Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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Die neue Ausgabe von Albeins ist da! Das Heft von MAITIS-MEDIA ist kostenlos an zahlreichen Auslagestellen erhältlich, u.a. in den Staufers-Märkten im Kreis Göppingen und in Hochdorf, sowie in den Tourismus-Stellen in Göppingen, Geislingen, Esslingen, Plochingen, Heidenheim, Aalen, Münsingen, Metzingen, Reutlingen, Balingen, Albstadt, Kirchheim, Nürtingen, Ulm, Schwäbisch Gmünd, Bissingen a.d.T, Bad Überkingen, sowie bei der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf in Salach, in vielen Restaurants, sowie über den Lesezirkel. Online gibt es die Ausgabe unter www.maitis-media.de oder unter www.albeins.de                Titelfoto: Bettina Fritz

 

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Sport vom Wochenende

Fußball Oberliga Baden-Württemberg:  Göppinger SV gegen Reutlingen:  4:1

Handball-Bundesliga Herren: Frisch Auf Göppingen gegen Gummersbach: Sonntag

1.10.22

 

Betrunkener Autofahrer flüchtet vor der Polizei und verunglückt

Göppingen. Am Samstagmorgen befand sich eine Streife der Polizei auf der B 297 von Göppingen in Richtung Bartenbach. Dabei fiel ihnen die unsichere Fahrweise eines Pkw auf. Zur Kontrolle des Fahrers schalteten sie das Blaulicht und die Halteaufforderung ein. Daraufhin gab der 31-jährige Fahrer des Pkw Gas und beschleunigte innerorts laut Tacho auf über 100 km/h. Er überholte ein Auto vor sich und kam in der dann anschließenden Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Er beschädigte zwei Verkehrszeichen, eine Straßenlaterne und eine Hecke. Bei der Bergung des Fahrers wurde Alkoholgeruch wahrgenommen. Die zunächst angenommenen schweren Verletzungen erwiesen sich im Krankenhaus als nicht so schlimm. Ein Alkotest ergab einen Wert deutlich über der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von10.000 Euro. Die Feuerwehr musste die blanken Kabel an der beschädigten Straßenlaterne sichern. Sie war mit 4 Fahrzeugen und 16 Mann eingesetzt. Der Verkehrsdienst aus Mühlhausen übernahm die Sachbearbeitung. Der Fahrer des unmittelbar vor dem Unfall überholten Autos wird gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und sich beim Verkehrsdienst, Tel. 07335/9629-0, zu melden.
1.10.22

 

Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall auf Autobahn

Tödliche Verletzungen erlitt ein Lkw-Fahrer bei einem Unfall auf der A8 bei Dornstadt. Ein 57-Jähriger war gegen 6.50 Uhr auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Ulm-West fuhr der Muldenkipper auf dem rechten Fahrstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Lkw nach links und fuhr über die drei Fahrstreifen. Am linken Straßenrand stieß der Lkw in eine Betonschutzwand. Das unbeladene Fahrzeug wurde über die Schutzwand geschleudert und streifte dabei eine Schilderbrücke. Der Laster kippte zur Seite und rutschte über die Gegenfahrbahn. Dort trafen Karosserieteile einen in Richtung München fahrenden Lkw und Pkw. In Seitenlage prallte der Muldenkipper frontal gegen einen Pkw. Der war mit vier Personen besetzt und in Richtung München unterwegs. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Lkw eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen. Durch den heftigen Aufprall wurden die Insassen des Pkw schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in umliegende Krankenhäuser. Der Lkw war nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Bergungsgerät an und richtete den Lkw wieder auf. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Lkw und Pkw im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt. Neben der Polizei waren Notfallseelsorger im Einsatz. Der Verkehr auf der A8 in Richtung München wurde von der Polizei und Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Merklingen ausgeleitet. Trotzdem gab es einen Rückstau von mehreren Kilometern. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.
30.9.22

 

B 466: Umleitungen für Busse

Bad Ditzenbach. Ab Oktober 2022 wird die B466 zwischen Hausen und Bad Ditzenbach umfangreich saniert. Zudem werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Diese Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Bauphasen. Grundsätzlich kann der Busverkehr der Linien 965/965A und 966/966A fahrplanmäßig aufrechterhalten werden. Folgende Einschränkungen beim Busverkehr lassen sich jedoch nicht vermeiden: 4.bis 16. Oktober: Haltestelle Reichenbach Abzw. B466 kann nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle Turnhalle auszuweichen. 14.Oktober, 14 Uhr, bis 16. Oktober, Betriebsschluss: Die Buslinie 966/966A wird zwischen Hausen und Reichenbach über Unterböhringen umgeleitet. Die Haltestellen Hausen B466 und Reichenbach Abzw. B466 können nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestellen Reichenbach Turnhalle und Hausen Hirsch auszuweichen. Die Haltestelle Reichenbach Rathaus wird an die Reichenbachstraße verlegt und Unterböhringen wird durch die Linie 966 bedient. Am Wochenende entfallen die Rufbusse der Linie 965.
30.9.22


Blutspender ausgezeichnet 

Göppingen. Für 27 Bürger, die mit ihrem Entschluss Blut zu spenden, vielfach Leben retten, gab es eine öffentliche Würdigung. Für zehnmaliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Rebecca Ahrun, Melanie Bosch, Guido Caracciolo, Giuseppe Grammatico, Saeed Hadi, Nico Hofmann, Hans-Jörg Kern, Nathalie Lander und Heike Seehuber.  Für 25-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Christian Bayer, Gioacchino Gasser, Claudia Gössl, Uwe Grafe, Steffen Lampe, Sabine Schilling und Beate Simon.  Für 50-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Ralf Ruth, Matthias Weiß, Karl-Heinz Hagenbucher sowie Yusuf Mutlu. Für 75-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Steffen Schurr und Pierre Turpin.  

Für 100-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Thomas Gehrke und Jürgen Mack. Für 125-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Siegfried Hohmann und Jochen Lange.
30.9.22

 

Neuer Leiter bei der Schorndorfer Polizei

Schorndorf. Wechsel beim Polizeirevier Schorndorf. Der 44-jährige Polizeioberrat Marc Henninger wechselt nach einer einjährigen Station in Schorndorf zum Polizeipräsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, wo er als neue Herausforderung im Sachgebiet Informationstechnik die dortige Abteilungsleitung übernehmen wird. Für Polizeioberrat Stephan Schlotz, der die Nachfolge von Marc Henninger und die Leitung des Polizeireviers Schorndorf übernehmen wird, bedeutet dies nun wieder in seine Heimat und zur alten Dienststelle zurückzukehren. Der gebürtige Schorndorfer hatte seit 2018 das Polizeirevier Ellwangen geleitet.Eingestellt in den Polizeidienst des Landes Baden-Württemberg wurde der 41-Jährige als Polizeikommissaranwärter, wo er im Jahr 2002 in Göppingen bei der damaligen Bereitschaftspolizei nach Abitur und Absolvierung des Wehrdienstes seinen Dienst antrat. Nach seiner Ausbildung zum Polizeikommissar im April 2006 sammelte der jetzt 41-Jährige bei der damaligen Polizeidirektion Waiblingen seine ersten Berufserfahrungen in der Daimlerstadt. Danach folgten mehrere Führungspositionen, wo er unter anderem beim Führungs- und Einsatzstab Esslingen, als Leiter des Polizeipostens Gaildorf, als Dienstgruppenführer oder auch beim Innenministerium eingesetzt war. Hierbei konnte er sich letztlich für einen Masterstudiengang zum höheren Polizeivollzugsdienst qualifizieren. Diesen schloss der verheiratete zweifache Familienvater im Jahr 2018 erfolgreich ab.
30.9.22

 

Geldautomat beschädigt

Göppingen. Nicht ans Ziel gelangten Unbekannte am Mittwoch in Jebenhausen. Kurz nach 2 Uhr betraten zwei Unbekannte das Gebäude im Herdweg. Sie hebelten die Front an einem Geldautomaten auf. Danach versuchten sie den Automaten zu sprengen. Dieser Versuch misslang. Es kam zu keiner Explosion und das Bargeld verblieb im Automaten. Zurück blieb ein geschätzter Sachschaden von etwa 5000 Euro. Kurz vor 6 Uhr wollte ein Zeuge Geld abheben und bemerkte den beschädigten Automaten. Der informierte die Polizei. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Zu den beiden Täter kann lediglich gesagt werden, dass sie schwarz gekleidet und maskiert waren. Die Kriminalpolizei Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise geben können.
30.9.22

 

Sprinter prallt gegen Laster

Wiesensteig.  Für größere Behinderungen sorgte ein Unfall am Donnerstag auf der A8. Gegen 5.20 Uhr fuhr der 68-Jährige mit seinem Sprinter in Richtung München. Auf Höhe Wiesensteig kam er auf der zweispurigen Autobahn nach rechts und prallte dort gegen einen Laster auf dem rechten Fahrstreifen. Bei dem Unfall erlitt der Verursacher leichte Verletzungen. Der 57-jährige Fahrer des Lasters blieb unverletzt. Durch den Unfall wurde die Autobahn blockiert und es bildete sich ein erheblicher Rückstau. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 23.000 Euro.
30.9.22

 

Auto prallt gegen Mast

Bad Boll.  Hoher Schaden entstand am Donnerstag bei einem Unfall in Bad Boll. Kurz nach 14 Uhr fuhr die 76-Jährige mit ihrem Pkw in der Hauptstraße. Aus unbekannter Ursache verlor sie die Kontrolle über ihr Auto. Sie kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Masten. Bei dem Unfall erlitt die Frau leichte Verletzungen. Sie kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro.
30.9.22

 

Auf Mann eingeschlagen

Bad Ditzenbach. Am Freitag verletzte ein bislang Unbekannter in Bad Ditzenbach einen Mann. Gegen 5.45 Uhr meldete sich ein 45-Jähriger bei der Polizei. Er sagte, dass er in der Drackensteiner Straße in Gosbach auf einem Parkplatz in sein Auto einsteigen wollte. Unvermittelt habe ihn dort eine bislang unbekannte Person niedergeschlagen. Er habe dadurch Verletzungen erlitten und sei zu Boden gegangen. Rettungskräfte brachten den Mann zur Behandlung in eine Klinik. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Sie klärt nun die genauen Hintergründe und Abläufe der Tat. Die konkreten Umstände der Tat sind bislang unklar.
30.9.22

 

Dement, aber nicht bescheuert!

Schwäbisch Gmünd (sv). Ganz ungewohnt für einen Fachtag erklangen letzten Donnerstag im Prediger laute ABBA-Töne, gesungen von der Musical Factory  Schwäbisch Gmünd zur Einstimmung auf den Ersten Gmünder Fachtag Demenz, der von den Mitgliedern der Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz in Schwäbisch Gmünd ausgerichtet wurde. „Demenz ist nicht ansteckend, tut auch nicht weh, aber sie macht vergesslich und macht manchmal auch einsam“, so begrüßte Hardy Eichler, Mitglied der Lokalen Allianz und Betroffener die rund 150  Zuhörer mit einer Rede, die unter die Haut ging. Christian Baron, Erster Bürgermeister erzählte anschließend von seinem Onkel, der sich plötzlich veränderte und wie es der Familie gelungen sei mit Hilfe der DRK Demenzberatung die Veränderungen richtig einzuordnen.

Der Schweizer Buchautor Michael Schmieder, der unter anderem das Buch „Dement, aber nicht bescheuert“, geschrieben hat, beindruckte das Publikum mit seiner klaren kritischen Haltung gegenüber starren Strukturen im Pflegesektor und dem Plädoyer für mehr Selbstbestimmung: Menschen mit Demenz sollen die Bedingungen bestimmen, unter denen sie leben möchten, das kann bedeuten im Flur zu schlafen oder nur noch Torte zu essen.“

Am Nachmittag konnten Interessierte an zahlreichen vorab ausgebuchten Workshops zu verschiedenen Themen teilnehmen. „Es war nicht nur alles toll organisiert, gut ausgeschildert, bestens vorbereitet, auch die Referenten waren Spitze - etliche der Workshops hätten wahrscheinlich problemlos noch einige Stunden länger gehen können. Gerade die vielen Beispiele aus dem Alltag der Referenten machten alles sehr anschaulich“, so ein Angehöriger nach der Veranstaltung.

Im Foyer des Predigers gab es über den Tag verteilt weitere thematische Angebote, so bestand die Möglichkeit einen Demenzsimulator anhand von dreizehn Alltagsituation auszuprobieren. Musikalisch Interessierte konnten sich an der Veeh-Harfe versuchen und Lesebegeisterte am Büchertisch der Buchhandlung Fiehn stöbern. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. bot mit ihrem Infostand rund um das Thema Demenz zahlreiche Tipps und Broschüren.
29.9.22

 

Migrationsberatung wird besser gefördert

Kreis Göppingen.  Auf Initiative der SPD-Fraktion hat die Ampelkoalition heute im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bei der Beratung zum Etat des Bundesinnenministeriums für 2023 beschlossen, die Finanzierung der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) um 24 Millionen Euro zu verstärken.  „Dieser Haushaltsbeschluss stärkt die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer auch im Landkreis Göppingen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. „Die Beraterinnen und Berater hier bei Zebra, der Migrationsberatungsstelle der Diakonie in Göppingen, sind erste wichtige Anlaufstellen für neu Zugewanderte. Ratsuchende finden hier bestmögliche Rahmenbedingungen vor, um sich in unserem Land schnell zurechtzufinden. Die Migrationsberaterinnen und -berater unterstützen beispielsweise bei der Suche nach geeigneten Sprachkurs- und Bildungsangeboten und fördern die schnelle soziale und berufliche Integration“, so Baehrens. „Mit dem Beschluss erhalten die Träger und vor allem die Beschäftigten der Migrationsberatung Planungssicherheit und wissen jetzt, wie es 2023 weitergeht“, erklärt die Göppinger Abgeordnete. 
29.9.22

 

Trickbetrüger erbeuten Schmuck

Göppingen. Am Mittwoch übergab ein Senior Schmuck an einen Unbekannten in Göppingen.  Zur Mittagszeit erhielt der Senior aus dem Raum Göppingen einen Anruf von einem vermeintlichen Rechtsanwalt. Der gab vor, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Um eine sofortige Haftstrafe abzuwenden, müsste eine Kaution bezahlt werden. Da der Mann keine größeren Menge Bargeld hatte, gab sich der Anrufer auch mit Schmuck zufrieden. Den übergab er dann an einen unbekannten Abholer. Später kamen bei dem Mann Zweifel auf und er erstattete eine Anzeige bei der Polizei.
29.9.22

 

Tier ausgewichen und verletzt

Börtlingen.  Am Mittwoch überschlug sich ein Auto bei Börtlingen.  Kurz vor 7 Uhr war ein 27-Jähriger mit seinem Plkw auf der Straße zwischen Rattenharz und Breech unterwegs. Als er sich auf Höhe der Zufahrt Schweizerhof befand, sprang plötzlich ein  Tier über die Straße. Diesem wollte der 27-Jährige ausweichen und kam nach links von der Straße ab. Im Straßengraben prallte der Wagen gegen eine Betonregenrinne. Dadurch stellte sich das Fahrzeug auf und drehte sich um die Achse. Der Pkw kam auf den Rädern zum Stehen. Der Mann erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachten ihn in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Mercedes auf etwa 25.000 Euro.
29.9.22

 

Hochwertige Fahrräder gestohlen

Zell u.A.  Leichtes Spiel hatten Diebe in Zell unter Aichelberg.  Die Unbekannten suchten am Mittwoch gegen 4.15 Uhr ein Wohnhaus in der Straße In den Kreuzgärten auf. Dort fanden sie eine unverschlossene Garage. In der standen zwei verschlossene E-Bikes der Marke KTM . Die Diebe knackten die Schlösser und stahlen die Räder. Ähnlich erging es einem Besitzer in der Pliensbacher Straße. Dort machten sich die Unbekannten zwischen 19.30 Uhr und 10.30 Uhr zu schaffen. Ein E-Bike der Marke Pegasus war durch ein Schloss gesichert, die Garage wohl nicht verschlossen. Somit hatten die Täter leichtes Spiel und flüchteten unerkannt mit ihrer Beute. Die Beamten des Polizeiposten Bad Boll (Tel. 07161/93810) haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei prüft auch, ob ein Tatzusammenhang besteht. Die Räder haben einen Wert von mehreren tausend Euro.
29.9.22

 

Polizei sucht Zeugen

Schlat. Nach gefährlichen Überholmanövern am Dienstag bei Schlat hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Kurz vor 20.15 Uhr fuhr der 56-Jährige von Schlat in Richtung Göppingen. Nach dem Kreisverkehr wurde er im Überholverbot von einem roten Renault Clio überholt. Um einen Unfall zu vermeiden, musste ein entgegenkommendes weißes Auto eine Vollbremsung machen. Im weiteren Verlauf überholte der Clio wohl noch ein weiteres Fahrzeug im Überholverbot. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Fahrer des weißen Autos, sowie weitere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des roten Clio gefährdet wurden.
28.9.22

 

Goldene Wildbiene für den Ostalbkreis

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis hat mit der insektenfreundlichen Gestaltung des „Kreisverkehr Kapfenburg“ an der L 1076 / K 3293 gezeigt, wie erfolgreicher Artenschutz vor Ort gelingen kann. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg zeichnete den Ostalbkreis für dieses Engagement bereits zum zweiten Mal in Folge mit der Goldenen Wildbiene aus.

Mehr als die Hälfte aller Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten – so wie viele andere Insekten auch. Grünflächen im Straßenraum können Wildbienen, Schmetterlingen und vielen anderen Insekten Lebensraum, Nahrung und Nistmöglichkeit bieten, wenn sie mit heimischen Wildpflanzen naturnah gestaltet sind. Blühende Verkehrsinseln sind daher ein kleiner, aber wertvoller Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt. Diesem Grundgedanken hatte das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg nun schon zum vierten Mal den Wettbewerb „Blühende Verkehrsinseln“ ausgeschrieben.

Für eine ökologische Aufwertung wurde die Kreisverkehrsinnenfläche im Frühjahr 2022 mehrmals zur Bodenauflockerung durchgefräst und anschließend mit einer Saatgutmischung aus heimischen Ackerkräutern und Gräsern eingesät. Damit entstand eine neue Blühfläche, die einer Vielzahl von Insekten als Lebensgrundlage dient. Die Blühfläche kommt selbstverständlich ohne Pestizide aus.

Die Umgestaltung überzeugte die Fachjury des Wettbewerbs „Blühende Verkehrsinseln“. Diese kürte den „Kreisverkehr Kapfenburg“ als einen von landesweit zehn Gewinnern. Als Preis für sein Engagement erhält der Ostalbkreis die landesweite Auszeichnung „Goldene Wildbiene“.

Der Kreisverkehr wurde zum einen durch die Ansaat ökologisch aufgewertet und beherbergt darüber hinaus zwei Insektenhotels. Diese auf und neben den Kreisel aufgestellten Insektenhotels wurden im Blick auf die angrenzende Musikakademie zum einem in einem ausgedienten Flügel und zum anderen in Form von überdimensionalen Noten untergebracht.  „Die Insektenhotels sind Teil eines Projektes von Auszubildenden der Straßenmeisterei Aalen. Ausbildungsziel war es, hier zu zeigen, dass auch im Straßenbetriebsdienst Verantwortung für unser Ökosystem übernommen wird“, erläutert Landrat Dr. Joachim Bläse, „gleichzeitig soll durch Projekte wie das der Begrünung von Kreisverkehrsflächen den Bürgerinnen und Bürgern gezeigt werden, dass jedermann auf relativ einfache Weise gebietsheimische Pflanzen auch auf sehr begrenzten Flächen etablieren kann.“
28.9.22

 

Rennstall Esslingen fährt Weltrekord

Esslingen. Noch nie ist ein Verbrenner schneller im Skid Pad gewesen, einer kreisförmigen Teststrecke, auf der das Fahrverhalten der Rennwagen getestet wird. Zum Saisonabschluss bei der Formula Student Alpe Adria in Kroatien fährt der Bolide aus Esslingen in allen Disziplinen zum Sieg. Beim Geschwindigkeitstest erreicht er Weltrekord.  

„Wir haben zum ersten Mal auch ein Fahrzeug entwickelt, das als reiner Verbrenner und als Hybrid gefahren werden kann. Auch die Bremsanalage haben wir zum ersten Mal selbst entwickelt. Die Impeller, ein ummantelter Propeller, konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickeln, um das Fahrzeug noch schneller zu machen. Außerdem haben wir dieses Jahr einen Heckrahmen aus Carbon eingebaut“, so Johannes Bingen, Gesamtteamleiter Saison 2022/2023.

Der Rennstall Esslingen konnte bereits 2021 Erfolge verbuchen und sich auf Platz 1 der Weltrangliste fahren. Dieses Jahr lief das Team nach ein paar Startschwierigkeiten wieder zu Höchstformen auf. Die Studenten haben an vier Wettbewerben der Formula Student in Österreich, Ungarn, Deutschland und Kroatien teilgenommen.

Bei der Formula Student Austria belegte der Rennstall zwei zweite Plätzen im Engineering Design und Business Plan. Die Formula Student East in Ungarn wartete mit drei erfolgreichen Disziplinen auf, dort konnte das Team zwei zweite Plätze im Engineering Design und Skid Pad und einen ersten Platz im Autocross, einer Hindernisstrecke, gewinnen. Beim Heimrennen der Formula Student Germany am Hockenheimring fuhr sich das Team auf einen dritten Platz im Engineering Design und erlangte beim Business Plan den zweiten Platz. Den krönenden Abschluss brachte die Formula Student Alpe Adria in Kroatien mit einem Gesamtsieg und dem Weltrekord im Skid Pad. Die Gesamtplatzierung bei der Formula Student Austria und Germany lag bei Platz 7. Bei der Formula Student East in Ungarn erreichte der Rennstall eine Gesamtplatzierung auf Platz 5.

Das Team steckt bereits voller neuer Ideen für den Stallardo’23 und freut sich über tatkräftige Unterstützung interessierter Studenten der Hochschule Esslingen. Mit der neuen Saison möchte das Team auch neue Herausforderungen annehmen und schließt sich mit dem E-Stall zusammen, um gemeinsam ein elektrisches Rennfahrzeug zu konstruieren und zu bauen.
28.9.22

 

OB will bei Hauptfeuerwache jetzt schnell handeln

Göppingen. Ehrungen, Beförderungen und die Wahl der Kommandanten-Stellvertreter waren die großen Themen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Bartenbach. Oberbürgermeister Alex Maier und Kommandant Karlheinz Widmeyer sparten nicht mit Lob und Dank für die Leistungen, die von den zehn Löschzügen unter erschwerten Coronabedíngungen in den vergangenen beiden Jahren erbracht wurden.

Oberbürgermeister Alex Maier dankte der Feuerwehr in seinem Grußwort für ihre großartige, ehrenamtliche Arbeit auch in dieser herausfordernden Zeit. „Bei jedem einzelnen Einsatz bringen Sie 100 Prozent, werden von Ihren Familien und Freunden weggerissen, um anderen Menschen zur Hilfe zu kommen“, so das Stadtoberhaupt und zollte allen Aktiven Respekt für deren großartige Arbeit. Dabei kommt ihrer Arbeit zugute, dass die Löschzüge der Göppinger Wehr insgesamt gut aufgestellt seien. Doch es gebe noch Lücken. Vor allem die Hauptfeuerwache liege seit vielen Jahren im Argen. Auch wenn die Standortentscheidung für eine neue Wache durch den Gemeinderat noch ausstehe, werde man nicht weiter zehn Jahre verhandeln, um die benötigten Flächen zu bekommen. „Wir müssen endlich einen Knopf daran bringen“ versprach Maier den Anwesenden.

Einen Eindruck davon, wie vielfältig und umfangreich der Einsatz der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden tatsächlich ist, vermittelte der anschließende Geschäftsbericht des Kommandanten Karlheinz Widmeyer. Er sieht in der Coronapandemie die größte Herausforderung in der Geschichte der Göppinger Feuerwehr. Die Coronaschutzmaßnahmen ließen nur eingeschränkte Aktivitäten und Dienste zur Aus- und Weiterbildung zu. Zudem galt es trotz enormer Einschränkungen, beispielsweise im Personaleinsatz, die Einsatzfähigkeit und Arbeitsabläufe der Wehr sicherzustellen. Dass dies ohne Sicherheitsverluste und größere Krankheitsausfälle gelang, ist das Verdienst der Kameraden, denen er ausdrücklich dankte.

Einige der großen Einsätze aus dem vergangenen Jahr brachte er nochmals in Erinnerung; Ein Dachstuhlbrand in der Bartenbacher Straße mit langwierigen Nachlöscharbeiten und Brandwache – rund 50 Einsatzkräfte aus der Innenstadt, Bartenbach und Faurndau waren im Einsatz; beim Tiefgaragenbrand im Bergfeld mit acht brennenden Fahrzeugen mussten unter anderem Lüftungsmaßnahmen mit Großventilatoren durchgeführt und 45 Personen untergebracht werden - Involviert waren die Löschzüge Innenstadt, Holzheim, Jebenhausen, Bartenbach und Faurndau; der Brand von Bitumen im „Agnes“ war besonders kritisch, da direkt am Brandherd Gasflaschen gekühlt werden mussten.

Viel Raum nahm bei der Sitzung die Wahl der stellvertretenden Kommandanten ein. Dabei musste zuerst von den stimmberechtigten Aktiven entschieden werden, ob sie einen zweiten Stellvertreter wünschen. Dies wurde mit deutlicher Mehrheit in geheimer Wahl beschlossen, ebenso wie die anschließende Wahl des neuen Stellvertretenden Kommandanten Sven Wirth. In seiner Bewerbungsrede betonte er die große Bedeutung von Kameradschaft und Engagement. Sein Augenmerk richtet er nun auf den Feuerwehrbedarfsplan, der ein Gemeinschaftswerk von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kameraden sowie der Verwaltung werden muss. Mit diesem werden die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Zum zweiten stellvertretenden Kommandanten wählten die Stimmberechtigten schließlich Jörg Kempf, der sich freut zusammen mit Sven Wirth im Team die Position der Stellvertreter zu übernehmen.

Ehrungen und Beförderungen

Im festlichen Rahmen der Hauptversammlung konnten in diesem Jahr auch wieder Ehrungen und Beförderungen durchgeführt werden. Insgesamt 24 Ehrungen und 18 Beförderungen wurden von OB Alex Maier und Kommandant Karlheinz Widmeyer vollzogen.

Die Traditionsnadel Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg erhielten Luca Weirich (LZ 9), Nico Bach (LZ 9) und Philipp Mansholt (LZ 10).

Mit dem Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Melanie Bigelmaier (LZ 2), Martin Bohn (LZ 5), Lorenz Csiky (LZ 10), Ulli Müller (LZ 5) und Steffen Widmeyer (LZ 10).

Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre erhielten: Volker Hoffer (LZ 1) und Andreas Hottinger (LZ 10).

Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten das Ehrenzeichen in Gold: Heinz Bidlingmaier (LZ 6), Markus Hartmann (LZ 1), Jörg Kempf (LZ6) und Matthias Meyer-Pöllmitz (HA).

Mit dem Ehrenzeichen in Gold in besonderer Ausführung wurde Walter Wagner (AA) für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Göppingen wurden ernannt: Gerhard Biederstädt, Joachim Wichor und Peter Bohn – alle Mitglieder der Altersabteilung, die sich in besonderem Maße für die Feuerwehr verdient gemacht haben.

Ausgezeichnet mit Bandschnalle und Dirigentenschnalle wurden auch langjährige Mitglieder der Musikzüge: Jutta Müller für 30 Jahre mit der Bandschnalle in Gold, Regine Heilig, Thomas Pfister und Andrea Toth jeweils für 40 Jahre mit der Bandschnalle in Gold und Ehrenbrief, Gerhard Pfister für 60 Jahre mit der Bandschnalle in Gold und Ehrenbrief, sowie Thomas Pfister für 10jährige Dirigentschaft mit der Dirigentenschnalle in Bronze.

Feuerwehrmann in der Probezeit (FMiP) wurden: Reinhold Herre (LZ 6), Christian Lutz (LZ 8) und Melvin Voss (LZ 10).

Zum Feuerwehrmann (FM) befördert wurden: André Bach (LZ 9), Felix Grözinger (LZ 9), Mattis Kohler (LZ 4), Stefan Müller (LZ 5), Marko Straub (LZ 9), Samuel Thieß (LZ 9), Dennis Weirich (LZ 9) und Lucas Widmann (LZ 4).

Oberfeuerwehrmann (OFM) sind nun Christian Aicher (LZ 1) und Simeon Frömel (LZ 5).

Zum Hauptfeuerwehrmann (HFM) ernannt wurden Florian Waltner (LZ 1) und Simon Schweicker (LZ 5).

Toni Wiorek wurde zum Oberlöschmeister (OLM) befördert und Carsten Schramm (LZ 2) zum Hauptlöschmeister (HLM).

Zum Brandmeister (BM) befördert wurde Martin Blankenhorn (LZ 6).
27.9.22

 

Holzheimer Ortsdurchfahrt wieder frei 

Göppingen. Die Ortsdurchfahrt von Holzheim konnte nach etwa viermonatiger Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.  Die seit 2019 laufende und vom Gemeinderat beschlossene Maßnahme zur baulichen Veränderungen der Lärm- und Verkehrsverhältnisse ist zum Abschluss gekommen. Damit konnte der städtische Tiefbau die für die Anwohner der Durchgangsstraße so dringend erforderlichen Verbesserungen umsetzen. In der gesamten Ortsdurchfahrt wurde ein lärmmindernder Belag eingebaut, die Seitenbereiche für die Fußgänger wurden mit hellem Betonpflaster ansprechend gestaltet und die Pflanzbeete überarbeitet. Für den Radverkehr wurden beidseitig Schutzstreifen angelegt. Die aktuell abgeschlossene Maßnahme wurde mit Kosten von etwa einer Million Euro durchgeführt. Mit dem in Kürze ebenfalls fertig gestellten Erich-Mühsam-Platz geht für die Holzheimer nach Glasfaserausbau und Sanierung der Ortsdurchfahrt eine lange Baustellenzeit zu Ende.
27.9.22

 

Plädoyer für regionale Perodukte

Göppingen. Die Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer nahm als Mitglied des Ernährungsausschusses an der Auftaktveranstaltung zur Einrichtung des Strategiedialogs Landwirtschaft der Landesregierung teil.

Mit dem Strategiedialog will die Landesregierung relevante Akteure zusammenbringen und gemeinsame Wege entwickeln, wie die Existenzgrundlage der Betriebe und Höfe in Baden-Württemberg nachhaltig gesichert, und zugleich mit Naturschutz und Artenvielfalt vereinbart werden kann. Eine Schlüsselrolle nehmen hier die Verbraucher und der Handel ein, da sie es maßgeblich in der Hand haben, regionale Lebensmittel verstärkt nachzufragen. In Zeiten generell steigender Preise eine Herausforderung.

Für Schweizer werden damit auch wichtige Erkenntnisse aufgenommen, die sie bereits auf ihrer Ernährungstour durch den Wahlkreis Göppingen sammeln konnte: „Wir müssen mehr denn je auf die Stärkung regionaler und nachhaltiger Wertschöpfungsketten setzen: „Regionalität und Saisonware – das ist nicht nur für unsere Landwirte vor Ort wichtig, es stärkt auch unsere Ernährungssicherheit. Die Energieabhängigkeit von Russland beklagen und zugleich bei den Lebensmitteln die vermeintlich billige Importware den heimischen Produkten vorziehen, das passt nicht zusammen. So geht das Höfe-Sterben weiter und ehe wir uns versehen, sind wir von ausländischen Lebensmitteln genauso abhängig wie aktuell schon von russischem Gas,“ so die Abgeordnete.
27.9.22

 

Neuer Asphalt für Kirchheimer Ortsumfahrung

Kirchheim unter Teck. Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Donnerstag, 29. September  mit dem fünften Bauabschnitt der Sanierung der Ortsumfahrung Kirchheim unter Teck. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 7. Oktober. Dabei werden die Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht der B 297 zwischen der Kreuzung Wangerhaldenweg/Schlierbacher Straße und dem Ortseingang Kirchheim erneuert. Die Arbeiten erfolgen aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes und um einen möglichst geräuscharmen Übergang zwischen dem sanierten Streckenabschnitt und der Straße im Altbestand zu erreichen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes ist die Maßnahme nur unter Vollsperrung möglich. Die Sperrung an der B297 im genannten Bereich beginnt am Donnerstag, 29. September 2022 und dauert voraussichtlich bis Freitag, 7. Oktober. Die Umleitung in Richtung Göppingen führt von der B 297 auf die Jesinger Straße (L1200) und weiter über die Schafhofäcker zurück zur B 297. In Richtung der A8 und Lenningen erfolgt die Umleitung analog in Gegenrichtung. Die Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert. Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
27.9.22

 

Auf Baustelle Werkzeug geklaut

Bad Ditzenbach.Am Montag machte ein Dieb in einem Rohbau in Bad Dietzenbach Beute. Während des Baustellenbetriebes gegen 14.30 Uhr kam der Dieb auf ein Gelände in der Kurhausstraße. In einem Rohbau suchte er nach Brauchbarem. Im Gebäude fand er mehrere Werkzeuge. Die nahmen der Dieb mit und flüchtete in einem silbernen Mercedes mit Ulmer-Zulassung. Das hatte ein Zeuge beobachtet und verständigte die Polizei. Die Beamten Polizei nahmen die Ermittlungen aufgenommen. Dabei fiel der Verdacht auf einen ehemaligen Mitarbeiter des Werkzeugbesitzers. Der Ermittlungen der Polizei Geislingen (Tel. 07331/93270) gegen den 23-Jährigen Tatverdächtigen dauern an.
27.9.22

 

Unbekannter raubt Mann aus

Göppingen. Am Sonntag raubte ein Unbekannter Bargeld in Göppingen. Ein 49-Jähriger nächtigte in der Bahnhofshalle am Abgang zur Unterführung. Gegen 6.45 Uhr wurde er wohl unerwartet von einem Unbekannten geschlagen und mit den Füßen getreten. Der forderte von dem Mann Bargeld. Der Unbekannte gelangte an die Geldbörse des 49-Jährigen und flüchtete damit. Der Mann informierte die Polizei. Die fahndete nach dem Räuber. Der blieb unentdeckt. Dieser soll um die 30 Jahre alt gewesen sein. Er hatte einen Oberlippenbart und war schwarz gekleidet. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.9.22

 

Kreisthemen in Berliner Ministerien erörtert

Kreis Göppingen.  Der Göppinger Kreistag kehrte von seiner dreitägigen bundespolitischen Informationsfahrt nach Berlin zurück. Insgesamt 40 Kreisräte und Vertreter der Verwaltung informierten sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene und brachten die Anliegen des Landkreises Göppingen vor. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen , im Bundesministerium des Innern und bei der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin, sowie im Bundestag. Zudem nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, die Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens und Hermann Färber vor Ort zu treffen und sich auszutauschen.  Im Verkehrsministerium hatten die Landkreispolitiker Gelegenheit, die zentralen Themen Albaufstieg A8 und Weiterbau der B10 mit den Verantwortlichen zu besprechen und die Interessen des Kreises nachdrücklich vorzubringen. Im Innenministerium ging es mit der parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter um die Themen Geflüchtete aus der Ukraine sowie den Bereich Bevölkerungsschutz, im Bauministerium war der knappe Wohnraum auch im Landkreis Göppingen ein Thema.
26.9.22

 

Kreis Göppingen bald im Biosphärengebiet?

Kreis Göppingen. Zum Start des Erweiterungsprozesses zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb besuchten interessierte Vertreter der Landkreiskommunen das Biosphärenzentrum in Münsingen. Insgesamt 16 Städte und Gemeinden folgten der Einladung der Landkreisverwaltung, die das Programm der Informationsveranstaltung zusammen mit der Biosphärengebietsverwaltung erarbeitet hatte. Der Leiter der Geschäftstelle des Biosphärengebietes, Achim Nagel ,informierte die Teilnehmer über Aufbau und Organisation des Biosphärengebietes Schwäbische Alb. Der Schwerpunkt der Informationsveranstaltung galt dem anstehenden Erweiterungsprozess des Biosphärengebietes, der just am Vortag der Informationsveranstaltung von der Biosphärengebietsverwaltung gestartet worden war. Landrat Wolff sieht die Möglichkeit,  hochwertige Naturräume regionale Produkte und touristische Besonderheiten in das Biosphärengebiet einbringen. „Ich bin überzeugt, dass im Falle einer Erweiterung des Gebiets in den Landkreis Göppingen hinein ein erheblicher Mehrwert und nachhaltige Entwicklungspotentiale sowohl für das Biosphärengebiet als auch für die beitrittswilligen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen geschaffen werden.“
26.9.22

 

Betrunken Unfall verursacht

Göppingen. Am Sonntag prallte ein Autofahrer in Geislingen gegen eine Straßenlaterne. Der Unfall ereignete sich gegen 6.15 Uhr in der Eberhardstraße. Der 18-jährige Fahrer des Pkwl fuhr in Richtung Stuttgarter Straße. Vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und alkoholischer Beeinflussung verlor er die Kontrolle über sein Auto und kam von der Straße ab. Auf der linken Seite prallte der Wagen gegen eine Straßenlaterne. Durch den Unfall erlitt der Fahrer leichte Verletzungen. Die 24 und 28 Jahre alten Mitfahrer wurden schwer verletzt. Der Unfallverursacher stand unter dem Einfluss von Alkohol. Das bestätigte der Alkomattest. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die Verkehrspolizei Mühlhausen Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.9.22

 

Auf Kleinbus aufgefahren

Waldstetten. Wegen Gegenverkehr und am rechten Fahrbahnrand abgestellter Fahrzeuge musste eine 57-Jährige ihren Kleinbus am Montag gegen 7.35 Uhr auf der Donzdorfer Straße anhalten. Ein 21-Jähriger erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Pkw auf, wobei ein Sachschaden von rund 3500 Euro entstand. Die 57-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen; der Unfallverursacher und neun Schulkinder, die im Kleinbus saßen, blieben ersten Erkenntnissen nach unverletzt. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 21-Jährige den Unfall unter Einfluss von Betäubungsmitteln verursachte. Ein entsprechender Vortest verlief positiv, was eine Blutentnahme im Krankenhaus nach sich zog. Am Fahrzeug des 21-Jährigen entstand Totalschaden.
26.9.22

 

Radschrauben gelöst

Schwäbisch Gmünd. Während der Fahrt löste sich am Sonntagabend auf der B 29 das Vorderrad eines Pkw, wobei ein Sachschaden von mehreren hundert Euro entstand. Erste Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte an dem Fahrzeug am Sonntagn zwischen 1 und 10 Uhr vermutlich die Radschrauben gelöst haben müssen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
26.9.22

 

Mit Glasflasche verletzt

Schwäbisch Gmünd. Kurz nach 6 Uhr geriet am Sonntag ein 41-Jähriger in einer Gaststätte in der Rinderbacher Gasse mit einem bislang Unbekannten in Streit, in dessen Folge der Unbekannte sich eine herumstehende Glasflasche griff und dem 41-Jährigen damit ins Gesicht schlug. Durch das zerbrochene Glas erlitt der 41-Jährige Verletzungen im Gesicht, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten. Vor Eintreffen der Polizei hatte der Betreiber der Gaststätte die beiden Männer getrennt und den Unbekannten aus dem Lokal verwiesen, so dass dieser nicht mehr angetroffen werden konnte. Von ihm ist lediglich bekannt, dass er ca. 170 cm groß ist und einen Oberlippenbart hat. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
26.9.22

 

Wasserstoff-Projekte machen Schritt nach vorn

Kreis Göppingen. Noch nie zuvor stand das Thema der Sicherung der Energieversorgung und damit des Wirtschaftsstandortes so stark im Fokus wie heute. Einen wesentlichen Beitrag zur Unabhängigkeit von fossilen Energien und Energieimporten sowie zur Erreichung der Klimaschutzziele kann grüner Wasserstoff leisten.

Wasserstoff ist in Wasser gebunden und somit in großen Mengen vorhanden und theoretisch zu jeder Zeit Verfügbar. Wasserstoff lässt sich leicht und effizient auch über größere Entfernungen transportieren und ist speicherfähig. Damit können Erzeugung und Verbrauch von erneuerbaren Energien zeitlich und räumlich entkoppelt werden. Aber auch grüner Wasserstoff selbst kann genutzt werden, um die Emissionen in den Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie zu senken.

Um dieses wichtige Zukunftsthema im Landkreis Göppingen weiter voranzutreiben, wird aktuell im Rahmen des „Hy Starter“-Projektes mit Unterstützung von Experten ein regional zugeschnittenes Wasserstoffkonzept erarbeitet. Das Akteurs-Netzwerk, bestehend aus Vertretern der Industrie, Wissenschaft, Bildung und Kommunalpolitik, informierte erstmals die interessierte Öffentlichkeit.

Vor über 70 Teilnehmern eröffnete Landrat Edgar Wolff die Veranstaltung. „Die erneuerbaren Energien spielen in der aktuellen Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises und damit bei der Erreichung des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien, sowie über die Einflussmöglichkeiten  eine große Rolle“, so Wolf. Grüner Wasserstoff werde hier einen wichtigen Beitrag leisten. 

Unterstrichen wird die weltweite Bedeutung von grünem Wasserstoff auch vom ehemaligen Innovationsbeauftragten für grünen Wasserstoff der Bundesregierung Dr. Stefan Kaufmann. Er warnt auch davor, jetzt als Region nicht den Anschluss zu verlieren, denn viele Länder sind in der Anwendung bereits weiter. Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer die anschließenden Impulsvorträge. Wie Thorsten Gamm vom Albwerk erläuterte, wird vom Albwerk ein Konzept zur Wasserstoff-Produktion auf Basis der vorhandenen Erzeugungsanlagen entwickelt. Ziel ist es, den Gasbedarf sukzessive zu reduzieren. Geplant ist dabei, die Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse sowie die Speicherung und Verwendungsmöglichkeiten in einem kleinen Showroom zu visualisieren.

Die anschließenden Beiträge gingen dann auf die Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff im Verkehrssektor ein. Wie Jörg-M. Wienecke vom Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Landkreises Göppingen berichtete, wird aktuell ein Rahmenplan für das ÖPNV-Angebot bis 2035 erarbeitet. Ab 2026 sollen 65 Prozent aller neuen Busse emissionsfrei sein. Dr. Oliver Ehret, Hochschule Esslingen, zeigte anhand von Beispielen anderer Kommunen mögliche Perspektiven für den Landkreis Göppingen auf. Die Hochschule Esslingen bündelt Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Kompetenzen im Steinbeis-Innovationszentrum und unterstützt Kommunen bundesweit bei der Schaffung eines emissionsfreien Nahverkehrs.

Über ein bereits laufendes Projekt zur Wasserstofferzeugung und –verwendung aus dem Nachbarlandkreis berichtete Hans-Jörg Fischer, Geschäftsführer der Firma Fischer aus Weilheim. Bis Ende 2024 soll hier ein Elektrolyseur errichtet werden, der im ersten Schritt bis zu 1.800 kg grünen Wasserstoff pro Tag produzieren kann. Über eine öffentliche Tankstelle wird dieser dann sowohl für Busse und LKW, aber auch für PKW verfügbar sein. Ein Ausbau des Projektes in Richtung Göppingen / Geislingen ist geplant.

Im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung gingen die Akteure des „HyStarter“-Projektes in einen spannenden Austausch mit der Kommunalpolitik. Es wurde über Potenziale für die regionale Wertschöpfung, vorhandene Hemmnisse beim notwenigen und die verschiedenen Wünsche der diskutiert. „Auch wenn noch viele Fragen offen sind“, zeigt sich Timm Engelhardt, Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen, im Anschluss an die Veranstaltung zufrieden. „Es ist wichtig, alle  Akteure an einen Tisch zu bringen. Denn es braucht den Mut und das Vertrauen  mehrerer Akteure, sich der Herausforderung Wasserstoff zu stellen. Nur dann kann der  Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Landkreis Göppingen erfolgreich sein, welche  für den Wirtschaftsstandort Göppingen eine große Chance bedeutet!“ Das „Hy-Starter“-Projekt wird im Frühjahr 2023 abgeschlossen. Im Anschluss sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 
26.9.22
 

 

Stadtrallye führt Schüler zu Ausbildungsplätzen

Ebersbach. Fachkräftemangel ist in aller Munde. Ob bei der Kinderbetreuung oder Industrie. In Ebersbach gehen die Raichberg-Realschule zusammen mit der Standortförderung der Stadt Ebersbach an der Fils sowie dem Stadtmarketingverein Pro Ebersbach e.V. und BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH im Rahmen des Programms „Berufsausbildung 4.0“, das vom Wirtschaftsministerium gefördert wird, das Thema aktiv an.

An ihrem Wandertag begaben sich die Schüler der Klassen 8 und 9 kürzlich auf eine Stadtrallye die sie zu möglichen Ausbildungsbetrieben in Ebersbach führten. An jeder Station gab es entsprechende Fragen dazu auf dem Smartphone zu beantworten. Das anspruchsvolle, digitale Quiz vorbereitet hatte Andrea Eberhard vom Service Schule-Wirtschaft Baden-Württemberg. Wo es möglich war, durften die Teilnehmer auch einen Blick in die Betriebe werfen. So gab es Einblicke bei der Stadt Ebersbach an der Fils ins Rathaus, bei Rewe Familie Irmischer auf die Leergutannahme oder bei Carl-Elektroanlagen GmbH in die Produktion von Stromversorgungsanlagen. Eingebunden in die Führungen waren auch aktuelle Auszubildende der teilnehmenden Betriebe.

