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Belgischer Märklin-Schatz kommt nach Göppingen

OB Alex Maier, Verkehrsminister Winfried Hermann, Peter Gilis, Frans Bevers, Landrat Edgar Wolff und Kreissparkassenchef Hariolf Teufel  (v.l.) bei der
Unterzeichnung des „Letter of intent“ in den Räumen der Bevers-Sammlung. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Seit vielen Jahren laufen die Gespräche zwischen der Stadt Göppingen, dem Landkreis und der Kreissparkasse mit dem belgischen Märklin-Sammler Frans Bevers. Er gilt als der Inhaber einer der weltgrößten Märklin-Sammlungen, einem regelrechten „Märklin-Schatz“. Nun konnte am Rande des Neujahrsempfanges der baden-württembergischen Landesregierung in Brüssel von allen Beteiligten eine Absichtserklärung unterzeichnet werden, ein sogenannter „Letter of Intent“ – der Schatz soll nach Göppingen kommen, in die Heimat Märklins.

Gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Edgar Wolff und Kreissparkassenchef Dr. Hariolf Teufel reiste Oberbürgermeister Alex Maier am vergangenen Montag nach Belgien, zum bekannten Märklin-Sammler Frans Bevers. Im Gepäck einen „Letter of Intent“, der die Weichen stellen soll, um das langverfolgte Ziel zu erreichen – Bevers‘ Sammlung nach Göppingen holen. „Wir sind glücklich, unseren Beitrag leisten zu können, um einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes Göppingens und des Landes Baden-Württemberg in die Hohenstaufenstadt zurück zu holen.“ erklärt Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Unterzeichnung in Brüssel. „Märklin und Göppingen sind zwei Seiten einer Medaille, deshalb muss auch Göppingen Bewahrer dieses Erbes sein.“. Der Verkehrsminister unterschrieb den „Letter of Intent“ stellvertretend für die Landesregierung.

Frans Bevers selbst hatte schon 2016 öffentlich erklärt, dass es sein Wunsch wäre, dass seine Sammlung in die Heimat von Märklin zurückkehre. Dazu solle diese in eine Stiftung überführt werden und dann in einem Göppinger Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nun soll noch in diesem Jahr, so vereinbarten die Unterzeichner, eine gemeinnützige „Frans-Bevers-Stiftung Göppingen“ gegründet werden. Die soll im Rahmen der  Märklintage vollzogen werden.

„Ich bin stolz darauf, dass wir das Land Baden-Württemberg bei diesem, für unsere Stadt so wichtigen Projekt, mit ins Boot nehmen konnten und wir damit einen deutlichen Schritt vorankommen konnten,“ zeigte sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier zufrieden. „Wir sind stolz auf unsere Göppinger Industriegeschichte, die bei Märklin bis heute erfolgreich weitergeschrieben wird, immer verbunden mit neuesten Technologien. Dabei strahlt der Name Märklin weit über Göppingen und das Land hinaus und ist einer unserer wichtigsten Imageträger. Deshalb freut es mich sehr, dass das Land prüfen wird, ob Göppingen von einem Landesmuseum unterstützt werden kann, um den gewonnenen Märklin-Schätzen und der gesamten Spielzeuggeschichte Göppingens und Baden-Württembergs Raum zu bieten.“

Landrat Edgar Wolff betont die Strahlkraft Märklins auf den ganzen Landkreis: „Alleine zu den Märklintagen, die nach vier Jahren endlich wieder stattfinden können, werden wir wieder bis zu 60.000 Besucher erwarten. Davon profitiert der ganze Landkreis mit seinen Hotels, gastronomischen Betrieben, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Wir alle im Landkreis sind stolz auf die Anziehungskraft der Marke Märklin und freuen uns über jede weitere Attraktion.“

„Mit der Sicherung des Kulturgutes des legendären „Turmzimmers“ in einer Stiftung konnten wir im Jahr 2015 schon einen wichtigen Grundstein legen, um Märklin als touristischen Leuchtturm von Stadt und Landkreis zu entwickeln,“ erklärt Sparkassenchef Dr. Hariolf Teufel. „Mit der Bevers-Stiftung dazu, wird Göppingen endgültig zum Mekka der Märklinfreunde.“ Auch die CDU-Landtagsabgeordnete und Ministerin Nicole Razavi freut sich: „Als wir 2017 die Sammlung besichtigt und den Stein ins Rollen gebracht haben, waren wir von der heutigen Unterzeichnung weit entfernt. Der heutige Tag ist ein echter Glücksmoment auf dem langen Weg der letzten Jahre.“

Seit über 50 Jahren ist der Belgier Frans Bevers begeisterter Märklinsammler. Zahlreiche Raritäten und Besonderheiten, von der Gründung Märklins bis heute, befinden sich in seinem Besitz. Auch deshalb, und aufgrund ihres Umfangs, gilt Bevers Sammlung als eine der größten Märklin-Sammlungen weltweit. Schon jetzt sind Teile seiner Sammlung als Leihgabe im „Märklineum“ zu sehen, dem Märklinmuseum am Göppinger Stammsitz des Unternehmens.

Gemeinsames Ziel der Unterzeichner ist es, Bevers Sammlung in Göppingen der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und damit das Kulturgut zu erhalten. Hierzu wird zu Lebzeiten oder durch letztwillige Verfügung, die gemeinnützige Frans-Bevers-Stiftung Göppingen gegründet. Alle Unterzeichner werden für die Erfüllung des Stiftungszweckes Sorge tragen. Zudem prüft das Land Baden-Württemberg, ob bei der Ausstellung der Märklin-Sammlung eine fachliche Unterstützung durch ein Landesmuseum möglich ist.
7.2.23

 

Vier auf einen Streich

Jeder hat auf seine Weise  die Stadt Göppingen in seiner Amtszeit geprägt (v.l.): Oberbürgermeister Guido Till
(2005 bis 2021), Oberbürgermeister Hans Haller (1981 bis 1997), Oberbürgermeister Reinhard Frank (1997
bis 2005) und Oberbürgermeister Alex Maier (seit 2021). Das Gipfeltreffen der besonderen Art gab es zum
90. Geburtstag von OB Hans Haller auf Schloss Filseck. Foto: Stadt Göppingen

 

Pläne für privaten Schulcampus noch zu wuchtig

Göppingen. Der private Bildungsträger Pro Genius hat in der jüngsten Sitzung des Göppinger Gestaltungsbeirats erste Pläne für einen neuen Schulcampus in der Hohenstaufenstadt  öffentlich vorgestellt. Den Mitgliedern des Gestaltungsbeirats waren diese jedoch noch viel zu wuchtig.

Geschäftsführer Maximilian Engel und sein Institut für Berufsbildung ProGenius waren bislang im ehemaligen Arbeitsamt an der Ecke Freihof-/Ulrichstraße in der Göppinger Nordstadt zu finden. Nun soll zwischen dem EVF-Gelände und der Hohenstaufenstraße ein neuer Campus entstehen, mit einer Grundschule, Gewerbeschule, Turnhalle und einer Kita.  „Wir wollen unsere Schule verlagern und neue Räume schaffen. Und haben dafür nun erste Ideen entwickelt, wie wir dieses Grundstück, welches wir von der Familie Lederer erwerben wollen, künftig nutzen könnten“, so Maximilian Engel.

Der Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, Professor Peter Cheret erklärte zu Beginn, dass man sich freue, so früh in die Ideenfindung eingebunden zu werden, betonte aber auch, dass es sicher ein oder zwei Wiedervorlagen im Gestaltungsbeirat geben werde. „Wir waren heute vor Ort und haben uns dieses Kleinod angeschaut. Hier findet man gute Voraussetzungen, um etwas Tolles zu machen.“ Wichtig sei dem Gestaltungsbeirat, dass man dieses Gebiet mit Behutsamkeit und Bedacht entwickle. „Uns scheint das Verhältnis von Masse und Grundstück in Ihrem Vorschlag nicht ausgewogen zu sein. Auch die Kombination dieser drei Bildungsformen halten wir nicht für verträglich.“  Man habe es weiterhin an dieser Stelle mit einem weitläufigen Grünzug zu tun, mit dem man sensibel umgehen müsse. Für die Mitglieder des Beirats sei auch klar, dass die 1860 gebaute Villa, die hier noch miteinbezogen werden könnte, erhalten werden müsse. „Dort wird ein Stück Industriegeschichte erzählt, und das ist ein schönes Stück Architektur“, so Peter Cheret.

Liza Heilmeyer, die neu im Gestaltungsbeirat sitzt, bekräftigte diese Bedenken: „Die Baumasse für Ihren Campus ist unserer Meinung nach zu groß und würde dazu führen, dass das Grundstück versiegelt ist. Diese Massivität ist für diesen Ort unangemessen, das von Ihnen geplante Programm überfordert den Standort.“ Der Gestaltungsbeirat riet Maximilian Engel auch dringend dazu, einen offenen Wettbewerb zur Gestaltung der Gebäude auszuschreiben und Experten ins Boot zu holen, um den Umgang mit dem Baumbestand zu klären. Landschaftsplanerin Professorin Uta Stock-Gruber betonte, dass das Grundstück eine „Atempause in der Stadt und von toller Qualität“ sei. Deswegen riet sie dem Bauherrn: „Nutzen Sie die Chance, ein größeres Lösungsspektrum im Rahmen eines Wettbewerbs auszuschöpfen.“
7.2.23

 

Feuerwehr richtet  Augenmerk auf den Nachwuchs

Göppingen. Um einerseits Interesse an der Arbeit der Feuerwehr zu wecken, aber auch um die Bürgerschaft generell zu informieren, spielt die Öffentlichkeitsarbeit eine immer wichtigere Rolle bei der Feuerwehr, wurde bei der Hautversammlung in Holzheim deutlich. Die Teilnahme am Stadtfest oder der Familientag im Stauferpark machen die Arbeit der Feuerwehr greifbar und wecken die Neugierde beim potentiellen Nachwuchs.

Sehr erfreulich war deshalb auch, was der zweite stellvertretende Kommandant Jörg Kempf über die Arbeit der Jugendfeuerwehr berichten konnte. Besonders stolz sei man, so Kempf, dass vier der jungen Erwachsenen im vergangenen Jahr in die aktive Wehr übertreten konnten. Dies vor allem mit Blick darauf, dass die Jugendarbeit der Wehr durch Coronabeschränkungen bis in den April des vergangenen Jahres komplett zum Erliegen gebracht wurde. So konnten 2022 zehn neue Mitglieder begrüßt werden, womit die Jugendfeuerwehr Göppingen auf insgesamt 73 Jugendliche anstieg, davon 61 Jungen und zwölf Mädchen. In Jebenhausen konnte sogar eine neue Jugendgruppe gegründet werden.

Ausgebildet und betreut wird der Feuerwehrnachwuchs von insgesamt 24 Ausbildern in den verschiedenen Löschzügen. Im vergangenen Jahr hatten sie insgesamt 82 Übungsdienste organisiert und mit den Jugendlichen durchgeführt. Zu den besonderen Highlights in 2022 zählten für die Jugendlichen die Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag in Geislingen, am Kreisfeuerwehrtag in Bartenbach und am Berufsfeuerwehrtag in Göppingens österreichischer Partnerstadt Klosterneuburg. Dazu kamen Aktivitäten wie Wandertag, Altpapiersammlungen, der Besuch der Atemschutzanlage in Eislingen und natürlich die Abnahme der Jugendflamme und der Jugendspange. Auch für das laufende Jahr sind vielfache Aktionen geplant, vom Zeltlager über Jugendforen bis zu verschiedenen sportlichen Turnieren. Es lohnt sich also zur Jugendfeuerwehr zu gehen. Und um Kinder schon frühzeitig für dich gewinnen zu können, will die Freiwillige Feuerwehr Göppingen auch neue Wege in der Jugendarbeit einschlagen. So ist für dieses Jahr geplant eine Kinderfeuerwehr zu gründen. Eine Mammutaufgabe, die Ausbilder und pädagogische Fachkräfte erfordert und zu deren erfolgreicher Umsetzung man sich mit anderen Wehren austauschen wird.
7.2.23

 

Mindestens 20 Autos demoliert

Geislingen. Die Polizei sucht Zeugen zu Personen, die am Dienstag in Geislingen-Altenstadt mindestens 20 Autos beschädigt haben.  Gegen 4 Uhr meldete sich der erste Zeuge beim Polizeirevier in Geislingen. Er teilte mit, dass an seinem Auto Reifen zerstochen wurden. Das Auto stand in Geislingen-Altenstadt. Seitdem stand das Telefon bei der Polizei Geislingen kaum mehr still: 20 Personen meldeten bislang, dass ihr Auto beschädigt wurde. An den Fahrzeugen, die alle ebenfalls in Altenstadt standen, zerstachen bislang unbekannte Täter Reifen und schlugen Scheiben ein.
7.2.23

 

Ohne Führerschein ertappt

Göppingen. Am Montag zog die Polizei bei Göppingen eine Autofahrerin aus dem Verkehr. Gegen 9.45 Uhr kontrollierten die Beamten in der Badstraße die Pkw-Fahrerin. Dabei stellte sich heraus, dass die 52-Jährige nicht die notwendige Fahrerlaubnis besitzt. Denn die wurde der Frau behördlich entzogen. Die Fahrerin muss jetzt mit einer Strafanzeige rechnen. Außerdem musste sie ihr Auto stehen lassen
7.2.23

 

Einbrecher scheitert an Tür

Göppingen. Ohne Beute blieb am Wochenende ein unbekannter Einbrecher in Göppingen. Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, machte sich am Samstag gegen 20.25 Uhr der Täter an der Eingangstür eines Geschäftes in der Schützenstraße zu schaffen. Der Unbekannte hatte versucht, die Tür an der Gebäuderückseite aufzuhebeln. Weil die Tür gut gesichert war, scheiterte der Einbrecher. Die Polizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens an der Tür beträgt rund 500 Euro.
7.2.23

 

Fahrzeuge aufgebrochen

Reihenbach/Fils. Ein Krimineller ist in den vergangenen Tagen in der Schorndorfer Straße in Reichenbach/Fils zugange gewesen. In der Zeit zwischen Samstag, 16 Uhr, und Montag, 7.30 Uhr, schlug der Unbekannte auf zwei benachbarten Grundstücken bei insgesamt drei Baustellenfahrzeugen die Heck- bzw. Seitenscheibe ein und entwendete aus dem Inneren unter anderem hochwertige Akkubohrmaschinen der Marken Würth und Makita. Der Wert des Diebesguts dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Der Polizeiposten Plochingen ermittelt. (mr).
7.2.23

 

Versuchter Raub auf Spielothek

Geislingen.  Kurz nach 6 Uhr betrat am Sonntag ein Unbekannter ein Casino in der Stuttgarter Straße in Geislingen. Er begab sich zum Tresen. Dort stand eine Angestellte. Mit einer Pistole bedrohte er die Frau und forderte die Herausgabe von Bargeld. Die öffnete die Kasse und war kurz davor, dem Täter das Geld zu geben. Zum Zeitpunkt des Überfalls hielt sich ein Zeuge im Casino auf. Der gab dem Unbekannten zu verstehen, dass er bereits die Polizei gerufen hätte. Danach flüchtete der Unbekannte ohne Beute in unbekannte Richtung. Die Polizei fahndete mit zahlreichen Streifen nach ihm, ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können. Der unbekannte Mann soll etwa 18 Jahre alt, schlank und circa 1,70 m gewesen sein. Er war mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze und einer hellgrauen Jogginghose bekleidet. Der Mann sprach mit heller Stimme in gebrochenem Deutsch und trug eine schwarze Sturmhaube. Bewaffnet soll er mit einer schwarzen Pistole gewesen sein. Er führte eine Tasche mit sich, die er bei seiner Flucht zurückließ. Die Kriminalpolizei (Tel.07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Räuber.
6.2.23

 

Einbruch misslingt

Ebersbach. Ohne Beute blieb am Wochenende ein Einbrecher in Ebersbach. Zwischen Freitag 15 Uhr und Sonntag 20 Uhr machte sich der Täter an einem Fenster eines Wohnhauses im Quellweg zu schaffen. Der Unbekannte hatte versucht, ein Fenster aufzuhebeln. Weil das gut gesichert war, scheiterte er. Deshalb warf er die Scheibe des Fensters mit einem Stein ein. Da auch das Fenster gut gesichert war und er es nicht entriegeln konnte, ging der Einbrecher zu einer Terrassentür. Auch die hielt den Einbruchsversuchen stand und der Unbekannte zog von dannen. Die Polizei aus Uhingen (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
6.2.23

 

Tageseltern wichtiger Baustein bei U3-Betreuung

Ostalbkreis. Die Nachfrage nach verlässlicher Kinderbetreuung ist ungebrochen, insbesondere bei den Kindern unter drei Jahren. Tageseltern bilden dabei einen wichtigen Baustein im Ostalbkreis. Um den gestiegenen Anforderungen an die Betreuung Rechnung zu tragen, wurde die Qualifizierung für Tageseltern landesweit komplett neugestaltet.

15 Tageseltern, die ihre Ausbildung noch nach dem alten System mit 160 Unterrichtseinheiten gemacht haben, hatten nun zum ersten Mal die Möglichkeit, beim Landratsamt Ostalbkreis ihre Qualifizierung „aufzustocken“. Seit Mai 2022 haben sie in einem 140 Unterrichtsstunden umfassenden Kurs ihre Qualifikation auf den neuesten Stand der Forschung gebracht und sich dabei mit Themen wie Kinderschutz und Kinderrechten, Inklusion und pädagogischer Alltagsgestaltung auseinandergesetzt.

Die Tageseltern waren sich einig, dass sie vor allem von dem gemeinsamen Austausch sehr profitiert haben. Zwar bilden sie sich auch sonst regelmäßig weiter, „aber so wurden alle Themen nochmals aufgefrischt. Das tat gut und ist sehr hilfreich für die Arbeit mit den Kindern“, sagt Petra Grundler. Sie ist seit zweieinhalb Jahren als Tagesmutter tätig und liebt ihre Arbeit sehr. „Es ist toll, die Kleinen heranwachsen und sich entwickeln zu sehen. Und man bekommt so viele Liebe und Wärme zurück.“

Am 11. und 18. Januar 2023 haben die Teilnehmer nun ihre Kolloquien abgelegt und allesamt erfolgreich bestanden. Sie sind nun Fachkräfte für die Kindertagespflege. Das bedeutet unter anderem, dass sie in einem Zusammenschluss mit einer anderen Kindertagespflegeperson mehr Kinder gleichzeitig betreuen dürfen. Wer sich für die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson interessiert, kann sich über die Homepage des Landratsamtes Ostalbkreis unter www.kindertagespflege-ostalbkreis.de informieren.
6.2.23

 

Berufswahl-Handbuch als Nachschlagewerk

Ostalbkreis. Für Jugendliche aus der Region gibt es jetzt das neue Berufswahl-Handbuch „Chancen in Ostwürttemberg 2023‟. Das Begleitbuch zur „vocatium“, der Fachmesse für Ausbildung und Studium in Aalen, hilft bei der Suche nach der geeigneten Ausbildung oder dem passenden Studium. Landrat Dr. Joachim Bläse hielt das Nachschlagewerk am Montag als einer der Ersten in den Händen. Bläse ist gemeinsam mit Frederick Brütting, Oberbürgermeister der Stadt Aalen, regionaler Schirmherr der Messe, die am 9. und 10. Mai in der Stadthalle Aalen stattfindet und Jugendliche mit regionalen und überregionalen Ausbildungsbetrieben und Studienanbietern zusammen bringt.  „Die Berufswahl ist eine herausfordernde Aufgabe für junge Menschen.  Die Fachmesse findet seit 2016 jährlich statt. In diesem Jahr nehmen 53 Aussteller und rund 2.000 Schüler teil. Die Messe zeichnet sich durch ein besonderes Konzept aus, bei dem die Jugendlichen gut vorbereitet zu ihren vorab terminierten Gesprächen auf die Messe kommen.  Das Buch „Chancen in Ostwürttemberg‟ geht den Schülern der teilnehmenden Abschlussjahrgänge über die Schulen zu. Interessierte Schulen können ihre Vorabgangsjahrgänge anmelden bei Dorothee Schumpf, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., 07961 9590366, www.erfolg-im-beruf.de.
6.2.23

 

Herbert Juhn bleibt Bürgermeister in Bad Ditzenbach

Bad Ditzenbach. Herbert Juhn (60) bleibt Bürgereister im Kurort Bad Ditzenbach. Bei der  Wahl am Sonntag erreichte Juhn 90,73 Prozent der Stimmen, hatte allerdings auch keinen Gegenkandiaten. Allerdings: so zufrieden wie das Ergebnis im ersten Moment erscheint, sind die Bad Ditzenbacher nicht mit ihrem Schultes. Denn die Wahlbeteiligung lag lediglich bei 29,09 Prozent. Zudem wurde in den drei Ortsteilen der Gemeinde sehr unterschiedlich abgestimmt. Im Kernort Bad Ditzenbach holte Juhn 90,24 Prozent der Stimmen bei der schwächsten Wahlbeteilingung von 16,47 Prozent. In Auendorf holte Juhn mit  97,5 Prozent sein bestes Ergebnis bei einer Wahbteiligung von 18,76 Prozent. Am höchsten lag die Wahlbeteiligung im Ortsteil Gosbach mit 20,76 Prozent. Dort holte Juhn allerdings mit 81,05 Prozent sein schlechtestes Ergebnis. 70 Wähler hatten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen anderen Namen auf den Wahlzettel zu schreiben.
5.2.23

 

Fußgänger erleidet schwere Kopfverletzungen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte ein 21-jähriger Pkw-Fahrer auf dem Parkdeck des Kauflandes in der Lutherstraße in Schorndorf rückwärts in eine Parklücke einfahren. Hierbei übersah er einen 84-jährigen Fußgänger mit Einkaufswagen und stieß  diesen um. Hierdurch kam der Fußgänger zu Fall und verletzte sich durch den Aufprall auf dem Asphalt schwer am Kopf.
5.2.23

 

Polizei verfolgt unbekannten Rollerfahrer

Göppingen. Eine Streife des Polizeireviers Göppingen stellte am Samstagnacht einen bislang nicht bekannten Rollerfahrer fest, der zunächst in der Geislinger Straße das Rotlicht einer Ampel missachtete. Als der Fahrer den Streifenwagen erkannte flüchtete er sofort. Ohne Kennzeichen an seinem grauen Roller ging die anschließende Verfolgungsfahrt in einer rücksichtslosen Fahrweise über von der Grabenstraße, Am Fischbergle weiter in die Bahnhofstraße zum Omnibusbahnhof. In der Davidstraße brach der Sichtkontakt zu ihm kurzzeitig ab. Wenig später fiel der Roller in der Karlstraße erneut auf. Bei der weiteren Hinterherfahrt kam er auf der Sonnenbrücke zu Fall. Er rappelte sich wieder auf und flüchtete weiter. Im Bereich der Oberen Gartenstraße verlor ihn die Streife aus den Augen. Im gesamten Verfolgungszeitraum kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern.  Der Fahrer wird folgendermaßen beschrieben: Er war mit Jeanshose, dunkler Jacke, grau/schwarzem Helm bekleidet. Es ist nicht auszuschließen, dass er sich durch den Sturz verletzt hat.  An der Verfolgungsfahrt waren insgesamt vier Streifenbesatzungen des örtlichen Polizeireviers eingebunden. Die Polizei Göppingen ermittelt weiter und sucht unter der Telefonnummer 07161 632360 dringend Zeugen des Vorfalls.
4.2.23

 

Mit 4,5 Promille am Steuer

Geislingen. Die Polizei in Geislingen einen betrunkenen Mann aus dem Verkehr. Zeugen meldeten ein verdächtiges Fahrzeug  in der Springstraße. Das stehe mit laufendem Motor auf der Gegenfahrspur. Die Polizei fuhr die genannte Stelle und sah einen 41-Jährigen am Steuer sitzen. Der Mann roch deutlich nach Alkohol und zeigte keine Reaktion. Ein Rettungswagen brachte ihn deshalb zur Behandlung in eine Klinik. Da ein Alkoholtest nicht möglich war, nahm ihm ein Arzt Blut ab. Die Blutuntersuchung ergab einen Wert von über 4,5 Promille. Die Polizei Geislingen beschlagnahmte deshalb den Führerschein des 41-Jährigen. Den erwartet nun eine Anzeige wegen Verdachts der Trunkenheitsfahrt
4.2.23

 

Unfall mit Sachschaden

Lorch. Am Freitagabend  befuhr 36-jähriger Pkw-Fahrer die B297 von Unterkirneck in Richtung Lorch. Hierbei kam er zu weit nach links und streifte einen entgegenkommenden Wagen eines 70-Jährigen. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro.
4.2.23

 

Jetzt herrscht Gewissheit: Julia W. ist tot

Remshalden/Lenningen. Die seit 24. Januar vermisste 16-jährige Schülerin Julia W. aus Remshalden ist tot. Ihr Leichnam wurde am Donnerstag bei Lenningen in unwegsamen Gebiet von Rettungskräften, die nach der Vermissten gesucht hatten, gefunden. Nach der jungen Frau hatte die Polizei tagelang im Bereich Lenningen gesucht, nachdem sich Hinweise ergeben hatten, dass sie sich im dortigen Bereich aufhalten könnte. Im Rahmen der Suchmaßnahmen hatte ein Passant am Donnerstag, kurz nach zehn Uhr, in unwegsamen Gelände Gegenstände entdeckt und die Einsatzkräfte angesprochen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Gegenstände aus dem Besitz der Vermissten handelt. In der Folge wurde auch die tote Jugendliche in der Nähe aufgefunden. Auf Grund der Gesamtumstände und des Ergebnisses der am Freitag durchgeführten Obduktion ist von einem suizidalen Geschehen auszugehen. Ein Fremdverschulden ist auszuschließen. Die 35-köpfige Sonderkommission der Polizeipräsidien Reutlingen und Aalen wurde am Freitag aufgelöst. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Todesumständen dauern jedoch noch an. (ms)
3.2.23

 

Bewaffneter Räuber flüchtet mit Geld

Geislingen. Zeugen sucht die Polizei nach einem Überfall am Donnerstag in Geislingen. Gegen 11.30 Uhr betrat der Räuber ein Geschäft in der Stuttgarter Straße. Er drohte einer Angestellten mit einer Pistole. Dann griff der Unbekannte in die Kasse und entnahm das Geld. Damit flüchtete er, wohin ist bislang nicht bekannt. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach dem Täter, auch ein Polizeihubschrauber war eingesetzt. Der Mann konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei Göppingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte die Spuren. Die Polizei sucht jetzt den Unbekannten, der vom Opfer als etwa 1,80 Meter groß, schlank und mit dunkelblonden Haaren beschrieben wird. Den Angaben des Zeugen nach trug der Räuber eine dunkle Jacke mit grauen Streifen und schwarze Handschuhe. Er soll eine schwarze Jogginghose sowie Sneaker mit türkisen Streifen getragen haben. Zudem trug er wohl auf dem Kopf eine Wollmütze, die er ins Gesicht gezogen hatte. Der Unbekannte soll deutsch mit Akzent gesprochen haben. Die Polizei bittet um Hinweise.
3.2.23

 

Jobbörse und Filmkomödie im Kinosaal

Kreis Göppingen. Jobs und Ausbildungsplätze vermitteln, dazwischen Kinovergnügen pur – das ist das neue Veranstaltungsformat, das der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) erstmals im „Gloria“-Kino in Geislingen präsentierte. Bei dem Treffen, in dessen Mittelpunkt die brandneue Filmkomödie „Caveman“ stand, wurde eines deutlich: Im Landkreis Göppingen fehlen viele Arbeitskräfte. Gut ein Dutzend Betriebe aus allen Teilen des Stauferkreises präsentierten sich und ihre freien Arbeitsstellen auf der großen Kinoleinwand im „Gloria“, kommentiert von den Firmenchefs oder den Personalverantwortlichen. 

BVMW-Repräsentant Lothar Lehner (Geislingen) freute sich über die gute Resonanz, die sein Aufruf bei den Unternehmen gefunden hatte. Was die Besucher betrifft, gibt es noch viel Luft nach oben. Lehner verweist dabei auf den Arbeitsmarktreport November 2022 der Agentur für Arbeit für den Landkreis Göppingen. Allein für die Gruppe der über 50-Jährigen weist der Report 6.440 Menschen aus, die im Landkreis Arbeitslos gemeldet waren. Lehner hofft, zukünftig neben den jungen Menschen, auch die Gruppe der über 50-Jährigen zu erreichen.

Vorgestellt wurde im Kino die Vielfalt der Berufe im Stauferkreis. Die Palette an Stellenangeboten reichte vom Softwareentwickler bis zum Verkäufer im Einzelhandel und vom Elektroniker bis hin zum Hauswirtschafter. Zumeist wurden die freien Stellen und Ausbildungsplätze von den Firmenchefs persönlich präsentiert, die dann nach dem gezeigten Film, im Kinofoyer Interessierten noch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung standen. 

Kino-Inhaber Alexander Kern, der nicht zuletzt durch innovative Ideen mit seinem „Gloria“ schon mehrere Auszeichnungen eingeheimst hatte, hatte die Veranstaltung mit dem BVMW bestens vorbereitet. Die ausgewählte Filmkomödie, die gezeigt wurde, stand im Kontrast zum ernsten Thema der Arbeitsplatzvermittlung. In „Caveman“ ging es um den Stand-up-Comedian Rob (Moritz Bleibtreu), der von seiner Frau Claudia (Laura Tonke) verlassen wird. Auf der Bühne beschäftigt er sich mit den endlosen Missverständnissen zwischen den Geschlechtern. Gleichzeitig versucht er, Claudia zurückzugewinnen. Auf der Leinwand gab es auch ein Wiedersehen mit anderen großen Namen aus der Welt des Films und des Fernsehens: Esther Schweins, Wotan Wilke Möhring, Jürgen Vogel oder Guido Maria Kretschmer.
3.2.23

 

Erste Preise bei Jugend musiziert

Schwäbisch Gmünd (sv). In vier Kategorien war die Städtische Musikschule beim Regionalwettbewerb in Ellwangen vertreten. Sechs Schüler am Klavier, drei an der Gitarre, zwei Schüler am Drum-Set und einem Trio und Quartett bei der Kammermusik für Blasinstrumente. Erster Bürgermeister Christian Baron, Barbara Müller, Vorstand des Fördervereins und Musikschulleiter Friedemann Gramm sprachen den jungen Preisträgern, sowie den Eltern und Lehrkräften, für ihr Engagement ihren großen Dank aus. Vom Förderverein gab es als zusätzliche Anerkennung einen Gutschein.

Einen 1. Preis in der Kategorie Klavier solo erhielten, Pia Stimm, Amelia Ibram, Sophia Song, Konstanze Müller-Härlin, Maike Wiemer und Amelie Hann, die eine Weiterleitung in den Landeswettbewerb bekommt. In der Wertung Gitarre im Pop-Stil, wurden Max Schenk und Gabor Galindo mit einem 2. Preis und Theresa Schmid mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Mit Andrzej Bellgardt und Laurin Barth präsentierte die Musikschule erstmals Schlagzeuger, die beide eine 1. Preis bekamen. Die Klarinettenklasse von Peter Varda, war mit zwei Ensembles vertreten. Das Trio Xuduo Zhou, Synnia Schmidt und Malin Kreis wurden mit einem 2. Preis belohnt. Für eine Teilnahme am Landeswettbewerb, qualifizierte sich das Quartett mit Patricia Hirt, Josephine Reitzig, Nicole Mauz und Johanna Wasgien.
3.2.23

 

Neue Stabstelle beim OB

Geislingen. Aufgrund des Gutachtens der Gemeindeprüfungsanstalt und eines entsprechenden Gemeinderatsbeschlusses wurde der Fachbereich 5 neu strukturiert und eine Stabsstelle beim Oberbürgermeister eingerichtet. In dem von Margit Schrag geleiteten Fachbereich 5 wurde das ehemalige Sachgebiet 5.1 (Bildung, Jugend und Betreuung) neu aufgeteilt in zwei Sachgebiete: Sachgebiet 5.1 (Schulen, Sport und Vereine) unter der Leitung von Karin Schmid, Sachgebiet 5.2 (Kinder, Jugend und Soziales) unter der Leitung von Sandra Scheifele. Die Zuständigkeiten im Sachgebiet 5.3 (Kulturelle Einrichtungen, Archiv und Museum; unter der Leitung von Benjamin Decker) bleiben unverändert. Geändert hat sich die Zuordnung der Bereiche Stadtmarketing & Tourismus, Pressestelle sowie Veranstaltungen. Sie gehören jetzt nicht mehr zum Fachbereich 5, sondern sind in einer neuen Stabsstelle direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt.
3.2.23

 

Feuer auf dem Balkon

Reichenbach/Fils. Die Rettungs- und Einsatzkräfte sind am frühen Freitagmorgen zu einem Brand in der Rechbergstraße in Reichenbach/Fils ausgerückt. Eine Zeugin hatte zuvor auf dem Balkon eines Wohnhauses Flammen entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Eine Bewohnerin des Hauses wurde durch weitere Zeugen auf den Brand aufmerksam gemacht, worauf alle Personen das Gebäude verließen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Dennoch dürfte sich der entstandene Gebäudeschaden ersten Schätzungen zufolge auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand. (mr)
3.2.23

 

Alt-OB Hans Haller feiert 90. Geburtstag

Göppingen. Hans Haller, von 1981 bis 1996 Oberbürgermeister von Göppingen und seit 2026 Göppinger Ehrenbürger, feiert seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar, der heute in Baden-Baden lebt, kam auch nach seiner Amtszeit immer wieder gerne in die Hohenstaufenstadt, wo er an zahlreichen offiziellen Anlässen teilnahm und immer wieder seine Verbundenheit zu den hier lebenden Menschen zum Ausdruck brachte. Haller hat seine Amtsjahre stets als die interessantesten in seinem Leben bezeichnet. Die Ehrenbürgerschaft, die ihm der Gemeinderat antrug, bezeichnete Haller als „Sahnehäubchen“.  Haller hatte in Stuttgart Architektur studiert und in den Rathäusern von Heidelberg und Baden-Baden gearbeitet, bevor er 1981 als Nachfolger von Dr. Herbert König das OB-Amt in Göppingen antrat. Hier fand der Haller eine graue Industriestadt vor, die er versuchte nach und nach umzugestalten. Zu den wichtigsten Entscheidungen in seiner Amtszeit zählt der Alt-OB den Aufbau der Außenstelle der Hochschule Esslingen in Göppingen, sowie den Erwerb des Geländes der Cooke-Baracks vom Bund, das seine Nachfolger nach und nach zum heutigen Stauferpark umwandelten.
2.2.23

 

Leiche bei Oberlenningen gefunden

Remshalden/Kirchheim unter Teck.  Bei einer erneuten Suchaktion bei Oberlenningen nach Julia W. wurde am Donnerstag eine Leiche gefunden. Ob es sich dabei um die seit dem 24. Januar vermisste Schülerin aus Remshalden handelt, ist noch ungerwiss. Das sollen weitere Ermittlungen ergeben.
Der Aufenthaltsort von Julia W. aus Remshalden war am Donnerstag zunächst nach wie vor unbekannt, weshalb die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sowie die Suchmaßnahmen nach dem 16-jährigen Mädchen weiterhin mit sehr hoher Intensität fortgesetzt wurden. Die Polizei hat immer noch die  Hoffnung, Julia lebend zu finden und bittet dringend um weitere sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Hierzu wurde zwischenzeitlich im Internet ein anonymes Hinweissystem eingerichtet, das unter folgendem Link erreichbar ist: https://www.bkms-system.net/bw-vermisste-julia . Telefonische Hinweise werden von der Kriminalpolizei Waiblingen weiterhin unter Tel. 07151/950-333 entgegengenommen.
2.2.23

 

Arbeiter schwer verletzt

Heiningen. Von einem Metallteil getroffen wurde ein 39-Jähriger am Mittwoch in Heiningen. Gegen 11.45 Uhr arbeitete der 39-Jährige auf einer Baustelle in der Eitswiesenstraße. Der Mann führte Kranarbeiten durch. Beim Anheben einer rund 500 Kilo schweren Stahlplatte löste sich eine Stahlklammer. Die Stahlplatte fiel dem Arbeiter auf ein Bein. Das wurde zwischen zwei Platten eingeklemmt. Weitere Arbeiter eilten hinzu und befreiten den Mann aus seiner Lage. Er trug schwere Verletzungen davon. Ein Notarzt kümmerte sich um den 39-Jährigen. Er kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Polizei und die Berufsgenossenschaft prüfen jetzt die genauen Umstände, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Ersten Ermittlungen zufolge liegen keine Hinweise auf ein Verschulden Dritter vor.
2.2.23

 

Gmünder Unigmog-Wand in Gaggenauer Museum

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Unimog-Museum in Gaggenau wurde mit einem neuen Erweiterungsbau wieder eröffnet. Im Januar war das Museum komplett geschlossen worden, um zwei Gebäude zusammenzuführen und die neue Ausstellung entsprechend vorzubereiten. Am Vorabend der Neueröffnung übergab der Erste Bürgermeister Christian Baron und Ehrenmitglied des Unimog-Club-Gaggenau  Egon Spiller an Stefan Schwab, Vorsitzender des Unimog Museum  eine Spende in Höhe von 10.000 Euro für die Unimog-Wand im Unimog-Museum Gaggenau. Mit Herzblut initiierte Egon Spiller die Spendenaktion. Neben Privatpersonen wie der Familie Erhard und Köhler und Unimog-Freunden spendete die Eduard-Dietenberger Stiftung, die Kreissparkasse Ostalb, Schlosserei Stütz, Möbelmanufaktur Weigle, Unimog-Club Ostalb, Mercedes-Benz Niederlassung Schloz, Unimog-Generalvertretung Neu Ulm, Stadtwerke Schwäbisch Gmünd und die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft Schwäbisch Gmünd. Die Idee zur Unimog-Wand hatte Oberbürgermeister Richard Arnold beim 75-jährigen Unimog-Jubiläum im Jahr 2021 im Gespräch mit Stefan Schwab. Die gestaltete Wand im Unimog-Museum erinnert an die Geburtsstätte des Unimog bei der Firma Erhard & Söhne und lässt die Herzen der Gmünder Unimogfreunde höher schlagen. Im Rahmen der neuen Ausstellung wird die Unimog-Entwicklung, von den Anfängen bis in die heutige Zeit dargestellt. Zu sehen sind viele Exponate der verschiedenen Baureihen.
2.2.23

 

Kulturlandschaftspreis ausgeschrieben

Schwäbische Alb. „Kulturlandschaften sind ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte unseres Landes in all ihrer Vielfalt. Sie sind Zeichen für den bewussten und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Sie stiften Identität und sind Teil unserer Heimat. Jeder, der sich um ihren Erhalt sorgt, ist Vorbild und verdient öffentliche Anerkennung“, erläutert Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes, die Intention des mit über 10.000 Euro dotierten Kulturlandschaftspreises. Besonderes Augenmerk richtet die Jury auf die Verbindung traditioneller Bewirtschaftungsformen mit innovativen Ideen, zum Beispiel zur Vermarktung der Produkte und zur Öffentlichkeitsarbeit. Im Fokus stehen aber auch Streuobstwiesen, Weinberge in Steillagen oder beweidete Wacholderheiden. Der mittlerweile traditionelle Jugend-Kulturlandschaftsreis ist einer der Hauptpreise, die mit jeweils 1.500 Euro dotiert sind. Das Preisgeld stellen der Sparkassenverband Baden-Württemberg sowie die Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung. Der seit 1991 vergebene Kulturlandschaftspreis zeichnet Privatleute, Vereine und ehrenamtliche Initiativen aus, die sich seit mindestens drei Jahren engagieren. Bewerben können sich Teilnehmer aus dem Vereinsgebiet des Schwäbischen Heimatbundes, also den ehemals württembergischen oder hohenzollerischen Teilen des Landes.

Ein zusätzlicher Sonderpreis Kleindenkmale würdigt die Dokumentation, Sicherung und Restaurierung von Kleindenkmalen. Dazu können Gedenksteine, steinerne Ruhebänke, Feld- und Wegekreuze, Bachbrücken, Trockenmauern sowie Wegweiser oder Feldunterstände gehören. Preiswürdig kann auch die inhaltliche Aufbereitung in Gestalt eines Buches sein. Annahmeschluss für ausschließlich schriftliche Bewerbungen im Format DIN A4 ist der 30. April. Kostenlose Broschüren mit den Teilnahmebedingungen sind unter www.kulturlandschaftspreis.de, beim Schwäbischen Heimatbund in Stuttgart sowie bei allen württembergischen Sparkassen erhältlich.

 

Zuschuss für Ottenbacher Quartierskonzept

Ottenbach. Die Gemeinde Ottenbach kann für ihr Quartierskonzept „Gut Älterwerden“ einen Zuschuss des Landes in Höhe von rund 83.000 Euro einplanen und gehört damit zu landesweit zehn Kommunen, die in der aktuellen Förderrunde ausgewählt wurden“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit.
2.2.23

 

Sport am Mittwochabend

Handball 2. Bundesliga Frauen: HC Leipzig gegen Frisch auf Göppingen:  26:26
1.2.23

 
 
"Stauferkrone"-Zweite bildet mit Mross und Siegel jetzt ein Team

Vanessa Dollinger und Ralph Siegel bei der Siegerehrung zur Stauferkrone 2022 in der Stadthalle Donzdorf. Foto: Schwabenpress
 
Donzdorf. Die Schlagersängerin Vanessa Dollinger aus Kärnten, die mit ihm Titel „Verliebte schlafen nicht“ beim internationalen Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ 2022 in Donzdorf (Kreis Göppingen) den zweiten Platz belegte, wird nun von Stefan Mross gemanagt. Außerdem übernimmt er das Booking für die junge Österreicherin. Darauf haben sich der TV-Entertainer, der seit vielen Jahren die ARD-Sommersendung „Immer wieder sonntags“ moderiert und der Komponist und Produzent Ralph Siegel in München verständigt, wie die Bild-Zeitung am Mittwoch berichtete. Siegel hatte die 20-jährige Vanessa Dollinger nach ihrem Aufritt in Donzdorf unter Vertrag genommen und will nun für sie Titel schreiben und produzieren. Der 77-Jährige, Jurysprecher bei der „Stauferkrone“, ist von Vanessa Dollinger total begeistert und zeigt sich erfreut, dass die „Stauferkrone“ so hoffnungsvollen Talenten eine Bühne bietet. Dollinger bestätigte gegenüber der die "Stauferkrone" veranstaltende Göppinger Agentur Maitis-Media, dass sie, Stefan Mross und Ralph Siegel nun ein Team bilden. Die „Stauferkrone“ sei für sie ein tolles Sprungbrett gewesen, zeigt sich Dollinger dankbar. Stefan Mross kennt die "Stauferkrone" ebenfalls, denn er stand dort 2017 als Stargast auf der Bühne.
1.2.23
 

Trickdieb greift Seniorin in die Tasche

Wäschenbeuren. Beute machte ein vermeintlicher Spendensammler am Dienstag in Wäschebeuren. Die Seniorin war gegen 11.30 Uhr beim Einkaufen in der Talstraße.Dort wurde sie von einem Unbekannten angesprochen. Der Täter lenkte die Seniorin ab, indem er ihr einen Zettel vorhielt. Darauf sei zu einer Spende aufgerufen worden. Während die Seniorin der Bitte nachkam und sich auf einer Liste eintrug, griff der Dieb unbemerkt in ihre Tasche. Die hatte sie um den Oberköper hängen und das Geld befand sich lose darin. Den Diebstahl bemerkte die Frau erst später. Der Polizeiposten Rechberghausen (Tel. 07161/959306) hat die Ermittlungen nach dem Dieb aufgenommen. Die Mann sei etwa 175 cm groß und hatte einen Stoppelbart. Er trug schwarze Kleidung und stotterte.
1.2.23

 

Brand in Schule schnell gelöscht

Geislingen. In einer Schule in Geislingen hat es am Dienstag gebrannt. Kurz nach 10 Uhr drang Rauch aus einem Unterrichtsraum der Schule. Zeugen verständigten sofort die Feuerwehr. Das Schulpersonal brachte die Schüler in Sicherheit. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell gelöscht. In einem Unterrichtsraum hatte ein Plastikbehältnis gebrannt. Das entzündete sich ersten Ermittlungen der Polizei zufolge durch aufgestellte Teelichter. Durch die Flammen wurde ein Schrank angekokelt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Die Polizei hat die Spuren gesichert und ermittelt jetzt wegen Brandstiftung. Die Feuerwehr Geislingen war mit zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Einsatzfahrzeug vor Ort.
1.2.23

 

Energiewende im Dialog mit den Bürgern schaffen 

Ebersbach. Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Grüne) lud zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Windkraft rund um Göppingen“ im „Credo“ in Ebersbach ein, zu der über 200 interessierte Bürger kamen.Die Landtagsabgeordnete begrüßte zu Beginn der Veranstaltung ihre Gäste und führte in das Thema Energiepolitik ein. Dabei betonte sie unter anderem: „Wir müssen stabile Preise gewährleisten, denn Strom und Wärme dürfen für niemanden zu Luxusgütern werden, sondern für alle bezahlbar bleiben.“ Außerdem ergänzte sie: „Weil Energiewende und Naturschutz kein Widerspruch sind, suchen wir mit den Verbänden und den Bürgern nach Lösungen, um Klima- und Naturschutz miteinander zu verbinden.“

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium, erklärte in seinem anschließenden Vortrag über Windkraft in Baden-Württemberg und der Region, wie wichtig der Ausbau der erneuerbaren Energien sei und welche Rolle der Windkraft dabei zukomme. Vor allem auch, um Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort zu sichern. Aufgrund dessen sei es auch nötig, die Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu verkürzen. Um den Fragen und möglichen Bedenken der Bürger beim Bau der Windkraftanlagen bei Ebersbach-Büchenbronn entgegenzukommen, erläuterte Dr. Matthias Pavel der Firma Uhl Windkraft, welche die entsprechenden Windräder bauen soll, ausführlich das Planungs- und Messverfahren. Darüber hinaus ging er auf Fragen wie unter anderem die Wirtschaftlichkeit der Windräder und den Bevölkerungs- sowie Tier- und Artenschutz in seinem Vortrag ein.

Der Abgeordneten Cataltepe war es wichtig, auch Gegner der geplanten Windkraftanlagen auf dem Schurwald zu Wort kommen zu lassen und lud daher die Initiative „Pro Schurwald“ ein, ihre Meinung in der Veranstaltung in einem kurzen Vortrag zu äußern. Diese betonte vor allem die Bedeutung des Schurwalds als Naherholungsgebiet. Neben „Pro Schurwald“ sprach auch der ehemalige Ortsvorsteher von Baiereck, Diegelsberg, Nassach und Nassachmühle, Eberhard Hottenroth. Er dankte der Abgeordneten Cataltepe herzlich, dass sie zur Informationsveranstaltung eingeladen habe, auch wenn die Planung der Windräder bereits lange vor ihrer Zeit als Abgeordnete begonnen hätte.

Am Ende der Veranstaltung resümierte die Landtagsabgeordnete: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Energiewende einen barrierefreien, verständlichen und auch breiten Konsens mit allen Menschen in der Gesellschaft braucht. Unterschiedliche Meinungen und Fragen Bürgern beleben nicht nur die Demokratie und eröffnen neue Wege für bestmögliche Lösungen, sondern erfordern auch Begegnungen und einen Raum, wo Menschen Gehör finden. Denn eine echte Energiewende umfasst die gesamte Gesellschaft, jeden Haushalt und jedes Unternehmen.“
1.2.23

 

Tourismusverband untersucht ÖPNV-Nutzung mit der Alb-Card

Schwäbische Alb. Mit der „Alb-Card“ des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) haben Übernachtungsgäste nicht nur freien Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Region, sondern können im gesamten Verbandsgebiet kostenlos Bus und Bahn fahren. Ob und in welchem Maße das ÖPNV-Angebot genutzt wird, möchte der SAT nun mit einer Gästebefragung untersuchen. 

Als nachhaltiges Reiseziel liegt dem Schwäbische Alb Tourismus (SAT) das Thema Mobilität ganz besonders am Herzen. Dazu wurde in den vergangenen Jahren das ÖPNV-Angebot der Schwäbischen Alb stetig ausgebaut und zugleich mit der Einführung der Gästekarte „Alb-Card“ ein Meilenstein in Sachen nachhaltiger Mobilität gesetzt. Die Alb-Card bekommen Gäste ab der ersten Übernachtung bei einem der über 150 teilnehmenden Alb-Card-Gastgeber geschenkt. Mit dieser bundesweit einzigartigen Gästekarte können 160 touristische Top-Highlights, Angebote und Sehenswürdigkeiten auf der Schwäbischen Alb kostenfrei erlebt und in der gesamten Region Bus und Bahn kostenlos genutzt werden. Das Projektgebiet umfasst zehn Landkreise plus den Stadtkreis Ulm und somit rund 1/4 der Landesfläche. Sechs Verkehrsverbünde sind Teil des Alb-Card-Gebiets.

Um die bisherigen Effekte der 2020 eingeführten Gästekarte sowie das genaue Nutzungsverhalten von öffentlichen Verkehrsmitteln durch Übernachtungsgäste im Verbandsgebiet zu evaluieren, führt der SAT in Zusammenarbeit mit der dwif-Consulting GmbH bis einschließlich September 2023 eine Online-Befragung durch. Die Befragung richtet sich an alle Personen, die im Rahmen eines Urlaubs oder Wochenendtrips mindestens eine Übernachtung auf der Schwäbischen Alb verbracht haben. Im Fokus der Fragen steht insbesondere das Mobilitätsverhalten der Gäste.

Um möglichst viele Gäste für eine Teilnahme zu gewinnen, unterstützen Tourist-Infos, Unterkünfte und Alb-Card-Partner (z.B. touristische Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen) den SAT bei der Kommunikation – online sowie mit eigens produzierten Flyern und Plakaten. Unter allen Umfrage-Teilnehmern werden vier Verwöhn-Wochenenden bei den Alb-Card-Gastgebern Gasthof Linde (Albstadt), Biosphärenhotel Graf Eberhard (Bad Urach), Légère Hotel (Tuttlingen) und Hotel sKreuz (Steinheim) verlost.

Die Ergebnisse der Untersuchung werden im Laufe des Jahres erwartet und sollen dazu dienen, die Mobilität von Urlaubern auf der Schwäbischen Alb noch einfacher, attraktiver und nachhaltiger zu gestalten.
1.2.23

 

Landkreis mit eigenem Instagram-Auftritt

Kreis Göppingen.Die Social-Media-Arbeit ist für Behörden ein zunehmend wichtiges Instrument in der Kommunikationsarbeit mit der Bürgerschaft. Das Landratsamt Göppingen geht ebenso in den direkten Dialog und betreibt seit Dienstag einen Instagram-Account.  Auf Instagram werden Follower über aktuelle Themen, regionale Besonderheiten und Angebote innerhalb des Landkreises Göppingen informiert. Außerdem soll es viel Wissenswertes über die Kreisverwaltung, die prägenden Themen des Landkreises sowie Einblicke in die einzelnen Ämter geben. “Wir streben eine bessere Information und Kommunikation an und möchten mit den Bürgerinnen und Bürgern in den direkten Dialog treten. Weitere Kanäle sollen in Zukunft folgen,” betonen Carolin Abbatangelo, Standortkommunikatorin, und Annalena Geul, Social Media Managerin des Landkreises Göppingen. Annalena Geul hat ihre Stelle zum 1. November 2022 nach Abschluss ihres Studiums im Bereich der Medienwirtschaft begonnen und lebt in Eislingen. Carolin Abbatangelo lebt in Rechberghausen und ist seit Februar 2014 die Standortkommunikatorin des Landkreises. Über die Social-Media-Kanäle des Landkreises sollen besonders Bürger erreicht werden, die die klassischen Kommunikationswege wie Tageszeitungen oder die Landkreis-Webseite nicht nutzen. Landrat Edgar Wolff freut sich über den Einstieg: “Für uns ist es ein wichtiger Schritt, um alle unsere Zielgruppen zu erreichen und um mehr, schneller und direkter zu kommunizieren. Ich wünsche mir auch, dass wir Feedback bekommen. Ich freue mich über Lob, aber auch über Kritik und Hinweise, wie wir unsere Kommunikationsarbeit im Landkreis weiter verbessern können.” Der Landkreis Göppingen ist auf Instagram unter dem Namen: landkreis.goeppingen zu finden. Der direkte Link zum Instagram-Kanal lautet: www.instagram.com/landkreis.goeppingen/
1.
2.23

 

Sarah Schweizer hilft in der Vesperkirche


Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer half bei der Göppinger Vesperkirche.  Foto: Privat

Göppingen. Auch in diesem Jahr band sich die CDU-Landtagsabgeordnete die Schürze um und half beim Geschirrabräumen in der Vesperkirche Göppingen tatkräftig mit. Nicht zu kurz kamen dabei Gespräche mit den Besuchern der Vesperkirche und den ehrenamtlichen Helfern. Die Vesperkirche ist in den Winterwochen eine segensreiche Einrichtung, so Sarah Schweizer in ihren Grußworten, mit denen sie dem Verein Haus Linde um Geschäftsführer Wolfgang Baumung und den vielen ehrenamtlichen Helfern für die Initiative dankte. „Die Vesperkirche bietet nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern ist vielmehr noch ein gemütlicher Ort der Begegnung, welche gerade in den Corona-Jahren viel zu kurz gekommen ist. Die strahlenden Gesichter sind die beste Quittung für das ganze Team“, so die Abgeordnete. 2023 findet die Göppinger Vesperkirche zum 28. Mal statt. Noch bis 19. Februar werden in der Stadtkirche täglich von 11.30 bis 13.30 Uhr warme Mahlzeiten ausgegeben.
1.2.23

 

Suche nach Julia bislang ohne Erfolg

Remshalden/Kirchheim unter Teck. Die vermisste 16-jährige Julia W. aus Remshalden konnte bislang immer noch nicht gefunden werden. Die Ermittlungsintensität der Kriminalpolizei Waiblingen ist weiterhin enorm hoch. Auf die bislang veröffentlichten Zeugenaufrufe gab es eine Vielzahl von Hinweisen, denen sukzessive nachgegangen wird. Bislang ist gewiss, dass Julia am Dienstagmorgen (24.01.2023) gegen 6.30 Uhr ihr Zuhause verlassen hat. Sie ging an diesem Tag nicht zur Schule und fuhr mit der Bahn nach Kirchheim unter Teck, wo sie am Bahnhof um 9.17 Uhr in die Teckbahn in Richtung Lenningen einstieg. Danach verliert sich ihre Spur. Eingeleitete Suchmaßnahmen im dortigen Bereich in teils schwierigem Gelände, bei denen neben der Polizei auch die ehrenamtlichen Organisationen - Malteser Hilfsdienst (MHD) Schwäbisch Gmünd, MHD Nürtingen/Reutlingen, Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Nürtingen/Kirchheim, BRH Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar, BRH Rettungshundestaffel Ulm, DRK Sindelfingen,  DRK Reutlingen, die Bergwachten Lenninger Tal, Stuttgart und Esslingen, die DRK Bereitschaft Lenningen und die DRK-Führungsgruppe Kreisverband Nürtingen beteiligt waren, blieben erfolglos

Die Polizei sucht nach wie vor Zeugen, die Julia nach diesem Zeitpunkt gesehen haben, insbesondere einen Mann, der nahezu zeitgleich mit Julia in die Teckbahn eingestiegen ist und sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Waggon in unmittelbarer Nähe zu ihr aufhielt. Er könnte ein sehr wichtiger Zeuge sein, der zum Verhalten von Julia weitere Auskunft geben kann und womöglich auch der Polizei benennen kann, an welchem Bahnhof sie wieder ausstieg. Der gesuchte Zeuge trug eine Wintermütze, möglicherweise in braun, eine schwarze Winterjacke mit Kapuze, eine schwarze Jogginghose mit vier weißen Applikationen auf der Oberschenkelaußenseite, dunkle Sportschuhe mit weißen Sohlen und führte einen dunklen Rucksack mit sich. Der gesuchte Zeuge wird dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Zudem sollten sich grundsätzlich alle Fahrgäste melden, die in der besagten Teckbahn am Dienstagmorgen um 9.17 Uhr mitfuhren.

