausmauer: Fahrer stirbt
Waldstetten. Am Montagmorgen befuhr ein 45-jähriger Lkw-Lenker die L1159 von Donzdorf in Fahrtrichtung Schwäbisch Gmünd. In Wißgoldingen kam das Fahrzeug in einer leichten Linkskurve, ohne eine erkennbare Reaktion seitens des Fahrers, nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lkw überfuhr zunächst einen Gehweg, streifte eine Fußgängerampel und anschließend die Fassade eines Wohnhauses. Im weiteren Verlauf prallte das Fahruzeug frontal gegen eine Hausmauer, so dass die Fahrerkabine die Hausmauer durchbrach und der Laster etwa 50 Zentimeter tief in dem Haus feststeckte. Der Fahrer konnte sehr schnell aus dem Fahrzeug geborgen werden, starb jedoch, trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, noch am Unfallort. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein medizinischer bzw. ein internistischer Vorfall unfallursächlich sein. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 300.000 Euro. An der Unfallstelle sind neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk im Einsatz.
27.7.26
Feuer in Wohnung
Ebersbach. Bei einem Brand am Samstag in Ebersbach konnten alle Bewohner das Gebäude rechtzeitig verlassen. Ein Zeuge meldete gegen 9.15 Uhr das Feuer in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Barbarossastraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner das Gebäude unverletzt verlassen. Die Feuerwehr hatte das in der Küche ausgebrochene Feuer schnell unter Kontrolle und gelöscht. Durch die starke Rauchentwicklung waren zwei Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Dessen Bewohner kamen anderweitig unter. Der vorläufige Sachschaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Eine Ursache ist bislang unklar.
27.7.26
Verletzte nach Stürzen von Rad und Roller
Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagmorgen befuhr in Schwäbisch Gmünd ein 49-jähriger Fahrradfahrer einen Waldweg im Bereich die Filstalstraße, parallel zum Glasenbach. In einer Kurve stürzte er und verletzte sich hierbei schwer. Der Radler musste durch die Bergwacht geborgen werden und kam anschließend ins Krankenhaus.
Ein 16-Jähriger befuhr am Sonntagmittag die Lange Gasse von Lindach in Richtung Herlikofen. Aufgrund einer Bodenwelle kam der junge Fahrer mit seinem Roller nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in die dortige Böschung. Hierbei wurde der Jugendliche verletzt und musste mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus verbracht werden.
27.7.26
Zu tief ins Glas geschaut
Kuchen. Am Montag zog die Polizei inKuchen einen 64-Jährigen aus dem Verkehr. Gegen 5.15 Uhr fuhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße. Vor ihnen fuhr ein Mini in Schlangenlinien. Die Polizisten versuchten das Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer reagierte zunächst nicht auf die Anhaltesignale. Erst nach längerer Fahrt hielt der 64-Jährige an. Bei der Kontrolle roch der Mann deutlich nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Eine Blutprobe soll nun den genauen Alkoholgehalt klären.
27.7.26
Kreuzungsumbau für Fahrradstraße
Göppingen. Der Bau der Fahrradstraße auf der östlichen Jahnstraße geht in die nächste Phase. Dafür muss die Kreuzung Heininger-/Jahnstraße zwischen Donnerstag, 30. Juli, und Freitag, 11. September, für den Verkehr gesperrt werden.
Ab Montag, 3. August, erneuern die Stadtwerke im Kreuzungsbereich zunächst die Stromleitungen. Danach wird die Jahnstraße so umgebaut, dass Radfahrer und Fußgänger besser queren können und Verkehrsteilnehmer barrierefrei über die Straße kommen. Gleichzeitig wird in diesem Zuge auch der Belag im Kreuzungsbereich erneuert und die Mittelinsel in der Heininger Straße etwas zurückgenommen. Damit können vor allem Lastwagen und Busse künftig von der Heininger Straße in die Jahnstraße besser links abbiegen.
Die Straßensperrung wird genutzt, um zeitgleich die Bushaltestelle Heininger-/Jahnstraße, wo die Linien 983 und 984 halten, barrierefrei umzubauen, um eine weitere Sperrzeit zu vermeiden. Diese Bushaltestelle entfällt während der gesamten Zeit. Fahrgäste sollen die Haltestelle an der Dieselstraße zu benutzen. Anlieger und Kunden der Heininger Straße zwischen Ulmer- und Jahnstraße können auch während der Bauzeit von der Kreuzung Ulmer-/Schwabstraße her zu- und abfahren.
Der Verkehr aus der Stadt in Richtung Heiningen/B10 wird über die Schwabstraße, Kreisverkehr Jahnstraße und die Jahnstraße umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Stadt wird über die Heinrich-Landerer-Straße umgeleitet. Alternativ kann der Verkehr aus Richtung Heiningen und Holzheim auch über die Westtangente und Ulmer Straße in Richtung Göppingen fahren, um die Baustelle zu umfahren.
27.7.26/28.7.26
Bürger motzen munter drauf los
Göppingen. Sicherheit in der Innenstadt, Kommunalpolitik, Tierschutz, Fragen zu Zuwanderung und gesellschaftlichen Werten, Rechtsextremismus, Bildung, Kultur, Wirtschaft – und ganz alltägliche Ärgernisse wie Müll, fehlende Schattenplätze oder E-Scooter auf Gehwegen: Die Themen, welche die Bürger vor Kurzem bei der Aktion „Motzbude“ auf dem Marktplatz bewegten, waren so vielfältig wie die Stadt selbst.
Rund 24 ausgebildete Dialog-Botschafter empfingen dort in zwei Zeitslots alle, die einfach mal reden wollten. Das Fazit: Die Nachfrage war groß – und die Gespräche gingen tiefer, als viele erwartet hatten. Die vielleicht überraschendste Rückmeldung aus zwei Tagen Dialog: Dankbarkeit – auf beiden Seiten.
„Persönlicher Kontakt in Verbindung mit Dialog kann Einsicht und Meinung ändern" – so fasste eine Teilnehmerin ihre Erfahrung aus den zwei Tagen in einem Satz zusammen. Eine andere schrieb: „Mehr Mut zum Dialog, auch in schwierigen Situationen – denn respektvolle Gespräche können Brücken bauen und Demokratie stärken." Besonders bemerkenswert: Mehrere der am Vortag geschulten Dialog-Botschafter berichteten, dass Bürger im Gespräch offen waren, ihre Haltungen zu hinterfragen und zu überdenken – ein Zeichen dafür, dass echtes Zuhören wirkt.
27.7.26

Der Fisch und die Millionen
Es gibt in der Politik und im öffentlichen Leben einen bemerkenswerten Beruf: den des unerschütterlichen Optimisten. Er erkennt selbst im größten Defizit noch eine vorübergehende Delle („Berlin ist an dem Desaster schuld“) und verspricht zuverlässig, dass es irgendwann mal besser wird. Unser Alb-Fils-Klinikum scheint dafür das Anschauungsobjekt zu sein.
Jahr für Jahr wurden Besserung, Effizienzrendite und sinkende Defizite angekündigt. Jahr für Jahr passiert das Gegenteil. Das Minus wächst, die Rücklagen des Landkreises schrumpfen und sind inzwischen Geschichte. Der Landkreis ist finanziell am Limit. Und als wäre das nicht anspruchsvoll genug, steigen auch noch die Baukosten des Klinikneubaus munter weiter. Manche nennen das Kostenentwicklung. Andere würden sagen: Das Geld hat die Flucht ergriffen.
Nun könnte man auf die Idee kommen, dass irgendwann auch einmal die Frage nach der Verantwortung gestellt werden darf. Nicht aus Häme, sondern aus gesundem Menschenverstand. In einem mittelständischen Unternehmen wäre eine Geschäftsführung mit solchen Jahres-Bilanzen schon längst abgelöst oder wenigstens dabei, die Abschiedsrede zu formulieren. Im öffentlichen Bereich scheint dagegen oft das Prinzip zu gelten: Solange noch Geld da ist, wird weitergewurstelt. Ist kein Geld mehr da, wird eben weitergewurstelt – nur ohne Geld. Vielleicht liegt genau hier das Problem.
Eine Klinik dieser Größenordnung ist heute nicht nur ein medizinischer Betrieb, sondern auch ein Unternehmen mit einem dreistelligen Millionenbudget. Wer ein solches Haus führt, muss wirtschaften können. Deshalb sollte man den Mut haben, über eine neue Führungsstruktur nachzudenken: zwei kaufmännisch geprägte Geschäftsführer mit klarer Verantwortung für Finanzen, Organisation und Strategie. Ergänzt durch ein Direktorium, bestehend aus drei Chefärzten, die aus deren Kreis gewählt werden.
Denn eines sollte man nicht verwechseln: Ein guter Arzt ist nicht automatisch ein guter Unternehmenslenker – so wenig wie ein guter Kämmerer automatisch am offenen Herzen operieren sollte.
Ja, ein Wechsel kostet Geld. Abfindungen tun weh. Doch dauerhaft Millionendefizite schmerzen den Steuerzahler deutlich länger. Vor allem aber hätte die Klinik einen echten Neuanfang verdient. Nicht nur wirtschaftlich, sondern auch fürs Image. Denn Vertrauen ist in der Gesundheitsversorgung fast so wichtig wie moderne Medizin. Und Vertrauen gewinnt man nicht mit Pressemitteilungen, sondern mit Ergebnissen.
Bleibt am Ende nur die alte Weisheit: Der Fisch stinkt vom Kopf. Wenn allerdings seit Jahren nur am Schwanz gelüftet wird, darf man sich über den Geruch nicht wundern.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
24.7.26
Rauch und Ascheregen in Pessac
Göppingen/Pessac. Die Waldbrände in Südwestfrankreich treffen auch die Einwohner der französischen Partnerstadt von Göppingen, Pessac. Dort sind die Menschen seit der Nacht zu Samstag von Rauch und Ascheregen umgeben. Die Stadt hat einen Solidaritätsaufruf veröffentlicht.
Rund 200 000 Menschen aus der Gegend um die Großstadt Bordeaux sind inzwischen evakuiert worden. Betroffen von den Bränden sind auch die Urlaubsorte am Becken von Arcachon, wie der bekannte Ferienort Cap Ferret an der Südspitze der das Becken begrenzenden Halbinsel. Auch die Ferienregion um den beliebten Ferienort Biscarrosse südlich von Bordeaux ist betroffen. In Biscarrosse selbst, wo Campingplätze geräumt wurden, ist das Gewerbegebiet und mit ihm dutzende von Betrieben durch das Feuer zerstört worden. „Die Lage ist wirklich alarmierend. Sie ist in ihrem Ausmaß beispiellos, und wir hoffen, dass sie schnell unter Kontrolle gebracht werden kann“, so eine Einwohnerin von Pessac..
26.7.26
Geld aus Ausgleichsstock für acht Projekte
Kreis Göppingen. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt gibt es aus dem Ausgleichstock für acht Maßnahmen im Kreis Göppingen 5.862.000 Euro. Böhmenkirch erhält 100.000 Euro für den Ausbau der Roggentalstraße in Treffelhausen. Nach Dürnau fließen 200.000 Euro zur Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF 10 für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Dürnau. Eschenbach erhält für die Erweiterung und Sanierung des Rathauses 100.00 Euro. 50.000 Euro gehen anteilig an die Gemeinde Gammelshausen für Erweiterung Schulgebäude für den Ganztagesbetrieb beim Grundschul- und Kindergartenverband Dürnau Gammelshausen. Für die grundlegende Sanierung der Sickenbühlhalle erhält die Gemeinde Gruibingen 550.000 Euro. Heinigen kann für den Neubau des Breitekindergarten mit 2.000.000 Euro planen. Die energetische Dach- und Fassadensanierung der Staufeneckhalle in Salach unterstützt das Land mit 262.000 Euro. Wiesensteig erhält für den Neubau der Rettungswache für Feuerwehr und Bergwacht 2.600.000 Euro.
25.7.26
Gemeinderat folgt OB: Hauhaltssperre beschlossen
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen ist der Empfehlung der Stadtverwaltung gefolgt und hat am Donnerstagabend in seiner jüngsten Sitzung eine Haushaltssperre beschlossen. Diese gilt bis zum Jahresende und hat weitreichende Folgen auf die Ausgaben der Verwaltung.
Alle Leistungen der Stadtverwaltung werden nach einem Kriterienkatalog auf den Prüfstand gestellt. Bereits begonnene Projekte – auch Bauprojekte wie das Hogy – sind von der Sperre ausdrücklich nicht betroffen. Trotz Haushaltssperre wird es Ausnahmen für rechtlich oder vertraglich gebundene, sicherheitsrelevante und wirtschaftlich unabweisbare Maßnahmen geben.
Hintergrund für diesen harten Eingriff sind einbrechende Steuereinnahmen, die sich nach Einschätzung der Stadt auf längere Zeit nicht erholen werden. Schwierig für Kommunen im Allgemeinen ist auch die Zunahme von Aufgaben, die von Bund und Land in der Vergangenheit beschlossen wurden, ohne für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen.
Die Stadt Göppingen befindet sich bereits seit zwei Jahren auf einem strengen Konsolidierungskurs. Ausgaben wurden über die gesamte Stadtverwaltung hinweg systematisch auf den Prüfstand gestellt, Projekte nicht realisiert und zahlreiche Freiwilligenleistungen gestrichen. Der Gemeinderat wird sich in einer zweitätigen Klausurtagung im September intensiv mit dem weiteren Vorgehen bei der Konsolidierung beschäftigen. Dies betrifft die Planungen der nächsten Jahre. „Es ist hart, aber wir werden um schmerzhafte Einschnitte nicht herumkommen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
24.7.26
Aus für das Stadtticket
Göppingen. Das Göppinger Stadtticket wird zum 31. Dezember eingestellt. Der Gemeinderat hat beschlossen, das Angebot zu kündigen. Damit spart die Stadt ab 2027 jährlich rund 280.000 Euro ein.
Das Stadtticket wurde Anfang 2021 eingeführt und ermöglicht seither vergünstigte Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet sowie in den Gemeinden Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren. Die Stadt Göppingen trägt dabei den größten Teil der Kosten für die Bezuschussung des Angebots.
Mit dem Beschluss beendet die Stadt ihre finanzielle Unterstützung des Stadttickets zum Jahresend. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage. Die Einsparungen von rund 280.000 Euro pro Jahr sind Teil der Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und werden ab dem Haushaltsjahr 2027 berücksichtigt.
Bis zum Ende des Jahres bleibt das Stadtticket weiterhin erhältlich. Zum 1. September werden im Zuge der allgemeinen Tarifanpassung des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) die Ticketpreise erhöht. Trotz dieser Anpassung bleibt das Stadtticket bis zu seiner Einstellung eine günstigere Alternative zu regulären Einzelfahrscheinen im Stadtgebiet.
24.7.26
Jebenhäuser Brücke bleibt Sorgenkind
Göppingen. In der Stadt Göppingen gibt es 85 Brücken. Die Verwaltung prüft diese Bauwerke in regelmäßigen Abständen. Die Brücke Ulmer Straße sowie die Sauerbrunnenbrücke müssen ersetzt werden. Die Sonnenbrücke und der Sauerbrunnensteg müssen saniert werden. Wie es mit der Jebenhäuser Brücke weitergeht, ist noch offen.
Vor Kurzem haben sich Stadträte gemeinsam mit Baubürgermeisterin Eva Noller und Experten aus dem Technischen Rathaus auf Brückentour durch Göppingen gemacht. Dabei sahen sie mit eigenen Augen, wie marode so manches Bauwerk ist: Bei der Brücke Ulmer Straße gibt es Korrosionsschäden am Überbau, die Geländerstäbe sind in Teilen fast durchgerostet, es gibt Risse sowie Betonausbrüche in den tragenden Wänden und die Abdichtung auf der Brücke ist undicht. „Diese Brücke können wir nicht mehr erhalten. Wir müssen sie abreißen und neu bauen“, sagte Noller.
Die Stadt plant dies unabhängig von der Bahnmaßnahme „Korridorsanierung Stuttgart – Ulm im Jahr 2030“. Der Abriss soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2029 erfolgen, bis Ende 2030 soll die neue Brücke dann stehen. Das neue Bauwerk wird leicht nach Westen verschoben und die Durchfahrtshöhe der Bahn auf 6,20 Meter erhöht. Die Rampen werden entsprechend angepasst. Die Fahrbahn wird breiter sein, ebenso der Fuß- und Radweg. Das Projekt wird voraussichtlich 19,6 Millionen Euro kosten. Die Stadt rechnet mit einer Förderung von rund 50 Prozent. Somit muss die Stadt noch voraussichtlich 9,8 Millionen Euro für den Abriss und Neubau der Brücke und der Rampen aufbringen.
Zeitgleich soll die direkt anschließende Sonnenbrücke umfassend saniert werden. Das Bauwerk aus dem Jahr 1901 weist ebenso Schäden durch Feuchtigkeit und Dauerbelastung auf. Ziel der Maßnahmen ist es, die Brücke für die nächsten 20 bis 30 Jahre wieder fit zu machen.
Weiter flussabwärts zeigen sich Korrosionsschäden an der Jebenhäuser Brücke, besonders in einem der sechs Hohlkästen, die wesentlich für die Tragfähigkeit der Brücke sind. Seitdem die Schäden festgestellt wurden, ist die rechte Spur stadtauswärts auf der Jebenhäuser Brücke gesperrt, um den besonders von Rost betroffenen Hohlkasten unter der rechten Spur zu entlasten und die Standsicherheit der Brücke zu gewährleisten. Momentan wird die Brücke mit der aktuellen Verkehrsbelastung aus Verkehrszählungen und den aktuellen Normen für die Baustoffe nachgerechnet. Diese Ergebnisse sind relevant, um den Zustand der Brücke genau einschätzen zu können. Erst dann steht fest, ob saniert werden kann oder die Brücke neu gebaut wird.
Unabhängig davon muss dieses Projekt allerdings warten, bis die Brücke Ulmer Straße fertig ist, da die Jebenhäuser Brücke für die Umleitung des Verkehrs notwendig ist. Solange sorgt die Stadt mit regelmäßiger Prüfung für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Eine Kamerabefahrung im Mai hatte ergeben, dass die verschweißten Brückeneinläufe dicht sind und kein weiteres Wasser in den Hohlkasten eindringt. Der durch Hitze verformte Belag auf der Brücke wird zeitnah saniert. Zudem werden die gelben Fahrbahnmarkierungen durch weiße Streifen ersetzt, und die Leitbaken werden durch gestalterisch ansprechende Absperrelemente ausgetauscht.
Die Sauerbrunnenbrücke über die Fils beim Christophsbad wurde als Spannbetonbrücke im Jahr 1952 hergestellt. Hier wurde korrosionsgefährdeter Spannstahl verbaut. Mittelfristig muss die Brücke abgerissen und neu gebaut werden. Ziel des Baudezernats ist es, die Brücke als funktionierende Umleitungsstrecke zu nutzen, wenn die Jebenhäuser Brücke für eine Sanierung oder gar einen Neubau gesperrt werden muss.
Der Sauerbrunnensteg für Fußgänger, die über die Bahngleise kommen möchten, stammt aus dem Jahr 1994 und weist Schäden am Belag auf. Es gibt undichte Fugen und somit auch Korrosionsschäden an der Tragkonstruktion. Der Steg wird während der Sperrzeit der Bahn 2030 saniert.
24.7.26
Einbruch ins Krematorium
Göppingen. Sachschaden hinterließ ein Einbrecher in der Nacht auf Donnerstag ins Krematorium in Göppingen. Der Einbruch ereignete sich von Mittwoch auf Donnerstag in der Roßbachstraße. Ein bislang Unbekannter versuchte offenbar zuerst, über eine Dachluke in das Gebäude einzusteigen. Als dies misslang, hebelte er ein Fenster auf und gelangte so ins Innere. Dort durchwühlte er mehrere Schränke und Schubladen. Ohne Beute flüchtete er und hinterließ einen Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Ob ein Tatzusammenhang zu einem vorausgegangenen Einbruch im Krematorium besteht, wird geprüft. Die Ermittlungen des Polizeireviers Göppingen dauern an.
24.7.26
Zu schnell auf Autobahn-Abfahrt: Unfall
Aichelberg. Kurz nach 21 Uhr war am Donnertag ein 18-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. An der Anschlussstelle Aichelberg wollte er die Autobahn verlassen. Da er in der Ausfahrt zu schnell unterwegs war, kam er nach links von der Straße ab. Dann kollidierte er mit mehreren Bäumen. Der junge blieb unverletzt. An seinem Auto entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. Ein Abschlepper barg das total beschädigte Auto.
24.7.26
Psychische Erkrankungen gewinnen an Bedeutung
Ostalbkreis. Mitten im Alltag – und doch oft unsichtbar sind oftmals psychische Erkrankungen. Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) und der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Verbund (KJPV) informierten kürzlich im Aalener Landratsamt Fachpraxis, Selbsthilfe und Bürgerschaft über seelische Gesundheit und boten eine Plattform für Austausch.
In ihrem Impulsvortrag stellte Dr. Stephanie Grund-Lipowsky zentrale Fakten und Entwicklungen dar. Demnach sind jährlich rund 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von psychischen Erkrankungen betroffen, jedoch sucht nur ein Teil professionelle Hilfe. Psychische Erkrankungen zählen zudem zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Vor diesem Hintergrund wurde die Bedeutung von Prävention, frühzeitiger Unterstützung und einer gut abgestimmten Versorgungsstruktur hervorgehoben. Ziel aller Hilfen sei das Wohlergehen der Betroffenen unter Wahrung ihrer Autonomie.
Einen sehr persönlichen und bewegenden Einblick bot anschließend Uschi Schneider-Eichbaum aus Angehörigensicht. In ihrem Erfahrungsbericht schilderte sie eindrücklich die Situation als Mutter eines psychisch erkrankten Kindes. Fragen wie „Haben wir etwas falsch gemacht?“ oder „Wo finden wir Hilfe?“ begleiteten den Alltag der Familie. Ihre lebensnahe Darstellung machte deutlich, welchen Belastungen Angehörige ausgesetzt sind und wie wichtig Unterstützung, Orientierung und Austausch sind.
In der Podiumsdiskussion kamen Vertreter aus Medizin, Polizei, Justiz, Gemeindepsychiatrie und Eingliederungshilfe zu Wort. Einigkeit bestand darin, dass psychische Erkrankungen in allen gesellschaftlichen Bereichen an Bedeutung gewinnen. Die Notwendigkeit von Prävention, frühzeitigen Hilfen und einer besseren Verzahnung der Angebote wurde mehrfach betont. Thematisiert wurden unter anderem Versorgungslücken an Schnittstellen, insbesondere beim Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter, sowie die zunehmende Belastung von Kindern und Jugendlichen.
Hervorgehoben wurde auch die Rolle niedrigschwelliger Angebote der Gemeindepsychiatrie, die durch aufsuchende Arbeit wichtige Einblicke in die Lebensrealität der Betroffenen ermöglichen. Die Eingliederungshilfe wurde als zentraler Baustein für gesellschaftliche Teilhabe benannt. Zudem wurde deutlich, dass Angehörige stärker in den Blick genommen werden müssen.
Als zentrales Fazit wurde die Bedeutung des so genannten Trialogs, also des Zusammenwirkens von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften, hervorgehoben. Die Veranstaltung unterstrich damit die Relevanz eines vernetzten Handelns im Ostalbkreis, um Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu unterstützen.
24.7.26
Von der Fahrbahn abgekommen
Eislingen. Am Donnerstag landete eine 59-Jährige bei einem Unfall bei Eislingen auf einem Reitplatz. Die Frau befuhr den Verbindungsweg zwischen Eschenbäche in Richtung Krummwälden. Den ersten Erkenntnissen nach kam sie vermutlich aufgrund einer medizinischen Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie durchbrach mit ihrem Wagen einen Zaun, überschlug sich im Anschluss mehrfach und kam dann in einem angrenzenden Reitplatz zum Stehen. Durch den Unfall wurde die Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr rettete die Frau aus ihrem Auto. Der Rettungsdienst brachte die schwer Verletzte mit einem Hubschrauber in eine umliegende Klinik. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Schaden am nicht mehr fahrbereiten Auto auf 15.000 Euro. Der Schaden am Reitplatz und an den Zäunen wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich Pferde und zwei Reiterinnen auf dem Reitplatz. Diese blieben unverletzt.
24.7.26
Auffahrunfall im Tunnel
Gruibingen. Zwei Verletzte und rund 20.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Donnerstag auf der A8 bei Gruibingen. Kurz vor 12.30 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit seinem Wagen in Richtung München. Der Mann war auf Höhe des Tunnel Gruibingen auf dem linken der zwei Fahrstreifen unterwegs, als die Fahrzeuge vor ihm kurz nach der Tunneleinfahrt wegen stockendem Verkehr abbremsten. Das erkannte der 42-Jährige wohl zu spät und prallte in das Heck eines Pkw, den es auf ein weiteres Fahrzeug schob. Durch den Unfall erlitten die zwei 27 und 38-jährigen Mitfahrer im Wagen des 42-Jährigen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Kliniken. Die weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen schätzt den Gesamtschaden auf rund 20.000 Euro.
24.7.26
Geld vom Land für Projekte in Gemeinden
Kreis Göppingen. Aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen über 300.000 Euro an Landesförderung direkt in die Gemeinden Birenbach und Börtlingen. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Strukturförderprogramm des Landes Baden-Württemberg. Konkret wird zum einen die Sanierung der Räumlichkeiten der örtlichen Feuerwehr in Birenbach mit 45.040 Euro unterstützt. In Börtlingen wird wiederum ein Verwaltungsgebäude eines örtlichen Betriebs mit 263.280 Euro durch das Land gefördert.
In Unterböhringen werden zwei Projekte der Innenentwicklung und des Wohnens mit 210.000 Euro gefördert, in Donzdorf wird ein Projekt mit dem Förderschwerpunkt Arbeit mit 109.060 Euro unterstützt und in Türkheim erhält ein Projekt der Innenentwicklung und des Wohnens den Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro.
24.7.26
Bündelaktion gibt entscheidenden Impuls
Uhingen. Mehr als 90 persönliche Beratungen, bereits 31 beauftragte Photovoltaikanlagen und weitere Projekte sind in Vorbereitung: Die PV-Bündelaktion der Stadt Uhingen und der Energieagentur Landkreis Göppingen zeigt, wie aus Interesse konkrete Entscheidungen werden. Mit dem Abschluss der Beratungsphase zieht die Aktion eine erste Zwischenbilanz.
Bereits die Auftaktveranstaltung Anfang Februar stieß auf großes Interesse. Die hohe Nachfrage nach den anschließenden Beratungsgesprächen führte dazu, dass das unabhängige Beraterteam der Energieagentur Landkreis Göppingen bis Ende März mehr als 90 persönliche Beratungen durchführte. Dabei erhielten die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer eine neutrale und kostenfreie Einschätzung, welche Photovoltaiklösung für ihr Gebäude geeignet ist.
Nach der Beratung und dem Erhalt des ersten Angebots entschieden sich knapp 60 Teilnehmer, ihre Photovoltaikpläne weiterzuverfolgen. Bislang wurden bereits 31 Anlagen verbindlich beauftragt. Weitere Teilnehmer befinden sich noch in der Entscheidungsphase oder haben sich für die Umsetzung mit einem anderen Installationsbetrieb entschieden.
Wie groß der Einfluss der Bündelaktion auf die Entscheidung für eine eigene Photovoltaikanlage war, zeigt eine erste Befragung der Teilnehmer. Rund die Hälfte der Befragten gab an, sich bereits seit längerer Zeit mit einer eigenen Photovoltaikanlage zu beschäftigen, die Umsetzung jedoch immer wieder verschoben zu haben. Für viele war die Bündelaktion der entscheidende Impuls, das Vorhaben nun umzusetzen.
Besonders geschätzt wurde die neutrale und unabhängige Beratung durch die Energieagentur Landkreis Göppingen. Sie wurde von nahezu allen Befragten als wichtigster Vorteil der Bündelaktion genannt. Auch die Begleitung der Aktion durch die Stadt Uhingen und die Energieagentur stärkte das Vertrauen der Teilnehmenden und spielte für viele eine wichtige Rolle.
Bürgermeister Matthias Wittlinger freut sich über die positive Entwicklung: „Die hohe Beteiligung zeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger selbst Strom aus Sonnenenergie erzeugen möchten. Die PV-Bündelaktion hat ihnen den Einstieg erleichtert und die Sicherheit gegeben, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Besonders freut mich, dass aus vielen ersten Überlegungen inzwischen konkrete Projekte geworden sind. Davon profitieren nicht nur die einzelnen Haushalte, sondern unsere ganze Stadt.“
Auch Timm Engelhardt, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen, zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Rückmeldungen zeigen, dass sich viele eine unabhängige Beratung wünschen, bevor sie eine größere Investition tätigen. Mit der Bündelaktion konnten wir Orientierung geben und die Menschen dabei unterstützen, den Schritt zur eigenen PV-Anlage zu machen.“
Die Beratungsphase ist zwar abgeschlossen, die PV-Bündelaktion geht jedoch weiter. In den kommenden Monaten werden die beauftragten Photovoltaikanlagen nach und nach installiert. Die Stadt Uhingen und die Energieagentur Landkreis Göppingen begleiten den weiteren Verlauf und werden nach Abschluss der Aktion eine Gesamtbilanz ziehen.
24.7.26
Land unterstützt Zukunftsforum Oberkochen
Ostalbkreis. Mit einer maximalen Fördersumme von 7,5 Millionen Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg den Aufbau des Zukunftsforums Oberkochen. Die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Innovations- und Strukturpolitik des Landes. Der Ostalbkreis und die Stadt Oberkochen sehen darin eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Region sowie einen starken Impuls für Innovation, nachhaltiges Wirtschaften und die Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette Holz.
„Die Förderentscheidung bestätigt den erfolgreichen Weg unserer Region“, betont Landrat Dr. Joachim Bläse. „Der Ostalbkreis zählt heute zu den dynamischsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Der Prognos Zukunftsatlas 2025 weist uns als Region mit hohen Zukunftschancen aus (Rang 27 von 400) und das IW-Regionalranking 2026 benennt uns als Gewinnerregion. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir konsequent fortsetzen. Die nächsten wirtschaftlichen Innovationssprünge entstehen an der Schnittstelle von Technologie, Nachhaltigkeit und neuen Materialien. Ressourcen- und Energieeffizienz werden zum Wettbewerbsfaktor, Nachhaltigkeit entwickelt sich zum Innovationsmarkt und neue Werkstoffe und Kreislaufwirtschaft eröffnen neue Geschäftsmodelle. Dafür brauchen unsere Unternehmen starke Netzwerke und Orte, an denen Wissen, Technologie und Praxis zusammenkommen.“
Genau hier setze das Zukunftsforum Oberkochen an, so Bläse: „Mit den Schwerpunkten Bioökonomie, Green Tech, ökologische Intelligenz und nachhaltige Innovationen im Holzbau schafft das Zukunftsforum einen neuen Innovationsraum für die Region. Besonders wertvoll ist der Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette Holz – vom nachhaltig bewirtschafteten Wald über leistungsfähige Sägewerke und holzverarbeitende Unternehmen bis hin zu international führenden Industrieunternehmen und einer anwendungsorientierten Forschungslandschaft. Das Zukunftsforum beschleunigt hier den Transfer neuer Technologien und eröffnet neue Chancen für Kooperationen und Wertschöpfung.“
Auch Oberkochens Bürgermeister Marcel Winter sieht im Zukunftsforum einen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung: „Das Zukunftsforum Oberkochen verbindet Zukunft, Innovation und Nachhaltigkeit mit einem konkreten Ort der Begegnung. Es schafft Möglichkeiten für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, junge Menschen und Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und Zukunftsthemen erlebbar zu machen.“ Für Winter steht fest: „Oberkochen steht für technologische Kompetenz, Innovationskraft und eine hohe Lebensqualität. Mit dem Zukunftsforum setzen wir ein Zeichen dafür, dass nachhaltige Innovation auch in einer starken ländlich geprägten Kommune erfolgreich entstehen kann.“
Mit Werkstätten, Labor- und Arbeitsbereichen sowie Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen schafft das Zukunftsforum künftig Raum für Austausch, Wissenstransfer und Zusammenarbeit. Unternehmen erhalten die Möglichkeit, neue Materialien und Verfahren zu erproben, Prototypen zu entwickeln und neue Partnerschaften aufzubauen. Gleichzeitig entstehen Angebote für Weiterbildung und Fachkräftesicherung.
Bereits während der Bauphase soll das Zukunftsforum durch Veranstaltungen und Dialogformate sichtbar werden. Nach der Fertigstellung wird es als Wissens- und Transferzentrum dazu beitragen, Innovationen in die Praxis zu bringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig zu stärken.
24.7.26
OB Hornickel will für die SchoWo kämpfen
Schorndorf. Die SchoWo ist vorbei - ihre Botschaft bleibt. Fünf Tage lang wurde in Schorndorf gefeiert, gelacht und Gemeinschaft gelebt. Tausende Besucher verwandelten die Innenstadt in einem Ort der Begegnung. Dabei wurde einmal mehr deutlich, warum die Schorndorfer Woche seit 56 Jahren weit mehr ist als ein Stadtfest.
In seiner Ansprache griff Hornikel die angespannte Haushaltslage auf und beantwortete eine Frage, die viele Bürger derzeit bewegt: Kann sich Schorndorf die SchoWo überhaupt noch leisten? Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Die Vereine wuppen hier fünf Tage lang dieses Stadtfest für viele Tausend Menschen. Ich bin ehrlich davon überzeugt: Wir sollten uns das nicht kaputt sparen lassen. Die SchoWo ist so wichtig, dass wir dafür kämpfen sollten.“ Für diese Aussage erhielt Hornikel viel Applaus auf dem Marktplatz.
Bereits im Vorfeld hatte die Vereinsgemeinschaft angekündigt, die SchoWo noch stärker als Fest für Familien weiterzuentwickeln. Der Plan ist aufgegangen: Die neuen Safety Cards, die Kindern im Notfall ein schnelles Wiederfinden ihrer Eltern ermöglichen sollten, waren binnen weniger Tage vergriffen. Auch die digitale Familienrallye quer durch die Innenstadt stieß auf große Resonanz.
Premiere feierten außerdem die Futurhinos mit ihrem Mitmachstand. Dort konnten Kinder kleine Zahnbürstenroboter basteln und waren mit Eifer dabei. „Am Sonntag waren alle Plätze dauerhaft belegt. Uns sind sogar die Motoren ausgegangen - so groß war der Andrang“, berichten Astrid und René Schubert. Nach der gelungenen Premiere spricht vieles dafür, dass die Futurhinos auch 2027 wieder dabei sein werden.
Für Jürgen Dobler, geschäftsführender Vorstand der Vereinsgemeinschaft Schorndorfer Vereine, wird besonders am traditionellen Familientag, dem SchoWo-Sonntag, spürbar, was die SchoWo ausmacht. Wenn Familien gemeinsam über das Festgelände schlendern und Jung und Alt friedlich miteinander feiern, beantworte das für ihn zugleich die persönliche Sinnfrage: „Ich mache das genau für solche Momente. Wenn ich mich umschaue und sehe, wie die Menschen die SchoWo genießen und sich freuen, dann quillt mein Herz über.“ Dieses Gefühl sei es, das ihn und viele andere.
24.7.26
Ferienspaß: Maislabyrinth bei Uhingen
Uhingen. Ferienspaß bei Uhingen. Hier öffnet am 25. Juli das Maislabyrinth. Bis 13. September können sich Kinder und Familien im Maisfeld verlaufen. Mit der Stempelkarte sind die versteckten Stationen zu finden. Das besondere Motiv des Labyrinths ist in diesem Jahr passend zum Thema „Tiere auf dem Bauernhof“ gestaltet.
So wird aus dem Irren durch den Mais ein spielerisches Erlebnis rund um Landwirtschaft, Natur und Bauernhoftiere. Auf rund 30.000 m² können Teilnehmer gemeinsam den richtigen Weg suchen, sich zwischen hohen Maispflanzen verirren und Neues über das Leben auf dem Bauernhof entdecken. Wer alle Stempel findet, nimmt an der Verlosung teil. Nach dem Labyrinth sorgen Eis und Getränke für die passende Erfrischung. Das Labyrinth an der Straße zwischen Uhingen und Sparwiesen ist werktags von 13 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Ein Durchgang kostet 3.50 Euro.
23.7.26
Hoffmann Group schließt Standort in Göppingen

Die Hoffmann Group schließt ihren Standort in Göppingen zum Ende des Jahres. 34 Mitarbeiter sind betroffen. Foto: Bettina Fritz
Göppingen/München. Die Hoffmann Group gibt ihren Standort in Göppingen in der Ulmer Straße auf. Zum 31. Dezember wurden erhielten 34 Mitarbeiter die Kündigung. Betroffen sind auch 17 Beschäftigte am Standort in Essen.
Die Hoffmann Group zählt zu den führenden Anbietern von Qualitätswerkzeugen, Betriebseinrichtungen und persönlicher Schutzausrüstung in Europa. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück und hat sich von einem regionalen Werkzeughändler zu einem international tätigen Systempartner für Industrie und Handwerk entwickelt.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1919 von Josef Hoffmann in München. Über Jahrzehnte entwickelte sich die Firma zu einem Familienunternehmen, das für Qualität, Innovationskraft und persönliche Beratung bekannt wurde. Heute ist die Hoffmann SE das größte Unternehmen innerhalb der Hoffmann Group. Seit 2022 gehört die Hoffmann SE zur Schweizer SFS Group, wird jedoch weiterhin als eigenständige Division geführt und knüpft an die Werte ihrer familiengeprägten Unternehmensgeschichte an.
Der Stammsitz der Hoffmann Group befindet sich in im Münchner Stadtteil Pasing. Von dort aus werden zahlreiche nationale und internationale Geschäftsaktivitäten gesteuert. Darüber hinaus verfügt die Unternehmensgruppe über weitere Standorte in Deutschland, darunter Nürnberg mit der hochmodernen „LogisticCity“, Göppingen, Essen, Bremen/Achim, Köln, Braunschweig, Bielefeld und Reutlingen. International ist die Hoffmann Group mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern in mehr als 50 Ländern vertreten.
Das Produktportfolio umfasst mehrere hunderttausend Artikel von über 500 Herstellern. Zum Sortiment gehören Zerspanungswerkzeuge, Spanntechnik, Mess- und Prüftechnik, Handwerkzeuge, Schleif- und Trenntechnik, Betriebseinrichtungen, persönliche Schutzausrüstung (PSA) sowie digitale Beschaffungs- und Lagersysteme. Ergänzt wird das Angebot durch die Eigenmarken Garant und Holex, die in vielen Industriebetrieben als Qualitätsstandards gelten.
Neben dem Vertrieb von Produkten bietet die Hoffmann Group umfangreiche Dienstleistungen an. Dazu zählen technische Fachberatung, Werkzeugmanagement, digitale Beschaffungslösungen, individuelle Lager- und Logistiksysteme, Kalibrier- und Messservices, Schulungen sowie maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung von Produktionsprozessen. Ziel ist es, Unternehmen bei der Steigerung von Produktivität, Qualität und Versorgungssicherheit zu unterstützen.
Mit mehreren tausend Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro gehört die Hoffmann Group heute zu den bedeutendsten Unternehmen der europäischen Werkzeugbranche. Zu ihren Kunden zählen internationale Industriekonzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe. Das Unternehmen setzt dabei auf langfristige Kundenbeziehungen, hohe Lieferfähigkeit und innovative Servicekonzepte.
Auch künftig will die Münchner Unternehmensgruppe ihre internationale Präsenz weiter ausbauen und ihre Position als führender Systempartner für Qualitätswerkzeuge und industrielle Beschaffungslösungen stärken. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern stehen dabei im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie.
23.7.24
Motorradfahrerin schwer verletzt
Schwäbisch Gmünd. Eine 20-jährige Motorrad-Lenkerin kam am Mittwochabend wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der L1160, von Degenfeld in Richtung Weiler in den Bergen, im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Stahlschutzplanke. Die Motorradfahrerin wurde vom Motorrad geschleudert und landete auf einem angrenzenden Feld. Hierbei wurde sie schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.
23.7.26
Kein Sicherheitsgurt: Mann schwebt in Lebensgefahr
Schwäbisch Gmünd. Ein 67-jähriger Pkw-Fahrer kam am Mittwochabend in der Ottenbacher Straße in Rechberg aus unbekannter Ursache zunächst leicht nach rechts von der Fahrbahn ab. Dann kam er vom rechten Fahrbahnrand nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Gartenhütte. Der Fahrer des Pkws wie auch seine 51-jährige Beifahrerin wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Insassen hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt. Der Fahrer wurde lebensgefährlich und seine Beifahrerin schwer verletzt.