Die Stadtrallye dient dabei als Vorbereitung zum „Markt der Möglichkeiten“ bei dem sich am 12. Oktober rund zehn Ebersbacher Betriebe an der Raichberg-Realschule präsentieren. Dabei soll der erste Kontakt der Stadtrallye zwischen Schülern und Betrieben intensiviert werden. Die örtlichen Betriebe wurden zudem von den Lehrern der Raichberg-Realschule, Oliver Hein und Holger Majer gecoacht um mögliche Auszubildende und Praktikanten richtig anzusprechen. Unterstützt wird das Ausbildungs-Matching über die App „Find Me!“. Das Besondere daran: über die App können Betriebe und interessierte Schüler vor und nach den Kennenlernterminen in Kontakt bleiben. Ebersbach ist hier eine der wenigen Pilotkommunen, welche die App kostenfrei ausprobieren kann. „Es ist toll zu sehen, wie hier in Ebersbach dank des Engagements der Raichberg-Realschule, Pro Ebersbach e.V, Andrea Eberhard von BBQ und unsererr städtischen Standortförderung das Thema Fachkräftemangel tatkräftig angegangen wird um möglichst viele, gut ausgebildete Schülerinnen und Schüler an die örtlichen Betriebe zu vermitteln.“ so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.9.22

 

Kindergartenkinder in Bewegung

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gmünder Bürgermeister Christian Baron eröffnete die „Turni Tobe Halle“ für Gmünder Kindergartenkinder in der Großen Sporthalle in der Katharinenstraße. Für zwei Tage verwandelte sich die Großsporthalle dabei in eine spannende Bewegungslandschaft, in der die Kinder nach Herzenslust spielen, turnen und toben konnten. Im Rahmen des Projektes „Ostalb bewegt Kinder“ hatte der Turngau Ostwürttemberg und die Stadt Schwäbisch Gmünd im Juni 2022 alle Gmünder Kindertageseinrichtungen zu Spiel, Sport und Spaß in die Turni Tobe Halle eingeladen. Gemeinsames Ziel war es, Kinder im Kindergartenalter zur Bewegung zu motivieren und eine Möglichkeit zu schaffen, die Turnhalle zu entdecken. Angemeldet waren rund 470 Kindergartenkinder aus 16 verschiedenen Kindertageseinrichtungen in Schwäbisch Gmünd. Auf die Kindergartenkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren warteten drei altersgemäße Bewegungslandschaften zum Turnen und Toben. Zu unterschiedlichen Themen wie „Baustelle“, „Dschungel“ oder „Unterwasserwelt“ waren die Kindergartengruppen zum freien Bewegen an den Geräten, zum Ausprobieren und Erleben von freudvoller Bewegung eingeladen. Begleitet wurden die Kindergartenkinder dabei von ihren pädagogischen Fachkräften, vor Ort unterstützten die Stadtsportlehrer Lutz Dombrowski und Helge Liebrich, sowie Schülerinnen und Schüler des St. Loreto und des Hans-Baldung-Gymnasiums die Kindergartenkinder. An einem Nachmittag stand die Turni Tobe Halle der KiSS-Kindersportschule Schwäbisch Gmünd und den Gmünder Sportvereinen zum Turnen und Toben zur Verfügung. „Wir sind bewegt – von so vielen leuchtenden Kinderaugen, so viel positiver Energie bei allen Beteiligten und so vielen bewegten Momenten. Toll, wie viele Kinder sich in der Turni Tobe Halle gemeinsam bewegt haben, ihren Spaß hatten und sich sportlich betätigt haben“ freute sich Kristina Müller, Vorsitzende der Turngaujugend, über die erfolgreiche Veranstaltung.
26.9.22

 

Sport vom Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg:  FC 08 Villingen gegen Göppinger SV:   0:1

Handball-Bundesliga Herren: Wetzlar gegen Frisch Auf Göppingen: 25:25

Hamdball Frauen 2- Bundesliga: Herrenberg gegen Frisch Auf Göppingen: 27:36

 

Neue Klinik wird teurer

Kreis Göppingen. Der Neubau der Klinik am Eichert wird teurer. Beim Herbstsymposium der Alb-Fils-Kliniken am Donnerstag berichtete der kaufmännische Geschäftsführer Schmid über gestiegene Baupreise. Gegenüber dem Klinikaufsichtsrat, der diese Woche tagte, habe er deshalb gesagt, dass mit einer Baupreissteigerung von rund einem Prozent zu rechnen sei. Damit würden die Kosten der neuen Klinik von 450 Millionen auf rund 455 Millionen steigen. In den Baukosten ist der Abriss der alten Klinik ist inzwischen statt mit einst acht nun mit 20 Millionen Euro veranschlagt. Nach Schätzungen von Experten dürfte der Betrag aber  nicht reichen. Sie rechnen mit Abrisskosten von 30 bis 40 Millionen Euro. 110 Millionen Euro zum Klinik-Neubau steuert der Landkreis Göppingen, 163 Millionen Euro wollen die Kliniken tragen und die Kosten für Zins und Tilgung erwirtschaften. Von den erwarteten Landeszuschüssen von 177 Millionen Euro sind bislang 168 Milionen Euro in trockenen Tüchern. Über die noch fehlenden Beträge müsse man mit dem Land noch verhandeln, doch zeigte sich Schmid hier optimistisch.
22.9.22

 

Mann stirbt beim Überqueren der Straße

Deggingen. Am Donnerstag gegen 16.45 Uhr fuhr ein 33-Jähriger in einem Pkw auf der B466 von Deggingen in Richtung Bad Ditzenbach. Zu dieser Zeit war dort auch ein 67-Jähriger mit seinem Hund unterwegs. Anscheinend wollte er die Straße überqueren. Dabei schätzte er wohl die Geschwindigkeit oder den Abstand des Verkehrs falsch ein. Er ging mit seinem Hund los. Der Fahrer desPkw konnte nicht mehr bremsen und erfasste ihn. Der Fußgänger erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der Hund erlitt leichte Verletzungen. Seelsorger brachten ihn zu Familienangehörigen. Feuerwehr und Rettungskräfte waren ebenfalls im Einsatz. Die Verkehrspolizei klärt nun den genauen Hergang des Unfalls. Hierfür zog die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ulm auch einen Gutachter hinzu.
22.9.22

 

Eigenen Müll auf Baustelle beseitigt

Geislingen. Am Mittwoch endete ein Streit auf einer Baustelle in Geislingen in einer körperlichen Auseinandersetzung.  Gegen 8.30 Uhr versuchte wohl ein 27-Jähriger auf einer Baustelle in der Karlstraße unerlaubt Müll zu entsorgen. Ein 60-jähriger Arbeiter der Baustelle beobachtete dies und sprach den Mann an. Dann kam es zum Streit. Der  Jüngere beleidigte daraufhin den Älteren und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Laut Polizei erlitt der 60-Jährige durch den Schlag sichtbare Verletzungen. Die Polizei Geislingen nahm den Sachverhalt auf. Den Schläger erwarten nun mehrere Anzeigen.
22..9.22
 

 

Unfall verursacht und weiter gefahren

Bad Überkingen. Keinen Führerschein mehr hatte ein Unfallverursacher am Mittwoch bei  Bad Überkingen. Gegen 13.30 Uhr sah eine Polizeistreife den Pkw auf der B466 von Bad Überkingen in Richtung Geislingen fahren. Das Auto hatte vorne links einen platten Reifen und fuhr auf der Felge. Die Polizisten stoppten den Fahrer. Am Steuer saß ein 85-Jähriger. Während der Kontrolle ging die Meldung ein, dass der Fahrer des Pkw kurz zuvor einen Unfall verursacht hatte und weiter fuhr. Demnach geriet er auf der B466, Höhe Hausen, auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Wagen konnte durch ein Ausweichmanöver nach rechts einen Frontalzusammenstoß verhindern. Dennoch streiften die Autos aneinander. Hinter dem Fahrzeug fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Auto. Auch er musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der 85-jährige Unfallverursacher fuhr weiter. Verletzte gab es nicht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 85-Jährige keinen Führerschein mehr hatte. Der wurde ihm entzogen. Der nicht mehr fahrbereite Peugeot wurde abgeschleppt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
22.9.22

 

Auf Zebrastreifen angefahren

Salach. Am Mittwoch erfasste ein 63-Jähriger mit einem Auto in Salach einen Fußgänger.  Kurz nach sechs Uhr fuhr ein 63-Jähriger in einem Fiat auf der Hauptstraße in Richtung Ulmer Straße. Ein 20-jähriger Fußgänger überquerte, auf Höhe der Friedrichstraße, auf einem Zebrastreifen die Straße. Der Fahrer des Fiat erfasste den Fußgänger. Der Zebrastreifen war wohl beleuchtet als es zum Unfall kam. Der 20-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Mann in eine Klinik. Warum der Fahrer des Fiat den Fußgänger übersah ist nicht bekannt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut Polizei entstand am Auto ein Schaden von ca. 3.000 Euro.
22.9.22

 

Notfallpraxis: Die KV schaut nicht ewig zu

Kreis Göppingen. Dem Betrieb einer Notfallpraxis in der Helfensteinklinik in Geislingen wird die Kassenärztliche Vereinigung (KV Baden-Württemberg) nicht endlos zuschauen. Das machte gestern das stellvertretende Vorstandsmitglied der Vereinigung, Dr. Johannes Fechner, beim ersten Herbstsymposion der Alb-Fils-Kliniken in Göppingen deutlich. „Wenn da  nur noch fünf Patienten pro Tag kommen, macht das keinen Sinn mehr“, so Fechner. In der Regel lasse das Interesse an einer Notfallpraxis in einem geschlossenen Krankenhaus nach einiger Zeit nach und die Betroffenen gingen direkt in die nächste Klinik, berichtete Fechner aus bisherigen Erfahrungen. Dr. Ingo Hüttner, einer der beiden Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken und Initiator des Symposions beeilte sich hernach mit der Klarstellung, dass laut Beschluss des Kreistags in der zweiten Hälfte 2023 auf der Zahlenbasis von 2022 und dem ersten Halbjahr 2023 über die Zukunft der Notfallpraxis in Geislingen entscheiden werde. Solange werde es die Notfallpraxis auf jeden Fall vergeben, versicherte Hüttner nach dem Redebeitrag von Fechner.

Das Symposion stand ganz im Zeichen des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen und verfolge das Ziel, so Initiator Hüttner, Impulse für ein Zusammenrücken ambulanter und stationärer Behandlung zu geben. Hierfür sieht Hüttner im Kreis Göppingen eine große Bereitschaft und unterstrich dies auch nochmals eindrücklich in Richtung niedergelassene Ärzte. Das Symposion wird am Donnerstag fortgesetzt.
21.9.22

 

76-Jährige wird Opfer eines Telefonbetrugs

Schlat. Eine 76-Jährige aus Schlat wurde durch vermeintliche Betrüger zu zwei Überweisungen auf ein litauisches Bankkonto aufgefordert. Bei der ersten Überweisung schenkte sie der vermeintlichen Tochter noch glauben und überwies einen vierstelligen Betrag. Glücklicherweise meldete sich die richtige Tochter, bevor die Seniorin eine zweite Überweisung tätigte. Dadurch flog der Betrug auf.
20.9.22

 

OB Maier: Kein Kreuzzug gegen das Auto

Göppingen. Ein „Runder Tisch“zur: fußgängerfreundlicher Innenstadt“ fandt auf Initiative von Oberbürgermeister Alex Maier und Baubürgermeisterin Eva Noller im Rathaus. Vertre-ter aus Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk nutzen die Gelegenheit, um mitzudiskutieren.  „Wir möchten Sie in unseren ersten Überlegungen zu einem Verkehrs- und Mobilitätskonzept für die Göppinger Innenstadt mitnehmen und ein offenes Ohr für Ihre Anregungen und Ideen haben “, betonte Oberbürgermeister Alex Maier gleich zu Beginn des Runden Tisches und machte damit deutlich, dass die Ideen aller eingeladenen Teilnehmer in ein mögliches Konzept einfließen sollen. Wie die Hauptstraße und die Innenstadt künftig genutzt werden sollen, wolle man zusammen mit den Anwesenden ausarbeiten. Baubürgermeisterin Eva Noller und Werner Hauser, Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Umwelt, Verkehr und Vermessung, stellten planerische Grundlagen und verschiedene Varianten für eine Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt vor, bei denen einzelne Straßen, Quartiere oder der gesamte Innenstadtbereich für den Autoverkehr – ausgenommen Lieferverkehr - gesperrt und als Fußgängerzone genutzt werden könnten. „Wir führen keinen Kreuzzug gegen das Auto, sondern möchten die Attraktivität der Innenstadt weiter erhöhen“, so OB Maier. Dafür habe die Stadt in der Vergangenheit schon viel getan. Für die Zukunft gehöre dazu auch ein besserer, attraktiverer ÖPNV mitsamt einer besseren Taktung.

Vertreter aus Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk äußerten ihre Bedenken, besonders hinsichtlich der älteren Kundschaft, die aufgrund eingeschränkter Mobilität auf Parkmöglichkeiten direkt vor den Geschäften angewiesen sei. Sie wünschten sich außerdem mehr Parkmöglichkeiten und flexiblere Lieferzeiten. Einig waren sich alle Beteiligten des Runden Tisches beim Thema Parkleitsystem. Dieses soll laut Baubürgermeisterin Eva Noller im nächsten Jahr gestartet werden und 2024 fertiggestellt sein. So solle künftig der Parksuchverkehr in der Innenstadt vermieden werden. Oberbürgermeis-ter Alex Maier schlug für die gemeinsame Entwicklung eines Konzepts für eine mögliche autofreie Innenstadt eine Arbeitsgemeinschaft „Kundenfreundliche Innenstadt“ vor, bei der Vertreter aus Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk mitwirken.
20.9.22

 

Nächtliche Sperrung des Einhorn-Tunnels

Schwäbisch Gmünd (sv). Für umfangreiche Wartungs- und Reparaturarbeiten wird der Gmünder Einhorn Tunnel in den Abend- und Nachtstunden an folgenden Zeiträumen gesperrt. Von Montag, 26. September bis Freitag, 30. September, und Mittwoch, 5. Oktober, bis Samstag 8. Oktober, jeweils in der Zeit von 19.30 Uhr bis 5 Uhr. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Bahnhofplatz, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
22.9.22

 

Verkehrsclub startet Online-Petition

Göppingen. Die Kreisgruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat für die dauerhafte Sperrung der Göppinger Hauptstraße allein in den ersten vier Tagen rund 200 Unterschriften gesammelt. Christa Mai, Sprecherin der Kreisgruppe, sieht darin einen erfolgreichen Start für die Petition, die online und während des Stadtfests breite Unterstützung fand. „Es zeigt sich, dass die weitere Verkehrsberuhigung der Göppinger Altstadt in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Aufenthaltsqualität in zentralen Bereichen der Innenstadt wird heute immer weniger durch den Autoverkehr definiert.“  Besucher des Göppinger Stadtfestes hätten bewusst den VCD-Stand aufgesucht, um sich auf ausgelegten Listen mit ihrer Unterschrift für die Sperrung der Hauptstraße auszusprechen. „Wir möchten uns für die regen Diskussionen bedanken. Selbstverständlich spielt bei den Überlegungen des VCD auch die Inklusion eine wichtige Rolle“, so Christa Mai. Das sei vor allem deshalb zu beachten, weil mit der Sperrung der Hauptstraße zusätzlich die Verkehrsberuhigung der gesamten Altstadt zur Diskussion stünde. Mobilitätseingeschränkte Menschen könnten mit kleinen Elektrofahrzeugen zu jedem Ort im Zentrum gebracht werden. In anderen Städten gehe man teilweise recht pragmatisch vor und biete Senioren Fahrten in Golfcarts an. Auch selbstfahrende Kleinbusse seien möglich. Christa Mai: „Die Innovationen, um die Zugänglichkeit der Altstadt für alle zu sichern bzw. sogar zu verbessern, gibt es bereits. Man muss sie nur einsetzen.“ Im Zweifelsfall könnte man für stark mobilitätseingeschränkte Menschen die Zufahrt mit dem Pklw auch weiterhin gewähren. Für weitere Diskussionsbeiträge verweist die Göppinger Kreisgruppe des VCD auf ihren Mailkontakt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Die Online-Petition hat den Kurzlink openpetition.de/!yzmrq, hier kann man auch Unterschriftenlisten ausdrucken. Diese Papierlisten können gescannt und an das Petitionsportal geschickt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sie in der Lange Straße 14 (Eingang Techniker-Krankenkasse) in den VCD-Briefkasten zu werfen.
20.9.22

 

Arbeiten in der Lutherstraße

Göppingen. In der Lutherstraße in Göppingen  wird voraussichtlich ab Montag, 26. Sep-tember, im Abschnitt zwischen der Östlichen Ringstraße und der Hailingstraße mit der Sanierung der bestehenden Baumstandorte sowie der Erneuerung der Gehwege und Parkplätze begonnen. In der Hailingstraße erhalten die Gehwege zwischen der Lutherstraße und der Schumannstraße flächig einen neuen Belag. Dazu ist die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Baustellenbereich vorgesehen. Zum Abschluss der Baumaßnahme Mitte/ Ende Oktober ist die flächige Belagserneuerung im Fahrbahnbereich der Lutherstraße notwendig. Zur Abwicklung der Baumaßnahme ist in der Lutherstraße eine Vollsper-rung und in der Hailingstraße eine halbseitige Sperrung erforderlich, wobei die Hailingstraße von der Lutherstraße zur Schumannstraße als Einbahnstraße ausgewiesen wird und die Zufahrt von der Schumannstraße kommend nicht möglich ist.  Die Hailingstraße ist während der Sperrung über die Blumenstraße zu erreichen. Vor der städtischen Baumaßnahme führt die Energieversorgung Filstal Leitungsarbeiten im oben genannten Baustellenbereich aus.
20.9.22

 

Aktion gegen Lebensmittelverschwendung

Göppingen. Das Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, Essen miteinander zu teilen, bewusst und wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen und so ein Zeichen gegen die Le-bensmittelverschwendung zu setzen, das ist das Ziel der Initiative Foodsharing des Landkreises Göppingen. Im so genannten „Fairteiler“ am Gemeindehaus der Oberhofen-kirche werden Lebensmittel, welche in diversen Geschäften, Supermärkten oder Bäckereien nicht mehr verkauft werden, aber dennoch genießbar sind, kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Zuvor werden sie von zahlreichen ehren-amtlichen „Foodsavern“ eingesammelt und zum Fairteiler gebracht oder auf anderem Wege verteilt. Auch die tägliche Reinigung sowie die Instandhaltung des Fairteilers werden von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen mit großem Engagement übernommen. Die Bürgerstiftung Göppingen unterstützt die Arbeit des Fairteilers im Rahmen ihrer vergangenen Projektförderrunde.
20.9.22

 

Stadtführungen auch auf arabisch

Göppingen. In Kooperation mit dem Referat Migration und dem Referat Stadtmarketing und Tourismus entstand das Projekt „mehrsprachige Stadtführungen auf Farsi und Arabisch“, das federführend durch die Evangelisch Methodistische Kirche durchgeführt wird.  Dietmar Honold, ehrenamtlich verantwortlich für den Bereich Integration in der Evangelisch Methodistischen Kirche, ist stets im Gesprächen mit Zugewanderten. Viele Menschen, die in den Jahren 2015 bis 2017 nach Göppingen kamen, sind mittlerweile durch die ersten Etappen ihres Integrationsprozesses gegangen. Sie haben ihr Leben hier neu organisiert, sprechen und verstehen zunehmend besser deutsch und blicken daher mit wachsender Neugier auf ihre neue Heimat. Und die mehrspracchigen Stadtführungen, die am 5. Oktober angeboten werden, bieten hier neue Einblicke. Die beiden im Projekt angebotenen Sprachgruppen - Farsi und Arabisch - sind stark in Göppingen vertreten. Das Angebot wird mehrsprachig angeboten, so dass das Verständnis für historische Zusammenhänge und Besonderheiten nicht an der Hürde des Sprachstandes der Teilnehmer scheitert.
20.9.22

 

Fehler beim Fahrstreifenwechsel

Schorndorf. Ein 20-jähriger Mann befuhr mit seinem Pkw die Landesstraße 1150 in Richtung Welzheim entlang. Hierbei wollte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen wechseln und übersah den Wagen eines 31 Jahre alten Autofahrers, der sich bereits auf der linken Fahrspur befand. Bei der Kollision zwischen den beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro, verletzt wurde niemand.
20.9.22
 

 

Tödlicher Unfall auf Autobahn

Merklingen.  Am Montag fuhr ein 65-Jähriger mit einem Klein-Lkw auf der A8 bei Merklingen auf einen Sattelzug und starb.  Gegen 14.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Klein-Lkw in Fahrtrichtung Stuttgart. Auf Höhe des Parkplatzes Widderstall staute sich der Verkehr. Der 65-Jährige fuhr am Ende des Staus auf einen Sattelzug. Er erlitt dabei schwerste Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Laut ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei trug der Mann wohl keinen Sicherheitsgurt. Der 48-jährige Fahrer des Sattelzugs stand unter Schock. Seelsorger betreuten den Mann. Polizei und Autobahnmeisterei leiteten den Verkehr für die Dauer der Unfallaufnahme, bis gegen 16.30 Uhr, einspurig an der Unfallstelle vorbei. Zudem leiteten sie Fahrzeuge bereits an der Ausfahrt Merklingen von der A8.  Der Verkehrsdienst Mühlhausen ermittelt nun den genauen Hergang und die Ursache des Unfalls. Die Beamten schätzen den Schaden auf 60.000 Euro.
20.9.22

 

Grillplatz verwüstet

Göppingen. Unbekannte beschädigten zwischen Freitag und Sonntag einen Grillplatz im Oberholz in
Göppingen. Am Sonntag gegen 15 Uhr meldete der Gemeindliche Vollzugsdienst Göppingen der Polizei, dass Unbekannte einen Grillplatz im Oberholz verwüsteten. Die Täter zündeten dort stapelweise Zeitungen und Prospekte an. Dadurch entstand viel Müll, den die Personen einfach liegen ließen. Die  Unbekannten rissen wohl auch mehrere Teile der Einfassung des Grills heraus. Die Höhe des Schadens ist bislang unklar. Das Polizeirevier Göppingen (Tel: 07161/632360) ermittelt nun und sucht Zeugen.
19.9.22

 

Motorrad gestohlen

Donzdorf.  Am Samstag klaute ein Dieb in Donzdorf ein Motorrad. Ein 18-Jähriger parkte seine Maschine auf einem Parkplatz in der Wagnerstraße. Als er gegen 19.30 Uhr vom Arbeiten zum Stellplatz seines Motorrades kam, war dies verschwunden. Wie der Unbekannte das Motorrad wegschaffte, ist nicht bekannt. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.9.22

 

Situation in den Gewässern entspannt sich

Ostalbkreis. Die Niederschläge und der Temperaturrückgang der letzten Wochen haben in den Gewässern wieder zu einer Entspannung geführt. Eine Wasserentnahme im Rahmen des Gemeingebrauchs in geringen Mengen ist aus Sicht der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Ostalbkreis wieder möglich.   

Der Geschäftsbereich Wasserwirtschaft des Landratsamts weist allerdings darauf hin, dass Wasserentnahmen aber zunächst auf das zwingend Notwendige beschränkt werden müssen und nur für wichtige Zwecke vorgenommen werden dürfen. Dazu zählen z.B. das Tränken von Vieh oder die Bewässerung für den Gartenbau. Die Grundwasserstände sind weiterhin niedrig und die Böden sind in den tieferen Schichten noch trocken. Bei ausbleibenden Niederschlägen werden deshalb die Pegel in den Gewässern schnell wieder zurückgehen, da der Wasserspeicher Boden noch nicht „aufgeladen“ ist.

Eine weitere Belastung kommt nun besonders auf stehende Gewässer wie Seen und Weiher durch die absterbenden Algen zu. Durch die vielen Sonnentage und die hohen Wassertemperaturen konnte in einigen Gewässern diesen Sommer ein besonders starkes Algenwachstum beobachtet werden. Nun sterben die Algen ab und führen zu einer Sauerstoffzehrung in den Gewässern. Bleiben Niederschläge aus, kann auch dann die Situation nochmals kritisch für die Gewässerökosysteme werden. Die Situation wird vom Geschäftsbereich Wasserwirtschaft beobachtet.
19.9.22

 

Auch Christophsbad signalisiert Stufe rot

Göppingen: Explodierende Energie- und Sachkosten verbunden mit strengen Pandemie-Auflagen und Personalausfällen bedrohen die Lage der Krankenhäuser. Auch Mitarbeiter der Christophsbad Klinikgruppe arbeiten vielfach am Anschlag. Die Patientenversorgung ist somit in Gefahr. Das Christophsbad bittet um die Unterzeichnung der Petition „Alarmstufe ROT“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft.

„In den vergangenen Jahren haben wir alles dafür getan, um die Leistungsfähigkeit unseres Krankenhauses und die damit verbundene Gesundheitsversorgung in unserer Region aufrecht zu erhalten. Obwohl die Corona-Belastung in unserem Haus weiter allgegenwärtig ist, wurden die staatlichen Corona-Hilfen nahezu vollständig abgeschafft. Der Krankenstand unserer erschöpften Mitarbeiter sowie die Erlösausfälle sind hoch“, betont Oliver Stockinger, Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe.

Die stark steigenden Preise bei Energie, Lebensmitteln, Medikamenten, Medizinprodukten und Dienstleistungen führen zu massiven Kostensteigerungen. Kliniken stehen damit vor einer unlösbaren Aufgabe. „Für das Christophsbad Göppingen rechnen wir allein im Bereich der Sachkosten mit einem Anstieg von rund acht bis zehn Prozent für das Jahr 2023. Wir und andere Krankenhäuser haben keinerlei Reserven mehr, um die Zusatzbelastungen aufzufangen“, erklärt Herr Stockinger.

Die Christophsbad Klinikgruppe unterstützt daher die bundesweite Kampagne der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) „Alarmstufe ROT – Krankenhäuser in Gefahr“. Diese betont die schwierige wirtschaftliche Lage und fordert schnelle Lösungsvorschläge von der Bundesregierung, wie einen Inflationszuschlag in Höhe von vier Prozent für Kliniken.
19.9.22

 

Jusos fordern warme Schulen

Kreis Göppingen. Die Ungleichheit in Deutschland und im Landkreis Göppingen wächst! Laut „Eurostat“ lebten rund 20 % aller Kinder in Armut, ein Drittel gelte sogar trotz Sozialleistungen ​als arm oder armutsgefährdet. Die Juso-Vorsitzenden, Ardian Ponik und Antonia Philipp, heben hervor, die Krisen treffen die Einkommensschwachen am stärksten und sorgten für zunehmende Ungleichheit. Zuletzt habe die Coronapandemie für einen wesentlichen Bildungsnachteil gesorgt; ein Mangel an Platz in der Wohnung und homeschooling- geeigneten Endgeräten habe viele Kinder zurückfallen lassen, so Antonia Philipp. Ardian Ponik schlägt angesichts des bevorstehenden Winters vor, dass die Schulträger trotz der Energiepreise wie gewohnt heizen sollen, und die Betreuungsdauer ausgeweitet wird. So hätten die heranwachsenden die Möglichkeit in der Schule ihre Hausaufgaben zu machen und zu lernen, anstatt dies in ihrer kalten Wohnung zu tun. „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft, daher ist es wichtig für eine gute und gerechte Bildung zu sorgen; denn Bildung ist der Schlüssel zur Demokratie und verhindert, dass aus armen Kindern arme Erwachsene werden.“, betont Juso-Pressesprecher Bircan Ergün.
19.9.22

 

Nach Unfall getürmt

Lorch.Auf eine Summe zwischen 10 000 und 15000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, den mutmaßlich ein 76-Jähriger in der Nacht auf Montag kurz nach Mitternacht verursachte, als er mit seinem Pkw einen im Kirchenweg abgestelltes Auto beschädigte. Zeugenaussagen zufolge fuhr der Mann anschließend davon, ohne sich um den von ihm verursachten Schaden zu kümmern. Die Ermittlungen dauern an.
19.9.22

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Lorch. Unverletzt blieb eine 59-Jährige am Sonntag bei einem von ihr verursachten Verkehrsunfall. Mit ihrem Pkw befuhr sie gegen 12.15 Uhr die Landesstraße 1154 zwischen Lorch und Bruck. In einer Rechtskurve kam sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Straße ab und fuhr rund 20 Meter einen Abhang hinab, ehe der Pkw an einem Baum zum Stehen kam. Am Fahrzeug der 59-Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5000 Euro.
19.9.22

 

Sport vom Wochenende

 

Handball-Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen SC Magdeburg: 26: 31

Handball 2. Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen gegen SV Werder Bremen: 33: 28

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Rielasingen Arlen gegen Göppinger SV:  1:0

 

 

In Unfallauto eingeschlafen

Göppingen. Jede Menge Scherereien und juristische Konsequenzen hat sich eine Frau in Göppingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag eingehandelt. Die 30-jährige befuhr mit ihrem Pkw die Rossbachstraße in Richtung Stauferpark. Schon dort wurden Zeugen auf den Pkw aufmerksam, weil dieser unsicher und auf der falschen Fahrspur unterwegs war. Kurz vor der Einmündung Dürerstraße verlor die Autofahrerin endgültig die Kontrolle über ihren Wagen, überfuhr eine Verkehrsinsel und kollidierte in der Folge mit mehreren Verkehrszeichen und einer Fußgängerampel. Nach dem Unfall setzte die Frau ihre Fahrt einfach fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Allerdings ließ die Dame etwas zurück, nämlich ihr vorderes Kennzeichen, welches durch den Aufprall abgerissen wurde. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Göppingen die Wohnanschrift der Frau in Göppingen überprüfen wollten, fanden sie die 30-jährige friedlich schlafend in dem geparkten Auto vor. Der erste Verdacht der Beamten erhärtete sich schnell, die Frau war aufgrund von  Alkoholkonsum absolut fahruntauglich und sieht nun gleich mehreren Strafverfahren entgegen.
Ihren Führerschein musste die Autofahrerin noch an Ort und Stelle abgeben. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
18.9.22

  

Mit Drogen am Steuer

Donzdorf. Am Samstag ertappte die  Polizei einen 20-Jährigen in Donzdorf, der unter Drogeneinfluss fuhr.  Gegen 20.15 Uhr war einer Polizeistreife in der Wagnerstraße ein Auto aufgefallen welches mit sehr hoher Geschwindigkeit fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle wurden beim Fahrer Anhaltspunkte festgestellt, dass der Mann unter Drogeneinfluss stehen könnte. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer musste deshalb mit der Polizei zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Ihn erwarten nun eine Strafanzeige und eventuell ein Fahrverbot.
18.9.22
 

 

Fußgänger erfasst

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend eine 62-Jährige mit ihrem Pkw auf der Herlikofer Straße stadtauswärts. Auf Höhe der Einmündung zur Aalener Straße erfasste sie einen alkoholisierten 60-jährigen Fußgänger, der die Fahrbahn der Herlikofer Straße überquerte. Der Mann wurde auf die Motorhaube aufgeladen und anschließend mehrere Meter weit weggeschleudert. Er musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden an dem Fahrzeug beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.
18.9.22

 

Glasflaschen auf Zug geworfen

Eislingen. Drei Männer konnten nach einer Randale am Eislinger Bahnhof festgenommen werden. In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 3.00 Uhr beobachtete der Lokführer eines Zuges drei Unbekannte, die Glasflaschen gegen seinen einfahrenden Zug warfen. Nachdem dieser am Bahnsteig in Eislingen angehalten hatte, betraten die Männer den Zug und zogen ohne Grund die Notbremse. Anschließend flüchteten sie zu Fuß. Der Fahrdienstleiter informierte daraufhin umgehend per Notruf die Polizei. Zwei Streifen des Polizeireviers Eislingen gelang es drei Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zu kontrollieren. Auf die traf die Beschreibung der Täter durch den Lokführer zu. Gegen die Männer wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Ob am Zug ein Schaden entstanden ist, muss erst noch überprüft werden.
17.9.22

 

Bewaffneter Raubüberfall auf Spielhalle

Geislingen. Einen niederen vierstelligen Betrag erbeutete ein bislang Unbekannter in Geislingen.  Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 22.15 Uhr. Der Unbekanne hatte sich kurz vor den Überfall mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert und neongelben Handschuhen angezogen. In der Spielhalle bedrohte der Maskierte hinter dem Tresen eine 28-jährige Angestellte mit einer Pistole und forderte Bargeld. Diese händigte ihm die in der Kasse befindlichen Geldscheine aus. Seine Beute verstaute der Mann in einem Stoffbeutel und flüchtete aus dem Casino. Der Räuber wird als junger Mann beschrieben, der akzentfrei Deutsch spricht. Er war mit einer schwarzen Jako-Trainingsjacke mit blau-weißen Streifen am Oberkörper und Oberarm und einer beigen Cargohose bekleidet. Nach dem Täter wurde mit mehreren Streifen gefahndet. Bislang konnte er noch nicht festgenommen werden. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen werden Zeugen gesucht. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Göppingen unter 07161 632200 entgegen.
17.9.22

 

Schwäbisch Gmünd gewinnt Wettbewerb

Schwäbisch Gmünd. Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd wurde, gemeinsam mit ehrenamtlich engagierten Bürgern beim entwicklungspolitischen Wettbewerb Kommune bewegt Welt 2022 ausgezeichnet und gewann in der Kategorie „Mittlere Kommunen“ (Kommunen mit 20.000 bis 100.000 Einwohnende) ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro.

Beworben hatte sich die Stadtverwaltung mit ihren Strukturen und Projekten in der kommunalen Entwicklungspolitik gemeinsam mit dem Arbeitskreis Eine Welt und den Kooperationspartnern aus Bkerzala im Libanon – der Bkerzala High School und der Gemeindeverwaltung vertreten durch die Gemeinderätin Mireille Khoury - ausgezeichnet. In ihrer Begründung hob die Jury die Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft über den Arbeitskreis „Eine Welt“, der eine der Agenda 2030-Gruppen der Stadt Schwäbisch Gmünd ist, hervor. Svenja Schulze, Bundesentwicklungsministerin und Schirmherrin von Kommune bewegt Welt 2022, gratulierte den Gewinnerkommunen per Videobotschaft: „Kommunen sind wichtige Akteure für erfolgreiche Entwicklungspolitik – In großen Millionenstädten wie in kleinen Gemeinden engagieren sich überall in Deutschland Menschen aus Kommunalpolitik und -verwaltung entwicklungspolitisch. Sie schaffen Klimapartnerschaften, beschaffen Produkte aus fairem Handel oder liefern Hilfsgüter in die Ukraine. Die Gewinnerkommunen stehen stellvertretend für die große Solidarität und Verantwortungsbereitschaft, die ich im ganzen Land erlebe. Und das, obwohl die Kommunen durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die Covid19-Pandemie selbst vor immensen Herausforderungen in ihrer Arbeit stehen.“

Mit der Auszeichnung wird die Relevanz der Globalen Verantwortung zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele in Schwäbisch Gmünd deutlich. „Wir freuen uns sehr über den Preis, der noch einmal zeigt, dass die kommunale Entwicklungspolitik und das bürgerschaftliche Engagement neben den Themen Mobilität und Klimaschutz, die alle in unserem Amt gebündelt sind, eng miteinander verwoben sind und sich gegenseitig befruchten“, so Franka Zanek, Leiterin des Amtes für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung. Inga Adam, bei der als stellvertretende Leiterin des Amtes und Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik die Federführung für die Bewerbung der Stadt lag, führte weiter aus: „Bei der Fülle an bürgerschaftlichem und städtischem Engagement war es nicht ganz einfach die Bewerbung kurz zu halten. Gmünder engagieren sich vielseitig in der Stadt und in der Welt und darauf können wir stolz sein.“ Gerade auch die Neuausrichtung des Arbeitskreis Eine Welt war mit eine Begründung für die Auszeichnung Schwäbisch Gmünds. Robin Kucher, einer der Sprecher des Arbeitskreis Eine Welt, sagte abschließend: „Es war für mich als jüngstes Mitglied es Arbeitskreis Eine Welt eine tolle Erfahrung gemeinsam mit der Stadtverwaltung den Preis für Gmünd entgegennehmen zu dürfen. Für die Verwendung des Preisgeldes haben wir schon viele gute Ideen.“

Vergeben wurden die Auszeichnungen im nordrhein-westfälischen Düren, einer der Gewinnerkommunen aus dem Jahr 2020. Ausrichter des Wettbewerb Kommune bewegt Welt ist Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Insgesamt nahmen 50 Kommunen aus 14 Bundesländern an dem Wettbewerb teil, der seit 2014 alle zwei Jahre stattfindet. Die weiteren Preisträger sind Leipzig und Köln (1. und 2. Platz Große Kommunen / Kommunen über 100.000 Einwohner), Gießen (2. Platz Mittlere Kommunen / 20.000 bis 100.000 Einwohner), Gudensberg und Bad Berleburg (1. und 2. Platz Kleine Kommunen / unter 20.000 Einwohner), Enzkreis und Saalfeld/Saale (Sonderpreise), Oldenburg (Newcomer-Preis) sowie Klixbüll (Publikumspreis).

16.9.22

 

Göppingen bekommt die  "Goldene Wildbiene"

Göppingen. Die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Elke Zimmer (Grüne) zeichnet am Montag,  19. September, die Stadt Göppingen mit dem Gewinnerschild der „Goldenen Wildbiene“ aus. Die Stadt Göppingen zählt zu den zehn Preisträgern im Wettbewerb „Blühende Verkehrsinseln“ des Verkehrsministeriums und wird für ihr herausragendes Engagement in der insektenfreundlichen Gestaltung von Grünflächen von der Staatssekretärin persönlich und vor Ort ausgezeichnet. Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Grüne) wird Staatssekretärin Zimmer bei ihrem Besuch begleiten und bei der Enthüllung des Gewinnerschildes auf der Wettbewerbsfläche in der Wielandstraße (Ecke Holzheimer Straße) in Göppingen-Holzheim von 12 bis 13 Uhr ebenfalls anwesend sein.

Cataltepe: „Die Stadt Göppingen stellt mit ihrem Einsatz für den Insekten- und Artenschutz ein Vorbild dar. Denn sie zeigt, wie Artenschutz und Mobilität auch gemeinsam gehen können. Der dramatische Rückgang heimischer Insekten geht uns alle an, denn sie halten unseren natürlichen ökologischen Kreislauf intakt. Sie bewahren damit das, was uns Menschen erhält. Ich freue mich daher sehr, dass dieses herausragende Engagement der Stadt Göppingen in der Umgestaltung einer Verkehrsinsel in eine Blühfläche mit dem Preis der Goldenen Wildbiene vom Ministerium für Verkehr gewürdigt wird und gratuliere herzlich zur Auszeichnung.“

Bereits zum vierten Mal fand der vom Verkehrsministerium im Jahr 2018 das erste Mal ausgerufene Wettbewerb für Landkreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, Ökologie und Straßeninfrastruktur zu vereinen. Dabei muss die Grünfläche mit Saatgut von heimischen, vorwiegend mehrjährigen Pflanzen, die als insektenfreundlich gelten, bepflanz werden und es dürfen keine Pestizide zum Einsatz kommen.

 

Alarmstufe Rot: Krankenhäuser in Gefahr

Kreis Göppingen, Um viele deutsche Krankenhäuser steht es nicht gut. Immer mehr Häuser schreiben rote Zahlen, die Personalnot wird immer größer, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten vielfach am Anschlag. Dazu kommen die anhaltenden Belastungen durch die Pandemie, die explodierenden Preise für Energie und Sachmittel sowie eine Flut neuer Regelungen und Verordnungen seitens des Gesetzgebers. Das geht immer stärker auch zu Lasten der Patientenversorgung. So werden bundesweit immer öfter Intensivbetten gesperrt, Notaufnahmen abgemeldet und elektive Operationen verschoben. „Auch wir in den Alb-Fils-Kliniken erleben viele Facetten dieser schwierigen Lage und die Auswirkungen der politischen Vorgaben“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert daher aktuell die Bundesregierung zu entschlossenem Handeln und wirksamer Unterstützung der Krankenhäuser auf. Teil der bundesweiten DKG-Aktion sind ein durch Deutschland tourendes Kampagnenmobil und Pressekonferenzen in jedem Bundesland. Hauptthemen dabei sind etwa die Forderung nach einem Inflationszuschlag in Höhe von vier Prozent sowie die Kritik an der zunehmenden Beeinträchtigung der Krankenhäuser durch die nächste Stufe der Impfpflicht (Dreifachimpfung) und der Corona-Testpflichten ab Oktober (überwachte Tests). „Diese Forderungen und Kritikpunkte sind absolut berechtigt und werden von den Alb-Fils-Kliniken uneingeschränkt mitgetragen“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid.

Teil der Kampagne ist zudem eine Petition, für die die DKG um Unterzeichner wirbt. Weitere Informationen dazu sind auf der Homepage der  DKG (www.dkgev.de) zu finden, dort gibt es auch einen Link zur Online-Petition. Unterzeichnet werden kann online oder über Unterschriftenlisten, die heruntergeladen und danach wieder hochgeladen werden können. „Wir bitten alle, an dieser Petition teilzunehmen und damit auch die Alb-Fils-Kliniken bei diesen Forderungen zu unterstützen“, sagen Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid, die die Petition schon unterzeichnet haben.
16.9.22

 

Erste Projekte wurden erfolgreich umgesetzt

Ostalabkreis. Rund 80 Vertreter von ambulanten und stationären Trägern, Pflegekassen, Beratungsstellen, Kommunalverwaltungen und aus dem Ehrenamt trafen sich zur 2. Pflegekonferenz Ostalbkreis im Aalener Landratsamt. Die Pflegekonferenz Ostalbkreis wird vom Land finanziell gefördert und hat den Auf- und Ausbau von nachhaltigen Strukturen im Pflege- und Unterstützungsbereich zum Ziel.

Für Ostalb-Landrat Dr. Joachim Bläse hat die Pflegekonferenz deutlich gemacht, welche Strukturen der Kreis im Bereich der Pflege bereits zu bieten hat und wie der Ostalbkreis aufgestellt ist. „Durch den demografischen Wandel ist es für den Landkreis dennoch erheblich, die Weichen für die Zukunft zu stellen und neue Strukturen zu schaffen, um in Zukunft qualitativ Pflege- und Unterstützungsangebote zu installieren. Hierbei müssen wir die Ressourcen bündeln. Die Zusammenarbeit der Kommunen und Akteure vor Ort ist maßgeblich“, betonte Bläse.

Anschließend führte Andrea Katz vom gleichnamigen Institut als Moderatorin durch die Konferenz. Anna Wenhuda von der Stadtverwaltung Aalen und Renate Wahl von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd stellten die Ergebnisse der Pflegekonferenz „Gut leben und älter werden in Aalen und Schwäbisch Gmünd“ vor. Im Bespiel-Stadtteil Großdeinbach und Rehnenhof/Wetzgau sind jeweils neue Mittagstische entstanden, und die Stadt Aalen hat eine Wohnberatungsstelle für barrierefreies Wohnen implementiert. Diese Pflegekonferenz lief parallel zur landkreisweiten Pflegekonferenz Ostalbkreis.

Auch in der Kreis-Pflegekonferenz waren in mehreren Workshops bereits Ideen entwickelt worden, die Katz zusammenfassend präsentierte. Im Fokus standen hierbei die verschiedenen Bedarfe, welche in den unterschiedlichen Kommunen im Bereich der Pflege- und Unterstützungsbereich noch nicht abgedeckt sind. Angeregt worden war eine Artikelserie unter dem Motto „Wussten Sie schon…?“. In Kurzartikeln werden Themen aus der Pflege und auch Beratungsangebote kurz und prägend dargestellt und es wird auf Kontaktdaten verwiesen. Magdalene Rupp, Quartiersmanagerin bei der Gemeinde Waldstetten und Teilnehmerin der Pflegekonferenz, brachte diesen Vorschlag ein. Im Workshop wurden dann die ersten Schritte für ein Grobkonzept entwickelt. Im Februar

2022 hatte ein erstes Arbeitsgruppentreffen stattgefunden, und so entstanden in den vergangenen Monaten 40 Kurzartikel von vielen fleißigen Artikelschreibern. Die Artikelsammlung wird zeitnah den Kommunem in Ostalbkreis zur Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Rebecca Waldenmeier, Koordinatorin der Pflegekonferenz, präsentierte den Zwischenstand des neuen Pflegeführers Ostalb. Dieser wird derzeit überarbeitet und um zahlreiche neue Kategorien erweitert wie z. B. Beratungsstellen oder ehrenamtliche Fahrdienste. Die Teilnehmenden der Pflegekonferenz waren sich einig, dass der neue Pflegeführer Ostalb eine Bereicherung für Hilfesuchende ist.

Nadine Däffner, Schriftführerin des katholischen Krankenpflegevereins Ellenberg, berichtete von einem neu eingerichteten und zwei bis drei Mal jährlich stattfindenden Mittagstisch. Die Idee hierfür entstand im Rahmen der Pflegekonferenz Ostalbkreis. Der Krankenpflegeverein Ellenberg hat einen Förderantrag gestellt und erhalt jährlich eine Bezuschussung von bis zu 10.000 Euro. Däffner ermutigte die Teilnehmenden, diesen Fördertopf zu nutzen, um Unterstützungsangebote vor Ort zu implementieren.

Kreis-Sozialdezernentin Julia Urtel gab einen Ausblick zum Fortbestand der Pflegekonferenz Ostalbkreis. Ziel des Landkreises ist es, die Konferenz auch nach Ablauf der Förderung weiterzuführen. Hierfür wird eine Lenkungsgruppe eingerichtet, welche zukünftig die Schwerpunktthemen festlegen soll. Die 2. Pflegekonferenz wurde mit einer kurzen Gruppenphase, welche zum Austausch über die Pflegekonferenz anregen sollte, abgerundet.
16.9.22
 

 

Müllheizkraftwerk wieder in kommunale Hand?

Kreis Göppingen. Bei einer Veranstaltung am 17. Oktober in der Stadthalle Göppingen  will die Kreisverwaltung über die Überlegungen, das Müllheizkraftwerk wieder in kommunale Hände zu übernehmen, die Bürger informieren. Im Oktober 2018 hat der Kreistag des Landkreises Göppingen nach intensiver Beratung der 5. Änderung des Entsorgungsvertrags des Landkreises mit der Betreiberfirma des Müllheizkraftwerks Göppingen, der EEW Energy from Waste Göppingen GmbH (EEW), zugestimmt. Damit verbunden wurde der Auftrag, eine mögliche Vertragskündigung inklusive einer eventuellen Rekommunalisierung des Müllheizkraftwerks zu prüfen.

Der Ausschuss für Umwelt und Verkehr des Kreistags bildete daraufhin unter Leitung von Landrat Edgar Wolff eine Arbeitsgruppe u.a. mit Vertretungen aus allen Kreistagsfraktionen und AWB, die das Thema weiter aufbereiten und Möglichkeiten zur Einbindung der Öffentlichkeit prüfen sollte. Über die seitdem erfolgten Schritte sowie den Ablauf dieser Prüfung sollen die Bürger in einer öffentlichen Veranstaltung informiert und beteiligt wer-den. Die Veranstaltung findet am 17. Oktober ab 17 Uhr in der Stadthalle Göppingen statt. Eine Teilnahme (mit Beteiligungsmöglichkeit) ist auch online per Livestream über die Filstalwelle unter https://www.filstalwelle.de möglich.

In der Diskussion werden Landrat Edgar Wolff, Erster Landesbeamter Jochen Heinz, Betriebsleiter des AWB Julian Kuhn und Professor Hartmut Gaßner von der Rechts-anwaltskanzlei GGSC aus Berlin Rede und Antwort stehen.
16.9.22

 

Firmenfahrzeuge aufgebrochen

Göppingen/Geislingen. Werkzeuge erbeuteten Unbekannte von Mittwoch auf Donnerstag in Geislingen und Göppingen. In den Nachtstunden brachen Unbekannte im Geislinger Stadtgebiet insgesamt fünf verschiedene Firmenfahrzeuge auf. Auch im Göppinger Stadtgebiet wurden drei Fahrzeuge aufgebrochen. Aus den Autos wurde eine Vielzahl von hochwertigen Elektro- und Akkuwerkzeugen im Wert von mehreren zehntausend Euro gestohlen. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler prüfen auch, inwieweit die Diebstähle im Zusammenhang stehen.
16.9.22

 

Nach Geiselnahme: Vermeintlicher Täter in Haft

Geislingen. Gegen den 26-Jährigen, der am Mittwoch in Ulm eine 23-Jährige festgehalten haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Ulm jetzt einen Haftbefehl beantragt.