Die Ermittler der Kriminalpolizei schließen nicht aus, dass Julia im Laufe des Dienstags nach einem Aufenthalt im Bereich Lenningen wieder zurückfuhr, zumal sie keine Utensilien des täglichen Bedarfs bei sich führte und sie somit keine längere Abwesenheit von zuhause eingeplant haben dürfte. Es ist nicht auszuschließen, dass möglicherweise dem Mädchen auf dem Nachhauseweg etwas zugestoßen sein könnte. Welche Route bzw. welche Verkehrsmittel Julia für eine mögliche Rückfahrt gewählt haben könnte, ist unklar. Die Kriminalpolizei möchte nun mit Hilfe der Bevölkerung hier weitere Aufklärung erreichen. Deshalb ergeben sich folgende Fragen: Wurde Julia am Dienstag in einer Bahn oder einem Bus, die von Lenningen wegführen, gesehen? Wurde Julia in einer Bahn in Richtung Remshalden, die über Stuttgart oder Bad Cannstatt geführt haben könnte, wahrgenommen? Hat das Mädchen sich am Dienstag bei einem etwaigen Umstieg an den Bahnhöfen in Stuttgart oder Bad Cannstatt aufgehalten und in welche Bahn ist sie eingestiegen? Wurde Julia im Laufe des Dienstags nochmals in ihrer Heimatgemeinde gesehen? Hat Julia seit ihrem Verschwinden nochmals Kontaktversuche zu Bekannten unternommen? Gibt es Kontaktpersonen im Bereich Lenningen, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben? Hinweise hierzu werden unter dem Hinweistelefon von der Kriminalpolizei Waiblingen unter Tel. 07151/950-333 entgegengenommen.
31.1.23

 

Über Bolzplatz gefahren

Göppingen. Durch mutwillige Kurvenfahrten auf dem Bolzplatz Filseck Straße beim Faurndauer Hasenheim, wurden in der aufgeweichten Bodenschicht des Spielfeldes bis zu 15 cm tiefe Spuren im Rasen hinterlassen. Die Rasenfläche ist dadurch zerstört und die Fläche sieht nun eher aus wie eine Pferdekoppel. Auf diesem Bolzplatz kann so nun nicht mehr gespielt werden. Zur Lockerung und Einebnung des Bodens sowie der erneuten Ansaat des Rasens werden einige Tausend Euro zu investieren sein.  Hinweise darauf, wer für diese Zerstörung verantwortlich ist, nimmt das Referat Umweltschutz und Grünordnung entgegen unter 07161 650-8710 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
31.1.23

 

Haltestellen-Umbau geht weiter

Göppingen. Nach erfolgter Winterpause geht im Februar der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen weiter. Im Reusch werden die Haltestellen Christkönigskirche und Wangener Straße barrierefrei umgebaut. Die Citybuslinien 904 und 905 werden im Reusch umgeleitet. Im Rahmen des barrierefreien Umbaus der beiden Haltestellen Christkönigskirche und Wangener Straße wird unter Vollsperrung auch der schlechte Fahrbahnbelag in den jeweiligen Haltestellenbereichen erneuert.

 Der Bus muss ab dem 6. Februar für circa drei Wochen großräumig umgeleitet werden, betroffen sind die Linien 904 und 905 (Citybus). Die Buslinie 904 wird nur noch über die Mozartstraße fahren. Die Citybuslinie 905 wird eine Umleitung über die Wangener Straße fahren.  Die Haltestellen Christkönigskirche und Wangener Straße können nicht mehr angefahren werden. Fahrgäste werden über Hinweise an den beiden wegfallenden Haltestellen informiert.
31.1.23

 

Neuer Gesundheitsberuf im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis als Träger der Beruflichen Schulen führt laufend neue und zukunftsfähige Ausbildungsberufe an seinen Schulen ein, um den Anforderungen des Arbeitsmarkts an qualifiziertes Fachpersonal zu entsprechen. Kaufleute im Gesundheitswesen sind in Kliniken, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, medizinischen Labors und Arztpraxen, Krankenversicherungen und Rettungsdiensten, in stationären und ambulanten Alten- und Krankenpflege sowie im Einzelhandel, etwa in Sanitätshäusern, tätig. Zum Arbeitsalltag gehören der Empfang und die Erfassung von Patienten, Leistungsabrechnungen, Beschaffungsprozesse, allgemeine kaufmännische Tätigkeiten im Personal- und Rechnungswesen sowie allgemein die Kundenberatung und -betreuung und die Entwicklung von Marketingstrategien. Der Ausbildungsgang soll erstmals zum Schuljahr 2023/24 starten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Informationen zum neuen Ausbildungsgang gibt es bei der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171 804-6201, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. .
31.1.23

 

Stadtwerke  bauen Glasfasernetz weiter aus

Göppingen. Nach Holzheim und Bartenbach starten die Stadtwerke Göppingen (SWG) ab Mitte Februar 2023 mit dem Glasfaserausbau in der Göppinger Nordstadt. Neben den Arbeiten für ein flächendeckendes Glasfasernetz, werden in Teilbereichen das Stromnetz verstärkt und die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgebaut.

Betroffen sind folgende Straßenbereiche: Marktstraße, Freihofstraße, Rosenstraße, Marstall-straße, Schillerstraße, Burgstraße, Gabelsbergstraße, Lorcher Straße, Nördliche Ringstraße. Begrenzt wird das „Baufeld“ im Norden durch die Nördliche Ringstraße, im Westen durch die Lorcher Straße, im Osten durch die Marktstraße und im Süden durch die Burgstraße. Um Behinderungen für die Anwohner möglichst gering zu halten, erfolgt die Verlegung abschnittsweise. In der Öchslinstraße beginnen die entsprechenden Arbeiten mit Bau der „Zentrale“, dem so genannten „Point of Presence (PoP)“ innerhalb des Parkplatzes des Technischen Rathauses.

Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis Jahresende andauern. Die SWG, sowie die ausführende Firma werden alles tun, um mögliche Behinderungen und Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten. Eine entsprechende frühzeitige Benachrichtigung vor Baubeginn erfolgt jeweils. Die SWG bitten um Verständnis.
31.1.23

 

Blitzanhänger verschmiert

Göppingen. Zwischen Montag 18 Uhr und Dienstag 9.45 Uhr beschmierte ein Unbekannter den Blitzanhänger mit weißer Farbe. Der Blitzanhänger stand in Holzheim in der Schlater Straße. Der Polizeiposten Heiningen (Hinweistelefon 07161/504500) hat die Ermittlungen wegen einer Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können. Eine Schadenshöhe lässt sich bislang nicht beziffern.
31.1.23

 

Auto fährt in Lkw-Anhänger

Lorch. Am Montag befuhr ein 53-jähriger Pkw-Fahrer die rechte Spur der B 29 in Richtung Schwäbisch Gmünd. Vermutlich aufgrund Unachtsamkeit übersah er einen auf der rechten Fahrbahn stehenden Lkw mit Anhänger mit einer fahrbaren Absperrtafel. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Schaden in Höhe von etwa 51.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
31.1.23

 

Gegen Autos und Laterne gekracht

Geislingen. Am Montag verursachte ein 65-Jähriger hohen Sachschaden in Geislingen. Gegen 20.15 Uhr war der Senior mit einem Pkw  in der Stuttgarter Straße in Richtung Ulm unterwegs. Auf Höhe Sternplatz fuhr der 65-Jährige auf einen vor ihm stehenden Wagen einer 25-Jährigen auf. In der Folge stieß das Fahrzeug des 65-Jährigen gegen ein am rechten Fahrbahnrand geparktes Auto. Von dort aus wurde der der Wagen gegen einen Baum und Straßenpoller geschleudert, ehe die Fahrt an einer Straßenlaterne endete. Rettungskräfte brachten den Mann mit Verdacht auf einen medizinischen Notfall in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen ermittelt nun die genaue Ursache für den Unfall. Sie schätzt den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos auf rund 10.500 Euro. Die Höhe des Schadens an den Verkehrseinrichtungen ist noch unklar. Der Senior musste zur Gewährleistung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung von 250 Euro hinterlegen, weil er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat.
31.1.23

 

Homepage informiert über ärztliche Versorgung

Ostalbkreis. Auf der neuen Homepage mediportal-ostalbkreis.de können sich Ärzte sowie Medizinstudenten und Kommunen über die ärztliche Versorgung im Ostalbkreis informieren. Der Ostalbkreis setzt sich gemeinsam mit den Ärzteschaften Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie den Kliniken Ostalb für die Sicherstellung einer hochwertigen medizinischen Versorgung ein. Nun ist im Zuge dessen die Homepage mediportal-ostalbkreis.de online gegangen. Die Homepage gibt einen Überblick über die Maßnahmen und Projekte zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im Kreis, wie z.B. die hausärztlichen Genossenschaften, den Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin oder das Gesundheitsnetz Schwäbischer Wald.

Zudem gibt es eine Stellenbörse, auf der aktuelle ärztliche Stellenausschreibungen veröffentlicht werden. Das Aufgeben von Stellenanzeigen ist kostenlos und erfolgt über ein Online-Formular. Ärzte sowie Medizinstudenten können sich so über Möglichkeiten der Niederlassung, Anstellung oder Aus- und Weiterbildung im Ostalbkreis informieren. Darüber hinaus wird auf die verschiedenen Ansprechpartner der Ärzteschaften, der Kliniken und des Landkreises hingewiesen und über Fördermöglichkeiten, wie z.B. das Stipendienprogramm für Medizinstudenten, informiert.
31.1.23

 

Mann nach Angriff außer Lebensgefahr

Göppingen. Am Sonntag haben Unbekannte einen 24-Jährigen in Göppingen schwer verketzt.  Gegen 21.50 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass er einen stark blutenden Mann an einer Tankstelle in der Heininger Straße antraf. Ein Rettungswagen brachte ihn mit Schnitt- und Stichverletzungen in eine Klinik. Die Polizei ermittelte, dass der Verletzte wohl kurz zuvor im Bereich der Heinrich-Landerer-Straße, Ecke Heininger Straße, von Unbekannten mit einem scharfen Gegenstand angegriffen wurde. Die Täter flüchteten mit einem dunklen Kleinwagen über die Eythstraße in Richtung Eislingen. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll es sich um mindestens zwei Täter gehandelt haben. Der 24-Jährige befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt nun nach den Unbekannten. Bei einem der Gesuchten handelt es sich um einen ca. 1,70 Meter großen Mann. Er soll etwa 20 - 30 Jahre alt sein und eine schlanke Statur haben. Bekleidet war er wohl mit einer dunklen Fliegerjacke mit hellem Kragen, einer hellblauen Jeans und hellen Schuhen. Der Mann soll dunkle, kurze Haare haben. Die Polizei Göppingen (07161/632360) sucht Zeugen und fragt, wer die Auseinandersetzung am Tatort mitbekommen hat, wem ein dunkler Kleinwagen aufgefallen ist und wer eine Person gesehen hat, auf die die Beschreibung passt.
30.1.23

 

Wechsel in HNO-Praxis

Bad Boll. Generationswechsel in der traditionsreichen HNO-Praxis Bad Boll: Dr. Sabine Wehde hat sich  in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ihr Nachfolger ist schon im Amt: Paschalis Dramalis. Der 42-jährige Facharzt für HNO-Heilkunde ist bereits seit dem 15. November des vergangenen Jahres in Bad Boll tätig. Zum Jahreswechsel übernahm er nun offiziell die Leitung der Praxis, die seit Sommer 2022 als Medizinisches Versorgungszentrum für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde zur Christophsbad Klinikgruppe gehört.

Der gebürtige Grieche Paschalis Dramalis ist Arzt mit Leib und Seele: Nach dem griechischen Abitur studierte er an der Universität Kreta. Im Jahr 2008 beendete er erfolgreich sein Studium der Humanmedizin – noch im selben Jahr erwarb er die deutsche Approbation. Im direkten Anschluss absolvierte er die Basischirurgische Ausbildung in der Klinik am Eichert. Ab 2012 begann er seine Weiterbildung zum Facharzt für HNO. Diese schloss er im Jahr 2018 erfolgreich ab. Als Facharzt für HNO-Heilkunde war er danach knapp ein Jahr in der Berliner Charité tätig. Anschließend arbeitete er als Oberarzt im Spital der Barmherzigen Schwestern in Ried (Österreich), bevor er Ende 2022 zur HNO-Praxis nach Bad Boll wechselte.

Die Begeisterung für seinen Job hat sich der Mediziner stets bewahrt: „Mich fasziniert nach wie vor die Vielfalt meiner Tätigkeit als Mediziner im Allgemeinen und insbesondere als Facharzt für HNO.“ Die Gründe für seinen Wechsel zum MVZ Bad Boll im November 2022 erklärt er wie folgt: „Das Christophsbad ist ein Haus mit Tradition und Ethos, welches den Patienten ganzheitlich angeht und behandelt. Dies deckt sich mit meinen Werten und hat mir direkt zugesagt.“ Als neuer Leiter hat sich Herr Dramalis Ziele für die Zukunft gesetzt: „Ich möchte die HNO-Praxis weiterhin auf dem aktuellsten Stand der Fachrichtung halten – mit allen diagnostisch-therapeutischen Mitteln. Auch die enge Kooperation mit den Fachabteilungen der Christophsbad Klinikgruppe ist mir wichtig.“
30.1.23

 

Jugendliche unternehmen nächtliche Spritztour

Lauterstein. Im Hof eines Wohnhauses in Lauterstein waren zwei Jugendliche am Sonntag zu Gange.  Kurz nach 1 Uhr klauten die beiden Jugendlichen einen roten Ford, der dort abgestellt war. Das Auto war nach Erkenntnissen der Polizei nicht verschlossen und der Zündschlüssel befand sich im Auto. Diese Gelegenheit nutzten die beiden Jugendlichen im Alter von 15 und 16 Jahren aus und fuhren davon. Gegen 6 Uhr stellten die Jugendlichen das Firmenfahrzeug wieder unbeschädigt auf dem Parkplatz vor dem Wohnhaus ab. Sie gingen wohl davon aus, dass der nächtliche Streifzug unbemerkt blieb. Dem war nicht so, denn der Besitzer des Autos kam den beiden Jugendlichen mit Hilfe einer Überwachungskamera auf die Schliche. Eine Zeugin erkannte die Beiden auf den Bildern und lieferte den Beamten den entscheidenden Hinweis. Bei dem Fahrer soll es sich um den 16-Jährigen handeln. Die Polizei Eislingen nahm die Ermittlungen auf. Die Jugendlichen müssen nun mit einer Anzeige rechnen. Die Polizei wird auch die Führerscheinstelle über den Vorfall informieren.
30.1.23

 

Ohne Führerschein unterwegs und Unfall gebaut

Geislingen. Keinen Führerschein hatte der Unfallverursacher in Geislingen. Der Unfall ereignete sich am Montag gegen 4.45 Uhr. Der 34-Jährige fuhr mit seinem Pkw in der Rheinlandstraße. Ohne auf die Vorfahrt zu achten überquerte er die B10. Auf der B10 fuhr in Richtung Kuchen ein 54-Jähriger. Bei dem Zusammenstoß wurde der Wagen des 54-Jährigen  gegen einen Verkehrsteiler geschleudert. Der Faharer erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Bei der Aufnahme des Unfalls stellte die Polizei fest, dass der Unfallverursacher keinen Führerschein hatte. Da die Besitzverhältnisse des Fahrzeugs unklar waren, beschlagnahmte die Polizei das Auto. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Beide Autos wurden abgeschleppt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
30.1.23

 

Auf glatter Straße gegen Zaun geprallt

Gammelshausen./ Am Sonntag kam ein 74-Jähriger bei Gammelshausen von der Straße ab. Der Unfall ereignete sich kurz nach 9 Uhr. Der Mann war auf der L1217 von Gammelshausen in Richtung Auendorf unterwegs. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Auto. Der Fahrer geriet aufgrund von Glätte ins Rutschen und kam von der Straße ab. Dort prallte er gegen eine Leitplanke sowie einen Zaun. Der 74-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei Uhingen ermittelt nun den genauen Hergang des Unfalls. Sie schätzt den Schaden am Smart auf 4.000 Euro. Wie hoch der Schaden an der Leitplanke und dem Zaun ist muss noch ermittelt werden.
30.1.23

 

Unfall bei Fahrspurwechsel

Lorch. Am Sonntag ereignetet sich auf der B29 ein Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Gegen 15.15 Uhr befuhr eine 42-Jährige die linke Fahrspur der B29. Zwischen der Auf- und Abfahrt Lorch Ost sowie der Auf- und Abfahrt Schwäbisch Gmünd wechselte sie direkt vor einer 47-jährigen Pkw-Fahrerin auf die rechte Fahrspur. Um ein Auffahren zu verhindern, versuchte die 47-Jährige noch zu bremsen und wich nach links aus. Infolgedessen kollidierte sie mit einem auf der linken Fahrbahn fahrenden Kleinwagen einer 42-Jährigen sowie mit dem Fahzeug der 42-Jährigen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro.
30.1.23

 

Heizlüfter in Brand geraten

Weilheim/Teck. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am Sonntagvormittag in den Heimensteinweg in Weilheim ausgerückt. Zuvor war der Rettungsleitstelle ein Brand in einem dortigen Wohnhaus gemeldet worden. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte im Obergeschoss ein Heizlüfter wohl aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen, wodurch es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Brand von einer Zeugin abgelöscht werden. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr ausgiebig durchlüftet. Weiterer Sachschaden war nicht entstanden. Die Zeugin sowie die Bewohnerin wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, das sie noch am selben Tag wieder verlassen konnten. (mr)
30.1.23

 

Polizei sucht nach vermisster Schülerin

Remshalden/Kirchheim unter Teck. Die Polizei hat die Suche nach der seit Dienstag vermissten 16-jährigen Schülerin Julia w. aus Remshalden intensiviert und weitet dabei auch den Bereich Kirchheim unter Teck und Lenningen als Suchgebiet auf. Dort soll das Mädchen von zeugen gesehen worden sein. Seit Dienstagmorgen wird die 16-jährige Julia W. aus Remshalden-Grunbach vermisst. Die Jugendliche verließ am Dienstagmorgen ihr Elternhaus und ist seither unbekannten Aufenthalts. An ihrer Schule in Stuttgart-Sommerrain kam sie am Dienstag nicht an. Julia W. ist ca. 160 cm groß, wiegt etwa 50 kg, hat lange braune Haare, eine Zahnspange und ist Brillenträgerin. Bekleidet war sie mutmaßlich mit einer braunen Winterjacke mit Fellbesatz an der Kapuze sowie mit schwarzen Winterstiefeln.

Zwischenzeitlich liegen Erkenntnisse vor, dass sich Julia am Tag ihres Verschwindens in Kirchheim unter Teck und möglicherweise auch in der Gemeinde Lenningen aufhielt. Die Polizei konzentriert sich nun bei den Suchmaßnahmen auf den dortigen Bereich. Diese beinhalten neben Weiterem den Einsatz eines Hubschraubers sowie von Rettungssuchhunden. Kräfte des Polizeipräsidiums Einsatz und der örtlichen Polizei werden die Ermittlungsgruppe bei der Suche unterstützen, wobei insbesondere Bewohner der Gemeinde Lenningen aktiv von der Polizei angesprochen werden, um Hinweise zum aktuellen oder zurückliegenden Aufenthaltsorten der Julia W. sowie zu Personen, die zu ihr seit Dienstag Kontakt hatten, zu erlangen. Solche benötigt die Kriminalpolizei Waiblingen dringend. Es wurde hierzu auch unter der Tel. 07151/950-333 ein Hinweistelefon geschaltet, an dem die Kriminalbeamten Hinweise entgegennehmen.

Polizeikräfte und eine Rettungshundestaffel  haben am Samstag die Vermisstensuche im Bereich Kirchheim unter Teck und in der Gemeinde Lenningen fortgesetzt. Das 16-jährige Mädchen konnte bislang noch nicht aufgefunden werden. Die neben den Suchmaßnahmen stattfinden kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben zwischenzeitlich konkretere Ergebnisse. Das Mädchen wurde am letzten Dienstagmorgen beim Bahnhof Kirchheim unter Teck videografiert. Es ist nun gewiss, dass sie um 9.17 Uhr in die Teckbahn nach Oberlenningen stieg. Die Kriminalpolizei bittet nun alle Fahrgäste, die am Dienstagmorgen mit der Teckbahn in Richtung Oberlenningen unterwegs waren und mögliche Wahrnehmungen machten, sich mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzen. Auch das Zugpersonal könnte entsprechende Beobachtungen gemacht haben. Insbesondere von Bedeutung ist, wo das Mädchen ausstieg und ob es im Zug oder am Ausstiegsbahnhof in Begleitung war.
29.1.23

 

Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga:   SG Mainz-Bretzenheim gegen Frisch Auf Göppingen:  33: 27
29.1.23

 

Einhorntunnel blockiert

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer, dass der Einhorntunnel in Schwäbisch Gmünd in Fahrtrichtung Stuttgart durch mehrere Fahrzeuge blockiert wird. Personen hingen aus den Fenstern der Fahrzeuge und würden in die Luft schießen. Durch mehrere Polizeistreifen konnten vor Ort sechs Fahrzeuge angetroffen und die Insassen kontrolliert werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich um Teilnehmer einer Hochzeitsgesellschaft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
29.1.23

 

Junge beißt nach Ladendiebstahl zu

Eislingen.  Am Samstagmittag ging ein Neunjähriger in Eislingen einen Laden. Er nahm mehrere Süßigkeiten in seine Hand und machte prompt kehrt, ohne die Leckereien zu bezahlen. Dies wurde durch eine Detektivin bemerkt, die ihn festhielt. Eine Kundin kam zur Hilfe, um den rabiaten Jüngling zu bändigen.Dieser schlug um sich und biss der Kundin in einen Finger und in den Arm. Erst im Büro angekommen, ließ er sich beruhigen und wartete auf die Polizei. Die Wunden der Kundin mussten medizinisch versorgt werden. Der Bengel wurde durch die Polizei dem Vater überstellt.
29.1.23

 

Zu schnell: Fahranfänger fliegt von der Straße

Uhingen.  In der Nacht auf Sonntag fuhr ein 18-Jähriger auf der L1225 von Holzhausen in Richtung Unterberken. Der Wagen kam nach links von der Straße ab. Nach zweimaligem Überschlag blieb er auf den Rädern stehen. Der schwer verletzte Fahrer musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen werden. Seine beiden 17-jährigen Mitfahrer wurden nur leicht verletzt. Unfallursächlich dürfte eine nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein. Die Straße macht dort, kurz nach Ortsende Holzhausen, eine deutliche Linkskurve. Der Schaden am Auto wird auf 8.000 Euro geschätzt.
29.1.23

 

Acht Verletzte bei Auffahrunfall

Weilheim/Teck. Acht Personen sind bei einem Verkehrsunfall am frühen Freitagabend bei Weilheim an der Teck zum Teil schwer verletzt worden. Ein 73 Jahre alter Pkw-Lenker  befuhr die L 1200 von Neidlingen kommend in Richtung Weilheim an der Teck. An der Einmündung zur L 1212 wollte er nach links in Richtung Hepsisau abbiegen, musste hier jedoch aufgrund entgegenkommenden Verkehrs anhalten. Eine 44-jährige  Autofahrerin befand sich direkt hinter dem wagen des 73-Jährigen und hielt ebenfalls an. Ein hinter dem Wagen der Frau fahrender 63-jähriger Mann erkannte die Situation offensichtlich zu spät und fuhr auf. Durch die Wucht der Kollision wurde Wagen noch weiter auf das Fahrzeug des 73-Jährigen aufgeschoben. Durch den Aufprall erlitt ein 84 Jahre alter Mann  schwere Verletzungen. Ein Kleinkind  erlitt leichte Verletzungen. Die sechs weiteren Insassen aller beteiligter Fahrzeuge im Alter zwischen 44 und 82 Jahren erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst war mit sieben Fahrzeugen im Einsatz und brachte die Verletzten zum Teil in umliegende Kliniken. An den drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden, sie mussten durch entsprechende Hilfeleister abgeschleppt werden. Der finanzielle Schaden wird insgesamt auf etwa 51 000 Euro geschätzt. Die L 1200 musste für die Dauer der Unfallaufnahme im Bereich der Unfallörtlichkeit gesperrt werden.
28.1.23

 

Angeblich fremde Frau im Bett

Süßen. Am Freitagmittag meldete sich ein 56-jähriger Mann aus Süßen bei der Polizei. Er hatte eine fremde Frau in seinem Bett aufgefunden und wusste nicht mehr weiter. Die Beamten fuhren in den Fichtenweg, um sich um die delikate Angelegenheit zu kümmern. Vor Ort stellte sich heraus, dass alles seine Richtigkeit hatte. Auch die 56-jährige Frau hatte ein Aufenthaltsrecht in der Wohnung. Der Anrufer war so betrunken, dass er seine Lebensgefährtin nicht mehr wiedererkannte. Als der Mann dann auch noch seine Socken ls ver misst anzeigen wollte, beendeten die Beamten den Einsatz.
28.1.23

 

Kellerabteil leergeräumt

Geislingen.  Am Freitag wurde durch den Hausmeister eines Hochhauses in der Eberhardstraße der Einbruch in ein Kellerabteil gemeldet. Der Holzverschlag war mit einem kleinen Vorhängeschloss gesichert. Die "Diebe" hatten nur drei Autoreifen zurückgelassen. Während der Anzeigenaufnahme meldete sich ein Bewohner des Hauses. Er war neu eingezogen und hatte das ihm zustehende Kellerabteil leergeräumt und die Habseligkeiten des Hausmeisters anderweitig verstaut. Es lag somit keine Straftat vor.
28.1.23

 

Pkw rutscht gegen Langholztransporter

Lauterstein. Auf der Verbindungsstraße zwischen Bartholomä und der Bundesstraße 466 ereignete sich ein Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Pkw-Lenker war trotz geringer Geschwindigkeit in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr gerutscht. Der entgegenkommende 26-jährige Lenker eines Langholztransportes hatte keine Möglichkeit auszuweichen. Der Sachschaden wird auf ca. 7 000 Euro geschätzt. Am Beginn der Strecke wird durch ein Schild darauf hingewiesen, dass nur eingeschränkter und salzloser Winterdienst durchgeführt wird. Von dieser Regelung musste abgewichen werden, um den fahruntüchtigen Pkw durch einen Abschleppwagen bergen zu lassen. Die Gemeinde Lauterstein musste die Straßen bis zur Unfallstelle salzen.
28.1.23

 

Christophsbad bekommt neuen Geschäftsführer

Göppingen. Rudolf Schnauhuber wird als neuer Geschäftsführer ab 1. Februar 2023 zusammen mit Oliver Stockinger die Geschäftsführung der Christophsbad Klinikgruppe bilden – Stockinger wird ab 1. Juli 2023 in die Geschäftsleitung der Holding wechseln.

Göppingen.  Ab dem 1. Februar 2023 wird es Veränderungen in der Geschäftsleitung der Christophsbad Klinikgruppe geben: Rudolf Schnauhuber wird zusammen mit dem bisherigen Geschäftsführer Oliver Stockinger die Geschäftsführung bilden. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Bernhard Wehde sowie seines Vorgängers Dr. Joachim Stumpp an. Stockinger hat über fast zwei Jahre die Geschäftsführung der Klinikgruppe sehr erfolgreich alleine wahrgenommen und wird Anfang Juli in die Geschäftsleitung der Holding, Christophsbad Dr. Landerer Söhne GmbH, wechseln, in welcher die strategischen Themen der Landerer-Unternehmen ausgerichtet werden. Er wird dort insbesondere seine hohe Expertise im Immobilienmanagement für die Konzeption und Betreuung bedeutender Bau- und Immobilienprojekte der Unternehmensgruppe einbringen. Darüber hinaus steht er der Klinikgruppe mit seiner langjährigen Klinikerfahrung beratend zur Verfügung.

„Ich bin froh, dass unser Verwaltungsrat mit seinem Vorsitzenden Fritz-Jürgen Heckmann die Stelle des weiteren Geschäftsführers mit einem so erfahrenen und sympathischen Kollegen besetzen konnte und freue mich auf die Zusammenarbeit in dieser für Krankenhäuser doch sehr schwierigen Zeit,“ sagt Stockinger über den neuen Kollegen Rudolf Schnauhuber. Dieser könne auf eine langjährige Laufbahn als Klinikmanager und Geschäftsführer in verschiedenen Kliniken zurückblicken. Nun übernehme er Verantwortung für eine große Fachklinik-Gruppe in Göppingen.

Schnauhuber ist 57 Jahre alt, Vater von drei erwachsenen Kindern und stammt aus Niederbayern. Ab 2011 war er Geschäftsführer der AMEOS-Klinikgruppe für Bayern und Österreich. Seit 2013 ist er als Regionalgeschäftsführer der Region AMEOS-Süd für die Einrichtungen in Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und in der Schweiz zuständig und in dieser Funktion Mitglied der Geschäftsleitung der AMEOS-Gruppe. Er verfügt über eine breite Erfahrung in den Bereichen Psychiatrie, Geriatrie, Rehabilitation, Radiologie und in komplementären Einrichtungen.

Ab Juli 2023, wenn Stockinger in die Holding wechselt, wird Professor Dr. Nenad Vasić mit seinen Aufgaben als Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Mitglied der Geschäftsführung des Klinikums Christophsbad. Er wird in Zusammenarbeit mit Schnauhuber und unter Fortführung seiner beiden Leitungsfunktionen an der Weiterentwicklung der medizinischen Aufgabenbereiche als stellvertretender Geschäftsführer mitwirken.
27.1.23

 

Mann mit 37 Kilo Marihuana im Auto festgenommen

Gruiningen. Am Mittwoch war ein 34-Jähriger mit 37 Kilogramm Marihuana auf der A8 bei Gruibingen unterwegs.  Die Polizei kontrollierte den Mann bei Gruibingen. Dabei fanden sie im Kofferraum Taschen mit insgesamt rund 37 Kilogramm Marihuana. Den 34-Jährigen nahmen sie vorläufig fest und beschlagnahmten das aufgefundene Rauschgift. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Göppingen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das zuständige Amtsgericht Ulm am Donnerstag Haftbefehl gegen den Verdächtigen wegen Fluchtgefahr. Der Mann mit albanischer Staatsangehörigkeit befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an.
27.1.23

 

Vier Verletzte bei Unfall auf Autobahn

Mühlhausen. Am Donnerstag erlitten mehrere Personen bei einem Unfall auf der A8 bei Mühlhausen leichte Verletzungen. - Gegen 7.20 Uhr war ein 23-Jähriger mit einem Sattelzug auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei der Anschlussstelle Mühlhausen wechselte er vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dort übersah er wohl eine 36-Jährige mit einem Pkw. Der Sattelzug stieß gegen das Heck des Wagens. Die Fahrerin verlor dadurch die Kontrolle und schleuderte auf den linken Fahrstreifen. Hier kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 50-Jährigen. Ein nachfolgender 22-Jähriger Wagenlenker erkannte die Gefahr. Als er bremste, fuhr ihm eine 42-Jährige mit einem Pkew in das Heck. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit. Vier Beteiligte erlitten leichte Verletzungen und begaben sich eigenständig in ärztliche Behandlung. Rettungskräfte waren nicht erforderlich. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Sie schätzt den Schaden auf insgesamt 9.500 Euro.
27.1.23

 

Zehn Personen bei Feuer leicht verletzt

Schorndorf. In einem Mehrfamilienhaus in der Schlichtener Straße in schorndorf am Donnerstag gegen 20 Uhr zu einem Gebäudebrand. Das Feuer, das im Treppenhaus ausgebrochen war, musste von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. Der Polizei vorliegenden Erkenntnissen nach, wurden zehn Personen leicht verletzt. Der Gebäudeschaden beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf ca. 150.000 Euro. Da derzeit Hinweise auf ein Brandstiftungsdelikt vorliegen, wird zur Klärung der Brandursache ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen zum Brandgeschehen dauern an. Die Feuerwehr Schorndorf war mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. 
27.1.23

 

Kliniken ehren treuen Mitarbeiter

Kreis Göppingen. Langjährig beschäftigte Mitarbeiter im öffentlichen Dienst werden für ihr Engagement und ihre Treue geehrt. 25 Jahre und 40 Jahre Betriebszugehörigkeit sind die Wegmarken, die mit einer Urkunde belohnt werden. An den Albs-Fils-Kliniken, die als kreiseigenes Unternehmen ebenfalls zum öffentlichen Dienst gehören, findet diese Ehrung der Jubilare traditionsgemäß im Rahmen eines kleinen Sektempfangs von Geschäftsführung, Geschäftsbereich Personal und Betriebsrat immer zu Beginn des Jahres statt. Dieses Mal gleich drei Jahrgänge (2020 bis 2022) geehrt.  

Und so war es eine sehr große Zahl an Jubilaren, die zur Feier geladen waren: Die Urkunden der für 25 Jahre gingen an insgesamt 113 Mitarbeiter, die Urkunden des Landes Baden-Württemberg für 40 Jahre an insgesamt 52 Kollegen. Mehr als 50 der Geehrten waren zur Jubiläumsfeier gekommen und wurden von Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kliniken, der Betriebsratsvorsitzenden Daniela Dresel sowie Martina Heusel, Leiterin des Geschäftsbereichs Personal, begrüßt. In ihren Reden dankten sie den Jubilaren für die langjährige Mitarbeit und den unermüdlichen Einsatz: „Für Ihre Leistung und ihr Engagement in all diesen Jahren gebührt ihnen allen Anerkennung, Respekt und Dank.“

Neben der Urkunde erhalten alle Jubilare einen Tag Sonderurlaub sowie eine einmalige finanzielle Zuwendung. Und nach der Urkundenübergabe gab es für alle noch ein kaltes Büfett und interessante Gespräche mit den langjährigen Kollegen.
27.1.23

 

Wohnmobil geht in Flammen auf

Göppingen. In Ursenwang ging am Mittwoch ein Wohnmobil in Flammen auf.  Das Wohnmobil stand in einer Firmenhalle in der Daimlerstraße. An dem Wohnmobil führte ein 24-Jähriger Arbeiten durch. Aus ungeklärter Ursache fing das Fahrzeug Feuer. Drei Männer im Alter zwischen 33 und 47 Jahren eilten hinzu. Mit Feuerlöschern versuchten sie, das Fahrzeug zu löschen. Das führte zu keinem Erfolg. Die  Feuerwehr konnte dann das Wohnmobil löschen. Der 24-Jährige erlitt bei dem Feuer schwerere Verletzungen, die drei anderen Männer wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Eine Schadenshöhe lässt sich bislang nicht beziffern. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.1.23

 

Polizei sucht Exhibitionisten

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag um kurz nach 8.30 Uhr stellte eine 73-jährige Frau vor einem Ladengeschäft in der Falkenbergstraße in Gmünd einen etwa 25 Jahre alten Mann fest, der seine Hose geöffnet hatte und an seinem erigierten Glied manipulierte. Sie schrie den Mann an, woraufhin er mit einem schwarzen Mountainbike in Richtung Stadtweg (Hardtstraße) flüchtete. Der Mann hatte eine schlanke Figur und war etwa 170-175cm groß. Er war schwarz bekleidet und führte einen schwarzen Rucksack mit sich, welcher mit Flaschen gefüllt war. Hinweise auf den bislang unbekannten Mann nimmt das Polizeirevier schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
27.1.23

 

„Mehr regionale Produkte in die Märkte“

Göppingen/Berlin. Gespräche über die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln bestimmten den Besuch der Grünen Woche des CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber, Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, und der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer, Mitglied des Ernährungsausschusses.  „In den Messehallen zeigt sich die ganze Vielfalt unserer Lebensmittelversorgung: Tierhalter, regionale Erzeuger, große und kleine Lebensmittelunternehmen, Vermarkter und Innovatoren. Die Themen Landwirtschaft und Ernährung sind so präsent wie nie. Dieses Bewusstsein müssen wir nutzen, um die heimischen Betriebe weiter zu stärken“, betont die Landtagsabgeordnete.

Der Bundestagsabgeordnete hob die Bedeutung der weltweit größten Ernährungsmesse hervor: „Landwirtschaftsminister kommen aus der ganzen Welt hierher. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit uns Parlamentariern ist vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, sowie den daraus resultierenden Versorgungskrisen, aber auch dem Klimawandel und Schutz der Biodiversität besonders wichtig und bedeutungsvoll.“

Ein wichtiger Programmpunkt war der Messerundgang mit Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Das Forum Moderne Landwirtschaft und der Erlebnisbauernhof trugen an ihren Ständen und durch ihre Ausstellungsobjekte den aktuellen gesellschaftlichen Fragen wie Klimaschutz, Artenvielfalt, Tierwohl, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, Klimaresilienz und nachhaltige Landnutzung Rechnung. Themen, die für Schweizer und Färber nicht zuletzt durch die Folgen des Ukraine-Krieges eine besondere Bedeutung haben.

Zudem traf sich Schweizer mit Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Einen Informationsaustausch hatte die Göppinger Landtagsabgeordnete auch mit Bauern aus Bayern, sowie dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, bei dem es überwiegend um die Erhaltung regionaler Wertschöpfungsketten ging. Ein für Schweizer wichtiges Anliegen, das auch beim Besuch am Stand der Rewe Group diskutiert wurde, wo sich die Abgeordnete für mehr regionale Produkte in den Märkten aussprach. Zudem ging es um die Initiativen der Nahversorgung, die positive Effekte auf Umwelt, Klima und Ressourcenschonung haben. Rewe und die Deutsche Bahn, so erfuhren die Abgeordneten, werden ab Frühjahr mehrere Gemeinden in Nordhessen mit einem Einkaufs-Bus versorgen.

Am Rande der Grünen Woche hatten Schweizer und Färber auch an Veranstaltungen der Waldeigentümer und des Bauernverbandes teilgenommen. Wichtig war es für Färber auch, das Gespräch mit der Landjugend, dem Landfrauenverband und dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte zu suchen. Letztere übten viel Kritik am Tierarzneimittelgesetz der Bundesregierung, da die überbordende Bürokratie wenig Zeit für die tierärztliche Betreuung vor Ort ließe und fehlende Strukturen die Erfüllung der neuen Regelungen erschwere.

Nach dem Messe-Besuch sind sich Schweizer und Färber einig, dass die Tage viele Impulse für ihre künftige parlamentarische Arbeit mit sich brachten. Positiv nahmen sie die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Peter Hauk auf, dass sich das Land 2024 wieder mit einem Stand auf der Grünen Woche beteiligen werde.
26.1.23

 

Neue Taschen für die Stadtbibliothek

Schwäbisch Gmünd. Wasserfest und in knalligem Orange - so sehen die neuen Taschen der Stadtbibliothek aus. Ausgerüstet mit der orangenen Tasche kann nicht nur der Lesestoff trocken und geschützt transportiert werden, sondern man wird auch selbst zum Hingucker. Der Freundeskreis Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd hat der Bibliothek die neuen Taschen gestiftet. Erworben werden kann eine solche Tasche direkt in der Schwäbisch Gmünder Stadtbibliothek zum Preis von zwei Euro. "Die All-Wetter-Ausrüstung für unsere Leser wird abgerundet - und das auch noch Ton in Ton zu unseren Regenschirmen", freut sich die Leiterin der Stadtbibliothek, Sybille Bruckner-Schmidt. Vor zwei Jahren spendete der Freundeskreis bereits die in der Stadt seither viel beachteten orangenen Regenschirme. Diese können mit einem gültigen Bibliotheksausweis vor Ort für 14 Tage entliehen oder für sechs Euro käuflich erworben werden.
26.1.23

 

Resilienzzentrum im Ostalbkreis startet 

Ostalbkreis. Als eine von zehn Regionen in Deutschland erhält der Ostalbkreis Fördermittel in Höhe von knapp 700.000 Euro aus dem Bundesprogramm ländliche Entwicklung, kurz BULE, des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Das Geld fließt in den modellhaften Aufbau des „Resilienzzentrums Ostalbkreis", das Landrat Joachim Bläse gemeinsam mit dessen Leiterin Petra Weber und Projektkoordinatorin Sarah Dotschkal am im Aalener Landratsamt vorstellte.

„Übergeordnetes Ziel ist es, den Kreis und somit die Bürgerschaft gegenüber krisenhaften Ereignissen resilienter, also widerstandsfähiger zu machen“, erklärte der Landrat. Aktuelle und künftige Krisen träfen, so Bläse weiter, auf einen Kreis und seine Bevölkerung, der sich im Zuge des demografischen Wandels, des Klimawandels, aber auch durch die Transformationsprozesse in Wirtschaft und Industrie weiter verändern werde. Diese Veränderungsprozesse gelte es zu begleiten und zu gestalten, damit der Kreis gestärkt in die Zukunft blicken könne. Vor allem die Stärkung der Eigenvorsorge und der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung sind dabei zentrale Punkte. Gemeinsam mit Petra Weber, die Bläse als Leiterin des neuen Zentrums vorstellte und die eine Forschungsarbeit zum Thema Resilienz erstellt hatte, habe man das Modellprojekt entwickelt. „Und weil der Resilienzbegriff sehr weit gefasst werden kann, haben wir uns dazu entschieden, dass sich das Projekt zuerst mit den Sektoren Bevölkerungsschutz und Gesundheit befassen soll“, wird Bläse konkret.
Innerhalb der Kreisverwaltung wird das Resilienzzentrum im Dezernat von Thomas Wagenblast zugeordnet und als Teil des Geschäftsbereichs Brand- und Katastrophenschutz von Kreisbrandmeister Andreas Straub agieren.

Petra Weber erläuterte, wo sie gemeinsam mit Sarah Dotschkal ihre Aufgabenschwerpunkte sieht. Das Resilienzzentrum will neben der Einrichtung eines Risikodialoges innerhalb der Landkreisverwaltung und der Vernetzung aller bisherigen Beteiligten die Bevölkerung mit einbinden und über Bildungs- und Informationsangebote sensibilisieren und unterstützen.

Durch Präsenz auf Veranstaltungen im Kreis und gezielte Öffentlichkeitsarbeit via Internet und Social Media sowie mehrsprachiges Informationsmaterial will das Resilienzzentrum auf sich als Anlaufstelle für die Bevölkerung, und vor allem die so genannten vulnerablen Gruppen, aufmerksam machen. Auch werden eigene Veranstaltungsformate wie etwa Next-Gen-Konferenzen zur Bürgerbeteiligung entwickelt.  Im Bereich Bildung sollen niedrigschwellige Lehrangebote für Vertretungslehrer entwickelt und neue Bildungsveranstaltungen wie Thementage stattfinden. Resilienzberater sollen ausgebildet und im eigenen sozialen Umfeld zu Resilienzthemen schulen.
26.1.23

 

Auto beschädigt und geflüchtet

Bad Ditzenbach. Ein  72-Jähriger stieß mit seinem Fahrzeug in Gosbach gegen einen Pkw und kümmerte sich nicht um den Schaden.Der Mann tankte in der Bahnhofstraße seinen Wagen. Beim Losfahren musste er rangieren. Dabei stieß er mit dem Auto gegen den geparkten Pkw einer 77-Jährigen. Ohne sich um den Schaden zu kümmern flüchtete er. Die Polizei Deggingen (07334/924990) ermittelte den mutmaßlichen Verursacher. Den erwartet nun eine Anzeige. Den Schaden am Fahrzeug der 77-Jährigen schätzt die Polizei auf 2.000 Euro.
26.1.23

 

Briefmarke zum Kreisjubiläum

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis ist mit einer Matinee ins Jubiläumsjahr gestartet. Jetzt präsentierte Landrat Dr. Joachim Bläse im Aalener Landratsamt anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kreises gemeinsam mit der Ostalb Mail GmbH & Co. KG als regionalem Postdienstleister und der Aalener Künstlerin Jessica Rühmann eine Jubiläumsbriefmarke.

Bläse dankte Ostalb Mail-Geschäftsführer Henning Schwartau für die Idee, eigens für das Kreisjubiläum eine Briefmarke gemeinsam zu gestalten. „Zusätzlich zur Jubiläumsbriefmarke sind limitierte Ersttagskarten erhältlich“, so der Landrat, was den Erinnerungswert noch erhöhe. Die Briefmarke zeigt das Kunstwerk mit dem Titel „Ein Kreis hält zusammen.“ von Jessica Rühmann. Mit diesem Kunstwerk gewann die Aalener Künstlerin den Gestaltungswettbewerb der Landkreisverwaltung, welcher anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ausgelobt wurde. Das Kunstwerk stellt die 42 Städte und Gemeinden des Ostalbkreises dar, die durch einen Ring verbunden sind. Jeder Stab symbolisiert eine Stadt oder eine Gemeinde, deren Vielfalt durch die bunten Farben dargestellt ist. Der Ring steht sinnbildlich für den Ostalbkreis, der alle verbindet und zusammenhält. Das Kunstwerk steht vor dem Aalener Landratsamt an der Stuttgarter Straße.

„Wir freuen uns sehr, das Jubiläumsjahr unseres Landkreises mit einer so besonderen Briefmarke zu begleiten“, so Henning Schwartau, Geschäftsführer der Ostalb Mail GmbH & Co. KG, anlässlich der Präsentation. „Mit der Briefmarke versenden unsere Kunden mit jedem Brief einen Gruß aus der Heimat sowie ein Symbol für den vielfältigen, starken und von großem Zusammenhalt geprägten Ostalbkreis in die Welt.“

Die Briefmarke und in begrenzter Anzahl Ersttagskarten sind ab sofort in allen Ostalb- Mail-Verkaufsstellen erhältlich und können telefonisch unter 07361 594-694 oder per E-Mail an info@ostalbmail.de bestellt werden.
25.1.23

 

14 Unternehmen präsentieren ihre Wasserstoff-Ideen

Schwäbisch Gmünd (sv). Im  Congress-Centrums Stadtgarten Schwabisch Gmünnd fand die Wasserstoff-Informationsveranstaltung statt. Oberbürgermeister Richard Arnold und Alexander Groll, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwäbisch Gmünd, führten durch die Veranstaltung. Vierzehn zukunftsorientierte Unternehmen, die in der Entwicklung der Wasserstoff-Technologie tätig sind, präsentierten in Vorträgen die Unternehmen und Projekte. Von Unternehmen für Unternehmen, wurden innovative Ideen und Lösungen präsentiert, mit dem Ziel die Transformationsprozesse für zukünftige Mobilität zu nutzen. Die Informationsveranstaltung entstand, durch die Errichtung des Technologieparkes "H2-Aspen" im Rahmen des Projektes "Hy-FIVE – Modellregion Grüner Wasserstoff". Das von der EU und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg geförderte Kooperationsprojekt, erstreckt sich über die Region Mittlere Alb, Donau und Ostwürttemberg. Kernstück, ist die Errichtung eines Elektrolyseurs in der Nähe des Industriegebietes Gügling zur Herstellung von grünem Wasserstoff, mit einer Nettoleistung von zehn Megawatt. Ergänzt wird der Elektrolyseur, durch die erforderlichen Druckspeicher zur Bevorratung des produzierten Wasserstoffs, einer Pipeline zur Direktversorgung ansiedlungswilliger Unternehmen sowie einer öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstelle. Partner und Betreiber, ist das in Schwäbisch Gmünd niedergelassene, französische Unternehmen "Lhyfe S.A.".
25.1.23

 

Kleinbus aus dem Verkehr gezogen

Gruibingen. Am Dienstag zog die Polizei auf der A8 einen Bus aus dem Verkehr. Der Kleinbus fuhr gegen 11 Uhr in Richtung München. Auf Höhe der Tank- und Raststätte Gruibingen stoppte eine Polizeistreife das Fahrzeug. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten gravierende Mängel an den Bremsen und der Beleuchtung. Zudem stellten die Beamten in dem Fahrzeug eine provisorisch befestigte Sitzbank fest. Dadurch war die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben. Der Sprinter wurde bei einem Sachverständigen in Göppingen vorgeführt. Der begutachtete den Kleinbus und stufte das Fahrzeug als verkehrsunsicher ein. Die Fahrt war damit beendet und der Kleinbus wurde stillgelegt. Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 150 Euro sofort bezahlen. Die zwölf Fahrzeuginsassen setzten ihre Reise von Göppingen aus mit dem Zug fort.
25.1.23

 

Auto rammt Rad

Göppingen. Leicht verletzt wurde ein Radfahrer bei einem Unfall am Dienstag bei Göppingen. Kurz nach 17.15 Uhr war eine 45-Jährige mit ihrem Pkw im Göppinger Stadtteil Bartenbach unterwegs. Sie wollte von der Zeppelinstraße Straße in die Lorcher Straße einfahren. Bevor die Autofahrerin nach links in die Kreuzung abbog, achtete sie auf den Autoverkehr. Dabei übersah die Frau, dass in diesem Moment ein Radler auf dem Fahrradstreifen unterwegs war. Der kam von links und hatte Vorfahrt. Beim Zusammenstoß erlitt der 32-Jährige auf dem Rad leichte Verletzungen. Er suchte im Anschluss an die Unfallaufnahme selbst einen Arzt auf. Den Sachschaden an dem Fahrrad beträgt rund 500 Euro, der am Pkw. etwa 5.000 Euro.

 

Unfall beim Abbiegen

Schwäbisch Gmünd. Ein 39-Jähriger befuhr am Mittwochmorgen mit seinem Sprinter die Rechbergstraße von Straßdorf kommend. Als er nach links in die Rektor-Klaus-Straße abbiegen wollte, missachtete er die Vorfahrt eines entgegenkommenden Pkw Infolgedessen kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei an diesen Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 20 000 Euro entstand. Die Fahrer blieben unverletzt.
25.1.23

 

Erneut Kupferkabel gestohlen

Reichenbach/Fils. Erneut sind auf einer Baustelle in Reichenbach Kupferkabel gestohlen worden. Zwischen Dienstag, 17 Uhr, und Mittwoch, 7.10 Uhr, drangen Unbekannte in eine Rohbaustelle in der Schulstraße ein. Dort ließen sie nicht nur mehrere hundert Meter Starkstromkabel von der Baustelle mitgehen, sondern zwickten auch das etwa 150 Meter lange Starkstromkabel des Baukrans ab und stahlen es. Zum Abtransport des Diebesgutes dürfte ein größeres Fahrzeug, möglicherweise ein Sprinter oder ein Anhänger notwendig gewesen sein, weshalb der Polizeiposten Reichenbach auf Hinweise hofft. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07153/ 95510 zu melden. (cw)
25.1.23

 

Mit Pkw überschlagen

Reichenbach/Fils. Nach dem Überschlag mit seinem Auto ist ein 61-Jähriger am Dienstag mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Mann befuhr kurz vor 17.30 Uhr die K 1208 von Reichenbach herkommend in Richtung Baltmannsweiler. Auf gerader Strecke kam der Pkw von der Straße ab und überschlug sich anschließend. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitt der Fahrer dabei leichte Verletzungen. An seinem Pkw dürfte Totalschaden entstanden sein. Er wurde abgeschleppt. (mr)
25.1.23

 

Stühlerücken in der Eislinger SPD-Fraktion

Eislingen. Stadtrat Leon Held (SPD) wurde wegen seines anstehenden Auslandsaufenthalts bei der letzten Gemeinderatssitzung verabschiedet. Oberbürgermeister Klaus Heininger würdigte sein Wirken im Gremium und setzte Jens Kocher als Nachfolger ein.

