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Die neue Ausgabe von Hochzeitsfieber ist da.
Das Magazin beleuchtet den schönsten Tag
für Brautleute aus den unterschiedlichsten
Perspektiven. Das Heft ist in allen Staufers-Märkten
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Geld für Wegebau

Böhmenkirch. „Böhmenkirch erhält aus dem Programm „Nachhaltige Modernisierung ländlicher Wege“ 70 000 Euro für die Modernisierung des Wegs „Ob dem Linsenkreuz““, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Wie Minister Peter Hauk der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, hat das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in der aktuellen Förderrunde das Vorhaben aus Böhmenkirch bewilligt. Der Hauptwirtschaftsweg wird  auf einer Länge von etwa einem Kilometer und einer Breite von drei Metern modernisiert.
19.4.24

 

Rollerfahrer gestürzt

Göppingen. Am Donnerstag rutschte einem 19-jährigen in Göppingen das Vorderrad seines Rollers beim Bremsvorgang weg. Gegen 17.30 Uhr fuhr der Mann mit seinem Kleinkraftrad in der Stuttgarter Straße. Er war in Richtung Göppingen-Faurndau unterwegs und wollte nach rechts in die Lehlestraße abbiegen. Wie er später der Polizei berichtete, musste er sein en Roller wegen eines Vorfahrtsberechtigten in der leichten Rechtskurve abbremsen. Das war wohl zu heftig und es rutschte ihm auf trockener Straße das Vorderrad weg. Er verlor die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte. Dabei zog er sich Prellungen zu. Ein Krankenwagen brachte den 19-Jährigen vorsorglich in eine Klinik. An dem noch fahrbereiten Zweirad entstand Sachschaden von rund 500 Euro.
19.4.24

 

Kindertagespflege Kleinod hat geöffnet

Schwäbisch Gmünd. Die Kindertagespflege Kleinod in der Salvatorstraße 36 in Gmünd hat eröffnet. Hier werden fünf Betreuungsplätze für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren angeboten. Betreut werden die Kinder von Seijung Korb. Sie ist Diplom-Grafikdesignerin, staatlich anerkannte Erzieherin und seit 2023 qualifizierte Kindertagespflegeperson. Im Kleinod verbindet sie beide Berufe, da sich die Kinder im Atelier kreativ ausleben können. Darüber hinaus können sie bei regelmäßigen Waldtagen die Natur im Taubental entdecken.

Das Kleinod ist täglich von 7 bis 15 Uhr geöffnet, die Betreuungszeiten sind flexibel zwischen 30 und 35 Wochenstunden buchbar. Im Kleinod bekommen die Kinder jeden Tag frisch zubereitetes Frühstück, Mittagessen und Vesper. Alle Mahlzeiten sind vegetarisch und in Bio-Qualität.  Interessierte Eltern haben die Möglichkeit die Räumlichkeiten in der Salvatorstraße 36, 73525 Schwäbisch Gmünd, kennenzulernen. Betreuungsanfragen können an Seijung Korb per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerichtet werden, weitere Informationen zur Kindertagespflege gibt es unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
19.4.24

 

Viele Ideen zu Europa

Ostalbkreis. Die Veranstaltung „Baden-Württemberg wählt Europa – # Nutze deine Stimme“  an der Hochschule Aalen konnte zahlreiche Meinungen und Ideen von den Teilnehmenden bündeln, um sie für die Weitergabe an die am 9. Juni 2024 neu gewählten Mitglieder des Europäischen Parlements aus Baden-Württemberg vorzubereiten. Dies soll die Möglichkeit bieten, dass sich die Politiker mit den Anliegen aus der Bürgerschaft beschäftigen und diese in ihre Politik einfließen lassen können.

Durch den Impuls der Moderatorin Dana Hoffmann und der Politik-Influencerin Nina Poppel von „Nini erklärt Politik“ kam eine angeregte Diskussion und Meinungsbildung an den Thementischen zustande, die letztlich als konkrete Wünsche und Ideen formuliert werden konnten. Es verwundert nicht, dass am starken Wirtschaftsstandort Ostalbkreis und an der wirtschaftlich orientierten Hochschule Aalen die Themen Wirtschaft und Umwelt jene waren, welche die Teilnehmer in überwiegendem Maße fokussierten und ganz oben auf die Liste setzten. Konkret waren die Top-2-Anliegen der Teilnehmenden: Zum einen einheitliche Regelungen für die Wirtschaft innerhalb der EU, um Innovationen gemeinsam voranzubringen und Fehlinvestitionen und andere Risiken zu verringern sowie zum anderen die Vereinbarkeit von Umweltschutz und Wirtschaft, um dem Klimawandel lösungsorientiert entgegenzutreten.

Der Austausch richtete sich an alle Gesellschafts- und Altersgruppen und war Teil einer Veranstaltungsreihe, die an weiteren Terminen auch in Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Friedrichshafen und Ulm stattfindet. Diese Reihe wird vom Staatsministerium Baden-Württemberg finanziell unterstützt und gefördert.
19.4.24

 

Gebrauchte Züge für die Wieslaufbahn

Schorndorf. Aufgrund mangelnder Ersatzteile müssen die teilweise mehr als 30 Jahre alten Züge auf der Wieslauftalbahn ausgetauscht werden. Da ein Neukauf nicht finanzierbar ist, hatte der Kreistag des Rems-Murr-Kreises beschlossen, die alten Züge durch gebrauchte Fahrzeuge zu ersetzen. Vergangene Woche nun hat die Zweckverbandsversammlung der Wieslauftalbahn die Gebrauchtfahrzeuge in Immendingen besichtigt. Nachdem keine Hinderungsgründe für einen Kauf festgestellt wurden, hat der Zweckverband die finale Kaufentscheidung für die neuen Fahrzeuge getroffen: Es wurde beschlossen, dem Kauf von vier gebrauchten Regio-Shuttles verbindlich zuzusagen.

„Mit dieser finalen Kaufentscheidung ist der ‘Wiesel’ endgültig auf ein tragfähiges Zukunftsgleis gesetzt“, sagt Richard Sigel, Landrat und Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Wieslauftalbahn. „So positiv die Aussichten für einen komfortablen Betrieb der Wieslauftalbahn sind, so schade ist es gleichzeitig, dass die intensiven und aufwendigen Bemühungen für den Erwerb neuer Fahrzeuge aus Kostengründen vorerst erfolglos bleiben. Eine Elektrifizierung der Strecke mit passenden Fahrzeugen oder gar Wasserstoffzüge im Wieslauftal sind mangels ausreichender Förderung von Bund und Land schlichtweg nicht finanzierbar. Mit unserer guten Lösung ist der verlässliche Betrieb der Wieslauftalbahn nun aber zumindest für die nächsten zehn Jahre sichergestellt“, sagt Sigel.

„Der Kauf der vier Züge ist ein schönes Signal, insbesondere für unsere Bürger in Haubersbronn und Miedelsbach. Die Wieslauftalbahn bietet einen schnellen und zuverlässigen Weg vom Schorndorfer Zentrum in die beiden Stadtteile, der damit auch für die kommenden Jahre gesichert ist“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel. Die Wieslauftalbahn ist im Rems-Murr-Kreis als Zubringerbahn Rückgrat und damit wichtiger Bestandteil des ÖPNV. Mit ihr werden auf der 11,5 Kilometer langen Strecke täglich rund 4.000 Fahrgäste befördert, im Jahr rund eine Million.

Das verbindliche Angebot für die vier Gebrauchtfahrzeuge beläuft sich auf 6.584.000 Euro. Um einen technisch einwandfreien Betrieb zu sichern, beinhaltet diese Summe eine Hauptuntersuchung sowie eine Generalüberholung mitsamt Motorentausch. Im laufenden Jahr werden zunächst zwei Fahrzeuge gekauft, zwei weitere im Jahr 2025. Alle Züge werden dabei neu lackiert und optisch an das Design der Wieslauftalbahn angepasst. Die ersten beiden Fahrzeuge stehen bereits im vierten Quartal dieses Jahres zur Verfügung.  Die zwei weiteren Fahrzeuge werden voraussichtlich Anfang 2026 ausgeliefert. Da der Zweckverband der Wieslauftalbahn umlagefinanziert ist, trägt der Rems-Murr-Kreis hierbei 65 Prozent der Kosten. Weitere Finanzierungspartner sind die Stadt Schorndorf und die Gemeinde Rudersberg mit jeweils 17,5 Prozent.

Die alten und bisher in der Werkstatthalle in Schorndorf untergebrachten Fahrzeuge sind rund 1,5 Meter kürzer als die neuen Regio-Shuttles. Sobald zukünftig zwei neue Regio-Shuttles hintereinanderstehen, könnten die Fluchtwege aus der Halle blockiert werden. Auch ein ausreichender Abstand könnte unter Umständen nicht sichergestellt werden. Die neuen Fahrzeuge können somit möglicherweise nicht ohne eine Erweiterung der aktuellen Werkstatthalle um ein bis zwei Meter untergebracht werden.

Der Ausbau der Werkstatthalle müsste allerdings nicht mit dem aktuellen Kauf der Fahrzeuge erfolgen und könnte auch im Jahr 2025 stattfinden. Für eine zeitgleiche Unterbringung von alten und zwei neuen Fahrzeugen ist bis dahin ausreichend Platz vorhanden. Die Erweiterung der Fahrzeughalle würde voraussichtlich 120.000 Euro kosten. In einer Zweckverbandsversammlung soll über die Umsetzung entschieden werden.
19.4.24

 

Bandenkrieg: 65. Tatverdächtiger in Haft

Region Stuttgart. Im Zuge der fortlaufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit den seit dem 20. Juli 2022 vorgefallenen schweren Gewalttaten und Schussabgaben im Großraum Stuttgart wurde ein weiterer, inzwischen 65. Tatverdächtiger in Untersuchungshaft genommen.

Der 21-jährige Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit war bei Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Handel mit Drogen aufgefallen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er bei mutmaßlich illegalen Betäubungsmittelgeschäften, unter anderem im Bereich Schorndorf, eine Schusswaffe mit sich geführt haben soll. Der bereits wegen mehreren Gewaltdelikten polizeibekannte Tatverdächtige wurde am Dienstag durch Spezialkräfte der Polizei festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen wurden Betäubungs- und Arzneimittel, scharfe Munition sowie Mobiltelefone sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser setzte den bereits zuvor erlassenen Haftbefehl in Vollzug. Seither befindet sich der 21-Jährige, der einer der rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen zuzuordnen ist, in Untersuchungshaft.
218.4.24

 

Weniger Straftaten – mehr Aufklärung

Ulm/Göppingen. Die Zahlen der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm im Jahr 2023 liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Daher lebt es sich in der Region nach wie vor sehr sicher. Die Kriminalitätsbelastung liegt im niedrigen Bereich, die Aufklärungsquote über dem Durchschnitt des Landes. Das Polizeipräsidium Ulm liegt bei der Kriminalitätsbelastung im landesweiten Vergleich mit den anderen Polizeipräsidien auf dem zweitniedrigsten Platz. 

Die Zahl der Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, also in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in der Stadt Ulm, ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr 2022 um 137 auf 36.160 Fälle angestiegen (+0,4 Prozent). Die Gesamtzahl aller polizeilich registrierten Straftaten liegt damit weiterhin unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung einer Region darstellt, ging um 39 Fälle auf 3.868 Fällen umgerechnet auf 100.000 Einwohner zurück und liegt somit weiter unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Die Aufklärungsquote ist um 2,4 Prozentpunkte auf nunmehr 65,3 Prozent angestiegen und liegt damit deutlich über der landesweiten Aufklärungsquote von 63,5 Prozent. 

Die Fallzahlen entwickelten sich im Jahr 2023 in den einzelnen Deliktsbereichen unterschiedlich. Zu Rückgängen kam es in den Bereichen der Sexualdelikte, hier insbesondere bei Vergewaltigungen, bei Sachbeschädigungen sowie bei Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und bei Rauschgiftdelikten. Zunahmen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Kriminalstatistik in den Bereichen der Straftaten gegen das Leben, bei Rohheitsdelikten, bei einfachen Diebstahlsdelikten (insbesondere Ladendiebstahl) und schweren Diebstählen ohne konkreten Schwerpunkte. Ebenfalls kam es zu einer Zunahme im Deliktsbereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte mit Schwerpunkt bei den Fällen des Erschleichens von Leistungen, wie beispielsweise dem „Schwarzfahren“, mit einem Anstieg um mehr als 500 Fällen bzw. 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 
18.4.24

 

Nackte Diebin ermittelt

Göppingen. Nur wenige Tage nach der Tat konnte eine Diebin in Göppingen von der Polizei ermittelt werden. Einen Ermittlungserfolg kann die Göppinger Polizei verzeichnen: Sie machte nur wenige Tage nach der Tat eine Diebin dingfest.

Wie berichtet war es vergangenen Samstag in Göppingen zu einem eher ungewöhnlichen Diebstahl gekommen. Die Frau, die einen 28-Jährigen zu einem Schäferstündchen in einem Park treffen wollte, fuhr – nachdem sie sich ausgezogen hatten – mit ihrem Fahrzeug und den Bekleidungsstücken des Mannes weg. Mittlerweile konnte eine 33-jährige Frau aus Göppingen ermittelt werden. In den Tagen nach dem Diebstahl gingen bei der Polizei vermehrt Hinweise von Zeugen ein. Da die Frau auch bei den Ermittlern der Göppinger Polizei bereits bekannt war und der Geschädigte selbst den Pkw in der Göppinger Innenstadt wieder erkannte, fiel der Verdacht schnell auf die 33-Jährige. Bei einer Durchsuchung der Wohnung und des Fahrzeuges wurden die Ermittler allerdings nicht fündig. Sie war nicht mehr im Besitz der Habseligkeiten des jungen Mannes. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Weitere ähnliche Vorfälle sind der Göppinger Polizei allerdings nicht bekannt. Auf die Frau kommt nun eine Anzeige zu.
18.4.24

 

Senior lässt sich nicht betrügen

Uhingen. Am Mittwoch reagierte ein Mann in Uhingen richtig, als ein Betrüger anrief. Gegen 20 Uhr rief der angebliche Polizist bei einem Mann in Uhingen an. Der Betrüger erzählte die bekannte Lügengeschichte, dass in der vergangenen Nacht Einbrecher unweit seines Wohnortes unterwegs waren. Deshalb solle der Angerufene nun sein Geld und Tresor in Sicherheit bringen. Der Senior beendet sofort das Gespräch und erkundigte sich bei der richtigen Polizei. Der waren dort keine kürzlich verübten Einbrüche bekannt. Der Polizist klärte den Mitteiler auf, dass es sich bei dem Anrufer um einen mutmaßlichen Betrüger gehandelt hatte. Nun ermittelt die Uhinger Polizei.
18-4-24

 

Zu schnell bei starkem Regen

Schwäbisch Gmünd. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei einsetzendem Starkregen kam am Mittwoch gegen 12.40 Uhr ein 35-jähriger Lenker eines Pkw auf der B29, auf Höhe eines Autohauses, in Fahrtrichtung Aalen, mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte in die dortigen Leitplanken. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.500 Euro. Eine 40-jährige Lenkerin eines Pkw  befuhr gegen 12.40 Uhr die B29 von Schwäbisch Gmünd in Richtung Lorch. Ebenfalls aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei einsetzendem Starkregen kam sie mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanken und wurde von dort auf die Fahrbahn zurückgeschleudert, wo das Fahrzeug mit einem LWK kollidierte. Bei dem Unfall,  entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2100 Euro.
18-4-24

 

Schorndorf mit neuem Wirtschaftsförderer

Schorndorf. Frieder Oesterle leitet bei der Stadtverwaltung Schorndorf seit Anfang April den Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr. Er folgt auf Gabriele Koch, die sich nach mehr als 42 Jahren bei der Stadt Schorndorf in den Ruhestand verabschiedet hat.

Der 35-jährige Politik- und Verwaltungswissenschaftler kennt Schorndorf aus seinen vorherigen Stationen beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung sowie beim Verband Region Stuttgart in der Abteilung Wirtschaft und Infrastruktur. „Schorndorf ist ein hoch attraktiver Wirtschafts- und Lebensstandort. Ich freue mich darauf, in den nächsten Wochen in Kontakt mit den Vertretern der Wirtschaft und der Stadtgesellschaft zu kommen, um Schorndorf gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten“, sagt der zweifache Familienvater. Der Fachbereich für Wirtschaftsförderung und Grundstücksverkehr ist Ansprechpartner für Gewerbetreibende, Investoren und Bauträger sowie bei allen Fragen, die das Wirtschaftsleben Schorndorfs betreffen. Zudem fungiert er für diese als Lotse und Mittler innerhalb der Stadtverwaltung.
18.4.24

 

Ideen für die Zukunft Schorndorfs

Schorndorf. Wie sieht Schorndorf 2070 aus? Dieser Frage stellten sich Studenten des Studiengangs Landschaftsarchitektur an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Sie erarbeiteten im Rahmen des Seminars „Nachhaltige Entwicklung urbaner Räume - Das Beispiel Schorndorf“ Ideen, wie die Stadt in 46 Jahren aussehen könnte.  Oberbürgermeister Bernd Hornikel bedankte sich bei den angehenden Landschaftsarchitekten: „Sie sind sehr kreativ gewesen, haben einfach mal in die Zukunft gesponnen, statt sich nur an der Realität abzuarbeiten. Das finde ich großartig.“

Die Studenten gingen in ihren Arbeiten auf die Herausforderungen des Klimawandels ein und arbeiteten Ideen zur Anpassung der Stadt an die veränderte Umwelt aus. Sie präsentierten Pläne mit großflächigen Grünanlagen für ein gutes Stadtklima, weitere Haltestellen für den ÖPNV, um den Autoverkehr aus der Stadt zu halten und weitere Konzepte für Artenvielfalt, Hochwasserschutz, CO2- und Hitzereduktion.  Fünf Konzepte sind im Rathausfoyer ausgestellt, die Arbeiten sind dort noch bis zum 26. April zu sehen. 
18.4.24

 

Sanierungsprojekte an der B 29 beginnen

Schorndorf Das Regierungspräsidium Stuttgart beginnt am Montag  mit ersten Arbeiten des umfangreichen Sanierungsprojekts an der B 29 zwischen dem Sünchentunnel bis kurz nach der Anschlussstelle (AS) Lorch-West. Dabei werden insgesamt elf Bauwerke saniert und der Fahrbahnbelag erneuert – in Fahrtrichtung Stuttgart auf rund 11,8 Kilometern zwischen der AS Lorch-West bis zum Sünchentunnel sowie in Fahrtrichtung Aalen auf rund 3,8 Kilometern zwischen der Kreisgrenze Rems-Murr-Kreis/Ostalbkreis und dem Bauende bei der AS Lorch-West. Zudem erneuert das RPS teilweise die Entwässerungseinrichtungen im Mittelstreifen sowie die Schutzplanken im Mittelstreifen und abschnittsweise im Seitenbereich. Die Baumaßnahme soll voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden.

Die Gesamtmaßnahme ist in acht Bauabschnitte unterteilt. Zunächst werden bis Ende Juli zwischen Plüderhausen und der Kreisgrenze die Entwässerung saniert sowie die Schutzplanken im Mittelstreifen erneuert. Dabei steht ein Fahrstreifen in jede Fahrtrichtung zur Verfügung. Während der gesamten Arbeiten kann der Verkehr auf der B 29 aufrechterhalten werden. In den Wintermonaten sind bisher aufgrund der Witterung keine Bautätigkeiten vorgesehen, die Verkehrsbeschränkungen werden in dieser Zeit aufgehoben.

Der Bund investiert mit der Gesamtmaßnahme rund 22 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
18.4.24

 

Stadt will Winside-Casino Konzessionen wegnehmen

Göppingen. Das Haushaltsdefizit der Stadt Göppingen könnte 2024 noch um knapp eine Million Euro höher ausfallen als die prognostizierten 21,3 Millionen Euro. Grund ist der Wegfall von gut einem Drittel der städtischen Einnahmen aus der Vergnügungssteuer. Das neuerliche Minus in der Haushaltskasse ist teilweise hausgemacht, denn die Stadt will die Winside-Casinos in der jetzigen Form nicht mehr dulden.

Spielcasinos sind den Kommunen auf der einen Seite ein Dorn im Auge, weil sie angeblich Menschen zum Glücksspiel verführen könnten. Andererseits kassieren die Städte und Gemeinden gerne die Einnahmen aus Vergnügungs- und Gewerbesteuer. So manches Loch im Haushalt wurde mit diesen Einnahmen schon gestopft. Eine Erkenntnis, die auch bei den Ländern weit verbreitet ist, die von den Einnahmen staatlicher Spielbanken mit Automatensälen oder von Toto-Lotto gerne profitieren. Wie doppelzüngig der Staat argumentiert, mag daraus ersichtlich werden, dass trotz des neuen Landesglückspielgesetzes, das Einschränkungen von Spielcasinos vorsieht, Toto-Lotto ein neues Online-Automatenglücksspiel im Jahr 2023 genehmigt hat.

Peter Schiller, Geschäftsführer der Winside GmbH und langjähriger Betreiber von Spielcasinos in Göppingen, Geislingen und Laichingen, versteht vor diesem Hintergrund die sture Haltung der Stadt Göppingen nicht. Schiller bekam Post vom Göppinger Rathaus mit der Aufforderung, fünf seiner sechs Konzessionen in der Göppinger Bahnhofstraße binnen sechs Monaten zu schließen. Die Begründung: Die Stadt will keine Mehrfachkonzessionen mehr dulden. Schiller betreibt in der Bahnhofsstraße, fernab von Schulen und Kindergärten, sein winside-Casino. Schließlich ist eine Konzession auf maximal zwölf Spielgeräte begrenzt. Schiller steht dazu, dass sein Angebot gut angenommen wird und die Stadt seit vielen Jahren davon profitiert. Den Anteil von winside am Vergnügungssteueraufkommen im städtischen Haushalt beziffert er auf gut 30 Prozent. Nimmt man die Gewerbesteuer und die Anteile der Einkommensteuer hinzu, fließen dank winside knapp eine Million Euro ins Stadtsäckel. Geld, das er verlässlich zahle, die Stadt wohl aber nicht brauche, so Schiller, der nicht versteht, warum es dann ein Haushaltsdefizit von 21,3 Millionen Euro geben darf. Da die Winside-Gelder in der städtischen Haushaltsplanung bis 2027 berücksichtigt sind, geht Schiller davon aus, dass die Konzessionen zumindest bis dahin nicht reduziert werden.

Was Peter Schiller besonders ärgert ist vor allem, dass die Kommunen das neue Landesglückspielgesetz sehr unterschiedlich umsetzen. Viele Städte und Gemeinden ließen alles so wie es ist, da sie keinen Grund sehen gut und sauber geführte Spielcasinos zu reduzieren und Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen. Göppingen gehöre zu den wenigen Städten, denen die Umsetzung des neuen Gesetzes nicht schnell genug gehen kann, so Schiller und verweist auf Nachbarstädte, wo die Oberbürgermeister die Betreiber der Spielcasinos regelmäßig zu Gesprächen einladen und auf ein vertrauensvolles Miteinander bauen.

Für den Winside-Chef sind die fehlenden Steuereinnahmen für die Stadt nur das eine, das andere sind für ihn die 14 Vollzeit-Arbeitsplätze, die beim Entzug von fünf Konzessionen im Casino in der Bahnhofstraße verloren gehen. „Das sind alles langjährige und geschulte Mitarbeiter und vom Stellenabbau seien auch deren Familien betroffen“, argumentiert Schiller, dem das Wohl seiner Angestellten wichtig ist. Dass das Casino durch den Entzug der Konzessionen schrumpfen soll, versteht Schiller auch deshalb nicht, weil es dort nie Beanstandungen gegeben habe. Zum einen, weil die Besucher der Spielcasinos sich heute so ausweisen müssen wie beim Besuch einer staatlichen Spielbank und beim Vorliegen eines Spielverbots der Zugang verwehrt bleibt. Jeder Gast erhält nur einen Zugangscode zum Freischalten eines Geldspielgerätes. In den Spielcasinos besteht ein absolutes Alkoholverbot. Erst jüngst habe der TÜV die Göppinger Winside-Casinos sogar unangemeldet geprüft. In allen Prüfbereichen habe man das beste Ergebnis erreicht und schließlich für alle Casinos das höchste Zertifikatssiegel als Premium-Spielcasino erneut erhalten. Auch deshalb sei er besonders auf seine Mitarbeiter stolz, so Schiller.

Der Unternehmer hat den Rechtsweg beschritten, um den Entzug der Konzessionen im Casino in der Bahnhofstraße zu verhindern und hat damit einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragt. Einen langwierigen Rechtsstreit mit der Stadt Göppingen will Schiller nach Möglichkeit vermeiden. Er hofft noch immer, in Gesprächen mit der Stadtverwaltung eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Doch dazu bräuchte er im Rathaus einen Gesprächspartner. Zu Gesprächen schien die Stadt Göppingen nicht bereit, wie Schiller einem Schreiben von OB Alex Maier von vor wenigen Tagen entnimmt. Das Stadtoberhaupt beziehe sich da auf die Rechtslage, die umgesetzt werden solle. Schiller war über die 08/15-Antwort des OB und über den Umgang der Stadtverwaltung erst enttäuscht, schöpft jetzt aber neue Hoffnung, nachdem die Stadtverwaltung nun doch ein Treffen im Rathaus mit Winside Casino vereinbart hat. Für seine Casinos will der Unternehmer, vor allem im Interesse der Beschäftigten weiterkämpfen.
18.4.24

 

Unfälle bei Hagelregen mit Verletzten

Süßen. Zu drei Unfällen in Folge kam es am Mittwoch auf der B10 bei Süßen.  Zunächst fuhr gegen 15.00 Uhr ein 22-jähriger Mercedesfahrer auf der B10 auf Höhe der Anschlussstelle Süßen-Süd in Fahrtrichtung Ulm. Aufgrund wohl nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Mercedes ins Schleudern und prallte nach links gegen die Leitplanke. Dann kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer blieb hierbei unverletzt. Am Pkw entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro. Kurz danach fuhr in selber Richtung im gleichen Streckenabschnitt ein Pkw-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen. Ebenfalls wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam dieser ins Schleudern. Danach kam er nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab. In der Folge überschlug sich der Wagen. Dieser blieb auf dem Dach liegen. Vier Insassen wurden hierbei verletzt. Der Sachschaden an dem Pkw wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Aufgrund der beiden Unfälle bildete sich ein Rückstau. In gleicher Fahrtrichtung übersah wohl ein Autofahrer einen bremsenden Lkw. Er fuhr auf diesen auf. Durch den Aufprall wurde der Pkw nach links in die Leitplanke abgewiesen. Er kam dort zum Stehen. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. An dem Lkw und dem VW entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro. Der Schaden an der Leitplanke wird auf 1.000 Euro geschätzt.  Die Fahrbahn war zur Unfallaufnahme zeitweise gesperrt. Die beschädigten Pkw mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr sowie mehrere Rettungsfahrzeuge waren vor Ort. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in Kliniken gebracht.
18.4.24

 

Waldewunderwochen: Mitarbeiter gesucht

Eislingen. Die Eislinger Waldwunderwochen (WaWuWo) bieten Eislinger Kindern die Möglichkeit, je eine Woche Abenteuer im stadtnahen Wald- und Wiesengebiet zu erleben. Das abwechslungsreiche Programm lebt von der ehrenamtlichen Mitarbeit der Betreuenden. Um eine volle Teilnehmerzahl zu gewährleisten, werden dringend ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht.

Die Waldwunderwochen sind eine natur- und erlebnispädagogische Stadtranderholung in Eislingen in den ersten beiden Sommerferienwochen vom 29.Juli bis 9. August. Diverse Spiel- und Sportmöglichkeiten, kreative und handwerkliche Angebote sowie Erkundungen der Umgebung und Kennenlernen der Natur stehen auf dem Programm. Die WaWuWo richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und bieten pro Woche Platz für bis zu 70 Kindern. Ermöglicht wird die WaWuWo vor allem dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Das Ehrenamt umfasst Vorbereitungstreffen (Jugendleiterschulung für Ehrenamtliche), die WaWuWo selbst, Auf- und Abbau und ein reflektives Nachtreffen. Insgesamt sind die Betreuenden 10 Tage für dieses öko-soziale Projekt im Einsatz. Die WaWuWo findet auf und um den Pfadfinderplatz in Eislingen statt. Dabei sind die ehrenamtlichen Helfer nicht nur in die Betreuung der Kinder eingebunden, sondern auch für die Vorbereitung und Durchführung von Einzel- und Gruppenangeboten zuständig. (Kontakt: Tobias Friedel, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 07161/804-280 oder Susanne Lehmann, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Telefon: 07161/804-285).
18.4.24

 

Münzdirektoren aus aller Welt bei Schuler

Göppingen. Sie sind aus Japan, Australien, Kanada, Südafrika und viele weiteren Ländern angereist: Mehr als 60 hochrangige Vertreter der Münzindustrie aus der ganzen Welt trafen sich am Dienstag und Mittwoch, 16. und 17. April, bei Schuler in Göppingen. Der Pressenhersteller, auf dessen Anlagen der Euro und viele weitere Währungen geprägt werden, erhält regelmäßig Besuch von Lieferanten und Kunden aus Übersee. Selten sind jedoch so viele Münzprägestätten auf einmal zu Gast. Veranstalter ist das International Mint Directors Technical Committee unter der Leitung von Dr. Matzinger-Leopold, Executive Director der Münze Österreich AG, welches zwei Tage lang die neuesten Entwicklungen zur Herstellung von Umlauf- und Sammlermünzen diskutiert – zu denen natürlich auch innovative Pressen und Hochleistungsanlagen aus Göppingen gehören. Für Schuler trat der langjährige Director Global Minting Dieter Merkle als Gastgeber auf. Matzinger-Leopold sieht nach wie vor eine Zukunft für Münzen und Scheine: „Der Bedarf an Bargeld ist nach wie vor ungebrochen.“ Den Abschluss des Besuchs bildete am 18. April eine Führung durch die Staatliche Münze Baden-Württemberg in der Landeshauptstadt Stuttgart, die auf Einladung von Münzleiter Benjamin Hechler stattfand.
18.4.24

 

Geld und EC-Karten aus Auto gestohlen

Göppingen.  Beute machte ein Unbekannte von Montag auf Dienstag in Göppingen.In der Jahnstraße gelang es einem Unbekanntenm, das Fenster Aines autos aufzuschieben. Im Auto fand er eine Geldbörse mit Bargeld und mehreren EC-Karten. Für eine EC-Karte war eine PIN vorhanden. Mit dieser Karte wurde dann am Dienstagvormittag Bargeld am einem Bankautomaten abgehoben. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen.
17.4.24

 

Ladendieb ertappt

Eislingen. Professionell hatte ein 44-Jähriger seine Taschen bei einem Diebstahl am Dienstag in Eislingen präpariert.  Der 44-Jährige betrat gegen 11.15 Uhr mit zwei präparierten Taschen den Elektronikmarkt in Eislingen. Die hatte er mit Alufolie ausgekleidet. In je eine Tasche steckte er eine Spielkonsole und verließ dann das Geschäft. Durch Zeugen konnte er aufgehalten und der Polizei übergeben werden. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
17.4.24

 

Brennendes Sofa

Böhmenkirch. Leichte Verletzungen erlitt eine 75-Jährige am Dienstag in Böhmenkirch.Die Frau bemerkte die Rauchentwicklung in dem Gebäude in der Roggentalstraße. Sie begab sich in die Erdgeschosswohnung und entdeckte ein qualmendes Sofa. Bei den Löscharbeiten zog sie sich wohl eine Rauchgasvergiftung zu und kam in ein Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen entstand das Feuer durch eine Zigarettenkippe. Wer dafür verantwortlich war, muss noch ermittelt werden. Eine Schadenshöhe lässt sich nicht beziffern. Ein Gebäudeschaden entstand nicht.
17.4.214

 

Gmünder Stadtbibliothek feiert drei Jubiläen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Gmünder Stadtbibliothek feiert dieses Jahr gleich drei Jubiläen. Vorneweg lädt das alemannische Fachwerkgebäude genannt "Amtshaus" im Spitalinnenhof seit 30 Jahren zum Stöbern und Lesen ein. Dazu feiert der Freundeskreis Stadtbibliothek Schwäbisch Gmünd e.V. sein 20-jähriges Vereinsjubiläum und schließlich ging die ee Ostalb-Onleihe vor 20 Jahren online.

Vor 30 Jahren zog die Stadtbibliothek vom Kulturzentrum Prediger in das liebevoll restaurierte Amtshaus des Spitals um. Während dieser Zeit ist viel passiert, erzählte Daniela Geiger, Leiterin der Stadtbibliothek, am Dienstag, 16. April, beim Pressegespräch im Amtshaus. Es ergaben sich zum Beispiel neue Kooperationen mit Schulen und Kindergärten; Namenhafte Autorinnen und Autoren waren zu Gast; Neue Medien und digitale Angebote wurden eingeführt und Medien konnten selbst verbucht und außerhalb der Öffnungszeiten zurückgegeben werden.

Beeindruckend sind die Zahlen: Bei einem Bestand von rund 93.000 Medien wurden innerhalb der letzten 30 Jahre weit über 12 Millionen Ausleihen erreicht, mehr als 58.000 neue Ausweise ausgestellt und es fanden mehr als 1.500 Veranstaltungen statt. Um das 30-jährige Jubiläum gebührend zu feiern, finden von Dienstag, 23. April bis Samstag, 27. April, kleine Aktionen und Veranstaltungen in der Stadtbibliothek statt. Auch dürfen sich die Besucherinnen und Besucher über die eine oder andere Überraschung freuen.

Am Mittwoch, 24. April, ab 19.30 Uhr, gastiert der Stuttgarter Spoken-Word-Poet Timo Brunke mit seinem Programm „Mitteleuropapapperlapapp“ in der Stadtbibliotek. Zusammen mit dem Freundeskreis Stadtbibliothek konnt der witzige und humorvolle Comedian gewonnen werden. Eintrittskarten sind für acht Euro ab sofort in der Stadtbibliothek erhältlich. Für Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Mitglieder des Freundeskreis Stadtbibliothek e.V. ist der Eintritt frei.

Beim Spieleabend am Freitag, 26. April um 19 Uhr stellt das Team der Stadtbibliothek Würfelspiele für Erwachsene vor, die im Anschluss direkt gespielt werden können. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 25. April, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon unter: 07171/603-4466 erforderlich.

Für „helle Köpfchen“ von acht bis zwölf Jahren liegt in der Jubiläumswoche ab Dienstag, 23. April in der Kinderbibliothek ein Quiz aus, bei dem die Kinder ihr Wissen rund um das Thema Buch unter Beweis stellen können. Der Abgabeschluss ist Samstag, 4. Mai, es gibt tolle Preise zu gewinnen.

Im Erdgeschoss erwartet die Besucher ein (Glück-)Wunschbaum, an dem (Glück-)Wünsche, Lob und Kritik an die Stadtbibliothek gerichtet werden können. Für alle die sich wieder überraschen lassen wollen, findet die Aktion „Blind Date mit einem Buch“ statt. Wer gerne puzzelt, kann sich ab dem 23. April auf das neue Angebot „Puzzle für Erwachsene“ freuen.

Der Gmünder Freundeskreis Stadtbibliothek unterstützt seit 20 Jahren die Stadtbibliothek bei Projekten zur Leseförderung von Kindern und bei der Durchführung von Veranstaltungen. Ebenso übergab der Freundeskreis im Jahr 2020 einen Grundbestand von 60 Tonies an die Stadtbibliothek. Mittlerweile sind es über 300 der kleinen Hör-Spiel-Figuren, die zu den absoluten Ausleihrennern zählen. Während der Jubiläumswoche präsentiert sich der Freundeskreis mit einem Infostand im Erdgeschoss der Stadtbibliothek.
17.4.24


Viele Ideen für Geislinger Quartier

Geislingen. In den vergangenen Monaten wurde im Geislinger  Quartier Seebach/Katzenloch gemeinsam mit den Bewohnern eine Vision entwickelt, wie ein gutes Leben mit einer lebendigen und engagierten Nachbarschaft im Quartier gelingen kann. „Wir haben über 300 Ideen gesammelt“, freut sich Quartiersmanagerin Brigitte Aurbach von der Geislinger Stadtverwaltung.  

„Der größte Wunsch der Bewohner ist ein Treffpunkt, in dem man beispielsweise zusammen kochen oder Kaffee trinken kann und wo es Sprachkurse, Spielmöglichkeiten sowie Mittagessen ähnlich wie in der Vesperkirche gibt“, berichtet Brigitte Aurbach.

Ebenso wichtig wurde der Punkt „Jung hilft Alt“ und „Alt hilft Jung“ bewertet, mit Ideen für Patenschaften, Ersatzgroßeltern sowie der Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Altenheimen. „Bereits jetzt gibt es die Aktion ‚Geislingen hilft!‘, die vom Mehrgenerationenhaus (MGH) ins Leben gerufen wurde“, ergänzt Brigitte Aurbach. „Möchten Sie auch gerne andere Menschen unterstützen, melden Sie sich bitte im MGH unter der Telefonnummer 07331/440 363. Es handelt sich um zeitlich befristete Unterstützungsangebote und Hilfestellungen.“

Ebenfalls wichtig wurde der Bereich „integrative und inklusive Unterstützungsangebote“ angesehen und es wurde angeregt, Lotsen, Patenschaften sowie interkulturelle Begegnungen zu initiieren. Auch die Organisation von Freizeitangeboten wurde angeregt. „Daraufhin haben wir bereits eine Auflistung aller zurzeit vorhandenen Angebote erstellt, die auf der Homepage des Mehrgenerationenhauses unter mehrgenerationenhaus-geislingen.de zu finden ist“, sagt Brigitte Aurbach.

Mehr Spielmöglichkeiten war ebenfalls ein häufig genanntes Bedürfnis. Vor allem wurde mehrfach der Wunsch geäußert, vorhandene Spielplätze aufzuwerten. 

Und gemeinschaftliche Veranstaltungen werden gewünscht. „Das Quartiersfest am Samstag, 22. Juni 2024, befindet sich bereits in Vorbereitung“, sagt Brigitte Aurbach. Auch der Quartiersrat wird sich bei seiner kommenden Sitzung Anfang April mit der Vorbereitung des Quartiersfestes befassen. Außerdem gibt es am Samstag, 27. April 2024, eine Clean-Up-Aktion im Seebach sowie im Katzenloch.
17.4.24

 

Kreisarchiv jetzt im Bibliotheksverbund

Ostalbkreis. Einen neuen Service bietet das Kreisarchiv des Landratsamts Ostalbkreis. Wie Kreisarchivar Uwe Grupp mitteilt, ist das Kreisarchiv jetzt Teilnehmer am Südwestdeutschen Bibliotheksverbund, kurz SWB. Die Archivbibliothek wird dadurch bequem online recherchierbar.  „Wir pflegen eine wissenschaftliche Bibliothek mit mehr als 5.000 Bänden zur Geschichte des Ostalbkreises und seiner Städte und Gemeinden. Außerdem haben wir Sammlungen zur Landesgeschichte Baden-Württembergs und der Landkreise sowie Literatur zu Archäologie, Denkmalpflege, Alltagsgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte“, erklärt der Kreisarchivar. Die Titel werden nach und nach in den Katalog eingepflegt und sind - nach Terminvereinbarung - in den Räumen des Kreisarchivs nutzbar. Bereits verfügbar ist die ortsgeschichtliche Sammlung mit zahlreichen vergriffenen Werken und grauer Literatur.  Die Bestandsübersicht des Kreisarchivs ist zu finden über diesen Link: SWB-Katalog
17.4.24

 

An beruflichen Schulen beginnen Prüfungen

Im Volksmund werden die Beruflichen Schulen oft als Berufsschule bezeichnet. Die eigentliche Berufsschule, in welcher der schulische Teil der Dualen Berufsausbildung absolviert wird, ist jedoch nur ein Teil der Beruflichen Schulzentren. Parallel bieten die Beruflichen Schulen auch viele verschiedene Bildungsgänge zum Erwerb von Hauptschulabschlüssen, der Mittleren Reife, der Fachhochschulreife und des Abiturs an. Und alles immer mit einer beruflichen Profilierung, die einen auf die Arbeitswelt oder das Studium ideal vorbereitet.  

Über 2.800  Schüler werden insgesamt im Schuljahr 2023/2024 unter der Schulträgerschaft des Ostalbkreises in einer der acht Beruflichen Schulen einen der angebotenen Abschlüsse erreichen.

Natürlich sind die Berufsschule und die Duale Ausbildung quasi die Keimzelle der Beruflichen Schulen. Beispielsweise werden allein im Schulzentrum in Aalen dieses Jahr 956 den schulischen Abschluss in ihrem Ausbildungsberuf machen und als Fachkräfte den Betrieben zur Verfügung stehen. Am Standort Aalen sind dies die Technische Schule, die Kaufmännische Schule und die Justus-von-Liebig-Schule. Die moderne technische Ausstattung, die für die Duale Ausbildung in den Schulen zur Verfügung steht, wird auch in den Vollzeitschulen genutzt und steht somit allen  Schülern im Beruflichen Schulwesen zur Verfügung.

An den Prüfungen zum Hauptschulabschluss werden im Jahr 2024 im Ostalbkreis an allen acht Beruflichen Schulzentren insgesamt 190  Schüler teilnehmen. Diese werden derzeit im AVdual (Duale Arbeitsvorbereitung) oder im VAB-R (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf – Regelform) unterrichtet. Die Mittlere Reife kann man unter anderem an den zweijährigen Berufsfachschulen absolvieren. Auch hier stehen an den einzelnen Standorten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd viele Profile zur Auswahl. Allein in Ellwangen werden dieses Jahr durch die glp und die techma 41  Schüler zu den Abschlussprüfungen geführt.  Mehr als die Hälfte der Hochschulzugangsberechtigungen in Baden-Württemberg kommen aus dem Bereich der Beruflichen Schulen. Die Fachhochschulreife ist ein spannendes und exklusives Angebot der Beruflichen Schulen. 392 Schüler wollen im Ostalbkreis im Sommer 2024 diesen Abschluss erreichen. Angeboten wird dieser in den Berufskollegs, die es in ein-, zwei- oder dreijähriger Form gibt. Das Abitur oder wie es korrekt heißt, die allgemeine Hochschulreife kann man im Ostalbkreis an den Schulen in insgesamt elf verschiedenen Profilen absolvieren. In Schwäbisch Gmünd werden an der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, der Kaufmännischen Schule und der Gewerblichen Schule beispielsweise 216  Schüler in die Abiturprüfungen gehen.

Zusätzlich gibt es am Standort in Aalen das Angebot der Berufsoberschule zur Allgemeinen Hochschulreife über den zweiten Bildungsweg in der technischen, kaufmännischen und sozialwissenschaftlichen Richtung.
17.4.24

 

Ferienbetreuung für Kinder

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren eine Ferienbetreuung an. Eltern können in der Zeit von Montag, 29. Juli bis Freitag, 23. August das Angebot wochenweise für ihr Kind oder ihre Kinder in Anspruch nehmen. Anmeldeformulare sind ab sofort erhältlich bei der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd im Amt für Bildung und Sport, Telefonnummer 07171/603-4042, auf der städtischen Homepage unter www.kita-gd.de oder persönlich im 3. Stock des Waisenhaus-Gebäudes, Waisenhausgasse 1-3, Zimmer 3.43.

Die Möglichkeit der Betreuung richtet sich vorrangig an Kinder erwerbstätiger Eltern. Durch die regulären Schließtage der Kindertagesstätten während der Sommerferien entsteht bei einigen Eltern Bedarf an zusätzlicher Betreuung. Mit dem Angebot möchte die Stadt auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen.

Das Angebot ist wochenweise buchbar, der Elternbeitrag beträgt 40 Euro pro Kind und Woche. Die Betreuung findet montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7.30 bis 13.30 Uhr im städtischen "Kinderhaus Kunterbunt" in der Konrad-Zuse-Straße 1, 73529 Schwäbisch Gmünd statt und wird vorrangig für Eltern und deren Kinder mit Wohnort in Schwäbisch Gmünd angeboten. Sollten nicht alle Plätze belegt sein, haben auch Kinder aus umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, einen Platz in der Ferienbetreuung zu erhalten. Es ist zu beachten, dass den Kindern während der Betreuungszeit kein Essen angeboten werden kann und daher den Kindern ein Vesper mitgegeben werden muss.
16.4.24



Klappe an Verkaufswagen löst sich

Göppingen. Zu einem eher ungewöhnlichen Unfall wurde die Polizei am Montag in Göppingen gerufen. Gegen 9.20 Uhr ein Verkaufswagen in der Heininger Straße unterwegs. Der Klein-Lkw fuhr stadteinwärts, als sich wohl die Verriegelung der Verkaufsklappe löste. Während der Fahrt ging die seitliche Klappe nach oben. Noch bevor es die 42-jährige Fahrerin mitbekommen hatte, war es zu spät. Denn als der Wagen an die Ampel an der Kreuzung zur Eythstraße herangefahren war, stieß die ausgefahrene Klappe gegen den Ampelmast. Dadurch wurde die Klappe vom Aufbau abgerissen und landete auf der Straße. Die Polizei Göppingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden an dem Verkaufswagen auf rund 2.000 Euro. An der Verkehrseinrichtung ist kein Schaden entstanden.
16.4.24

 

Diebstähle aus Autos

Süßen. In der Nacht zum Montag stahlen Unbekannte in Süßen Wertgegenstände und Bargeld aus einem Fahrzeug. Bei einem weiteren Diebstahl wurden die Täter gestört. Zwischen 21.15 Uhr und 6.30 Uhr stahlen Unbekannte eine Geldbörse aus einem VW. Der Transporter stand wohl unverschlossen in der Blücherstraße am Fahrbahnrand. Aus der Geldbörse nahmen die Unbekannten eine Scheckkarte und Bargeld mit. Mit ihrer Beute flüchteten sie unerkannt. Der Polizei Eislingen wurde kurz vor 3 Uhr ein weiterer Diebstahlsversuch in der Wielandstraße gemeldet. Der Besitzer des Mercedes wurde durch Geräusche im Hofraum aufmerksam. Bei seiner Nachschau stellte der Zeuge einen Täter in seinem geparkten Pkw fest. Der saß auf dem Beifahrersitz und suchte wohl nach Wertgegenständen. Wie der Unbekannte in das Fahrzeug gelangen konnte, muss die Polizei noch ermitteln. Denn Aufbruchspuren konnte sie nicht feststellen. Da der Dieb durch die Ansprache des Besitzers gestört wurde, flüchtete er ohne Beute. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen Mann mit dunklem Taint und kurzen Haaren handeln. Er hatte einen Dreitagebart und trug Turnschuhe sowie eine Baseballmütze. Laut dem Zeugen stand noch ein weiterer Täter Schmiere. Den konnte der Zeuge nicht beschreiben. Die Polizei Eislingen nahm in beiden Fällen die Ermittlungen auf und sicherte Spuren. Sie prüft nun Tatzusammenhänge und bittet um Hinweise von Zeugen unter der Tel. 07161/851-0.
16.4.24

 

Staufermedaille für Arman Pilibosjan

Göppingen. Der Diakon der Armenischen Kirche in Göppingen, Arman Pilibosjan, erhielt die Staufermedaille. Sie ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg und seine Bevölkerung. Mit ihr sollen Verdienste um das Gemeinwohl gewürdigt werden, die über die beruflichen Pflichten hinaus, im Rahmen eines ehrenamtlichen, gesellschaftlichen oder bürgerschaftlichen Engagements erworben wurden und über viele Jahre hinweg erbracht worden sind.

Es war eine kleine, würdevolle Veranstaltung, in deren Rahmen Oberbürgermeister Alex Maier Diakon Arman Pilibosjan die Staufermedaille überreichte. Ganz der natürlichen Bescheidenheit des Geehrten entsprechend, waren auch dessen Dankesworte sehr kurz gehalten, denn er sei kein großer Redner und er habe nur getan, was sein Glaube von ihm verlange.

Vor den geladenen Gästen, darunter dem höchsten Kirchenvertreter, dem Primas der Armenischen Kirche in Deutschland, Bischof Serovpe Isakhanyan, betonte OB Maier: „Die bemerkenswerten Verdienste von Diakon Arman Pilibosjan, seine anhaltende Hingabe und sein außergewöhnliches Engagement für das kulturelle und soziale Leben in Göppingen, in Baden-Württemberg verdienen diese hohe Anerkennung. Wir alle wissen, dass Diakon Pilibosjan aufgrund seines langjährigen, ehrenamtlichen Engagements und seines positiven Einflusses auf die Gesellschaft, die Staufermedaille in besonderem Maße verdient. Wir schätzen uns sehr glücklich, Ihnen heute in dieser Form Danke sagen zu können“.

Der 83-jährige Piribosjan hat sein ganzes Leben der Armenischen Kirche und deren Gemeinschaft in Baden-Württemberg gewidmet. Schon früh hatte er seinen Dienst in Istanbul begonnen. Im Jahr 1972, wanderte er nach Deutschland aus und ließ sich mit seiner Familie in Göppingen nieder, um hier seinen Dienst mit großem Engagement fortzusetzen. So war er maßgeblich an der Gründung der armenischen Kirchengemeinden in Göppingen und Stuttgart, des Armenischen Kulturvereins in Göppingen, des All Armenian Founds in Deutschland sowie der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland beteiligt. In all diesen Organisationen hatte er in den vergangenen Jahrzehnten verschiedene verantwortungsvolle Positionen inne, darunter Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister und Vorstandsmitglied. Sein außergewöhnlicher Dienst in der Kirche und seine Verdienste für die Gemeinschaft wurden auch von der Armenischen Kirche mit besonderer Anerkennung gewürdigt.

Für viele Armenier in Baden-Württemberg wurde 2019, auch dank ihm, in Göppingen der Traum von einer eigenen Kirche erfüllt, der Hl. Kreuz Kirche in Bartenbach. Er engagierte sich als Diakon nicht nur während des Gottesdienstes, sondern auch bei allen anderen Aufgaben in der Gemeinde, sei es im sozialen Dienst für Mitglieder und Freunde oder bei Renovierungsarbeiten im Gemeindehaus und in der Kirche. Sein Wirken beschränkte sich jedoch nicht nur auf lokale Ereignisse. Sein intensives Engagement im Kulturaustausch hat dazu beigetragen, ein besseres Verständnis und eine tiefere Wertschätzung für die armenische Kultur und Traditionen in Deutschland zu fördern. Die Organisation von kulturellen Veranstaltungen hat einen Raum geschaffen, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalitäten zusammenkommen und voneinander lernen konnten. Dies fördert das gegenseitige Verständnis und stärkt die Integration innerhalb unserer vielfältigen Gemeinschaft.
16.4.24

 

Einhorntunnel zu

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der halbjährigen Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Gmünder Einhorn-Tunnel wird dieser ab Montag 22. April bis Samstag 27. April, jeweils nachts zwischen 19.30 Uhr und 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Während der Sperrung wird der Verkehr über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert.
16.4.24

 

Sperrung wegen Straßenarbeiten

Geislingen. Am Donnerstag, 18. April, beginnen Fahrbahnarbeiten auf der Kreisstraße 1449 im Oberen Roggental zwischen der Kläranlage Treffelhausen und Böhmenkirch-Treffelhausen. Es wird ein rund 1,8 km langer Streckenbereich grundlegend saniert. Ebenfalls saniert werden Schäden an zwei Brückenbauwerken innerhalb des Streckenzuges.  Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 31. Mai.  Die Fahrbahn ist während der gesamten Baumaßnahme voll gesperrt. Eine überörtliche Umleitung über Geislingen-Stötten wird eingerichtet. Der Rad-/ Wanderweg neben der K 1449 durch das Roggental ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Zufahrt zur Gaststätte Obere Roggenmühle ist nur über die Untere Roggenmühle möglich. Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
16.4.24

 

Walker: Klimaschutz mit den Unternehmen erfolgreich

Eislingen. Auf Einladung von Landtagsabgeordnete Ayla Cataltepe tauschten sich Umweltministerin Thekla Walker, Oberbürgermeister Klaus Heininger und die Geschäftsführer Alexandra Scaglione, Siegfried Müller und Thomas Alpers von ZG über Politik, Innovationen und Herausforderungen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes aus. Bei einer Führung durch die Produktionshallen erhielten sie Einblicke in die komplexen Herstellungsverfahren des traditionsreichen Chemieunternehmens.

Der Eislinger Standort ist seit vier Jahren klimaneutral, berichtete Geschäftsführer Siegfried Müller. Dabei gilt es immer wieder verschiede Herausforderungen für die weitere Verbesserung zu überwinden. Bereits 2018 hatte Zeller+Gmelin als eines der ersten Chemieunternehmen in Baden-Württemberg ein eigenes Klimamanagement im Unternehmen eingeführt.

Oberbürgermeister Klaus Heininger betonte die Bedeutung des Eislinger Standortes für die Stadt: „Zeller + Gmelin ist nicht nur einer der wichtigsten und größten Arbeitgeber in unserer Stadt, sondern auch ein Vorbild für andere Unternehmen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, bezeichnete Oberbürgermeister Klaus Heininger die Unternehmensphilosophie als zukunftsweisend.

„Erfolgreicher Klimaschutz ist möglich, wenn wir Hand in Hand mit den Unternehmen im Land gehen“, erklärte Umweltministerin Thekla Walker. „Innovative Unternehmen wie Zeller+Gmelin leisten einen wichtigen Beitrag: Zukunftsweisende Technologien reduzieren die Belastungen für die Umwelt und schützen das Klima. Dies zeigt: Wir brauchen unsere Unternehmen, um mit Innovationen eine erfolgreiche Transformation zu schaffen. Wir unterstützen die Unternehmen im Land dabei mit vielfältigen Angeboten.“

Wie Klimaschutzmaßnahmen bei Zeller+Gmelin umgesetzt werden, verdeutlichte die Geschäftsführung und einzelne Abteilungsleitungen bei einem Rundgang über das Werk. Lüftungsanlagen mit Rindenmulch, Recyclingprozesse, verbesserte Abläufe, Einsparungen beim Energieverbrauch und Weiternutzung von Abwärme sind nur einige Beispiele der bereits umgesetzten Möglichkeiten. Ein guter Austausch mit der Stadtverwaltung und eine enge Vernetzung mit anderen Unternehmen seien bei der Umsetzung von weiteren Innovationen sehr wichtig, so die Geschäftsführung.
16.4.24

 

Ambulantes OP-Zentrum im Ärztehaus in Betrieb

Kreis Göppingen. Das neue Ambulante OP-Zentrum im Ärztehaus bei der Klinik am Eichert in Göppingen hat seinen Betrieb aufgenommen. Es verfügt über rund 900 Quadratmeter Fläche, 16 bis 20 ambulante Operationen können hier täglich aus unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen durchgeführt werden.  

Das hochmoderne Zentrum, das speziell für ambulante Eingriffe konzipiert wurde,markiert einen Meilenstein im medizinischen Angebot der Region. Das Ambulante Operationszentrum der Alb- Fils- Kliniken bietet Patienten eine erstklassige Versorgung in einem modernen und komfortablen Umfeld und wird einer modernen Gesundheitsversorgung gerecht, in der möglichst viele ambulante Eingriffe ermöglicht werden sollen, um eine stationäre Aufnahme des Patienten vermeiden zu können.

Mit innovativen Technologien und einem erfahrenen Team von Fachärzten und Pflegekräften gewährleistet das Zentrum höchste Standards in der ambulanten Chirurgie. "Wir sind stolz darauf, unser neues Ambulantes Operationszentrum zu eröffnen und unseren Patienten die beste Versorgung auf dem neuesten Stand der Technik zu bieten", sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken. „Unser Ziel ist es, ambulante Eingriffe so effizient,sicher und komfortabel wie möglich zu gestalten, um unseren Patienten eine optimale Behandlungserfahrung zu bieten."

Das Ambulante Operationszentrum  verfügt über zwei Operationssäle, einen Eingriffsraum, einen Aufwachraum mit bis zu zehn Überwachungsplätzen und eine Anmeldung, die speziell auf die Bedürfnisse von ambulanten Patienten zugeschnitten sind. Das erfahrene medizinisch-pflegerische Team steht den Patienten vor, während und nach dem Eingriff mit fachkundiger Betreuung zur Seite. Das Zentrum trägt dazu bei, die Versorgungskapazitäten der Klinik zu erweitern und den Patienten eine noch komfortablere Behandlung anzubieten.

Die Patientenströme können nun besser gesteuert werden und die Synergien, die sich durch die räumliche Nähe zum Krankenhaus ergeben, etwa durch zusätzliche Untersuchungen oder Beratungen von Fachärzten, patientenorientiert genutzt werden. Das Ärztehaus umfasst insgesamt sieben Ebenen – ein Untergeschoss, fünf Vollgeschosse sowie eine Technikebene auf dem Dach. Neben dem ambulanten OP-Zentrum befinden sich hier die Praxis für Gefäßchirurgie, die Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Praxis für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie sowie die Praxis für psychologische Psychotherapie. Außerdem sind in dem Gebäude die Praxis für Hämatologie und Internistische Onkologie, der betriebsärztliche Dienst und in Kürze eine öffentliche Apotheke untergebracht.
16.4.24

 

Sauerbrunnensteg gesperrt

Göppingen Der Bahnsteg zwischen Metzger- und Sauerbrunnenstraße ist in den Nächten vom 24. auf 25. April und 25. auf 26. April gesperrt.  Aufgrund der Bauwerksprüfung und Instandsetzungsarbeiten wird am Mittwoch, 24. April, von 23 Uhr bis Donnerstag, 25. April, 4.30 Uhr am sowie am Donnerstag, 25. April, von 23 Uhr bis Freitag, 26. April, um 4.30 Uhr der Sauerbrunnensteg vollständig gesperrt. Die Bauwerksprüfung erfolgt alle sechs Jahre. Dabei wird der Zustand wichtiger Konstruktionsteile untersucht. Als Ersatz bittet die Stadtverwaltung, die Jebenhäuser Brücke zu benutzen.
16.4.24

 

Maientag auf dem Weg zum Unesco-Kulturerbe

Göppingen. Die Städte Göppingen, Nürtingen, Owen und Vaihingen an der Enz hatten sich im Herbst vergangenen Jahres mit ihren jeweiligen Maientagen gemeinsam für das bundesweite Verzeichnis des „Immateriellen Kulturerbes“ der Unesco beworben. Die nächste Stufe im Bewerbungsverfahren wurde nun erreicht.

Im Rahmen des laufenden Bewerbungsverfahrens zur Eintragung in der nationale Verzeichnis für das Immaterielle Kulturerbe (IKE), hat sich eine unabhängige Landesjury positiv zur Bewerbung der vier Maientagsstädte geäußert. Damit wurde die erste Hürde im Verfahren genommen, womit der Antrag an die Kultusministerkonferenz weitergeleitet wird.

Die Maientage in Göppingen, Nürtingen, Owen und Vaihingen an der Enz sind traditionell ein Kinder- und Schulfest. Da sie sich im Laufe der Jahre jedoch zu Volksfesten entwickelt haben, ziehen sie heute auch viele Besucher aus der ganzen Region an. Der Begriff „Maientag“ hat dabei nichts mit dem gleichnamigen Monat zu tun, sondern leitet sich ab von den so genannten „Maien“, grünen Zweigen oder Rutenbüscheln, die traditionell bei den Umzügen mitgeführt wurden.

Diese Festzüge, bei denen kostümierte Schulklassen und andere Gruppen durch die Städte ziehen, sind auch Höhepunkt in allen Städten. Teilweise greifen die Umzüge die historischen Elemente der jeweiligen Stadt auf, insbesondere in Göppingen mit aufwändigen Darstellungen von der Römerzeit bis heute. In Göppingen verfolgen bis zu 20.000 Menschen das bunte Treiben der Umzüge. Und schon jetzt laufen die Vorbereitungen für den Umzug am 15. Juni auf Hochtouren.

Mit der gemeinsamen Bewerbung soll überregional Aufmerksamkeit auf einen bedeutenden Teil der Geschichte aller vier baden-württembergischen Städte gerichtet werden, denn mit der Tradition der Maientags-Feierlichkeiten wird seit Jahrhunderten der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert, Identität gestiftet und Menschen zusammengebracht.

Nach der Beurteilung durch die Kultusministerkonferenz erfolgt die Übermittlung an das Expertenkomitee für das Immaterialle Kulturerbe bei der Deutschen Unesco-Kommission (DUK). Dieses wird alle von den Ländern weitergeleiteten Anträge begutachten und eine Auswahlempfehlung treffen. Diese wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 abschließend von der Kultusministerkonferenz und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien bestätigt. Erst dann wäre die endgültige Entscheidung gefallen.
16.4.24

 

Rathaus kippt eigene Terminplanung

Göppingen. Die Göppinger Stadtverwaltung wirft ihre eigenen Pläne zur Beratung der künftigen Verkehrsführung in der Innenstadt über den Haufen. Ursprünglich war geplant gewesen, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. April, über Maßnahmen zur weiteren Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße entscheiden sollte. Doch der Punkt steht nicht auf der Tagesordnung. Nach Informationen von unser-stauferland.de soll das Gremium nun am 2. Mai entscheiden, in der Woche zuvor sollen sich noch die zuständige Ausschüsse mit dem Themenkomplex beschäftigten.
15.4.24

 

Christophsheim-Neubau finanzieller Kraftakt

Kreis Göppingen. Hermann Färber, der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Göppingen, besuchte das Christophsbad. Inhaltlich ging es hauptsächlich um die schwierige Finanzlage der bundesdeutschen Pflegeeinrichtungen und Kliniken. Insbesondere der anstehende Christophsheim-Neubau, der aufgrund strenger gesetzlicher Vorgaben mit einem enormen finanziellen Aufwand einhergeht, stand im Fokus.

Zunächst erhielt Hermann Färber bei einer Hausführung einen umfassenden Einblick in die Räumlichkeiten des Christophsheims – dabei kam er auch mit dem ein oder anderen Mitarbeitenden ins Gespräch. Die Geschäftsführer , Dagmar Jungblut-Rassl (Christophsheim) und Rudolf Schnauhuber (Klinikum Christophsbad):  „Transparenz ist für uns das A und O: In einem persönlichen Gespräch konnten wir Herrn Färber unsere Themen und die vor uns liegenden Herausforderungen erläutern und ihn so für unsere Belange sensibilisieren. Nun vertrauen wir darauf, dass er bei Gesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach ein gutes Wort für alle Heim- und Klinikträger einlegt. In der Hoffnung, dass daran anschließend Programme erarbeitet werden, die uns bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben unter die Arme greifen“, so Rudolf Schnauhuber. Dagmar Jungblut-Rassl ergänzt: „Die Unterstützung durch die Politik ist für die Pflegeheim- und Klinikträger in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten essenziell. Nur dann können die gesetzlich geforderten Neubauten überhaupt erst realisiert werden. Eine Finanzierung aus eigener Kraft ist für uns kaum zu stemmen.“

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Herz und Sachverstand die Patienten versorgt und betreut werden. Damit bei der täglichen Arbeit die Pflege am Menschen im Vordergrund stehen kann und gleichzeitig beim Personal keine Überbelastung entsteht, brauchen die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen Planungssicherheit, eine nachhaltige, ausreichende Finanzierung sowie weniger Bürokratie“, macht Färber deutlich. Dokumentation sei notwendig, gerade im Gesundheitsbereich, aber – so Färber weiter: „Sie darf nicht zu Lasten der Patientenversorgung auswuchern. Das führt zu Frust bei den Pflegekräften, schlimmstenfalls zur Abwanderung und damit zu noch größeren Personallücken.“

Die Planungen für einen durch die Landesheimbauverordnung notwendigen Ersatzneubau des Christophsheims am Park laufen auf Hochtouren. Die Christophsbad Klinikgruppe stellt sich der Verantwortung und möchte ab 2028 unter anderem die geforderten Einzelzimmer umsetzen. Die Durchführung dieses Vorhabens bedeutet allerdings einen enormen finanziellen Aufwand. Aktuell liegen die Preise pro Pflegeheimplatz bei knapp 220.000 Euro. Die Baukosten für Pflegeheime haben sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Die Christophsheime sind Fachpflegeheime für neurologisch und psychiatrisch erkrankte Menschen. Die Bedürfnisse der herausfordernden Klientel spiegelt sich auch in der Bauweise wider: Eine gut geplante deeskalierende Bauweise ist unabdingbar – was sich wiederum in hohen Baukosten niederschlägt.
15.4.24

 

Frontal zusammen gestoßen

Uhingen. Glimpflich endete ein Unfall am Sonntag in Holzhausen.Kurz nach 15.45 Uhr fuhr eine 32-Jährige in der Alten Holzhäuser Straße. Beim Vorbeifahren an einem geparkten Auto übersah die Fahrerin einentgegenkommende Leichtkraftrad. Die Piaggio und der Pkw stießen frontal zusammen. Der Zusammenstoß lief glimpflicher ab. Der 17-Jährige Fahrer der Piaggio konnte nach ambulanter Behandlung an der Unfallstelle nach Hause. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
15.4.24

 

Forum für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft

Mühlhausen im Täle. Die Wowiconsult GmbH (Mühlhausen) richtet auch in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe „Forum Wohnungswirtschaft“ aus. In drei Städten bringt das Software- und Dienstleistungsunternehmen Firmen, Verbände und Experten der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus dem ganzen Land zusammen. Mehr als 300 Teilnehmer werden in diesem Jahr zur Veranstaltungsreihe erwartet. Auf den Veranstaltungen in Stuttgart, Bochum und Hamburg diskutieren unterschiedliche Akteure der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft über mögliche Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität, stellen Praxisbeispiele und neue Techniken zur Dekarbonisierung vor und informieren über Sanierungsoptionen.  Den Auftakt des Branchenevents macht das Fachforum Stuttgart am 14. Mai im Kongresszentrum Filderstadt. Am 19. Juni folgt der Fachkongress in Bochum. Den Abschluss bildet das Forum  in  Hamburg am 10. Juli.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe ist 2024 der Umgang mit politischen Maßgaben und Maßnahmen, die in immer kürzeren Abständen verkündet und häufig wieder angepasst werden. Dabei geht es um die Frage, mit welchen Instrumenten sich Unternehmen auf die dadurch entstehende Planungsunsicherheit einstellen können. Der Förderstopp der KfW beim klimafreundlichen Bauen oder die plötzliche Schließung anderer Fördertöpfe hatte die Branche zuletzt stark verunsichert. Die Gastgeber der Veranstaltung, Dr. Waldemar Müller und Oliver Häcker, die Geschäftsführer von Wowiconsult aus Mühlhausen, blicken mit großer Vorfreude auf die Veranstaltungsreihe: „Eine der großen Herausforderungen für die Gebäude- und Wohnungswirtschaft ist die Dekarbonisierung ihrer Bestandsgebäude. Zahlreiche Gesetze und Regelungen auf nationaler oder EU-Ebene zwingen die Unternehmen, Kohlendioxidemissionen zu senken und energiesparende Maßnahmen zu ergreifen. Bis 2045 müssen die Gebäude sogar klimaneutral sein. Unsere Veranstaltungsreihe, die wir in diesem Jahr in den drei Städten Stuttgart, Bochum und Hamburg anbieten, zeigt mögliche Lösungswege dazu auf. Wir freuen uns auf hochkarätige Referenten aus Praxis und Forschung, neue Kontakte und viele spannende Gespräche mit unseren Gästen und Partnern.“
15.4.24

 

Kreuzinger neuer Bürgermeister in Heiningen

Heiningen. Die Bürgermeisterwahl in Heiningen ist im ersten Wahlgang entscheiden worden. Die Bürger stimmten mit 56,78 Prozent der Stimmen für den bisherigen Bürgermeister-Stellvertreter und Gemeinderat Matthias Kreuzinger (41). Auf dem zweiten Platz kam mit 35,76 Prozent der Bürgermeister von Gammelshausen, Daniel Kohl. Abgeschlagen die beiden anderen Bewerber: Nihat Günay holte 5,34 Prozent der Stimmen, Katy Dirix 2,12 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,6 Prozent.
14.4.24

 

Frau lässt Mann nackt stehen

Göppingen.  Am frühen Samstagabend bemerkte eine Spaziergängerin in einem Göppinger Industriegebiet einen nackten Mann, der sich in einem Gebüsch verbarg. Die hinzugezogene Polizei konnte in Erfahrung bringen, dass sich der 28-jährige Göppinger über ein Kleinanzeigenportal dort mit einer jungen Frau zu einem "Schäferstündchen" verabredet hatte. Nachdem sich beide nackt auszogen und die gesamte Kleidung und alle Wertgegenstände im Fahrzeug der jungen Frau abgelegt hatten, wollte die Dame das Fahrzeug zum Zwecke eines besseren "Sichtschutzes" noch kurz umparken. Allerdings brauste sie, unbekleidet fahrend, umgehend die Örtlichkeit. Den Mann ließ sie nackt zurück, der sich daraufhin in dem Gebüsch versteckte. Die Polizei sucht nun nach einer jungen Frau mit blondem Haar, etwa 170 cm groß, die eine ausländischen Akzent spricht und eine Tätowierung "no cash, no life" am linken Unterarm hat. Die Frau soll einen älteren blauen Ford mit Göppinger Kennzeichen gefahren haben. Die Göppinger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zur Ermittlung der Täterin unter 07161/632360.
14.4.23

 

Kandidaten-Quartett bei Bürgermeisterwahl in Heiningen

Heiningen. In Heiningen sind die Bürger heute, Sonntag ausgerufen, einen neuen Bürgermeister und damit den Nachfolger von Norbert Aufrecht zu wählen, der im Februar plötzlich gestorben war. Um  das Amt im Rathaus bewerben sich vier Kandidaten:

Matthias Kreuzinger. 41 Jahre, Jurist und stellvertretender Referatsleiter beim Regierungspräsidium Stuttgart. Kreuzinger ist  bereits stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde und sitzt für die „Freie Bürgerliste/CDU" im Gemeinderat.

Daniel Kohl,  38 Jahre, ist seit 2013 Bürgermeister der Gemeinde Gammelshausen und sitzt für die Freien Wähler im Göppinger Kreistag. Kohl ist zudem Vorsitzender der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf. Er betont, dass er zwar nicht aktiv nach einer neuen Herausforderung gesucht habe, die Chance in Heiningen zu kandidieren aber nutzen wolle.

Nihat Günay, | 35 Jahre, betreibt in Heiningen den über den Ort hinaus bekannten „Staren Kebab“. Günay lebt mit seiner Familie in Heiningen.. Nach eigenen Angaben fühle Günay sich als Familienvater in Heiningen fest verwurzelt und habe bereits einige Projekte initiiert und erfolgreich umgesetzt.

Katy Dirix, 40 Jahre,  hat einen Bachelorabschluss in BWL und verfügt über mehr als 15 Jahren Berufserfahrung, Kompetenzen im wirtschaftlichen Bereich sowie bei der Planung und Durchführung nationaler und internationaler Projekte. Mit diesem Wissen im Gepäck möchte die Projektmanagerin künftig mit Engagement und Verantwortung für Heiningen das Beste für die Bürger erreichen.
14.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen FC Ravensburg:   2 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FSV Hollennbach gegen 1. FC Normannia Gmünd:  1 : 1

Handball 2. Bundesliga Frauen: Frisch Auf Göppingen  gegen FSV Mainz 05:  26 : 20
13.4.24

 

Auto weicht Tier aus: Unfall

Geislingen. Glück im Unglück hatten die Insassen eines Pkw am Freitagabend auf der Straße zwischen Eybach und Waldhausen.  Gegen 23 Uhr befuhr ein 22-jähriger die Strecke durch den Wald in Fahrtrichtung Waldhausen. In einer Kurve sprang plötzlich ein Tier auf die Straße. Nachdem der Fahrer dieses erkannt hatte bremste er stark. Dabei verlor der 23-Jährige die Kontrolle über seinen Wagen. Im weiteren Verlauf überschlug er sich mit seinem Auto mehrfach, vor er auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam. Im Auto saßen außer dem Fahrer noch drei weitere junge Männer im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Alle Insassen wurden nur leicht verletzt und mussten mit Rettungswägen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Am Unfallfahrzeug entstand nach ersten polizeilichen Schätzungen ein Schaden vor mehr als 25000 Euro. Ob eine Kollision mit dem Wildtier stattgefunden hat, konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.
13.4.24

 

Buchsteiner meldet Insolvenz an

Gingen/Fils. Das Traditionsunternehmen Buchsteiner in Gingen hat Insolvenz angemeldet. Der Haushaltswarenhersteller ist laut Insolvenzverwalter Olaf Spiekermann von der Stuttgarter Kanzlei Brinkmann und Partner auf Grund explodierender Energiekosten und einem Einbruch der Auftragseingänge in Schwierigkeiten geraten. Vorläufig soll die Firma weiter geführt werden.

Das Unternehmen Buchsteiner wurde 1910 von Johannes Buchsteiner gegründet, der 1881 geboren wurde und in Geislingen eine Hornbesteckmacher-Lehre absolvierte. In seiner Familie wuchsen zwei Töchter und zwei Söhne auf. Nach dem 1.Weltkrieg begann eine Wachstumsphase, die bis zum Ausbruch des 2.Weltkriegs anhielt. 1951 starb Johannes Buchsteiner. Seine Söhne Hans und Hugo Buchsteiner traten die Nachfolge an. Der Nachholbedarf der Nachkriegszeit bescherte dem Betrieb eine jährliche Expansion. Die Brüder nutzten die Nachfrage und investierten in Gebäude und Anlagen. Unterschiedliche Ziele führten 1969 aber zur Trennung und Aufteilung des Unternehmens. Hans Buchsteiner behielt das Stammwerk in Gingen.

1970 wurde bei Hans Buchsteiner eine unheilbare Krankheit entdeckt und er starb wenige Monate später. Er hatte spät geheiratet und ließ seine junge Frau Renate und drei Kinder zurück.  Renate Buchsteiner trat die Nachfolge an. Der Beginn war hart. Die finanziellen Verpflichtungen aus der Aufteilung des Unternehmens zwangen zu großen Einschränkungen. Die Arbeit war aber auch erfolgreich. Buchsteiner stellte jedes Jahr auf den Messen kreative Produkte für den Haushalt  vor, die sich gut verkauften. Der Betrieb fand zu alter Stärke zurück. 2012 gab Renate Buchsteiner das Amt an den ersten familienfremden Geschäftsführer ab.

Heute zählt Buchsteiner noch knapp 40 Mitarbeiter. Das Ladengeschäft mit Fabrikverkauf hatte Buchsteiner schon vor Jahren geschossen.
12.4.24

 

Gegen Laternenmast gefahren: Tot

Ebersbach.Am Freitag starb in Ebersbach ein Autofahrer nach einem Unfall. Kurz vor 11 Uhr fuhr der 58-Jährige mit seinem Pkw die Dicknerbrücke in Richtung Stadtmitte. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Laternenmast.

Einsatzkräfte bargen den Mann aus seinem total beschädigten Auto. Eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos und der Autofahrer starb an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Durch die Feuerwehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
12.4.24

 

Bandenkrieg: Bislang 64 Festnahmen

Region Stuttgart. Mit Übergang der Ermittlungskooperation des Landeskriminalamts Baden-Württemberg mit den Polizeipräsidien Aalen, Ludwigsburg, Reutlingen, Stuttgart und Ulm in eine Besondere Aufbauorganisation - BAO Fokus - wurden seit Februar die Bekämpfungsmaßnahmen gegen die zwei rivalisierenden gewalttätigen Gruppierungen im Großraum Stuttgart weiter intensiviert. Unter Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg weitete die BAO Fokus insbesondere die präventivpolizeilichen Maßnahmen aus. Die unablässig geführten Ermittlungen haben bislang zu 64 Haftbefehlen sowie zur umfangreichen Sicherstellung von Waffen, Drogen und anderen durch kriminelle Handlungen erlangten Gegenstände geführt.

Neben umfangreichen Ermittlungen wurde auch das Maßnahmenpaket zur Verhinderung einer weiteren Eskalation des Konflikts ausgeweitet. Einer der Präventionsbausteine, auf die ein besonderer Schwerpunkt gelegt wird, sind Brennpunkteinsätze, mit intensiven polizeilichen Personen-, Fahrzeug- und Fahndungskontrollmaßnahmen im öffentlichem Raum.

Seit dem 28. Februar  stehen dem LKA wöchentlich mehrere Einsatzgruppen des Polizeipräsidiums Einsatz, ausschließlich für diese Einsätze, zur Verfügung. Die Kräfte werden flexibel und bedarfsorientiert in die örtlichen Einsatz- und Kontrollkonzeptionen der fünf regionalen Polizeipräsidien eingebettet.  "Die Zielsetzung der Brennpunkteinsätze ist unter anderem die Gewinnung von weiteren Erkenntnissen zu den relevanten Personen und Örtlichkeiten sowie die Erhöhung des Entdeckungsrisikos potentieller Täter. Zudem wird die Gefahr von weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen beim Aufeinandertreffen der Gruppen dabei reduziert und somit die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht", so LKA-Pressesprecher David Fritsch.

Alleine für diese Einsatzmaßnahme wurden bislang über vierhundert Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz und mehr als zweihundert Kräfte der regionalen Polizeipräsidien eingesetzt. Allein in den letzten vier Wochen wurden hierbei über eintausend Personen und an die fünfhundert Fahrzeuge kontrolliert.

Hierbei wurden unter anderem auch über zwanzig Verstöße ohne Bezug zur BAO Fokus festgestellt. Neben Trunkenheitsfahrten wurden Verstöße gegen das Betäubungsmittel-, das Ausländer- und das Waffengesetz festgestellt. Mit unmittelbarem Bezug zum Gesamtkomplex der BAO Fokus wurde in diesem Zeitraum jeweils ein Verstoß gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz festgestellt. Zudem konnten nach einem Raub vier Tatverdächtige festgenommen werden, welche Bezüge zu den rivalisierenden Gruppierungen aufweisen.

"Unsere Strategie besteht aus einem konsequent vollzogenen Dreiklang aus täterorientierten und strukturbezogenen Ermittlungen, gefahrenabwehrrechtlichen Maßnahmen im Rahmen des Monitorings und einem ganzheitlichen Präventionsansatz, um den weiteren Zulauf junger Menschen in die Gruppierungen zu reduzieren. Die intensiven präventivpolizeilichen Maßnahmen sind hier ein essentieller Baustein", so Fritsch.
12.4.24

 

Elf ohne Gurt

Geislingen. Nicht nur Gurtmuffel kontrollierte die Polizei am Donnerstag in Geislingen.  Zwischen 10 Uhr und 11.45 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeireviers Geislingen im Stadtgebiet. Neben den elf Fahrern, die nicht angeschnallt waren, bedienten fünf weitere das Handy am Steuer. In zwei Fällen ermittelt nun die Polizei wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
12.4.24

 

Kochtopf vergessen: Küche in Flammen

Geislingen. Bei einem Küchenbrand am Donnerstag in Geislingen entstand rund 20.000 Euro Sachschaden.Gegen 12.45 Uhr hatte eine Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus in der Bahnhofstraße einen Topf mit Öl auf dem Herd vergessen. Daraufhin entstand ein Fettbrand und es rauchte stark. Die 39-jährige Wohnungsinhaberin und ihr neunjähriger Sohn bemerkten den Rauch und brachten sich in Sicherheit. Auch weitere Bewohner wurden evakuiert. Die Feuerwehr kam, löschte die Flammen und lüftete das Gebäude. An der Kücheneinrichtung entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
12.4.24

 

Unfall im Baustellenbereich

Lorch. Eine 28-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die B29 von Schorndorf in Richtung Schwäbisch Gmünd. In  Höhe Lorch befand sich eine Baustelle, die mit einem Anhänger gesichert war und die linke Fahrspur sperrte. Während des Einfädelungsvorgangs auf die rechte Spur fuhr die 28-Jährige aus Unachtsamkeit frontal in den Anhänger. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die B29 musste anschließend zur Reinigung der Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt.
12.4.24

 

Bei Auffahrunfall verletzt

Göppingen. Am Mittwoch kam es bei Göppingen zum Unfall mit zwei Motorrädern. Kurz vor 18.30 Uhr war ein 19-Jähriger mit seiner Suzuki vom Aasrücken kommend in Richtung Ottenbach unterwegs. Bei der Abzweigung der L1075 zur K1404 in Richtung Ottenbach wollte er wohl nach einer Verkehrsinsel verbotswidrig mit dem Motorrad wenden. Das erkannte der nachfolgende 22-jährige Biker zu spät. Der Kawasaki-Fahrer stieß gegen die Suzuki und beide Fahrer stürzten. Dabei erlitten sie leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Männer in eine Klinik. Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Der Schaden an den Motorrädern wird auf insgesamt etwa 5.000 Euro geschätzt.
12.4.24

 

Zusammenarbeit bei Wasserstofftechnologie

Göppingen. Die Hochschule Esslingen und die Namibian University of Science and Technology (NUST) haben verabredet, auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Disziplinen zusammenzuarbeiten. Dazu haben Prof. Dr. Siegfried Zürn, Leiter der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung International Centre und Graduate School der Hochschule Esslingen, und Dr. Erold Naomab, Rektor der NUST, ein so genanntes Memorandum of Understanding unterzeichnet.  Bereits geplant sind Aufenthalte von namibischen Studierenden des Masterstudiengangs Renewable Energy an der Hochschule Esslingen im Wintersemester 2024/25. Sie werden dabei an Veranstaltungen des Masterstudiengangs Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement in Göppingen teilnehmen sowie ein gemeinsam von NUST und Esslinger Lehrenden betreutes Projekt bearbeiten.
12.4.24

 

Neue Chefin beim Polizeiposten Süßen

Süßen. Polizeioberkommissarin Margit Göthe wurde in einer kleinen Feierstunde in ihr neues Amt als Leiterin des Polizei-postens Süßen eingeführt. Zuletzt hatte Polizeihauptkommissar Jürgen Eisele die Leitung des Polizeipostens inne, den er nun verlässt, um zukünftig beim Kriminalkommissariat Göppingen seinen Dienst zu verrichten.  *

Margit Göthe (52) begann 1989 ihre Laufbahn bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach ihrer Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolzei in Biberach wechselte sie Polizeirevier Ludwigsburg. 1996 wurde sie zur ehemaligen Polizeidirektion Göppingen versetzt, wo sie bei den Polizeirevieren Uhingen und Göppingen ihren Dienst verrichtete. Im Jahr 2017 folgte über den Qualifizierungslehrgang der Aufstieg in den gehobenen Dienst. Zum 1. April 2024 übernahm sie nun die Leitung des Polizeipostens Süßen.   

Der Polizeiposten Süßen betreut mit einer Stärke von 2,75 Beamten auf einer Fläche von rund 13 Quadratkilometern knapp 10.300 Einwohner. Außerhalb der Dienstzeiten  des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region.
12.4.24

 

Donzdorf bekommt neuen Leiter des Polizeipostens

Donzdorf. Ingo Schuler ist neuer Leiter des Polizeipostens Donzdorf. Zuletzt leitete Polizeioberkommissar Dietmar Nagel den Polizeiposten kommissarisch. Er wird weiterhin beim Polizeiposten Donzdorf tätig sein.  Ingo Schuler (46) begann seine Laufbahn bei der Polizei im Frühjahr 2002. Nach der Ausbildung und Verwendung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach wechselte er im Jahr 2006 zum Polizeirevier Ulm-West. Nach seinem Studium von 2012 bis 2015 zum Aufstieg in den gehobenen Dienst war er im Streifendienst bei den Polizeirevieren Ulm-Mitte und Eislingen tätig. Nun übernahm er die Leitung des Polizeipostens Donzdorf. Der Polizeiposten Donzdorf betreut mit drei Beamten auf einer Fläche von rund 63 Quadratkilometern knapp 13.500 Einwohner in den Städten Donzdorf und Lauterstein.  Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Eislingen diese Region. 
12.4.24

 

Deutschland-Tour: Gmünd ist Etappenziel

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag wurde die Deutschland Tour 2024 , die vom 23. auf 24. August in Schwäbisch Gmünd Halt macht, durch Landrat Dr. Joachim Bläse, Oberbürgermeister Richard Arnold, Maren Hopf, Projektleitung Deutschland Tour, Albrecht Röder, Streckenleitung Deutschland Tour, Amtsleiter Klaus Arnholdt, Amt für Bildung und Sport, Robert Frank, Eventmanager und Carmen Bäuml, Organisationsleitung, von der Touristik und Marketing GmbH, sowie Gerd Hägele vom Ordnungsamt, im beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd, vorgestellt.

Passend zum Radsport-Event feiert der Ostalbkreis sein 50-jähriges Jubiläum, ergänzte Landrat Bläse beim Auftaktgespräch und fügte hinzu: "Nicht nur Radfahren verbindet, sondern schöne Orte der Ostalb werden verbunden". Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich bei der Deutschland Tour für den Zuschlag des Großsportevents und ergänzte: "Nicht nur Metropol-Regionen können so ein Mega-Event auf die Beine stellen, sondern auch die Stadt Schwäbisch Gmünd präsentiert sich zusammen mit den Nachbargemeinden weit über die Grenzen hinaus".

Schwäbisch Gmünd ist Gastgeber der Lidl Deutschland Tour 2024. Sowohl der Zieleinlauf der zweiten Etappe am Freitag, 23. August als auch der Start der dritten Etappe am Samstag, 24. August werden in der baden-württembergischen Stadt ausgetragen. Mit Deutschlands wichtigstem Radrennen kommt großer Sport im Doppelpack in den Ostalbkreis und nach Schwäbisch Gmünd. Ende August steht der Osten Baden-Württembergs ganz im Zeichen des Radsports. Auf die Radprofis warten das für die Alb-typische wellige Terrain auf dem Weg in das Ziel in der ältesten Stauferstadt. In Schwäbisch Gmünd, am Fuße der Schwäbischen Alb und der Dreikaiserberge gelegen, können sich die Radsport-Fans wieder auf eine spannende Zielrunde freuen, bevor um den Tagessieg gefahren wird. Die zweite Etappe führt die Radsportler am Freitag, 23. August von Heilbronn nach Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, 24. August setzt sich das Rennen von Schwäbisch Gmünd nach Villingen-Schwenningen in Bewegung.

Oberbürgermeister Richard Arnold freut sich auf die Großveranstaltung: „Die Deutschland Tour kommt nach Schwäbisch Gmünd! Wir freuen uns, ein Spitzensportevent mit weltweiter Strahlkraft bei uns zu begrüßen. Mit der Deutschland Tour verbinden wir die große Sportbegeisterung unserer Stadt mit einem Fest, das im Sommer die weltweit besten Radsportler und viele Gäste zu uns nach Schwäbisch Gmünd locken wird."  „Die Ostalb ist ein Paradies für alle Radfreunde“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. „Abwechslungsreiche Naturlandschaften und sehenswerte Orte - Rad fahren macht bei uns einfach Spaß. Dass wir dieses Erlebnis nach unserem Jubiläumsjahr ´50 Jahre Ostalbkreis´ mit den Top-Profis teilen können und die Bilder aus unserer Region in die ganze Welt gehen, freut den gesamten Ostalbkreis enorm."

Und so sieht die 2. und 3. Etappe der Lidl-Deutschland-Tour aus: 2. Etappe Heilbronn – Schwäbisch Gmünd (173 km): Die 2. Etappe der Lidl Deutschland Tour 2024 führt komplett durch Baden-Württemberg. Nachdem die Profis Heilbronn verlassen haben, erfolgt der scharfe Start unweit von Weinsberg. Weite Teile der Etappe verlaufen durch die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge. Von Löwenstein geht es durch sehenswerte Naturlandschaften bis nach Sulzbach am Kocher, das zur Etappenhalbzeit erreicht wird. Im letzten Renndrittel wartet ein Radsport-Klassiker. Von Lautern geht es hinauf nach Lauterburg und Bartholomä auf die Schwäbische Alb. Keine drei Kilometer lang, dafür im letzten Teil über 13 Prozent steil, kommt der Anstieg den angriffslustigen Fahrern entgegen. In Schwäbisch Gmünd können die Fans die Profis im Zielgebiet gleich mehrfach erleben: nach der ersten Zielpassage absolvieren sie noch zweimal eine Runde mit jeweils 10 Kilometern.
Etappe: Schwäbisch Gmünd – Villingen-Schwenningen (212 km): Auch die 3. Etappe verläuft durchs Ländle. Zur Einstimmung auf das Wochenende der Lidl Deutschland Tour 2024 steht der anspruchsvollste Tagesabschnitt an. Mit 212 Kilometern ist es die längste Etappe, die jemals seit dem Comeback der Rundfahrt ausgetragen wurde. Dazu kommt die Herausforderung von fast 3.000 Höhenmeter. Nachdem Schwäbisch Gmünd verlassen wurde, beginnt der Tag mit einem flachen Abschnitt nach Weilheim an der Teck. Wenig später wartet mit dem Anstieg nach Ochsenwang die erste Schwierigkeit des Tages. Danach folgt das typische Auf und Ab der Schwäbischen Alb. Über Bad Urach und Lichtenstein-Unterhausen geht es auf der ehemaligen Strecke der Zahnradbahn parallel zur Honauer Steige hinauf zum Traifelberg. Dies war 1996 die Strecke der Deutschen Bergmeisterschaft. Kurz nach Albstadt wird der höchste Punkt der Lidl Deutschland Tour 2024 erreicht. Auf den Höhen der Schwäbischen Alb geht es dann auf fast 900m ü.NN. weiter in Richtung Villingen-Schwenningen. Nach einer Schleife durch Schwenningen -den einen Teil der Doppelstadt- geht es zum Etappenziel nach Villingen. Nach der ersten Ziel-Durchfahrt vor der Neuen Tonhalle wird noch eine Zielrunde gefahren – die letzten acht Kilometer, die nach einem Tag voller Herausforderungen über den Tagessieg entscheiden.

Die Lidl Deutschland Tour ist Deutschlands wichtigstes Radrennen. Das fünftägige Etappenrennen ist angesiedelt in der UCI Pro Series, dem Wettbewerb unterhalb der World Tour. Damit ist gewährleistet, dass neben den Tour de France-Stars auch die besten deutschen Talente an der Heimatrundfahrt teilnehmen können. Das Interesse an der Deutschland Tour wächst. Neben den 750.000 Fans an der Strecke, schauten 2023 sechs Millionen Zuschauer die Live-Übertragungen in der ARD und im ZDF gesehen – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
11.4.24

 

Unfall ohne Führerschein

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein 27-Jähriger von der Unfallstelle in Göppingen. Um 17.40 Uhr war der 27-Jährige mit seinem Pkw in der Schlater Straße in Richtung Holzheim unterwegs. An einer Ampel fuhr er einem haltenden Fahrzeug hinten auf. Anschließend stiegen beide Beteiligten aus, um ihre Autos nach Schäden zu begutachten. Als die 48-jährige Fahrerin gegenüber dem 27-Jährigen erwähnte, sie habe eine tote Katze im Kofferraum, stieg dieser in seinen Wagen und flüchtete. Etwa 15 Minuten später, als die Polizei bereits vor Ort war, kehrte der Fahrer zur Unfallstelle zurück. Als Grund für seine kurzzeitige Flucht von der Unfallstelle gab er an, er sei durch die tote Katze im Kofferraum überfordert gewesen. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 27-Jährige nicht im Besitz eines Führerscheins war. Den Mann erwartet nun eine Anzeige und er musste sein Auto stehen lassen.
11. 4.24

 

Wasserstoff: Schweizer übernimmt Lehrauftrag

Göppingen. Zu Beginn des Sommersemesters  nimmt die Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer einen Lehrauftrag im neuen Masterstudiengang „Wasserstoffwirtschaft und Technologiemanagement“ der Hochschule Esslingen am Campus in Göppingen an. Schweizer, die sich bereits vor ihrem Landtagsmandat als Rechtsanwältin der Kanzlei BW Schweizer & Kollegen auf das Energierecht spezialisiert hat, wird zukünftig als Lehrbeauftragte an der Unterrichtung des Moduls „Regulatorik der Wasserstoffwirtschaft“ mitwirken. Ziel des Studiengangs, der mit einem Master of Engineering abschließt, ist die Vermittlungen eines breiten Wissens im Bereich von Wasserstoff-Anwendungen.