23.7.26
Land ermöglicht Investitionen von 23 Millionen Euro
Kreis Göppingen. Der Verteilungsausschuss entschied im Stuttgarter Regierungspräsidium über die Mittel des Ausgleichstocks im Regierungsbezirk Stuttgart. Im Landkreis Göppingen profitieren davon die Gemeinden Adelberg, Birenbach, Böhmenkirch, Dürnau, Eschenbach, Gammelshausen, Gruibingen, Heiningen, Rechberghausen, Salach, Wangen sowie Wiesensteig. Ermöglicht wird damit die Umsetzung von Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro. Alle gestellten Förderanträge wurden bewilligt. Geförderte Projekte sind unter anderem der Bau beziehungsweise die Erweiterung von Kindertagesstätten und Schulgebäuden, sowie Sportstätten und Feuerwehr. Landrat Möller unterstrich, dass sich die enge Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Stuttgart gelohnt habe. Jede Ausgleichstockförderung gebe den Städten und Gemeinden wieder Gestaltungsspielräume in schwierigen finanziellen Zeiten und bringe den Landkreis insgesamt nach vorne.
23.7.26
Uhlandbrunnen mit Defekt
Eislingen. Der Uhlandbrunnen in der Talstraße in Eislingen auf Grund eines technischen Defekts seit Donnerstag außer Betrieb.
23.7.26
Weiler will dörflichen Charakter bewahren
Ebersbach. Fast 50 Bürger sowie zahlreiche Kinder trafen sich im Bürgerhaus Weiler, um gemeinsam die Weichen für die Zukunft ihres Ortes zu stellen. Unter dem Leitgedanken „Weiler 2040“ startete die offizielle Auftakt-Bürgerwerkstatt zur Fortschreibung der Dorfinnenentwicklung.
Etwas Besonderes war das Weiler-Erkundungsprojekt der Grundschule. Die Schüler präsentierten ein großes, buntes Plakat mit ihren Lieblingsplätzen und Wünschen. Neben dem Erhalt von Spiel- und Sportflächen wünschten sich die Kinder unter anderem einen Kletterpark oder Einkaufsmöglichkeiten im Ort.
Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Manuela Raichle, Ortsvorsteher Oliver Knur und Fachbereichsleitung Dr. Weippert führte das Büro Baader Konzept mit einem Impulsvortrag in den aktuellen Stand der Ortsentwicklung ein. Im Anschluss arbeiteten die Bürger in drei Arbeitsgruppen engagiert an der Vision für das Jahr 2040. Dabei entstanden vielfältige Ideen für ein noch lebenswerteres Weiler. Ganz oben auf der Wunschliste der Teilnehmer stehen dabei Treffpunkte im Freien und den Erhalt des dörflichen Charakters, Ansätze für zukunftsfähige Wohnformen für Jung und Alt und Impulse zu Klimaschutzmaßnahmen und zur Verkehrsberuhigung.
Die gesammelten Impulse und die digitale Bestandsaufnahme bilden nun die Arbeitsgrundlage für das Planungsbüro Baader Konzept. Die Ausarbeitung konkreter Maßnahmenvorschläge wird fortgesetzt. Eine zweite Bürgerwerkstatt ist für Ende 2026 bzw. Anfang 2027 geplant.
In der Bürgerwerkstatt wurden auch drei konkrete Projekte vorgestellt, die nun aktuell in Weiler anstehen: Aufwertung Spielplatz Brühl, Erneuerung Treffpunkt Lehmgrube, Aufwertung Jubiläumswanderweg.
23.7.26
Bourg-lès-Valence-Platz wird aufgemöbelt

In den kommenden Wochen kann der Bourg-lès-Valence-Platz aus einer neuen Perspektive betrachtet werden. Möglich
wird dies durch temporäre Stadtmöbel im Rahmen des Landesprogramms „Lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten“.
Foto: Stadtverwaltung Ebersbach / Linder
Ebersbach. Die Ebersbacher Innenstadt ist bereits heute gut erreichbar. Im unmittelbaren Innenstadt- und Bahnhofsbereich stehen mehr als 450 öffentliche und öffentlich nutzbare Stellplätze zur Verfügung. Sie verteilen sich auf die Hauptstraße, Bahnhofstraße, den Marktplatz, den Bourg-lès-Valence-Platz, das Kauffmann-Areal sowie weitere Standorte im Zentrum. Hinzu kommt die Perspektive eines neuen Parkhauses am Bahnhof, das in den kommenden Jahren zusätzliche Kapazitäten schaffen soll.
Die Frage, die sich deshalb zunehmend stellt, lautet nicht nur: „Wie kommen wir in die Innenstadt?“, sondern auch: „Wie möchten wir unsere Innenstadt künftig erleben?“ Mit dieser Frage haben sich bereits viele Bürger beschäftigt. Dabei wurde für den Bourg-lès-Valence-Platz ein klares Bild gezeichnet: Gewünscht wurden mehr Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Wasser und eine höhere Aufenthaltsqualität. Der Platz soll nicht nur ein Ort zum Ankommen sein, sondern auch ein Ort, an dem Menschen gerne verweilen, sich begegnen und das Stadtleben genießen können.
Diese Anregungen aus der Bürgerschaft bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Überlegungen. Für die Entwicklung der Innenstadt und die Aufwertung öffentlicher Räume konnten bereits Fördermittel eingeworben werden. Die eigentlichen Planungen für den Bourg-lès-Valence[1]Platz werden im Herbst gemeinsam mit dem Gemeinderat beraten. Dann wird es darum gehen, die Wünsche aus der Bürgerbeteiligung in konkrete Planungsziele zu überführen und die nächsten Schritte festzulegen.
Schon jetzt bietet sich die Möglichkeit, erste Ideen unverbindlich auszuprobieren. Vom 30. Juli bis zum 28. Oktober erhält die Stadt im Rahmen des Landesprogramms „Lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten“ verschiedene temporäre Stadtmöbel. Dazu gehören unter anderem Sitzmöglichkeiten und mobile Begrünung. Die Möbel werden Kommunen bewusst als Testangebot zur Verfügung gestellt, um Erfahrungen zu sammeln und die tatsächliche Nutzung öffentlicher Räume zu beobachten.
Die temporären Elemente treffen dabei keine Vorentscheidung über die spätere Gestaltung des Platzes. Vielmehr bieten sie die Chance, gemeinsam mit den Bürgern zu erleben, welche Angebote angenommen werden und welche Ideen sich für Ebersbach eignen könnten.
Bürgermeisterin Manuela Raichle sieht darin eine große Chance: „Unsere Innenstadt lebt von ihrer guten Erreichbarkeit, von ihren Geschäften, ihrer Gastronomie und den Menschen, die sich hier begegnen. Die Bürgerbeteiligung hat gezeigt, dass sich viele Ebersbacher einen attraktiven Bourg-lès-Valence-Platz mit mehr Grün und Aufenthaltsqualität wünschen. Die temporären Stadtmöbel geben uns die Möglichkeit, erste Ideen auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Im Herbst werden wir diese Erkenntnisse gemeinsam mit dem Gemeinderat in die weiteren Planungen einfließen lassen.“
23.7.26
Autos achten nicht auf Vorfahrt der Radlerin
Göppingen. Eine Radlerin musste am Mittwoch ausweichen und stürzte. Sie erlitt leichte Verletzungen. Die 63-Jährige fuhr mit ihrem Fahrrad gegen 7 Uhr in der Straße "Am Autohof". An der Kreuzung Fabrikstraße wollte sie nach rechts abbiegen. Von links kam ein unbekanntes Auto. Dessen Fahrer kümmerte sich nicht um die rechts-vor-links geltende Vorfahrt der Radlerin. Sie konnte noch anhalten. Als sie wieder anfuhr kam von links ein weiteres Autos. Auch dessen Fahrer missachte die Vorfahrt der Radlerin. Die 63-Jährige musste bremsen und stürzte dabei vom Rad. Der unbekannte Fahrer des silbernen Autos kümmerte sich nicht um den Unfall und fuhr weiter. Den sucht nun die Polizei Eislingen (Tel. 07161/8510). Die leicht verletzte Radlerin ging nach dem Vorfall in ärztliche Behandlung.
23.7.26
Schorndorfer Feuerwehr bekommt einen Neubau
Schorndorf. Mit dem offiziellen Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein für den Neubau der Stadtfeuerwehr Schorndorf erreicht. Am bestehenden Standort in der Künkelinstraße entsteht in den kommenden Jahren ein moderner und leistungsfähiger Feuerwehrstandort, der den Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes langfristig gerecht wird. Gleichzeitig entstehen zwölf neue Wohnungen.
„Wer eine leistungsfähige Feuerwehr will, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen. Genau das tun wir hier. Bei der Sicherheit und beim Schutz unserer Bürger gibt es für mich eine klare Grenze: Beim Brand- und Katastrophenschutz wollen, dürfen und werden wir nicht sparen“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel. Der Neubau sei deshalb nicht nur eine Investition in ein Gebäude, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr.
Das bisherige Feuerwehrhaus wurde 1962 errichtet und ist Hauptstandort der größten Freiwilligen Feuerwehr im Rems-Murr-Kreis. Die zentrale Lage hat sich bewährt. Die bestehenden Gebäude und insbesondere die Fahrzeughalle entsprechen jedoch hinsichtlich Größe, technischer Ausstattung und Funktionalität nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Der Neubau umfasst 14 Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, darunter eine Waschhalle und eine Werkstatt, moderne Funktions-, Verwaltungs- und Schulungsbereiche sowie eine Tiefgarage mit 46 Stellplätzen. Insgesamt umfasst das Gebäude eine Bruttogrundfläche von mehr als 7.300 Quadratmetern. Auch die regionale Bedeutung des Standorts wird gestärkt: Mit ihrer Schlauchpflegeanlage übernimmt die Feuerwehr Schorndorf bereits heute die Schlauchpflege für 13 umliegende Kommunen.
Die Gesamtprojektkosten liegen bei rund 22,84 Millionen Euro. Für das Vorhaben stehen Fördermittel von insgesamt rund 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Dadurch kann der Feuerwehrbetrieb während der Bauzeit mithilfe von Interimslösungen weitgehend aufrechterhalten werden. Die vollständige Fertigstellung ist für Ende August 2029 vorgesehen.
23.7.26
Spatenstich zur Bahnhof-Sanierung
Schorndorf. Jetzt geht es los: Mit dem symbolischen Spatenstich ist am Freitag, 17. Juli, der Startschuss für die umfassende Modernisierung des Schorndorfer Bahnhofs gefallen. Gemeinsam investieren die Deutsche Bahn, der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Schorndorf rund 19,9 Millionen Euro in einen modernen, barrierefreien und attraktiveren Bahnhof. Die Stadt Schorndorf beteiligt sich mit rund 2,3 Millionen Euro an dem Projekt.
„Unser Bahnhof ist weit mehr als eine Haltestelle. Er ist eines der wichtigsten Eingangstore unserer Stadt und zugleich eine zentrale Mobilitätsdrehscheibe für Schorndorf und das gesamte Remstal“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel beim Spatenstich. „Mit der Modernisierung wird er barrierefreier, zeitgemäßer und für viele Menschen im Alltag besser nutzbar.“
Auch Verkehrsministerin Nicole Razavi unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Es freut mich sehr, dass die Modernisierung des Schorndorfer Bahnhofs jetzt startet. Es ist ein finanzieller Kraftakt für alle Beteiligten, aber ein großer Fortschritt für die Fahrgäste. Mit dem Bahnhofsmodernisierungsprogramm unterstreichen wir das Engagement des Landes für moderne, barrierefreie Stationen.“
23.7.26
Weiße Fassade wird bei Dunkelheit zur Bühne

Die neue Lichtinstallation des Künstlers Joachim Fleischer an der Außenfassade der Göppinger Knnsthalle. Foto: Kunsthalle Göppingen
Göppingen. Die Kunsthalle Göppingen präsentiert eine neue Lichtinstallation des renommierten Künstlers Joachim Fleischer. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Platz vor der Kunsthalle Göppingen in einen atmosphärischen Aufführungsort, an dem Licht, Bewegung und Zeit zu einem eindrucksvollen visuellen Erlebnis verschmelzen.
Joachim Fleischer begreift Licht als Material und zugleich als eigenständige Materie. Seine ephemeren, kinetischen Installationen sind vergleichbar mit einem Musikstück, das erst im Moment der Aufführung seine volle Wirkung entfaltet. So sind auch seine Lichtarbeiten flüchtig und an den Augenblick gebunden. Neben der Zeit spielt die Bewegung eine zentrale Rolle: Sie ist entscheidend für die Wahrnehmung der raumgreifenden Inszenierungen.
Die tagsüber zurückhaltende weiße Fassade der Kunsthalle wird durch Inversion bei Dunkelheit zur Bühne. Joachim Fleischer rückt sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lässt sie in einem präzisen Spiel aus Licht und Schatten neu erscheinen. Die eigens für diesen Ort entwickelte Arbeit verleiht der Architektur eine neue Präsenz und Lebendigkeit.
Kunst im öffentlichen Raum hat hierbei eine besondere Relevanz: Sie ist frei zugänglich und erreicht Menschen als niedrigschwelliges Angebot zur Begegnung mit zeitgenössischer Kunst.
In seinem vielseitigen Werk verbindet Fleischer die Themen Zeitlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Arbeiten umfassen neben großformatigen Lichtinstallationen auch kinetische Lichtobjekte sowie Projekte im öffentlichen Raum – darunter eine vielbeachtete Installation im Turm des Ulmer Münster. Bereits 2018 begeisterte er in der Kunsthalle Göppingen mit der Einzelausstellung „Weiß isst schwarz. Roboterinstallation“, in der zwei Industrieroboter im Zusammenspiel mit Licht den Raum choreografisch erschlossen.
Der vielfach ausgezeichnete Künstler, geboren 1960, studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei u.a. Prof. Jürgen Brodwolf und war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude. Seine Werke werden international ausgestellt und sind in zahlreichen Projekten im öffentlichen Raum präsent.
Die Installation Inversion ist täglich bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Vorplatz der Kunsthalle Göppingen zu erleben.
23.7.26
A8: Ein Leichtverletzter und 50 000 Euro Sachschaden
Aichelberg. Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Mittwoch bei Aichelberg. Ein 59-Jähriger fuhr gegen 21.15 Uhr auf der A8 in Richtung Stuttgart. Auf Höhe von Mühlhausen war er im dreispurigen Bereich auf der linken Fahrspur unterwegs. Mutmaßlich wechselte ein bislang Unbekannter kurz vor ihm ebenfalls auf die linke Fahrspur. Der 59-Jährige versuchte noch auszuweichen und prallte hierbei gegen die linke Schutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug abgewiesen, prallte gegen die rechte Schutzplanke und kam anschließend auf der mittleren Spur zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Der Rettungsdienst brachte den Mann in eine Klinik. Die Polizei Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten unter anderem fest, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Im Krankenhaus nahm ihm deshalb ein Arzt Blut ab. Die Polizei Mühlhausen sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07335/96260 zu melden. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.
23.7.26
Alte B 10 bei Gingen wird neu gestaltet
Gingen. Das Regierungspräsidium Stuttgart und die Gemeinde Gingen gestalten den nördlichen Ortseingang der L 1214 (Hindenburgstraße) gemeinsam neu. Die zentrale Maßnahme ist eine begrünte Mittelinsel, die die Verkehrssicherheit am Ortseingang verbessert. Gleichzeitig wird die Fahrbahn von bisher 8,50 Metern auf 6,50 Meter reduziert. Dadurch entsteht Platz für neue Längsparkplätze, Grünflächen sowie durchgehende Gehwege auf beiden Seiten der Straße. Nicht mehr benötigte Straßenelemente wie die bisherige Linksabbiegerspur, ein Fahrbahnteiler sowie eine Querungshilfe im Bereich der Tankstelle werden zurückgebaut. Auch die Zufahrt zu einem landwirtschaftlichen Geh- und Radweg wird neu geordnet. Zusätzlich wird die Fahrbahndecke erneuert, Schadstellen werden beseitigt und der bestehende Entwässerungskanal saniert. Piktogramme machen künftig auf den Radverkehr aufmerksam, denn die Hindenburgstraße ist Teil des Rad-Netzes Baden-Württemberg.
Verkehrsministerin Nicole Razavi betonte: „Die Entlastung durch die B 10 gibt uns die Chance, Gingen aktiv weiterzuentwickeln. Diese Chance nutzen wir: Wir investieren gezielt in bessere und sicherere Wege, mehr Übersicht und ein Umfeld, das den Alltag für die Bürgerinnen und Bürger spürbar erleichtert. So wird aus einer früher stark belasteten Straße ein Stück Lebensqualität für den Ort. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass auch die Ortsdurchfahrten von Kuchen und Geislingen so schnell wie möglich vom Durchgangsverkehr befreit werden.“
Bürgermeister Marius Hick erklärte: „Mit der Eröffnung der Ortsumfahrung im Jahr 2018 wurde die Gemeinde in die Städtebauförderung aufgenommen. Seitdem wurden im Sanierungsgebiet Ortsmitte/B10alt über 20 private Einzelmaßnahmen gefördert und eine innerörtliche Platzgestaltung umgesetzt. Die Freude ist groß, dass durch die erneute Aufstockung der Sanierungsmittel nun der erste Teilabschnitt für den Rückbau und die Gestaltung der Ortsdurchfahrt beginnen kann. Damit entfaltet eine intensive Bürgerbeteiligung eine sichtbare und nachhaltige Wirkung. Mit der Baumaßnahme erhält Gingen nicht nur einen schönen und sicheren Ortseingang für alle Verkehrsteilnehmer, sondern es wird durch neue Baumquartiere und Grüninseln auch das Kleinklima und die Lebensqualität, insbesondere der Anlieger, verbessert.“
Für die Bauarbeiten wird die Hindenburgstraße zwischen dem Ortseingang aus Richtung Süßen und der Kreuzung Hintere Gasse vollständig gesperrt. Die Tankstelle und die landwirtschaftlichen Grundstücke erreichen Verkehrsteilnehmer über eine provisorische Umfahrung.
Der übrige Verkehr wird innerorts über die Brückenstraße, die Brunnenstraße und die Bahnhofstraße umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen Ende September 2027 abgeschlossen sein.
Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können Interessierte auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg unter www.verkehrsinfo-bw.de abrufen. VerkehrsInfo BW gibt es auch als App (kostenlos und ohne Werbung) – Infos dazu unter: www.verkehrsinfo-bw.de/verkehrsinfo_app.
In der Gemeinde Gingen an der Fils werden derzeit zwei Maßnahmen im Bereich Städtebau gefördert: Die Maßnahmen „Buchsteiner Areal“ wurden 2025 zur Vorbereitung im Landessanierungsprogramm aufgenommen. Im Programmjahr 2026 erfolgte die Aufstockung der zugesagten Fördermittel auf insgesamt 820.000 Euro. Die Maßnahme „Ortsmitte/B 10“ wurde im Jahr 2018 ebenfalls im Landessanierungsprogramm aufgenommen. Auch diese Maßnahme erhielt im Jahr 2026 eine Aufstockung um 800.000 Euro auf insgesamt 2,6 Millionen Euro.
Darüber hinaus gibt es in Gingen aktuell zwei Projekte, die nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) gefördert werden: Der Ersatzneubau der Brücke Unterer Steg und der Ersatzneubau der Brücke Oberer Steg.
23.7.26
Hochbegabten-Gymnasium bekommt neuen Schulleiter
Schwäbisch Gmünd. Tobias Utz ist neuer Schulleiter des Landesgymnasiums für Hochbegabte in Schwäbisch Gmünd und tritt damit zum 1. August die Nachfolge von Dr. Christoph Sauer an. Mit Tobias Utz erhält das Landesgymnasium einen Schulleiter, der viel Erfahrung in der Leitung einer Schule mit Internat in seine neue Tätigkeit mitbringt.
Tobias Utz, 1977 in Stuttgart geboren, studierte an den Universitäten in Tübingen, St. Andrews (Großbritannien) und Freiburg im Breisgau die Fächer Englisch, Latein und Griechisch auf gymnasiales Lehramt. Nach dem Referendariat am Berthold-Gymnasium und dem Friedrich-Gymnasium in Freiburg wurde er 2007 am Evangelischen Seminar Maulbronn, einem staatlichen Gymnasium mit Internat in kirchlicher Trägerschaft, in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Im Jahr 2019 erwarb er darüber hinaus die Lehrbefähigung im Fach Hebräisch.
Seit 2022 war Tobias Utz als Abteilungsleiter am Evangelischen Seminar Maulbronn tätig. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit lagen unter anderem in der Entwicklung und Umsetzung eines Schutzkonzepts für das Internat der Schule und der Übernahme administrativer Aufgaben.
23.726
Fahrbahn-Erneuerungen auf der B 10
Geislingen. Ab Montag, 27. Juli bis Samstag, 1. August wird die beschädigte Fahrbahn der B 10 in der Ortsdurchfahrt Geislingen zwischen dem Wilhelmsplatz und der Christofstraße instandgesetzt. Während der Bauarbeiten muss der rund 80 Meter lange Fahrbahnabschnitt voll gesperrt werden.
Die Geislinger Steige (B 10) ist derzeit und voraussichtlich bis Anfang November gesperrt. Der Verkehr wird über die Türkheimer Steige umgeleitet. Das Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) nutzt das aufgrund der Umleitung derzeit geringere Verkehrsaufkommen im Bereich des Wilhelmsplatzes in Fahrtrichtung Ulm, um Fahrbahnschäden zu sanieren. Während der einwöchigen Sperrung wird die Asphaltdeckschicht in der Gartenstraße auf rund 80 Metern Länge erneuert. Darüber hinaus werden Fahrbahndurchbrüche und Risse saniert und zu tief liegende Schachtdeckel angepasst.
Der Verkehr wird innerörtlich über die Bismarckstraße umgeleitet. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses wird die Schaltung der Ampelanalage am Wilhelmsplatz angepasst. Mit der Bündelung der Arbeiten während des derzeit reduzierten Verkehrsaufkommens sollen die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich gehalten werden.
Aufgrund der Baustelle kommt es zu Änderungen im Busverkehr der Buslinien 951 und 965. Die Bushaltestelle „Geislingen Stadtkirche“ entfällt, es wird in der Bismarckstraße auf Höhe der Schubartstraße eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
23.726
Vorarbeiten für B 10-Sanierung laufen an
Ebersbach/Göppingen. Zur Vorbereitung der Fahrbahndeckensanierung auf der B 10 zwischen Ebersbach-Ost und Göppingen-Zentrum/West (Öde) werden bis voraussichtlich 1. August nachts Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet. Während der Arbeiten steht in beide Fahrtrichtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Als Vorbereitung für die ab Montag, 10. August geplante Fahrbahndeckenerneuerung auf der B 10 zwischen dem Industriegebiet Ebersbach-Ost und der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum/West werden Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet. Die Vorarbeiten finden bis voraussichtlich Samstag, 1. August ausschließlich nachts zwischen 20 und 5 Uhr statt. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich Ende September fertiggestellt sein.
Für die spätere Durchführung der Fahrbahndeckenerneuerung werden insgesamt vier Mittelstreifenüberfahrten hergestellt. Über diese wird der Verkehr während der eigentlichen Fahrbahndeckensanierung auf die Gegenfahrbahn geleitet, sodass die Arbeiten auch unter fließendem Verkehr durchgeführt werden können.
Die vorbereitenden Arbeiten beginnen zunächst mit der Herstellung der Mittelstreifenüberfahrt am Ende des geplanten Baufelds kurz vor der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum/West (Öde) in Fahrtrichtung Ulm. Anschließend werden an drei Stellen die Leitplanken entfernt um Überfahrten über den Mittelstreifen zu ermöglichen.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit steht während der nächtlichen Arbeiten in jede Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Tagsüber stehen alle Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 80 bleibt tagsüber im betroffenen Abschnitt bestehen. Die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten ist eine notwendige Vorbereitung für die anschließende Fahrbahndeckenerneuerung, die am Montag, 10. August beginnt. Der Bund investiert mit der Gesamtmaßnahme rund 4,9 Millionen Euro in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur.
23.7.26
Land bezuschusst Wegebau in Schlierbach
Kreis Göppingen. Ministerin Marion Gentges hat Bewilligungsbescheide zum Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung Ländlicher Wege an die Gemeinden Schlierbach (Landkreis Göppingen) und Beuren (Landkreis Esslingen) überreicht.
Das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg hat das Ziel, die Infrastruktur land- und forstwirtschaftlicher Hauptwege an die heutigen Anforderungen der land- und forstwirtschaftlichen Maschinen hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit und Ausbaubreiten anzupassen und soll Gemeinden schnell und unkompliziert unterstützen.
Das Landratsamt Göppingen, Abteilung Flurneuordnung betreut nicht nur die Gemeinden des Landkreises Göppingen, sondern auch die Gemeinden des Landkreises Esslingen. Die Abteilung Flurneuordnung berät die Gemeinden beider Landkreise bei der Antragstellung. Dies beginnt mit den Zielsetzungen der Förderrichtlinie und den in Frage kommenden Projekten, über konkrete Hinweise zur richtigen Antragstellung und schließlich zu fachlichen Fragestellungen der Wegmodernisierung. Durch die fachliche Beratung zum Förderantrag werden die Erfolgsaussichten auf eine Förderzusage deutlich gesteigert. Seit 2018 wurden in den Landkreisen Göppingen und Esslingen insgesamt 58 Anträge gestellt. Das beantragte Fördervolumen beträgt insgesamt 2,7 Mio. Euro. Damit wurden in den Landkreisen Göppingen und Esslingen insgesamt: 28,3 Kilometer Feld- und Waldwege modernisiert.
23.7.26
Maschinenbauer Eberhard stellt Insolvenzantrag
Schlierbach. Das Amtsgericht Göppingen hat Wirtschaftsprüfer Patrick Wahren von SGP Schneider Geiwitz, Ulm, zum vorläufigen Insolvenzverwalter über das Vermögen der Eberhard AG Automations- und Montagetechnik, Schlierbach, bestellt. Der Maschinenbauer, der 180 Mitarbeiter beschäftigt, hatte wegen drohender Überschuldung und Zahlungsfähigkeit Insolvenzantrag gestellt. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen die Sicherung des Unternehmensvermögens, die Prüfung der Möglichkeiten zur Fortführung oder gegebenenfalls Stilllegung des Geschäftsbetriebs, die Bewertung der Masseausreichung sowie die Verwaltung und Überprüfung wesentlicher Verträge. Zugleich hat er die gleichmäßigen Interessen der Gläubiger zu wahren. Die Insolvenzverwaltung ist ein zentraler Baustein des Restrukturierungsprozesses und ermöglicht es Unternehmen, den Insolvenzprozess rechtlich einwandfrei und strukturiert zu durchlaufen. Das Unternehmen in Schlierbach war 1964 durch Pius Eberhard gegründet worden. Schwerpunkt war zunächst die Herstellung von Stanzwerkzeugen. Das Unternehmen macht heute einen Umsatz von 45 Millionen Euro und ist über vier Niederlassungen weltweit vertreten.
22.7.26
Quecksilber auf Umzugswagen gefunden
Reichenbach/Fils. Zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ist es am Montagabend in der Straße In den Bergteilen in Reichenbach/Fils gekommen. Eine Familie hatte dort zur Durchführung von Umzugsmaßnahmen von einer Mietwagenfirma einen Lkw angemietet. Der fünfjährige Sohn entdeckte im Verlauf des Abends in einer Aussparung für einen Befestigungsanker für Spanngurte eine zunächst unbekannte, flüssige, metallische Substanz und spielte damit, woraufhin die Eltern aufmerksam wurden. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der Stoff, der eine Fläche von circa vier Quadratzentimeter bedeckte, als Quecksilber identifiziert. Von dem Stoff konnten letztendlich rund 20 Milliliter sichergestellt werden. Nach der erfolgten Sperrung des unmittelbaren Gefahrenbereichs wurden auf Weisung der Feuerwehr insgesamt 20 umliegende Häuser mit insgesamt 27 Personen vorübergehend evakuiert. Vom Rettungsdienst wurden acht Personen vorsorglich vor Ort untersucht und zur weiteren medizinischen Untersuchung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Unmittelbaren Kontakt mit dem Quecksilber hatte aber lediglich der fünfjährige Junge, bei dem sich, wie bei allen anderen Untersuchten, bislang keine Vergiftungserscheinungen zeigten. Der Lkw wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr war mit 16 Fahrzeugen und 80 Feuerwehrleuten, der Rettungsdienst mit sieben Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften im Einsatz. Zudem waren zwei Chemiker des Landkreises vor Ort. (cw)
22.7.26
Geislinger Stadtverwasltung stellt sich neu auf
Geislingen. Die Geislinger Stadtverwaltung stellt sich strategisch für die Zukunft auf und richtet ihre Verwaltungsstruktur zum 1. Januar an den Anforderungen einer effizienten, dienstleistungsstarken und bürgernahen Verwaltung aus. Dabei werden zum einen Kompetenzen neu gebündelt, um Synergien besser nutzen und Arbeitsabläufe effizienter gestalten zu können, zum anderen werden Bezeichnungen klarer gehalten, damit Bürger schneller erkennen können, welcher Bereich für welches Anliegen zuständig ist.
„Wir verstehen uns als Dienstleister für die Menschen in Geislingen und richten uns daher künftig noch stärker an den Bedürfnissen der Bürger aus“, betont Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Wir wollen eine effiziente, dienstleistungsstarke und bürgernahe Stadtverwaltung sein, die schnell reagieren und verlässlich handeln kann.“
Die bisherige Verwaltungsstruktur hat sich über viele Jahre bewährt, entspricht jedoch nicht mehr in allen Bereichen den gestiegenen Anforderungen. Digitalisierung, komplexere Aufgabenstellungen sowie der zunehmende Fachkräftemangel machen effizientere Strukturen notwendig. Vor diesem Hintergrund hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia in den vergangenen Monaten die bestehende Organisation intensiv analysiert und gemeinsam mit Hauptamtsleiter Varol Kayalar sowie Büroleiterin Irina Zöllinger eine neue Struktur entwickelt.
„Die Bürger erwarten schnelle Antworten, klare Ansprechpartner und gute Dienstleistungen“, sagt Ignazio Ceffalia. „Diesen Erwartungen wollen wir gerecht werden. Dafür müssen wir Verwaltungsabläufe modernisieren und stärker über klassische Zuständigkeitsgrenzen hinausdenken.“
Die neue Verwaltungsstruktur wurde vollständig innerhalb der Geislinger Stadtverwaltung erarbeitet. Grundlage sind sowohl die langjährige Verwaltungserfahrung der Beteiligten als auch erfolgreiche Organisationsmodelle anderer Kommunen. Während viele Städte und Gemeinden für vergleichbare Prozesse externe Beratungsunternehmen beauftragen, wurde das Konzept in Geislingen – auch vor dem Hintergrund der notwendigen Haushaltskonsolidierung – vollständig innerhalb der Verwaltung erarbeitet.
Ab dem 1. Januar wird Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia neben seiner Funktion als Oberbürgermeister in Personalunion auch den Fachbereich 1 – Zentrale Steuerung – verantworten. Dazu gehören unter anderem die Geschäftsstelle des Gemeinderats, die Personalstelle, die Abteilung für Digitalisierung und Informationstechnik sowie ebenso die Bereiche Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, die damit künftig direkt im Verantwortungsbereich des Oberbürgermeisters angesiedelt sind.
„Diese zusätzliche Verantwortung übernehme ich sehr bewusst, um zum einen Budget für eine neue Stelle im Hochbau aufzubauen, zum anderen wichtige Steuerungsprozesse noch enger begleiten und gezielt weiterentwickeln zu können“, erklärt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Gerade Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sind entscheidende Zukunftsthemen für Geislingen.“
Für Varol Kayalar, der bislang den Fachbereich 1 geleitet hat, eröffnet sich dadurch ein neues und verantwortungsvolles Aufgabenfeld: Er wird künftig den neuen Fachbereich 3 – Bürgerbüro Bauen – leiten. Dort kann der Volljurist seine umfassende fachliche Expertise, seine Führungserfahrung und seine Steuerungskompetenz gezielt einbringen. Gerade angesichts der vielfältigen rechtlichen, organisatorischen und strategischen Anforderungen im Baubereich wird seine Erfahrung dort einen wichtigen Beitrag leisten. Mit dem Wechsel werden Kompetenzen gezielt dort eingesetzt, wo sie für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung und die anstehenden Zukunftsaufgaben den größten Mehrwert bieten.
22.7.26
Hochwasserschutz weiterhin Priorität einräumen
Kreis Göppingen. Im Landratsamt Göppingen fand die neunte Tagung der Extrem-Wasser-Partnerschaft Einzugsgebiet Fils statt. Die gemeinsam vom Landkreis Göppingen und der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg organisierte Veranstaltung brachte im vollbesetzten Hohenstaufen-Saal Vertreter aus Kommunen, Fachverwaltungen und weiteren beteiligten Stellen zusammen. Im Mittelpunkt standen Vorsorge, Krisenmanagement und aktuelle Entwicklungen im Umgang mit Hochwasser- und Starkregenereignissen.
„Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf Hochwasser, Starkregen und weitere Extremwasserlagen ist. Uns allen ist insbesondere noch das Hochwasser- und Starkregenereignis im Jahr 2024 im Gedächtnis. Die Tagung hat eindrücklich gezeigt, dass sich die Städte und Gemeinden im Landkreis ihrer Verantwortung bewusst sind. Die Vorsorge und Bewältigung von Niedrig- und Hochwasserereignissen ist eine Daueraufgabe, der auch in schwierigen finanziellen Zeiten die notwendige Priorität eingeräumt werden muss“, betonte Erster Landesbeamter Jochen Heinz, Moderator der Extrem-Wasser-Partnerschaft Einzugsgebiet Fils.
Der Landkreis unterstützt die Kommunen dabei mit seiner ämterübergreifenden Fachkompetenz. Ein Beispiel hierfür ist das Klimawandelanpassungskonzept des Landkreises.
Einen Schwerpunkt der Tagung bildeten die Erfahrungen aus den Kommunen. Die Stadt Uhingen gab Einblick in ihr Starkregenrisikomanagement und zeigte, wie Erfahrungen aus vergangenen Ereignissen in Konzept und Maßnahmen eingeflossen sind. Die Stadt Wiesensteig stellte ihren Hochwasseralarm- und Einsatzplan vor und erläuterte, wie dieser den Handelnden im Ernstfall Orientierung geben kann.
Jupp Jünger, Leiter des Umweltamts, stellte den Klimaanpassungsprozess des Landkreises vor. Er zeigte, wie aus Klimadaten, Betroffenheitsanalysen und Maßnahmenkatalogen tragfähige Strukturen, kommunale Unterstützungsangebote und konkrete Anschlussformate entstehen. Im wasserwirtschaftlichen Schwerpunkt ging es insbesondere um Starkregenrisikomanagement, Alarmplanung und Übung.
„Klimaanpassung wird konkret, wenn aus Wissen Umsetzung wird. Mit FLIWAS, dem Flutinformations- und Warnsystem, wurde ein wichtiges Anschlussformat aus dem Klimawandelanpassungskonzept umgesetzt. Im Herbst soll gemeinsam mit der Stadt Uhingen und den weiteren FLIWAS-Kommunen des Landkreises eine Übung als Realitätscheck stattfinden. Trotz aller Vorkehrungen des Landes und der Kommunen bleibt aber auch die Eigenvorsorge unverzichtbar. Einen vollständigen Schutz vor Hochwasser und Starkregen kann es nicht geben. Häufig können bereits vergleichsweise einfache Maßnahmen am eigenen Gebäude Schäden verhindern oder zumindest deutlich mindern“, so Jünger.
Ein weiterer Programmpunkt widmete sich der Krisenkommunikation. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg erläuterte, wie Informationen im Krisenfall schnell, verständlich und zum richtigen Zeitpunkt an die Bevölkerung vermittelt werden können und welche Anforderungen sich daraus an die Vorbereitung und Organisation des kommunalen Informationsflusses ergeben.
Darüber hinaus informierte das Regierungspräsidium Stuttgart über die Fortschreibung der Hochwassergefahrenkarten im Einzugsgebiet der Fils
.22.7.,26
Unterstützung für kommunale Projekte
Ostalbkreis. Der Ostalbkreis erhält Förderungen in Rekordhöhe von 14,8 Mio. Euro aus dem Ausgleichsstock. Mit dieser Fördersumme liegt der Ostalbkreis an der Spitze der Förderungen aller elf Landkreise im Regierungsbezirk. Ermöglicht wird im Kreis damit die Umsetzung von Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 52 Mio. Euro. In vielen Fällen gibt es zudem eine Komplementärförderung aus einem Fachförderprogramm. Neben dem Investitionsvolumen und der Förderhöhe erreicht auch die Anzahl der Förderanträge im Jahr 2026 ein Rekordhoch. Von den 26 Anträgen der Gemeinden und Städte im Ostalbkreis werden 25 Projekte gefördert. Statt der Förderung aus dem Ausgleichstock erhält die Gemeinde Unterschneidheim eine hohe Fachförderung nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.
Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Der Ausgleichstock ist für die Kommunen im finanzschwachen ländlichen Raum ein unschätzbar wichtiges Finanzierungsinstrument zur Schaffung und zum Erhalt der notwendigen kommunalen Einrichtungen. Gerade der Ostalbkreis mit seinen 42 Städten und Gemeinden ist dringend auf eine Unterstützung aus diesem kommunalen Fördertopf des Landes angewiesen.“
Geförderte Großprojekte im Ostalbkreis im Jahr 2026 sind Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen, insbesondere der zweite Bauabschnitt der Erweiterung der Härtsfeldschule in Neresheim, sowie Investitionen im Bereich der Feuerwehr, wie die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Mutlangen. Des Weiteren wird die Schaffung und Sanierung von Gemeinschaftseinrichtungengefördert, insbesondere die Neue Ortsmitte mit Dorfplatz und Rathaus in Ellenberg.
22.7,26
Einhorntunnel eine Nacht gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag 23. Juli ist der Einhorn-Tunnel ab 19.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage im Tunnel. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Freitag, 24. Juli um 5 Uhr. Die Umleitung erfolgt wie immer über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt und ist ausgeschildert:
22.7,26
Nach 20 Jahren Engagement in Seniorenarbeit beendet
Schwäbisch Gmünd (sv). Im 20. Ehrenamtsjahr beendet Monika Nubert die Tätigkeit bei der Gmünder Seniorenarbeit. Begonnen hat Monika Nubert mit dem Engagement im Café Spitalmühle, wo die Ehrenamtliche sich 20 Jahre um das Wohl der Café-Gäste am Dienstagnachmittag kümmerte. Auch den Kreisseniorenrat hat Monika Nubert mit Wissen unterstützt und übernahm dort die Rolle des Kassiers. Als im Jahr 2011 das Seniorennetzwerk ins Leben gerufen wurde, hat die Ehrenamtliche sofort eine Aufgabe beim Seniorenfahrdienst übernommen.
Hans Peter Reuter, Amtsleiter des Amtes für Familie und Soziales, ließ es sich nicht nehmen, Monika Nubert persönlich zu verabschieden. Gemeinsam mit der Leiterin der Gmünder Seniorenarbeit, Renate Wahl, Karolina Gorjainow, der Gesamtkoordinatorin vom Seniorennetzwerk und Andrea Sommer, verantwortlich für das Café Spitalmühle, wurde die langjährig Engagierte mit herzlichen Worten und Dank aus dem Team Seniorenarbeit verabschiedet. Monika Nubert hinterlässt eine sehr große Lücke, sowohl im Café Spitalmühle als auch beim Seniorenfahrdienst.
Deshalb wird auch dringend eine Nachfolge für die Bereiche gesucht, Interessierte können sich unter der Rufnummer: 07171/603-5080 bei der Seniorenarbeit dafür melden.
22.7.26
Umbau der Bushaltstelle
Göppingen. Seit Mittwoch wird der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle Panoramastraße/ Bahnhof in Faurndau realisiert. Während des etwa zweiwöchigen Umbaus muss die Ein- und Ausfahrt der Silcherstraße gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Panoramastraße. Der Fußgängerverkehr wird ebenfalls umgeleitet, eine Ersatzhaltestelle wird eingerichtet.