Den jüngsten Stadtrat zieht es für ein Auslandsemester in die Türkei nach Istanbul. Das Erasmus-Programm ermöglicht Leon Held ab Februar 2023 ein Semester im Ausland zu studieren. „Ich habe das Mandat trotz des großen Zeitaufwandes nie als Belastung sondern vielmehr als Möglichkeit empfunden, in Eislingen tatsächlich etwas bewirken zu können“, blickte Leon Held auf seine Zeit im Gemeinderat zurück. . Bei der Verabschiedung in der ersten Sitzung im neuen Kalenderjahr ließ Oberbürgermeister Klaus Heininger die Zeit des Stadtrats Revue passieren: „Sie haben frische Ideen in den Gemeinderat gebracht und sich dabei nicht allein der Jugendarbeit verschrieben. Das zeigt zum Beispiel Ihr Engagement bei Zukunftsthemen wie etwa die Digitalisierung.“ Das Stadtoberhaupt würdigte seine Weltoffenheit und positive Grundeinstellung Mitmenschen gegenüber. Leon Held war Mitglied im Kultur-, Sport- und Sozialausschuss und im Integrationsausschuss und machte sich dort unter anderem für das Jugendhaus Nonstop und Entlastungen bei den Kita-Gebühren stark. Angelehnt an das Erasmus-Ziel, wünschte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger für sein Auslandssemester in Istanbul, viele Eindrücke, die den Horizont erweitern und den Blick auf das eigene Land reflektieren lassen.SPD-Fraktionsvorsitzende Angela Maria Schirling ergriff ebenfalls das Wort und bedankte sich bei Leon Held für seine Ideen, Offenheit und seine Zuverlässigkeit. Der Eislinger Rechtsanwalt Jens Kocher rückt nun nach und legte in der Sitzung sein Gelöbnis ab.
241.23

 

Erweiterungsbau mit 16 neuen Klassenzimmern

Kreis Göppingen. "Mit dem heutigen Schritt erreichen wir einen Meilenstein zur Verwirklichung dieses wichtigen Schulbauprojektes in Geislingen” sagte Landrat Wolff anlässlich der Unterzeichnung des Bauerrichtungsvertrages im Landratsamt mit der Firma Peter Gross. Damit werden ein längerer Planungsprozess sowie das Vergabeverfahren abgeschlossen. Am Beruflichen Schulzentrum in Geislingen herrscht seit einigen Jahren akute Raumnot. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2019 ein Schulentwicklungsprozess gestartet, der im November 2020 mit einer Machbarkeitsstudie abgeschlossen wurde. Das Ergebnis der Studie besagt, dass in den Schulen rund 2700 qm Fläche fehlen.  Im Dezember 2020 hat der Verwaltungsausschuss beschlossen, die Erweiterung am Beruflichen Schulzentrum in Geislingen in einem kombinierten Vergabeverfahren (Planen und Bauen) durchzuführenIm Verfahren konnte sich die Firma Peter Gross, Niederlassung Stuttgart, durchsetzen, die in ihrem Angebot mit einer guten Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Qualität punktete. Insbesondere der kompakte, dreigeschossige Baukörper mit gleichzeitig hoher Aufenthaltsqualität im Innenraum durch eine offene Treppenhausverbindung mit natürlicher Belichtung überzeugte. Auch energetisch erfüllt der Entwurf alle Erwartungen. Der Erweiterungsbau erzeugt seine Wärme über eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe, im Sommer besteht die Möglichkeit, das Gebäude zu temperieren. Die installierte PV-Leistung auf dem begrünten Dach beträgt ca. 100 kWp womit sich das Gebäude selbst versorgt.

Das Projektvolumen für den Erweiterungsbau mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Pflege beträgt ca. 18,6 Millionen Euro. Das Gebäude verfügt über 16 Klassenzimmer sowie weitere Fachräume für Behandlung und Röntgen, Labore für Hygiene und Medizin und spezielle Räume zur Simulation von Pflegesituationen. Die Bauarbeiten starten im Frühjahr 2023. Mit der Fertiggstellung des Neubaus ist Ende 2024 zu rechnen.
24.1.23

 

Gegen Kleinbus: Zwei Verletzte

Göppingen. Zwei Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalles am Montag in Göppingen-Jebenhausen.  Ein 42-Jähriger fuhr gegen 19 Uhr mit seinem Kleinbus in der Boller Straße in Richtung Ortsmitte. Von rechts kam aus einer Sackgasse der Boller Straße eine 19-Jährige mit ihrem Fahrzeug. Am Einmündungsbereich hätte sie warten müssen. Ohne auf den von links kommenden Kleinbus zu achten, fuhr sie nach rechts in die Boller Straße ein. Der 42-Jährige konnte den Unfall nicht mehr verhindern und der Wagen der 19-Jägrigen stieß in die rechte Seite des Kleinbusses. Bei dem Unfall erlitt die 19-Jährige einen Schock. Im Kleinbus befanden sich noch zwei weitere Insassen. Ein 49-Jähriger war nicht angegurtet. Der Mann zog sich durch den Aufprall leichte Verletzungen zu. Die mutmaßliche Unfallverursacherin und der 49-Jährige kamen vorsorglich in Kliniken. Den Schaden an den beiden Autos schätzt die Polizei auf rund 11.000 Euro. Auf die Fahranfängerin kommt nun eine Anzeige zu.
24.1.23

 

Partnerschaft entwickelt sich zur Freundschaft

Göppingen. Der Video-Kontakt zwischen Göppingen und der franazösischen Partnerstadt Pessac hat schon Tradition. Bei der Veranstaltung im Sitzungssaal des Rathauses betonte Annemarie Schewe, Vorsitzende des Vereins Freunde Göppingen-Pessac, dass die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland durch diese Städtepartnerschaft gelebt werde. „Ich denke mit Freude an den letzten Besuch von Jugendlichen aus Pessac im Oktober hier in Göppingen zurück und bedanke mich für die sehr intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.“ Jean-Bernard Canton, Vorsitzender comiteé de jumelage, Pessac, sagte, dass dies nicht nur eine Partnerschaft zwischen zwei Städten sei, sondern vielmehr eine Freundschaft. Es gehe nun darum, diese freundschaftliche Verbindung auch für die Zukunft zu leben. Bei dem Treffen sprachen auch Alex Maier, Oberbürgermeister von Göppingen, sowie Franck Raynal, Bürgermeister von Pessac.
24.1.23

 

Christina Sauer organisiert Lesepatenschaften

Schwäbisch Gmünd (sv). Lesen fördern den Wortschatz, die Kreativität und Konzentrationsfähigkeit. Etwas vorgelesen zu bekommen, gibt dem Zuhörer das Gefühl von persönlicher Zuwendung und kann auch für den Vorleser eine große Bereicherung sein. Den Zugang zum Lesen und die Möglichkeit durch Geschichten in andere Welten abzutauchen und den Horizont zu erweitern, möchte die Organisatorin durch freiwillige Vorleser anbieten. Die sogenannten Lesepaten gehen in verschiedene Einrichtungen oder Leseorte und fördern durch das Vorlesen die Lesekompetenz und betreiben Leseförderung. „Gerade nach einer isolierten Corona Zeit wieder enger zusammenzurücken und sich sozial zu engagieren, ist in der heutigen Zeit, in der Psychische Krankheiten zunehmen, wichtig", so Christina Sauer, die neue Organisationsleiterin der Lesepaten. Weitere Informationen gibt Christina Sauer unter der Rufnummer: 07171/603-5082 immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
24.1.23

 

Neue Streitschlichter erhalten Zertifikate

Göppingen. 23 Schüler aus vier Göppinger Schulen erhielten aus der Hand von Erster Bürgermeisterin Almut Cobet ihre Streitschlichterzertifikate überreicht. Sie stehen nun ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Konflikten zur Seite und tragen damit zum besseren Schulklima bei.  Cobet freute sich, die Kinder und Jugendlichen aus der Bodenfeld-Grundschule, der Ursenwangschule, der Hermann-Hesse-Realschule und des Hohenstaufen-Gymnasiums im Rathaus begrüßen zu können. Sie alle hatten sich neben dem Unterricht zu Streitschlichtern ausbilden lassen, Dazu hatten sie sich seit Beginn des Schuljahres mit ihren Lehrkräften und ihren Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern der SOS Kinder- und Jugendhilfe mit den Themen Streiten und Konfliktlösungsstrategien beschäftigt.
24.1.23

 

Vom Geopark ins Göppinger Rathaus

Göppingen. Dr. Sandra Teuber, bisherige Geschäftsführerin beim Geopark Schwäbische Ab,  wird zum 1. Februar die Stabsstelle Klimaschutz beim Baudezernat der Stadt Göppingen antreten. Zur ihren Aufgaben gehört künftig unter anderem die Erarbeitung des Beitrags Klima im Gesamtentwicklungskonzept der Stadt, die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung und mit den kommunalen Eigenbetrieben, Planung und Organisation von Veranstaltungen und Kampagnen im Bereich Klimaschutz und Berichterstattung in politischen Gremien. Außerdem beschloss der Gemeinderat vor kurzem die Annahme des Einwohnerantrags mit der Forderung, innerhalb eines Jahres einen Klimaaktionsplan zu erarbeiten.  Baubürgermeisterin Eva Noller betont: „Mit Frau Dr. Teuber gewinnen wir eine kompetente Fachkraft für die Stabstelle Klimaschutz. Ich freue mich, dass wir diese so wichtige Stelle als Klimaschutzmanagerin mit Frau Dr. Teuber besetzen konnten und nun unsere Aktivitäten für den Klimaschutz koordinieren und forcieren können.“

Dr. Sandra Teuber war seit 2021 als Geschäftsführerin Unesco Global Geopark Schwäbische Alb tätig. Zu ihren bisherigen Aufgaben zählte unter anderem Bildungsarbeit zu den Themen Agenda 2030, nachhaltige Regionalentwicklung   Klimawandel, Wasserkreislauf, Boden, Bodendiversität und Klimawandel.
24.1.23

 

Metall gestohlen

Eislingen. Am Wochenende entwendeten Unbekannte in Eislingen Edelstahl von einem Firmengelände. Der Einbruch ereignete sich zwischen Freitag 16 Uhr und Montagmorgen. Unbekannte gelangten auf das Firmengelände in der Straße "Osttangente". Dort wurde Edelstahl auf dem Betriebsgelände gelagert. Das Metall steckten sie in zwei Mülleimer und transportierten es vom Gelände. Außerhalb luden sie das Metall um und ließen die Mülleimer stehen. Das Polizeirevier Eislingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
24.1.23

 

Ausgebranntes Auto

Sdchlierbach. Am Sonntagmorgen meldete ein Zeuge der Polizei ein ausgebranntes Auto bei Schlierbach. Das stellte er im Wald zwischen Schlierbach und Hattenhofen an der K1419 fest. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen blauen VW Touran. Die Polizei Uhingen nahm die Ermittlungen zu dem Auto und dem Brand auf. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, werden die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Göppingen (07161/632360) geführt. Diese bittet um weitere Hinweise von Zeugen.
24.1.23

 

Wasserstoff-Studiengang kommt nach Göppingen

Göppingen. Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement  ist ein neuer Masterstudiengang, den die Hochschule Esslingen ab dem Sommersemester 2024 am Campus Göppingen anbietet. Digitalisierung, E-Mobilität, Nachhaltigkeit. Die Themen, die  für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland von Bedeutung sind, greift die  Hochschule Esslingen auf und bereitet sich seit längerem in einem hochschulweiten Erneuerungsprozess inhaltlich auf diese Veränderungen vor. Alle sechs Fakultäten überarbeiten derzeit ihre Lehrinhalte und setzen zum Teil auch andere Schwerpunkte. Zudem bringt die Hochschule mehrere neue Studiengänge auf den Markt.  

Bei diesem umfassenden Prozess haben sich die Hochschulleitung und die Professorenschaft eng mit der Wirtschaft und den Verbänden abgestimmt. Deren Nachfrage nach Fachkräften insbesondere in den Ingenieurwissenschaften hat entscheidend zu den neuen Studieninhalten beigetragen.

Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen erläutert: „Die Welt digitalisiert sich – wir bilden die Expertinnen und Experten dafür aus. Die Gesellschaft stellt Fragen in Sachen Nachhaltigkeit – dafür geben wir als Hochschule Esslingen mit unseren Studieninhalten die richtigen Antworten. Die Automobilbranche steht vor dem größten Umbruch aller Zeiten – selbstverständlich haben wir mit unseren Studiengängen dazu die richtigen Inhalte in der Lehre parat. Bei allen Anpassungen an die neuen Trends versprechen wir jedoch unseren Partnern in den Unternehmen und Verbänden, dass die Esslinger Qualität vollumfänglich garantiert ist.“

Auf den Campus Göppingen bedeutet das neue und überarbeitete Studiengänge. So wird ab Wintersemester 2023/24 der Bachelor-Studiengang Digital Engeneering angeboten. Hier geht es um Ingenieure, die wissen, wie man mit Daten Geld verdient, es geht um  Bildverarbeitung, Künstliche Intelligenz und Digital Twin.

Neue Lehrinhalte erhalten die Göppinger Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen  (er wird nun auf Nachhaltigkeit, Internationalität und Transformation ausgerichtet) und Mechatronik, der einen Schwerpunktpunkt Medizintechnik erhält.
24.3.23

 

Einbrecher machen Beute

Geislingen/Salach. Beute machte ein Einbrecher von Samstag auf Sonntag in Geislingen. In den Nachtstunden hebelte der Unbekannte die Eingangstür an dem Geschäft in der Bahnhofstraße auf. So gelangte er ins Innere. Im Laden fand er eine Kasse mit Bargeld. Das Geld nahm er mit. Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen nach dem Einbrecher aufgenommen. Ebensfalls am Wochenende drang ein Unbekannter in ein Haus in Salach ein.  Der Unbekannte kam zwischen Freitag, 14 Uhr, und Sonntag, 20.30 Uhr auf das Grundstück in der Hofelichstraße. Dort hebelte er an der Gebäuderückseite eines Wohnhauses ein Fenster auf. Im Innern begab er sich auf die Suche nach Brauchbarem. Der Einbrecher durchwühlte mehrere Zimmer und fand wohl Schmuck, Uhren und Bargeld. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Polizeirevier Eislingen (Tel. 07161/851-0) sucht nach dem Einbrecher und bittet um Zeugenhinweise.
23.1.23

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Göppingen. Am Samstag oder Sonntag fuhr ein Unfallverursacher in Göppingen einfach weiter. Der Unfall ereignete sich zwischen 20 Uhr und 14 Uhr im Göppinger Stadtteil Bartenbach. Dort parkte im Rechberghäuser Weg ein Audi ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand. Ein unbekannter Autofahrer stieß beim Ein- oder Ausparken gegen das geparkte Auto und beschädigte es an der linken vorderen Fahrzeugseite. Um den Schaden kümmerte sich der Verursacher nicht. Er fuhr weg. Die Polizei aus Göppingen (07161/632360) sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
23.1.23

 

Für Produktion von Medikamenten in Europa

Kreis Göppingen. Die Versorgungslage mit Medikamenten hat sich in den letzten Wochen massiv verschlechtert. Fiebersäfte, Antibiotika, Insulin oder Krebsmedikamente sind flächendeckend kaum noch erhältlich oder nur mit hohem Aufwand zu bekommen – auch im Landkreis Göppingen. “Ursache für die Lieferengpässe ist insbesondere die Produktionsverlagerung und -konzentration von Arzneimitteln oder deren Grundstoffe in asiatische Länder. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass bestimmte, teils lebensnotwendige Arzneimittel oder Medikamente für Kinder, momentan Mangelware sind”, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert, dass die Voraussetzungen geschaffen werden, die Produktion für wichtige Arzneimittel, insbesondere für Kinder und Krebspatienten, wieder primär nach Europa zurückzuholen. Darüber hinaus brauche es ein Frühwarnsystem bei Lieferengpässen sowie eine Reserve für Arzneimittel.  

“Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. An einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung darf es daher nicht fehlen. Der Mangel an Medikamenten muss schnell behoben werden”, fordert Färber. Dazu reichten die angekündigten, langfristig angelegten Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums nicht.

In einem Antrag für den Bundestag fordert die CDU/CSU-Fraktion, Bund und Länder, Ärzte und Apotheker, Krankenkassen und Krankenhäuser sowie der Arzneimittel-Großhandel an einen Tisch zu holen und zu überlegen, wie man kurzfristig lebensnotwendige Medikamente beschaffen und somit die Mangellage beenden kann. Außerdem fordert die Unionsfraktion den Aufbau eines Frühwarnsystems, um Engpässe rechtzeitig zu erkennen. Und schließlich will sie die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wichtige Arzneimittel wieder in Europa produziert werden.
23.1.23

 

Neuer Studiengang vor dem Start

Kreis Göppingen. Im Kreis Göppingen soll in diesem Jahr ein innovatives Ausbildungsmodell an den Start gehen, das zukünftig die Ausbildung zum Fachinformatiker mit einem Hochschulstudium kombiniert. Auslöser für die Initiative ist der neue Studiengang Digital Engineering an der Hochschule Esslingen, der ab Wintersemester 2023 am Campus Göppingen an den Start geht. Dieser integriert anwendungsorientiert Themen der Künstlichen Intelligenz und Datenanalyse in ein Ingenieursstudium und soll im Bereich Industrie 4.0 ein attraktives Angebot für junge Menschen und deren zukünftige Arbeitgeber beinhalten. Unter dem Titel „Chance für Industrie und IT: Der neue Studiengang Digital Engineering plus duale Ausbildung“ informieren Hochschule, Berufsschule und die IHK-Bezirkskammer Göppingen interessierte Unternehmen sowohl über den neuen Studiengang als auch über das neue Kooperationsmodell. Die Veranstaltung findet an Montag, dem 30. Januar 2023 von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Göppinger IHK-Haus der Wirtschaft in der Jahnstr. 36 statt. Sie richtet sich an Geschäftsführer sowie an Ausbildungs- und Personalverantwortliche aus Industrie und IT-Wirtschaft in der Region Stuttgart. Weitere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit sind im Internet unter www.stuttgart.ihk.de Dok. Nr. 175167634 erhältlich.
23.1.23

 

Werkzeug und Maschinen gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Ein Dieb entwendete zwischen Samstag, 15 Uhr, und Montagmorgen mehrere Werkzeuge und Maschinen aus einem Rohbau eines Wohnkomplexes in der Schwerzerallee in Schwäbisch Gmünd. Dazu kam er vermutlich über die Tiefgarage in einen Raum, der derzeit als Werkzeuglager genutzt wird. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Hinweise zum Dieb oder zum Verbleib des Diebesgutes nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171/3580 entgegen.
23.1.23

 

Diebe haben Kupferkabel im Visier

Reichenbach/Fils. Auf Kupferkabel hatten es Unbekannte auf einer Baustelle in der Katharinenstraße in Reichenbach/Fils abgesehen. Wie bekannt wurde, hebelten die Diebe über das vergangene Wochenende, zwischen Freitag, 13 Uhr, und Montag, 9 Uhr, an der Baustelle einen Baucontainer auf und stahlen dort dutzende Meter Starkstromkabel. Zudem verschafften sie sich Zugang zu den dortigen Rohbauten und ließen dort mindestens 100 Meter bereits verlegte Elektroleitungen mitgehen. In beiden Fälle hat der Polizeiposten Reichenbach die Ermittlungen übernommen. (cw)
23.1.23

 

Vermisster aufgefunden

Kirchheim unter Teck. Mit zahlreichen Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber hat die Polizei in der Nacht auf Montag nach einem vermissten 52-Jährigen gefahndet. Der Mann, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hatte am Sonntagabend seine Wohnung in Kirchheim verlassen. Seitdem fehlte von ihm jede Spur, weshalb gegen 23.40 Uhr die Polizei alarmiert wurde. Sofort eingeleitete, umfangreiche Suchmaßnahmen, zu denen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, verliefen zunächst ergebnislos. Kurz nach 8 Uhr konnte der schwer unterkühlte Mann in seinem Rollstuhl nach einem Zeugenhinweis in der Hahnweidstraße angetroffen werden. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht.
23.1.23

 

Ärztehaus mit Photovoltaikanlage

Kreis Göppingen. Seit Ende vergangenen Jahres ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Ärztehauses der Alb-Fils-Kliniken  fertiggestellt. Die 154 Solarmodule werden nach der Inbetriebnahme eine Gesamtleistung von 57,75 Kilowatt-Peak (kWp) erzeugen. Diese werden zu 100 Prozent in das Netz des Ärztehauses eingespeist und dort auch verbraucht. Die Anlage der örtlichen Firma Bauer Elektroanlagen GmbH & Co. KG aus Eislingen wird bald im Jahr rund 57.000 Kilowattstunden Strom liefern, was dem Durchschnittsverbrauch von etwa 16 Haushalten entspricht. Voraussichtlich sparen die Kliniken  so jährlich 12.000 Euro an Stromkosten ein. Damit wird sich die Photovoltaikanlage nach circa elf Jahren amortisieren.

Das neue Ärztehaus an der Klinik am Eichert umfasst insgesamt sieben Ebenen – ein Untergeschoss, fünf Vollgeschosse sowie eine Technikzentrale auf dem Dach. Im obersten Vollgeschoss gibt es zwei Operationssäle sowie einen Eingriffsraum. In diesen soll zukünftig ein Großteil der ambulanten Eingriffe der Klinik am Eichert erfolgen. Die Praxis für Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie, die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe mit gynäkologischer Onkologie, das Institut für Integrative Medizin (IFIM) sowie die Praxis für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie ziehen vom jetzigen Bestandsbau der Klinik in das neue Gebäude. Die Praxis für Hämatologie und Internistische Onkologie, jetzt noch im Dr.-Paul-Goes-Weg beheimatet, zieht ebenfalls in die neuen Räume. Zudem wird der Betriebsärztliche Dienst in das Ärztehaus verlegt und eine Apotheke soll einziehen.
23.1.23

 

Eislingerin tot aufgefunden

Eislingen/Göppingen. Die seit zwei Wochen vermisste Barbara Banzhaf ist tot. Ein Spaziergänger fand die Leiche der 75-jährigen Eislingerin  am Samstagnachmittag am Ortsrand von Holzheim. Dort hatten die Suchmannschaften bislang nicht gesucht gehabt, sich vielmehr auf das Eislinger Stadtgebiet und den Schlater Wald konzentrier gehabt. Warum Barbara Banzhaf in Richtung Holzheim unterwegs war und nicht wie geplant zu ihren Eislinger Verwandten gegangen ist, ist ebenso wie die Umstände ihres Todes noch nicht bekannt.
22.1.23

 

265 000 Besucher bei der CMT 2023

Stuttgart. Die Stuttgarter Urlaubsmesse ist ihrem Status als weltweitgrößte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit wieder gerecht geworden. „Unsere Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden“, sagt Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Wir konnten 265.000 Besucher auf unserem Gelände begrüßen. Auch unsere Aussteller waren sehr zufrieden: Es wurde nicht nur geschaut und verglichen, sondern auch gekauft und bestellt. Diese CMT ist eine der besten, die wir je erlebt haben.“

Neben den Tochtermessen Fahrrad- und Wander-Reisen, Golf- und Wellness-Reisen sowie Kreuzfahrt- und Schiffs-Reisen „war dieses Mal auch wieder viel Neues dabei", bezieht sich Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart, auf die Innovationskraft der CMT. „Das Netzwerktreffen ,Future Tourism', die Auszeichnung ,Nachhaltiges Reiseziel' von TourCert, der neue Award des Corps Touristique zur Völkerverständigung sowie die Kick-off-Veranstaltung zur touristischen Kooperation zwischen Baden-Württemberg und der Region Grand Est zeigen, dass wir uns mit Zukunftsthemen befassen und auch umsetzen." Zudem wurde die Fahrrad- und Wander-Reisen um einen Tag - bis Montag - verlängert. Das sei die richtige Entscheidung gewesen.

Das CMT-Partnerland Mongolei bewertet den eigenen Messeauftritt als Erfolg. „Wir sind sehr glücklich, dass wir als Partnerland hier sein durften“, sagt Badamkhorol Samdandamba. Die Gründerin des Mongolischen Zentrums Freiburg und Kulturbotschafterin der Mongolei unterstreicht den Gewinn für Gäste und Gastgeber: „Auf der CMT konnten wir unser Land und unsere vielfältige Kultur vorstellen. Viele Menschen wollen nun die Mongolei bereisen, aber auch die Mongolen haben durch die CMT viel über Deutschland erfahren.“ Die beiden Geschäftsführerinnen Myriam Geiser und Xenia Jauker der CMT-Partnerregion Nationalparkregion Schwarzwald freuen sich über einen erfolgreichen Messeverlauf. „Der Schwarzwald ist auf vielen Messen präsent. Hier sehen wir, dass das Interesse an unserer Region ungebrochen ist. Wir hatten zahlreiche hochwertige Gespräche. Viele  Besucher kannten die Nationalparkregion bereits und erkundigten sich nach konkreten Angeboten und Aktivitäten. Es war eine sehr erfolgreiche CMT für uns.“ 

Am ersten CMT-Wochenende war die Fahrrad- und Wander-Reisen im Fokus des Interesses gestanden. Der Fahrrad- und Wandertourismus ist auf Erfolgskurs und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Davon konnten sich die Ausstellerinnen und Aussteller überzeugen. Sie lobten ein fachkundiges, interessiertes Publikum, das gezielt nach aktuellen Trends, unentdeckten Reiseregionen für Wander- und Fahrradreisen fragte oder sich nach dem richtigen Zubehör und passender Bekleidung erkundigte. 
22.1.23

 

Schmierfinken ertappt

Eislingen. Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Polizei seit Samstag in Eislingen. Gegen 21.30 Uhr erwischten Mitarbeiter des Ordnungsamtes zwei junge Männer am Schlossplatz beim Besprühen eines Müllcontainers. Als sich die beiden Zeugen den Tätern näherten, ergriffen diese die Flucht. Einer der Beiden konnte nach längerer Verfolgung gestellt werden. Da der 19-Jährige den Namen des Mittäters nicht preisgab, muss er sich nun alleine für die Tat verantworten.
22.1.23

 

Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen TuS Lintfort:  34 : 31

Handball-WM Männer: Deutschand gegen Niederlande:  33 : 26

 

Wohnhaus geht in Flammen auf

Heiningen. Hoher Sachschaden entstand am Samstagin Heiningen  bei einem Gebäudebrand. Nach einem Brand sind zwei Häuser in der Mörikestraße nicht mehr bewohnbar. Die drei Bewohner blieben unverletzt und kamen bei Bekannten und Verwandten unter. Der Schaden wird auf mindestens 600 000 Euro geschätzt. Gegen 16 Uhr bemerkten Nachbarn, dass ein Reiheneckhaus brennt. Sie verständigten umgehend die Feuerwehr. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr brannte das Eckhaus aus. Die Flammen zogen auch das angebaute Mittelhaus in Mitleidenschaft. Gegen 18.45 Uhr war das Feuer gelöscht. Allerdings rannte während der Löscharbeiten ein kleiner Hund in das brennende Haus. Er konnte nicht mehr gerettet werden und kam in den Flammen um. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf, die bislang nach unbekannt ist.
21.1.23

 

41 Streifenwagen und Hubschrauber jagen Falschfahrer

Ludwigsburg/Stuttgart/Göppingen. Auf Grund einer Kontrollstelle in der Nacht auf Samstag an der A 81, im Bereich der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen, bildete sich ein Rückstau auf der Überleitung von der Bundesstraße 10 aus Richtung Stuttgart kommend. Der Fahrer eines schwarzen Mercedes AMG GT 63 S mit BC - Kennzeichen wendete daraufhin gegen 0.55 Uhr sein Fahrzeug und fuhr entgegen der Fahrtrichtung zurück auf die B 10 in Richtung Stuttgart, auf der Richtungsfahrbahn Vaihingen an der Enz. Daraufhin gingen zwei Notrufe bei den Polizeipräsidien Stuttgart und Ludwigsburg ein. Bei der sofortigen Überprüfung der B 10 konnte der Mercedes nicht mehr gesichtet werden. Kurze Zeit später stellte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ein entsprechendes Fahrzeug kurz nach der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen auf der A 81 in Richtung Heilbronn fahrend fest. Zur Kontrolle sollte der Mercedes an der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd von der Autobahn geleitet werden, jedoch befolgte der Fahrer die Anweisungen der Streifenwagenbesatzung nicht und flüchtete weiter in Richtung Heilbronn. Auf Grund der hohen Geschwindigkeit verloren die Beamten das Fahrzeug aus den Augen.

Bei der Vorbeifahrt an der Anschlussstelle Mundelsheim konnte die Streifenwagenbesatzung erkennen, dass der geflüchtete Mercedes dort die Autobahn verlassen hatte. Als die Streife an der nächsten Anschlussstelle gedreht hatte und wieder zurück in Richtung Stuttgart fuhr, konnten diese den gesuchten Mercedes nach der Anschlussstelle Mundelsheim ebenfalls in Richtung Stuttgart fahrend auf der A 81 feststellen. Als der Fahrer den Streifenwagen entdeckte, beschleunigte dieser wieder stark und flüchtete mit einer geschätzten Geschwindigkeit von weit über 250 km/h. Obwohl mehrere Streifenwagenbesatzungen versuchten den flüchtigen Mercedes einzuholen gelang dies nicht, da dessen Fahrer Geschwindigkeiten von geschätzten rund 300 km/h fuhr.

Ein zwischenzeitlich aufgestiegener Polizeihubschrauber vom Polizeipräsidium Einsatz konnte den Mercedes auf der Autobahn aufnehmen und auf seiner Flucht folgen. Diese führte von der A 81 durch den Engelbergtunnel weiter auf die A 8 in Richtung München bis zur Anschlussstelle Mühlhausen, wo der Mercedes-Fahrer gegen 1. 50 Uhr die Autobahn verließ und das Fahrzeug in Mühlhausen im Täle abstellte und zu Fuß flüchtete. Trotz der unmittelbaren Suche mit starken Polizeikräften konnte der Fahrer nicht mehr festgestellt werden.

Nach Rücksprache mit einem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde das Fahrzeug beschlagnahmt und zur Spurensicherung abgeschleppt. Die Ermittlungen zum verantwortlichen Fahrer sind noch im Gange. An der Verfolgung des Mercedes und der Suche nach dem flüchtigen Fahrer waren neben dem Polizeihubschrauber noch insgesamt 41 Streifenwagenbesatzungen der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Heilbronn, Pforzheim, Reutlingen, Stuttgart sowie Ulm beteiligt. Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer, welche durch den Mercedes unter Umständen geschädigt oder gefährdet wurden, werden dringend gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter Telefon 0711/68690  zu melden.
21.1.23

 

Betrunken Auffahrunfall verursacht

Kuchen. Zu einem Auffahrunfall kam es am Freitag gegen 22 Uhr in der Hauptstraße in Kuchen. Ein 45-jähriger Pkw-Fahrer fuhr auf den Wagen eines 52-Jährigen auf. Bei der anschließenden Unfallaufnahme war den Beamten aufgefallen, dass der 45-Jährige nach Alkohol roch. Ein durchgeführter Alkomattest ergab, dass der Fahrer nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand. Beim Fahrer wurde eine Blutprobe genommen, und der Führerschein einbehalten. Der Schaden der bei dem Unfall entstand ist, schätzt die Polizei insgesamt auf etwa 9000 Euro.
21.1.23

 

Treppe heruntergefahren

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagnachmittag befuhr ein 69-Jähriger in Schwäbisch Gmünd mit seinbem Pkw  die Straße Am Stadtgarten, von der Uferstraße kommend. An der Einmündung zur Ledergasse bog er aus unbekannter Ursache verbotswidrig nach links in Richtung Stadtgarten ab. Er fuhr anschließend die dortige Treppe runter, wodurch an der Treppe und am Pkw Schaden von etwa 2500 Euro entstand. Im weiteren Verlauf fuhr der Mann quer durch den Stadtgarten und verließ ihn im Bereich der Stadthalle wieder. Zeugen hatten den Unfall beobachtet und verständigten die Polizei. Der 69-Jährige konnte kurz darauf ermittelt werden.
21.1.23

 

Klinik: Lieferengpässe nagen am Zeitplan

Kreis Göppingen. Innovation will Information – unter diesem Titel hatten die Alb-Fils-Kliniken zu ihrem Neujahrsempfang eingeladen. „Dieser Titel ist gut gewählt, befinden sich doch nicht nur die Alb-Fils-Kliniken, sondern das gesamte Gesundheitswesen in einem stetigen Wandel“, betonte in seiner Begrüßung der Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Edgar Wolff, und sprach vor allem das jüngste Krankenhauskonzept der Regierungskommission an, nach dem künftig die Behandlung von Patienten in Krankenhäusern mehr nach medizinischen und weniger nach ökonomischen Kriterien erfolgen soll. “Auch wenn dorthin noch eine Wegstrecke vor uns liegt, so werden jedenfalls Innovation und Information weiterhin von zentraler Bedeutung sein“, sagte er zu den rund 90 Gästen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Ärzteschaft, Kostenträger sowie den Leitenden Klinik-Mitarbeitern.

„Ziel in Sicht“ lautete das Motto des Abends, doch bevor die beiden Klinik-Geschäftsführer einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gaben, schauten sie in ihren unterhaltsamen Vorträgen auf die beiden vergangenen Jahre zurück. „Mehr als 3.500 Covid-Patientinnen und Patienten wurden seit Pandemiebeginn an den Alb-Fils-Kliniken betreut, leider haben rund zwölf Prozent dieser Personen die Infektion nicht überlebt“, sagte der Ärztliche Direktor Professor Dr. Martin Bommer und mahnte: „Auch wenn nun die Pandemie immer mehr aus unseren Köpfen verschwindet, dürfen wir nicht vergessen, dass Covid ein überbordendes Ereignis war und auch weiterhin eine enorme Belastung darstellt, für die Patienten, die Angehörigen und für unsere Belegschaft.“

Der Blick nach vorne zeigte dann, dass auch das aktuelle Jahr recht viel Neuerungen und Neuigkeiten mit sich bringen wird. Im Frühjahr wird das Ärztehaus eingeweiht und bezogen, im Neubau der Klinik am Eichert wird ab dem vierten Quartal der Umzug vorbereitet, der dann zu Beginn 2024 vollzogen werden soll. Allerdings nehmen bei beiden Bauprojekten aktuell Lieferengpässe zu und erschweren das Einhalten der baulichen Zeitschiene. Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, werden im pflegerischen Bereich eine Personaloffensive gestartet und im medizinischen Bereich die Angebote für Medizinstudenten im Praktischen Jahr intensiviert. Zur Entlastung der Zentralen Notaufnahme wird noch im ersten Halbjahr an der Klinik am Eichert eine Portalpraxis an den Start gehen, außerdem soll ein Integratives Kapazitätsmanagement eingeführt werden. Und an der Helfensteinklinik in Geislingen steht im dritten Quartal des Jahres die Evaluation der Notfallambulanz an.
20.1.23

 

Für Radwegbau wird Waldweg gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Für den Neubau des Radweges von Schwäbisch Gmünd nach Mutlangen/Rehnenhof-Wetzgau ist eine Sperrung des bestehenden Waldweges „Bauernhölzle“ von der Becherlehenstraße bis zur Gmünder Straße erforderlich. Im Vorfeld werden Waldarbeiten durchgeführt, diee noch im Januar im Zuge einer geplanten Holzerntemaßnahme im angrenzenden Waldgebiet und am Hang nördlich der Gmünder Straße für die Radwegführung in Richtung Stauferklinikum notwendig sind. Hierfür wird der Waldweg und die Gmünder Straße zeitweise gesperrt. Ab März beginnen die Bauarbeiten für den Radweg. Hierfür ist eine Vollsperrung des bestehenden Waldweges bis Ende des Jahres notwendig.
20.1.23

 

Außenfassade fängt Feuer

Ebersbach. Ein Schwelbrand führte am Donnerstag zu einem Schaden an einem Gebäude in Ebersbach. Zeugen meldeten gegen 14.50 Uhr eine Rauchentwicklung an einem Gebäude in der Bahnhofstraße. Feuerwehr und Polizei rückten an. Die Feuerwehr löschte den Schwelbrand an der Außenfassade unterhalb eines Lichtschachtes und verhinderte dadurch Schlimmeres. Dort waren wohl Laubreste in Brand geraten. Als der Brand ausbrach befand sich niemand im Gebäude. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. An der Fassade entstand Schaden von etwa 1000 Euro. Die Feuerwehr Ebersbach war mit fünf Fahrzeugen und 30 Personen im Einsatz.
20.1.23

 

Unfälle beim Abbiegen

Donzdorf/Schlat. Zwei Autos wurden am Donnerstag bei einem Unfall nahe Donzdorf beschädigt.  Der Unfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der B466 bei Donzdorf. Ein 27-Jähriger fuhr mit seinem Pkw in Richtung Lauterstein. An der Einmündung zur Reichenbacher Straße bog er nach links ab, obwohl Gegenverkehr kam. Die Autos stießen zusammen. Dabei erlitt die 42-jährige Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Frau in eine Klinik. An beiden Autos entstand Sachschaden von rund 18 000 Euro. Die Polizei aus Eislingen ermittelt jetzt gegen den Verursacher. Er sieht einer Strafanzeige entgegen.

In Schlat steießen zwei Fahrzeuge zusammen. Ein 82-Jähriger war mit seinem Pkw in der Turnhallenstraße unterwegs. Er wollte an der Einmündung nach links in die Hauptstraße abbiegen. Der Senior hielt zunächst an und schaute nach dem Verkehr. Dabei rutschte er vom Bremspedal ab und das Automatikfahrzeug fuhr los. Von links kam eine 73-Jährige mit ihrem Fahrzeug. Die hatte Vorfahrt. Am Einmündungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 12 000 Euro.
20.1.23

 

Mittelstand stärkt Schaustellern den Rücken

Kreis Göppingen. Das Schaustellergewerbe leidet noch immer massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat deshalb ein Positionspapier zur Unterstützung der Branche initiiert, das am Donnerstag auf Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Bundestag diskutiert wurde. Der Göppinger MIT-Vorsitzende Ralf Semmler erklärt: „Volksfeste wie der Göppinger Maientag oder das Geislinger Frühlingsfest sind in unserer Region fest verwurzelt. Sie stärken die Gemeinschaft und sind auch eine wichtige Stütze der heimischen Wirtschaft und des Tourismus. Gerade wegen der Nachwirkungen der schwierigen Corona-Zeit benötigt diese Branche Unterstützung.“

Deutschlandweit gibt es über 10 000 Volksfeste. Sie sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Rund 190 Millionen Besucher geben dort jährlich 4,75 Milliarden Euro aus. Knapp 32 000 Menschen sind bei den gut 5300 Schaustellerunternehmen beschäftigt, meist kleine und mittelständische Familienunternehmen. Hinzu kommen rund 3000 Weihnachtsmärkte, auf denen bei 160 Millionen Besuchern ca. 1,7 Milliarden Euro umgesetzt werden. 3300 Wochenmärkte tragen zur Grundversorgung der Bevölkerung mit einem jährlichen Umsatz von etwa fünf Milliarden Euro bei. Hinzu kommen zahlreiche Jahr- und Spezialmärkte, heißt es in einer Pressemitteilung der MIT über den Wirtschaftsfaktor des Gewerbes.

Der Antrag der Unionsfraktion sieht u. a. vor, die mit dem Härtefallfonds bereitgestellten und bisher wenig in Anspruch genommenen finanziellen Mittel leichter zugänglich zu machen, damit auch besonders von der Corona-Pandemie betroffene Schausteller, Marktkaufleute und Zirkusse stärker unterstützt werden. Ralf Semmler: „Volksfeste und Märkte machen einen wichtigen Teil unserer regionalen Kultur aus. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben.“
19.1.23

 

Bettenhaus Scheel erhält Preis für Nachhaltigkeitskonzept

Geislingen. Der Staatssekretär im Umweltministerium, Dr. Andre Baumann, zeichnete den in ansässigen Bettenfachhandel Betten-Scheel mit dem dritten Platz des Gipfelstürmer-Awards aus. Das Unternehmen gewinnt für sein Nachhaltigkeitskonzept 3.000 Euro. Bereits zum fünften Mal vergibt das Netzwerk regionale Kompetenzstellen Energieeffizienz (KEFF) den Preis an Unternehmen aus Baden-Württemberg, die betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen vorbildlich implementieren. In diesem Jahr wurden zum ersten Mal zwei dritte Plätze vergeben. Betten-Scheel setzte nach einem KEFF-Check im Jahr 2020 ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept um, das zahlreiche Unternehmensbereiche umfasst. Das Unternehmen begrünte beispielsweise sein Dach, installierte eine Photovoltaikanlage und erneuerte die Klimaanlage. Weitere Maßnahmen waren unter anderem die Beleuchtung auf LED umzustellen und die Heizkörper mit digitalen Thermostaten auszustatten. Außerdem bietet Betten-Scheel für seine Kundschaft E-Ladesäulen an.

Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Grüne), die den Wahlkreis Geislingen betreut, freut sich: „Das Unternehmen zeigt durch seine innovativen Maßnahmen vorbildlich, wie auch der Einzelhandel zum Klimaschutz und zur Schonung unserer Ressourcen beitragen kann. Betten-Scheel ist ein Leuchtturm-Unternehmen in der Region in Sachen Nachhaltigkeit.“
19.1.23

 

Eislingen tritt im Städtequiz gegen Eisenberg an

Eislingen. Eislingen tritt in der SWR-Fernsehsendung „Stadt Land Quiz“ gegen Eisenberg in der Pfalz an. Am Sendetermin, Samstag 11. Februar  um 18.45 Uhr wird sich zeigen, welche Stadt die meisten Fragen zum Thema „Eis und Schnee“ beantworten konnte und die Quiz-Sendung gewinnt.Eine Hauptaufgabe in der Sendung ist, herauszufinden, wo ein rätselhaftes Foto, das nur ein kleines Detail der Stadt zeigt, aufgenommen wurde. Zwei Eislinger Kandidaten, Anna Cerrotta und Eberhard Schmid haben sich dieser Herausforderung gestellt, und sich auf die Suche nach dem rätselhaften Fotomotiv gemacht. Das Zweiergespann hatte dafür fünf Stunden Zeit und durfte sich unterwegs jegliche Unterstützung einholen. Während der Suche nach dem Fotomotiv machte Moderator Jens Hübschen die Innenstadt mit seinen Fragen an Passanten und Gewerbetreibende unsicher.

Dabei zahlte es sich aus, um die Ecke zu denken, schnell zu kombinieren, Allgemeinwissen heraus zu kramen oder einfach nur glücklich zu raten. Auf seinem Spaziergang durch die Stadt, begleitet von einem sechsköpfigen Kamerateam, machte eisiger Wind dem Stadtnamen alle Ehre. Die Quizfragen des Moderators drehten sich dabei um das Thema „Eis und Schnee“, denn das hätten die beiden Städte Eisenberg und Eislingen laut dem SWR wohl offensichtlich gemeinsam. Am Ende der Fotosuche hatten Anna Cerrotta und Eberhard Schmid bei der Beantwortung von 10 Fragen in kürzester Zeit die Chance, weitere Punkte für Eislingen einzuholen. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, berichtet Eberhard Schmid im Nachgang, der aber auch zugab einen gewissen Ehrgeiz gehabt zu haben. Anna Cerrotta ließ den Tag ebenfalls Revue passieren: „Es war spannend und interessant, nach Details Ausschau zu halten, die man oft gar nicht mehr so wahrnimmt als Eislingerin.“
19.1.23

 

Ringen um die besten Lösungen

Göppingen. Mit dem Abend der Technik hat die Hochschule Esslingen am Campus Göppingen eine neue Reihe initiiert, die das Leben, die Lehre und die angewandte Forschung in der Hohenstaufenstadt in den Fokus rückt. „Wir wollen zeigen, mit welchen Themen wir uns beschäftigen, die gesellschaftlich aktuell und zukunftsweisend sind“, sagt Professor Udo Lang, Prodekan der Fakultät Wirtschaft und Technik. Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und ein immer schwieriger werdendes wirtschaftliches und internationales Umfeld fordern die Wirtschaft und Gesellschaft heraus – und diese Herausforderungen nimmt die Hochschule an. Das haben auch einige mechatronische Studierendenprojekte gezeigt, die vor der Veranstaltung im Foyer der Hochschule gezeigt wurden.

Zunächst gab es am Abend einen kurzen Blick zurück in die analoge Welt der Technik: Prof. Klaus Harig ging Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand und hat seit 1991 am damals noch jungen Campus in Göppingen in den Bereichen Signalverarbeitung, Softwaretechnik und Bussysteme gelehrt.

Am Beispiel der Klangfrequenzen beim Anstoßen mit einem Weinglas hat er analoge und digitale Technik verglichen. Sein Fazit bei diesem Audio-Beispiel: Analog klingt – wissenschaftlich objektiv gesehen – zwar besser und kann oft detailreicher sein, dennoch überwiegen heute oftmals die Vorteile der optimierten digitalen Möglichkeiten. Aber: Auch wenn „die ganze Welt analog ist“, so ist doch das Digitale nicht mehr wegzudenken.

Davon ist auch Prof. Mario Roßdeutscher überzeugt. Er hat beim „Abend der Technik“ seine offizielle Antrittsvorlesung gehalten. Eine Tradition, die man in Göppingen aufleben lassen will. Er hat  vor allem Ausblick seiner Arbeit gegeben. Und der Wissenschaftler hat viel vor. Im Fokus stehe am Campus der Aufbau des neuen Studienangebots „Digital Engineering“, das ein unvergleichliches Profil an den Hochschulstandort Göppingen bringen soll und die Bachelorstudiengänge in der Mechatronik ergänzen wird. Wie bedeutend - aber auch wie herausfordernd - die Digitalisierung in der heutigen Technikwelt ist, verdeutlichte Roßdeutscher in seiner Vorlesung. Welche Lösungen gibt es und welche Hürden? Er verglich die Einführung von künstlicher Intelligenz mit der Einführung der Elektrizität in der Industrie zu Zeiten der Dampfmaschinen. Nicht überall habe man einst die bestehenden Fabriken einfach umrüsten können – der Prozess bis zur flächeneckenden Umstellung hat Jahrzehnte gedauert.
Ähnliches gilt auch heute: „Die beste KI nutzt nichts, wenn sie nicht in ein System passt“, erklärt er. Wo Systeme neu geschaffen oder entsprechend konzipiert werden, kann man mit den neuen technischen Möglichkeiten aber sehr effizient Lösungen schaffen. In diesem Zusammenhang unterstreicht er, wie wichtig das Know-how bei diesem Thema ist. Wer die richtigen Lösungen hat, ist seinen Mitbewerbern um Meilen voraus.  
19.1.23

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Schlat. Am Mittwoch geriet eine Autofahrerin bei Schlat in den Gegenverkehr. Zur Unfallzeit schneite es. Kurz nach 8 Uhr fuhr die 24-Jährige von Reichenbach in Richtung Schlat. In einer langgezogenen Rechtskurve fuhr sie mit den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit. Ihr Pkw geriet ins Rutschen und sie kam auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sie mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 26-Jährigen zusammen.Beide Autofahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Die Unfallverursacherin kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 12 000 Euro.
19.1.23

 

Unfälle im Schneetreiben

Zwei Unfälle ereigneten sich am Mittwoch auf der B10 kurz hintereinander. Gegen 8.15 Uhr stockte der Verkehr auf der B10 in Richtung Ulm auf Höhe der Abfahrt zur Heininger Straße. Es herrschten winterliche Straßenverhältnisse. Ein 19-jähriger Pkw-Fahrer fuhr auf dem linken Fahrstreifen zu dicht auf und konnte nicht mehr anhalten. Er wich noch auf den rechten Fahrstreifen aus. Dabei streifte er an dem vor ihm auf dem linken Fahrstreifen stehenden Pkwentlang. Um einen Unfall mit einem auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Auto zu vermeiden, wechselte der Fahrer wieder nach links. Dort prallte er in das Heck eines weiteren Wagens. Durch den Aufprall schob es diesen auf das Fahrzeug eines 28-Jährigen. Vier Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 35 000 Euro. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat den Unfall aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Ein weiterer Unfall ereignete sich etwa 100 Meter dahinter. Ein 59-Jähriger fuhr mit seinem Laster im stockenden Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen. Vor der Unfallstelle des vorangegangenen Unfalls wich er auf den Standstreifen aus. Von hinten kam ein 61-Jähriger mit seinem Pkw. Er nutzte den Standstreifen zum schnelleren Vorankommen. Den übersah der Fahrer des Lasters und die Fahrzeuge stießen zusammen. Es gab keine. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
19.1.23

 

Auf Betrüger hereingefallen

Schwäbisch Gmünd. Ein 66-Jähriger wurde am Mittwoch fast das Opfer eines unbekannten Betrügers, als er eine WhatsApp-Nachricht seiner angeblichen Tochter erhielt, in der diese um zwei Überweisungen in Höhe von rund 4000 Euro bat. Der gutgläubige Mann kam der "Bitte" nach und überwies das Geld. Nachdem der 66-Jährige später mit seiner Tochter sprach, bemerkte er den Betrug und nahm sofort Kontakt zu seiner Bank auf. Glücklicherweise waren die Gelder noch nicht verbucht, so dass dem 66-Jährigen vermutlich kein finanzieller Schaden entstand.
19.1.23

 

Eislingen gibt Bonus-Card aus

Eislingen. Die neue Eislinger Bonus-Card kann ab sofort beantragt werden. Mit der neuen Bonus-Card unterstützt die Stadt Eislingen Menschen mit geringem Einkommen durch Ermäßigungen beim Kulturprogramm, Vereinsbeiträgen, beim Hallenbadeintritt und weiteren Angeboten. Besonders Personen mit geringem Einkommen, Familien und ältere Menschen profitieren von der neuen Karte und können verschiedene Vergünstigungen in Anspruch nehmen.

Die aktuelle Inflation, steigende Energiepreise und teure Lebenshaltungskosten führen zu einer Verschärfung der finanziellen Situation von vielen Bürgerinnen und Bürgern. Gerade in Zeiten wie diesen, wird der finanzielle Spielraum für viele immer kleiner. Mit der Bonus-Card, als ein freiwilliges und soziales Angebot, ermöglicht die Stadt Eislingen Betroffenen mit geringem Einkommen, über die bestehenden gesetzlichen Unterstützungsleistungen hinaus, eine verbesserte Teilhabe am kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Leben in Eislingen. Empfänger von Sozialleistungen, wie beispielwese Grundsicherung oder Bürgergeld, können die ‚Bonus-Card basic‘ erhalten. Für Personen mit geringem Einkommen gibt es die ‚Bonus-Card smart‘. Je nachdem, welche Karte ausgestellt wurde, sind verschiedene Vergünstigungen enthalten, wie etwa Ermäßigungen bei den Kursgebühren der Volkshochschule, Vergünstigungen beim städtischen Kulturprogramm oder geringere Büchereigebühren. Ermäßigungen bei der Grundschulkindbetreuung oder bei den Musikschulgebühren können ebenfalls in Anspruch genommen werden. Eine Übersicht aller Vergünstigungen steht auf der städtischen Website zum Herunterladen zur Verfügung. Die Bonus-Card kann im Eislinger Rathaus beantragt werden. Antragsformulare und weitere Informationen sind über die Homepage der Stadt Eislingen www.eislingen.de/bonus-card erhältlich.
18.1.23

 

Spendensumme so hoch wie noch nie

Ostalbkreis. Nach der Aktion ist vor der Aktion - und so kündigte Initiator Christian Weber im Aalener Landratsamt bei der Übergabe des Spendenschecks vom letzten Jahr gleich die 18. Auflage von „Ostalb läuft und schwimmt“ an, die vom 17. bis 21. Juli  stattfinden wird. Gemeinsam mit Landrat Dr. Joachim Bläse, Sparkassenvorstand Markus Frei und Geschäftsführer Hans-Joachim Seuferlein von der AOK-Bezirksdirektion Ostwürttemberg konnte Weber den Vertretern des Kinderhospizdienstes Ostalb eine Spendensumme von 60.485,93 Euro übergeben - so viel wie noch niemals zuvor in der Geschichte der Bewegungsaktion.