Nach dem Start der Vorlesungen in dieser Woche zeigt sich die Abgeordnete begeistert: „Grüner Wasserstoff ist die Schlüsseltechnologie für Baden-Württemberg, um klimaneutral zu werden und gleichzeitig Industrieland zu bleiben. Das gilt gerade auch für die energieintensiven Branchen bei uns im Filstal. Um den Wasserstoff-Turbo zu zünden, benötigen wir aber nicht nur die Infrastruktur, sondern auch das Know-how. Genau das wird durch diesen neuen Master-Studiengang vermittelt. Besonders freut mich, dass ich mit diesem Lehrauftrag meinen Beitrag dazu leisten kann, die Zukunftsfähigkeit der Hochschule Esslingen am Campus Göppingen zu stärken. Denn die Hochschule ist ein überragend wichtiger Standortfaktor für die Industrie und die Unternehmen der Stadt Göppingen und im ganzen Landkreis und gerade für die Transformation in der Automobilwirtschaft und die Digitalisierung ein unverzichtbarer Faktor“, so Schweizer.

Für Schweizer ist die Lehrtätigkeit kein Neuland. Bereits seit 2020 übt die Expertin für Energierecht einen Lehrauftrag im Studiengang Energie- und Umweltrecht und Politik an der Hochschule Mittweida in Sachsen aus. 
11.4.24

 

Neue Ideen für alten Sportplatz

Schorndorf. Der markante rote Boden ist bereits verschwunden. Den Belag des alten Sportplatzes im Schulzentrum Grauhalde in Schorndorf zu entfernen, war einer der ersten Schritte eines umfangreichen Bauprojekts der Stadt Schorndorf. Bis Ende 2025 werden sowohl der Sportplatz als auch Teile der angrenzenden Sporthalle umfassend saniert. „Das ist nicht irgendein Bauvorhaben, sondern ein Projekt, das das gesamte Quartier beleben wird und den Platz neu erstrahlen lässt“, sagte Oberbürgermeister Bernd Hornikel beim Spatenstich. „Die gesamte Außensportfläche wird von ihrer bisher einseitigen Struktur hin zu einer multifunktionalen Begegnungsstätte umgestaltet.“
Anstelle der in den 1970er-Jahren errichteten Außenanlagen entstehen nach Plänen des Büros Gessweinlandschaftsarchitekten Kleinfelder für verschiedene Sportarten wie Beachvolleyball, Basketball und Calisthenics. Zudem wird es ein Minispielfeld mit Kunstrasen, eine Anlage zum Kugelstoßen, Platz für Tischtennis, eine Kletterwand, eine 100-Meter-Bahn sowie einen 200-Meter-Rundlauf geben. Bei den Planungen waren sowohl Vertreter von Sportvereinen als auch von Gottlieb-Daimler-Realschule (GDRS) und Max-Planck-Gymnasium eingebunden, wie Rainer Brechtken von der SG Schorndorf und Beate Flemming-Nikoloff als Rektorin der GDRS in ihren Grußworten betonten. „Das Sportgelände wird ein Schmuckstück des Geländes werden“, sagte Flemming-Nikoloff.
Doch nicht nur im Freien wird es Veränderungen geben, auch in der Sporthalle stehen Maßnahmen an. So werden die Umkleiden, die Sanitärräume und die Lehrräume saniert, die Innentribünen erneuert, der Hallenboden neu beschichtet und die Barrierefreiheit optimiert. Zudem werden die Ostfassade der Halle sowie das Dach, der Umkleidebereich ersetzt und die energetische Bilanz verbessert. „Die Früchte dieser umfassenden Sanierungsmaßnahme werden unserer Stadt und den Bürgerinnen und Bürgern noch lange Zeit zu Gute kommen“, sagte Erster Bürgermeister Thorsten Englert. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 4,2 Millionen Euro, wovon 1,7 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert werden.
Als Teil des Umbaus wird die Neugestaltung der Tribünen mit einem Kunst-am-Bau-Projekt verwirklicht, bei dem die Schulen, Vereine und Nachbarn ihre Kreativität einbringen können. Damit werde aus Sicht von Bernd Hornikel gemeinsam nicht nur ein Ort des Sports gestaltet, sondern ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs.
11.4.24

 

Färber: Entlastungen für die Landwirte reichen nicht aus

Kreis Göppingen. Nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs für das Jahressteuergesetz 2024 warnt Hermann Färber, CDU-Abgeordneter des Wahlkreises Göppingen und Vorsitzender des Agrarausschusses des Bundestages, vor weiteren Zumutungen für die Landwirtschaft: „Die nach Streichung des Agrardiesels zugesagten Entlastungen bleiben weit hinter den berechtigten Erwartungen der Branche zurück.“

Der Referentenentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sieht vor, die einkommenssteuerrechtliche Tarifglättung wiedereinzuführen, diese aber auf sechs Jahre zu befristen. Juristische Personen in der Landwirtschaft sollen aber von der Steuerentlastung ausgenommen werden, obwohl auch sie Witterungs- und Marktrisiken ausgesetzt sind. Zudem soll die Einführung einer Risikoausgleichsrücklage doch nicht in den Gesetzentwurf aufgenommen werden.

Färber bewertet den Referentenentwurf als völlig unzureichend: „Im Bundesrat hatte die Bundesregierung am 22. März in der Protokollerklärung zum Haushaltsfinanzierungsgesetz wirkliche Entlastungen zugesagt. Die vorgesehene Tarifglättung in Höhe von rund 50 Mio. Euro wird die mit dem Wegfall des Agrardiesels verbundenen Belastungen in Höhe von 440 Mio. Euro aber bei weitem nicht ausgleichen.“

Der Abgeordnete erwartet, dass das Gesetzgebungsvorhaben noch für Diskussionsstoff sorgen wird: „Die Landwirtinnen und Landwirte – auch hier bei uns im Kreis - sind derzeit zwar bei der Feldarbeit gefordert, dennoch beobachten sie das Geschehen genau und sind über die Steuerpläne sehr verärgert. Ebenso bei der im Januar auf der Bauern-Demo am Brandenburger Tor angekündigten Bürokratie-Wende ist bisher kein erfolgversprechender Ansatz zu erkennen. Die Politik ist jetzt gefordert, den Konflikt nicht wieder anzuheizen und den Vertrauensverlust nicht noch zu beschleunigen. Stattdessen sind Lösungen erforderlich, die bäuerliche Familienbetriebe entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft stärken.“
11.4.24

 

Senior fällt auf Betrüger herein

Hattenhofen.  Auf den falschen Mitarbeiter eines Software-Unternehmens fiel ein 73-Jähriger am Montag in Hattenhofen herein. Am Montag surfte der Mann im Internet. Es kam zu unerwarteten Störungen auf seinem Computer. Ein Fenster öffnete sich und er wurde aufgefordert, eine Telefonnummer des Störungsdienstes anzurufen. Der Senior rief die Nummer an. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der vermeintliche Mitarbeiter eines Softwareunternehmens. Der Mann schenkte dem Unbekannten Glauben und ermöglichte dem vermeintlichen Softwaremitarbeiter einen Fernzugriff auf den PC. Dabei gelangte der Betrüger wohl an vertrauliche Daten und führte mehrere Überweisungen über ein Online-Banking aus. Kurz danach bemerkt der Senior die betrügerischen Absichten des angeblichen Mitarbeiters und verständigte die Bank. Der Senior erstattete Anzeige bei der Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Schaden eingetreten ist oder ob die Bank die Überweisungen noch rückgängig machen kann, muss noch ermittelt werden.
10.4.24

 

Auf Ölspur ausgerutscht und verletzt

Rechberghausen. Die Polizei sucht Zeugen für einen Vorfall am Dienstag bei Rechberghausen. Gegen 8.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Straße von Rechberghausen in Richtung Faurndau. Kurz nach Ortsausgang Rechberghausen geriet der Biker mit seiner Maschine auf eine Ölspur. Dabei kam das Kraftrad ins Rutschen und der 62-Jährige stürzte samt Maschine auf die Straße. Bei dem Sturz zog sich der Motorradfahrer Verletzungen zu. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Mann und brachte ihn in eine Klinik. Die konnte er nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. An dem Motorrad entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Die Polizei ermittelte, dass sich die Ölspur von Rechberghausen entlang der K 1410 bis nach Faurndau ersteckte. Der Bauhof Rechberghausen wurde verständigt. Die Bauhofmitarbeiter reinigten die Fahrbahn und stellten Gefahrenschilder auf. Die Polizei Uhingen ermittelt nun und sucht Zeugen, die den Verursacher der Ölspur kennen oder Hinweise geben können.
10.4.24

 

Vandalismus an Grillstelle

Bad Überkingen. Unbekannte ließen ihrer Zerstörungswut vergangenes Wochenende bei Bad Überkingen freien Lauf. Wie der Polizei bekannt wurde, verwüsteten Unbekannte zwischen Freitag 5.April und  Montag 8.April die Baumbepflanzung neben der Grillstelle "Rabenmiste". Die Schutzhütte befindet sich am Viehweg oberhalb der Panoramastraße. Die Unbekannten entzündeten dort ein Grillfeuer und brachten wohl auch Brennholz mit. Mutmaßlich als dies zur Neige ging, fällten die Unbekannten einen neben der Schutzhütte befindlichen Walnussbaum mit einem Stammdurchmesser von rund 25 cm. Der wurde offenbar mit einer Axt gefällt. Wie die Polizei weiter berichtet, wurde der Grillplatz vermüllt zurückgelassen. Offensichtlich hatten die Täter dort eine Party gefeiert und den Baum zur weiteren Befeuerung der Grillstelle benutzt. Zurück blieb ein Schaden von rund

1.800 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft nun auf Hinweise von Zeugen. Wer die Fällarbeiten von dem angrenzenden Wohngebiet in der Panoramastraße aus wahrgenommen hat oder Hinweise zu geparkten Fahrzeugen am Zufahrtsweg zur Schutzhütte geben kann, soll sich bei der Polizei Deggingen unter der Tel. 07334/92499-0 melden.
10.4.24

 

Mobilitätspunkt in neuen Händen

Eislingen. Ab sofort sind die Dienstleistungsangebote im Mobilitätspunkt in neuen Händen. Die Betreiber Aylin und Alexander Schmalenberg bieten ihrer Kundschaft die DHL- und Postdienstleistungen, den Ticketverkauf und die Beratung zu Fahrplänen für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr an.  Wer das kostenlose Fahrradparkhaus nutzen möchte, kann sich hierfür in dem neu eingerichteten Laden anmelden. Zusätzlich zu dem klassischen Kioskangebot ergänzen die Tiernahrungsmittel und Zubehörartikel für Hund und Katze der ‚Futterwelt‘ den Einzelhandel in der Eislinger Innenstadt. Aylin und Alexander Schmalenberg betreiben bereits in Kuchen eine ‚Futterwelt‘ mit integrierter Poststelle. „Die Eröffnung hier in Eislingen hat gut geklappt“, freut sich Alexander Schmalenberg auf den Kontakt mit seinen Kunden.  „Wir hoffen, dass wir mit unserem breiten Angebot an Dienstleistungen und Produkten die Eislinger Bürgerschaft gut bedienen können“, sagt Aylin Schmalenberg zur Eröffnung der Eislinger Filiale.
20.4.24

 

Spielplatz Ursenwang wird erneuert

Göppingen. Der Spielplatz Ursenwang wird erneuert. Nachdem die Stadt umfangreiche Quartiersarbeit durch das abgeschlossene Förderprojekt „Quartiersimpulse Ursenwang“ geleistet hat, bei der sich neben städtischen Einrichtungen auch die Kirchen und die Wilhelmshilfe engagiert haben, wird die Bauverwaltung nun den Kleinkindbereich umfänglich sanieren und neugestalten.

Der Bereich mit Spielgeräten und Sandkasten ist aktuell bereits für die Dauer der Bauzeit gesperrt. Die Skateanlage und der Bolzplatz können jedoch uneingeschränkt weiter genutzt werden. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf den erneuerten Spielbereich, der voraussichtlich ab Juli 2024 bespielt werden kann. In der Zwischenzeit können Kinder und Familien alternative Spielplätze in der Umgebung entdecken.
10.4.24

 

Straße bei Heubach gesperrt

Heubach. Wegen der Radsport-Veranstaltung „Bike the Rock“ in Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Samstag, 27. April  in der Zeit von 6 bis 15 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
10.4.24

 

Ebersbach startet neuen Internetauftritt

Ebersbach. Ab sofort ist der neue Internetauftritt der Stadt Ebersbach unter  www.ebersbach.de zu sehen sein. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde in einem gemeinsamen Workshop der Stadtverwaltung der Grundstein für den neuen Internetauftritt gelegt. Unterstützt wurde die Stadtverwaltung bei der Konzeption und Erstellung von der hitcom GmbH aus Dunningen. Die Agentur betreut über 150 kommunale Kunden. Bei der Stadtverwaltung liefen die Fäden bei Anke Linder aus dem „Büro des Bürgermeisters“ zusammen.

Mit dem neuen Internetauftritt werden die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Barrierefreiheit umgesetzt. Dadurch ist die Website für jeden zugänglich. Bürgermeister Eberhard Keller betont, dass die Bürger Zielgruppe der neuen Webseite sind: „Es ist besonders wichtig, dass die gesuchten Informationen schnell gefunden werden. Wir wollen für die Zukunft gewappnet sein und alle Maßnahmen treffen, die uns bei der Digitalisierung der Bürgerdienste unterstützen und voranbringen.“

Die Bürger der Stadt können dann auf rund 144 Dienstleistungen zugreifen – inklusive Ansprechpersonen, Gebühren und Fristen. Auch Formulare und Satzungen stehen den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. Über eine Schnittstelle zum Landesverwaltungsserver des Innenministeriums (Service-BW) werden ständig die aktuellsten Verfahrensbeschreibungen in das System übernommen.

Der digitale Bürgerservice wird durch die neue und leistungsstarke Suche perfekt ergänzt. Mittels der Vorschaufunktion sind die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit direkt sichtbar. Die Suche wurde auf der Startseite sowie im Bürgerservice prominent platziert, damit jeder schnell zum Ziel findet.

Die neue Internetseite ergänzt die schon bestehende Möglichkeit, Termine online beim Bürgerservice zu vereinbaren. Hierzu arbeitet die Stadtverwaltung seit Anfang des Jahres mit der Firma Front-Desk zusammen. Die Möglichkeit wird von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann seinen Termin am Terminal im Rathaus-Foyer vereinbaren.
10.4.24

 

422 Bewerber für die Kreistagswahl

Kreis Göppingen. Alle 72 eingereichten Wahlvorschläge sind am Dienstag vom Kreiswahlausschuss in öffentlicher Sitzung für die Kreistagswahl am 9. Juni  zugelassen worden. Neben den bislang im Kreistag vertretenen Parteien und Wählervereinigungen haben eine weitere Partei und eine weitere Wählervereinigung Wahlvorschläge eingereicht. Somit stehen am 9. Juni  folgende Parteien und Wählervereinigungen in den zehn Wahlkreisen des Landkreises Göppingen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Wahlkreise 1 - 10        
  • Freie Wähler im Landkreis Göppingen (Freie Wähler) Wahlkreise 1 - 10
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) Wahlkreise 1 - 10
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Wahlkreise 1 - 10
  • Alternative für Deutschland (AfD) Wahlkreise 1 - 10
  • Freie Demokratische Partei (FDP) Wahlkreise 1 - 10
  • DIE LINKE (DIE LINKE) Wahlkreise 1 - 10
  • Unabhängige Bürger Uhingen e.V. (UBU) Wahlkreis 4
  • Die Gerechtigkeitspartei - Team Todenhöfer Wahlkreis 3

Bei einigen Wahlvorschlägen schöpften die Parteien und Wählervereinigungen die mögliche Anzahl an Bewerbern nicht vollständig aus. Es stellen sich 422 Bewerber zur Wahl. Insgesamt hätten es bei 72 Wahlvorschlägen bis zu 622 Bewerberinnen und Bewerber sein können.  Bei der Zulassung der Wahlvorschläge legt der Kreiswahlausschuss verbindlich fest, mit welchen Angaben die Bewerber auf den Stimmzetteln erscheinen. Unter den insgesamt 422 Bewerbern sind 130 Frauen. Das entspricht einem Anteil von 30,8 Prozent. Bei der letzten Kreistagswahl lag der Anteil der Bewerberinnen noch bei 28,5 Prozent.
9.4.24

 

Eigene Roboter konstruieren

Göppingen. Roboter findet man überall: Sie arbeiten in Fabriken, helfen im Haushalt und übernehmen viele Aufgaben, die für den Menschen zu gefährlich oder zu schwierig sind. Aber wie funktioniert denn ein Roboter und wie schaffe man es, dass er macht, was man von ihm will? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die STEAM Boehringer Robotik-AG, die nach den Osterferien im Makerspace des Kreismedienzentrums startet.

Die Robotik AG bietet Schülern ab elf Jahren die einzigartige Gelegenheit, einen eigenen Roboter von Grund auf zu konstruieren, zu bauen und programmieren. Dabei lernt man spielerisch ganz unterschiedliche Technologien kennen und kann damit experimentieren: So kommt beispielsweise beim Entwerfen des Roboters 2D und 3D Zeichensoftware zum Einsatz.

Teile für den Roboter können mit 3D-Druck, Laserschneiden oder herkömmlichen Holz- und Metallbearbeitungstechniken hergestellt werden. Zur Steuerung des Roboters kommt ein speziell für Schüler entwickelter Mikrokontroller zum Einsatz, hierbei kann man viel zu den Themen Programmieren, Steuerungstechnik und IT lernen.Vorkenntnisse sind keine nötig: Die nötigen Grundlagen werden in einzelnen Modulen erklärt und können anschließend gleich in die Praxis umgesetzt werden.Die Robotik-AG findet jeden Dienstag von 15 bis 17 Uhr im Kreismedienzentrum Göppingen statt, der erste Termin ist der 30. April. Anmelden kann man sich unter pmai@goeppingen.de oder 0151 26085911, montags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr.
9.4.24

 

Neun Listen im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd

Ostalbkreis. Bei der Kreistagswahl am 9. Juni treten im Wahlkreis II – Schwäbisch Gmünd - folgende Parteien und Gruppierungen an.

1             Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

2             BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

3             Freie Wähler Ostalbkreis
4             Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

5             Alternative für Deutschland (AfD)
6             DIE LINKE (DIE LINKE)
7             Freie Demokratische Partei (FDP)

8             Die Bürgerliste Schwäbisch Gmünd
9             Land schafft Verbindung (LsV)
9.4.24

 

Neuer Referent für OB Maier

Göppingen. Moritz Eckhard neuer Persönlicher Referent von Oberbürgermeister Alex Maier. Der 31-jährige tritt damit die Nachfolge von Teresa Schiele an.  Damit verstärkt Moritz Eckhard wieder das Team rund um OB Maier und bringt hierfür die besten Voraussetzungen mit. Nach seinem Abitur in Köln studierte Eckhard an der Universität Mannheim Politikwissenschaften, gefolgt vom Masterstudium der Planung und Partizipation an der Universität Stuttgart. Neben seinem Masterstudium arbeitete er als freier Mitarbeiter bei der Landeszentrale für politische Bildung und führte Veranstaltungen zur politischen Bildung an Schulen im Regierungsbezirk Stuttgart durch. Auch Verwaltungserfahrung bringt der gebürtige Kölner mit: Bevor er die Stelle in Göppingen antrat, war Moritz Eckhard 2022 und 2023 Projektmanager in der Stabsstelle des Bürgermeisters der Gemeinde Gärtringen.
9.4.24

 

Barbarossabrunnen wird gereinigt

Eislingen. Am Mittwoch, 17. April  wird der Sauerbrunnen in Eislingen Süd grundgereinigt. Die Reinigungsarbeiten werden voraussichtlich den ganzen Tag bis 18 Uhr andauern. Währenddessen ist das Abfüllen von Flaschen nicht möglich. In regelmäßigen Abständen wird der Barbarossabrunnen gereinigt, um ein hygienisches Abfüllen von Trinkwasser zu gewährleisten.
9.4.23

 

Klärwerk testet Verdunstungstrockner

Göppingen. Im Klärwerk Göppingen wird seit rund einem halben Jahr ein moderner und energieeffizienter Verdunstungstrockner versuchsweise betrieben. Mehrere Delegationen aus anderen Kommunen haben die Gelegenheit genutzt, diesen modernen Trockner vor Ort in Betrieb zu begutachten. Kurz vor Ende der Versuchsphase kamen Mitglieder des Zweckverbands Gruppenklärwerk Häldenmühle mit Sitz in Marbach am Neckar in die Hohenstaufenstadt, um sich von den Experten Technik und Wirkung der Anlage erläutern zu lassen. Baubürgermeisterin Eva Noller, die die Gäste im Klärwerk begrüßte, betonte den wichtigen Beitrag des Klärwerkes bei der Erreichung von Klimaneutralität. Die von der Stadtentwässerung SEG betriebene Kläranlage mit einer Ausbaugröße von 330.000 Einwohnern, gehört zu den größten Kläranlagen in Deutschland. Immer wieder werden hier Versuche durchgeführt, um den Betrieb der Anlage zu optimieren und für die Zukunft zu rüsten. Dazu gehören beispielsweise auch die Anlagen zur Phosphorrückgewinnung und oder die KI-gesteuerte Reduzierung von Lachgas bei der Abwasserreinigung (KikKa).

Im getesteten Verdunstungstrockner können die mechanisch entwässerten Klärschlämme auf über 90 Prozent Trockensubstanz getrocknet werden, das heißt, der Wasseranteil im Klärschlamm sinkt unter zehn Prozent. Das gewonnene Granulat ist ein sehr moderner klimaneutraler Brennstoff und kann bereits heute in Kraftwerken kostenneutral thermisch verwertet werden. Man spricht deshalb in Fachkreisen auch vom „braunen Gold“. Aufgrund der Reduktion des Wasseranteils wird auch die Anzahl der LKW Transporte auf rund ein Drittel vermindert, ein weiterer Beitrag auf dem Weg zum klimaneutralen Klärwerk. Eine Tonne klimaneutraler Brennstoff aus Granulat ersetzt in der Regel eine Tonne CO2-Emissionen, die im Vergleich durch Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdgas entstehen würde.  In der Versuchsanlage aus Coburg konnte rund ein Drittel der anfallenden Schlämme im Klärwerk Göppingen zuverlässig getrocknet werden.

Der Trockner arbeitet weitestgehend geruchsneutral. Weder im Klärwerk noch in der Umgebung kam es bei diesen niedrigen Verdunstungstemperaturen zu Geruchsbelästigungen. Auch dies ist eine sehr positive Erkenntnis. Die SEG wird in den nächsten Monaten darüber beraten, ob ein solcher Trockner für das Klärwerk Göppingen angeschafft werden soll oder nicht. Erste Berechnungen zeigen, dass die Trocknung unter wirtschaftlichen Randbedingungen durchgeführt werden kann.
9.4.24

 

Bier landet auf Straße

Geislingen. Getränkekisten verlor ein Lkw am Dienstag bei Geislingen.  Gegen 7.45 Uhr fuhr der Lkw von Amstetten in Richtung Geislingen. Beladen war er mit Bierkisten. In der Geislinger Steige / B10 auf Höhe Straubmühle kam es zu dem Unfall. Am Ende einer leichten Linkskurve rutschte die Ladung nach rechts von der Ladefläche. Die Flaschen zerbrachen auf der Straße und verteilten sich auf einer Länge von rund 200 Metern entlang der Fahrbahn und Böschung. Die Polizei überprüft nun, ob der Fahrer die Ladung nicht richtig gesichert hatte. Die Straßenmeisterei Geislingen reinigte die Fahrbahn und entsorgte die Scherben. Da es auf der stark befahrenen B10 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam, wurde eine örtliche Umleitung in Geislingen und Amstetten eingerichtet. Die Sperrung der B10 besteht aktuell (Stand 10 Uhr) und wird aller Voraussicht nach bis in die späten Vormittagsstunden andauern. Eine Schadenssumme lässt sich im Moment nicht beziffern. Auch nicht die Anzahl der beschädigten Kisten und Flaschen. Der Lkw blieb fahrbereit.
9.4.24

 

Führerschein jetzt auch online beantragen

Ostalbkreis.Verwaltungsdienstleistungen sollen den  Bürgern von Bund, Ländern und Kommunen gemäß dem Onlinezugangsgesetz auch online angeboten werden. Die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises bietet bereits rund einhundert Verfahren über ihre Website in digitaler Form an. Das neueste, ab sofort verfügbare Angebot richtet sich an all diejenigen, die erstmals einen Führerschein beantragen.„Ich freue mich, dass wir den digitalen Antrag für den ersten Führerschein an den Start bringen können“, so Landrat Dr. Joachim Bläse. Beantragt werden können die Führerscheinklassen AM, A1, A2, A, B, BE, L, T und Kombinationen. Noch nicht möglich ist aktuell eine Antragstellung für BF 17, also das begleitete Fahren ab 17 Jahren.

Die Antragstellung kann über www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Formulare/Online-Anträge, Straßenverkehr, Fahrerlaubnis/Führerschein erfolgen. Hier steht der Online-Antrag „Führerschein online beantragen (nur für Ersterteilung Fahrerlaubnis)“ zur Verfügung. Damit der Online-Antrag an die Fahrerlaubnisbehörden des Landratsamts übermittelt werden kann, müssen alle Unterlagen vollständig sein.

Für die Antragstellung benötigt werden ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion oder ein elektronischer Aufenthaltstitel, ein BundID-Konto sowie ein Kartenlesegerät oder ein NFC-fähiges Smartphone mit AusweisApp. Diese ist kostenlos im App Store oder Play Store verfügbar. Außerdem sollten gescannt oder abfotografiert folgende Nachweise vorhanden sein: Nachweise über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs, biometrisches Passfoto,Sehtestbescheinigung (nicht älter als zwei Jahre).

Nach dem Start des Online-Antrags ist als zweiter Schritt das Login oder eine Neuregistrierung auf der Webseite der BundID erforderlich. Im dritten Schritt muss man sich mit seinem Online-Ausweis identifizieren. Anschließend werden die persönlichen Daten automatisch ausgelesen und die digitalen Nachweise müssen hochgeladen werden. Ins Antragsverfahren integriert ist gleich die Bezahlfunktion per PayPal, Kreditkarte oder GiroPay. Die erfolgreiche Übermittlung des Online-Antrags an die Fahrerlaubnisbehörde wird am Ende durch eine automatische E-Mail-Benachrichtigung bestätigt.


Gut angenommen werden bereits die angebotenen Online-Services aus den Bereichen Ausländerrecht, Unterhaltsvorschuss, Kindertagespflege, Güterkraftverkehr und Ehrenamtskarte. Auch die im vergangenen Herbst erweiterten Angebote bei der Kfz-Zulassung wie Neuwagenanmeldung, Wiederzulassung, Abmeldung, Umschreibung oder Tageszulassung werden zunehmend genutzt. „Wir gehen davon aus, dass sich auch der Online-Antrag auf Ersterteilung eines Führerscheins Stück für Stück etablieren wird. Weitere Dienstleistungen, wie etwa den Antrag auf BF 17 oder den Führerscheinumtausch, wollen wir künftig ebenfalls online anbieten und sind dazu bereits in Vorbereitung“, kündigt der Landrat an.
9.4.24

 

Bandenkrieg: Festnahmen nach Raubüberfall

Göppingen. In der Göppinger Innenstadt sollen am 26. März drei Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren einen 17-Jährigen in einer Seitengasse beraubt haben. Kurz danach konnten drei Tatverdächtige im Innenstadtbereich vorläufig festgenommen werden. Einer, ein 20-jähriger Mann, der mit der Gruppe unterwegs war, aber mit der Tat nicht in Verbindung gebracht werden konnte, wurde am Folgetag auf freien Fuß entlassen. Ein Vierter wurde am Folgetag in seiner Wohnung festgenommen. Die Gruppe sei gegen 21 Uhr zufällig auf ihr späteres Opfer getroffen und habe dieses bis in eine Seitengasse verfolgt. Um den 17-Jährigen zum Begleichen von angeblich noch offenen Schulden zu zwingen, hielten seine Verfolger ihn fest, schlugen ihn mehrfach und nahmen ihm unter Bedrohung mit einem Messer persönliche Gegenstände und Geld ab.Nachdem die Tatverdächtigen von Ihrem Opfer abgelassen hatten, verständigte dieses die Polizei, wodurch es zu den oben genannten Festnahmen kam.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurden die Männer im Alter von 16, 18 und 20 Jahren dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Es wurde jeweils Haftbefehl erlassen.Bei den Verdächtigen handelt es sich um einen irakischen, einen syrischen und einen nigerianischen Staatsangehörigen. Alle sind bereits polizeibekannt und mehrfach in Erscheinung getreten.Die Tatverdächtigen stehen zudem in Verdacht, in Verbindung zu einer der beiden rivalisierenden, gewalttätigen Gruppen im Großraum Stuttgart zu stehen.Die Ermittlungen dauern an.
8.4.24

 

Studenten als Landkreis-Botschafter unterwegs

Ostalbkreis. Bei einer feierlichen Zeremonie im Aalener Landratsamt wurden kürzlich sechzehn Studenten der Hochschule Aalen und neun Studenten der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG Schwäbisch Gmünd) als Botschafter ehrenhalber der Region Ostwürttemberg ausgezeichnet. Die Studenten, die das Botschafterprogramm erfolgreich abgeschlossen haben, stammen aus Costa Rica, Spanien, Südafrika, Indien, Bosnien und Herzegowina, China, Finnland, Indonesien, Iran, Irland, Israel, Jordanien, Neuseeland, Pakistan, Südkorea, der Türkei und dem Vereinigten Königreich.

Der Status als Ehrenbotschafter wird durch die aktive Teilnahme am Ehrenbotschafterprogramm Ostwürttemberg erreicht, das 2017 von den vier staatlichen Hochschulen in der Region Ostwürttemberg und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostwürttemberg (WiRO) ins Leben gerufen wurde. Das Programm wurde initiiert, um internationalen Studenten eine schnellere und tiefere Integration in die deutsche Kultur und Gesellschaft zu ermöglichen. „Außerdem möchten wir dadurch eine Gruppe von Studenten bilden, die unsere Region repräsentiert und nach der Rückkehr in ihre Heimat unsere regionalen Hochschulen bekannt machen möchte“, erklärt Pascal Cromm, Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Hochschule Aalen.

Durch ihre Teilnahme an einer Vielzahl von Aktivitäten und Begegnungen haben sich die internationalen Studenten schnell in die Hochschule und die Gesellschaft integriert. So haben sie beispielsweise Freiwilligenarbeit für lokale Organisationen geleistet, Veranstaltungen von Vereinen, des internationalen Clubs oder kulturelle Events wie Theater, Museen oder Konzerte besucht. Der Besuch von Deutschkursen ist für angehende Botschafterinnen und Botschafter Ostwürttembergs obligatorisch.

Dr. Katarzyna Haverkamp, stellvertretende Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Europabüro und Kontaktstelle Frau und Beruf im Landratsamt Ostalbkreis, hieß die Studenten  willkommen und überreichte ihnen im Namen von Landrat Dr. Joachim Bläse ihre Zertifikate. Sie gratulierte und hob die Besonderheiten des Ostalbkreises hervor.  Emma Ott, Koordinatorin des Akademischen Auslandsamtes der HfG Schwäbisch Gmünd, äußerte sich stolz über die Anzahl der Studenten ihrer Hochschule, die das Programm absolviert haben, und versprach, sich dafür einzusetzen, dass das Programm auch in Zukunft beliebt bleibt. Tlholo Melamu, eine Solosängerin der südafrikanischen Central University of Technology in Bloemfontein, begeisterte das Publikum mit einer einfühlsamen Darbietung eines Gospelsongs aus ihrem Heimatland.
8.4.24

 

Halbseitige Straßensperrung in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd (sv). Nachdem die Arbeiten am Kreisverkehr in der Ortsmitte von Straßdorf fertiggestellt wurden, wird im weiteren Verlauf der Tiefbauarbeiten die Donzdorfer Straße ab dem Kreisel bis zum Bezirksamt halbseitig gesperrt. Grund dafür ist die Verlegung einer Stromversorgungsleitung. Für die Verkehrsteilnehmer in Fahrtrichtung Rechberg ergibt sich keine Verkehrsänderung. Fahrzeuge aus Rechberg kommend, werden über die Straße Auf der Höhe, Alemannenstraße umgeleitet. Die Umleitung dauert voraussichtlich bis Freitag, 19. April.
8.4.24

 

Pferdemarkt: Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Anlässlich des 20. Schwäbisch Gmünder Pferdetages sind am Sonntag, 14. April in der Innenstadt folgende Verkehrsbeschränkungen erforderlich: Die Hofstatt wird für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Das Milchgäßle wird als Sackgasse ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Milchgäßle von Gebäude Nummer 4 bis Rathaus wird gesperrt und als Sonderweg für Reiter ausgewiesen. Der Fußgängerbereich Münsterplatz wird zum Abstellen von Pferdegespannfahrzeugen freigegeben. Die Zufahrtskontrolle und Einweisung der Gespannfahrzeuge erfolgt durch den städtischen Vollzugsdienst.

Der Untere Marktplatz ab Gebäude Nummer 29 und die Bocksgasse ab Gebäude Nummer 17 in Fahrtrichtung Marktplatz werden für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Taxenstände werden vom Unteren Marktplatz in die Ledergasse vor Gebäude Nummer 4, Foto Schweizer, verlegt. Die Behindertenparkplätze an der Ostseite des Rathauses werden in die Kornhausstraße vor Gebäude Nummer 7 verlegt. Die Verkehrsbeschränkungen gelten am Sonntag, 14. April von 8 bis 18 Uhr.
8.4.24

 

Land fördert drei Projekte

Bad Ditzenbach/Salach/Süßen. Das Land investiert über 120.000 Euro für Wasserwirtschafts- und Altlastenprojekte in Bad Ditzenbach, Salach und Süßen. „Die Kommunen kümmern sich vor Ort um die Bürger und wir helfen als Land mit“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi zur Förderzusage des Umweltministeriums. Wie Ministerin Thekla Walker der Geislinger CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, bezuschusst das Land im Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten drei Projekte im Wahlkreis Geislingen mit insgesamt rund 120.000 Euro. Die Mittel verteilen sich in diesem Jahr auf Salach und Süßen und Bad Ditzenbach. Dort werden orientierende Untersuchung der Altablagerung "Sandgrube Gfäll" unterstützt. In Salach wird eine Sofortmaßnahme bei der Sanierung der Altablagerung "Kapfbach" gefördert und wie im letzten Jahr wird in Süßen die Sanierung des Altstandortes "ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt“ unterstützt.
8.4.24

 

Fahrzeuginsassen fliehen nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntagfrüh ereignete sich auf der B298 zwischen Mutlangen und Schwäbisch Gmünd ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen zunächst vom Unfallort flüchteten. Die drei Personen waren gegen 3.30 Uhr in einem Pkw unterwegs. Den Unfallspuren zufolge soll der Fahrer in einer Linkskurve - vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit - die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben anschließend nach rechts von der Straße abgekommen und in einem dortigen Waldstück zum Stehen gekommen sein. Ein hinzugekommener Zeuge sicherte zunächst die Unfallstelle ab. Als er zu dem verunglückten Fahrzeug zurückkam, musste er feststellen, dass sich alle drei Insassen unerlaubt vom Unfallort entfernten. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte einer der drei mutmaßlichen Insassen durch die Polizei an seiner Wohnanschrift festgestellt und überprüft werden. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Unfallursache.
8.4.24

 

Von der Straße abgekommen: Auto beschlagnahmt

Göppingen. Am Samstag überschätzte ein 18-Jähriger wohl sein fahrerisches Können auf dem Aasrücken.  Gegen 16 Uhr fuhr der 18-Jährige mit seinem Pkw auf dem Aasrücken und kam aus Richtung Hohenstaufen. Zeugen berichteten, dass der Fahranfänger wohl sein Auto voll beschleunigte und mit überhöhter Geschwindigkeit raste. Auf der Strecke verlor er dann die Kontrolle über sein Auto und bremste stark. Die Reifen blockierten wohl und der 18-Jährige kam nach rechts von der Straße ab. Er fuhr eine Böschung hinab. Auf dem angrenzenden Radweg kam der Wagen zum Stehen. Dabei soll noch ein bislang unbekannter Radfahrer gefährdet worden sein. Die vor Ort befindlichen Polizisten hatten den Verdacht, dass der Pkw technisch verändert wurde und sich in einem verkehrsunsicheren Zustand befindet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden das Fahrzeug und der Führerschein des 18-Jährigen beschlagnahmt. Auf den Fahranfänger kommt nun eine Anzeige wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens zu. Das Polizeirevier Göppingen) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die rasante Fahrweise beobachtet haben oder von dem Fahrer gefährdet wurden.
8.4.24

 

Autofahrerin kollidiert mit drei Motorradfahrern

Geislingen. Am Sonntag stieß eine 83-Jährige mit drei Motorradfahrern bei Geislingen zusammen. Der Unfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr. Die 83-jährige Autofahrerin fuhr von Geislingen in Richtung Schalkstetten. In einer Rechtskurve geriet die Fahrerin auf die Gegenfahrbahn. In diesem Augenblick kam eine Gruppe Motorradfahrer entgegen. Mit drei Motorradfahrern kollidierte das Auto und kam im Anschluss am linken Fahrbahnrand zum Stehen. Durch den Unfall erlitten ein 30-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen und ein 28-jähriger Motorradfahrer leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser. Die Unfallverursacherin und der dritte Motorradfahrer blieben unverletzt. Sämtliche beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30 000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreisstraße bis etwa 14.15 Uhr gesperrt. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
8.4.24

 

Oberndorfer gewinnt die Stauferkrone


Der aus Oberndorf kommende Damiano Maiolini (l.) gewann am Samstag den internationalen Schlagerwettbewerb Stauferkrone
in Donzdorf. Jurysprecherin Mara Kayser (r.) und Schlager-Titan Bernhard Brink gratulieren. Fotos. SchwabenPress

Donzdorf. Mit seinem Titel „Perfekt so wie du bist“ hat Damiano Maiolini aus Oberndorf (Kreis Rottweil) den internationalen Schlagerwettbewerb  Stauferkrone in Donzdorf gewonnen. Der Sänger überzeugte die Jury mit dem von ihm selbst komponierten und getexteten Lied, sowie durch einen überzeugenden Vortrag auf der Showbühne. Auf den zweiten Platz kam Wolle Becker aus dem Landkreis Karlsruhe mit seinem an einen Sommerhit erinnernden „Komm, lass uns durchdrehn“. Platz drei ging an die Niederlande. Raimond Dex aus der niederländischen Provinz Utrecht  überzeugte die Jury mit „Heute Nacht“, ebenfalls selbst komponiert und geschrieben. Den Publikumspreis  gewann der Stuttgarter Raffael König mit „Die Wilde und der Clown“, den „Flippers“-Mitbegründer Franz Halmich geschrieben hatte. Der mit 1000 Euro dotierte Preis für die beste Komposition erhielt Wolle Becker, den Preis für den besten Text ging an Thorsten Schmidt aus Nordrhein-Westfalen mit seinem Titel „Ich bin keine Diva“, der von der im Vorarlberg lebenden Sarah-Ann interpretiert wurde. Die Stauferkrone gilt laut Veranstalterangaben inzwischen als der größte und  renommierteste deutschsprachige Schlagerwettbewerb in Europa, findet alle zwei Jahre statt und wird von Gema, Komponistenverband und Textdichterverband mitgetragen. In der Jury wirkten u.a. Musikproduzent Ralph Siegel und Schlagersängerin  Mara Kayser mit. Moderiert worden war der Abend von der SWR-Fernsehjournalistin Tatjana Geßler. Als Stargast bot Schlager-Titan Bernhard Brink eine begeisternde Show. Veranstaltet wird die Stauferkrone seit 2015 von der Agentur Maitis-Media in Göppingen.
7.4.24

 

Zwei Jugendliche legen Feuer auf einer Baustelle

Süßen. Die Feuerwehr und die Polizei wurden am Samstag gegen 19:15 Uhr zu einem Brand auf einer Baustelle im Wachhaldeweg in süßen gerufen. Dort hatten sich nach Zeugenaussagen kurz zuvor zwei Jugendliche auf einem E-Scooter aufgehalten, als es plötzlich im Bereich eines Wohn- und Baucontainers zu einem Brand kam. Noch während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr konnten die beiden Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren von den Zeugen festgehalten werden. Sie gaben zu, das Feuer durch Anzünden mehrerer Kunststoffmatten, gelegt zu haben. Die beiden Beschuldigten führten entsprechende Brand-Utensilien mit sich die als Beweismittel beschlagnahmt wurden. Ein größerer Sachschaden entstand nicht. Nach Angaben der Feuerwehr wäre es ohne ihre sofortige Alarmierung zum Brand des Containers gekommen. Die weiteren Ermittlungen gegen die Jugendlichen führt das Polizeirevier Eislingen. Beide Jugendliche wurden den Eltern übergeben.
7.4.24

 

Kupferkabel geklaut

Wiesensteig. Diebe haben in Wiesensteig Kupferkabel gestsohlen, die vor einem Gebäude in der Seestraße lagerten.  Davon nahmen die Unbekannten etwa 100 Kilogramm mit. Die Beute transportieren sie mit einem Fahrzeug, vermutlich mit einem weißen Sprinter mit Ladefläche, ab. Der Polizeiposten Deggingen  hat die Ermittlungen aufgenommen und auch eine Kamera ausgewertet. Den ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den Tätern um einen Mann und eine Frau im Alter von etwa 35 Jahren. Der Mann ist etwa 175-180 cm groß und war mit einem grauen Pullover und dunkler Jogginghose bekleidet. Die Frau ist etwa 165-170 cm groß und hat eine stämmige Figur. Sie trug eine dunkelblaue Jogginghose und ein helles T-Shirt.
7.4.24

 

Dieb klaut trotz Hausverbot

Zell u.A. Nicht unentdeckt blieb am Mittwoch der Diebstahl eines Betrunkenen in einem Supermarkt in Zell.  Ein Angestellter entdeckte den 44-Jährigen gegen 15 Uhr in einem Supermarkt in der Göppinger Straße. Der Zeuge beobachtete, wie der Mann Lebensmittel unter seinem T-Shirt versteckte. Bereits im Laden begann er auch Lebensmittel zu essen. Nach der Kasse wurde der Mann festgehalten und die Polizei hinzugezogen. Dabei stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Dieb bereits ein Hausverbot für das Geschäft hatte. Jetzt sieht der 44-Jährige, der zur Tatzeit drei Promille intus hatte, gleich mehreren Anzeigen entgegen.
4.4.24

 

Sechs Listen zur Gemeinderatswahl

Ebersbach. Bei der Gemeinderatswahl am 9, Juni stehen sechs Listen  und drei Listen bei den Ortschaftsratswahlen auf dem Wahlzettel. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Ebersbach  hat unter der Leitung der Fachbereichsleitung Bürgerservice und Bildung Manuela Raichle über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden: Alle Wahlvorschläge für die Gemeinderatswahl und für die Ortschaftsratswahlen  wurden zugelassen. Mit den sechs Listen stellen sich 84 Personen zur Wahl. Bei den Ortschaftsratswahlen bewerben sich 39 Personen auf drei Listen. Die Reihenfolge der Wahlvorschläge im Stimmzettelblock richtet sich nach dem Wahlergebnis der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2019. Bei den Ortschaftsratswahlen gibt es bei dieser Wahl zum ersten Mal keine unechte Teilortswahlen mehr. Hier werden die Listen nach Reihenfolge des Eingangs sortiert:
7.4.24

 

Rendevouz in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem bunten, farbenfrohen, abwechslungsreichen und spannenden Jahresprogramm feiert Schwäbisch Gmünd unter dem Motto „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ im Jahr 2024 das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 und das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau 2019.

Eröffnet wird das „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ mit einem vollgepackten Wochenende: Am Samstag, 13. April, um 11 Uhr, durch Oberbürgermeister Richard Arnold und Herzogin Diane von Württemberg, mit einer Tulpentaufe am Rokokoschlösschen, zu der alle eingeladen sind und einem Rundgang auf dem „Blühenden Stadtrundgang“. Am Sonntag, 14. April, locken dann der Pferdemarkt, der verkaufsoffene Sonntag und um 18 Uhr der Galaabend der Chöre durch den Stadtverband Musik und Gesang im Congress-Centrum Stadtgarten.

Die Stadt hat sich mit den erfolgreichen Gartenschauen von 2014 und 2019 neu erfunden und präsentiert sich heute als Juwel mit Parks, Uferbereichen und einer bezaubernden historischen Innenstadt. Im Jubiläumsjahr erwartet die Gäste nun erneut das einzigartige „Gartenschau-Feeling“. Der diesjährige Gmünder Sommer bietet so von April bis Oktober ein vielfältiges Programm von Konzerten, Musik und Kleinkunst bis hin zu Literatur und Theater - eine typisch „Gmünder Mischung“ mit regionale Höhepunkten wie den Garten-, Gold- und Gsälzmarkt, hochkarätigen Kunst- und Musikerlebnisse wie das Festival Europäische Kirchenmusik, das Schattentheaterfestival und Ausstellungen im Museum. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verwandelt sich dabei in ein buntes und vielfältiges Blumen-Arrangement. Es gibt für die ganze Familie einiges zum Entdecken: Zum Beispiel mit einem blühenden Stadtrundgang, Blumenbeete, Kunstwerke und Skulpturen.

Das Rendezvous-Team sucht dabei auch noch weitere Ehrenamtliche, die Lust und Zeit haben, mitzumachen und das Jubiläumsjahr unvergesslich zu gestalten. Bei Ehrenamtskoordinatorin Carmen Bäuml gibt es weitere Informationen unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und telefonisch unter der Rufnummer: 07171/603-4242.

Ein kleiner Ausschnitt des bunten Programms und die verschiedenen Highlights von April bis Oktober:
Weleda-Beete mit Calendula, Malven, Purpur-Sonnenhut und Blütenmischungen am Josefsbach, Skulpturen von Ulrich Garten in der Innenstadt, Tilda von Max Seiz im Stadtgarten, Skulpturen-Ensemble von Eckhard Dietz in der Grabenallee (Eröffnung am 17. April, 15 Uhr, am Spielplatz am Schillersteg), florale Symbole in der Gold- und Silberschmiedekunst, Edelmetallverband, Bocksgasse 38 (Eröffnung am Samstag, 13. April, circa 12 Uhr), Mike Kraus Unverblühmt im Prediger, Kreuzgang (Vernissage am Sonntag, 14. April, 11 Uhr), Bifora – die industrielle Blüte, Uhrenausstellung aus verschiedenen Jahrzehnten vom 24. April bis 14. Juni in verschiedenen KSK Filialen (Eröffnung am Mittwoch, 24. April, 11 Uhr, KSK Hauptstelle), Expo Souterrain – Kunst im Tunnel, Unterführung Glockenkreisel (Eröffnung Freitag, 19. April, 17.30 Uhr, in der Unterführung), Kunstwettbewerb „Deine Blume für Gmünd“, Einsendeschluss: 22. April, Beflaggung Mutlanger Berg, „Wall of Fame“ am Josefsbach ab August.
7.4.24

 

Schließung der Notfallpraxis stößt bitter auf

Schorndorf. Die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zur Zukunft der Notfallpraxen im Rems-Murr-Kreis bedeuten einen harten Einschnitt in die von 2017 bis Herbst 2023 funktionierende sektorenübergreifende Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger: Die KVBW will „den ärztlichen Bereitschaftsdienst im Rems-Murr-Kreis neu strukturieren“. Die Konsequenz: „Damit wird die bisherige Notfallpraxis in Schorndorf nicht wiedereröffnet und die Praxis in Backnang langfristig nicht weiterbetrieben.“

Der Neuregelung vorausgegangen war die Reaktion der KVBW, die ein Urteil des Bundessozialgerichts am 24. Oktober 2023 zum Anlass nahm, die freiberuflich beschäftigten sogenannten Poolärzte im Bereitschaftsdienst abzuschaffen: Die KV-Notfallpraxis in der Rems-Murr-Klinik Schorndorf wurde deshalb geschlossen, die Notfallpraxis am Rems-Murr-Klinikum Winnenden reduzierte die Öffnungszeiten.

„Ich möchte noch einmal in aller Deutlichkeit formulieren, dass ein Konzept ohne Notfallpraxen am derzeit in Ausbau befindlichen Klinikstandort Schorndorf und dem für die Flächenversorgung wichtigen Standort Backnang für mich noch kaum vorstellbar ist“, schrieb Landrat Richard Sigel Mitte März erneut in einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung. „Ich halte es mit Blick auf eine gute medizinische Versorgung für gewagt, davon auszugehen, dass für 433.000 Menschen eine einzige Notfallpraxis, wenn auch mit verstärkter Besetzung, ausreichen wird.“

Landrat Sigel, Aufsichtsratsvorsitzender der Rems-Murr-Kliniken, dem ebenso wie den Kliniken weiterhin an einer konstruktiven Lösung für alle Seiten gelegen ist, fordert die KVBW daher auf, die Überlegungen zur Neuregelung des Bereitschaftsdienstes auch der Gesundheitskonferenz im Rems-Murr-Kreis darzulegen: „Somit kann diese das Thema mit Blick auf die ambulante Versorgung ebenfalls bewerten.“

Dass die Versorgung der Bürger über den hausärztlichen Notfalldienst weiterhin sichergestellt werden muss, ist auch den Kommunen im Kreis ein Anliegen. Insbesondere die beiden Oberbürgermeister der von der geplanten Schließung der KV-Notfallpraxen betroffenen Kreisstädte Schorndorf und Backnang finden die Pläne der KVBW daher ebenso inakzeptabel wie der Landrat und die Kliniken. „Ich bin froh, dass die Klinik Schorndorf in ihrer Notaufnahme eine Patientenversorgung rund um die Uhr leistet. Gleichzeitig enthebt das die Kassenärztliche Vereinigung nicht der Verantwortung, ihren Teil dazu beizutragen, dass Schorndorf als Große Kreisstadt mit entsprechendem Einzugsgebiet auch wieder einen funktionierenden ärztlichen Bereitschaftsdienst bekommt. Ein endgültiges Nein zur Wiedereröffnung der Notfallpraxis wäre daher ein harter Einschnitt und sollte nochmals überdacht werden“, sagt Oberbürgermeister Bernd Hornikel.

Klinik-Geschäftsführer André Mertel weist darauf hin, dass die dauerhafte Schließung von gleich zwei Notfallpraxis-Standorten in Schorndorf und Backnang dazu führen wird, dass die Patientenzahlen in den Notaufnahmen noch stärker steigen werden. Die Klinik-Notaufnahme Schorndorf ist bereits stark ausgelastet. Dort wurden seit Herbst 2023 im Schnitt 30 Prozent mehr Patientinnen und Patienten versorgt. „Das ist eine nicht dauerhaft tragbare Mehrbelastung unserer Mitarbeitenden“, konstatieren Sigel und Mertel. „Denn natürlich werden wir das Angebot der Klinik-Notaufnahme Schorndorf auch weiterhin im Sinne einer guten Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten und damit unsererseits den Versorgungsauftrag voll erfüllen.“

75.000 Notfälle versorgen die Rems-Murr-Kliniken pro Jahr an den Standorten Winnenden und Schorndorf bereits jetzt, und zwar seit 2017 im äußerst erfolgreichen sogenannten Ein-Tresen-Modell. Dieses Modell dient aktuell sogar in der Krankenhausreform als Vorbild für die sektorenübergreifende Notfallversorgung, das bundesweit flächendeckend ausgerollt werden soll. So wurde der Aufbau sogenannter Integrierter Notfallzentren an Kliniken der erweiterten und umfassenden Notfallversorgung von der Regierungskommission explizit empfohlen. Mit der Schließung der KV-Notfallpraxis am Krankenhaus Schorndorf endet dieses Zukunftsmodell.

Die Notfallpraxen kümmern sich um Menschen mit Erkrankungen, die nachts, am Wochenende oder an Feiertagen einen Arzt brauchen und aufgrund der Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde des Hausarztes warten können.
4.4.24

 

Zwölf Stunden Stauferkrone im Radio

Göppingen/Donzdorf. Zwölf Stunden live überträgt der Göppinger Lokalsender Radio Fips am Samstag, 6. April, vom großen europäischen Schlagerwettbewerb Stauferkrone in der Stadthalle Donzdorf. Eigens für die Übertragung bauen die Radioleute ein Sonderstudio in der Stadthalle auf. Moderator Christoph Schüly verspricht zwölf Stunden lang Musik, Interviews und Emotionen.

Seit vor zehn Jahren die Stauferkrone ins Leben gerufen wurde, sind auch Radio Fips und Moderator Christoph Schüly mit von der Partie. Regelmäßig lädt der Moderator im Vorfeld des inzwischen größten deutschsprachigen Wettbewerbs die Teilnehmer aus dem Südwesten ins Studio ein und führt in seiner Samstagsendung „Schwarz-rot-gold“ packende Interviews mit ihnen. Auch 2024 waren es sieben Sendungen. Am Veranstaltungstag bauen die Radiomacher dann ihr Sonderstudio auf, seit 2019 in der Stadthalle Donzdorf. Dort beginnt dann um 12 Uhr die zwölfstündige Livesendung, in der von den Proben berichtet wird, die seit 10 Uhr auf der Stadthallenbühne stattfindet. Schüly nutzt die Gelegenheit, holt die Finalisten vors Mikrophon und befragt sie zur Karriere und zu den Chancen bei dem renommierten Wettbewerb.

So dicht am Geschehen dran geben sich auch andere prominente Gäste im Sonderstudio ein Stelldichein. Ob Juroren, Komponisten, Textdichter, Ehrengäste oder Showgäste – die Zuhörer können in der Sendung viel über den deutschsprachigen Schlager und aktuelle Entwicklungen in der Szene erfahren. Dazwischen gibt es immer viel Musik, in erster Linie von den Mitwirkenden bei der Stauferkrone 2024.

Den Aufwand für eine zwölfstündige Liveübertragung, die übers Internet auch weltweit zu hören ist, nehmen die Radiomacher gerne in Kauf. Oliver Schwarz, Vorsitzender des Vereins Freies Radio Göppingen, der Träger von Radio Fips ist, baut mit seinem Team die Sendeanlage auf und arbeitet auch mit dem Technik-Team der Stauferkrone um den Geislinger Olaf Herrmann eng zusammen. Radio Fips holt sich an Herrmanns Anlage den Ton aus der Halle und muss dafür nicht eine eigene Hallentechnik installieren. Moderator Christoph Schüly wird schon beim Branchentreffen, das am Freitagabend im Hotel Becher stattfindet, Kontakte zu den Finalisten knüpfen und Gesprächstermine für den Tag darauf vereinbaren.

Schon von klein auf hat sich Christoph Schüly für den deutschen Schlager begeisterten können. Wohl auch deshalb, wie sein Vater in den 1960ern nicht nur Beat und Rock hörte, sondern auch Rex Gildo und Gitte. Vor allem aber hatten die Schülys dabei noch ein Tonband mit großen Spulen. Das stellte Vater Schüly immer an, wenn Klein-Christoph im Laufstall wieder mal herumschrie. Lief das Band, war der Junge mucksmäuschenstill. Schüly, der hauptberuflich am Gymnasium Deutsch und Englisch unterrichtet, ist dem Genre Schlager treu geblieben. Seit 2008 unterhält Schüly wöchentlich seine Hörer bei Radio Fips mit deutscher Schlagermusik, bringt neben aktuellen Hits auch Raritäten und Kuriositäten ins Programm. Dabei beeindruckt Christoph Schüly stets mit enormem Fachwissen und verblüfft damit auch immer wieder seine Interviewpartner. So stellte Andy Borg, Stargast der Stauferkrone 2022, nach dem Gespräch mit Schüly beeindruckt fest: „Der wusste Sachen von mir, an die konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern“.

Radio Fips ist die einzige Radiostation, die den Wettbewerb um die Stauferkrone am 6., April komplett live überträgt. Darüber hinaus sind noch weitere Moderatoren und Reporter anderer Radios dabei, die über die Veranstaltung zeitversetzt berichtet werden. So u.a. Radio Baden-Württemberg, Radio Warnow FM, Radio Allgäuhit oder Radio Uno Kärnten. Angesagt hat sich auch ein Team des Landesschau des SWR, der einen Finalisten den Veranstaltungstag über begleiten will. Darüber hinaus werden weitere Kamerateams die Stauferkrone für die Nachwelt festhalten.
3.4.24

 

Bewaffneter Mann überfällt Tankstelle

Schorndorf. Dienstagabend betrat ein unbekannter, bewaffneter Mann die Tankstelle in der Waiblinger Straße in Schorndorf und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Die Angestellte kam der Forderung nicht nach, woraufhin der Täter sein Vorhaben abbrach und ohne Beute von der Örtlichkeit flüchtete. Der Täter hatte ein jugendliches Erscheinungsbild, war sehr dünn, trug einen schwarzen Kapuzenpullover und eine schwarze Stoffmaske, ähnlich einer Coronamaske. Zeugen, die am Abend entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder die Person aufgrund der Beschreibung wiedererkennen, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 07361/580-0 mit der Waiblinger Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
3.4.24

 

Palliativversorgung nach Göppingen verlegt

Kreis Göppingen, Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) der Alb-Fils-Kliniken ist von der ehemaligen Helfenstein Klinik in Geislingen an die Klinik am Eichert in Göppingen umgezogen. Ausschlaggebend für den Umzug war die räumliche Nähe zur Palliativstation, die bereits zu Beginn des Jahres von Geislingen nach Göppingen verlegt worden war. „Dieser Umzug hat aber keinerlei Auswirkungen auf unseren Versorgungsauftrag“, sagt SAPV-Koordinatorin Martina Kümmel, „wir sind weiterhin in unserem kompletten Versorgungsgebiet, das den gesamten Landkreis Göppingen sowie Teile des Alb-Donau-Kreises umfasst, unterwegs.“

Bei Palliativpatienten, also schwerstkranken Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, steht der Erhalt einer möglichst hohen Lebensqualität in der letzten Lebensphase im Fokus der Behandlung. Dies kann stationär erfolgen, etwa auf Palliativstationen und in Hospizen, oder ambulant wie durch die SAPV. Anspruch auf diese besondere Form der Palliativversorgung haben gesetzlich Krankenversicherte mit besonders aufwendigem Versorgungsbedarf, die entsprechende Verordnung erfolgt durch den Haus- oder Klinikarzt. Die SAPV umfasst ärztliche und pflegerische Leistungen, insbesondere zur Schmerztherapie und Symptomkontrolle. Die Versorgung ist rund um die Uhr durch eine Rufbereitschaft gewährleistet. 

Das Versorgungsgebiet mit seinen rund 300.000 Einwohnern wird von den sieben SAPV-Mitarbeiterinnen und den Pflegekräften der Brückenpflege abgedeckt. Es sind allesamt Kranken- und Gesundheitspflegerinnen mit einer Zusatzausbildung in Palliativpflege. Unterstützt werden sie von einem Team aus Palliativmedizinern. Dieses besteht aus zwei Klinik-Ärzten sowie mehreren niedergelassenen Ärzten. „Die Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft aus dem Landkreis Göppingen klappt hervorragend und macht die SAPV zu einem sehr erfolgreichen Angebot für die Betroffenen und deren Angehörigen“, freut sich Martina Kümmel.

Zeitgleich betreut werden etwa 30 bis 40 Patienten. Durch diese hohe Patientenzahl und die 24-Stunden-Bereitschaft ist das Team jährlich mehrere tausend Kilometer im Landkreis unterwegs. Für diese Fahrten steht dem SAPV-Team eine kleine Flotte an Dienstfahrzeugen zur Verfügung. Da die bisherige Flotte an Leasingfahrzeugen etwas in die Jahre gekommen war, wurde sie nun gegen sieben neue Fahrzeuge ausgetauscht. „Uns war dabei neben der Wirtschaftlichkeit auch der Klimaschutz wichtig“, betont Ralf Bannwarth, Einkaufschef der Kliniken, „wir haben uns daher bei fünf der neuen Fahrzeuge für einen E-Antrieb entschieden.“ Geladen werden die neuen E-Fahrzeuge an den E-Ladesäulen im Parkhaus der Klinik am Eichert, die über die Photovoltaikanlage auf dem Parkhausdach mit Strom versorgt werden. Die SAPV ist täglich von 9-12 Uhr und montags bis donnerstags auch von 13 -16 Uhr unter der Rufnummer 07161 64-2642 erreichbar.
3.4.24

 

Deine Blume für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd lädt Künstler, sowie kreative Bürger ein, am Gestaltungswettbewerb im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd – Unsere Gartenschaujubiläen 2024“ teilzunehmen. In diesem Jahr soll an die Landesgartenschau 2014 und die Remstalgartenschau 2019 erinnert werden. Das Motto lautet: Vielfalt der Flora und Fauna. Blumen als Symbole des Lebens, der Schönheit, der Vergänglichkeit und der Diversität, spielen eine große Rolle bei der Integration der Pflanzenwelt im Stadtbild. Von den Wiesen am Remsufer bis hin zu den Blumenbeeten im Stadtpark. Daher dreht sich auch beim Wettbewerb alles um Blumen, Blüten und Pflanzen.

Es wird das schönste Blumenmotiv gesucht. Die eingereichten Werke dürfen abstrakt, realistisch, metaphorisch oder emotional sein. Egal ob mit Pinsel, Kreide oder Digital, der Kreativität kann freien Lauf gelassen werden. Unter allen Einsendungen wählt eine fachkundige Jury die schönsten Werke aus, die dann auf Flaggen gedruckt und am Mutlanger Berg aufgehängt werden.  Es können Kunstwerke sowohl analog (beispielsweise in Öl, Acryl, Aquarell, Kohle, Bleistift, Kreide) als auch in digitaler Form (mit beispielsweise Adobe Illustrator oder Procreate) erstellt werden. Die Motive können farbig oder schwarz-weiß sein. Fotografien und von KI erstellte Werke sind nicht zugelassen. Die Flaggen, die es zu bedrucken gilt, haben ein Format von 1,2 auf drei Meter und sind im Hochformat. Seitenverhältnisse sowie eine hohe Auflösung digitaler Werke sind unbedingt zu beachten.

Unter Angabe vom Namen, Alter, Titel des Werkes, Technik, sowie eine kurze Beschreibung bis: Analog: Montag, 22. April beim i-Punkt, Marktplatz 37/1, Schwäbisch Gmünd
Digital: Montag, 22. April als jpg oder png per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Bürger ab 14 Jahren mit Bezug zu Schwäbisch Gmünd. Teilnehmer die unter 18 Jahre alt sind, benötigen die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten, ein Vordruck wird den entsprechenden Teilnehmern nach Einreichung des Beitrags per E-Mail zugeschickt. Wettbewerbsbeiträge von Teilnehmern unter 18 Jahren können nur dann berücksichtigt werden, wenn die Zustimmungserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Pro Teilnehmer darf nur ein Werk eingereicht werden. Mit dem Einreichen des Designs zum Wettbewerb wird der Stadt Schwäbisch Gmünd das zeitlich, räumlich und sachlich uneingeschränkte ausschließliche Nutzungsrecht (einschließlich Bearbeitung und Modifizierung des Originalentwurfs) an sämtlichen Urheber- und Leistungsschutzrechten unentgeltlich eingeräumt. Darin eingeschlossen sind die Rechte zur Vervielfältigung und Verbreitung in gedruckter Form sowie zur Vervielfältigung und Verbreitung und öffentlichen Wiedergabe in elektronischer Form sowohl online als auch offline. Die Stadt Schwäbisch Gmünd verpflichtet sich im Gegenzug bei der Verwendung des Werkes immer den Namen der Einreichenden als Urheber der Gestaltung zu nennen.Weitere Informationen zum Wettbewerb, der Teilnahme und dem Einreichungsprozess gibt es unter der Rufnummer: 07171/603-4245 oder per E-Mail unter: fabienne.introini@schwaebisch-gmuend.de.
3.4.24

 

Zu spät gebremst

Geislingen. Am Dienstag kam es zu einem Auffahrunfall in Geislingen. Gegen 17.30 Uhr befuhr ein 23-Jähriger mit seinem BWM die B10 in Richtung Geislingen. Verkehrsbedingt musste er mit seinem Pkw auf Höhe Kuchen anhalten. Hinter ihm fuhr ein 26-Jähriger mit seinem Renault. Dieser erkannte zu spät, dass sein Vordermann anhielt. Die Fahrzeuge kollidierten. Der 26-jährige Renault-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Ein Rettungswagen verbrachte ihn in eine Klinik. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 10.000 Euro.
3.4.24

 

Stadtjäger jetzt auch in Gmünd im Einsatz

Schwäbisch Gmünd (sv). In den letzten Jahren machte sich auch in Schwäbisch Gmünd bemerkbar, dass immer mehr Wildtiere in den Siedlungsbereich drängen. Häufigstes Problem in der Vergangenheit waren dabei Waschbären, die sich in Gärten oder auf Dachböden zu schaffen machten. Obwohl die Tiere niedlich aussehen, handelt es sich bei Waschbären um eine invasive Art, welche die Biodiversität bedroht. Waschbären übertragen Krankheiten, zerstören Nester von Vögeln und können auch Haustiere wie Katzen oder Kaninchen angreifen.

Bislang mussten bei Problemen mit Wildtieren in Wohngebieten für jeden Einzelfall eine Fallengenehmigung beim Landratsamt beantragt werden. Durch die Änderung des Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes wurde im Laufe des Jahres 2022 die Möglichkeit geschaffen, sogenannte Stadtjäger einzusetzen. Dabei handelt es sich um Jäger, die eine spezielle Zusatzausbildung zum Stadtjäger absolviert haben.

Die Befugnisse der Stadtjäger beschränken sich dabei auf die Flächen, auf denen die reguläre Jagd nicht ausgeübt werden darf, sogenannte befriedete Bezirke. Alle sonstigen Bereiche werden weiterhin von den jeweiligen Jagdpächtern betreut.

Präventive Maßnahmen haben bei der Arbeit der Stadtjäger Vorrang und können durch den Stadtjäger mit Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigten in eigener Zuständigkeit und nach eigenem Ermessen erfolgen. Es erfolgt hierbei auch stets eine enge Zusammenarbeit mit Stadt, Polizei und dem für das jeweilige Gebiet zuständigen Jagdpächter.

Die Stadtjäger werden nach Beauftragung durch den betroffenen Grundstückseigentümer oder sonstigen Nutzungsberechtigten tätig und sind nicht bei der Stadt Schwäbisch Gmünd angestellt. Die Kosten tragen, genau wie bei einer Schädlingsbekämpfung im privaten Bereich, die jeweiligen Auftraggebenden. Vier Stadtjäger werden sich künftig nebenberuflich in einer Art „Stadtjägerpool“ um die Stadt Schwäbisch Gmünd und um private Anfragen kümmern. Die Stadtjäger sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter der Rufnummer 07171/603-3222 erreichbar.
2.4.24

 

Stromverteilnetze sind Anforderungen nicht gewachsen

Bad Überkingen. Thomas Dürr war zu Gast beim Lions-Clib Geislingen auf Einladung von Präsident Dr. Rudolf Wieser. Dürr referierte zum Thema Energiewende, den damit verbundenen Herausforderungen gerade auch in unserer Heimat und zugleich deren Chancen, "wenn wir es richtig anpacken", so Dürr - Er bezeichnet sich selbst als "energiegeladener Haudegen".

Nach dem Studium der Elektrotechnik in Ulm und Stuttgart, war bei der Kraftwerksunion (Siemens) im Kernenergiebereich tätig, hatte aber auch schon während seiner Zeit an der Universität an Photovoltaikmodulen geforscht und diese mitentwickelt. Wichtig ist ihm auch: "Ich bin und bleibe Geislinger". Die Verbundenheit zu seiner Heimat lässt ihn dieser Tage nicht mehr ruhen, die Energiewende für die Städte und Gemeinden sowie deren Bürger umzusetzen.

Vor seiner heutigen Tätigkeit in der Geschäftsleitung, WindBauer GmbH -Unternehmensgruppe und General Manager, SunFarmer GmbH in Ulm, arbeitet er als Planer und Betreiber von großen Photovoltaik- und Windanlagen zur Stromerzeugung. Zuvor war er Referent bei der Stadtwerke Heidenheim AG - Unternehmensgruppe und der Stadtwerke Rothenburg o. d. T. GmbH viele Jahre als Geschäftsführer Technik und erneuerbare Energien beschäftigt. In seine aktive Zeit dort fielen unter anderem Projekte wie einen der größten Windparks unserer Region, in Nattheim.

Der Referent bekannte sich denn auch zum einen als starker Verfechter für einen Energiemix, zum anderen ist es für ihn sehr wichtig, dass im Zuge der Energiewende das Geld und damit die Wertschöpfung in den Regionen bleibt, wo die Energie erzeugt wird und zugleich die Kommunen und regionalen Energieunternehmen wie beispielsweise die Stadtwerke in die Lage versetzt werden, diesen Prozess aktiv zu begleiten und nicht auf der Strecke zu bleiben.

Folgende wesentliche Herausforderungen suchen aktuell nach Lösungen, so z. B. die auf die Energiewende nicht vorbereiteten Verteilnetze in der Nieder- und Mittelspannung, sowie in der Hochspannung. Dürr weiter: "es gibt genügend landwirtschaftliche Dachflächen, Gewerbeparkplätze, Fabrikdächer, die nur darauf warten, mit Photovoltaikmodulen versehen zu werden, was jedoch zurzeit nicht möglich ist, da die bestehenden Netze ausgelastet und für die Zukunft noch nicht ausreichend vorbereitet sind."

Dürr brachte auch beeindruckende Zahlen mit. So wuchs der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von 17% im Jahr 2010 auf 53% in 2023. Dürr lobt diesen Zuwachs als Leistung  und gibt zu bedenken, dass er es selbst nicht für möglich gehalten hätte, dass unser  bestehendes Stromnetz so viel auszuhalten vermag.

Die wichtigste Frage für Thomas Dürr: "Wie stellen wir auch in der Zukunft die Stromversorgung sicher?" Diese, die Stromversorgung sieht er aktuell nicht zwangsläufig als gesichert an.Deshalb könnten die in die Jahre gekommenen Kraftwerkspark erneuer und die Stromnetzanbindung  neu geregelt werden. Die Modernisierung des Stromversorgungsnetzes und damit die  Möglichkeit auch die Wärmeversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, sei ein nicht  minder großes Thema, da die letzten Jahrzehnte von der Substanz gelebt worden sei.  Dies schließ,t so Dürr weiter, nicht aus, dass es zwischen den derzeit bundesweit ca. 800   Stadtwerken zu Zusammenschlüssen kommen wird, da diese Investitionen und die sich daraus ergebenden Anforderungen an den Netzbetrieb von kleineren Stadtwerken  wahrscheinlich nicht allein umsetzbar sein werden.
2.4.24

 

Polizeiposten weiter in Frauenhand

Rechberghausen. In einer kleinen Feierstunde setzte Polizeivizepräsident Josef Veser die neue Leiterin des Polizeipostens Rechberghausen, Kriminalhauptkommissarin Patricia Ziegele, in ihr Amt ein. Bei der bisherigen Leiterin der Polizeipostens Rechberghausen, Polizeioberkommissarin Elvira Hartmann, bedankte er sich für die bisherige engagierte Leitung des Polizeipostens.

Patricia Ziegele (33) trat 2010 als Polizeikommissaranwärterin der Polizei bei. Nach ihrer Ausbildung und Studium an der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg versah sie als Polizeikommissarin ab 2014 im Streifendienst des Polizeireviers Giengen ihren Dienst. 2015 wechselte sie zum Polizeirevier Göppingen und leitete dort bis 2020 eine Dienstgruppe. Im selben Jahr erfolgte ihr Wechsel zur Kriminalpolizei. Seit Anfang April leitet sie nun den Polizeiposten Rechberghausen. Elvira Hartmann (36) wurde 2010 als Polizeimeisteranwärterin in den Dienst der Landespolizei eingestellt. Nach ihrer Dienstzeit bei der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Stuttgart war sie im Streifendienst in Stuttgart tätig. Im Anschluss an ihr Studium wurde sie 2018 zur Polizeikommissarin ernannt und fand beim Polizeirevier Uhingen im Streifen- und Bezirksdienst Verwendung. Von Oktober 2023 bis Ende März hatte sie die Leitung des Polizeipostens Rechberghausen inne. Zum 1. April wechselte die sie zurück zum Bezirksdienst des Polizeireviers Uhingen.

Der Polizeiposten Rechberghausen betreut auf einer Fläche von knapp 49 Quadratkilometern rund 18.000 Einwohner der Teilgemeinden Adelberg, Birenbach, Börtlingen, Rechberghausen, Wäschenbeuren und Wangen. Außerhalb der Dienstzeiten des Polizeipostens und zu dessen Unterstützung betreut das Polizeirevier Uhingen diese Region.
2.4.24

 

Wechsel beoim Polizeiposten Jebenhausen

Göppingen. Neuer Chef bei Polizeiposten Jebenhausen. Maxim  Ponomartschuk übernimmt das Amt von Polizeihauptkommissar Alexander Hiltner, den Polizeiposten. Der Polizeiposten Göppingen-Jebenhausen ist zuständig für etwa 14.000 Einwohnern in den Stadtteilen Jebenhausen, Bezgenriet, Schopflenberg und Faurndau.

Maxim Ponomartschuk (35) wurde 2013 als Polizeimeisteranwärter bei der Polizei des Landes Baden-Württemberg eingestellt. Nach seiner Ausbildung in Biberach war er zunächst für ein Jahr beim Polizeipräsidium Einsatz in Göppingen, bevor er im September 2016 zum Polizeirevier Göppingen beim Polizeipräsidium Ulm versetzt wurde. Dort arbeitete er vier Jahre im Streifendienst. Im Oktober 2020 begann er sein Studium zum gehoben Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen und wurde nach erfolgreichem Abschluss zum Polizeioberkommissar ernannt. Er versah seinen Dienst anschließend erneut beim Polizeirevier Göppingen im Streifendienst und hatte dort die Aufgabe des Abwesenheitsvertreters eines Dienstgruppenleiters.

Alexander Hiltner (30) begann 2012 seinen Dienst als Polizeikommissaranwärter in Biberach. Nach seinem Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen, wurde er 2016 zum Polizeikommissar ernannt. Im Anschluss verrichtete er seinen Dienst im Streifendienst beim Polizeirevier Göppingen. Im Juni 2020 wurde er zum Polizeioberkommissar ernannt und im Februar 2021 zum Leiter einer Dienstgruppe bestellt. Nach seiner Ernennung zum Polizeihauptkommissar im Januar 2024, wechselt Alexander Hiltner zum Polizeirevier Göppingen und übernimmt dort wieder die Leitung einer Dienstgruppe. 
2.4.24

 

Betrunken und ohne Führerschein gefahren

Geislingen. Am Dienstag zog die Polizei in Geislingen gleich zwei uneinsichtige Fahrer aus dem Verkehr. Gegen 2 Uhr stoppte die Polizei einen 36-Jährigen mit seiner 15-jährigen Beifahrerin in der Werkstraße. Der Fahrer fiel den Beamten bereits zuvor durch seine unsichere Fahrweise auf. Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Anzeichen darauf, dass der Mann betrunken war. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Fahrzeug musste der 36-Jähriger, der zudem keinen Führerschein hatte, stehen lassen.

Etwa eine halbe Stunde später sah die Polizei erneut den Wagen in der Werkstraße fahren. Eine Streife stoppte das Fahrzeug zur Kontrolle. Am Steuer saß nun die 15-Jährige, die ebenfalls betrunken und wohl völlig uneinsichtig war. Auch sie musste anschließend in einem Krankenhaus Blut abgeben.  Die Polizei Geislingen ermittelt nun gegen die Beiden wegen Trunkenheitsfahrt sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis.
2.4.24

 

Gartenhütten aufgebrochen

Ebersbach. In den vergangenen Tagen brachen Unbekannte drei Gartenhütten in Ebersbach auf. Zwischen Samstag und Montag drangen Unbekannte in einer Kleingartenanlage in der Hauptstraße in drei Gartenhütten ein. Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt, in dem sie Vorhängeschlösser knackten und Türen aufhebelten. Dann durchsuchten sie die Hütten nach Brauchbarem. Aus einer Hütte stahlen sie Reinigungsmittel. In einer weiteren Hütte fanden sie drei Lautsprecher und nahmen diese mit. Die Polizei Uhingen ermittelt nun nach den Tätern und sicherte Spuren.
2.4.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppingen SV gegen  1. FC Normannia Gmünd:  4 : 1

Handball Bundesliga Herren: Rhein-Neckar-Löwen gegen Frisch Auf Göppingen: 33 : 29

Handball 2. Bundesliga Frauen: TuS Lintfort gegen Frisch Auf Göppingen:  26 : 36

 

Einbrecher richten Schaden an

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag scheiterten Einbrecher in Göppingen. In der Zeit zwischen 20 Uhr und 7 Uhr waren Unbekannte in der Esslinger Straße zu Gange. Dort versuchten sie gewaltsam die Türen zum Verkaufsraum einer Bäckerei aufzuhebeln. Das gelang ihnen jedoch nicht und sie blieb draußen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Der Schaden an den Türen wird auf 3.000 Euro geschätzt.
1.4.24

 

Frau begeht Unfallflucht

Göppingen.  Am Samstag meldete eine Zeugin kurz vor 11 Uhr der Polizei, dass eine Frau mit ihrem Pkw gegen einen geparkten Anhänger gefahren sei. Die Frau entfernte sich daraufhin von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Da ein Teil ihres Kennzeichens aufgrund von Zeugenhinweisen bekannt war, konnte die Fahrerin schnell ermittelt und zu Hause angetroffen werden. Während des Gesprächs stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Die Fahrerin hatte knapp 2,4 Promille. Sie sieht nun einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen. Zudem musste sie ihr Blut und ihren Führerschein abgeben. Der Gesamtschaden beträgt etwa 13.500 Euro. Die Verursacherin blieb unverletzt.  Die Polizei lobt das Verhalten der aufmerksamen Zeugen. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei im Rahmen der Aktion "Stopp der Unfallflucht" dafür wirbt, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen von Verkehrsunfällen, sich zu melden. Wer einen Unfall beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet, kann wie in diesem Fall dazu beigetragen, dass der Besitzer des beschädigten Anhängers nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt.
31.3.24

 

Motorradfahrer gestürzt

Geislingen. Am Samstag erlitt ein Biker bei einem Unfall bei Geislingen Verletzungen. Kurz vor 17.30 Uhr fuhr ein 35-Jähriger mit seiner Suzuki auf der L1230 von Türkheim in Richtung Geislingen. Am Beginn der Türkheimer Steige rutschte sein Vorderrad aus bislang ungeklärter Ursache weg. Der 18-Jährige stürzte und rutschte mit seinem Motorrad nach links über die Gegenfahrbahn. Dort kam er in einer Böschung zum Liegen. Ein Krankenwagen brachte den Mann mit leichten Verletzungen in eine Klink. An der Suzuki entstand ein Schaden von etwa 8.000 Euro.
31.3.24

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen/Ulm.  Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und in Ulm ins Visier. Schon seit einigen Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem so genannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an dem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt.

Nicht zum ersten Mal fanden an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm gezielte Verkehrskontrollen statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird, sondern auch, dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu Gefahren im Straßenverkehr werden können. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen. Auch die Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Ulmer Polizei an diesem Tag.

Im Landkreis Göppingen und im Stadtgebiet Ulm überprüfte die Polizei zwischen 12 Uhr und 22 Uhr ca. 250 Fahrzeuge, davon 114 Krafträder sowie etwa 300 Personen. Unsachgemäß veränderte Autos und Motorräder - "tiefer, breiter, vermeintlich schöner, lauter, schneller" - stellen eine Gefahr für die Fahrer selbst, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar. 30 der kontrollierten Fahrzeuge wiesen erhebliche Mängel auf, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch. Diese erlischt zum Beispiel durch unvorschriftsmäßige Veränderungen beim Tieferlegen der Fahrzeuge, durch falsche Kombinationen von Rad und Reifen oder durch die Manipulation an Auspuffanlagen. 10 Fahrer durften deshalb nicht mehr weiterfahren. An vier von sechs beschlagnahmten Fahrzeugen bestand der Verdacht, dass die Leistung erheblich gesteigert wurde. Diese werden nun auf einem Leistungsprüfstand genauer überprüft.

Insgesamt beanstandeten die Kontrollierenden 88 Fahrzeuge bzw. deren Lenker, was zu fünf Strafverfahren und 83 Bußgeldverfahren führte. 13 Geschwindigkeitsverstöße stellten die Beamten fest und zeigten diese an. Der Tagesschnellste war bei erlaubten 50 km/h mit 95 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Vier Fahrer erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Gegen 14 Uhr war ein 20-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad in der Göppinger Innenstadt unterwegs. Da er zu schnell fuhr fiel er einer Streife auf. Nachdem er mit seiner KTM beim Ortseingang von Bartenbach bei erlaubten 70 km/h einen Pkw deutlich zu schnell überholte, stoppten ihn die Beamten. Aufgrund seiner absolut rücksichtslosen Fahrweise erwartet den jungen Raser nun eine Anzeige. Darüber hinaus überprüfte die Polizei auch die Fahrtüchtigkeit. Hierbei stellte sie vier Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer setzten. Ein Arzt nahm ihnen deshalb in einer Klinik Blut ab. Außerdem wurde ihnen durch die Polizei die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden untersagt.  Insgesamt stellte die Polizei in diesem Jahr nur wenige szenetypische Pkw in den Bereichen Ulm und im Filstal fest.
30.3.24

 

Biker stürzt in Kurve und verletzt sich leicht

Donzdorf. Am Freitag fuhr ein 21-Jähriger mit seiner KTM auf der K1401 in Richtung Donzdorf. Im Bereich der Messelbergsteige kam er im Kurvenbereich von der Fahrbahn ab, prallte gegen die dortige Schutzplanke, und stürzte. Er wurde durch den Aufprall/Sturz leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung in eine Klinik. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.
30.3.24

 

Noch keine Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Kreis Göpingen. Im März ist die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen gesunken. Insgesamt waren 19 445 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Rückgang im Vergleich zu Februar um 13 Personen oder 0,1 Prozent. Gegenüber März 2023 waren 2 028 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 11,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, lag wie im Vormonat bei 4,3 Prozent (März 2023: 3,9 Prozent).

„Die Arbeitslosigkeit ist nach fünf Monaten Anstieg in Folge wieder gesunken, allerdings nur sehr verhalten. Von einem Frühjahrsaufschwung sind wir im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen noch weit entfernt, zumal die Arbeitslosigkeit im Land Baden-Württemberg etwas deutlicher um 1,2 Prozent zurück gegangen ist. Und: Der Rückgang hier in der Region findet ausschließlich bei Frauen und Personen über 50 Jahre statt. Bei Männern, Jüngeren und Ausländern ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen. Noch deutlicher ist der Vergleich zum Vorjahr: Das Plus liegt auf Agenturebene bei 11,6 Prozent und zeigt sich bei allen Personengruppen“, so das Fazit von Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit in Göppingen. Normalerweise sinkt die Arbeitslosigkeit in einem März deutlich stärker. „Der Arbeitsmarkt stemmt sich mit aller Kraft gegen die wirtschaftliche Gesamtentwicklung und die weltweiten Einflussfaktoren. Betriebe suchen weiterhin nach Personal, insbesondere Fachkräfte mit abgeschlossener Ausbildung haben Chancen auf Beschäftigung. Dieser Fachkräftebedarf kommt auch den ukrainischen Geflüchteten zu Gute, die wir mit dem Job-Turbo jetzt, nachdem viele die Integrationskurse beendet haben, zügig in den Arbeitsmarkt integrieren möchten. Insbesondere in Branchen, in denen der Personalbedarf schon seit Jahren hoch ist“, so Käppel. Deshalb organisiert beispielsweise das Jobcenter Landkreis Göppingen zusammen mit der Agentur für Arbeit Göppingen die Messe „Pflege leben – Arbeit und Ausbildung nah am Menschen“ am 26. April in Göppingen, bei der Interessierte auch, aber nicht nur aus der Ukraine, mit Pflegeeinrichtungen aus der Region zusammentreffen können.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 7 074 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 86 Personen weniger (minus 1,2 Prozent) als im Februar, aber 835 (plus 13,4 Prozent) mehr als im Vorjahr. Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,8 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 5,2 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,4 Prozent.
28.3.24

 

Osterbrunnen geschmückt

Schorndorf. Oberbürgermeister Bernd Hornikel den von den Schorndorfer Landfrauen gestalteten Osterbrunnen auf dem Marktplatz. In seiner Ansprache lobte er die langjährige Tradition des Osterbrunnens, die bis in die 1990er Jahre zurückgeht. Besonders hob er die unermüdliche Arbeit der Schorndorfer Landfrauen hervor, die den Brunnen mit Liebe zum Detail in einen Blickfang für Bürger verwandeln. Der Osterbrunnen ist für Bernd Hornikel ein jährliches , das ihn in Frühlingsstimmung versetzt und seine Vorfreude auf die wärmere Jahreszeit weckt. Durch die farbenfrohe Gestaltung des Brunnens wird der Marktplatz zu einem noch attraktiveren Ort zum Verweilen. OB Hornikel dankte den Landfrauen außerdem für ihre ehrenamtliche Arbeit in Schorndorf: „Davon lebt die Stadt, das macht die Stadt schön“. 
28.3.24

 

Unfall bei Aquaplaning

Göppingen. Am Mittwoch verlor ein 26-Jähriger auf der B10 bei Göppingen die Kontrolle über sein Auto und krachte in die Leitplanken. Der 26-Jährige fuhr kurz nach 20 Uhr auf der B10 in Richtung Stuttgart. Durch den starken Regen herrschte Aquaplaning auf der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum-Ost. Der Fahrer fuhr wohl zu schnell bei diesen Witterungsverhältnissen. Er verlor die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Mit der linken Fahrzeugseite prallte er in die Mittelleitplanke. Von dort wurde der Pkw abgewiesen und krachte mit dem rechten hinteren Rad in die Betonleitplanke. Letztendlich kam das Auto auf der Fahrbahn zum Stehen. Bei dem heftigen Aufprall lösten die Airbags im Fahrzeug aus. Glücklicherweise wurden weder der 26-Jährige noch seine beiden 19-jährigen Mitfahrer verletzt. Ein Abschlepper kümmerte sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden an den Verkehrseinrichtungen ist, muss noch ermittelt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges kam es bis gegen 20.15 Uhr zu leichten Verkehrsbehinderungen.
28.3.24

 

Unfall mit Verletztem

Börtlingen.Zwei Fahrzeuge stießen  in Börtlingen zusammen. Dabei wurde eine Person verletzt. Ein 61-Jähriger war mit seinem Pkw in der Ortsstraße unterwegs. Vom Kaisersträßle bog ein 39-Jähriger mit seinem Wagen nach links in die Ortsstraße ab. Auf die Vorfahrt des von links kommenden 61-Jährigen hatte der 39-Jährige nicht geachtet. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Durch den Aufprall wurde der 61-Jährige leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 19 000 Euro.
28.3.24

 

Vordach an Halle gerammt

Geislingen. Etwa 10.000 Euro Sachschaden ließ ein Unbekannter am Montag oder Dienstag in Geislingen Steige zurück. Am Montag gegen 6 Uhr war das Vordach an der Halle in der Eberhardstraße noch ganz. Am Dienstag zur Mittagszeit stellte ein Zeuge dann fest, dass ein Unbekannter das Dach beschädigt hatte. Die Beamten vom Polizeirevier nahmen die Ermittlungen auf. Deren Erkenntnisse zufolge muss es sich bei dem unbekannten Fahrzeug möglicherweise um einen Lkw handeln. Der blieb wohl an dem Vordach hängen und beschädigte dies dadurch erheblich. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, machte sich der Unbekannte aus dem Staub.
8.3.24

 

Trickdiebe machen Beute

Geislingen. Am Mittwoch stahlen Unbekannte einer Seniorin in Geislingen die Handtasche. Eine 71-Jährige lud auf dem Großparkplatz in der Neuwiesenstraße den Einkauf in ihren Kofferraum. Ein Unbekannter warf einen Schlüssel hinter ihr auf den Boden und verwickelte die Frau in ein Gespräch. Während die Seniorin abgelenkt war, stahl wohl ein zweiter Unbekannter ihre Handtasche aus dem geöffneten Kofferraum. Vermutlich war noch ein dritter Mann beteiligt, der sich in unmittelbarer Nähe an ihrem Auto befand. Die Polizei Geislingen (hat die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Einer der Täter war zwischen 30 und 40 Jahre alt. Er sah südländisch aus und trug einen Bart. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und einer Basecap. Die weiteren Täter konnte die 71-jährige Geschädigte nicht beschreiben.
28.3.24

 

Fischer bleibt Chef der Notärzte

Kreis Göppingen. Prof. Matthias Fischer, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Notfallmedizin an den Alb-Fils-Kliniken wurde bei der Mitgliederversammlung der AGSWN erneut in seinem Amt bestätigt und zum Vorsitzenden gewählt. Die AGSWN, die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte e.V., wurde im  1983 gegründet. Sie nimmt die Interessen der Notärzte in den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland wahr. Mit den anderen Länder-Arbeitsgemeinschaften bildet sie die BAND e.V. (Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands).
28.3.24

 

Rettungsinsatz in der Remsgalerie

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei gemeldet, dass in einem Einkaufszentrum in der Remsgalerie in Schwäbisch Gmünd mehrere Personen mit Reizungen der Atemwege aufgefallen sind. Deswegen rückte die Polizei mit mehreren Streifen an. Auch Rettungsdienst und Feuerwehr fuhren mit einem größeren Aufgebot an den Eindsatzort. Die Remsgalerie wurde durch die Einsatzkräfte geräumt.. Das Gebäude wurde um 17.55 Uhr nach einer ausreichenden Belüftung durch die Feuerwehr wieder frei gegeben. Zum derzeitigen Kenntnisstand wurden 19 Personen leicht verletzt, konnten jedoch vor Ort wieder aus der medizinischen Behandlung entlassen werden. Insgesamt waren ca. 70 Personen in der Remsgalerie aufhältlich, als diese geräumt werden musste. Die Ermittlungen zur Ursache dauern noch an.
27.3.24

 

Straßenbau: Umwege zu den Märkten

Göppingen. Drei Straßenabschnitte werden  in Eislingen gesperrt.  Ab Donnerstag, 4. April, wird die Steinbeisstraße zwischen der Stuttgarter Straße und der Daimlerstraße vollgesperrt. In diesem Bereich werden die Wasserleitungen ausgetauscht und umfassende Straßensanierungsarbeiten durchgeführt. Die Sperrung wird voraussichtlich bis zum 24. Mai dauern. Die Zufahrt zu den Märkten in der südlichen Steinbeisstraße und der Daimlerstraße erfolgt während der Sperrung über die Westtangente (Zubringer B10) und die Daimlerstraße. Der Elektronikfachmarkt in der nördlichen Steinbeisstraße kann nur über die Poststraße angefahren werden. Die Umleitungen sind entsprechenden ausgeschildert.

In der Albstraße wird der Teilbereich zwischen der Scheer- und der Weltestraße vom 2. bis zum 5. April voll gesperrt, hier wird im Zuge des barrierefreien Umbaus der Bushaltestellen der komplette Fahrbahnbelag erneuert. Der Verkehr wird über die Fichtestraße umgeleitet. In der Scheerstraße wird im gleichen Zeitraum die Fahrspur Richtung Süden (vom Hirschkreisel bis zur Bergstraße) ebenfalls voll gesperrt, um den kompletten Fahrbahnbelag zu erneuern. Die ausgeschilderte Umleitung verläuft über die Berg- und Beundstraße.
27.3.24

 

Neuer Fachberreichsleiter Bauen

Eislingen. Frank Fussenegger hat seine Tätigkeit im Eislinger Rathaus aufgenommen. Der Architekt und Stadtplaner Frank Fussenegger leitet den Fachbereich Bauen. Er ist zuständig für alle Bauämter der Stadtverwaltung und vertritt diese nach innen und außen. Die Fortentwicklung des Fachbereichs sowie die strategische Innenentwicklung gehören unter anderem zu seinem Aufgabengebiet. Nach seinem Architekturstudium in Stuttgart, mit dem Schwerpunkt Stadtplanung war er fünf Jahre in Architekturbüros tätig. 2005 wechselte er für fast zehn Jahre zum Hochbauamt der Stadt Stuttgart. In den letzten sieben Jahren war Frank Fussenegger als Stadtbauamtsleiter in Steinheim an der Murr tätig, um sich dort wieder mehr in den Bereich der Stadtplanung einzubringen. Er bringt wertvolle Erfahrungen in allen baurelevanten Bereichen, wie zum Beispiel auch der Bauverwaltung und dem Immobilienbereich, in die Stadtverwaltung Eislingen mit ein.