22.7.26
Alkoholisierte 25-Jährige missbraucht den Notruf
Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagabend wurde die Polizei in Gmünd aufgrund eines angeblichen Notrufs in die Bismarckstraße gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die 25-jährige Anruferin wirre Angaben machte. Während der Befragung beleidigte sie einen Beamten. Im Verlauf des Abends tätigte die Frau noch mehrmals den Notruf ohne ersichtlichen Grund. Nachdem ihr eine Anzeige wegen Notrufmissbrauchs angedroht wurde, zeigte sie sich sehr uneinsichtig. Da die 25-Jährige alkoholisiert war und keinerlei Einsicht zeigte, die Anrufe zu unterlassen, wurde sie in Gewahrsam genommen. Während des Transports trat sie gegen einen Polizeibeamten und beleidigte die eingesetzten Kräfte.
22.7.26
Radler stürzt und verletzt sich schwer
Donzdorf. Am Dienstag zog sich ein 79-Jähriger in Donzdorf schwere Verletzungen zu. Gegen 10.30 fuhr der 79-Jährige mit seinem Fahrrad auf dem Radweg über den Hochbergtunnel in Richtung der Reichenbacher Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzt der Radler und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Einen Helm trug der Mann nicht. Das Polizeirevier Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Am Mountainbike entstand offenbar nur minimaler Sachschaden.
22.7.26
Renitente Ladendiebin
Göppingen. Am Dienstag nahm eine Detektivin eine 18-Jährige fest. Gegen 11.30 Uhr beobachtete eine Detektivin die Frau in einem Drogeriemarkt in der Pfarrstraße. Dort packte die 18-Jährige verschiedene Kosmetikartikel ein. Als die Frau nach dem Passieren der Kasse darauf angesprochen wurde, flüchtete sie. Bei der Flucht wurde die junge Frau renitent und wehrte sich gegen die Festnahme. Der Detektivin gelang es, die Frau bis zumEintreffen der Polizei festzuhalten. Das mutmaßliche Diebesgut wurde sichergestellt. Sie erwartet nun eine Anzeige.
22.726
Staufermedaille an Hans-Jörg Andonovic-Wagner verliehen

Hans-Jörg Andonovic-Wagner erheilt aus den Händen von Oberbürgermeister Oliver Marzian die Staufermedaille des
Landes Baden-Württemberg. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Die Staufermedaille ist eine persönlich verliehene Auszeichnung des Ministerpräsidenten Baden-Württemberg. Sie würdigt außergewöhnliches Engagement und gelebte Verantwortung von einzelnen Personen. Oberbürgermeister Oliver Marzian überreichte im Auftrag des ehemaligen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in einer Feststunde die Staufermedaille an Hans-Jörg Andonovic-Wagner.
Im Beisein von Staatssekretärin Sarah Schweizer, den Landtagsabgeordneten Dr. Mariska Ott und Sandro Scheer sowie zahlreichen Mitgliedern des Vereins Schwaben-Kitz e.V. und weiteren geladenen Gästen, zeichnete Oberbürgermeister Oliver Marzian das Wirken von Hans-Jörg Andonovic-Wagner in einem feierlichen Rahmen auf. Seit vielen Jahren engagiert er sich mit großem persönlichem Einsatz für den Schutz heimischer Wildtiere. Als Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins Schwaben-Kitz e.V. hat er die Drohnen-gestützte Rehkitzrettung in der Region entscheidend mit aufgebaut und geprägt. Schon zu einer Zeit, als die Kitzrettung mit Drohnen noch in den Kinderschuhen steckte, flog er bereits erste Einsätze. Damit leistete Hans-Jörg Andonovic-Wagner echte Pionierarbeit und warb bei Landwirten, Jägern und Interessierten für diese neue Form des Wildtierschutzes.
Und die Bilanz des Vereins ist beeindruckend: Seit seiner Gründung im Jahr 2020 wurden rund 1.000 Einsätze durchgeführt und mehr als 1.600 Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt. Heute zählt Schwaben-Kitz e.V. rund 300 Mitglieder und vereint Ehrenamtliche aus Landwirtschaft, Jägerschaft, Naturschutz und Bildungsbereich.
Neben den Rettungseinsätzen engagiert sich Hans-Jörg Andonovic-Wagner in der Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Drohnenpiloten, in der Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Entwicklung des Leitfadens zur Rehkitzrettung. Mit Vorträgen, Medienauftritten und Veranstaltungen wie den Familien- und Naturtagen im Stauferpark trägt er maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Wildtierschutz und Artenvielfalt zu stärken.
In seiner Rede würdigte Oberbürgermeister Oliver Marzian den außergewöhnlichen persönlichen Einsatz des Geehrten: „Echtes Engagement beginnt genau dann, wenn es anstrengend wird. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz haben Sie unzähligen Tieren das Leben gerettet und gleichzeitig der Region gezeigt, wie viel ein einzelner bewegen kann. Sie sind ein leuchtendes Vorbild für den Wert des Ehrenamts in unserem Land.“ Staatssekretärin Sarah Schweizer schloss sich dem Dank und der Gratulation an und hob in ihrem Grußwort weitere Tätigkeitsfelder von Hans-Jörg Andonovic-Wagner hervor. Bei der Feststunde im Foyer der Stadthalle mit musikalischer Umrahmung durch die Städtische Musikschule Eislingen richtete sich Hans-Jörg Andonovic-Wagner schließlich selbst mit persönlichen Worten an seine Gäste und dankte allen, die ihn bei seinem Anliegen unterstützen.
22.7.26
Verletzten Radler liegen lassen
Uhingen. Ein Fahrer eines dreirädrigen Leichtfahrzeugs hat am Montag nach einem Unfall bei Uhingen die Flucht ergriffen. Den sucht nun die Polizei. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 17 Uhr in der Krapfenreuter Straße / Ebersbacher Weg. Ein 62-Jähriger war mit seinem Rennrad in der Krapfenreuter Straße entlang gefahren. Ein unbekannter Fahrer kam ihm wohl mit einer Piaggio Ape entgegen. Der war von Uhingen kommend in Richtung Krapfenreut unterwegs und bog nach links in den Ebersbacher Weg ab. Den entgegenkommenden Radler hatte der Fahrer des Lastendreirads wohl übersehen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der 62-jährige Radfahrer aus. Dadurch verlor er wohl die Kontrolle über sein Bike und stieß gegen einen Bordstein. In der weiteren Folge raste der Senior rund zehn Meter unkontrolliert durch eine Grünfläche und stürzte vor einem Wohngebäude. Völlig unbeirrt davon setzte der Apefahrer seine Fahrt fort und flüchtete über Feldwege in Richtung Ebersbach. In der Diegelsberger Straße verlor sich seine Spur. Den Radler ließ der Unbekannte mit Schürfwunden an Armen und Beinen sowie Verletzungen am Oberkörper und im Gesicht zurück. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik.
Am neuwertigen Fahrrad entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Dem Senior war eine Beschreibung des Flüchtigen möglich. Den konnte er als einen 60 bis 75 Jahre alten Mann mit kurzen Haaren und einem längeren Vollbart beschreiben. Die Ape hatte die Farbe grün/ dunkelgrün und war mit einem Versicherungskennzeichen versehen. Die Polizei Uhingen ermittelt jetzt und sucht den flüchtigen Fahrer. Sie bittet um Hinweise von Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat, den Fahrer kennt oder Hinweise auf das gesuchte Fahrzeug geben kann wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/9381-0 zu melden.
21.7.26
Ohne Führerschein unterwegs
Donzdorf. Am Montag durfte eine 48-Jährige nach einer Kontrolle bei Donzdorf nicht mehr weiterfahren. Gegen 21.30 Uhr war die Pkw-Fahrerin auf der B466 von Donzdorf in Richtung Böhmenkirch unterwegs. Eine Polizeistreife kontrollierte die die Frau, nachdem diese an einer Bushaltestelle in Grünbach angehalten werden konnte. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass die Frau keinen Führerschein besitzt. Das gab sie auch sofort gegenüber den Beamten zu. Die Streife untersagte ihr deshalb die Weiterfahrt. Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Zudem wird die Führerscheinstelle darüber informiert.
21.7.26
Mietspiegel wird aktualisiert
Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Städten und Gemeinden Lorch, Mutlangen, Waldstetten, Schwäbisch Gmünd, den beiden Verwaltungsgemeinschaften Rosenstein und Leintal-Frickenhofer Höhe mit den Gemeinden Bartholomä, Böbingen an der Rems, Heubach, Heuchlingen und Mögglingen sowie Eschach, Göggingen, Iggingen, Leinzell, Obergröningen und Schechingen läuft aktuell die Neuerstellung des qualifizierten Mietspiegel 2026 bids 2028.
Ein Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete. Sie wird aus den üblichen Entgelten gebildet, die in der Gemeinde oder einer vergleichbaren Gemeinde in den letzten sechs Jahren für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Beschaffenheit und Ausstattung vereinbart oder geändert worden sind.
Der Mietspiegel dient somit als Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter, um Mietpreise rechtssicher festlegen zu können. Für die Erstellung müssen entsprechende Informationen und Daten bei mietspiegelrelevanten Haushalten erhoben werden.
Bei der aufwendigen Erhebungsaktion werden ab 23. Juli per Zufall ausgewählte, mietspiegelrelevante Haushalte angeschrieben. Die Beantwortung ist ür die Befragten verpflichtend. Die Antwort ist kostenlos. Der ausgefüllte Fragebogen muss mit einem beigefügten Freiumschlag, fristgerecht an das mit der Mietspiegelerstellung beauftragte EMA-Institut für empirische Marktanalysen zurückgeschickt werden. Alternativ wird es möglich sein, die Befragung über einen verschlüsselten Link direkt online im Internet zu beantworten.
21.7.26
Unfall mit hohem Sachschaden
Lorch., Ein 31-Jähriger befuhr am Montagabend mit einemPkw die B29 in Fahrtrichtung Aalen. In einer leichten Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Dadurch wurden ca. fünf Leitplankenelemente beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 43.000 Euro.
21.7.26
Einbruch in Gaststätte
Schwäbisch Gmünd. Am Montag zwischen 2.15 Uhr und 6.45 Uhr drang ein bislang unbekannter Einbrecher in eine Gaststätte am Marktplatz in Schwäbisch Gmünd ein. Der Dieb gelangte zunächst über einen separaten Eingangsbereich in das Gebäude und von dort aus in den Lagerraum der Gaststätte. Von hier drang er in die Gaststätte ein und entwendete aus einem kleinen Tresor mehrere Geldbeutel mit einem niedrigen fünfstelligen Betrag. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 07171 3580 zu melden.
21.7.26
Spiel-Aktionswoche: Die City taucht ab
Göppingen. Bereits zum zehnten Mal lädt der Stadtmarketingverein Göppinger City Kinder und Familien zur Spiel-Aktionswoche „Göppingen spielt!“ ein. Vom 3. bis 8. August verwandelt sich die Göppinger Innenstadt unter dem Motto „Unterwasserwelt City“ in ein Abenteuerreich voller Meeresbewohner, Rätsel und kreativer Mitmachaktionen.
Insgesamt 22 Geschäfte beteiligen sich an der Jubiläumsausgabe und bieten abwechslungsreiche Spielstationen, an denen Kinder ihre Geschicklichkeit, Kreativität und ihren Entdeckergeist unter Beweis stellen können. Zudem gibt es Bastelstationen und Such- und Ratespiele.
Der Traktorwilli ist zu Gast im Märklineum. Das anfassbare Modelltraktor-Erlebnisland zum Selberfahren lädt während der Öffnungszeiten dazu ein, mit ferngesteuerten Modelltraktoren auf einer mobilen Anlage zu spielen. Und auch in der Poststraße wartet ein besonderes Highlight: Das Kinderfahrgeschäft „Crazy Cars“ lädt kleine Rennfahrer vom 3. bis 8. August täglich von 11 bis 20 Uhr zu einer Spritzfahrt ein.
Für jede erfolgreich absolvierte Aufgabe erhalten die jungen Teilnehmer einen Meeres-Sticker, mit dem sie ihre persönliche Unterwasserwelt im Aktionsheft gestalten können. Wer bis spätestens 12. August mindestens zwölf verschiedene Sticker gesammelt und sein Heft bei der Göppinger City e.V. eingeworfen hat, nimmt automatisch an der großen Verlosung teil.
Zu gewinnen gibt es zahlreiche attraktive Preise. Neben City-Geschenkgutscheinen stellen zahlreiche teilnehmende Geschäfte zusätzliche Sachpreise zur Verfügung. Die Programmhefte mit allen Informationen, einem Übersichtsplan der Spielstationen und dem Teilnehmerausweis liegen ab sofort in vielen City- Geschäften aus.
20.7.26
Einbrecher stiehlt Wechselgeld und flüchtet
Geislingen. Am Montagmorgen hatte es ein Unbekannter in Geislingen auf Snack-Automaten in einer Schule abgesehen. Kurz nach 6 Uhr betraten zwei Mitarbeiterinnen des Schul-Kiosks das Foyer der Berufsschule in der Rheinlandstraße. Dabei ertappten sie einen Einbrecher auf frischer Tat. Der schwarz gekleidete Mann flüchtete umgehend in den Gebäudekomplex. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Mann. Dabei wurde auch die Schule durchsucht. Dem Täter gelang, mutmaßlich durch ein Fenster die Flucht aus der Schule und er bleib unentdeckt. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der Täter hatte es wohl auf das Wechselgeld von Snack-Automaten abgesehen. Die drei Automaten brach er mit einem Werkzeug auf und stahl das Geld. Der Schaden an den Automaten liegt jeweils bei mehreren tauschend Euro und ist damit deutlich höher als die Beute. Wie genau der Täter in das Gebäude gelangte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Geislingen unter Tel. 07331/93270 entgegen.
20.7.26
Übung der US-Streitkräfte im August
Ostalbkreis. In der Zeit vom 3. bis 31. August führt die 12th Combat Aviation Brigade der US-Armee eine Übung zur Ausbildung der Heeresflieger für Auslandseinsätze durch. Auch Teile des Ostalbkreises gehören zum Übungsgebiet. Von den Übungsflügen sind zwei Landepunkte in den Gemeinden Ellenberg und Jagstzell betroffen.
Im Rahmen der Übung werden sowohl Abflüge von einem Stützpunkt mit Außenlandungen als auch Rückflüge an angezielte Landepunkte im freien Gelände trainiert. Wie die US-Streitkräfte mitteilen, findet die Übung tagsüber und auch nachts statt. Vorgesehen ist der Einsatz von insgesamt zwölf Hubschraubern und sechs Radfahrzeugen mit einer beteiligten Truppenstärke von 32 Soldaten.
20.7.26
Stadtbibliothek verleiht künftig nicht nur Bücher
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd erweitert ihr Angebot ab Dienstag, 21. Juli. Dann stehen mit der "Dingeleih – der Bibliothek der Dinge" insgesamt 56 verschiedene Gegenstände zur Ausleihe bereit. Das neue Angebot ergänzt den Medienbestand der Bibliothek um praktische Alltags-, Freizeit- und Technikartikel und ermöglicht es, diese unkompliziert auszuleihen und auszuprobieren, ohne sie selbst anschaffen zu müssen.
Zum Start umfasst die „Dingeleih“ unter anderem Akkuschrauber, Heißklebepistolen, eine Nintendo-Konsole, Tonieboxen, Tiptoi-Stifte, eine Slackline, Blackrolls sowie Energiesparpakete. Das Angebot richtet sich an alle, die Gegenstände zeitweise benötigen oder neue Produkte testen möchten.
Mit der Bibliothek der Dinge schafft die Stadtbibliothek einen niederschwelligen Zugang zu nützlichen Alltagshelfern und setzt zugleich ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Durch das gemeinschaftliche Nutzen von Gegenständen werden Anschaffungen reduziert, Produkte länger verwendet und Ressourcen geschont. Je nach Nachfrage soll die „Dingeleih“ künftig weiter ausgebaut und um zusätzliche Gegenstände ergänzt werden.
Ermöglicht wurde das Projekt durch den Freundeskreis der Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd e. V., der Fördermittel aus dem Programm „kickstart Klima“ der Allianz für Beteiligung eingeworben hat. Rund 6.000 Euro standen als Startkapital für die Anschaffung der Gegenstände sowie die Ausstattung des neuen Angebots zur Verfügung.
20.7.26
Gegen Baum geprallt: Kind schwer verletzt
Göppingen. Am Samstag kam ein Autofahrer bei Göppingen von der Fahrbahn ab und prallte auf der L1075 von Hohenstaufen in Richtung Göppingen gegen einen Baum. Da er im Waldbereich bei Nässe wohl zu schnell unterwegs war, verlor die Kontrolle über sein Auto. Er geriet ins Schleudern und kam von der Straße ab. Dann prallte er frontal gegen einen Baum. Zur Unfallzeit befanden sich auch seine beiden Töchter im Alter von 9 und 13 Jahren im Auto des 45-Jährigen. Mehrere Rettungskräfte, darunter auch ein Notarzt und auch die Feuerwehr Göppingen, waren im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber flog die Neunjährige mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht. Auch der 45-Jährige und die 13-Jährige kamen in eine Klinik. Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Der Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto wird auf 12.000 Euro geschätzt.
20.7.26
Autos mit Metallstange beschädigt
Eislingen. In der Nacht auf Montag soll ein 38-Jähriger in Eislingen mehrere Fahrzeuge beschädigt haben. Gegen 0.45 Uhr meldete eine Zeugin einen Verdächtigen in der Uferstraße. Der schlug mit einer Metallstange an geparkten Fahrzeugen die Seitenspiegel ab. Die Polizei Eislingen fahndete nach dem Täter. Obwohl der Täter vor Ort nicht mehr angetroffen wurde, konnte er anhand der Personenbeschreibung der Zeugin ermittelt werden. Die Ermittlungen laufen nun gegen einen 38-Jährigen. Er steht nun im Verdacht, insgesamt zehn Fahrzeuge in der Uferstraße beschädigt zu haben. Die Metallstange, mit der er gegen die Autos schlug, entwendete er wohl zuvor von einer Baustelle in der Uferstraße. Die Schadenshöhe muss noch ermittelt werden.
20.7.26
Mit fast zwei Promille auf der Autobahn
Gruibingen. Einen auffälligen Autofahrer meldeten Zeugen der Polizei am Sonntag auf der A8 bei Gruibingen. Um 6 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 in Richtung München. Der war in deutlichen Schlangenlinien unterwegs. Zeugen handelten richtig und verständigten die Polizei, da es wohl wiederholt auch fast zu Unfällen durch den Pkw-Fahrer kam. Eine Streife der Verkehrspolizei Mühlhausen stoppte den unsicheren Fahrer und kontrollierte ihn auf einem Parkplatz bei Wiesensteig. Der 24-Jährige am Steuer stand deutlich unter Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Er musste sein Auto stehen lassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den 24-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen der Trunkenheitsfahrt.
20.7.26
Straßdorfer Ortsdurchfahrt voll gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Von Dienstag, 21. Juli, bis einschließlich Donnerstag, 23. Juli, ist die Ortsdurchfahrt Straßdorf aufgrund von Teilsanierungsarbeiten vollständig für den Verkehr gesperrt. Im Rahmen dieser Arbeiten baut die Firma Eichele die neue Deckschicht ein. Die Ausführung ist ausschließlich unter Vollsperrung möglich.
Während dieses Zeitraums darf die Ortsdurchfahrt von keinem Verkehrsteilnehmer befahren werden, auch nicht durch Anlieger oder Gewerbetreibenden und deren Kundinnen und Kunden. Für den Lieferverkehr mit Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen wird eine provisorische Zufahrt über die Einmündung Forststraße eingerichtet. Diese verläuft über die Grundstücke der Firmen FM-Maschinen und BTM.
20.7.26

Integration heißt auch Verantwortung übernehmen
Deutschland ist ein offenes Land. Wer dauerhaft hier leben möchte, sollte nicht nur ankommen, sondern auch bereit sein, Teil unserer Gesellschaft zu werden.
Dazu gehört mehr als ein ausgefülltes Formular. Es beginnt mit dem Respekt vor unserem Grundgesetz. Mit der Anerkennung, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte haben – ohne Wenn und Aber. Es bedeutet auch, die deutsche Sprache zu lernen. Denn Integration gelingt nicht allein mit Gesten oder gutem Willen. Sprache schafft Verständnis, und Verständnis schafft Vertrauen.
Deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass Kinder erst dann eingeschult werden, wenn sie dem Unterricht sprachlich folgen können. Das gibt ihnen die besten Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg und entlastet zugleich Mitschüler und Lehrkräfte.
Integration bedeutet auch, unsere Regeln zu akzeptieren und Verantwortung zu übernehmen. Die deutsche Staatsangehörigkeit sollte deshalb nicht allein an den Ablauf einer Frist geknüpft sein, sondern Ausdruck einer gelungenen Integration sein – verbunden mit der Bereitschaft, sich dauerhaft zu unserem Gemeinwesen zu bekennen.
Viele Menschen bewegt noch ein weiterer Punkt. Sie erleben Veränderungen in ihren Städten und Gemeinden und fragen sich, ob sie sich dort noch genauso sicher fühlen wie früher. Wenn Kriminalität zunimmt oder öffentliche Plätze gemieden werden, weil Unsicherheit entsteht, dann hilft es niemandem, diese Sorgen als bloßes Bauchgefühl abzutun. Parallelgesellschaften dürfen sich nicht entwickeln. Wo Menschen über Jahre hinweg kaum Deutsch sprechen, überwiegend unter sich bleiben und sich bewusst von den gesellschaftlichen Gepflogenheiten unseres Landes abgrenzen, entsteht bei vielen Einheimischen das Gefühl, im eigenen Wohnumfeld fremd zu werden. Diese Wahrnehmung sollte weder tabuisiert noch vorschnell als Vorurteil abgetan werden.
Probleme verschwinden nicht, indem man sie sprachlich relativiert. Wer das Vertrauen der Bürger in den Staat stärken will, muss Sicherheit gewährleisten und geltendes Recht konsequent durchsetzen – für alle Menschen, unabhängig von Herkunft oder Pass.
Wer sich integriert, arbeitet, Verantwortung übernimmt und unsere freiheitlichen Werte lebt, ist eine Bereicherung für unser Land. Wer sich bewusst dafür entscheidet, in Deutschland zu leben, sollte den Willen mitbringen, sich in unsere Gesellschaft einzufügen. Dazu gehört nicht nur das Erlernen der Sprache, sondern auch die Bereitschaft, die hiesigen Werte, Gepflogenheiten und den offenen Umgang miteinander im Alltag mitzutragen. Integration bedeutet, Brücken zu bauen – nicht, neue Grenzen zwischen den Menschen entstehen zu lassen.
Vielleicht sollten wir Integration künftig nicht als Buffet verstehen, bei dem sich jeder nur das herausnimmt, was ihm gefällt. Treffender ist das Bild einer Mannschaft: Jeder kann seine Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen, aber alle spielen nach denselben Regeln. Nur so entsteht Zusammenhalt – und nur so kann das Miteinander gelingen.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
17.7.27
Baustellenampeln beschädigt
Göppingen. Zwei Nächte in Folge wurden Baustellenampeln bei Göppingen an der L1075 in den Graben geworfen. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag um 3.20 Uhr in der Hohenstaufenstraße / L1075. An der dortigen Baustelle ist eine Fahrspur gesperrt, weshalb der Verkehr durch die Baustellenampeln geregelt wird. Ein bislang Unbekannter warf die dortigen Baustellenampeln, welche im Abstand von etwa 160 Metern voneinander entfernt aufgestellt sind, in den Graben. Bereits in der Nacht auf Mittwoch seien die Baustellenampeln gegen 0.30 Uhr umgeworfen worden. Durch den Sturz wurden die Ampeln beschädigt. Die Kosten für die Reparatur sind nicht bekannt. Das Polizeirevier Göppingen hat den Sachverhalt aufgenommen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Tel. 07161/632360 zu melden.
17.7.26
Einbruch in Schwimmbad
Kuchen. In der Nacht zum Donnerstag waren Unbekannte in Kuchen am Werk. Zwischen 20 Uhr und 8 Uhr gelangten die Unbekannten auf das Gelände des Freibades in der Jahnstraße. Dort drückten sie ein gekipptes Fenster zum Kiosk auf. Aus der Kasse stahlen sie Münzgeld. Auch nahmen sie Süßigkeiten mit. Zurück blieb ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der dürfte weitaus höher liegen, als die weniger nahrhafte Beute. Der Polizeiposten Böhmenkirch sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
17.7.26
In den Gegenverkehr geraten
Schlierbach. Etwa 18.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls in Schlierbach vom Donnerstag. Der Unfall ereignete sich um kurz vor 12 Uhr in der Auchterstraße. Ein 65-jähriger Pkw-Fahrer kam auf Höhe der Zeppelinstraße in den Gegenverkehr. Dort fuhr eine 24-Jährige mit ihrem Wagen. Den ersten Erkenntnissen nach trank der Mann wohl aus seiner Flasche, weshalb er offenbar von seiner Spur abkam. Die Frau wurde bei dem Unfallleich verletzt.
17.7..26
Auto brennt aus
Schat. Ein technischer Defekt dürfte für einen Fahrzeugbrand am Donnerstag bei Schlat verantwortlich gewesen sein. Gegen 11.15 Uhr fuhr der 57-Jährige mit seinem Pkw von Schlat in Richtung Reichenbach. Er bemerkte Qualm aus seinem Auspuff. Kurz darauf entzündete sich im Motorraum ein Feuer. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich der Wagen in Vollbrand. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.
17.7.26
Stadtstrand vor dem Rathaus mit 100 Tonnen Sand
Göppingen. Der Göppinger Stadtstrand steht wieder: Seit Anfang der Woche lädt der Beachplatz vor dem Rathaus wieder zum Buddeln oder Entspannen ein.
Am Montag haben Mitarbeiter des Betriebshofs den Beachplatz aufgebaut. Etwas mehr als 100 Tonnen Sand verwandeln nun die schiefe Ebene am Göppinger Marktplatz in eine gemütliche Spiel- und Chill-Oase. Noch bis voraussichtlich Anfang September warten auf 210 Quadratmeter Sandfläche ein Sandbagger und ein Wald-&-Giraffe-Kletterspielgerät auf die jüngeren Besucher.
Die beiden Wellenliegen richten sich eher an Entspannung suchende Gäste. Mehrere Palmen, die auch letztes Jahr schon verwendet wurden, sorgen für südländische Atmosphäre. Darunter sind Phönix-Palmen mit einer Höhe von bis zu 1,30 Metern, dazu eine chinesische Hanfpalme im rot lackierten „Mega-Blumentopf“. Für Schatten und Entspannung sorgen drei Sonnenschirme mit Betonfüßen und bis zu 25 Liegestühle.
Eine Rampe für einen behindertengerechten Zugang wird wieder angebracht, Schutzmaßnahmen für Wasserrinnen und Bodenstrahler wurden zudem eingerichtet. Ein Holzzaun aus Kastanienholz dient als Einrahmung des Beachplatzes. Von 11 bis 21 Uhr können Groß und Klein in dieser Urlaubsoase mitten im Herzen der Stadt ihre Füße in den Sand vergraben.
Damit der Spaß an allen Tagen ungetrübt sein kann, wird der Sandstrand jeden Morgen vom Platzwart hergerichtet, Reinigungsarbeiten und das Aufstellen des Mobiliars übernimmt ebenfalls der Platzwart. Und nach dem Abbau des Beachplatzes im September wird der Spielsand wie gehabt auf anderen Flächen nachhaltig weiterverwendet.
17.7.26
Engagierte Köpfe gesucht
Kreis Göppingen. Ab September können sich Schüler für den 69. Schülerwettbewerb des Landtags anmelden. In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung zu politischen Themen beziehen, argumentieren und gegenargumentieren – all dies macht die Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags aus. Die Göppinger Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer (CDU) und Mariska Ott (Grüne) laden alle Schüler zwischen 13 und 25 Jahren dazu ein, beim Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg mitzumachen.
„Demokratie ist kein Zuschauersport. Sie lebt vom Mitmachen, vom leidenschaftlichen Argumentieren und dem Mut, die eigene Meinung zu vertreten. Der Schülerwettbewerb ermutigt unsere Jugendlichen, sich aktiv mit politischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, Flagge zu zeigen und die Zukunft unserer Heimat mitzugestalten.“, betont Schweizer.
„Der Wettbewerb gibt jungen Menschen aller Schularten die Gelegenheit, ihre Gedanken zu politischen Themen einzubringen und sich dabei zugleich auch mit der Perspektive anderer auseinanderzusetzen. Genau das macht letztlich eine lebendige Demokratie aus“, ergänzt Ott.
Es locken Sachpreise, eine Studienfahrt und der Förderpreis des Landtags für besonders gelungene Arbeiten in Höhe von bis zu 1.500 Euro. Die Preisverteilung berücksichtigt alle Schularten. Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2026. Alle Themen sowie umfassende Informationen zum 69. Schülerwettbewerb sind auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder können bei der vom Landtag beauftragten Landeszentrale für politische Bildung, Schülerwettbewerb des Landtags, Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart, bestellt werden.
17.7.26
OB Maier schlägt Haushaltssperre vor
Göppingen. Wegen äußerst schlechter Steuerprognosen hat die Stadt Göppingen nun die Notbremse gezogen und verhängt mit Beschluss des Gemeinderats kommende Woche eine Haushaltssperre. Diese gilt bis zum Jahresende.
Betroffen von der Sperre sind zahlreiche Ausgaben. Ausnahmen werden für rechtlich oder vertraglich gebundene, sicherheitsrelevante und wirtschaftlich unabweisbare Maßnahmen möglich bleiben. „Dieser Schritt tut uns allen sehr weh. Aber er ist unter diesen Umständen notwendig. Uns bleibt keine andere Wahl“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.
Hintergrund für diesen harten Eingriff sind weiter einbrechende Steuereinnahmen, die sich nach Einschätzung der Stadt auf längere Zeit nicht erholen werden. Schwierig für Kommunen im Allgemeinen ist auch die Zunahme von Aufgaben, die von Bund und Land in der Vergangenheit beschlossen wurden, ohne für ausreichende finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen. Ebenso zu erwarten ist eine weiter steigende Kreisumlage, wie der Kreis Göppingen bereits unter anderem wegen steigender Ausgaben für das Klinikum angekündigt hatte.
Die Stadt Göppingen befindet sich seit zwei Jahren auf einem strengen Konsolidierungskurs. Ausgaben wurden über die gesamte Stadtverwaltung hinweg systematisch auf den Prüfstand gestellt, Projekte nicht realisiert und zahlreiche Freiwilligenleistungen gestrichen. „Aber leider reichen unsere Bemühungen nicht mehr aus", betont Maier.
Das Regierungspräsidium Stuttgart ist in den Prozess mit einbezogen und hat unverzügliches Handeln dringend angeraten. Ansonsten würden der Stadt aufsichtsrechtliche Vorgaben drohen. Kurzfristig wird die Sperre zu einer Verbesserung des Haushalts führen. „Allerdings löst diese Maßnahme das strukturelle Defizit nicht, begrenzt aber den Mittelabfluss und sichert damit unsere Handlungsfähigkeit“, betont Alex Maier.
16.726
Land unterstützt Sportstättenbau im Kreis
Kreis Göppingen. Das sind wirklich großartige Nachrichten für die Vereine, den Sport und Schulsport im Wahlkreis Geislingen: Aus dem Förderprogramm des kommunalen Sportstättenbaus werden fünf Projekte mit insgesamt 843.000 Euro unterstützt.“, freut sich die Landtagsabgeordneten Nicole Razavi.
„Nach Salach fließen 420.000 Euro für die energetische Sanierung der Gebäudehülle der Staufeneckhalle und 44.000 Euro für die Belagserneuerung der Sportfreianlagen im Staufeneckzentrum. Gruibingen erhält für die umfassende Sanierung der Sickenbühlhalle die wichtige Unterstützung von 258.000 Euro. In Deggingen wird die Sanierung der Schulsportanlagen des Schulzentrums mit 21.000 Euro gefördert. Hattenhofen erhält für den Neubau der Umkleide und der Sanitärgebäude auf dem Sportplatz 100.000 Euro.“, berichtet die Geislinger Landtagsabgeordnete und Ministerin für Verkehr.
Für die leidenschaftliche Sportlerin und Ehrenmitglied des Schwäbischen Turnerbundes kann der Wert solcher Investitionen nicht hoch genug eingeschätzt werden: „Im Sport in unseren Vereinen und im Schulsport lernen unsere Kinder die Freude an Bewegung und sportlichem Wettbewerb, Werte wie Fairness und Teamgeist. Voraussetzung dafür sind gute und moderne Sporthallen und Sportplätze. Sie bedeuten Zukunft für die Vereine und für den Sport in den Gemeinden und Schulen. In der Landesregierung bekennen wir uns damit klar zum Sport und zu Vereinen und Ehrenamt im Land. Als ehemalige Turngau-Präsidentin und örtliche Abgeordnete habe ich gleich mehrmals Grund zum Jubeln. Diese Gelder des Sportstättenförderprogramms sind eine Investition in den Breiten- und Leistungssport, in Bewegung und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger, insbesondere unserer Kinder. Die Lust an Bewegung und Sport zu wecken, ist inmitten der vielen Bildschirmangebote unserer Zeit wichtiger denn je. Jede gut gepflegte Sportanlage ist eine Einladung, Handy, Tablet und Co. mal auf die Seite zu legen und loszuflitzen.“, so Razavi weiter.
16.7,26
Beim Rückwärtsfahren gegen geparkte Autos gefahren
Wäschenbeuren. Am Mittwoch war ein Senior in Wäschenbeuren offenbar beim Ausparken überfordert. Gegen 11.45 Uhr versuchte der 83-Jährige seinen Wagen in der Steggasse rückwärts einzuparken. Dabei stieß er zunächst gegen einen geparkten Pkw. Als er anschließend vorwärts weiterfuhr, überfuhr er eine Grundstücksmauer und prallte gegen ein geparktes Fahrzeug. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
16.7.26
Stadt zeichnet engagierte Schulen aus
Göppingen. Die Stadt Göppingen hat 18 Schulen im Rahmen des Förderprogramms „engagierte Schule" für ihr nachhaltiges Engagement im Schuljahr 2025/26 ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Johannes Heberle überreichte im Großen Sitzungssaal Zertifikate und Prämien an Vertreter aller teilnehmenden Schulen.
Das Programm fördert Schulen, die durch konkrete Aktivitäten einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten – in den Bereichen soziale und globale Verantwortung, Mobilität, Abfallvermeidung, nachhaltiger Konsum, Naturschutz, Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit.
In diesem Schuljahr reichten die Aktivitäten von Schulpartnerschaften mit Einrichtungen in Sambia über Solidaritätskonzerte und Changemaker-Workshops bis zu selbst produzierten Filmen zur Mülltrennung und dem Anbau von Gemüse im Schulgarten. Insgesamt werden in diesem Jahr 10.000 Euro als Prämien ausgeschüttet – finanziert durch die Sponsorin des Programms. Die Prämien können die Schulen eigenverantwortlich für weitere Nachhaltigkeitsprojekte einsetzen. Johannes Heberle: „Was diese Schulen leisten, ist keine Pflichtübung. Das ist gelebte Stadtgesellschaft – von jungen Menschen, die schon heute Verantwortung übernehmen."
Folgende Schulen haben im Schuljahr 2025/26 teilgenommen, wobei die Hermann-Hesse-Realschule von allen die höchste Punktzahl (119,5 von 130) erzielte:
Grundschulen: Grundschule im Stauferpark, Haierschule Faurndau, Janusz-Korczak-Schule, Meerbach-Grundschule, Südstadt-Grundschule, Uhland-Grundschule, Ursenwangschule.
Grund- und Werkrealschule: Walther-Hensel-Schule.
Realschulen: Hermann-Hesse-Realschule, Schiller-Realschule, Uhland-Realschule.
Gymnasien: Freihof-Gymnasium, Hohenstaufen-Gymnasium, Mörike-Gymnasium, Werner-Heisenberg-Gymnasium.
Sonstige / nicht-städtische Einrichtungen: DAA Fachschule für Sozialpädagogik, Freie Waldorfschule Filstal, Wilhelm-Busch-Schule.
16,7.26
Nicht aufgepasst
Eislingen. Am Mittwoch stießen zwei Pkw in einem Kreisverkehr bei Eislingen zusammen. Um 17.15 Uhr befuhr eine 46-Jährige die Straße Am Eichenbach (K1404), von der B10 kommend, in Richtung Salach. Beim Einfahren in den Kreisverkehr, auf Höhe einer Tankstelle, übersah die Renault-Fahrerin wohl einen 27-jährigen PkewFahrer. Der fuhr mit seinem Wagen bereits im Kreisverkehr und hatte Vorfahrt. Beide Autos stießen zusammen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm den Unfall auf und schätzt den Sachschaden auf insgesamt etwa 10.000 Euro.
16.7.26
Elternbegleiter sichern Qualität in den Kitas
Schwäbisch Gmünd (sv). Nach einem 1,5‑jährigen kooperativen Prozess wurden die entstanden Leitlinien für Elternbegleitung in den Schwäbisch Gmünder Kitas vorgestellt. Begleitet und moderiert wurde dieser Prozess vom Fachdienst Inklusion der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. Erster Bürgermeister Christian Baron bedankte sich bei allen Akteuren ganz herzlich für die geleistete Arbeit.
Neben den fachlichen Einschätzungen der Elternbegleiter flossen auch Rückmeldungen von Trägern, der Stadtverwaltung sowie von Teams und Kitaleitungen in die Leitlinien ein. Dadurch sind nun klare Ziel‑ und Aufgabendefinitionen formuliert, welche bewusst flexibel auf individuelle Familienbedarfe und auf die jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtungen (Gruppengröße, Einzugsgebiet, Betreuungszeiten usw.) konkretisiert werden können.
Die Stadt Schwäbisch‑Gmünd sichert damit die Qualität des trägerübergreifend entstandenen Netzwerks zur Elternbegleitung, das mittlerweile in 23 Kindertageseinrichtungen aktiv ist. Zur Qualitätssicherung werden die Elternbegleiter vom Fachdienst für Inklusion fachlich begleitet; regelmäßige Vernetzungstreffen sichern Erfahrungsaustausch und kontinuierliche Weiterentwicklung. Für jede Gruppe in den beteiligten Kitas wird eine zusätzliche Wochenstunde Personal für die Elternbegleitung bereitgestellt, sodass Einzelberatungen intensiviert und ein bedarfsorientiertes Angebot für Eltern entwickelt werden kann. Die Kitas fungieren dabei als niederschwellige Anlaufstelle, in der Bedarfe frühzeitig erkannt, Familien unmittelbar beraten sowie an passende Unterstützungsangebote verwiesen werden können.
Zentrales Ziel der Elternbegleitung ist es, Eltern in ihrer Bildungs‑ und Erziehungsverantwortung zu stärken und gleichzeitig durch die soziale Begegnung von Familien die familiären Strukturen nachhaltig zu stabilisieren. Der dialogische Ansatz bildet dafür den Schlüssel: Elternbegleiter arbeiten mit einem offenen und respektvollen Gespräch‑ und Reflexionshaltung, setzen die Sichtweisen der Familien in den Mittelpunkt und erarbeiten gemeinsam Lösungen und Ideen.
Das Netzwerk wird weiter ausgebaut, sodass weitere Kitas durch Schulungen von Fachkräften zu Elternbegleitern von den Möglichkeiten profitieren können. Durch die trägerübergreifende Zusammenarbeit entsteht ein nachhaltiges, Netzwerk, das einen klaren Beitrag zur Chancengleichheit von Familien in Schwäbisch Gmünd leistet und die pädagogischen Fachkräfte in den Kitas in ihrer wertvollen Arbeit unterstützt.
