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21. Mai 2022

Bitte beachten Sie unsere aktuelle Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

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Unternehmen schauen mit Sorgen in die Zukunft 

Kreis Göppingen. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen im Kreis Göppingen überwiegend gut, aber abgeschwächt. Es sind vor allem die seit Jahresbeginn rasant gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise, die die Unternehmen im Kreis Göppingen belasten. Die erheblichen Störungen in den Lieferketten, insbesondere bei Elektronikbauteilen, lassen ebenfalls die Preise galoppieren. Viele Unternehmen können diese Kostensteigerungen nicht vollständig an ihre Kunden weitergeben und geraten so zunehmend unter Druck. Der anhaltende Ukraine-Krieg mit den Sanktionen im Russlandgeschäft trifft die Göppinger Exportwirtschaft zusätzlich, die mit eigentlich sehr guten Erwartungen und Aufträgen in das Jahr gestartet war. Das geht aus einer aktuellen Sonderauswertung der Frühsommer-Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart für den Kreis Göppingen hervor. Ein drohendes Öl- und Gasembargo verunsichert die Unternehmen erheblich und lässt den Optimismus einbrechen. „Noch melden uns deutlich mehr Unternehmen eine gute wirtschaftliche Lage als umgekehrt, aber fast jedes dritte Unternehmen im Kreis Göppingen befürchtet jetzt einen deutlichen Einbruch der Geschäfte in den kommenden zwölf Monaten“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen. Das seien mehr als fünf Mal so viele Unternehmen als noch zu Jahresbeginn. 

Der Blick auf die Göppinger Gesamtwirtschaft zeigt: Rund 41 Prozent der Befragten geben, dass die Lage aktuell gut sei, zu Jahresbeginn 2022 waren es noch über 48 Prozent. Die Zahl derer, die ihre Lage als befriedigend einschätzen, ist im gleichen Zeitraum um fünfeinhalb Prozentpunkte auf 49,3 Prozent gestiegen. Eine schlechtere Lage geben mit 9,5 Prozent geringfügig mehr Unternehmen an als zum Jahresbeginn (8,0 Prozent).

Einen deutlichen Einbruch gibt es dagegen in den Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate. Preissteigerungen und Lieferkettenstörungen durch die Pandemie haben deutliche Spuren hinterlassen, jetzt kommen Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine und drohende Energieembargos hinzu. Jedes dritte Unternehmen im Kreis Göppingen erwartet deutlich schlechtere Geschäfte, zu Jahresbeginn waren es nur 6 Prozent der Unternehmen. Etwas mehr als die Hälfte der Betriebe geht von einer gleichbleibenden Geschäftserwartung aus, lediglich 13,7 Prozent erwarten bessere Geschäfte (Jahresbeginn noch 38,5 Prozent). Das zeigt sich auch beim Auftragseingang der Unternehmen. In der Industrie ist die Lage zwar insgesamt positiv, doch steigt die Zahl jener, die sinkende Auftragseingänge verzeichnen. Die Anzahl der Unternehmen mit steigenden Bestellungen sinkt im Vergleich zum Jahresbeginn von 34,2 auf 22,9 Prozent. Deutlich mehr Unternehmen gehen nun von einem gleichbleibenden Auftragsvolumen aus, dieser Anteil steigt von 48,5 auf 60,5 Prozent.

Während noch zu Jahresbeginn 41,4 Prozent der Unternehmen angesichts der anziehenden Weltkonjunktur und positiven Auftragseingang steigende Exporterwartungen äußerten, gehen jetzt nur noch 23,7 Prozent von steigenden Auslandserlösen aus. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Unternehmen mit fallenden Erwartungen von 8,5 auf fast 25 Prozent verdreifacht. Damit rutscht der Exportindikator für den Kreis Göppingen erstmals wieder ins Minus. Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland und der Krieg in der Ukraine führen nicht nur zu gesunkenen Exporterwartungen mit diesen beiden Ländern, sondern auch zu einem gesunkenen Handel mit anderen osteuropäischen Ländern, da sie wirtschaftlich eng mit diesen verflochten sind. 

In der Folge nimmt die zu Jahresbeginn noch hohe Investitionsbereitschaft der Filstalunternehmen wieder ab. 27,6 Prozent wollen mehr investieren (Jahresbeginn 50,4 Prozent) und 53,2 Prozent wollen das Niveau halten. 19,1 Prozent beabsichtigen weniger zu investieren (Jahresbeginn 11,6 Prozent). Die Beschäftigungspläne der Unternehmen im Kreis Göppingen wurden deutlich heruntergeschraubt und stagnieren angesichts der Erwartungen. Zwei Drittel der Unternehmen wollen nun die Beschäftigung stabil halten. Nur noch 18,6 Prozent der Unternehmen sehen eine steigenden Bedarf, zu Jahresbeginn waren es noch 37,1 Prozent. Etwas gestiegen von 11,2 auf 17 Prozent ist der Anteil der Unternehmen mit fallende Beschäftigungsplänen.
20.5.22
 

 

Verbotswidrig überholt

Geislingen. Einen Unfall verursachte am Donnerstag in Geislingen ein Unbekannter. Kurz nach 16 Uhr stockte der Verkehr auf der B10 in Richtung Ulm. Ein Unbekannter Autofahrer fuhr über die durchgezogene Mittellinie und überholte verbotswidrig die vor ihm stehenden Autos. Auf der zweispurigen Gegenfahrbahn fuhr auf dem linken Fahrstreifen ein 18-Jähriger mit seinem Auto. Durch eine Vollbremsung konnte dieser gerade noch einen Unfall verhindern. Ein dahinter fahrender 19-Jähriger konnte mit seinem Wagen auch noch anhalten. Eine 70-Jährige konnte ihr Fahrzeug nicht mehr abbremsen, sie fuhr auf den Wagen des 19-Jähigen auf. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Der unbekannte männliche Unfallverursacher fuhr weiter. Den sucht nun das Polizeirevier Geislingen. Der soll mit einem dunkelfarbenen (vermutlich grau) Kombi mit Esslinger Kennzeichen unterwegs gewesen sein.
20.5.22

 

 

Manuel Birle leitet Bürgerservice 

 Geislingen. Manuel Birle leitet jetzt den Geislinger Bürgerservice in der Stadtverwaltung. Der 30-Jährige folgt auf Philipp Theiner, der nach Ehingen gewechselt ist. Der gebürtige Heidenheimer Manuel Birle studierte Jura an der Universität Augsburg und arbeitete nach Abschluss seines zweiten Staatsexamens bei einer auf Verkehrsrecht spezialisierten Rechtsanwaltskanzlei in Weißenhorn. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben hier in Geislingen“, sagt Manuel Birle. „Ich möchte für die Bürger da sein und mich dabei für die Interessen der Stadt Geislingen sowie deren Einwohner einsetzen. Insbesondere möchte ich meinen Beitrag zu einem gedeihlichen Zusammenleben in der Stadt leisten und Ansprechpartner sein.“
20.5.22
 

  

 

Neues Gesicht im Rathaus 

Eislingen. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen berät Silke Mohring-Mezger Trauernde bei Bestattungsfällen und gibt Hilfestellung bei der Auflösung von Gräbern. Außerdem ist sie im Bereich der Bauverwaltung für die Anhörung von Nachbarn im Bauantragsverfahren zuständig. Die gelernte Verwaltungsfachangestellte verfügt über langjährige Berufserfahrung in Kommunalverwaltungen und sucht nun bei der Stadtverwaltung Eislingen eine neue berufliche Herausforderung. Privat entspannt sie in der Natur und hält sich mit Tennis und Joggen fit. „Nach der Arbeit eine Runde im Wald joggen, genieße ich sehr“, erzählt Silke Mohring-Mezger.
19.5.22
 

 

Biotopverbund soll Artenschutz helfen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat das Ingenieurbüro Blaser aus Esslingen beauftragt, eine Biotopverbundplanung für Schwäbisch Gmünd zu erstellen. Als Grundlage für diese Planung führen Mitarbeiter der Firma Blaser derzeit Kartierungen auf den Gemarkungen der Stadt Schwäbisch Gmünd, sowie in allen Stadtteilen, durch. Dabei wird untersucht, wie bereits vorhandene geschützte Biotope und ökologisch hochwertige Flächen besser miteinander vernetzt werden können. Ziel des Verbundes ist es, gefährdeten Tier- und Pflanzenarten den Wechsel von einem Biotop zum nächsten zu erleichtern und dadurch einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Die Planungskosten für die Erstellung der Biotopverbundplanung werden über eine Förderung im Rahmen der Landschaftspflegerichtlinie zu 90 Prozent gefördert. Derzeit sind zwei Informationsveranstaltungen zur Biotopverbundplanung vorgesehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind am Montag, 4. Juli, Eichenrainhalle in Lindach, und am Donnerstag, 7. Juli, Uhlandhalle in Bettringen, herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt das Garten- und Friedhofsamt unter der Rufnummer: 07171/603-6710.
19.5.22

 

Schorndorfer OB in der Kultur-Region

Schorndorf. Bei der Mitgliederversammlung der Kultur-Region Stuttgart  ist Oberbürgermeister Bernd Hornikel in den Vorstand gewählt worden. Die Kultur-Region Stuttgart ist ein Zusammenschluss von 43 Städten und Gemeinden, dem Verband Region Stuttgart und drei Mitgliedsvereinen. Seit 1991 veranstaltet sie groß angelegte interkommunale Kulturprojekte und prägt damit das kulturelle Erscheinungsbild der Region. Die Projekte befassen sich mit verschiedenen Aspekten regionaler Identität und schöpfen aus allen künstlerischen Genres. Die gemeinsame Präsentation in regionsweiten Festivals lädt dazu ein, Kunst in der ganzen Region zu entdecken. Das nächste interkommunale Projekt steht unter dem Titel „Übermorgen“ und findet vom 23. September bis 16. Oktober statt. Darin beschäftigen sich die Städte und Gemeinden mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben?
19.5.22

 

Stoppstelle missachtet

Süßen. Verletzungen zog sich eine 55-Jährige bei einem Unfall am Mittwoch bei Süßen zu.  Kurz nach 6 Uhr fuhr eine 55-Jährige auf der Schlater Straße von Süßen in Richtung Schlat. Aus Richtung Stuttgart kam ein Pkw. Der fuhr an der Anschlussstelle Süßen/Schlat von der B10 ab und wollte an der Einmündung nach rechts in Richtung Schlat abbiegen. Der 23-Jährige achtete an der Einmündung nicht auf die Stoppstelle und fuhr weiter. Dabei prallte er gegen den Wagen der 55-jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls am Heck geriet das Fahrzeug auf den rechten Seitenstreifen. In der Folge fuhr der Pkw in den Straßengraben und kam auf dem Dach zum Liegen. Die 55-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer. Der Rettungsdienst brachte die Fahrerin in eine Klinik. Der mutmaßliche Unfallverursacher blieb unverletzt. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 15.000 Euro.
19.5.22

 

Betrunkener geht auf Rollerfahrer und Polizei los

Göppingen. Gefährlich verhielt sich am Dienstag ein Mann in Göppingen. Gegen 19 Uhr meldeten Zeugen, dass sich in der Mozartstraße ein offenbar betrunkener Mann aufhält. Dieser belästige Passanten und trete in seinem Zustand auf die Straße. Auch habe der 29-Jährige versucht, nach dem Lenker eines vorbeifahrenden Rollers zu greifen. Der 24-jährige Fahrer stellte den Betrunkenen zur Rede. Dabei sei der 29-Jährige gegenüber dem 24-Jährigen und dessen Mitfahrer ausfällig geworden. Die Beamten des Polizeireviers Göppingen nahmen die Ermittlungen auf und stellten die Personalien des 29-Jährigen fest. Auch gegenüber den Beamten habe er sich sofort sehr aggressiv verhalten, berichtet die Polizei. Der 29-Jährige habe sich nicht beruhigen lassen. Die Polizisten mussten dem Mann Handschellen anlegen und brachten ihn zum Polizeirevier. Auf dem Weg dorthin habe er die Beamten lautstark und wüst beleidigte. Ein Test bestätigte den Verdacht, dass der Mann Alkohol getrunken hatte. Aufgrund seines psychischen Zustands brachte die Polizei den Mann in ein Krankenhaus. Auf den 29-Jährigen kommen nun mehrere Anzeigen zu.
18.5.22

 

 

Mammutbäume gepflanzt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die über den Bürgerverein Starkes Hardt e.V. gespendeten Mammutbäume wurden am neu entstehenden Familien- und Freizeitpark eingepflanzt. Die Familien Uschi und Hermann Bauer, Familie Ramona Kunz-Glass, Roland Kohleisen, Brigitte und Hermann Schoell, Familie Thomas Trauth und die Familie Dr. Gerald Weber spendeten die beiden Mammutbäume, Sequoiadendron giganteum, über den Bürgerverein an die Stadt Schwäbisch Gmünd. Die schnellwachsenden Mammutbäume sind bekannt als die ältesten und mächtigsten Bäume der Erdgeschichte. Die Gattung Sequoiadendron gehört zur Familie der Sumpf-Zypressengewächse und umfasst nur diese eine Art: Sequoiadendron giganteum. Die Nadeln stehen schraubig in drei Reihen, sind bis zu zwölf Milimeter lang, etwas abstehend oder an jungen Zweigen anliegend mit scharfer Spitze. Der Stamm ist zur Basis hin stark verbreitert, mit schwammiger zimtbrauner Borke. Zwei der außergewöhnlichen Baumarten wurden nun in der Oberbettringer Straße, am Eingangstor zum Familien- und Freizeitpark, eingepflanzt. Der Erste Bürgermeister Christian Baron bedankte sich bei beim 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Oliver Glass und den Projektverantwortlichen für die wunderbare Spende. Die Bäume sollen an die deutsch-amerikanische Freundschaft auf dem früheren Gelände der Amerikaner erinnern. An der Stelle des Familien- und Freizeitparks waren früher ein Baseballplatz, ein Tennisplatz, ein Theater und weitere verschiedene Gebäude der Amerikaner vorhanden. Das ganze Areal wurde nun neu gestaltet und erhielt dadurch eine große Aufwertung. Der „kleine Bruder“ des Himmelsgarten soll die Menschen zusammenbringen, ein Ort der Begegnung sein und die Aufenthaltsqualität auf dem Sonnenhügel nochmals deutlich anheben.
18.5.22

 

 

Frau fährt gegen Erdbeerstand

Gingen. Am Dienstag beschleunigte eine Seniorin in Gingen an der Fils zu stark. Gegen 11.45 Uhr war eine 83-Jährige mit ihrem Wagen in der Hindenburgstraße unterwegs. Dort wollte sie rückwärts an einen Verkaufsstand für Erdbeeren heranfahren. Dabei beschleunigte sie wohl zu stark, so dass sie gegen den Stand fuhr. Dieser krachte anschließend in sich zusammen und blieb teilweise auf dem Auto liegen. Die Feuerwehr barg die Frau aus dem Wrack. An ihrem Ford entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Den Sachschaden am Stand, einem in der Nähe abgestellten Pkwund einem Gartenzaun schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
18.5.22

 

 

Razavi übereicht Förderplakette 

Geislingen. Landesministerin Nicole Razavi kam nach Geislingen, um Oberbürgermeister Frank Dehmer eine Förderplakette der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zu überreichen.

Die Stiftung, deren Kuratoriumsvorsitzende Nicole Razavi ist und die in Geislingen tagte, hat die Sanierung des Alten Zolls mit 140.000 Euro gefördert. Der Alte Zoll im Herzen der Geislinger Altstadt ist ein imposantes Kulturdenkmal aus dem späten Mittelalter. 1495 wurde das Fachwerkhaus erbaut. Im Erdgeschoss befand sich einst die Zollstation, darüber wohnte der Zöllner mit seiner Familie und Gehilfen. Die oberen Stockwerke waren unter anderem Warenlager. Die Stadtverwaltung kaufte das siebenstöckige Gebäude im Jahr 2012, vier Jahre später liefen die Sanierungsarbeiten an und jetzt sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen.
18.5.22
 

 

Besonderes Geschenk für OB Arnold

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem ganz besonderen Geschenk überraschten die engagierten Armenien-Helfer Pfarrer Karl-Heinz Scheide, seine Ehefrau Stella, der frühere Landrat Klaus Pavel und Pfarrer Alfons Wenger den Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold im Gmünder Rathaus: Für den besonderen Einsatz des Gmünder Rathausschefs für die „Küche der Barmherzigkeit“ – einer seit vielen Jahren wichtigen und vielbeachteten Hilfsaktion der Raumschaft Schwäbisch Gmünd für Armenien – überreichten die Gäste eine kunstvoll gestaltete, mit armenischen Motiven versehene Holz-Tischuhr für das Amtszimmer im Rathaus. „Der Gmünder Oberbürgermeister hat unsere Spendenaktion in all den Jahren stets mit großem Engagement, politischem Beistand und vor allem auch persönlichem Herzblut unterstützt und begleitet,“ betonte Karl-Heinz Scheide bei der Übergabe des außergewöhnlichen Erinnerungsstücks. Die beiden Pfarrer Karl-Heinz Scheide und Alfons Wenger hatten als wesentliche Motoren der Armenienhilfe das Gmünder Hilfsprojekt im vergangenen Jahr federführend in die Hände eines Lenkungskreises gelegt, in dem neben Landrat a. D. Klaus Pavel auch die beiden Dekane Ursula Richter und Robert Kloker, Bürgermeister Christian Baron, der frühere Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Scheffold und Redaktionsleiter Michael Länge vertreten sind.
8.5.22
 

 

Taxifahrten werden teurer

Kreis Göppingen, Das Taxi ist das individuellste Verkehrsmittel im öffentlichen Personennahverkehr. Bei jeglichen Taxifahrten innerhalb des Landkreises ist zwingend der angezeigte Fahrpreis vom Fahrgast zu entrichten, nicht mehr und nicht weniger. Das Landratsamt weist explizit darauf hin, dass Preisabsprachen innerhalb des Landkreises verboten sind und dem Taxigewerbe einen wirtschaftlichen Schaden zufügen.

Ausnahmen gibt es nur für Fahrten mit Start- oder Zielpunkt außerhalb des Landkreises Göppingen. Für diese Fahrten ist der Fahrpreis vor Fahrtbeginn frei zu vereinbaren.

Die Taxiunternehmer müssen mit den eingenommenen Fahrpreisen die Fahrzeuganschaffung, die Energiepreise, Lohnkosten für angestellte Fahrer, Reparaturen, den Beitrag zur Berufsgenossenschaft und Versicherungen finanzieren. Es ist daher gesetzliche Aufgabe des Landratsamtes Göppingen, als zuständige Behörde die Beförderungsentgelte dahingehend zu prüfen, ob sie für die Unternehmer. Die derzeit im Landkreis Göppingen geltenden Taxitarife sind seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. In der Zwischenzeit haben deutliche Kostensteigerungen beim Personal und Kraftstoff dazu geführt, dass die Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können.

Die Verwaltung hat daher in Abstimmung mit den Taxiunternehmen einen Tarif ausgearbeitet, der diese Kosten- und Gehaltsentwicklung seit der letzten Tariferhöhung widerspiegelt. Zentrale Aufgabe des Landkreises ist es, einer Gefährdung des Taxengewerbes durch zu günstige Tarife vorzubeugen. Letztendlich wirken sich die Einnahmen direkt auf die Qualität der eingesetzten Fahrzeuge aus. Bezahlbare Tarife und damit Kundenfreundlichkeit im öffentlichen Personennahverkehr sind bei der Tarifentscheidung ein ebenso ausschlaggebendes Entscheidungselement. Der Mindesfahrpreis steigt von 4.30 auf 4.50 Euro, die Wartezeit pro Stunde von 38 auf 45 Euro.
18.5.22
 

 

Mordfall: Tatverdächtiger mit dem Auto verunglückt

Waiblingen/Gruibingen. Wegen eines Todesfallermittlungsverfahrens ist bei der Kriminalpolizei Waiblingen eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. In Hohenacker wurde am Karfreitag eine 79-jährige Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Gerichtsmedizinischen Untersuchungen zufolge waren die Verletzungen nicht mit einem häuslichen Unfall erklärbar, weshalb seitdem wegen eines möglichen Tötungsdelikts ermittelt wird. Im Laufe der intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen geriet ein 48-jähriger Angehöriger des Opfers in Tatverdacht. Nachdem dieser Verdacht sich konkretisiert hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Stuttgart beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl. Der Tatverdächtige war am Mittwochmorgen mit einem Pkw unterwegs, befuhr die Autobahn A8 in Richtung München und fuhr bei Gruibingen auf die dortige Rastanlage ab. Ersten Informationen zufolge hat der Fahrer beschleunigt, verlor die Kontrolle und ist noch im Bereich der Rastanlage gegen eine Straßenlaterne geprallt. Hierbei wurde der 48-Jährige verletzt und musste notärztlich versorgt werden. Danach wurde er mit einem Rettungshubschrauber in einer Klinik geflogen. Über den aktuellen Gesundheitszustand des 48-Jährigen liegen bei der Polizei derzeit keine  Informationen vor. Sobald der Gesundheitszustand des Tatverdächtigen es ermöglicht, soll er zu einem späteren Zeitpunkt einem Haftrichter vorgeführt werden. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem möglichen Tötungsdelikt als auch zu dem heutigen Unfallgeschehen dauern an.
18.5.22

 

Arbeiten in der Schlierbacher Straße

Kirchheim unter Teck. Ab Montag, 23. Mai 2022 finden in der Schlierbacher Straße im Kreuzungsbereich Schlierbacher Straße/Wangerhaldenweg Tiefbauarbeiten an der dortigen Wasserleitung statt. Die Arbeiten im genannten Kreuzungsbereich dauern voraussichtlich drei Wochen.  Während der Bauarbeiten wird der Verkehr mittels einer Baustellenampel geregelt. Zu den Hauptverkehrszeiten kann es im Bereich zwischen der Einfahrt Wangerhaldenweg (aus Fahrtrichtung Schlierbach kommend) und dem Kreisverkehr Schlierbacher Dreieck zu Stauungen kommen. Der Bereich sollte nach Möglichkeit umfahren werden.
17.5.22
  

 

Radfahrerin bei Sturz schwer verletzt

Süßen. Schwere Verletzungen zog sich eine 84-Jährige am Montag in Süßen zu. Gegen 10.45 Uhr war eine Radfahrerin in der Bühlstraße in Richtung Einkaufszentrum unterwegs. Sie fuhr auf dem Fahrradschutzstreifen und wurde von einer 74-jährigen Auto-Fahrerin überholt. Die Seniorin wollte mit ihrem Rad nach links in die Richthofenstraße abbiegen. Dabei übersah sie wohl den links neben ihr fahrenden Wagen. Offensichtlich erschrak die Radfahrerin beim Erkennen des Fahrzeuges und stürzte auf die Straße. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst versorgte die Frau und brachte sie in eine Klinik. Zum Unfallzeitpunkt trug die Radfahrerin keinen Schutzhelm. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun den genauen Unfallhergang.
17.5.22

 

Wasenstraße bekommt neue Asphaltdecke 

Göppingen. In der Wasenstraße in Jebenhausen, zwischen Falken- und Fasanenstraße, wird ab Montag, 23. Mai, mit den Fräsarbeiten begonnen und anschließend eine neue Asphaltschicht eingebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 1. Juni, und müssen teilweise unter Vollsperrung erfolgen. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
17.5.22

 

Zweiter Baubschnitt am Spielplatz Oberer Bau 

Göppingen. Faurndau und der Ausschuss für Umwelt und Technik haben Ende März den Weg frei gemacht für den 2. Bauabschnitt am Spielplatz Oberer Bau in der Wehrstraße. Nun starten die Bauarbeiten ab Montag, 23. Mai. Vorher werden die FrameBreakers, die Jugendlichen vom Jugendhaus Faurndau und der Verein HopeBag die alte Spielanlage in einer gemeinsamen Aktion abbauen. 

Das Parken in der Wehrstraße wird während der Bauarbeiten im Bereich der Baustelle nur noch eingeschränkt möglich sein, da von 7 bis 18 Uhr große Baufahrzeuge die Baustellenzufahrt kreuzen. Der Spielbereich aus dem 1. Bauabschnitt und die Pumptrack-Anlage können dennoch bespielt werden. Ein langer Bauzaun wird die Baustelle vom fertigen Spielbereich trennen. So besteht für die Kinder und Jugendlichen auch die Möglichkeit, den Spielplatzbauern und Landschaftsgärtnern über die Schulter zu schauen.

Mit dem 2. Bauabschnitt entsteht ein schöner Spielbereich für Kleinkinder mit Höhle, die großen Kletterstrukturen werden zu beiden Seiten an den Mauern angeschlossen und im Nordwesten entsteht der große Spielturm mit Rutsche. Die Brüstungen werden im selben Duktus wie schon im 1. Bauabschnitt als Mauerumspiel mit Kistenhäusern, Plattformen und Brüstungen zum Laufen und Toben in der Höhe bebaut. Eine Seilbahn und viele Sitzpodeste werden auf dem gesamten Areal ergänzt.

Im Juli können sich die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Jugendarbeit Faurndau, unter der Leitung von Tobias Lutterroth, in verschiedenen Workshops zum Spielplatzbau handwerklich und künstlerisch einbringen. Informationen hierzu gibt es im Jugendhaus. Ende Juli werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein und der Spielplatz wird dann wieder ganz den Kindern und Jugendlichen gehören.
17.5.22

 

Eiskreationen zum Maientag 

Göppingen. Zum ersten Mal wird ergänzend zum Maientag ein passendes Maientagseis in der Innenstadt angeboten. Von Montag, 23., bis Montag, 30. Mai, gibt es die Möglichkeit, die verschiedenen Eiskreationen der Göppinger Eisdielen zu probieren. So bietet beispielsweise das Eiscafé Ros in der Hauptstraße 49 ein Quark-Granatapfel-Eis an, während das Eiscafé Pierrot in der Grabenstraße 13 eine neue Erdbeer-Joghurt-Sorte kreiert hat. Passend zum Maientag gibt es die Eissorten in den Göppinger Farben weiß und rot.
17.5.22
 

 

Luftballon fliegt 140 Kilometer weit

Göppingen. Strahlende Kinderaugen im Rathaus: Nachdem die Sieger des Maientags-Luftballonwettbewerbs pandemiebedingt zuletzt ihre Urkunde nach Hause geschickt bekamen, überreichte Oberbürgermeister Alex Maier vergangene Woche die Geschenke im Rathaus. Am weitesten flog der Luftballon von Eya Garbouj, der es 140 Kilometer nach Gailenberg in Bayern schaffte. 88 Kilometer schaffte es der Luftballon von Cansu Sahin, er wurde in Bad Wurzach gefunden und landete damit auf dem zweiten Platz. Die drittlängste Distanz schaffte mit 72 Kilometern der Ballon von Boeru Raul, der in Ochsenhausen auf seinen Finder traf.
17.5.22

 

Teures Love-Scamming 

Donzdorf. Im April und Mai fiel ein Mann aus Donzdorf auf Liebes-Betrüger herein. Im April meldete sich eine unbekannte Person bei einem Mann aus Donzdorf über einen Nachrichtendienst auf dem Handy. Diese Person gab sich als Frau aus und schickte ihm aufreizende Fotos. Auf den Bildern soll angeblich die Chat-Partnerin zu sehen sein. Auch bekundete sie ihr Interesse an einer Heirat mit ihm. Wohl aus diesem Grunde kaufte der Mann zahlreiche elektronische Bezahl-Karten und übermittelte die Codes an die mutmaßliche Frau mit einer Vorwahl aus Nigeria. Bis er den Betrug erkannte, entstand ihm ein Schaden von bis zu 4.000 Euro. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Scamming: Vorsicht bei virtuellen Bekanntschaften. Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob - doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming. Oft führt der Weg zum ersehnten Glück nämlich über Vorauszahlungen an Betrüger (Scammer):

Besonders perfide und für die Opfer mit hohem emotionalem Stress verbunden ist das Love- oder Romance-Scamming. In Online-Partnerbörsen oder auch in sozialen Netzwerken sind die Scammer auf der Suche nach potenziellen Opfern. Ist ein Kontakt erst einmal hergestellt, werden diese mit Liebesbekundungen und Aufmerksamkeit überhäuft - und zwar einzig und allein mit dem Ziel, ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Denn die virtuellen Partner geben z.B. vor, bei einer Geschäftsreise nach Westafrika in Geldnot geraten zu sein. Oder sie benötigen Geld für eine wichtige Operation ihres Kindes oder eines Angehörigen. Auch gestohlene Koffer und Pässe, unbezahlter Lohn oder eine unbezahlte Hotelrechnung sollen das ahnungslose Opfer dazu bringen, Geld zu überweisen. Und viele tun es auch, schließlich sind sie zu diesem Zeitpunkt schon von ihrem Internet-Partner/ihrer Internet-Partnerin emotional abhängig. Wenn dem Love-Scamming Opfer dann das Geld ausgeht, transferieren die Täter aus anderen Straftaten Geld über das Konto des Opfers. Damit machen sich die Opfer unter Umständen leichtfertig der Geldwäsche strafbar und müssen dafür haften. Im schlimmsten Fall sind nicht nur das Geld, sondern auch die Immobilien und andere Wertgegenstände des Opfers weg.
17.5.22
 

 

In Werkstatt eingebrochen

Göppingen. Am Wochenende war ein Unbekannter in Göppingen-Ursenwang am Werk.  Zwischen Freitag 15.30 Uhr und Montag 6.45 Uhr hebelte ein Unbekannter ein Fenster der Firma in der Daimlerstraße auf. So gelangte er ins Innere und durchsuchte die Räume. Dabei stieß der Dieb auf einen Tresor. Den wollte er öffnen. Doch allen Mühen hielt der Schrank aus Stahl stand. Ob der Täter darüber hinaus etwas gestohlen haben, muss die Polizei noch ermitteln. Sie sicherte die Spuren. Die Polizei aus Göppingen  hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
17.5.22

 

Vom siebten Sonntag im August

Eislingen. Sabine Ludwig las an der Dr.-Engel-Realschule Eislingen aus ihrem Kinderbuch ‚Der 7. Sonntag im August‘ .  Für die Fünftklässler dreier Klassen der Dr.-Engel-Realschule fanden Lesungen mit der Kinderbuchautorin Sabine Ludwig statt. Die Stadtbücherei im Schloss hatte diese Autorenbegegnung als Beitrag zur Leseförderung organisiert und die erfolgreiche Berliner Schriftstellerin nach Eislingen eingeladen. 

Was wäre, wenn sich der letzte Tag der Sommerferien immer wieder wiederholen würde? Die Kinderbuchautorin Sabine Ludwig erzählt in ihrem Roman ‚Der 7. Sonntag im August‘ mit viel Situationskomik eben davon, wie die elfjährige Freddy in einer verrückten Zeitschleife feststeckt und sich schließlich doch wünscht, dass endlich wieder Montag wäre.

Bei durchaus sommerlichen Temperaturen im Mai lauschten die Klassen 5a, 5b und 5d an der Dr.-Engel-Realschule dieser lustigen und fantasievollen Geschichte. Die Fünftklässler hatten die ersten Kapitel des Buches bereits im Deutschunterricht zur Vorbereitung auf den mit Spannung erwarteten Veranstaltungstag gelesen. Geduldig und freiheraus beantwortete Sabine Ludwig, die in Berlin geboren und dort nach wie vor lebt, nach der Lesung die Fragen der insgesamt rund 70 Kinder zu ihrem Berufs- und Privatleben. Die Schülerinnen und Schüler konnten so im Gespräch beispielsweise erfahren, dass sie selbst eigentlich nie gerne geschrieben habe, auch nicht in der Schule. Sabine Ludwig wollte ursprünglich Gymnasiallehrerin werden, landete dann aber beim Radio, wo sie als Rundfunkredakteurin Geschichten für Kinder verfasste. Seit über 30 Jahren als freie Schriftstellerin kann sie mittlerweile ein Werk von über 50 Büchern vorweisen, zumal sie auch als Übersetzerin aus dem Englischen ins Deutsche arbeitet. In diesem Jahr wird zum Beispiel ihre Neuübersetzung von Roald Dahls ‚Charlie und die Schokoladenfabrik‘ erscheinen. Sabine Ludwig erklärte den Kindern, dass das Übersetzen eine schwierige Arbeit sei, die aber Spaß mache.
Normalerweise schreibe sie mindestens ein halbes Jahr an einem Buch. Sieben bis acht Monate hätte sie für den ‚7. Sonntag im August‘ gebraucht. Die Idee zu diesem Kinderbuch entstand, als sie am letzten Ferientag den Schulranzen ihrer Tochter ausgeräumt und darin ein vertrocknetes Pausenbrot gefunden hatte. Die Autorin verarbeitete folglich Erfahrungen mit ihrer eigenen Tochter, die überhaupt nicht gerne zur Schule ging, und schlüpfte dabei in die Rolle der kleinen Schwester namens Freddy. Sabine Ludwigs Tochter war damals genauso alt wie ihre Romanfigur Mia, also zwischen 14 und 15.
16.5.22
 

 

Bahn-Kampagne für die Schwäbische Alb 

Schwäbische Alb. Ritterschlag für die Schwäbische Alb: Die DB Fernverkehr wirbt in den kommenden Wochen deutschlandweit für Urlaubsreisen in die Region. Die Gemeinschaftskampagne mit dem Schwäbische Alb Tourismusverband startet diese Woche und hat zum Ziel, die klimafreundliche Anreise in die Region zu fördern. 

Sonnenuntergang am Albtrauf: der Blick schweift über die Felsen und den sattgrünen Buchenwald zur Burg Teck und weit ins Albvorland. Dieses Plakatmotiv der Schwäbischen Alb ist dank der Werbemaßnahme in insgesamt acht Metropolen Deutschlands omnipräsent, egal, ob Frankfurt, Köln, Hamburg oder Berlin. Eine umfangreiche Online-Kampagne mit Kurzfilmen, insbesondere auf Youtube und anderen Social-Media-Plattformen, verstärkt den Werbeeffekt für die Urlaubsregion. Die DB Fernverkehr hat hierfür die Webseite www.entdecke-deutschland-bahn.de aufgebaut und die Schwäbische Alb prominent eingebunden. 

Louis Schumann, Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismus, ist voller Vorfreude: „Die Schwäbische Alb hat ihr nachhaltiges Mobilitätsangebot in den letzten Jahren enorm ausgebaut: Die Alb-Card ermöglicht Urlaubsgästen die kostenlose Nutzung von Bus & Bahn, einst stillgelegte Bahnstrecken wie zwischen Münsingen und Sigmaringen wurden wiederbelebt und im Dezember 2022 eröffnet der Bahnhof Schwäbische Alb in Merklingen. Zudem bilden die vielen Städte der Region mit Fernverkehrsanbindung, etwa Aalen, Göppingen und Tuttlingen, ideale Eingangsportale für Bahnreisende. Die Bahn kommt. Die Alb ist bereit.“   

Stefanie Berk, Marketingvorständin bei der DB Fernverkehr AG, ergänzt: „Unsere neue Sommerkampagne macht große Lust auf Urlaub in Deutschland. Und die klimafreundliche Anreise mit der Bahn. Wir freuen uns sehr, attraktive Partner für eine Kooperation gewonnen zu haben. Schließlich macht es Sinn, unsere Kräfte zu bündeln, um den Tourismus in Deutschland weiter zu stärken.“Die Kampagne wird unterstützt durch die elf Stadt- und Landkreise der Region, sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.
16.5.22

 

Fahrräder aus Garage gestohlen

Göppingen. Leichtes Spiel hatten am Sonntag Diebe in Göppinger Stadtteil Jebenhausen. Im Heimbachweg stand zwischen 12 Uhr und 14.30 Uhr eine Garage offen, in der zwei unverschlossene Mountainbikes standen. Das sahen auch Diebe und stahlen die Räder. Die Polizei aus hat die Ermittlungen aufgenommen.
16.5.22
 

 

Polizei stoppt Raser

Wiesensteig.  Am Samstag waren sieben Fahrzeuge viel zu schnell bei Wiesensteig unterwegs. Am Samstag kontrollierte die Polizei die Geschwindigkeit von Fahrzeugen auf der Landstraße zwischen Wiesensteig und Mühlhausen. Im Bereich des Schöntalweg sind 50 km/h erlaubt. Zwischen 9.45 Uhr und 11.30 Uhr nahmen die Beamten 14 Pkw, fünf Zweiräder und ein Klein-Lkw unter die Lupe. Dabei fiel ihnen gegen 10.15 Uhr eine 33-Jährige auf. Die war mit ihrem Wagen über 21 km/h zu schnell gefahren. Die Polizei hielt sie und auch noch die weiteren Temposünder an. Weiterhin waren an einem Fahrzeug Kurzzeitkennzeichen angebracht, die bereits seit einem Tag abgelaufen waren. Die Beamten führten mit den Fahrenden Gespräche über die Gefahren des zu schnellen Fahrens. Auf die 33-Jährige kommt nun jeweils ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg zu.
16.5.22

 

Marktbesucher stehen auf royalen Genuss 

Ebersbach. Das königliche Gemüse stand im Mittelpunkt des Ebersbacher Wochenmarkt Spargel-Spezial am vergangenen Samstag in der Kirchheimer Straße und mobilisierte die Feinschmecker. Am Ende musste mehrfach Spargel von den Marktbeschickern nachgeordert werden. Neben den quietschfrischen, grünen und weißen Spargeln machten viele korrespondierende Zutaten wie Eier, Flädlemehl, Kartoffeln, Schwarzwälder Schinken und Wein Lust auf den royalen Genuss. Viel Lob gab es für das "Spargelkartoffelmousse mit marinierten Kräuterspargelsalat", das als Probiererle vom Roßwäldener Restaurant „Zum Bäckerhaus“ verteilt wurde. Das passende Rezeptblatt der Ebersbacher Standortförderung zum Nachkaufen der Zutaten und Nachkochen war nicht nur bei treuen Sammlern der Ebersbacher Wochenmarkt-Spezialausgaben begehrt. Für Interesse sorgte auch die Vorstellung des Ebersbacher Mehrwegsystems Eber-Bowl und den geplanten Breitbandausbau durch die Deutsche Glasfaser. „Ein glänzender Start in unser genussvolles Wochenmarkt-Spezial-Jahr 2022 mit vielen glücklichen Gesichtern“ resümiert Wirtschaftsförderer Frieder Scheiffele von der Stadt Ebersbach.
16.5.22
 

 

Von Unbekanntem geschlagen

Schwäbisch Gmünd. Samstagabend hielten sich zwei 17-Jährige in der Remsgalerie in der Ledergasse in Gmünd auf, um dort etwas zu essen. Unvermittelt trat ein Unbekannter auf die beiden Jugendlichen zu, schlug einen davon mehrmals mit der Faust ins Gesicht und verpasste ihm wohl auch mehrere Kopfstöße. Offenbar um sich zu entschuldigen, reichte der Angreifer dem 17-Jährigen anschließend die Hand, wobei er ihn aber wiederum derart ins Gesicht schlug, dass der Jugendliche kurzfristig ohne Bewusstsein gewesen sein soll. Der Begleiter des 17-Jährigen und weitere anwesende Passanten hielten den Unbekannten von weiteren Schlägen ab; der Angreifer entfernte sich anschließend zusammen mit einer Frau.
16.5.22

 

Senior ist äußerst gefährlich unterwegs

Geislingen.  Am Freitag verursachte ein Mann bei Geislingen beinahe mehrere schwere Unfälle. Kurz vor 8.30 Uhr fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw nebst Anhänger auf der B10 in Richtung Amstetten. Wohl wegen medizinischer Ursachen beim Fahrer kam der Wagen  ein Stück auf die Gegenfahrbahn, so dass sich sein Außenspiegel und der Spiegel eines Entgegenkommenden berührten. Mutmaßlich ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der 77-Jährige weiter. Der Unfallbeteiligte wendete sein Fahrzeug und folgte dem Mann und seinem Gespann. Dabei beobachtete er, dass der 77-Jährige häufig auf den Gegenverkehr zufuhr und es nur dem geistesgegenwärtigen und richtigen Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer geschuldet blieb, dass es zu keinen schweren Unfällen kam. Beim Abbiegen in Richtung Türkheim zwang er so mehrere Autos zu einer Vollbremsung. Zwischen Türkheim und Nellingen bog der Senior dann in einen Feldweg ein. Hierbei kam sein Auto von der Straße ab und in einem Feld zum Stehen. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Gespann auf etwa 3.000 Euro.
13.5.22
 

 

Kurskonzept stärkt Pfleger in Kinderklinik

Kreis Göppingen. Der Pflegenotstand in den Krankenhäusern betrifft auch die Kinderkliniken und hier vor allem die kleinsten Patienten: Auf der Station für Neu- und Frühgeborene fehlen Pflegefachkräfte. Das hat zum einen damit zu tun, dass die Ausbildung und der Beruf sehr anspruchsvoll sind, zum anderen sind die gesetzlichen Anforderungen gestiegen. So ist beispielsweise für die Pflege eines schwer kranken Frühgeborenen ein Pflegepersonal-Patienten-Schlüssel von 1:1 gefordert – rund um die Uhr. Um eine gute und wohnortnahe Versorgung der Früh- geborenen weiter zu gewährleisten, verstärken die Alb-Fils-Kliniken ihr Pflegeteam: Durch „frisch gebackene“ Pflegefachfrauen und -männer sowie Quereinsteiger aus der Erwachsenen-Intensivpflege.

Damit die Pflegenden einen guten Start auf Station haben und rasch mit den Besonderheiten der Neugeborenenmedizin vertraut werden, haben sich die Kliniken  ein neues Kurskonzept einfallen lassen: Neo-Fit. In insgesamt 14 Modulen schulen erfahrene Kinderärzte sowie Kinder-Intensivpflegekräfte die angehenden Kollegen. Die ersten drei Mitarbeiterinnen haben diese strukturierte Einarbeitung jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Diese Einarbeitung auf der Kinderintensivstation beinhaltet unter anderem die Themen Schwangerschaft und (Früh-)Geburt, Wiederbelebungsmaßnahmen im Kreißsaal, Atmung und Beatmung, Kreislauftherapie und Notfälle auf Station. Jedes Kursmodul besteht aus einem Theorieteil und einem Praxisteil. Dabei werden z.B. Notfallsituationen simuliert oder die speziellen Geräte erklärt. 

Doch warum ist überhaupt eine so umfangreiche Einarbeitung nötig? Ist Intensivstation nicht gleich Intensivstation? „Auch wenn in der Überwachung und Therapie zahlreiche Gemeinsamkeiten bestehen, weist die Kinder-Intensivmedizin einige für diese Altersgruppe charakteristische Besonderheiten auf“, erklärt Susanne Tonn, pflegerische Bereichsleiterin der Kinderintensiv- und Frühgeborenenstation. Wie Kinder beispielsweise auf bestimmte Medikamente reagieren, unterscheidet sich vom Körper und den Reaktionen Erwachsener und muss berücksichtigt werden. Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Göppinger Kinderklinik, ergänzt: „Pflegekräften in der Intensivpflege wird grundsätzlich viel abverlangt. In diesem Bereich betreuen sie lebenswichtige Maßnahmen und es ist sehr viel Konzentration und Vorsicht geboten. Oft zählt jede Sekunde und so muss die Pflegekraft im Ernstfall sofort eingreifen können.“
13.5.22

 

Razavi: „Wir brauchen jede Wohnung“

Kreis Göppingen. „Der Mensch muss in Würde wohnen, bevor er sich um andere Probleme kümmern kann.“ Darin sind sich die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi und Sascha Lutz, Vorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege im Kreis Göppingen, einig. Die CDU-Abgeordnete und Vertreter der Liga  haben sich in einer Videokonferenz zur örtlichen Wohnraumsituation ausgetauscht. „Dieses Thema ist mir sehr wichtig“, sagt Nicole Razavi, die auch Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen ist. „Wir müssen auch am Wohnungsmarkt diejenigen im Blick behalten, die es sehr schwer haben und Hilfe benötigen.“ „Seit der Corona-Pandemie erreichen uns deutlich mehr Anfragen nach Wohnraum“, berichtet Sascha Lutz. „Wir wollen als Liga das Thema Wohnen in unserer sozialen Arbeit noch mehr in den Fokus rücken und mit unserer veröffentlichten Erklärung zur Wohnraumsituation im Landkreis Göppingen deutlich machen, wo aus unserer Sicht der Schuh drückt.“

„Die soziale Wohnraumförderung ist aktueller denn je, da nun auch viele Kriegsflüchtlinge zu uns kommen, die wir gut unterbringen wollen und werden“, so Nicole Razavi weiter. „Wir brauchen jede Wohnung – neu und im Bestand.  Die Kommunen kennen die Verhältnisse vor Ort und sind die Beine auf dem Weg zu mehr bezahlbarem Wohnraum. Als Land haben wir mit dem neuen Landeswohnraumförderprogramm die Weichen gestellt, um wieder mehr sozial gebundenen Wohnraum an den Markt zu bringen, auch hier im Landkreis Göppingen. Es gibt aber noch weitere Stellschrauben, etwa indem wir Prämien vergeben, wenn leerstehende Wohnungen wieder vermietet werden, oder indem wir bei Sanierungen im Bestand vorfinanzieren. Anreize sind ein ganz wichtiges Thema“, betont Razavi. 

Gegenstand des Austausches war auch das Thema Wohnungslosigkeit. „Der Wettbewerb um bezahlbaren Wohnraum ist längst für viele Menschen existenzbedrohend“, sagt Sacha Lutz. „Oft geraten Menschen, auch unverschuldet, in eine Abwärtsspirale, manchmal bis zur Obdachlosigkeit. Sind sie erst einmal in dieser schwierigen Situation, wird es ganz schwer, wieder herauszukommen. Wer etwa einen negativen Schufa-Eintrag habe, werde bei Wohnungsvergaben oft aussortiert. „Eine Integration in den Arbeitsmarkt klappt aber nur mit einer ordentlichen Wohnung. Wir haben vereinzelt Fälle, da schlafen Leute im Auto und gehen jeden Morgen zur Arbeit. Wir setzen uns deshalb für ein Fachstellenkonzept ein, das mit präventiver Beratung den Verlust der Wohnung verhindern soll.“ „Das Ziel muss sein, Antworten auf die Frage zu finden, wie wir möglichst viele Menschen aus der Wohnungslosigkeit wieder herausholen können. Das ist mir ein wichtiges Anliegen“, betonte Razavi. „Dafür wollen wir in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und freien Trägern so genannte Housing-First-Modellprojekte auflegen. Jemand, der eine Wohnung sucht, soll dann anstatt in eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe gleich in ein reguläres Mietverhältnis gebracht werden, für mehr Stabilität und Sicherheit“, so die Ministerin.

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege im Kreis Göppingen ist ein Zusammenschluss der Verbände der freien Wohlfahrtspflege (wie AWO, Caritas, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband). Sie dient als Plattform zur Abstimmung zwischen den Wohlfahrtsverbänden sowie als Ansprechpartner für die entsprechenden Entscheidungsträger in Fragen der Sozialplanung und Sicherstellung einer hinreichenden Versorgung hilfsbedürftiger Menschen.
13.5.22
 

 

Anhänger löst sich von Pkw

Lorch. Ein 78-jähriger Lenker eines Pkw mit Anhänger befuhr am Donnerstagnachmittag die Lorcher Straße von Plüderhausen in Richtung Lorch. Auf der Strecke löste sich plötzlich der Einachsanhänger von der Anhängekupplung des Pkw und prallte gegen einen, auf dem gegenüberliegenden Parkplatz parkenden Pkw. Bei dem Unfall, bei dem niemand verletzt wurde, entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 4000 Euro.
13.5.22

 

Auto überrollt Fußgängerin

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstagnachmittag kam es zu einem tragischen Unfall auf dem Kundenparkplatz eines Discounters in der Eutighofer Straße in Gmünd. Ein 89-jähriger Fahrer eines Pkw wollte rückwärts aus einem Parkplatz ausparken. Hierbei übersah er seine 89-jährige Ehefrau, die sich zu diesem Zeitpunkt hinter dem Fahrzeug aufhielt. Durch den Anstoß stürzte die Frau und wurde anschließend durch das Auto überrollt. Hierbei wurde die Seniorin schwer verletzt.
13.5.22

 

Sarah Schweizer tritt für klimastabile Wälder ein

Kreis Göppingen. Sarah Schweizer wurde als jagdpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt und wird dessen Arbeit künftig koordinieren. Die Göppinger Abgeordnete sieht vor allem bei der Schaffung klimastabiler Wälder, der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sowie der Sicherung der Artenvielfalt und der Biodiversität einige wichtige Aufgaben und betont: „All diese Herausforderungen haben eines gemeinsam: Die Jägerschaft trägt in besonderer Weise zu deren Bewältigung bei. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir den länderübergreifenden Austausch fortführen und verstetigen.“

Der örtliche Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung im Deutschen Bundestag, Hermann Färber, wies darauf hin, dass die Herausforderungen des Waldumbaus nur in Zusammenarbeit von Wald und Jagd gelöst werden können. Zudem warb Färber, selbst Landwirt und Jäger, dafür, bei der Abschussplanung neben der Verbisssituation der Pflanzen auch den Lebensraum des Wildes mitzubetrachten.

Auf Initiative der Sprecherin für Wald, Forst und Jagd der CDU-Landtagsfraktion, Sarah Schweizer, fand  in Stuttgart das Auftakttreffen der jagdpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen der Länder, im Bund und im Europäischen Parlament statt. Die Jagdpolitiker der Union tauschten sich im Haus des Waldes über aktuelle jagdpolitische Themen und Herausforderungen aus. Der Landkreis Göppingen war während der Tagung bestens vertreten. Neben Sarah Schweizer nahm auch der örtliche Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung im Bundestag teil.

Den Auftakt des Treffens machte die Parfocehorn-Gruppe der Jägervereinigung Göppingen und bereits am Vorabend der Veranstaltung präsentierte der Göppinger Rehkitzrettungsverein „Schwaben-Kitz“ den Abgeordneten die moderne Kitzrettung mit wärmebildtragenden Drohnen. Der baden-württembergische Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz betonte in seinem Grußwort den Einsatz der Jägerschaft für die Hege des Wildes und den Naturschutz im Land.

Sarah Schweizer wurde als jagdpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion zur Vorsitzenden des Gremiums gewählt und wird dessen Arbeit künftig koordinieren. Die Göppinger Abgeordnete sieht vor allem bei der Schaffung klimastabiler Wälder, der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sowie der Sicherung der Artenvielfalt und der Biodiversität einige wichtige Aufgaben und betont: „All diese Herausforderungen haben eines gemeinsam: Die Jägerschaft trägt in besonderer Weise zu deren Bewältigung bei. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir den länderübergreifenden Austausch fortführen und verstetigen.“

Der örtliche Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung im Deutschen Bundestag, Hermann Färber, wies darauf hin, dass die Herausforderungen des Waldumbaus nur in Zusammenarbeit von Wald und Jagd gelöst werden können. Zudem warb Färber, selbst Landwirt und Jäger, dafür, bei der Abschussplanung neben der Verbisssituation der Pflanzen auch den Lebensraum des Wildes mitzubetrachten.

Im thematischen Fokus der Tagung stand die Wildbretvermarktung. Die Unionspolitiker beschlossen in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Positionspapier, in dem sie sich für eine Professionalisierung und Unterstützung der Wildbretvermarktung starkmachen.
13.5.22
 

  

Schub für die Wasserstoff-Technik in der Region 

Ostalbkreis/Kreis Heidenheim. Bereits seit 2019 läuft der Wettbewerb „Hy Land – Wasserstoffregionen in Deutschland“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, der Akteure in allen Regionen Deutschlands motiviert, Konzepte und Projekte mit Wasserstoffbezug zu initiieren, zu planen und umzusetzen. Der Ostalbkreis, der Kreis Heidenheim und die Stadt Schwäbisch Gmünd haben sich mit dem Projekt „H2Ostwürttemberg“ am Wettbewerb beteiligt und wurden in der Kategorie „Hy Experts“ ausgezeichnet. Damit verbunden war die Förderzusage für bis zu 400.000 Euro zur Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts für eine regionale Wasserstoffwirtschaft. Minister Volker Wissing übergab den Wirtschaftsförderern Michael Hueber, Ostalbkreis, Michael Setzen, Landkreis Heidenheim, und Alexander Groll, Stadt Schwäbisch Gmünd, am Donnerstag in Berlin den Förderbescheid. 

Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, sagte anlässlich des Hy Land-Symposiums in Berlin, bei dem neben der Übergabe der Förderbescheide an die HyExperts auch 15 neue Hy Starter-Regionen begrüßt wurden: „Mit dem regionalen Ansatz von HyLand bringen wir Wasserstoff in die Fläche und helfen 30 weiteren Regionen dabei, Konzepte für eine lokale Wasserstoffwirtschaft zu erarbeiten. Insbesondere freut es mich, dass wir auch in der Kategorie Hy Perfomer eine zweite Runde verkünden und somit in Zukunft weitere Regionen durch Investitionszuschüsse bei der Umsetzung ihrer Wasserstoffkonzepte unterstützen können. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der deutschen Wasserstoffstrategie und zur Erreichung unserer Klimaschutzziele.“ 

Für das Gesamtkonzept, das auf Wasserstoff aus erneuerbaren Energien beruht, wurde das Know-how vieler Akteure aus der Region genutzt. Neben den Wirtschaftsförderern des Ostalbkreises und des Landkreises Heidenheim sowie der Großen Kreisstädte waren Vertreter der GOA und der Stadtwerke aus Ellwangen und Schwäbisch Gmünd involviert. Das Konzept beinhaltet die Entwicklung eines klimaneutralen Technologieparks mit Elektrolyseanlage in Schwäbisch Gmünd, die klimafreundliche Wärmeversorgung eines neuen Stadtteils und Erzeugung von Wasserstoff in Ellwangen,  den Aufbau eines Logistiknetzwerks und Betrieb von Nutzfahrzeugen basierend auf Wasserstoffantriebstechnologie, den Aufbau eines auf Wasserstofftechnologien basierenden Fort-, Aus-, und Weiterbildungsangebots, die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Wasserstoff, die Erstellung von fundierte Studien zur ökonomischen und ökologischen Standortauswahl für Wasserstoff-Tankstellen sowie  die Erarbeitung von Industriekonzepten zur Nutzung und Herstellung von Wasserstoff. 

Auch das Land und die EU fördern die Entwicklung von Wasserstoffprojekten aus erneuerbaren Energien. So konnten sich die Stadt Schwäbisch Gmünd und der Ostalbkreis mit einem Konsortium bestehend aus 18 weiteren Akteuren mit dem Verbundvorhaben HyFIVE erfolgreich im EFRE-Wettbewerbsverfahren für das Landesprogramm „Modellregion Grüner Wasserstoff“ platzieren. Das Teilprojekt H2-Aspen in Schwäbisch Gmünd sieht vor, die gesamte Wertschöpfungskette von Wasserstoff abzudecken.
12.5.22

 

Büchenbroner Straße bald fertig 

Ebersbach. Die Bauarbeiten des zweiten Bauabschnittes in der Büchenbronner Straße liegen auf der Zielgeraden. Die Leitungsarbeiten sind abgeschlossen und die Randsteine entlang der Straße, für die Verkehrsinseln und die barrierefreien Bushaltestellen sind größtenteils gesetzt. Die Randeinfassungen um die Grünbereiche und entlang der Grundstücksgrenzen sind im oberen Bereich ebenfalls bereits eingebaut.

Im Moment werden Arbeiten im Kümmbelbachweg durchgeführt. Von der Kirchäckerstraße Richtung Ebersbacher Zentrum wird die Frostschutztragschicht eingebaut und weitere noch notwendige Arbeiten werden durchgeführt. Im Anschluss kann dann die erste Schicht Asphalt aufgebracht werden. Somit wird die Büchenbronner Straße bis Ende Mai 2022 befahrbar sein.

Sicherlich werden noch kleinere Restarbeiten bis zur endgültigen Fertigstellung nötig sein, diese haben dann aber keinen Einfluss mehr auf die uneingeschränkte Nutzung der Büchenbronner Straße.

Ursprünglich wurde das Ende der Baumaßnahme mit März 2022 veranschlagt. Im Anfangsstadium gab es jedoch vorher nicht ersichtliche Probleme mit der Gasleitung, die den Zeitplan um ca. drei Wochen zurückwarfen. Des Weiteren dauerte der Leitungsbau rund sechs Wochen länger, als ursprünglich geplant. Grund war, dass alle Leitungen tiefergelegt und verlängert werden mussten, sodass eine DIN-gerechte Überdeckung eingehalten werden konnte. Hinzu kamen schließlich noch Personalprobleme bei den beteiligten Baufirmen aufgrund der Corona-Pandemie. Da alle Arbeiten ineinandergreifen, konnte in solchen Momenten auch nicht an anderer Stelle weitergearbeitet werden. Ohne diese Verzögerungen von rund neun Wochen, wäre das anvisierte Bauende im März 2022 eingehalten worden.

Der kommende dritte Bauabschnitt der Straßensanierung durch den Landkreis zwischen Kirchäckerstraße und Ortsausgang wird wesentlich schneller voranschreiten: Hier wird nur der alte Straßenbelag abgefräst und durch einen neuen ersetzt. Leitungsarbeiten sind nicht geplant.
12.5.22

  

Arnold-Glas kehrt an seinen Ursprung zurück

Schorndorf. Im UN-Jahr des Glases wurde auch Miedelsbach, ein Teilort von Schorndorf zum „Ort des Glases“ erklärt. Grund dafür: Aus der dortigen Alten Kelter wurde in eineinhalb Jahren Bauzeit die erste Arnold Akademie. Denn in der ehemaligen Weinkelter liegen die Wurzeln von Arnold Glas. „Hier hat mein Vater Alfred Arnold 1959 das moderne Isolierglas maßgeblich revolutioniert“, betonte Hans-Joachim Arnold, Vorsitzender der Aufsichtsrats der Arnold Glas Unternehmensgruppe.

„Dass unsere Akademie im UN International Year Of The Glass fertiggestellt wurde und Miedelsbach am Eröffnungswochenene Ort des Glases war, freut uns als Unternehmen ganz besonders“, so Arnold. An drei Tagen, vom 6. bis 8. Mai, fand die entgültige „Transformation“ von der Alten Kelter zur Arnold Akademie in Miedelsbach statt. Mit Fachpublikum aus der Glas-Branche beim „Tag der Akademie“, mit Gästen aus Politik und Bürgerschaft beim „Tag der Kultur“ und mit allen örtlichen Vereinen beim „Tag der offenen Tür“.

Und das soll auch künftig so bleiben, denn rund 20 bis 30 Veranstaltungen der Unternehmensgruppe sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen unter Koordination von Stadt und Gemeinde sollen künftig jährlich in dem umgebauten und sanierten Gebäude stattfinden. So lautet der Zweck der Arnold Akademie in der Alten Kelter in Schorndorf-Miedelsbach.

Aber warum eine Alte Kelter sanieren und umbauen? „Ganz einfach“, so Hans-Joachim Arnold, Sohn des Unternehmensgründers Alfred Arnold sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats: „Hier liegen unsere Wurzeln. Denn in der Alten Kelter hatte mein Vater 1959 das moderne Isolierglas maßgeblich revolutioniert“. Das Unternehmen sei seit jeher mit der Gemeinde eng verbunden. Dass Hans-Joachim Arnold diesen Worten auch Taten folgen ließ bewies er einmal mehr am Eröffnungswochenende. „Ich wollte von Beginn an alle teilhaben lassen und in das Projekt mitnehmen. So ist es bei uns im Familienunternehmen Tradition“.

Beim „Tag der Akademie“ stand das Thema Klimawandel und die architektonischen Herausforderungen im Mittelpunkt der Diskussion. „Wir als Glasbranche sind Teil des Problems, aber auch Teil der Lösung“, sagte Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Flachglas (BF). Denn die Branche leiste einen wesentlichen Beitrag, klimafreundliche Lösungen zu erschaffen. „Wichtig ist hierbei vor allem die steuerliche Förderung bei der Gebäudesanierung und Nachrüstung nachhaltiger Glaslösungen“, so Grönegräs.

Nachhaltigkeit und Innovationsfreude seien tief in der DNA des Familienunternehmens Arnold verwurzelt, hob Hans-Joachim Arnold in der Diskussion hervor. „Wir wollen Vogelschlag reduzieren, deshalb haben wir Ornilux entwickelt“, so Arnold. Dieses besondere Glas, das auch in der Arnold Akademie verbaut wurde, könne von den Vögeln erkannt werden, weshalb sie das Gebäude umfliegen können. „Deshalb müssen wir als Glasbranche bei nachhaltigen Glaslösungen beharrlich bleiben. Denn es sind in Summe die scheinbar kleinen Lösungen, die dem großen Ganzen Rechnung tragen“.

Am „Tag der Kultur“ sorgte Hans-Joachim Arnold mit seiner Band „Friends Mission“ für musikalische Unterhaltung. Das Abendprogramm rundeten der Kabarettist Ernst Mantel sowie der Moderator des Vorabends, Jürgen Hörig mit seinem Duo-Partner, mit Pop- und Poesieeinlagen ab. Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst in der Arnold Akademie, bevor Vereine und Bürgerschaft ihren „Tag der offenen Tür“ in der Arnold Akademie feierten.
12.5.22

  

Einbrecher in mehreren Häuser am Werk

Salach. Am Dienstag oder Mittwoch brachen Unbekannte in mehrere Wohngebäude in Salach ein. s) - Wie die Polizei mitteilt, waren Unbekannte zwischen 20 und 12 Uhr in Salach unterwegs. In der Frühlingstraße hebelten die Einbrecher eine Tür auf.  Die hielt stand, aber die Unbekannten gelangten dennoch in das Mehrfamilienhaus. Im Untergeschoß suchten sie Kellerräume auf und versuchten Türen aufzuhebeln. Auch daran scheiterten sie oder wurden möglicherweise gestört. In der Hauffstraße war es den Einbrechern gelungen, mehrere Kellerabteile aufzubrechen.

Wie die Täter ins Gebäude gelangten und ob etwas gestohlen wurde, ist bislang unklar. Zwischen 21.30 Uhr und 6.30 Uhr waren Einbrecher an mehreren Gebäuden in der Uferstraße am Werk. Es wurden dort Haustüren aufgehebelt und aus einem unverschlossenen Gemeinschaftskeller ein Fahrrad entwendet. Das wurde von den Tätern in einem nahegelegenen Maisfeld zurückgelassen. Zurück blieben Schäden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten in allen Fällen die Spuren. Die Polizei aus Eislingen (Tel. 07161/8510 ) hat die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen.
12.5.22

 

Auto angezündet

Göppingen. Unbekannte legten am Mittwoch in Göppingen Feuer.  Gegen 2.30 Uhr zündeten Unbekannte einen geparkten Toyota in der Dürerstraße an. Das Auto stand am Rand der Straße. Die Feuerwehr rückte aus und löschte den Brand. Die Polizei Göppingen sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf. Dabei fanden die Beamten im Fahrzeug Hinweise auf Brandbeschleuniger. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. In diesem Zusammenhang ist auch ein Kleinwagen aufgefallen, der unmittelbar nach der Tat weggefahren ist. Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07161/632360 bei der Polizei Göppingen zu melden.
12.5.22
 

 

Auf Gegenfahrbahn geraten

Heubach. Ein 65-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Mittwochmittag die L1162 in Richtung Möhnhof. Hierbei geriet er in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Fahrzeug eines 62-Jährigen. Beide Fahrzeuge kamen von der Straße ab und landeten in einer angrenzenden Wiese. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 21000 Euro.
12.5.22

 

Streit wird laut

Donzdorf.  Am Friedhof in Donzdorf beleidigte am Dienstag ein Autofahrer lautstark einen 74-Jährigen.  Ein 74-Jähriger parkte gegen 16.30 Uhr mit seinem Auto in der Friedhofstraße. Weil ein weißes Auto mitten auf der Fahrbahn parkte, konnte er nicht wegfahren. Es kam deshalb zu einem Streit zwischen dem Fahrer des weißen Autos und dem 74-Jährigen. Der Fahrer des weißen Kleinwagens sprach lautstark Beleidigungen gegen den 74-Jährigen aus und drohte ihm. Danach fuhr er von dort weg. Die Polizei Donzdorf (07162/91031- 0) sucht nun nach dem Mann.
11.5.22

  

Lebhaftes Echo auf Muttertagskonzert

Eislingen. Rund 40 Schüler präsentierten ein buntes musikalisches Potpourri zum Muttertag. Bei herrlichem Sonnenschein wurden die Gäste im Anschluss im Musikschulgarten mit Kaffee und leckerem Kuchen verköstigt.  Zum Muttertag öffnete die Städtische Musikschule ihr Türen und lud in das zukünftige Musikschulgebäude in der Rückertstraße ein. Ein Fest für Mütter sollte es werden mit einem bunten Strauß an Melodien und Instrumenten. Knapp 150 Eltern, Großeltern und Gäste begrüßte Musikschulleiter Daniel Rehfeldt. Es wurde allerhand geboten. In zwei Vorspielblöcken beschenkten die Schüler ihre Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm. Zu Gehör kamen Stücke aus den verschiedensten Musikrichtungen und Gattungen. 

So war neben dem Muttertagslied „Mama Du bist die Beste“ auch Beethovens „Pathetique“ und „Some where over the rainbow“ eine Flötensonate von Donizetti zu hören. Schlager wie „Mamma mia“ oder „No time to die“ durften natürlich auch nicht fehlen. Hierbei musizierten Schülerinnen und Schüler mit Lehrkräften aus den unterschiedlichen Instrumentalklassen, teils in Einzelbeiträgen, teils in Ensembles. Zarte Gitarrentöne wechselten sich mit Gesangseinlagen ab, junge Blockflöten mit kräftigen Streicherklängen. „Für manche Kinder und Teenager war das ihr erster öffentlicher Auftritt überhaupt, da solche Feste in den letzten Jahren wegen Corona ausgefallen sind“, unterstreicht Musikschulleiter Daniel Rehfeldt. Daher war die Freude über das öffentliche Vorspiele mit Livemusik sehr groß. Entsprechend glücklich und stolz waren die jungen Künstler.

Grund zum Feiern bot auch der Standort. Zwar haben die Umbauarbeiten noch nicht begonnen, die Vorfreude auf das neue Zuhause ist aber schon deutlich zu spüren. Zusätzlicher Anlass bot der pünktlich gelieferte Boston Flügel. Zwischen und nach den Vorspielen informierten die Lehrkräfte über ihre Instrumente und gaben interessierten Kindern die Möglichkeit diese auch auszuprobieren während die Eltern sich im Musikschulgarten bei Kaffee und Kuchen austauschen und stärken konnten.
11.5.22

 

Corona: Inzidenz sinkt weiter

Kreis Göppingen. Ein über  50-Jähriger ist in den vergangenen sieben Tagen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben, hat das Gesundheitsamt im Landkreis  Göppingen am Mittwoch mitgeteilt.. Das Virus  wurde zudem noch in neun  Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei insgesamt 18 Bewohnern und Pflegekräften festgestellt. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 191 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 278,6 in ganz Baden-Württemberg bei 471,3.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der abnehmenden Relevanz der üblichen Kennzahlen, wird das Corona-Dashboard des Landkreises abgeschaltet. Dies ist vor dem Hintergrund, dass die bisherigen Kennzahlen aufgrund der inzwischen veränderten Infektionslage ihre Aussagekraft eingebüßt und daher auch beim Gesetzgeber an Relevanz verloren haben, angemessen.
11.5.22

 

Kunstobjekt zum Jubiläumsjahr 

Ostalbkreis. Im kommenden Jahr feiert der Ostalbkreis sein 50-jähriges Bestehen, nachdem 1973 durch eine Kreisreform die Altkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd vereinigt wurden. Aus diesem Anlass lobt die Landkreisverwaltung einen Gestaltungswettbewerb aus: Es soll eine Plastik/ Skulptur entstehen, die den Ostalbkreis und seine 42 Kommunen repräsentiert. Dieses Objekt soll als gemeinschaftsstiftendes Symbol fungieren und bei einem offiziellen Festakt am 22. Januar 2023 der Öffentlichkeit übergeben werden. Die Ausschreibung zu dem Kunstwettbewerb mit weiterführenden Informationen finden sich auf www.ostalbkreis.de.
11.5.22

 

 

Heike Baehrens führt Kreisbehindertenring weiter an

Kreis Göppingen. Auf der Sitzung des Kreisbehindertenrings wurde die amtierende Vorsitzende, die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens, wiedergewählt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden die stellvertretenden. Vorsitzenden Dr. Michael Grebner und Reinhard Grams, sowie Geschäftsführerin Tina Schiffer und Schriftführer Harald Mertineit. Komplettiert wird der Vorstand von der neugewählten stv. Vorsitzenden Claudia Merkt-Heer, da Felix Gerber nach nicht mehr kandidierte. 

Als Themenschwerpunkt hatten sich die Mitgliedsverbände den Öffentlichen Personennahverkehr vorgenommen. "Der ÖPNV ist für die Mobilität für Menschen mit Behinderung besonders wichtig. Selbstbestimmte Mobilität muss auch für sie möglich sein", so Heike Baehrens. Der Leiter des Amtes für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Landkreises Göppingen, Jörg-Michael Wienecke, berichtete über die anstehenden Mobilitätsthemen im Landkreis, insbesondere die Fortschreibung des Nahverkehrsplans und die Einrichtung barrierefreier Bushaltestellen. Der Landkreis habe insgesamt 978 Bushaltestellen, von denen bisher lediglich 8,6 Prozent barrierefrei sind. Zuständig sind die einzelnen Gemeinden. Der Landkreis würde bei der Planung und Beantragung der Fördermittel aber auch kleinere Gemeinden unterstützen. Ebenso bietet der Kreisbehindertenring an, sich bei Ortsbegehungen mit Experten in eigener Sache zu beteiligen. Denn es macht einen großen Unterschied, ob jemand sehbehindert oder auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen ist. "Unsere Mitglieder im Kreisbehindertenring erwarten mehr Tempo beim barrierefreien Umbau und beraten die Gemeinden gern bei ihren Planungen", gab die Vorsitzende Heike Baehrens dem Amtsleiter des Landkreises mit auf den Weg.
11.5.22

 

Bei Auffahrunfall zwei Personen verletzt

Göppingen Nicht aufgepasst hat ein 22-Jähriger am Dienstag in Göppingen.  Gegen 17.15 Uhr fuhr ein Pkw in der Ulmer Straße in Richtung Innenstadt. Vor dem Fahrzeug fuhren zwei weitere Fahrzeuge. Ein 58-jähriger Fahrer bremste, weil sich vor ihm der Verkehr an der Einmündung Brückenstraße staute. Das sah einer nachfolgender 52-Jähriger  und bremste rechtzeitig. Der 22-Jährige erkannte dies jedoch zu spät und fuhr auf den Vordermann auf, dessen Pkw wurde  durch den Aufprall auf den Wagen des 58-Jährigen  geschoben. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf rund 14.000 Euro. Auf den 22-Jährigen kommt nun eine Anzeige zu.
11.5.22

 

Hochschul-Senat wählt Prorektoren

Göppingen/Esslingen.  Der Senat der Hochschule Esslingen hat am fünf Prorektoren für die Amtsperiode ab dem 1. September 2022 gewählt. Professorin Dr. Gabriele Gühring verstärkt neu das Leitungsteam. Die Professorin Dr. Marion Laging sowie die Professoren Dr. Fabian Diefenbach, Dr. Andreas Rößler und Dr. Markus Tritschler sind jeweils in ihren Ämtern bestätigt worden. Nicht mehr zur Wahl angetreten ist Prof. Dr. Sascha Röck, der die von ihm auf den Weg gebrachten Projekte zwar weiter begleiten wird, sich aber ab dem Wintersemester wieder verstärkt auf die Lehre und seine Forschungsprojekte konzentrieren möchte. Die neue Amtszeit umfasst turnusgemäß drei Jahre und endet am 31. August 2025. 

Prof. Dr. Gabriele Gühring (50) steht im Rektorat für das Thema Forschung und Transfer. Sie ist seit 2008 Professorin für Mathematik, Statistik, Data Analytics und Machine Learning zuerst an der damaligen Fakultät Grundlagen und seit März 2021 an der Fakultät Informatik und Informationstechnologie. Seit 2012 engagiert sie sich als Gleichstellungsbeauftragte an der Hochschule und landesweit als Landesprecherin der Gleichstellungsbeauftragten. Zu ihren Stationen vor der Hochschule Esslingen gehören unter anderem die Landesbank Baden-Württemberg, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen und das Beratungsunternehmen d-fine GmbH. Prof. Gühring hat Mathematik und Physik an der Universität Tübingen und nebenberuflich an der University of Oxford studiert. Ihre Promotion schloss sie 1999 in Tübingen ab. Für ihre neue Aufgabe hat sie sich unter anderem vorgenommen, Promotionen an der Hochschule Esslingen zu verankern und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.  

Prof. Dr. Fabian Diefenbach (40) verantwortet im Rektorat seit 2019 die Themen Hochschulentwicklung und Kommunikation. Zu seinen größten Erfolgen zählen die Strukturreform der Hochschule sowie die verstärkte externe Kommunikation.  

Der Arbeitsbereich von Prof. Dr. Marion Laging (60) ist Lehre und Weiterbildung. Die Professorin hat das Amt der Prorektorin ebenfalls seit 2019 inne und schreibt sich unter anderem den Ausbau der digitalen Lehre während der Corona-Pandemie und die Einführung des Orientierungssemesters als wichtigste Erfolge auf die Fahnen.  

Prof. Dr. Markus Tritschler (60) verantwortet als Prorektor die Bereiche Gebäude und Infrastruktur im Rektorat. Zu seinen bedeutendsten Erfolgen seit dem Amtsantritt im Jahr 2019 gehören der Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die bau- und gebäudetechnische Entwicklung der Standorte.  

Im Amt bestätigt ist auch Prorektor Prof. Dr. Andreas Rößler (56), der sich um die Aufgaben Digitalisierung und Prozesse kümmert. Ihn hatte der Senat im Januar 2022 für eine Übergangszeit neu in das Amt gewählt, um die Digitalisierung an der Hochschule voranzubringen.
11.5.22

 

Großes Interesse an Breitband-Anschluss

Ebersbach Rund 200 Ebersbacher  haben sich neben Bürgermeister Eberhard Keller und Kreiswirtschaftsförderin Sarah Malec vom Zweckverband Gigabit Landkreis Göppingen  in der ersten großen öffentlichen Veranstaltung nach Corona in der Marktschulturn- und Festhalle zum Breitbandausbau der Deutsche Glasfaser durch Projektmanager Korhan Sener über die zahlreichen Vorteile informiert. Erklärt wurde wie und wo der Ausbau erfolgen würde, dass der Hausanschluss kostenfrei ist und dass nach 24 Monaten Vertragsbindung jeder Kunde wieder wechseln könnte. Im Anschluss an den Vortrag mit Filmbeispielen gab es genügend Raum für Fragen. Nicht wenige Teilnehmer waren so überzeugt, dass sie gleich noch an diesem Abend einen Vertrag abgeschlossen haben. „Ob für Familien oder Firmen – schnelles Internet ist heute für fast jeden unverzichtbar. Ich freue mich daher sehr, dass wir dem Breitbandausbau in Ebersbach mit diesem Abend ein Stück näher kommen.“. so Bürgermeister Eberhard Keller. Der Ebersbacher Gemeinderat hatte sich in seiner Sitzung am 8. März 2022 für einen privatwirtschaftlichen Ausbau ausgesprochen. Voraussetzung für den tatsächlichen Baubeginn ist, dass etwa 33 % der Haushalte / Gewerbebetriebe sich für das schnelle Internet entscheiden.
11.5.22

 

Streit eskaliert

Salach. Eine Auseinandersetzung wegen Parkens auf Privatgrund endete am Montag in Salach handgreiflich. Gegen 21.30 Uhr fuhren vier junge Erwachsene in zwei Autos in Richtung einer Burgruine bei Salach. Die zwei Frauen und Männer wollten den Abend dort verbringen. Sie parkten jedoch anscheinend auf einem nicht öffentlichen Grundstück. Der 57-jährige Besitzer und seine 63-jährige Frau sollen gleich nach dem Parken verbal barsch auf die Reisenden zugegangen sein, damit sie wegfahren. Es entwickelte sich wohl ein Streitgespräch, in dem die vier vom Besitzer auch beleidigt worden seien. Das Ehepaar soll dann eine der Frauen körperlich angegangen haben. Deren Freund verteidigte sie wohl und soll seinerseits den 57-Jährigen geschlagen haben. Rettungskräfte versorgten den Mann, der sich kaum beruhigen konnte. Die Polizei hat Spuren gesichert und Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.
11.5.22

 

Kreise liebäugeln mit schwäbischer Route du Solei

Ostalbkreis/Rems-Murr-Kreis. Ungenutzte Flächen entlang von Bund- und Landesstraßen in Baden-Württemberg will das Land interessierten Energieversorgern für Photovoltaikanlagen zur Verfügung stellen. Landrat Dr. Joachim Bläse, Ostalbkreis, und Landrat Dr. Richard Sigel, Rems-Murr-Kreis, bringen jetzt die B 29 in Spiel. In einem gemeinsamen Schreiben an Landesverkehrsminister Winfried Hermann schlagen sie vor, entlang dieser Bundesstraße, die durch beide Landkreise führt, die Idee einer „Schwäbischen Route du Soleil“ mit Photovoltaik entlang der Trasse umzusetzen. Denkbar ist aus Sicht der Landräte auch ein Pilotprojekt nach Schweizer Vorbild, bei dem die Fahrbahn mit Photovoltaik überdacht wird.  

Das Klimabündnis Weinstadt hatte einen Impuls für die Fortsetzung der herausragenden interkommunalen Zusammenarbeit bei der Landesgartenschau 2019 gesetzt und vorgeschlagen, eine „Schwäbische Route du Soleil“ von Fellbach bis Essingen an der B 29 zu errichten. Das wären 60 km Sonne, die genutzt werden können. Wenn Böschungsflächen oder Lärmschutzbauwerke dafür genutzt würden, könnten wichtige Ackerflächen geschont werden. Dadurch würde der Klimaschutz gestärkt, dies durch ein erhebliches Potenzial an Energieerzeugung und CO²-Vermeidung.  

Leider war es nicht gelungen, alle Energieversorger an der „Remstalautobahn“ innerhalb der Frist zur Interessensbekundung für eine gemeinsame Bewerbung zusammenzubringen. Beworben haben sich die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd, Weinstadt und Schorndorf. „Wir möchten dazu beitragen, hier eine interkommunale Zusammenarbeit zu stärken, wenn Sie, sehr geehrter Herr Minister Hermann, Realisierungschancen dafür sehen. An dieser Stelle möchten wir auch noch auf das Projekt der Schweiz hinweisen, die 1,6 Kilometer Autobahn überdachen. Mit dem Projekt sind sicherlich hohe Kosten verbunden, aber laut den bisherigen Berichten können mit der Überdachung von 1,6 Kilometer Autobahn 50 Gigawattstunden Strom erzeugt werden“, so die Landräte.  Die Überdachung hat aus Sicht von Bläse und Sigel weitere Vorteile. So wird kein zusätzlicher Flächenerwerb notwendig und die oft problematischen Themen Naturschutz, Artenschutz und Versiegelung oder Eingriffsausgleich sind hier kein Thema.  

„Unseres Erachtens sind dies für die Erneuerbaren Energien Faktoren, die nicht zu vernachlässigen sind. In jedem Fall sollte bei Sanierungen oder Ausbauarbeiten von Straßen eine Überdachung in Erwägung gezogen werden, da sich anders als bei nachträglichem Errichten der technischen Anlagen die erforderlichen Installationen sofort mit geplant und gebaut werden können. Außerdem kann auch das notwendige Stromnetz mitverlegt werden“, erklären Bläse und Sigel. Der Rems-Murr-Kreis und der Ostalbkreis sehen in dem Projekt „Photovoltaik an Bundesstraßen“ ein großes Potenzial und wollen dieses gerne ab der „Stunde null“ begleiten.
11.5.22
 

 

Jugendliche tragende Säule bei Nachhaltigkeitszielen

Ostalbkreis. Das erste Jugendforum zum Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ fand an der Hochschule Aalen im Ostalbkreis statt. - Eingeladen hatten das Bildungsbüro des Landratsamts Ostalbkreis und die Hochschule Aalen. Über 80 junge Menschen nahmen teil und diskutierten angeregt miteinander über eines der zentralen Schlüsselprobleme ihrer Generation.  Nach der Begrüßung lobte der Prorektor der Hochschule Aalen Prof. Dr.-Ing. Marcus Liebschner alle Verantwortlichen für die gute Organisation der Veranstaltung. Er bedankte sich bei den anwesenden Jugendlichen für ihr Engagement und ihre Initiative, einen erheblichen Beitrag für eine Nachhaltige Entwicklung zu leisten und somit Verantwortung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu übernehmen.  

Landrat Dr. Joachim Bläse thematisierte in seinem Grußwort neben den Folgen des Klimawandels die Notwendigkeit, sich gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Er hob hervor, dass dafür ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele immer wieder in Einklang gebracht werden müssen. Dabei gelte dies für jeden Menschen persönlich und für alle, die in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Entscheidungen treffen. Grundvoraussetzung dafür sei eine gute Bildung, das nötige Wissen und die Fähigkeiten, um sich überhaupt nachhaltig verhalten zu können. Zudem bezeichnete Bläse die Hochschule Aalen als wichtigen „Treiber“ der nachhaltigen Entwicklung im Ostalbkreis. Die Jugendlichen seien eine tragende Säule für die Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele in der Region, die von den Vereinten Nationen beschlossen wurden und auf einem Würfel in seinem Büro abgebildet seien.  

Seinen thematischen Vortrag begann Prof. Dr. Ulrich Holzbaur mit der Bedeutung der Nachhaltigkeit und unterstrich, dass die Nachhaltigkeit auch (Nutzungs-)Konflikte zur Folge habe. Er ging auch auf die aktuellen Herausforderungen ein und betonte, dass es schwierig sei, die Erde der nächsten Generation zu übergeben, wenn die Menschheit heute nicht handle. Zudem präsentierte er zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte, die die Hochschule Aalen in Kooperation mit Schulen und anderen Bildungsinstitutionen im Ostalbkreis ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt hat.

 Im Anschluss wurden die Jugendlichen sechs unterschiedlichen Workshops zugeteilt, in denen sie ihre Impulse und Wünsche präsentierten und ihre Ideen aktiv in die Diskussionen einbrachten. In den Workshops wurden Themengebiete aus allen Lebensbereichen in Bezug auf Nachhaltigkeit behandelt: „Future statt Schule!“, „Lernen mit Sinn(en)!“, „Über Morgen entscheidest Du!“, „Keine Ausreden - die Zeit ist reif!“, „Was ist (ge)recht?“ sowie „Geld oder Zukunft?“.  

Bevor Hermine Nowottnick, die Leiterin des Bildungsbüros im Landratsamt Ostalbkreis, sich bei allen Teilnehmer für die Bereitschaft BNE im Ostalbkreis mitzugestalten bedankte, wurden die Ergebnisse aus den einzelnen Workshops im Plenum präsentiert.
11.5.22

 

Friedensbotschaft auf Maientagsplakette

Die Friedensbotschaft des Göppinger Maientags spiegelt sich auch in der diesjährigen Maientags-Plakette wieder, die ab sofort im i-Ppunkt im Rathaus erworben werden kann.  Aus Freude über und als Dank für das Ende des 30-jährigen Krieges zogen im Jahr 1650 viele festlich geschmückte Kinder zur damals noch außerhalb der Stadt gelegenen Oberhofenkirche. Seitdem wird der Göppinger Maientag als traditionsreiches Friedens- und Dankesfest gefeiert. Das Fest hat sich zum modernen Familientreffpunkt mit Vergnügungspark weiterentwickelt, doch die Kernbotschaft, die Sehnsucht nach Frieden, ist heute so aktuell wie 1650.

Dies zeigt auch die diesjährige Maientagsplakette: Amelie Schmädeke, zum Zeitpunkt des Wettbewerbs in der Klasse 6 b des Hohenstaufen-Gymnasiums, zeichnete eine Menschenkette, die Hand an Hand die drei Kaiserberge – stellvertretend für den ganzen Erdkreis – umrundet, als Zeichen, wie sich die Kinder dieser Welt das Miteinander vorstellen. 

Ein neueres und zeitgemäßes Element ist das Maientagsspiel, das im vergangenen Jahr erstmals online durchgeführt wurde und auch für dieses Jahr, in einer neuen Variante, ab sofort auf www.maientag-online.de zugänglich ist. Dabei  ist es egal, wie groß ein Team ist; zwei bis vier Personen lautet die Empfehlung. Die Fragen und Rätsel sind für Kinder im Alter von sechs bis 99 Jahren konzipiert, Eltern und andere Familienangehörige dürfen natürlich gerne miträtseln. Auch eine nette Spielvariante ist ein Spiel mit zwei Teams an verschiedenen Orten mit gleichzeitigem Start und schauen, wer als erster alle Rätsel löst.
11.5.22

 

Stadtverband Kultur schreibt Preis wieder aus

Göppingen. Der Stadtverband Kultur hat erneut den Kulturpreis der Stadt Göppingen ausgeschrieben. Dotiert ist der Preis, der in zweijährigem Rhythmus verliehen wird, mit 2.000 Euro. Schirmherr ist Oberbürgermeister Alex Maier.  Der Kulturpreis soll zum einen eine öffentliche Anerkennung für besondere ehrenamtliche kulturelle Leistungen sein, zum anderen Förderungscharakter für innovative ehrenamtliche Kulturarbeit im Sinne einer Projektförderung haben, wie es in der Satzung des Preises heißt. Der Kulturpreis soll außerdem das kulturelle Profil der Stadt Göppingen stärken. „Wir laden alle ein, die einen besonderen Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Stadt leisten, sich zu bewerben“, wirbt der Stadtverbandsvorsitzende Gerald Buß für eine zahlreiche Teilnahme. Bewerben können sich Personen, Vereine, Initiativen oder Projektorganisationen, die in Göppingen ehrenamtliche Kulturarbeit leisten. Es können auch Dritte Kandidaten für den Preis vorschlagen. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt eine Jury aus Vertretern des Stadtverbands Kultur, des Gemeinderats sowie der Leiterin des Kulturamts und dem Kulturredakteur der NWZ den Preisträger aus. Die offizielle Preisverleihung findet zu Beginn der Göppinger Kulturnacht am 25. Juni, um 18:30 Uhr auf dem Schlossplatz statt. Bewerbungsunterlagen gibt es im ipunkt im Göppinger Rathaus oder unter www.kultur-gp.de Die Bewerbungsfrist endet am 12. Juni - die Bewerbungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
11.5.22

 

Kampagne "Rücksicht macht Wege breiter" läuft wieder

Kreis Göppingen,Die Sommermonate stehen vor der Tür und damit gewinnen Aktivitäten in der Natur für viele Menschen wieder an Bedeutung. Die Rad- und Wanderwege im Landkreis Göppingen bieten dafür optimale Möglichkeiten und locken viele Besucher*innen in die Gegend. Für einen respektvollen Umgang miteinander sowie mit der sensiblen Vegetation in Wald und Flur wirbt nun bereits zum zweiten Mal eine kreisweite Kampagne. 

Die hohe Nachfrage nach Freizeitaktivitäten in der Natur sorgt für regen Betrieb auf Wander- und Radwegen. Was für die Menschen ein attrakrativer Ausgleich zu einem häufig stressigen Alltag und Erholung ist, bedeutet für die Natur und die Wälder im Speziellen allerdings oftmals, dass diese viel aushalten müssen. Im letzten Jahr entwickelte das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamts gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. daher die Sensibilisierungskampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zur gegenseitigen Rücksichtnahme. Die erfolgreiche Kampagne, die mit dem Staatsanzeiger Award Sonderpreis 2021 ausgezeichnet wurde, wird in diesem Jahr fortgesetzt werden.

„Die einzigartige Landschaft und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im Stauferkreis locken viele Besucher*innen zu uns. Um ihnen ein tolles Erlebnis bieten zu können, wollen wir mit der Kampagne zum einen für gegenseitige Rücksichtnahme zwischen verschiedenen Naturnutzenden und zum anderen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll werben”, erläutert Holger Bäuerle, Tourismusmanager des Landkreises Göppingen. So zielt die Kampagne auf eine harmonische, gemeinsame Nutzung der Natur verschiedenster Akteure ab – sei es in der Freizeit als Wanderer, Jogger, Mountainbiker oder Hundebesitzer, im Rahmen der Wald-, Forstwirtschaft und Jägerschaft oder als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen mit ausgewiesenen Wander-, Rad- und Mountainbikestrecken regelt dabei die Nutzung der Freizeitaktivitäten bereits sehr gut. Trotzdem kommt es immer wieder zu Begegnungen verschiedener Nutzergruppen – Verständnis und Rücksichtnahme aufeinander kann dabei wortwörtlich Wege breiter machen. Den zweiten Aspekt greift der Slogan „Rücksicht hält Wege sauber” auf. Mit einem erhöhtem Besucheraufkommen wächst oftmals auch die Menge an achtlos weggeworfenem Müll auf den Freizeitwegen und Parkplätzen. „Im Landkreis Göppingen stehen Naturliebhabern mehr Erholungsflächen zur Verfügung als in jedem anderen Landkreis in der Region Stuttgart. Diese zu erhalten und zu schützen, ist uns ein wichtiges Anliegen. Abfall schadet der Tier- und Pflanzenwelt erheblich und hat in der freien Natur nichts verloren“, so Isabell Noether, Geschäftsführerin des kreisweiten Tourismusverbandes Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf . 

Von Mai bis Oktober werden Hinweise direkt an den Wanderwegen und -parkplätzen auf Bannern und an den Informationstafeln zu finden sein, aber auch in Bussen und an Haltestellen. Zudem werden Online-Beiträge in den Social-Media-Kanälen des Tourismusverbandes und der Löwenpfade das Thema aufgreifen - der Kampagnen-Hashtag lautet #RücksichtMachtWegeBreiter.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.ruecksicht-macht-wege-breiter.de.
11.5.22

 

 

Polizei rettet Fuchs aus Wohnzimmer

Geislingen. Am Samstag wurde die Polizei in Geislingen zu einem Einsatz besonderer Art gerufen. In der Straße Rorgenstein hatte sich um 22.45 Uhr ein junger Fuchs in ein Wohnzimmer verlaufen. Die Bewohner konnten das verängstigte Tier nicht aus ihrer Wohnung scheuchen. Eine Streife der Geislinger Polizei kam vorbei, schnappte den Jungfuchs am Schlawittchen und beförderte ihn wieder nach draußen.
8.5.22

 

Motorradfahrer wird verletzt

Schlat. Ein 42-Jähriger befuhr mit seinem Motorrad den Kreisverkehr von Schlat kommend in Richtung Ursenwang. Hierbei wurde er von einem 23-jährigen Autofahrer übersehen. Es kam zum Zusammenstoß. Bei diesem stürzte der Motorradfahrer. Er wurde verletzt und musste in eine umliegende Klinik verbracht werden. Es entstand ein Gesamtschaden von 6.000 Euro. Der 23-Jährige sieht nun einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung entgegen.
8.5.22

 

31-Jährige fährt angetrunken in der Fußgängerzone 

Göppingen. Einer Streife vom Polizeirevier Göppingen fiel am Samstag gegen 21.50 Uhr ein Fahrzeug auf, dasr verbotenerweise in der Fußgängerzone fuhr. Als die 31-jährige Fahrerin auf ihren Fehler aufmerksam gemacht werden sollte, stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei der Dame fest. Ein Alkoholtest bestätigte diesen Verdacht. Die 31-Jährige stand deutlich unter alkoholischer Beeinflussung. Deshalb musste sie ihren Führerschein und Blut abgeben. Sie erhält nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.
8.5.22

 

35-Jähriger schläft betrunken im Auto

Eislingen. Der Polizei ein Eislingen wurde am Sonntag gegen 0.50 Uhr gemeldet, dass auf dem Parkplatz beim Burger King eine männliche Person durch ihre Fahrweise aufgefallen sei. Beim Eintreffen der Streifenpolizisten stand ein Fahrzeug mit laufendem Motor auf dem dortigen Parkplatz und der 35-jährige Fahrer saß schlafend drinnen. Der Zeuge gab an, dass er gesehen hatte, wie der Mann mit seinem Wagen gefahren war. Die Polizei erweckte den Fahrer und musste feststellen, dass er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Der 35-Jährige musste Blut abgeben und sieht nun einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entgegen.
8..5.22
 

 

SV Göppinger SV verliert Spitzenspiel 

Göppingen. Der Göppinger SV hat am Samstag das Spitzenspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit 0:1 verloren. Die Göppinger bleiben damit auf dem dritten Tabellenrang hinter den Kickers, die auf Platz zwei liegen.
8.5.22

  

Handballerinnen siegen in Wuppertal

Göppingen. Die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Auswärtsspiel gegen den TVB Wuppertal mit 19:35 klar gewonnen. Die Göppingerinnen belegen damit den zweiten Tabellenrang in der zweiten Liga.
8.5.22

 

Mann fällt auf Betrugsmasche herein

Uhingen.  Eine vermeintliche Enkelin kontaktierte am Donnerstag einen Uhinger über Messengerdienst.  Gegen 18.45 Uhr erhielt ein 62-Jähriger eine Nachricht über einen Messengerdienst. Der unbekannte Verfasser gab sich als Enkelin aus und benötige dringend Geld. Die vermeintliche Enkelin schickte die Nachricht von einem anderen Mobiltelefon, weil ihr eigenes angeblich defekt sei. Der 62-Jährige überwies mehrere tausend Euro auf das mitgeteilte Konto. Danach kam ihm die Sache komisch vor und er erstattete die Anzeige bei der Polizei.
6.5.22

 

 

Verkehrsclub fordert Mobilitätsgipfel 

Kreis Göppingen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt den Beschluss der Region Stuttgart, die Verlängerung der Stuttgarter S-Bahn-Linien ins weitere Umland zu prüfen. Damit erhält auch die Filstalbahn eine neue Chance für die Anbindung an das S-Bahn-Netz. „Für den Landkreis Göppingen zeichnet sich ein bedeutender Schritt Richtung Mobilitätswende ab“, so die Sprecherin der VCD-Kreisgruppe Göppingen, Christa Mai, nach der einstimmigen Entscheidung des Verkehrsausschusses der Regionalversammlung am Mittwochnachmittag.

Allerdings mahnt der Göppinger VCD an, dass die Verbindung zum Oberzentrum Ulm und die Beteiligung der Bevölkerung keinesfalls vernachlässigt werden dürfen. Ein Göppinger Mobilitätsgipfel zum künftigen Bahn- und Busverkehr mit Planern, Behörden, Politikern und Bürgern, Fachgruppen wie dem Göppinger VVS-Fahrgastbeirat und Organisationen wie dem VCD sei unerlässlich. Christa Mai: „Die Machbarkeitsstudie zur Ausweitung der Stuttgarter S-Bahn bedarf der dringenden Koordination mit weiteren Verkehrsprojekten. Aus Sicht der Fahrgäste macht es doch keinen Sinn, wenn man auf der Filstalbahn mit der Stuttgarter S-Bahn bis nach Geislingen fahren kann, um dort anschließend in die Regio-S-Bahn Donau-Iller Richtung Ulm umsteigen zu müssen.“

Die Göppinger VCD-Kreisgruppe erneuert ihren Vorschlag zur Diskussion und Prüfung der Alb-Fils-S-Bahn, einer durchgehenden S-Bahn zwischen Stuttgart und Ulm, die speziell auf die Bedürfnisse der Fahrgäste im Filstal und auf der Alb abgestimmt ist. Sie verknüpft die Stuttgarter S-Bahn umsteigefrei mit der Ulmer Regio-S-Bahn Donau-Iller und sieht zwischen Stuttgart und Plochingen einen Expressdienst vor. Die flexible Alb-Fils-S-Bahn würde damit

auf der Stuttgarter S-Bahn-Linie S1 ein zusätzliches, schnelles Angebot schaffen. Die herkömmlichen S1-Verbindungen nach Plochingen sind bereits für die Weiterfahrt nach Kirchheim und Nürtingen eingeplant. Im Verkehrsausschuss der Regionalversammlung wurden neuartige Expressverbindungen ohnehin ins Spiel gebracht.

Die Alb-Fils-S-Bahn soll nach Ansicht des VCD nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und Schnellbahntrasse Wendlingen-Ulm den gesamten lokalen Verkehr auf der Filstalbahn in den Landkreisen Göppingen und Alb-Donau bestreiten, verkehrt im Viertelstundentakt zwischen Stuttgart und Geislingen, zwischen Geislingen und Ulm (RS4 der Regio-S-Bahn Donau-Iller) mindestens im Halbstundentakt. Sie würde vom Regionalexpress mit Halten in Göppingen und Geislingen ergänzt.

Weiteren Bedarf für einen Mobilitätsgipfel des Landkreises Göppingen sieht die VCD-Kreisgruppe durch die mögliche Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen Richtung Kirchheim/ Teck und Schwäbisch Gmünd, den anstehenden neuen Nahverkehrsplan des Landkreises mit Zielvorgaben besonders für den Busverkehr sowie durch die politischen Anstrengungen für den Klimaschutz und die Beibehaltung der IC-Stationen Göppingen und Geislingen. Kreisgruppen-Sprecherin Christa Mai zur Bündelung der Projekte und Diskussionen: „Die Mobilität der Zukunft kann nur im gemeinsamen Dialog mit allen Akteuren, vor allen Dingen mit Bürgern als Nutzern des Bahn- und Busverkehrs, geplant und verwirklicht werden."
6.5.22

 

 

Erneut Schwarzarbeiter auf der Klinik-Baustelle 

Kreis Göppingen. Der Zoll hat erneut die -Baustelle der Klinik am Eichert in Göppingen kontrolliert. Überprüft wurden die aktuell auf der Baustelle beschäftigten Arbeiter hinsichtlich Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung. Dabei wurden 250 Arbeitnehmer erfasst, 14 der Bauarbeiter waren laut  Angaben der Zollbehörde illegal beschäftigt, bei der Prüfung im Oktober 2021 waren es 40 Bauarbeiter. Um welche Firmen es sich handelt, ist nicht bekannt. 

Grundsätzlich vergeben die Alb-Fils-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem dezidiert verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, insbesondere Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies nicht eingehalten wurde, ist nicht akzeptabel“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken, Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung und werden weiterhin – wie vom Kreistag beschlossen - engmaschig eigene Stichproben und Kontrollen durchführen, zu denen wir zwar rechtlich nicht verpflichtet sind, aber moralisch in jedem Falle.“ Gleichzeitig betont er, dass das Neubauprojekt Klinik am Eichert mit diesen Problemen nicht alleine stehe. Auch andere Großbaustellen seien im Baugeschehen damit konfrontiert und haben mitunter vergleichbare Auffälligkeiten bei Überprüfungen durch die Zollbehörde.

Zu unseren Routinemaßnahmen der beauftragten Baustellen-Security gehören die tägliche stichprobenartige Überprüfung der Personalien der Bauarbeiter aufgrund der Personalmeldungen der Firmen. Bei Abweichungen wird Kontakt zu den betreffenden Firmen mit der Bitte um Klärung aufgenommen. Grundsätzlich sind alle Firmen aufgefordert, personelle Veränderungen mitzuteilen, sowie veränderte Subunternehmer zur Freigabe vorzulegen. Eine Kontrolle der Gültigkeit von ausländischen behördlichen Dokumenten, wie Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis kann weder terminlich noch fachlich beurteilt werden.
5.5.22

 

Polizei setzt Dieb nach Flucht matt

Donzdorf. Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls und weiterer Delikte ermittelt die Polizei seit Dienstagabend.  Gegen 20 Uhr soll sich ein 26-Jähriger in einem Geschäft in der Mozartstraße aufgehalten haben. Nach seinem Einkauf ertönte beim Verlassen des Geschäfts die elektronische Diebstahlsicherung. Eine Zeugin sprach den mutmaßlichen Dieb an. Doch der zeigte sich unfreundlich und flüchtete auf den Parkplatz. Dort stieg er in sein Auto und raste in Richtung Mozartstraße davon. Ein älterer Mann war zu diesem Zeitpunkt zu Fuß auf dem Parkplatz unterwegs. Der Pkw sei mit hoher Geschwindigkeit nur knapp an dem Mann vorbeigefahren. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Flüchtige gegen 21.15 Uhr am Steuer seines Mietwagens in Donzdorf-Winzingen angetroffen werden. Im Fahrzeug konnten die Beamte größere Mengen Parfüm auffinden. Dieses lag im Kofferraum und im Fußraum des Autos. Der 26-Jährige stand dabei sichtlich unter Alkoholeinwirkung. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der mutmaßliche Täter nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Zur Herkunft der größeren Menge an Parfüm machte der 26-Jährige bisher keine Angaben. Einen festen Wohnsitz konnte der Mann nicht vorweisen. Deshalb beantragte die Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Mann, den die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm am Mittwoch erließ. Seither befindet sich der 26-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt. 

Der Polizeiposten Donzdorf (Tel. 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Gegenstand der Ermittlungen ist auch die Klärung der Frage zur Herkunft des Parfüms. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen und den älteren Mann, auf den der Festgenommene mit dem Auto zugefahren sein soll. Der Gefährdete soll ca. 50 bis 65 Jahre alt und Brillenträger sein. Der Mann hat graue Haare und war mit einer schwarzen Jacke bekleidet.
5.5.22
 

 

Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A8 

Aichelberg. Zwei Insassen eines Autos wurden am Donnerstag auf der A8 bei Aichelberg schwer verletzt.  Der Unfall ereignete sich kurz vor 12 Uhr, berichtet die Polizei.  Eine 18-Jähige fuhr auf der Autobahn in Richtung München. Sie übersah, dass sich vor ihr der Verkehr vor dem Albaufstieg staute. Mit ihrem Wagen rammte sie ins Heck eines Lasters. Die junge Fahrerin und ihr Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Beiden ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Am Auto entstand Totalschaden. Den schätzt die Polizei auf rund 5.000 Euro.
5.5.22
  

 

Schorndorfer Brunnen plätschern wieder

Schorndorf. Das Wetter hat sich auf frühlingshafte Temperaturen eingependelt, die Tage werden wieder länger und die Lust auf Unternehmungen in der Stadt steigt. Da darf natürlich auch das angenehme Plätschern der zahlreichen Brunnen in der Daimlerstadt nicht fehlen.
Ein Team der Zentralen Dienste Schorndorf (ZDS) war in den vergangenen Tagen im Stadtgebiet unterwegs und hat die Brunnen fit für die Saison gemacht. „Den Marktbrunnen haben wir bereits vor der Schmückaktion der Schorndorfer Landfrauen zu Ostern gereinigt“, erklärt Andreas Kuttelwascher von den ZDS. „Hier müssen wir jetzt nur noch das Wasser einlassen und aufbereiten.“ Bevor Wasser eingelassen werden kann, werden das Brunnenbecken, die Pumpanlage und alle Außenteile der Brunnen gründlich gereinigt. Befüllt werden die Brunnen dann mit Trinkwasser, das jedoch im Brunnen bleibt und durch die Umwälzung und die Aufbereitung mit Chlor nicht mehr zum Trinken geeignet ist. Durch die Aufbereitung mit Chlor muss das Wasser seltener gewechselt werden. „Das Wasser im Marktbrunnen wechseln wir in der Regel nur einmal im Jahr - nach der SchoWo“, erzählt der ZDS-Mitarbeiter. Da ist es auch dringend nötig. Bei den kleineren Brunnenbecken kann ein häufigerer Wasserwechsel je nach Temperatur und Verschmutzung nötig werden. „Viele Menschen missbrauchen unsere schönen Brunnen leider als Mülleimer oder Aschenbecher“, weiß Kuttelwascher. Einmal pro Woche macht das Team der ZDS daher eine Sichtkontrolle beim Mondscheinbrunnen, Gumpbrunnen, Eselsbrunnen, Hirschbrunnen und natürlich dem Marktbrunnen. Auch bei denen in Buhlbronn, Schornbach und Oberberken schauen sie vorbei. Alle weiteren aktiven Brunnen im Stadtgebiet werden privat oder durch Vereine betrieben. Einige, wie etwa in Weiler und Miedelsbach, sind leider verwaist.

Die Brunnen auf den städtischen Friedhöfen wurden schon in Betrieb genommen, um die Gräber gießen zu können. Dazu zählt auch der neue, 2021 eingeweihte Brunnen von Künstler Hüseyn Altin auf dem Neuen Friedhof.
„Die Wasserspielplätze, wie beispielsweise im Sportpark Rems, im Stadtpark oder im Schlosspark planen wir, je nach Temperaturen, im Laufe des Mai in Betrieb zu nehmen“, verrät Ines Hagmann, die bei der Stadt Schorndorf für Spielplätze verantwortlich ist.
Die beiden Kneipp-Anlagen im Aichenbach und im Stadtpark werden ebenfalls durch die Zentralen Dienste Schorndorf gereinigt. „Wir übernehmen die Grundreinigung zu Beginn der Wassertretsaison und übergeben das Becken dann an den Kneipp-Verein, der es das Jahr über unterhält“, erläutert Andreas Kuttelwascher das bereits eingespielte Vorgehen.
Und auch die beliebten beleuchteten Fontänen im Feuersee, die ihre Premiere bei der Remstal Gartenschau 2019 feierten, werden in diesen Tagen von den Zentralen Diensten gewartet, überprüft und wieder in Betrieb genommen.
5.5.22
 

 

Motorradfahrer verletzt sich schwer

Eislingen. Unachtsamkeit führte wohl zu einem Unfall am Mittwoch in Eislingen.  Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Motorrad in der Hauptstraße. Er war auf der mittleren Fahrspur in Richtung Norden unterwegs. Ein 79-Jähriger fuhr mit seinem Auto vor ihm in gleicher Richtung.

Der Kradfahrer erkannte den langsam fahrenden Wagen zu spät und fuhr ihm in das Heck. Durch den heftigen Aufprall schleuderte der Zweiradfahrer auf die Fahrbahn. Seine Maschine kam auf ihm zum Liegen. Ersthelfer befreiten ihn. Der 52-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, weshalb ihn der Rettungsdienst in ein Krankenhaus brachte.
5.5.22

  

Mutmaßlicher Drogendealer in Haft 

Göppingen. Eine Zugfahrt endete für einen 29-Jährigen in Göppingen. Dem Mann wird von den Behörden vorgeworfen, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Dienstag gegen 21.30 Uhr in einem Zug von Ulm Richtung Stuttgart einen 29-Jährigen, weil er keine Atemschutzmaske trug. Sie stellten dann fest, dass der Mann nicht in das Schengen-Gebiet einreisen darf. Die Polizisten nahmen den Reisende deshalb vorläufig fest. Als die Beamten den Mann durchsuchten, fanden sie zudem fast 300 Gramm Kokain und knapp 4.500 Euro mutmaßliches Dealergeld. Sie übergaben den Mann an die Polizei Göppingen. Die dortige Kriminalpolizei führte den Mann am Mittwoch dem Haftrichter am zuständigen Amtsgericht vor. Dieser erließ Haftbefehl. Der 29-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei Göppingen dauern an.
5.5.22

 

Feuerwehr rettet eingeklemmten Fahrer

Hohenstadt. Bei einem Unfall am Donnerstag erlitt ein Mann bei Hohenstadt schwere Verletzungen.  Ein 32-Jähriger war kurz vor 1.30 Uhr von Hohenstadt in Richtung Laichingen unterwegs. Weil er mit seinem Wagen  zu schnell war und Alkohol getrunken hatte, kam er bei der Unterführung zur A8 nach links von der Straße ab. Sein Auto stieß mit einem Verkehrszeichen zusammen und überfuhr eine zwei Meter hohe Böschung in Schräglage. Von dort wurde das Fahrzeug wieder auf die Straße zurückgewiesen und überschlug sich mehrfach. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Dort entnahm ihm ein Arzt Blut. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Fahrzeug auf etwa 15.000 Euro.
5.5.22
 

 

Hochschule: Studiengang ist runderneuert 

Göppingen. Klimawandel, CO2-Reduzierung, veränderte Kundenwünsche: Die Industrie wird sich in den nächsten Jahren besonders stark wandeln müssen. Einerseits hängt der Erfolg von Industrien nicht mehr nur von den klassischen Faktoren Qualität und Kosten ab, sondern zunehmend von Nachhaltigkeit. Andererseits ist die Industrie nicht nur selbst Verbraucher, sondern prägt über ihre Produkte auch das Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Gesellschaft benötigt deshalb motivierte Allrounder, die diesen Wandel in der Industrie bis hin zur Nachhaltigkeit mitgestalten.  

Vor diesem Hintergrund hat die Hochschule in Göppingen  ihren Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen inhaltlich komplett neu aufgestellt. Ab dem kommenden Wintersemester 2022/2023 vermittelt der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ein breites Fundament in den Bereichen Wirtschaft und Technik und setzt zudem einen starken Fokus auf die Nachhaltigkeit.

Studieninteressierte können sich am Donnerstag, 2. Juni, ab 14.30 Uhr, bei einem digitalen Studieninfoevent genauer informieren. Im Studiengang werden umfassende Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit mit all seinen Facetten aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem gelehrt. Eine individuelle Profilierung findet durch die Wahl einer von vier Vertiefungsrichtungen statt.

Um die internationale Ausrichtung und den internationalen Austausch im Studium zu fördern, hat der Studiengang englische Vorlesungen im Umfang von einem Semester. Ein Auslandssemester kann an einer der 90 Partnerhochschulen weltweit absolviert werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Doppelabschluss in Kooperation mit Partnerhochschulen in Mexiko und China zu erlangen.  Das studentische Projekt einer möglichen Tiny-House-Siedlung in Göppingen gehört bereits zu diesem neuen und zukunftsträchtigen Schwerpunkt. Studierende haben in mehreren Projekten Ideen dazu entwickelt und visualisiert. Dass die Digitalisierung verstärkt Eingang in die Lehrinhalte finden soll, versteht sich von selbst.
5.5.22

 

Stadt fragt nach Sportaktivtäten

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für Sport und Bewegung in der Stadt zu verbessern. Um weiterhin allen Aktiven und denen, die es werden möchten, attraktive Möglichkeiten zu bieten, wird derzeit ein Sportentwicklungsplan erarbeitet.  Ein Teil des Sportentwicklungsplanes ist die Befragung von zufällig ausgewählten Eislinger Bürger. Diese erhalten in den nächsten Tagen einen Brief mit der Bitte, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Der Link zum Online-Fragebogen ist in dem Brief enthalten. Die Beantwortung der Fragen dauert maximal 20 Minuten. Es werden Fragen gestellt, wie beispielsweise „Sind Sie sportlich aktiv?“ oder „Wie würden Sie Ihre sportliche Aktivität einordnen?“. Somit richtet sich der Fragebogen nicht nur an Sporttreibende sondern auch an diejenigen, die nicht bewegungs- oder sportaktiv sind.
4.5.22

 

Inzidenz sinkt weiter

Kreis Göppingen, Das Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen meldete für die letzten sieben Tage drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.. Bei den Toten handelt es sich um zwei über 90-jährige Frauen und einen über 80 Jahre alten Mann. Aktuell wurden in zwölf Pflegeeinrichtungen im  im Landkreis Göppingen 209 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 324,6 in ganz Baden-Württemberg bei 536,1. Der Landkreis Göppingen gehört aktuell bundesweit zu den 30 Landkreisen, die unter der Inzidenz von 325 liegen.
4.5.22

 

Kommunalpoliker pflanzen Eichen

Geislingen. Oberbürgermeister Frank Dehmer zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats und des Ortschaftsrats Stötten rund 500 Eichen beim Schützenhaus in Stötten gepflanzt.

Die Stadt pflanzt jedes Jahr Bäume in den städtischen Wäldern nach, um zusätzlich zur Naturverjüngung in den Wäldern, die Wälder entsprechend wieder aufzuforsten - als Ausgleich für entnommene Bäume oder auch an Stellen, die durch Sturm oder andere Einflüsse Lücken haben.

Bei den Beratungen zum Waldwirtschaftsplan wurde auch über die Kosten für Baumpflanzungen diskutiert und warum diese (verhältnismäßig) hoch ausfallen. Oberbürgermeister Frank Dehmer hatte daraufhin vorgeschlagen, dass man dies günstiger machen könnte, wenn keine Lohnkosten anfallen beim Pflanzen, indem man mal gemeinsam eine Baumpflanzaktion durchführt. Dies wurde nun, unter der fachkundigen Anleitung des Revierförsters Gottfried Schön, eingelöst.

„Es hat mich sehr gefreut, dass meine Idee so positiv aufgenommen wurde und Gemeinderatsmitglieder sowie Mitglieder des Ortschaftsrats mitangepackt haben“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer.
4.5.22

 

 

Arbeitsmarkt weiter in guter Verfassung

Kreis Göppingen. „Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich in einer guten Verfassung, obwohl auf die Wirtschaft derzeit mehrere gravierende Faktoren gleichzeitig einwirken: Ukraine-Krieg, Lieferengpässe und Materialmangel, stark gestiegene Energiepreise, der Strukturwandel, aber auch noch die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen den Betrieben im Bezirk keine Zeit zum Auf- und Durchatmen“. Trotz aller Herausforderungen konnte Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit in Göppingen, im April diese positive Bilanz mit Blick auf die aktuellen Zahlen ziehen. Die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken und Betriebe suchen wieder Personal, was sich an der Zahl offener Arbeitsstellen abbildet. Diese ist erneut gestiegen.

„Der positive Trend, den wir nun schon viele Monate sehen, setzt sich im Frühling fort. Besonders freut mich, dass auch die Langzeitarbeitslosigkeit gesunken ist“, sagt sie.

Insgesamt waren im vergangenen Monat 15 748 Frauen und Männer auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz und arbeitslos gemeldet. Das sind 171 weniger (minus 1,1 Prozent) als im März und 4 083 (minus 20,6 Prozent) als im April 2021. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 3,5 Prozent (April 2021: 4,4 Prozent).

Im Landkreis Göppingen waren im April insgesamt 5 583 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 13 weniger (minus 0,2 Prozent) als im März, und 1 285 (minus 18,7 Prozent) weniger als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 3,8 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,1 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,8 Prozent.
4.5.22

 

Polizei sucht nach vermisster Frau

Kreis Göppingen / Deizisau. Die Polizei sucht nach der 50 Jahre alten Ulrike Isolde Herz, die seit Freitagabend vermisst wird. Die aus Deizisau stammende Frau hatte gegen 18 Uhr ihr Wohnhaus verlassen und war mit einem weißen Ford S-Max, mit dem amtlichen Kennzeichen ES - UO 555, in unbestimmte Richtung davongefahren. Seither ist sie nicht an ihre Wohnanschrift in Deizisau zurückgekehrt und unbekannten Aufenthalts. Fahndungsmaßnahmen unter anderem mit einem Polizeihubschrauber am Montagabend im Bereich Schlierbach, Kreis Göppingen, verliefen erfolglos. Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss in Betracht gezogen werden, dass sich Frau Herz in einer hilflosen Lage befinden könnte. Ulrike Isolde Herz ist etwa 182 Zentimeter groß, von kräftiger Statur und hat lange, braune Haare. Über ihre Bekleidung liegen keine Erkenntnisse vor. Wer die Vermisste gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-0 bei der Kriminalpolizei Esslingen zu melden.
3.5.22

 

 

Ostalb-Kliniken wollen sich neu ausrichten

 

Ostalbkreis. Rund viereinhalb Stunden tagten der Verwaltungsrat der Kliniken Ostalb und große Teile des Kreistags in nichtöffentlicher Sitzung. Landrat Dr. Joachim Bläse und der Vorstand der Kliniken informierten die Mitglieder des Gremiums umfassend über das vorliegende Gutachten des von Kreis und Kliniken Ostalb beauftragten Institute for Health Care Business GmbH (hcb), welches mögliche Alternativen zur Neustrukturierung der Kliniken aufzeigt. Nachdem nun alle objektiv ermittelten Fakten auf dem Tisch liegen, werden die Kreistagsfraktionen sich beraten, um schließlich in einer Klausursitzung im Juli dieses Jahres zu einer Entscheidung zu kommen, die in einen Kreistagsbeschluss noch vor der Sommerpause münden soll.  

Der Landrat machte in der Sitzung deutlich, dass hoher Handlungsdruck bestehe, er selbst auf Grundlage des Gutachtens für alle Lösungsansätze offen und noch nicht auf eine Variante festgelegt sei. Wichtig sei ihm aber, und dies betonte er mehrfach, dass jegliche Neustrukturierung der Kliniklandschaft unter dem Gesichtspunkt einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung der Kreisbevölkerung insgesamt zu sehen sei. „Wir haben eine Gesamtverantwortung für die Bürger. Ziel muss deshalb ein nachhaltiges Konzept sein, welches das Beste für die Patientinnen und Patienten und den Kreis in sich vereint“, macht Bläse deutlich. Deshalb müssten sich alle Lösungsansätze an dem Dreiklang Personalverfügbarkeit, Qualitätsanforderungen/OP-Mindestmengen und Finanzierbarkeit orientieren. 

Ein Grund für die Neuausrichtung der Kliniken ist der Personalmangel. Bereits jetzt können dauerhaft im Durchschnitt rund 140 Betten der Kliniken Ostalb nicht betrieben werden. Dies machte Personalvorständin Sylvia Pansow deutlich und stellte klar, dass diese Situation sich mit Blick auf die kommenden Jahre absehbar zuspitzen werde. Rund ein Drittel der Pflege-Mitarbeiter geht in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand. Beim ärztlichen Personal sind es rund 20 Prozent. Die Bemühungen, neues Personal zu gewinnen, laufen bei den Kliniken auf vielen Ebenen auf Hochtouren. Dennoch wird die Schere zwischen Personalbedarf und

-nachwuchs in den kommenden Jahren weiter auseinandergehen.
Klinik-Vorstand Solzbach skizzierte ein weiteres Problem: Strukturvorgaben die vom Bund beschlossen werden. Thema sind Mindestmengen an Operationen, die in einer Klinik durchgeführt werden müssen, um diese überhaupt noch durchführen zu dürfen und bezahlt zu bekommen. Ob beim Gelenkersatz, der Versorgung von Frühgeborenen oder in der allgemeinen Chirurgie: Seit Jahren steigen die Mindestmengen bei bestimmten Eingriffen und Behandlungen. „Wir sind ein gewisses Leistungsspektrum unserer Kliniken im Ostalbkreis gewohnt“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Wenn wir aber an unseren Strukturen nichts ändern und die Mindestmengen weiter steigen, führt dies dazu, dass wir an manchen Standorten gewisse Leistungen nicht mehr erbringen können. Nicht weil wir es nicht wollen, sondern weil wir nicht mehr dürfen“, so der Landrat.

Landrat und Klinikvorstand sind sich einig, dass die zukünftige Klinikstruktur in ein Gesamtkonzept zur medizinischen Versorgung im Ostalbkreis eingebettet sein muss. Auch aus den Reihen des Kreistags gab es dazu in der Sitzung keine grundsätzlichen Gegenstimmen. Ganz entscheidend sei eine gute Kommunikation. „Wir wollen die Entscheidung nicht an unserer Bevölkerung vorbei treffen. Auch nicht ohne die Mitarbeiter in den Kliniken und nicht ohne unsere niedergelassenen Ärzte“, so der Landrat. „Wir müssen diskutieren, wir müssen vielleicht auch streiten, aber wir müssen das Ziel einer langfristig zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung immer im Auge behalten“, so Bläse.
3.5.22

 

 

Radschnellweg: Trassenverlauf diskutiert

Kreis Göppingen. Zwei Jahre nach dem Beschluss, eine Planung des Radschnellwegs im Filstal durchzuführen, traf sich der Projektbegleitkreis zum ersten Mal im Landratsamt. Der Arbeitskreis besteht aus den betroffenen Städten und Gemeinden, mehreren Ämtern des Landratsamts, wie Umweltschutz-, Straßenbau- und Straßenverkehrsamt, dem Regierungspräsidium Stuttgart, der Polizei und Interessenvertretern verschiedener Verbände und Vereine. Es wurden Fragen zum Trassenverlauf beantwortet und Bedenken und Kritik der Vertreter angenommen. Diese fließen im weiteren Verlauf in den Prozess der Planung mit ein. Seit Ende 2020 der Beschluss fiel, eine Radschnellverbindung im Filstal zwischen Ebersbach und Süßen zu planen, stand die Arbeit nicht still. Der Förderantrag für die Finanzierung der Planung für den Radschnellweg im Filstal wurde bei Bund und Land gestellt. Im Frühjahr 2021 konnten rd. 3,2 Mio. € Förderung und damit eine Förderquote von 87,5 % bewilligt werden. Der Bund trägt 75% der geschätzten Kosten, das Land übernimmt 12,5%. Die verbleibenden 12,5% der Kosten trägt der Landkreis Göppingen. Die Projektsteuerung für das Großprojekt wird durch die wpm – ICL GmbH aus Stuttgart übernommen. Mithilfe des Büros wurden alle wichtigen Vorbereitungen zur europaweiten Ausschreibung der Planungsleistungen getroffen. In einem mehrstufigen Verfahren gaben mehrere Planungsbüros ihre Angebote für die Planungsleistungen der Radschnellverbindung ab. Durchsetzen konnte sich schließlich das Büro BIT Ingenieure AG aus Öhringen, das die Planung von Ebersbach bis Eislingen übernimmt. Unterstützung bekommen Sie dabei von Leonhardt, Andrä & Partner, welche für die Planung notwendiger Bauwerke wie Brücken und Unterführungen beauftragt sind. 

Die restliche Strecke der Radschnellverbindung von Eislingen bis Süßen befindet sich in der Planung des Regierungspräsidiums Stuttgart als Teil der Rückbaumaßnahmen der alten B10. Die Planung in Verantwortung des Regierungspräsidiums ist bereits weit fortgeschritten und soll voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2023 umgesetzt werden.  Seit Frühjahr 2022 ist die Planung der Strecke von Ebersbach bis Eislingen in vollem Gange. Die Grundlagenermittlung soll Ende Mai abgeschlossen sein. Dazu gehört eine Erfassung der bestehenden Radverkehrsinfrastruktur und der vorliegenden Geodaten und Pläne entlang der Strecke sowie die Klärung erster umweltrechtlicher Themenstellungen.

Radschnellverbindungen sind breite, direkte und möglichst kreuzungsfreie Verbindungen, auf denen Radfahrende jeden Alters im eigenen Tempo direkt und sicher zum Ziel kommen. Eine klare Kennzeichnung der Fahrspuren erhöht die Sicherheit und durch die Breite der Wege ist es möglich, problemlos nebeneinander zu fahren oder zu überholen. Obwohl man nicht unbedingt schneller fährt als auf herkömmlichen Radwegen, verkürzt sich die Fahrtzeit aufgrund der wenigen Stopps erheblich. Dadurch wird das Radfahren auch auf längeren Strecken attraktiv.
3.5.22

 

 

Handy lenkt Fußgängerin ab: Verletzt

Heiningen. In Heiningen wurde eine 24-Jährige am Montag von einem Laster erfasst.  Kurz nach 7.15 Uhr lief die 24-Jährige auf dem Fußweg neben der Bahnhofstraße in Richtung Gammelshausen. Im Bereich der Eschenbacher Straße überquerte sie an einem Fußgängerüberweg die Bahnhofstraße. Gleichzeitig fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Laster in der Bahnhofstraße in die selbe Richtung. Als die Fußgängerin den Füßgängerüberweg passierte, war der Laster schon fast an ihr vorbeigefahren. Zeugen teilten mit, dass die 24-Jährige wohl voll auf ihr Mobiltelefen konzentriert war. Ohne aufzublicken ging sie über die Straße. Dabei wurde sie vom rechten Hinterrad des Laster erfasst. Der rollte über ihr Bein. Dabei erlitt die Frau schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.
3.5.22
 

 

 

Gute Noten für Hochschule

Göppingen/Esslingen. Beim am Dienstag  veröffentlichten bundesweiten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) schneidet die Hochschule Esslingen gleich in sechs Fächern hervorragend ab. Dazu zählen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, Biotechnologie und Fahrzeugsysteme am Campus Esslingen-Stadtmitte sowie Elektrotechnik am Campus Göppingen. Damit gehört die Hochschule in diesen Fächern zu einer bundesweiten Spitzengruppe – zusammen mit wenigen anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland.
Spitzennoten stellen die Studierenden dem Fach Fahrzeugtechnik aus. Dieses gehört gleich in elf von 13 Kategorien zur bundesweiten Spitzengruppe: Betreuung durch Lehrende, Unterstützung im Studium, Lehrangebot, Studienorganisation, digitale Lehrelemente, Prüfungen, Laborpraktika, Angebote zur Berufsorientierung, Praxisbezug, Bibliotheksausstattung, allgemeine Studiensituation. In allen diesen Bereichen erhält die Fakultät Mobilität und Technik Traumnoten zwischen 1,4 und 2,0.
Ebenfalls top gerankt ist das Fach Chemieingenieurwesen, das in zehn von 13 Kategorien Spitzenbewertungen von Studierenden erhält. Erfreulich sieht auch das Ranking-Ergebnis von Maschinenbau aus: Das Fach steht erneut hervorragend da und gehört in neun Kategorien zur bundesweiten Spitzengruppe. Gleichauf liegen Biotechnologie und Fahrzeugsysteme, die beide jeweils in sechs Kategorien an der Spitze stehen. Gute Ergebnisse erhält zudem Elektrotechnik, das mit drei Kriterien top bewertet ist. 

Zusätzlich zu den Studentenurteilen schneidet die Hochschule auch bei vielen Fakten rund um das Studium sehr gut ab. Ob es um die Unterstützung am Studienanfang, die Abschlüsse in angemessener Zeit oder den Kontakt zur Berufspraxis geht: In allen gerankten Fächern steht die Hochschule hier sehr gut da.  Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen: „Das erneut sehr gute Ergebnis des CHE-Rankings ist gleichzeitig Grund zur Freude und Ansporn, unser erfolgreiches Konzept fortzuführen. Unsere moderne und aktuelle Lehre, die sehr guten Netzwerke in die Unternehmen und das praxisnahe Studium kommen bei den Studierenden wieder einmal sehr gut an.“

Mit rund 120.000 befragten Studenten und mehr als 300 untersuchten Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien ist das CHE-Ranking der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum.
3.5.22

 

 

Unbekannter rollt Tuffstein Abhang hinunter

Geislingen.  Am Montag lag ein Tuffstein auf der Weiler Steige.  Kurz vor 4 Uhr entdeckte ein Zeuge den Stein- und Holzreste auf der Weiler Steige. Neben der Straße lag ein etwa 40 Zentimeter  großer Stein. Er informierte die Polizei. Eine Polizeistreife schaffte die Trümmerteile von der Straße.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein Unbekannter auf dem Waldweg zwischen Wanderparkplatz und Helfenstein unterwegs war. Dort befand sich der Tuffstein. Den rollte er in Richtung Abhang und stieß ihn den Hang hinunter. Auf seinem Weg beschädigte der Stein mehrere Bäume und durchschlug eine hölzerne Schutzplanke. Auf einer Wiese neben der Weiler Straße kam der Stein dann zum Liegen. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
3.5.22
 

 

 

Mit Schlagstock zugeschlagen

Schwäbisch gmünd. Zwischen zwei Personengruppen kam es am Montagnachmittag kurz vor am Schwäbisch Gmünder Bahnhof zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein 18-Jähriger auch einen Teleskopschlagstock einsetzte. Beim Eintreffen der Polizei hatten sich die Gruppen bereits wieder getrennt; bei dem mutmaßlichen Täter, der zusammen mit einem Bekannten an die Örtlichkeit zurückkam, konnte der Teleskopschlagstock vorgefunden werden.
3.5.22

 

 

Jusos üben Kritik an Kretschmann

Kreis Göppingen. Auf den Antrag „Lehrkräfte wertschätzen, Lehramt aufwerten“ der Jusos-Göppingen haben sich  die Jusos-BW bei ihrem Landesausschuss einstimmig gegen die Äußerungen Ministerpräsident Kretschmanns gestellt, dass Teilzeitlehrkräften ihre Unterrichtsstunden erhöht werden sollen. „Die Rechnung, dass es 1.000 Lehrerstellen gleichkäme, wenn alle Teilzeitlehrkräfte eine Stunde mehr unterrichten würden, ist sehr stark vereinfacht und geht nicht auf“, sagt der Juso-Antragsinitiator und angehender Lehrer Canel Kaya. Teilzeitlehrkräfte entschieden sich nicht ohne Gründe wie beispielsweise Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen für solche Teilzeitmodelle. Hinzu kommt die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, weswegen die Erhöhung der Deputate um eine Stunde ein deutlich höheres Arbeitsvolumen verursachen würde.

Auch die Pläne des Kultusministeriums zur Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung der Referendare, um so die Unterrichtsversorgung zu sichern, kritisieren die Jusos im Landkreis. „Referendare gehören während ihrer Ausbildung ausgebildet und nicht als Stopfmaterial für den Mangel genutzt“, sagt der Juso-Vorsitzende Julian Schweizer. Solche Maßnahmen würden den Beruf noch unattraktiver machen und den Mangel verstärken. Der Antrag beinhaltetet zudem auch eine Prüfung einer Reformierung der Lehramtsausbildung im Hinblick auf mehr Praxisnähe.
2.5.22
 

 

 

Container aufgebrochen

Schwäbisch Gmünd. Mit brachialer Gewalt wurde zwischen Freitagmorgen und Montagmorgen in Rechberg ein Container aufgebrochen, der in der Hohenstaufenstraße auf dem Parkplatz an der Gemeindehalle stand. Aus dem Container wurden anschließend unter anderem eine Motorsäge Husqvarna, drei Akkuschrauber, ein Akku-Flex, eine Akku-Taschenlampe, eine Akku-Fettpresse sowie Akkus allesamt der Marke Milwaukee entwendet. Des Weiteren wurde noch Spezialwerkzeug und ein Werkzeugkoffer entwendet. Das Diebesgut hat einen Gesamtwert von mindestens 4000 Euro. Wer Hinweise auf den Diebstahl oder auf den Verbleib des Diebesgutes machen kann, wird gebeten sich mit dem Polizeiposten Waldstetten unter der Rufnummer 07171 / 42454 in Verbindung zu setzen.
2.5.22

 

 

21-Jährige flüchtet vor der Polizei

Heubach. Ein Streifenfahrzeug des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd befuhr am Sonntagabend die Remsstraße (Verbindungsweg Buch - Böbingen) , wo ihm ein Pkw entgegenkam, welcher von einer jungen Frau gesteuert wurde. Um das Fahrzeug und die Insassen einer Kontrolle zu unterziehen, wendeten die Beamten ihr Fahrzeug. Als die Fahrerin dies bemerkte, beschleunigte sie ihr Fahrzeug und bog fluchtartig nach rechts in eine Sackgasse ein. Als sie bemerkte, dass hier kein Weiterkommen war, flüchtete sie zu Fuß und versteckte sich in einem Gartengrundstück. Nach einer kurzen Suche kam die 21-Jährige zu ihrem Fahrzeug zurück, wobei sie angab, nicht gefahren zu sein, obwohl der Fahrzeugschlüssel aus ihrer Jackentasche fiel. Da bei der jungen Frau Alkoholgeruch wahrgenommen wurde und ein entsprechender Atemalkoholtest positiv verlaufen war, musste sie sich im Anschluss im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen.
2.5.22

 

 

Neue Chefärztin am Christophsbad

Göppingen. Die neue Chefärztin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie tritt ihre neue Stelle an – Prof. Dr. Petra Beschoner, Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin kommt von der Ulmer Universität ans Göppinger Christophsbad.                                                                                             

Geschäftsführer Oliver Stockinger vom Göppinger Christophsbad (CB) hatte allen Grund, sich zu freuen, als er zur Begrüßung der neuen Chefärztin, Prof. Dr. Petra Beschoner, einen Blumenstrauß überreichte. „Ankommen, stabilisieren und weiterentwickeln“, sagte Stockinger zur bevorstehenden Zeit an der Klinik. Beschoner leitet nach dem Weggang von Prof. Dr. Isa Sammet die Klinik für Psychosomatik .

Mit einer exzellenten Expertise – sie war Assistenzärztin bei Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer und hat ihre Ausbildung an der Universität Ulm in Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie bei Prof. Horst Kächele absolviert – bringt Petra Beschoner, die aus Blaustein stammt, alle nötigen Voraussetzungen mit. Sie hat beide gängige Therapieschulen - die verhaltenstherapeutische und die tiefenpsychologische – gelernt und war zuletzt Leitende Oberärztin bei Prof. Harald Gündel an der Universität Ulm, dessen Forschungsschwerpunkt Arbeitsleben und Gesundheit ist.
2.5.22

 

 

Kleinlaster stürzt um

Aichelberg. Ein umgestürzter Klein-LKW hat am Samstagvormittag zu einem langen Stau auf der A 8 geführt. Ein 25-jähriger Mann war mit seinem Klein-Lkw mit Anhänger in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als er im Bereich Aichelberg plötzlich die Kontrolle über sein Gespann verlor. Lkw und Anhänger gerieten ins Schlingern und kollidierten mit der Mittelleitplanke. Das Zugfahrzeug kippte um und blieb quer zur Fahrtrichtung auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen liegen. Der Anhänger löste sich hierbei vom Zugfahrzeug und rollte noch einige Meter weiter und kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der Fahrer zog sich bei dem Unfall nur leichte Verletzungen zu, welche vor Ort behandelt werden konnten. Der Schaden an Gespann und Leitplanke summiert sich auf ca. 10.000 Euro. Die Bergung des Lkw und Reinigung der Fahrbahn dauerte über mehrere Stunden an.
1.5.22

 

 

Kind rennt in Auto

Geislingen. Ein siebenjähriger Junge musste am Samstag nach einem Unfall in Geislingen in die Klinik verbracht werden.  Der Bub war gegen 19 Uhr in der Werkstraße unvermittelt auf die Fahrbahn gelaufen. Er wurde vom Pkw eines 18-jährigen Autofahrers angefahren und zu Boden geschleudert. Der Siebenjährige erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen, und wurde zur stationären Behandlung von einem Rettungswagen in die Klinik gebracht.
1.5.22

 

 

Laster bleibt an Brücke hängen

Wiesensteig. Auf einem schmalen Weg bei Wiesensteig hat sich am Freitag ein Laster verfahren. Der Fahrer hatte bei Hohenstadt die Autobahn verlassen, weil er nach Wiesensteig musste. Dorthin wählte er den Weg über die Eselhöfe und schließlich weiter über einen Waldweg. Zuletzt kam er fast bis zur Landstraße, die von Westerheim nach Wiesensteig führt. Aber eben nur fast. Denn er musste noch unter der Malakoffbrücke durchfahren, über die die Autobahn führt. Dort aber ist der Weg so verwinkelt, dass der Sattelzug hängen blieb. Die Polizei musste feststellen, dass der Lastwagen nur mit schwerem Gerät und nur rückwärts  geborgen werden kann. Damit wurde ein Abschleppunternehmen beauftragt.
29.4.22

 

 

Barnsley bekräftigt Städtepartnerschaft

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte eine Delegation aus Barnsley, Gmünds ältester Partnerstadt, in Schwäbisch Gmünd. Zu Gast waren die Bürgermeisterin Mayor Caroline Makinson in Begleitung ihres Ehemanns Barry Makinson und der Beauftragten für Städtepartnerschaften, Vicky Warboys. Am Freitag trugen sich die Gäste in das Goldene Buch der Stadt Schwäbisch Gmünd ein. Die Delegation besuchte die Robert Bosch Automotive Steering GmbH, die Weleda-Gärten, das in:it co-working lab und das Technologiezentrum für Leichtbau. Darüber hinaus trafen die Gäste Mitglieder des Vereins Städtepartnerschaft und nahmen am gemeinsamen Fastenbrechen auf dem Münsterplatz teil.
Besonderen Eindruck hinterließ der Wasserspielplatz im Himmelsgarten mit dem seitlich anliegenden Naturteich, der als Filterzone fungiert. Eine Idee, die Bürgermeisterin Makinson mit nach Barnsley nimmt, um dort einige der Hochwasser- und Wasserablaufprobleme anzugehen. Ebenfalls begeistert waren die Gäste von der Gmünder Wissenswerkstatt eule, die durch Praxisorientierung, kreative Ausrichtung und Auseinandersetzung mit grundlegenden Technologien den Wunsch nach einem solchen Zentrum in Barnsley hervorrief. Ein Besuch des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart rundete das Programm ab. Die Barnsleyer Delegation bekräftigte erneut ihre Freundschaft mit Schwäbisch Gmünd und blickt mit Vorfreude auf das große Jubiläum „175 Jahre Städtepartnerschaft“ im Juli.
29.4.22

 

 

Polizeichefin verlässt Göppingen

Göppingen. Die Leiterin des Polizeireviers Göppingen, Polizeioberrätin Inka Buckmiller, wechselt zum Polizeipräsidium Stuttgart. Polizeipräsident Bernhard Weber verabschiedete Buckmiller jetzt in Ulm. „Seit Oktober 2016 waren Sie und ihr Team in Göppingen und Umgebung der Garant für die Sicherheit der gut 66.000 Bürgerinnen und Bürger dort“, sagte Polizeipräsident Weber. „Das bestätigen die aktuellen Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, insbesondere im Bereich der Rohheitsdelikte und der Diebstähle aber auch der Sachbeschädigungen, der Straßenkriminalität und der Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum“, konstatierte Weber und freute sich über einen teils signifikanten Rückgang in diesen Deliktsbereichen während der letzten beiden Jahre. Weber dankte Inka Buckmiller für das Geleistete und wünschte ihr für ihre bevorstehende Aufgabe beim Polizeipräsidium Stuttgart, die einen weiteren Karriereschritt in ihrer Laufbahn bedeutet, viel Erfolg sowie eine stets glückliche Hand bei ihren Entscheidungen.  Ein Nachfolger für ihr Amt ist derzeit noch nicht bestellt. Die Amtsgeschäfte übernimmt für einen Übergangszeitraum kommissarisch Erster Polizeihauptkommissar Dieter Taller, welcher kürzlich mit der Leitung des Polizeireviers Eislingen betraut worden ist.

Inka Buckmiller begann ihren Werdegang bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg im Jahr 1995 bei der damaligen Bereitschaftspolizeiabteilung in Böblingen.  1996 wurde sie zum Polizeirevier Esslingen versetzt. Dort war sie sieben Jahre im Streifendienst eingesetzt, bevor sie 2003 das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen begann. 2006 kam die frisch ernannte Kommissarin zum Polizeirevier Filderstadt. Von dort folgten auch mehrere Abordnungen zu anderen Dienststellen wie zum Beispiel zum Planungsstab des Nato-Gipfels, zum Landeskriminalamt und zum Innenministerium. Im Oktober 2013 schloss Inka Buckmiller ihr Hochschulstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster ab und wurde zur Polizeirätin ernannt. Die folgende Zeit versah sie beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Seit Oktober 2016 war sie Leiterin des Polizeireviers Göppingen, wo sie 2019 zur Polizeioberrätin befördert wurde.
29.4.22

 

 

Kiffer am Sportplatz

Wäschenbeure. Am Donnerstag rechneten zwei Männer in Wäschenbeuren nicht mit der Polizei. Um 20.45 Uhr waren ein 16- und ein 18-Jähriger Zuschauer eines Fußballspiels in Wäschenbeuren. Die anderen Fans wunderten und beschwerten sich plötzlich über den Geruch von Cannabis. Ein Polizeibeamter war privat dort und erkannte die beide Männer schnell als Verursacher des Geruchs. Der Ermittler fand im direkten Umfeld der Männer auch eine kleine Menge Haschisch und Tabletten. Der 18-Jährige beanspruchte die Gegenstände für sich. Ihn erwartet nun eine Anzeige. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen übernommen.
29.4.22

 

 

Schulhof-Gestaltung kostet eine Million Euro 

Göppingen. Der Schulhof der Uhlandschulen in Göppingen ist jetzt fertiggestellt. Den ersten Bauabschnitt hatte man bereits 2016 realisiert und hat das mit Schülern und Lehrern entwickelte Planungskonzept in den folgenden Jahren sukzessive umgesetzt. Es ist ein Schulhof entstanden, der attraktive Spiel- und Verweilmöglichkeiten bietet und auch in den Schulferien als temporärer öffentlicher Spielbereich dient.  Der letzte Bauabschnitt wurde mit 412 000 Euro finanziert, insgesamt wurde für die Neugestaltung des Außenbereiches 1.06 Millionen  Euro investiert.
29.4.22

 

 

Mann geschlagen

Schwäbisch Gmünd. Kurz nach 23 Uhr betrat ein 52-Jähriger am Donnerstag eine Gaststätte in der Straße "Mühlbergle" in Gmünd. Der Mann, der taubstumm ist, schrieb dem Wirt auf einen Zettel, dass er von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen wurde. Hierdurch erlitt der 52-Jährige eine Prellung an der Wange und Schürfwunden. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat in dieser Sache Ermittlungen aufgenommen.
29.4.22

 

 

OB verurteilt Angriff auf Wohnhaus von AfD-Stadtrat

Schorndorf. Am Morgen des 28. April wurde an der Privatadresse des Schorndorer AfD-Stadtrat Lars Haise der Briefkasten beschädigt, eine illegale Plakatierung vorgenommen sowie Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt. Oberbürgermeister Bernd Hornikel hat den Angriff auf das Schärfste verurteilt: „Ich verurteile den Angriff, der sich in den frühen Morgenstunden auf das Wohnhaus des Schorndorfer Stadtrats Lars Haise (AfD-Fraktion) ereignet hat, auf das Schärfste. Der Angriff auf unser ehrenamtlich aktives Gemeinderatsmitglied und das Eindringen in seine Privatsphäre ist nicht tolerierbar.
28.4.22

 

 

Fußgängerin angefahren

Eislingen. Am Dienstag erlitt eine 85-Jährige in Eislingen schwere Verletzungen. Kurz nach 15 Uhr war eine 85-Jährige zusammen mit ihrem Ehemann und zwei Hunden zu Fuß in der Ziegelhaldenstraße in Richtung Eislingen unterwegs. Kurz vor der Hammenweilerstraße wurde die Seniorin von einem unbekannten Radfahrer angefahren. Der kam aus Richtung Göppingen und stieß mit seinem Rad in den Rücken der Frau. Die Seniorin stürzte zu Boden und erlitt Verletzungen. Auch der Radfahrer kam zu Fall und in einer Wiese zum Liegen. In einem kurzen Gespräch gab der mutmaßliche Unfallverursacher seinen Namen an und zeigte in Richtung des Wohngebietes. Der Senior verbrachte seine Frau mit dem Auto zum Hausarzt. Da die Verletzungen doch schwerwiegender waren, wurde die Verletzte mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Später wollte der Ehemann den Radfahrer kontaktieren. Den Namen hatte der Mann in der Aufregung vergessen und meldete den Vorfall bei der Polizei. Die hat nun Ermittlungen aufgenommen und sucht den Fahrer des Herrenrades. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Mühlhausen unter Tel. 07335/96260 entgegen.
28.4.22

 

 

Neue Teststation beim Christophsbad 

Göppingen. Vor dem Christophsbad Göppingen wurde eine neue Teststation in Zusammenarbeit mit der Firma Huber Health Care in Betrieb genommen. Diese ersetzt die bisherige Abstrichstelle an der Zentralen Patientenannahme (ZPA) und bietet ein öffentliches Angebot für alle Bürger. Soll heißen: Jeder hat hier die Möglichkeit, einen Bürgertest oder einen PCR-Test machen zu lassen.
28.4.22

 

 

Unachtsam: 30 000 Euro Schaden

Ebersbach. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Ebersbach.  Der Unfall ereignete sich kurz nach 17.45 Uhr. Der 47-Jährige fuhr mit seinem Pkw in der Straße Marktplatz. Am Kreisverkehr Hauptstraße stockte der Verkehr. Das bemerkte der Fahrer zu spät und fuhr einem Wagen einer 37-Jährigen in das Heck. Bei dem Zusammenstoß drehte sich das Heck des Unfallverursachers  auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem dort fahrenden Pkw. Durch den Unfall entstand ein Schaden von etwa 30.000 Euro an den drei Autos.
28.4.22
 

 

 

Betrüger versuchen es mit Schockanrufen 

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete m Mittwoch eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falsche Polizeibeamte“ und „Schockanrufe“. Seit dem späten Vormittag gaben sich im Bereich der Landkreise Göppingen und Heidenheim und in Ulm mindestens elf Anrufer als Polizeibeamte oder Ähnliches aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen.
27.4.22

 

 

Eislingen verstärkt Zensus-Team

Eislingen. Ab dem 15. Mai startet der Zensus 2022 in die heiße Phase der Erhebungen vor Ort. Marion Käppeler unterstützt seit Monatsbeginn den Leiter der Zensusstelle, Martin Schölkopf, bei den Vorbereitungen und der Durchführung der diesjährigen Volkszählung. Auch wenn die persönliche Befragung an der Haustüre kurz gehalten wird, für die ausführliche Rückmeldung sollte auch mit Blick auf die Pandemie der Online-Fragebogen genutzt werden. Während der Durchführung des Zensus ist Marion Käppeler mit Martin Schölkopf Ansprechperson für die ausgewählten Haushalte. Die gelernte Industriekauffrau war bereits viele Jahre in Kommunalverwaltungen tätig bevor sie sich entschieden hat, in Eislingen eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Rund um ihren Wohnort Albershausen nutzt Marion Käppeler die schöne Umgebung, um sich mit Pferdesport, Biken, Schwimmen und Laufen fit zu halten.
27.4.22

 

 

Technologieführer bekommt Förderung

Gruibingen. „Das in Gruibingen ansässige Unternehmen IEG Technologie GmbH ist als eines von landesweit neun Unternehmen in die aktuelle Förderrunde des Programms „Spitze auf dem Land!  Technologieführer für Baden-Württemberg“ aufgenommen worden“, teilte die Landtagsabgeordnete  Nicole Razavi mit. „Das auf die Sanierung von Böden und Grundwasser spezialisierte Unternehmen plant in Mühlhausen im Täle den Neubau eines kombinierten Büro- und Forschungsgebäudes zur Optimierung und Weiterentwicklung der Zirkulationstechnologie, z.B. für die Sanierung von mit Salzwasser kontaminierten Küstengebieten. Die Aufnahme in die aktuelle Fördertranche bedeutet eine gut angelegte Investition in innovative Technologie hier bei uns im oberen Filstal“, freut sich Razavi.
27.4.22

 

 

Corona: Inzidenz sinkt weiter

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen meldet im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ein Todesopfer in den vergangenen sieben Tagen.   Bei dem Toten  handelt es sich um einen über 80-jährigen Mann. Der Fall steht nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung. Aktuell wurden in elf Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 32 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 290 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 536,0 in ganz Baden-Württemberg bei 796,1.
27.4.22

 

Auto überschlägt sich

Kirchheim unter Teck.  Am Dienstag war ein Auto auf der A8 bei Kirchheim unter Teck zu schnell unterwegs. Gegen 14.30 Uhr fuhr eine 20-Jährige mit ihrem Pkw auf der A8 in Richtung München. Auf regennasser Fahrbahn verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie geriet mit ihrem Auto nach rechts in den Grünstreifen. Dort überschlug sich der Wagn und kam im Grünstreifen und teilweise auf dem Standstreifen auf dem Dach zum Liegen. Ein angelegter Sicherheitsgurt verhinderte Schlimmeres. Die Fahrerin erlitt nur leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden am Fahrzeug und am Flur auf ungefähr 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.
27.4.22

 

 

Überholmanöver misslingt 

Hohenstadt. Am Dienstag wurde ein Auto auf der A8 von einem Laster erfasst.  Kurz nach 20 Uhr fuhr ein 44-Jähriger mit seinem Pkw auf der A8 in Richtung Stuttgart. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen. Auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr ein 54-Jähriger mit seinem Sattelzug. Auf Höhe Widderstall kam es zu dem Unfall. An der Unfallstelle verengte sich die Fahrbahn. Der Autofahrer wollte den Laster noch überholen und fuhr dabei über die Sperrfläche. Die reichte jedoch nicht aus und der Pkw kollidierte mit dem Laster. Das Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechte Leitplanke. Danach schleuderte der Wagen zurück auf die Fahrbahn. Dort wurde er erneut von dem Laster erfasst und schob diesen noch etwas vor sich her. Beide Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 27.000 Euro.  
274.22

 

Gammelshäuser Steige: Fahrbahn wird saniert

Gammelshausen. „Die Gammelshäuser Steige soll schon bald wieder normal befahrbar sein“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Das Regierungspräsidium plant, noch vor den Sommerferien auf den durch Rutschungen beschädigten Abschnitten die Fahrbahndecke zu sanieren. Das hat mir Regierungspräsidentin Susanne Bay zugesichert“, so Razavi weiter.
26.4.22

 

 

Polizei kontrolliert Motorräder

Wiesensteig, Das Motorradkontrollteam des Polizeipräsidiums Ulm führte zusammen mit dem Polizeirevier Geislingen Verkehrskontrollen im Bereich Wiesensteig durch. Insgesamt gerieten dort 39 Fahrzeuge, davon 16 Pkw und 23 Motorräder in den Fokus der Polizei. Hiervon beanstandeten die Beamten 20 Fahrzeuge oder deren Fahrer. 14 Fahrzeuglenker waren im Bereich der Brückenbaustelle S21 auf der L 1200 zwischen Mühlhausen und Wiesensteig zu schnell unterwegs. Dies betraf zwölf Autos, einen Lastwagen und ein Motorrad. Der Tagesschnellste war der Fahrer eines VW. Diesen maß die Polizei mit 104 km/h bei erlaubten 50 km/h. Den Fahrer erwartet nun, genauso wie den Fahrer eines weiteren Autos, ein Fahrverbot. Bei einem Motorrad bemerkten die Spezialisten für Verkehr, dass die Reifen abgefahren waren. Ein weiteres war ohne Teile zur Geräuschunterdrückung, Kettenschutz und ausreichende Spiegel unterwegs. Zwei Fahrer von Kleinkrafträdern wurden ebenfalls kontrolliert. Bei einem Mann wurde festgestellt, dass er überhaupt keinen Führerschein mehr besitzt und das Zweirad eigentlich als Mofa zugelassen ist. Bei dem zweiten Fahrzeug stellten die Ermittler fest, dass dieses inzwischen ein Leichtkraftrad ist und der Fahrer nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Die Polizei stellte das Zweirad aufgrund der gravierenden technischen Veränderungen sicher und lässt es in den nächsten Woche begutachten.
26.4.22

 

 

Niederländer gewinnt die Stauferkrone

Jurysprecher Ralph Siegel gratuliert dem Gewinner der Stauferkrone 2022, Jean Cörvers. Foto: Günter Hofer / Schwabenpress

Donzdorf. Jean Cörvers aus der holländischen Provinz Limburg hat den internationalen Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ gewonnen. Die achtköpfige Jury mit ihrem Sprecher Ralph Siegel entschied sich für Cörvers selbstgeschriebenen  Beitrag „Rette mich“. Auch den Preis für den besten Text konnte sich der Niederländer holen. Mit dem  Lied „Verliebte schlafen nicht“ holte sich der Münchner Komponist Willy Klüter den mit 1000 Euro dotierten Preis für die beste Komposition, die Interpretin des Liedes, die aus Kärnten kommende 19-jährige Vanessa Dollinger kam auf den zweiten Rang der Jurywertung. Auf den dritten Platz kam Moonlight-Steffi aus Westfalen mit dem Lied „Ich bin ich und du bist du“ (Musik: Frank Schlüter, Text: Roswitha Dalek). Im Finale des Wettbewerbs standen 17 Interpreten aus vier Ländern.

Anders als die Jury entschied das Publikum im Saal. Die rund 500 Zuschauer kürten den Titel „Phänomenal“ von Albert & Andrea aus dem Zollern-Alb-Kreis (Baden-Württemberg) mit großem Abstand zum Publikumssieger. Den Preis überreichte die Sängerin Lorena, die 2019 bei der „Stauferkrone“ mit ihrem damaligen Duettpartner Seventino den Publikumspreis gewinnen konnte.

Die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ stand ganz im Zeichen großer Namen. Andy Borg sorgte für ein begeisterndes Showprogramm, durch den Abend führte die Fernsehjournalistin und Buchautorin Tatjana Geßler. Prominent besetzt die Jury mit Ralph Siegel, Schlagerstar Mara Kayser, Textdichterin Jutta Staudenmayer, Komponist Peter Seiler, Sängerin Lydia Huber, sowie Akkordeon-Weltmeisterin Christa Behnke, Drummer Reiner Oliva und dem Orchesterleiter Henry Großmann. Ralph Siegel zeigte sich von Organisation und Qualität des Wettbewerbs tief beeindruckt, dankte den Organisatoren und erklärte vor den Zuschauern in der Fast ausverkauften Donzdorfer Stadthalle, gerne auch an weiteren Ausgaben der „Stauferkrone“ mitzuwirken.

Die „Stauferkrone“ ist ein internationaler Musikwettbewerb für Schlager und Schlager-Pop, der von der Göppinger Agentur Maitis-Media seit 2015 in zweijährigem Turnus veranstaltet wird. Er zählt inzwischen zu den renommiertesten Wettbewerben im deutschsprachigen Raum und sie sich als Fortsetzung der legendären Schlagerfestspiele von Baden-Baden. Die künstlerische Leitung liegt beim Komponisten und Produzenten Hayo Well.
24.4.22

 

 

Frau belästigt Kripo sucht Zeugen

Schwäbisch Gmünd. Eine 25-jährige Frau erstattete Anzeige beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, nachdem sie wenige Stunden zuvor in der Innenstadt Schwäbisch Gmünd von einem bislang unbekannten Mann angegangen wurde. Die junge Dame teilte mit, dass sie am frühen Samstagvormittag, in der Zeit zwischen 9 und 9.30 Uhr im Bereich Bärengässle in Richtung Marktplatz unterwegs war. Plötzlich sei ein Mann aufgetaucht und habe sie am Oberarm festgehalten. Nach Aussage der 25-Jährigen habe der Mann zudem ein Messer in der Hand gehabt. Die junge Dame habe dann dem Mann zwischen die Beine getreten, so dass dieser das mitgeführte Messer fallen ließ. Anschließend sei sie Richtung Taxistand gerannt und habe um Hilfe gerufen. In der Nähe das Taxistandes sei sie daraufhin von einem unbekannten Mann angesprochen worden, der sie fragte, was denn los sei. Den Angreifer konnte die junge Frau wie folgt beschreiben: Etwa 170 cm groß, ca. 40 Jahre alt, normale Statur, dunkle kurze Haare, Drei-Tage-Bart. Er trug einen dunkelblauen Hoodie, wobei die aufgesetzte Kapuze einen hellen Rand hatte. Weiterhin eine dunkelblaue Jeans. Der Mann soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Die Kriminalpolizei Aalen hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Rufnummer 07361 / 5800 zu melden. Insbesondere wird auch der Mann, der im Bereich des Taxistandes die Frau angesprochen haben soll, gebeten, sich unter der genannten Rufnummer mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
25.4.22
 

 

 

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21

 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

In der Kindertagsesstätte Ringweg in Ebersbach-Roßwälden wurde jetzt das Energieprokjekt der Energieagentur des Landkreises Göppingen gestartet. Foto: Energieagentur Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Die Preisträger des Ebersbacher Bürgerpreises mit Bürgermeister Ebeerhard Keller (Mitte). Foto: Karen Mertens

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Freuen sich auf das Landes-Musik-Festival 2022 in Göppingen: Musikkschuleiter Martin Gunkel, Oberbürgermeister Alex Maier, der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemnberg, Guido Wolf und der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm (v.r.). Foto: Landesmusikverband

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Wolfram Bosch ist neuer Leiter des Polizeireviers Geislingen. Foto: Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

120 Zollbeamte haben die Klinikbaustelle am Eichert unter duie Lupe genommen und sind 40 Mal fündig geworden. Foto: Zoll

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Anton Saile wird am 1. Dezember neuer Chef beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen. Foto: Innenministerium

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

Der Herbst ist da: Kalte Nächte haben das Laub gefärbt, das sich vom baluen Himmel abhebt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Helmuth-Josef Keller steht im Finale des Musikwettbewerbs "Goldene Alpenkrone". Foto: Maitis-Media

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Die alte Löwensteinfigur, die einst das alte Gmünder Hallenbad zierte, wurde restauriert und hat einen neuen Platz gefunden. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Privatdozent Dr. Falk Clemens Thiel wurde zum Professor ernannt. Foto: Tobias Fröhner / Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Über die Drogenszene im Kreis informierten Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, die Leiterin der Suchtberatung Gisela Messerschmidt (v.l.) und Martin Veil vom Drogenhilfeverein (r.) die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer (2.v.r.). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Beim „Jugger“ traten die Teams „Gemeinderat“ und „Jugendarbeit“ gegeneinander an. Foto; Klaus Nickel

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Das Defizit bei den Alb-Fils-Kliniken, zu denen auch die Klinik am Eichert in Göppingen gehört, wächst weiter. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Die Initiatoren der Kampagne "Rücksicht macht Wege breiter" von Landratsamt Göppingen und Tourismusgemeinschaft Erlebnisgregion Schwäbischer Albtrauf freuen sich mit Landrat Edgar wolff (Mitte) über den Gewinn des Staatsanzeiger-Awards. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausgewiesenen Wege oder emotionale Auseinandersetzungen. Deshalb wurde die Sensibilisierungs-Kampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zu einem respektvollen Miteinander ins Leben gerufen. Der Landkreis hat gemeinsam mit seinem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA) einen Sonderpreis für diese Kampagne beim Staatsanzeiger-Award gewonnen.

Erstmals hat der Staatsanzeiger dieses Jahr drei Awards für erfolgreiche und inspirierende Projekte an Kommunen, Verwaltungen oder Behörden aus Baden-Württemberg verliehen. Die Kampagne aus Göppingen konnte in keine der vorhandenen Kategorien eingeordnet werden, weil neben dem Tourismus viele andere Bereiche wie Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft involviert waren. Die Jury war jedoch von dem Gesamtkonzept so begeistert, dass gemeinsam die Entscheidung getroffen wurde einen Sonder-Award zu vergeben.

Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamtes hat die Kampagne zusammen mit dem kreisweiten Tourismusverband ESA erstellt. Finanziert wurde die von Juni bis Oktober laufende Marketingkampagne durch vom Kreistag freigegebene touristische Projektmittel.
6.10.21

 

Erhebliche Schäden durch Farbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Innerhalb der letzten Wochen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Farbschmierereien festgestellt. So haben Unbekannte in der Pleuer Passage am Bahnhof mehrere Wände und Türen mit schwarzer Farbe besprüht. In der Ledergasse wurde ein Verkehrszeichen mit schwarzer Farbe besprüht und in der Robert-von-Ostertag-Straße an der Josenbrücke wurde eine Tür beschmiert. Der hierbei entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Großflächige Farbschmierereien wurden Hussenhofen an der Birkhofbrücke, auf Höhe des dortigen Supermarktes, festgestellt. Da dort aufgrund der Reinigung zusätzlich die Bahnstrecke gesperrt werden musste, wird der Schaden auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
6.10.21

 

 

Haushaltsberatung wird gestreamt

Göppingen. Die Erwiderung der Fraktionen zum Haushaltsplan 2022 am Donnerstag, 7. Oktober, den Oberbürgermeister Alex Maier kürzlich in den Gemeinderat eingebracht hat, wird von der Filstalwelle  live gestreamt und ist über die Homepage der Stadt Göppingen unter www.goeppingen.de live zu verfolgen. Die Erwiderung der Fraktionen ist soll gegen 17.15 Uhr starten.
5.10.21

 

 

Zwei Verletzte bei Crash am frühen Morgen

Salach. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Salach. Gegen 3.45 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Lkw in der Weberstraße unterwegs. Er fuhr an der Kreuzung geradeaus und wollte in Richtung Eislingen fahren. An der Kreuzung kam von links eine 34-Jährige mit ihrem Pkw. Die fuhr in Richtung Wilhelmstraße und hatte Vorfahrt. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Nach dem Aufprall fuhr der Lkw  über einen Fahrbahnteiler und beschädigte diesen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel nicht in Betrieb. Bei dem Unfall erlitten beide Beteiligten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 34-Jährige in eine Klinik. Der junge Mann wurde von den Helfern vor Ort versorgt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Das Auto und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
5.10.21

 

 

Frauen bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 29 ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Fahrer eines Transporters befuhr gegen 6.20 Uhr an der Anschlussstelle Schorndorf-West den Beschleunigungsstreifen in Richtung Stuttgart. Dabei erkannte er zu spät, dass zwei vorausfahrende Autos verkehrsbedingt anhielten. Der 57-Jährige fuhr daraufhin auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf einen davorstehenden Wagen. Die beiden Fahrerinnen der Pkw wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand schaden von etwa  30.000 Euro. Die Räumung und Säuberung der Unfallstelle behinderte auch den Berufsverkehr. Die Unfallstelle war nur einspurig passierbar. Der Rückstau im Berufsverkehr betrug bis zu sieben Kilometer.
5.10.21

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Kirchheimer Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum Freitag, 22. Oktober per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 07021 502-284 melden.
5.10.21

 

 

Polizei sucht Räuber

Schwäbisch Gmünd. Wie bereits berichtet, drang am Dienstag, 28.September um 0.42 Uhr ein bislang unbekannter Täter über ein Fenster in die Wohnung einer 85-jährigen Frau in der Rechbergstraßein Gmünd ein. Nachdem die Wohnungsinhaberin aufgrund der Geräusche erwachte, zwang der Eindringling die Seniorin leise zu sein. Da die 85-Jährige kein Geld in der Wohnung hatte, durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert, ehe er die Wohnung wieder verließ. Der Räuber war etwa 30 bis 32 Jahre alt, ca. 165 cm groß und hatte eine schlanke sportliche Figur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und Hose und einer schwarzen Mütze ohne Schild. Zudem führte der Mann eine rote Stofftasche mit sich. Der Mann sprach hochdeutsch ohne einen erkennbaren Akzent. Die Polizei fragt nach Vorliegen der Personenbeschreibung die Bürger, ob sie einen Mann kennen, auf den die Beschreibung zutrifft.
5.10.21

 

 

Hochschule verabschiedet Studenten

Esslingen/Göpingen. 642 Studenten aus Esslingen und Göppingen haben im vergangenen Sommersemester ihren Hochschulabschluss an der Hochschule Esslingen gemacht. Rektor Christof Wolfmaier in seinem Abschiedsvideo: „Viele Erwartungen sollten sich für Sie erfüllt haben! Sie haben Großartiges geleistet und werden Ihre berufliche Zukunft mit Bravour bestehen.“ Ingo Rust, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen, Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, und Markus Sontheimer, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VdF) sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und gratulierten den Absolventen zu deren Hochschulabschluss.
5.10.21

 

 

Junge Krankenpflegerinnen schaffen ihr Examen

Die Abschlussklasse 2021 mit Kursleiterin Susanne Weller (7.v.l.); Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. 22 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken, die 2018 die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ bzw. „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ begonnen hatten, haben jetzt ihr Examen bestanden.

Drei anspruchsvolle und lehrreiche Jahre mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis liegen hinter den neuen Pflegefachkräften. Ein großer Teil der Ausbildung musste unter den Restriktionen und einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden. Viele der Auszubildenden haben in den Hochphasen der Infektionswellen in den praktischen Einrichtungen direkt in Covid-Bereichen gearbeitet und die Versorgung der Patienten in den Kliniken mit Engagement und Wissen unterstützt.

Klare hygienische Richtlinien gab es bei den schriftlichen wie bei den mündlichen Prüfungen. Insgesamt lief alles reibungslos und sehr diszipliniert. Dies bestätigte auch Hans Schollenberger, Schulleiter im Ruhestand, der vom Regierungspräsidium beauftragt worden war, als Prüfungsvorsitzender die mündlichen Prüfungen zu begleiten. Er überreichte mit der Schulleiterin Sabine Becker und der Kursleitung Susanne Weiler im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Ich freue mich sehr über die positiven Prüfungsergebnisse, trotz der vielen Hürden, welche die Pandemie den Schülerinnen abverlangt hat“, sagte Sabine Becker. Als Jahrgangsbeste erhielt Vanessa Patek von der Geschäftsführung einen Geldpreis. 

Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege haben bestanden:  Yanka Claß, Sophia Kley und Annika Kluge. Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:
Michelle Arnold, Melissa Asllani, Helen Bulling, Sidra-Tul-Muntaha Chughtai, Annalisa Di Liberto, Esra Gülec, Juliet Helling, Arzu Kama, Dilay Koca, Laura Melchior, Johanna Mies, Vanessa Patek, Ilayda Peker, Isabelle Sauter, Fazilet Seker, Julia Traub, Elif Secil, Sophie Wiget, Derya Yangöz.
5.10.21

 

 

Streit wegen Jacke eskaliert

Göppingen. Wegen einer Jacke schlugen am Sonntag in Göppingen zwei Männer aufeinander ein. Die beiden 26-jährigen Männer trafen gegen 22.45 Uhr am Bahnhof aufeinander. Zwischen den Beiden entwickelte sich ein Streit, weil einer dem anderen angeblich seine Jacke ausleihen wollte. Letztendlich verblieb das Kleidungsstück beim Eigentümer und die Streithähne trennten sich.
4.10.21

 

 

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Heubach. Wegen einer gemeldeten Ruhestörung fuhren Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Sonntag kurz nach 1 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Heubach an. Vor dem Lokal hielten sich etwa 30 Personen auf. Ein 34-Jähriger und eine 26-Jährige, die auf dem Gehweg saßen und die Beine auf der Fahrbahn hatten, wurden durch die Beamten aufgefordert, sich auf den Gehweg zu begeben. Hierauf reagierte der 34-Jährige sofort sehr aggressiv; seine Begleiterin beleidigte die Beamten, weshalb die Personalien der Frau aufgenommen werden sollten. Dies verweigerte sie zunächst. Da der 34-Jährige weiterhin sehr aufgebracht war, wurde er von vorbeikommenden Passanten zunächst festgehalten. Die 26-Jährige wurde von den Polizisten zur Seite genommen; mehrfach versuchte ihr Begleiter zu ihr zu gelangen, wobei er in drohender Haltung auf die Beamten zu ging. Um einen Angriff des Mannes zu verhindern, musste er letztendlich zu Boden gebracht und dort fixiert, woraufhin wiederum die 26-Jährige und weitere Barbesucher ihm zu Hilfe eilen wollten. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Polizeibeamter ließ sich die Lage beruhigen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Beame leicht verletzt.
4.10.21

 

 

Unfallverursacher schwer verletzt

Waldstetten. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, wo er aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Fahrzeug fuhr zunächst auf die ansteigende Leitplanke auf und auf dieser rund 25 Meter entlang, ehe es von der Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend eine steile Böschung hinauffuhr. Beim Gegenlenken touchierte das Fahrzeug einen entgegenkommenden Pkw und kippte letztendlich an der steilen Böschung auf das Dach. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro.
4.10.21

 

 

Spielautomaten aufgebrochen

Heubach. Über das Fenster verschafften sich Unbekannte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr Zutritt zu einem Bistro in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
4.10.21

 

 

Autofahrer übersieht fast Streifenwagen

Süßen. Am Sonntag verursachte ein Autofahrer eine gefährliche Situation in Süßen. Gegen 10 Uhr wollte ein 31-Jähriger mit seinemP kw vom Gässle auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er fast einen Streifenwagen. Der 31-Jährige hatte nämlich die vorderen Seitenscheiben mit Folie beklebt. Dies stellte die Polizei bei der Kontrolle fest. Das ist nicht erlaubt und gefährlich, wenn die Folie nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld wegen des verkehrsunsicheren Zustands seines Fahrzeugs. Unter Aufsicht der Polizei entfernte der Mann die Folie.
4.10.21

 

 

Impf-Ärzte spenden für Flutopfer

Ostalbkreis. Eine Spendenscheck über 6000 Euro für die Opfer der Flut-Katastrophe in Deutschland stellten der Ärztliche Leiter des KIZ, Peter Schmidt, und Landrat Dr. Joachim Bläse stellvertretend für rund 30  Ärzte aus. Diese hatten unter dem Motto „1 Stunde für die Flutopfer“ Teile ihres Honorars, welches sie als Impfärzte im Aalener Impfzentrum erhalten haben, für die „Aktion Deutschland Hilft“ zugunsten der Flutopfer zur Verfügung gestellt. Bläse dankte den Ärzten für ihren Einsatz im Impfzentrum und dafür, dass sie sich finanziell für Menschen engagierten, die während des Hochwassers im Juli teilweise alles verloren hätten.
4.10.21

 

 

Finale von "Heiß auf Lesen"

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr endete der Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ mit einer kleinen Abschlussveranstaltung im Spitalhof, bei dem die Teilnehmer für ihr fleißiges Lesen belohnt wurden. Über 80 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren haben in diesem Jahr an dem Sommerleseclub teilgenommen und dabei über 300 Bücher gelesen. Zu jedem gelesenen Buch wurden sie von den Bibliotheksmitarbeiterinnen interviewt und durften das Buch bewerten. Jedes Kind, das während der Ferienzeit drei Bücher oder mehr gelesen hat, bekam bei der Abschlussveranstaltung nicht nur eine Urkunde und eine kleine Überraschung, sondern nahm auch an der Verlosung von tollen Preisen teil. Insgesamt erhielten im diesem Jahr 45 Kinder eine Urkunde und freuen sich schon auf den nächsten Sommerleseclub im kommenden Jahr.
4.10.21

 

 

Renovierungsarbeiten enden tödlich

Eislingen.  Bei Renovierungsarbeiten an einem Altbau stürzte am Samstagvormittag ein Betonbalkon vom ersten Obergeschoss ab und begrub den 53-jährigen Eigentümer unter sich. Bei den Arbeiten sollten die Betonstützen ausgetauscht werden. Hierfür sicherten Arbeiter den Balkon mit Metallstützen ab. Als eine Metallstütze vom Hauseigentümer mit Hammerschlägen zur Seite geschlagen wurde, fiel sie seitlich weg. In der Folge brach der Balkon von der Hauswand ab. Der Mann wurde unter den Balkonplatte begraben und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Das Gebäude wurde an der Südseite stark beschädigt und ist einsturzgefährdet. Am Montag wird das Gebäude von einem Statiker überprüft. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.
3.10.121

 

 

Auto erfasst betrunkenen Fußgänger

Göppingen. Schwer verletzt wurde ein betrunkener Fußgänger am Samstagmorgen zwischen Ursenwang und Eschenbach Aus bislang unbekannten Gründen erfasste ein 35-jähriger Autofahrer den Fußgänger mit dem rechten Kotflügel. Der befand sich zu dem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand. Nach dem Anprall wurde der 24-jährige Fußgänger auf die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf auf der Fahrerseite auf die Windschutzscheibe. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Da der Unfallhergang für die Beamten des Verkehrsdienstes Mühhausen unklar war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Dieser untersuchte die an Ort und Stelle feststellbaren Spuren. Voraussichtlich wird erst nach Vorliegen des Gutachtens zu ermitteln sein, wer den Verkehrsunfall verursacht hat.
3.10.21

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Eine Stadtbahn, wie hier in Karlsruhe, könnte schon bald auf das ehemaligen Voralbbahn verkehren, die von Boll bis Kirchheim verlängert werden könnte. Foto:VCD/Matthias Lieb

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Wechsel beim Polizeiposten Ebersbach: Ottmar Woitsch (l.) geht in den Ruhestand, Stefan Vossler wird neuer Postenführer. Fotos: Polizei

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Das neue 3D-OP-Mikroskop der Klinik am Eichert im Einsatz. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

Die Baumblüte um Göppingen ist eine Augenweide und kann bei sonnigem Ostersonntag-Wetter betrachtet werden. Fotos: Bettina Fritz

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

Ein Kreuz auf einem Grabstein auf dem alten Oberhofen-Friedhof in Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Seilschaft-Wanderer am Albtrauf bei Geislingen an der Steige-Türkheim, Foto: Schwäbische Alb Tourismus, Fotograf: Miriam Gairing

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

Der Aussichtsturm Luftikus auf dem Gelände der ehemaligen Gartenschau in Rechberghausen ist an Wochenenden wieder geöffnet. Besucher können den Turm besteigen. Die Gemeindeverwaltung bittet jedoch, die Abstandsregeln einzuhalten. Foto: Bettina Fritz

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperre möglich

Kreis Göppingen. Auch über die Osterfeiertage bleibt das Kreisimpfzentrum nin Göppingen  voll in Betrieb. Von Karfreitag bis Ostermontag sollen nach aktueller Planung über 1.300 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt werden. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden nach den Vorgaben von Bund und Land ab sofort im Regelfall nur noch für Personen ab 60 Jahren vorgenommen. Um die Impfungen am Mittwoch, 31.März und Donnerstag, 1. April unabhängig vom Alter der Impflinge durchführen zu können, werden für diese beiden Tage kurzfristig vor Ort alle geplanten Impfungen auf Biontechech umgebucht.

Was mit den ab dem 6. April gebuchten Astrazeneca-Terminen passiert, wird laut Landratsamt  so schnell wie möglich kommuniziert. Ab sofort können alle Personen ab 60 Jahren Impftermine für AstraZeneca über die bekannten Wege (telefonisch unter 116117 oder www.impfterminservice.de) buchen.

Stand 30.März wurden mehr als 23.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt. Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass innerhalb der letzten Woche  fünf Personen gestorben sind, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Von den  Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der fünf Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohner und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus. 

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 55 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 8487 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 7816 Personen wieder genesen und insgesamt 168 Personen gestorben. Aktuell sind 505 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 126,3 (Stand 30.03.2021, 16 Uhr). Die täglichen Fallzahlen stagnieren derzeit auf einem hohen Niveau. Im Landkreis Göppingen wird inzwischen bei fast allen Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen. Sollten die bisherigen Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht positiv beeinflussen, wird nach Vorgabe des Stufenplans des Landes ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner auf Landkreisebene erneut eine nächtliche Ausgangssperre umgesetzt. Das Gesundheitsamt beurteilt das Infektionsgeschehen täglich und behält sich die Anordnung dieser Maßnahme je nach Entwicklung der Lage vor.
31.3.21

 

 

Gegen Autos gefahren

Uhingen. Wohl in Folge eines medizinischen Notfalls fuhr ein Mann am Dienstag in Uhingen gegen ein geparktes Auto.  Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße. Wohl aufgrund eines medizinischen Problems verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er stieß gegen einen geparkten Ford. Den Ford schob es noch leicht auf einen dahinter stehenden BMW. Die Autos wurden leicht beschädigt und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eintreffende Rettungskräfte führten bei dem Mann Reanimationsmaßnahmen durch und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er jedoch später. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.
31.3.21

 

 

Hoher Unfallschaden bleibt zurück

Geislingen. Zwischen Montag und Dienstag beschädigte ein Unbekannter ein geparktes Auto in Geislingen. Der Opel parkte zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag 11 Uhr in der Burgstraße. In dieser Zeit stieß ein unbekanntes Fahrzeug gegen Wagen und beschädigte diesen erheblich auf der Fahrerseite. Der Unbekannte kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete. Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieb zurück. In diesem Zusammenhang sucht das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
31.3.21

 

 

Testmöglichkeit im Talx bleibt bestehen

Eislingen. Um weiterhin mögliche Infektionsketten in Eislingen frühzeitig zu unterbrechen, verlängert die Stadt Eislingen ihre Kooperation mit dem  DRK. Die aufgebaute Teststation im Jugendhaus Talx bietet den Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenlos testen zu lassen. „Testen schafft Sicherheit und ist derzeit mit einer der wichtigsten Bausteine, um die Ausbreitung der Infektionsketten durch die Virus-Mutationen einzudämmen“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Notwendigkeit, das Testangebot zu verlängern. Ursprünglich waren die kostenlosen Bürgertests nur bis Ende März vorgesehen. Nun soll das temporäre Testangebot den Eislingern aber weiter angeboten werden, bis flächendeckend Selbsttestungen zur Verfügung stehen. Denn die Nachfrage nach den Tests ist groß – Tendenz steigend.

Ein Termin für einen Schnelltest kann nur nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Das Buchungssystem ist online über die Seite des DRK-Kreisverbandes unter www.schnelltest.drk-eislingen.de erreichbar. Möglich ist auch eine telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 07161 / 67390. Schnelltest-Termine können von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr gebucht werden. Freie Termine stehen jedoch erst wieder ab Montag, 5. April 2021 zur Verfügung. Vor Ort genügt ein Personalausweis, um den gebuchten Schnelltest wahrnehmen zu können. Bürger, die sich online über das Buchungssystem anmelden, erhalten einen QR-Code, der zusätzlich zum Schnelltest-Termin mitgebracht werden sollte. Das Ergebnis bekommen die Abgestrichenen dann binnen einer Stunde durch eine automatisierte E-Mail übermittelt. Parallel dazu wird noch eine Karte mit einem Code ausgehändigt, über den das Ergebnis auf der DRK-Website online abgerufen werden kann.
31.3.21

 

 

Verstärkung für Eislinger Stadtverwaltung

Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien. Fotos: Stadt Eislingen

Eislingen. Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien  Die gelernte Bauzeichnerin Sandra Lennartz übernimmt vielfältige Aufgaben im Amt für Hochbau und Immobilien und ist im Schwerpunkt für den Gebäudeunterhalt der städtischen Liegenschaften in Eislingen Süd zuständig. Dadurch steht sie im engen Austausch mit den anderen Ämtern im Rathaus sowie mit externen Handwerkern. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und entspannt sich beim Yoga. Der Diplom-Verwaltungswirt Marco Donabauer wird von Winfried Reifenschweiler, dem langjährigen Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes in sein neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Ab 1. Mai wird er eigenverantwortlich das Bürger- und Ordnungsamt leiten. In seinem Zuständigkeitsbereich angesiedelt sind die Bereiche Feuerwehr, Integration, die Straßenverkehrsbehörde mit Bußgeldstelle, der Bürgerservice sowie der Bereich Soziales. In seiner Freizeit fährt Marco Donabauer gerne Motorrad mit seiner 40 Jahre alten Suzuki, unternimmt sportliche Fahrradtouren oder kümmert sich um den Streuobstbestand auf seinem Wiesengrundstück.
31.3.21

 

 

Omnibus fährt gegen Fahrzeugtüre

Schwäbisch Gmünd. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochvormittag in der Ledergasse aus ihrem Fahrzeug steigen. Beim Öffnen der Türe übersah sie einen von hinten heranfahrenden 36-jährigen Omnibus-Fahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Fahrzeugtüre, wodurch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6000 Euro entstand.
31.3.21

 

 

Unfall mit Skateboard

Heubach. Beim Befahren der Hohenroder Straßein Heubach-Lautern musste am Dienstag gegen 16.20 Uhr ein Pkw-Lenker eine Gefahrenbremsung einleiten, als ein 15-jähriger Junge sein Skateboard verlor und dieses auf die Fahrbahn rollte. Das Skateboard traf den Pkw und wurde gegen den Kopf des Jungen geschleudert, der dabei eine leichte Platzwunde erlitt.
31.3.21

 

 

Impfstoff-Wirrwarr: Alle Termine bleiben bestehen

Ostalbkreis. Die neuen Empfehlungen mit dem Umgang des Impfstoffs Astrazenica wirken sich auch auf das Kreisimpfzentrum Ostalb aus. Das Landratsamt informierte hier am Mittwoch. „Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von Astrazeneca den Impfstoff von Biontech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung Biontech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit Astrazeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 Astrazeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit Biontech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. „Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten,“ so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch zwölf Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.
31.3.21

 

 

Teamviewer steigt auch bei der Formel 1 ein

Göppingen. Sportsponsoring bei Bundesliga-Handball und Premier-League-Fußball ist  dem Softwarunternehmen Teamviewer aus Göppingen noch nicht genug. Jetzt steigt der Softwareanbieter Teamviewer noch in einen weiteren Werbevertrag mit dem Formel-1-Team von Mercedes ein, wie am Dienstag bekannt wurde. Zu dem über fünf Jahre laufenden Deal gehört auch das Sponsoring des Motorsportteams von Mercedes für die Elektro-Rennserie Formel E. Mit dem Sportsponsoring wollen die Göppinger  vor allem auch bei großen Unternehmenskunden ins Geschäft kommen bringen.
30.3.21

 

 

Baehrens zu Antrittsbesuch bei OB Maier

Göppingen. Neu Kennenlernen mussten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier nach dessen Wechsel vom Stuttgarter Landtag auf den Göppinger Bürgermeistersessel sicherlich nicht. Trotzdem kam es zum obligatorischen Antrittsbesuch der Abgeordneten beim neuen OB. Neben dem Ausblick auf künftige Projekte in der Stadt lohnte sich aber auch noch einmal der Blick zurück. "So konnten wir uns gemeinsam noch einmal darüber freuen, dass es gelungen ist für die Sanierung des Göppinger Freibades drei Millionen Förderung vom Bund an Land zu ziehen," so Baehrens.
30.3.21

 

 

Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Göppingen. Inmitten der dritten Welle der Corona-Pandemie und durch die erste positive Erfahrung mit dem digitalen Format beim „Digitalen Plaudern“ im November, starteten die digitalen Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang mit zwei digitalen Veranstaltungen. Eingeladen zum ersten digitalen Nachbarschaftsgespräch waren Jugendliche und junge Familien; Zielgruppe des zweiten digitalen Nachbarschaftsgesprächs waren Menschen im Übergang aus dem aktiven Erwerbsleben in den (Un-)Ruhestand und darüber hinaus. Trotz der widrigen Umständen waren die Veranstalter, die Stadt Göppingen und die Flüwo-Stiftung, über die große Resonanz der Anmeldungen erfreut – 20 Teilnehmer zählte die erste Gruppenveranstaltung und neun Personen waren bei dem zweiten digitalen Gespräch angemeldet. „In einem guten Miteinander liegt das Fundament für eine gute Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Alex Maier in seiner Begrüßung. „Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurde der Startschuss für die weitere Quartiersentwicklung in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt gesetzt.“

Dass der Austausch und die Mitwirkung der Teilnehmenden im virtuellen Raum geführt wurden, statt in einem aktiven analogen Beteiligungs-Workshops, machte sich an den Ideen und Vorschlägen der Beteiligten in den Nachbarschaftsgesprächen nicht bemerkbar. Eine Vielzahl an Anregungen wurde zusammengetragen, beispielsweise nach mehr Begegnung und Bewegung. Die schrittweise Umsetzung ist unter anderem abhängig, inwiefern die coronabedingten Einschränkungen weiter bestehen. Ein erstes Treffen könnte in den Sommermonaten stattfinden, wenn das Flüwo-Stiftungsmobil Station in Ursenwang macht.
30.3.21

 

 

Spielplatz beschädigt

Bad Ditzenbach. Vandalen trieben von Sonntag auf Montag ihr Unwesen auf einem Spielplatz bei Gosbach.  Von Sonntag auf Montag waren Unbekannte auf dem Spielplatz "Wanderparkplatz Aimer" zu Gange. Dabei beschädigten sie mehrere Bänke, Holzbalken und ein Eingangsschild. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den Verursachern.
30.3.21

 

 

Karstadt-Areal Weniger Handel – mehr Wohnungen

Esslingen. Die städtebauliche Neuordnung des Karstadt-Areals mit der geplanten Neubebauung auf der bisherigen Parkplatzfläche an der Martinstraße und auf den südlich daran angrenzenden Flächen sowie dem Umbau des bestehenden Karstadt-Warenhauses an der Bahnhofstraße ist eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in der denkmalgeschützten Esslinger Altstadt und von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung in diesem Bereich. Die Firma BPI Esslingen S.à.r.L. beabsichtigt, die bisher unbebauten Flächen zu überbauen und unter funktionaler und gestalterischer Einbindung des vorhandenen Warenhausgebäudes auf dem Areal eine Neubebauung mit gemischten Nutzungen (Handel, Dienstleistungen, Büros, Wohnen) sowie einer Tiefgarage zu errichten.

Aufgrund der inzwischen eingetretenen massiven Veränderungsprozesse im Einzelhandelsbereich hat der Vorhabenträger  Abstand von einer Realisierung des bereits baurechtlich genehmigten Projektes genommen und in Abstimmung mit der Stadt auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes eine neue Planung ausgearbeitet. Diese Planung, die von den Architekten Plan Forward GmbH aus Stuttgart ausgearbeitet wurde, geht bei der geplanten Neubebauung von einer deutlichen Reduzierung der Einzelhandelsflächen zugunsten von mehr Wohnflächen sowie weiterhin von einem Erhalt des bestehenden Karstadt-Warenhauses aus. Anders als bisher vorgesehen, soll dabei jedoch das Bestandsgebäude, das mit seiner großflächigen, monofunktionalen Handelsnutzung in der bisherigen Form nicht weiter betrieben werden kann, innerhalb der vorhandenen Baustruktur umgebaut und in den oberen Geschossen mit anderen Nutzungen belegt werden. Es ist ausdrückliches Ziel sowohl des Vorhabenträgers als auch der Stadt, durch die Einbeziehung des Bestandsgebäudes in die städtebauliche Neuordnung auch in Zukunft den Betrieb des Karstadt-Warenhauses am Standort Bahnhofstraße zu ermöglichen.
30.3.21

 

Oster-Spezial auf dem Wochenmarkt kommt an

Ebersbach. Mit einem Oster-Spezial wurde die Reihe der Ebersbacher Wochenmärkte um eine fünfte, zusätzliche Ausgabe ergänzt. Bislang gab es Spezial-Ausgaben zu „Spargel“, „Sommer“, „Kürbis“ und „Weihnachten“. Die Premiere des Oster-Spezial lockte viele Besucher in die Kirchheimer Straße in Ebersbach. Dort ließ sich mit ausreichendem Abstand und unter freiem Himmel sicher einkaufen. Am 8. Mai geht es mit dem Spargel-Spezial weiter.
30.3.21

 

 

Biker bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer war am Montagnachmittag auf der Landesstraße 1151 von Schlichten kommend in Richtung Schorndorf unterwegs. Im Kurvenbereich setzte er zu einem Überholvorgang an, verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad und rutschte in die Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Bike entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Die Landesstraße musste nach dem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
30.3.21

 

 

Berauschte Autofahrerinnen

Göppingen. Zwei Autofahrerinnen zog die Polizei am Montag in Göppingen aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr fuhr die 26-Jährige in der Burgstraße. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Bei der Kontrolle hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben. Bei ihrer Durchsuchung fand die Polizei noch ein Tütchen mit Cannabisblüten. Gleich erging es einer 23-Jährigen. Nach einer Kontrolle gegen 20.45 Uhr in der Schorndorfer Straße war für die Lenkerin die Fahrt beendet. Auch hier zeigte der Drogentest eine Beeinflussung auf Betäubungsmittel. Beide Frauen müssen nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.21

 

 

Auto bremst Laster aus

Aichelberg.  Am Montag kam es zu einem Unfall auf der A8. Gegen 19 Uhr fuhr der 45-Jährige mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Im Bereich Aichelberg überholte er verbotswidrig auf dem mittleren Fahrstreifen andere Laster. Ein 26-Jähriger überholte mit seinem Pkw den Sattelzug des 45-Jährigen. Nach dem Überholvorgang scherte er direkt vor dem Laster ein und bremste seinen Wagen stark ab. Im Sattelzug wurde eine Notbremsung ausgelöst. Dennoch konnte der 45-Jährige nicht mehr halten und fuhr ins Heck des Pkw. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
30.3.21

 

 

Ostalbkreis erlaubt mehr Kontakte

Ostalbkreis. Seit Montag gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
30.3.21

 

 

49 Corona-Patienten in den Kreiskliniken

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gab es am Montag 479 aktuell an Corona Infizierte. Damit sind knapp 0,2 der Kreisbevölkerung betroffen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen ist laut Angaben des Landratsamtes in den vergangenen Tagen auf 166 angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen  lag am Sonntag laut Sozialministerium bei 115,1 In den Kreiskliniken wurden am Montag 49 Corona-Patienten behandelt, dazu kamen fünf Verdachtsfälle.
29.3.21

 

 

Eislinger spendet 150 Mal Blut

Eislingen. Seit dem ersten halben Liter, den sich Gerhard Kneifel 1967 abzapfen ließ, ist der Eislinger 150 Mal freiwillig an die Nadel gegangen. Im Schnitt ging er sechs mal im Jahr zur Spende. Dafür dankte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Deutschen Roten Kreuzes bei einer besonderen Ehrung im Rathaus. Ein ärztlicher Rat brachte Gerhard Kneifel im Alter von 19 Jahren erstmals dazu, Blut für andere Menschen zu spenden. „ Mit der Maßnahme sollte mein Blutdruckwert stabilisiert werden“, blickt er offen auf seine Anfänge zurück. Dass daraus einmal mehr als 50 Jahre werden, hat sich der sportliche 73-jährige Rentner damals nicht träumen lassen. „Es hat mir gutgetan und weil es wichtig ist“, so sein bescheidener Ansatz, um die enorme Anzahl von 150 Blutspenden zu erklären.

Angetrieben hat ihn aber auch der Gedanke, anderen Menschen zu helfen. Der Blutspendedienst weiß von der Bedeutung seiner Spendenbereitschaft. Da er zu den wenigen zählt, die die seltene aber begehrte Blutgruppe 0 negaitiv haben, können alle Menschen sein Blut empfangen. Nicht zuletzt hat ihn das auch angetrieben, über viele Jahre hinweg die maximal zugelassene Höchstzahl von sechs Blutspenden im Jahr wahrzunehmen. „Ich habe sogar meinen Urlaub nach den Blutspendeterminen ausgerichtet“, blickt der Eislinger zurück. Das einzige, das ihn etwas eingeschränkt habe, sei der Sport gewesen.

Weitere 23 Blutspender haben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet. Bedingt durch die nach wie vor strengen Corona-Beschränkungen konnte die Wertschätzung und der Dank für das selbstlose Engagement nicht wie gewohnt, beim Blutspender-Ehrungsabend übermittelt werden. Den Blutspenderinnen und Blutspendern wurden deshalb die Ehrungsgaben des DRK-Blutspendedienstes mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters und einem Präsent durch einen Boten zugestellt.  Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden: Ursula Braun, Stefanie Fuchs, Mona Höfle, Lilija Kechter, Vesna Koscuk und Frank Seeler. Ehrennadel in Gold für für 25 Blutspenden: Maurizio Cerini, Ana Geisen, Rüstem Güler, Dr. Gudrun Igel-Mann, Karin Leyrer, Arno Mild, Oliver Pietsch, Albrecht Reik, Dorothee Steidl und Daniela Waller Ehrennadel in Gold für 50 Blutspenden: Heinz Kress und  Timo Maier. Ehrennadel in Gold für 75 Blutspenden: Georg Goik und Andreas Wahl. Ehrennadel in Gold für 100 Blutspenden: Stephan Deutschmann und Frank Straile 

Thomas Ruckh, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eislingen, erhielt einen großen Dank für seine 40-jährige Zugehörigkeit beim DRK, das er durch sein Engagement in besonderer Weise bereichert. „Wir sind stolz auf diesen Ortsverein, der regelmäßig die Blutspende-Aktionen in Eislingen ausrichtet. Es ist ein tolles „Miteinander“ und ich freue mich auf viele weitere Projekte mit Ihnen und dem DRK-Team“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger und überreichte als Anerkennung einen Geschenkkorb mit regionalen Leckereien.
29.3.21

 

 

Geislinger Hock und Kinderfest abgesagt

Geislingen.  In enger Abstimmung haben Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung als Veranstalter eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Das Geislinger Kinderfest und das dazugehörige Rahmenprogramm werden auch 2921 coronabedingt abgesag.  Nach der Absage des traditionellen Hocks im Jahr 2020 hatte der Hockverein gehofft, dass die Veranstaltung 2021 wieder stattfinden kann. Die aktuelle Situation und der Ausblick in den Sommer lässt aber leider keine andere Entscheidung zu.

Der Stadtjugendring Geislingen e.V. hatte bereits intern Gespräche geführt, die zu dem Schluss kamen, dass man sich auch 2021 keinen Tag der Jugend in der gewohnten Form vorstellen kann. Der Tag der Jugend mit seinem traditionellen Flohmarkt, ökumenischen Gottesdienst, buntem und vielfältigem Mittagsprogramm sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air im Notzental ist mit den zu erwartenden Auflagen - wenn Feste dieser Art bis im Sommer überhaupt wieder stattfinden dürften - aus Sicht der ehrenamtlichen Veranstalter nicht durchführbar.  

Der Kinderfestausschuss, ein Gremium bestehend aus Vertretern von Schulen, sachkundigen Bürgern, Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung, war sich in seiner virtuellen Sitzung schnell einig: Alle hätten liebend gerne 2021 wieder ein Kinderfest als Schuljahresabschluss vor den Ferien gefeiert, aber es isei für alle klar gewesen, dass dies auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
19.3.21

 

 

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw und etwa 3500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend in der Schorndorfer Uhlandstraße. Ein 58 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr die Uhlandstraße in Richtung Krummhaarstraße entlang und kam hierbei auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 81-Jährigen. Der Unfallverursacher wurde beim Unfall leicht, der Fahrer des des entgegenkommenden schwer verletzt. Beide wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Ein Alkoholtest beim Fahrer des Fiat ergab rund 0,9 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf war mit insgesamt neun Einsatzkräften zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
29.3.21

 

 

Mofalenker stürzt

Donzdorf. Leichte Verletzungen zog sich ein Mofa-Fahrer bei einem Unfall am Sonntag bei Donzdorf zu. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 15-Jähriger von Unterweckerstell in Richtung Donzdorf. Ihm kam ein Pkw entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug zu vermeiden, lenkte der Zweiradfahrer nach rechts. In der Wiese stürzte er und verletzte sich leicht. Auch der 58-jährige Lenker des Pkw und sein 14-jähriger Beifahrer trugen leichte Blessuren davon. Ärztliche Hilfe benötigten sie jedoch nicht. Die Polizei in Eislingen (07161/8510) hat nun die Ermittlungen nach dem Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten wollen herausfinden, wer von den beiden das Rechtsfahrgebot missachtete.
29.3.21

 

 

Handballerinnen verlieren deutlich

Göppingen. Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Kampf um den Klassenerhalt. Das Heimspiel gegen den Thüringer HC verlor das Team recht deutlich mit 25:34.
28.3.21

 

 

Am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde Licht aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist jetzt am Samstag bei der diesjährigen Earth Hour 2021 mit dabei. Am Samstag 27. März, wird dabei ab 20.30 Uhr die Beleuchtung am Münster, am Forum Gold und Silber und am Rathaus für eine Stunde ausgeschaltet.  Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Überall wird am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht gelöscht. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro.
27.3.21

 

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Versäumte Impftermine jetzt nachholen

Ostalbkreis. Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von Astrazeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März  konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

„Dies können wir jetzt nachholen“, kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. „Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline“, so der Landrat abschließend.
27.3.21

 

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Bei Alkohol-Fahrt schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend befuhr ein 47jähriger Pkw-Fahrer die Königsturmstraße in Gmünd, vom Glockekreisel kommend. Da er zu schnell und obendrein auch noch alkoholisiert unterwegs war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Warnbaken einer dortigen Baustelle und schleuderte im Anschluss gegen eine Gartenmauer. An der dortigen Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Bei dem Unfall zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand Totalschaden. Insgesamt liegt die Höhe des angerichteten Schadens bei ca. 15000 Euro. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt.
27.3.21

 

 

Ersatz für Osterrallye

Schwäbisch Gmünd (sv). Da die geplante Osterrallye aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden kann, hat sich das Jugendhaus am Königsturm eine Alternative überlegt: Am 1. April hängen für die Jugendlichen am Zaun des Jugendhauses kleine Geschenktüten aus, die mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenkideen gefüllt sind. Natürlich kann das die geplante Osterrallye nicht eins zu eins ersetzen, aber das Team des Jugendhauses hofft, damit zumindest eine kleine Freude machen zu können.
27.3.21

 

 

Raub misslingt

Göppingen. Dank der Gegenwehr blieb ein 24-Jähriger am Donnerstag in Göppingen ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr lief eine 45-Jährige auf dem Gehweg in der Hohenstaufenstraße. Der 24-Jährige kam ihr entgegen und ergriff die Tasche der Frau. Er versuchte sie von der Schulter zu reißen. Die 45-Jährige wehrte sich massiv und der 24-Jährige ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Mann. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der 24-Jährige kurze Zeit später in der Poststraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass er nach der Tat noch wahllos Passanten anpöbelte und in einem Geschäft mit Desinfektionsmittel herumsprühte. Augenscheinlich schien der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation zu stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in ein psychatrisches Krankenhaus.
26.3.21

 

 

Ein Paar Schuhe löst Suchaktion aus

Heubach. Am Donnerstagnachmittag wurde der Polizei durch einen Spaziergänger gemeldet, dass sich im Bereich einer Brücke über den Beurener Bach, zwischen Heubach und Heubach-Beuren, ein Paar Kinderschuhe der Größe 34 befinden würde. Da wegen der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Kind möglicherweise in den Bach begeben hatte, und in eine hilflose Lage geraten sein könnte, wurde durch die Polizei entschieden, den Bereich großflächig abzusuchen. Hierzu waren neben mehreren Streifen auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailerhund vom Polizeipräsidium Einsatz aus Göppingen im Einsatz. Die Suchmaßnahmen blieben letztendlich erfolglos und wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
26.3.21

 

 

Bürgermeisterwahl: Sechs Kandidaten in Uhingen

Uhingen. Am 18. April findet in Uhingen die Bürgermeisterwahl statt. Rund 11.000 wahlberechtigte Uhingerinnen und Uhinger wählen das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre. Insgesamt sechs Personen stellen sich zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hat folgende Bewerber/in zugelassen, die sich am Mittwoch, 31. März 2021 ab 19 Uhr im Uditorium in der Reihenfolge vorstellen können wie sie auf dem Stimmzettel stehen:

Frank Benkart, Projektingenieur Global Projects
Matthias Wittlinger, Bürgermeister, Jurist
Sonja Elineau, Diplom-Pädagogin Univ.
Samuel Speitelsbach, keine Angabe
Philipp Riethmüller, Projektleiter bei einer Stadtverwaltung
Tunçay Sönmez, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Geschäftsführer

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel hat sich durch Eingang der Bewerbung ergeben. Bei gleichzeitigem Bewerbungseingang hat das Los die Reihenfolge bestimmt. Im Anschluss an die Selbstvorstellung, für die jeder Person jeweils maximal 15 Minuten zur Verfügung stehen, schließt sich eine Fragerunde an. Die Bewerbervorstellung können alle Interessierte  als Live-Stream über die Homepages der Stadt Uhingen (www.uhingen.de) sowie der Filstalwelle (www.filstalwelle.de) verfolgen. Auf die Aufzeichnung der Veranstaltung kann bis zum Wahltag zugegriffen werden.
26.3.21

 

 

Schwörtage ein Zeugnis kommunaler Selbstregierung

Esslingen / Ulm / Reutlingen. Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben. Die Kulturministerkonferenz der Länder hat daher auf Empfehlung des unabhängigen Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in den einstigen Reichsstädten Reutlingen, Esslingen am Neckar und Ulm in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Oberbürgermeister Thomas Keck (Reutlingen), Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Gunter Czisch (Ulm) begrüßten in einem gemeinsamen Online-Pressegespräch am Freitag diese Entscheidung, mit der eine politische Kultur gewürdigt wird, die ihre Anfänge im Mittelalter hat, aber bis in die Gegenwart wirkt. Die Tradition der Schwörtage verbinde die einstigen Reichsstädte bis heute und sei ein Spezifikum im deutschen Südwesten, betonte OB Keck eingangs.  Für Prof. Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn erfüllt die Schwörtradition der ehemaligen Reichsstädte  „in geradezu idealer Weise die Kriterien des immateriellen Kulturerbes im Bereich Bräuche, Darstellungen und Ausdrucksformen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Bräuche, Rituale und Feste, überlieferter Traditionen und Ausdrucksformen von Wissen und Bräuchen und deren Anwendung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Auseinandersetzung mit der Geschichte. Diese spezifische Form der Vergesellschaftung durch gegenseitigen Schwur der städtischen Bürgergemeinde und der Exekutivorgane der Städte, deren Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und Weiterentwicklung unter neuen demokratischen Vorzeichen bilden ein Beispiel, wie es gelingt, Bräuche und Rituale der Vertrautheit, Wiedererkennung und Strukturierung des Ortes und Raumes mit neuen Elementen zu verknüpfen bzw. diese zu integrieren, um so dem Erstarren in bloßer Folklore zu begegnen.“

Die Schwörtagsfeiern in ehemaligen Reichsstädten gehören zu den ältesten profanen kommunalen Traditionen. Sie gehen auf mittelalterliche Vorläufer zurück, bei denen sich die Stadtgemeinde als Schwurgemeinschaft konstituierte.
26.3.21

 

 

Corona: Ostalbkreis will Modellregion werden

Ostalbkreis. Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am Freitag an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

“Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren.”
26.3.21

 

 

Ebersbacher Jubiläumseber suchen neues Zuhause

Ebersbach. Seit 2017 begleiteten die Stadt Ebersbach an der Fils 850 liebevoll gestaltete Eber durch den Alltag. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils im Jahr 2020 wurden sie von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen liebevoll gestaltet. An vielen Stellen in der Stadt grüßten sie als Botschafter zu den bevorstehenden Feierlichkeiten und haben sich schnell ihren Platz in den Herzen der Ebersbacherinnern und Ebersbacher erobert. Auch wenn sie aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken sind, haben die kleinen Kunstwerke schon einige Stürme ausgehalten und auch anderen Witterungseinflüssen standhaft getrotzt. Nach einem kalten Winter sehnen sie sich nun nach einer festen Bleibe. Auch die Organisatoren der Aktion von ProEbersbach e.V., wünschen sich, dass die kleinen Wappentierchen der Stadt nun ein dauerhaftes Obdach bekommen.

Alle, die einen kleinen Eber adoptieren wollen, können sich ab sofort kostenlos einen Eber in den Burggärten (hinter der Musikschule) abholen. „Natürlich freuen wir uns über ein Bild, das unser Maskottchen an seinem neuen Standort und mit seinen Eigentümern zeigt. Diese können auf der Facebook Seite von Pro Ebersbach von 27.März bis 3. April oder unter der WhatsApp-Nr. 015202805461 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! hochgeladen werden“, sagt Eber-Papa Jürgen Nagl. Unter den schönsten Bildern wird ein Pizza-Abendessen für die gesamte Familie (bis zu 5 Personen) verlost. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Aktion und darauf, dass möglichst viele unserer Eber ein neues Zuhause finden. Den Organisatoren der Aktion und alle, die einen Eber mit viel Herzblut bemalt und gestaltet haben danke ich für ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr“, so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.3.21

 

 

Personalisierte Medizin in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (wifö). Die "DiHeSys" Digital Health Systems GmbH bezog  neue Räume in Schwäbisch Gmünd. Damit reagiert das mehrfach ausgezeichnete Start-Up-Unternehmen und der Gewinner des Deutschen Excellenzpreis 2020 auf sein starkes Wachstum in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten.

Die Vision von "DiHeSys" ist, ein komplettes System für den personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten und Filamenten sowie die Software. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Aspekte wie die Bereitstellung von Kartuschen und das Datenmanagement im Blick. In Schwäbisch Gmünd konzentriert die "DiHeSys" in erster Linie die Entwicklung der Drucker und Druckköpfe sowie der Software. „Für Schwäbisch Gmünd stellt die Entscheidung von "DiHeSys", sich in unserer Stadt anzusiedeln, eine neue Chance dar, im Gesundheitsbereich mit einem mehrfach ausgezeichneten Startup den Markteintritt zu entwickeln“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold.

„Wir reagieren damit auch auf die große Nachfrage aus den Gesundheitsmärkten“, erklärt Markus Dachtler, CEO von DiHeSys, „es laufen bereits die ersten Projekte mit Krankenhäusern, Apotheken, Krankenversicherungen und vielen anderen Partnern. DiHeSys ist unter anderem im Bereich des Datenmanagements sehr aktiv und hat damit die besten Voraussetzungen, um sich als Technologieführer im Bereich der personalisierten Medizin zu etablieren. Hier kann die Digitalisierung einen sehr starken Nutzen für den Patienten bringen.“

Der deutsche ebenso wie die internationalen Gesundheitsmärkte sind starke Wachstumsmärkte, aktuell insbesondere befeuert durch den Megatrend Digitalisierung. In diesem Kontext bietet der High-Tech Standort Schwäbisch Gmünd für DiHeSys hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „Wir werden aktiv auf dem Markt nach weiteren Mitarbeitern suchen, die unsere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich mit begleiten möchten.“ sagt Prof. Dr. Gerald Huber, einer der Gründer der Digital Health Systems GmbH. Dafür werden vor allem Fachleute aus den Bereichen Hardware- und Softwareentwicklung sowie Projektmanagement gesucht.

"DiHeSys" Digital Health Systems GmbH ist ein innovativer, digitaler Healthcare-Provider. Das Start-up entwickelt und fertigt informations- und verfahrenstechnologische Systeme, um Patienten den Zugang zu personalisierten Arzneimitteln zu eröffnen. Die Produkte und Dienstleistungen optimieren die Arzneimittelversorgung der Patienten in allen Bereichen (Prävention, Diagnostik, Behandlung und Therapieerfolg).

Hierfür bietet "DiHeSys" seinen Kunden speziell entwickelte Pharma-Drucker für den 2D- und 3D-Druck an. Die Produktpalette umfasst außerdem Dienstleistungen wie z.B. Installation der Drucker unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, lückenlose Belieferung mit wirkstoffhaltigen Kartuschen und Software. DiHeSys verfügt über moderne Druckeranlagen sowie Anlagen, welche zur Bearbeitung auch hochpotenter Wirkstoffe geeignet sind. Darüber hinaus hat sie Zugriff auf moderne, analytische Einrichtungen zur Durchführung komplexer physikochemischer Untersuchungen und Freisetzungsexperimente.
26.3.21

 

 

Kaminbrand: Ursache nicht geklärt

Schorndorf. Ein Kaminbrand am Donnerstagabend  in der Hinteren Ramsbachstraße in Schorndorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Aus noch unbekannten Gründen, brach der Brand innerhalb des Schornsteins aus, weshalb sich leichter Rauch innerhalb des Wohnhauses bildete. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
26.3.21

 

 

Mülltonne und Pflanzkübel gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Über eine unverschlossene Fluchttüre verschaffte sich ein Unbekannter zwischen Dienstag 16 Uhr und Donnerstag 15 Uhr, Zugang zum Hinterhof zwischen Wohn-/und Geschäftsgebäuden im Kronengäßle in Gmünd. Hier entwendete er eine blaue Mülltonne sowie einen Terracotta-Pflanzkübel mit einem Kirchlorbeerstrauch im Wert von ca. 150 Euro und entfernte sich mit dem Diebesgut über die Fluchttüre in Richtung Postgasse. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.
26.3.21

 

 

Mit Messer schwer verletzt

Böhmenkirch. Weil sie im Verdacht stehen, am Mittwoch zwei Männer angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben, müssen sich nun ein 17- und ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen sich der Jugendliche und sein 19-jähriger Begleiter in den Abendstunden mit zwei Bekannten auf einem Schulhof i Böhmenkirch verabredet haben. Die vier seien gegen 21 Uhr in Streit geraten, der eskaliert sein soll. In der Folge hätte der Ältere mit einem Gegenstand auf die 18 und 19 Jahre alten Kontrahenten eingeschlagen. Der Begleiter des Mannes, der 17-Jährige, soll auf sein 19-jähriges Gegenüber losgegangen sein. Dabei hätte er ihn mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann kam später mit in ein Krankenhaus. Sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Blessuren davon. Nach der Tat flüchteten der Jugendliche und sein Kumpane. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie fahndete nach den Tatverdächtigen. Dazu setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten nahmen beide später in einer Wohnung fest. Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Jugendlichen und den Mann. Beide befinden nun in Gefängnissen. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) zu den Hintergründen und dem genauen Hergang der Tat laufen derzeit auf Hochtouren. Auch die Ermittlungen zu den Tatwerkzeugen dauern noch an.
25.3.21

 

 

Neuer Stadtarchiv für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Dr. Niklas Konzen ist der neue Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat wählte den 43-jährigen derzeitigen Dozenten an der Archivschule Marburg zum Nachfolger des bisherigen Archivleiters Dr. David Schnur, der als stellvertretender Leiters des Landesarchivs in das Saarland wechselt. Dr. Niklas Konzen studierte Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen, und war dort und an der Uni Stuttgart von 2011 bis 2013 als Dozent tätig. von 2010 bis 2013 beteiligte er sich außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Erschließungsprojekt am Landesmuseum Württemberg/Hauptstaatsarchiv Stuttgart, betreute im Anschluss das Stihl-Unternehmensarchiv, arbeitete 2016 in einem Erschließungsprojekt am Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist seit 2016 als Dozent an der Archivschule Marburg in der Ausbildung von Archivarinnen und Archivaren tätig. Die zentrale historische Person seiner Dissertation klingt dabei den und Gmündern nicht unbekannt: Die Arbeit zur spätmittelalterlichen südwestdeutschen Landesgeschichte erschien 2014 unter dem Titel „Aller Welt Feind. Adlige Fehdenetzwerke um Hans von Rechberg († 1464) im Kontext der südwestdeutschen Territorienbildung“ bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Diese Forschungen zu den Herren von Rechberg und den schwäbischen Reichsstädten führten ihn auch nach Schwäbisch Gmünd, wo er auf Einladung des Geschichtsvereins am 19. Januar 2015 die Dissertation vorstellte.  Dr. Niklas Konzen zeigte sich über die Wahl und die neue Herausforderung sehr erfreut: "Als Historiker bin ich begeistert von dem historischen Überlieferungspotenzial des Archivs einer alten schwäbischen Reichsstadt, in dessen Erforschung und Vermittlung ich zudem meine eigenen regionalen und thematischen Forschungsschwerpunkte sinnvoll einbringen kann."
25.3.21

 

 

Testzentrum in Ebersbach gut angelaufen

Ebersbach. Nach zweiwöchigen Regelbetrieb haben sich im Ebersbacher Corona-Testzentrum im Saal der Musikschule rund 1.000 Personen testen lassen. Dabei wurden drei Personen positiv getestet und es konnten damit weitere Ansteckungen verhindert werden. Testen lassen können sich Ebersbacher Bürger. Betrieben wird das städtische Testzentrum bislang von „Dienste für Menschen“ (dfm).

„Mit unserer Diakoniestation können wir zusammen mit der Stadt Ebersbach unseren Teil beitragen zur Bekämpfung der Pandemie. Schön, dass es bei uns in Ebersbach so schnell geklappt hat die Bürgertestung umzusetzen.“ sagt Petra Simon, von dfm. „Corona-Schnell-Tests sind ein wichtiger Baustein für die nächste Phase der Pandemie-Eindämmung und wir sind dfm für den bisherigen, großen Einsatz und die professionelle Abwicklung sehr dankbar“, lobt Bürgermeister Eberhard Keller den Erfolg des städtischen Testzentrums im Saal der Musikschule (Fritz-Kauffmann-Straße 4). Am Samstag, 27. März, testet das Sanitätshaus Weinmann von 9 bis 12 Uhr. Am Gründonnerstag von 14 bis 19 Uhr und Ostersamstag von 9 bis 12 Uhr testet dfm. Bislang hat das Testzentrum werktags (Montag - Freitag) von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
25.3.21

 

 

300 000 Euro für die Wasserwirtschaft

Kreis Göppingen. Das Umweltministerium bezuschusst über das Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten fünf Projekte im Landkreis Göppingen mit rund 300.000 Euro, wie Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mitteilt. Böhmenkirch erhält zur Nachrüstung von neun Regenüberlaufbecken in der Gemeinde 119.600 Euro, Deggingen für die Nachrüstung der Regenüberlaufbecken Impfer Loch und Unterdrackenstein 109.400 Euro, Salach für eine orientierende Untersuchung des Altstandorts „Firma Lederer“ 12781 Euro, und für die Untersuchung Altablagerung „Kapfbach“  20.000 Euro. Süßen erhält für die Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt 40.299 Euro.
25.3.21

 

 

Autofahrer verletzt

Uhingen. Nicht aufgepasst hat eine 25-Jährige am Mittwoch bei Uhingen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 10 in Richtung Ulm. Zwischen Nassachtal und Uhingen musste die Frau bremsen, weil vor ihr ein Autofahrer gestoppt hatte. Die Frau sah die Bremslichter zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der erste Wagen gegen die Leitplanke geschleudert. Der 46-jährige Fahrer trug leichte Blessuren davon. Auch die Pkw-Fahrerin verletzte sich leicht. Krankenwagen brachten sie in Kliniken. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die B 10 gesperrt.
25.3.21

 

 

Rote Ampel übersehen

Bad Ditzenbach. Ins Krankenhaus musste am Mittwoch eine Frau nach einem Unfall bei Bad Ditzenbach.  Die 27-Jährige war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße von Mühlhausen in Richtung Gosbach unterwegs. Bei einer Baustelle übersah sie, dass der Vorausfahrende an einer roten Ampel angehalten hatte. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.
25.3.21

 

 

Spende für Kinderklinik

Kreis Göppingen., Der „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“ konnte einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Überreicht haben ihn der Continental-Werkleiter Jörg Fröhlich und Personalreferentin Sandra Kurzer vom Standort Eislingen. Continental ist Spezialist für Kunststoffoberflächen und spendet regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, zum wiederholten Mal auch für den „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“. „Die Arbeit des Fördervereins gefällt uns gut und wir wissen, dass das Geld hier in die richtigen Hände gelangt“, sagte Jörg Fröhlich bei der Scheckübergabe. Den Scheck entgegengenommen haben Birgit Mattulat, Vorsitzende des Fördervereins und Oberärztin der Kinderklinik, sowie Brigitte Gügel von der Sozialmedizinischen Nachsorge. Mit dabei war auch Klinikclown Ziff, und das aus gutem Grund. „Die Spende, für die wir dem Unternehmen Continental sehr dankbar sind, trägt auch zur weiteren Finanzierung der beliebten Clown-Visite durch unsere Klinikclowns bei“, so Vereinsvorsitzende Birgit Mattulat. „Außerdem kommt ein Teil des Geldes der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute, die vom ´Bunten Kreis Esslingen & Göppingen´ getragen wird und sich um die Nachsorge für Frühgeborene und für chronisch kranke Kinder kümmert.“
25.3.21

 

 

Oberwälden: Land fördert Turmdach-Sanierung 

Wangen. Die Sanierung der Schiefereindeckung des Turms der evangelischen Nikolauskirche in Oberwälden fördert das Land Baden-Württemberg mit knapp  41 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm, mit dem in diesem Jahr 63 Kulturdenkmale gefördert werden. Das Programm hat ein Volumen von vier Millionen Euro, die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, wie die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mitteilt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Dorfkirche von Oberwälden wurde in der Stauferzeit im frühen 13. Jahrhundert erbaut. In dem stauferzeitlichen Chorturm befindet sich ein fast vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Wandmalerei. Die Bilderpredigt zeigt einen Christus als fürbittenden Schmerzensmann und eine Schutzmantelmadonna, die unter ihrem ausgebreiteten Mantel vielen Menschen Schutz bietet. Sie zählen zusammen mit dem Oberwälder Nikolaus zu den frühesten Darstellungen dieser Motive im süddeutschen Raum.
25.3.21

 

 

Erste Digitale Fahrgastinformation in Betrieb

Esslingen. Der für den ÖPNV und die Digitalisierung in Esslingen zuständige Bürgermeister Ingo Rust hat zusammen mit dem kaufmännischen Leiter des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen, Andreas Clemens, und Heinz Fohrer, Vorstand der Volksbank Esslingen, die erste Digitale Fahrgastinformation (DFI) an der Haltestelle Maille (Volksbank) in Betrieb genommen. Künftig werden Informationen über Busverbindungen in Echtzeit digital an der Haltestelle angezeigt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um unseren öffentlichen Nahverkehr zu digitalisieren und den Komfort für unsere Fahrgäste zu verbessern“, freut sich Bürgermeister Ingo Rust.
25.3.21

 

 

Sprechfunklehrgang absolviert

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde ein Sprechfunklehrgang durchgeführt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Abteilungen Innenstadt, Hussenhofen-Zimmern, Bargau, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf und Rechberg nahmen daran teil. Ziel des Lehrgangs ist die sichere Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei der Feuerwehr.  Nachdem Hybrid-Lehrgänge sehr erfolgreich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt werden und auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür durch die Änderung der Verwaltungsvorschrift (VwV Feuerwehrausbildung) geschaffen wurden, wurde beschlossen so ein Lehrgangskonzept ebenfalls zu übernehmen. Hybrid-Lehrgang bedeutet, dass der theoretische Lehrgangsteil Online durchgeführt wird und nur der praktische Teil als Präsenz durchgeführt wird. Durch das Ausbildungsteam Bernd Vogt, Wolfgang Marton und Lehrgangsleiter Markus Hirsch mussten dafür zeitintensive Vorbereitungen für die Umstellung auf Online erledigt werden. An drei Abenden wurden den Teilnehmern per Online-Meeting alle notwendigen theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen vermittelt. Selbst Gruppenarbeiten konnten dafür Online durchgeführt werden.

Für den einzigen Präsenz-Tag wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet. Zum Abschluss des Lehrgangs und nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung konnten die Ausbilder alle Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Damit haben sie eine weitere Stufe in ihrer Feuerwehrlaufbahn geschafft. Der Sprechfunk Lehrgang ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Führungslehrgänge.
25.3.21

 

 

„Gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme“

Schorndorf. Verstehen zu wollen, ohne zwangsläufig auch Verständnis zu zeigen. Dieser Leitsatz gilt ihr als journalistischer Antrieb. Die diesjährige Barbara-Künkelin-Preisträgerin Dunja Hayali erklärte, es sei ihre Aufgabe als Journalistin mit den Menschen im Dialog zu bleiben, auch wenn es immer wieder frustrierend sei. Als gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme einer unverhandelbaren Menschlichkeit und Menschenwürde wurde die Moderatorin und Journalistin am vergangenen Sonntag, 21. März, mit dem Barbara-Künkelin-Preis ausgezeichnet.

Der Preis hätte bereits im Jahr 2020 an Dunja Hayali übergeben werden sollen, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Und Corona durchkreuzte die Pläne einer großen Preisverleihung mit vielen Gästen vor Ort in diesem Jahr erneut. So nahm die Preisträgerin ihre Urkunde, das Preisgeld und die geprägte und gravierte Medaille in einer hybriden Veranstaltung digital entgegen. Auch Christine Lambrecht, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, hielt ihre Laudatio in digitaler Form. Sie würdigte Dunja Hayali für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Als Verfassungspatriotin, wie die Preisträgerin sich selbst beschreibt, kämpfe sie für die aktive Umsetzung der Grundwerte in unserer Verfassung. Aus diesem Grund sei es richtig, dass Hayali mit dem Preis, der nach der Schorndorfer Patriotin Barbara Künkelin benannt sei, geehrt werde.

Die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis ehrt seit 1984 jährlich Frauen und Frauengruppen, die Mut in der Öffentlichkeit zeigen. Mut, „nein“ zu sagen, Missstände anzuprangern, auf unbequeme Wahrheiten hinzuweisen und Tabus zu brechen. Auch im Netz und auf Social Media beweist Dunja Hayali diesen Mut. Durch ihre Berichterstattung eckt sie oft an, ist selbst Anfeindungen ausgesetzt. Sie tritt solchen Bedrohungen entschieden entgegen und macht damit anderen Betroffenen Mut. Lambrecht erinnerte in ihrer Laudatio an folgende Worte Hayalis nach dem extremistischen Attentat in Hanau: „Weggucken, mitschwimmen, verstecken, nichts sagen, verniedlichen und relativieren, das geht nicht mehr, es reicht. Wir sind es uns, unseren Errungenschaften, aber auch den Opfern schuldig.“ Dies seien genau die richtigen Worte gewesen..

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer übergab Dunja Hayali den Preis im Namen der Stadt Schorndorf und des Heimatvereins Schorndorf e.V. In seiner Rede wies er auf die Gefahr hin, in der sich die Pressefreiheit in der aktuellen Zeit befinde. Journalisten seien auch „direkt vor unserer Haustüre“ immer häufiger Angriffen ausgesetzt. Es sei daher umso wichtiger, dass „Menschen hier bei uns in Deutschland unterstützt und gewürdigt werden, die ihre Meinung trotz möglicher Konsequenzen frei äußern“ und unterstrich den hohen Stellenwert, den die freie Presse einnehme. Die Preisträgerin zeigte sich sichtlich gerührt von den wertschätzenden Worten und erklärte, es sei „unser gemeinsamer Auftrag, den Menschen, die sich wie sie engagieren und einsetzen, eine Stimme zu geben und diese sichtbarer zu machen.“ Außerdem betonte sie : „Ich kämpfe diesen Kampf nicht alleine.“ Das Preisgeld über 5.000 Euro spendet Hayali an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.

Dunja Hayali übte darüber hinaus Kritik an der aktuellen Diskussions- und Streitkultur: „Egal ob wir über Geflüchtete sprechen, über das Klima, über Corona, Gender und Identität – es ist aktuell sogar weder ein Miteinander, noch ein Gegeneinander. Jeder ist in seinem eigenen Kosmos und so kommen wir nicht voran bei diesen großen Herausforderungen, die aktuell auf uns warten.“
25.3.21

 

 

Mutmaßliche Diebesbande zerschlagen

Geislingen.  Seit mehreren Monaten ermitteln die Behörden gegen eine Bande, die im Raum Geislingen in großem Stil Waren eines Discounters gestohlen haben soll. Waren im Wert von rund 20 000 Euro soll die Bande in den vergangenen Monaten gestohlen und weiterverkauft haben. Mehrere Fahrer einer Spedition stehen im Verdacht, Waren aus dem Zentrallager und in einzelnen Filialen eines Discounters gestohlen zu haben. Weitere Personen sollen die Waren dann von einem zentralen Ort aus vertrieben haben. Bei Durchsuchungen Mitte Februar bei sieben Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Waren im Wert rund 20.000 Euro.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, worauf die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm gegen acht weitere Beschuldigte Durchsuchungsbeschlüsse erließ. Diese vollzog die Polizei am vergangenen Dienstag. Durchsucht wurden neben den Wohnungen der Personen auch deren Fahrzeuge und auch Geschäftsräume. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Elektrogeräte, kartonweise FFP2-Masken, Getränkedosen, Kosmetikartikel, Schnapsflaschen, Süßwaren, Hygiene- und Nahrungsmittel, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden.

Die fünfzehn Personen, darunter eine Frau, kommen überwiegend aus dem Raum Geislingen. Ein Verdächtiger wohnt im Landkreis Esslingen. Bislang wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Amtsgericht Ulm drei Haftbefehle erlassen, wovon zwei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Ein 34-jähriger befindet sich seit Donnerstag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren vierzehn Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sehen dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Hinsichtlich eines weiteren Schadens von etwa 80.000 Euro dauern die Ermittlungen an. Die Behörden prüfen auch einen Bezug zu den bisher ermittelten Verdächtigen. Bei den 18 Durchsuchungen erhielt das Polizeipräsidium Ulm Unterstützung von Angehörigen des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Reutlingen. Auch ein Geldspürhund war im Einsatz, der bei einem Verdächtigen Bares erschnüffelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
24.3.21

 

 

Hotel-Projekt im Rohbau fertig

Das Zentrum untere Marktstraße (ZUM) ist im Rohbau fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Zwei große Bauprojekte wickelt die neuformierte Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Göppingen ab. Zum einen das Zentrum Untere Marktstraße „ZUM“. Hier ist der Rohbau fertiggestellt. Die Baustelle sei sehr gut organisiert und daher liege das Projekt gut im Zeitplan, so Sparkassen-Chef Dr. Hariolf Teufel. Für ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 20 Millionen Euro entsteht ein Hotel mit 72 Zimmern. 1.000 Quadratmeter bezieht „Barfüßer Hausbräu“. Im Außenbereich werden 200 Freisitzplätze geplant. Das zweite Projekt ist nahezu abgeschlossen. Es handelt sich um das von der Stadt übernommene neue Verwaltungszentrum am Bahnhof, das Teamviewer zur Verfügung gestellt werden konnte. Hier sind 10 000 Quadratmeter Bürofläche entstanden.

Vor gut einem Jahr hatte die Kreissparkasse ihre Marktkompetenz im Immobiliengeschäft unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft „Fachpartner Gewerbe- und Wohn-Immobilien GmbH“ (FGWI) gebündelt. Ziel ist es, Wachstumschancen im Geschäft mit Immobilien zu eröffnen. Die neue Gesellschaft soll vermehrt Projekte innerhalb und außerhalb der Region anpacken. „Nach dem ersten Jahr sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Im wohnwirtschaftlichen Bereich unter der Marke S-Immobilien hat die FGWI im Geschäftsjahr 2020 wieder mehr als 400 Kunden erfolgreich begleitet. Auch das Engagement im Neubaubereich wurde gut angenommen. So konnte sie noch im Jahr 2020 die Bauherrengruppe für ein Baugemeinschaftsprojekt in Bartenbach mit 20Wohnungen schließen. Die Baugenehmigung seitens der Stadt Göppingen ist auf dem Weg, so dass mit dem Bau im Jahr 2021 begonnen werden kann.
24.3.21

 

 

Corona: Weitere Todesfälle im Landkreis

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 163. Damit sollen innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dabei handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt sieben Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.
Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 41 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr).  Aktuell sind 461 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 132,5 (Stand 23.03.2021, 16 Uhr).

Inzwischen wird im Landkreis Göppingen nur noch bei einzelnen Fällen die ursprüngliche Virusvariante nachgewiesen. In fast allen Fällen handelt es sich zwischenzeitlich um die britische Mutation. Die täglichen Fallzahlen sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die erweiterte Maskenpflicht seit dem vergangenen Montag auch an Grundschulen gilt. Das konsequente Tragen von medizinischen Masken und FFP2-Masken in Schulen verringert das Infektionsrisiko deutlich. Neben Erziehern und Lehrern haben auch Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen der Teststrategie freiwillig und kostenlos zweimal wöchentlich mit einem Schnelltest testen zu lassen. Das Gesundheitsamt begrüßt zusätzliche von Gemeinden und Kommunen organisierte und bereitgestellte Schnelltest-Möglichkeiten und fordert die Bevölkerung dazu auf, zahlreich von diesen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein positives Schnelltest-Ergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden. Die betroffene Person muss sich gemäß der Absonderungs-Verordnung bereits nach dem positiven Schnelltest-Ergebnis umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nur wenn ein negatives PCR-Ergebnis auf einen positiven Antigen-Schnelltest folgt, kann aufgrund der höheren Zuverlässigkeit des PCR-Tests die Quarantäne beendet werden. Bei der Verwendung von sogenannten Selbsttests appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an alle Anwender, sich nach einem positiven Testergebnis verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Personen sollten sich eigenverantwortlich in häusliche Absonderung begeben und den Hausarzt kontaktieren. Das Selbsttest-Ergebnis sollte ebenfalls durch einen PCR-Test bestätigt werden. Für diese Untersuchung kann die Quarantäne unter Einhaltung der AHA-Regeln unterbrochen werden.

Während des vorübergehenden Impfstopps von Astrazeneca war das Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen nicht geschlossen. An diesen Tagen wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, und zwar hauptsächlich an Personen ab 80 Jahren. Seit dem 23.März wird in der Werfthalle wieder dienstags bis donnerstags Astrazeneca verimpft. Für die am 17. und 18. März ausgefallenen Termine mit Astrazeneca, werden aktuell Ersatz-Termine über das Callcenter des Landes vermittelt. Für diese Termine ist Impfstoff eingeplant und vorhanden.  Mittlerweile wurden im Landkreis Göppingen mehr als 17.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) durchgeführt.
24.3.21

 

 

Breuning jetzt auch DIHK-Vize

Region Stuttgart. Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK) und Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertags (BWIHK) ist jetzt auch Vizepräsidentin des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Sie wurde heute bei der Mitgliederversammlung des DIHK in Berlin, dem Dachverband der 79 IHKs Deutschlands, für die dreijährige Amtszeit bis 2024 gewählt. „Viele Entscheidungen für die Wirtschaft fallen beim Bund, daher ist die Interessenvertretung unserer Südwest-Unternehmen in Berlin sehr wichtig“, erklärt Breuning die Beweggründe für ihre Kandidatur. Breuning ist damit die erste Frau, die ein solches Amt beim DIHK bekleidet. Auch im Stuttgarter IHK-Präsidium hat der Anteil der Frauen mit knapp der Hälfte der Mitglieder deutlich zugenommen. „Dass immer mehr Frauen sich im Ehrenamt bei der IHK engagieren, freut mich und tut der Kammerarbeit gut“, so Breuning. „Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben beim DIHK und hoffe, dass noch viele weitere Frauen nachfolgen.“
24.3.21

 

 

Studenten planen Tiny-Haus-Siedlung am Filsufer

Göppingen. Eine Tiny-Haus-Vision für Göppingen: Studenten der Hochschule Esslingen haben am Campus Göppingen eine Siedlung entworfen, die entlang des Filsufers entstehen könnte. In diesem Reallabor könnten so künftig Technologien und Raumkonzepte genutzt, erforscht und entwickelt werden. Dabei sollten insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Eine zukunftsweisende Idee für das Hochschulquartier entlang der Fils und der Göppinger Jahnstraße: Dort könnte eine rund 6600 Quadratmeter große Tiny-House-Siedlung entstehen. Konkrete Pläne haben Studenten in drei interdisziplinären Projektgruppen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesens nun entwickelt. „Der Ausarbeitung zugrunde lag die Kernidee, ein Reallabor zu realisieren, das für Lehrangebote des gesamten Hochschulspektrums mit Technik, Wirtschaft und Soziales genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Prof. Ulrich Nepustil. „So soll es unter anderem einen praxisnahen Unterricht ermöglichen, aber auch der Erprobung der Häuser in Projekten dienen sowie zur Ausgestaltung neuer Ideen animieren.“ Mit dieser Idee könnte ein ganzes Stadtquartier modellhaft und komprimiert entstehen.

Für die Tiny-Haus-Siedlung entwickelten die Projektgruppen unter anderem ein Technik-Haus, ein Ambient-Assisted-Living-Haus, sowie Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – samt smarten Sitzbänken, die auch Ladestationen sein können sowie beispielsweise einem Ruhepfad. Als Prämisse galt die Gestaltung der Siedlung unter der Betrachtung der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der Energieversorgung und -speicherung, dem Baumaterialeinsatz und der Ver- und Entsorgung. Dafür ließen die Studierenden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 286 Quadratmetern in Kombination mit modernster Speichertechnik in die Planung einfließen, die die Siedlung bis zu sieben Tage lang autark mit Energie versorgen können.
Die nachhaltige zentrale Wasserversorgung soll durch eine Regenwasseraufbereitung sichergestellt werden. Auch smarte und Internet-of-Things-unterstützte Konzepte und Sharing-Möglichkeiten sind in die Planung miteinbezogen worden, die unter anderem im Ambient-Assisted-Living-Haus Anwendung finden. Letzteres soll seine Bewohner im Alltag verschiedentlich unterstützen – und so beispielsweise auch für Senioren geeignet sein.

Auf dem Siedlungsgelände könnte tatsächlich mehr entstehen als im klassischen Hochschulbetrieb: Tiny Häuser dienen als Labore für Lehre und Forschung, generationenübergreifendes Leben liefert den Rahmen für die direkte Erprobung neuer Konzepte. Ein Studentencafé samt Terrasse sowie einen kleinen Sportplatz könnten sich die Studenten vorstellen. Für die Erholung entwarfen die Projektteilnehmer außerdem einen parkähnlichen Bereich mit kleiner Liegewiese – das könnte die Attraktivität der Campusatmosphäre an der Hochschule weiter steigern. Praktisch auch: Ein E-Bike- und E-Roller-Verleih soll zudem für die nötige Mobilität ins Stadtgebiet sorgen. Study Rooms im Tiny-Haus-Design können zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Nun gelte es, in enger Abstimmung mit der Stadt und weiteren Akteuren auszuloten, wie die Projektidee konkret umgesetzt werden kann, ob die Hochschule die vorgesehenen Flächen in der Jahnstraße nutzen und die Finanzierung akquiriert werden kann. Diese Aktivitäten wolle man nun forcieren, so Prof. Dr.-Ing. Nepustil.
24.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Böhmenkirch

Böhmenkirch. Matthias Schmidt ist nun auch offiziell neuer Leiter des Polizeipostens Böhmenkirch. Bereits seit November 2020 leitete er den Polizeiposten kommissarisch. Nach Abschluss eines Personalauswahlverfahrens übernimmt er jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Uwe Hennig, der zum Polizeirevier Geislingen wechselte.

„Mit Matthias Schmidt erhält der Polizeiposten sehr engagierten und erfahrenen Beamten mit Führungsstärke. Seit nahezu 30 Jahren verrichtet er seinen Dienst beim Polizeirevier Geislingen und hat sich ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei erarbeitet“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Böhmenkirch leben etwa etwa 5.500 Menschen auf einer Fläche von etwa 51 Quadratkilometern. Im Jahre 2020 bearbeitete der Polizeiposten etwa 190 Straftaten. Über 60 Prozent davon wurden aufgeklärt.  Matthias Schmidt (57) wurde 1983 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach der Ausbildung versah er seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. 1988 wurde er zum Polizeirevier Nürtingen versetzt und 1992 wechselte er zum Polizeirevier Geislingen. Dem blieb er im Streifendienst treu. 2011 stieg Schmidt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2020 wechselte er zum Polizeiposten Böhmenkirch.
24.3.21

 

 

Kliniken: Schon 1000 Corona-Patienten behandelt

Kreis Göppingen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr sind in den Alb-Fils-Kliniken bislang rund 1.000 Covid-Patienten stationär behandelt worden. Davon waren 110 Menschen beatmungspflichtig. Durchschnittlich verblieben die Betroffenen rund sieben Tage im Krankenhaus. Knapp 13 Prozent aller Covid-19-Patienten in den Kliniken in Göppingen und Geislingen sind an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

„Gerade jetzt verzeichnen wir wieder einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen“, berichtet Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass die Anzahl Covid-positiver Patienten an unseren Kliniken noch weiter steigen wird. Aktuell sind in den Kliniken mit denen wir eng im Austausch stehen und bei der Versorgung der Patienten unserer Region zusammenarbeiten, schon wieder 20 bis 25 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt.“ Er appelliert an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet. Bis Anfang April werden rund 1.200 Klinik-Mitarbeiter mit mindestens einer Dosis geimpft sein. Zudem unterziehen sich die Mitarbeiter regelmäßigen Schnelltests in den Corona-Abstrichpunkten der Kliniken in Göppingen und Geislingen. Ab nächster Woche wird es darüber hinaus flächendeckend Selbsttests für die patientennahen Teams geben. „Trotz der bereits langandauernden und kräftezehrenden Pandemie, lässt der Einsatz unserer Mitarbeiter nicht nach. Ich erlebe eine hochmotivierte und sehr engagierte Belegschaft, auf die ich wirklich stolz bin“, beschreibt Hüttner die derzeitige Situation in den Krankenhäusern im Landkreis.
24.3.21

 

 

Göppinger Musikschüler bei Landeswettbewerb erfolgreich

Auch das Klavierspiel mit vier Händen wurde beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" bewertet: Foto: Musikschule/Gia Carlucci

Göppingen. Erfolgreich verlief der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Göppinger Teilnehmer, der digital stattgefunden hatte.  In der Solowertung „Querflöte“ erreichten Greta Mandler und Hannah Rauch jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nadjana Panteleit aus Göppingen wurde ebenfalls mit einem 1. Preis weitergeleitet.  In der Solowertung „Oboe“ war Frederik Fischer mit einem 1. Preis und Weiterleitung erfolgreich. In der Solowertung „Klarinette“ erreichte Sebastian Rauch einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Solowertung „Gitarre“ erreichte Konstantin Wacker einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Musical“ wurde Svenia Stieler mit einem 1. Preis weitergeleitet. - In der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ erreichten Clara Mandler (Klavier) und Marie Veronica Helling (Violine) einen 1. Preis mit Weiterleitung. Ebenfalls eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielte sich das Geschwister-Duo Sebastian Rauch (Klavier) und Sophie Rauch (Violine). Die Geschwister Greta Mandler (Klavier) und Clara Mandler (Violine) erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Klavier vierhändig“ waren Theresa Schmidt und Sophie Rauch mit einer Weiterleitung erfolgreich. Auch Clara Mandler und Sebastian Rauch erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung .  Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird zu Beginn der Pfingstferien in der Hansestadt Bremen und in Bremerhaven ausgetragen.

Der Digital-Regionalwettbewerb für die Altersgruppen I und II ist für Mai in Göppingen geplant. Um genügend Vorbereitungszeit via Präsenzunterricht zu ermöglichen, wurde der späteste Abgabetermin für die einzureichenden Video-Aufnahmen auf Freitag, 30. April, verlegt.
24.3.21

 

 

Nur mit Chip Zugang zum Fahrrad-Parkhaus

Göppingen. Am 29. März geht die chipbasierte Zugangskontrolle fürs Fahradparkhaus an den Start. Seit 2013 bietet das Fahrradparkhaus am Westflügel des Göppinger Bahnhofsgebäudes Pendlern und Besuchern der Stadt eine witterungsgeschützte Möglichkeit ihre Fahrräder abzustellen. Im Laufe der Jahre kam es gelegentlich auch zu missbräuchlichen Nutzungen oder Diebstählen. Um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, erhält das Fahrradparkhaus nun ein neues Zugangssystem. Und so funktioniert es: Der Zugang erfolgt entweder mittels einer polygoCard, die unter https://bestellen.mypolygo.de online oder über die Mobilitätszentrale Göppingen, im Bahnhofsgebäude, persönlich kostenlos bestellt werden kann. Die zweite Option ist der Zugang mit dem Smartphone. Über die jeweilige Vertriebsplattform (Appstore oder Playstore) kann die Anwendung „Biker Code“ kostenlos heruntergeladen werden. Über die Kamerafunktion kann der entsprechende QR-Code abgelesen werden, um auf die passende Vertriebsplattform zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass am Lesegerät die Nummer 27 als Anlagennummer für das Fahrradparkhaus Göppingen eingegeben wird.
24.3.21

 

 

Schwerlastverkehr im Visier

Gruibingen.  Zahlreiche Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 fest. Ab 9 Uhr kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei den Schwerlastverkehr bei Gruibingen. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 80 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 20 davon nahm die Polizei genauer unter die Lupe. An einem Autotransporter war das Kontrollgerät entfernt. Dadurch wurden keine Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Darüber hinaus ergaben sich an dem Fahrzeug nach einer Vorführung bei einem Sachverständigen weitere Mängel. Eine gerissene Frontscheibe, defekte Querlenker und ein Riss im Rahmen führten zu einer Verkehrsunsicherheit. Bei einem weiteren Sattelzug war die Luftfederung ohne Funktion. Auch hier wurde ein gerissener Rahmen und eine mangelhafte Bereifung festgestellt. Die Laster wurden aus dem Verkehr gezogen und dürfen ihre Weiterfahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen. Bei zwei Gefahrgut Lastern entdeckten die Beamte Mängel. Das Fahrzeug war falsch beladen und die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Laster musste komplett neu beladen werden. Der zweite Gefahrgut Laster war überladen und die Ladung war falsch deklariert. Nachdem die Mängel behoben waren, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Ein Klein Lkw hatte 40 Prozent zu viel geladen. Seine Ladung musste der Fahrer auf einen zweiten Laster umladen, bevor er weiterfahren durfte. Darüber hinaus verstießen sieben Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten und drei Fahrer waren zu schnell.
24.3.21

 

 

Maschine fängt Feuer

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag wurde ein Brand in einer Firma in der Güglingstraße in Gmünd gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einer Maschine ein Feuer entstanden ist, welches jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter mittels Handlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Bettringen sowie die betriebseigene Werkfeuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort. Zudem wurde vorsorglich noch ein Rettungswagen in die Güglingstraße entsandt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
14.3.21

 

 

Ostalkreis testet auch Kindergarten-Kinder

Ostalbkreis. Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieher und Schüler und mittlerweile auch den so genannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend mit den Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.
„Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60“, informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. „Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen ´nur´ in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit.“

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können. Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen.
24.3.21

 

 

Ein Jahr lokal zu: Gaststättenerlaubnis erlischt

Kreis Göppingen. Aufgrund der Regelungen nach der Corona-Verordnung kam es vergangenes Jahr zu pandemiebedingten Schließungen in der Gastronomiebranche, die sich dieses Jahr leider fortgesetzt haben. Grundsätzlich erlischt die Gaststättenerlaubnis nach dem Wortlaut des §8 des Gaststättengesetzes, wenn der Inhaber den Betrieb ein Jahr lang nicht ausgeübt hat, der Betrieb also durchgehend geschlossen war. Die Frist kann verlängert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Landratsamt Göppingen geht davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Gaststättenbetriebe im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Göppingen nicht länger als ein Jahr ihren Betrieb eingestellt und von den Öffnungsmöglichkeiten vergangenen Sommer sowie von Abhol- und/ oder Lieferdiensten Gebrauch gemacht hat. Sollte es dennoch im Einzelfall Betriebe geben, die ein Jahr lang dauerhaft Ihren Betrieb geschlossen und nicht etwa die Zeit für vorbereitende oder organisatorische Tätigkeiten ihres Gaststättenbetriebs genutzt haben, so kann die Fristverlängerung unbürokratisch und formlos beim Rechts- und Ordnungsamt des Landratsamts Göppingen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail beantragt werden.
24.3.21

 

 

Sparkasse: Negativzinsen für Privatkunden 

Kreis Göppingen. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Göppingen betrug zum Jahresende  6,26 Milliarden Euro. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 200 Millionen Euro (3,4 Prozent) gestiegen. Zudem verlangt das Institut jetzt auch von Privatanlegern ab einer Einlage von 100 000 Euro Negativzinsen. Grund:  Die Kundeneinlagen sind  um 425 Millionen Euro oder 10,9 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro (Vorjahr 4,06 Milliarden Euro) gestiegen. Eine Entwicklung, die Sparkassen-Chef Hariolf Teufel mit gemischten Gefühlen  betrachtet. „Jahrzehntelang haben wir uns gefreut, wenn uns die Kunden ihr frei verfügbares Geld gebracht haben. Sie haben gespart und dafür ordentliche Zinsen erhalten. Auf der anderen Seite konnten wir die heimische Wirtschaft mit Krediten versorgen. Mit der Einführung von Minuszinsen durch die EZB hat sich das Blatt gewendet“, stellte Teufel fest. Bei der Kreissparkasse Göppingen hat man sich lange davor gescheut, ein „Verwahrentgelt“ zu erheben. 2019 habe man es dann im gewerblichen und kommunalen Bereich aber eingeführt, jedoch hohe Freibeträge eingeräumt. „Unser Ziel ist nicht, unsere Kunden mit einem Verwahrentgelt zu belasten. Es geht darum, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, um das Verwahrentgelt auch in Zukunft zu vermeiden – mindestens zu verringern –, ohne die Kreissparkasse Göppingen dabei zu belasten.“ Da immer mehr Banken bei hohen Einlagesummen Verwahrentgelte auch von Privatkunden erheben, brachten diese  ihr Geld vermehrt zur Sparkasse. Durch die Corona-Pandemie habe sich der Druck noch verstärkt und zu einem Umdenken geführt.

Seit November wurden die  Freibetragsgrenzen für gewerbliche Kunden auf 500.000 Euro bei Sichteinlagen deutlich abgesenkt. Sollte der Verwahrentgelt-Freibetrag überschritten werden, wird auf den darüber hinaus-gehenden Betrag ein Verwahrentgelt angerechnet. Darüber hinaus hat die Sparkasse seit diesem Jahr bei Neukunden im Privatkundengeschäft ein Verwahrentgelt auf Sichteinlagen (Freibetrag 100 000 Euro) sowie eine Höchstgrenze bei Spareinlagen (ebenfalls 100 000 Euro) eingeführt. Bestandskunden könnten im Rahmen von Kontoneueröffnungen auch betroffen sein, räumt Teufel ein.  Es sei zudem nicht auszuschließen, dass im Laufe des Jahres diese Freigrenzen weiter angepasst werden müssen.

Die Kundenausleihungen sind um 40 Millionen Euro (0,9 Prozent) auf 4,29 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die relevanten Kreditthemen 2020 haben sich laut Teufel primär um die Corona-Krisenbewältigung gedreht. 2020 sei das Jahr der Hilfe gewesen. Insgesamt wurden 181 Liquiditätsdarlehen für gewerbliche Kunden mit einem Volumen von mehr als 46 Millionen Euro vergeben – großteils mit Beteiligung von KfW und L-Bank. Stand heute seien es sogar 229 Darlehen mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro. Weitere wesentliche Elemente im Rahmen der Corona-Krisenbewältigung hätten in der Bereitstellung von 182 Überziehungskrediten mit einem Volumen von mehr als 5,6 Millionen Euro gelegen.

Ferner wurden für Kunden die Kontokorrentlinien angepasst, damit sie Liquiditätsengpässe überbrücken konnten. Zudem habe die Sparkasse nach einem möglichst unkomplizierten Zugang zu Tilgungsaussetzungen gesucht. Insgesamt wurden Kunden mit 1113 Tilgungsaussetzungen bei 648 gewerblichen und privaten Kunden unterstützt. Die Summe der gestundeten Tilgungen lag in Spitzenzeiten bei bis zu 1,75 Millionen Euro pro Monat.

Die wichtigste Ertragsposition für Banken und Sparkassen sei unverändert der Zinsüberschuss, der durch Niedrigzinsen massiv unter Druck geraten sei. Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2020 bei 91,9 Millionen Euro und damit 7,6Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 99,5 Millionen Euro. „Erfreulicherweise konnten wir 2020 beim Provisionsüberschuss einen Anstieg um 5,9 Millionen (17,5 Prozent) auf 39,4 Millionen Euro verzeichnen. In diese Position fließen etwa Provisionserlöse des Wertpapiergeschäfts, des Zahlungsverkehrs sowie aus der Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Bausparverträgen und Privatkrediten“, so Teufel. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats will die Kreissparkasse das Eigenkapital auf rund 683 Millionen Euro steigern.

Zum Jahresende  beschäftigte die Kreissparkasse Göppingen 1005 Personen (Vorjahr 1075). Von den Beschäftigten waren 540 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt und 405 teilzeitbeschäftigt. 60 junge Menschen befanden sich in der Ausbildung. Seit dem ersten Lockdown 2020 arbeiten  viele Sparkassen-Mitarbeiter im Homeoffice. Die Sparkasse will auch weiter in ihr Filialnetz investieren, so Sparkassendirektor Klaus Meissner. Für 2021 steht die Zusammenlegung der Filialen Bodenfeld und Holzheim an. Sie sollen am neuen Standort in der Dieselstraße bei Gebauer-Markt zusammengeführt werden. Die Einweihung ist dort für den 28. April vorgesehen. Auch für Wäschenbeuren plant die Sparkasse einen Umzug und will zum neuen Edeka-Markt wechseln, der voraussichtlich 2023 fertiggestellt sein wird.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie habe es einen Push beim Online-Banking gegeben, berichtete Meissner weiter. Viele hätten sich erstmals entschieden online zu gehen, um den Finanzstatus zu prüfen oder Überweisungen zu tätigen. Mittlerweile verfügen mehr als 72.000 Personen über einen Online-Banking-Vertrag.
23.3.21

 

 

ASB steigt aus Kinderbetreuung aus

Ebersbach. Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg  Region Alb & Stauferland wendet sich konsequent seinen Kernkompetenzen im Bereich der Altenhilfe, der Breitenausbildung und des Rettungsdienstes zu. Im Zuge dessen gibt der ASB die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte „Filsblick“ in Ebersbach an der Fils auf. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer“, so der ASB Geschäftsführer Achim Dippold, „da wir seit Anfang 2000 die Kindertagesstätte betrieben haben. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen machte diesen Schritt unvermeidbar.“

Bürgermeister Eberhard Keller bedauert den Schritt des ASB. „Wir werden alles daransetzen, dass die Betreuung der Kinder gesichert bleibt und die Erzieherinnen eine Zukunftsperspektive erhalten.“ Die Stadt Ebersbach an der Fils und der ASB werden bei der Neuaufstellung der Trägerschaft eng kooperieren. Trotz der Beendigung des Engagements im Bereich der Kinderbetreuung wird der ASB mit einem Pflegeheim und einer Sozialstation in Ebersbach präsent bleiben. Von der Sozialstation werden die Bewohner in der Seniorenwohnanlage im Haus Filsblick betreut.

Mit bereits vorhandenen vier Pflegeheimen und drei Sozialstationen, einem Pflegeheim im Bau und zwei Rettungswachen ist der ASB in der Region Alb & Stauferland einer der großen Anbieter und hat zum Ziel seine Kernkompetenzen zu komplettieren und auszubauen.
23.3.21

 

 

Corona-Einschränkungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Nachdem im Ostalbkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für mehrere Tage überschritten war, hat das Landratsamt Ostalbkreis am Dienstag Einschränkungen für die Bürger öffentlich bekanntgemacht. Damit treten ab Donnerstag, 25. März, die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes festgelegten Maßnahmen in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass private Zusammenkünfte und Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

Der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr ist untersagt. Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen, die sich aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt. Die Abholung von bestellter Ware ist gestattet. Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.
Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, kommen die Regelungen für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 wieder zur Anwendung, d. h. kommen Lockerungen in Betracht.
23.3.21

 

 

Arbeiter fällt von Laster

Böhmenkirch. Ins Krankenhaus kam am Montag ein Mann bei Steinenkirch. Gegen 8.30 Uhr entlud der 55-Jährige Arbeitsmaterialien von der Ladefläche seines Laster. Dabei stürzte er von der Ladefläche und verlor wohl kurzzeitig das Bewusstsein. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.
23.3.21

 

 

Zigarettenautomat fliegt in die Luft

Schlierbach. Am Dienstag gegen 4.45 Uhr hörte ein Zeuge in der Siemensstraße in Schlierbach einen Knall und entdeckte später den beschädigten Automaten. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach den Verdächtigen, konnte sie aber nicht mehr antreffen. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren und stellten noch einige Schachteln Zigaretten sicher, die auf der Straße verteilt waren. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2.000 Euro. Was die Täter gestohlen haben ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360).
23.3.21

 

 

Bushaltestellen werden umgebaut

Rechberghausen. Weil ab1. Januar der Personennahverehr barrierefrei sein muss, werden in Rechberghausen insgesamt fünfzehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Die Firma Astra GmbH aus Schwäbisch Gmünd wurde in der Gemeinderatssitzung mit dem Umbau der Bushaltestellen beauftragt. Nach den Osterfeiertagen wird mit dem Umbau der ersten Bushaltestellen begonnen. Zunächst werden einige Bushaltestellen in der Graf-Degenfeld-Straße umgebaut.
23.3.21

 

 

Unfallverursacher braust davon

Göppingen. Nach einem Autofahrer sucht die Polizei nach einem Unfall am Montag bei Göppingen.  Gegen 14 Uhr fuhr ein Peugeot auf der B 10 in Richtung Ulm. Als er bei Göppingen einen weißen BMW überholen wollte, zog dieser unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Der 44-jährige Fahrer des Peugeot konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Er geriet aber ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Der Schaden am Auto beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Der Verursacher hielt nach dem Unfall kurz auf dem Seitenstreifen an, setzte dann aber seine Fahrt fort. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen und hofft auf weitere Zeugenhinweise (Tel. 07161 632360). Bei dem BMW soll es sich um einen weißen SUV gehandelt haben.
23.3.21

 

 

Corona-Inzidenz steigt weiter: 133,3

Kreis Göppingen. die Corona-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Montag auf 133,3 gestiegen. Derzeit gibt es 444 (ca. 1,7 Prozent der Kreisvervölkerung)  an Corona Infizierte. In den Kliniken im Landkreis werden 36 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es neun Verdachtsfälle.
22..3.21

 

 

 

Hausärzte helfen aus und impfen

Kreis Göppingen. Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund des bundesweiten Astrazeneca-Impfstopps mehrere Tage lang keine Impfungen mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt werden konnten, plant der Landkreis gemeinsam mit der Kreisärzteschaft eine Sonderimpfaktion. Dadurch soll der nicht verimpfte Impfstoff parallel zum Betrieb im Kreisimpfzentrum schnell der Bevölkerung zu Gute kommen. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Infektionszahlen haben sich alle Akteure der Pandemiebekämpfung für eine solche Aktion ausgesprochen. Über das Wochenende wurden alle notwendigen Absprachen mit dem Sozialministerium sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg getroffen. Mittlerweile liegt von diesen Stellen die Zustimmung für die Sonderimpfaktion vor. Bis zu 3.000 zusätzliche Impfungen impfberechtigtet Patienten werden so in dieser Woche in den teilnehmenden Hausarztpraxen durchgeführt werden. Die Terminvergabe wurde  nach medizinischen Aspekten direkt in den teilnehmenden Arztpraxen vorgenommen.
22.3.21

 

 

Kitas bereiten zunehmend sorgen

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis lag an drei Tagen die 7-Tge-Inzidenz bei über 100.  Die in der Corona-Verordnung des Landes genannten Maßnahmen sollen am Donnerstag, 25. März, in Kraft treten.

Nach dem vergangenen Wochenende haben die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses und des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis mittlerweile alle Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen geimpft. Erste Nachimpfungen von erst kürzlich in Einrichtungen untergebrachten Personen laufen oder sind je nach Bedarf in Planung. „Damit ist das Infektionsgeschehen in unseren Altenheimen eingedämmt, was mich sehr zuversichtlich stimmt“, erklärt Landrat Bläse.

Eine Herausforderung stellen die Kindertageseinrichtungen dar. Alleine im März, also innerhalb der letzten drei Wochen, gab es hier Corona-Fälle in 26 Einrichtungen, davon zwei größere Ausbrüche. Infiziert waren in diesen Einrichtungen insgesamt 24 Erzieherinnen und 31 Kinder. Weil in den Kitas keine Abstände eingehalten werden können und keine Masken getragen werden, müssen bei einzelnen Positivfällen ganze Gruppen in Quarantäne. Oft findet dann über den Weg der Familien eine Ansteckung von Geschwisterkindern statt, die wiederum andere Einrichtungen besuchen. Wegen des zunehmenden Anteils von Virus-Varianten ist das Ansteckungsrisiko zudem höher. „Angesichts von knapp 270 Kindertageseinrichtungen im Kreis wären generelle Schließungen nicht verhältnismäßig. Dennoch müssen wir die Kitas beobachten und gemeinsam mit den Trägern nachjustieren“, kündigte der Landrat am Montagabend an.
21.3.21

 

 

 

Stadt will Busverkehr weiter verbessern

Göppingen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat der Stadt Göppingen für eine Verbesserung des Busangebots in der Stadt Göppingen einschließlich seiner sieben Stadtbezirke ausgesprochen. „Dabei wollen wir unsere Bürger aktiv einbeziehen“, erklärt Oberbürgermeister Alex Maier. Seit circa acht Jahren besteht der Citybusverkehr in der Kernstadt und zu Beginn des Jahres 2019 wurde der Busverkehr auch landkreisweit erheblich verbessert. „Das waren wichtige Schritte, um die Mobilität in der Stadt Göppingen nachhaltig zu gestalten“, blickt OB Maier kurz zurück, um dann fortzufahren: „Trotz dieser bereits umgesetzten Verbesserungen und auch trotz der Corona-Pandemie schauen wir nach vorne und streben eine weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Göppingen an.“ Dies betreffe die innerstädtischen Buslinien 901 bis 906 sowie die in die umliegenden Gemeinden fahrenden Buslinien, die auch innerhalb der Stadt Göppingen verkehren. „Dabei werden neben der Kernstadt auch die Stadtbezirke Bartenbach, Bezgenriet, Faurndau, Hohenstaufen, Holzheim, Jebenhausen und Maitis mit ihren Ortsteilen betrachtet“, unterstreicht das Stadtoberhaupt den ganzheitlichen Ansatz.

Die von der Stadt beauftragte IGV  (Ingenieur Gesellschaft Verkehr) GmbH & Co KG in Stuttgart habe dazu einen Fragebogen erarbeitet, um möglichst viele Informationen und Anregungen von den Bürgern zu erhalten. Dieser wende sich sowohl an bisherige Nutzer der bestehenden Busangebote wie auch an diejenigen Menschen, für die das Busangebot momentan noch nicht attraktiv sei und die deshalb andere Verkehrsmittel nutzen würden. Gefragt wird nach den zurückgelegten Strecken, den Verkehrsmitteln und den Gründen. Darüber hinaus wird die Zufriedenheit mit der Erreichbar, der Häufigkeit, der Fahrtzeiten, der Pünktlichkeit und dem Platzangebot gefragt. Zudem ist ausreichend Platz für eigene Vorschläge vorgesehen.
21.3.321

 

 

Schwörmontagstradition jetzt Kulturerbe

Esslingen. Die Deutsche Unesco-Kommission hat in ihrer jüngsten Sitzung dem gemeinsamen Antrag der Städte Reutlingen, Ulm und Esslingen entsprochen und die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in diesen einstigen Reichsstädten in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Antrag war 2019 über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf den Weg gebracht worden.  Ziel des Prädikats "Immaterielles Kulturerbe" ist es, die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach Auffassung der Kommission sind die Schwörtagstraditionen der drei ehemaligen Reichsstädte „als Ausdruck kommunaler Demokratie und Selbstbestimmung“, wie es im Antragstext heißt, dafür ein besonders wichtiges Beispiel.
21.3.21

 

 

Corona hat Tourismus auf der Alb „schwer gebeutelt“

Hotel Schiefes Haus im Fischerviertel in Ulm. Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH /Christoph Düpper

Schwäbische Alb. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes bezüglich der touristischen Ankünfte und Übernachtungen im Gebiet der Schwäbischen Alb haben bestätigt, was bereits erwartet wurde: Für das Jahr 2020 sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie schwerwiegende Einbußen bei touristischen Ankünften und Übernachtungen zu verzeichnen.

Waren es im Jahr 2019 noch 2,7 Millionen Ankünfte und rund 5,8 Millionen. Übernachtungen, sind die Zahlen 2020 um 49,3 Prozent(auf 1,4 Millionen) bei den Ankünften und um 43,1  Prozent (auf 3,3 Millionen) bei den Übernachtungen eingebrochen. Trotz der urlaubstouristisch starken Monate von Juli bis Oktober, dank derer eine positivere Prognose zunächst möglich schien und das Defizit der Übernachtungen zeitweise auf bis zu 35 Prozent gedrückt werden konnte, wird die Schwäbische Alb durch die coronabedingten Einschränkungen und Beherbergungsverbote hart getroffen.

Die Gastgeber, sowie touristische Dienstleister der Schwäbischen Alb sind durch die Corona-Einschränkungen schwer gebeutelt, wie der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und Inhaber des Hotels Schloss Weitenburg in Starzach, Max-Richard Freiherr von Rassler, nachdrücklich betont: „Die Situation ist dramatisch. Viele Betriebe sind längst an ihre Grenzen geraten und haben aufgegeben. Viele weitere kämpfen ums Überleben. Eine verlässliche Öffnungsperspektive für den heimischen Tourismus ist dringend erforderlich. Zudem ist es desillusionierend, wenn Osterurlaub auf Mallorca ermöglicht wird, während zugleich in ganz Deutschland sämtliche touristische Angebote geschlossen sind.“

Auch SAT-Vorsitzender Mike Münzing appelliert daran, die Branche nicht weiterhin als Pandemie-Bekämpfungsinstrument Nummer eins anzusehen: „Der Tourismus lag bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen darnieder und ist nun seit November – also seit bald fünf Monaten – zum Stillstand gezwungen. Die Lastenverteilung in der Pandemiebekämpfung ist somit sehr ungleich verteilt. Der Tourismus hat zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe, die ja eine gesamtgesellschaftliche ist, über die Maßen viel beigetragen. Betrachtet man den Misserfolg des Teil-Lockdowns im November 2020 ist zudem fraglich, ob die starke Fokussierung auf unsere Branche epidemiologisch sinnvoll ist. Offensichtlich wurden seinerzeit viele Kontakte, die zu Ansteckungen führten, übersehen.“

Um die Dringlichkeit von Öffnungsperspektiven für den Tourismus weiter zu betonen, schließt sich der SAT der vom Deutschen Tourismusverband und anderen Branchenverbänden initiierten Social-Media-Kampagne „#PerspektiveJetzt“ an. Im Laufe der kommenden Tage werden auf der Facebookseite des SAT immer wieder Statements und Positionen von touristischen Akteuren im Gebiet der Schwäbischen Alb, die ihre Situation schildern, zu lesen sein.

(Die Zahlen der Schwäbischen Alb entsprechen dem Verbandsgebiet des Schwäbische Alb Tourismus. Sie sind nicht identisch mit den Daten, die vom Statistischen Landesamt für die Schwäbische Alb veröffentlicht werden.)
22.3.21

 

 

Corona-Pandemie überschattet Maientag 2021

Das Riesenrad - eines der Symbole des Göppinger Maientages. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Maientagskommission und Stadtverwaltung haben über den Maientag 2021 gesprochen, der in herkömmlicher Firm nicht stattfinden kann. Stattdessen sollen einzelne Teil des Kinder- und Heimatfestes coronakonform durchgeführt werden. Ein unbegrenzt zugänglicher Vergnügungspark und ein Festzelt sind aktuell nicht vorstellbar. Die Karusselltage zu Ende der letztjährigen Sommerferien haben aber eine Alternative aufgezeigt, die in diesem Jahr zum Maientag vom 18. bis 21. Juni wiederholt werden könnte.  Schulgottesdienste können am Freitag beziehungsweise Montag in den Schultag integriert werden. Das Maientagsansingen am Freitagabend könnte, passendes Wetter vorausgesetzt, wieder ins Freie, in die Stadthallen-Anlage, verlegt werden. Ein kleineres Ensemble der Jugendmusikschule anstelle des Städtischen Blasorchesters und ein kleinerer Chor anstelle einer gesamten Grundschule könnten einen klangvollen musikalischen Auftakt gestalten, den via Internet auch unbegrenzt viele Zuschauer miterleben könnten.  Am Samstagmorgen können das Turmblasen vom Rathaus und das Maientags-Einläuten durch die Kirchen stattfinden, das Platzkonzert auf dem Marktplatz aus heutiger Sicht eher nicht.  Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier könnte via Internet verfolgt werden; das Maientagslied könnte anschließend gemeinsam, aber an ganz vielen Orten am Smartphone, Laptop oder PC gesungen werden.

Der Maientags-Festzug mit 3.000 Mitwirkenden und Zehntausenden Zuschauern  wird nicht in gewohnter Form stattfinden können. Als Alternative wurden einzelne Walking-Acts angeregt. Die historischen Festzugsbilder sollen in einzelnen Szenen durch die Innenstadt flanieren. Durch die ständige Bewegung und Abwechslung werden keine stehenden Zuschauermassen angelockt. Diese Idee fand in der Maientagskommission  Anklang, wenngleich Einzelheiten noch abgesprochen werden müssen. Nicht leicht fiel auch der Verzicht auf die Vorführungen am Samstagnachmittag in der EWS-Arena.

Anstelle der Kletterbäume kommt eine virtuelle Tombola in Verbindung mit einem Onlinespiel in Betracht. Der  beliebte Luftballon-Wettbewerb könnte mit versetzten Startorten an den verschiedenen Grundschulen bereits am Freitagvormittag erfolgen.

Für die Durchführung des Maientagsballs am Samstagabend in der Stadthalle wurden keine Chancen gesehen, aber sowohl die Gottesdienste für den Frieden am Sonntagvormittag wie auch die Maientagsmotette am Sonntagabend könnten nach heutigem Stand durchgeführt werden.

Ausführlich diskutiert wurde die Frage eines Feuerwerks am Festgelände. Die Beibehaltung der bisherigen Finanzierung durch die Schaustellerbetriebe stand angesichts des verringerten Besucheraufkommens nicht zur Debatte. Ob aber die Stadt die Kosten eines Feuerwerks oder alternativ einer Lasershow übernehmen sollte, war angesichts der damit verbundenen Ansammlungsgefahr umstritten. Mehrheitlich beschlossen die Mitglieder der Maientagskommission, dass in diesem Jahr weder ein Feuerwerk noch eine Lasershow stattfinden sollen.

Ab Mai werden die dMaientagsplaketten erhältlich sein, die jetzt, wenn auch in reduzierter Menge von 2.500 statt 6.000 Stück hergestellt werden. Weiter ausgearbeitet werden Ideen für ein Online-Spiel zur Geschichte Göppingens und speziell des Maientags, zu Maientags-Stadtführungen und zu einem Best-of-Film – Material aus den Jahren 1955 und 1957 könnte Aufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 gegenüber gestellt werden.
22.3.21

 

Der Kommentar

Die Leiden des Maientages

Von Rüdiger Gramsch

Es ehrt Oberbürgermeister und Maientagskommission, sich über einen Maientag in Pandemie-Zeiten einen Kopf machen anstatt ihn einfach abzusagen. Auf den ersten Blick machen die Verwaltungs-Vorschläge für einen Corona-Maientag Sinn. Deutlich weniger Akteure, auseinandergezogene Spielorte, nur eine geringe Zahl an Begnungsmöglichkeiten. All das mag coronagerecht sein, doch ob das Konzept bei der Bevölkerung (und im Idealfall darüber hinaus) Begeisterung auslöst, darf bezweifelt werden. Denn – und das ist nicht neu – der Göppinger Maientag leidet schon seit  vielen Jahren unter Zuspruch und Attraktivität. Beides wird nicht besser, wenn man in Corona-Zeiten am bisherigen Konzept festhält und wesentliche Teile auch noch abspeckt oder ins Internet verlagert. Da wäre es mutiger gewesen, wie 2020,  auch den Maientag 2021 abzusagen und Zeit und (eingespartes) Geld zu nutzen, endlich über die Neugestaltung des Kinder- und Heimatfestes nachzudenken. Mit dem Ziel, künftig nicht nur die Bürger für das Fest zu begeistern, sondern auch Zuschauer von außen, sowie die Medien anzulocken. Denn ein traditionsreiches Fest ist eine wichtige Marketingmaßnahme für eine Stadt und für sie imagebildend. Der Ruf nach einer zeitgemäßen Ausgestaltung des Göppinger Friedensfestes verhallt aber Jahr für Jahr – so wie die Knaller beim Maientagsfeuerwerk.
22.3.21

 

 

Montemaris: Fenster und Türen beschädigt

Adelberg. Hohen Schaden verursachten Vandalen am Sonntag in Adelberg. Kurz vor 2 Uhr hörten Zeugen Geräusche an dem ehemaligen Freizeitbad und sahen Personen wegrennen. Die Zeugen nahmen die Verfolgung auf und konnten drei Personen im Alter zwischen 22 und 24 Jahren bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Mit einem Stein wurden mehrere Glasscheiben im Bereich des Eingangs beschädigt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
22.3.21

 

 

Betrunken und randaliert

Geislingen. Am Sonntag nahm die Polizei in Geislingen einen 44-Jährigen vorläufig fest. Gegen 15.30 Uhr meldeten Zeugen eine pöbelnde Person an einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße. Der schrie dort herum und belästigte Kunden. Polizeistreifen fuhren an und stellten den 44-Jährigen an der Tankstelle fest. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich aggressiv. Der Mann roch nach Alkohol und war betrunken. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann mit seinem Auto zur Tankstelle gefahren war. Die Beamten nahmen ihn auf ein Polizeirevier mit. In einem Krankenhaus musste er eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären wie stark der 44-Jährige alkoholisiert war. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
22.3.21

 

 

Unfall beim Überholen

Bartholomä. Mit ihrem Pkw setzte eine 26-Jährige am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Landesstraße 1165 zwischen Bartholomä und Heidenheim zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeuges an. Hierbei übersah sie, dass ein hinter ihr fahrenden Pkw bereits überholen wollte. Die Fahrerin strefte mit ihrem Wagen das überholendes Fahrzeug, wobei ein Gesamtschaden von rund 10 000 Euro entstand. Sowohl die 26-Jährige, als auch der 49 Jahre alte -Fahrer blieben unverletzt.
22.3.21

 

 

Kreis Göppingen: 7-Tage-Inzidenz bei 130,2

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen lag am Abend nach Informationen des Sozialministeriums Baden-Württemberg bei 130,2. Das Gesundheitsamt des Landkreises veröffentlicht am Wochenende keine Zahlen zum Pandemieverlauf.
22.3.21

 

 

Ostalbkreis hat eine 7-Tage-Inzidenz von über 100

Ostalbkreis. Bleibt die 7-Tage-Inzidenz des Ostalbkreises weiter über dem Wert von 100 , hat die Landkreisverwaltung im Laufe des Montags eine Entscheidung über verschärfende Maßnahmen gemäß der Corona-Verordnung des Landes zu treffen.Diese würden dann am Mittwoch dieser Woche in Kraft treten. Wie Landrat Dr. Joachim Bläse am Sonntag mitteiltr, muss zunächst jedoch das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis erneut im Detail unter die Lupe genommen und bewertet werden. Eines habe sich aber bereits jetzt klar herauskristallisiert, so der Landrat, nämlich eine maßgebliche Rolle der Kitas.

„Bei einem weiterhin diffusen Infektionsgeschehen hat die Landkreisverwaltung keinen Ermessens- oder Gestaltungsspielraum mehr. Vielmehr müssen wir laut Corona-Verordnung des Landes in einer Verfügung amtlich bestätigen, dass an drei Tagen in Folge die Inzidenz über 100 lag. Damit treten dann automatisch die in der Landesverordnung genannten Verschärfungen am zweiten Werktag nach unserer Verfügung in Kraft", erläutert Bläse. Ob und welche Maßnahmen unter Umständen darüber hinaus notwendig sind, will der Landrat im Laufe des Montags prüfen lassen. Da in den Kitas Abstände nicht eingehalten werden könnten und bislang auch keine Maskenpflicht herrschte, kam es dort quer durch den Landkreis zu immer mehr Infektionen. „Deshalb müssen wir darauf nochmals einen genauen Blick werfen und uns überlegen, wie wir dort eingreifen können." Auch will Bläse die für diesen Montag angekündigte Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten in den Entscheidungsprozess des Kreises mit einbeziehen: „Wir wollen natürlich den Tenor der Beschlüsse berücksichtigen und hoffen, dass künftig nicht mehr allein die Inzidenz, sondern weitere Faktoren maßgeblich für Öffnungen oder Schließungen sind."

Am 19. März meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für den Ostalbkreis erstmals eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Innerhalb von nur zehn Tagen ist die Inzidenz damit rasant um das über Zweieinhalbfache gestiegen. Auch am Samstag  lag die Inzidenz mit 112,7 deutlich über der kritischen Marke von 100. Sofern das Landesgesundheitsamt in seiner Tagesmeldung von Sonntag,  dem Ostalbkreis erneut einen Wert über 100 bestätigt, muss das Landratsamt Ostalbkreis gemäß § 20 Abs. 5 Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Überschreitung der Inzidenz über 100 an drei Tagen in Folge offiziell in einer Verfügung feststellen und bekanntmachen.
21.3.21

 

 

Feuerwerkskörper auf Polizeibeamte abgeschossen

Kirchheim unter Teck. Am Sonntag kurz nach 0.15 Uhr überprüften zwei Streifenbesatzungen nach einem Hinweis aus der Bevölkerung die Örtlichkeit bei der "Alten Teck Realschule" beim Rambouillet- Platz in Kirchheim mehrere Jugendliche, die sich dort aufhielten und ein Feuer entzündet haben sollen. Nachdem die ersten beiden Polizeibeamten ausgestiegen waren, wurde ein Feuerwerkskörper horizontal aus Richtung Innenhof in Richtung der beiden Polizeibeamten abgeschossen. Der Feuerwerkskörper verfing sich kurz vor dem Streifenfahrzeug in einem Baum und explodierte unmittelbar vor den eingesetzten Beamten. Nach der Explosion versuchte ein 21-Jähriger vom Innenhof in Richtung Sportplatz zu flüchten. Nach kurzer fußläufiger Verfolgung konnte der 21-Jährige eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Hierbei zog sich eine 23-Jährige Beamtin eine leichte Verletzung am Fuß zu. Ob es sich bei dem 21-Jährigen um den Entzünder des Feuerwerkskörpers handelt ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen durch das Polizeirevier Kirchheim/T.. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu den Jugendliche geben können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07021/501-0 mit dem Polizeirevier Kirchheim/T. in Verbindung zu setzen.
21.3.21

 

 

Akzeptanz der Bürger bei steigenden Gebühren nicht zu erreichen

Kreis Göppingen. Die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Susanne Widmaier berichtet, dass  das geplante Abfall- und Gebührenkonzept eine kritische Debatte in der SPD-Fraktion ausgelöst hat: "Uns ist durchaus bewusst, dass aus Umweltschutzgründen so viel Müll wie möglich recycelt oder weiterverwertet werden soll. Nicht nur das Kreislaufwirtschaftsgesetz, sondern auch die Verantwortung der Umwelt und der kommenden Generationen gegenüber zeigt, dass wir wie seither nicht weiter machen können führte der Sprecher im Umwelt- und Verkehrsausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Benjamin Christian aus. Abfälle sind zu einem großen Teil Wertstoffe die wiederverwertet, oder zur Energiegewinnung eingesetzt und nicht verbrannt werden sollen", so Widmnaier.

Konkret geht es um die Senkung der Restmüllmenge. Wie  aus Abfallanalysen im Landkreis Göppingen bekannt ist, befinden sich immer noch zwei Drittel Bioabfälle und Wertstoffe in der Restmülltonne, die statt verbrannt künftig verwertet werden sollen. Dies benötigt von allen  Bürgern im Landkreis  Verständnis und ein Umdenken bei der Müllentsorgung, so die SPD. Der Landkreis Göppingen belegt seit Jahren deutlich einen der letzten Plätze bei der Höhe der Restmüllmenge aller Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion sind aber der Ansicht, dass eine breite Akzeptanz in der Einwohnerschaft des Landkreises  für das  neue Konzept erforderlich ist.  Diese sei nicht zu erreichen durch ein sinkendes Angebot bei gleicher Gebührenhöhe bzw. bei gleicher Qualität der Entsorgung mit einer deutlichen Steigerung der Abfallgebühren.
21.3.21

 

 

Jugendliche feiern Party

Rechberghausen.  Der Polizei war eine Party in einem leerstehenden Haus in Rechberghausen gemeldet worden. Der ersten Streife zog der Geruch von Marihuana noch vor dem Haus in die Nase. Zwei Jugendliche saßen davor. Einer ergriff sofort die Flucht, und war weg. Beim Zweiten, einem 15-Jährigen, wurde bei der Durchsuchung ein Schlagring aufgefunden, was einen Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt. Mit zusätzlichen Streifen sollten die weiteren Personen im Haus kontrolliert werden. Beim Eintritt der Polizeibeamten ergriffen drei die Flucht und sprangen vom Balkon des ersten Obergeschosses. Zwei von ihnen wurden angehalten. Den Utensilien nach war reichlich, auch harter Alkohol getrunken und Marihuana geraucht worden. Insgesamt wurden sechs Jungen und Mädchen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren angetroffen. Auch ein 18-Jähriger war dabei. Weitere Betäubungsmittel konnten nicht aufgefunden werden. Die Jugendlichen wurden vor Ort ihren Eltern und Erziehungsberechtigten übergeben.
21.3.21

 

 

 

Autofahrer gerät in hilflose Lage

Geislingen. Am Samstagmittag befuhr ein 79-Jähriger mit seinem Auto die Steige nach Stötten. Kurz nach Geislingen, nach der dortigen Kehre, bemerkte er, dass er eine Radkappe verloren hatte und machte sich auf die Suche. Dabei rutschte er in dem sehr steilen Gelände einige Meter ab und kam nicht mehr hoch. Seine Beifahrerin alarmierte die Rettung. Ein weiterer Autofahrer kam vorbei, bot seine Hilfe an und sicherte den Senior mit einem Seil. Erst die Bergwacht, die ebenfalls mit Seilen gesichert vorgehen musste, konnte den Senior wieder auf die sichere Fahrbahn zurückbefördern. Er wurde mit leichten Verletzungen zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren. Die Straße war für die Dauer der Rettung bis ca. 13.30 Uhr für den Verkehr gesperrt.
21.3.21

 

 

Handballer siegen gegen Burgdorf

Göppingen. Im Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf holten die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend einen weiteren Sieg. Mit 31:24 schickten die Grün-Weißen die Gäste aus der EWS-Arena. Frisch Auf Göppingen belegt in der Tabelle den sechsten Tabellenrang.
20.3.21

 

 

Hochbetrieb im Kreisimpfzentrum in Aalen

Ostalbkreis. Es ist Bewegung im Kreisimpfzentrum (KIZ) des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle. Nicht nur über 80-Jährige mit einem der bislang im KIZ eher raren Biontech-Impftermine und jüngere Impfberechtigte, die Astrazeneca erhalten, füllen das KIZ. Ab sofort kann der Ostalbkreis auch all diejenigen impfen, die auf der Warteliste des Impfterminservice 116 117 stehen. Ein gemischtes Team aus Beschäftigten des Landratsamts, Bundeswehr und Feuerwehr hat sich daran gemacht, die  Senioren anzurufen. Um 13 Uhr standen die ersten für ihre Impfung im KIZ bereit.

Landrat Dr. Joachim Bläse freut sich, dass mit dieser Aktion das Impfen nach der Wiederaufnahme der Verimpfung von Astrazeneca einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht. "Wir haben am Donnerstag dafür eine Extra-Portion Biontech erhalten. Am Freitagabend um 210 Uhr wurde uns dann aus Stuttgart die Warteliste übersandt", berichtet Bläse. Sofort habe man die Teams im KIZ aktiviert und weiteres Personal aufgestockt, um gleich am Samstag loslegen zu können. Das Personal von DRK und Malteser und Impfärzte seien bereit gestanden, wofür der Kreischef sehr dankbar ist. Parallel habe man begonnen, die Warteliste abzutelefonieren. "Klasse, wie flexibel die Seniorinnen und Senioren, aber auch deren Angehörige sind! Dafür herzlichen Dank!", so der Landrat.

Bis Samstag, 16 Uhr, haben bereits 517 über 80-Jährige ihren Impftermin telefonisch erhalten. "Geimpft wird am Samstagabend bis 21 Uhr. Dann sind 186 Menschen der Warteliste geimpft. Am Sonntag wurden 220 Termine vergeben und auch in den kommenden Tagen werden wir an der Erledigung der Warteliste arbeiten", informiert Dezernent Thomas Wagenblast, der im Aalener Landratsamt federführend für die Organisation des Impfens mit den Ärztlichen Leitern des KIZ zuständig ist.

Insgesamt standen 1.527 über 80-Jährige auf der Warteliste. Nicht alle benötigen aber noch einen Termin im Aalener KIZ, sondern wurden inzwischen teilweise bereits im Rahmen der dezentralen Impfaktionen in den Kommunen geimpft oder wollen dort ihre Impfung erhalten. Die Freude und Erleichterung, dass sie nun gegen das Corona-Virus geschützt werden, war vielen im KIZ anzumerken.

Keine Infos aus dem Landkreis Göppingen

Über das aktuelle Impfgeschehen im Landkreis Göppingen hüllt sich das Landratsamt Göppingen weiter in Schweigen. Die letzte Presseinformation zum Thema stammt vom 15. März. Darin wurde angekündigt, dass nicht mehr mit Astrazenica im Kreisimpfzentrum geimpft werde. Wie es weitergehe, wollte die Behörde zeitnah mitteilen. Bis heute, Samstag, liegen jedoch keine Informationen hierzu vor.
20.3.21

 

 

7-Tage-Inzidenz leicht gesunken

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Samstag wieder leicht gesunken. Sie betrug am Abend 114,7 nach 119,3 am Donnerstag und 123,6 am Freitag.
20.3.21

 

 

Unfall auf der B29

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag gegen 2 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Wagen die B29 in Fahrtrichtung Stuttgart. In der dortigen Baustelle schätzte er den Fahrbahnverlauf falsch ein und fuhr auf den linken Fahrstreifen, wo sich die Baustelle befindet. Als er vor sich eine Baumaschine erkannte, bremste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab. Ein nachfolgender 22-Jähriger, der ebenfalls auf den linken Fahrstreifen gewechselt war, erkannte dies zu spät und fuhr mit seinem Pkw auf den ersten Wagen auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 35.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
20.3.21

 

 

Unbekannte hinterlassen Ort der Verwüstung

Baltmannsweiler. Am späten Freitagabend haben bislang unbekannte Täter zahlreiche Verkehrszeichen und Gegenstände mutwillig beschädigt. Zwischen 22.45 Uhr und Mitternacht wurden mehrere Verkehrsschilder aus der Verankerung gerissen sowie teilweise auch umgebogen. Zudem wurden mehrere Laternen, Poller, Mülltonnen und Kleidercontainer angegangen, teilweise umgeworfen sowie auch mitgenommen und an anderer Stelle wieder abgestellt. Die Spur der Täter zog sich über die Schorndorfer Straße, das Kulturzentrum in der Baacher Straße, Wannenweg, Mahdweg, bis in die Rosenstraße. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen. An mehreren Gegenständen konnten Spuren gesichert werden. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter Telefon 0711/3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.
20.3.21

 

 

Teamviewer wird Trikotsponsor bei Manchester United

Göppingen. Teamviewer investiert weiter ins Sportmarketing. Der Göppinger Softwarehersteller mit seinen weltweit 1300 Mitarbeitern steigt nach seinem Engagement beim Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen nun auch im Fußball ein. Und das gleich mit einer Reisennumme. Ab der neuen Saison werden die Göppinger Trikotsponor vom englischen Premier League Club Manchester United, der weiltweit 1,1 Milliarden Fans haben soll. Bislang war der amerikanischen Autohersteller Chevrolet Hauptsponor der Engländer. Den Deal mit dem Fußballclub lässt sich Teamviewer einiges kosten. 275 Millionen Euro sollen die Göppinger in den nächsten fünf Spielzeiten nach Manchester überweisen. Das Volumen des Deals hatte am Freitag auch auch an der Bröse für Unruhe gesorgt, da das Engagement auch Folgen für den zu erwarteten Gewinn hat. Anleger rümpfer deshalb etwas die Nase, wurde vom Börsenparkett berichtet.
19.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Geislinger Polizeirevier

Dieter Taller ist neuer Leiter des Polizeireviers in Geislingen. Foto: Polizei

Geislingen. Seit Anfang März leitet das Erster Polizeihauptkommissar Dieter Taller das Polizeirevier Geislingen. Der bisherige Leiter des Polizeireviers Geislingen, Polizeioberrat Jens Rügner, wechselte  nach Stuttgart. Mit Dieter Taller übernehme ein erfahrener Polizeibeamter kommissarisch die Verantwortung für das Polizeirevier Geislingen, sagte Polizeipräsident Bernhard Weber, Leiter des Polizeipräsidiums Ulm. Er dankte  Rügner für die seit dem Jahr 2015 geleistete Arbeit an der Spitze des Polizeireviers. Er habe sich mit viel Engagement und Elan für die Sicherheit der rund 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Bereich des Polizeireviers leben, eingesetzt. Trotz steigender Kriminalitätszahlen sei die Aufklärungsquote in den vergangenen Jahren mit etwa 60 Prozent konstant hoch geblieben. „Sie haben es geschafft, die Motivation der Beschäftigten in Ihrem Polizeirevier auch in schweren Zeiten wie der Corona-Pandemie hoch zu halten“, lobte Weber den bisherigen Revierleiter. Weber sei davon überzeugt, dass der 56-Jährige Dieter Taller seine neue Funktion in gleich hervorragender Weise wie sein Vorgänger ausüben werde, das habe er in seinen bisherigen Funktionen unter Beweis gestellt.

Der 56-jährige Dieter Taller begann 1986 seinen Dienst bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach der Ausbildung und ersten Dienstjahren in Esslingen absolvierte Taller sein Studium an der Hochschule für Polizei. Anschließend stellte er als Polizeiführer vom Dienst im Führungs- und Lagezentrum der damaligen Polizeidirektion Esslingen seine Führungsqualitäten unter Beweis, danach als Dienstgruppenleiter im Streifendienst. 2008 wechselte er zur damaligen Polizeidirektion Göppingen als Referent für Einsatzangelegenheiten. 2016 wurde Taller Leiter der Führungsgruppe beim Polizeirevier Göppingen und Stellvertreter der Revierleitung. Zudem war er während all der Dienstjahre in der Alarmhundertschaft engagiert, zuletzt als deren Leiter.

Der 43-jährige Jens Rügner begann im Oktober 1997 seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Lahr. Nach dem Studium an der Hochschule in Villingen-Schwenningen wurde er zum Polizeirevier in Horb versetzt wo er als Dienstgruppenleiter im Streifendienst eingesetzt wurde. Kurze Zeit später folgte er dem Ruf des Ministeriums. Hier verrichtete er seinen Dienst beim Referat 31 „Verkehrspolizeiliche Angelegenheiten“. Nach zahlreichen Stationen innerhalb der Polizeiorganisation absolvierte er an der Hochschule für Polizei in Münster/Westfalen sein Studium zum Höheren Polizeivollzugsdienst. Ab 2010 war er im Landespolizeipräsidium im Innenministerium Baden-Württemberg tätig, 2015 übernahm er die Leitung des Polizeireviers Geislingen.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von  zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60  Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).
19.3.21

 

 

Werke von Gustav Jourdan online verfügbar

Ein Teil der Werke des in Schwäbisch Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan sind jetzt online verfügbar. Unser Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Arbeit "Kloster Lorch und Remsbahn". Foto: StadtA GD_Best.E04 Nr. 1000

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd hat den Teilnachlass des in Gmünd geborenen Künstlers Gustav Jourdan (1884-1950) mit etwa 300 Zeichnungen, Porträts und Feldpostkarten aus dem Bestand E04 (Grafische Sammlung) digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Die gemeinfreien Werke sind ab sofort kostenlos, rund um die Uhr und barrierefrei online zugänglich. Unterstützt wurde das Stadtarchiv bei diesem Projekt von Carlotta Pauly (FSJ-Kultur im Kulturbüro).

Der bildende Künstler Gustav Jourdan wurde 1884 in Schwäbisch Gmünd geboren. Sein Vater, der Goldschmied Wilhelm Friedrich Jourdan aus Corres bei Ötisheim, heiratete in Gmünd Bertha Karoline geborene Schmid. Gustav Jourdan ist der jüngste Sohn aus dieser Ehe. Da Gustav Jourdans Vater früh verstarb, musste die Mutter mit ihrem kleinen Bijouteriegeschäft in der Schreinerstraße 4 für das Auskommen der Familie sorgen. Nachdem Gustav Jourdan die Gmünder Gewerbeschule besucht hatte, studierte er an der Kunstakademie Stuttgart. Dort arbeitete er seit 1911 zunächst als Hilfslehrer und ab 1913 als Leiter. 1923 erhielt er die Professur für die Klasse für Stoffdruck, welche er auch bis zu seiner Pensionierung 1946 innehatte. Aufgrund der Kriegsschäden in Stuttgart zog er 1944 mit seiner Frau in sein Sommerhäuschen nach Hayingen, wo er 1950 verstarb. Im gleichen Jahr wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Hayingen ernannt.

Die Onlinestellung erfolgte – wie auch schon beim Nachlass des Fotografen Karl Otto Lang – in Kooperation mit Wikimedia Commons. Die Digitalisate stehen unter der freien Lizenz CC-BY-SA 3.0 DE und können nachgenutzt werden. Voraussetzung hierfür ist die Nennung des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd als verwahrende Einrichtung sowie der jeweils gültigen Signatur des Originals. Unter folgendem Link können die Werke angesehen, geteilt, heruntergeladen und nachgenutzt werden: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gustav_Jourdan?uselang=de
19.3.21

 

 

Auch Bettenhaus im Rohbau fertig

Kreis Göppingen. Das viergeschossige Bettenhaus des Neubaus der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt. Derzeit werden darauf die Wände für das abschließende Technikgeschoss errichtet – sowie an den Auskragungen im Osten und Westen je sieben Konstruktionen aus sehr viel Stahl und Beton. „Es handelt sich dabei um Überzüge, welche die Auskragungen des Bettenhauses abfangen“, erklärt Andreas Frischmann, der Projektleiter des Neubaus. Noch werden die Auskragungen von Betonpfeilern gestützt, diese werden aber in Kürze entfernt. „Damit sich die Auskragungen dann nicht nach unten neigen, werden die aus den Überzügen ragenden Stahlkabel, die sogenannten Spannglieder, gespannt“, so Frischmann.„Insgesamt wurden in den Überzügen 150 Tonnen normaler Bewehrungsstahl und 16 Tonnen Spannstahl verbaut“, sagt Georg Schilling vom Bauteam.  
19.3.21

 

 

Zeichen gegen Rassismus

Göppingen. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Vorsicht, Vorurteile!“ setzte auch die Stadt Göppingen ein Zeichen gegen Alltagsrassismus. Die leuchtend gelben „Vorsicht-Vorurteile!“-Aufkleber auf dem Marktplatz, im Foyer der Stadthalle und im Eingangsbereich des Testzentrums im Bürgerhaus sollen auf Alltagsrassismus hinweisen und zum Nachdenken aufrufen. „Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in knalligem Rot auf dem Aufkleber, den Oberbürgermeister Alex Maier, die Erste Bürgermeisterin Almut Cobet und die Jugendkoordinatorin Rebecca Zabel gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats im Foyer der Stadthalle angebracht haben.  Die Stadt Göppingen setzt sich seit 2007 gegen Rassismus und für Vielfalt ein. 2008 wurde sie dafür als eine der bundesweit ersten Städte mit dem Titel „Göppingen – Ort der Vielfalt“ ausgezeichnet. Seit 2015 beteiligt sie sich mit ihrer „Partnerschaft für Demokratie“ am Bundesprogramm „Demokratie leben!“
19.3.21

 

 

Gerutscht: 77 000 Euro Schaden

Heubach. Auf rund 77.000 Euro wird der Sachschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in Heubach entstand. Kurz nach 18 Uhr befuhr eine 56-Jährige mit ihrem Pkw die Lauterburger Straße. In einer Rechtskurve bremste sie ihr Fahrzeug ab, wodurch dieses ins Rutschen geriet und gegen den Pkw eines 25-Jährigen und anschließend gegen das Fahrzeug einer 34-Jährigen prallte. Alle Fahrzeugführer blieben bei dem Unfall unverletzt.
19.3.21

 

 

Fahrzeug übersehen

Bartholomä. Von einem Wanderparkplatz kommend, fuhr ein 38-Jähriger am Donnerstagabend gegen 18.40 Uhr mit seinem Pkw auf die Landesstraße 1162 zwischen Bartholomä und Heubach ein. Hierbei übersah er den Pkw einer 40-Jährigen und streifte diesen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beziffert sich auf rund 5000 Euro.
19.3.21

 

 

Wahlausgang bestätigt

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Der Kreiswahlausschuss im Landkreis Göppingen hat am Freitag die endgültigen Ergebnisse der Landtagswahl am 19. März 2021 in den Wahlkreisen 10 Göppingen und 11 Geislingen festgestellt. Im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis ergaben sich in erster Linie wahlstatistische Veränderungen, die

sich nicht auf die jeweiligen Stimmergebnisse auswirkten. Von den insgesamt 114.482 abgegebenen Stimmzetteln waren lediglich 807 ungültige Stimmabgaben zu

verzeichnen. Die Briefwahl nahm erneut weiter zu. Im Wahlkreis 10 Göppingen stieg der Anteil der Briefwähler gegenüber der letzten Landtagswahl von 18,73 % auf 47,51 %. Im Wahlkreis 11 Geislingen war der Anstieg noch stärker. 2016 waren es noch 21,22 %, bei der jetzigen Landtagswahl betrug der Anteil

51,38 %. Die höchste Wahlbeteiligung gab es in Adelberg. Dort betrug die Wahlbeteiligung satte 75,10 %. Knapp dahinter lagen Zell unter Aichelberg mit 72,80 % und Ottenbach mit 72,13 %. Schlusslicht bei  der Wahlbeteiligung ist Eislingen mit 54,21 %. Knapp davor lagen die Städte Göppingen mit 54,78 % und Geislingen an der Steige mit 56,45 %.

Auch im Ostalbkreis hat der Wahlausschuss das Ergebnis vom vergangenen Sonntag bestätigt. Gegenüber dem vorläufigen Ergebnis ergaben sich in den Wahlkreisen 25 Schwäbisch Gmünd und 26 Aalen marginale Veränderungen. „Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag ist gut verlaufen“, stellte Landrat Dr. Bläse fest.
19.3.21

 

 

Impfzentrum nimmt Betrieb wieder auf

Ostalbkreis. Nachdem Bund und Land am späten Donnerstagabend grünes Licht für die weitere Verwendung von Astrazeneca gegeben hatte, haben am Freitagvormittag wieder die Impfungen im Aalener Kreisimpfzentrum begonnen. Bis zum Mittag hatten bereits 40 Impfwillige ihre Erstimpfung erhalten. Alle für den heutigen Freitag und die Folgetage vereinbarten Impftermine können wie ursprünglich gebucht wahrgenommen werden. Mitzubringen sind die Terminbestätigung und ein Nachweis der Impfberechtigung.

Alle, die in der Zeit von Montagnachmittag (15. März) bis einschließlich Donnerstag (18. März 2021) gebucht hatten und wegen des Impfstopps nicht geimpft werden konnten, erhalten nach derzeitigem Stand einen Nachholtermin von der Impfhotline des Landes 116 117 bzw. imfpterminservice.de mitgeteilt. Nachdem heute wieder geimpft werden konnte, sind insgesamt rund 600 gebuchte Impftermine ausgefallen, die in den nächsten Wochen nachgeholt werden müssen.
19.3.21

 

 

Vorurteilsfreie Zone

Ostalbkreis. Um am heutigen „Demokratie leben!“-Aktionstag auf das Problem Alltagsrassismus aufmerksam zu machen, erklären Landrat Dr. Joachim Bläse das Landratsamt und Oberbürgermeister Thilo Rentschler das Aalener Rathaus jeweils zur vorurteilsfreien Zone. Gemeinsam mit Vertreterinnen des Kreisjugendrings brachten die beiden Hausherren überdimensionale Bodenaufkleber an.  

„Zu viele gehen einfach über mich hinweg“, steht in Großbuchstaben auf dem Aufkleber. Mit dem Aktionstag „Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus“ macht die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis zusammen mit dem Kreisjugendring auf ein Thema aufmerksam, das unterschätzt wird: Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Denn gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der unser demokratisches und respektvolles Zusammenleben gefährdet.
19.3.21

 

 

Feuer in Garage

Ebersbach. Am Donnerstag rückte die Feuerwehr zu einem Brand in Ebersbach aus.  Eine Zeugin entdeckte das Feuer gegen 20.30 Uhr und wählte den Notruf. In einer Garage in der Straße Fuchsrain war ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits gelöscht. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es nicht.
19.3.21

 

 

Porsche mit Einkaufswagen beschädigt

Geislingen. Rund 3.000 Euro Schaden hinterließ in Geislingen ein Unbekannter an einem Porsche. Mit dem war eine Frau zwischen 10.45 Uhr und 11.20 Uhr in der Bahnhofstraße beim Einkaufen. Auf einem oberen Parkdeck verursachte der Unbekannte eine Delle und Kratzer an dem Wagen. Die Schäden kommen möglicherweise auch von einem Einkaufswagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.21

 

 

Kirchheim lässt Museen bis 1. Mai zu

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck hat entschieden, alle städtischen Museen und das Stadtarchiv unabhängig von möglichen Lockerungen bis zum 1. Mai  geschlossen zu halten. Die Tourist-Information ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.  Eine Auskunft oder Beratung zu den Beständen des Stadtarchivs ist unter der Telefonnummer 07021 502-570 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu den regulären Öffnungszeiten weiterhin möglich.

Auch eine touristische Beratung über die Kirchheim-Info zu Freizeitangeboten in Kirchheim unter Teck ist unter der Telefonnummer 07021 502-555 zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich und verschiedene Kirchheim-Souvenirs können jederzeit online unter www.kirchheim-teck.de/kirchheim-shop bestellt werden. Ein Besuch der Kirchheim-Info im Max-Eyth-Haus (Max-Eyth-Straße 15) zur Abholung von Souvenirs oder zur Einsichtnahme in die ausgelegten Planunterlagen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 07021 502-555 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.
19.3.21

 

 

Radschnellweg: Geld für Planung ist da

Kreis Göppingen. Die Planung des Radschnellwegs im Filstal nimmt nun Fahrt auf. Der Landkreis Göppingen erhielt die erwartete Zusage von Finanzhilfen durch Bund und Land in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die Planung des Radschnellwegs im Filstal.

„Radschnellverbindungen bilden einen wichtigen Baustein in Richtung einer fahrrad- und klimafreundlichen Mobilitätskultur im Land. Neben der Planung und Umsetzung unserer drei Pilotstrecken unterstützen wir die Landkreise, Städte und Gemeinden bei der Planung ihrer eigenen Projekte. Daher freue ich mich, dass wir die Planung des Radschnellwegs von Ebersbach nach Süßen mit rund 455.000 Euro fördern können. Zusätzlich werden wir die Planung des rund einen Kilometer langen Abschnitts des Radschnellwegs von Ebersbach-West/Kreisgrenze bis zur Filsquerung mit weiteren Mitteln des Landes unterstützen,“ erklärte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Die Kreisverwaltung hatte in einem ersten Schritt den Antrag auf Finanzhilfen für die Planungskosten in Höhe von rund 4,25 Millionen Euro für die ca. 23 Kilometer lange Trasse zwischen Ebersbach und Süßen bei Bund und Land eingereicht. Dieser Antrag wurde vollumfänglich bewilligt. Landrat Edgar Wolff freut sich über die Förderzusagen: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützungsleistungen des Bundes und des Landes, ohne die wir die finanziellen Belastungen für die Planung dieses komplexen Bauprojekts nicht hätten stemmen können. Menschen nutzen auch im Alltag gerne das Rad, wenn die entsprechende Infrastruktur dafür vorhanden ist. Diese wollen wir mit dem Bau des Radschnellwegs nochmals deutlich aufwerten und damit der Mobilitätswende einen weiteren wichtigen Impuls geben.“

“Für ein kreisweites Umdenken hin zu einer umweltgerechten Mobilität für den Klimaschutz benötigen wir dringend die Verkehrswende. Damit mehr Menschen zu schadstoffarmen Verkehrsmitteln wechseln – und davon ist das Rad das umweltfreundlichste – muss die Infrastruktur ausgebaut werden. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Planung der Radschnellverbindung jetzt mit vereinten Kräften anpacken können”, freut sich Amtsleiter Jörg-Michael Wienecke. Die Herausforderungen für die Planung und den Bau eines Radschnellwegs können mit denen einer neugeplanten Straße gleichgesetzt werden. Es handelt sich um ein komplexes Bauwerk, das sich nicht nur durch Geschwindigkeit und Länge definiert. Ein sicherer und komfortabler Radschnellweg benötigt viele abgestimmte Details, wie beispielsweise mit der Umwelt und Natur in dem Bereich umgegangen wird, wie Querungen an Kreuzungen und andere sicherheitsrelevante Punkte umzusetzen sind, wie an Fahrradampeln eine grüne Welle sichergestellt wird, wie eventueller Fußverkehr abzugrenzen ist und viele Aspekte mehr. Dafür bedarf es der intensiven Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. 