In dem wichtigen Fachbereich Bauen, den Frank Fussenegger seit Beginn des Jahres in Eislingen leitet, steht derzeit die Eislinger Innenstadtentwicklung im Fokus. „Ich finde es spannend, bei Langzeitprojekten, wie der Mühlbachtrasse und der Umgestaltung der neuen Mitte, federführend und verantwortlich mitzuwirken und die Früchte der komplexen Planungs- und Vorbereitungszeit sichtbar werden zu lassen,“ erklärt der 52-Jährige. „Besonders reizt mich an meiner neuen Aufgabe hier in Eislingen die Neugestaltung der Stadtmitte, das Herzstück Eislingens.“ Er sieht, wie viele andere Entscheidungsträger, die Umgestaltung als historische Chance, den Nord- und Südteil der Stadt noch weiter zusammenwachsen zu lassen. Frank Fussenegger wohnt in Wäschenbeuren, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport beim Laufen oder Radfahren. Für längere Wanderungen zieht es ihn immer wieder in die Berge, zuletzt bei einer Alpenüberquerung nach Südtirol. Seine musikalische Ader zeigt sich beim Spielen der klassischen Konzertgitarre, die er bereits im Alter von acht Jahren lieben lernte. 
27.3.24

 

Holz aus Ebersbach für Ebersbach

Ebersbach. Auf dem Spielplatz Buschel in Roßwälden wurde von den Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofs eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Das Eichenholz für die zwei Bänke und den Tisch stammt aus dem Ebersbacher Stadtwald. Im Rahmen der Forstwirtschaft werden in städtischen Wäldern regelmäßig Bäume gefällt. Diese werden nach der Fällung, wenn möglich, im Bauhof weiterverarbeitet. Für die Sitzgruppe am Buschel kam eine mobile Sägemaschine zum Bauhof, welche das Stammholz direkt vor Ort in die gewünschten Maße schnitt.  So entstehen nicht nur Elemente für Bänke und Tische, auch Material für allerlei Reparaturen wird aus den Stämmen gesägt. Den Feinschliff und die weitere Verarbeitung übernehmen ebenfalls die Mitarbeiter vom Bauhof. Das wertvolle Stammholz wird bestmöglich verwertet und das zugleich regional, ohne aufwendige Transporte und alles aus einer Hand. Die Sitzgruppe am Buschel ist nur eines von vielen nachhaltigen Projekten, die die Mitarbeiter des Bauhofs und der Stadtgärtnerei mit viel Engagement jedes Jahr umsetzen.
27.3.24

 

Hochwasserschutz macht sich bezahlt

Ebersbach. Die Vorreiterrolle von Ebersbach  im Landkreis Göppingen beim Starkregenmanagement lässt sich nun auch an Zahlen festmachen.   Dass sich die Maßnahmen gelohnt haben, zeigt die jährlich abzugebende Fremdwasserbestimmung, die um über 50 Prozent gersunken ist. „Es ist wichtig und erstrebenswert, einen geringen Fremdwasserabfluss zu erreichen, damit die Kläranlage kein „sauberes“ Wasser reinigt. Eine Kläranlage arbeitet umso effektiver, je verschmutzter das Wasser dort ankommt,“ so Gerd Richter, Abteilungsleitung Tiefbau und Infrastruktur der Stadtverwaltung Ebersbach.

Bereits im Frühjahr 2020 hat die Stadtverwaltung ein entsprechendes Konzept mit Maßnahmenempfehlungen vorgelegt. Anhand dieser Maßnahmenempfehlungen hat sich die Stadtverwaltung Ebersbach unverzüglich mit den wichtigsten und notwendigsten Maßnahmen in Sachen Hochwasserschutz beziehungsweise Überflutungsschutz bei Starkregen befasst und entsprechende Prioritäten festgelegt. Es wurden zwischenzeitlich mehrere Millionen Euro in verschiedene Baumaßnahmen investiert.

Erstrangiges Ziel war es, das Wasser von Bächen und Gräben nicht in die Kanalisation, sondern in einen entsprechenden Vorfluter in die Fils einzuleiten. Ein Beispiel für diese Maßnahmen ist der neue Einlauf an der Freibadbachverdolung, der für eine bessere Ableitung des Regenwassers sorgt. Im Zuge der Sanierung der Diegelsberger Straße und des Dicknewegs wurde ein komplett neues Regenwasserkanalnetz gebaut. Im oberen Teil der Diegelsberger Straße konnte eine natürliche Quelle mit dem neuen Regenwasserkanal gefasst werden, die zusammen mit dem anfallenden Oberflächenwasser in Richtung Dickneweg geführt wird. Über einen knapp 350 Meter langen und neu angelegten Regenwasserkanal parallel zur Strutstraße, wird das gesamte Wasser in die bestehende Verdolung des Strutbachs eingeleitet, der schlussendlich in die Fils mündet.

„Die Stadt Ebersbach wird weiterhin in den Hochwasser- und Überflutungsschutz investieren. Zum einen, um entsprechende Schutzmaßnahmen zu erzielen und zum anderen, um das Regenwasser direkt in ein Gewässer einzuleiten, in das es auch gehört,“ so Bürgermeister Eberhard Keller zu den Maßnahmen, von denen auch zukünftige Generationen profitieren werden. „Wir setzen auch weiterhin auf Investitionen, die in der Zukunft zu einer strukturellen Entlastung des Haushalts führen. Nur so können wir langfristig finanzielle Spielräume erhalten.”
27.3.24

 

Rote Fläche vor der Ampel

Göppingen. An der Kreuzung Markt-/Burg-/Friedrich-Ebert-Straße in Göppingen wurde der erste so genannte „ARAS“ markiert. ARAS bedeutet „Aufgeweiteter Rad-Aufstell-Streifen“ und meint die vergrößerte, in der Regel rot eingefärbte Wartefläche an Ampeln speziell für den Radverkehr. Der Vorteil eines ARAS für alle Verkehrsteilnehmer ist, dass sich der an der roten Ampel wartende Radverkehr vor den Fahrzeugen mittig aufstellen kann. So wird der Radverkehr, insbesondere kleinere Personen wie Schüler, besser wahrgenommen. Kommen mehrere Fahrräder gleichzeitig an die rote Ampel, gibt es nun auch mehr Warteraum um sich aufzustellen.

Zeigt die Ampel rot, halten die Fahrzeuge am ersten weißen Haltebalken. Autos fahren also nicht auf die rote Fläche. Auf dem Radstreifen ankommender Radverkehr kann bis zum zweiten weißen Haltebalken fahren und sich mittig auf der neuen Wartefläche aufstellen. Vor allem Radfahrer, die nach links abbiegen möchten, können sich so aufstellen, dass sie bereits richtig stehen und sowohl vom nachfolgenden als auch vom entgegenkommenden Verkehr besser gesehen werden.

Zeigt die Ampel beim darauf Zufahren gerade grün, sollten Radfahrer, die geradeaus fahren wollen, einfach wie bisher auf dem Radstreifen weiterfahren. Sollten Radfahrer nach links abbiegen, sollten sie in dieser Situation natürlich schon rechtzeitig vorher auf die normale zum Linksabbiegen vorgesehene Fahrspur wechseln. Der breite, rote Aufstellbereich ist also dafür gedacht, sich als Radfahrer bei roter Ampel positionieren zu können.

Dieser ARAS ist der erste in Göppingen, weitere werden an sinnvollen Kreuzungen folgen. Diese aufgeweiteten Radaufstellstreifen sind jedoch nur ein Element, um den Radverkehr attraktiver zu machen. Im neuen Radverkehrskonzept 2030 (RVK 2030) sind insgesamt über 300 Einzelmaßnahmen, die allesamt die Radinfrastruktur verbessern und den Radverkehr als wichtige Säule der Mobilität stärken und sicher machen sollen.
27.3.24

 

Stadt saniert zahlreiche Straßen und Wege

Göppingen. Im Gemeinderat wurde das Programm der Straßen- und Wegeerneuerung verabschiedet. Das Jahresprogramm umfasst Maßnahmen, die auf Grundlage der Straßenzustandserfassung und weiterer Kriterien, wie Bus- und Radverkehr, Verkehrsmenge und -sicherheit, aufgestellt wurden. Insgesamt investiert die Stadt Göppingen in diesem Jahr wieder knapp 4,1 Millionen Euro in die Sanierung des Straßen- und Wegenetzes im Stadtgebiet. Darunter fallen Sanierungen von Straßen und Geh- und Feldwegen aufgrund der Zustandserfassung, Maßnahmen zur Barrierefreiheit und die Umsetzung von Maßnahmen aus der Radverkehrskonzeption. Des Weiteren wurden auch Maßnahmen im Anschluss an Projekte der Leitungsträger, beispielsweise Glasfaserausbau, und von öffentlichen Bauvorhaben, beispielsweise Kita Manzen/Höhenweg, mit in das Programm aufgenommen.

Für Maßnahmen mit gestalterischem Anspruch wird die jeweilige Planung vorab in den Gemeinderatsgremien vorgestellt und beschlossen. Bei der Ausführung der einzelnen Maßnahmen gibt es eine direkte Information an die betroffenen Bürger.

Straßen und Wege: Hohenstaufen Schottengasse, Hangsicherung -  50.000 Euro; Hohrein Herrengarten, 2. Bauabschnitt – 200.000 Euro; Jebenhausen Baronenwaldstraße / Längsparker Friedhof – 25.000 Euro; Jebenhausen Blasengasse – 100.000 Euro; Scharfenbergstraße – 130.000 Euro; John-F.-Kennedy-Straße (im Zuge Kletterhalle) – 40.000 Euro; Nördliche Ringstraße (im Zuge ASS-Kita) – 50.000 Euro; Manzen Höhenweg (im Zuge Kita) – 400.000 Euro.

Die Gehwege werden im Zuge des Glasfaserausbaus beispielsweise in der Nordstadt, Faurndau und Bezgenriet, erneuert. Zudem wird der Fußweg von der Jebenhäuser Brücke zur Bahnhofstraße saniert. Insgesamt steht für die Wegesanierung eine Million Euro zur Verfügung. Die verschiedenen Feldwegemaßnahmen wurden direkt mit den Landwirten und landwirtschaftlichen Ortsobmännern abgestimmt und umfassen ein Volumen von 65.000 Euro.

Barrierefreiheit und Radverkehr: Für Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit stehen im Jahr 2024 250.000 Euro zur Verfügung. Hierzu gehört unter anderem ein Rollatorband am Spitalplatz, die barrierefreie Querung der Ahornstraße und die Bushaltestelle Haier-/Waldorfschule.

Aus der beschlossenen Radverkehrskonzeption werden umsetzt: Jahnstraße östlich der Heininger Straße – 300.000 Euro; Holzheimer Straße Belagssanierung und Schutzstreifen – 100.000 Euro und die Radverbindung zur Klinik am Eichert – 100.000 Euro.

Projektbezogene Maßnahmen: Apostelhöfe (öffentliche Wege, nördlicher Abschnitt Grabenstraße) - 180.000 Euro; Baugebiet im Freihof Faurndau – 300.000 Euro; Stadionstraße – 200.000 Euro; Herstellung Unterflurcontainer – 50.000 Euro; Bahnbrücke Stuttgarter Straße in Faurndau, 1. Bauabschnitt B297 – 5.250 Euro; Lerchenberger Straße westlicher Abschnitt – 550.000 Euro.
27.3.24

 

Saubere Stadt: Göppingen erhöht Bußgeld

Die Bußgeldbehörde der Stadt Göppingen setzt künftig höhere Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten nach dem Bußgeldkatalog Umwelt des Landes Baden-Württemberg fest. Die Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen, Almut Cobet, begrüßt diesen Schritt. „Ein sauberes Göppingen ist mir ein persönliches Anliegen. Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit darunter leidet, dass Einzelne ihre Erziehung über Bord werfen und den Müll einfach vor Ort entsorgen. Das muss härter bestraft werden, deswegen stehe ich voll und ganz hinter diesem Bußgeldkatalog.“

Entsorgung von Kleinstabfällen: Wer Kleinstabfälle wie Zigarettenkippen, Kaugummis und Verpackungspapier nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern auf die Straße oder in den Gulli wirft, zahlt künftig für den Erstverstoß in der Regel mindestens 100 Euro.
Entsorgung von Müll: Auch das Entsorgen von Hausmüll in öffentlichen Mülleimern ist nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro geahndet. 
Taubenfütterung: Für das Füttern von Tauben, das gemäß der Polizeiverordnung der Stadt Göppingen verboten ist, liegt die Geldbuße künftig je nach Menge des ausgestreuten Futters bei mindestens 75 Euro.
Hundekot: Ein Verstoß gegen die ordnungsgemäße Entfernung von Hundekot wird künftig mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro, abhängig von der Menge, geahndet.
26.3.24

 

Gasleitung beschädigt

Schlierbach. Am Montag waren Arbeiter in Schlierbach  in der Teckstraße mit Tiefbauarbeiten beschäftigt. Dabei war auch ein Bagger eingesetzt. Gegen 11.50 Uhr beschädigte ein 38-jähriger Maschinenführer eine Gasleitung. Deshalb strömte Gas mit hohem Druck aus. Die verständigte Feuerwehr konnte das Leck zunächst nicht schließen. Deshalb wurden die angrenzenden Gebäude evakuiert und die Straße für den Verkehr gesperrt. Mitarbeiter der örtlichen Energieversorgung gelang es dann, das Gasleck abzudichten. Gegen 13 Uhr wurde die Evakuierung aufgehoben. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
26.3.24

 

Himmelsstürmer bleibt vorerst geschlossen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die ursprünglich für das Osterwochenende vorgesehene Öffnung des "Himmelsstürmers" im Freizeit- und Landschaftspark Himmelsgarten in Gmünd-Wetzgau für die neue Sommersaison muss aufgrund wichtiger Reparatur- und Sanierungsarbeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Regen und die Witterung hatten dem inzwischen zehn Jahren alten, überregional bekannten Wahrzeichen der damaligen Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd zugesetzt. Die außergewöhnliche Holzkonstruktion des Aussichtssturms hat vor allem an der obersten Aussichtsplattform Schaden genommen. Hier muss für eine grundlegende Sanierung die Holzplattform durch eine Metallgitterstruktur ersetzt werden. Dies wird in den nächsten Wochen und Monaten von einer entsprechenden Fachfirma in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gebäudemanagement der Stadt Schwäbisch Gmünd durchgeführt. Finanziell unterstützt wird die Reparatur auch vom Verein Himmelsstürmer. Wann die Arbeiten abgeschlossen und der Turm für diese Saison wieder geöffnet werden kann, steht noch nicht fest.<
26.3.24

 

Professor in der der Schlagzeugklasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd hatte Professor Kai Strobel zu Gast. Der erste Preisträger und Gewinner des Publikumspreises des 68. Internationalen ARD Musik-Wettbewerb 2019 kam auf Initiative des Schlagzeuglehrer Rostislav Balciunas, exklusiv für die Schlagzeugklasse. Strobel ist Musiker und Pädagoge und hat bei Schülern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
26.3.24

 

Die neuen Maientagsplaketten sind da

Göppingen. Sie sind beliebte Sammlerstücke und gehören zum Maientag wie Turmbläser, Glockenläuten und Maientagslied: die traditionellen Maientagsplaketten. Ab sofort können diese wieder im i-Punkt erworben werden. Nach den Osterferien beginnt der Verkauf durch Schülerinnen und Schüler der Göppinger Schulen.

Ins Leben gerufen wurde die Idee der Maientagsplaketten durch den früheren Göppinger Bürgermeister Dr. Alfred Schwab. Bereits 1949 wurden die ersten Exemplare verkauft, damals noch aus Glas gefertigt, wechselte dann aber auf Holzplaketten. Schließlich kam der Gedanke zur Veranstaltung eines Wettbewerbs auf, um das schönste Motiv zu wählen. Eine Idee, die sich bis heute gehalten hat und die auf ungebremsten Zuspruch stößt. Insgesamt 65 Plaketten-Entwürfe von Schülern aller in Göppingen befindlichen Schularten gingen beim letzten Wettbewerb ein.

Diese zu sichten, auszuwerten und schließlich zu prämieren oblag der Maientagskommission in Beisein von Oberbürgermeister Alex Maier. Der diesjährige Entwurf ziert ein Kettenkarussell und stammt von Meline Danner. Im vergangenen Jahr waren die Plaketten, nach dem Rückzug des langjährigen Herstellers, aus Kunststoff hergestellt. Erfreulicherweise konnte nun wieder ein Unternehmen gefunden werden, das die Maientagsplaketten in Holz anfertigt.

Auch 2024 wird das traditionelle Symbol für den Göppinger Maientag als gestalterischer Wettbewerb an den allgemeinbildenden und gewerblichen Schulen ausgeschrieben. Die Siegerentwürfe werden dann für die Plaketten der Jahre 2025, 2026 und 2027 vorgesehen. Die Jury ermittelt die besten fünf Entwürfe, die ausgezeichnet werden. Die Preisträger auf den Plätzen eins bis drei finden nicht nur ihre Entwürfe auf den folgenden Plaketten, sondern erhalten dazu ein Preisgeld von 100 Euro. Die Plätze vier und fünf können sich über 50 Euro Preisgeld freuen.
26.3.24

 

Geld für Straßensanierung

Kreis Göppingen. „Das Filstal ist in diesem Jahr mit drei neuen Projekten im Straßensanierungsprogramm des Landes aufgenommen worden.“, teilt die Landtagsabgeordete Nicole Razavi (CDU) mit. „Es werden an B10 und den Landesstraßen wichtige Erneuerungsarbeiten durchgeführt. Ich freue mich sehr über den Bescheid, da gute Straßen das A und O sind für Verkehr und damit eine starke Wirtschaft und einem guten Leben“, freut sich die Geislinger Landtagsabgeordnete und Ministerin. „Unter den Maßnahmen sind eine Brückeninstandsetzung an der B10 bei der Flötzgrabenverdolung in Geislingen und zwei Projekte an den Landesstraßen. So eine die Hangsicherung der Gammelshauser Steige und die Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt in Böhmenkirch (Baierstraße). Insgesamt werden über einem Kilometer Straße erneuert.“, berichtet die Abgeordnete.
26.3.24

 

Asphaltarbeiten in der Kapuzinergasse

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Osterferienwoche von Dienstag, 2. April bis voraussichtlich Freitag, 5. April werden in der Kapuzinergasse in Gmünd, im Bereich der Fußgängersignalanlage Übergang Untere Zeiselbergstraße, dringende Asphaltarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung durchgeführt. Dadurch kann es kurzzeitig zu Verkehrseinschränkungen kommen.
26.3.24

 

Kunstpreis Schloss Filseck erneut ausgeschrieben

Uhingen. Der Kunstpreis Schloss Filseck, der Preis für Kunst aus Lust und Freude, wird zum zweiten Mal ausgeschrieben und richtet sich an alle Kunstschaffenden die sich in Ihrer Freizeit oder halbprofessionell mit der Malerei, Zeichnung, Grafik oder der Fotografie beschäftigen. Der Preis steht unter dem Thema Blumen und lobt in verschiedenen Kategorien Preisgelder von insgesamt 4.000 Euro aus. Angesprochen sind Künstler, die in den Landkreisen Göppingen, Esslingen-Nürtingen, Ostalb, Rems-Murr, Heidenheim oder in der Stadt Stuttgart wohnen oder ihr Atelier dort haben..

Unter allen digitalen Einreichungen wählt eine Jury die Künstler aus, die ihre Arbeiten im Original einreichen können. Diese Arbeiten zeigt der Förderkreis Schloss Filseck . und die Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen in der Ausstellung „2. Kunstpreis Schloss Filseck“ vom 15. September bis zum 20. Oktober auf Schloss Filseck. Aus dieser Vorauswahl vergibt eine zweite Jury bestehend aus Kunstsachverständigen und Vertretern des öffentlichen Lebens unter der Schirmherrschaft des Göppinger Landrats Edgar Wolff den mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis. Der Förderpreis in Höhe von 1000  Euro wird ausgelobt an Kunstschaffenden, die nach 1984 geboren wurden. Die 1.000 Euro Preisgeld für den Publikumspreis vergeben die Besucher im Laufe der Ausstellung anhand von Stimmkarten. Bewerbungsschluss für den Kunstpreis Schloss Filseck ist am 21. Juli. Bewerbungen online unter www.kunstpreis-schloss-filseck.de.
26.3.24

 

Fast vier Jahrzehnte im Rathaus gearbeitet

Eislingen. Nach fast vier Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Eislingen wurde Achim Vogt von zahlreichen Kollegen in den Ruhestand verabschiedet.
Direkt nach seiner Ausbildung begann für Achim Vogt die Laufbahn im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Eislingen als Leiter der Stadtkasse. Viereinhalb Jahre später folgte der interne Wechsel in die Kämmerei, der er bis zu seinem Ruhestand treu blieb. Oberbürgermeister Klaus Heininger würdigte bei der Verabschiedungsfeier in seiner Laudatio das Engagement, die Zuverlässigkeit und jahrzehntelange Leistung des Sachgebietsleiters. Mit der Aushändigung der Entlassungsurkunde und einem Präsent bedankte sich Oberbürgermeister Klaus Heininger für den großen persönlichen Einsatz, seine Beständigkeit und seine kollegiale Art.

„Mit Ihrem Ausscheiden nach über 38 Jahren geht eine Ära zu Ende“, verabschiedete Oberbürgermeister Klaus Heininger den angehenden Pensionär verbunden mit den besten Wünschen für die anstehende Zeit. Im Namen des Kämmereiteams richtete Fachbereichsleiter Oliver Marzian einige Worte an Achim Vogt. Er dankte ihm für die sehr gute Zusammenarbeit und den vertrauensvollen Umgang. Mit einem Sketch brachten die Kollegen die Zusammenarbeit mit Achim Vogt humorvoll auf den Punkt.
26.3.24

 

Herausfordernde und lehrreiche Ausbildungsjahre

Kreis Göppingen. Nachdem 2020 das neue Pflegeberufegesetz in Kraft getreten ist, konnte nun der dritte Ausbildungskurs an der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils- Kliniken die generalistische Pflegeausbildung beenden. „Es waren drei herausfordernde, lehrreiche, aber auch schöne Ausbildungsjahre“, so das Fazit der Auszubildenden des Kurses GPA 21/24 F. Erfolgreich abgeschlossen haben zwölf Absolventinnen. Sie dürfen sich nun Pflegefachfrau nennen. Für neun der frisch examinierten Pflegefachfrauen war die Württembergische Schwesternschaft vom Roten Kreuz (WSSRK) der Ausbildungsträger, für die restlichen drei die Kliniken.

In einer Zeit, in der der Pflegebereich vor großen Herausforderungen steht, ist es erfreulich zu sehen, wie sich Auszubildende für die Pflege engagieren. Die dreijährige Ausbildung hat mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes 2020 eine neue Ära in der Pflegeausbildung eingeläutet. Diese Ausbildung vereint die bisher getrennten Bereiche der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer umfassenden generalistischen Ausbildung.Die Absolventinnen der Pflegeausbildung tragen dazu bei, den steigenden Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften zu decken. Ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Empathie werden dringend benötigt, um eine hochwertige Versorgung in allen Bereichen der Pflege sicherzustellen und einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung zu leisten.

Die Schulleitung Sabine Becker, die Kursleitungen Ilka Müller und Alexandra Zimmermann, alle Mitarbeiterinnen der Schule für Pflegeberufe und die Praxisanleitenden aus den akut stationären Versorgungsbereichen der Alb-Fils-Kliniken gratulierten den Absolventinnen zum bestandenen Ausbildungsabschluss und wünschen ihnen für Ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute. Dem schloss sich auch Ausbildungsleiterin Ulrike Moor der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. an: „Es freut uns, dass wir in den letzten drei Jahren neun Absolventinnen begleiten durften. Wir gratulieren unseren Auszubildenden herzlich zur bestandenen Prüfung und sind sehr stolz auf die großartigen Ergebnisse.“

Die Ausbildung zur Pflegefachfrau erfolgreich abgeschlossen haben: Márcia Isabel Bandeira Ferreira, Denise Michelle Bauer, Eleonóra Bauer, Carina Frank, Alina Froncz, Madlen Ilić, Antonella Iljazović, Leonie Kornau, Veronika Genovefa Petropoulos, Luana Felicia Sperandio, Carolin Ella Stritzel, Else Van der Velden.
26.3.24

 

Neue öffentliche Toiletten bei Bahnhöfen

Kirchheim unter Teck. An den Bahnhöfen Kirchheim unter Teck und Ötlingen hat die Stadt Kirchheim unter Teck zwei neue öffentliche Toiletten in Betrieb genommen. Damit kommt die Stadt einem oft geäußerten Wunsch zur sauberen Erledigung menschlicher Bedürfnisse nach. Nachdem andere Lösungen, wie Toiletten in den Zügen oder in den beiden Bahnhofsgebäuden nicht möglich waren, hat man sich mit dem Gemeinderat auf die Finanzierung dieser beiden wichtigen öffentlichen Einrichtungen verständigt.

Die beiden identisch produzierten WC-Anlagen am Bahnhof Kirchheim unter Teck und am Bahnhof Ötlingen wurden in vandalismushemmender Ausführung als behindertengerechte Unisex-WCs in Fertigmodulbauweise errichtet. Im WC-Raum steht auch ein klappbarer Babywickeltisch zur Verfügung. Die leicht wiedererkennbare, blaue Farbgebung der Glasfassade mit dem Logo der Stadt Kirchheim unter Teck auf der Vorderseite leitet sich aus dem aktuellen Corporate Design der Stadtverwaltung ab, das sich auch auf zahlreichen Schildern an städtischen Gebäuden wiederfindet und stellt eine optische Verbindung zur Stadt Kirchheim unter Teck her. Eine extensive Dachbegrünung wird ihren kleinen Beitrag zum Stadtklima leisten.  Die gut sichtbare öffentliche Platzierung soll dazu beigetragen, dass solche häufig von Zerstörungswut betroffenen Einrichtungen gut sichtbar sind und damit auch einer entsprechenden sozialen Kontrolle unterliegen.
26.3.24

 

Sechs Verletzte bei Unfall auf Landesstraße

Zell u.A. Sechs Verletzte und zwei kaputte Autos sind die Bilanz eines Unfalles am Sonntag auf der Landesstraße 1214 bei Zell. Gegen 12.40 Uhr war eine 78-Jährige mit ihrem Pkw auf der Göppinger Straße unterwegs. An der Einmündung in die Landesstraße 1214 bog sie nach links in Richtung Bad Boll ab. Hierbei übersah die Fahrerin wohl eine 41-Jährige, welche mit ihrem Wagen von Bad Boll kommend, auf der Vorfahrtstraße fuhr. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 78-Jährige im Fahrerin erlitt dabei schwere Verletzungen. Ihre drei Mitfahrer im Alter von vier, 14 und 70 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Kliniken. Auch die 41-jährige Fahrerin und ihre 18-jährige Mitfahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden in Kliniken gebracht. Das Polizeirevier Uhingen hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden auf 50 000 Euro. Die Feuerwehr Zell war mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, zwei Notarztwagen und fünf Rettungswagen im Einsatz. Abschleppunternehmen bargen die nicht mehr fahrbereiten Autos. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Landesstraße bis gegen 15 Uhr voll und bis 16.10 Uhr teilweise gesperrt.
25.3.24

 

Publikum erwartet eine bunte Schlagershow

Donzdorf. Die „größte Schlagershow des Jahres“ versprechen die Veranstalter der Stauferkrone am 6. April in der Donzdorfer Stadthalle. Gut 20 Künstler aus fünf europäischen Ländern stehen an diesem Abend auf der Bühne und sorgen mit ihrer Musik für ein abwechslungsreiches Programm. Mit Spannung wird das einstündige Konzert von Bernhard Brink erwartet. Der 72-Jährige blickt auf eine über fünf Jahrzehnte andauernde Karriere zurück.

„Die Stauferkrone bietet dieses Mal nahezu den gesamten Querschnitt des deutschen Schlagers“,  sagt Hayo Well. Der Musikproduzent und Komponist aus Uhingen ist künstlerischer Leiter des internationalen Schlagerwettbewerbs Stauferkrone und hat  - nachdem eine Vorauswahljury aus Berufsmusikern die Finalisten nominiert hatte - u.a. auch die Reihenfolge der Titel bei der Veranstaltung festgelegt. „Dabei galt es, einen Spannungsbogen aufzubauen, um dem Publikum eine gute Musikmischung zu bieten“. Das Spektrum reiche von Balladen, über modernen Schlager-Pop und technikorientierten Beiträgen bis hin zu Melodien, die an die 50er Jahre erinnern.  Unabhängig vom Musikstil sei die Qualität der Beiträge entscheidend, so Hayo Well. „Die hat noch einmal deutlich zugelegt“, weiß der Uhinger, was letztlich für den Wettbewerb spreche. „Die meisten Teilnehmer sind schon viele Jahre erfolgreich im Geschäft“, weiß Hayo Well, der auch die zum Wettbewerb erschienene CD mit allen 18 Finaltiteln bearbeitet hat. Die Stauferkrone warte allerdings auch mit hoffnungsvollen Nachwuchs-Talenten auf.

Aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg kommen die deutschen Finalteilnehmer bei der Stauferkrone. Zudem sind Österreich, die Schweiz, Frankreich und die Niederlande mit Interpreten dabei. Internationaler wird es noch durch die Musikautoren, wo mit Stefano Maggio ein Italiener mit von der Partie ist, der auch für Giovanni Zarella arbeitet. Überhaupt fallen bei den Musikautoren prominente Namen auf: So Uwe Altenried, ehemaliges Mitglied der „Klostertaler“ oder Franz Halmich, Gründungsmitglied der „Flippers“ und Komponist des Evergreens „Weine nicht kleine Eva“. Mit Martin Isenegger ist auch ein Hitkomponist aus der Schweiz dabei, der als Studiomusiker für Tina Turner gearbeitet hat. Für die Stauferkrone komponiert hat auch Uwe Haselsteiner, der als Mitglied der Band Xanadu  1989 bei der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix d’Eurovision mit dem Lied „Einen Traum für diese Welt“ den zweiten Platz belegte. Haselsteiner komponierte und produzierte unter anderem für Roland Kaiser, Ireen Sheer, Bernhard Brink, Andrea Jürgens oder Hansi Hinterseer. Als Textdichter hat sich Heiner Graf einen Namen gemacht. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Gewinn der Schlager-Trophäe für den von ihm geschriebenen Titel „Sommernacht am Lago Maggiore, der von der amerikanischen Interpretin Audrey Landers (bekannt aus der TV-Serie „Dallas“) gesungen wurde.

Projektleiter Rüdiger Gramsch  von der Agentur Maitis-Media sieht mit den bekannten Namen von Komponisten und Textdichtern den Anspruch der Stauferkrone bestätigt, auch ein Musikautorenwettbewerb zu sein. „Dieses Ziel hatten wir von Anfang an gehabt“, so Gramsch und verweist auf Komponistenverband und Textdichterverband als ideelle Partner der Stauferkrone. Zudem lobe man ja auch Preise für den besten Text und die beste Komposition aus. Darüber hinaus freut sich Gramsch darüber, dass die meisten Musikautoren am 6. April den Weg nach Donzdorf finden, um bei der Stauferkrone live dabei zu sein.

Tickets: www.easyticket,de – Hotline 0711-2 555 555
25.3.24

 

Polizei kontrolliert Geschwindigkeit

Göppingen.  Am Sonntagabend zog die Polizei in Göppingen fünf Fahrer aus dem Verkehr.  In der Zeit zwischen 21 Uhr und 22.30 Uhr setzte die Polizei Göppingen den Schwerpunkt ihrer Kontrollen auf die Geschwindigkeit. Dabei stoppten die Polizisten in der Ulmer Straße fünf Autofahrer, die teils deutlich zu schnell unterwegs waren. Um 22 Uhr stoppten die Beamten einen 32-Jährigen. Der war mit seinem Pke innerorts mit 86 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
25.3.24

 

Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Oberbettringer Straße wird von Dienstag, 26. März bis voraussichtlich Donnerstag, 28. März in Fahrtrichtung Oberbettringen gesperrt. Die Umleitung ab dem Glockekreisverkehr nach Oberbettringen erfolgt über die Buchstraße – Buchauffahrt. Grund für die einseitige Sperrung sind die Bauarbeiten im Zuge der Neugestaltung der Fußgänger- und Fahrradquerung nördlich des Glockekreisverkehrs. Die Querung zwischen Gemeindehausstraße und Wilhelmstraße wird neu gestaltet und für Radfahrer attraktiver hergestellt. Aus Richtung Oberbettringen ist die Oberbettringer Straße weiterhin befahrbar.

Ab Dienstag, 2. April bis einschließlich Freitag, 5. April wird die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rehnenhof-Wetzgau und Haselbach tagsüber in der Zeit zwischen 8 und 17 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund für die Sperrung ist ein Verkehrssicherungshieb, es müssen schadhafte Bäume gefällt werden.
25.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Normannia Gmünd gegen TSG Backnang: 0 : 0

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC Nöttingen gegen 1. Göppinger SV: 3 : 0

Handball Herren Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen HC Erlangen: 32 : 29

Handball Frauen 2. Bundesliga: Frisch Auf Göppingen gegen Füchse Berlin: 28 : 23

 

Auch Kennzeichen gefälscht

Eislingen. Am Samstagabend fiel  Beamten des Polizeireviers in Eislingen ein Rollerfahrer in der Ulmer Straße auf. Dieser fuhr mit einem schwarzen Kennzeichen, weshalb klar war, dass der Versicherungsschutz erloschen gewesen war. Aufgrund dessen soll der Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hierbei versuchte der 16-Jährige mit seinem Roller zu flüchten. Wenig später konnte er durch die Polizei in einer Sackgasse gestoppt und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass das Kennzeichen mittels eines Permanentmarkers verändert wurde und der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz waren das Endresultat der kurzen Fahrt. Ein Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde wird nun ebenfalls gefertigt.
24.3.24

 

Einbrecher festgenommen

Waldstetten. Am Samstagnachmittag versuchte ein 39-jähriger Mann in der Goethestraße in Waldstetten über die Kellertüre in ein Wohnhaus einzubrechen. Die Kellertüre hielt dem Versuch stand und der Mann flüchtete unverrichteter Dinge. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte der Mann wenig später vorläufig festgenommen werden. Er wurde nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit einer Strafanzeige wegen versuchtem Einbruch rechnen. Der angerichtete Schaden an der Kellertüre beläuft sich auf 200 Euro.
24.3.24

 

 Wegen Müdigkeit Unfall verursacht

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Sonntagmorgenbefuhr ein 22-jähriger Mann in Gmünd mit seinem Pkw die Nepperbergstraße in Richtung Bahnhof. Zusätzlich zur regennassen Fahrbahn und der nicht angepassten Geschwindigkeit, überkam den Mann auch noch seine Müdigkeit. In der Folge kollidierte er mit einem, am rechten Fahrbahnrand ordnungsgemäß auf den dortigen Parkplätzen stehenden Fahrzeug. Bei dem Aufprall entstand ein Gesamtschaden von 6.000 Euro. Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen.
24.3.24

 

Unfall gebaut und geflüchtet

Geislingen. In der Nacht auf Samstag, gegen 1.50 Uhr, fuhr ein Autofahrer in Geislingen  durch die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof. Dabei stieß er mit seinem Pkw gegen einen geparkten Wagen. Der wurde auf der linken Seite in der gesamten Länge erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Der Unfallfahrer flüchtete mit seinem ebenfalls schwer beschädigten Fahrzeug. Das Verursacherauto konnte an der Halteranschrift festgestellt werden. An ihm war ein erheblicher Schaden vorne rechts in Höhe von ca. 15.000 Euro. Vom Fahrer konnte ein entgegenkommender Busfahrer eine Beschreibung abgeben. Er konnte bisher durch die Polizei nicht angetroffen werden. In Unfallnähe hielten sich drei Personen auf. Diese werden gebeten, sich der Polizei als Zeugen zur Verfügung zu stellen und sich beim Polizeirevier Geislingen, Tel. 07331/93270, zu melden.
23.3.24

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Geislingen.  Am Freitagmittag fuhren zwei Motorradfahrer unabhängig voneinander die Steige von Eybach nach Waldhausen hoch. Nach der Steige überholte das erste Motorrad eine Autokolonne. Wegen Gegenverkehr brach der Fahrer den Überholvorgang ab und scherte zwischen den Autos ein. Der folgende 55-jährige Motorradfahrer setzte nach und erkannte den Gegenverkehr erst spät. Er entschied sich, auf einen Grünstreifen auszweichen. Beim Versuch, zurück auf die Fahrbahn zu kommen, stürzte er schwer. Er wurde vom  Rettungsdienst in die Klinik gebracht. An seinem Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.
23.3.24

 

Heckenbrand in der Königsturmstraße

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagnachmittag wollte ein Anwohner der Königsturmstraße das Unkraut mit einem Schweißbrenner abflammen. Hierbei geriet eine Hecke in Brand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, welche mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften ausrückte, konnte der Mann den Brand mit dem Gartenschlauch selbst löschen. Über den Sachschaden ist nichts bekannt.
23.3.24

 

Pro Ebersbach startet die Aktion Eber-Ei

Ebersbach. Bereits zum vierten Mal startet der Gewerbe- und Handelsverein Pro Ebersbach die Mehrwertaktion „Eber-Ei“. Das Eber-Ei ist ein großer Karton in hübscher Eierform, der wiederum 24 Gutscheine oder Vorteilsbons von verschiedenen Lebensmittelanbietern, Einzelhändlern, Gastronomen und Handwerkern aus Ebersbach beinhaltet. So gibt es zum Beispiel direkte Preisnachlässe oder auch Naturalrabatte auf Kleidung, Parfum, Lebensmittel, Wein, Pflanzen, Farbe, Bücher und vieles mehr. 

Dieses Jahr liegen im teilnehmenden Ebersbacher Handel nur 5.000 kostenlose Eber-Eier aus. Die anderen 5.000 Stück wurden auf Wunsch des vorwiegend aus Einzelhändlern besetzten Arbeitskreis 1 von Pro Ebersbach in den Nachbarkommunen verteilt. „Mit dem Eber-Ei erfüllen wir gleich mehrere Punkte der Empfehlungen aus dem IHK-Innenstadtberaterbericht. Die Angebote richten sich zum Beispiel mit einem Rabatt beim Führerscheinantrag oder dem Kinder-Überraschungs-Ei auf dem Wochenmarkt am morgigen Samstag gezielt an junge Menschen. Mit der Verteilaktion in den Nachbarkommunen sprechen wir Interessenten von außerhalb an und laden zum Besuch von Eberbach ein“, so der städtische Standortförderer Frieder Scheiffele. 

„Aus Erfahrung wissen wir, dass die vielen interessanten Angebote die Kunden meistens gleich in mehrere Geschäfte locken. Die gleichbleibend hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass das Eber-Ei nicht nur bei den Kunden, sondern auch den Händlern gut ankommt“, so Doreen Irmischer, 1. Vorsitzende von Pro Ebersbach. Die Händler können im Rahmen ihrer Mitgliedschaft umsonst beim Eber-Ei mitmachen. Bis zum Ebersbacher Frühling mit verkaufsoffenen Sontag am 14. April können die Gutscheine eingelöst werden. Die teilnehmenden Betrieben sind unter www.proebersbach.de aufgelistet.
22.3.24

 

Färber: Bauen und Wohnen müssen bezahlbar sein

Kreis Göppingen, Die Baugenehmigungszahlen brechen flächendeckend ein, die Auftragsbücher der Unternehmen laufen leer und Projekte werden reihenweise storniert, obwohl Wohnraum dringend gesucht ist. Laut einer Studie fehlen bereits jetzt 700.000 Wohnungen. Dies führt zu Insolvenzen im Baugewerbe, Kurzarbeit und Entlassungen sowie zu steigenden Baukosten und Mieten. "Die Regierung hat bisher alle Hilferufe aus der Bauwirtschaft ungehört verhallen lassen. Leidtragende sind die Menschen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind. Bauen und Wohnen müssen jedoch bezahlbar sein", so der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber. Für die Bauwirtschaft brauche es daher Gegenmaßnahmen. "Die CDU/CSU fordert einen Dreiklang aus steuerlichen Maßnahmen, gezielter Förderung und der Senkung von Bau- und Baunebenkosten", erklärt Färber.

"Gestiegene Baukosten und Arbeitskräftemangel sind ein Teil der Ursache. Hinzukommt aber, dass sich, nach Berechnungen der Bauwirtschaft, 37 Prozent der Baukosten auf staatliche Vorschriften zurückführen lassen. Das bedeutet: Wenn die Bundesregierung dann beispielsweise die Standards für Dämmen und Heizen weiter verschärft, Förderprogramme verzögert, stoppt oder einschränkt, verschlimmert sie die Lage zusätzlich", konkretisiert der CDU-Abgeordnete seine Kritik. Zudem warte die Bauwirtschaft noch immer auf erleichterte Abschreibebedingungen und die Novelle des Baugesetzbuches.

"Die CDU/CSU will Sonderabschreibungen für den sozialen Wohnungsbau einführen, für den erstmaligen Bau oder Erwerb von selbst genutztem Eigentum einen Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer gewähren sowie die KfW-Kreditprogramme aufstocken. Eigentümer sollen sie auch für den Bau von Wohnhäusern nach dem Energie-Standard EH55 in Anspruch nehmen können", präzisiert Färber die Forderungen seiner Fraktion und stellt klar: "Wohnen darf kein Luxus sein - weder für das Baugewerbe noch für Bauherren, Wohnungseigentümer oder für Mieter."
22.3.24

 

OB Dehmer zeichnet Blutspender aus

Geislingen. Oberbürgermeister Frank Dehmer hat  zusammen mit den Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins, Bernd Hamann und Jens Currle, im Lesecafé der Stadtbücherei, Bürger ausgezeichnet, die in der Vergangenheit Blutspende-Aktionen mehrfach unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag zum Überleben anderer Menschen geleistet haben. 

Bevor Frank Dehmer gemeinsam mit den Vertretern des DRK die Urkunden und Ehrennadeln übergab, informierte Jens Currle darüber, welche organisatorische Leistung und  personelle Einsatz der ehrenamtlich tätigen Helfer der DRK-Ortsgruppe Geislingen hinter den einzelnen Blutspende-Aktionen stecken. In diesem Jahr konnte der Oberbürgermeister, neben Ehrungen für 10, 50 und 75 Spenden, einen Blutspender für125 Blutspenden auszeichnen.
22.3.24

 

Drei Fahrzeuge in Unfall verwickelt

Göppingen. Rund 20 000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstag bei Göppingen. Gegen 10.45 Uhr war ein 81-Jähriger mit seinem Pkw in Bezgenriet unterwegs. Der Senior fuhr von Heiningen kommend im Fulbachweg und bog in die Badstraße ab. An der Einmündung achtete der Fahrer nicht auf die Vorfahrt einer 84-Jährigen. Die war mit ihrem Wagen in der Badstraße unterwegs und kam von links. Die beiden Autos stießen zusammen. Durch den heftigen Aufprall erschrak wohl der Senior. Wie die Polizei berichtet, verwechselte der 81-Jährige in der Aufregung offenbar die Bremse mit dem Gaspedal und der den 81-Jährigen fuhr einem in der Badstraße verkehrsbedingt haltenden SUV einer 64-Jährigen auf.
22.3.24

 

Unter Drogen Auto gefahren

Hattenhofen. Am Donnerstag stoppte die Polizei in Hattenhofen einen 44-Jährigen mit seinem Fahrzeug. Kurz nach Mitternacht kontrollierte die Polizei den Mann in der Hauptstraße. Bei der Kontrolle hatten die Beamten schnell den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Rauschgift stand. Der 44-Jährige hatte lichtstarre Pupillen und Lidflattern. Ein Urintest bestätigte die Vermutungen der Beamten. Deshalb nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das Ergebnis der Blutprobe soll nun zeigen, was für Drogen der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Die Polizeistreife untersagte dem 44-Jährigen die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Da der aus Rumänien stammende Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er sofort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 525 Euro bezahlen.
22.3.24

 

Folien sorgen für Erlöschen der Betriebserlaubnis  

Göppingen. Am Donnerstag musste eine Autofahrerin die Folie von ihren Scheiben entfernen. Gegen 0.30 Uhr stoppte eine Polizeistreife den Pkw in der Ulmer Straße. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass an dem Fahrzeug stark getönte Folien an den Fenstern von Fahrer- und Beifahrertür angebracht waren. Dadurch war die Sicht der 22-jährigen Fahrerin stark eingeschränkt. Damit sie weiterfahren durfte, musste sie die Folie vor Ort entfernen. Darüber hinaus muss sie mit einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt in Flensburg wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis rechnen.
21.3.24

 

Zu geringer Abstand

Mühlhausen. Zu einem Auffahrunfall kam es am Mittwoch auf der A8. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Unfall kurz nach 20 Uhr zwischen Hohenstadt und Mühlhausen in Fahrtrichtung Stuttgart am Drackensteiner Hang. Mehrere Autos fuhren auf dem linken Fahrstreifen. Aufgrund des Verkehrs mussten Autos stärker abbremsen. Ein 18-jähriger Pkw-Fahrer war zu dicht aufgefahren und prallte in das Heck des Wagens eines 70-Jährigen. Den i schob es auf eine davor befindlichen Pkw eines 54-Jährigen. Der 70-Jährige kam mit nicht näher bekannten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 54-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
21,3,24

 

Neuer Fachbereich entsteht

Geislingen. Ab  April gibt es eine neue Organisationsstruktur bei der Stadtverwaltung: Fachbereich 1 (Zentrale Steuerung und Service) wird aufgeteilt in Fachbereich 1 (Hauptamt, zuständig für die Bereiche Gemeinderat, Personal und Informationstechnik) und Fachbereich 6 (Kämmerei, zuständig für Finanzen und Haushalt, Stadtkasse, Abgabenverwaltung sowie die Eigenbetriebe der Stadt). Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 28. Februar 2024 einstimmig beschlossen. Für den Fachbereich 6 steht die Fachbereichsleiterin bereits in den Startlöchern: Ute Dreher, die schon seit über 20 Jahren in der Geislinger Stadtkämmerei arbeitet und zuletzt schon langjährige Sachgebietsleiterin für diesen Bereich gewesen ist, wird diesen Posten übernehmen.
21,3,24

 

Herzen für die Gemeinschaft

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei frühlingshaften Temperaturen wurde es bunt auf dem Oberen Marktplatz in Gmünd. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte über 60 Kinder und Jugendliche von der Klösterleschule, der Jugendkunstschule und auch zahlreiche ukrainische Kinder, die mit ihren kreativen Visionen und Ideen die Herzrohlinge aus Holz kunterbunt bemalten. Die Gemeinschaftsaktion „Herzen für das Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“ nimmt Fahrt auf. Die  Rohlinge dienen als Leinwand für kreative Ideen und werden im Rahmen der Aktion von Schulen, Kindergärten und künstlerischen Einrichtungen gestaltet. Diese künstlerische Gestaltung gibt den Herzen eine persönliche Note und spiegelt die Vielfalt und Einzigartigkeit der Stadtgemeinschaft wieder. Insgesamt beteiligen sich 22 Schulen und Kindergärten an dieser Initiative, die darauf abzielt, die Herzlichkeit und Verbundenheit in der Stadt zu symbolisieren.  Die bemalten Herzen werden nicht nur im Stadtgebiet, sondern auch in den umliegenden Teilorten aufgestellt, um möglichst viele Bürgern an das zehnjährige Jubiläum der Landesgartenschau 2014 sowie auf das fünfjährige Jubiläum der Remstal-Gartenschau zu erinnern und macht aber zukünftig aufmerksam auf die Veranstaltungsreihe „Rendezvous in Schwäbisch Gmünd“. Carmen Bäuml von der Touristik und Marketing GmbH organisierte die Herzaktion für die Veranstaltungsreihe.
Oberbürgermeister Richard Arnold begutachtete die kreativen Kunstwerke und ließ es sich nicht nehmen mit den jungen Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die individuellen Werke verschönern bald die Straßen und Plätze in und um Schwäbisch Gmünd. Für die Mitgestaltung der Malaktion vor dem Rathaus bedankte sich das Stadtoberhaupt bei Gerburg Maria Müller, Jugendkunstschule, Margit Carbon, Rektorin der Klösterleschule, und bei allen Beteiligten.
21.3.24

 

Dieseldieb auf Rastanlage

Hohenstadt.  In der Nacht auf Mittwoch machte ein Unbekannter an der A8 bei Hohenstadt Beute. Auf einem Rastplätz bediente sich ein Unbekannter an einem Lastwagen. Er öffnete mit Gewalt den Tankdeckel und stahl etwa 200 Liter Diesel. Der Lkw-Fahrer schlief in seiner Kabine und bemerkte den Diebstahl nicht. Die Polizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) ermittelt nun.
20.3.24

 

Bauarbeiten im Kreisverkehr

Schwäbisch Gmünd.  Von Montag, 25. März bis Freitag, 5. April  kommt es am Kreisverkehr in der Straßdorfer Ortsmitte zu Verkehrsbehinderungen. Grund dafür sind dringende Tiefbauarbeiten für die Stromversorgung und Leitungsquerung im Bereich des Kreisverkehrs. Die Verkehrsführung wird während der Arbeiten unter halbseitiger Straßensperrung mit einer Ampelanlage geregelt.
20.3.24

 

Kinderhaus Wunderkiste olffiziell eröffnet

Eislingen. Das Kinderhaus Wunderkiste, eines von 46 Kinderhäusern des Trägernetzwerks Konzept-E, erweitert das Kinderbetreuungsangebot in Eislingen um 65 neue Kita-Plätze für Kinder im Alter von sechs Monaten bis zum Schuleintritt. Bei der Eröffnungsfeier freute sich Eislingens Oberbürgermeister Klaus Heininger über das zusätzliche Betreuungsangebot.

„Der Start in der Wunderkiste hat wunderbar funktioniert, die Kinder fühlen sich wohl und sind angekommen. Wir freuen uns, die Räumlichkeiten und den Garten mit noch mehr Leben zu füllen“, betont Clemens M. Weegmann, Geschäftsführer von Konzept-E. Aktuell sind es 40 Kinder, doch bis zu 65 Kinder in vier Gruppen können in der neuen Kita betreut werden. Dazu gehören zehn Ganztagesplätze und zehn Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten im U3-Bereich. Für Kinder, die älter als drei Jahre sind, sind 20 Ganztagesplätze sowie 25 Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten vorgesehen. „Das Kinderhaus Wunderkiste ergänzt das Betreuungsangebot in unserer Stadt mit attraktiven Krippen- und Kita-Plätzen. Es ist ein weiterer Baustein zur Familienfreundlichkeit mit dem Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, ergänzt Oberbürgermeister Klaus Heininger. 
20.3.24

 

Sechs Baumstämme gestohlen

Geislingen. Unbekannte stahlen am Dienstag in Geislingen eine größere Menge Holz. Die sechs Baumstämme lagerten auf einem Grundstück in der Anton-Ilg-Straße. Unbekannte zersägten die Stämme und transportierten das Holz ab. Dabei soll es sich um eine Größenordnung von etwa sieben bis zehn Raummetern gehandelt haben. Die Polizei Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Dieben geben können.
20.3.24

 

Baucontainer in Brand

Schlat. Am frühen Mittwochmorgen stand ein Container bei Schlat in Vollbrand. Gegen 2.15 Uhr rückten die Feuerwehr und die Polizei zu einem brennenden Baucontainer aus. Der stand an einem Feldweg nahe der L1218 zwischen Ursenwang und Schlat. Die Feuerwehr hatte den Brand nach etwa 20 Minuten gelöscht. Da am Container die Tür aufgebrochen war, wird Brandstiftung vermutet.Die Polizei Göppingen sicherte Spuren. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden am Baucontainer etwa 20.000 Euro. Ob auch an den Baumaschinen im Container ein Schaden entstand, muss noch ermittelt werden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
20.3.24

 

Fahrzeug gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Dienstag wurde in Göppingen ein schwarzer Geländewagen Nissan X-Trail entwendet.  Der Pkw war in der Aberlinstraße mit einem Anhänger geparkt. Ein Unbekannter hängte den Anhänger ab und stahl den Geländewagen. Den Anhänger ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei Göppingen ermittelt nun und nimmt Hinweise unter Tel 07161/632360 entgegen. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war an dem schwarzen Nissan X-Trail das Kennzeichen GP-HD 347 montiert.
20.3.24

 

Brand im Parkhaus: A8 gesperrt

Leinfelden-Echterdingen. Ein Fahrzeugbrand im Parkhaus über die A 8 auf Höhe der Messe Stuttgart hat am Dienstagnachmittag zur zeitweisen Vollsperrung der Autobahn geführt. Kurz vor 16.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zu dem mehrstöckigen Bauwerk aus, nachdem eine entsprechende Rauchentwicklung gemeldet worden war. Wie sich in der Folge herausstellte, hatte auf der Parkebene 4 ein abgestellter Pkw wohl aufgrund eines technischen Defekts Feuer gefangen, wodurch auch das Parkhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz verletzt und zur weiteren Untersuchung und Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand  Totalschaden. Der Schaden am Parkhaus kann noch nicht beziffert werden. Im Zuge der Löschmaßnahmen mussten beide Richtungsfahrbahnen der A 8 bis zirka 17 Uhr voll gesperrt werden. Auch die anfangs notwendigen Vollsperrungen der Parallelstraßen konnten wenige Minuten später aufgehoben werden. Auf der Autobahn sowie beim Abreiseverkehr aus dem Parkhaus kam es dennoch zu entsprechend erheblichen Verkehrsbehinderungen:
20.3.24

 

Autos zerkratzt: Polizei ermittelt gegen 59-Jährige

Geislingen.  Am Montag wurden drei Autos in Geislingen zerkratzt und eine 59-jährige Tatverdächtige soll dafür verantwortlich sein. Die drei Autos parkten zwischen 5 Uhr und 7 Uhr auf einem Parkplatz in der Hauffstraße. Als die Besitzerinnen zu ihren Fahrzeugen kamen, stellten sie die Beschädigungen fest. Karosserieteile wurden offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Da dies nicht zum ersten Mal der Fall war, installierten die Besitzerinnen Kameras in den Fahrzeugen. In den zwei Stunden näherte sich die mutmaßliche Tatverdächtige den Autos und verursachte die Beschädigungen. Die Frauen werteten die Aufzeichnungen aus und gaben so den entscheidenden Hinweis der Polizei. Die ermittelt nun gegen die Frau. Auf die 59-Jährige, bei der es sich wohl um eine ehemalige Kollegin handeln soll, kommen nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung zu. Wie hoch der Schaden an Fahrzeugen ist, muss die Polizei Geislingen noch ermitteln.
19.3.24

 

Diebe stehlen Kunst

Göppingen. Am Wochenende stahlen Unbekannte in Faurndau drei Skulpturen.  Von Freitag auf Samstag waren Diebe in Faurndau unterwegs. Dort stahlen sie drei Skulpturen aus Stahl. Die befanden sich in der Panoramastraße im Haierbrunnen. Der Polizeiposten Jebenhausen hat die Ermittlungen aufgenommen.
19.3.24

 

Landeszuschuss für Hallenbad-Sanierung

Süßen. „Süßen kann sich freuen: Das Land gibt für die Modernisierung des Hallenbads 516000 Euro aus dem Bund-Länder-Investitionspakt für Sportstätten“, teilt  die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Das sind richtig gute Nachrichten für das gesamte mittlere Filstal, freut sich die für das Programm zuständige Ministerin.
19.3.24

 

Baumaßnahmen: Bus wird umgeleitet

Göppingen. Zur Verkehrsberuhigung sowie zur Verbessrung der Querungssituation werden in der Ahornstraße in Faurndau im Bereich der Freien Waldorfschule, Kreuzung Egerlandstraße, und im Bereich der Haierschule, Kreuzung Ostpreußenstraße, Umbaumaßnahmen vorgenommen. Zur Fertigstellung und Ausführung der Belagsarbeiten ist während der Osterferien eine Vollsperrung im jeweiligen Baubereich und eine Änderung der Busführung erforderlich. Dabei fährt der Bus die Route Buchenstraße, Schlesienstraße, Ahornstraße, Egerlandstraße, Buchenstraße. Alle Haltestellen im Wohngebiet Haier werden in dieser Zeit aufgehoben und durch zwei Ersatzhaltestellen in der Ahornstraße, vor Gebäude 46, und in der Buchenstraße 5, an der Einmündung zur Riesengebirgstraße, eingerichtet. Der Individualverkehr wird innerhalb des Wohngebiets umgeleitet.
19.3.24

 

Französische Austausschüler im Rathaus begrüßt

Göppingen. Schüler des Freihof-Gymnasiums sowie die Schülergruppe der französischen Partnerschule aus Balbigny wurde im Rathaus empfangen. Auch die italienische Schülergruppe aus Foggia ist aktuell zum Schüleraustausch in Göppingen, ihre Anreise erfolgte aber erst kurz nach dem Empfang bei Oberbürgermeister Alex Maier.

Der Schüleraustausch mit dem Collège in Balbigny im Département Loire in Zentralfrankreich findet mit dem Freihof-Gymnasium bereits seit 2011 jedes Jahr statt. Seit 2023 ist auch noch das benachbarte Collège in Panissières beteiligt, so dass in diesem Jahr nun Teilnehmer aus beiden Schulen in Göppingen zu Besuch sind.  Anfang  Februar waren die Göppinger Freihof-Schüler bereits in Frankreich und haben das Schulleben, Lyon, St. Étienne und natürlich das Leben in einer französischen Familie kennengelernt. Alle kamen ganz begeistert zurück und haben nun ihre Austauschpartner hier in Göppingen zu Gast. Auf dem Programm steht ein Unterrichtsbesuch am Freihof-Gymnasium, Ausflüge nach Ludwigsburg und Stuttgart sowie zahlreiche weitere Unternehmungen abends und am Wochenende in den Gastfamilien. 

Oberbürgermeister Alex Maier betonte in seinen Grußworten an die Schüler, dass ein Schüleraustausch nicht einfach nur eine Reise in ein fremdes Land sei: „Ein Schüleraustausch ist wie eine Tür, die sich öffnet, er ermöglicht uns, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern, indem wir sie in einer authentischen Umgebung anwenden können. Er lehrt uns Toleranz und Verständnis für andere Kulturen, indem wir in ihre Lebensweise eintauchen und ihre Traditionen kennenlernen.“ Dieser Schüleraustausch trage auch zur Förderung des interkulturellen Dialogs bei und ebenso dazu, Brücken zwischen Nationen zu bauen.
19.3.24

 

Kanalarbeiten in Nördlicher Ringstraße

Göppingen. Ab Montag, 25. März, erfolgt eine halbseitige Sperrung der Nördlichen Ringstraße für etwa drei Wochen, zwischen der Erzberger- und Marstallstraße.  Dadurch wird es zu Umleitungen und Beeinträchtigungen kommen. Im Zuge der Erneuerung der Kanalisation in der Gärtnerstraße muss in der Nördlichen Ringstraße ein neuer Schacht errichtet.. Um diesen Schacht und dessen Zuleitung herstellen zu können, ist eine halbseitige Straßensperrung notwendig.
19.3.24

 

Weiterhin kein Pächter für Stadthallen-Gastronomie

Göppingen. Die Verhandlungen über den Betrieb des Stadthallenrestaurants und der Bewirtschaftung des Veranstaltungsbereiches zwischen der Stadt Göppingen und der Firma Tresor werden nicht weitergeführt. Das Hallenmanagement wird nun  auf die Kunden der Stadthalle und die Veranstaltern zugehen, um über die Neuerungen bezüglich des Caterings zu informieren.

Nachdem der Gemeinderat beschlossen hatte, mit dem Unternehmen Tresor Vertragsverhandlungen zur Übernahme des Restaurants und der Bewirtschaftung des Veranstaltungsbereichs aufzunehmen, wurden diese nun für beendet erklärt. Die Gespräche hatten gezeigt, dass man zu keinem, beide Seiten zufriedenstellenden Verhandlungsergebnis kommen wird. Somit wird es zu keinem Pachtverhältnis zwischen der Stadt und dem Tresor kommen.

Die Stadt willnun ein neues Konzept ausarbeiten, wie das Catering der Veranstaltungen in der Stadthalle erfolgen kann. Stadthallenmanagerin Leonie Großkopf betont dabei ausdrücklich, dass keine der Veranstaltungen in der Stadthalle gefährdet sei und das Catering zu jeder Zeit gewährleistet sein werde. Man werde aktiv auf die Kunden der Stadthalle und die Veranstaltenden zugehen, um über die Neuerungen bezüglich des Caterings zu informieren.

Seit September 2023 wurde die Stadthallengastronomie interimsweise von der Firma Tresor Göppingen geführt. Dies war erforderlich geworden, nachdem das Pachtverhältnis zwischen dem vorherigen Pächter und der Stadt Göppingen vorzeitig aufgelöst worden war. Bei der Bewirtung handelte es sich jedoch nur um eine temporäre Lösung, bis nach einem Ausschreibungsverfahren, das am 6. Oktober startete, ein neuer Pachtvertrag unterzeichnet werden kann. Im Januar beschloss der Gemeinderat dann auf Basis des Ausschreibungsergebnisses einstimmig, die Verpachtung der Gastronomie in der Stadthalle an die Firma Tresor Göppingen, vertreten durch Lorenc Lleshaj und Lukas Mürdter, zu vergeben. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, mit dem zukünftigen Pächter über die Inhalte des Pachtvertrags zu verhandeln.
19.3.24

 

OB Maier strebt zweite Amtszeit an

Göppingen. Im Gemeinschaftskundeunterricht bekamen die achten Klassen des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Besuch von Oberbürgermeister Alex Maier. Sie hatten ihn eingeladen, um mit ihm über Kommunalpolitik und sein Amt als Oberbürgermeister zu sprechen.

Laut Lehrplan beschäftigt man sich in Klassenstufe acht unter anderem mit der Kommunalpolitik, mit der Arbeit des Gemeinderates und des Oberbürgermeisters. Die Schüler des WHG konnten sich aus erster Hand bei Oberbürgermeister Alex Maier informieren. So berichtete das Stadtoberhaupt, dass er besonders stolz darauf sei, in seiner Heimatstadt zum Oberbürgermeister gewählt worden zu sein, weniger wichtig sei dagegen, dass er zum Amtsantritt der jüngster Oberbürgermeister Deutschlands gewesen sei. Alltäglich sei keiner seiner Arbeitstage, zwar gebe es feste regelmäßige Termine, doch jeder Tag sei anders. „Ich treffe jeden Tag coole Menschen“, und jede Begegnung erweitere den Horizont.

In Göppingen habe er vor noch einiges zu verändern, leider waren die ersten drei Jahre seiner Amtszeit durchweg von Krisen bestimmt – wie Corona, Energiekrise und die Unterbringung Geflüchteter. Dennoch konnte man einige Dinge gut vorbereiten, wie beispielsweise die Attraktivierung der Innenstadt, die Entwicklung des Boehringer-Areals, Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums oder das Thema Klimaneutralität. Er machte auch klar, dass die achtjährige Amtszeit eines Oberbürgermeisters zwar eine lange Zeitspanne ist, viele Projekte aber ihre Zeit bräuchten und oft erst in einer zweiten Amtszeit realisiert werden können. Er würde gerne eine zweite Legislatur im Amt bleiben. Nicht in Frage käme für ihn, in einer anderen Gemeinde zu kandidieren, denn „mir gefällt einfach diese Stadt“.

Dazu passt für ihn als echten Göppinger auch die Aussage, dass er bei seiner ersten Maientagsrede extrem nervös gewesen sei, da dies ein ganz besonderer Moment für ihn war. Die Schüler ließen sich natürlich nicht die Chance entgehen, dem OB auch die eine oder andere persönliche Frage zu stellen. So wissen sie nun, dass der OB kein eigenes Auto hat, wo es seiner Meinung nach den besten Döner der Stadt gibt und, dass er ein Fan des VfB Stuttgart ist, wenn er auch viel zu selten ein Spiel besucht.
19.3.24

 

Klinik: Spatenstich für neues Bildungszentrum

Kreis Göppingen. Am Göppinger Dr.-Paul-Goes-Weg wird ein neues, viergeschossiges Bildungszentrum errichtet. Zum symbolischen Spatenstich trafen sich auf dem Baugrundstück auf der Südseite des Neubaus der Klinik am Eichert in Göppingen Vertreter des Landkreises, der Baufirmen sowie Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken. Um das Baufeld für den Neubau frei zu machen, wurde seit Dezember 2023 das alte Gebäude abgebrochen. Noch diese Woche beginnt der Bagger damit, die Baugrube auszuheben. Geplant sind knapp zwei Jahre Bauzeit. Ende 2025 soll das Gebäude fertig sein. Drei Geschosse nutzt in erster Linie die Schule für Pflegeberufe, die derzeit noch in der Pappelallee verortet ist. Die weiteren Räume sind für das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) sowie das Institut für Fort- und Weiterbildung (IFWB) der Klinik vorgesehen.

Landrat Edgar Wolff, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken-GmbH ist, erklärte: „Die neuen Klassenzimmer und Therapieräume bilden einen weiteren Baustein für die Gesamtplanung Klinikneubau. Ein Klinikneubau, der in die Zukunft weist. Wir werden modernste Technik, mehr Patientenkomfort und effiziente medizinische Prozesse haben. Darüber hinaus betten wir die Klinik in eine innovative Umgebung mit Ärztehaus, Bildungszentrum, Kindertagesstätte, Personalwohnungen und Parkhaus ein. Damit entsteht ein vollständig neuer Gesundheitscampus, der sowohl eine moderne und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für den gesamten Landkreis bietet, als auch hervorragende Arbeitsbedingungen für das Personal.“

Auf einer Brutto-Geschossfläche von rund 4.400 Quadratmetern ziehen die Schule für Pflegeberufe, das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) sowie das klinikeigene Fort- und Weiterbildungsinstitut ein. Die Fertigstellung des Rohbaus ist im September 2024 geplant, die Räume sollen Ende 2025 bezugsfertig sein. Das Bauvorhaben ist auf 14,3 Millionen Euro veranschlagt und wird mit 8,5 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen Kosten übernehmen die Kliniken.
18.3.24

 

Frau am Geldaautomaten ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Eine 40-jährige Frau hob am Samstag gegen 18 Uhr im Vorraum einer Bank in der Karlsbader-Straße einen vierstelligen Geldbetrag ab. Kurz darauf betrat ein bislang unbekannter Mann den Vorraum und forderte die Frau unter Vorhalten einer Schusswaffe zur Herausgabe des Geldes auf. Anschließend flüchtete der Unbekannte mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Bei dem Täter soll es sich um einen schlanken, etwa 1,80m großen Mann gehandelt haben. Dieser war um die 20 Jahre alt, hatte helle Haut und sprach ohne erkennbaren Akzent Deutsch. Zum Tatzeitpunkt trug er einen grauen Kapuzenpullover, darüber eine dunkle Jacke, eine blaue Jeans, weiße Schuhe und ein Stofftuch über dem Gesicht.  Die Kriminalpolizei Aalen bittet Zeugen, welche sich zur fraglichen Zeit in der Nähe des Bankgebäudes aufgehalten haben, sich unter Telefon 07361 580-0 mit Hinweisen zu melden.
18.3.24

 

14-Jähriger mit Auto unterwegs

Eislingen. Am Samstag verursachte ein Jugendlicher mit dem Auto seines Vaters in Eislingen einen Unfall.  Gegen 18 Uhr stellte ein 42-Jähriger einen Schaden an seinem Audi fest. Nach Rücksprache mit seinem Sohn soll ihm dieser gestanden haben, dass er tagsüber mit dem Auto gefahren sei. Dabei sei er wohl beim Wenden in der Leonhardstraße rückwärts gegen einen Container gefahren sein. Da ein Fremdschaden vermutet wurde, meldete der 42-Jährige den Unfall nachträglich der Polizei. Die Polizei Eislingen überprüfte den Unfallort, stellt jedoch keinen Schaden am Container fest. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den Jugendlichen aufgenommen.
18.3.24

 

Gartenhütten und Wohnwagen in Flammen

Süßen/Gingen. Die Feuerwehr rückte zu einem Feuer bei Süßen aus. Der Polizei war  ein Brand zwischen Süßen und Gingen entlang der Bahnlinie gemeldet worden. Vor Ort standen zwei Gartenhütten sowie ein Wohnwagen in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Warum es zum Brand gekommen war, ist bislang unbekannt. Das Polizeirevier Eislingen  hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden waren mit 37 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen im Einsatz.
18.3.24

 

„Rotstift bei der Homöpathie ein Fehler“

Bad Boll. Bei einem Besuch der Firma Wala in Bad Boll informierten sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber und der Bad Boller CDU-Gemeinde- und Kreisrat Rainer Staib über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der komplementären Medizin. Bei einem Rundgang durch das neu errichtete Laborgebäude sowie im Gespräch erläuterte Prof. Dr. Florian Stintzing, Geschäftsführer Wissenschaft, den Forschungs- und Behandlungsansatz.

"Entscheidend ist die Ausgewogenheit aber auch die ergänzende Kombination zwischen Schul- und Komplementärmedizin. Es wäre eine ausgelassene Gelegenheit, die Wirkung der Naturheilstoffe nicht für eine moderne Medizin zu nutzen. Es muss ein 'Sowohl-als-auch' und kein 'Entweder-oder' sein", betont Färber.

Zustimmung dazu erhält Färber von Florian Stintzing: "Unsere Arzneimittel sehen wir als wichtigen Bestandteil einer integrativen Medizin. Klinische Studien, die Erfahrungen der Therapeuten sowie die Bedürfnisse und Erfahrungen der Patienten sind die drei Säulen der Evidenz, die für unsere Forschung und die Entwicklung unserer Arzneimittel richtungsgebend sind", erläutert der Geschäftsführer.

Als örtlicher Gemeinderat und CDU-Vorsitzender im Raum Bad Boll stellte Staib die Bedeutung des Unternehmens für die Raumschaft heraus: "Die Wala ist als Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler für die Gesamtstruktur der Gemeinde enorm wichtig. Durch die weltweit bekannten Produkte sorgt die Firma für eine Strahlkraft über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus, was ebenfalls positiv in die Region wirkt."

Einig waren sich Färber und Staib, dass es ein Fehler ist, wenn der Bund im Gesundheitswesen im Bereich "homöopathische und anthroposophische Arzneimittel" den Rotstift ansetzt. "Es wäre sinnvoller, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für die Forschung der einzelnen Unternehmen einzusetzen. Damit würden wir gleichzeitig zum einen eine Planungssicherheit sowie eine regionale Standortsicherung und zum anderen eine breitmöglichste und am Bedarf der Patienten orientierte Gesundheitsversorgung erreichen", so die beiden CDU-Politiker.
18.3.24

 

In Firma eingebrochen

Lorch. Am Sonntag um kurz vor 3 Uhr drang ein bislang unbekannter Dieb in ein Firmengebäude in der Lorcher Ziegelwaldstraße ein. Durch die eintreffende Polizeistreife konnten zwar Aufbruchspuren an dem Gebäude festgestellt werden, allerdings war kein Einbrecher mehr vor Ort. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580 entgegen.
18.3.24

 

Gastschüler aus Oyonnax begrüßt

Eislingen. Über drei Jahrzehnte profitieren Schüler vom Erich Kästner Gymnasium und dem Collège St. Joseph vom Schüleraustausch. Ausgestattet mit einem Sprachschatz von rund zwei Jahren intensivem Lernen von Vokabeln und Grammatik, sind die Jugendlichen gut ausgerüstet mit den Basics der jeweiligen Fremdsprache. Im Herbst durften Schüler des Eislinger Gymnasiums in den Schulalltag der Partnerschule in Oyonnax eintauchen. Jetzt stand der Gegenbesuch der 13- bzw. 14-jährigen jungen Franzosen an.

Die Jugendlichen hatten schon die erste Nacht in den Gastfamilien verbracht, als Oberbürgermeister Klaus Heininger die junge 40-köpfige Delegation in der Stadthalle willkommen hieß. Gestartet wurde bereits am frühen Morgen im Unterricht am EKG, das für seine Gäste ergänzend ein vielseitiges Freizeit- und Erkundungsprogramm ausgearbeitet hat. Das Stadtoberhaupt empfahl seinen jungen Gästen, den Aufenthalt intensiv zu nutzen und alle Besonderheiten in Eislingen zu entdecken.

Sein Dank galt an dieser Stelle vor allem auch den engagierten Lehrkräften Stefanie Doosry, Clara Neveu und Clovis Chedot. Sie würden den Schülern eine tolle Möglichkeit bieten, um ihre Sprachkenntnisse zu festigen und „Land und Leute“ auf eine Art kennenzulernen, die ein touristischer Besuch nie so intensiv und authentisch bieten könne. Ein besonderes Anliegen ist ihm das „kostbare Gut der Freundschaft“, die die Schulpartnerschaft seit über 30 Jahre fest verbindet. „Ziel muss es sein, mit euch - der jungen nachwachsenden Generation - und mit eurem Engagement, die partnerschaftlichen Beziehungen in die Zukunft zu entwickeln und weiter zu festigen“, appellierte er an seine jungen Gäste. Mit seinem Angebot gemeinsam im Juli nach Oyonnax zu reisen, ließ er gleich Taten folgen, denn die Einladung aus dem Oyonnaxer Rathaus zum französischen Nationalfeiertag biete wieder allen Eislingern eine Gelegenheit mitzureisen, bestehende Freundschaften zu pflegen und neue Verbindungen aufzubauen. So bestünde auch für die Schüler am EKG dieses Jahr die Möglichkeit, mit einer Reise zum wichtigsten französischen Feiertag an das Erlebte anzuknüpfen. Schulleiter Stephan Arnold, der seine Schützlinge begleitete, bedankte sich für die ideelle und finanzielle Unterstützung, mit der Oberbürgermeister Klaus Heininger den Schüleraustausch schon seit vielen Jahren fördert.

Als kleines Geschenk hatte das Stadtoberhaupt noch Power-Banks und ein Memoryspiel zur Stadtgeschichte mit im Gepäck, das jeder Schüler als Erinnerung an dieses erste Kennenlernen mit nach Hause nehmen durfte.  Die begleitende Lehrerschaft erhielt Thermobecher, in der der Kaffee für die Ausflüge in die Umgebung lange heiß bleibt. Nach einer Stärkung mit Brezeln, Pizzaschnitten und Getränken ging es zurück für die ersten Aktivitäten in der Schule.
18.3.24

 

Schüler aus Spanien und Italien zu Gast

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte im Rahmen des Schüleraustausches insgesamt 28 Schüler und zwei Lehrkräfte, Mercedes García Benito und Begoña Bailina Pérez, aus der Provinz Almería in Spanien sowie 18 Schüler und zwei Lehrkräfte, Maria Cristina Zanon und Andrea Mosca, aus Gemona del Friuli in Italien.

Die d Schüler sind seit Donnerstag für eine Woche zu Gast bei der Agnes-von-Hohenstaufen Schule (AvH). Der Austausch bietet ein abwechslungsreiches Programm: von der Teilnahme am Unterricht, dem Besuch der Stauferfalknerei in Lorch, einem Brezel-Workshop bis hin zu zwei Tagesausflügen nach Esslingen und Heidelberg.

Zum Abschluss bedankte sich Oberbürgermeister Richard Arnold bei dem verantwortlichen Lehrerteam der AvH Manuela Dubb und Tobias Weiß sowie bei Rektor Jens-Peter Schuller.
18.3.24

 

Neues Gesicht im Eislinger Rathaus

Eislingen. Die gelernte Verwaltungsfachangestellte Vivian Voith unterstützt das Team des Bürger- und Ordnungsamtes im Eislinger Rathaus.  Sie übernimmt unter anderem die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten aus Geschwindigkeitsmessungen und bearbeitet Anträge im Bereich Schwertransporte. Zuvor hat sie eine Ausbildung als Konditorin gemacht, sich dann aber einen Neustart im Verwaltungsbereich gewünscht. „Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und fühle mich hier sehr wohl“, beschreibt die 30-Jährige ihren Start bei der Stadt.  In ihrer Freizeit probiert sie sich gerne in der mediterranen Küche aus oder ist sportlich aktiv beim Wandern oder Reiten.
28.3.24

 

Fallstricke beim Minijob

Ostalbkreis. Christina Wieland, Fachanwältin für Arbeits- und Familienrecht, erklärte, warum und unter welchen Umständen ein Minijob im Alter arm macht und welche Auswege mit Aussicht auf Verbesserung es gibt. Fragen zum Minijob wurden mit möglichen Fallstricken und Unsicherheiten in Bezug auf Urlaub, Krankheit und Kündigung geklärt– insbesondere für Frauen in Familienversicherungen.

Die Teilnehmer nutzten den Raum für persönliche Fragen, lernten konkrete Beispiele kennen und konnten diese direkt auf ihre eigene Situation übertragen. Ein sehr schwerwiegendes Anliegen war die drohende Altersarmut bei dauerhafter Beschäftigung im Minijob und was es dabei zu berücksichtigen gilt. Ein Minijob sei nicht als gleichwertige Beschäftigung zum „normalen“ Teil- oder Vollzeitjob zu sehen. Denn Minijob, Midijob, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis wirken sich sehr unterschiedlich auf Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie auf Leistungsansprüche der Sozialversicherungen aus.

Die Teilnehmer trieb ebenfalls um, welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen sich aus einer geringfügigen Beschäftigung ableiten lassen und welche Vor- und Nachteile es innerhalb des Arbeitsverhältnisses gibt. Ein Tipp der Expertin war, von Anfang an schriftliche Bedingungen und jede Arbeitsstunde festzuschreiben. Die Ansprüche auf Urlaub und auch der Krankheitsfall wurden erläutert. Brennende Fragen wie „Was tun bei Verstößen im bestehenden Verhältnis? Wie setze ich meine Rechte gegenüber Vorgesetzten durch?“ wurden mit konkreten Lösungsvorschlägen beantwortet. Die Anwältin bestärkte die Teilnehmenden, bei Missachtung von Rechten durch Arbeitgeber ggf. den Rechtsweg einzuschlagen, da ansonsten schwarzen Schafen keine Grenzen aufgezeigt würden. Alle Interessierten wollten sich bewusst um ihre berufliche und finanzielle Zukunft kümmern und die dafür aktuellen Möglichkeiten und Anlaufstellen kennenlernen. 

Die Veranstaltung, zu der die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostalbkreis und den Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters Ostalbkreis sowie der Agentur für Arbeit eingeladen hatten, wurde im Rahmen des Internationalen Frauentages  durchgeführt. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg – Ostalbkreis wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gefördert und durch den Ostalbkreis finanziert. Mehr Informationen unter www.frau-beruf.info
18.3.24

 

Fußgänger von Auto erfasst

Geislingen. Leichte Verletzungen zog sich am Samstag ein Fußgänger bei einem Unfall in Geislingen zu. Gegen 16.30 Uhr flüchtete ein 22-Jähriger zu Fuß vor einer Kontrolle durch die Polizei. Er überquerte hierbei die Rheinlandstraße. Dabei achtete er nicht auf den fließenden Verkehr. Ein von links kommender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den Fußgänger. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro. Der Grund seiner Flucht lag wohl darin, dass der junge Mann fälschlicherweise davon ausging, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliege.
18.3.24

 

Mann überfallen und Geld gestohlen

Göppingen. In der Nacht auf Samstag überfielen zwei Unbekannte in Göppingen einen 66-Jährigen.  Gegen 1.10 Uhr war ein 66-Jähriger auf einem Fußweg vom Busbahnhof in Richtung Grabenstraße unterwegs. In der Bahnhofstraße traf er vor einer Gaststätte auf zwei Männer. Während einer der Männer den 66-Jährigen umklammerte, zog ihm der zweite Angreifer den Geldbeutel aus der Hosentasche. Dann nahm der Täter das Bargeld aus dem Geldbeutel. Anschließend flüchteten die beiden Männer über die Grabenstraße in Richtung Lorcher Straße. Der 66-Jährige blieb unverletzt und verständigte die Polizei. Eine Fahndung nach den Tätern blieb ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 07161/63-2360. Die Täter beschrieb der Geschädigte wie folgt:Ein Täter soll etwa 40 Jahre alt und ca. 170 cm groß sein. Er war mit einer dunklen Adidas-Jacke mit weißen Streifen bekleidet und trug einen Vollbart. Der zweite Täter war etwa 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß und hatte kurze Rastas. Er trug einen dunklen Jogginganzug. Beide Täter waren wohl dunkelhäutig.
18.3.24

 

Diebe klauen Wohnwagen

Uhingen. Vergangene Woche stahlen Unbekannte in Uhingen einen Wohnwagen. In der Zeit von Mittwoch bis Samstag stand der Wohnwagen in der Bleichereistraße. Unbekannte stahlen den Dethleffs Caravan in Abwesenheit des 29-Jährigen Eigentümers. Die Polizei Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den Tätern liegen bislang noch nicht vor. An dem Wohnwagen war das Kennzeichen GP-Y 602 angebracht.
18.3.24

 

Bunter Melodienstrauß beim Uhinger Schlagerfrühling


Michael Kastel, Carla Scheithe, G.G. Anderson, Marina Ferdinand und Steffen Kohl  (v.l.) verzauberten das Publikum beim
13. Uhinger Schlagerfrühling im Uditorium. Foto: Rüdiger Gramsch

Uhingen. Wenn im Uditorium Schlager erklingen, dann ist Frühling. Zum 13. Mal präsentierte der  Schlagersänger Steffen Kohl aus Heiningen den Uhinger Schlagerfrühling und hatte mit der Auswahl seiner Gäste wieder einen guten Griff getan. Wohl selten war eine Ausgabe dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe musikalisch vielfältiger als die jüngste. Das Trio "Mosaik", bestehend aus Michael Kastel und Carla Scheithe von der inzwischen aufgelösten Gruppe "Die Schäfer", sowie der Studio- und Jazzmusikerin Marina Ferdinand aus Seefeld in Tirol bot einen bunten Querschnitt der Unterhaltungsmusik. Eigene Pop-Schlager ebenso wie gecoverte Titel, aber auch Musik aus Frankreich - von Carla Scheithe bestens auf dem Akkordeon begleitet - bis hin zu in morderner Fassung vorgetragenen  altbekannten deutschen Volksliedern. Marina Ferdinand bestach dabei mit einer herausragenden Stimme, die auch zu einer vielversprechenden Solokarriere reichen würde. Bei den Auftritten der Drei mangelte es dann weniger an musikalischer Qualität als an der Präsentation des Auftritts selbst. Der wirkte phasensweise unbeholfen und unkoordiniert und bedarf  einer deutlich besseren Abstimmung unter den drei Interpreten. Hoch professionell dagegen die Auftritte von G.G. Anderson, der "Altmeister" des deutschen Schlagers, der routiniert das Publikum nicht nur mit seinen Hits in seinen Bann zog, sondern auch mit vielen Anekdoten aus dem Künstlerleben. Schade, dass einige Pointen nicht dem Niveau des Schlagerfrühlings entsprachen. Das machte der 74-jährige Künstler jedoch mit der Auswahl seiner Lieder beim zweiten Auftritt des Abends wieder wett. So bei der der Interpretion von "Words" von den Bee Gees oder bei Andy Borgs "Adios Amor". Und natürlich durfte G.G. Andersons neuestes Lied "Du hast den Teufel geküsst" nicht fehlen. Steffen Kohl, der wieder ein liebenswerter Gastgeber war, trug zur Freude der Konzertbesucher mit einigen seiner Titel zum bunten Melodienstrauß mit bei. Insgesamt war der Schlagerfrühling, der von Radio Fips und seinem Moderator Christoph Schüly wieder live übertragen wurde, abermals ein besonderer Abend im Programm des Uditoriums. Freunde der Veranstaltung dürfen sich auf die 14. Auflage am 22. März 2025 freuen.
17.3.24

 

Sport am Wochenende

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: 1. Göppinger SV gegen SG Sonnenhof-Großaspach: 2 : 2

Fußball-Oberliga Baden-Württemberg: FC08 Villingen gegen FC Normannia Gmünd: 3 : 0

Handball Frauen 2. Bundesliga: HL Buchholz 08-Rosengarten gegen Frisch Auf Göppingen: 26 : 33
16.3.24

 

In die Leitplanke gekracht

Göppingen.  Betrunken ist am Samstagnachmittag in Faurndau ein 26-Jähriger mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen. Gegen 16.55 Uhr befuhr der 26-Jährige die Salamanderstraße in Richtung Faurndau. In einer scharfen Kurve verlor er auf Grund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und prallte in die linke Leitplanke. Im Fahrzeug des Mannes befanden sich noch ein 43-jähriger Vater und dessen zehnjähriger Sohn. Dieser wurde leicht verletzt und kam mit einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen in eine Klinik. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Unfallverursacher. Ein Test ergab eine deutliche alkoholische Beeinflussung. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der 26-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro.
17.3.24

 

Streit eskaliert: 77-Jähriger verletzt

Weilheim/Teck. Am Samstag ist es gegen 23.00 Uhr vor einer Gaststätte in der Scholderstraße  in Weilheim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Die beiden Männer im Alter von 77 und 59 Jahren gerieten in der Gaststätte zunächst verbal aneinander. Kurz darauf verlagerte sich das Streitgespräch vor die Gaststätte, in dessen Verlauf der 59-Jährige den Älteren im Eingangsbereich über das Treppengeländer stieß. Weitere Angriffsversuche des Täters konnten durch das Eingreifen umstehender Menschen verhindert werden. Durch den Sturz wurde der 77-Jährige leicht verletzt, weshalb zur ambulanten Behandlung ein Rettungswagen alarmiert wurde. Der Polizeiposten Weilheim/Teck hat die Ermittlungen aufgenommen.
17.3.24

 

Betrunken Auto gefahren

Salach. Am Freitagabend wurde ein 60-jährige Mann in seinem Pkw von der Polizei kontrolliert. Bei der Kontrolle konnten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Mann feststellen. Ein Alkoholtest bestätigte dies. Die Beamten ordneten deshalb eine Blutentnahme an und beschlagnahmten den Führerschein des 60-Jährigen. Er erhält nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
16.3.24

 

Bei Unfall leicht verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen kam es an der Kreuzung Oberbettringer Straße / Königsturmstraße in Gmünd zum Verkehrsunfall. Eine 75-jährige Pkw-Fahrerin missachtete die Vorfahrt eines 26-jährigen Autofahrers. Beim Zusammenstoß wurde die Frau leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 12.500 Euro.
16.3.24

 

Protest der Klima-Aktivisten verläuft friedlich

Leinfelden-Echterdingen.  Anlässlich einer im Zusammenhang mit dem von Klima-Aktivisten angekündigten Aktionstag angemeldeten Mahnwache am Flughafen Stuttgart hat das Polizeipräsidium Reutlingen unter Federführung des Polizeireviers Flughafen am Samstag die erforderlichen Einsatzmaßnahmen durchgeführt. Die Beamten wurden hierbei von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Mahnwache begann gegen 11.30 Uhr und wurde kurz nach 13 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet. In der Spitze nahmen etwa 50 Personen teil. Die Versammlung verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Eine zweite, nicht angemeldete Versammlung war ab 12 Uhr auf der Ebene 4 des Flughafens festzustellen. Durch die Versammlungsbehörde wurde den Teilnehmern ein geeigneter Versammlungsort im Frontbereich der Ebene 4 zugewiesen. In der Spitze nahmen an dieser Versammlung schätzungsweise 100 Personen teil. Die Versammlung verlief insgesamt friedlich. Im Zusammenhang mit der unterlassenen Anmeldung der Versammlung wird die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens geprüft.

Drei Personen, die auf ein Vordach eines darunter befindlichen Geschäfts außerhalb der zugewiesenen Versammlungsfläche geklettert waren, wurden mehrfach aufgefordert, dieses wieder zu verlassen. Eine Durchsage, die einer der Männer in diesem Zusammenhang per Megaphon machte, wonach die Versammlung angeblich von der Polizei aufgelöst worden sei, entsprach nicht der Realität. Eine junge Frau begab sich freiwillig wieder hinter die Balustrade. Zwei Männer verharrten dort bis zum Ende der Versammlung. Deren Personalien wurden festgestellt.

Fünf Personen waren vorübergehend auf das nur bedingt tragfähige Dach eines Check-In-Schalters geklettert. Erst nachdem sie aus der Versammlung ausgeschlossen worden waren, folgten sie der mehrmaligen Aufforderung, das Dach zu verlassen. Den nach der Feststellung ihrer Personalien erteilten Platzverweisen kamen sie nach. Gegen 15.30 Uhr waren alle mit der Versammlung verbundenen Aktionen beendet. Zu einer Beeinträchtigung des Flughafenbetriebs kam es nicht.
16.3.24

 

Schorndorfer Ehrenbürger feiert seinen Achtzigsten

Schorndorf. Er ist ein herausragendes Vorbild für ehrenamtliches Engagement: Roland Wöhr. Für seine besonderen Verdienste um die Stadt Schorndorf sowie vor allem um deren  Bürger, erhielt er Anfang 2020 das städtische Ehrenbürgerrecht verliehen. Nun kann Roland Wöhr auf 80 Lebensjahre zurückblicken.

Der gelernte Schlosser und Ehrenkreishandwerksmeister, der über Jahrzehnte in seiner eigenen Firma vor allem auch die Nachwuchsförderung im Blick hatte, setzte sich auch überörtlich ehrenamtlich für das Handwerk ein - etwa in der Kreishandwerkerschaft Rems-Murr, der Handwerkskammer Region Stuttgart und dem Handwerksverband Metall Baden-Württemberg. In Schorndorf brachte sich Roland Wöhr intensiv bei der Freiwilligen Feuerwehr ein, bei der er die Abteilung Stadt zehn Jahre lang leitete, Freundschaften mit anderen Feuerwehren aufbaute, vor 35 Jahren die Alterswehr der Abteilung Stadt gründete und bei den Oldtimerfreunden aktiv war. Mit seiner großen Fachkenntnis, viel Umsicht und Geschick kümmerte er sich für die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Schorndorf unter anderem um die große Innensanierung der Stadtkirche. Zudem hinterließ er mit der Skulptur am Rudolf-Bayler-Platz sowie den Wirtshaus-Auslegern, den an der Hauswand verankerten Werbeschildern, des „Pfauen“, der Weinstube „Sankt-Urban“ und der „Harmonie“ in der Innenstadt handwerkliche und künstlerische Spuren im Stadtbild.