16.7.26
Betrunkene Autofahrerin verletzt zwei Polizisten
Göppingen. Am Dienstag war eine betrunkene Autofahrerin in Göppingen unterwegs. Die Frau zeigte sich renitent und ist nun ihren Führerschein los. Um 21.20 Uhr meldete eine aufmerksame Passantin die betrunkene Frau in der Straße "Am Autohof". Laut der Zeugin hätte die Fahrerin mit ihrem Fahrzeug vor dem Wohngebäude eingeparkt und sei wohl sichtlich alkoholisiert aus dem Auto ausgestiegen. Anschließend soll die Frau stark schwankend in einem Wohnhaus verschwunden sein. Die verständigte Polizei kam und stellte Nachforschungen bei der Fahrzeugführerin an. Die 42-Jährige hielt sich in einem Zimmer auf und stand erkennbar unter Alkoholeinwirkung. Zudem roch sie wohl stark nach Alkohol. Einen Atemalkoholtest verweigerte die Frau. Deshalb musste sie mit zur Blutentnahme auf ein Polizeirevier. Damit war sie offenbar nicht einverstanden. Die 42-Jährige leistete Widerstand gegen die erforderliche Maßnahme und beleidigte die Einsatzkräfte aufs Übelste. Auch ein 35-Jähriger hatte das mitbekommen und mischte sich lautstark ein. Der Mann ließ sich nicht beruhigen und ging wohl auch körperlich gegen die Einsatzkräfte vor. Die brachten den Mann zu Boden. Dabei zog er sich eine leichte Verletzung zu, die vom Rettungsdienst begutachtet wurde. Eine Behandlung war nicht erforderlich. Erst danach kam der Mann zur Einsicht und durfte nach Hause. Nicht so die 42-Jährige. Die ging auf der Dienststelle noch gegen die Einsatzkräfte gewaltsam vor. Letztlich konnte die Blutentnahme bei ihr durch einen Arzt durchgeführt werden. Die Ermittler beschlagnahmten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ihren Führerschein. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Neben dem Verdacht der Trunkenheitsfahrt muss sich die 42-Jährige nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Auch der 35-Jährige bekommt eine Anzeige wegen Widerstand. Wegen ihres psychischen Ausnahezustandes kam die Frau in einer Spezialklinik unter.
25.7.26
„Sommer der Ver-Führungen“ startet
Vom 25. Juli bis 13. September verwandelt der Landkreis Göppingen die Sommerferien wieder in ein großes Entdeckerfest: Unter dem Motto „Sommer der VerFührungen“ laden der Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf und der Landkreis Göppingen mit rund 150 Veranstaltungen zu Führungen, Wanderungen, kulinarischen Erlebnissen und besonderen Einblicken hinter die Kulissen ein.
Das vollständige Programmheft „Sommer der VerFührungen“ iegt in allen Rathäusern und Tourist-Informationen im Landkreis aus und ist als E-Paper unter www.mein-albtrauf.de/sdv abrufbar.
15-7-26
OB Marzian verleiht „Oyonnax-Preis“
Eislingen. Der Eislinger Oberbürgermeister Oliver Marzian zeichnet Schülerinnen der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule (FSG) für hervorragende Abschlussnoten und gelebte deutsch-französische Freundschaft aus.
Passender hätte der Zeitpunkt kaum sein können. Ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag zeichnete Oberbürgermeister Oliver Marzian zwei Schülerinnen der FSG mit dem „Oyonnax-Preis“ aus. Die Ehrung würdigt seit mehr als zwei Jahrzehnten herausragende Leistungen im Fach Französisch sowie das besondere Engagement für die deutsch-französische Städtepartnerschaft.
„Kurz vor Beginn der Sommerferien hätte wohl kaum ein besserer Tag für die Verleihung gewählt werden können“, machte Oberbürgermeister Oliver Marzian in seiner Laudatio im Großen Sitzungssaal des Rathauses deutlich und verwies auf den 14. Juli, den französischen Nationalfeiertag. „Während in Paris die Trikolore weht und im ganzen Land gefeiert wird, ehren wir heute zwei junge Frauen, die bewiesen haben, dass die deutsch-französische Freundschaft keine reine Theorie ist, sondern von der Jugend aktiv gelebt wird.“
Neben sehr guten Abschlussnoten im Fach Französisch ist das persönliche Engagement im Austausch mit Schülern aus Oyonnax ein wichtiges Kriterium für die Nominierung. In diesem Jahr standen Selin Bilgin und Merle Bräunig von der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule im Mittelpunkt der Verleihung. Beide haben ihre Mittlere Reife mit einer herausragenden Abschlussnote von 1,3 im Fach Französisch abgeschlossen und sich zugleich mit großem Engagement in die deutsch-französische Begegnung eingebracht. Zu dieser besonderen Leistung gratulierte Oberbürgermeister Oliver Marzian. „Chapeau zu dieser Leistung! Ihr könnt stolz auf euch sein.“ Neben einer Urkunde erhielten die beiden Schülerinnen jeweils einen Bücher-Gutschein im Wert von 70 Euro, eine weiße Rose sowie zwei Kinogutscheine. Ein besonderer Dank des Stadtoberhaupts galt dem Französischlehrer Raphael Gay, der erst vor knapp zwei Jahren mit großem persönlichem Engagement die Schulpartnerschaft der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule auf den Weg gebracht hat. Ebenso bedankte er sich bei der Schulleiterin Claudia Frey, die von Beginn an die Schulpartnerschaft unterstützte.
Mit dem „Oyonnax-Preis“ setzt die Stadt Eislingen seit mehr als zwei Jahrzehnten ein Zeichen für deutsch-französische Freundschaft und für die Bedeutung des Sprachenlernens. Die Auszeichnung macht deutlich, dass Europa dort lebendig wird, wo junge Menschen einander begegnen, voneinander lernen und über Ländergrenzen hinweg Freundschaften schließen.
15.7.26
Ebersbach erfasst Missstände im Sanierungsgebiet
Eberbach. Die Stadt Ebersbach wurde in das Landessanierungsprogramm (LSP) aufgenommen. Dieses Förderinstrument des Landes Baden-Württemberg unterstützt Kommunen seit Jahrzehnten dabei, ihre städtebauliche Entwicklung nachhaltig zu gestalten und die Lebensqualität für Bürger langfristig zu verbessern. Für die Vorbereitung und Durchführung der Sanierungsmaßnahme in Ebersbach steht ein Förderrahmen in Höhe von 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht Finanzhilfen vom Land in Höhe von 800.000 Euro und einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von rund 500.000 Euro.
Um die Fördermittel einsetzen zu können, werden nun so genannte vorbereitende Untersuchungen (VU) durchgeführt. Ziele sind, die städtebaulichen und funktionalen Missstände im vorgesehenen Sanierungsgebiet „Stuttgarter Straße / Hauptstraße“ zu erfassen, die Betroffenen im Gebiet zu beteiligen und die Erforderlichkeit einer Stadterneuerungsmaßnahme zu belegen. Im Fokus stehen unter anderem die bauliche Substanz der Gebäude, die Aufenthaltsqualität öffentlicher Flächen, die Barrierefreiheit sowie mögliche Entwicklungsperspektiven. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wird zunächst eine Befragung der Eigentümer im Gebiet durchgeführt.
Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am Montag, 20. Juli um 18.30 im Bürger- und Ratssaal statt: Es wird über die Ziele und den Ablauf des Verfahrens informiert. Darüber können Fragen geäußert und Anregungen gegeben werden.
15.7.26
Neue Gemeinschaftsgrabanlage fertig
Göppingen. Auf dem Friedhof Jebenhausen ist vor Kurzem der erste Bauabschnitt einer neuen Gemeinschaftsgrabanlage fertiggestellt worden. Die bisherige Gemeinschaftsgrabanlage im alten Friedhofsteil, die im Jahr 2015 mit 35 Grabstätten angelegt wurde, ist seit Ende 2025 vollständig belegt.
Die neue Anlage befindet sich im neuen Friedhofsteil in der Nähe des Eingangs sowie der Aussegnungshalle und des Parkplatzes. Sie wurde von den Mitarbeitern des Friedhofs errichtet und von der Gärtnerei Blumen Konzelmann-Höfer aus Eislingen gestaltet und bepflanzt.
Der erste Bauabschnitt umfasst drei unterschiedlich große Bestattungsflächen mit insgesamt 64 Grabplätzen. Eine Erweiterung der Anlage ist bei künftigem Bedarf möglich.
Zur Auswahl stehen Grabstätten mit Dauerbepflanzung und eigenem Liegestein, Grabstätten mit Wechselbepflanzung und eigenem Liegestein sowie Grabstätten ohne Liegestein, bei denen die Beschriftung an einer gemeinsamen Stele erfolgt. In jedem Grabplatz können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden.
Für den Erwerb einer Grabstätte ist der Abschluss eines Dauergrabpflegevertrags erforderlich. Die Pflege der Anlage während der gesamten Nutzungsdauer übernimmt die Gärtnerei Blumen Konzelmann-Höfer.
15.7.26
Feuerwehr freut sich über neuen Mannschaftstransportwagen
Eislingen. Die Feuerwehr Eislingen hat ihren neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) offiziell in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt den bisherigen MTW aus dem Baujahr 2003, der nach mehr als zwei Jahrzehnten anspruchsvollen Dienstes technisch nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 87.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützte die Beschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von 13.000 Euro.
Mit der nötigen Ersatzbeschaffung investiert die Stadt Eislingen gezielt in die Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehr und damit in die Sicherheit der Bevölkerung. Der neue Mannschaftstransportwagen wurde im Oktober 2024 bei der Firma Ernst + König Sonderfahrzeugbau in Herbolzheim bestellt und auf Basis eines Ford Transit mit einem 150 PS Dieselmotor aufgebaut. Das Fahrzeug bietet Sitzplätze für acht Einsatzkräfte und verfügt zudem über einen ausgekleideten Laderaum. Dadurch kann das
Fahrzeug flexibel für unterschiedlichste Aufgaben eingesetzt werden. Ob beim Transfer von Einsatzkräften, Nachführung von Einsatzmaterialien bei größeren Einsatzlagen, im Ausbildungs- und Übungsdienst der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr – der MTW ist aus dem Feuerwehralltag nicht wegzudenken. Die feuerwehrtechnische Beladung entspricht den Normvorgaben und beinhaltet unter anderem Verkehrssicherungsmaterial, einen Rettungsrucksack und Sprechfunkgeräte. Für eine bessere Erkennbarkeit und einen erhöhten Schutz der Einsatzkräfte im Straßenverkehr wurde das Fahrzeugheck mit einer auffälligen rot-gelben Warnschraffur versehen. „Mit dem neuen Mannschaftstransportwagen verfügen wir wieder über ein modernes und zuverlässiges Fahrzeug. Es stärkt unsere Einsatzbereitschaft nachhaltig und bietet gegenüber dem Altfahrzeug deutlich mehr Sicherheit, Komfort und Flexibilität. Der neue MTW wird uns im Feuerwehralltag eine spürbare Bereicherung sein“, so Feuerwehrkommandant Mario Feller, der sich stellvertretend für die Feuerwehr beim Gemeinderat für die Freigabe und Unterstützung der Beschaffung bedankt. Der Dank gilt außerdem der Kreisbrandmeisterstelle des Landratsamtes Göppingen für die Erwirkung des Landeszuschusses sowie dem Fahrzeugplanungsgremium der Feuerwehr Eislingen für die gelungene Konzeption.
15.7.26
Preis für Schüler-Kreativität
Geislingen. „Ich freue mich sehr für die Berufsschulklasse der Bodelschwingh-Schule in Geislingen. Sie gehört zu den 845 Schulklassen aus Baden-Württemberg, die den Wettbewerb „Be Smart – Don`t Start“ gewonnen haben und gehört zusätzlich zu den zehn besten Klassen des dazugehörigen Kreativwettbewerbs“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete Nicole Razavi.
Die Aufgabe für die Schulklassen bestand darin, ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. Zehn Klassen wurden im Rahmen der Preisverleihung ausgezeichnet und konnten ihre Beiträge und Aktionen einem großen Publikum vorstellen. Für ihre kreativen Leistungen erhielten sie Preisgelder in Höhe von je 400 Euro. Zu bewundern gab es einen bunten und abwechslungsreichen Mix an Audio- und Videobeiträgen, Plakaten, einem Schattenspiel, Quiz-Formaten und weiteren Aktionen zum Thema Nichtrauchen in der Schule.
15.7.26
Feuerwehr löscht Flächenbrand
Schorndorf. Am Dienstagabend geriet eine Feldfläche in der Schurwaldstraße in Schlichten in Brand. Die Ursache, weshalb das Feuer ausbrach ist bislang noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 27 Kräften vor Ort und konnte den Brand löschen. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
15.7.26
Salvia neuer Hauptsponsor bei Frisch auf Göppingen
Göppingen. Salvia wird ab der kommenden Saison 2026/2027 neuer Hauptsponsor und strategischer Partner von Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen. Das Eislinger Unternehmen rückt für Teamviewer nach. Die langfristig angelegte Partnerschaft beinhaltet auch die gemeinsame Planung eines eigenen Trainings- und Leistungszentrums in Eislingen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf dem Thema „Jugend und Nachwuchs“.
Frisch Auf und Salvia verbinden damit ein umfassendes Hauptsponsoring mit einem gemeinsamen Zukunftsprojekt, das zum einen die sportliche und strukturelle Entwicklung des Handball-Bundesligusten nachhaltig voranbringen soll und zum zweiten ist das Trainings- und Leistungszentrum für Salvia kein isoliertes Projekt, sondern Teil einer mehrjährig und breit angelegten Gebietsentwicklung. Salvia steht künftig demnach nicht nur auf dem Trikot von Fisch Auf sondern hilft dabei, einen Zukunftsort für die nächste Generation möglich zu machen.
„Mit Salvia gewinnen wir nicht nur einen neuen Hauptsponsor, sondern einen strategischen Partner, der unsere langfristige Entwicklung aktiv mitgestalten möchte. Die Verbindung aus regionaler Nähe, überregionaler Bedeutung, unternehmerischer Kompetenz und dem gemeinsamen Anspruch, auch in herausfordernden Zeiten Zukunft mit positiver Haltung möglich zu machen, macht diese Partnerschaft mehr als spannend. Wir wollen zusammen eine besondere Geschichte erzählen,“ sagt Peter Kühnle, stellvertretender Geschäftsführer der Frisch auf Göppingen MuM GmbH.
Im Rahmen der Bedarfsanalyse zum Start des Strategieprozesses „Agenda 2030“ wurde die infrastrukturelle Situation in der EWS Arena sowohl hinsichtlich modernem Spielbetrieb als auch hinsichtlich professioneller Trainingsvoraussetzungen als zentraler Engpass für die weitere sportliche und wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit von Frisch Auf Göppingen identifiziert. Das geplante Trainings- und Leistungszentrum in Kombination mit der strategischen Partnerschaft mit Salvia bietet nun die Chance, seine sportlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen langfristig weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
Mit dem Hotel und Restaurant „Eislinger Tor“, der Transformation des früheren Industrieareals „Buntweberei“ in einen lebendigen Ort für Arbeiten, Übernachten, Einkaufen und Veranstaltungen und dem Erwerb des Zweigwerks als besondere Eventlocation des Austausches und der Begegnungen hat Salvia in den letzten Jahren mehrere Gebäude eines Gebiets teils neu geschaffen und teils umgebaut bzw. modernisiert. Mit dem geplanten Trainings- und Leistungszentrum würde nun eine weitere Dimension hinzukommen: Sport, Jugend, Gemeinschaft, Talententwicklung und Zukunft der nächsten Generation.
„Frisch Auf gehört zu unserer Region und leistet seit vielen Jahren eine wichtige Arbeit, gerade auch im Nachwuchsbereich. Gemeinsam haben wir geprüft. welche Möglichkeiten es gibt. Ich konnte einen geeigneten Standort in Eislingen einbringen und dabei helfen, die unterschiedlichen Beteiligten und Themen zusammenzuführen. Mein Anspruch ist immer, nicht nur über Ideen zu sprechen, sondern sie umsetzbar zu machen. Mir geht es grundsätzlich darum, Orte zu schaffen, die langfristig Mehrwert und Perspektiven für Menschen, Nutzer und Stadt bieten,“ sagt der Geschäftsführer der Salvia Holding Filippo Salvia.
Die Anforderungen an die Trainingsbedingungen sind vor allem im Nachwuchsbereich in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. In der EWS Arena ist der Belegungsplan mit mehreren Events wie zum Beispiel Konzerten und Messen zusätzlich zu den vielen Handball-Veranstaltungen schon seit Jahren an einer absoluten Kapazitätsgrenze angelangt, was in Summe dazu geführt hat, dass die vorhandene Trainingsinfrastruktur für die aktuellen und erst recht für die zukünftigen Herausforderungen nicht mehr ausreicht.
Das neue Trainings- und Leistungszentrum soll auf einem derzeit noch brachliegenden Teil des Zweigwerk-Areals an der Industriestraße in Eislingen entstehen.
Geplant sind eine spielfähige Trainingshalle (mit ca. 250 Sitzplätzen für Zuschauer) samt Foyer, eine zusätzliche Trainingsfläche sowie Räumlichkeiten für Krafttraining und physiotherapeutische Behandlungen. Auch Gymnastikräume werden eingebunden. Diese sollen gemeinsam sowohl von den Jugendmannschaften aus dem Frisch Auf Nachwuchscenter als auch für die breitensportlichen Angebote des Frisch Auf Göppingen e.V. genutzt werden.
Die zentrale Voraussetzung für die Umsetzung dieses Projekts ist, dass in den nächsten Monaten die vollständige Finanzierung sichergestellt werden kann. Auf Grundlage der bisherigen Planung liegt das erwartete Gesamtvolumen des Projekts bei etwas mehr als zehn Millionen Euro.
14.7.26
Pädagogische Kompetenzen erweitert
Schwäbisch Gmünd (sv). Nach 25 Fortbildungstagen mit einem Gesamtumfang von 200 Unterrichtseinheiten haben sechs Mitarbeiter der städtischen Schulkindbetreuung ihre Weiterbildung zur „Fachkraft Schulkindbetreuung“ abgeschlossen.
Die Qualifizierung verbindet pädagogische Fachinhalte mit einem hohen Praxisbezug. Zu den Schwerpunkten gehören aktuelle Konzepte der Freizeitgestaltung, die Vermittlung von Werten und Regeln sowie die Gestaltung von Gruppen- und Bildungsprozessen. Ein weiterer Bestandteil ist die kontinuierliche Selbstreflexion, die den Transfer des Erlernten in den beruflichen Alltag unterstützt. Den Abschluss bildet eine praxisorientierte Projektarbeit, bei der die Teilnehmenden ein eigenes Thema entwickeln und im Team präsentieren.
„Die Präsentationen haben gezeigt, dass die Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen erlangt, sondern dieses auch direkt in die praktische Arbeit integriert und umgesetzt haben“, betont Barbara Bauer, Fachberatung Schulkindbetreuung der Stadt Schwäbisch Gmünd. Mit der Qualifizierung erweitern die Fachkräfte ihre pädagogischen Kompetenzen.
14.7.26
Mehr Laufwege in Eislingen
Eislingen, Bewegung an der frischen Luft, gemeinsam aktiv sein und Eislingen neu entdecken: Am Donnerstag, 23.Juki, weiht die Stadt Eislingen um 18.30 Uhr die neuen Laufwege in Eislingen Nord und Süd ein. Treffpunkt ist der Parkplatz am TSG Waldheim.
Oberbürgermeister Oliver Marzian eröffnet die insgesamt 13 ausgewiesenen Laufwege symbolisch auf der Laufrunde Salamander. Im Anschluss wird ein Teil der Strecke gemeinsam zurückgelegt. Die neuen Wege sind Teil der Eislinger Sportentwicklungsplanung und sollen Menschen jeden Alters zum Joggen und Walken motivieren. Unterstützt wird das Projekt von vier Eislinger Vereinen. Die DLRG Eislingen, die TSG Tischtennisabteilung, die TSG Leichtathletikabteilung und der 1. FC Eislingen haben Patenschaften für die Lauftafeln übernommen.
14.7.26
Drei Talente wechseln an Musikhochschulen
Schwäbisch Gmünd (sv). Drei junge Talente der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd haben einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit Unterstützung der Erika-Künzel-Leistungsförderung haben die jungen Talente erfolgreich die Aufnahmeprüfungen an renommierten Musikhochschulen bestanden und werden im kommenden Semester ein Musikstudium aufnehmen.
Beren Bilgili (Violine), Schülerin aus der Klasse von Marina Sonderegger, wurde an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart aufgenommen. Die Violinistin wird dort Schulmusik studieren und kann auf eine langjährige, intensive musikalische Ausbildung an der Musikschule zurückblicken, die durch die gezielte Förderung im Rahmen der Erika-Künzel-Leistungsförderung maßgeblich unterstützt wurde.
Julian Locherer aus der Gesangsklasse von Maria Palaska hat die Aufnahmeprüfung am renommierten Mozarteum Salzburg erfolgreich bestanden. Der Sänger wird dort ein Bachelorstudium im Fach Gesang aufnehmen. Julian Locherers künstlerische Entwicklung wurde über Jahre hinweg kontinuierlich begleitet und durch die Studienvorbereitung innerhalb der Leistungsförderung entscheidend gestärkt.
Carl-Phillip Essig, Schüler von Dr. Carl-Friedrich Beck, wird künftig an der Kunstuniversität Graz studieren. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Alte Musik. Auch Carl-Phillip Essig profitierte in besonderem Maße von der individuellen Förderung im Rahmen der Erika-Künzel-Leistungsförderung, die eine gezielte Vorbereitung auf die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen ermöglichte.
14.7.26
Waschbär kreuzt Fahrbahn
Wäschenbeuren. In der Nacht auf Samstag kollidierte eine Autofahrerin bei Wäschenbeuren mit einem Waschbären. Um 0.30 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 297 von Wäschenbeuren in Richtung Lorch. Kurz nach dem Ortsausgang von Wäschenbeuren querte ein Waschbär die Straße. Die Pkw-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Tier. Die Polizei Uhingen nahm den Unfall auf und verständigte einen Jagdpächter.
14.7.26
Ceffalia begrüßt neue Staatsbürger
Geislingen. Beim des Internationalen Fests in der Rätsche in Geisingen hat Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia die Einbürgerungsurkunden an neue deutsche Staatsbürger überreicht. Für viele der Anwesenden war die Zeremonie ein bewegender Moment und zugleich der Beginn eines neuen Kapitels in ihrer Lebensgeschichte.
„Die Einbürgerung bedeutet weit mehr als einen neuen Pass. Sie ist ein Bekenntnis zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zu den Werten unseres Grundgesetzes“, sagte Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Rechte und Pflichten gehören dabei untrennbar zusammen. Gerade in einer Zeit, in der Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt vielerorts herausgefordert werden, ist es wichtiger denn je, unsere gemeinsamen Werte zu leben und zu verteidigen.“
Im vergangenen Jahr haben insgesamt 254 Menschen in Geislingen die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen. Sie stammen aus 29 verschiedenen Herkunftsländern und spiegeln die kulturelle Vielfalt der Stadtgesellschaft wider. Vertreten sind Afghanistan, Äthiopien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Eritrea, Indien, Irak, Iran, Italien, Kamerun, Kosovo, Libanon, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Syrien, Tunesien, die Türkei, die Ukraine, Ungarn, die USA, das Vereinigte Königreich und Vietnam.
Die Einbürgerungsfeier ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des Internationalen Fests und unterstreicht dessen Leitgedanken: Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, den interkulturellen Austausch zu fördern und ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Demokratie und ein respektvolles Miteinander zu setzen.
14.7.26
Zeche nicht bezahlt
Göppingen. Am Montag verließen sechs Unbekannte ein Lokal in der Hauptstraße Göppingen, ohne die Zeche zu bezahlen. Sie konsumierten Essen und Getränke im Wert von etwa 150 Euro. Über eine Videoaufzeichnung konnte gesehen werden, dass einer nach dem anderen aufstand und das Lokal schnell verließ. Die Polizei fahndete nach den Unbekannten. Die blieben bislang unerkannt. Die Göppinger Polizei ermittelt nun wegen einem Zechbetrug.
14.7.26
Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer
Geislingen. Am Montagmorgen ertappte die Polizei in Geislingen einige Gurtmuffel und Nutzer von Mobiltelefonen am Steuer. Weil sich die Fahrer nicht an die Regeln und Gesetze hielten, stoppte die Polizei in der Eberhardstraße zwischen 10 Uhr und 12 Uhr mehrere Fahrzeuge. Noch bevor etwas Schlimmeres passieren konnte, wiesen die Beamten sieben Fahrer auf ihren nicht angelegten Sicherheitsgurt hin. In zwei Fällen stoppte die Polizei die gefährliche Fahrt von Handynutzern, die sich durch ihre Geräte ablenken ließen. Mit allen Betroffenen führte die Polizei belehrende Gespräche und zeigte sie an oder stellte kostenpflichtige Verwarnungen aus. Auf die Handynutzer kommt ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg zu.
14.7.26
Sexuelle Belästigung am Badesee
Lorch. Während des Schwimmens wurde am Sonntag zwischen 16 Uhr und 16.30 Uhr eine 19-jährige Frau im Badesee in Waldhausen in der Plüderhäuser Straße sexuell belästigt. Ein bislang unbekannter ca. 35 45 Jahre alter Mann mit dunklen, lockigen Haaren und einem kurzen Vollbart fasste sie hierbei unsittlich an. Der Mann trug ein weißes Tanktop und eine schwarze Badehose sowie eine Kette mit Lederband. Hinweise auf den Unbekannten nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 entgegen.
14.7.26
Streit eskaliert
Schwäbisch Gmünd. In Schwäbisch Gmünd soll am Sonntagmorgen ein 38-jähriger Mann geschlagen und mit einem Messer angegriffen wordern sein. Vor Ort teilte der 38-Jährige mit, dass er sich nach einem vorausgehenden telefonischen Streit gegen 4.30 Uhr auf einem Parkplatz eines Discounters im Schindelackerweg mit einem 29-jährigen Bekannten getroffen habe. Im Laufe der folgenden körperlichen Auseinandersetzung, die offenbar von mehreren Personen beobachtet worden sein soll, sei offensichtlich auch ein Messer eingesetzt worden. Zumindest der 38-Jährige wurde hierdurch verletzt. Nachdem die Angaben des 29-Jährigen im Widerspruch zu den Angaben des 38-Jährigen stehen, bittet die Kriminalpolizei Aalen Zeugen des Geschehens sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden.
14.7.26
Zwei Jugendliche rauben Tasche
Eislingen. Am Montag wurde einem 13-Jährigen in Eislingen seine Tasche geraubt. Die Tat ereignete sich gegen 21 Uhr. Der 13-Jährige befand sich im Bereich des Bahnhofs. Dort wurde er plötzlich von drei Jugendlichenfestgehalten. Die nahmen ihm seine Umhängetasche ab. Danach rannten die Täter davon. Im Zuge der Fahndung konnte der 13-Jährige zwei der Tatverdächtigen, einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen, aus Syrien stammende Jugendlichen, identifizieren. Die Polizei nahm die beiden Jugendlichen vorläufig fest. Bei dem 14-Jährigen konnte ein Kassenbon aufgefunden werden, der dem 13-Jährigengehörte. Die geraubte Umhängetasche konnte bislang nicht aufgefunden werden.Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jungen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
14.7.26
VHS-Thema: Sehnsucht nach Gemeinschaft
Göppingen. Am Mittwoch, 15. Juli erscheint das neue Programm der Volkshochschule Göppingen und Schurwald für den Zeitraum September 2026 bis Februar 2027. Das Programmheft ist an zahlreichen Auslagestellen in der Stadt erhältlich. Zeitgleich geht auch die neue Website der VHS Göppingen und Schurwald an den Start. Dort können sich Interessierte über alle Kurse informieren, ein Teilnehmerkonto anlegen und sich direkt online anmelden.
Im Mittelpunkt des neuen Programmjahres steht das Semesterthema „(gem)einsam – vom Alleinsein und der Sehnsucht nach Gemeinschaft“. Die VHS greift damit eine Frage auf, die viele Menschen und die Gesellschaft insgesamt bewegt: Wie gelingt Gemeinschaft in einer Zeit, in der Kommunikation jederzeit möglich ist, echte Begegnung aber oft seltener wird? Im Vorwort schreibt VHS-Leiter Jürgen Morasch dazu: „Man kann sich unter Menschen einsam fühlen und im Alleinsein Verbundenheit erfahren.“
Den Auftakt zum Semester gestaltet die Moderatorin, Journalistin, Produzentin und Autorin Bärbel Schäfer mit einer Lesung und einem Gespräch zu ihrem Buch „Avas Geheimnis: Meine Begegnung mit der Einsamkeit“ am Dienstag, 22. September. Weitere Angebote des Semesterschwerpunkts beleuchten Einsamkeit, Gemeinschaft und Begegnung aus gesellschaftlicher, persönlicher, kultureller und gesundheitlicher Perspektive.
Daneben bietet das Programm wieder die ganze Vielfalt der VHS: Kurse und Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Umwelt, Kultur und Gestalten, Gesundheit, Bewegung und Entspannung, Sprachen, Deutsch und Integration, Beruf, Digitales und Organisation, außerdem Angebote für Senioren, junge Menschen sowie inklusive Formate. Neu im Programm ist unter anderem das Format „Göppinger Gespräche“, ein offenes Talkformat rund um Menschen, Geschichten und Themen, die Göppingen prägen.
„Die Volkshochschule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung“, betont Morasch. Genau diesen Gedanken macht das neue Semester sichtbar: mit Kursen, Workshops, Vorträgen und gemeinsamen Aktivitäten, die Wissen vermitteln, Austausch ermöglichen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen.
14.7.26
Besser mit Bus und Bahn zum Filstalrock
Eislingen. Am Donnerstag, 30.Juli startet wieder der Eislinger Filstalrock. Verschiedene Tribute-Bands rocken bei freiem Eintritt den Schlosspark in Eislingen. Gäste des Filstalrocks, die nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen können, werden dringend gebeten für die Anreise öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
In der direkten Nachbarschaft zum Veranstaltungsgelände ist nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen verfügbar. Die Stadtverwaltung bittet alle Besucher, die mit dem Auto anreisen, frühzeitig nach einem Parkplatz zu suchen und nicht direkt bis zum Schlossplatz zu fahren. Parkmöglichkeiten bestehen am Hallenbad, an der Lutherkirche, auf dem Kronenmarkt, an der Ebertstraße und auf dem P&R am Bahnhof. Die Firma Zeller+Gmelin stellt an den Veranstaltungstagen ihren Firmenparkplatz in der Schlossstraße ab 17.30 Uhr allen Filstalrockgästen zur Verfügung. Das Parken entlang der Schloss-Straße ist nicht gestattet. Private Parkplätze, sowie Feuerwehrzufahrten und Fahrradwege müssen unbedingt freigehalten werden. Gäste werden gebeten Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen und die Parkplätze direkt am Veranstaltungsgelände für Personen mit Mobilitätseinschränkungen frei zu halten.
Grundsätzlich wird empfohlen, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften zu organisieren. Zug- und Busverbindungen in Richtung Stuttgart und Ulm, sowie Lorch/Schwäbisch Gmünd sind auch nach 22 Uhr verfügbar.
Der Filstalrock finanziert sich über den Getränkeverkauf und den Verkauf von verschiedenen Speisen der Food-Trucks. Damit die Veranstaltung weiterhin ohne Eintritt stattfinden kann, wird darum gebeten, keine eignen Getränke und Speisen zur Veranstaltung mitzubringen.
14.7.26
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der B10
Eislingen. Am Sonntag, gegen 18.30 Uhr, fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Motorrad auf der B 10 in Richtung Ulm. Um an der Anschlussstelle Eislingen-Ost einem Porsche Cayenne die Einfahrt zu ermöglichen, wechselte er von der rechten auf die linke Spur. Dabei hatte er übersehen, dass dort bereits ein Auto fuhr. Er kollidierte mit seiner Maschine mit dem Pkw einer 36-Jährigen und stürzte. Dabei touchierte er die Mittelleitplanke, so dass er schwerste Verletzungen erlitt, die noch vor Ort zum Tode führten. Auch eine unmittelbar hinzukommende Besatzung eines Rettungswagens konnte nicht mehr helfen. Die 36-jä#hrige Fahrerin des Pkw erlitt einen Schock. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf je 5.000 Euro geschätzt. Die B10 war in Richtung Ulm bis 20.38 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Der Verkehrsdienst Mühlhausen bittet den Fahrer oder die Fahrerin des Porsche Cayenne sich als Zeuge unter Tel. 07335/96260 zu melden.
13.7.26
Kommunen fordern finanzielle Entlastung von der Region
Region Stuttgart/Landkreis Göppingen. Tarifzonenreform anpassen, Verkehrsumlage des Verband Region Stuttgart (VRS) für zwei Jahre aussetzen - das sind die Forderungen der Landkreise und der Landeshauptstadt in der Region Stuttgart, denen sich alle 179 Städte und Gemeinden der Region angeschlossen haben.
Die fünf Verbundlandkreise der Region Stuttgart Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und Rems-Murr und die Landeshauptstadt stehen vor historischen finanziellen Herausforderungen. Um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Region zukunftsfähig zu gestalten und den Status Quo verlässlich finanzieren zu können, ist ein gemeinsames und solidarisches Handeln aller Akteure dringend erforderlich.
Vor dem Hintergrund der dramatischen Haushaltslage fordern die Kommunen daher vom Land Baden-Württemberg eine zeitnahe Anpassung des Vertrags zur Finanzierung der Tarifzonenreform sowie einen Wiedereinstieg des Landes Baden-Württemberg in die Mitfinanzierung. Dies würde die kommunalen Haushalte in Millionenhöhe entlasten und wäre ein konkreter Beitrag, ein stabiles Angebot im ÖPNV auch in schwierigen Zeiten zu sichern.
Eine weitere Forderung richtet sich an den Verband Region Stuttgart. Er soll die Verkehrsumlage für zwei Jahre auszusetzen, die Städte, Gemeinden und Landkreise um einen Millionenbetrag entlasten und damit seinen Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Haushalte leisten.
Hierzu sagt Landrat Markus Möller: „Im Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen muss auch im Landkreis Göppingen jede Ausgabe auf den Prüfstand. Umso wichtiger ist es, dass alle Partner ihren Beitrag leisten. Wenn der Verband Region Stuttgart über erhebliche Rücklagen verfügt, während die kommunalen Haushalte in die Knie gehen, müssen wir darüber offen sprechen. Wir tragen zusammen Verantwortung für einen guten öffentlichen Nahverkehr, aber auch dafür, dass Städte, Gemeinden und Landkreise ihre Aufgaben überhaupt noch erfüllen können. Ich hoffe deshalb und bin optimistisch, dass wir hier gemeinsam zu einer Entlastung kommen.“
13.7.26
Um die Kläranlage stinkt es wieder
Göppingen. Die Stadtentwässerung Göppingen kämpft erneut mit unangenehmen Gerüchen rund um die Kläranlage. Grund dafür ist nicht wie in der jüngsten Vergangenheit die Klärschlammtrocknung, sondern die anhaltende Hitze- und Trockenperiode.
Dadurch erhält die Kläranlage zu wenig Zufluss und dies wiederum beeinträchtigt den Reinigungsprozess für das Abwasser, sodass es zu Geruchsemissionen auf dem Gelände der Anlage sowie im umliegenden Stadtgebiet kommt.
Die Ursache für die unangenehmen Gerüche derzeit liegt damit nicht in der Klärschlammtrocknung. Die dort installierte Abluftreinigung arbeitet einwandfrei. Fachleute arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, den Reinigungsprozess zu optimieren.
13.7.26
Abgemähter Acker in Flammen
Geislingen. Am Sonntag brannten mehrere Hektar Acker bei Geislingen. Gegen 20.45 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Flächenbrand im Bereich der Bebelstraße aus. Dort war ein abgeerntetes Feld auf etwa fünf Hektar in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte den Brand. Laut Zeugen soll eine 10-köpfige Gruppe Kinder oder Jugendliche Feuerwerkskörper auf die Fläche geworfen haben. Dadurch entstand das Feuer. Danach entfernten sich die Verursacher auf ihren E-Scootern in Richtung Bebelstraße und beobachteten möglicherweise aus der Entfernung ihre Tat. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können. Eine Schadenshöhe lässt sich nicht beziffern.
13.7.26
Transportkisten verloren
Ebersbach. Am Sonntagabend fuhr eine 62-Jährige mit ihrem Pkw auf der B10 in Richtung Stuttgart. Kurz nach der Anschlussstelle Ebersbach-West lagen mehrere Transportkisten aus Kunststoff auf der Fahrbahn. Mit zwei der Boxen kollidierte die Autofahrerin. Offenbar hatte wohl ein Transporter die Kunststoffboxen (wie sie beispielsweise zum Transport von Backwaren verwendet werden) verloren. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Verursacher aufgenommen.
13.7.26
Einbrecher nach der Tat geschnappt
Heiningen. Am Sonntag nahm die Polizei zwei Einbrecher fest. Gegen 7 Uhr meldete eine aufmerksame Zeugin den Einbruch in einen Discounter in der Bahnhofstraße. Sie sah zwei junge Männer, die vom Tatort flüchteten. Sie hatten die Eingangstür aufgebrochen und waren in das Gebäude gelangt. Auf dem Friedhof konnte die Polizei die Beiden im Alter 17 und 19 Jahren aufgreifen und vorläufig festnehmen. Die hatten noch frisch verpackte Zigarettenpackungen bei sich. Weiteres Diebesgut wie Zigaretten, Alkoholika und Energy Drinks wurde ebenfalls gefunden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beiden wieder auf freien Fuß.
13.7.26
Experte: Die ersten Lebensjahr sind prägend für das Lernen
Eislingen. Mit einem Festvortrag von Prof. Hans-Jochen Wagner setzte das Kinderhaus Pfiffikus in Eislingen ein Zeichen für die Bedeutung moderner Elementarpädagogik. Der wissenschaftliche Lehrer der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik Göppingen und Professor der Hochschule Esslingen zeigte eindrucksvoll auf, wie sich Kindertageseinrichtungen in den vergangenen Jahrzehnten von Betreuungsangeboten zu wichtigen Bildungs- und Lebensorten entwickelt haben.
Der Fachvortrag fand anlässlich des 75-jährigen Bestehen des Kinderhauses Pfiffikus statt. Im evangelischen Luther-Gemeindehaus begrüßte die Kinderhausleiterin Victoria Westerholt die Gäste und blickte dabei mit Stolz auf die Entwicklung des Kinderhauses sowie auf das Engagement ihres Teams zurück. Auch Oberbürgermeister Oliver Marzian nutzte den Rahmen, um den pädagogischen Fachkräften für ihren täglichen Einsatz zu danken. Mit ihrer Arbeit legen sie wichtige Grundlagen für die Zukunft der Kinder und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.
Als langjähriger pädagogischer Berater des Kinderhauses kennt Prof. Wagner die Einrichtung. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand der Wandel des pädagogischen Verständnisses. Kinder würden heute als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen, deren Entwicklung durch verlässliche Beziehungen, Partizipation und individuelle Förderung begleitet werde. Die ersten Lebensjahre seien prägend für Lernen, Selbstvertrauen und soziale Entwicklung. Der Kern guter Pädagogik sei deshalb eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind. Gleichzeitig würdigte Prof. Wagner die hohe fachliche Qualität der heutigen Elementarpädagogik. Themen wie Eingewöhnung, Inklusion, Elternpartnerschaft, Sprachförderung und Digitalisierung seien inzwischen feste Bestandteile der pädagogischen Arbeit. Kritisch verwies er jedoch darauf, dass zunehmende Bürokratie und immer umfangreichere Vorgaben den Blick auf das Wesentliche erschweren könnten. Beim anschließenden Austausch nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit untereinander und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
13.7.26
Pfiffikus hat sich immer weiterentwickelt
Eislingen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das 75-jährige Jubiläum des Kinderhauses Pfiffikus in Eislingen gefeiert. Ein festlich geschmückter Garten, ein buntes Programm und viel Spiel und Spaß erwarteten die zahlreichen Gäste.
Mit einer kleiner pädagogischen Zeitreise des Kinderhauses stimmte Kita-Leiterin Victoria Westerhold alle Anwesenden in den Anlass des Festes ein. Oberbürgermeister Oliver Marzian, lobte den Mut von damals: „Mitten im Wirtschaftswunder entschied sich die Stadt für einen echten Neubau.“
Das Haus hat sich seither weiterentwickelt. Es wurde Stück für Stück erweitert und ausgebaut. Heute ist es ein Haus mit vielen unterschiedlichen Bildungs- und Entwicklungsräumen, mit professionell geschulten und liebevollen Fachkräften. „Sie sind weit mehr als Betreuer. Sie sind Entwicklungsbegleiter, Tröster, Streitschlichter, Forscherkollegen und Vorbilder“, lobte OB Marzian das Kinderhaus-Team.
Nach dem offiziellen Teil gab es für die Kinder zahlreiche Spiel- und Bastelangebote. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Bei einer Tombola konnten Preise gewonnen werden und zum kühlen Abschluss spendierte der Elternbeirat für jedes Kind eine Kugel Eis.