Wie die Polizei am Mittwoch kurz berichtete, hatte sich die 23-Jährige bei einem Bekannten gemeldet. Über einen Messenger teilte sie mit, dass sie von ihrem Freund festgehalten werde. Er habe sie auch geschlagen. In Sorge um die 23-Jährige wandte sich der Bekannte an die Polizei. Die ermittelte, dass sich die 23-Jährige offenbar in einer Geislinger Wohnung aufhält. Spezialkräfte
betraten gegen 15.30 Uhr die Wohnung und nahmen den 26-Jährigen fest. In der Wohnung hielt sich auch die 23-Jährige auf, die augenscheinlich verletzt war. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Frau.

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf, um den genauen Hergang der Geschehnisse und die Hintergründe aufzuklären. Derzeit gehen Staatsanwaltschaft und Polizei davon aus, dass der 26-Jährige, mit dem die 23-Jährige eine Beziehung pflegte, die Frau seit der Nacht zuvor in seiner Wohnung festhielt. Nach jetzigen Erkenntnissen soll der Mann sein Opfer dort bedroht, geschlagen
und misshandelt haben. Dazu soll der 26-Jährige auch ein Messer und eine Schreckschusspistole eingesetzt haben, die die Polizei in der Wohnung sicherstellte. Weitere erhebliche Verletzungen der Frau, die bei der ärztlichen Untersuchung ans Licht kamen, scheinen diesen Verdacht zu bestätigen. Die Polizei sicherte umfangreiche Spuren in der Wohnung, die jetzt noch ausgewertet werden müssen.

Der 26-Jährige wurde am Donnerstag der zuständigen Richterin am Amtsgericht vorgeführt, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl wegen der mutmaßlichen Geiselnahme erließ. Der 26-Jährige befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von  Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.
15.9.22

 

Zwölf Fahrer im Rausch

Gruibingen. Die Polizei hat am Mittwoch bei Gruibingen auf der Autobahn kontrolliert. Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Gefahren durch berauschte Fahrer hat die Polizei zu Jahresbeginn angekündigt. Und jetzt erneut geliefert: Am Mittwoch kontrollierte Beamte der Polizeipräsidien Ulm und Einsatz den Verkehr auf der Autobahn 8 in Richtung München. Zwischen 13 Uhr und 19 Uhr zogen die Kontrolleure 113 Fahrzeuge und 130 Personen zur Kontrolle aus dem Verkehr. Darunter waren elf Fahrer unter Drogeneinfluss und ein Fahrer, der Alkohol getrunken hatte. Sie mussten alle eine Blutprobe abgeben, der betrunkene Autofahrer zusätzlich seinen Führerschein. Die übrigen Elf müssen damit rechnen, diesen später abgeben zu müssen. Ein weiterer Autofahrer hatte sich ans Steuer gesetzt, ohne überhaupt einen Führerschein zu haben. Ein Auto war nicht zugelassen, eines nicht versichert. In einem Wagen fand die Polizei ein Einhandmesser, das wegen seiner Gefährlichkeit verboten ist. Auf hier ermittelt die Polizei. Die Betroffenen sehen jetzt Anzeigen entgegen. Fünf Fahrer mussten zur Sicherung des Verfahrens je 500 Euro hinterlegen. 14 Fahrer durften nicht weiterfahren.  Unter den Berauschten war ein 20-Jähriger, der zugab, unmittelbar vor Antritt der Fahrt, etwa eine halbe Stunde vor der Kontrolle, einen Joint geraucht zu  haben. Zwei Lkw-Fahrer standen ebenfalls unter Drogeneinfluss. Einer gab zu, am Abend zuvor mehrere Joints geraucht zu haben.
15.9.22

 

Auf Straße ausgeraubt

Eislingen. Am Mittwoch raubte ein Unbekannter eine Geldbörse in Eislingen.  Kurz vor 23.45 Uhr befand sich der 44-Jährige am Kronenplatz. Unvermittelt wurde er von einem Unbekannten von hinten zu Boden gebracht. Mit Fäusten und Füßen schlug der Unbekannte auf den 44-Jährigen ein. Im Anschluss nahm sich der Täter die Geldbörse des Mannes und flüchtete. Die Polizei fahndete nach dem Unbekannten. Der blieb verschwunden. Zu ihm kann lediglich gesagt werden, dass er etwa 175cm groß und einen stabileren Körperbau hatte. Vom Aussehen her könnte er aus dem Südosteuropäischen Raum stammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
15.9.22

 

Schorndorf bekommt Innenstadtberater

Schorndorf ist Pilotkommune für das Förderprojekt „Innenstadtberater“, das im Auftrag des Landes durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart umgesetzt wird. Das Projekt ist eine wesentliche Folgemaßnahme der Landeskampagne „Handel 2030“, das 2019 durch das Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen wurde. Die Berater entwickeln gemeinsam mit den lokalen Innenstadtakteuren ortsspezifische Maßnahmen für die jeweiligen Innenstädte. Sie unterstützen vor Ort insbesondere den Einzelhandel, aber auch die Gastronomie und die Dienstleistung und die Standortgemeinschaft Innenstadt dabei, die Vitalität und Attraktivität der Ortszentren als Kulturgut zu stärken und zu sichern. Auf Basis differenzierter Innenstadt-Checks werden Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken erarbeitet. Ein wesentlicher Baustein ist weiter auch die Zufriedenheit oder Kritik der Menschen, die sich in der Innenstadt aufhalten. Deshalb wird in den teilnehmenden Kommunen eine Passantenbefragung durchgeführt. Für Schorndorf ist dies am Dienstag, 20. September im Rahmen des Wochenmarktes geplant. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit allen ausgewählten Städten werden in einem Projektbericht aufbereitet und sollen nach Abschluss des Förderzeitraums für alle Kommunen in der Region nutzbar sein („Best-Practice“). Der Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement begleitet das Projekt und wird in den kommenden Monaten über den Fortgang informieren. Für weitere Fragen zum Projekt steht Lars Scheel vom Eigenbetrieb Tourismus und Citymanagement gerne zur Verfügung, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Telefon 602-9955.
15.9.22

 

Zu flott unterwegs

Lorch. Ein 70 Jahre alter Pkw-Fahrer war am Donnerstagmittag bei starkem Regen zu flott auf der B29 Richtung Stuttgart unterwegs. Er verlor gegen 13 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen die rechten Schutzplanken. Anschließend schleuderte er über die Fahrbahn und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der 70-Jährige wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Es entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Lorch befand sich mit drei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften an der Unfallstelle. Die B29 war bis 14.15 Uhr voll gesperrt.
15.9.22
 

 

Fehrle-Parkhaus schließt wegen Sanierung

Schwäbisch Gmünd (sv). Bernd Arnold, Abteilungsleiter Planung und Hochbau, und Steffen Hägele, Bautechniker, vom Amt für Gebäudewirtschaft, berichteten über den aktuellen Sanierungsstand des Fehrle-Parkhauses, das in den 1990er-Jahren gebaut wurde. Die Maßnahme wurde durch den Gemeinderat im Mai in Höhe von rund 385.000 Euro bewilligt.

Salz in Kombination mit Feuchtigkeit greift den Beton an und führt zu erhöhten Chlorid-Werten in der Betonsubstanz. Um größere Schäden zu vermeiden, werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, sagte Bernd Arnold. Aktuell werden die Parkdecks 1A und 2A Richtung Bahngleise durch die Firma Heinrich Schmid aus Aalen erneuert. Der alte Beton wurde mit einem Hochdruck-Wasser-Strahler abgetragen, neu verschalt, und frisch betoniert. Mit einer Beschichtung für die rund 440 Parkflächen und der zwei Rampen wird die Sanierungsmaßnahme abgeschlossen, erklärte Steffen Hägele. Für diesen letzten Bauarbeitsabschnitt wird das Parkhaus von Montag, 19. September, bis voraussichtlich bis Sonntag, 2. Oktober, für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Die Fahrradstellplätze im Erdgeschoss sind von der Sperrung nicht betroffen. Die Dauerparker wurden über die Sperrung informiert.

Das Ingenieurbüro Grandel aus Ludwigsburg entnahm Betonproben von den Parkdecks- und Auffahrrampen um den genauen Betonzustand zu ermitteln. Der Prüfbericht durch das Betonlabor CP Analytics aus Fellbach ergab erhöhte Chlorid-Werte an statisch relevanten Bauteilen. Nach dem Gutachten mussten die chloridhaltigen Betonteile vollständig entfernt werden. Die abgebrochenen Flächen werden mit Ersatzbeton wiederaufgebaut und anschließend mit einem Oberflächenschutzsystem versehen. Um gravierende Folgeschäden zu verhindern, musste die Baumaßnahme zügig durchgeführt werden.

Drei Bauabschnitte wurden für die Sanierungsmaßnahme festgelegt:
1. Bauabschnitt - Prüfung der Betonsubstanz
2. Bauabschnitt - Schalung mit anschließender Bewehrung; Betonierung der eingeschalten Flächen
3. Bauabschnitt - Beschichtung der Parkflächen; Fahrbahn- und Parkplatzmarkierung
15.9.22
 

 

Ehrenamtlich Engagierte für Ehrung vorschlagen 

Schwäbisch Gmünd (sv). Zum sieben Mal findet am Sonntag, 27. November, eine Feier zur Würdigung des ehrenamtlichen Engagements statt. In diesem Jahr werden Personen geehrt, die sich für Menschen mit Behinderung ehrenamtlich engagieren. Auch Menschen mit Behinderung setzen sich zum Beispiel für ältere Menschen, Kinder, Geflüchtete, bei Mittagstischen und in vielen anderen Bereichen ein.

Wer kennt Bürger die sich ehrenamtlich in diesem Bereich engagieren und eine Ehrung verdient hätten? Bürgermeister Julius Mihm, Leiterin des bürgerschaftlichen Engagements beim Amt für Familie und Soziales, Ingeborg Pfeifer, Peter Arnold und Michael Svoboda vom Arbeitskreis Anerkennungskultur, freuen sich auf zahlreiche Personenvorschläge die bis Dienstag, 25. Oktober, über das Kontaktformular, per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. per Post: Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Familie und Soziales, Inge Pfeifer, Marktplatz 37, 73525 Schwäbisch Gmünd, oder telefonisch unter 07171/603-5020, eingehen können.

Selbstbestimmung, gesellschaftliche Teilhabe, Empowerment und Inklusion – dies sind alles Begriffe, die ein gesellschaftliches Bild umreißen. Alle diese Begriffe haben eines gemeinsam, sie gehen von Menschen aus, die sich aktiv an gesellschaftlichen Entwicklungen beteiligen und sie mitgestalten. Es ist für alle Menschen gleichermaßen wichtig, dass Gelegenheiten geschaffen und genutzt werden um ihre Fähigkeiten, Ideen und Eigenheiten einzubringen.

Das Ehrenamtsfest im Kulturzentrum Prediger am Sonntag, 27. November ist eine wunderbare Gelegenheit diese Ehrung mit dem Gemeinderat vorzunehmen und Danke zu sagen. Zu der Feierlichkeit gibt es verschiedene Programmpunkte und kulinarische Köstlichkeiten.
15.9.22

 

Sport am Mittwoch

Fußball-Oberliga: Göppinger SV gegen Offenburger FV: 0:0
15.9.22

 

Polizei holt Frau aus Wohnung

Geislingen.  Nach dem Hilferuf einer Frau in Geislingen war am Mittwoch die Polizei im Einsatz.  Die 23-Jährige hatte sich bei einem Bekannten über einen Messenger gemeldet und mitgeteilt, dass sie von ihrem ehemaligen Freund festgehalten werde. Sie sei auch geschlagen worden. Der Bekannte sorgte sich um die Frau und meldete sich bei der Polizei. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Dabei fand sie heraus, dass die junge Frau sich offenbar in einem Haus in
Geislingen befindet. Spezialkräfte der Polizei betraten gegen 15.30 Uhr die Wohnung. Dort trafen sie auf den 26-jährigen Verdächtigen, den sie festnahmen. In der Wohnung befand sich auch die 23-Jährige. Die Polizei brachte die Frau aus dem Haus und übergab sie dem Rettungsdienst. Ob die leichten Verletzungen der Frau auf den aktuellen Vorfall zurückzuführen sind, muss noch festgestellt
werden. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Hergang und den Hintergründen dauern derzeit noch an. Die Polizei lobt das Verhalten des Bekannten der 23-Jährigen. Er habe sich in Sorge um die Frau vertrauensvoll an die Polizei gewandt.
14.9.22

 

Betrüger richten keinen Schaden an

Donzdorf. Am Dienstag tätigte eine 62-Jährige aus Donzdorf zwei Überweisungen auf ein ausländisches Bankkonto. Sie hatte von ihrem angeblichen Sohn eine Nachricht über einen Messenger Dienst erhalten. Der Absender gab der ihr unbekannten Telefonnummer gab vor, dass er derzeit keine Überweisungen tätigen könne. Die Frau hatte  Glück. Ihre Bank schöpfte Verdacht und konnte die Überweisungen zurückholen, so dass der 62-Jährigen wohl kein Schaden entstand.
14.9.22

 

Toskanisches Ambiente im ehemaligen „Ranzenspanner“

Die Verpächter Josef und Rosemarie Wampel (links) freuen sich mit den Wirten von "La Botte", Raimondo und Giuseppina Carosella. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Uhingen. In den „Ranzenspanner“ kehrt wieder Leben ein. In dem einst beliebten schwäbischen Lokal im Uhinger Stadtteil Holzhausen eröffnen Raimondo und Giuseppina Carosella (am 15. September) ihr im toskanischen Stil gehaltenen „La Botte“ und versprechen italienische Küche – von der Pizza bis zu ausgefallenen Fischgerichten.

Über Jahrzehnte war der „Ranzenspanner“ in Holzhausen eine gute Adresse für gutes schwäbisches Essen im rustikalen Ambiente. Nun zieht in das Haus mediterrane Küche ein. Raimondo und Giuseppina Carosella empfangen ihre Gäste in im toskanischen Stil gehaltenen Ristorante „La Botte“ und servieren Pizza- und Nudelgerichte ebenso wie exquisite Fleisch- und Fischgerichte. Dem Chef und Koch Raimondo Carosella eilt ein guter Ruf voraus, stand der 53-Jährige doch über drei Jahrzehnte in der Küche vom Hepsisauer „Lamm“, wo er auch viele zufriedene Stammgäste immer wieder aufs Neue kulinarisch verwöhnte.

Etwas von der hohen Kunst exquisiter mediterraner Küche will Carosella mit in sein neues Lokal nach Holzhausen nehmen, ohne jene, für die italienisches Essen in erster Linie aus Pizza und Spaghetti besteht, zu verschrecken. Aus diesem Grund gibt es eine reichhaltige Auswahl an knusprigen Pizzen, traditionellen Nudelgerichten und verschiedenen Salate. Jene, die die Vielfalt italienischer Küche lieben, sollen dagegen nicht zu kurz kommen, so Carosella, der die aus frischen Produkten zubereiteten Gerichte auf der Speisekarte noch um tagesaktuelle Angebote erweitern möchte. Dazu hält der aus dem in den Apeninnen liegenden Campobasso stammende Wirt eine große Auswahl an erlesenen italienischen Weinen bereit.

In der Küche arbeitet Carosella mit seiner Frau Giuseppina zusammen, die auch für die leckeren Desserts zuständig ist, mit denen Gäste das Menü im „La Botte“ krönen können. Zwei Kellner und eine Aushilfe ergänzen das Team in dem Restaurant, das im Innenraum 50 Gästen Platz bietet. Bewirtschaftet wird bei schönem Wetter auch eine vor dem Lokal liegende Terrasse.

Über die Neueröffnung des Lokals freut sich Verpächter Josef Wampel, der mit seiner Frau Rosemarie vor mehr als 30 Jahren die Tradition des „Ranzenspanner“ begründete und aus Altersgründen seit geraumer Zeit einen Wirt für sein Lokal suchte. Nun hofft Wampel, dass Holzhausen wieder eine gute kulinarische Adresse erhält.

Info: Ristorante Pizzeria La Botte da Carosella, Einfeldstr. 7, Uhingen-Holzhausen, geöffnet vorerst täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr und ab 17.30 Uhr, Reservierungen unter: 07161/6593900
14.9.22
 

 

Ämter im Landratsamt ziehen um

Kreis Göppingen. Die zweite Etappe im Projekt Hochhaussanierung des Landratsamts Göppingen ist geschafft, die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt werden bis Ende September beendet. Ab dem 19. September finden bereits die ersten Umzüge in den sanierten Bauteil A (Hochhaus) statt, aber auch innerhalb des Bauteils B wird es Veränderungen geben. Vor diesem Hintergrund wird es vorübergehend zu einer eingeschränkten Erreichbarkeit der betroffenen Ämter kommen.

Am Montag, 19. September wird der Pflegekinderdienst von der Lorcher Straße 6, Bauteil B, zweites Obergeschoss in den Bauteil A, zweites Obergeschoss ziehen. Der Pflegekinderdienst ist daher erst ab dem 21. September erreichbar. Ebenfalls am Montag wird das Amt für Schulen und Bildung in das dritte Obergeschoss im Bauteil A ziehen. Am Donnerstag, 22. September zieht die Leitung des Straßenverkehrsamtes, sowie die Abteilung Straßenverkehrsrecht innerhalb des Bauteils B im Erdgeschoss um. Die Führerschein- und Zulassungsstelle ist nicht vom Umzug betroffen.
14.9.22

 

Ortsdurchfahrt Holzheim voll gesperrt

Göppingen. Die Arbeiten zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Holzheim gehen dem Ende entgegen. Wegen des Einbaus der lärmmindernden Asphaltdeckschicht im oben genannten Abschnitt kann am Montag, 19. September, keinerlei Fahrzeugverkehr stattfinden. Für den Busverkehr (Linien 980/980A) gilt ein Sonderfahrplan (Linien 980/980E). Diese Fahrpläne und weitere Informationen zum Busverkehr sind anschließend dargestellt.

Anlieger folgender Straßen müssen ihre Fahrzeuge abseits parken oder auf die Benutzung am Montag, 19. September, verzichten: Reutenbergweg, Tennenbergstraße, Burrenstraße, Fränkelstraße, Schlater Straße zwischen Eislinger Straße bis Nortelweg  Die Anlieger, die an die Straße Im Boden angebunden sind, können über die Steinstraße zu – und abfahren. Anlieger der Stellenbachstraße und die an die Stellenbachstraße angebunden sind, können nur in nördlicher Richtung zur Eislinger Straße zu-/abfahren. Nach Herstellung der Asphaltarbeiten im Fahrbahnbereich werden noch die Markierungsarbeiten und Restarbeiten ausgeführt. Die Markierungsarbeiten erfolgen v-raussichtlich am Dienstag und Mittwoch. Die Restarbeiten enden voraussichtlich am 23. September. Während der Markierungs- und Restarbeiten kann der Bus- und der Anliegerverkehr wieder zugelassen werden. Einzelne Einschränkungen sind jedoch noch zu erwarten.  Alle vorstehenden Angaben sind vorbehaltlich der Wetterlage.
14.9.22

 

Mehr Halte an der Remsbahn

Ostalbkreis. Um mehr Fahrgäste für die Schiene zu gewinnen, ist die Einrichtung weiterer Stationen ein sehr wichtiger Baustein. So engagierte sich der Ostalbkreis, weitere Haltepunkte zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen zu untersuchen. Folgende Halte wurden dabei in Betracht gezogen: Aalen-West, Essingen, Hussenhofen, Schwäbisch Gmünd-Ost. Ein erstes Gutachten brachte zutage, dass mittelfristig mit Inbetriebnahme des S21-Fahrplans zwei zusätzliche Halte im Stundentakt bedient werden können. Zu einem späteren Zeitpunkt, nach Einführung moderner digitaler Signaltechnik, wäre unter Voraussetzung guter Pünktlichkeitswerte auch eine halbstündliche Bedienung dieser Halte als langfristige Perspektive denkbar. Zur Priorisierung der Halte hat der Ostalbkreis auf Anregung des Landes eine Potenzialanalyse in Auftrag gegeben. Hierbei schneidet Aalen West mit 854 Fahrgästen pro Tag am besten ab. Im Mittelfeld landen die Haltepunkte Schwäbisch Gmünd-Ost und Hussenhofen mit jeweils über 720 bzw. 714 Fahrgästen pro Tag. 590 Fahrgäste pro Tag würden in Essingen ein-bzw. aussteigen.

 Der Ostalbkreis mit seinen derzeit 21 Bahnhalten bietet ideale Voraussetzungen, um die angestrebten Ziele bei der Mobilität zu erreichen. Durch zusätzliche Halte können zudem weitere Fahrgäste für den ÖPNV gewonnen werden. Die vorliegende Potenzialabschätzung zeigt den großen verkehrlichen Nutzen des geplanten Bahnhalts Aalen-West und eines potenziellen Bahnhalts Schwäbisch Gmünd-Ost auf. Ich bin dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und den Kommunen Aalen, Schwäbisch Gmünd und Essingen dankbar, dass auf Basis belastbarer Zahlen zum Fahrgastpotenzial ein gemeinsames Vorgehen vereinbart wurde. Wir bemühen uns in enger Abstimmung mit dem Land, durch die Einführung der digitalen Leit- und Sicherungstechnik, die Weiterentwicklung der Schienenverkehrsinfrastruktur und die Erarbeitung alternativer Angebots- und Fahrplankonzepte mittelfristig die Voraussetzung für die Realisierung weiterer aussichtsreicher Bahnhalte zu schaffen.“

Christian Baron, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünd: „In Schwäbisch Gmünd war uns immer klar, dass ein weiterer Bahnhalt im Osten hohes Potential hat. Durch die Analyse konnten diese Chancen nun belegt werden. Das freut und motiviert uns. Ein Umstieg auf ÖPNV kann nur gelingen, wenn dieser auch attraktiv ist. Dazu gehört eine gute Erreichbarkeit und bedarfsgerechte Haltepunkte. Für die Stadt heißt es nun, die beiden Optionen GD-Ost und Hussenhofen sorgfältig zu prüfen um eine ideale Ergänzung für das bestehende Netz zu schaffen. Dazu gehören die Pendlerinteressen, aber auch die konkrete Realisierbarkeit. Und wir werden natürlich die zukünftigen Entwicklungspotentiale im Osten der Stadt in die Planung einbinden.
4.9.22

 

Glasfaser-Ausbau kann starten

Ebersbach. Zuerst wurde das Ziel der Nachfragebündelung verfehlt. Nun steht fest: Die Deutsche Glasfaser wird die Stadt Ebersbach an der Fils flächendeckend mit Glasfaser ausbauen. Die Verhandlungen zwischen Deutsche Glasfaser und der Stadt Ebersbach  haben dem Projekt die dazu notwendige Zeit verschafft. In dieser Phase haben die  Bürger der Stadt ihre Chancen genutzt, die fehlende Zahl an Verträgen abzuschließen und den Ausbau für alle zu sichern. Eine Fristverlängerung bis Ende September wurde nicht notwendig. Auch die Überlegungen, Polygone (Ausbaugebiete) mit geringer Nachfrage aus den Planun-gen zu nehmen, müssen nicht weiterverfolgt werden.

„Es ist ein großer Erfolg, dass Ebersbach nun flächendeckend an das schnelle Netz der Zukunft angeschlossen wird. In intensiven Gesprächen mit Deutsche Glasfaser konnten wir er-reichen, dass nicht nur einzelne Polygone, sondern das gesamte Stadtgebiet ausgebaut wird. Mein Dank gilt allen Fürsprechern und Multiplikatoren, der Geschäftsführerin des Zweckverbands Gigabit Landkreis Göppingen Frau Sarah Malec sowie Projektmanager Korhan Sener und seinem Team von Deutsche Glasfaser für die fleißige, zielführende Arbeit.“ so Bürger-meister Eberhard Keller. Für Ebersbach und seine Bürger bedeutet die Entscheidung nicht nur den Anschluss an die Zukunftstechnologie Glasfaser und damit schnelles Internet für alle. Gerade für die Schulen und Gewerbebetriebe und alle Familien und Personen mit hohem Daten-verbrauch ist dies eine sehr wichtige Nachricht. Auch finanziell profitieren alle Bürgerinnen und Bürger von der Entscheidung. Rund 250.000€ an Steuermitteln muss die Kommune nicht mehr als Eigenanteil für einen geförderten Ausbau anteilig zur Verfügung stellen. Und die  Bürger, welche einen Vertrag abgeschlossen haben, sparen zusammen gerechnet Anschlussgebühren im siebenstelligen Bereich. Profiteur ist ebenso die Umwelt: das Glasfasernetz benötigt weniger Energie als die Kupferkabeltechnologie. „Ich bin sehr glücklich,“ so Korhan Sener, „dass wir den Glasfaserausbau in Ebersbach wie vertraglich fixiert umsetzen können. Herrn Bürgermeister Keller und seinem Team danke ich für die engagierte Unterstützung“. Voraussichtlich bis Ende der Woche wird es in Ebersbach noch möglich sein am Kauffmann-Areal vor Ort Verträge abzuschließen.
14.9.22

  

Carisatt-Laden vor großen Herausforderungen

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe (Bündnis 90/Die Grünen) informierte sich im Laden der „Carisatt Göppinger Tafel“ im Gespräch mit der Leiterin des Tafel-Ladens, Karin Konrad, sowie dem Leiter der Tafel, Hans-Peter Kensbock, über die aktuelle Situation der Tafel vor Ort. 

„Soziale Gerechtigkeit, die Gleichbehandlung eines jeden und die Würde des Menschen zählen zu unseren wichtigsten Grundwerten unserer Verfassung. Sie tragen unsere Gesellschaft. Die Tafel unterstützt und trägt ganz wesentlich mit ihrem Angebot dazu bei, dass diese Grundwerte bei den Bedürftigen in der Gesellschaft ankommen und umgesetzt werden. Daher ist es mir wichtig zu erfahren, wie die Situation der Tafel vor Ort in meinem Wahlkreis Göppingen ist und wie es auch den vielen Ehrenamtlichen dabei geht,“ so die Abgeordnete Cataltepe weiter. 

Neben steigenden Energiekosten merke der Tafel-Laden momentan die steigenden Lebensmittelpreise, wodurch große Supermärkte weniger Lebensmittel bestellten und somit auch weniger für die Tafel gespendet würde. Dies treffe zusammen mit den vielen Schutzsuchenden aus der Ukraine, die momentan einen Großteil der Kunden ausmachen würden. Daher gebe es aktuell rund 140 bis 170 Kunden pro Tag.  

„Ich bin zutiefst beeindruckt von dem humanitären Einsatz des Tafel-Teams und sehr dankbar, dass sich insgesamt 22 Mitarbeiter zum Teil ehrenamtlich bei der Carisatt Tafel Göppingen mit vollem Einsatz und mit großer Menschlichkeit engagieren. Nur durch ihren Einsatz kann dieses wertvolle Angebot realisiert werden. Denn Armut geht an die menschliche Substanz und hat mit der Würde des Menschen zu tun. Daher müssen wir alle gemeinsam alles dafür geben, dass jeder Mensch in unserer Gesellschaft eine Chance auf ein gutes, soziales und menschenwürdiges Leben bekommt. Was gibt es denn schöneres als sich für andere Menschen in Not einzusetzen und zusammenzuhalten,“ resümiert die Landtagsabgeordnete. 

 

Hussenhofen: Ortsdurchfahrt gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 19. September, beginnt der zweite Bauabschnitt an der Ortsdurchfahrt von Hussenhofen. Der gesperrte Abschnitt umfasst den Bereich ab der Böhmerwaldstraße am westlichen Ortseingang bis zur Waldstraße Ortsmitte. Der Verkehr wird über die B 29 Verteiler Ost, bis B 29 Verteiler Iggingen und umgekehrt geleitet. Das Gewerbegebiet Benzfeld kann vom B 29 Verteiler Ost angefahren werden. Die Sanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende des Jahres.
13.9.22

 

Wunschkartenausgabe beginnt

Schwäbisch Gmünd (sv). Traditionell wird seit vielen Jahren zur Weihnachtszeit ein Weihnachtswunschbaum mit Wünschen in Schwäbisch Gmünd aufgestellt. Der Wunschbaum wird im Innenhof des Kulturzentrums Prediger stehen und erfüllt Wünsche von Kindern, Jugendlichen, sowie Seniorinnen und Senioren. Damit die Wünsche am Wunschbaum hängen, werden die Wunschkarten am Montag, 17. Oktober und am Dienstag, 18. Oktober, jeweils von 9 Uhr bis 16.30 Uhr, im Prediger an der Garderobe, ausgegeben.

Die Wünsche für die Kinder können von der Familie, oder von Senioren (ab 63 Jahren) auf die Wunschkarte geschrieben werden. Die Voraussetzung dafür ist ein Tafelladenausweis, eine Bonuskarte, oder ein anderweitiger Nachweis der Bedürftigkeit. Der Abgabetermin für die Wunschkarte ist am Montag, 24. Oktober, von 9 Uhr bis 16.30 Uhr, an der Garderobe im Prediger. Weitere Informationen gibt Inge Pfeifer und Martina Speth unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
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3.9.22
 

 

Mit „Barba-Rössle“ auf Tour

Göppingen. Göppingen startet ab sofort einen kostenlosen E-Lastenradverleih. Im Rahmen der Bike Night am 23. September 2022 weiht Göppingen das „Barba-Rössle“ ein. Gemeinsam mit der Initiative Rad-r des Verkehrsministeriums Baden-Württembergs hat die Stadt ein elektrisches Lastenfahrrad  angeschafft.

Das Transportwunder kann ab 4. Oktober ausgeliehen und gefahren werden. Bis zu drei Tagen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu testen, wie einfach und flexibel sich bis zu 50 Kilogramm auf dem Rad von A nach B bewegen lassen. Ganz egal ob auf dem Weg zum Baumarkt, Einkauf oder einem Pick-nick: Das zweirädrige Lastenrad mit Elektromotor und Doppelsitzbank für bis zu drei Kinder bietet genügend Platz und lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren.

Unter der Telefonnummer 07161 / 9513133 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. kann die Verfügbarkeit des Lastenrades im gewünschten Zeitraum überprüft werden. Auch kann die Verfügbarkeit des E-Lastenrades persönlich vor Ort in der Fahrradreparaturwerkstatt (Montag bis Freitag von 7 bis 15 Uhr), im Bahnhofsgebäude Göppingen, erfragt und reserviert werden. Dort wird es auch abgeholt und wieder abgegeben. Weitere Informationen unter www.goeppingen.de/radkultur.
3.9.22

 

Ukraine-Flüchtlinge: Es fehlt an Unterkünften

Kreis Göppingen, Die Landkreisverwaltung teilt mit, dass mittlerweile 37 Gemeinschaftsunterkünfte verteilt im ganzen Landkreis betrieben werden. Diese sind nahezu vollständig belegt. Da mit einer Zuweisung von ca. 50 bis 100 ukrainischen Geflüchteten pro Woche gerechnet werden muss, bereitet die Landkreisverwaltung bereits die zweite Sporthalle am Berufsschulzentrum in Göppingen als weitere Notunterkunft vor. Hier sollen weitere 160 Plätze geschaffen werden. Die Halle wird voraussichtlich ab der 19. September belegbar sein.

Zudem teilt die Landkreisverwaltung mit, dass die Sporthalle am Berufsschulzentrum Göppingen ebenfalls für eine Notbelegung vorbereitet wird. Hier ist allerdings keine dauerhafte Unterbringung von geflüchteten Menschen geplant. Die Belegung dieser Halle soll nur im Notfall für wenige Tage erfolgen.

Mittlerweile sind 2799 Geflüchtete aus der Ukraine von den Ausländerbehörden der Städte Geislingen, Göppingen und des Landratsamtes Göppingen gemeldet worden. Rund zwei Drittel dieser Personen sind in privaten Wohnraum untergebracht. Die Landkreisverwaltung baut weiterhin mit Hochdruck Kapazitäten in den Gemeinschaftsunterkünften auf, um der zunehmenden Aufnahmeverpflichtung auch künftig nachkommen zu können.

In den vergangenen Wochen haben sich die Zugänge in den Landeserstaufnahmeinrichtungen verdoppelt. Hier wird ein durchschnittlicher Zugang von rund 240 ukrainischen Geflüchteten pro Tag verzeichnet. Daher muss auch der Landkreis mit deutlich höheren Zuweisungen durch das Land rechnen. Nicht nur die Zugangszahlen bei den ukrainischen Geflüchteten sind stark angestiegen, sondern auch die Zugangszahlen bei den Asylsuchenden. Bereits Ende August war absehbar, dass dieses Jahr mehr Geflüchtete nach Deutschland kommen als im Krisenjahr 2015.
12.9.22

 

Eislingen bestellt Bäume für Streuobstwiesen

Eislingen, Eislingen startet auch in diesem Jahr wieder das kommunale Förderprogramm ‚Streuobstbäume für Eislingen‘. Das Programm richtet sich vor allem an Eigentümer und Bewirtschafter von Streuobstwiesen in Eislingen, Krummwälden und Eschenbäche. Bäume für den privaten Hausgarten innerhalb der Stadt sind von der Förderung ebenfalls eingeschlossen. Interessierte Gartenbesitzer oder Bewirtschafter von Streuobstwiesen können im Rahmen dieses Förderprogramms Komplettpakete gegen einen geringen Selbstkostenanteil bei der Stadt bestellen. Ein Komplettpaket besteht aus einem Hochstamm-Obstbaum, einem Pfahl und einem Verbiss-Schutz. Zusätzlich können Wühlmauskörbe gegen einen Selbstkostenanteil bestellt werden. Wer ein Paket erhält, verpflichtet sich, die Bäume in Streuobstwiesen oder Gärten zu pflanzen und dauerhaft zu pflegen. Der Selbstkostenanteil für Kern- und Steinobstsorten beträgt 10 Euro pro Paket, für Walnussbäume und Wildobstbäume 20 Euro pro Paket. Die Baumart kann aus einer Sortenliste gewählt werden, die in Zusammenarbeit mit der Kreisobstbauberatung erstellt wurde. Sie umfasst gängige und robuste Obstsorten, die sich sowohl für den Streuobstanbau als auch für den eigenen Garten bewährt haben. Auf www.eislingen.de/streuobstförderung können das Bestellformular online ausgefüllt und die aktuelle Obstsortenliste heruntergeladen werden.
12.9.22

                                                                                          

Alkoholisierter Fahrer flüchtet nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend befuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkwdie B 298 in Richtung Schwäbisch Gmünd.. An der Abzweigung nach Rehnenhof fuhr er auf einen, an der Ampel wartenden, Wagen eines 29-Jährigen auf. Das Fahrzeug wurde auf das vor ihm stehenden Auto einer 49-Jährigen aufgeschoben, zudem wurd noch das Fehrzeug einer einer 23-Jährigen in Mitleidenschaft gezogen. Der Unfallverursacher schob anschließend seinen Wagen nach links, über die Gegenfahrspur in den Grünstreifen neben der Fahrbahn und fuhr von der Unfallstelle weg. In den drei Fahrzeugen, die an der Unfallstelle zurückblieben, wurden insgesamt drei Insassen jeweils leicht verletzt. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte das Fahrzeug des Unfallverursachers unweit der Unfallstelle durch eine Streife der Polizeihundeführerstaffel festgestellt werden. Ein Polizeihund konnte die Fährte des 38-Jährigen aufnehmen, was kurz darauf zur Festnahme des 38-Jährigen führte. Da der Mann unter Alkoholeinwirkung stand, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und sein Führerschein wurde einbehalten. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 48.000 Euro.
12.9.22

 

Polizei kontrolliert Temposünder

Donzdorf. Am Sonntagstoppte die Polizei sechs Autofahrer bei Donzdorf.  Zwischen 15 und 16 Uhr hatte die Polizei an der Kreisstraße 1402 eine Kontrollstelle eingerichtet. Ein Augenmerk legte die Polizei auf Verkehrsteilnehmer, die zu schnell fuhren. Während der knapp einstündigen Kontrolle stoppten die Polizisten sechs Autofahrer. Bei erlaubten 70 km/h fuhren diese zwischen 24 und 28 km/h zu schnell. So wie eine 63-jährige Pkw-Fahrerin. Sie fuhr 24 km/h zu schnell und muss nun mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.
12.9.22

 

Sport vom Wochenende

Fußball-Oberliga: Neckarsulmer SU gegen Göppinger SV  2:1 (Göppingen ist  Tabellenführer)

Handball-Bundesliga Männer:  Erlangen gegen Frisch Auf Göppingen  34: 28 (Frisch Auf liegt auf dem 12. Tabellenplatz)

Handball-2. Bundesliga Frauen: Ketsch gegen Frisch Auf Göppingen: 24 : 30 (Frisch Aug ist Tabellenführer)
12.9.22

 

Giacomo Mastro kandidiert für Salacher Bürgermeister-Posten

Der 33-jährige Giacomo Mastro will Bürgermeister in Salach werden. Foto. Privat

 

Salach. Giacomo Mastro kandidiert als Bürgermeister in Salach. Der 33-jährige hauptamtliche Ortsvorsteher und Verwaltungswissenschaftler bewirbt sich bei der Salacher Bürgermeisterwahl um die Nachfolge des ausgeschiedenen Bürgermeisters Julian Stipp. Giacomo Mastro stammt aus Geislingen und lebt mit seiner Verlobten in Jebenhausen. Er leitet als hauptamtlicher Ortsvorsteher die Ortschaftsverwaltung Nabern. Zuvor war Mastro vier Jahre als Integrationsbeauftragter beim Gemeindeverwaltungsverband Laichinger Alb tätig.

„Durch mein Studium der Verwaltungswissenschaften und meine bisherigen Stationen in der kommunalen Verwaltung bringe ich die notwendige Erfahrung für die Führung des Salacher Rathauses mit“, so Mastro. Als Leiter der Naberner Verwaltung mit Bürgerservice, Kindergarten, Grundschule, Ortschaftsrat, Freiwilliger Feuerwehr und zahlreichen örtlichen Vereinen habe er das Amt des Bürgermeisters im knapp 2000 Einwohner zählenden Ortsteil der Stadt Kirchheim unter Teck von der Pike auf gelernt. Unabhängigkeit ist Mastro, der nicht Mitglied einer politischen Partei ist, sehr wichtig: „Als Bürgermeister kann ich mit einem unverstellten Blick von außen und unabhängig von Einzelinteressen handeln.“

"Salach hat großes Potential. Viele Projekte wie das Schachenmayr-Areal wurden in den vergangenen Jahren angestoßen und müssen nun mit Erfahrung und Kompetenz fortgeführt werden. Salach muss dabei seinen besonderen Charakter als einerseits dörflich, andererseits kleinstädtisch geprägte Gemeinde, die Tradition und Moderne zusammenbringt, bewahren“, so Mastro. Unterstützung erhält Mastro von seiner Verlobten, die aus Uhingen stammt und in der Klinik am Eichert arbeitet. „Wir sind beide fest im Filstal verwurzelt und sehen hier unsere berufliche und familiäre Zukunft“, unterstreicht Mastro seine Bewerbung. Nach der Wahl möchten beide nach Salach ziehen: „Der Bürgermeister gehört in den Ort“, erklärt Mastro, der sein Engagement für die Gemeinde langfristig anlegen will. Privat findet Mastro Ausgleich in der Natur, etwa bei seinen Weinreben in Geislingen oder auf der Streuobstwiese seines Opas in Kuchen sowie beim Sport und hier insbesondere auf dem Fußballplatz als Schiedsrichter. „Gerade als Schiedsrichter braucht man Verlässlichkeit und eine klare Linie, aber auch Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Eigenschaften, die man auch als Bürgermeister gut gebrauchen kann“, ist sich Mastro sicher. Weitere Informationen zur Kandidatur von Giacomo Mastro als Bürgermeister der Gemeinde Salach gibt es auf dessen Homepage unter www.giacomo-mastro.de
10.9.22
 

 

Mann steckt Sofa in Brand

Göppingen. In Göppingen soll am Donnerstag ein Mann ein Sofa in Brand gesteckt haben. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten stand das Sofa auf einem Flur der Wohngemeinschaft, in der der 46-Jährige lebt. Die Mitbewohnerin bemerkte gegen 20 Uhr, dass das Sofa zu brennen begann. Gemeinsam mit einem weiteren Zeugen löschte sie die Flammen und verständigte die Polizei. Zum Glück wurde durch den Rauch niemand verletzt. Auch der Sachschaden hält sich in Grenzen. Der 46-Jährige steht nun im Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Ihn traf die Polizei in seinem Zimmer in der Wohngemeinschaft an. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands wurde der Mann am Freitag der zuständigen Richterin am Amtsgericht vorgeführt, die auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft einen Beschluss auf Unterbringung erließ. Jetzt befindet sich der 46-Jährige in einer psychiatrischen Klinik. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zum genauen Hergang und den möglichen Hintergründen dauern derzeit noch an.
10.9.22

 

 

Mit Ted Herold ein Album produziert

Hayo Well mit dem Cover des in seinem Studio produzierten Album „Moonlight & Rock’n‘ Roll“ von
Ted Herold.  Foto: Rüdiger Gramsch

 

Uhingen. Er gilt für viele als der „deutsche Elvis“: Ted Herold, der im November vergangenen Jahres durch tragische Umstände ums Leben kam, hätte heute, Freitag, seinen 80. Geburtstag feiern können. Der runde Geburtstag des Rock’n‘ Roll-Interpreten ist für den Uhinger Komponisten und Musikproduzenten Hayo Well Anlass, an die Zusammenarbeit mit dem Künstler zurückzudenken. Mit ihm produzierte er vor 35 Jahren in seinem Studio im Uhinger Stadtteil Holzhausen das Album „Moonlight & Rock’n‘ Roll“.

In der Fotogalerie, die den Eingangsbereich des Tonstudios von Hayo Well in Uhingen-Holzhausen ziert und an die Zusammenarbeit mit vielen Stars erinnert,  stechen die Fotos von Ted Herold hervor. Sie erinnern den Musikproduzenten an die Zusammenarbeit mit dem Rock’n‘ Roll-Star, der in den frühen Jahren der Bundesrepublik mit seiner Ballade „Moonlight“ seinen größten Erfolg erzielte. Dabei trafen sich Herold und Well erst, nachdem der Rock’n Roller nach einer musikalischen Durststrecke von Udo Lindenberg wieder entdeckt worden war und mit seiner Musik erneut das Publikum in Ekstase versetzte.

1987 hielt sich Ted Herold für knapp zwei Wochen im Studio in Holzhausen aus und spielte mit Hayo Well sein Album „Moonlight & Rock’n‘ Roll“ ein, das 1987 erschien. Well erinnert sich noch gut und gern an die Zusammenarbeit. Ted Herold sei ein angenehmer Künstler gewesen, der ohne Allüren konzentriert am Album gearbeitet habe. Unterbrochen  worden sei die Studioarbeit lediglich durch einen abendlichen Auftritt  in einer Diskothek bei Tuttlingen. „Da bin ich mitgefahren, um einen Auftritt von ihm mal live zu erleben“, erzählt Hayo Well. „Und das Publikum reagierte dort frenetisch, wollte gar nach dem Konzert die Garderobe stürmen: Zum Glück hielt die Türe dem Druck der Menschenmenge stand“, so Well. Aus dem im Studio in Holzhausen produzierte Langspielplatte, wurde ein paar Monate später noch die „Single „Der Mond über Hamburg“ ausgekoppelt.

Ted Herold, der auch in zahlreichen Filmen mitspielte, erhielt 1982 und 1988 die Goldene Stimmgabel, eine Auszeichnung, die 1989 auch Hayo Well erhielt – für seine Produktion mit der aus dem Landkreis Göppingen stammenden Gruppe „Merlin“. In jenen Jahren gaben sich im Studio in Holzhausen die Stars die Klinke in die Hand, wie die Fotogalerie beweist. Die Arbeit mit den Interpreten macht Hayo Well, der seit einiger Zeit auch den Internationalen Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ künstlerisch betreut nach wie vor großen Spaß. Aktuell freut er sich über den Erfolg des von Dieter Dornig gesungenen Titels “Ich bin Luft für dich“, den er komponiert und produziert hat.
9.9.22

 

Polizei appelliert zu Schuljahrs-Start an Autofahrer

Kreis Göppingen. Zu Beginn des Schuljahres sind wieder mehr Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr unterwegs. Manche Kinder sicher das erste Mal alleine. Aus diesem Grund starten die Polizei und ihre Sicherheitspartner auch in diesem Jahr wieder
die Aktion "Sicherer Schulweg". Damit machen sie auf die Gefahren für junge Menschen im öffentlichen Verkehrsraum aufmerksam.

Die Polizei kontrolliert dabei verstärkt den Verkehr an Schulen und den Schulwegen, Kindergärten, an Haltestellen und Überwegen und geht konsequent gegen Verstöße vor. Die Beamten haben ein besonderes Augenmerk darauf, ob Kinder und Erwachsene im Fahrzeug angegurtet sind Fahrer die Geschwindigkeiten beachten und ordnungsgemäß parken oder halten. Auch die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern haben sie im Blick. Zusätzlich kontrolliert die Verkehrspolizei Schulbusse.

Wie wichtig die Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer ist, zeigt die Statistik: Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm ereigneten sich im Schuljahr 2021/2022 insgesamt 19 Unfälle im Zusammenhang mit dem Schulweg von Kindern und Jugendlichen, drei davon im Kreis Göppingen. Damit Schüler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, müssen sich alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam und vorausschauend im Straßenverkehr bewegen.

Tipps für einen sicheren Schulweg

-Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern bereits vor Schulbeginn den gesamten Schulweg gehen. Achten Sie dabei auf markante Stellen wie Ampeln, Kreuzungen oder Zebrastreifen. Am besten üben Sie den Schulweg an einem normalen Werktag
unter realistischen Bedingungen. Informieren Sie sich in der Schule oder im Rathaus ihrer Heimatgemeinde über einen "Schulwegplan" mit empfohlenen Schulwegen. Darin werden Problem- und Gefahrenstellen aufgezeigt und Möglichkeiten, diese zu umgehen. Durch helle Kleidung und Reflektoren sind die Kinder gerade in der dunklen Jahreszeit besser erkennbar.

-Erwachsene, die sich selbst an die Verkehrsregeln halten und zum Beispiel nur bei Grün über die Straße gehen, tragen wesentlich zur Verkehrserziehung der "Neulinge" im Straßenverkehr bei. Zeigen Sie ihren Kindern, dass manchmal längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen, um die Straße sicher zu überqueren. Auch ist es wichtig, dass Kinder aufmerksam nach links, nach rechts und wieder nach links schauen bevor sie eine Straße überqueren. 

 -Sichern Sie ihr Kind richtig, wenn Sie es im Auto zur Schule fahren. Dazu gehört, dass neben dem richtigen Kindersitz der Sicherheitsgurt angelegt ist.Ein Kindersitz ist bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, wenn Kinder kleiner als 150 cm sind, ein Muss. Unterschätzen Sie nicht die Gefahren der Kräfte, die bei einem Aufprall auf die Insassen wirken. Bei einem Aufprall mit Tempo 50 "wiegt" jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ein ca. 30 kg schweres Kind wird ungesichert zum "Geschoss" von bis zu 900 Kilogramm! Ein Aufprall mit 15 km/h kann für Kinder deshalb bereits tödlich sein. Ohne Kindersitz entspricht ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus dem 3. Stock auf Beton.

-Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende  Autos. Parken Sie nicht auf Geh- oder Radwegen und halten Sie sich an Halteverbote. Sie sind dafür da, die Wege sicherer zu machen. Lassen Sie ihr Kind an vorgesehenen Parkbuchten zum Gehweg hin aus- und einsteigen.

-Bedenken Sie, dass nach Ansicht von Verkehrsexperten der Polizei auch erlaubte 30 km/h zu schnell sein können, wenn Sie während der Fahrt plötzlich auf eine Situation reagieren müssen. Besonders gefährlich ist es für Kinder, die auf dem Gehweg oder neben der Fahrbahn spielen.

-Den Weg zur Schule sollten die Kinder mit einem Fahrrad erst nach bestandener Radfahrausbildung antreten. Die Polizei empfiehlt dringend, einen Fahrradhelm aufzusetzen. Das Rad sollte verkehrssicher ausgestattet sein. Dazu gehören neben der Beleuchtung auch Schutzbleche, eine Klingel und funktionsfähige Bremsen. Viele Kinder beherrschen zwar das Fahrrad auch ohne Radausbildung, allerdings fehlt es ihnen am notwendigen Gefahrenbewusstsein.

-Schubsen, Raufen, Drängeln ist an der Bushaltestelle tabu. Wichtig ist, dass die Kinder einen Abstand zum Fahrbahnrand und dem heranfahrenden Bus einhalten. Nach dem Aussteigen soll die Fahrbahn erst dann überquert werden, wenn der Bus die Haltestelle wieder verlassen hat. Gleiches gilt auch beim Aussteigen aus dem Auto.

-Auch Autofahrer müssen an Bushaltestellen besonders vorsichtig sein, wenn dort  Kinder warten, ein- oder aussteigen. Hier schreibt die Straßenverkehrsordnung langsames und bremsbereites Fahren vor. Beim Annähern des Busses an die Haltestelle mit Warnblinklicht darf nicht überholt werden. Wenn der Bus mit Warnblinklicht an der Haltestelle steht, darf maximal mit Schrittgeschwindigkeit (in beiden Fahrtrichtungen) vorbeigefahren werden.
8.9.22

 

Arbeiter von Baukran-Haken getroffen

Ebersbach. Am Mittwoch traf in Ebersbach ein Haken von einer Kette an einem Baukran einen Arbeiter. Gegen 11 Uhr arbeitete ein 28-Jähriger auf einer Baustelle in der Albershäuser Straße. Dort war auch ein Baukran eingesetzt. An dem Kran hingen sogenannte Hubketten, an denen der 28-Jährige zwei Haltehaken abmontieren wollte. Als er den zweiten Haken entfernte, fiel dieser auf seinen Kopf. Der 28-Jährige, der einen Helm trug, stürzte deshalb zu Boden. Er erlitt schwere Verletzungen. Mitarbeiter leisteten erste Hilfe, bis Rettungskräfte eintrafen. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Sie unterstützte bei der Bergung des Mannes. Die Polizei klärt nun die genauen Umstände des Unfalls.
8.9.22
 

 

Ukraine-Flüchtlinge in Schorndorfer Sporthalle

Schorndorf. Die Zahl der Geflüchteten ist zuletzt massiv angestiegen. Als Reaktion auf den sprunghaften Anstieg der Flüchtlingszahlen in ganz Baden-Württemberg schafft der Rems-Murr-Kreis nun auch Notfallkapazitäten in Schorndorf. In der Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums in Schorndorf werden rund 100 Plätze für geflüchtete Personen geschaffen. Ab voraussichtlich der zweiten Septemberhälfte steht neben der Sporthalle am Beruflichen Schulzentrum Waiblingen damit eine weitere Halle der Kreisschulen als Notunterkunft bereit. In den nächsten Wochen wird die Halle im Auftrag der Kreisverwaltung mit Betten und Spinden bestückt. Durch den Einbau von Trennwänden entstehen 26 abgetrennte Kojen. Ebenfalls werden ein Gemeinschaftsbereich geschaffen und mehrere Sanitär- und Küchencontainer aufgestellt. Durch den Ausbau der Notfallkapazitäten wird bei kurzfristigen Zuweisungen von Geflüchteten eine schnelle Unterbringung möglich. Ab Mitte September stehen dann auch Zeltunterkünfte in Backnang als längerfristige Notfallkapazitäten bereit. Parallel dazu steht die Schaffung langfristiger Unterbringungsmöglichkeiten im Fokus. Der Landkreis intensiviert zusammen mit seiner Kreisbaugruppe seine Bemühungen, langfristig nutzbare Unterkünfte für Geflüchtete zu schaffen.

Die Landkreisverwaltung sucht deshalb dringend nach Wohnraum. Gesucht werden größere Einheiten, in denen mindestens 30 Personen untergebracht werden können - und dies möglichst schnell. Besonders gefragt sind Immobilien, die bereits eine Zimmer-Struktur haben: Etwa Hotels, Gaststätten, frühere Wohnheime, Vereinsheime oder ähnliches. Ebenso möglich wären Bürogebäude, Industrie-Immobilien und Hallen sowie strukturähnliche Gebäude - wie Keltern.Die Unterkünfte sind auch dann für den Landkreis interessant, wenn diese nur temporär zur Verfügung stehen. Die Mindestnutzungsdauer sollte aber einen Monat betragen. Wer dem Landkreis eine geeignete Liegenschaft anbieten möchte, kann sich an Marcus Laderer vom Landratsamt wenden, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Telefon 07151 501-1457.

Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind im Rems-Murr-Kreis bereits mehr als 4.000 ukrainische Geflüchtete angekommen. Mit der Notunterkunft reagiert der Landkreis auf die verstärkte Aufnahmeanforderung geflüchteter Personen von Seiten des Landes. So hat das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe am Anfang der Sommerferien überraschend erhebliche Zuweisungen angekündigt und die kurzfristige Schaffung weiterer Notfallkapazitäten bei den Kreisen eingefordert. Derzeit kommen rund 200 Geflüchtete pro Woche in den Rems-Murr-Kreis - aus der Ukraine, aber auch aus anderen Ländern.
8.9.22

 

Asiatische Tigermücke ist da

Kreis Göppingen. In mehreren Regionen Deutschlands gibt es bereits bestätigte Funde der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus). Auch im Landkreis Göppingen gibt es nun einen ersten bestätigten Fall einer Asiatischen Tigermücke in Uhingen-Holzhausen.

Die auffällig schwarz-weiß gemusterte Stechmücke ist ein kleiner Vertreter der Stechmücken und erreicht eine maximale Körpergröße von 0,9 cm. Die ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatete Stechmückenart, rückt seit ihrem ersten Nachweis in Italien 1990 mehr und mehr in den Norden bis nach Deutschland vor.

Die Asiatische Tigermücke kann als Überträger bestimmter Viren wie dem Dengue-Virus, Chikungunya-Virus sowie auch dem Zika-Virus fungieren. Damit sich die Asiatische Tigermücke im Landkreis nicht etabliert, ist es wichtig die möglichen Brutstätten zu beseitigen.

Im Larvenstadium, in dem die Stechmückenart sich im Wasser entwickelt, kann sie effektiv bekämpft werden. Brutstätten sind alle Arten von Wasseransammlungen, die sich in Gärten, Grundstücken oder auch Schrebergärten befinden und mindestens eine Woche stehen bleiben. Daher ist es wichtig in allen Ecken des Gartens und Außengeländes stehende Wasseransammlungen ausfindig zu machen und sie gegebenenfalls zu beseitigen.

Damit ein Monitoring der Asiatischen Tigermücke im Landkreis Göppingen möglich ist, sind die Bürger gebeten, verdächtige Funde mit aussagekräftigen Bildern an das Gesundheitsamt zu schicken. Da die Asiatische Tigermücke auch mit den bei uns heimischen Stechmücke verwechselt werden kann, hier die wichtigsten Merkmale:  Die Asiatische Tigermücken sind immer kleiner als eine 1-Cent-Münze. Sie sind schwarz mit weißen, prägnanten Streifen auf Körper und Beinen. Das letzte Glied der Hinterbeine ist immer weiß. Sie ist entgegen anderer Mückenarten, die vor allem zur Dämmerung aktiv sind, auch tagsüber anzutreffen.
8.9.22

 

Straße in Heubach gesperrt

Heubach. Wegen einer motorsportlichen Veranstaltung bei Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Sonntag, 18.September von 7 bis 20 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.
8.9.22

 

Verkehrsclub will autofreie Hauptstraße 

Göppingen. Die Kreisgruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) will Nägel mit Köpfen machen und hat eine Online-Petition zur Sperrung der Göppinger Hauptstraße auf den Weg gebracht. Sie ist an Oberbürgermeister Alex Maier und den Gemeinderat gerichtet. Die zwischenzeitliche Abriegelung während des Maientags und des Landesmusikfestivals hatte die Diskussion um eine dauerhaft autofreie Hauptstraße neu entfacht. „Wir folgen mit der Petition dem Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern, diese entspannte Atmosphäre in der Innenstadt bei jedem Besuch genießen zu können“, so VCD-Sprecherin Christa Mai. 

Die Kreisgruppe sieht in der dauerhaften Sperrung der Hauptstraße auch Chancen für die Stadtentwicklung, Luftreinhaltung sowie Handel und Gastronomie. In der Petition macht der VCD geltend, dass die Aufenthaltsqualität im Bereich der Göppinger Hauptstraße für alle Besucher und Bewohner, vor allem aber für  Senioren und Familien steige. Freiräume würden entstehen, die Verkehrssicherheit nehme zu, Lärm und andere Stressquellen minimierten sich. Christa Mai: „Eltern müssen in der Innenstadt allzu häufig ihren Kindern hinterlaufen, weil sich Autos nähern. In der Hauptstraße können Autofahrer insbesondere kleine Kinder zwischen den parkenden Fahrzeugen kaum erkennen.“ 

 Die VCD-Kreisgruppe bewertet frühere Änderungen der Verkehrsführung in weiten Teilen der Göppinger Altstadt ohnehin als Rückschritt. Vor einigen Jahren hatte der Gemeinderat die Eingliederung verkehrsberuhigter Bereiche in 20er-Zonen beschlossen. Laut VCD wurde außerdem bei der Parkregelung in der Hauptstraße allzu häufig dem Druck von Autofahrern nachgegeben. Zeitweise entstehe der Eindruck von Blechlawinen, die das Bild des historischen Stadtkerns beeinträchtigten. Die gegenwärtige Situation sei alles andere als  nachhaltig, die Luftbelastung durch den anhaltenden Parksuchverkehr ließe sich so zweifellos nicht verringern. Da die Hauptstraße die wichtigste Zufahrt für die Altstadt darstellt, verbindet sich laut VCD-Petition mit der dauerhaften Sperrung der Hauptstraße auch die Frage nach der autofreien Altstadt insgesamt. „Dadurch würden sich städtebaulich für Göppingen wohl die meisten Chancen ergeben, der ‚Masterplan Innenstadt‘ könnte wieder verstärkt auf die klassizistischen Ursprünge der Altstadt Bezug nehmen und neue Ideen voranbringen“, sagt VCD-Kreissprecherin Christa Mai. Der VCD ist sich sicher, dass die Einkaufsstadt Göppingen durch die autofreie „gute Stube“ des historischen Stadtkerns zwischen Schillerplatz und Schützenstraße letztlich nur profitieren könne, Einzelhandel und Gastronomie gewännen aber auch selbst Freiraum für eigene Aktionen und Angebote. Die Hauptstraße könne sich nicht nur zur echten Flaniermeile entwickeln, sondern erweitere bei einer dauerhaften Sperrung zudem die Eventfläche der Innenstadt, beispielsweise bei der Göppinger Waldweihnacht oder anderen Veranstaltungen. Bei der Durchsetzbarkeit der Sperrung der Hauptstraße und damit wohl auch der autofreien Altstadt sieht der VCD nicht nur wegen der aktuell aufgeflammten Diskussion durchaus gute Chancen. Christa Mai: „Für Autofahrer, welche die Parkhäuser jetztschon ansteuern, ändert sich nichts. Die Zufahrten bleiben weiter bestehen.“ Jedoch müsse die nachhaltige Mobilitätwie die Nutzung der Busse und Bahnen dringend ausgebaut werden, damit mehr Menschen die Möglichkeit haben, bei der Fahrt nach Göppingen bequem und umweltfreundlich unterwegs zu sein.
8.9.22
 

 

Baucontainer aufgebrochen

Loch. Diebe brachen in zwei Baucontainer in der Lorcher Kornstraße ein. Die Täter brachen die Container zwischen Dienstagnachmittag, und Mittwochmorgen auf. Aus den Containern entwendeten die Unbekannten mehrere Baumaschinen. Von der Baustelle wurde von ihnen zudem eine rund 700 kg schwere Rüttelplatte entwendet. Zum Abtransport des Diebesgutes muss ein größeres Fahrzeug oder ein Anhänger benutzt worden sein. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Sachdienliche Hinweise bitte an den Polizeiposten Lorch, Tel.: 07172/7315.
8.9.22

 

Frisch Auf gewinnt Heimspiel

Göppingen. Die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen Lemgo am Mittwochabend mit 34:31 gewonnen.

 

Chance für das Marbachstüble?

Börtlingen. Beim vor allem bei Wanderern beliebten Marbachstüble in Börtlingen-Zell steht ein Betriebsübergang auf die nächste Generation an. Doch da droht aus vielerlei Gründen die Schließung des Lokals. Jetzt hat sich in die öffentliche Diskussion das Landratsamt eingeschaltet. Erster Landesbeamter Jochen Heinz schreibt in einer Pressemitteilung am Mittwoch: „Das Landratsamt Göppingen sucht gemeinsam mit der Betreiberin des Marbachstübles in Börtlingen-Zell nach einer Lösung, welche die Fortführung des Betriebs im kommenden Jahr ermöglicht. Die bisherige Presseberichterstattung in der Sache suggeriert, dass das Landratsamt die Schließung des Marbachstübles verfügt habe. Das ist falsch! Anlässlich des geplanten Betriebsübergangs bedarf es einer neuen gaststättenrechtlichen Erlaubnis. Wie das Landratsamt bereits mitgeteilt hatte, liegt hier derzeit noch überhaupt kein Antrag der neuen Betreiberin auf Erteilung dieser notwendigen Erlaubnis vor. Wir hätten es daher begrüßt, wenn zunächst das Gespräch mit der Behörde gesucht worden wäre. Das Landratsamt ist daher nun, sicherlich außergewöhnlich, von sich aus auf die neue Betreiberin zugegangen. In einem Termin im Oktober - nach Abschluss der diesjährigen Saison - soll über die Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis beraten werden. Dies wird im Spannungsfeld zwischen Baurecht, Gaststättenrecht, Naturschutzrecht und Hygienerecht sicherlich kein einfaches Unterfangen. Die Fachämter des Landratsamts werden aber ihren Sachverstand einbringen, um eine eventuelle Fortführung des Betriebs bestmöglichst zu unterstützen.”
7.9.22

 

Fußgänger von Lkw überrollt

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochvormittag ereignete sich in der Donzdorfer Straße in Straßdorf ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger tödliche Verletzungen erlitt. Ein 52 Jahre alter Lkw-Fahrer fuhr die Straße in Richtung Rechberg entlang und erfasste hierbei einen 83 Jahre alten Fußgänger und überrollte ihn. Der Fußgänger starb noch an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zeugen des Unfalls werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07904 94260 bei der Verkehrspolizei zu melden.
7.9.22

 

Ins Schleudern geraten

Eislingen. Zu einem Unfall kam es am Dienstag bei Eislingen.  Gegen 15.30 Uhr fuhr eine 26-Jährige auf der B10 in Richtung Stuttgart. Sie wechselte auf den linken Fahrstreifen und überholte einen Laster. Dabei geriet sie aus unbekannter Ursache ins Schleudern und krachte mit ihrem Pkw in die Mittelleitplanke. Der dahinter fahrende 27-Jährige mit seinem Fahrzeug  musste stark bremsen. Das bemerkte eine dahinter fahrende 32-Jährige zu spät. Mit ihrem Motorrad fuhr sie diesem in das Heck. Dabei erlitt sie leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
7.9.22

 

Gravierende technische Mängel

Gruibingen. Am Dienstag zog die Polizei auf der A8 einen Kleinlaster aus dem Verkehr. Gegen 11.30 Uhr stoppte die Polizei das Fahrzeug an der Rastanlage Gruibingen. Bei der Kontrolle fielen den Beamten mehrere eklatante Mängel auf. In der Windschutzscheibe befanden sich mehrere etwa 50 cm lange Risse. Die Feststellbremse war ohne Funktion. Der Kleinlaster wurde aus dem Verkehr gezogen. Der 37-jährige Fahrer darf seine Fahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen.
7.9.22

 

Zwei Schwerverletzte

Wangen.  Zwei schwer verletzte  Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag bei Wangen. Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr. Ein 25-Jähriger fuhr von Wangen in Richtung Faurndau. Er fuhr wohl zu schnell. Kurz nach der Einmündung zum Waldfriedhof verlor er die Kontrolle über seinen Wagen.  Der geriet ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der er gegen das Fahrzeug eines entgegenkommenden 60-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten beide Autofahrer schwere Verletzungen. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Beide Autos waren total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 50.000 Euro. DieKreisstraße war für etwa zwei Stunden voll gesperrt.
7.9.22

 

Neue Freiwillige helfen in den Kliniken

Kreis Göppingen. 41 Freiwillige starteten am jetzt an den Alb-Fils-Kliniken in ein Jahr voller neuer Erfahrungen, Erlebnisse und lehrreicher Monate. 26 junge Frauen und Männer haben sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und 15 für den Bundesfreiwilligendienst (BFD/Bufdi) entschieden.. Das Freiwillige Soziale Jahr beziehungsweise der Bundesfreiwilligendienst ist für die jungen Leute eine gute Möglichkeit und Chance, in einen Beruf reinzuschnuppern und herauszufinden, ob es das Richtige für die Zukunft ist – oder eben nicht. Auf ihren anspruchsvollen Job in den verschiedenen Bereichen wurden die neuen FSJ-ler und BFD-ler gut vorbereitet. Es gab einen allgemeinen Einführungstag. Beim Pflegeeinführungstag ging es dann ans Fachliche. An vier Lernstationen zu den Themen „Umgebungsgestaltung“, „Mobilisation“, „Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme“ und „Unterstützung bei Ausscheidungen“ erhielten die neuen Freiwilligen Einblicke in die pflegerischen Tätigkeiten.
7.9.22

 

Löwenbank aufgestellt

Kreis Göppingen. Der Löwenpfad Heldentour lädt Wanderer ein, sich niederzulassen, auszuruhen und die Aussicht zu genießen. Die Holzbank mit dem geschnitzem Löwen, der passend zur Königsetappe der Löwenpfade eine Krone trägt, steht unweit des Landgasthofs Heldenberg in Lauterstein. Gebaut wurde die Bank vom Donzdorfer Thomas Fritz; die Aufstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Stadt Lauterstein und dem Landratsamt Göppingen. Die Löwenbank auf der Heldentour in Lauterstein ist bereits die dritte Löwenbank auf den Löwenpfaden. Die anderen beiden Bänke befinden sich zum einen auf dem Löwenpfad Messelberg-Tour auf dem Messelberg bei der St. Michaelskapelle, unweit der Startrampe für die Drachenflieger und zum anderen am Aufstieg zum Hohenstaufen oberhalb der Spielburg in nächster Nähe zu den Löwenpfaden Spielburg-Runde und Staufer-Runde. Der für die Löwenpfade verantwortliche Tourismusmanager im Landkreis Göppingen Holger Bäuerle freut sich: „Die Löwenpfade stehen für Wandern mit Qualitätsanspruch. Die hochwertigen und eindrucksvollen Löwenbänke unterstreichen diesen Anspruch und lassen das Revier des Löwen auf tolle Art lebendig werden.“
7.9.22

 

Vandalismus an Schule

Göppingen. Unbekannte beschädigten am Wochenende ein Schulgebäude in Göppingen. Ihrer Zerstörungswut ließen Unbekannte freien Lauf. Sie kickten Steine gegen mehrere Scheiben im Eingangsbereich. Außerdem bemalten sie mit Farbstiften mehrere Betonwände und Betonsäulen. An einer Wand, die erst vor Kurzem von Graffiti aufwendig gereinigt wurde, wurden erneut Schmierereien mit Farbe angebracht. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) nahm die Ermittlungen auf und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können.
6.9.22
 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Mühlhausen. Schwere Verletzungen erlitt ein Motorradfahrer am Montag auf der A8 bei Mühlhausen. Kurz vor 10 Uhr wollten drei Motorradfahrer an der Anschlussstelle Mühlhausen auf die A8 in Richtung München auffahren. Da ein Laster auf dem rechten Fahrstreifen der A8 fuhr, mussten die beiden vorderen Motorradfahrer abbremsen. Sie konnten nicht sofort auf die A8 auffahren. Der letzte Kradlenker, ein 51-Jähriger, bemerkte dies zu spät. Er prallte gegen die vor ihm wartenden Motorräder. Seine Maschone kippte um. Bei dem Sturz erlitt er schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Kradlenker blieben unverletzt. Zwei Motorräder waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
6.9.22
 

 

Auf Autobahnparkplatz Zelt aufgebaut 

Wendlingen. Am Montag wollten zwei Männer auf dem Parkplatz Rübholz an der A8 bei Wendlingen in einem Zelt übernachten. Ein Zeuge informierte die Polizei gegen 19.30 Uhr darüber, dass auf dem Parkplatz Rübholz ein Zelt aufgestellt wäre. Die Verkehrspolizei Mühlhausen fuhr deshalb zu dem Parkplatz. Die Beamten sahen auf der Grünfläche zwischen den Toiletten und einem Essplatz ein Zwei-Personen-Zelt. Das wurde wohl von einem 40-Jährigen und einem 37-Jährigen aufgestellt, weil sie die Nacht dort verbringen wollten. Weitere Familienangehörige wollten die Nacht in einem Kleintransporter verbringen, der nahe zum Zelt geparkt stand. Die Polizei sagte den Männern, dass das Zelten auf dem Parkplatz nicht erlaubt ist. Außerdem wiesen sie die Personen darauf hin, dass sie ihren Wagen auf einen anderen Parkplatz stellen müssen. Dieser stand auf einem Parkplatz für Menschen mit besonderen Anforderungen. Der 40-Jährige reagierte gegenüber den Polizisten sofort provokativ und aggressiv. Er ging dann zu seinem Auto, um es auf einen anderen Parkplatz zu stellen. Zunächst fuhr er den Wagen zurück. Dabei prallte er gegen ein anderes Auto. Die Beamten sagten ihm dann, dass er wieder aussteigen soll. Dabei hatten sie den Verdacht, dass der 40-Jährige Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte dies. Sie wollten deshalb von einem Arzt eine Blutentnahme durchführen lassen. Gegen die Mitnahme in ein Krankenhaus wehrte sich der Mann dann heftig und lautstark. Unter Anwendung von Polizeigriffen legten ihm die Polizisten deshalb Handschließen an und setzten ihn in den Streifenwagen. Sie forderten auch die Unterstützung weiterer Streifen an, weil die anderen Mitglieder der Gruppe sich ebenfalls lautstark einmischten. Die Polizei brachte den Mann dann in ein Krankenhaus. Den 40-Jährigen erwarten nun verschiedene Anzeigen.
6.9.22
 

 

Landrat begrüßt neue Auszubildende

Ostalbkreis.  Landrat Dr. Joachim Bläse 27 neue Auszubildende im Aalener Landratsamt, die ihre berufliche Laufbahn in acht Ausbildungsberufen bei der Landkreisverwaltung begonnen haben. Vier der neuen Auszubildenden absolvieren die Ausbildung zu Kaufleuten für Büromanagement, sechs junge Jugendliche als Verwaltungsfachangestellte, drei Jugendliche die Laufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst und sieben junge Frauen und Männer starten das Studium zum Bachelor of Arts - Studiengang Public Management. Ein Jugendlicher beginnt die Ausbildung zum Fachinformatiker. Im gewerblich-technischen Bereich werden vier Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker ausgebildet. Am 1. Oktober 2022 werden außerdem sieben Auszubildende zum Bachelor of Arts - Studienbereich Sozialwesen und ein Auszubildender zum Bachelor of Engineering - Studienbereich Öffentliches Bauwesen mit ihrem Studium. Die Gesamtzahl der neuen Auszubildenden zum Ausbildungsbeginn Herbst 2021 beläuft sich somit auf 35. Insgesamt sind beim Landratsamt Ostalbkreis ab Oktober 2022 95 Auszubildende beschäftigt.
6.9.22

 

Zwei Windräder für Ebersbach 

Kreis Göppingen. Das Landratsamt Göppingen hat für die Errichtung und den Betrieb von zwei Windenergieanlagen auf Gemarkung Ebersbach die immissionsschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau der zwei Anlagen mit einer Nennleistung von 4.500 kW je Anlage und einer Gesamthöhe von 238,60 Metern im künftigen regionalplanerischen Vorranggebiet “ES-02 Sümpflesberg” auf Gemarkung Ebersbach sind geschaffen. Die Anlagen sollen pro Jahr bis zu 23.700.000 kWh elektrische Energie produzieren. Damit können ca. 4.800 Vier-Personen-Haushalte mit klimafreundlich erzeugtem Strom versorgt werden. Die beiden Anlagen leisten außerdem einen Beitrag zur jährlichen CO2-Einsparung von ca. 9740 Tonnen.
6.9.22
 

 

Austausch bei Currywurst und Cola 

Kreis Göppingen „Curry-Wurst“ & Cola“ heißt das neue Veranstaltungsformat, das der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen künftig einmal monatlich anbietet. Immer am ersten Montag im Monat sollen sich die Unternehmer zwanglos zum Austausch und Netzwerken in der „Küchenschmide“ vom Möbelhaus Schmid in Donzdorf treffen, so Initiator Lothar Lehner, der zur ersten Veranstaltung dieser Art über 20 Mitglieder begrüßen konnte. Die nutzten die Gelegenheit, um bei Brat- oder Curry-Wurst untereinander Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Für die maximal eineinhalb Stunden dauernde Treffen gibt es weder eine Tagesordnung noch ein Schwerpunktthema. Die Montags-Reihe soll die anderen Veranstaltungsformate des BVMW im Kreis Göppingen, in denen gezielt Themen behandelt werden und hochkarätige Referenten auftreten, ergänzen, so der BVMW-Repräsentant im Kreis, Lothar  Lehner aus Geislingen. Da der erste Montag im Oktober ein Feiertag ist, findet das Treffen im kommenden Monat erst am Montag, 10. Oktober, 12 Uhr, im Möbelhaus Schmid statt.
6.9.22
 

 

Betrügern auf den Leim gegangen

Geislingen. Gutgläubig überwies eine Seniorin Geld am Montag in Geislingen für ihre vermeintliche Tochter. Am Montag erhielt die Seniorin eine Mitteilung über einen Messenger-Dienst. Die schreibende Person gab an, ihre Tochter zu sein. Ihr Handy sei kaputt. Deswegen würde sie die Nachricht von einer anderen Nummer schreiben. Sie bat darum, für sie eine Überweisung durchzuführen. Im Glauben, es handle sich um ihre Tochter, tätigte sie eine Überweisung auf ein angegebenes Bankkonto. Erst später bemerkte die Frau den Betrug und erstattete eine Anzeige bei der Polizei.
6.9.22

 

Mann wollte Brüder mit Armbrust töten

Schlierbach. Am Samstag soll ein Mann in Schlierbach mit einer Armbrust auf seinen 55 Jahre alten Bruder geschossen haben. Zuvor hatte der Tatverdächtige gegen 13.30 Uhr über Notruf bei der Polizei angerufen und mitgeteilt, dass er mit dem Auto auf dem Weg zu seinen Brüdern sei; er wolle sie mit seiner Armbrust erschießen. Als er am Tatort ankam, traf er vor dem Wohnhaus auf zwei seiner Brüder. Der jüngere, 55 Jahre alte, Bruder flüchtete ins Haus und verschanzte sich hinter der Eingangstür. Nachdem der Tatverdächtige die Tür nicht öffnen konnte, soll er mit der Armbrust durch die Glastür auf seinen Bruder geschossen haben. Der Bolzen durchdrang das Glas der Tür und traf den 55-Jährigen im Bereich des linken Brustkorbs; er wurde nicht lebensgefährlich verletzt. Während der Tatverdächtige nachgeladen haben soll, konnte er durch seinen Bruder überwältigt werden. Der Tatverdächtige konnte dann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Beamten nahmen den Mann ohne Gegenwehr fest. Der Tatverdächtige wurde am Sonntag  dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl erließ. Der 58-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei Göppingen dauern an.
5.9.22

 

Hornissen-Angriffe auf Spaziergänger

Bad Ditzenbach.  Am Sonntag erlitten mehrere Personen bei Deggingen Stiche durch Hornissen. Über den Nachmittag erlitten mindestens 20 Personen im Bereich des Wandergebiets Albtraufs am Oberen Berg bei Bad Ditzenbach Stiche von Insekten. Vermutlich handelte es sich bei den Insekten um Erdhornissen. Manche Menschen erlitten durch die Stiche schwere gesundheitliche Schwierigkeiten. Sie brauchten  ärztliche Hilfe. Deshalb brachten Rettungskräfte drei Personen zur Behandlung in Kliniken. In einem Fall war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Andere Gestochene suchten selbst Kliniken auf. Die Polizei sprach sich mit dem Rettungsdienst und der Bergwacht ab. Eine Sperrung des Wanderwegs stuften sie als nicht verhältnismäßig ein.
Hornissen haben, so die Polizei  grundsätzlich ein wesentlich niedrigeres Aggressionsverhalten als ihre kleineren Artgenossen. Wenn sie sich bedroht fühlen, versuchen sie zunächst, der Bedrohung zu entkommen. Einen gezielten Angriff starten sie nur, wenn ihr Nest und somit ihre Königin beziehungsweise der Nachwuchs in Gefahr zu sein scheinen. Deshalb sollte man sich von Hornissennestern fernhalten und die Insekten nicht berühren oder einengen. Reagieren Sie allergisch auf einen Stich von einer Hornisse, sollten Sie sich gut überlegen, ob sie noch am Straßenverkehr teilnehmen können, oder besser einen Rettungswagen alarmieren. Menschen, die bereits wissen, dass sie Allergiker sind, sollten in der Zeit, in der Insekten fliegen, niemals ohne ihr Notfallset unterwegs sein und im Falle eines Stichs sofort einen Arzt aufsuchen.
5.9.22

 

Bürgermeisterwahl: Landratsamt weist Schuld von sich

Birenbach. Die erneute Verschiebung der Bürgermeisterwahl im krisengeschüttelten Birenbach löst nach wie vor Rätsel aus. Nach einer ersten Pressemitteilung in der vergangenen Wochen sah sich am Montag das Landratsamt als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde zu einer weiteren Stellungnahme veranlasst, die weitere Informationen zu dem formalen Fehler zu geben, der für die nochmalige Verschiebung der Wahl, verantwortlich ist. Mit der neuerlichen Erklärung wird allerdings immer noch nicht deutlich, warum der Fehler geschehen konnte, Bislang hat das Landratsamt dies auf die Urlaubszeit von Mitarbeitern geschoben.

In der Pressemitteilung am Montag veröffentlichten Erklärung heißt es nun: „Am 1. September hatte das Landratsamt gemeinsam mit der Gemeinde Birenbach mitgeteilt, dass die Bürgermeisterwahl in Birenbach aufgrund eines formalen Fehlers erneut verschoben werden muss. Da mehrere Presseanfragen in Bezug auf diesen Fehler eingegangen sind, möchten wir weitergehende Informationen zu diesem formalen Fehler geben: Vor der Wahl wurden die Termine und auch die Stellenausschreibung mit dem Kommunalamt abgestimmt. Zwischen dem Kommunalamt des Landkreises und der Gemeinde Birenbach hat im Vorfeld auch eine Beratung stattgefunden. Die Durchführung der Wahl ist ausschließlich Aufgabe der Gemeinde. Erst nach der Wahl findet dann die Prüfung durch das Kommunalamt statt, ob die Wahl formal und inhaltlich rechtmäßig durchgeführt worden ist. Der formale Fehler, der im Vorfeld aufgetreten ist, liegt darin, dass eine der Bekanntmachungen der Wahl gemäß der Kommunalwahlordnung Baden-Württemberg nicht ordnungsgemäß eingehalten worden ist. Hierzu zählen mitunter die Einhaltung der vorgegebenen Fristen und die Nachweisbarkeit der Veröffentlichung.“ Soweit die neuerliche Pressemitteilung.
5.9.22

 

Der Kommentar

Nicht ehrlich genug

Von Rüdiger Gramsch

Auf Grund der besonderen Situation in Birenbach hatte das Landratsamt in früheren Mitteilungen darauf hingewiesen, der Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch die übrigen Schurwaldgemeinden, die dem Gemeindeverwaltungsverband angehören, sollten Schützenhilfe geben. Umso mehr erstaunt es, dass die Aufsichtsbehörde die Birenbacher in der Frage der Bürgermeisterwahl offenbar zunächst alleine handeln ließ, statt mit der Gemeinde die Wahl vorzubereiten. Sich auf den Standpunkt zurückzuziehen, dass die Durchführung einer Bürgermeisterwahl in erster Linie von der Gemeinde zu leisten ist, sticht in diesem Fall nicht. Gerade hier hätte es begleitend Unterstützung vom Amt geben müssen – vor allem dann wenn eine Reihe von Fristen zu wahren ist. Da darf man nun nicht die Schuld auf die Handelnden im Birenbacher Rathaus abschieben, die in den vergangenen Monaten schon genug mit Chaos-Bewältigung zu tun hatten. Ehrlicher wäre es einzuräumen, dass dem Landratsamt ein Fehler unterlaufen ist, weil es sich zu oberflächlich um das Thema Bürgermeisterwahl gekümmert hat.
5.9.22

  

Sieben Wochen für die Stadt von morgen

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 08. September starten die Aktionswochen „Gmünd für morgen“. 40 Akteure gestalten gemeinsam ein siebenwöchiges Programm rund um nachhaltiges und klimafreundliches Leben in Schwäbisch Gmünd.

„Unsere Stadt soll bis 2035 klimaneutral werden und das schaffen wir nur, wenn die Stadtgesellschaft gemeinschaftlich den Weg der nachhaltigen Stadttransformation beschreitet.“, so Oberbürgermeister Richard Arnold. Die Aktionswochen bieten den  Gmündern die Möglichkeit sich über Themen wie Nachhaltige Entwicklung, Mobilitätswende, Energiewende, Wärmewende und globale Verantwortung zu informieren und beraten zu lassen. In den Herbst fallen traditionell verschiedene nationale und internationale Aktionszeiträume wie z.B. die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit, die Europäischen Mobilitätswochen, die fairen Wochen oder die Energiespartage. „Unser Ansatz war, die verschiedenen Aktionen nicht einzeln aufzugreifen, sondern einen Zeitraum zu etablieren, der die Gesamtheit und auch Zusammenhänge der einzelnen Themenfelder aufgreift und darstellt“ so Franka Zanek, Leiterin des Amts für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung., Der Aktionszeitraum wird von einem gemeinsamen Netzwerk gestaltet. Neben Institutionen wie der Gmünder VHS, den Stadtwerken Gmünd, der Stadtbibliothek; dem Regionalen Kompetenzstellen Netzwerk Energieeffizienz (KEFF) - Region Ostwürttemberg oder der EKO- Energiekompetenz Ostalb e.V, wird der Aktionszeitraum auch ganz schwerpunktmäßig von bürgerschaftlichem Engagement getragen. So sind die Agenda 2030 Arbeitskreise wie der AK Mobilität oder der AK Eine Welt sehr aktiv und bieten viele Veranstaltungen im Aktionszeitraum an. „Die Aktionswochen zeigen, wie groß die Bereitschaft der Gmünder Ehrenamtsorganisationen und Institution ist, sich aktiv beim Thema nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz mit einzubringen. Dafür sind wir sehr dankbar und werden dieses Engagement auch in Zukunft nutzen“, so Arnold abschließend. Alle Informationen zu den Aktionswochen findet man unter www.gmuendfuermorgen.de sowie in den sozialen Medien unter #gmuendfuermorgen.
5.9.22
 

 

ÖPNV-Kampagne soll Zeichen setzen

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Rahmen der Aktionswochen „Gmünd für morgen“, startet das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung gemeinsam mit Ostalb-Mobil, Stadtbus und Landkreis eine ÖPNV-Kampagne. Mit der Kampagne möchte die Stadt ein Zeichen in Schwäbisch Gmünd setzen, wie vielfältig die Fortbewegungsmöglichkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sein können. Für eine stetige Weiterentwicklung des ÖPNV wird außerdem eine ÖPNV-Umfrage durchgeführt, die den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, sich aktiv mit ihren Anregungen an dieser Entwicklung zu beteiligen. Durch verschiedene Fragestellungen zum örtlichen ÖPNV in Schwäbisch Gmünd, können Stadt, Landkreis und Busunternehmen durch die Antworten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage ganz gezielt Probleme und Mängel identifizieren und die Ergebnisse bei der Umsetzungsplanung der Fortschreibung des Nahverkehrsplans einfließen lassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Rahmen der Umfrage außerdem an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es ein Jahresabonnement für den ÖPNV im Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd zu gewinnen gibt. An der Umfrage kann vom 8.September bis zum 27. Oktober unter www.gmuendfuermorgen.de oder über den QR-Code auf den Werbeplakaten der ÖPNV-Kampagne in allen Stadtbussen teilgenommen werden. Die Gewinner werden am 28.Okttober ausgelost.

Des Weiteren wird es eine kostenlose ÖPNV-Nutzung im Stadtgebiet geben. Diese wird in diesem Jahr gleich zweimal im Rahmen der Aktionswochen angeboten. Am 22. September, dem europaweiten „Autofreien Tag“ und am 16. Oktober, dem Verkaufsoffenen Sonntag in Schwäbisch Gmünd, kann mit allen Bussen im Stadtgebiet kostenlos gefahren werden.
5.89.22

 

Neues Volkshochschul-Semester startet

Eislingen/Salach. Am 26. September geht das Herbst- / Wintersemester der Volkshochschule  Eislingen und Salach los. 160 verschiedenen Veranstaltungen und Kurse behandeln Themen wie nachhaltige Ernährung, das Geschäftsmodell ‚Influencer‘ oder wie man in stürmischen Zeiten mental und psychisch stark bleibt. Die vielfältigen Angebote geben Antworten auf ganz konkrete Fragen, vermitteln Orientierungswissen und regen zur allgemeinen Weiterbildung an. Eine ausgewogene Mischung aus neuen und bewährten Veranstaltungen lädt zum gemeinsamen Erleben und miteinander Lernen ein. Aktuelle Themen wie mentale und psychische Gesundheit finden sich genauso wie Vorträge zu geschichtlichen und kulturellen Themen wieder. Vor Beginn des Semesters findet am Donnerstag, 22. September 2022 um 19.30 Uhr in der Eislinger Stadthalle eine Lesung statt. Thriller-Autor Jochen Frech nimmt seine  Zuhörer mit auf  eine atemlose Verfolgungsjagd um die halbe Welt. „Hunt - kein Weg zurück“ ist das neueste Werk des gebürtigen Eislingers und Autors.. Die Lesung findet in Kooperation mit der Stadtbücherei Eislingen statt. Anmeldungen zu allen Veranstaltungen und Kursen sind bei der vhs Eislingen/Fils & Salach möglich (Kontakt: vhs Eislingen/Fils & Salach, Telefon: 07161/804-266 und -263, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Internet: www.vhs-eislingen.de)
5.9.22

 

Betrüger erfolgreich

Göppingen. Vermeintliche Angehörige in Göppingen kontaktierten ihre Opfer über einen Messengerdienst.  Am Sonntag erhielt eine 58-Jährige aus Göppingen eine Nachricht über einen Messengerdienst. Der vermeintliche Sohn teilte mit, dass sein Handy kaputt sei und er deshalb eine neue Nummer hätte. Nachdem die Frau dem Absender Glauben schenkte, bat dieser darum, mehrere Überweisungen für sie zu tätigen. Insgesamt führte die Frau dann am Sonntag drei Überweisungen auf Konten der Betrüger durch. Erst nach den Überweisungen kamen ihr Zweifel und die Frau informierte die Polizei.
5.9.22

 

Baustellen behindern Verkehr

Eislingen. Die Leibnizstraße in Eislingen ist zwischen den Kreuzungen Staufeneckstraße und Talstraße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Bei Straßenbaumaßnahmen werden dort die Hauptwasserleitung erneuert, Bushaltestellen barrierefreie umgebaut und Straßen- und Gehwegflächen umgestaltet.  Aufgrund der Vollsperrung wird der Durchgangsverkehr einschließlich der Buslinien über die Staufeneck-, Lessing- und Talstraße umgeleitet. Der Fußgängerverkehr zwischen Staufeneck- und Talstraße wird jeweils einseitig über die Gehwege aufrechterhalten, die Bushaltestellen für den Linien- und Schülerverkehr wurden in die Staufeneckstraße zwischen Leibniz- und Lessingstraße verlegt.   Wichtige Informationen zum Schuljahresanfang: Die umfangreichen Bauarbeiten im Schulhof der Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule sind weitgehend abgeschlossen. Der Zugang kann wieder über die Staufeneckstraße und den südlichen Schulhof erfolgen. Beim Erich-Kästner-Gymnasium wird der Zugang von der Talstraße nur eingeschränkt möglich sein. Der Zugang über den östlichen Gehweg der Leibnizstraße und den Schulhofzugang in Richtung Mensa bleibt offen. Da die Park- und Verkehrssituation um das Schulzentrum Ösch durch die Baumaßnahme sehr angespannt ist, bittet die Stadtverwaltung Eislingen eindringlich darum, Schülerinnen und Schüler, wenn möglich, nicht mit dem Auto zum Schulzentrum zu bringen. Die Straßenbauarbeiten sollen bis Ende 2022 weitestgehend abgeschlossen sein. Eine Gesamtfertigstellung des Umbaus der Leibnizstraße mit den Kreuzungen Tal- und Staufeneckstraße dauern bis in die erste Jahreshälfte 2023 an.
5.9.22
 

 

Frontal auf Lkw geprallt

Adelberg. Am Freitag kam ein 37-Jähriger bei Adelberg in den Gegenverkehr und erlitt schwere Verletzungen.  Gegen 15.30 Uhr fuhr ein 37-Jähriger in einem Seat die Landesstraße 1147 von Adelberg kommend in Richtung Schorndorf-Oberberken. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Lkw mit Anhänger zusammen. Der Pkw drehte  sich durch den Aufprall um 180 Grad und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Auch der Lkw kam durch den Zusammenstoß nach rechts von der Fahrbahn ab. Beide Fahrzeuge blieben im Grünstreifen stehen.  Der 37-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Er wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Adelberg aus seinem Auto geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der 35-Jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Den schätzen die Beamten am Pkw auf 30.000 Euro, am Lkw auf 100.000 Euro.
3.9.22

 

 

Lastwagen umgekippt

Kirchheim unter Teck.  Am Freitag fuhr ein Lkw auf der A8 bei Kirchheim in die Leitplanke, kippte und verlor seine Ladung.  Gegen 14 Uhr fuhr ein 42-Jähriger mit einem Lkw mit Sattelauflieger auf der A8 zwischen Kirchheim-West und Wendlingen in Fahrtrichtung Stuttgart in die Leitplanke. Der Auflieger mit Container kippte durch den Aufprall um und kam auf der Seite zum Liegen. Die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Er hatte Teer geladen, der jedoch noch in Kiesform war. Eine Gefahr für die Umwelt bestand deshalb nicht. Der Fahrer des Lkw erlitt keine Verletzungen. Die Polizei ermittelt nun die Ursache des Unfalls. Hinweise darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt waren, liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vor. Die Polizei schätzt den Schaden am Lkw und dem Sattelauflieger auf 25.000 Euro.  Zur Räumung der Unfallstelle waren auch die Autobahnmeisterei und ein  Abschleppdienst im Einsatz. Hierfür wurde die A8 kurzzeitig voll gesperrt.
3.9.22

 

Stauferkrone-Finalistin am Sonntag in ARD-Show

 

Vanessa Dollinger mit Andy Borg nach ihrem Auftritt bei der Stauferkrone in Donzdorf. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Donzdorf. Bei der „Stauferkrone“, dem internationalen Schlagerwettbewerb in Donzdorf, belegte sie den zweiten Platz in der Jurywertung. Jetzt präsentiert die Kärntnerin Vanessa Dollinger ihren Wettbewerbsbeitrag am Sonntag, 4. September, in der ARD-Show „Immer wieder sonntags“ mit Stefan Mross (10 bis 12 Uhr).

Von der Bühne in der Stadthalle Donzdorf in die Arena von „Immer wieder sonntags“ im Europapark Rust. Die 19-jährige Vanessa Dollinger, die bei der „Stauferkrone“ im April mit dem Lied „Verliebte schlafen nicht“ hinter Sieger Jean Cörvers aus den Niederlanden auf den zweiten Rang kam, erhält nun die Chance, ihren Hit einem Millionenpublikum zu präsentieren. Stefan Mross begrüßt die Sängerin am Sonntag in seiner ARD-Show.

Mit ihrem Lied (die Musik stammt von dem Münchner Erfolgskomponisten Willy Klüter – er wurde bei der „Stauferkrone“ mit dem Preis für diese Komposition ausgezeichnet  - , der Text von Ilona Boraud aus Karlsruhe) konnte Vanessa Dollinger in Donzdorf die Jury mit Ralph Siegel an der Spitze begeistern und kam auf den zweiten Platz. Siegel machte der jungen Interpretin aus Österreich auch gleich das Angebot, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Mit Vanessa Dollinger tritt erneut ein erfolgreicher Teilnehmer der „Stauferkrone“ in der Show von Stefan Mross in der ARD auf. Mross selbst hatte 2017 das Showprogramm  der von der Göppinger Agentur Maitis-Media veranstalteten  „Stauferkrone“  bestritten, 2022 war es Andy Borg, der am Sonntag ebenfalls in der „Immer wieder sonntags“ zu Gast ist.
2.9.22
 

 

Ausbildungsstart bei der Stadtverwaltung

Geislingen. Die Stadtverwaltung Geislingen begrüßte neue Auszubildende. Im Verwaltungsbereich sind dies vier neue Auszubildende; hinzu kommen sechs Auszubildende in den städtischen Kindertagesstätten. Karin Wiedmann (stellvertretende Sachgebietsleitung Personalstelle), Uli Feitz (Personalratsvorsitzender) sowie Lara Winter und Sarah Renken von der Jugend- und Auszubildendenvertretung, hießen die Auszubildenden  willkommen. Am ersten Tag gab es allgemeine Informationen rund um die Ausbildung sowie eine Führung durchs Rathaus. Darüber hinaus wurden erste Kontakte untereinander geknüpft. Für die nächsten Tage sind gemeinsame Aktionen wie die Besichtigungen der Feuerwehr, des Krematoriums auf dem Friedhof Heiligenäcker und der Kläranlage sowie eine Stadtführung vorgesehen. Oberbürgermeister Frank Dehmer, der sich im Urlaub befand, wird die neuen Azubis persönlich im Team willkommen heißen.
2.9.22
 

 

Brücken werden geprüft

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 6. und 7. September kommt es in Gmünd zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr zu halbseitigen Straßensperrungen aufgrund turnusmäßiger Brückenprüfungen mit Spezialfahrzeugen. Folgenden Brückenbauwerken sind davon betroffen: Buchauffahrt – Burgstallbrücke/Hirschfeldbrücke, Remsstraße - Rotrinnenbrücke, Gutenbergstraße – Dreifaltigkeitsbrücke, Weißensteiner Straße – Pfeilhaldebrücke, Eutighofer Straße – Remsbrücke, Katharinenstraße – Bailey Brücke. Die Prüfung dauert pro Bauwerk circa zwei Stunden.
2.9.22

 

Radler fliegt vom Rennrad

Göppingen, Am Donnerstag stießen in Göppingen ein Fahrrad und ein Auto zusammen. Ein 70-Jähriger war mit seinem Pkw in der Rechberghäuser Straße unterwegs und bog nach links in die Salamander Straße ab. In der Salamander Straße kam von links auf dem Radweg ein Rennradfahrer. Der hatte Vorfahrt. Den übersah der Fahrer des Pkw und die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Radler flog von seinem Rennrad und erlitt nicht näher bekannte Verletzungen. Er kam in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
2.9.22
 

 

Betrügern auf den Leim gegangen

Donzdorf.  Gutgläubig überwies eine Seniorin Geld an vermeintliche Angehörige.  Am Mittwoch erhielt eine Frau eine Mitteilung über einen Messenger-Dienst. Die schreibende Person gab an, ihre Tochter zu sein. Sie habe ihr Handy verloren und deshalb eine neue Nummer. Sie könne ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Im Glauben, es handle sich um ihre Tochter, tätigte sie eine
Überweisung auf ein angegebenes Bankkonto. Erst später bemerkte die Frau den Betrug und erstattete eine Anzeige bei der Polizei.
2.9.22
 

 

14-Jährige bei Sturz schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Auf dem Parkplatz der Moschee in der Pfitzerstraße  in Gmünd spielten am Donnerstag gegen 17.30 Uhr mehrere Kinder mit einem Ball. Als dieser auf dem Dach des Gebäudes landete, stieg eine 14-Jährige über die Feuerleiter auf das Vordach und stellte hier eine Leiter auf, um auf das Hauptdach zu klettern. Dabei brach ein Oberlicht und die 14-Jährige stürzte rund fünf Meter in die Tiefe. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen; sie wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
2.9.22

 

Neuer formaler Fehler vor Bürgermeisterwahl

Birenbach. Am 25. September hätten die Bürger der Gemeinde Birenbach ihren neuen Bürgermeister wählen sollen. Daraus wird nun nichts. Bei der Überprüfung des Verfahrens wurde ein formaler Fehler entdeckt, so das Landratsamt in einer Pressemittelung am Donnerstagabend. Dieser formale Fehler hätte laut Mitteilung zur Anfechtbarkeit der Wahl führen können. Um das zu vermeiden und um eine rechtlich und formal einwandfreie Wahl zu gewährleisten, muss die Wahl erneut verschoben werden, nachdem schon ein erster Termin aus formalen Gründen abgesagt werden musste. Der neue formale Fehler sei aufgrund von Personalengpässen während der Urlaubszeit entstanden, hieß es aus dem Landratsamt, das in seiner Mitteilung beschwichtigend hinzufügt:  "Das Landratsamt Göppingen und die Gemeinde Birenbach befinden sich in engem Austausch, um zeitnah einen neuen Wahltermin ansetzen zu können."
1.9.22

 

Weltmeister trägt sich ins Goldene Buch ein

Schorndorf. Bei der Weltmeisterschaft im Einradfahren, die Anfang August im französischen Grenoble ausgerichtet wurde, erzielten die Einradwiesel des TSV Miedelsbach zahlreiche sehr gute Platzierungen. Am erfolgreichsten war Florian Brecht, der sich neben einem zweiten Platz mit der Einzelkür Junior Expert sogar den Weltmeistertitel im X-Style Junior sichern konnte. Gezeigt werden bei der genannten Disziplin die schwersten und außergewöhnlichsten Tricks. Eine echte Spitzenleistung. Für diese durfte sich der 15-Jährige in das Goldene Buch der Stadt Schorndorf eintragen. Oberbürgermeister Bernd Hornikel und Erster Bürgermeister Thorsten Englert empfingen den Weltmeister gemeinsam mit seiner Familie und seinen Vereinskameraden und Trainern dafür kürzlich im Rathaus am Marktplatz. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, Weltmeister zu sein. Es war schon immer mein Traum“, freut sich der Miedelsbacher Sportler.
1.9.22
 

 

Streit unter Brüdern eskaliert

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend gerieten zwei 16 und 21 Jahre alte Brüder auf der Terrasse vor dem elterlichen Wohnhaus in der Moltkestraße in Gmünd in Streit. Dieser artete zunächst in eine Rangelei und dann in eine handfeste körperliche Auseinandersetzung aus, wobei der 16-Jährige seinen älteren Bruder mit einem Messer angriff und verletzte. Beide standen unter Alkoholeinwirkung. Die Polizei rückte mit mehreren Besatzungen an und nahm den 16-Jährigen in der Wohnung fest. Gegen seine Mitnahme zum Polizeirevier wehrte er sich heftig. Der 21-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.
1.9.22

 

Zu dicht aufgefahren

Hohenstadt.  Nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte eine Autofahrerin am Mittwoch auf der A8. Gegen 13.30 Uhr fuhr die 20-Jährige mit ihrem Pkw in Richtung Stuttgart. Auf Höhe Hohenstadt stockte der Verkehr. Das bemerkte die Fahrerin zu spät und fuhr einem vor ihr fahrenden 40-Jährigen ins Heck seines Wagens. Bei dem Unfall erlitt die Unfallverursacherin und die 37-jährige Beifahrerin anderen Fahrzeug leichte Verletzungen. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 13.000 Euro. Durch den Unfall kam es zu größeren Verkehrsbehinderungen und es bildete sich ein Stau bis zu sieben Kilometern Länge.
1.9.22
 

 

Eislingen bereitet Weihnachtsmarkt vor

Eislingen. Trotz Sommer, Sonne, Sonnenschein haben die Vorbereitungen für die Neuauflage des Eislinger Weihnachtsmarktes begonnen. Am 26. und  27. November  ist es nach der zweijährigen Coronapause wieder so weit. Vereine, Privatpersonen, Schulen, Kindergärten und sonstige Organisationen können sich ab sofort mit ihrem Stand oder einem Programmpunkt für den Weihnachtsmarkt anmelden.

Auf den Duft von Tannenreisig, gebrannten Mandeln, Punsch, Glühwein und weihnachtlichen Leckereien kann man sich dieses Jahr wieder freuen. Besucher zieht es aus ‚Nah und Fern‘ zu dem weihnachtlichen Angebot mit einem bunten Gemisch aus Selbstgemachtem und gewerblichen Produkten, aus kulinarischen Angeboten und Geschenkartikeln. Um eine breite und abwechslungsreiche Angebotspalette präsentieren zu können, ist die Stadtverwaltung als Organisatorin des Weihnachtsmarktes auf die Unterstützung und Kreativität von engagierten Mitmachenden angewiesen.

Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind vielfältig, sei es mit einem weihnachtlich geschmückten Marktstand mit passendem Angebot oder einem adventlichen Beitrag zum Rahmenprogramm. Vorstellbar sind musikalische Darbietungen als auch kleinere Theatereinlagen und weihnachtliche Tänze. Gesucht sind außerdem kreative Personen, die ein altes Handwerk beherrschen und dieses beim Weihnachtsmarkt gerne präsentieren und ihre handwerklichen Produkte verkaufen. Denkbar wäre beispielsweise Korbflechten, Töpfern, Kerzenziehen, Drechseln und vieles mehr.

Ein großes Anliegen ist die Vermittlung eines weihnachtlichen Ambientes, das vor allem mit schön dekorierten Holzhütten erreicht wird. Wem keine Holzhütte zur Verfügung steht, kann bei der Stadtverwaltung einen Marktstand ausleihen. Es steht jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Ständen zur Verfügung, so dass sich eine möglichst frühzeitige Anmeldung empfiehlt. Die Anmeldefrist endet am 7. Oktober 2022. Informationen und Anmeldeformulare können ab sofort beim Bürger- und Ordnungsamt Eislingen (Kontakt: Martina Müllner, Telefon: 07161/804-160, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) eingeholt werden oder unter www.eislingen.de/weihnachtsmarkt ausgefüllt werden.
1.9.22
 

 

Katharinenstraße wir gesperrt

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag, 8. September, ist die Katharinenstraße im Bereich der FEM-Baustelle für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind Kranarbeiten am Baufeld, die von 5 Uhr bis 17 Uhr andauern. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung gebeten.
1.9.22

 

Polizei stellt vermeintliches Diebesgut sicher

Mühlhausen, Am Mittwoch beschlagnahmte die Polizei bei Mühlhausen vermutlich Diebesgut in einem Auto.Gegen 14 Uhr hielt die Fahndung der Polizei aus Mühlhausen auf einer

Tank- und Rastanlage an der A8 einen Pkw an. Das Fahrzeug und die Insassen waren ihnen aufgrund ihrer polizeilichen Erfahrung auf der A8 in Fahrtrichtung München aufgefallen. Die Beamten kontrollierten den 33-Jährigen Fahrer und den 26-Jährigen Mitfahrer. Außerdem sahen sie sich das Auto und die Ladung genauer an. Im Kofferraum des Fords sahen die Beamten drei große Säcke, die mit Kleidung, Schuhen, hochwertigen elektrischen Geräten, Werkzeugen, Schmuck und augenscheinlich teuren Brillen gefüllt waren. Die Gegenstände waren alle original verpackt.  Die beiden Männer mussten die Polizei für weitere Ermittlungen zum Revier begleiten. Die Staatsanwaltschaft Ulm ordnete die Einbehaltung der Gegenstände an. Hintergrund ist der Verdacht, dass die Männer die Sachen stahlen und nun verkaufen wollten.
1.9.22


Lorcher Bahnhofstraße zu

Lorch. Zur Erneuerung des Straßenbelags wird die Bahnhofstraße (K 3272) im Zeitraum vom 5. Bis 10. September für den Straßenverkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Bahnhofstraße (K 3272) - Lammgasse -  Plüderhäuser Straße (K 3272A) - K 3272 und in umgekehrte Richtung. Eine entsprechende Umleitung des Remstalradwegs wird ebenfalls ausgeschildert:
1.9.22

 

Ingo Hagen kandidiert für Bürgermeisteramt in Birenbach

Ingo Hagen aus dem Göppinger Stadtbezirk Maitis kandidiert für das Bürgermeisteramt in Birenbach. Foto: Privat

 

Birenbach. Ingo Hagen kandiert bei der Bürgermeisterwahl in Birenbach am 25. September. Der in Maitis lebende dreifache Familienvater, der die Interessen seines Heimatortes seit 2009 im Göppinger Gemeinderat vertritt, will Birenbach in einem guten Miteinander mit den Bürgern nach vorne bringen. Dabei setzt er auf Dialog und Transparenz.

Ingo Hagen (59) ist überzeugt, für Birenbach der richtige Mann zu sein. „Die Gemeinde bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten, hat viel Gestaltungspotenzial und ich habe viel Gestaltungswillen“, sagt Hagen, der nach seinem betriebswirtschaftlichen Studium viele Jahre Führungspositionen in verschiedenen Unternehmen bekleidete und derzeit als geschäftsführender Gesellschafter eines Unternehmens tätig ist, das unter anderem die öffentliche Golfanlage im Göppinger Stauferpark technisch betreut und wirtschaftlich betreibt. Zudem ist Hagen vielseitig ehrenamtlich aktiv, so auch als Vorsitzender des Stadtverbandes Sport in Göppingen. Dort bildet Hagen eine Schnittstelle zwischen Ehrenamt, Vereinen, Politik und Verwaltung. „Da weiß ich, was es heißt, im Team zu spielen und was ein gutes Miteinander ausmacht“.

Aus dem Kreis der Birenbacher Bürgerschaft kam die Anfrage an Ingo Hagen, in der Gemeinde für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Nach einer Bedenkzeit und weiteren Gesprächen habe er sich dazu entschlossen, so Hagen, der der CDU angehört, seit 13 Jahren im Bezirksbeirat in Maitis und im Göppinger Gemeinderat aktiv ist. Hagen ist sich aber bewusst, dass es im Bürgermeisteramt nicht um Parteipolitik geht, sondern um lösungsorientierte Zusammenarbeit über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg. Das ist für ihn wichtig, um Birenbach nach den schwierigen Monaten neue Impulse zu verleihen.

Die langjährigen Erfahrungen in der Stadtpolitik und damit einhergehender kommunaler Verwaltungserfahrung will Hagen als Schultes von Birenbach ebenso einbringen wie die, die er als Familienvater macht. Und da spiele der gesellschaftliche Zusammenhalt in einer Gemeinde schon eine wichtige Rolle. Hagen setzt daher auf eine Wiederbelebung des gesellschaftlichen Lebens im Ort, auf eine Politik des Gehörtwerdens. Setzt auf Dialog und Gesprächsformate, die Förderung und Wertschätzung des Ehrenamts, die Förderung der Kleinsten durch eine schnelle Grundschulsanierung, attraktive Spielplätze, die Erweiterung des Kinderhauses und die Schulkinderbetreuung mit Mittagessen. All das vor einer soliden Haushaltswirtschaft. Die moderate und nachhaltige Ausweisung von Bauplätzen sind für ihn ebenso ein Anliegen wie die Ansiedlung von Gewerbe. Die „Grüne Mitte“ soll als Begegnungsstätte für Jung und Alt wiederbelebt werden, ältere Menschen sollen in Birenbach in seniorengerechten Wohnungen leben und auf ein adäquates Freizeitangebot zurückgreifen können. In Birenbach will Hagen ein engagierter Gestalter sein.

Mit einem am Dienstagabend an alle Haushalte verteilten Schreiben hat Ingo Hagen sich der Bürgerschaft vorgestellt und die Gründe für seine Kandidatur erläutert. In den nächsten Wochen will er die Birenbacher überzeugen, dass sie mit ihm, einem unbefangenen Kandidaten, die richtige Wahl treffen.
31.8.22
 

 

Kontrolle eskaliert

Göppingen.  Am Dienstag ging ein 18-Jähriger auf städtische Mitarbeiter in Göppingen los. Gegen 15 Uhr wurden zwei Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes von einem 18-Jährigen angegangen. Die hatten am Bahnhofsvorplatz einen E-Scooter festgestellt, für den kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Bei der Kontrolle weigerte sich der 18-Jährige wohl seine Personalien anzugeben und verhielt sich aggressiv. Unvermittelt ging er auf die beiden städtischen Mitarbeiter los und schlug einem ins Gesicht. Von der mittlerweile eingetroffenen Polizei erhielt der 18-Jährige einen Platzverweis. Er muss nun mit einer Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs rechnen.
31.8.22

  

Straßensperrungen in Gmünd 

Schwäbisch Gmünd. Die Rinderbacher Gasse in Gmünd  muss ab der Einmündung Rosenstraße bis zur Einmündung Rinderbacher Gässle, ab sofort bis voraussichtlich Dienstag, 7. September gesperrt werden. Grund dafür sind Kanal- und Straßenbauarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung. Für Anwohner ist die Zufahrt über Höferlesbach bis zur Baustelle möglich. Die Kappelgasse wird am Samstag, 3. September ab 6 Uhr bis Sonntag, 4. September, 20 Uhr gesperrt.  Grund für die Sperrung ist eine schadhafte Schachtabdeckung, die aus Gründen der Verkehrssicherheit behoben werden muss. Der ÖPNV bedient die bekannten Ersatzhaltestellen in der Ledergasse und Fischergasse. Fahrgäste können sich auf der Internetseite oder an den Haltestellen der Unternehmen informieren.
31.8.22
 

 

Gartenanlage heimgesucht

Göppingen.  Von Montag auf Dienstag drang ein Einbrecher in mehrere Gartenhütten in Göppingen ein. Zwischen 20 Uhr und 8 Uhr war der Einbrecher in der Kleingartenanlage im Bereich der Roßbachstraße unterwegs. Nach derzeitigen Erkenntnissen brach er insgesamt sechs Gartenhütten auf. Bei seiner Suche fand er einen Akkuschrauber und ein Radio. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
31.8.22

 

Haus mit Steinen beschädigt

Waldstetten. Immer wieder wurde in den letzten Monaten ein Wohnhaus in der Dreifaltigkeitsstraße durch Steinwürfe beschädigt. Womöglich kam auch eine Schleuder zum Einsatz. Hinweise zum Täter nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter Telefon 07171/42454 entgegen.
31.8.22

 

Heinrich-Schickhardt-Preis geht an Tina Stroheker

Göppingen.  Der Heinrich-Schickhardt-Preis, die höchste Kulturauszeichnung der Stadt Göppingen, geht in diesem Jahr an die in Eislingen lebende Schriftstellerin Tina Stroheker, die sich in besonderer Weise um die Literaturszene und eine lebendige Literaturvermittlung in Göppingen verdient gemacht hat.  

Die öffentliche Preisverleihung durch Oberbürgermeister Alex Maier findet am Sonntag, 18. Dezember, um 11 Uhr im Alten E-Werk statt. Tina Stroheker wurde 1948 in Ulm geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Politik, war zehn Jahre Studienrätin und lebt seit 1983 als freie Schriftstellerin in Eislingen. Zwischen 1982 und 2008 hat Tina Stroheker zahlreiche Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt 2021 „Hana oder das böhmische Geschenk. Ein Album“, ein literarisches Porträt der Tschechin Hana Jüptnerová.

In Göppingen gründete Tina Stroheker Anfang der 1980er Jahre mit Gerd Kolter die „Literarische Werkstatt Göppingen“, in der Autoren Texte zur Diskussion stellen konnten. Seit vierzig Jahren macht sie sich auch als Dozentin an der Volkshochschule Göppingen verdient. In der Stadtbibliothek führte und moderierte sie zahlreiche Gespräche mit hochkarätigen Schriftstellern. Zuletzt initiierte sie die Göppinger Ringvorlesung zur Poetik „Immer in guter Begleitung“ mit sechs Autoren, die im Mai 2022 abgeschlossen und in einem Buch dokumentiert wurde.
30.8.22

 

Lesestart-Sets von der Stadtbücherei

Eislingen. In Kooperation mit der ‚Stiftung Lesen‘ gibt die Stadtbücherei im Schloss in Eislingen ab 13. September  Lesestart-Sets an alle Kinder ab drei Jahren kostenlos aus. „Das Lesestart-Set ist eine kleine bunte Taschen mit erstem Lesestoff für die Kleinen und einer Informationsbroschüre zur Leseentwicklung für die Eltern“, erklärt die Kinder- und Jugendbibliothekarin Stefanie Kuballa. Mit altersgerechten Pappbüchern soll so ein erster Einstieg in die Welt des Lesens und der Geschichten geschaffen werden. Alle Familien mit Kindern im entsprechenden Alter sind herzlich dazu eingeladen, sich ihr Lesestart-Set in der Stadtbücherei kostenlos abzuholen – unabhängig davon, ob die Stadtbücherei bereits genutzt wird oder nicht. Im Rahmen der Lesestart-Aktion wird die Stadtbücherei im November eine Veranstaltungsreihe für Kindertageseinrichtungen anbieten, die thematisch an den in den Taschen enthaltenen Lesestoff anknüpft.  Lesestart-Sets der ‚Stiftung Lesen‘ gibt es in drei Ausführungen. Die ersten zwei Sets verteilen teilnehmende Kinderärzte bei der U6- und U7-Vorsorge-Untersuchung. Die Stadtbücherei Eislingen verteilt das dritte Lesestart-Set für Kinder ab drei Jahren.
30.8.22

 

Autofahrer übersieht Roller

Göppingen. Mit leichten Verletzungen kam am Montag eine 56-Jährige nach einem Unfall in Göppingen ins Krankenhaus. Kurz vor 8.15 Uhr fuhr der 34-Jährige in der Quäkerstraße. Er bog mit seinem Pkw nach links in die Schumannstraße ab. Dabei übersah er eine 56-jährige Rollerfahrerin. Die war in der Schumannstraße unterwegs und fuhr in Richtung Nördliche Ringstraße. Zwischen dem Pkw und dem Roller kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß. Die Kradfahrerin stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Sie kam in ein Krankenhaus. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Auf den Verursacher kommt nun eine Anzeige zu.
30.8.22

 

 

Sprechstunde für Ukraine-Flüchtlinge findet Anklang

Göppingen. Die kinder-, jugend- und erwachsenen-psychiatrische Sprechstunde für Geflüchtete aus der Ukraine fand bisher großen Anklang: Rund 60 Menschen wurden durch das Personal der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJPP) im Christophsbad Göppingen seit März betreut und unterstützt. Auch in Zukunft soll ein psychiatrisches Angebot für ukrainische Geflüchtete bestehen bleiben. Um dies weiterhin zu gewährleisten, tritt nun eine Umstrukturierung in Kraft: Erwachsene können sich im Bedarfsfall ab sofort an das Sekretariat der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA-E) des Christophsbads Göppingen unter folgender Rufnummer wenden: 07161 601-9234. Dort erreichen Sie die Mitarbeitenden der PIA-E montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr. In dringenden psychiatrischen Notfällen können Sie uns auch rund um die Uhr über die Telefonnummer 07161 601-8222 kontaktieren. Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen findet weiterhin im Rahmen der eigens eingerichteten Ukraine-Sprechstunde statt. Hilfesuchende können individuelle Termine mit den Ärztinnen und Ärzten des Klinikums unter der Rufnummer 07161 601-8440 (Ukraine-Hilfe des Christophsbads) vereinbaren. Die Termine dienen zur Überprüfung bei Verdacht auf kriegsbedingte Traumatisierung sowie sonstige psychische Störungen oder Behinderungen. Bereits bestehende Medikationen können vor Ort überprüft und fortgesetzt werden. Das Ukraine-Team der KJPP macht bis einschließlich Freitag, 30. September, eine Pause. Ab Oktober ist die Ukraine-Hilfe für Kinder und Jugendliche dann wieder unter der oben genannten Rufnummer regulär zu erreichen.
30.8.22

 

Baustelle in der Lutherstraße

Göppingen. In der Lutherstraße wird voraussichtlich ab dem 26. September im Abschnitt zwischen der Östlichen Ringstraße und der Hailingstraße mit der Sanierung der bestehenden Baumstandorte sowie der Erneuerung der Gehwege und Parkplätze begonnen. In der Hailingstraße erhalten die Gehwege zwischen der Lutherstraße und der Schumannstraße einen neuen Belag. Dazu ist die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Baustellenbereich vorgesehen. Zum Abschluss der Baumaßnahme Mitte/Ende Oktober ist die flächige Belagserneuerung im Fahrbahnbereich der Lutherstraße notwendig. Zur Abwicklung der Baumaßnahme ist in der Lutherstraße eine Vollsperrung und in der Hailingstraße eine halbseitige Sperrung erforderlich.  Vor der städtischen Baumaßnahme führt die Energieversorgung Filstal Leitungsarbeiten im oben genannten Baustellenbereich aus. Mit den Leitungsverlegungen wird voraussichtlich in der Woche vom 5. bis 9. September begonnen.
30.8.22

 

Gegen Linienbus geprallt

Göppingen. Am Montag missachtete ein Autofahrer die Vorfahrt eines Busses in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr. Der 26-jähriger Fahrer eines Kleinbusses fuhr in der Frühlingstraße in Richtung Mörikestraße. Dort fuhr ein Linienbus stadteinwärts. Dessen 38-jähriger Fahrer hatte Vorfahrt. Der Fahrer des Kleinbusses übersah den Bus und es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß. Eine Insassin im Linienbus erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt wurden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro.
30.8.22

 

Gelbe Bändel erlauben das Obstpflücken

Göppingen. Auch in diesem Herbst sind im Stadtgebiet von Göppingen wieder Obstbäume mit einem gelben Band markiert, deren Obst der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Damit soll ein Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung geleistet werden, die vielerorts zu beobachten ist, wenn das Obst vor allem in erntereichen Jahren ungenutzt auf dem Boden verfault. Bei dieser Aktion darf sich jeder kostenlos an den mit gelben Bänder oder mit Sprühfarbe gekennzeichneten Bäumen am Obst bedienen und es zu leckeren Streuobstprodukten weiter verwerten, wie zum Beispiel Apfelkuchen, Dörrobst, Marmelade, Mus oder Saft und Most, ohne sich dabei Ärger wegen Mundraub einzuhandeln. 

In fast jedem Stadtteil sind die gleichen städtischen Obstbäume wie im vergangenen Jahr mit einem gelb gesprühten Band gekennzeichnet, die kostenlos abgeerntet werden können. Es handelt sich dabei vorwiegend um Obstbaumreihen entlang von Wegen und Straßen mit Wirtschaftssorten (geeignet zum saften, mosten, backen, dörren), die gut zugänglich sind. Wo diese sich genau befinden, können Interessenten beim jeweiligen Bezirksamt erfragen. Die Stadt hofft, dass sich vermehrt auch private Obstanbieter an der Aktion beteiligen und die Bäume, deren Obst sie selber nicht verwerten können, mit einem gelben Band versehen. Die Bänder dazu gibt es gratis bei den Bezirksämtern zu den üblichen Öffnungszeiten, die der Baumbesitzer dann selber anzubringen hat. 

Um Ärger zu vermeiden, sind jedoch ein paar wichtige Regeln bei dieser Aktion zu beachten. Es darf nur von den Bäumen Obst geerntet werden, die eindeutig gekennzeichnet sind. Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden. Das Obst sollte ausgereift sein, unreifes Obst hat kein Aroma! Es ist auf Sicherheit zu achten, daher möglichst vom Boden aus das Obst pflücken oder besser das Fallobst auflesen. Vom Baumeigentümer wird keine Haftung übernommen! Es versteht sich von alleine, dass bei dieser Aktion eine kommerzielle Verwendung des Obstes nicht zulässig ist.
30.8.22

 

Altenehrung auf Weinfest statt in der Stadthalle

Göppingen. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die traditionsreiche Altenehrung in der Stadthalle coronabedingt entfallen musste, wird es in diesem Jahr endlich wieder ein Dankesfest für die ältere Generation geben – allerdings in neuer Form. Oberbürgermeister Alex Maier lädt alle über 70-jährigen zum Ü70-Feschtle im Rahmen des Weinfestes auf dem Marktplatz ein.  Die stimmungsvollen Nachmittage, mit den kulinarischen Genüssen des Weinfestes, finden statt am Mittwoch und Donnerstag, 28. und 29. September, jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr. Das Ü70-Feschtle kann dank des überdachten Marktplatzes bei jeder Witterung durchgeführt werden. „Wir freuen uns sehr, zwei so schöne Feste, wie die traditionsreiche frühere Altenehrung mit dem Weinfest verbinden zu können. Damit geben wir der Würdigung unserer Seniorinnen und Senioren nicht nur einen neuen Rahmen, sondern holen sie in die Mitte unserer Gesellschaft,“ freut sich OB Alex Maier. 

Diese Idee entstand auch vor dem Hintergrund der unklaren Corona-Lage im kommenden Herbst und Winter. Einige Wochen früher im Jahr und dazu unter freiem Himmel, stehen die Chancen gut, für die Senioren ein schönes Fest in stimmungsvoller Atmosphäre durchführen zu können. Für jeden der insgesamt zwei Termine können 350 Einlasskarten vergeben werden. Es lohnt sich also schnell zu sein. Vor Ort erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Tausch gegen die Einlasskarten, ein Armband und die Gutscheine, mit denen sie an den Gastronomieständen Essen und Getränke holen können. Zusätzlich werden helfende Hände eingesetzt, die Personen, die Hilfe benötigen, gerne unterstützen. 

Musikalische, fröhliche und besinnliche Darbietungen versprechen einen abwechslungsreichen Nachmittag. Den Auftakt gestaltet der beliebte Kinderchor unter der Leitung von Gerald Buß, nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Alex Maier und der Ehrung des ältesten Gastes geht es stimmungsvoll weiter mit dem Kaos plus Duo. Vor allem aber gibt es die Möglichkeit, alte Bekannte und Freunde zu treffen, miteinander zu sprechen, Erinnerungen auszutauschen und Pläne zu schmieden.

Diee Einlasskarten werden in diesem Jahr ausschließlich im Bürgerhaus Göppingen ausgegeben am 12. September von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, am Donnerstag, 15. September von 14 bis 16 Uhr und am Montag, 19. September, 14 bis 16 Uhr. Bitte zur Ausgabe unbedingt den Personalausweis/Reisepass mitbringen – auch die der Nachbarn, Verwandten oder Bekannten, für die Karten mitbesorgt werden sollen. Ohne Ausweis können keine Karten ausgegeben werden!  Für Besucher aus den Stadtbezirken stehen wie immer Busse für die Hin- und Rückfahrt zur Verfügung. Für weitere Fragen rund um das „Ü70 Feschtle“ steht Birgit Dibowski unter Telefon 07161 650-5241, oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.
30.8.22

 

Betrunkener Fußgänger verursacht Verkehrsunfall

Drei verletzte Personen und ein Sachschaden von rund 500 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, den ein 18-Jähriger am Dienstagmorgen verursachte. Gegen 0.20 Uhr stand der deutlich unter Alkohol stehende Mann auf dem Gehweg der Lorcher Straße und soll laut Zeugenaussagen zufolge auf die Straße gepinkelt haben. Anschließend taumelte der Mann auf die Fahrbahn, wo er von dem Leichtkraftrad eines 17-Jährigen erfasst wurde, der dem 18-Jährigen nicht mehr ausweichen konnte. Der Zweiradfahrer und sein 18 Jahre alter Sozius stürzten auf die Fahrbahn. Auch der Unfallverursacher stürzte, wobei er sich Verletzungen am Bein zuzog. Er rappelte sich wieder auf und flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle. Von Zeugen konnte er im Bereich des Bahnhofs wieder angetroffen und zur Unfallstelle zurückgebracht werden. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall leichte, sein Beifahrer schwere Verletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus nach Mutlangen gebracht.
30.8.22

 

Vermisster Senior aufgefunden

Waldstetten. Am Montag, gegen 20.15 Uhr, meldeten Mitarbeiter eines Altenheims in Waldstetten, dass ein 92-jährigen Mann im Heim fehle. Der Mann, hatte das Altenheim bereits gegen 16 Uhr in unbekannte Richtung verlassen. Er wurde zwar als körperlich fit beschrieben, jedoch soll er sich geistig teilweise in einem orientierungslosen und verwirrten Zustand befinden. Daher gab es Grund zu der Annahme, dass er sich aktuell in einer hilflosen Lage befand. Die Polizei startete in der Folge einen Sucheinsatz mit mehreren Streifen des Polizeirevieres Schwäbisch Gmünd und des Kriminaldauerdienstes. Unterstützung aus der Luft erhielten die Beamten durch einen Polizeihubschrauber. Dieser konnte den vermissten Senior schließlich gegen 22.45 Uhr am Waldrand im Bereich der Hohenwiesen auffinden. Der Senior kam zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

 

Ins Thermalbad eingebrochen

Bad Überkingen.  Am Wochenende drangen Unbekannte in die Therme in Bad Überkingen ein.  Am Sonntag gegen 10.30 Uhr wurden die Bediensteten und ersten Besucher von dem Einbruch überrascht. Denn in der Nacht zum Sonntag gelangten die Täter auf noch ungeklärte Weise in das Thermalbad Am Kurpark und hinterließen ihre Spuren. Im Gastrobereich sollen sich die Unbekannten mit Bier und Kuchen begnügt haben. Am Außenbereich des Bades hinterließen die Täter zerschlagene Flaschen, ehe sie unerkannt flüchteten. Die Polizei in Geislingen hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Täter.
29.8.22

 

Tanzpartner der Freundin attackiert

Bad Ditzenbach. In der Nacht auf Samstag waren ein 19-Jähriger und die späteren Beteiligten zu Gast auf einer Party. Nach 1 Uhr wurde ein 19-Jähriger vor die Örtlichkeit gebeten. Hier stand er einer siebenköpfigen Gruppe gegenüber. Sie nahm den jungen Mann in die Mangel und schlug und trat auf ihn ein. Nach kurzer Flucht schlugen Gruppenmitglieder den jungen Mann erneut nieder. Auch als jetzt eine Zeugin hinzukam, ließen sie nicht von ihm ab. Der Gepeinigte erlitt Schürfwunden und Prellungen. Eine ärztliche Versorgung wurde abgelehnt. Aus der Gruppe wurden drei junge Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren als Schläger ermittelt. Einer von ihnen ist der Freund der Tanzpartnerin des Geschädigten.
29.8.22

 

Rote Bändel weisen auf „Pflück-mich“-Aktion

Eislingen. „Die roten Bänder hängen wieder“, freuen sich bestimmt manche, die auf ihrer Lieblingsrunde durch die Eislinger Umgebung unterwegs sind. An einigen Obstbäumen hängen die roten Bändel der ‚Pflück-mich-Aktion‘. Mit dieser Markierung sind die Bäume zur Ernte freigeben. Privateigentümer, die das Obst ihrer Bäume ebenfalls freigeben wollen, können bei der Stadtverwaltung kostenlos Bänder abholen.

Die „Pflück-mich-Aktion“ gibt es in zahlreichen Kommunen seit mehreren Jahren und hat sich auch in Eislingen gut bewährt. Es macht schließlich Sinn, Obst, das sonst verfaulen würde, für andere zum Verarbeiten und Genießen frei zu geben. Wie im vergangenen Jahr markiert die Stadtverwaltung auf drei größeren städtischen Obstwiesen geeignete Obstbäume mit einem roten Bändel. Das rote Naturfaser-Band bedeutet: „Ernte für private Zwecke erlaubt“. Für das Pflücken wurden ein paar Regeln erarbeitet, um klar zu stellen, was erlaubt ist und was nicht. „Schließlich sollen alle Beteiligten Spaß an der Aktion haben und weder Natur, Tiere, Landwirte, Eigentümer oder Pflückende zu Schaden kommen“, erläutert Birgit Hoffmann, Initiatorin der Aktion beim städtischen Planungsamt, den Grund für das Regelwerk. Die Stadtverwaltung bittet alle Pflückerinnen und Pflücker sich im Vorfeld über die Regeln der Eislinger ‚Pflück-mich-Aktion‘ zu informieren und die entsprechende Vor- und Rücksicht walten zu lassen. Insbesondere ist wichtig, dass nur Bäume geerntet werden, an denen tatsächlich ein rotes Bändel angebracht ist. Nachbarbäume schließt das nicht automatisch mit ein.  Die roten Bänder aus Naturfaser für die Freigabe der Bäume werden von der Stadt Eislingen kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Planungsamt können die Bändel vorbestellt werden. (Kontakt: Planungsamt, Telefon: 07161 / 804-311, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Eine Abholung im Rathaus ist nach Terminvereinbarung möglich.
25.8.22

 

Vogelhof-Unterführung gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 29. August, bis voraussichtlich Freitag, 2. September, wird die Bahnunterführung in Schwäbisch Gmünd bei der Einmündung Lorcher Straße / Firma Schulte zur Nepperbergstraße zum Vogelhof, wegen dringenden Tiefbau- und Kanalanschlussarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung führt über den Bahnhofplatz, Taubentalstraße und Nepperbergstraße. Die Verkehrsbehörde verweist dringend auf die begrenzte Durchfahrtshöhe für den Großverkehr der Taubentalunterführung.
25.8.22

 

Siilbernes Partnerschaftsjubiläum gefeiert

Schorndorf. Bereits 2019 wurde in Schorndorf das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit der englischen Stadt Bury bei Manchester gefeiert, zusammen mit dem 50-jährigen Tuller Jubiläum. Bury und Tulle sind ebenfalls miteinander verschwistert. Die geplante Gegenfeier im Mai 2020 in Bury musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Nun konnte diese nachgeholt werden. Der Partnerschaftsverein Schorndorf spendete für die Bürger von Bury eine Sitzbank, die jetzt übergeben werden konnte. Sabine Brennenstuhl als ehrenamtliche Stellvertreterin des Schorndorfer Oberbürgermeisters und Burys Bürgermeisterin Shaheena Haroon enthüllten die Plakette an der mit den beiden Länderfahnen verdeckten Bank.Yvonne Moore, die englische Partnerschaftsvereinsvorsitzende wünscht sich, dass die Bank im Garten der Turmuhr, direkt neben dem Rathaus, von der Bevölkerung rege genutzt wird. Der Schorndorfer Vereinsvorsitzende, Thomas Röder, erinnerte daran, wie Anruth Theurer und ihre Familie während eines Urlaubs in England Anfang der 1990er Jahren erste Kontakte zu Familie Schwarz in Bury aufgenommen hat. Bis 2018 hat sie im Partnerschaftsverein die Beziehungen zu Bury gepflegt und gefördert. Sie war mit Ehemann Ulrich Teil der Schorndorfer Delegation und konnte so alte Freunde treffen. Seither gab es zahlreiche Austausche mit Schulen, Sportorganisationen, Chören, Musikkapellen und dem Partnerschaftsverein. Thomas Röder hofft, dass es noch viele weitere Jahre verschiedene Austausche geben wird.

Für die Stadt Schorndorf hat Sabine Brennenstuhl eine Hörl-Figur von Gottlieb Daimler zum Jubiläum übergeben, welche einen würdigen Platz im Büro der Bürgermeisterin von Bury gefunden hat. Neben der Enthüllung der Sitzbank und einem Empfang der Bürgermeisterin im Rathaus, durfte sich die Delegation über ein offizielles Dinner und einen Besuch des „Lyme Park“, einem englischen Gutshof südlich von Manchester, freuen. Inzwischen hat Robert Kendall, der lange Jahre in Bury lebte, in Schorndorf die Verantwortung für die Beziehungen mit Bury übernommen.
25.8.22

 

Radfahrer zieht sich schwere Kopfverletzungen zu

Geislingen Gleich gegen zwei  geparkte Pkw fuhr ein Jugendlicher am Mittwoch in Geislingen und zog
sich Verletzungen zu.  Gegen 17.45 Uhr war ein 14-Jähriger auf seinem Fahrrad unterwegs. Er
fuhr in der Schützenstraße. Am Straßenrand parkte ein Pkw. Der Radfahrer fuhr zu weit rechts und streifte mit dem Lenker den linken Außenspiegel des geparkten Autos. Dabei geriet er ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Mountainbike. Vor dem Pkw parkte ein weiteres Auto. Der 14-Jährige stieß mit seinem Fahrrad in dessen Heck und durchschlug mit dem Kopf die Scheibe. Dabei zog sich der Junge schwere Verletzungen zu. Der Rettungshubschrauber flog den Verletzten in ein Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand rund 1.000 Euro Sachschaden.
25.8.22
 

 

Dienstgebäude der Polizei beschädigt

Heiningen,  Unbekannte beschädigten ein Fenster von Dienstag auf Mittwoch in Heiningen in
der Hauptstraße. Dort wurde die Fassade mit Kugeln beschossen. Durch die Tat ging eine Scheibe zu Bruch. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehrere hundert Euro.
25.8.22

 

Gartenfläche in Flammen

Schorndorf. Autofahrer auf der B 29 entdeckten am Donnerstagnachmittag beim Sünchenberg eine Rauchwolke, die dort aufstieg und alarmierten daraufhin die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte vor Ort konnten die Brandstelle nach kurzer Absuche lokalisieren. Es war eine Gartenfläche von ca. 800 Quadratmetern sowie eine dortige Gartenhütte von den Flammen erfasst. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten alsbald das Feuer eindämmen und kontrollieren. Die Gartenhütte sowie die Bäume und sonstigen Einrichtungen auf den betroffenen Gartengrundstücken wurden beschädigt bzw zerstört. Die Schadenshöhe ist bislang noch unklar. Personen wurden nach derzeit vorliegenden Informationen nicht verletzt. Die Polizei ist vor Ort und hat die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache aufgenommen. Ob möglicherweise der Brand von einer dortigen Feuerstelle ausging, ist Gegenstand der Ermittlungen.
25.8.22
 

 

Einhorntunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag 29. August bis Donnerstag 1. September, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel in den Nächten, jeweils zwischen 19.30 Uhr und 5 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Es werden dringende Reparaturarbeiten im Tunnel vorgenommen. Der Verkehr wird über die Lorcher Straße, Bahnhofplatz, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt geleitet und ist ausgeschildert.
24.8.22

 

Paletten und Gitterboxen geklaut

Eislingen. Beute machten Unbekannte von Montag auf Dienstag in Eislingen.  Die Paletten und Gitterboxen standen in der Schloßstraße. Vermutlich wurde zum Abtransport der 20 Europaletten und neun Gitterboxen ein größerer Laster verwendet. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/ 8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Dieben geben können.
24.8.22

 

Radfahrerin bei Unfall verletzt

Lorch. Schwere Bruchverletzungen zog sich eine 47 Jahre alte Fahrradfahrerin bei einem Unfall am Dienstagmorgen zu, den ein 45-Jähriger verursacht hat. Gegen 6.40 Uhr befuhr der Mann mit seinem Pkw die Lorcher Straße in Richtung Plüderhausen. Hier überholte er die Radlerin, wobei er zu wenig Sicherheitsabstand hielt und das Rad im Bereich des Lenkers streifte. Die 47-Jährige, die auf die Fahrbahn gestürzt war, wurde ins Krankenhaus gebracht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 550 Euro. Die Frau trug vorbildlich zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm, der sie womöglich vor Kopfverletzungen bewahrte. Die Polizei weist darauf hin, dass seit einer Gesetzesnovellierung im Jahr 2020 Kraftfahrzeugführer beim Überholen von Fußgängern, Radfahrern und Elektrokleinstfahrzeug Führenden innerorts mindestens eineinhalb Meter und außerorts mindestens zwei Meter Seitenabstand einzuhalten haben.
24.8.22

 

Zertifikate für neue Familienpaten

Kreis Göppingen Neun Familienpaten erhielten ihre Zertifikate zur abgeschlossenen Ausbildung. Mit ihrem Wissen unterstützen die Ehrenamtlichen künftig Familien in verschiedenen Gemeinden des Landkreises bei der Bewältigung ihres Alltags. Sie entlasten und unterstützen Familien mit Kindern, Alleinerziehende, neu zugezogenen Familien, kinderreiche Familien, Familien mit Migrationshintergrund oder Familien in besonderen Lebenslagen, indem sie mit den Kindern die Freizeit gestalten, die Familien bei Alltagsentscheidungen begleiten oder auch bei der Kontaktaufnahme mit Vereinen oder sozialen Einrichtungen helfen. Aber nicht nur Familien profitieren vom Einsatz und Engagement der Familienpaten. Insgesamt 21 Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen beteiligen sich an dem Projekt, bringen Ehrenamtliche und Familien zusammen und spüren die Unterstützung, welche die Familien erhalten.

Die Schulung fand bereits zum 13. Mal statt und beinhaltet Themen wie Kindheit und Familie, Kommunikation, interkulturelle Kompetenz und Rahmenbedingungen für ein gelingendes Ehrenamt. Das Projekt „Familienpatenschaften“ ist ein Baustein der Frühen Hilfen des Landkreises Göppingen. Diese Koordinationsstelle Frühe Hilfen kümmert sich um alle Bedarfe, die sich in Zusammenhang mit der Schwangerschaft, der Geburt eines Kindes und dessen ersten Lebensjahren zeigen. Gemeinsam mit dem großen Einsatz der Multiplikatoren, der Mitwirkung der Häuser der Familie Göppingen und Geislingen und der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen im Landratsamt  kann das Projekt Familienpatenschaften bereits seit 2015 erfolgreich stattfinden. Die nächste Schulungsreihe für angehende Familienpaten startet am 30. September,
24.8.22
 

 

Schuler Systemanbieter in der Batteriezellen-Fertigung werden

Göppingen/Villafranca di Verona. Schuler übernimmt den italienischen Maschinenbauer Sovema Group und will damit zum Systemanbieter in der Batteriezellen-Fertigung für die Automobilindustrie und andere Branchen werden. Zusammen mit Sovema will Schuler Maschinen und Anlagen entwickeln, die Giga-Fabriken in aller Welt für die Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batterien benötigen. Die Verfügbarkeit derartiger Batterien in großen Stückzahlen ist wesentliche Voraussetzung vor allem für den Erfolg der umweltfreundlichen E-Mobilität im Straßenverkehr.

Schätzungen zufolge wird sich die angebotene Speicherkapazität der jährlich hergestellten Lithium-Ionen-Batterien bis 2030 im Vergleich zu 2020 weltweit in etwa verfünffachen. Ein Drittel der geplanten Kapazitäten soll in Europa entstehen. Dort sind neue Giga-Fabriken außer in Deutschland unter anderem in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Finnland, Polen und Ungarn geplant.

Sovema mit Firmensitz im italienischen Villafranca di Verona und weiteren Niederlassungen in den USA und China ist einer der führenden international tätigen Anbieter von Anlagen zur Fertigung hochwertiger Batteriezellen. Mit dem Bau entsprechender Maschinen für Pilot- und Laborprojekte hat sich das Unternehmen im Automobilsektor sowie anderen Industrien einen Namen gemacht und zählt einige der weltweit bekanntesten Batteriehersteller zu seinen Kunden. Darüber hinaus ist Sovema der weltweit einzige Anbieter von automatisierten schlüsselfertigen Anlagen für die Massenproduktion von Blei-Säure-Batterien. Die Sovema Group beschäftigt gut 170 Menschen und hat zuletzt rund 50 Mio. Euro Umsatz ausgewiesen.