Im vergangenen Jahr sammelten rund 9.500 Kinder und Jugendliche aus 78 Schulen und Kitas am 18. Juli, dem Schulaktionstag, rund 285.000 Bewegungsminuten. Ziel der inzwischen mehrtägigen Aktion ist es, jeden Tag bis zu 60 Minuten lang zu gehen, zu laufen oder zu schwimmen.Klaus Weber und Alexandra Schütz vom Malteser Hilfsdienst, bei dem der Kinderhospizdienst Ostalb beheimatet ist, freuten sich über die Spende und dankten allen Spendern. Mit dem Geld kann die Arbeit der speziell ausgebildeten Hospizhelfern, die regelmäßig Familien schwerkranker Kinder besuchen und zugleich dort für Auszeiten, Entlastung und Beistand sorgen, für die betroffenen Familien kostenlos fortgesetzt werden.
18.1.23

 

Volkshochschule startet ins neue Semester

Eislingen. Mit Lesungen, Exkursionen und neuen Kursangeboten startet die Volkshochschule Eislingen und Salach in das neue Semester. Passend zum Jahresbeginn geht das neue Programm der VHS Eislingen ab Montag, 23. Januar 2023 unter www.vhs-eislingen.de online. Zusätzlich sind die Programmhefte im Rathaus und bei weiteren öffentlichen Einrichtungen sowie Banken und Apotheken erhältlich. Das Team der Volkshochschule hat ein umfangreiches und buntes Programm aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Umwelt, Kultur und Gestalten, Gesundheit, digitale Bildung sowie im Bereich junge vhs aufgelegt: Mit einem literarischen „Knallbonbon“ startet die Volkshochschule in das Frühjahr: Kein geringerer als Wladimir Kaminer nimmt in der Stadthalle Platz, um sein neuestes Werk „Wie sage ich es meiner Mutter“ vorzustellen. Ferner gibt es eine Reise in die Geschichte der Stuttgarter Weißenhofsiedlung, ein Besuch der Cindy Sherman in der Staatsgalerie oder die Bundesgartenschau in Mannheim Jazz gibt es im Sommer vom Schrack-Kühn-Schrack-Trio im Marstall-Garten und Klassik bei „Madame Butterfly“ in Bregenz. Gesundheitlich hat die Volkshochschule dieses Semester werdende und junge Mütter neu im Programm: Schwangerschafts-, Rückbildungs- und Mama-Fitness stehen neu auf dem Kurs-Plan, dazu wird wie immer ein breites Spektrum an Gesundheits- und Bewegungskursen angeboten. Anmeldungen sind ab 23. Januar  möglich. Telefon: 07161/804-266, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder online unter  www.vhs-eislingen.de).
18.1.23

 

Landratsamt schließt nach Störung wieder auf

Kreis Göppingen. Nachdem das Landratsamt am Mittwochaufgrund einer technischen Störung für Besucher geschlossen bleiben musste und Telefon und E-Mail nur eingeschränkt zur Verfügung standen, ist die Störung seit dem  naachmittag weitgehend behoben. Hintergrund der Störung war, dass im Rahmen von extern durchgeführten Arbeiten zentrale Datenkabel durchtrennt wurden. Der Kabelschnitt wird noch im Laufe des Mittwochs vollständig behoben, sodass die Landkreisverwaltung ab Donnerstag wieder  erreichbar und zugänglich ist.
18.1.23

 

Mann mit Messer bedroht

Eislingen.  Am Montag forderte in Eislingen ein 27-Jähriger von einem 22-Jährigen Geld.  Der 22-Jährige lernte über soziale Netzwerke die Schwester des 27-Jährigen kennen. Da sich der 27-Jährige über dessen Kontakt störte, vereinbarte er mit dem 22-Jährigen ein Treffen. Gegen 20.30 Uhr trafen sich die beiden in der Ulmer Straße vor einer Bank. Dort schlug der 27-Jährige auf den 22-Jährigen unvermittelt ein und bedrohte ihn. Mit vorgehaltenem Messer forderte der 27-Jährige Geld. Der eingeschüchterte 22-Jährige versuchte daraufhin in der Bank Geld abzuheben. Zeitgleich verständigte er mit dem Handy einen Bekannten und bat um Hilfe. Kurze Zeit später kam sein Bekannter vor Ort. Dem gelang es die Situation zu schlichten und der 27-Jährige beendete seine Drohungen. Die Polizei Eislingen (07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.1.23

 

Alte Möbel am Feldweg entsorgt

Schwäbisch Gmünd.  Zwischen dem vergangenen Samstag und Dienstag wurden auf einem Feldweg zwischen Zimmern und Beiwang in Zimmern  rund  zwei Kubikmeter alte Möbel abgelagert. Vor Ort konnte von Beamten des Polizeipostens Heubach ein Karton aufgefunden werden, auf dem die Adresse des Verursachers aufgedruckt war, so dass dieser rasch identifiziert werden konnte. Der 27-Jährige muss nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen.
18.1.23

 

Polizei warnt vor Betrügern

Kuchen/Geislingen. Mit vermeintlichen Mitarbeitern eines Softwareunternehmens hatten Bewohner am Montag in Kuchen und Geislingen Kontakt.  Gegen 11.45 Uhr riefen Unbekannte bei einem Senior in Kuchen an und gaben sich als Mitarbeiter eines Softwareunternehmens aus. Die Unbekannten teilten mit, dass sein PC gehackt wurde. Weiter baten sie den Mann, dass er seinen Computer einschalten solle. Weil der Mann Zweifel zeigte, beendete er das Telefonat. Kurz vor 12 Uhr riefen Unbekannte auch bei einem Mann in Geislingen an. Ein englisch sprechender Mitarbeiter desselben Unternehmens erkundigte sich nach dem PC des Seniors. Dieser jedoch hatte erkannt, dass er es mit mutmaßlichen Betrügern zu tun hatte, legte auf und verständigte die Polizei. Die hat nun in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Meistens melden sich angebliche Mitarbeiter von Softwareunternehmen. Mit der Installation eines Programms erhalten die Täter Zugriff auf den Computer. So können sie Daten ausspähen oder schädliche Programme installieren. Teilweise fordern sie für vermeintliche Leistungen eine Zahlung. Deswegen mahnt die Polizei: Ermöglichen Sie Unbekannten keinen Zugriff auf ihren Computer.Geben Sie niemals am Telefon ihre Kontodaten, Passwörter oder Transaktionsnummern weiter. Mitarbeiter von Banken oder anderen     Serviceunternehmen werden Sie niemals danach fragen. Bei solchen Anrufen legen Sie am besten sofort auf. Sollten Sie auf Forderungen der Anrufer eingegangen sein, informieren Sie sofort ihr Geldinstitut und erstatten Sie Strafanzeige. Fachleute empfehlen nach einem nicht autorisierten Zugriff das umgehende Ändern der Kennwörter für Ihre E-Mail-Konten,      Online-Banking und ggf. Online-Shops. Ändern Sie Ihre Kennwörter über einen anderen Computer. Überprüfen Sie Ihren Computer regelmäßig auf Schadsoftware:
17.1.23

 

Filsterrassen besprüht

Eidslingen. Am Wochenende trieben Unbekannte in Eislingen ihr Unwesen. In der Zeit zwischen Samstag und Montag waren die Unbekannten beim Kronenplatz aktiv. Mit verschiedenen Farben besprühten sie eine Wand der Filsterrassen. Die Polizei Eislingen (Tel. 07161/8510) sicherte Spuren und ermittelt nun nach den Unbekannten. Sie schätzt den Schaden im vierstelligen Bereich.
17.1.23

 

Neue Kindertagesstätte ist ein Holzbau

Göppingen. Rund 20 Interessierte, darunter zahlreiche Mitglieder des Faurndauer Bezirksbeirats, nutzen die Gelegenheit, sich von Baubürgermeisterin Eva Noller und Architekt Prof. Christoph Kuhn den Siegerentwurf zur Erweiterung der Kita „Im Freihof“ erläutern zu lassen.

Acht Büros hatten am Realisierungswettbewerb teilgenommen und ihre Ideen zur Erweiterung der Kita Im Freihof eingereicht. „Es war für die Büros keine leichte Aufgabe“ erklärte Baubürgermeisterin Eva Noller einleitend. „Das Raumvolumen ist nicht groß, zugleich befindet man sich an einem sensiblen Ort in der historischen Dorfmitte Faurndaus. Das dort geplante Wohnquartier Im Freihof musste von den Büros immer mitgedacht werden.“ Für Noller war es auch besonders wichtig, dass das Bestandsgebäude der Kita, das alte Faurndauer Schulhaus, als solches sichtbar bleibt. Planerisch schwierig sei auch der barrierefreie Anschluss an den bestehenden Kindergarten, dessen Erdgeschoss eine Höhe von 70 Zentimetern hat. In seiner ganztägigen Sitzung wurde das Preisgericht schließlich vom Entwurf des Büros Kuhn und Lehmann Architekten aus Freiburg überzeugt. Zum Preisgericht gehörten unter anderem die beiden früheren Gestaltungsbeiräte Gabriele D’Inka und Prof. Thomas Zimmermann, wie auch Bezirksamtsleiterin Chris Berger und die Leiterin der Kita, Karin Elsner.

Das erweiterte Kinderhaus fügt sich als Baukörperensemble in die dörfliche Umgebungsstruktur ein. Das neue Haus schmiegt sich gartenseitig um den wertvollen Baumbestand und bildet ein Gegenüber zum bestehenden Kindergartengebäude. Der neue Eingang dient als verbindendes Element und ermöglicht gleichzeitig eine barrierefreie Begehbarkeit. Zur Straße Im Freihof bildet ein von den Gebäuden definierter Vorplatz den Auftakt zur Erschließung des Kindergartens. Im energetisch sanierten Bestandbau finden der Bewegungsraum/ Aula und die Verwaltung Platz. Alle weiteren Kita-Räume befinden sich im neuen Gebäudeteil. Am Übergang weitet sich die Treppe zu einer multifunktionalen Sitzlandschaft, die auch im Eingangsbereich vielfältige Nutzungen ermöglicht. Dieser Raum geht im Neubau in den Essbereich der Ganztageskinder über. Eingangs- und Essbereich werden durch große Verglasungen mit dem grünen Außenbereich verknüpft.

Die angrenzenden Räume Kreativraum und Küche können zudem zum Essbereich geöffnet werden. Dieser Zone schließen sich wie eigene Bereiche flügelartig die Gruppenbereiche an, die über Spielflure erreicht werden. Die Gruppenräume öffnen sich großzügig zum Garten, der über Treppen sowie im Erdgeschoss direkt aus den Räumen begehbar ist. U3- und Ü3-Kinder verfügen dabei über eigene Gartenbereiche. Der Entwurf ist als Holzbau konzipiert. Im Boden soll eine Fußbodenheizung von einer Wärmepumpe betrieben werden. Das geneigte Dach kann eine Photovoltaikanlage und Solarthermiedeckung aufnehmen. Insgesamt werden die Voraussetzungen für einen CO2-neutralen Kindergarten geschaffen.

Alle Entwürfe können noch bis zum kommenden Sonntag, 22. Januar im Café Milchhäusle begutachtet werden. Der zweite Preis ging an das Büro Hey-Architektur in München, der dritte Preis an das Göppinger Büro Dauner, Rommel und Schalk.
7.1.23

 

Der Kanzler gönnt sich in Ulm ein Bier


Kanzlerbesuch beim Ulmer Gold Ochsen: 425 Jahre beste Braukunst – das unterstreicht auch Olaf Scholz und nimmt einen kräftigen Schluck. 
O-Ton Scholz: „Ich bin von der deutschen Braukunst begeistert, und die Brauerei Gold Ochsen ist ein ganz wunderbares Beispiel dafür.“
Ulrike Freund,
Geschäftsführerin von Gold Ochsen (rechts neben Scholz): „Für uns war das natürlich eine große Ehre, im letzten Jahr das 425-jährige Bestehen,
nun der Kanzlerbesuch – der erste in der Historie von Gold Ochsen.“  Foto: Thomas Kießling/K-media

 

Neue Ladestationen für Schuler-Mitarbeiter

Göppingen. Schuler hat massiv in den Ausbau von E-Ladestationen investiert und gibt seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, Elektro- und Hybridfahrzeuge aufzuladen – unabhängig davon, ob es sich um einen Firmen- oder Privatwagen handelt. „Damit leisten wir einen Beitrag auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft und ermöglichen gleichzeitig ein geregeltes und komfortables Laden von Elektro-Autos“, unterstreicht Arbeitsdirektor Thomas Kamphausen.

Am Hauptsitz in Göppingen stehen seit Ende vergangenen Jahres insgesamt 28 E-Ladestationen für Beschäftigte zur Verfügung. 40 weitere Stationen sollen an den deutschen Standorten von Schuler in Weingarten, Heßdorf, Netphen, Gemmingen und Erfurt bis Ende März in Betrieb gehen oder sind es bereits. Ladeslots auf den dazugehörigen Parkplätzen können die Beschäftigten bequem über die „Louis“-App – benannt nach dem Firmengründer von 1839 – reservieren. Sie bietet Mitarbeitern auch darüber hinaus exklusive Services, Angebote und Informationen rund um Schuler. Die Planung und Errichtung der Ladestationen übernahm die „OMS E-Mobility“ GmbH aus Lorch-Waldhausen.
17.1.23

 

Golfclubs verzeichnen Mitgliederzuwachs

Stuttgart. Im Rahmen der Golf- und Wellness-Reisen finden Golfer Reisedestinationen für ihren Sport und alles rund um die passende Golfausrüstung. Ein langjähriger Partner dieser Spezialmesse ist der Baden-Württembergische Golfverband (BWGV). Der Präsident Otto Leibfritz berichtet, dass die Golf-Community gut durch die Pandemie gekommen sei, obwohl auch dort lange Zeit ein Sportverbot bestand. „Wir hatten während der Pandemie einen Mitgliederzuwachs von 5,1 Prozent zu verzeichnen. Sonst lag dieser bei rund einem Prozent.“ Immer mehr Menschen wollten sich in der Natur bewegen. Und davon haben die Golfplätze genug. Vor drei Jahren hat der BWGV das Projekt „Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt“ ins Leben gerufen. „Nur 40 Prozent der Fläche eines Golfplatzes ist Spielfläche, der Rest sind Blühwiesen, Hecken, Teiche und Bäume“, erläutert Leibfritz. „Die Golfclubs engagieren sich für Biodiversität und schauen, dass sie Totholzhaufen liegen lassen, an den Teichen und entlang der Fairways nur wenig ausmähen oder extra Nistkästen für Vögel aufhängen.“ Golfplätze, welche die Vorgaben erfüllen, erhalten das Qualitäts- und Umweltzertifikat „Golf & Natur“, das von geschulten Fachleuten nach Kontrolle der Maßnahmen vergeben wird. Auf der Fachmesse unter dem Dach der CMT stellt auch der Golfclub Hohenstaufen aus Donzdorf aus.
17.1.23

 

Erfolgreiche Sportler gesucht

Eislingen. Alljährlich zeichnet die Stadt Eislingen herausragende Leistungen im Sport aus. Meldungen können noch bis 10. Februar  angenommen werden. Der Ehrungsabend für geladene Gäste findet am Donnerstag, 30. März  in traditionell festlichem Rahmen in der Stadthalle statt. Voraussetzung für die Ehrung ist ein Württembergischer oder Baden-Württembergischer Meistertitel, die Platzierung bis zum 3. Platz bei einer Süddeutschen Meisterschaft und bis zum 6. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft sowie die Teilnahme an einer Europa- oder Weltmeisterschaft oder an Olympischen Spielen. Ausgezeichnet werden Sportler jeden Alters, die 2022 als Mitglied eines Eislinger Sportvereins auf Titeljagd gegangen sind. Die örtlichen Vereine wurden bereits schriftlich aufgerufen, die besonderen sportlichen Leistungen ihrer Mitglieder bei der Stadtverwaltung zu melden.  Sportler, die in Eislingen wohnen und im letzten Jahr eine herausragende Leistung als Mitglied eines auswärtigen Vereins erzielt haben, können sich noch bis zum  10. Februar  an das Kultur- und Sportamt wenden (Kontakt: Birgit Hübner, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefonnummer: 07161 804 262).
17.1.23

 

Zwei neue Mitarbeiter in der Stadtverwaltung

Eislingen. Zwei neue Mitarbeiter haben in der Stadtverwaltung Eislingen ihre Arbeit aufgenommen. Eva Maier hat in Nürtingen Stadtplanung studiert und in Remshalden bereits als Stadtplanerin Berufserfahrung gesammelt. In Eislingen ist sie unter anderem zuständig für die städtebauliche Planung und Ansprechpartnerin für Bauherren und -träger bei Fragestellungen zu Bauprojekten. Privat engagiert sie sich in der Jungschararbeit und spielt im Posaunenchor, erzählt die 26-Jährige.

Der studierte Architekt Marcus Büchler unterstützt seit Jahresbeginn das Team des Amtes für Hochbau und Immobilien. „Ursprünglich habe ich Maurer gelernt“, verrät der Donzdorfer, der Eislingen nicht nur privat sondern auch durch seinen bisherigen Beruf als Architekt kennt und bei der Planung der Kita Schatzkiste beteiligt war. Im Amt für Hochbau und Immobilien übernimmt Marcus Büchler bei städtischen Bauprojekten die Bauherrenfunktion und koordiniert alle externen Beteiligten. Sich selbst bezeichnet er als Outdoor-Sportler und ist Sommer wie Winter gerne in den Bergen unterwegs.
17.1.23

 

Schwäbische Alb lockt immer mehr Urlauber

Schwäbische Alb. Die Schwäbische Alb wird als Urlaubsregion immer beliebter und trotz aller Krisen fällt das Fazit für das vergangene Jahr von SAT-Geschäftsführer Louis Schumann bei einer Pressekonferenz des Verbandes auf der CMT in Stuttgart positiv aus: „Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2022 konnten wir über 4,5 Millionen Übernachtungen im Verbandsgebiet verzeichnen. Damit haben wir das Vorkrisenniveau von 2019 zu über 90 Prozent erreicht. Wir sind guter Dinge, dass sich dieser positive Trend auch 2023 fortsetzt, denn das touristische Angebot der Alb wird von Jahr zu Jahr besser und professioneller: Ob Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ein perfektes Netz zertifizierter Wander- und Radwege, unsere einmalige Gästekarte „Alb-Card“, authentisch-moderne Gastgeber und ein starkes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Regionalität in allen Bereichen machen die Schwäbische Alb mit ihrer einzigartig-aussichtsreichen Landschaft und ihrem Reichtum an Kultur und Geschichte zu einer der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands.“

Dass die Tourismusregion Schwäbische Alb auch im europäischen Ausland zunehmend bekannter wird, belegte zuletzt die seitens SAT beauftragte Destination Brand Studie 2020. So kennen bspw. mehr als ein Drittel der Schweizer*innen die Schwäbische Alb als Urlaubsregion. Seit Ende 2022 ist daher die englischsprachige Webseite des SAT online. Unter www.swabianalb.info finden englischsprachige Besucher Infos und Inspiration zur Region sowie den wichtigsten Highlights mit internationaler Strahlkraft, wie z.B. der Burg Hohenzollern, der Outletcity Metzingen, den Uneso-Siegeln oder den Top Wander- und Radtouren.
17.1.23

 

Cataltepe hilft in der Vesperkirche

Göppingen. Die Vesperkirche in der Stadtkirche Göppingen hat seit Dreikönig geöffnet. Das von Haus Linde in Kooperation mit der evangelischen Verbundkirchengemeinde Göppingen und der Wilhelmshilfe durchgeführte Projekt bietet täglich zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr ein warmes Mittagessen für zwei Euro an. Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Grüne) packte mit an und unterstützte u.a. die vielen Ehrenamtlichen bei der Essensausgabe und beim Abräumen der Tische und führte viele offene und  Gespräche mit den Gästen und den Ehrenamtlichen. „Ich bin für den Einsatz und für die Zeit der vielen Ehrenamtlichen von Herzen dankbar und freue mich, dass ich die Ehrenamtlichen tatkräftig mit unterstützen konnte. Gleichzeitig freue ich mich über die vielen offenen Gespräche u.a. über Politik, Frieden, Energiekosten und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und das Vertrauen, welches mir entgegengebracht wurde, das weiß ich sehr zu schätzen,“ so Cataltepe.
17.1.23

 

Bürokratie soll Ärzte nicht mehr abschrecken

Ostalbkreis. Die Bundestagsabgeordneten aus dem Ostalbkreis diskutierten im Aalener Landratsamt gemeinsam mit Vertretern der Ärzteschaften, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg und der Kommunen über Möglichkeiten zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. Landrat Dr. Joachim Bläse begrüßte die Bundestagsabgeordneten Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen), Leni Breymaier (SPD), Dr. Inge Gräßle (CDU) und Roderich Kiesewetter (CDU) sowie die Vertreter der verschiedenen Institutionen und Akteursgruppen zu einem Austausch zur Gesundheitsversorgung und erläuterte zu Beginn die Herausforderungen, vor denen das deutsche Gesundheitssystem vor allem im Bereich der hausärztlichen Versorgung steht. Dazu zählen unter anderem eine immer älter werdende Gesellschaft und der damit einhergehende steigende Bedarf an Gesundheitsleistungen. Zugleich sind bereits 40 Prozent der Hausärzte im Ostalbkreis über 60 Jahre alt und die Zahl der Nachwuchsmediziner, die die im ländlichen Raum vorherrschenden Einzelpraxen übernehmen möchten, ist eher gering.

Neben einem kurzen Statement der Bundestagsabgeordneten, der KVBW und der Bezirksärztekammer zum Thema Gesundheitsversorgung bundesweit, landesweit und im Ostalbkreis, konnten im Verlauf des Abends die Kommunen und Ärzte aus dem Ostalbkreis ihre Sorgen, Anregungen und Wünsche hervorbringen. Auch wurden einige Bitten an die Bundes- und Landespolitik sowie an die Vertreter der KVBW und der Bezirksärztekammer formuliert.

Dabei wurde vor allem deutlich, dass zur weiteren Aufrechterhaltung und zur Verbesserung der medizinischen Versorgung die Anzahl der Medizinstudienplätze erhöht und der Numerus clausus überdacht werden sollte; auch im Hinblick auf das vergleichsweise schwierige Abitur in Baden-Württemberg. Darüber, dass attraktivere Rahmenbedingungen für den ärztlichen Beruf geschaffen werden sollten, waren sich alle Anwesenden einig. Als eine Möglichkeit, um den Bedürfnissen der Nachwuchsmediziner nach Anstellung, Teilzeit und Teamarbeit gerecht zu werden, wurden Medizinische Versorgungszentren (MVZs) aber auch eine gute Kinderbetreuung für die immer weiblicher werdende Medizin gesehen.

Insbesondere wurden auch die ausufernde Bürokratie, die enorme Zeit in Anspruch nimmt und damit bei der Patientenversorgung fehlt, die veraltete Bedarfsplanung, mit der geregelt wird, in welchen Regionen sich Ärzte niederlassen dürfen, sowie Probleme bei der Einführung des elektronischen Rezepts oder der elektronischen Patientenakte angesprochen. Thematisiert wurden außerdem neue unterstützende Gesundheitsberufe, wie etwa Physician Assistants, die seit dem Wintersemester an der Hochschule Aalen ausgebildet werden und die zu einer Entlastung der Ärztinnen und Ärzte beitragen können. Um deren Einsatz auch im ambulanten Bereich zu ermöglichen, wurde die Aufnahme der Leistungen der neuen Gesundheitsberufe in die Regelversorgung gewünscht.

Insgesamt wurde von Seiten der Bundespolitik und den Vertretern der KVBW sowie der Bezirksärztekammer, dem Ostalbkreis, den Ärztinnen und Ärzten sowie den Kommunen ein großer Dank und Anerkennung für das außergewöhnliche Engagement zur Sicherstellung auf Aufrechterhaltung der Versorgung vor Ort und für ihren Einsatz für die Gesundheit der Bürger entgegengebracht. Da von allen Seiten der Wunsch nach mehr Dialog und Zusammenarbeit geäußert und sich darauf verständigt wurde, gemeinsam die Versorgungsprobleme im ländlichen Raum anzugehen, soll der Austausch in dieser Runde wiederholt werden.
16.1.23

 

Realschulsanierung: Geislingen darf Gemeinden zur Kasse bitten

Geislingen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat die Berufung der klagenden Umlandgemeindenvon Geislingen  gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart zurückgewiesen. Damit hat der Feststellungsbescheid des Kultusministeriums aus dem Jahr 2019 nach wie vor Bestand und verpflichtet die Umlandkommunen zur Verhandlung über die finanzielle Unterstützung an der Generalsanierung der Daniel-Straub-Realschule.

Die Stadt hofft nun auf ein Einlenken der Umlandgemeinden. „Die von den Umlandgemeinden geäußerten Bedenken, ob es für die Beteiligung an einer Generalsanierung eine rechtliche Grundlage gebe, dürften damit ausgeräumt sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Geislingen. Das Urteil hat auch eine Wirkung über den konkreten Fall hinaus, denn viele Kommunen in Baden-Württemberg führen ähnliche Diskussionen bei anstehenden Schulsanierungen und großen Schülerzahlen aus dem Umland, die diese Schulen besuchen.

Da sich die Umlandkommunen, die Schüler an die Daniel-Straub-Realschule entsenden (Amstetten, Bad Überkingen, Böhmenkirch, Gingen, Kuchen, Lonsee), nicht freiwillig an den Kosten der Generalsanierung der Daniel-Straub-Realschule beteiligen wollten, stellte die Stadtverwaltung Geislingen bereits im Jahr 2013 einen Antrag beim Kultusministerium, woraufhin das Ministerium entschied, dass sich die Umlandkommunen an den Kosten beteiligen müssen. Diese Entscheidung wurde vom Kultusministerium auch in seinem zweiten Feststellungsbescheid aus dem Jahr 2019 aufrechterhalten. 2021 hat außerdem das Verwaltungsgericht Stuttgart bereits die Klage der Umlandkommunen im Verfahren um eine finanzielle Beteiligung an der Generalsanierung der Daniel-Straub-Realschule abgewiesen.
16.1.23

 

Ostalb wirbt mit den Heimattagen auf dem Härtsfeld

Ostalbkreis. Der Tourismus Ostalb präsentiert sich nach einer zweijährigen Zwangspause auf der größten europäischen Marketingbühne für Tourismus, der Messe Caravan - Motor - Touristik (CMT)  in Stuttgart, die noch bis zum 22. Januar dauert.

Am Stand werden die Themen Radfahren, Wandern, Städte, Gärten und Parks sowie Kultur und Geschichte präsentiert. Die Städte aus dem Ostalbkreis sind am Städtecounter vertreten. Die Tourismusakteure der Tourismusgemeinschaften Gastliches Härtsfeld, Ries-Ostalb, Sagenhafter Albuch, Erlebnisregion Schwäbische Ostalb sowie „Zwischen Wald und Alb“ treten mit gemeinsamen Produkten unter dem Label „Tourismus Ostalb“ auf. Neu in diesem Jahr ist ein Stand zu den Heimattagen Baden-Württemberg, die im kommenden Jahr auf dem Härtsfeld stattfinden werden. Die Präsentationsfläche ist dabei in den Gemeinschaftsstand des Schwäbischen Alb Tourismus integriert. Zu finden ist der Stand des Tourismus Ostalb in Halle 6 - Stand 6B81.

Landrat Dr. Joachim Bläse und die Leiterin der Stabsstelle Tourismus Ricarda Grünig stellten die erste Ausgabe der neuen Imagebroschüre „Ostalb-Magazin“ vor. Das Magazin bietet allen, egal ob Tagesgast, Urlauber oder Erholungssuchende, viel Sehens- und Wissenswertes und jede Menge (Geheim)-Tipps für eine Entdeckungsreise auf der Ostalb. Das Magazin ist in allen Tourist-Informationen des Ostalbkreises, allen Dienststellen des Landratsamtes Ostalbkreis sowie in den Städten und Gemeinden erhältlich. Es steht zudem online unter www.deine-ostalb.de zum Download bereit.

Der Tourismus Ostalb rückt auch in diesem Jahr das Thema „Gärten und Parks“ in den Vordergrund. Im Ostalbkreis finden Gäste reizvoll angelegte Gartenanlagen mit einer einzigartigen Vielfalt an Blumen, Pflanzen und Bäumen. Idyllische Wald- und Stadtparks laden zum Innehalten und Verweilen ein. In einigen öffentlich zugänglichen Schloss- und Klostergärten wandeln Gäste indessen auf den Spuren der Geschichte. Tipps zu Leuchttürmen der Region, aber auch inspirierende Geheimtipps gibt es in der Broschüre „Entspannen im Grünen - Gärten und Parks“. Die Broschüre kann kostenlos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. angefordert werden oder im Landratsamt in Aalen sowie in den Tourist-Informationen im Ostalbkreis mitgenommen werden.
16.1.23

 

CMT: 80 000 Besucher am ersten Wochenende

Stuttgart. Die Prognosen der Reise-Experten für das Tourismusjahr 2023 scheinen sich – zumindest nach dem ersten CMT-Wochenende – mehr als zu bewahrheiten: Die Deutschen können es nicht erwarten zu verreisen. „Die CMT ist wieder da. Wir sind so stark wie vor Corona", freut sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Rund 80.000 Besucher kamen am ersten Wochenende auf das Stuttgarter Messegelände und informierten sich über die neuesten Urlaubs- und Caravaningtrends. „Ein hervorragender Auftakt für die diesjährige Stuttgarter Urlaubsmesse und für unsere Aussteller. Die Stimmung ist überwältigend.“ Nicht nur im touristischen Bereich, sondern auch in den Camping- und Caravaning-Hallen. „Hier ist die Besucherdichte ebenfalls enorm, das Interesse an dieser Urlaubsform bleibt weiter sehr groß“, bestätigte Bleinroth.

Gute Stimmung auch bei den Partnern der Stuttgarter Urlaubsmesse. Die Vertreter des CMT-Partnerlands Mongolei zeigten sich vom Ansturm der Besuchern äußerst beeindruckt. „Wir freuen uns, dass wir unser Land auf der Stuttgarter Messe vorstellen dürfen", sagte Bat-Ulzii Bat-Erdene, Minister für Umwelt und Tourismus in der Mongolei. „Es hat unterschiedliche Klimazonen, Hochgebirge, die Wüste Gobi oder endlose Steppen. Bei uns kann man Sonne, Regen, Strum und Schnee an einem Tag erleben. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Naturliebhaber!" Auch die Angebote der Nationalparkregion Schwarzwald und AG Landurlaub in Baden-Württemberg, zogen viele Besucher an und sorgten für strahlende Gesichter. Und das Interesse am Stand des Kulturpartners, der Bundesgartenschau BUGA Mannheim, war enorm.
15.1.23

 

Fußgängerin angefahren

Reichenbach/Fils. Auf dem Recyclinghof Reichenbach ist es am Samstagmorgen, gegen zum Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Fußgängerin gekommen. Der 26-jährige Autrolenker übersah beim rückwärtigen Rangiervorgang die hinter seinem Fahrzeug befindliche 76-jährige Fußgängerin, die beim Aufprall auf den Boden stürzte und hierbei schwere Verletzungen erlitt. Nach Erstversorgung an der Unfallstelle wurde sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw des 26-Jährigen entstand Sachschaden in Höhe von circa 400 Euro.
15.1.23

 

Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen HC Rödermark:  37 : 28
14.1.23

 

CMT startet mit riesigem Besucherandrang


Das Interesse an Caravaning ist hoch. Das wurde am Samstag beim Blick in die Messehallen deutlich. Foto: Landesmesse Stuttgart GmbH

Stuttgart. Punkt 10 Uhr öffnete die CMT am Samstag ihre Hallentore und die Besucher strömten in Scharen hinein. „Zwei Jahre fand keine richtige CMT auf dem Stuttgarter Messegelände statt“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, bei seiner Eröffnungsrede auf der Atriumsbühne, „und wir mussten sehr lange auf diesen Moment warten - aber es hat sich gelohnt.“ Die CMT ist bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht. 1621 Austeller in zehn Hallen präsentieren ihre Destinationen, Regionen, Fahrzeuge und Produkte.

„Ich freue mich sehr, dass die Messe Stuttgart nach zweijähriger Pause in diesen Tagen wieder zum Schauplatz der CMT – der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit wird. Die CMT ist eines der Flagships unserer Landesmesse. Sie ist der wichtigste Branchentreff für all jene, die im Caravan-, Motor- und Tourismussektor tätig sind oder daran Interesse haben. Hier werden Trends sichtbar, um das Reisen für uns alle attraktiver, angenehmer und zunehmend auch nachhaltiger zu gestalten. ,Tourismus im Wandel – Chancen für Baden-Württemberg' ist daher nicht nur das Leitthema des Tourismustags Baden-Württemberg 2023. Der Wandel wird auf dieser Messe ganz konkret sicht- und erlebbar. Die CMT ist eines meiner ganz persönlichen Messe-Highlights und ein Spiegelbild der beeindruckenden Leistungsfähigkeit der Messe Stuttgart und der gesamten Tourismusbranche im Land“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, auf der Bühne.

Dass das Interesse an Caravaning hoch ist, wurde auch beim Blick in die Hallen deutlich. Vor allem Campervans kamen gut an, aber auch in die ausgestellten Reisemobile zahlreicher namhafte Herstellerinnen und Hersteller zogen interessierte Blicke der Besucherinnen und Besucher auf sich. Es wurde Probe gelegen, die Sitze ausprobiert, Einbauküchen begutachtet und die mannigfaltigen Angebote natürlich verglichen. Der Tourismus in der Region liegt voll im Trend, wie der Besucheranstrum in der Oskar-Lapp- Halle 6 deutlich machte. Angeregte Gespräche fanden an zahlreichen Ständen statt und immer wieder wanderten Prospekte in die Tragetaschen der Besucherinnen und Besucher. Jede Menge Outdoor-Action war in Halle 9 geboten: Auf dem Fahrradparcours heizten Groß und Klein durch die Messehalle und testeten dabei verschiedene Räder. Auch die Angebote im Wander-Bereich waren stark nachgefragt. Die Spezialmesse Fahrrad- und Wander-Reisen wurde um einen Tag verlängert und läuft noch bis einschließlich Montag, 16. Januar.
14.1.23

 

Wer hatte Grün?

Kuchen. Am Freitagabend, gegen 18 Uhr, fuhr ein 59-Jähriger mit seinem Pkw auf der B10 von Geislingen kommend in Richtung Göppingen. In Kuchen kam zu gleichen Zeit ein Fahrzeug aus der Filsstraße und bog nach rechts, ebenfalls in Richtung Göppingen, ein. Auch der 50-jährige behauptet, bei Grün gefahren zu sein. Es kam zum Zusammenstoß beider Autos, bei dem insgesamt ein Schaden in Höhe von 5.000 Euro entstand. Während der Unfallaufnahme konnte keine Unregelmäßigkeit der Ampelschaltung festgestellt werden. Die Polizei sucht zur Klärung der Unfallursache Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben zur Ampelschaltung machen können. Sie werden gebeten, sich beim Polizeirevier Geislingen, Tel. 07331/93270, zu melden.
14.1.23

 


Die Reisemesse CMT startet am Samstag in Stuttgart. Auch Gemeinden und Organisationen der Schwäbischen Alb präsentieren sich. Foto: Landesmesse Stuttgart GmbH

CMT: Branche blickt optimistisch in die kommende Saison

Stuttgart. Die Tourismus-Bilanz für 2022 lässt sich durchaus sehen: Nach „der gedämpften Nachfrage“ in den vorangegangenen beiden Jahren sei nun alles wieder fast wie früher, sagte Prof. Dr. Martin Lohmann, wissenschaftlicher Berater der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), auf der Eröffnungspressekonferenz der CMT 2023 in Stuttgart. Mit rund 920 Millionen Ankünften weltweit liege man etwa auf dem Niveau von 2010, in Europa hingegen näherten sich die Zahlen bereits wieder dem Vor-Corona-Jahr 2019. Auch in Deutschland sei ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum festzustellen: Die Forschungsgemeinschaft rechne mit 456 Millionen Übernachtungen – einem satten Gesamtzuwachs von 147 Prozent, der zwar noch deutlich unter 2019 liegt, doch sei die Entwicklung „weiterhin dynamisch“. Insgesamt habe der Tourismus in praktisch sämtlichen Bereichen zulegen können.

Für die kommende Saison stünden die Vorzeichen trotz Ukraine-Krieg, Inflation, hohen Energiepreisen und Klimawandel gut, meinte Lohmann. Krisen und Krisenmeldungen wirkten sich in der Regel nicht gravierend auf die Urlaubsreise-Intensität aus, wie Studien über einen Zeitraum der vergangenen 70 Jahre zeigten. Weitaus kritischer zu bewerten sei die Einschätzung der allgemeinen und persönlichen wirtschaftlichen Lage, wo sich ein „negatives All-Time-High“ abzeichne.

Bei aller verständlicher Skepsis lassen sich die Deutschen ihre Reiselust aber nicht verderben: In einer Hitliste der wichtigsten Konsumprioritäten landen Urlaubsreisen – nach Lebensmitteln – auf Platz zwei. Kurz- und Wochenendreisen stehen an achter Stelle, noch vor Medien/Kommunikation und Vorsorge. Einer Umfrage vom November vergangenen Jahres zufolge hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits vier von fünf Deutschen mit dem Thema Urlaub beschäftigt, 69 Prozent mit festen Plänen. „Reisen ist eine liebgewonnene Gewohnheit, ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensqualität“, erklärte Lohmann. „Allerdings sind die finanziellen Voraussetzungen in der Gesellschaft nicht gleich verteilt.“
Was die Reiseziele der Deutschen anbelangt, so habe sich an den Präferenzen wenig geändert, sagte Lohmann. „Wir rechnen damit, dass das Inland Urlaubsziel Nummer eins bleibt, mit Zuwächsen für den Mittelmeerraum und, etwas geringer, bei den Fernreisen.“

Die wiedererwachte Reiselust manifestiert sich auch auf der Stuttgarter CMT: „Die Messe ist mit einem Schlag wieder da, wo sie vor Corona war“, freute sich Messe-Geschäftsführer Roland Bleinroth. „Nach den schwierigen Pandemie-Jahren besteht Nachholbedarf. Mit 1621 Ausstellern ist die Fläche bis in die letzte Ecke belegt.“ Rund 100 Länder sowie 360 Städte und Regionen stellen sich auf der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit vor, zudem könnten 1200 Freizeitfahrzeuge aller Klassen und Kategorien besichtigt werden. Inhaltlich hält die CMT an ihrem Erfolgskonzept fest und wird wie gewohnt von den Tochtermessen „Fahrrad- und Wander-Reisen“ (14. bis 16. Januar) sowie von der „Golf- und Wellness-Reisen“ und der „Kreuzfahrt- und Schiffs-Reisen“ (19. bis 22. Januar) flankiert. Als hochinteressanter Neuzugang öffnet am zweiten Wochenende zudem die „Interdive“ – Messe für Tauchreisen, Tauch- und Schnorchel-Sport – erstmals ihre Pforten auf der Stuttgarter Urlaubsmesse. Auch die beliebte Gleitschirm- und Drachenmesse „Thermik“ steht wieder auf dem Programm (Samstag, 21. Januar).

Die CMT, die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, findet vom 14. bis 22. Januar 2023 auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Sie ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet; Einlass ab 9 Uhr.
13.1.23

 

Mister Blasmusik hört auf


Martin Huttenlocher verabschiedet sich am 29. Januar mit seiner Sendung "Faszination Blasmusik" von seinen Hörern. Foto: Günter Hofer/Schwabenpress

Kreis Göppingen. Martin Huttenlocher, langjähriger Moderator der sonntäglichen Sendung "Faszination Blasmusik" bei Radio Fips (Göppingen) hat seinen Abschied bekanntgegeben. Am 29. Januar moderiert der Radiomann zum letzten Mal seine mittägliche Sendung, die seit 2016 eine große Hörerschaft gefunden hat. "Alles geht einmal zu Ende, aber die Leidenschaft Blasmusik bleibt in meinem Herzen", formulierte es Huttenlocher am Freitag in den sozialen Netzwerken. Als Grund für seinen Entschluss nannte er die Nachwirkungen einer Corona-Erkrankung. "Sie hat mein Leben verändert, ich kämpfe mit Nachwirkungen, die einfach nicht besser werden, welche an meiner Kraft und Energie zehren, mehr als ich für möglich gehalten hätte. Viele Dinge im alltäglichen Leben bekommen dadurch eine neue Bedeutung." 

Huttenlocher gilt seit Jahrzehnten als Mister Blasmusik im Landkreis Göppingen und darüber hinaus. Zahlreiche Konzerte und Veranstaltungskonzepte gehen auf den Mann aus Albershausen zurück, der hauptberuflich über Jahrzehnte für den SWR tätig war. "Die schönste Aufgabe in meinem Leben war die Herausforderung, die Blasmusik salonfähig zu machen und viele Menschen für diese tolle Musik zu begeistern. Ich hoffe es ist mir ein wenig gelungen", so Huttenlocher in seiner Mitteilung. Hutenlocher war 2021 auch Mitglied der Jury der "Goldenen Alpenkrone", dem internationalen Musikwettbewerb für Volksmusik und volkstümlichen Schager, den die Göppinger Agentur Maitis-Media im Berchtesgadener Land ausrichtet. Mit Rücksicht auf seine Gesundheit hatte Huttenlocher eine neuerliche Jurytätigkeit beim Wettbewerb im November 2023 abgelehnt.
13.1.23

 

Baustellencontainer aufgebrochen

Ebersbach. Geld und Stromkabel erbeuteten Unbekannte von Mittwoch auf Donnerstag in Ebersbach. Zwischen Mittwoch ,16 Uhr, und Donnerstag 6 Uhr waren die Einbrecher auf der Baustelle in der Hauptstraße aktiv. Dort hebelten sie mehrere Büro- und Materialcontainer auf. Aus den Containern entwendeten sie mehrere Stromkabel und Bargeld. Damit flüchteten sie unerkannt. Die Polizei sicherte Spuren und der Polizeiposten Ebersbach hat die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen.
13.1.23

 

Gelände um „QBUS“ wird aufgewertet

Esslingen. Am kommenden Montag beginnen die Arbeiten zur Aufwertung des öffentlichen Raums um den „QBUS“, ein multifunktional genutztes Gebäude mit Wohnungen, Büros, Einzelhandel, Gastronomie, Parkhaus und Mobilitätsstation auf dem Gelände des alten Omnibusbahnhofs. Um die Flächen vor dem Gebäude großzügig gestalten zu können, wird die Berliner Straße um eine Fahrspur reduziert. Die so geschaffene Fläche bietet ausreichend Raum für Außengastronomie, barrierefreien Fußverkehr und Grünflächen, die zur Entsiegelung des Bodens beitragen und für Schatten sorgen. Die Flächen werden in Granitpflaster gestaltet und schließen die Lücke zur Platzfläche vor der IKK.

Erste Vorarbeiten hatte die Firma Moll bereits Anfang Dezember in der Martinsstraße getätigt, um den Anlieferungsbereich für den Rewe-Markt, der die Räumlichkeiten im Erdgeschoss übernommen hat, fertigzustellen.  Ab kommenden Montag beginnen nun die eigentlichen Bauarbeiten mit dem Ausbau der Gehwegflächen in der Martinstraße zwischen der Tiefgaragenausfahrt des „ES“ und der Einmündung in die Berliner Straße. Dabei erhält auch der bestehende Radweg in der Martinsstraße einen Anschluss an die Berliner Straße.  Anfang Februar beginnen dann auch die Arbeiten in der Berliner Straße.
13.1.23

 

Gedenktafel erinnert an Johann Leonhard von Allé

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Eckhaus der Kreissparkasse Ostalb wurde eine Gedenktafel für Johann Leonhard von Allé angebracht. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold und Schülern der Schule für Hörgeschädigte St. Josef, enthüllten die Förderer, die Stiftung Literaturforschung Ostwürttemberg, der Gmünder Geschichtsverein und die Gmünder Museumsgesellschaft die Gedenktafel. Oberbürgermeister Richard Arnold betonte: "Schwäbisch Gmünd ist nicht ohne Grund eine Bildungsstadt, deshalb sollten die Persönlichkeiten die in der Stadt gewirkt haben auch sichtbar werden". Der Namensgeber der Alléstraße, Johann Leonhard von Allé, setzte den Grundstein für die Schule für Hörgeschädtigte St. Josef in Schwäbisch Gmünd.
13.1.23

 

16-Jährige belästigt

Schwäbisch Gmünd. Eine 16-Jährige wurde in Schwäbisch Gmünd  von einem bislang Unbekannten belästigt. Die Jugendliche saß im Linienbus 6, der zwischen Schwäbisch Gmünd und Rehnenhof unterwegs war. Ein ca. 80 Jahre alter Mann erzählte der Jugendlichen hier Sachverhalte mit sexuellem Inhalt und fasste sie wohl auch mehrfach ans Knie. Der Unbekannte ist ca. 165 cm groß und schlank. Er hat kurzes graues schütteres Haar und war offenbar unrasiert und hatte schlechte Zähne. Bekleidet war er mit einer langen braunen oder grauen Winterjacke, einer Stoffhose und einem brauen Hut. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580. Der Vorfall soll sich am Mittwoch zwischen 13.10  und 13.30 Uhr ereignet haben.
13.1.23

 

Dachrinnen gestohlen

Schwäbisch Gmünd. An einem Gebäude und zwei angrenzenden Garagen im Mühlweg in Gmünd wurden insgesamt etwa 30 Meter Kupferdachrinnen abmontiert und gestohen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Hinweise auf den Diebstahl oder den Verbleib der Rinnen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
13.1.23

 

Zwei Frauen bei Auffahrunfall verletzt

Schwäbisch Gmünd. Mit ihrem Pkw fuhr eine 20-Jährige am Donnerstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der B 29, Verteiler Iggingen, auf das stehende Fahrzeug einer 60-Jährigen auf. Diese war kurz zuvor mit ihrem Fahrzeug selbst auf einen vor ihr stehenden Pkw aufgefahren, wobei sie sich leichte Verletzungen zugezogen hatte. Auch die 20-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen; beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 13 000 Euro geschätzt.
13.1.23

 

Landkreis bündelt Präsentation auf der CMT

Kreis Göppingen. Gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf, der Bädergemeinschaft und dem Städteverbund aus Göppingen, Eislingen und Ebersbach, wird sich der Landkreis Göppingen bei der am Samstag beginnenden CMT in Halle 6 unter dem Dach der Schwäbischen Alb präsentieren. Im Rahmen der speziellen Fahrrad- & Wander-Reisen-Ausstellung kann der Stauferkreis an den ersten drei Messetagen zusätzlich mit zwei weiteren Informationsständen zu den Löwenpfaden und dem Landesradfernweg Albtäler in Halle 9 aufwarten.

“Der Schulterschluss zeigt sich in diesem Jahr auch schon direkt am Messestand, denn die thematische Aufteilung “Wandern & Radfahren” und “Wellness & Genuss” wird dieses Jahr um das Thema “Städteerlebnis an der Fils” ergänzt”, weiß der Tourismusmanager des Landkreises Holger Bäuerle. So präsentieren sich erstmals die Städte Göppingen, Eislingen und Ebersbach gemeinsam mit dem Landkreis auf der CMT in Stuttgart. “Und um die Zugehörigkeit zu unserer Dachmarke, der Schwäbischen Alb, zu zeigen, werden wir uns auch 2023 wieder dem Standdesign des übergeordneten Tourismusverbandes anschließen”, führt Bäuerle weiter aus.

Premiere auf der jährlichen Tourismusmesse werden in diesem Jahr die beiden neuen Landesradfernwege “Schwäbische Alb Radweg” und der “Württemberger Tälerradweg” feiern, die beide durch den Landkreis Göppingen führen. Die drei Städte Göppingen, Eislingen und Ebersbach setzen unter dem Motto “Städteerlebnis an der Fils” auf der Messe vielseitige Schwerpunkte. Beispielsweise mit dem Märklineum und den Märklintagen oder dem neuen Stadtführungsprogramm, dem Geschichtspfad in Eislingen und einem umfangreichen Kulturprogramm oder dem Stadtmuseum Ebersbach sowie dem Eber-Trail für Mountainbiker.

Mit dem Eber-Trail hat der Landkreis Göppingen eine erste Mountainbike-Strecke vom Streckentyp Flowtrail. Das bedeutet, dass ein fließendes Befahren mit dem Mountain-bike innerhalb der gesamten Strecke möglich ist. Die Strecke hat ein mäßiges Gefälle, der Untergrund besteht hauptsächlich aus Waldboden bzw. Schotter und wurde mit Kurvenaußenranderhöhungen (Anlieger) gebaut. Alle Elemente (Tables, Sprünge, Drops) sind überrollbar und können umfahren werden. Die eingebauten Wellen erzeugen ein Achterbahngefühl. Diese Strecken können, je nach Leistungsfähigkeit des jeweiligen Fahrers, durchweg mit relativ gleichbleibend hoher Geschwindigkeit durchfahren werden..

Die neue touristische Radroute „Albaufstieg“ soll eine spannende Zeitreise von historischen Verkehrswegen über heutige Trassen bis hin zu zukünftigen Verkehrslinien mit Themenstationen bieten. Themenschwerpunkt ist dabei der Bereich „Verkehr und Mobilität“, ohne dabei den Bezug zur Natur mit herrlichen Ausblicken zu vernachlässigen. Die Route führt von Aichelberg, über Gruibingen nach Mühlhausen im Täle und wird voraussichtlich im Sommer  eingeweiht..

Am 20. Januar  wird es auf dem Messe-Marktplatz der Schwäbischen Alb in Halle 6 einen Aktionstag rund um das  Wanderangebot im Landkreis Göppingen geben. Die zertifizierten Qualitätswanderwege Löwenpfade sowie der ebenfalls zertifizierte Fernwanderweg Albtraufgänger laden mit einem bunten Programm auf die Messe ein. Druckfrisch zur CMT  erscheint der Übersichtsflyer “Burgen und Ruinen im Landkreis Göppingen”, der in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv erschienen ist. Neben Informationen zu den sichtbaren historischen Zeitzeugen findet man auch spannende Details zu weniger bekannten Burgstellen. Für alle Liebhaber des Wintersports gibt es eine Neuauflage des Übersichtsflyers zu allen Loipen und Pisten auf Kreisgebiet und des Campingflyers. 
12.1.23

 

Bushaltstellen umgestaltet

Ebersbach. Im Zuge der Belagsarbeiten in der Büchenbronner Straße zwischen der Einmündung Kirchäckerstraße und dem Ortsausgang von Ebersbach, wurden jetzt auch die Bushaltestellen „Im Hegnach“ und „Büchenbronner Straße“ barrierefrei umgestaltet. Es fehlen lediglich noch die Leitmarkierungen, die jedoch erst bei wärmerer Witterung aufgeklebt werden können. Die Bushaltestelle „Im Hegnach“ in Richtung Zentrum erhält des Weiteren noch ein Buswartehäuschen. Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden gleichzeitig überstehende Schächte und andere Stolperstellen im Gehwegbereich gerichtet und alle Gehwegflächen neu asphaltiert.  
12.1.23

 

Stromkabel gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Mittwoch entwendeten in Ursenwang Unbekannte Stromkabel. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Einbruch zwischen Montag 11 Uhr und Mittwoch 12.30 Uhr. Unbekannte gelangten in die Garage einer Gaststätte in der Tannenstraße. Auf nicht bekannte Art und Weise konnten sie diese öffnen. Aus der Garage entwendeten sie mehrere Kabeltrommeln, Starkstromkabel, einen Laubbläser und mehrere Verlängerungskabel. Die Polizei geht davon aus, dass das Diebesgut mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert sein musste. Die Kabel hatten zusammen ein Gewicht von geschätzt etwa 300 Kilogramm. Der Polizeiposten Heiningen (Hinweistelefon 07161/504500) sucht Zeugen, die Hinweise geben können.
12.1.23

 

Seniorinnen lassen sich nicht täuschen

Aelberg/Geislingen. Am Mittwoch versuchten Schockanrufer eine Frau in Adelberg und in Geislingen zu betrügen.  Gegen 14 Uhr erhielten eine 71-Jährige in Adelberg sowie eine 76-Jährige in Geislingen den Anruf eines falschen Polizisten. Unter dem Vorwand, die Tochter hätte einen Unfall verursacht, versuchte der Anrufer die Frauen zu betrügen. Diese reagierten richtig und zeigten sich skeptisch. Durch Nachfragen flog der Betrug in beiden Fällen auf. Die Seniorinnen erstatteten daraufhin Anzeige. Die Polizei in Uhingen und Geislingen ermittelt nun nach den Tätern.
12.1.23

 

Berauscht gefahren

Salach. Ein 24-jähriger Pkw-Fahrer stand in  Salach unter Drogen. Gegen 23.30 Uhr kontrollierte die Polizei den Mann in der Hauptstraße. Bei der Kontrolle hatten die Beamten schnell den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der 24-Jährige verweigerte einen Drogentest. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun zeigen was für Drogen der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Die Polizeistreife untersagte dem Mann die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Neben einer Anzeige setzt sich die Polizei Eislingen auch mit der Führerscheinstelle in Verbindung. Die prüft weitere Maßnahmen gegen den 24-Jährigen.
12.1.23

 

Radler verletzt

Göppingen.Ein 64-Jähriger erlitt  bei einem Unfall in Göppingen leichte Verletzungen. Gegen 15.15 Uhr war eine 52-Jährige mit einem Pkew in der Von-Sprewitz-Straße unterwegs. An der Einmündung zur Boller Straße hielt sie an. Als sie anschließend nach rechts abbog, kollidierte sie mit einem 64-jährigen Radfahrer. Der kam von rechts und hatte Vorfahrt. Der Mann erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn an der Unfallstelle. Die Polizei Göppingen (07161/632360) ermittelt nun wie es genau zu dem Unfall kam. Sie schätzt den Schaden am Pkw auf 1500 Euro, am Fahrrad auf 100 Euro.
12.1.23

 

Interview mit Verkehrsminister Winfried Hermann

„Mehr Wege mit dem Fahrrad zurücklegen“


Verkehrsminister Winfried Hermann setzt bei der Mobilität auch aufs Fahrrad. Foto: txn

Göppingen/Stuttgart (txn). Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann berichtet im Interview von seinen Jahreshighlights mit der Rad-Kultur und welche politischen Ziele das Land mit der Initiative verfolgt. 2022 unterstützte die Rad-Kultur die Kommunen in Baden-Württemberg bei ihrer Teilnahme am Wettbewerb Stadtradeln.

Herr Minister Hermann, das Stadtradeln hat in Baden-Württemberg 2022 wieder für Rekordergebnisse gesorgt. Warum brauchen wir Aktionen wie diesen Radfahr-Wettbewerb?

