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24. Oktober 2020

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Bitte beachten Sie unsere Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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 Die neue Ausgabe von "Projekt Lebenswege" gibt es auch online  hier

 

 

Landkreis verfügt nun Sperrzeitverkürzung

Kreis Göppingen. Das Landratsamt Göppingen hat heute, wie schon andere Landkreise zuvor, entsprechend des Pandemiestufenplans des Landes Baden-Württemberg eine Allgemeinverfügung über eine verlängerte Sperrzeit für Gaststätten sowie ein generelles Alkoholabgabeverbot für die Städte und Gemeinden des Landkreises Göppingen erlassen. Anlass hierfür ist, dass der Landkreis Göppingen die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat.

Nach dieser Allgemeinverfügung wird für das Gaststättengewerbe der Beginn der Sperrzeit auf 23 Uhr, das Ende auf 60 Uhr des Folgetages festgesetzt. Zudem dürfen im selben Zeitraum vom Gaststättengewerbe sowie von anderen Verkaufs- und sonstigen Ausgabestellen keine alkoholischen Getränke abgegeben werden. Diese Einschränkungen gelten ab Samstag, 24.Oktoer, 0 Uhr. Die Verfügung ist vorläufig befristet bis zum 30. November  und kann bei Bedarf verlängert werden. Sie endet vorzeitig, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Infizierten auf 100.000 Einwohner bezogen auf den Landkreis Göppingen an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

Die mit den Städten und Gemeinden abgestimmte Einführung der Sperrstunde für Gastronomiebetriebe dient insbesondere dazu, dem nächtlichen Ausgehverhalten der Bevölkerung ein zeitliches Ende zu setzen. Mit fortschreitender Stunde nimmt erfahrungsgemäß auch die Alkoholisierung und damit einhergehend die Enthemmung der Besucher von Gastronomiebetrieben zu. Dies führt zu einer stetigen Verschlechterung der Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzregeln.

Landrat Edgar Wolff: „Ich bitte die Bevölkerung um Verständnis für diese Einschränkungen. Es ist aber unabdingbar, dort wo die Ansteckungswahrscheinlichkeit besonders hoch ist, die Zahl der Kontakte gezielt zu reduzieren. Damit wird der aktuell sehr dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis Rechnung getragen.“
23.10.20

 

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Landrat wehrt ich vergeblich gegen Sperrzeit-Verkürzung

Ostalbkreis. 181 Menschen hatten sich bis  Donnerstag im Ostalbkreis binnen sieben Tagen neu mit Corona infiziert. Damit hat der Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschritten. Das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz beim Regierungspräsidium Stuttgart hatte noch am Donnerstagabend die Überschreitung der „Inzidenz 50“ offiziell bestätigt. In einer Pressekonferenz am Freitag informierte Landrat  Joachim Bläse über die Beschränkungen, die ab Samstag, 24. Oktober 2020 für die Bürger des Ostalbkreises gelten.

„Wir haben heute eine Allgemeinverfügung erlassen, mit der wir ein generelles Alkohol- und Alkoholausschankverbot sowie das verpflichtende Tragen von Mund-Nasen-Schutz auf Märkten jeglicher Art festsetzen. Außerdem verfügen wir verbindlich die Einführung einer Sperrzeit für Gast- und Vergnügungsstätten ab 23 Uhr bis 6 Uhr, was mit einem generellen Außenabgabeverbot von Alkohol für die Gastronomie einhergeht. Zudem dürfen auch andere Verkaufs- und sonstige Ausgabestellen in dieser Zeit keinen Alkohol verkaufen“, erklärt Landrat Bläse. Ursprünglich habe er auf die Einführung einer Sperrstunde ab 23 Uhr verzichten wollen, weil das Infektionsgeschehen im Ostalbkreis eine solche Maßnahme nicht rechtfertige und damit aus seiner Sicht unverhältnismäßig sei. Der Großteil der Neuinfektionen finde im privaten, häuslichen Umfeld statt. „Allerdings hat uns das Land heute unmissverständlich mitgeteilt, dass wir diese Maßnahme in unsere Allgemeinverfügung aufnehmen müssen“, betont der Landrat.

Gleichzeitig wurden die Landkreise bei entsprechendem Inzidenzwert vom Sozialministerium dazu verpflichtet, bei Messen im Sinne der „Corona-Verordnung Messen“ Begrenzungen der Zahl der Besucher zu verfügen.  „Deshalb haben wir nun kurzfristig auch noch entsprechend diesem Erlass des Ministeriums in unsere Allgemeinverfügung mit aufgenommen, dass auf Messen die Besucherzahl so begrenzt werden muss, dass eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Besucherin oder Besucher bezogen auf die für die Besucher zugängliche Ausstellungsfläche nicht unterschritten wird.“

Wer gegen die Anordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verstößt, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro rechnen. Der Verstoß gegen das Alkoholausschankverbot auf Märkten wird mit 2.000 Euro geahndet. Bei Verstoß gegen die Sperrstunde werden 15.000 Euro, bei Verstoß gegen das Alkoholabgabeverbot innerhalb der Sperrstunde werden 5.000 Euro fällig. Beim Verstoß gegen die Beschränkungen auf Messen drohen 1.000 Euro Bußgeld. Kontrollen werden vermehrt durchgeführt.

Auch an den Schulen im Ostalbkreis gibt es zunehmend Corona-Infizierte in der Schülerschaft und bei Lehrkräften. In Kindertageseinrichtungen zählt das Gesundheitsamt vergleichsweise wenige Infektionen. Stand 22. Oktober  gab es in 30 Schulen und drei Kitas so genannte Indexfälle, also Infizierte, die die Einrichtung besuchen.

Auch habe man auf Hinweise und Beschwerden aus den Reihen der Eltern in Sachen Schülerbeförderung reagiert. Das Verkehrsministerium des Landes habe kurz vor dem ersten Schultag des neuen Schuljahres ein Förderprogramm zum Einsatz von Verstärkerbussen aufgelegt. Auf Nachweis, das bedeute mindestens zwei Zählungen der jeweiligen Fahrt, will das Land für diese zusätzlichen Busse den Großteil der Mehrkosten mit übernehmen. Der Rest der Kosten verbleibe beim Ostalbkreis als Aufgabenträger.

Landrat Bläse kündigte im Pressegespräch außerdem an, dass ab Montag in der Ulrich-Pfeifle-Halle 20 Soldaten der Bundeswehr zum Einsatz kommen, die das Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonennachverfolgung unterstützen. Wie zeitintensiv diese Aufgabe ist, machen die Zahlen der vergangenen beiden Wochen deutlich. Rund 295 Neuinfizierte und 1.100 Kontaktpersonen mussten kontaktiert, informiert und in häusliche Isolation bzw. Quarantäne geschickt werden.

23.10.20

 

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Polizeipräsidium: Dritte Sanierungsphase gestartet

Göppingen. Den Beginn des dritten Sanierungsabschnitt beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen hat die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi begrüßt. In einer Pressemitteilung schreibt Razavi: „Ich freue mich über diese Unterstützung für die Polizeiarbeit bei uns im Kreis und im ganzen Land. Die Menschen sollen sicher leben   können. Dafür brauchen wir eine Polizei, die bestens ausgerüstet ist,    personell, technisch und auch rechtlich.“  Im Rahmen der Polizeistrukturreform wurde das Areal der ehemaligen Bereitschaftspolizei in Göppingen Sitz des Polizeipräsidiums Einsatz sowie des Regionalen Technikstandorts des Präsidiums Technik, Logistik, Service der Polizei. Die Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude aus den 1930er Jahren erfolgt in insgesamt drei Abschnitten. Mit den Reformpaketen 1 und 2 hat das Land bereits über 15 Millionen Euro in das Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen investiert. Das erste Paket mit Gesamtbaukosten von rund 3,2 Millionen Euro wurde abgeschlossen. Anschließend hat der zuständige Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg mit dem zweiten Reformpaket begonnen, das Arbeiten an insgesamt sieben Gebäude umfasst. Insgesamt umfasst der dritte Bauabschnitt rund 21400 Quadratmeter, die sich auf sechs Gebäude sowie mehr als 100 Carports und Stellplätze für Dienstfahrzeuge verteilen. Im Haushaltsplan des Landes sind insgesamt 17,1 Millionen Euro eingestellt, hinzu kommt eine Risikovorsorge von 2,3 Millionen Euro.
23.10.20

 

 

Kliniken: Besucher müssen ab Montag draußen bleiben

Kreis Göppingen. Ab Montag, den 26. Oktober, besteht in der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen, sowie in den Einrichtungen des Christophbads, dem Klinikum Christophsbad, dem Christophsheim, der Rehaklinik Bad Boll und der Tagesklinik in Geislingen, erneut ein Besuchsstopp. „Wir reagieren damit – im Einklang mit den anderen Kliniken im Landkreis Göppingen –  auf die aktuell stark gestiegenen Covid-19-Zahlen und das Überschreiten des kritischen Schwellenwertes von 50“, sagen der Kaufmännische Geschäftsführer der Kreiskliniken, Wolfgang Schmid, und der Geschäftsführer des Christophsbads, Oliver Stockinger. „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber sie ist unerlässlich, um die Infektionsgefahr in unseren Häusern so gering wie möglich zu halten.“

Die Notaufnahmen der Klinik am Eichert und der Helfenstein-Klinik sind weiterhin uneingeschränkt für alle Notfälle erreichbar. Auch bereits geplante Operationen werden aktuell noch durchgeführt. Die Ambulanzen und Sprechstunden der Kliniken sowie der Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum der Kreskliniuken haben dagegen ab der kommenden Woche eingeschränkte Öffnungszeiten.  „Der maximal mögliche Schutz von Mitarbeitern, Patienten, Bewohnern und Rehabilitanden hat höchste Priorität“, betont Oliver Stockinger. Die Neurologische Notfallambulanz des Christophsbads ist weiterhin für Notfälle erreichbar. Ausnahmen vom Besuchsstopp werden in Absprache mit dem jeweiligen Chefarzt oder der jeweiligen Chefärztin des Klinikums Christophsbad oder der Rehaklinik Bad Boll getroffen und bei der Pforte angemeldet. Pakete, Wäsche und Aufmerksamkeiten für die Patienten können am Haupteingang des Klinikums Christophsbad abgegeben werden.
23.10.20

 

 

Kürbis-Gewinnspiel

Ebersbach. Zahlreiche Einzelhändler in der Kernstadt von Ebersbach haben vom 24.Otkober bis 1. November in ihren Schaufenstern Kürbisse aus Papier platziert. Die Bevölkerung kann diese ermitteln und auf einer Gewinnspielkarte melden, die auf dem Ebersbacher Wochenmarkt am Samstag, 24.Oktober ausgeteilt und ab kommende Woche bei den teilnehmenden Geschäften erhältlich sein wird.  „Wir möchten in den Herbstferien die Familien in die Innenstadt holen und mit dieser vergnüglichen Kürbisjagd gleichzeitig zeigen, was man vor Ort alles an Waren bekommen kann“, so Standortförderer Frieder Scheiffele. Einsendeschluss ist am Montag, 2. November.  Das Gewinnspiel Das Gewinnspiel ist eine Initiative der Standortförderung der Stadtverwaltung sowie von Pro Ebersbach.
23.10.20

 

 

BVMW beklagt Inflation von Gutachten

 Kreis Göppingen. Ist es die hohe Komplexität in unserer Gesellschaft, die immer mehr Platz greift oder die Verunsicherung eine falsche Entscheidung zu treffen? Weshalb greifen Abgeordnete auf allen parlamentarischen Ebenen im Bund, Land, Kreis und Städte sowie auf Gemeindeebene immer mehr zu Gutachten für eine Entscheidungsfindung, fragt sich der Vorsitzende des Bundesverbands der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, Lothar Lehner. Es werden immer mehr teure Gutachten in Auftrag gegeben.

Gutachten, die gewählten Volksvertretern Entscheidungen erleichtern sollen, kosten dem Steuerzahler Geld und zögern Beschlüsse hinaus, so Lehner. Er führt als Beispiel die aktuelle Gutachtensituation zur Zukunft der Geislinger Helfenstein-Klinik an. Hier hatte der Kreistag jüngst ein drittes Gutachten in Auftrag gegeben, um damit die Aussagen zweier bereits vorliegender Gutachten, auf die sich die Göppinger Landkreisverwaltung und Klinik- Geschäftsführung stützen, nochmals zu überprüfen.

Dass gewählte Abgeordnete in den Parlamenten sich offensichtlich nicht mehr in der Lage sehen, ob ihres gesunden Menschenverstandes und ihrer Lebenserfahrungen auch tiefgreifende Entscheidungen zu treffen, bringt Lothar Lehner zum Nachdenken. „Ohne dass zuvor x Gutachten in Auftrag gegeben werden, traut sich ein Gremium zunehmend kein Votum mehr zu“, bemängelt der BVMW-Kreischef und klagt, dass durch die Gutachteritis eine Komplexität erzeugt wird, die normale Menschen, also die Wähler, nicht bzw. kaum mehr über- und durchschauen können, so auch die aktuelle Situation zur Entwicklung der Schulen in Geislingen.

„Es muss doch möglich sein, dass gewählte Abgeordnete das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und mit ihrem Wissen und ihren Sinnen Entscheidungen treffen. Die Politik bzw. Verwaltungen, also die Exekutive, hätten Gutachten als Gestaltungsinstrument längst erkannt, und setzten diese in diesem Sinne auch ein. Am Ende geht es doch darum, Mehrheiten bei der Legislative zu bekommen, kritisiert Lehner. Bei Themen, die strittig diskutiert werden könnten, reiche oftmals schon ein Gutachten nicht mehr aus. Vielmehr lege man von vornherein mehrere Expertisen vor.

Vor dem Hintergrund von Zeit und Geld, die Gutachten kosten, fordert Lehner von den Abgeordneten, wieder mehr Zutrauen in den eigenen gesunden Menschenverstand und Fähigkeiten zu finden und den Mut, auch mal Vorhaben abzulehnen, wenn diese nicht überblickbar oder durchschaubar seien. Und damit nicht genug. Die Parlamentarier sollten die Exekutive auch in Haftung nehmen – politisch, moralisch, in Einzelfällen aber auch materiell -, wenn erkennbar wird, dass auf Basis von falschen Zahlen Entscheidungen herbeigeführt wurden, erklärt der BVMW-Chef im Landkreis in einer Pressemitteilung.

Die Gutachteritis hatten in den vergangenen Jahren auch Landesrechnungshof und Bund der Steuerzahler immer wieder kritisiert. Allein beim Land Baden- Württemberg summieren sich die externen Beratungsleistungen in der Regel auf 20 Millionen Euro jährlich.
23.10.20

 

 

Göppinger Theatertage auch für 2021 abgesagt

Kreis Göppingen. Nachdem die Göppinger Theatertage dieses Jahr auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt und auf 2021 verschoben werden mussten, teilt nun das Kreisjugendamt mit, dass das Internationale Theaterfestival auch 2021 nicht stattfinden kann.  

Die Veranstalter der Göppinger Theatertage, das Kreisjugendamt sowie der Freundeskreis Göppinger Theatertage haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Es wurden die verschiedensten Optionen überprüft, um eine Planung und schlussendlich die Durchführung des Festivals doch noch möglich zu machen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch deutlich, wie unvorhersehbar der Verlauf der Pandemie ist. Dies macht die Planung einer so großen Kulturveranstaltung schwierig oder gar unmöglich.

“Ich bedaure sehr, dass wir die Göppinger Theatertage für 2021 absagen müssen. Die weitere Entwicklung der Pandemie ist zu unsicher und deshalb geht der Gesundheitsschutz vor. Ich hoffe umso mehr, dass im Jahr 2022 dann die Göppinger Theatertage wieder durchgeführt werden können”, so Landrat Edgar Wolff. Auch das Gesundheitsamt rät von der Durchführung des Festivals ab und unterstützt die Veranstalter in ihrer Entscheidung.
23.10.20

 

 

Schulentwicklung: Alle Argumente nochmals durchleuchtet

Geislingen. Zur Vorbereitung der anstehenden Gemeinderatsentscheidungen wurden jetzt  die Ergebnisse des Gutachtens zur Schulentwicklung in Geislingen, sowie die in der öffentlichen Sitzung vom 24. September 2020 gesammelten Argumente und Anregungen mit allen Betroffenen erneut diskutiert:   Vertreter der Schulverwaltung, des Landkreises Göppingen sowie des Staatlichen Schulamts Göppingen arbeiteten gemeinsam mit den Bürgermeistern des Umlands, den Fraktionsvertretern des Geislinger Gemeinderats und allen betroffenen Schulleitungen sowie der Stadtverwaltung Geislingen offene Fragen ab und die weitere Vorgehensweise heraus.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass nun die Stadt Geislingen am Zug sei und sich auf eine der von Biregio dargelegten Varianten festlegen müsse.

Uneinig war sich das Gremium allerdings beim zeitlichen Ablauf: Drängten die einen auf eine rasche Entscheidung, um weiterer Verunsicherung Einhalt zu gebieten, sprachen sich andere für ein besonnenes Vorgehen bei den zu treffenden Entscheidungen aus, die weitreichende Auswirkungen auf die Schulentwicklung in Geislingen haben werden.

Der nächste Verfahrensschritt steht auf jeden Fall bereits fest:  Am 11. November wird sich der Gemeinderat der Stadt Geislingen in einer öffentlichen Sitzung mit dem Gutachten zur Schulentwicklungsplanung befassen.
23.10.20

 

 

Notarzt-Fahrzeug nicht  wahrgenommen

Süßen.  Am Donnerstag stieß in Süßen ein Pkw mit einem Notarztfahrzeug zusammen.  Gegen 12 Uhr befand sich das Notarztfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf einer Einsatzfahrt in der Donzdorfer Straße.

Dessen 40-jähriger Fahrer wollte nach links in die Fabrikstraße abbiegen. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten das Rettungsfahrzeug erkannt und Platz gemacht. Eine 51-Jährige nahm das Einsatzfahrzeug wohl nicht wahr und bog ebenfalls nach links ab, als sich der Wagen des Notarztes auf gleicher Höhe befand. Die Autos stießen zusammen. Bei dem Unfall erlitten die beiden Fahrer und der Notarzt leichte Verletzungen. Die 51-Jährige Pkw-Fahrerin kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 18 000 Euro.
23.10.20

 

 

Einbrüche in Schlat und Göppingen

Schlat/Göppingen.  Mehrere Gartenhütten brach ein Unbekannter die vergangenen Tage bei Schlat auf. Ein Zeuge entdeckte die Tat am Donnerstag. Ein Unbekannter gelangte auf das Gelände im Bereich Unterer Weilerbach. Der Einbrecher brach an insgesamt acht Gartenhütten die Tür auf. Dort suchte er nach Brauchbarem. Offenbar war er nach Bargeld aus. Da fand er wohl Keines. Gartengeräte ließ er zurück. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hohen Sachschaden verursachten Unbekannte bei einem Einbruch von Mittwoch auf Donnerstag in Göppingen. Unbekannte hebelten in den Nachtstunden ein Fenster an dem Gebäude in der Daimlerstraße auf. Auf der Suche nach Brauchbarem durchsuchten sie mehrere Räume. Dabei beschädigten sie Türen und weitere Fenster. Was sie an Beute fanden, ist noch nicht klar. Ein Sachschaden von mehreren tausend Euro blieb zurück.
23.10.20

 

 

Unbekannte hausen wie die Vandalen

Lorch. Vermutlich zu dritt stiegen Unbekannte zwischen dem 15. Und 22. Oktober in ein leerstehendes Firmengebäude in der Maierhofstraße in Lorch ein. Hierzu warfen sie mit einem Betonstein zwei Scheiben ein und gelangte so in das Innere. Hier betraten sie alle Räume, warfen Gegenstände umher, schlugen eine Scheibe ein und versprühten den Inhalt mehrerer Feuerlöscher. Der Schaden wird auf 2000 Euro beziffert. Hinweise auf die Vandalen erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580.
23.10.20

 

 

Einhorntunnel nach Unfall gesperrt

Schewäbisch Gmünd. Der Einhorntunnel in Gmünd wurde am Freitagnachmittag nach einem  Auffahrunfall in beide Richtungen gesperrt. Gegen 15.15 Uhr fuhren auf der Richtungsfahrbahn Aalen sechs Fahrzeuge aufeinander auf. Eine Person wurde nach Polizeiangaben leicht verletzt. Zwei Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden.
23.10.20

 

 

Polizei ermittelt 29-jährigen Autoaufbrecher

Heidenheim/Schwäbisch Gmünd. Ein 29-Jähriger soll in den letzten Wochen an mindestens neun Autos in Heidenheim und in Schwäbisch Gmünd die Scheiben eingeschlagen haben. Zwischen Ende September und Mitte Oktober gingen bei der Polizei in Heidenheim sieben Anzeigen ein. An allen Fahrzeugen hatte der Täter eine Scheibe eingeschlagen, um Beute zu machen. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei führten jetzt zu einem 29-Jährigen. Der Mann soll auch für zwei gleiche Taten in Schwäbisch Gmünd verantwortlich sein. Die Polizeireviere arbeiteten eng zusammen und erwirkten einen Durchsuchungsbeschluss. Den vollstreckten die Beamten vergangene Woche. Sie fanden mehrere Beweismittel, darunter einen Notfallhammer und mutmaßliches Diebesgut. Der Gesamtschaden an den neun Autos beträgt etwa 4.000 Euro.
23.10.20

 

 

Kirchheim sagt verkaufsoffenen Sonntag ab

Kirchheim unter Teck. Der ursprünglich für Sonntag, 1. November  geplante verkaufsoffene Sonntag findet in diesem Jahr nicht statt. Dies hat der Kirchheimer City Ring gemeinsam mit der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck entschieden.

„Die wegen der Corona-Pandemie derzeit sehr angespannte Lage hat uns dazu bewogen, unter den Mitgliedern eine Umfrage zu starten. Die Mehrheit der Geschäftsinhaber hat sich dabei gegen eine Durchführung entschieden“, erklärt City-Ring-Vorsitzender Karl-Michael Bantlin. Umso schwerer wiegt die Entscheidung, die Sonntagsöffnung zugunsten der Gesundheit abzusagen. „Wir bedauern diesen Schritt für alle, die sich auf den Sonntag gefreut haben. Wir stehen aber zu der Entscheidung, die sich unsere Mitglieder auch nicht leicht gemacht haben.“

Die Stadtverwaltung hatte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie den Gallusmarkt bereits im August abgesagt. Traditionellerweise bilden der Märzen- und der Gallusmarkt die rechtlich notwendige Begleitveranstaltung für die verkaufsoffenen Sonntage in Kirchheim unter Teck. „Wir bedauern die Absage sehr. Im Moment müssen wir die weitere Entwicklung der Infektionszahlen beobachten. Gemeinsam mit dem City Ring wollen wir prüfen, ob zu einem späteren Zeitpunkt ein verkaufsoffener Sonntag möglich ist“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.
23.10.20

 

 

Um 23 Uhr müssen Lokale schließen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gelten angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen weitere Schutzmaßnhmen für die Bevölkerung. Dazu zählt unter anderem die Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie auf 23 Uhr. In den Schulen sind die Schüler und Lehrer gehalten, auch während des Unterrichts Schutzmasken zu tragen (ab Klasse 5). Eine offizielle Mitteilung aus dem Lndratsamt gab es bis Donnerstag Abend allerdings nicht. Auch auf der Homepage informierte der Lankreis bis 19.30 Uhr noch nicht über die neuen Vorgaben.
22.10.20

 

 

Familienfreundlichkeit im Göppinger Rathaus ausgezeichnet

Die Stadt Göppingen hat mit weiteren 14 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg 2019/2020 ihre Familienfreundlichkeit bezogen auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erstmals unter Beweis gestellt und ist für die erfolgreiche Gestaltung ihres familienbewussten Handlungsprofils mit dem Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommunen Plus“ ausgezeichnet worden.

Staatssekretärin Bärbl Mielich überreichte im Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums Bruchsal Erster Bürgermeisterin Almut Cobet das Qualitätsprädikat „Familienfreundliche Kommune Plus“. „Das Prädikat und vor allem auch das hervorragende Prüfergebnis zeigen uns, dass Göppingen im Feld der Familienbewussten Kommunen eine herausragende Stellung einnimmt. Darüber freuen wir uns sehr. Gleichzeitig möchten wir die Prädikatsverleihung sowie die mit der Auszeichnung verbundene Analyse zum Anlass nehmen, uns weiter zu verbessern“, kommentiert Cobet die Verleihung des Prädikats.

Initiiert von der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg wurde in elf verschiedenen Handlungsfeldern die Familienfreundlichkeit überprüft. Mit einem sehr guten Ergebnis von 79 Prozent oder 541 von möglichen 682 Punkten erfüllt die Stadt Göppingen die Vorgaben und kann bis zur Re-Zertifizierung 2024 mit dem Qualitätsprädikat „Familienfreundliche Kommune Plus“ werben.
22.10.20

 

 

Arbeiten an der Holzheimer Ortsdruchfahrt

Göppingen. Voraussichtlich ab Ende Oktober erfolgt nun als zweiter Bauabschnitt die Sanierung der Gehwege und Baumquartiere in der Ortsdurchfahrt (Holzheim zwischen Ortsmitte und Rigistraße.

Voraussichtlich ab Montag, 26. Oktober, werden in der Ortsdurchfahrt Holzheim Straßenbauarbeiten durchgeführt. Nachdem im vergangenen Jahr die Fahrbahn mit lärmoptimiertem Asphalt versehen wurde, geht es jetzt mit den Seitenräumen weiter. Die Gehwege werden saniert und im zentralen Bereich mit einem ansprechenden Betonpflaster aufgewertet. Die Sanierung der Baumquartiere durch Bodenaustausch und Injektionen soll den Erhalt der Baumstandorte sichern und den Alleecharakter erhalten. Die Maßnahme wird als „Wanderbaustelle“ mit lokalen Engstellen ohne Vollsperrung  durchgeführt. Für Anlieger sind private Zufahrten und Stellplätze in Absprache mit der Baufirma mit Einschränkungen erreichbar.
22.10.20

 

 

Veranstaltung zur B 10 abgesagt

Geislingen. Am Montag, 2. November sollte es  eine Info-veranstaltung zum Thema B10-neu geben. Vertreter des Regierungspräsidiums Stuttgart wollten in der Kuchener Ankenhalle die neuesten Planungen erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Aufgrund der beständig steigenden Inzidenzzahlen und dem Ausrufen der Pandemiestufe 3 durch das Land wird diese Veranstaltung jetzt verschoben.

 22.10.20

 

 

Stadt schließt Bürgerbüro aus „organisatorischen Gründen“

Göppingen. Aus „organisatorischen Gründen“, so die Stadtverwalting in einer Pressemitteilung,  ist das Bürgerbüro im Rathaus ab sofort geschlossen. Telefonisch ist es während der üblichen Dienstzeiten unter 07161 650-3455 erreichbar. Außerdem können sich die Bürger in dringenden Fällen an die Bezirksämter wenden. Über die Ursache der „organisatorischen Gründe“ schwoeg sich die in ihrer Mitteilung aus.
22.10.20

 

 

Straßenbauarbeiten in Maitis

Göppingen. Voraussichtlich werden ab Montag, 26. Oktober, in der Ortsdurchfahrt Maitis Straßenbauarbeiten durchgeführt.  Die Asphaltdeckschicht wird auf der gesamten Strecke zwischen dem Kreisverkehr und dem Beutentalweg abgefräst. Anschließend werden zwei Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und partielle Korrekturen an den Randsteinen durchgeführt. Zudem werden unter anderem Einbauteile wie Kanalschachtdeckel und Straßeneinläufe erneuert. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung durchgeführt. Es wird großräumig auf die Baumaßnahme hingewiesen. Der verbleibende öffentliche Verkehr wird innerörtlich umgeleitet. Für Anlieger sind private Zufahrten und Stellplätze in Absprache mit der Baufirma mit Einschränkungen erreichbar. Die Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Anwohner werden um Beachtung der geltenden Verkehrsführung gebeten. Je nach Witterung dauert die Maßnahme etwa sechs Wochen. Die Stadtverwaltung bittet für auftretende Behinderungen um Verständnis.
22.10.20

 

 

Fieberambulanz in Eislingen öffnet wieder

Kreis Göppingen. Die Kreisärzteschaft teilt mit, dass ab  Montag, 26. Oktober werktäglich von zunächst 14 bis 17 Uhr die Zentrale Fieberambulanz wieder in der Ulmer Straße 110 in Eislingen eingerichtet wird. Es wird darauf hingewiesen, dass die dortige Vorstellung erst nach Rücksprache mit dem zuständigen Hausarzt erfolgt, der  eine entsprechende Empfehlung zur Vorstellung in dieser Fieberambulanz ausspricht. Die Vorstellung für einen Corona-Abstrich bei der Abstrichstelle in Eislingen (werktäglich 17 bis 20 Uhr und am Wochenende von 18 bis 20 Uhr) erfolgt ebenfalls nach Empfehlung mit dem Hausarzt. Termine können über die Telefonnummer 07161 9173518 während der. Öffnungszeiten vereinbart werden. 

Parallel hierzu werden ab dem Wochenende 31.Oktober/1. November die Notfallpraxen für die Erwachsenen aus der Helfenstein Klinik in Geislingen und der Klinik am Eichert in Göppingen wieder in die Ulmer Straße 110 verlegt. Diese ist geöffnet von 8 bis 18 Uhr. Die Verlegung hat das Ziel, dass die Bürger eine Anlaufstelle haben und die Anzahl der Kontakte in den Kliniken verringert werden. Die Notfallpraxis für Kinder verbleibt in der Klinik am Eichert.
22.10.20

 

 

OB-Wahl: Heiko Stobinski steigt aus

Göppingen. Nach Martin Müller trifft auch Heiko Stobinski am 8. November im zweiten Wahlgang zur Oberbürgermeisterwahl in Göppingen nicht mehr an. Danach verbleiben Amtsinhaber Guido Till, der Landtagsabgeordnete Alex Maier und der Augenoptiker Stefan Horn im Rennen. „Aufgrund des geringen Wähleranteils beim ersten Wahlgang werde ich als Bewerber für das Amt des Göppinger Oberbürgermeisters meine Kandidatur zurückziehen und beim zweiten Wahlgang nicht mehr antreten. Es war eine Fehleinschätzung, dass man in Göppingen aus der Zivilgesellschaft heraus kandidieren kann. Außerdem erfolgte der Einstieg in den Wahlkampf zu spät, als dass ich vor allem angesichts der zeitig anstehenden Briefwahl noch etwas hätte ausrichten können. Allein die Bekanntheit war zu gering und angesichts der zur Verfügung stehenden Ressourcen wohl auch nur schwer zu steigern.

Als engagierter Göppinger und Lehrer für Stadtentwicklung und Politik hatte ich es als meine Verpflichtung angesehen, ein passgenaues und konkretes Programm zu entwickeln, das unsere Stadt erkennbar voranbringt. Deshalb ist die Enttäuschung über den geringen Wähleranteil trotz aller Begleitumstände groß“, schreibt Stobinski in einer Pressemitteilung.

„Mein Wahlprogramm wollte die Lehren aus der gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Situation ziehen, die von großer Distanz weiter Teile der Bevölkerung gegenüber der eigenen Stadt und vor allem gegenüber der städtischen Verwaltung und dem Gemeinderat geprägt ist. Davon zeugt auch die geringe Wahlbeteiligung!, so der Bewerber weiter.
22.10.20

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Corona-Fall im Schorndorfer „See-Bad”

Schorndorf. Im Schorndorfer Oskar Frech „See-Bad“ gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Eine Person, die sich am Dienstag, 13. Oktober von 15.30 bis 18 Uhr im Saunabereich des Bades aufgehalten hat, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Alle 65 Saunagäste, die sich zur gleichen Zeit in der Sauna aufgehalten haben, werden aktuell von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes informiert.

Da es nicht möglich ist die Kontaktpersonen der Kategorie 1 zu identifizieren, werden alle aufgefordert, bei Symptomen ihren Hausarzt zu kontaktieren und unverzüglich einen Test zu machen. Die Stadt Schorndorf hat das Gesundheitsamt Rems-Murr um Unterstützung bezüglich der Kontaktnachverfolgung gebeten und wartet auf weitere Anweisungen seitens des Landkreises.
„Wir haben ein sehr gut durchdachtes Hygienekonzept und gehen nicht davon aus, dass es zu weiteren Ansteckungen gekommen ist“, so Bäderbetriebsleiter Jörg Bay. Das Bad und die Sauna bleiben weiterhin geöffnet.

 

Schulbus-Engpässe: Schulen sollen Unterrichtszeiten entzerren

Kreis Göppingen. Der Schülerverkehr im Kreis Göppingen steht erneut im Fokus der Diskussionen. Schulen und Eltern klagen über zu stark ausgelastete Busse in Corona-Zeiten. Das Land fördert zwar Zusatzbusse, der Landkreis als Aufgabenträger aber sucht aber noch nach freien Kapazitäten, die rar sind. Im zuständigen Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur laufen die Drähte heiß. Darüber wurde zuletzt am vergangenen Dienstag im Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr berichtet.

Seit diesem Mittwoch konnte auf der Linie 924 zwischen Zell u.A. und Schlierbach versuchsweise ein erster zusätzlicher Bus eingesetzt werden, um die Situation zu entlasten. Abteilungsleiter Sebastian Hettwer und sein Team haben in den zurückliegenden Wochen viele Kurse am frühen Morgen und zur Mittagszeit persönlich unter die Lupe genommen. “Die Lage ist angespannt, die Kontrollen zusammen mit der Polizei haben aber keine unzulässigen Überlastungen ergeben”, weiß er zu berichten. Ein Problem sei auch, dass die verfügbaren Kapazitäten in vielen Fällen nicht optimal genutzt werden und damit insgesamt ein Verteilungsproblem bei den Schülerströmen bestehe. Festgestellt wurde, dass oftmals die meisten SchülerInnen in den ersten Bus drängen und darauffolgende Busse noch über eine ausreichende Anzahl an freien Plätzen verfügen.

Dennoch habe man großes Verständnis für die Sorge der Eltern. Bekanntlich gelten die üblichen Abstandsregeln im ÖPNV nicht, um so mehr deshalb die Pflicht zum Tragen des Mund-/Nase-Schutzes. Diese wird im Ergebnis der Kontrollen zu 99 Prozent eingehalten. Außerdem müsse man berücksichtigen, dass die Lüftungssysteme, die für einen Austausch der gesamten Luft in wenigen Minuten sorgen, das Infektionsrisiko deutlich verminderten.

Nach intensiven Gesprächen mit den Linien-Busunternehmen wie auch Drittanbietern stellt man im Landratsamt ernüchtert fest, dass nur wenige Zusatzbusse zur Verfügung stehen, die für einen Einsatz auf den kritischen Linien in Frage kommen. Man wolle jedoch alles unternehmen, um eine Entspannung zu erreichen, stellt Hettwer fest.

Davon unabhängig verläuft die Entwicklung rasant. Seit Dienstag hat das Verkehrsministerium die Förderbedingungen für nachgesteuerte Busse nochmals deutlich verbessert. Der Zuschuss des Landes liegt inzwischen bei 95 Prozent und die Hürden, dass Mittel des Landes fließen, wurden nochmals vereinfacht. Die regelmäßige Besetzung aller Sitzplätze und 20 Prozent der zugelassenen Stehplätze bilden das Maß, sofern es keine alternativen Fahrtmöglichkeiten gibt.

Entsprechend reagierte Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke bei einer kurzfristig anberaumten Web-Konferenz mit den Schulleitern im Landkreis am Mittwoch: “Am Geld wird es auf keinen Fall scheitern. Wir organisieren Entlastungsbusse bis nach den Herbstferien so gut wir können und diese von den Unternehmen auch bekommen”. Die geringe Zahl verfügbarer Fahrzeuge sei das eine, fehlendes Personal und wieder steigende Krankenstände bei den Unternehmen das andere Hindernis, führt Sebastian Hettwer dazu aus..

In jedem Fall müsse nach Auffassung des Mobilitätsamts aber auch die Frage der Entzerrung der Unterrichtszeiten jetzt gezielt angegangen werden. Auch darauf habe man die Schulleitungen hingewiesen, die zunächst zurückhaltend reagierten. Ein Vorschlag, den Verkehrsminister Winfried Hermann jedoch als zwingend ansieht, um die verfügbaren Kapazitäten in der Schülerbeförderung besser zu verteilen und damit die Corona-Problematik zu entspannen. “Mit Änderungen bei einzelnen Schulen ist es jedoch nicht getan, ich sehe durchaus auch die Probleme bei der Stundenplangestaltung und bei der Abstimmung untereinander”, stellt Wienecke fest, der einen erheblichen Koordinierungsaufwand für alle Beteiligten sieht. “Eine klare Vorgabe seitens des Kultusministeriums würde uns da ganz entschieden weiterhelfen”, fordert der Amtsleiter mit Blick auf das Land. Für diese Einschätzung habe er im Verkehrsausschuss diese Woche viel Zustimmung gespürt.
22.10,20

 

 

Arbeitskreis Eine Welt richtet sich neu aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Das zweite Neuausrichtungstreffen des Arbeitskreises Eine Welt in Schwäbisch Gmünd zeigte die Fülle des Gmünder Engagements und setzte als zentrale Aufgabe die zeitgemäße Kommunikation. Nach dem ersten Neuausrichtungstreffen im Juli zogen sich die Vertreter der einzelnen Organisationen zur Beratung über ihr zukünftiges Engagement im Arbeitskreis Eine Welt zurück. Die Ergebnisse der Beratungen bildeten nun die Grundlage für die Diskussionsrunde. Die Titelerneuerung Schwäbisch Gmünds als „Fair-Trade-Town“ nahm Cordula Reichert, langjährige Sprecherin des AK Eine Welt und Vorsitzende des Gmünder Weltladen, als Anlass, allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken und als Ansporn, den fairen Handel in Schwäbisch Gmünd noch weiter voranzubringen.
22.10.20

 

 

Erneut Geld für Staufer-Festspiele

Göppingen „Die Staufer Festspiele Göppingen werden aus der dritten Runde des Impulsprogramms `Kunst trotz Abstand´ mit 12.800 Euro vom Land gefördert. Über diese erneute finanzielle Unterstützung freue ich mich sehr. Gerade in diesen Zeiten ist es nicht einfach, kulturelle Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen zu realisieren“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  nach der Bekanntgabe der Förderentscheidung durch die Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.
22.10.20

 

 

Aus Parklücke gegen Rollerfahrer

Göppingen.  Ein Rollerfahrer wurde am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen verletzt. Gegen 12.45 Uhr fuhr der 38-Jährige in der Lessingstraße aus einer Parklücke. Laut den Ermittlern übersah der Fahrer dabei einen Roller. Der 81-Jährige Lenker fuhr in die gleiche Richtung. Die Fahrzeuge stießen zusammen. In der Folge stürzte der Zweiradfahrer. Ein Rettungswagen brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Schaden an Auto und Roller auf rund 2.500 Euro. Jetzt erwartet den 38-Jährigen eine Strafanzeige.
22.10.20

 

 

Ostalbkreis erhält Preis für mehr Artenvielfalt

Ostalbkreis.  Viele Stadt- und Landkreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg haben sich in den letzten Jahren für die Artenvielfalt entlang von Straßen eingesetzt. Vier besonders engagierte Stadt- und Landkreise, nämlich der Stadtkreis Freiburg, der Ostalbkreis, der Rems-Murr-Kreis und der Rhein-Neckar-Kreis, wurden am Donnerstag  von Minister Winfried Hermann dafür gewürdigt. Aufgrund der Corona-Lage musste die Veranstaltung virtuell stattfinden. „Es ist wichtig, dass Städte und Kreise den Naturschutz zu ihrer Sache machen. Ihr besonderer Einsatz für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen verdient diese Auszeichnung“, unterstrich Verkehrsminister gegenüber den Vertretern der Stadt- und Landkreise.

Im Rahmen des Sonderprogramms des Landes zur Stärkung der biologischen Vielfalt stellt das Verkehrsministerium seit 2018 Finanzmittel für vielfältige Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt auf den Grünflächen an Straßen, dem sogenannten Straßenbegleitgrün, und für den Bau von Amphibienschutzanlagen zur Verfügung.

Grasflächen an Straßen werden üblicherweise gemäht und der Grasschnitt bleibt auf den Flächen liegen. Im Gegensatz dazu fördert das Verkehrsministerium das zweimalige Mähen mit Entfernung des Schnittgutes, die sogenannte Aushagerung, wodurch artenreiche, nährstoffarme Flächen entstehen. Die ergänzende Einsaat mit gebiets-heimischen Blühmischungen beschleunigt die Entstehung von artenreichen Flächen.

Seit Beginn des Sonderprogrammes haben sich insgesamt 24 Stadt- und Landkreise freiwillig an den unterschiedlichen Maßnahmen beteiligt. Besonders herausragend ist dabei das Engagement des Stadtkreises Freiburg, des Ostalbkreises, des Rems-Murr-Kreises und des Rhein-Neckar-Kreises. Seit 2018 setzen diese vier Kreise sich kontinuierlich für die Artenvielfalt im Straßenbegleitgrün ein und stellen jeweils min-estens neun Hektar für die Aushagerung zur Verfügung. Die Maßnahmen führen bereits zu ersten, positiven Veränderungen, wie dem vermehrten Auftreten von Blühpflanzen und einer lichteren Struktur der bisher ausgehagerten Flächen. Im Ostal-kreis, Rems-Murr-Kreis und Rhein-Neckar-Kreis wurden zudem große Flächen ergänzend mit gebietsheimischen Blühmischungen eingesät.

Als Dank erhielten die prämierten Stadt- und Landkreise Hartholz-Skulpturen des Schweizer Künstlers Marcel E. Plüss. Die so genannte „Wildbienenkunst“ sieht nicht nur schön aus, sondern bietet mit den gebohrten Hohlräumen auch Wildbienen ein Zuhause.  
22.10.20

 

 

Polizei schnappt Verkehrssünder

Göppingen. In Göppingen stoppte die Polizei gleich 20 Fahrer, die ihr Handy benutzten oder nicht angeschnallt waren. Ein Pkw-Fahrer sorgte nicht dafür, dass seine zwei Söhne richtig gesichert waren. Sechs weitere fuhren im Bereich Stuttgarter Straße / Christian-Grüninger-Straße bei Rot über die Ampel. Ein 15-Jähriger wird wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt, weil er mit einem frisierten Peugeot-Roller unterwegs war. An dem Roller wurden einige Veränderungen vorgenommen, sodass die Betriebserlaubnis erlosch. Auch der Fahrer eines Lastwagens durfte nicht mehr weiter, weil sein Fahrzeug wegen mehreren Mängeln verkehrsunsicher war. Ohne Versicherung auf dem E-Scooter war am Mittag ein 26-Jähriger in Faurndau unterwegs. Auch er durfte nicht mehr weiterfahren und muss mit einer Anzeige rechnen. In Albershausen fiel einer Polizeistreife ein Pkw auf, bei dem seit fast einem Jahr die Hauptuntersuchung fällig ist. Einen Trucker stoppten Polizisten auf der Autobahn bei Bad Boll, weil er einen anderen Lastwagen im Überholverbot überholt hatte. In Uhingen musste kurz vor Mitternacht ein Autofahrer seinen Führerschein abgeben, weil er zu viel Alkohol getrunken hatte.

Ein weiterer Mann benutzte in Uhingen das Handy am Steuer. In Heiningen machte ein Lastwagenfahrer Polizisten auf sich aufmerksam, weil es funkte. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass ein Reifen soweit abgefahren war, dass bereits die Karkasse sichtbar war. Die Funken waren durch das Reiben des Stahlgewebes auf der Straße entstanden. Der 52-Jährige durfte nicht mehr weiterfahren. Er und der Fahrzeughalter werden angezeigt. Zu schnell waren zwei Fahrer am frühen Donnerstag in Eislingen. Sie stoppte die Polizei in der Göppinger Straße im 70er Bereich, weil sie mindestens 21 km/h schneller als erlaubt fuhren.
22.10.20

 

 

Einbrecher finden Schmuck

Gammelshausen.  Unbekannte hebelten in Gammelshausen eine Terrassentür eines Wohnhauses in der Fuchseckstraße auf. Sie gingen hinein und suchten in mehreren Räumen nach Beute. Dazu wühlten sie auch in mehreren Schränken. Dabei fanden sie Schmuck und nahmen ihn mit. Ob die Täter noch mehr erbeuten konnten, müssen die Beamten noch feststellen. Ersten Ermittlungen zufolge sollen sich die Bewohner während des Einbruchs im Gebäude befunden haben. Der Polizeiposten Bad Boll (07161 93810) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Tätern.
22.10.20

 

 

Zwei Corona-Patienten in der Klinik am Eichert

Kreis Göppingen. Die rasant ansteigende Zahl von Corona-Infizierten hat noch zu keiner hohen Belegung der Corona-Abteilung in den Kreiskliniken geführt. In der Helfensteiner-Klinik in Geislingen gibt es überhaupt keinen Corona-Patienten, in der Klinik am Eichert liegen zwei Patienten, mit deutlichen Anzeichen für eine Corona-Erkrankung, sowie acht Verdachtsfälle. Die Zahlen teilte Klinik am Donnerstagmorgen mit. Aktuell sind im Landkreis 201 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Die 7-Tage Inzidenz lag am Mittwochnachmittag bei 63,9.
22.10.20

 

 

Wechsel beim Polizeiposten Heiningen

Heiningen. Der Polizeiposten Heiningen hat einen neuen Leiter: Polizeioberkommissar Alexander Glock hat jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Stefan Sziebert angetreten. Die Beamten des Polizeiposten Heiningen sorgen für Sicherheit von fast 9.000 Bewohnern in den Gemeinden Eschenbach, Schlat, Heiningen und dem Göppinger Teilort Holzheim. Gut 300 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahr 2019. Davon sei etwas mehr als die Hälfte aufgeklärt worden.

Stefan Sziebert (46) trat im September 1995 in den Dienst der Polizei Baden-Württemberg. Im Jahr 2000 wurde er auf das Autobahnpolizeirevier Ditzingen versetzt. Knappe drei Jahre später fand die Versetzung zum Autobahnpolizeirevier Mühlhausen statt, wo er eine Dienstgruppe leitete. Im Mai 2017 übernahm Sziebert die Leitung des Polizeiposten Heiningen. Seit September dieses Jahres ist der Polizeihauptkommissar im Bezirksdienst beim Polizeirevier Göppingen tätig.

Alexander Glock (29) wurde im Juli 2010 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nachdem er sein Studium in Villingen-Schwenningen absolvierte, wurde er im Jahr 2014 zum Polizeirevier Göppingen versetzt. Als stellvertretender Dienstgruppenleiter fungierte er bis zum Frühjahr dieses Jahres, bevor er ab dem 1. April die Leitung einer Dienstgruppe in Uhingen übernahm. Seit diesen Monat leitet Herr Glock den Polizeiposten in Heiningen.
22.10.20

 

 

Bundeswehr unterstützt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Das Landratsamt Ostalbkreis hatte einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr für die Nachverfolgung von Kontaktpersonen ersten Grades von Corona-Infizierten gestellt. „Erfreulicherweise haben wir sehr kurzfristig zugesagt bekommen, dass uns schon ab nächster Woche Soldatinnen und Soldaten bei dieser Aufgabe zur Hand gehen“, informiert Landrat Dr. Bläse. „Mein Dank geht an das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, das uns bei der Antragstellung beraten hat, sowie an alle Stellen von Bund und Land, die diese Hilfeleistung so schnell möglich gemacht haben!“  Die Vorbereitungen für die räumliche Unterbringung und der Aufbau der technischen Infrastruktur laufen momentan.
22.10.20

 

 

Friedhöfe brauchen mehr Raum für Trauer

Auf den Friedhöfen in Deutschland musse es künftig mehr Platz für Trauer geben. Das berichtet das Magazin "Projekt Lebenswege" und bezieht sich auf aktuelle Studien und Forschungsarbeiten. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Städte und Gemeinden sollen ihre Friedhofe umgestalten, um den Menschen mehr Raum zum Trauern zu geben. Zu diesem Ergebnis kommen interdisziplinäre Forschungsprojekte und Trendstudien. Demnach verhindern die aktuellen Friedhofsordnungen das Bedürfnis von Hinterbliebenen, um ihre Angehörigen zu trauern. Dazu werden als Beispiele Urnengräber oder anonyme Gräber auf Rasenflächen genannt, auf denen das Abstellen von Blumen, Pflanzen, Erinnerungsstücken oder persönlichen Gegenständen nicht erlaubt ist. In der Regel würden Friedhofsmitarbeiter die Gegenstände, die für die Trauernden von großer Bedeutung in der Verarbeitung ihres Schmerzes sind, abräumen und in den Müll werfen, berichtet das im Landkreis Göppingen erscheinende Magazin „Projekt Lebenswege“ für Menschen im dritten Lebensabschnitt.

Wie ein Hinterbliebener seine Trauer um einen Verstorbenen am besten verarbeitet, stelle sich erst nach der Beerdigung heraus und damit zu einem Zeitpunkt, an dem längst über die Form der Bestattung und Wahl des Grabes entschieden ist. In der Regel wünschen sich viele Menschen heute ein Grab, das nach ihrem Tod den Hinterbliebenen keine Arbeit macht. Deshalb werden oft Urnengräber oder anonyme Bestattungen gewählt. Erst später wird einem Angehörigen aber bewusst, wie wichtig es ihm bei seiner Trauerverarbeitung ist zu wissen, wo sich das Grab des Verstorbenen befindet. Deshalb werden diese Gräber entgegen der Friedhofsordnung geschmückt und mit Erinnerungsstücken markiert.

Die Studien belegen, dass diese Art der Trauerverarbeitung keine Einzelfälle sind, sondern sehr häufig vorkommen, weshalb sich Friedhofsverwaltungen in ganz Deutschland mit den Verstößen gegen ihre Anweisungen herumschlagen müssen. Welche Anforderungen stellen Hinterbliebene heute an einen Friedhof und wie muss der Gottesacker der Zukunft aussehen? Darüber berichtet das Magazin „Projekt Lebenswege“ in seiner neuesten Ausgabe.

Das Magazin „Projekt Lebenswege“ wird herausgegeben von der Maitis-Media GbR. Es ist erhältlich bei Maitis-Media GbR, Fasanenstraße 15, 73035 Göppingen, Mail. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (gegen Versand- und Bearbeitungsgebühr von zwei Euro je Exemplar) oder kann kostenlos  abgerufen werden unter  www.maitis-media.de/assets/rz_lebenswege_2020_0710_low.pdf
21.10.20

 

 

Zäsur beim Mittelstand: Auf Freiheit folgt Semmler

Neuer Vorsitzender: Ralf Semmler (r.) löst Eddy Freiheit bei der Mittelstandsvereinigung im Kreis Göppingen ab. Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Ralf Semmler ist neuer Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Göppingen. Der 51-jährige Unternehmer aus Holzheim löst Eddy Freiheit ab, der nach 22 Jahren nicht mehr kandidierte. Die Mitglieder würdigten die Verdienste Freiheits um den Mittelstand im Landkreis und wählten ihn zum Ehrenvorsitzenden. Freiheit erhielt außerdem die silberne Ehrennadel des MIT-Landesverbandes.

In der Mittelstandsvereinigung im Kreis Göppingen bläst frischer Wind. In seiner Antrittsrede kündigte der neugewählte Vorsitzende Ralf Semmler an, künftig monatliche Mitgliedertreffen zu veranstalten. Außerdem wolle sich die MIT im Kreis stärker in die Wirtschaftspolitik einmischen und die Abgeordneten stärker mit Ideen für eine mittelstandsfreundlichere Politik konfrontieren. Für Semmler wird nämlich viel zu viel Politik gegen die mittelständischen Unternehmen gemacht, wie zum Beispiel die Datenschutzgrundverordnung. Die Bürokratie mache den kleinen und mittelgroßen Unternehmern das Leben schwer. Dies dürfe nicht so weitergehen, so Semmler unter dem Beifall der Mitglieder..

Semmler, Chef der Firma Tacho-Control im Gewerbepark Voralb, hatte sich zuvor bei den Vorstandwahlen gegen den ebenfalls kandidierenden Lukas Mürdter durchgesetzt. Der 30 Jahre alte Mürdter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Pusch-Data (Eislingen), hatte in seiner Vorstellungsrede den Mittelstand aufgerufen, zu zeigen, wie Ökonomie, Ökologie und Digitalisierung erfolgreich genutzt werden können. Die MIT-Mitglieder wählten Mürdter zu einem von drei Stellvertretern Semmlers. Weitere stellvertretende Vorsitzende wurden die CDU-Landtagskandidatin und Rechtsanwältin Sarah Schweizer aus Göppingen und der Uhinger Steuerberater und Rechtsanwalt Thomas Rapp, der auch Schatzmeister im MIT-Landesverband ist.

Zum neuen Schatzmeister wählten die Mitglieder  Klaus Straub aus Bad Überkingen. Er löst Michael Mühlhäuser ab, der das Amt 18 Jahrelang bekleidet hatte, was der scheidende Vorsitzende Eddy Freiheit würdigend hervorhob. Klaus Hauser (Göppingen) wurde neuer Schriftführer. Ferner gehören dem Gremium Rüdiger Gramsch für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Hans-Jörg Andonovic-Wagner (Eislingen) als Internetbeauftragter an. Vervollständigt wird das Gremium durch sieben Beisitzer. Zu Kassenprüfern wurden Hannelore Grössl (Eislingen) und Lothar Lehner (Geislingen) gewählt.

Die Mitgliederversammlung war jedoch geprägt von der Verabschiedung von Eddy Freiheit, der das Vorsitzenden-Amt nach 22 Jahren niederlegte. Bereits bei  einer im Vorfeld der Vorstands-Neuwahlen stattgefundenen kleinen Feier würdigten Weggefährten Freiheits das Engagement des Diplom-Ingenieurs und Energieexperten um den Mittelstand im Landkreis. So u.a. der Bundestagsabgeordnete Hermann Färber, der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till, der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner oder der stellvertretende Vorsitzende des MIT-Bezirksverbandes Nord-Württemberg, Walter Frank aus Ruppertshofen. Der erinnerte auch an die Verdienste Freiheits im Bezirks- und Landesverband und überreichte dem scheidenden Vorsitzenden einen originell bedruckten Liegestuhl, auf dem Freiheit nun ausruhen könne. In der Mitgliedversammlung fanden auch der CDU-Kreisvorsitzende Kai-Steffen Maier, die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und Landtagskandidatin Sarah Schweizer anerkennende Worte für Freiheit, der für seine Mitglieder zahllose politische Veranstaltungen und Begegnungen organisiert habe.

Im Beisein der MIT-Landesgeschäftsführerin Ulla Müller-Eisenhardt konnte der neugewählte Vorsitzende Ralf Semmler an Freiheit die silberne Verdienstmedaille des Landesverbandes nebst Urkunde überreichen – ein sichtbarer Ausdruck für die Anerkennung der Verdienste Eddy Freiheits um die Mittelstandsorganisation. Die Mitglieder bedankten sich bei dem scheidenden Vorsitzenden der Kreis-MIT mit standing ovations. Freiheit selbst nutzte die Mitgliederversammlung und zog eine Bilanz seiner Amtszeit, erinnerte an wichtige Veranstaltungen, prominente Gäste und zahlreiche politische Initiativen und an jene Zeit, als er in Personalunion auch Vorsitzender des Göppinger CDU-Stadtverbandes war.
21.10.20

 

 

Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Untersuchungshaft

Kreis Göppingen.  Mehr als drei Kilogramm Marihuana beschlagnahmte die Polizei am Montag bei einem 34-Jährigen aus dem Raum Göppingen. Die Kriminalpolizei ermittelt schon seit Längerem gegen den Mann, der im Verdacht steht, mit Kokain und Marihuana gehandelt zu haben. Am Montag standen die Beamten mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Wohnung des Mannes. Bei der Durchsuchung, bei der auch ein Rauschgiftspürhund zum Einsatz kam, fanden die Ermittler knapp zwei Kilogramm Marihuana, Kleinmengen an Ecstasy und mehrere Schreckschusswaffen. Außerdem beschlagnahmten sie eine professionelle Aufzuchtanlage für Marihuana, die noch im Aufbau war. Den Verdächtigen, der vor der Durchsuchung etwa eineinhalb Kilogramm Marihuana an mehrere Männer verkauft zu haben soll, nahm die Polizei vorläufig fest. Am Dienstag erließ die zuständige Haftrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Der 34-Jährige befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt.
21.10.20

 

 

Radschnellweg kommt nun doch

Kreis Göppingen. In der Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses des Göppinger Kreistags wurde die Planung für den Radschnellweg auf den Weg gebracht.  Nach dem Scheitern der zunächst geplanten kommunalen Mitfinanzierung der Planungskosten in Höhe von 6,25 Prozent aufgrund der Absage einiger Anliegergemeinden, ebnete der Landkreis mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg den Weg für den Schnellweg. “Umweltgerechte Mobilität ist ein Schlüsselthema der Kreisentwicklung. Klimaschutz ein weiteres. Dafür benötigen wir dringend die Verkehrswende. Ich bin sehr froh und dankbar, dass wir die Weichen für die Planung der Radschnellverbindung jetzt stellen konnten”, freut sich Landrat Edgar Wolff.

Das Land Baden-Württemberg erklärte sich bei weiterführenden Verhandlungen mit der Landkreisverwaltung bereit, seinen Demonstrationsradschnellweg entlang der alten B10 vom Neckartal kommend nicht nur, wie ursprünglich geplant, bis auf Höhe der Kläranlage Ebersbach auf Radschnellwegstandard (mindestens vier Meter) auszubauen, sondern auch den anschließenden Abschnitt von der Kläranlage bis einschließlich einer Filsquerung bei der Querspange Ebersbach/West umzusetzen. Damit finanziert das Land auch Planung und Bau für das kostenintensive Brückenbauwerk. Das beharrliche Engagement der Kreisverwaltung für die Maßnahme und der zuletzt erzielte Verhandlungserfolg wurden durch alle Fraktionen ausdrücklich gewürdigt.

Durch die komplette Übernahme der erforderlichen Kofinanzierung kommen auf den Landkreis zunächst Kosten von bis zu rd. 300.000 € für die Planung der Radschnellverbindung zu. Diese wird mit rund zwei Millionen Euro durch Fördermittel des Bundes und Landes unterstützt, erläutert Radverkehrskoordinatorin Sissy Habig vom Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, die sich seit dem Sommer neu um das Projekt kümmert. Maßgabe ist, die Gesamtplanung der vollständigen Strecke der Radschnellverbindung Ebersbach bis Süßen final zu beantragen und bei entsprechender Bewilligung bis 2024 abzuschließen.

Radschnellverbindungen (RSV) sind besondere Routen für den Radverkehr, die sich deutlich von herkömmlichen Radwegen unterscheiden. Sie verbinden Städte miteinander oder mit dem jeweiligen Umland, einschließlich Stadtzentren, Arbeitsplatzschwerpunkte und Hochschulstandorte. Sie reduzieren das Verkehrsaufkommen auf stark frequentierten Pendlerstrecken. Radfahrer können auch längere Distanzen zügig mit dem Rad zurücklegen, da sich die Radschnellwege durch hohe Qualitätsstandards auszeichnen.
21.10.20

 

 

Vogelsangbrücke: B 10-Abfahrt dicht

Esslingen. Bevor die Vogelsangbrücke in Esslingen  im Dezember wieder komplett für den Verkehr freigegeben wird, werden abschließende Belagsarbeiten durchgeführt. Hierfür müssen die Ausfahrten der B 10 vorübergehend gesperrt werden. Trotz dieser Arbeiten bleibt auf der Brücke zumindest eine Spur je Fahrtrichtung durchgehend geöffnet. Um die Asphaltschicht auftragen zu können, muss jedoch vom 26. Oktober bis zum 14. November, aus Richtung Plochingen kommend, die Ausfahrt der B 10 auf die Brücke gesperrt werden. Eine entsprechende Umleitung über die Adenauerbrücke wird ausgeschildert. Zusätzlich muss für die Arbeiten vom 9. bis zum 14. November auch die entsprechende Ausfahrt der B 10 aus Richtung Stuttgart kommend gesperrt werden. Hier wird der Verkehr über die Pliensauvorstadt umgeleitet.
21.10.20
 

 

Ritterstraße wird Fußgängerzone

Esslingen. Mitte Dezember wird die Ritterstraße in Esslingen  zur Fußgängerzone. Damit soll der Parksuchverkehr in der östlichen Altstadt verringert und so die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Sofern sich die Fußgängerzone bewährt, wird sie nach einer Erprobungsphase dauerhaft eingerichtet.

Am Montag, 2. November, beginnen die Arbeiten zur Einrichtung einer Fußgängerzone in der Ritterstraße. Bis Mitte Dezember wird die Ritterstraße dann entsprechend markiert und beschildert, es werden Fundamente für die Sicherheitspoller gesetzt, die Verkehrsinsel zum Teil rückgebaut und Parkplätze ausgewiesen. Während der Bauarbeiten kann es zu kleineren Verkehrseinschränkungen kommen. Die Gesamtkosten für die bauliche Umsetzung betragen etwa 275.000 Euro.
21.10.20

 

 

Neue Integrationsbeauftragter

Julian Fischer ist neuer Integrationsbeauftragter bei der Stadt Geislingen. Foto: Christiane Wehnert

 Geislingen. Die Stadtverwaltung Geislingen hat einen neuen Integrationsbeauftragten und Leiter der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats: Julian Fischer. Der 32-Jährige wohnt in Elchingen. Diese Stelle führt ihn jedoch beruflich zurück zu seinen Wurzeln. „Als gebürtiger Geislinger war ich lange Zeit im Maikäferhäusle als Vorstand aktiv, bevor es mich für mein Studium der Ethnologie und Politikwissenschaft nach Tübingen verschlagen hat“, sagt Julian Fischer. „Anschließend absolvierte ich ein Volontariat beim Tourismusmarketing Baden-Württemberg und habe Bildungsseminare für Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, geleitet.“ In den vergangenen zwei Jahren war Julian Fischer als Integrationsmanager bei der Stadt Göppingen tätig. „Ich freue mich sehr auf meine neue Tätigkeit bei der Stadt Geislingen. Die Stelle vereint meine bisherigen beruflichen Schwerpunkte“, berichtet Julian Fischer.
21.10.20

 

 

Ordnungsamt kontrolliert Quarantäne

Schwäbisch Gmünd (sv). In den nächsten Tagen wird das Ordnungsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd nach Vorgabe des Landes verstärkt überprüfen, ob sich Personen, die in Quarantäne sein müssen, an die vorgegebenen Auflagen halten. Sowohl infizierte Personen wie auch Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer, die kein negatives ärztliches Zeugnis vorlegen können, müssen sich für bis zu zwei Wochen in Quarantäne begeben. Die entsprechenden Quarantäneverfügungen werden den betroffenen Personen schriftlich vom Ordnungsamt mitgeteilt. Diese Kontrollen seien dabei ein weiterer Baustein zur Eindämmung des Infektionsgeschehens, so die Landesbehörden. Bei den letzten Kontrollen Anfang August konnten in Schwäbisch Gmünd nahezu alle Personen, die sich in Quarantäne befinden mussten, in ihrer Wohnung angetroffen werden.
21.10.20

 

 

Kriegsgräber in Geislingen gepflegt

Geislingen.  Mitglieder der Reservistenkameradschaft Stauferkreis (RK) und des Jugendgemeinderates (JGR) der Stadt Geislingen die Kriegsgräber in der Fünftälerstadt gepflegt. Bei trockenem, kühlem Wetter wurden die Arbeiten unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften durchgeführt. Die Jugendgemeinderäte übernahmen unter Mithilfe ihrer ehemaligen Betreuerin Sarah Buchwald, die sich an diesem Tag bereiterklärte, den JGR nochmal zu unterstützen, die Bepflanzung der Gedenkstätte. Außerdem befreiten die Reservisten die Wege von Unkraut, mähten den Rasen und säuberten die Gedenktafeln sowie -kreuze. Auch die Sitzbank, die 2003 von der RK-Geislingen erneuert wurde, strahlt nun wieder mit einem neuen Anstrich und lädt zum Verweilen ein.

„Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen bedanken, die beim Arbeitseinsatz dabei waren und auch bei denjenigen, die uns im Vorfeld unterstützt haben“, sagt Rainer Donner, Hauptfeldwebel d. R. und Vorsitzender der RK-Stauferkreis. „Es hat uns bewiesen, dass das Gedenken an die Gefallen noch immer wichtig ist und nicht in Vergessenheit geraten ist. Alles in allem war es ein sehr schöner Arbeitseinsatz und wir werden es nächstes Jahr bestimmt wieder durchführen.“
21.10.20

 

 

Viel Streit an einem Abend

Schwäbisch Gmünd. Mit drei Fahrzeugbesatzungen rückte die Polizei am Dienstagabend in den Sulzbachweg aus. Dort randalierte gegen 22.45 Uhr ein 33 Jahre alter Mann. Er ging mit einem Messer auf einen Mitbewohner los und beschädigte Einrichtungsgegenstände. Der Mitbewohner konnte dem Angriff ausweichen und sich unverletzt in ein Zimmer retten. Der mit über zwei Promille stark alkoholisierte 33-Jährige wurde  in Gewahrsam genommen. Zeitgleich war die Polizei An der Oberen Halde im Einsatz. Dort hatten mehrere Personen reichlich Alkohol konsumiert und gerieten in Streit. Bereits gegen 20.30 Uhr musste die Polizei mit zwei Besatzungen in die Lindenhofstraße ausrücken. Dort randalierte ein 25-Jähriger und schlug um sich. Der im psychischen Ausnahmezustand befindliche Mann wurde in eine Fachklinik gebracht.
21.10.20

 

 

15-Jähriger hat Drogen und Messer in der Tasche

Hattenhofen. Einen Mofa-Fahrer kontrollierte die Polizei am Montag in Hattenhofen. Der Jugendliche hielt sich auf einem Gelände in der Schulgasse auf und soll dort laut einem Zeugen einen Joint geraucht haben. Beim Eintreffen einer Polizeistreife soll sich der 15-Jährige trotz Ansprache der Polizisten auf sein Mofa gesetzt haben, um zu flüchten. Das verhinderten die Beamten. Bei einer Kontrolle hatte der Jugendliche Kleinmengen an Marihuana und ein verbotenes Einhandmesser dabei. Die Beamten beschlagnahmten die Gegenstände und informierten die Angehörigen des Minderjährigen. Er muss jetzt mit Strafanzeigen rechnen. Weiterfahren durfte er nicht mehr.
20.10.20

 

 

Auf Jebenhäuser Straße viel zu schnell

Göppingen - Zwischen Montag 23 Uhr und kurz nach Mitternacht überprüfte die Polizei, ob sich die Fahrer in der Jebenhäuser Straße an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h hielten. Dabei musste sie feststellen, dass vier Autofahrer zu schnell waren: Drei Fahrzeuglenker fuhren zwischen 70 und 80 km/h und waren damit deutlich zu schnell. Ein 51-Jähriger mit seinem Opel hatte es besonders eilig. Den stoppten die Polizisten mit 95 km/h. Er muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen.
20.10.20

 

 

Zwei Einsätze für die Feuerwehr

Schwäbisch Gmünd. Mit 23 Einsatzkräften rückte die Gmünder Feuerwehr am Montagabend in die Breslauer Straße aus. Wie sich herausstellte, hatte dort gegen 22.30 Uhr entgegen erster Befürchtungen nicht ein Gebäude, sondern lediglich der Schornstein, vermutlich wegen Glanzruß, gebrannt. Wenige Stunden später gegen 2 Uhr rückten nochmals acht Einsatzkräfte, diesmal in die Rektor-Klaus-Straße, Höhe des dortigen Seniorenzentrums aus. Dort brannten rund 30 Gelbe Säcke, die in Gitterboxen gelagert waren. Vermutlich haben Jugendliche die Säcke angezündet. Eine Fahndung nach ihnen verlief jedoch ohne Erfolg. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
20.10.20

 

 

Heike Baehrens wieder Bundestagskandidatin der SPD

Göppingen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens ist erneut als Kandidatin für die Bundestagswahlwahl 2021 im Wahlkreis Göppingen (entspricht dem Landkreis) nominiert worden. In der Nomonierungsversammlung in der Göppinger Stadthalle erhielt Baehrens 97,28 Prozent der abgegebenen Stimmen.
20.10.20

 

 

Martin Müller wirft das Handtuch

Göppingen. Nach seinem für ihn enttäuschenden Abschneiden bei der OB-Wahl am Sonntag hat Martin Müller aufgegeben. Am Montag Abend ließ der von der SPD unterstützte Kandidat wissen, dass er zum zweiten Wahlgang am 8, November nicht mehr antritt. Der Stuttgarter, der beim Städtetag arbeitet, hatte bei dem Urnengang 9,7 Prozent der Stimmen erhalten. Eine Wahlempfehlung für einen anderen Bewerber hat Müller nicht gegeben. Auf jeden Fall im Rennen bleiben bislang Amtsinhaber Guido Till (CDU), der Landtagsabgeordnete Alex Maier (Grüne) und der Göppinger Optiker Stefan Horn. Heiko Stobinski, der am Sonntag 3,3 Prozent der Stimmen erhalten hatte, hat sich nch nicht endgültig entschieden, ob er wieder antritt.
19.10.20

 

 

Auto in Flammen: Brandstiftung möglich

Uhingen.  Am frühen Dienstag brannte in Uhingen ein Mercedes.  Kurz vor 3.30 Uhr bemerkten Bewohner aus der Hölderlinstraße das brennende Auto auf der Straße. Die Feuerwehr kam und hatte den Brand schnell gelöscht. Das Fahrzeug war aber bereits stark beschädigt. Der Motorraum war komplett ausgebrannt und auch Innenraum geriet in Mitleidenschaft. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen rund 75.000 Euro betragen. Die Kriminalpolizei aus Göppingen ermittelt jetzt in alle Richtungen, auch in Richtung Brandstiftung. Das Auto stellte die Polizei noch in der Nacht sicher. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler steckten Unbekannte den Mercedes möglicherweise in Brand. Wer in der Nacht im Bereich Hölderlinstraße / Hauffstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte unter der Telefon-Nr.07161/632360 melden.
'20.10.20

 

 

Nachhaltigkeit: Reparieren statt wegwerfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ möchte die sozialdiakonische Stelle, Ehrenamtsförderung in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen einen Reparaturtreff eröffnen. Hierfür werden handwerklich begabte Mitstreiter gesucht, die gerne regelmäßig beim Reparaturtreff mithelfen wollen. Der erste Treff findet am 3. November im Gemeindehaus der Christuskirche in Eislingen statt – um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Die Kaffeemaschine will nicht mehr, die Kleidung hat ein Loch oder ein Knopf fehlt, der Laptop fährt nicht mehr hoch oder der Toaster ist verklemmt. Oft landen vermeintlich defekte Gegenstände zu früh auf dem Müll, obwohl diese in vielen Fällen mit ein paar fachmännischen Handgriffen wieder funktionsfähig gemacht werden können. In einem Reparaturtreff geht es genau darum. Kleidung, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr - kaputte oder nicht mehr funktionstüchtige Gegenstände werden gemeinsam mit fachkundigen Ehrenamtlichen in Augenschein genommen und nach Möglichkeit repariert. „Wir wollen ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Gesellschaft setzen. So werden Ressourcen geschont und zu einem bewussteren Konsumverhalten aufgerufen", beschreibt Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle den Nutzen dieses geplanten Treffs. Hannelore Schnitzler hat sich im Vorfeld der Planungen das Repair-Café in Uhingen angeschaut und wurde dort von Werner Lorenz ausführlich beraten. Die Besucher bringen ihre defekten Gegenstände von zu Hause mit. Im Reparaturtreff machen sie sich dann gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit. Man kann dort immer eine Menge lernen. „Dabei soll der Reparaturtreff ehrenamtlich getragen sein und nicht als Konkurrenz zu lokalen Handwerksbetrieben verstanden werden. Die Reparaturen werden von Laien und ehrenamtlichen Reparateuren durchgeführt, daher kann auch keine Gewährleistung für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden“, betont Schnitzler. Um diesen Treff ins Leben rufen zu können, werden ehrenamtliche Helfer mit Reparaturkenntnisse und -fertigkeiten auf verschiedenen Gebieten gesucht. „Damit das Angebotsspektrum so umfangreich wie möglich gestaltet werden kann, suchen wir besonders Experten wie Elektriker, Fernsehtechniker, IT-Spezialisten, Schneider oder Uhrenmacher“. Ein erstes Treffen der Ehrenamtlichen findet am Dienstag, 3. November 2020 um 17:30 Uhr im Gemeindehaus der Christuskirche, Salacher Str. 23 in Eislingen statt. Jeder der handwerklich begabt ist, Freude am Reparieren, Basteln und Nähen hat und sich traut eine Kaffeemaschine, einen Toaster oder eine Bohrmaschine auseinander zu bauen und nach Fehlern zu untersuchen, ist herzlich zu diesem Treffen eingeladen. Da die Raumkapazitäten allerdings begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung bei Hannelore Schnitzler unter Telefon 07161 / 920 190 26 gebeten.
20.10.20

 

 

Historische Stadtführung entfallen

Schwäbisch Gmünd. Die regelmäßigen Stadtführungen in Gmünd an den Samstagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufgrund der steigenden Corona Infektionszahlen finden bis auf Weiteres keine historischen Stadtführungen an den Samstagen statt.
20.10.20

 

 

Merz: Brauchen mehr Mut und  Politik des Möglichmachens

Zur Wirtschafts- und Außenpolitik sprach Friedrich Merz bei seinem Besuch in Göppingen ebenso wie über die Zukunft der CDU, die er als Bundesvorsitzender gerne führen würde. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Er will Bundesvorsitzender der CDU werden. Friedrich Merz, einer der drei Bewerber für dieses Amt, besuchte auf Einladung der Göppinger CDU-Landtagskandidatin Sarah Schweizer Göppingen. Nach dem Besuch eines führende Göppinger Digitalunternehmens begeistert er im Ausstellungsraum der Firma Lambert im Weberpark mit klaren Aussagen zur Wirtschafts- und Außenpolitik die Parteimitglieder im Landkreis Göppingen.

Schweizer betonte gleich zu Beginn die besondere Ausgangslage des Landkreises Göppingen in der aktuellen Zeit – mit dem sich abzeichnenden Strukturwandel und den noch immer nicht ganz absehbaren Folgen der Corona-Krise auf der einen Seite und auf der anderen Seite den vielen „Hidden Champions“ und herausragenden Digitalunternehmen. Mit „Mut und Realismus“ sollten die Herausforderungen der nächsten Monate deshalb angegangen werden. Auch Merz ist wichtig, das Europa im digitalen Zeitalter eine führende Rolle übernimmt und die Daten auf Servern hier und nicht in den USA laufen. Die Wirtschaft, durch Corona ohnehin schon geschwächt, müsse florieren. Noch mehr Verbote dürfe es nicht geben und in manchen Bereichen bedürfe es klarer Ansagen. Zum Beispiel im Bereich der Automobilindustrie, die derzeit bei Investitionen zögert, weil sie nicht wisse, welche Technologie letztlich das Rennen macht. Es sei aber ein Fehler, jetzt ein Verbot des Verbrennungsmotos für 2030 oder 2035 zu fordern, kritisiert Merz Vorstellungen der Grünen. Denn dann würde heute niemand mehr einen Benziner kaufen. Darunter leiden würden die Automobilzulieferer, von denen es auch im Filstal eine Menge gebe, zeigte sich Merz gut informiert. Neue Technologien beim Autoantrieb müssten natürlich weiter entwickelt werden, doch ohne den Verbrennungsmotor frühzeitig zu verteufeln. „Es wird Zeit damit aufzuhören nur zu erklären was wir nicht wollen, sondern wir müssen sagen, was wir wollen.“ Mit der Verunsicherung der Wirtschaft müsse es ein Ende haben, wird Merz deutlich.

Der Kandidat um den Parteivorsitz macht einen Schwenk zur Außenpolitik. Die USA zögen sich immer mehr als weltweite Ordnungsmacht zurück. Russland und China drängten in die Lücken, die die Vereinigten Staaten hinterließen, so Merz. Am Ende werde China die führende Rolle übernehmen, wenn Europa außenpolitisch nicht endlich mit einer Stimme spreche und entschlossener auf dem Feld der Weltgeschichte mitspiele. „Wir müssen uns entscheiden, ob wie künftig in der Champion League spielen oder in der Kreisklasse bleiben“.

Ungeachtet der neuen Rolle der USA und ungeachtet ob der nächste Präsident Biden oder Trump heißt: Für Merz bleiben die USA ein wichtiger Partner für Deutschland. Ein Partner, mit dem man viele Grundsätze wie Demokratie und Grundrechte teile. Anders als mit China, das in seinen Verträgen über die geplanten neue Seidenstraße, deren Nord- und Süd-Route jeweils im Duisburger Hafen enden, die Anerkennung wichtiger Grundzüge chinesischer Politik enthalten. Merz bedauerte, dass die ersten europäischen Staaten solche Verträge bereits unterzeichnet haben.

„Wir leben in unserem Land zu sehr auf Kosten der jüngeren Generation“, kommt Merz wieder auf die Wirtschaftspolitik zu sprechen. Derzeit würden, zur Abfederung der Corona-Pandemie, enorme Schulden gemacht. Doch das könne nicht so weitergehen. Die Schulden müssten auch wieder abgebaut werden. Das werde enorme Anstrengungen und unliebsame Entscheidungen erfordern, beugt Merz schon einmal vor. „Mit Sozialdemokraten wird man das kaum realisieren können und mit den Grünen wird das schwierig werden“, so der Bewerber um den CDU-Vorsitz und sieht die Finanzen der Republik deshalb bei der Union in besten Händen.

Keine Politik des Verhinderns und Verbietens, sondern eine Politik des Möglichmachens fordert Merz unter dem Beifall seiner Zuhörer und wünscht sich von den Bürgern mehr Mut und Aufbruchstimmung. Das gelte auch gerade für Baden-Württemberg, so Merz mit Blick auf die Landtagswahl. In diesem technologisch tollen Land müsse die Union wieder stärkste Kraft werden. Das gelte auch für den Wahlkreis Göppingen, wo Landtagskandidatin Sarah Schweizer das Direktmandat für die CDU zurückerobern möchte. Ausdrücklich unterstrich Merz, dass gerade das Engagement beruflich erfolgreicher Frauen ein Glücksfall für die Politik sei. Dies sei auch im Bund erforderlich. Die Fraktion im Bundestag müsse weiblicher werden, so Merz mit dem Hinweis darauf, dass Frauen die Mehrheit in der Bevölkerung stellen. Deshalb betonte er auch die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einen entsprechenden Ausbau von Betreuungsplätzen, die für Frauen wie Männer gleichsam große Bedeutung haben.

Viel Applaus für den politischen Gast aus Nordrhein-Westfalen und viele Fragen aus dem Publikum. Merz, bereits unter Zeitdruck, blieb keine Antwort schuldig. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagskandidatin Sarah Schweizer beim Gast für dessen Visite in Göppingen und überreichte ein „Stauferkischtle Friedrich“, benannt nach Friedrich von Büren, dem Gründer des Staufer-Geschlechts und bestückt mit zahlreichen Spezialitäten aus der Region. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber lud in seinem Schlusswort Merz gleich wieder die Hohenstaufenstadt ein. Mit den Worten „Sie können auch gerne als Bundeskanzler wiederkommen“, schloss der Göppinger Bundestagsabgeordnete die Veranstaltung.  
19.10.20

 

 

OB-Wahl: Vorbereitungen für zweiten Wahlgang

 Göppingen. Nach der OB-Wahl vom Sonntag, bei der es noch keine Entscheidung gab, bereitet sich die Stadtverwaltung auf den zweiten Wahlgang am 8. November vor.

Zum zweiten Wahlgang können bis Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr, neue Bewerbungen eingereicht oder bisherige Bewerbungen zurückgezogen werden. Über die Zulassung der dann aktuell vorliegenden Bewerbungen entscheidet der Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung am Freitag, 23. Oktober, 12 Uhr, im Großen Sitzungssaal des Rathauses. Erst danach können die Stimmzettel gedruckt und versandt werden.

Wer bereits im Vorfeld der Wahl, per Internet oder mit seiner Wahlbenachrichtigung, die Briefwahl auch oder nur für die Neuwahl beantragt hat, bekommt die Wahlunterlagen - Wahlschein und Stimmzettel samt Briefumschläge – automatisch ab nächster Woche zugesandt. Aber auch wer neu Briefwahl beantragen möchte, kann dies tun. So ist auf der Göppinger Homepage unter www.goeppingen.de/obwahl2020 der Link zur Online-Beantragung der Briefwahl frei geschaltet – bis Donnerstag, 5. November, 11 Uhr kann auf diesem Weg bequem von daheim aus Briefwahl beantragt werden. Aber auch auf postalischem Weg oder direkt im Wahlbüro im Rathaus kann noch Briefwahl beantragt werden.

Die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Erste Bürgermeisterin Almut Cobet, appelliert an alle Wähler, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen: „Der Oberbürgermeister ist stimmberechtigter Vorsitzender des Gemeinderates und zugleich oberster Dienstherr der Stadtverwaltung“, unterstreicht Cobet die herausgehobene Stellung eine Stadtoberhauptes in Baden-Württemberg. Auch deshalb sei es wichtig, das demokratische Grundrecht der Stimmabgabe auszuüben.
19.10.20

 

 

Personalmangel: Geislingen schließt Stadtkasse

Geislingen. Die in finanziellen Schwierigkeiten steckenede Fünf-Täler-Stadt Geislingen muss ihre Stadtkasse schließen. „Vom 19. bis 23. Oktober  ist die Stadtkasse für den Publikumsverkehr leider nicht besetzt. Der Grund ist Personalmangel aufgrund von Krankheit“, heißt es in einer städtischen Mitteilung.

Vom 2. bis 6. November  muss der Bürgerservice der Stadt Geislingen für den Publikumsverkehr l geschlossen bleiben. Dies betrifft folgende Bereiche, die im Schubarthaus angesiedelt sind: Ordnungsamt, Bürgeramt, Ausländerbehörde, Straßenverkehrsbehörde, Rentenversicherungen, Gewerbe-Gaststätten, Bußgeldstelle, Wohngeld- und Waffenbehörde.

„Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen neuen Aufgaben unseres Fachbereichs sind leider viele andere Dinge liegen geblieben“, erklärt Ordnungsamtsleiter Philipp Theiner. „In der ersten Novemberwoche wollen wir diesen Rückstand aufarbeiten und bitten daher alle Bürger, ihre Amtsgeschäfte auf die Woche davor oder danach zu verlegen.“  Trotz der Schließung gibt es einen Notfall-Service: Am Montag, 2. November, ist der Bürgerservice von 8.00 bis 12.00 Uhr erreichbar, am Donnerstag, 5. November 2020, von 14.00 bis 18.00 Uhr.
19.10.20

 

 

Stadt verstärkt Corona-Hotline

Göppingen. Die Telefon-Hotline der Stadtverwaltung für Bürgeranfragen zum Thema Corona unter 07161 650-5555 wird personell wieder verstärkt.  Die Stadtverwaltung hat bereits Mitte März eine Telefon-Hotline unter 07161 650-5555 eingerichtet, die Fragen der Bürger zum Thema Corona entgegennimmt und, soweit wie möglich, direkt beantwortet, ansonsten erfolgt ein Rückruf nach Einholung der Auskunft durch die städtischen Mitarbeiter. Für medizinische Fragen bleiben allerdings die jeweiligen Hausärzte oder die Notdienstnummer 116117 die richtigen Ansprechpartner. Die Hotline ist besetzt montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr.
19.10.20

 

 

Mit Netzwerk gegen die Krise

Kreis Göppingen. Mit seiner neuen Veranstaltungsreihe “Markplatz” will Lothar Lehner, Vorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, vor allem ein Forum schaffen, auf dem Unternehmer untereinander Kontakte knüpfen können. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie seien Netzwerke wichtig. Das Impulsreferat beim jüngsten Treffen im Hotel “Löwen” in Süßen hielt Robert Schmidt von der Werbeagentur P.O.M in Donzdorf.

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen macht sich der Kreischef des BVMW, Lothar Lehner, Sorgen um den Mittelstand in der Region. Zum einen beklagte der Geislinger den Flickenteppich an Corona bedingten Einschränkungen in Deutschland, zu denen er auch das, zwischenzeitlich von Gerichten gekippte, Beherbergungsverbot zählte. Einen zweiten befürchteten Lockdown würde ein Drittel der mittelständischen Unternehmen nicht mehr überstehen, prophezeite Lehner und hält die Existenzangst zahlreicher Firmenchefs für begründet.

Ein Grund mehr, dass sich Unternehmer untereinander kennenlernen und wissen, welche Produkte und Dienstleistungen sich hinter den Firmennamen verstecken. Auch zum zweiten Marktplatz konnte Lehner gut 25 Unternehmer begrüßen, die die Gelegenheit bekamen, sich und ihren Betrieb vorzustellen. Zudem war ausreichend Gelegenheit, die neuen Kontakte untereinander in Einzelgesprächen zu vertiefen.

Mit zum Konzept der Veranstaltungsreihe gehört auch ein 15-minütiges Impulsreferat zu einem aktuellen, die Unternehmen interessierenden Thema.

Dieses Mal war es Robert Schmidt, Inhaber der Donzdorfer Werbeagentur P.O.M, der über die Präsentation von Firmen bei der Suchmaschine Google referierte.

Im Internet, so Schmidt, sei Google unangefochten die Nummer 1. Weltweit werden 3,8 Millionen Suchanfragen bei Google gestellt – pro Minute. Allein in Deutschland suchen zwölf Millionen Menschen Tag für Tag über die Suchmaschine nach Produkten und Dienstleistungen. Vor diesem Hintergrund scheine es Sinn zu machen, in Google zu investieren und zu schauen, bei den Trefferplätzen möglichst weit vorne zu landen.

Ein Unterfangen, das oft teuer und mühsam sei und was sich nicht für jeden Betrieb wirklich lohne. Robert Schmidt hatte da zwei Beispiele aus der Praxis parat. Ein Ingenieurbüro wollte durch ein Engagement bei Google bundesweit ein bis zwei neue Kunden gewinnen und habe einige hundert Euro investiert, um bei der Suchgemeinschaft ganz vorne zu landen. Das Ergebnis: Das Büro hat fünf neuen Kunden mit Aufträgen zwischen 125 000 und 250 000 Euro gewonnen. “Für das Büro hat sich der Einsatz gelohnt”. Das andere Beispiel sei ein Metzger in einer Gemeinde im Kreis Göppingen, der bei Google ganz weit vorne gefunden werden wollte, um mehr Kunden auf seinen warmen Mittagstisch aufmerksam zu machen. “Dem haben wir abgeraten, Geld in die Suchmaschine zu stecken”, so Schmidt mit Blick auf das überschaubare Einzugsgebiet der Metzgerei. “Das hätte dem Metzger nichts gebracht”. Stattdessen habe man andere am Ort platzierte Medien genutzt, um zusätzliche Kunden zu generieren – ebenfalls mit Erfolg.

Schmidts Fazit: Bevor jemand Geld für eine bessere Platzierung bei Google ausgibt, sollte er einen Marketingplan aufstellen und wissen, welche Zielgruppe er ansprechen will. Allerdings hatte er auch einen Tipp parat. Google stellt automatisch und kostenfrei einen Businesseintrag bereit. Auf den sollten Unternehmen nicht verzichten.
19.10.20

 

 

Arbeiter stürzt vom Dach

Neudlingen. Bei Montagearbeiten am Dachspitz ist ein 60-jähriger Arbeiter am Montagmittag von der Leiter abgerutscht und mehrere Meter tief auf den Boden gestürzt. Der Mann war gegen 12.50 Uhr mit Arbeiten an einer Lüftungsanlage beschäftigt und rutschte beim Absteigen von der Leiter ab. Mit Verletzungen noch unklaren Ausmaßes wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.10.20

 

 

Brückensperrung für Apshaltarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund des Voranschreitens der Sanierung Remsbrücke Ost, wird diese in der Zeit von Freitag, 23. Oktober, ab 20 Uhr, bis Sonntag, 1. November, längstens 9 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür ist der Einbau der Asphaltschichten sowie die anschließenden Markierungsarbeiten. Während dieser Zeit ist die Firma Skorupa Haustechnik nur mit Einschränkungen, teilweise sogar gar nicht anfahrbar. Die Zu- und Abfahrt B 29 Hussenhofen ist in beide Fahrtrichtungen ohne Einschränkung möglich. Eine örtliche Umleitung sowie überörtliche Umleitung für den Schwerverkehr, Zu- beziehungsweise Abfahrt vom Gewerbegebiet Gügling ist ausgeschildert. Nach der Vollsperrung kann der Verkehr mit jeweils einer Fahrspur je Fahrtrichtung fließen, es finden im Randbereich noch Nacharbeiten statt, die voraussichtlich noch bis Montag, 30. November andauern. Für die die Buslinie 5 ergeben sich durch die Vollsperrung in Richtung Zimmern zwei Buslinien:

Bus 1 mit Ziel Buchstraße: Bahnhof - Marktplatz - Schmiedgasse - Glocke - Buchstraße / Mühlweg und zurück. Der Bus in Richtung Buchstraße verkehrt zu den im Fahrplan veröffentlichten Zeiten. Für die Rückfahrten ab Mühlweg wurde ein Sonderfahrplan mit neuen Abfahrtszeiten erstellt.
Bus 2 mit Ziel Hussenhofen beziehungsweise Zimmern: Bahnhof - Marktplatz - Schmiedgasse - über B29 - Verteiler Ost - Kaufland - Hussenhofen - Zimmern und zurück über Verteiler Ost - B29.  Es besteht keine direkte Verbindung zwischen der Buchstraße und Hussenhofen.

 

 

Albtäler jetzt Landesradfernweg

Kreis Göppingen. „Das Land hat den Albtäler-Radweg durch den Kreis Göppingen als Landesradfernweg prämiert“, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete und Verkehrspolitikerin Nicole Razavi mit. „Das bedeutet eine wesentliche Aufwertung für diese Strecke, die über viele Kilometer durch das wunderschöne Filstal führt, aber auch für den Radtourismus und für den Radverkehr im Kreis Göppingen insgesamt. Ich gratuliere den Anrainerkommunen herzlich zu dieser guten Nachricht“, so Razavi weiter.

Dieser Titel hat laut Razavi mehrere Vorteile: Das Land übernimmt die Pflege und Wartung der gesamten Beschilderung und berät beim Aufbau von Netzwerken. Für Ausbaumaßnahmen sind höhere Fördersätze möglich. Vor allem bedeutet die Klassifizierung touristisches Potential.

Der 186 Kilometer lange Albtäler-Radweg ist bereits seit 2012 als 4-Sterne-Qualitätsweg durch den ADFC ausgezeichnet und verbindet eine Vielzahl touristischer Highlights in den Landkreisen Heidenheim, Göppingen und dem Alb-Donau-Kreis. Über fünf Etappen führt die Rundtour vom Startpunkt Amstetten aus durch einige der schönsten Fluss- und Trockentäler der Schwäbischen Alb und durchquert u.a. Böhmenkirch-Treffelhausen, Geislingen, Bad Überkingen, Bad Ditzenbach, Wiesensteig (www.albtaeler-radtour.de).

Aab 2021 darf sich die bei Radtouristen  beliebte Tour „Albtäler“ als Landesradfernweg bezeichnen. Die 186 Kilometer lange Route durch die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Göppingen und Heidenheim wird damit gleichzeitig Teil des Rad-Netz Baden-Württemberg.
19.10.20

 

 

Maskenpflicht auf den Gmünder Wochenmärkten

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der kreisweit steigenden sieben Tage-Inzidenz sind weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendig. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd für den Wochenmarkt in der Innenstadt wie auch für den Wochenmarkt auf dem Rehnenhof ab sofort die Maskenpflicht eingeführt. Alle Besucher der Wochenmärkte sind ab sofort verpflichtet, beim Besuch der Wochenmärkte eine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten kann der notwendige Mindestabstand von 1,5 Meter nicht gewährleistet werden.
19.10.20

 

 

Bund unterstützt Ebersbacher Bibliothek

Ebersbach. Die Bücherei der Stadt Ebersbach erhält knapp 25 000 Euro aus Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken im ländlichen Raum. "Unsere Bibliotheken sind ein wichtiges Angebot. Mit ihrem Medienangebot, ihren Veranstaltungen und ihrer wichtigen Funktion als Treffpunkt für alle Generationen sind sie aus dem kulturellen Leben nicht wegzudenken. Deswegen wollen wir sie beim Weg der Digitalisierung unterstützen", so die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. Auch der Ebersbacher Bürgermeister Eberhard Keller freut sich über die Nachricht aus Berlin: "Die Stadtbibliothek ist ein wichtiges Bildungsangebot für unsere Bürger.“
19.10.20

 

 

Auto prallt gegen Baum

Göppingen. Zu schnell bei Nässe war am Samstag ein Fahrer in Göppingen unterwegs. Der 25 Jahre alte Mann fuhr gegen 18 Uhr mit einem Pkw in Richtung Stuttgart. Bei der Ausfahrt Göppingen-Zentrum/Ost verließ er die B10. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet sein Auto auf nasser Straße ins Schleudern. Das Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Schild und prallte anschließend gegen einen Baum. Die Polizei aus Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der augenscheinlich unverletzte Fahrer lehnte vor Ort eine ärztliche Behandlung ab. Sein Auto musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro.
19.10.20

 

 

Rauch führt zu Feuerwehreinsatz

Geislingen. Beim Ausbrennen eines Kamins kam es am Montag in einem Haus in Geislingen zu starker Rauchentwicklung. Gegen 9.45 Uhr war ein Kaminkehrer bei einem Gebäude in der Marienstraße damit beschäftigt, einen Kamin auszubrennen. Dabei rauchte es ungewöhnlich stark, auch in der Wohnung. Deswegen rief der Arbeiter vorsorglich die Feuerwehr. Deren Angehörige überwachten die Temperatur und überprüften den Vorgang. Gebrannt hatte außerhalb des Kamins offensichtlich nichts. Die Bewohner blieben unverletzt und ein Schaden entstand auch nicht.
19.10.20

 

 

Ostalbkreis: Zahl der Infizierten steigt weiter

Ostalbkreis. Mit weiteren 44 Personen, die sich im Ostalbkreis neu mit dem Coronavirus infiziert haben, steigt die Gesamtzahl der Infizierten nach dem Wochenende auf 2287 an. Gleichzeitig konnten 22 Infizierte aus der Isolation entlassen werden, sodass das Gesundheitsamt des Landratsamts am heutigen Montag 133 aktuelle Corona-Fälle verzeichnet. Am Freitag waren es noch 111. Auch der 7-Tage-Inzidenzwert, die maßgeblich entscheidende Größe für beschränkende Maßnahmen, ist seit vergangenen Freitag von 35 auf 43 gestiegen. Landrat Joachim Bläse hat deshalb den Corona-Krisenstab der Kreisverwaltung bereits am Wochenende erweitert. Auch werden mit Blick auf das kontinuierliche Ansteigen der 7-Tage-Inzidenz im Kreis vorausschauend bereits konkrete Maßnahmen durch den Krisenstab geprüft, die das Landratsamt gemäß den Bund-Länder-Vorgaben anordnen müsste.

Künftig werden dem Krisenstab - bisher Führungskreis Corona - zusätzlich ein Vertreter des Polizeipräsidiums Aalen, Kreisbrandmeister Otto Feil als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren im Ostalbkreis, die Pandemiebeauftragten der Kreisärzteschaften/Kassenärztlichen Vereinigung Dres. Schuler und Kieninger sowie fünf Vertreter der Städte und Gemeinden angehören. Die von den Kommunen bestimmten Vertreter im Krisenstab sind die Lauchheimer Bürgermeisterin Andrea Schnele, der Waldstetter Bürgermeister Michael Rembold, Aalens zweiter Beigeordneter Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann, der Ellwanger Ordnungsamtsleiter Thomas Steidle und der Schwäbisch Gmünder Leiter des Amts für Bildung und Sport Klaus Arnholdt.

Wieder mehr Zulauf an den Kliniken

„Wir stellen fest, dass die Neuinfektionen vornehmlich durch private Feiern und Reiserückkehrer verursacht sind, zunehmend jedoch auch an Schulen, in Vereinen und leider inzwischen wieder in Pflege- und Behinderteneinrichtungen auftauchen“, beschreibt der Landrat die Lage. „An unseren drei Kliniken in Aalen, Ellwangen und Mutlangen sind inzwischen elf Patienten auf den Isolier- und Intensivstationen in Behandlung, vergangene Woche waren es nur vier. Sollten landesweit die Neuinfektionen und in der Folge die Fälle mit klinischem Behandlungsbedarf weiter steigen, so ist zu befürchten, dass wir wie schon im Frühjahr entsprechend den Vorgaben des Landes sogenannte elektive Eingriffe und Behandlungen absagen und auf unbestimmte Zeit verschieben müssen“, skizziert Bläse die Situation an den Kliniken.

Abstrichstelle in Schwäbisch Gmünd

Mit dem Ausrufen der Pandemiestufe 3 durch das Land am vergangenen Wochenende einher geht auch eine veränderte Teststrategie des Landes in Form einer Ausweitung der Tests für bestimmte Personengruppen wie Personal in der Pflege, in Praxen, Heimbewohner oder weitere Gemeinschaftseinrichtungen. „Um dies im Ostalbkreis umzusetzen, werden wir unsere Angebote zur Abstrichentnahme aufstocken“, erklärt Landrat Dr. Bläse. „Neben unserer eigenen Abstrichstelle des Gesundheitsamts und der Abstrichstelle in der alten Musikschule in Aalen, wurden gemeinsam mit den Kreisärzteschaften und Hilfsorganisationen mobile Teams zusammengestellt, die im Bedarfsfall kurzfristig vor Ort in Einrichtungen gehen und Abstriche entnehmen können.“

Zusätzlich wird der Ostalbkreis in Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung ein weiteres Abstrichzentrum in Schwäbisch Gmünd hochfahren. Die Vorbereitungen dazu sind mit Unterstützung der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd angelaufen.

Wegen vermehrter Anfragen im Zusammenhang mit den steigenden Fallzahlen ist das Gesundheitsamt ab sofort über die Hotline 07361 503-1900  von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Per E-Mail können Anfragen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.

Wie schon andere Landkreise, die die 50er-Marke erreicht haben, wird auch der Ostalbkreis eine Allgemeinverfügung erlassen, sobald die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfizierten überschritten wird.
19.10.20

 

 

OB-Wahl in Göppingen noch ohne Entscheidung

So hat Göppingen am Sontag gewählt. Keiner der Kandidaten erreichte die erforderliche absolute Mehrheit. Grafik: Stadt Göppingen

Göppingen. Bei der OB-Wahl in Göppingen gab es am Sonntag noch keine Entscheidung. Keiner der fünf Bewerber konnte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit für sich verbuchen. Erwartungsgemäß holte Amtsinhaber Gudio Till die meisten Stimmen, jedoch mit 36,3 Prozent deutlich weniger als Beobachter angenommen hatten. Alex Maier (Grüne) konnte sein Potenzial dagegen voll ausschöpfen und kam auf 30,32 Prozent. Überraschend stark zeigte sich Stefan Horn, der auf 20,1 Prozent der Stimmen kam. Weit abgeschlagen dagegen der von der SPD unterstützte Martin Müller, der nur  9,7 Prozent der Stimmen erhielt. Keine Rolle  spielte auch der Gymnasiallehrer Heiko Stobinski mit 3,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,87 Prozent und damit knapp ein Prozent unter der vor acht Jahren.

19.16 Uhr: Wahlleiterin Erste Bürgermeisterin  Almut Cobet verkündet in der Stadthalle das vorläufige Endergebnis: Die Wahlbeteiligung rutscht auf 36,87 Prozent. Auf Martin Müller entfallen 9,7 Prozent der Stimmen, auf Guido Till 36,32 Prozent, auf Heiko Stobinski 3,32 Prozent, auf Alex Maier 30,32 Prozent und auf Stefan Horn 20,01 Prozent. Keiner der Kandidaten hat im ersten Wahlgfang die absolute Mehreit der Stimmen ereicht. Cobet kündigt deshalb  den zweiten Wahlgang für den 8. November an. Sie dankt abschließend den 370 Wahlhelfern, die ihren Dienst in den 62 Wahllokalen und bei der Stimmenauszählung versehen hatten.

19.07 Uhr: Es ist ausgezählt: Till erhält 36,3 Prozent, Maier 30,3 Prozent, Horn 20,0 Prozent, Müller, 9,7 Prozent und Stobinski 3,3 Prozent

19.05 Uhr: Es zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als bei der OB-Wahl 2012 ab. Sie liegt bei rund 40 Prozent, beim letzten Mal waren es 37,7 Prozent.

19.01 Uhr: Noch fehlen drei Stimmbezirke - dann ist fertig ausgezählt. Göppingen wird am 8. November noch einmal wählen. Jetzt wird es spannend werden, welche Kandidaten ihren Verzicht auf einen zweiten Wahlgang erklären und ob es Wahlempfehlungen geben wird.

18.58 Uhr: Eine knappe Stunde nach Schließen der Wahllokale wird in wenigen Minuten das Endergebnis erwartet.

18.54 Uhr: Fast liegen alle Wahlbezirke vor. Till liegt bei 36,7 Prozent, Maier bei 30,0 Prozent, Horn bei knapp 20 Prozent.

18.51 Uhr: Stefan Horn ist der Überraschungskadidat der OB-Wahl von Göppingen. Kein Beobachter hatte im Vorfeld des Urnengangs Horn mit einem solch hohen Ergebnis von über 20 Prozent eingeschätzt.

18.50 Uhr: Horn holt mit über 32 Prozent sein bestes Ergebnis in Maitis. In Bartenbach liegt Horn vor Maier, aber deutlich hinter Till.

18.46 Uhr: Schon jetzt steht fest, dass die Bürger am 8. November noch einmal zur Urne gehen müssen. Keiner der Kandidaten erreicht im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit.

18.43 Uhr: Das Ergebnis stabailisiert sich: Nach der Auszählung von 48 Wahlbezirken liegt Till mit 36,5 Prozent vorne, Maier mit 28,8 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von Stefan Horn mit knapp 21 Prozent und Martin Müller mit 20,6 Prozent. Stobinski bei 3,2 Prozent.

18.38 Uhr: Über die Hälfte aller Stimmbezirke sind ausgezählt. Till führt mit 37,5 Prozent der Stimmen, Maier knapp unter 30 Prozent. Horn knapp unter 20 Prozent. Müller rutscht wieder einstellig auf 9,7 Prozent, Stobinski verharrt bei 3,4 Prozent.

18.32 Uhr: Es sind 17 Bezirke ausgezählt. Till führt mit gut 38 Prozent vor Maier mit knapp 30 Prozent. Überraschend: Stefan Horn kommt auf knapp 20 Prozent. Keine Rolle spielen Martin Müller (9,3 Prozent) und Heiko Stobinski (3,5 Prozent)

18.30 Uhr: Till holt in in seinem Wohnort Jebenhausen über 55 Prozent der Stimmen, Maier in seinem Heimatort Holzheim fast 50 Prozent.

18.23 Uhr: Zwischenergebnis:Neun Wahlbezirke sind ausgezählt. OB Till kommt auf rund 39,2 Prozent der Stimmen, Alex Maier auf 26,6 Prozent. Überraschend stark: Stefan Horn mit 19,2 Prozent. Müller liegt bei 10,26 Prozent, Stobinski auf 3,76.

18.15 Uhr: Gebantes Warten auf das Ergebnis aus dem ersten Wahlbezirk. Doch noch tut sich auf den Anzeigetafeln nichts.

18.07 Uhr: Der lokale TV-Sender Filstalwelle hat mit seinem Live-Stream zur OB-Wahl begonnen.

18.05 Uhr: Mit Spannung warten die Medienvertreter in der Stadthalle auf die ersten Ergebnisse. Diese werden auf einer großen Leinwand angezeigt. Doch noch liegen keine Ergebnisse aus den 62 Wahlbezirken vor.

18.00 Uhr:  In Göppingen schließen die Wahlokale. Jetzt werden die Stimmen ausgezählt.

 

 

Der Kommentar

Ein weiter so gibt’s nicht mehr

Von Rüdiger Gramsch

Das war es dann mit der ersten Runde der OB-Wahl in Göppingen. Was die meisten Beobachter vorhersagten ist eingetreten: Es gab noch keine Entscheidung. Sie fällt am 8. November beim zweiten Urnengang. Was aber am Sonntag vor allem deutlich wurde: Ein weiter so wird es auf dem Rathaus nicht mehr geben. Selbst wenn Amtsinhaber Till im zweiten Wahlgang bestätigt werden sollte, so wird der OB sich und seine Politik ändern müssen.

Dass es  bei diesem Kandidatenfeld schwer werden würde, schon in der ersten Runde zu gewinnen, war wohl auch Amtsinhaber Guido Till (CDU) in den vergangenen Wochen klar geworden. Zwei Mal hatte er die Wahlen souverän im ersten Durchgang gewonnen, nun der Dämpfer. Der fiel gleich deutlicher aus als allgemein erwartet. 36,3 Prozent – das ist nicht das, was ein Amtsinhaber, der sich fest im Sattel sitzen sieht, einfahren darf. Gerade mal etwas mehr als ein Drittel der Wähler wünscht sich in Göppingen ein weiter so, knapp zwei Drittel  einen Neubeginn. Das ist deutlich und sollte Till an diesem Wahlabend zu denken geben.

Da hat die Initiative von Grünen-Kandidat Alex Maier mit dem „neuen Miteinander“ wohl gezogen. Der Landtagsabgeordnete holte respektable 30,3 Prozent und darf sich für den zweiten Wahlgang durchaus Chancen ausrechnen. Überraschungskandidat ist zweifelsohne Stefan Horn. Der heimische Augenoptiker holte 20,1 Prozent – und das ohne unterstützende Organisation im Hintergrund. Die hatte dagegen Martin Müller. Der Parteilose war von der SPD geholt und getragen worden und wurde am Sonntag durch die Wähler bei knapp zehn Prozent geerdet. Das Ergebnis mag zum einen am aus der Großstadt kommenden Kandidaten liegen, zum anderen aber auch an der Göppinger SPD, die längst ihre alte Stärke und überzeugende Kraft verloren hat. Gymnasiallehrer Heiko Stobinski hat – trotz mancher unkonventioneller Ideen – ein Resultat eingefahren, das allgemein erwartet worden war.

Nun werden die Weichen für die zweiten Wahlgang gestellt. Welcher der Kandidaten zieht zurück und spricht sich möglicherweise für einen anderen aus? Wird es zur nächsten Runde einen neuen Bewerber geben, was ebenso möglich ist? Am Wahlabend dürften schon so manche Konstellationen für den 8. November diskutiert worden sein. So könnte Martin Müller zugunsten Alex Maier zurückstecken – dann könnte es Maier reichen, wenn Amtsinhaber Till nicht noch Unterstützung aus einem anderen Lager erhält. Eine Variante könnte aber auch heißen: Guido Till verzichtet auf den zweiten Wahlgang und macht den Weg für einen Neuanfang frei. Doch darüber wurde am Sonntag Abend (noch) nicht gesprochen.

Vor uns liegen nun drei weitere Wahlkampfwochen – hoffentlich mit anderem Themen und vor allem mit neuen Ideen. Visionen für Göppingen, die  hatten nämlich in den vergangenen Wochen bei allen Kandidaten gefehlt.
18.10.20

 

 

 

Frisch Auf Göppingen: Unentschieden gegen Erlangen

Göppingen. Bei seinem Heimspiel in der EWS-Arena hat es Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Sonntag nur zu einem Unentschieden gereicht. Die Partie gegen Erlangen endete 27:27.
18.10.20

 

 

Seniorin an Corona-Erkrankung gestorben

Auch im Kreis Göppingen gelten ab Montag weitere Kontakt-Beschränkungen

Kreis Göppingen/Donzdorf.  Eine knapp 80-Jährige aus dem Raum Donzdorf ist am vergangenen Donnerstag an ihrer Corona-Erkrankung gestorben. Das teilte das Landratsamt Göppingen am Sonntag mit. Zugleich ist durch einen weitere Anstieg der Infektionsrate die 7-Tage-Inzidenz auf 50,7 Infiziert auf 100 000 Einwohner angestiegen, weshalb weitere Kontalktbeschränkungen erlassen werden.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass am Samstag weitere 22 Personen gemeldet wurden, die mit dem Covid-19-Virus infiziert sind. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 1450 im Landkreis Göppingen. Von diesen sind bisher 1246 genesen und 41 gestorben, sodass momentan 163 Personen akut infiziert sind.

Durch die ansteigenden Infektionsraten ist im Landkreis Göppingen die 7-Tage Inzidenz auf 50,7/100 000 Einwohner angestiegen und auch in ganz Baden-Württemberg ist mittlerweile dieser Wert überschritten. Es wurde deshalb am Sonntagvormittag im Landratsamt bei einer verwaltungsinternen Besprechung das weitere Vorgehen abgestimmt, da weitere Maßnahmen, zum Beispiel Kontaktbeschränkungen angeordnet werden müssen. Für diesen Fall hatte die Verwaltung des Landratsamtes bereits eine Allgemeinverfügung vorbereitet, die dann unverzüglich erlassen worden wäre und spätestens am Montag Rechtskraft erlangt hätte. Diese landkreisspezifische Verfügung hat sich zwischenzeitlich erledigt, da vom Land die neu erlassene Coronaverordnung ebenfalls ab  Montag, 19. Oktober,  gültig ist. Gleichzeitig tritt die ebenfalls vom Land ausgerufene dritte Pandemiestufe in Kraft. Diese neuen Anordnungen wurden vom Kabinett in einer Sondersitzung am Samstag beschlossen. Im Wesentlichen beinhaltet diese neue Coronaverordnung folgende Punkte: Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung in Fußgängerzonen, sowie in für Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen öffentlicher Einrichtungen, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.   Begrenzung von privaten Veranstaltungen auf zehn Personen oder Angehörige von zwei Haushalten.   Ansammlungen werden auf zehn Personen oder zwei Hausstände begrenzt..  Begrenzung der Teilnehmerzahl für Veranstaltungen auf 100 Personen.Zudem werden weitere landesweite Maßnahmen, wie zum Beispiel die Maskenpflicht ab Klasse fünf in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht angeordnet.

Der Landkreis behält sich vor, basierend auf der neuen Coronaverordnung des Landes, in Abhängigkeit von den Infektionszahlen eine weitergehende Allgemeinverfügung zu erlassen, heißt es in einer am Sonntag verbreiteten Pressemitteilung.
18.10.20

 

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Landesregelung sticht Kreis-Auflagen aus

Ostalbkreis. Mit Allgemeinverfügung vom 16. Oktober 2020 hat der Ostalbkreis Beschränkungen von privaten Veranstaltungen und Feiern vorgenommen. Die Landkreisverwaltung hebt nun ihre Verfügung vom vergangenen Freitag wieder auf, nachdem das Land ab 19. Oktober  weitergehende Beschränkungen angeordnet hat.  Die hochdynamische Entwicklung der Infektionszahlen hat die baden-württembergische Landesregierung veranlasst, nun die dritte Pandemiestufe auszurufen. Dies hat das Kabinett in einer Sondersitzung am Samstag, 17. Oktober 2020, beschlossen. Die steigenden Infektionszahlen und das diffuse Ausbruchsgeschehen in vielen Stadt- und Landkreisen machten diesen Schritt notwendig. Dazu wurde die Corona-Verordnung des Landes entsprechend angepasst und um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt. Die neue Fassung der Corona-Verordnung tritt am Montag, 19. Oktober 2020, in Kraft, zeitgleich mit dem Inkrafttreten der dritten Pandemiestufe. Insbesondere wurde in § 10 Abs. 3 Corona-Verordnung eine Begrenzung der Teilnehmer von privaten Veranstaltungen auf zehn Teilnehmende festgelegt.  Weil die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 18. Oktober 2020 strengere Vorgaben in Bezug auf die Teilnehmer an privaten Veranstaltungen vornimmt als die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises, hebt der Ostalbkreis seine „Allgemeinverfügung vom 16. Oktober 2020 über die Beschränkung von privaten Veranstaltungen und Feiern“ auf. Die Aufhebung tritt am Montag, 19. Oktober  in Kraft.
18.10.20

 

 

Autokorso führt zu Verkehrsbehinderungen

Schwäbisch Gmünd- Ein Hochzeitskorso verursachte am Samstagnachmittag ein kleines Verkehrschaos in der Gmünder Innenstadt. Nachdem die Hochzeitsfeier aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie abgesagt wurde, entschloss sich die Hochzeitsgesellschaft,  einen Autokorso durch die Gmünder Innenstadt zu veranstalten. Dabei kam es zu nicht unerheblichen Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmer. Zeugen teilten der Polizei zusätzlich mit dass aus einem roten Kleinwagen mehrere Schüsse abgegeben worden sein sollen. Auch sollen die Personen Feuerwerksböller auf die Fahrbahn geworfen haben. Die Polizei führte mit mehreren Streifenfahrzeugen eine Kontrolle des Korsos durch. Dabei konnten keine Schusswaffen aufgefunden werden. Der ungenehmigte Korso wurde durch die Einsatzkräfte unterbunden. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die Hinweise auf den roten Kleinwagen abgeben kann, sich unter Tel. 07171/358-0 zu melden.
18.1020

 

 

Zeugen melden Alkoholfahrer der Polizei

Uhingen-Holzhausen. Ein betrunkener Autofahrer wurde durch  engagierte Verkehrsteilnehmer der Polizei gemeldet. Sie meldeten  am Sonntag gegen 2.30 Uhr einen auffälligen Fahrzeuglenker in Holzhausen. Dieser war ihnen durch ständiges Abbremsen und Schlangenlinienfahren aufgefallen. Noch während eines Einparkvorganges wurde der 31 Jahre alte Mann mit seinem Wagen durch eine Streife der Polizei Uhingen festgestellt und anschließend kontrolliert. Hierbei kam bei dem 31-Jährigen ein Atemalkoholwert zu Tage, der dessen absolute Fahruntüchtigkeit bestätigte. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, seine Fahrerlaubnis wurde ebenfalls beschlagnahmt. Ihn erwarten eine Strafanzeige und ein mehrmonatiges Fahrverbot.
18.10.20

 

 

Rollerfahrer will Polizisten anfahren

Göppingen. Am Samstag, gegen 11.30 Uhr, flüchteten zwei Rollerfahrer vor der Polizei. Sie sollten in der Südmährerstraße in Geislingen kontrolliert werden. Ein 15-jähriger Fahrer stürzte und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Kurz darauf wurde er durch einen Polizeibeamten festgenommen. Seiner Festnahme widersetzte sich der Jugendliche und verletzte den Beamten leicht. Beide Personen gingen zu Boden. Der andere, 22-jährige Rollerfahrer bemerkte die Rangelei und fuhr auf den Polizeibeamten zu. Der Beamte konnte dem Roller gerade noch ausweichen. Anschließend nahm der 22-Jahrige noch Gegenstände aus dem verunglückten Roller und flüchtete zu Fuß. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei auch den zweiten Tatverdächtigen festnehmen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass beide Roller entwendet worden waren. Das Polizeirevier Geislingen führt die Ermittlungen und sucht Zeugen zu dem Vorfall.
18.10.20

 

 

Personenzug auf freier Strecke evakuiert

Esslingen. Der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst für den Landkreis Esslingen wurde am Samstagabend  ein durch eine abgerissene Oberleitung nicht mehr fahrbereiter Personenzug im Bereich zwischen Esslingen-Stadtmitte und Esslingen-Mettingen gemeldet.

Der Personenzug der sich auf freier Strecke befand musste mit 132 Personen an Bord evakuiert werden. Hierzu wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr, nach Absprache mit der Bundespolizei und den Verantwortlichen der Bahn, ein Laufweg Richtung Mettinger Straße hergestellt und dieser zusätzlich ausgeleuchtet.

Nach Ankunft eines Buses der städtischen Verkehrsbetriebe und mehrerer Taxen konnten die Fahrgäste den Personenzug sicher, mit Hilfe der Einsatzkräfte verlassen und wurden an den Bahnhof Esslingen befördert. Während des Einsatzes kam es in der Mettinger Straße in Esslingen zu kurzzeitigen Straßensperrungen.

Es waren die hauptamtliche Abteilung und die freiwillige Abteilung Stadtmitte der Feuerwehr Esslingen mit fünf  Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften im Einsatz. Weiterhin waren der Rettungsdienst, die Bundespolizei Stuttgart, die Polizei Esslingen, sowie Verantwortliche der Bahnunternehmen vor Ort.
18.10.20

 

 

SV Göppingen holt Punkte in Dorfmerkingen

Göppingen. Mit einem 3:1-Sieg in Dorfmerkingen hat Fußball-Oerligist SV Göppingen am Samstag wichtige Punkte geholt und zur Tabellenführung aufgeschlossen. Die Kicker aus der Hohenstaufenstadt belegen jetzt hinter Freiberg und den Stuttgarter Kickers den dritten Tabellenplatz. Die Gastgeber waren in der 43. Minuten durch Daniel Nietzer in Führung gegangen. Zwei Minuten später schoss Kevin Dicklhuber kurz vor Halbzeitpfiff zum Ausgleich. In der zweiten Spielhälfte dominierte Göppingen und kam in der 62. durch Kevin Dicklhuber zum 1:2. Drei Minuten später verwandelte Dicklhuber einen Foul-Elfmeter und machte sein drittes Tor in diesem Spiel.
17.10.20

 

 

43 000 Bürger wahlberechtigt

Göppingen. In der Hohenstaufenstadt Göppingen wird am Sonntag, 18. Oktober, ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Rund 43 000 Bürger sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Zur Wahl stehen fünf Kadidaten. Neben Amtsinhaber Guido Till (CDU), der sich für eine dritte Amtszeit bewirbt, haben sich der Landtagsabgeordnete Alex Maier (Grüne), der Diplom-Sozialpädagoge Martin Müller (parteilos, wird aber von der SPD offiziell unterstützt), der Göppinger Geschäftsmann Stefan Horn und der Gymnasiallehrer Heiko Stobinski beworben. Mit dem Ergebnis wird im Göppinger Rathaus am Sonntag zwischen 19 und 19.30 Uhr gerechnet. Gewählt ist, wer am Sontag mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreicht. Bleiben alle Kandidaten unter diesem Wert, kommt es zu einem zweiten Wahlgang, bei dem dann die einfache Mehrheit zum Sieg reeichgt. Zum zweiten Wahlgang könen alle Kadidaten noch einmal antreten, es können sich aber auch noch neue Bewerber melden.

Bei der Wahl vor achten Jahren konnte Guido Till, der 2004 Amtsinhaber Reinhard Frank (CDU) besiegt hatte, 61,9 Prozent der Stimmen für sich verbuchen - und das bei sechs Gegenkandidaten. Die Wahlbeteiligung betrug 2012 knapp 38 Prozent.
17.10.20

 

 

Ostalbkreis schränkt Veranstaltungen und Privatfeiern ein

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis erlässt nach Erreichen des 7-Tage-Inzidenz-Wertes von 35 eine Allgemeinverfügung mit beschränkenden Maßnahmen.  . Der Führungskreis Corona unter der Leitung von Landrat Bläse hat nach umfassender Abwägung beschlossen, im Wege einer Allgemeinverfügung Beschränkungen für private Veranstaltungen und Feiern zu erlassen. Die Maßnahmen gelten bereits ab Samstag, 17. Oktober. Landrat Bläse erläutertr die Hintergründe der Entscheidung: „Im Ostalbkreis sind die Fallzahlen stark angestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz lag am vergangenen Freitag noch bei 14 je 100.000 Einwohner, heute haben wir die 35er-Marke erreicht. Damit besteht nicht mehr nur die Gefahr einer Ansteckung durch Personen aus den Risikogebieten, vielmehr liegt jetzt ein erhöhtes regionales Risiko vor, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren.“ Häufig seien Neuinfektionen im Ostalbkreis vor allem im Zusammenhang mit Feiern im Familien- und Freundeskreis und bei Gruppen- und Sportveranstaltungen zu verzeichnen gewesen, so die Analyse des Gesundheitsamts. Darüber hinaus gebe es bereits wieder erste Ausbrüche in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Hinzu komme, dass eine Übertragung des Virus in Innenräumen wahrscheinlicher sei als im Freien. „Aufgrund der äußerst dynamischen Entwicklung sehe ich die Notwendigkeit, weitergehende kontaktreduzierende Maßnahmen verbindlich festzulegen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und Infektionsketten zu unterbrechen. Auch müssen wir besonders vulnerable  Bevölkerungsgruppen schützen und die Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung aufrecht erhalten,“ erklärt der Landrat.
Im Einzelnen gilt ab Samstag Folgendes:

Die Durchführung von privaten Veranstaltungen in öffentlichen, angemieteten oder sonst zur Verfügung gestellten Räumen, beispielsweise Restaurants, Eventlocations, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern ist nur zulässig, wenn an ihnen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen, es sei denn, es liegt ein mit der zuständigen Ortspolizeibehörde abgestimmtes Hygienekonzept vor; in diesem Fall können private Veranstaltungen von bis zu 100 Personen zugelassen werden. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl bleiben Beschäftigte und sonstige Mitwirkende außer Betracht.

Die Durchführung von privaten Veranstaltungen in privaten Räumen ist nur zulässig, wenn an ihnen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen.  Ausgenommen sind private Veranstaltungen, wenn die teilnehmenden Personen ausschließlich in gerader Linie verwandt sind, Geschwister und deren Nachkommen sind oder dem eigenen Haushalt angehören, einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen oder Lebenspartnern oder Partnerinnen oder Partnern.

Wer gegen die Allgemeinverfügung verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden kann. Sobald die 7-Tages-Inzidenz von 35 an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird, treten die Regelungen wieder außer Kraft. „Lassen Sie uns gemeinsam durch das Einhalten der Abstands- und Hygienevorschriften und das konsequente Tragen eines Mund-Nase-Schutzes daran arbeiten, dass sich die Zahl der Neuinfektionen wieder deutlich reduziert. Nur dann lassen sich noch weitergehende Beschränkungen vermeiden“, appelliert der Landrat abschließend an alle  Bürger des Ostalbkreises.
17.10.20

 

 

Tanzverbot und Mundschutzplicht missachtet

Göppingen.  Am Samstag, gegen 1.45 Uhr, wurde von der Polizei eine Bar in der Ulmer Straße in Göppingen kontrolliert. Zuvor war bei der Polizei eine Anzeige wegen Ruhestörung eingegangen. Die Beamten stellten fest, dass sich zwölf Personen in der Gaststätte aufhielten. Davon tanzten acht. Keine der stehenden Personen trug eine Mund-Nasen-Bedeckung. Der Gastwirt konnte kein Datenblatt mit den Kundennamen vorlegen. Die Ruhe wurde wiederhergestellt, die Verstöße gegen die Hygienevorschriften werden angezeigt.
17.10.20

 

 

Betrunken gegen die Hauswand

Salach.  Deutlich alkoholisiert befuhr am Samstag ein 26-jähriger Pkw-Lenker die Hauptstraße in Salach. Gegen 01.45 Uhr kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Hauswand. Der Sachschaden wird auf ca. 10 000 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Alkohol stand.  Der Test ergab einen Wert über 1,5 Promille. Der 26-jährige Beifahrer behinderte die Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen und kam den Anweisungen der Beamten nicht nach. Schließlich begann er die Beamten massiv zu beleidigen. Außerdem wollte er über Notruf Beschwerde gegen die Beamten erstatten, nachdem diese sich nicht seinem Willen beugten. Trotz Aufklärung über den Tatbestand des Notrufmissbrauchs, setzte der Beifahrer mehrfach Notrufe ab. Dies ging so lange bis, die Beamten das Handy beschlagnahmten. Der Fahrer muss sich strafrechtlich wegen seiner Trunkenheitsfahrt mit Unfall verantworten. Der Beifahrer wird wegen Beleidigung und Notrufmissbrauch ebenfalls angezeigt.
17.10.20

 

 

Zwei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß

Schwäbisch Gmünd. Zwei schwerverletzte Autofahrerinnen, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sowie rund 20.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitag, kurz nach 14 Uhr auf der L 1161 zwischen Oberbettringen und Bargau. Eine 56 Jahre alte Pkw-Fahrerin fuhr die Landesstraße in Richtung Bargau entlang und kam hierbei zunächst zu weit nach rechts. Beim Gegenlenken geriet sie auf die linke Fahrspur und kollidierte dort frontal mit einer entgegenkommenden Autofahrerin. Beide Frauen erlitten schwere Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.
16.10.20

 

 

Landrat: Unnötige Kontakte vermeiden

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen steigt die Zahl der Corona-Infizierten weiter an. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Göppingen aktuell bei 35,6. Demnach werden nach einem Erlass des Sozialministeriums vorerst die Teilnehmerzahlen bei Feierlichkeiten in öffentlichen oder angemieteten Räumen auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt. In privaten Räumen wird dringend empfohlen, keine Feierlichkeiten mit mehr als 25 Personen durchzuführen. Diese Vorgaben treten im Landkreis Göppingen in Kraft, sobald entsprechende Allgemeinverfügungen auf Empfehlung des Gesundheitsamtes durch die Ortspolizeibehörden des Landkreises erlassen wurden. “Es ist zu befürchten, dass wir uns bereits mitten in der zweiten Welle befinden. Aktuell steigen die Zahlen im Landkreis exponentiell und wir sehen einen massiven Anstieg an positiven Corona-Befunden. Ich bitte daher alle Bürger eindringlich, sich an die geltenden Regeln und Empfehlungen zu halten und unnötige Kontakte wo immer möglich zu minimieren. Nur so können wir erreichen, dass das öffentliche Leben im Landkreis so wenig wie möglich eingeschränkt wird und die 7-Tage-Inzidenz nicht noch weiter steigt. Einen weiteren Lockdown müssen wir unbedingt verhindern”, so Landrat Edgar Wolff. Auch das Gesundheitsamt appelliert eindringlich an die Bürger des Landkreises, die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Das Landratsamt und das Gesundheitsamt erwägen weitere Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie im Landkreis Göppingen beitragen sollen.
16.10.20

 

 

Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Haft

Geislingen.  Rauschgift und mutmaßliches Dealergeld stellte die Polizei am Donnerstag bei einer Durchsuchung im Raum Geislingen bei einem 28-Jährigen sicher. Die Polizei ermittelt schon seit Längerem gegen den Mann. Am Donnerstagmorgen standen die Beamten mit einem Durchsuchungsbeschluss vor seiner Wohnungstür. Als der 28-Jähriger die uniformierten Polizisten erblickte, schnappte er sich eine Tasche und wollte sie aus dem Fenster werfen. Das unterbanden die eingesetzten Polizisten. Dagegen setzte er sich massiv zur Wehr und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dem 28-Jährigen konnten letztendlich die Handschließen angelegt werden und er kam auf ein Polizeirevier. Bei der Auseinandersetzungen erlitten eine Polizeibeamtin, ein Polizeibeamter und der 28-Jährige leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler etwa 100 Gramm Marihuana, 40 Gramm Kokain und etwa 2.000 Euro vermeintliches Dealergeld. Weiterhin fanden die Polizisten mehrere Messer und einen Schlagring. Am Freitag erließ die zuständige Richterin am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl. Der 28-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
16.10.20

 

 

Auto überschlägt sich mehrmals

Göppingen. Ein 19-Jähriger kam am Donnerstag bei Göppingen mit seinem Wagen von der Fahrbahn ab. Der Mann war gegen 19 Uhr mit einem Pkw auf der B 10 in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei der Ausfahrt Göppingen-Zentrum/Ost brach sein Auto nach ersten Erkenntnissen bei Nieselregen aus. Das Fahrzeug prallte gegen eine Leitplanke, schleuderte über die Fahrbahn und danach über eine Wiese. Dort überschlug es sich mehrmals, bevor es nach rund 60 Metern zum Stehen kam. Der Fahrer konnte sich selbstständig befreien. Der Rettungsdienst kümmerte sich um ihn und brachte ihn mit eher schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler haben Anhaltspunkte, dass der Mann möglicherweise unter Drogeneinwirkung stand. Deswegen musste er eine Blutprobe abgeben. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 15.000 Euro.
16.10.20

 

 

In den Gegenverkehr geraten

Böhmenkirch. Zwei kaputte Autos und eine leicht verletzte Person sind das Resultat eines Unfalls am Mittwoch bei Böhmenkirch. Gegen 16 Uhr fuhr die 46-Jährige mit ihrem Ford von Treffelhausen in Richtung Schnittlingen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Ford auf die Gegenfahrbahn. Ein 33-Jähriger kam mit seinem VW entgegen. Der konnte noch etwas ausweichen. Dennoch streiften sich die Autos stark und die Airbags lösten aus. Bei dem Unfall erlitt der 33-Jährige leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
16.10.20

 

 

In Kirchheim droht Schließung von Kindertagesstätten

Kirchheim unter Teck. Die städtischen Kindertageseinrichtungen in Kirchheim sind aktuell mit einer hohen Anzahl an Personalausfällen konfrontiert. Die Stadtverwaltung weist deshalb darauf hin, dass es im beginnenden Herbst und nahen Winter zu Teilschließungen städtischer Kindertageseinrichtungen kommen kann. Außerdem gilt ab Montag, 19. Oktober  in den Schulen eine Maskenpflicht in der Früh- und Spätbetreuung.

„Gegenwärtig sehen wir uns in allen Einrichtungen mit Krankheitsausfällen konfrontiert, die aus unserer Sicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit sind“, erklärt Michaela Göhler-Bald, Leiterin der Abteilung Bildung der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. Dass sich während der Erkältungszeit die Reihen lichten, komme vor – Herbst und Winter haben in den vergangenen Jahren diverse Krankheitswellen ausgelöst, so Göhler-Bald. In diesem Jahr seien die Ausfälle aber bereits ungewöhnlich früh aufgetreten, teilweise unmittelbar nach den Sommerferien. „Das hängt mit Sicherheit mit der Sensibilisierung aufgrund von Covid-19 zusammen. Sowohl Eltern als auch Beschäftigte vermeiden bei Krankheitssymptomen den Kontakt zu anderen und begeben sich in häusliche Isolation, bis Klarheit besteht - was während der Pandemie natürlich richtig ist“, betont Göhler-Bald. Erschwerend komme aber hinzu, dass Kindertageseinrichtungen nur einen „Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen“ anbieten dürfen, der einen wechselnden Einsatzort der vorhandenen Springkräfte ausschließt.

„Es ist nicht auszuschließen, dass uns ein ähnlich holpriger Winter bevorsteht“, gibt Göhler-Bald zu. In den vergangenen Wochen kam es bereits zu Teilschließungen oder freiwilligen Gruppenreduzierungen, um den Kernbetrieb aufrechterhalten zu können.

Ab kommender Woche ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Frühbetreuung von 7 bis 8.45  Uhr und in der Spätbetreuung von 15 bis 17 Uhr verpflichtend für alle Kinder.
16.10.,20

 

 

Fortbildung für Übungsleiter aus Sportvereinen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Bereits seit vielen Jahren richtet das Amt für Bildung und Sport in Kooperation mit dem Stadtverband Sport eine eintägige Fortbildung für die Kursleiter des Gmünder Sport Spaß-Programms aus. Schon zum dritten Mal wurde die sportartenübergreifende Fortbildung für alle Trainer aus den Schwäbisch Gmünder Sportvereinen in der Großsporthalle ausgerichtet.

Zur Begrüßung dankte der Vorsitzende des Gmünder Stadtverbandes Sport, Ralf Wiedemann, den anwesenden Übungsleitern für ihren Einsatz auch während der letzten Monate. Sein Dank galt auch den Sponsoren des Gmünder Sport Spaß-Programms, insbesondere der Barmer, die sich immer besonders für das Thema Fortbildung und Gesundheitssport einsetze. Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, begrüßte die Teilnehmer im Namen der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. Den Organisatoren war es gelungen, ein breites Feld von aktuellen Themen zusammenzustellen und hochqualifizierte Referenten für die Fortbildung zu gewinnen. Das Thema der Fortbildung war „Training – Alleine und Miteinander“, welches für die Gesellschaft und insbesondere für den Sport als Teil der Gesellschaft in den vergangenen Monaten durch die Corona-Problematik eine besondere Bedeutung erhalten hat.

Fred Eberle begann die Fortbildung mit einem pädagogischen Impuls zum Tagesthema, zur Trainingslehre und zu effektiven Gestaltungskriterien für das sportliche Training. Anschließend stellten Carsten Paetzold und Phillip Kränzle, von der ISR Gesundheitsakademie, die Grundlagen des Nordic-Walking vor, eine neue Sportform und damit veränderte Bezüge zur Beweglichkeit und Ausdauer.
16.10.20

 

 

Landkreis vor neue Rekord-Verschuldung

Kreis Göppingen. „Mir ist wichtig, dass die Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen frühzeitig Klarheit über die Planungen 2021 bis 2024 des Landkreises bekommen und wir pünktlich in die Abarbeitung der Aufgaben und Projekte des Haushaltsjahres 2021 starten können. Es ist jedoch bereits heute – wie in den meisten Vorjahren auch – absehbar, dass wir bis hin zur geplanten Verabschiedung im Dezember eine nochmalige Neubewertung der finanziellen Situation vornehmen werden“, so Landrat Wolff zur Zeitplanung des Haushaltsprozesses 2021. Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2021 um ca. 20 Millionen Euro auf 388,1 Millionen Euro. Die Steigerung von 5,5 Prozent (landesweit 1,4 Prozent).   Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich überdurchschnittlich deutlich um 14,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 326,4 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen der Mobilitätsaufwendungen mit einer Steigerung um 2,3 Millionen Euro, einem abzudeckenden Defizit der Kliniken auf vorläufig 4,5 Millionen Euro, der Erhöhung der Umlage des Finanzausgleichs , sowie Erhöhung der Personalaufwendungen um vorläufig   2,78 Millionen Euro auf  Gesamtaufwand 54,62 Millionen Euro.

Die geplanten Investitionen in 2021 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 79,9 Millionen Euro auf 103,7 Millionen Euro (Vorjahr 23,8 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus der Auszahlung der ersten Tranche des auf 110 Millionen Euro limitierten Landkreisanteils am Klinik-Neubau mit 79,5 Millionen Euro in 2021. Die Restsumme ergibt sich aus den Auszahlungen für landkreiseigene Investitionen in Kreisstraßen 3,1 Millionen Euro, Hochbaumaßnahmen mit 8,8 Millionen Euro, beispielsweise die Sanierung des Hochhauses am Standort des Landratsamts mit 6,3 Millionen Euro sowie Investitionen in bewegliche Vermögensgegenstände mit 5,95 Millionen (davon ca. 3,0 Millionen Euro in Kreisschulen).  Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist in den Jahren 2021 und 2022 ausfinanziert.

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2021 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 101,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2021 eine Netto-Neuverschuldung von rund 99,7 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2021 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 135,5 Millionen Euro betragen.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2021 von 32,5 Prozent vor. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 6,5 Millionen Euro auf ca. 126,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 489 Euro je Einwohner. Nach ersten Erkenntnissen liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart.

„Insgesamt steht der Haushaltsentwurf 2021 mit seinen Inhalten für Kontinuität und Fortschritt in unserer dynamischen Aufgabenentwicklung, er steht für Kontinuität und Fortschritt auf der Basis unserer zwölf strategischen Schlüsselthemen und auf der Basis unseres Kreisentwicklungskonzepts. Er beinhaltet ein regionales landkreiseigenes Konjunkturpaket und eröffnet Chancen die Neubauten sorgsam fertigzustellen“, so Landrat Wolff zusammenfassend. Die Kreisverwaltung beabsichtigt, den Haushaltsplan 2021 noch im Dezember 2020 zu verabschieden.
16.10.20

 

 

Polizei durchsucht 17 Wohnungen und Waldstück

Ostalbkreis. Bei einem groß angelegten Einsatz haben am Donnerstag rund 400 Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Ulm in Kooperation mit den Landeskriminalämtern Baden-Württemberg und Bayern, den Polizeipräsidien Einsatz, Aalen, Ravensburg, Reutlingen, Schwaben Nord, Schwaben Süd/West und München sowie den Spezialeinsatzkommandos mehrerer Bundesländer 17 Wohnungen und ein Waldstück nach Beweismitteln durchsucht. Die durchsuchten Objekte befinden sich in München, den Landkreisen Augsburg, Biberach, Esslingen, Günzburg, Kempten, Sigmaringen, Tübingen und Ostallgäu sowie dem Ostalb- und Rems-Murr-Kreis.

Hintergrund ist ein bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart geführtes Ermittlungsverfahren gegen derzeit 19 Beschuldigte unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Hinweis, wonach sich bewaffnete Personen in Wehrmachtsuniformen in einem Gebäude im Landkreis Biberach getroffen haben sollen. Die daraufhin mit Hochdruck geführten Ermittlungen der Kriminalpolizei Ulm ergaben einen Verdacht gegen weitere Personen. Demnach sollen die Tatverdächtigen, bei denen es sich um Männer und Frauen zwischen 27 und 77 Jahren handelt, mit Wehrmachtsuniformen und mit Waffen ausgestattet in einem Waldstück zusammen gekommen sein und unter anderem Kriegsszenarien nachgestellt haben. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Tatverdächtigen weder behördliche Genehmigungen zum Veranstalten dieser Treffen noch zum Führen der Waffen gehabt haben. Es besteht weiterhin der Verdacht, dass die Männer und Frauen auch Waffen, die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, benutzten und Kleidung trugen, auf denen verfassungsfeindliche Symbole angebracht sind.

Im Rahmen der am Donnerstag erfolgten Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler unter anderem Computer, eine Vielzahl an Waffen, Munition, Uniformteile, Fahrzeuge und verfassungsfeindliche Symbole. Die Einsatzkräfte fanden überdies Granaten, für deren Begutachtung Sprengstoffexperten angefordert wurden. Im Landkreis Sigmaringen wurden zwei Zündkapseln unter Aufsicht der Fachkräfte kontrolliert gesprengt. Bei einem der Beschuldigten stellten die Ermittler außerdem Betäubungsmittel sicher. In den Landkreisen Esslingen, Sigmaringen und dem Rems-Murr-Kreis stellten die Ermittler eine solche Anzahl an Waffen sicher, dass zu deren Abtransport Lkw benötigt wurden.

Sachverständige sollen nun klären, ob die sichergestellten Waffen echt sind oder ob es sich um sogenannte Anscheinswaffen handelt. Die Tatverdächtigen kamen vorerst wieder auf freien Fuß.
16.10.20

 

 

Corona: Stadt schränkt private Feiern ein

Göppingen. Im Landkreis Göppingen stieg die Zahl neuer Corona-Infektionen auf mehr als 35 pro 100.000 Einwohner. Damit sollen laut Erlass des Sozialministeriums Baden-Württemberg ortsbezogene Maßnahmen, vor allem zur Teilnahme-Begrenzung bei privaten Veranstaltungen, eingeleitet werden.

Die gestiegenen Zahlen nimmt Oberbürgermeister Guido Till nochmals zum Anlass, auf die konsequente Einhaltung der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu achten: „Bitte halten Sie sich an die AHA-Regelung – Abstand-Hygiene-Alltagsmasken.“ Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern und regelmäßiges Händewaschen und, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung seien der beste Schutz gegen eine Infektion. „Gemeinsam müssen wir alles dafür tun, die Zahl der Ansteckungen nicht weiter zu erhöhen, um noch weitergehende Beschränkungen zu vermeiden“, so das Stadtoberhaupt. „Und wir müssen alles daransetzen, die Rate wieder unter 35 zu senken, um den nun erforderlichen Schritt wieder zurücknehmen zu können.“

Denn auf Empfehlung des Gesundheitsamtes des Landratsamtes erlässt die Stadt Göppingen eine Allgemeinverfügung, am Samstag null Uhr in Kraft tritt. Der wesentlichste Inhalt: Die Durchführung von privaten Veranstaltungen mit maximal 50 Teilnehmern in Räumen, die zu diesem Zweck vermietet oder sonst zur Verfügung gestellt werden, beispielsweise Restaurants, Eventlocations, Vereinsheime oder Gemeindehäuser, bleibt zulässig. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl bleiben Beschäftigte außer Betracht. Außerdem müssen Veranstaltungen beim Ordnungsamt vorab angemeldet werden. Private Feiern mit mehr als 50 Teilnehmern sind ab Samstag nicht mehr zulässig. Außerdem müssen Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen beim Ordnungsamt vorab angemeldet werden. Die Stadt informiert so früh wie möglich über diese ab Samstag geltende Änderung. „Ob und wann darüber hinaus die Absprachen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten vom Land in eine neue Verordnung übergeführt werden, ist nicht absehbar“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt am Donnerstag.
15.10.20

 

 

OB Till: Kein  Verständnis für Demo

Göppingen. Ein Bündnis „IBAM Göppingen“ (IBAM = Ich bin anderer Meinung) und „Querdenken-718 Schorndorf“ haben für Freitag, 16. Oktober, ab 16 Uhr eine Kundgebung mit anschließendem, um circa 16.15 Uhr beginnenden Demo angemeldet. Der nördliche Parkplatz an der EWS Arena ist deshalb am Freitag ab der Mittagszeit voll gesperrt, geparkte Fahrzeuge müssen weggefahren werden. Während der Demo werden massive Verkehrsbehinderungen erwartet. Die Stadtverwaltung bittet daher zu dieser Zeit nicht mit dem Auto in die westliche Innenstadt zu fahren; die Strecke der Demo ist während des Durchmarschs abschnittsweise voll gesperrt.
„Unsere Grundrechte sind ein hohes Gut und müssen gegen alle Angriffe verteidigt werden. In diesem konkreten Fall hätte ich mir aber eine andere Abwägung zwischen Artikel 2 Absatz 2 ‚Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit‘ und der Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 gewünscht“, hat Oberbürgermeister Guido Till kein Verständnis für die Demonstration in Zeiten steigender Infektionszahlen. „Unsere Bemühungen, die Ansteckungsraten einzudämmen, werden dadurch erschwert.“ Auch bedauert das Stadtoberhaupt die nachteiligen Auswirkungen auf Handel und Gewerbe in der Innenstadt in dieser schwierigen Situation.
15.10.20

 

 

OB-Wahl in Göppingen: Ergebnisse im Internet

Göppingen. Sobald am Sonntag, 18. Oktober die Ergebnisse aus den ersten Wahllokalen feststehen, werden diese auf der städtischen Homepage www.goeppingen.de eingestellt und stetig aktualisiert. Eine öffentliche Veranstaltung zur Ergebnisbekanntgabe wird es auf Grund der aktuellen Corona-Lage nicht geben.

Bis 18 Uhr – und ab 8 Uhr – kann am Sonntag, 18. Oktober, die Stimme für die OB-Wahl in Göppingen abgegeben werden. Anschließend beginnt in allen 48 Wahllokalen und in den 14 Briefwahlbezirken die Auszählung der abgegebenen Stimmen. Sobald in einem (Brief-)Wahlraum das Ergebnis feststeht, wird dieses per telefonischer Schnellmeldung an die Wahlleitung übermittelt. Diese Zwischenergebnisse werden auch auf der städtischen Homepage unter www.goeppingen.de präsentiert und laufend aktualisiert – so lange, bis das vorläufige Endergebnis feststeht. Dieses wird die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Erste Bürgermeisterin Almut Cobet, anschließend den anwesenden Kandidaten, Gemeinderatsmitgliedern und Medienvertreter offiziell mitteilen.

Eine öffentliche Veranstaltung zur Bekanntgabe ist nicht vorgesehen. Sowohl für das Rathaus wie auch für die Stadthalle gibt es genaue Hygiene-Konzepte, die auf der Corona-Verordnung des Landes basieren und unter anderem jeweils eine Begrenzung der Personenzahl und eine (möglichst Vorab-)Erfassung der Daten aller Besucher vorsehen. Die in den letzten Tagen wieder gestiegenen Corona-Infektionszahlen und deren Auswirkungen haben aber zur Entscheidung geführt, keine öffentliche Veranstaltung durchzuführen. „Der Gesundheitsschutz und die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens genießen absoluten Vorrang“, unterstreicht Cobet.

 Eine komplette Gruppe des Kinderhauses in Ursenwang sei unter Quarantäne gestellt worden, mit erheblichen Auswirkungen auch auf die Eltern. Mit einer Allgemeinverfügung musste zudem die Teilnehmendenzahl bei privaten Veranstaltungen in angemieteten Räumen begrenzt werden. Eine öffentliche Veranstaltung zur Bekanntgabe des Ergebnisses passe daher nicht in die aktuelle Lage – zumal die Bekanntgabe des Ergebnisses via Internet top-aktuell sei. „Um unsere Bürger bestmöglich zu schützen, wollen wir auf nicht-erforderliche Versammlungen verzichten“, bekräftigt die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses. Zur Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnisses wurden deshalb lediglich die fünf Bewerber mit jeweils maximal drei Begleitpersonen, Mitglieder des Gemeinderates und die Vertreter/-innen der Medien in die Stadthalle eingeladen und namentlich gekennzeichnete Sitzplätze reserviert. Auch wurden alle Eingeladenen auf die klaren Hygiene-Richtlinien innerhalb der Stadthalle hingewiesen.

Die Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses der Wahl des Oberbürgermeisters obliegt dem des Gemeindewahlausschuss, der zur öffentlichen Sitzung am Dienstag, 20. Oktober, um 17 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses zusammenkommt.
15.10.20

 

 

Geislingen sagt Weihnachtsmarkt ab

Geislingen.   Immer mehr Veranstalter sagen momentan ihre Weihnachtsmärkte für dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ab. Jetzt hat auch die Stadtverwaltung eine Entscheidung getroffen: „Schweren Herzens müssen wir den Weihnachtsmarkt 2020 absagen“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, erklärt Frank Dehmer. „In den vergangenen Wochen haben wir intensiv überlegt und geprüft, wie man den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen durchführen könnte, so dass er nicht nur sicher ist, sondern es auch Spaß macht, den Weihnachtsmarkt zu besuchen“, erklärt Dehmer. „Darüber hinaus haben wir unsere Standbetreiber gefragt, wer gerne dabei wäre, aber die Rückmeldungen waren mehr als verhalten. Auch hier ist die Verunsicherung groß.“

Aus diesem Grund und wegen der steigenden bzw. sich abzeichnenden anhaltend hohen Infektionszahlen hat die Stadt jetzt die Notbremse gezogen. „Momentan spricht leider alles gegen eine Durchführung von Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind“, sagt Frank Dehmer. „Die Ergebnisse der gestrigen Corona-Runde von Bund und Ländern bestätigen diese Entscheidung noch einmal.“

„Wir wissen, dass viele Menschen sich sehr auf den Weihnachtsmarkt gefreut haben – wir im Übrigen auch“, so Frank Dehmer. „Es tut uns wirklich leid, aber das Risiko ist uns einfach zu groß. Wir haben mit unserer Entscheidung deswegen so lange abgewartet, weil wir die Hoffnung hatten, dass der Weihnachtsmarkt in irgendeiner Form doch noch stattfinden kann. Jetzt aber mussten wir eine Entscheidung treffen.“
15.10.20

 

 

Einweihungsfeier für neue Halle abgesagt

Geislingen. Am kommenden Samstag, 17. Oktober sollte die neue Sport- und Kulturhalle in Aufhausen feierlich eingeweiht werden. Leider macht das Coronavirus diesem Fest einen Strich durch die Rechnung. „Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und einem sich abzeichnenden anhaltend relativ hohen Niveau, müssen wir die Einweihungsfeier leider absagen“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Die Gesundheit der Gäste steht bei uns an erster Stelle. Dafür bitten wir um Verständnis.“

„Darüber hinaus sind wir der Auffassung, dass wir hier in Geislingen auch einen aktiven Beitrag zur Viruseindämmung leisten müssen“, führt Dehmer fort. „Dazu gehört leider auch, dass nicht zwingend notwendige Veranstaltungen mit einem potentiell hohen Besucheraufkommen wie bei einer Einweihungsfeier leider momentan abgesagt werden müssen. Das ist sehr schade, aber zum jetzigen Zeitpunkt einfach nötig. Die Ergebnisse der gestrigen Corona-Runde von Bund und Ländern bestätigen diese Entscheidung noch einmal.“

Die Absage betrifft sowohl die Feier mit geladenen Gästen um 11.00 Uhr sowie die Führungen für interessierte Bürger*innen am Nachmittag.  Geplant ist, die Einweihungsfeier nachzuholen, sobald dies von den Infektionszahlen her wieder möglich ist.
15t.10.20

 

 

Esslingen kippt Marktangebote zur Weihnachtszeit

Esslingen. Für die Stadt ist es eine schwierige Entscheidung. Doch seit Dienstag ist klar, dass die „Esslinger Weihnachtszeit 2020“ abgesagt wird. Darauf verständigten sich Oberbürgermeister Jürgen Zieger mit allen Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates und der Esslingen Markt und Event GmbH (EME). Das Veranstaltungskonzept wurde als Alternative zum traditionellen Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt 2020 erarbeitet, der aufgrund der Covid19-Pandemie bereits am 20.August abgesagt wurde.  
Die Ursache für die jetzige Entscheidung liegt in der dynamischen Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis Esslingen (7-Tage-Inzidenz Stand 14.10.: 80,2) sowie im Stadtgebiet Esslingen (Stand 14.10.: 58,4). Aktuell zählt Esslingen bundesweit zu den Landkreisen mit den höchsten Infektionswerten. Es gilt die Eingriffsstufe, ab der verschiedene Maßnahmen in Kraft treten. So dürfen seit 9. Oktober in öffentlichen wie angemieteten Räumen höchstens noch 25 Personen gemeinsam feiern, in privaten Räumen nur noch höchstens 10 Personen.
15.10.20

 

 

Zu schnell unterwegs

Deggingen. Am Mittwoch kam eine Autofahrerin bei Deggingen-Reichenbach von der Fahrbahn ab. Die 20-Jährige war gegen 17.30 Uhr zwischen Schlat und Reichenbach unterwegs. In einer Kurve war sie mit ihrem Wagen auf nasser Straße zu schnell. Sie kam von der Straße ab und prallte gegen einen Leitpfosten, ein Schild und eine Leitplanke. Die Frau blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt laut Polizeiangaben knapp 5.000 Euro.
15.10.20

 

 

Marktkutsche fährt noch bis 14. November

Esslingen. Noch bis zum 14. November bietet die Stadt Esslingen ihren kostenlosen Lieferservice „Esslinger Marktkutsche“ an. Auch während der Corona-Pandemie wird das Angebot, sich die Einkaufstaschen bis vor die Haustür liefern zu lassen, sehr gerne angenommen. Anstatt schwere Körbe und Taschen mit sich herumtragen oder gleich nach dem Einkauf den Heimweg antreten zu müssen, kann der Samstagvormittag in der Stadt ganz unbeschwert ausgedehnt werden - und das Auto getrost zu Hause stehen bleiben. Das Angebot ist Teil der Klima-Initiative „Esslingen & Co“.
15.10.20

 

 

81-Jähriger schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwere Verletzungen zog sich ein 81 Jahre alter Fußgänger bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag zu. Kurz vor 16 Uhr befuhr ein 48-Jähriger mit seinem Pkw die Straße Bänglesäcker, wobei er den von links kommenden Senior übersah. Dieser wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Dr Sachschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.
15.10.20

 

 

Exhibitionist im Bahnhofsbereich

Schwäbisch Gmünd. Bereits am Dienstagabend zwischen 18.15 Uhr und 18.35 Uhr saß eine 18-Jährige auf einer Bank im Wartebereich von Gleis 1 am Bahnhof Schwäbisch Gmünd, wo sie auf ihren Zug wartete. Ein ca. 70 bis 80 Jahre alter Mann setzte sich neben die junge Frau und sprach sie an. Hierbei bemerkte sie, dass der Unbekannte erheblich nach Alkohol roch, unter seiner Jacke die Hose geöffnet hatte und an seinem erigierten Glied hantierte. Die 18-Jährige verließ daraufhin die Örtlichkeit. Den Mann beschrieb sie als ca. 175 cm groß und schlank mit grauen Haaren. Er sprach deutsch mit ausländischem Einschlag und trug keine Gesichtsmaske. Bekleidet war er mit einer Jeans, einem Hemd und einer Jacke. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
15.10,20

 

 

Fische entwendet

Lorch-Weitmars. Sieben große Koi-Karpfen und rund 100 Goldfische wurden zwischen Sonntag, 20 Uhr und Montag, 9 Uhr aus einem Teich in der Hohbergstraße in Lorch-Weitmars entwendet. Hinweise auf den Täter bzw. den Verbleib der entwendeten Tiere bitte an den Polizeiposten Lorch, Tel.: 07172/7315.
15.10.20

 

 

 Interview

"Das ist Unterhaltung und kein Bildungsfernsehen“

Der Kuchener Gastronom Ludwig Heer und Giulia Siegel sind bei „Temptation Island“ dabei

Ludwig Heer spricht über seine Teilnahme an der neuen Staffel der TV-Show "Temptation Island". Foto: TVNOW / Frank Fastner

 

Kuchen. Die dritte Staffel der RTL-Show "Temptation Island", die ab Mitte Oktober ausgestrahlt wird, ist zugleich eine VIP-Variante. Mit dabei unter anderem: der Kuchener Gastronom Ludwig Heer (39) und seine Freundin Giulia Siegel (45). Das Paar ist showerprobt, hat es doch auch schon seine Beziehung in der Show „Sommerhaus der Stars“ testen lassen. Rüdiger Gramsch sprach mit Ludwig Heer im Vorfeld der Ausstrahlung über seine Show-Ambitionen.

Herr Heer, beim „Sommerhaus der Stars“ sind Sie und Ihre Partnerin in den Medien nicht gut weggekommen. Auch hier im Kreis hat die Show Wellen geschlagen. Jetzt machen Sie wieder bei solch einem Reality TV Format mit. Warum?

Ludwig Heer: Gegenfrage: Warum nicht? Bei den gebotenen Rahmenbedingungen würden sicher die wenigsten Nein sagen. Zum einen gab es einen 14-tägigen kostenlosen Luxus Urlaub an einem der schönsten Plätze Kroatiens, ein Haus voller hübscher Mädels (für die teilnehmenden Männer und ein Haus voller attraktiver Jungs für die mitspielenden Frauen), und obendrein gab es für alles noch eine gute Gage.

Also haben Sie es vor allem des Geldes wegen mitgemacht?

Heer: Das war ein ausschlaggebender Faktor. Immerhin leben wir in Corona-Zeiten. Die „Alte Post“ in Kuchen war wochenlang geschlossen und lange Zeit war nicht klar, wie es weitergeht. Ich trage aber hier die Verantwortung für 25 Arbeitsplätze. Meine Mitarbeiter würde ich ungern verlieren. Darüber hinaus habe ich mit GreenBill ein Start-Up-Unternehmen gegründet, das noch in der Anfangsphase steckt und wegen der Corona-Pandemie auch nicht so zügig weitergekommen ist wie gedacht. Schließlich sind da unsere Hauptkunden Gastronomen, die in den letzten Monaten sicher anderes im Kopf gehabt hatten als ein innovatives Belegsystem. Also, die Show-Gage konnte ich gut für meine Projekte verwenden.

Befürchten Sie keine negativen Auswirkungen auf die „Alte Post“, wenn sie in einer Show auftreten, die die Kritik als billig und seicht beschreibt?

Heer: Nein, diese Angst habe ich nicht. Zugegeben: Nach der heftigen Kritik an „Sommerhaus der Stars“ haben wir einige Tage einen leichten Rückgang unserer Gästezahlen gespürt, aber schon kurz danach konnten wir uns über einen deutlichen Gästezuwachs freuen. Heute zählen wir im Schnitt ca. 200 Gäste pro Tag im Restaurant. Damit sind wir sehr gut ausgelastet. Mehr geht fast nicht und gerade an Wochenenden müssen wir vielen, die einen Tisch bestellen wollen, absagen. Zudem folgt auf solch eine Sendung quasi eine natürliche Auslese. Gäste, die aufgrund einer Unterhaltungsshow einem Restaurant fernbleiben sind meist auch die Gäste die an allem rummeckern da sie vermutlich mit Ihrem eigenen Leben nicht so ganz zufrieden sind. Da sind mir die Gäste, die über solch eine Sendung, mich, sich selbst und meist auch über menschliche Fehler, die überall passieren, lachen können wesentlich lieber.

Rechnen Sie bei „Temptation Island“ mit einer besseren Kritik als bei „Sommerhaus der Stars“?

Heer: Nein, die Medien werden die Show wieder zerreißen, da bin ich fest von überzeugt. Aber das macht mir nichts aus. „Temptation Island“ ist eine Unterhaltungsshow  - vorwiegend für junge Leute - und kein Bildungsfernsehen. Darüber muss sich der Zuschauer im Klaren sein. Ich habe zwischen dem „Sommerhaus“ und „Temptation Island“ fast 100 seriöse Kochsendungen gedreht, worüber die lokale Presse nicht einen Artikel schrieb. Schon alleine daran sieht man, dass sich zumindest die Presse im Endeffekt mehr für seichte Unterhaltung als für Bildungsfernsehen interessiert.

Und worum geht es inhaltlich bei „Temptation Island“?

Bei „Temptation Island“ geht es darum, dass bei vier Paaren getestet wird, wie fest ihre Liebe zueinander ist. Männer und Frauen werden getrennt in zwei Luxusvillen unterbracht. Die Männer leben dort bei bildhübschen Single-Mädchen, die die Aufgabe haben, die Männer zu verführen. Die Frauen leben in ihrer Villa mit sehr attraktiven jungen Männern zusammen, die versuchen, die Kandidatinnen auf Abwege zu bringen.

Und wie hat das Experiment geendet?

Heer: Darüber darf ich nichts sagen. Nur soviel: Wenn eine solche Show ausreicht, eine Beziehung auseinander zu bringen, dann hätte diese Beziehung sowieso kein langfristiges Potential gehabt.

Und Sie sind heute noch mit Giulia Siegel zusammen?

Heer: Ich will nicht spoilern. Sie müssen die Sendung schon anschauen um das herauszufinden.

Sie gelten als Gourmetkoch, doch in der Küche der „Alten Post“ wird vor allem Bodenständiges gekocht – ohne viel Schnickschnack. Halten Sie Ihr preisgekröntes Können bewusst flach?

Heer: In der Alten Post dominiert immer schon die regionale, schwäbische Küche, die wir, wie ich meine, mit einem hohen Anspruch kochen und servieren. Ich denke, dass ist es auch, was der Gast schätzt. Das Angebot ist aber auch so, dass ich nicht jeden Tag selbst hinterm Herd stehen muss, um einen Zwiebelrostbraten zuzubereiten. Das können meine Mitarbeiter mindestens genauso gut wie ich. Mein Schwerpunkt bilden die administrativen Arbeiten, die mit einem Betrieb wie der „Alten Post“ verbunden sind. Zudem habe ich ja noch meine Pralinenmanufaktur, die ich fast zum Großteil alleine betreibe. Und dann ist da noch mein aktuelles Start-up-Unternehmen GreenBill, wo es auch noch jede Menge zu tun gibt. Und wenn man das alles richtig und gut machen will, kommen am Tag viele Stunden zusammen.

Und dann ist da noch Ihre Zeit, die Sie mit Giulia Siegel verbringen oder zumindest verbrachten

Heer: Ja, Zeit, die ich mir gerne nehme. Ich habe über Giulia viele unglaublich interessante Menschen kennenlernen dürfen. Diese Kontakte geben Impulse, bringen neue Themen und erweitern den Horizont. Also, das kann ja nicht schaden. Ich bin Giulia sehr dankbar für diese anregenden Begegnungen.

 

Info. Die Show „Temptaion Island” wird in zehn Folgen ab 15. Oktober bei TV Now ausgestrahlt,  zwei Folgen sind am 18. und 25. Oktober bei RTL zu sehen. Zu den teilnehmenden vier Promi-Paaren gehören neben Ludwig Heer und Giulia Siegel Ballermann-Barde Willi Herren (45) und seine Frau Jasmin (41), Stephi & Julian (bekannt aus "Love Island") und Calvin & Roxy (bekannt aus "Temptation Island").
14.10.20

 

 

Betreuerin durch Messerstiche getötet

Waldstetten. Tödliche Verletzungen erlitt eine 61 Jahre alte Frau am Mittwochvormittag in der Rechbergstraße in Wsaldstetten. Die Geschädigte arbeitete als Betreuerin in einer dortigen Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung bzw. psychischer Erkrankung und befand sich zur Tatzeit in ihrem Büro. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass die Geschädigte dort von einem 44 Jahre alten Mann aufgesucht wurde, der in dieser Einrichtung betreut wird und auch arbeitet. Während des Gesprächs soll der Mann gegen 9.45 Uhr plötzlich ein Messer hervorgeholt und auf die Betreuerin eingestochen haben. Diese erlitt schwerste Verletzungen, denen sie später im Krankenhaus erlag. Der Tatverdächtige flüchtete zu Fuß. Die Polizei leitete umgehend eine großangelegte Fahndung nach dem 44-Jährigen ein, an der mehr als zehn Streifenbesatzungen sowie weitere Polizeikräfte beteiligt waren. Der Tatverdächtige konnte bereits kurz nach 10 Uhr im Bereich des Sportplatzes im Brunnenweg von einer Streifenbesatzung festgestellt und festgenommen werden. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft wird beim zuständigen Gericht ein Unterbringungsbefehl beantragt werden. Der Beschuldigte wird am Donnerstag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
14.10.20

 

 

Unternehmen im Kreis wieder optimistischer

Kreis Göppingen. Die Unternehmen im Kreis Göppingen sind im Herbst deutlich optimistischer als noch im Frühjahr zu Beginn der Corona-Pandemie. Das geht aus der halbjährlichen Konjunkturumfrage der IHK hervor, die Bezirks-Präsident Wolf Martin und Geschäftsführer Gernot Imgart jetzt im Haus der Wirtschaft in Göppingen vorstellten.

„Die Talsohle ist durchschritten“, fasste Gernot Imgart die Stimmung der Wirtschaft im Landkreis Göppingen zusammen. Das Bild aus der jüngsten IHK-Bezirksversammlung in der vergangenen Woche bestätigte die aktuelle Konjunkturumfrage, die bereits vor einigen Wochen abgeschlossen wurde und deshalb auch die Entwicklung der letzten Tage nicht berücksichtigen konnte Die Unternehmen sind wieder zuversichtlicher als noch vor sechs Monaten. „Wenn man sich die Zahlen anschaut, muss man natürlich auch wissen, woher man kommt“, so Imgart und erinnerte daran, dass im Frühjahr die Unternehmen noch sehr düster in die Zukunft geschaut haben. Nun helle es schon am Horizont wieder etwas auf.  Der Indikator sei von einem Tief von minus 37,7 auf jetzt minus zehn gestiegen. Sorgenkind sei derzeit vor allem die Industrie, die sich bei Investitionen noch zurückhalte. Das treffe vor allem den im Kreis  stark vertretenen Maschinenbau. Nicht zur Verbesserung der Lage bei trage der Fahrzeugbau. Hier verspürten die Unternehmen noch immer eine starke Verunsicherung, wohin die Reise bei den Antriebstechnologien gehe.

Auch im Handel und Dienstleistungsbereich – dazu zählt auch die Gastronomie – habe sich die Lage verbessert, die Indikator von minus 266 auf bis 1,3 gestiegen. Gut da stehe derzeit noch die Bauwirtschat, die noch ihre vollen Auftragsbücher abarbeite. Allerdings würden schon einige Betriebe eine Zurückhaltung bei Neuaufträgen spüren, wie Imgart und Martin übereinstimmend berichten konnten. Als Hauptrisiken der künftigen wirtschaftlichen Entwicklungen werden zuerst die Corona-Pandemie und die Inlandsnachfrage genannt. Auslandsnachfrage und Arbeitskosten liegen auf den Plätzen drei und vier. Erst auf Platz fünf kommt der Fachkräftemangel, der vor Beginn der Pandemie noch ganz weit oben bei den Geschäftsrisiken stand.

Trotz der Risiken ist die Wirtschaft im Kreis mit den Auftragseingängen zufrieden. Die Unternehmen rechnen mit einem nahezu gleichbleibenden Auftragseingang. Vor diesem Hintergrund erwarten die Betriebe auch eine deutlich bessere Geschäftserwartung als noch vor sechs Monaten. Das gelte vor allem für die Bauwirtschaft  während Handel und Dienstleistungen ihre Geschäftsaussichten noch ein wenig schlechter beurteilen als in der Frühjahrsumfrage. Da treibe vor allem die Gastronomen die Sorge um, wie sie die Wintermonate überstehen.

Bei den Exporterwartungen blicken die Unternehmen deutlich positiver in die Zukunft, was vor allem mit einer steigenden Nachfrage aus dem asiatischen Raum zusammenhänge und in der Eurozone zusammenhänge. Auch die Exporte in die USA ziehen laut IHK-Studie wieder an, während der südamerikanische Markt, der vor allem für die Automobilwirtschaft von Bedeutung ist, noch im Argen liegen.

Was die Beschäftigung im Landkreis angeht, so geht nur jeder fünfte Betrieb im Kreis davon aus, seine Mitarbeiterzahl zu reduzieren bzw., weniger Mitarbeiter als vor einem Jahr einzustellen. Dies belegt für die Kammer auch, dass die  Kurzarbeiterregelung greift. Informationen, wonach Betriebe in Kurzarbeit sind, obwohl sie volle Auftragsbücher haben, habe die IHK nicht, betonten Martin und Imgart und verwiesen auf die Zuständigkeit der Agentur für Arbeit solche Fälle zu prüfen.
14.10.20

 

 

IT-Hauptstadt Göppingen keine Utopie

Die IT-Branche soll in Göppingen einmal eine bedeutende Rolle spielen. Die Vision kann nach Auffassung der IHK auch Realität werden. Foto: Pixabay

Kreis Göppingen. Die Absicht von Oberbürgermeister Guido Till, aus Göppingen in den nächsten zehn Jahre die IT-Hauptstadt in der Region Stuttgart zu machen, halten IHK-Kammerpräsident Wolf Martin und Geschäftsführer Gernot Imgart nicht für Utopie, auch wenn dies im ersten Moment so klingen mag. Imgart bezieht sich dabei unter anderem auf die Entwicklung in München, das sich seit den 80er Jahren einen Namen  als IT-Standort gemacht hat. Untersuchungen hätten ergeben, dass nicht nur die Lebensqualität in der Stadt dazu beigetragen hat, sondern vor allem die Firma Siemens. Seither gelte die Regel „IT bringt IT“. Und hier habe Göppingen mit dem Global Player Teamviewer sowie weiteren interessanten IT-Unternehmen im Landkreis gute Voraussetzungen, neue Firmen aus diesem Bereich in den Kreis zu locken oder hier zu gründen. Mit für einen Erfolg ausschlaggebend sei aber die Verknüpfung von IT mit der bisherigen Industrie, der IT-Plus. Wenn es gelinge, den Fachinformatiker über eine Ausbildung in Industriebetrieben zu einem Ingenieursstudium zu gewinnen, sei da ein wichtiger Schritt getan, so Imgart und setzt dabei große Hoffnung auf die Neuausrichtung der Hochschul-Außenstelle in Göppingen, die solche Ausbildungsgänge ermöglichen könne. Vor diesem Hintergrund müsse dann Tills Idee keine Vision bleiben.
14.10.20

 

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Klosterpark-Areal: Investoren können loslegen

Adelberg. Der Adelberger Gemeinderat hat dem Bebauungsplan für das Klosterpark-Areal zugestimmt. Mit dem Satzungsbeschluss sind nun die Weichen gestellt und die Investoren können beginnen, ihr Konzept zu verwirklichen. Als eine der ersten Baumaßnahmen ist im nächsten Jahr die neue Straße zum Wohngebiet „Unterer Wasen“ geplant.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Bebauungsplan für das Klosterpark-Areal verabschiedet. Damit kann die Klosterpark Adelberg GmbH & Co. KG den Bau eines modernen Veranstaltungsgebäudes mit Sport- und Landschaftspark forcieren. Neben der Gemeinde Adelberg und den Vereinen erhalten auch Unternehmen die Möglichkeit, Veranstaltungen, Tagungen und Seminare durchzuführen. Durch den Bau einer neuen Zufahrtsstraße zum Wohngebiet „Unterer Wasen“ wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Die meist jungen Besucher des Spielelands und der Eishalle sind dann nicht mehr einer ständigen Gefährdung durch den bisher unvermeidlichen Autoverkehr vor dem Eingang ausgesetzt. Für die Bewohner des Wohngebietes ermöglicht die neue Straße eine direkte Zufahrt – ohne Hindernisse und Gefahrenstellen.

„Trotz der Herausforderungen in der Corona-Zeit wird an dem vorgestellten Konzept festgehalten und die konkreten Planungen werden zügig fortgesetzt“, bestätigt der geschäftsführende Gesellschafter Bernd Müller. „Das Bebauungsplanverfahren war lang und intensiv“, merkt Mitgeschäftsführer Markus Höfer an. „Wir danken allen Beteiligten, den Bürgern, dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung, und den Behörden sowie den Planungsbüros. Wir sind sehr froh, dass wir nun endlich loslegen können“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach dem Straßenbau folgen die Errichtung von zusätzlichen Parkplätzen sowie Tiefbauarbeiten zur Umsetzung des Trinkwasser- und Abwasserkonzeptes. Umgesetzt werden auchd ie vorgesehenen Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz. Zudem ist geplant, das ehemalige Wellenbad Montemaris durch ein neues Gebäude zu ersetzen. In diesem Zuge wird auch der frühere Haupteingang zur Eishalle wieder eröffnet. Ob ein neues Spieleland, die vorhandene Elektro-Kartbahn oder eine andere kundenorientierte und dem Bebauungsplan entsprechende Nutzung einzieht, wird entschieden, wenn sich die Corona-Situation entspannt hat. Die Adelberger können sich über eine einfachere Anlieferung ihrer Wertstoffe freuen, wenn in den nächsten ein bis zwei Jahren der neue Wertstoffhof fertiggestellt wird. Dieser befindet sich aktuell neben dem Café Adelbar und wird im nordöstlichen Bereich mit eigener Zufahrt neu eingerichtet. „Das revitalisierte Areal soll ein umweltfreundliches energetisches Gesamtkonzept erhalten. Wir haben ein Ingenieurbüro beauftragt, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten“, betont Bernd Müller.

Die Klosterpark Adelberg GmbH legt nach eigenen Angaben sehr großen Wert auf eine gute Nachbarschaft und hat das Veranstaltungskonzept nach Rückmeldungen von Bürgern noch einmal überarbeitet. Dieses ist so aufgebaut, dass die Geräuschimmissionen so gering wie möglich gehalten werden. Darauf achtet insbesondere der Architekt bei der Platzierung der Gebäude.
14.10.20

 

 

Dieb stiehlt Geldbeutel aus Paketauto

Geislingen. Ein Paketbote ließ am Dienstag seinen Geldbeutel nur kurz im Fahrzeug liegen. Diese Gelegenheit nutze ein Dieb.  Der Mann stellte seinen Lieferwagen gegen 12.30 Uhr in der Bahnhofstraße ab, um ein Paket zuzustellen. Als er nach nur etwa einer Minute zu seinem Fahrzeug zurückkehrte fehlte sein Geldbeutel, der in einer Ablage war. Den Dieb sah er noch in Richtung Eberhardstraße flüchten. Der Verdächtige soll etwa 1,70 Meter groß und zwischen 30 und 40 Jahre alt sein. Er hat eine Glatze und war mit einer hellbraunen Jacke, einer dunklen Jeans und schwarzen Lackschuhen bekleidet. Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07331/93270 an die Polizei aus Geislingen.
14.10.20

 

 

Gegen Hauswand geprallt

Hattenhofen.  Gegen eine Hauswand prallte am Mittwochmorgen in Hattenhofen eine Autofahrerin. Die Frau war kurz vor 7 Uhr in der Dobelstraße unterwegs und bog nach links in die Ledergasse ab. Dabei war sie mit ihrem Wagen zu schnell. Sie kam von der Fahrbahn ab, fuhr durch eine Hecke und prallte gegen die Wand. Der Rettungsdienst brachte sie mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei aus Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 20.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Haus ist noch unklar, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen.
14.10.20

 

 

Infomobil des Bundestages auf dem Marktplatz

Noch am Donnerstag steht das Infomobil des Deutschen Bundestages auf dem Göppinger Martkplatz. Im Innern des Fahrzeuges erhalten Besucher zahlreiche Informationen über das Parlament und dessen Arbeit. Foto: Bettina Fritz

 

 

Zeitgleich auf die Straße gefahren

Schwäbisch Gmünd. Zeitgleich fuhren am Dienstag in der Josef-Bidlingmaier-Straße in Gmünd zwei Fahrzeuge aus Grundstückseinfahrten auf die Fahrbahn. Dort stießen der 64-Jährige und die 18-Jährige mit ihren Fahrzeugen zusammen. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 6500 Euro.
14.10.20

 

 

Kinderspielstadt abgesagt

Schwäbisch Gmünd (sv.) Aufgrund der aktuellen Corona-Lage muss die Kinderspielstadt Turbulenzia, die vom 26. bis 30. Oktober stattfinden sollte, abgesagt werden. Es wird aber ein Alternativprogramm geben. Im Jugendhaus am Königsturm, der Theaterwerkstatt und in den Jugendräumen in Straßdorf, Großdeinbach und Herlikofen werden Ganztagesangebote in der Zeit von Montag, 26. Oktober bis Freitag, 30. Oktober, jeweils von 9 Uhr bis 15 Uhr angeboten. Das Ganztagesangebot besteht aus Spielen, Werkeln, Basteln, Kochen und beinhaltet ebenfalls ein Mittagessen. Die Theaterwerkstatt bietet ein theaterpädagogisches Angebot an.
14.10.20

 

Straßdorf: Alemannenstraße gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 19. Oktober, bis voraussichtlich Mittwoch, 21. Oktober, muss in Sraßdorf die Alemannenstraße im Bereich Gebäude Nummer 19, zwischen dem Kreisverkehr Ortsmitte und Einmündung Wallenstraße für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten im Leitungssystem, Gas, Wasser, Kanal. Eine Umleitung erfolgt über die Straße "Auf der Höhe" und wird ausgeschildert.
14.10.20

 

 

Taubentalstraße zu

Schwäbisch Gmünd (sv.) Aufgrund einer dringenden Sanierung eines Kanalschachts in der Taubentalunterführung, muss diese im Zeitraum von Montag, 19. Oktober bis Mittwoch, 21. Oktober für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über den Bahnhofplatz, Lorcher Straße, Vogelhofstraße, Nepperbergstraße und umgekehrt. Das Parkhaus Fehrle bleibt ohne Einschränkung anfahrbar.
14.10.20

 

 

Göppingen vor der Wahl

Fünf Bewerber gibt es für die OB-Wahl in Göppingen: Heiko Stobinski, Alex Maier, Martin Müller und Stefan Horn (von links) wollten Amntsinhaber Guido Till (rechts) den Chefsessel im Rathaus streitig machen. Fotos: Rüdiger Gramsch / Privat / Stadt Göppingen

Göppingen. Fünf Bewerber um das Oberbürgermeisteramt stellen sich am Sonntag dem Votum der Bürger.  In Göppingen gibt es wie vor acht Jahren wieder eine Wahlmöglichkeit – zwischen dem wieder kandidierenden Amtsinhaber und vier Herausforderern mit unterschiedlichen Qualitäten und Ideen für die Zukunft der Stadt.

Ein Thema allerdings eint das Quartett, das dem amtierenden OB den Chefsessel im Rathaus streitig machen will: die Forderung nach einem neuen Umgangsstil, nach mehr Bürgerbeteiligung und nach einem neuen Miteinander. Auf diesem Gebiet habe das bisherige Stadtoberhaupt in den vergangenen Jahren viel Porzellan zertrümmert. Aufgelistet wird da beispielsweise der Weggang von Führungskräften aus der Stadtverwaltung, die dort hinausgemoppt worden seien – an erster Stelle wird da die ehemalige Bürgermeisterin Gabriele Zull  genannt – oder die Missachtung des Bürgerwillens aus dem Prozess der Lokalen Agenda.

Vor wenigen Wochen galt es noch undenkbar, dass es am 18. Oktober zu einem Wechsel im Göppinger Rathaus kommen könnte. Zu fest schien der Amtsinhaber im Sattel zu sitzen, zu klar die Erfolge seiner Politik in den letzten Jahren. Doch wenige Tage vor dem Urnengang ist das Rennen offener denn je. Inzwischen mehren sich die Stimmen jener, die nach 16 Jahren einen Wechsel im Rathaus gut fänden. Dass es den vier Herausforderern gelingen könnte, den OB in einen zweiten Wahlgang zu zwingen, halten  auch Wahlhelfer des Amtsinhabers für nicht ausgeschlossen. Dies wäre schon ein Rückschlag für den Rathaus-Chef, der bei den beiden vorausgegangenen Wahlen jeweils im ersten Wahlgang – trotz Gegenkandidaten – die Sache stets für sich entscheiden konnte und dies stets im großem Vorsprung.

Unter den vier Herausforderern ist einer, der dem Amtsinhaber wirklich gefährlich werden könnte: Alex Maier. Der Stadtrat und Landtagsabgeordnete der Grünen hatte schon früh den Hut in den Ring geworfen und für das „neue Miteinander“ geworben. Der erst 29-Jährige, der bei der Landtagswahl vor vier Jahren der CDU im Wahlkreis Göppingen sensationell das Direktmandat wegschnappte, führte einen langen, aber auch engagierten OB-Wahlkampf  und nutzte die sozialen Netzwerke, um sich und seine Themen zu kommunizieren. Ihm trauen Beobachter im ersten Wahlgang 30 Prozent und mehr zu. Wie Maier, so hat auch der von der SPD unterstützte aber parteilose Martin Müller eine nachhaltige Stadtpolitik im Blick. Und auch er legt den Finger in die Wunde des Amtsinhabers, will mehr Bürgerbeteiligung und Fachleute mit einbinden. Müller will eine Bürgerstadt und hat dabei Schwäbisch Gmünd vor Augen, wo seiner Meinung nach der OB das bürgerschaftliche Engagement vorlebe. Allerdings: Müller ist nicht Richard Arnold und weit davon entfernt, Menschenmassen so  begeistern zu können wie der OB in der Nachbarstadt.

Außenseiterchancen werden dem Göppinger Ex-Stadtrat und Geschäftsmann Stefan Horn - er will OB für alle Göppinger sein - eingeräumt, der ebenso ohne Unterstützung einer Organisation antritt, wie der Gymnasiallehrer Heiko Stobinski. Letzterer besticht allerdings durch die meisten innovativen Ideen und Ansätze für einen neuen Politikstil – einige davon scheinen aus heutiger Sicht allerdings sehr utopisch.

Und der Amtsinhaber? Guido Till lässt keine Zweifel aufkommen, dass er Göppingen auch in den kommenden acht Jahren regieren will. Der OB - in Göppingen als SPD-Mitglied gestartet und inzwischen der CDU angehörend -  verweist auf die Erfolge seiner Politik in den vergangenen 16 Jahren und auf vieles, das noch im Fluss sei und er noch zu Ende bringen möchte, wie die Einführung des 15-Minuten-Takts im Stadtbusverkehr oder den Wandel Göppingens vom Industriestandort zur IT-Metropole der Region Stuttgart, die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, die künftige Entwicklung der vor der Schließung geretteten Hochschul-Außenstelle, die Umsetzung der Pläne fürs Boehringer-Areal oder die Neubebauung des stadtnahen Grundstücks von Müller-Parma. Der OB präsentiert sich im Wahlkampf als Fachmann und verspricht den Bürgern, dass sie in ihrem Göppingen mit ihm auch künftig sicher leben können.

Der OB-Wahlkampf steht im Zeichen der Corona-Pandemie Entsprechend spärlich besucht waren Podiumsdiskussionen und die öffentliche Kandidatenvorstellung. Allerdings halfen hier Lokal-Fernsehen und Lokal-Funk durch ihre Übertragungen mit, den Bürgern eine Wahlentscheidung zu erleichtern. Ansonsten bestimmen Wahlplakate das Stadtbild, bestücken Info-Stände die Innenstadt, beleben Kandidaten-Rundgänge die Stadtbezirke, füllen Prospekte und Flyer die Briefkästen, präsentieren sich die Bewerber bei Facebook & Co.

Sonntag ab 18 Uhr werden die Stimmen ausgezählt. Weil es viele Briefwähler gibt, wurde die Zahl der Briefwahlausschüsse deutlich erhöht. Da dauert das Warten aufs Endergebnis nicht so lange. Alle Kandidaten hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung. Das kleine Börtlingen hat am vergangenen Sonntag gezeigt, wie das geht. Über 80 Prozent der Bürger waren dort zur Urne gegangen, um einen neuen Schultes zu wählen…
13.10.20

 

 

Exhibitionist am Schotterweg

Geislingen. Am Montag soll sich in Geislingen ein Mann unsittlich gezeigt haben. Kurz nach 18 Uhr war eine Frau zu Fuß auf einem Schotterweg parallel zur Liebknechtstraße unterwegs. Etwa auf halber Strecke zwischen Bolzplatz und Gymnasium sah sie den Verdächtigen im Gebüsch, wie er sich mit heruntergelassener Hose unsittlich berührte. Nach Erkennen des Verdächtigen drehte sich die Frau weg und ging schnellen Schrittes weiter. Die Polizei suchte sofort nach dem Täter, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Er sei zwischen 30 und 40 Jahre alt, groß, kräftig und hat schwarze Haare. Wer den Verdächtigen kennt, ihn im Bereich des Schotterwegs gesehen hat oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, soll sich bitte unter der Telefon-Nr. 07321/93270 melden.
13.10.20

 

 

Corona-Regeln kontrolliert

Kirchheim unter Teck. Am vergangenen Wochenende hat der Gemeindevollzugsdienst der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck gemeinsam mit der Polizei verstärkt die Einhaltung der Corona-Regeln in der Gastronomie kontrolliert. Die allgemeine Kontrolle erfolgte stichprobenartig in Bars und Restaurants in Kirchheim. Im Rahmen der Kontrollen wurde auch auf die Maskenpflicht im öffentlichen Raum hingewiesen, die der Landkreis aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen angeordnet hat.Die Maskenpflicht auf den Laufwegen in der Gastronomie wurde von den für die Kontrolle ausgewählten Gastronomiebetrieben eingehalten. Allerdings gab es an anderen Stellen Anlass zur Kritik: Mancherorts standen Tische zu eng und mussten Corona-bedingt auseinandergeschoben werden, Fluchttüren waren zumeist zugestellt oder sogar abgeschlossen. „Insbesondere die Datenerhebung ist an vielen Stellen noch verbesserungswürdig. Es werden kaum vollständige Daten angegeben“, stellt Carsten Röhrle, Leiter des Sachgebiets Sicherheit und Gewerbe bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck fest. „Aber zumindest waren nirgends Phantasienamen angegeben.“ Die Inhaber wurden darauf hingewiesen, dass im Sinne einer reibungslosen Kontaktnachverfolgung von allen Gästen die Daten zu erheben sind.
13.10.20

 

 

 

Frau stirbt nach Sturz aus Parkhaus

Schwäbisch Gmünd. Am späten Montagnachmittag stürzte eine bislang unbekannte Frau von einem Parkhaus in der Gmünder Bahnhofstraße in den Tod. Polizeibeamte versuchten noch die Frau an der Unglücksstelle zu reanimieren. Der alarmierte Rettungsdienst brachte die Unbekannte in ein Krankenhaus, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus. Erst vor einigen Tagen war eine 17-Jährige nach einem Sturz von dem Parkhaus ums Leben gekommen.
12.10.20

 

 

 

Faurndau: Trinkwasser wieder in Ordnung

Göppingen. Nachdem die von der Landeswasserversorgung eingeleiteten Maßnahmen Erfolg zeigen, wurde das Abkochgebot für das Wasser in Teilen Faurndaus, gemäß Empfehlung des Gesundheitsamtes im Landratsamt, am Montagmorgen wieder aufgehoben.

Am vorletzten Wochenende wurde das Wasser im Hochbehälter Haierhalde, der zum Zweckverband Uhinger Wassergruppe gehört und über die Landeswasserversorgung auch einen Teil des Stadtbezirks Faurndau beliefert, kontaminiert. Deshalb wurde gemäß Gesundheitsamt des Landratsamtes ein Abkochgebot für die betroffenen Straßen in Faurndau erlassen. Zwischenzeitlich wurde der Hochbehälter Haierhalde grundlegend gereinigt, desinfiziert und wieder in Betrieb genommen. Um das betroffene Wasserleitungsnetz in Teilen Faurndaus ebenfalls zu reinigen, wurde anschließend dem Wasser ebenfalls Chlor zugesetzt, in einer laut Trinkwasserverordnung zulässigen und damit unschädlichen Dosierung.

Da die Maßnahmen Erfolg zeigten, also nach dem Wasserbehälter auch das Leitungsnetz wieder kontaminierungsfrei ist, konnte das Abkochgebot gemäß Gesundheitsamt des Landratsamtes wieder aufgehoben werden. Vorausgegangen waren verunreinigungsfreie Proben an drei aufeinander folgenden Tagen.

Der Wasserbehälter gehört dem Zweckverband Uhinger Wassergruppe, der über die Landeswasserversorgung auch einen Teil des Stadtbezirks Faurndau mit Wasser versorgt (der andere Teil Faurndaus wird unmittelbar von der EVF beliefert). Bei der vor sechs Wochen erfolgten Begehung der Anlage wurde keine schadhafte Stelle festgestellt. Erst danach entstand ein Durchschlupf, durch den es zur Verunreinigung kommen konnte; diese Stelle wurde umgehend wieder geschlossen.
12.10.20

 

 

Hahn will in Esslingen Auto-Welt bauen

Esslingen. Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Esslinger Gemeinderates hat den Bebauungsplan-Entwurf für den nördlichen Teil des Gewerbeparks auf dem ehemaligen Danfoss-Areal beschlossen. Die Firma Hahn beabsichtigt dort eine „Auto-Welt-Hahn“ zu realisieren.

Der Ausschuss für Technik und Umwelt des Esslinger Gemeinderates hat in seiner Sitzung am 12.10.2020 den Bebauungsplan-Entwurf für den nördlichen Teil des Gewerbeparks auf dem ehemaligen Danfoss-Areal in der Pliensauvorstadt beschlossen. Planänderungen des Eigners, der Firma Hahn Automobile GmbH, machten für das Teilgebiet ein eigenständiges Bebauungsplanverfahren notwendig. Bereits im März 2020 wurde der Bebauungsplan für das südliche Teilgebiet verabschiedet.
Die Firma Hahn beabsichtigt, auf ihrem ca. 2,6 ha großen Areal eine „Auto-Welt-Hahn“ zu realisieren. Geplant ist, neben der Unterbringung der bisherigen Hahn-Standorte in Esslingen (VW in der Ottostraße in der Pliensauvorstadt und Audi in der Alleenstraße im Gewerbegebiet Neckarwiesen), die zusätzliche Ansiedlung der Konzernmarke Seat. Am neuen Standort sollen rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt werden.
In dem unmittelbar südlich angrenzenden Teilgebiet hat die Firma Bauer Gear Motor GmbH die Nachfolge der Firma Danfoss-Bauer angetreten. Daneben haben sich in dem von der Firma Greenfield development entwickelten Gewerbepark die Firmen Vink Kunststoffe GmbH - Herzog Plastic und Gmähle-Scheel Print-Medien GmbH angesiedelt. Auf der letzten noch freien Fläche im südlichen Teil des Gewerbeparks baut die Firma Daimler eine zweigeschossige Montagehalle und ein 5-geschossiges Bürogebäude. Hier sollen Herstellungsprozesse für die industrielle Serienproduktion von Brennstoffzellen für LKWs entwickelt und getestet werden.
Nach der Ansiedlung der Firma Hahn ist die Bebauung des Gewerbegebiets abgeschlossen. Künftig werden dort ca. 800 Menschen beschäftigt sein. Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht sieht die Bemühungen der Stadt bestätigt: „Damit steht die Aktivierung von brachliegenden Gewerbeflächen in der Pliensauvorstadt kurz vor ihrem Abschluss. Zusammen mit den beteiligten Firmen haben wir unser Planungsziel erreicht: Die Ansiedlung weiterer Firmen durch eine intensivere bauliche Nutzung der gewerblichen Grundstücke.“
Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche verkehrliche Untersuchungen zur Entwicklung des Gewerbegebiets durchgeführt. Demnach kann das Gewerbegebiet über das bestehende Straßennetz erschlossen werden. Die verkehrlichen Auswirkungen, insbesondere des Schwerlastverkehrs, führen nur zu geringen Beeinträchtigungen der angrenzenden Wohngebieten und Schulen. Zusätzlich soll in der Stuttgarter Straße eine Tempo-30-Strecke eingerichtet und ein Lkw-Durchfahrtsverbotes eingeführt werden.
12.10.20

 

 

Mann schlägt Partnerin und verletzt Polizisten

Heubach. Die Polizei musste am Sonntag gleich zweimal in die gleiche Wohnung in die Gmünder Straße in Heubach zu Auseinandersetzungen ausrücken. Zunächst mussten Beamte am Sonntagmorgen kurz nach 8 Uhr die Wohnung eines Paares aufsuchen, nachdem der betrunkene 38-Jährige seine 42 Jahre alte Lebensgefährtin mit den Fäusten und Füßen traktiert hatte. Dem Mann wurde daraufhin ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Gegen 20.40 Uhr suchte der 38-Jährige erneut die Wohnung auf. Es folgten wieder Schläge, wobei die Frau nicht unerheblich verletzt wurde. Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd suchten erneut die Wohnung auf, wobei der Mann sofort aggressiv und aufbrausend wurde. Den Anweisungen der Polizisten leistete er keine Folge, weshalb er in Gewahrsam genommen werden sollte. Gegen diese Maßnahme setzte sich der 38-Jährige heftig zur Wehr und trat mit beiden Beinen in Richtung Gesicht eines Polizeibeamten und beleidigte die Ordnungshüter. Der konnte sich zwar noch wegdrehen, wurde jedoch am Hals getroffen. Letztlich waren vier Beamte nötig, um den renitenten Mann in Gewahrsam zu nehmen. Seine Lebensgefährtin wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen; auch der Polizeibeamte musste zur Notfallbehandlung in die Klinik.
12.10.20

 

 

Tunnel-Schließung verschoben

Schwäbisch Gmünd (sv.) Die geplanten Arbeiten im Tunnel der B 29 in Schwäbisch Gmünd müssen aktuell verschoben werden: Der Gmünder Einhorntunnel wird nicht wie zunächst angekündigt am Montag, 12. Oktober von 19.30 Uhr bis 24 Uhr gesperrt werden, sondern am Mittwoch, 14. Oktober, in der Zeit von 19.30 Uhr bis 24 Uhr. Der Grund hierfür sind Arbeiten an den sicherheitstechnischen Anlagen im Tunnel.
12.10.20

 

 

Heubacher Hauptstraße am Sonntag zu

Heubach. Wegen Straßenarbeiten ist die Hauptstraße (L 1162) in Heubach am Sonntag, 18. Oktober  in der Zeit von 9 bis 16 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine innerörtliche Umleitung ist ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrung möglichst weiträumig zu umfahren
12.10.20

 

 

Mittelstand unterstreicht soziale Verantwortung

Kreis Göppingen. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist jetzt offizielles Mitglied im United Nations (UN) Global Compact. Kreisvorsitzender Lothar Lehner (Geislingen) sieht in der Mitgliedschaft eine Bestätigung für die soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und der Gesellschaft, die den deutschen Mittelstand seit jeher auszeichnen.

Mit dem Beitritt zum UN Global Compact, der weltweit größte Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung mit mehr als 15 000 Unterzeichnern aus 160 Ländern setzt der BVMW, so Lehner, ein sichtbares Zeichen für eine soziale, nachhaltige und innovative Wirtschaft. „Mit der Teilnahme verpflichtet sich der BVMW, die zehn Prinzipien des Global Compact aus den Bereichen Arbeits- und Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsprävention in die eigene Arbeit zu integrieren und die Vision einer nachhaltigen und inklusiven Weltwirtschaft zu verfolgen“, erläutert Kreisvorsitzender Lehner in einer Pressemitteilung und begrüßt die Unterzeichnung des Beitritts durch Mittelstandspräsident Mario Ohoven ausdrücklich.

Als Initiative der Vereinten Nationen bietet der UN Global Compact einen Rahmen, um über Branchen und Grenzen hinweg über eine gerechte Ausgestaltung der Globalisierung zu diskutieren und diese Vision mit geeigneten Strategien und Aktivitäten zu verwirklichen. Dabei versteht sich die Initiative nicht als zertifizierbarer Standard oder als Regulierungsinstrument, sondern als ein offenes Forum, um Veränderungsprozesse anzustoßen und Ideen zu teilen. In nationalen Netzwerken entwickeln die Teilnehmer konkrete Lösungsansätze und tragen damit zur globalen Vision des UN Global Compact bei.

Zu den bisherigen Mitgliedern der Initiative gehören vor allem Unternehmen und Organisationen aus Zivilgesellschaft, aus Politik und der Wissenschaft. Mit den Zielen der Initiative hat auch Lothar Lehner keine Probleme und verweist dabei beispielhaft auf die Thesen zur Umweltthematik. In diesen wird an die Unternehmen appelliert, bei Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip zu folgen. Zudem sollen die Betriebe größeres Umweltbewusstsein fördern und letztlich umweltfreundliche Technologien schnell zu entwickeln und einzusetzen
12.10.20

 

 

OB-Kandidat Alex Maier tourt durch Jebenhausen

Göppingen. Am Freibad Waldecksee war sich Alex Maier mit den interessierten Bürgern einig: „Der Charme des vereinseigenen Schwimmbads ist einzigartig“. Leider musste die Freibad-Saison in Jebenhausen wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Währenddessen wurden die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen vom Verein durchgeführt. Zustimmung für die finanzielle Unterstützung gab es von Grüner Seite sowohl im Bezirksbeirat als auch im Gemeinderat.
An der zweiten Station stellten die Teilnehmer Fragen zum Neubau der Klinik. Was passiert mit der alten Klinik und woher kommt der Schuttkegel? Reicht die geplante Bettenkapazität aus? Christine Lipp-Wahl ließ nichts unbeantwortet. Hier entsteht das erste „Green Hospital“ in Baden-Württemberg, ausgezeichnet mit Gold für beispielhaftes nachhaltiges Bauen. Aufgabe der Politik sei es, so Alex Maier, sich flächendeckend für eine gute medizinische Versorgung einzusetzen.
Dass ein jüdisches Grab niemals aufgehoben werden darf und eine Kremation im Judentum undenkbar ist, erzählt Frau Lipp-Wahl am jüdischen Friedhof. Mit größter Wertschätzung sprach Alex Maier über die Arbeit des Vereins Haus Lauchheimer, der den „Erinnerungsweg Jüdisches Leben in Jebenhausen“ eingerichtet hat. Am Rohbau des Feuerwehr-Magazins macht Christoph Weber auf die schwierige Verkehrslage um das Gebäude aufmerksam. Er bedauerte, dass ein Antrag der Grünen im Gemeinderat, hier einen Verkehrskreisel zu installieren, abgelehnt wurde. Fast ehrfürchtig spricht Alex Maier vom unschätzbar wichtigen Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Göppingen und vergisst dabei selbst den Fanfarenzug Jebenhausen nicht zu erwähnen. Wie die Landschaft in unmittelbarer Nähe vom Standort durch die geplante Umgehungsstraße zerschnitten werde, zeigte Dr. Ursula Schließmann auf. Eine Verlagerung des Verkehrs an den Ortsrand führe zu insgesamt mehr Belastung für alle Jebenhäuser Bürger. Hier waren sich OB Kandidat Maier und die Teilnehmenden einig: Eine neue Straße in eine unberührte Landschaft zu setzen ist nach heutigem Wissensstand inakzeptabel. 
12.10.20

 

 

Motorradfahrer übersehen

Dürnau. Die Vorfahrt missachtete am Montag in Dürnau eine Autofahrerin. Die 27-Jährige war gegen 6.45 Uhr in der Hauptstraße unterwegs. Sie wollte die Kreuzung in Richtung Frühlingstraße überqueren. Dabei missachtete sie mit ihrem Pkw die Vorfahrt eines 17-Jährigen, der mit einem Motorrad aus Richtung Gammelshausen kam. Die Fahrzeuge stießen zusammen und der Jugendliche, der einen Helm und Schutzkleidung trug, stürzte. Der Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei aus Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 7.000 Euro.

12.10.20

 

 

Polizei kontrolliert den Verkehr

Gruibingen. In Gruibingen hat die Polizei von Samstag auf Sonntag zahlreiche Personen und Fahrzeuge kontrolliert.  Während den Nachtstunden nahmen Polizisten in Gruibingen den Autobahnverkehr genauer unter die Lupe. Der musste wegen Wartungsarbeiten an einem Tunnel durch Gruibingen ausweichen. Insgesamt kontrollierten die Beamten etwa 150 Personen, 45 Autos und acht Laster. Gegen 20.30 Uhr fiel den Polizisten ein Pkw auf, der nicht mehr im besten Zustand zu sein schien. Bei der genaueren Überprüfung stellte sich heraus, dass die Karosserie bereits durchgerostet war und die Bremsen an der Hinterachse ohne Funktion waren. Der Wagen wurde an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro hinterlegen. Dasselbe Schicksal ereilte gegen 23 Uhr einen Kleintransporter. Auch das befand sich in einem sehr maroden Zustand und musste stillgelegt werden. Drei Autofahrer hatten keinen Führerschein mehr. Darunter auch ein 37-jähriger Pkw-Fahrer, den die Polizisten gegen 23 Uhr stoppten. Der hatte seinen Führerschein wegen eines anderen Verkehrsdeliktes in der Vergangenheit abgeben müssen. Auch ein 52-Jähriger musste seinen Wagen stehen lassen. Bei ihm hatten die Polizisten den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest und er musste eine Blutprobe abgeben.
12.10.20

 

 

Kirchheim legt Mietspiegel vor

Kirchheim unter Teck. Die Stadt Kirchheim unter Teck hat gemeinsam mit den Nachbargemeinden Dettingen unter Teck und Notzingen einen qualifizierten Mietspiegel erstellen lassen.  Ab sofort steht der Mietspiegel allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unter www.kirchheim-teck.de/mietspiegel als Broschüre im PDF-Format kostenfrei zur Verfügung. Mit einem praktischen Online-Rechner können zudem die gewünschten Daten schnell ermittelt werden.  Ein qualifizierter Mietspiegel sorgt für Transparenz auf dem Wohnungsmarkt und liefert zudem wichtige statistische Daten. Er dokumentiert die ortsübliche Vergleichsmiete für verschiedene Wohnungstypen und ist daher auch von großer praktischer Bedeutung für den Ausgleich zwischen Mietern und Vermietern.

Besonders hilfreich war die Mitarbeit der Bürger: Eine im Dezember 2019 durchgeführte freiwillige Erhebung bei rund 11.300 repräsentativ ausgewählten Mieterhaushalten und 38 größeren Vermietergesellschaften von Wohnungen innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft diente als Datengrundlage für den Mietspiegel.
12.10.20

 

 

Neuer Projektleiter für dem Klinik-Neubau

Andreas Frischmann ist der neue Projektleiter für den Neubau der Klinik am Eichert in Göppingen. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. Andreas Frischmann ist der neue Projektleiter Neubau bei der Klinik am Eicher tin Göppingen. Alessandro Foglia, der das Neubauprojekt seit 2014 als Projektleiter führt, wird zum Jahresende in den Ruhestand gehen. Andreas Frischmann stammt aus München, an der Fachhochschule seiner Heimatstadt studierte er von 1997 bis 2003 Architektur. Im Anschluss war er mehrere Jahre beim Münchner Projektsteuerer Drees & Sommer GmbH tätig. In dieser Zeit begleitete Andreas Frischmann als Projektleiter und Projektmanager zahlreiche Bauten in ganz unterschiedlichen Branchen – von privatem Hausbau über Büro- und Industriebauwerke bis hin zum Krankenhausbau – und mit sehr unterschiedlichen Projektvolumen bis in den dreistelligen Millionenbereich. Im Jahr 2012 wechselte der Architekt dann zur international tätigen Schön Kliniken SE. Als zuletzt Bereichsleiter Bau hatte er unter anderem die Gesamtverantwortung für alle Umbau-, Sanierungs- und Neubauprojekte des Konzerns.

Der Krankenhausbau ist inzwischen zu seiner Passion geworden. „Ein Krankenhaus verändert sich ständig und gestaltet sich immer neu und ist damit das anspruchsvollste, was man als Architekt betreuen kann“, betont Frischmann. Besonders gefällt ihm auch der hohe Technisierungsgrad eines Krankenhauses, der einen zwinge, sich ständig weiterzuentwickeln. Dass er nun in ein laufendes und schon weit fortgeschrittenes Bauprojekt einsteigt, sieht er nicht als Problem: „Hier wurde bisher tolle Arbeit geleistet, ich sehe nichts, worüber man stolpern würde.“

Andreas Frischmann ist 43 Jahre alt und Vater zweier Kinder. Seine Familie bleibt zunächst im Raum München wohnhaft, so dass er zum Wochenendpendler wird. Nach Göppingen mitbringen wird er aber ganz sicher sein Fahrrad, auf dem der passionierte Berg- und Radsportler dann bestimmt nach Feierabend im hügeligen Albvorland anzutreffen sein wird.
12.10.20

 

 

Drei neue Mitarbeiterinnen im Eislinger Rathaus

Neuer Gesichter im Eislinger Rathaus: Stephanie Leonhardt, Abigel baches und Tina Mader (von links). Fotos: Stadt Eislingen

Eislingen. Abigel Baches, Stephanie Leonhardt und Tina Mader unterstützen seit Oktober das Rathausteam. Die gelernte Rechtsfachwirtin Abigel Baches wird seit Anfang Oktober von ihrer Vorgängerin Margret Seiler in die Aufgaben im Vorzimmer des Oberbürgermeisters eingearbeitet, die sie ab Januar  übernimmt. Ihre Freizeit verbringt sie gern mit dem Motorrad, mit dem Mountainbike oder zu Fuß in der Natur. Stephanie Leonhardt hat am 30. September  erfolgreich ihre Ausbildung zur Verwaltungswirtin bei der Stadtverwaltung Eislingen abgeschlossen. Als Mitarbeiterin im Bürgerbüro ist Leonhardt Ansprechpartnerin für Anfragen und Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, wie zum Beispiel Mitteilungen zum Wohnsitzwechsel oder für die Beantragung von Ausweisdokumenten und Führungszeugnissen. Ihre Freizeit verbringt sie viel in der Natur. Außerdem liest und reist sie gerne. Seit Anfang Oktober unterstützt Tina Mader die Kolleginnen und Kollegen des Gemeindeverwaltungsverbandes Eislingen-Ottenbach-Salach. Die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation ist Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger im Baurechtsamt, beispielsweise bei Anfragen zum Stand von laufenden Baugenehmigungsverfahren, wenn Planunterlagen von Gebäuden benötigt werden oder eine Gaststättenerlaubnis beantragt werden soll. In Ihrer Freizeit kocht und backt sie gern. Außerdem verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie, gern auch auf mittelalterlichen Veranstaltungen.
12,10.20

 

 

Alb-Traum 100 spendet für Gutscheinheft der Stadt

Geislingen.  Beim Benefizlauf Alb-Traum100 sammelt der Verein stets Gelder, um soziale Projekte zu unterstützen. Obwohl der Lauf in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden konnte, schüttet der Verein über 20.000 Euro Spendengelder aus. „Gerne unterstützen wir das Gutscheinheft der Stadt auch in diesem Jahr mit 4.000 Euro“, sagt Andreas Bulling vom Verein Alb-Traum100.  „Vielen herzlichen Dank“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Wir wissen das sehr zu schätzen, dass die potentiellen Läufer und damit Spender auch ohne die Möglichkeit den Lauf zu absolvieren, ihre Spenden dem Verein überlassen haben und dieser so auch in diesem Jahr Spenden ausschütten kann – auch wieder sehr großzügig an uns.“  Das Gutscheinheft der Stadt Geislingen ist ein wohltätiges Projekt der Stadt Geislingen mit ihren Kooperationspartnern. Bedürftige Menschen, die den Carisatt-Laden besuchen, erhalten darüber seit 2010 kostenlos Zugang zu diversen sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen. So gibt es Tageskarten für das Geislinger 5-Täler-Bad, kostenlosen Zugang zum Schülerferienprogramm und zur Ferienbetreuung und eine Ausstattung zur Einschulung.
12.10.20

 

 

Himmelsstürmer-Bier für neuen Landrat

Werner Schlummer (rechts) überreichte Lndrat Joachim Bläse eine Sonder-Abfüllung vom Himmelsstürmer-Bier. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv.) Es war beides: Dank und beste Wünsche. Diese überbrachte der Vorsitzende des Freundeskreises Himmelsstürmer dem neuen Landrat Joachim Bläse an seinem Amtssitz in Aalen. Dabei kam Vereinsvorstand Werner Schlummer nicht mit leeren Händen. Als besonderes Präsent überreichte er dem frisch gebackenen Landrat eine frische Sonder-Abfüllung des Himmelsstürmer-Bieres. Damit dankte der Verein dem langjährigen Gmünder Ersten Bürgermeister für seine wertvolle Arbeit in der Stauferstadt. Gleichzeitig überbrachte Schlummer die besten Wünsche für eine erfolgreiche Gestaltung der vielen Aufgaben als neuer Landrat. Eigentlich sollte ein Himmelsstürmer-Bier beim ursprünglich vorgesehenen Krautfest Mitte Oktober im Himmelsgarten den Besuchern angeboten worden. Da diese Veranstaltung aber abgesagt wurde, hatte Johannes Nuding - anders als in den beiden letzten Jahren - im Rahmen der Kooperation mit dem Freundeskreis im Gmünder Bier- und Jagdmuseum nur eine kleine Menge des besonderen Bieres mit dem Hopfen aus dem Himmelsgarten gebraut. Eine Sonder-Abfüllung für den Landrat konnte der Vereinsvorstand in Bügelflaschen entgegennehmen und Bläse zu seinem Dienstsitz nach Aalen bringen. Landrat Bläse freute sich über diese Überraschung und darüber, das naturtrübe Himmelsgarten-Produkt an einem Wochenende kosten zu dürfen. Er verhehlte bei der Entgegennahme des Präsentes aber nicht, dass er sich einen erfrischenden Schluck aber erst erarbeiten müsse. Und hier sei sein traditioneller Lauftreff in Lindach genau das Richtige.
12.10.20

 

 

Wunschbaum steht dieses Jahr im Prediger

Schwäbisch Gmünd (sv.) Auch der Weihnachtswunschbaum passt sich der aktuellen Situation in der Corona-Pandemie an und wird daher dieses Jahr im Refektorium im Kulturzentrum Prediger stehen. Aufgrund der begrenzten räumlichen Verfügbarkeit des Refektoriums wird der Wunschbaum dieses Jahr erst ab Freitag, 27. November, mit Wünschen geschmückt werden. Diese können dann von Samstag, 28. November bis Donnerstag, 10. Dezember vom Baum gepflückt werden. Auch die Geschenkeausgabe am Montag, 14. Dezember, von 9 Uhr bis 16.30 Uhr, und Dienstag 15. Dezember, von 9 Uhr bis 13 Uhr, wird im Refektorium des Predigers stattfinden und die Geschenke werden dieses Mal durch das Fenster ausgegeben.
12.10.20

 

 

Unfall mit Alkohol am Steuer

Göppingen. Zu einem Unfall kam es am Sonntag in Göppingen. Gegen 17.45 Uhr fuhr eine 75-Jährige mit ihrem Sportwagen in der Östlichen Ringstraße. Sie bog nach links in die Nördliche Ringstraße ein. Von rechts kam eine 39-Jährige mit ihrem Pkw. Sie hatte Vorfahrt. Die Autos stießen in Einmündungsbereich zusammen. Bei der Aufnahme des Unfalls rochen die Polizisten Alkohol bei der 75-Jährigen. Ein Test bestätigte den Verdacht. In einem Krankenhaus musste sie eine Blutprobe abgeben. Den Schaden schätzt auf etwa 5.000 Euro.
12.10.20

 

 

Sabine Catenazzo gewinnt Bürgermeisterwahl

Börtlingen. Die aus Wäschenbeuren kommende Sabine Catenazzo hat am Sonntag die Bürgermeisterwahl in Börtlingen klar gewonnen. Auf die langjährige Börtlinger Hauptamtsleiterin entfielen 80,1 Prozent der Stimmen. Auf Karin Hess entfielen 10,3 Prozent, auf den Industriemeister Matthias Fetzer 9,6 Prozent der abgegebenen Stimmen, Die Wahlbeteiligung lag bei 81,4 Prozent. Catenazzo löst im Börtlinger Rathaus Franz Wenka ab, der zur Wahl nicht wieder angetreten war.
11.10.20

 

 

Frisch-Auf-Frauen holen Punkte in Mainz

Göppingen. Wichtige Punkte haben die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch-Auf Göppingen in Mainz geholt. Sie gewannen die Partie am Sonntagnachmittag mit 21:25.
11.10.20

 

 

Polizei sucht Parfümräuber

Schorndorf. Am Samstag gegen 17.30 Uhr entnahm ein bislang unbekannter Täter im Drogeriemarkt Müller am Marktplatz in Schorndorf ein Parfum und steckte dies in seine Jackentasche. Als er nach der Kasse darauf angesprochen wurde, stieß er eine 17-jährige Angestellte zur Seite und flüchtete. Die Markt-Mitarbeiterin fiel zu Boden und verletzte sich leicht. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: 17 bis 18 Jahre alt, dunkle kurze Haare, südländisches Aussehen, ca. 165 cm, groß, bekleidet war er mit einer grauen Strickjacke, einer dunklen Hose, er trug eine Coronamaske und er führte einen Rucksack mit sich. Das Polizeirevier Schorndorf bittet Zeugen sich unter 07181/2040 zu melden.
11.10.20

 

 

Göppingen gewinnt mit 3:0

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen hat sein Heimspiel gegen Oberachern klar mit 3:0 gewonnen. Damit klettert der SV nun auf Rang vier in der Tabelle, Oberachern hält die rote Laterne. Die Tore für Göppingen schossen Mergim Neziri und Kevin Dicklhuber (2).
11.10.20

 

 

Hausmeister vertreibt Einbrecher

Göppingen. Mit brachialer Gewalt gingen unbekannte Täter bei einem Einbruch in eine Schule vor. Laute Geräusche schreckten am Sonntag gegen 1.40 Uhr den Hausmeister der Waldorfschule  in Faurndau aus dem Schlaf. Als er nach dem Rechten sah, entdeckte er zwei Einbrecher im Gebäude. Die Unbekannten flohen sofort. Der Hausmeister nahm die Verfolgung auf, verlor die Beiden aber im Wohngebiet aus den Augen. Sie hatten in der Schule mehrere Türen aufgebrochen. Ob sie etwas entwendeten, steht noch nicht fest. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und sicherte Spuren.
11.10.20

 

 

Pkw kracht in die Leitplanken

Ebersbach.  Nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn führt zu einem Unfall bei Ebersbach.  Mehrere Leitplanken und ihren Pkw demolierte eine 21 Jahre alte Pkw-Lenkerin am Samstagnachmittag auf der B10. Sie war von Uhingen kommend in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe Ebersbach verlor sie auf regennasser Fahrbahn auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihren Wagen. Der Pkw drehte sich auf der Fahrbahn zwei Mal um die eigene Achse, bevor er mit dem Heck in die Leitplanken krachte. Das Auto schleuderte wieder auf die Straße und prallte schließlich mit der Front erneut in die Leitplanken. Zum Glück blieb die junge Frau bei dem Unfall unverletzt. An ihrem Auto entstand aber ein Schaden von ca. 7.000 Euro. Wie hoch der Schaden an den Leitplanken ist, konnte die Polizei noch nicht sagen.
11.10.20

 

 

Polizei rät: Vorsicht bei Nässe und Nebel

Kreis Göppingen. Der Herbst ist da und mit ihm ein erhöhtes Verkehrsrisiko: Geblendet von der tiefstehenden Sonne, eine schlechte Sicht durch Nebel oder die frühe Dämmerung, nasse Straßen, Laub, Sturm. Die Herbstzeit birgt für Verkehrsteilnehmer eine Reihe von Herausforderungen und Gefahren.  Nässe auf der Fahrbahn ist eine typische Gefahr der dunklen Jahreszeit. Durch sie können die Reifen schon bei geringem Tempo die Haftung verlieren und das Fahrzeug "schwimmt". In Verbindung mit Schmutz entsteht ein gefährlicher Schmierfilm, der Ursache schwerer Unfälle sein kann. Die Polizei rät deshalb:  runter vom Gas.

Die nächste Gefahr lauert im Nebel. Gerade zu dieser Jahreszeit beeinträchtigt der graue Schleier vermehrt unsere Sicht. Die Unfallgefahr steigt. Bei eingeschränkter Sicht empfehlen sich eine vorausschauende Fahrweise, ausreichend Abstand und angepasste Geschwindigkeit. Oft reagiert die Lichtautomatik bei dichtem Nebel nicht, hier empfiehlt es sich, das Licht manuell am Schalter auf Fahrtlicht umzustellen. Bei erheblicher Sichtbehinderung und nur dann, sollten sie die Nebelscheinwerfer einschalten. Die Nebelschlussleuchte dürfen sie zudem bei einer Sichtweite von unter 50 Meter benutzen. Dabei sollten sie dann nicht schneller als 50 km/h fahren.

Herbstlaub ist zwar an trockenen Tagen schön anzuschauen, bei Feuchtigkeit wird es aber rutschig wie Schmierseife. Das Problem: Selbst elektronische Helfer wie ABS und die Anti-Schleuder-Hilfe ESP funktionieren bei Laub-Glätte nicht richtig, weil die Kraftübertragung nicht funktioniert, das Laub nicht genügend Widerstand bietet. Wer zu schnell unterwegs ist, kommt auf dem Laub ins Rutschen und wird dadurch einen längeren Bremsweg haben.

Insbesondere auf Landstraßen sollten sich Auto- und Motorradfahrer auf sogenanntes "Bauernglatteis" einstellen. Landwirtschaftliche Fahrzeuge verschmutzen nach der Ernte oftmals mit Lehm und Erde die Fahrbahn, was bei Feuchtigkeit zu einem gefährlichen Schmierfilm führen kann. Zudem sind Erntemaschinen überbreit und benötigen mehr Platz beim Abbiegen. Achten Sie hier besonders auf genügend Abstand. Fahren Sie jetzt also stets vorausschauend, aufmerksam und rechnen Sie mit den besonderen Gefahren des Herbstes. So kommen Sie möglichst sicher ans Ziel.
11.10.20

 

 

„Goldene Alpenkrone“ erst 2021

Göppingen/Ainring. Die Corona-Pandemie trifft jetzt auch die „Goldene Alpenkrone“. Der internationale Volksmusikwettbewerb, der im November in Ainring (Berchtesgadener Land) ausgetragen werden sollte, wurde jetzt von den Veranstaltern um ein Jahr, auf den 4. bis 7. November 2021 verschoben. Die europaweit zunehmende Zahl an Corona-Infizierten und die damit verbundenen Reisebeschränkungen machen nun auch die Durchführung des internationalen Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“ unmöglich.
Der Veranstalter, die Agentur Maitis-Media im baden-württembergischen Göppingen, und das Hotel „Rupertihof“ in Ainring haben sich deshalb darauf verständigt, die Veranstaltung um ein knappes Jahr auf Anfang November 2021 zu verschieben. „Wir müssen davon ausgehen, dass zum Wettbewerb nicht alle Teilnehmer ohne Einschränkungen anreisen können“, so Projektleiter Rüdiger Gramsch von Maitis-Media und verweist darauf, dass in Europa und Deutschland zahlreiche Regionen als Risikogebiete eingestuft worden seien. Darunter auch welche, aus denen Finalisten kommen.

„Die Entscheidung, die internationale Veranstaltung zu verschieben, ist uns nicht leicht gefallen und auch organisatorisch ein Kraftakt“, so Gramsch. Bis zuletzt habe man gehofft, das viertägige Event an der deutsch-österreichischen Grenzen durchführen zu können und habe mit dem Hotel „Rupertihof“ auch über die Umsetzung vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Bestimmungen gesprochen. „Da hatten wir schon eine Lösung gefunden“, so Gramsch.
Doch die Ausweisung von Risikogebieten und  der Anstieg der Zahl der Neuinfizierten habe dann in den letzten Tagen auch zu einer Reihe von Stornierungen der zum Wettbewerb ausgeschriebenen Hotel-Pauschalen geführt. „Wenn die Finalisten nicht anreisen können und die Fans nicht kommen, macht ein Wettbewerb wenig Sinn“, so das Fazit von Gramsch.

Nun hofft der Veranstalter, dass in einem Jahr sich die Corona-Pandemie so weit erledigt hat, dass die „Goldene Alpenkrone“ wie geplant durchgeführt werden kann. An der Gestaltung des Rahmenprogramms soll sich nichts ändern. Schlagersängerin Liane wird an einem Abend auf den Volksmusiker Hansi Berger treffen, den Wettbewerb selbst wird TV-Entertainer Hansy Vogt moderieren, der auch das sich anschließende Showprogramm moderieren wird.

Für das Finale der  „Goldenen Alpenkrone“ hatten sich 13 Finalisten aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und aus Deutschland qualifiziert. Ihre Beiträge bleiben nominiert. Vergeben werden beim Wettbewerb Trophäen für die ersten drei Plätze der Jurywertung, die Publikumswertung, sowie Preise für die beste Komposition und den besten Text.
11.10.20

 

 

Weitere neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen bleibt zum wochenende kanpp unter 35 Coronba-Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Donnerstag wurden im Landkreis Göppingen zehn neue Corona-Fälle gemeldet.  Die Zahl von aktuell 86 Infizierten lässt sich zum Teil auf zwei Ausbruchsgeschehen im Landkreis zurückführen. “Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt kein diffuses Infektionsgeschehen sondern können die Infektionsketten nachverfolgen. Sie lassen sich zum großen Teil auf zwei lokale Ereignisse zurückführen”, so Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Göppingen, zur aktuellen Lage. 25 Fälle sind Teil des Ausbruchsgeschehens beim DHL-Paketzentrum in Königen im Landkreis Esslingen.  Das zweite lokale Ereignis ist die Nachsiztung des Donzdorfer Gemeinderates. Landrat Edgar Wolff äußert sich besorgt über die ansteigenden Fallzahlen und die kritische Lage im Landkreis: “Ich appelliere an jede und jeden Einzelnen, sich streng an die geltenden Regeln zu halten. Wir haben es alle gemeinsam in der Hand, dass sich die Situation im Landkreis Göppingen nicht noch weiter verschärft und außer Kontrolle gerät. Wir müssen alle miteinander achtsam sein. Bitte schützen Sie sich und andere und nehmen Sie die Lage ernst.”

Für den Fall, dass die Infektionszahlen im Landkreis weiter steigen und die Inzidenz von 35 überschreiten, ist der Landkreis vorbereitet. Sollte es notwendig werden, erlassen die jeweiligen Gemeinden in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Allgemeinverfügungen, die private Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen in öffentlichen oder angemieteten Räumen untersagt. Zudem würde in diesem Fall die dringende Empfehlung gelten, private Veranstaltungen in privaten Räumen auf 25 Personen zu beschränken. Die Allgemeinverfügung wird nicht automatisch mit Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 erlassen, sondern erst in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt und dem Landesgesundheitsamt.

Bezüglich des am Mittwoch gemeldeten Corona-Falles einer Schülerin am Rechberg-Gymnasium in Donzdorf teilt das Gesundheitsamt mit, dass die Schülerin entgegen der ursprünglichen Meldung nicht positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

In Ebersbach gibt es allerdings einen weiteren neuen Corna-Fall im Raichberg-Schulzentrum. Nun ist auch eine Schülerin der Realschule betroffen.  Doie Sechtsklässlerin wurde positiv getestet. Die Schulleitung hat sofort das Gesundheitsamt, die Stadtverwaltung und die betroffenen Eltern unterrichtet und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Mitschüler, die direkten Kontakt hatten, müssen sich auf Corona testen lassen. Der reguläre Schulbetrieb geht unter strengen Hygienemaßnahmen weiter.

Im Ostalbkreis gibt es aktuell 64 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, zehn davon kommen aus Schwäbisch Gmünd.
9.10.20

 

 

Polizei registriert weitere Corona-Verstöße

Bad Überkingen. Mehrere Verstöße stellte die Polizei am Donnerstag in Bad Überkingen fest.  Gegen 21 Uhr war die Polizei in Bad Überkingen unterwegs. Vor einer Gaststätte standen mehrere Personen, die den Mindestabstand nicht einhielten. Auch in der Wirtschaft zeigte sich, dass einige Personen die Vorschriften der Corona-Verordnung nicht befolgten: Sie hielten sich ohne das vorschriftsmäßige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Innern auf. Die Polizei führte Gespräche und sensibilisierte die Gäste für dieses Thema. Die meisten Bürger folgten dem Hinweis der Polizei und gingen auf Abstand oder setzten ihre Mund-Nasen-Bedeckung vorschriftsmäßig auf. Acht Personen in der Wirtschaft kamen den Aufforderungen der Polizei nicht nach. Auf sie kommen nun Anzeigen zu.
9.10.20

 

 

 

15 Elterntaxis verwarnt

Uhingen.  Die Polizei kontrollierte am Freitag den Bereich um eine Schule in Uhingen verstärkt. Dort gab es mehrere Beschwerden über "Elterntaxis“. Im Bereich der Schulstraße/Zeppelinstraße musste die Polizei gleich 15 Autofahrer verwarnen, die sich nicht an das Haltverbot hielten. Auch kontrollierten die Beamten die Fahrräder von Schulkindern. Davon waren vier nicht sicher. Die Eltern sind nun in der Pflicht, die Räder entsprechend den Vorschriften zu richten.

Die Polizei wird ihre Kontrollen fortsetzen, um auch in den kommenden Tagen und Wochen den Kindern auf der Straße die notwendige Sicherheit zu geben. Denn Wildes Parken und Halten vor der Schule durch "Elterntaxis" versperrt sowohl Autofahrern die Sicht auf Kinder als auch den Kindern die Sicht auf fahrende Autos.
9.10.20

 

 

Betrüger scheitert am Telefon

Ottenbach.  Gleich mehrmals rief in den vergangenen Tagen ein Unbekannter bei einem Senior aus Ottenbach an und versprach ihm einen Gewinn.  Knapp 40.000 Euro soll ein Mann aus Ottenbach gewonnen haben. Das versuchte ein Betrüger einem Bewohner aus Ottenbach weiszumachen. Der clevere Mann bemerkte jedoch gleich, dass es sich dabei um versuchte Betrüge handelt, legte auf und erstattete Anzeige. Bei Fortführung solcher Telefonat verlangen Betrüger vor der Ausschüttung des vermeintlichen Gewinns meist eine hohe Gebühr.
9.10.20

 

 

Vermisste tot aufgefunden

Am Freitagmorgen wurde durch Zeugen gegen 10.30 Uhr eine leblose Person im Bereich der Bahngleise an der Lorcher Straße aufgefunden. Es handelt sich bei der Toten um die 72-jährige Frau, die am Donnerstag Abend bei der Polizei als vermisst  gemeldet wurde. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten jedoch zunächst nicht zum Auffinden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Den ersten Feststellungen nach, wurde die Frau mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Zug erfasst. Die Bahnstrecke musste aufgrund der polizeilichen Ermittlungen und der Bergung der Person für eine halbe Stunde gesperrt werden.
9.10.20

 

 

Fußgänger lebensgefährlich verletzt

Schwäbisch Gmünd. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstagabend in Schwäbisch Gmünd. Ein offensichtlich unter Alkoholeinwirkung stehender 38-jähriger Fußgänger wollte die Fahrbahn im Bereich des Glockekreisel von dem schlecht beleuchteten Grünstreifen kommend in Richtung Baldungstraße überqueren. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der 56-jährige Fahrer eines Pkw von der Königsturmstraße kommend aus dem Kreisverkehr heraus und wollte vom linken auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Hierzu machte er einen "Schulterblick" um gefahrlos den Fahrstreifen wechseln zu können. Als der 56-jährige wieder nach vorne schaute befand sich der Fußgänger direkt vor ihm. Der Fußgänger wurde dabei frontal von dem Pkw erfasst und über die Motorhaube drei Meter weit auf die Straße geshelduert. Der 38-jährige Fußgänger wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der am Pkw entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000.- Euro. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.
9.10.20

 

 

Polizei kontrolliert Corona-Regeln

Kreis Göppingen. Am Donnerstag hat die Polizei im Kreis Göppingen die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft.  Zwischen 12 und 20 Uhr überprüften die Beamten in den Bereichen Göppingen, Geislingen, Uhingen und Eislingen etwa 5000 Personen. Etwas mehr als 2000 Bürger mussten darauf hingewiesen werden, dass sie ihre Mund-Nasen-Bedeckung entweder gar nicht oder nicht vorschriftsmäßig trugen. Sieben von ihnen zeigten sich uneinsichtig und zogen die Mund-Nasen-Bedeckung trotz des Hinweises der Polizei nicht über die Nase. Auf sie kommen nun Anzeigen zu. Eine weitere Anzeige erwartet nun einen 39-Jährigen. Er trug keine Mund-Nasen-Bedeckung und zeigte den Polizisten ein Attest über die Befreiung vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor. Die Beamten wurden stutzig und überprüften das Dokument. Dabei stellte sich heraus, dass es gefälscht war. Die Polizei wird in der nächsten Zeit die Kontrollen fortsetzen, daneben aber auch weiterhin auf eine breite Prävention und Information, etwa durch Gespräch mit den Menschen, setzen. Zusammen mit ihren Partnern wird die Polizei ihren Teil dazu beitragen, für die Sicherheit und die Gesundheit der Menschen in der Region zu sorgen.
9.10.20

 

 

Geld für Ottenbach und Nenningen

Ottenbach. Die Gemeinde Ottenbach erhält rund 18.400 Euro Landesmittel zur Modernisierung ländlicher Wege“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Ottenbach ist eine von fünf Gemeinden, die in die aktuelle Förderrunde des Programms zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Wege mit aufgenommen wurde. „Auch die sprichwörtlichen Feldwege müssen ordentlich aussehen und verkehrssicher nutzbar sein“, sagt Nicole Razavi. „Das gilt nicht nur für Landwirte mit ihrem Arbeitsgerät, sondern auch für Radfahrer oder Spaziergänger, die in Corona-Zeiten öfter in der Feldflur unterwegs sind. Ich halte es für wichtig, einen Beitrag zu leisten und unsere Kommunen bei der Instandsetzung zu helfen. Die Stadt Lauterstein erhält aus dem Investitionspakt Soziale Integration im Quartier Landes- und Bundesmittel in Höhe von 81.200 Euro für das Projekt Mehrgenerationenspielplatz in Nenningen“, freut sich die CDU-Landtagsabgeordnete.
9.10.20

 

 

Gmünder Einhorn-Tunnel gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv.) Aufgrund dringender Instandsetzungsarbeiten an den sicherheitstechnischen Anlagen im Tunnel muss dieser am Montag, 12. Oktober, in der Zeit von 19.30 Uhr bis 24 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt und ist entsprechend ausgeschildert.
9.10.20

 

 

Hochschule verabschiedet 631 Absolventen

Esslingen/Göppingen. Für die Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 632 junge Frauen und Männer haben in dieser Woche ihre Abschlusszeugnisse persönlich oder per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 32 internationale Absolventen, die aus 22 Staaten kommen. Die Hochschule konnte die jungen Menschen bis Donnerstag in kleinen Gruppen in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Der traditionelle Kandelmarsch der Verbindungen musste aus aktuellen Gründen in diesem Jahr entfallen.

„Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. Wegen der besonderen Situation hat die Hochschule einen Abschlussfilm für die Feiern erstellen lassen. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen garantiert Ihnen beste Berufschancen – auch in weniger einfachen Zeiten. Der gute Ruf der Hochschule und die exzellenten, langjährigen Kontakte in der Region helfen Ihnen bei der Jobsuche.“

Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger (Stadt Esslingen) und Guido Till (Stadt Göppingen). Des Weiteren gratuliert der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Dietmar Ness. Vieles ist bei diesen Verabschiedungen anders – doch eines bleibt gleich: Besonders gute Absolventinnen und Absolventen haben wieder Preise für ihre exzellenten Abschlüsse erhalten. Wie immer haben zahlreiche Unternehmen, die beiden Städte und auch der VDF die besten Studienleistungen belohnt.

„Ich bin froh, dass ich mein Studium jetzt abgeschlossen habe. Meine Kommilitonen  werde ich aber vermissen“, sagt Michael Benz aus Gingen an der Fils über sein Maschinenbaustudium. Der junge Mann wird ab dem 1. November bei der Werkzeugmaschinenfabrik Grüner in Bad Überkingen arbeiten. Auch Joas Currle aus Stuttgart hat nun sein Bachelorzeugnis erhalten: „Mir werden vor allem meine Maschinenbau-Professoren in guter Erinnerung bleiben. Für mich geht es nun mit dem Master Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni Stuttgart weiter.“
9.10.20

 

 

Göppingen verliert in Magdeburg

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat sein Punktspiel gegen Magdeburg am Donnerstag Abend mit 28:22 verloren. Damit haben die Grün-Weißen nach ihrem Sieg gegen Balingen im ersten Pflichtspiel in der Tabelle an Boden verloren und liegen aktuell auf dem elften Rang.
8.10.20

 

 

Esslingen: Maskenpflicht im Stadtgebiet

Esslingen. Seit dieser Woche treten die Effekte der letzten Rückreisewelle im Landkreis Esslingen vermehrt zu Tage. Aufgrund einzelner kommunal begrenzter Ausbruchspitzen wie zum Beispiel beim DHL-Paketzentrum in Köngen ist der Inzidenz-Wert im Landkreis Esslingen inzwischen auf 52,3 Infektionen pro 100.000 Einwohnern gestiegen. Der Landkreis hat dementsprechend die Eingriffsstufe erreicht, ab der weitere Maßnahmen in Kraft treten sollen. Nachdem es im Landkreis Esslingen wie auch im Esslinger Stadtgebiet binnen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen gab, dürfen im gesamten Landkreis wie in der Stadt Esslingen ab 9. Oktober in öffentlichen wie angemieteten Räumen wie Gaststätten höchstens noch 25 Personen gemeinsam feiern, in privaten Räumen nur noch höchstens zehn Personen.

Angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen im Esslinger Stadtgebiet mit 101 kranken/ ansteckenden Personen (7-Tage Inzidenz Stadt Esslingen 73,3, Stand 8.10.2020 12 Uhr, ) spricht sich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger für die Einführung einer Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum in der Stadt Esslingen aus. "Wir müssen alles dafür tun, um Infektionsketten zu durchbrechen und die Anzahl der Neuinfektionen deutlich unter 50 Personen binnen sieben Tagen zu reduzieren. Deshalb halte ich die umgehende Einführung einer Maskenpflicht  im öffentlichen Raum in Esslingen bereits ab Freitag, 9. Oktober für dringend geboten", betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Zugleich mahnt OB Dr. Zieger eine strikte Einhaltung aller geltenden Hygienekonzepte sowie Infektionsschutzvorgaben an. "Der Kommunale Ordnungsdienst des städtischen Ordnungsamtes kontrolliert im Kontakt mit der Polizei bereits intensiv die Beachtung der Maskenpflicht, wo diese nach der Corona-Verordnung des Landes vorgeschrieben ist wie z.B. in der Gastronomie. Die Kontrollen würden im Falle einer MNB-Pflicht sofort auf Verstöße gegen eine öffentliche Maskenpficht erweitert werden. Wer gegen geltende Auflagen verstößt, muss mit Sanktionen rechnen", so OB Zieger.

OB Zieger hatte die Esslinger aus Infektionsschutzgründen bereits mehrfach dringend gebeten, in der Öffentlichkeit, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen im Einzelhandel oder auf dem Wochenmarkt das Abstandsgebot zwingend einzuhalten und überall da, wo das Abstandgebot praktisch nicht eingehalten werden kann, Alltagsmasken oder Schals zu benutzen. Verwaltungsintern hat OB Zieger alle Mitarbeiter in den Rathäusern angewiesen, außerhalb der Büros auf den Wegen innerhalb der Dienstgebäude einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Zugleich werden Besprechungen auf das Mindestmaß und eine maximale Teilnehmerzahl von vier Personen reduziert bzw. erfolgen virtuell.
8.10.20

 

 

Wendemanöver mit schweren Folgen

Göppingen. Am Donnerstag erlitt ein Motorradfahrer in Göppingen schwere Verletzungen. Ein Pkew-Fahrer stand gegen 8 Uhr im Stau in der Christian-Grüninger-Straße. Womöglich dauerte dies ihm zu lange, mutmaßt die Polizei. Als der 32-jährige zum Wenden ansetzte, übersah er einen Motorradfahrer. Der 17-jährige überholte gerade die Wartenden. Der Motorradfahrer krachte gegen die Fahrertür des Mercedes und stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 6000 Euro.
8-.10.20

 

 

Tourismus: Schorndorf bündelt Energien in Eigenbetrieb

Schorndorf. Moderne Innenstädte sind längst nicht mehr reine Versorgungsstandorte, sondern entwickeln sich immer stärker zu multifunktionalen Freizeit- und Erlebnisorten. Dienstleistungen und Gastronomie gewinnen, genauso wie Aufenthaltsqualität und Freizeitwert, diesem Prozess zunehmend an Bedeutung. Durch diese Entwicklung haben sich die Anforderungen und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Startmarketing seit der letzten organisatorischen Änderung in Schorndorf - der Gründung des Citymarketingvereins Schorndorf Centro e.V. 2003 - stetig verändert. Zeit also, das Thema komplett neu zu denken. Ziel der Neuorganisation ist es, durch eine Zusammenlegung der Aufgaben und Zuständigkeiten finanzielle, personelle und organisatorische Synergien zu erzielen und die Schorndorfer Innenstadt durch ein schlagkräftiges Citymanagement zu einem erfolgreichen Produkt aus einem Guss zu entwickeln. Die Entwicklung des Produktes Innenstadt ist dabei mehr denn je als eine Gemeinschaftsaufgabe unterschiedlichster privater Akteure und der öffentlichen Hand zu verstehen und zu koordinieren. Nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten kann eine Mittelstadt wie Schorndorf auf Dauer attraktiv und lebendig bleiben und sich im Wettbewerb der Städte langfristig erfolgreich positionieren.

Im Stadt-, Tourismus- und Citymarketing sind die Zielgruppen verschieden - von Schorndorfer Bürgern über Geschäftsreisende und Tagestouristen hin zu Wohnmobilreisenden und Wanderern. Alle haben ihre spezifischen Wünsche an eine Stadt, nutzen aber gemeinsam deren Angebote, Produkte und Infrastruktur. Das Ziel des neuen Eigenbetriebes ist es, den Kunden und Besuchern, die eine Vielzahl von Standortoptionen haben, ständig neue und vielseitige Besuchsgründe und damit eine hohe Aufenthaltsqualität in und um Schorndorf zu bieten. Je attraktiver die Innenstadt ist, desto öfter und länger halten sich die verschiedenen Zielgruppen in dieser auf. Dadurch profitieren dann der Handel, die Gastronomen und weitere Akteure, wie zum Beispiel Kultureinrichtungen.
Ein Pfund, mit dem Schorndorf besonders wuchern kann, ist die historische Altstadt. Für Oberbürgermeister Matthias Klopfer kommt es daher darauf an, diesen Markenkern zu stärken, wie im Gemeinderat betonte.
Mehrfach wurde der neue Eigenbetrieb „Tourismus und Citymanagement Schorndorf“ im Gemeinderat diskutiert. Der Gründungsbeschluss erfolgte nun einstimmig. Mit Lars Scheel und Ulrike Schwebel übernehmen zwei erfahrene und motivierte Mitarbeiter der Stadtverwaltung die Leitung des Eigenbetriebs. In der Sitzung gaben sie einen Ausblick auf ihre Arbeit. Für Lars Scheel ist Citymanagement ein Kommunikationsprozess. Es geht ihm um das Festlegen gemeinsamer Ziele und deren Umsetzung unter aktiver Beteiligung aller Akteure. Erste große Aufgabe für 2021 werde es deshalb sein, im Dialog mit den Akteuren in der Innenstadt zu klären, wo man hin will und wie die Stadt dabei unterstützen kann. Scheel betonte: „Zuhören ist zunächst einmal wichtiger als die eigene Agenda, unser erstes Ziel ist eine gemeinsame Agenda“.
8.10.20

 

 

Lob für Gmünder Projekte

Schwäbisch Gmünd (sv.) Mit einer Urkunde aus den Händen von Bischof Gebhard Fürst und Umweltminister Franz Untersteller wurden zwei Gmünder Projekte gewürdigt. Der Suppenstern im Himmelsgarten wurde als beispielhaftes Projekt für Nachhaltigkeit herausgehoben. Das Projekt „Suppenstern – gemeinsam wächst was – Garten, Küche und die 17 Nachhaltigkeitsziele“ ist in der Dokumentation zum Preis dargestellt und gewürdigt. Ebenso fand das Projekt „Erstellen eines nachhaltigen Microgardens am Stauferklinikum“ lobende Worte vom Umweltminister und vom Bischof im Rahmen der Auszeichnung zum Franziskuspreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Schüler im Einsatz für die Umwelt, die Nachhaltigkeit und die Gesellschaft, daran hatte die Jury Gefallen gefunden. Margarete Schnürle-Baier und Klaus Arnholdt für den Suppenstern und Silke Fürst, Schulseelsorgerin, Enisa Ibrahimovic und Jens-Peter Schuller für die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule konnten im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart die Urkunden persönlich entgegennehmen.
8.10.20

 

 

Ärztehaus und Bildungszentrum ergänzen neue Klinik

Der Kreistag des Landkreises Göppingen hat in seiner Sitzung zwei weiteren Bauprojekten der Alb-Fils-Kliniken die Freigabe erteilt: Dem Bau eines Ärztehauses sowie dem Bau eines Bildungszentrums. Beide Projekte vervollständigen den Neubau der Klinik am Eichert. Während das Ärztehaus komplett neu in die Bau-Planungen aufgenommen wurde, ist das bereits in den bisherigen Planungen enthaltene Bildungszentrum nun um weitere Funktionen ergänzt und damit bei gleichzeitig neuer Verortung an aktuelle Erfordernisse angepasst worden.

Das Ärztehaus wird an der Eichertstraße zwischen der Energiezentrale und dem Parkhaus der Klinik am Eichert gebaut. Geplant ist ein fünfstöckiges Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 3.500 m2. Neben den zum Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) gehörenden Praxen für Hämato-Onkologie, Gynäkologie, Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie sowie Gefäßchirurgie soll in das oberste Stockwerk des Ärztehauses ein Ambulantes Operationszentrum mit zwei OP-Sälen einziehen. Daneben erhält auch der Betriebsärztliche Dienst der Alb-Fils-Kliniken Räume, um seine Dienstleistungen für Dritte ausweiten zu können. „Mit dem ambulanten Operationszentrum tragen wir der zunehmenden Ambulantisierung medizinischer Leistungen Rechnung“, betont Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführe, „und sichern damit, gemeinsam mit unserem stetig wachsenden MVZ, auch die ambulante Versorgung im Landkreis.“ Mit den Bauarbeiten für das Ärztehaus soll im Frühjahr 2021 begonnen werden, bereits im Sommer 2022 könnte das Gebäude bezogen werden

Sobald das Ärztehaus steht und bezogen ist, kann das bisherige Gebäude des MVZ für Hämato-Onkologie am Dr. Paul-Goes-Weg abgerissen werden. An seiner Stelle wird dann das Bildungszentrum errichtet. Einziehen wird zum einen die Schule für Pflegeberufe, die jetzt noch in der Pappelallee nahe des Göppinger Bahnhofs untergebracht ist. „Für die Auszubildenden entfallen somit die Wegezeiten zwischen theoretischem Unterricht in der Schule und praktischer Ausbildung in der Klinik, und sie können künftig die Klinik-Infrastruktur effizienter nutzen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid. Zweiter Hauptnutzer des Bildungszentrums ist das Sozialpädiatrische Zentrum. Außerdem erhalten das Institut für Fort- und Weiterbildung sowie die Hauptamtlichen Praxisanleiter Mehrzweckräume für Unterrichts- und Weiterbildungszwecke. Die Erweiterung der ursprünglichen Planung für dieses Gebäude war vor allem durch den Ausbau der Ausbildungsgänge) nötig geworden. Das viergeschossige Gebäude wird über eine Nutzfläche von knapp 2.000 m2 verfügen und soll Ende 2023 bezugsfertig sein.

Durch Ärztehaus und erweitertes Bildungszentrum erhöhen sich Kubatur und Nutzfläche für das Gesamtprojekt. „Die beiden Projekterweiterungen führen zu einer erheblichen Zunahme des Bau-Umfangs. Dadurch erhöhen sich, bei unveränderten Kosten für den eigentlichen Klinikneubau, auch die Kosten für das Gesamtprojekt“, so Wolfgang Schmid. Die Kosten für das Ärztehaus betragen ca. 17 Millionen Euro, für die Erweiterung des Bildungszentrums fallen zusätzlich 5,2 Millionen Euro (Bildungszentrum und Sozialpädiatrisches Zentrum gesamt: 11,1 Millionen Euro). Die Erhöhung der Gesamtprojektkosten fällt jedoch moderater aus, da für die Integration der Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie bisher eine Aufstockung auf der Südseite des neuen Klinikgebäudes vorgesehen war, die jetzt entfallen kann. Somit werden 4,8 Millionen Euro frei, die bisher in den Projektkosten enthalten waren. „Das Gesamtkostenvolumen erhöht sich somit von bisher 427,6 Millionen auf jetzt 445 Millionen Euro“, erklärt Wolfgang Schmid.
8.10.20

 

 

Günter Riemer bleibt Erster Bürgermeister in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Der neue Erste Bürgermeister der Stadt Kirchheim unter Teck ist der alte. Amtsinhaber Günter Riemer konnte sich im Gemeinderat gegen zwei Mitbewerber durchsetzen und bleibt damit für die nächsten acht Jahre im Amt.

Der Erste Bürgermeister ist in Kirchheim unter Teck verantwortlich für alles rund um Bauen, Planen, Sicherheit und Ordnung. Damit verbunden sind die Leitung des Dezernats 2 sowie die Stellvertretung des Oberbürgermeisters im Amt. Diese verantwortungsvolle Stelle galt es aufgrund des Ablaufs der achtjährigen Amtszeit wieder zu besetzen. Der Amtsinhaber Günter Riemer stellte sich hierbei wieder zur Wahl. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung vier Bewerbungen ein. In einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Gemeinderates wurden Susanne Mehlis, Stadtplanungsamtsleiterin in Nürtingen, und Günter Riemer in die engste Wahl genommen, die sich nun im Gemeinderat vorstelten. Die Wahl des Rates fiel mit 18 zu 16 Stimmen im ersten Wahlgang auf Günter Riemer. Er komplettiert damit auch künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und Bürgermeister Stefan Wörner.

Günter Riemer studierte Bauingenieurwesen an der heutigen Hochschule für Technik in Stuttgart. Nach Abschluss des Studiums war er als planender Ingenieur in einem Ingenieurbüro, danach bei der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes und den Tiefbauämtern in Nürtingen und Schorndorf beschäftigt. Im Jahr 2000 wurde er vom Gemeinderat der Stadt Calw zum Bürgermeister für Bauen und Sport gewählt. 2004 stand dann der Wechsel zur Stadt Kirchheim unter Teck an, wo er 2012 und nun auch 2020 in seinem Amt bestätigt und wiedergewählt wurde.
8.10.20

 

 

Achim Rapp neuer Ordnungsamtsleiter

Kirchheim unter Tech. Nachdem der bisherige Abteilungsleiter für Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung, Jochen Schilling, die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Esslinger Rathaus verlassen hatte, galt es , diese Stelle neu zu besetzen. Der Stelleninhaber ist hierbei unter anderem für die bürgernahen Bereiche Standesamt, Bürger-Service, Ausländerwesen sowie für den Ordnungsbereich zuständig. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung votierte der Gemeinderat dafür, Achim Rapp diese Leitungsposition zu übertragen. Der 36-jährige Diplom-Verwaltungswirt ist aktuell Hauptamtsleiter der Gemeinde Neckartailfingen und dort für die Sachgebiete Haupt- und Personalamt, Ordnungsamt sowie für das Baurechtsamt zuständig.
8.10.20

 

 

Neue Ortsvorsteherin für Jesingen

Kirchheim unter Teck. Jesingens Ortsvorsteher Christopher Flik war im vergangenen Jahr zum  Bürgermeister von Zell u.A: gewählt worden. Fortan war die Stelle vakant und die ehrenamtlichen Stellvertreter, Reinhold Ambacher und Marianne Gmelin, waren verstärkt gefordert. Der Ortschaftsrat Jesingen hatte sich in seiner Sondersitzung einstimmig dafür ausgesprochen, Gabriele Armbruster dem Gemeinderat für die Bestellung zur Ortsvorsteherin vorzuschlagen. Diesem Vorschlag folgte der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 7. Oktober. Die 56-jährige Gabriele Armbruster wird aus dem Reutlinger Rathaus an die Lindach wechseln. Sie bringt umfangreiche Kommunalerfahrung mit - sowohl aus ihrer seitherigen beruflichen Laufbahn als auch aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Gemeinderätin.
8.10.20

 

 

Kind bei Unfall schwer verletzt

Uhingen.  Ein Auto hat am Donnerstag in Uhingen ein Mädchen erfasst.- Der Unfall ereignete sich kurz nach 7 Uhr in der Ulmer Straße, berichtet die Polizei. Zu dieser Zeit fuhr ein 69-Jähriger von Faurndau her in den Kreisverkehr an der Schorndorfer Straße. Im Kreisverkehr sei der Fahrer plötzlich zusammengesackt, schilderten Zeugen später der Polizei. Sein Auto fuhr geradeaus weiter. Der Wagen erfasste eine 13-Jährige auf dem Gehweg. Der Mädchen erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Der 69-Jährige wurde von den Rettern an der Unfallstelle wiederbelebt. Dann kam auch er in eine Klinik. Nach Einschätzung der Polizei könnte eine medizinische Ursache zu dem Unfall geführt haben. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.
8-10.20

 

 

Überschlag im Feld

Adelberg.  Verletzt wurde eine Autofahrerin am Mittwoch bei einem Unfall nahe Adelberg. Die 20-Jährige fuhr kurz nach 18 Uhr von Uhingen in Richtung Unterberken. In einer Kurve ließ die junge Fahrerin keine Vorsicht walten.Deshalb kam sie mit dem Wagen von der Straße ab. Der Wagen überschlug sich und blieb in einem Feld liegen. Die 20-Jährige überstand den Unfall mit leichten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Wie hoch der Schaden am Auto ist, muss die Polizei noch ermitteln.
8.10.20

 

 

Polizei beendet Drogenfahrt

Gruibingen. Am Mittwoch stoppte die Polizei einen berauschten Fahrer auf der A8 bei Gruibingen. Gegen 11.15 Uhr fuhr der Mann auf der Autobahn in Richtung München. Er war mit einem Renault unterwegs. Die Polizei kontrollierte den aus Frankreich stammenden Fahrer bei Gruibingen. Die Polizisten hatten den Verdacht, dass der 20-Jährige Drogen genommen hatte. Ein Test bestätigte dies. Im Krankenhaus nahm ihm ein Arzt Blut ab. Im Labor wird das Blut näher untersucht. Die Streife verbot ihm die Weiterfahrt. Der Mann hat in Deutschland keinen festen Wohnsitz, weshalb er zur Gewährleistung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen musste. Drogeneinfluss schränkt die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit extrem ein. Wer dann fährt, beeinträchtigt die Sicherheit des Straßenverkehrs. Somit entstehen viele Gefahrensituationen, die oft zu einem Unfall führen können. Die Polizei führt deswegen intensiv Verkehrskontrollen durch.
8.10.20

 

 

Einbrecher ertappt

Wangen.  Ohne Beute blieb am Mittwoch ein Unbekannter in Wangen. Gegen 20.30 Uhr versuchte ein Einbrecher ein Fenster an einem Gebäude in der Holzhäuser Straße aufzuhebeln. Das misslang. Deswegen schlug er die Fensterscheibe ein. Zeugen hörten den Lärm und schauten nach dem Rechten. Als sich der Täter ertappt fühlte, ließ er von seinem Vorhaben ab. Er flüchtete zu Fuß in Richtung der Straße Seefeld. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifenwägen nach dem Täter, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Der junge Mann soll etwa 180 cm groß und schlank sein. Wer den Verdächtigen gesehen hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich unter der Telefon-Nr. 07161/93810 melden.
8.10.20

 

 

Corona-Fälle an Ebersbacher Schulen

Ebersbach. Sowohl an der Grundschule Hardtschule wie auch am Raichberg Gymnasium in Ebersbach gibt es in zwei Klassenstufen jeweils einen, positiven Covid-19-Fall. Die beiden Schulleiter, Michael Hirsmüller und Martin Jung, haben am Mittwochabend das Gesundheitsamt und die Stadtverwaltung sofort unterrichtet und entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet. Infiziert ist ein Erstklässler der Hardtschule. Die betroffene Klasse wie auch fünf Lehrer der Grundschule wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Am Gymnasium ist ein Schüler einer sechsten Klasse erkrankt. Hier konnten die Kontaktpersonen eingegrenzt werden, so dass nur sieben Kinder in Quarantäne geschickt werden mussten. Beide Schulen handeln nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes. Der Unterricht an beiden Schulen findet weiterhin unter strengen Hygienemaßnahmen statt. „Für das schnelle und besonnene Handeln der beiden Schulleitungen und die enge Abstimmung bin ich sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Gleichzeitig appelliert er, den Schulleitungen zu vertrauen. „Durch einen besonnen und objektiven Umgang mit der Situation wird es gelingen, das Pandemiegeschehen in den Griff zu bekommen. Wichtig ist, dass niemand aufgrund seiner Erkrankungen an den Pranger gestellt wird. Auch wenn die Quarantäne mit Unannehmlichkeiten verbunden ist, so sind die Maßnahmen zum allgemeinen Schutz notwendig. Den Erkrankten eine schnelle und gute Besserung!“, so Keller.
8.10.20

 

 

Archäologie-Preis für Winfried Poldrack

Kreis Göppingen.  Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau - der obersten Denkmalschutzbehörde des Landes -, überreichte am Mittwoch  den Archäologie-Preis Baden-Württemberg 2020 in Stuttgart. Sie würdigte die Preisträger bei der Verleihung im Weißen Saal des Neuen Schlosses für ihr langjähriges Engagement zu Erforschung und Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Heimatregion, bei der Unterstützung archäologischer Untersuchungen und für die lebendige Vermittlung archäologischer Inhalte.

„Ehrenamt erfordert Einsatz, Kreativität, Eigeninitiative, Ausdauer und Verlässlichkeit. Diese Eigenschaften und die Liebe zur Archäologie sind Antrieb für das herausragende ehrenamtliche Engagement der diesjährigen Preisträger. Ich beglückwünsche Sie zur Auszeichnung und wünsche Ihnen weiterhin viel Elan für die kommenden Projekte“, so die Staatssekretärin. „Die diesjährigen Preisträger aus allen vier Regierungsbezirken veranschaulichen auf beeindruckende Weise die landesweite große Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Arbeit der Denkmalpflege.“ Zu den Preisträgen gehört auch Winfried Poldrack aus Salach, der seit den 1980er Jahren der Landesarchäologie verbunden und  seit über 30 Jahren für sie als ehrenamtlicher Mitarbeiter mitwirkt.

In seiner Jugend fuhr Winfried Poldrack zur See und entdeckte dabei sein Interesse für fremde Kulturen und die Vergangenheit. Seit Mitte er 1980er Jahre gehört er zum Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kreisarchäologie Göppingen und engagierte sich im „Archäologischen Arbeitskreis“ des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen. Seit 2002 arbeitet der (Un)-Ruheständler bei fast allen Sondierungen, Notbergungen, Ausgrabungen und Geländebegehungen mit, führt Baustellenbegleitungen durch und unterstützt die Kreisarchäologie bei der Fundbearbeitung.

Ein Highlight seiner Arbeit war die wissenschaftliche Freilegung und Dokumentation der Fossillagerstätte „Fischsaurierfriedhof Eislingen“ zwischen 2002 und 2006. Sein weitgefächertes Wissen und vor allem auch seine experimentalarchäologischen Kenntnisse setzte er auch für seine museumspädagogische Arbeit ein. Immer auf Basis des aktuellen Forschungsstandes zeigte er im Museum, im Projektunterricht und zuletzt auch bei sich zuhause, Kindern und Jugendlichen, wie die Menschen in der Vergangenheit lebten, jagten und ihre Geräte herstellten.

Poldrack war an zahlreichen Ausstellungsprojekten und Sonderveranstaltungen im Landkreis Göppingen beteiligt und engagierte sich dort auch für die Wissensvermittlung. Eine Reihe von eindrucksvollen Installationen sind ihm zu verdanken, darunter auch 2010 eine eigene Ausstellung im Foyer des Rathauses in Salach. Die Rekonstruktion des jungsteinzeitlichen Hauses auf dem Freigelände des Stadtmuseums von Göppingen ist seinen Untersuchungen zu verdanken.
7.10.20

 

 

Zahl der Corona-Infizierten steigt wieder

Landkreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen wurden am Dienstag insgesamt 33 neue Nachweise von Coronainfektionen gemeldet. Es handelt sich um die höchste Anzahl von Neuinfektionen pro Tag seit dem 2. April. Diese Meldungen sind hauptsächlich verursacht durch zwei Ausbruchsgeschehen. Zum einen gehören 17 dieser Meldungen zu einem Ausbruch in einer Firma im Landkreis Esslingen, deren Mitarbeiter im Landkreis Göppingen wohnhaft sind. Zum anderen wurden zehn Personen im Umfeld einer Nachsitzung des Gemeinderates von Donzdorf positiv getestet. Am Mittwoch wurde dann gemeldet, dass bei vier weiteren Kontaktpersonen in Donzdorf das Corona-Virus nachgewiesen wurde, unter anderem auch bei einer Schülerin des Rechberg-Gymnasiums. Die engen Kontatktpersonen der Schülerin wurden wie alle anderen Kontaktpersonen im Rechberg-Gymnasium in Quarantäne versetzt. Momentan sind weiterhin vier Klassen des Rechberg-Gymnasiums in Quarantäne. Insgesamt befinden sich im Landkreis Göppingen derzeit 447 Personen in Quarantäne. Die Zahl der aktuell Infizierten im Landkreis steigt von 39 auf 80. Die Zahl der tatsächlich an Corona Erkrankten nannte die Behörde nicht.

Diese beiden Vorkomnisse zeigen laut Landratsamt, dass sich durch das Nichteinhalten der Hygienemaßnahmen sehr schnell ein Ausbruchsgeschehen entwickeln kann und viele Kontaktpersonen als potenziell infektiös eingestuft werden müssen. Für die Betroffenen bedeutet die Quarantäneanordnung ein schwerer Eingriff in die Freiheitsrechte und hat oft schmerzliche Konsequenzen.  In diesem Zusammenhang fordert das Gesundheitsamt nochmals eindringlich alle Bürger im Landkreis auf, die Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller können wir die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern. Bei einem weiteren Ansteigen der Infektionszahlen drohen dem Landkreis Göppingen eine erhebliche Verschärfung der Hygienevorschriften und zusätzliche Kontaktsperren.
7.10.20

 

 

17-Jähriger fordert intimes Fotos

Göppingen.  Am Sonntag soll ein Jugendlicher unsittliche Bilder von einem Mädchen gefordert haben.  Über einen Messaging-Dienst soll der Verdächtige laut Polizeiangaben Kontakt zu dem Mädchen aufgenommen haben, so die Erkenntnisse der Kriminalpolizei Göppingen. Beide wohnen in einer Gemeinde im Landkreis Göppingen. Unter Drohungen soll der 17-Jährige das Kind aufgefordert haben, ein intimes Bild zu übersenden. Eingeschüchtert von der Drohung kam die Neunjährige der Forderung nach und übersandte ein Bild. Daraufhin habe der Verdächtige dem Mädchen ein unsittliches Bild von sich übersandt. Die Schwester des Opfers entdeckte das Bild und erstattete Anzeige. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei gegen den Jugendlichen, den sie kurz darauf ermittelt hatte. Bei einer Durchsuchung bei ihm zu Hause beschlagnahmten die Beamten mehrere Beweismittel.  Der Polizei sind solche Straftaten nicht neu. Bei einer abgewandelten Form, dem sogenannten "Sexting", tauschen Beteiligte sogar freiwillig intime Bilder aus. Die oft schwerwiegenden Folgen sind ihnen dabei nicht bewusst.
7.10.20.

 

 

Faurndau: Abkochgebot von Wasser bleibt bestehen

Göppingen. Wenn die von der Landeswasserversorgung (LW) eingeleiteten Maßnahmen Erfolg zeigen, wird das Abkochgebot für das Wasser in Teilen Faurndaus in einigen Tagen aufgehoben werden können. Dies teilte der Technische Geschäftsführer der LW, Prof. Frieder Haakh, in einem Gespräch Göppingens Oberbürgermeister Guido Till mit.

Am vergangenen Wochenende wurde das Wasser im Hochbehälter Haierhalde, der zum Zweckverband Uhinger Wassergruppe gehört und über die Landeswasserversorgung auch einen Teil des Stadtbezirks Faurndau beliefert, kontaminiert. Deshalb wurde vom Gesundheitsamt des Landratsamtes ein Abkochgebot für die betroffenen Straßen in Faurndau erlassen. Zwischenzeitlich wurde der Hochbehälter Haierhalde grundlegend gereinigt, desinfiziert und wieder in Betrieb genommen. Um das betroffene Wasserleitungsnetz in Teilen Faurndaus ebenfalls zu reinigen, wird dem Wasser seitdem Chlor zugesetzt, in einer laut Trinkwasserverordnung zulässigen und damit unschädlichen Dosierung. Dies berichtete Prof. Frieder Haakh, Technischer Geschäftsführer der Landeswasserversorgung, am Mittwochvormittag dem Göppinger Oberbürgermeister Guido Till – das Stadtoberhaupt hatte sich persönlich an Haakh gewandt, nachdem die Bevölkerung sich überhaupt nicht informiert fühlte, wie Till am Dienstagabend vor Ort in Faurndau aus mehreren Gesprächen mit betroffenen Bürger erfahren hatte.

Wenn die Maßnahmen Erfolg zeigen, wenn also nach dem Wasserbehälter auch das Leitungsnetz wieder kontaminierungsfrei ist, kann das Abkochgebot durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes wieder aufgehoben werden. Voraussetzung sind verunreinigungsfreie Proben an drei aufeinander folgenden Tagen. Ob die Auswertung dieser Proben bis zum Wochenende oder erst zu Wochenbeginn vorliegen werden, ist derzeit noch nicht absehbar. „Unser Ziel ist es, möglichst schnell, aber vor allem absolut gesichert, sauberes Trinkwasser für ganz Faurndau zur Verfügung stellen zu können“, so OB Till nach seinem Gespräch mit dem LW-Geschäftsführer. „Leider sind wir mit der EVF nicht Herr des Verfahrens“, sieht OB Guido Till abschließend kürzere Wege und schnellere Entscheidungen bei einer Zuständigkeit unmittelbar vor Ort.

Der Wasserbehälter gehört dem Zweckverband Uhinger Wassergruppe, der über die Landeswasserversorgung auch einen Teil des Stadtbezirks Faurndau mit Wasser versorgt (der andere Teil Faurndaus wird unmittelbar von der EVF beliefert). Bei der vor sechs Wochen erfolgten Begehung der Anlage wurde keine schadhafte Stelle festgestellt. Erst danach entstand ein Durchschlupf, durch den es zur Verunreinigung kommen konnte; diese Stelle wurde umgehend wieder geschlossen.
7.10.20 

 

 

Temposünder im Visier

Salach. Fünf zu schnell fahrende Autofahrer stoppte die Polizei am Dienstag bei Salach.  Am frühen Dienstagnachmittag kontrollierten Polizisten den Verkehr bei Salach und nahmen Temposünder ins Visier. Während den Kontrollen stellten die Beamten sieben Autofahrer fest, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Allesamt waren sie mindestens 21 km/h über den erlaubten 70 km/h zu schnell. Gegen 13.30 Uhr stoppten die Beamten einen 22-Jährigen. Er wurde mit 107 km/h gemessen. Darüber hinaus konnte der Fahrer des Mercedes keinen gültigen Führerschein vorweisen. Er muss nun mit einem Bußgeld von 120 Euro, einem Punkt in Flensburg rechnen.
7.10.20

 

 

20 000 Euro Sachschaden

Heubach. Von einem Parkplatz in Heubach kommend, fuhr ein 56-Jähriger am Dienstagnachmittag rückwärts mit seinem Pkw auf die Daimler-Straße ein. Hierbei übersah er den Pkw eines 37-Jährigen und streifte diesen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wegen des 57-Jährigen gegen ein geparktes Fahrzeug geschoben, das ebenfalls beschädigt wurde. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro beziffert.
7.10.20

 

 

Polizisten angegriffen und verletzt

Schorndorf. Passanten teilten der Polizei am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr mit, dass sich am Bahnhof Schorndorf in einem Aufzug ein schlafender und vermutlich betrunkener Mann befindet. Die Ordnungshüter weckten den Mann und bewegten ihn zunächst dazu, den Aufzug zu verlassen. Im weiteren Verlauf wurde dieser allerdings immer aggressiver und griff die Polizisten an. Einen der Beamten drückte er kurzzeitig gegen einen stehenden Zug, weshalb ihm unter heftiger Gegenwehr Handschließen angelegt wurden. Anschließend versetzte er einem der Polizisten einen Fußtritt. Der 23-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zunächst zum Polizeirevier gebracht. Zwei der Polizisten wurden durch den Mann leicht verletzt.
7.10.20

 

 

Wieder zu Wurzelkindern und Affenkapelle

Esslingen. Das J. F. Schreiber-Museum in Esslingen kann endlich wieder besucht werden, die Zeit ohne Wurzelkinder, Affenkapelle und die bunte Welt der Kartonmodelle in der großen Vitrine ist zu Ende. Nach der coronabedingten Schließung ist das Museum ab Dienstag, 13. Oktober, wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Der Museumsbesuch ist nur mit telefonischer Voranmeldung möglich. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln, ein Mund-Nasen-Schutz ist nötig. Informationen zum Museumsbesuch gibt es auf der Homepage der Städtischen Museen Esslingen, www.museen-esslingen.de. Das J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof erzählt vom Verlag J. F. Schreiber und seinen Produkten: bewegliche Bilderbücher, Papiertheater, Ausschneidebogen und Kartonmodelle. Lieblinge der großen und kleinen Besucherinnen und Besucher sind sicher die Wurzelkinder aus dem gleichnamigen Kinderbuch, deren Geschichte in der Wurzelhöhle erzählt und mit bunten Bildern illustriert wird.
7.10.20

 

 

Wieder Fairtrade-School

Göppingen. Das Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen und die Freie Waldorfschule Filstal erhielten die Nachricht der Initiative Transfair e. V. über die Titelerneuerung zur Fairtrade-School. Der Gedanke des fairen Handels ist fest im Schulalltag der Schulen verankert. Mit regelmäßigen Aktionen zum Fairen Handel begeisterten das Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen und die Freie Waldorfschule Filstal interessierte Schüler, Bürger, und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gleichermaßen. So konnten in den vergangenen Jahren viele tolle Veranstaltungen wie beispielsweise eine faire Modenschau, ein faires Frühstück und eine Beteiligung am WOW-Day (Waldorf One World) bei dem eine Spendensumme von über 10.000 Euro für die Shanti-Leprahilfe und SalvaDor in Brasilien gesammelt wurde, durchgeführt werden.   Das Hohenstaufen-Gymnasium Göppingen erwarb erstmalig im  März 2016 den Titel als Fairtrade-School, der Freien Waldorfschule Filstal gelang die Zertifizierung im Mai 2018. Damit hat Göppingen aktuell insgesamt drei Fairtrade-Schulen im Stadtgebiet. Das Mörike-Gymnasium Göppingen erhielt seine Erstzertifizierung im Dezember 2014.  Jede Schule in Deutschland - ganz unabhängig von ihrer Schulform - kann sich als Fairtrade-School bewerben. Die Teilnahme an der Fairtrade-Schools-Kampagne ist kostenfrei. Für die Auszeichnung mit dem Titel „Fairtrade-School" muss eine Schule nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebene der Einrichtung widerspiegeln. Mit dem Titel „Fairtrade-School" können Schulen ihr Engagement nach außen tragen sowie Freunden und Familie zeigen, wie kreativ sich Schüler- und Lehrerschaft für den fairen Handel an der Schule und im Schulumfeld einsetzen.
7.10.20

 

 

Schwäbisch Gmünd sagt die Fasnet ab

Schwäbisch Gmünd. Veranstaltungen zur Fasnet 2021 wie Prunksitzung, Internationales Guggen-Musiktreffen, Rathaussturm und Fasnetsumzug 2021  in Schwäbisch Gmünd werden abgesagt. Die Vorstandschaft der Gmender Fasnet und die Touristik und Marketing GmbH sind sich einig, dass die unsichere Entwicklung der Corona Pandemie und die entsprechenden Auflagen eine Durchführung von Großveranstaltungen unmöglich machen. Das gesundheitliche Risiko für die Akteure und die Fasnetsanhänger ist einfach zu groß, um die närrischen Tage unbeschwert zu feiern. Die verantwortlichen Organisatoren hoffen darauf, dass spätestens ab dem Jahr 2022 wieder Normalität einkehren wird und die Narren in gewohnter Art und Weise die fünfte Jahreszeit genießen können.
6.10.20

 

 

Autos gestohlen

Gingen.  Unbekannte entwendeten von Montag auf Dienstag in Gingen zwei Autos. Die beiden Audi parkten in den Nachtstunden im Kastanienweg und im Marrbacher Öschle. Unbekannte begaben sich zu den Fahrzeugen. Ihnen gelang es auf derzeit noch nicht bekannte Art und Weise die Fahrzeuge zu öffnen und mit ihnen davon zu fahren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Kastanienweg oder im Marrbacher Öschle aufgefallen sind. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07331/93270 zu melden.
6.10.20

 

 

 

Laster kippt um: 150 000 Euro Schaden

Hohenstadt. Eine stundenlange Sperrung der A8 bei Hohenstadt zog ein verunglückter Lkw am Montag nach sich. Kurz vor 20 Uhr fuhr der 33-Jährige mit seinem Lkw auf der A8 in Richtung Stuttgart. Kurz vor der Behelfsausfahrt Hohenstadt kam er nach rechts Rädern auf den Grünstreifen. Dadurch wurde das gesamte Gefährt samt Anhänger in das Bankett gezogen. Der Laster kippte dabei um und rutschte mehrere Meter weiter. Quer über beide Fahrbahnen kam er zum Stillstand. Bei dem Unfall verletzte sich der Fahrer leicht. Er konnte sich selbst aus seinem Gefährt befreien. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Lkw verschiedene flüssige Gefahrgutstoffe geladen hatte. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Kran richtete den havarierten Laster auf. Danach wurde das Fahrzeug zur Behelfsauffahrt Hohenstadt geschleppt und die Ladung umgeladen. Bei der Bergung stellte sich heraus, dass sich die geladenen Gefahrgutstoffe nicht vermengt hatten und es zu keiner Umweltgefährdung gekommen war. Durch die aufwendigen Bergemaßnahmen war die Autobahn in Richtung Karlsruhe bis etwa Dienstag 3 Uhr voll gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Merklingen aus. An dem Lkw-Gespann entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro. Negativ fiel ein 35-jähriger Audi-Fahrer auf. Der fuhr gegen 21 Uhr hupend durch die Rettungsgasse. Dabei beschädigte er einen ordnungsgemäß im Stau stehenden Mercedes. Er kümmerte sich nicht um Schaden und fuhr weiter. Den schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro. Kurz vor der Unfallstelle entdeckten ihn die Polizisten. Er muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht und verbotswidriger Benutzung der Rettungsgasse verantworten.
6.10.20

 

 

Kirchheim sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum 11. Oktober 2020 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07021 502-284 melden. Voraussetzung für eine Spende ist, dass der aktuelle Standort des Baumes mit einem LKW angefahren und der Baum gefahrlos entfernt bzw. gefällt werden kann.
6.10.20

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Schwäbisch Gmünd. Unverletzt blieb ein 24-Jähriger am Montag gegen 21.20 Uhr bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall. Mit seinem Pkw  befuhr der junge Mann zur Unfallzeit die Lorcher Straße in Richtung Schwäbisch Gmünd. Hier verlor er kurz nach dem Kreisverkehr die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach rechts von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Nach dem Unfall war der Pkw nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt.
6.10.20

 

 

17-Jährige tot aufgefunden

Schwäbisch Gmünd. Am Montag wurde gegen 6.30 Uhr eine Jugendliche tot auf der Hinterseite des Parkhauses am Bahnhof aufgefunden. Die polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass die 17-Jährige vom Parkhausdeck in die Tiefe stürzte. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen zu den genaueren Umständen dauern an.
5.10.20

 

 

Trinkwasser: Keine Entwarnung für Faurndau

Göppingen. In den am Freitag entnommenen Wasserproben in Faurndau wurden immer noch krankmachende Bakterien nachgewiesen. Bei einer Kontrollprobe im Trinkwassernetz an einem Hydranten in der Oberen Wasenstraße wurden immer noch 1 KBE E.Coli/100 ml und 1 KBE Coliforme Bakterien/100 ml nachgewiesen, an einer anderen Entnahmestelle in der Panoramastraße sogar 113 KBE Coliforme Bakterien/100 ml. Aus diesem Grund muss das Trinkwasser bis auf Weiteres abgekocht werden. Die nächste Beprobung fand am Montag, sowie weitere Nachproben im Laufe der Woche statt. Das Netz wird weiterhin gechlort und gespült. Sobald dem Gesundheitsamt drei aufeinanderfolgende Befunde ohne Kontamination vorliegen, kann das Abkochgebot aufgehoben werden. Die Bevölkerung kann sich über aktuelle Änderungen auf der Homepage der EVF (unter „News“) bzw. der Homepage der Stadt Göppingen informieren.
Betroffen in Faurndau sind aktuell gemäß Homepage der EVF folgende Straßen: Adlergasse, Am Berg, Am Filssteg, Amosweg, Arnulfstraße, Banatstraße, Beckhstraße, Bismarckstraße, Böhmerwaldstraße, Boßlerweg, Brenzer Straße, Brühlstraße, Dammstraße, Eckenerstraße, Erzgebirgsstraße, Filseckstraße, Filsstraße, Friedhofstraße, Goethestraße, Gutenbergstraße, Hagwiesen, Haierwaldstraße, Haydnstraße, Heinrichstraße, Hildenbrandstraße, Hintere Mühlstraße, Hirschplatz, Hirschstraße, Im Freihof, Im Teich, Junkersstraße, Kurze Straße, Limburgstraße, Liutbrandstraße, Ludwigstraße, Marienstraße, Obere Wasenstraße, Papiermühle, Rathausstraße, Richard-Wagner-Straße, Rudolfstraße, Sauerbrunnengäßle, Schubartstraße, Schweizergasse, Silcherstraße, St. Galler Straße, Stiftstraße, Stuttgarter Straße, Südmährerstraße, Teckstraße, Turnhallenstraße, Uhlandstraße, Untere Wasenstraße, Vordere Mühlstraße, Wehrstraße, Lina Stöhr Weg, Wölfleweg.
5.10.20

 

 

Neue Koordninatorin für Coworking Space

Jessica Lauren PÜassler (l.) ist die neue Koordinatorin de Coworking Space in Schwäbisch Gmünd. rechts im Bild: Wirtschaftsförderer Alexander Groll. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Jessica Lauren Passler ist die neue Koordinatorin der Geschäftsstelle Coworking Space, im in:it co-working lab, und tritt damit die Nachfolge der Stelle von Alexander Trautmann an. Wirtschaftsförderer Alexander Groll ist froh, dass die seit Juni  unbesetzte Stelle jetzt wieder mit einer kompetenten Mitarbeiterin besetzt werden konnte. Jessica Passler wird zunächst montags und mittwochs im in:it co-working lab für die Start-ups und Existenzgründer vor Ort sein. Neben der Betreuung und Beratung von Existenzgründern und Start-ups wird sie künftig auch an Landes- und Regionalnetzwerken teilnehmen und zudem den Gründerspirit in Schwäbisch Gmünd noch weiterverbreiten.
Jessica Lauren Passler sammelte bereits selbst eigene Erfahrungen im Bereich Existenzgründung und verfügt durch ihr Masterstudium Business Development & Produktmanagement, Start-up-Management & Entrepreneurship an der Hochschule Aalen auch über die dafür notwendigen theoretischen Grundkenntnisse. Durch das Studium konnte Jessica Lauren Passler sich die essenziellen Schlüsselkompetenzen aneignen, die im Hinblick auf das Start-up Management, das Produkt- und Projektmanagement sowie in der Projekt- und Gründungsfinanzierung entscheidend sind. Währenddessen hat sie mehrere Geschäftsmodelle selbst entwickelt und Businesspläne erarbeitet, so dass sie deren Innovationsfähigkeit und Aussagekraft beurteilen kann. Als Mitgründerin des Gmünder Start-Up Unternehmens H1P – Das Original besuchte Jessica Lauren Passler schon mehrmals die Räumlichkeiten des in:it coworking lab im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Start-up-Wednesday oder auch dem Gmünder Gründer-Grillen. Durch den dortigen aktiven Austausch mit den Gründern und auch durch die Teilnahme am Start-up BW Elevator Pitch 2019 und an der MAKE Ostwürttemberg in Schwäbisch Gmünd, konnte sie bereits ein persönliches Netzwerk mit den Start-ups aus dem in:it coworking lab aufbauen. Noch bis Ende März 2021 ist sie Masterandin und arbeitet zusätzlich als Werkstudentin für Marketing und PR im Innovationszentrum an der Hochschule Aalen, kurz INNO-Z, sowie für den AAccelerator Aalen.Das in:it coworking lab ist eine städtische Anlaufstelle zur Förderung von Existenzgründungen.
5.10.20

 

 

Kreisseniorenrat begrüßt Kampagne „Herz plus Ostalb“

Ostalbkreis. Das aktuelle Thema der Pflege stellte der Kreisseniorenrat (KSR) in den Mittelpunkt seiner Mitgliederversammlung. „Es geht vor allem darum, Pflege bezahlbar zu machen und dafür zu sorgen, dass dabei alles gerecht zugeht“, betonte der KSR-Vorsitzende Günter Höschle. Über konkrete Hilfsmöglichkeiten informierte ausführlich und sachkundig Stephanie Leuser, Sachgebietsleiterin Soziale Hilfe im Landratsamt des Ostalbkreises.

Positiv sei die Pflegekampagne des Ostalbkreises „Herz plus Ostalb“ mit dem Ziel einer Werbeaktion für Pflegeberufe, sagte Höschle. Der Kreisseniorenrat sei dankbar, dass sich die Einrichtungen des Landkreises intensiv mit diesem brennenden sozialen Thema der Pflege befassen. Wenn auch alle Generationen davon betroffen seien, so sei es doch wichtig, mehr Sensibilität für die Älteren walten zu lassen.

Stephanie Leuser ging von den großen Umstellungen und Änderungen bei der Entwicklung der gesetzlichen Pflegeversicherung aus. Seit 2017 gehe es darum, die höheren Leistungen den Pflegebedürfnissen anzupassen. „Bis zum Jahr 2030 werden die finanziellen Aufwendungen dafür von 3,7 auf 4,6 Millionen ansteigen“, prognostizierte die Referentin. Bei der Einteilung in fünf Pflegegrade müsste auf größtmögliche Gerechtigkeit geachtet werden.

Dabei kämen als Richtlinien sogenannte Module zur Anwendung wie Mobilität, Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung von krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen und Gestaltung des Alltagslebens. Entscheidend sei die Berücksichtigung des Einkommens und der Vermögensverhältnisse. Das trage vor allem zur Gerechtigkeit bei.

In der aktuellen Corona-Situation sei es wichtig, bei der häuslichen Pflege das Infektionsrisiko zu vermindern. Dazu diene beispielsweise die Begutachtung des Medizinischen Dienstes (MDK) durch Telefon-Interviews mit dem Antragssteller. Bei den Unterschieden zwischen der ambulanten Pflege, die als häusliche Versorgung stark überwiege, und der stationären Pflege in den Heimen ging Leuser auf finanzielle und soziale Probleme ein. „Wir schauen, welche konkreten Ansprüche bestehen“, versicherte sie. Spezielle Anlaufstelle für Beratung und Auskünfte seien die verschiedenen Pflegestützpunkte in Baden-Württemberg. Der Pflegestützpunkt Ostalbkreis hat Beratungsbüros in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen.
5.10.20

 

 

Fahrzeug übersehen:  Ein Schwerverletzter

Bartholomä. Am Sonntagnachmittag befuhr ein 74-jähriger Pkw-Lenker einen Feldweg an der L 1165  zwischen Bartholomä und Wental. Als er nach links auf die L 1165 einbiegen wollte übersah er einen in Richtung Zang fahrenden Wagen eines 20-Jährigen. Der Pkw wurde durch den Zusammenstoß von der Fahrbahngeschludert. Neben der Fahrbahn kollidierte er mit einem Baum und überschlug sich. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 30000 Euro.
5.10.20

 

 

Peer-Projekt geht weiter

Göppingen. Um das Thema „Alkohol, Drogen und Straßenverkehr” geht es beim Peer-Projekt an Fahrschulen “Jung, mobil + KLAR”, welches gemeinsam mit dem Landkreis Esslingen angeboten wird. Auch wenn für Fahranfänger die 0,0-Promillegrenze gilt, verzichten nicht alle jungen Leute beim Autofahren auf Alkohol oder auch andere Suchtmittel. So ist es nicht verwunderlich, dass die Unfallquote unter Einfluss von Suchtmitteln wie Alkohol oder Drogen bei Fahranfängern am höchsten ist.

Seit 2004 finden an teilnehmenden Fahrschulen in den Landkreisen Göppingen und Esslingen Peer-Einsätze mit großem Erfolg statt. Zur Verstärlung des Teams werden nun neue Peers gesucht.

Peers, das sind junge Menschen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren, die im Rahmen des Projektes zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ geschult werden. Sie erlernen verschiedene Methoden zur Suchtprävention, um sie dann für die Einsätze an Fahrschulen zu verwenden. Sie üben in den Schulungen zu diskutieren, auf Menschen zuzugehen, sich mit ihnen auseinander zu setzen und bringen auch eigene Ideen ein. Sie beschäftigen sich selbst mit dem Thema Sucht und Drogen und werden sensibilisiert für den Umgang mit Suchtmitteln im Straßenverkehr. Die Gespräche in den Fahrschulen sind meistens sehr offen und lebendig, denn die Peers und die Fahrschüler/-innen sprechen die gleiche Sprache, haben einen ähnlichen Lebensstil und können sich deshalb auf gleicher Augenhöhe austauschen. Für die Einsätze, die immer im Tandem durchgeführt werden, erhalten die Peers eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro sowie Fahrtkosten. Auf Wunsch erhalten sie ein Teilnehmerzertifikat über die Ausbildung und Mitarbeit im Projekt.Die nächste Schulung findet am Samstag, 24. Oktober von 10 bis 16 Uhr statt. Eine Anmeldung beim Kreisjugendamt/Suchtprävention ist notwendig.
5.10.20

 

 

Über Verkehrsinsel gefahren und geflüchtet

Albershausen. Unter Alkohol verursachte am Samstag ein Autofahrer in Albershausen einen Unfall.  Gegen 2.15 Uhr war ein 38-Jähriger von Uhingen in Richtung Schlierbach unterwegs. Am Ortseingang Albershausen verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und überfuhr eine Verkehrsinsel. Dabei beschädigte der Mann zwei Verkehrszeichen. Danach fuhr er mit seinem kaputten Auto weiter in Richtung Kirchheim, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Während der Fahrt sollen noch mehrere Teile seines Autos weggefallen sein, sagte ein Zeuge später der Polizei. Die traf den mutmaßlichen Fahrer an seiner Wohnanschrift an. Er war deutlich alkoholisiert, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste. Die Polizei aus Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 5.000 Euro, der an der Verkehrsinsel etwa 600 Euro. Der Toyota-Fahrer muss mit einer Strafanzeige rechnen.
5.10.20

 

 

Bührle siegt bei Bürgermeisterwahl in Bad Boll

Bad Boll. Bei einer Wahlbeteiligung von 33,19 Prozent ist Bürgermeister Hans-Rudi Bührle am Sonntag in seinem Amt mit 96,57 Prozent der abgegebenen Stimmen bestätigt worden. Bührle war einzige offizieller Bewerber. Dorothee Kraus-Prause erhielt zehn Stimmen. Dr. Henning Schindewohl fünf Stimmen. Für den 56-jährigen Bührle ist es die vierte Amtszeit.
4.10.20

 

 

Feuerwehreinsatz: Essen war angebrannt

Uhingen.  In einem Mehrfamilienhaus in Uhingen löste am Samstag gegen Mittag ein Rauchmelder in einer der Wohnungen aus. Nachbarn nahmen auch Rauch aus der betreffenden Wohnung war und verständigten daraufhin die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte vor Ort stellten auf dem Herd einen vergessenen Topf mit angebranntem Essen fest. Der Topf wurde aus der Wohnung entfernt. Es entstand kein Schaden in der Wohnung. Die Freiwillige Feuerwehr Uhingen war mit drei Fahrzeugen vor Ort.
410.20

 

 

Ohne Papiere - aber mit Alkohol

Uhingen. Am Samstag kontrollierten Beamte des Polizeireviers Uhingen gegen 16.30 Uhr eine nicht zugelassenen Pkw an der Zufahrt B10 in Uhingen-Ost. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamte deutliche Alkoholeinwirkung bei dem 40-jährigen Fahrzeuglenker fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen. Der Pkw-Fahrer ist nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Er muss sich jetzt in einem Strafverfahren wegen mehreren Delikten verantworten.
4.10.20

 

 

Zu viel Alkohol und Drogen

Schwäbisch Gmünd-Rechberg. Pech hatte ein 19jähriger Pkw-Fahrer, der am frühen Sonntagmorgen, im Rohrackerweg in Rechberg, am Fahrbahnrand stand. Offensichtlich war der Mann eingeschlafen und hatte vergessen, den Motor auszuschalten. Außerdem stand die Fahrertüre offen. Die Polizei wurde durch eine Zeugin gegen 3.20 Uhr alarmiert, nachdem diese den Pkw bereits eine Stunde zuvor vor ihrem Haus auf der Straße stehend festgestellt hatte. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Alkoholisierung des Fahrers fest. Weiterhin wurden Drogen im Auto sowie ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt. Der Fahrer gab an, zuvor auf einer Party gewesen zu sein. Als Konsequenz musste der Fahrer eine Blutentnahme im Krankenhaus über sich ergehen lassen. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt und Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz gegen ihn gefertigt.
4.10.20

 

 

Unter Drogen und Alkohol am Steuer

Göppingen. Bei einer Verkehrskontrolle wurde am Sonntag kurz nach Mitternacht in der Roßbachstraße in Göppingen ein Pkw angehalten. Bei der Kontrolle der 28-jährigen Lenkerin entstand der Verdacht, dass sie unter Einwirkung von Drogen steht. Ein Vortest reagierte positiv auf THC. Die Frau musste ihr Auto stehen lassen. Eine Blutentnahme folgte in einer Klinik. Etwas später wurde an derselben Stelle von der Polizei ein weiterer Pkw angehalten. Beim 35-jährigen Lenker wurde Alkoholbeeinflussung festgestellt. Der beweissichere Atemalkoholtest ergab einen Wert deutlich über 0,5 Promille. Auch der Mann musste sein Auto stehen lassen. Beide müssen mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen.
4.10.20

 

 

Dankfest zum Abschluss der Ernte

 

Am Sonntag ist Erntedankfest. Die Katholiken feiern dieses immer am ersten Sonntag im Oktober, die Protestenten am Sonntag nach dem Michaelistag (29. September). In diesem Jahr fällt das Fest daher für beide Kirchen auf den gleichen Tag. Erntedankfeste gibt es schon sehr lange. Die Ernte der landwirtschaftlichen Produkte hatte früher für die Menschen eine noch viel größere Bedeutung. Die Existenz, das Leben der Leute, hing unmittelbar davon ab, ob die Ernte gut oder schlecht ausfiel. Sie war die Grundlage für das Überleben im Winter. Darum wurde gefeiert und den Göttern gedankt, wenn sie letztlich eingeholt war. Im Mittelalter kamen weltliche Aspekte hinzu. Da jede Fläche einem Grundherren gehörte, waren auch die darauf erwirtschafteten Erträge dessen Eigentum. Die Bauern mussten die Ernte beim Grundherren abliefern. Symbolisch übergaben sie damals einen aus Ähren gebundenen kleinen Kranz oder eine Erntekrone als Zeichen für den Abschluss der Erntearbeiten. Eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Foto: Bettina Fritz

 

 

SV Göppingen verliert in Freiburg

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen hat sein Auswärtsspiel gegen den FC Freiburg mit 3:2 verloren. Die Göppingen belegt nach dem zehnten Spiel nun den fünften Tabellenplatz, Freiburg den 16.  
2.10.20

 

 

Unfall unter Alkoholeinwirkung

Köngen.  Am Samstag, gegen 2.45 Uhr, befuhr eine 26-jährige Pkw-Lenkerin die Autobahn in Richtung Karlsruhe. Beim Fahrstreifenwechsel stieß sie mit einem rechts neben ihr fahrenden PKW zusammen. Dieser Pkw drehte sich mehrmals und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Während der Unfallaufnahme wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein Test ergab einen Wert über 1,5 Promille. Nach der Blutentnahme wurde der Führerschein beschlagnahmt. Beide Fahrzeuglenkende wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 10 000 Euro geschätzt.
2.10.20

 

 

Notrufmissbrauch durch Kinder

Gingen.  Am Freitag, gegen 18.10 Uhr, hatten zwei Mädchen die Notruffunktion einer öffentlichen Fernsprechstelle in Gingen entdeckt. Die beiden Neunjährigen riefen mehrmals den Polizeinotruf und fanden Gefallen an der Stimme des unbekannten Notrufsachbearbeiters, der sich jedes Mal meldete. Bei der Nachschau durch die Streife wurden dann beide Mädchen angetroffen. Die Beamten erklärten den Gebrauch und Nutzen einer Notrufeinrichtung. Anschließend entschuldigten sich die Mädels für ihr Verhalten beim Notrufsachbearbeiter über Telefon.
2.10.20

 

 

Platzverweis für aggressiven Gast

Geislingen. Eine Gaststätte am Bahnhof hatte am Freitag, gegen 20 Uhr, Probleme mit einem Betrunkenen. Weil er die anderen Gäste anpöbelte, wurde er vor die Tür gesetzt. Auf eine so frühe Beendigung des feuchten Abends war der 45-jährige Mann nicht eingerichtet. Deshalb drohte der allen Umherstehenden Prügel an. Die gerufenen Polizeibeamten konnten den Mann zunächst nicht beruhigen. Erst die Androhung eines Gewahrsams brachte die Einsicht, dass eine Verlegung des Aufenthaltsortes angezeigt war.
2.10.20

 

 

Patienten kommen aus ganz Deutschland

Kreis Göppingen. Vor einem Jahr, wurde das medizinische Spektrum der Alb-Fils-Kliniken um eine komplette Hauptabteilung erweitert: Die Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie bezog ihre frisch sanierten Räumlichkeiten in der Klinik am Eichert. In einer kleinen internen Feier wurde nun  das Einjährige Jubiläum gefeiert. „Der Einzug der Klinik vor einem Jahr war ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau und der Weiterentwicklung des medizinischen Versorgungsangebotes“, sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken, und zieht ein positives erstes Fazit: „Der Schritt hat sich gelohnt, die Klinik ist inzwischen bestens integriert und etabliert.“

Die Klinik, die vormals an der Medius-Klinik Ostfildern beheimatet war, ist eine der führenden Einrichtungen in Deutschland in Bezug auf die Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie). Behandlungen von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Gesichtsfehlbildungen und Kiefergelenkerkrankungen, kieferorthopädische Chirurgie, plastische und wiederherstellende Chirurgie des Kopf- und Halsbereiches sowie ästhetische Chirurgie werden auf höchstem Niveau angeboten. Diesen Ruf hat die Klinik in seinem ersten Göppinger Jahr bestätigt: „Wir sind hier in Göppingen sehr gut angekommen und werden von den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachgebiete wie auch der Bevölkerung im Landkreis sehr gut angenommen“, lautet das Ein-Jahr-Resümee von Chefarzt Dr. Winfried Kretschmer.

Stationär wurden im ersten Jahr in der Klinik rund 600 Patienten versorgt, nahezu ebenso viele operative Eingriffe wurden durchgeführt. Dabei wurde das gesamte Leistungsspektrum nachgefragt, mit einem kleinen Schwerpunkt auf der ausgewiesenen Spezialität der Klinik, der Fehlbisschirurgie. Die Klinik hat traditionell ein überregionales Einzugsgebiet, mit Patienten, die bis aus Nordrhein-Westfalen und Berlin nach Göppingen anreisen. „Wir sehen aber auch schon zahlreiche Patienten aus dem lokalen Bereich und sind dabei, uns hier noch stärker zu etablieren“, so Chefarzt Kretschmer. Zugenommen hat auch die Behandlung von Kindern, was auf die Kinderklinik zurückzuführen ist.

Zu den stationären Patienten kommen, da der neuen Klinik eine Praxis mit allen fachspezifischen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie einschließlich der Notfallbehandlung angegliedert ist, rund 2.000 Patienten im ambulanten Bereich. „Mit einem so guten Ergebnis hatten wir im ersten Jahr noch nicht gerechnet, und als im Frühjahr die Corona-Krise begann, hatten wir schon das Schlimmste befürchtet“, sagt Dr. Kretschmer, „doch jetzt nach einem Jahr sind wir mit dem Erreichten sehr zufrieden.“
2.10.20

 

 

Kind fährt in Auto

Ebersbach.  Ein Neunjähriger erlitt am Donnerstag bei einem Unfall in Ebersbach leichte Verletzungen.  Gegen 16.15 Uhr war ein 70-Jähriger mit dem Auto in der Krapfenreuter Straße in Richtung Krapfenreut unterwegs. Der Junge kam mit dem Fahrrad aus der Richard-Wagner-Straße. Im Einmündungsbereich achtete er nicht auf den Autofahrer, der Vorfahrt hatte. Durch den Zusammenstoß erlitt der Neunjährige leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.
2.10.20

 

 

High am Steuer

Kuchen.  Mehrere unter dem Einfluss von Drogen stehende Autofahrer stoppte die Polizei am Donnerstag bei Kuchen. Insgesamt 48 Personen und 31 Fahrzeuge kontrollierte die Polizei am Donnerstag auf der B10. Bei vier Autofahrern ergab sich der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Drogen standen. Für sie war die Fahrt zu Ende. So auch ein 39-Jähriger mit seinem Pkw. Den stoppten die Beamten kurz vor 15.30 Uhr. Ein Drogentest bestätigte, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er musste ein Blutprobe abgeben und sieht einer Anzeige wegen Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln entgegen.
2.10.20

 

 

Frau sexuell belästigt

Schorndorf Eine 26-jährige Frau wurde am Donnerstag gegen 22.30 Uhr von einem 18-jährigen Mann sexuell belästigt. Die Frau war zu Fuß vom Bahnhof in Schorndorf in Richtung der Karlstraße unterwegs. Der 18-jährige verfolgte die Frau und fasste ihr dann unvermittelt ans Gesäß. Dabei sprach er die Frau an und sagte ihr, dass er sexuelle Handlungen an ihr vornehmen wird. Die 26-Jährige schrie den Grabscher daraufhin an, worauf dieser flüchtete. Passanten wurden durch die Schreie der 26-Jährigen aufmerksam und konnten den 18-jährigen Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben bzw. möglichen weiteren Geschädigten. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 zu melden.
2.10.20

 

 

Fußgänger gefährdet

Schwäbisch Gmünd. Zu schnelles Fahren auf regennasser Straße war die Ursache eines Verkehrsunfalls, den ein 18-Jähriger am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr verursachte. Mit seinem Pkw fuhr der Fahranfänger in den Kreisverkehr Gutenbergstraße / Weißensteiner Straße ein, wo er eine "Ehrenrunde driftete". Beim Verlassen des Kreisels verlor der 18-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, das daraufhin gegen ein Brückengeländer schleuderte. Zeugenaussagen zufolge konnte sich ein Fußgänger nur durch einen beherzten Sprung zur Seite retten. Weitere Zeugen, insbesondere der Fußgänger, der Anfang 20 sein soll, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
2.10.20

 

 

Plan-Ideen fürs Güterbahnhof-Areal in Ötlingen

Kirchheim unter Teck. Das Güterbahnhofsgelände im Stadtteil Ötlingen ist Gegenstand eines städtebaulichen Wettbewerbs. Zehn Architekturbüros waren eingeladen, für das Areal ihre Konzepte für Wohnungsbau in kostengünstiger und flächensparender Form bei gleichzeitig hoher städtebaulicher Qualität einzureichen. Das Preisgericht tagt am Freitag, 9. Oktober, und die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, die eingegangenen Entwürfe kennenzulernen und auch ihre ersten Eindrücke zu äußern. Zu diesem Zweck werden die Wettbewerbsergebnisse am Donnerstag, 8. Oktober  im Konferenzraum im fünften Stock des Ateckhotels (Eichendorffstraße 99) in Kirchheim unter Teck ausgestellt. Die Verkündung der Wettbewerbsergebnisse erfolgt am Samstag, 10. Oktober.   Aufgrund der Corona-Pandemie sind insgesamt drei Besichtigungstermine mit jeweils 45 Minuten Dauer möglich, beginnend um 15:30 Uhr, 16:30 Uhr und 17:30 Uhr. Pro Termin sind jeweils nur 15 Personen zugelassen. Interessierte Bürger werden gebeten, sich unter Nennung der gewünschten Uhrzeit bis Mittwoch, 7. Oktober 2020 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden – die erhaltene Terminbestätigung ist beim Besuch mitzubringen.
2.10.20

 

 

Foodsharing: Abholzeit erst 19 Uhr

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Foodsharing bleibt weiterhin immer mittwochs im Spitalhof nur die Abholzeiten ändern sich auf 18 Uhr bis 19 Uhr. Unter Wahrung der Hygienevorschriften und dem Abstandsgebot stehen unverkäufliche Lebensmittel von Marktständen, Supermärkten und Bauernhöfen kostenlos zur Abholung bereit. Das Foodsharing ist ein Projekt der Offenen Jugendarbeit in Kooperation mit der Jugendkulturinitiative. 22 Millionen Tonnen Lebensmittelwerden in Deutschland jährlich produziert. 11 Millionen Tonnen landen laut Bundeszentrale für Ernährung in Deutschland jedes Jahr im Müll. Dies ist nicht nur ein ethnisches, sondern ein ökologisches und ökonomisches Problem. Sowohl für die Erzeugung von Lebensmitteln als auch für deren Vernichtung werden Wasser, Energie und Rohstoffe verschwendet.
1.10.20

 

 

Sommnerspielplatz vor Rathaus geht in Winterpause

Schwäbisch Gmünd. Nahezu fünfzehn Wochen hat der Sommerspielplatz vor dem Gmünder Rathaus alle Kinderherzen höherschlagen lassen. Nun geht er am kommenden Montag, 5. Oktober, in die Winterpause.Die beliebte Spieloase auf dem Oberen Marktplatz ist mittlerweile in den Sommermonaten zur festen und sehr beliebten Einrichtung der Gmünder Innenstadt geworden. Die Touristik und Marketing GmbH lässt sich hierfür in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Friedhofsamt der Stadt Schwäbisch Gmünd jedes Jahr eine attraktive Gestaltung des Platzes mit spannenden und innovativen Spielgeräten einfallen. Ob Spieleschiff, Nestschaukel, drehbarer Kletterturm, Kleinkindspielelandschaft oder auch die Hochbeete mit Sandspielzubehör für die Allerkleinsten – es war sicherlich für alle Kinder wieder etwas Tolles dabei.

Mit etwas Wehmut wird Abschied vom diesjährigen Spielplatz genommen, doch die Spielgeräte der Firma Heinzmann aus Degenfeld verbleiben in Schwäbisch Gmünd: Das große Spieleschiff legt in der Theodor-Heuss-Schule in Herlikofen an. Der drehbare Kletterturm, die Vogelnestschaukel sowie die Standwippe finden auf dem Spielplatz Herlikofer Berg ein neues Zuhause. Über die Kleinkinderspielelandschaft sowie ein Hochbeet dürfen sich die Kinder des Kindergarten Sternschnuppe im Lindenfeld freuen.

Alleine in den letzten Jahren wurden auf dem Sandspielplatz vor dem Rathaus über 30 verschiedene Spielgeräte aufgebaut. Alle Spielgeräte mit denen die Kinder im Sommer vor dem Rathaus spielen, werden danach in Kindergärten, Kindertagesstätten und auf öffentlichen Spielplätzen in Schwäbisch Gmünd installiert. Zum Beispiel können die Kinder im Türlensteg auf dem öffentlichen Spielplatz einen Teil der imposanten Ritterburg erklettern.

Die Touristik und Marketing GmbH bedankte sich bei allen Beteiligten, ganz besonders bei Eva-Maria Heinzmann-Kolmbach, für diese fröhliche und kreative Innenstadtbelebung und bei der Firma TNB Gebäude und Maschinenreinigung für die tadellose Betreuung der Anlage. Ein großer Dank geht an Friedrich Mayer und seinem Team vom Baubetriebsamt, die mit großem Einsatz die Sandlandschaft aufgebaut haben und nun wieder abbauen werden. Eines steht auf jeden Fall fest: auch im kommenden Jahr wird der Spielplatz vor dem Gmünder Rathaus nicht fehlen.
1.10.20

 

 

Wechsel im Geislinger Gemeinderat

Geislingen.  Im Geislinger Gemeinderat wurden am Mittwoch  zwei Stadträte verabschiedet: Martina Brandl und Ismail Mutlu (beide aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) haben das Gremium auf eigenen Wunsch verlassen. Ismail Mutlu gehörte dem Gremium seit Juli 2009 ununterbrochen an, Martina Brandl war seit Mai 2019 im Amt.   Oberbürgermeister Frank Dehmer, der fürs Gremium sprach, dankte den beiden Stadträten. „Vielen Dank für Ihr ehrenamtliches Engagement“, sagte Frank Dehmer. „Über kommunalpolitische Entscheidungen zu schimpfen ist einfach – dafür Verantwortung zu übernehmen ist etwas Anderes. Sie haben sich dieser Verantwortung gestellt und dafür gebührt Ihnen mein/unser Dank und unsere Anerkennung.“  Neu ins Amt eingeführt wurde Wolfgang Pfau (Bündnis 90/Die Grünen). Er rückt für die ausgeschiedene Stadträtin Martina Brandl in das Gremium nach.
1.10.20

 

 

Stadt erlässt Kindergartengebühren

Geislingen  Aufgrund der Corona-Pandemie wurden im März alle Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Lediglich eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Tätigkeiten arbeiten, wurde noch gewährleistet. Nachdem die Kinder fast drei Monate lang keine Möglichkeit hatten, den Kindergarten oder die Schulkind-Betreuung zu besuchen, schlug die Stadtverwaltung in der gestrigen Gemeinderatssitzung vor, auf die Gebühren für die Monate April, Mai und Juni zu verzichten. Der Gemeinderatsbeschluss dazu war einstimmig.

Für den Monat März, in dem ab dem 17. die Einrichtungen geschlossen waren, bleibt es beim vollen Beitrag. Die Verwaltung beruft sich dabei auf die Gebührensatzung, wonach eine Gebühr auch während einer vorübergehenden Schließung, die die Stadtverwaltung nicht zu vertreten hat, fällig wird.

Zwar konnte der Regelbetrieb ab dem 29. Juni wieder aufgenommen werden, doch will die Stadt auf den Gebührenanteil für die letzten zwei Junitage verzichten. „Die Einzelerhebung von zwei Betreuungstagen wäre im Verhältnis zum Gebührenaufkommen mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand verbunden“, erklärte Jonica Sperling, Sachgebietsleiterin Bildung, Jugend und Betreuung, in der gestrigen Sitzung.

Allerdings gilt die Gebührenfreiheit nicht für alle Eltern. Wer in einem systemrelevanten Betrieb arbeitet, und deshalb für seinen Nachwuchs die Notbetreuung in den Kindergärten in Anspruch genommen hat, muss für diese Zeit bezahlen.

Der Stadt Geislingen entsteht durch den Gebührenerlass zunächst ein Einnahmenausfall von rund 450.000 Euro. Dieser wird jedoch durch die Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg für Kommunen abgemildert. Geislingen erhält aus diesem Paket 435.750 Euro. „Die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel reichen nicht aus, um den Ausfall an Erträgen zu kompensieren“, erläuterte Jonica Sperling. „Dieser Betrag dient nämlich auch zur Kompensierung anderer finanzieller Einbußen wie beispielsweise Einnahmeausfälle in Musikschule, Stadtbücherei und Volkshochschule.“

Während sich die Einnahmeausfälle während des Lock-Downs in den Bereichen Kindertagesstätten, Schulkind-Betreuung und Musikschule genau beziffern lassen, kann im Bereich der Stadtbücherei und Volkshochschule (VHS) nur ein Vergleich zum Vorjahr gezogen werden. Hier variieren die Einnahmen im Tagesgeschäft stark. Die VHS konnte zudem das wichtige Standbein der Deutschkurse für Zuwanderer nicht bespielen. Beide Einrichtungen mussten im Vergleich zum Vorjahr Rückgänge bei den Einnahmen verzeichnen, die im Bereich der Stadtbücherei auch Folge der Haushaltskonsolidierung sind. Zum Stichtag 31. August 2020 waren das bei der VHS 135.400 Euro weniger als im Vorjahr, bei der Stadtbücherei 6.100 Euro. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die VHSen im Land mit einem zusätzlichen Landeszuschuss. Geislingen erhielt rund 19.700 Euro. Die allgemeine Soforthilfe des Landes kam aber, zumindest rein rechnerisch, keiner kulturellen Einrichtung zugute.

Bei der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde außerdem beschlossen, ebenfalls die Entgelte für mehrere Kurse der Musikschule, die in den Monaten April bis September Corona bedingt nicht stattfinden konnten, zu erlassen. Das betrifft hauptsächlich den Bereich der Musikalischen Früherziehung, wo in Gruppen unterrichtet wird. Der Einnahmeausfall beträgt 30.194,65 Euro. Da aufgrund des Unterrichtsausfalls auch weniger Honorarkosten für Lehrkräfte angefallen sind, reduziert sich das Defizit auf 16.441.70 Euro.
1.10.2ß

 

 

 

Keine Chance für platte Reifen

Ebersbach. Ab sofort können alle Fahrradfahrer, die in Ebersbach an der Fils eine Panne ereilt, mit etwas handwerklichem Geschick ihr Fahrrad an der öffentlichen Fahrradreparatursäule des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) reparieren. Die Servicestation, die direkt neben der Fahrradrampe der Bahnhofsunterführung platziert ist, ergänzt die Fahrrad-Infrastruktur in Ebersbach. „Wir waren gerne bereit, die Reparaturstation zu beschaffen und einen weiteren Beitrag zum Qualitätssiegel Fahrradfreundlicher Landkreis Göppingen zu leisten“, unterstreicht Bürgermeister Eberhard Keller den steigenden Stellenwert des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel. „Wir hoffen natürlich, dass möglichst wenige Fahrradfahrer eine Panne in Ebersbach haben aber wenn, dann kann der Schaden nun schnell und kostenfrei behoben werden.“ Und sollte der Schaden größer sein, dann besteht am Verkehrsknotenpunkt Bahnhof mit Bahn, Bus und bald auch mit einem Carsharing-Fahrzeug der Firma deer die Möglichkeit, trotz Panne nach Hause zu kommen. „Ein herzlicher Dank gebührt dem Kreisverband des ADFC und dem Beauftragten für Ebersbach und Uhingen,  Helmut Kraus, von dem die Initiative für die Reparatursäule ausging.“ lobt Dietmar Vogel von der Stadtverwaltung.
2.20.30

 

 

Kipper verliert Steine

Schlierbach.  Falsch beladen war am Donnerstag ein Lastwagen bei Schlierbach.  Kurz vor 6 Uhr war eine Autofahrerin von Kirchheim in Richtung Uhingen unterwegs. Bei Schlierbach kam ihr ein Lastwagen entgegen, der zu schnell in eine Kurve fuhr. Deswegen fielen Steine herunter und die Frau musste bremsen. Mehrere Steine trafen die Haube ihres Renault. Weitere Autofahrer mussten wegen der Gefahr abbremsen. Die Polizei aus Uhingen hat die Ermittlungen nach dem unbekannten Fahrer des Lastwagens aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden am Auto auf 3.500 Euro und hofft auf Zeugenhinweise (Tel. 07161/93810). An dem Kipper soll ein orangefarbener Schriftzug angebracht sein. Möglicherweise sei auch die Kabine orange.
1.10.20

 

 

Unfall nach Sekundenschlaf

Kirchheim unter Teck. Ein Verletzter und rund 10.000 Euro Sachschaden forderte am Donnerstagfrüh ein Unfall bei Kirchheim/Teck.  Gegen 3.30 Uhr war auf der Autobahn 8 ein Lastwagenfahrer in Richtung Stuttgart unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Kirchheim/Teck West kam der 40-Jährige mit seinem Gespann nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß der Laster gegen ein Verkehrszeichen und riss es aus der Verankerung. In einem Grünstreifen kam der Lkw zum Stehen. Der Rettungsdienst brachte den leicht verletzten Fahrer in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an dem Fahrzeug und an dem Verkehrszeichen beträgt rund 10.000 Euro. Zur Bergung des Lkw musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Die Verkehrspolizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Fahrer des Lastwagens muss mit einer Strafanzeige rechnen. Er sei kurz eingeschlafen, soll er später gegenüber der Polizei gesagt haben.
1.10.20

 

 

Auto stößt mit Bus zusammen

Göppingen. Zwei leicht verletzte Personen sind das Resultat eines Unfalls am Mittwoch in Holzheim.  Gegen 7 Uhr war eine 36-Jährige mit ihrem Pkw in der Kastanienstraße unterwegs. Sie wollte in die Schlater Straße einbiegen. Dabei achtete die Frau nicht auf die Vorfahrt eines von links kommenden Linienbusses. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Im Bus rutschte eine 37-Jährige vom Sitz und verletzte sich leicht. Bei dem Unfall verletzte sich auch die Fahrerin des Pkw. Beide suchten selbstständig einen Arzt auf. Der Linienbus konnte seine Fahrt bis zu seinem Heimatstandort fortsetzen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
1.10.20

 

 

Arbeitslosenquote sinkt gegenüber August wieder

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im September im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 21 630 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Rückgang im Vergleich zu August um 325 Personen oder 1,5 Prozent. Gegenüber September 2019 waren 6 252 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 40,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 4,8 Prozent (September 2019: 3,4 Prozent). Im Landkreis Göppingen waren im September insgesamt 7 556 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 162 weniger (minus 2,1 Prozent) als im August, aber 2 315 (plus 44,2 Prozent) mehr als im Vorjahr.

Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 5,2 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,5 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 3,7 Prozent.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im September 5 660 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber August sind das 143 Stellen weniger (minus 2,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 4 619 Stellen (minus 44,9 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 583 Stellen neu gemeldet. Das waren 30 (plus 1,9 Prozent) mehr als im August, aber 759 (minus 32,4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Die Zahlen zur angezeigten, also geplanten Kurzarbeit liegen der Agentur für Arbeit von März bis September als addierte Werte vor. Insgesamt zeigten in diesen sieben Monaten 9 592 Betriebe oder Betriebsabteilungen Kurzarbeit für 164 347 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an.Im Landkreis Göppingen waren es 3 173 Betriebe oder Betriebsabteilungen mit 58 224 Beschäftigten. Anzeigen bilden ab, ob und in welchem Umfang Betriebe Kurzarbeit planen. Erst wenn die Löhne abgerechnet sind und der Antrag bei der Bundesagentur für Arbeit gestellt wurde, zeigt sich, in welchem Umfang tatsächlich kurzgearbeitet wurde.
1.10.20

 

 

Bauarbeiten beim Tälesbahnhof starten

Geislingen. Die Stadt Geislingen hat den Auftrag zur Erstellung eines Multifunktionscourts am Tälesbahnhof im Umfeld des Jugendhauses an die Fa. Bonasch aus Berglen-Hößlinswart vergeben. Die Fa. Bonasch wird am 12. Oktober  mit den Arbeiten beginnen.
Zunächst wird eine Stützmauer zur Tälesbahnstraße hergestellt. Anschließend wird der Multifunktionsplatz mit einem 4 m hohen Ballfang und einer 25 m langen und ebenfalls 4 m hohen Lärmschutzwand errichtet. Die Maßnahme wird sich mit Unterbrechungen bis in den Sommer 2021 ziehen, da die Arbeiten am Kunststoffbelag erst ab 15°C in der Nacht stattfinden können.
Die Zufahrt zur Freifläche / Lagerfläche südwestlich vom Tälesbahnhof ist ab dem 12. Oktober 2020 nicht mehr möglich. Kleinere Einschränkungen im Bereich des Tälesbahnhofs sind zu erwarten. Eine Sperrung der Tälesbahnstraße ist allerdings nicht vorgesehen.
Das Stadtbauamt bittet um Verständnis, dass es im Zuge der Errichtung des Multifunktionscourts zu Lärm- und Staubbelästigungen kommen wird.
1.10.20

 

 

Straßensperrung in Schornbach

Schporndof. Ab Montag, 12. Oktober, wird die Weißbucher Straße in Schornbach vom Schornbacher Platz bis zur Brühlhalle saniert, dafür wird dieser Bereich für den Verkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung nach Birkenweißbuch über Buhlbronn und Streich. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen.

Hintergrund sind eine Erneuerung der maroden Asphaltdecke und Ausgleichsarbeiten in den Schachtbereichen. Die im Laufe der Zeit abgesunkenen Abwasser- und Wasserschachtdeckel müssen wieder „auf Höhe gebracht werden“, das heißt, es werden vier Zentimeter Asphalt abgefräst und ersetzt, wobei die Abflüsse solide eingebaut werden. In diesem Zug wird auch eine neue Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel im Bereich der Brühlhalle installiert und der bestehende Rad- und Gehweg im Bereich des dortigen Parkplatzes erweitert. Mit der Durchführung ist die Firma Epple aus Stuttgart betraut.
1.10.20

 

 

Christian Baron ist neuer Erster Beigeordneter

Gemeinderat wählt Nachfolger für  Joachim Bläse

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gemeinderat der Stadt Schwäbisch Gmünd hat in seiner Sitzung am 30. September Christian Baron zum neuen Ersten Beigeordneten gewählt. Auf ihn fielen in der Wahl 27 Stimmen, Karin Schüttler erhielt 23 Stimmen. Es gab eine Enthaltung.

Die Stelle war nach der Wahl des bisherigen Amtsinhabers Dr. Joachim Bläse zum Landrat des Ostalbkreises in den Medien am 24. Juli 2020 ausgeschrieben worden. Zur Wahl in der Gemeinderatssitzung traten letztlich noch zwei Bewerber an; zum einen der Jurist Christian Baron, zum anderen die Diplom-Verwaltungswirtin Karin Schüttler.

Der 1980 in Schwäbisch Gmünd geborene Jurist, Gmünder CDU-Stadtrat und frisch gewählter Erster Beigeordneter Christian Baron ist derzeit Dezernent für Gesundheit, Ordnung und Verkehr im Landratsamt Esslingen.

Die 1965 in Heilbronn geborene Diplom-Verwaltungswirtin Karin Schüttler war von 2000 bis 2011 Leiterin des Amts für Bildung und Sport in Schwäbisch Gmünd und wechselte dann als Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts zur Stadt Heilbronn.
30.9.20

 

 

21-Jähriger stirbt nach Unfall

Börtlingen.  Am Dienstag kam bei Börtlingen ein 21-Jähriger bei einem Unfall ums Leben. Der Mann war gegen 20 Uhr aus Richtung Oberberken in Richtung Breech unterwegs. Laut Angaben der Polizei war seine Geschwindigkeit auf dem Kaisersträßle nicht angepasst. Nach einer Kurve geriet sein Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen einen Baumstumpf. Dadurch hob das Auto ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Dazu gehören auch Feststellungen zur Unfallzeit. Zufällig vorbeikommende Radfahrer hatten den Unfall gemeldet, worauf Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausrückten. Der Streckenabschnitt war für etwa drei Stunden voll gesperrt. Das Auto wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt rund 3 000 Euro.
30.9.20

 

 

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Uhingen. Am Dienstag kollidierten bei Uhingen ein Auto und ein Motorrad.  Gegen 16.30 Uhr war ein 54-Jähriger von Holzhausen in Richtung Wangen unterwegs. Nach dem Ortsausgang bog er mit seinem Fahrzeug nach links in Richtung eines Feldwegs ab. Zeitgleich überholte ein nachfolgender Autofahrer mehrere Fahrzeuge. Als er das abbiegende Auto bemerkte, versuchte der 53-Jährige noch auszuweichen. Dennoch stießen die Fahrzeuge zusammen, worauf der Kradfahrer in einen Acker abgewiesen wurde. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.
30.9.20

 

 

Oberbürgermeister fordern verkaufsoffene Adventssonntage

Schwäbisch Gmünd Die Oberbürgermeister aus Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf, Boris Palmer, Richard Arnold und Matthias Klopfer, fordern die baden-württembergische Landesregierung auf, in der Advents- und Weihnachtszeit den Sonntagsverkauf zu ermöglichen. „Wir müssen alles tun, um den Einzelhandel in der Corona-Zeit zu unterstützen und damit unsere Innenstädte am Leben zu halten. Die Landesregierung muss sofort dem Beispiel aus Nordrhein-Westfalen folgen und den Sonntagsverkauf ermöglichen“, betonen Palmer, Arnold und Klopfer unisono. Boris Palmer (Tübingen), Richard Arnold (Schwäbisch Gmünd) und Matthias Klopfer (Schorndorf) sind in großer Sorge um die Innenstädte. Klassische Weihnachtsmärkte seien aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. Hinzu kämen wirtschaftliche Schwierigkeiten durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, aber auch die weiter zunehmende Konkurrenz durch den Online-Handel.

Nachdem die Städte die Gastronomie schon durch viele schnelle und unkomplizierte Maßnahmen wie beispielsweise durch kostenfreie Außenbewirtschaftung unterstützen, müsse nun auch der Einzelhandel dringend eine Perspektive im anstehenden Weihnachtsgeschäft bekommen. Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer appelliert an die Landesregierung, nicht wie beim Thema Alkoholverkauf auf Weihnachtsmärkten wochenlang regierungsintern zu diskutieren: „Wir brauchen jetzt schnell Planungssicherheit für unsere Städte und Sicherheit für den Einzelhandel, dass er in dieser existenzgefährdenden Situation nicht alleine gelassen wird.“ Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold betonte, dass damit der Sonntagsschutz keinesfalls grundsätzlich ausgehöhlt werden soll: „Uns ist bewusst, dass Kirchen und Gewerkschaften diesen Vorschlag nicht unterstützen. Aber so wie der Umweltminister bei dem Thema Heizmöglichkeiten selbstverständlich Sonderregelungen für diesen Corona-Winter unterstützt, fordern wir auch die Kirchen und Gewerkschaften auf, die Zukunft unserer Innenstädte nicht zu gefährden. Nach dem Ende der Pandemie stehen wir wieder für den besonderen Sonntagsschutz ein, der siebte Tag soll dann wieder zur Ruhe für die Menschen da sein.“ Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer sieht auch unter Gesundheitsaspekten die Notwendigkeit, den Sonntagsverkauf zu genehmigen. „Das Gedränge in den Fußgängerzonen, das vor allem an den Adventssamstagen bislang nicht zu vermeiden ist, lässt sich so entzerren. Der dringend notwendige Abstand ist leichter einzuhalten und auch die Bahnen und Busse sind nicht übervoll.“
30.9.20

 

 

Anhänger kippt um

Gruibingen./ Am frühen Mittwoch geriet ein Lkw-Fahrer auf der A8 bei Gruibingen in den Grünstreifen.  Gegen 2.15 Uhr war ein 43-Jähriger mit einem Gespann auf der rechten Spur in Richtung München unterwegs. Bei Gruibingen geriet er in den Grünstreifen, worauf der Anhänger nach etwa 150 Metern auf die rechte Seite kippte. Ein unbekanntes Fahrzeug sei vom mittleren Streifen vor ihm rüber gezogen, sagte der Fahrer später der Polizei. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden sei er nach rechts ausgewichen, so der Mann weiter. Die Polizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07335/96260. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden am Anhänger rund 10.000 Euro. Zu dessen Bergung musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.
30.9.20

 

 

Aus „Pfiff“ wird „Welcome-Center“

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 29. September, wurde aus dem ehemaligen "Pfiff" das neue "Welcome Center Schwäbisch Gmünd". Mit neuem Logo und neuer Türbeschriftung findet man sich schnell zurecht. Oberbürgermeister Richard Arnold, Geschäftsführer der VGW, Celestino Piazza, und Stabsstellenleiterin Franka Zanek präsentierten die bestehende Einrichtung mit vielseitigen neuen Aufgabenfelder.
Was 2016 als Projektstelle für Integration und Flüchtlinge (PFIFF) begann, ist heute eine dauerhaft etablierte Anlaufstelle für alle (Neu) Zuwanderer im VGW–Gebäude (Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft mbH) am Bahnhofplatz 8. Der neue Stabsbereich Internationales, Integration und Europa unterliegt der Stadtspitze und bündelt Ressourcen für Entwicklungshilfen und Entwicklungsprojekte für Menschen die in Schwäbisch Gmünd ankommen.
2016 wurde das PFIFF gegründet um im Rahmen des „Gmünder Wegs“ Menschen mit Fluchthintergrund das Ankommen in Schwäbisch Gmünd zu erleichtern. Bereits im Jahr 2018 wurde daraus der „Gmünder Weg für alle“ und mit dem zusammenführen der integrationsrelevanten Fachbereiche in einen Stabsbereich Integration die Grundlage für die heutige Entwicklung gelegt. Seit 2018 wurde das Angebot der Netzwerkpartner im Gebäude am Bahnhofplatz 8 kontinuierlich erweitert. Heute gibt es dort ein umfangreiches Angebot aus monatlicher Zeugnisanerkennungsberatung, Bewerbercoaching, Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen oder Verfahrensberatung. Das Angebot der Netzwerkpartner ergänzt das Angebot der städtischen Mitarbeiter und Integrationsmanager vor Ort. Ebenfalls neu ist die Kooperation mit dem Welcome Center Ostwürttemberg im Rahmen der Fachkräfteberatung und der Sozialdienst muslimischer Frauen. Mit dem Zusammenführen aller Fachgebiete mit internationalem Bezug in einen Stabsbereich für Internationales, Integration und Europa unter Leitung von Franka Zanek ist es nun Zeit, der Anlaufstelle einen neuen Namen zu geben. Als Pendant zum Welcome Center Ostwürttemberg firmiert nun die städtische Anlaufstelle als Welcome Center Schwäbisch Gmünd. „Somit steht nun auch drauf was drin ist“, so Oberbürgermeister Richard Arnold, der stolz darauf ist mit der weiterentwickelten Anlaufstelle einen weiteren wichtigen Baustein zur Willkommenskultur in Schwäbisch Gmünd gelegt zu haben.
30.9.20

 

 

Faurndau: Trinkwasser erneut verunreinigt

Göppingen. Über den Hochbehälter Haierhalde wurde vom vorgelagerten Wasserversorger verkeimtes Wasser in die Niederzone Faurndau eingespeist.  Alle Haushalte sind gebeten, aus gesundheitlichen Vorsorgegründen das Wasser einmal sprudelnd aufzukochen mit einzuhaltender nachfolgender Abkühlzeit von circa zehn Minuten. Die Stadtverwaltung informiert, sobald sich die Verhältnisse wieder normalisiert haben. Betroffen in Faurndau sind folgende Straßen:

Am Berg, Arnulfstraße, Banatstraße, Beckhstraße, Böhmerwaldstraße, Boßlerweg, Brenzer Straße, Brühlstraße, Dammstraße, Ecknerstraße, Erzgebirgestraße, Filseckstraße, Friedhofstraße, Goethestraße, Gutenbergstraße, Haierwaldstraße, Haydnstraße, Heinrichstraße, Hildenbrandstraße, Hintere Mühlstraße, Hirschstraße, Im Freihof, Im Teich, Junkerstraße, Kurze Straße, Limburgstraße, Lina-Stöhr-Weg, Liutbrandstraße, Ludwigstraße, Marienstraße, Obere Wasenstraße, Papiermühle, Rathausstraße, Richard-Wagner-Straße, Schubartstraße, Silcherstraße, Stiftstraße, Stuttgarter Straße, Südmäherstraße, Teckstraße, Turnhallenstraße, Untere Wasenstraße, Vordere Mühlstraße, Wehrstraße, Wölfleweg.

Bereits Ende Juli hatte das Gesundheitsamt ein Abkochgebot für diesen Ortsteil aussprechen müssen. Bei einer der Kontrollbeprobungen nach Aussetzung der Chlorung (Natriumhypochloridlösung) wurden heute erneut mikriobiologisch auffällige Werte bekannt. Wie die Bakterien in das Leitungswasser gelangt sind, ist weiterhin nicht eindeutig geklärt. Die Desinfektionsmaßnahmen müssen aus diesem Grund wieder aufgenommen werden. Nach dem Bekanntwerden der mikrobiologischen Belastung wurde das Leitungsystem unmittelbar desinfiziert und kräftig gespült. Am Mittwoch den 30.09.2020 wird das Trinkwasser erneut beprobt, um zu überprüfen, ob diese Maßnahmen erfolgreich sind. Erste Laborergebnisse werden für Freitag erwartet. Das Abkochgebot gilt, bis dieses durch das Gesundheitsamt aufgehoben wird.
29.9.20

 

 

 

B297 gesperrt: Busse werden umgeleitet

Albershausen. Aufgrund von Bauarbeiten wird die B 297 vom 9. Oktober, 20 Uhr, bis 11.Oktober, 20 Uhr, zwischen Albershausen und Uhingen für den Verkehr vollgesperrt. Busse der Linie 2 verkehren zwischen Göppingen ZOB und Uhingen Uditorium nach Fahrplan. Zwischen Uhingen Uditorium und Albershausen werden die Busse umgeleitet, weshalb sich bis zur Rückfahrt nach Göppingen Verspätungen von etwa 5 bis 10 Minuten ergeben werden. Die Haltestelle Ziegelbergweg wird nicht bedient, stattdessen wird die Haltestelle Bünzwanger Straße angefahren.

Die Linie 178 wird ebenfalls in beiden Richtungen umgeleitet. In Fahrtrichtung Kirchheim/Teck erfolgt die Abfahrt zwischen Göppingen ZOB und Uhingen Bünzwanger Straße 5 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit, sodass der Anschluss zur S-Bahn in Kirchheim/Teck gewahrt werden kann. In Fahrtrichtung Göppingen verkehren die Busse ab Uhingen etwa 5 Minuten später. Die Haltestelle Ziegelbergweg wird nicht bedient, stattdessen wird die Haltestelle Bünzwanger Straße angefahren. Außerdem werden von der Linie 178 die Haltestellen Staufenstraße, Waldeckstraße und Ortsmitte nicht angefahren. Stattdessen wird die Haltestelle Am Brünnele bedient.
29.9.20

 

 

 

 Glückspielsucht trifft vor allem junge Menschen

Kreis Göppingen. Anlässlich des Aktionstages gegen Glücksspielsucht am 30. September machen das Kreisjugendamt und die Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Göppingen auf die Gefahren des pathologischen (zwanghaften) Glücksspiels aufmerksam: “Glücksspielsucht ist eine Krankheit, die vor allem Jugendliche und junge Erwachsene trifft. Bei dieser Zielgruppe wächst zudem die Beliebtheit von Online-Glücksspielen beständig; die Grenze zwischen Onlinespiel und digitalen Glücksspielangeboten verschwimmt zunehmend. Leider birgt gerade der Bereich des Online-Glücksspiels ein besonders hohes Risiko, da die Online-Angebote permanent zur Verfügung stehen, der Bezug zum realen Geld verloren geht und eine soziale Kontrolle komplett fehlt”, so Helena Schniepp, die Suchtbeauftagte im Landkreis Göppingen. Eine Glücksspielsucht bestimmt nicht nur den Alltag von Betroffenen, sondern birgt auch ein sehr hohes Risiko der Verschuldung und Verarmung. Durch den Einsatz von Geld verlieren Betroffene häufig die Kontrolle über ihr vorhandenes Budget, was letzten Endes nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familien in große Schwierigkeiten bringen kann. Arbeitslosigkeit, Verlust der Wohnung, fehlende Dinge des täglichen Bedarfs wie Kleidung und Lebensmittel, Vereinsamung, Beziehungsbrüche sowie Suizid(-versuche) sind nur einige Beispiele, die eine Glücksspielsucht mit sich bringen kann.

Die Teilnahme an Glücksspielen ist in der deutschen Bevölkerung durchaus bliebt:. So haben bereits 75 % der Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben an einem Glücksspiel teilgenommen (Quelle: Drogen- und Suchtbericht 2019 der Bundesdrogenbeauftragten). Besonders beliebt sind hierbei Internet-Casinospiele, Geldspielautomaten, Bingo, Sportwetten sowie das „Kleine Spiel“ (Automatenspiel) in der Spielbank. Die meisten Menschen nutzen Glücksspiele auf unproblematische Weise. Hochgerechnet auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland weisen jedoch mehr als 500.000 Menschen ein problematisches oder sogar süchtiges Glücksspielverhalten auf.

“Sollten Sie bei sich selbst oder bei Angehörigen ein auffälliges Glücksspielverhalten feststellen, so zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen”, so der Rat von Nadine Förnzler, Suchtberaterin bei der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Göppingen.

Im Landkreis Göppingen gibt es Beratungs- und Therapiemöglichkeiten sowie Selbsthilfegruppen, die den Spielern helfen können. Außerdem unterstützt die Schuldnerberatungsstelle Betroffene, die eigene finanzielle Lage wieder in den Griff zu bekommen.
9.9.20

 

 

 

Klinikpläne „ein Schnellschuss im Nebel“

Geislingen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi verstärkt ihre Kritik an den Planungen zur Zukunft der Helfenstein Klinik: „Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist ein Schnellschuss im Nebel. Es sind zu viele Fragen offen. Das zeigen mir die vielen Gespräche, die ich in den letzten Wochen geführt habe. Gerade heute gibt es viel zu viele nicht vorhersehbare Variablen. Auch wenn Umstrukturierungen notwendig werden, einen so gravierenden Einschnitt bei der Gesundheitsversorgung der Menschen in der Region kann und darf man nicht übers Knie brechen.  Der jetzige Zeitpunkt ist deshalb völlig falsch. Landrat und Klinikleitung schicken den Gesundheitsstandort Geislingen und Oberes Filstal so in eine ungewisse Zukunft. Wir befinden uns im Land und weltweit mitten in einer Pandemie. Wir wissen nicht, wie sich das Corona-Virus entwickeln wird und welche Herausforderungen noch auf unser Gesundheitssystem zukommen. Öffentliche Träger haben zuletzt wieder auf Dezentralisierung von Klinikstandorten gesetzt. Wenn notwendig, wird das Land nach dem Zwiebelprinzip ruhende Kapazitäten reaktivieren und sich so logistische Reserven schaffen. Das heißt, eine dezentrale Krankenhausstruktur erweist sich jetzt als Stärke und wir haben in den letzten Monaten auch im Landkreis darauf gesetzt. Die vorliegenden Gutachten und Empfehlungen sind vor Corona entstanden und deshalb völlig überholt. Zum zweiten sind die unterstellten Wechselwirkungen mit der neuen Klinik am Eichert nicht mehr als Vermutungen. Das kann sich auch mit Blick auf die sicherlich komplexe Übergangsphase zwischen alter und neuer Klinik am Eichert als verhängnisvoll erweisen. Eine solche Strukturentscheidung kann aus meiner Sicht erst getroffen werden, wenn die neue Klinik den Betrieb aufgenommen hat und so auch wichtige Personalentscheidungen getroffen werden können. Ich halte auch nichts davon, dass eingespielte Teams auseinandergerissen werden.Im Konzept für den Gesundheitscampus werden Patientenüberweisungen in ausreichender Zahl nach Geislingen unterstellt. Nur, das war auch Voraussetzung für das Medizinkonzept „eine Klinik an zwei Standorten“, das - wie wir hören - ja nicht funktioniert hat. Aber warum? Das muss erst geklärt werden. Eine weitere Frage spielt in den Gutachten keine Rolle: Welche Auswirkungen hat denn die angedachte Reform der Helfenstein Klinik auf das Geislinger Gesundheitszentrum und seine Zukunft? Grundlage dafür und auch für die hohe Landesförderung für das Gesundheitszentrum ist immer die Nähe zwischen Klinik, niedergelassenen Ärzten, Apotheke, Sanitätshaus und vielem mehr gewesen.  Ich bleibe deshalb dabei:  Die Grundlagen für eine so weitreichende Entscheidung zur Zukunft der Helfenstein Klinik müssen gründlich auf den Prüfstand. Solche wichtigen Strukturentscheidungen kann man nicht im Nebel, sondern nur mit Weitblick treffen“, so Nicole Razavi abschließend.
19.9.20

 

 

Taschendieb beklaut Senior

Eislingen. Einem 70-Jährigen griff am Montag in Eislingen ein Unbekannter in die Tasche.  Der Senior stand gegen 14.30 Uhr in einem Einkaufszentrum an der Theke einer Metzgerei. Nach Erhalt und Bezahlung seiner Waren sprach er noch kurz mit der Verkäuferin. Zuhause bemerkte der Mann, dass seine Geldbörse weg war. Jetzt ermittelt die Polizei aus. Möglicherweise kommt als Täterin eine korpulente Frau im Alter zwischen 35 und 40 Jahren in Betracht. Sie soll an der Theke neben dem Opfer gestanden sein.
29.9.20

 

 

Eislingen sagt Weihnachtsmarkt ab

Eislingen. Kann der Weihnachtsmarkt trotz der Corona-Lage in diesem Jahr stattfinden oder nicht? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Städte und Gemeinden. Die Stadt Eislingen hat sich nun jedoch schweren Herzens für die endgültige Absage des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr entschieden. Weihnachtsstimmung in der Stadt soll es trotzdem geben - Alternativen werden gesucht und geprüft.

Die Temperaturen in den letzten Tagen waren oft noch richtig sommerlich. Die Lebkuchen in den Supermarktregalen kündigen aber bereits an, dass die kältere Jahreszeit und die Adventszeit immer näher rücken. Für viele gehört zur Adventszeit auch der alljährliche Weihnachtsmarkt: Bummeln zwischen schön dekorierten Verkaufsständen, Leckereien genießen und bei einer Tasse heißen Glühwein gesellig zusammenstehen und reden. Dass dieses Jahr klassische Weihnachtsmärkte aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich sein werden, dürfte allen bewusst sein. Die Stadtverwaltung Eislingen hat jedoch geprüft, ob der Weihnachtsmarkt in einer anderen Form ermöglicht werden kann. Für die erforderlichen Datenerhebungen und die Kontrolle der Personenzahlen wäre eine vollständige Einzäunung erforderlich. Innerhalb des eingezäunten Bereiches müssten die Abstände sichergestellt werden, beispielsweise durch eine Einbahnregelung. Als zusätzlicher Standort wurde der Schlossplatz überlegt - bei weiteren Standorten sind die erforderlichen Anschlüsse nicht vorhanden. Dennoch wären Ausschank- und Imbissstände aufgrund der Einzäunungen und der erforderlichen Abstände nicht möglich gewesen. Die Gesamtzahl der Stände hätte mehr als halbiert werden müssen. Der Nutzen sowohl für die Marktbeschicker als auch für die Besucher wäre unter solchen Bedingungen mehr als fraglich. Demgegenüber stehen erhebliche Mehraufwände für die Errichtung und Organisation des Marktes, der bekanntlich nur über ein Wochenende geht. Aufgrund der derzeit wieder steigenden Infektionszahlen kann zudem eine Verschärfung der Maßnahmen nicht ausgeschlossen werden. Eine Durchführung des Weihnachtsmarktes würde dann weiter erschwert oder gar unmöglich. Nicht zuletzt um für die Marktbeschicker eine Planungssicherheit zu schaffen und unnötige Aufwendungen für die Vorbereitung zu vermeiden, entschied sich die Stadtverwaltung daher für die endgültige Absage des Weihnachtsmarktes. Es wird nach anderen Wegen gesucht, um für Weihnachtsstimmung in der Stadt zu sorgen und die Eislinger Bürger für den entfallenen Weihnachtsmarkt etwas zu entschädigen.
29.9.20

 

 

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