13.7.26
Mann droht mit Gewalttaten
Schorndorf/Backnang. Ein 28-jähriger Mann soll am Montagvormittag per Mail und Telefon Kontakt mit den Jobcentern in Backnang und Schorndorf aufgenommen und dabei wiederholt mit Gewalttaten gedroht haben. Durch die sofort verständigte Polizei wurden die betroffenen Standorte des Jobcenters geschützt und zeitgleich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach dem 28-Jährigen eingeleitet. Der Mann konnte gegen 12:50 Uhr an seiner Wohnanschrift vorläufig festgenommen werden. Zu einem schädigenden Ereignis kam es nicht. Es besteht keine Gefahr. Die Ermittlungen dauern an.
13.7.26
Einbruch in Sakristei
Am Sonntagmittag gegen 11:30 Uhr drangen unbekannte Diebe in die Sakristei einer Kirche am Kirchplatz ein, indem sie die dortige Tür aufhebelten. Aus der Sakristei wurde anschließend die Tontechnik im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet. An der Tür entstand zudem ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Hinweise auf die Einbrecher oder den Verbleib der entwendeten Gegenstände nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
13.7.26
Junge springt aus dem Fenster: Schwer verletzt
Schorndorf. Am Sonntagabend sprang nach einem Streit mit seiner Mutter ein neunjähriger Junge aus dem Fenster im zweiten Stock eines Hauses in der Rudersberger Straße. Der Sprung erfolgte vermutlich als Überreaktion nach der familiären Auseinandersetzung. Der Junge wurde bei dem Sprung schwer verletzt und kam mit Notarzt und Rettungsdienst ins Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr.
13.7.26
Einbruch in Sakristei
Heubach. Am Sonntag gegen 11.30 Uhr drangen unbekannte Diebe in die Sakristei einer Kirche am Kirchplatz in Heubach ein, indem sie die dortige Tür aufhebelten. Aus der Sakristei wurde anschließend die Tontechnik im Wert von etwa 10.000 Euro entwendet. An der Tür entstand zudem ein Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Hinweise auf die Einbrecher oder den Verbleib der entwendeten Gegenstände nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
13.7.26
Leonhard Weiss ist Partner bei Großprojekt der Bahn
Göppingen. Nach den Sanierungen der Riedbahn und des Korridors Hamburg–Berlin startet das Göppinger Bauunternehmen Leongard Weiss mit der umfassenden Modernisierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Die DB InfraGO bündelt alle geplanten Maßnahmen auf diesem hochbelasteten Korridor in einer fünfmonatigen Vollsperrung vom 10. Juli bis 12. Dezember.
Leonhard Weiss verantwortet im Rahmen der Korridorsanierung die Bauabschnitte 3 und 4, die sich von Lahnstein über Neuwied bis nach Unkel erstrecken. In diesen Abschnitten übernimmt das Bauunternehmen sämtliche Arbeiten zur Erneuerung der Gleisinfrastruktur, darunter den Austausch von insgesamt rund elf Kilometern Gleis und 47 Weichen. Darüber hinaus werden zwölf Verkehrsstationen modernisiert: dies umfasst den Abriss und Neubau, sowie die umfassende Sanierung und den barrierefreien Ausbau bestehender Bahnsteige. Ebenso werden zahlreiche Personenunterführungen und Aufzüge neu gebaut oder instandgesetzt. Auch mehrere Brücken und Stützwände entlang der Strecke werden erneuert oder saniert, sodass die Bauwerke künftig noch leistungsfähiger und sicherer sind. Ergänzt werden diese Arbeiten durch umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten, die Erneuerung der Signaltechnik mit über 200 neuen Signalen und die Modernisierung der Oberleitungsanlagen.
Diese Vielzahl an Leistungen wird im Schichtbetrieb rund um die Uhr erbracht und von einem bereichsübergreifenden, integrierten Projektteam koordiniert. Insgesamt sind rund 180 technisch und kaufmännische Angestellte und bis zu 500 gewerbliche Mitarbeiter aus den Bereichen Bahntechnik, Gleisbau, Ingenieurbau, Straßenbau, Bauwerksinstandsetzung und Projektmanagement Infrastrukturprojekte von Leonhard Weiss im Einsatz. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise und in enger Abstimmung mit der DB InfraGO sowie allen beteiligten Partnern.
„Die rechte Rheinstrecke ist ein Rückgrat des deutschen Schienenverkehrs. Wir freuen uns, dass wir mit unserer bereichsübergreifenden Kompetenz und Erfahrung aus vergleichbaren Großprojekten den nächsten wichtigen Teil zur Sanierung des deutschen Schienennetzes beitragen. Besonders macht dieses Projekt, dass so viele Leonhard Weiss-Bereiche gemeinsam an einem Strang ziehen – das zeigt erneut, wie wir gemeinsam Großes bewegen“, sagt Marcus Herwarth, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Leonhard Weiss.
Für die Zeit der Sperrung wird durch die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein leistungsfähiges Ersatzverkehrskonzept bereitgestellt. Die Modernisierung bringt spürbare Verbesserungen für Fahrgäste, Anwohnende und die Logistik entlang des Rheins.
13.7.26

Wunschkonzert auf dem Eichert
Wünschen darf man sich bekanntlich alles. Den Lottogewinn. Sonnenschein am Wochenende. Oder ein Krankenhaus, das nach einer Investition von rund einer halben Milliarde Euro plötzlich schwarze Zahlen schreibt.
Genau dieser Wunsch war im Landkreis Göppingen groß. Ein neuer Klinikbau sollte richten, was der alte nicht konnte: wirtschaftlicher werden, effizienter arbeiten und die chronisch roten Zahlen endlich hinter sich lassen.
Das erste Jahr im Neubau auf dem Eichert ist vorbei. Der Wunsch blieb ein Wunsch. Dafür wurde das Defizit rekordverdächtig. Nun sind selbstverständlich die äußeren Umstände schuld. Die Krankenhausreform. Die schwierigen Rahmenbedingungen. Das Gesundheitssystem. Alles nicht falsch. Nur wäre es unerquicklich, wenn man sich hinter diesen Argumenten so bequem einrichtet, dass niemand mehr fragt, warum das hochgelobte Zukunftskonzept ausgerechnet im ersten Jahr zum teuersten Jahr der Klinikgeschichte wurde.
Stattdessen wird munter weiter gewünscht. Mehr medizinische Angebote. Mehr Spezialisierung. Mehr Patienten. Frei nach dem Motto: Wenn das Geschäft nicht läuft, machen wir einfach noch mehr davon.
Dabei ist die Aufgabe eines Kreiskrankenhauses eigentlich erfreulich unspektakulär: Es soll die Menschen zwischen Alb und Fils zuverlässig medizinisch versorgen – und zwar gut. Wer Spitzenmedizin für hochkomplexe Eingriffe braucht, fährt nach Ulm, Tübingen oder Stuttgart. Dafür gibt es Universitätskliniken. Niemand käme auf die Idee, den Regionalflughafen zum internationalen Drehkreuz auszubauen, nur weil dort noch etwas Platz auf dem Rollfeld ist.
Jede neue Spezialisierung kostet Personal. Geräte. Geld. Vor allem Geld. Und genau davon hat der Landkreis inzwischen ungefähr so viel übrig wie die Klinik schwarze Zahlen. Die Rücklagen sind aufgebraucht. Im nächsten Kreishaushalt wird gespart werden müssen. Die Kreisumlage steigt. Städte und Gemeinden dürfen tiefer in die Tasche greifen – obwohl ihnen wegen der schwachen Konjunktur die Gewerbesteuereinnahmen ohnehin wegbrechen. Das Wunschkonzert wird also bezahlt.
Weil Wünsche offenbar keine Grenzen kennen, gibt es gleich den nächsten: Der Altbau soll möglichst schnell verschwinden. Abriss. Grüne Wiese. Hübsch soll's werden. Eine bemerkenswerte Prioritätensetzung. Wer finanziell bis zum Hals im Minus steckt, plant normalerweise keinen Landschaftsbau. Er versucht erst einmal, seine Rechnungen zu bezahlen.
Vielleicht wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für einen neuen Wunsch. Keinen spektakulären. Keinen millionenschweren. Einfach den Wunsch, dass wieder Realitätssinn einkehrt. Denn eines ist sicher: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Und der Kreishaushalt schon gar nicht.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
10.7.26
Ohne Führerschein unterwegs: Auch Ehefrau angezeigt
Göppingen. Am Freitagabend beobachtete eine Streife des Polizeireviers Göppingen in der Hohenstaufenstraße ein Fahrzeug. Nach kurzer Der 35-jährige Fahrer konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorzeigen und gab an, dass er diesen zuhause vergessen habe. Die Beamten konnten aber ermitteln, dass der Mann gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Dafür stand er aber unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb bei ihm eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der Mann erhält nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss. Außerdem wird seine Ehefrau angezeigt, da sie zugelassen hat, dass er ohne Fahrerlaubnis mit ihrem Auto gefahren ist.
12.7.26
84-Jähriger stirbt bei Unfall
Bad Überkingen. Am Donnerstag prallte ein Senior mit einem Unimog gegen eine Garage und eine Hauswand. Dabei erlitt der Fahrer tödliche Verletzungen. Der Mann war laut Polizeiangaben gegen 13.30 Uhr auf einem Privatgrundstück im Talweg unterwegs. Er fuhr mit einem Unimog mit offenem Führerhaus und wollte diesen den ersten Erkenntnissen rückwärts in eine Garage einparken. Beim Einfahren stieß der Senior mit dem Kopf gegen die Betondecke der Garage und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. In der weiteren Folge rollte der Unimog führerlos wieder aus der Garage und streifte einen Baum. Wenige Meter weiter kam das Fahrzeug an einer Hauswand zum Stehen. Der 84-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Der Verkehrsdienst aus Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen und hat keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unfall aus. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. An dem Fahrzeug ist ein Schaden von rund 1.000 Euro entstanden. Die Höhe des Schadens an der Hauswand wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
10.7.26
Motorradfahrer tödlich verletzt
Schorndorf. Kurz nach 17 Uhr ereignete sich am Donnerstag auf der K1916 zwischen Schornbach und Schorndorf ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 51-Jähriger fuhr mit seinem Motorrad in Richtung Schorndorf. Kurz nach dem Ortsausgang von Schornbach setzte er zum Überholen eines Pkw an. Dabei hatte er einen entgegenkommenden Pkw übersehen und stieß mit diesem frontal zusammen. Der Motorradfahrer wurde in die Wiese geschleudert und starb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die entgegenkommende 49-jährige Autolenkerin wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
10.7.26
Drei Schwarzangler erwischt
Süßen. Am Donnerstag verfolgte ein Mann drei Fischwilderer. Ein Zeuge sah die Männer gegen 20.15 Uhr an einem Teich bei Süßen illegal angeln. Beim Eintreffen der Polizei war das Trio verschwunden. Kurze Zeit später sah der Zeuge die Männer aus einem Gebüsch steigen. Die stiegen in ein Auto und fuhren weg. Die Polizei stoppte das Fahrzeug. Im Auto befanden sich drei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 24, 29 und 36 Jahre. Angelausrüstung hatten sie keine dabei. Die konnte im Gebüsch gefunden und sichergestellt werden. Die Drei Männer erwartet nun eine Anzeige wegen Fischwilderei.
10.7.26
Parkplätze nur über Hardtstraße anfahrbar
Schwäbisch Gmünd. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, sind ab sofort bis einschließlich 2. Oktober die Parkplätze des Dienstgebäudes des Landratsamts auf dem Hardt in Schwäbisch Gmünd (Europaplatz 2) nur noch über die Hardtstraße anfahrbar. Grund für die geänderte Verkehrsführung sind Restarbeiten zur Fertigstellung des Europaplatzes.
10.7.26
Alle Grillstellen in Gmünd gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und des kritischen Anstiegs des Grasland-Feuerindexes (GFI) sowie des Waldbrand-Feuerindexes (WFI) auf Stufe 4 (hohe Gefahr) sperrt die Stadt Schwäbisch Gmünd ab sofort bis auf Weiteres alle öffentlichen Grill- und Feuerstellen im Stadtgebiet.
Mit dieser Vorsichtsmaßnahme sollen Bürger, Besucher sowie die Umwelt vor Wald- und Flächenbränden geschützt werden. In den vergangenen Wochen sind aufgrund der ausbleibenden Niederschläge erhebliche Niederschlagsdefizite entstanden. Die Böden sind stark ausgetrocknet und weisen eine außergewöhnlich geringe Bodenfeuchte auf. Seit dem 10. Juli befinden sich sowohl der Grasland-Feuerindex als auch der Waldbrand-Feuerindex auf Stufe 4, was auf ein hohes Brandrisiko hinweist.
Gerade in dieser Situation stellen offene Feuer an Grill- und Feuerstellen ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar. Bereits kleinste Funken oder Glutreste können ausreichen, um sich schnell ausbreitende Wald- oder Flächenbrände auszulösen. Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese notwendige Schutzmaßnahme und appelliert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Offene Feuer sollten derzeit generell vermieden werden. Wer Rauch oder einen Brand bemerkt, wird gebeten, umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112 zu verständigen.
Die Sperrung der öffentlichen Grill- und Feuerstellen bleibt bestehen, solange der Grasland- und Waldbrand-Feuerindex Stufe 4 erreicht. Sobald sich die Wetterlage nachhaltig entspannt und die Gefahrenlage zurückgeht, wird die Stadtverwaltung die Aufhebung der Sperrung prüfen und die Öffentlichkeit zeitnah informieren.
10.7.26
Planspiel: Wie Demokratie funktioniert
Eislingen. Wenn das Eislinger Rathaus zur Demokratie-Werkstatt wird, lernen Schüler, warum jede Stimme zählt, dass Kompromisse wichtig sind und Politik Spaß machen kann. Dafür schlüpfte die Klasse 4d der FSG in Begleitung ihrer Lehrkräfte Jessica Heese und Nick Sauer mit viel Engagement und großer Neugier in die Rolle des Gemeinderats und der Verwaltung.
Wie entstehen politische Entscheidungen? Warum dauern Diskussionen manchmal länger als gedacht? Und warum geht es in der Kommunalpolitik nicht darum, den eigenen Wunsch durchzusetzen, sondern das Beste für alle zu finden? Die Antworten erhielten die Schülerinnen und Schüler dort, wo Demokratie gelebt wird: im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Mit einem Handschlag begrüßte Oberbürgermeister Oliver Marzian die jungen Nachwuchspolitiker, auf dessen Besuch die Klasse bereits gespannt gewartet hatte. Mitgebracht hatte er Fragen zur Stadtverwaltung, um das in der Schule vermittelte Wissen nochmals in Erinnerung zu rufen. Eine süße Belohnung für souveräne Antworten beflügelte den Ehrgeiz, bevor es bei der Besetzung der verschiedenen Rollen richtig spannend wurde.
Schnell waren der neue Oberbürgermeister, der Kämmerer und die Protokollantin ausgemacht. Die 22 Nachwuchsstadträte debattierten rund 1 1/2 Stunden unermüdlich und teils sehr kontrovers, ob nun der Schlosspark mit einem Abenteuerspielplatz bebaut werden sollte oder nicht. Aus ersten, persönlichen Wünschen entwickelte sich eine sachliche Debatte. Dabei lernten die Schüler unter Anleitung unterschiedliche Meinungen anzuhören, andere ausreden zu lassen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: „Was kommt der Allgemeinheit zugute?“ Schnell zeigte sich, dass den jungen Bürgerschaftsvertretern insbesondere soziale Anliegen und die Bedürfnisse älterer Menschen am Herzen lagen. Die Diskussion wurde so lebhaft, engagiert und ideenreich geführt, dass immer neue Vorschläge eingebracht wurden. Schließlich musste Kinderoberbürgermeister Theodor ein Machtwort sprechen und die Beschlussfassung herbeiführen. Nach einer demokratischen Abstimmung stand fest: Es müssen mehr Wohnungen für Senioren und Hilfsbedürftige her. Der Abenteuer-Spielplatz muss daher warten. „Das war eine tolle Erfahrung“, bekräftigten die beiden Lehrkräfte, Jessica Heese und Nick Sauer. Durch das Planspiel haben die Viertklässler verstanden, dass im Rathaus politische Entscheidungen demokratisch beraten und beschlossen werden, die sie im Alltag direkt betreffen – und vor allem, dass Politik kein fernes, unbedeutendes Konstrukt ist, sondern im eigenen Wohnort passiert und davon lebt, dass sich Menschen einbringen.
10.7.26
Bei Streit Polizisten verletzt
Schorndorf. Am Donnerstagabend meldeten mehrere Anrufer der Polizei, dass eine Person im Schlosspark Schorndorf laut herumschreien würde. Auch den Polizisten gegenüber verhielt sich der Mann, der offensichtlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, äußerst aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Aufgrund seines Zustandes sollte er in Gewahrsam genommen werden, hiergegen wehrte sich der 31-Jährige massiv und verletzte einen der Polizisten leicht. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten mehrfach. Er verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.
10.7.26
Vom Bremspedal gerutscht
Kuchen. Am Donnerstag verursachte eine 54-Jährige einen Unfall. Der Unfall ereignete sich gegen 11.50 Uhr in der Hauptstraße. An der Kreuzung Bismarckstraße war die Ampel rot. Die 54-Jährige sah die rote Ampel und bremste. Ihren eigenen Angaben nach rutschte sie vom Bremspedal und krachte dem an der Ampel stehenden Pkw einer 67-Jährigen ins Heck. Die Unfallverursacherin klagte über Schmerzen und wurde an der Unfallstelle behandelt. An den beiden Autos entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
10.7.26
IHK fordert: Wirtschaft in den Mittelpunkt rücken
Kreis Göppingen. Zu ihrer zweiten Sitzung in diesem Jahr traf sich die Bezirksversammlung der IHK-Bezirkskammer Göppingen an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen. Dabei drehten sich die Themen auch um den Wirtschaftsstandort Geislingen sowie die Lage der Automobilwirtschaft insgesamt. Göppingens IHK-Präsidentin Edith Strassacke forderte von Bund und Land deutlich mehr Tempo bei Reformen und Infrastrukturprojekten. Von der neuen Landesregierung erwartet die Wirtschaft im Göppinger Filstal nun schnelle Maßnahmen – insbesondere beim Bürokratieabbau und beim Weiterbau der B10. Ankündigungen müssten jetzt zügig in konkrete Taten umgesetzt werden. Gerade der Weiterbau der B10 sei von größter Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft des oberen Filstals. „Jetzt darf es bei diesem wichtigen Straßenprojekt auf keinen Fall zu weiteren Verzögerungen kommen“, so Strassacker.
Gastgeber Prof. Andreas Frey, Rektor der HfWU Nürtingen-Geislingen, präsentierte den Unternehmern eine erfreuliche Entwicklung bei den Studierendenzahlen, wodurch sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Erfreulich war, dass vor allem am Standort Geislingen die Hochschule in Erweiterungen investieren werde. Mit Blick auf die Wirtschaft betonte er die konsequente Ausrichtung seiner Hochschule auf Zukunftsthemen sowie die enge Verzahnung mit regionalen Unternehmen. Mit dem Gründungscenter „Zukunft.Gründen“ und einem neuen Studienangebot im Bereich Unternehmertum unterstütze die Hochschule zudem gezielt unternehmerische Initiativen von Studierenden.
Professor Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der HfWU, machte deutlich, dass die deutsche Automobilwirtschaft gleich an zwei entscheidenden Fronten unter Druck steht: In den USA gefährden Zölle die Ertragskraft, in China treffen deutsche Hersteller auf Überkapazitäten, ruinösen Preiswettbewerb und immer stärkere lokale Wettbewerber. Das frühere Erfolgsmodell, hochwertige Fahrzeuge überwiegend aus Deutschland in die Welt zu exportieren, stoße damit zunehmend an Grenzen. Von der Politik forderte Reindl deshalb klarere Leitplanken für Investitionen und Innovationen: weniger abstrakte Technologieoffenheit, mehr strategische Technologieklarheit.
Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung eines gemeinsamen, positiven Selbstverständnisses für die Zukunft Geislingens. Die Stadt verfüge über zahlreiche Stärken und Potenziale, die selbstbewusst nach außen getragen werden müssten. Ein attraktives und optimistisches Bild Geislingens sei ein wichtiger Baustein, um Fachkräfte zu gewinnen, Investitionen anzuziehen und insbesondere Absolventinnen und Absolventen der HfWU langfristig für den Standort zu begeistern. An die Unternehmerinnen und Unternehmer gerichtet bekräftigte er zudem das Ziel der Stadt, die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung weiter zu verbessern. Dabei sprach er auch die Herausforderungen bei der Ausweisung neuer Gewerbeflächen an, die unter anderem durch hohe rechtliche und ökologische Anforderungen entstehen. Zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten würden nicht nur den Unternehmen zugutekommen, sondern auch die wirtschaftliche Stärke der Stadt und ihre Gewerbesteuereinnahmen nachhaltig sichern.
Im anschließenden Austausch wurde vonseiten der Unternehmerschaft die klare Forderung gestellt, die Wirtschaft wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Dort würden Arbeitsplätze geschaffen und dort würden die Mittel erwirtschaftet, die im Sozialbereich oder für Infrastruktur benötigt würden. Wichtig sei zudem ein gesunder Pragmatismus, um die aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu den bewältigen. So appellierte Ann-Kathrin Geyr-Schurr, Geschäftsführerin des Burghotel und Restaurant Staufeneck, weniger zu klagen, mehr zu handeln. Auch hier brauche es eine Änderung beim Mindset. Es gelte auch die positiven Dinge zu sehen und ins Licht zu rücken.
9.7.26
In den Gegenverkehr geraten
Adelberg. Am Mittwochmorgen kam ein 54-Jähriger bei Adelberg in den Gegenverkehr. Der 54-Jährige fuhr kurz vor 6 Uhr auf der L1225 in Richtung Unterberken. Hierbei kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Leitpfosten. Beim Gegenlenken übersteuerte er offenbar seinen Wagen und geriet in den Gegenverkehr. Dort fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser in die Böschung abgewiesen und kam dort zum Stehen. Der Rettungsdienst brachte den 54-Jährigen mit schweren und den 45-Jährigen mit leichten Verletzungen in eine umliegende Klinik. Der Verkehrsdienst Mühlhausen nahm den Unfall auf und schätzt den Gesamtschaden an den beiden Autos auf etwa 30.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L1225 bis 10 Uhr gesperrt.
9.7.26
Managerin für Fördermittel verstärkt Geislinger Rathaus
Geislingen. Die Stadtverwaltung Geislingen hat ihre neu geschaffene Stelle für Fördermittel und Sonderaufgaben im Büro des Oberbürgermeisters mit Jeanette Di Pietro besetzt. Die neue Funktion soll dazu beitragen, Fördermöglichkeiten noch gezielter zu erschließen und damit wichtige Zukunftsprojekte für Geislingen erfolgreich umzusetzen.
Als Fördermittelmanagerin unterstützt Jeanette Di Pietro die Verwaltungsspitze sowie die Fachbereiche bei der Identifikation geeigneter Förderprogramme, der Beantragung von Fördermitteln und der Begleitung laufender Förderprojekte. Darüber hinaus übernimmt sie Sonderaufgaben und wirkt an Projekten mit, die für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung von besonderer Bedeutung sind.
„Mit dieser neuen Stelle bündeln wir das Know-how rund um Fördermittel an einer zentralen Stelle. Das entlastet unsere Fachbereiche, schafft Synergieeffekte und ermöglicht es uns, Förderchancen noch systematischer und effizienter zu nutzen“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „So stärken wir unsere Verwaltung und schaffen zugleich zusätzliche finanzielle Spielräume für wichtige Projekte zum Nutzen unserer Bürger.“
Jeanette Di Pietro bringt umfangreiche Erfahrungen aus der öffentlichen Verwaltung mit. Zuletzt war sie bei der Stadt Göppingen tätig und sammelte dort vielfältige Einblicke in die kommunale Verwaltung. Zuvor arbeitete sie an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen in der Finanzverwaltung, wo sie unter anderem die Endabwicklung von Drittmittelprojekten begleitete.
Vor fünf Jahren zog sie der Liebe wegen nach Geislingen – heute möchte sie sich beruflich für ihre Wahlheimat engagieren. „Mich motiviert die Möglichkeit, mit Fördermitteln wichtige Projekte für die Stadt zu unterstützen, in der ich selbst lebe. Dieser Aufgabenbereich bietet durch die Vielzahl an Förderprogrammen großes Potenzial und hat mich deshalb sofort begeistert“, sagt Jeanette Di Pietro.
9.7.26
Ortseinfahrt St. Gotthardt wieder frei
Göppingen. Die Bauarbeiten an der Ortseinfahrt St. Gotthardt wurden abgeschlossen. Nach dem Baubeginn am 1. Juni konnte die Maßnahme in der Eschenbacher Straße in nur vier Wochen fertiggestellt werden.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden Leitungsarbeiten durch die EVF durchgeführt, die Straße vollständig ausgebaut, die Straßenbeleuchtung erweitert sowie ein Schotterparkstreifen angelegt. Die Gesamtkosten einschließlich der Leitungsarbeiten belaufen sich auf rund 280.000 Euro.
9.7.26
Zwei Menschen sterben bei Unfall in brennendem Fahrzeug
Schwäbisch Gmünd/Bartholomä. Auf der Landesstraße 1165 zwischen Bartholomä und Wental ereignete sich am späten Dienstagabend ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen tödlich verletzt wurden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wollte der 34-jährige Fahrer eines Pkw kurz nach dem Wental ein in Richtung Bartholomä fahrendes Auto überholen. Nachdem er zum Überholen angesetzt hatte, musste er wegen eines entgegenkommenden Autos den Überholvorgang abbrechen und scherte wieder hinter dem Auto ein. Dabei geriet der Wagen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend wurde das Auto wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und blieb nach ca. 30 Metern liegen. Das Elektroauto fing daraufhin Feuer und brannte aus. Der 34-jähriger Fahrer und die 43-jährige Beifahrerin, konnten nur noch tot aus dem ausgebrannten Fahrzeug geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 60.000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Steinheim und Bartholomä mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften. Mitarbeiter der Straßenmeisterstellen Aalen und Heidenheim waren für Absperrmaßnahmen und zur Fahrbahnreinigung im Einsatz.
9.7.26
Bei Unfall verletzt
Schlierbach. Am Mittwoch kam es bei Schlierbach zum Auffahrunfall mit zwei Fahrzeugen. Um 7 Uhr fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Pkw auf der L1152 in Richtung Schlierbach. Aufgrund des Verkehrs musste an der Abzweigung zur B 297 ein vorausfahrender 18-Jähriger mit seinem Wagen bremsen. Das bemerkte der 51-Jährige wohl zu spät. Er konnte nicht mehr anhalten und prallte in das Heck. Durch den Aufprall erlitt der 18-Jährige leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Der Schaden an den Fahrzeugen wird von der Polizei auf zusammen 7500 Euro geschätzt.
9.7.26
Schockanruf: Betrüger ergaunert 30 000 Euro
Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch gegen 18 Uhr erhielt eine Seniorin einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ein naher Angehöriger einen schweren Unfall verursacht habe und nun in Haft müsste. Der Seniorin wurde eingeredet, dass die Haft nur durch die Zahlung einer Kaution abgewendet werden könne. Die Dame wurde über 1,5 Stunden am Telefon massiv unter Druck gesetzt, bis sie letztendlich gegen 19:45 Uhr 30.000 Euro Bargeld an einen Abholer übergab. Bei dem Abholer handelte sich um einen etwa 30 Jahre alten, 180cm großen Mann. Er hatte kurze dunkle Haare und trug einen rot-schwarzen Rucksack mit sich. Bekleidet war er mit einem dunklen Oberteil und einer dunklen langen Hose. Nach Entgegenahme des Bargeldes flüchtete der Mann zu Fuß. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die im Bereich Hans-Diemar-Straße / Fasanenweg / Schützenweg verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder entsprechende Videoaufzeichnungen besitzen, sich unter der Telefonnummer 07361 5800 zu melden.
9.7.26
Bahn modernisiert den Schorndorfer Bahnhof
Schorndorf. Der Bahnhof Schorndorf wird in den kommenden Monaten umfassend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Die Bauarbeiten sind Teil des Bahnhofsmodernisierungsprogramms des Landes Baden-Württemberg und sollen den Bahnhof für alle Fahrgäste künftig besser zugänglich und komfortabler machen. Geplant sind höhere und modernisierte Bahnsteige für einen stufenlosen Ein- und Ausstieg, neue Aufzüge, zusätzliche Wetterschutzanlagen, eine bessere Beleuchtung sowie die Aufwertung der Personenunterführung. Auch Blindenleitsysteme und weitere Orientierungshilfen gehören zum Maßnahmenpaket.
Nachdem die erste Bauphase bereits Anfang Juni erfolgreich abgeschlossen werden konnte, folgen nun weitere Bauabschnitte.
Von 10. bis 24. Juli finden nachts Bauarbeiten an den Gleisen 2, 3 und 4 statt. In diesem Zeitraum kann es nachts zu Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr kommen. Die S-Bahn sowie die Wieslauftalbahn sind von diesen Arbeiten nicht betroffen.
Von 24. Juli bis 11. September werden die Gleise 4 und 5 gesperrt. Betroffen ist in erster Linie die Wieslauftalbahn. Die Arbeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt, um die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Für ausfallende Züge wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Die umfangreichste Bauphase beginnt am 12. September und dauert voraussichtlich bis zum 5. Februar. Dann werden die Gleise 2 und 3 abschnittsweise gesperrt. Dadurch kommt es zu Zugausfällen im Regional- und Fernverkehr. Die Einschränkungen sind laut Bahn unvermeidbar. Ersatzverkehre werden durch die jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen organisiert.
Vom 5. Februar bis 7. Mai folgt die letzte Bauphase. In diesem Zeitraum wird am Bahnsteig der S-Bahn-Gleise 1 und 14 gearbeitet. Dies ist der einzige Bauabschnitt, in dem auch die S-Bahn betroffen sein wird. Welche konkreten Fahrplanänderungen und möglichen Zugausfälle sich daraus ergeben, steht derzeit noch nicht fest. Die Arbeiten sollen jedoch so organisiert werden, dass möglichst lange zumindest eines der beiden S-Bahn-Gleise in Betrieb bleiben kann. Sollte es zu Ausfällen kommen, wird auch hier ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
9.7.26
Stadt brechen Einnahmen weg: Haushaltssperre vorgeschlagen
Schorndorf. Die finanzielle Lage der Stadt Schorndorf hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Deshalb schlägt die Stadtverwaltung eine selektive Haushaltssperre für das laufende Haushaltsjahr vor. Die endgültige Entscheidung trifft der Gemeinderat am 23. Juli. Die Haushaltssperre soll zunächst bis zum 31. Dezember gelten.
Die Stadt sieht sich derzeit mit erheblichen Einnahmeausfällen und gleichzeitig steigenden Ausgaben konfrontiert. Besonders schwer wiegt der Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen. Seit Jahresbeginn sind diese von rund 35 Millionen Euro auf etwa 20 Millionen Euro gesunken. Gleichzeitig belasten unter anderem höhere Personalkosten sowie steigende Umlagen und Zuschüsse den städtischen Haushalt. Dadurch hat sich das Defizit im Ergebnishaushalt deutlich vergrößert. „Wir müssen jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu sichern. Die Haushaltssperre ist kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Maßnahme, damit Schorndorf auch künftig seine wichtigsten Aufgaben zuverlässig erfüllen kann“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.
Die Haushaltssperre betrifft den städtischen Kernhaushalt sowie die Eigenbetriebe Zentrale Dienste und Bäderbetriebe – also die Bereiche, die unmittelbar von der Stadt verantwortet werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Stadt ihre Arbeit einstellt. Gesetzliche Pflichtaufgaben sowie bereits vertraglich gebundene Leistungen werden weiterhin erfüllt. Auch Personalaufwendungen, die Energieversorgung oder bereits beauftragte Projekte sind von der Sperre nicht betroffen. Zurückgestellt oder besonders streng geprüft werden dagegen unter anderem neue Beschaffungen, Investitionen ohne begonnenes Vergabeverfahren, externe Beratungen und Fortbildungen sowie freiwillige Leistungen und Zuschüsse ohne Rechtsanspruch. Außerdem gilt eine Stellenwiederbesetzungssperre. Frei werdende Stellen werden künftig erst nach sechs Monaten neu ausgeschrieben und nur nach strenger Prüfung wiederbesetzt.
„Es ist das erste Mal in meiner 30-jährigen Laufbahn, dass ich dem Gemeinderat eine Haushaltssperre vorschlagen werde. Die aktuelle Haushalts- und Finanzlage – mit einem Defizit von derzeit rund 15 bis 16 Millionen Euro im Ergebnishaushalt – erfordert diesen Schritt ganz dringend“, so Erster Bürgermeister Thorsten Englert. „Damit schaffen wir die notwendige Grundlage, um unsere Stadt auch künftig verantwortungsvoll zu gestalten und in ihre Zukunft investieren zu können.“ Die Haushaltssperre wird sich auf die Arbeit der Stadtverwaltung auswirken. Ausgaben werden noch konsequenter priorisiert, damit die vorhandenen Mittel vorrangig dort eingesetzt werden, wo sie für die Erfüllung gesetzlicher Aufgaben und den Betrieb der Stadt unverzichtbar sind. Die Verwaltung erwartet, dass die Haushaltssperre den städtischen Haushalt in der zweiten Jahreshälfte spürbar entlasten wird. Mittel- und langfristig werden darüber hinaus weitere Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich sein.
9.7.26
Im Freibad bestohlen
Uhingen. Am Mittwoch klaute ein Unbekannter in Uhingen die Tasche eines 20-Jährigen. Am Abend befand sich der 20-Jährige im Freibad in Uhingen. Als er zu seinem Liegeplatz kam, stellt er gegen 18.15 Uhr den Diebstahl seiner Tasche fest. In der Tasche befanden sich unter anderem sein Handy, der Geldbeutel und auch sein Autoschlüssel. Die Polizei Uhingen (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen. Täterhinweise liegen bislang nicht vor.
9.7.26
Stauferpreise für fünf Gymnasiasten
Göppingen. Wie jedes Jahr hat die Gesellschaft für staufische Geschichte ihre Abiturienten-Schülerpreise verliehen. Seit nunmehr vier Jahren werden die Auszeichnungen, mit denen herausragende Leistungen von Abiturienten aus Stadt und Landkreis Göppingen im Fach Geschichte gewürdigt werden, bei einer öffentlichen Abendveranstaltung in der Stadthalle Göppingen überreicht.
Die fünf Preisträger durften sich neben einer Urkunde über ein Buchgeschenk und die zweijährige kostenlose Mitgliedschaft in der Staufergesellschaft freuen. Die Laudatio auf die Ausgezeichneten hielt der Geschäftsführer der Gesellschaft für staufische Geschichte, Dr. Dominik Gerd Sieber. Darin unterstrich er die Bedeutung von Geschichte für eine plurale und demokratische Gesellschaft, nicht zuletzt vor dem Hintergrund zeitaktueller Krisen und Wandlungsprozesse.
Die Preisträgerinnen sind: Luca Altmann (Wirtschaftsgymnasium Geislingen bzw. Kaufmännische Schule Geislingen), Jolina Römpp (Freihof-Gymnasium), Fleur Schunter (Hohenstaufen-Gymnasium), Elia Steuernagel (Werner-Heisenberg-Gymnasium) und Kajetan Wiekhorst (Mörike-Gymnasium).
Im Anschluss an die Preisverleihung hielt Huub Kurstjens einen Vortrag zu Castel del Monte. Der Referent beschäftigt sich schon lange mit diesem mythenumwobenen Bauwerk der Stauferzeit in Apulien. Kurstjens ging in seinem Vortrag den Fakten und Fiktionen um das berühmte Schloss des Stauferkaisers Friedrich II. nach, das sogar auf der italienischen 1-Cent-Münze abgebildet ist und zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.
8.7.26
Mit fast drei Promille am Steuer
Ebersbach. Knapp drei Promille hatte ein Autofahrer am Dienstag intus. Der 58-jährige war mit seinem Wagen am frühen Abend in der Filswiesenstraße unterwegs. Als er rückwärts fuhr, touchierte er leicht ein geparktes Auto. Er fuhr kurz vorwärts und blieb stehen. Danach lehnte er seinen Kopf auf das Lenkrad und blieb in dieser Position. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und informierte die Polizei. Die roch schnell Alkohol bei dem 58-Jährigen. Ein Alkomattest ergab einen Wert von knapp drei Promille. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.
8.7.26
Vorschläge für das neue Herz Eislingens gesucht
Eislingen. Die Umgestaltung der Eislinger Innenstadt rückte mit der Eröffnung der Mühlbachtrasse einen großen Schritt näher. Zum Tag der Städtebauförderung in Eislingen wurde eine Umfrage auf der Homepage der Stadt gestartet, die der Bürgerschaft die Möglichkeit gibt, sich mit Ideen und Vorschlägen an der Planung des Schlossplatzes zu beteiligen. Die Teilnahme an der Umfrage ist unter www.eislingen.de/neue-mitte möglich.
Zwischen dem Schloss, der Schlossapotheke und dem neuen Rathaus wird in den nächsten Jahren der Schlossplatz neu gestaltet. Nachdem die Mühlbachtrasse auf der Westseite des Rathauses nun fertiggestellt ist und in der zweiten Jahreshälfte 2026 ein neuer Kreisverkehr in der Hindenburgstraße den Verkehr aus dem Stadtzentrum ableiten wird, kann die Hauptstraßenbrücke zwischen Rathaus und Schloss im nächsten Jahr abgerissen werden. Das eröffnet die große Möglichkeit, das Herz von Eislingen – die Neue Mitte – so zu gestalten, dass es an Aufenthaltsqualität gewinnt. Ziel ist es, die Innenstadt von
Eislingen zu einem lebendigen Ort der Begegnung zu machen. „Ich wünsche mir für Eislingen einen Schlossplatz mit viel Grün, Wasser und Sitzmöglichkeiten im Schatten. Er soll das neue Wohnzimmer der Stadt werden“, freut sich Oberbürgermeister Oliver Marzian auf einen Platz, der das Leben in Eislingen bereichern wird. Es haben bereits über 120 Bürger an der Umfrage teilgenommen. Eine Teilnahme ist noch bis Ende der Sommerferien möglich.
8.7.26
Unfall beim Rückwärtsfahren
Göppingen. Beim Rückwärtsfahren kollidierte eine Autofahrerin mit einem Roller. Der Unfall ereignete sich am Dienstag in der Göppinger Lessingstraße. Da ein anderes Auto gerade einparkte, fuhr die 36-Jährige mit ihrem Wagen rückwärts. Dabei übersah sie den hinter ihr befindlichen 77-jährigen auf seinem Roller. Die Fahrzeuge stießen zusammen und der Mann stürzte zu Boden. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.
8.7.26
Nächtliche Tunnelsperrung in Eislingen
Eislingen. Der B10-Tunnel bei Eislingen muss in der Nacht vom 20.Juli ab 20 Uhr bis 21.Julki,m 6 Uhr in Fahrtrichtung Stuttgart und vom 21.Juli ab 20 bis 22.Jui, 6 Uhr in Fahrtrichtung Ulm für den Verkehr gesperrt werden. In dieser Zeit werden wichtige Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten im Tunnel durchgeführt. Der Verkehr wird während der Sperrung durch die Stadt Eislingen über die L1214 umgeleitet.
8.7.26
Zwölf neue Ehrenbotschafter der Region
Ostalbkreis. Zwölf internationale Studenten der Hochschule Aalen haben im Landratsamt Ostalbkreis ihre Zertifikate als Ehrenbotschafter der Region Ostwürttemberg erhalten. Die Ausgezeichneten stammen aus der Ukraine, der Türkei, Indien, Rumänien und Südkorea.
Das Ehrenbotschafter-Programm verbindet seit 2017 Sprachförderung, regionale Vernetzung und ehrenamtliches Engagement. Wer das mehrstufige Format durchläuft – von Deutschkursen über Vernetzungstreffen und gemeinsame Ausflüge bis hin zu selbst organisierten Veranstaltungen auf dem Campus –, erwirbt nicht nur interkulturelle Kompetenzen, sondern verankert sich in der Region und wird zu deren glaubwürdigstem Fürsprecher im Ausland.
Den Auftakt der Feier gestaltete Pascal Cromm, Leiter des International Office der Hochschule Aalen, mit einem Grußwort, das die Ziele des Programms skizzierte: „Wir wollen dreierlei erreichen: Erstens eine schnellere gesellschaftliche Integration durch konkretes Engagement vor Ort. Zweitens eine tiefere Bindung an Ostwürttemberg als Lebens- und Arbeitsraum. Und drittens ein weltweites Alumni-Netz, das die Region als Studienstandort sichtbar macht. Mit bereits über 300 Ehrenbotschafterinnen und Ehrenbotschafter auf allen Kontinenten sind wir auf einem sehr guten Weg."