Neben der Ehrenbürgerwürde erhielt Roland Wöhr zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande sowie die Ehrenplakette und die Goldene Ehrennadel der Handwerkskammer Region Stuttgart.
16.3.24

 

Bei Kontrolle geflüchtet

Eislingen. Am Donnerstag verursachte ein Pkw-Fahrer in Eislingen einen Unfall. Gegen 2.30 Uhr war eine zivile Polizeistreife hinter einem Pkw in der UImer Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Da der Fahrer auffallend langsam und in Schlangenlinien fuhr, versuchten die Beamten das Fahrzeug zunächst zu überholen. Dabei zog der Fahrer wiederholt und bewusst nach links, um ein Überholen zu verhindern. Als die Streife das Blaulicht und Martinshorn einschaltete um den Fahrer zu kontrollieren, gab dieser Vollgas. Mit quietschenden Reifen bog er in Richtung Haldenstraße ab. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit verlor der Fahrer die Kontrolle und kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Dadurch entstand ein Schaden am linken vorderen Reifen und das Fahrzeug blieb liegen. Anschließend flüchteten der Fahrer sowie ein Mitfahrer zu Fuß in Richtung Stadion. Drei weitere Mitfahrer blieben im Fahrzeug zurück. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach den beiden flüchtenden Männern. Kurze Zeit später gelang es einer Streife einen 22-jährigen Verdächtigen, den mutmaßlichen Mitfahrer, vorläufig festzunehmen. Der Fahrer blieb unentdeckt. Das Polizeirevier Eislingen (Tel.07161/8510) hat die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Da auch die drei 18-jährigen Mitfahrer keine Angaben machten, sind diese bislang noch unklar.Gegen den bislang noch unbekannten Fahrer ermittelt die Polizei wegen Nötigung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Verkehrsinsel blieb bei dem Unfall unbeschädigt.
15.3.24

 

Auffahrunfall: 26 000 Euro Schaden

Gruibingen. Zwei Leichtverletzte und hoher Schaden gab es am Donnerstag auf der Autobahn bei Gruibingen.  Gegen 17.50 Uhr befuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw die Autobahn von Stuttgart in Richtung Ulm. Auf Höhe Gruibingen erkannte er im Tunnel wohl zu spät, dass der Verkehr vor ihm abbremste. Er versuchte noch nach rechts auszuweichen und krachte in das Heck des vor ihm abbremsenden Fahrzeugs.Dieser wurde dann auf den davor abbremsenden Wagen  geschobenDie beiden Fahrer wurden leicht verletzt. Ihre Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Pkw des Verursachers hingegen war stark beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf 26.000 Euro.
15.3.24

 

Helfensteinklinik: Sanierung abgeschlossen

Kreis Göppingen. Über zwei Jahre nahmen die Sanierung des Brandschutzes und die Modernisierung der IT-Infrastruktur in der Helfenstein Klinik Geislingen in Anspruch. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen.  Mehr als eine Million Euro haben die Alb-Fils-Kliniken in den Brandschutz der Geislinger Helfensteinklinik investiert. Der Grund sind verschärfte Sicherheitsauflagen für Gesundheitseinrichtungen. Unter anderem wurde mit Hilfe neuer Brandwände und Brandschutztüren weitere Brandabschnitte erstellt. Damit soll das Übergreifen von Feuer und Rauch von einem Gebäudeteil zu einem anderen verhindert werden. Die Brandmeldeanlage wurde an die neuen Gegebenheiten angepasst, um eine flächendeckende Überwachung gewährleisten zu können. Gleichzeitig musste in allen Geschossen die Leitungsverlegung der Elektro- und Lüftungstechnik in den Flucht- und Rettungswegen an die aktuellen Vorschriften angepasst werden.

Parallel zur Sanierung des Brandschutzes erfolgte eine Modernisierung der IT-Infrastruktur – auch im Hinblick auf die angestrebten Nachnutzungen der freien und noch freiwerdenden Flächen in der Helfenstein Klinik. Dank neuer aktiver und passiver EDV-Komponenten verfügt das Gebäude nun über eine moderne und leistungsfähige IT-Versorgungsinfrastruktur, die es ermöglicht, das Gebäude flexibel zu nutzen. In diese Maßnahme wurden mehr als zwei Millionen Euro investiert.

Auftakt der umfassenden Sanierungsmaßnahmen in der Geislinger Klinik bildete die Aufzugsanierung, die Ende 2018 abgeschlossen wurde. Darüber hinaus erfolgten Umbaumaßnahmen im dritten und vierten Stock der Klinik. Ende 2021 wurden im Erdgeschoss Praxisräume umgebaut. Parallel dazu wurde der Brandschutz permanent auf den neuesten Stand gebracht. „Dies alles geschah im laufenden Betrieb, was für alle Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellte“, erklärt Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken. Umso mehr freut er sich über den erfolgreichen Abschluss des Projekts: „Trotz schwieriger und turbulenter Zeiten konnten die geplanten Budgets und final aufgesetzten Zeitpläne für die Umsetzung der Maßnahmen eingehalten werden. Besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen und den Planungsbüros waren für diesen Erfolg mitentscheidend. Dieser Meilenstein unterstützt ganz wesentlich die Bemühungen, den Standort in Geislingen für die verbleibenden und die künftig angestrebten Nachnutzungen fit zu machen.“
25.11.22

 

Waldhauser Steige wird saniert

„Das Regierungspräsidium plant eine grundlegende Sanierung der Waldhauser Steige“, teilt  Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Laut Einschätzung von Regierungspräsidentin Susanne Bay seien umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen zu erwarten, um die Rutschungen instand zu setzen. „Das ist eine gute Nachricht, denn das bedeutet langfristige Qualitätssicherung“, so Razavi weiter. „Eine Hangsicherung ist das große Besteck, mit dem der Unterbau einer Steige neu präpariert und die Straße damit für viele Jahre gegen erneute Senkungen und Fahrbahnrisse geschützt wird. Es bedeutet viel Aufwand, ist aber wichtige Daseinsvorsorge, denn die Steigen entlang der Höhenzüge sind unverzichtbare Lebensadern für die Menschen und Betriebe vor Ort. Sie müssen angesichts des permanentem Verschleißes leistungsfähig gehalten werden.“ Die geologische Baugrunduntersuchung an der Steige hat laut Mitteilung des Regierungspräsidiums bereits begonnen. Die Ergebnisse werden bis zum Frühjahr in einem Gutachten bewertet, das Grundlage für die weiteren Planungen der Sanierung sein wird. 
25.11.22

 

Land zeigt dem Waschbär rote Karte

Kreis Göppingen. Zu den heimischen Wildarten gesellen sich in der jüngeren Vergangenheit immer mehr gebietsfremde Arten. Diese so genannten Neozoen, zu denen auch der Waschbär zählt, haben teilweise erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme. Insbesondere der Waschbär breitet sich in Baden-Württemberg zunehmend aus; mit vielerorts gravierenden Folgen für zahlreiche heimische Tiere. Auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion sollen im Kreis Göppingen, im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbreis Maßnahmen im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt werden, die die negativen Auswirkungen des Waschbären auf die Biodiversität und das Ökosystem minimieren. Ein entsprechender Antrag wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen im Finanzausschuss beschlossen. Die jagdpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses, Sarah Schweizer, begrüßt den Beschluss und verdeutlicht die Bedeutung des Themas. „Die Waschbär-Population ist bei uns im Landkreis Göppingen und im angrenzen Ostalb- und Rems-Murr-Kreis in den vergangenen Jahren explodiert. Das spüren nicht nur unsere heimischen Singvögel, Frösche und Kröten, die dem Waschbär zunehmend zum Opfer fallen, sondern auch wir Menschen, die zunehmend mit Waschbär-Problemen, wie bspw. verwüsteten Dachböden, zu kämpfen haben. Deshalb brauchen wir im Land ein effektives Waschbär-Management. Dafür wollen wir mit dem Pilotprojekt im Waschbär Hot-Spot nun die Grundlage schaffen“.
25.11.22

 

Rasenmähertraktor gestohlen

Lauterstein. Zwischen Sonntag und Donnerstag entwendeten Unbekannte einen Traktor bei Lauterstein. Der Rasenmähertraktor der Marke Toro befand sich in einem Raum einer Hütte auf dem Galgenberg. Unbekannte hebelten die Tür auf und entwendeten den Traktor. Der Polizeiposten Donzdorf sucht nun nach den Dieben.
25.11.22

 

Betrunken vom E-Bike gestürzt

Ebersbach. Am Donnerstag war ein 24-Jähriger in Ebersbach nicht mehr fahrtauglich. Gegen 21.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen gestürzten Radler in der Leintelstraße. Bei der Aufnahme des Unfalls roch die Polizei Alkohol bei dem Mann. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Deshalb musste er eine Blutprobe abgeben. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann am Tag zuvor bereits unter dem Einfluss von Drogen, jedoch mit seinem Auto, unterwegs war. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
25.11.22

 

B10-Rampe gesperrt

Esslingen. Vom 28. November bis zum 11. Dezember 2022 muss die B 10-Rampe an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke aus Fahrtrichtung Esslingen (neckarseitig), sowie die Brücke über die B 10 für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung ist notwendig, um Widerlager und Stützwände zu verfüllen, den Verbau zurückzubauen, Leerrohre und Schächte zu verlegen und die Auffahrtsrampe zu verbreitern.

Aus Fahrtrichtung Stuttgart bleibt die Ausfahrt nach Weil weiterhin möglich, nach Brühl ist eine Umleitung  über die B 10 und Vogelsangbrücke ausgeschildert. Dies gilt auch für den Verkehr von Weil nach Brühl oder Stuttgart. Mofas, die nicht über die B 10 fahren dürfen, wird eine Durchfahrt durch die Unterführung in der Palmenwaldstraße gewährt. Von Weil kommend, kann man weiterhin auf die B 10 in Richtung Plochingen auffahren.

Aus Fahrtrichtung Esslingen bleibt die Zufahrt nach Brühl von der B 10 über die Palmenwaldstraße weiterhin möglich. Wer nach Weil möchte, wird über die Hafenbahnbrücke geleitet.
25.11.22

 

Autofahrer unter Drogen

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüften am Donnerstag gegen 22 Uhr eine Polizeistreife in der Hauptstraße einen 21-jährigen Autofahrer. Bei ihm ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf eine akute Drogenbeeinflussung, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt werden musste. Zur Feststellung seiner Fahrtauglichkeit wurde eine Blutuntersuchung veranlasst. Dem Autofahrer drohen nun ein Bußgeld, Fahrverbot und möglicherweise auch führerscheinrechtliche Konsequenzen.
25.11.22

 

Auto stößt mit Rettungswagen zusammen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Göppingen. Kurz vor 20.45 Uhr fuhr der 28-Jährige mit seinem Wagen in der Schwabstraße. An der Kreuzung Heininger Straße / Ulmer Straße wollte er geradeaus in die Ulmer Straße. Zeitgleich näherte sich von der Heininger Straße aus ein Rettungswagen mit Sondersignalen dem Kreuzungsbereich. Zeugen wollen gesehen haben, dass der Autofahrer des Audi noch beschleunigte als seine Ampel auf Gelb schaltete. Die 36-Jährige Fahrerin des Rettungswagens war bereits in die Kreuzung eingefahren. Der 28-Jährige  prallte mit seinem Fahrzeug dem Rettungsdienstfahrzeug gegen das Heck. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Den Schaden an den beiden nicht mehr fahrbereiten Autos schätzt die Polizei auf etwa 30.000 Euro. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Mühlhausen dauern an.
28.10.21
 

 

Unfall wegen Überholmanöver

Göppingen. Trotz Gegenverkehr überholte eine 42-Jährige am Mittwoch in Göppingen. Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr in der Heininger Straße. Die 42-Jährige fuhr in Richtung Heiningen. Kurz nach der Eichertstraße überholte die Fahrerin des Pkw an einer unübersichtlichen Stelle einen unbekannten roten Kleinwagen. Ein entgegenkommender 22-Jähriger musste deswegen mit seinem Wagen eine Vollbremsung machen. Ein hinter ihm fahrender 24-Jähriger konnte nicht mehr anhalten und prallte gegen den Wagen des 22-Jährigen.  Der 24-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. An den nicht mehr fahrbereiten Autos entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) sucht nach dem Fahrer des roten Kleinwagens als Zeugen.
28.10.21

 

 

Unfallverursacher fährt weiter

Deggingen. Zu weit in der Mitte fuhr am Mittwoch ein Laster auf der B466. Gegen 8.30 Uhr fuhr der unbekannte Laster in Richtung Mühlhausen. Bei Reichenbach fuhr er zu weit links und sein Außenspiegel kollidierte mit dem eines entgegenkommenden Laster. Dabei wurde der Außenspiegel am unbekannten Laster abgerissen und flog auf die Motorhaube einer in Richtung Geislingen fahrenden 52-Jährigen. Dabei entstand Sachschaden. Der unbekannte Laster fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Polizeiposten Deggingen (Telefon 07334/924990) sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Laster geben können.
28.10.21

 

Ostalbkreis gründet Klimaschutzrat

Ostalbkreis. Unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat sich  der neue Klimaschutzbeirat im Aalener Landratsamt konstituiert. Der neu ins Leben gerufene Klimaschutzbeirat, der sich aus zwei Strukturelementen, dem internen, hauptamtlichen Klimaschutzbeirat und dem erweiterten, ehrenamtlichen Klimaschutzbeirat  zusammensetzt, soll nun gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die durch die fachlich zuständigen Geschäftsbereiche federführend realisiert werden.

Der interne Klimaschutzbeirat, welcher am Dienstagnachmittag tagte, hat eine Steuerungs- und Umsetzungsaufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung. Folgende Stabsstellen- und Geschäftsbereichsleitungen sind in den Klimaschutzbeirat verpflichtend berufen: Pressestelle, Wirtschaftsförderung, Hochbau und GebäudewirtschaftDigitalisierung und Organisation, Bildung und Kultur , Verkehrsinfrastruktur, Forst Klimaschutz und Nachhaltigkeit , Baurecht und Naturschutz, Umwelt und Gewerbeaufsicht, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Nachhaltige Mobilität und die Ostalb-Kliniken.

Am Abend tagte dann der erweiterte Klimaschutzbeirat. Er setzt sich überwiegend aus ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen und bietet die Plattform für die Bürgerbeteiligung. Dabei berät und unterstützt er den internen Klimaschutzbeirat bei der Umsetzung und Entwicklung von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekten. Mitr dabei sind Mitglieder der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Kommunen , Oberbürgermeister, Bürgermeister-Sprengel), Umwelt- und Naturschutzorganisationen (BUND, NABU, ANO, WWO, LEV), Freie Zusammenschlüsse (Fridays for Future, Parents for Future, Klimabündnis Ostalb), Regionalverband Ostwürttemberg.  Handwerk und Industrie (IHK, KHS, ODR), Landwirtschaft und Forst, Kreisbauernverband, SDW), Hochschulen im Ostalbkreis und sonstige Organisationen (ADFC, EKO). So heterogen die Zusammensetzung des Klimaschutzbeirates auch ist, umso einiger waren die Teilnehmer sich darin, dass der Klimaschutzbeirat schnell zielführende Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte entwickeln und diese im Ostalbkreis zur Umsetzung bringen soll. Aus Sicht des Landrats ist es wichtig, dass die entwickelten Projekte zu messbaren Erfolgen im Hinblick auf eine Treibhausgasreduktion führen. Hierbei setzt der Landrat auch auf das neu im Umweltdezernat eingerichtete Referat Klimaschutz und Nachhaltigkeit, welches die Arbeit des Klimaschutzbeirats koordiniert und unterstützt. Dort wird zukünftig die Stelle eines Referenten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit angesiedelt.
28.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen  sind nach Mitteilung des Gesundheitsamtes drei weitere Menschen  im Zusammenhang mit einer Covid 19-Infektion gestorben. Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag,  im Landkreis Göppingen 101 neue Corona-Fälle.  Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt damit im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 95,1, in ganz Baden-Württemberg bei 161,3.
28.10.21

 

 

Gefährliche Fahrt

Eislingen/Salach.  Am Mittwoch soll ein 26-Jähriger mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Kurz vor 9 Uhr fuhr der 26-Jährige mit seinem schwarzen Audi zunächst in der Bahnhofstraße in Eislingen. Er fuhr wohl zu schnell und beleidigte dort bereits Fußgänger. Zeugen informierten die Polizei. Seine Fahrt setzte er nach Salach fort. Dort fiel er mit seiner Fahrweise erneut auf. In der Hauffstraße soll er fast einen Unfall mit einem Laster verursacht haben. In der Hauptstraße musste wohl noch eine Frau zur Seite springen. Seine Fahrt setzte er in der Weberstraße fort bis er letztendlich sein Auto wieder in die Hauptstraße lenkte und anhielt. Die Polizei konnte den 26-Jährigen dort antreffen und vorläufig festnehmen. Er musste eine Blutprobe abgeben. Die soll nun klären, ob der Mann unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand. Das Polizeirevier Eislingen (Telefon 07161/8510) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen die Angaben zur Fahrweise des Mannes machen können oder selbst gefährdet wurden.
28.10.21

 

 

Auf frischer Tat ertappt

Lorch. Durch einen aufmerksamen Zeugen wurde der Polizei am Mittwoch  gegen 21 Uhr mitgeteilt, dass er beim Spaziergang aus dem Wertstoffhof Lorch verdächtige Geräusche vernommen hatte, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. Unverzüglich fuhren insgesamt sieben Streifenwagen die Örtlichkeit an und umstellten diese. Bei der Dursuchung des Geländes konnte ein Mann aufgegriffen werden, der sich in einem Container versteckt hatte. Im Rucksack des 40-Jährigen konnten Gegenstände aufgefunden werden, die sich zweifelsfrei dem Wertstoffhof zuordnen ließen. Zudem war in der Nähe des Zauns weiteres Diebesgut zum Abtransport bereitgelegt. Das Fahrzeug des 40-Jährigen konnte ebenfalls in der Nähe festgestellt werden. Der mutmaßliche Einbrecher wurde von der Polizei erkennungsdienstlich behandelt; weitere Ermittlungen werden durch das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd durchgeführt.
28.10.21

 

 

Ostalbkreis: 32 Corona-Patienten in Kliniken

Ostalbkreis. Landesweit steigen die Covid-19-Infektionen. Auch das Gesundheitsamt des Ostalbkreises verzeichnet ein kontinuierliches Anwachsen der Coronafälle. Stand Mittwoch waren 742 Menschen mit Corona infiziert und befanden sich in Quarantäne, 32 davon lagen in den drei Häusern der Kliniken Ostalb. Neun von diesen Patienten mussten intensiv betreut und teilweise invasiv beatmet werden. Landrat Dr. Joachim Bläse appelliert deshalb ein weiteres Mal an alle bislang noch nicht Geimpften, sich gegen Corona immunisieren zu lassen. Gleichzeitig erinnert er alle vollständig geimpften Seniorinnen und Senioren über 70 Jahre daran, sich gemäß der STIKO-Empfehlung sechs Monate nach ihrer Zweitimpfung eine Auffrischungsimpfung beim Hausarzt geben zu lassen. In Baden-Württemberg können sich über die STIKO-Empfehlung hinaus im Übrigen auch alle über 60-Jährige ihren Impfschutz auffrischen lassen.
27.10.21

 

 

Kreis Göppingen: Nur Ungeimpfte auf Intensivstation

Kreis Göppingen. Die Intensivbetten im Land Baden-Württemberg und auch in den Alb-Fils-Kliniken sind nahezu vollständig belegt. Bei den Corona-Patienten auf der Intensivstation handelt es sich fast ausschließlich um ungeimpfte Personen. Dr. Ingo Hüttner, der medizinische der Kliniken, berichtet von einem deutlich wachsenden Frust der Mitarbeiter darüber, dass so viele Patienten aufgrund fehlender Impfung auf der Intensivstation und in den Infektionsbereichen aufwendigst behandelt werden müssen. Die Auslastung der Intensivbetten Baden-Württembergs mit Corona-Patienten ist letztlich auch entscheidend für die landesweite Einstufung und die daraus resultierenden Maßnahmen. Laut Lagebericht des Landesgesundheitsamtes vom 26.Oktober werden bereits 234 Covid-positive Patienten auf den Intensivstationen behandelt. Liegt die Auslastung an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen über 250, so tritt die Corona-Warnstufe in Kraft. Wir gehen davon aus, dass diese Schwelle bereits in den nächsten Tagen überschritten werden kann. Für Ungeimpfte gelten dann weitergehende Kontaktbeschränkungen sowie die Erforderlichkeit eines PCR-Tests anstelle eines Antigen-Schnelltests für die Teilnahme an einer Vielzahl von Veranstaltungen.

Auch aus Sicht des Gesundheitsamts ist es wahrscheinlich, dass die Warnstufe zeitnah bevorsteht. Es sei vor diesem Hintergrund zwingend notwendig, die Impfquote erheblich zu steigern. Im Landkreis Göppingen sind 61,5 % der Menschen vollständig geimpft. 63 % haben zumindest eine Impfung erhalten. Für Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts, spricht auch die 7-Tage-Inzidenz eine deutliche Sprache. „Während bei Geimpften in Baden-Württemberg die 7-Tage-Inzidenz bei nur 46,2 liegt, ist sie bei Ungeimpften auf einem bedenklichen Niveau von 334,1 angelangt“, stellt Dr. Pöhler fest.

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Damit sind innerhalb der letzten Woche (im Landkreis Göppingen zwei Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer. Ein Mann war über 70 Jahre, der andere über 80 Jahre alt. Einer der beiden Todesfälle stand im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung und war vollständig geimpft.

Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 51 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 34 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 91 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In vier Kindertagesstätten wurden 12 Kinder und Erzieher positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am am Mittwoch im Landkreis Göppingen 67 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 100,1, in ganz Baden-Württemberg bei 148,4.
27.10.21

 

 

Gmünder Weststadt will Hilfsnetzwerk aufbauen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Weststadt möchte mit dem Projekt „Sorgende Weststadt“ für mehr Lebensqualität und gegenseitige Unterstützung im Quartier sorgen. Die Auftaktveranstaltung des Projekts „Sorgende Weststadt“ fand statt. Ziel ist es, ein Netzwerk von Menschen, die anderen helfen möchten und Menschen, die Hilfe benötigen, zu bilden. Kleinere Netzwerke – beispielsweise innerhalb des eigenen Mehrfamilienhauses – funktionieren schon jetzt. Dabei wird oft vor dem Einkaufen ein Rundruf gestartet, wer noch etwas aus dem Supermarkt braucht. Nun soll dieses Netzwerk im ganzen Weststadt-Quartier aufgezogen werden und alle Bewohner miteinander verbinden.

Die Interessenten lauschten gespannt dem Impulsvortrag von Thomas Krieg, der über die Identität der Weststadt referierte. „Wenn ich das Publikum fragen würde, würden 20 unterschiedliche Definitionen der Weststadt genannt werden“, ist er sich sicher. Auch räumlich gesehen existieren unterschiedliche Ansichten, wo die Weststadt endet. Dies würde vor allem an der Dauer der Zugehörigkeit liegen. Renate Wahl, die Leiterin der Spitalmühle, stellte die bereits vorhandenen Hilfen des Seniorennetzwerks vor, um die Menschen im Alltag zu unterstützen. Das Seniorennetzwerk hat es sich vor allen Dingen zum Ziel gemacht, älteren Menschen ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dabei können bereits 17 Angebote wie beispielsweise der Senioren-Fahrdienst in Anspruch genommen werden. Die „Sorgende Weststadt“ wolle aber keinesfalls in Konkurrenz zu den existierenden Angeboten treten. Eher will man damit im Bereich der Weststadt die Gemeinschaft stärken sowie neue Hilfen einbringen. Dabei wird beispielsweise Hilfe im Umgang mit Computer oder Smartphone sowie auch Gassi gehen oder kleine handwerkliche Tätigkeiten durchführen, erwähnt. Sven Siegle vom evangelischen Verein denkt, dass es eine „hohe Hemmschwelle gibt, Bedürfnisse preiszugeben.“ Dies soll durch niederschwellige Angebote wie gemeinsames Spazieren oder einen regelmäßigen Stammtisch angegangen werden.

In den darauffolgenden „Kurzgesprächen“ konnten sich die Gäste des Abends gegenseitig vorstellen und Antworten auf die Frage: „Ich bin hier, weil…“ formulieren. Im Sieben-Minuten-Takt wechselten die Personen von Tisch zu Tisch und tauschten sich mit 3 verschiedenen Gesprächspartnern aus. Katharina Heidbüchel vom Amt für Familie und Soziales, moderierte den Abend und begleitete die Kurzgespräche, um die Ergebnisse im Anschluss im Plenum zu konkretisieren. Nicht nur einseitige Unterstützung, sondern ein gegenseitiger Austausch und gemeinsame Aktivitäten sollten die Gemeinschaft zusammenbringen. Es soll ein Kennenlernen stattfinden, das eine Vertrauensbasis zwischen den Menschen schafft.

Um das Zusammenbringen von Angebot und Nachfrage wird sich Eva Bublitz kümmern. Sowohl telefonisch unter 07171/4950-962, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder postalisch, als auch direkt vor Ort im Weststadttreff, Heinrich-Steimle-Weg 1 können die Menschen Hilfe anbieten Unterstützungsbedarf anmelden. Zukünftig könnte es vielleicht auch eine digitale Lösung geben.
27.10.21

 

 

 

Spielerisch Energie erleben

Kreis Göppingen. Was ist Energie? Wie wird sie erzeugt? Welche Arten von Energie gibt es? Und: was müssen wir tun, um unsere Erde auch für die kommenden Generationen zu schützen? Diese und viele weitere spannende Fragen werden in den kommenden Wochen auf spielerische Art und Weise Kindegartenkindern im Filstal beim Projekt „Energie erleben” nahegebracht.

Jeweils an einem Projekttag möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen die Bedeutung und die Anwendung eines energiesparenden Umgangs bei Wärme, Strom und Wasser den Kindern vermitteln. So beispielsweise durch die Erklärung eines Posters welches ein Energiespar- aber auch ein Energieverschwenderhaus aufzeigt. Aktiv werden können die Kinder im Rahmen des Projektes bei einem Umweltmemory, bei dem ebenfalls das richtige Energieverhalten im Vordergrund steht. Auch die aktive Erzeugung von Energie zum Beispiel beim Basteln eines Fingerwärmers oder bei einem Grashüpfer-Spielzeug das sich durch Solarenergie in Bewegung setzt stehen auf dem Programm. Zudem erhalten die Kinder auch Unterlagen für Zuhause bei denen beispielsweise nützliche Tipps zur richtigen Mülltrennung gegeben werden. Als Anerkennung erhalten die Kinder am Schluss des Projektes ein ganz besonderes Andenken: eine Energiedetektivmedaille.

„Die Vorschulkinder sollen die Auswirkungen ihres individuellen Handelns auf die Umwelt verstehen und lernen, nachhaltig mit dieser umzugehen,“ so der Geschäftsführer der Energieagentur Landkreis Göppingen Timm Engelhardt.  Das Projekt „Energie erleben“ wird im Rahmen von Klimaschutz-Plus zu 100 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert und kann den Einrichtungen somit kostenfrei im Landkreis Göppingen angeboten werden. Als erste Einrichtung im Filstal wurde das Projekt jetzt in der Kita Ringweg in Ebersbach-Roßwälden durchgeführt.

Insgesamt acht Kinder im Alter zwischen fünf und sechs Jahren nahmen an dem Projekttag teil, welcher in dieser Art erstmalig im Filstal durchgeführt wurde. „Energiesparendes Verhalten wird in Zukunft eine noch höhere Bedeutung bekommen. Schon die Kleinsten können altersgerecht an dieses Thema herangeführt werden. Daher freut es mich sehr, dass die Kinder der Kindertagesstätte Ringweg den Startschuss zum Energie erleben-Projekt geben durften,“ betont Astrid Szelest, Fachbereichsleiterin Bürgerservice und Bildung der Stadt Ebersbach.

In den kommenden Wochen wird das Projekt „Energie erleben“ noch an 50 weiteren Einrichtungen in der Region Halt machen. Nach dem Pilotjahr möchte die Energieagentur des Landkreises Göppingen das Projekt auch in den kommenden Jahren fest in den Kindergärten und Kindertagesstätten im Filstal verankern, um das Bewusstsein für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter zu stärken.
27.10.21

 

 

Katze angeschossen

Schwäbisch Gmünd. Im Bereich der Erhardstraße wurde vermutlich mit einem Luftgewehr am Dienstagmorgen eine Katze verletzt. Durch den Schuss erlitt das Tier eine Oberschenkelfraktur und musste tierärztlich behandelt werden. Der Schütze ist bislang unbekannt. Hinweise auf diesen nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
27.10.21

 

 

Lastwagen streifen sich im Begegnungsverkehr

Böhmenkirch. Nach einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch fuhr ein Lkw-Fahrer weiter. Gegen 6.15 Uhr fuhr ein 60-Jähriger mit seinem Lkw von Böhmenkirch nach Bartholomä. Bei den Heidhöfe kam ihm ein Kleintransporter entgegen. Der fuhr in Richtung Böhmenkirch. Das Fahrzeug soll wohl zu weit auf die Gegenfahrspur geraten sein. Die Fahrzeuge prallten mit den Außenspiegeln aneinander. Durch den einklappenden Spiegel zersprang die Seitenscheibe an der Fahrertür und der 60-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Der zunächst unbekannte Fahrer fuhr weiter, konnte aber durch eine aufmerksame Autofahrerin in Böhmenkirch verfolgt und gestoppt werden. Der aus Osteuropa stammende Fahrer hat in Deutschland keinen Wohnsitz. Der 42-Jährige musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro in bar hinterlegen. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.
27.10.21

 

 

Kaugummiautomat in Flammen

Geislingen. Am Dienstag zündeten Unbekannte den Automaten in Geislingen an. Gegen 17.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gartenstraße aus. Die Kunststsoffscheibe an dem Automaten wurde von Unbekannten angezündet. Ein Anwohner löschte die Flammen noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Verletzte gab es keine. Den Sachschaden an dem Automaten aber schätzen die Verantwortlichen auf rund 150 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
27.10.21

 

 

Einbruch in Firma

Ebersbach. Beute machten Einbrecher von Montag auf Dienstag in Ebersbach.  Zwischen 16 und 6.30 Uhr waren Unbekannte in die Daimlerstraße. An einem Bürogebäude drückten sie ein gekipptes Fenster auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden EDV-Geräte, die sie mitnahmen. Zurück blieb ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Der Polizeiposten Ebersbach (Tel.07163/10030) hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Fahrrad aus Keller gestohlen

Göppingen. Zwischen Montag und Dienstag stahlen Unbekannte ein hochwertiges Fahrrad in Göppingen.  Zwischen 21 und 6 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt zu einem Gebäude in der John-A.-Holbrook-Straße. Im Innern brach er einen Kellerraum auf. In dem Raum stand ein schwarzes Pedelec der Marke "Touring H.  Pro". Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den Täter.
26.10.21

 

 

Märklin spendet für Flutopfer

Göppingen. Die von Märklin spontan im Juli 2021 initiierte Spendenaktion für Opfer der Flutkatastrophe erzielte einen Betrag von 210.000 Euro. Geschäftsführender Gesellschafter Florian Sieber und Geschäftsführer Wolfrad Bächle überreichten nun  in Göppingen einen Scheck über diese Summe an die Malteser Köln, die die Spende zum Wiederaufbau von Kindertagesstätten in den Krisengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einsetzen werden. Den Spendenscheck nahm der Maltester-Bezirksgeschäftsführer Edmund Baur aus Uhingen entgegen.
27.10.21

 

 

 

Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende der Göppinger CDU

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bleibt Vorsitzende des Göppinger Stadtverbandes. In der Mitgliederversammlung der Partei wurde sie einstimmig in das Amt wiedergewählt, das sie 2018 zum ersten Mal übernommen hatte. Zu ihren Stellvertretern wählen die Anwesenden den Vorsitzenden des Stadtverbandes der Jungen Union, Max Müller, sowie die Stadträte Felix Gerber und Jan Tielesch. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte Schweizer an zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen des Stadtverbandes, an neue, digitale Formate und viele prominente Gäste, die der Verband in den vergangenen drei Jahren habe begrüßen können. Felix Gerber, CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, berichtete über die Arbeit im Kommunalparlament. Er wie auch Schweizer machten deutlich, dass knapp ein Jahr nach der OB-Wahl die Schonzeit für das neue Stadtoberhaupt vorbei sei und man nun auch Initiativen einfordern werde.

Gast bei der CDU-Mitgliederversammlung war die Interims-Generalsekretärin der Landes-CDU, Isabell Huber, die über die Lage der Partei nach der Landtags- und Bundestagswahl sprach und Wege aufzeigte, wie sich die Partei erneuern könnte. Sie sprach sich zwar für eine Verjüngung in den Parteigremien aus, wandte sich aber klar dagegen, deshalb ältere Menschen mit gewaltigem Erfahrungsschatz von der Parteiarbeit auszuschließen. Sie warnte auch davor, den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl auszutauschen. Strobl sei Garant für das grün-schwarze Bündnis in Stuttgart. Hubers Ausführungen schloss sich eine lebhafte Diskussion an.
26.10.21

 

 

Neuer Belag für Oberböhringer Steige

Geislingen Aufgrund einer Belagserneuerung muss die Oberböhringer Steige vom 16. Bis 22. Novemer halbseitig gesperrt werden. Die Durchfahrt wird mittels einer Lichtsignalanlage geregelt. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.
26.10.21

 

 

Parkplatz Ziegelwasen gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen in Kirchheim  ist ab Donnerstag, 28. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 5. November, bis Montag, 8. November , statt. Voraussichtlich ab Freitag, 12. November 2021, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
26.10.21

 

 

Fahrbahneinengung im Bereich Vordere Schmiedgasse

Schwäbisch Gmünd (sv). Wegen dringenden Kanal- und Schachtarbeiten in der Vorderen Schmiedgasse 1, beim Modehaus Dieterich, kommt es in der Ferienwoche von Dienstag, 2. November bis längstens Freitag, 5. November, zu einer Gehwegsperrung und Fahrbahneinengung. Die Baustelle wird so eingerichtet, damit der ÖPNV trotzdem die Vordere Schmiedgasse befahren kann, Fußgänger werden entsprechend umgeleitet.
26.10.21

 

 

Fuchs ausgewichen: Gegen die Leitplanken

Lorch. Eigenen Angaben zufolge wich ein 31-Jähriger am Montagabend g auf der B 29 zwischen den Anschlussstellen Lorch-West und Lorch-Ost einem die Fahrbahn querenden Fuchs aus. Dabei kam er den Leitplanken auf der rechten Seite zu nahe, weshalb er wieder stark nach links steuerte. Der 31-Jährige verlor nun die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich um 180 Grad drehte und mit der rechten Front gegen die Leitplanke prallte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 5000 Euro. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
26.10.21

 

 

Schwäbisch Gmünderin sichert sich ihr „Entdecker-Päckle“

Ostalbkreis. Von Ende Juli bis Mitte Oktober konnten Ostälbler sowie Gäste aus nah und fern mit dem „Entdeckerpass" auf Stempeljagd gehen und sehenswerte, naturreiche Plätze der Ostalb entdecken und erleben. An insgesamt 25 Geheimtipps und weniger frequentierten Schauplätzen auf der Ostalb standen die Stempelstellen des Entdeckerpasses für die Besucher bereit. Wer mehr als 20 Stempel gesammelt hatte, konnte am Gewinnspiel teilnehmen und auf einen von 50 Preisen hoffen. Das Losglück war der Schwäbisch Gmünderin Michaela Maria Bücheler hold, die den Hauptpreis, eine Fahrt mit dem Heißluftballon für zwei Personen, gewann. Landrat Dr. Joachim Bläse und Kreis-Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig übergaben der Hauptgewinnerin im Aalener Landratsamt ihren Preis und zogen ein Fazit der Sommeraktion.
Angesichts des zweiten Jahres mit Corona-Pandemie war es das Ziel der Aktion, besondere frei zugängliche Naturerlebnisse in den Fokus zu rücken, um unabhängig vom Pandemiegeschehen zu sein und jederzeit ein Erlebnis bieten zu können. Wegen der überwältigenden Resonanz des Entdeckerpasses wurde der Aktionszeitraum von ursprünglich Mitte September um einen Monat verlängert. „Wir haben zu Beginn der Aktion 17.500 Entdecker-Päckle gepackt und gemeinsam mit unserem Medienpartner das Stempelheft an rund 33.000 Haushalte im Ostalbkreis verteilt“, berichtet Ricarda Grünig.

1.521 Abenteurer auf der Ostalb sandten das Stempelheft an das Tourismusbüro des Landratsamts Ostalbkreis. „Durchschnittlich 22,7 Stempelorte wurden von den Teilnehmenden besucht. Unsere am weitesten entfernt wohnenden Einsender waren Gäste aus Münster in Nordrhein-Westfalen“, informiert Grünig und hat auch gleich die beiden beliebtesten Orte der Entdeckerpass-Aktion parat, die genau gleich oft von den Einsendenden besucht wurden: Die Ameisenstadt im Naturschutzgebiet Dellenhäule auf den Gemarkungen Aalen und Neresheim sowie das Schloss ob Ellwangen.
26.10.21

 

 

Stadt erweitert Mobilitätsangebote

Göppingen. In einer weiteren Ausbaustufe wird die Stadt Göppingen ihr Mobilitätsangebot erweitern. Dazu gehören E-Carsharing-Angebote in Holzheim, Faurndau und am Nordring, außerdem läuft die Pilotphase der E-Scooter weiter.

Seit 2019 erfolgte in mehreren Stufen der Ausbau des Mobilitätsangebots rund um den Göppinger Hauptbahnhof, dazu gehören ein E-Carsharing-Angebot, ein Fahrradverleihsystem, die Zugangsberechtigung zum Fahrradparkhaus, die Mobilitätszentrale in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und die Schnellladesäule. Auch eine Fahrradwerkstatt wurde im Fahrradparkhaus realisiert. Mit der jetzigen vierten Ausbaustufe, die Fachbereichsleiter Werner Hauser im Gemeinderat vorstellte, werden weitere Bausteine einer nachhaltigen Mobilität umgesetzt. So sollen an drei weiteren Standorten in Göppingen E-Carsharing Autos der Firma Deer (VW ID.3, Reichweite 300 Kilometer) bereitgestellt. Die geplanten Standorte sind am Bezirksamt Holzheim, am Bahnhof Faurndau sowie beim Technischen Rathaus in der Nördlichen Ringstraße. Jede Ladestation wird mit zwei Ladepunkten ausgestattet. Ein Ladepunkt ist dabei für private E-Fahrzeugbesitzer reserviert. Damit werden in Göppingen zu den bereits bestehenden 30 öffentlichen Ladepunkten drei weitere zur Verfügung gestellt. Diese drei neuen Standorte werden mit 50 Prozent gefördert.

Als Teil der Mikro- und Nahmobilität können E-Scooter zukünftig ein Baustein zur Bewältigung der ,,ersten und letzten Meile‘‘ als Ergänzung zum ÖPNV sein. In einer Probephase hat die Stadt Göppingen E-Scooter der Firma Zeus getestet. Dazu hat die Stadt ein Bedienungsgebiet mit freizuhaltenden Flächen und fest  definierten  Abstellplätzen  in  der Kernstadt  definiert,  die den Nutzer über die Bedien-App von Zeus kenntlich gemacht wird. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, und so wurden in nur zehn Wochen rund 8.700 Fahrten und 28.100 Kilometer mit dem Verkehrsmittel zurückgelegt.  Die Stadt beabsichtigt in einer Pilotphase den E-Scooter-Verleih weiter zu testen. Aus Verkehrssicherheitsgründen dürfen nur E-Scooter mit drei Rädern in Göppingen angeboten werden. Für die Stadt Göppingen fallen hierfür keine Kosten an.
26.10.21

 

 

Busumleitung wegen Kranabbau

Göppingen. In der Poststraße in Göppingen  wird an der Agnes-Galerie am Samstag, 30. Oktober, der Baukran abgebaut. Dazu wird dieser Bereich voll gesperrt. An diesem Tag fahren alle Buslinien, die normalerweise über die Bahnhofstraße zur Schützen-/Poststraße fahren, vom ZOB über die Bahnhof-/Garten-/Schützenstraße in die Geislinger Straße/Mörikestraße in Richtung Poststraße.  Ab der Poststraße fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter. Die Haltestelle in der Schützenstraße entfällt. Für die nach Norden (Friedrichstraße) führenden Linien wird in der Mörikestraße bei Gebäude 9 (Deutsche Bank) eine Behelfshaltestelle eingerichtet. Ab der Ersatzhaltestelle fahren die Busse auf ihren normalen Kursen weiter in Richtung Friedrichstraße. Die Buslinien, die über die Poststraße in Richtung Osten abfahren, benutzen die Umleitungsstrecke bis zum Kreisverkehr Mörike-/Poststraße und biegen rechts ab zur Haltestelle Kaiserbau/Agentur für Arbeit und halten dort. Es halten nur die Busse an der Ersatzhaltestelle Mörikestraße, die über die Friedrich-/Marktstraße weiterfahren. Die City-Buslinien Galgenberg und Reusch fahren ab der Haltestelle Poststraße links in die Schützenstraße und über die Friedrichstraße zur Mörikestraße. Die Linie Galgenberg fährt normal weiter, die Linie Reusch wendet am Kreisverkehr und fährt zur Haltestelle Volkshochschule/Friedrichstraße und ab da normal weiter.
26.10.21

 

 

Fußgängerin bei Unfall verletzt

Geislingen. Ein Autofahrer stieß am Montag in Geislingen beim Abbiegen mit einer Fußgängerin zusammen. Gegen 10 Uhr fuhr ein 21-Jähriger in der Friedenstraße. Beim Abbiegen nach links übersah er die Fußgängerin. Die 77-Jährige wollte an der Fußgängerampel die Überkinger Straße überqueren. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
26.10.21

 

 

Betrunkener prallt gegen geparkten Kleinlaster

Bad Boll. Deutlich zu viel Alkohol hatte ein Autofahrer am Dienstag in Bad Boll intus. Der Unfall ereignete sich gegen 2.15 Uhr in der Badstraße. Bei leichtem Gefälle prallte der 26-jährige Pkw-Fahrer gegen einen geparkten  Kleinlaster. Durch den Aufprall schob es den diesen mehrere Meter nach vorne. Der Unfallverursacher kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Den Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beziffert die Polizei auf etwa 6.000 Euro.
26.10.21

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Göppingen. Drei schwer verletzte Personen sind das Ergebnis eines Unfalls am Montag bei Göppingen. Kurz vor 16 Uhr fuhr die 18-Jährige mit ihrem Pkw von Maitis in Richtung Wäschenbeuren. Dort kam sie nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Danach lenkte sie stark gegen und der Wagen geriet ins Schleudern. Danach kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Auf den Rädern blieb das total beschädigte Fahreug liegen. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Den Sachschaden an dem total beschädigten Pkw schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
26.10.21

 

 

Gmünder helfen Gemündern

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Kommandant der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Uwe Schubert, übergab die im Rahmen der Aktion "Gmünd hilft Gemünd" gesammelten Spenden in Höhe von rund 14.267 an Daniel Groß, Abteilungskommandant der Gemeinde Gemünd, der die Spende für seine Kameraden mit großem Dank annahm. Auch Bürgermeister der Stadt Ingo Pfennings, Feuerwehrkommandant Udo Schmitz, sowie sein Stellvertreter Wolfgang Fuchs waren beeindruckt über die Spendenbereitschaft der Bürger der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Spende geht direkt an die Kameraden der Feuerwehr Gemünd und bringt diese wieder ein Stück in Richtung Normalität.
Beim anschließenden Gesprächsaustausch über die Nacht der Flut und die Verluste und Schäden war deutlich zu erkennen, dass an Normalität die nächsten Monate nicht zu denken ist. Neben der großen Zerstörung der Infrastruktur hat es auch die Feuerwehr schwer getroffen. Drei Feuerwehrhäuser sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge sind durch Hochwasserschäden komplett zerstört. Das Feuerwehrleben findet in Containern statt. Eine Situation die schwer ist, aber dank Kameradschaft und guten Miteinander schauen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Feuerwehr der Stadt Gemünd positiv in die Zukunft.Weitere Infos zur Spendenaktion gibt es hier: https://www.schwaebisch-gmuend.de/pressedetails/schwaebisch-gmuend-hilft-gemuend-in-der-eifel.html
26.10.21

 

 

Ebersbach würdigt Engagement mit Bürgerpreis

Ebersbach. Bürgerschaftliches Engagement ist zentraler Bestandteil des Zusammenlebens in Ebersbach und seinen Stadtteilen. Bürger, deren ehrenamtliches Engagement besonders herausragt, wurden auch dieses Jahr mit dem Bürgerpreis der Stadt geehrt.

Im festlich-illuminierten Credo fand die feierliche Verleihung der Bürgerpreise statt. Durch den Abend führten Jakob Nacken und Dietlinde Ellsässer und hatten die Lacher mit musikalischen Stücken und launischen Wortbeiträgen auf ihrer Seite. „Um die Bürgerpreise in einem würdigen, unter Pandemiebedingungen leistbaren Rahmen, verleihen zu können, haben wir die Veranstaltung neu formatiert und freuen uns sehr, dass sie bei unseren Gästen so gut angekommen ist“. sagt Bürgermeister Eberhard Keller. Die Träger des Ebersbacher Bürgerpreises sind: Rosina und Christian Schmidt für ihr u.a. jahrelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden;   Rüdiger Leib für sein jahrzehntelanges Engagement im Obst- und Gartenbauverein Roßwälden; Ferdinand Bera für sein jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Angela Folkert für ihr jahrzehntelanges Engagement im TGV Roßwälden 1897; Edeltraud Frey für u.a. ihr Engagement im Förderverein der Grundschule Bünzwangen;  die Leitung des Mittwochsclubs der kath. Herz Jesu Kirchengemeinde (Margot Baumann, Gabriele Kisselmann, Renate Reyer, Karin Hikel, Claudia Heilig, Rose Demmel, Pfarrer Robert Dürbach);  Brigitte und Werner Neubert für ihr jahrelanges Engagement im TGV Roßwälden und Uli Hannotte für seine langjährige Vorstandschaft von Pro Ebersbach. Ebenfalls verliehen wurde an diesem Abend die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Ingrid Flogaus für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit im TGV Roßwälden 1897.
26.10.21

 

 

Sprecherteam beim Arbeitskreis Mobilität und Verkehr neu gewählt

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Sitzung des Arbeitskreises Mobilität und Verkehr am Montag, 25. Oktober, wurde ein neues Sprecherteam gewählt. Erster Bürgermeister Christian Baron dankte dem langjährigen Sprecher Thomas Kaiser für sein großes Engagement. Das neue Sprecherteam besteht aus der ehemaligen Stellvertreterin Bettina Winter-Schullingen, sowie aus Andrzej Sielicki und Henning Diederichs. Das Team freut sich auf die spannende Aufgabe, die innovative Mobilitätsentwicklung in Schwäbisch Gmünd mit zu gestalten; und auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung, das die Geschäftsführung der Agenda 21 Gruppen ab dem kommenden Jahr übernehmen wird.
26.10.21

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Geislingen. Am Montagmorgen schob ein Autofahrer in Geislingen zwei Autos aufeinander.  Kurz vor 7 Uhr war eine Pkw-Fahrerin in der Stuttgarter Straße in Richtung Geislingen unterwegs. Sie bremste, da die Ampel auf Höhe der Straßenmeisterei auf Rot umschaltetet. Deswegen bremste der nachfolgende Autofahrer ebenfalls. Der ihm folgende Autolenker erkannte das zu spät. Er fuhr auf und schob diesen auf den ersten wagen.  Der Rettungsdienst brachte zwei verletzte Fahrer in ein Krankenhaus. Laut Schätzung der Polizei beträgt der Sachschaden an den Fahrzeugen rund 9.000 Euro.
26.10.21

 

 

 

Rechberghausen sagt Weihnachtsmarkt ab

Rechberghausen. Die Gemeinde Rechberghausen hat den Weihnachtsmarkt wegen der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Ein Grund für die Entscheidung waren die hohen Hygieneregeln des Landes für Veranstaltungen dieser Art.
26.10.21

 

 

Mehrere Autos angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd zu einem Autohaus in die Marie-Curie-Straße gerufen. Ein Zeuge hatte von dort einen hellen Feuerschein wahrgenommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Pkw, die auf dem Parkplatz vor dem Autohaus geparkt waren, in Flammen standen. Die Feuerwehr konnte es nicht mehr verhindern, dass die Autos vollständig ausbrannten. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 60.000 Euro. Nach derzeitigem Erkenntnisstand muss davon ausgegangen werden, dass die Autos mutwillig angezündet wurden. Die Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Personen, die in diesem Zusammenhang Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Aalen unter der Telefonnummer 073615800 in Verbindung zu setzen.
24.10.21

 

 

Über Verkehrsinsel gegen Laterne

Göppingen. Über eine Verkehrsinsel und gegen einen Laternenmast fuhr am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger. Nicht aufgepasst hatte der Fahrer eines Pkw, als er gegen 5 Uhr in der Poststraßein Göppingen  über eine Verkehrsinsel fuhr. Anschließend streifte er einen Baum, bevor er noch gegen einen Laternenmast fuhr und dort zum Stehen kam. Er und drei seiner Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme rochen die Beamten beim 26-Jährigen Fahrer Alkohol. Nach positivem Alkoholtest musste er in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige.
24.10.21

 

 

IHK ehrt die besten Auszubildenden

Kreis Göppingen. Etwas über 1.000 Auszubildende aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen absolvierten im Jahr 2021 ihre Abschlussprüfung. Die besten 31 wurden jetzt von der IHK-Bezirkskammer Göppingen im Haus der Wirtschaft für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse geehrt.

IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker zeichnete vor rund 80 Gästen alle Prüfungsteilnehmer mit einem Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sowie deren Ausbildungsbetriebe mit einer Urkunde für herausragende Ausbildungsleistungen aus.

Strassacker betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung einer dualen Berufsausbildung. Diese sei ein stabiles Fundament, auf dem sich aufbauen lasse. Sie sei überzeugt vom hohen Nutzen einer Berufsausbildung der nach wie vor der Königsweg für den Start in eine beruflichen Karriere sei. „Nirgendwo können junge Menschen neben dem fachlichen Inhalt so viel für das Leben lernen, wie in einer Lehre.“, so die IHK-Bezirkskammerpräsidentin. Den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins und vor allem selbständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu lernen mit Frustsituationen umzugehen und in schwierigen Phasen, wo es mal nicht so großen Spaß macht durchzuhalten, das biete nur eine Ausbildung. „Ich möchte Sie als Influencer gewinnen“, appellierte sie an die anwesenden Absolventen, Eltern und Ausbilder, um Werbung zu machen für die duale Ausbildung. „Wir brauchen Nachwuchs in unseren Unternehmen und wir brauchen vor allem Auszubildende, denen wir unsere betrieblichen und auch gesellschaftlichen Werte mitgeben können. Nur so gewinnen wir motivierte und kompetente Fachkräfte für die Herausforderungen von morgen.“

Neben der Ehrung der Prüfungsbesten, wurden in diesem Jahr auch wieder drei Auszubildende mit dem Manfred Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung geehrt. Zu diesen Leistungen gehören unter anderem ein ehrenamtliches Engagement, die Mithilfe in gemeinnützigen Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung anderer Auszubildender, oder das Erreichen eines herausragenden Prüfungsergebnisses trotz erschwerter Rahmenbedingungen während der Ausbildung. Die drei Preisträger erhalten Geldpreise von 750 bis 1.500 Euro. Unter den zahlreichen Bewerbungen für den Manfred-Gebauer-Preis hat sich die Jury am Ende für Yannik Persch aus Zell unter Aichelberg, vor Abdala Sharbel aus Uhingen und Lena Eisele aus Eislingen durchgesetzt.

Die Ausgezeichneten aus dem Kreis Göppingen:

Ferdinand Bächle (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Daniel Bönde (Pharmakant, Kräuterhaus Sanct Bernhard KG), Tobias Brodbeck und Mert Cetin (beide Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Anna Doderer (Kauffrau im Einzelhandel, Kaufland Vertrieb BETA GmbH & Co. KG), Dagmara Dreher (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Group), Julia-Isabelle Dreyer (Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, Deutsche Post AG), Paul Dubrowitsch (Werkzeugmechaniker, Allgaier Werke GmbH), Lena Eisele (Industriemechanikerin, Carl Stahl GmbH), Alessia Gambacorta (Werkzeugmechanikerin, Saxonia-Franke GmbH & Co. KG), Lukas Greiner (Fachinformatiker Systemintegration, Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG), Marius Häderle (Elektroniker für Automatisierungstechnik, Schuler Pressen GmbH), Katja Hellwirth (Industriekauffrau, Carl Stahl GmbH), Stefan Hilsenbek (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Luis Kicherer (IT-System-Kaufmann, CTL Computertechnik Michael Lang), Jenny Kleinhans (Industriekauffrau, Kleemann GmbH), Inga Kroter (Fachkraft für Lagerlogistik, Wiedmann & Winz GmbH), Daniel Lang (Industriemechaniker, Schuler AG), Melanie Liebrich (Kauffrau im Einzelhandel, REWE Markt GmbH), Manuel Mast (Kaufmann im Groß- und Außenhandel Fachrichtung: Großhandel, Heer & Werz OHG), Andreas Müller (Industriemechaniker, Emag Maschinenfabrik GmbH), Hendrik Müller (Werkzeugmechaniker, Allgaier-Werke GmbH), Maurice Ohlhauser (Industriemechaniker, WMF Group GmbH), Yannik Persch (Automobilkaufmann, Autohaus Ratzel GmbH), Kai Scheibel (Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Erni Production GmbH & Co. KG), Dominik Schmid (Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Area-net GmbH), Lena Schreiber (Industriekauffrau, Rampf Machine Systems GmbH & Co. KG), Sara Zeller (Verkäuferin, ALDI GmbH & Co. KG).
24.10.21

 

 

Handballerinnen siegen gegen Mainz

Göppingen. Einen klaren 36:29-Erfolg gegen Mainz haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend bei ihrem Heimspiel in der EWS-Arena feiern können. Schon das Pausenergebnis (19:12) zeugte von der Dominanz der Göppingerinnen, die mit dem Sieg den vierten Platz in der Tabelle verteidigen.
23.10.21

 

 

Oberliga: Göppingen holt klaren Sieg

Göppingen. Fußball-Oberligist Göppinger SV hat am Samstag das Heimspiel gegen Oberachern klar gewonnen. Die Rot-Schwarzen fegten die Gäste mit 4:1 vom Platz. Göppingen schließt in der Tabelle damit wieder auf die Spitzenplätze auf und belegt nach dem 14. Spieltag Rang vier.
23.10.21

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Am Freitagabend wollte eine 59-jährige Pkw-Fahrerin vom Parkplatz einer Tierbedarfshandlung in der Stuttgarter Straße in Schorndorf auf diese einfahren. Hierbei übersah sie eine auf der Stuttgarter Straße heranfahrende 26-jährige Autolenkerin. Beim Zusammenstoß wurde die 26-Jährige leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf 8000 Euro.
23.10.21

 

 

Wandel im Filstal: Medzintechnik statt Autoteile?

Kreis Göppingen. Der Wandel in der Automobilindustrie bleibt bei den Zulieferer-Betrieben im Filstal nicht ohne Folgen. Was produzieren, wenn Teile für Motoren und Karosserien nicht mehr benötigt werden? Eine Idee: Die betroffenen Firmen sollten sich dem Bereich Medizintechnik öffnen. Auf dem ersten Medical-Day in der Stadthalle in Göppingen wurden nicht nur erfolgreiche Beispiele aus dem Landkreis aufgezeigt, auch gab es Tipps, wie Unternehmen in dem Bereich zu neuen Kunden kommen können, welche gesetzliche Hürden des gibt und wo die Ansprechpartner sitzen.

Das Filstal mit seiner noch von Maschinenbau und Autozulieferern geprägten Industrie- und Gewerbestruktur steht vor einem Wandel. Damit die Unternehmen eine Zukunft haben, müssen sie nach neuen Märkten Ausschau halten bzw. sich mit neuen Produkten positionieren. Die Wasserstofftechnik ist da ein Beispiel, ein anderes die Medizintechnik. Um die ging es beim Medical-Day in der Stadthalle, der von  einem Initiatoren-Netzwerk (IHK, Kreishandwerkerschaft, Hochschule, Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, der Göppinger Wirtschaftsförderung und Steinbeis) organisiert wurde. Wie wichtig der Wandel in der heimischen Wirtschaft ist, machte auch Oberbürgermeiser Alex Maier in seinem Grußwort deutlich. Er appellierte an die Unternehmer, aufgeschlossen für neue Ideen zu sein, damit Stadt und Kreis nicht wirtschaftlich abgehängt werden. Die Stadt wolle Firmen, die eue Herausforderungen wagen., gerne unterstützen.

Welche Chancen und Herausforderungen in der Medizin- und Gesundheitstechnik machten in ihrem Vortrag dann Prof. Rainer Würslin, Dr. Till Kaz und Joachim Hiller vom Hochschul-Campus Göppingen deutlich. Anschaulich schilderten sie Prozesse der Umstrukturierung und möglicher Begleitung durch wissenschaftlich arbeiten seitens der Studenten.

Dass der Wandel vom klassischen Maschinenbauunternehmen zum Produzenten in der Medizintechnik gelingen kann, schilderte Oliver Schweizer von der Schweizer Feinwertechnik in Bad Boll. Das Unternehmen, das einst als Zerspaner sein Geld Verdienste, kam über eine Kundenanfrage zur Medizintechnik und hat sich inzwischen darauf vollständig spezialisiert. Schweizer fertigt inzwischen jährlich u.a. 100 000 Dentalimplantate aus Titan.  Markus Uttikla vom TZM in Göppingen zeigte an einem Beispiel auf, wie der Weg vom Automobilzulieferer zum Hersteller von Medizintechnik geht. Die Corona-Pandemie hat bei Huber Automotive in Mühlhausen der Medizintechnik einen Schub verpasst- das Unternehmen erstellte stationäre und später auch mobile Test- und Impfstationen inklusive der dafür erforderlichen Datenverarbeitung. Inzwischen wurde die Huber Health Care als eigenständiges Unternehmen der Firmengruppe angegliedert und zählt dort schon 200 Mitarbeiter.

Wo Technik im klinischen Alltag helfen kann, zeigten Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch, Pfleger im Christophsbad anhand zahlreicher kleiner Beispiele auf. Vieles davon gebe es bereits schon auf dem Markt, jedoch nicht speziell für Kliniken. Wie individuelle und technikunterstütztes Wohnen im Alter möglich ist, zeigte Dagmar, Vorstandsmitglied der Wilhelmshilfe auf. Man habe in Bartenbach Seniorenwohnungen entsprechend ausgestattet, um Erfahrungen zu sammeln und um festzustellen, wie sehr der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Leben der Senioren aber auch die Arbeit von Pflegekräften erleichtert.

Leonid Poliakov von Teamviewer überraschte mit einer „halben Brille“, die vor allem für Pflegekräfte und Ärzte gedacht ist. In die Brille integriert ein kleiner Bildschirm, auf den die jeweiligen Patientendaten ausgerufen werden können. Zudem können neue Werte, die vom Patienten erfasst werden müssen, gespeichert werden, was am Ende die Dokumentation erleichtere. Zudem hätten die Pfleger stets bei Hände frei und müssten nicht Aktenmappen mit sich herumtragen. Rainer Häflele. Geschäftsführer vom gleichnamigen Sanitäranbieter, zeigte an verschiedenen Beispielen auf, wie sich das Badezimmer vom einstigen Waschraum  über die Wellnessoase hin zu einem Gesundheitsbereich entwickelt und sich damit auch das Berufsbild des Sanitärhandwerkers verändert. Enes Baskal von der Barmer Ersatzkasse machte zum Abschluss deutlich, wie Produkte im Bereich der Medizintechnik in die Kataloge der Leistungsangebote der Krankenkassen kommen und wer die jeweiligen Verhandlungspartner sind.

Der Medical-Day, so betonten die Göppinger Wirtschaftsförderin Christina Kumpf und WIF-Geschäftsführer Rainer Lohse, soll ein Auftakt sein, die Medizintechnik im Kreis thematisch zu etablieren. Nun sollen sich zu verschiedene Arbeitskreise bilden und das Thema weiter vorantreiben. Für Herbst 2022 ist ein weiterer Medical-Day geplant.
22.10.21

 

 

Im Maschinenbau fehlen Ingenieure

Esslingen/Göppingen. Geht dem Maschinenbau der Nachwuchs aus? Drei Tage lang haben rund 35 Vertreter aus Hochschulen für angewandte Wissenschaften an der Hochschule Esslingen über dieses Thema diskutiert. Der Fachbereichstag Maschinenbau hat zur bundesweiten Fachtagung und Mitgliederversammlung nach Esslingen eingeladen. Fazit der Professoren: „Ohne ausreichend Ingenieurinnen und Ingenieure wird es keinen wirtschaftlichen Erfolg und keinen Umbau zu einer ökologischen Marktwirtschaft geben“, sagt die Vorsitzende des Fachbereichstags Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Monika Greif.

Sinkende Studienanfänger-Zahlen – damit sind viele Studiengänge im Maschinenbau derzeit bundesweit konfrontiert. Neben kurzfristigen Ursachen – die Corona-Pandemie beispielsweise – gibt es viele langfristige Entwicklungen, die nicht vom einzelnen Standort beeinflussbar sind. Zu den Gründen gehören eine allgemeine Zurückhaltung gegenüber den als schwierig geltenden technischen Studiengängen, aber auch ein Imageverlust durch den Dieselskandal sowie der sich abzeichnende Strukturwandel in der Industrie – vor allem der Automobilindustrie.

Als paradox empfindet es Prof. Greif, dass junge Menschen zwar einerseits die Energie- und Verkehrswende fordern, aber andererseits den Maschinenbau nicht als entscheidendes Handwerkszeug erkennen. „Jede Windkraftanlage, jede Solarzelle benötigt bei der Entwicklung und Produktion Maschinenbauer“, so Prof. Greif.

Werden in Zukunft tatsächlich dramatisch weniger Maschinenbau-Ingenieure benötigt? „Dies ist keineswegs der Fall“, unterstreicht auch der Organisator der Tagung, Prof. Dr. Alexander Friedrich von der Hochschule Esslingen. „Wir verdanken unseren Wohlstand nicht Google & Co, sondern realen Produkten“, fasst der Maschinenbau-Professor zusammen. „Selbstverständlich müssen diese Produkte durch Software und künstliche Intelligenz in ihrem Nutzen gesteigert und auf ein neues Niveau gehoben werden“, so Prof. Friedrich. „Maschinenbau ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, ergänzt auch Tanja Hasenjäger, Masterstudentin im Maschinenbau der Hochschule Esslingen, in einer Podiumsdiskussion.

Die Fachtagung will angesichts der Komplexität keine einfachen, handgestrickten Lösungen präsentieren. Sondern die Expertinnen und Experten aus den bundesweiten Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben aufbauend auf einer Analyse der aktuellen Situation, Inputs von kompetenter Seite und guten Beispielen Lösungsansätze entwickelt und vertieft.

Das Fazit der Tagung fasst Prof. Greif zusammen: „Das Thema hat eine nationale Dimension. Wir benötigen Bündnispartner für eine konzertierte Aktion der Industrie, der Verbände und Netzwerke, der technisch-wissenschaftlichen Vereine, der Politik, der Schulen und der Hochschulen des Landes für eine Imagekampagne. Nur so können wir mehr junge Frauen und Männer für ein Ingenieurstudium gewinnen. Wenn es uns nicht gelingt, genügend Nachwuchs auszubilden, wird uns das bremsen.“
22.10.21

 

 

Mit OP-Roboter Teil der Lunge entfernt

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen wurde erstmals eine Lungenteilresektion mit Hilfe des Operationssystems da Vinci durchgeführt. Die Patientin hat den Eingriff sehr gut überstanden und ist inzwischen wieder zu Hause.

Als die Klinik 2019 einen da Vinci-Operationsroboter anschaffte, waren die Thoraxchirurgen der Klinik am Eichert von Beginn an als Nutzer dabei. Zwerchfellraffungen, Tumorentfernungen am Mediastinum (Mittelfellraum) oder die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) sind Eingriffe, die heute von ihnen routinemäßig mit Roboterunterstützung durchgeführt werden. Hinzugekommen ist nun ein weiterer diffiziler Eingriff im Brustraum: die Teilresektion einer Lunge. „Zum ersten Mal haben wir hier in Göppingen die Teilentfernung einer Lunge mit Hilfe des da Vinci-Roboters durchgeführt“, freuen sich die Thoraxchirurgen Dr. Bernhard Keim und Dr. Thomas Kyriss, die gemeinsam den chirurgischen Teil des Zentrums für Pneumologie und Thoraxchirurgie leiten. „Die Patientin mit einem frühen Stadium eines Lungenkarzinoms hat die Operation sehr gut überstanden, sie konnte schon eine Woche nach dem Eingriff die Klinik verlassen“, so Dr. Kyriss. Rund zweieinhalb Stunden hat die Operation gedauert, bei der circa 20 Prozent der Lunge entfernt wurden.

Durch den Operationsroboter hat der Chirurg viel bessere Sicht im Körper des Patienten. Durch die Optik entsteht außerdem ein dreidimensionales Bild, was die Orientierung im Körper erleichtert. Zudem verleihen die Instrumente des Roboters dem Chirurgen, der die Operation steuert, eine Beweglichkeit, die weitaus größere ist als die der menschlichen Hand. Dennoch stellen Operationen mit einem Robotersystem wie dem da Vinci-System besondere Anforderung an die Qualifikation der Chirurgen. Dr. Keim und Dr. Kyriss haben deshalb im Vorfeld der Operation auch spezielle Trainings für diesen besonderen Eingriff absolviert. Der Eingriff selbst wurde dann in der Klinik am Eichert in Göppingen von ihrem Trainer Dr. Danjouma Cheufou, Chefarzt der Thoraxchirurgie an der Missioklinik in Würzburg, begleitet.

Im Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Klinik am Eichert werden schon seit langem regelmäßig Lungenoperationen durchgeführt. „Nach der erfolgreichen Premiere werden wir nun bei unseren künftigen Eingriffen ebenfalls das da Vinci-System einsetzen“, sagt Dr. Keim.
22.10.21

 

 

Straßenbauer sperren B 10

Süßen/Gingen. Am Montag 25.Oktober, führt die Straßenmeisterei Geislingen Unterhaltungsarbeiten an der B 10 durch, die nicht unter Verkehr durchgeführt werden können. Dazu wird die B 10 zwischen den Anschlussstellen Süßen und Gingen in Fahrtrichtung Ulm tagsüber voll gesperrt. Die Arbeiten im Straßenbereich beginnen um 9.30 Uhr und dauern bis zum Nachmittag- Eine Umleitung über die parallel verlaufende L 1214 durch Gingen wird eingerichtet.  Das Straßenbauamt der Landkreise Esslingen und Göppingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.
22.10.21

 

 

Feuer in einer Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr wurde ein Brand in einer Gaststätte in der Rechbergstraße gemeldet. Das Feuer, das wohl aufgrund eines technischen Defektes eines Gerätes im Toilettenbereich ausbrach, konnte durch die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften vor Ort kamen, schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
22.10.21

 

 

Einbrecher nimmt Bares mit

Böhmenkirch. Durch ein offenes Fenster kam ein Unbekannter am Mittwoch oder Donnerstag in Böhmenkirch. Zwischen 22.30 und 8.15 Uhr war der Einbrecher in der Wörnaustraße. Er versuchte an einer Wirtschaft die Tür aufzubrechen. Die war jedoch zu stabil. Er fand ein offenes Fenster. So kam der Unbekannte ins Innere. Dort suchte er Brauchbares. Er fand Geld und nahm es als Beute mit. Anschließend flüchtete der Einbrecher. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeiposten Böhmenkirch (07331 93270) erste Hinweise auf den Unbekannten.
22.10.21

 

 

Kleinbus rammt Pkw: Drei Verletzte

Geislingen. Drei Verletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstag in Geislingen.  Gegen 16.30 Uhr fuhr eine 52-Jährige in der Längentalstraße in Richtung Heidenheim. Vermutlich aufgrund einer akut aufgetretenen Gesundheitsstörung kam die Lenkerin des Klein-Busses auf die Gegenfahrbahn. Dort war ein 26-Jähriger mit seinem Pkw unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die 52-Jährige und die sechsjährige Mitfahrerin trugen bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Sie kamen, wie auch der leicht verletzte Pkw-Fahrer, in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro.
22.10.21

 

 

Start zwischen Asahi Dojo und Kinderhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die neue Kooperation zwischen dem Kinderhaus Josefstraße und dem Verein Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd wurde gestartet. In zwei Gruppen üben 25 Kindergartenkinder des Kinderhaus Josefstraße am Freitagvormittag nun fleißig in der Canisius-Sporthalle. Im Frühjahr 2021 hatte die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd, Amt für Bildung und Sport, alle Gmünder Sportvereine auf das Projekt des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) „Kooperation Kindergarten und Verein“ aufmerksam gemacht. Ziel des Projektes ist es, Kinder in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern und die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Ricardo Pfordt, 1. Vorsitzender des Asahi-Dojo Schwäbisch Gmünd., Physio-Therapeut und B-Trainer Breitensport, leitet diese Kooperationsstunden.
Die Freude und der Spaß an der Bewegung steht auch für Hella Görge, Leitung des Kinderhaus Josefstraße im Vordergrund der Kooperation. Die Kooperation „Kindergarten und Verein“ zwischen dem Asahi Dojo Schwäbisch Gmünd und dem Kinderhaus Josefstraße wird im Kitajahr 2021/22 vom WLSB gefördert und bezuschusst. „Wir freuen uns sehr über diese hoffentlich langjährige Kooperation“, so Görge.
22.10.21

 

 

Roßwälden: Bushaltestellen fallen weg

Ebersbach. Aufgrund der Baustelle in der Dorfstraße in Roßwälden müssen die Bus-Haltestellen „In den Messwiesen“ und „an der Kirche“ entfallen, da es sich bei dem morgendlichen Schulbus um einen Gelenkbus handelt und dieser nun keine Wendemöglichkeit hat. Die einzige Ersatzhaltestelle die aufgrund der Baumaßnahmen eingerichtet werden kann, ist vorrübergehend in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße.

Die Einrichtung einer weiteren Haltestelle wird derzeit mit Hochdruck geprüft. Diese Maßnahme ist vorrübergehend, sobald es Änderungen gibt, werden diese umgehend mitgeteilt.

Seit Montag haben die vorbereitenden Arbeiten im Bereich Dorfstraße/Erschließung Unterer Morgen begonnen. Nächste Woche wird die Dorfstraße zwischen Einmündung Brühlstraße und Friedhofsweg gesperrt. Fußgänger können den westlichen Gehweg in der Dorfstraße weiterhin benutzen. Der Pkw-Verkehr wird über die Brühl- und Talstraße umgeleitet. Die Bushaltestelle in der Dorfstraße entfällt. Es wird gebeten, die Bushaltestelle in der Dorfstraße Kreuzung Amselweg/Brühlstraße aufzusuchen.

Ab Montag, 25.Oktober, wird zuerst der Wasserschacht im Einmündungsbereich Friedhofsweg hergestellt, damit die Wasserleitung in der Brühlstraße stillgelegt und ausgebaut werden kann. Die betroffenen Häuser werden, bis die neue Wasserleitung wieder intakt ist, notversorgt. Auch werden die Stichstraßen ins zukünftige Neubaugebiet mit Abwasserkanal und Wasserleitung erschlossen. Der Oberboden wird abgeschoben und die Baustelleneinrichtung positioniert. Danach beginnen die eigentlichen Tief- und Straßenbauarbeiten in der Dorfstraße. Es ist vorgesehen, die Dorfstraße bis Mitte Dezember 2021 wieder für den Verkehr freizugeben, sofern es die Witterung zulässt. Anschließend werden die weiteren Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet durchgeführt. Diese Maßnahme soll bis Juli 2022 abgeschlossen sein.
22.10.21

 

 

Sturm hält Polizei auf Trab

Kreis Göppingen. Am Donnerstag verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm zwischen 6 und 12 Uhr etwa 40 Einsätze im Zusammenhang mit dem Sturm. Ein Schwerpunkt lag dabei im Landkreis Göppingen. Vor allem umgestürzte Bäume, Zäune, Verkehrszeichen und umherfliegende Teile beschäftigten die Einsatzkräfte. Ersten Erkenntnissen nach kamen keine Personen zu Schaden.
21.10.21

 

 

Räuber kommt nicht an Rucksack

Göppingen.  Ohne Beute blieb ein Unbekannter bereits am Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, lief eine 24-Jährige gegen 7.45 Uhr auf der Fußgängerbrücke der Jebenhäuser Straße. Die Frau war in Richtung Krankenhaus unterwegs, als sich von hinten ein Mann näherte und sie begrapschte. Er zog sie an den Haaren und versuchte, der Frau den Rucksack zu entreißen. Die Frau reagierte: Sie wehrte sich und traf den Mann im Gesicht. Anschließend lief sie davon. Der Täter wird auf etwa 30 Jahre und eine Größe von ungefähr 180 cm geschätzt. Er soll dunkle Haare haben und bei der Tat einen schwarzen Hoodie getragen haben. Jetzt dürfte er eine Verletzung im Gesicht haben. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
21.10.21

 

 

Automat aufgebrochen

Böhemkirch./ Am Dienstag beschädigte ein Unbekannter einen Automaten in Böhmenkirch. Gegen 23 Uhr versuchte ein Unbekannter einen aufgestellten Wurstverkaufsautomaten an einem landwirtschaftlichen Hof aufzubrechen. Seine Bemühungen führten nicht zum Erfolg. Daraufhin schlug er eine Scheibe ein. Aus dem Automaten nahm er Wurstdosen, die er jedoch wieder wegwarf. An das Bargeld gelangte er nicht. Zurück blieb ein Schaden von etwa 1 500 Euro.
21.10.21

 

 

Göppingen bietet Bühne für Landes-Musik-Festival

Göppingen. In Göppingen findet am 2. Juli das 24. Landes-Musik-Festival unter dem Motto „Klingende Vielfalt“ statt. Die Stadt Göppingen hatte sich beworben und holt das größte Festival der Amateurmusik im Land zum ersten Mal in die Hohenstaufenstadt. Veranstaltet und organisiert wird das Festival vom Landesmusikverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Blasmusikverband Baden-Württemberg. 

Bis zu 3.000 Mitwirkende aus Musikvereinen und Chören werden zum Festival erwartet, die auf mehreren Open-Air-Bühnen und -Spielflächen die ganze Vielfalt der Amateurmusik präsentieren. Die Ensembles kommen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschue ihren 50. Geburtstag. „Ich freue mich sehr, dass Göppingen 2022 zur Bühne für das Landes-Musik-Festival wird. Göppingen verfügt über eine attraktive Innenstadt mit schönen Plätzen und einladender Gastronomie, die dem Landes-Musik-Festival einen idealen Rahmen geben werden. Zudem feiert die städtische Jugendmusikschule 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum, ein wunderbarer Anlass für ein Festwochenende in der Hohenstaufenstadt“, freut sich der Göppinger Oberbürgermeister Alex Maier. 

Am Vorabend des Festivals findet ein Open-Air-Konzert der Jugendmusikschule statt, mit dem das Festwochenende beginnt und das Musikschuljubiläum festlich beleuchtet wird. Es musizieren das Göppinger Jugendsinfonieorchester, die Jugendkapelle und das Städtische Blasorchester Göppingen. Beide Blasorchester sind in die Jugendmusikschule integriert und seit vielen Jahren Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg. „Da schließt sich der Kreis der Veranstalter über die Göppinger Jugendmusikschule. Wir als Blasmusikverband Baden-Württemberg sehen das als gutes Vorzeichen für das gemeinsam mit dem Landesmusikverband ausgerichtete Landes-Musik-Festival 2022“, so der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg, Guido Wolf, MdL.

Traditionell wird das Festival durch ein regionales Ensemble eröffnet. Im Anschluss wird die Conradin-Kreutzer-Tafel an Vereine mit mindestens 150 Jahre währender Vereinsgeschichte verliehen. Die Tafel ist gestiftet vom Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Neben zahlreichen Auftritten von Ensembles aller Art und Stilrichtungen wird es ein Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche geben. Außerdem wird das Thema „Vielfalt“ im Vordergrund stehen. So sind zum ersten Mal auch interkulturelle Tanz- und Folkloregruppen ausdrücklich eingeladen. „Wir gehen jetzt voller Optimismus an die Planung des Festivals, bei dem die vielen Facetten der baden-württembergischen Amateurmusik zur Geltung kommen werden. Die Corona-Zeit haben wir genutzt, um uns organisatorisch neu aufzustellen und sind nun bestens dafür gewappnet, ein wundervolles Festival zu gestalten“, berichtet der Präsident des Landesmusikverbandes Baden-Württemberg, Christoph Palm.

Bis zum 31.Jnauar können sich Ensembles über die Webseite www.landesmusikfestival.de für einen Auftritt auf den offenen Bühnen bewerben. Eingeladen sind alle Ensembles der Amateurmusik, sowohl instrumental als auch vokal, aus Baden-Württemberg und darüber hinaus.
21.10.21

 

 

Haus nach Waffen durchsucht

Albershausen. Am Mittwoch durchsuchte die Polizei ein Haus in Albershausen. Zur Mittagszeit betrat die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss das Grundstück in Albershausen. Bei dem 73-jährigen Bewohner bestand der Verdacht, dass er im Besitz einer Schusswaffe sein könnte. Zeugen wollten ihn in der Vergangenheit des öfteren mit einer Schrotflinte im Garten gesehen haben wollen. Eine entsprechende Waffenerlaubnis hatte der Mann nicht. Da nicht auszuschließen war, dass er tatsächlich im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein könnte, kamen auch ein Spezialeinsatzkommando zum Einsatz. Bei der Durchsuchung konnte keine scharfe Schusswaffe aufgefunden werden. Die Polizei fand in dem Haus Pfeffersprays, Elektroschocker und eine Schreckschusswaffe. Den Mann brachte die Polizei auf ein Polizeirevier. Aufgrund seines psychisch angeschlagenen Gesundheitszustandes brachte die Polizei ihn in ein Krankenhaus.
21.10.21

 

 

Neuer Chef bei der Geislinger Polizei

Geislingen. einer Feierstunde setzte Polizeipräsident Bernhard Weber am Mittwoch Polizeirat Wolfram Bosch als neuen Leiter des Polizeireviers Geislingen in sein Amt ein. Gleichzeitig dankte er Erstem Polizeihauptkommissar Dieter Taller für sein Engagement. Nach dem Weggang von Polizeioberrat Jens Rügner leitete er das Polizeirevier seit März dieses Jahres kommissarisch und kehrte nun zum Polizeirevier Göppingen als Leiter der dortigen Führungsgruppe und stellvertretender Revierleiter zurück.

 Polizeipräsident Weber betonte, dass Polizeireviere in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes einen wichtigen Baustein darstellen. Die dort tätigen Beamten verrichten rund um die Uhr Dienst und sind wichtige und vielfach auch die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung. Diese Polizistinnen und Polizisten sind in der Regel die ersten Polizeikräfte, die an einem Ereignisort eintreffen. Sie sind daher auch für die ersten und damit oft weichenstellenden Maßnahmen in vielmals komplexen Einsatzlagen verantwortlich.

Wolfram Bosch (32) trat 2009 in die Polizei des Landes Baden-Württemberg ein. Nach seiner Grundausbildung studierte er von 2010 bis 2013 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. 2013 wurde Bosch zum Polizeikommissar ernannt und zur damaligen Polizeidirektion Heidenheim versetzt, wo er bei der Verkehrspolizei und beim Polizeirevier Heidenheim seinen Dienst verrichtete. 2014 wechselte er in den Streifendienst des Polizeireviers Ulm-Mitte. Ab 2016 sammelte er Erfahrung bei verschiedenen Stationen innerhalb des Polizeipräsidiums Ulm und beim Innenministerium Baden-Württemberg. Von 2019 bis 2021 absolvierte er das Studium für den höheren Polizeivollzugsdienst an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Im Oktober 2021 wurde er zum Polizeirat ernannt.

Das Polizeirevier Geislingen ist eines von zwölf Revieren des Polizeipräsidiums Ulm. Knapp 60 Mitarbeiter betreuen zwölf der 38 Gemeinden des Landkreises Göppingen. Dort sorgen sie für die Sicherheit von etwa 63.000 Menschen, die im 288 Quadratkilometer großen Zuständigkeitsbereich leben. Zum Revier Geislingen gehören die Polizeiposten Böhmenkirch, Deggingen und Kuchen. 2.189 Straftaten verzeichnete die Kriminalstatistik im Jahr 2020 für diesen Bereich, von denen 60 Prozent aufgeklärt wurden. Die Kriminalitätsbelastung liegt mit 3.437 Straftaten je 100.000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt des Polizeipräsidiums Ulm (4.242) und des Landkreises Göppingen (4.306).  Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 687 Verkehrsunfälle, davon 169 mit Verletzten.
21.10.21

 

 

Viele Ausflüge beim Pessac-Besuch

Göppingen. In den letzten zwei Jahren konnten pandemiebedingt keine persönlichen Begegnungen von Mitgliedern der Partnerschaftsvereine „Freunde Göppingen-Pessac“ und des „Comité de Jumelage“ in Pessac stattfinden. Für Oktober 2020 musste das Bierfest in Pessac und in diesem Jahr das geplante Weinfest in Göppingen abgesagt werden. Um die Freundschaft neu zu beleben und sich persönlich wieder zu begegnen, zum Teil kennen zu lernen,  haben wir diese Kurzreise nach Pessac organisiert. Nun fuhr eine Delegation von acht Mitgliedern nach Pessac. Dort erwartete die Gäste aus Göppingen ein umfangreiches Programm.  Am Samstag ging es nach Arcachon, wo bei herrlichem Wetter der Blick auf den Ozean, auf die Austernbänke der Bucht und die zahllosen Segelboote einen wunderbaren Eindruck vermittelte. Am Abend fand ein kleines Fest statt.  Viele Mitglieder des Partnervereins hatten köstliche Spezialitäten der Region und natürlich Wein mitgebracht. Es wurde ein lustiger Abend mit vielen guten Gesprächen und neuen Kontakten.  Am Sonntag haben die französischen Freunde uns  in die „Bassins de Lumière“ eingeladen. Hier wird impressionistische Kunst mit 360 Grad an die Wände, den Boden, die Decke gezaubert. Der Besuch eines Weinguts durfte natürlich nicht fehlen. Das „Château Picque Caillou“ produziert im Stadtgebiet von Pessac den berühmten Pesssac-Léognan.  Nach einer Führung durch die Weinberge lud der Besitzer zur Verkostung ein.  Am Nachmittag wurde  die Cité Frugès, eine in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Le Corbusier entworfene und realisierte Arbeitersiedlung in Pessac besucht. Dieses Viertel gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und wirkt in seiner Bauhaus-Architektur selbst für heutiges Verständnis revolutionär. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Empfang im Rathaus. Der stellvertretende Bürgermeister leitete seine kleine Rede  in deutscher Sprache ein. Er betonte das große Interesse, das die Verwaltung an der Freundschaft Göppingen-Pessac hätte. Der Abend fand in entspannter Atmosphäre statt. 
21.10.21

 

 

Viele Bauern leben von Agrarsubventionen aus Brüssel

Ostalbkreis. Wie beeinflusst Europa die Landwirtschaft auf der Ostalb? Dieser Frage ging am eine Podiumsdiskussion des Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen nach. Ministerialdirektorin Grit Puchan vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg stellte in ihrer Einführung dar, dass zukünftig ein deutlich höherer Teil der Gelder für Landwirte an umweltfreundliche Maßnahmen geknüpft sein wird. In der anschließenden Diskussion verdeutlichte Hubert Kucher, Vorsitzender des Bauernverbands Ostalb-Heidenheim, dass rund die Hälfte des Einkommens landwirtschaftlicher Betriebe aus europäischen Agrarsubventionen stamme. Diese Abhängigkeit zeige auch, dass man in der Landwirtschaft heute nicht mehr von der Produktion alleine leben könne. Er kritisierte dabei die Marktmacht der vier großen Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, die der Landwirtschaft ihre Bedingungen auferlegen würden.  Hier hakte Robert Gampfer, Referent für Umwelt und Landwirtschaft von der Europäischen Kommission in Berlin, ein: Die Europäische Kommission mache sich mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ daran, das Lebensmittelsystem zu modernisieren und insbesondere die Position der Landwirtschaft im Marktgefüge zu stärken. Er verdeutlichte zudem, dass die EU-Agrarsubventionen ein Ausgleich der Leistung der Landwirte für mehr Biodiversität seien – eine Dienstleistung, die über den freien Markt nicht vergütet werde.

Professorin Dr. Christine Wieck von der Universität Hohenheim erklärte, dass die Lebensmittelpreise am Weltmarkt gebildet würden und die Landwirte für den Lebensmitteleinzelhandel quasi austauschbar seien. Die deutschen Konsumenten seien im Vergleich besonders für Tierwohl und Umweltschutz sensibilisiert. Diese gesellschaftlichen Strömungen nehme zunehmend der Einzelhandel auf und bestelle die entsprechenden Produkte, worauf insbesondere die deutsche Landwirtschaft reagieren müsse – wobei der Handel eventuellen Mehrbedarf aus andere Ländern mit weniger hohen Standards zukaufe.  Angesichts dieses hohen Einflusses des Lebensmittelhandels auf den Verdienst und die Produktionsbedingungen der Landwirte appellierte Ministerialdirektorin Puchan an die Verbraucher, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und regional einzukaufen. Nur so wisse man, was man auf dem Teller habe und sorge für Wertschöpfung direkt vor Ort.
21.10.21

 

 

Polizei: Revierchef im neuen Amt begrüßt

Schorndorf. der neue Leiter des Polizeireviers Schorndorf offiziell in sein Amt eingesetzt. Seinen Dienst in Schorndorf hatte Marc Henninger bereits am 1. Oktober begonnen und folgt damit auf Markus Jatzko, der Anfang des Jahres zum Landespolizeipräsidium nach Stuttgart wechselte. Gemeinsam mit Polizeipräsident Reiner Möller hießen Oberbürgermeister Matthias Klopfer und Erster Bürgermeister Thorsten Englert den Neuen im Kreise seiner Mitarbeiter willkommen.

„Ich danke für 15 Jahre Zusammenhalt, für ein gutes Miteinander und einen guten Informationsaustausch“, begann Klopfer seine Ansprache. „Genau wie ich, finden Sie, Herr Henninger es wunderbar, sich vor Ort um Menschen zu kümmern. Die Schorndorfer Polizei leistet Herausragendes. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit und einen guten Start.“
Henninger, der zuvor beim Landespolizeipräsidium tätig war, erzählte, dass sein Weg in den höheren Polizeidienst immer begleitet wurde von dem Wunsch einmal ein Revier zu leiten. „Daher freue ich mich sehr, nun hier stehen zu dürfen.“ Führen heißt für ihn Gespräche führen, ihm sei wichtig, die Potenziale seines Teams zu erkennen, zu fördern und davon zu profitieren. „Sicherheit“, so Henninger, „ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Polizei, Justiz, Stadt und Rettungskräften.“
21.10.21

 

 

Viele Bürger-Ideen für mehr Fotovoltaik

Schorndorf. Wie bekommen wir schneller und mehr Fotovoltaik auf Schorndorfs Dächer? Darüber haben 25 Bürger im Klima-Bürgerrat diskutiert. Die Ergebnisse und insgesamt 60 Empfehlungen, die in wechselnden Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden, hat die Gruppe Klimaentscheid Schorndorf Oberbürgermeister Matthias Klopfer überreicht. Dieser zeigte sich begeistert von der großen und durchweg positiven Resonanz der Teilnehmer und ließ sich von der angeregten Diskussion berichten.

Für den ersten Klima-Bürgerrat im Rems-Murr-Kreis wurden 500 Bürger per Zufallsauswahl über das Melderegister eingeladen, mit dem Ziel, 25 Teilnehmer dazu zu gewinnen, sich einen ganzen Tag lang mit dem Thema Fotovoltaik zu beschäftigen. Diese Zahl bildet die Vielfältigkeit der Stadtgesellschaft in ausreichender Weise ab, um zu relevanten Empfehlungen zu gelangen.
In insgesamt vier Arbeitsrunden wurde an verschiedenen Fragestellungen zu den Themen Information, Hilfestellung, Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl gearbeitet. Zu Beginn jeder Arbeitsrunde gab es ein Expertenbriefing. Unter anderem ging es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen benötigen würden, damit sie sich für das Thema Fotovoltaik auf dem eigenen Dach interessieren. Hier soll die Stadt eine proaktive Beratung übernehmen und zentrale Anlaufstelle für rechtlichen Fragen sein. Bei der Umsetzung einer eigenen Fotovoltaikanlage wünsche man sich einen Ansprechpartner, der von Anfang bis Ende die Interessierten begleitet.
OB Klopfer sicherte der Gruppe Klimaentscheid zu, dass die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in den nächsten Tagen und Wochen die Ergebnisse und Empfehlungen des Klima-Bürgerrats sichten und auswerten werde. „Mit der Idee für diese Form von Bürgerbeteiligung sind Sie bei mir offene Türen eingerannt. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft noch viele Möglichkeiten für diese aktive Beteiligung der Bürger am Stadtgeschehen gibt“, sagte Klopfer.
Bis 2035 will Schorndorf klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen müssen alle mit anpacken. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, betonte Diana Gallego Carrera, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Fotovoltaik auf den Dächern ist ein wichtiger Hebel, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ Umso wichtiger sei daher der Dialog und eine regelmäßige Form der Bürgerbeteiligung. Gerhard Schmid-Bleile, der als Teilnehmer beim Klima-Bürgerrat dabei war, hatte nicht lange gezögert, als die Einladung in seinem Briefkasten lag. „Ich finde das Instrument der Bürgerbeteiligung sehr spannend und habe mir nach dem Veranstaltungstag gleich einen Termin vorgenommen, um noch mehr über das Thema Fotovoltaik zu erfahren.“
21.10.21

 

 

Polizei nimmt berauschte Autofahrer ins Visier

Dornstadt.  Zahlreiche nicht mehr fahrtaugliche Autofahrer ertappte die Polizei am Mittwoch auf der B10. Zwischen 13 und 19 Uhr hatte die Polizei an der B10 auf Höhe Dornstadt eine Kontrollstelle eingerichtet. Den Schwerpunkt setzten die Polizisten auf Fahrzeuglenker die unter dem Einfluss von Drogen standen. Insgesamt kontrollierte die Polizei 130 Fahrzeuge und 161 Personen. Bei insgesamt 16 Fahrzeuglenkern bestand der Verdacht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Sie mussten alle ihre Fahrzeuge stehen lassen und eine Blutprobe abgeben, so wie ein 24-jähriger Autofahrer. Den stoppten die Polizisten gegen 17 Uhr. Bei mehreren Personen entdeckte die Polizei noch geringe Mengen an Drogen. Insgesamt stellten sie acht Gramm Marihuana und zwei Gramm Amphetamin sicher.
21.10.21

 

 

Arbeiten im mobilen Büro

Kreis Göppingen. Bei den Frauenwirtschaftstagen im Landkreis Göppingen fanden als digitale Veranstaltung unter dem Motto “Challenge Vereinbarkeit – Challenge Homeoffice” statt.  Das Organisations-Team im Landkreis Göppingen, bestehend aus den Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Göppingen, der Wirtschaftförderung der Stadt Göppingen, der Agentur für Arbeit Göppingen, der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH, dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung Esslingen sowie der Kontaktstelle Frau und Beruf Stuttgart lenkte damit den Blick auf aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Homeoffice. Es waren zwei Referentinnen zum Vortrag und Workshop geladen. Beim Vortrag von  Manuela Reik (Diplom- Betriebswirtin, Beraterin, Coach und Leadership Trainerin)  ging es vor allem um Mobiles Arbeiten und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Hier wurde das hybride Arbeiten sowie das vollständige Arbeiten im Homeoffice näher beleuchtet und die Teilnehmerinnen konnten wertvolle Impulse mitnehmen.  Abgerundet wurde die Veranstaltung von dem Workshop der Referentin Astrid Windfuhr (Kommunikationstrainerin, Coach und Image-Beraterin), die das Selbst-Marketing im Online-Meeting beleuchtete. Hier wurden Fragen rund um die Kommunikation in Online-Meetings beantwortet und neue Perspektiven erarbeitet.
21.10.21

 

 

Geimpfte Frauen sterben an Corona-Virus

Kreis Göppingen. Innerhalb der letzten sieben Tage sind im Landkreis Göppingen zwei Frauen gerstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Es handelt sich um eine über 80-Jä#hrige und eine über 90 Jahre alte Frau. Die Sterbefälle standen nicht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell wurden in drei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt zwölf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 35 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 78 Lehrer und Schüler  Covid-Viren nachgewiesen. In sieben Kindertagesstätten wurden 16 Kinder und Erzieher positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch, 75 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 92,0, in ganz Baden-Württemberg bei 103,3. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 3,04.
20.10.21

 

 

Ortspolizei kontrolliert Corona-Regeln in Gaststätten

Göppingen. Die Ortspolizeibehörden in Baden-Württemberg wurden vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration beauftragt, am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Oktober, im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Corona-Verordnung in den Gastronomiebetrieben zu überprüfen. Darunter fallen beispielsweise die 3G-Pflicht, die Pflicht zur Datenerhebung (Kontaktdaten). Aus diesem Anlass wird der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Göppingen an diesen beiden Tagen Gastronomiebetriebe im gesamten Stadtgebiet kontrollieren. Durch die Schwerpunktaktion sollen sowohl Betreiber als auch die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten sind.
20.10.21

 

 

Neue Spielgeräte beim Montessori-Kindergarten

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei den Kindern des Montessori-Kindergarten Peter und Paul in Gmünd  herrscht große Freude. Die Stadt Schwäbisch Gmünd, die seit September 2020 neuer Träger ist, hat das Außengelände des Kindergartens komplett umgestaltet. Am alten Klettergerät und an den Schaukeln nagte der Zahn der Zeit – sie waren nach Jahren intensiver Nutzung marode geworden. Im Frühsommer wurden sie deshalb abgebaut und rechtzeitig zum Sommerfest im Juli dieses Jahres konnten die Kinder die neuen Außenspielgeräte nutzen. Eine neue Doppelschaukel, eine Vogelnestschaukel, ein Zweier-Reck und das Highlight, ein großes Seeräuberschiff, wurden begeistert angenommen. Die komplette Sanierung und Spielgeräte kostete rund 25.000 Euro. Ein riesiges Dankeschön der Eltern, Kinder und des Erzieherteams ging an die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes Bildung und Sport, Regina Stöckle, Frühkindliche Bildung/Betreuung im Amt für Bildung und Sport und an Matthias Rothaupt, Garten- und Friedhofsamt für die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Umbaus.
20.10.21

 

 

Feldwege werden saniert

Göppingen. In Jebenhausen und Schopflenberg erhalten zwei Feldwege voraussichtlich in der Woche vom 25. bis zum 29. Oktober  einen neuen Belag. Während der Belagsarbeiten ist die Durchfahrt im Baustellenbereich jeweils für etwa zwei bis drei Tage nicht möglich. In Jebenhausen ist die  Erneuerung des Feldwegs  „Tobelweg“ von der Gemarkungsgrenze Faurndau am Lutzenhölzle bis zur Einmündung nördlich des Friedhofs in der Verlängerung der Baronenwaldstraße notwendig. Weiterhin ist die Sanierung des Sparwieser Wegs in Schopflenberg ab der Gemarkungsgrenze Sparwiesen bis zum Hof Kerler vorgesehen. Vor den Belagsarbeiten und im Anschluss werden Arbeiten im Bankettbereich ausgeführt.