„Mit Schuler als Eigentümer verbinden wir jetzt die Technologie-Kompetenz von Sovema mit unserem Know-how bei der Fertigung komplexer Anlagen für die vernetzte Produktion von Bauteilen und Komponenten in großen Stückzahlen“, sagte Schuler-CEO Domenico Iacovelli. „Damit hat Schuler das Potential, zu einem der führenden Anbieter zu werden, der Giga-Fabriken für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen in den zentralen Prozess-Schritten Zellassemblierung und Zellformierung technologisch schlüsselfertig ausstatten kann.“

Schuler bietet bereits heute Fertigungslinien für die wirtschaftliche Massenproduktion sowohl von prismatischen als auch zylindrischen Batteriezellgehäusen an. Schuler wird bei Sovema künftig der alleinige Eigentümer. Das Göppinger Technologie-Unternehmen hat in den vergangenen fünf Jahren sein klassisches Produktangebot hocheffizienter Pressenlinien systematisch erweitert. Das Unternehmen ist heute führend bei der Digitalisierung und Vernetzung der Umformtechnik und bietet zunehmend Maschinen im Bereich der nachhaltigen Technologien an. Neben der Batteriegehäuse-Fertigung gehören dazu auch Anlagen zur Herstellung von Blechen für Elektromotoren und zur Fertigung von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren für die Wasserstoff-Industrie.
23.8.22

 

Mittler zwischen Kulturen

Göppingen,Seit Sommer 1971 besteht die Städtepartnerschaft mit Foggia, Residenzstadt des Stauferkaiser Friedrich II. Erste Bürgermeisterin Almut Cobet konnte mit Pasquale Andreas Ippolito einen jungen Stipendiaten aus Foggia im Rathaus begrüßen. Seit einigen Jahren ermöglicht die Hohenstau-fenstadt jungen Menschen aus der Partnerstadt die Teil-nahme am Sommerkurs der Universität Tübingen.

Fließend Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch - Pasquale Andreas Ippolito wusste mit perfekten Sprachkenntnissen zu beeindrucken, als er sich beim Empfang bei EBMin Almut Co-bet sowie Vertretern des Arbeitskreises Foggia im Rathaus ins Gästebuch der Stadt eintrug. Der zwanzigjährige Stipendiat nimmt an einem Sommerkurs in Tübingen teil, um seine Deutschkenntnisse zu vertiefen. An der Universität Foggia stu-diert er Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Literaturwis-senschaft und kann mit der Bestnote in Literatur in Deutsch, Englisch und Italienisch auftrumpfen.

„Sie sprechen hervorragend Deutsch,“ zeigte sich EBMin Almut Cobet beeindruckt. „Nun sind Sie hier, um sich auf den Deutsch Sprachkurs C1 vorzubereiten. Sie kommen somit als Stipendiat

zu uns und kehren als Kulturvermittler in Ihre Heimatstadt zurück.“ Sie selbst sei leider noch nie in der Partnerschaft Foggia gewesen und habe große Lust darauf, die Stadt in Apulien ein-mal kennenzulernen. „Wir sind sehr glücklich über diese Städ-tepartnerschaft und den Kontaktaustausch, vor allem, dass sich nun, nach drei Jahren Pause, wieder ein Stipendiat in das Gäs-tebuch der Stadt eintragen kann.“ Es tue gut, junge Menschen zu treffen, die für die Völkerverständigung etwas tun könnten, gerade in den aktuellen, politisch schwierigen politischen Zeiten.

Martin Mundorff, Sprecher des Arbeitskreises Foggia, betonte, dass man bald wieder Bürgerfahrten nach Foggia anbieten wolle und dadurch „schöne Begegnungen“ mit Freunden aus der Partnerstadt ermöglichen könne. Pasquale Andreas Ippolito erzählte, dass er sehr interessiert sei, Deutschland und die deutsche Kultur kennenzulernen und die deutsche Sprache zu perfektionieren. Er habe während seiner Aufenthalts viele schöne Erfahrungen sammeln können und plane, im nächsten Sommersemester am Austauschprogramm von Erasmus teilzu-nehmen und in Paderborn zu studieren. „Und langfristig wäre es schön, ich könnte sowohl in Italien als auch in Deutschland arbeiten.“
23.8.22

 

Streit zwischen zwei Männern eskaliert

Eislingen. Am Montag endete ein Unfall in Eislingen mit einem Verletzten und der Beschlagnahme eines Führerscheins.  Gegen 8.30 Uhr war ein 52-Jähriger mit Hunden auf einem Waldweg in
der Nähe des Tälesweg unterwegs. Auf dem schmalen Weg näherte sich von hinten ein Pkw. Der 79-jährige Fahrer fuhr so dicht an den Hundehalter heran, dass es zu einem leichten Kontakt zwischen der Fahrzeugfront und dem Mann kam. Der52-Jährige stellte den Fahrer zur Rede und öffnete die Fahrertür. Nach einem kurzen Streitgespräch fuhr der 79-Jährige an. Dabei schlug die Autotür gegen den 52-Jährigen, so dass dieser zu Boden stürzte, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Ohne sich um den Verletzten zu kümmern, fuhr der Senior mit seinem Auto davon. Der Spaziergänger verletzte sich leicht. Auch der Hund wurde von dem Auto erfasst und leicht verletzt. Nach der Unfallaufnahme begab sich der 52-Jährige selbst in ärztliche Behandlung. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen nahm die Ermittlungen auf und konnte den Verursacher wenig später zuhause antreffen. Die Beamten beschlagnahmten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm den Führerschein des 79-Jährigen. Die Ermittlungen dauern an.
23.8.22
 

 

Zwei Männer festgenommen

Schwäbisch Gmünd. Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers nahmen am Montagabend zwei 42 und 44 Jahre alte Männer vorläufig fest, die im Begriff waren, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen. Den Automaten, den die beiden angeblich in der Buchstraße aufgefunden hätten, hatten sie mit in die Aalener Straße genommen, wo sie sich daran machten, den Zigarettenautomaten aufzubrechen. Erste Versuche misslangen, weshalb sie sich ein Brecheisen und eine Flex besorgten. Als die beiden ein Streifenfahrzeug bemerkten, warf der 42-Jährige das Werkzeug zur Seite und ging in ein Gebäude. Letztlich konnten aber beide Männer dingfest gemacht und zur Aufnahme des Sachverhaltes zur Dienststelle verbracht werden. Später wurden sie wieder auf die Straße entlassen. Entsprechende Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft des Zigarettenautomaten wurden aufgenommen.
23.8,22

 

Bei Arbeitsunfall lebensgefährlich verletzt

Waldstetten. Lebensgefährliche Verletzungen zog sich ein 57-Jähriger bei einem Arbeitsunfall am Montagnachmittag zu. Gegen 17 Uhr war der Mann mit Arbeiten auf dem Dach eines Gebäudes in der Gartenstraße tätig, von wo aus er in die Tiefe stürzte. Der schwer verletzte Mann wurde vor Ort von einem Notarzt erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Ludwigsburg geflogen.
23.8.22

 

Kappelgasse wegen Straßenbauarbeiten gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Dienstag 23. August bis Freitag 26. August, wird die Kappelgasse für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind dringende Asphaltarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung. Die Baustelle befindet sich am Übergang der Kappelgasse in die Schmiedgassen/Kalter Markt. Die Hospitalgasse kann in dieser Zeit nur über die Honiggasse angefahren und über die Remsstraße abgefahren werden.
22.8.22

 

Auto stößt in Mittelleitplanke

Hohemstadt. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall auf der A8 am Sonntag bei Hohenstadt.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein  45-Jähriger gegen 8.30 Uhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Mühlhausen übermannte den Fahrer wohl ein Sekundenschlaf. Auf Höhe Hohenstadt geriet er zu weit nach links und streifte mit seinem Fahrzeug an der Schutzplanke entlang. Der Autofahrer und sein 42-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Den Sachschaden an der Schutzplanke und dem Pkw schätzt die Polizei auf etwa 7.500 Euro.
22.8.22

 

Nach Unfällen: Zeugen gesucht

Göppingen/Schwäbisch Gmünd. Nach einem Unfall am Sonntag in Göppingen sucht die Polizei Zeugen. Gegen 23 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Mercedes in der Poststraße in Richtung Sonnenbrücke. Um an wartenden Autos vorbeizufahren, nutzte er an der Kreuzung Großeislinger Straße die Linksabbiegespur. Er scherte vor diesen wieder ein und fuhr geradeaus in Richtung Ulmer Straße. Dabei fuhr er wohl deutlich zu schnell und überschätzte seine Fahrkünste. In einer langgezogenen Rechtskurve kurz vor der Vordere Karlstraße verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternen- und Ampelmasten. Bei dem Unfall wurden der Verursacher und sein 21-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Sie kamen vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr kümmerte sich um den Ampelmasten. Dieser drohte umzustürzen. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Mercedes schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden an den Verkehrseinrichtungen dürfte mehrere zehntausend Euro betragen. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die rasante Fahrweise des 22-Jährigen beobachtet haben.

Zeiugen sucht nach eiem Unfall auch die POlizei in Schwäbisch Gmünd. Ein Verkehrsteilnehmer meldete der Polizei am Montagmorgen gegen 4.30 Uhr einen Unfall, der sich auf der Kreisstraße 3268 auf Höhe der Einmündung nach Kleindeinbach ereignet hat. Ersten Ermittlungen zufolge kam der Fahrer eines Opel Agila von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug drehte sich um 180 Grad, wobei es einen Wegweiser beschädigte. Der Zeuge sprach mit dem Unfallverursacher, der wohl darum bat, keine Polizei zu verständigen. Als der Zeuge den Notruf wählte, flüchtete der Fahrer in Richtung Kleindeinbach. Von Beamten des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers wurde die Anschrift des Fahrzeughalters angefahren, wobei sich der Verdacht gegen einen 18-Jährigen richtet, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen, die den auffällig dünnen Mann zur unfallrelevanten Zeit gesehen haben. Er war laut Aussagen des Zeugen mit einer dunklen Hose und einem schwarzen Kapuzenpulli bekleidet. Hinweise bitte an Tel.: 07171/3580.
22.8.22

 

Tochter und Vater durch Messerstiche verletzt

Geislingen.  In Geislingen wurden am Samstag eine 15-Jährige und ihr Vater  durch Messerstiche verletzt. Der 16-jährige vermeintliche Täter sitzt in Haft. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei berichten, soll der 16-Jährige gegen am Samstag 14.30 Uhr vor der Haustür der Familie in Geislingen gestanden sein. Nachdem er eingelassen wurde habe er die 15-jährige Tochter des Hauses, die er kennt, mit einem Messer angegriffen. Der Vater sei dazwischen gegangen und habe den Angreifer in die Flucht geschlagen. Die 15-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass sie ins Krankenhaus musste. Auch der Vater wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Derweil suchte die Polizei nach dem 16-Jährigen. Schon kurze Zeit später fand sie den Verdächtigen an der Ruine Helfenstein und nahm ihn fest. Die Kriminalpolizei hat jetzt die Ermittlungen übernommen, um den genauen Ablauf des Vorfalls, aber auch ein mögliches Motiv festzustellen. Der 16-Jährige wurde am Sonntag dem zuständigen Richter am Amtsgericht vorgeführt, der auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erließ. Der 16-Jährige befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern derweil noch an.
21.8.22

 

Angetrunkene Frau verbringt Nacht bei der Polizei

Göppingen. Am frühen Sonntagmorgen mussten die Beamten zweimal für Ruhe in der Sammelunterkunft in der Oberen Gartenstraße sorgen. Der Sicherheitsdienst hatte gegen 0.40 Uhr Schwierigkeiten mit einer angetrunkenen Frau, die einfach keine Ruhe geben wollte. Die Beamten brachten die Frau auf ihr Zimmer. Ihr wurde der Gewahrsam angedroht, falls sie erneut auffällig werden sollte. Die Ansprache zeigte nur kurzzeitig Wirkung, denn um 1.30 Uhr mussten die Beamten erneut anfahren. Die Frau hatte schrie wieder herum und fertigte Handyvideos vom Sicherheitsdienst. Diesmal konnten die Beamten die 28-jährige Dame nicht beruhigen und nahmen sie in Gewahrsam. Ein Alkoholtest konnte nicht durchgeführt werden.
21.8.22

 

Unentschieden gegen Ravensburg

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen konnte bei seinem Heimspiel gegen Ravensburg nur ein Untentschieden erreichen. Das Spiel endete 3: 3 (1:1). Göppingen liegt jetzt auf dem vierten Tabellenplatz.
21.8.22

 

Albschäferweg Deutschlands schönster Wanderweg 2022

Kreis Heidenheim. Das„Wandermagazin“ hat wieder Deutschlands schönste Wanderwege gekürt. Dabei hat der Qualitätsweg Albschäferweg den 1. Platz in der Kategorie „Mehrtagestouren“ erreicht. Somit geht der Sieg bei der Wahl in die Region der Schwäbischen Alb

Aus 100 eingereichten Vorschlägen wurden von einer vierköpfigen Fachjury und bundeslandbezogenen Expertinnen und Experten 25 Wege aus dem Bundesgebiet nominiert. Für je einen dieser 25 Wege konnte dann vom Publikum online und mit Abstimmungskarten abgestimmt werden, einmal in der Kategorie „Mehrtagestouren“ und einmal in der Kategorie „Tagestouren“. Insgesamt haben noch nie so viele Wanderfans für ihre Favoriten gestimmt, 46.432 Wähler gaben insgesamt 64.870 Kreuzchen in einer oder beiden Kategorien ab.

Die offizielle Preisverleihung für den Albschäferweg fand am Freitag,an der Höhlen-Erlebnis-Welt Giengen-Hürben statt. Landrat Peter Polta und sein Tourismusteam hatten ans Höhlen-Haus nach Giengen-Hürben eingeladen, um dort gemeinsam mit vielen Beteiligten und Partnern die Preisverleihung und den Sieg zu feiern. Zahlreich erschienen sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Tourismusvertretungen, die Ehrenamtlichen für die Wegepflege und Vertreterinnen und Vertreter des Schwäbischen Albvereins, der Gastgeber und der Schäferzunft.

„In der Heidenheimer Brenzregion sind wir stolz auf unseren Albschäferweg, vor allem auf unsere zahlreichen Schäferinnen und Schäfer, die die Landschaft der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden pflegen und den Weg zum Erlebnis werden lassen. Das Engagement vieler Menschen ist verantwortlich für den Erfolg.“, so der Heidenheimer Landrat, Peter Polta.

Die Tourismusbeauftragte des Landkreises Heidenheim, Monika Suckut, ergänzt: „Der Albschäferweg zählt zu unseren Leuchtturmprodukten. Schon während der Corona-Krise war Wandern stark nachgefragt. Nun tut der Wahlerfolg unserer Tourismusentwicklung und vor allem den Betrieben spürbar gut.“

Heiko Zeeb, Themenmanager Wandern beim Schwäbische Alb Tourismus, freut sich mit den Tourismusverantwortlichen über das Gesamtergebnis: „Der Albschäferweg ist mit seiner Kombination aus spannender Kulturgeschichte, faszinierenden Felsformationen und idyllischen Tälern ein Anziehungspunkt für Wandernde und Urlaubsgäste in unserer Region – jetzt erst recht als Deutschland  schönster Wanderweg.

Schafe und die Schwäbische Alb, das passt einfach – und hat Tradition. In der Heidenheimer Brenzregion können sich Wanderfans auf die Spuren der Schäferinnen und Schäfer begeben, die mit ihren vierbeinigen Helferlein das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb seit Jahrhunderten maßgeblich prägen. Auf den knapp 160 Kilometern des vom Deutschen Wanderverbands als Qualitätsweg ausgezeichneten Weitwanderweges geht es vorbei an herausragenden Kulturschätzen und Zeugen der Erdgeschichte wie dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Steinheimer Becken, dem eindrucksvollen Kloster Neresheim oder einem Teil des Unesco-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“: der Vogelherdhöhle im Archäopark Vogelherd.
19.8.22

 

Razavi bemängelt räumliche Situation bei Geislinger Polizei

Geislingen. Die personelle Situation der Geislinger Polizei hat immer noch Luft nach oben. Erfreulich ist aber, dass die Einstellungsoffensive des Landes schon jetzt und vor allem in den kommenden Jahren Wirkung zeigt“, bilanziert Landtagsabgeordnete Nicole Razavi nach einem Austausch mit dem Leiter des Geislinger Polizeireviers, Wolfram Bosch. „Man spürt: Hier in Geislingen ist ein junges, sehr motiviertes Team im Dienst. Da kommt auch mal jemand aus der Freizeit, um einen Personalengpass auszugleichen. Die Sicherheit der Bürger ist in sehr guten Händen.

„Ich habe aber auch den Eindruck gewonnen, dass die Arbeitsbedingungen im Reviergebäude besser werden müssen“, sagte Razavi. „Dazu gehört ganz wesentlich die Situation der Frauen. 45 % Prozent des Revierteams sind weiblich, haben aber nicht genug sanitäre Anlagen und Umkleiden zur Verfügung. Es fehlt allgemein an zeitgemäßer, gesundheitsschonender Büroinfrastruktur und wer als Bürger mit einem Anliegen aufs Revier kommt, muss erstmal mehrere Treppen laufen, bis das Gespräch stattfinden kann. Das ist kein Zustand und aus diesem Grund habe ich mich an das zuständige Finanzministerium gewandt und auf Verbesserungen gedrängt“, so die Geislinger CDU-Abgeordnete.

„Ansonsten habe ich trotz aller, teils auch heikler, Einsätze einen sehr positiven Eindruck der allgemeinen polizeilichen Lage mitgenommen. Die Situation war sicherlich schon schwieriger – und das ist eine gute Nachricht. Auch die ersten Großveranstaltungen nach Corona, wie der Schlager-Kuchen und der Geislinger Hock seien insgesamt ruhig verlaufen. Sorgen müsse man sich, so Razavi, hingegen angesichts der steigenden Zahl von Alkoholverstößen und Drogenverstößen machen.
19.8.22

 

Gärtnerhof Jeutter für Umweltpreis nominiert

Göppingen. Der in Göppingen Faurndau ansässige Gärtnerhof Jeutter, geführt von Johannes Jeutter, ist in der Kategorie „Handwerk“ unter den fünf Finalisten für den „Umweltpreis für Unternehmen 2022“, der vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Dezember 2022 vergeben wird. Das Ministerium gab  die insgesamt 22 Finalisten bekannt, die sich in vier Kategorien sowie dem Jurypreise „Engagement für Klimaschutz“ und dem Sonderpreis für Leistungen von Non-Profit-Organisationen gegen 31 Mitbewerbern durchgesetzt haben. Jeder der sechs Preise ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Als Zweck für das Preisgeld ist die Investition in den betrieblichen Umweltschutz vorgegeben.
19.8.22

 

Mit Tempo rückwärts durch die Waschstraße

Zell u.A. Am Donnerstag verwechselte ein Mann in Zell unter Aichelberg an seinem Wagen den Gang. Erst waren ein Mann und sein Pkw automatisch und ordnungsgemäß auf einem Förderband durch die Waschanlage gezogen worden. Kurz vor 18 Uhr wollte er dann aus der Anlage ausfahren, nachdem diese sein Auto gereinigt  hatte. Dabei legte der Fahrer versehentlich den falschen Gang ein und gab ordentlich Gas. Der Pkw schoss dabei rückwärts durch nahezu die komplette Waschanlage. An der Einfahrt wartete bereits ein anderer Pkw darauf, in die Anlage hineingezogen zu werden. Auf diesen fuhr der Verursacher so auf, dass der Wartende mehrere Meter nach hinten katapultiert wurde. Dessen Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Sanitäter brachten ihn ins Krankenhaus. Zwischen den beiden Autos war ein Mitarbeiter gerade dabei, den Wartenden mit einem Dampfstrahler auf den Waschgang vorzubereiten. Den Mann schleuderte es zur Seite. Zum Glück blieb er unverletzt. Den Sachschaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
19.8.22

 

Scheck über 10 000 Euro für Kinderklinik

Kreis Göppingen. 2015 wurde die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Klinik am Eichert zum Kinderplaneten ernannt. Neun dieser Planeten gibt es weltweit, sie sind ein Projekt der Grace P. Kelly Vereinigung. Dieser eingetragene Verein unterstützt seit bald 50 Jahren krebskranke und chronisch kranke Kinder und ihre Familien. „Mit den Kinderplaneten wollen wir geschützte und kindgerechte Umgebungen für kranke Kinder schaffen, als Gegenpol zur medizinischen Welt eines Krankenhauses“, nennt Elisabeth Nagel, Vorsitzende der Vereinigung, den Hintergrund des Planeten-Projekts. Am Donnerstag war nun Elisabeth Nagel zu Gast an der Klinik am Eichert. Zusammen mit Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, sowie Oberärztin Birgit Mattulat ging sie auf einen Rundgang über die Klinik und den Göppinger Kinderplaneten. Mit dabei hatte die Vorsitzende der Grace P. Kelly Vereinigung auch eine dicke Überraschung: einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro zur weiteren Unterstützung der Göppinger Einrichtung. „Das Engagement und die Fürsorge für Kinder und Jugendliche werden hier in der Klinik am Eichert vorbildlich umgesetzt“, freute sich Elisabeth Nagel.
18.8.22

 

Holzernte für zu Straßensperrungen

Schorndorf. Aufgrund der Holzernte muss die L1147 zwischen Schorndorf und Oberberken kommende Woche von Montag, 5. bis Freitag, 9. September immer wieder kurzzeitig gesperrt werden. Die Vollsperrungen dauern zwei bis fünf Minuten und werden während Baumfällungen mit einer Ampelanlage geregelt.
18.8.22

 

Einbrecher kommt am Tage

Göppingen. Geld und Schmuck erbeutete ein Unbekannter am Mittwoch in Göppingen.  In den Abendstunden stellte ein Bewohner in der Barbarossastraße fest, dass ein Unbekannter in seine Wohnung eingebrochen ist. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Täter zwischen 7.40 und 17.30 Uhr auf unbekannte Weise in die Wohnung im 2. Obergeschoß eingedrungen sein. In sämtlichen Räumen suchte er nach Brauchbarem. Dazu wühlte er auch in Schränken und Schubladen. Zu seiner Beute machte er einen Möbeltresor mit Geld und Schmuck. Damit flüchtete er unerkannt. Seine Spuren ließ der Unbekannte an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. Sie geben den Ermittlern erste Hinweise auf den Unbekannten.
18.8.22

 

Auffahrunfall führt zu langem Rückstau

Aichelberg.  Drei Autos waren am Mittwoch bei einem Unfall auf der A8 beteiligt. Gegen 17 Uhr fuhr rinr 58-Jährige mit ihrem Pkw in Richtung München. Die Frau war auf Höhe Aichelberg auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs. Wie sie später der Polizei berichtete, bremste sie ihr  Fahrzeug abrupt ab. Der nachfolgende Pkw-Fahrer erkannte dies zu spät und konnte aufgrund des geringen Abstands trotz Ausweichmanöver und Vollbremsung eine Kollision mit nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Wagen der 58-Jährogen um die Längsachse und stieß erneut mit dem aufgefahren Wagen des 46-Jährigen zusammen. Danach kamen die beiden Fahrzeug auf dem mittleren  Fahrtstreifen zum Stehen. Ein weiterer Pkw fuhr auf. . Eine Person wurde bei dem Unfallleicht verltzt, konnte nach kurzer ambulanter Behandlung im Rettungswagen wieder nach Hause. Den  Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 47.000 Euro. Durch den Unfall entstand ein Rückstau von mehreren Kilometern. Alle drei Fahrstreifen waren für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der nicht mehr fahrbereiten Autos komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle über den Standstreifen vorbeigeleitet. Gegen 21 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt. Die Feuerwehren aus Wiesenstaig und Gruibingen waren mit sechs Fahrzeugen und 28 Mann vor Ort. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
18.8.22

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Heubach. Schwere Verletzungen zog sich ein 74 Jahre alter Motorradfahrer am Mittwochnachmittag bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Mit seinem Zweirad überholte der 74-Jährige gegen 17.20 Uhr auf der Landesstraße 1162 zwischen Heubach und Bartholomä mehrere vorausfahrende Fahrzeuge. Hierbei kam er wegen überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Motorrad von der Straße ab und stürzte auf ein neben der Fahrbahn befindliches Feld. Der Motorradfahrer wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht; sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
18.8.22

 

Dimmen statt abschalten

Göppingen. Durch die konsequente Umrüstung auf LED hat die Stadt Göppingen den Verbrauch bei der Straßenbeleuchtung seit 2015 nahezu halbiert. Nun wird eine durchgehende „Halb-nachtschaltung“ diskutiert, um auf Grund der momentanen Situation nochmals den Energieverbrauch um weitere rund 20 Prozent zu reduzieren.

Seit 2003 verfolgt die Stadt Göppingen Maßnahmen zur Ener-gieeinsparung bei der Straßenbeleuchtung. „Vor allem durch die Umrüstung auf LED-Beleuchtung konnten in den letzten Jahren deutliche Erfolge erzielt werden“ erklärt Werner Hauser, Leiter des zuständigen Fachbereichs. Die Stadt Göppingen betreibt für das rund 257 Kilometer lange Straßennetz 10.022 Leuchtstellen, die mit 10.146 Leuchten und 10.370 Leuchtmit-teln bestückt sind. Davon sind bis zum Ende des Jahres 93 Prozent LED-Leuchten, womit Göppingen hierbei vielen ande-ren Kommunen einen großen Schritt voraus ist.

Die Ansteuerung dieser Leuchten erfolgt über einen zentral verbauten Dämmerungsschalter, dessen Schaltbefehle über GSM an die Schaltstellen übermittelt wird. Die Umrüstung auf  dieses flexible System und die damit verbundene Modernisierung der gesamten 123 Schaltstellen wurde Ende letzten Jahres abgeschlossen.

Auf Grund der dringenden Notwendigkeit, weiter Energie einzusparen, wird überlegt die bisher praktizierte „Halbnachtschaltung“ von 23 bis 5 Uhr versuchsweise auf die gesamte Nacht auszudehnen. Dabei wird an der Leuchte die Helligkeit ohne deutlich erkennbaren Komfortverlust zurückgefahren. Das wird nur wenig auffallen, da jede Leuchte weiterhin brennt. Eine Maßnahme die deutlich wirksamer und praktikabler umzusetzen ist als beispielsweise das Ausschalten jeder zweiten Leuchte, welches die Problematik der „dunklen Löcher“ und damit des Sicherheitsempfindens beinhaltet. Damit kann ein jährliches Einsparpotential von rund 300 000 kWh erreicht werden, das entspricht etwa 20 Prozent des jährlichen Verbrauchs der Straßenbeleuchtung von 2021.
17.8.22

 

Minister lobt „Regenbogen“

Göppingen. Bei seiner Sommertour besucht Manne Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, das Kin- Villa Regenbogen und ließ sich über das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut informieren. Dabei zeigte sich der Minister voll des Lobes über die großartige Umsetzung des Projektes durch die engagierten Pädagogen.

Seit November letzten Jahres fördert das Sozialministerium Ba-den-Württemberg im Rahmen der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ das Göppinger Präventionsnetzwerk gegen Kin-derarmut. Grund genug für Minister Manfred Lucha, sich per-sönlich über den Projektverlauf zu informieren, schließlich ist Göppingen Modellstandort und wird seine Erfahrungen ent-sprechend anderen Kommunen zur Verfügung stellen. Modell-Kita ist die Villa Regenbogen und genau dort begrüßten Ober-bürgermeister Alex Maier und Erste Bürgermeisterin Almut Co-bet zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Sozial- und Kita-Bereich den Minister zum fachlichen Austausch.
17.8.22

 

Nachhaltigkeit mit inovativen Projekten

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis hat sich auf dem Weg gemacht, das Thema „Nachhaltigkeit“ mit Nachdruck und innovativen Maßnahmen anzugehen. Inzwischen sind im Ostalbkreis bereits verschiedene Bildungsprojekte entstanden, die in der Bevölkerung das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise legen sollen. Grund genug für Staatssekretär Volker Schebesta vom Kultusministerium Baden-Württemberg auf Einladung von Landrat Dr. Joachim Bläse in den Himmelsgarten nach Schwäbisch Gmünd-Wetzgau zu kommen. Dort hat sich inzwischen ein attraktives Angebot als einer der außerschulischen Lernorte im Ostalbkreis rund um das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE, etabliert.

Für den Ostalb-Landrat ist BNE ein zentrales Thema: „Gerade junge Menschen sind gefragt, wenn es darum geht, wie eine lebenswerte Zukunft aussehen soll. Schließlich haben die Kinder und Jugendlichen von heute viele Ideen für die Welt von morgen. Inzwischen sind im Ostalbkreis bereits verschiedene Bildungsprojekte entstanden, die in der Bevölkerung das Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise legen sollen.“ Der Waldpavillon als Walpädagogisches Bildungszentrum dient etwa als Ausstellungsort, als Raum für Seminare oder bietet als „Grünes Klassenzimmer“ Kurse für Schulklassen an. Staatssekretär Schebesta wies auf die Bedeutung der Bildung für die nachhaltige Gestaltung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Welt ein und zeigte sich angetan von der Idee, dass Kinder und Jugendliche nicht nur im Klassenzimmer, sondern regelmäßig ebenfalls draußen in der Natur lernen. Er machte aber auch deutlich, dass zur Umsetzung solcher Ideen das entsprechende Personal benötigt werde – der Fachkräftemangel führe jedoch dazu, dass viele Stellen nicht besetzt werden könnten.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold informierte über das städtische Engagement in Sachen schulische und außerschulische Bildung. Anschließend stellte Johann Reck, Dezernent für Wald und Forstwirtschaft des Ostalbkreises, den Waldpavillon vor und ging dabei auch auf dessen besonderen pädagogischen Mehrwert ein. Über die bisherige Entwicklung der BNE im Ostalbkreis informierte Hermine Nowottnick vom Bildungsbüro Ostalb und stellte bestehende regionale Netzwerke wie das „BN²OW-Bildungsnetzwerk Nachhaltigkeit Ostwürttemberg (RCE)“ und bereits  durchgeführte Formate, Maßnahmen und Projekte wie beispielsweise das BNE-Jugendforum vor. Wolf Noack, Sachgebietsleiter für Waldpädagogik im Landratsamt, präsentierte das mit dem Bildungsbüro gemeinsam entwickelte Projekt.

Sabine Fath, Schulleiterin der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd, bekräftigte die Wichtigkeit der außerschulischen Lernorte für ganzheitliches Lernen. Klaus Arnholdt vom Amt für Schulen und Sport der Stadt Schwäbisch Gmünd, berichtete über den angedachten Ausbau von außerschulischen Lernorten auch für Grundschulen und Kindergärten.

Bildunterschrift: Staatssekretär Volker Schebesta (vorne Mitte) trägt sich ins Goldene Buch des Ostalbkreises ein - v. l. n. r.: Kreisforstdezernent Johann Reck, Olga Geraschenko (MUNDI), Wolf Noack (Leiter Waldpädagogik Landratsamt Ostalbkreis), Hermine Nowottnick (Leiterin Bildungsbüro Landratsamt Ostalbkreis), Landrat Dr. Joachim Bläse (Ostalbkreis), Oberbürgermeister Richard Arnold (Stadt Schwäbisch Gmünd), Schulleiterin Sabine Fath (Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd), Klaus Arnholdt (Leiter Amt für Schulen und Sport Stadt Schwäbisch Gmünd) , Margret Schnürle-Baier (Suppenstern Stadt Schwäbisch Gmünd).
17.8.22
 

 

Gartenhäuser aufgebrochen

Schwäbisch Gmünd. Insgesamt neun Gartenhäuser wurden zwischen Dienstagabend, 22,30 Uhr und Mittwochmorgen, 9.45 Uhr im Bereich Hohe Kreuzäcker in Herlikofen durch einen bislang unbekannten Dieb aufgebrochen. Aus den Gartenhäusern wurden unter anderem diverse alkoholische Getränke, zwei Akkuschrauber der Marken Kraft und Bosch, eine Flex der Marke Ferm, ein Werkzeugkoffer der Marke Mannesmann und eine Lautsprecherbox entwendet. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge bzw. den Verbleib des Diebesgutes nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
17.8.22

 

Bußgeld verdoppelt

Göppingen. Am Montag warteten alle Fußgänger an einer roten Ampel in Göppingen-nur einer nicht.
 Es geschah an der Kreuzung Marktstraße / Gerberstraße. Dort zeigte die Ampel für Fußgänger Rot. Deshalb warteten auf beiden Seiten Fußgänger auf grünes Licht, um die Straße überqueren zu können. Dies interessierte einen 18-Jährigen anscheinend wenig. Er schaute kurz nach links und rechts und ging an den wartenden Fußgängern vorbei. Wohl absichtlich missachtete er das Rotlicht der Ampel. Dabei beobachtete ihn die Polizei. Die Beamten hielten den 18-Jährigen an und belehrten ihn. Weil er das Rotlicht absichtlich missachtet haben soll, regte die Polizei eine Verdoppelung des Verwarngeldes bei der Behörde an. Der 18-Jährige zeigte sich einsichtig und war mit der Verwarnung einverstanden. Die anderen Fußgänger lobt die Polizei. Sie hätten sich pflichtbewusst verhalten.
16.8.22
 

 

Trotz Warnung losgefahren

Eberbach.  Am Montag hörte ein Mann in Ebersbach nicht auf die Polizei und musste dann in Handschellen Blut abgeben. Wegen Bedrohung und Beleidigungen wurde ein 34-Jähriger bereits
angezeigt. Deshalb sprach ihm die Polizei gegen 17 Uhr einen Platzverweis aus.  Deutlich alkoholisiert schob er sein Fahrrad auf dem Gehweg in Richtung Uhingen. Zuvor wies ihn die Polizei mehrmals eindringlich darauf hin, dass der Mann so nicht mit seinem Fahrrad fahren dürfe. Dies ignorierte der 34-Jährige beim Erreichen der Fritz-Kauffmann-Straße und stieg auf sein Rad, um in die Kirchheimer Straße weiterzufahren. Die Polizei holte den Mann ein und stoppte die gefährliche Fahrt des offensichtlich Betrunkenen. Weil er nicht mit einer Blutprobe einverstanden war, wollte er weglaufen. Die Beamten hielten den Mann fest. Der wehrte sich, riss sich los und schlug nach einem Polizisten. Daraufhin überwältigten die Ermittler den aggressiven Mann und legten ihm Handschließen an. Beim Polizeirevier Uhingen wehrte sich der Mann immer noch und musste sogar auf dem Boden festgehalten werden. Ein Arzt entnahm ihm dann Blut. Im Gerangel erlitt ein Beamter leichte Verletzungen, blieb aber dienstfähig. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergab die Polizei den Mann seinen Eltern.
16.8.22
 

 

Kindertheater im Wald

Schwäbisch Gmünd. Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und zehn Jahren setzten sich zu Beginn der Sommerferien künstlerisch mit dem Buch „Die Waldschaukel“ auseinander und führten nach sieben Tagen ihr eigenes Theaterstück im Wald auf.

Lilo ist traurig. Sie hatte sich so sehr auf den Urlaub in den großen Ferien gefreut. Doch dann kommt alles anders: Der Reise wird wegen Renovierungsarbeiten am Haus der Familie abgesagt. Da klingelt die Postbotin und bringt ein Paket für Lilo. Darin befinden sich seltsame Dinge: eine rote Mütze, eine Lederhose, ein Fernglas, ein Naturbuch und ein Brief von ihrer Lieblingstante Lisbeth mit einer Einladung zu ihr ins Forsthaus. Am Eingang zum Wald beginnt Lilos Abenteuerreise. Sie begegnet einem Einhorn, den streitenden aber dennoch hilfsbereiten Zwergen, furchteinflößenden Wilderern und zuletzt den Elfen. Diese brauchen die Hilfe eines Menschenkindes, um den Wald von den Wilderern zu befreien. Nicht zuletzt muss Lilo ihre Angst vor Spinnen überwinden. Nachdem alle Abenteuer bestanden sind, geleiten die Bewohner des Waldes Lilo zum Forsthaus von Tante Lisbeth und zur hoch aufgehängten und weitausschwingenden Waldschaukel.

Über sechs Tage wurden die Jungen und Mädchen bei den Proben von Ulrike Hanne und Coline Petit (Schauspiel), Kerstin Müller (Text), Katja Hentschel und Leila Kleinheins (Tanz und Choreografie) und Elke Knötzele (Musik und Künstlerische Leitung) künstlerisch und pädagogisch begleitet. In allen Bereichen waren die Kinder miteingebunden. Ermöglicht wurde das Projekt dank finanzieller Unterstützung des Landesverbands Freier Tanz- und Theaterschaffender Baden-Württemberg, der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd und des Ostalbkreises sowie des Musiktheaters Zumhof. Das umfangreiche waldpädagogische Begleitprogramm der Waldpädagoginnen des Ostalbkreises, Katharina Schönemann und Simone Strobl, machte das Projekt zu einem erlebnisreichen Sommerhighlight mit Natur-Lerneffekt für die teilnehmenden Kinder.

Nun durften die Kinder das Ergebnis ihrer Arbeit dem Publikum vorstellen. Beginnend beim Waldpädagogikzentrum im Himmelsgarten und sieben weiteren  Stationen im Erlebnis-Waldpfad Naturatum führten die Kinder das Stück in einer Mischung aus Musik, Tanz, Choreografie und klassischem Theater auf. Dazu schlüpften gleich zwei Mädchen in die Hauptrolle der Lilo, ein Junge spielte nacheinander den Bruder Max und den Zugschaffner, bevor er sich als Musikkind mit den passenden Klängen in diversen Szenen beschäftigte. Die größte Rolle hatte die Erzählerin: sie verknüpfte geschickt die einzelnen Szenen und führte die über hundert Gäste zählende Zuschauergruppe charmant und gekonnt auf verschlungenen Wegen zu immer neuen Aufführungsplätzen. Eigene Lieder, Musikstücke und Hintergrundklänge mit Trommeln, Klangschalen, Rasseln, Xylofon sowie weiteren Instrumenten erfreuten Jung und Alt im Publikum.
16.8.22

 

Bürgerdialog zur Helfenstein-Klinik

Kreis Göppingen. Der vom Kreistag Göppingen beschlossene Bürgerdialog zum vorliegenden Nachnutzungskonzept für den Standort der heutigen Helfenstein-Klinik findet am 19. September um 18 Uhr in der Autalhalle in Bad Überkingen statt. Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. wird gebeten. „Nachdem nun viele Informationen und erste Nachnutzungsmöglichkeiten auf dem Tisch liegen, ist es wichtig, dass die Öffentlichkeit, dass interessierte Bürger die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Wir möchten bei dieser Veranstaltung darüber informieren, was bislang erarbeitet wurde und welche Perspektiven sowie Nutzungsmöglichkeiten sich abzeichnen. Vor allem möchten wir aber auch die Möglichkeit schaffen, dass sich die Bürgerschaft aktiv einbringen kann“, so Landrat Edgar Wolff. Die Machbarkeitsstudie wurde in einer ersten Konzeptphase von Drees & Sommer erarbeitet und am 15. Juli im Kreistag vorgestellt. Nach der Sommerpause wird die Kreispolitik das Thema weiterbehandeln. Sie wird über die Folgebeauftragung von Drees & Sommer entscheiden und sich mit dem weiteren Vorgehen beschäftigen. Ziel dieser Beratungsfolge ist dann die Vorlage eines konkreten zur Umsetzung freigegebenen Nachnutzungskonzepts.
16.8.22

 

Kalken der Wälder beginnt

Kreis Göppingen. Mit der Bodenschutzkalkung werden Waldflächen im Landkreis vor weiterer Versauerung geschützt. 2022 sind Waldflächen im Eigentum der Stadt Göppingen, der Gemeinde Wangen und Privatwald im Fokus .„Die bundesweite Bodenzustandserhebung hat gezeigt, dass eine gezielte Kalkung von Waldböden die vom Menschen verursachte Versauerung abmildert, die Pufferkapazität der Böden verbessert, ein vielfältiges Bodenleben fördert und die Bäume in Ihrer Vitalität stärkt. Außerdem wird die Grundwasserqualität verbessert. Die Kalkung ist eine sehr wichtige Maßnahme der Daseinsvorsorge, denn aus den Wäldern beziehen wir unter anderem über 70 Prozent unseres Trinkwassers im Land“, erläuterte Martin Geisel, Forstamtsleiter der unteren Forstbehörde Göppingen. Die zu kalkenden Waldgebiete setzen sich aus drei Teilbereichen zusammen. Im Westen des Landkreises wird der Großteil des Gemeindewaldes Wangen gekalkt. Im Bereich Göppingen wird vom Oberholz über das Bürgerhölzle (Spitalwaldmit Stauferparkwald) bis zum Hörnle, im Eichert ausschließlich Kelternkopfu nd Ödewald entlang der B10 gekalkt. Nordöstlich von Weißenstein wird der Waldteil Lützelalb und Birkenbuckel gekalkt. Je nach Wetterlage wird die Maßnahme rund vier Wochen in Anspruch nehmen. Beginn ist am 22. August in Göppingen. Anschließend geht es weiter nach Wangen und endet bis zum 16. September im Bereich Weißenstein. In dieser Zeit kann der Waldzutritt räumlich eingeschränkt sein.
16.8.22

 

Mann erpresst mit Messer Geld

Göppingen. Am Samstag forderte ein Unbekannter mit einem Messer Geld in Göppingen.  Kurz vor 23 Uhr saß ein 20-Jähriger am Zentralen Omnibusbahnhof. Ein Unbekannter kam auf ihn zu und setzte sich am Bussteig H neben ihn. Anschließend zog der Unbekannte wohl ein Messer aus der Bauchtasche seines Pullovers und forderte Geld. Der Geschädigte öffnete daraufhin seinen Geldbeutel und übergab Geldscheine, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Der Erpresste ging daraufhin zur Polizei und erstattete Anzeige. Der Täter soll sich weiterhin im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofes aufgehalten haben.  Der Täter soll laut dem 20-Jährigen zwischen 18 und 25 Jahren alt, etwa 1,70 Meter groß und kräftig sein. Er sprach Deutsch und hat einen leicht dunklen Teint. Seine dunklen Haare trug er nach oben gestylt. Außerdem hatte er einen Bart und kleidete sich mit einem dunklen Pullover mit Kapuze. Auf diesem soll ein grüner und roter Aufdruck gewesen sein. Weiterhin trug der mutmaßliche Täter eine lange, schwarze Freizeithose. Zeugen die den mutmaßlichen Erpresser kennen und / oder die Tat beobachten konnten, werden gebeten, sich unter 07161/632360 zu melden.
15.8.22

 

Betrunkener wehrt sich gegen die Polizei

Salach. Am Sonntag hatte ein Mann in Salach keinen Führerschein und konnte sich kaum auf den Füßen halten. Gegen 8.30 Uhr stoppte die Polizei die gefährliche Fahrt eines 35-Jährigen in der Boßler Straße. Der war mit seinem Pkw unterwegs und hatte zuvor, so berichtete es ein Zeuge der Polizei, mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Auf der B10 sei er Schlangenlinien gefahren und kam dabei wohl in den Gegenverkehr. Nur weil die anderen Fahrzeuge ausgewichen sind, passierte nichts
Schlimmeres.
Beim Herantreten der Polizisten an den Pkw-Fahrer stieg der 35-Jährige aus seinem Auto aus. Er schwankte und konnte sich kaum auf den Beinen halten. So versuchte er zu Fuß zu flüchten. Die Beamten hielten den Mann fest. Dagegen wehrte er sich und beleidigte die Polizisten. Diese überwältigten den aggressiven Mann und legten im Handschließen an. Die Polizisten wurden dabei zum Glück nicht verletzt.

Die Ermittler hatten den Verdacht, dass der Fahrer sowohl Alkohol als auch Drogen zu sich genommen hatte. Tests lehnte der Mann strikt ab, weshalb die Polizei eine Blutprobe anordnete. Diese entnahm ein Arzt beim Polizeirevier Eislingen. Die Untersuchung des Blutes soll nun Aufschluss über Art und Menge der Drogen und die Menge des getrunkenen Alkohols geben. Die Ermittlungen der Polizei ergaben außerdem, dass der 35-Jährige keinen Führerschein besitzt. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Klinik gebracht. Auf den Fahrer kommen nun einige Anzeigen zu.
15.8..22

 

Einbrecher backen Pizza

Göppingen, Am Sonntag rückte in Göppingen nach einem Einbruch auch die Feuerwehr aus. Gegen 14.15 Uhr brachen Unbekannte ein Fenster am einem Gebäude in der Hermann-Hesse-Straße auf und stiegen so in die Räume ein. Im Inneren buken die Täter mehrere Pizzen auf. Die Kartons dazu legten sie auf eine eingeschaltete Herdplatte. Während die Täter die Pizzen aßen, gingen die Kartons in Flammen auf und lösten den Brandalarm aus. Daraufhin flüchteten die Täter. Beim Eintreffen
der Feuerwehr war der Raum noch verraucht und die Platte an. Zeugen beobachteten mehrere Kinder, die nach dem Auslösen des Alarms davonrannten. Die Polizei Göppingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte umfangreiche Spuren. Ob die Täter auch Gegenstände aus den Räumen mitnahmen, wird nun geprüft.
15.8.22

 

Radfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwere Verletzungen zog sich ein 65-jähriger Pedelecfahrer bei einem Unfall am Sonntagabend zu. Kurz vor 18 Uhr befuhr der Radler die abschüssige Eckwaldstraße in Herlikofen, wo er eine Schranke zu spät erkannte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste er sein Rad abrupt ab, wodurch er die Kontrolle über das Zweirad verlor und zu Boden stürzte. Der 65-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
15.8.22
 

 

Auszeichnung für Klinik-Kardiologen

Kreis Göppingen. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hat Dr. Philipp Kaesemann mit dem Level-III-Zertifikat „Zusatzqualifikation für Kardiale Magnetresonanztomographie“ ausgezeichnet. Das High-Level-Zertifikat befähigt den Oberarzt der Klinik für Kardiologie der Alb-Fils-Kliniken offiziell zur Ausbildung von Kollegen im Bereich der Kardio-MRT.
15.8.22

 

Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Göppingen. In der Fußball-Oberliga hat der Göppinger SV am Samstag auch sein Heimspiel gegen Pforzheim mit 1:0 gewonnen. Damit belegt Göppingen den zweiten Tabellenplatz
13.8.22

 

Einbrecher stehlen auch Bargeld

Süßen.  In Süßen wurde im Bereich der Staufenecker Straße ein Wohnhaus von Einbrechern heimgesucht. Die bislang noch unbekannten Täter hatten sich entweder im Laufe des Freitagabends oder in der Nacht zum Samstag Zutritt zu den Innenräumen des Hauses verschafft. Sie durchsuchten die Innenräume und stahlen Bargeld und Wertgegenstände. Die Hausbewohner konnten die Tatzeit auf Freitagabend, 17.30 Uhr, bis
Samstagmorgen, etwa 02:15 Uhr, eingrenzen. In diesem Zusammenhang ersucht das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161 8510) um Zeugenhinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen entgegen.
13.8.22

 

Diebstahl verhindert

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Sonntagmorgen teilte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Polizei mit, dass er sich gerade bei einem Autohaus in Schwäbisch Gmünd, in der Marie-Curie-Straße befindet. Dort beobachtete er, wie sich zwei Personen an den Reifen eines der dortigen Fahrzeuge zu schaffen machten. In der Folge fuhren gleich mehrere Streifenwägen der Polizeireviere Schwäbisch Gmünd und Schorndorf zum Tatort. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch eine Streife der Polizeidiensthundeführer und einem Polizeihubschrauber. Trotz der sofortigen Fahndungsmaßnahmen, konnten die Diebe, welche das Diebesgut auf ihrer Flucht zurücklassen mussten, nicht gefasst werden. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd übernommen.
13.8.22

 

Einbruch ins Freibad

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagmorgen meldeten Mitarbeiter des Bud-Spencer-Freibades in Schwäbisch Gmünd, dass gegen Mitternacht Unbekannte in das Bud Spencer Freibad eingestiegen und den dortigen Kiosk aufgebrochen haben. Die dreisten Diebe brachen den Tresor auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld in vierstelliger Höhe. Die Ermittlungen wurden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd aufgenommen.
13.8.22

 

Stadtplaner Fricke geht nach Esslingen

Der Göppinger Stadtplaner Axel Fricke geht nach Esslingen. Foto: Stadt Esslingen

 

Göppingen/Esslingen. Das Göppinger Rathaus verliert einen kompetenten Mitarbeiter. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Esslinger Gemeinderat Axel Fricke zum Amtsleiter des Esslinger Stadtplanungsamtes gewählt. Fricke tritt zum 1. September 2022 die Nachfolge von Wolfgang Ratzer an, der Anfang Juli in den Ruhestand gegangen ist. Aktuell leitet Axel Fricke den Fachbereich „Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baurecht“ mit mehr als 30 Mitarbeitern und dem im Aufbau befindlichen Bürgerbüro „Planen und Bauen“ bei der Stadtverwaltung Göppingen. In dieser Zeit leitete er etwa 70 Projekte und Verfahren in der Kernstadt und den Stadtbezirken.
Axel Fricke stammt aus dem Südharz in der Nähe von Göttingen und lebt seit mehr als 30 Jahren in Stuttgart. Er schloss 1992 mit Erfolg das Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund mit den Vertiefungsbereichen Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Städtebaurecht und dem Diplom über das Augsburger Textilviertel ab. Die erste berufliche Station absolvierte er in einem Stuttgarter Büro. 1997 erfolgte die Gründung der „PLANzeit werkgemeinschaft“ ebenfalls in Stuttgart, später mit einem Bürostandort in Oberesslingen. Ab 2005 war Axel Fricke bei der Stadt Stuttgart im Amt für Stadtplanung und Wohnen beschäftigt – von 2008 bis 2012 übernahm er die Leitung des Sachgebietes „Stadtentwicklungsplanung“ und ab 2013 bis zum Wechsel nach Göppingen 2019 die Stabsstelle „Strategie Wohnen“ bei der dortigen Amtsleitung.
Ein umfangreiches universitäres und ehrenamtliches Engagement sowie Publikationen zu Planungsthemen runden die berufliche Vita des 58-Jährigen ab. So seit 2013 als Beiratsmitglied im Bundesverband Baugemeinschaften e.V. bzw. in einer mehrjährigen Forschungs- und Lehrtätigkeit am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart und der HFWU Nürtingen-Geislingen, Vorlesung „Stadtentwicklung“.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Axel Fricke einen absoluten Fachmann für Esslingen gewinnen konnten, der sich durch seine Tätigkeiten in verschiedenen Landesteilen Baden-Württembergs und in der Region Stuttgart bereits ausgezeichnet hat und über eine breite und vielfältige Expertise verfügt“, betont Bürgermeister Hans-Georg Sigel.
12.8.22

 

Camper auf Abwegen

Kirchheim unter Teck. Neben der A8  ist am Donnerstag bei Kirchheim unter Teck ein Wohnmobil umgekippt.  Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr, berichtet die Polizei. Ein 45-Jähriger fuhr mit dem Wohnmobil auf der rechten Spur der A8 in Richtung München. Unterwegs platzte ein Hinterreifen. Deshalb schleuderte der Camper und kam nach rechts neben die Fahrbahn. Dort kippte der Wagen zur Seite. Eine 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie ins
Krankenhaus. Der Fahrer und ein 15-Jähriger blieben scheinbar unverletzt. Um sicher zu gehen nahm der Rettungsdienst sie mit zur Untersuchung. Der Hund der Familie kam derweil im Tierheim unter. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. Sie schätzt den Schaden am Wohnmobil auf rund 10.000 Euro.
12.8.22
 

 

Kirchheimer nehmen Spielplätze unter die Lupe

Kirchheim unter Teck. Um herauszufinden, wie es um die bestehenden Kinderspielplätze im Stadtgebiet bestellt ist, wird die bestehende Spielplatzkonzeption von 2011 weiterentwickelt. Dabei sollen nun die Nutzerinnen und Nutzer der Spielplätze mithelfen: Ab sofort können alle Spielplätze in Kirchheim im Rahmen einer Online-Umfrage noch bis Ende September  bewertet werden. 

„Kirchheim unter Teck verfügt mit seinen aktuell rund 50 Kinderspielplätzen bereits über ein großes und vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche, das Spiel, Spaß und jede Menge Bewegung ermöglicht“, erklärt Christoph Kerner, Leiter der Abteilung Technische Infrastruktur der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. „Wir wollen nun diejenigen Standorte identifizieren und stärken, die aufgrund der Lage in ihren Stadtvierteln und vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung an Bedeutung gewinnen und andere hinsichtlich ihrer Erforderlichkeit kritisch überprüfen.“ 

Die Weiterentwicklung der Spielplatzkonzeption erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschafts- und Gartenarchitekturbüro „von K GmbH“ aus Ostfildern-Nellingen. Ziel ist eine ausgewogene und qualitativ hochwertige Spielflächenversorgung, die nicht nur demografische Aspekte, sondern auch lokale Besonderheiten, themenbezogene Spielflächen mit naturnahen Gestaltungselementen und generationenübergreifende Begegnungsräume berücksichtigt. 

In einem ersten Schritt findet nun eine Bestandsaufnahme in Form einer Online-Umfrage statt. Dabei geht es um die Altersstruktur der Nutzerinnen und Nutzer, Lieblingsorte und -spielgeräte, aber auch um Verbesserungsbedarf: Welche Spielelemente fehlen? Was kann getan werden, um einen Spielplatz attraktiver zu gestalten? 

Die Umfrage ist ab sofort unter www.bit.ly/kh-spielt2022 abrufbar und richtet sich an Familien, Kinder und Jugendliche aus Kirchheim unter Teck und den Teilorten. Die Umfrage läuft bis Ende September 2022. Die anschließende Auswertung liefert den konzeptionellen Rahmen für künftige Einzelmaßnahmen im Bereich der Spielplätze in Kirchheim unter Teck.
12.8.22

 

Verkehr rollt an Baustelle vorbei

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Zuge des Neubaus des Forschungsinstituts Edelmetalle und Metallchemie wird es in der Zeit von Montag, 15. August bis voraussichtlich Dienstag, 28. Februar 2023 zu Beeinträchtigungen in der Katharinenstraße kommen. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeleitet.
12.8.22
 

 

Kinder auf Straße geschleudert

Ebersbach. In Ebersbach  löste sich am Donnerstag der Anhänger eines Fahrrades. Gegen 18.45 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Pedelec samt Kinderanhänger in der Stuttgarter Straße in Richtung Innenstadt. Unvermittelt löste sich die Haltemutter des Anhängers, welcher sich vom Rad abkoppelte. Nur ein Riemen verhinderte das vollständige Lösen des Anhängers vom Fahrrad. Der Anhänger schaukelte auf, so Zeugen gegenüber der Polizei, und überschlug sich. Die beiden drei- und fünfjährigen Kinder im Anhänger wurden aus diesem heraus und auf die Straße geschleudert. Sie erlitten leichte Verletzungen. Sanitäter brachten sie in ein Krankenhaus.
12.8.22

 

Radfahrer stürzt

Göppingen. Am Donnerstag stießen in  Göppingen ein Pedelec und ein Auto zusammen. Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 70-Jähriger mit seinem Pkw auf der Lorcher Straße in Richtung EWS-Arena. Beim Kreisverkehr der Lorcher Straße / Nordliche Ringstraße übersah er wohl einen Pedelec-Fahrer im Kreisverkehr. Die Fahrzeuge stießen zusammen, woraufhin der Radler stürzte. Er erlitt leichte
Verletzungen. Sanitäter versorgten den 63-jährigen Radfahrerund nahmen ihn mit in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Sachschaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 3.000 Euro. Auf den Verursacher kommt nun eine Anzeige zu.
12.8.22

 

Polizei stellt Messer sicher

Geislingen. In Geislingen nahm die Polizei am Donnerstag einem Jugendlichen ein Messer ab.  Kurz vor 22 Uhr traf eine Streife des Polizeireviers Geislingen auf eine Gruppe Jugendlicher in der Bahnhofstraße. Auch wenn sich Einzelne versuchten abzusetzen, holten die Beamten diese ein und kontrollierte im Anschluss alle zehn Personen. In der Bauchtasche eines 16-Jährigen fanden die Ermittler ein Einhandmesser. Einen plausiblen Grund, warum er das Messer dabei habe, konnte der Jugendliche nicht nennen. Gegen die Sicherstellung des Messers durch die Polizei legte der 16-Jährige keinen Widerspruch ein. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu.
12.8.22

 

In vier Gebäude eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. In der Nacht  auf Freitag kam es in Bettringen zu insgesamt vier Einbrüchen in mehreren Gebäuden. Zwischen Donnerstag, 21 Uhr und Freitag, 5 Uhr verschafften sich Unbekannte Zugang zu den Räumlichkeiten eines Supermarktes in der Lindenhofstraße. In dem dortigen Bürogebäude durchwühlten sie mehrere Schränke und Schubladen. Ob der oder die Einbrecher die Räumlichkeiten mit Beute verließen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Etwa im selben Tatzeitraum gelangen Unbekannte durch Aufhebeln einer Tür in den Kassenraum eines Freibades in der Wolf-Hirth-Straße. Dort flexten sie einen Tresor auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Zusätzliche verursachten sie einen Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Anschließend entfernten sich die Einbrecher durch ein Tor auf der Westseite des Geländes in Richtung einer dortigen Reithalle.

Am Freitag in der Zeit von 2 Uhr bis 3 Uhr stiegen ebenfalls Unbekannte in die Büroräume einer Bäckerei in der Gottlieb-Daimler-Straße ein und entwendeten daraus eine verschlossene Geldkassette und einem Schlüsselmäppchen mit Bargeld in Höhe von etwa 320 Euro. Ebenfalls im selben Tatzeitraum hebelten Unbekannte die Tür zu den Büroräumen einer Firma in der Gottlieb-Daimler-Straße auf und entwendeten aus einem Stahlschrank etwa 2150 Euro Bargeld. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 6500 Euro.

Zeugen, die in dem Tatzeitraum an den genannten Örtlichkeiten auffällige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Bettringen unter 07171/7966490 zu melden.
12.8.22

 

Nach Feuer: Verdächtiger in U-Haft

Schorndorf. Bei den kriminalpolizeilichen Ermittlungen nach einem Brand in einem Flüchtlingswohnheim in Schorndorf.erhärtete sich der Verdacht gegen den 30-jährigen Bewohner, den Brand in dem Wohnheim vorsätzlich gelegt zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, der am Donnerstag durch den zuständigen Haftrichter erlassen und in Vollzug gesetzt wurde. Der gambische Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Das Gebäude bleibt derzeit nicht bewohnbar. Die weiteren Bewohner des betroffenen Hauses wurden deshalb in andere städtische Wohnungen untergebracht. Die weitergehenden Ermittlungen dauern an.
12.8.22

 

Reh ausgewichen: Mit Auto gegen Leitplanken

Lorch/Wäschenbeuren. Eigenen Angaben zufolge musste eine 19-Jährige am Freitag gegen 0.45 Uhr auf der B 298 zwischen Lorch und Wäschenbeuren einem die Fahrbahn querenden Reh ausweichen, weshalb sie mit ihrem Pkw gegen die Leitplanken fuhr. Die 19-Jährige blieb unverletzt; an ihrem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro. Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
12.8.22

 

Motorradfahrer schwer verletzt 

Aichelberg. Am Mittwoch missachtete eine Frau den Vorrang eines Motorrades bei Aichelberg. Gegen 17.30 Uhr fuhr eine 19-Jährige mit ihrem Pkw von Aichelberg in Richtung Holzmaden. An der Auffahrt zur A8 ordnete sie sich auf der  Abbiegespur ein und bog nach links ab. Dabei übersah sie wohl einen entgegenkommenden 23-Jährigen der mit seinem Motorrad unterwegs war. Der Pkw und das Motorrad stießen zusammen, woraufhin der 23-Jährige stürzte. Der Motorrad-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Ein Hubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Sachschaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 20 000 Euro.
11.8.22

 

 

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21

 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausgewiesenen Wege oder emotionale Auseinandersetzungen. Deshalb wurde die Sensibilisierungs-Kampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zu einem respektvollen Miteinander ins Leben gerufen. Der Landkreis hat gemeinsam mit seinem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA) einen Sonderpreis für diese Kampagne beim Staatsanzeiger-Award gewonnen.

Erstmals hat der Staatsanzeiger dieses Jahr drei Awards für erfolgreiche und inspirierende Projekte an Kommunen, Verwaltungen oder Behörden aus Baden-Württemberg verliehen. Die Kampagne aus Göppingen konnte in keine der vorhandenen Kategorien eingeordnet werden, weil neben dem Tourismus viele andere Bereiche wie Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft involviert waren. Die Jury war jedoch von dem Gesamtkonzept so begeistert, dass gemeinsam die Entscheidung getroffen wurde einen Sonder-Award zu vergeben.

Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamtes hat die Kampagne zusammen mit dem kreisweiten Tourismusverband ESA erstellt. Finanziert wurde die von Juni bis Oktober laufende Marketingkampagne durch vom Kreistag freigegebene touristische Projektmittel.
6.10.21

 

Erhebliche Schäden durch Farbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Innerhalb der letzten Wochen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Farbschmierereien festgestellt. So haben Unbekannte in der Pleuer Passage am Bahnhof mehrere Wände und Türen mit schwarzer Farbe besprüht. In der Ledergasse wurde ein Verkehrszeichen mit schwarzer Farbe besprüht und in der Robert-von-Ostertag-Straße an der Josenbrücke wurde eine Tür beschmiert. Der hierbei entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Großflächige Farbschmierereien wurden Hussenhofen an der Birkhofbrücke, auf Höhe des dortigen Supermarktes, festgestellt. Da dort aufgrund der Reinigung zusätzlich die Bahnstrecke gesperrt werden musste, wird der Schaden auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
6.10.21

 

 

Haushaltsberatung wird gestreamt

Göppingen. Die Erwiderung der Fraktionen zum Haushaltsplan 2022 am Donnerstag, 7. Oktober, den Oberbürgermeister Alex Maier kürzlich in den Gemeinderat eingebracht hat, wird von der Filstalwelle  live gestreamt und ist über die Homepage der Stadt Göppingen unter www.goeppingen.de live zu verfolgen. Die Erwiderung der Fraktionen ist soll gegen 17.15 Uhr starten.
5.10.21

 

 

Zwei Verletzte bei Crash am frühen Morgen

Salach. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Salach. Gegen 3.45 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Lkw in der Weberstraße unterwegs. Er fuhr an der Kreuzung geradeaus und wollte in Richtung Eislingen fahren. An der Kreuzung kam von links eine 34-Jährige mit ihrem Pkw. Die fuhr in Richtung Wilhelmstraße und hatte Vorfahrt. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Nach dem Aufprall fuhr der Lkw  über einen Fahrbahnteiler und beschädigte diesen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel nicht in Betrieb. Bei dem Unfall erlitten beide Beteiligten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 34-Jährige in eine Klinik. Der junge Mann wurde von den Helfern vor Ort versorgt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Das Auto und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
5.10.21

 

 

Frauen bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 29 ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Fahrer eines Transporters befuhr gegen 6.20 Uhr an der Anschlussstelle Schorndorf-West den Beschleunigungsstreifen in Richtung Stuttgart. Dabei erkannte er zu spät, dass zwei vorausfahrende Autos verkehrsbedingt anhielten. Der 57-Jährige fuhr daraufhin auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf einen davorstehenden Wagen. Die beiden Fahrerinnen der Pkw wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand schaden von etwa  30.000 Euro. Die Räumung und Säuberung der Unfallstelle behinderte auch den Berufsverkehr. Die Unfallstelle war nur einspurig passierbar. Der Rückstau im Berufsverkehr betrug bis zu sieben Kilometer.
5.10.21

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Kirchheimer Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum Freitag, 22. Oktober per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 07021 502-284 melden.
5.10.21

 

 

Polizei sucht Räuber

Schwäbisch Gmünd. Wie bereits berichtet, drang am Dienstag, 28.September um 0.42 Uhr ein bislang unbekannter Täter über ein Fenster in die Wohnung einer 85-jährigen Frau in der Rechbergstraßein Gmünd ein. Nachdem die Wohnungsinhaberin aufgrund der Geräusche erwachte, zwang der Eindringling die Seniorin leise zu sein. Da die 85-Jährige kein Geld in der Wohnung hatte, durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert, ehe er die Wohnung wieder verließ. Der Räuber war etwa 30 bis 32 Jahre alt, ca. 165 cm groß und hatte eine schlanke sportliche Figur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und Hose und einer schwarzen Mütze ohne Schild. Zudem führte der Mann eine rote Stofftasche mit sich. Der Mann sprach hochdeutsch ohne einen erkennbaren Akzent. Die Polizei fragt nach Vorliegen der Personenbeschreibung die Bürger, ob sie einen Mann kennen, auf den die Beschreibung zutrifft.
5.10.21

 

 

Hochschule verabschiedet Studenten

Esslingen/Göpingen. 642 Studenten aus Esslingen und Göppingen haben im vergangenen Sommersemester ihren Hochschulabschluss an der Hochschule Esslingen gemacht. Rektor Christof Wolfmaier in seinem Abschiedsvideo: „Viele Erwartungen sollten sich für Sie erfüllt haben! Sie haben Großartiges geleistet und werden Ihre berufliche Zukunft mit Bravour bestehen.“ Ingo Rust, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen, Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, und Markus Sontheimer, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VdF) sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und gratulierten den Absolventen zu deren Hochschulabschluss.
5.10.21

 

 

Junge Krankenpflegerinnen schaffen ihr Examen

Kreis Göppingen. 22 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken, die 2018 die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ bzw. „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ begonnen hatten, haben jetzt ihr Examen bestanden.

Drei anspruchsvolle und lehrreiche Jahre mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis liegen hinter den neuen Pflegefachkräften. Ein großer Teil der Ausbildung musste unter den Restriktionen und einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden. Viele der Auszubildenden haben in den Hochphasen der Infektionswellen in den praktischen Einrichtungen direkt in Covid-Bereichen gearbeitet und die Versorgung der Patienten in den Kliniken mit Engagement und Wissen unterstützt.

Klare hygienische Richtlinien gab es bei den schriftlichen wie bei den mündlichen Prüfungen. Insgesamt lief alles reibungslos und sehr diszipliniert. Dies bestätigte auch Hans Schollenberger, Schulleiter im Ruhestand, der vom Regierungspräsidium beauftragt worden war, als Prüfungsvorsitzender die mündlichen Prüfungen zu begleiten. Er überreichte mit der Schulleiterin Sabine Becker und der Kursleitung Susanne Weiler im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Ich freue mich sehr über die positiven Prüfungsergebnisse, trotz der vielen Hürden, welche die Pandemie den Schülerinnen abverlangt hat“, sagte Sabine Becker. Als Jahrgangsbeste erhielt Vanessa Patek von der Geschäftsführung einen Geldpreis. 

Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege haben bestanden:  Yanka Claß, Sophia Kley und Annika Kluge. Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:
Michelle Arnold, Melissa Asllani, Helen Bulling, Sidra-Tul-Muntaha Chughtai, Annalisa Di Liberto, Esra Gülec, Juliet Helling, Arzu Kama, Dilay Koca, Laura Melchior, Johanna Mies, Vanessa Patek, Ilayda Peker, Isabelle Sauter, Fazilet Seker, Julia Traub, Elif Secil, Sophie Wiget, Derya Yangöz.
5.10.21

 

 

Streit wegen Jacke eskaliert

Göppingen. Wegen einer Jacke schlugen am Sonntag in Göppingen zwei Männer aufeinander ein. Die beiden 26-jährigen Männer trafen gegen 22.45 Uhr am Bahnhof aufeinander. Zwischen den Beiden entwickelte sich ein Streit, weil einer dem anderen angeblich seine Jacke ausleihen wollte. Letztendlich verblieb das Kleidungsstück beim Eigentümer und die Streithähne trennten sich.
4.10.21

 

 

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Heubach. Wegen einer gemeldeten Ruhestörung fuhren Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Sonntag kurz nach 1 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Heubach an. Vor dem Lokal hielten sich etwa 30 Personen auf. Ein 34-Jähriger und eine 26-Jährige, die auf dem Gehweg saßen und die Beine auf der Fahrbahn hatten, wurden durch die Beamten aufgefordert, sich auf den Gehweg zu begeben. Hierauf reagierte der 34-Jährige sofort sehr aggressiv; seine Begleiterin beleidigte die Beamten, weshalb die Personalien der Frau aufgenommen werden sollten. Dies verweigerte sie zunächst. Da der 34-Jährige weiterhin sehr aufgebracht war, wurde er von vorbeikommenden Passanten zunächst festgehalten. Die 26-Jährige wurde von den Polizisten zur Seite genommen; mehrfach versuchte ihr Begleiter zu ihr zu gelangen, wobei er in drohender Haltung auf die Beamten zu ging. Um einen Angriff des Mannes zu verhindern, musste er letztendlich zu Boden gebracht und dort fixiert, woraufhin wiederum die 26-Jährige und weitere Barbesucher ihm zu Hilfe eilen wollten. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Polizeibeamter ließ sich die Lage beruhigen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Beame leicht verletzt.
4.10.21

 

 

Unfallverursacher schwer verletzt

Waldstetten. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, wo er aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Fahrzeug fuhr zunächst auf die ansteigende Leitplanke auf und auf dieser rund 25 Meter entlang, ehe es von der Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend eine steile Böschung hinauffuhr. Beim Gegenlenken touchierte das Fahrzeug einen entgegenkommenden Pkw und kippte letztendlich an der steilen Böschung auf das Dach. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro.
4.10.21

 

 

Spielautomaten aufgebrochen

Heubach. Über das Fenster verschafften sich Unbekannte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr Zutritt zu einem Bistro in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
4.10.21

 

 

Autofahrer übersieht fast Streifenwagen

Süßen. Am Sonntag verursachte ein Autofahrer eine gefährliche Situation in Süßen. Gegen 10 Uhr wollte ein 31-Jähriger mit seinemP kw vom Gässle auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er fast einen Streifenwagen. Der 31-Jährige hatte nämlich die vorderen Seitenscheiben mit Folie beklebt. Dies stellte die Polizei bei der Kontrolle fest. Das ist nicht erlaubt und gefährlich, wenn die Folie nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld wegen des verkehrsunsicheren Zustands seines Fahrzeugs. Unter Aufsicht der Polizei entfernte der Mann die Folie.
4.10.21

 

 

Impf-Ärzte spenden für Flutopfer

Ostalbkreis. Eine Spendenscheck über 6000 Euro für die Opfer der Flut-Katastrophe in Deutschland stellten der Ärztliche Leiter des KIZ, Peter Schmidt, und Landrat Dr. Joachim Bläse stellvertretend für rund 30  Ärzte aus. Diese hatten unter dem Motto „1 Stunde für die Flutopfer“ Teile ihres Honorars, welches sie als Impfärzte im Aalener Impfzentrum erhalten haben, für die „Aktion Deutschland Hilft“ zugunsten der Flutopfer zur Verfügung gestellt. Bläse dankte den Ärzten für ihren Einsatz im Impfzentrum und dafür, dass sie sich finanziell für Menschen engagierten, die während des Hochwassers im Juli teilweise alles verloren hätten.
4.10.21

 

 

Finale von "Heiß auf Lesen"

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr endete der Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ mit einer kleinen Abschlussveranstaltung im Spitalhof, bei dem die Teilnehmer für ihr fleißiges Lesen belohnt wurden. Über 80 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren haben in diesem Jahr an dem Sommerleseclub teilgenommen und dabei über 300 Bücher gelesen. Zu jedem gelesenen Buch wurden sie von den Bibliotheksmitarbeiterinnen interviewt und durften das Buch bewerten. Jedes Kind, das während der Ferienzeit drei Bücher oder mehr gelesen hat, bekam bei der Abschlussveranstaltung nicht nur eine Urkunde und eine kleine Überraschung, sondern nahm auch an der Verlosung von tollen Preisen teil. Insgesamt erhielten im diesem Jahr 45 Kinder eine Urkunde und freuen sich schon auf den nächsten Sommerleseclub im kommenden Jahr.
4.10.21

 

 

Renovierungsarbeiten enden tödlich

Eislingen.  Bei Renovierungsarbeiten an einem Altbau stürzte am Samstagvormittag ein Betonbalkon vom ersten Obergeschoss ab und begrub den 53-jährigen Eigentümer unter sich. Bei den Arbeiten sollten die Betonstützen ausgetauscht werden. Hierfür sicherten Arbeiter den Balkon mit Metallstützen ab. Als eine Metallstütze vom Hauseigentümer mit Hammerschlägen zur Seite geschlagen wurde, fiel sie seitlich weg. In der Folge brach der Balkon von der Hauswand ab. Der Mann wurde unter den Balkonplatte begraben und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Das Gebäude wurde an der Südseite stark beschädigt und ist einsturzgefährdet. Am Montag wird das Gebäude von einem Statiker überprüft. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.
3.10.121

 

 

Auto erfasst betrunkenen Fußgänger

Göppingen. Schwer verletzt wurde ein betrunkener Fußgänger am Samstagmorgen zwischen Ursenwang und Eschenbach Aus bislang unbekannten Gründen erfasste ein 35-jähriger Autofahrer den Fußgänger mit dem rechten Kotflügel. Der befand sich zu dem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand. Nach dem Anprall wurde der 24-jährige Fußgänger auf die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf auf der Fahrerseite auf die Windschutzscheibe. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Da der Unfallhergang für die Beamten des Verkehrsdienstes Mühhausen unklar war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Dieser untersuchte die an Ort und Stelle feststellbaren Spuren. Voraussichtlich wird erst nach Vorliegen des Gutachtens zu ermitteln sein, wer den Verkehrsunfall verursacht hat.
3.10.21

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperre möglich

Kreis Göppingen. Auch über die Osterfeiertage bleibt das Kreisimpfzentrum nin Göppingen  voll in Betrieb. Von Karfreitag bis Ostermontag sollen nach aktueller Planung über 1.300 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt werden. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden nach den Vorgaben von Bund und Land ab sofort im Regelfall nur noch für Personen ab 60 Jahren vorgenommen. Um die Impfungen am Mittwoch, 31.März und Donnerstag, 1. April unabhängig vom Alter der Impflinge durchführen zu können, werden für diese beiden Tage kurzfristig vor Ort alle geplanten Impfungen auf Biontechech umgebucht.

Was mit den ab dem 6. April gebuchten Astrazeneca-Terminen passiert, wird laut Landratsamt  so schnell wie möglich kommuniziert. Ab sofort können alle Personen ab 60 Jahren Impftermine für AstraZeneca über die bekannten Wege (telefonisch unter 116117 oder www.impfterminservice.de) buchen.

Stand 30.März wurden mehr als 23.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt. Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass innerhalb der letzten Woche  fünf Personen gestorben sind, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Von den  Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der fünf Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohner und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus. 

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 55 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 8487 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 7816 Personen wieder genesen und insgesamt 168 Personen gestorben. Aktuell sind 505 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 126,3 (Stand 30.03.2021, 16 Uhr). Die täglichen Fallzahlen stagnieren derzeit auf einem hohen Niveau. Im Landkreis Göppingen wird inzwischen bei fast allen Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen. Sollten die bisherigen Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht positiv beeinflussen, wird nach Vorgabe des Stufenplans des Landes ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner auf Landkreisebene erneut eine nächtliche Ausgangssperre umgesetzt. Das Gesundheitsamt beurteilt das Infektionsgeschehen täglich und behält sich die Anordnung dieser Maßnahme je nach Entwicklung der Lage vor.
31.3.21

 

 

Gegen Autos gefahren

Uhingen. Wohl in Folge eines medizinischen Notfalls fuhr ein Mann am Dienstag in Uhingen gegen ein geparktes Auto.  Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße. Wohl aufgrund eines medizinischen Problems verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er stieß gegen einen geparkten Ford. Den Ford schob es noch leicht auf einen dahinter stehenden BMW. Die Autos wurden leicht beschädigt und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eintreffende Rettungskräfte führten bei dem Mann Reanimationsmaßnahmen durch und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er jedoch später. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.
31.3.21

 

 

Hoher Unfallschaden bleibt zurück

Geislingen. Zwischen Montag und Dienstag beschädigte ein Unbekannter ein geparktes Auto in Geislingen. Der Opel parkte zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag 11 Uhr in der Burgstraße. In dieser Zeit stieß ein unbekanntes Fahrzeug gegen Wagen und beschädigte diesen erheblich auf der Fahrerseite. Der Unbekannte kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete. Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieb zurück. In diesem Zusammenhang sucht das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
31.3.21

 

 

Testmöglichkeit im Talx bleibt bestehen

Eislingen. Um weiterhin mögliche Infektionsketten in Eislingen frühzeitig zu unterbrechen, verlängert die Stadt Eislingen ihre Kooperation mit dem  DRK. Die aufgebaute Teststation im Jugendhaus Talx bietet den Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenlos testen zu lassen. „Testen schafft Sicherheit und ist derzeit mit einer der wichtigsten Bausteine, um die Ausbreitung der Infektionsketten durch die Virus-Mutationen einzudämmen“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Notwendigkeit, das Testangebot zu verlängern. Ursprünglich waren die kostenlosen Bürgertests nur bis Ende März vorgesehen. Nun soll das temporäre Testangebot den Eislingern aber weiter angeboten werden, bis flächendeckend Selbsttestungen zur Verfügung stehen. Denn die Nachfrage nach den Tests ist groß – Tendenz steigend.

Ein Termin für einen Schnelltest kann nur nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Das Buchungssystem ist online über die Seite des DRK-Kreisverbandes unter www.schnelltest.drk-eislingen.de erreichbar. Möglich ist auch eine telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 07161 / 67390. Schnelltest-Termine können von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr gebucht werden. Freie Termine stehen jedoch erst wieder ab Montag, 5. April 2021 zur Verfügung. Vor Ort genügt ein Personalausweis, um den gebuchten Schnelltest wahrnehmen zu können. Bürger, die sich online über das Buchungssystem anmelden, erhalten einen QR-Code, der zusätzlich zum Schnelltest-Termin mitgebracht werden sollte. Das Ergebnis bekommen die Abgestrichenen dann binnen einer Stunde durch eine automatisierte E-Mail übermittelt. Parallel dazu wird noch eine Karte mit einem Code ausgehändigt, über den das Ergebnis auf der DRK-Website online abgerufen werden kann.
31.3.21

 

 

Verstärkung für Eislinger Stadtverwaltung

Eislingen. Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien  Die gelernte Bauzeichnerin Sandra Lennartz übernimmt vielfältige Aufgaben im Amt für Hochbau und Immobilien und ist im Schwerpunkt für den Gebäudeunterhalt der städtischen Liegenschaften in Eislingen Süd zuständig. Dadurch steht sie im engen Austausch mit den anderen Ämtern im Rathaus sowie mit externen Handwerkern. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und entspannt sich beim Yoga. Der Diplom-Verwaltungswirt Marco Donabauer wird von Winfried Reifenschweiler, dem langjährigen Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes in sein neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Ab 1. Mai wird er eigenverantwortlich das Bürger- und Ordnungsamt leiten. In seinem Zuständigkeitsbereich angesiedelt sind die Bereiche Feuerwehr, Integration, die Straßenverkehrsbehörde mit Bußgeldstelle, der Bürgerservice sowie der Bereich Soziales. In seiner Freizeit fährt Marco Donabauer gerne Motorrad mit seiner 40 Jahre alten Suzuki, unternimmt sportliche Fahrradtouren oder kümmert sich um den Streuobstbestand auf seinem Wiesengrundstück.
31.3.21

 

 

Omnibus fährt gegen Fahrzeugtüre

Schwäbisch Gmünd. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochvormittag in der Ledergasse aus ihrem Fahrzeug steigen. Beim Öffnen der Türe übersah sie einen von hinten heranfahrenden 36-jährigen Omnibus-Fahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Fahrzeugtüre, wodurch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6000 Euro entstand.
31.3.21

 

 

Unfall mit Skateboard

Heubach. Beim Befahren der Hohenroder Straßein Heubach-Lautern musste am Dienstag gegen 16.20 Uhr ein Pkw-Lenker eine Gefahrenbremsung einleiten, als ein 15-jähriger Junge sein Skateboard verlor und dieses auf die Fahrbahn rollte. Das Skateboard traf den Pkw und wurde gegen den Kopf des Jungen geschleudert, der dabei eine leichte Platzwunde erlitt.
31.3.21

 

 

Impfstoff-Wirrwarr: Alle Termine bleiben bestehen

Ostalbkreis. Die neuen Empfehlungen mit dem Umgang des Impfstoffs Astrazenica wirken sich auch auf das Kreisimpfzentrum Ostalb aus. Das Landratsamt informierte hier am Mittwoch. „Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von Astrazeneca den Impfstoff von Biontech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung Biontech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit Astrazeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 Astrazeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit Biontech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. „Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten,“ so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch zwölf Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.
31.3.21

 

 

Teamviewer steigt auch bei der Formel 1 ein

Göppingen. Sportsponsoring bei Bundesliga-Handball und Premier-League-Fußball ist  dem Softwarunternehmen Teamviewer aus Göppingen noch nicht genug. Jetzt steigt der Softwareanbieter Teamviewer noch in einen weiteren Werbevertrag mit dem Formel-1-Team von Mercedes ein, wie am Dienstag bekannt wurde. Zu dem über fünf Jahre laufenden Deal gehört auch das Sponsoring des Motorsportteams von Mercedes für die Elektro-Rennserie Formel E. Mit dem Sportsponsoring wollen die Göppinger  vor allem auch bei großen Unternehmenskunden ins Geschäft kommen bringen.
30.3.21

 

 

Baehrens zu Antrittsbesuch bei OB Maier

Göppingen. Neu Kennenlernen mussten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier nach dessen Wechsel vom Stuttgarter Landtag auf den Göppinger Bürgermeistersessel sicherlich nicht. Trotzdem kam es zum obligatorischen Antrittsbesuch der Abgeordneten beim neuen OB. Neben dem Ausblick auf künftige Projekte in der Stadt lohnte sich aber auch noch einmal der Blick zurück. "So konnten wir uns gemeinsam noch einmal darüber freuen, dass es gelungen ist für die Sanierung des Göppinger Freibades drei Millionen Förderung vom Bund an Land zu ziehen," so Baehrens.
30.3.21

 

 

Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Göppingen. Inmitten der dritten Welle der Corona-Pandemie und durch die erste positive Erfahrung mit dem digitalen Format beim „Digitalen Plaudern“ im November, starteten die digitalen Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang mit zwei digitalen Veranstaltungen. Eingeladen zum ersten digitalen Nachbarschaftsgespräch waren Jugendliche und junge Familien; Zielgruppe des zweiten digitalen Nachbarschaftsgesprächs waren Menschen im Übergang aus dem aktiven Erwerbsleben in den (Un-)Ruhestand und darüber hinaus. Trotz der widrigen Umständen waren die Veranstalter, die Stadt Göppingen und die Flüwo-Stiftung, über die große Resonanz der Anmeldungen erfreut – 20 Teilnehmer zählte die erste Gruppenveranstaltung und neun Personen waren bei dem zweiten digitalen Gespräch angemeldet. „In einem guten Miteinander liegt das Fundament für eine gute Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Alex Maier in seiner Begrüßung. „Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurde der Startschuss für die weitere Quartiersentwicklung in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt gesetzt.“

Dass der Austausch und die Mitwirkung der Teilnehmenden im virtuellen Raum geführt wurden, statt in einem aktiven analogen Beteiligungs-Workshops, machte sich an den Ideen und Vorschlägen der Beteiligten in den Nachbarschaftsgesprächen nicht bemerkbar. Eine Vielzahl an Anregungen wurde zusammengetragen, beispielsweise nach mehr Begegnung und Bewegung. Die schrittweise Umsetzung ist unter anderem abhängig, inwiefern die coronabedingten Einschränkungen weiter bestehen. Ein erstes Treffen könnte in den Sommermonaten stattfinden, wenn das Flüwo-Stiftungsmobil Station in Ursenwang macht.
30.3.21

 

 

Spielplatz beschädigt

Bad Ditzenbach. Vandalen trieben von Sonntag auf Montag ihr Unwesen auf einem Spielplatz bei Gosbach.  Von Sonntag auf Montag waren Unbekannte auf dem Spielplatz "Wanderparkplatz Aimer" zu Gange. Dabei beschädigten sie mehrere Bänke, Holzbalken und ein Eingangsschild. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den Verursachern.
30.3.21

 

 

Karstadt-Areal Weniger Handel – mehr Wohnungen

Esslingen. Die städtebauliche Neuordnung des Karstadt-Areals mit der geplanten Neubebauung auf der bisherigen Parkplatzfläche an der Martinstraße und auf den südlich daran angrenzenden Flächen sowie dem Umbau des bestehenden Karstadt-Warenhauses an der Bahnhofstraße ist eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in der denkmalgeschützten Esslinger Altstadt und von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung in diesem Bereich. Die Firma BPI Esslingen S.à.r.L. beabsichtigt, die bisher unbebauten Flächen zu überbauen und unter funktionaler und gestalterischer Einbindung des vorhandenen Warenhausgebäudes auf dem Areal eine Neubebauung mit gemischten Nutzungen (Handel, Dienstleistungen, Büros, Wohnen) sowie einer Tiefgarage zu errichten.

Aufgrund der inzwischen eingetretenen massiven Veränderungsprozesse im Einzelhandelsbereich hat der Vorhabenträger  Abstand von einer Realisierung des bereits baurechtlich genehmigten Projektes genommen und in Abstimmung mit der Stadt auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes eine neue Planung ausgearbeitet. Diese Planung, die von den Architekten Plan Forward GmbH aus Stuttgart ausgearbeitet wurde, geht bei der geplanten Neubebauung von einer deutlichen Reduzierung der Einzelhandelsflächen zugunsten von mehr Wohnflächen sowie weiterhin von einem Erhalt des bestehenden Karstadt-Warenhauses aus. Anders als bisher vorgesehen, soll dabei jedoch das Bestandsgebäude, das mit seiner großflächigen, monofunktionalen Handelsnutzung in der bisherigen Form nicht weiter betrieben werden kann, innerhalb der vorhandenen Baustruktur umgebaut und in den oberen Geschossen mit anderen Nutzungen belegt werden. Es ist ausdrückliches Ziel sowohl des Vorhabenträgers als auch der Stadt, durch die Einbeziehung des Bestandsgebäudes in die städtebauliche Neuordnung auch in Zukunft den Betrieb des Karstadt-Warenhauses am Standort Bahnhofstraße zu ermöglichen.
30.3.21

 

Oster-Spezial auf dem Wochenmarkt kommt an

Ebersbach. Mit einem Oster-Spezial wurde die Reihe der Ebersbacher Wochenmärkte um eine fünfte, zusätzliche Ausgabe ergänzt. Bislang gab es Spezial-Ausgaben zu „Spargel“, „Sommer“, „Kürbis“ und „Weihnachten“. Die Premiere des Oster-Spezial lockte viele Besucher in die Kirchheimer Straße in Ebersbach. Dort ließ sich mit ausreichendem Abstand und unter freiem Himmel sicher einkaufen. Am 8. Mai geht es mit dem Spargel-Spezial weiter.
30.3.21

 

 

Biker bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer war am Montagnachmittag auf der Landesstraße 1151 von Schlichten kommend in Richtung Schorndorf unterwegs. Im Kurvenbereich setzte er zu einem Überholvorgang an, verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad und rutschte in die Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Bike entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Die Landesstraße musste nach dem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
30.3.21

 

 

Berauschte Autofahrerinnen

Göppingen. Zwei Autofahrerinnen zog die Polizei am Montag in Göppingen aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr fuhr die 26-Jährige in der Burgstraße. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Bei der Kontrolle hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben. Bei ihrer Durchsuchung fand die Polizei noch ein Tütchen mit Cannabisblüten. Gleich erging es einer 23-Jährigen. Nach einer Kontrolle gegen 20.45 Uhr in der Schorndorfer Straße war für die Lenkerin die Fahrt beendet. Auch hier zeigte der Drogentest eine Beeinflussung auf Betäubungsmittel. Beide Frauen müssen nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.21

 

 

Auto bremst Laster aus

Aichelberg.  Am Montag kam es zu einem Unfall auf der A8. Gegen 19 Uhr fuhr der 45-Jährige mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Im Bereich Aichelberg überholte er verbotswidrig auf dem mittleren Fahrstreifen andere Laster. Ein 26-Jähriger überholte mit seinem Pkw den Sattelzug des 45-Jährigen. Nach dem Überholvorgang scherte er direkt vor dem Laster ein und bremste seinen Wagen stark ab. Im Sattelzug wurde eine Notbremsung ausgelöst. Dennoch konnte der 45-Jährige nicht mehr halten und fuhr ins Heck des Pkw. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
30.3.21

 

 

Ostalbkreis erlaubt mehr Kontakte

Ostalbkreis. Seit Montag gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
30.3.21

 

 

49 Corona-Patienten in den Kreiskliniken

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gab es am Montag 479 aktuell an Corona Infizierte. Damit sind knapp 0,2 der Kreisbevölkerung betroffen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen ist laut Angaben des Landratsamtes in den vergangenen Tagen auf 166 angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen  lag am Sonntag laut Sozialministerium bei 115,1 In den Kreiskliniken wurden am Montag 49 Corona-Patienten behandelt, dazu kamen fünf Verdachtsfälle.
29.3.21

 

 

Eislinger spendet 150 Mal Blut

Eislingen. Seit dem ersten halben Liter, den sich Gerhard Kneifel 1967 abzapfen ließ, ist der Eislinger 150 Mal freiwillig an die Nadel gegangen. Im Schnitt ging er sechs mal im Jahr zur Spende. Dafür dankte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Deutschen Roten Kreuzes bei einer besonderen Ehrung im Rathaus. Ein ärztlicher Rat brachte Gerhard Kneifel im Alter von 19 Jahren erstmals dazu, Blut für andere Menschen zu spenden. „ Mit der Maßnahme sollte mein Blutdruckwert stabilisiert werden“, blickt er offen auf seine Anfänge zurück. Dass daraus einmal mehr als 50 Jahre werden, hat sich der sportliche 73-jährige Rentner damals nicht träumen lassen. „Es hat mir gutgetan und weil es wichtig ist“, so sein bescheidener Ansatz, um die enorme Anzahl von 150 Blutspenden zu erklären.

Angetrieben hat ihn aber auch der Gedanke, anderen Menschen zu helfen. Der Blutspendedienst weiß von der Bedeutung seiner Spendenbereitschaft. Da er zu den wenigen zählt, die die seltene aber begehrte Blutgruppe 0 negaitiv haben, können alle Menschen sein Blut empfangen. Nicht zuletzt hat ihn das auch angetrieben, über viele Jahre hinweg die maximal zugelassene Höchstzahl von sechs Blutspenden im Jahr wahrzunehmen. „Ich habe sogar meinen Urlaub nach den Blutspendeterminen ausgerichtet“, blickt der Eislinger zurück. Das einzige, das ihn etwas eingeschränkt habe, sei der Sport gewesen.

Weitere 23 Blutspender haben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet. Bedingt durch die nach wie vor strengen Corona-Beschränkungen konnte die Wertschätzung und der Dank für das selbstlose Engagement nicht wie gewohnt, beim Blutspender-Ehrungsabend übermittelt werden. Den Blutspenderinnen und Blutspendern wurden deshalb die Ehrungsgaben des DRK-Blutspendedienstes mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters und einem Präsent durch einen Boten zugestellt.  Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden: Ursula Braun, Stefanie Fuchs, Mona Höfle, Lilija Kechter, Vesna Koscuk und Frank Seeler. Ehrennadel in Gold für für 25 Blutspenden: Maurizio Cerini, Ana Geisen, Rüstem Güler, Dr. Gudrun Igel-Mann, Karin Leyrer, Arno Mild, Oliver Pietsch, Albrecht Reik, Dorothee Steidl und Daniela Waller Ehrennadel in Gold für 50 Blutspenden: Heinz Kress und  Timo Maier. Ehrennadel in Gold für 75 Blutspenden: Georg Goik und Andreas Wahl. Ehrennadel in Gold für 100 Blutspenden: Stephan Deutschmann und Frank Straile 

Thomas Ruckh, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eislingen, erhielt einen großen Dank für seine 40-jährige Zugehörigkeit beim DRK, das er durch sein Engagement in besonderer Weise bereichert. „Wir sind stolz auf diesen Ortsverein, der regelmäßig die Blutspende-Aktionen in Eislingen ausrichtet. Es ist ein tolles „Miteinander“ und ich freue mich auf viele weitere Projekte mit Ihnen und dem DRK-Team“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger und überreichte als Anerkennung einen Geschenkkorb mit regionalen Leckereien.
29.3.21

 

 

Geislinger Hock und Kinderfest abgesagt

Geislingen.  In enger Abstimmung haben Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung als Veranstalter eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Das Geislinger Kinderfest und das dazugehörige Rahmenprogramm werden auch 2921 coronabedingt abgesag.  Nach der Absage des traditionellen Hocks im Jahr 2020 hatte der Hockverein gehofft, dass die Veranstaltung 2021 wieder stattfinden kann. Die aktuelle Situation und der Ausblick in den Sommer lässt aber leider keine andere Entscheidung zu.

Der Stadtjugendring Geislingen e.V. hatte bereits intern Gespräche geführt, die zu dem Schluss kamen, dass man sich auch 2021 keinen Tag der Jugend in der gewohnten Form vorstellen kann. Der Tag der Jugend mit seinem traditionellen Flohmarkt, ökumenischen Gottesdienst, buntem und vielfältigem Mittagsprogramm sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air im Notzental ist mit den zu erwartenden Auflagen - wenn Feste dieser Art bis im Sommer überhaupt wieder stattfinden dürften - aus Sicht der ehrenamtlichen Veranstalter nicht durchführbar.  

Der Kinderfestausschuss, ein Gremium bestehend aus Vertretern von Schulen, sachkundigen Bürgern, Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung, war sich in seiner virtuellen Sitzung schnell einig: Alle hätten liebend gerne 2021 wieder ein Kinderfest als Schuljahresabschluss vor den Ferien gefeiert, aber es isei für alle klar gewesen, dass dies auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
19.3.21

 

 

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw und etwa 3500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend in der Schorndorfer Uhlandstraße. Ein 58 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr die Uhlandstraße in Richtung Krummhaarstraße entlang und kam hierbei auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 81-Jährigen. Der Unfallverursacher wurde beim Unfall leicht, der Fahrer des des entgegenkommenden schwer verletzt. Beide wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Ein Alkoholtest beim Fahrer des Fiat ergab rund 0,9 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf war mit insgesamt neun Einsatzkräften zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
29.3.21

 

 

Mofalenker stürzt

Donzdorf. Leichte Verletzungen zog sich ein Mofa-Fahrer bei einem Unfall am Sonntag bei Donzdorf zu. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 15-Jähriger von Unterweckerstell in Richtung Donzdorf. Ihm kam ein Pkw entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug zu vermeiden, lenkte der Zweiradfahrer nach rechts. In der Wiese stürzte er und verletzte sich leicht. Auch der 58-jährige Lenker des Pkw und sein 14-jähriger Beifahrer trugen leichte Blessuren davon. Ärztliche Hilfe benötigten sie jedoch nicht. Die Polizei in Eislingen (07161/8510) hat nun die Ermittlungen nach dem Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten wollen herausfinden, wer von den beiden das Rechtsfahrgebot missachtete.
29.3.21

 

 

Handballerinnen verlieren deutlich

Göppingen. Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Kampf um den Klassenerhalt. Das Heimspiel gegen den Thüringer HC verlor das Team recht deutlich mit 25:34.
28.3.21

 

 

Am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde Licht aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist jetzt am Samstag bei der diesjährigen Earth Hour 2021 mit dabei. Am Samstag 27. März, wird dabei ab 20.30 Uhr die Beleuchtung am Münster, am Forum Gold und Silber und am Rathaus für eine Stunde ausgeschaltet.  Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Überall wird am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht gelöscht. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro.
27.3.21

 

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Versäumte Impftermine jetzt nachholen

Ostalbkreis. Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von Astrazeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März  konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

„Dies können wir jetzt nachholen“, kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. „Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline“, so der Landrat abschließend.
27.3.21

 

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Bei Alkohol-Fahrt schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend befuhr ein 47jähriger Pkw-Fahrer die Königsturmstraße in Gmünd, vom Glockekreisel kommend. Da er zu schnell und obendrein auch noch alkoholisiert unterwegs war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Warnbaken einer dortigen Baustelle und schleuderte im Anschluss gegen eine Gartenmauer. An der dortigen Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Bei dem Unfall zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand Totalschaden. Insgesamt liegt die Höhe des angerichteten Schadens bei ca. 15000 Euro. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt.
27.3.21

 

 

Ersatz für Osterrallye

Schwäbisch Gmünd (sv). Da die geplante Osterrallye aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden kann, hat sich das Jugendhaus am Königsturm eine Alternative überlegt: Am 1. April hängen für die Jugendlichen am Zaun des Jugendhauses kleine Geschenktüten aus, die mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenkideen gefüllt sind. Natürlich kann das die geplante Osterrallye nicht eins zu eins ersetzen, aber das Team des Jugendhauses hofft, damit zumindest eine kleine Freude machen zu können.
27.3.21

 

 

Raub misslingt

Göppingen. Dank der Gegenwehr blieb ein 24-Jähriger am Donnerstag in Göppingen ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr lief eine 45-Jährige auf dem Gehweg in der Hohenstaufenstraße. Der 24-Jährige kam ihr entgegen und ergriff die Tasche der Frau. Er versuchte sie von der Schulter zu reißen. Die 45-Jährige wehrte sich massiv und der 24-Jährige ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Mann. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der 24-Jährige kurze Zeit später in der Poststraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass er nach der Tat noch wahllos Passanten anpöbelte und in einem Geschäft mit Desinfektionsmittel herumsprühte. Augenscheinlich schien der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation zu stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in ein psychatrisches Krankenhaus.
26.3.21

 

 

Ein Paar Schuhe löst Suchaktion aus

Heubach. Am Donnerstagnachmittag wurde der Polizei durch einen Spaziergänger gemeldet, dass sich im Bereich einer Brücke über den Beurener Bach, zwischen Heubach und Heubach-Beuren, ein Paar Kinderschuhe der Größe 34 befinden würde. Da wegen der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Kind möglicherweise in den Bach begeben hatte, und in eine hilflose Lage geraten sein könnte, wurde durch die Polizei entschieden, den Bereich großflächig abzusuchen. Hierzu waren neben mehreren Streifen auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailerhund vom Polizeipräsidium Einsatz aus Göppingen im Einsatz. Die Suchmaßnahmen blieben letztendlich erfolglos und wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
26.3.21

 

 

Bürgermeisterwahl: Sechs Kandidaten in Uhingen

Uhingen. Am 18. April findet in Uhingen die Bürgermeisterwahl statt. Rund 11.000 wahlberechtigte Uhingerinnen und Uhinger wählen das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre. Insgesamt sechs Personen stellen sich zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hat folgende Bewerber/in zugelassen, die sich am Mittwoch, 31. März 2021 ab 19 Uhr im Uditorium in der Reihenfolge vorstellen können wie sie auf dem Stimmzettel stehen:

Frank Benkart, Projektingenieur Global Projects
Matthias Wittlinger, Bürgermeister, Jurist
Sonja Elineau, Diplom-Pädagogin Univ.
Samuel Speitelsbach, keine Angabe
Philipp Riethmüller, Projektleiter bei einer Stadtverwaltung
Tunçay Sönmez, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Geschäftsführer

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel hat sich durch Eingang der Bewerbung ergeben. Bei gleichzeitigem Bewerbungseingang hat das Los die Reihenfolge bestimmt. Im Anschluss an die Selbstvorstellung, für die jeder Person jeweils maximal 15 Minuten zur Verfügung stehen, schließt sich eine Fragerunde an. Die Bewerbervorstellung können alle Interessierte  als Live-Stream über die Homepages der Stadt Uhingen (www.uhingen.de) sowie der Filstalwelle (www.filstalwelle.de) verfolgen. Auf die Aufzeichnung der Veranstaltung kann bis zum Wahltag zugegriffen werden.
26.3.21

 

 

Schwörtage ein Zeugnis kommunaler Selbstregierung

Esslingen / Ulm / Reutlingen. Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben. Die Kulturministerkonferenz der Länder hat daher auf Empfehlung des unabhängigen Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in den einstigen Reichsstädten Reutlingen, Esslingen am Neckar und Ulm in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Oberbürgermeister Thomas Keck (Reutlingen), Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Gunter Czisch (Ulm) begrüßten in einem gemeinsamen Online-Pressegespräch am Freitag diese Entscheidung, mit der eine politische Kultur gewürdigt wird, die ihre Anfänge im Mittelalter hat, aber bis in die Gegenwart wirkt. Die Tradition der Schwörtage verbinde die einstigen Reichsstädte bis heute und sei ein Spezifikum im deutschen Südwesten, betonte OB Keck eingangs.  Für Prof. Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn erfüllt die Schwörtradition der ehemaligen Reichsstädte  „in geradezu idealer Weise die Kriterien des immateriellen Kulturerbes im Bereich Bräuche, Darstellungen und Ausdrucksformen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Bräuche, Rituale und Feste, überlieferter Traditionen und Ausdrucksformen von Wissen und Bräuchen und deren Anwendung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Auseinandersetzung mit der Geschichte. Diese spezifische Form der Vergesellschaftung durch gegenseitigen Schwur der städtischen Bürgergemeinde und der Exekutivorgane der Städte, deren Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und Weiterentwicklung unter neuen demokratischen Vorzeichen bilden ein Beispiel, wie es gelingt, Bräuche und Rituale der Vertrautheit, Wiedererkennung und Strukturierung des Ortes und Raumes mit neuen Elementen zu verknüpfen bzw. diese zu integrieren, um so dem Erstarren in bloßer Folklore zu begegnen.“

Die Schwörtagsfeiern in ehemaligen Reichsstädten gehören zu den ältesten profanen kommunalen Traditionen. Sie gehen auf mittelalterliche Vorläufer zurück, bei denen sich die Stadtgemeinde als Schwurgemeinschaft konstituierte.
26.3.21

 

 

Corona: Ostalbkreis will Modellregion werden

Ostalbkreis. Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am Freitag an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

“Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren.”
26.3.21

 

 

Ebersbacher Jubiläumseber suchen neues Zuhause

Ebersbach. Seit 2017 begleiteten die Stadt Ebersbach an der Fils 850 liebevoll gestaltete Eber durch den Alltag. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils im Jahr 2020 wurden sie von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen liebevoll gestaltet. An vielen Stellen in der Stadt grüßten sie als Botschafter zu den bevorstehenden Feierlichkeiten und haben sich schnell ihren Platz in den Herzen der Ebersbacherinnern und Ebersbacher erobert. Auch wenn sie aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken sind, haben die kleinen Kunstwerke schon einige Stürme ausgehalten und auch anderen Witterungseinflüssen standhaft getrotzt. Nach einem kalten Winter sehnen sie sich nun nach einer festen Bleibe. Auch die Organisatoren der Aktion von ProEbersbach e.V., wünschen sich, dass die kleinen Wappentierchen der Stadt nun ein dauerhaftes Obdach bekommen.

Alle, die einen kleinen Eber adoptieren wollen, können sich ab sofort kostenlos einen Eber in den Burggärten (hinter der Musikschule) abholen. „Natürlich freuen wir uns über ein Bild, das unser Maskottchen an seinem neuen Standort und mit seinen Eigentümern zeigt. Diese können auf der Facebook Seite von Pro Ebersbach von 27.März bis 3. April oder unter der WhatsApp-Nr. 015202805461 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. hochgeladen werden“, sagt Eber-Papa Jürgen Nagl. Unter den schönsten Bildern wird ein Pizza-Abendessen für die gesamte Familie (bis zu 5 Personen) verlost. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Aktion und darauf, dass möglichst viele unserer Eber ein neues Zuhause finden. Den Organisatoren der Aktion und alle, die einen Eber mit viel Herzblut bemalt und gestaltet haben danke ich für ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr“, so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.3.21

 

 

Personalisierte Medizin in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (wifö). Die "DiHeSys" Digital Health Systems GmbH bezog  neue Räume in Schwäbisch Gmünd. Damit reagiert das mehrfach ausgezeichnete Start-Up-Unternehmen und der Gewinner des Deutschen Excellenzpreis 2020 auf sein starkes Wachstum in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten.

Die Vision von "DiHeSys" ist, ein komplettes System für den personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten und Filamenten sowie die Software. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Aspekte wie die Bereitstellung von Kartuschen und das Datenmanagement im Blick. In Schwäbisch Gmünd konzentriert die "DiHeSys" in erster Linie die Entwicklung der Drucker und Druckköpfe sowie der Software. „Für Schwäbisch Gmünd stellt die Entscheidung von "DiHeSys", sich in unserer Stadt anzusiedeln, eine neue Chance dar, im Gesundheitsbereich mit einem mehrfach ausgezeichneten Startup den Markteintritt zu entwickeln“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold.

„Wir reagieren damit auch auf die große Nachfrage aus den Gesundheitsmärkten“, erklärt Markus Dachtler, CEO von DiHeSys, „es laufen bereits die ersten Projekte mit Krankenhäusern, Apotheken, Krankenversicherungen und vielen anderen Partnern. DiHeSys ist unter anderem im Bereich des Datenmanagements sehr aktiv und hat damit die besten Voraussetzungen, um sich als Technologieführer im Bereich der personalisierten Medizin zu etablieren. Hier kann die Digitalisierung einen sehr starken Nutzen für den Patienten bringen.“

Der deutsche ebenso wie die internationalen Gesundheitsmärkte sind starke Wachstumsmärkte, aktuell insbesondere befeuert durch den Megatrend Digitalisierung. In diesem Kontext bietet der High-Tech Standort Schwäbisch Gmünd für DiHeSys hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „Wir werden aktiv auf dem Markt nach weiteren Mitarbeitern suchen, die unsere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich mit begleiten möchten.“ sagt Prof. Dr. Gerald Huber, einer der Gründer der Digital Health Systems GmbH. Dafür werden vor allem Fachleute aus den Bereichen Hardware- und Softwareentwicklung sowie Projektmanagement gesucht.

"DiHeSys" Digital Health Systems GmbH ist ein innovativer, digitaler Healthcare-Provider. Das Start-up entwickelt und fertigt informations- und verfahrenstechnologische Systeme, um Patienten den Zugang zu personalisierten Arzneimitteln zu eröffnen. Die Produkte und Dienstleistungen optimieren die Arzneimittelversorgung der Patienten in allen Bereichen (Prävention, Diagnostik, Behandlung und Therapieerfolg).

Hierfür bietet "DiHeSys" seinen Kunden speziell entwickelte Pharma-Drucker für den 2D- und 3D-Druck an. Die Produktpalette umfasst außerdem Dienstleistungen wie z.B. Installation der Drucker unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, lückenlose Belieferung mit wirkstoffhaltigen Kartuschen und Software. DiHeSys verfügt über moderne Druckeranlagen sowie Anlagen, welche zur Bearbeitung auch hochpotenter Wirkstoffe geeignet sind. Darüber hinaus hat sie Zugriff auf moderne, analytische Einrichtungen zur Durchführung komplexer physikochemischer Untersuchungen und Freisetzungsexperimente.
26.3.21

 

 

Kaminbrand: Ursache nicht geklärt

Schorndorf. Ein Kaminbrand am Donnerstagabend  in der Hinteren Ramsbachstraße in Schorndorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Aus noch unbekannten Gründen, brach der Brand innerhalb des Schornsteins aus, weshalb sich leichter Rauch innerhalb des Wohnhauses bildete. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
26.3.21

 

 

Mülltonne und Pflanzkübel gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Über eine unverschlossene Fluchttüre verschaffte sich ein Unbekannter zwischen Dienstag 16 Uhr und Donnerstag 15 Uhr, Zugang zum Hinterhof zwischen Wohn-/und Geschäftsgebäuden im Kronengäßle in Gmünd. Hier entwendete er eine blaue Mülltonne sowie einen Terracotta-Pflanzkübel mit einem Kirchlorbeerstrauch im Wert von ca. 150 Euro und entfernte sich mit dem Diebesgut über die Fluchttüre in Richtung Postgasse. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.
26.3.21

 

 

Mit Messer schwer verletzt

Böhmenkirch. Weil sie im Verdacht stehen, am Mittwoch zwei Männer angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben, müssen sich nun ein 17- und ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen sich der Jugendliche und sein 19-jähriger Begleiter in den Abendstunden mit zwei Bekannten auf einem Schulhof i Böhmenkirch verabredet haben. Die vier seien gegen 21 Uhr in Streit geraten, der eskaliert sein soll. In der Folge hätte der Ältere mit einem Gegenstand auf die 18 und 19 Jahre alten Kontrahenten eingeschlagen. Der Begleiter des Mannes, der 17-Jährige, soll auf sein 19-jähriges Gegenüber losgegangen sein. Dabei hätte er ihn mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann kam später mit in ein Krankenhaus. Sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Blessuren davon. Nach der Tat flüchteten der Jugendliche und sein Kumpane. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie fahndete nach den Tatverdächtigen. Dazu setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten nahmen beide später in einer Wohnung fest. Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Jugendlichen und den Mann. Beide befinden nun in Gefängnissen. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) zu den Hintergründen und dem genauen Hergang der Tat laufen derzeit auf Hochtouren. Auch die Ermittlungen zu den Tatwerkzeugen dauern noch an.
25.3.21

 

 

Neuer Stadtarchiv für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Dr. Niklas Konzen ist der neue Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat wählte den 43-jährigen derzeitigen Dozenten an der Archivschule Marburg zum Nachfolger des bisherigen Archivleiters Dr. David Schnur, der als stellvertretender Leiters des Landesarchivs in das Saarland wechselt. Dr. Niklas Konzen studierte Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen, und war dort und an der Uni Stuttgart von 2011 bis 2013 als Dozent tätig. von 2010 bis 2013 beteiligte er sich außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Erschließungsprojekt am Landesmuseum Württemberg/Hauptstaatsarchiv Stuttgart, betreute im Anschluss das Stihl-Unternehmensarchiv, arbeitete 2016 in einem Erschließungsprojekt am Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist seit 2016 als Dozent an der Archivschule Marburg in der Ausbildung von Archivarinnen und Archivaren tätig. Die zentrale historische Person seiner Dissertation klingt dabei den und Gmündern nicht unbekannt: Die Arbeit zur spätmittelalterlichen südwestdeutschen Landesgeschichte erschien 2014 unter dem Titel „Aller Welt Feind. Adlige Fehdenetzwerke um Hans von Rechberg († 1464) im Kontext der südwestdeutschen Territorienbildung“ bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Diese Forschungen zu den Herren von Rechberg und den schwäbischen Reichsstädten führten ihn auch nach Schwäbisch Gmünd, wo er auf Einladung des Geschichtsvereins am 19. Januar 2015 die Dissertation vorstellte.  Dr. Niklas Konzen zeigte sich über die Wahl und die neue Herausforderung sehr erfreut: "Als Historiker bin ich begeistert von dem historischen Überlieferungspotenzial des Archivs einer alten schwäbischen Reichsstadt, in dessen Erforschung und Vermittlung ich zudem meine eigenen regionalen und thematischen Forschungsschwerpunkte sinnvoll einbringen kann."
25.3.21

 

 

Testzentrum in Ebersbach gut angelaufen

Ebersbach. Nach zweiwöchigen Regelbetrieb haben sich im Ebersbacher Corona-Testzentrum im Saal der Musikschule rund 1.000 Personen testen lassen. Dabei wurden drei Personen positiv getestet und es konnten damit weitere Ansteckungen verhindert werden. Testen lassen können sich Ebersbacher Bürger. Betrieben wird das städtische Testzentrum bislang von „Dienste für Menschen“ (dfm).

„Mit unserer Diakoniestation können wir zusammen mit der Stadt Ebersbach unseren Teil beitragen zur Bekämpfung der Pandemie. Schön, dass es bei uns in Ebersbach so schnell geklappt hat die Bürgertestung umzusetzen.“ sagt Petra Simon, von dfm. „Corona-Schnell-Tests sind ein wichtiger Baustein für die nächste Phase der Pandemie-Eindämmung und wir sind dfm für den bisherigen, großen Einsatz und die professionelle Abwicklung sehr dankbar“, lobt Bürgermeister Eberhard Keller den Erfolg des städtischen Testzentrums im Saal der Musikschule (Fritz-Kauffmann-Straße 4). Am Samstag, 27. März, testet das Sanitätshaus Weinmann von 9 bis 12 Uhr. Am Gründonnerstag von 14 bis 19 Uhr und Ostersamstag von 9 bis 12 Uhr testet dfm. Bislang hat das Testzentrum werktags (Montag - Freitag) von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
25.3.21

 

 

300 000 Euro für die Wasserwirtschaft

Kreis Göppingen. Das Umweltministerium bezuschusst über das Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten fünf Projekte im Landkreis Göppingen mit rund 300.000 Euro, wie Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mitteilt. Böhmenkirch erhält zur Nachrüstung von neun Regenüberlaufbecken in der Gemeinde 119.600 Euro, Deggingen für die Nachrüstung der Regenüberlaufbecken Impfer Loch und Unterdrackenstein 109.400 Euro, Salach für eine orientierende Untersuchung des Altstandorts „Firma Lederer“ 12781 Euro, und für die Untersuchung Altablagerung „Kapfbach“  20.000 Euro. Süßen erhält für die Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt 40.299 Euro.
25.3.21

 

 

Autofahrer verletzt

Uhingen. Nicht aufgepasst hat eine 25-Jährige am Mittwoch bei Uhingen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 10 in Richtung Ulm. Zwischen Nassachtal und Uhingen musste die Frau bremsen, weil vor ihr ein Autofahrer gestoppt hatte. Die Frau sah die Bremslichter zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der erste Wagen gegen die Leitplanke geschleudert. Der 46-jährige Fahrer trug leichte Blessuren davon. Auch die Pkw-Fahrerin verletzte sich leicht. Krankenwagen brachten sie in Kliniken. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die B 10 gesperrt.
25.3.21

 

 

Rote Ampel übersehen

Bad Ditzenbach. Ins Krankenhaus musste am Mittwoch eine Frau nach einem Unfall bei Bad Ditzenbach.  Die 27-Jährige war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße von Mühlhausen in Richtung Gosbach unterwegs. Bei einer Baustelle übersah sie, dass der Vorausfahrende an einer roten Ampel angehalten hatte. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.
25.3.21

 

 

Spende für Kinderklinik

Kreis Göppingen., Der „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“ konnte einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Überreicht haben ihn der Continental-Werkleiter Jörg Fröhlich und Personalreferentin Sandra Kurzer vom Standort Eislingen. Continental ist Spezialist für Kunststoffoberflächen und spendet regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, zum wiederholten Mal auch für den „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“. „Die Arbeit des Fördervereins gefällt uns gut und wir wissen, dass das Geld hier in die richtigen Hände gelangt“, sagte Jörg Fröhlich bei der Scheckübergabe. Den Scheck entgegengenommen haben Birgit Mattulat, Vorsitzende des Fördervereins und Oberärztin der Kinderklinik, sowie Brigitte Gügel von der Sozialmedizinischen Nachsorge. Mit dabei war auch Klinikclown Ziff, und das aus gutem Grund. „Die Spende, für die wir dem Unternehmen Continental sehr dankbar sind, trägt auch zur weiteren Finanzierung der beliebten Clown-Visite durch unsere Klinikclowns bei“, so Vereinsvorsitzende Birgit Mattulat. „Außerdem kommt ein Teil des Geldes der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute, die vom ´Bunten Kreis Esslingen & Göppingen´ getragen wird und sich um die Nachsorge für Frühgeborene und für chronisch kranke Kinder kümmert.“
25.3.21

 

 

Oberwälden: Land fördert Turmdach-Sanierung 

Wangen. Die Sanierung der Schiefereindeckung des Turms der evangelischen Nikolauskirche in Oberwälden fördert das Land Baden-Württemberg mit knapp  41 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm, mit dem in diesem Jahr 63 Kulturdenkmale gefördert werden. Das Programm hat ein Volumen von vier Millionen Euro, die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, wie die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mitteilt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Dorfkirche von Oberwälden wurde in der Stauferzeit im frühen 13. Jahrhundert erbaut. In dem stauferzeitlichen Chorturm befindet sich ein fast vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Wandmalerei. Die Bilderpredigt zeigt einen Christus als fürbittenden Schmerzensmann und eine Schutzmantelmadonna, die unter ihrem ausgebreiteten Mantel vielen Menschen Schutz bietet. Sie zählen zusammen mit dem Oberwälder Nikolaus zu den frühesten Darstellungen dieser Motive im süddeutschen Raum.
25.3.21

 

 

Erste Digitale Fahrgastinformation in Betrieb

Esslingen. Der für den ÖPNV und die Digitalisierung in Esslingen zuständige Bürgermeister Ingo Rust hat zusammen mit dem kaufmännischen Leiter des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen, Andreas Clemens, und Heinz Fohrer, Vorstand der Volksbank Esslingen, die erste Digitale Fahrgastinformation (DFI) an der Haltestelle Maille (Volksbank) in Betrieb genommen. Künftig werden Informationen über Busverbindungen in Echtzeit digital an der Haltestelle angezeigt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um unseren öffentlichen Nahverkehr zu digitalisieren und den Komfort für unsere Fahrgäste zu verbessern“, freut sich Bürgermeister Ingo Rust.
25.3.21

 

 

Sprechfunklehrgang absolviert

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde ein Sprechfunklehrgang durchgeführt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Abteilungen Innenstadt, Hussenhofen-Zimmern, Bargau, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf und Rechberg nahmen daran teil. Ziel des Lehrgangs ist die sichere Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei der Feuerwehr.  Nachdem Hybrid-Lehrgänge sehr erfolgreich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt werden und auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür durch die Änderung der Verwaltungsvorschrift (VwV Feuerwehrausbildung) geschaffen wurden, wurde beschlossen so ein Lehrgangskonzept ebenfalls zu übernehmen. Hybrid-Lehrgang bedeutet, dass der theoretische Lehrgangsteil Online durchgeführt wird und nur der praktische Teil als Präsenz durchgeführt wird. Durch das Ausbildungsteam Bernd Vogt, Wolfgang Marton und Lehrgangsleiter Markus Hirsch mussten dafür zeitintensive Vorbereitungen für die Umstellung auf Online erledigt werden. An drei Abenden wurden den Teilnehmern per Online-Meeting alle notwendigen theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen vermittelt. Selbst Gruppenarbeiten konnten dafür Online durchgeführt werden.

Für den einzigen Präsenz-Tag wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet. Zum Abschluss des Lehrgangs und nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung konnten die Ausbilder alle Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Damit haben sie eine weitere Stufe in ihrer Feuerwehrlaufbahn geschafft. Der Sprechfunk Lehrgang ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Führungslehrgänge.
25.3.21

 

 

„Gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme“

Schorndorf. Verstehen zu wollen, ohne zwangsläufig auch Verständnis zu zeigen. Dieser Leitsatz gilt ihr als journalistischer Antrieb. Die diesjährige Barbara-Künkelin-Preisträgerin Dunja Hayali erklärte, es sei ihre Aufgabe als Journalistin mit den Menschen im Dialog zu bleiben, auch wenn es immer wieder frustrierend sei. Als gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme einer unverhandelbaren Menschlichkeit und Menschenwürde wurde die Moderatorin und Journalistin am vergangenen Sonntag, 21. März, mit dem Barbara-Künkelin-Preis ausgezeichnet.

Der Preis hätte bereits im Jahr 2020 an Dunja Hayali übergeben werden sollen, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Und Corona durchkreuzte die Pläne einer großen Preisverleihung mit vielen Gästen vor Ort in diesem Jahr erneut. So nahm die Preisträgerin ihre Urkunde, das Preisgeld und die geprägte und gravierte Medaille in einer hybriden Veranstaltung digital entgegen. Auch Christine Lambrecht, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, hielt ihre Laudatio in digitaler Form. Sie würdigte Dunja Hayali für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Als Verfassungspatriotin, wie die Preisträgerin sich selbst beschreibt, kämpfe sie für die aktive Umsetzung der Grundwerte in unserer Verfassung. Aus diesem Grund sei es richtig, dass Hayali mit dem Preis, der nach der Schorndorfer Patriotin Barbara Künkelin benannt sei, geehrt werde.

Die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis ehrt seit 1984 jährlich Frauen und Frauengruppen, die Mut in der Öffentlichkeit zeigen. Mut, „nein“ zu sagen, Missstände anzuprangern, auf unbequeme Wahrheiten hinzuweisen und Tabus zu brechen. Auch im Netz und auf Social Media beweist Dunja Hayali diesen Mut. Durch ihre Berichterstattung eckt sie oft an, ist selbst Anfeindungen ausgesetzt. Sie tritt solchen Bedrohungen entschieden entgegen und macht damit anderen Betroffenen Mut. Lambrecht erinnerte in ihrer Laudatio an folgende Worte Hayalis nach dem extremistischen Attentat in Hanau: „Weggucken, mitschwimmen, verstecken, nichts sagen, verniedlichen und relativieren, das geht nicht mehr, es reicht. Wir sind es uns, unseren Errungenschaften, aber auch den Opfern schuldig.“ Dies seien genau die richtigen Worte gewesen..

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer übergab Dunja Hayali den Preis im Namen der Stadt Schorndorf und des Heimatvereins Schorndorf e.V. In seiner Rede wies er auf die Gefahr hin, in der sich die Pressefreiheit in der aktuellen Zeit befinde. Journalisten seien auch „direkt vor unserer Haustüre“ immer häufiger Angriffen ausgesetzt. Es sei daher umso wichtiger, dass „Menschen hier bei uns in Deutschland unterstützt und gewürdigt werden, die ihre Meinung trotz möglicher Konsequenzen frei äußern“ und unterstrich den hohen Stellenwert, den die freie Presse einnehme. Die Preisträgerin zeigte sich sichtlich gerührt von den wertschätzenden Worten und erklärte, es sei „unser gemeinsamer Auftrag, den Menschen, die sich wie sie engagieren und einsetzen, eine Stimme zu geben und diese sichtbarer zu machen.“ Außerdem betonte sie : „Ich kämpfe diesen Kampf nicht alleine.“ Das Preisgeld über 5.000 Euro spendet Hayali an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.

Dunja Hayali übte darüber hinaus Kritik an der aktuellen Diskussions- und Streitkultur: „Egal ob wir über Geflüchtete sprechen, über das Klima, über Corona, Gender und Identität – es ist aktuell sogar weder ein Miteinander, noch ein Gegeneinander. Jeder ist in seinem eigenen Kosmos und so kommen wir nicht voran bei diesen großen Herausforderungen, die aktuell auf uns warten.“
25.3.21

 

 

Mutmaßliche Diebesbande zerschlagen

Geislingen.  Seit mehreren Monaten ermitteln die Behörden gegen eine Bande, die im Raum Geislingen in großem Stil Waren eines Discounters gestohlen haben soll. Waren im Wert von rund 20 000 Euro soll die Bande in den vergangenen Monaten gestohlen und weiterverkauft haben. Mehrere Fahrer einer Spedition stehen im Verdacht, Waren aus dem Zentrallager und in einzelnen Filialen eines Discounters gestohlen zu haben. Weitere Personen sollen die Waren dann von einem zentralen Ort aus vertrieben haben. Bei Durchsuchungen Mitte Februar bei sieben Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Waren im Wert rund 20.000 Euro.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, worauf die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm gegen acht weitere Beschuldigte Durchsuchungsbeschlüsse erließ. Diese vollzog die Polizei am vergangenen Dienstag. Durchsucht wurden neben den Wohnungen der Personen auch deren Fahrzeuge und auch Geschäftsräume. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Elektrogeräte, kartonweise FFP2-Masken, Getränkedosen, Kosmetikartikel, Schnapsflaschen, Süßwaren, Hygiene- und Nahrungsmittel, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden.

Die fünfzehn Personen, darunter eine Frau, kommen überwiegend aus dem Raum Geislingen. Ein Verdächtiger wohnt im Landkreis Esslingen. Bislang wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Amtsgericht Ulm drei Haftbefehle erlassen, wovon zwei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Ein 34-jähriger befindet sich seit Donnerstag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren vierzehn Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sehen dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Hinsichtlich eines weiteren Schadens von etwa 80.000 Euro dauern die Ermittlungen an. Die Behörden prüfen auch einen Bezug zu den bisher ermittelten Verdächtigen. Bei den 18 Durchsuchungen erhielt das Polizeipräsidium Ulm Unterstützung von Angehörigen des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Reutlingen. Auch ein Geldspürhund war im Einsatz, der bei einem Verdächtigen Bares erschnüffelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
24.3.21

 

 

Hotel-Projekt im Rohbau fertig

Kreis Göppingen. Zwei große Bauprojekte wickelt die neuformierte Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Göppingen ab. Zum einen das Zentrum Untere Marktstraße „ZUM“. Hier ist der Rohbau fertiggestellt. Die Baustelle sei sehr gut organisiert und daher liege das Projekt gut im Zeitplan, so Sparkassen-Chef Dr. Hariolf Teufel. Für ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 20 Millionen Euro entsteht ein Hotel mit 72 Zimmern. 1.000 Quadratmeter bezieht „Barfüßer Hausbräu“. Im Außenbereich werden 200 Freisitzplätze geplant. Das zweite Projekt ist nahezu abgeschlossen. Es handelt sich um das von der Stadt übernommene neue Verwaltungszentrum am Bahnhof, das Teamviewer zur Verfügung gestellt werden konnte. Hier sind 10 000 Quadratmeter Bürofläche entstanden.

Vor gut einem Jahr hatte die Kreissparkasse ihre Marktkompetenz im Immobiliengeschäft unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft „Fachpartner Gewerbe- und Wohn-Immobilien GmbH“ (FGWI) gebündelt. Ziel ist es, Wachstumschancen im Geschäft mit Immobilien zu eröffnen. Die neue Gesellschaft soll vermehrt Projekte innerhalb und außerhalb der Region anpacken. „Nach dem ersten Jahr sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Im wohnwirtschaftlichen Bereich unter der Marke S-Immobilien hat die FGWI im Geschäftsjahr 2020 wieder mehr als 400 Kunden erfolgreich begleitet. Auch das Engagement im Neubaubereich wurde gut angenommen. So konnte sie noch im Jahr 2020 die Bauherrengruppe für ein Baugemeinschaftsprojekt in Bartenbach mit 20Wohnungen schließen. Die Baugenehmigung seitens der Stadt Göppingen ist auf dem Weg, so dass mit dem Bau im Jahr 2021 begonnen werden kann.
24.3.21

 

 

Corona: Weitere Todesfälle im Landkreis

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 163. Damit sollen innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dabei handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt sieben Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.
Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 41 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr).  Aktuell sind 461 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 132,5 (Stand 23.03.2021, 16 Uhr).

Inzwischen wird im Landkreis Göppingen nur noch bei einzelnen Fällen die ursprüngliche Virusvariante nachgewiesen. In fast allen Fällen handelt es sich zwischenzeitlich um die britische Mutation. Die täglichen Fallzahlen sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die erweiterte Maskenpflicht seit dem vergangenen Montag auch an Grundschulen gilt. Das konsequente Tragen von medizinischen Masken und FFP2-Masken in Schulen verringert das Infektionsrisiko deutlich. Neben Erziehern und Lehrern haben auch Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen der Teststrategie freiwillig und kostenlos zweimal wöchentlich mit einem Schnelltest testen zu lassen. Das Gesundheitsamt begrüßt zusätzliche von Gemeinden und Kommunen organisierte und bereitgestellte Schnelltest-Möglichkeiten und fordert die Bevölkerung dazu auf, zahlreich von diesen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein positives Schnelltest-Ergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden. Die betroffene Person muss sich gemäß der Absonderungs-Verordnung bereits nach dem positiven Schnelltest-Ergebnis umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nur wenn ein negatives PCR-Ergebnis auf einen positiven Antigen-Schnelltest folgt, kann aufgrund der höheren Zuverlässigkeit des PCR-Tests die Quarantäne beendet werden. Bei der Verwendung von sogenannten Selbsttests appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an alle Anwender, sich nach einem positiven Testergebnis verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Personen sollten sich eigenverantwortlich in häusliche Absonderung begeben und den Hausarzt kontaktieren. Das Selbsttest-Ergebnis sollte ebenfalls durch einen PCR-Test bestätigt werden. Für diese Untersuchung kann die Quarantäne unter Einhaltung der AHA-Regeln unterbrochen werden.

Während des vorübergehenden Impfstopps von Astrazeneca war das Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen nicht geschlossen. An diesen Tagen wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, und zwar hauptsächlich an Personen ab 80 Jahren. Seit dem 23.März wird in der Werfthalle wieder dienstags bis donnerstags Astrazeneca verimpft. Für die am 17. und 18. März ausgefallenen Termine mit Astrazeneca, werden aktuell Ersatz-Termine über das Callcenter des Landes vermittelt. Für diese Termine ist Impfstoff eingeplant und vorhanden.  Mittlerweile wurden im Landkreis Göppingen mehr als 17.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) durchgeführt.
24.3.21

 

 

Breuning jetzt auch DIHK-Vize

Region Stuttgart. Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK) und Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertags (BWIHK) ist jetzt auch Vizepräsidentin des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Sie wurde heute bei der Mitgliederversammlung des DIHK in Berlin, dem Dachverband der 79 IHKs Deutschlands, für die dreijährige Amtszeit bis 2024 gewählt. „Viele Entscheidungen für die Wirtschaft fallen beim Bund, daher ist die Interessenvertretung unserer Südwest-Unternehmen in Berlin sehr wichtig“, erklärt Breuning die Beweggründe für ihre Kandidatur. Breuning ist damit die erste Frau, die ein solches Amt beim DIHK bekleidet. Auch im Stuttgarter IHK-Präsidium hat der Anteil der Frauen mit knapp der Hälfte der Mitglieder deutlich zugenommen. „Dass immer mehr Frauen sich im Ehrenamt bei der IHK engagieren, freut mich und tut der Kammerarbeit gut“, so Breuning. „Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben beim DIHK und hoffe, dass noch viele weitere Frauen nachfolgen.“
24.3.21

 

 

Studenten planen Tiny-Haus-Siedlung am Filsufer

Göppingen. Eine Tiny-Haus-Vision für Göppingen: Studenten der Hochschule Esslingen haben am Campus Göppingen eine Siedlung entworfen, die entlang des Filsufers entstehen könnte. In diesem Reallabor könnten so künftig Technologien und Raumkonzepte genutzt, erforscht und entwickelt werden. Dabei sollten insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Eine zukunftsweisende Idee für das Hochschulquartier entlang der Fils und der Göppinger Jahnstraße: Dort könnte eine rund 6600 Quadratmeter große Tiny-House-Siedlung entstehen. Konkrete Pläne haben Studenten in drei interdisziplinären Projektgruppen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesens nun entwickelt. „Der Ausarbeitung zugrunde lag die Kernidee, ein Reallabor zu realisieren, das für Lehrangebote des gesamten Hochschulspektrums mit Technik, Wirtschaft und Soziales genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Prof. Ulrich Nepustil. „So soll es unter anderem einen praxisnahen Unterricht ermöglichen, aber auch der Erprobung der Häuser in Projekten dienen sowie zur Ausgestaltung neuer Ideen animieren.“ Mit dieser Idee könnte ein ganzes Stadtquartier modellhaft und komprimiert entstehen.

Für die Tiny-Haus-Siedlung entwickelten die Projektgruppen unter anderem ein Technik-Haus, ein Ambient-Assisted-Living-Haus, sowie Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – samt smarten Sitzbänken, die auch Ladestationen sein können sowie beispielsweise einem Ruhepfad. Als Prämisse galt die Gestaltung der Siedlung unter der Betrachtung der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der Energieversorgung und -speicherung, dem Baumaterialeinsatz und der Ver- und Entsorgung. Dafür ließen die Studierenden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 286 Quadratmetern in Kombination mit modernster Speichertechnik in die Planung einfließen, die die Siedlung bis zu sieben Tage lang autark mit Energie versorgen können.
Die nachhaltige zentrale Wasserversorgung soll durch eine Regenwasseraufbereitung sichergestellt werden. Auch smarte und Internet-of-Things-unterstützte Konzepte und Sharing-Möglichkeiten sind in die Planung miteinbezogen worden, die unter anderem im Ambient-Assisted-Living-Haus Anwendung finden. Letzteres soll seine Bewohner im Alltag verschiedentlich unterstützen – und so beispielsweise auch für Senioren geeignet sein.

Auf dem Siedlungsgelände könnte tatsächlich mehr entstehen als im klassischen Hochschulbetrieb: Tiny Häuser dienen als Labore für Lehre und Forschung, generationenübergreifendes Leben liefert den Rahmen für die direkte Erprobung neuer Konzepte. Ein Studentencafé samt Terrasse sowie einen kleinen Sportplatz könnten sich die Studenten vorstellen. Für die Erholung entwarfen die Projektteilnehmer außerdem einen parkähnlichen Bereich mit kleiner Liegewiese – das könnte die Attraktivität der Campusatmosphäre an der Hochschule weiter steigern. Praktisch auch: Ein E-Bike- und E-Roller-Verleih soll zudem für die nötige Mobilität ins Stadtgebiet sorgen. Study Rooms im Tiny-Haus-Design können zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Nun gelte es, in enger Abstimmung mit der Stadt und weiteren Akteuren auszuloten, wie die Projektidee konkret umgesetzt werden kann, ob die Hochschule die vorgesehenen Flächen in der Jahnstraße nutzen und die Finanzierung akquiriert werden kann. Diese Aktivitäten wolle man nun forcieren, so Prof. Dr.-Ing. Nepustil.
24.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Böhmenkirch

Böhmenkirch. Matthias Schmidt ist nun auch offiziell neuer Leiter des Polizeipostens Böhmenkirch. Bereits seit November 2020 leitete er den Polizeiposten kommissarisch. Nach Abschluss eines Personalauswahlverfahrens übernimmt er jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Uwe Hennig, der zum Polizeirevier Geislingen wechselte.

„Mit Matthias Schmidt erhält der Polizeiposten sehr engagierten und erfahrenen Beamten mit Führungsstärke. Seit nahezu 30 Jahren verrichtet er seinen Dienst beim Polizeirevier Geislingen und hat sich ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei erarbeitet“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Böhmenkirch leben etwa etwa 5.500 Menschen auf einer Fläche von etwa 51 Quadratkilometern. Im Jahre 2020 bearbeitete der Polizeiposten etwa 190 Straftaten. Über 60 Prozent davon wurden aufgeklärt.  Matthias Schmidt (57) wurde 1983 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach der Ausbildung versah er seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. 1988 wurde er zum Polizeirevier Nürtingen versetzt und 1992 wechselte er zum Polizeirevier Geislingen. Dem blieb er im Streifendienst treu. 2011 stieg Schmidt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2020 wechselte er zum Polizeiposten Böhmenkirch.
24.3.21

 

 

Kliniken: Schon 1000 Corona-Patienten behandelt

Kreis Göppingen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr sind in den Alb-Fils-Kliniken bislang rund 1.000 Covid-Patienten stationär behandelt worden. Davon waren 110 Menschen beatmungspflichtig. Durchschnittlich verblieben die Betroffenen rund sieben Tage im Krankenhaus. Knapp 13 Prozent aller Covid-19-Patienten in den Kliniken in Göppingen und Geislingen sind an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

„Gerade jetzt verzeichnen wir wieder einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen“, berichtet Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass die Anzahl Covid-positiver Patienten an unseren Kliniken noch weiter steigen wird. Aktuell sind in den Kliniken mit denen wir eng im Austausch stehen und bei der Versorgung der Patienten unserer Region zusammenarbeiten, schon wieder 20 bis 25 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt.“ Er appelliert an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet. Bis Anfang April werden rund 1.200 Klinik-Mitarbeiter mit mindestens einer Dosis geimpft sein. Zudem unterziehen sich die Mitarbeiter regelmäßigen Schnelltests in den Corona-Abstrichpunkten der Kliniken in Göppingen und Geislingen. Ab nächster Woche wird es darüber hinaus flächendeckend Selbsttests für die patientennahen Teams geben. „Trotz der bereits langandauernden und kräftezehrenden Pandemie, lässt der Einsatz unserer Mitarbeiter nicht nach. Ich erlebe eine hochmotivierte und sehr engagierte Belegschaft, auf die ich wirklich stolz bin“, beschreibt Hüttner die derzeitige Situation in den Krankenhäusern im Landkreis.
24.3.21

 

 

Göppinger Musikschüler bei Landeswettbewerb erfolgreich

Göppingen. Erfolgreich verlief der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Göppinger Teilnehmer, der digital stattgefunden hatte.  In der Solowertung „Querflöte“ erreichten Greta Mandler und Hannah Rauch jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nadjana Panteleit aus Göppingen wurde ebenfalls mit einem 1. Preis weitergeleitet.  In der Solowertung „Oboe“ war Frederik Fischer mit einem 1. Preis und Weiterleitung erfolgreich. In der Solowertung „Klarinette“ erreichte Sebastian Rauch einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Solowertung „Gitarre“ erreichte Konstantin Wacker einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Musical“ wurde Svenia Stieler mit einem 1. Preis weitergeleitet. - In der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ erreichten Clara Mandler (Klavier) und Marie Veronica Helling (Violine) einen 1. Preis mit Weiterleitung. Ebenfalls eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielte sich das Geschwister-Duo Sebastian Rauch (Klavier) und Sophie Rauch (Violine). Die Geschwister Greta Mandler (Klavier) und Clara Mandler (Violine) erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Klavier vierhändig“ waren Theresa Schmidt und Sophie Rauch mit einer Weiterleitung erfolgreich. Auch Clara Mandler und Sebastian Rauch erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung .  Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird zu Beginn der Pfingstferien in der Hansestadt Bremen und in Bremerhaven ausgetragen.

Der Digital-Regionalwettbewerb für die Altersgruppen I und II ist für Mai in Göppingen geplant. Um genügend Vorbereitungszeit via Präsenzunterricht zu ermöglichen, wurde der späteste Abgabetermin für die einzureichenden Video-Aufnahmen auf Freitag, 30. April, verlegt.
24.3.21

 

 

Nur mit Chip Zugang zum Fahrrad-Parkhaus

Göppingen. Am 29. März geht die chipbasierte Zugangskontrolle fürs Fahradparkhaus an den Start. Seit 2013 bietet das Fahrradparkhaus am Westflügel des Göppinger Bahnhofsgebäudes Pendlern und Besuchern der Stadt eine witterungsgeschützte Möglichkeit ihre Fahrräder abzustellen. Im Laufe der Jahre kam es gelegentlich auch zu missbräuchlichen Nutzungen oder Diebstählen. Um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, erhält das Fahrradparkhaus nun ein neues Zugangssystem. Und so funktioniert es: Der Zugang erfolgt entweder mittels einer polygoCard, die unter https://bestellen.mypolygo.de online oder über die Mobilitätszentrale Göppingen, im Bahnhofsgebäude, persönlich kostenlos bestellt werden kann. Die zweite Option ist der Zugang mit dem Smartphone. Über die jeweilige Vertriebsplattform (Appstore oder Playstore) kann die Anwendung „Biker Code“ kostenlos heruntergeladen werden. Über die Kamerafunktion kann der entsprechende QR-Code abgelesen werden, um auf die passende Vertriebsplattform zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass am Lesegerät die Nummer 27 als Anlagennummer für das Fahrradparkhaus Göppingen eingegeben wird.
24.3.21

 

 

Schwerlastverkehr im Visier

Gruibingen.  Zahlreiche Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 fest. Ab 9 Uhr kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei den Schwerlastverkehr bei Gruibingen. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 80 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 20 davon nahm die Polizei genauer unter die Lupe. An einem Autotransporter war das Kontrollgerät entfernt. Dadurch wurden keine Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Darüber hinaus ergaben sich an dem Fahrzeug nach einer Vorführung bei einem Sachverständigen weitere Mängel. Eine gerissene Frontscheibe, defekte Querlenker und ein Riss im Rahmen führten zu einer Verkehrsunsicherheit. Bei einem weiteren Sattelzug war die Luftfederung ohne Funktion. Auch hier wurde ein gerissener Rahmen und eine mangelhafte Bereifung festgestellt. Die Laster wurden aus dem Verkehr gezogen und dürfen ihre Weiterfahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen. Bei zwei Gefahrgut Lastern entdeckten die Beamte Mängel. Das Fahrzeug war falsch beladen und die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Laster musste komplett neu beladen werden. Der zweite Gefahrgut Laster war überladen und die Ladung war falsch deklariert. Nachdem die Mängel behoben waren, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Ein Klein Lkw hatte 40 Prozent zu viel geladen. Seine Ladung musste der Fahrer auf einen zweiten Laster umladen, bevor er weiterfahren durfte. Darüber hinaus verstießen sieben Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten und drei Fahrer waren zu schnell.
24.3.21

 

 

Maschine fängt Feuer

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag wurde ein Brand in einer Firma in der Güglingstraße in Gmünd gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einer Maschine ein Feuer entstanden ist, welches jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter mittels Handlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Bettringen sowie die betriebseigene Werkfeuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort. Zudem wurde vorsorglich noch ein Rettungswagen in die Güglingstraße entsandt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
14.3.21

 

 

Ostalkreis testet auch Kindergarten-Kinder

Ostalbkreis. Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieher und Schüler und mittlerweile auch den so genannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend mit den Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.
„Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60“, informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. „Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen ´nur´ in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit.“

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können. Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen.
24.3.21

 

 

Ein Jahr lokal zu: Gaststättenerlaubnis erlischt

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