Rosemarie Francis-Binder, die das Programm an der Hochschule Aalen koordiniert und durch die Zeremonie führte, betont „Integration gelingt dort, wo Menschen nicht nur willkommen geheißen, sondern aktiv eingebunden werden. Genau das leistet dieses Programm – und die zwölf Ausgezeichneten sind der beste Beweis".
Dr. Katarzyna Haverkamp überreichte die Zertifikate in Vertretung von Landrat Dr. Joachim Bläse und unterstrich die besondere Zusammensetzung des Jahrgangs: „Dass alle Ausgezeichneten aus technischen oder managementnahen Studiengängen kommen, zeigt, wie stark die MINT-Profilierung der Hochschule internationale Talente anzieht – und wie gut das Ehrenbotschafter-Programm diese Dynamik ergänzt."
Die neuen Botschafterinnen und Botschafter werden die Region künftig in ihren beruflichen und persönlichen Netzwerken vertreten und so den Weg für kommende Jahrgänge internationaler Studierender ebnen.
8.7.26
Bauarbeiten im Prediger: Drittes Obergeschoss bleibt gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Seit einigen Wochen finden am Kulturzentrum Prediger Baumaßnahmen statt. Wer in letzter Zeit an dem ehemaligen Klostergebäude vorbeikam, konnte im hinteren Bereich bereits die vom Denkmalamt überwachte Erneuerung der historischen Fassadenmalerei beobachten. In einem weiteren Schritt folgt die dringend notwendige Erneuerung des Flachdachs, um die Innenräume vor dem Eindringen von Regenwasser zu schützen.
Freunde der Kulturveranstaltungen im Festsaal des Predigers werden sich in den kommenden Sommern besonders über den Einbau der neuen Klimaanlage freuen. Dass auch die Museumsräumlichkeiten im dritten Obergeschoss eine Kühlung erhalten, ist nicht nur für die Besucher eine sehr gute Nachricht, sondern insbesondere für die dort gezeigten Kulturgüter und Kunstwerke unverzichtbar.
Damit die Arbeiten reibungslos ablaufen können und um für die Dauer der Maßnahmen die Objekte im Museum zu schützen, bleibt das dritte Obergeschoss ab sofort und bis Herbst diesen Jahres geschlossen. Die Schausammlung im zweiten Stock mit den erst kürzlich neu gestalteten Bereichen zum 19. Jahrhundert – inklusive den Emanuel Leutze und Wilhelm Widemann Kabinetten – sowie zur zeitgenössischen Kunst sind davon nicht betroffen, ebenso wenig die Schatzkammer. Auch die aktuelle Sonderausstellung „Eine Künstlerfamilie der Moderne: Drei Generationen Baumhauer in Schwäbisch Gmünd“ bleibt bis zum regulären Ausstellungsende am 26. Juli geöffnet.
8.7.26
Auch Geislingen kämpft gegen Eichenprozessionsspinner
Geislingen. Bereits seit mehreren Jahren setzt die Stadtverwaltung Geislingen beim Eichenprozessionsspinner auf regelmäßige Kontrollen sowie vorbeugende Maßnahmen. Viele Eichen werden durch den Bauhof sowie den Forstbetrieb der Stadt jährlich präventiv behandelt, um einen Befall zu verhindern. Dies gilt auch für die Bäume rund um die Ferienstadt am Geiselstein sowie für das Abenteuerdorf bei den Sieben Quellen. Dort konnte in diesem Jahr kein Befall festgestellt werden.
Besonders aufmerksam sollten Bürger derzeit in den Bereichen Schildwacht und Geiselstein sein. Erste Maßnahmen zur Gefahrenabwehr wurden vom Forstbetrieb der Stadt im Wald an der Burgruine Helfenstein, im Lindele sowie am Ödenturm bereits durchgeführt. Darüber hinaus wurde dem städtischen Bauhof in diesem Jahr bislang lediglich ein Nest am Parkplatz Friedensstraße / Staubstraße gemeldet. Dieses wurde umgehend entfernt. Die Geislinger Stadtverwaltung beobachtet die Entwicklung gemeinsam mit den zuständigen Fachstellen und wird bei Bedarf weitere Maßnahmen veranlassen.
8.7.26
Neue Klinik: Nochmal bis zu 20 Millionen Euro teurer?
Kreis Göppingen. Der Neubau des Alb-Fils-Klinikums wird noch einmal teurer. Die Projektsteuerung geht von nochmaligen Mehrkosten von bis zu 20 Millionen Euro aus.
Die Projektsteuerung der Klinik-Bauprojekte hat eine aktualisierte Kostenprognose zum Klinikneubau und zum neuenBildungszentrum erstellt. Hierüber wurden der Aufsichtsrat und der Beirat des Alb-Fils-Klinikums am Dienstag informiert. In der Betrachtung wurden mehrere Szenarien hochgerechnet, so dass die Projektsteuerung derzeit im Real Case von einer Kostensteigerung mit einer Spanne von fünf bis zehn Millionen Euro über der bisherigen Prognose von 500 Millionen Euro ausgeht. Bei elementaren Gewerken liegen die Schlussrechnungen noch nicht vor, sodass die Bezifferung der Gesamtkosten noch nicht vollumfänglich möglich ist und mit einer möglichen Spanne kalkuliert wird, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Klinikums. Die ebenfalls aktualisierte derzeitige Finanzierungsprognose sieht eine Kostendeckung von sechs Millionen Euro über der bisherigen Annahme vor. Weitere Kostenmehrungen würden zu einer zusätzlichen Belastung des Klinikums und schlussendlich des Landkreises führen. Im Worst Case wird mit Mehrkosten von zwölf bis 20 Millionen Euro kalkuliert. In den zuständigen Gremien wurde diese jüngste Kostenmehrung intensiv beraten.
Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, kommentiert die Entwicklung: „Die Kostenmehrung ist generell, aber insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt sehr ärgerlich.“ Schmid betont jedoch, dass das Klinikum aktiv gegensteuere: „Schon bislang machen wir Ansprüche aus Planungsfehlern und diversen Schäden während der Errichtung des Klinikneubaus gegenüber der Bauversicherung geltend. Weitere Ansprüche gegenüber Auftragnehmern, die zu einer Entlastung der Prognose führen können, werden mit juristischer Unterstützung verfolgt. Diese Effekte sind aktuell noch nicht absehbar. Die juristischen Vorgänge werden sich sicher noch über mehrere Jahre hinziehen.“
Die Kostenmehrung beim Bau des Bildungszentrums ist durch Mehraufwand beim Hochbau entstanden und sowie bei der technischen Gebäudeausrüstung und durch Verzögerungen im Bauablauf. Für den Neubau resultieren die Mehrkosten primär aus nachträglichen Massenmehrungen sowie nach dem Umzug festgestellten, notwendigen Ergänzungen in verschiedenen technischen Gewerken. Ergänzend wurden zusätzliche Maßnahmen am Trinkwassernetz notwendig, um die hohen Qualitätsstandards des Klinikbetriebs zu erfüllen.
7.7.26
IG Metall gegen Abbau des Sozialstaates
Die Delegiertenversammlung der IG Metall Filstal hat am einstimmig die „Filstäler Forderung“ beschlossen. Unter dem Motto „Sozialstaat verteidigen – Industrie sichern – Gute Arbeit schützen“ positioniert sich die Gewerkschaft klar gegen aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen zulasten der Beschäftigten.Die Delegierten sehen einen organisierten Angriff auf den Sozialstaat und zentrale Arbeitnehmerrechte. Getrieben von Arbeitgeberverbänden, neoliberalen Lobbyorganisationen wie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) sowie politischen Kräften aus dem konservativen und rechten Spektrum würden soziale Sicherungssysteme geschwächt und Belastungen einseitig auf Beschäftigte verlagert.
Die IG Metall im Filstal kritisiert insbesondere geplante Veränderungen in der Renten-,Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik sowie Angriffe auf Arbeitszeitregelungen und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.„Was als Reform verkauft wird, ist in Wahrheit ein Angriff auf Solidarität, Gerechtigkeit und den Respekt vor der Lebensleistung der Beschäftigten“, sagt Michael Kocken, 1. Bevollmächtigter der IG Metall.
Die Delegierten sprechen sich entschieden aus gegen: eine Anhebung des Renteneintrittsalters und ein sinkendes Rentenniveau, steigende Belastungen im Gesundheits- und Pflegesystem ohne gerechte Finanzierung, Kürzungen beim Arbeitslosengeld, eine Aufweichung des 8-Stunden-Tages und Einschränkungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Die IG Metall Filstal fordert stattdessen eine Stärkung der gesetzlichen Rente, eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, den Erhalt sozialer Sicherungssysteme sowie eine klare Absage an weitere Deregulierung des Arbeitszeitgesetzes. „Der Sozialstaat ist keine Belastung, sondern eine Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Kocken.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zukunft der Industrie in der Region. Angesichts des Strukturwandels fordert die IG Metall im Filstal eine aktive Industriepolitik zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Mit der geplanten Filstalkonferenz 2.0 am 16. Oktober will die Gewerkschaft gemeinsam
mit Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Gesellschaft konkrete Perspektiven entwickeln – unter anderem für neue industrielle Ansiedlungen im Bereich Greentech und Nachhaltigkeit. „Transformation darf nicht Arbeitsplatzabbau bedeuten – sie muss Beschäftigung sichern und neue industrielle Stärke schaffen“, so die klare Botschaft. Mit der „Filstäler Forderung“ kündigt die IG Metall im Filstal an, sich aktiv in politische Debatten einzumischen und Druck aufzubauen. Die Delegiertenversammlung ruft zudem dazu auf, sich an gewerkschaftlichen Protesten zu beteiligen. „Wer unsere Rechte angreift, bekommt unseren Widerstand“, heißt es abschließend.
7.7.26
Courage belohnt: Kodyer Noori ausgezeichnet
Schwäbisch Gmünd (sv). Der Förderverein der Aktion Sichere Stadt Schwäbisch Gmünd unterstützt jährlich viele gewaltpräventive Maßnahmen durch finanzielle Zuwendungen. Ebenso werden immer wieder Bürgerinnen und Bürger geehrt, die sich in besonderem Maße gegen Gewalt engagiert haben. In diesem Jahr erhält diese Auszeichnung Kodyer Noori aus Schwäbisch Gmünd. Er hat am 31. Januar dieses Jahres durch sein vorbildliches Einschreiten einen Handtaschendiebstahl bei einer gehbehinderten Frau mit Rollator verhindert und sich hierbei selbst leichte Verletzungen zugezogen.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Erster Bürgermeister Christian Baron, dankte Kodyer Noori für dieses außergewöhnliche Engagement. Diese Zivilcourage, so der Erste Bürgermeister, ist ein Leerstück dafür, wie privates Einschreiten zur Verhinderung, beziehungweise zu einer schnellen Aufklärung eines Gewaltdeliktes beitragen kann. In der heutigen Gesellschaft ist dieses Verhalten besonders hervorzuheben und soll auch Ansporn für andere Bürger sein, nicht wegzusehen, sondern bei erkennbar kriminellen Handlungen auch einzuschreiten. Natürlich immer unter der gebotenen Vorsicht. Aber Wegschauen ist die schlechteste Alternative.
Kodyer Noori beobachtet einen Handtaschendiebstahl an einer gehbehinderten Frau. Er folgte dem Täter und parallel alarmierte ein Nachbar die Polizei. Bis zum Eintreffen der Polizei konnte Kodyer Noori die Täterin festhalten und wurde dabei mit zwei Bissen leicht verletzt. Zusammen mit dem Leiter des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd Thomas Stocker, Gerd Hägele, Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes, Stefan Kroboth, Leiter der Rechtsabteilung, Helmut Argauer, Polizeidirektor a.D. und dem Geschäftsführer des Fördervereins bedankte sich Christian Baron bei Kodyer Noori persönlich und übergab ihm ein Blumenpräsent sowie einen Gutschein.<
7.7.26
Streit um Ampellicht
Göppingen. Beide Autofahrerinnen wollen an einer Kreuzung Grün gehabt haben. Deshalb stießen sie mit ihren Fahrzeugen im Kreiuzunbgsbereich Ulmer Straße / Reutlinger Straße zusammen. Eine 73-Jährige fuhr mit ihrem roten Mini in der Ulmer Straße in Richtung Innenstadt. Zeitgleich fuhr eine 48-Jährige mit ihrem weißen Audi Q4 in der Reutlinger Straße in die Kreuzung ein. Im Kreuzungsbereich
stießen die beiden Autos zusammen. Bei der Unfallaufnahme gaben beide Frauen an, dass ihre Ampeln Grün zeigten. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Autos blieben fahrbereit. Die Polizei (Tel. 07161/632360) sucht Zeugen, die gesehen haben, ob eine der beiden Fahrerinnen bei Rot über die Ampel gefahren ist.
7.7.26
Unfall mit Lastern: 21 000 Euro Schaden
Mühlhausen. Zwei Lastwagen streiften sich auf der A8 bei Mühlhausen. Die beiden Laster fuhren am Montag gegen 9.30 Uhr auf Höhe von Mühlhausen auf der A8 in Richtung Stuttgart. Ein 66-jähriger fuhr mit seinem Laster auf der mittleren Spur. Neben ihm fuhr ein 58-jähriger mit seinem Lkw. Den ersten polizeilichen Erkenntnissen nach griff der Fahrer des einen Lasters wohl nach seiner Wasserflasche und kam hierbei nach links von seiner Spur ab. Erstreifte den Laster auf der Mittelspur. Der Verkehrsdienst Mühlhausen nahm den Verkehrsunfall auf und schätzt den Gesamtschaden auf etwa 21.000 Euro. Verletztwurde niemand.
7.7.26
46 Jahre nach der Tat: Mann wegen Mordverdacht angeklagt
Deggingen/Schwendi – Gegen einen 70-jährigen Mann hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm wegen des Verdachts des Mordes erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf soll der nunmehr 70-järige Angeschuldigte im Februar 1985 sich mit der damals 31-jährigen Geschädigten getroffen und diese in seinem Pkw zu einem Waldweg südwestlich von Deggingen mitgenommen haben. Dort angekommen, soll er die Frau vergewaltigt haben. Dabei habe der Angeschuldigte die 31-Jährige derart stark im Halsbereich gewürgt, dass es unter anderem zu einem Bruch des Zungenbeins gekommen sein soll.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt soll der Angeschuldigte den Entschluss gefasst haben, die Geschädigte zu töten, um eine Entdeckung der vorangegangenen Vergewaltigung und Körperverletzung zu verhindern. In Umsetzung dieses Entschlusses habe er mit absolutem Tötungswillen extreme Gewalt gegen den Rumpfbereich der Geschädigten ausgeübt und sie möglicherweise sogar mit seinem Pkw überrollt. Anschließend soll der Angeschuldigte die Geschädigte vollständig entkleidet, ihre Beine mit ihrem Büstenhalter zusammengebunden und ihren Körper den am Tatort befindlichen Abhang hinuntergezogen haben, wobei er den Träger des Büstenhalters als Zughilfe verwendet haben soll. An dieser Stelle soll der Angeschuldigte wiederum in Tötungsabsicht mehrfach mit einem Stein auf den Kopf der Geschädigten geschlagen haben. Die Geschädigte starb letztlich an ihren massiven Verletzungen. Der Leichnam wurde erst mehr als zwei Wochen später aufgefunden.
Der Angeschuldigte hat sich bislang zum Tatvorwurf nicht eingelassen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass der Angeschuldigte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gilt.
7.7.26
Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Betreiber einer Shisha-Bar
Göppingen. Gegen einen 46-jährigen Mann hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ulm wegen des Verdachts des versuchten Mordes, besonders schwerer Brandstiftung, versuchten Versicherungsbetruges u.a. erhoben.
Nach dem Anklagevorwurf soll sich der Angeschuldigte, der Betreiber einer Shisha-Bar samt eines Holzchalets in Göppingen war, dazu entschlossen haben, durch den Brand des Holzchalets eine Versicherungssumme von über 300.000 Euro zu erschleichen. Dafür habe er mit drei Molotow-Cocktails versucht, das sauf dem Göppinger Spitalplatz stehende Holzchalet in Brand zu setzen, dass er zuvor entsprechend versichert haben soll. Am 20. Januar gegen 2.50 Uhr sei der Angeschuldigte in das Holzchalet eingebrochen und habe die drei Molotow-Cocktails dort abgestellt, wovon aber nur eine funktioniert habe. Sodann soll er den Brand sich selbst überlassen haben. Aufgrund des erkennbar geringen Abstands zur Wohnbebauung, habe der Angeschuldigte ein Übergreifen des Feuers und das Eindringen der toxischen Rauchgase in die umliegend bewohnten Wohnungen jedenfalls billigend in Kauf genommen. Durch die Entzündung des einen Molotow-Cocktails sei es bereits zu einer erheblichen Rauchgasentwicklung gekommen, die durch eine Zeugin zufällig entdeckt worden sei soll. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Entstehung eines Vollbrandes sowie ein Übergreifen auf die Wohnbebauung durch ein schnelles Eingreifen verhindern. Durch die in die Wohnung gezogenen Rauchgase wurde lediglich eine Anwohnerin leicht verletzt.
Der Angeschuldigte soll noch am Tattag den Brand seiner Versicherung gemeldet und den Schaden geltend gemacht. Der Angeschuldigte hat sich bislang zum Tatvorwurf nicht eingelassen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Ulm weist darauf hin, dass der Angeschuldigte bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig gilt.
7.7.26
Donabauer übernimmt auch Leitung der Bürgerdienste
Eislingen. Marco Donabauer übernahm zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes die Leitung des Fachbereichs Bürgerdienste der Stadt Eislingen. In dieser Funktion verantwortet der 54-jährige Diplom-Verwaltungswirt die drei Ämter Kultur und Sport, Bildung und Betreuung sowie das Bürger- und Ordnungsamt.
Zu seinen Aufgaben gehören die strategische Weiterentwicklung der drei zugeordneten Ämter gemeinsam mit deren Leitungen. Außerdem koordiniert er fachbereichsübergreifende Themen und vertritt den Fachbereich gegenüber der Öffentlichkeit sowie im Gemeinderat und seinen Ausschüssen. Während seiner beruflichen Laufbahn war Marco Donabauer unter anderem von 1996 bis 2012 bei der Stadt Göppingen als stellvertretender Referatsleiter der Referate Gewerbe/Gaststätten und Verkehr/Gemeindevollzugsdienst/Waffen tätig.
Anschließend leitete er bis 2018 das Ordnungsamt der Stadt Donzdorf und war dort unter anderem für die Feuerwehr sowie die Organisation des Stadtfestes verantwortlich. Es folgte die Tätigkeit als Abteilungsleiter der Ausländerbehörde beim Landratsamt Göppingen. Seit 2021 leitet er das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Eislingen. Dort verantwortet er unter anderem das Bürgerbüro mit Standesamt, die Straßenverkehrs- und Ortspolizeibehörde sowie das Gewerbeamt. Mit seiner langjährigen Führungserfahrung in verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung übernahm Marco Donabauer zum 1. Juli die Leitung des Fachbereichs Bürgerdienste.
7.7.26
E-Ladesäulen auf Landratsamt-Parkplatz in Betrieb
Kreis Göppingen. Am neu gestalteten Außenparkplatz des Landratsamtes Göppingen stehen ab sofort zehn E-Ladesäulen zur Verfügung. zu nutzen. Die Ladesäulen befinden sich von der Eberhardstraße her kommend in der linken Parkbucht.
Die Ladesäulen haben eine maximale Leistung von 22 kW je Ladepunkt und sind Plug & Charge-fähig, sodass die Anmeldung an der Wallbox per Ladekarte oder per App entfällt, sofern das eigene Fahrzeug diese Funktion ebenfalls unterstützt.
Die Ladesäulen werden in Kooperation mit dem Alb-Elektrizitätswerk Geislingen betrieben, sodass bei einem dauerhaften Interesse ein Nutzungsvertrag mit dem Albwerk abgeschlossen werden kann. Es ist geplant, in naher Zukunft zwei Schnellladepunkte mit einer Kapazität von bis zu 50 kW zu installieren. Insgesamt werden damit nach Abschluss aller Arbeiten zwölf Lademöglichkeiten am Außenparkplatz des Landratsamtes zur Verfügung stehen.
7.7.26
Katze löst Streit zwischen zwei Familien aus
Ebersbach. Die Polizei musste am Freitag die erhitzten Gemüter zweier Familien in Ebersbach beruhigen. Gegen 23.30 Uhr meldeten Anwohner mehrere Schüsse in der Ebersbacher Straße. Zahlreiche Polizeistreifen fuhren an. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es zu einem Streit zwischen zwei Männern wegen einer herrenlosen Katze gekommen sein. Die wurde wohl in der Vergangenheit von mehreren Personen in diesem Bereich versorgt. Der Streit zwischen den Männern eskalierte und ein 43-Jähriger soll dann aus seiner Wohnung eine Schreckschusswaffe geholt und auf kürzere Distanz auf seinen 44-jährigen Kontrahenten geschossen haben. Der erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Emotionen der beiden türkischstämmigen Familien kochten hoch und die Polizei musste die Gemüter wieder beruhigen. Die Schreckschusspistole konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
6.7.26
Gezündete Feuerwerkskörper lösen Wieenbrand aus
Geislingen. Am Samstagabend sorgten bislang Unbekannte für eine Brand auf einer Wiese bei Geislingen-Aufhausen. Eine Zeugin meldete den Brand gegen 18.15 Uhr. Sie wurde durch Knallgeräusche auf die Situation nahe des Degginger Wegs aufmerksam und konnte den Rauch in der Wiese erkennen. Durch die Feuerwehr Geislingen konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Ermittlungen zum Brand auf. Vor Ort konnten unter anderem erlaubnisfreie Silvesterknaller und ein Feuerwerkskörper sichergestellt werden. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten sich beim Polizeirevier Geislingen unter der Tel. 07331/93270 zu melden. Der Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
6.7.26
Eislingen erhebt Daten über die Einzelhandel
Eislingen. Die Stadtverwaltung Eislingen lässt eine flächendeckende Erhebung des Einzelhandelsbestandes durchführen. Diese Untersuchung wird durch das Büro Stadt + Handel vorgenommen und findet vom 13. bis 17. Juli statt. Ziel ist eine aktuelle Datenbasis, mit der die wesentlichen Veränderungen im Marktgeschehen aufzeigt werden können.
Die Erhebung ist eine Grundlage für die Formulierung der wichtigsten Zielaussagen im neuen Einzelhandelskonzept der Stadt Eislingen. Der Gemeinderat und die Verwaltung erhalten damit Antworten auf aktuelle Fragen: Wie entwickelt sich der Einzelhandel in Eislingen insgesamt? Wie steht es um die Zentren- und Standortstruktur der Stadt? Wie ist die Nahversorgungssituation zu bewerten?
Auf Wunsch können sich die Mitarbeiter von Stadt + Handel mit einem Schreiben der Stadt ausweisen. Der Datenschutz und die Anonymität werden bei allen Erhebungen berücksichtigt. Eine Veröffentlichung von betriebs- oder personenbezogenen Angaben erfolgt zu keinem Zeitpunkt. Von den Ergebnissen profitiert am Ende vor allem der Einzelhandel selbst. Denn mit einem aktuellen Einzelhandelskonzept können Fehlentwicklungen vermieden, die Zentren- und Standortstruktur gestärkt und eine gute Versorgung in Eislingen sichergestellt werden. Auftraggeberin der Erhebung ist die Stadtverwaltung Eislingen.
6.7.26
Noch kein Anschluss ans Glasfasernetz
Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat im Rahmen des Weiße-Flecken-Förderprogramms für den Breitbandausbau unter anderem im Teilbereich Waldau und Rehnenhof-Wetzgau verschiedene, förderfähige Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen. Die hierfür notwendigen Bauarbeiten waren bereits abgeschlossen. Die für den 10. Juli vorgesehene Inbetriebnahme des Netzes für diesen Teilbereich wird sich auf Grund eines Schadensereignisses an einem Netzverteiler jedoch um einige Wochen verzögern. Die Stadt und ihre beauftragten Partner leiten aktuell alle notwendigen Maßnahmen zur Behebung des Schadens ein. Hiervon ist der Glasfaserausbau in den anderen Teilbereichen nicht betroffen. Weitere Informationen zur Fertigstellung des Glasfasernetzes und dessen Inbetriebnahme folgen. Sobald die Information für die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des Glasfasernetzes feststeht, wird die Öffentlichkeit umfassend informiert.
6.7.26
Neues Gsälz-Königspaar gesucht
Schwäbisch Gmünd. Am 19. und 20. September findet im Remspark Schwäbisch Gmünd die Gartenmesse Garten, Gold und Gsälz statt. Die bunte Gartenmesse mit über 120 Ausstellern bietet zwei Tage nicht nur Nützliches und Schönes für den eigenen Garten. Auch Schmuckliebhaber, Feinschmecker und Freunde regionaler Köstlichkeiten kommen voll auf ihre Kosten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist sicherlich wieder die Kür zur Gmünder Gsälzkönigin und zum Gmünder Gsälzkönig am Sonntag, 20. September.
Oberbürgermeister Richard Arnold und die Touristik und Marketing GmbH fordern jetzt schon alle Gsälz-Köche auf, ihre hausgemachte Marmelade mit Rezept und Kontaktdaten bis Samstag, 5. September beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Marktplatz 37/1 abzugeben. Die Öffnungszeiten des i-Punkts sind Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 12.30 Uhr.
Alle Teilnehmer erhalten für ihre Mühe zwei Wochenendtickets für Garten, Gold & Gsälz. Eine Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeister Richard Arnold kürt am Sonntag, 20. September um 14 Uhr die neue Gsälzkönigin und den neuen Gsälzkönig.
6.7.26
Schlägerei in Lorch
Lorch. Am Samstag gegen 21:30 wurde der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung von mehreren Personen in der Stuttgarter Straß ein Lorch gemeldet, bei der mindestens eine Person verletzt wurde. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 358-0 zu melden.
6.7.26
Sekundenschlaf: Unfall mit zwei Verletzten
Reichenbach an der Fils. Zwei Leichtverletzte sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, den ein 49-Jähriger am Samstagabend auf der Bundesstraße 10 verursacht hat. Der Mann war mit seinem Pkw Höhe Reichenbach an der Fils in Fahrtrichtung Göppingen auf der linken Spur unterwegs und war den bisherigen Ermittlungen zufolge am Steuer eingeschlafen. Dabei geriet er auf die rechte Fahrspur und kollidierte dort mit dem Wagen eines 30-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Unfallverursacher sowie seine vierjährige Tochter leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte das Kind in ein Krankenhaus. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf zusammen etwa 12 000 Euro geschätzt.
6.7.26
Tielesch führt neuen AfD-Stadtverband
Eislingen. Die Alternative für Deutschland hat einen Stadtverband Eislingen gegründet. Damit will die Partei die Präsenz in der Region weiter stärken. Zum Vorsitzenden des neuen AfD-Stadtverbandes Eislingen wurde Stefan Tielesch gewählt. Er wird künftig die lokale Basisarbeit koordinieren, Bürgeranliegen aufnehmen und die AfD-Positionen in Eislingen vertreten. Der Vorstand des Stadtverbandes Eislingen wird durch die Stellvertretende Vorsitzende Tanja Tielesch und Beisitzer Umut Sünter komplettiert.
6.7.26
Vorschulkinder erkunden das Rathaus
Eislingen. Wie kommt der Fingerabdruck auf den Personalausweis? Warum muss man Hundesteuer bezahlen? Und welches Auto fährt eigentlich der Oberbürgermeister? Mit jeder Menge Neugier im Gepäck machten sich die Vorschulkinder des Martin-Luther-Kindergartens auf Entdeckungstour im Eislinger Rathaus.
Dabei erhielten sie nicht nur spannende Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung, sondern stellten Oberbürgermeister Oliver Marzian auch Fragen, auf die wohl kaum ein Erwachsener gekommen wäre. Schon beim Ankommen war klar: Die jungen Besucherinnen und Besucher waren an diesem Vormittag keine gewöhnlichen Gäste. Nach einer ersten „VIP-Akkreditierung“ ging’s schnurstracks auf Erkundungstour durch die verschiedenen Ämter. Im Bürgerbüro staunten die Kinder nicht schlecht, als sie ihren eigenen Namen und ihr Geburtsdatum im Melderegister entdeckten. Besonders faszinierte, wie der eigene Fingerabdruck digital auf den Personalausweis gelangt. Fast ebenso spannend waren die Fundsachen – von der vergessenen Puppe über einen Kinderrucksack bis hin zu einem Sammelsurium unterschiedlichster Schlüssel, die noch immer auf ihre Besitzer warten.
Im Steueramt drehte sich anschließend alles rund um den Hund – genauer gesagt um die Hundesteuer. Im Planungsamt wurde darüber gesprochen, wie neue Spielplätze entstehen und was einen richtig guten Spielplatz eigentlich ausmacht. Nach einer kurzen Pause ging es gestärkt zum unangefochtenen Highlight: eine Stippvisite bei Oberbürgermeister Oliver Marzian.
Das Stadtoberhaupt empfing seine aufgeweckten Bürger und punktete gleich mit seinem Angebot zum Probesitzen auf dem Chefsessel. Ohne Umschweife wurde bequem Platz genommen und weckte vielleicht beim ein oder anderen den Wunsch nach einer Karriere als Oberbürgermeister. Schnell kamen die kleinen Gäste jedoch auf den Punkt. Gut vorbereitet begann die Fragerunde - ehrlich, direkt und unvoreingenommen. Auch die Schulnoten des Oberbürgermeisters blieben kein Tabu. „In der Schule war ich nie besonders gut. Der Kindergarten hat mir aber immer großen Spaß gemacht.“ Dafür erntete er prompt heftig Widerspruch. Vorschule sei im Kindergarten nämlich “voll anstrengend“, stellten die Kinder unmissverständlich klar. Kulinarisch schlägt das Herz des Eislinger Stadtoberhaupts übrigens für Italien und man war sich hierzu am Ende wieder einig: Mit Pizza und Pasta als Lieblingsessen traf der Oberbürgermeister ganz den Geschmack seiner jungen Gäste. Mit einem passenden Geschenk für den anstehenden Schulbeginn verabschiedete er seine kleinen Gäste und ließ die Augen strahlen. Eine Vesperbox mit Kühlakku wird künftig dafür sorgen, dass in Klasse 1 der Pausensnack auch an warmen Tagen lange frisch und knackig bleibt.
6.7.26
Schlägerei fordert Verletzten
Reichenbach an der Fils. Im Zuge eines Streits in Reichenbach ist ein Mann am Samstagabend, in der Neuwiesenstraße verletzt worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es zwischen den 24- und 27-jährigen Beschuldigten sowie einem 45-jährigen Geschädigten zunächst zu einem verbalen Streit auf offener Straße. Durch eine Zeugin konnte beobachtet werden, wie die beiden Tatverdächtigen in der Folge auf den Geschädigten körperlich einwirkten und dieser verletzt zu Boden ging. Durch die anfahrenden Polizeistreifen konnten alle Beteiligten vor Ort angetroffen werden. Die verletzte Person wurde erstversorgt und anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Tatbeteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.
6.7.26
Umspannwerk: Millionen-Investition ins Stromnetz
Göppingen. Die Stadtwerke Göppingen wollen das Umspannwerk Ost modernisieren und erweitern. Die bestehende Anlage stammt aus dem Jahr 1979 und ist technisch veraltet. Zudem ist sie bereits vollständig ausgelastet. Eine Erweiterung des Stromnetzes ist dort heute nicht mehr möglich.
Grund für den Ausbau ist der steigende Bedarf an Strom in Göppingen. Immer mehr Haushalte und Betriebe nutzen Photovoltaikanlagen, Elektroautos und Wärmepumpen. Auch das Stromnetz der Zukunft bis zum Jahr 2040 stellt höhere Anforderungen an die Technik.
Die neue Anlage soll deshalb deutlich größer und leistungsfähiger werden. Nach aktuellen Planungen reicht der Platz im bestehenden Gebäude nicht mehr aus. Deshalb soll nördlich des heutigen Umspannwerks ein neues Gebäude errichtet werden. Dort wird eine neue Mittelspannungsanlage eingebaut. Die Arbeiten können nicht im laufenden Betrieb im alten Gebäude erfolgen.
Die erste Kostenschätzung für das Projekt liegt zwischen 10 und 13 Millionen Euro. Für die Planung sollen die Leistungen europaweit ausgeschrieben werden. Die Stadtwerke Göppingen werden die Planung in eigener Verantwortung vergeben.
Die Stadt Göppingen unterstützt das Projekt mit Eigenkapital in Höhe von 2,5 Millionen Euro an die Stadtwerke. Damit wird die Finanzierung des Projekts vorbereitet und die Stromnetz-Sparte gestärkt.
6.7.26
Aktion „Heiss auf lesen“ startet
Schwäbisch Gmünd (sv). Endlich ist es soweit: Am Dienstag, 14. Juli, startet der heiß ersehnte Sommerleseclub "Heiss auf lesen" in der Gmünder Stadtbibliothek. Jede Menge tolle Bücher und Geschichten warten auf Kinder und Jugendliche von acht bis 15 Jahren.
Über 500 ausgewählte Bücher warten darauf, erkundet zu werden. Ob spannend, lustig, fantastisch oder abenteuerlich: Hier ist für jede und jeden das passende Leseabenteuer dabei.
Mitmachen ist kinderleicht. Bei der Anmeldung in der Kinderbibliothek erhalten die Kinder ein „Leselogbuch“. Mit diesem Logbuch können die Bücher ausgeliehen werden, die mit dem „Heiss-auf-lesen“-Logo gekennzeichnet sind. Wer bis zum Ende des Sommerleseclubs am Samstag, 19. September mindestens drei Bücher gelesen und Fragen zu den gelesenen Büchern beantwortet hat, wird mit einer Urkunde belohnt. Unter allen Teilnehmern werden bei der Abschlussveranstaltung tolle Preise verlost.
6.7.26.
Sicherheit auf dem Schulweg steht im Fokus
Geislingen. Die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen auf dem Schulweg steht nun auch im Fokus einer landesweiten Initiative, an der sich die Geislinger Stadtverwaltung beteiligt. „Sichere Schulwege sind eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Kinder selbstständig und mit Vertrauen ihren Alltag gestalten können“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia.
Mit dem digitalen „Schulwegplaner BW“ können alle Geislinger Schüler ihre täglichen Wege zur Schule selbst erfassen – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Tretroller. Dabei haben sie auch die Möglichkeit, Problemstellen auf ihrem Schulweg gezielt zu markieren und zu beschreiben. Diese Rückmeldungen liefern eine wertvolle Datengrundlage für die anschließende Auswertung durch die Geislinger Straßenverkehrsbehörde.
„Die Kinder und Jugendlichen kennen ihre Schulwege am besten. Mit ihrer Unterstützung gewinnen wir wichtige Erkenntnisse aus erster Hand“, erklärt Angela Langner von der Geislinger Straßenverkehrsbehörde. „So können wir Gefahrenstellen gezielt überprüfen und – wo möglich – Maßnahmen ergreifen, um die Schulwege noch sicherer zu machen.“
An der Erhebung beteiligen sich alle städtischen Schulen. Je nach Schule werden die Schulwege im Unterricht, als Hausaufgabe oder im Rahmen von Elternabenden erfasst. Insbesondere bei jüngeren Kindern werden die Eltern einbezogen, um eine möglichst genaue Erfassung sicherzustellen.
Nach Abschluss der Datenerhebung werden die eingegangenen Rückmeldungen analysiert. Ziel ist es, erkannte Gefahrenstellen systematisch zu prüfen und – wo möglich – Verbesserungen im Straßenraum umzusetzen. Auf dieser Grundlage werden alle Schulwegpläne aktualisiert.
6.7.26
Beim Kindergarten Zillerstall spitzen Experten die Ohren
Geislingen. Die Geislinger Stadtverwaltung war am 25. und 26. Juni auf der Fachkonferenz „Bau und Betrieb von Kitas“ in München vertreten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Kindertagesstätten nachhaltig, wirtschaftlich und zukunftsfähig geplant und gebaut werden können. Architekt Dr. Stefan Pollak vom Geislinger Immobilienmanagement stellte dabei aktuelle Projekte der Stadtverwaltung vor und zeigte auf, welche Chancen der Einsatz natürlicher Baustoffe im kommunalen Hochbau bietet. Gemeinsam mit ihm vertrat auch Hanna Ribarek von der Kindergartenverwaltung die Geislinger Stadtverwaltung auf der Fachkonferenz.
„Nachhaltiges Bauen ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unserer Stadt. Es freut mich sehr, dass wir unsere Erfahrungen auf einer überregionalen Fachkonferenz einbringen konnten“, sagt Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia. „Der Austausch mit anderen Kommunen und Fachleuten liefert wertvolle Impulse, von denen wir auch vor Ort profitieren.“
In seinem Vortrag „Bauen mit Naturbaustoffen – eine Option für die öffentliche Hand?“ stellte Dr. Stefan Pollak unter anderem die aktuellen Kindergartenprojekte der Geislinger Stadtverwaltung vor. Besonderes Interesse weckte dabei die Planung des neuen Kindergartens im Zillerstall, bei der bewusst auf natürliche Baustoffe gesetzt wird. Das Projekt stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf große Resonanz und wurde als beispielhafter Ansatz für nachhaltiges kommunales Bauen wahrgenommen.
An der Fachkonferenz nahmen Planer, Pädagogen, Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum teil. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch mit Kommunalvertretern aus verschiedenen Städten sowie mit Architektinnen und Architekten aus Deutschland und Österreich. Dabei konnten Erfahrungen zu Planung, Bau und Betrieb moderner Kindertagesstätten ausgetauscht sowie neue Kontakte geknüpft werden.
Für die Geislinger Stadtverwaltung war die Teilnahme zugleich eine gute Möglichkeit, die eigenen Projekte überregional vorzustellen und Geislingen als innovative und nachhaltigkeitsorientierte Kommune zu präsentieren. Die positiven Rückmeldungen auf die vorgestellten Konzepte bestätigen den eingeschlagenen Weg und zeigen, dass die Geislinger Projekte auch über die Region hinaus auf großes Interesse stoßen.
6.7.26
Südstadt-Theater erhält bundesweiten Preis
Schwäbisch Gmünd (sv). Große Freude in der Südstadt: Das Südstadt-Theater wurde bei der Aktion „Nachbarschaftshelden – Gemeinsam stark“ der nebenan.de Stiftung GmbH als eines von bundesweit 30 herausragenden Nachbarschaftsprojekten ausgezeichnet.
Das Südstadt-Theater besteht bereits seit der Gründung des Südstadtbüros und ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Südstadt. Die Theatergruppe wurde von der Stadtteilkoordination Südstadt als Seniorenprojekt für den Wettbewerb nominiert und anschließend von der Jury zugelassen. Im anschließenden bundesweiten Online-Voting wurden aus mehr als 120 eingereichten Projekten die 30 Initiativen mit den meisten Stimmen ausgewählt. Insgesamt wurden über 8.000 Stimmen abgegeben. Dank der großen Unterstützung aus der Bevölkerung konnte sich auch das Südstadt-Theater erfolgreich durchsetzen. Mit der Auszeichnung erhält die Theatergruppe ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Dieses soll dazu beitragen, das Theaterprojekt weiterzuentwickeln und noch sichtbarer zu machen.
Das Südstadt-Theater bietet Senioren wöchentliche Proben sowie regelmäßige Auftritte. Die gemeinsame Theaterarbeit fördert nicht nur Kreativität und Gemeinschaft, sondern hält auch geistig und körperlich fit. Die Theaterstücke werden von der Regisseurin Marie-Luise Gnannt geschrieben. Inhaltlich reicht das Repertoire von Themen wie Flucht, Vertreibung oder dem Älterwerden - mal nachdenklich, mal heiter, mal in Märchenform, aber immer mit musikalischen Sequenzen. Die Inszenierungen sprechen unterschiedliche Generationen an.
Die Theatergruppe ist nicht nur in der Südstadt aktiv. Sie tritt regelmäßig in Senioreneinrichtungen auf und war auch bei „Urlaub ohne Koffer“ zu Gast. Mit ihren Aufführungen bringt die Gruppe Freude, Kultur und ein Stück Alltagsflucht in das Quartier und darüber hinaus. Die Auszeichnung würdigt damit nicht nur das langjährige Engagement der Theatergruppe, sondern auch die große Bedeutung von Kultur, Begegnung und einem lebendigem Miteinander in der Südstadt.
6.7.26
Schulklassen verzichten aufs Rauchen
Kreis Göppingen. Am Nichtraucher-Wettbewerb „Be smart – don’t start“ an den Schulen im gesamten Landkreis Göppingen haben sich 40 Schulklassen der 5. Bis 10. Stufe beteiligt. Alle Klassen haben es geschafft, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen.
Überprüft wurde dies durch die zuständigen Lehrkräfte. Unterstützt wird der Wettbewerb - wie in den Vorjahren - von vielen regionalen Sponsoren und der Suchtprävention. So konnten dieses Jahr erneut verschiedene Preise an die Sieger-Klassen verteilt werden. Diese erhielten beispielsweise Büchergutscheine, Improvisationstheater, Geld für die Klassenkasse, Backkurse, Essensgutscheine oder Eintrittskarten für Thermalbäder.
6.7.26
Roller gestohlen
Göppingen. Am Sonntag stahl ein Unbekannter ein Kraftrad in Göppingen. Der Roller der Marke Znen war seit 13 Uhr in der Lorcher Straße abgestellt. Der Besitzer hatte ihn auf einem dortigen Parkplatz abgestellt und mit dem Lenkradschloss gesichert. Gegen 18 Uhr war der Roller verschwunden. Unbekannte entwendeten den weinroten Znen samt weißem Helm. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen können sich unter der Tel. 07161/632360 melden. An dem Leichtkraftrad war das Kennzeichen GP-CX 404 angebracht.
6.7.26

Baustelle ohne Bagger
„Über sieben Brücken musst du gehn“, sang einst Peter Maffay. Als der Deutschrocker den Hit in die Charts brachte, ahnte er allerdings nichts vom Zustand deutscher Brücken. Schon gar nichts von der Jebenhäuser Brücke in Göppingen. Das muss ihm auch nicht peinlich sein – schließlich kennen den tatsächlichen Zustand bis heute nicht einmal jene, die sich beruflich damit beschäftigen sollten.
Seit am 11. September 2024 ein rund 100 Meter langer Abschnitt der Carolabrücke in Dresden einstürzte, herrscht in Göppingen vorsorgliche Alarmbereitschaft. Könnte so etwas auch hier passieren? Sicherheitshalber wurde eine Fahrspur gesperrt und Tempo 30 angeordnet. Seitdem sucht man einen Experten, der herausfinden soll, wie es der Brücke tatsächlich geht. Die Suche dauert inzwischen fast so lange wie manche Brückensanierung.
Die Folge: Auf der zweitwichtigsten Zufahrt in die Stadt üben Autofahrer täglich Geduld – vor allem im Berufsverkehr. Wer von der Autobahn kommt, reibt sich verwundert die Augen: Baustellenabsperrungen ohne Baustelle, Baken ohne Bagger. Kein Wunder also, dass zwischenzeitlich sogar die Idee aufkam, die gesperrte Fahrspur einfach zu begrünen. Wenn schon Stillstand, dann wenigstens ökologisch.
Weil niemand weiß, ob die Brücke saniert, neu gebaut oder vielleicht doch noch jahrzehntelang problemlos befahren werden kann, weiß auch niemand, was das Ganze kosten wird. Im ohnehin klammen Haushalt taucht der Posten folgerichtig gar nicht erst auf. Dabei wäre wenigstens eine Fahrbahnsanierung auf der Brücke akut, denn die Verwerfungen im Belag sind beachtlich. Kommt die neue Fahrbahndecke erst, wenn generalsaniert wird? Das könnte noch dauern, da in nur in Göppingen über einer Bahnlinie Brücken saniert oder neu gebaut werden können, wenn der Zugverkehr darunter ruht. Weshalb man wohl auf die Generalsanierung der Filstalstrecke wartet.
Nur dumm, dass die einst für 2028 angekündigte Generalsanierung längst in die Mitte der 2030er Jahre verschoben wurde – und womöglich noch weiter nach hinten rutscht, weil erst Stuttgart 21 vollständig fertig sein muss. Bis dahin braucht es offenbar weder Gutachter noch Bauplaner noch Bauarbeiter. Vor allem aber braucht es keinen zusätzlichen Haushaltsposten.
Es braucht nur eines: die Geduld der Autofahrer. Und die kostet ja nix.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
5.7.26
Garagenbrand: 60 000 Euro Schaden
Göppingen. Am Samstagnachmittag staunte der Besitzer eines Motorrades nicht schlecht, als er dies in seiner Garage in der Rechberghäuser Straße starten wollte und es zu einer Verpuffung kam. Zuvor ausgetretene Gase müssen sich durch das Starten entzündet haben, was zur Folge hatte, dass zunächst das Motorrad und anschließend die komplette Garage Feuer fingen. Der Besitzer konnte sich zuvor aus der Garage retten, bevor diese in Vollbrand stand. Neben dem Motorrad fielen dem Feuer noch zwei Motorroller und diversere Werkzeuge zum Opfer. Ein Übergriff auf die direkt angrenzenden Garagen konnte durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehr verhindert werden. Die Rechberghäuser Straße musste während des Einsatzes für die Dauer von ca. einer Stunde teilweise gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 60 000 Euro geschätzt.
5.7.26
Kinderparadies vor dem Gmünder Rathaus
Schwäbisch Gmünd. Auch in diesem Sommer ist der Obere Marktplatz wieder fest in Kinderhand. Bis zum 4. Oktober wird auf dem Oberen Marktplatz der Spielplatz installiert, der in den Sommermonaten als großer Anziehungspunkt mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist. Bereits zum 23. Mal lockt das Kinderspielparadies die kleinen Besucher auf den Marktplatz. Für die nächsten drei Monate lädt der Kinderspielplatz vor dem Rathaus ein, eine Seilkletteranlage, eine Nestschaukel und eine Spielanlage aiuszuprobieren.
Der Erste Bürgermeister Christian Baron eröffnete offiziell den Kinderspielplatz zusammen mit den Kindern des Kinder- und Familienzentrum Paradiesstraße, Andrea Rein, Touristik und Marketing GmbH, Dietmar Wind, Spielgerätehersteller, Benedikt Stegmaier, Leiter des Baubetriebsamtes und das Team vom Garten- und Friedhofsamt, Lina Weinberger und Otmar Müller.
„Es ist für mich jedes Mal eine große Freude zu sehen, wie belebt unser Kinderspielplatz ist und mit wie viel Begeisterung die Kinder hier spielen, lachen und toben. Besonders freut mich die durchweg positive Resonanz aus der Bürgerschaft sowie von Besucherinnen und Besuchern aus nah und fern. Diese Rückmeldungen zeigen, dass der Spielplatz ein wichtiger Treffpunkt für Familien ist und einen echten Mehrwert für unsere Gemeinde bietet und das spiegelte unsere familienfreundliche Stadtgemeinschaft.“ sagte Bürgermeister Baron bei der Eröffnung.
Gemeinsam mit dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd stellt die Touristik und Marketing GmbH diese innovativen Spielgeräte, die in diesem Jahr von der Berliner Seilfabrik aus Berlin kommen, im Herzen von Gmünd zum Austoben zur Verfügung. Die Berliner Seilfabrik ist erstmals als Partner mit an Bord. Sie hat ihre Wurzeln in einer 1865 gegründeten Seilfertigungsstätte für die Berliner Aufzugsindustrie. Heute sind sie ein internationaler Spielgerätehersteller und Komplettanbieter – mit rund 150 Mitarbeitern, einer Tochterfirma in den USA und einem starken Partnernetzwerk auf der ganzen Welt. Und wie immer werden die Spielgeräte im Anschluss wieder auf Spielflächen in Schwäbisch Gmünd weiterverwendet.
Den ganzen Sommer über werden die in Sand eingebetteten Spieloasen wieder zum zentralen Treffpunkt für Kinder und einem Ort der Begegnung für Jung und Alt. Die umliegenden Straßencafés rund um den Spielplatz bieten Eltern einen entspannten Ort zum Verweilen. Auf dem Oberen Marktplatz werden in diesem Sommer also erneut die strahlenden Kinder das Sagen haben.
5.7.26
Senior fällt auf Betrüger rein
Schwäbisch Gmünd. Ein Senior in Schwäbisch Gmünd – Straßdorf wurde am 2, Juli zwischen 16Uhr und 19:30 Uhr Opfer von Betrügern. Die falschen Polizeibeamten überzeugten den Senior davon, dass sie seine Wertsachen sichern würden und holten Bargeld, Gold und Schmuck im Wert von mehreren zehntausend Euro bei dem Geschädigten ab. Der vermeintliche Polizist wurde wie folgt beschrieben: Ca. 170 cm groß, dunkle Haare, dunkle Kleidung, T-Shirt, dunkle Hose, keine Brille und kein Bart.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten Hinweise auf zwei verdächtige Fahrzeuge erlangt werden, die sich im Bereich Staßdorf aufhielten. Bei diesen handelt es sich um einen schwarzen Porsche 911 mit dem Teilkennzeichen OD - O und einen silbernen Mercedes SLK mit Bielefelder Kennzeichen. Der SLK verließ Straßdorf wohl in Richtung Rechberg. Der Porsche soll in Richtung Metlangen gefahren sein.
Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei bitte Zeugen, welche Angaben zu der beschriebenen Person oder zu den Fahrzeugen machen können, sich unter 07631 5800 zu melden.
4.7.26
Frau ausgeraubt
Schwäbisch Gmünd. Leichte Verletzungen zog sich eine Frau am Freitagvormittag zu, als sie von einem unbekannten Mann ausgeraubt wurde. Die 71-Jährige war gegen 10 Uhr An der Oberen Halde zu Fuß mit einem 85 Jahre alten Mann unterwegs, der einen Rollator nutzte. Der Täter näherte sich etwa im Bereich des Gebäudes Nummer 50 den beiden von hinten an und schubste die Frau. Dann zerrte er an ihrer mitgeführten Tasche, öffnete diese und nahm daraus Bargeld an sich. Anschließend rannte er in Richtung der Kleingartenanlage hinter den dortigen Gebäuden davon. Folgende Beschreibung liegt vor: männlich, ca. 1,80m groß, ca. 20-25 Jahre alt, trug weiße lange Stoffhose, kurze schwarze Haare, weißes T-Shirt, führte schwarzen Rucksack bei sich. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung führten nicht zur Ergreifung des Täters. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter Telefon 07361/5800 um Hinweise. Fiel der beschriebene Täter gegen 10 Uhr im Bereich der Oberen Halde oder im Bereich der Bushaltestelle sowie Einkaufsläden in der Deinbacher Straße/Im Laichle auf? Fiel der Täter jemandem auf der Flucht in Richtung Kleingartenanlagen, Mutlanger Straße oder Rehnenhof auf?
4.7.26
Drei Autos für 300 000 Euro gestohlen: Ein mutmaßlicher Täter in Haft
Uhingen. Drei hochwertige Autos wurde am frühen Donnerstagmorgen aus einem autohaus in der Ulmer Straße in Uhingen gestohlen. Ein Zeuge hatte unbekannte Personen beobachtet, die sich gegen 4 Uhr Zugang zu dem Autohaus verschafft haben sollen . Anschließend sollen sie mit drei hochwertigen Fahrzeugen von dort in unbekannte Richtung weggefahren sein.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei brachen die Täter zunächst mit einem Werkzeug das Tor zum Firmengelände auf. Danach verschafften sie sich Zugang zum Gebäude. Im Inneren entwendeten sie mehrere Autoschlüssel und flüchteten mit drei Pkw der Marke Audi (Modell RS6, RS7 und R8) zunächst in unbekannte Richtung. Im
Bereich des Autohauses konnte ein Pkw gefunden werden, der zuvor im Ausland entwendet worden war.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Großfahndung der Polizei konnte ein weißer
Audi R8 auf der A8 im Bereich Stuttgart festgestellt werden. Dieser fuhr mit
überhöhter Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Karlsruhe. Im weiteren Verlauf setzte der Pkw seine Fahrt mit unvermindert überhöhter Geschwindigkeit über die A8 und dann weiter über die A5 in Richtung Frankreich fort.
Gegen 5 Uhr sollte der Audi auf der B28 durch Beamte der Bundespolizei Offenburg im Bereich der Europabrücke gestoppt werden. Hierbei geriet der Pkw mutmaßlich nach dem Überfahren eines Stopsticks aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit gegen einen Bordstein und ein Metallgitter. Anschließend kam das stark beschädigte Fahrzeug auf der Brücke zum Stehen. Im Rahmen des Anhalteversuchs mussten sich mehrere Beamte vor dem herannahenden Fahrzeug in Sicherheit bringen. Ein Beamter wurde beim Einsatz des Stopsticks leicht verletzt.
Der Pkw-Lenker flüchtete danach zu Fuß über die Grenze nach Frankreich und konnte kurz darauf widerstandslos durch Kräfte des Polizeireviers Kehl festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde gegen den Mann, einen 21-jährigen französischen Staatsbürger, ein europäischer Haftbefehl, beantragt. Der 21-Jährige soll nun zeitnah von Frankreich an die deutschen Behörden ausgeliefert werden. Die Fahndung nach den zwei weiteren gestohlenen Audi RS6 und RS7 und den noch unbekannten Tätern laufen derzeit weiterhin auf Hochtouren. Der Gesamtwert der drei Fahrzeuge beträgt etwa 300.000 Euro.
3.7.26
Paraglider stürzt in Baum
Wiesensteig. Bei einem Absturz mit dem Gleitschirm bei Wiesensteig erlitt ein 72-Jähriger leichte Verletzungen. Der 72-Jährige startete mit seinem Gleitschirm gegen 15 Uhr auf einem offiziellen Startplatz. Den ersten Erkenntnissen nach kollabierte die Kappe des Gleitschirms nach nur kurzer Flugzeit. Der Mann stürzte aus einer Höhe von 30 bis 50 Metern ab und landete in einem Baum. Die durch einen Zeugen verständigte Bergwacht konnte den leicht verletzten Mann aus dem Baum retten. Das Polizeirevier Geislingen nahm den Flugunfall auf.
3.7.26
Jugendliche brechen zehn Gartenhütten auf
Geislingen. Zwei Jugendliche brachen am Donnerstag in mehrere Gartenhütten in einer Kleingartenanlage in Geislingen ein. Durch einen Zeugen konnten gegen 6.45 Uhr zwei Jugendliche dabei beobachtet werden, wie sie in eine Gartenhütte in der Gartenanlage "Im Espan" einbrachen, weshalb er die Polizei verständigte. Als die jungen Männer dies erkannten, ergriffen sie die Flucht. Bei einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Polizeirevier Geislingen einen der Jugendlichen vorläufig festnehmen. Auf dem Polizeirevier wurde er an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Der zweite Jugendliche konnte an seiner Wohnanschrift festgestellt werden. Den ersten polizeilichen Erkenntnissen nach stahlen die Jugendlichen in einem Gartenhaus eine Axt. Mit dieser verschafften sie sich wohl Zugang zu mindestens zehn weiteren Gartenhütten. Dort entwendeten sie nach jetzigem Stand lediglich alkoholische Getränke. Da bislang nicht alle Geschädigten bekannt sind, bittet die Polizei weitere Geschädigte, sich beim Polizeiposten Kuchen (Tel.07331/81264) zu melden.
3.7.26
Neue Klinik seit einem Jahr in Betrieb
Kreis Göppingen. Vor einem Jahr, am 5. Juli 2025, begann für das Alb-Fils-Klinikum Göppingen eine neue Ära. Mit dem Umzug in den Klinikneubau am Eichert wurde eines der innovativsten Gesundheitsprojekte des Landes in Betrieb genommen. Nach zwölf Monaten blickt das Klinik-Team auf ein Jahr des Neubeginns zurück, das trotz großer anfänglicher Herausforderungen durch medizinische Meilensteine und ein kontinuierliches Wachstum geprägt ist.
Der neue Standort hat sich als starker Anziehungspunkt für die Region etabliert. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in der Geburtshilfe. Das Geburtshilfeteam wird dieses Jahr fast 2.000 Kinder beim Start ins Leben begleiten. Auch in der hochspezialisierten Medizin gab es Erfolge. Die Eingriffe im Herzkatheterlabor konnten in der Zahl und der Komplexität deutlich gesteigert werden.
Neue digitale Logistiksysteme entlasten das Personal bei der Versorgung und beim Gütertransport. Außerdem wurde eine vollautomatische Medikamenten-Verblisterung eingeführt. Sie erhöht die Patientensicherheit und bildet die Grundlage für eine deutliche Verbesserung der Patientenversorgung.
„ Wir blicken hinsichtlich der Versorgungsqualität für unsere Bevölkerung zuversichtlich in die Zukunft. Die externen finanziellen Rahmenbedingungen werden uns dennoch auch in den kommenden Jahren intensiv fordern“, sagt Dr. Ingo Hüttner, medizininischer Geschäftsführer des Klinikums.
3.7.26
Neu-Stadtrat im Finanzausschuss
Göppingen. Nach dem Ausscheiden von Sarah Schweizer (CDU) aus dem Göppinger Gemeinderat ist vor kurzem Dr. Hariolf Teufel für sie nachgerückt. Nun hat der Rat Teufel auch für den Verwaltungs- und Finanzausschuss berufen. Teufel (66) war früher Vorstandvorsitzender der Kreissparkasse Göppingen und setzt bei den Finanzen auch den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit. Als Aufsichtsratsmitglied bei Frisch Auf Göppingen liegt Teufel auch die Sportentwicklung in der Stadt am Herzen und er sieht Sport als gesellschaftliches Bindeglied.
3.7.26
Gutachter-Ausschuss neu besetzt
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat 76 Mitglieder für den gemeinsamen Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten berufen. Die neue Amtszeit beginnt Mitte September und endet im September 2030.
Die Neuberufung war erforderlich, weil die Amtszeit des bisherigen Gutachterausschusses Mitte September ausläuft. Dem gemeinsamen Gutachterausschuss gehören neben der Stadt Göppingen insgesamt 22 weitere Kommunen an. Mit seinem Zuständigkeitsbereich für rund 180.000 Einwohner im nordwestlichen Landkreis Göppingen zählt der Ausschuss zu den größten Zusammenschlüssen seiner Art in Baden-Württemberg.
Der Gutachterausschuss arbeitet unabhängig und ehrenamtlich. Ihm gehören Fachleute aus den Bereichen Architektur, Bauwesen, Immobilienwirtschaft, Finanzwirtschaft, Vermessung und weiteren Fachgebieten an. Das Gremium besteht aus einem Vorsitzenden, seinen Stellvertretern und weiteren Gutachtern. Der Gutachterausschuss beschließt die Bodenrichtwerte sowie weitere Daten, die für die Wertermittlung benötigt werden. Zu den weiteren Aufgaben des Gutachterausschusses gehört die Erstellung von Verkehrswertgutachten für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie für Wohnungs- und Teileigentum. Für die Übernahme der Tätigkeiten führt der Gutachterausschuss eine Geschäftsstelle. Diese ist bei der Stadtverwaltung Göppingen im Technischen Rathaus angesiedelt.
3.7.26
Sanierung beim Klärwerk wird teurer
Göppingen. Die Erneuerung der Strominfrastruktur im Klärwerk Göppingen wird teurer. Grund sind gestiegene Materialkosten, Erweiterungen im Arbeitsschutz und eine notwendig gewordene Verstärkung des Doppelbodens. Der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) hatte kürzlich den Mehrkosten einstimmig zugestimmt. Im Gemeinderat wurde der Punkt nur noch kurz aufgerufen und gilt somit als beschlossen.
Bereits 2023 hatte der Gemeinderat rund 1,3 Millionen Euro freigegeben, damit die Mittelspannungsanlage sowie der Niederspannungshauptverteiler der Übergabestation im Klärwerk Göppingen erneuert werden können. Aus betrieblichen Gründen wurde die Erneuerung in Bauabschnitten umgesetzt und hat deswegen länger gedauert. Nun erhöhen sich die Kosten um rund 165.000 Euro.
3.7.26
Kanalbau mit Schachtwerk in Faurndauer Straße
Göppingen. Der Mischwasserkanal in der Faurndauer Straße und der Nikolaus-Lenau-Straße muss erneuert werden. Eine Prüfung hat gezeigt, dass der Kanal und mehrere Schachtbauwerke in einem schlechten baulichen Zustand sind. Zudem ist der Kanal für die heutigen Anforderungen zu klein dimensioniert. Deshalb wird der Rohrdurchmesser nun vergrößert.
Im ersten Bauabschnitt wird der bestehende Kanal auf einer Länge von rund 80 Metern erneuert. Der neue Kanal wird mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern verlegt. Zudem wird die Fließrichtung nach Süden umgedreht. Dies sorgt für ein steileres Gefälle und zukünftig für einen besseren Abfluss. Dafür baut die SEG in der Faurndauer Straße ein neues Schachtbauwerk in den bestehenden Mischwasserkanal ein.
Weil die Platzverhältnisse vor Ort sehr eng sind, wird die Maßnahme in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der zweite Bauabschnitt ist für 2027/2028 vorgesehen. Für den ersten Bauabschnitt liegen die Kosten bei rund 700.000 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen im Wirtschaftsplan der SEG zur Verfügung. Die SEG wurde beauftragt, die weiteren Planungen fortzuführen, die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt auszuschreiben und die Aufträge zu vergeben. Die betroffenen Anlieger werden vor Beginn der Bauarbeiten über den geplanten Ablauf entsprechend informiert.
3.7.26
Überraschung im Untergrund: Neuer Kanal teurer
Göppingen. Beim Neubau des Kanals in der Fuchseckstraße und Im Bruckwasen hat die SEG im Untergrund eine Überraschung erlebt: Unter dem Asphalt fanden sich in mehreren Abschnitten Ziegelschutt und andere Materialien, die dort früher für den Straßenaufbau verwendet worden waren. Der Baugrund war aus diesem Grund sehr unterschiedlich aufgebaut.
Das hatte Folgen für die Bauarbeiten. Wegen des schwierigen Untergrunds mussten mehr Erdarbeiten ausgeführt und mehr Material entsorgt werden als geplant. In einigen Bereichen rutschten die Wände der Baugrube trotz baulicher Sicherungsmaßnahmen nach. Teilweise bewegte sich sogar der Asphalt auf ganzer Straßenbreite. Deshalb mussten Fahrbahn und Gehwege in größerem Umfang erneuert werden. Die Arbeiten wurden dabei eng mit der Abteilung Mobilität und verkehrliche Infrastruktur abgestimmt. Die Kosten wurden zwischen der Abteilung und der SEG aufgeteilt.
Für die Maßnahme waren bereits 2023 insgesamt 951.000 Euro bewilligt worden. Bis zum Abschluss der Arbeiten steigen nun die Gesamtkosten um rund 300.000 Euro auf etwa 1,25 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat der Erhöhung der Mittel zugestimmt.
3.7.26
Neues Gesicht für Lerchenberger Straße
Göppingen. Die Lerchenberger Straße in Bartenbach wird im kommenden Jahr zwischen der Einmündung der Schelmenstraße im Westen – Höhe Hausnummer 16 – und bis zur Hausnummer 36 zwischen Rehsteige und Bartenstraße saniert. Kostenpunkt: 2,13 Millionen Euro.
Gleichzeitig wird auch der Spielplatz beim Friedhof sowie der Vorplatz vor der Grundschule saniert. Die Umsetzung orientiert sich am Stadtteilentwicklungskonzept aus dem Jahr 2011 und ist der letzte Abschnitt entlang der Ortsdurchfahrt. Baubeginn ist voraussichtlich im März 2027, Ende November 2027 soll die Sanierung dann abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten wird auch eine Vollsperrung notwendig. Die Umleitungsstrecken dafür werden noch ausgearbeitet.
Die Neugestaltung sieht vor, die Parkplkätze neu anzuordnen. So werden die Fahrzeuge nicht mehr schräg in die Parklücken fahren: Die Parkplätze werden dann im 90-Grad-Winkel zur Straße angelegt. Die Fahrbahn selbst wird schmaler und auf sechs Meter Breite begrenzt. Vorgesehen sind breitere Gehwege von mindestens 2,50 Metern. Statt der Ampel wird es einen Zebrastreifen geben. Der Platz vor der Schule wird ebenfalls aufgewertet und begrünt. Der Spielplatz beim Friedhof wird in Zukunft von der Fehlhalde aus zugänglich sein und erhält neue Spielgeräte. Im Herbst sollen nun die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Die Bauzeit beträgt ungefähr ein dreiviertel Jahr.
3.7.26
Bebauungsplan für Wohnquartier Frauenstraße
Göppingen. Der Gemeinderat der Stadt Göppingen ist in seiner Sitzung am Donnerstagabend der Empfehlung aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) gefolgt (wir berichteten) und hat die Auslegung des Bebauungsplanentwurfs für das neue Wohnquartier an der Frauenstraße beschlossen. Mit der Auslegung erhalten Bürger, Grundstückseigentümer, Träger öffentlicher Belange sowie weitere Interessierte die Möglichkeit, den Bebauungsplanentwurf einzusehen und Anregungen, Hinweise oder Einwendungen vorzubringen.
3.7.26
Holzheim feiert Abschluss der Schulsanierung
Göppingen. Mit einem fröhlichen Schulfest unter dem Motto „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ feierte die Grundschule Holzheim vor kurzem nicht nur das bevorstehende Ende des Schuljahres, sondern auch den erfolgreichen Abschluss der umfassenden Sanierungsmaßnahmen am Schulgebäude. Rund vier Jahre lang wurde bei laufendem Schulbetrieb gebaut, modernisiert und erneuert.
Erster Bürgermeister Johannes Heberle würdigte in seiner Ansprache die große Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten: „Fast vier Jahre lang wurde gebaut – Stockwerk für Stockwerk, Abschnitt für Abschnitt. Das hat von allen einiges verlangt: von den Kindern, den Lehrkräften und auch von den Eltern.“
Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der Investitionen in die Bildungsinfrastruktur: „Bildung stellt in der Stadt Göppingen weiterhin einen Schwerpunkt dar und liegt im Fokus. Um dem gebührend nachkommen zu können, sind auch bauliche Maßnahmen wichtig, und oft auch bitter nötig. Wir setzen viel daran, den allgemeinen Sanierungsstau zu reduzieren.“
Insgesamt wurden rund 4,3 Millionen Euro in die Zukunftsfähigkeit der Schule investiert, um das Gebäude im Hinblick auf den Brandschutz und die Barrierefreiheit zukunftsfähig zu sanieren. Dazu gehörten neue Fluchttreppen, der Einbau eines Aufzuges und die Erneuerung der technischen Infrastruktur. Nachträglich wurde auch die energetische Sanierung miteingeschlossen. Diese beinhaltete die Dämmung der Fassade und der obersten Geschossdecke im Altbau sowie die Erneuerung der Dachflächen der Pavillons, einschließlich Belegung mittels Photovoltaik.
3.7.26
Netzausbau geht in Manzen weiter
Göppingen. Im Göppinger Wohnbezirk Manzen werden das Stromnetz und das Glasfasernetz in den kommenden Monaten gemeinsam ausgebaut. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen. Durch die Bündelung der Arbeiten können Synergien genutzt und die Infrastruktur zukunftssicher weiterentwickelt werden.
Das Stromnetz wird im Rahmen der Zielnetzplanung Strom 2040 modernisiert. Dabei werden rund 350 Meter Mittelspannungsleitungen erneuert, neue Kabelverteiler im Niederspannungsnetz eingebaut und etwa 100 Meter der Straßenbeleuchtung angepasst. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 300.000 Euro.
Parallel dazu bauen die Stadtwerke Göppingen das Glasfasernetz im Ausbaucluster Manzen weiter aus. Geplant ist der Anschluss von rund 220 Wohneinheiten. Dafür werden etwa 2.000 Meter Tiefbautrasse hergestellt, rund 5.000 Meter Schutzrohre, sogenannte Micropipes, für die späteren Glasfaserkabel verlegt und insgesamt etwa 20.000 Meter Glasfaserkabel eingebracht. Die Kosten für den Glasfaserausbau betragen rund 680.000 Euro.
Mit dem Glasfaserausbau verfolgen die Stadtwerke Göppingen das Ziel, langfristig alle Haushalte und Gewerbebetriebe in Göppingen mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Das gesamte Stadtgebiet ist dafür in 15 Ausbauabschnitte unterteilt, die schrittweise umgesetzt werden.
Auch die Modernisierung des Stromnetzes ist ein wichtiger Baustein für die Energieversorgung der Zukunft. Durch den Ausbau von Photovoltaikanlagen, den zunehmenden Einsatz von Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen steigen die Anforderungen an das Stromnetz kontinuierlich. Die Baumaßnahmen schaffen die Voraussetzungen, um diesen Entwicklungen gerecht zu werden und die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Im Zuge der Planungen wird außerdem geprüft, ob geeignete Standorte für Ladehubs für Elektrofahrzeuge geschaffen werden können.
Der Betrieb des aktiven Glasfasernetzes erfolgt durch die Firma imos, während die EVF im Auftrag der Stadtwerke das passive Netz betreut und die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse übernimm. Das Netz wird als so genanntes Open-Access-Netz betrieben, sodass künftig auch andere Telekommunikationsanbieter ihre Dienste darüber anbieten können.
3.7.26
Krankentransportwagen künftig in der Ukraine im Einsatz
Ostalbkreis. Der Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts Ostalbkreis hat gemeinsam mit den Johannitern in Aalen ein ausgemustertes Einsatzfahrzeug an ein Hilfswerk für die Ukraine übergeben. Der Krankentransportwagen, der bislang dem Ostalbkreis zur Verfügung stand, wird künftig für humanitäre Hilfe und im Bevölkerungsschutz in der Ukraine eingesetzt.
Mit der Übergabe leistet der Ostalbkreis einen konkreten Beitrag zur Unterstützung der hilfebedürftigen Menschen in den vom Krieg betroffenen Regionen. Die Kooperation mit den Johannitern und dem Verein „Heidenheim-fuer-Ukraine.de e.V.“ stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Katastrophenschutz und in der humanitären Hilfe.
Frank Abele vom Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz begleitete die Fahrzeugübergabe vor Ort und wünscht den Helferinnen und Helfern eine sichere Fahrt sowie einen erfolgreichen Einsatz des Fahrzeugs.
„Die Weitergabe von ausgemusterten, weiterhin einsatzfähigen Fahrzeugen ermöglicht es, vorhandene Ressourcen sinnvoll weiterzuverwenden und dort einzusetzen, wo sie dringend benötigt werden“, so Abele.
Die Zusammenarbeit mit den Johannitern unterstreicht einmal mehr die Bedeutung des ehrenamtlichen und humanitären Engagements über Ländergrenzen hinweg. Der Ostalbkreis bedankt sich bei allen, die diese Unterstützung möglich gemacht haben.
3.7.26
Vermisste Frau wieder da
Wiesensteig. Die seit Tagen vermisste 61 Jahre alte Frau aus Wiesensteig konnte wohlbehalten wieder aufgefunden werden. Diew Polizei hat die Fahndung nach Uhr wieder zurückgenommen.
3.7.26
Betrunken Unfall gebaut
Nicht mehr fahrtauglich war ein 26-Jähriger in der Nacht auf Donnerstag in Göppingen. Polizisten stellten gegen 4.30 Uhr frische Unfallspuren in der Heininger Straße fest. Beim Verfolgen einer Ölspur konnte ein stark beschädigtes Auto auf einem unweit entfernten Schotterparkplatz festgestellt werden. Der Fahrer war offenbar an der Kreuzung zur Wielandstraße von der Straße abgekommen. Anschließend fuhr der Unfallverursacher mit seinem stark beschädigten Pkw noch bis zu dem Schotterplatz und stellte sein Auto dort ab. Danach flüchtete er. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen auf. Sie konnten den 26-jährigen mutmaßlichen Fahrer ermitteln. Der Grund für die Flucht war schnell klar. Der Mann war beim Antreffen stark betrunken. In einem Krankenhaus nahm ihm ein Arzt Blut ab. Dieses soll nun Aufschluss darüber geben, wie viel der Fahrer genau intus hatte. Seinen Führerschein musste der Mann abgeben. Auf ihn kommen nun mehrere Anzeigen zu. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.
3.7.26
Überholmanöver endet mit Unfall
Gingen. Am Mittwoch musste ein Autofahrer auf der B10 bei Gingen einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Das machte sich aus dem Staub. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war um 22 Uhr ein 39-Jähriger auf der B10 in Richtung Göppingen unterwegs. Zu Beginn der Ausbaustrecke überholte der Fahrer eines Elektrofahrzeuges ein vorrausfahrendes MElektroauto. Das wurde von einer 48-Jährigen gelenkt. Wie der 39-Jährige später der Polizei berichtete, kam ihm an der Einmündung zur Hindenburgstraße ein unbekanntes Fahrzeug auf seiner Spur entgegen. Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, wich er nach rechts aus. Dabei kam es zum seitlichen Zusammenstoß der beiden Elektroautos. Das unbekannte Fahrzeug sucht nun die Polizei Geislingen und hofft auf Zeugenhinweise. Bei dem flüchtigen Fahrzeug dürfte es sich um einen weißen Sportwagen handeln. Die Polizei schätzt den Schaden an den Fahrzeugen auf zusammen rund 8000 Euro.
2.7.26
Radfahrer stoßen zusammen
Zell u.A. AmMittwoch kam es auf einem Radweg bei Zell u. A. zu einem Unfall mit zwei Radfahrern. Beide wurden verletzt und kamen in Kliniken. Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf dem Fuß- und Radweg zwischen Zell u. A. und Bad Boll. Ein 51-Jähriger fuhr mit seinem Trekkingrad in Richtung Bad Boll. Aus Richtung Grüngutsammelstelle kam ein Senior mit einem Citybike. Der fuhr auf dem Feldweg und wollte nach links auf den Radweg einbiegen. Der 51-Jährige übersah wohl den Vorfahrtsberechtigten und es kam zum Zusammenstoß. Der Senior stürzte auf die Straße und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Einen Helm hatte er offenbar nicht getragen. Auch der mutmaßliche Unfallverursacher verletzte sich leicht am Fuß. Der Rettungsdienst brachte beide in eine Klink. Die Polizei Uhingen hat den Unfall aufgenommen.
2.7.26
Zu weit links gefahren
Geislingen. Die Polizei sucht Zeugen eines Unfalls am Mittwoch bei Geislingen. Kurz vor 13 Uhr war eine 24-Jährige mit ihrem Pkw auf der B10/Türkheimer Steige in Richtung Geislingen unterwegs. Ein 49-Jähriger kam ihr mit seinem Elektroauto entgegen. Der fuhr in Richtung Türkheim. Die beiden Autos stießen im Kurvenbereich zusammen. Bei der Unfallaufnahme gab die 24-Jährige spontan an, dass sie wegen einer Fliege im Auge den Blick kurzzeitig nicht nach vorne gerichtet hatte und deshalb auf die Gegenfahrspur gekommen sei. Bei dem heftigen Zusammenstoß zogen sich beide Fahrer Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in Kliniken. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen und sucht nun Zeugen zum Unfallhergang. An den Fahrzeugen ist ein Schaden von jeweils 50.000 Euro entstanden.
2.7,26
Statistik: Schorndorf ist eine sichere Stadt
Schorndorf. Schorndorf ist eine sehr sichere Stadt. Zu diesem klaren Ergebnis kommt das aktuelle Sicherheitslagebild der Polizei für das Jahr 2025, das in der letzten Gemeinderatssitzung vorgestellt wurde.
Polizeioberrat Stephan Schlotz, Leiter des Polizeireviers Schorndorf, erläuterte dem Gremium die Entwicklung der Kriminalitäts- und Verkehrsunfalllage im Stadtgebiet. Die Zahl der Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Auch im öffentlichen Raum, also dort, wo Sicherheit für die Menschen besonders unmittelbar spürbar ist – auf Straßen, Plätzen, Wegen oder in Parks –, hat sich die Lage positiv entwickelt.
Im Jahr 2025 wurden in Schorndorf insgesamt 1.713 Straftaten registriert. Im Jahr zuvor waren es noch 1.992 Fälle. Das entspricht einem Rückgang um 14 Prozent.Noch deutlicher fällt die Entwicklung im öffentlichen Raum aus: Dort sank die Zahl der Straftaten von 962 auf 789 Fälle, ein Minus von 18 Prozent.
Auch im Vergleich mit anderen Großen Kreisstädten im Rems-Murr-Kreis steht Schorndorf sehr gut da. Die sogenannte Häufigkeitszahl, mit der Straftaten auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet werden, liegt in Schorndorf bei 4.113. Damit weist Schorndorf unter den betrachteten Großen Kreisstädten im Landkreis die niedrigste Kriminalitätsbelastung auf.
Nach einem leichten Anstieg im Jahr 2024 bewegen sich die Zahlen nun wieder deutlich nach unten. In einzelnen Bereichen nähert sich Schorndorf sogar wieder dem extrem niedrigen Kriminalitäts-Niveau der Corona-Jahre an – allerdings ohne die damaligen Sondereffekte eines eingeschränkten öffentlichen Lebens.
Besonders stark zurückgegangen sind die Diebstahlsdelikte. Hier verzeichnet die Polizei ein Minus von 27,1 Prozent. Betroffen sind unter anderem Ladendiebstähle, Diebstähle aus Kraftfahrzeugen sowie weitere Formen der Diebstahlskriminalität. Wohnungseinbrüche bewegten sich mit 22 Fällen auf demselben Niveau wie im Vorjahr.
Auch bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten gab es insgesamt einen Rückgang um 9,8 Prozent.Gleichwohl machte Schlotz deutlich, dass diese Zahlen mit Vorsicht gelesen werden müssen. Viele Betrugsdelikte, etwa im Internet oder durch Callcenter, werden statistisch nicht immer der örtlichen Kriminalitätslage zugerechnet, wenn die Täter aus dem Ausland agieren.
Auffällig war ein Anstieg bei Urkundenfälschungen. Hintergrund waren unter anderem mehrere Fälle von Rezeptfälschungen. Nach Angaben der Polizei konnten Tatverdächtige ermittelt werden.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung gibt es Bereiche, die weiterhin besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die Zahl der Sexualdelikte stieg um zehn Fälle. Nach Einordnung der Polizei hängt dies unter anderem mit Verfahren im Bereich Kinder- und Jugendpornografie zusammen, bei denen Hinweise häufig von externen Stellen an die deutschen Ermittlungsbehörden weitergeleitet werden. Auch bei den Rohheitsdelikten, zu denen insbesondere Körperverletzungen und Bedrohungen zählen, gab es einen leichten Anstieg um drei Prozent. Die Partnergewalt nahm um vier Fälle zu und bewegt sich damit weiterhin in einer Größenordnung, die Polizei und Stadt aufmerksam im Blick behalten.
2.7.26
Forsterviere bekommen neue Chefs
Ostalbkreis. Wie die Forstverwaltung des Ostalbkreises mitteilt, gibt es in zwei Forstrevieren des Ostalbkreises ab 1. Juli 2026 folgende Änderungen: Marc Weingart übernimmt die Leitung des Forstreviers Oberkochen. Susanne Kranzer wird neue Revierleiterin im Revier Schwäbisch Gmünd -Weiler i.d.B. Kranzer ist telefonisch unter0175 2224529 und per Msail unter
2.7.26
Senioren haben hausärztliche Versorgung im Blick
Ostalbkreis. Der Kreisseniorenrat Ostalbkreis und Landrat Bläse haben sich über zentrale Zukunftsfragen des Älterwerdens im Ostalbkreis ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen zuerst die demografische Entwicklung, die Förderung eines selbstbestimmten Lebens im Alter, Prävention zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit sowie die Sicherung der medizinischen Versorgung.
Ein gemeinsames Ziel ist es, älteren Menschen möglichst lange ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Dazu entwickelt der Kreisseniorenrat gemeinsam mit dem Landratsamt ein Bewegungsangebot für Seniorinnen und Senioren.
Ein weiterer Schwerpunkt war die hausärztliche Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum. Der Kreisseniorenrat setzt sich für den verstärkten Einsatz von VERAHs (Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis) ein. VERAHs unterstützen Hausärzte unter anderem durch Hausbesuche und können die medizinische Versorgung in Regionen mit Ärztemangel verbessern. Landrat Bläse und der Kreisseniorenrat wollen sich gemeinsam für den Ausbau dieses Modells einsetzen.
Mit einem neu gestalteten Flyer und der in Kürze erscheinenden Broschüre „Leben und Älter werden im Ostalbkreis“, unterstützt der Kreisseniorenrat die Städte und Gemeinden bei einer zukunftsorientierten Seniorenarbeit, gestützt auf demografische Bevölkerungszahlen. Die Broschüre bietet einen Überblick über einen Großteil der Angebote, Hilfen und Ansprechpartner für ältere Menschen und ihre Angehörigen.
Im Gespräch wurde auch auf das 50-jährige Bestehen des Kreisseniorenrats hingewiesen. Das Jubiläum wird am 22. Oktober mit einem Festakt gefeiert.
2.7.26
Aquaplaning: Zwei Menschen sterben bei Unfall
Lorch. Am Dienstagabend kam es auf der B29 in Fahrtrichtung Stuttgart kurz vor der Ausfahrt Lorch-Ost zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 63-Jähriger verlor vermutlich wegen Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte in die rechte Leitplanke und kollidierte dann mit einem auf dem Seitenstreifen stehenden Trike. Ein 68-jähriger Mann und eine 72 Jahre alte Frau, die mit dem Trike unterwegs waren und danebenstanden, wurden erfasst. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starben beide Personen noch am Unfallort. Die Verletzungen des Pkw-Fahrers sind aktuell noch unklar. Die B29 war zwischen Schwäbisch Gmünd West und Lorch Ost bis spät in die Nacht gepserrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 45.000 Euro. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort.
1.7.26
Trickdieb stiehlt Seniorin Geld
Eislingen.Ein Unbekannter gelang unter einem Vorwand in eine Wohnung und stahl Bargeld. Zwischen 11 und 11.30 Uhr klingelte es am Montag an der Wohnungstür der 87-Jährigen in der Leibnitzstraße. Unter dem Vorwand, dass er einen Fahrdienst für ältere Personen anbieten würde, verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung. Gegen eine Spende könne die Seniorin den Dienst in Anspruch nehmen. Die 87-Jährige holte das Geld und der Unbekannte folge ihr und sah, wo sie ihr Geld deponiert hatte. Danach bat er um ein Glas Wasser. Die Seniorin holte ihm das. Währenddessen entnahm der Trickdieb das restliche Bargeld aus Schublade. Im Anschluss verabschiedete er sich und verschwand aus der Wohnung. Erst später bemerkte die Seniorin das Fehlen des Geldes. Zum Täter konnte sie lediglich sagen, dass dieser um die 60 Jahre alt, vermutlich deutsch, war. Er trug wohl ein beige farbenes Hemd.
1.7..26
Vier Verletzte bei Unfall auf Türkheimer Steige
Geislingen. Am Dienstag ereignete sich ein Unfall mit vier Verletzten auf der Türkheimer Steige bei Geislingen. Eine 36-jährige Pkw-Fahrerin fuhr von Türkheim in Richtung Geislingen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sie mit einem entgegenkommenden Deutz Traktor. Bei dem Unfall erlitt die 36-Jährige und die drei Insassen des Traktors leichte Verletzungen. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Landesstraße komplett gesperrt werden.
1.7.26
Zu tief ins Glas geschaut
Salach. Nicht mehr fahrtauglich war ein 59-Jähriger am Dienstag in Salach. Nach einem Zeugenhinweis, dass der 59-Jährige betrunken Autofahren würde, fuhr eine Polizeistreife zu dem Einkaufsmarkt in der Weberstraße. Gegen 20.30 Uhr sahen die Polizisten den Wagen auf dem Parkplatz und stoppten das Fahrzeug. Der 59-Jährige roch nach Alkohol und schwankte. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert über dem Erlaubten. Ein Arzt nahm dem Mann Blut ab und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ihn erwartet nun ein Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
1.7.26
Auto rollt weg
Göppingen. Am Dienstag hatte eine 53-Jährige ihr Auto nicht ausreichend gesichert und es stieß gegen ein anderes Auto. Gegen 15.10 Uhr stand der Wagen auf einem Parkplatz in der Dieselstraße. Die 53-Jährige hatte wohl vergessen, ihr Auto ausreichend gegen das Wegrollen zu sichern. Und so machte sich das Fahrzeug selbstständig und stieß gegen ein geparktes Fahrzeug. Durch den Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 3.000 Euro an den beiden Autos.
1.7.26
Leitungen im Untergrund auf der Spur
Ebersbach. Wo genau verlaufen eigentlich die Strom-, Wasser- oder Internetleitungen unter unseren Straßen? Das ist im Vorfeld von Bauarbeiten oft nicht so einfach zu beantworten, weil die Pläne der verschiedenen Netzbetreiber oft unvollständig oder ungenau sind. Die Folge sind ungewollte Schäden beim Aufbaggern. Ein neues Pilotprojekt in Ebersbach an der Fils soll das jetzt ändern. Zusammen mit dem Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) wird der Untergrund der Stadt digital durchleuchtet.
Zum Einsatz kommt dabei die neueste Technik: Ein fahrzeuggestütztes Bodenradar scannt im Vorbeifahren mit bis zu 60 km/h und auf einer Breite von 1,58 Metern den Boden – ohne direkten Bodenkontakt. Für engere Bereiche wie Gehwege gibt es eine kompaktere Version zum Schieben. Beide Systeme senden hochfrequente, elektromagnetische Wellen kegelförmig bis zu drei Meter tief in die Erde. Weil verschiedene Materialien diese Signale unterschiedlich reflektieren, entsteht eine Art Echo. Eine Spezialsoftware wandelt diese Echos in präzise 2D-Profile oder 3D-Modelle um.
In Ebersbach geht es jetzt darum, alle metallischen und nichtmetallischen Leitungen inklusive der Leerrohre zu detektieren und klassifizieren (Wasser, Strom, Internet, usw.). Das LGL bereitet diese Daten anschließend für die dreidimensionale Webanwendung „Baden-Württemberg in 3D“ auf. Da es sich um sensible, kritische Infrastruktur handelt, bleiben die Daten streng unter Verschluss oder werden komplett anonymisiert.
Verläuft das Projekt erfolgreich, könnte Ebersbachs digitale „Schatzkarte“ als Vorbild für das gesamte Bundesland dienen und die Technologie im Rahmen des Projekts „geoZwilling@bw“ allen baden-württembergischen Kommunen zugänglich gemacht werden.
1.7.26
Landkreis würdigt Inklusions-Projekte
Keis Göppingen. Der Landkreis Göppingen und die Hohenstaufenstiftung haben zum sechsten Mal den Inklusionspreis Landkreis Göppingen verliehen. Mit dem Preis werden Vereine, Organisationen und Einrichtungen ausgezeichnet, die das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern und Inklusion im Alltag aktiv leben.
Erstmals war die Ausschreibung im Jahr 2026 für Projekte aus allen Lebensbereichen geöffnet. Insgesamt gingen 17 Bewerbungen ein. Die unabhängige Jury mit Vertretern der Hohenstaufenstiftung, des Landratsamts sowie Menschen mit Behinderung würdigte die hohe Qualität der eingereichten Projekte und entschied sich daher für drei gleichwertige Preisträger. Das Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro wurde zu gleichen Teilen vergeben.
Bei der Verleihungsfeier im Landratsamt Göppingen betonten Landrat Markus Möller und Dr. Michael Grebner, Vorstandsvorsitzender der Hohenstaufenstiftung, die Bedeutung von Inklusion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen sollten selbstverständlich zusammenleben, voneinander lernen und ihre Fähigkeiten einbringen können.
Die ausgezeichneten Projekte zeigen auf unterschiedliche Weise, wie Inklusion gelingen kann – in den Bereichen Kultur, Freizeit und Arbeitsleben.
Gemeinsam Leben Göppingen e. V. – „Inklusive Theatergruppe“: Seit 2024 treffen sich Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung regelmäßig, um gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln und aufzuführen. Das erste selbst entwickelte Stück wurde 2025 vor ausverkauftem Publikum präsentiert. Die Jury würdigte insbesondere das kreative und selbstverständliche Miteinander auf Augenhöhe sowie die gelungene Vernetzung mit weiteren Kulturakteuren im Landkreis.
Lernen Fördern Göppingen e. V. – „Feriencamp Lernen Fördern“: Das Feriencamp im Oberen Donautal bringt Schülerinnen und Schüler eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums und einer Regelschule zusammen. Gemeinsame Freizeitaktivitäten fördern Begegnung, Verständnis und Freundschaften. Eine Besonderheit des Projekts ist zudem, dass Kindern aus finanziell benachteiligten Familien durch niedrige Teilnahmebeiträge unvergessliche Ferienerlebnisse ermöglicht werden.
Stiftung Haus Lindenhof – „Betriebsintegrierte Arbeitsplätze“: Mit ihrem Projekt unterstützt die Stiftung Haus Lindenhof Menschen mit Assistenzbedarf dabei, individuelle Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Durch die enge Begleitung von Beschäftigten und Betrieben entstehen erfolgreiche und nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse. Die Jury würdigte insbesondere den Beitrag des Projekts zu einer inklusiven Arbeitswelt und zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe.
1.7.26
Auch Weidetiere brauchen Schatten und Wasser
Ostalbkreis. In den vergangenen Wochen gingen beim Geschäftsbereich Veterinärwesen des Landratsamts Ostalbkreis zahlreiche und oft berechtigte Anzeigen ein, dass Tiere auf Weiden ohne Schatten oder ohne ausreichende Wasserversorgung gehalten werden.
Der Geschäftsbereich Veterinärwesen weist für die anstehenden Sommerwochen deshalb darauf hin, dass Tierhalter von Weidetieren, die dauerhaft auf der Weide stehen, vor allem bei Extremtemperaturen über 30 °C dafür sorgen müssen, dass alle Weidetiere ausreichend mit Wasser versorgt sind und zu jeder Zeit in der Weide schattige Bereiche aufsuchen können. Als natürliche Schattenspender können z.B. Hecken oder Bäume dienen, die im Weidebereich mit eingezäunt werden. Ebenso spenden künstliche Einrichtungen wie Unterstände, Sonnensegel oder bei Schafen auch Anhänger Schatten für die Tiere. Bei dauerhaften Errichtungen, wie etwa Unterständen, ist darauf zu achten, dass vorab eine Abklärung der baurechtlichen Anforderungen beim zuständigen Bauamt erfolgt. Neben Schatten ist die Möglichkeit der freien Wasseraufnahme unerlässlich und kann beispielsweise durch Bereitstellen eines Tränkefasses sichergestellt werden.
1.7.26
Polizei: Suche nach vermisster Frau
Wiesensteig. Eine 61-jährige Frau wird seit dem 16. Juni vermisst. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten bislang nicht zu ihrem Auffinden. Eine hilflose Lage kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden. Als möglicher Hinwendungsorte kommen Wiesensteig und Umgebung, Heroldstatt und Umgebung sowie Geislingen an in Betracht. Es gibt zudem Hinweise, dass sich die vermisste Person am 20.Juni mit einer „Pia“ in Geislingen treffen wollte. Die Frau kann wie folgt beschrieben werden: ca. 165 – 175 cm groß, schlanke Statur, braune, schulterlange Haare. Zur aktuellen Bekleidung liegen keine Hinweise vor. Sachdienliche Hinweise zur Öffentlichkeitsfahndung nimmt das Polizeipräsidium Ulm unter der Telefonnummer 0731/188-0 entgegen.
30.6.26
Arbeitslosenquote im Kreis Göppingen bei 5,5 Prozent
Kreis Göppingen/Esslingen. Im Juni nahm die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Agenturbezirk Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen um 219 Personen auf 22 440 ab (minus 1,0 Prozent). Gegenüber Juni 2025 waren jedoch 827 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 3,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote lag im gesamten Geschäftsbereich bei 4,5 Prozent (Juni 2025: 4,7 Prozent)im Landkreis Göppingen bei 5,5r Prozent
„Mit dem geringen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juni bleibt die arbeitsmarktliche Entwicklung in 2026 weiterhin verhalten. Typischerweise geht die Arbeitslosigkeit vor den Sommerferien nochmals spürbar zurück. Diesmal verzeichnen wir jedoch ein schwaches Minus von nur 1,0 Prozent. Bereits im Juli rechne ich wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit, bedingt durch die Quartalskündigungen und vielen Schulabgängern und Auszubildenden, die keine nahtlose Anstellung gefunden haben. Hinzu kommt, dass die Betriebe in der Sommerpause nur zögerlich einstellen“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen.
Im Landkreis Göppingen waren im Juni insgesamt 7 943 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 50 Personen weniger (minus 0,6 Prozent) als im Mai, aber 323 (plus 4,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,5 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,4 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,7 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 5,2 Prozent.
30.6.26
Neues Kulturprogramm liegt vor
Eislingen freut sich auf eine neue Spielzeit voller Kabarett, Konzerte, Tanz und Theater. Das Kulturprogramm 2026/27 ist ab sofort erhältlich. Wer das neue Programm kennenlernen möchte, hat dazu am 10. und 17. Juli jeweils von 9 bis 11 Uhr Gelegenheit: Das Team des Kultur- und Sportamtes informiert mit einem Stand auf dem Eislinger Wochenmarkt über die Veranstaltungen der kommenden Saison.
Besucher können dort durch das Programmheft blättern, Fragen stellen und sich individuell zu den Veranstaltungen beraten lassen. Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen beginnt am Montag, 13.Juli. Eine Ausnahme bildet das traditionelle Neujahrskonzert, dessen Karten aufgrund der großen Nachfrage erst ab Donnerstag, 8. Oktober, erhältlich sind. Freuen dürfen sich Besucher auf ein abwechslungsreiches Veranstaltungsjahr mit Kabarett (unter anderem mit Eva Eiselt),Konzerten (zum Beispiel Pippo Pollina, Lumberjack Bigband), Tanz (ChoreoLab), Theater (Badische Landesbühne) und besonderen Live-Erlebnissen wie zum Beispiel ‚Spirit of Irish Christmas‘ in der Stadthalle Eislingen. Mit dem neuen Kulturprogramm setzt die Stadt Eislingen erneut auf eine vielfältige Mischung aus bekannten Künstlern, spannenden Neuentdeckungen und besonderen Kulturerlebnissen.
30.6.26
Qualitätssiegel für Alb-Fils-Klinikum
Kreis Göppingen. Das Orthopädisch-Unfallchirurgisches Zentrum, kurz OUZ, unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. René Schmidt ist erstmals mit dem DVSE-Prothesensiegel in Silber der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) ausgezeichnet worden.
Für Patienten ist das Siegel vor allem ein Zeichen für Erfahrung und Qualität. Es bestätigt, dass das Zentrum über eine besondere Expertise in der Implantation von Schulter- und Ellenbogenprothesen verfügt und festgelegte Qualitätsstandards erfüllt.
„Die Auszeichnung zeigt, dass unsere Patienten auf eine spezialisierte Behandlung und viel Erfahrung in der Schulter- und Ellenbogenchirurgie vertrauen können. Das ist ein Erfolg unseres gesamten Teams und zugleich Ansporn, die Versorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln“, erklärt Professor René Schmidt. Jährlich werden im OUZ rund 100 Schulter- und Ellenbogenprothesen implantiert.
Die Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie vergibt das Prothesensiegel an Kliniken, die ihre besondere Expertise und die Qualität ihrer Behandlung nachweisen können.
30.6.26
Donzdorfer Straße in Straßdorf gesperrt
Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 6. Juli, wird die Donzdorfer Straße in Straßdorf, ab dem Kreisverkehr in der Ortsmitte bis zur Einmündung der Straße, Auf der Höhe, für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Tiefbau-, Fräs-, und Asphaltarbeiten an der Ortsdurchfahrt Richtung Rechberg. Die im Sperrbereich befindlichen Gewerbebetriebe bleiben je nach Baufortschritt wechselnd erreichbar. Die Umleitung nach Rechberg erfolgt über die Alemannenstraße, Auf der Höhe und umgekehrt. Die Sanierung ist voraussichtlich am Freitag, 31. Juli, abgeschlossen.
30.6.26
Attraktive Innenstadt ein wichtiger Standortfaktor

Der Vorstand des Stadtmarketingvereins Göppinger City besteht künftig aus Patrick Rettenmayr, Mathias Marzini und
Richy Bauer. Foto: Stadt Göppingen
Göppingen. Bei Hauptversammlung des Stadtmarketingvereins Göppinger City haben die Mitglieder ihren Vorstand für die kommenden Jahre gewählt. Dabei wurde der bisherige Vorsitzende Patrick Rettenmayr vom Modehaus Finck einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als neue stellvertretende Vorsitzende stehen ihm künftig Mathias Marzini vom Elektrofachgeschäft EP:Marzini sowie Richy Bauer, Wirtschaftsförderer der Stadt Göppingen, zur Seite.
Mit der Wahl setzt der Verein auf eine enge Zusammenarbeit von Einzelhandel, Wirtschaft und Stadtverwaltung, um die Attraktivität und Lebendigkeit der Göppinger Innenstadt weiter zu stärken. Unterstützt wird die ehrenamtliche Vorstandsarbeit durch die hauptamtliche Geschäftsstelle von Göppinger City unter der Leitung von Oliver Sihler, die die vielfältigen Aktivitäten und Projekte des Stadtmarketingvereins koordiniert und begleitet. Gemeinsam möchten Vorstand und Geschäftsstelle die positive Entwicklung der Innenstadt fortführen und neue Impulse für Handel, Gastronomie und Aufenthaltsqualität setzen.
Durch die direkte Einbindung der städtischen Wirtschaftsförderung können Projekte künftig noch besser abgestimmt, Synergien genutzt und gemeinsame Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Göppingen entwickelt werden. „Eine attraktive Innenstadt ist ein entscheidender Standortfaktor für Unternehmen, Beschäftigte und Besucher gleichermaßen. Durch die Mitarbeit im Vorstand von Göppinger City können wir die Interessen von Wirtschaft, Handel und Stadtentwicklung noch enger zusammenführen und gemeinsam an einer starken Zukunft für Göppingen arbeiten“, betont Wirtschaftsförderer Richy Bauer.
30.6.26
Eichenprozessionsspinner: Nester werden abgesaugt
Göppingen. In diesem Jahr tritt der Eichenprozessionsspinner in Göppingen besonders häufig auf. Die Stadt hat deshalb ihre Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung des Schädlings ausgeweitet. Vor Kurzem wurde der Spielplatz an der Herbert-C.-Hoover-Straße aufgrund eines Befalls vorsorglich vorübergehend gesperrt.
Aktuell lässt die Stadt in besonders stark frequentierten Bereichen Nester des Eichenprozessionsspinners entfernen. In den kommenden Tagen betrifft dies vor allem siedlungsnahe Waldbereiche im Stauferpark sowie den Bereich der Murmelbahn. Darüber hinaus finden verstärkt Kontrollen statt, damit neue Nester frühzeitig entdeckt und beseitigt werden können. Derzeit ist eine Spezialfirma beauftragt, die die Nester in den Stadtbäumen absaugt.
Grundsätzlich ist derzeit besondere Vorsicht in der Nähe von Eichen und in Waldbereichen geboten. Das Forstamt des Landkreises Göppingen weist darauf hin, dass der Eichenprozessionsspinner nahezu ausschließlich an Eichen vorkommt. Sein Auftreten kann deshalb innerhalb des Stadtwaldes sehr unterschiedlich sein. Die Raupen bevorzugen vor allem sonnige Standorte. Um Waldbesucher zu sensibilisieren, bringen die Forstwirte in den kommenden Tagen Hinweisschilder an den Parkplätzen Eichert, Oberholz und Bartenhöhe an.
Die Stadt Göppingen setzt beim Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner auch auf Prävention. Stadtbäume, die bereits in den vergangenen Jahren befallen waren, wurden im Frühjahr vorbeugend behandelt. Bäume, die in diesem Sommer einen Befall aufweisen, sollen Anfang des kommenden Jahres in das Präventionsprogramm aufgenommen werden. Ziel ist es, den Befall langfristig zu reduzieren.
30.6.26
Neue Gesellschafter bei Sparkassen-Tochter
Göppingen/Ulm. Die S-International BWS GmbH & Co. KG (kurz SIBWS) erweitert ihren Gesellschafterkreis: Zum 1. Januar 2 schließen sich die Kreissparkasse Rottweil, die Sparkasse Schwarzwald-Baar, die Kreissparkasse Tuttlingen und die Sparkasse Zollernalb dem gemeinsamen Kompetenzcenter für das internationale Geschäft an. Auch die Sparkasse Bodensee, die bereits seit 2025 auf Basis eines Mandantenvertrags auf die Expertise der SIBWS zurückgreift, wird neue Gesellschafterin. Damit bündeln künftig neun Sparkassen aus Baden-Württemberg ihre Expertise im kommerziellen Auslandsgeschäft sowie im Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement in der SIBWS.
Aktuell besteht der Gesellschafterkreis der SIBWS aus vier Sparkassen: Die Kreissparkasse Biberach, die Kreissparkasse Göppingen, die Kreissparkasse Reutlingen und die Sparkasse Ulm. Mit der Erweiterung entsteht ein zusammenhängendes Geschäftsgebiet, das sich von der Schwäbischen Alb über das Donautal und den Schwarzwald bis an den Bodensee erstreckt – eine der exportstärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands mit zahlreichen international erfolgreichen mittelständischen Unternehmen.
An der gewohnten Betreuung der Firmenkunden ändert sich durch den Anschluss an die SIBWS nichts: Erste Ansprechpartner bleiben die bekannten Berater der jeweiligen Sparkasse vor Ort. Bei spezifischen Anliegen im Bereich des internationalen Geschäfts werden die Spezialistinnen und Spezialisten der SIBWS bedarfsorientiert hinzugezogen. So verbindet sich die persönliche Nähe der regionalen Sparkasse mit der spezialisierten Expertise eines regionalen Kompetenzcenters. Zu den Leistungen der SIBWS gehören die Beratung und die sichere Abwicklung von Auslandszahlungsverkehr, Dokumentengeschäften, Außenhandelsfinanzierungen sowie der Bereich Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement.
Mit der Erweiterung wird die SIBWS ihre Position als leistungsstarkes S-International-Kompetenzcenter weiter ausbauen und die regionale Präsenz stärken: Neben dem bestehenden Standort in Ulm entsteht ein zweiter Standort in Tuttlingen, ergänzt durch Vertriebssatelliten vor Ort in den (Kreis-)Sparkassen Rottweil, Schwarzwald-Baar und Zollernalb.
Der Großteil der künftigen Mitarbeiterschaft der S-International BWS setzt sich aus dem bisherigen Personal der Gesellschaftersparkassen zusammen. Die Geschäftsführung haben Tobias Rommel und Peter Meinhardt inne.
Die SIBWS wurde 2024 von vier Sparkassen in Baden-Württemberg gegründet und ist das gemeinsame Kompetenzcenter ihrer Gesellschaftersparkassen für das kommerzielle Auslandsgeschäft sowie das Zins-, Währungs- und Rohstoffmanagement. Mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt sie mittelständische Unternehmen mit maßgeschneiderten Lösungen im Auslandszahlungsverkehr, im Dokumentengeschäft inklusive Außenhandelsfinanzierungen sowie bei der Absicherung von Marktpreisrisiken. Die SIBWS ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und arbeitet eng mit Kooperationspartnern im Auslandsgeschäft der Sparkassen-Finanzgruppe – darunter die LBBW, die Helaba, S-CountryDesk und Deutsche Leasing – zusammen.
29.6.26
Führungspositionen im Rathaus neu besetzt

Führungspositionen im Eislinger Rathaus besetzt: Tanja Schwinn als Leiterin des Planungsamtes und Ruben Pressmar
als Leiter des Tiefbauamtes. Foto: Stadt Eislingen
Eislingen. Mit Tanja Schwinn als Leiterin des Planungsamtes und Ruben Pressmar als Leiter des Tiefbauamtes hat die Stadt Eislingen zwei Führungspositionen im Eislinger Rathaus neu besetzt.
Mit Tanja Schwinn übernimmt eine erfahrene Stadtentwicklerin die Leitung des Planungsamtes. Die Diplom-Geographin verantwortet die strategische Stadtentwicklung und begleitet wichtige städtebauliche Projekte. Im Fokus ihrer Arbeit stehen die Gestaltung des Schlossplatzes sowie die Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts unter Berücksichtigung der Themen Mobilität und Klimafolgen. Tanja Schwinn studierte Geographie mit dem Schwerpunkt Stadtgeographie in Münster, Madrid und Bonn. Während ihrer beruflichen Laufbahn war sie unter anderem elf Jahre in der Kommunalberatung bei der Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH in Ludwigsburg sowie neun Jahre als Stadtentwicklerin beim Stadtplanungsamt Göppingen tätig. Ihre Freizeit verbringt die 54-Jährige am liebsten mit ihrer Familie und Freunden oder auf dem Mountainbike.
Die Leitung des Tiefbauamtes liegt seit Mai in den Händen von Ruben Pressmar. Der Diplom-Ingenieur (FH) für Landschaftsbau und Management ist mit seinem Team für die Betreuung kommunaler Straßen- und Tiefbaumaßnahmen sowie für die Bereiche Hochwasserschutz und Gewässerbau verantwortlich. Auch der Betriebshof mit Stadtgärtnerei sind dem Tiefbauamt zugehörig.
Ruben Pressmar verfügt über langjährige Erfahrung im Bau- und Freiraumbereich. Nach seiner Ausbildung zum Landschaftsgärtner und zweijähriger Berufstätigkeit in der Schweiz absolvierte er ein Studium im Bereich Landschaftsbau und Management. Anschließend war er fünf Jahre als Bauleiter im Garten- und Landschaftsbau in Deutschland und der Schweiz tätig. Zuletzt arbeitete er zwölf Jahre als Leiter der Anwendungstechnik bei der braun-steine GmbH, einem Hersteller von Produkten für die Freiraumgestaltung. Privat ist Ruben Pressmar gerne aktiv unterwegs. Seine Freizeit verbringt er bevorzugt mit der Familie in der Natur oder beim Bergsport.
Kommunikation und Marketing in einer Hand
Göppingen. Simon Scherrenbacher leitet das neue Mar-Com-Team seit Anfang des Jahres. Zuvor war er für die Unternehmenskommunikation von Andritz-Schuler verantwortlich, die nun mit dem Marketing eine gemeinsame Abteilung bildet. Als gelernter Journalist legt Scherrenbacher in beiden Disziplinen viel Wert auf Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Marketing und Kommunikation sind nach seiner Überzeugung kein Selbstzweck, sondern leisten durch die Gewinnung von Kunden einen echten Beitrag zum Unternehmenserfolg - sei es durch Veranstaltungen, Online-Plattformen oder Pressearbeit. Wichtig ist für ihn, diesen Anteil auch sichtbar zu machen. In seiner Freizeit trainiert der 48-Jährige ein Basketball-Mädchen-Team oder geht mit Frau und Hund spazieren.
29.6.26
Motorradfahrer schwer verletzt
Geislingen, Bei einem Überholmanöver kam es am Sonntag bei Geislingen zumFrontalzusammenstoß. Der Unfall ereignete sich gegen 14.40 Uhr in der Weiler Steige. Ein 37-jähriger fuhr mit seinem Motorrad in Richtung Geislingen und überholte einFahrzeug. Dabei kam ihm ein 27-jähriger Pkw-Fahrer entgegen. Der Biker konnte nicht mehr ausweichen und es kam zum Unfall. Durch den Frontalzusammenstoß erlitt der 37-Jährige schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn mit dem Hubschrauber in eine Klinik. Der Autofahrer sowie zwei weitere Insassen im Pkw erlitten einen Schock. Die Polizei Geislingen hat den Unfall aufgenommen und klärt nun den genauen Hergang. Die Polizei schätzt den Schaden am Motorrad auf 6.500 Euro, den am Pkw auf 8.000 Euro. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Weiler Steige über eine Stunde komplett gesperrt werden.
29.6.26
Rotlicht ignoriert: Unfall
Göppingen. Ein Motorradfahrer erlitt am Sonntag bei einem Unfall in Göppingen schwere Verletzungen. Um 18.10 Uhr befuhr eine 68-jährige mit ihrem Pkw innerorts die Heininger Straße. An einer Kreuzung bog sie bei Grün nach links in die Eythstraße ab. Dabei kam ihr ein 29-jähriger mit einem Motorrad entgegen. Der achtete nicht auf die rote Ampel und prallte in die Beifahrerseite des Pkw. Der Biker kam mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Dabei ergab sich der Verdacht, dass der 29-Jährige mutmaßlich zu schnell fuhr, Alkohol getrunken hatte und nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Sachschaden wird auf insgesamt 18.000 Euro geschätzt.
29.6.26
Sandbiene in Bartenbach: Spielplatz gesperrt
Göppingen. Auf einer städtischen Spiel- und Aufenthaltsfläche an der Lerchenberger Straße in Bartenbach ist eine Population geschützter Sandbienen entdeckt worden. Sandbienen zählen zu den wichtigen heimischen Wildbienenarten und stehen unter besonderem Schutz.
Um die Tiere während ihrer aktiven Brut- und Entwicklungszeit zu schützen, hat die Stadt den betroffenen Bereich vorübergehend abgesperrt. Die übrigen Spiel- und Aufenthaltsflächen können weiterhin uneingeschränkt genutzt werden.
Sandbienen sind friedfertige Insekten und stellen für Besucher in der Regel keine Gefahr dar. Die Absperrung dient ausschließlich dazu, die Nistplätze und die Entwicklung der Tiere nicht zu beeinträchtigen. Die Stadt bittet um Verständnis für diese Maßnahme und darum, die Absperrungen zu beachten.
29.6.26
„Mühlbachtrasse ist Schlüssel für die Zukunft der Innenstadt“

Die Mühlbachtrasse in Eislingen ist eingeweiht: Ehrengäste schnitten symbolisch das Band durch. Die neue Straße soll
den Verkehr der Brücke über die Bahn aufnehmen, die im kommenden Jahr abgerissen wird. Foto. Stadt Eisingen
Eislingen. Der Bau der Mühlbachtrasse ist abgeschlossen und die neue Verbindung zwischen Nord und Süd konnte einen Monat früher als geplant eingeweiht werden. Zahlreiche Vertreter aus der Politik, der Baubranche, der Deutschen Bahn, des Gemeinderates und der Verwaltung sowie Anwohner und viele Interessierte aus der Eislinger Bürgerschaft nahmen an der feierlichen Einweihung teil.
„Es ist ein historischer Tag, der das Gesicht Eislingens für immer positiv verändern wird“, begrüßte Oberbürgermeister Oliver Marzian die Gäste, um das Ergebnis von fast zwei Jahrzehnten mutiger Visionen, akribischer Planung und harter Arbeit zu feiern. „Ein solches Mammutprojekt stemmt man nicht allein“, richtete der Schultes in seiner Rede dankende Worte an alle Beteiligte: Die Deutsche Bahn als gemeinsame Bauherrin für die hervorragende Partnerschaft, die Landesregierung Baden-Württemberg und das Regierungspräsidium für die unverzichtbaren Bewilligungsbescheide und großzügige Förderung, die verschiedenen.
Planungsbüros für die exzellente Planung und Bauleitung, das Team der Firma Leonhard Weiss für die handfeste und verlässliche Bauausführung, die vielen Fachbüros für deren wichtige Baubegleitung bei unterschiedlichen Themen, das Team der Stadtverwaltung für das große Engagement für dieses Bauprojekt, die verschiedenen Leitungsträger für das Mitwirken, seine Vorgänger Günther Frank und Klaus Heininger für ihre Beharrlichkeit und nicht zuletzt die Gemeinderäte für deren Mut und Weitsicht.
Die Mühlbachtrasse ist der Schlüssel für die Zukunft der Eislinger Innenstadt. Sie nimmt der Stadt die Last des Verkehrs und schenkt im Gegenzug Raum zum Leben. „Sie ist das Fundament, auf dem wir jetzt das nächste große Kapitel unserer Stadtgeschichte schreiben können,“ verdeutlichte Oberbürgermeister Oliver Marzian die historische städtebauliche Bedeutung. Verkehrsministerin Nicole Razavi lobte das Vorhaben als hervorragendes Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Stadtentwicklung und Verkehrspolitik. Unter den Ehrengästen war ebenfalls Dr. Clarissa Freundorfer, DB-Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg. Sie hob die Möglichkeiten starker Partnerschaften hervor: „Die Mühlbachtrasse zeigt, wie wir als Deutsche Bahn gemeinsam mit Kommunen Infrastruktur modernisieren und echten Mehrwert für die Menschen vor Ort schaffen können.“ Tobias Waizenegger, Standortleiter der Firma Leonhard Weiss, machte mit beeindruckenden bautechnischen Zahlen den Umfang des Baus der Mühlbachtrasse und der damit verbunden Leistung aller am Bau Beteiligten deutlich. Den feierlichen Akt der Einweihung, dem symbolischen Durchschneiden des Bandes, beschritten alle Ehrengäste gemeinsam. Umrahmt wurde die Einweihung schwungvoll musikalisch durch den Musikverein Stadtkapelle Eislingen und durch einen ausdrucksstarken Tanz der IE Dance School aus Salach.
Nachdem nun die Mühlbachtrasse eingeweiht ist, wird die Verkehrsführung angepasst, um für einen guten Verkehrsfluss zu sorgen. In der Hindenburgstraße nördlich der Mühlbachtrasse wird hierfür in der zweiten Jahreshälfte ein neuer Kreisverkehr gebaut. Erst wenn dieser hergestellt ist, kann die Mühlbachtrasse von beiden Richtungen aus angefahren werden. Dies ist Voraussetzung für den Abbruch der Hauptstraßenbrücke 2027. In der Folge wird auch der Kreisverkehr Place d`Oyonnax zurückgebaut und mit der Neugestaltung der Neuen Stadtmitte kann begonnen werden.
Markthändler Pfendert geht in den Ruhestand
Schwäbisch Gmünd (sv). Gmünds Erster Bürgermeister Christian Baron verabschiedete den langjährigen Marktbeschicker Gerd Pfendert und dankte ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz auf dem Wochenmarkt. Der Obst- und Gemüsestand der Familie Pfendert war rund 60 Jahre fester Bestandteil des Wochenmarktes. Gerd Pfendert hatte den Stand einst von seiner Mutter übernommen und führte die langjährige Familientradition mit großem Engagement fort.
„Mit Gerd Pfendert verliert der Wochenmarkt einen zuverlässigen Partner – sowohl für seine treue Kundschaft als auch für das Marktamt“, betonte Bürgermeister Christian Baron bei der Verabschiedung. Neben seinem Stand auf dem Wochenmarkt betrieb Pfendert auch den beliebten Obst- und Gemüsestand am Johannisturm, der über viele Jahre hinweg das Stadtbild bereicherte.
Besonders geschätzt wurde Gerd Pfendert für seine persönliche Art. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Wünsche seiner Kundinnen und Kunden und war für die vielen unterhaltsamen Gespräche an seinem Stand bekannt. Sein freundlicher Umgang und seine Nähe zur Kundschaft machten ihn zu einer festen Größe auf dem Wochenmarkt.
Altersbedingt beendet Gerd Pfendert nun seine Tätigkeit. „Es ist natürlich ein Schritt, der nicht leichtfällt. Aber ich bin froh, dass ich gesund bin und freue mich darauf, meinen Ruhestand zu genießen. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt, auf den ich mit Freude blicke“, sagte Gerd Pfendert.
Das Marktamt und der Marktmeister haben bereits Bewerbungen für die Nachfolge erhalten. Über die Vergabe des frei gewordenen Standplatzes wird zeitnah entschieden, sodass der Wochenmarkt auch künftig ein vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse bereithalten kann.
29.6.26
Mit viel Herzblut im Einsatz für die Stadt
Schwäbisch Gmünd (sv). Im Refektorium des Kulturzentrums Prediger fand am Montag eine kleine Feier zu Ehren der städtischen Mitarbeiter statt, die auf eine langjährige Dienstzeit zurückblicken oder in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurden. Oberbürgermeister Richard Arnold würdigte in seiner Ansprache das Engagement und die Verdienste der Jubilare und überreichte neben herzlichen Glückwünschen auch Urkunden, einen HGV-Gutschein und Orchiedeen.
„Es ist eine schöne Tradition unserer Stadtverwaltung, diejenigen zu ehren, die mit großem Einsatz und Herzblut ihre Aufgaben erfüllt haben. Sie haben über Jahrzehnte hinweg das Bild unserer Stadt mitgestaltet und uns durch ihre Arbeit geprägt“, sagte Richard Arnold. „Für viele von Ihnen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt, den Sie hoffentlich genießen können. Wir alle wünschen Ihnen dafür alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Freude im Kreis Ihrer Familien und Freunde.“
Im Namen der gesamten Stadtverwaltung und des Gemeinderats sprach der Oberbürgermeister den Jubilaren und verabschiedeten Mitarbeitern seinen persönlichen Dank zusammen mit Erstem Bürgermeister Christian Baron aus. Personalratsvorsitzender Matthias Pflüger ergänzte die Glückwünsche im Namen des gesamten Personalrates.
Zum 25-jährigen Dienstjubiläum wurden geehrt:Helena Regel, Amt für Bildung und Sport, Thilo Störzer, Amt für Familie und Soziales, Martina Waibel, Amt für Bildung und Sport, Katja Fischer, Amt für Bildung und Sport, Janina Eberle, Amt für Bildung und Sport, Sibylle Leitner, Amt für Bildung und Sport, Andreas Schonter, Baubetriebsamt, Andrea Hägele, Amt für Bildung und Sport, Michael Wiltschko, Amt für Gebäudewirtschaft.
Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde geehrt:Gerlinde Plischke, Congress-Centrum Stadtgarten.
Verabschiedet in den wohlverdienten Ruhestand wurden: Gerlinde Wilde, Amt für Gebäudewirtschaft, Ulrike Kleinrath, Kulturbüro, Roswitha Höllmann, Liegenschafts- und Vermessungsamt, Wolfgang Kreuz, Baubetriebsamt, Andreas Peller, Baubetriebsamt, Samira Lahdo, Amt für Gebäudewirtschaft, Petra Abele, Liegenschafts- und Vermessungsamt, Michael Kögler, Amt für Familie und Soziales, Heike Lückmann, Museum und Galerie im Prediger, Eberhard Funk, Rechts- und Ordnungsamt, Wera Lenz, Amt für Gebäudewirtschaft, Emma Berger, Amt für Gebäudewirtschaft und Heike Arnold von der Stadtkämmerei.
29.6.26
Standesamt wegen Umzug geschlossen
Schwäbisch Gmünd (sv). Das Standesamt Schwäbisch Gmünd ist vom 6. bis 10. Jui für den Publikumsverkehr geschlossen. Grund hierfür ist ein Umzug in neue Diensträume und die damit verbundenen Umzugsarbeiten. In diesem Zeitraum können keine persönlichen Vorsprachen, Beurkundungen oder sonstigen Dienstleistungen des Standesamts durchgeführt werden. Ab Montag, 13. Juli ist das Standesamt in den neuen Diensträumen im Gmünder Hof, Marktplatz 6, zu finden und steht dort wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.
29.6.26

Bus weg – Schüler auch
Schülerbusse sollen Schüler transportieren. Im Landkreis Göppingen ist das offenbar nur eine unverbindliche Empfehlung. Immer wieder fahren Busse schon vor Unterrichtsende ab, damit sie pünktlich den Bahnanschluss erreichen. Die Schüler schauen dann den Rücklichtern hinterher und dürfen 45 Minuten auf den nächsten Bus warten – oder gleich zu Fuß gehen.
Nun droht aus dem Ärgernis ein System zu werden. Aus Spargründen denkt der Landkreis darüber nach, teure Schülerbusse durch reguläre Linien zu ersetzen. Die Folgen sind absehbar: Die Vertaktung mit dem Zuganschluss hat Vorrang, die Schüler bleiben stehen. Eltern sind entsprechend wenig begeistert.
Besonders bitter: Früher wurde der Schülerverkehr vom Land gezielt gefördert. Dann machte die grün geführte Landesregierung daraus einen allgemeinen ÖPNV-Zuschuss. Das Geld verteilt sich seither breiter – und die Schüler bekommen die Quittung.
Bleibt zu hoffen, dass den Verkehrsplanern noch etwas Besseres einfällt, als den Unterricht künftig an den Busfahrplan anzupassen. Denn eigentlich sollte sich ein Schülerbus nach den Schülern richten – und nicht umgekehrt.
Der frühere Oberbürgermeister von Göppingen und jetzige Kreisrat Guido Till greift in seiner Freitags-Kolumne "Moment mal!" Themen des täglichen Lebens auf und beleuchtet sie unter politischen Aspekten.
26.6.26