Hermann: Beim Stadtradeln erleben die Menschen, wie viel Spaß es macht, im Alltag auf das Fahrrad zu steigen und sich dabei in Teams miteinander zu messen. Die 170.000 teilnehmenden Radfahrerinnen und Radfahrer in Baden-Württemberg haben fast 1.000-mal den Äquator umrundet - ein tolles Ergebnis! Neben dem Spaß am Radfahren schafft der Wettbewerb noch mehr: Er motiviert die Menschen, das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag für drei Wochen auszuprobieren - ein Zeitraum, der lange genug ist, um herauszufinden, wie einfach und bequem die Fortbewegung mit dem Rad sein kann. Dadurch satteln viele auch nach dem Stadtradeln öfter auf das Fahrrad um. Ganz nebenbei tut man der Umwelt und seinem Körper etwas Gutes! Dass 2022 so viele Kommunen wie noch nie mitgemacht haben, ist auch der Unterstützung durch die Initiative Radkultur des Verkehrsministeriums zu verdanken: Wir übernehmen die Teilnahmegebühr für Kommunen, beraten bei der Durchführung und stellen Werbemittel wie Plakatvorlagen zur Verfügung.

Die Initiative Radkultur hat im vergangenen Jahr viel mehr umgesetzt, als Kommunen beim Stadtradeln zu unterstützen. Haben Sie in dem breiten Angebot ein persönliches Highlight?

Hermann: Es gab eine Reihe von persönlichen Highlights: Ein besonderer Höhepunkt war für mich die Aktion „Mit dem Rad zum Stadion“ in Stuttgart. Gemeinsam mit dem VfB und der Stadt Stuttgart haben wir gezeigt, dass gerade bei Großevents wie einem Fußballspiel das Fahrrad bei der Anreise seine Stärken ausspielen kann. Es war schön zu sehen, wie viele Fans das Angebot des bewachten Fahrradparkens genutzt haben. Neben dem Stadtradeln war auch die Aktion Pendler-Brezel ein Highlight. Eine Brezel als Dankeschön an alle, die im Alltag mit dem Rad unterwegs sind.

Zusätzlich zu den genannten Punkten investiert das Land ja auch viel in die Fahrrad-Infrastruktur. Läuft das auch unter dem Dach der Initiative Radkultur?

Hermann: Um deutlich mehr Radverkehr im ganzen Land zu erreichen, müssen wir verschiedene Ansätze parallel verfolgen. Wir brauchen ausreichende und gute Radwege - gleichzeitig wollen wir die Menschen dafür begeistern, darauf zu fahren. Deswegen kümmert sich das Land um die Radwege und die Motivation. Wir unterstützen Kommunen und Kreise dabei, die Radinfrastruktur auszubauen und tun dies selbst - wo immer es in unsere Zuständigkeit fällt. Dafür gibt es zum Beispiel das „Rad-Netz“ des Landes, das mittlerweile fast 8.000 Kilometer lang ist und etwa 700 Kommunen in Baden-Württemberg miteinander verbindet. Gleichzeitig erhöhen wir durch gezielte Kommunikation die Bereitschaft, im Alltag mehr Wege mit dem Fahrrad zurück zu legen. Dafür sorgt die Initiative Radkultur mit ihren Angeboten. Eine Gemeinde kann beispielsweise mit einem Rad-Check neue Abstellanlagen einweihen. So entfalten Kommunikation und Infrastruktur gemeinsam einen echten, erfahrbaren Mehrwert für die Menschen. In diesem Sinne blicke ich mit großer Vorfreude auf das Jahr 2023, in dem wir als Verkehrsministerium gemeinsam mit der Initiative Radkultur die Menschen für das Radfahren begeistern wollen!
12.1.23

 

„Energiewende braucht politischen Mut“

Ostalbkreis. Vertreter der Stadtwerke Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd, der Netze ODR sowie der Netze BW trafen sich) im Aalener Landratsamt mit Landrat Dr. Joachim Bläse. Zentrales Thema war der dringend erforderliche Netzausbau, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzubringen. Landrat Dr. Bläse: „Mit Sorge höre ich immer wieder, dass die Netze im Ostalbkreis an ihre Kapazitätsgrenze kommen. Ich erhalte auch immer mehr Anfragen, weshalb Anträge auf einen Anschluss einer Anlage zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien abgelehnt werden. Im Mittelspannungsnetz im Ostalbkreis gibt es Engpässe, es sind in bestimmten Bereichen keine Netzkapazitäten vorhanden, um Einspeisestrom abzuführen. Ich habe deshalb die Netzbetreiber Netze BW GmbH und Netze ODR GmbH sowie die Stadtwerke Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd zu einem Austausch über die Netzentwicklungsplanung, den notwendigen Netzausbau, die Koordination der Ausbaupläne und die strategischen Planungen eingeladen. Die Netzbetreiber haben mir ihre Ziele und Ausbaupläne vorgestellt und die an sie gestellten Aufgaben der Energiewende diskutiert.“ Im Rahmen des 5. Kreisentwicklungs-Dialogs im September hatte Bläse zum Zukunftsforum Energie im Kreishaus eingeladen. Gerade vor dem Hintergrund einer zukunftsfähigen und sicheren Energieversorgung wurde dabei gemeinsam ein Zielbild mit zentralen Herausforderungen formuliert.  Im Gespräch mit den Vertretern der Energieversorgungsunternehmen wurde erneut deutlich, dass moderne Verteilnetze den Ausgleich zwischen Einspeisung und Verbrauch koordinieren können müssen, damit die Energie immer genau dort ankommt, wo sie gerade gebraucht wird. Es werde aber nicht ausreichen, Netze und Erneuerbare Energien in dem Umfang auszubauen, wie der Ausstieg aus Kohle und Kernkraft erfolgt, darüber waren sich alle Teilnehmenden im Klaren. Denn alleine die Mobilitätswende, Elektromobilität, Wärmepumpen und Wasserstoff setzen hier neue Anforderungen. Das bedeutet, dass kontinuierlich weiter in den Ausbau der Netze investiert werden muss. Der Strombedarf steigt und gleichzeitig ändert sich die Art der Stromerzeugung: Kleine Ergänzungen reichen da nicht mehr aus. Ohne angemessene und kontinuierliche Investitionen in Deutschlands Netze, insbesondere in die Verteilnetze, gibt es keinen erfolgreichen Klimaschutz. Auch diese Erkenntnis betont der Landrat, weshalb es wichtig sei, nicht nur Strom-, sondern auch Gasnetze im Blick zu haben, um Synergien zu nutzen und eine resiliente Netzinfrastruktur für die Energieversorgung von morgen zu schaffen. 

Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die Energiewende nur möglich ist, wenn individuelle Lösungen für Verteilnetze entwickelt werden. Um diese Aufgaben entschlossen anzugehen, braucht es politischen Mut und Innovationen mit Zukunftsperspektiven. „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien bis zur Klimaneutralität kann nur zusammen mit dem Ausbau des Strom- und Gasnetzes gelingen - das ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises und der Kommunen mit den Energieversorgern“, so Bläse. Gleichzeitig dürften die Kosten für den Netzausbau aber nicht nur regional umgelegt werden. „Im Ländlichen Raum werden die Anlagen der Erneuerbaren Energien gebaut und zusätzlich muss der Ländliche Raum bislang auch die Kosten für den hierfür notwendigen Netzausbau tragen. Da müssen wir gemeinsam Lösungen finden, um die Akzeptanz für die Maßnahmen zu fördern.“
11.1.23

 

Wechsel im Gestaltungsbeirat

Göppingen. Wechsel im Gestaltungsbeirat: Als Gründungsmitglied des Gestaltungsbeirats, davon die letzten vier Jahre als Vorsitzender, hat Prof. Zimmermann die Bautätigkeiten und Planungen der Stadt Göppingen immer intensiv begleitet. „Er war in der besonderen Kombination von freier Architekt in Frankfurt, Hochschulprofessor in Darmstadt und gebürtiger Göppinger ein großes Glück für die Stadt, da er das Geschehen stets mit Kopf und Kompetenz und mit Herz begleitet hat“ dankte Noller Prof. Thomas Zimmermann für seine Arbeit und sein Wirken. Er habe sich zu einem wertvollen Berater der Bauverwaltung entwickelt. Dank seines großen Kommunikationsgeschickes gelang es ihm hervorragend Architektur gegenüber den Bauherrinnen und Bauherren sowie den Architektinnen und Architekten zu erläutern.

„Mit ihrer ruhigen Art und ihren treffsicheren Aussagen zu Bauvorhaben war Gabriela D`Inka ein wichtiges Mitglied des Gestaltungsbeirats für acht Jahre. „Vor allem bei herausfordernden Projekten mit komplexen Entwicklungen, die eine behutsame und dennoch klare Beurteilung der Architektur und des Städtebaus erforderten, war sie eine ausgesprochen wertvolle Hilfe“ hob Noller die Bedeutung der Architektin im Gremium hervor.

Die beiden Gründungsmitglieder, Kurt Werner aus Regensburg und Dr. Eckart Rosenberger aus Fellbach, hatten 2018 den Stab an Prof. Uta Stock-Gruber und Prof. Peter Cheret übergeben. Der Gemeinderat hatte am 1. Dezember die Neubesetzung mit der Architektin Liza Heilmeyer und dem Stadtplaner und Architekten Prof. Johannes Kappler beschlossen, die nun ihre beratende Arbeit aufnehmen.. Beide verfügen über einschlägige Erfahrungen bei Wettbewerbsverfahren, haben selbst zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen und architektonisch interessante Projekte realisiert. Liza Heilmeyer ist zudem Landesvorsitzende des BDA Baden-Württemberg und hat einen Lehrauftrag für Baukonstruktion an der HfT Stuttgart. Herr Prof. Kappler ist Mitglied im Baukunstbeirat der Stadt Fürth und Erlangen sowie Professor für Städtebau und Entwerfen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München.
11.1.23

 

Mythos Schwäbisch Alb mit neuen Broschüren

Schwäbische Alb. Die CMT – Europas größte Publikumsmesse für Tourismus und Caravan - öffnet am 14. Januar wieder ihre Tore auf der Landesmesse in Stuttgart und dauert neun Tage bis einschließlich 22. Januar  an. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Absage ist die Freude auf die Messe dieses Jahr besonders groß. „Wir freuen uns sehr, die Besucher wieder persönlich auf der CMT begrüßen und für die einzigartigen Landschaften und attraktiven Freizeitangebote unseres Landkreises Reutlingen begeistern zu können,“ so Sarah Reinhardt, Geschäftsführerin der Tourismus-gemeinschaft Mythos Schwäbische Alb.

In der Halle 6 am Stand 6D81 ist die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb am Gemeinschaftstand der Schwäbische Alb vertreten. Dort liegen die druckfrischen Prospekte für das Jahr 2023 für die Besucher kostenlos zum Abholen bereit.

Das überarbeitete Gastgeberverzeichnis umfasst eine Übersicht aus über 250 Hotels und Gastgebern, die ihre Ferienhäuser und -wohnungen sowie Privatzimmer den Urlaubern zur Übernachtung im Landkreis Reutlingen anbieten. In der Broschüre erfahren Sie durch eine Kennzeichnung, welche Gastgeber die AlbCard anbieten – mit der AlbCard erhalten Übernachtungsgästen kostenlosen Eintritt in zahlreiche Sehenswürdigkeiten und die kostenlose Nutzung der ÖPNV.

Die Broschüre „Freizeittipps 2023“ beinhaltet viele Informationen und Wissenswertes zu Aktivitäten und Unternehmungen im Landkreis Reutlingen – wie Öffnungszeiten der Burgen, Schlösser und Höhlen, Einkaufsmöglichkeiten, regionale Küche, Informationen zum ÖPNV und Veranstaltungen sowie ein paar Geheimtipps der Region.

Die Broschüren finden Interessierte auch kostenlos in den regionalen Tourist-Informationen oder Rathäusern im Landkreis Reutlingen und zudem können diese im Internet unter www.mythos-alb.de/broschueren kostenlos bestellt sowie in digitaler Form als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Darüber hinaus gibt es weitere, aktuelle Informationen auch online oder in der kostenlosen Mythos Schwäbische Alb App (www.mythos-alb.de/app).
11.1.23

 

Einbrecher kommt nicht weiter

Eislingen. In einem Klassenzimmer endete ein Einbruch am Wochenende in Eislingen. Zwischen Freitag und Montag kletterte ein Unbekannter auf einen Vorbau der Schule in der Talstraße. Dort schlug er mit einem unbekannten Gegenstand ein Fenster ein. Dadurch gelangte er in ein Klassenzimmer. Von dort kam er nicht weiter, da die Tür verschlossen war. Auf dieselbe Weise verließ er das Gebäude wieder. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge, wurde nichts gestohlen. Die Polizei Eislingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
11.1.23

 

Rätsel um Unfall im Kreisverkehr

Bad Boll. Bei Bad Boll ereignete sich ein Unfall in einem Kreisverkehr. Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 49-Jährige mit einem Pkw von Zell unter Aichelberg in Richtung Bad Boll. Nach Angaben von Zeugen soll sie dann mit einer Geschwindigkeit zwischen zehn und fünfzehn km/h in den dortigen Kreisverkehr eingefahren sein. Dort fuhr sie auf den Teiler und beschädigte dadurch zwei Verkehrszeichen. Sie kam mit ihrem Wagen im Kreisverkehr zum Stehen. Da die Frau nicht ansprechbar war, verständigten die Zeugen den Rettungsdienst. Die Integrierte Leitstelle informierte daraufhin die Polizei über den Unfall. Die Polizei Bad Boll klärt nun, warum die Frau auf den Kreisverkehr fuhr. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist es möglich, dass sie gesundheitliche Schwierigkeiten hatte und ihr Auto deshalb nicht mehr sicher lenken konnte. Rettungskräfte brachen die Frau deshalb zur Behandlung in eine Klinik. Durch den Unfall erlitt sie jedoch keine Verletzungen. Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf 4.000 Euro. Am Kreisverkehr entstand zudem Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.
11.1.23

 


Die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Technikum Laubholz, Ludwig Lehner.  Foto: privat

Technikum Laubholz: Schweizer versüßt Mitarbeitern den Start

Göppingen. Das Technikum Laubholz hat  seinen Betrieb auf dem ehemaligen Schuler-Areal in Göppingen aufgenommen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer begrüßte die derzeit rund 40 Mitarbeiter am Standort mit süßen „Göppingerle“ und hieß sie in der Hohenstaufenstadt willkommen. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Technikum Laubholz, Ludwig Lehner, unterstrich Schweizer die Bedeutung der Einrichtung für Göppingen. „Das Technikum Laubholz ist ein Glücksfall für Göppingen und die ganze Region. Durch künftige Ausgründungen kann das Filstal zu einer festen Größe für Innovation und Startups werden - gerade mit der Hochschule und dem Boehringer Areal können sich spannende Synergien ergeben“, so Schweizer.

Das Technikum Laubholz, das bisher in Blaubeuren ansässig war, dort aber nicht erweitern konnte, war durch die Entscheidung von Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) an die Fils gekommen, wo Nachnutzer für die leerstehenden Schuler-Gebäude gesucht wurden. Das Technikum Laubholz hat nun den größten Teil der Flächen angemietet, darunter auch das ehemalige und denkmalgeschützt Schuler-Verwaltungsgebäude an der Willi-Bleicher-Straße, Ecke Bahnhofsstraße. Und die Zeichen stehen auf Wachstum - weitere Stellen sind bereits ausgeschrieben.

Das Technikum Laubholz gilt als unabhängige Forschungseinrichtung und entwickelt innovative und hochwertige Anwendungen für Laubholz. So zum Beispiel hat es verschiedene Patente von den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) erworben, die als Grundlage für einen Technologietransfer in Richtung Industrie dienen. Ein weiteres Forschungsfeld sind biotechnologische Konversionsverfahren, also die Umwandlung von meist organischen Verbindungen (Biomasse) in energetisch oder stofflich nutzbare Produkte. Sie sind für eine nachhaltige und zukunftsfähige Bioökonomie von Bedeutung.

Geforscht wird auch im Bereich Holzaufschluss. Hier wird das Holz in seine Einzelbestandteile Cellulose, Hemicellulose und Lignin aufgespaltet, damit diese für weitere Forschungs- und Anwendungszwecke genutzt werden können. Dabei liegt der Fokus – anders als beispielsweise in der Papierindustrie – nicht nur auf der Gewinnung von Cellulose, sondern auch auf der qualitativen Verwertung der anderen Holzbestandteile. Geforscht werden wird in Göppingen auch zum Thema Verpackungen. Nachhaltige Materialien sollen aus der Rohstoffquelle Holz entwickelt werden, die den Anforderungen der Konsumenten sowie der industriellen Verarbeitung gerecht werden.
10.1.23

 

Meine Meinung

Karten-Akt mit Ministerin

Von Rüdiger Gramsch

Wanderfreunde dürfen sich freuen: Für Bopfingen und Umgebung gibt es eine neue Wanderkarte! Super. Der Erscheinungstermin ist gut gewählt, denn die Präsentation der neuen Karte für das Städtchen am Ipf gibt es einen Tag vor dem Start der CMIT, der größten europäischen Reisemesse in Stuttgart. Es muss aber schon eine besondere Wanderkarte sein, die da auf den Markt kommt, denn zur Präsentation im Bopfinger Rathaus kommt nicht nur der Präsident des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung, Robert Jakob. Nein, auch Landesministerin Nicole Razvi eilt zum Karten-Akt nach Bopfingen. Und wenn ein Minister auftritt, ist der Landrat nicht weit und natürlich auch nicht der Bürgermeister, der die Gästeschar in seinem Rathaus begrüßt und bewirtet.

Wohlbemerkt, es geht nach Angaben des Landesamt um die Vorstellung einer amtlichen Wanderkarte „Bopfingen“, die die Behörde in Zusammenarbeit mit dem schwäbischen Albverein entwickelt hat.  Die Karte soll vor allem durch eine hohe topographische Detaillierung, der Darstellung von Fern- und Premiumwanderwegen sowie touristische Informationen (z. B. zu Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten) überzeugen. Wirklich toll für Wanderfreunde und das Landesamt darf stolz auf das Ergebnis sein (und hätte eine Karte als Arbeitsnachweis auch allen Beteiligten per Post zuschicken können). Wenn man die Wanderkarte schon glaubt mit Pauken und Trompeten präsentieren zu müssen, bleibt immer noch die Frage, warum noch dazu eine Ministerin (sicher ganz umweltfreundlich) anreisen  muss/will? Für den Beobachter kann das nur bedeuten, dass die Ministerin bereits alle Arbeit getan hat und noch viel Geld im Etat für Ausflüge in die Provinz übrig hat. Kommende Woche soll übrigens irgendwo das runderneuerte neunte Loch auf einem Golfplatz eingeweiht werden. Dazu sollte dann schon wenigstens der Ministerpräsident kommen, oder?
10.1.23

 

Preis für den "Gmündguide"

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Agentur Freitag und Häussermann  in Schwäbisch Gmünd brennt für das, was sie tut – und das "gmündguide-Magazin", das die Designagentur in Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Touristik & Marketing GmbH herausgibt, gilt stets als ein Leib-und-Magen-Projekt, das sie Jahr für Jahr mit viel Herzblut realisiert. Dass die journalistische und gestalterische Qualität des Magazins auch überregional Anerkennung findet, zeigt die Auszeichnung des Covers des gmündguide 2022 mit dem International Creative Media Award in Bronze in der Kategorie Zeitschriften und Magazine. Beim 13. ICMA-Award, der von Zeitungsdesigner Norbert Küpper (Meerbusch) verantwortet wird, wurden insgesamt 383 Arbeiten von Firmen, Agenturen und Designern aus 23 Ländern eingereicht, was die internationale Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht. Dass ein regionales Magazin dabei diese Beachtung findet, freut die Stadtverwaltung und die Touristik & Marketing GmbH ebenso wie die Macher der Designagentur Freitag und Häussermann.
10.1.23

 

Frau in Kleinwagen einklemmt und schwer verletzt

Uhingen. Am Montag fuhr ein Mann von der B10 bei Uhingen auf die Querspange L1192 und verursachte einen schweren Unfall. Gegen 20.15 Uhr fuhr ein 34-Jähriger in einem Pkw zunächst auf der B10 von Göppingen in Richtung Stuttgart. An der Ausfahrt Uhingen-West fuhr er von der B10 ab. Er fuhr auf die Querspange, die L1192, ein. Hierbei übersah er anscheinend eine von links kommende 57-jährige Frau in einem Kleinwageni. Die Frau hatte Vorfahrt. Der 34-Jährige fuhr in die Beifahrerseite des Wagens der Frau. Dieser wurde durch den Aufprall abgewiesen und prallte gegen die Leitplanken. Das Fahrzeug des Mannes wurde durch den Aufprall gedreht und kam mittig auf der Querspange zum Stehen. Die 57-Jährige war in ihrem Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Um sie aus dem Auto zu befreien, trennte die Feuerwehr das Dach des Mini ab. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in eine Klinik. Der 34-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn ebenfalls zur Behandlung in eine Klinik. Abschlepper bargen beide Autos von der Unfallstelle. Die Polizei Uhingen nahm den Unfall auf. Sie klärt nun die genaue Ursache und den Hergang des Unfalls. Den Schaden an den Autos schätzen die Ermittler auf jeweils 10 000 Euro. Die Querspange Nassach sperrten Polizei und Feuerwehr für die Dauer der Unfallaufnahme bis gegen 22.30 Uhr voll.
10.1.23

 

Schwäbisch Gmünd bleibt Faitrade-Town

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2012 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Stadt Schwäbisch Gmünd ihr Engagement weiter aus. Oberbürgermeister Richard Arnold freute sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Schwäbisch Gmünd. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Schwäbisch Gmünd dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan und Freude dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Auch das Sprecherteam des Agenda 2030 Arbeitskreis „Eine Welt“, namentlich Robin Kucher und Kuno Kallnbach, ist begeistert: „Der Agenda-2030-Arbeitskreis „Eine Welt“ ist gleichzeitig auch Steuerungsgruppe von Fairtrade-Towns in Schwäbisch Gmünd weshalb wir uns natürlich umso mehr über die Rezertifizierung freuen.“ Inga Adam, stellvertretende Leiterin des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung sowie Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik in Gmünd, führt weiter aus: „Die Fairtrade-Towns Kampagne ist ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der Agenda 2030 mit der Übernahme von Globaler Verantwortung direkt hier bei uns in der Stadt in unserem Alltag.“

Im Jahr 2012 erhielt die Stadt Schwäbisch Gmünd von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland  erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. 
10.1.23

 

Pedelec-Fahrer schwer verletzt

Schorndorf. Ein 47-jähriger Pedelec-Fahrer befuhr am Dienstag gegen 8 Uhr den Gehweg in der Talauenstraße. Als er eine dort stehende Mülltonne umfahren wollte, verlor er die Kontrolle und kippt in die Fahrbahn, wo er von einem vorbeifahrenden Pkw erfasst und schwer verletzt wurde. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, wurde notärztlich versorgt und in der Folge mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik verbracht. Das Unfallauto wurde abgeschleppt.
10.1.23

 

Fußgängerin verursacht Unfall

Schwäbisch Gmünd. Eine 16-jährige Fußgängerin verursachte am Montagabend einen Unfall, bei dem ein Fahrzeug beschädigt wurde. Die deutlich alkoholisierte Jugendliche querte die Buchstraße in Gmünd, weshalb ein 53-jähriger Pkw-Fahrer nach rechts ausweichen musste, um das Mädchen nicht mit seinem Fahrzeug zu erfassen. Ohne sich um den von ihr verursachten Schaden zu kümmern, ging die 16-Jährige davon; sie konnte jedoch rasch ermittelt werden.
10.1.23

 

Pflegegipfel führt noch nicht zu konkreter Hilfe

Kreis Göppingen. Ohne greifbare Ergebnisse ging der Pfegegipfel mit den Abgeordneteen  aus dem Kreis Göppingen zu Ende. Allerdings wurde die drigende Notwendigkeit des Handelns seitens der Politik erkannt, um den drohenden Pflegekollaps in allerletzter Minuter noch zu verhindern. 

Beim Runden Tisch Pflege im Oktober im Landratsamt Göppingen war ein Folgegespräch mit politischen Vertretern vereinbart worden. Dieser Pflegegipfel fand nun im Haus der Abgeordneten in Stuttgart statt.   Die Träger der Pflegeeinrichtungen blicken mit allergrößter Sorge in die Zukunft. Die Probleme seien vielschichtig und gravierend. Es drohe ein Pflegekollaps. Mit dieser Botschaft hatten die Trägerorganisationen beim Runden Tisch Pflege im Oktober Landrat Edgar Wolff um Unterstützung gebeten.

Die Vorstände und Geschäftsführungen der Wilhelmshilfe e. V., der Samariterstiftung, der Vinzenz von Paul gGmbH, der Dienste für Menschen gGmbH, der Evangelischen Heimstiftung GmbH, der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung sowie der Stiftung Haus Lindenhof kamen mit konkreten Vorschlägen im Gepäck.

Landrat Edgar Wolff, der zum Pflegegipfel geladen hatte, ging zunächst noch einmal auf den Runden Tisch Pflege ein, bei dem insbesondere die Problemstellungen, auf die die Landkreisverwaltung Einfluss hat, im Vordergrund standen. Nun gelte es, strategische Weichenstellungen anzugehen, für die es die Einbindung der politischen Ebene benötige.

Im Rahmen des Austausches und der Diskussion wurde klar, dass sich die Probleme in der Pflege nur ganzheitlich lösen lassen. Sowohl die Bundes-, als auch die Landesebene seien nach Auffassung der Trägerorganisationen als Legislative gefordert, bürokratische Hemmnisse abzubauen und mehr Flexibilität zu ermöglichen. Auch die Finanzierung müsse grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt werden. Auf kommunaler Ebene gelte es, die Vorschriften mit Augenmaß umzusetzen und vor Ort die Pflege bei Planungen und Entscheidungen grundsätzlich im Blick zu haben. Als Beispiele hierfür wurden die Quartiersentwicklung, die Wohnraumförderung sowie die Anerkennung, Integration und Begleitung von ausländischen Arbeitskräften in der Pflege genannt. „Wir befinden uns bereits in einem Pflegenotstand, können Plätze nicht mehr belegen, obwohl wir Zeitarbeit im Einsatz haben. Anfragen aus der Klinik müssen abgelehnt werden. Es droht ein Pflegekollaps, wenn nicht zeitnah gehandelt wird. Und: Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir tragen alle Verantwortung und der Landkreis im Besonderen hat die Aufgabe der Daseinsfürsorge für seine Bevölkerung“, so die Trägerorganisationen.

Die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens, die als gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ganz dicht am Thema Pflege dran ist, berichtete über geplante und bereits auf den Weg gebrachte Änderungen, nahm aber gleichzeitig die Anregungen der Trägerorganisationen mit nach Berlin. Auch die anwesenden Mitglieder des Landtags, Ayla Cataltepe, Hans-Jürgen Goßner sowie Sarah Schweizer sagten ihre Unterstützung zu, baten gleichzeitig aber um möglichst konkrete Benennung von kurzfristig und mittelfristig notwendigen Maßnahmen, auf die die Landesregierung Einfluss habe.

Für konkrete Fragestellungen standen zudem Kristin Schwarz, Verbandsdirektorin des Kommunalverbands für Jugend und Soziales sowie die betroffenen Mitarbeiter der Landkreisverwaltung aus den Bereichen Sozialamt, Gesundheitsamt, Heimaufsicht sowie der Ausländerbehörde Rede und Antwort. Für die Fraktionen des Kreistags nahm Wolfgang Rapp von der CDU-Kreistagsfraktion am Gipfel teil.Landrat Edgar Wolff bot an, das Thema in der Kommunalen Pflegekonferenz zu vertiefen und hierfür eine weitere Pflegekonferenz mit den Abgeordneten anzusetzen. Dies wurde von den Teilnehmern des Pflegegipfels ausdrücklich begrüßt.
9.1.23

 

Zwei neue Gesichter in der Stadtbibliothek

Eislingen. Anfang Januar haben Nadine Kress und Katharina Vetter ihre Tätigkeiten bei der Stadtverwaltung Eislingen begonnen Die beiden gelernten Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung ‚Bibliothek‘ vervollständigen das Team der Bücherei. Nadine Kress und Katharina Vetter sind Ansprechpartnerinnen bei der Ausleihe, Rückgabe und bei Fragen zum Bestand der Stadtbücherei. Nadine Kress hat zuletzt an der Hochschulbibliothek in Nürnberg gearbeitet. Die 31-jährige engagiert sich gerne ehrenamtlich und führt Hunde aus dem Tierheim aus. „In meiner Freizeit gehe ich gerne Boxen oder mache Krav Maga, ein hebräischer Selbstverteidigungssport“, erzählt Nadine Kress über sich.

Letzten Sommer hat Katharina Vetter ihre Ausbildung als Fachangestellte für Medien und Informationsdienste – kurz: FaMI – in Esslingen erfolgreich abgeschlossen, und freut sich jetzt auf den Berufseinstieg im Eislinger Bücherschloss. Nach Dienstschluss in der Stadtbücherei spielt Katharina Vetter regelmäßig Klarinette im Gingener Musikverein und schwimmt sehr gerne bei der DLRG Geislingen.
9.1.23

 

15 neue Ehrenbotschafter aus der Region Ostwürttemberg

Ostalbkreis. 13 internationale Studenten der Hochschule Aalen und weitere zwei der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd aus Indonesien, den USA, Schottland, Paraguay, Finnland, Japan, der Ukraine und Südafrika wurden in einer Feierstunde im Landratsamt Ostalbkreis als Ehrenbotschafter der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet und haben Zertifikate von Landrat Dr. Joachim Bläse erhalten.

Der Ehrenbotschafterstatus wird durch die Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Ehrenbotschafter-Programm basiert auf dem Wissen, dass ausländische Studenten nur dann erfolgreich studieren können, wenn sie sich in ihrem neuen Studien- und Lebensumfeld wohl und integriert fühlen. Durch die Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten und die Interaktion mit vielen Menschen können sich internationale Studenten im Rahmen des Ehrenbotschafter-Programms schnell in die Hochschule und in die Gesellschaft integrieren. Sie lernen ihr Studien- und Lebensfeld kennen und schätzen. So entsteht eine tiefere Bindung zwischen ihnen und der Region – eine wichtige Voraussetzung, um später die Rolle eines Ehrenbotschafters im Ausland übernehmen zu können.

Die feierliche Zertifikatsverleihung an die neuen studentischen Ehrenbotschafter wurde von Landrat Dr. Bläse persönlich vorgenommen. In seiner Ansprache beglückwünschte er die Studenten zum neuen Botschafterstatus und hob hervor, dass die Ostalb alles zu bieten habe – von größeren Städten bis bin zu ländlich geprägten Gebieten, von kleinen bis großen Unternehmen und dank der vier Hochschulen auch ein breites Studienangebot. Er bat die neuen Botschafter, ihr Wissen über die deutsche Kultur und die lokalen Sehenswürdigkeiten an ihre Freunde und Verwandten weiterzugeben, und betonte, wie wichtig dieses Programm auch für das Werben für ein oder zwei Auslandssemester hier in der Region sei. Auch Prof. Dr. Anja Dieckmann, Prorektorin für Internationales und Kommunikation der Hochschule Aalen, wohnte der Zertifikatsübergabe bei und richtete ebenfalls ein Grußwort an die Studierenden. Während ihrer Ansprache hob sie ebenfalls die Wichtigkeit des Programms hervor.
9.1.23

 

Polizei-Lob für Nachtnarrensprung

Göppingen. Lob für die Veranstalter des Nachtnarrensprungs in Göppingen gibt es von der Polizei. Die hatte den Auftrag, für die Sicherheit aller Teilnehmer zu sorgen. Sie begleitete den Umzug deshalb mit Polizisten in Streifenwagen und zu Fuß. Außerdem waren sie auch von und nach dem Umzug in der Stadt tätig. Das Polizeipräsidium Einsatz unterstützte die Kräfte der Polizei Göppingen dabei. Der Gemeindliche Vollzugsdienst und andere Ordnungsdienste ebenfalls. Das Sicherheitskonzept der Polizei mit ihren Partnern ging auf. Es handelte sich aus Sicht der Polizei um eine gelungene Veranstaltung. Weder im Festzelt noch in den Gaststätten stellte die Polizei Verstöße gegen die Regelungen des Jugendschutzes fest. Nur vereinzelt kam es im Zusammenhang mit dem Narrensprung zu Störungen. So wurden in einem Fall Polizistinnen und Polizisten angegriffen und beleidigt.

Ein anderer Umzugsteilnehmer versuchte, Einsatzkräfte mit einem Laser zu blenden. In einem Fall zündete ein Umzugsteilnehmer entgegen der Auflage Pyrotechnik. Zwei Umzugsteilnehmer verletzten zwei Zuschauerinnen und ein Zuschauer zeigte den Diebstahl seines Motorrollers an. In allen Fällen ermittelt die Polizei nun gegen die Verursacher.

Außerdem führte eine Narrenzunft ein totes Wildschwein mit sich und legte das Tier am Ende des Umzugs neben das Festzelt. Gegen die Verantwortlichen ermittelt die Polizei nun.
9.1.23

 

Auf die Gegenfahrbahn geraten

Schwäbisch Gmünd. Ein 61-Jähriger fuhr am Samstagabend mit seinem Pkw die Kreisstraße 3279 zwischen Schwäbisch Gmünd und Bargau, wobei er nach einer langgestreckten Rechtskurve auf die Gegenfahrspur geriet. Hier kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug einer 52-Jährigen. Der Sachschaden wird mit 10.000 Euro angegeben.
9.1.23

 

Bei Einbruch überrascht

Eislingen. Am Montag nahm die Polizei in Eislingen einen Einbrecher fest.  Gegen 3.45 Uhr brach der 24-Jährige in eine Firma in der Steinbeißstraße ein. Über eine Überwachungsanlage sahen Zeugen den Einbruch und wählten den Notruf. Mehrere Polizeistreifen rückten an. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete der Mann und kletterte über einen Zaun. Mit einem bereitgestellten Motorroller fuhr er davon. Ein Streifenwagen versperrte ihm den Fluchtweg. Mit dem Motorroller fuhr der 24-Jährige gegen das Polizeiauto und setzte seine Flucht im Anschluss zu Fuß fort. Polizisten konnten ihn einholen und festnehmen. Dagegen wehrte er sich massiv. Er verletzte zwei Polizisten leicht und beleidigte diese. Der Mann kam auf ein Polizeirevier. Das durfte er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Durch den verursachten Unfall entstand ein Schaden von etwa 11 000 Euro.
9.1.23

 

Frauen bespuckt und Polizisten beleidigt

Göppingen. Völlig daneben haben sich zwei Freunde am Samstagabend in der Göppinger Innenstadt verhalten. Kurz vor 19 Uhr befanden sich die 26 und 34 Jahre alten Männer auf einem Glühweinstand in der Grabenstraße. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen beleidigte und bespuckte der Jüngere hier mehrere Frauen. Sein älterer Begleiter hielt ihn daraufhin von hinten umklammert fest. Zwei Streifen des Polizeireviers Göppingen wurden alarmiert und trafen kurz darauf ein. Der 34-Jährige weigerte sich, seinen Freund an die Beamten zu übergeben. Als diese seinen Griff lösten beleidigte er die Beamten auf das Übelste. Der 26-Jährige hingegen setzte sein Verhalten fort und versuchte, die Beamten zu bespucken. Außerdem versuchte er, den Polizisten Kopfstöße zu verpassen. Nichts von beidem gelang ihm jedoch. Er wurde festgenommen und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine Klinik gebracht. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen gegen die Freunde auf. Weitere Zeugen oder Frauen, die von dem 26-Jährigen bespuckt wurden, werden gebeten, sich unter Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
8.1.23

 

Nach Unfall: Ermittler suchen blauen Kleinwagen

Göppingen/Birenbach. Nach einem Unfall zwischen Krettenhof und Bartenbach ist am Samstagvormittag der Verursacher geflüchtet.  Gegen 10:45 Uhr befuhr eine 33-Jährige mit ihrem VW-Bus die Verbindungsstraße von Bartenbach kommend in Richtung Krettenhof. Hier kam ihr ein blauer Kleinwagen mit Göppinger Kennzeichen entgegen. Der Fahrer des Kleinwagens fuhr auf der engen Straße mittig, so dass die 33-Jährige nach rechts ausweichen musste. Hierbei geriet sie auf den abgesenkten Feldweg. Der rechte Vorderreifen des VW-Busses wurde aufgerissen. Der Fahrer des blauen Kleinwagens fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Er wird beschrieben als älterer Herr mit weißen Haaren und weißem Bart. Als Beifahrerin saß eine ältere Dame mit im Fahrzeug. Beide werden auf etwa 70 Jahre alt geschätzt. Am VW-Bus entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Das Polizeirevier Göppingen nahm den Unfall auf. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
8.1.23

 

Busfahrer angegriffen

Göppingen. Einen Busfahrer angegriffen und mit Reizgas besprüht hat ein Unbekannter am Samstagmittag in Göppingen. Gegen 12.20 Uhr machte der Busfahrer am ZOB, am Steig S Pause und saß in seinem Bus. Durch einen Signalton bemerkte der 60-Jährige, dass jemand die hintere Türe mittels Notschalter öffnete. Im Rückspiegel erkannte er, dass ein Unbekannter den Bus betreten hatte und machte sich bemerkbar. Der ungebetene Gast verließ sofort den Bus. Der 60-Jährige tat dem ebenso und wollte den jüngeren Mann zur Rede stellen. Er lief ihm hinterher. Der Jüngere blieb dann plötzlich stehen, drehte sich um und sprühte dem Busfahrer Reizgas ins Gesicht.  Anschließend flüchtete er. Beschrieben wird der Angreifer als ca. 20-25 Jahre alt, dunkle und sehr kurze Haare, dunkel gekleidet, arabisches Aussehen. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Göppingen, Tel. 07161/63-2360, zu melden.
8.1.23

 

Passagier ohne Maske greift Busfahrer an

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 13 Uhr stieg ein 28-Jähriger in der Oberbettringer Straße in Gmünd in den Bus der Linie 1 in Richtung Bahnhof. Der 49-jährige Busfahrer wies den Fahrgast darauf hin, dass er im Bus eine Maske zu tragen habe. Dies veranlasste den 28-Jährigen dazu, den Busfahrer mehrfach zu beleidigten. Außerdem trat und schlug er massiv gegen die Schutzwand, hinter der der Busfahrer saß. Er versuchte auch an der Schutzwand vorbei den Busfahrer zu schlagen, dies gelang ihm jedoch nicht. Zeugen, die den Angriff vor dem Eintreffen der Polizei beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Tel. 07171 358-0 zu melden.
8.1.23

 

Streit um Parklücke

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 14.30 Uhr wollte ein 49-Jähriger mit seinem Pkw in eine Parklücke in der Rappenstraße in Gmünd  einfahren. Dort stand jedoch ein 59-jähriger Fußgänger, der den Parkplatz für seinen Bruder reservieren wollte. Nach einem Streitgespräch stürzte der 59-Jährige zu Boden. Es ist bislang strittig, ob der Fußgänger vom Pkw angefahren wurde, oder ob er sich selbst zu Boden fallen ließ, um einen Unfall vorzutäuschen. Deswegen werden Zeugen des Vorfalls gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171 358-0 zu melden.
8.1.23

 

Sport vom Wochenende

Handball-Frauen 2. Bundesliga: TSV Nord Harrislee gegen Frisch Auf Göppingen: 16 : 28
7.1.23

 

Auto geklaut und Polizeisperre durchbrochen

Donzdorf.  Am Freitag, gegen 22.20 Uhr, bemerkte ein Fahrzeugbesitzer in Grünbach, dass der Motor seines geparkten BMW gestartet wurde. Vom Wohnzimmerfenster aus konnte er beobachten, wie der Pkw vom Hof fuhr. Der Mann verständigte sofort die Polizei. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Wagen  in Schnittlingen festgestellt. Die Beamten folgten dem Fahrzeug. Am Ortseingang in Donzdorf wurde eine Straßensperre mit Stop-Stick errichtet. Der flüchtige Pkw umfuhr die Blockade unter Inkaufnahme eines Fahrzeugschadens und bog in die Dr.-Frey-Straße ein. Im weiteren Verlauf fuhr er mehrfach gegen den Bordstein, bis der Wagen in der Sommerhalde nicht mehr fahrbereit war. Die beiden Insassen flüchteten zu Fuß weiter. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, verliefen erfolglos. Der Pkw wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Die Eislinger Polizei (07161/8510) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen, die Angaben zu den Flüchtigen machen können, oder durch die Fahrweise des PKW gefährdet wurden.
7.1.23

 

Unfall beim Linksabbiegen

Eislingen. Eine 44-jährige Pkw-Lenkerin befuhrt am Freitagabend  in Eislingen die Stuttgarter Straße in Richtung Salach. Sie wollte nach links in die Teckstraße einbiegen. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Pkw einer 25-Jährigen. Beide Autofahrerinnen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mussten in einer Klinik medizinisch versorgt werden. Die zwei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf ca. 16 000 Euro geschätzt.
7.21.23

 

Auto in Flammen

Schwäbisch Gmünd. Mehrer Notrufe meldeten der Polizei einen brennenden Pkw auf der B 29. Tatsächlich konnte auf dem Abbiegestreifen an der Anschlussstelle Schwäbisch Gmünd-West in Fahrtrichtung Stuttgart ein brennender Wagen  festgestellt werden. Die 71-jährige Fahrerin hatte das Feuer  im Motorraum während der Fahrt festgestellt, angehalten und konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Durch die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften vor Ort war, wurde das Fahrzeug gelöscht. Im Anschluss wurde es geborgen und die Fahrbahn durch die Straßenmeisterei gereinigt. Der Sachschaden belief sich auf insgesamt ca. 9.000 Euro.
7.1.23

 

Betrügern aufgesessen

Göppingen.  Nicht der Tochter sondern Fremden hat eine Frau am Dienstag Geld überwiesen.  Die 62-Jährige erhielt am Abend einer Nachricht auf ihr Mobiltelefon. Darin gab sich jemand als ihre Tochter aus. Sie habe eine neue Telefonnummer. Die 62-Jährige solle diese Nummer als neue Nummer speichern. Später kam dann die Nachricht von der angeblichen Tochter, dass sie dringend Geld brauche. Sie bat um eine Überweisung, die die 62-Jährige dann auch vornahm. Kurz darauf hatte die Frau Kontakt mit der richtigen Tochter und erfuhr, dass sie betrogen wurde. Sie erstattete Anzeige bei der Polizei. Die ermittelt jetzt und rät, immer dann, wenn das angeblich Kind oder Verwandte um Geld bitten zunächst direkt Kontakt aufzunehmen und mit der Person zu sprechen. Sie rät auch dringend, nicht einfach eine neue Nummer unter einem bekannten Namen zu speichern, nur weil der Absender behauptet, diese Person zu sein. Denn bei der nächsten Nachricht wird dann genau dieser Name als Absender angezeigt und man glaubt, genau mit dieser Person in Kontakt zu sein.
5.1.23

 

Polizei kontrolliert Autofahrer

Kreis Göppingen. Die Polizei musste am Mittwoch nach Kontrollen mehrere Autofahrer anzeigen.  In Geislingen kontrollierten von 10 Uhr bis 11.30 Uhr Polizisten die Fahrzeuge in der Eberhardtstraße. Sie mussten acht Fahrer anzeigen, weil sie oder deren Mitfahrer nicht angegurtet waren, fünf weitere weil sie unerlaubt während der Fahrt telefonierten. Ab etwa 13.15 Uhr überprüfen Polizisten die Geschwindigkeit des Verkehrs auf der B10 bei Süßen. Binnen eineinhalb Stunden fuhren 15 Fahrer schneller als die erlaubten 50 km/h. Der Schnellste war gar mit rund 90 Sachen unterwegs. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 260 Euro, ein Fahrverbot über mindestens einen Monat und zwei Punkte. Auch die anderen 14 werden angezeigt. Einer Anzeige sieht auch ein Autofahrer entgegen, den die Polizei kurz vor 18.30 Uhr auf der Autobahn bei Mühlhausen im Täle kontrollierte. Denn in seinem Auto lag eine verbotene Waffe: ein so genanntes Einhandmesser. Das ist aufgrund seiner Gefährlichkeit verboten. Die Polizisten stellten das Messer sicher und ermitteln jetzt gegen den 38-jährigen Fahrer.
5.1.23

 

Schorndorf präsentiert sich auf der CMT

Schorndorf. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet die weltweit größte Urlaubs- und Freizeitmesse CMT wieder auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Von Samstag, 14. bis Sonntag, 22. Januar präsentiert sich auch die Stadt Schorndorf mit einem eigenen Stand in Halle 6. Mit einem großen Spektrum unterschiedlichster Touren wird die Broschüre „Stadtführungen & Erlebnisangebote 2023“ druckfrisch vorgestellt. Täglich informieren die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Tourismus und Citymanagement über Angebote und Attraktionen der Stadt und werden dabei an drei Tagen von kostümierten Stadtführern unterstützt. Am Sonntag, 15. Januar und am Freitag, 20. Januar, ist Gottlieb Daimler zu Gast, am Sonntag, 22. Januar, empfängt Caspar Pregatzer. Auch Familien mit Kindern bietet Schorndorf so einiges für einen erlebnisreichen Besuch. Deshalb präsentiert sich am Montag, 16. Januar die Forscherfabrik, inklusive Maskottchen. Zudem stellt sich am Samstag, 14. Januar und am Samstag, 21. Januar, das Oskar Frech See-Bad vor. An beiden Tagen haben die kleinen und großen Besucher die Gelegenheit sich mit einer „echten“ Meerjungfrau ablichten zu lassen. In Kooperation mit dem Mercedes-Benz-Museum können Interessierte außerdem an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt.
5.1.23

 

Lina und Leon vorn

Schorndorf. Dem Schorndorfer Standesamt wurden im vergangenen Jahr 726 Geburten gemeldet.  Mehr als die Hälfte der Neugeborenen bekam neben einem Vornamen auch einen Zweitnamen.  Spitzenreiter bei den Vornamen waren bei den Mädchen: Lina, Emma und Emilia. Bei den Jungen kam Leon auf Platz eins, gefolgt von Liam und Felix.
5.1.23

 

Arbeitsmarkt zeigt sich stabil

Kreis Göppingen. „Der Arbeitsmarkt zeigt eine erfreulich hohe Stabilität. Die Arbeitslosigkeit ist zum Jahresende geringfügig erneut gesunken, bei manchen Personengruppen wie unter 25-Jährigen oder auch schwerbehinderten Menschen sogar überdurchschnittlich“, erklärt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen. „Und das, obwohl der Arbeitsmarkt unter starken Einflüssen wie dem Ukraine-Krieg, der Energiepreisentwicklung oder Material- und Lieferengpässen steht. Wir sehen bei den Unternehmen allerdings eine gewisse Zurückhaltung bei der Einstellung neuen Personals. Das ist sicherlich der Unsicherheit geschuldet, wie sich die weltweite Entwicklung weiter auswirkt. Besonders im Vorjahresvergleich haben Betriebe jetzt weniger Stellen gemeldet“, sagt Käppel.

Insgesamt waren 16 511 Frauen und Männer auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und arbeitslos gemeldet. Das sind 56 weniger (minus 0,3 Prozent) als im November, aber 706 mehr (plus 4,5 Prozent) als im Dezember 2021. Die Arbeitslosenquote lag wie im Vormonat bei 3,7 Prozent (Dezember 2021: 3,5 Prozent).

Im Landkreis Göppingen waren im Dezember insgesamt 5 932 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 51 mehr (plus 0,9 Prozent) als im November, und 450 (plus 8,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,1 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,3 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 3,8 Prozent.
4.1.23

 

B10 nach Unfall gesperrt

Göppingen. Eine Blutprobe musste ein Lasterfahrer nach einem Unfall am Dienstag bei Uhingen abgeben.  Der 28-Jährige lenkte kurz vor 17 Uhr seinen Lastwagen auf der B10 in Richtung Stuttgart. Bei Uhingen kam er nach rechts und prallte gegen die Leitplanke. Dort wurde am Laster der Tank aufgerissen, Reifen und Auspuff abgerissen. Kurzzeitig ging der Kraftstoff in Flammen auf. Doch die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr band den Kraftstoff, der auf die Fahrbahn lief, um weitere Gefahren zu verhindern. Bis dahin war die B10 für etwa eine halbe Stunde gesperrt. Dann konnte der Verkehr auf einer Spur an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Polizei stellte fest, dass der Fahrer offenbar unter dem Einfluss von Drogen steht. Er musste deshalb eine Blutprobe abgeben und wird nun angezeigt. Wie hoch der Sachschaden durch den Unfall ist, steht noch nicht fest.
4.1.23

 

Uhren aus Haus gestohlen

Böhmenkirch. Einbrecher waren über den Jahreswechsel in einem Haus in Böhmenkirch. Am Dienstag bemerkten die Hausbesitzer den Einbruch. Innerhalb der Woche zuvor müssen Unbekannte in das Gebäude in der Ringstraße in Treffelhausen eingedrungen sein, schilderten sie der Polizei. Den Dieben fielen die Uhren der Bewohner in die Hände. Damit flüchteten sie wieder. Die Polizei sicherte die Spuren und ermittelt jetzt. Dazu hofft sie auch auf Hinweise von Zeugen: Wer in den Tagen um den Jahreswechsel in Treffelhausen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonst Hinweise auf die Einbrecher geben kann wird gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 0731/1880 zu melden.
4.1.23

 

Fahrer schwer verletzt

Geislingen. Bei einem Unfall am Dienstag in Geislingen wurde ein Fahrer schwer verletzt. Der 34-Jährige fuhr gegen 20 Uhr die Überkinger Straße entlang. Dabei gab er offenbar nicht acht. Er kam mit seinem Opel nach rechts und prallte ungebremst auf einen Lastwagen, der dort parkte. Der Rettungsdienst brachte den Fahrer ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf rund 6.000 Euro.
4.1.23

 

Auto rammt Hütte

Bad Boll. Der Einsturz droht einer Hütte nach einem Unfall am Montag bei Bad Boll. Dem Unfall kurz nach 17.30 Uhr ging voraus, dass der Verkehr in Richtung Zell stockte. Das bemerkte ein 27-Jähriger zu spät. Um nicht auf das Fahrzeug vor ihm aufzufahren, lenkte er seinen Wagen nach rechts. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Holzhütte. Die wurde so stark beschädigt, dass sie einzustürzen droht. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf etwa 8.000 Euro.
3.1.23

 

Von Rakete getroffen

Göppingen. Zeugen sucht die Polizei nach einem Vorfall am frühen Neujahrstag in Göppingen. Dabei wurde ein 27-Jähriger leicht verletzt, berichtete er später der Polizei. Er habe Silvester in einem Lokal in der Hauptstraße gefeiert. Zum Jahreswechsel habe er die Gaststätte verlassen. Vor einem benachbarten Lokal habe jemand eine Rakete gezündet. Die sei in seine Richtung geflogen und zu seinen Füßen explodiert. Partikel hätten ihn im Auge verletzt.  Die Polizei Göppingen ermittelt jetzt und hofft auf Hinweise von Zeugen. Wer den Vorfall in der Hauptstraße am Sonntag, wenige Minuten nach Mitternacht, beobachtet hat oder Hinweise auf den Verursacher der Verletzungen geben kann wird gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 07161/632360 zu melden.
3.1.23

 

Einhorntunnel in der Nacht gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Nacht von Donnerstag, 12. Januar, ab 19.30 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 13. Januar, spätestens bis 5 Uhr, finden im Gmünder Einhorntunnel Regelwartungsarbeiten statt. Deshalb wird der Tunnel für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße und Aalener Straße und wird entsprechend ausgeschildert.
3.1.23

 

Polizei sucht Dieb aus Automatenhäsle

Heubach. An Heiligabend und am 30. Dezember, ca. 3.30 Uhr, wurde in einem Milchautomatenhäuschen im Erlenhof in Heubach aus einer Kasse mehrere hundert Euro entwendet. Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus. Der Tatverdächtige wird als schlank beschrieben, er trug einen Kaputzenhoodie mit der Aufschrift "Summerbreeze 2018", eine schwarze Jogginghose mit grauen seitlichen Streifen sowie schwarze Nike Turnschuhe mit weißer Sohle. Hinweise nimmt der Polizeiposten Heubach unter 07173/8776 entgegen.
3.1.23

 

Kontrolle über Fahrzeug verloren

Schwäbisch Gmünd. Ein 76-jähriger Pkw-Fahrer war vermutlich am Montag, gegen 10 Uhr beim Autofahren desorientiert. Er fuhr in der Schießtalstraße an der Einmündung zur Herlikofer Straße zweimal auf einen vor ihm stehenden Personenwagen auf. Er legte dann den Rückwärtsgang ein und kollidierte anschließend mit einem hinter ihm stehenden Fahrzeug. Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin in dem hinteren Wagen  leicht verletzt. Das Auto des Unfallverursachers wurde abgeschleppt.
3.1.23

 

Mimi Kraus bei RTL-Show „Lets dance“

Göppingen/Köln.  Wenn ab Mitte Februar bei RTL wieder die Tanzshow „Lets dance“  startet, dann ist auch der ehemalige Göppinger Handball-Star Mimi Kraus dabei. Das hat der Sender jetzt in Köln bekanntgegeben. Wenn die 16. "Let's Dance"-Staffel am 17. Februar startet, werden 14 er um den Titel "Dancing Star" kämpfen. Nun hat der Sender RTL die ersten zwölf Promis bekannt gegeben.  Darunter Mimi Kraus. Weitere Teilnehmer sind: "GZSZ"-Star Chryssanthi Kavazi, Koch-Influencerin und Model Sally Özcan, Julia Beautx, bekannt aus der TV-Reihe "Frühling" und Youtuberin, Model Alex Mariah Peter sowie Sharon Battiste, Ex-"Bachelorette" und Schauspielerin., der Youtube- und Twitch-Star Jens "Knossi" Knossalla, Mentalist und Autor Timon Krause, Philipp Boy, Ex-Profi-Kunstturner, Creative Content Creator Younes Zarou, Sternekoch Ali Güngörmüş und Comedian Abdelkarim. Die beiden noch nicht preisgegebenen Promis dürften Gerüchten zufolge Frauen sein. Namen wurden bislang vom Sender nicht bestätigt.
2.1.23

 

Bei Rot über die Kreuzung

Eislingen. Ein Mann wurde am Sonntag bei einem Unfall bei Eislingen verletzt. Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 65-Jähriger mit seinem Pkwl auf der Westtangente in Richtung Göppinger Straße. An der Kreuzung mit der Ulmer Straße passte er offenbar nicht auf. Er fuhr weiter, obwohl die Ampel Rot zeigte. Sein Wagen stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen, dessen Fahrer leicht verletzt wurde. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten und brachte ihn ins Krsnkenhaus.Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf. Die Ermittler schätzen den Schaden an den Autos auf rund 18.000 Euro.
2.1.23

 

Einbrecher machen sich ohne Beute aus dem Staub

Kuchen/Bad Überkingen. Drei Einbrüche wurden der Polizei an Neujahr aus dem Kreis Göppingen gemeldet: Gegen 3 Uhr wachte eine Frau in Kuchen auf und sah eine Person in ihrem Schlafzimmer. Sie scheuchte den Unbekannten aus der Wohnung. Er am Morgen bemerkte die Frau dann, dass der Einbrecher ein Fenster eingeschlagen hatte, um in das Haus in der Jahnstraße zu kommen. Sie erstattete Anzeige. Erbeutet hat der Unbekannte offenbar nichts. Am Nachmittag bemerkten die Eigentümer eines Hauses in der Christofstraße, dass vermutlich in der Nacht zuvor jemand das Glas einer Haustür eingeschlagen hat. Sein Versuch, so in das Gebäude zu gelangen, misslang jedoch. Ebenfalls in der Silvesternacht drangen Unbekannte in ein Haus in Bad Überkingen ein. Sie hebelten in der Kahlenbergstraße ein Fenster auf. Die Diebe durchsuchten das Haus, fanden aber offenbar keine Wertsachen. So blieben auch sie ohne Beute.
2.1.23

 

Im Kreisverkehr gegen Statue geprallt

Lorch. Am Sonntag befuhr ein 85-Jähriger mit seinem Pkw die Gmünder Straße in Richtung Lorcher Innenstadt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er von der Fahrbahn nach links ab und fuhr im weiteren Verlauf auf den begrünten Kreisverkehr. Hierbei beschädigte er ein Verkehrszeichen sowie eine auf dem Kreisverkehr befindliche Statue. Der Pkw musste anschließend mit einem  Kran geborgen werden. Durch den Unfall wurde der Senior leicht verletzt, seine Beifahrerin blieb unverletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 11000 Euro.
2.1.23

 

Feuerwerkskörper löst Brand aus

Göppingen.  In Bezgenriet-Schopflenberg zündete eine 29-Jährige Anwohnerin einen Feuerwerkskörper, der in einer Hecke des Gartens landete und diese entzündete. Das Feuer griff von dort auf eine Überdachung am Haus über. Durch die brennende Überdachung wurde auch das Haus in Mitleidenschaft gezogen, so dass insgesamt ein Schaden in Höhe von etwa 150 000 Euro entstand. Die Feuerwehren Göppingen und Jebenhausen waren mit sieben Fahrzeugen im Einsatz und konnten das Feuer löschen. Personen wurden nicht verletzt.
1.1.23

 

Katholiken-Präsidentin würdigt Benedikt XVI.