Die erwarteten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich laut der Machbarkeitsstudie auf rund 30 Millionen Euro (Ebersbach bis Süßen). Für die Planung in Höhe von 4,25 Millionen Euro stellt der Bund Finanzmittel von knapp 3,2 Millionen Euro (75 Prozent) bereit. Die Kosten für die verbleibenden 25 Prozent (ca.  eine Million Euro) tragen das Land und der Landkreis.
18.3.21

 

 

Corona: Zahlen steigen weiter

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Göppingen ist am donnerstag auf 119,3 gestiegen. Die Zahl der aktuell am Virus Infizierten liegt bei 424. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis ist auf 161 gestiegen. In den Kreiskliniken werden 36 Corona-Patienten behandelt. Zudem gibt es 13 Verdachtsfälle.
18.3.21

 

 

Mit Sommerreifen ins Schleudern geraten

Deggingen. Leichte Verletzungen erlitt am Mittwoch eine schwangere Frau bei einem Unfall bei Deggingen. Die 31-Jährige war laut Angaben der Polizei von Reichenbach in Richtung Schlat unterwegs. Gegen 7.30 Uhr geriet sie mit Sommerreifen bei Matsch ins Schleudern. Ihr Wagen landete im Graben und blieb auf der Fahrerseite liegen. Der Rettungsdienst war schnell da und befreite die schwangere Frau. Sie kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Angehörige schleppten das Auto ab. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
18.3.21

 

 

Versuchter Raub – Zeugen gesucht

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch zwischen 19.05 Uhr und 19.15 Uhr kam es zu einem versuchten Raub im Vorraum einer Bank am Sparkassenplatz. Eine 63-jährige Frau wollte gerade an einem dortigen Automaten Geld abheben, als sie einen Mann bemerkte, der mit einem Messer in der Hand auf sie zukam. Der Unbekannte sagte lediglich das Wort "Geld". Als die 63-Jährige daraufhin zu kreischen bzw. schreien anfing, flüchtete der Räuber ohne Beute in unbekannte Richtung. Der Mann war etwa 160 bis165 cm groß und 20 bis 30 Jahre alt. Er hatte eine normale Statur und war dunkel gekleidet. Zudem trug er einen Motorradhelm ohne Visier. Eventuell war er mit einem Fahrrad unterwegs. Wer hat entsprechende Beobachtungen gemacht? Wo wurde die gesuchte Person gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Aalen unter der Rufnummer 07361 / 5800 entgegen.
18.3.21

 

 

Schwer verletzter Mann auf der Buchauffahrt

Schwäbisch Gmünd.  Am Donnerstag wurde dem Polizeipräsidium Aalen gegen 3.40 Uhr eine Person auf der Fahrbahn der L1161 (Buchauffahrt) in Schwäbisch Gmünd gemeldet. Vor Ort konnte tatsächlich ein 47-jähriger Mann mit schweren Verletzungen auf der linken Fahrspur der zweispurigen Buchauffahrt in Richtung Bettringen aufgefunden werden. Ein Verkehrsunfall konnte ausgeschlossen werden, da sich herausstellte, dass der Mann, ohne Fremdeinwirkung, von der dortigen Brücke auf die Fahrbahn gesprungen ist.
18.3.21

 

 

Holzstützen angesägt

Uhingen. Zwischen Dienstag, 18 Uhr, und  Mittwoch, 11 Uhr,  waren Unbekannte im Landschaftspark Schloss Filseck zugange. Am Kugelnest sägten sie zwei Holzstützen an. Die müssen nun repariert werden. Das Tatwerkzeug, zwei Handsägen, ließen sie am Tatort zurück. Das Polizeirevier Uhingen sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.3.21

 

 

Zu spät gebremst

Böhmenkirch. Aufgefahren ist die Lenkerin eines Pkw am Mittwoch in Böhmenkirch. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Fahrzeug in der Hauptstraße in Richtung Lauterstein. Am Kreisverkehr mit der Buchenstraße hatte ein 27-jähriger Fahrer sein Fahrzeug gestoppt. Das sah die Lenkerin des Pkws zu spät. Die 21-Jährige fuhr auf. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 8.000 Euro.
18.3.21

 

 

Ladendieb ist uneinsichtig

Wangen./ Nicht nur gestohlen hat ein 31-Jähriger am Mittwoch in Wangen. Kurz vor 12 Uhr beobachtete eine Zeugin in einem Einkaufsmarkt in der Siemensstraße in Wangen, wie ein Kunde Waren in die Taschen steckte. Der Mann passierte die Kassen, bezahlte die Gegenstände jedoch nicht. Deshalb rief die Frau die Polizei. Die kam und stellte den 31-Jährigen. Der zeigte sich jedoch überhaupt nicht einsichtig. Stattdessen beleidigte er die Beamten. Der Mann muss sich nun nicht nur wegen des Ladendiebstahls verantworten. Auch wegen der Beleidigungen muss er nun mit einer Anzeige rechnen.
18.3.21

 

 

Gutscheine sollen Einzelhandel helfen

Schorndorf. „Schorndorf-Centro“ wird an den kommenden zwei Samstagen, 20. und 27. März, auf dem Wochenmarkt Stadtgutscheine verkaufen. Die Stadtgutscheine im Wert von 25 Euro werden für 20 Euro verkauft. Sie können in den Schorndorfer Geschäften eingelöst werden und sind drei Jahre gültig. Der Verkaufsstand ist direkt vor dem Rathaus am Marktplatz aufgestellt. Die Aktion ist limitiert auf insgesamt 3.000 Gutscheine. „Unser Ziel ist es, den Schorndorfer Einzelhandel und die Gastronomie mit insgesamt 15.000 Euro in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen“, erklärt Ulrich Fink, Geschäftsführer von „Schorndorf-Centro“.
18.3.21

 

 

ZDF taucht mit Terra X in die Wimsener Höhle

In der neuen Folge von Terra X (ZDF, 21. März, 19.30 Uhr) wird auch über die Wimsener Höhle berichtet. Foto: Rainer Straub

Schwäbische Alb. Für die neue Folge der ZDF-Reihe Terra X war Forschungstaucher Florian Huber in vielen Tauchrevieren unterwegs - auch im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Huber begab sich für die neue Terra X-Folge auf Tauchtour in die Wimsener Höhle. Unterstützt wurde er von Profis vor Ort. Tausend Meter der  der tiefsten Unterwasserhöhle Deutschlands sind bereits erforscht. Knochenfunde führen seit Jahren zu Spekulationen und sind schon lange ein Forschungsprojekt der Höhlenforschungsgruppe Ostalb-Kirchheim e.V., zu der auch Rainer Straub und Achim Lehmkuhl gehören. Die beiden Höhlenprofis zeigten Florian Huber die Fundstelle, führten die Probenentnahme an einem eingesinterten Skelett aus und halfen dem Film-Team bei der gewaltigen Logistik. Unter Tauchern gelten die gefährlichen Höhlentauchgänge als Königsdisziplin. Achim Lehmkuhl:" Die gesamte Filmausrüstung, Lampen und 3-D-Scanner mussten wasserdicht in beschwerten Tonnen in die Schatzkammer gebracht werden. Sie liegt hinter dem Bootstourenbereich. Die Wimsener Höhle ist die einzige Schauhöhle Deutschlands, die von Besuchern mit dem Boot befahren werden kann.
Zuvor besuchte der Archäologe Florian Huber die aktuellen Ausgrabungen im Hohle Fels in Schelklingen und traf dort den Ausgrabungsleiter Professor Nicholas Conard, den Entdecker eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit: die Venus vom Hohle Fels Der Hohle Fels und die Wimsener Höhle zählen zum Schauhöhlennetzwerk im Unesco-Geopark Schwäbische Alb. Es umfasst zwölf Schauhöhlen. Außerdem sind beide Höhlen vom Geopark ausgezeichnete Geopoints, d.h. Orte, wo man die spannende Erdgeschichte der Schwäbischen Alb live erleben kann! Der Film von Nanje Teuscher ist  bereits online und kann auf www.zdf.de angeschaut werden.
17.3.21

 

 

Zahl der Corona-Opfer steigt auf 161

Göppingen.  Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt.. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 161. Damit sind innerhalb der letzten Woche

im Landkreis Göppingen sechs Person gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Dabei handelt es sich um vier Männer und zwei Frauen. Von den Männern waren drei über 80 und ein Mann über 90 Jahre alt. Bei den verstorbenen Frauen handelt es sich um eine über 70- und eine über 80-jährige Frau. Von den sechs Todesfällen stehen zwei im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Göppingen.

Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt drei Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 77 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Aktuell sind 386 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 114,7 (Stand Mittwoch, 16 Uhr) und damit wieder deutlich höher als am Dienstag.

Vom Bund wurden Anfang der Woche alle Impfungen mit Astrazeneca gestoppt. Aktuell sind bis einschließlich Montag, 22. März, keine weiteren Termine buchbar. Davon ist auch das Kreisimpfzentrum in Göppingen betroffen. Alle für Mittwoch und Donnerstag vereinbarten Impftermine mit Astrazeneca mussten abgesagt werden. Die Betroffenen wurden (sofern möglich) über E-Mail oder Telefon darüber informiert. Mittlerweile hat das Land festgelegt, dass die von der Absage betroffenen Impfberechtigten auf eine Warteliste des Landes kommen sollen und zu einem späteren Zeitpunkt wegen eines erneuten Impftermins kontaktiert werden. Um die durch die Absagen frei werdenden Kapazitäten im Kreisimpfzentrum effektiv nutzen zu können, hat das Organisations-Team des Kreisimpfzentrums Personen telefonisch kontaktiert, die das 80. Lebensjahr vollendet haben und bereits im Februar auf der Warteliste des Landes registriert wurden. Hierdurch können an diesen beiden Tagen mehr als 600 zusätzliche Impfungen einer besonders vulnerablen Gruppe durchgeführt werden. Bist  Dienstag wurden insgesamt rund 15.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.
17-3-21

 

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Esslinger OB hört auf

Der Esslinger OB Dr. Jürgen Zieger hört auf. Im September geht er in den Ruhestand. Foto: Hochschule Esslingen

Esslingen. Nach mehr als 23-jähriger Tätigkeit als Esslinger Oberbürgermeister hat Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger (SPD) Regierungspräsident Wolfgang Reimer seine Versetzung in den Ruhestand zum 30. September beantragt. Unmittelbar zuvor hatte der OB bereits die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates und die Dezernentenkollegen in der Verwaltungsspitze über seinen Entschluss informiert. In einer Pressekonferenz, an der auch seine Ehefrau Dr. Angela Zieger teilnahm,  informierte OB Dr. Zieger im Bürgersaal des Alten Rathauses die Medien über seinen Entschluss. Der Entschluss vor Ablauf seiner Amtszeit aufzuhören, sei 2019 im Familienkreis gefasst worden. Es habe dafür keinen aktuellen Grund gegeben, so Zieger in seiner Erklärung.  Einige Ehrenämter will der OB noch weiter ausüben.
17.3.21

 

 

Linsenholzsee füllt sich wieder mit Wasser

Göppingen. Der Linsenholzsee zwischen Göppingen und Hohenstaufen füllt sich seit Ende Februar wieder mit Wasser. Im vergangenen Sommer hatte der See täglich rund  20 cm seines Wasserpegels verloren.

In Abstimmung mit der Stadt Göppingen, als untere Naturschutzbehörde, Vertretern des Naturschutzbund und der Fischergilde wurde der See abgelassen. Dabei stellte sich heraus, dass verschiedene Bretter verrottet waren. Im Februar konnte nun eine örtliche Fachfirma das über sieben Meter hohe Ablaufwerk, auch Mönch genannt,  durch Einsetzen von naturbelassenen Eichendielen, deren Aussparungen an den Stoßkanten mit einer Tonfüllung versehen wurden, wieder herstellen. Auch die im Dammuntergrund verlegten Rohre wurden mit einer Kamera begutachtet  und gereinigt.

In der achtmonatigen Trockenlegung wurde durch natürliche Zersetzungsprozesse ein Teil des vorhandenen Schlammes abgebaut. Auf eine aufwendige maschinelle Entschlammung konnte dadurch verzichtet werden. Während dieser Zeit fanden die Planungen zur Sanierung des Mönchs statt.  „Die Maßnahme hat Forst BW bisher mit rund 20.000 Euro finanziert. „Aus unserer Sicht ein gelungener Beitrag zum Arten- und Biotopschutz im Rahmen der multifunktionalen Forstwirtschaft“, zeigt sich Jürgen Sistermans-Wehmeyer vom Forstbezirk Schurwald erfreut. Sein Kollege Kai Struppek, zuständiger Förster im Revier Hohenstaufen, ergänzt: „Auch wenn es vermutlich bis Ende des Jahres dauert bis der normale Wasserpegel erreicht ist, können die Erholungssuchenden sich schon bald an den ersten laichenden Erdkröten und quakenden Grasfröschen erfreuen“. Neben verschiedenen Molcharten finden im weiteren Jahresverlauf unterschiedliche Libellenarten und andere Wasserinsekten rund um den Linsenholzsee ihren Lebensraum. Und an lauen Sommerabenden können obendrein noch heimische Fledermausarten beobachtet werden.
17.3.21

 

 

Stadtbibliothek bleibt geschlossen

Göppingen. Wegen des zurzeit geltenden Corona-Lockdowns bleibt die Stadtbibliothek mindestens bis 28. März für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Dafür wird der bestens eingeführte Abholservice „Click & Collect“ erweitert.

Zwar erlaubt die neue Corona-Verordnung eine eingeschränkte Form der Öffnung von Bibliotheken mit Terminvergabe bis zu einer Inzidenz von unter 100. Im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Infektions-Zahlen im Landkreis Göppingen ist davon auszugehen, dass selbst diese sehr eingeschränkte Möglichkeit einer Öffnung nur für kurze Zeit möglich wäre. Die Stadtbibliothek möchte ihren Leserinnen und Lesern aber ein sinnvolles und verlässliches Angebot bieten und hat sich deshalb nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, unter den aktuellen Umständen keine Öffnung mit Terminvergabe umzusetzen.

Dagegen wird der bereits bestehende und gut angenommene Medien-Abholservice „Click & Collect“ ausgeweitet: Die Abholung kann ab dem 16. März dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr erfolgen. Außerdem wurden bereits alle entliehenen Medien bis zum 8. April verlängert. Eine vorherige Rückgabe ist daher nicht notwendig, aber möglich.
17.3.21

 

 

Bunte Bildtapeten in Kinderklinik

Kreis Göppingen. Kühe sind zu sehen und Vögel, eine Ente zieht mit ihren Küken vorbei, auch ein Löwe darf nicht fehlen. Der König der Tiere steht passenderweise in einer Savannenlandschaft, das Milchvieh auf einer Obstbaumwiese, der Adler kreist um hohe Berge. Schlicht, aber eindrücklich dargestellte Landschaften, darauf wie Scherenschnitte die passenden Tiere: Die Wände der Kinderstation (Abteilung 40) der Klinik am Eichert in Göppingen sind seit kurzem mit bunten Bildtapeten versehen.

Rund 120 Quadratmeter Wandfläche wurden auf diese Weise in den letzten Tagen beklebt. Das Besondere daran: „Es sind keine Tapeten von der Stange, sondern Unikate, die grafisch und von der Größe her maßgeschneidert sind auf die Gegebenheiten hier vor Ort“, freut sich Dr. Fabian Kaßberger, der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken. Entworfen wurden die Tapeten in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro speziell für die Kinderklinik. Sie erfüllen dort einen doppelten Zweck: „Zum einen wird die Station durch die frischen Farben wesentlich lebendiger, zum anderen dienen die Bilder auch der Orientierung für die Kinder und Ihre Eltern“, so der Chefarzt.

Finanziert wurde die Neugestaltung der Wände mit Spendengeldern der Grace P. Kelly Vereinigung. Diese unterstützt bereits seit bald 50 Jahren chronisch kranke Kinder und ihre Familien und schafft geschützte und kindgerechte Umgebungen für kranke Kinder, als Gegenpol zur medizinischen Welt eines Krankenhauses.
17.3.21

 

 

Laster verliert Ladung

Böhmernkirch. Beschädigt wurde am Dienstag ein Auto bei Böhmenkirch. Gegen 8 Uhr fuhr der 34-Jährige mit seinem Wagen auf der B466 von Lauterstein in Richtung Böhmenkirch. Ein bislang unbekannter Laster kam entgegen. Der verlor etwas von seiner Ladung, die gegen das Fahrzeug des 34-Jährigen prallte. Dadurch wurde ein Scheinwerfer beschädigt. Der unbekannte Laster fuhr weiter. Es ist lediglich bekannt, dass dieser orange war. Ein Schaden von mehreren hundert Euro blieb zurück.
17.3.21

 

 

In Auto eingeklemmt

Lorch. Am Mittwochnachmittag kam es auf der Maierhofstraße zwischen Waldhausen und Lorch zu einem Verkehrsunfall. Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin wollte aus einer Hofeinfahrt nach links in Richtung Lorch in die Maierhofstraße einbiegen. Dabei kollidierte sie mit dem Fahrzeug eines 24-Jährigen. Mann wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verletzte sich schwer. Er musste durch die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 18 Personen im Einsatz war, aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die 23-Jährige verletzte sich ebenfalls. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15 000 Euro.
17.3.21

 

 

Schaufenster eingeschlagen – Deko-Trauringe geklaut

Schwäbisch Gmünd. Ein bislang unbekannter Einbrecher schlug am Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr mit einem unbekannten Gegenstand die Glasscheibe einer Schaufensterauslage, direkt am Ladeneingang eines Juweliergeschäftes in der Kornhausstraße in Gmünd ein, griff in die Auslage und entwendete daraus zwei Ausstellungsladen mit zwölf Paar versilberten und vergoldeten Deko-Trauringen im Gesamtwert von etwa 400 Euro. Durch die Ladenbesitzerin konnte zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr ein lauter Knall, ähnlich eines Silvesterböllers, wahrgenommen werden. Hierbei handelte es sich vermutliche um die zerberstende Glasscheibe. An der Schaufensterauslage entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Hinweise in dieser Sache nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
17.3.21

 

 

Unbekannter will gefälschte Rezepte einlösen

Schwäbisch Gmünd. In drei Apotheken im Schwäbisch Gmünder Stadtbereich versuchte ein Unbekannter am Montagabend durch Vorlage wohl gefälschter Rezepte in den Besitz starker Schmerzmittel zu gelangen. Durch Rückfragen der jeweiligen Apothekenmitarbeiter bei den Ärzten, deren Namen auf den Rezepten stand, wurde festgestellt, dass es sich um Fälschungen handelte. Der Unbekannte ist ca. 25 bis 30 Jahre alt und ca. 175 cm groß. Er hat kurze, leicht gelockte blonde Haare und trug eine auffällige Camouflage-Hose mit neongelben Punkten sowie eine Winterjacke. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580 entgegen.
17.3.21

 

 

Einzelhandel muss ab Freitag wieder schließen

Kreis Göppingen. Nach Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen griefen nun wieder verschärfte Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Diese Maßnahmen werden von der Landesregierung in einem Stufenplan der Corona-Verordnung des Landes festgelegt. Beim Überschreiten dieser Inzidenzschwelle an drei aufeinanderfolgenden Tagen wird die Feststellung durch das Gesundheitsamt öffentlich bekanntgegeben. Diese amtliche Bekanntmachung erfolgt am Mittwoch, die verschärften Regelungen treten dann am Freitag  in Kraft.

Das bedeutet, dass im Landkreis Göppingen unter anderem erneut strengere Kontaktbeschränkungen in Kraft treten. So darf zu einem Haushalt nur noch eine weitere nicht im Haushalt lebenden Person hinzukommen. Der Einzelhandel muss wieder schließen und es kann nur noch im voraus bestellte Ware zu einem vereinbarten Termin abgeholt werden, das sogenannte “Click & Collect”. Museen, Galerien botanische und zoologische Gärten müssen geschlossen werden. Medizinisch notwenige Behandlungen und der Friseurbetrieb sind weiterhin erlaubt. Andere körpernahe Dienstleistungen wie Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios, sowie die kosmetische Fußpflege sind untersagt. Einschränkungen auf Landkreisebene zum Schul- und Kindertagesstättenbetrieb sind aktuell nicht geplant. Bei einem weiteren Anstieg der Fallzahlen müssten entsprechende Maßnahmen gemeinsam mit den Landesbehörden entschieden werden.

Durch die gestiegenen Fallzahlen benötigt auch das Gesundheitsamt wieder personelle Unterstützung für die Kontaktpersonennachverfolgung. Deshalb werden ab Dienstag zehn Bundeswehrsoldaten das Gesundheitsamt für einen Monat unterstützen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung der Coronavirus-Mutationen muss ein weiterer Anstieg der Fallzahlen im Landkreis Göppingen befürchtet werden.
16.3.21

 

 

Sieben-Tages-Inzidenz wieder gesunken

Kreis Göppingen. Die 7-Tages-Inzidenz ist am Dienstag wieder gesunken und beträgt nun 101,9. Derzeit sind im Kreis 328 Personen an Corona infiziert. Ein weiteres Todesopfer in Zusammenhang mit dem Virus ist zu beklagen, die Zahl der Toten seit Ausbruch der Pandemie steigt damit auf 159. In den Kliniken des Landkreises werden 29 Corona-Patienten behandelt, es gibt zudem elf Verdachtsfälle.
16.3.21

 

 

Online-Petition: Über 10 000 machen schon mit

Kreis Göppingen. Das neue Müllystem mit höhren Gebühren, kleineren Eimern und reduzierter Zahl an Abfuhren wühlt die Bürger im Landkreis Göppingen auf. Eine Online-Petition haben bereits über 10 000 Bürger aus dem Landkreis unterzeichnet.  Die Petition richtet sich an Lanndrat Edgar Wolff.
16.3.21

 

 

Schuler blickt zuversichtlich nach vorn

Schuler will Rückschläge bei Auftragseingang und Ergebnis in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder aufholen. Foto: Schuler

Göppingen. Der Pressenbauer Schuler rechnet damit, die pandemiebedingten Rückschläge im Corona-Jahr 2020 bei Auftragseingang und Ergebnis in den kommenden ein bis zwei Jahren wieder aufholen zu können. Der aktuelle Orderzufluss unter anderem aus dem Bereich Elektromobilität, die nachhaltigen Kostensenkungen durch den laufenden Transformationsprozess im Unternehmen und die Erfolge bei der Markteinführung attraktiver digitalisierter Produkte erlaubten diese Prognose, sagte Vorstandvorsitzender Domenico Iacovelli am Dienstag in Göppingen. Beim Umsatz werde sich im laufenden Jahr der schwache Auftragsbestand Ende 2020 allerdings noch einmal bemerkbar machen.

„Es sollte uns gelingen, 2021 den schwachen Auftragseingang des Vorjahres deutlich zu übertreffen und das operative Ergebnis nach EBITA wieder positiv zu gestalten“, erklärte der Vorstandschef. „Im vergangenen Jahr waren die Orderbücher in den ersten beiden Monaten gut gefüllt, bevor Corona das Geschäft monatelang weitgehend zum Stillstand gebracht hat. In der Summe ist der Auftragseingang 2020 um gut 20 Prozent gefallen.“ Vorsorgemaßnahmen für Kapazitätsanpassungen und Umstrukturierungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich drückten das EBITA in den negativen Bereich.

Seit der Komplettübernahme durch die österreichische Andritz-Gruppe verzichtet Schuler auf die Veröffentlichung eigener Kennzahlen. Sie fließen bei Andritz in die Daten des Geschäftsbereichs Metals Forming ein, die das Unternehmen Anfang März veröffentlicht hat. Nach einem kompletten Stillstand im zweiten Quartal konnte Schuler im dritten und vierten Quartal zunehmend Aufträge für Anlagen zur Produktion von konventionellen Karosserien und Außenhaut-Teilen wie aber auch Batteriegehäusen und Elektroblechen seitens neuer und etablierter Anbieter von E-Fahrzeugen verbuchen. „Dieser positive Trend setzt sich aktuell fort, wird aber noch kompensiert durch die niedrige Investitionstätigkeit der traditionellen Automobilhersteller und vor allem der zuliefernden Industrie. In Europa stärker als im Rest der Welt“, sagte Iacovelli. „Dementsprechend gibt es nicht erst seit Corona auf vielen unserer Absatzmärkte einen knochenharten Preiswettbewerb, der manche Hersteller an den Rand des Machbaren zwingt und bei Schuler natürlich auch die Margen gedrückt hat.“

Dem steuert Schuler bereits seit 2019 mit einer Reihe von Maßnahmen entgegen. Dazu zählten im abgelaufenen Geschäftsjahr die Schließung des seit längerem defizitären Werkzeugbaus in Weingarten, die Konzentration der Geschäftseinheit Hydraulische Pressen in Gemmingen und eine weitere Verschlankung der Führungs- und Verwaltungsstrukturen. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, dass das Unternehmen seit der zweiten Jahreshälfte 2020 wieder positive operative Ergebnisse erwirtschaftet.

Wichtiger Teil des Transformationsprozesses ist auch die weitgehende Digitalisierung der Steuerungs- und Automatisierungstechnologie der Pressen. Die entsprechenden Angebote hat Schuler in seiner neuen „Digital Suite“ auf den Markt gebracht. Zu deren Produkten gehören unter anderem „Schuler Connect“ als virtuelles Service-System zur Fehlerbehebung ohne Techniker vor Ort oder die „Visual Die Protection“, mit der sich unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz drohende Schadensursachen beim Einsatz von Werkzeugen frühzeitig erkennen und beseitigen lassen. „Das bringt unseren Kunden messbaren Mehrwert in Form von sinkenden Stückkosten und verringerten Anlauf- und Ausfallzeiten“, sagte Vorstandschef Iacovelli.
16.3.21

 

 

Baum fällt auf Auto

Göppingen. Glück hatte am Montag in Göppingen ein Autofahrer in Göppingen. Der 70-Jährige fuhr kurz nach 18.15 Uhr in der Bartenbacher Straße. Unerwartet fiel ein Baum auf die Straße. Teile davon trafen den Pkw und beschädigten diesen. Der 70-Jährige blieb unverletzt. An seinem Auto entstand ein Schaden von etwa 15.000. Der Baum blockierte die Straße und die Feuerwehr kümmerte sich um die Beseitigung. Kurz vor 19 Uhr war der Baum zerkleinert und die Bartenbacher Straße konnte wieder frei gegeben werden.
16.3.21

 

 

Dieb klaut Geldbörse und will Geld abheben

Göppingen. In eine offene Jackentasche griff am Samstag in Göppingen ein Unbekannter. Zwischen 10.30 Uhr und 11 Uhr war eine Frau in einem Lebensmittelgeschäft in der Großeislinger Straße beim Einkaufen. Ihre Geldbörse hatte sie in der offenen Jackentasche. Das muss ein Dieb gelockt haben, sodass er unbemerkt zugriff. Neben Geld befanden sich auch Bankkarten in der Geldbörse. Das Opfer handelte schnell und sperrte die Karten. So entstand ihr kein weiterer Schaden. Denn wie sich später herausstellte, wollte der Täter 1.000 Euro abgeheben.
16.3.21

 

 

Drogendealer in Haft

Schorndorf. Ein 27-jähriger Pkw-Fahrer sollte in der Schorndorfer Straße durch eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Schorndorf einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer missachtete allerdings die Anhaltesignale der Ordnungshüter und versuchte, vor dem Streifenwagen zu flüchten. Während der Flucht entledigte er sich noch eines Rucksackes, der kurze Zeit später sichergestellt werden konnte. Der Mann fuhr schließlich in die Sackgasse der Friedensstraße, wo er festgenommen werden konnte. Im kurz zuvor entsorgten Rucksack fanden die Beamten neben mehreren hundert Gramm Marihuana auch eine hohe vierstellige Bargeldsumme auf. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde eine Wohnung in Schorndorf, in der sich der Mann derzeit überwiegend aufhält, durchsucht. Hierbei konnten unter anderem gut fünf Kilogramm Marihuana, Waffen und nochmals Bargeld im vierstelligen Bereich aufgefunden werden. Der Tatverdächtige wurde am Sonntag einem Haftrichter beim Amtsgericht Waiblingen vorgeführt, dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der 27-jährige Deutsche wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
16.3.21

 

 

Betrügerische Uhrenverkäufer

Ostalbkreis. In den letzten Tagen wurden mehrere Personen hauptsächlich vor Einkaufscentern, Discountern oder Baumärkten im gesamten Ostalbkreis angesprochen und letztendlich betrogen. Der oder die Betrüger gaben sich in den meisten Fällen als frühere Arbeitskollegen aus und teilten mit, dass sie inzwischen als Uhrenverkäufer tätig wären. Um auf der Heimreise nach Italien oder in die Schweiz die mitgeführten Uhren nicht verzollen zu müssen, wurden diese - angeblich hochpreisigen Uhren - günstig zum Verkauf angeboten. Um das Vertrauen zu erschleichen wurden zunächst Uhren sogar verschenkt und anschließend weitere Uhren "günstig" zum Kauf angeboten. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich bei sämtlichen Uhren um billige Fälschungen handelte. Die Polizei: „Ein gesundes Misstrauen gegenüber diesen anscheinend großzügigen Uhrenverkäufern ist keine Unhöflichkeit. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen.“
16.3.21

 

 

Eis und mehr am Schillerplatz

Eislingen. Nach längerer Suche hat die Stadt Eislingen einen passenden Partner gefunden. Zukünftig wird es am Schillerplatz neben italienischem Eis weitere Köstlichkeiten geben.  „Die Corona-Pandemie hat uns die Suche nach einem passenden Betreiber sehr erschwert“ sagt Fachbereichsleiter Dirk Ringleb. Doch nun hat die Stadt Eislingen mit der Familie Lando aus Salach einen guten Partner gefunden. Ab Mitte März wird Familie Lando mit ihrem Eis-Truck bis in den Herbst hinein diverse Eisspezialitäten, Snacks wie frisch belegte Paninis und Focaccia, Kaffee und Softdrinks anbieten. Das Eissortiment wird neben den üblichen Eissorten veganes sowie laktose- und glutenfreies Eis beinhalten. Bei schönem Wetter ist der Eis-Truck täglich von 11.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Sollten die Corona-Bestimmungen es wieder zulassen, werden Outdoor-Sitzgelegenheiten zum Verweilen angeboten. Der Schillerplatz ist vor allem bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Die Stadtverwaltung Eislingen freut sich über das zusätzliche Angebot für die Bürger. Die Familie Lando betreibt bereits seit Jahren erfolgreich das Restaurant L’Aqulia sowie einen Eis-Truck in Salach.
16.3.21

 

 

In die Stadtbücherei mit Termin

Eislingen- Auch wenn die Stadtbücherei coronabedingt weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben muss, ist seit Dienstag ein Besuch mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation der Kontaktdaten wieder möglich. Termine können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 07161 804-275 vereinbart werden. Die Telefonzeiten hierfür sind: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr; Mittwoch und Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr; Samstag von 10 bis 13 Uhr.  Besucher müssen ihre Kontaktdaten, die der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten dienen, direkt bei der Terminbuchung angeben. Nach dem vorgeschriebenen Aufbewahrungszeitraum von vier Wochen werden die Daten wieder gelöscht. Die Terminvergabe erfolgt innerhalb der regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Eislingen. Die Besuchsdauer pro Person ist auf ein Zeitfenster von maximal 30 Minuten begrenzt. Und es gilt weiterhin die Abstands- und Maskenpflicht. Aber es kann ab sofort wieder direkt am Regal gestöbert werden. Parallel zum „Click & Meet“-Angebot bietet die Stadtbücherei weiterhin einen kontaktarmen Abholservice („Click & Collect“) an.
16.3.21

 

 

Leckeres aus der Jugendhausküche

Eislingen. Das Team um den Leiter des Nonstop Eislingen, Peter Rost, hält den Kontakt zu den Jugendlichen über zahlreiche Onlineplattformen und verschiedene Messenger. Dabei sind einzelne Gespräche genauso wichtig wie Videoanrufe in ganzen Gruppen. Kommunikation findet mittlerweile ganz anders statt und auch die Jugendarbeit musste sich anpassen. „Was früher zwischen Tür und Angel mit den Jugendlichen besprochen wurde, ist heute um einiges mühsamer und zeitaufwendiger“, sagt Peter Rost.  Seit ein paar Wochen kocht das Nonstop auch live auf Instagram. Jeden Donnerstag um 17 Uhr wird in der dazu extra angepassten Jugendhausküche vor mehreren Kameras der Kochlöffel geschwungen. Interessierte können sich live dazu schalten, chatten, mitkochen oder einfach nur zuschauen. Es werden klassische Jugendhausgerichte gekocht oder auch mal was ganz Neues ausprobiert, wie beispielsweise Tacos. „Früher haben wir immer donnerstags mit den Besuchern vor Ort gekocht“, erzählt Rost. „Wir versuchen so ein bisschen Nonstop-Flair unter den Zuschauern zu verbreiten.“ Viele der Zuschauer sind Jugendliche und Stammgäste des Jugendhauses. Aber auch Kollegen oder Neulinge schauen beim Live-Kochen vorbei.
16.3.21

 

 

Wehr bildet sich trotz Pandemie fort

Schwäbisch Gmünd (fw/sv). Zu einer Abteilungshauptversammlung, wie sie in der 124-jährigen Geschichte der Feuerwehr Wetzgau bisher niemand vorhergesehen hätte, versammelten sich die Kameraden nicht wie gewohnt im Feuerwehrhaus, sondern zuhause vor ihren Bildschirmen. Abteilungskommandant Mathias Weiß blickte in seinem Jahresbericht auf ein außergewöhnliches Jahr zurück: Mit Einzug der Pandemie mussten sämtliche kameradschaftliche Aktivitäten, Ausflüge, Übungen und Lehrgänge entfallen. Doch statt die Hände in den Schoß zu legen und nichts mehr zu machen, wurden Alternativen erarbeitet. So wurden Übungen in Kleinstgruppen abgehalten, Kurzfilme zur Erklärung von technischem Gerät gedreht, Skripte erstellt und die Kameraden so trotz Pandemie fortgebildet.

Eine Besonderheit für die Feuerwehr Wetzgau war Ende Oktober die Auslieferung und Ankunft des neuen Löschfahrzeugs vom Typ LF 20 KatS. Sehnsüchtig erwartet wird auch die Ersatzbeschaffung für den 40 Jahre alten Schlauchwagen SW 2000. Für Frühjahr 2021 wurde der Abteilung die Auslieferung des Gerätewagen Logistik 2 (GW-L2) in Aussicht gestellt. Der historische Moment von zwei neuen Fahrzeugen ist auf Jahre, sogar Jahrzehnte, ein prägendes Highlight für die Feuerwehr Wetzgau. Weiß blickte auf ein arbeitsreiches Jahr mit 30 Einsätzen, unterteilt in Brandeinsätze, ausgelöste Brandmeldeanlagen, Überlandhilfen, Technische Hilfeleistungen und einen Gefahrguteinsatz zurück. Neben 36 Mitgliedern in der Einsatzabteilung zählt die Feuerwehr 13 Kameraden in der Altersabteilung und zwölf Jugendfeuerwehrler.
16.3.21

 

 

 

Fünf Abgeordnete aus dem Landkreis Göppingen

Zusammenfassung

Kreis Göppingen. Aus dem Landkreis Göppingen sitzen künftig fünf Abgeordnete im neuen Landtag. Die Wähler gaben Ayla Catalpete (Grüne), Sarah Schweizer (CDU), Nicole Razavi (CDU), Sascha Binder (SPD)  und Hans-Jürgen Goßner (AfD) Tickets nach Stuttgart. Im Wahlkreis Göppingen holte Ayla Catalpete das Direktmandat. Die CDU im Wahlkreis Göppingen konnte nach ihrem Debakel 2016 jetzt ein Zweitmandat gewinnen. Sarah Schweizer kam auf 26,46 Prozent der Stimmen und schnitt damit deutlich besser ab als ihre Partei im Land. Gegenüber 2016 gewann Schweizer 3,1 Prozent hin. Dagegen verlor die SPD im Wahlkreis ein Mandat: Die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann konnte den bisherigen SPD-Abgeordneten Peter Hofelich, der nicht mehr angetreten war, nicht beerben. Im Wahlkreis Geislingen blieb das Rennen um das Direktmandat bis zuletzt offen. Am Ende verteidigte es Nicole Razavi mit einem Vorsprung von 242 Stimmen gegenüber Kathinka Kaden von den Grünen. Sascha Binder von der SPD holte im Wahlkreis erneut ein Ergebnis, das deutlich über dem Landesschnitt seiner Partei lag und erheilt deshalb ein Zweitmandat. Auch Hans-Jürgen Goßner vonder AfD schnitt im Wahlkreis Göppinger besser ab als seine Partei im Land: Damit war der AfD wiederein Zweitmandat sicher. Die erstmals angetretenen Freien Wähler kamen im Wahlkreis Geislingen auf 2,43 Prozent, im Wahlkreis Göppingen auf 4,06 Prozent.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Wahlkreis Göppingen

Ayla Catalpete (Grüne): 28,82 Prozent

Sarah Schweizer (CDU): 26,46 Prozent

Hans-Jürgen Goßner (AfD): 12,33 Prozent

Sabrina Hartmann (SPD): 12,33 Prozent

Heidi Nader (FDP): 8,91 Prozent

 

Whlkreis Geislingen

Kathinka Kaden (Grüne):  27,50 Prozent

Nicole Razavi (CDU): 27,92 Prozent

Freiherr Uwe von Wangenheim (AfD): 11,55 Prozent

Sascha Binder (SPD): 14,41 Prozent

Hans-Peter Semmler (FDP): 10,31 Prozent

 

Ein gesunkenes Interesse an der Landtagswahl 2021 zeichnete sich bereits am frühen Wahlabend im Landkreis Göppingen ab. Insgesamt machten im Wahlkreis 10 Göppingen 60,07 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, dies entspricht einem Rückgang um 8,14 Prozent im Vergleich zum Wahljahr 2016. Im Wahlkreis 11 Geislingen sank die Wahlbeteiligung um 7,01 Prozent und beträgt damit 65,65 Prozent. Die Auszählung am Wahlabend lief laut Mitteilung des Landratsamtes weitestgehend reibungslos. Aus Drackenstein wurde das erste Ergebnis um 18.28 Uhr ins Landratsamt gemeldet. Um 20.19 Uhr konnte Kreiswahlleiter Edgar Wolff das vorläufige Wahlergebnis im Wahlkreis 10 Göppingen als 17. von 70 Wahlkreisen in Baden-Württemberg an die Landeswahlleitung melden. Das vorläufige Wahlergebnis im Wahlkreis 11 Geislingen wurde um 20.29 Uhr als 27. Wahlkreis gemeldet. Das endgültige Ergebnis wird durch den Kreiswahlausschuss am 19.März festgestellt. Die vorläufigen Einzelergebnisse der Städte und Gemeinden finden Interessierte auf der Homepage des Landkreises Göppingen.
15.3.21

 

 

Telefonbetrüger gehen leer aus

Deggingen.  Am Sonntag erhielten zwei Senioren aus Deggingen Anrufe von falschen Polizisten. Fast zeitgleich klingelte bei zwei Bewohnern aus Deggingen gegen 20.45 Uhr das Telefon. Mit der nicht endenden Masche gaben sich die Betrüger als Polizisten aus und erzählten von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Deswegen sei die Sicherheit der Bewohner gefährdet. Üblicherweise stellen die Betrüger danach die Frage nach Wertgegenständen, welche die Polizei angeblich sicher verwahrt. So weit kam es in beiden Fällen nicht, weil die Senioren die Masche erkannten und Anzeige bei der echten Polizei erstatteten. Die ermittelt jetzt gegen die unbekannten Täter.
15.3.21

 

 

Lebenshilfe hofft auf staatliche Unterstützung   

In den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Göppingen werden 650 Menschen betreut. Foto: Privat /Lebenshilfe Göppingen                                                             

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise zieht weitere Kreise: Der Zuschuss aus der öffentlichen Hand für Werkstätten für Menschen mit Behinderung ist auch im Jahr 2021 erforderlich. Darauf verweist die Lebenshilfe Göppingen und rechnet damit, dass eine Kürzung der Werkstattlöhne für die Menschen mit Behinderung unumgänglich ist.

„Corona reißt ein Loch in unsere Umsätze der Werkstätten“, sagt Uwe Hartmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Göppingen. Auf Grund der Corona-Pandemie und deren Folgen gelinge es den Werkstätten immer weniger, die notwendigen Erlöse zu erwirtschaften, um die Werkstattlöhne aufbringen zu können. 

Hintergrund: Das Entgelt für Werkstatt-Beschäftigte wird aus dem von den Werkstätten erwirtschafteten Arbeitsergebnis bezahlt. Das Entgelt setzt sich aus einem Grundbetrag und einem Steigerungsbetrag zusammen. Der Grundbetrag ist der sogenannte Sockelbetrag, der durch die Bundesagentur für Arbeit festgelegt wird, worauf alle Werkstattbeschäftigten gleichermaßen einen Anspruch haben. Der Steigerungsbetrag ist der noch freie Anteil aus dem Arbeitsergebnis, nachdem der Grundbetrag in Abzug gebracht wurde. Bei gleichzeitig ansteigendem Grundbetrag und sich reduzierendem Arbeitsergebnis reduziert sich der auszuschüttende Steigerungsbetrag zwangsläufig.

„Die Lebenshilfe Göppingen möchte das Entgelt für die Werkstattbeschäftigten möglichst erhalten, was derzeit nicht zu halten ist“, sagt Ruth Weber, Pädagogische Leiterin der Lebenshilfe Göppingen. Derzeit erwirtschaftet die Lebenshilfe Göppingen die Löhne für 570 Werkstattbeschäftigte im Landkreis Göppingen. „Ohne den Zuschuss des Landes zur Sicherung der Arbeitsentgelte der Beschäftigten zur Vermeidung einer Absenkung in Folge der Corona-Pandemie, wäre es schon im vergangenen Jahr zu er