In Faurndau am Kühberg ist am Weg zum Schloss Filseck im Bereich des Durchlasses am Schweizerhaus an der Gemar-kungsgrenze Uhingen eine Wegesanierung vorgesehen. Durch den Einbau von L-Steinen über dem Durchlass soll der Weg eingefasst und gesichert werden. Mit dem Beginn der Bauarbeiten, die voraussichtlich am Montag, 25. Oktober, begonnen werden, ist eine Sperrung des Wegs notwendig. Für die Dauer von etwa drei Wochen ist die Nutzung der Verbindung zum Schloss Filseck nicht möglich. Das Schloss Filseck ist vom Kühberg aus über die Zufahrtsstraße zu erreichen. Zum Abschluss der Maßnahme erhält der Weg  einen neuen Belag.
20.10.21

 

 

Jüdische Museum ausgezeichnet

Göppingen. Das Büro Ranger Design und Stadt Göppingen werden für das Jüdische Museum Göppingen mit dem Designpreis „Focus Gold“ ausgezeichnet.

Anfang Oktober wurde im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg der internationale Staatspreis für Design des Jahres 2021 verliehen, den das Design Center Baden-Württemberg seit 1991 jährlich auslobt. Der Preis will zeigen, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist. Im Rahmen der Festveranstaltung wurden 49 Preisträgerinnen und Preisträger geehrt. Die höchste Auszeichnung „Focus Gold“ wurde dabei 13 Mal vergeben, darunter an das Designbüro Ranger Design, das die Ausstellung des Jüdischen Museums Göppingen gestaltet hat. Die Jury hielt dieses Projekt in der Wettbewerbskategorie „Public Design, Urban Design“ für preiswürdig und begründete dies so: „Allein schon die Kombination von Ort und Thema ist spannend. Die Ausstellung integriert sich sehr gut in den Kirchenraum und respektiert dessen eigene Rolle. Dennoch ist die Schau sehr prägnant gestaltet, sie zeigt sich sachlich mit gut gelöster, typografischer Ausarbeitung.“ Die ausgezeichneten Produkte und Projekte aus unterschiedlichsten Branchen sind in einer Ausstellung bis zum 21. November in Ludwigsburg im MIK- Museum – Information – Kunst - zu sehen.
20.10.21

 

 

Auszubildende ernten Äpfel

Göppingen. Auszubildende der Stadt Göppingen befassen sich in ihrer Arbeitszeit mit vielfältigen Aufgaben, sei es in der Verwaltung, der sozialen Arbeit oder im Kultursektor. Seit vergangenem Mittwoch können einige dieser Azubis gleichermaßen eine erfolgreiche Apfelernte zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen.

Der Anfang dieses Jahres verstorbene Landwirt Hans Otto Hoyler hinterließ der Bürgerstiftung Göppingen auch seine Bezgenrieter Obstbaumwiesen als Bestandteil seines Erbes. Um seine früheren Mühen bei der Erhaltung und Pflege seiner zahlreichen Apfel- und Birnenbäume ausreichend zu würdigen und weiterzuführen, war es der Bürgerstiftung ein Anliegen, die diesjährige Obsternte nicht verkommen zu lassen. Ausgestattet mit wetterfester Kleidung, Gummistiefeln und Apfelsammlern, lasen insgesamt fünf städtische Azubis und Freiwilligendienstler/-innen gemeinsam mit Nina Niedermeier (Geschäftsstelle Bürgerstiftung) und Gunnar Herbert (Referat Umweltschutz und Grünordnung) bei anfangs kaltem Wind und Regen das reife Obst auf. Das funktionierte so gut, dass sogar auf den Einsatz der Erntemaschine, die von Richard Schurr (Förderverein Göppinger Apfelsaft) bereitgestellt wurde, verzichtet werden konnte.

Schlussendlich belief sich die profitable Ernte auf rund 1,2 Tonnen biozertifizierter Äpfel und Birnen, die ihren Weg auf den Hänger des Traktors des Bezgenrieter Landwirtes Erich Reick fanden und anschließend von ihm an eine Kelterei übergeben wurden. Der Ertrag der Obstabgabe wird der Bürgerstiftung Göppingen und damit gemeinnützigen Projekten im Sinne des verstorbenen Stifters zugutekommen.
20.10.21

 

 

In Haus eingebrochen

Eislingen. In ein Gebäude in Eislingen in der Bahnhofstraße  suchten Unbekannte am Montag oder Dienstag zwishen 16 und 11 Uhr Brauchbares. Sie kamen durch ein Fenster in das Haus. Im Innern versuchten sie eine Tür aufzubrechen. Die war zu stabil. Zu ihrer Beute machten sie Getränke und Pfandflaschen. Die Polizei hat an den Tatorten die Spuren gesichert. So bekommen die Ermittler erste Hinweise auf die Täter.
20.10.21

 

 

Maschinistenlehrgang: Alle bestehen Prüfung

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Feuerwache Schwäbisch Gmünd fand ein Maschinistenlehrgang statt. Ziel der Ausbildung war das Erlernen der Bedienung der auf Löschfahrzeugen mitgeführten Geräte. Zudem wurden Kenntnisse und die richtige Verhaltensweise bei Einsatzfahrten vermittelt. Bei diesem Lehrgang wurde den 22 Teilnehmern aus den Abteilungen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd und der Feuerwehr Waldstetten Theorie- und Praxiswissen über die Feuerlöschkreiselpumpe, kraftbetriebene Geräte, Feuerwehrfahrzeuge, Sonderaggregate sowie die Rechtsgrundlagen im Straßenverkehr vermittelt. Der Lehrgang wurde von den Kreisausbildern Achim Kiefer, Ludwig Fuchs, Jörg Burwitz, Sten Löschner und Thomas Kolb nach dem Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule durchgeführt. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg absolviert.
20.10.21

 

 

Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche von Montag 25. Oktober bis Samstag 30. Oktober, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel jeweils in den Nächten ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Grund dafür sind die vorgeschriebenen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.

 

 

Feuer schnell gelöscht

Böhmenkirch. Schnell hatte die Feuerwehr ein Feuer am Montag in Böhmenkirch gelöscht. Gegen 17 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand in der Gussenstadter Straße aus. Schnell war der Brand gelöscht. Wie sich herausstellte, hatte die Bewohnerin einen Festbrennstoffkessel in Betrieb genommen. Das hatte den Brand verursacht. Schaden entstand wohl keiner.
19.10.21

 

 

Auto im Graben

Donzdorf. Sekundenschlaf war wohl die Ursache für einen Unfall am Montag bei Donzdorf.  Ein Zeuge meldete kurz vor 8.30 Uhr einen verunglückten Wagen auf der B466 bei Donzdorf. Kurz nach dem Tunnel lag das Auto in einer Böschung auf dem Dach. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Der kam gegen 9 Uhr zur Unfallstelle zurück. Er war unverletzt. Wie sich herausstellte kam der 37-Jährige bereits kurz nach Mitternacht von der Fahrbahn ab. Übermüdung dürfte wohl die Ursache für den Unfall gewesen sein. Da er sein Mobiltelefon nicht fand, lief er mehrere Kilometer zu einem Bekannten und kehrte mit diesem zur Unfallstelle zurück. Ein Kranfahrzeug barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug. Hierzu musste die B466 kurzfristig gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 14.000 Euro.
19.10.21

 

 

Teamviewer: Finanzchef muss gehen

Göppingen. Der Aufsichtsrat von Teamviewer hat am Montag einstimmig beschlossen, den Vertrag von CEO Oliver Steil um drei Jahre bis Oktober 2024 zu verlängern. Steil ist seit Januar 2018 Chef von Teamviewer und hat laut Aufsichtsrat den profitablen Wachstumskurs des Unternehmens maßgeblich vorangetrieben. Nach mehr als vier Jahren als Finanzchef wird Stefan Gaiser das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022 verlassen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat bereits den Prozess für die Suche nach einem Nachfolger eingeleitet. Der Vorstand von Teamviewer wird um ein zusätzliches Mitglied mit Fokus auf den Vertrieb erweitert.

Dr. Abraham (Abe) Peled, Vorsitzender des Aufsichtsrats sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Oliver Steil auch in der nächsten Phase der Wachstumsgeschichte von Teamviewer an der Spitze des Unternehmens stehen wird. Er ist der Richtige, um die laufende Transformation von Teamviewer erfolgreich zu gestalten.  Dies zeigte sich insbesondere daran, dass wir einige große Verträge abschließen sowie die strategische Partnerschaft mit SAP vereinbaren konnten. Die jüngsten Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass das Management den Ausblick anpassen musste, sind dagegen ohne Frage sehr enttäuschend. Aufsichtsrat und Management haben dies ausführlich analysiert und ein Maßnahmenpaket für Oliver Steil und das gesamte Führungsteam erarbeitet. Dieses legt einen klaren Fokus auf die wichtigsten strategischen Initiativen, die Anpassung der Kostenstruktur sowie die konsequente Umsetzung der Strategie. Eine der Top-Prioritäten des Führungsteams wird es sein, das Vertrauen des Kapitalmarkts zurückzugewinnen.“
18.10.21

 

 

Mit Auto gehen Hauswand gefahren

Schwäbisch Gmünd. Ein 34-Jähriger steht im Verdacht, am Sonntagmorgen mit seinem Pkw eine Hauswand im Kohlauweg in Gmünd beschädigt zu haben. Anschließend entfernte er sich unerlaubt. Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte das Fahrzeug unweit der Unfallstelle festgestellt werden. Der vermeintliche Unfallverursacher befand sich in einer dortigen Wohnung. Da er unter Alkoholeinwirkung stand, musste er die Polizisten mit zur Blutentnahme begleiten. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.
18.10.21

 

 

Alb-Marathon beeinträchtigt den Verkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 23. Oktober, findet der Sparkassen Alb-Marathon wieder statt. Erwartet werden bis zu 600 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Schwerzerallee auf der Höhe Großsporthalle. Aus diesem Grund wird die Schwerzerallee in der Zeit von 9 Uhr bis 17.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr nicht möglich. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.
18.10.21

 

 

Umleitung wegen Kanalarbeiten

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Mittwoch, 20. Oktober, muss die Fahrspur der Herlikofer Straße bei der Justizvollzugsanstalt Gotteszell/Baustelle Bahn, in Richtung Stadtmitte aufgrund dringender Kanalarbeiten über die Graf-von-Soden Straße, Pfitzerstraße umgeleitet werden. Die Umleitung wird gegen 5 Uhr eingerichtet und dauert voraussichtlich bis Montag, 25. Oktober. Die Fahrspur von dem Baldungskreisel kommend Richtung Herlikofen bleibt normal befahrbar.
18.10.21

 

 

Stromverbrauch drastisch reduziert

Kreis Göppingen. Nachdem bereits eine virtuelle Urkundenübergabe für die teilnehmenden Betriebe der 4. „ECOfit“-Runde des Landkreises Göppingen stattgefunden hat, erfolgte nun auch die persönliche Auszeichnung. Zu diesem Anlass hat die PPS GmbH aus Schlierbach in Ihren Betrieb eingeladen. Im Landkreis Göppingen wurde das „ECOfit“-Projekt unter der Trägerschaft der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bereits zum vierten Mal angeboten. „ECOfi“t ist ein vom baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg gefördertes Projekt. Mit der Teilnahme und Auszeichnung haben die fünf Unternehmen Klinik am Eichert, PPS GmbH, Volksbank Göppingen gGmbH, Carl Stahl Technocables GmbH, Kaiser Brauerei GmbH) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz  geleistet, die Energieeffizienz in Ihrem Unternehmen gesteigert  und konnten zugleich ihre Kosten durch diverse Maßnahmen langfristig senken.

Welche Einsparungen durch die Teilnahme an diesem Projekt möglich sind, zeigte uns am vergangenen Montag die PPS GmbH. „Durch die Umrüstung der Beleuchtung auf LED und dem Einsatz von Bewegungssensoren mit tagesabängiger Dimmung, konnte der jährliche Stromverbrauch der PPS GmbH von 129.000 kWh auf 54.000 kWh gesenkt werden“, so Rainer Schmatzer, Geschäftsführer der Perfektlicht GmbH. Dies entspricht rund 60 Prozent Stromersparnis und die Einsparung von 55 Tonnen CO2/Jahr. Monetär spart sich das Unternehmen ebenfalls rund 20000 bis 25 000 Euro/Jahr. Auch die Mitarbeiter

berichteten von verbesserten und angenehmeren Lichtverhältnissen während der Arbeit, sei es im Büro oder auch im Lager. Die Betriebsbesichtigung bei der PPS GmbH hat demnach gezeigt, dass sich Ökologie, Ökonomie und Soziales sehr gut in Einklang bringen lassen.   Ziel von „ECOfit“ soll auch zukünftig der Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Unternehmen sein. Hierzu sind in regelmäßigen Abständen themenspezifische Workshops und Netzwerktreffen mit den verschiedenen Projektteilnehmer*innen geplant. Auf Grund des Erfolges in den  vergangenen Jahren, soll auch im Projektjahr 2022/2023 eine neue „ECOfit“-Runde im Landkreis Göppingen starten. Unternehmen die Interesse haben, können sich gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH oder der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH melden.
18.10.21

 

 

Frauenarztpraxis zieht in Helfensteinklinik

Geislingen. Die „DOC da! MVZ“ GmbH baut die ambulante Versorgung in Geislingen weiter aus und eröffnet eine Frauenarztpraxis in der Helfensteinklinik. Geleitet wird die neue gynäkologische Praxis von der Fachärztin Dr. Dorothee Päch, die dafür mit ihrer Praxis von der Überkinger Straße in die Klinik zieht.  Aktuell werden für die Praxis neue Räume im Erdgeschoss der Helfenstein Klinik umgebaut. Angepasst an die Bedürfnisse einer Frauenarztpraxis entstehen dabei moderne Untersuchungsräume sowie ein ansprechender Wartebereich. Die Praxis wird großzügig angelegt und barrierefrei erreichbar sein. Bis zum Ende der Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss der Klinik nutzt Dr. Päch interimsweise derzeit leerstehende Büroräume im vierten Obergeschoss des Geislinger Krankenhauses.

 Mit der Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernimmt eine erfahrene Gynäkologin die Praxis. Sie hat an der Georg-Augustin-Universität Göttingen und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf studiert. Ihre Facharztausbildung absolvierte sie in der Frauenklinik der Sankt Antonius Kliniken in Wuppertal. Von Oktober 2001 bis März 2007 war sie Oberärztin im Städtisches Krankenhaus in Kiel und dann bis September 2007 Leitende Oberärztin im Kreiskrankenhaus in Gifhorn. Im Oktober 2010 übernahm sie die Leitung der Frauenarztpraxis Medizinisches Versorgungszentrum Kappeln. Seit Oktober 2014 betreibt sie ihre eigene Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Geislingen.
18.10.21

 

 

Heike Schwarz neue Bürgermeisterin

Aichelberg. Die neue Bürgermeisterin von Aichelberg heiß Heike Schwarz. Die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin, die bisher stellvertretende Hauptamtsleiterin in Heiningen ist und mit ihrer Familie in Holzmaden lebt, holte bei der Wahl 98,8 Prozent der Stimmen und wurde damit Nachfolgerin von Martin Eisele, der nach 20 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert hatte. Die Wahlbeteiligung lad bei knapp 47 Prozent. Der zweite Kandidat bei der Wahl, Dauerbewerber Samiel Speitelsbach, erhielt  drei Stimmen.
18.10.21

 

 

Nicht um den Schaden gekümmert

Bad Boll. Gegen einen Baum fuhr am Wochenende bei Bad Boll ein Unbekannter. Der Unfall ereignete sich zwischen Samstag 19 Uhr und Sonntag 11 Uhr. Ein Autofahrer befuhr einen Feldweg zwischen Dürnau und Bad Boll. In einer Rechtskurve kam der Unbekannte nach links ab. In einer Obstwiese prallte er gegen einen Birnenbaum. Der knickte um. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher weiter. Die Polizei sicherte die Spuren. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es sich um einen VW gehandelt haben. Der müsste erhebliche Unfallspuren durch den Aufprall haben. Das Polizeirevier Uhingen (Telefon 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
18.10.21

 

 

Zu dicht aufgefahren

Bad Überkingen. Hoher Sachschaden entstand am Sonntag bei einem Unfall auf der B466. Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Pkw von Geislingen in Richtung Hausen. Am Ende der zweispurigen Ausbaustrecke versuchte noch ein 53-jähriger Autofahrer den Pkw zu überholen. Als dieser bemerkte, dass dies nicht mehr möglich war, bremste er sein Auto auf dem linken Fahrstreifen bis zum Stillstand ab. Um eine mögliche Kollision am Ende des zweispurigen Ausbaus zu vermeiden, bremste der 38-Jährige ebenfalls stark ab. Hinter seinem fuhr ein 45-Jähriger. Er konnte nicht mehr bremsen und prallte dem Wagen des 38-Jährigen in das Heck. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro.
18.10.21

 

 

Fahranfänger verursacht Unfall und größere Aufräumarbeiten

Kirchheim unter Teck.  Am frühen Sonntag gegen 3 Uhr fuhr ein 18 Jahre alter Mann mit seinem Pw auf der A8 von Kirchheim unter Teck her kommend in Richtung Ulm. Im Baustellenbereich kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die rechte Betongleitwand, schleuderte über beide Fahrspuren nach links und über die dort ebenfalls stehende Betongleitwand auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Leitplanke kollidierte und nach einem weiteren Zusammenprall mit dem Fahrbahnteiler schließlich zum Stehen kam. Der 18-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht. Da sich das Trümmerfeld auf der Autobahn auf beiden Richtungsfahrbahnen befand, musste die A 8 zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-Ost und Aichelberg bis 4.40 Uhr voll gesperrt werden. Die Betongleitwand, die die Richtungsfahrbahnen trennt, wurde durch die beiden Kollisionen verschoben, weshalb die Arbeiten der Autobahnmeisterei noch bis gegen 6.30 Uhr andauerten.

Neben den Feuerwehren aus Kirchheim und Weilheim, einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug waren Polizeistreifen aus Mühlhausen, Uhingen, Eislingen und Kirchheim sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Am Pkw des 18 Jahre alten Unfallverursachers entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste durch einen angeforderten Abschleppdienst geborgen werden.
17.10.21

 

 

Betrunkener Fußgänger von Auto angefahren

Rechberghausen/Wangen. Schwere Verletzungen erlitt ein Mann am Samstagabend, der zusammen mit einem Begleiter zu Fuß von Rechberghausen in Richtung Wangen unterwegs war. Anstelle den Geh- und Radweg oberhalb der Straße zu nutzen, gingen die beiden dunkel gekleideten und stark alkoholisierten Männer auf der falschen Fahrbahnseite der Kreisstraße 1410. Hierbei wurde der 37 Jahre alte Mann von einem von hinten herannahenden Pkw eines 29-Jährigen mit dem Seitenspiegel erfasst und zu Boden geschleudert. Der betrunkene 37-jährige Mann aus dem Kreis Göppingen erlitt durch den Aufprall und den Sturz schwere Verletzungen am Arm und musste durch den angeforderten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Die Verkehrspolizei Mühlhausen  hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, denen die beiden Männer zuvor schon aufgefallen sind, sich zu melden.
17.10.21

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen knapp

Göppingen. Die Zweitliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel gegen den niederrheinischen TuS Lintfort knapp mit 26:25 gewonnen. Die Göppingerinnen bleiben damit nach dem fünften spieltag auf dem vierten Tabellenplatz.
17.10.21

 

 

Göppinger SV geht beim FC Nöttingen unter

Göppingen. Eine deutliche 1:4-Niederlage kassiert Fußball-Oberligist SV Göppingen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC Nöttingen. Den Treffer für Göppingen erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jannick Schramm in der 47. Minute, nachdem in der ersten Halbzeit Noikolaos Dobros alle vier Tore für den Gastgeber schoss. Göppingen rutscht nach der Niederlage auf den siebten Tabellenplatz ab.
16.10.21

 

 

Unfall mit sieben Fahrzeugen fordert Todesopfer

Reichenbach/Fils. Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer ist am späten Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Reichenbach an der Fils ums Leben gekommen. Gegen 17.10 Uhr fuhr der 56-Jährige auf der Landesstraße 1192 von Plochingen in Richtung Reichenbach und geriet aufgrund unbekannter Ursache in den stockenden Gegenverkehr. Hier streifte er zunächst die linke Seite eines Fahrzeugs, dessen 69-jähriger Fahrer leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht auf den dahinterfahrenden Wagen. Im weiteren Verlauf streifte er einen ebenfalls entgegenkommendes Auto. Anschließend schrammte er an einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeug am linken Heck vorbei, bevor er frontal in einen entgegenkommenden Betonmischer-Lkw eines 44-Jährigen krachte und eingeklemmt wurde. Abschließend drehte sich das Verursacher-Fahrzeug und kollidierte noch mit einem auf die Reichenbacher Querspange auffahrenden Wagen, dessen 51-jähriger Lenker hierbei leicht verletzt wurde. Der 56-jährige Unglücksfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von ca. 120.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter eingeschaltet. An der Unfallstelle war ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei eingesetzt. Sechs der insgesamt sieben beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Aufgrund der umfangreichen Bergungsarbeiten und der baustellenbedingten Vollsperrung der parallel verlaufenden B 10 in Richtung Stuttgart, kam es über mehrere Stunden bis kurz nach 22 Uhr zu massiven Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
16.10.21

 

 

Rasant und betrunken im Auto unterwegs

Uhingen/Göppingen.  Auf Grund ihrer Fahrweise fielen in der Nacht von Freitag auf Samstag zwei Autofahrer auf, beide waren betrunken. Um Mitternacht fiel einer Streife des Polizeireviers Uhingen ein 31-Jähriger auf. Schon von Weitem war er zu hören. Er kam in der Alten Holzhäuser Straße mit seinem Fahrzeug mit quietschenden Reifen um die Ecke. Beim Abbiegen in die Schorndorfer Straße brachte er die Reifen nochmal an ihre Belastungsgrenzen. Bei der anschließenden Kontrolle war der Grund seiner enthemmten Fahrweise schnell ermittelt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert über der absoluten Fahruntüchtigkeit. Gegen 3.15 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Göppingen ein 32-Jähriger in der Stuttgarter Straße auf. Auch er war mit seinem Wagen jenseits der geltenden Regeln des Straßenverkehrs unterwegs. Die Beamten kontrollierten den Raser. Auch er brachte es auf einen Alkoholwert, dass die absolute Fahruntüchtigkeit deutlich überschritten war. Beide Hobbyrennfahrer mussten eine Blutentnahme erdulden und ihren Führerschein an die Polizisten übergeben. Sie werden wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.
16.10.21

 

 

Unter Drogen auf E-Scooter unterwegs

Göppingen. Unter Drogeneinfluss war am Freitagabend ein 34-Jähriger in Geislingen auf einem E-Scooter unterwegs. Gegen 21 Uhr wurde der Mann auf einem E-Scooter in der Helfensteinstraße von einer Streife des Polizeireviers Geislingen einer Kontrolle unterzogen. Die Beamten stellten bei ihm den Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Ein freiwilliger Test bestätigte diesen Verdacht. Der 34-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die Teilnahme am Straßenverkehr wurde ihm von den Polizisten für 48 Stunden untersagt. Der E-Scooter wurde auf dem Polizeirevier sichergestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes fanden die Beamten weitere Drogen. Er wird nun wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss sowie dem Besitz von Drogen angezeigt.
16.10.21

 

 

Wirtschaft: Optimismus tritt auf der Stelle

Kreis Göppingen. In der Wirtschaft im Kreis Göppingen geht es weiter aufwärts, aber die Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Pandemie und die Probleme in den Lieferketen sind groß. Das geht aus einer Sonderauswertung der IHK-Bezirkskammer Göppingen zur aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart hervor. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich im Vergleich zur letzten Umfrage im Frühsommer noch einmal deutlich verbessert. Davon profitieren im Kreis Göppingen viele Dienstleister und der Maschinen- und Anlagenbau. Etwas weniger Unternehmen melden jedoch bessere Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate als noch im Frühsommer. Insbesondere in der Industrie dämpfen die gestörten Lieferketten und der Rohstoffmangel den Optimismus. Der Anteil der Betriebe mit gleichbleibenden Erwartungen steigt deswegen auf 56 Prozent an. Anders als in der Region Stuttgart treten die Geschäftserwartungen der Göppinger Unternehmen damit auf der Stelle. „Unsere Unternehmen sind weiter auf dem Erholungspfad. Dieser Weg birgt aber angesichts der Unsicherheiten und Risiken Stolpersteine für die weitere Entwicklung“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsidentin Edith Strassacker von der gleichnamigen Kunstgießerei in Süßen.

Aktuell befinden sich rund 38,1 Prozent der Unternehmen im Kreis Göppingen in einer guten Geschäftslage. Das ist ein Anstieg um fünf Prozentpunkte seit dem Frühsommer. Die Lage hat sich dabei nicht nur in der Industrie, sondern insbesondere im Handel und bei den Dienstleistungen deutlich verbessert. Auch die Umsätze entwickeln sich positiv. Mit rund 46 Prozent melden fast die Hälfte aller Unternehmen gestiegene Umsätze. Die Ertragslage hat sich ebenfalls im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert, allerdings nicht im selben Tempo. 82 Prozent der Unternehmen melden eine gute oder befriedigende Ertragslage, nur 17,6 Prozent eine schlechte. Die Probleme in der Lieferkette zeigen sich bei den aktuellen Nachfragetendenzen. 35 Prozent der Unternehmen gehen derzeit von einem steigenden Auftragsvolumen aus. Das ist ein Minus von 11,2 Prozent im Vergleich zum Frühsommer, aber nur noch 7,7 Prozent aller Unternehmen rechnen mit fallenden Bestellungen. Insbesondere die Industrie ist hier im Vergleich zur Region Stuttgart im Filstal etwas zurückhaltender. Das zeigt sich auch bei den Geschäftserwartungen, die über alle Branchen hinweg im positiven Bereich stagnieren. Vor allem die Industrie hat die Prognosen zurückgefahren, der Handel und die Dienstleistungen blicken optimistisch in die Zukunft. Damit zeigt sich die Wirtschaft im Filstal zurückhaltender als in der Gesamtregion. „Dass sich die Geschäftslage der Unternehmen im Vergleich zum Frühsommer deutlich verbessert hat, ist eine positive Entwicklung, auch wenn wir bei den momentanen Geschäftserwartungen im Filstal eine Seitwärtsbewegung beobachten“, so Strassacker.

Die Göppinger Wirtschaft ist traditionell stark im Export. Derzeit gehen aber nur noch 28,1 Prozent der Unternehmen von einem Zuwachs in den nächsten zwölf Monaten aus. Das ist ein Minus von 14,5 Prozent im Vergleich zum Frühsommer. Obwohl mit der Belebung der Weltwirtschaft, angetrieben vor allem durch China und die USA, die Wirtschaft seit dem Frühsommer profitiert, haben die Göppinger Unternehmen ihre Erwartungen deutlich gesenkt. 57,5 Prozent der Unternehmen gehen von einem gleichbleibenden Niveau des Exportgeschäfts aus.

Angesichts der Erwartungen nehmen die Pläne der Unternehmen für Inlandsinvestitionen in den kommenden Monaten etwas ab. 25 Prozent wollen mehr investieren (Frühsommer 30,3 Prozent) und 58,8 Prozent wollen das Niveau halten. Der Anteil der Unternehmen, die weniger investieren wollen, ist mit 16,2 Prozent in etwa gleichgeblieben (Frühsommer 15,5 Prozent). Dabei gibt es in der Industrie weiterhin steigende Investitionsabsichten. Überwiegend soll das Geld in den Ersatzbedarf fließen. Signifikant sind die steigenden Investitionen im Bereich der Innovationen. Erfreuliche Tendenzen gibt es bei den Beschäftigungsplänen der befragten Unternehmen, die ihre Zurückhaltung aufgeben. 25,8 Prozent aller Unternehmen rechnen für die nächsten 12 Monate mit einem steigenden Bedarf an Fachkräften. Das ist ein deutliches Plus von 10,9 Prozent, nachdem die Unternehmen im Frühsommer in der Summe rückläufige Beschäftigungspläne gemeldet hatten. 61,3 Prozent prognostizieren einen gleichbleibenden Bedarf, nur 12,9 Prozent der Betriebe haben fallende Pläne (Frühsommer 19,7 Prozent).

Erstmals seit der Aufnahme als Geschäftsrisiko in die Konjunkturumfrage belegt die Corona-Pandemie nicht mehr den Spitzenplatz. Vor dem Hintergrund der Beschäftigungspläne steht im Kreis Göppingen an erster Stelle der Fachkräftemangel als das größte. Im Frühsommer hatten nur 30 Prozent der Unternehmen darin ein Risiko gesehen, mittlerweile sind es 67,3 Prozent. Auf Platz zwei der Geschäftsrisiken liegt mit 41,7 Prozent jetzt die Inlandsnachfrage. Insbesondere der Handel befürchtet bei weiteren Preissteigerungen Auswirkungen auf die Kaufkraft und das Konsumverhalten der Verbraucher und Kunden. Steigende Rohstoffpreise stellen das drittgrößte Risiko dar (38,9 Prozent). Nachdem im Frühsommer angesichts einer anziehenden Konjunktur die Betriebe große Risiken bei der Finanzierung gesehen hatten (20,3 Prozent), ist der Wert auf ein Viertel geschrumpft (4,9 Prozent) und belegt damit den letzten Platz von elf möglichen Geschäftsrisiken.
15.10.21

 

 

Kliniken treiben Kreis zur Rekordverschuldung

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag im Kreistag den Haushaltsentwurf 2022 eingebracht. Geprüft wird der Etat durch das über den Kreishaushalt zu finanzierende Defizit der Alb-Fils-Kliniken mit knapp zwölf Millionen Euro.

Den vorläufigen Haushaltsentwurf 2022 kennzeichnen folgende Eckdaten: Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2022 um ca. zehn Millionen Euro auf 396,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 2,6 Prozent ist unterdurchschnittlich gegenüber dem Landestrend: Im Landesdurchschnitt erhöhen sich die Steuerkraftsummen der kreisangehörigen Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg um sieben Prozent und basieren auf den Steuereinnahmen des Jahres 2020. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen erhöhen sich das zweite Jahr in Folge überdurchschnittlich deutlich um 14,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr auf knapp 344,0 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus den Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ein abzudeckendes negatives Betriebsergebnis der Alb-Fils-Kliniken GmbH auf vorläufig  11,9 Millionen Euro, eine Erhöhung der Sozialaufwendungen mit 2,7 Millionen Euro sowie eine Erhöhung der Personalaufwendungen von vorläufig 2,9 Millionen Euro auf 56,9 Millionen Euro oder umgerechnet 16,5  Prozent im Gesamtaufwand bedingen die Veränderungen.

Die Erträge erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 8,8 Millionen Euro auf zirka 332,4 Millionen Euro. Es gibt eine deutliche  Erhöhung bei den Schlüsselzuweisungen des Landes (+6,4 Millionen Euro) auf Vorkrisenniveau, Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+3,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 32,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+1,5 Millionen Euro) und ein Rückgang der Erträge im Sozialhaushalt (-2,7 Millionen Euro).

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2022 des Landkreises mit einer deutlichen planerischen Deckungslücke in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Auf Grund der  Veränderungen im kommunalen Finanzausgleich wird der Haushaltsentwurf weitere Verbesserungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro erfahren. Die fortgeschriebene planerische Deckungslücke beträgt deshalb nur noch 9,1 Millionen Euro. Der Haushaltsausgleich wird durch eine Ent­nahme aus den Rücklagen sichergestellt.

Die geplanten Investitionen in 2022 erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 47,4 Millionen Euro auf 151,0 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Millionen Euro). Diese enorme Erhöhung des Investitionsbedarfs resultiert überwiegend aus den planmäßigen Investitionen zum Klinik-Neubau und der daraus resultierenden Verschiebung des Mittelbedarfs von 2021 nach 2022. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist demnach in 2022 mit einem Anteil von 87,2 Millionen Euro (2021: 22,8 Millionen Euro) vollständig ausfinanziert.. Hinzu kommen u.a. noch allgemeine Investitionskostenzuschüsse an die Kliniken GmbH mit 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind allein 6,3 Millionen Euro – und damit der Hauptanteil - für Maßnahmen am Standort Helfenstein-Klinik (Umsetzung Zukunftskonzept mit 5,35 Millionen Euro).

Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird in 2022 eine Rekord-Darlehensneuaufnahme von 146,6 Millionen Euro veranschlagt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2022 eine Netto-Neuverschuldung von rund 145,3 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2022 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 159,9 Millionen Euro (und mit Ausleihungen an die AlbFils-Kliniken GmbH 202,4 Millionen Euro) betragen; dieser ansteigende Verlauf ist bezogen auf den Baufortschritt „Klinik-Neubau“ als planmäßig zu bewerten, hebt der Landrat hervor.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2022 von 32,5 Punkte vor und ist damit seit 2020 konstant. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 3,3 Millionen Euro auf ca. 129,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 499 Euro je Einwohner. Nach Erkenntnissen der Verwaltung liegt der Landkreis Göppingen mit diesem Wert deutlich unter dem Durchschnitt der Landkreise im Regierungsbezirk Stuttgart (mit 517 €/EW).
15.10.21

 

 

Im Finale des Nachhaltigkeitspreises

Kirchheim unter Teck. Kirchheim hat es geschafft und gehört neben Geestland (Niedersachsen) und Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) zu den Finalisten des 14. Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie der mittelgroßen Städte. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis würdigt Spitzenleistung in den Bereichen Wirtschaft, Kommunen und Forschung und ist der größte Preis seiner Art in Europa. Welche Kommune die Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, wird im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages am 3. Dezember  in Düsseldorf bekanntgegeben.

„Bei der Bewerbung um den Nachhaltigkeitspreis ins Finale zu kommen, ist für sich genommen schon eine herausragende Leistung und Anerkennung unserer Bestrebungen im Sinne einer nachhaltigen Stadt und erfüllt alle Beteiligten mit Stolz“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Unabhängig von der endgültigen Platzierung ist es aber auch eine Aufforderung, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen und uns nicht auf bereits Erreichtem auszuruhen.“
15.10.21

 

 

Kirchheim investiert in den nächsten Jahren 130 Millionen Euro

Kirchheim unter Teck. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 20. Oktober  um 17  Uhr in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) findet die Generaldebatte zum Haushaltsplanentwurf des Doppelhaushalts 2022/23 statt. Bereits zum zweiten Mal in Folge bringt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck einen Doppelhaushalt ein. Im Rahmen einer Investitionsklausurtagung hatten die Stadträtinnen und Stadträte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, Maßnahmen für den künftigen Haushalt zu priorisieren. Diese Priorisierung bildete anschließend die Basis für die verwaltungsinternen Haushaltsbesprechungen.

Für den Planungszeitraum 2022 bis 2026 sind aktuell Investitionen in Höhe von 130 Millionen Euro geplant. Davon entfallen alleine 114,7 Millionen Euro auf Baumaßnahmen: 50,2 Millionen Euro für Hochbau, 53,4 Millionen Euro für Tiefbau und 11,1 Millionen Euro für die Bereiche Grünflächen und Gewässer.

Im Handlungsfeld Bildung sind rund 21 Millionen Euro für die Sanierung, Erweiterung und den Neubau von Schulen und Kindergärten vorgesehen. Enthalten sind wichtige Großprojekte wie das Bildungshaus Nabern, der Ausbau und die Brandschutzsanierung der NWT-Räume am Schlossgymnasium und die Generalsanierung des Ludwig-Uhland-Gymnasiums, für die alleine 7,7 Millionen Euro eingeplant sind.

Im Handlungsfeld Wohnen und Quartiere will die Stadtverwaltung insgesamt 7,4 Millionen Euro für die Schaffung von neuem Wohnraum, insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus ist die Gründung eines Eigenbetriebs für städtische Wohnungen geplant, für den im Haushaltsplanentwurf jedoch noch keine Mittel eingestellt sind.

Im Bereich der Digitalisierung und digitalen Infrastruktur sind Investitionen in Höhe von 11 Millionen Euro vorgesehen, um die weißen und grauen Flecken im Breitbandausbau zu verringern und weitere Kirchheimer Schulen sowie die Gewerbegebiete Heimenwiesen, Hegelesberg, Nabern, Jesingen, im Hag und In der Au an das gigabitfähige Breitbandnetz anbinden zu können.

Bewegung braucht es aber nicht nur in der Datenwelt: Im Sinne einer attraktiven Verkehrsinfrastruktur liegen die Schwerpunkte auf dringend notwendigen Straßensanierungen wie in der Freiwaldaustraße und im Bulkesweg in Höhe von 4,45 Millionen Euro und dem barrierefreien Ausbau der Kirchheimer Bushaltestellen mit 1,6 Millionen Euro. Für weitere Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Radwege sollen 750.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

In den Bereichen Kultur, Sport und Freizeit stehen ebenfalls zukunftsweisende Investitionen an. Bedeutendstes Beispiel bildet das Kornhaus, für dessen Sanierung insgesamt 13 Millionen Euro bereitgestellt werden. Für die Sanierung der Laufbahn und des Rasenplatzes am VfL-Stadien sind 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Außerdem ist ein Walderlebnispfad im Talwald unter Einbeziehung der Bürgerseen geplant, sowie ein Mountainbike-Trail, für den interkommunal mit Nürtingen zusammengearbeitet wird.
15.10.21

 

 

Unfallverursacher flüchtet

Uhingen.  Ein SUV-Fahrer verursachte am Donnerstag in Uhingen einen Unfall und flüchtete. Die Ermittler suchen nun Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich gegen 6.45 Uhr ereignete. Ein Linienbus war von Albershausen in Richtung Uhingen unterwegs. Ein schwarzer SUV kam aus dem Ziegelbergweg. Der SUV fuhr in die Kreuzung ein, als der Omnibus in die Bushaltestelle hinter dem Einmündungsbereich fuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Unfall. Der SUV fuhr gegen das rechte Heck des Omnibusses. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der SUV in Richtung Albershausen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 1.000 Euro. Die Businsassen blieben unverletzt. Die Polizei aus Uhingen (07161/9381-0) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen.
15.10.21

 

 

Förderprogramm geht in die zweite Runde

Kreis Göppingen. Das Innovationsförderprogramm Invest-BW des Landes ist in die zweite Runde gestartet. Mit einer zweiten Tranche stellt das Land rund 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Im Rahmen des Förderprogramms werden bis Ende 2022 technologieoffene und missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben, die quartalsweise veröffentlicht werden. Der erste technologieoffene Förderaufruf, für den 40 Millionen Euro vorgesehen sind, läuft noch bis zum 15. Januar 2022. Gefördert werden branchenübergreifende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf die Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder Serviceplattformen ausgerichtet sind. Darauf haben die Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi hingewiesen.
15.10.21

 

 

Stadtseniorenrat nimmt Arbeit wieder auf

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Senioren in der Stadt mussten angesichts der Corona-Pandemie viele Aktivitäten einschränken. Das galt auch für die Arbeitsgruppe des Stadtseniorenrates – den Vorstand –, der sich über mehr als zwölf Monate nicht von Angesicht zu Angesicht treffen konnte. Die Mitglieder bleiben verbunden – so berichtete die Vorsitzende, Irene Dujim, – über Mails und nicht zuletzt persönliche Begegnungen im öffentlichen Raum. Nach der Impfung der Vorstandsmitglieder war wieder eine Sitzung in der Spitalmühle möglich. In der wurde überlegt, welche Angebote trotz der notwendigen Einschränkungen für die älteren Mitbürger in diesem Jahr möglich sind.

Bürgermeister Christian Baron hatte nicht nur bereits mehrere Gespräche mit der Vorsitzenden Irene Dujim geführt, sondern konnte bei seinem Blick in den Großen Sitzungssaal des Rathauses feststellen, dass er mit vielen der Anwesenden bereits seit Jahren Kontakt hatte, als Stadtrat wie in seinen früheren Ehrenämtern. Ausführlich zeigte Stepanie Leuser von Geschäftsbereich Soziales des Landratsamtes auf, welche Leistungen in der Hilfe zur Pflege nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII möglich sind. Zum Anschluss der Mitgliederversammlung verabschiedete Irena Dujim mit großem Dank für das große Engagement und Blumen Prof. Dr. Herbert Mödl, langjähriger Vorsitzender, und Gerhard Mathon (früher Leiter des CCS), die nach zehn und mehr Jahren aus dem Vorstand ausscheiden.
15.10.21

 

 

Altkleidercontainer in Flammen

Lorch. Am Donnerstag um kurz vor 23.30 Uhr wurde die Polizei in Schwäbisch Gmünd über einen brennenden Altkleidercontainer in der Maierhofstraße in Lorch  informiert. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten feststellen, dass sich im Einwurfbereich des Containers eine brennende Plastiktüte befand und das Feuer bereits im Begriff war, auf den Inhalt des Containers überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Lorch, die mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort kamen, konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Eventuell wurden zum Entzünden des Containers bzw. der Kleider Spraydosen verwendet. Der Polizeiposten Lorch bittet unter der Rufnummer 07172 / 7315 um Hinweise auf die Verursacher.
15.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd sucht Zeugen zu einem Unfall, der sich am Freitag gegen 6.45 Uhr in Gmünd in der Baldungstraße im Bereich des Kreisverkehrs zur Vorderen Schmiedgasse ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines Pkw war in den Kreisverkehr eingefahren, ohne einen Verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. Unmittelbar danach sah er in seinem Rückspiegel einen Motorradfahrer, der von seinem Krad stürzte. Der Pkw-Lenker hielt sofort an und leistete dem 52-jährigen Motorrad-Fahrer, der sich schwer verletzt hatte, erste Hilfe. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden nun gebeten sich unter der Telefonnummer 07171 / 3580 zu melden.
15.10.21

 

 

Nach Unfall sucht Polizei Autofahrer und  Zeugen

Schorndorf. Eine 26-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag gegen 12.45 Uhr auf L 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf. In einer leichten Linkskurve kam ihr auf ihrer Fahrspur ein Pkw entgegen, der einen anderen Pkw überholte. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 26-Jährige ihr Fahrzeug stark ab und wich nach rechts aus. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte unter anderem mit einem Abwasserrohr und einem Leitpfosten neben der Straße. Der Wagen der 26 -Jährigen wurde hierbei stark beschädigt, der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Sowohl der Unfallverursacher, als auch der Autofahrer, der überholt wurde, fuhren nach dem Unfall weiter. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend den Fahrer, der vom Verursacher überholt wurde sowie evtl. weitere Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
15.10.21

 

 

 

120 Zollbeamte durchkämmen Klinik-Baustelle und decken 40 Verstöße auf

Kreis Göppingen. 120  Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm haben am Mittwoch den Klinik-Neubau "Am Eichert" in Göppingen geprüft. Die anlasslose Kontrolle wurde außerdem von 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei unterstützt, die das Areal nach außen absicherten. Zudem waren Ausländerbehörde, Polizei und verschiedene Dolmetscher eingebunden. "Baustellen dieser Größenordnung besucht der Zoll mindestens einmal", so ein Zollsprecher. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo sehr viele Arbeitnehmer verschiedener Subunternehmen anzutreffen sind, sei eine umfassende Prüfung der Beschäftigungsverhältnisse besonders interessant. Im Mittelpunkt der Kontrolle stünden die Einhaltung des Mindestlohns, die Aufdeckung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie sogenannte Scheinselbstständigkeit.

Im Ergebnis verzeichneten die Ermittler 40 Fälle von illegaler Beschäftigung osteuropäischer und weißrussischer Arbeiter, die bei acht Unternehmen beschäftigt waren. Vier Firmen beschäftigten ihre Arbeitnehmer mutmaßlich unter Mindestlohn. Zwei Personen waren polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben, eine von ihnen wurde vor Ort festgenommen. Gegen mehrere Unternehmen wird wegen Meldepflichtverstößen ermittelt. Insgesamt befragten die Zöllner 259 Bauarbeiter, die für 58 Unternehmen tätig waren.

Der Neubau der Klinik am Eichert ist im Rohbau fertiggestellt, derzeit läuft der Innenausbau mit zahlreichen Gewerken. So erfolgen zurzeit beispielsweise Trockenbauarbeiten, Estrichverlegungen und der Aufbau technischer Einrichtungen. Aktuell sind 40 Firmen mit insgesamt rund 300 Arbeitern auf der Baustelle tätig. Grundsätzlich vergeben die Alb-Fis-Kliniken ihre Bauaufträge über öffentliche Ausschreibungen nach VOB und Vergabehandbuch Bund. Sämtliche Prozesse und Fristen im Verfahren sind nach VOB/A geregelt. In den entsprechenden Verträgen werden die Unternehmen unter anderem verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben bezüglich ihrer Arbeiter und Angestellten, etwa Tariftreue, Mindestlohn und Sozialversicherung, genauestens zu befolgen. „Dass dies vermutlich von einigen Firmen nicht eingehalten wurde, ärgert uns gewaltig“, sagt der Kaufmännische Klinik-Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Wir unterstützen die konsequente, lückenlose und schnelle Aufklärung.“ Schmid hofft, dass dadurch der Zeitplan nicht gefährdet wird. „Die Inbetriebnahme des Neubaus ist für das Frühjahr 2024 vorgesehen und bisher lagen wir hervorragend in der Zeit.“ 
14.10.21

 

 

OB Maier will keine städtische Busgesellschaft mehr

Göppingen. Geht es nach Oberbürgermeister Alex Maier wird die Stadt Göppingen über die EVF keinen eigenen Stadtbusbetrieb aufbauen und auf den Kauf der Omnibusgesellschaft OVG verzichten. Das erklärte das Stadtoberhaupt am Donnerstagabend vor dem Göppinger Gemeinderat, nachdem inzwische Giutachten vorliegen, nach denen die Bürger keinen Nutzen durch eine städtische Busgesellschaft hätten. Maiers Vorgänger Guido Till hatte die Idee des OVG-Kaufs angestoßen, um in der Stadt einen 15.Minuten-Takt einzurichten und den Umstieg auf den ÖPNV für die Bürger attraktiver zu machen.

Die Vollmitgliedschaft im VVS macht laut Gutachten der Ingenieur Gesellschaft Verkehr GmbH & Co. KG eine eigene Stadtbusgesellschaft überflüssig, da ab der Neuausschreibung des ÖPNV 2025 die Busse ohnehin im 30 Minuten-Takt fahren müssen. Für die meisten Linien sei das Fahrgastpotenzial in Göppingen für einen 15-Minuten-Takt bislang zu niedrig. Zwar sei davon auszugehen, dass die Fahrgastzahlen durch die Optimierungen allmählich steigen, eine weitere Erhöhung auf einen 15-Minuten-Takt sei daher perspektivisch denkbar. Lediglich im Bereich Hailing könnte ein 15-Minuten-Takt soin machen, so die Gutachtem-

Auch der umfangreiche Katalog des VVS an Qualitätskriterien, zum Beispiel für das Alter und die technische Ausstattung der Fahrzeuge, müssen der Ausschreibung zugrunde gelegt werden. „Der ursprüngliche Gedanke, dass durch die eigenständige Organisation des Busverkehrs in der Stadt Göppingen ein höherer Einfluss auf die Qualität des Busverkehrs erreicht werden kann, ist durch die Integration in den VVS nicht mehr gültig“, so OB Maier. „Und bezüglich der Umweltfreundlichkeit der künftigen Fahrzeuge gelten sowieso die strengen Vorgaben der ‚Clean Vehicle Directive (CVD)‘ der EU.“

Bei einer inhouse-Vergabe an ein städtisches Verkehrsunternehmen, die Ziel einer Aufgabenübertragung an die Stadt sei, müsse der Schwerpunkt der zu erbringenden Leistungen im Stadtgebiet erbracht werden. Die Leistungen außerhalb des eigenen Hoheitsgebiets müssen unter 20 Prozent liegen, erläuterte die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler. Dieses ist bei der gegenwärtigen Linienstruktur nicht der Fall. So wird der Stadtteil Faurndau von fünf Buslinien erschlossen, die alle über das Stadtgebiet hinausfahren. Gleiches gilt für den Göppinger Osten, wo alle drei Linien nach Eislingen weiterfahren, sowie auch für Jebenhausen und Bezgenriet sowie die südlichen Stadtbezirke bis Ursenwang.

Weiterhin sei das Risiko für ein städtisches Verkehrsunternehmen zu beachten, dass ein etwaiger eigenwirtschaftlicher Busbetrieb eines privaten Unternehmens genehmigungsrechtlich Vorrang vor einer inhouse-Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen hätte, erinnert die Kanzlei Menold Bezler.

Im Sommer 2020 hatte OB Guido Till  den Erwerb der „Omnibusverkehr Göppingen OVG Bliederhäuser GmbH & Co. KG“ sowie die Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Stadtbusverkehr vom Landkreis durch die Stadt ins Gespräch gebracht. Daraufhin hat der Gemeinderat mit einstimmigen Beschluss vom Januar die Verwaltung beauftragt; Gutachten einzuholen, wie der Stadtbusverkehr in Göppingen linientechnisch verbessert werden kann. Geprüft werden sollte auch, ob und wenn ja wie eine Organisation in städtischer Eigenregie – nach Übertragung der Aufgabe vom Landkreis auf die Stadt – die Attraktivität des ÖPNV in der Hohenstaufenstadt verbessern kann. Aus Zeitgründen wurden die gutachterlichen Arbeiten parallel und nicht zeitlich hintereinander durchgeführt – der Nahverkehrsplan für den Landkreis Göppingen, in den die städtischen Schlussfolgerungen aus den Gutachten einfließen müssen, muss in 2022 erarbeitet werden.

Die Gutachten der Firma IGV und der Kanzlei Menold Bezler beinhalten eine übereinstimmende Empfehlung, bei den derzeitigen Rahmenbedingungen aus wirtschaftlichen, organisatorischen und rechtlichen Gründen die angestrebten Verbesserungen vom Aufgabenträger Landkreis vornehmen zu lassen anstatt in eigener Regie, mit eigenem städtischen Betrieb, durchzuführen. Zudem hat die IGV konkrete Vorschläge zur Angebotsverbesserung erarbeitet.

Die räumliche Erschließung des Stadtgebiets Göppingen sei, so die IGV im Gutachten, als überwiegend gut zu bezeichnen. Dies wurde auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung – Fragebogenaktion im April  so rückgemeldet. Allerdings bestehen in den Räumen Bartenbach Nordwest, Hailing, Holzheim Ost und St. Gotthardt West Defizite. Größte Schwachstelle des Busverkehrs sei jedoch die geringe Fahrtenanzahl. Der heutige 60-Minutentakt sei für einen Stadtverkehr als nicht ausreichend anzusehen. Ein 30-Minuten-Takt wird allerdings ohnehin laut VVS-Vorgabe Grundlage der nächsten Ausschreibung sein.

Zur Neustrukurierung und Taktverdichtung im Bereich Reusch, Hailing, Bartenbach, Lerchenberg und Hohrein schlägt die IGV vor, die bestehenden Linien 904 und 905 künftig durch eine zusätzliche Linie mit dem Arbeitstitel 904/5 zu ergänzen. Die Linie 904 soll dabei den westlichen Hailing besser erschließen; die Linie 905 soll wie im Bestand zwischen dem ZOB und dem Reusch verkehren. Als Ergänzung zu den bestehenden Linien 904 und 905 wird eine zusätzliche Linie mit der vorläufigen Bezeichnung 904/5 empfohlen zur Feinerschließung Bartenbachs über den Promenadenweg und die Bärenstraße. Die Linie 904/5 erschließt zudem das Reusch. So entsteht für die Bewohner des Reuschs ein einheitlicher 30-Minuten-Takt.

Holzheim und die Ortsteile Manzen und Ursenwang sind mit der Linie 980 gut an Göppingen angebunden. Optimierungsbedarf sieht die IGV jedoch bei der Erschließung des Ortsteils St. Gotthardt, der bislang nur über eine Haltestelle an der Hauptstraße außerhalb der eigentlichen Siedlung vom Busverkehr bedient wird. Zudem gibt es in Holzheim, St. Gotthardt und Manzen keine Nahversorgungsangebote. Dies könne mit einer neuen Citybus-Linie 908 verbessert werden.

„Wir werden die Verbesserungsvorschläge in die Erarbeitung des nächsten Nahverkehrsplans 2022 durch den Landkreis einbringen“, erläuterte OB Maier das weitre Vorgehen. „Wir werden uns aber nicht um eine Aufgabenübertragung in Sachen ÖPNV beim Landkreis bemühen und von Kaufgesprächen bezüglich eines Busunternehmens Abstand nehmen“, kündigte der OB an.
14.10.21

 

 

Polizeipräsidium Einsatz bekommt neuen Chef

Göppingen. Das Polizeipräsidium Einsatz  bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Anton Saile das Amt von Ralph Papcke, der in den Ruhestand geht. „Das Polizeipräsidium Einsatz ist ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Sicherheitsarchitektur im Land. Darüber hinaus leistet es deutschlandweit regelmäßig Unterstützung in anderen Ländern, etwa bei Demonstrationen oder zuletzt bei der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler. Diese personelle und logistische Unterstützung ist eine Herausforderung, die das Polizeipräsidium Einsatz hervorragend meistert“, so Innenminister Thomas Strob. Der Ministerrat hatte der Personalentscheidung zugestimmt. 

Nach einer landesweiten Stellenausschreibung fiel die Entscheidung in einem Personalauswahlverfahren auf Anton Saile. Saile übernimmt sein neues Amt zum 1. Dezember 2021. „Der künftige Polizeipräsident Anton Saile gilt als ausgewiesener Kenner des polizeilichen Einsatzmanagements. Seine Führungsqualitäten hat er während seiner Laufbahn vom Polizeiwachtmeister zum Polizeivizepräsidenten bereits in unterschiedlichen herausragenden Funktionen unter Beweis gestellt“, erklärte Innenminister Thomas Strobl. 

Saile ist seit 2019 Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Einsatz, dessen Leitung er von Ralph Papcke übernehmen wird. Ralph Papcke tritt Ende November in den Ruhestand.  Das Polizeipräsidium Einsatz vereint die Spezialkräfte und die Spezialeinheiten der Polizei Baden-Württemberg unter einem gemeinsamen Dach. Es unterstützt die dreizehn regionalen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg sowie das Landeskriminalamt − auf Anordnung des Innenministeriums auch andere Bundesländer – rund um die Uhr in allen besonderen Einsatzlagen.
14.10.21

 

 

Barbarossabrunnen sprudelt wieder

Eislingen. Ab sofort heißt es an der Zapfstelle des Eislinger Barbarossabrunnens wieder „Wasser marsch“ für das mineralhaltige Getränk. Die Baustelle ist abgebaut und die mikrobiologische Untersuchung abgeschlossen. Das bedeutet „grünes Licht“ für den beliebten Sauerbrunnen. Die Schließung des Trinkwasserbrunnens war durch einen technischen Defekt der Pumpe notwendig. Nach Einbau einer neuen Brunnenpumpe wurde nun auch ein modernes und kompakteres Steuerungssystem eingebaut. Ab sofort kann in der Poststraße nun wieder frisches Trinkwasser abgefüllt oder direkt verkostet werden. Die Stadtverwaltung bedankt sich für das Verständnis und die Geduld der Bürgerinnen und Bürger, die während der Schließung auf den Uhlandbrunnen ausweichen mussten.
14.10.21

 

 

Viel repariert statt weggeworfen

Eislingen. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ konnten beim ersten Reparatur-Café zahlreiche Geräte und Gegenstände wieder in Stand gesetzt werden. Das nächste Reparatur-Café findet am 20. November statt. Fürs Reparieren statt Wegwerfen gibt es viele gute Argumente. Zum Beispiel Müll vermeiden, die Umwelt schonen, altes Handwerk wertschätzen und obendrein ein soziales und geselliges Projekt fördern. Beim ersten Reparatur-Café der Sozialdiakonischen Stelle in Kooperation mit der Stadtverwaltung Eislingen, stand genau das im Vordergrund. Denn Ziel ist es, nützliche aber nicht mehr taugliche Alltagsgegenstände und Geräte von ihren Defekten und Macken nachhaltig zu befreien und möglichst wieder gebrauchstauglich zu machen. Vorrangig wurden tragbare Elektrogeräte, wie Kaffeemaschinen, ein Toaster, ein Laptop oder Radios vorbei gebracht. „Aber auch geliebte Sammlerstücke wie Tischuhren waren mit dabei“, erinnert sich Heike Kirn, von der Stadtverwaltung Eislingen. „Ich freue mich, dass unser Reparaturangebot gleich bei der ersten Veranstaltung so gut angenommen wurde “, freut sich auch Hannelore Schnitzler von der Sozialdiakonischen Stelle. Beim Reparatur-Café liegt der Schwerpunkt auf Hilfe zur Selbsthilfe. Mitanpacken und mitschrauben sind ausdrücklich erwünscht, wo es jedoch nicht mehr weitergeht, etwa bei der Diagnose, Löten oder Spezialarbeiten, gibt es fachkundige Unterstützung von den ehrenamtlichen Reparateuren. Wobei keine Garantie für eine erfolgreiche Reparatur gegeben werden kann. Kosten entstehen den Besuchern keine, die Ehrenamtlichen arbeiten kostenlos, freuen sich aber über ein Trinkgeld. Neben dem Reparieren, ist die Geselligkeit ein weiterer und wichtiger Aspekt. Dank der Spenden vom Eislinger Unverpacktladen Tante Nelli‘s, der Metzgerei Weingärtner, vom Gebauer Edeka-Markt Salach und zwei Kuchenspenden war ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt.

Am 20. November findet das nächste Reparatur-Café statt. Dann kann wieder im „Treff im Löwen“, Bahnhofstr. 9 von 14 bis 16 Uhr gewerkelt werden. Es wird um eine vorherige Anmeldung bei der Sozialdiakonischen Stelle, Ehrenamtsförderung gebeten (Kontakt: Ehrenamtsförderung, Hannelore Schnitzler, Tel. 07161/920 190 26).
14.10.21

 

 

 

Einbrecher richtet 6000 Euro Schaden an

Göppingen.  Von Dienstag auf Mittwoch war in Göppingen ein Einbrecher zugange. Die Tat ereignete sich zwischen Dienstag 19 Uhr und Mittwoch 6 Uhr. Ein Einbrecher hebelte an dem Schulgebäude in der Robert-Bosch-Straße eine Tür auf. In dem Gebäude brach er zwei Getränkeautomaten auf. Er gelangte an die Münzbehälter. Unerkannt konnte er wieder verschwinden. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
14.10.21

 

 

Frau stirbt nach Unfall

Geislingen. Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Unfall in Geislingen. Gegen 7 Uhr fuhr eine 63-Jährige mit ihrem Wagen in der Stuttgarter Straße in Richtung Stadtmitte. Dabei kam die Frau auf die Gegenfahrbahn und streifte ein anderes Fahrzeug. Anschließend fuhr sie über eine Verkehrsinsel und rammte ein Verkehrszeichen. Auch schwere Steine überfuhr sie. Später stoppte die Autofahrerin. Ein Zeuge rief die Polizei. Die kam und musste feststellen, dass die Frau gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Sie kam in ein Krankenhaus. Dort starb sie später. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
14.10.21

 

 

Michelberg-Gymnasium: Sondersitzung am 11.11.

Geislingen. wie geht es mit dem Michelberg-Gymnasium weiter? Am Donnerstag, 11. November, um 18. Uhr findet in der Jahnhalle die nächste öffentliche Sondersitzung des Geislinger Gemeinderats zu diesem Thema statt. In dieser Sitzung soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Die Stadtverwaltung bietet wieder einen Livestream auf der städtischen YouTube-Seite an:  https://www.youtube.com/c/GeislingenanderSteige73312

Wer am 11. November 2021 vor Ort in der Jahnhalle dabei sein möchte, muss sich vorab per E- Mail anmelden unter regina.zwiersch@geislingen.de. Die Plätze sind begrenzt.
14.10.21

 

 

 

Acht Bewerber in Schorndorf

Schondorf. Achte Bewerber treten zur OB-Wahl in schorndorf an. Der Nachfolger von Matthias Klopfer, er wurde im Sommer zum neuen OB in Esslingen gewählt, findet  am Sonntag, 7. November, – ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang am Sonntag, 28. November. Dieser wird notwendig, wenn kein Bewerber im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht.
14.10.21

 

 

Der Herbst sorgt für einen Rausch der Farben

 

 

Eschenbacher steht im Finale der Goldenen Alpenkrone

Eschenbach/Göppingen. Mit dem von ihm komponierten und getexteten Lied „Senioren, ja die Senioren“ steht der Eschenbacher Helmuth-Josef Keller im Finale des Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“, der am 6. November in Ainring im Berchtesgadener Land im Hotel „Rupertihof“ ausgerichtet wird. Veranstalter ist die Göppinger Agentur Maitis-Media, die den Wettbewerb nach 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte. Keller konnte sich bei der Vorauswahl durchsetzen. Die hatte bereits 2020 stattgefunden, sollte doch die Goldene Alpenkrone ursprünglich im November vergangenen Jahres  über die Bühne gehen. Die Corona-Pandemie zwang kurzfristig zur Verschiebung. Umso mehr freut sich Projektleiter Rüdiger Gramsch, dass alle Finalisten dem Wettbewerb treu geblieben sind und ihre Zusage gegeben haben, in Ainring sich dem Votum der Jury zu stellen.

Für Keller ist es  nach 2017 die zweite Teilnahme an dem renommierten Musikwettbewerb, bei dem 13 Finalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals aus den Niederlanden im Finale stehen. Sein Lied, so verrät Keller, hat er „seinen Senioren“ im Göppinger Bürgerhaus gewidmet, für die er seit vielen Jahren regelmäßig zum Tanz aufspielt.

Der Eschenbacher Musiker, der einst mit dem „Stauferland-Echo“ große Erfolge feierte, hofft auf ein gutes Feedback von der Wettbewerbs-Jury. Das Gremium ist hochkarätig besetzt. Ihm gehören der in Albershausen lebende ehemalige SWR-Mitarbeiter Martin Huttenlocher an, der sich in der Veranstalterszene mit seinen Konzertkonzepten ebenso einen Namen gemacht hat wie als Moderator von Blasmusik- und Volkmusiksendungen, zum Beispiel bei Radio Fips. Ferner sitzen in der Jury die Jodelkönigin Uschi Bauer – sie ist am 23. Oktober auch in der RTL-Show „Das Supertalent“ zu sehen -, sowie der Volksmusikstar und TV-Moderatorin Lydia Huber aus Rosenheim. Für die Textdichter sitzt die gebürtige Eybacherin Jutta Staudenmayer aus München in der Jury, die für nahezu jeden namhaften Interpreten in der Schlagerszene bereits Hits geschrieben hat. Die Komponisten vertritt in dem Gremium Norbert Gälle, der mit der Polka „Böhmischer Traum“ ein Blasmusikstück lomponiert hat, das inzwischen zu den fünf meist gespielten Werke der Unterhaltungsmusik weltweit zählt. Sein Erfolgsstück hatte Gälle schon beim NWZ-Blasmusikfestival in Göppingen persönlich dirigieren können.

Die künstlerische Leitung des Wettbewerbs hat der Uhinger Komponist und Produzent Hayo Well (Jowa-Studio), für die Abläufe auf der Bühne zeichnet Günter Hofer aus Kuchen verantwortlich. Die Ton- und Lichttechnik besorgt der Geislinger Olaf Hermann. Durch das Programm des Wettbewerbs führt der TV-Entertainer Hansy Vogt, der auch das sich anschließende Showprogramm mit seinem Soloprogramm gestaltet. Am Vorabend des Wettbewerbs präsentiert Maitis-Media in Ainring die Show „Schlager trifft Volksmusik“ mit Schlagerstar Liane und dem Volksmusiker Hansi Berger.

Tickets gibt es über info@maitis-media.de, zu den Veranstaltungen gibt es eine Hotelpauschale mit freiem Eintritt zu den Musikabenden. Infos unter  https://www.hotel-berchtesgadener-land.com/pauschalen-angebote/goldene-alpenkrone

Bei Maitis-Media laufen inzwischen auch die Vorbereitungen für die vierte Ausgabe der „Stauferkrone“ auf Hochtouren. Bis 30. November können Musikschaffende ihre Beiträge zu dem Schlagerwettbewerb einreichen, dessen Finale am 23. April 2022 in der Donzdorfer Stadthalle stattfindet. Showgast ist dann Andy Borg mit einem einstündigen Live-Konzert.Tickets gibt es unter www.easyticket.de/veranstaltung/andy-borg-bei-der-stauferkrone
13.10.21

 

 

Rettungswagen rammt Pkw: Drei Schwerverletzte

Süßen. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eine Verkehrsunfalls von Mittwoch in Süßen. Gegen 5.15 Uhr war ein 69-Jähriger mit seiner Piaggio-Ape in der Hauptstraße in Richtung Göppingen unterwegs. Dem Pkw folgte ein Rettungswagen mit Blaulicht. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge, wollte der Autofahrer auf der Hauptstraße wenden. Der Rettungswagen, der mit Blaulicht unterwegs war, rammte das Fahrzeug. Die 29-jährige Fahrerin sowie ihre 26-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Schwere Verletzungen zog sich auch der Unfallverursacher zu. Rettungskräfte brachten die drei in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie.

Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 70.000 Euro. Die Beamten von der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) ermitteln nun den Unfallhergang und die Unfallursache festzustellen. Ein Gutachter soll die Ermittlungen der Polizei unterstützen. Die Straße war nach dem Unfall für einige Zeit voll gesperrt.
13.10.21

 

 

CDU macht Druck bei mehr Gründerfreundlichkeit   

Göppingen. Die CDU-Gemeinderatsfraktion begrüßt die von der Stadt in der Sitzung am 7. Oktober vorgestellten Aktivitäten zur Gründungsförderung und dass die Haushaltsanträge der CDU insoweit weiterverfolgt werden. Die Christdemokraten hatten in den letzten Haushaltsberatungen beantragt, dass die Gründerzentren im Landkreis stärker kooperieren sollten, um schlagkräftiger und „sichtbarer“ zu werden. Zudem sollte die Stadt an einer „Fast Lane“ für Gründer arbeiten, um nach Möglichkeit Gründungen innerhalb von 24 Stunden zu ermöglichen. Der Weg des gründerfreundlichen Landkreises – und die insoweit bereits positive Entscheidung der Gemeinde Salach auf Kooperation – ist wichtig, um bestehende Netzwerke zu nutzen und sich nicht im eigenen „Klein-Klein“ zu verlieren. Die Wirtschaftsförderungen von Göppingen, Salach, das Gründungszentrum G-Inno in Geislingen sowie die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises hatten angekündigt, das Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis“ angehen zu wollen und das Angebot der verschiedenen Fördergesellschaften zu bündeln. CDU-Stadträtin Sarah Schweizer findet es gerade für innovative Gründer wichtig, dass über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgedacht wird und die Vorteile, die die einzelnen Kommunen haben gebündelt werden um „im Wettbewerb um die besten Köpfe eine Chance zu haben“. Stadt- und Regionalrat Jan Tielesch begrüßt zudem, dass sich der Verband Region Stuttgart über eine Kofinanzierung an dem Projekt „Gründerfreundlicher Landkreis Göppingen“ beteiligt.

Auch die Umsetzung des Antrags der Christdemokraten auf „24-Stunden-Gründungen“ soll nun angegangen werden. Schweizer weist insofern darauf hin, dass hierfür ein Zusammenspiel der Wirtschaftsförderungen mit den zuständigen Behörden, Banken und Kammern erforderlich ist. Dass die Stadtverwaltung nun vorschlage, zu dem Thema zunächst eine Bachelor-Arbeit anfertigen zu lassen, begrüßt Schweizer als ersten Schritt in die richte Richtung. Dabei dürfe die Stadt es aber nicht belassen. „Wir müssen beim Thema schnell und unbürokratisch gründen zügig vorankommen; die Welt wartet nicht auf uns“, so Schweizer weiter.
13.10.21

 

 

Landkreis: Ämter ziehen um

Kreis Göppingen. Zwischen dem 18. und 28. Oktober ziehen mehrere  Ämter und Dienststellen des Landratsamtes in den sanierten Teil des Hauptgebäudes um.Das Bauamt und der Personalrat werden am Montag, 18. Oktober umziehen, das Amt für Hochbau, Gebäudemanagement und Straßen am Mittwoch, 20. Oktober, das Kommunalamt und das Kreisprüfungsamt am Freitag, 22. Oktober und das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur am Dienstag, 26. Oktober. Vom Rechts- und Ordnungsamt ziehen die Abteilung Ordnung und besonderes Polizeirecht und die Abteilung Recht am Dienstag, 26. Oktober um, die Abteilung Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen neben dem Kreisbrandmeister am Donnerstag, 28. Oktober. Die  Ämter und Dienststellen sind zukünftig in den Stockwerken 4 - 7 des Hochhauses untergebracht.  Der Landschaftserhaltungsverband zieht am Donnerstag, 28. Oktober in die Carl-Hermann-Gaiser-Straße 41. Die telefonische Erreichbarkeit der betreffenden Ämter ist an den Umzugstagen eingeschränkt. In dringenden Fällen können sich Kundinnen und Kunden an die Telefonzentrale des Landratsamtes unter der Telefonnummer 07161 202-0 wenden.
13.10.21

 

 

Löwenfigur hat neuen Platz

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Kurzem steht eine der Löwenfiguren, die ursprünglich auf dem alten Gmünder Hallenbad stand, auf der alten Badmauer neben der Klösterleschule. Anke Groß von der Münsterbauhütte Heilig-Kreuz Schwäbisch Gmünd restaurierte die Löwenfigur im Zuge ihrer Weiterbildung zur staatlich geprüften Restauratorin im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Figur wurde ursprünglich aus weichem Kalkstein geschaffen. In mehrere Einzelteile zerbrochen erreichte die Figur die Restauratorin. Nach einigen Monaten filigraner Kleinarbeit bekam die Figur ihr ursprüngliches Aussehen zurück. Eine gute Restauration soll aussehen wie das Original, sagte Adelheid Maria Weber, Leiterin der Münsterbauhütte. Oberbürgermeister Richard Arnold bedankte sich im Namen der Stadt Schwäbisch Gmünd bei Anke Groß, beim Münsterbauverein Schwäbisch Gmünd und bei der Bürgerstiftung Schwäbisch Gmünd. Die Bürgerstiftung trug einen Teil zu den Kosten der Restaurierung bei.In den nächsten Monaten wird die Münsterbauhütte mit Notsicherungsmaßnahmen am Heilig-Kreuz-Münster beschäftigt sein. Die Wasserspeier müssen vorläufig gesichert werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
13.10.21

 

 

Corona: Infizierte in Pflegeheimen und an Schulen

Kreis Göppingen. In zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis Göppingen wurden insgesamt fünf Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 17 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 52 Lehrern und Schülern Covid-Viren nachgewiesen. In sechs Kindertagesstätten wurden zehn Kinder und Erziehern positiv getestet. Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch im Landkreis Göppingen 52 neue Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 71,9, in Baden-Württemberg bei 84,9. Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz im Land Baden-Württemberg beträgt 2,13.
13.10.21

 

 

Radler stößt mit Auto zusammen

Eislingen. Leichte Verletzungen zog sich ein Elfjähriger bei einem Unfall am Dienstag in Eislingen zu. Kurz nach 8 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Staufeneckstraße unterwegs. Weil das Kind die Lessingstraße überqueren wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte der Junge dabei nicht geachtet. Er prallte gegen den Opel eines 44-Jährigen, der in der Lessingstraße in Richtung Staufeneckstraße fuhr. Der 11-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
13.10.21

 

 

Professur für Falk Clemens Thiel

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Frauenklinik an der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. med. Falk Clemens Thiel, wurde zum Professor ernannt. Die entsprechende Urkunde wurde ihm am vom Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg persönlich überreicht. 

Professor Thiel hat in Tübingen, Birmingham und Kapstadt Humanmedizin studiert. Danach war er lange Jahre am Universitätsklinikum Erlangen tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt. Im April 2015 begann er als Chefarzt der Frauenklinik mit Gynäkologie und Geburtshilfe an den Alb-Fils-Kliniken. Der 49-Jährige ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, er verfügt zudem über die Schwerpunktbezeichnungen „Gynäkologische Onkologie“ sowie „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“. Außerdem führt Professor Thiel unter anderem das Zertifikat MIC III der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie. Es ist das höchste Level im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie und stellt an die Operateure allerhöchste Anforderungen. Berufsbegleitend hatte er bereits in seiner Erlanger Zeit zudem ein Studium der Betriebswirtschaft für Ärztinnen und Ärzte an der Hochschule Neu-Ulm absolviert und den Master of Business Administration (MBA) erlangt.  Habilitiert hatte Professor Thiel in Erlangen im Bereich der gynäkologischen Onkologie, die volle Lehrbefugnis für das Fachgebiet „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ besitzt er bereits seit 2013. Mit der jetzigen Ernennung zum Professor wird neben seiner Lehrtätigkeit auch seine langjährige wissenschaftliche und klinische Tätigkeit gewürdigt.  
13.10.21

 

 

Einbrecher hebelt Fenster auf

Göppingen. Am Dienstag gelangte ein Einbrecher in ein Göppinger Haus. Die Tat ereignete sich zwischen 18.30 und 21.30 Uhr. Ein Unbekannter hebelte an einem Haus in der Louis-Schuler-Straße ein Fenster auf. Durch das gelangte er ins Innere. Auf der Suche nach Beute, durchwühlte er mehrere Zimmer. Ersten Ermittlungen der Polizei nahm der Einbrecher wohl eine Kamera mit. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler fragen:

 Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Personen in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wer hat am Dienstag zwischen 18 und 21.30 Uhr verdächtige Fahrzeuge in der Louis-Schuler-Straße gesehen? Wem ist sonst etwas Verdächtiges aufgefallen? Wer kann sonst Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/63-2360 zu melden.
13.10.21

 

 

Abbiegendes Auto übersehen

Uhingen. Leichte Verletzungen erlitt eine Autofahrerin am Dienstag in Holzhausen.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 64-Jährige in der Schorndorfer Straße. Die Fahrerin wollte nach links in die Straße "Am Dorfplatz" abbiegen und reduzierte ihre Geschwindigkeit. Das übersah der 55-jährige Fahrer eines Lasters. Er prallte dem Pkw in das Heck. Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro.
13.10.21

 

 

Drogenszene wird digitaler

Göppingen. Über die aktuelle Situation in der Drogenszene im Kreis informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer bei einem Besuch im Drogenkontaktladen „Koala“ am Göppinger Rosenplatz.

Sarah Schweizer zeigte sich von den Angeboten und Leistungen der Suchtberatung und von Koala beeindruckt und hob hervor, wie wichtig Einrichtungen wie der Drogenkontaktladen sind. Dass die Zahl der Drogentoten im Kreis deutlich auf zuletzt vier im Jahr zurückgegangen ist, sei mit ein Verdienst der Arbeit der Suchtberater. „Koala gibt all denen Halt, deren Leben entgleitet, deshalb kann man das, was hier von den Suchtberatern geleistet wird, nicht hoch genug einschätzen“, so die CDU-Abgeordnete.

Im Gespräch mit Diakonie-Geschäftsführer Sascha Lutz, der Leiterin der Suchtberatung der Diakonie, Gisela Messerschmidt, sowie Martin Veil vom Drogenhilfeverein wurde deutlich, dass es immer weniger Ärzte im Landkreis gibt, die Heroinabhängigen eine Substitution anbieten, also eine Behandlung mit einem Ersatzstoff wie Methadon. Ihre Zahl sei aus Altersgründen von einst 13 auf aktuell sechs zurückgegangen. Und unter diesen seien immer noch Mediziner in einem hohen Alter, sodass die Situation immer prekärer werde.

Pläne, bei der Diakonie eine eigene Substitutionspraxis aufzubauen, seien leider letzten Endes am Geld gescheitert, wie Lutz und Messerschmidt bedauern. Eine jährliche Finanzierungslücke von knapp 40.000 Euro sei nicht zu schließen gewesen.

Lutz erinnerte die Abgeordnete an den 2019 von Sozialminister Manne Lucha (Grüne) medienwirksam propagierten Sozialpakt, mit dem die Substitution landesweit gesichert werden sollte. „Es ist höchste Zeit, den Minister an seine damalige Initiative zu erinnern“, so der Diakonie-Geschäftsführer, der bei diesem Thema auch die kassenärztliche Vereinigung in der Pflicht sieht.

Ein weiteres Thema, das die Drogenberater der Diakonie beschäftigt, ist die Zunahme von synthetischen Drogen, die die Konsumenten im Internet bestellen können. Dadurch habe sich die Szene weitgehend in den häuslichen Bereich zurückgezogen und wäre für die Suchtberatung kaum mehr erreichbar. Produziert werden die „neuen Drogen“ in Laboren rund um den Globus. Gefährlich seien sie deshalb, weil die Zusammensetzung schon in einer Lieferung sehr unterschiedlich sein kann, was für den Konsumenten fatale Folgen hat. Erst jüngst, so berichtete Messerschmidt, sei ein junges Paar im Landkreis nach dem Konsum solcher Drogen ums Leben gekommen.

Die aktuell diskutierte kontrollierte Freigabe von Cannabis wird von Lutz und Messerschmidt mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Aus Sicht der Drogenberatung gäbe es da Vorbehalte, weil junge Menschen unbekümmert mit der Droge umgehen würden und sich zum Beispiel nach dem Genuss noch ans Steuer ihres Autos setzten. Für Lutz kann eine Freigabe von Cannabis nur dann möglich sein, wenn das Land bereit ist, mehr Geld in die Präventionsarbeit zu stecken.

Neben den aktuellen Themen berichtete Gisela Messerschmidt auch über die Angebote im Drogenkontaktladen, der 1998 eröffnet wurde. Hier hätten Drogenabhängige die Möglichkeit, für wenig Geld ein warmes Essen zu bekommen, sich zu duschen oder ihre Wäsche zu waschen. Auch vom Nadeltausch als Vorbeugung von AIDS würden die Besucher Gebrauch machen. Übers Jahr registriert Koala rund 1000 Besucher. Wichtig seien auch gemeinsame Veranstaltungen, wie die jährliche Weihnachtsfeier, die von den Drogenabhängigen sehr geschätzt werde. Martin Veil berichtete über den Drogenhilfeverein, dereinst von Müttern drogenabhängiger Kinder gegründet worden sei. Heute, nach Auf- und Ausbau der Suchtberatung und von Koala, fungiert der Verein in erster Linie als Förderverein, der Projekte von Koala unterstützt.
13.10.21

 

 

Multifunktionsplatz eingeweiht

Geislingen. Der Multifunktionsplatz am Jugendhaus Tälesbahnhof in Geislingen ist fertig und wurde jetzt feierlich eingeweiht. Stadtverwaltung, Jugendgemeinderat sowie das Team vom Jugendhaus Tälesbahnhof und weitere Kooperationspartner richteten ein kleines Fest aus. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die ersten Spiele auf dem 5-Valley-Court stattfinden. So trat beispielsweise bei der Trend-Sportart „Jugger“ das Team „Gemeinderat“ gegen das Team „Jugendarbeit“ an.

Oberbürgermeister Frank Dehmer bedankte sich bei allen, die es möglich gemacht haben, dass es diesen tollen Sportplatz jetzt gibt. Mit der Eröffnung des Platzes konnte den Jugendlichen ein lang gehegter Wunsch erfüllt werden. Auch Chanti Schmid vom Jugendgemeinderat sowie Stefanie Steiner vom Jugendhaus Tälesbahnhof hielten jeweils eine kurze Rede und bedankten sich beim Gemeinderat der Stadt, dass er die Mittel zum Bau des Platzes trotz schwieriger Haushaltslage freigegeben hat.  Der 5-Valley-Court hat montags bis samstags von 14 bis 21 Uhr geöffnet; sonntags sowie an Feiertagen darf von 14 bis 19 Uhr auf dem 5-Valley-Court gespielt werden.
13..10.21

 

 

 

Medical Day in die Stadthalle verlegt

Göppingen. Technik in Medizin, Gesundheit und Pflege: Der Medical Day im Oktober beleuchtet die Chancen des strukturellen Wandels im Landkreis Göppingen und will ein branchenübergreifendes Netzwerk schaffen.

Der erste „Medical Day“ in Göppingen wird am Mittwoch, 20. Oktober, 14 bis 18 Uhr, in der Stadthalle und nicht wie bisher geplant im Haus der Wirtschaft verschiedene Technikthemen in Medizin, Gesundheit und Pflege in den Fokus rücken. Bei der Fachtagung, die aufgrund zahlreicher Anmeldungen nun in der Stadthalle Göppingen stattfindet, präsentieren Experten und Unternehmen Best-Practice-Beispiele und geben Impulse für neue Geschäftsmodelle. „Ich bin mir sicher, dass für Göppinger Unternehmen in der Medizintechnik viel Potenzial vorhanden ist, um mit Zukunftsperspektiven außerhalb der traditionellen Industriezweige erfolgreich zu sein. Der Medical Day soll daher Impulse geben, sich intensiv mit diesem Zukunftsthema auseinanderzusetzen“, sagt Oberbürgermeister Alex Maier.

So werden Experten der Hochschule in Göppingen in einem Impulsvortrag die „Chancen und Herausforderungen in der Gesundheitstechnik“ darstellen. Das Thema „Neuland dentale Implantologie - die Transformation eines klassischen Zerspaners“ beleuchtet Oliver Schweizer, Geschäftsführer der Schweizer Feinwerktechnik GmbH aus Bad Boll. Vom „Weg vom Automobilzulieferer in die Medizintechnik“ berichtet Markus Uttikal, Geschäftsführer der TZM GmbH aus Göppingen. Thomas Görtler von Huber Automotive aus Mühlhausen berichtet vom Geschäftszweig Huber Health Care: „Automotive KnowHow meets Health Care“. Gerald Mauritz und Tobias Axel Flitsch vom Fachklinikum Christophsbad in Göppingen berichten aus dem klinischen Alltag: „wo und wie kann Technik helfen?“ Das Thema „Individuelles und Technik-unterstütztes Wohnen im Alter 4.0 - Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung“ erklärt Dagmar Hennings, Vorständin bei der Wilhelmshilfe GmbH in Göppingen. „Augmented Reality in der Pflege“ ist das Thema von Leonid Poliakov des Softwareexperten TeamViewer aus Göppingen. Rainer Häfele, Geschäftsführer von Häfele Bad und Wärme Göppingen sowie Obermeister der SHK-Innung zeigt den „Megatrend Gesundheit – Chancen und Risiken für das lokale Handwerk“ auf.

 „Innovation trifft Gesundheitswesen - Wie kommen Innovationen in das Leistungsangebot der Krankenkassen?“ Das fragt und zeigt Enes Baskal, Gesundheitspolitischer Referent der Barmer-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Im Umfeld des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen, dem dortigen Adaptiven Pflegelabor „CarLa“ und zahlreichen weiteren Projekten hat sich ein erstes Netzwerk gebildet, das nun gefestigt und erweitert werden soll. Dazu gehören bereits die Hochschule, ein Steinbeis-Transferzentrum sowie Partner aus der Industrie und von Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Initiiert wird der Medical Day von der Hochschule Esslingen, der IHK, der Kreishandwerkerschaft, der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft des Landkreises und der Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart und Steinbeis-Zentren.
12.10.21

 

 

Vollsperrung in Hussenhofen

Schwäbisch Gmünd (sv.) Ab Montag, 25. Oktober beginnt der erste Abschnitt der Straßensanierung an der Ortsdurchfahrt in Hussenhofen. Dieser umfasst den Bereich zwischen der Ringstraße und der Einmündung Steinweg unter Vollsperrung und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet. Die geänderten Fahrplan hängen an den Haltestellen aus und sind online auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens abrufbar. Während diesem Zeitraum wird die Bahnunterführung der Panoramastraße vom Dienstag, 2. November bis Donnerstag, 4. November, wegen einer dringenden Fugenabdichtung im Brückenbereich ebenfalls gesperrt werden. Das heißt, die Anwohner der Panoramastraße nördlich der Bahnlinie, können in diesen drei Tagen nur über Herlikofen.
12.10.21

 

 

Tiny Häuser für Senioren?

Göppingen. Beim Informationsaustausch der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer mit dem Vorsitzenden des Göppinger Stadtseniorenrates, Wolfgang Hoffmann, stand vor allem das Thema seniorengerechtes Wohnen im Mittelpunkt. Die Gesprächspartner diskutierten über Möglichkeiten, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Wohnformen für ältere Menschen zu schaffen, die deren Bedürfnisse mitberücksichtigen. Dabei ging es auch um die Idee, Tiny Häuser nicht nur für junge Menschen attraktiv zu machen, sondern diese auch für alleinstehende Ältere in Betracht zu ziehen. Zum Thema gibt es auch in der vom Stadtseniorenrat mitinitiierten Uni der Generationen am 10. Januar eine Veranstaltung mit Prof.   Markus Ledermann, Joachim Hiller, Prof.  Rainer Würslin und Dr. Till Kaz (Hochschule Esslingen / Göppingen). Vom vielfältigen Engagement des Göppinger Stadtseniorenrates zeigte sich Schweizer ebenso beeindruckt, wie vom Elan und Ideenreichtum des neuen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann aus Faurndau, der im Januar 2020 als Nachfolger von Peter Kunze das Amt übernommen hatte.
12.10.21

 

 

Arbeit an neuer Kulturkonzeption gestartet

Göppingen. Göppingen arbeitet an neuen strategischen Zielen und Maßnahmen für die Kulturarbeit in der Stadt. Und das soll im  Dialog mit den Kulturschaffenden geschehen. Dafür kooperiert das Göppinger Kulturreferat mit den Expertinnen der Stuttgarter Agentur Kulturgold, die nicht nur methodisches Know-how für einen solchen beteiligungsorientierten Prozess mitbringen, sondern viel praktische Erfahrung aus vergleichbaren Kommunen in ganz Deutschland. Auf eine offene Online-Befragung im September, die allen Kulturvereinen und allen Kulturakteuren und -interessierten der Stadt die Möglichkeit bot, ihre Anregungen einzubringen, gingen 51 Antworten ein. Ergebnisse aus dieser Online-Befragung wurden nun bereits in die erste Sitzung des Beirats zur Kulturkonzeption eingebracht, die am 6. Oktober unter dem Vorsitz der Ersten Bürgermeisterin Almut Cobet in der Stadthalle stattfand. Über alle Schritte und Teilergebnisse des laufenden Prozesses informiert die Homepage der Stadt. www.goeppingen.de/start/kultur/kulturkonzeption.de.
12.10.21

 

 

Beitritt der Stadt zu Tempo 30-Initiative

Göppingen. Die Initiative "Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten" bekennt sich zur Mobilitätswende und fordert den Bund auf, die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es selbst für notwendig halten. 

Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderates informierte Baubürgermeisterin Eva Noller, dass sie die Erklärung der neuen Städteinitiative unterzeichnen wird. Es handelt sich hierbei um einen Appell an die Bundesregierung, die Straßenverkehrsordnung so anzupassen, dass die Städte und Kommunen mehr eigenen Gestaltungsspielraum bekommen, um Geschwindigkeitsbegrenzungen umzusetzen, „denn wir kennen unserer Stadt und damit die verkehrliche Situation am besten“ erklärt Noller diese Erfordernis. „Die gültige Straßenverkehrsordnung ist in dieser Hinsicht sehr unflexibel, dabei würde eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts  - teilweise auch auf Hauptverkehrsadern - erhebliche positive Auswirkungen haben.“:

  • Die Straßen werden wesentlich sicherer, gerade für die besonders Gefährdeten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bzw. mobilitätseingeschränkt sind.
  • Die Straßen werden leiser – und das Leben für die Menschen, die an diesen Straßen wohnen, deutlich angenehmer und gesünder.
  • Bei Gewährleistung eines guten Verkehrsflusses kann auch die Luft in den Straßen sauberer werden, was allen zu Gute kommt, die hier unterwegs sind.
  • Die Straßen gewinnen ihre Funktion als multifunktionale Orte zurück, die mehr sind als Verbindungen von A nach B.
  • Und schließlich: die Straßen werden wieder lesbarer, Regeln einfacher und nachvollziehbarer (kein Flickenteppich mehr), das Miteinander wird gestärkt, der Schilderwald gelichtet.

Organisiert wird die Initiative von der Agora Verkehrswende mit Beteiligung des Deutschen Städtetages.
12.10.21

 

 

Vorfahrtszeichen missachtet

Göppingen. Am Montag stießen in Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 18.30 Uhr fuhr eine 79-jährige VW-Fahrerin in der Schillerstraße in Richtung Stadtmitte. An der Kreuzung mit der Nördlichen Ringstraße missachtete sie die Vorfahrt eines Skoda-Fahrers. Der 74-Jährige war in Richtung Schumannstraße unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei löste der Airbag am Skoda aus. Dessen Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort benötigte er nicht. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppunternehmen barg die Pkw von der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf etwa 15.000 Euro. Während der Zeit der Unfallaufnahme war die Nördliche Ringstraße teilweise gesperrt.
12.10.21

 

 

Kind fährt auf Straße

Ebersbach.  Leichte Verletzungen zog sich ein Neunjähriger bei einem Unfall am Montag in Ebersbach zu. Kurz vor 18 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Fabrikstraße unterwegs. Weil der Junge in den Max-Eyth-Weg abbiegen wollte, fuhr er auf die Straße. Auf den Verkehr hatte er dabei nicht geachtet. Er prallte gegen einen Polo und verletzte sich dabei leicht. Angehörige kümmerten sich um den Jungen. Der Sachschaden an den Auto blieb gering.
12.10.21

 

 

Geld geraubt

Eislingen. Ein Unbekannter erbeutete am Montag in Eislingen Bargeld. Gegen 17.30 Uhr betrat der maskierte Mann ein Geschäft in der Rosenstraße. Er begab sich sofort zum Tresen und nahm aus einer Geldkassette Bargeld. Danach forderte er einen Mitarbeiter des Geschäftes auf, ihm seine Geldbörse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hatte er ein Messer gezückt. Die Geldbörse nahm der Unbekannte an sich. Danach flüchtete der Unbekannte. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Maskierten. Der blieb verschwunden. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können. Der soll etwa 170cm groß und um die 20 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Hose und Kapuzenpulli. Weiterhin hatte er weiße Sneaker an. Sein Gesicht hatte er mit eine Sturmhaube bedeckt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07161/63-2360 bei der Polizei zu melden.

 

 

Handtasche aus Auto entwendet

Schorndorf. Auf dem Kundenparkplatz eines Warenhauses in der Lutherstraße wurde am Montag in der Zeit zwischen 14 Uhr und 15 Uhr aus einem Auto eine Handtasche entwendet. Eine 85-jährige Kundin brachte nach dem getätigten Einkauf ihren Einkaufswagen zum Depot zurück. Währenddessen wurde ihre Handtasche mit Wertgegenstände entwendet, die sie auf der Rückbank ihres Autos, einem silber-grauen Mitsubishi Lancer, abgelegt hatte. Passanten die hierzu Beobachtungen machten und weitere Hinweise zur Tat geben können, sollten sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
12.10.21

 

 

 

Unfall gerade noch verhindert

Uhingen. Scharf bremsen musste die Fahrerin eines Streifenwagens am Sonntag in Uhingen. Kurz vor 21 Uhr war der Streifenwagen in der Esslinger Straße unterwegs. Die Fahrerin hatte sich auf der Linksabbiegespur in Richtung Holzhausen eingeordnet. In der Schorndorfer Straße fuhr ein Pkw. Dessen Fahrer bog nach rechts in die Esslinger Straße ab und überholte dort ein Fahrzeug. Dabei befuhr er die Linksabbiegespur. Die Polizeibeamtin konnte nur durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindern. Später kontrollierte die Polizei den Fahrer des weißen Q7. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Polizei den Führerschein des 22-Jährigen Fahrers. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
11.10.21

 

 

Zuverlässiger Blick ins Herz

Kreis Göppingen. Ein zuverlässiger Blick auf und in das Herz ohne invasiven Eingriff, das ist heutzutage erwünscht und wird für die Diagnostik von Herzerkrankungen benötigt. Möglich wird dies durch die neueste, höchst anspruchsvolle kardiologische Ausstattung in den Alb-Fils-Kliniken, die „EchoPac Workstation“. Sie ist nur in wenigen Zentren Deutschlands verfügbar.

Die „EchoPac Workstation“ wird von Professor Stephen Schröder, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Internistischen Gefäßmedizin an der Klinik am Eichert, betrieben. Dr. Georg Wedekind, Funktionsoberarzt in der Echokardiographie, ist dabei als Spezialist mitverantwortlich für den direkten Einsatz am Patienten. Er erläutert die Vorteile: „Jedes unserer leistungsfähigen Ultraschallgeräte kann der Workstation Bilder und Videoaufzeichnungen zur Verfügung stellen. Somit können Untersuchungen quantitativ und qualitativ analysiert werden. Dies verkürzt einerseits die Untersuchungszeit und vermindert damit die Belastung der Patienten, andererseits stehen die Ultraschallgeräte schneller wieder zur Verfügung.“ 

Als Highlights der Workstation gelten für ihn „die dreidimensionale Erfassung und Auswertung der Herzanatomie sowie die Trackinganalysen von Herzgewebe“. Dadurch erlangt die Echokardiographie eine bislang nicht da gewesene Genauigkeit. „Tracking“ nennt man die Methode, mit der eine Struktur im Ultraschall zwei- oder dreidimensional im Zeitablauf veranschaulicht wird. „Dies ermöglicht uns zum Beispiel bei Herzklappenfehlern viel genauere Analysen und Darstellungen, was auch zur Planung der Behandlung im Rahmen minimalinvasiver Eingriffe wichtig ist.
11.10.21

 

 

Alter Zoll: Sanierung geht voran

Geislingen. Die Handwerker im Alten Zoll in Geislingen kommen trotz Corona-Pandemie und allgemeiner Lieferprobleme bei verschiedenen Baumaterialien gut voran. Nun verschaffte sich der Gemeinderat ein Bild von der aktuellen Lage im Alten Zoll und besichtigte die Baustelle. Die Führung startete im Erdgeschoss. Die Trockenbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, die Wände verputzt und gestrichen sowie die Böden fast komplett verlegt. Der Sanitärbereich ist bereits gefliest; nur Malerarbeiten fehlen noch und die Sanitär-Installationen müssen montiert werden.

Auch im ersten und zweiten Obergeschoss sind fast alle Wände  bereits verputzt und gestrichen, die Sanitärbereiche ebenfalls gefliest, die Trockenbaukuben für die Einbauschränke aufgestellt und die Handwerker verlegen derzeit den Holzdielenbelag sowie erledigen Malerarbeiten.Aufgrund von Lieferschwierigkeiten steht derzeit noch ein großes Fragezeichen hinter den Brandschutzelementen und Innentüren. Diese sind bereits bestellt, es liegt aber noch kein bestätigter Liefertermin vor.  „Zum Jahresende wird der Großteil fertig sein“, berichtet Thomas Neugschwender vom Architekturbüro „arch & art“. Außerdem fügt Projektsteuerer Wolfram hinzu: „Derzeit befinden wir uns im Kostenrahmen.“
11.10.21

 

 

Einbrecher bleibt draußen

Albershausen. Nicht in ein Haus gelang ein Unbekannter am Sonntag in Albershausen.  Wohl im Verlauf der Vormittags war ein Einbrecher im Gemeindeländerweg unterwegs. An einem Haus versuchte er an mehreren Stellen, Fenster aufzuhebeln. Sein Vorhaben misslang und er flüchtete unerkannt. Zurück blieb ein Sachschaden von etwa 1.500 Euro.
11.10.21

 

 

Unfall auf Krettenhofstraße

Göppingen. Am Samstag stießen bei Göppingen zwei Pkw zusammen. Gegen 17.30 Uhr war ein Autofahrer zwischen dem Krettenhof und Bartenbach unterwegs. Weil er nicht weit genug rechts fuhr, musste ein Pkw-Fahrer, der dem 87-Jährigen entgegenkam, bremsen und nach rechts ausweichen. Trotzdem konnte er einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug nicht verhindern. Der Wagen des 87-Jährigen landete im Straßengraben. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine plötzlich aufgetretene Gesundheitsstörung bei dem Senior als Unfallursache in Frage kommen. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens  trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon.
11.10.21

 

 

Fahrzeuge zerkratzt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitagabend, 23 Uhr und Samstagmittag, 12 Uhr, wurden in Schwäbisch Gmünd insgesamt fünf Fahrzeuge zerkratzt. Ein Pkw stand am Fahrbahnrand der Hauptstraße, vier weitere Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580.
11.10.21

 

 

Nächtliche Zertsörungsaktion

Schorndorf. Am Montag wurden von Passanten gegen 1.20 Uhr zwei Personen dabei beobachtet, wie sie beim Bahnhof und in der Rosenstraße in Schorndorf wahllos Gegenstände umwarfen. Bei der Überprüfung der Polizei waren im Bereich Neue Straße, Gottlieb-Daimler-Straße, Marktplatz und Kirchgasse weitere Verwüstungen feststellbar. Überwiegen wurden Außenbestuhlungen bei Gaststätten, Sonnenschirme und Warnbaken umgeworfen. Zudem war ein Motorroller umgeworfen, der gegen ein nahestehendes Auto gestoßen wurde. Inwieweit bei den Taten Sachschaden entstanden ist, ist derzeit noch unklar. Mögliche Geschädigte und Tatzeugen werden gebeten, sich zur Klärung der Tatumstände mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung zu setzen.
11.10.21

 

 

Personalversammlung: Dienststellen zu

Geislingen. Am Dienstag, 19. Oktober, findet eine Personalversammlung der Stadt Geislingen statt. Die Dienststellen sowie städtischen Einrichtungen sind aus diesem Grund nachmittags geschlossen. Auch einige Kindertagesstätten sind betroffen und schließen früher.
11.10.21

 

 

Schwelbrand zerstört Wohncontainer

Göppingen. Vermutlich eine brennende Zigarette war die Ursache für einen Brand in einem Wohncontainer in der Ulmer Straße in Göppingen am Samstagabend-

Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Anwohner bemerkte, dass aus einem Wohncontainer dichter Rauch quoll, weshalb er die Feuerwehr verständigte. Da der Mieter nicht zuhause war, brach die Feuerwehr zur Brandbekämpfung den Container auf. Der Schwelbrand war im Bereich des Bettes ausgebrochen und hatte bereits große Teile der Einrichtung zerstört. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 57 Jahre alte Mieter kurz vor Brandentdeckung den Wohncontainer verließ. Vermutlich hatte er darin geraucht.

Dabei fiel die Glut einer Zigarette auf die Matratze und löste den Brand aus. Der Sachschaden wird von der Polizei mit etwa 40000 Euro angegeben.
10.10.21

 

 

Unentschieden gegen Wetzlar

Göppingen. Gegen Wetzlar kam Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen am Samstag über ein Unentschieden nicht hinaus. Die Partie endete 28:28. Frisch Auf bleibt damit auf dem vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

SV Göppingen gewinnt Heimspiel

Göppingen. Fußall-Oberligst SV Göppingen ist wieder auf der Erfolgsspur. Die Gastgeber gewannen ihr Heimspiel am Samstag ´gegen FV Lörrach-Brombach mit 2:1 und kletterte damit wieder auf den vierten Tabellenrang.
9.10.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schwer verletzt wurde am Freitagnachmittag ein 65_jä#hriger Motorradfahrer. Der fuhr in der  Oberbettringer Straße als ein 66-Jähriger aus seiner Grundstücksausfahrt auf die Oberbettringer Straße einfuhr. Er war dabei mit seinem Pkw etwas zu weit in die Fahrbahn gefahren und der 65-Jährige prallte mit seinem Motorrad gegen das Auto. Der 65-Jährige fiel über die Motorhaube und blieb mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.
19.10.21

 

 

Kliniken: Defizit bleibt im zweistelligen Millionenbereich

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken machen höhere Defizite als geplant. Die Klinikleitung bestätigte gestern in einem Pressegespräch eine Meldung von stauferland.de, wonach das Minus nunmehr bei zehn Millionen Euro liegt, statt der geplanten 6,76 Millionen Euro. Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Kreiskliniken: „Zu diesem Ergebnis sind wir im Zuge der aktuell schwierigen Entwicklungen und der Neubewertung potentieller Risiken gekommen.“ Der negative Trend, so die Prognose, wird auch in den kommenden Jahren anhalten, bis 2024 wird weiter mit Defiziten in zweistelliger Millionenhöhe gerechnet.

„Vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten Situation im Gesundheitswesen bundesweit war absehbar, dass der Planansatz nicht zu halten ist“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Kliniken, Landrat Edgar Wolff. „Dass der Verlust nun vermutlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwächst, ist für den Landkreis eine schwierige Lage. Wir werden dies ausführlich, transparent und gemeinsam mit der Geschäftsführung in den Gremien beraten.“ Sorge bereitet dem Landrat auch die prognostizierte Ergebnisentwicklung der kommenden Jahre.

Die wesentliche Ursache für das Anwachsen des Defizits liegt in einem Erlösrückgang gegenüber den ursprünglichen Planungen. Dieser hat eine Reihe von Gründen, allen voran das Coronavirus. „Die anhaltende Covid-Pandemie hat erheblichen Einfluss auf unsere Erlössituation. In 2020 wurden die Corona-bedingten Verluste noch durch Rettungsschirme von Bund und Land kompensiert. Dies ist jetzt bezogen auf den Rettungsschirm des Landes nicht mehr der Fall. Gleichzeitig müssen die Kliniken aber eine entsprechende Versorgungsstruktur vorhalten. Allein hierdurch fehlen uns in diesem Jahr rund drei Millionen Euro“, macht der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fis-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, deutlich. Zweiter großer Posten ist der anhaltende Personalmangel. „Vor allem in den Funktionsbereichen wie Intensivversorgung und Anästhesie- und Operationsdienst, jedoch auch auf den Kohorten und den Normalstationen arbeitet das Personal seit Monaten am Anschlag. Das führt zu Leistungseinschränkungen. So beträgt allein der fehlende Deckungsbeitrag eines nicht betreibbaren OP-Saals rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr.“ Immens sind auch die Leasingkosten für Fremdpersonal, die sich in der Planung für das kommende Jahr 2022 auf rund sechs Millionen Euro belaufen. Hinzu kommen die Kosten für medizinischen Sachbedarf wie beispielsweise Labor- und Schutzausrüstung, die enorm gestiegen sind.

Seit 2016 waren die Alb-Fils-Kliniken auf dem Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung. 2018 war die „schwarze Null“ zum Greifen nahe. „Leider haben uns das tragische Jahr 2018 und seit 2020 die Corona-Pandemie aus der Bahn geworfen, dennoch bin ich sicher, dass wir den positiv begonnenen Weg fortsetzen können. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass wir auf den Kurs der nachhaltigen Ergebnisverbesserung zurückkehren“, so Wolff. Optimistisch stimmen ihn und die Geschäftsführung die trotz der Pandemie gut gestarteten neuen medizinischen Angebote, etwa in der Pneumologie, der Thoraxchirurgie und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
8.10.21

 

 

Polizei unterstützt Gerichtsvollzieher

Böhmenkirch. Am Donnerstag weigerten sich die Bewohner ein Haus in Böhmenkirch zu verlassen. Gegen 11 Uhr kam es zu einer zwangsweisen Räumung eines Hauses in der Silcherstraße. Nachdem sich die Bewohner weigerten das Gebäude zu verlassen, unterstützte die Polizei die zuständige Gerichtsvollzieherin. Dabei musste die Polizei einzelne Personen zwangsweise aus dem Haus bringen. Dabei versuchte ein 22-jähriger Bewohner nach einem Polizeibeamten zu schlagen, was unterbunden werden konnte. Nachdem das Haus geräumt war, weigerten sich ehemaligen Bewohner die Örtlichkeit zu verlassen und verhielten sich zunehmend aggressiv gegenüber der Polizei. Ein 18-Jähriger warf hierbei noch gezielt eine Getränkedose auf die Polizisten. Weitere Polizeistreifen rückten an. Nachdem Platzverweise ausgesprochen und Gewahrsamnahmen angedroht wurden, verließen die Beteiligten letztendlich die Örtlichkeit. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
8.10.21

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Geislingen. Mit schweren Verletzungen kamen am Donnerstag zwei Senioren ins Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 13.15 Uhr bei Eybach. Ein 82-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in der Degenfelder Straße in auswärtige Richtung. Am Ortsende fuhr er an einer Verkehrsinsel links vorbei. Auch im folgenden Kreisverkehr fuhr er links vorbei. Danach geriet das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und blieb in einer Wiese stecken. Bei dem Unfall erlitten der 82-Jährige und seine 81-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden an dem nicht mehr fahrbereiten Auto schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
8.10.21

 

 

Unter Drogen zu schnell

Donzdorf.  Mehrere Verstöße beging am Donnerstag ein 27-Jähriger am Donnerstag. Mit seinem Pkw fuhr der 27-Jährige von Wißgoldingen in Richtung Winzigen. Dort führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 70 km/h fuhr der Mann 145 km/h. Die Beamten stoppten den Raser. Bei der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Darüber hinaus ergaben Ermittlungen, dass der 27-Jährige keinen Führerschein hat. Die Polizisten nahmen ihn mit. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
8.10.21

 

 

Zwei innovative Projekte am Christophsbad

Göppingen. Anlässlich des diesjährigen Welttages für psychische Gesundheit am 10. Oktober wendet sich das Göppinger Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie an die Öffentlichkeit mit zwei innovativen Projekten: Das Projekt Psy-Komo, an dem sich mehrere Einrichtungen in Deutschland beteiligen, ist im Klinikum Christophsbad in Göppingen bereits angelaufen. Das Projekt soll Erkenntnisse für die Regelversorgung generieren, die auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden können. Als zweites Projekt steht das Klinikum mit einer neuen sportpsychiatrischen Sprechstunde kurz vor dem Start. Die Sprechstunde soll ein Teil des Netzwerks der Zentren für seelische Gesundheit im Sport der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden. 

„Auch mit diesen zwei innovativen und zukunftsweisenden Projekten wollen wir unseren gesellschaftlichen Auftrag für die bessere Stellung psychisch Kranker und effektivere Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen bekräftigen und diesem anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit neue Impulse geben. Körper und Seele sind eine Einheit und ohne psychisches Wohlbefinden ist ein selbstbestimmtes und zufriedenstellendes Leben nicht möglich,“ führt Prof. Dr. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor des Klinikums, aus. „In diesem Sinne wollen wir allen Tätigen im Gesundheitssektor und insbesondere in unserem Klinikum danken, die unsere Bemühungen unterstützen und überhaupt möglich machen“, ergänzt Geschäftsführer Oliver Stockinger.

 Ein nicht behandelter Bluthochdruck, eine chronische Atemwegserkrankung, Übergewicht, Diabetes: Viele Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind zusätzlich auch in erheblichem Maße körperlich beeinträchtigt. Das vom Innovationsauschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) geförderte Projekt Psy-Komo gibt diesen Menschen Unterstützung zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit an die Hand. Der Startschuss ist gefallen, im 3. Quartal 2021 ist das Projekt ins Rollen kommen. Prof. Dr. Walter Hewer, Projektleiter am Klinikum Christophsbad, einer der Konsortialpartner von Psy-Komo: „Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, also schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen, sind in ihrem alltäglichen Leben von erheblichen Beeinträchtigungen in Verbindung mit ihrer psychischen Erkrankung betroffen - aufgrund der Krankheit selbst, aber dann auch bei der Bewältigung ihres Lebens. Diese Einschränkungen schließen auch häufig die Schwierigkeit mit ein, sich in einem hoch differenzierten medizinischen System adäquat um die Belange ihrer körperlichen Gesundheit zu kümmern.“

„Auch mental starke Sportler können psychisch erkranken!“, so Dr. med. Karsten Henkel, Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie und stellvertretender Leiter des Referats Sportpsychiatrie und -psychotherapie der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Ner venheilkunde e. V.). Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie als eigenes Spezialgebiet ist noch relativ jung. Es werden hierunter zwei Bereiche zusammengefasst: Behandlung vom (Leistungs-) Sportlern mit (teils sportspezifischen) psychischen Erkrankungen und die Behandlung von psychischen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Bewegung, körperlichem Training und Sport.  Beide Bereiche werden im Klinikum Christophsbad aufgegriffen und u.a. im Rahmen einer Spezialsprechstunde angeboten. 

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen im (Leistungs-) Sport sowie dem damit verbundenen Druck, Leistungsdefizite zu verhindern oder zu ignorieren, stellen Sportler eine häufig übersehene Gruppe im Hinblick auf psychische Störungen und Erkrankungen dar.  Häufig auch bei Sportlern auftretende psychische Störungsbilder sind z.B.: Schlafstörungen, Depressionen, spezifische sportbezogene Angststörungen, Zwangsstörungen, Sportsucht (mit und ohne Essstörung), chronifizierte Schmerzstörungen und Abhängigkeitserkrankungen. Sportler erhalten häufig verzögert eine notwendige spezifische psychiatrische oder psychotherapeutische
Behandlung, weil sich psychische Symptome bei ihnen oft zunächst körperlich äußern (Schmerzen, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, Schlafstörungen, verlängerter Erholungsbedarf), diese zunächst als Trainingsreiz interpretiert werden, in einem leistungsorientierten Umfeld mit Scham besetzt sind und verdrängt werden. „Unser Angebot richtet sich an aktive sowie ehemalige Leistungssportler ab 18 Jahren, ebenso wie für deren Angehörige und sportliche Betreuer. Wir bieten eine spezialisierte und von den Sportvereinen und -verbänden unabhängige sportpsychiatrische/-psychotherapeutische Anlaufstelle zur Beratung sowie evidenzbasierten Diagnostik und Therapie von sportassoziierten psychischen Erkrankungen an“, erläutert Dr. Henkel. 
8.10.21

 

 

Falsche Polizeibeamte rufen an

Kreis Göppingen. In 20 Fällen versuchten Betrüger in der Region bei Telefonanrufen die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Diese verteilten sich auf die einzelnen Kreise wie folgt: Biberach (2), Göppingen (10), Heidenheim (2), Alb-Donau-Kreis und Ulm (6). Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchten unbekannte Anrufer an das Ersparte oder Wertgegenstände zu gelangen. So wie bei einem Fall im Kreis Göppingen. Ein Senior erhielt in den späten Nachmittagsstunden einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser erzählte von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Die Polizei wolle daher sein Geld in Sicherheit bringen. Der Mann holte Geld von der Bank. Auf dem Nachhauseweg schöpfte der Mann Verdacht und informierte die richtige Polizei. Die begab sich mit ihm zur Bank zurück, wo er das Geld wieder einzahlte.
8.10.21

 

 

Landrat verabschiedet langjährige Führungskräfte

Ostalbkreis. Gleich zu Beginn der gemeinsamen Sitzung des Kreistagsausschusses für Gesundheit und Soziales und des Jugendhilfeausschusses stand die Verabschiedung von zwei Urgesteinen der Landkreisverwaltung an. Hans-Michael Betz und Michael Baltes, beides langjährige Führungskräfte beim Ostalbkreis, gehen in Ruhestand.

Hans-Michael Betz war nach seinem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Stuttgart seit 41 Jahren beim Ostalbkreis beschäftigt, davon seit 33 Jahren als Leiter des Geschäftsbereichs Integration und Versorgung. Die Unterbringung, Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Spätaussiedlern, das Behindertenrecht, das Thema Opferpension oder auch die Blindenhilfe und das soziale Entschädigungsrecht werden dort verantwortet. In die Amtszeit von Betz fielen tiefgreifende und gesellschaftspolitische Umbrüche wie etwa Mauerfall und Wende, in deren Folge Übersiedler im Ostalbkreis in der Aalener Weidenfeldhalle untergebracht und versorgt werden mussten, der Balkankrieg in den 1990er-Jahren, der eine Flüchtlingswelle auslöste, oder auch die Flüchtlingskrise 2015.

Ebenfalls seit über 30 Jahren ist der studierte Sozialpädagoge Michael Baltes beim Ostalbkreis. Ab 1988 war er als Mobiler Kreisjugendpfleger und seit 1991 als Stellvertreter des Kreisjugendreferenten und Geschäftsführers des Kreisjugendrings Ostalb e. V. tätig. Im Jahr 1993 schließlich übernahm er die Geschäftsführung des Kreisjugendrings. Gleichzeitig leitete er das Kreisjugendreferat, das Unterstützung bei Fragen zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie z.B. Jugendtreffs, Jugendräumen, Buden, Bauwägen, Jugendschutz-bestimmungen, Jugendhearings, Kinderferienprogrammen oder zur Vereins- und Verbandsjugendarbeit bietet. Während seiner Tätigkeit konnte Baltes viele Maßnahmen und Projekte initiieren und organisieren. Dazu gehören Jugendkonferenzen, „Kicken gegen Rechts“, Ferienfreizeiten oder auch Sternfahrten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
8.10.21

 

 

Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen

Schwäbisch Gmünd (sv) Im Kulturzentrum Prediger fand die Release Party zum Song "So wie ich bin" statt. Der Song entstand im Rahmen eines Musikprojektes in Kooperation mit der Kommune Inklusiv Schwäbisch Gmünd und der Aktion Mensch. Der Leiter des Amtes für Familie und Soziales, Hans-Peter Reuter, begrüßte die etwa 40 Gäste im Refektorium.
Nach der Begrüßung wurde das Musikvideo präsentiert. Anschließend hat das Projektteam um Sandra Sanwald (Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwäbisch Gmünd), Udo Grau (Haus Lindenhof, Bandleiter "Staubstumm"), Lena Haas-Möldner (Canisius Haus) und Steffi Kutil (Ideengeberin/Singer/Songwriterin) in einer Videobotschaft die Bedeutung des Projektes für jeden einzelnen dargestellt. Als Dankeschön überreicht das Projektteam den Teilnehmern Jahreslose der Aktion Mensch.
Über zwei Jahre wurde an dem Projekt gearbeitet, welches immer wieder durch die Corona-Pandemie verschoben werden musste. "Mit Geduld und Durchhaltevermögen ist ein außergewöhnliches Projekt entstanden und ich hatte richtig viel Spaß und wunderschöne Begegnungen. Am Meisten mag ich an dem Song, dass er Menschen Mut macht zu sich selbst zu stehen und ihren eigenen Weg zu gehen", so die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Sandra Sanwald. Lena Haas-Möldner freute sich, dass mit dem Projekt so viele unterschiedliche Menschen zusammen gebracht werden konnten und für Udo Grau ist das Projekt ein wichtiges Beispiel für Inklusion, denn "jeder macht das was er will und was er kann".
Weitere Einrichtungen haben sich am Projekt beteiligt. Im Musikvideo zu sehen sind ebenfalls SchülerInnen der Gmünder Schule St. Josef - Schule für Hörgeschädigte, die den Song in Gebärdensprache übersetzt haben. "Die Eltern und Schüler sind wahnsinnig stolz und fühlen sich sehr wertgeschätzt", so die stellvertretende Leiterin Heike Eberhard. Auch die Schulleiterin Andrea Schott war am Abend zu Gast und freute sich über die Teilnahme am Projekt.
Geschrieben wurde der Song von Steffi Kutil. Die Gmünder Singer/Songwriterin, ist zudem auch die Filmemacherin und Ideengeberin des Projektes. "Mir war es wichtig, mit dem Song ein Statement für Akzeptanz und Toleranz zu setzen und einen Song für alle zu machen". Aufgenommen wurde der Song in mehrere Etappen im Gmünder Tonstudio „jaM'in“ mit Marcus Theinert. Im Musikvideo zu sehen sind Zusammenschnitte der Band- und Choraufnahmen, die im Tonstudio entstanden sind. Weiter wurde bei einem[nbsp] Selbstverteidigungskurs der Kommune Inklusiv im Canisius-Haus gedreht. Da sowohl der Song als auch das Video für alle verständlich sein sollte, ist der Text in leichter Sprache geschrieben und kann im Video mitgelesen werden. Sichtlich viel Spaß gab es bei allen Beteiligten, die im Anschluss im Foyer des Kulturzentrums bei Snacks, Getränken und Gesprächen sich und den Song feierten und hoffen nun, dass dieser auch weiterhin weit verbreitet wird. Über 1.100 Aufrufe hat das Musikvideo bereits, das auf dem städtischen YouTube Kanal zu sehen ist.  Der Song „So wie ich bin“ ist online auf dem städtischen Youtube-Kanal: https://youtu.be/eQjopudjYLg.
8.10.21

 

 

Einbruch in Rathaus

Waldstetten. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hebelten Einbrecher ein Fenster des Interimsrathauses in der Bettringer Straße auf und verschafften sich so Zutritt zu den Büroräumlichkeiten. Dort durchsuchten sie mehrere Schubladen und Schränke, wobei sie Bargeld entwendeten. Die Einbrecher hinterließen einen Gesamtschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, unter der Telefonnummer 07171/3580 um sachdienliche Hinweise.
8.10.21

 

 

Unfälle in Grafenbergtunnel

Schorndorf. Am Donnerstagnachmittag ereigneten sich Auffahrunfälle im Grafenbergtunnel, bei dem insgesamt sieben Fahrzeug beschädigt wurden. Zunächst war gegen 16.30 Uhr ein 76-jährige Fahrer eines Pkw auf der B 29 in Richtung Aalen gefahren, als sich der Verkehr im Grafenbergtunnel staute. Der Autofahrer konnte auf der linken Fahrspur nicht mehr anhalten und fuhr auf den Pkw  einer 19-jährigen Autofahrerin auf. Zwei weitere nachfolgende Autofahrer, konnten auch nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren in die Unfallstelle. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Unfallschäden belaufen sich hier auf ca. 10.000 Euro.Kurze Zeit später ereignete sich im Tunnel ein Folgeunfall. Ein 26-jähriger fuhr bei stockendem Verkehr infolge Unachtsamkeit auf einen Pkw auf. Zudem streifte der Unfallverursacher noch ein weiteres Fahrzeug und beschädigte dieses. Bei diesem Unfall entstanden Sachschäden in Höhe von ca. 5000 Euro.
8.10.21

 

 

Schorndorfer Weihnachtswelt findet statt

Schorndorf. Vom 27. November bis 21. Dezember verwandelt sich Schorndorfs Innenstadt wieder in eine Weihnachtswelt mit vielen tollen Angeboten. Auf dem Mittleren und Oberen Marktplatz präsentieren Standbetreiber fast wie gewohnt ihr buntes Sortiment. Darüber hinaus schenken Gastronomen und Einzelhändler an verschiedenen Stellen der Innenstadt Glühwein aus und verkaufen leckere Speisen zum Mitnehmen. Gleich zum Auftakt, am 28. November, findet am Unteren Marktplatz außerdem der Weihnachtsmarkt der Vereine statt.
Wer über die Weihnachtswelt oder den Weihnachtsmarkt der Vereine schlendern und auch Essen und Trinken möchte, muss sich vorab an einer zentralen Anlaufstelle mit einem 3G-Nachweis registrieren und bekommt ein Armband. Alle Besucherinnen und Besucher, die einfach nur über den Weihnachtsmarkt bummeln möchten oder an einem der Kunsthandwerksstände einkaufen, brauchen keinen Nachweis.
Zur Tradition in der Weihnachtszeit in Schorndorf gehört auch die Weihnachtsmütze auf dem Rathausturm. Nachdem sie im letzten Jahr erstmals nicht aufgesetzt wurde, wird sie in diesem Jahr wieder dort platziert.
7.10.21

 

 

Nach Unfall aus dem Staub gemacht

Eislingen. Am Dienstag entfernte sich ein Unfallverursacher in Eislingen unerlaubt von der Unfallstelle. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 87-jähriger mit seinem Pkw rückwärts von einem Parkplatz auf die Steinbeisstraße und beschädigte dabei einen Lkw. Dieser parkte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Nach dem Unfall fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Eine Zeugin beobachtete den Unfall und gab der Polizei Hinweise. Dadurch ermittelte die Polizei den Unfallverursacher. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.500 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige.
7.10.21

 

 

Kai Steffen Meier rückt für Werner Ziegler nach

Geislingen. Im Geislinger Gemeinderat wurden am Donnerstag ein Stadtrat verabschiedet: Prof. Dr. Werner Ziegler (CDU) hat das Gremium aus Altersgründen auf eigenen Wunsch verlassen. Er gehörte dem Gemeinderat seit 2014 ununterbrochen an.  „Im Namen der Stadt und des Gemeinderats bedanke ich mich für Ihr ehrenamtliches Engagement und Ihre Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Sie waren sich für kein Thema und keinen Termin zu schade, hatten stets einen guten Blick auf die Zahlen und legendär waren auch – unabhängig von unseren Sitzungen – Ihre Auftritte bei der Kreissäge.“ Frank Dehmer verabschiedete Prof. Dr. Werner Ziegler mit einer Urkunde, einem Luftbild von Geislingen und einer Flasche Wein. Neu ins Amt eingeführt wurde Kai Steffen Meier (CDU). Er rückt für Prof. Dr. Werner Ziegler in das Gremium nach. Oberbürgermeister Frank Dehmer wies Meier auf die Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeinderats hin. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, dass Kai Steffen Meier sämtliche Sitze in den unterschiedlichen Ausschüssen von Prof. Dr. Werner Ziegler übernimmt.
7.10.21

 

 

Neue Bürgermeisterin gewählt

Kirchheim unter Teck. Nachdem der bisherige Bürgermeister Stefan Wörner die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Richtung Pfullingen verlassen hatte, galt es diese Stelle neu zu besetzen. Insgesamt gingen auf die Stellenausschreibung 20 Bewerbungen ein. In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderates wurde unter drei Bewerbern Christine Kullen (Hauptamtsleiterin der Gemeindeverwaltung Remshalden) gewählt.  Sie erhielt  21 Stimmen und damit die erforderliche absolute Mehrheit direkt im ersten Wahlgang. Sie wird damit künftig das Führungstrio mit Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und dem Ersten Bürgermeister Günter Riemer komplettieren.

Die 51-jährige Christine Kullen ist studierte Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und bringt insgesamt 24 Jahre Kommunalverwaltungs- und Führungserfahrung mit, darunter 15 Jahre Erfahrung als Hauptamtsleiterin der Verwaltungen in Burladingen, Freudenstadt, Konstanz und zuletzt seit 2016 der Gemeindeverwaltung Remshalden. In ihrer aktuellen Position als Hauptamtsleiterin in Remshalden ist sie verantwortlich für die Bereiche Personal und Organisation, Kindertagesstätten und Schule, Soziales, Jugend und Senioren, die Flüchtlingssozialarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, Bürgerdienste und Wahlen sowie Informations- und Kommunikationstechnik. Dies deckt sich über weite Strecken mit ihren künftigen Aufgaben in Kirchheim unter Teck. Nach einer Umstrukturierung ist die Beigeordnete verantwortlich für Leitung des Dezernats 3 - und damit für die Abteilungen Bildung, Kultur, Soziales, die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung sowie für die Stabsstelle Recht der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.
7.10.21

 

 

Tote Igel entdeckt

Donzdorf. Ein Zeuge machte die Entdeckung in Donzdorf. Er entdeckte zwei tote  Igel im Schlosspark. Vermutlich die vergangenen Tage tötete ein Unbekannter die beiden Tiere und ließ diese zurück. Der Polizeiposten Donzdorf (Telefon 07162/910310) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.
7.10.21

 

 

Autofahrerin prallt auf haltende Autos

Göppingen. Mehrere Autos waren am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen beteiligt. Der Unfall ereignete sich in der Lorcher Straße. Kurz nach 18 Uhr übersah eine 35-jährige l Fahrerin mehrere verkehrsbedingt haltende Autos. Sie prallte in das Heck des Wagens einer 20-Jährigen. Das Fahrzeug schob es wiederum auf einen davor stehenden Wagen einer 32-Jährigen. Bei dem Unfall erlitten alle drei beteiligten Autofahrerinnen leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 7.000 Euro.
7.10.21

 

 

In Bäckerei eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend löste der Einbruchsalarm einer Bäckerei in der Adam-Riese-Straße in Bettringen aus. Der Besitzer verständigte umgehend die Polizei, welche die Örtlichkeit unverzüglich anfuhr. Trotz umfangreicher Fahndung, an der insgesamt fünf Streifenwagen und auch die Polizeihundestaffel beteiligt waren, konnten keiner der Diebe gestellt werden. Auf einem Überwachungsvideo konnten drei Personen erkannt werden, welche sich kurz vor Eintreffen der Polizei noch im Gebäude aufhielten. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld in Höhe von rund 1800 Euro. Über den von ihnen verursachten Sachschaden können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
7.10.21

 

 

Defizit der Alb-Fils-Kliniken wächst weiter

Kreis Göppingen. Von der einstmal anvisierten "schwarzen Null" sind die Alb-Fils-Kliniken im Kreis Göppingen weiter entfernt denn je. Das Jahr 2020 soll nach Informationen von unser-stauferland.de mit einem Defizit von gut zehn Millionen Euro abschließen, fast vier Millionen Euro mehr als im Jahr 2019. Und auch für 2021 sieht es nicht rosig aus. Hier rechnet man ebvenfalls schon mit einem Minus in zweistellinger Millionenhöhe. Aufgefangen werden muss das Defizit über den Kreishaushalt und gegebenenfalls über eine Erhöhung der Kreisumalge. Über  die wirtschaftliche Situation der Kliniken wollen Landrat Edarf Wolff und die Geschäftsführer des Klinikums an diesem Freitag die Öffentlichkeit informieren.
6.10.21

 

 

Corona: Drei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind innerhalb einer Woche  drei Personen gestorben,, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet sein sollen. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau. Einer der beiden Männer war über 80, der andere über 90 Jahre alt. Die verstorbene Frau war über 80 Jahre alt. Die drei Todesfälle stehen im Zusammenhang mit Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Aktuell wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 29 Bewohner und Pflegekräfte positiv getestet. An 14 Schulen im Landkreis wurden bei insgesamt 75 Lehrer und Schüler Covid-Viren nachgewiesen. In zwei Kindertagesstätten wurden zwei Kinder positiv getestet.

Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch im Landkreis Göppingen 36 neue Corona-Fälle. Insgesamt wurden damit seit. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Göppingen nach Angaben des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 66,1, in ganz Baden-Württemberg bei 78,7.

Laut einer Veröffentlichung des Sozialministeriums sind insgesamt 60,1 Prozent der Menschen im Landkreis Göppingen vollständig geimpft. 62,2 Prozent der Menschen sind mindestens einmal geimpft. Landrat Edgar Wolff zeigt sich erfreut, dass mittlerweile mehr als 155.000 Personen aus dem Landkreis den vollständigen Impfschutz aufweisen. Allerdings gelte es, auch die Menschen zu einer Impfung zu bewegen, die bislang noch zögerlich sind.“
6.10.21

 

 

Kinderwünsche zum Weihnachtsfest

Geislingen. Um sozial benachteiligten Kindern in Geislingen eine Freude zu machen, organisiert das Mehrgenerationenhaus Geislingen gemeinsam mit Jugendgemeinderäten und sozialen Einrichtungen die Aktion „Weihnachtsbaum der Kinderwünsche“. Alle Familien, die in Geislingen gemeldet sind und nur ein geringes Einkommen sowie Kinder bis 16 Jahre haben, können sich ab jetzt im Mehrgenerationenhaus (Schillerstr. 4) melden, um für ihre Kinder einen Wunschzettel abzuholen. Sobald die Wünsche der Kinder notiert sind, spätestens jedoch bis zum 10. November, kann der Wunschzettel im Mehrgenerationenhaus wieder abgegeben werden.

Der Wunsch darf 30 Euro pro Kind nicht übersteigen und es sollten keine Einkaufsgutscheine auf den Wunschzetteln stehen. Bürger, Geschäfte und Firmen aus Geislingen, die gerne einem oder mehreren Kindern einen Wunsch erfüllen möchten, sind dann dazu aufgerufen, einen Wunschzettel vom Weihnachtsbaum der Kinderwünsche zu pflücken, das gewünschte Geschenk zu kaufen und es dann weihnachtlich verpackt und mit der Nummer bzw. dem Wunschzettel versehen bis zum 11. Dezember  wieder in der Stadtbücherei abzugeben. Infos bei Julia Maurer, die das Projekt koordiniert: Tel. 07331-440 363, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
6.10.21

 

 

Fußgängerin umgefahren

Göppingen. Am Dienstag flüchtete ein Unfallverursacher in Göppingen. Kurz nach 19.15 Uhr kam es zu dem Unfall in der Freihofstraße. Ein unbekannter Autofahrer fuhr dort rückwärts von einem Parkplatz aus. Dabei stieß er gegen eine 74-jährige Fußgängerin. Die stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Den Unfall bemerkte der Fahrer und stieg aus. Mit einer Zeugin kümmerte er sich kurz um die Seniorin. Unter dem Vorwand sein Auto beiseite fahren zu wollen, suchte der Mann das Weite. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/63-2360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Hinweise zu dem geflüchteten Autofahrer geben können. Der soll mit einem beige farbenen Kombi unterwegs gewesen sein.
6.10.21

 

 

Geriatrische Klinik erneut zertifiziert

Göppingen. Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin am Christophsbad wurde erneut zertifiziert. Der Geschäftsführer der Christophsbad Klinikgruppe, Oliver Stockinger, die Geschäftsbereichsleiterin Birgit Kälbling sowie der Chefarzt der Rehaklinik, Dr. Christian Marburger, bedankten sich für die sehr gute Teamleistung bei den Mitarbeitern. Stockinger lobte das gesamte klinische Team und Birgit Kälbling für ihre sehr gute Arbeit. Zusammen mit Chefarzt Dr. Marburger förderte sie die berufsgruppen- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit.
6.10.21

 

 

Mit E-Bus auf Probefahrten

Göppingen. Wer in diesen Tagen auf Linien des Busunternehmens Frank+Stöckle in Göppingen oder im angrenzenden Voralbraum unterwegs ist, kann eine interessante Erfahrung machen. Erstmals wird ein nagelneuer Daimler-Bus vom Typ E-Citaro im regulären Fahrbetrieb eingesetzt. Der Testbetrieb wurde durch das Hattenhofener Traditionsunternehmen Frank+Stöckle initiiert, das Erfahrungen mit der neuen Technik auf der Linie sammeln möchte und das batterielektrisch betriebene Modell auf der Linie einsetzt. Jung-Unternehmer Carsten Frank beschäftigt sich seit Jahren mit den Möglichkeiten, emissionsarme Busse im Regelverkehr zu etablieren um schon bald die notwendigen Klimastandards der Zukunft erfüllen zu können: „Wir prüfen derzeit, wie mit der neuen Antriebstechnik umzugehen ist, welche Voraussetzungen wir im Betrieb benötigen und ob sich die derzeit verfügbaren Busmodelle im täglichen Einsatz bewähren“. Die Mannheimer Bushersteller des Daimler-Konzerns stellen ihr aktuelles Modell für einen Testlauf im Landkreis in dieser Woche zur Verfügung. Aus diesem Anlass fand am Mittwoch eine Informationsfahrt statt, zu dem unter anderem der Landkreis als Aufgabenträger für den Busverkehr, Vertreter der Kommunen und des Kreistags eingeladen waren. Der Probebetrieb gab interessante Einblicke in eine der großen Herausforderungen der Zukunft, wenn es darum geht, die anstehende Verkehrswende ernst zu nehmen und im Bereich des ÖPNV die betrieblichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. „Die neuen politischen Vorgaben der Europäischen Union in Bezug auf die künftigen Anforderungen an die Busflotte weisen den Weg“ berichtet Jörg-Michael Wienecke, Amtsleiter für den Bereich Mobilität im Landratsamt, der die Initiative aus der Unternehmerschaft ausdrücklich begrüßte.  In der Kreisbehörde arbeitet man intensiv an der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans, der bei der Neuausschreibung der Linienverkehre nach der Clean Vehicle Directive (CVD) ab 2025 einen Anteil von 65 Prozent an emissionsfreien bzw. emissionsarmen Fahrzeugen gewährleisten muss. Die Erkenntnisse des Informationstags wolle er mit seinem Team in die komplexe Aufgabenstellung mit einbeziehen. Die finanziellen Auswirkungen sieht er kritisch.

Dennoch stellt sich den Planern wie auch den beteiligten Bus-Betreibern eine riesige Aufgabe, diese Ziele in vergleichsweise kurzen Zeiträumen im unternehmerischen Alltag umzusetzen und entsprechende Fahrzeuge rechtzeitig zu beschaffen. Welche Technik am Ende das Rennen machen wird, sei dabei ein Stück weit noch offen, meint Wienecke. Die batterieelektrische Variante, wie sie der E-Citaro von Daimler bereits in zweiter Generation mit einer Tagesleistung von rd. 300 km ohne Nachladen bietet, spielt ganz vorne mit. Aber auch die Brennstoffzelle, die auf Grünem Wasserstoff basiert, nimmt deutlich an Fahrt auf. Die anstehenden politischen Entscheidungen müssen die Marktlage und die technologische Entwicklung gleichermaßen berücksichtigen, um bei diesen zentralen Fragen voranzukommen. Auf dem Weg dahin, bot die Informationsfahrt interessante Einblicke, die im Weiteren ausgewertet und in die anstehenden Entscheidungsprozesse mit eingebunden werden sollen.

Für die Fahrgäste bietet der neue Elektro-Bus durch deutlich reduzierte Fahrgeräusche im Innenraum entschieden mehr Komfort. Im Stadtraum erweisen sich der komplett entfallende Schadstoffausstoß und der ebenfalls reduzierte Motorenlärm als besonders angenehme Effekte, die unter dem Strich für mehr Lebensqualität in Stadt und Land sorgen. Wo und wann der Bus auf den Frank+Stöckle-Linien in den nächsten Tagen zum Einsatz kommt, bleibt dem Zufall überlassen.
6.10.21

 

 

Eislingen tauscht Straßenlampen aus

Eislingen. Die Stadt Eislingen hat sich beim Förderprogramm „KSI: Sanierung Straßenbeleuchtung mittels LED-Technik“ beteiligt. Aus dem Bundeshaushalt werden für die Modernisierung 30 Prozent der rund 330.000 Euro Gesamtkosten zur Verfügung gestellt..

In Eislingen werden insgesamt 466 alten Bogenleuchten mit 150, 125, 100 und 70 Watt gegen neue Trilux LED-Leuchten mit 34, 28, 21 und 12 Watt ausgetauscht.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. „Besonders freut uns die spürbare Nachhaltigkeit mit der deutlichen Reduzierung der Stromkosten, weshalb wir weiter auf LED-Technik setzen werden“, bekräftigt OB Klaus Heininger. Die Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
6.10.21

 

 

Preis für „Rücksicht macht Wege breiter“

Kreis Göppingen. In den Sommermonaten war viel los auf den Wander- und Radwegen im Landkreis Göppingen. Der stark gestiegene Besucherdruck ging einher mit vermehrten Konflikten und Problemen: zurückgelassener Müll, Zerstörung der Vegetation, Verlassen der ausgewiesenen Wege oder emotionale Auseinandersetzungen. Deshalb wurde die Sensibilisierungs-Kampagne „Rücksicht macht Wege breiter“ zu einem respektvollen Miteinander ins Leben gerufen. Der Landkreis hat gemeinsam mit seinem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf  (ESA) einen Sonderpreis für diese Kampagne beim Staatsanzeiger-Award gewonnen.

Erstmals hat der Staatsanzeiger dieses Jahr drei Awards für erfolgreiche und inspirierende Projekte an Kommunen, Verwaltungen oder Behörden aus Baden-Württemberg verliehen. Die Kampagne aus Göppingen konnte in keine der vorhandenen Kategorien eingeordnet werden, weil neben dem Tourismus viele andere Bereiche wie Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft involviert waren. Die Jury war jedoch von dem Gesamtkonzept so begeistert, dass gemeinsam die Entscheidung getroffen wurde einen Sonder-Award zu vergeben.

Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation des Göppinger Landratsamtes hat die Kampagne zusammen mit dem kreisweiten Tourismusverband ESA erstellt. Finanziert wurde die von Juni bis Oktober laufende Marketingkampagne durch vom Kreistag freigegebene touristische Projektmittel.
6.10.21

 

Erhebliche Schäden durch Farbschmierereien

Schwäbisch Gmünd. Innerhalb der letzten Wochen wurden im Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Farbschmierereien festgestellt. So haben Unbekannte in der Pleuer Passage am Bahnhof mehrere Wände und Türen mit schwarzer Farbe besprüht. In der Ledergasse wurde ein Verkehrszeichen mit schwarzer Farbe besprüht und in der Robert-von-Ostertag-Straße an der Josenbrücke wurde eine Tür beschmiert. Der hierbei entstandene Schaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt. Großflächige Farbschmierereien wurden Hussenhofen an der Birkhofbrücke, auf Höhe des dortigen Supermarktes, festgestellt. Da dort aufgrund der Reinigung zusätzlich die Bahnstrecke gesperrt werden musste, wird der Schaden auf etwa 12.000 Euro geschätzt. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 entgegen.
6.10.21

 

 

Haushaltsberatung wird gestreamt

Göppingen. Die Erwiderung der Fraktionen zum Haushaltsplan 2022 am Donnerstag, 7. Oktober, den Oberbürgermeister Alex Maier kürzlich in den Gemeinderat eingebracht hat, wird von der Filstalwelle  live gestreamt und ist über die Homepage der Stadt Göppingen unter www.goeppingen.de live zu verfolgen. Die Erwiderung der Fraktionen ist soll gegen 17.15 Uhr starten.
5.10.21

 

 

Zwei Verletzte bei Crash am frühen Morgen

Salach. Zwei verletzte Personen und hoher Sachschaden sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Salach. Gegen 3.45 Uhr war ein 26-Jähriger mit seinem Lkw in der Weberstraße unterwegs. Er fuhr an der Kreuzung geradeaus und wollte in Richtung Eislingen fahren. An der Kreuzung kam von links eine 34-Jährige mit ihrem Pkw. Die fuhr in Richtung Wilhelmstraße und hatte Vorfahrt. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Nach dem Aufprall fuhr der Lkw  über einen Fahrbahnteiler und beschädigte diesen. Zum Unfallzeitpunkt war die Ampel nicht in Betrieb. Bei dem Unfall erlitten beide Beteiligten Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die 34-Jährige in eine Klinik. Der junge Mann wurde von den Helfern vor Ort versorgt. Er begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Das Auto und der Lkw waren nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
5.10.21

 

 

Frauen bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Beim Auffahren auf die Bundesstraße 29 ereignete sich am Dienstagmorgen ein Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Fahrer eines Transporters befuhr gegen 6.20 Uhr an der Anschlussstelle Schorndorf-West den Beschleunigungsstreifen in Richtung Stuttgart. Dabei erkannte er zu spät, dass zwei vorausfahrende Autos verkehrsbedingt anhielten. Der 57-Jährige fuhr daraufhin auf einen Pkw auf und schob diesen noch auf einen davorstehenden Wagen. Die beiden Fahrerinnen der Pkw wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand schaden von etwa  30.000 Euro. Die Räumung und Säuberung der Unfallstelle behinderte auch den Berufsverkehr. Die Unfallstelle war nur einspurig passierbar. Der Rückstau im Berufsverkehr betrug bis zu sieben Kilometer.
5.10.21

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbäume

Kirchheim unter Teck. Mit dem Herbst rückt auch die besinnliche Jahreszeit immer näher: Um das Kirchheimer Stadtgebiet zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch in diesem Jahr wieder Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentiell geeignete Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum Freitag, 22. Oktober per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter 07021 502-284 melden.
5.10.21

 

 

Polizei sucht Räuber

Schwäbisch Gmünd. Wie bereits berichtet, drang am Dienstag, 28.September um 0.42 Uhr ein bislang unbekannter Täter über ein Fenster in die Wohnung einer 85-jährigen Frau in der Rechbergstraßein Gmünd ein. Nachdem die Wohnungsinhaberin aufgrund der Geräusche erwachte, zwang der Eindringling die Seniorin leise zu sein. Da die 85-Jährige kein Geld in der Wohnung hatte, durchsuchte der Unbekannte die Wohnung und entwendete Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert, ehe er die Wohnung wieder verließ. Der Räuber war etwa 30 bis 32 Jahre alt, ca. 165 cm groß und hatte eine schlanke sportliche Figur. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke und Hose und einer schwarzen Mütze ohne Schild. Zudem führte der Mann eine rote Stofftasche mit sich. Der Mann sprach hochdeutsch ohne einen erkennbaren Akzent. Die Polizei fragt nach Vorliegen der Personenbeschreibung die Bürger, ob sie einen Mann kennen, auf den die Beschreibung zutrifft.
5.10.21

 

 

Hochschule verabschiedet Studenten

Esslingen/Göpingen. 642 Studenten aus Esslingen und Göppingen haben im vergangenen Sommersemester ihren Hochschulabschluss an der Hochschule Esslingen gemacht. Rektor Christof Wolfmaier in seinem Abschiedsvideo: „Viele Erwartungen sollten sich für Sie erfüllt haben! Sie haben Großartiges geleistet und werden Ihre berufliche Zukunft mit Bravour bestehen.“ Ingo Rust, erster Bürgermeister der Stadt Esslingen, Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, und Markus Sontheimer, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VdF) sprachen ebenfalls ihre Glückwünsche aus und gratulierten den Absolventen zu deren Hochschulabschluss.
5.10.21

 

 

Junge Krankenpflegerinnen schaffen ihr Examen

Kreis Göppingen. 22 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken, die 2018 die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ bzw. „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ begonnen hatten, haben jetzt ihr Examen bestanden.

Drei anspruchsvolle und lehrreiche Jahre mit 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis liegen hinter den neuen Pflegefachkräften. Ein großer Teil der Ausbildung musste unter den Restriktionen und einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie stattfinden. Viele der Auszubildenden haben in den Hochphasen der Infektionswellen in den praktischen Einrichtungen direkt in Covid-Bereichen gearbeitet und die Versorgung der Patienten in den Kliniken mit Engagement und Wissen unterstützt.

Klare hygienische Richtlinien gab es bei den schriftlichen wie bei den mündlichen Prüfungen. Insgesamt lief alles reibungslos und sehr diszipliniert. Dies bestätigte auch Hans Schollenberger, Schulleiter im Ruhestand, der vom Regierungspräsidium beauftragt worden war, als Prüfungsvorsitzender die mündlichen Prüfungen zu begleiten. Er überreichte mit der Schulleiterin Sabine Becker und der Kursleitung Susanne Weiler im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Ich freue mich sehr über die positiven Prüfungsergebnisse, trotz der vielen Hürden, welche die Pandemie den Schülerinnen abverlangt hat“, sagte Sabine Becker. Als Jahrgangsbeste erhielt Vanessa Patek von der Geschäftsführung einen Geldpreis. 

Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege haben bestanden:  Yanka Claß, Sophia Kley und Annika Kluge. Die Abschlussprüfungen in der Gesundheits- und Krankenpflege haben bestanden:
Michelle Arnold, Melissa Asllani, Helen Bulling, Sidra-Tul-Muntaha Chughtai, Annalisa Di Liberto, Esra Gülec, Juliet Helling, Arzu Kama, Dilay Koca, Laura Melchior, Johanna Mies, Vanessa Patek, Ilayda Peker, Isabelle Sauter, Fazilet Seker, Julia Traub, Elif Secil, Sophie Wiget, Derya Yangöz.
5.10.21

 

 

Streit wegen Jacke eskaliert

Göppingen. Wegen einer Jacke schlugen am Sonntag in Göppingen zwei Männer aufeinander ein. Die beiden 26-jährigen Männer trafen gegen 22.45 Uhr am Bahnhof aufeinander. Zwischen den Beiden entwickelte sich ein Streit, weil einer dem anderen angeblich seine Jacke ausleihen wollte. Letztendlich verblieb das Kleidungsstück beim Eigentümer und die Streithähne trennten sich.
4.10.21

 

 

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Heubach. Wegen einer gemeldeten Ruhestörung fuhren Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd am Sonntag kurz nach 1 Uhr eine Gaststätte in der Hauptstraße in Heubach an. Vor dem Lokal hielten sich etwa 30 Personen auf. Ein 34-Jähriger und eine 26-Jährige, die auf dem Gehweg saßen und die Beine auf der Fahrbahn hatten, wurden durch die Beamten aufgefordert, sich auf den Gehweg zu begeben. Hierauf reagierte der 34-Jährige sofort sehr aggressiv; seine Begleiterin beleidigte die Beamten, weshalb die Personalien der Frau aufgenommen werden sollten. Dies verweigerte sie zunächst. Da der 34-Jährige weiterhin sehr aufgebracht war, wurde er von vorbeikommenden Passanten zunächst festgehalten. Die 26-Jährige wurde von den Polizisten zur Seite genommen; mehrfach versuchte ihr Begleiter zu ihr zu gelangen, wobei er in drohender Haltung auf die Beamten zu ging. Um einen Angriff des Mannes zu verhindern, musste er letztendlich zu Boden gebracht und dort fixiert, woraufhin wiederum die 26-Jährige und weitere Barbesucher ihm zu Hilfe eilen wollten. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Polizeibeamter ließ sich die Lage beruhigen. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Beame leicht verletzt.
4.10.21

 

 

Unfallverursacher schwer verletzt

Waldstetten. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Autofahrer am Samstagabend bei einem von ihm verursachten Verkehrsunfall zu. Der junge Mann befuhr mit seinem Pkw die Verbindungsstraße zwischen Schwäbisch Gmünd und Waldstetten, wo er aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug von der Straße abkam. Das Fahrzeug fuhr zunächst auf die ansteigende Leitplanke auf und auf dieser rund 25 Meter entlang, ehe es von der Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geriet und anschließend eine steile Böschung hinauffuhr. Beim Gegenlenken touchierte das Fahrzeug einen entgegenkommenden Pkw und kippte letztendlich an der steilen Böschung auf das Dach. Die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Der 20-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 13.000 Euro.
4.10.21

 

 

Spielautomaten aufgebrochen

Heubach. Über das Fenster verschafften sich Unbekannte am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr Zutritt zu einem Bistro in der Bahnhofstraße. Im Gebäudeinneren hebelten die Täter zwei Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
4.10.21

 

 

Autofahrer übersieht fast Streifenwagen

Süßen. Am Sonntag verursachte ein Autofahrer eine gefährliche Situation in Süßen. Gegen 10 Uhr wollte ein 31-Jähriger mit seinemP kw vom Gässle auf die Hauptstraße abbiegen. Dabei übersah er fast einen Streifenwagen. Der 31-Jährige hatte nämlich die vorderen Seitenscheiben mit Folie beklebt. Dies stellte die Polizei bei der Kontrolle fest. Das ist nicht erlaubt und gefährlich, wenn die Folie nicht ausdrücklich zugelassen wurde. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld wegen des verkehrsunsicheren Zustands seines Fahrzeugs. Unter Aufsicht der Polizei entfernte der Mann die Folie.
4.10.21

 

 

Impf-Ärzte spenden für Flutopfer

Ostalbkreis. Eine Spendenscheck über 6000 Euro für die Opfer der Flut-Katastrophe in Deutschland stellten der Ärztliche Leiter des KIZ, Peter Schmidt, und Landrat Dr. Joachim Bläse stellvertretend für rund 30  Ärzte aus. Diese hatten unter dem Motto „1 Stunde für die Flutopfer“ Teile ihres Honorars, welches sie als Impfärzte im Aalener Impfzentrum erhalten haben, für die „Aktion Deutschland Hilft“ zugunsten der Flutopfer zur Verfügung gestellt. Bläse dankte den Ärzten für ihren Einsatz im Impfzentrum und dafür, dass sie sich finanziell für Menschen engagierten, die während des Hochwassers im Juli teilweise alles verloren hätten.
4.10.21

 

 

Finale von "Heiß auf Lesen"

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr endete der Sommerleseclub „Heiss auf lesen“ mit einer kleinen Abschlussveranstaltung im Spitalhof, bei dem die Teilnehmer für ihr fleißiges Lesen belohnt wurden. Über 80 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren haben in diesem Jahr an dem Sommerleseclub teilgenommen und dabei über 300 Bücher gelesen. Zu jedem gelesenen Buch wurden sie von den Bibliotheksmitarbeiterinnen interviewt und durften das Buch bewerten. Jedes Kind, das während der Ferienzeit drei Bücher oder mehr gelesen hat, bekam bei der Abschlussveranstaltung nicht nur eine Urkunde und eine kleine Überraschung, sondern nahm auch an der Verlosung von tollen Preisen teil. Insgesamt erhielten im diesem Jahr 45 Kinder eine Urkunde und freuen sich schon auf den nächsten Sommerleseclub im kommenden Jahr.
4.10.21

 

 

Renovierungsarbeiten enden tödlich

Eislingen.  Bei Renovierungsarbeiten an einem Altbau stürzte am Samstagvormittag ein Betonbalkon vom ersten Obergeschoss ab und begrub den 53-jährigen Eigentümer unter sich. Bei den Arbeiten sollten die Betonstützen ausgetauscht werden. Hierfür sicherten Arbeiter den Balkon mit Metallstützen ab. Als eine Metallstütze vom Hauseigentümer mit Hammerschlägen zur Seite geschlagen wurde, fiel sie seitlich weg. In der Folge brach der Balkon von der Hauswand ab. Der Mann wurde unter den Balkonplatte begraben und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Das Gebäude wurde an der Südseite stark beschädigt und ist einsturzgefährdet. Am Montag wird das Gebäude von einem Statiker überprüft. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.
3.10.121

 

 

Auto erfasst betrunkenen Fußgänger

Göppingen. Schwer verletzt wurde ein betrunkener Fußgänger am Samstagmorgen zwischen Ursenwang und Eschenbach Aus bislang unbekannten Gründen erfasste ein 35-jähriger Autofahrer den Fußgänger mit dem rechten Kotflügel. Der befand sich zu dem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand. Nach dem Anprall wurde der 24-jährige Fußgänger auf die Motorhaube geschleudert und prallte mit dem Kopf auf der Fahrerseite auf die Windschutzscheibe. Der Mann war zum Zeitpunkt des Unfalls deutlich betrunken. Da der Unfallhergang für die Beamten des Verkehrsdienstes Mühhausen unklar war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Dieser untersuchte die an Ort und Stelle feststellbaren Spuren. Voraussichtlich wird erst nach Vorliegen des Gutachtens zu ermitteln sein, wer den Verkehrsunfall verursacht hat.
3.10.21

 

  

Mülldebakel: Sondersitzung für Kreisräte

Kreis Göppingen. Das Mülldebakel im Kreis Göppingen hält an. Nach wie vor hat die Landkreisverwaltung das Schreiben des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) trotz der massiven Bürgerproteste nicht zurückgenommen. Inzwischen ist die Online-Petition gegen das neue Müllkonzept und die Gebühren-Erhöhung abgeschlossen und zählt knapp 14200 Unterstützer. Zahlreiche Bürger wollen zudem das AWB-Schreiben nicht beantworten.

Vor dem Hintergrund des Protestes, der auch in zahlreichen Leserbriefen in der Lokalzeitung zum Ausdruck kommt, hat der Landrat für Freitag den Kreistagsausschuss für Umwelt und Verkehr einberufen, die auch von den Freien Wählern gefordert worden war. Damit trotz Corona-Pandemie möglichst viele Bürger die Möglichkeit haben, die Ausführungen zum Tagesordnungspunkt "Künftiges Sammel- und Gebührenkonzept Abfallwirtschaft" zu verfolgen, wird die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als Livestream zur Verfügung gestellt. Abrufbar ist dieser unter dem Link https://filstalwelle.de/live/events/lrgp255649973  oder in dem entsprechenden Beitrag auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-goeppingen.de.   Die Sitzung wird außerdem in den Hohenstaufen-Saal (Erdgeschoss, Raum C 001) im Landratsamt Göppingen, Lorcher Straße 6 übertragen. Sie kann dort unter Einhaltung der Corona-Regeln verfolgt werden. Es stehen deshalb nur begrenzt Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr beginnt um 14 Uhr. Der Livestream beginnt zeitgleich. Im Nachgang der Sitzung kann die Aufzeichnung noch bis zum 30.April auf der Homepage des Landkreises Göppingen abgerufen werden.

Nach Informationen von unser-stauferland.de will die Landkreisverwaltung  an ihrer bisheriger Marschroute in der Müllpolitik festhalten und sieht auch keine handwerklichen Fehler in der  Kommunikationspolitik. Verhandlungsspielraum sieht man im Landratsamt aber wohl noch bei der Anzahl der mit der Gebühr abgegoltenen Leerungen (bisher zehn). Auch denkbar ist, dass die Müllgebühr in zwei Schritten auf das geplante Niveau angehoben wird.
12.4.21

 

 

Landkreise verhängen Ausgangssperren

Kreis Göppingen / Region. Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einer 7-Tage-Inzidenz  von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.  Im Landkreis Göppingen lag die 7-Tages-Inzidenz bei 209,6, im Ostalbkreis bei 167,8.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich seien Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb sei diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.

Das Landratsamt Göppingen hat die Allgemeinverfügung über eine nächtliche Ausgangsbeschränkung im Landkreis Göppingen erlassen und im Rahmen einer Notbekanntmachung auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Verfügung gilt am zweiten Werktag nach ihrer Veröffentlichung als bekanntgegeben und wird damit am Mittwoch, 0 Uhr wirksam.Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz zeigt laut Landratsamt, dass die bislang getroffenen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Fallzahlen einzudämmen. Während die Inzidenz am 7. April noch bei 110,0 lag, stieg sie innerhalb von zwei Tagen auf 156,5 und erreichte am 11. April einen Wert von 197,2. Auch die Kapazitäten zur Betreuung der Corona--Patienten an den beiden Standorten der Albs-Fils-Kliniken seien aktuell an ihren Grenzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort wurden gestern 56 Corona-Patienten behandelt. Die Zahl der aktuell an Corona Infizierten betrug im Landkreis am Montag 761. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Montag laut Sozialministerium in Stuttgart im Landkreis Göppingen 209,6.

Das Gesundheitsamt geht aufgrund des diffusen Infektionsgeschehens von einer nicht unerheblichen Zahl von Infektionen im privaten Bereich aus. Durch die Ausgangsbeschränkung soll die Mobilität und die nicht essentiell notwendigen Kontakte am späten Abend und in der Nacht beschränkt werden. Nach dieser Allgemeinverfügung dürfen sich Personen im Landkreis Göppingen zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen außerhalb ihrer Wohnung oder sonstigen Unterkünften aufhalten. Triftige Gründe sind beispielsweise der Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen oder die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
12.4.21

 

 

Motorrad prallt gegen Pedelec

Donzdorf. Schwerste Verletzungen zogen sich ein 22- und ein 80-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag in Donzdorf zu.  Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 32-Jähriger mit seinem Motorrad in Richtung Ortsmitte. Ihm folgte ein 22-Jähriger, ebenfalls auf seinem Motorrad. Beide kamen aus Richtung Süßen. Die Fahrzeuge hatten einen Pkw überholt. In der Nähe einer Tankstelle überquerte ein Pedelecfahrer die Straße. Der 32-Jährige wich aus und vermied so einen Zusammenstoß. Der 22-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und ausweichen und prallte gegen das Pedelec. Die Fahrer stürzten und trugen lebensgefährliche Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber flog den 22-Jährigen in ein Krankenhaus. Ein Rettungswagen transportierte den 80-jährigen Pedelcfahrer in eine Klinik. Zur Klärung der Unfallursache ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens an. Die Fahrzeuge stellte die Polizei sicher. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden an ihnen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Nach dem Unfall war die Fahrbahn für einige Zeit voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (07335/96260) hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht auch dem Hinweis nach, dass die Motorradfahrer zu schnell unterwegs gewesen sind.
12.4.21

 

 

Hochschule verabschiedet 558 Studenten

Esslingen/Göppingen. Für die  Absolventen der Hochschule Esslingen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt: 558 junge Frauen und Männer haben  ihre Abschlusszeugnisse per Post erhalten. Darunter befinden sich auch 51 internationale Absolventen, die aus 28 Staaten kommen. Die Hochschule kann die jungen Menschen wegen der Gesundheitslage nur online in den Fakultäten in Esslingen und Göppingen verabschieden. Zudem gibt es einen Abschlussfilm mit Grußworten und Glückwünschen. „Sie haben mit ihrer Bachelor- oder Masterurkunde einen Meilenstein in Ihrem Leben und Ihrer beruflichen Karriere erreicht. Hinter Ihnen liegt ein prägender Lebensabschnitt, in dem Sie bestimmt viele neue Erfahrungen gemacht, neue Freundschaften geschlossen, sich persönlich weiterentwickelt haben“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen, in seiner virtuellen Grußbotschaft. „Oft haben Sie auch anstrengende Zeiten erlebt – umfangreichen Lernstoff, schwere Prüfungen und Klausuren“, so der Rektor. „Doch die Mühe hat sich gelohnt“, führt Wolfmaier weiter aus. „Das Zeugnis der Hochschule Esslingen wird Ihnen Türen öffnen.“ Glückwünsche übermitteln in dem Video auch die Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Dr. Jürgen Zieger, sowie der Stadt Göppingen, Alexander Maier. Des Weiteren gratuliert der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Hochschule Esslingen (VDF), Markus Sontheimer.
12.4.21

 

 

Feuerwehr löscht Flammen

Göppingen. Am Montag brannte eine Hütte in Göppingen.  Gegen 1.15 Uhr sah ein Zeuge die Flammen auf einem Grundstück in der Oberen Gartenstraße und verständigt die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr kam und löschte die Flammen in der Spielhütte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach der Brandursache. Der Zeuge will auch gesehen haben, dass eine Person vom Brandort geflüchtet ist. Den Sachschaden schätzen die Ermittler auf ungefähr 1.500 Euro.
12.4.21

 

 

Einbrecher ohne Beute

Göppingen. In einem Geschäft suchte ein Unbekannter am Samstag in Göppingen nach Brauchbarem. Zwischen 22.15 und 22.30 Uhr muss die Tat in der Grabenstraße passiert sein. In dieser Zeit ging ein Unbekannter zu dem Geschäft und brach eine Tür auf. Er ging ins Innere und suchte dort nach Brauchbarem. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Einbrecher ohne Beute wieder von dannen gezogen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
12.4.21

 

 

Vom Motorrad gefallen

Bad Dizenbach.  Mangels Fahrpraxis flog ein 46-Jähriger am Sonntag bei Bad Ditzenbach von seinem Motorrad. Eine Motorradgruppe fuhr gegen 14.30 Uhr zwischen Bad Ditzenbach und Aufhausen. Nach einer scharfen Kurve verschaltete sich der 46-Jährige wohl. Als er Gas gab, stieg sein Vorderrad nach oben und er stürzte vom Motorrad. Dabei verletzte er sich und kam mit Verdacht auf schwerere Verletzungen in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1.000 Euro.
12.4.21

 

 

Auto und Carport in Flammen

Heiningen. Am frühen Sonntag führte ein Brand in Heiningen zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Dürnauer Weg einen Feuerschein. Sie wählte den Notruf. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen bereits ein Carport sowie ein dort geparkter Pkw in Flammen. Auch das Wohnhaus wurde beschädigt. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte Schlimmeres.  Der Sachschaden beträgt rund 100.000 Euro. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen.
12.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis spitzt sich zu

Kreis Göppingen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Göppingen am Sonntag auf 196,2 gestiegen und lag damit an drei Tagen in Folge über 150. Vor dem Hintergrund der Entwicklung wäre der Landkreis Göppingen gehalten, eine nächtliche Ausgangssperre zu verhängen, die ab Mittwoch in Kraft treten könnte. Am Wochenende hatten sich über 150 neu an Corona Infizierte beim Gesundheitsamt gemeldet. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Menschen im Kreis stieg seit Ausbruch der Pandemie auf 179.
11.4.21

 

 

Motorradfahrer und Sozia schwer verletzt

Schlierbach/Albershausen.  Am Samstagnachmittag kam es auf der B297 zwischen Schlierbach und Albershausen zu einem Unfall zwischen Pkw und Motorrad. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Pkw von der Maybachstraße in die Bundesstraße ein. Er wollte nach links in Richtung Kirchheim fahren. Beim Einfahren in die Bundesstraße übersah er ein Motorrad, das in Richtung Albershausen fuhr. Das Motorrad wurde von der Pkw-Front erfasst. Der 67-jährige Fahrer und seine 65-jährige Sozia stürzten auf die Fahrbahn. Das Motorrad landete im Graben. Die zwei Verletzten wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 15000 Euro. Die ölverschmierte Fahrbahn musste von einer Spezialfirma gereinigt werden. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt.Außer den beiden Rettungswagen waren ein Notarzt, Polizei aus Uhingen und Beamte der spezialisierten Unfallaufnahme aus Mühlhausen.
11.4.21

 

 

Polizei stoppt Raser zwei Mal

Göppingen/Geislingen. In der Ulmer Straße in Göppingen überprüfte die Polizei, ob sich die Autofahrer an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h hielten. Einen BMW-Fahrer musste sie gegen 21.30 Uhr stoppen, weil er mit 94 km/ h in Richtung Göppingen unterwegs war. 15 Minuten später kontrollierte ihn die Polizei ein zweites Mal an dieser Stelle. Diesmal fuhr der 25-Jährige in die entgegengesetzte Richtung und war noch schneller: Die Polizei stoppte ihn, weil er 124 km/h auf dem Tacho hatte. Eine plausible Erklärung für seine zweite Fahrt hatte der Mann nicht. Auf ihn kommen jetzt eine Anzeige, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot zu. Zwei weitere Autofahrer erhalten Anzeigen, weil sie gegen Mitternacht in der Stuttgarter Straße mit 74 und 86 km/h Stunde unterwegs waren. Erlaubt sind dort 50 km/h. Einen Porschefahrer kontrollierte die Polizei gegen 19.30 Uhr in Geislingen. Weil die Beamten den Verdacht hatten, dass der Mann Drogen genommen hat, kam er in ein Krankenhaus, wo er Blut abgeben musste.
11.4.21

 

 

Handballerinnen in Buxtehude siegreich

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben in Buxtehude wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. Die Göppingerinnen gewannen  am Samstagabend das Auswärtsspiel mit 28:27 (11:16).
10.4.21

 

 

Sattelzug verunglückt

Aichelberg. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Fretagnachmittag auf der A 8 bei Aichelberg. Ein 57-Jähriger fuhr mit einem Sattelzug auf der rechten Spur der A 8 in Richtung Stuttgart. Am Aichelberg,  kurz nach der Grünbrücke, kam er durch Unachtsamkeit auf das rechte Bankett. Nach ca. 80 Metern wurde der Sattelzug mit seinem Siloauflieger durch eine Unebenheit ausgehoben und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Schließlich lag der Auflieger quer zur Fahrbahn, von der mittleren Spur bis zum Pannenstreifen. Der Fahrer erlitt eine Armfraktur und wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein Ersthelfer hatte ihn zuvor befreit, in dem dieser die Frontscheibe einschlug und so dem Verletzten aus dem Führerhaus helfen konnte. Über eine längere Zeit stand während der Unfallaufnahme nur der linke Fahrstreifen zur Verfügung, weshalb sich ein Stau bis 12 Kilometer Länge bildete. Für die Bergung musste ein Kranwagen anfahren. Solange der Auflieger aufgerichtet wurde, wurde die Gegenfahrbahn auch kurzzeitig gesperrt. Ein Bersten des Tanks während dem Aufstellen des Siloaufliegers hätte eine erhebliche Sichtbehinderung durch die aus Gesteinsmehl bestehende Ladung für den gesamten Verkehr bedeutet. Aufgrund der Erstmeldung war neben den Feuerwehren aus Wiesensteig und Gruibingen auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Salach und die Werksfeuerwehr einer Eislinger Firma mit 13 Fahrzeugen und 52 Mann im Einsatz. Der Rettungshubschrauber aus Leonberg konnte ohne Auftrag wieder zurückfliegen. Der Sachschaden am Lastwagen wir mit 110.000 Euro beziffert, an der Straße entstand ein Schaden von 5000 Euro. Die A 8 wurde um 22.45 Uhr wieder freigegeben.
10.4.21

 

 

Unfall im Kreuzungsbereich

Geislingen. In Geislingen fuhr am Freitagabend  ein 34-Jähriger von der Steinbeisstraße nach links in die Überkinger Straße ein. Dabei übersah er einen Pkw, der auf der mittleren Spur in auswärtige Richtung fuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos. Dabei wurde die 39-jährige Beifahrerin im Wagen des Unfallverursachers leicht verletzt. Nach Angaben der Beteiligten vor Ort kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeugs abgelenkt und bei Rot über die Ampel gefahren war. Der Gesamtsachschaden  wird auf etwa 7000 Euro geschätzt.
10.4.21

 

 

Stadtbahn hat auf alten Strecken große Chancen

Kreis Göppingen. Die Online-Veranstaltung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zur möglichen Reaktivierung der Göppinger Nebenbahnen war bereits wenige Augenblicke nach dem Start mit 100 Teilnehmern ausgebucht. Bürger und Politiker zwischen Teck und Rems zeigten an den Vorträgen und der Diskussion über die Strecken nach Kirchheim und Schwäbisch Gmünd (verlängerte Voralbbahn und Hohenstaufenbahn) am Donnerstagabend enormes Interesse. Dabei kristallisierte sich deutlich heraus, dass bei einer Wiederinbetriebnahme die Stadtbahn nach dem Karlsruher Vorbild gegenüber einer herkömmlichen Eisenbahn deutliche Vorteile hat. Auslöser der Reaktivierungsdiskussion ist ein Gutachten des Landesverkehrsministeriums, wonach die beiden stillgelegten Nebenstrecken wegen ihres hohen Fahrgastpotenzials grundsätzlich förderfähig wären, um sie als Bahnlinien wieder in Betrieb zu nehmen.

Für den VCD-Landesvorsitzenden Matthias Lieb ist die Karlsruher Stadtbahn gerade deshalb zum Erfolg geworden, weil sie auf Eisenbahngleisen weit ins Umland fährt und vor Ort mit einer Straßenbahnzulassung an die Bedürfnisse der Fahrgäste und die räumlichen Verhältnisse angepasst werden kann. Ihr Radius beträgt nur 25 Meter. Die verlängerte Voralbbahn nach Kirchheim könnte damit ebenerdig durch Bad Boll geführt werden. Allein deshalb sei für die Göppinger Nebenbahnen, die nach dem Willen der beteiligten Landkreise bei einer Reaktivierung möglichst kombiniert werden sollen, die Stadtbahn die bessere und günstigere Variante. Bürgermeister Hans-Rudi Bührle ergänzte, dass verschiedene Wege durch Bad Boll möglich wären, eine Festlegung auf den Bereich Erlengarten wäre nicht zwingend.

In seinem Vortrag verdeutlichte Lieb, dass Land, Bund und EU ihre klimapolitischen Ziele nur durch eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen im Bus- und Bahnverkehr erreichen könnten. Attraktive Bahnen mit dichtem Takt, kurzen Haltstellenabständen und günstigen Tarifen würden dabei generell gegenüber dem Busverkehr bevorzugt. Auf Nachfrage erklärte der VCD-Landesvorsitzende, dass Autofahrer besonders dann auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, wenn eine neue Bahn schnelle und bequeme Verbindungen verspreche.

Für den Förderverein “Ein neuer Zug im Kreis”, der sich seit fast drei Jahrzehnten für die Reaktivierung der Voralbbahn einsetzt, wandte sich der Vorsitzende Dieter Vetter direkt an Politik und Verwaltung. „Aufgrund der derzeitigen Zuschüsse aus Bund und Land sollten die Landkreise endlich aufwachen und die Chancen nutzen und die Strecken entsprechend ausbauen.“ Für die Voralb- und Hohenstaufenbahn bescheinigte das Gutachten des Landesverkehrsministeriums ein hohes Fahrgastpotenzial, weshalb sie im Rahmen des Landesreaktivierungsprogramms förderfähig wären. Für die Wiederinbetriebnahme würden bis zu 96,5 Prozent der Kosten übernommen.

Einen eindeutigen Vorteil hat die Wiederinbetriebnahme der Voralbbahn auch für die “Initiative gemeinsamweiterkommen” aus Bad Boll. Das Ziel der hier organisierten Unternehmen und Einrichtungen ist eine lokale sozial-ökologische Mobiltätswende. Nach den Worten von Sprecherin Carmen Ketterl würden viel besuchte Reiseziele wie die Evangelische Akademie, die Reha-Klinik, das Hotel Seminaris und der Heilmittel-Hersteller Wala von Göppingen und Kirchheim aus bequem und schnell erreichbar – ideal für ein Umsteuern im eigenen Verhalten und damit für eine nachhaltige Mobilität.

Allerdings hätten die Streckenreaktivierungen auch Nachteile, wie die Diskussion mit Bürgern ergab. Eine junge Familie aus Schwäbisch Gmünd-Straßdorf befürchtete, dass ihr Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Bahnhofs einer Wiederinbetriebnahme zum Opfer fallen könnte. Außerdem führe die ehemalige Hohenstaufenbahn weit an den neuen Wohngebieten mit potenziellen Fahrgästen vorbei. Das bestätigte auch Thomas Kaiser von der Lokalen Agenda Schwäbisch Gmünd. Er sprach von einer “Ortsumgehungsbahn”. Neubaugebiete im Stadtteil Straßdorf lägen mittlerweile sogar näher am Gmünder als am ehemaligen Straßdorfer Bahnhof. Außerdem befürchteten Radfahrer, dass der beliebte Stauferland-Radweg auf der Trasse der Hohenstaufenbahn verschwinden könnte.

Daniel Sauter vom Göppinger Landratsamt, das als federführende Behörde für die mögliche Reaktivierung zuständig ist, versicherte, dass auch bei der Hohenstaufenbahn neue Stationen vorgesehen wären, die sich an den heutigen Siedlungsverhältnissen orientieren. Eine völlige Abkehr vom früheren Trassenverlauf sei aber nichts vorgesehen, da es sich sonst um keine Reaktivierung mehr handeln würde. Die Machbarkeitsstudie zur Wiederinbetriebnahme der beiden Strecken, die Sauter nach der noch ausstehenden Zustimmung des Ostalbkreises mit seinen Kollegen auf den Weg bringen möchte, soll auch den Fahrradverkehr berücksichtigen.

Matthias Lieb unterstrich für den VCD Baden-Württemberg, dass der Klimawandel eine Verkehrswende mit einem attraktiven Öffentlichen Personenverkehr erfordere. Neue Technik wie eine elektrobetriebene Stadtbahn, z. B. mit Batterien oder Oberleitungen, und kurze Wege zu Haltstellen wären der Schlüssel. Sein Fazit: „Im Kreis Göppingen hat die Reaktivierung der Boller Bahn die größten Chancen, dies gilt es zu nutzen. Mit einer Verlängerung bis Weilheim und weiter nach Kirchheim entsteht eine neue, leistungsfähige Achse für den Öffentlichen Personenverkehr. Die Hohenstaufenbahn hat ein mindestens gleich hohes Fahrgastpotenzial, doch ungleich höhere Kosten für eine Reaktivierung, so dass ein stufenweises Vorgehen sinnvoll ist.”
9.4.21

 

 

Corona-Lage im Kreis verschärft sich

Kreis Göppingen. Die Lage im Landkreis Göppingen im Hinblick auf das Corona-Virus verschärft sich zunehmend. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Fallzahlen in den letzten Tagen stark gestiegen sind und damit auch die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Göppingen. Diese lag am Donnerstag bei 126,3 pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch,. hatte das Gesundheitsamt 84 neue Corona-Fälle für den Landkreis gemeldet, am Donnerstag lag die Zahl an Neuinfektionen bei 106. Am Freitag wurden 116 neue Fälle gemeldet, so viele wie seit dem 18. Dezember 2020 und damit seit der Hochphase der zweiten Welle nicht mehr. Auch für die nächsten Tage erwartet das Gesundheitsamt eine weitere Verschärfung der Lage.

Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die Infektionen vorwiegend im familiären und privaten Umfeld stattfinden. Bei privaten Kontakten hätten sich zum Teil ganze Familien oder Gruppen infiziert. Gewarnt wird deshalb auch vor Gruppenbildung im öffentlichen Raum ohne Einhaltung von Abstandsregeln oder der Maskenpflicht. In diesem Zusammenhang weist Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamtes, darauf hin, dass die Antigen-Schnelltests häufig eine falsche Sicherheit vorspiegeln.

Die aktuelle Situation in den Als-Fils-Kliniken Kliniken ist laut Landratsamtr nach wie vor sehr angespannt. Stand Freitag werden 47 Corona- Patienten stationär behandelt, davon müssen sieben beatmet werden. Das ist im Vergleich zu der Zeit vor Ostern ein deutlicher Anstieg. Die Intensivstationen sind nahezu vollständig ausgelastet. Bei einem weiteren Anstieg müssen möglicherweise einzelne Patienten je nach medizinischer Indikation in umliegende Krankenhäuser verlegt werden. Notfallpatienten sollten allerdings in jedem Fall die Notaufnahmen in Göppingen oder Geislingen aufzusuchen.
9.4.21

 

 

Stadt investiert in Spielplätze

Ebersbach. Gerade wenn Freizeitmöglichkeiten für Kinder coronabedingt eingeschränkt sind bekommen Naherholungsangebote in der direkten Umgebung eine besondere Bedeutung. Die Stadt Ebersbach hat deshalb in neue Spielgeräte und Infrastruktur auf den Spielplätzen investiert. In der Königseichenstraße in Krapfenreut wurden eine neue Schaukel und ein neuer Spielturm mit Rutsche aufgestellt. Der Spielturm bietet Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten, eine Feuerwehrstange und eine tolle Rutsche an. In Sulpach wurde  der Spielplatz an der Fichtenstraße ein gezäunt. Ein weiterer Spielturm mit Rutsche wurde am Spielplatz im Hegnach installiert. Dieser besitzt gleichermaßen mehrere Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, zusätzlich noch ein Häuschen mit Theke und einen Aufzug für den „Sandleimer“ mit Sandrutsche. Der Spielplatz in Weiler, der am Brühlbach angrenzt, wird in den kommenden Monaten eine neue Wasserspielanlage bekommen, da die alte Anlage in die Jahre gekommen war. „Mich freut es sehr, dass wir gleich an mehreren Spielplätzen die Attraktivität und Sicherheit für unsere Kinder in Ebersbach steigern und in diesen besonderen Zeiten etwas Abwechslung und Freude verbreiten können.“ sagt Bürgermeister Eberhard Keller zur Entwicklung der Spielplätze.
9.4.21

 

 

Brand in Autowerkstatt

Waldstetten. In einer Autowerkstatt in der Gottlieb-Daimler-Straße in Waldstetten kam es am Donnerstagabend zu einem Brand, bei dm ein Schaden in Höhe von mindestens 500.000 Euro entstand. Gegen 19. 30 Uhr wurde von einer Nachbarin festgestellt, dass Rauch aus dem Gebäude dringt. Daraufhin wurde durch sie sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Werkstattgebäude im Vollbrand. Es konnte festgestellt werden, dass der 57-jährige Besitzer der Werkstatt diese gegen 18.30 Uhr verlassen hatte, so dass sich zum Brandzeitpunkt niemand im Objekt aufhielt. Durch den Brand wurde die komplette Werkstatt, in der auch mehrere Fahrzeuge abgestellt waren, zerstört. Der angrenzende Verkaufsraum blieb vom Feuer verschont. Hier entstand jedoch erheblicher Sachschaden durch starke Rauch- und Rußablagerungen. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und eine dadurch bedingte Einsturzgefahr konnte die Werkstatt bislang noch nicht betreten werden. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Brandursache wurden am Freitag fortgesetzt.
9.4.21

 

 

Brunnen gereinigt

Ebersbach. In den letzten Tagen wurden in Ebersbach an der Fils die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße, die Brunnen bei der Musikschule und der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal sowie die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße gereinigt und hergerichtet. Dabei mussten neben Dreck vor allem auch viele Zigarettenkippen entfernt werden. Wenn man bedenkt, dass ein Zigarettenstummel rund 40 Liter Wasser verunreinigt, sollte neben den ästhetischen Aspekten klar sein, dass die Brunnen – ob in Betrieb oder nicht – keinesfalls zu der Entsorgung von Kippen taugen. Frisch gesäubert laden die Brunnen in der Innenstadt nun wieder zum Verweilen ein.
9.4.21

 

 

Kehrmaschine unterwegs

Ebersbach- Ab Montag, 12. April, fährt die Straßenkehrmaschine durch Ebersbach und reinigt die Straßen und die Straßenränder entlang der Gehwege. Um möglichst viele Straßenränder zu säubern, bittet die Stadtverwaltung darum - soweit möglich - die Fahrzeuge in den Hofeinfahrten zu parken. In manchen Bereichen werden zusätzlich zeitlich begrenzte Halteverbotsschilder aufgestellt, um eine Reinigung in diesen Bereichen zu gewährleisten. Die Kehrmaschine wird an folgenden Tagen im Einsatz sein: Montag, 12. April, Dienstag, 13. April, Mittwoch 14. April und Samstag, 17. April (zwei Fahrzeuge).
9.4.21

 

 

Rauch aus Keller

Geislingen. Am Freitag kam es nach Arbeiten an einem Öltank in Geislingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 9 Uhr waren zwei Arbeiter in einem Gebäude in der Schultheiß-Schneider-Straße beschäftigt. Sie führten im Keller Sägearbeiten an einem Öltank durch. Durch die Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr konnte durch ihren schnellen Einsatz einen Brand verhindern. Den Sachschaden an dem Einfamilienhaus schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Verletzte gab es nicht.
9.4.21

 

 

Lastwagen fängt Feuer

Köngen. Auf der A8 brannte am Donnerstag bei Köngen ein Lkw. Laut Angaben der Polizei war gegen 15.30 Uhr ein 57-Jähriger mit einem Sattelzug in Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Rübholz fing die Zugmaschine an zu brennen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Fahrer die Flammen bereits gelöscht. Der rechte Fahrstreifen musste gesperrt werden. Dadurch entstanden rund sieben Kilometer Stau. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) geht davon aus, dass der Brand durch einen technischen Defekt im Bereich des Motors entstanden war. Ein Abschleppdienst war zur Bergung des Sattelzugs im Einsatz. Ebenso war die Autobahnmeisterei vor Ort und mit der Säuberung der Fahrbahn beschäftigt.
9.4.21

 

 

Zigarettenautomat gesprengt

Göppingen. Nach einem Vorfall am Freitag in Göppingen sucht die Polizei den Täter. Gegen 5 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. In der John-F.-Kennedy-Straße wurde ein Zigarettenautomat durch eine Explosion stark beschädigt. Der Täter hat offenbar Geld und Zigaretten erbeutet. Dann flüchtete er. Wann die Tat genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Spezialisten der Polizei sicherten Spuren und die Kriminalpolizei Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen.
9.4.21

 

 

Ohne Gurt: Fahrer verletzt

Gingen. Nicht aufgepasst hat eine 45-Jährige am Donnerstag in Gingen.  Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw in der Brunnenstraße. Aus einem Grundstück fuhr ein Pkw auf die Fahrbahn. Dessen Fahrerin hatte nicht auf das vorbeifahrende Fahrzeug geachtet und prallte dagegen. Der Autofahrer wurde bei dem Unfall leichte verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Der 59-Jährige war nicht angeschnallt. Die 45-jährige Unfallverursacherin trug keine Blessuren davon. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.
9.4.21

 

 

Kreissparkasse lässt 4000 Bäume pflanzen

Kreis Göppingen. Die Kreissparkasse Göppingen feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum und tut dabei etwas für die Verwurzelung in der Region. Als eine ihrer Jubiläumsaktionen lässt die Kreissparkasse an verschiedenen Standorten im Landkreis insgesamt 4000 Bäume pflanzen. Dafür hat sie insgesamt 20.000 Euro bereitgestellt.

Den Auftakt machte eine Pflanzung im Göppinger Stadtwald. Eigentlich wollten Landrat Edgar Wolff, der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier, die Vorstände Dr. Hariolf Teufel und Klaus Meissner sowie Mitarbeitendeder Kreissparkasse gemeinsam in Corona-konformem Abstand zum Spaten greifen. Doch aufgrund der aktuellen Lage wurde der Arbeitseinsatz erst einmal abgesagt. Das ändert jedoch nichts am Engagement der Kreissparkasse Göppingen: „Gerade in unserem Jubiläumsjahr ist es uns wichtig, dass wir etwas besonders Nachhaltiges stiften, das idealerweise für die nächsten 175 Jahre einen positiven Beitrag für Klima und Umwelt im Landkreis leistet“, sagt Teufel.

Die meisten der 4000 Bäume dürften die Lebensspanne von 175 Jahren unter günstigen Wachstumsbedingungen problemlos schaffen können. In Oberwälden wurden vor allem Eichen gepflanzt. In den Stadtwäldern von Ebersbach, Geislingen und Wiesensteig sowie in drei Gewannen im Gemeindewald von Böhmenkirch werden zudem als Nadelbäume Douglasien und Atlaszedern und als weitere Laubbäume überwiegend Bergahorn, Feldahorn, Linde und Elsbeere gepflanzt –die meisten noch im Frühjahr, ein Teil dann im Herbst. Ein Großteil der Setzlinge kommt aus der Region.

 „Mit der Pflanzaktion der Kreissparkasse können wir an vielen Stellen im Landkreis Schadflächen aufforsten, die durch Sturm, Trockenschäden oder Borkenkäfer entstanden sind“, sagt Martin Geisel, der Leiter des Forstamtes des Landkreises Göppingen. Die Baumarten werden sorgfältig für die jeweiligen Standorte und im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel ausgewählt. Douglasien beispielsweise können bedeutend besser mit Trockenheit umgehen als Fichten und sind mit ihrer dicken Borke und heftigen Harzproduktion auch deutlich wehrhafter gegenüber dem Borkenkäfer.

Ein echtes Zukunftsprojekt startet im Wiesensteiger Stadtwald. Auf einer Versuchsfläche im Schöntal werden 300 Atlaszedern gepflanzt. Zedern gelten in der Forstwirtschaft als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels, weil sie wenig Wasser brauchen. Speziell Atlaszedern kommen zudem gut mit stark kalkhaltigen Böden zurecht. Bis man gesichert weiß, ob sich die ursprünglich in Nordafrika beheimateten Atlaszedern auch in Wiesensteig wohl fühlen und einen festen Platz im mitteleuropäischen Wald finden, dürfte die Kreissparkasse Göppingen noch das eine oder andere Jubiläum feiern.
9.4.21

 

 

Rathaus nur mit Termin erreichbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Von Montag, 12. April, an wird wegen der auf hohem Niveau stagnierenden Inzidenzzahlen und mittlerweile hohem Besucheraufkommen bei der Gmünder Stadtverwaltung wieder der Zutritt zu den einzelnen Bereichen gesteuert. Der Zutritt zu den Dienstgebäuden ist für Besucher von Montag an dann nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung für das Bürgerbüro ist über die Online-Terminvergabe auf der Homepage (www.schwaebisch-gmuend.de/online-terminvereinbarung.html) möglich. Für Rückfragen oder Informationen steht die zentrale Rufnummer 07171/603-0 der Stadtverwaltung zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen.

Die Einsichtnahme in öffentliche Bekanntmachungen und Bebauungsplanunterlagen in der öffentlichen Auslegung ist im Rathaus, Marktplatz 1, 3. Obergeschoss unter Beachtung erhöhter Hygienemaßnahmen während der Öffnungszeiten der Dienststellen, Montag bis Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr, ohne Terminvereinbarung möglich.
9.4.21

 

 

Umfrage zu Betreuungsplätzen

Eislingen. Die Stadt Eislingen bietet an Schul- und Ferientagen, außer an Feiertagen, zwischen 6.45 Uhr bis maximal 17 Uhr verschiedene Betreuungsmöglichkeiten an den Grundschulen an. Um den Bedarf der Betreuungsplätze für das kommende Schuljahr 2021/2022 planen zu können, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern von Grundschulkindern, deren Kind eine Grundschule in Eislingen besucht, ihren Betreuungsbedarf für das nächste Schuljahr bis spätestens 30. April  im Rathaus vorzumerken. (Kontakt: Stadtverwaltung Eislingen, Bildungs-, Kultur- und Sportamt, Helga Finteis, Telefon: 07161 / 804-234, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Die Vormerkung ist zunächst vorläufig. Die Plätze werden vorrangig an berufstätige Eltern vergeben (eine Arbeitgeberbescheinigung ist der Vormerkung beizufügen). Eine Aufnahme kann nur erfolgen, soweit Plätze vorhanden sind und nach schriftlicher Aufnahmebestätigung durch die Stadt. Mit Beginn des Schuljahres besteht die Möglichkeit, auf Grund des neuen Stundenplanes die gemeldeten Betreuungszeiten anzupassen (bis spätestens Ende der zweiten Schulwoche). Anmeldeunterlagen stehen auf der städtischen Webseite www.eislingen.de/Grundschulkindbetreuung zum Download bereit.
9.4.21

 

 

Auto mutwillig zerkratzt

Schorndorf. Ein Pkw wurde auf einem Kundenparkplatz eines Warenhauses in Schorndorf mutwillig beschädigte. Der Wagen parkte dort zwischen Donnerstagabend und Freitagvormittag als Unbekannte die Lackierung zerkratzen und einen Schaden von ca. 4000 Euro verursachten. Wer dazu Beobachtungen tätigte und Hinweise auf die Verursacher geben kann, solle sich bitte bei der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 melden.
9.4.21

 

 

SWR dreht Beiträge über Waldeckhof-Projekte

Göppingen. Das SWR-Fernsehen zeigt ab Montag, 12. April, unter der Rubrik „Eine Woche in…“  vier Beiträge über Waldeckofprojekte (SAB gGmbH) und Menschen, die darin arbeiten. Gedreht wurde unter der Leitung von Michael Klein in der Fahrradwerkstatt Geislingen, im Suppentöpfle und inder Hauswirtschaft in Göppingen und zwei Tage auf dem Waldeckhof. Hier wird die Käseproduktion in der Molkerei, die Herstellung von Kuchen und der Verkauf im Hofladen gezeigt. Als Abschluss gibt es Bilder vom Waldeckhof zu „Ackerbau und Viehzucht“. Die vier- bis fünfminütigen Beiträge werden in der Landesschau von Montag bis Donnerstag zwischen 18.45 und 19.30 ausgestrahlt.
8.4.21

 

 

Mit Sommerreifen gegen Polizeiauto

Kreis Göppingen. Gegen einen Streifenwagen stieß ein Pkw-Fahrer am Mittwoch bei Aichelberg. Gegen 19.30 Uhr riefen Zeugen die Polizei, weil sie beobachtet hatten, dass ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe gegen die Mittelleitplanke gefahren war. Die Polizei kam. An der Unfallstelle musste sie feststellen, dass der Autofahrer bereits geflüchtet war. Die Beamten sicherten die Unfallstelle mit dem Streifenwagen und suchten nach Spuren. Deshalb wissen die Ermittler nun, dass der Unfallverursacher mit einem dunklen Pkw unterwegs war. Den Sachschaden, den er angerichtet hatte, schätzt die Polizei auf ungefähr 300 Euro.

Gegen 19.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der A8 in Richtung Karlsruhe. Der wollte an dem stehenden Streifenwagen vorbeifahren. Dabei schleuderte sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen den Wagen der Polizei. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall unverletzt. Auch die Polizisten blieben ohne Verletzungen. Das Fahrzeug des 32-Jährigen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Polizei musste feststellen, dass an dem Wagen Sommerreifen montiert waren. Auch deshalb kommen auf den Autofahrer Konsequenzen zu. Die A8 war nach dem Unfall für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.
8.4.21

 

 

Auto überschlägt sich

Geislingen. Schwere Verletzungen zog sich ein 32-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch bei Türkheim zu. Gegen 21 Uhr fuhr der Wagen von Geislingen in Richtung Türkheim. In einer Rechtskurve schleuderte der Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Er überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Der 32-Jährige trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ungefähr 8.000 Euro.
8.4.21

 

 

Trotz Blinker nicht abgebogen

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend wollte eine 55-jährige Lenkerin eines Pkw von der B 29 in die Lorcher Straße einbiegen. Die Fahrerin erkannte einen Wagen, welcher von rechts heranfuhr, dessen Fahrerin jedoch mit ihrem Blinker kenntlich machte, dass sie in Richtung Krähe abbiegen wollte. Daraufhin fuhr die Fahrerin in die Lorcher Straße ein. Hierbei bemerkte sie, dass das von rechts kommende Fahrzeug den Abbiegevorgang abbrach und geradeaus weiterfuhr. Um einen Kollision zu verhindern, wich die 55-Jährige aus und überfuhr eine Verkehrsinsel, wodurch ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro an ihrem Fahrzeug entstand. Die Unfallverursacherin entfernte sich ohne anzuhalten von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 in Verbindung zu setzen.
8.4.21 

 

 

Weitere Impftermine in Kirchheim

Kirchheim unter Teck. Am 23. und 24. April  werden erneut Erstimpfungen gegen das Corona-Virus in Kirchheim angeboten. Insgesamt 500 Impfberechtigte aus der Prioritätsgruppe 1 können in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen von einem mobilen Impfteam ihre Erstimpfung erhalten. Die Termine für die Zweitimpfungen sind am 27. und 28. Mai 2021 vorgesehen. Die Impfungen werden in der Sporthalle Lehenäcker in Jesingen (Holzmadener Straße 24) durchgeführt, die im Rahmen der letzten Impf-Aktion bereits als Impfzentrum vorbereitet wurde. Die Impfaktion ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Esslingen, des Zentralen Impfzentrums Stuttgart, der Kreisimpfzentren des Landkreises Esslingen gemeinsam mit dem Betreiber Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt Kirchheim. Neuanmeldungen werden vom 12. bis 15. April  unter der Telefonnummer 07021 502-333 von Montag bis Mittwoch zwischen 8 und 12  Uhr und Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr  entgegengenommen.
8.4.21

 

 

Wohnungseinbruch: Polizei sucht Bettler

Schorndorf. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem versuchten Wohnungseinbruch, der am Sonntag, 21. März , verübt wurde. Die unbekannten Täter versuchten in ein Einfamilienhaus in der Welzheimer-Wald-Straße einzubrechen und wollten dazu die Haustüre aufbrechen. Entsprechende Spuren waren später feststellbar. Das Eindringen in das Wohnhaus war damals gescheitert. Möglicherweise könnte ein unbekannter Mann in Tatzusammenhang stehen, der einigen Tage zuvor als auch am 24. März  im dortigen Bereich an Häusern und Wohnungen klingelte und mit aggressiven Betteln auffiel. Von dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:  ca. 160-175cm groß, normale Statur,kurze, dunkle Haare,dunkler Teint, dunkle Bekleidung, gebrochenes Deutsch, Schild mit Aufschrift "habe Kinder, kein Geld/keine Arbeit". Wer weitere Hinweise zur Identifizierung des unbekannten Bettlers geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
8.4.21

 

 

Schäden an Spielplätzen melden

Schorndorf. In letzter Zeit häufen sich mutwillige Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen in Schorndorf und den Teilorten. An Karfreitag mussten sogar Feuerwehr und Polizei ausrücken, da ein Picknicktisch auf dem Miedelsbacher Spielplatz „Tannbachhalle“ in Brand geraten war. Die Stadtverwaltung bittet Bürger darum, bei der Benutzung der Spielplätze auf Schäden an den Spielgeräten und anderen Spielplatzgegenständen zu achten und diese gegebenenfalls unverzüglich zu melden. So kann die Verwaltung die Schäden schnellstmöglich reparieren oder zumindest absichern. Erreichbar ist die Verwaltung in solchen Fällen unter Telefon 07181 602-2701 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Vandalismusschäden bringt die Stadtverwaltung konsequent zur Anzeige bei der Polizei.
8.4.21

 

 

 

Zahl der Corona-Toten steigt auf 175

Kreis Göppingen. Seit dieser Woche dürfen nun auch im Landkreis Göppingen die Hausärzte in ihren Praxen offiziell impfen. Damit wird die Dynamik beim Impfen noch einmal deutlich zunehmen. Stand Dienstag wurden 26.114 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum (KIZ) sowie die Mobilen Impfteams des KIZ sowie des Zentralen Impfzentrums Ulm (ZIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt.

Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca habe n laut Landratsamt nicht dazu geführt, dass Impftermine in größerem Umfang ungenutzt bleiben. Zwar haben einige Personen ihren Astrazeneca-Termin auf der Terminvergabeplattform storniert. Diese frei gewordenen Impftermine waren jedoch schnell wieder vergeben. Hiervon profitiert insbesondere die große Personengruppe der über 70-Jährigen. Personen, die jünger als 60 Jahre und aufgrund ihres Berufs oder einer Vorerkrankung aktuell impfberechtigt sind wird empfohlen, vor einer künftigen Terminbuchung unter Angabe des Alters einen neuen Vermittlungscode anzufordern. Mit diesem werden dann bei der Online-Terminvergabe nur noch verfügbare Termine mit Biontech angezeigt. Für über 80-Jährige besteht weiterhin die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 116117 auf die Warteliste des Landes setzen zu lassen. 

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch zwei weitere Todesfälle im Kreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu vermeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 175. Damit sind innerhalb der letzten Woche  im Landkreis Göppingen sieben Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Bei den Toten handelt es sich um fünf Männer und zwei Frauen. Die beiden  Frauen waren über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 60 Jahre alten Mann, zwei über 70-jährige, einen über 80 Jahre alten und einen über 90-jährigen Mann.

Aktuell kann das Coronavirus immer noch in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt acht Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 84 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen. Aktuell sind 545 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 105,8 (Stand Dienstag).
7.4.21

 

 

Diebinnen ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18 und 27 Jahre alte Diebinnen wurden in der Nacht auf Mittwoch von Zeugen ertappt. Diese beobachteten gegen 0.30 Uhr, wie die beiden Frauen zwei Fahrräder in der Mozart- bzw. Klarenbergstraße entwendeten und sich in Richtung eines dortigen Spielplatzes entfernten. Die zwei Verdächtigen konnten im Zuge der eingeleiteten Fahndung in der Ronsperger Straße vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
7.4.21

 

 

Unfälle auf Eis und Schnee

Kreis Göppingen. Schnee und Eis führten im Landkreis Göppingen zu Unfällen. Bei Hohenstadt kam ein Fahrzeug am Dienstag ins Rutschen: Kurz vor 9 Uhr landete ein Lkw im Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Bergung des Fahrzeugs war die Straße zwischen Hohenstadt und der Autobahnauffahrt kurzzeitig voll gesperrt. Unverletzt überstanden zwei Autofahrer einen Unfall am Mittwoch auf der A8: Gegen 2.30 Uhr war ein Pkw in Richtung Karlsruhe unterwegs. Der Wagen schleuderte bei Hohenstadt auf der schneebedeckten Fahrbahn und prallte gegen eine Sprinter.  Der Autofahrer sowie der Lenker des Pkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war Autobahn in Richtung Karlsruhe kurzzeitig gesperrt.
7.4.21

 

 

Extra-Impfdosen für den Ostalbkreis 

Ostalbkreis Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung Biontech zugesagt.

„Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen  Bürgern zur Verfügung steht“, freut sich Bläse. In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von Astrazeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen Astrazeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. „Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten“, so der Landrat.

Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. „Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich“, so Landrat Dr. Bläse.
7,4,21

 

 

Bei „Geislingen räumt auf“ machen viele mit

Geislingen. Trotz Corona-Lockdown haben sich viele Bürger an der städtischen Putzaktion „Geislingen räumt auf!“ beteiligt. „Wir haben viele E-Mails und Anrufe von Personen erhalten, die die Stadt von wildem Müll befreit haben“, freut sich Sonja Pfau, Umweltbeauftragte der Stadt Geislingen. „Darüber hinaus gibt es sicherlich auch noch viele weitere Menschen, die bei der Aktion vom 6. März bis 1. April 2 mitgemacht haben. Der Müllcontainer am Bauhof musste jedenfalls zwischendurch einmal geleert werden und war am letzten Tag der Aktion wieder fast voll.“  Für dieses tolle Engagement – selbst in diesen schwierigen Zeiten – möchten wir uns ganz herzlich bei allen Geislinger*innen bedanken. „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Menschen für unsere Stadt engagieren“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer. „Ein großes Dankeschön für diese Hilfe – auch wenn wir alle uns natürlich wünschen, dass dieser ganze Müll erst gar nicht einfach so in der Natur landen würde.“
7.4.21

 

 

Quartierprojekt geht mit Ideenbörse weiter

Geislingen.  Das Geislinger Quartiersprojekt „Mach mit – Gemeinsam Leben in Quartier“ geht mit einer interaktiven Ideenbörse in die nächste Runde. Alle Geislinger sind eingeladen, sich ab jetzt bis zum 16. Mai  mit ihren Anregungen und Ideen auf der Onlineplattfom geislingen.pin-mit.de einzubringen.

Seit vielen Jahren setzt die Stadt Geislingen mit dem nachhaltigen Stadtentwicklungskonzept „Mach 5“ Impulse für die Geislinger Gesamtstadt. Jetzt wird der Prozess auf einzelne Stadtquartiere zugeschnitten. Im Quartier „Obere Stadt“ startete das erste Geislinger Quartierskonzept. An der Quartiersentwicklung für die „Obere Stadt‟ können sich alle Menschen beteiligen, die das Quartier „Obere Stadt‟ lebenswert und zukunftsfähig gestalten möchten.  Von Sommer bis Herbst 2020 fand bereits die „Stadtrallye – Quartier to got! statt, an der 86 Teams mit insgesamt 281 Geislinger im Alter von unter zehn bis über 90 Jahren teilgenommen und sich mit Anmerkungen, Wünschen und konkreten Ideen eingebracht haben. Die bei der Stadtrallye erhobenen Ideen wurden ausgewertet und häufig genannte Ideen sind jetzt in die interaktive Ideenbörse  eingeflossen.
7.4.21

 

 

Wechsel im Polizeiposten Ebersbach

Ebersbach. Polizeioberkommissar Stefan Vossler ist neuer Chef des Polizeiposten Ebersbach. Er löst Polizeihauptkommissar Ottmar Woitsch ab, der die Geschicke der Ebersbacher Polizei 16 Jahre lang lenkte. Polizeipräsident Bernhard Weber  würdigte in einer kleinen Feierstunde die Arbeit des bisherigen Leiters des Polizeipostens Eberbach: „Herr Woitsch, Sie und ihre Mitarbeiter leisteten die letzten Jahre eine sehr gute Arbeit. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus,“ und weiter: „Mit ihrem breiten Fachwissen im Bereich der Einbruchskriminalität und als Brandermittler werden Sie eine Lücke hinterlassen“, so Weber. Über 450 Straftaten bearbeitete der Polizeiposten im Jahre 2020, von denen etwa 55 Prozent geklärt werden konnten. Damit sorgten die Beschäftigten auf dem Polizeiposten Ebersbach für die Sicherheit der über 19.000 Einwohner die in Ebersbach und Schlierbach leben.

Dem neuen Postenführer, Polizeioberkommissar Stefan Vossler, wünschte Polizeipräsident Bernhard Weber viel Erfolg für seine anstehenden Aufgaben. Ottmar Woitsch (60) wurde 1977 als Polizeiwachtmeister bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Bereits 1979 wurde er zum Polizeirevier Uhingen in den Streifendienst versetzt. Seit 1994 leitete er dort eine Dienstgruppe. 1998 bis 2000 folgte sein Studium an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als frisch ernannter Polizeikommissar leitete er von 2000 bis 2004 eine Dienstgruppe beim Polizeirevier Uhingen. 2004 wurde er zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach bestellt und ging jetzt in den Ruhestand.

Stefan Vossler (41) trat 2000 in die Polizei Baden-Württemberg ein. Im Anschluss an seine Ausbildung leistete er von 2004 bis 2007 seinen Dienst beim Polizeirevier Filderstadt. Nach dem Studium ab 2007 an der Hochschule für Polizei wurde er 2010 zum Polizeikommissar ernannt und wurde beim Polizeirevier Uhingen im Streifendienst eingesetzt. 2018 wechselte er in den Bezirksdienst beim Polizeirevier Uhingen als stellvertretender Leiter. Zum 1. April 2021 wurde er jetzt zum Leiter des Polizeipostens Ebersbach ernannt.
7.4.21

 

 

Land fördert Ausbau der Mühlbachstraße

Eislingen. Das Land hat den Ausbau der Mühlbachtrasse in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen und fördert das Projekt mit rund 6,8 Millionen Euro. „Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt Eislingen und schafft eine Entwicklungsmöglichkeit für die Stadt“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer und Nicole Razavi. Das Land fördert den kommunalen Straßenbau in diesem Jahr mit  78 neuen Projekten mit einem Gesamtvolumen von 68 Millionen Euro. Rund zehn Prozent davon fließen nach Eislingen.

„Es hat sich gelohnt dran zu bleiben“, freut sich vor allem Nicole Razavi mit Oberbürgermeister Klaus Heininger und allen Unterstützern aus dem Gemeinderat über die Entscheidung, hatte sie sich in den vergangenen Jahren doch im Verkehrsministerium intensiv für das Projekt Mühlbachstraße eingesetzt. „Seit vielen Jahren zerschneidet die vierspurige Brücke über die Filstalstrecke die Eislinger Mitte und hat eine Entwicklung der Stadt unmöglich gemacht. „Dazu ergibt sich durch die Anbindung der Mühlbachtrasse an den Bahnhof eine ideale Mobilitätsdrehscheibe mit P&Ride-Angeboten, Car-Sharing Angeboten, Elekromobilität und Fahrradverleih“, hebt Sarah Schweizer hervor. Die drittgrößte Stadt im Kreis könne knapp 90 Jahre nach dem Zusammenschluss von Groß- und Kleineislingen nun ein Stadtzentrum schaffen, in deren Mittelpunkt zum einen das 1769 erbaute Schloss und zum anderen das Ensemble rund ums neue Rathaus stehen soll. Die Brücke, die diesem neuen Zentrum bisher im Wege stand könne nun bald Vergangenheit sein. Die Zuschusszusage des Landes sei auch ein Erfolg der Eislinger CDU, deren Gemeinderatsfraktion die Umgestaltungspläne in der Vergangenheit nachhaltig unterstützt hat, so Schweizer.
6.4.21

 

 

BVMW: Strompreise viel zu hoch

Kreis Göppingen. „Hohe Strompreise schaden der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.“ Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, befürchtet eine schleichende Abwanderung energieintensiver Produktion und damit das Aus vieler Zulieferer.

Auch im Landkreis Göppingen liegen für die Unternehmen die Stromkosten viel zu hoch, beklagt Lehner. Der Geislinger nimmt dabei aber nicht die Energieversorger ins Visier, sondern vielmehr die Politik, die - ähnlich dem Benzinpreis – die Tarife durch Steuern, Umlagen und Abgaben über Gebühr belastet. Anlässlich der Vorlage des Sonderberichts des Bundesrechnungshofs zum Thema „Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit bei Elektrizität“, stimmt Lehner dem Vorsitzenden der BVMW- Kommission „Energie und nachhaltiges Wirtschaften, Prof. Eicke R. Weber, zu, dass der Mittelstand auf wettbewerbsfähige Strompreise angewiesen ist.

Der Sonderbericht des Bundesrechnungshofes unterstreicht für Lehner eindrücklich, was der Mittelstand bereits vor Jahren als Problem erkannt und benannt hat: Die Bundesregierung scheitert an ihrem Anspruch, Privathaushalten und mittelständischen Betrieben wettbewerbsfähige Strompreise anzubieten.

Der Bericht zeige, dass staatlich geregelte Preisbestandteile wie Umlagen, Steuern und Netzentgelte bereits 75 Prozent der Strompreise ausmachen und zu einem Preisniveau führen, das gerade für kleine und mittlere Unternehmen europaweit an der Spitze liegt – mit weiterhin steigender Tendenz.

Die momentane Gestaltung des Strommarktes nehme zu viel Rücksicht auf fossile Stromversorger, die nicht willens seien, sich an die veränderten Bedingungen anzupassen. Dies erzeugt immense Zusatzkosten, die u.a. die EEG-Umlage und die Kosten des Übertragungsnetzausbaus hochtreiben. „Es ist an der Zeit, den Strommarkt daran anzupassen, dass nicht mehr einige große Erzeuger den Strombedarf decken, sondern viele kleine und mittlere, die bei vernünftigen Rahmenbedingungen in der Lage wären, die Strompreise erheblich zu reduzieren“, so Lehner.

Auch die Entlastung der Eigenversorgung von Bürokratie und Abgaben würde zu mehr Versorgungssicherheit und weniger Kosten führen, ist Lehner überzeugt. „Für den Mittelstand würde es so deutlich attraktiver werden, einen erheblichen Teil oder sogar den gesamten Strom für ein Unternehmen zu beträchtlich geringeren Kosten selbst zu erzeugen.“
6.4.21

 

 

Am Steuer eingenickt

Aichelberg.  Einen Brummifahrer hat am frühen Dienstag bei Aichelberg der Schlaf übermannt. Wie der 46-Jährige später der Polizei berichtete, war er gegen 8 Uhr auf der Fahrt in Richtung München. Hier überfiel ihn die Müdigkeit. Während des Sekundenschlafs kam der Sattelzug nach rechts. Der 40-Tonner überquerte den Standstreifen und blieb schließlich im Grünstreifen hängen. Verletzt wurde dadurch  niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf knapp 5.000 Euro. Sie ermittelt jetzt gegen den Lasterfahrer. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
6.4.21

 

 

Bürgerbüro bietet mehr digital an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Welt wird jeden Tag digitaler. Dafür sorgt nicht nur die Corona-Pandemie. Regelmäßig werden neue Technologien vorgestellt, die den Alltag ein Stück einfacher machen sollen. Durch das Portal „Service-BW“ steht den Kommunen Baden-Württembergs eine zentrale Plattform zur Verfügung, über diese Online-Bürgerservices angeboten werden können. Hier findet man jegliche Kontaktdaten zu allen Ämtern und Abteilungen der Stadtverwaltung, Informationen zu verschiedensten Lebenslagen und die elektronischen Bürgerdienste.

Ab sofort steht den Bürgern das Team des Bürgerbüros mit weiteren Online-Diensten zur Seite: Auf dem Service-Portal hat man so die Möglichkeit verschiedene Anträge, wie zum Beispiel die Meldebescheinigung oder eine Wohnungsgeberbestätigung online abzuwickeln. Es ist dafür lediglich eine Registrierung im Portal notwendig. Das Portal findet man unter www.service-bw.de. Folgende Leistungen stehen momentan zur Verfügung:

  • Adressbuch – Eintrag sperren lassen
  • Einzugstermin bestätigen (Wohnungsgeberbescheinigung)
  • Führungszeugnis (einfach) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Führungszeugnis (erweitert) beantragen – über Bundesamt der Justiz
  • Vollmacht für Abholung aller verfügbaren Dokumente erteilen
  • Meldebescheinigung beantragen [mit E-Payment]
  • Melderegisterauskunft – über KM Meldeportal
  • Melderegister – Auskunftssperre beantragen
  • Melderegister – Übermittlungssperre für Alters- und Ehejubiläen beantragen
  • Wohnsitz abmelden (Ins Ausland abmelden)
  • Wohnsitz – Wechsel der Hauptwohnung mitteilen

Darüber hinaus stehen die bereits bekannten Onlinedienste, zum Beispiel der Traukalender online oder das Anmeldesystem für Kindertagesstätten „Little Bird“ zur Verfügung. Darüber hinaus wird stetig an weiteren Angeboten gearbeitet. Zum Start der elektronischen Dienste des Bürgerbüros verlosen wir unter den ersten hundert Online-Antragstellern fünf Kartenlesegeräte für den Personalausweis. Damit ist es möglich, sich digital und sicher auszuweisen.
6.4.21

 

 

Spende für ehrenamtlich Arbeitende

Schwäbisch Gmünd. Einen Scheck in Höhe von 7800 Euro konnte Ali Nagelbach, ("Also" e.V.  Schwäbisch Gmünd), stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen. Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich  im Rahmen des Projekts „Freiwillig dabei“ arbeiten
6.4.21

 

 

Musikwettbewerb: Jury bewertet Können

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr ist auch in der Städtischen Musikschule alles anders. Neben dem Unterricht, der online stattfindet, fand auch der jährliche Wettbewerb Jugend musiziert in digitaler Form statt. Die junge Musikerinnen und Musiker konnten ihre Videos in eine Cloud des Landesmusikrates hochladen und wurden dann von einer fachkundigen Jury bewertet. Dank der Unterstützung durch den Förderverein konnten die Schüler der Städtischen Musikschule mit hervorragende technischer Ausrüstung im Schwörsaal ihre Aufnahmen machen. Die Wertungen der Jury hingen allerdings nicht von der Qualität der Filme und des Klanges ab, sondern allein vom Können der Teilnehmer.  Die Preisträger der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd:  Clara Ellinger, Querflöte, (Christine Junkert) 21 Punkte 1.Preis; Jannis Herzer, Posaune (Hubert Hegele); Klavier: Johanna Hadinger (Katja Trenkler) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Patricia Hirth, Klarinette (Peter Varda) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Timo Arnold, Fagott (Arlette Probst) 22 Punkte 1.Preis; Samuel Barth, Euphonium (Hubert Hegele) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Felix Gölz, Euphonium (Hubert Hegele) 21 Punkte 1.Preis; Sebastian Busan, Posaune (Hubert Hegele) 25 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Jannis Barth, Trompete (Stefan Spielmannleitner) 24 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb; Klavierduo Amelie Hann (Valentine Weingardt) und Pauline Hegele (Carl-Friedrich Beck) 21 Punkte 1.Preis; Duowertung Maike Wiemer, Klavier (Katja Trenkler) und Jara Veit , Kontrabass (Alfred Kufer) 22 Punkte 1.Preis; Lea Gunther, Klavier (Musikschule Murrhardt) und Lea Hann, Violine (Marina Sonderegger) 22 Punkte 1.Preis; Emilia Büttner, Gitarre (Andreas Kümmerle) 20 Punkte 1.Preis; Miran Özdengiz, Gitarre (Andreas Kümmerle) 18 Punkte 2.Preis; Selma Prechtl Gitarre (Andreas Kümmerle)20 Punkte 1.Preis; Clemens Weggenmann, Gitarre (Daniel Foley) 16 Punkte 3.Preis und Florentin Futter, Alt (Anna Escala) 23 Punkte 1.Preis mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb.
6.4.21

 

 

Helfer für Testzentrum am Bahnhof gesucht

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant neben das bereits bestehende Schnelltestangebot im Bürgerhaus ein weiteres Schnelltestzentrum am Bahnhofvorplatz einzurichten. Hierfür werden Helfer gesucht. Nach dem Tübinger Vorbild, an mehreren Standorten in der Stadt den  Bürgern die Möglichkeit einer kostenfreien Schnelltestung anzubieten, laufen hierzu die ersten Vorbereitungen in Kooperation mit dem Sanitätshaus Weinmann. Wie schon für das Schnelltestzentrum im Bürgerhaus, werden freiwillige Helfer für die Durchführung von Schnelltests gesucht. „Engagierte Menschen mit und ohne medizinische Vorkenntnisse sind willkommen“, ruft Erste Bürgermeisterin Almut Cobet zur Unterstützung auf. Nach einer entsprechenden Schulung sind die Freiwilligen einsatzbereit. Interessierte können sich bei der Freiwilligenagentur Göppingen melden, unter der Telefonnummer 07161 650-5262 oder per E-Mail freiwilligenagentur@goeppingen.de
6.4.21

 

 

OP-Mikroskop im Einsatz

Kreis Göppingen. Im Operationstrakt der Klinik am Eichert in Göppingen  ist ein neues Hightech-Gerät im Einsatz: ein 3D-OP-Mikroskop der Firma Zeiss. Es wird vor allem dort genutzt, wo größte operative Vorsicht gefragt ist, da feinste anatomische Strukturen verletzt werden könnten. Operationen an der Wirbelsäule fallen beispielsweise darunter, da dabei das Rückenmark gefährdet ist. „Solche Eingriffe erfordern eine äußerst ruhige Hand beim Operateur und höchste Konzentration beim gesamten OP-Team. Die technische Unterstützung durch ein OP-Mikroskop hilft, diese Herausforderungen zu meistern“, sagt Chefarzt Professor Dr. René Schmidt. Er und sein Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Ab-Fils-Kliniken nutzen das neue Mikroskop bereits intensiv. Aber auch die anderen operativen Disziplinen der Klinik am Eichert greifen gerne auf das innovative Gerät zu.

Das High-End-Gerät bietet mit besten Lichtverhältnissen, bester Schärfe und bestem Arbeitsabstand ideale Voraussetzungen, um filigrane anatomische Strukturen zu identifizieren. Außerdem verfügt das Mikroskop über eine robotische Unterstützung, die die gewählten Positionen im OP-Feld selbstständig anfährt. „Dadurch kann nicht nur Zeit eingespart werden, sondern der Operateur kann sich auch voll auf die OP konzentrieren“, betont der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner. Die digitale Visualisierung, die über einen Fußschalter bedienbar ist, sorgt dafür, dass die Lage der Organe im Körper auf einem 3D-Monitor mit 4K-Auflösung in bester Qualität dargestellt wird. Dadurch können neben den Operateuren alle anderen Beteiligten, also OP-Personal oder Assistenzärzte, „live“ an der Operation teilnehmen. „Damit ist das neue Gerät auch für Weiterbildungszwecke ideal geeignet“, so Hüttner.

Eine Erleichterung für das OP-Personal ist zudem die automatische Überzugshilfe (Auto Drape). Die meist sehr aufwendige sterile Umhüllung technischer OP-Geräte wird so wesentlich vereinfacht. Das neue Gerät ist das zweite OP-Mikroskop im Operationstrakt der Klinik am Eichert, rund 300.000 Euro wurden dafür investiert.
6.4.21

 

 

Zu schnell auf glatter Straße

Böhmenkirch. Hoher Sachschaden entstand einem Autofahrer am Montag bei Treffelhausen.  Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 62-Jähriger von Treffelhausen in Richtung Eybach. Auf schneeglatter Straße schleuderte sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke. Die Polizei kam und stellte fest, dass die Reifen an dem Fahrzeug abgefahren waren. Der Autofahrer überstand den Unfall ohne Blessuren. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 11.000 Euro.
6.4.21

 

 

Beifahrer nach Unfall gestorben

Aichelberg. Nach einem Unfall auf der A8 am Donnerstag bei Aichelberg erlag ein 60-Jähriger nun seinen Verletzungen. Wie berichtet war am vergangenen Donnerstag ein Sprinter fast ungebremst auf einen Sattelzug auf. Der Beifahrer im Sprinter trug dabei schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten den 60-Jährigen in ein Krankenhaus. Dort starb er am Samstag.
6.4.21

 

 

Einbrecher in Gartenhütte

Uhingen. Werkzeug nahm ein Unbekannter in den vergangenen Tagen bei eiem Einbruch in eine Gartenhütte in Uhingen mit. Zwischen Freitag und Montag muss der Täter in der Köhlerstraße gewesen sein. Er ging zu einem Gartentor und brach es auf. Auf dem Gelände steht eine Hütte. Auch die öffnete der Einbrecher mit Gewalt. Im Innern fand er Äxte und Motorsägen. Der Unbekannte machte die Sachen zu seiner Beute und flüchtete. Seine Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. So bekommen die Ermittler vom Polizeirevier Uhingen (07161/93810) erste Hinweise auf den Unbekannten.
6.4.21

 

 

Streitbarer Ehemann kommt in die Psychatrie

Geislingen. Mit einem Fall häuslicher Gewalt musste sich die Polizei am Sonntagabend in Geislingen beschäftigten. Ein  13-Jährigeer hatte bei der Polizei angerufen und einen Streit zwischen den Eltern gemeldet. Kurz danach rief er erneut an, weil die Mutter inzwischen geschlagen wurde. Grund für den Streit war wohl der wiederkehrende Alkoholmissbrauch des 32-jährigen Ehemanns. Ihm wurde von den Polizeibeamten ein Wohnungsverweis ausgesprochen. Als der Mann von Angehörigen abgeholt werden sollte, flüchtete er zu Fuß. Da eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in Gewahrsam genommen und vom Rettungsdienst in die Psychiatrie gebracht.
5.4.21

 
 

 

Alte Bahnstrecken im Blickpunkt

Kreis Göppingen.  Die Studie des Landesverkehrsministeriums zur Reaktivierung von Bahnstrecken hat im Landkreis Göppingen zwei stillgelegten Nebenstrecken ein hohes Fahrgast-Potenzial bescheinigt. Es handelt sich bei den Strecken um die Hohenstaufenbahn von Göppingen  nach Schwäbisch Gmünd, im Volksmund Klepperle und Josefle genannt, und die verlängerte Voralbbahn von Göppingen nach Kirchheim, auch als Boller Bahn oder Mariele bekannt. Am 8. April um 19 Uhr möchte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Kommunalpolitikern Bürgern sowie Aktiven vor Ort über die Chancen einer Reaktivierung dieser Strecken ins Gespräch kommen. Zur Online-Konferenz unter dem Titel „Bahnprojekte im Raum Göppingen – Reaktivierungsmöglichkeiten“ lädt der VCD Interessierte aus dem Stauferkreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen ein. Matthias Lieb (VCD-Landesvorsitzender), Dieter Vetter (Förderverein „Ein neuer Zug im Kreis”), Günther Alius (Geschäftsführer Evangelisches Kreisbildungswerk Göppingen-Geislingen) sowie Carmen Ketterl (Initiative gemeinsamweiterkommen Bad Boll) geben einen Überblick über die Hintergründe, Sichtweisen und möglichen Varianten. Eine offene Diskussion mit den Teilnehmenden schließt sich den Vorträgen an. Die Veranstaltung wird durch die VCD-Kreisgruppe Göppingen in Zusammenarbeit mit dem VCD-Landesverband und dem Regionalen Fahrgastbeirat des Landkreises Göppingen im VVS durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt über den Link https://zoom.us/j/95440556385.
5.4.21

 

 

Polizei kontrolliert Raser, Poser und Tuner

Kreis Göppingen. Am sogenannten "Car-Freitag" nahm die Polizei die Szene im Filstal und Ulm ins Visier. Schon seit mehreren Jahren versucht die Poser- und Tuningszene den Karfreitag zu einer Art eigenem Feiertag zu machen, dem sogenannten "Car-Freitag". Dieser Tag zählt seit Jahren als der Tag, an welchem sich die Tuningszene bundesweit zu Treffen verabredet und die oftmals den ganzen Winter in der Garage belassenen Schätze endlich wieder aus der Garage holt. Nicht zum ersten Mal fand an diesem Tag im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm eine gezielte Verkehrskontrolle statt. Die Polizei achtete bei ihren Überprüfungen nicht nur darauf, dass unnötiger Lärm vermieden wird und dass die technischen Änderungen an den Autos nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr werden können. Auch die Einhaltung der Vorschriften der Corona-Verordnung überprüfte die Polizei. Unterstützung erhielt sie von Sachverständigen, die gemeinsam mit den besonders geschulten Beamten einen Blick unter die Motorhaube warfen.

Im mittleren Filstal im Landkreis Göppingen überprüfte die Polizei zwischen 15 und 22 Uhr ca. 70 Fahrzeuge und 120 Personen. An Zwölf Autos war die Betriebserlaubnis erloschen. Fünf Autofahrern musste sogar noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden, weil die Mängel derart gravierend waren, dass die Verkehrssicherheit beeinträchtigt war. Gutachter schauen sich diese Fahrzeuge nun genauer an. Die Besitzer sehen Anzeigen entgegen.

Weil sie viel zu schnell unterwegs waren, müssen sich nun andere Verkehrsteilnehmer verantworten: Ein Motorrad fuhr von Hohenstaufen in Richtung Göppingen mit ungefähr 150 km/h bei erlaubten 50 km/h. Dabei überholte der Fahrer mehrere Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Diese mussten teilweise nach rechts in den Grünstreifen ausweichen. Die Polizei stoppte den Zweiradfahrer in Göppingen. Seinen Führerschein musste der 20-Jährige abgeben. Auf ihn kommt nun eine Strafanzeige zu. Auch ein 23- und ein 24-Jähriger sind nun ohne Führerschein: Die beiden werden verdächtigt, sich zwischen Hohenstaufen und Ottenbach ein Rennen geliefert und dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu haben. Doch nicht nur die Führerscheine der Männer beschlagnahmte die Polizei. Auch den Chevrolet des 24-Jährigen und den BMW des 23-Jährigen sowie die Mobiltelefone stellten die Beamten sicher. In der Stuttgarter Straße in Eislingen musste die Polizei gegen

20.45 Uhr beobachten, wie ein Golf und ein BMW mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Göppingen unterwegs waren, obwohl dort die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h beträgt. Später stoppte die Polizei die Autofahrer. Die 18 und 20 Jahre alten Männer werden verdächtigt, ein Rennen gefahren zu sein und mussten deshalb ihre Führerscheine abgeben. Auch sie sehen nun Strafanzeigen entgegen und müssen mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei betont, dass es sich bei diesen Ereignissen nicht um Kavaliersdelikte handelt!

Darüber hinaus überprüfte die Polizei die Fahrtüchtigkeit: Hierbei stellte sie zwei Fahrzeugführer fest, die sich trotz vorangegangenem Drogenkonsums ans Steuer gesetzt haben: Ein 20-Jähriger war mit seinem E-Scooter in Göppingen unterwegs, als ihn die Polizei kontrollierte. Dabei fanden die Beamten auch Betäubungsmittel bei dem Mann. Außerdem stellten sie fest, dass der Roller nicht versichert ist. In Salach kontrollierte die Polizei einen 31-jährigen Autofahrer, der berauscht unterwegs war. Auf die Männer kommen nun Anzeigen zu. Sieben Personen erhalten Anzeigen, weil sie sich nicht an die Vorschriften der derzeitigen Corona-Verordnung gehalten haben.
4.4.21

 

 

Kugelnest beschädigt

Uhingen.  In der Nacht auf Samstag beschädigten Unbekannte die Holzstützen des Kugelnestes im Landschaftspark Schloss Filseck bei Uhingen. Sie sägten zwei Holzstützen und die Aufstiegshilfe an. Der Sachschaden wird auf ca. 1 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Uhingen (07161-93810) führt die Ermittlungen und sucht Zeugen.
4.4.21

 

 

Radfahrer stürzt und verletzt sich schwer

Wäschenbeuren. Ein 66-jähriger Radler fuhr in einer Gruppe den abschüssigen Weg von Oberkirneck nach Lindenbronn. Kurz nach einer Linkskurve vor dem Ortseingang kam der Radfahrer zu Fall. Laut Zeugenaussagen hatte der Fahrer zuvor am Lenker die Schaltung und die Bremse bedient. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Bremsschlauch der hinteren Scheibenbremse gerissen war. Ob es sich um die Unfallursache oder einen Unfallschaden handelt ist noch unklar. Trotz Helm wurde der Radler schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.
4.4.21

 

 

Hakenkreuz in die Grasnarbe gestochen

Göppingen.  Am Samstagmorgen musste die Polizei einen versuchten Einbruch in ein Schützenhaus und Sachbeschädigungen auf einem angrenzenden Sportplatz aufnehmen. Unbekannte hatten sich Zutritt zu den Grundstücken entlang der Jebenhäuser Straße in Göppingen verschafft. Am Schützenhaus war der Außenzaun aufgeschnitten worden. Anschließend versuchten die Täter erfolglos in das Vereinsheim einzubrechen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Sportplatz. Dort wurde ein Fußballtor aus der Verankerung gerissen. Anschließend stachen die Täter ein ca. sechs Meter durchmessendes Hakenkreuz in die Grasnarbe des Platzes. Das Göppinger Polizeirevier (07161-632360) ermittelt in dem Fall und sucht Zeugen. Die Straftaten müssen sich zwischen Donnerstagnachmittag und Samstagmorgen ereignet haben.
4.4.21

 

 

Rund um Göppingen blühen die Bäume

 
 

Frisch Auf gewinnt gegen Berliner Füchse

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Sonntag sein Heimspiel gegen die Füchse Berlin mit 25:24 knapp gewonnen. Damit wahren die Göppingen ihre Chancen für einen Europapokal-Platz.
4.4.21

 

 

Zwei Leichtverletzte nach Unfall

Eislingen. Am Samstag befuhr ein 35-jähriger Pkw-Lenker mit seinem Wagen die Westtangente in Richtung Holzheim. Gegen 21.35 Uhr missachtete er an der Kreuzung zur Ahornstraße das Rotlicht der Ampel. Er kollidierte mit dem Fahrzeug eines 42-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20 000 Euro geschätzt. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt.
4.4.21

 

 

Untentschieden in der EWS-Arena

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind am Samstagabend in der EWS-Arena gegen den Tabellennachbarn  HL Buchholz 08-Rosengarten über ein 26:26 nicht hinausgekommen. Mit dem Ergebnis scheint der Abstieg der Gäste aus der höchsten Spielklasse besiegelt zu sein. Frisch Auf hofft dagegen noch, sich in letzter Minute aus der Abstiegszone zu retten. Am 10. April müssen die Göppingerinnen in Biuxtehude antreten.
3.4.21

 

 

Bei Autorennen Polizei gefährdet

Ottenbach.  Eine Zivilstreife befuhr am Freitagabend die Kreisstraße 1404 von Ottenbach in Richtung Schonterhöfe. Im Bereich der scharfen Kurven kamen der Streife mehrere Pkw mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Darunter befanden sich ein roter Camaro und ein schwarzer BMW. Eines der Fahrzeuge fuhr bereits auf der Gegenfahrbahn. Deshalb musste der Streifenwagen eine Gefahrenbremsung einleiten und nach rechts ausweichen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht. Die Streife drehte und konnte die Fahrzeuge am Ortseingang von Ottenbach kontrollieren. Die Polizei Göppingen führt die Ermittlungen zu dem Fall und sucht Zeugen und weitere Geschädigte. Sie werden gebeten sich beim Polizeirevier unter Tel. 07161/632360 zu melden.
3.4.21

 

 

Stau nach Auffahrunfall

Hohenstadt.  Glimpflich endete am Freitag die Karambolage mehrerer Autos auf der Autobahn  A8 in Richtung München. Zwei Leichtverletzte, vier kaputte Autos und ein Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls gegen 13.30 Uhr auf der A8. Ausgelöst wurde die Kollision durch einen 27-Jährigen, der auf der linken Fahrspur unterwegs war. Aus bislang ungeklärten Gründen bremste dessen Mercedes ohne Zutun des Fahrers plötzlich stark ab. Hinter ihm fuhren ein 25-jähriger VW-Fahrer und ein 42-jähriger BMW-Fahrer. Beide konnten rechtzeitig abbremsen. Doch der darauffolgende 47-jährige Opelfahrer erkannte die Situation zu spät und prallte auf den BMW. Ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten konnte der 35-jährige Fahrer eines Mazda. Dieser versuchte auszuweichen und prallte dabei erst gegen die Leitplanke und dann gegen den VW. Bei den Zusammenstößen verletzten sich zwei der Autofahrer leicht. Ihre Mitfahrer blieben alle unverletzt. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern.
3.4.21

 

 

Rücksichtloser Motorradfahrer

Göppingen.  Aauf der Reichsdorfstraße (L1075 war ein 20-Jähriger mit seiner Husquarna Supermoto von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. Dabei fuhr er konsequent mit ca. 150 km/h und überholte rücksichtslos Autos, Motorräder und Fahrräder. Die anderen Verkehrsteilnehmer mussten teilweise abbremsen und ausweichen. Eine Zivilstreife hielt ihn daher in der Hohenstaufenstraße in Göppingen an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem diverse technische Mängel am Motorrad fest. Den jungen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Seinen Führerschein musste er vorerst abgeben. Die Göppinger Polizei (Tel. 07161/622360) sucht nun Zeugen, insbesondere den Fahrer eines weißen Sprinters mit Firmenlogo.
3.4.21

 

 

Pocketbike geht in Flammen auf

Heiningen.  Jugendliche machten sich am Karfreitag gegen 20 Uhr an einem Pocketbike zu schaffen. Zeugen wurden auf die Gruppe nordöstlich von Heiningen in der Nähe eines Bauernhofes aufmerksam, weil das Gefährt plötzlich in Flammen aufging. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und Polizei entfernte sich die Personen. Passanten gelang es aber, einen 15-Jährigen festzuhalten. Gegenüber der Polizei gab der Junge an, dass zufällig eine Zigarettenkippe in den Tank gefallen sei, weshalb das Zweirad in Flammen aufging. Über die Besitzverhältnisse schwieg er sich aus. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Pocketbike, in der Ausführung als Dirtybike, entwendet wurde. Sie stellte die Überreste für weitere Ermittlungen sicher. Das Polizeirevier Göppingen (Tel. 07161/622360) fragt deshalb, wem fehlt ein Pocketbike? Darüber hinaus bittet sie Zeugen des Geschehens sich zu melden.
3.4.21

 

 

Unfall mit vier Verletzten

Göppingen. Vier Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am  Freitagabend.  Gegen 21.15 Uhr befuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Pkw die Stuttgarter Straße in Göppingen Richtung Faurndau. An der Einmündung der Christian-Grüninger-Straße wollte sie nach links in Richtung B10 abbiegen. Hierbei übersah sie aber einen entgegenkommenden Wagen. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurden die Unfallverursacherin, ihre 34-jährige Beifahrerin und die 23-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Ein 15-jähriger Junge, der ebenfalls im Wagen der 23-Jährigen saß, erlitt schwere Verletzungen. Zur Versorgung der Verletzten waren insgesamt vier Rettungswagen an der Einsatzstelle. Der schwerverletzte Junge wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt 12.000 Euro. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Die Unfallverursacherin erhält nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
3.4.21

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Karfreitag befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Hölderinstraße in Oberbettringen und wollte in die Straße In der Vorstadt nach links abbiegen. Hierbei übersah sie zunächst einen von links mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorrad-Fahrer. Die Pkw-Fahrerin konnte noch in der Fahrbahnmitte anhalten. Der 27-jährige Motorradfahrer erschrak, wich nach links aus, kam hierbei von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem ordungsgemäß geparkten Pkw. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Wagen auf ein dahinter stehendes Elektrofahrzeug geschoben. Der 27-Jährige wurde über den Lenker und den Pkw hinweg abgeworfen, kollidierte gegen einen nachfolgend ebenfalls geparkten Jeep und verletzte sich hierbei schwer. Er musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Motorrad entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 6000 Euro, an den anderen Fahrzeugen 4000 Euro. Aufgrund des Schadensbildes wurde von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers ausgegangen, weshalb auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ellwangen ein Gutachter hinzugezogen wurde.
3.4.21

 

 

Zu Karfreitag

 

Folgenschwerer Auffahrunfall

Aichelberg. Zwei Verletzte und ca. 57 000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Auffahrunfalls auf der A 8  zwischen derAnschlussstelle Aichelberg und der Anschlussstelle Mühlhausen in Fahrtrichtung München. Der 45-järige Fahrer eines Sprinters war aufgrund eines Fahrfehlers fast ungebremst auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Als er den Lkw vor sich erkannte, wollte er noch nach links ausweichen, prallte aber mit der rechten Fahrzeugseite gegen den Sattelzug. Durch den Aufprall wurde der 60-jährige Beifahrer des Sprinters im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Er wurde durch die Feuerwehr befreit, und anschließend mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sprinters wurde leicht verletzt, der 44-jährige Sattelzugfahrer wurde nicht verletzt. An dem fast neuen Sprinter entstand Totalschaden in Höhe von ca. 45 000 Euro. Am Sattelzugauflieger Sachschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro. Die Autobahn in Fahrtrichtung München musste während der Unfallaufnahme für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.
2.4.21 

 

 

Schweizer: Wasserstoff-Initiative eine Chance fürs Filstal

Kreis Göppingen. In der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sieht die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer eine große Chance für die Unternehmen im Filstal, zum einen mit innovativen Produkten Arbeitsplätze zu sichern und neue Jobs zu schaffen, zum anderen aber auch den Standort Filstal zu stärken. Auch die Hochschule Göppingen könnte hier mit einbezogen werden. Die jetzt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gestartete Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien kommt wie gerufen, so Schweizer und appelliert an die Unternehmen im Kreis, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Laut Umweltminister Franz Untersteller soll nun rasch damit begonnen werden, Maßnahmen im Rahmen der Wasserstoff-Roadmap Baden-Württemberg konsequent umzusetzen.

Im Zukunftsprogramm Wasserstoff Baden-Württemberg sollen mit fünf verschiedenen Förderbausteinen die Unternehmen unterstützt werden. Die CDU-Abgeordnete Sarah Schweizer weist darauf hin, dass vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller, Ausrüster, Zulieferer und Anwender von der Landes-Initiative profitieren können, wenn diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Thema Wasserstoff leisten. Laut Schweizer sollten die Unternehmen im Filstal, die in der Vergangenheit durch Tüftelei und Innovation überzeugt haben, auch jetzt bei der zu entwickelnden Wasserstoffwirtschaft die Nase vorn dabei haben. 26,4 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Landeshaushalt bereit, so Schweizer und beruft sich dabei auf den Energieminister, der das Zukunftsprogramm am Donnerstag in Stuttgart vorgestellt hat. „Die Unternehmen aus dem Land sollen damit in ihrer Innovationskraft gezielt gestärkt und gefördert werden, um ihre führende technologische Position im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erläuterte Untersteller. Im Kern gehe es um “industrielle Forschung“ und darum, den Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Baden-Württemberg zu forcieren. Den baden-württembergischen Unternehmen werde damit ermöglicht, rasch innovative Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln, zu produzieren, anzuwenden und neue Marktanteile zu gewinnen.

Sarah Schweizer, die im zurückliegenden Landtagswahlkampf mehrfach auf das Zukunftsthema Wasserstoff hingewiesen hatte, sieht mit der Initiative auch gute Chancen für die Ideen von Startups oder auch kleineren mittelständischen Unternehmen. Mit einigen konnte Schweizer schon konkrete Gespräche über mögliche Projekte geführt. An die Wirtschaftsförderer und an die IHK im Kreis richtet Schweizer die Bitte, gegebenenfalls Firmen, die sich mit der Wasserstoff-Thematik beschäftigen, zu vernetzen, um schnell zu guten Projekten zu kommen.
2.4.21

 

 

Aprilscherz mit ernstem Hintergrund

Schwäbische Alb. Unsere Meldung des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) vom 1. April, das Wandern entlang des Albtraufs würde nur noch in Seilschaften erlaubt sein, war ein Aprilscherz. Dennoch steckt ein Fünkchen Wahrheit hinter der nicht ganz ernst gemeinten Idee: Mit 35 Prozent Durchschnittsgefälle der Albtraufhänge zwischen Ellwangen und Tuttlingen ist in der Nähe von Felsen, Aussichtspunkten und schmalen Waldpfaden tatsächlich Vorsicht geboten. Auf einige wichtige Regeln für das Wandern entlang des Albtraufs wird heute auf der Facebookseite des Verbandes hingewiesen.
2.4.21

 

 

Ja zu neuer Dachorganisation im Klimaschutz

Esslingen. Der Esslinger Gemeinderat hat einstimmig den Beitritt der Stadt Esslingen zu der vom Landkreis neu ins Leben gerufenen Klimaschutzagentur (Klischa). Nachdem der Ausschuss für Technik und Umwelt dem Beitritt Mitte März bereits zugestimmt hatte, ist die Beteiligung der Stadt an der Nachfolgeorganisation der Energieagentur des Landkreises Esslingen (EALKES) nun offiziell.  Anders als bei der EALKES wird der Aufgabenbereich der Klischa über die reine Energieagentur hinausgehen. Neben dem nach wie vor bestehenden Angebot zur Energieberatung von Privatkunden soll die Klischa in Zukunft auch Anlaufstelle für Gewerbe und Kommunen sein. Neben der Unterstützung bei gesetzlichen kommunalen Aufgaben wie der Solarisierung von neu gebauten Parkplätzen und nicht wohnlich genutzten Gebäuden oder dem kommunalen Wärmeplanung sieht sich die Klischa nicht zuletzt als Dachorganisation für eine Vernetzung der Kommunen für einen kreisweiten Klimaschutz.
2.4.21

 

 

Markisen schützen jetzt Behinderte vor der Hitze

Kreis Göppingen. Dank Unterstützung von  Volksbank Göppingen sowie der Firmen Stahlbau Nägele, Lampert und Müller konnte der  Außenbereich bei der Lebenshilfe Göppingen neu gestaltet werden . Der Förder – und Betreuungsbereich der Lebenshilfe bietet auch einen Platz an der Sonne für Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung. Im Frühjahr 2019 zeichnete sich ein  Problem ab. Die Markisen waren im Winter kaputt gegangen. Um für Schatten zu sorgen, mussten die Räume verdunkelt werden.Bei hohen Temperaturen wurde es sehr heiß im Innenhof und den Räumen. Aus technischen Gründen konnten keine neuen Markisen angebracht werden. Deshalb sollten  winterfeste Pavillons finanziert werden. Diue Mitarbeiter vom Förder – und Betreuungsbereich machten viel Werbung für das Projekt. Insgesamt kamen 4000 Euro zusammen. Auch die Firma Stahlbau Nägele meldete sich. Sie wollten kostenlos ein großes Stahlgerüst bauen. An dem sollten zwei riesige Markisen aufgehängt werden. Die Firma Lampert unterstützen das Vorhaben ebenfalls. Das Stahlgerüst musste betoniert werden, eine Baufirma zu finden fiel schwer. Im Winter 2020 machte das dann die Firma Müller für wenig Geld. Danach konnte alles montiert werden. Auf das Frühjahr und Sommer 2021 freuen sich alle im Förder – und Betreuungsbereich über den Sonnenschutz. Dies ermöglicht, dass Rollstuhlfahrer viel besser draußen fahren können.
2.4.21

 

 

Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben

Kirchheim unter Teck.  Das Kirchheimer Klimaschutzkonzept wird fortgeschrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten  Sitzung  beschlossen. In der Sitzung gab der Rat den Entwurf für die Beteiligung der Öffentlichkeit frei. Stellungnahmen zu den geplanten Maßnahmen sind bis 30. April möglich.  Mit der Beteiligung wird  Bürgern, Unternehmen und Interessensgruppen die Möglichkeit gegeben, zu den geplanten Maßnahmen Stellung zu nehmen. „Ich freue mich auf eine rege Beteiligung. Denn der Klimawandel betrifft uns alle und viele Maßnahmen im Klimaschutz können nur gelingen, wenn Bürgerschaft und örtliche Unternehmen sie unterstützen, aktiv werden und mit zum Klimaschutz beitragen“ meint Dr. Beate Arman, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck. „Mit der Fortschreibung des Konzeptes sollen die Weichen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Kirchheim unter Teck neu gestellt werden“ macht Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader deutlich. „Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Bevölkerung beteiligen kann“, betont Bader weiter. Alle Interessierten können sich unter www.kirchheim-teck.de/klimaschutzkonzept zum Prozess informieren und den Entwurf des Klimaschutzkonzeptes herunterladen. Stellungnahmen sind bis spätestens 30.April über das Online-Formular oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.
2.4.21

 

 

Radler verletzt zurückgelassen

Göppingen.  Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen ist der Verursacher einfach weitergefahren. Die Polizei sucht jetzt Zeugen zu dem Verkehrsunfall, der sich gegen 5.30 Uhr in der Schlater Straße in Holzheim ereignet haben soll. Ein 60-Jähriger berichtete später der Polizei, er sei zu dieser Zeit mit seinem Rad die Schlater Straße entlang gefahren. Auf der Fahrt in Richtung Ortsmitte musste er auf die Fahrbahn wechseln, weil der Radweg endet. Gleich darauf habe ihn ein schwarzer Geländewagen mit einem weißen Anhänger überholt. Durch den Fahrtwind sei der Radler gegen den Bordstein gedrückt worden, sagte er der Polizei. Deshalb sei er gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Der Autofahrer aber sei ohne anzuhalten weitergefahren. Jedoch habe eine Zeugin des Unfalls angehalten, die dem Verletzten Hinweise auf einen möglichen Verursacher gegeben habe. Die Polizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer den Verkehrsunfall verursacht hat. Dazu bitten die Ermittler Zeugen des Unfalls, insbesondere die Frau, die sich um den Radler gekümmert hat, sich unter der Telefon-Nr. 07161/63 23 60 zu melden.
1.4.21

 

 

Veterinäramt beschlagnahmt drei Hunde aus Russland

Kreis Göppingen. Das Veterinäramt hat mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen  eine Kontrolle einer Hundehaltung in einer Wohnung vollstreckt und drei illegal eingeführte Hunde aus Russland beschlagnahmt.  Die behördlich bekannte Hundehalterin hatte bereits 2020 Pomeranian-Hundewelpen aus Russland ohne gültige Dokumente sowie Tollwutimpfschutz eingeführt und über einschlägige Internetportale vermittelt. Neben einer gebotenen amtlichen Quarantäne für die Hunde war ihr die illegale Tätigkeit  daraufhin untersagt worden. Ein abschreckendes Bußgeld wurde zudem verhängt.

Nach erneuten Erkenntnissen über illegale Hundeeinfuhren und –vermittlungen wurde die Hundehaltung in einer Privatwohnung in Göppingen  von Amtstierärzten und Vollzugsbeamten des Veterinäramtes mit der Unterstützung des Polizeireviers Göppingen überprüft. Die Hundehalterin wollte ihre Anwesenheit verschleiern und hatte beim folgenden Widerstand gegen die behördlichen Maßnahmen  auch wahrheitswidrig eine Coronavirusinfektion behauptet. Die Kontrolle und die notwendigen behördlichen Maßnahmen wurden daher zwangsweise vollstreckt. Im Ergebnis wurden drei Hunde beschlagnahmt. Der Sachverhalt wird derzeit detailliert geprüft. Die Hunde ohne Tollwutimpfschutz gehen in amtliche Quarantäne. In Zusammenhang mit den vielfachen Rechtsverstößen und Verdachtsmomenten in den Bereichen Tiergesundheit, Tierschutz und Sozialleistungsbetrug wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Das Veterinäramt warnt vor illegalen Hundeeinfuhren aus dem Ausland und den unlauteren Vermittlungstätigkeiten. Zur Zeit ist gemäß Medienberichterstattungen und  behördlichen Erfahrungen ein hohes Ansteigen der rechstwidrigen Hundeeinfuhren zu verzeichnen, wahrscheinlich auch bedingt durch das Coronavirus-Krisengeschehen und eine damit einhergehende erhöhte Nachfrage. Die illegal eingeführten Hunde der sogenannten Moderassen, wie zum Beispiel Pomeranian Zwergspitz, französische Bulldoggen, Pudel, usw., werden regelmäßig zu Preisen von mehreren Tausend Euro vermittelt und sind daher ein hoher Anreiz für unlautere Methoden. Die Hunde werden oftmals ohne wirksamen Tollwutimpfschutz verbracht und stellen somit ein Risiko für Mensch und Tier dar. Zudem werden sie oftmals zu früh von den Muttertieren abgesetzt und tierschutzwidrig in den Ursprungsbetrieben im Ausland gehalten sowie transportiert. Die Folgen sind erfahrungsgemäß ein hoher Anteil an verschiedenen Erkrankungen, Parasitenbefall und Verhaltensstörungen. Naturgemäß erkennen die neuen Hundehalter diese Problematiken erst nach dem Kauf der vermeintlich vergleichsweise günstigen Hunde und erleben dann böse sowie kostenintensive Überraschungen.  Das Veterinäramt empfiehlt daher hohe Sorgfalt bei der Auswahl der Bezugsquellen von Hunden und insbesondere bei Auffälligkeiten bzgl. Internetinseraten, besonders günstigen Angeboten, verschleierten Personalien von Verkäufern und den Dokumenten. Verdachtsfälle können Sie dem Veterinäramt unter Tel. 07161-202-5400 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mitteilen.
1.4.21

 

 

 

April, April! Wandern am Albtrauf nur noch in Seilschaften erlaubt

Schwäbische Alb. Schroffe Hänge, steile Kanten, felsiges Gebiet: Der Albtrauf, die nordwestliche Steilkante der Schwäbischen Alb, wurde in den vergangenen Jahren immer mehr zum Unfallschwerpunkt. Die Zahl der Einsätze von Rettungskräften aufgrund von alpinen Notsituationen stieg zuletzt stark an. Häufige Ursache: Personen, die in steilem Gelände abrutschen oder an ausgesetzten Felspassagen das Gleichgewicht verlieren. Gerade seit Beginn der Corona-Pandemie suchen immer mehr Ungeübte die Schwäbische Alb auf und unterschätzen dabei oft die alpinen Gefahren der Region. Aus diesem Grund einigten sich der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und die Ordnungsbehörden auf eine ab sofort gültige Pflicht zum Wandern in Seilschaften in besonders gefährlichen Gebieten. Stichprobenartig werden  Mitarbeiter des Tourismusverbandes die Einhaltung der Vorschrift kontrollieren. Dieser Beschluss erleichtert auch die Arbeit der Bergwacht Baden-Württemberg und ihrer Ortsgruppen, in denen viele engagierte Ehrenamtliche arbeiten.

Ausschlaggebender Grund für den einschneidenden Schritt sind massive Sicherheitsbedenken: „Betrachtet man die geografischen Begebenheiten und stellt man diese den zuletzt steigenden Zahlen an Einsätzen der Rettungskräfte gegenüber, wird offensichtlich, dass Handlungsbedarf erforderlich ist“, so der Geschäftsführer des SAT, Louis Schumann. „Die alpinen Gefahren, nicht zuletzt durch bemooste und nach Regenfällen rutschige Felsen und Wege in unserem Gebiet sind nicht zu unterschätzen.“Die durchschnittliche Hangneigung aller Albtraufhänge von Ellwangen bis Tuttlingen beträgt 35 Grad, manche Felsen sind bis zu 100 Meter hoch. Entlang der „blauen Mauer“, wie der Albtrauf in einem Gedicht Eduard Mörikes bezeichnet wird, verlaufen viele bekannte Wanderwege und auch schmale Pfade in sehr felsigem und abschüssigem Gebiet. Empfohlen wird neben dem sachgerechten Anseilen aller Mitglieder der Wandergruppe auch das Tragen von handelsüblichen Kletterhelmen, um sich gegen die Gefahr des Steinschlags zu schützen. Beim Alleinwandern ist darauf zu achten, sich an Bäumen und Kletterhaken zu sichern. Ein digitales Vortrags- und Workshopprogramm zu Knotentechniken und Verhaltensregeln soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden.

In Zeiten der Corona-Pandemie erscheint die neue Regelung doppelt sinnvoll: Da der empfohlene Abstand zwischen zwei Seilschaftsmitgliedern je nach Größe der Seilschaft bei mehreren Metern liegt, werden die geltenden Abstandsregeln gut eingehalten. Der Schwwäbische Alb Tourismus will auf seiner Faacebookseite in den nächsten Tagen weitere Informationen zu den neuen Regeln geben. facebook.com/schwaebische.alb.tourismus
1.4.21

 

 

Nächtliche Ausgangssperre unvermeidlich

Ostablbkreis. Das Landessozialministerium hat deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 „ernsthaft in Betracht ziehen“. Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an. 

„Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!“, so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. „Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von Donnerstagnachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet“, wird Bläse deutlich.
1.4.21

 

 

Mit Uschi und Schorsch auf dem Weg zu „Smart Cities“

Schwäbisch Gmünd / Schorndorf. Schorndorf und Schwäbisch Gmünd haben sich gemeinsam auf die Ausschreibung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat mit dem Titel „Modellkommunen – Smart Cities 2021“ beworben. Nachdem die Gemeinderäte der beiden Städte den Anträgen zugestimmt hatten, sprachen beide Oberbürgermeister Richard Arnold und Matthias Klopfer über das gemeinsame Vorhaben.

Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold nennt den gemeinsamen Antrag einen „wichtigen Vorstoß“ in die richtige Richtung: „Wir haben sehr gute Chancen, gemeinsam einen großen Schritt voranzukommen in Sachen Digitalisierung und Klimaschutz. So wie die Künstliche Intelligenz immer weiter dazulernt, müssen auch wir als Stadtverwaltungen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf voneinander lernen.“ Durch die gemeinsame Zusammenarbeit während der Remstal Gartenschau im Jahr 2019 sehe er da sehr gute Voraussetzungen. Auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: „Die Verschränkung in der Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und die daraus resultierenden Impulse zu nutzen ist ein großer Vorteil und eine Chance für unsere Stadt. Ich finde es toll, dass die jahrelange Partnerschaft nun in einem Projekt, das Klimaschutz und Digitalisierung verbinden, fortgeführt wird.“
Teil des Projekts soll auch die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz sein. „Uschi und Schorsch. Die smarten Twins Schorndorf und Gmünd.“ spielen dabei eine tragende Rolle. Uschi und Schorsch sind sogenannte digitale Zwillinge, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenen Themenbereichen innerhalb der Stadtverwaltungen eingesetzt werden. Diese virtuelle Assistenz, sogenannte Avatare, sollen zum Beispiel Auskünfte geben und Datenpflege übernehmen können. Dies soll zu einer Entlastung der Verwaltung und zu einer schnelleren und kompetenten Auskunft bei Bürgerfragen dienen. Uschi steht dabei für „Universelle Schwäbisch Gmünder Informationen“ und das Pendant Schorsch für „Schorndorfer Schnellauskunft“.

Über weitere konkrete Strategien im Rahmen des Antrags haben die Gremien in der vergangenen Woche noch nicht abgestimmt. Diese sollen unter anderem durch Bürgerbeteiligungen, wie Workshops und Bürgerwerkstätten, nach Bewilligung des Antrags erarbeitet werden. Die förderfähigen Kosten betragen 17,5 Millionen Euro, die zu gleichen Teilen auf die Stadt Schorndorf und die Stadt Schwäbisch Gmünd aufgeteilt werden.
1.4.21

 

 

Tiny-Häuser: Grundstücke vergeben

Schorndorf. Die ausgeschriebenen Pachtgrundstücke für die Tiny-Häuser am Lindenweg in Schorndorf sind vergeben. Nach sorgfältiger Prüfung und Sichtung aller 35 eingegangenen Bewerbungen wurden die Bewerber über die Auswahlentscheidung informiert und fünf von ihnen erhielten den Zuschlag. Entsprechend ihrer eingereichten Projektskizze ist der nächste Schritt die Einreichung eines Bauantrags. Nach Abschluss des Baugenehmigungsverfahrens werden die Pachtverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Innerhalb eines Jahres muss das Vorhaben auf der gepachteten Fläche umgesetzt werden. Ab Mitte 2021 sollen die Flächen für die Bebauung zur Verfügung stehen. Nachdem erste praktische Erfahrungen beim Lindenweg gesammelt wurden, sollen die Bereiche an der Remsstraße folgen.
1.4.21

 

 

Sprung misslingt

Geislingen. Mit Verletzungen kam ein 13-Jähriger am Mittwoch in ein Krankenhaus. Gegen 16.30 Uhr wollte der 13-Jährige mit seinem Fahrrad im Bereich der Staubstraße über einen Hügel springen. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte. Dabei verletzte er sich und war wohl kurzzeitig ohne Bewusstsein. Einen Helm trug er nicht. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin: Fahrradhelme können Verletzungen vermeiden. Schützen Sie Ihren Kopf und tragen einen Helm. Auch in diesem Fall schützte ein Fahrradhelm vor schwereren Verletzungen.
1.4.21

 

 

Kein Führerschein

Göppingen. Am Donnerstag flüchtete ein 18-Jähriger vor der Polizei in Göppingen. Gegen 0.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Stuttgarter Straße den Verkehr. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen mit seinem Passat kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der junge Mann Gas und flüchtete. Die Polizisten fuhren ihm hinterher. Auf seiner Flucht überholte er mit überhöhter Geschwindigkeit mehrere Autos in der Stuttgarter Straße. In Faurndau gab der junge Mann im Bereich Hirschplatz kurze Zeit später seine Flucht schließlich auf und hielt an. Dort nahm die Polizei ihn vorläufig fest und brachte ihn auf ein Polizeirevier. Wie sich herausstellte, hat der 18-Jährige keinen Führerschein. Sein VW wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360)sucht nun Zeugen die durch die Fahrweise des 18-Jährigen gefährdet wurden und hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen.
1.4.21

 

 

Oberbürgermeister für einheitliche Strategie

Esslingen. In einem gemeinsamen Brief wandten sich die Repräsentanten aller Großen Kreisstädte im Landkreis Esslingen gemeinsam mit dem Landrat mit der Bitte um Unterstützung bei der Vorbereitung von landesweit einheitlichen Öffnungsschritten aus dem Corona-Lockdown an die Landesregierung. Die sechs Oberbürgermeister und Landrat Eininger sehen in immer wiederkehrend sinkenden und steigenden Inzidenzzahlen sowie den damit verbundenen Öffnungen und Schließungen kein tragfähiges Modell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die nächsten Monate. Dieses Vorgehen sei auf Dauer weder wirtschaftlich zu verkraften noch gegenüber den Beschäftigten und der Bevölkerung vermittelbar. Vielmehr sprechen sich die Oberbürgermeister wie der Landrat für einen von der Landesregierung vorzugebenden Ansatz aus, der eine durch Schnelltests flankierte Öffnungsstrategie ermöglicht. Im einzelnen verbinden die Oberbürgermeister und der Landrat die in dem angehängten Brief enthaltenen Forderungen und dringenden Bitten an MP Kretschmann sowie an Minister Lucha.
1.4.21

 

 

Land passt Impfberechtigung erneut an

Kreis Göppingen. Während auf Bundesebene jüngst aufgrund  der Einschränkungen beim Impfstoff von Astrazeneca nun auch 60 bis 69-Jährigen die Impfung ermöglicht wird, hat das Land Baden-Württemberg kommuniziert, diese Empfehlung mit nochmaligen Einschränkungen anzuwenden. Es können sich zwar prinzipiell auch Personen ab 60 Jahren impfen lassen, jedoch nur, wenn Sie z.B. aufgrund ihres Berufs oder entsprechender Vorerkrankungen gemäß § 2 oder § 3 der Corona-Impfverordnung bereits aktuell impfberechtigt sind.   Impfberechtigte Personen unter 60 Jahren, die bereits einen Astrazeneca-Impftermin vereinbart haben, können nach umfassender Aufklärung und individueller Risikoanalyse durch den Impfarzt  im Kreisimpfzentrum entscheiden, ob sie sich trotz der aktuellen Erkenntnisse tatsächlich impfen lassen möchten. Sollte sich jemand mit gebuchtem Astrazeneca-Termin schon vor Besuch in der Werfthalle in Göpingen gegen eine Impfung entscheiden, dann sollte der Termin bitte schnellstmöglich storniert werden (unter 116117 oder im Internet unter “Buchung verwalten”), damit keine Impftermine ungenutzt bleiben. Diese Personen kommen dann auf eine Warteliste des Landes und werden für Ersatz-Termine vom Callcenter des Landes kontaktiert. Impftermine mit BioNTech sind von den aktuellen Änderungen nicht betroffen.

Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Aufgrund steigender Infektionszahlen liegt im Landkreis Göppingen die 7-Tages-Inzidenz mittlerweile bei 132,5. Deutlich zeigt sich die kritische Infektionslage auch durch eine massive Belastung in den Alb-Fils-Kliniken. Die Zahl der dort behandelten Corona-Erkrankten und die Auslastung der Intensivbettenkapazität ist anhaltend hoch. Landrat Edgar Wolff appelliert deshalb gerade für das anstehende Osterwochenende an die Bürger im Landkreis Göppingen, diese besorgniserregende Entwicklung nicht durch leichfertige Kontakte oder Missachtung der Abstands- und Hygienevorschriften noch zu verschärfen. “Es ist auch im Landkreis Göppingen 5 vor 12 und, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, werden wir um weitergehende Einschränkungen nicht umhinkommen. Gerade die Osterfeiertage werden hierfür entscheidend sein ”, so Landrat Wolff.
1.4.21

 

 

Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich wegen gesundheitlicher Probleme verlor eine 90-jährige Pkw-Lenkerin am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der Gutenbergstraße in Gmünd die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das dabei ins Schlingern geriet und im weiteren Verlauf gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw fuhr. Der Pkw kippte anschließend um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die Fahrzeuglenkerin konnte durch zwei hinzukommende Passanten aus ihrem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Am Unfallort war neben dem Notarzt und dem Rettungsdienst auch die Freiwillige Feuerwehr Schwäbisch Gmünd im Einsatz.
1.4.21

 

 

Pöbelnder Mann verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 48 Jahre alter Mann belästigte und beleidigte am Mittwochabend in der Remsgalerie mehrere andere Personen. Er wurde in der Folge von einem noch unbekannten Mann gegen die Beine getreten, sodass er zu Boden ging. Er zog sich hierdurch Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte war etwa 180 cm groß, hatte eine Glatze und war im Bereich Kopf und Hals tätowiert. Weitere Hinweise auf den Mann werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
1.4.21

 

 

Luftikus für Besucher wieder geöffnet

 

Kandidaten fehlen: Keine Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Die Stadt Göppingen hat am Mittwoch die Wahl zum Jugendgemeinderat abgesagt, nachdem bis zum Bewerbungsschluss nur 20 Bewerbungen von Kandidaten eingegangen waren. Die Richtlinien über die Einsetzung eines Jugendgemeinderates (JGR) setzen allerdings 30 eingegangenen Bewerbungen für das Stattfinden einer Wahl voraus. Vor diesem Hintergrund wurde die für Mai 2021 geplante JGR-Wahl in einer gemeinsamen Entscheidung des Wahlausschusses mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet abgesagt. 

„Nach mehr als 25 Jahren erfolgreicher Arbeit des Jugendgemeinderates in Göppingen fällt uns diese folgenreiche Entscheidung natürlich sehr schwer. Doch wir sehen darin nicht das Ende der Jugendbeteiligung in Göppingen, sondern den Auftakt einer Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Göppinger Jugendbeteiligung“, betont Oberbürgermeister Alex Maier. Bereits im Herbst 2020 wurde die Durchführung einer Evaluation zum Thema Jugendbeteiligung und Jugendgemeinderat in Göppingen beschlossen. Diese soll die Bekanntheit und die Wirksamkeit der Göppinger Formen der Jugendbeteiligung untersuchen. Unter anderem soll herausgefunden werden, wie Jugendliche die bestehenden Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben. Die Ergebnisse dieser Studie werden in die Entwicklung von Handlungsempfehlungen einfließen, welche wiederum Grundlage für die Entwicklung einer zeit- und jugendgemäßen Form der Jugendbeteiligung in Göppingen sein sollen. 

„Uns ist es ein großes Anliegen, die Göppinger Jugendlichen auch während dieser Umbruchphase in kommunale Projekte und die Weiterentwicklung der Formen der Jugendbeteiligung einzubinden“, unterstreicht Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Wird am 14. April die vorerst letzte Sitzung des aktuellen Jugendgemeinderates stattfinden, so sollen danach in regelmäßigen Abständen offene, zunächst digitale, Treffen von interessierten Jugendlichen mit Oberbürgermeister Alex Maier und Erster Bürgermeisterin Almut Cobet durchgeführt werden. Daran teilnehmen können Jugendliche, die im Jugendgemeinderat und im Jugendbeteiligungsformat Project X aktiv waren oder sind, aber auch diejenigen Jugendlichen, die für die ursprünglich geplante Wahl kandidieren wollten sowie weitere interessierte Jugendliche. Die Jugendlichen sollen so die Möglichkeit erhalten, ihre Anliegen und Vorschläge, aber auch eigene Projektvorstellungen einzubringen. „Ein Ziel dieser Treffen soll es sein, gemeinsam mit den Jugendlichen zu überlegen, wie eine moderne Jugendbeteiligung aussehen kann“,  erläutert Oberbürgermeister Alex Maier die Idee der gemeinsamen Treffen.
31.3.21

 

 

Corona drückt noch auf den Arbeitsmarkt

Kreis Göppingen. Die Arbeitslosigkeit ist im März im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen mit den Landkreisen Esslingen und Göppingen weiter gesunken: Insgesamt waren im vergangenen Monat 20 029 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das ist ein Minus im Vergleich zu Februar um 586 Personen oder 2,8 Prozent. Gegenüber März 2020 waren 3 960 Menschen mehr arbeitslos gemeldet (plus 24,6 Prozent).

„Der Arbeitsmarkt stemmt sich weiter gegen die Corona-Pandemie. Zu Hilfe kommt die im März übliche Frühjahrsbelebung. Sie hat die Arbeitslosigkeit im Bezirk weiter sinken lassen. Die Arbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich trotzdem noch immer auf einem hohen Niveau“, sagt Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Göppingen „Allerdings müssen wir der Zahl der Arbeitslosen die der Kurzarbeiter entgegenhalten. Gäbe es die hohe Inanspruchnahme der Kurzarbeit nicht, würde die Zahl der Arbeitslosen deutlich steigen. Ich setze darauf, dass die Kurzarbeit Arbeitsplätze in der Krise und auch im weiteren Infektionsgeschehen weiter stabilisiert“.

Sorgen bereitet ihr der Ausbildungsmarkt. „Eigentlich ist jetzt die Zeit, in der der Zug Richtung Ausbildungsbeginn im Herbst richtig Fahrt aufnimmt. Ausbildungsmessen würden stattfinden und unsere Berufsberater wären verstärkt vor Ort in den Schulen, um Jugendliche bei der Berufsorientierung und der konkreten Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen. Schüler würden in Praktika erleben, ob der ausgewählte Ausbildungsberuf zu ihnen passt. Das alles findet gerade nicht, virtuell oder sehr reduziert statt. Wir sind in engem Schulterschluss mit unseren Partnern und tun wirklich alles dafür, dass Betriebe im Herbst ihre Ausbildungsplätze besetzen und Jugendliche mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten können. Aber die Rahmenbedingungen sind in diesem Jahr schwierig und von Corona gezeichnet“, so Käppel.

Im Landkreis Göppingen waren im März insgesamt 6 888 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 236 weniger (minus 3,3 Prozent) als im Februar, aber 1 217 (plus 21,5 Prozent) mehr als im Vorjahr.Der Landkreis Göppingen verzeichnete eine Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent (Geschäftsstelle in Göppingen: 4,7 Prozent; Geschäftsstelle in Geislingen: 4,9 Prozent). Im Vorjahr lag sie bei 4,0 Prozent. Im März waren 277 Jugendliche unter 20 Jahren arbeitslos gemeldet. Das waren fünf Personen oder 1,8 Prozent weniger als vor einem Monat, aber 21 Personen oder 8,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Göppingen waren im März 6 012 Stellen beim gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Besetzung gemeldet. Gegenüber Februar sind das 284 Stellen mehr (plus 5,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr gab es 1 195 Stellen (minus 16,6 Prozent) weniger. Insgesamt wurden 1 825 Stellen neu gemeldet. Das waren 94 (plus 5,4 Prozent) mehr als im Februar, aber 88 (minus 4,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.
31.3.21

 

 

Impfzentrum über Ostern geöffnet - Ausgangssperre möglich

Kreis Göppingen. Auch über die Osterfeiertage bleibt das Kreisimpfzentrum nin Göppingen  voll in Betrieb. Von Karfreitag bis Ostermontag sollen nach aktueller Planung über 1.300 Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech durchgeführt werden. Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca werden nach den Vorgaben von Bund und Land ab sofort im Regelfall nur noch für Personen ab 60 Jahren vorgenommen. Um die Impfungen am Mittwoch, 31.März und Donnerstag, 1. April unabhängig vom Alter der Impflinge durchführen zu können, werden für diese beiden Tage kurzfristig vor Ort alle geplanten Impfungen auf Biontechech umgebucht.

Was mit den ab dem 6. April gebuchten Astrazeneca-Terminen passiert, wird laut Landratsamt  so schnell wie möglich kommuniziert. Ab sofort können alle Personen ab 60 Jahren Impftermine für AstraZeneca über die bekannten Wege (telefonisch unter 116117 oder www.impfterminservice.de) buchen.

Stand 30.März wurden mehr als 23.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) im Landkreis Göppingen durchgeführt. Welche Personengruppen jeweils aktuell impfberechtigt sind, sowie weitere Informationen rund um das Thema Corona-Impfung sind auf der Homepage des Landkreises unter https://www.landkreis-goeppingen.de/coronaimpfung eingestellt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass innerhalb der letzten Woche  fünf Personen gestorben sind, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Bei den Gestorbenen handelt es sich um zwei Männer und drei Frauen. Von den  Frauen waren zwei über 80 Jahre alt und eine Frau über 60 Jahre alt. Bei den Männern handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der fünf Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis bei Bewohner und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt vier Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus. 

Das Gesundheitsamt meldete am Mittwoch 55 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden damit insgesamt 8487 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Davon sind bereits 7816 Personen wieder genesen und insgesamt 168 Personen gestorben. Aktuell sind 505 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 126,3 (Stand 30.03.2021, 16 Uhr). Die täglichen Fallzahlen stagnieren derzeit auf einem hohen Niveau. Im Landkreis Göppingen wird inzwischen bei fast allen Fällen die britische Virusvariante nachgewiesen. Sollten die bisherigen Maßnahmen das Infektionsgeschehen nicht positiv beeinflussen, wird nach Vorgabe des Stufenplans des Landes ab einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner auf Landkreisebene erneut eine nächtliche Ausgangssperre umgesetzt. Das Gesundheitsamt beurteilt das Infektionsgeschehen täglich und behält sich die Anordnung dieser Maßnahme je nach Entwicklung der Lage vor.
31.3.21

 

 

Gegen Autos gefahren

Uhingen. Wohl in Folge eines medizinischen Notfalls fuhr ein Mann am Dienstag in Uhingen gegen ein geparktes Auto.  Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem Pkw in der Bahnhofstraße. Wohl aufgrund eines medizinischen Problems verlor er die Kontrolle über sein Auto. Er stieß gegen einen geparkten Ford. Den Ford schob es noch leicht auf einen dahinter stehenden BMW. Die Autos wurden leicht beschädigt und es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Eintreffende Rettungskräfte führten bei dem Mann Reanimationsmaßnahmen durch und brachten ihn in ein Krankenhaus. Dort starb er jedoch später. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten einen Sichtschutz für die Rettungsmaßnahmen.
31.3.21

 

 

Hoher Unfallschaden bleibt zurück

Geislingen. Zwischen Montag und Dienstag beschädigte ein Unbekannter ein geparktes Auto in Geislingen. Der Opel parkte zwischen Sonntag 17 Uhr und Dienstag 11 Uhr in der Burgstraße. In dieser Zeit stieß ein unbekanntes Fahrzeug gegen Wagen und beschädigte diesen erheblich auf der Fahrerseite. Der Unbekannte kümmerte sich nicht um den Schaden und flüchtete. Ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieb zurück. In diesem Zusammenhang sucht das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.
31.3.21

 

 

Testmöglichkeit im Talx bleibt bestehen

Eislingen. Um weiterhin mögliche Infektionsketten in Eislingen frühzeitig zu unterbrechen, verlängert die Stadt Eislingen ihre Kooperation mit dem  DRK. Die aufgebaute Teststation im Jugendhaus Talx bietet den Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit, sich einmal in der Woche kostenlos testen zu lassen. „Testen schafft Sicherheit und ist derzeit mit einer der wichtigsten Bausteine, um die Ausbreitung der Infektionsketten durch die Virus-Mutationen einzudämmen“, begründet Oberbürgermeister Klaus Heininger die Notwendigkeit, das Testangebot zu verlängern. Ursprünglich waren die kostenlosen Bürgertests nur bis Ende März vorgesehen. Nun soll das temporäre Testangebot den Eislingern aber weiter angeboten werden, bis flächendeckend Selbsttestungen zur Verfügung stehen. Denn die Nachfrage nach den Tests ist groß – Tendenz steigend.

Ein Termin für einen Schnelltest kann nur nach vorheriger Anmeldung vereinbart werden. Das Buchungssystem ist online über die Seite des DRK-Kreisverbandes unter www.schnelltest.drk-eislingen.de erreichbar. Möglich ist auch eine telefonische Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 07161 / 67390. Schnelltest-Termine können von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr gebucht werden. Freie Termine stehen jedoch erst wieder ab Montag, 5. April 2021 zur Verfügung. Vor Ort genügt ein Personalausweis, um den gebuchten Schnelltest wahrnehmen zu können. Bürger, die sich online über das Buchungssystem anmelden, erhalten einen QR-Code, der zusätzlich zum Schnelltest-Termin mitgebracht werden sollte. Das Ergebnis bekommen die Abgestrichenen dann binnen einer Stunde durch eine automatisierte E-Mail übermittelt. Parallel dazu wird noch eine Karte mit einem Code ausgehändigt, über den das Ergebnis auf der DRK-Website online abgerufen werden kann.
31.3.21

 

 

Verstärkung für Eislinger Stadtverwaltung

Eislingen. Verstärkung in der Eislinger Stadtverwaltung: Marco Donabauer übernimmt die Leitung des Bürger– und Ordnungsamts und Sandra Lennartz unterstützt das Amt für Hochbau und Immobilien  Die gelernte Bauzeichnerin Sandra Lennartz übernimmt vielfältige Aufgaben im Amt für Hochbau und Immobilien und ist im Schwerpunkt für den Gebäudeunterhalt der städtischen Liegenschaften in Eislingen Süd zuständig. Dadurch steht sie im engen Austausch mit den anderen Ämtern im Rathaus sowie mit externen Handwerkern. In ihrer Freizeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und entspannt sich beim Yoga. Der Diplom-Verwaltungswirt Marco Donabauer wird von Winfried Reifenschweiler, dem langjährigen Amtsleiter des Bürger- und Ordnungsamtes in sein neues Aufgabenfeld eingearbeitet. Ab 1. Mai wird er eigenverantwortlich das Bürger- und Ordnungsamt leiten. In seinem Zuständigkeitsbereich angesiedelt sind die Bereiche Feuerwehr, Integration, die Straßenverkehrsbehörde mit Bußgeldstelle, der Bürgerservice sowie der Bereich Soziales. In seiner Freizeit fährt Marco Donabauer gerne Motorrad mit seiner 40 Jahre alten Suzuki, unternimmt sportliche Fahrradtouren oder kümmert sich um den Streuobstbestand auf seinem Wiesengrundstück.
31.3.21

 

 

Omnibus fährt gegen Fahrzeugtüre

Schwäbisch Gmünd. Eine 43-jährige Pkw-Fahrerin wollte am Mittwochvormittag in der Ledergasse aus ihrem Fahrzeug steigen. Beim Öffnen der Türe übersah sie einen von hinten heranfahrenden 36-jährigen Omnibus-Fahrer. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr gegen die Fahrzeugtüre, wodurch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6000 Euro entstand.
31.3.21

 

 

Unfall mit Skateboard

Heubach. Beim Befahren der Hohenroder Straßein Heubach-Lautern musste am Dienstag gegen 16.20 Uhr ein Pkw-Lenker eine Gefahrenbremsung einleiten, als ein 15-jähriger Junge sein Skateboard verlor und dieses auf die Fahrbahn rollte. Das Skateboard traf den Pkw und wurde gegen den Kopf des Jungen geschleudert, der dabei eine leichte Platzwunde erlitt.
31.3.21

 

 

Impfstoff-Wirrwarr: Alle Termine bleiben bestehen

Ostalbkreis. Die neuen Empfehlungen mit dem Umgang des Impfstoffs Astrazenica wirken sich auch auf das Kreisimpfzentrum Ostalb aus. Das Landratsamt informierte hier am Mittwoch. „Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von Astrazeneca den Impfstoff von Biontech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat“, erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung Biontech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit Astrazeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 Astrazeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit Biontech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit Astrazeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. „Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten,“ so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch zwölf Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.
31.3.21

 

 

Teamviewer steigt auch bei der Formel 1 ein

Göppingen. Sportsponsoring bei Bundesliga-Handball und Premier-League-Fußball ist  dem Softwarunternehmen Teamviewer aus Göppingen noch nicht genug. Jetzt steigt der Softwareanbieter Teamviewer noch in einen weiteren Werbevertrag mit dem Formel-1-Team von Mercedes ein, wie am Dienstag bekannt wurde. Zu dem über fünf Jahre laufenden Deal gehört auch das Sponsoring des Motorsportteams von Mercedes für die Elektro-Rennserie Formel E. Mit dem Sportsponsoring wollen die Göppinger  vor allem auch bei großen Unternehmenskunden ins Geschäft kommen bringen.
30.3.21

 

 

Baehrens zu Antrittsbesuch bei OB Maier

Göppingen. Neu Kennenlernen mussten sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens und der Göppinger Oberbürgermeister Alexander Maier nach dessen Wechsel vom Stuttgarter Landtag auf den Göppinger Bürgermeistersessel sicherlich nicht. Trotzdem kam es zum obligatorischen Antrittsbesuch der Abgeordneten beim neuen OB. Neben dem Ausblick auf künftige Projekte in der Stadt lohnte sich aber auch noch einmal der Blick zurück. "So konnten wir uns gemeinsam noch einmal darüber freuen, dass es gelungen ist für die Sanierung des Göppinger Freibades drei Millionen Förderung vom Bund an Land zu ziehen," so Baehrens.
30.3.21

 

 

Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang

Göppingen. Inmitten der dritten Welle der Corona-Pandemie und durch die erste positive Erfahrung mit dem digitalen Format beim „Digitalen Plaudern“ im November, starteten die digitalen Nachbarschaftsgespräche in Ursenwang mit zwei digitalen Veranstaltungen. Eingeladen zum ersten digitalen Nachbarschaftsgespräch waren Jugendliche und junge Familien; Zielgruppe des zweiten digitalen Nachbarschaftsgesprächs waren Menschen im Übergang aus dem aktiven Erwerbsleben in den (Un-)Ruhestand und darüber hinaus. Trotz der widrigen Umständen waren die Veranstalter, die Stadt Göppingen und die Flüwo-Stiftung, über die große Resonanz der Anmeldungen erfreut – 20 Teilnehmer zählte die erste Gruppenveranstaltung und neun Personen waren bei dem zweiten digitalen Gespräch angemeldet. „In einem guten Miteinander liegt das Fundament für eine gute Nachbarschaft“, so Oberbürgermeister Alex Maier in seiner Begrüßung. „Mit den Nachbarschaftsgesprächen wurde der Startschuss für die weitere Quartiersentwicklung in Ursenwang, Manzen und St. Gotthardt gesetzt.“

Dass der Austausch und die Mitwirkung der Teilnehmenden im virtuellen Raum geführt wurden, statt in einem aktiven analogen Beteiligungs-Workshops, machte sich an den Ideen und Vorschlägen der Beteiligten in den Nachbarschaftsgesprächen nicht bemerkbar. Eine Vielzahl an Anregungen wurde zusammengetragen, beispielsweise nach mehr Begegnung und Bewegung. Die schrittweise Umsetzung ist unter anderem abhängig, inwiefern die coronabedingten Einschränkungen weiter bestehen. Ein erstes Treffen könnte in den Sommermonaten stattfinden, wenn das Flüwo-Stiftungsmobil Station in Ursenwang macht.
30.3.21

 

 

Spielplatz beschädigt

Bad Ditzenbach. Vandalen trieben von Sonntag auf Montag ihr Unwesen auf einem Spielplatz bei Gosbach.  Von Sonntag auf Montag waren Unbekannte auf dem Spielplatz "Wanderparkplatz Aimer" zu Gange. Dabei beschädigten sie mehrere Bänke, Holzbalken und ein Eingangsschild. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro. Der Polizeiposten Deggingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach den Verursachern.
30.3.21

 

 

Karstadt-Areal Weniger Handel – mehr Wohnungen

Esslingen. Die städtebauliche Neuordnung des Karstadt-Areals mit der geplanten Neubebauung auf der bisherigen Parkplatzfläche an der Martinstraße und auf den südlich daran angrenzenden Flächen sowie dem Umbau des bestehenden Karstadt-Warenhauses an der Bahnhofstraße ist eines der anspruchsvollsten Bauprojekte in der denkmalgeschützten Esslinger Altstadt und von großer Bedeutung für die weitere Stadtentwicklung in diesem Bereich. Die Firma BPI Esslingen S.à.r.L. beabsichtigt, die bisher unbebauten Flächen zu überbauen und unter funktionaler und gestalterischer Einbindung des vorhandenen Warenhausgebäudes auf dem Areal eine Neubebauung mit gemischten Nutzungen (Handel, Dienstleistungen, Büros, Wohnen) sowie einer Tiefgarage zu errichten.

Aufgrund der inzwischen eingetretenen massiven Veränderungsprozesse im Einzelhandelsbereich hat der Vorhabenträger  Abstand von einer Realisierung des bereits baurechtlich genehmigten Projektes genommen und in Abstimmung mit der Stadt auf der Grundlage eines neuen Nutzungskonzeptes eine neue Planung ausgearbeitet. Diese Planung, die von den Architekten Plan Forward GmbH aus Stuttgart ausgearbeitet wurde, geht bei der geplanten Neubebauung von einer deutlichen Reduzierung der Einzelhandelsflächen zugunsten von mehr Wohnflächen sowie weiterhin von einem Erhalt des bestehenden Karstadt-Warenhauses aus. Anders als bisher vorgesehen, soll dabei jedoch das Bestandsgebäude, das mit seiner großflächigen, monofunktionalen Handelsnutzung in der bisherigen Form nicht weiter betrieben werden kann, innerhalb der vorhandenen Baustruktur umgebaut und in den oberen Geschossen mit anderen Nutzungen belegt werden. Es ist ausdrückliches Ziel sowohl des Vorhabenträgers als auch der Stadt, durch die Einbeziehung des Bestandsgebäudes in die städtebauliche Neuordnung auch in Zukunft den Betrieb des Karstadt-Warenhauses am Standort Bahnhofstraße zu ermöglichen.
30.3.21

 

Oster-Spezial auf dem Wochenmarkt kommt an

Ebersbach. Mit einem Oster-Spezial wurde die Reihe der Ebersbacher Wochenmärkte um eine fünfte, zusätzliche Ausgabe ergänzt. Bislang gab es Spezial-Ausgaben zu „Spargel“, „Sommer“, „Kürbis“ und „Weihnachten“. Die Premiere des Oster-Spezial lockte viele Besucher in die Kirchheimer Straße in Ebersbach. Dort ließ sich mit ausreichendem Abstand und unter freiem Himmel sicher einkaufen. Am 8. Mai geht es mit dem Spargel-Spezial weiter.
30.3.21

 

 

Biker bei Unfall schwer verletzt

Schorndorf. Ein 25 Jahre alter Motorradfahrer war am Montagnachmittag auf der Landesstraße 1151 von Schlichten kommend in Richtung Schorndorf unterwegs. Im Kurvenbereich setzte er zu einem Überholvorgang an, verlor dabei die Kontrolle über sein Zweirad und rutschte in die Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Bike entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Die Landesstraße musste nach dem Unfall zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.
30.3.21

 

 

Berauschte Autofahrerinnen

Göppingen. Zwei Autofahrerinnen zog die Polizei am Montag in Göppingen aus dem Verkehr. Gegen 19 Uhr fuhr die 26-Jährige in der Burgstraße. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Bei der Kontrolle hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben. Bei ihrer Durchsuchung fand die Polizei noch ein Tütchen mit Cannabisblüten. Gleich erging es einer 23-Jährigen. Nach einer Kontrolle gegen 20.45 Uhr in der Schorndorfer Straße war für die Lenkerin die Fahrt beendet. Auch hier zeigte der Drogentest eine Beeinflussung auf Betäubungsmittel. Beide Frauen müssen nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.21

 

 

Auto bremst Laster aus

Aichelberg.  Am Montag kam es zu einem Unfall auf der A8. Gegen 19 Uhr fuhr der 45-Jährige mit seinem Sattelzug auf der A8 in Richtung München. Im Bereich Aichelberg überholte er verbotswidrig auf dem mittleren Fahrstreifen andere Laster. Ein 26-Jähriger überholte mit seinem Pkw den Sattelzug des 45-Jährigen. Nach dem Überholvorgang scherte er direkt vor dem Laster ein und bremste seinen Wagen stark ab. Im Sattelzug wurde eine Notbremsung ausgelöst. Dennoch konnte der 45-Jährige nicht mehr halten und fuhr ins Heck des Pkw. Verletzte gab es bei dem Unfall nicht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
30.3.21

 

 

Ostalbkreis erlaubt mehr Kontakte

Ostalbkreis. Seit Montag gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.

Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
30.3.21

 

 

49 Corona-Patienten in den Kreiskliniken

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gab es am Montag 479 aktuell an Corona Infizierte. Damit sind knapp 0,2 der Kreisbevölkerung betroffen. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Gestorbenen ist laut Angaben des Landratsamtes in den vergangenen Tagen auf 166 angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Göppingen  lag am Sonntag laut Sozialministerium bei 115,1 In den Kreiskliniken wurden am Montag 49 Corona-Patienten behandelt, dazu kamen fünf Verdachtsfälle.
29.3.21

 

 

Eislinger spendet 150 Mal Blut

Eislingen. Seit dem ersten halben Liter, den sich Gerhard Kneifel 1967 abzapfen ließ, ist der Eislinger 150 Mal freiwillig an die Nadel gegangen. Im Schnitt ging er sechs mal im Jahr zur Spende. Dafür dankte ihm Oberbürgermeister Klaus Heininger im Namen des Deutschen Roten Kreuzes bei einer besonderen Ehrung im Rathaus. Ein ärztlicher Rat brachte Gerhard Kneifel im Alter von 19 Jahren erstmals dazu, Blut für andere Menschen zu spenden. „ Mit der Maßnahme sollte mein Blutdruckwert stabilisiert werden“, blickt er offen auf seine Anfänge zurück. Dass daraus einmal mehr als 50 Jahre werden, hat sich der sportliche 73-jährige Rentner damals nicht träumen lassen. „Es hat mir gutgetan und weil es wichtig ist“, so sein bescheidener Ansatz, um die enorme Anzahl von 150 Blutspenden zu erklären.

Angetrieben hat ihn aber auch der Gedanke, anderen Menschen zu helfen. Der Blutspendedienst weiß von der Bedeutung seiner Spendenbereitschaft. Da er zu den wenigen zählt, die die seltene aber begehrte Blutgruppe 0 negaitiv haben, können alle Menschen sein Blut empfangen. Nicht zuletzt hat ihn das auch angetrieben, über viele Jahre hinweg die maximal zugelassene Höchstzahl von sechs Blutspenden im Jahr wahrzunehmen. „Ich habe sogar meinen Urlaub nach den Blutspendeterminen ausgerichtet“, blickt der Eislinger zurück. Das einzige, das ihn etwas eingeschränkt habe, sei der Sport gewesen.

Weitere 23 Blutspender haben sich im letzten Jahr durch ihre außergewöhnliche Spendenbereitschaft ausgezeichnet. Bedingt durch die nach wie vor strengen Corona-Beschränkungen konnte die Wertschätzung und der Dank für das selbstlose Engagement nicht wie gewohnt, beim Blutspender-Ehrungsabend übermittelt werden. Den Blutspenderinnen und Blutspendern wurden deshalb die Ehrungsgaben des DRK-Blutspendedienstes mit einem persönlichen Anschreiben des Oberbürgermeisters und einem Präsent durch einen Boten zugestellt.  Ehrennadel in Gold für 10 Blutspenden: Ursula Braun, Stefanie Fuchs, Mona Höfle, Lilija Kechter, Vesna Koscuk und Frank Seeler. Ehrennadel in Gold für für 25 Blutspenden: Maurizio Cerini, Ana Geisen, Rüstem Güler, Dr. Gudrun Igel-Mann, Karin Leyrer, Arno Mild, Oliver Pietsch, Albrecht Reik, Dorothee Steidl und Daniela Waller Ehrennadel in Gold für 50 Blutspenden: Heinz Kress und  Timo Maier. Ehrennadel in Gold für 75 Blutspenden: Georg Goik und Andreas Wahl. Ehrennadel in Gold für 100 Blutspenden: Stephan Deutschmann und Frank Straile 

Thomas Ruckh, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eislingen, erhielt einen großen Dank für seine 40-jährige Zugehörigkeit beim DRK, das er durch sein Engagement in besonderer Weise bereichert. „Wir sind stolz auf diesen Ortsverein, der regelmäßig die Blutspende-Aktionen in Eislingen ausrichtet. Es ist ein tolles „Miteinander“ und ich freue mich auf viele weitere Projekte mit Ihnen und dem DRK-Team“, betonte Oberbürgermeister Klaus Heininger und überreichte als Anerkennung einen Geschenkkorb mit regionalen Leckereien.
29.3.21

 

 

Geislinger Hock und Kinderfest abgesagt

Geislingen.  In enger Abstimmung haben Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung als Veranstalter eine gemeinsame Entscheidung getroffen: Das Geislinger Kinderfest und das dazugehörige Rahmenprogramm werden auch 2921 coronabedingt abgesag.  Nach der Absage des traditionellen Hocks im Jahr 2020 hatte der Hockverein gehofft, dass die Veranstaltung 2021 wieder stattfinden kann. Die aktuelle Situation und der Ausblick in den Sommer lässt aber leider keine andere Entscheidung zu.

Der Stadtjugendring Geislingen e.V. hatte bereits intern Gespräche geführt, die zu dem Schluss kamen, dass man sich auch 2021 keinen Tag der Jugend in der gewohnten Form vorstellen kann. Der Tag der Jugend mit seinem traditionellen Flohmarkt, ökumenischen Gottesdienst, buntem und vielfältigem Mittagsprogramm sowie das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-Air im Notzental ist mit den zu erwartenden Auflagen - wenn Feste dieser Art bis im Sommer überhaupt wieder stattfinden dürften - aus Sicht der ehrenamtlichen Veranstalter nicht durchführbar.  

Der Kinderfestausschuss, ein Gremium bestehend aus Vertretern von Schulen, sachkundigen Bürgern, Jugendgemeinderat und Stadtverwaltung, war sich in seiner virtuellen Sitzung schnell einig: Alle hätten liebend gerne 2021 wieder ein Kinderfest als Schuljahresabschluss vor den Ferien gefeiert, aber es isei für alle klar gewesen, dass dies auch in diesem Jahr nicht stattfinden kann.
19.3.21

 

 

Zwei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw und etwa 3500 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend in der Schorndorfer Uhlandstraße. Ein 58 Jahre alter Pkw-Fahrer fuhr die Uhlandstraße in Richtung Krummhaarstraße entlang und kam hierbei auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines 81-Jährigen. Der Unfallverursacher wurde beim Unfall leicht, der Fahrer des des entgegenkommenden schwer verletzt. Beide wurden zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Pkw wurden mit Totalschaden abgeschleppt. Ein Alkoholtest beim Fahrer des Fiat ergab rund 0,9 Promille, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf war mit insgesamt neun Einsatzkräften zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Zur abschließenden Klärung des Unfallhergangs sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen des Verkehrsunfalls. Diese werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 07181 2040 beim Polizeirevier zu melden.
29.3.21

 

 

Mofalenker stürzt

Donzdorf. Leichte Verletzungen zog sich ein Mofa-Fahrer bei einem Unfall am Sonntag bei Donzdorf zu. Gegen 14.15 Uhr fuhr ein 15-Jähriger von Unterweckerstell in Richtung Donzdorf. Ihm kam ein Pkw entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug zu vermeiden, lenkte der Zweiradfahrer nach rechts. In der Wiese stürzte er und verletzte sich leicht. Auch der 58-jährige Lenker des Pkw und sein 14-jähriger Beifahrer trugen leichte Blessuren davon. Ärztliche Hilfe benötigten sie jedoch nicht. Die Polizei in Eislingen (07161/8510) hat nun die Ermittlungen nach dem Unfallhergang aufgenommen. Die Beamten wollen herausfinden, wer von den beiden das Rechtsfahrgebot missachtete.
29.3.21

 

 

Handballerinnen verlieren deutlich

Göppingen. Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Kampf um den Klassenerhalt. Das Heimspiel gegen den Thüringer HC verlor das Team recht deutlich mit 25:34.
28.3.21

 

 

Am Samstag ab 20.30 Uhr für eine Stunde Licht aus

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist jetzt am Samstag bei der diesjährigen Earth Hour 2021 mit dabei. Am Samstag 27. März, wird dabei ab 20.30 Uhr die Beleuchtung am Münster, am Forum Gold und Silber und am Rathaus für eine Stunde ausgeschaltet.  Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Überall wird am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht gelöscht. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro.
27.3.21

 

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Versäumte Impftermine jetzt nachholen

Ostalbkreis. Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von Astrazeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März  konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

„Dies können wir jetzt nachholen“, kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. „Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline“, so der Landrat abschließend.
27.3.21

 

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Bei Alkohol-Fahrt schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend befuhr ein 47jähriger Pkw-Fahrer die Königsturmstraße in Gmünd, vom Glockekreisel kommend. Da er zu schnell und obendrein auch noch alkoholisiert unterwegs war, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Warnbaken einer dortigen Baustelle und schleuderte im Anschluss gegen eine Gartenmauer. An der dortigen Böschung überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Bei dem Unfall zog sich der Fahrer schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand Totalschaden. Insgesamt liegt die Höhe des angerichteten Schadens bei ca. 15000 Euro. Der Fahrer musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt.
27.3.21

 

 

Ersatz für Osterrallye

Schwäbisch Gmünd (sv). Da die geplante Osterrallye aufgrund der aktuellen Lage nicht stattfinden kann, hat sich das Jugendhaus am Königsturm eine Alternative überlegt: Am 1. April hängen für die Jugendlichen am Zaun des Jugendhauses kleine Geschenktüten aus, die mit Süßigkeiten und anderen kleinen Geschenkideen gefüllt sind. Natürlich kann das die geplante Osterrallye nicht eins zu eins ersetzen, aber das Team des Jugendhauses hofft, damit zumindest eine kleine Freude machen zu können.
27.3.21

 

 

Raub misslingt

Göppingen. Dank der Gegenwehr blieb ein 24-Jähriger am Donnerstag in Göppingen ohne Beute. Gegen 12.30 Uhr lief eine 45-Jährige auf dem Gehweg in der Hohenstaufenstraße. Der 24-Jährige kam ihr entgegen und ergriff die Tasche der Frau. Er versuchte sie von der Schulter zu reißen. Die 45-Jährige wehrte sich massiv und der 24-Jährige ließ von seinem Vorhaben ab und flüchtete. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem Mann. Dank der guten Personenbeschreibung konnte der 24-Jährige kurze Zeit später in der Poststraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass er nach der Tat noch wahllos Passanten anpöbelte und in einem Geschäft mit Desinfektionsmittel herumsprühte. Augenscheinlich schien der Mann in einer psychischen Ausnahmesituation zu stehen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in ein psychatrisches Krankenhaus.
26.3.21

 

 

Ein Paar Schuhe löst Suchaktion aus

Heubach. Am Donnerstagnachmittag wurde der Polizei durch einen Spaziergänger gemeldet, dass sich im Bereich einer Brücke über den Beurener Bach, zwischen Heubach und Heubach-Beuren, ein Paar Kinderschuhe der Größe 34 befinden würde. Da wegen der Auffindesituation nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich ein Kind möglicherweise in den Bach begeben hatte, und in eine hilflose Lage geraten sein könnte, wurde durch die Polizei entschieden, den Bereich großflächig abzusuchen. Hierzu waren neben mehreren Streifen auch ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailerhund vom Polizeipräsidium Einsatz aus Göppingen im Einsatz. Die Suchmaßnahmen blieben letztendlich erfolglos und wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
26.3.21

 

 

Bürgermeisterwahl: Sechs Kandidaten in Uhingen

Uhingen. Am 18. April findet in Uhingen die Bürgermeisterwahl statt. Rund 11.000 wahlberechtigte Uhingerinnen und Uhinger wählen das Stadtoberhaupt für die nächsten acht Jahre. Insgesamt sechs Personen stellen sich zur Wahl. Der Gemeindewahlausschuss hat folgende Bewerber/in zugelassen, die sich am Mittwoch, 31. März 2021 ab 19 Uhr im Uditorium in der Reihenfolge vorstellen können wie sie auf dem Stimmzettel stehen:

Frank Benkart, Projektingenieur Global Projects
Matthias Wittlinger, Bürgermeister, Jurist
Sonja Elineau, Diplom-Pädagogin Univ.
Samuel Speitelsbach, keine Angabe
Philipp Riethmüller, Projektleiter bei einer Stadtverwaltung
Tunçay Sönmez, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Geschäftsführer

Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel hat sich durch Eingang der Bewerbung ergeben. Bei gleichzeitigem Bewerbungseingang hat das Los die Reihenfolge bestimmt. Im Anschluss an die Selbstvorstellung, für die jeder Person jeweils maximal 15 Minuten zur Verfügung stehen, schließt sich eine Fragerunde an. Die Bewerbervorstellung können alle Interessierte  als Live-Stream über die Homepages der Stadt Uhingen (www.uhingen.de) sowie der Filstalwelle (www.filstalwelle.de) verfolgen. Auf die Aufzeichnung der Veranstaltung kann bis zum Wahltag zugegriffen werden.
26.3.21

 

 

Schwörtage ein Zeugnis kommunaler Selbstregierung

Esslingen / Ulm / Reutlingen. Einst waren die Schwörtage in den Freien Reichsstädten machtvolle Demonstrationen kommunaler Selbstregierung. Auch wenn sie diese Funktion seit mehr als zweihundert Jahren eingebüßt haben, sind sie als zentrales städtisches Fest mit ihren Symbolen, Ritualen und Traditionen im Bewusstsein der Bürgerschaft wichtig geblieben. Die Kulturministerkonferenz der Länder hat daher auf Empfehlung des unabhängigen Expertenkomitees für Immaterielles Kulturerbe der Deutschen Unesco-Kommission die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in den einstigen Reichsstädten Reutlingen, Esslingen am Neckar und Ulm in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Oberbürgermeister Thomas Keck (Reutlingen), Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Gunter Czisch (Ulm) begrüßten in einem gemeinsamen Online-Pressegespräch am Freitag diese Entscheidung, mit der eine politische Kultur gewürdigt wird, die ihre Anfänge im Mittelalter hat, aber bis in die Gegenwart wirkt. Die Tradition der Schwörtage verbinde die einstigen Reichsstädte bis heute und sei ein Spezifikum im deutschen Südwesten, betonte OB Keck eingangs.  Für Prof. Eva-Maria Seng von der Universität Paderborn erfüllt die Schwörtradition der ehemaligen Reichsstädte  „in geradezu idealer Weise die Kriterien des immateriellen Kulturerbes im Bereich Bräuche, Darstellungen und Ausdrucksformen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen Bräuche, Rituale und Feste, überlieferter Traditionen und Ausdrucksformen von Wissen und Bräuchen und deren Anwendung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Auseinandersetzung mit der Geschichte. Diese spezifische Form der Vergesellschaftung durch gegenseitigen Schwur der städtischen Bürgergemeinde und der Exekutivorgane der Städte, deren Wiederbelebung nach dem Zweiten Weltkrieg und Weiterentwicklung unter neuen demokratischen Vorzeichen bilden ein Beispiel, wie es gelingt, Bräuche und Rituale der Vertrautheit, Wiedererkennung und Strukturierung des Ortes und Raumes mit neuen Elementen zu verknüpfen bzw. diese zu integrieren, um so dem Erstarren in bloßer Folklore zu begegnen.“

Die Schwörtagsfeiern in ehemaligen Reichsstädten gehören zu den ältesten profanen kommunalen Traditionen. Sie gehen auf mittelalterliche Vorläufer zurück, bei denen sich die Stadtgemeinde als Schwurgemeinschaft konstituierte.
26.3.21

 

 

Corona: Ostalbkreis will Modellregion werden

Ostalbkreis. Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse am Freitag an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

“Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren.”
26.3.21

 

 

Ebersbacher Jubiläumseber suchen neues Zuhause

Ebersbach. Seit 2017 begleiteten die Stadt Ebersbach an der Fils 850 liebevoll gestaltete Eber durch den Alltag. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils im Jahr 2020 wurden sie von Vereinen, Kindergärten, Schulen und Privatpersonen liebevoll gestaltet. An vielen Stellen in der Stadt grüßten sie als Botschafter zu den bevorstehenden Feierlichkeiten und haben sich schnell ihren Platz in den Herzen der Ebersbacherinnern und Ebersbacher erobert. Auch wenn sie aus dem Stadtbild kaum mehr wegzudenken sind, haben die kleinen Kunstwerke schon einige Stürme ausgehalten und auch anderen Witterungseinflüssen standhaft getrotzt. Nach einem kalten Winter sehnen sie sich nun nach einer festen Bleibe. Auch die Organisatoren der Aktion von ProEbersbach e.V., wünschen sich, dass die kleinen Wappentierchen der Stadt nun ein dauerhaftes Obdach bekommen.

Alle, die einen kleinen Eber adoptieren wollen, können sich ab sofort kostenlos einen Eber in den Burggärten (hinter der Musikschule) abholen. „Natürlich freuen wir uns über ein Bild, das unser Maskottchen an seinem neuen Standort und mit seinen Eigentümern zeigt. Diese können auf der Facebook Seite von Pro Ebersbach von 27.März bis 3. April oder unter der WhatsApp-Nr. 015202805461 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. hochgeladen werden“, sagt Eber-Papa Jürgen Nagl. Unter den schönsten Bildern wird ein Pizza-Abendessen für die gesamte Familie (bis zu 5 Personen) verlost. „Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Aktion und darauf, dass möglichst viele unserer Eber ein neues Zuhause finden. Den Organisatoren der Aktion und alle, die einen Eber mit viel Herzblut bemalt und gestaltet haben danke ich für ihren Beitrag zum Jubiläumsjahr“, so Bürgermeister Eberhard Keller.
26.3.21

 

 

Personalisierte Medizin in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (wifö). Die "DiHeSys" Digital Health Systems GmbH bezog  neue Räume in Schwäbisch Gmünd. Damit reagiert das mehrfach ausgezeichnete Start-Up-Unternehmen und der Gewinner des Deutschen Excellenzpreis 2020 auf sein starkes Wachstum in Deutschland, aber auch in internationalen Märkten.

Die Vision von "DiHeSys" ist, ein komplettes System für den personalisierten 2D- und 3D-Druck von Medikamenten zu liefern. Das umfasst nicht nur die Drucker selbst, sondern das gesamte System aus wirkstoffhaltigen Tinten und Filamenten sowie die Software. Darüber hinaus hat das Unternehmen auch Aspekte wie die Bereitstellung von Kartuschen und das Datenmanagement im Blick. In Schwäbisch Gmünd konzentriert die "DiHeSys" in erster Linie die Entwicklung der Drucker und Druckköpfe sowie der Software. „Für Schwäbisch Gmünd stellt die Entscheidung von "DiHeSys", sich in unserer Stadt anzusiedeln, eine neue Chance dar, im Gesundheitsbereich mit einem mehrfach ausgezeichneten Startup den Markteintritt zu entwickeln“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold.

„Wir reagieren damit auch auf die große Nachfrage aus den Gesundheitsmärkten“, erklärt Markus Dachtler, CEO von DiHeSys, „es laufen bereits die ersten Projekte mit Krankenhäusern, Apotheken, Krankenversicherungen und vielen anderen Partnern. DiHeSys ist unter anderem im Bereich des Datenmanagements sehr aktiv und hat damit die besten Voraussetzungen, um sich als Technologieführer im Bereich der personalisierten Medizin zu etablieren. Hier kann die Digitalisierung einen sehr starken Nutzen für den Patienten bringen.“

Der deutsche ebenso wie die internationalen Gesundheitsmärkte sind starke Wachstumsmärkte, aktuell insbesondere befeuert durch den Megatrend Digitalisierung. In diesem Kontext bietet der High-Tech Standort Schwäbisch Gmünd für DiHeSys hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. „Wir werden aktiv auf dem Markt nach weiteren Mitarbeitern suchen, die unsere positive Geschäftsentwicklung erfolgreich mit begleiten möchten.“ sagt Prof. Dr. Gerald Huber, einer der Gründer der Digital Health Systems GmbH. Dafür werden vor allem Fachleute aus den Bereichen Hardware- und Softwareentwicklung sowie Projektmanagement gesucht.

"DiHeSys" Digital Health Systems GmbH ist ein innovativer, digitaler Healthcare-Provider. Das Start-up entwickelt und fertigt informations- und verfahrenstechnologische Systeme, um Patienten den Zugang zu personalisierten Arzneimitteln zu eröffnen. Die Produkte und Dienstleistungen optimieren die Arzneimittelversorgung der Patienten in allen Bereichen (Prävention, Diagnostik, Behandlung und Therapieerfolg).

Hierfür bietet "DiHeSys" seinen Kunden speziell entwickelte Pharma-Drucker für den 2D- und 3D-Druck an. Die Produktpalette umfasst außerdem Dienstleistungen wie z.B. Installation der Drucker unter Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen, lückenlose Belieferung mit wirkstoffhaltigen Kartuschen und Software. DiHeSys verfügt über moderne Druckeranlagen sowie Anlagen, welche zur Bearbeitung auch hochpotenter Wirkstoffe geeignet sind. Darüber hinaus hat sie Zugriff auf moderne, analytische Einrichtungen zur Durchführung komplexer physikochemischer Untersuchungen und Freisetzungsexperimente.
26.3.21

 

 

Kaminbrand: Ursache nicht geklärt

Schorndorf. Ein Kaminbrand am Donnerstagabend  in der Hinteren Ramsbachstraße in Schorndorf löste einen Feuerwehreinsatz aus. Aus noch unbekannten Gründen, brach der Brand innerhalb des Schornsteins aus, weshalb sich leichter Rauch innerhalb des Wohnhauses bildete. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und 15 Personen vor Ort und konnte den Brand löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
26.3.21

 

 

Mülltonne und Pflanzkübel gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Über eine unverschlossene Fluchttüre verschaffte sich ein Unbekannter zwischen Dienstag 16 Uhr und Donnerstag 15 Uhr, Zugang zum Hinterhof zwischen Wohn-/und Geschäftsgebäuden im Kronengäßle in Gmünd. Hier entwendete er eine blaue Mülltonne sowie einen Terracotta-Pflanzkübel mit einem Kirchlorbeerstrauch im Wert von ca. 150 Euro und entfernte sich mit dem Diebesgut über die Fluchttüre in Richtung Postgasse. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet um Zeugenhinweise unter Tel. 07171/3580.
26.3.21

 

 

Mit Messer schwer verletzt

Böhmenkirch. Weil sie im Verdacht stehen, am Mittwoch zwei Männer angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt zu haben, müssen sich nun ein 17- und ein 19-Jähriger vor Gericht verantworten. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen sich der Jugendliche und sein 19-jähriger Begleiter in den Abendstunden mit zwei Bekannten auf einem Schulhof i Böhmenkirch verabredet haben. Die vier seien gegen 21 Uhr in Streit geraten, der eskaliert sein soll. In der Folge hätte der Ältere mit einem Gegenstand auf die 18 und 19 Jahre alten Kontrahenten eingeschlagen. Der Begleiter des Mannes, der 17-Jährige, soll auf sein 19-jähriges Gegenüber losgegangen sein. Dabei hätte er ihn mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann kam später mit in ein Krankenhaus. Sein 18-jähriger Begleiter trug leichte Blessuren davon. Nach der Tat flüchteten der Jugendliche und sein Kumpane. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Sie fahndete nach den Tatverdächtigen. Dazu setzte die Polizei auch einen Hubschrauber ein. Die Beamten nahmen beide später in einer Wohnung fest. Am Donnerstag wurden die Tatverdächtigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl gegen den Jugendlichen und den Mann. Beide befinden nun in Gefängnissen. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) zu den Hintergründen und dem genauen Hergang der Tat laufen derzeit auf Hochtouren. Auch die Ermittlungen zu den Tatwerkzeugen dauern noch an.
25.3.21

 

 

Neuer Stadtarchiv für Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Dr. Niklas Konzen ist der neue Leiter des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd. Der Gemeinderat wählte den 43-jährigen derzeitigen Dozenten an der Archivschule Marburg zum Nachfolger des bisherigen Archivleiters Dr. David Schnur, der als stellvertretender Leiters des Landesarchivs in das Saarland wechselt. Dr. Niklas Konzen studierte Geschichte, Anglistik und Politikwissenschaft an der Uni Tübingen, und war dort und an der Uni Stuttgart von 2011 bis 2013 als Dozent tätig. von 2010 bis 2013 beteiligte er sich außerdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Erschließungsprojekt am Landesmuseum Württemberg/Hauptstaatsarchiv Stuttgart, betreute im Anschluss das Stihl-Unternehmensarchiv, arbeitete 2016 in einem Erschließungsprojekt am Hauptstaatsarchiv Stuttgart und ist seit 2016 als Dozent an der Archivschule Marburg in der Ausbildung von Archivarinnen und Archivaren tätig. Die zentrale historische Person seiner Dissertation klingt dabei den und Gmündern nicht unbekannt: Die Arbeit zur spätmittelalterlichen südwestdeutschen Landesgeschichte erschien 2014 unter dem Titel „Aller Welt Feind. Adlige Fehdenetzwerke um Hans von Rechberg († 1464) im Kontext der südwestdeutschen Territorienbildung“ bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Diese Forschungen zu den Herren von Rechberg und den schwäbischen Reichsstädten führten ihn auch nach Schwäbisch Gmünd, wo er auf Einladung des Geschichtsvereins am 19. Januar 2015 die Dissertation vorstellte.  Dr. Niklas Konzen zeigte sich über die Wahl und die neue Herausforderung sehr erfreut: "Als Historiker bin ich begeistert von dem historischen Überlieferungspotenzial des Archivs einer alten schwäbischen Reichsstadt, in dessen Erforschung und Vermittlung ich zudem meine eigenen regionalen und thematischen Forschungsschwerpunkte sinnvoll einbringen kann."
25.3.21

 

 

Testzentrum in Ebersbach gut angelaufen

Ebersbach. Nach zweiwöchigen Regelbetrieb haben sich im Ebersbacher Corona-Testzentrum im Saal der Musikschule rund 1.000 Personen testen lassen. Dabei wurden drei Personen positiv getestet und es konnten damit weitere Ansteckungen verhindert werden. Testen lassen können sich Ebersbacher Bürger. Betrieben wird das städtische Testzentrum bislang von „Dienste für Menschen“ (dfm).

„Mit unserer Diakoniestation können wir zusammen mit der Stadt Ebersbach unseren Teil beitragen zur Bekämpfung der Pandemie. Schön, dass es bei uns in Ebersbach so schnell geklappt hat die Bürgertestung umzusetzen.“ sagt Petra Simon, von dfm. „Corona-Schnell-Tests sind ein wichtiger Baustein für die nächste Phase der Pandemie-Eindämmung und wir sind dfm für den bisherigen, großen Einsatz und die professionelle Abwicklung sehr dankbar“, lobt Bürgermeister Eberhard Keller den Erfolg des städtischen Testzentrums im Saal der Musikschule (Fritz-Kauffmann-Straße 4). Am Samstag, 27. März, testet das Sanitätshaus Weinmann von 9 bis 12 Uhr. Am Gründonnerstag von 14 bis 19 Uhr und Ostersamstag von 9 bis 12 Uhr testet dfm. Bislang hat das Testzentrum werktags (Montag - Freitag) von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
25.3.21

 

 

300 000 Euro für die Wasserwirtschaft

Kreis Göppingen. Das Umweltministerium bezuschusst über das Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten fünf Projekte im Landkreis Göppingen mit rund 300.000 Euro, wie Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mitteilt. Böhmenkirch erhält zur Nachrüstung von neun Regenüberlaufbecken in der Gemeinde 119.600 Euro, Deggingen für die Nachrüstung der Regenüberlaufbecken Impfer Loch und Unterdrackenstein 109.400 Euro, Salach für eine orientierende Untersuchung des Altstandorts „Firma Lederer“ 12781 Euro, und für die Untersuchung Altablagerung „Kapfbach“  20.000 Euro. Süßen erhält für die Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt 40.299 Euro.
25.3.21

 

 

Autofahrer verletzt

Uhingen. Nicht aufgepasst hat eine 25-Jährige am Mittwoch bei Uhingen. Kurz vor 15 Uhr fuhr eine 25-Jährige auf der B 10 in Richtung Ulm. Zwischen Nassachtal und Uhingen musste die Frau bremsen, weil vor ihr ein Autofahrer gestoppt hatte. Die Frau sah die Bremslichter zu spät und fuhr auf den Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der erste Wagen gegen die Leitplanke geschleudert. Der 46-jährige Fahrer trug leichte Blessuren davon. Auch die Pkw-Fahrerin verletzte sich leicht. Krankenwagen brachten sie in Kliniken. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 13.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge war die B 10 gesperrt.
25.3.21

 

 

Rote Ampel übersehen

Bad Ditzenbach. Ins Krankenhaus musste am Mittwoch eine Frau nach einem Unfall bei Bad Ditzenbach.  Die 27-Jährige war gegen 19.30 Uhr auf der Bundesstraße von Mühlhausen in Richtung Gosbach unterwegs. Bei einer Baustelle übersah sie, dass der Vorausfahrende an einer roten Ampel angehalten hatte. Sie fuhr mit ihrem Wagen auf. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei rund 15.000 Euro.
25.3.21

 

 

Spende für Kinderklinik

Kreis Göppingen., Der „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“ konnte einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. Überreicht haben ihn der Continental-Werkleiter Jörg Fröhlich und Personalreferentin Sandra Kurzer vom Standort Eislingen. Continental ist Spezialist für Kunststoffoberflächen und spendet regelmäßig für soziale Einrichtungen in der Region, zum wiederholten Mal auch für den „Förderverein Kinderklinik und SPZ Göppingen“. „Die Arbeit des Fördervereins gefällt uns gut und wir wissen, dass das Geld hier in die richtigen Hände gelangt“, sagte Jörg Fröhlich bei der Scheckübergabe. Den Scheck entgegengenommen haben Birgit Mattulat, Vorsitzende des Fördervereins und Oberärztin der Kinderklinik, sowie Brigitte Gügel von der Sozialmedizinischen Nachsorge. Mit dabei war auch Klinikclown Ziff, und das aus gutem Grund. „Die Spende, für die wir dem Unternehmen Continental sehr dankbar sind, trägt auch zur weiteren Finanzierung der beliebten Clown-Visite durch unsere Klinikclowns bei“, so Vereinsvorsitzende Birgit Mattulat. „Außerdem kommt ein Teil des Geldes der Sozialmedizinischen Nachsorge zugute, die vom ´Bunten Kreis Esslingen & Göppingen´ getragen wird und sich um die Nachsorge für Frühgeborene und für chronisch kranke Kinder kümmert.“
25.3.21

 

 

Oberwälden: Land fördert Turmdach-Sanierung 

Wangen. Die Sanierung der Schiefereindeckung des Turms der evangelischen Nikolauskirche in Oberwälden fördert das Land Baden-Württemberg mit knapp  41 000 Euro aus dem Denkmalförderprogramm, mit dem in diesem Jahr 63 Kulturdenkmale gefördert werden. Das Programm hat ein Volumen von vier Millionen Euro, die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg, wie die gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Schweizer mitteilt. Die dem heiligen Nikolaus geweihte Dorfkirche von Oberwälden wurde in der Stauferzeit im frühen 13. Jahrhundert erbaut. In dem stauferzeitlichen Chorturm befindet sich ein fast vollständig erhaltener Zyklus frühgotischer Wandmalerei. Die Bilderpredigt zeigt einen Christus als fürbittenden Schmerzensmann und eine Schutzmantelmadonna, die unter ihrem ausgebreiteten Mantel vielen Menschen Schutz bietet. Sie zählen zusammen mit dem Oberwälder Nikolaus zu den frühesten Darstellungen dieser Motive im süddeutschen Raum.
25.3.21

 

 

Erste Digitale Fahrgastinformation in Betrieb

Esslingen. Der für den ÖPNV und die Digitalisierung in Esslingen zuständige Bürgermeister Ingo Rust hat zusammen mit dem kaufmännischen Leiter des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen, Andreas Clemens, und Heinz Fohrer, Vorstand der Volksbank Esslingen, die erste Digitale Fahrgastinformation (DFI) an der Haltestelle Maille (Volksbank) in Betrieb genommen. Künftig werden Informationen über Busverbindungen in Echtzeit digital an der Haltestelle angezeigt. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um unseren öffentlichen Nahverkehr zu digitalisieren und den Komfort für unsere Fahrgäste zu verbessern“, freut sich Bürgermeister Ingo Rust.
25.3.21

 

 

Sprechfunklehrgang absolviert

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd wurde ein Sprechfunklehrgang durchgeführt. Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Abteilungen Innenstadt, Hussenhofen-Zimmern, Bargau, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf und Rechberg nahmen daran teil. Ziel des Lehrgangs ist die sichere Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei der Feuerwehr.  Nachdem Hybrid-Lehrgänge sehr erfolgreich an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal durchgeführt werden und auch die rechtlichen Voraussetzungen dafür durch die Änderung der Verwaltungsvorschrift (VwV Feuerwehrausbildung) geschaffen wurden, wurde beschlossen so ein Lehrgangskonzept ebenfalls zu übernehmen. Hybrid-Lehrgang bedeutet, dass der theoretische Lehrgangsteil Online durchgeführt wird und nur der praktische Teil als Präsenz durchgeführt wird. Durch das Ausbildungsteam Bernd Vogt, Wolfgang Marton und Lehrgangsleiter Markus Hirsch mussten dafür zeitintensive Vorbereitungen für die Umstellung auf Online erledigt werden. An drei Abenden wurden den Teilnehmern per Online-Meeting alle notwendigen theoretischen Grundlagen, wie zum Beispiel rechtliche Grundlagen, physikalische Grundlagen vermittelt. Selbst Gruppenarbeiten konnten dafür Online durchgeführt werden.

Für den einzigen Präsenz-Tag wurde im Vorfeld ein Hygienekonzept erarbeitet. Zum Abschluss des Lehrgangs und nach erfolgreicher schriftlicher Prüfung konnten die Ausbilder alle Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen. Damit haben sie eine weitere Stufe in ihrer Feuerwehrlaufbahn geschafft. Der Sprechfunk Lehrgang ist eine Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge wie Atemschutzgeräteträger sowie alle weiteren Führungslehrgänge.
25.3.21

 

 

„Gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme“

Schorndorf. Verstehen zu wollen, ohne zwangsläufig auch Verständnis zu zeigen. Dieser Leitsatz gilt ihr als journalistischer Antrieb. Die diesjährige Barbara-Künkelin-Preisträgerin Dunja Hayali erklärte, es sei ihre Aufgabe als Journalistin mit den Menschen im Dialog zu bleiben, auch wenn es immer wieder frustrierend sei. Als gesellschaftliches Vorbild und mutige Stimme einer unverhandelbaren Menschlichkeit und Menschenwürde wurde die Moderatorin und Journalistin am vergangenen Sonntag, 21. März, mit dem Barbara-Künkelin-Preis ausgezeichnet.

Der Preis hätte bereits im Jahr 2020 an Dunja Hayali übergeben werden sollen, musste pandemiebedingt aber verschoben werden. Und Corona durchkreuzte die Pläne einer großen Preisverleihung mit vielen Gästen vor Ort in diesem Jahr erneut. So nahm die Preisträgerin ihre Urkunde, das Preisgeld und die geprägte und gravierte Medaille in einer hybriden Veranstaltung digital entgegen. Auch Christine Lambrecht, Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz, hielt ihre Laudatio in digitaler Form. Sie würdigte Dunja Hayali für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Als Verfassungspatriotin, wie die Preisträgerin sich selbst beschreibt, kämpfe sie für die aktive Umsetzung der Grundwerte in unserer Verfassung. Aus diesem Grund sei es richtig, dass Hayali mit dem Preis, der nach der Schorndorfer Patriotin Barbara Künkelin benannt sei, geehrt werde.

Die Stiftung Barbara-Künkelin-Preis ehrt seit 1984 jährlich Frauen und Frauengruppen, die Mut in der Öffentlichkeit zeigen. Mut, „nein“ zu sagen, Missstände anzuprangern, auf unbequeme Wahrheiten hinzuweisen und Tabus zu brechen. Auch im Netz und auf Social Media beweist Dunja Hayali diesen Mut. Durch ihre Berichterstattung eckt sie oft an, ist selbst Anfeindungen ausgesetzt. Sie tritt solchen Bedrohungen entschieden entgegen und macht damit anderen Betroffenen Mut. Lambrecht erinnerte in ihrer Laudatio an folgende Worte Hayalis nach dem extremistischen Attentat in Hanau: „Weggucken, mitschwimmen, verstecken, nichts sagen, verniedlichen und relativieren, das geht nicht mehr, es reicht. Wir sind es uns, unseren Errungenschaften, aber auch den Opfern schuldig.“ Dies seien genau die richtigen Worte gewesen..

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer übergab Dunja Hayali den Preis im Namen der Stadt Schorndorf und des Heimatvereins Schorndorf e.V. In seiner Rede wies er auf die Gefahr hin, in der sich die Pressefreiheit in der aktuellen Zeit befinde. Journalisten seien auch „direkt vor unserer Haustüre“ immer häufiger Angriffen ausgesetzt. Es sei daher umso wichtiger, dass „Menschen hier bei uns in Deutschland unterstützt und gewürdigt werden, die ihre Meinung trotz möglicher Konsequenzen frei äußern“ und unterstrich den hohen Stellenwert, den die freie Presse einnehme. Die Preisträgerin zeigte sich sichtlich gerührt von den wertschätzenden Worten und erklärte, es sei „unser gemeinsamer Auftrag, den Menschen, die sich wie sie engagieren und einsetzen, eine Stimme zu geben und diese sichtbarer zu machen.“ Außerdem betonte sie : „Ich kämpfe diesen Kampf nicht alleine.“ Das Preisgeld über 5.000 Euro spendet Hayali an den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“.

Dunja Hayali übte darüber hinaus Kritik an der aktuellen Diskussions- und Streitkultur: „Egal ob wir über Geflüchtete sprechen, über das Klima, über Corona, Gender und Identität – es ist aktuell sogar weder ein Miteinander, noch ein Gegeneinander. Jeder ist in seinem eigenen Kosmos und so kommen wir nicht voran bei diesen großen Herausforderungen, die aktuell auf uns warten.“
25.3.21

 

 

Mutmaßliche Diebesbande zerschlagen

Geislingen.  Seit mehreren Monaten ermitteln die Behörden gegen eine Bande, die im Raum Geislingen in großem Stil Waren eines Discounters gestohlen haben soll. Waren im Wert von rund 20 000 Euro soll die Bande in den vergangenen Monaten gestohlen und weiterverkauft haben. Mehrere Fahrer einer Spedition stehen im Verdacht, Waren aus dem Zentrallager und in einzelnen Filialen eines Discounters gestohlen zu haben. Weitere Personen sollen die Waren dann von einem zentralen Ort aus vertrieben haben. Bei Durchsuchungen Mitte Februar bei sieben Verdächtigen beschlagnahmten die Ermittler Waren im Wert rund 20.000 Euro.

Durch intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, worauf die zuständige Richterin beim Amtsgericht Ulm gegen acht weitere Beschuldigte Durchsuchungsbeschlüsse erließ. Diese vollzog die Polizei am vergangenen Dienstag. Durchsucht wurden neben den Wohnungen der Personen auch deren Fahrzeuge und auch Geschäftsräume. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler unter anderem Elektrogeräte, kartonweise FFP2-Masken, Getränkedosen, Kosmetikartikel, Schnapsflaschen, Süßwaren, Hygiene- und Nahrungsmittel, die als mutmaßliches Diebesgut beschlagnahmt wurden.

Die fünfzehn Personen, darunter eine Frau, kommen überwiegend aus dem Raum Geislingen. Ein Verdächtiger wohnt im Landkreis Esslingen. Bislang wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm durch das Amtsgericht Ulm drei Haftbefehle erlassen, wovon zwei gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. Ein 34-jähriger befindet sich seit Donnerstag in einer Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren vierzehn Verdächtigen im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sehen dem Verfahren auf freiem Fuß entgegen. Hinsichtlich eines weiteren Schadens von etwa 80.000 Euro dauern die Ermittlungen an. Die Behörden prüfen auch einen Bezug zu den bisher ermittelten Verdächtigen. Bei den 18 Durchsuchungen erhielt das Polizeipräsidium Ulm Unterstützung von Angehörigen des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeipräsidiums Reutlingen. Auch ein Geldspürhund war im Einsatz, der bei einem Verdächtigen Bares erschnüffelte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
24.3.21

 

 

Hotel-Projekt im Rohbau fertig

Kreis Göppingen. Zwei große Bauprojekte wickelt die neuformierte Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Göppingen ab. Zum einen das Zentrum Untere Marktstraße „ZUM“. Hier ist der Rohbau fertiggestellt. Die Baustelle sei sehr gut organisiert und daher liege das Projekt gut im Zeitplan, so Sparkassen-Chef Dr. Hariolf Teufel. Für ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 20 Millionen Euro entsteht ein Hotel mit 72 Zimmern. 1.000 Quadratmeter bezieht „Barfüßer Hausbräu“. Im Außenbereich werden 200 Freisitzplätze geplant. Das zweite Projekt ist nahezu abgeschlossen. Es handelt sich um das von der Stadt übernommene neue Verwaltungszentrum am Bahnhof, das Teamviewer zur Verfügung gestellt werden konnte. Hier sind 10 000 Quadratmeter Bürofläche entstanden.

Vor gut einem Jahr hatte die Kreissparkasse ihre Marktkompetenz im Immobiliengeschäft unter dem Dach der neu gegründeten Gesellschaft „Fachpartner Gewerbe- und Wohn-Immobilien GmbH“ (FGWI) gebündelt. Ziel ist es, Wachstumschancen im Geschäft mit Immobilien zu eröffnen. Die neue Gesellschaft soll vermehrt Projekte innerhalb und außerhalb der Region anpacken. „Nach dem ersten Jahr sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Im wohnwirtschaftlichen Bereich unter der Marke S-Immobilien hat die FGWI im Geschäftsjahr 2020 wieder mehr als 400 Kunden erfolgreich begleitet. Auch das Engagement im Neubaubereich wurde gut angenommen. So konnte sie noch im Jahr 2020 die Bauherrengruppe für ein Baugemeinschaftsprojekt in Bartenbach mit 20Wohnungen schließen. Die Baugenehmigung seitens der Stadt Göppingen ist auf dem Weg, so dass mit dem Bau im Jahr 2021 begonnen werden kann.
24.3.21

 

 

Corona: Weitere Todesfälle im Landkreis

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen hat am Mittwoch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Anzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt bei 163. Damit sollen innerhalb der letzten Woche im Landkreis Göppingen zwei Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Dabei handelt es sich um einen über 80-jährigen und einen über 90-jährigen Mann. Einer der beiden Todesfälle steht im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung im Landkreis. Aktuell konnte das Coronavirus in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis bei Bewohnern und Mitarbeitern nachgewiesen werden. Nach heutigem Stand sind insgesamt sieben Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Corona-Virus getestet. Weitere Befunde stehen derzeit noch aus.
Das Gesundheitsamt meldete am  Mittwoch 41 neue Corona-Fälle im Landkreis Göppingen (Stand 14 Uhr).  Aktuell sind 461 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Landkreis Göppingen beträgt 132,5 (Stand 23.03.2021, 16 Uhr).

Inzwischen wird im Landkreis Göppingen nur noch bei einzelnen Fällen die ursprüngliche Virusvariante nachgewiesen. In fast allen Fällen handelt es sich zwischenzeitlich um die britische Mutation. Die täglichen Fallzahlen sind innerhalb der letzten Wochen stark angestiegen. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die erweiterte Maskenpflicht seit dem vergangenen Montag auch an Grundschulen gilt. Das konsequente Tragen von medizinischen Masken und FFP2-Masken in Schulen verringert das Infektionsrisiko deutlich. Neben Erziehern und Lehrern haben auch Schüler die Möglichkeit, sich im Rahmen der Teststrategie freiwillig und kostenlos zweimal wöchentlich mit einem Schnelltest testen zu lassen. Das Gesundheitsamt begrüßt zusätzliche von Gemeinden und Kommunen organisierte und bereitgestellte Schnelltest-Möglichkeiten und fordert die Bevölkerung dazu auf, zahlreich von diesen Testmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Ein positives Schnelltest-Ergebnis sollte durch einen PCR-Test bestätigt werden. Die betroffene Person muss sich gemäß der Absonderungs-Verordnung bereits nach dem positiven Schnelltest-Ergebnis umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Nur wenn ein negatives PCR-Ergebnis auf einen positiven Antigen-Schnelltest folgt, kann aufgrund der höheren Zuverlässigkeit des PCR-Tests die Quarantäne beendet werden. Bei der Verwendung von sogenannten Selbsttests appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an alle Anwender, sich nach einem positiven Testergebnis verantwortungsbewusst zu verhalten. Die Personen sollten sich eigenverantwortlich in häusliche Absonderung begeben und den Hausarzt kontaktieren. Das Selbsttest-Ergebnis sollte ebenfalls durch einen PCR-Test bestätigt werden. Für diese Untersuchung kann die Quarantäne unter Einhaltung der AHA-Regeln unterbrochen werden.

Während des vorübergehenden Impfstopps von Astrazeneca war das Kreisimpfzentrum (KIZ) Göppingen nicht geschlossen. An diesen Tagen wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft, und zwar hauptsächlich an Personen ab 80 Jahren. Seit dem 23.März wird in der Werfthalle wieder dienstags bis donnerstags Astrazeneca verimpft. Für die am 17. und 18. März ausgefallenen Termine mit Astrazeneca, werden aktuell Ersatz-Termine über das Callcenter des Landes vermittelt. Für diese Termine ist Impfstoff eingeplant und vorhanden.  Mittlerweile wurden im Landkreis Göppingen mehr als 17.000 Impfungen durch das Kreisimpfzentrum sowie die Mobilen Impfteams (ZIZ und KIZ) durchgeführt.
24.3.21

 

 

Breuning jetzt auch DIHK-Vize

Region Stuttgart. Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK) und Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertags (BWIHK) ist jetzt auch Vizepräsidentin des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Sie wurde heute bei der Mitgliederversammlung des DIHK in Berlin, dem Dachverband der 79 IHKs Deutschlands, für die dreijährige Amtszeit bis 2024 gewählt. „Viele Entscheidungen für die Wirtschaft fallen beim Bund, daher ist die Interessenvertretung unserer Südwest-Unternehmen in Berlin sehr wichtig“, erklärt Breuning die Beweggründe für ihre Kandidatur. Breuning ist damit die erste Frau, die ein solches Amt beim DIHK bekleidet. Auch im Stuttgarter IHK-Präsidium hat der Anteil der Frauen mit knapp der Hälfte der Mitglieder deutlich zugenommen. „Dass immer mehr Frauen sich im Ehrenamt bei der IHK engagieren, freut mich und tut der Kammerarbeit gut“, so Breuning. „Ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben beim DIHK und hoffe, dass noch viele weitere Frauen nachfolgen.“
24.3.21

 

 

Studenten planen Tiny-Haus-Siedlung am Filsufer

Göppingen. Eine Tiny-Haus-Vision für Göppingen: Studenten der Hochschule Esslingen haben am Campus Göppingen eine Siedlung entworfen, die entlang des Filsufers entstehen könnte. In diesem Reallabor könnten so künftig Technologien und Raumkonzepte genutzt, erforscht und entwickelt werden. Dabei sollten insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Eine zukunftsweisende Idee für das Hochschulquartier entlang der Fils und der Göppinger Jahnstraße: Dort könnte eine rund 6600 Quadratmeter große Tiny-House-Siedlung entstehen. Konkrete Pläne haben Studenten in drei interdisziplinären Projektgruppen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesens nun entwickelt. „Der Ausarbeitung zugrunde lag die Kernidee, ein Reallabor zu realisieren, das für Lehrangebote des gesamten Hochschulspektrums mit Technik, Wirtschaft und Soziales genutzt werden kann“, erklärt Projektleiter Prof. Ulrich Nepustil. „So soll es unter anderem einen praxisnahen Unterricht ermöglichen, aber auch der Erprobung der Häuser in Projekten dienen sowie zur Ausgestaltung neuer Ideen animieren.“ Mit dieser Idee könnte ein ganzes Stadtquartier modellhaft und komprimiert entstehen.

Für die Tiny-Haus-Siedlung entwickelten die Projektgruppen unter anderem ein Technik-Haus, ein Ambient-Assisted-Living-Haus, sowie Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – samt smarten Sitzbänken, die auch Ladestationen sein können sowie beispielsweise einem Ruhepfad. Als Prämisse galt die Gestaltung der Siedlung unter der Betrachtung der Nachhaltigkeit, insbesondere in den Bereichen der Energieversorgung und -speicherung, dem Baumaterialeinsatz und der Ver- und Entsorgung. Dafür ließen die Studierenden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtfläche von 286 Quadratmetern in Kombination mit modernster Speichertechnik in die Planung einfließen, die die Siedlung bis zu sieben Tage lang autark mit Energie versorgen können.
Die nachhaltige zentrale Wasserversorgung soll durch eine Regenwasseraufbereitung sichergestellt werden. Auch smarte und Internet-of-Things-unterstützte Konzepte und Sharing-Möglichkeiten sind in die Planung miteinbezogen worden, die unter anderem im Ambient-Assisted-Living-Haus Anwendung finden. Letzteres soll seine Bewohner im Alltag verschiedentlich unterstützen – und so beispielsweise auch für Senioren geeignet sein.

Auf dem Siedlungsgelände könnte tatsächlich mehr entstehen als im klassischen Hochschulbetrieb: Tiny Häuser dienen als Labore für Lehre und Forschung, generationenübergreifendes Leben liefert den Rahmen für die direkte Erprobung neuer Konzepte. Ein Studentencafé samt Terrasse sowie einen kleinen Sportplatz könnten sich die Studenten vorstellen. Für die Erholung entwarfen die Projektteilnehmer außerdem einen parkähnlichen Bereich mit kleiner Liegewiese – das könnte die Attraktivität der Campusatmosphäre an der Hochschule weiter steigern. Praktisch auch: Ein E-Bike- und E-Roller-Verleih soll zudem für die nötige Mobilität ins Stadtgebiet sorgen. Study Rooms im Tiny-Haus-Design können zum Lernen oder für Gruppenarbeiten genutzt werden.

Nun gelte es, in enger Abstimmung mit der Stadt und weiteren Akteuren auszuloten, wie die Projektidee konkret umgesetzt werden kann, ob die Hochschule die vorgesehenen Flächen in der Jahnstraße nutzen und die Finanzierung akquiriert werden kann. Diese Aktivitäten wolle man nun forcieren, so Prof. Dr.-Ing. Nepustil.
24.3.21

 

 

Neuer Leiter beim Polizeiposten Böhmenkirch

Böhmenkirch. Matthias Schmidt ist nun auch offiziell neuer Leiter des Polizeipostens Böhmenkirch. Bereits seit November 2020 leitete er den Polizeiposten kommissarisch. Nach Abschluss eines Personalauswahlverfahrens übernimmt er jetzt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Uwe Hennig, der zum Polizeirevier Geislingen wechselte.

„Mit Matthias Schmidt erhält der Polizeiposten sehr engagierten und erfahrenen Beamten mit Führungsstärke. Seit nahezu 30 Jahren verrichtet er seinen Dienst beim Polizeirevier Geislingen und hat sich ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei erarbeitet“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Böhmenkirch leben etwa etwa 5.500 Menschen auf einer Fläche von etwa 51 Quadratkilometern. Im Jahre 2020 bearbeitete der Polizeiposten etwa 190 Straftaten. Über 60 Prozent davon wurden aufgeklärt.  Matthias Schmidt (57) wurde 1983 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach der Ausbildung versah er seinen Dienst bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen. 1988 wurde er zum Polizeirevier Nürtingen versetzt und 1992 wechselte er zum Polizeirevier Geislingen. Dem blieb er im Streifendienst treu. 2011 stieg Schmidt in den gehobenen Polizeivollzugsdienst auf. 2020 wechselte er zum Polizeiposten Böhmenkirch.
24.3.21

 

 

Kliniken: Schon 1000 Corona-Patienten behandelt

Kreis Göppingen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor gut einem Jahr sind in den Alb-Fils-Kliniken bislang rund 1.000 Covid-Patienten stationär behandelt worden. Davon waren 110 Menschen beatmungspflichtig. Durchschnittlich verblieben die Betroffenen rund sieben Tage im Krankenhaus. Knapp 13 Prozent aller Covid-19-Patienten in den Kliniken in Göppingen und Geislingen sind an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

„Gerade jetzt verzeichnen wir wieder einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen“, berichtet Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. „Leider müssen wir auch davon ausgehen, dass die Anzahl Covid-positiver Patienten an unseren Kliniken noch weiter steigen wird. Aktuell sind in den Kliniken mit denen wir eng im Austausch stehen und bei der Versorgung der Patienten unserer Region zusammenarbeiten, schon wieder 20 bis 25 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit COVID-Patienten belegt.“ Er appelliert an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen, sobald sich ihnen die Möglichkeit bietet. Bis Anfang April werden rund 1.200 Klinik-Mitarbeiter mit mindestens einer Dosis geimpft sein. Zudem unterziehen sich die Mitarbeiter regelmäßigen Schnelltests in den Corona-Abstrichpunkten der Kliniken in Göppingen und Geislingen. Ab nächster Woche wird es darüber hinaus flächendeckend Selbsttests für die patientennahen Teams geben. „Trotz der bereits langandauernden und kräftezehrenden Pandemie, lässt der Einsatz unserer Mitarbeiter nicht nach. Ich erlebe eine hochmotivierte und sehr engagierte Belegschaft, auf die ich wirklich stolz bin“, beschreibt Hüttner die derzeitige Situation in den Krankenhäusern im Landkreis.
24.3.21

 

 

Göppinger Musikschüler bei Landeswettbewerb erfolgreich

Göppingen. Erfolgreich verlief der Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ für die Göppinger Teilnehmer, der digital stattgefunden hatte.  In der Solowertung „Querflöte“ erreichten Greta Mandler und Hannah Rauch jeweils 1. Preise mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Nadjana Panteleit aus Göppingen wurde ebenfalls mit einem 1. Preis weitergeleitet.  In der Solowertung „Oboe“ war Frederik Fischer mit einem 1. Preis und Weiterleitung erfolgreich. In der Solowertung „Klarinette“ erreichte Sebastian Rauch einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Solowertung „Gitarre“ erreichte Konstantin Wacker einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Musical“ wurde Svenia Stieler mit einem 1. Preis weitergeleitet. - In der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ erreichten Clara Mandler (Klavier) und Marie Veronica Helling (Violine) einen 1. Preis mit Weiterleitung. Ebenfalls eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erspielte sich das Geschwister-Duo Sebastian Rauch (Klavier) und Sophie Rauch (Violine). Die Geschwister Greta Mandler (Klavier) und Clara Mandler (Violine) erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung.  In der Wertung „Klavier vierhändig“ waren Theresa Schmidt und Sophie Rauch mit einer Weiterleitung erfolgreich. Auch Clara Mandler und Sebastian Rauch erreichten einen 1. Preis mit Weiterleitung .  Der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wird zu Beginn der Pfingstferien in der Hansestadt Bremen und in Bremerhaven ausgetragen.

Der Digital-Regionalwettbewerb für die Altersgruppen I und II ist für Mai in Göppingen geplant. Um genügend Vorbereitungszeit via Präsenzunterricht zu ermöglichen, wurde der späteste Abgabetermin für die einzureichenden Video-Aufnahmen auf Freitag, 30. April, verlegt.
24.3.21

 

 

Nur mit Chip Zugang zum Fahrrad-Parkhaus

Göppingen. Am 29. März geht die chipbasierte Zugangskontrolle fürs Fahradparkhaus an den Start. Seit 2013 bietet das Fahrradparkhaus am Westflügel des Göppinger Bahnhofsgebäudes Pendlern und Besuchern der Stadt eine witterungsgeschützte Möglichkeit ihre Fahrräder abzustellen. Im Laufe der Jahre kam es gelegentlich auch zu missbräuchlichen Nutzungen oder Diebstählen. Um solchen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, erhält das Fahrradparkhaus nun ein neues Zugangssystem. Und so funktioniert es: Der Zugang erfolgt entweder mittels einer polygoCard, die unter https://bestellen.mypolygo.de online oder über die Mobilitätszentrale Göppingen, im Bahnhofsgebäude, persönlich kostenlos bestellt werden kann. Die zweite Option ist der Zugang mit dem Smartphone. Über die jeweilige Vertriebsplattform (Appstore oder Playstore) kann die Anwendung „Biker Code“ kostenlos heruntergeladen werden. Über die Kamerafunktion kann der entsprechende QR-Code abgelesen werden, um auf die passende Vertriebsplattform zu gelangen. Dabei ist wichtig, dass am Lesegerät die Nummer 27 als Anlagennummer für das Fahrradparkhaus Göppingen eingegeben wird.
24.3.21

 

 

Schwerlastverkehr im Visier

Gruibingen.  Zahlreiche Verstöße stellte die Polizei am Dienstag bei Kontrollen auf der A8 fest. Ab 9 Uhr kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei den Schwerlastverkehr bei Gruibingen. Während der mehrstündigen Kontrolle stellte die Polizei insgesamt 80 Schwerlastfahrzeuge fest, die trotz Überholverbot andere Fahrzeuge überholten. 20 davon nahm die Polizei genauer unter die Lupe. An einem Autotransporter war das Kontrollgerät entfernt. Dadurch wurden keine Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert. Darüber hinaus ergaben sich an dem Fahrzeug nach einer Vorführung bei einem Sachverständigen weitere Mängel. Eine gerissene Frontscheibe, defekte Querlenker und ein Riss im Rahmen führten zu einer Verkehrsunsicherheit. Bei einem weiteren Sattelzug war die Luftfederung ohne Funktion. Auch hier wurde ein gerissener Rahmen und eine mangelhafte Bereifung festgestellt. Die Laster wurden aus dem Verkehr gezogen und dürfen ihre Weiterfahrt erst nach einer Reparatur fortsetzen. Bei zwei Gefahrgut Lastern entdeckten die Beamte Mängel. Das Fahrzeug war falsch beladen und die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Der Laster musste komplett neu beladen werden. Der zweite Gefahrgut Laster war überladen und die Ladung war falsch deklariert. Nachdem die Mängel behoben waren, durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Ein Klein Lkw hatte 40 Prozent zu viel geladen. Seine Ladung musste der Fahrer auf einen zweiten Laster umladen, bevor er weiterfahren durfte. Darüber hinaus verstießen sieben Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten und drei Fahrer waren zu schnell.
24.3.21

 

 

Maschine fängt Feuer

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagnachmittag wurde ein Brand in einer Firma in der Güglingstraße in Gmünd gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen technischen Defekt an einer Maschine ein Feuer entstanden ist, welches jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Mitarbeiter mittels Handlöschern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd und Bettringen sowie die betriebseigene Werkfeuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Wehrleuten vor Ort. Zudem wurde vorsorglich noch ein Rettungswagen in die Güglingstraße entsandt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
14.3.21

 

 

Ostalkreis testet auch Kindergarten-Kinder

Ostalbkreis. Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieher und Schüler und mittlerweile auch den so genannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend mit den Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.
„Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60“, informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. „Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen ´nur´ in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit.“

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können. Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen.
24.3.21

 

 

Ein Jahr lokal zu: Gaststättenerlaubnis erlischt

Kreis Göppingen. Aufgrund der Regelungen nach der Corona-Verordnung kam es vergangenes Jahr zu pandemiebedingten Schließungen in der Gastronomiebranche, die sich dieses Jahr leider fortgesetzt haben. Grundsätzlich erlischt die Gaststättenerlaubnis nach dem Wortlaut des §8 des Gaststättengesetzes, wenn der Inhaber den Betrieb ein Jahr lang nicht ausgeübt hat, der Betrieb also durchgehend geschlossen war. Die Frist kann verlängert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Das Landratsamt Göppingen geht davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Gaststättenbetriebe im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Göppingen nicht länger als ein Jahr ihren Betrieb eingestellt und von den Öffnungsmöglichkeiten vergangenen Sommer sowie von Abhol- und/ oder Lieferdiensten Gebrauch gemacht hat. Sollte es dennoch im Einzelfall Betriebe geben, die ein Jahr lang dauerhaft Ihren Betrieb geschlossen und nicht etwa die Zeit für vorbereitende oder organisatorische Tätigkeiten ihres Gaststättenbetriebs genutzt haben, so kann die Fristverlängerung unbürokratisch und formlos beim Rechts- und Ordnungsamt des Landratsamts Göppingen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail beantragt werden.
24.3.21

 

 

Sparkasse: Negativzinsen für Privatkunden 

Kreis Göppingen. Die Bilanzsumme der Kreissparkasse Göppingen betrug zum Jahresende  6,26 Milliarden Euro. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 200 Millionen Euro (3,4 Prozent) gestiegen. Zudem verlangt das Institut jetzt auch von Privatanlegern ab einer Einlage von 100 000 Euro Negativzinsen. Grund:  Die Kundeneinlagen sind  um 425 Millionen Euro oder 10,9 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro (Vorjahr 4,06 Milliarden Euro) gestiegen. Eine Entwicklung, die Sparkassen-Chef Hariolf Teufel mit gemischten Gefühlen  betrachtet. „Jahrzehntelang haben wir uns gefreut, wenn uns die Kunden ihr frei verfügbares Geld gebracht haben. Sie haben gespart und dafür ordentliche Zinsen erhalten. Auf der anderen Seite konnten wir die heimische Wirtschaft mit Krediten versorgen. Mit der Einführung von Minuszinsen durch die EZB hat sich das Blatt gewendet“, stellte Teufel fest. Bei der Kreissparkasse Göppingen hat man sich lange davor gescheut, ein „Verwahrentgelt“ zu erheben. 2019 habe man es dann im gewerblichen und kommunalen Bereich aber eingeführt, jedoch hohe Freibeträge eingeräumt. „Unser Ziel ist nicht, unsere Kunden mit einem Verwahrentgelt zu belasten. Es geht darum, gemeinsam mit den Kunden Lösungen zu entwickeln, um das Verwahrentgelt auch in Zukunft zu vermeiden – mindestens zu verringern –, ohne die Kreissparkasse Göppingen dabei zu belasten.“ Da immer mehr Banken bei hohen Einlagesummen Verwahrentgelte auch von Privatkunden erheben, brachten diese  ihr Geld vermehrt zur Sparkasse. Durch die Corona-Pandemie habe sich der Druck noch verstärkt und zu einem Umdenken geführt.

Seit November wurden die  Freibetragsgrenzen für gewerbliche Kunden auf 500.000 Euro bei Sichteinlagen deutlich abgesenkt. Sollte der Verwahrentgelt-Freibetrag überschritten werden, wird auf den darüber hinaus-gehenden Betrag ein Verwahrentgelt angerechnet. Darüber hinaus hat die Sparkasse seit diesem Jahr bei Neukunden im Privatkundengeschäft ein Verwahrentgelt auf Sichteinlagen (Freibetrag 100 000 Euro) sowie eine Höchstgrenze bei Spareinlagen (ebenfalls 100 000 Euro) eingeführt. Bestandskunden könnten im Rahmen von Kontoneueröffnungen auch betroffen sein, räumt Teufel ein.  Es sei zudem nicht auszuschließen, dass im Laufe des Jahres diese Freigrenzen weiter angepasst werden müssen.

Die Kundenausleihungen sind um 40 Millionen Euro (0,9 Prozent) auf 4,29 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die relevanten Kreditthemen 2020 haben sich laut Teufel primär um die Corona-Krisenbewältigung gedreht. 2020 sei das Jahr der Hilfe gewesen. Insgesamt wurden 181 Liquiditätsdarlehen für gewerbliche Kunden mit einem Volumen von mehr als 46 Millionen Euro vergeben – großteils mit Beteiligung von KfW und L-Bank. Stand heute seien es sogar 229 Darlehen mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro. Weitere wesentliche Elemente im Rahmen der Corona-Krisenbewältigung hätten in der Bereitstellung von 182 Überziehungskrediten mit einem Volumen von mehr als 5,6 Millionen Euro gelegen.

Ferner wurden für Kunden die Kontokorrentlinien angepasst, damit sie Liquiditätsengpässe überbrücken konnten. Zudem habe die Sparkasse nach einem möglichst unkomplizierten Zugang zu Tilgungsaussetzungen gesucht. Insgesamt wurden Kunden mit 1113 Tilgungsaussetzungen bei 648 gewerblichen und privaten Kunden unterstützt. Die Summe der gestundeten Tilgungen lag in Spitzenzeiten bei bis zu 1,75 Millionen Euro pro Monat.

Die wichtigste Ertragsposition für Banken und Sparkassen sei unverändert der Zinsüberschuss, der durch Niedrigzinsen massiv unter Druck geraten sei. Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2020 bei 91,9 Millionen Euro und damit 7,6Millionen Euro hinter dem Vorjahreswert von 99,5 Millionen Euro. „Erfreulicherweise konnten wir 2020 beim Provisionsüberschuss einen Anstieg um 5,9 Millionen (17,5 Prozent) auf 39,4 Millionen Euro verzeichnen. In diese Position fließen etwa Provisionserlöse des Wertpapiergeschäfts, des Zahlungsverkehrs sowie aus der Vermittlung von Immobilien, Versicherungen, Bausparverträgen und Privatkrediten“, so Teufel. Vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats will die Kreissparkasse das Eigenkapital auf rund 683 Millionen Euro steigern.

Zum Jahresende  beschäftigte die Kreissparkasse Göppingen 1005 Personen (Vorjahr 1075). Von den Beschäftigten waren 540 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt und 405 teilzeitbeschäftigt. 60 junge Menschen befanden sich in der Ausbildung. Seit dem ersten Lockdown 2020 arbeiten  viele Sparkassen-Mitarbeiter im Homeoffice. Die Sparkasse will auch weiter in ihr Filialnetz investieren, so Sparkassendirektor Klaus Meissner. Für 2021 steht die Zusammenlegung der Filialen Bodenfeld und Holzheim an. Sie sollen am neuen Standort in der Dieselstraße bei Gebauer-Markt zusammengeführt werden. Die Einweihung ist dort für den 28. April vorgesehen. Auch für Wäschenbeuren plant die Sparkasse einen Umzug und will zum neuen Edeka-Markt wechseln, der voraussichtlich 2023 fertiggestellt sein wird.

Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie habe es einen Push beim Online-Banking gegeben, berichtete Meissner weiter. Viele hätten sich erstmals entschieden online zu gehen, um den Finanzstatus zu prüfen oder Überweisungen zu tätigen. Mittlerweile verfügen mehr als 72.000 Personen über einen Online-Banking-Vertrag.
23.3.21

 

 

ASB steigt aus Kinderbetreuung aus

Ebersbach. Der Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg  Region Alb & Stauferland wendet sich konsequent seinen Kernkompetenzen im Bereich der Altenhilfe, der Breitenausbildung und des Rettungsdienstes zu. Im Zuge dessen gibt der ASB die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätte „Filsblick“ in Ebersbach an der Fils auf. „Dieser Schritt fällt uns sehr schwer“, so der ASB Geschäftsführer Achim Dippold, „da wir seit Anfang 2000 die Kindertagesstätte betrieben haben. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen machte diesen Schritt unvermeidbar.“

Bürgermeister Eberhard Keller bedauert den Schritt des ASB. „Wir werden alles daransetzen, dass die Betreuung der Kinder gesichert bleibt und die Erzieherinnen eine Zukunftsperspektive erhalten.“ Die Stadt Ebersbach an der Fils und der ASB werden bei der Neuaufstellung der Trägerschaft eng kooperieren. Trotz der Beendigung des Engagements im Bereich der Kinderbetreuung wird der ASB mit einem Pflegeheim und einer Sozialstation in Ebersbach präsent bleiben. Von der Sozialstation werden die Bewohner in der Seniorenwohnanlage im Haus Filsblick betreut.

Mit bereits vorhandenen vier Pflegeheimen und drei Sozialstationen, einem Pflegeheim im Bau und zwei Rettungswachen ist der ASB in der Region Alb & Stauferland einer der großen Anbieter und hat zum Ziel seine Kernkompetenzen zu komplettieren und auszubauen.
23.3.21

 

 

Corona-Einschränkungen im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Nachdem im Ostalbkreis die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner für mehrere Tage überschritten war, hat das Landratsamt Ostalbkreis am Dienstag Einschränkungen für die Bürger öffentlich bekanntgemacht. Damit treten ab Donnerstag, 25. März, die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes festgelegten Maßnahmen in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass private Zusammenkünfte und Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

Der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr ist untersagt. Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen, die sich aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt. Die Abholung von bestellter Ware ist gestattet. Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.
Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, kommen die Regelungen für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 wieder zur Anwendung, d. h. kommen Lockerungen in Betracht.
23.3.21

 

 

Arbeiter fällt von Laster

Böhmenkirch. Ins Krankenhaus kam am Montag ein Mann bei Steinenkirch. Gegen 8.30 Uhr entlud der 55-Jährige Arbeitsmaterialien von der Ladefläche seines Laster. Dabei stürzte er von der Ladefläche und verlor wohl kurzzeitig das Bewusstsein. Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.
23.3.21

 

 

Zigarettenautomat fliegt in die Luft

Schlierbach. Am Dienstag gegen 4.45 Uhr hörte ein Zeuge in der Siemensstraße in Schlierbach einen Knall und entdeckte später den beschädigten Automaten. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach den Verdächtigen, konnte sie aber nicht mehr antreffen. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren und stellten noch einige Schachteln Zigaretten sicher, die auf der Straße verteilt waren. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2.000 Euro. Was die Täter gestohlen haben ist bislang unklar. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360).
23.3.21

 

 

Bushaltestellen werden umgebaut

Rechberghausen. Weil ab1. Januar der Personennahverehr barrierefrei sein muss, werden in Rechberghausen insgesamt fünfzehn Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Die Firma Astra GmbH aus Schwäbisch Gmünd wurde in der Gemeinderatssitzung mit dem Umbau der Bushaltestellen beauftragt. Nach den Osterfeiertagen wird mit dem Umbau der ersten Bushaltestellen begonnen. Zunächst werden einige Bushaltestellen in der Graf-Degenfeld-Straße umgebaut.
23.3.21

 

 

Unfallverursacher braust davon

Göppingen. Nach einem Autofahrer sucht die Polizei nach einem Unfall am Montag bei Göppingen.  Gegen 14 Uhr fuhr ein Peugeot auf der B 10 in Richtung Ulm. Als er bei Göppingen einen weißen BMW überholen wollte, zog dieser unvermittelt auf den linken Fahrstreifen. Der 44-jährige Fahrer des Peugeot konnte nur noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Er geriet aber ins Schleudern und prallte in die Leitplanken. Der Schaden am Auto beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Der Verursacher hielt nach dem Unfall kurz auf dem Seitenstreifen an, setzte dann aber seine Fahrt fort. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen und hofft auf weitere Zeugenhinweise (Tel. 07161 632360). Bei dem BMW soll es sich um einen weißen SUV gehandelt haben.
23.3.21

 

 

Corona-Inzidenz steigt weiter: 133,3

Kreis Göppingen. die Corona-Inzidenz im Landkreis Göppingen ist am Montag auf 133,3 gestiegen. Derzeit gibt es 444 (ca. 1,7 Prozent der Kreisvervölkerung)  an Corona Infizierte. In den Kliniken im Landkreis werden 36 Corona-Patienten behandelt, zudem gibt es neun Verdachtsfälle.
22..3.21

 

 

 

Hausärzte helfen aus und impfen

Kreis Göppingen. Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund des bundesweiten Astrazeneca-Impfstopps mehrere Tage lang keine Impfungen mit Astrazeneca im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Werfthalle durchgeführt werden konnten, plant der Landkreis gemeinsam mit der Kreisärzteschaft eine Sonderimpfaktion. Dadurch soll der nicht verimpfte Impfstoff parallel zum Betrieb im Kreisimpfzentrum schnell der Bevölkerung zu Gute kommen. Aufgrund der kontinuierlich steigenden Infektionszahlen haben sich alle Akteure der Pandemiebekämpfung für eine solche Aktion ausgesprochen. Über das Wochenende wurden alle notwendigen Absprachen mit dem Sozialministerium sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg getroffen. Mittlerweile liegt von diesen Stellen die Zustimmung für die Sonderimpfaktion vor. Bis zu 3.000 zusätzliche Impfungen impfberechtigtet Patienten werden so in dieser Woche in den teilnehmenden Hausarztpraxen durchgeführt werden. Die Terminvergabe wurde  nach medizinischen Aspekten direkt in den teilnehmenden Arztpraxen vorgenommen.
22.3.21

 

 

Kitas bereiten zunehmend sorgen

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis lag an drei Tagen die 7-Tge-Inzidenz bei über 100.  Die in der Corona-Verordnung des Landes genannten Maßnahmen sollen am Donnerstag, 25. März, in Kraft treten.

Nach dem vergangenen Wochenende haben die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses und des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis mittlerweile alle Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen geimpft. Erste Nachimpfungen von erst kürzlich in Einrichtungen untergebrachten Personen laufen oder sind je nach Bedarf in Planung. „Damit ist das Infektionsgeschehen in unseren Altenheimen eingedämmt, was mich sehr zuversichtlich stimmt“, erklärt Landrat Bläse.

Eine Herausforderung stellen die Kindertageseinrichtungen dar. Alleine im März, also innerhalb der letzten drei Wochen, gab es hier Corona-Fälle in 26 Einrichtungen, davon zwei größere Ausbrüche. Infiziert waren in diesen Einrichtungen insgesamt 24 Erzieherinnen und 31 Kinder. Weil in den Kitas keine Abstände eingehalten werden können und keine Masken getragen werden, müssen bei einzelnen Positivfällen ganze Gruppen in Quarantäne. Oft findet dann über den Weg der Familien eine Ansteckung von Geschwisterkindern statt, die wiederum andere Einrichtungen besuchen. Wegen des zunehmenden Anteils von Virus-Varianten ist das Ansteckungsrisiko zudem höher. „Angesichts von knapp 270 Kindertageseinrichtungen im Kreis wären generelle Schließungen nicht verhältnismäßig. Dennoch müssen wir die Kitas beobachten und gemeinsam mit den Trägern nachjustieren“, kündigte der Landrat am Montagabend an.
21.3.21

 

 

 

Stadt will Busverkehr weiter verbessern

Göppingen. Einstimmig hat sich der Gemeinderat der Stadt Göppingen für eine Verbesserung des Busangebots in der Stadt Göppingen einschließlich seiner sieben Stadtbezirke ausgesprochen. „Dabei wollen wir unsere Bürger aktiv einbeziehen“, erklärt Oberbürgermeister Alex Maier. Seit circa acht Jahren besteht der Citybusverkehr in der Kernstadt und zu Beginn des Jahres 2019 wurde der Busverkehr auch landkreisweit erheblich verbessert. „Das waren wichtige Schritte, um die Mobilität in der Stadt Göppingen nachhaltig zu gestalten“, blickt OB Maier kurz zurück, um dann fortzufahren: „Trotz dieser bereits umgesetzten Verbesserungen und auch trotz der Corona-Pandemie schauen wir nach vorne und streben eine weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Göppingen an.“ Dies betreffe die innerstädtischen Buslinien 901 bis 906 sowie die in die umliegenden Gemeinden fahrenden Buslinien, die auch innerhalb der Stadt Göppingen verkehren. „Dabei werden neben der Kernstadt auch die Stadtbezirke Bartenbach, Bezgenriet, Faurndau, Hohenstaufen, Holzheim, Jebenhausen und Maitis mit ihren Ortsteilen betrachtet“, unterstreicht das Stadtoberhaupt den ganzheitlichen Ansatz.

Die von der Stadt beauftragte IGV  (Ingenieur Gesellschaft Verkehr) GmbH & Co KG in Stuttgart habe dazu einen Fragebogen erarbeitet, um möglichst viele Informationen und Anregungen von den Bürgern zu erhalten. Dieser wende sich sowohl an bisherige Nutzer der bestehenden Busangebote wie auch an diejenigen Menschen, für die das Busangebot momentan noch nicht attraktiv sei und die deshalb andere Verkehrsmittel nutzen würden. Gefragt wird nach den zurückgelegten Strecken, den Verkehrsmitteln und den Gründen. Darüber hinaus wird die Zufriedenheit mit der Erreichbar, der Häufigkeit, der Fahrtzeiten, der Pünktlichkeit und dem Platzangebot gefragt. Zudem ist ausreichend Platz für eigene Vorschläge vorgesehen.
21.3.321

 

 

Schwörmontagstradition jetzt Kulturerbe

Esslingen. Die Deutsche Unesco-Kommission hat in ihrer jüngsten Sitzung dem gemeinsamen Antrag der Städte Reutlingen, Ulm und Esslingen entsprochen und die heute noch lebendigen Schwörtagstraditionen in diesen einstigen Reichsstädten in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der Antrag war 2019 über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg auf den Weg gebracht worden.  Ziel des Prädikats "Immaterielles Kulturerbe" ist es, die kulturelle Vielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach Auffassung der Kommission sind die Schwörtagstraditionen der drei ehemaligen Reichsstädte „als Ausdruck kommunaler Demokratie und Selbstbestimmung“, wie es im Antragstext heißt, dafür ein besonders wichtiges Beispiel.
21.3.21

 

 

Corona hat Tourismus auf der Alb „schwer gebeutelt“

Schwäbische Alb. Die Zahlen des Statistischen Landesamtes bezüglich der touristischen Ankünfte und Übernachtungen im Gebiet der Schwäbischen Alb haben bestätigt, was bereits erwartet wurde: Für das Jahr 2020 sind durch die Auswirkungen der Coronapandemie schwerwiegende Einbußen bei touristischen Ankünften und Übernachtungen zu verzeichnen.

Waren es im Jahr 2019 noch 2,7 Millionen Ankünfte und rund 5,8 Millionen. Übernachtungen, sind die Zahlen 2020 um 49,3 Prozent(auf 1,4 Millionen) bei den Ankünften und um 43,1  Prozent (auf 3,3 Millionen) bei den Übernachtungen eingebrochen. Trotz der urlaubstouristisch starken Monate von Juli bis Oktober, dank derer eine positivere Prognose zunächst möglich schien und das Defizit der Übernachtungen zeitweise auf bis zu 35 Prozent gedrückt werden konnte, wird die Schwäbische Alb durch die coronabedingten Einschränkungen und Beherbergungsverbote hart getroffen.

Die Gastgeber, sowie touristische Dienstleister der Schwäbischen Alb sind durch die Corona-Einschränkungen schwer gebeutelt, wie der Vorsitzende des Wirtschaftsbeirats des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) und Inhaber des Hotels Schloss Weitenburg in Starzach, Max-Richard Freiherr von Rassler, nachdrücklich betont: „Die Situation ist dramatisch. Viele Betriebe sind längst an ihre Grenzen geraten und haben aufgegeben. Viele weitere kämpfen ums Überleben. Eine verlässliche Öffnungsperspektive für den heimischen Tourismus ist dringend erforderlich. Zudem ist es desillusionierend, wenn Osterurlaub auf Mallorca ermöglicht wird, während zugleich in ganz Deutschland sämtliche touristische Angebote geschlossen sind.“

Auch SAT-Vorsitzender Mike Münzing appelliert daran, die Branche nicht weiterhin als Pandemie-Bekämpfungsinstrument Nummer eins anzusehen: „Der Tourismus lag bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen darnieder und ist nun seit November – also seit bald fünf Monaten – zum Stillstand gezwungen. Die Lastenverteilung in der Pandemiebekämpfung ist somit sehr ungleich verteilt. Der Tourismus hat zur Bewältigung dieser Mammutaufgabe, die ja eine gesamtgesellschaftliche ist, über die Maßen viel beigetragen. Betrachtet man den Misserfolg des Teil-Lockdowns im November 2020 ist zudem fraglich, ob die starke Fokussierung auf unsere Branche epidemiologisch sinnvoll ist. Offensichtlich wurden seinerzeit viele Kontakte, die zu Ansteckungen führten, übersehen.“

Um die Dringlichkeit von Öffnungsperspektiven für den Tourismus weiter zu betonen, schließt sich der SAT der vom Deutschen Tourismusverband und anderen Branchenverbänden initiierten Social-Media-Kampagne „#PerspektiveJetzt“ an. Im Laufe der kommenden Tage werden auf der Facebookseite des SAT immer wieder Statements und Positionen von touristischen Akteuren im Gebiet der Schwäbischen Alb, die ihre Situation schildern, zu lesen sein.

(Die Zahlen der Schwäbischen Alb entsprechen dem Verbandsgebiet des Schwäbische Alb Tourismus. Sie sind nicht identisch mit den Daten, die vom Statistischen Landesamt für die Schwäbische Alb veröffentlicht werden.)
22.3.21

 

 

Corona-Pandemie überschattet Maientag 2021

Göppingen. Maientagskommission und Stadtverwaltung haben über den Maientag 2021 gesprochen, der in herkömmlicher Firm nicht stattfinden kann. Stattdessen sollen einzelne Teil des Kinder- und Heimatfestes coronakonform durchgeführt werden. Ein unbegrenzt zugänglicher Vergnügungspark und ein Festzelt sind aktuell nicht vorstellbar. Die Karusselltage zu Ende der letztjährigen Sommerferien haben aber eine Alternative aufgezeigt, die in diesem Jahr zum Maientag vom 18. bis 21. Juni wiederholt werden könnte.  Schulgottesdienste können am Freitag beziehungsweise Montag in den Schultag integriert werden. Das Maientagsansingen am Freitagabend könnte, passendes Wetter vorausgesetzt, wieder ins Freie, in die Stadthallen-Anlage, verlegt werden. Ein kleineres Ensemble der Jugendmusikschule anstelle des Städtischen Blasorchesters und ein kleinerer Chor anstelle einer gesamten Grundschule könnten einen klangvollen musikalischen Auftakt gestalten, den via Internet auch unbegrenzt viele Zuschauer miterleben könnten.  Am Samstagmorgen können das Turmblasen vom Rathaus und das Maientags-Einläuten durch die Kirchen stattfinden, das Platzkonzert auf dem Marktplatz aus heutiger Sicht eher nicht.  Die Maientagsansprache von Oberbürgermeister Alex Maier könnte via Internet verfolgt werden; das Maientagslied könnte anschließend gemeinsam, aber an ganz vielen Orten am Smartphone, Laptop oder PC gesungen werden.

Der Maientags-Festzug mit 3.000 Mitwirkenden und Zehntausenden Zuschauern  wird nicht in gewohnter Form stattfinden können. Als Alternative wurden einzelne Walking-Acts angeregt. Die historischen Festzugsbilder sollen in einzelnen Szenen durch die Innenstadt flanieren. Durch die ständige Bewegung und Abwechslung werden keine stehenden Zuschauermassen angelockt. Diese Idee fand in der Maientagskommission  Anklang, wenngleich Einzelheiten noch abgesprochen werden müssen. Nicht leicht fiel auch der Verzicht auf die Vorführungen am Samstagnachmittag in der EWS-Arena.

Anstelle der Kletterbäume kommt eine virtuelle Tombola in Verbindung mit einem Onlinespiel in Betracht. Der  beliebte Luftballon-Wettbewerb könnte mit versetzten Startorten an den verschiedenen Grundschulen bereits am Freitagvormittag erfolgen.

Für die Durchführung des Maientagsballs am Samstagabend in der Stadthalle wurden keine Chancen gesehen, aber sowohl die Gottesdienste für den Frieden am Sonntagvormittag wie auch die Maientagsmotette am Sonntagabend könnten nach heutigem Stand durchgeführt werden.

Ausführlich diskutiert wurde die Frage eines Feuerwerks am Festgelände. Die Beibehaltung der bisherigen Finanzierung durch die Schaustellerbetriebe stand angesichts des verringerten Besucheraufkommens nicht zur Debatte. Ob aber die Stadt die Kosten eines Feuerwerks oder alternativ einer Lasershow übernehmen sollte, war angesichts der damit verbundenen Ansammlungsgefahr umstritten. Mehrheitlich beschlossen die Mitglieder der Maientagskommission, dass in diesem Jahr weder ein Feuerwerk noch eine Lasershow stattfinden sollen.

Ab Mai werden die dMaientagsplaketten erhältlich sein, die jetzt, wenn auch in reduzierter Menge von 2.500 statt 6.000 Stück hergestellt werden. Weiter ausgearbeitet werden Ideen für ein Online-Spiel zur Geschichte Göppingens und speziell des Maientags, zu Maientags-Stadtführungen und zu einem Best-of-Film – Material aus den Jahren 1955 und 1957 könnte Aufnahmen aus den Jahren 2018 und 2019 gegenüber gestellt werden.
22.3.21

 

Der Kommentar

Die Leiden des Maientages

Von Rüdiger Gramsch

Es ehrt Oberbürgermeister und Maientagskommission, sich über einen Maientag in Pandemie-Zeiten einen Kopf machen anstatt ihn einfach abzusagen. Auf den ersten Blick machen die Verwaltungs-Vorschläge für einen Corona-Maientag Sinn. Deutlich weniger Akteure, auseinandergezogene Spielorte, nur eine geringe Zahl an Begnungsmöglichkeiten. All das mag coronagerecht sein, doch ob das Konzept bei der Bevölkerung (und im Idealfall darüber hinaus) Begeisterung auslöst, darf bezweifelt werden. Denn – und das ist nicht neu – der Göppinger Maientag leidet schon seit  vielen Jahren unter Zuspruch und Attraktivität. Beides wird nicht besser, wenn man in Corona-Zeiten am bisherigen Konzept festhält und wesentliche Teile auch noch abspeckt oder ins Internet verlagert. Da wäre es mutiger gewesen, wie 2020,  auch den Maientag 2021 abzusagen und Zeit und (eingespartes) Geld zu nutzen, endlich über die Neugestaltung des Kinder- und Heimatfestes nachzudenken. Mit dem Ziel, künftig nicht nur die Bürger für das Fest zu begeistern, sondern auch Zuschauer von außen, sowie die Medien anzulocken. Denn ein traditionsreiches Fest ist eine wichtige Marketingmaßnahme für eine Stadt und für sie imagebildend. Der Ruf nach einer zeitgemäßen Ausgestaltung des Göppinger Friedensfestes verhallt aber Jahr für Jahr – so wie die Knaller beim Maientagsfeuerwerk.
22.3.21