Göppingen/ Rom. „Benedikt XVI. prägte die Welt und die Kirche. Man muss nicht katholisch sein, um sich an die jubelnde Schlagzeile ‚Wir sind Papst!‘ zu erinnern, die in Deutschland zu seiner Wahl im Jahr 2005 erschien. Der deutsche Papst erfüllte viele mit Stolz, vor allem aber mit Hoffnung. Für manche hat sich diese Hoffnung in reichem Maße erfüllt. Für andere blieb die unerfüllte Sehnsucht, durch einen Intellektuellen auf dem Stuhl Petri Antwort auf die Frage zu finden, wie ihr Christsein im 21. Jahrhundert gelingen kann.“ Mit diesen Worten erinnert die aus Göppingen kommende Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, an den am Samstag im Alter von 95 Jahren gestorbenen emeritierten Papst Benedikt XVI.

„Respekt und Anerkennung für sein Lebenswerk als Gelehrter und interdisziplinär denkender Theologe zollten ihm bei seinem Rücktritt im Februar 2013 alle. Die ganze Welt – auch ich selbst – staunte über diesen Schritt, der vielleicht neue Maßstäbe für das Verständnis des Papsttums gesetzt hat“, so Stetter-Karp weiter. 2011 riet Benedikt XVI.  der Kirche eine „Entweltlichung“ an. „Für viele war das irritierend“, so Stetter-Karp.  Ebenso irritierend habe sich der emeritierte Papst noch einmal in Erinnerung gebracht, als er Dezember 2021 Erinnerungslücken dafür verantwortlich machte, zu Missbrauchsfällen aus seiner Zeit als Erzbischof und dann Kardinal in München nichts sagen zu können. Klar wurde durch ein im Januar 2022 veröffentlichtes Gutachten, dass er teils Täter im Amt belassen und lediglich versetzt hatte.
31.12.22

 

Randalierer verletzt zwei Polizisten

Geislingen. Bei einem Einsatz in Geislingen wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 23.40 Uhr in Geislingen. Zunächst wurden Polizeibeamte des Polizeireviers Geislingen vom Inhaber eines Kegelcenters zu einer randalierenden Person in der Heidenheimer Straße gerufen. Einem 37-Jährigen wurde dort aufgrund seines Benehmens ein Hausverbot erteilt, welchem er aber nicht nachkommen wollte. Gegenüber den eingetroffenen Beamten verhielt sich der Mann weiterhin äußerst uneinsichtig und verbal aggressiv. Er beleidigte die Polizisten mehrfach. Als seine Identität festgestellt werden sollte, verweigerte er hierzu die Angaben. Stattdessen griff er einen der Polizeibeamten an. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung kam es zu einem körperlichen Übergriff gegenüber den beiden Polizeibeamten, die dabei leicht verletzt wurden. Der 37-Jährige aus dem Ortenaukreis muss sich nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
31.12.22

 

Haus in Flammen: Bewohner bringen sich in Sicherheit

Wiesensteig. In Wiesensteig ist am Freitag ein Haus ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Bewohner des Zwei-Familien-Hauses entdeckten das Feuer kurz vor 10 Uhr. Sie verständigten sofort die Feuerwehr. Bis zu 75 Wehrleute kämpften gegen die Flammen und hatte den Brand schon bald unter Kontrolle. Um das Feuer vollständig zu löschen musste aber das Haus Stück für Stück abgetragen werden. Die Bewohner selbst hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. So wurde niemand verletzt. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Bewohner, der Bürgermeister verschaffte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen. Auch DRK-Kräfte unterstützten vor Ort. Die Degginger Polizei (07334/924990) nahm die Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Diese Ermittlungen dauern noch an. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf bis zu 300 000 Euro.
31.12.22

 

Kliniken am Anschlag: Planbare OPs abgesagt - Notaufnahme "auf Gelb"

Kreis Göppingen. Die Stationen und die Zentrale Notaufnahmen der Alb-Fils-Kliniken sind an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. „Insbesondere die internistischen Stationen sind personell extrem beansprucht und räumlich voll belegt. Krankheitsbedingt fehlen Mitarbeiter. Wir sind am Anschlag“, sagt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer Kliniken. Eine Entspannung sei derzeit noch nicht in Sicht, da parallel rund 70 infektiöse Patienten isoliert werden müssen, davon aktuell 26 Covid-positive Patienten sowie 23 Influenza-Patienten. Verlegungen aus den Zentralen Notaufnahmen auf die Stationen seien dadurch erschwert.

Um weiterhin die Versorgung schwer kranker Patienten sicher zu stellen, hat die Geschäftsführung der Alb-Fils-Kliniken Folgendes veranlasst: Aufnahmestopp für planbare Eingriffe: Internistischen Fachabteilungen nehmen bis einschließlich Montag, 2. Januar, keine Patienten mit planbaren Eingriffen mehr auf. Das dadurch freiwerdende Personal wird für die Versorgung der schwereren Fälle benötigt.

Die Göppinger Notaufnahme ist für die kommenden 24 Stunden „auf Gelb gestellt“. Das heißt, die bestehende Engpässe wurden vorab an die Leitstelle gemeldet – neue Fälle können so von vornherein zu einer anderen Notaufnahme gefahren werden, wenn es der Zustand des Patienten/der Patientin erlaubt. Akute, lebensbedrohliche Fälle werden selbstverständlich erstversorgt.

Wolfgang Schmid ist von der Entscheidung überzeugt: „Unser Personal arbeitet unter Volllast. Die Absage von Sprechstunden und anderer geplanter Termine ist für uns aktuell die einzige Option, um den Stationsbetrieb vernünftig aufrecht erhalten zu können.“
30.12.22

 

Senior baut mehrere Unfälle

Hohenstadt/Bad Ditzenbach. Mehrere Unfälle verursachte ein 81-Jähriger am Donnerstag zwischen Hohenstadt und Gosbach. Gegen 16.15 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei zwischen Hohenstadt und Merklingen einen Pkw,dessen Fahrer sei in starken Schlangenlinien gefahren und habe den Gegenverkehr gefährdet. Dann sei der Fahrer auf unbefestigte Feldwege abgebogen. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Auto. In einem Wald entdeckten die Polizisten Fahrzeugteile und frische Unfallspuren an einem Baum. Gegen den war der Fahrer offenbar gestoßen und weitergefahren. Während die Polizei suchte, wurde gegen 17 Uhr ein Unfall zwischen Unterdrackenstein und Gosbach gemeldet. Dort soll der Pkw den entgegenkommenden Kleinwagen einer 51-Jährigen gestreift haben. Der Wagen fuhr weiter, durch Gosbach und über eine Wiese. Von der Wiese bog er nach links auf die B466 in Richtung Mühlhausen ein. Hier fuhr er auf der Gegenspur und stieß mit dem Auto eines 42-Jährigen zusammen. Wieder fuhr der Pkw-Fahrer weiter. Am Ortseingang von Mühlhausen verließ der Wagen die B466 nach rechts über eine Wiese und hielt auf einem Parkplatz an. Dort trafen die Polizisten Fahrzeug und Fahrer an. Der 81-Jährige am Steuer war erkennbar orientierungslos und konnte sich scheinbar an nichts erinnern. Der Rettungsdienst betreute den Mann. Im Anschluss wurde er in die Obhut eines Angehörigen gegeben. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Mann. Die Geislinger Polizei (Telefon 07331/93270) hat die Ermittlungen zu den Unfällen aufgenommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Den Schaden an den Autos schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
30.12.22

 

Kein Feuerwerk in der Schorndorfer Altstadt

Schorndorf. In der Silvesternacht darf in der Schorndorfer Altadt kein Feuerwerk abgeschossen werden. Mit dem verbot soll eine mögliche Brandkatastrophe ähnlich der 2008/2009  auf dem Tübinger Marktplatz verhindert werden.  Unter dem Eindruck des Brandes wurde im Jahr 2009 ein bundesweit geltendes Abbrennverbot für Feuerwerkskörper gerade auch in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern erlassen. Das Feuerwerksverbot gilt unter anderem in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern und Kirchen kraft Gesetzes. In der Schorndorfer Altstadt gibt es fast überall Fachwerkhäuser, sodass man sich dort so gut wie überall in unmittelbarer Nähe davon befindet. Aus diesem Grund wurden die Grenzen der Zone, in denen das Feuerwerksverbot generell gilt, durch eine Allgemeinverfügung konkretisiert. Verboten sind pyrotechnische Gegenstände der Kategorie II wie Raketen, Schwärmer, Knallkörper oder Batterien. Die Stadtverwaltung wird Schilder an allen wesentlichen Eingängen der Altstadt aufstellen, die auf das Verbot hinweisen. In der Silvesternacht gibt es außerdem verstärkte Kontrollen durch die Ordnungskräfte der Polizei und eines privaten Sicherheitsdienstes. Wer sich dennoch nicht an das Verbot hält, muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Nach dem geltenden Sprengstoffgesetz kann eine solche Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
29.12.22

 

Ausbildung: Zwei Landessieger aus dem Kreis

Kreis Göppingen. Eine positive Meldung zum Jahresende gibt es aus der dualen Berufsausbildung im Kreis Göppingen. Unter den insgesamt 118 Landessiegern der zwölf Südwest-IHKs haben es dieses Jahr auch wieder zwei Azubis aus dem Kreis Göppingen geschafft. Stefan Eberhardt aus Böhmenkirch von der der Benecke-Kaliko Aktiengesellschaft in Eislingen wurde als bester Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik in der Fachrichtung „Halbzeuge“ im Land ausgezeichnet. Ein weiterer Landesbester in seinem Berufsbild ist Michael Ferahyan aus Göppingen. Er hat seine Ausbildung als Oberflächenbeschichter bei der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co in Geislingen absolviert.

Voll des Lobes über die Ausbildungsleistungen der Unternehmen sowie die Prüfungsergebnisse ihrer Auszubildenden zeigt sich Edith Strassacker, die Präsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen. Die duale Berufsausbildung sei ein echtes Erfolgsmodell und der beste Start in eine berufliche Karriere. „Unsere Landesbesten sind ein super Aushängeschild und die besten Botschafter für die duale Ausbildung“, so Strassacker. Der Glückwunsch gehe auch an die Ausbildungsbetriebe, die mit ihren engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern das hohe Niveau im Land und solche Spitzenleistungen erst möglich machen. Das gelte in gleichem Maße für die Berufsschulen im Kreis Göppingen, die einmal mehr einen hervorragenden Job gemacht haben. „Mein Lob und meine Anerkennung geht auch an alle ehrenamtlich tätigen Prüferinnen und Prüfer, Ausbilderinnen und Ausbilder in den Unternehmen sowie Lehrkräfte in den beruflichen Schulen“, betont Strassacker.

Die Absolventen einer dualen Ausbildung in einem kaufmännischen oder gewerblich-technischen IHK-Beruf – zu denen beispielsweise Qualifikationen wie Aufbereitungsmechaniker, Brauer und Mälzer, Kaufleute für E-Commerce, Köche, Tourismuskaufleute, Weintechnologe oder Fachkräfte in der Systemgastronomie gehören – werden für besondere Prüfungsleistungen geehrt. Dazu haben alle 118 Spitzen-Nachwuchsfachkräfte ihre Ausbildung mit ‚Sehr gut‘ und mindestens 91,5 von 100 möglichen Punkten abgeschlossen. Insgesamt haben im Jahr 2022 landesweit 50.658 Prüfungsteilnehmer in den IHK-Sommer- und Winterprüfungen ihren Abschluss abgelegt.
29.12.22

 

Neues Industriegebäude in Flammen

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Donnerstagmorgen geriet ein im Bau befindliches Industriegebäude in der Lise-Meitner-Straße in Schwäbisch Gmünd in Brand. Feuerwehr und Polizei wurden um kurz nach 3 Uhr verständigt. Dabei stand der in Holzbauweise errichtete Bau bereits in Vollbrand. Die Arbeiten der Feuerwehr dauerten bis etwa 7 Uhr. Den ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge könnte eine technische Ursache vorliegen. Andere Hinweise ergaben sich bislang nicht. Die Ermittlungen zur Brandursache werden am Vormittag fortgeführt. Der Schaden dürfte sich im mittleren sechsstelligen Bereich belaufen. Verletzte gab es nicht.
29.12.22

 

Falsche Polizisten gehen leer aus

Bad Boll. Am Mittwoch reagierten fünf Persosnen in Göppingen und Bad Boll bei Anrrufen so genannter falscher Polizisten richtig. So wurde u.a. auch ein 65-Jährigen in Bad Boll angerufen. Der Betrüger gab sich als Kriminalpolizist aus. Er fragte den Mann, ob er einer Tresor oder Wertsachen hätte. Der Angerufene verweigerte die Auskunft und der Betrüger beendete das Gespräch. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
29.12.22

 

Farbe an Hauswand geworfen

Uhingen. Größeren Schaden verursachten Unbekannte am Mittwoch in Uhingen.  Zwischen 5.30 Uhr und 7.30 Uhr warfen Unbekannte drei mit Farbe gefüllte Christbaumkugeln gegen eine Hauswand in der Heerstraße. Die Farbe ergoss sich an der Hauswand herunter. Wer der Verursacher war, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 5.000 Euro. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen nach den Verursachern aufgenommen.
29.12.22

 

Motorradfahrer fährt gegen Auto

Donzdorf.  Leichte Verletzungen erlitt ein 18-Jähriger am Donnerstag in Donzdorf. Gegen 0.45 Uhr fuhr der 18-Jährige mit seiner Motorrad in der Wagnerstraße. Er geriet zu weit nach rechts und prallte gegen einen geparkten Pkw. Dabei verletzte sich der Unfallverursacher leicht. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
29.12.22

 

Einbrecher kommen am Nachmittag

Uhingen.  Geld und Schmuck entwendeten Unbekannte am Dienstag in Uhingen.  Der Einbruch ereignete sich zwischen 13.45 und 19.30 Uhr im Gotenweg in Uhingen. An dem Haus hebelten die Täter offenbar ein Fenster auf und gelangten von dort ins Innere. Auf ihrer Suche nach Beute durchwühlten sie die Zimmer. Sie fanden Bargeld und Schmuck, so die Erkenntnisse der Polizei. Damit flüchteten die Diebe unerkannt. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07161/93810 zu melden.
28.12.22

 

Ladendiebe erwischt

Göppingen. Zwei Jugendliche befanden sich am Dienstag in Göppingen auf Diebestour.  Ein Zeuge beobachtete die beiden Jugendlichen im Alter von 15 und 17 Jahren in einem Geschäft in der Heininger Straße. Sie liefen an den Verkaufsregalen entlang und nahmen von dort Werkzeuge. Die steckten sie in einen Rucksack. Ohne zu bezahlen, verließen sie das Geschäft. Vom Zeugen wurden sie jedoch aufgehalten und der herbeigerufenen Polizei übergeben. Die Beamten durchsuchten die Jugendlichen und fanden im Rucksack das mutmaßliche Diebesgut. Nach den polizeilichen Maßnahmen kamen die Jugendlichen zu ihren Erziehungsberechtigten. Die Burschen sehen nun einer Anzeige wegen Ladendiebstahls entgegen.
28.12.22

 

Mann niedergestochen: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Göppingen. Am Montag soll ein 62-Jähriger seinen Kontrahenten in Göppingen niedergestochen haben. Gegen 19 Uhr kam es in der Göppinger Innenstadt zu einem Streit zwischen zwei Männern im Alter von 54 und 62 Jahren. Der Streit eskalierte und es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden italienischen Staatsangehörigen. Hierbei soll der 62-Jährige ein Messer gezogen und mehrfach auf den 54-Jährigen eingestochen haben. Danach entfernte sich der Täter vom Tatort. Der 54-Jährige brach zusammen. Rettungskräfte brachten ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Die Polizei fahndete mit starken Kräften nach dem Tatverdächtigen. Er konnte gegen 20 Uhr an seiner Wohnanschrift angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Ein mögliches Tatwerkzeug konnte bei ihm nicht gefunden werden. Im Rahmen der Spurensicherung fand die Polizei in der Nähe des Tatortes ein Messer. Ob es sich hier um die mögliche Tatwaffe handelt ist noch unklar und bedarf weiterer Auswertung. Auch die Ermittlungen zu den näheren Hintergründen der Tat dauern an. Der Tatverdächtige wurde am Dienstag der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht Ulm vorgeführt, welche auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl erließ. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
27.12.22

 

Raubversuch in Salach: Opfer wehrt sich

Salach.  Drei Unbekannte sollen am Samstag in Salach einen 19-Jährigen angegriffen haben. Der 19-Jährige ging wohl gegen 5 Uhr durch eine Unterführung am Salacher Bahnhof. Dort soll er unerwartet von drei Unbekannten angegangen worden sein. Er wurde wohl von hinten gepackt und gegen einen Wand gedrückt. Ein Mann soll versucht haben, ihm seine Bauchtasche und Schmuck zu rauben. Doch der Angegriffene setzte sich zur Wehr. Nachdem der Raub misslang sollen die Unbekannten auf den 19-Jährigen eingeschlagen haben. Danach flüchteten sie. Am Sonntag ging der 19-Jährige dann zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Kriminalpolizei Göppingen (Hinweis-Tel. 0731/1880) hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine genaue Personenbeschreibung konnte der 19-Jährige nicht abgeben. Die Täter sollen Jeans getragen haben. Einer der Männer soll etwa 175 cm groß gewesen und einen Vollbart gehabt haben.
27.12.22

 

Geldbörse geraubt

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich eines Parkplatzes bei der Justizvollzugsanstalt in der Herlikofer Straße in Gmünd wurde am Montag, kurz nach 1 Uhr ein 21-Jähriger ausgeraubt. Er wurde von drei Tätern niedergeschlagen, zudem wurde Pfefferspray eingesetzt. Anschließend nahmen sie dem Geschädigten seine Geldbörse ab. Der Geschädigte wurde leicht verletzt, vom Rettungsdienst versorgt und ambulant im Klinikum behandelt. Eine Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Diese werden als 18-20 Jahre alt beschrieben, einer trug eine weiße Jacke, ein anderer eine graue Jogginghose und schwarze Jacke, vom dritten Täter liegt keine genauere Beschreibung vor. Personen, die Hinweise auf die Personengruppe geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 zu melden.
27.12.22

 

Einbrecher erbeutet Geld und Hochprozentiges

Ottenbach. Durch eine Terrassentür gelangte ein Einbrecher am Montag in Ottenbach in ein Gebäude. Zwischen 1 Uhr und 10 Uhr betrat der Einbrecher das Gelände in der Straße "Im Buchs". Über eine vermutlich nicht verschlossene Terrassentür gelangte er in das Innere einer Gaststätte. Aus einer Börse nahm der Einbrecher  das Geld, außerdem eine Flasche Hochprozentiges mit. Damit konnte er unerkannt flüchten. Das Polizei Eislingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen.
27.12.22

 

Auto überschlägt sich

Göppingen. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Ein 32-Jähriger fuhr auf einer Verbindungsstraße zwischen Bartenbach und Birenbach. In einer Linkskurve kam der Pkw nach rechts von der Straße ab. Er überschlug sich einmal und kam neben der Fahrbahn zum Stehen. Die 29-jährige Beifahrerin erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus dem Auto befreit werden. Der Unfallverursacher verletzte sich leicht. Beide kamen in Krankenhäuser. Der total beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Unfallermittlungen aufgenommen.
27.12.22

 

Unsere Lesegeschichte zu Weihnachten

Nachts rauscht der Orient-Express durchs Filstal

Mit Eröffnung der Schnellbahnstrecke zwischen Wendlingen und Ulm vor wenigen Tagen werden auch Erinnerungen an große Züge auf der Filstalbahn wieder wach. In unserer ausgewählten Lesegeschichte zu Weihnachten erinnern wir daran:

Er gilt als König der Züge. Agatha Christie hat ihm in ihrem Kriminalroman ein literarisches Denkmal gesetzt. Auch in Göppingen hat der legendäre Orient-Express seine Spuren hinterlassen. Ab Juni 1996 hielt der Zug auf seiner Fahrt von Paris nach Budapest im Göppinger Bahnhof und brachte für wenige Minuten  den Hauch der großen weiten Welt mit in die Hohenstaufenstadt.

Die Geschichte des Orient-Express begann 1883. Der Luxuszug verband Westeuropa mit dem Balkan. Es handelte es sich um einen Hotelzug mit Salon-, Speise- und Schlafwagen und der wurde vornehmlich von gut betuchten Reisenden genutzt, vor allem aus dem  europäischen Hoch- und Finanzadel. In den ersten Jahren endete die Fahrt im rumänischen Giurgiu an der Donau, erst fünf Jahre später verkehrte der Orient-Express bis Konstantinopel.

Der Zug wurde immer wieder Schauplatz spektakulärer Zwischenfälle. 1891 überfiel ein griechischer Räuber den Luxuszug und entführte vier Reisende. Diese ließ er erst wieder frei, nachdem 8000 Pfund Sterling Lösegeld gezahlt worden waren. 1925 schneite der Zug in der Türkei ein und stand fünf Tage still. Dieser Vorfall inspirierte Agatha Christie zu ihrem Kriminalroman  „Mord im Orient-Express“. 1950 wurde im Zug ein US-Militärattaché von Ostblockagenten überfallen und ausgeraubt.

Nicht immer in seiner langen Geschichte fuhr der Orient-Express auf der Strecke Stuttgart-München durch das Filstal. Während und zwischen den Weltkriegen  fuhr der Originalzug gar nicht durch Deutschland. Erst ab April 1946 verband der Orientexpress wieder Paris mit Stuttgart und fuhr von dort weiter über München nach Wien. Oft musste dabei der Zug bei seiner Fahrt Richtung Osten in Geislingen/Steige halten. Dort half eine angekoppelte Schublokomotive dem Zug über den steilen Albaufstieg. Am 3. Juni 1996 hielt der legendäre Zug – im Fahrplan als D263 ausgewiesen - dann zum ersten Mal im Göppinger Bahnhof. Um 0.40 Uhr.

Der Halt des berühmten Zuges in Göppingen weckte auch Erinnerungen an andere berühmte Züge, die mit der Hohenstaufenstadt in Verbindung standen. Da war zum Beispiel der D 387, der den Beinamen des Stauferkaisers Friedrich I. –Barbarossa - trug,  und zum Beispiel im Sommerfahrplan 1991 zwischen Nürnberg und Mailand (über Stuttgart) verkehrte. Und es gab auch einst den Intercity 691 zwischen Hamburg-Altona und München (über Hannover, Frankfurt/M und Stuttgart), der nach dem Göppinger Hausberg, dem Hohenstaufen, benannt war.

Zurück zum Orient-Express: Dessen Betrieb  musste wegen einer gerichtlichen Auseinandersetzung um den Urmarkennamen 2007 eingestellt werden. Ein Rätsel bleibt deshalb auch, warum damals der Zug nur auf der Fahrt von Paris nach Budapest in Göppingen einen fahrplanmäßigen Halt hatte, auf der Fahrt von Budapest nach Paris aber ohne Stopp durch den Göppinger Bahnhof rauschte. Nur für Reisegruppen, die partout in Göppingen aussteigen wollten, ließ die Bahn damals den Zug halten.

Aus dem Buch "Kalte Duschen und heiße Reifen - Anekdoten aus Göppingen" von Rüdiger Gramsch (Wartberg-Verlag 2011)

 

Sport vom Wochenende

Handball-Bundesliga Herren: SC Magdeburg gegen FA Göppingen: 33:29

 

Trafostation im Klinikum in Brand geraten

Schorndorf. Am frühen Sonntag, gegen gegen 2.40 Uhr,  kam es in einem Technikraum im Krankenhaus Schorndorf aufgrund einer Überspannung zu einem Trafobrand. Die Feuerwehr Schorndorf rückte mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften zum Brandort aus und hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Da sich der Trafo in einem Nebengebäude befindet, konnte der Krankenhausbetrieb ungehindert fortgesetzt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 100.000 bis 150.000 Euro.
25.12.22

 

Alkoholisierter Autofahrer versteckt sich im Kleiderschrank

Göppingen.  An Heilig Abend, gegen 17.15 Uhr, fuhr eine Frau in ihrem Auto von Bezgenriet nach Jebenhausen. Ihr fiel ein silberfarbener Pkw auf, der in starken Schlangenlinien fuhr. Im Gegenverkehr mussten Autos abbremsen bzw. nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die alarmierte Polizei konnte an der Wohnanschrift des vermeintlich alkoholisierten Halters den Pkw feststellen. An der Haustür wurde die Anwesenheit des Fahrers geleugnet. Auf richterliche Weisung durchsuchte die Polizei dann die Wohnung. Der betrunkene Mann hatte sich in einem Kleiderschrank versteckt. Da er mit einer Blutentnahme nicht einverstanden war, musste er zwangsweise ins Krankenhaus mitgenommen werden. Seine verbalen Äußerungen den Beamten gegenüber erfüllen zudem  einen Straftatbestand. Erst mit dem Ergebnis der Blutprobe wird über die Entziehung der Fahrerlaubnis entschieden werden. Das Polizeirevier Göppingen bittet Zeugen oder Autofahrer, die durch die Fahrweise des 35-jährigen Pkw-Fahrers gefährdet wurden, sich unter Tel. 07161/63-2360 zu melden.
25.12.22

 

Frau tot aus der Fils geborgen

Göppingen. Am Freitag fanden Zeugen in Göppingen den Leichnam einer Frau.  Die Zeugen entdeckten die tote Frau kurz nach 14 Uhr in der Fils. Die Feuerwehr barg den Leichnam. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Im Zuge dieser Ermittlungen erfuhr die Polizei, dass die 87-Jährige seit dem Nachmittag in Göppingen vermisst wurde. Jetzt ermittelt die Polizei, um die genauen Umstände des Todes der Frau festzustellen.
24.12.22

 

"Nahverkehrsplan für Mobilitätswende ungeeignet"

Kreis Göppingen. Der VVS-Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen übt deutliche Kritik an den Vorbereitungen für den neuen Nahverkehrsplan des Landkreises. Der Entwurf für den Bus- und Bahnverkehr bis 2030 sei nicht konkret genug, um die von Kreis und Land angestrebte Mobilitätswende herbeizuführen.  
Er orientiere sich zu sehr an überholten Vorgehensweisen und nicht an der vorgesehenen Verdoppelung der Fahrgastzahlen, so die offizielle Stellungnahme des Fahrgastbeirats gegenüber dem Landratsamt. Die Stellungnahme, die mit jener des Verkehrsclubs Deutschland und des Kreisbehindertenrings identisch ist, erkennt auch beträchtliche Missstände bei der Beförderung von Menschen mit Behinderung. 
Ziel des Fahrgastbeirats ist ein moderner Nahverkehr, der das Angebot für alle Bus- und Bahnfahrgäste im Landkreis Göppingen erkennbar erweitert. Beiratssprecher Heiko Stobinski: „Wir wollen nicht mit Verboten für Pkw-Fahrer arbeiten, sondern dazu beitragen, eine brauchbare Alternative zum Individualverkehr aufzubauen. Dazu gehören Taktverdichtung, neue Buslinien, flexible Angebote im ländlichen Bereich und das koordinierte Vorgehen auf der Filstalbahn.“  
Im Bahnverkehr ist laut Stellungnahme des Fahrgastbeirats die Taktverdichtung zu den benachbarten Oberzentren Stuttgart und Ulm für die Mobilitätswende unerlässlich. „Die Filstalbahn ist die Leitachse für den gesamten Verkehr im Landkreis. Der MEX muss jede Viertelstunde nach Stuttgart fahren und mindestens halbstündlich nach Ulm. Auf der Aufgabenliste muss auch der Erhalt des Regionalexpress und des Fernverkehrs für Göppingen und Geislingen ganz oben stehen“, so Stobinski in einer Pressemitteilung des Fahrgastbeirats. 
24.12.22

 

Behördenfahrzeug beschädigt

Göppingen.- Die Bediensteten des gemeindlichen Vollzugsdienstes in Göppingen  kehrten am Freitag gegen 17.50 Uhr zu ihrem Dienstfahrzeug zurück. Der Pkw war in der Kirchstraße abgestellt worden. Sie stellten fest, dass der hintere rechte Reifen luftleer war. Bei einer näheren Untersuchung wurden Stichspuren in der Reifenflanke festgestellt. Der Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Göppingen (07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können.
24.12.22

 

Bluttat: Polizei meldet drittes Todesopfer

Schorndorf/Fellbach. Nach der Bluttat in Schorndorf mit zwei Toten ist nun auch der 57-Jährige, den die Ermittler in einem Haus in Fellbach aufgefunden hatten, seinen schweren Verletzungen erlegen. Laut Polizei dauern die Ermittlungen über die Hintergründe der Tat an. Bislang geht die Polizei von Familienstreitigkeiten aus.
23.12.22

 

Zwei Verletzte auf Autobahn

Hohenstadt. Am Donnerstag erlitten zwei Personen bei einem Unfall bei Hohenstadt leichte Verletzungen. Gegen 12.15 Uhr fuhr ein 56-Jähriger mit einem Transporter in Richtung Stuttgart. Vor ihm fuhr ein 54-Jähriger in einem Pkw. Der musste wegen eines Staus bremsen. Der 56-Jährige bemerkte dies zu spät und fuhr in das Heck des Personenwagens.. Bei dem Unfall erlitten eine 23-Jährige sowie ein 32-Jähriger im Pkw leichte Verletzungen. Die Fahrer blieben unverletzt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) ermittelt nun den genauen Hergang des Unfalls. Sie schätzt den Schaden am Transporter auf 3.000 Euro, am Pkw auf 5.000 Euro.
23.12.22

 

Zuerst in die Notfallpraxis

Kreis Göppingen. Für medizinische Notfälle während der Weihnachtsfeiertage sowie an Silvester/Neujahr sind die Notfallpraxen der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBW) die erste Anlaufstelle. Die Notfallpraxen für Erwachsene befinden sich an der Klinik am Eichert in Göppingen (geöffnet von 8 bis 20 Uhr) sowie an der Helfenstein Klinik in Geislingen (geöffnet von 9 bis 14 Uhr). Die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche ist ebenfalls an der Klinik am Eichert in Göppingen lokalisiert und von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Aufgrund des derzeit starken Patientenaufkommens bei gleichzeitig hohem Krankenstand des Personals arbeiten die Notaufnahmen der Alb-Fils-Kliniken am Anschlag. „Dies betrifft vor allem die Kindermedizin, die aufgrund der aktuellen Infektwelle überlastet ist“, so Geschäftsführer Wolgang Schmid.

Bei Erkrankungen, für die normalerweise der Hausarzt der richtige Ansprechpartner wäre, deren Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht über die Feiertage hinweg warten kann, hilft der Ärztliche Bereitschaftsdienst. Er ist unter der Rufnummer 116 117 erreichbar. Zwischen den Feiertagen haben dann die Hausärzte bzw. deren Vertretungen wie gewohnt geöffnet. Bei akuten, lebensbedrohliche Zuständen, wie etwa schweren Unfällen, hohem Blutverlust oder Bewusstlosigkeit, sollte der Rettungsdienst unter der Nummer 112 alarmiert werden. Dieser fährt dann in der Regel die Zentrale Notaufnahme der Klinik am Eichert in Göppingen bzw. die Notfallambulanz der Helfenstein Klinik in Geislingen an. Dort können Patientinnen und Patienten bei akut einsetzenden schweren Erkrankungen und Verletzungen, bei denen der hausärztliche Dienst aufgrund des Schweregrades nicht weiterhelfen kann, auch selbstvorstellig werden. Die Notaufnahme in Göppingen ist rund um die Uhr internistisch und chirurgisch besetzt, in Geislingen ist uneingeschränkt ein internistischer Facharzt vor Ort.
23.12.22

 

Nach Bluttat gehen Ermittler von Familienstreit aus

Schorndorf/Fellbach: Nach dem Auffinden zweier Tote in Schorndorf und dem damit verbundenen  Großeinsatz der Polizei gehen die Ermittlungsbehörden nach derzeit davon aus, dass der 60 Jahre alt gewordene Täter am Mittwochvormittag zunächst seinen 57 Jahre alten Bruder in Fellbach aufsuchte und auf diesen schoss. Der 57-Jährige wurde hierdurch lebensgefährlich verletzt und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Der Täter begab sich danach zum Wohnort des 57-Jährigen in Schorndorf und erschoss dessen 48 Jahre alt gewordene Ehefrau. Hiernach richtete sich der Täter selbst. Es liegen weiterhin keine Anhaltspunkte auf eine Tatbeteiligung weiterer Personen vor. Zum Zeitpunkt der Tat in Schorndorf befanden sich noch zwei Töchter der Eheleute in der Wohnung. Sie befinden sich im Jugendlichen- bzw. Erwachsenenalter, wurden vom Täter nicht bedroht und konnten die Wohnung unversehrt verlassen. Sie wandten sich an Dritte, die die Rettungsleitstelle verständigten und von dort aus die Polizei informierten. Der Täter ist nach bisherigen Erkenntnissen zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Hinsichtlich des Tatmotivs konnte von den Ermittlungsbehörden in Erfahrung gebracht werden, dass offensichtlich innerfamiliäre Streitigkeiten vorlagen. Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
22.12.22

 

Versuchter Raub nach Sachbeschädigung

Göppingen.  Am Mittwoch versuchten zwei Unbekannte das Fahrrad eines 42-Jährigen in Göppingen zu rauben.  Gegen 19.45 Uhr traten zwei Unbekannte in der Oberhofenstraße gegen geparkte Autos. Ein 42-Jähriger, der mit einem Fahrrad unterwegs war, sprach sie auf die Sachbeschädigung an. Daraufhin griffen sie den Mann an und versuchtem ihm gewaltsam sein Fahrrad zu stehlen. Dagegen wehrte sich der 42-Jährige und die Täter gelangten nicht an das Rad. Anschließend flüchteten die beiden Täter in Richtung Bleichstraße. Der Mann erlitt bei dem Angriff keine Verletzungen. Die Kriminalpolizei Göppingen ermittelt nun nach den Unbekannten und bittet um Hinweise von Zeugen. Der erste Täter soll etwa 20 Jahre alt und 170 - 175 cm groß und schlank sein. Er trug eine schwarze Jacke mit einem weißen großen Schriftzug auf dem Rücken. Außerdem trug er eine schwarze Jeans und hatte längere dunkle Haare. Der zweite Täter soll ebenfalls etwa 20 Jahre alt und 170 - 175 cm groß und schlank sein. Er trug eine schwarze Jacke und blaue Jeans. Nach den weiteren Angaben des 42-Jährigen hatten beide Täter arabisches Aussehen und sprachen gebrochen Deutsch. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07161/632360 zu melden.
22.12.22

 

Kreis belegt weiteres Wohnheim in Geislingen für Flüchtlinge

Kreis Göppingen. Die Landkreisverwaltung teilt mit, dass es kreisweit mittlerweile 41 Gemeinsachaftsunterkünfte zur vorläufigen Unterbringung von geflüchteten Menschen gibt. Im Sommer hatte der Landkreis ein weiteres Objekt am Daimlerplatz in Geislingen erworben. Damit soll sicher gestellt werden, dass der Landkreis auch weiterhin seine gesetzliche Aufnahmepflicht erfüllen kann.  Die Unterkunft am Daimlerplatz bietet Platz für bis zu 75 Personen. Da das Land aktuell verstärkt Asylsuchende in die Landkreise zuweist, ist eine Belegung der Gemeinschaftsunterkunft voraussichtlich noch vor Jahrese de  vorgesehen. Wie in allen anderen Unterkünften sorgt die Wohnheimleitung zusammen mit dem Sozialdienst für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Einrichtung. Zunächst ist auch der Einsatz eines Sicherheitsdienstes vorgesehen.
22.12.22

 

Großeinsatz in Schorndorf: Polizei findet zwei Tote

Schorndorf. Um 11.34 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle eine schwerverletzte Frau in einem Gebäude in der Lederstraße in Schorndorf gemeldet. Womöglich sei die Frau durch eine Schusswaffe verletzt worden. Der Einsatz dauert noch an. Es befinden sich 28 Streifenbesatzungen im Einsatz, der Bereich ist großräumig abgesperrt worden.  Mittlerweile wurde das Gebäude von Kräften des Spezialeinsatzkommandos durchsucht. Dabei wurden ein Mann und eine Frau tot aufgefunden. Näheres ist zu den Personen bisher nicht bekannt. Gerüchteweise wurde in den Medien über Schusswechsel berichtet. Dies kann polizeilich nicht bestätigt werden.

Im Zuge der ersten Abklärungen ergab sich der Hinweis auf ein Gebäude in Fellbach, das in Zusammenhang mit dem Ereignis durchsucht wurde. Dabei konnte ein lebensgefährlich verletzter Mann aufgefunden werden. Hinweise auf einen flüchtigen Täter liegen der Polizei nicht vor. Die Art der Verletzungen bzw. die Todesart der aufgefundenen Personen in Schorndorf sind noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
21.12.22/ 14.56 Uhr

 

Sattelzug übersieht Auto: Frau schwer verletzt

Gingen. Am Mittwoch kam eine Frau nach einem Unfall auf der B10 bei Gingen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Gegen 7.30 Uhr fuhr ein 67-Jähriger mit einem Sattelzug auf der B10 in Richtung Göppingen. An der Einmündung Hindenburgstraße zeigte wohl die für ihn gültige Ampel Rot. Zeitgleich kam von rechts eine 63-Jährige. Sie fuhr in der Hindenburgstraße und die Ampel zeigte Grün. Sie hatte Vorfahrt und im Kreuzungsbereich kam es zum Unfall. Der Sattelzug fuhr dem Auto in die linke Fahrzeugseite. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw auf die linke Fahrspur und in einen stehenden Laster. Der kam aus Richtung Göppingen und wartete an der roten Ampel. Die 63-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr befreite die Frau aus dem Auto. Sanitäter brachten sie in ein Krankenhaus. Abschlepper bargen den Sattelzug sowie den Pkw. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Verkehrspolizei Mühlhausen ermittelt nun gegen den Fahrer des Sattelzugs. Er musste seinen Führerschein abgeben. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 22000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B10 zeitweise voll gesperrt. Dies führte zu Behinderungen des Verkehrs für mehrere Stunden. Die Straßenmeisterei reinigte die Fahrbahn. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs bittet die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) auf weitere Hinweise von Zeugen.
21.12.22

 

Schwäbisch Gmünd spendet erneut Hilfsgüter in die Ukraine

Schwäbisch Gmünd. Die Unterstützung der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd gemeinsam mit Kooperationspartnern aus der Bürgerschaft und der Wirtschaft für die Gmünder Solidaritätspartnerschafts-Gemeinde Obroshyne in der Ukraine geht weiter. Am Montag startete ein Lkw, bepackt mit einem Toyota-Landcruiser und weiteren humanitären Hilfsgütern, von Gmünd aus in die Ukraine. Mit dem Toyota, den humanitären Hilfsgütern und zwei Kleinbussen, die zuvor schon von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) direkt nach Obroshyne geliefert wurden, sollen die Bürger Obroshynes sowie ukrainische Binnengeflüchtete direkt vor Ort in Zukunft von der Gemeindeverwaltung besser unterstützt werden können.

Bereits seit  15. September besteht zwischen der Stadt Schwäbisch Gmünd und der ukrainischen Gemeinde Obroshyne offiziell eine sogenannte Solidaritätspartnerschaft. Seither wurde im Zuge dieser Solidaritätspartnerschaft ein Feuerwehrprojekt mit den Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung seitens der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, vertreten durch das Amt für nachhaltige Entwicklung Klimaschutz und Bürgerbeteiligung und der Gmünder Feuerwehr, durchgeführt. Ein altes Feuerwehrfahrzeug der Stadt Schwäbisch Gmünd wurde an Obroshyne als Schenkung übergeben. Zudem erhielten freiwillige Feuerwehrleute aus der ukrainischen Gemeinde einen Feuerwehr-Crash-Kurs von der Gmünder Feuerwehr.

Nach Abschluss dieses Projekts zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Obroshynes, ging nun die Hilfe für Selbsthilfe für die ukrainische Gemeinde in die nächste Runde: Im Zuge der von der GIZ bereitgestellten Sondermittel und unter enger Abstimmung über die Bedarfe mit der ukrainischen Gemeinde, wurden für Obroshyne zwei Kleinbusse, die die an die Front beorderten Schulbusse ersetzen sollen, ein Toyota Pick-Up, der unter anderem für Krankentransporte in der Gemeinde benötigt wird, sowie Generatoren beschafft.

Neben den genannten Beschaffungen ist auch die Gmünder Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei dem Zusammentragen der humanitären Hilfsgüter involviert. Der Gmünder Stadtrat Sebastian Fritz startete gemeinsam mit Olga Gerashchenko von MUNDI und dem von ihr gegründeten Verein Ukraine-Hilfe Göggingen e.V., einen Spendenaufruf für mobile Endgeräte für die beiden Schulen in Obroshyne. Sebastian Fritz zeigt die Notwendigkeit der mobilen Endgeräte auf: "Mit den Endgeräten können so beispielsweise die Binnengeflüchteten in Obroshyne, die aus dem ganzen Land in den Westen geflüchtet sind, weiter unterrichtet werden oder ins Ausland geflüchtete Lehrer ihre Schüler in Obroshyne remote unterrichten." Unterstützt wurde die Beschaffung von mobilen Endgeräten nicht nur seitens der Gmünder Schulen, sondern ebenfalls großzügig seitens der lokalen Wirtschaft. Die Robert Bosch GmbH beteiligte sich mit einer finanziellen Spende an der Beschaffung von 20 Tablets. Auch C. & E. Fein GmbH stellte 14 Laptops und 26 Smartphones zur Verfügung. Das Sozialunternehmen a.l.s.o. hilft der ukrainische Gemeinde, indem es acht Radios schenkt, die seit der großflächigen Beschädigung des Mobilfunknetzes für die Kommunikation mit der Zivilbevölkerung immer wichtiger werden. „Es freut mich, wenn wir irgendwie den Menschen vor Ort helfen können“, so Alfred Nagelbach von der a.l.s.o. Die IG Metall Gmünd spendet zudem reflektierende Warnwesten für Fußgänger und Radfahrer vor Ort, die aufgrund der abgeschalteten Straßenbeleuchtung vermehrt verletzt werden. Weiter stellt das Gmünder Deutsche Rote Kreuz knapp 30 Verbandstaschen Obroshyne zur Verfügung. Auch der Stadtjugendring unterstützt mit einem Heizlüfter für eine der Aufwärmungshallen in der Solidaritätspartnerschafts-Gemeinde. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd spendet ebenfalls Heizlüfter und einen Dual-System Transmitter. Beladen wurde der Lkw ebenfalls mit weiteren Hilfsgütern wie beispielsweise Isomatten des Vereins Ukraine-Hilfe Göggingen e.V.. Alle humanitären Güter sind zum Großteil gebraucht, aber auch neu.

Als die ukrainischen Partner von dem Umfang des Hilfstransports erfuhren, sagte Roman Vaskovets, Projektkoordinator auf ukrainischer Seite: „Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Gmünderinnen und Gmünder. Die humanitäre Hilfe, die wir erhalten ist für uns ein „Game Changer“ – damit kommen wir über den Winter und das macht Mut!“ Mut macht zudem auch, dass Schülerinnen und Schüler der Mozart Schule Weihnachtsdekoration für die Schüler in Obroshyne bastelten und der Verein Ukraine-Hilfe Göggingen e.V. Weihnachtsgeschenke für die Kinder vor Ort zusammenstellte. Olga Gerashchenko unterstreicht an dieser Stelle: „Es ist zwar Krieg in der Ukraine, aber den Kindern soll zumindest ein kleines bisschen Weihnachten und damit ein Stück Normalität vermittelt werden.“ Abschließend sagt Inga Adam, stellvertretende Leitung des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung sowie Projektkoordinatorin des Entwicklungsprojekts: „Es freut mich zu sehen, wie aus einer Initiative der Stadtverwaltung nun ein Gemeinschaftsprojekt der gesamten Gmünder Stadtgemeinschaft geworden ist, die alle die Menschen in Obroshyne unterstützen wollen.“

Die zwei Kleinbusse sowie der Toyota-Pick-Up für Obroshyne wurden mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit Unterstützung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit beschafft.
21.12.22

 

Zu dicht aufgefahren

Mühlhausen. Schwere Verletzungen erlitt ein 21-Jähriger am Dienstag auf der A8. Der 21-Jährige fuhr mit einem Pkw auf dem linken Fahrstreifen in Richtung München. Auf Höhe Mühlhausen musste der vorausfahrende Wagen aufgrund des Verkehrs bis zum Stillstand abbremsen. Der 21-Jährige fuhr zu dicht auf und konnte nicht mehr anhalten. Er prallte dem Farzeug in das Heck. Durch den Aufprall lösten im alle Airbags aus. Der 21-jährige Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des vorausfahrenden Wagens blieb unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 13.000 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen und geht von einer nicht angepassten Geschwindigkeit sowie zu dichtem Auffahren aus.
21.12.22

 

Mit über zwei Promille am Steuer

Wiesensteig.  Am Dienstag hatte ein 50-Jähriger in Wiesensteig deutlich zu viel getrunken. Gegen 19.30 Uhr meldete ein Zeuge einen Pkw im Graben neben der L1236 beim "Lämmerbuckel". Der Fahrer sitze wohl bewusstlos im Auto. Kurze Zeit später trafen Rettungskräfte und die Polizei ein. Der Mann war ansprechbar und unverletzt. Die Polizei führte einen Alkomattest bei dem Mann durch. Das Ergebnis lag bei über zwei Promille. In einer Klinik musste er deshalb eine Blutprobe abgeben. Die Polizei Geislingen (07331/93270) ermittelt nun gegen den Mann. Er musste seinen Führerschein abgeben.
21.12.22

 

Frischer Apfelsaft für Schulen und Kindergärten

Schwäbisch Gmünd.  90 Boxen mit jeweils zehn Liter frisch gepresstem Apfelsaft aus heimischen Streuobstwiesen versorgen die Kinder und Jugendliche in Gmünds Schulen und Kindergärten mit vielen wertvollen Vitaminen. Gespendet wurde der gesunde Saft von der Firma Mosterei Seiz aus Straßdorf. Viele Privatpersonen aus der Region schenkten ihr Obst der Mosterei. Geschäftsführer Alexander Seiz zeigt sich noch immer begeistert von der Unkompliziertheit des Projekts: "Es läuft immer noch so erfolgreich wie zu Beginn. Ich freue mich, mit diesem Projekt meinen Teil zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmittel beitragen zu können." Oft haben Gartenbesitzer nicht die Möglichkeit, die ganze Ernte zu verarbeiten. Bevor die Äpfel auf dem Kompost landen, können sie zur Mosterei Seiz in die eigens dafür bereitgestellte Spendenbox gebracht werden. Von dort aus wird das Obst kostenlos gepresst und zu Saft verarbeitet.

Die Kinder freuen sich über den Apfelsaft, der kostenlos ausgeschenkt wird - oftmals beim Mittagessen oder in der Nachmittagsbetreuung der Schulen. Auch aus pädagogischer Sicht ist die Saftspende wertvoll. Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig zu sehen, dass gesundes Obst nicht im Supermarkt wächst, sondern direkt vor der eigenen Haustüre. So lernen die Kinder, respektvoll und achtsam mit Lebensmitteln umzugehen. Insgesamt wurden 16 Schulen und 13 Kindergärten mit dem frischem Apfelsaft beliefert.
21.12.22


In zwei Häuser eingebrochen

Rechberghausen/Börtlingen.  Zwei Einbrüche verzeichnete die Polizei am Dienstag in Rechberghausen und Börtlingen. Zwischen 14.30 und 16 Uhr hebelten Einbrecher ein Kellerfenster an dem Haus in der Graf-Degenfeld-Straße in Rechberghausen auf. Auf der Suche nach Brauchbarem durchwühlten sie Schränke und Zimmer. Dabei erbeuteten sie Bargeld und Schmuck. Damit flüchteten sie unerkannt. Über eine Terrassentür gelangte ein Einbrecher zwischen 18.45 und 19.55 Uhr in das Haus in der Börtlinger  Stuifenstraße. Vermutlich wurde der Unbekannte durch den schlafenden Hausbewohner gestört und verließ das Haus wieder. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Uhingen unter der Telefonnummer 07161/93810 zu melden.
21.12.22

 

Streit zwischen Mieter und Vermieter eskaliert

Gingen. Am Montag gingen ein Vermieter und ein Mieter in Gingen aufeinander los.  Gegen 18 Uhr kam der 31-jährige Vermieter mit zwei Arbeitern zur Wohnung seines Mieters in Gingen. Wegen Mängeln in der Wohnung kam es wohl zuvor schon zuvor zum Streit zwischen den Personen. Ein erneuter Streit eskalierte. Der 34-jährige Mieter verwies deshalb die Männer aus der Wohnung. Dabei kam es wohl zu Beleidigungen und Körperverletzungen. Die drei Männer sollen auf den 34-Jährigen mit Fäusten eingeschlagen haben. Die Polizei Geislingen (07331/93270) ermittelt nun gegen die Männer. Da es auch am späten Abend noch telefonisch zu Bedrohungen gekommen sein soll, führte die Polizei eine so genannte "Gefährderansprache" durch. Darin erklärt die Polizei einem Verdächtigen die möglichen Konsequenzen, sollte er weitere Störungen nicht unterlassen.
20.12.22

 

Neubauwohnungen alle schon vermietet

Göppingen. Die Wohnbau GmbH Göppingen erstellt im Stadtbezirk Holzheim eine Wohnanlage mit vier Mehrfamilienhäusern und einer Tiefgarage. Auf dem Areal Wielandstraße 20-26 wachsen, unter finanzieller Mitwirkung von Bund, Land Baden-Württemberg und der Stadt Göppingen, seit dem Baustart im Jahr 2020 nun 43 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 44 und 104 Quadratmeter.

37 Prozent der eingesetzten Darlehenshöhe von 9,9 Millionen Euro stammen aus Fördermitteln. Platz für das mit einem geplanten Investitionsvolumen von zwölf Millionen Euro angesetzte Projekt bot eine Brachfläche, auf der vor Jahren eine Behindertenwerkstätte abgebrannt war. Unter den vier parallel gestaffelten Baukörpern liegt eine gemeinsame Tiefgarage mit 58 Stellplätzen, die Platz für eine Gestaltung der umgebenden Freiflächen mit Grünzonen und Zugangswegen lässt. Zusätzlichen Wohnkomfort schaffen Terrassen und Loggien, mit denen alle Wohnungen ausgestattet sind. Realisiert wurden die insgesamt 2974 Quadratmeter geförderte Wohnfläche mit zeitgemäßem Energiekonzept im KfW-40-Energieeffizienzhaus-Standard.

Mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 69 Quadratmeter und einer Durchschnittsmiete von 6,62 Euro pro Quadratmeter traf das neue Mietwohnangebot in Göppingen auf große Nachfrage.  Alle Wohnungen sind bereits vermietet, die Gebäude Wielandstraße 20 und 22 sind mittlerweile bezugsfertig und die ersten Wohnungsübergaben konnten im November erfolgen. Auch in den Gebäuden Wielandstraße 24 und 26 stehen die verbleibenden Arbeiten an Dächern, Fenstern und Installationen kurz vor Abschluss. Nach Fertigstellung der Außenfassaden und Estricharbeiten ist mit einer Bezugsfertigkeit dieser Einheiten im April und Mai des Jahres 2023 zu rechnen.
20.12.22

 

Thomas Friedrich jetzt Chef der Kripo

Ulm/Göppingen. Gleich vier Führungskräften setzte der Ulmer Polizeipräsident Bernhard Weber jetzt in ihre neuen Leitungsfunktionen bei der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ulm ein. Er übergab Leitendem Kriminaldirektor Thomas Friedrich die Leitung der Kriminalpolizei. Er tritt damit die Nachfolge von Thomas Wild an, der Anfang Februar als Polizeivizepräsident zum Polizeipräsidium Einsatz wechselte.  Zuvor hatte Friedrich die Leitung der Führungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion inne. Diese Funktion übertrug Weber jetzt Kriminaldirektorin Sonja Bohlien, die bis dahin die Kriminalinspektion 4 (Organisierte Kriminalität, Rauschgiftkriminalität) leitete. Kriminalrat Schmitt übernahm die Leitung der Kriminalinspektion 7 (Einsatz- und Ermittlungsunterstützung, Kriminaldauerdienst, Datenstation) und Kriminaloberrat Schmelcher die Leitung der Kriminalinspektion 1 (Kapital-, Sexual- und Amtsdelikte).

Thomas Friedrich (56) begann 1983 seinen Dienst bei der Polizei Baden-Württemberg. Nach seiner Tätigkeit in den Einsatzhundertschaften in Biberach und Stuttgart, arbeitete er zunächst im Streifendienst des Polizeireviers Bad Cannstatt. 1990 wechselte er zur Kriminalpolizei.

Ab 1992 bis 1995 absolvierte er das Studium für den gehobenen Dienst an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. In den Jahren 1999 bis 2001 schloss er ein Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster an. Danach, bis 2003, verrichtete Friedrich Dienst beim Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg in der Abteilung 5 zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität. Von dort wechselte er zur damaligen Polizeidirektion Göppingen als stellvertretender Leiter der damaligen Kriminalpolizei Göppingen. 2007 führte ihn sein dienstlicher Weg als Leiter der Kriminalinspektion (KI) 1 zum Polizeipräsidium Stuttgart. Ein Jahr später wechselte er nach Ulm, zur Außenstelle des LKA Baden-Württemberg, in den Bereich Staatsschutz. Von 2011 bis zur Polizeistrukturreform 2014 war Friedrich Leiter des Polizeireviers Ulm-West. Mit der Reform übernahm er die Leitung der KI 1 bei der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Ulm. Danach war er ab 2018 Leiter der KI 4 sowie ab 2020 Leiter der Führungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion.  
20.12.22

 

Feuerwerksverbot auf dem Hohenstaufen

Göppingen. Das Bergplateau mit der Burgruine Hohenstaufen ist auch in der Nacht zum Jahreswechsel ein beliebter Aussichtspunkt über die Region. Besucher können das Panorama auch zu Silvester genießen - allerdings ohne selbst Raketen und Feuerwerkskörper abzufeuern. Die besondere Aussichtslage und der grandiose Blick über die Stauferstadt Göppingen und die Region machen den Hohenstaufen gerade in der Silvesternacht zu einem beliebten Aussichtspunkt. Auch zum kommenden Jahreswechsel sind Besucherinnen und Besucher willkommen, dennoch gilt auch dieses Jahr ein striktes Feuerwerksverbot auf dem Stauferberg. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, zuständig für die Betreuung der historischen Monumente des Landes, bitten alle, die den Jahreswechsel auf dem Hohenstaufen feiern wollen um Vorsicht und Nachsicht. Das Abfeuern von Raketen und Feuerwerkskörpern ist demnach auf dem Gelände der Burgruine untersagt. Der Schutz des umliegenden Waldes und seiner Bewohner sowie der Menschen hat auch zum Jahreswechsel oberste Priorität.
20.12.22

 

Neue Chefin im Gesundheitsamt

Ostalbkreis. Landrat Dr. Joachim Bläse begrüßte die neue Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit des Landratsamts Ostalbkreis. Dr. Anna Rohr. Sie hatte das Gesundheitsamt bereits seit Dezember 2020 kommissarisch geführt und wurde nun vom Sozialministerium Baden-Württemberg zur Leiterin ernannt. Die Leitende Medizinaldirektorin war nach ihrem Studium der Humanmedizin an der Universität Ulm und nach Stationen in den Kreiskliniken Zollernalb und dem Gesundheitsamt Heidenheim bereits seit 2003 beim Ostalbkreis in der Dienststelle Schwäbisch Gmünd als Amtsärztin tätig.

Rohr übernahm die kommissarische Leitung des Gesundheitsamts während einer der Hochphasen der Corona-Pandemie, wo es galt, Corona-Hotlines, Fallzahlenerfassung, Absonderungsmaßnahmen und erste Vorbereitungen für Schutzimpfungen zu organisieren und zu koordinieren. Landrat Bläse attestierte Rohr dabei ein hohes Maß an Engagement und Dauereinsatz gepaart mit dem Talent, die Beschäftigten mit Zuversicht und Optimismus bei schwierigen Herausforderungen mitzunehmen. Gleichzeitig dankte er ihr für die Bereitschaft, kurzfristig unter schwierigsten Umständen Verantwortung zu übernehmen.
20.12.22

 

Keine harten Alkoholika am Heiligen Morgen

Göppingen. Nachdem der so genannte „Heilige Morgen“ in den vergangenen beiden Jahren pandemiebedingt nicht stattgefunden hat, gelten für die Feier 2022 in der Göppinger Innenstadt am 24. Dezember erneut die Regelungen aus den Vor-Corona- Jahren. Um 14 Uhr endet die Bewirtung im Freien, es gibt keine harten Getränke und die Musik bleibt ruhig, um den friedlichen Charakter des Treffens nicht zu beeinträchtigen. Die seit dem Jahr 2009 einvernehmlich mit den Wirten und dem Stadtmarketingverein Göppinger City vereinbarten Rahmenbedingungen gelten per Allgemeinverfügung generell am 24. Dezember jeden Jahres.

Angesichts des allgemeinen Ausschankverbots für branntweinhaltige Getränke im Freien werden Polizei und Gemeindevollzugsdienst vor Ort sein und die Regelungen überwachen. Insbesondere Jugendschutzkontrollen in Bezug auf Alkoholika werden durchgeführt. Der Zugang zum Marktplatz beziehungsweise zur Neuen Mitte wird verstärkt überwacht; betrunkene Jugendliche und deutlich alkoholisierte Erwachsene müssen mit Platzverweisen rechnen.

Entstanden ist der „Heilige Morgen“ in Göppingen als Wiedersehensfest ehemaliger Schülerinnen und Schüler, die zur Weihnachtszeit vom weiter entfernten Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsort in die Hohenstaufenstadt kommen.
20.12.22

 

Bei Schule mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz

Göppingen. Bis zu 40 Prozent der Kosten im Vergleich zu einer privaten Anschaffung lassen sich bei einem Dienstrad sparen. Der fahrbare Untersatz ist dabei auch privat in unbegrenztem Rahmen nutzbar, und eine Versicherung sowie jährliche Wartung gehören ebenfalls dazu. Ab sofort bietet Schuler in Göppingen  diese günstige, nachhaltige und gesunde Mobilitätslösung für seine Beschäftigten an.

„Wir möchten unseren Mitarbeitern dadurch die Gelegenheit zur Nutzung eines hochwertigen Fahrrads oder E-Bikes geben“, erklärt CFO und Arbeitsdirektor Thomas Kamphausen. „Wenn sie dafür auf dem Weg zur Arbeit das eine oder andere Mal ihr Auto stehen lassen, leisten sie nicht nur einen Beitrag zur eigenen Gesundheit, sondern auch zur Reduzierung ihres individuellen CO2-Fußabdrucks.“

Die Deutsche Dienstrad GmbH ist dabei Vertragspartner von Schuler für die Umsetzung des Leasingmodells. Beim Fachhändler vor Ort oder im Internet können Beschäftigte ein bis zwei Fahrräder oder E-Bikes, für die keine Kennzeichen- oder Führerscheinpflicht besteht, aussuchen. Danach wird ein Überlassungsvertrag erstellt, und mit einem Abhol-Code können die Fahrer dann ihr Wunschrad beim Fachhändler entgegennehmen.

Das Angebot gilt ab sofort an den Standorten Göppingen, Weingarten, Gemmingen und Heßdorf. Erfurt und Netphen folgen in Kürze.
20.12.22

 

Gründer etablieren sich in der Innenstadt

Göppingen. Sie sind zumeist jung, engagiert und überzeugt von ihrer Geschäftsidee: in den vergangenen Wochen und Monaten eröffneten in der Hohenstaufenstadt mehrere Gründer ihre Betriebe in den Bereichen Mode, Gastronomie, Hotellerie und Handel.

Bei einem Bummel durch die Stadt fallen Besuchern der Göppinger Innenstadt an verschiedensten Stellen neue Namen ins Auge, sei es eine kleine Boutique, ein gemütliches Café, traditionsreiche Dienstleister mit neuem Gesicht oder bekannte Filialisten. „Verschiedenste Unternehmer haben die Chance ergriffen neu zu gründen, zu übernehmen oder ihr Geschäft zu erweitern“, freut sich Wirtschaftsförderin Christine Kumpf über diese positive Entwicklung. Mutig und entschlossen setzen auch diese Unternehmer damit ein Zeichen für Göppingen und sorgen dafür, dass die Leerstandsquote in Göppingen gleichbleibend gering ist.
20.12.22

 

Zwei neue Mitarbeiter im Rathaus

Eislingen. Marion Käppeler und Christian Olschewski  haben ihre Tätigkeit im Eislinger Rathaus begonnen.  Nach der Hochphase des Zensus, der dieses Jahr deutschlandweit stattgefunden hat, wechselte Marion Käppeler, Mitarbeiterin der Erhebungsstelle, zur Stadtverwaltung. Die gelernte Industriekauffrau ist das neue Gesicht im Bürgerbüro. Ob Mitteilungen zum Wohnsitzwechsel, die Beantragung von Ausweisdokumenten und Führungszeugnissen oder allgemeine Anfragen - Bürgerinnen und Bürger können sich nun an Marion Käppeler wenden. „Der Kontakt zu den Bürgern gefällt mir sehr. Ich freue mich, wenn ich ihnen weiterhelfen kann“, schätzt sie an ihrer neuen Aufgabe. In ihrer freien Zeit geht sie gerne Schwimmen oder ist in der Natur aktiv.

Christian Olschewski hat in Kaiserslautern sein Masterstudium in Stadt- und Regionalentwicklung absolviert. Nun ist er als Mitarbeiter im Planungsamt unter anderem zuständig für die städtebauliche Planung. Er ist Ansprechpartner für Bauherren und Bauträger bei Fragestellungen zu Bauprojekten. „Während Corona habe ich das Wandern im Wald für mich entdeckt. Außerdem spiele ich gerne Tennis, und hoffe, hier bald eine gute Möglichkeit dafür zu finden“, verrät der 26-Jährige.
20.12.22

 

Regeln für das Silvesterfeuerwerk

Ostalbkreis. Nach zwei Jahren ohne Raketen- und Böllerverkauf aufgrund der Corona-Pandemie wird Silvester in diesem Jahr voraussichtlich wieder lauter und bunter. Damit alle sicher in das neue Jahr kommen, sind beim Umgang mit Feuerwerk einige grundlegende Regeln zu beachten. Darauf macht das Landratsamt Ostalbkreis in einer Pressemeldung aufmerksam. Pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und II dürfen in diesem Jahr ab Donnerstag, 29. Dezember 2022 bis Samstag, 31. Dezember 2022 im Handel verkauft werden. Das Abbrennen dieser Feuerwerkskörper ist nur am 31. Dezember und 1. Januar eines Jahres gestattet. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass nur geprüfte und zugelassene Feuerwerksartikel gekauft werden. Diese tragen Hinweise und die Kennzeichnung des Bundesamtes für Materialforschung (BAM). Nicht geprüfte Feuerwerksartikel sind unberechenbar, sehr gefährlich und deshalb verboten. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II weder erwerben noch abbrennen oder aufbewahren.

Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Fachwerkhäuser verboten.Das Verschießen von Kartuschenmunition und von erwerbsscheinfreier pyrotechnischer Munition aus Reizstoff-, Schreckschuss- und Signalwaffen, die das PTB-Zeichen tragen, ist vom eigenen befriedeten Besitztum oder vom befriedeten Besitztum eines anderen mit Zustimmung des Inhabers des Hausrechts ohne Erlaubnis zulässig, wenn die Vorgaben der Verwendungssicherheit (Schießen senkrecht nach oben, nicht in der Nähe von leicht brennbaren Objekten, usw.) eingehalten werden. Der Ort der Entfaltung der pyrotechnischen Munition muss sich auf beziehungsweise über dem Grundstück befinden. Das Führen einer Reizstoff-, Schreckschuss- und Signalwaffe auf öffentlichen Flächen ohne waffenrechtliche Erlaubnis ist strafbar.
20.12.22

 

Neue Jugendgemeinderäte im Amt

Geislingen. 14 neue Jugendgemeinderäte wurden von Oberbürgermeister Frank Dehmer bei einer Jugendgemeinderatssitzung in ihr Amt eingesetzt.  „In den vergangenen Jahren hatte der Jugendgemeinderat pandemiebedingt leider eine kleine Flaute erlebt, aber nun ist er mit 18 von 21 Mitgliedern wieder fast vollständig besetzt“, freut sich Stefanie Schweinstetter von der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats und Integrationsbeauftragte der Stadtverwaltung. So wird es hoffentlich in den kommenden Jahren auch wieder entsprechende Aktivitäten, wie den „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“ durchzuführen. Die Wahlen zum Jugendgemeinderat haben dieses Jahr zum ersten Mal online stattgefunden - mit vollem Erfolg! So gab es an manchen Schulen eine Wahlbeteiligung von über 50 Prozent. Bei der Jugendgemeinderatssitzung wurden auch drei engagierte Jugendgemeinderäte nach Ablauf ihrer dreijährigen Amtszeit von Frank Dehmer aus ihrem Amt verabschiedet. : Lena Püschel, Ricky Fischer und Fabian Frank  wurde Dank für ihre tolle Arbeit und ihr Engagement in den vergangenen Jahen gesagt.
20.12.22

 

Auto landet auf Bahngleisen

Göppingen. Kurz nach 19 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit seinem Pkw  in der Metzgerstraße. Auf der Straße herrschten winterliche Verhältnisse und der Mann verlor die Kontrolle über sein Auto. Das schleuderte auf die neben der Straße liegenden Bahngleise. Ein herannahender ICE Zug konnte bremsen. Zu einem Zusammenstoß kam es nicht. Verletzt wurde niemand. Mit Hilfe eines weiteren Verkehrsteilnehmers konnte der BMW bereits vor Eintreffen der Polizei wieder von den Gleisen gezogen werden. Augenscheinlich entstand kein Sachschaden. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
20.12.22

 

Kein Feuerwerk in Altstadt und auf der Burg

Esslingen. Für die Esslinger Altstadt gilt an Silvester und Neujahr ein vollständiges Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände. Das Feuerwerksverbot gilt auch für die Esslinger Burg. Deshalb wird aus Sicherheitsgründen der Zutritt zum Kanonenbuckel, zur Burgstaffel und zum Seilergang gesperrt. Das Abbrennverbot gilt aus Gründen des Brandschutzes im unmittelbaren Umfeld von Fachwerkhäusern sowie in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen auch im gesamten übrigen Stadtgebiet. Maßgebend für den notwendigen Abstand ist die Eigenart des jeweiligen pyrotechnischen Artikels, der gezündet werden soll. Für Raketen ist grundsätzlich deren Steighöhe für die Bemessung des Abstandes zu Grunde zu legen. Die maximale Steighöhe von in Deutschland zugelassenen Raketen beträgt 100 Meter. Verstöße gegen das Abbrennverbot können mit einer Geldbuße belegt werden.
20.12.22

 

Leben eines Mädchens gerettet

Kreis Göppingen. Der Leiter des Polizeipräsidiums Ulm, Polizeipräsident Bernhard Weber, ehrte  acht Beschäftigte seines Polizeipräsidiums. Sie alle setzten sich in herausragender Weise für andere Menschen ein.  „Es ist nicht selbstverständlich, das eigene Leben oder die eigene Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um anderen zu helfen“, sagte Polizeipräsident Weber jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Neuen Bau, dem Sitz des Polizeipräsidiums Ulm. Umso deutlicher hob er die Leistungen der zwei Polizistinnen und sechs Polizisten hervor, die bei verschiedenen Ereignissen Leben retteten. Stellvertretend für alle Beschäftigten des Polizeipräsidiums Ulm, die Herausragendes geleistet haben, sprach er ihnen seinen Dank und seine Anerkennung aus. Sie hätten „anderen Menschen das Leben gerettet und seien dabei unstrittig in besonders anerkennender Weise vorgegangen“. Der Bereich des Polizeipräsidiums Ulm zähle regelmäßig zu den sichersten im Land, so Weber weiter. Die Leistungen der Kolleginnen und Kollegen seien dabei noch „on top“. 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins des Polizeipräsidiums Ulm, Bürgermeister Fritz Nägele, händigte Weber Polizisten eine Urkunde und Präsent aus. Damit brachte Weber seinen Dank für den Einsatz der Geehrten zum Ausdruck. Zu den Geehrten gehörte auch Polizeikommissar Joachim Klier (Polizeirevier Göppingen). Er rettete gemeinsam mit einer Kollegin ein Mädchen, dass sich am 24. Februar 2022 in Göppingen von der Brüstung eines Fußgängerstegs stürzen wollte. Der Steg führt über Bahngleise. Während die Polizistin den Fuß des Mädchens greifen konnte, veranlasste Joachim Klier, dass der Bahnverkehr gestoppt wird. Gemeinsam konnten sie das Mädchen dann vom Geländer ziehen.
19.12.22

 

Unfall auf glatter Straße

Donzdorf. Am Sonntag verlor eine 22-Jährige bei Donzdorf die Kontrolle über ihr Auto. Gegen 20 Uhr fuhr die Frau von Süßen in Richtung Reichenbach. Sie geriet aufgrund von Glätte mit ihrem Fahrzeug ins Rutschen. Dadurch kam sie auf die linke Fahrspur. Zeitgleich kam ihr eine 24-Jährige in einem Pkw entgegen. Die Autos stießen zusammen. Beide Fahrerinnen erlitten durch die Kollision leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in Kliniken. Die Polizei Eislingen (07161/8510) nahm die Ermittlungen auf. Sie schätzt den Schaden an den Autos auf jeweils 4.000 Euro.
19.12.22

 

E-Bike entwendet

Schwäbisch Gmünd. Ein Fahrraddieb brach am Sonntag, zwischen 6.30 Uhr und 22 Uhr ein Garagentor in Hornberg auf und entwendete anschließend ein graues E-Bike des Herstellers Specialized. Der Wert des Rades wird auf rund 7000 Euro beziffert. Hinweise auf den Dieb bzw. Verbleib des Rades nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
19.12.22


Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: FA Göppingen gegen Füchse Berlin:  25 : 27

Handball Herren 1. Bundesliga: FA Göppingen gegen TSV Hannover-Burgdorf:  33 : 29
18.12.22

 

Mann randaliert auf Weihnachtsmarkt

Göppingen. Mit einem Pfefferspray attackierte ein Mann den Ordnungsdienst auf dem Weihnachtsmarkt in Hohenstaufen  Der 40-Jährige randalierte auf der Veranstaltung und wurde deshalb gegen 21.30 Uhr vom Ordnungsdienst von der Örtlichkeit verwiesen. Der Mann holte plötzlich ein Pfefferspray aus seiner Tasche und sprühte es dem 26 Jahre alten Mann vom Ordnungsdienst ins Gesicht. Zusammen mit seinem 30-jährigen Kollegen gelang es dem leicht verletzten 26-Jährigen aber trotzdem ,den Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Pfefferspray wurde beschlagnahmt.
18.12.22

 

Altölentsorgung misslingt

Göppingen. Auf billige Art und Weise wollte ein Autofahrer Altöl loswerden. Während eines Tankvorgangs am Samstagnachmittag  holte ein 52-Jähriger einen Kanister mit zehn Litern Altöl aus seinem Auto. Er stellte das Behältnis hinter einer Zapfsäule ab. Nachdem der Mann bezahlt hatte, fuhr er davon. Dank der Videoüberwachung konnte der Autofahrer schnell ermittelt werden. Er räumte gegenüber den Polizeibeamten den Verstoß ein und holte den Kanister wieder ab. Die Beamten gaben dem Mann Hinweise auf eine legale und kostenfreie Entsorgungsmöglichkeit des Altöls. Nichts desto trotz erwartet den 52-Jährigen eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz.
18.12.22

 

Einkaufswagen angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag zündete um 7.30 Uhr 32-Jähriger die Griffe zweier Einkaufwagen auf dem Parkdeck eines Lebensmittelmarktes in der Ledergasse in  Gmünd  an. Das Feuer konnte von einem Mitarbeiter gelöscht werden. An den Einkaufswagen entstand ein Sachschaden in Höhe von 600 Euro. Den Täter erwartet einen Strafanzeige. Außerdem wurde ihm ein Hausverbot ausgesprochen. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet unter der Telefonnummer 07171/3580 um Zeugenhinweise zur Tat.
18.12.22

 

Betonstatue beschädigt

Waldstetten. Ein bislang unbekannter Täter betrat am Samstag, vermutlich gegen 23 Uhr, ein Privatgrundstück in der Lauchgasse in Waldstetten. Dort warf er eine Betonstatue um. Die Statue im Wert von 500 bis 600 Euro ging dadurch zu Bruch. Zeugen der Tat werden gebeten sich beim Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd, Telefonnummer: 07171/3580, zu melden.
18.12.22

 

Auch Hund vertreibt Einbrecher nicht

Deggingen. Die Abwesenheit der Hausbewohner nutzten Einbrecher in Deggingen. Am Samstagabend brachen sie in ein Einfamilienhaus in Deggingen-Reichenbach ein, als alle Bewohner unterwegs waren. Um ins Haus zu gelangen, hebelten die Täter ein Fenster im ersten Obergeschoss auf. Im Gebäude durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten etwas Bargeld. Hierbei ließen sie sich auch nicht vom Hund der Hausbesitzer beirren. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Anzeige auf und Kriminaltechniker sicherten Spuren.
18.12.22

 

Teamviewer zieht sich als Trikotsponsor bei Manchester United zurück

Göppingen. Nach  der massiven Kritik am Millionen schweren Sponsoring von Manchester United zeigt sich das Göppinger Software-Unternehmen aus den Verträge n mit dem englischen Fußballclub zurück. Gemäß einer Mitteilung des Göppinger Unternehmens hätten in den vergangenen Monaten in vertraulichen und konstruktiven Gesprächen Manchester United und die Teamviewer AG eine für beide Seiten vorteilhafte Vereinbarung getroffen, die Manchester United die Möglichkeit einräumt, die Rechte am Haupttrikotsponsoring des Vereins zurückzukaufen. So kann Manchester United einen zielgerichteten Verkaufsprozess für einen neuen langfristigen Haupttrikotsponsor einleiten. Damit geht die Erwartung einher, dass Teamviewer so schnell wie technisch möglich aus dieser Rolle aussteigt.

„Sobald ein neuer Haupttrikotsponsor ausgewählt worden ist und diese Rolle aktiv übernimmt, wird die Teamviewer AG bis zum Ende der ursprünglichen Vertragslaufzeit mit angepasstem Umfang Teil des Partnernetzwerks von Manchester United bleiben“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Dies würde das Volumen der Partnerschaft substanziell auf einen einstelligen US-Dollar-Millionenbetrag pro Jahr verkleinern – mit einem deutlich positiven Effekt auf die Profitabilität von Teamviewer. Mit dem angepassten Umfang der Partnerschaft wäre es TeamViewer weiterhin möglich, seine Markenbekanntheit mithilfe der herausragenden Reichweite von Manchester United auszubauen und dabei gleichzeitig einem veränderten makroökonomischen Umfeld Rechnung zu tragen.
17.12.22

 

Teamviewer kappt Verbindungen zu Russland und Belarus

Göppingen. „Wir sind zutiefst schockiert über den schrecklichen Angriff Russlands auf die Ukraine. Als globales Unternehmen steht Teamviewer für Grundwerte wie Freiheit und Demokratie ein, und wir verurteilen jede Form von Gewalt und Aggression. Der Krieg verschärft sich weiterhin und steht im absoluten Widerspruch zu unseren Werten. Daher haben wir beschlossen, alle verbleibenden Geschäftsaktivitäten in Russland und Belarus vollständig zu beenden. Wir halten uns nicht nur an sämtliche internationalen Sanktionen und haben unverzüglich jegliches Neugeschäft gestoppt, sondern verlängern darüber hinaus auch keine Verträge mit Kunden aus Russland oder Belarus mehr§“, so das Göppinger Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Bestehende Abonnements, die nicht von den Sanktionen betroffen sind und keine unrechtmäßige Nutzung der Teamvieweser-Produkte darstellen, werden bis zum Vertragsende weitergeführt, danach aber nicht verlängert, so der Software-Hersteller.. Darüber hinaus blockiere Teamvewer alle nicht-kommerziellen Verbindungen von und nach Russland und Belarus, um eine weitere Nutzung der Software zu verhindern.

Um die Ukraine zu unterstützen, stellt Teamviewer dort seine Produkte derzeit allen lokalen Organisationen kostenlos zur Verfügung. Teamviewer hat zudem mehr als 750.000 Euro an Organisationen des Roten Kreuzes für humanitäre Hilfe vor Ort gespendet.
17.12.22

 

Markus Schweizer will Bürgermeister in Deggingen werden

Deggingen. Markus Schweizer (36), Polizeioberkommissar in der Verwaltung des Präsidiums Einsatz  und CDU-Stadtrat in Eislingen, will im kommenden Jahr bei der Bürgermeisterwahl in Deggingen antreten, die am 5. März stattfindet.  Der Bruder der Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer ist in Deggingen geboren und aufgewachsen, ist dort zur Schule gegangen und war in Vereinen aktiv, konnte vor allem seine sportlichen Fähigkeiten im Bereich Fußball und Tennis erweitern. Aus beruflichen Gründen zog Schweizer dann aus Deggingen fort. An der Polizeihochschule in Villingen-Schwenningen hat Schweizer Verwaltungswissenschaften studiert. Seit 2018 ist Schweizer mit einer aus Salach stammenden Lehrerin verheiratet.
16.12.22

 

Staufermedaille für Witgar Weber

Göppingen. Anerkennung für die Verbandsarbeit des baden-württembergischen Omnibusverbandes (WBO) und speziell für ihren in den Ruhestand gehende langjährigen Geschäftsführer Dr. Witgar Weber aus Göppingen: Zur Feier des 75jährigen Jubiläums des Verbands baden-württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) in der Stuttgarter Messe würdigten Wegbegleiter und Verkehrspolitiker vor rund 320 anwesenden Busunternehmern, Verbandsvertretern und Landtagsabgeordneten die herausragenden Leistungen des WBO über die Jahrzehnte hinweg. Allen voran Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Der WBO war und ist nicht immer ein einfacher aber stets kompetenter Gesprächspartner“. Dr. Weber überreichte er in Würdigung dessen engagierter Tätigkeit die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg.
16.12.22

 

„Hochgehberge“-Tour nominert

Die Fachzeitschrift „Wandermagazin“  kürt jährlich „Deutschlands schönste Wanderwege“. In der Kategorie Touren wurde für die Schwäbische Alb in diesem Jahr die „Hochgehberge-Tour hochgehadelt“ nominiert.  Ausgewählt wurde die Tour von einer Fachjury, bestehend aus Thorsten Hoyer (Chefredakteur des Wandermagazins und Weltrekordwanderer), Kathrin Heckmann alias Fräulein Draußen  (Bestsellerautorin und Bloggerin), Manuel Andrack (Wanderbuchautor) sowie Daniela Trauthwein vom Wanderblog "Die Wander-Reporterin" aus rund 100 eingereichten Vorschlägen aus ganz Deutschland.  In einer bundesweiten Wahl stellen sich die nominierten Wege der Abstimmung durch das Publikum. Abgestimmt werden kann vom 13. Januar  bis zum 30. Juni unter  www.wandermagazin.de/wahlstudio oder mittels Wahlkarte.  Larissa Großberger, Projektmanagerin der „Hochgehberge“, zeigt sich höchst erfreut über die  Entscheidung der Jury: „Allein die Nominierung stellt für uns eine besondere Auszeichnung dar. Trotz starker Konkurrenz wollen wir die Wahl natürlich gewinnen und hoffen auf starke Unterstützung aus der Region und von unseren Wandergästen.“
16.12.22

 

Landrat sieht ab 2024 schwierige Haushaltsjahre

Kreis Göppingen. Der Kreistag des Landkreises Göppingen hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushaltsplan 2023 des Landkreises Göppingen einstimmig verabschiedet. Mehrheitlich beschlossen wurde der Wirtschaftsplan des Abfallwirtschaftsbetriebs. Der Kreistag folgte einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung sowie dem empfehlenden Beschluss des Verwaltungsausschusses, den Kreisumlagehebesatz für das Jahr 2023 das vierte Jahr infolge gleichbleibend mit 32,5 Prozentpunkte zu beschließen.  Der Ergebnishaushalt bleibt jedoch weiterhin  mit 15,9 Millionen Euro  unausgeglichen. Zur Erreichung eines gesetzlich erforderlichen Haushaltsausgleich, wurde eine Entnahme aus der Ergebnisrücklage in derselben Höhe eingeplant. Die Landkreisverwaltung taxiert die Risiken, welche sich möglicherweise noch zusätzlich auf den Haushalt in seiner laufenden Bewirtschaftung in 2023 auswirken könnten, auf bis zu ca. 15 Millionen Euro. Exemplarisch nennt hier die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung die unklaren Folgewirkungen des Ukraine-Kriegs, die Folgen aus der Energiepreisentwicklung, die Folgewirkungen aus dem Fach- und Arbeitskräftemangel (speziell in der Landkreisverwaltung und an den Alb-Fils-Kliniken), die Belastungen für den Sozial- und Jugendhaushalt und die unklare Entwicklung im Öffentlichen Personen- und Nahverkehr.  „Wir können zwar das Haushaltsjahr 2023 noch als eher unkritisch betrachten. Kritisch wird die Finanzlage aber ab 2024  werden und darauf bereiten wir uns aktiv vor“, so Landrat Wolff. Der Schuldenstand des Landkreises zum 31.Dezember 2023 beträgt voraussichtlich 158,92 Millionen Euro.
16.12.22

 

OB dankt Bürgern für Baumspenden

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte traditionell alle Christbaumspender im Barockzimmer des Gmünder Rathauses. Bei dem Empfang bedankte sich das Stadtoberhaupt für die zahlreichen Baumspenden die für eine weihnachtliche Stimmung sorgen. Beim Gespräch stellte sich heraus, dass die 24 Baumspenden nicht nur von den Ortsteilen in und um Schwäbisch Gmünd stammen, sogar aus Nenningen kam eine Baumspende. In der gemütlichen Runde kam auch die Frage auf, wo genau der gespendete Weihnachtsbaum zu bestaunen sei? Dieses Geheimnis konnte zur Zufriedenheit aller Baumspender gelüftet werden.. Ein Dankeschön ging für die Baumspenden an  Lina und Gerhard Wahl, Antonie und Max Hummel, Barbara und Werner Hieber, Herta und Hubert Leida, Barbara Duschek, Siglinde und Kurt Pfisterer, Markus Grünauer, Herbert Werner, Christoph Sonnentag, Bernhard Maier, Werner Pfeiffer, Hermann Reick, Josef und Anne Kälin, Alfred Baumhauer, Ingeborg und Peter Theunert, Gudrun Fries, Regina und Manfred Kern, Elvira und Johann Kassnel, Viola Joos, Anna Brocke, Ursula Haußer, Benedikt Stegmaier, Ralf Strumpf, Stefan Schnaible, Benjamin Peischl, Michael Schabel und Rafael Lich.
16.12.22

 

In Wohnhaus eingebrochen

Bad Ditzenbach. Die Abwesenheit der Bewohner nutzte ein bislang unbekannter Einbrecher am Donnerstag in Bad Ditzenbach. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei stieg der Einbrecher über ein rückwärtiges Fenster ins Haus ein. Im Haus durchwühlte er mehrere Zimmer nach Wertsachen und erbeutete Bargeld und einen Silberbarren. Als der 55-jährige Hausbewohner im Lauf des späten abends nach Hause kam, erwartete ihn die unliebsame Überraschung. Eine Streife des Polizeireviers Geislingen nahm in der Nacht von Donnerstag auf Freitag den Einbruch auf. Kriminaltechniker sichern die Spuren.
16.12.22

 

Polizei schnappt Einbrecher auf frischer Tat

Göppingen. Die Polizei nahm einen 26-Jährigen im dringenden Verdacht fest, am Donnerstag in drei Geschäfte in Göppingen eingebrochen zu sein.  Kurz nach Mitternacht meldete sich eine Zeugin bei der Polizei. Sie beobachtete über ein Überwachungssystem, wie ein Mann in zwei Geschäfte in der Kirchstraße einbrach. Hierzu schlug er mit einem Gegenstand Scheiben der Eingangstüren der Geschäfte ein. Die Polizei Göppingen fahndete daraufhin sofort nach dem Mann.

Sie konnten den Tatverdächtigen kurze Zeit später in einem dritten Geschäft in der Lange Straße antreffen und vorläufig festnehmen. In das Geschäft gelangte er wohl über eine Glasscheibe neben der Eingangstür, die er ebenfalls einschlagen haben soll. Der 26-Jährige hatte bei der Festnahme einen Schlagstock bei sich, mehrere Hundert Euro Bargeld und zwei Mobiltelefone. Die Polizei prüft nun, ob das Geld und die Telefone aus Diebstählen stammen. Den Schaden an den drei Geschäften schätzen die Ermittler auf 5 000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das zuständige Amtsgericht Ulm Haftbefehl gegen den 26-jährigen Mann und setzte diesen in Vollzug. Anschließend wurde der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt werden von der Staatsanwaltschaft Ulm und dem Polizeirevier Göppingen geführt.
15.12.22

 

Lastzüge hängen am Albaufstieg fest

Am Donnerstag steckten mehrere Laster auf der A8 bei Kirchheim fest.  In der Zeit zwischen 0.30 Uhr und 3.30 Uhr war die Polizei mit den Autobahnmeistereien aus Dornstadt und Kirchheim mit starken Kräften im Einsatz auf der A8. Denn durch Schnee und Glätte steckten zahlreiche Laster am Aufstieg des Aichelbergs fest. Abschlepper waren ebenfalls im Einsatz. Wegen Räumungen des Aichelberg-Aufstiegs war die Fahrbahn in Richtung München zeitweise gesperrt. Es kam zu drei Unfällen, die die Polizei aufnahm. Zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Ost und Aichelberg bildete sich deshalb ein Rückstau von mehreren Kilometern.
15.12.22

 

Finanzspritze aus Berlin für Hohenstaufen-Gymnasium

Göppingen. Die Stadt Göppingen erhält 2,25 Millionen Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm  des Bundes zur Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums in Göppingen. "Es freut mich sehr, dass der Haushaltsausschuss  die 2,25 Millionen Euro Fördergelder zur Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums bewilligt hat und dieses Vorhaben somit als "Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung " sowie als "national bedeutsame Kulturinvestitionen" sieht", teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber mit. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen würden die Stadt Göppingen vor große, finanzielle Herausforderungen stellen, weswegen die Stadt auf den CDU-Abgeordneten mit der Bitte um Unterstützung des Fördervorhabens zugegangen sei.

Das bestehende Gebäude soll denkmalgerecht generalsaniert werden. Ziel ist es, Nutzeranforderungen, denkmalschutzrechtliche Belange, energetische Anforderungen und Wirtschaftlichkeit der Sanierung miteinander in Einklang zu bringen. "Die Gelder aus dem Sonderförderprogramm dienen grundsätzlich dazu, unser kulturelles Erbe zu erhalten. Das Schulgebäude, erbaut von Günter Behnisch und Bruno Lambert im Jahr 1959, ist ein wichtiges Zeugnis moderner Nachkriegsarchitektur in Deutschland und aus dem Göppinger Stadtbild nicht wegzudenken", berichtet Färber.
15.12.22

 

Land fördert Neubauten für Behinderte im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen Das Land investiert im Dezember über neun Millionen Euro in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie weitere Inklusionsvorhaben. Wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, setzen sich die Investitionen dieser zweiten Fördertranche zu knapp 3,94 Millionen Euro aus Landesmitteln und 5,4 Millionen Euro aus Ausgleichsabgabemitteln zusammen. Ausgleichsabgabemittel sind Abgaben von Betrieben, die mehr als 20 Arbeitsstellen anbieten, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen von fünf Prozent der Belegschaft beschäftigen. Von der jetzigen Förderung profitieren Einrichtungen in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Ravensburg, Rastatt, im Ostalbkreis sowie im Rems-Murr-Kreis, dem Bodensee- und Zollernalbkreis sowie in den Stadtkreisen Freiburg und Heilbronn. Im Kreis Göppingen wird der Ersatzneubau für das Wohnheim Hohenstaufen der Diakonie Stötten mit über einer Million Euro gefördert.  Für den Neubau des sozialtherapeuthischen Wohnheims der Stiftung Liebenau in Geislingen gibt es 1,88 Millionen Euro an Fördergeld vom Land.
15.12.22

 

Zeuge beobachtet Unfallfahrerin

Bad Boll. Eine Frau streifte mit ihrem Auto in Bad Boll ein Anderes und fuhr einfach weiter. Ein Mann fuhr mit seinem Auto in der Badstraße in Richtung der Evangelischen Akademie. Er fuhr hinter einem Pkw. Die 87-jährige Fahrerin streifte auf Höhe der Kreissparkasse anscheinend ein dort geparktes, vermutlich dunkles, Auto. Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr sie weiter. Der Zeuge informierte deshalb die Polizei. Die Polizei Bad Boll konnte schnell die Verursacherin des Unfalls ermitteln. Als die Polizistin und der Polizist danach zur Unfallstelle kamen, war das beschädigte Auto nicht mehr da. Die Polizei Bad Boll (07161/93810) sucht nun die Person, der das beschädigte Auto gehört. Sie wird gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzten. Der Schaden am Fahrzeug der 87-Jähigen beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf 5.000 Euro. Zum Schaden am dunklen Auto ist bislang nichts bekannt. Die Beschädigungen sollen jedoch auf der Beifahrerseite sein.
15.12.22

 

Alkohol im Spiel: Radfahrer stürzt und verletzt sich

Göppingen. Von seinem Rad stürzte ein 63-Jähriger am Mittwoch bei Göppingen. Gegen 5.45 Uhr überquerte der Radfahrer die Schlater Straße zwischen der Louis-Wackler-Straße und der Eschenbacher Straße. Er übersah einen Randstein und stürzte. Dabei zog sich der 63-jährige Verletzungen im Gesicht zu. Ein Zeuge hatte den Unfall beobachtet und verständigte die Polizei. Bei der Aufnahme des Unfalls roch die Polizei Alkohol bei dem Mann. Ein Alkomattest bestätigte den Verdacht. Er musste eine Blutprobe abgeben.
15.12.22

 

Mit gestohlenem Auto unterwegs? 

Gruibingen. Am Dienstag beschlagnahmte die Polizei bei Gruibingen einen Mercedes. Gegen 11 Uhr kontrollierte die Polizei bei Gruibingen einen 41-Jährigen. Der war mit einem Mercedes in Richtung München auf der A8 unterwegs. Bei der Überprüfung stellte die Polizei fest, dass ihm das Auto mit ausländischem Kennzeichen nicht gehörte. Außerdem bestand wohl keine Zulassung für das Auto. Die Polizei Mühlhausen ermittelt nun, wie der Mann zu dem Auto kam. Da auch seine beiden Mitfahrer widersprüchliche Angaben machten beschlagnahmten sie den Mercedes.
14.12.22

 

Bund fördert Aufbau eines Resilienzzentrums im Ostalbkreis

Ostaöbkreis. Als eine von zwölf  Regionen in Deutschland erhält der Ostalbkreis Fördermittel in Höhe von knapp 700 000 Euro aus dem Bundesprogramm ländliche Entwicklung, kurz BULE, des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Das Geld fließt in den modellhaften Aufbau des „Resilienzzentrums Ostalbkreis“.

Das Resilienzzentrum hat laut Landrat Bläse als übergeordnetes Ziel, den Kreis und somit die Bürgerschaft gegenüber krisenhaften Ereignissen resilienter, also widerstandsfähiger zu machen. „Die vergangenen und aktuellen Krisen haben uns deutlich vor Augen geführt, dass wir uns auf allen Ebenen besser vorbereiten müssen. Nur so werden wir uns bei weiteren Ereignissen schneller erholen und gestärkt aus der Krise hervorgehen“, betont der Landrat und dankt gleichzeitig dem Bund für die Förderung.

Das Resilienzzentrum als Novum in der Vorsorgelandschaft sieht neben der Einrichtung eines Risikodialoges innerhalb der Landkreisverwaltung und der Vernetzung aller bisherigen Beteiligten vor, die Bevölkerung mit einzubinden und über Bildungs- und Informationsangebote zu sensibilisieren und zu unterstützen. Kooperationspartner des Landratsamts im Projekt sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Innenministerium Baden-Württemberg, der Regionalverband Ostwürttemberg, das Bildungsbüro Ostalb (BiRO), die PH Schwäbisch Gmünd als Verbundpartner sowie die Hochschule Aalen und die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.
14.12.22

 

Grüner Pfeil für Radfahrer

Göppingen. Im Göppinger Stadtgebiet wurde der grüne Pfeil für Radfahrer als neues Verkehrszeichen eingeführt. Auch sieben Busspuren wurden für den Radverkehr freigegeben. Beide Maßnahmen verbessern die Radverkehrsinfrastruktur und beschleunigen den Radverkehr.

„Mit den beiden nun umgesetzten Sofortmaßnahmen konnten die ersten Verbesserungen für Radfahrende im Zuge unseres Radverkehrskonzepts 2030 erreicht werden“ freut sich Baubürgermeisterin Eva Noller. „Die Radwegeverbindungen konnten so kurzfristig beschleunigt werden, ohne Auswirkung auf andere Verkehrsteilnehmer zu haben.“  Der Grünpfeil erlaubt das Rechtsabbiegen bei roter Ampel für Radfahrende nach vorherigem Anhalten und sicherstellen, dass die Kreuzung frei ist. Er wurde mit Inkrafttreten der angepassten Straßenverkehrsordnung im Jahr 2020 offiziell als neues Verkehrszeichen eingeführt. In Göppingen gibt es diese Grünpfeilregelung nun an folgenden Kreuzungen: Eberhardstraße in Fahrtrichtung Lorcher Straße, Hauptstraße in Fahrtrichtung Stuttgarter Straße, Poststraße in Fahrtrichtung Blauer Platz, Jahnstraße in Fahrtrichtung Jebenhäuser Straße.

Darüber hinaus wurde das Benutzungsrecht für Radfahrende auf Busspuren verdeutlicht. Auf folgenden sieben Bussonderstreifen wurden entsprechende Piktogramme aufgebracht: Nördliche Ringstraße, Lorcher Straße, Jebenhäuser Straße, Stuttgarter Straße, Geislinger Straße, Schützenstraße iund Schlater Straße.
14.12.22

 

Stadt startet Entlastungspaket im Kleinen

Göppingen Um die von den enorm gestiegenen Energiekosten belasteten Unternehmen, Gastronomen und Vereine der Stadt Göppingen zu unterstützen, wurde im Verwaltungs- und Finanzausschuss über ein Maßnahmenpaket zur Entlastung Betroffener beraten. Am Donnerstag soll der Beschluss im Gemeinderat erfolgen und das eigene kommunale Entlastungspaket zum 1. Januar starten.

Ein erster schon umgesetzter Schritt hierbei ist das Angebot eines kostenlosen ÖPNV im Stadtgebiet an den Adventswochenenden und Heilig Abend. Mit dem von der Göppinger Stadtverwaltung ausgearbeitete kommunale Entlastungspaket kommen nun drei weiter Maßnahmen hinzu: Stundungsanträge der örtlichen Wirtschaft werden im so genannten erleichterten Stundungsverfahren geprüft und gewährt. Nachweislich und erheblich vom Preisanstieg betroffenen Steuerpflichtigen soll durch diesen Zahlungsaufschub geholfen werden. Stundungen, deren Anträge im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März gestellt werden, erfolgen als Einmalzahlung oder in Raten bis maximal sechs Monate ab Fälligkeit. Dies gilt auch für bereits gemahnte, aber noch nicht in der Vollstreckung befindlichen, Forderungen. Der Aufschub stellt jedoch keinen Verzicht auf die Hauptforderung dar.

Um die Stabilisierung der Gastronomie und des stationären Handels nicht durch eine zusätzliche Belastung mit Sondernutzungsgebühren zu gefährden, sollen die Anliegergebühren entfallen -  Außenbewirtschaftungen und Warenauslagen vor den Geschäften und Lokalen werden im  ersten Quartal 2023 kostenfrei bleiben. Der Gebührenansatz für Anliegergebühren wird hierfür weiterhin auf null Euro gesetzt. Die Satzung über Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen wird erneut entsprechend angepasst.

Sport-und Kulturvereine waren in besonderem Maße von der Corona Krise betroffen, Veranstaltungen, Kurse, Angebote konnten aufgrund der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes nicht oder nur mit hohen Auflagen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass viele Vereine erhebliche Einnahmeverluste aufweisen und noch immer stark belastet sind. Jetzt kommen steigende Energiekosten zusätzlich auf die Vereine zu. Ein Sonderfonds soll helfen, Vereine finanziell bei der Bewältigung der Energiemehrkosten zu unterstützen, um eine mögliche Insolvenz zu vermeiden. Förderzeitraum ist vom 1. Januar bis 31. März. Anträge können formlos ab 1. Januar bis 30. Juni gestellt werden. Fondsmittel werden im Rahmen von Einzelfallentscheidungen gewährt. Der gewährte Zuschuss muss nicht zurückbezahlt werden.
14.12.22

 

Schüleraustausch mit Spanien läuft an

Schwäbisch Gmünd. Zu Besuch in Schwäbisch Gmünd  war die Austauschklasse aus Burriana (Region Valencia, Spanien) im Rahmen des Schüleraustauschs mit dem Scheffold-Gymnasium. Erster Bürgermeister Christian Baron empfing die Schulklasse der Schule IES Llombai im Gmünder Rathaus. Schon 2021 fanden erste Gespräche und Planungstreffen zwischen den beteiligten Lehrpersonen statt, um den Austausch zu realisieren. Im Dezember reisten nun rund 20 spanische Schüler nach Schwäbisch Gmünd. Während des Besuchs in Deutschland, wurden die interkulturellen Erfahrungen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede anhand eines Schatten-Theaterprojekts im Museum "Schattenreich" ausgetauscht. Zudem erkundete das spanisch-deutsche Austauschprojekt den Gmünder Weihnachtsmarkt, das bayrische Nürnberg und auch die Landeshauptstadt Stuttgart. Im März steht der Gegenbesuch mit rund 23 Schüler des Scheffold-Gymnasiums in Spanien an.
14.12.22

 

Kinderklinik am Limit: Absage von Terminen und Operationen

Kreis Göppingen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken ist an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. „Die derzeitige Lage mit der anhaltend hohen Rate schwerstkranker Kindern und dem gleichzeitigen Personalengpass hat uns nun in der Kindermedizin an die Grenzen des Machbaren gebracht“, sagt der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner, „was uns leider zu wenig populären Maßnahmen zwingt.“ Dazu gehören die Verlegung kranker Kinder in andere Krankenhäuser sowie die Absage von Sprechstundenterminen und geplanten Behandlungen und Operationen, etwa in der Kinderchirurgie. „Wir wissen, dass solche Absagen bei Eltern und Angehörigen auf wenig Gegenliebe treffen, bitten aber dafür um Verständnis“, so Dr. Hüttner. Denn das dadurch freiwerdende Personal werde dringend in der Versorgung der kranken Kinder benötigt.

Die Häufung an Atemwegserkrankungen geht nun schon in die dritte Woche und ein Ende scheint nicht in Sicht. „Grippe- und RS-Viren und die von ihnen verursachten Atemwegsinfekte sind weiterhin vorherrschend und verursachen immer häufiger schwere Krankheitsverläufe, vor allem bei kleinen Kindern und Säuglingen“, betont Dr. Fabian Kaßberger, der Chefarzt der Kinderklinik. Da die betroffenen Kinder eine intensive medizinische und pflegerische Betreuung benötigen, binden Sie viel Personal. Hatte der Chefarzt noch vor einer Woche erklärt, dass die angespannte Lage personell gerade noch machbar sei, so ist für ihn diese Grenzen nun überschritten: „Seit dem Nikolaustag hat sich die Situation nochmals verschärft, das Personal arbeitet nun am Anschlag.“ Die Absage von Sprechstunden und anderer geplanter Termine ist auch für ihn aktuell die einzige Option, um den Stationsbetrieb aufrechtzuerhalten. An einem macht er allerdings keine Abstriche: „Die Notfallversorgung findet uneingeschränkt statt.“
13.12.22

 

Landratsamt-Mitarbeiter sorgen für Weihnachtsgeschenke

Kreis Göppingen. Die „Sternstunden” finden mittlerweile zum 14. Mal statt. Sie sind eine Geschenkaktion, bei der Mitarbeiter des Landratsamts Wünsche von Kindern und Jugendlichen erfüllen. Wie auch in den vergangenen Jahren gehen die liebevoll verpackten Präsente an Kinder und Jugendliche aus dem Wirkungskreis der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Göppingen und des Kreisjugendamts. 191 Wünsche sind in diesem Jahr wieder zusammengekommen. Davon wurden 50 Wünsche von der Firma Schuler übernommen. „Innerhalb von nur zwei Tagen waren die Karten abgehängt und die Wünsche der Kinder auf dem Weg, in Erfüllung zu gehen“, freut sich CFO und Arbeitsdirektor Thomas Kamphausen. „Wir freuen uns sehr, ein Teil dieser tollen Aktion gewesen zu sein.“, ergänzt Betriebsratsvorsitzender Rolf Brodbek. Somit konnten wir die Aktion ohne Weiteres wieder in einem solch großen Rahmen durchführen. Vielen Dank dafür. Dabei reichte die Wunschliste unter anderem von Gesellschaftsspielen über Kuschelhandschuhe bis hin zu Lego-Spielen, Büchern und Puzzles. Die Bedeutung der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe, die die Mitarbeiterschaft mit ihrem Engagement beim Erfüllen der Wünsche der Kinder und Jugendlichen zeigt, hob Landrat Edgar Wolff bei der symbolischen Geschenkübergabe hervor: „Diese Hilfsbereitschaft ist wichtig für jedes einzelne Kind, das sich am Heiligen Abend über ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ganz besonders freut. Sie ist wichtig für die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die die Wünsche ihrer Schützlinge selbst nicht erfüllen können.“
13.12.22

 

Stadt würdigt fleißige Blutspender

Eislingen. 14 Blutspender aus Eislingenhaben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet.
Dafür bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger bei einem besonderen Ehrungsabend im Rathaus. Spitzenreiter mit 100 Blutspenden war Franz-Jürgen Pribil.  Beim wichtigsten Teil des Abends zollte das Stadtobernhaupt Respekt für das geleistete Engagement und bezeichnete seine Ehrengäste als Vorbilder und Idealisten unserer Gesellschaft. Neben Ehrennadel und Urkunde übergab er noch ein persönliches Dankeschön in individueller Zusammenstellung entsprechend der geleisteten Spendenanzahl. Dies reichte vom alkoholfreien Prisecco über Handtücher mit eingesticktem städtischem Logo bis hin zu Theaterkarten für die Stadthalle.

Ehrungsgaben für zehn Blutspenden erhielten Andre Bräunig, Margot Gairing, Benjamin Keleta, Sarah Scheer, Moritz Lindwurm und Yasin Yilmaz. Für 25-faches Spenden wurden Grazyna Pfau, Hermann Scheider und Andrea Siebel ausgezeichnet. Für 50 geleistete Blutspenden wurden Frank Buschmann und Joachim Renninger geehrt und Andreas Geiger erhielt die Blutspenderehrennadel  für 75- maliges Spenden. Die höchste Spendenanzahl leistete Franz-Jürgen Pribil für 100 Blutspenden. Dafür erhielt er die Blutspender-Ehrennadel in Gold.

Dass möglichst viele Menschen spenden und dies verlässlich tun, dafür warb in diesem Rahmen auch der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Thomas Ruckh. Zu fünf Spendenaktionen lädt das DRK-Team jedes Jahr in die Eislinger Stadthalle ein.
13.12.22

 

Ostalbkreis feiert 50. Geburtstag mit Pauken und Trompeten

Ostalbkreis. Am 1. Januar 2023 wird der Ostalbkreis 50 Jahre. Dies nehmen Landrat Dr. Joachim Bläse und alle 42 Städte und Gemeinden zum Anlass, ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm für die Bürger im Kreis aufzulegen. Vom 22. Januar bis 10. Dezember ist einiges geboten im ganzen Landkreis. Bläse stellte mit Organisatorin Manuela Rathgeb und Kreisarchivar Uwe Grupp im Aalener Landratsamt Einzelheiten vor. Das Programmheft „50 Jahre Ostalbkreis“ liegt in allen Dienststellen des Landratsamts, bei den Städten und Gemeinden sowie den Kreissparkassen aus und kann unter www.ostalbkreis.de heruntergeladen werden.

Acht Themenfelder werden durch das Jahr führen: Den Start macht die Vortragsreihe von Kreisarchivar Uwe Grupp mit dem Titel „Gestern und Heute“. „Sechs Abendvorträge werden in den Monaten Februar sowie Oktober und November 2023 unterschiedliche Schwerpunkte beleuchten und den Wandel und die Geschichte unseres Landkreises aufzeigen“, kündigte der Archivar an, „zum Abschluss der Reihe wird am 25. November 2023 ein Jubiläumsbuch veröffentlicht. Für das Jubiläumsbuch werden Fotos aus den 1970er Jahren aus allen Bereichen des täglichen Lebens gesucht. Einsendungen über die Internetseite des Kreises sind bis Ende Januar möglich.

Der März 2023 widmet sich der „Nachhaltigkeit“, im April 2023 stehen „Wirtschaft und Europa“ im Fokus. Die Geschäftsbereiche der Landkreisverwaltung haben hierfür vielfältige Veranstaltungen konzipiert, die sich um den Wald, Energie, Mobilität, Wirtschaftsbeziehungen und vieles mehr drehen.

„Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist dann unser Ostalbsommer, denn so etwas gab es noch nie“, betonte Landrat Dr. Bläse. Alle Landkreiskommunen werden im Zeitraum von Mai bis September 2023 einen Veranstaltungstag durchführen und dadurch einen attraktiven und aktiven Beitrag zum großen Ganzen leisten. Manuela Rathgeb, bei der die Fäden im Landratsamt organisatorisch zusammenlaufen, nennt die Themenbereiche „Entdecken“, „Wald und Wiese“, „Kultur und Gesellschaft“, „Genuss“ und „Gesundheit und Bewegung“, zu denen es für jedes Alter und für jeden Geschmack ein Event in einer der 42 Städte und Gemeinden geben wird. Alle malbegeisterten 6- bis 12-Jährigen dürfen sich auf einen Malwettbewerb freuen. Gefragt ist der Lieblingsort im Ostalbkreis. Eine Malvorlage für den Wettbewerb gibt es in der Veranstaltungsbroschüre.

Das Festwochenende findet im Juli 2023 am Ostalbkreishaus in Aalen. Den Auftakt bildet am 13. Juli  ein heiterer Kulturabend. Der 15. Juli  wird mit einem offiziellen Festabend begangen, und am Sonntag, 16. Juli, findet ein großes Bürgerfest statt. Den Ausklang des Jubiläumsjahres bildet am zweiten Advent, 10. Dezember, das traditionelle Adventskonzert, welches dann ganz im Zeichen der 1970er Jahre stehen wird. Als Zeichen des Miteinanders werden außerdem das ganze Jahr über Ostalbkreisfahnen in jeder Ortschaft wehen und öffentliche Plätze werden mit bunt bemalten Holzherzen geschmückt sein. Landrat Dr. Bläse: „Damit wollen wir zeigen: Der Ostalbkreis lässt unsere Herzen höherschlagen!“
13.12.22

 

Land fördert Kleemann-Areal in Faurndau

Göppingen. 100.000 Euro und damit die höchste Fördersumme soll Göppingen für das Kleemann-Areal im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ erhalten. Das insgesamt rund 1,33 Millionen Euro schwere Paket des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen fördert 32 Projekte in ganz Baden-Württemberg, um bestehende Leerstände und innerörtliche Flächen – wie Baulücken und Brachflächen - zu aktivieren, teilen die Landtagsabgeordneten Ayla Catalpete (Grüne) und Sarah Schweizer (CDU) in einer gemeinsamen Erklärung mit.
13.12.22

 

Hund beißt zu

Lauterstein. Am Samstag erlitt eine 45-Jährige in Lauterstein Verletzungen durch Bisse eines Schäferhunds.  Gegen 17 Uhr ging eine 45-Jährige mit ihren zwei Hunden spazieren. Plötzlich rannte ein Schäferhund auf sie zu. Der war nicht angeleint und attackierte ihre Hunde. Beim Versuch, die Hunde zu trennen biss der Schäferhund der Frau mehrmals in die Hand. Ein Arzt versorgte die Verletzungen in einer Klinik. Einer der beiden Hunde erlitt ebenfalls Verletzungen durch Bisse. Die Polizei Donzdorf (07162/91031) ermittelt nun gegen die Besitzerin des Schäferhunds.
13.12.22

 

Ausgestiegen und geflüchtet

Ebersbach.  Am Montag flüchtete der Verursacher eines Unfalls in Ebersbach von der Unfallstelle. Gegen 18.30 Uhr ereignete sich der Unfall in der Fabrikstraße.Eine 42-Jährige fuhr zu dieser Zeit in Richtung Kanalstraße. Auf einer Brücke kam ihr ein bislang unbekannter Fahrer in einem VW Tiguan entgegen. Der fuhr anscheinend teilweise auf der Fahrbahnseite der 42-Jährigen. Die Autos stießen frontal zusammen. Der Fahrer des Tiguan stieg aus seinem Auto aus, sprach mit der Frau und flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle in unbekannte Richtung. Die Fahrerin des Toyota und ihre beiden Kinder im Alter von fünf und neun Jahren, die mit ihr im Auto waren, wurden schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung in Krankenhäuser. Abschlepper bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos von der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm die Ermittlungen auf. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Unfallverursacher geben können. Der soll etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 170cm groß gewesen sein. Er hatte nach Angaben der 42-Jährigen ein südeuropäisches Aussehen, einen Drei-Tage Bart und mittellange dunkle Haare. Bekleidet war er wohl mit einem hellen Oberteil. Die Polizei bittet Zeugen, sich bei der Verkehrspolizei Mühlhausen unter der Telefonnummer 07335/96260 zu melden.
13.12.22

 

Über Nacht nach Venedig

Göppingen/Stuttgart. Über Nacht entspannt in den Urlaub reisen: Die Deutsche Bahn (DB) und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Baden-Württemberg binden die Region ab Montag noch stärker in das europäische Nachtzugnetz ein. Täglich fährt künftig ein Nightjet (NJ) aus der Landeshauptstadt Stuttgart über Göppingen und Ulm nach Venedig und führt auch Wagen nach Wien, Budapest, Zagreb, Ljubljana und saisonal nach Rijeka mit sich.

Der DB-Konzernbevollmächtigte von Baden-Württemberg, Thorsten Krenz hat am Montag  in Stuttgart zusammen mit Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Anna Deparnay-Grunenberg, Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und den Vorständen von ÖBB und DB, Dr. Sabine Stock und Stefanie Berk das neue Angebot vorgestellt und den ersten Nightjet nach Venedig verabschiedet. Die neue NJ-Linie nach Venedig und der EuroNight (EN) nach Ungarn sowie Südosteuropa verbindet in Summe sechs deutsche Städte mit dem europäischen Nachtzugnetz. Tickets für Nightjet-Verbindungen sind im Sitzwagen ab 49,90 Euro pro Person und Richtung, im Liegewagen ab 79,90 Euro und im Schlafwagen ab 99,90 Euro erhältlich.
12.12.22

 

Panne auf neuer Schnellbahnstrecke

Kreis Göppingen/Ulm Eine technische Panne legte am Montagmorgen den Bahnverkehr auf der am vergangenen Freitag offiziell eingeweihten neuen Schnellbahntrasse zwischen Wendlingen und Ulm lahm. Die Züge, die Richtung Stuttgart fahren wollten, mussten wieder nach Ulm umkehren und wie früher über die Filstalbahn in die Landeshauptstadt fahren. Die Züge hatten mitunter mehr als eine Stunde Verspätung.  Grund für die Panne war nach  Angaben der Bahn der Fehler eines Lokführers beim Start der neuen Zugleittechnik, des European Train Control System (ETCS). Deshalb konnte sich sein ICE auf der Neubaustrecke mit dem Steuerungssystem des Zuges verbinden. Die Störung konnte jedoch nach kurzer Zeit behoben werden. Laut Bahn fahren die Züge auf der neuen Strecke zu 99 Prozent pünktlich.
12.12.22

 

Zuschuss für Böhmenkirch

Böhmenkirch. „Die Gemeinde Böhmenkirch erhält rund 23 000 Euro aus dem Landesförderprogramm „Flächengewinnung durch Innenentwicklung“, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „In diesem Programm geht es darum, Wohnraum nicht auf der grünen Wiese zu schaffen, sondern Lücken und Leerstände im Bestand zu nutzen“, so Razavi, die als Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen heute die landesweit 32 geförderten Kommunen bekanntgab.
12.12.22

 

„Goldene Alpenkrone“ erneut ausgeschrieben

Göppingen/Ainring.  Die Göppinger Agentur Maitis-Media hat zum dritten Mal nach 2017 und 2021 den internationalen Musikwettbewerb „Goldene Alpenkrone“ für Volksmusik und volkstümlichen Schlager ausgeschrieben. Das Finale findet am 25. November 2023 wieder in Ainring, nahe Salzburg,  im Berchtesgadener Land statt. Bis zum 30. April 2023 können Interpreten, Komponisten, Textdichter und Produzenten ihre Beiträge einreichen. Diese dürfen nicht vor dem 1. September 2021 veröffentlicht worden sein. Eine Vorauswahljury nominiert aus den eingegangenen Bewerbungen die Finalisten. Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Musikproduzent  Hayo Well, für die Bühnenregie zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich, für die Licht- und Tontechnik Olaf Herrmann aus Geislingen. Die fünfköpfige Wettbewerbsjury, der die Jodelkönigin Uschi Bauer vorsteht, ehrt die drei Erstplatzierten mit einer Trophäe. Die Auszeichnung vergibt die Jury auch für die beste Komposition und den besten Text. Zudem kürt das Publikum seinen Favoriten. Beim Wettbewerb 2021, an dem Interpreten aus vier Nationen teilnahmen, konnte der Eschenbacher Musiker Helmuth J. Keller für den besten Text geehrt werden.  Für das Show-Programm bei der „Goldenen Alpenkrone“ sorgt 2023 Geri, der Klostertaler (Österreich). Infos und die Ausschreibung zum Wettbewerb gibt es unter www.goldene-alpenkrone.de - Die „Goldene Alpenkrone“ ist ein Ableger der in Donzdorf stattfindenden „Stauferkrone“, deren Teilnehmer die Klangfarbe Schlager und Schlager-Pop vertreten. Der nächste Wettbewerb in Donzdorf findet am 6. April 2024 statt.
12.12.22

 

Auto rammt Mauer

Göppingen. Am Sonntag fuhr ein Mann bei Göppingen gegen eine Mauer und flüchtete.  Gegen 6.30 Uhr war ein 23-Jähriger in der Lerchenberger Straße in Richtung Bartenbach unterwegs. Beim Abbiegen in den Helmut-Baumann-Weg kam er nach links von der Straße ab und fuhr gegen eine Mauer. Nach dem Unfall schob er den nicht mehr fahrbereiten Pkw auf einen Parkplatz. Dabei halfen ihm seine zwei Mitfahrer sowie eine Mitfahrerin. Anschließend entfernten sich die vier Personen. Die Polizei Göppingen (07161/632360) ermittelte kurze Zeit später den 23-jährigen Verdächtigen. Da er betrunken war nahm ihm ein Arzt Blut ab. Seinen Führerschein musste er abgeben. Ein 25-jähriger Mitfahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf 5000 Euro, an der Mauer auf 1000 Euro.
12.12.22

 

Sport vom Wochenende

Handball Frauen 2. Bundesliga: ESV 1927 Regensburg gegen Frisch Auf Göppingen:  27 : 24

Handball Männer 1. Bundesliha: Rhein-Neckar-Löwen gegen Frisch Auf Göppingen:  36 : 33
11.12.22

 

Wagen zerschellt an einem Fels

Göppingen Am Samstag gegen 3.40 Uhr, war der Fahrer eines Kleinwagenst zu schnell im Göppinger Stadtgebiet unterwegs. Der 18-jährige Fahranfänger bog mit seinem Pkw von der Poststraße nach links in die Schützenstraße ab. Aufgrund der Witterung, die schon die ganze Nacht vorherrschte, war die Fahrbahn glatt. Für die Kurve war er deutlich zu schnell und prallte auf der rechten Seite gegen die dort aufgereihten Felsen. Der Wert des Fahrzeugs wurde innerhalb von Sekunden von ca. 4.000 Euro auf Schrottwert reduziert. Der Fahrer und seine beiden 16 und 18 Jahre alten Mitfahrer blieben unverletzt. Der Schaden am Stein wird mit 500 Euro angenommen.
10.12.22

 

Unbekannter hält Kind an

Salach. Am Donnerstag soll ein Unbekannter in Salach einen 9-Jährigen kurz festgehalten haben. Der Neunjährige befand sich auf dem Weg in die Schule. In der Hauptstraße soll im Bereich der Kirche plötzlich ein Unbekannter aus einem Gebüsch gesprungen sein. Das soll zwischen 8 und 8.15 Uhr gewesen sein. Der Unbekannte soll ihn kurz festgehalten haben. Der Neunjährige rannte dann weg. In der Schule teilte er den Vorfall seinen Lehrern mit. Der Polizeiposten Süßen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Unbekannten. Zeugen die Hinweise gebe n können, werden sich gebeten unter der Telefonnummer 07161/8510. Der unbekannte Mann soll um die 20 Jahre alt und etwa 175 cm groß gewesen sein. Er hatte helle Hautfarbe und einen Schnauzbart. Er soll eine blaue Basecap und eine schwarz/weiße Jacke getragen haben. Hinweis der Polizei: Meldungen darüber, dass Kinder aus Fahrzeugen heraus angesprochen werden, beunruhigen alle Eltern und Erziehungsberechtigten. Wenn Ihr Kind davon erzählt, von einem Fremden angesprochen worden zu sein, sollten Sie Folgendes beachten: Loben Sie Ihr Kind dafür, dass es sich Ihnen anvertraut hat. Melden Sie den Vorfall der Polizei. Über den Notruf 110   erreichen Sie die Polizei rund um die Uhr.  Bereiten Sie Ihre Kinder auf solche Situationen vor. Eltern können Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit  festlegen.
10.12.22

 

Zeugen folgten dem Unfallverursacher

Göppingen. Am Freitagabend fuhr eine 38-Jährige auf der L 1214 von Bezgenriet in Richtung Jebenhausen. Kurz nach Bezgenriet kam ihr ein 5er BMW entgegen. Hinter dem BMW fuhr eine Zeugin, der die Fahrweise schon mehrere Male aufgefallen war. Ihren Angaben nach bremste der BMW-Fahrer immer wieder ohne Grund ab und fuhr öfters auf der Gegenspur. Deshalb kam es in der Begegnung mit einem Toyota zum Unfall. Beide linke Außenspiegel gingen zu Bruch. Der BMW-Fahrer hielt aber nicht an. Die ihm folgende Zeugin folgte dem BMW und verständigte die Polizei. Die konnte den Fahrer antreffen, der seine starke Alkoholisierung nicht verbergen konnte. Da er einen Alkoholtest ablehnte, wurde eine Blutprobe angeordnet. Diese Situation setzte ihm dermaßen zu, dass er nicht ausschließen konnte, sich selber was anzutun.. Deshalb wurde er eine Fachklinik vorgestellt. Neben dem Führerschein wurden auch seine Autoschlüssel einbehalten.
10.12.22

 

Freie Fahrt auf der Schnellbahnstrecke

Kreis Göppingen/Ulm.  Die Deutsche Bahn hat mit dem Fahrplanwechsel am Samstag eine neue leistungsfähige Magistrale für den Bahnverkehr in ganz Deutschland fertiggestellt. Die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ging offiziell in Betrieb. Sie ist mit Stuttgart 21 Teil des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm und liegt auf der sogenannten „Magistrale für Europa“, die Städte und Regionen mit insgesamt 34 Millionen Bewohner in fünf Ländern miteinander verbindet. Mit der Neubaustrecke beschleunigt die DB zum den Fernverkehr bundesweit. Künftig können Züge mit Hochgeschwindigkeit die Schwäbische Alb überqueren. Damit verkürzt sich nicht nur die Reisezeit zwischen Stuttgart und München. Auch die direkten Städteverbindungen zwischen München und Frankfurt/Main oder Köln werden attraktiver.

Bei der Feier zur Streckeneröffnung am Freitag sagte DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Die Strahlkraft der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm reicht weit über die Region hinaus. Sie ist der neue Tempomacher für die Bahn und eine tragende Säule in unserem Schienennetz. Schon heute ist der Nutzen für die Menschen und die Wirtschaft enorm. Und er wird noch größer sein, wenn in drei Jahren Stuttgart 21 eröffnet wird. Mein besonderer Dank gilt allen, die über viele Jahre an diesem beeindruckenden Projekt mitgearbeitet haben“,  erkälrte Lutz.“ „Die Neubaustrecke ist in mehrfacher Weise ein Gewinn: Sie verkürzt Reisezeiten und schafft mehr Verbindung. Stuttgart und Ulm rücken näher zusammen. Aber auch Paris und Budapest. Für uns als Exportland im Herzen Europas ist das ein wichtiger Aspekt“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann.  

Im Fernverkehr wächst das tägliche Angebot zwischen Stuttgart und München dank der neuen Schnellfahrstrecke um rund 20 auf 90 Fahrten am Tag. Gleichzeitig profitiert auch die Region von vielen neuen und attraktiven Angeboten. Dazu gehört auch der schnellste Regionalzug Deutschlands, der von DB Regio betrieben wird. Er kann hier künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h verkehren. Zudem erschließen die DB, das Land Baden-Württemberg und der Verband Region Schwäbische Alb mit dem neuen Bahnhof Merklingen eine ganze Region für die Schiene. Dieser Bereich der Schwäbischen Alb ist damit nun direkt per Bahn zu erreichen und bietet Pendler und Touristen eine umweltfreundliche Reisealternative.

Seit dem ersten Spatenstich 2012 hat die DB auf der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ein umfangreiches Bauprogramm absolviert, zu dem auch mehrere Tunnel gehören: der knapp neun Kilometer lange Boßlertunnel, der gut acht Kilometer lange Albvorlandtunnel zwischen Wendlingen am Neckar und Kirchheim unter Teck, der Albabstiegstunnel mit einer Länge von knapp sechs Kilometern zwischen Dornstadt und Ulm sowie der fast fünf Kilometer lange Steinbühltunnel am Albaufstieg. Außerdem entstand mit der 485 Meter langen und 85 Meter hohen Filstalbrücke die dritthöchste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Sie überquert nicht nur das Filstal, sondern auch die Autobahn A8. Um die Neubaustrecke mit dem Ulmer Hauptbahnhof zu verbinden, hat die DB dessen Gleisfeld umfassend umgebaut.
10.12.22

 

Geld für Schulsanierung 

Göppingen/Wangen. Die Schiller-Realschule in Göppingen sowie die Grundschule Wangen erhalten durch das Schulsanierungsprogramm der grün-schwarzen Landesregierung eine Förderung in Höhe von insgesamt 371.000 Euro, wie das Kultusministerium heute bekanntgab. Die Sanierung der Schiller-Realschule wird mit 181.000 Euro gefördert, die Sanierung der Grundschule Wangen mit 190.000 Euro.. Das gaben die Landtagsabgeordeten der Grünen, Ayla Cataltepe, und der CDIU, Sarah Schweizer, in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt.
9.12.22

 

Hängebrücke bleibt gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Hängebrücke an der Waldstetter Torbrücke ist ab heute, 9. Dezember, auf unbestimmte Zeit gesperrt. Grund dafür ist eine erhöhte Rutschgefahr bei Frosttemperaturen.
9.12.22

 

Land fördert die Agapedia-Stiftung

Geislingen. „Ab Januar 2023 fördert das Land mit Geld aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) zehn Projekte gegen Jugendarmut in Baden-Württemberg und Geislingen ist mit dabei“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. Die Agapedia Stiftung für Kinder, Bildung und Soziales am Standort Geislingen ist mit ihrem Projekt „Wege aus der Armut - Empowerment durch Bildung und Soziales“ für einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro ausgewählt worden. Die Agapedia Stiftung hat mit dem Kinderhaus K19 bereits einen Ort geschaffen, den viele Kinder täglich besuchen und liebgewonnen haben.
9.12.22

 

Straßenmeistereien auf Winter vorbereitet

Ostalbkreis. Wie in jedem Winter haben sich die Beschäftigten des Straßenbetriebsdienstes beim Geschäftsbereich Verkehrsinfrastruktur des Landratsamts Ostalbkreis intensiv auf den bevorstehenden Winter vorbereitet. Bei den vier Straßenmeistereien in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd wurden die Salzlager gefüllt, die Streugeräte sind aufgebaut und die Schneepflüge stehen einsatzbereit in den Gehöften.

Detailliert ausgearbeitete Räum- und Streupläne gewährleisten, dass bei winterlichen Wetterlagen die Kreis-, Landes- und Bundesstraßen des Ostalbkreises entsprechend ihrer Verkehrsbedeutung von Räum- und Streufahrzeugen befahren werden. Zum Einsatz kommen zuerst die 18 kreiseigenen Winterdienstfahrzeuge. Wenn diese nicht ausreichen, können von den jeweiligen Einsatzleitern bis zu 22 so genannte Fremdfahrzeuge, die von örtlichen Bau- oder Transportunternehmen angemietet werden, zur Unterstützung abgerufen werden. Die für den ganzen Winter vorbereiteten Personaleinsatzpläne stellen sicher, dass an sieben Tagen der Woche ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, um die Straßen im Ostalbkreis befahrbar zu halten. Um Verkehrsbehinderungen durch Schneeverwehungen vorzubeugen, sind die Straßenmeistereien in diesen Wochen mit der Aufstellung von Schneezäunen beschäftigt. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den Grundstückseignern.

Die Einsatzkräfte des Straßenbetriebsdienstes stehen auch in diesem Winter motiviert bereit, die Straßen des Ostalbkreises verkehrssicher zu halten. Aber trotz moderner Technik wie Glättemeldeanlagen und kleinräumigen Wetterinformationsdiensten wird dies nicht immer gelingen. Der wichtigste Faktor für die Vermeidung von Verkehrsstörungen bei winterlichen Wetterlagen sind nach wie vor verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer. Deswegen appelliert das Landratsamt an alle Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge winterfest zu machen und Winterbereifung aufzuziehen. Bleiben Fahrzeuge wegen unzureichender Winterausstattung liegen und blockieren deshalb die Fahrbahn, dann kann auch das Winterdienstfahrzeug die Strecke nicht Räumen und Streuen.

In den kommenden Monaten werden, wenn es die Witterung erlaubt und kein Winterdienst ansteht, umfangreiche Gehölzpflegemaßnahmen von den Straßenmeistereien durchgeführt. Alte Gehölzbestände müssen aus ökologischen aber auch aus Gründen der Verkehrssicherheit verjüngt werden. Dazu müssen insbesondere die großvolumigen Altgehölze entfernt werden, da vor allem von diesen bei Sturm und bei Schneebruch eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer ausgehen kann. Die Gehölzpflege geschieht meist durch sogenanntes „Auf-den-Stock-setzen“. Das bedeutet, die baum- oder strauchartigen Gehölze werden etwa 20 cm über dem Boden abgesägt und entfernt. Die Pflanzen treiben im Frühjahr neu aus und verschließen die entstandenen Lücken schnell. Sämtliche gehölzpflegerische Maßnahmen werden nach den Vorgaben des Naturschutzgesetzes außerhalb der Vegetationszeit durchgeführt.
9.12.22

 

B10-Rampe weiterhin gesperrt

Esslingen. Die derzeitige Sperrung der B 10-Rampe an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke verlängert sich bis zum 18. Dezember. Die längere Sperrung ist notwendig geworden, weil sich der Rückbau des Verbaus, der die Baugrube des Widerlagers an der Palmenwaldstraße vor dem Einsturz sichert, schwieriger darstellt als erwartet. Für den Rückbau muss die Baugrube schichtweise aufgefüllt und verdichtet werden, um spätere Setzungen an der Zufahrt zur HMS-Brücke zu vermeiden.

Die Verkehrsführung während der Sperrung bleibt solange unverändert: Aus Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt nach Weil möglich, nach Brühl ist eine Umleitung  über die B 10 und die Vogelsangbrücke ausgeschildert. Dies gilt auch für den Verkehr von Weil nach Brühl oder Stuttgart. Mofas, die nicht über die B 10 fahren dürfen, wird eine Durchfahrt durch die Unterführung in der Palmenwaldstraße gewährt. Von Weil kommend, kann man weiterhin auf die B 10 in Richtung Plochingen auffahren.  Aus Fahrtrichtung Esslingen bleibt die Zufahrt nach Brühl von der B 10 über die Palmenwaldstraße weiterhin möglich. Wer nach Weil möchte, wird über die Hafenbahnbrücke geleitet.
9.12.22

 

Einbrecher kommen durchs Fenster

Donzdorf.  Beute machten Unbekannte am Donnerstag in Donzdorf.  Zwischen 14 und 22.15 Uhr stiegen die Unbekannten in ein Haus in der Straße "Am Laibsteig" ein. Zuvor hatten sie ein Fenster aufgehebelt. Auf ihrer Suche durchwühlten sie sämtliche Räume. Was die Einbrecher an Beute mitnahmen, ist noch nicht klar. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Donnerstag zwischen 14 und 22.30 Uhr verdächtige Personen in der Straße "Am Laibsteig" gesehen? Wer hat am Donnerstag zwischen 14 und 22.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Straße "Am Laibsteig" gesehen?  Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen und kann Hinweise geben?
9.12.22

 

Polizei kontrolliert vermeintliche Drogenfahrer

Geislingen. Zwischen 14.30 Uhr und 20 Uhr führte die Geislinger Polizei am Mittwoch in ihrem Revierbereich Kontrollen durch. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker, die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei zwölf Fahrzeuge und 20 Personen. Bei einem 39-jährigen Fahrzeuglenker bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und betrunken war. Der Mann wurde kurz vor 19 Uhr in Geislingen in der Straße Bergwiesen angehalten. Während der Kontrolle hatten die Beamten den Verdacht, dass er Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte dies. Wohl hatte er auch vor ein paar Tagen Drogen konsumiert. Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Auto musste der 39-Jährige stehen lassen. Bei einer Kontrolle gegen 16.30 Uhr in Bad Überkingen in der Nuberstraße wurde auch ein Beifahrer genauer unter die Lupe genommen. Der 16-Jährige hatte eine kleinere Menge Marihuana bei sich. Das wurde sichergestellt. Der Jugendliche muß sich nun wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
8.12.22

 

Belagsarbeiten verschoben

Schwäbisch Gmünd.  Die Belagsarbeiten auf der L 1075 zwischen Herlikofen und Brainkofen werden verschoben. Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, entfällt die für die nächsten zwei Wochen angekündigte Vollsperrung der L 1075 zwischen Schwäbisch Gmünd-Herlikofen und Iggingen-Brainkofen. Die Belagsarbeiten werden witterungsbedingt ins Frühjahr verschoben.
8.12.22

 

Technikum Laubholz zieht aufs Schuler-Areal

Göppingen. Das Technikum Laubholz etabliert sich in Göppingen.  "Es eine große Chance und ein Gewinn für Göppingen und die Region. Die Stadt Göppingen wird als neuer Standort des Technikum Laubholz zur Zukunftsregion und zum deutschlandweiten Leuchtturm für die innovative Verwendung und Anwendung von Laubholz“, freut sich örtliche Landtagsabgeordnete und forstpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sarah Schweizer über die vom Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, überbrachte Nachricht, dass das Technikum Laubholz in die freiwerdende Gebäude und Hallen des Schuler-Geländes in Göppingen ziehen wird. „Der Einsatz hat sich gelohnt. Göppingen verfügt über optimale Voraussetzungen als Standort und punktet schon heute mit vielen innovativen Einrichtungen und Unternehmen. Ich danke dem Minister für diese wegweisende Entscheidung, denn das Technikum Laubholz bringt nicht nur eine einzigartige Forschungseinrichtung und viel Innovationskraft, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze nach Göppingen – vom Chemiker bis zum Pförtner“, so Schweizer.

„Mit Innovationsgeist und Forschung lässt sich regional verfügbare Biomasse aus der Land- und Waldwirtschaft in nachhaltige Baustoffe, zukunftsfähige Werkstoffe und als Alternative für viele andere, bislang erdölbasierte, Produkte nutzen. Das Potential von Laubholz ist enorm: Von der Entwicklung einer sogenannten „Holzbatterie“ deren Elektrolyte auf Lignin aus Holz basieren über holzbasierte Fasern für Textilien bis hin zu kompostierbaren Folien aus holzbasierten Rohstoffen. Das Technikum Laubholz zeigt schon heute, dass wir aus unserem heimischen Holz noch mehr rausholen können“, erläutert Schweizer.

Beim Technikum Laubholz handelt es sich um eine außeruniversitäre Einrichtung der Spitzenforschung. Es wurde im Jahr 2020 auf Initiative des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel gegründet, innovative und hochwertige Anwendungen für Laubholz zu entwickeln. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht die wertschöpfende Verwendung von Holz und vor allem von Laubholz. Mit der Arbeit am Technikum Laubholz werden die Bemühungen des Landes Baden-Württemberg zur beschleunigten Umsetzung der gesetzten Ziele der Bioökonomie unterstützt. Schwerpunkt ist die beschleunigte biologische Transformation industrieller Fertigungen. Am Technikum Laubholz arbeiten hierfür interdisziplinäre Teams an vier Forschungsfeldern (Faserbasierte Biopolymerwerkstoffe, Holzaufschlussverfahren, Biotechnologische Konversion, Verpackungsmaterialien). Im Endausbau der Einrichtung werden acht Forschungsfelder mit international anerkannter Expertise zur Verfügung stehen (hinzu kommen die Forschungsfelder Intelligente Fabrikation, Leichtbau, Holz, Papier Holzwerkstoffe und Energiespeicherung).

„Holz als Rohstoff ist nachhaltig, regional und klimaschonend. Durch den Klimawandel wird der Anteil an Nadelhölzern unweigerlich zurückgehen und das Laubholz in unseren Wäldern zunehmen. Dabei ist das Potential von Laubholz noch lange nicht ausgeschöpft. Aktuell werden nur rund 30 Prozent des Laubholzes stofflich, beispielsweise für Möbel oder im Hausbau, verwendet. Diese Lücke soll das Technikum Laubholz mit seiner anwendungs- und marktorientierten Forschung schließen.“, betont die Forstpolitikerin.

Das Technikum Laubholz habe sich mit hoher Geschwindigkeit entwickelt, sodass am bisherigen Interimsstandort in Blaubeuren nicht mehr ausreichend Raum zur Verfügung gestellt werden konnte. Daher hat sich das Technikum Laubholz in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat dazu entschlossen, den nächsten Schritt zu wagen und in freiwerdende Gebäude und Hallen des Schuler-Geländes in Göppingen zu ziehen. Der Umzug wird bereits bis Ende des Jahres 2022 abgeschlossen sein. Die ersten Pilotanlagen werden bereits im zweiten Quartal 2023 in Göppingen in Betrieb gehen können. Die gemieteten Labore in Blaubeuren werden weiterhin genutzt. „Mit dieser Entscheidung ist die weitere Entwicklung des Technikum Laubholz für die nächsten fünf Jahre gesichert“, so Minister Hauk.

Die Firma Schuler wird sich auf dem Gelände in den kommenden Jahren schrittweise zurückziehen. Das Technikum Laubholz kann nach Bedarf nachziehen. Das Entwicklungspotential auf dem Gelände wird allgemein als sehr positiv bewertet. Insgesamt stehen überwiegend bebaute Flächen von bis zu acht Hektar zur Verfügung.
7.12.22

 

Helfensteinklinik: Sanierung abgeschlossen

Kreis Göppingen. Über zwei Jahre nahmen die Sanierung des Brandschutzes und die Modernisierung der IT-Infrastruktur in der Helfenstein Klinik Geislingen in Anspruch. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen.  Mehr als eine Million Euro haben die Alb-Fils-Kliniken in den Brandschutz der Geislinger Helfensteinklinik investiert. Der Grund sind verschärfte Sicherheitsauflagen für Gesundheitseinrichtungen. Unter anderem wurde mit Hilfe neuer Brandwände und Brandschutztüren weitere Brandabschnitte erstellt. Damit soll das Übergreifen von Feuer und Rauch von einem Gebäudeteil zu einem anderen verhindert werden. Die Brandmeldeanlage wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst, um eine flächendeckende Überwachung gewährleisten zu können. Gleichzeitig musste in allen Geschossen die Leitungsverlegung der Elektro- und Lüftungstechnik in den Flucht- und Rettungswegen an die aktuellen Vorschriften angepasst werden.

Parallel zur Sanierung des Brandschutzes erfolgte eine Modernisierung der IT-Infrastruktur – auch im Hinblick auf die angestrebten Nachnutzungen der freien und noch freiwerdenden Flächen in der Helfenstein Klinik. Dank neuer aktiver und passiver EDV-Komponenten verfügt das Gebäude nun über eine moderne und leistungsfähige IT-Versorgungsinfrastruktur, die es ermöglicht, das Gebäude flexibel zu nutzen. In diese Maßnahme wurden mehr als zwei Millionen Euro investiert.

Auftakt der umfassenden Sanierungsmaßnahmen in der Geislinger Klinik bildete die Aufzugsanierung, die Ende 2018 abgeschlossen wurde. Darüber hinaus erfolgten Umbaumaßnahmen im dritten und vierten Stock der Klinik. Ende 2021 wurden im Erdgeschoss Praxisräume umgebaut. Parallel dazu wurde der Brandschutz permanent auf den neuesten Stand gebracht. „Dies alles geschah im laufenden Betrieb, was für alle Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellte“, erklärt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken. Umso mehr freut er sich über den erfolgreichen Abschluss des Projekts: „Trotz schwieriger und turbulenter Zeiten konnten die geplanten Budgets und final aufgesetzten Zeitpläne für die Umsetzung der Maßnahmen eingehalten werden. Besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen und den Planungsbüros waren für diesen Erfolg mitentscheidend. Dieser Meilenstein unterstützt ganz wesentlich die Bemühungen, den Standort in Geislingen für die verbleibenden und die künftig angestrebten Nachnutzungen fit zu machen.“
25.11.22

 

Waldhauser Steige wird saniert

„Das Regierungspräsidium plant eine grundlegende Sanierung der Waldhauser Steige“, teilt  Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Laut Einschätzung von Regierungspräsidentin Susanne Bay seien umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen zu erwarten, um die Rutschungen instand zu setzen. „Das ist eine gute Nachricht, denn das bedeutet langfristige Qualitätssicherung“, so Razavi weiter. „Eine Hangsicherung ist das große Besteck, mit dem der Unterbau einer Steige neu präpariert und die Straße damit für viele Jahre gegen erneute Senkungen und Fahrbahnrisse geschützt wird. Es bedeutet viel Aufwand, ist aber wichtige Daseinsvorsorge, denn die Steigen entlang der Höhenzüge sind unverzichtbare Lebensadern für die Menschen und Betriebe vor Ort. Sie müssen angesichts des permanentem Verschleißes leistungsfähig gehalten werden.“ Die geologische Baugrunduntersuchung an der Steige hat laut Mitteilung des Regierungspräsidiums bereits begonnen. Die Ergebnisse werden bis zum Frühjahr in einem Gutachten bewertet, das Grundlage für die weiteren Planungen der Sanierung sein wird. 
25.11.22

 

Land zeigt dem Waschbär rote Karte

Kreis Göppingen. Zu den heimischen Wildarten gesellen sich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr gebietsfremde Arten. Diese so genannten Neozoen, zu denen auch der Waschbär zählt, haben teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere der Waschbär breitet sich in Baden-Württemberg zunehmend aus; mit vielerorts gravierenden Folgen für zahlreiche heimische Tiere. Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion sollen im Kreis Göppingen, im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbreis Maßnahmen im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt werden, die die negativen Auswirkungen des Waschbären auf die Biodiversität und das Ökosystem minimieren. Ein entsprechender Antrag wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen im Finanzausschuss beschlossen. Die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, Sarah Schweizer, begrüßt den Beschluss und verdeutlicht die Bedeutung des Themas. „Die Waschbär-Population ist bei uns im Landkreis Göppingen und im angrenzen Ostalb- und Rems-Murr-Kreis in den vergangenen Jahren explodiert. Das spüren nicht nur unsere heimischen Singvögel, Frösche und Kröten, die dem Waschbär zunehmend zum Opfer fallen, sondern auch wir Menschen, die zunehmend mit Waschbär-Problemen, wie bspw. verwüsteten Dachböden, zu kämpfen haben. Deshalb brauchen wir im Land ein effektives Waschbär-Management. Dafür wollen wir mit dem Pilotprojekt im Waschbär Hot-Spot nun die Grundlage schaffen“.
25.11.22

 

Rasenmähertraktor gestohlen

Lauterstein. Zwischen Sonntag und Donnerstag entwendeten Unbekannte einen Traktor bei Lauterstein. Der Rasenmähertraktor der Marke Toro befand sich in einem Raum einer Hütte auf dem Galgenberg. Unbekannte hebelten die Tür auf und entwendeten den Traktor. Der Polizeiposten Donzdorf sucht nun nach den Dieben.
25.11.22

 

Betrunken vom E-Bike gestürzt

Ebersbach. Am Donnerstag war ein 24-Jähriger in Ebersbach nicht mehr fahrtauglich. Gegen 21.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen gestürzten Radler in der Leintelstraße. Bei der Aufnahme des Unfalls roch die Polizei Alkohol bei dem Mann. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste er eine Blutprobe abgeben. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann am Tag zuvor bereits unter dem Einfluss von Drogen, jedoch mit seinem Auto, unterwegs war. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
25.11.22

 

B10-Rampe gesperrt

Esslingen. Vom 28. November bis zum 11. Dezember 2022 muss die B 10-Rampe an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke aus Fahrtrichtung Esslingen (neckarseitig), sowie die Brücke über die B 10 für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist notwendig, um Widerlager und Stützwände zu verfüllen, den Verbau zurückzubauen, Leerrohre und Schächte zu verlegen und die Auffahrtsrampe zu verbreitern.

Aus Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt nach Weil weiterhin möglich, nach Brühl ist eine Umleitung  über die B 10 und Vogelsangbrücke ausgeschildert. Dies gilt auch für den Verkehr von Weil nach Brühl oder Stuttgart. Mofas, die nicht über die B 10 fahren dürfen, wird eine Durchfahrt durch die Unterführung in der Palmenwaldstraße gewährt. Von Weil kommend, kann man weiterhin auf die B 10 in Richtung Plochingen auffahren.

Aus Fahrtrichtung Esslingen bleibt die Zufahrt nach Brühl von der B 10 über die Palmenwaldstraße weiterhin möglich. Wer nach Weil möchte, wird über die Hafenbahnbrücke geleitet.
25.11.22

 

Autofahrer unter Drogen

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften am Donnerstag gegen 22 Uhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße einen 21-jährigen Autofahrer. Bei ihm ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf eine akute Drogenbeeinflussung, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt werden musste. Zur Feststellung seiner Fahrtauglichkeit wurde eine Blutuntersuchung veranlasst. Dem Autofahrer drohen nun ein Bußgeld, Fahrverbot und möglicherweise auch führerscheinrechtliche Konsequenzen.
25.11.22

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21
 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter regina.zwiersch@geislingen.de. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über info@maitis-media.de, zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausgewiesenen Wege oder emotionale Auseinandersetzungen. Deshalb wurde die Sensibilisierungs-Kampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zu einem respektvollen Miteinander ins Leben gerufen. Der Landkreis hat gemeinsam mit seinem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA) einen Sonderpreis für diese Kampagne beim Staatsanzeiger-Award gewonnen.

Erstmals hat der Staatsanzeiger dieses Jahr drei Awards für erfolgreiche und inspirierende Projekte an Kommunen, Verwaltungen oder Behörden aus Baden-Württemberg verliehen. Die Kampagne aus Göppingen konnte in keine der vorhandenen Kategorien eingeordnet werden, weil neben dem Tourismus viele andere Bereiche wie Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft involviert waren. Die Jury war jedoch von dem Gesamtkonzept so begeistert, dass gemeinsam die Entscheidung getroffen wurde einen Sonder-Award zu vergeben.

Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamtes hat die Kampagne zusammen mit dem kreisweiten Tourismusverband ESA erstellt. Finanziert wurde die von Juni bis Oktober laufende Marketingkampagne durch vom Kreistag freigegebene touristische Projektmittel.
6.10.21

 

Erhebliche Schäden durch Farbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Innerhalb der letzten Wochen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Farbschmierereien festgestellt. So haben Unbekannte in der Pleuer Passage am Bahnhof mehrere Wände und Türen mit schwarzer Farbe besprüht. In der Ledergasse wurde ein Verkehrszeichen mit schwarzer Farbe besprüht und in der Robert-von-Ostertag-Straße an der Josenbrücke wurde eine Tür beschmiert. Der hierbei entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Großflächige Farbschmierereien wurden Hussenhofen an der Birkhofbrücke, auf Höhe des dortigen Supermarktes, festgestellt. Da dort aufgrund der Reinigung zusätzlich die Bahnstrecke gesperrt werden musste, wird der Schaden auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
6.10.21

 

 

Haushaltsberatung wird gestreamt

Göppingen. Die Erwiderung der Fraktionen zum Haushaltsplan 2022 am Donnerstag, 7. Oktober, den Oberbürgermeister Alex Maier kürzlich in den Gemeinderat eingebracht hat, wird von der Filstalwelle  live gestreamt und ist über die Homepage der Stadt Göppingen unter www.goeppingen.de live zu verfolgen. Die Erwiderung der Fraktionen ist soll gegen 17.15 Uhr starten.
5.10.21

 

 

Zwei Verletzte bei Crash am frühen Morgen

Salach. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Salach. Gegen 3.45 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Lkw in der Weberstraße unterwegs. Er fuhr an der Kreuzung geradeaus und wollte in Richtung Eislingen fahren. An der Kreuzung kam von links eine 34-Jährige mit ihrem Pkw. Die fuhr in Richtung Wilhelmstraße und hatte Vorfahrt. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Nach dem Aufprall fuhr der Lkw  über einen Fahrbahnteiler und beschädigte diesen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel nicht in Betrieb. Bei dem Unfall erlitten beide Beteiligten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 34-Jährige in eine Klinik. Der junge Mann wurde von den Helfern vor Ort versorgt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Das Auto und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
5.10.21

 

 

Frauen bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 29 ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Fahrer eines Transporters befuhr gegen 6.20 Uhr an der Anschlussstelle Schorndorf-West den Beschleunigungsstreifen in Richtung Stuttgart. Dabei erkannte er zu spät, dass zwei vorausfahrende Autos verkehrsbedingt anhielten. Der 57-Jährige fuhr daraufhin auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf einen davorstehenden Wagen. Die beiden Fahrerinnen der Pkw wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand schaden von etwa  30.000 Euro. Die Räumung und Säuberung der Unfallstelle behinderte auch den Berufsverkehr. Die Unfallstelle war nur einspurig passierbar. Der Rückstau im Berufsverkehr betrug bis zu sieben Kilometer.
5.10.21

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Kirchheimer Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum Freitag, 22. Oktober per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 07021 502-284 melden.
5.10.21

 

 

Polizei sucht Räuber

Schwäbisch Gmünd. Wie bereits berichtet, drang am Dienstag, 28.September um 0.42 Uhr ein bislang unbekannter Täter über ein Fenster in die Wohnung einer 85-jährigen Frau in der Rechbergstraßein Gmünd ein. Nachdem die Wohnungsinhaberin aufgrund der Geräusche erwachte, zwang der Eindringling die Seniorin leise zu sein. Da die 85-Jährige kein Geld in der Wohnung hatte, durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert, ehe er die Wohnung wieder verließ. Der Räuber war etwa 30 bis 32 Jahre alt, ca. 165 cm groß und hatte eine schlanke sportliche Figur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und Hose und einer schwarzen Mütze ohne Schild. Zudem führte der Mann eine rote Stofftasche mit sich. Der Mann sprach hochdeutsch ohne einen erkennbaren Akzent. Die Polizei fragt nach Vorliegen der Personenbeschreibung die Bürger, ob sie einen Mann kennen, auf den die Beschreibung zutrifft.
5.10.21

 

 

Hochschule verabschiedet Studenten

Esslingen/Göpingen. 642 Studenten aus Esslingen und Göppingen haben im vergangenen Sommersemester ihren Hochschulabschluss an der Hochschule Esslingen gemacht. Rektor Christof Wolfmaier in seinem Abschiedsvideo: „Viele Erwartungen sollten sich für Sie erfüllt haben! Sie haben Großartiges geleistet und werden Ihre berufliche Zukunft mit Bravour bestehen.“ Ingo Rust, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen, Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, und Markus Sontheimer, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VdF) sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und gratulierten den Absolventen zu deren Hochschulabschluss.
5.10.21

 

 

Junge Krankenpflegerinnen schaffen ihr Examen

Kreis Göppingen. 22 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken, die 2018 die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ bzw. „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ begonnen hatten, haben jetzt ihr Examen bestanden.

Drei anspruchsvolle und lehrreiche Jahre mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis liegen hinter den neuen Pflegefachkräften. Ein großer Teil der Ausbildung musste unter den Restriktionen und einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden. Viele der Auszubildenden haben in den Hochphasen der Infektionswellen in den praktischen Einrichtungen direkt in Covid-Bereichen gearbeitet und die Versorgung der Patienten in den Kliniken mit Engagement und Wissen unterstützt.

Klare hygienische Richtlinien gab es bei den schriftlichen wie bei den mündlichen Prüfungen. Insgesamt lief alles reibungslos und sehr diszipliniert. Dies bestätigte auch Hans Schollenberger, Schulleiter im Ruhestand, der vom Regierungspräsidium beauftragt worden war, als Prüfungsvorsitzender die mündlichen Prüfungen zu begleiten. Er überreichte mit der Schulleiterin Sabine Becker und der Kursleitung Susanne Weiler im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Ich freue mich sehr über die positiven Prüfungsergebnisse, trotz der vielen Hürden, welche die Pandemie den Schülerinnen abverlangt hat“, sagte Sabine Becker. Als Jahrgangsbeste erhielt Vanessa Patek von der Geschäftsführung einen Geldpreis. 

Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege haben bestanden:  Yanka Claß, Sophia Kley und Annika Kluge. Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:
Michelle Arnold, Melissa Asllani, Helen Bulling, Sidra-Tul-Muntaha Chughtai, Annalisa Di Liberto, Esra Gülec, Juliet Helling, Arzu Kama, Dilay Koca, Laura Melchior, Johanna Mies, Vanessa Patek, Ilayda Peker, Isabelle Sauter, Fazilet Seker, Julia Traub, Elif Secil, Sophie Wiget, Derya Yangöz.
5.10.21

 

 

Streit wegen Jacke eskaliert

Göppingen. Wegen einer Jacke schlugen am Sonntag in Göppingen zwei Männer aufeinander ein. Die beiden 26-jährigen Männer trafen gegen 22.45 Uhr am Bahnhof aufeinander. Zwischen den Beiden entwickelte sich ein Streit, weil einer dem anderen angeblich seine Jacke ausleihen wollte. Letztendlich verblieb das Kleidungsstück beim Eigentümer und die Streithähne trennten sich.
4.10.21

 

 

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Heubach. Wegen einer gemeldeten Ruhestörung fuhren Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Sonntag kurz nach 1 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Heubach an. Vor dem Lokal hielten sich etwa 30 Personen auf. Ein 34-Jähriger und eine 26-Jährige, die auf dem Gehweg saßen und die Beine auf der Fahrbahn hatten, wurden durch die Beamten aufgefordert, sich auf den Gehweg zu begeben. Hierauf reagierte der 34-Jährige sofort sehr aggressiv; seine Begleiterin beleidigte die Beamten, weshalb die Personalien der Frau aufgenommen werden sollten. Dies verweigerte sie zunächst. Da der 34-Jährige weiterhin sehr aufgebracht war, wurde er von vorbeikommenden Passanten zunächst festgehalten. Die 26-Jährige wurde von den Polizisten zur Seite genommen; mehrfach versuchte ihr Begleiter zu ihr zu gelangen, wobei er in drohender Haltung auf die Beamten zu ging. Um einen Angriff des Mannes zu verhindern, musste er letztendlich zu Boden gebracht und dort fixiert, woraufhin wiederum die 26-Jährige und weitere Barbesucher ihm zu Hilfe eilen wollten. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Polizeibeamter ließ sich die Lage beruhigen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Beame leicht verletzt.
4.10.21

 

 

Unfallverursacher schwer verletzt

Waldstetten. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, wo er aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Fahrzeug fuhr zunächst auf die ansteigende Leitplanke auf und auf dieser rund 25 Meter entlang, ehe es von der Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend eine steile Böschung hinauffuhr. Beim Gegenlenken touchierte das Fahrzeug einen entgegenkommenden Pkw und kippte letztendlich an der steilen Böschung auf das Dach. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro.
4.10.21

 

 

Spielautomaten aufgebrochen

Heubach. Über das Fenster verschafften sich Unbekannte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr Zutritt zu einem Bistro in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
4.10.21

 

 

Autofahrer übersieht fast Streifenwagen

Süßen. Am Sonntag verursachte ein Autofahrer eine gefährliche Situation in Süßen. Gegen 10 Uhr wollte ein 31-Jähriger mit seinemP kw vom Gässle auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er fast einen Streifenwagen. Der 31-Jährige hatte nämlich die vorderen Seitenscheiben mit Folie beklebt. Dies stellte die Polizei bei der Kontrolle fest. Das ist nicht erlaubt und gefährlich, wenn die Folie nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld wegen des verkehrsunsicheren Zustands seines Fahrzeugs. Unter Aufsicht der Polizei entfernte der Mann die Folie.
4.10.21

 

 

Impf-Ärzte spenden für Flutopfer

Ostalbkreis. Eine Spendenscheck über 6000 Euro für die Opfer der Flut-Katastrophe in Deutschland stellten der Ärztliche Leiter des KIZ, Peter Schmidt, und Landrat Dr. Joachim Bläse stellvertretend für rund 30  Ärzte aus. Diese hatten unter dem Motto „1 Stunde für die Flutopfer“ Teile ihres Honorars, welches sie als Impfärzte im Aalener Impfzentrum erhalten haben, für die „Aktion Deutschland Hilft“ zugunsten der Flutopfer zur Verfügung gestellt. Bläse dankte den Ärzten für ihren Einsatz im Impfzentrum und dafür, dass sie sich finanziell für Menschen engagierten, die während des Hochwassers im Juli teilweise alles verloren hätten.
4.10.21

 

 

Finale von "Heiß auf Lesen"

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr endete der Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ mit einer kleinen Abschlussveranstaltung im Spitalhof, bei dem die Teilnehmer für ihr fleißiges Lesen belohnt wurden. Über 80 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren haben in diesem Jahr an dem Sommerleseclub teilgenommen und dabei über 300 Bücher gelesen. Zu jedem gelesenen Buch wurden sie von den Bibliotheksmitarbeiterinnen interviewt und durften das Buch bewerten. Jedes Kind, das während der Ferienzeit drei Bücher oder mehr gelesen hat, bekam bei der Abschlussveranstaltung nicht nur eine Urkunde und eine kleine Überraschung, sondern nahm auch an der Verlosung von tollen Preisen teil. Insgesamt erhielten im diesem Jahr 45 Kinder eine Urkunde und freuen sich schon auf den nächsten Sommerleseclub im kommenden Jahr.
4.10.21

 

 

Renovierungsarbeiten enden tödlich

Eislingen.  Bei Renovierungsarbeiten an einem Altbau stürzte am Samstagvormittag ein Betonbalkon vom ersten Obergeschoss ab und begrub den 53-jährigen Eigentümer unter sich. Bei den Arbeiten sollten die Betonstützen ausgetauscht werden. Hierfür sicherten Arbeiter den Balkon mit Metallstützen ab. Als eine Metallstütze vom Hauseigentümer mit Hammerschlägen zur Seite geschlagen wurde, fiel sie seitlich weg. In der Folge brach der Balkon von der Hauswand ab. Der Mann wurde unter den Balkonplatte begraben und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Das Gebäude wurde an der Südseite stark beschädigt und ist einsturzgefährdet. Am Montag wird das Gebäude von einem Statiker überprüft. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.
3.10.121

 

 

Auto erfasst betrunkenen Fußgänger

Göppingen. Schwer verletzt wurde ein betrunkener Fußgänger am Samstagmorgen zwischen Ursenwang und Eschenbach Aus bislang unbekannten Gründen erfasste ein 35-jähriger Autofahrer den Fußgänger mit dem rechten Kotflügel. Der befand sich zu dem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand. Nach dem Anprall wurde der 24-jährige Fußgänger auf die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf auf der Fahrerseite auf die Windschutzscheibe. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Da der Unfallhergang für die Beamten des Verkehrsdienstes Mühhausen unklar war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Dieser untersuchte die an Ort und Stelle feststellbaren Spuren. Voraussichtlich wird erst nach Vorliegen des Gutachtens zu ermitteln sein, wer den Verkehrsunfall verursacht hat.
3.10.21

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail freiwilligenagentur@goeppingen.de
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperr