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4. Juni 2020

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Bitte beachten Sie unsere Rubrik Veranstaltungen im Stauferland

 

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 Die neue Ausgabe von GRÜNZEIT gibt es schon online unter  GRÜNZEIT - das Magazin um Haus und Garten

 

 

Großfeuer in Süßen: 275 000 Euro Schaden

Bahnhof evakuiert – Paletten und Autos in Brand

Süßen. Ein Großfeuer hat am Mittwochabend in Süßen einen Schaden von 275 000 Euro verursacht.  Etwa 30 Autos eines Gebrauchtwagenhandels und 500 Holzpaletten gingen in Flammen auf.  Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in die Haldenstraße aus, nachdem dort ein Feuer gemeldet wurde. Schon von weitem war eine schwarze Rauchwolke zu erkennen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten auf einem größeren Firmenareal aus bislang unbekannter Ursache ca. 500 Holzpaletten in Brand. Sie werden zum Transport von Blechteilen benötigt. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus und griffen auch auf die Autos eines Gebrauchtwagenhändlers über. Insgesamt wurden dabei rund 30 Pkw beschädigt. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass auch ein leerstehendes Firmengebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde. Während der Löscharbeiten, die bis ca. 22 Uhr andauerten, musste eine Landstraße für den Verkehr komplett gesperrt werden. Der Bahnhof Süßen wurde auf Grund der enormen Rauchentwicklung kurzzeitig evakuiert.

Der Zugverkehr auf der Strecke Stuttgart-Ulm war deshalb ebenfalls zeitweise etwas beeinträchtigt. Zum Glück wurde bei dem Brand niemand verletzt. Hinweise darauf, dass giftige Gase freigesetzt wurden, ergaben sich nicht. Der Polizeiposten Süßen hat die Ermittlungen aufgenommen.
3.6.20

 

 

Tatverdächtiger nach Überfall festgenommen

Schorndorf. In der Göppinger Straße in Schorndorf wurde am Dienstagabend ein Discounter überfallen. Ein maskierter Mann betrat kurz nach 20 Uhr das Geschäft und bedrohte mit einer Pistole eine Kassiererin. Diese kam den Forderungen des Täters nach und packte das Geld aus der Registrierkasse in eine vom Täter mitgeführten Tasche. Danach flüchtete der Räuber zu Fuß. Die unmittelbar daraufhin verständigte Polizei konnte kurze Zeit danach unweit des Tatorts einen 21-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Ein konkreter Zeugenhinweis führte die Beamten auf die Spur des geflüchteten Täters. Den erbeuteten vierstelligen Bargeldbetrag als auch die Tatwaffe und weitere Beweismittel wurden sichergestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der deutsche Tatverdächtige noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der 21-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
3.6.20

 

 

Norbert Barthle tritt zur Wahl 2021 nicht mehr an

Norbert Barthle tritt bei der Bundestagswahl 2021 nicht mehr an. Foto: Büro Barthle

Schwäbisch Gmünd.  Der Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Backnang – Schwäbisch Gmünd, Norbert Barthle, wird zur Bundestagswahl 2021 nicht wieder kandidieren. „Ich hatte über 20 Jahre die Ehre und das Privileg, meinen Wahlkreis im Deutschen Bundestag zu vertreten, das erfüllt mich mit einem Gefühl des Stolzes und der Dankbarkeit,“ so Barthle in einer kurzen Erklärung. „Seit 1998 haben mich die Bürger meines Wahlkreises stets direkt nach Berlin ‚abgeordnet‘, 2013 sogar mit über 54 Prozent – das hat mich bei meiner Arbeit immer beflügelt. Und schaue ich auf das seit 1998 Erreichte, so bin ich zumindest nicht unzufrieden.“ Insbesondere mit dem Gmünder Tunnel, der B 29-Ortsumgehung in Mögglingen und dem Weiterbau der B 14 zwischen Nellmersbach und Backnang habe sich die Verkehrssituation in seinem Wahlkreis erheblich verbessert. „Da waren dicke Bretter zu bohren, insbesondere der Gmünder Tunnel hat über Jahre einen Großteil der Straßenbaumittel für ganz Baden-Württemberg gebunden,“ zeigt sich Barthle zufrieden. Doch auch die digitale Infrastruktur habe er nach wie vor im Fokus; auch hier gebe es große Fortschritte. Bundespolitisch seien sicher die Jahre als haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bemerkenswert, dieses Amt hatte er zwischen 2009 und 2015 inne. In diese sechs Jahre fielen nicht nur die Finanz-, Wirtschafts- und Euro-Krise in Europa und den USA, die ihm psychisch und physisch fast alles abverlangt hätten. „Auch der Ausstieg aus der Neuverschuldung, die ‚schwarze Null‘ im Bundeshalt, steht auf meiner Haben-Seite; das erfüllt mich nach wie vor mit tiefer Zufriedenheit.“ Das kommende Jahr werde er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und als Wahlkreisabgeordneter auch weiterhin 100 Prozent geben – „das bin ich meinen Mitbürgern schuldig,“ so Barthle abschließend.
3..20

 

 

Drei wollen Nachfolge von Pavel antreten

Ostalbkreis. Auch der neue Landrat im Ostalbkreis wird ein Mann. Um die Nachfolge von Stelleninhaber Klaus Pavel  bewerben sich Dr. Joachim Bläse, Geburtsjahr 1968, aus Schwäbisch Gmünd, Volljurist und Erster Bürgermeister bei der Stadt Schwäbisch Gmünd,  Volkmar J.H. Bauer, Geburtsjahr 1958, aus Amt Wachsenburg,  Diplom-Geograf-Univ. bei der Stadtverwaltung Erfurt, sowie  Harald Reinhard, Geburtsjahr 1966, aus Buchenbach (Breisgau-Hochschwarzwald). Bis 18, März war  der Dipl.-Musiklehrer, M.A. Kulturmanagement, in der Gemeinde Bürgermeister. Das Innenministerium Baden-Württemberg hat in Übereinstimmung mit dem besonderen beschließenden Ausschuss zur Vorbereitung der Wahl des Landrats festgestellt, dass alle drei Bewerber die erforderliche Eignung im Sinne der Landkreisordnung Baden-Württemberg aufweisen. Wie in der Sitzung des Kreistags am 5. November 2019 beschlossen, wird die Wahl des Landrats des Ostalbkreises am 30. Juni  in einer öffentlichen Sitzung des Kreistags in der Stadthalle Aalen stattfinden.
3.6.20

 

Kommentar

Schon entschieden

Von Rüdiger Gramsch

Die Landratswahl im Ostalbkreis ist bereits entschieden, bevor sie überhaupt stattgefunden hat. Der neue Landrat und Nachfolger von Klaus Pavel wird Dr. Joachim Bläse heißen. Ein anderer Wahlausgang am 30. Juni wäre eine faustdicke Überraschung.  Die beiden Mitbewerber sind zwar wählbar und erfüllen die Eignungsvoraussetzungen für das Amt eines Landrates, doch ob sich der Kreistag  für einen bereits 62-Jährigen oder einen mit klarer Mehrheit abgewählten Bürgermeister entscheidet, darf doch bezweifelt werden. Zumal die beiden auch keine Kinder des Landkreises sind. Anders als bei Dr. Joachim Bläse. Der CDU-Mann kennt nicht nur seine Heimatstadt wie die eigene Westentasche, seit vielen Jahren ist er auch kreispolitisch engagiert und kennt Stärken und Schwächen des Landkreises. In Gmünd darf man schon mal nach einem neuen Ersten Bürgermeister Ausschau halten.
3.6.20

 

 

Radler landet in Wiese

Wäshenbeuiren.  Leicht verletzt hat ein Radfahrer am Mittwoch einen Unfall bei Wäschenbeuren überstanden.  Kurz vor 12 Uhr war der 56-Jährige mit seinem Rennrad zwischen Maitis und Wäschenbeuren unterwegs. Als der Radweg einen Feldweg kreuzt, blickte der Radler zu spät auf. Er erkannte einen Traktor zu spät, der auf dem Feldweg fuhr. Der Radler konnte gerade noch ausweichen. Dennoch streifte er den Traktor, kam vom Radweg ab und stürzte in einer Wiese. Dabei erlitt der Radler leichte Verletzungen. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls auf.
3.6.20

 

 

50 000 Euro Schaden bei Unfall

Albershausen. Drei Fahrzeuge stießen am Mittwoch bei Albershausen zusammen. Der Unfall ereignete sich kurz nach 14 Uhr, berichtet die Polizei. Auf der B297 kam ein 30-Jähriger mit seinem 40-Tonnen-Laster von Schlierbach her. Aus der Zufahrt zu einem Albershauser Industriegebiet fuhr nur knapp vor ihm ein Kastenwagen in die Bundesstraße. Dessen Fahrer hatte die Vorfahrt nicht beachtet. Der 30-Jährige musste seinen Lastwagen stark abbremsen, konnte den Zusammenstoß mit dem Kastenwagen aber nicht mehr verhindern. Beide Fahrer blieben unverletzt. Hinter dem 40-Tonner kam ein zweiter Klein-Laster. Dessen Fahrer hatte ebenfalls nicht aufgepasst. Er konnte nicht mehr halten und fuhr auf den Lastwagen vor ihm auf. Auch dieser Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Die Fahrer von Kastenwagen und Klein-Lkw sehen jetzt Anzeigen entgegen. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.
3.6.20

 

 

Agnes wächst weiter

Das neue Göppinger Einkaufszentrum Agnes wächst weiter. Zügig gehen die Hochbauarbeiten voran, nachdem über Monate sich die Grünungsarbeiten hingezogen hatten. In das Zentrum sollen u.a. bekannte Ketten einziehen, zudem soll es dort ein vielfältiges gastronomisches Angebot geben. Mit der Fertigstellung wird im zweiten Halbjahr 2021 gerechnet. Foto: Bettina Fritz

 

 

Geld vom Land für Straßenbau

Schlat/Bad Überkingen. Die Gemeinde Schlat erhält vom Land 710.000 Euro zum Ausbau des Weilerbachwegs. Die Gemeinde Bad Überkingen wird mit 460.000 Euro für den Ersatzneubau der Filsbrücke im Bereich der Bahnhofstraße finanziell vom Land unterstützt. Diese Zahlen nannte die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  in einer Pressemitteilung über die Mitteöbergabe des Landes beim kommunalen Straßenbau.
3.6.20

 

 

Monitor geklaut

Göppingen./ Zwischen Sonntag und Dienstag machte ein Einbrecher in Göppingen Beute. Ermittlungen der Polizei zufolge gelangte der Unbekannte zwischen Sonntag 13.30 Uhr und Dienstag 7.30 Uhr in ein Gebäude in der Pfarrstraße. Zuvor hebelte er ein Fenster auf. In einem Büro suchte der Einbrecher nach Brauchbarem. Er fand einen Computermonitor und flüchtete damit unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen.
3.6.20

 

 

Mit Handy am Steuer erwischt

Kreis Göppingen. Die Polizei war Handysündern auf der Spur. Besonders dreist war ein 33-Jähriger in Göppingen. Polizisten kontrollierten kurz nach 10 Uhr einen Autofahrer in der Jahnstraße, als der Mann mit seinem Fahrrad an der Beamten auf dem Gehweg vorbei fuhr. Dabei benutzte er sein Mobiltelefon. Die Polizisten hielten ihn an. Der Mann steckte sein Handy in die Hosentasche und gab sich unwissend. Er setzte sich auf sein Rad und fuhr weg. Die Polizisten mussten ihn erneut stoppen. Neben dem Radler müssen auch 16 weitere Autofahrer aus Göppingen und Umgebung mit Anzeigen rechnen, da sie ihr Mobiltelefon benutzten.
3.6.20

 

 

Zuschuss für Breitbandausbau in Bartholomä

Bartholomä. Gute Nachrichten für die Gemeinde Bartholomä: Für den Breitbandausbau in der Gemeinde stellt der Bund exakt 923.701,00 Euro zur Verfügung. Darüber freut sich der Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle, der sich im zuständigen Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur intensiv für den Breitbandausbau in seinem Wahlkreis stark gemacht hatte. Lob zollte er auch Bürgermeister Thomas Kuhn und der Gemeindeverwaltung, die einen überzeugenden Antrag vorgelegt hätten. „Das ist eine tolle Nachricht für Bartholomä, das ist eine tolle Nachricht vor allem auch für die Haushalte und Unternehmen, die schon mittelfristig mit mindestens 50 Mbits/s auf der Datenautobahn surfen können,“ freut sich Barthle über die Mitteilung durch den Projektträger. Insbesondere die bisher unterversorgten Verbraucher könnten bald die modernen Kommunikationsmittel nutzen, die auch im Ländlichen Raum immer mehr zur Selbstverständlichkeit werden.
3.6.20

 

 

Stadt ebnet Weg für Gespräch mit Umlandgemeinden

Geislingen. Der Gemeinderat der Stadt Geislingen an der Steige hat in seiner öffentlichen Gemeinderatssitzung am beschlossen, dass die Stadt alleine die seit 2013 angefallenen Sanierungskosten des Michelberg-Gymnasiums  trrägt. Zugleich wurde die Verwaltung  beauftragt, den Antrag von Mai 2017 auf Feststellung eines dringenden öffentlichen Bedürfnisses zum Abschluss  Der Gemeinderat beschloss weiterhin, das die Stadt Geislingen die Kosten der notwendigen Interimsmaßnahmen als Folge der Sanierungsmaßnahm trägt. „Ich freue mich sehr darüber, auf diese Weise nun mit Ihnen unvorbelastet in den weiteren Prozess einsteigen zu können, und würde mich noch mehr freuen, wenn dies auch auf Ihrer Seite dazu beiträgt nun ohne Blick zurück gemeinsam in die Zukunft zu schauen“, schreibt Oberbürgermeister Frank Dehmer unter anderem an die Bürgermeister der Umlandkommunen. „Aus meiner Sicht stehen wir nun zusammen an der Startlinie zur Lösung der Herausforderung, die gymnasiale Schülerversorgung für unsere Raumschaft in der Zukunft sicherzustellen.
2.6.20

 

 

Landkreis baut Notfallzentren wieder ab

Ostalbkreis. Der Ostalbkreis hat gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK im März 2020 mit Hochdruck Ärztliche Notfallzentren in Aalen in der Ulrich-Pfeifle-Halle und in Schwäbisch Gmünd in der Großsporthalle in der Katharinenstraße, eingerichtet, nun werden sie wieder abgebaut.

Die Ärztlichen Notfallzentren wurden als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt und standen zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung. Insgesamt wurden, ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten, in Schwäbisch Gmünd 125 Betten und ebenso in Aalen 125 Betten zur Verfügung gestellt.

Die Ärztlichen Notfallzentren wurden vorsorglich eingerichtet, um im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden zu können. Weder in Aalen noch in Schwäbisch Gmünd kamen die Ärztlichen Notfallzentren zum Einsatz. Aufgrund der stagnierend niedrigen Anzahl an aktiven Fällen im Ostalbkreis werden die Ärztlichen Notfallzentren nun abgebaut. Mit dem Abbau wurde in Schwäbisch Gmünd am 29. Mai 2020 begonnen, in Aalen wird der Abbau im Laufe dieser Woche gestartet. Die Einrichtung wird größtenteils eingelagert, sodass diese bei Bedarf wieder verwendet werden könnte. Der Abbau wird in Schwäbisch Gmünd vorrausichtlich Ende dieser Woche beendet sein, in Aalen voraussichtlich Ende der kommenden Woche.
2.6.20

 

 

Kliniken helfen auch bei Fahrradpannen

Fahrrad-Reparaturstation bei der Helfenstein-Klinik in Geislingen. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. An der Klinik am Eichert in Göppingen und  an der Helfenstein Klinik in Geislingen wurdenSelbstbedienungs-Fahrradreparaturstationen aufgebaut, die alles beinhalten, was Radfahrer bei einer Panne für die kleine Reparatur benötigen. Zwei stabile, kurze Metallstangen am oberen Ende der Stationen dienen der Aufhängung des Fahrrads im Reparaturfall, im Inneren der Säule wartet jede Menge fahrradspezifisches Werkzeug, außen ist eine Luftpumpe mit einem Adapter für jede Ventilart angebracht. Die Säule ist frei zugänglich, der Inhalt rund um die Uhr verfügbar. Die Installation der beiden Reparaturstationen geht auf eine Initiative des Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Clubs (ADFC) zurück. Der ADFC-Kreisverband Göppingen hat sich zum Ziel gesetzt, im Landkreis Göppingen ein Netz einheitlicher Fahrradreparaturstationen zu errichten. 16 der vom Göppinger ADFC selbst entwickelten Stationen sind inzwischen zwischen Ebersbach und Geislingen sowie zwischen Wiesensteig und Wäschenbeuren zu finden. Für die Finanzierung der Stationen wird auf Sponsoren gesetzt. So auch bei den beiden Stationen an den Kliniken: Die Kosten wurden je hälftig von denKliniken und vom Landkreis übernommen.
2.6.20

 

 

Feuer im Gebüsch

Göppingen. Gegen 11.30 Uhr brannte am Montag ein Gebüsch in Göppingen auf einem Grundstück in der Dürerstraße. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und wählte den Notruf. Mit Gießkannen konnte der Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr bekämpft werden. Durch das Feuer kokelte noch ein in der Nähe befindliches Regenablaufrohr an. Weiterer Schaden entstand nicht. Wie das Feuer ausbrach ist nicht bekannt.
2.6.20

 

 

Stadtbibliothek öffnet auch samstags wieder

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Samstag, 6. Juni, öffnet die Gmünder Stadtbibliothek wieder samstags, zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten von 10 bis 13 Uhr. Damit soll möglichst vielen Kunden die Möglichkeit gegeben werden, die Stadtbibliothek zu besuchen und Medien zu entleihen. Dienstag bis Freitag ist die Gmünder Stadtbibliothek nach wie vor von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Um die verkürzten Öffnungszeiten etwas auszugleichen, können bereits entliehene Medien Montag bis Freitag zwischen 7 Uhr und 10 Uhr und Dienstag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr an der neuen automatischen Außenrückgabe im Windfang der Bibliothek abgegeben werden. Wie das geht, erfahren Sie am Eingang der Bibliothek und auf der Homepage. Sobald die Testphase erfolgreich abgeschlossen ist, wird die automatische Außenrückgabe auch abends und am Wochenende zur Verfügung stehen.
2.6.20

 

 

Radlerin verletzt sich bei Sturz schwer

Donzdorf. Bei Donzdorf erlitt am Montag eine Frau schwere Verletzungen.  Die 65-Jährige radelte zur Mittagszeit auf einem Verbindungsweg bei Reichenbach. Ohne fremde Einwirkung stürzte sie mit ihrem Elektrorad. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Sie geht von einem Fahrfehler aus.
2.6.20

 

 

Abstand zu gering: Auffahrunfall

Lauterstein.  Nicht nur in Bezug auf Corona ist es wichtig Abstand zu halten, meldet die Polizei. Abstand zueinander schützt nicht nur vor Ansteckung, sondern auch vor Verletzungen, zeigt ein Unfall am Montagabend bei Lauterstein. Der ereignete sich kurz nach 23 Uhr, nachdem ein Wildtier die Donzdorfer Straße kreuzte. Deshalb musste ein 21-Jähriger mit seinem Wagen bremsen. Die Fahrerin  hinter ihm hatte den notwendigen Abstand nicht eingehalten. Deshalb konnte sie nicht mehr anhalten. Sie rammte das bremsende Fahrzeug, wodurch die 47-Jährige und der 21-Jährige leichte Verletzungen erlitten. Den Schaden an den Autos schätzt die Polizei auf rund 12 000 Euro.
2.6.20

 

 

Gefährlich unterwegs

Rechberghausen. Motorräder hat die Polizei am Montag bei Rechberghausen kontrolliert. Zunächst die gute Nachricht: Von den 57 Motorrädern und elf Autos, die die Polizei sich genauer anschaute, waren die meisten in Ordnung. Drei Autos und zwölf Motorräder jedoch waren es nicht. Fünf der Fahrzeuge durften deshalb gleich gar nicht weiterfahren, meldet die Polizei. Dazu gehörte ein Leichtkraftrad, dessen Fahrer eine andere Auspuffanlage angebaut hatte. Die war nicht zugelassen, machte das Fahrzeug lauter und wahrscheinlich auch stärker. Die Polizei stellte das Bike sicher, um es zu begutachten. Der Fahrer erfuhr, dass er eine Anzeige zu erwarten hat. Auch ein weiterer Moztorradfahrer musste seine Maschine stehen lassen. Lenker, Spiegel und Fußrasten waren nicht zugelassen, trotzdem hatte er sie montiert. Dafür hatte er die Abdeckung der Kupplung weggenommen und die Maschine lauter gemacht. Ein Motorradfahrer hatte die falschen Bremshebel montiert, was ebenfalls gefährlich werden kann. Ein anderer hatte die Rückspiegel so montiert, dass er nach hinten gar nichts sehen konnte.

Einen weiteren Motorradfahrer erwartet eine Anzeige, weil er trotz Verbots überholte. Ein Autofahrer wird angezeigt, weil er eine nicht zugelassene Abgasanlage eingebaut hat. Seine Felgen und die Beleuchtung am Auto waren ebenfalls nicht zugelassen. Weitere Motorräder musste die Polizei beanstanden, weil die Reifen abgefahren, Hebel abgebrochen und die Spiegel zu klein waren.
2.6.20

 

 

Mitfahrbänkle in St. Gotthardt

Das Mitfahrbänkle in St. Gotthardt. Foto: Gerald Köder

Göppingen. In Ergänzung zum ÖPNV-Angebot verbessert ein sogenanntes Mitfahrbänkle die Mobilität im Stadtbezirk St. Gotthardt und schafft ein niederschwelliges, privates Mitfahrangebot. Das Mitfahrbänkle wurde in der Ortsmitte von St. Gotthardt angeliefert und vor kurzem aufgestellt. Wer auf den Bänken Platz nimmt, signalisiert vorbeifahrenden Autofahrern „Ich möchte mitgenommen werden!“. Durch die Nutzung der Bänke wird somit den Bürgern eine größere Chance gegeben, eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Autofahrer brauchen für die private Mitnahme keine zusätzliche Versicherung, die normale Haftpflicht ist ausreichend.
2.6.20

 

 

Neue Koordinatorin für Seniorennetzwerk

Carina Häussler ist jetzt Seniorennetzwerk-Koordinatorin in Göppingen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Carina Häussler ist jetzt  Koordinatorin für das Seniorennetzwerk der Stadt Göppingen. Innerhalb der Stadtverwaltung ist die Stelle dem Dezernat II, Fachbereich Schule, Sport, Soziales zugeordnet. Carina Häussler ist zuständig für die Koordination von Maßnahmen, Projekten und Veranstaltungen, die die Initiativen des Ehrenamts im Seniorenbereich auf kommunaler Ebene stärken. Die 28-Jährige hat nach ihrem Studium an der Universität Konstanz der Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften noch ein Masterstudium an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd im Fach Germanistik und Interkulturalität/Multilingualität absolviert. Zu den Schwerpunkten der Koordinatorin gehören die Vernetzung der Akteure, die konzeptionelle Weiterentwicklung des Seniorennetzwerks und des Netzwerks Demenz, die Entwicklung, Umsetzung und Begleitung von neuen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren sowie die administrative Abwicklung des Gesamtprojekts. Ziel ist es, eine wohnortnahe und flächendeckende Versorgung im Vor- und Umfeld häuslicher Pflege zu erreichen. Carina Häussler ist weiterhin für die Organisation und Durchführung der Altenehrung zuständig.

Erreichbar ist Carina Häussler im Bürgerhaus, Kirchstraße 11, Telefon 07161 650-5241, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Das Seniorennetzwerk Göppingen unterstützt Bürger der Stadt Göppingen in ihrem Alltag, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen oder wiederherzustellen und die Selbstständigkeit bei älteren Menschen zu erhalten, besonders auch bei physischen oder psychischen Einschränkungen.
2.6.20

 

 

Betrunkene Männer streiten sich

Schwäbisch Gmünd. Zwischen fünf teils stark betrunkenen Männern kam es am Sonntagabend in Gmünd  in einem Garten in der Straße An der oberen Halde zu lautstarken Streitigkeiten, die im weiteren Verlauf in Handgreiflichkeiten endeten. Neben mehreren Streifenbesatzungen befand sich auch ein Rettungswagen im Einsatz. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
2.6.20

 

 

35-Jähriger flüchtet vor Kontrolle

Schwäbisch Gmünd. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd hielt am Sonntagmorgen in der Vorderen Schmiedgasse einen E-Bike-Fahrer an, da dieser während der Fahrt mit seinem Smartphone hantierte. Bei der Kontrolle des 35-Jährigen wurde deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen; ein entsprechender Vortest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der 35-Jährige versuchte zu flüchten, strauchelte jedoch nach wenigen Metern, stürzte und zog sich dabei mehrere Verletzungen zu. Der Mann führte zudem Marihuana mit sich, weshalb ihn eine weitere Anzeige erwartet.
2.6.20

 

 

Helfensteinstraße wird ausgebaut

Göppingen. im Laufe der Woche beginnen die Bauarbeiten zum Ausbau der Helfensteinstraße zwischen der Spitzenberg- und der Staufeneckstraße. Die seitherige Baustraße wird um zwei Längsparkstreifen und einen einseitigen Gehweg erweitert. Begonnen wird mit der Verlegung von Stromkabeln und Breitbandleitungen. Die Helfensteinstraße bleibt für den öffentlichen Verkehr befahrbar. Für Anlieger sind private Zufahrten und Stellplätze in Absprache mit der Baufirma erreichbar. Die Maßnahme soll bis September abgeschlossen sein.
2.6.20

 

 

Kanalarbeiten in Haarnadelkurve

Göppingen. Aufgrund von Kanalsanierungen in Hohenstaufen kommt es voraussichtlich am 8. und 9. Juni zu Einschränkungen in der Verkehrsführung. Die Baumaßnahme findet an der L 1075 in der Haarnadelkurve unterhalb von Hohenstaufen statt. Dort wird eine Fahrspur mit Ampelanlage gesperrt. Betroffen von der Fahrspursperrung ist ebenso die kleine steile Stichstraße, die in die Ailstraße führt.
2.6.20

 

 

Noch einmal: Engpässe auf Jebenhäuser Brücke

Auf der Jebenhäuser Brücke in Göppingen - unser Foto entstand im Herbst vergangenen Jahres - kommt es ab Dienstag noch einmal zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Jahreszeitlich bedingt konnten im November letzten Jahres zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten an der Jebenhäuser Brücke die Beschichtungs- und Vergussarbeiten an der Fuge zwischen Asphalt und Gleitwand am westlichen Fahrbahnrand nicht mehr ausgeführt werden. Somit sind jetzt noch geringe Nacharbeiten erforderlich. Zu deren Ausführung ist es notwendig, ab Dienstag, 2. Juni, den Verkehr stadtauswärts auf eine Spur einzuengen und auch den westlichen Gehweg der Brücke zu sperren. Gute Witterung vorausgesetzt dauern die Arbeiten circa eine Woche. Das Programm der Signalanlage an der Kreuzung der Jebenhäuser Straße mit der Jahnstraße/Faurndauer Straße wird an den geänderten Verkehrsablauf angepasst. Die Umleitung des Fußgängerverkehrs erfolgt über den östlichen Gehweg. Radfahrer dürfen stadtauswärts die Fahrbahn benutzen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die bewusst in die verkehrsarme Ferienzeit gelegten Nacharbeiten und fordert alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht im Baustellenbereich auf.
1.6.20

 

 

Betrunkener Rollerfahrer schwer verletzt

Göppingen.  Am Sonntag ist in Göppingen ein Rollerfahrer gestürzt. Der 57-Jährige war gegen 19.30 Uhr mit seinem Motorroller unterwegs. Er fuhr in Faurndau die Filseckstraße entlang. In einer Kurve schrammte er gegen den Bordstein und stürzte. Wegen seiner schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den 57-Jährigen ins Krankenhaus. Dort musste er auch eine Blutprobe abgeben, denn er war erkennbar betrunken. Jetzt sieht der Mann einer Strafanzeige entgegen.
1.6.20

 

 

Gestürzte Rdafahrer kommen in Klinik

Zell u.A. / Schlierbach. Kurz vor 11 Uhr fuhr am Sonntag ein 56-Jähriger mit seinem Rad durch Zell unter Aichelberg. Er radelte die Pliensbacher Weilerstraße bergab. Neben ihm fuhr sein vierjähriger Enkel auf dem Kinderrad. Der wurde immer schneller. Der Opa versuchte, den Enkel zu bremsen und wollte ihn dazu festhalten. Dabei verloren beide das Gleichgewicht und stürzten. Der 56-Jährige wurde dabei schwer, der Vierjährige leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst versorgt. - Bereits am Samstagabend war in Schlierbach ein Radler gestürzt. Er war mit seinem Rad gegen 22 Uhr in der Hattenhofer Straße unterwegs. Mit leichten Verletzungen kam auch er in eine Klinik.
1.6.20

 

 

Neue Fahrzeuge früher auf der Remsbahn

Stuttgart7Schwäbisch Gmünd. Go-Ahead kann zwei Neufahrzeuge auf der Remsbahn bereits vorzeitig in Betrieb nehmen. Während der Phase der Corona-Sonderfahrpläne sollen Züge in der größtmöglich verfügbaren Fahrzeugkapazität eingesetzt werden. Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) definiert dabei, welche Zugverbindung in welcher Fahrzeugkapazität gefahren werden soll. In den letzten Wochen waren immer wieder mehrere Fahrzeuge gleichzeitig nicht einsetzbar. Um diese Lücken zu schließen, haben das Verkehrsministerium, die Nahverkehrsgesellschaft und Go-Ahead kurzfristig beschlossen, zwei Neufahrzeuge (sogenannte 5-Teiler) aus einer Nachbestellung vorzeitig auf der Remsbahn in Betrieb zu nehmen. Ab sofort sind diese beiden Fahrzeuge im Einsatz.
1.6.20

 

 

Vier Menschen schwer verletzt

Bad Ditzenbach.- Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Sonntag Nachmittag auf der Kreisstraße zwischen Drackenstein und Gosbach. Der Wagen eines jungen Fahrers geriet aus bislang unbekannten Gründen kurz vor Gosbach ins Schleudern. Er kam von der Straße ab, stieß gegen einen Baum und überschlug sich danach mehrfach. Die vier Insassen des Autos im Alter zwischen 20 und 50 Jahren wurden schwer verletzt. Zwei der Verletzten wurden mit zwei Hubschraubern in Ulmer Kliniken geflogen. Die beiden weiteren Verletzten kamen in eine Göppinger Klinik. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 6000 Euro. Die Strecke zwischen Drackenstein und Gosbach war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Neben der Polizei waren die Feuerwehren aus Gruibingen und Bad Ditzenbach im Einsatz. Ebenso mehrere Rettungsfahrzeuge.
31.5.20

 

 

Bierflasche gegen Rettungswagen

Göppingen. Am Samstag wurde ein Rettungswagen im Stadtgebiet von Göppingen beschädigt. Gegen 22.40 Uhr war der Malteser-Krankenwagen in der Gartenstraße unterwegs. Auf Höhe der Post warf plötzlich ein 22-Jähriger eine Bierflasche gegen die rechte Seitenwand des Fahrzeugs. Die Bierflaschenöffnung durchschlug die Seitenwand und es entstand ein Loch. Der Täter flüchtete, doch konnte er kurz darauf am Zentralen Omnibusbahnhof gestellt werden. Die Göppinger Polizeibeamten nahmen den 22-Jährigen fest. Der junge Mann hatte deutlich zu viel getrunken. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp unter zwei Promille. An dem Malteser-Rettungswagen entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro.
31.5.20

 

 

Unfall beim Abbiegen

Göppingen. Beim Abbiegen verletzte sich eine Autofahrerin am Samstag in der Heininger Straße in Göppingen. Gegen 15.30 Uhr fuhr eine 44-Jährige mit ihrem Wagen auf der Eichertstraße in Richtung Heininger Straße. An der Einmündung zur Heininger Straße hielt sie und wartete. Als sich hinter ihr ein Rettungswagen mit Signal und Horn näherte, fuhr sie jedoch in die Heininger Straße ein, ohne ein Zeichen zu geben. Dabei missachtete sie die Vorfahrt einer 45-Jährigen, die gerade mit ihrem Fahrzeug in Richtung Heiningen unterwegs war. Die Fahrzeuge prallten aufeinander. Die 44-Jährige erlitt Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 45-jährige Fahrerin und ihr Kind blieben unverletzt. Laut Polizeiangaben entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 5.500 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Straße musste aufgrund ausgelaufener Flüssigkeiten großzügig abgestreut und gereinigt werden.
31.5.20

 

 

Klinik-Neubau wächst in die Höhe

Die neue Klinik am Eichert in Göppingen wächst in die Höhe. Auf der größten Baustelle im Landkreis geht es dank der trockenen Witterung zügig voran. In einigen Brereichen sind die Bauarbeiter schon mit der ersten Etage beschäftigt. Foto: Bettin Fritz

 

 

Einbrecher feiern Party

Geislingen. In der Nacht zum Samstag waren Einbrecher an der Bleichstraße in Geislingen unterwegs. Offensichtlich um eine Party zu feiern, brachen die Unbekannten eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage oberhalb des alten Kauflandes auf. Auf einem Nachbargrundstück entzündeten sie ein Lagerfeuer. Dann feierten sie mit Alkohol und Drogen und verteilten ihren Müll im Garten und in der Laube. Ob sie in weitere Hütten eingebrochen sind, ist bislang nicht bekannt. Die Geislinger Polizei (Telefon 07331/93270) sicherte die Spuren und sucht nun nach den Tätern.
31.5.20

 

 

Flüchtenden Autofahrer ermittelt

Mühlhausen.  Ein Autofahrer flüchtet auf der A8 vor Polizeikontrolle und entkommt zunächst mit einem waghalsigen Fahrmanöver. Am Samstagabend fiel ein grauer Audi A 5 am Autobahnkreuz Ulm-Elchingen durch seine Fahrweise auf. Der Audi befuhr zu diesem Zeitpunkt die Autobahn A8 in Fahrtrichtung Stuttgart. Zeugen meldeten den Audi über Notruf. Später entdeckte eine Streife der Autobahnpolizei Mühlhausen das Fahrzeug auf Höhe der Anschlussstelle Mühlhausen. Als der Audi daraufhin angehalten werden sollte, missachtete der Fahrer das Anhaltezeichen der Streife. Im weiteren Verlauf flüchtete er mit sehr hoher Geschwindigkeit in Richtung Stuttgart. Kurz vor der Anschlussstelle Kirchheim-Ost bremste der Audi-Fahrer sein Fahrzeug mit einer Vollbremsung auf der linken der drei Fahrspuren ab. Noch während des Bremsvorganges überquerte er sämtliche Fahrstreifen und flüchtete über die Ausfahrt in Richtung Kirchheim. Während der Flucht schnitt er mehrere andere Fahrzeuge. Diese mussten stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Nachdem das Kennzeichen des Audis bekannt ist, konnte der Fahrer ermittelt werden. Die Verfolgungsfahrt wird von der Autobahnpolizei Mühlhausen bearbeitet. Zeugen und Geschädigte des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07335/96260 zu melden.
31.5.20

 

 

Geislingen schließt Freibad bis 2023

Geislingen. Vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltslage hat der Gemeinderat von Geislingen beschlossen, das 5-Täler-Freibad bis voraussichtlich 2023 zu schließen. Damit will die Stadt jährlich rund 340 000 Euro einsparen. Das Hallenbad hingegen sollen wieder öffnen, sobald es die Corona-Verordnung des Landes wieder erlaubt.
30.5.20

 

 

Vorerst kein neuer Baubürgermeister

Göppingen. In Göppingen wird es vorerst keinen neuen Baubürgermeister geben. Der Gemeinderat konnte sich nicht auf einen der sieben Bewerber verständigen, die sich dem Gremium vorgestellt haben. Sie alle fielen bei den Kommunalpolitikern durch. Nun soll die Stelle nochmals neu ausgeschrieben werden.
30.5.20

 

 

Goldene Alpenkrone: Liane im Showprogramm

Liane tritt im Showprogram der Goldenen Alpenkrone in Ainring auf. Foto: Jens Achert

Göppingen/Ainring. „Der Sonnenschein des deutschen Schlagers“ strahlt über der „Goldenen Alpenkrone“. Die Sängerin Liane bereichert das Showprogramm des von der Göppinger Agentur Maitis-Media ausgerichteten internationalen Musikwettbewerbs im November im bayerischen Aining und bestreitet am Vorabend der Entscheidung einen Showabend. Liane zählt zu den populärsten Schlagersängerinnen in Baden-Württemberg. Sie hat eine fundierte Ausbildung als Sängerin, sie liebt den Tanz und hatte schon immer den Wunsch, mit deutschen Schlagern die Bühnen zu erobern und die Fans zu begeistern. In den letzten Jahren sorgte sie für viel Furore auf dem deutschen Musikmarkt: bei zahlreichen bundesweiten Rundfunkhitparaden, u. a. bei SWR4 konnte sie sich wochenlang auf dem 1. Platz behaupten, für zahlreiche Fernsehproduktionen wurde sie gebucht, unter anderem war sie bereits fünfmal bei Stefan Mross in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“. Auf Mallorca und in Südtirol wurden zahlreiche Videoclips produziert, die regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen sind.

Liane wurde als  „Künstlerin des Jahres“ ausgezeichnet und in Wiesbaden wurde ihr der Medienpreis „Smago-Award“ verliehen, den u. a. bei dieser Gala auch Dieter Thomas Heck und Florian Silbereisen erhalten haben. Beim MDR war sie nominiert zum „Herbert-Roth“-Fernsehpreis und hat außerdem beim Grand Prix der Volksmusik teilgenommen. Wegen der Corona-Krise musste Liane ihr für Ende August geplantes Fantreffen absagen. Nun hofft die Sängerin, dass sie viele ihrer Fans in Ainring begrüßen kann. 


Bei der „Goldenen Alpenkrone“ (19. bis 22. November 2020) gestaltet Liane mit ihren Hits die Show am Abend vor dem Wettbewerb. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Stefan Mross, der den Abend bei der Erstauflage der Alpenkrone bestritten hatte. Mit dabei ist wieder der Volksmusiker Hansi Berger, der dem Abend die alpenländische Note verpassen wird.

Am Wettbewerbsabend stehen die Teilnehmer des internationalen Wettbewerbs für Volksmusik und volkstümlichen Schlager im Fokus. Der TV-Entertainer Hansy Vogt wird den Abend moderieren und schließlich die Sieger ausrufen. Dazwischen wird „Frau Wäber“, Deutschlands berühmteste Landfrau, das Publikum  zum Lachen bringen. Hansy Vogt gehört mit zu den vielseitigsten Künstlern im deutschsprachigen Raum. Er ist nicht nur einem Millionen-Publikum als Mitglied der Musikgruppe „Die Feldberger“ bekannt, er moderiert auch zahlreiche Fernsehsendungen und Events, ist offizieller Schwarzwald-Botschafter und treibt auch als Bauchredner seine Scherze. Für Furore sorgen stets seine Auftritte als „Frau Wäber“. Den Auftakt des mehrtägigen Musikevents gestalten Eva-Maria, Thomas und Hansi Berger mit einem volksmusikalischen Begrüßungsabend.

Wegen der Corona-Krise und der damit verbundenen Zwangspause für viele Interpreten haben die Organisatoren der „Goldenen Alpenkrone“ die Teilnahmebedingungen am Wettbewerb für Sänger, Komponisten und Textdichter gelockert. So muss der Wettbewerbsbeitrag nun nicht mehr eigens für die „Alpenkrone“ produziert worden sein, ins Rennen gehen können jetzt auch Titel, die nach dem 1. September 2019 schon veröffentlicht worden sind.

Die „Goldene Alpenkrone“ ist eine Veranstaltung der Göppinger Agentur Maitis-Media in Kooperation mit dem Hotel „Rupertihof“ in Ainring (Berchtesgadener Land). Informationen zum Programm, sowie die Wettbewerbsausschreibung gibt es unter www.goldene-alpenkrone.de. Buchungen für die Pauschale „Goldene Alpenkrone“ (3 Übernachtungen, Halbpension, inklusive aller Veranstaltungen) gibt es ab 268 Euro unter www.rupertihof.de/die-goldene-alpenkrone.  Tickets für die Abendveranstaltungen am 20. sind 21. November 2020  ohne Hotelpauschale sind  im Vorverkauf erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
30.5.20

 

 

Auch Kneipen dürfen wieder öffnen

Kreis Göppingen. Nachdem die Landesregierung seit dem 18. Mai 2020 zunächst den Betrieb der Speisegaststätten zugelassen hatte, erfolgt jetzt nach dem Pfingstwochenende eine weitgehende Öffnung der Gastronomie im Kreis Göppingen. Die Diskotheken und Clubs bleiben aber weiterhin durch die Verordnung geschlossen. Ab Dienstag,  2. Juni, können alle Gaststätten, Kneipen und Bars unter Hygienevorgaben wieder öffnen. Nach den aktuellen Auslegungshinweisen des Wirtschaftsministeriums soll das für den bestuhlten Außenbereich von Bars und Kneipen eingeschränkt bereits ab dem 30. Mai möglich sein. „Das ist eine wirklich gute Nachricht für alle Kollegen in der Gastronomie, die jetzt nach Monaten des absoluten Stillstands aufatmen können“, kommentiert Hans-Ulrich Kauderer vom Badhotel Stauferland in Bad Boll, der in der IHK-Bezirksversammlung die Interessen aller Gastronomen und Hoteliers aus dem Kreis Göppingen vertritt. Es sei aber vor allem für die Gäste eine gute Nachricht, die durch die unterschiedliche Behandlung von Bars und Speisegaststätten in der bisherigen Verordnung verunsichert waren, ob eine Gastronomie nun geöffnet habe oder nicht. Kauderer weist eindringlich darauf hin, dass nun alle Gastronomen die strengen Vorschriften der „Corona-Verordnung Gaststätten“ beachten müssen.

Große Unsicherheit herrsche in der Gastronomie aber weiterhin im sogenannten Bankett-Bereich. Bisher gebe es nur Ankündigungen der Landesregierung, bereits Anfang Juni auch private Veranstaltungen in öffentlich mietbaren Einrichtungen – also beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsstätten – erlauben zu wollen. „Wir benötigen deswegen schnell Klarheit, wann und in welcher Größe Familienfeiern, Feste und Veranstaltungen erlaubt und zulässig werden“, so der IHK-Gastronom aus Bad Boll. Er weist darauf hin, dass die Gastronomie maßgeblich von Familienfeiern, Hochzeiten oder Taufen lebe. „Hier braucht nicht nur unsere Branche schnell Planungssicherheit, sondern auch unsere Gäste und Kunden, weil Hochzeiten und Feiern einen langen Vorlauf benötigen“, so der Hotelier. Schon jetzt habe er und andere Häuser konkrete Buchungsanfragen für den Sommer und den Herbst, die immer noch unter einem Vorbehalt der Absage stehen müssen. „Wir sind trotz der Öffnung noch sehr weit von der Normalität entfernt, und das macht sich bei den Umsätzen bemerkbar“, so der Hotelier. Diese liegen in der Branche deutlich unter den Vorjahreszahlen, was angesichts der vorhandenen Beschränkungen nicht verwunderlich sei. Viele Betriebe seien deswegen weiter in wirtschaftlicher Not.
29.5.20

 

 

Zahl der Corona-Kranken schrumpft

Stauferland. Im Landkreis Göppingen gibt es aktuell noch 18 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, im Ostalbkreis sind es noch 57.
29.5.20

 

 

Kirchstraße-Abschnitt gesperrt

Dieser Teil der Kirchstraße in Göppingen ist ab sofort gesperrt. Zwischen den Absperrungen sollen sich künftig Kneipenbesucher wohlfühlen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Die Kirchstraße in Göppingen  ist seit Freitag  zwischen Freihof- und Kellereistraße für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt. Durch die, im Zusammenhang mit der Corona-Krise vom Land vorgegebenen Abstandsregelungen und weiteren Schutzmaßnahmen in der Gastronomie entsteht für die Außenbewirtschaftung ein erhöhter Flächenbedarf. Der Abschnitt der Kirchstraße zwischen Freihof- und Kellereistraße ist stark gastronomisch geprägt; lediglich ein Stellplatz mit gastronomischen Bezug wird über diesen Abschnitt erschlossen. Daher bietet sich dieser Straßenabschnitt für Erweiterungsmöglichkeiten der Gastronomie an; die Erschließung des Quartieres ist weiterhin gegeben. Der Gemeinderat hat die Maßnahme in der Sitzung am Donnerstagabend befürwortet. Zudem dient die Maßnahme als Test für stadtplanerische Überlegungen, die Kirchstraße, eventuell in Teilen, zur Fußgängerzone umzuwidmen. Die Sperrung erfolgt versuchsweise und ist deshalb zunächst befristet bis zum 30. September.
29.5.20

 

 

Schillerplatz als Wohlfühlort für alle Generationen

Der neugestaltete Schillerplatz in Eislingen. Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Der Eislinger Schillerplatz erstrahlt in neuem Glanz: Die Neugestaltung zum „Wohlfühlort für alle Generationen“ ist nach fast einem Jahr Bauzeit abgeschlossen. Familien aus der Umgebung nahmen den Platz sofort in Beschlag. Seither herrscht reges und fröhliches Treiben.

„Der Schillerplatz ist eine offene und gelungene Erholungsfläche mit Angeboten für alle Generationen geworden“, freut sich Oberbürgermeister Klaus Heininger. An der Konzeption zur Neugestaltung waren im Vorfeld auch die Bürger beteiligt. Im Zuge des Rückbaus der Stuttgarter Straße wurde der Platz zur verkehrsberuhigten Straße hin bewusst geöffnet. Durch die nun ruhigere Lage konnte die in die Jahre gekommene Anlage als Maßnahme zur Quartiersentwicklung zu einem attraktiven Platz umgestaltet werden. Nach der Wiedereröffnung bietet der Schillerplatz viele, neue Spiel- und Bewegungsangebote für Jung und Alt: Für die Kleinsten sind Sandbereich, Nestschaukel, Wippe und das alte Spielschiff vorhanden. Größere Kinder können das neue Boulder-Ei und die Kletterpyramide erklimmen, Tischtennis spielen, auf Bodentrampolinen hüpfen oder ihre Slackline an den dafür vorgesehenen Pfosten aufspannen. Für Fitness-Training im Freien wurden drei Trainingsgeräte und eine Calisthenics-Anlage installiert, die gerade auch für Senioren attraktiv sind. Eine gute Alternative zu Turnhalle und Fitness-Studio, um sich fit zu halten. Wer weniger schweißtreibend aktiv sein oder einfach nur entspannen möchte, der findet auf der Boulebahn oder einer der Bänke sicherlich einen Platz dafür. Das für Ende April vorgesehene Eröffnungsfest musste aufgrund der geltenden Kontaktbeschränkungen abgesagt werden. Das Fest zur Wiedereröffnung des Schillerplatzes soll nachgeholt werden, sobald die COVID-19-Situation dies wieder zulässt. Für alle Besucher des Schillerplatzes gelten die aktuellen Kontaktbeschränkungen.
19.5.20

 

 

Schaufensterscheibe mit Spaten beschädigt

Göppingen. Ohne Erfolg blieben die Bemühungen eines Einbrechers am Freitag in Göppingen.  Kurz nach Mitternacht sah eine Zeugin einen unbekannten Mann in der Vordere Karlstraße. Der versuchte wohl in ein Geschäft einzubrechen. Mit einem Spaten schlug der Unbekannte mehrfach gegen die Glastür des Geschäftes. Die ging dabei zu Bruch. Dem Einbrecher gelang es aber nicht, in das Geschäft zu gelangen und flüchtete. Die Polizei fahndete nach dem Unbekannten. Der blieb verschwunden. Seinen Spaten fanden die Beamten in der Nähe des Tatortes. Das Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161 632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Unbekannten. Der soll etwa 180cm groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Sein Gesicht bedeckte er mit einem Schal und trug eine Mütze.
29.5.20

 

 

Von der Fahrbahn abgekommen

Aichelberg.  Hoher Sachschaden entstand bei einem Unfall am Donnerstag auf der A8. Wie die Polizei mitteilt fuhr  ein 25-Jähriger mit seinem Wagen auf der A8 in Richtung München. Zwischen Aichelberg und Gruibingen verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Teilweise rutschte der Pkw auf den Leitplanken entlang bis er gegen Verkehrsschild prallte. Bei dem Unfall blieb der 25-Jährige unverletzt. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge dürfte der Autofahrer wohl übermüdet gewesen sein. Den Schaden am Fahrzeug und Verkehrseinrichtungen schätzt die Polizei auf etwa 55.000 Euro.
29.5.20

 

 

Stadtbücherei lockert Corona-Auflagen

Kirchheim unter Teck. Ab kommenden Dienstag werden die bestehenden Corona-Einschränkungen in der Stadtbücherei Kirchheim gelockert. Mit Einhaltung des AHA-Prinzips - Abstand, Hygiene, Alltagsmaske - geht es für die Nutzer der Stadtbücherei einen weiteren Schritt in Richtung Normalität und freiem Zugang zu Wissen und Informationen. So stehen in der Stadtbücherei ab kommender Woche wieder eine begrenzte Zahl von Lese- und Arbeitsplätzen zur Verfügung. Damit kann das Zeitungs- und Zeitschriftenangebot wieder vor Ort genutzt werden. Die Tische sind mit dem erforderlichen Abstand aufgestellt, können jedoch nur von jeweils einer Person genutzt werden. Ein Internetplatz ist wieder für das zeitlich begrenzte Surfen freigegeben, auch der Münzkopierer ist wieder zugänglich. Zu beachten ist, dass der gleichzeitige Zugang zur Stadtbücherei auf 30 Menschen begrenzt ist. In der Stadtbücherei muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das digitale Angebot der Stadtbücherei mit Onleihe, den Munzinger Datenbanken, der Musikdatenbank Freegal und Brockhaus Digital ist jedoch nach wie vor rund um die Uhr für Nutzer verfügbar. 
29.5.20

 

 

Corona-Zwangspause für Kinder geht zu Ende

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Öffnung der Grundschulen und Kindertagesstätten ist durch Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann auf Ende Juni angekündigt. In einer gemeinsamen Videokonferenz haben die Kitaträger in Schwäbisch Gmünd das Verfahren bis zum Zeitpunkt der Öffnung abgestimmt. „Ich bin froh, dass wir in einem guten Miteinander die Platzvergabe nochmals flexibler gestalten, für die Zeit in der noch ein eingeschränkter Regelbetrieb mit der Hälfte der Gruppengröße gilt“, erläuterte der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.  Zielrichtung dieser Öffnungsklausel ist es, mögliche zusätzliche freie Platzkapazitäten bis zur angekündigten Öffnung der Kitas für möglichst viele Kinder zu schaffen. Die Umsetzung kann, abhängig von den Schließtagen der Einrichtungen an Pfingsten sofort oder nach den Ferien erfolgen. „Für alle Beteiligten ist dies nochmals ein organisatorischer Mehraufwand, den Trägern und Leitungen danke ich, dass sie diesen Weg mit viel Engagement für unsere Familien mitgehen, so Bürgermeister Bläse.
29.5.20

 

 

Lust auf die Ostalb

Das touristische Broschürenangebot im Ostalkreis. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Tourismus Ostalb startet zu Pfingsten mit der Kampagne #DeineOstalb - Urlaub vor der Haustüre. Die Kampagne soll Lust auf die Ostalb machen. Die Motiv-Kampagne wird primär online auf Facebook und Instagram ausgespielt. Der Hashtag #DeineOstalb soll vermitteln: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Denn es lohnt sich, auch die nicht so bekannten Orte aufzusuchen und die weniger frequentierten Wege auf der Ostalb zu entdecken - Spaß und Erholung direkt vor der Haustüre. Broschüren gibt es in den Rathäusern der Städte und Gemeinden, bei den Tourist-Informationen oder können unter www.tourismus.ostalbkreis.de heruntergeladen oder angefordert werden.
29.5.20

 

 

Grundschulen starten nach Ferien mit rollierendem System

Schwäbisch Gmünd (sv) Nach der Ankündigung von Kultusministerin Eisenmann, Kindertagesstätten und Grundschulen noch vor der Sommerpause schrittweise zu öffnen, haben sich die Schulleiter der städtischen Grundschulen gemeinsam mit dem Schulamt Göppingen und der Stadt Schwäbisch Gmünd in einer Videokonferenz auf ein gemeinsames Vorgehen für die städtischen Grundschulen vereinbart.  „Wir möchten die kurzfristig vor den Pfingstferien vom Land mitgeteilte Öffnung zur Ausweitung der Unterrichts- und der Betreuungsangebote an den Grundschulen stufenweise umsetzen“, erklärt der Schulbürgermeister der Stadt, Dr. Joachim Bläse. Wie bereits mit allen Eltern kommuniziert erfolgt nach den Pfingstferien ab Montag, den 15. Juni die erste Stufe Ausweitung des Unterrichts. An allen Grundschulen werden dann in einem rollierenden System zwei Jahrgangsstufen einen auf die Kernfächer konzentrierten Präsenzunterricht erhalten. „In den ersten beiden Wochen nach den Ferien werden die Schulleitungen dieses Angebot dann an ihrer Grundschule schrittweise ausweiten, um dann voraussichtlich Ende Juni in den Regelbetrieb überzugehen“, erklärt der Geschäftsführende Schulleiter der Gmünder Schulen Klaus Dengler. „Wie die Umsetzung im Einzelnen aussieht, wird dann auch von den personellen Ressourcen an der jeweiligen Grundschule abhängen“ ergänzt Cathrin Michael-Koser vom Staatlichen Schulamt Göppingen. Die Eltern sollen möglichst frühzeitig über die bis zu den Sommerferien geltenden Unterrichtszeiten informiert werden.

Hinzu kommt, dass zur Entlastung der Eltern auch die Betreuungsangebote im Bereich Kernzeit und Ganztag durch die Stadt Schwäbisch Gmünd angeboten werden können. „Auch hierzu wird es eine für jede Grundschule individuell ausgearbeitete Lösung geben, Ziel ist es, den Eltern wieder einen verlässlichen Zeitrahmen für Unterricht und Betreuung an den Gmünder Grundschulen zu bieten“, erklärt Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport. Weiterhin gelten die schon bekannten Regelungen der Notbetreuung für die Kinder die keinen Unterricht erhalten. Während der Pfingstferien wird die Notbetreuung für Kinder wie bislang geregelt und durch die Stadt Schwäbisch Gmünd koordiniert und angeboten. Für Fragen zur Notbetreuung auch während der Ferien steht das Amt für Bildung und Sport zur Verfügung.
29.5.20

 

 

Fahrraddieb ermittelt

Schorndorf. Ein zunächst unbekannter Dieb entwendete in Schorndorf zwischen dem 22. Und 23. Mai zwei Fahrräder aus einer Tiefgarage in der Mittleren Uferstraße. Als der Geschädigte das Fehlen seiner Räder bemerkte, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Am Mittwoch meldete sich der Fahrradbesitzer erneut beim Schorndorfer Polizeirevier und gab an, dass er im Internet ein Inserat gefunden habe, bei dem eines der gestohlenen Räder zum Verkauf angeboten werde. Über dieses Inserat konnte letztlich der Beschuldigte, ein 17-jähriger Schorndorfer, als Täter ermittelt werden. Der junge Mann wurde am Freitag mit dem Tatvorwurf konfrontiert und räumte den Diebstahl letztlich ein. Die beiden Räder wurden sichergestellt und werden zu gegebener Zeit an den Besitzer ausgehändigt. Der Jugendliche wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt, ihn erwartet ein Strafverfahren.
29.5.20

 

 

Polizei nimmt Betrügerinnen fest

Schorndorf. Ein 90 Jahre alter Mann wurde zunächst am Samstagmorgen auf dem Schorndorfer Wochenmarkt von einer Frau in ein Gespräch verwickelt. Hierbei gab die zunächst unbekannte Dame dem Senior gegenüber an, dass sie dringend Geld für die Anmietung einer Wohnung benötigen würde, woraufhin der Rentner schließlich zu seiner Bank ging und 600 Euro abhob. Nach der Übergabe des Geldes fragte die Frau, die in Begleitung ihrer minderjährigen Tochter war, den betagten Herrn noch nach warmer Kleidung, woraufhin man schließlich gemeinsam in die Wohnung des Mannes ging. Dort übergab der hilfsbereite Greis der Frau noch mehrere Jacken seiner verstorbenen Frau und händigte auf Nachfrage zudem seine Telefonnummer aus. Nur wenige Stunden später meldete sich die Frau telefonisch bei dem Mann und gab an, dass ihr eine Jacke mitsamt dem Geld gestohlen worden sei und sie nun nochmals 800 Euro benötigen würde. Der gutgläubige Rentner begab sich erneut zu seiner Bank, hob das Geld ab und übergab es der Frau. Als diese sich am Dienstag erneut bei dem Mann meldete und um ein weiteres Treffen bat, ahnte er schließlich, dass es sich um eine Betrügerin handeln könnte und informierte die Polizei. Es wurde schließlich ein Treffen auf einer Parkbank bei der Volkshochschule vereinbart. Als die 32-jährige Frau mit ihrer 14-jährigen Tochter dort auftauchte, wurden sie von zivilen Einsatzkräften festgenommen und zum Polizeirevier gebracht. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die beiden Frauen, die die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit besitzen, wieder auf freien Fuß entlassen. Sie müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen.
28.5.20 

 

 

Pflasterarbeiten in der Robert-von-Ostertag-Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). In den Pfingstferien von Mittwoch, 3. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 12. Juni, wird die Robert-von-Ostertag-Straße in Gmünd im Bereich beim Fünfknopfturm wegen Pflasterarbeiten für den Verkehr gesperrt. Das Parkhaus Parlermarkt ist jedoch anfahrbar.
28.5.20

 

 

Pkw rollt weiter: Fahrer und Kuh verletzt

Göppingen. Am Mittwoch soll ein Autofahrer nach einem Unfall bei Hohenstaufen geflüchtet sein. Gegen 16.30 Uhr war ein Mercedes in der Nähe von Hohrein unterwegs. Ein Pkw kam ihm entgegen. Der soll auf die Gegenspur gekommen sein. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Mercedesfahrer nach rechts. Weil der 57-Jährige annahm, die Fahrzeuge hätten sich berührt, stoppte er und stieg aus. Sein Auto hatte er nicht gesichert. Das Fahrzeug rollte und streifte den 57-Jährigen. Der wurde leicht verletzt. Ein Krankenwagen brachte den Mann später in eine Klinik. Der Pkw rollte bis auf eine Weide und stieß gegen einen Baum. Auch eine Kuh streifte das Fahrzeug. Sie trug leichte Blessuren davon. Den Sachschaden an dem Mercedes schätzt die Polizei auf ungefähr 5.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Unfallverursacher. Der soll mit einem roten Opel Omega mit den Anfangsbuchstaben im Kennzeichen WN unterwegs gewesen sein.
28.5.20

 

 

Ratten verstoßen gegen Abstandregelung

Diese beiden Ratten, gesichtet beim Maispaziergang in der Nikolaus-Lenau-Straße in Göppingen- verstoßen klar gegen die geltende Abstandsregelung von 1.50 Meter. Foto: Bettina Fritz

 

 

Neue Verwaltungsgebäude für mehr Bürgerservice

Kirchheim unter Teck. Mit der Umsetzung des Verwaltungsgebäudekonzepts der Stadt Kirchheim unter Teck soll die Stadtverwaltung noch moderner und bürgerfreundlicher werden. Hierfür entsteht in der Marktstraße 1 und 3 ein Neubau. Durch die Nähe zum Rathaus sollen auch neue Synergien genutzt und bedarfsorientierte Angebote geschaffen werden. Wie diese aussehen könnten, soll ein Beteiligungsprozess mit Bürgerschaft und Anwohnenden zeigen. 
Die Büroflächen der Verwaltung entsprechen aktuell in vielen Bereichen nicht den heutigen Standards. Ferner bieten die Kunden-Servicebereiche keinerlei Aufenthaltsqualität und entsprechen in keiner Weise den Ansprüchen an ein modernes Dienstleistungsunternehmen. „Zeitgemäße und flexible Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden in der Verwaltung sind wichtig, um auch künftig im  Wettbewerb um Fachkräfte bestehen zu können und damit den Bürgerinnen und Bürgern einen guten Service bieten zu können“, hebt Bürgermeister Stefan Wörner hervor. Der Beginn der Abrissarbeiten am Dienstag, 2. Juni, markiert den ersten Schritt zur Umsetzung des geplanten Verwaltungsgebäudekonzeptes der Stadtverwaltung. Die bauliche Realisierung soll voraussichtlich 2023/24 abgeschlossen sein.
Um die Anforderungen der Bürgerschaft mit in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen, will die Stadtverwaltung umfassend informieren und die Perspektiven der Bürger bei der Planung derjenigen Bereiche integrieren, die für sie von Bedeutung sind. Dies sind insbesondere die später von ihnen mitgenutzten Bereiche wie der Bürger-Service und die geplanten Multifunktionsräume. Auch Fragen zum Städtebau und zur Architektur sowie der Freiraum- und Umfeldgestaltung am Rollschuhplatz werden thematisiert. 
Gemeinsam mit der Bürgerschaft will die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck weiter entwickeln und für die Zukunft fit machen. Ein eigens eingerichteter, projektbegleitender Ausschuss mit Vertretern aller Fraktionen und Gruppierungen wird in allen Projektphasen mitentscheiden und aktiv eingebunden. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses werden als Grundlage in die Entscheidungsfindung des Gemeinderates einfließen. „Es entstehen Vorteile für beide Seiten“, erklärt Bürgermeister Stefan Wörner. „Während die Stadtverwaltung weitere Perspektiven und Ressourcen für die Realisierung des Projektes gewinnt, erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Chance, aktiv mitzugestalten und sich mit dem Realisierten zu identifizieren. Das Ergebnis soll idealerweise nicht nur ein Verwaltungsgebäude, sondern ein Bürgergebäude sein.“
28.5.20

 

 

Pkw landet im Graben

Deggingen.  Schwere Verletzungen zogen sich zwei Pkw-Insassen am Mittwoch bei Deggingen zu.  Gegen 17.15 Uhr war ein Pkw zwischen Reichenbach und Göppingen unterwegs. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein Krankenwagen brachte den 18-Jährigen in eine Klinik. Die Feuerwehr rettete seine Mitfahrerin aus dem Pkw. Auch die 16-Jährige trug schwere Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankenhaus.  Den Sachschaden an dem Fahrzeug schätzt die Polizei auf ungefähr 7.000 Euro. Die Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt.
28.5.20

 

 

Göppinger Touristiker auf Demo in Berlin

Manfred Hegenloh (rechts) sprach am Rande der Touristiuker-Demo in Berlin mit Wirtschafts-Staatssekretär Thomas Bareiß und der Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sarah Schweizer. Foto: Büro Schweizer

Berlin/Göppingen. Die deutsche Tourismusbranche befürchtet in der Corona-Krise das Aus vieler Unternehmen, wenn es keine Finanzhilfen vom Staat gibt. Betroffen wären vor allem Reiseveranstalter, Reisebüros und Busunternehmer. Mehr als tausend Touristiker demonstrierten am Mittwoch für Unterstützung durch den Bund in Berlin. Mit dabei war auch der Göppinger Reisebüro-Inhaber Manfred Hegenloh. Auf Vermittlung der Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden und Stadträtin Sarah Schweizer bekräftigte Hegenloh die Forderungen der Branche am Rande des Protest in Gesprächen mit Staatsekretär Thomas Bareiß und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber.

Die Kundgebung der Touristiker war die bislang größte der Branche in Berlin seit Ende April.  Demonstriert wurde auf Grund der Corona-Auflagen der Behörden in Gruppen bis zu 100 Personen an verschiedenen Stellen rund ums Brandenburger Tor, vor dem Bundeswirtschaftsministerium, auf dem Wittenbergplatz und auf dem Washingtonplatz.

Vor dem Brandenburger Tor traf sich der Göppinger Reisebüro-Unternehmer Manfred Hegenloh mit Staatsekretär Thomas Bareiß aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Im Gespräch mit Bareiß, auch Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, machte Hegenloh auf die dramatische Situation der Branche aufmerksam, zumal es noch keine klare Perspektive für ein mögliches Hochfahren des Tourismus gebe. Dabei erinnerte Hegenloh den Politiker daran, dass man zu Beginn der Corona-Krise alle Hände voll zu tun gehabt habe, um nach Einstellung des Flugbetriebs gestrandete Urlauber wieder nach Deutschland zurückzuholen und bereits gebuchte Reisen zu stornieren. Dabei hätten bei der Rückabwicklung gebuchter Reisen auch von Veranstaltern bereits gezahlte Provisionen zurück überwiesen werden müssen. Da bis heute noch nicht klar sei, wann welche Urlaubsangebote unter welchen Auflagen in nächster Zeit verkauft werden können, liege das Geschäft am Boden. Bei vielen Unternehmen sei der Umsatz um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Deshalb seien die Forderungen der Touristiker nach einem Rettungsschirm mit nicht rückzahlbare Beihilfen erforderlich, um die Unternehmen zu retten, machte Hegenloh im Gespräch mit Bareiß deutlich.

Staatssekretär Bareiß unterstrich, dass die Forderungen der Branche bei der Bundesregierung angekommen seien und man an einen Hilfskonzept bereits arbeite. Es werde noch einige Tage dauern, bis die Eckpunkte auf dem Tisch liegen, so Bareiß. Zudem verwies der Tourismusbeauftragte auch auf die Bemühungen der Bundesregierung, spätestens im Juli wieder Reiseziele im Ausland, überwiegend in Europa, für Urlauber zu öffnen. Konkreter konnte Bareiß am Mittwoch gegenüber Hegenloh aber noch nicht werden. Auf die Situation der Tourismusbranche war Bareiß bereits am Dienstagabend in einem Livechat mit der Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sarah Schweizer aus dem Berliner Reichstag eingegangen und hatte ausführlich über die Bemühungen der Bundesregierung zur Rettung der Branche informieren. „Wir wollen da auf jeden Fall die bisherigen Strukturen beibehalten“, hatte Bareiß in dem Livechat erklärt. Sarah Schweizer hatte in dem Chat unter anderem darauf verwiesen, dass auch die Auflagen, unter denen Reisebusunternehmen wieder Fahrten anbieten können, noch nicht geklärt seien.

Die aktuellen Probleme der Branche vertiefte Hegenloh nach der Begegnung mit Bareiß in einem Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Göppingen, Hermann Färber (Böhmenkirch) in dessen Berliner Büro. Hier machte Hegenloh deutlich, dass die Tourismusbranche in Deutschland weit mehr Arbeitnehmer beschäftige als die Automobilindustrie und deshalb auch ein wichtiger Jobmotor sei. Die Schwierigkeiten aus der Bus- und Reisebranche sind für Färber nachvollziehbar. „Von vielen Unternehmen aus der Reise-, Tourismus- und Gastronomiebranche sind diese Probleme an mich herangetragen worden. Entscheidend am Ende ist, dass das Hilfspaket die gesamte Branche effektiv unterstützt, damit hier die Arbeitsplätze weiterbestehen können", sagt der Göppinger CDU-Bundestagsabgeordnete.
28.5.20

 

 

Geglückte OP-Premiere an Klinik am Eichert

Kreis Göppingen. Mitte Mai wurde bei einem Patienten, der notfallmäßig an die Klinik am Eichert eingeliefert worden war, ein gerissenes  Bauchaortenaneurysma operativ versorgt. Der nächtliche, lebensrettende Eingriff erfolgte minimalinvasiv, als Notall-EVAR (Endovasculäre Aneurysmaversorgung). „Dieser Eingriff war eine Premiere, denn es war die allererste Notfall-EVAR, die im Landkreis Göppingen durchgeführt wurde“, sagt Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Möglich wurde diese Premiere durch eine organisatorische Neuerung, die der neue Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Dr. Marc Weigand, schon kurz nach seinem Start in der Klinik am Eichert angeregt hatte. „Endovasculäre Eingriffe sind heute der Standard bei der Behandlung eines Aneurysmas. Es sind in der Regel elektive Eingriffe, die gut geplant werden und bei denen individualisierte Prothesen zum Einsatz kommen, die optimal zu den anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Patienten passen“, so der Chefarzt. Was aber tun, wenn das Aneurysma schon geplatzt ist und keine Prothese mehr speziell angepasst werden kann? „Um auch eine Notfall-EVAR durchführen zu können, muss eine Klinik einen großen Fundus an Prothesen vorhalten“, sagt Dr. Weigand.

Das von ihm angeregte Prothesenlager wurde in der Klinik am Eichert im Januar eingerichtet. Es enthält eine Auswahl an Prothesen, die so zusammengestellt ist, dass damit alle anatomischen Besonderheiten und Eventualitäten abgedeckt werden können. Zur Verfügung gestellt wird das Prothesenlager von der Herstellerfirma. „Dafür muss allerdings eine besondere Expertise vorhanden sein, denn der Wert eines solchen Prothesenlagers entspricht dem eines Mittelklassewagens“, betont Dr. Hüttner und ergänzt: „Wir sind sehr froh, mit Dr. Weigand eben diese Expertise nach Göppingen geholt zu haben.“ Rund 50 Aorteneingriffe werden derzeit jährlich in Göppingen durchgeführt, in der Regel interdisziplinär von Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen. Dr. Weigand möchte diese Zahl ausbauen, das Prothesenlager soll dabei helfen. „Zwischen Stuttgart und Ulm sind wir die einzigen, die über ein solches Prothesenlager verfügen und damit die minimalinvasive Notfallversorgung geplatzter Aortenaneurysmen anbieten können.“

Für die Notfalloperation Mitte Mai benötigte das Team der Gefäßchirurgie insgesamt drei Prothesen. Sie wurden in dem knapp einstündigen Eingriff über die Leistenarterie zur rupturierten Stelle gebracht und ersetzten so das geplatzte Stück der Arterie. Der Patient, ein 84-jähriger Mann aus dem Landkreis, wurde bereits am Tag nach der Operation von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt, nach einer Woche konnte er die Klinik am Eichert wieder verlassen. Ohne das Prothesenlager hätte der Eingriff als offene Operation mit großem Bauchschnitt erfolgen müssen, was unter anderem eine größere Schmerzbelastung und einen wesentlich längeren stationären Aufenthalt zur Folge gehabt hätte.

Aneurysmen sind krankhafte Erweiterungen einer Schlagader. Ist die Hauptschlagader betroffen spricht man von einem Aortenaneurysma. Sie treten häufig im Bauchraum auf (Bauchaortenaneurysma oder kurz BAA) und sind, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt und behandelt werden, eine lebensgefährliche Bedrohung. Denn beim Platzen eines Aneurysmas droht die innerliche Verblutung. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie geht anhand von Screening-Untersuchungen davon aus, dass circa 1,7 Prozent aller Männer über 65 Jahren ein BAA haben, bei Frauen sind es etwa 0,74 Prozent. Das Risiko einer Ruptur steigt mit zunehmendem Durchmesser des Aneurysmas. Bei einem Durchmesser größer 6 cm liegt das Rupturrisiko bei über 10 Prozent. Das Statistische Bundesamt gibt für 2018 die Zahl der Todesfälle durch ein Aneurysma mit 4104 an.

Da die Gefäßerweiterungen in der Regel kaum Schmerzen verursachen, werden sie meist als Zufallsbefunde entdeckt. Die Behandlung ist abhängig von Größe und Lage des Aneurysmas. Muss operiert werden, geschieht dies in der Regel minimalinvasiv, durch einen endovasculären Eingriff. Dabei wird über die Leistenschlagader eine Gefäßprothese (Endostent) an die betroffene Stelle geschoben, um so die Arterie zu stabilisieren. Besteht der Stent aus mehreren Segmenten, die am Ort des Aneurysmas miteinander verknüpft werden, spricht man von einer Endovasculären Aneurysmaversorgung (EVAR). Möglich sind auch offene Operationsverfahren, bei denen das Aneurysma durch ein Kunststoffrohr ersetzt wird. Die offene Operation ist für den Patienten allerdings wesentlich belastender.
28.5.20

 

 

Razavi fordert Konjunkturprogramm

Kreis Göppingen. „Unsere Wirtschaft braucht so schnell wie möglich ein Konjunkturpaket, damit die Unternehmen wieder durchstarten können“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Das Corona-Virus hat viele Unternehmen im Landkreis und die Wirtschaft im ganzen Land ins Krankenbett gezwungen. Die Politik ist hier gefordert. Im ersten Schritt wollen wir weiter mit Sofort- und Liquiditätshilfen Unternehmen und Arbeitsplätze sichern.  „Klar ist: Dafür müssen wir Geld in die Hand nehmen und auch Geduld haben, bis der Wirtschaftsmotor wieder brummt. Das muss das Ziel sein. Denn geht es der Wirtschaft gut, eröffnen sich Zukunftschancen für alle“, so Nicole Razavi abschließend.
28.5.20

 

 

Rad-Wander-Busse fahren ab Pfingsten wieder

Kreis Göppingen. Mit einem Monat Verspätung startet der Radwanderbus in die neue Saison. Freizeit vor Ort genießen erfährt krisenbedingt Hochkonjunktur. „Uns war es wichtig, dass sich die Nutzung des ÖPNV mit Mund-Nase-Schutz in den Bussen zunächst einspielt. Das klappt inzwischen hervorragend und deshalb können wir mit dem Radwanderbus auch im Freizeitverkehr demnächst wieder ein Zeichen setzen, dass der ÖPNV lebt” führt Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität beim Landkreis, aus. Die beiden Linien ab ZOB Göppingen fahren erstmals ab dem Pfingstwochenende am Sonntag (31.05.) und Montag (Feiertag 01.06.) zu den gewohnten Abfahrtzeiten. Diese sind unter www.filsland.de abrufbar.
Der größt mögliche Schutz für das Fahrpersonal und die Fahrgäste sei Voraussetzung dafür. Busunternehmer Tobias Maier (OV Hildenbrand), der die beiden Linien seit Jahren betreibt, weist auf die generelle Pflicht zum Tragen des Mund-/Nase-Schutzes in den Bussen hin: “Diese Pflicht besteht insbesondere auch beim gemeinsamen Be- und Entladen der Fahrräder. Wir bitten dringend, dabei möglichst großen Abstand zu halten und die Anweisungen des Personals strikt zu beachten”. Bei ausreichender gegenseitiger Rücksichtnahme stehe einem erfolgreichen Start des Radwanderbusses aus seiner Sicht aber nichts im Wege.
27.5.20

 

 

Unbekannte rauben Bargeld aus Spielhallen-Kasse

Geislingen. Unbekannte erbeuteten Bargeld am Dienstag in Geislingen.  Gegen 8.30 Uhr betraten zwei Männer eine Spielhalle in Geislingen. Eine Zeugin befand sich ebenfalls in dem Gebäude. Sie begab sich in die Toilettenräume, um diese zu reinigen. Kurze Zeit später bemerkte sie, dass die Tür abgeschlossen war und sie den Raum nicht mehr verlassen konnte. Etwa 30 Minuten später kam ein weiterer Zeuge in das Gebäude. Er hörte das Klopfen der der Frau und befreite sie aus ihrer Lage. Die Zeugen überprüften daraufhin die Kasse und stellten das Fehlen von Bargeld fest. Sie informierten die Polizei. Die sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Die zwei unbekannten Männer sollen etwa 180 bis 190cm groß gewesen sein. Einer soll wohl eine schwarze Basecap, hellblaue Jeans und eine schwarze Jacke getragen haben. Der andere Mann trug ein weißes Basecap, eine schwarze Hose und eine schwarze Jacke. Die sucht nun die Kriminalpolizei Göppingen (Telefon 07161 630).
27.5.20

 

 

Vandalismus an Schule

Schwäbisch Gmünd. An der Stauferschule in der Heinrich-Heine-Straße in Gmünd  beschädigten Unbekannte gewaltsam eine Abdeckplatte einer Mauer und rissen vier Kunststoffplatten eines Trampolins heraus. Zudem wurde im rückwärtigen Bereich der Turnhalle ein Blitzableiter von der Hauswand gerissen. Die Tatzeit liegt zwischen Dienstagmittag und Mittwochvormittag. Der Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Hinweise auf die Vandalen werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
27.5.20

 

 

Essen auf dem Herd vergessen

Schwäbisch Gmünd. Feuerwehr und Polizei rückten am Mittwochvormittag in die Goethestraße aus. Dort lösten Rauchmelder aus, weil eine Anwohnerin Essen im Backofen vergessen hatte und es hierdurch zu einer starken Rauchentwicklung kam. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften, die Polizei mit einer Besatzung im Einsatz.
27.5.20

 

 

Hase gestohlen und getötet

Schwäbisch Gmünd. Der Hase einer 19-Jährigen wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag aus seinem Gehege, das sich im Garten ihres Wohnhauses im Erlenwegin Gmünd befindet, entwendet. Der kleine Vierbeiner wurde anschließend getötet und vor einem Nachbargebäude abgelegt. Die junge Frau hatte das Tier den ganzen Tag vergeblich gesucht, so dass davon ausgegangen werden muss, dass der tote Hase erst gegen 17 Uhr abgelegt wurde. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Telefon 07171/3580.
27.5.20

 

 

Plakataktion an Feldwegen

Ebersbach. Die Feldwege rund um Ebersbach sind für die Mehrzahl der Bürger das am nächstgelegene Naherholungsgebiet, für die örtlichen Landwirte sind es zugleich die Verbindungswege zu ihren Arbeitsplätzen auf den Feldern und Wiesen auf denen unsere Nahrungsmittel produziert werden. Diese Doppelnutzung hat eine aktuelle Plakatkampagne von Landwirten und Stadtverwaltung im Blick, mit der für mehr Umsicht und Rücksicht auf den Feldwegen rund um Ebersbach und seinen Ortsteilen geworben wird.

Die Ebersbacher Landwirte haben zu diesem Zweck, in Kooperation mit Ortsvorsteherin Dagmar Reyer (Ortsteil Bünzwangen), den Ortsvorstehern Oliver Knur (Ortsteil Weiler) und Klaus Herrmann (Ortsteil Roßwälden) sowie der Stadtverwaltung, Schilder an den Rändern der Feld- und Wirtschaftswege platziert. Neben der Rücksicht auf allen Feldwegensteht auch das Thema Abfallvermeidung im Fokus, da von Müll und Hundekot freie landwirtschaftliche Flächen auch ein wichtiger Faktor bei der Qualitätssicherung in der Nahrungsproduktion sind.
27.5.20

 

 

Rexer fährt Busverkehr in Esslingen bis Jahresende

Esslingen. Wie der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) und der Insolvenzverwalter der Firma Rexer, Ilkin Bananyarli von der Pluta Rechtsanwalts GmbH, am Mittwoch gemeinsam mitteilten, kann der Betrieb entgegen der bisherigen Planungen über den 1. Juli  hinaus vollständig aufrecht erhalten werden. Rexer fährt alle Strecken bis Jahresende 2020 weiter. Das Unternehmen deckt rund 37 Porzent Esslinger Busverkehrs ab. Möglich geworden ist diese Lösung durch die Sicherung eines ausreichenden Fuhrparks durch den SVE. Dadurch kann nicht nur ein eventueller Notbetrieb, sondern auch die bisher für 12 Monate geplante Notvergabe an ein oder mehrere privaten Unternehmen verhindert werden. „Wir sind sehr froh über diese Entwicklung, da sie uns nicht nur ein zeitlich enges Vergabeverfahren, sondern auch die hohen Kosten einer Notvergabe erspart,“ freut sich der Kaufmännische Werksleiter des SVE, Andreas Clemens.

Rexer-Insolvenzverwalter Ilkin Bananyarli erklärt: „Wir haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit der SVE geführt, um  eine gute Perspektive für die Arbeitsplätze und die Verkehre zu erzielen. Rexer kann bis zum Jahresende 1:1 weiter fahren, da der SVE alle nötigen Busse zur Verfügung stellt. Für die Bürger ändert sich nichts. Das ist eine gute Nachricht.  Der SVE bereitet nun, entsprechend der Beschlusslage im Gemeinderat, die erneute europaweite Ausschreibung der rund 37 Prozent des Esslinger Busverkehrs zum 1. Januar 2021 vor.
27.5.20

 

 

Corona-Krise: Lebenshilfe baut Spuckschutz

Das Bildungszentrum der Lebenshilfe produziert Spuchscutzvorrichtungen. Unser Foto zeigt Eren Hidiroglu (links) und Bildungsbegleiter Jens Müller. Foto: Lebenshilfe Göppingen

Kreis Göppingen. Das Bildungszentrum der Lebenshilfe Göppingen stellt bereits seit einiger Zeit Spuckschutze für den eigenen Bedarf der Einrichtung her. Der Bildungsbegleiter des Qualifizierungsbereichs „Tischler“, Jens Müller, hat ein erstes Modell für die von der Lebenshilfe betriebene Postagentur in Jebenhausen entworfen. Die Teilnehmer in der Notbetreuung des Bildungszentrums beteiligten sich gerne am Bau der Spuckschutze. Zunächst für den eigenen Bedarf in Besprechungsbereichen. Mittlerweile beliefert die Lebenshilfe auch die Rechtsanwaltskanzlei Mauritz und das Amtsgericht Göppingen. Damit leisten Menschen mit Behinderung in enger Zusammenarbeit mit Fachkräften in der Lebenshilfe Göppingen einen wichtigen Beitrag zum Schutz in der Bekämpfung der Corona-Pandemie.
27.5.20

 

 

Aufhausen bekommt neue Halle

Der Eingangsbereich zur neuen Sport- und Kulturhalle in Aufhausen. Foto: Christiane Wehnert

Geislingen.  Der Bau der neuen Spprt- und Kulturhalle in Aufhausen liegt im Zeit- und Kostenplan. Von außen sieht die Halle schon fast fertig aus. Die Arbeiten an der Außenfassade sind größtenteils abgeschlossen. „Das Gerüst wurde vor wenigen Tagen abgebaut“, sagt German Wehle, der für die Stadt in der Bauherrenfunktion eingesetzt wurde. Auch das Dach inklusive der Begrünung ist bereits fertig. Im Inneren der Halle wird noch gewerkelt: „Die Unterkonstruktion der Prallwand ist schon vorhanden; die Verkleidung fehlt allerdings noch“, sagt German Wehle. Auch am Sportboden sowie der Decke wird noch gearbeitet. Und: „Die Fliesenarbeiten sind bis auf die Böden abgeschlossen“, ergänzt German Wehle. „Die Malerarbeiten starten demnächst.“ Beim Bau liegt die Stadt derzeit im Kosten- und Zeitrahmen. Die Halle soll bis September 2020 fertig sein. Aufgrund der Coronakrise ist allerdings noch unklar, wie die Einweihung aussehen wird.
27.5.20

 

 

Zu schnell gefahren

Salach. Vier Temposünder ertappte die Polizei Dienstagnachmittag bei Salach. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr kontrollierte die Polizei den Verkehr bei Salach. Den Schwerpunkt legten die Beamte auf Geschwindigkeitsverstöße. Während der knapp einstündigen Kontrolle ahndeten die Polizisten vier Verkehrsteilnehmer. Zwischen 21 und 41 km/h fuhren die Autofahrer bei erlaubten 70 km/h zu schnell. Ein 24-jähriger Fahrer hatte es besonders eilig. Den stoppte die Polizei mit 111 km/h. Er muss nun mit einem Bußgeld von 400 Euro, zwei Punkten in Flensburg und 2 Monaten Fahrverbot rechnen.
27.5.20

 

 

Rathaus kehrt zu normalen Öffnungszeiten zurück

Kirchheim unter Teck. Ab der kommenden Woche kehrt die Stadtverwaltung in nahezu allen Servicebereichen wieder zu den normalen Öffnungszeiten zurück. Ab Dienstag, 2. Juni, öffnen das Stadtarchiv in der Wollmarktstraße 48 und die Kirchheim-Info in der Max-Eyth-Straße 15 wieder für den Publikumsverkehr. Einen Tag später öffnet auch das Literarische Museum im Max-Eyth-Haus seine Pforten. Im Max-Eyth-Haus ist keine Voranmeldung nötig: Besucher der Kirchheim-Info werden gebeten, die Rampe zu benutzen, während Besucher des Literarischen Museums nach Möglichkeit die Treppe nutzen sollten. Zu beachten ist, dass sich maximal zwei Besucher in der Kirchheim-Info aufhalten dürfen. In allen anderen Bereichen sind zur Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen spontane Besuche jedoch nach wie vor noch nicht möglich. Für Anliegen, die nicht schriftlich oder telefonisch geklärt werden können und eine persönliche Vorsprache benötigen, ist weiterhin eine Voranmeldung erforderlich. Die Servicestellen in Nabern, Jesingen und Ötlingen werden voraussichtlich erst ab Juli öffnen. Bürger werden gebeten, ihre Anliegen beim Bürger-Service im Rathaus in der Marktstraße 14 zu klären.
27.5.20

 

 

Kampf gegen Borkenkäfer beginnt

Ostalbkreis. Anfang Mai hat die Untere Forstbehörde beim Landratsamt Ostalbkreis einen so genannten amtlichen allgemeinen Hinweis für Waldbesitzende veröffentlicht und deutlich gemacht, dass diese alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers zu treffen haben. Leider sind nicht alle Waldbesitzende dem nachgekommen.  Deshalb hat die Untere Forstbehörde jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen, in der den Waldbesitzenden die Überwachungspflichten und Bekämpfungsmaßnahmen amtlich angeordnet werden.
27.5.20

 

 

 

Schweizer Nationalspielerin kommt zu den Frisch-Auf-Frauen

Göppingen. Von den Spono Eagles Nottwil heuert die Schweizer Nationalspielerin Pascale Wyder bei den FRISCH AUF Frauen an. Die 24-Jährige hat sich für die kommenden beiden Spielzeiten an die Grün-Weißen gebunden. 

„Mit Sarka und Pascale haben wir die Abgänge von Annika Blanke und Johanna Schindler kompensiert“, freut sich Aleksandar Knezevic auf sein neues und „vom Spielertyp her total unterschiedliches“ Rückraumduo. Nach Sarka Marcikova (Herrenberg) ist Wyder der zweite Neuzugang.

Der Trainer und Geschäftsführer der Göppingerinnen setzt damit die gute Tradition fest, immer wieder Spielerinnen aus dem Nachbarland anzulocken. Vor einigen Jahren holte er Karin Weigelt und Nicole Dinkel, vergangene Saison Romy Morf-Bachmann, jetzt Pascale Wyder. Der Vorteil: Morf-Bachmann und Wyder kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim TV Zofingen – und aus der Nationalmannschaft. Nun laufen sie zusammen für Frisch Auf auf.

Pascale Wyder hat bislang ausschließlich in ihrem Heimatland gespielt und steht vor ihrem ersten Engagement im Ausland. Mit den Spono Eagles qualifizierte sie sich in den vergangenen Jahren stets fürs internationale Geschäft. Durch ihre guten Leistungen gelang ihr der Sprung in die Nationalmannschaft, für die sie bislang 42 Länderspiele bestritten hat. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. In der Bundesliga geht es härter und temporeicher zur Sache, es herrscht eine andere Qualität als in unserer Liga“, weiß die 24-Jährige, was sie im deutschen Oberhaus erwartet. 

Einige ihrer Kolleginnen aus der „Nati“ tun es der mit Spitznamen „Pasci“ gerufenen Pascale Wyder gleich.
27.5.20

 

 

Erweiterungsbau bei Kinderhaus beginnt

Bagger rollen im Eislinger Norden: Baustart für die Erweiterung Kinderhaus „Am Ziegelbach“ . Foto: Stadt Eislingen

Eislingen. Bagger und Spezialbohrgeräte für die Tiefgründung sind in der Ziegelbachklinge angerollt - die Baumaßnahmen für den Erweiterungsbau des Eislinger Kinderhauses „Am Ziegelbach“ haben begonnen. Die Erweiterung schafft ab Frühjahr 2021 Platz für 50 Kinder und löst damit das Container-Provisorium ab.

Die Vorplanungen und Ausschreibungen, sowie die Vergabe der Arbeiten sind bereits im letzten Jahr erfolgt – jetzt geht es an die Umsetzung der Baumaßnahme. „Der Baustart verzögerte sich aufgrund der aktuell vorherrschenden COVID-19-Situation. Das benötigte Material kommt aus dem europäischen Ausland und es kam hier zu Lieferengpässen“, so Christoph Braun, Leiter des Eislinger Hochbauamts. Vergangene Woche konnte jetzt mit den Erd- und Aushubarbeiten für den zweigeschossigen Erweiterungsbau des Kinderhauses „Am Ziegelbach“ begonnen werden. Diese Woche rollten die Spezialbohrgeräte für die Tiefgründung des Kindergartens im Eislinger Norden an.  Der Erweiterungsbau ruht auf insgesamt 23 Pfählen, die teilweise bis zu sechs Meter in den Untergrund einbinden. Die anstehenden Kanal- und Entwässerungsarbeiten, sowie die Fundament- und Betonarbeiten für die Bodenplatte des Kinderhauses „Am Ziegelbach“ werden rund sechs Wochen andauern. Danach wird das vorkonfektionierte Gebäude als Holzrahmenbau erstellt, so dass der Holzbau bis zum Sommer 2020 errichtet sein wird. Unmittelbar im Anschluss kann mit den Ausbau- und Haustechnikgewerken im Innenbereich auf einer Gesamtfläche von rund 355 m² begonnen werden. Die Erweiterung umfasst zwei Gruppenräume mit den dazugehörigen Nebenräumen, Personalraum, Verteilerküche, sowie Sozial- und Technikraum. Der Gruppenraum im 1.OG erhält zudem eine Galerie, der für die Kinder als weiterer Aufenthalts- und Spielbereich angedacht ist. Die Arbeiten werden voraussichtlich zum Jahreswechsel abgeschlossen sein, so dass im 1. Quartal 2021 die Kinder in ihr neues Domizil umziehen können. Die Fassade des Erweiterungsbaus des Kinderhauses in der Ziegelbachklinge wurde als vorgehängte Fassade mit großformatigen Fassadenplatten konzipiert – im Kontrast dazu die Holz-Aluminium-Fenster und Türelemente, die in den Innenbereich überleiten, der von Holz und freundlichen, warmen Farbtönen bestimmt wird. Der gesamte Kindergarten wird auch weiterhin barrierefrei sein, dies ermöglicht der Aufzug im bestehenden Kinderhaus. Das Gebäude wird nach dem aktuellen Energiestandard der EnEV gebaut, eine Luft-Wärmepumpe sorgt für Wärme im Kindergarten. Das Schrägdach wird extensiv begrünt. Die gesamte Baumaßnahme ist mit rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt.
27.5.20

 

 

Volkshochschule startet wieder mit ersten Kursen

Geislingen. Die Volkshochschule Geislingen  kann mit einzelnen Kursen wieder starten. In den letzten Tagen  wurden die Kurse ausgewählt, die von den Gruppengrößen überhaupt in die umgestalteten Räume passen. Sowohl Teilnehmer als auch Kursleiter werden über die Möglichkeit der Fortsetzung ihrer Kurse informiert. Besonders die Kursleiter freuen sich sehr, dass es nun endlich weitergehen kann.

Doch alle diese Vorbereitungen erfordern Zeit und Planungsaufwand. Deshalb starten die kleinen Kurse nicht sofort, sondern erst ab dem 15. Juni 2020. Auch wird das Kursgeschehen maßgeblich vom Hygieneplan der Volkshochschule beeinflusst: Abstandsregeln, auch in den Pausen, und Möglichkeiten der Desinfektion sind natürlich Teil davon, aber man wird auch die Auswirkungen im Kursgeschehen selbst wahrnehmen. So sind die Sozialformen der Gruppen- und Partnerarbeit vorerst nicht möglich und der/die Kursleiter*in kann auch nicht über die Schulter schauen. Dennoch gibt es an der Volkshochschule genügend visuelle und mediale Unterstützung, um auch unter diesen Bedingungen einen interessanten und abwechslungsreichen Kurs bis zu den Sommerferien zu Ende zu bringen und viele positive Rückmeldungen der Teilnehmer gehen inzwischen als Antwort auf die Einladungen ein. Man freue sich, die Gruppe und den Kursleiter wiederzusehen und an den letzten Themen anknüpfen zu können.

Verständlicherweise sind weiterhin die Bewegungsangebote, Tanz und auch Entspannung nicht durchführbar. Die erforderlichen Raumgrößen sind hier leider nicht gegeben und mit Kleinstgruppen kann ein Kurs nicht wirtschaftlich vertretbar weitergeführt werden. Doch dafür werden Angebote ausgeweitet, die nicht in geschlossenen Räumen stattfinden. Beispielsweise beim Waldbaden gibt es genug Platz, damit vier Teilnehmer und die Kursleiterin gemeinsam Stress reduzieren und etwas für ihre Gesundheit und das Wohlbefinden tun können. Weiterhin sind die Integrationskurse, die in Gruppen von mindestens 17 Teilnehmer geführt werden, zum jetzigen Zeitpunkt nicht in den Räumen unterzubringen. Sie sind seit April online unterwegs und werden dies auch bis mindestens 1. Juli bleiben.
27.5.20

 

 

 

Ämter am Brückentag zu

Geislingen. Aufgrund des gesetzlichen Feiertags am Donnerstag, 11. Juni  (Fronleichnam) bleiben die Ämter, Dienststellen und Einrichtungen der Stadt Geislingen - bis auf Notdienste – auch am Freitag, 12. Juni, geschlossen.
27.5.20

 

 

 

"Schlagerkuchen" mit Jürgen Drews ist abgesagt

Jürgen Drews, der "König von Mallorca", kommt 2020 nicht ins Ankenstadion nach Kuchen. Der "Schlagerkuchen" wurde abgesagt. Foto: Pixabay

Kuchen. Jürgen Drews und viele andere Stars der Ballermann-Musikszene kommen in diesem Jahr nicht nach Kuchenzum "Schlagerkuchen"  ins Ankenstadion. Schlagersänger Tobee, Veranstalter des Spektakels, hat jetzt die Reißleine gezogen und angesichts der Corona-Krise und des Verbots von Großveranstaltungen die Schlagerparty abgesagt und aufs kommende Jahr verschoben. Mit der Absage des Schlager-Events in diesem Jahr hatte sich Veranstalter Tobee viel Zeit gelassen. Obwohl seit März bekannt war, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern auf jeden Fall bis Ende August untersagt sind, hatte sich Tobee mit der offiziellen Bekanntgabe der Terminverschiebung noch bis jetzt Zeit gelassen.
26.5.20

 

 

Vollsperrung im Türlensteg

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von Pflasterarbeiten wird der Türlensteg im Bereich der beiden Einmündungen zur Ledergasse von Dienstag, 2. Juni bis Mittwoch, 10. Juni, für den Verkehr abwechselnd voll gesperrt. Die Zufahrt von der Ledergasse kommend bleibt jederzeit möglich. Die ausführende Firma wird eine Umleitung ausweisen.
26.5.20

 

 

Blumenwiese auch ein Paradies für Bienen

Kleine Blumenwiese am Ortseingang von Holzheim. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Wer nach Holzheim kommt, entdeckt schon am Ortseingang  eine kleine Blumenwiese. Sie ist jedoch nicht nur ein wunderschöner Blickfang sondern dient auch der Erhaltung der Artenvielfalt, so Bezirksamtsleiterin Marion Daume. Gegenüber habe ein privater Imker seine Bienenstöcke, führt sie weiter aus, den Bienen konnte man mit der Blumenwiese einen Bereich zur Nahrungsfindung geben.

Henry Mutke,,Leiter des Referats Umweltschutz und Grünordnung der Stadtverwaltung, erklärt den genauen Vorgang der Bepflanzung. Im Bereich der Wielandstraße wurden Pflanzenmatten vorkultiviert und gegen Ende März eingepflanzt. Bei den Flächen musste zuvor die Grasnarbe – der oberste zusammenhängende Bewuchs des Bodens – abgetragen werden und der Boden teilweise mehrmals durchgefräst werden. Dieses Vorgehen ist notwendig, da die Pflanzenmatten an den Boden anwachsen müssen. Hierfür werden diese auch in den ersten sechs Wochen regelmäßig bewässert. Bei dieser Methode hat man die Gewähr, dass sich die bienen- und insektenfreundlichen Blumenarten durchsetzen und damit einen bunten Akzent im Straßenbegleitgrün liefern. Die Blumenwiesenmatten bestehen aus 23 einjährigen Arten wie Vergissmeinnicht, einjährige Lupine, Kosmee, die sich wieder aussamen sollen und 27 mehrjährigen Arten, wie Scharfgarbe, mehrjähriger Lein und Lupine, Kornrade, Goldlack etc.,  die sich auch in den Folgejahren wieder weiterentwickeln. Diese Pflanzenmatten wurden auch in den Bereichen der Reuschstraße und des Fußweges im Haier südlich der Haierschule gepflanzt.

Eine kostengünstigere jedoch nicht so effektive Variante ist die Aussaat von mehrjährigen Blumenwiesenmischungen. Hierbei wird ebenfalls die Grasnarbe abgeschält und dann unkrautfreies Substrat als Saatbett aufgebracht. Die Blumenwiesen müssen sich dann selbständig am Standort entwickeln und haben trotz Vorarbeit Konkurrenz mit heimischen Unkräutern. Der Effekt ist an diesen Standorten geringer, dennoch werden sich blühende Arten zeigen können, so Mutke. 43 Arten sind in der Veitshöchheimer Blumenwiesenmischung. Im ersten Jahr zeigen sich zum Beispiel Kornblume, Salbei, Sommeraster oder Jungfer im Grünen, im zweiten Jahr entwickeln sich Natternkopf, Akelei, Ochsenzunge, Glockenblume, Ysop und so weiter.

Diese Maßnahme wurde am Kreisverkehr in der Jahnstraße, im neuen Baugebiet Dürerstraße, an der Göppinger Straße in Holzheim, Iltisgasse in Jebenhausen und in der Hirschstraße Faurndau beim Schwalbenturm durchgeführt.
26.5.20

 

 

Zahl der Corona-Erkrankten sinkt weiter

Der Verlauf der Corona-Pandemie im Ostalbkreis. Grafik: Landratsamt Ostalbkreis

Stauferland. Im Landkreis Göppingen gibt es – Stand Dienstag, 7.40 Uhr - nur noch 26 an Corona Erkrankte. Im Ostalbkreis sind es noch 53. Im Ostaölbkreis wurde am Dienstag der Kreistag über den Verlauf der Corona-Pandemie informiert.
26.5.20

 

 

Jugendmusikschule: Wieder Unterricht für Blechbläser

Göppingen. Die Jugendmusikschule kann somit unter Auflagen neben den Streich-, Zupf- und Tasteninstrumenten auch den Unterricht bei Blasinstrumenten und Gesang wieder aufnehmen. Ebenfalls möglich wird der Kleingruppenunterricht in der Elementarstufe sowie in allen Instrumentalfächern. Der Start des Präsenz-Unterrichts in den Fächern Blasinstrumente und Gesang erfolgte am Montag, 25. Mai. Der Start der Musikalischen Früherziehung und Grundausbildung erfolgt wegen der organisatorischen Vorbereitungen nach den Pfingstferien ab 15. Juni. Voraussetzung für die Öffnung der Jugendmusikschule ist, dass erforderliche Hygieneregeln sowie Abstandsgebote gewahrt werden.

Laut Kultusministerium ist die „Mitnutzung“ der Räumlichkeiten der allgemein bildenden Schulen und Kitas noch nicht möglich. Deshalb wird die Jugendmusikschule den Elementarunterricht in ihrem Unterrichtsgebäude  „Haus Illig“ anbieten. Da nicht alle Eltern ihre Kinder zur Jugendmusikschule bringen können, werden Möglichkeiten geprüft, auch andere geeignete Räumlichkeiten in den Stadtbezirken und Außenstellen vorübergehend nutzen zu dürfen. Sofern sich das Corona-Infektionsgeschehen entspannt, sind laut Kultusministerium die nächsten Schritte zur Öffnung geplant. Bis dahin werden die Großgruppen-Ensembles und Orchester weiterhin über Onlinearbeit sowie via Zusendung vorbereitender Noten- und Arbeitsmaterialien betreut. Die neuen Fern-Unterrichtsangebote der Jugendmusikschule werden unter anderem auch für Quarantäne-Situationen von Familien beziehungsweise für Risikogruppen aufrechterhalten und für die Zukunft weiterentwickelt.
26.5.20

 

 

OB Till will Entscheidungsfreiheit bei Kindergärten-Öffnung

„Wir begrüßen die von Kultusministerin Susanne Eisenmann angekündigte vollständige Wiederaufnahme des Kindergarten-Betriebes spätestens ab Ende Juni“, reagiert Oberbürgermeister Guido Till erleichtert auf eine entsprechende Meldung am Dienstag.  Nun seien verantwortungsvolle Lockerungen möglich und nötig, um die hohe Einhaltung und Akzeptanz der Bürgerschaft nicht zu gefährden. „Gerade den Eltern und insbesondere den Alleinerziehenden haben die vom Land verordneten Einschränkungen bei den Kindertageseinrichtungen und den Schulen einiges abverlangt“, weiß das Stadtoberhaupt um teils die hohen Belastungen der Familien. „Angesichts des positiven Verlaufs der Ansteckungszahlen hätten wir uns flexiblere, auf die jeweiligen Einrichtungen vor Ort zugeschnittene Möglichkeiten gewünscht.“ Diese einrichtungsspezifischen Lösungen, die die Verhältnismäßigkeit zwischen Infektionsschutz und Kinderbetreuung am besten gewährleisten könne, sehe die Landesverordnung aber leider nicht vor. „Wir erwarten, das ‚zügig‘ nicht erst kurz vor Ablauf des Monats Juni sein wird, sondern den Kommunen und freien Trägern wirklich ausreichend Zeit gibt, die Wiedereröffnung entsprechend vorzubereiten“, fordert OB Till.
26.5.20

 

 

Keine Freizeiten in den Pfingstferien

Ostalbkreis. Das Jugendreferat des Ostalbkreises macht nach Abstimmung mit den zuständigen Stellen und in Kooperation mit dem Kreisjugendring Ostalb e.V. darauf aufmerksam, dass aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung keine Kinder- und Jugend Freizeitmaßnahmen in den Pfingstferien wie seither gewohnt stattfinden können.

Die derzeit noch bis 15. Juni 2020 geltende Verordnung macht dies nicht möglich. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist bisher nur mit Angehörigen eines weiteren Haushaltes erlaubt. Gruppen beziehungsweise Kinder aus verschiedenen Haushalten dürfen sich nicht treffen. Gruppenverpflegungen und Nutzung von Gemeinschaftswaschräumen sind nach wie vor untersagt. Daher können die oft bereits traditionellen Freizeitmaßnahmen nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden.

Für die Sommerferien empfiehlt das Kreisjugendreferat den Veranstaltern, derzeit noch keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Eine Arbeitsgruppe der Landesregierung hat angekündigt, voraussichtlich am 5. Juni 2020 ein Konzept zur Durchführung von Ferienprogrammen, Standranderholungen, Kinderspielstädte, usw. zu veröffentlichen. Das Kreisjugendreferat ist in Absprache mit den zuständigen Stellen ausdrücklich für eine mögliche Durchführung von Maßnahmen in den Sommerferien. Die Erkenntnisse der Landesarbeitsgruppen und weitere Hinweise und Tipps zum Umgang mit den wahrscheinlichen Einschränkungen werden schnellstmöglich veröffentlicht.
26.5.20

 

 

Esslingen bedauert Verlagerung von 300 Jobs bei Eberspächer

Esslingen. Die Verlagerung von 300 Arbeitsplätzen vom Stammwerk des Automobilzulieferers Eberspächer GmbH & Co. KG ins innereuropäische Ausland sieht die Stadt Esslingen mit großem Bedauern. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen im Produktionsbereich sei Bestandteil der Herausforderung internationaler Arbeitsteilung, der sich globale Unternehmen gerade in Krisenzeiten stellen würden, so Oberbürgermeister Dr. Zieger. Die Region Stuttgart durchläuft seit Jahren einen Wandel der Wertschöpfung und Wertschöpfungsketten am Standort, fasst Zieger die Entscheidung zusammen. Die gegenwärtige Krise beschleunigt diese Transformationsprozesse zusätzlich. Wichtig ist es daher, als Wirtschaftsstandort auch zukünftig attraktiv für etablierte und neue Unternehmen mit hochwertigen Geschäftsmodelle zu bleiben und die Berufsperspektiven für unsere Bürgerinnen und Bürger jetzt und in Zukunft zu sichern.

Der Wirtschaftsförderung der Stadt Esslingen ist es ein zentrales Anliegen, gemeinsam mit dem Unternehmen Mittel und Wege zu suchen, um den betroffenen Mitarbeitern eine alternative Perspektive zu bieten und den Wandel konstruktiv zu begleiten. Die jüngste Entwicklung bestätige diesen Kurs, findet Marc Grün, Leiter des Amtes für Wirtschaft: „Unser Ziel ist es, auch die Unternehmen bei Ihrem Weg zur Arbeitswelt von morgen aktiv zu begleiten und zu unterstützen. Mit Initiativen wie der Innovationsmeile und dem Wettbewerb Stadt-tUp möchten wir neue Impulse setzen, um etablierte und neue Unternehmer am Standort zu verbinden und Ideen für die Wertschöpfung von morgen eine Chance geben.“
26.5.20

 

 

Betrunken auf Feldweg unterwegs

Bad Ditzenbach. Deutlich zu viel getrunken hatte ein Mann am Montag bei Auendorf. Eine Zeugin meldete sich bei der Polizei. Sie sah gegen 21.15 Uhr den Pkw auf einem Feldweg fahren. Der war dort wohl flott unterwegs und sie musste ihm ausweichen. Der war für den normalen Fahrzeugverkehr gesperrt. Sie informierte die Polizei. Die fahndete nach dem Audi. In der Ditzenbacher Straße entdeckte eine Polizeistreife das Fahrzeug. Am Steuer saß ein 46-Jähriger. Der roch deutlich nach Alkohol. Ein Alkomattest ergab einen Wert deutlich über dem Erlaubten. Er musste eine Blutprobe abgeben. Seinen Führerschein ist der Mann auch los.
26.5.20

 

 

Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Schorndorf/Schwäbisch Gmünd. Zum Glück nur leicht verletzt wurde ein 58 Jahre alter Fahrer eines Pedelecs bei einem Verkehrsunfall am Montagabend, gegen 18:20 Uhr in der Gmünder Straße. Eine 52 Jahre alte Fahrerin wollte von der Hegelstraße auf die Gmünder Straße fahren und übersah hierbei den Radler, der die Gmünder Straße stadteinwärts entlang fuhr. Dieser stürzte anschließend auf die Motorhaube und verletzte sich. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro. Leichte Verletzungen zog sich ein 14 Jahre altes Mädchen bei einem Unfall am Montagnachmittag in Gmünd zu. Gegen 16.20 Uhr befuhr sie mit ihrem Rad die Oberbettringer Straße, wo sie auf den stehenden Pkw einer 33-Jährigen auffuhr. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 5000 Euro.
26.5.20

 

 

E-Scooter ohne Versicherungsschutz

Göppingen. Für einen 22-Jährigen endete die Fahrt mit einem E-Scooter am Sonntag in Göppingen. Eine Polizeistreife sah gegen 18.30 Uhr einen Mann auf einem E-Scooter, der auf dem Gehweg neben der Hohenstaufenstraße fuhr. Am seinem Gefährt befand sich kein Kennzeichen. Die Polizisten kontrollierten den 22-Jährigen. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der E-Scooter für den Straßenverkehr nicht zulassungsfähig war, da die Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h lag . Der Mann sieht nun einer Anzeige wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz entgegen.
26.5.20

 

 

Ehrenamtsfest entfällt

Ostalbkreis. Zum dritten Mal sollte am 26. Juli 2020 die wertvolle Arbeit ehrenamtlich engagierter Menschen mit einem großen Fest des Ehrenamtes auf dem Festivalgelände Schloss Kapfenburg bei Lauchheim honoriert werden. Wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Verbots von Großveranstaltungen mit über 1.000 Personen muss in diesem Jahr das Ehrenamtsfest leider entfallen.
26.5.20

 

 

Auch letztes Orchesterkonzert entfällt

Göppingen. Auch das letzte Orchesterkonzert der Städtischen Konzertmiete der laufenden Saison  in Göppingen am 29. Mai muss wegen der CoronaPandemie abgesagt werden. Der menschlich gnadenlose und wirtschaftlich verheerende, dafür aber musikalisch äußerst ertragreiche Wettstreit der beiden Komponisten Georg Friedrich Händel und Nicola Porpora im London der 1730er Jahre, dargeboten von dem weltweit gefeierten Countertenor Valer Sabadus und dem italienischen Originalklangensemble Venice Baroque Orchestra kann nicht stattfinden. Momentan gibt es für dieses Konzert keinen Ersatztermin. Deshalb können Eintrittskarten dort zurückgeben werden, wo sie gekauft wurden.
26.5.20

 

 

Am Alten Zoll gehen die Arbeiten voran

A, Alten Zoll in Geislingen (links) gehen die Sanierungsarbeiten zügig voran. Im Erdgeschoss muss noch die Bodenplatte ausgebildet werden. Fotos: Christiane Wehnert:

Geislingen. Trotz Corona-Krise wurde am Alten Zoll in der Geislinger Fußgängerzone fleißig gewerkelt. Unter Einhaltung der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen kamen die Handwerker gut voran. Die Holzausbesserungsarbeiten im Dachstuhl sind weitgehend abgeschlossen. Ergänzende Arbeiten fanden in den vergangenen Wochen noch an der Fassade statt. „Diese Arbeiten waren unglaublich aufwendig“, sagt Irene Cziriak, die Leiterin vom Bauverwaltungsamt. „Die Handwerker haben eine tolle Arbeit geleistet.“ Damit das Dach eingedeckt werden kann, müssen zunächst noch die statischen Ausbesserungen von den darunterliegenden Geschossen beendet werden. So stehen im Erdgeschoss noch massive Holzpfosten, die die Last von oben aufnehmen, solange die Fundamentriegel unter der späteren Bodenplatte ausgebildet werden. „Diese Arbeiten können voraussichtlich noch vor der Sommerpause abgeschlossen werden“, so Thomas Neugschwender und Robert Pozorny vom Architekturbüro Arch & Art, die die Bauarbeiten vor Ort koordinieren.  Parallel dazu wird gerade die Außenfarbe ausgewählt. „Die historischen Befunde weisen darauf hin, dass das Fachwerk des Alten Zolls ursprünglich Ockerfarben war“, berichtet Cziriak.  Im Übrigen liegt die Sanierung des Alten Zolls voll im Zeit- und Kostenplan, heißt es in einer Pressemnitteilung der Stadtverwaltung.
26.5.20

 

 

Oberbürgermeister appellieren ans Land:

Jetzt müssen die Kommunen wieder entscheiden 

Klare Regeln in der Corona-Krise, wie hier beim Klinikum Christophsbad in Göppingen, sind angebracht, wenn es um die Gesundheit von Menschen geht. Drei Oberbürgermeister aus der Region fordern jetzt aber vom Land mehr Kompetenz, um über die Öffnung von kommunalen Einrichtungen selbst entscheiden zu können. Foto:Bettina Fritz

Stauferland/Tübingen. Die Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer (Grüne),  von Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold (CDU) und von Schorndorf, Matthias Klopfer (SPD) haben am Montag in einer gemeinsamen Pressekonferenz an die Landregierung appelliert, den Prozess der weiteren Lockerungen der Auflagen in der Corona-Krise den Städten und Gemeinden zu überlassen und nicht ehr zentral aus Berlin oder Stuttgart zu steuern. Hintergrund ihrer Forderungen sei die zunehmende Unzufriedenheit der Bürger mit den geltenden Maßnahmen.  „Sie  müssen effektiver, zielgenauer und konsistenter werden. Immer stärker wird die Erwartung, eine dauerhaft tragfähige Perspektive zu erhalten. Die Verringerung der Folgeschäden der Coronabekämpfung muss jetzt in den Fokus. Wir appellieren an die Landesregierung, die Städte und Gemeinden dabei stärker zu unterstützen“, heiß es in einem gemeinsamen Statement der drei Stadtoberhäupter. 

Palmer, Arold und Klopfer stellen fest, dass Kinder und Familien  bisher eine zu große Last der Pandemieabwehr getragen haben. Schulen und Kindergärten müssen jetzt wieder für möglichst alle Kinder öffnen. Die Organisation des Übergangs durch das Kultusministerium habe Planung und Vorbereitung für den konkret kommunalen und familiären Alltag vermissen lassen. In den Kommunen komme seither großer Unmut an. Die Vorstellungen von rollierenden Systemen seien nicht praktikabel, weder pädagogisch noch im Hinblick auf den Infektionsschutz. Die Beschränkung der Betreuungsplätze auf 50 Prozent produziere Verdruss und Ungerechtigkeit, denn sie führe zu willkürlicher Auswahl. „Daher halten wir die volle Öffnung von Schulen und Kindergärten jetzt für erforderlich“, so Palmer, Arnold und Klopfer.  Kommunale Bäder sollten nach Ansicht der drei OBs unter Auflagen wieder öffnen können. Derzeit verlagere sich bei schönem Wetter das Badevergnügen an öffentliche Gewässer. Dort sei das Risiko zu ertrinken, signifikant höher. Ob dem Infektionsschutz gedient sei, wenn die Kinder im Bach baden, sei nicht sicher. Mit Einlasskontrollen und Abstandsgeboten auf den Liegewiesen seien jedenfalls Freibäder wieder zu öffnen.

„ In Alten- und Pflegeheimen waren fast 40 Prozent der Corona-Toten zu beklagen. Viele Menschen mussten einsam ohne ihre Angehörigen sterben. Das Virus wurde trotzdem durch das Personal in die Einrichtungen getragen. Wir fordern daher sofort ein regelmäßiges Screening für das Personal, zumindest in den vollstationären Pflegeheimen, später auch in allen Altenheimen. Für Besuche durch die Angehörigen müssen ebenfalls Tests zur Vorklärung ermöglicht werden“, so die Rathaus-Chefs. Zu den Hauptleitragenden des Lockdowns zählen  Palmer, Arnold und Klopfer die Kulturschaffenden. „Oft selbständig, nur unzureichend sozial abgesichert – aber sie lieben ihr Künstlerleben. Und wir lieben sie: Im Theater, in der Kleinkunstkneipe, bei Lesungen, im Musical, bei Open-Air-Konzerten, im Staatstheater oder in sozio-kulturellen Zentren. Und in Kinos, die trotz aller Streaming-Dienste im Jahr 2019 wieder einen Zuschauerzuwachs hatten. Menschen wollen Gemeinschaft erleben. Kulturelle Erlebnisse weiterhin streng zu untersagen, während viele andere Bereiche wieder öffnen dürfen, weist der Kultur fälschlich einen Platz als entbehrlichen Luxus zu. Wir halten eine schnelle Wiedereröffnung noch im Juni für notwendig. Mit Abstand. Mit Hygieneregeln. Mit Mund-Nasen-Schutz, wo Abstand nicht möglich ist. Wir brauchen die Wiedereröffnung auch für unsere Städte. Städte sind immer auch Orte der Kunst und Kultur, der Begegnung, des Neuen, des Erlebnisses. Wir machen uns große Sorgen um unsere Innenstädte. Der Handel und die Gastronomie sind massiv gefährdet. Auch sie brauchen Veranstaltungen, Besucherinnen und Besucher von Kunst- und Kulturveranstaltungen. Viele Städte werden in einem Jahr dramatisch anders aussehen, wenn wir nicht alles dafür tun, dass die Innenstädte wiederbelebt sind.“

Die Kommunen müssen mit gravierenden Einnahmeausfällen rechnen und hohe Kosten für die Coronabewältigung tragen, so die drei Oberbürgermeister. Die bisherige Unterstützung des Landes reiche allenfalls aus, den Gebührenverlust bei der Kinderbetreuung zu ersetzen. Weitere Schutzschirme wie für den Nahverkehr seien zu begrüßen, reichten aber bei weitem nicht aus. „Statt eines Schirmladens fordern wir das Land dazu auf, einen wirksamen Schirm für die Kommunen aufzuspannen. Dazu sollte das Land alle Verluste der kommunalen Finanzmasse im FAG (= Gesetz über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern) mit eigenen Mitteln kompensieren. Das würde die Grundfinanzierung der Städte und Gemeinden sicherstellen. Eine Bundesbeteiligung ist sicher wünschenswert. Es widerspricht aber dem Prinzip der sparsamen Haushaltsführung, wenn die Bundesmittel nur den Kommunen zu Gute kommen, die Kassenkredite aufgehäuft haben. Das Land sollte daher darauf drängen, dass bei der Bemessung der Bundeshilfen auch ordentliche Schulden Berücksichtigung finden können, damit auch Baden-Württemberg Zugriff auf diese Mittel erhalten kann.

-Die Kommunen werden als Investor gebraucht. In der Wirtschaft bleiben die Aufträge aus; es wäre fatal, wenn die Kommunen ebenfalls den Rotstift ansetzen. Genau das droht aber, weil die Genehmigungsbehörden verlangen, die Investition zu kürzen. Wir appellieren an das Land, dafür zu sorgen, dass die Kommunen ihre Investitionspläne umsetzen können. Dazu muss die Finanzierung verbessert und die Aufnahme von Krediten erleichtert werden.“ Abschließend bstellen Palmer, Arnold und Klopfer fest, dass zu Beginn des Shutdowns die Maßnahmen klar und verständlich gewesen seien. Jeder vermeidbare Kontakt sei untersagt gewesen.  Mittlerweile habe sich die Bürokratie der Sache bemächtigt und entwickele ein Gestrüpp von Regelungen, das niemand mehr überblicke und mit dem Argument des Infektionsschutzes nicht mehr zu begründen sei. Schon allein deshalb, weil im Quervergleich niemand versteht, warum Baumärkte immer auf gewesen waren, Innenstädte aber komplett geschlossen waren oder nunmehr Spielplätze geöffnet seien, Kitas aber nach dem Wortlaut der Verordnung im Grundsatz geschlossen. An die Stelle der Detailregulierung müsse jetzt gesunder Menschenverstand und Eigenverantwortung rücken. Alle wüssten mittlerweile, welche Hygienemaßnahmen schützen und alle wüssten, dass COVID 19 eine Krankheit ist, die für die meisten Menschen kein wesentlich höheres Risiko darstelet als das Leben mit all seinen Gefahren. „Der Staat war gefordert, die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Dafür waren harte Maßnahmen begründbar. Solange das Infektionsgeschehen beherrscht wird, sind Eingriffe in Grundrechte unverhältnismäßig und die Eigenverantwortung hat Vorrang. Das gilt auch im Gefüge der staatlichen Institutionen. Die Kommunen und Kreise können vieles selbst besser regeln, als Ministerien in Stuttgart oder Berlin, von der Kita bis zur Kulturveranstaltung“, so die drei Oberbürgermeister.
25.5.20

 

Kommentar

Klare Ansage

Von Rüdiger Gramsch

Mit einem Paukenschlag haben die drei Oberbürgermeister von Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf am Montag klar gemacht, was sie vom Herumgeeiere der Regierenden in Stuttgart und Berlin in Fragen der Lockerungen bei den Corona-Schutzmaßnahmen halten – nämlich nichts. Die drei Stadtoberhäupter von Grünen, CDU und SPD sehen den wachsenden Unmut in der Bevölkerung über die anhaltenden Verbote und weisen auf die Widersprüchlichkeiten der Auflagen hin. Weil sich Noch-Möchtegern-Ministerpräsidentin Susanne Eisenmann bei der Frage der Kindergarten- und Schulöffnungen in einem Gestrüpp von untauglichen und praxisfremden Anordnungen verfangen hat, pochen die drei Oberbürgermeister auf die Kompetenz der Kommunen in solchen Fragen. Im Rathaus können nachvollziehbarere Entscheidungen getroffen werden als von übervorsichtigen Paragrafenschreibern im Ministerium. In der Woche vor dem Start in die Pfingstferien die Öffnung der Freibäder und die Wiederbelebung der Kultur zu fordern ist, ist genau richtig. Richtig auch, dass die Oberbürgermeister auf die Eigenverantwortung ihrer Bürger setzen, die inzwischen alle gelernt haben, was Abstand und Händewaschen bedeutet. Die Initiative der drei Rathaus-Chefs zeigt, wie  Kommunalpolitik auf Landesebene funktonieren kann. Dass sich bei der Pressekonferenz am Montag einer der Drei einmal mehr für das Amt des Ministerpräsidenten empfohlen hat, sei da zum Schluss noch erwähnt.
25.5.20

 

 

Panne beim Start des neuen Scool-Abos

Kreis Göppingen. Corona-bedingt kam es bei der Einführung des neuen “VVS-Filsland-Scool-Abos” bereits zu Verzögerungen. Erst in den vergangenen Tagen wurde das neue Bestellportal des VVS-Filsland-Scool-Abos fertiggestellt und freigeschaltet. Deshalb wurden seitens des Filsland Mobiliätsverbundes auch die Anschreiben an die Bestandskunden versendet. “Diese lagen bereits seit April zum Versand bereit”, so Sebastian Hettwer, zuständiger Abteilungsleiter im Landratsamt Göppingen. “Leider ist es bei der Einrichtung des Portals zu deutlichen Verzögerungen gekommen, weshalb diese Schreiben nicht eher versendet werden konnten. Am Wochenende ist das Bestellportal leider bereits in die Knie gegangen”, so Hettwer. Am Montag standen die Telefone bei Filsland, beim Landratsamt und den Schulen nicht mehr still und auch die E-Mail Postfächer sind übergelaufen. “Wir bitten alle Kunden um Entschuldigung und Geduld. Wir arbeiten alle fieberhaft an einer Lösung der technischen Probleme”. Das Landratsamt geht davon aus, dass das Portal  www.abo-gp.de in den kommenden Tagen wieder funktionieren wird.  Papieranträge werden in den kommenden Tagen direkt an die Schulen versendet. Das Landratsamt bittet darum, das neue Abo in den kommenden Tagen und Wochen online abzuschließen und damit den Aufwand für alle Beteiligten zu reduzieren. Die Bestellfrist wird bis zum 30.Juni verlängert.  „Wir können uns für die entstehenden Unannehmlichkeiten nur entschuldigen und hoffen, dass das Portal so bald wie möglich wieder funktionieren wird.“, bittet Hettwer die Fahrgäste um Verständnis.
25.5.20

 

 

Besuche in Pflegeheimen wieder möglich

Monika Neu (l.) Hausleitung, und Lucia Posch, Pflegedienstleitung im Gmünder Melanchthonhaus.Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Stadtseniorenrates, Irene Duijm, besuchten die Mitarbeiterinnen der Gmünder Seniorenarbeit die Pflegeheime der Kernstadt und überbrachten ein persönliches Dankeschön in Form von Taschen, die mit Süßigkeiten gefüllt waren. „Unsere Altenpflegekräfte setzen sich in den Pflegeeinrichtungen und bei der Pflege zu Hause tagtäglich unermüdlich für Menschen ein, die Hilfe benötigen. Pfleger sind eine tragende Säule unserer pflegerischen Versorgung. Dafür verdienen sie Anerkennung und Dank“, so die Verantwortlichen über diese Aktion. Diesen Dank haben Irene Duijm, Renate Wahl, Abteilungsleitung Senioren, Karolina Gorjainow, Seniorennetzwerk und Tanja Kluge, Spitalmühle persönlich vor Ort ausgesprochen und mit süßen Leckereien untermalt. Selbstverständlich war der Besuch auch an die Bewohner der Heime gerichtet und sollte ein Zeichen setzen, wir denken an sie, sie sind trotz eingeschränkten Kontakt- und Besuchsmöglichkeiten nicht vergessen. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhielten neben den Leckereien ein wunderschönes, selbstgemaltes Bild von einem Maibaum, versehen mit den guten Wünschen, welches von der achtjährigen Sophia gemalt wurde. Eine Mitarbeiterin aus einem Pflegeheim hat sich per Mail mit den Worten bedankt: „Die Freude war riesengroß, als ich am Freitag mit den wunderschönen und leckeren Tüten durch das Haus „gezogen“ bin und alle haben sich sehr, sehr gefreut und herzlich bedankt!“

Während des Besuchs wurde auch über die Besuchsverbote in den Einrichtungen gesprochen. Überwiegend bestätigten die Heimleitungen, dass die Bewohner vom Besuchsverbot und der Ausgangssperre sehr betroffen sind und der Gesprächsbedarf intern aber auch mit den Angehörigen äußerst hoch ist. Um einer Isolation der Bewohner entgegenzuwirken haben sich die Heime kreative Ideen einfallen lassen. Es wurden vermehrt Einzelangebote von Betreuungsassistenten angeboten oder die Seelsorge wurde in ihrer Tätigkeit erhöht. Ein Pflegeheim hat Smartphones angeschafft, damit die Bewohner die Möglichkeit haben mit Unterstützung ihre Angehörigen per Videoanruf über Whats-App anzurufen. Nach Angaben der Heimleitung funktioniert dies sehr gut und wird oft genutzt. In den Heimen finden vermehrt Angebote im Garten oder Hof statt, an denen die Bewohner über den Balkon teilnehmen können. Ein Heim hat sogenannte Zaungespräche für die Besuche angeboten.

Aktuell dürfen Angehörige ihre Lieben im Pflegeheim wieder besuchen, aber nach den Corona-Regeln. Um dem in der Corona-Pandemie notwendigen Infektionsschutz zu entsprechen, müssen bei den Besuchen einige Regeln eingehalten werden. Besuche müssen vorher im Heim angemeldet werden, sie finden in extra eingerichteten Besucherzimmern statt. Besuche auf dem Zimmer sind die Ausnahme, beschränkt auf bettlägerige Menschen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen in den Gmünder Heimen zeigt die Gratwanderung und die Zwickmühle, in der auch die politisch Verantwortlichen stehen, deutlich auf. Einerseits muss dem Schutz der Pflegebedürftigen in hohem Maße Rechnung getragen werden, andererseits ist es ebenso unerlässlich, auch die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen bei den aktuellen Lockerungen zu berücksichtigen, auch im Sinne der sozialen Teilhabe.
25.5.20

 

 

Mountainbike-Fahrer stürzt

Gruibingen. Auf einem nassen Feldweg stürzte am Sonntag ein Radfahrer bei Gruibingen. Der Mann war nach Erkenntnissen der Polizei auf einem Feldweg in der Nähe des Winkelbachs unterwegs. Die Strecke ging bergab und der Weg war nass. Gegen 11.30 Uhr sei der Radler vom Weg abgekommen und gestürzt. Ersthelfer kümmerten sich um den 58-Jährigen und riefen den Rettungsdienst. Der brachte den Mann mit eher leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
25.5.20

 

 

Essen auf Herd vergessen

Göppingen. Gegen 8.30 Uhr alarmierte ein Nachbar die Feuerwehr, da er starken Rauch aus dem Fenster eines Gebäudes in der Hindenburgstraße in Göppingen bemerkte. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchte er zusammen mit einem Zeugen, das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und lüftete das Gebäude. Das Feuer war nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei wegen eines vergessenen Essens auf dem Herd ausgebrochen. Der Rettungsdienst brachte die Seniorin mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Weitere Personen blieben unverletzt. Die Mitbewohner hatten sich eigenständig ins Freie begeben. Der entstandene Sachschaden dürfte etwa 25 000 Euro betragen.
25.5.20

 

 

Viele Gemeinden schon coronafrei

Stauferland. Immer mehr Gemeinden im Landkreis Göppingen sind coronafrei. Im Kreis gibt es aktuell noch 36 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, es wurde keine Neuerkrankungen mehr gemeldet. Coronafrei sind nach einer Mitteilung des Landratsamtes die Gemeinden Aichelberg, Bad Ditzenbach, Birenbach, Dürnau, Gruibingen, Hohenstadt, Lauterstein, Mühlhausen im Täle, Schlierbach, Uhingen, Wangen und Wiesensteig. Die meisten Erkrankten gibt es mit 25 in Göppingen, Süßen mit sieben und Eislingen mit sechs mit vom Virus Betroffenen. Im Ostalbkreis sind aktuell 59 Personen am Virus erkrankt, die Zahl der Todesfälle ist dort auf 37 gestiegen.
25.5.20

 

 

In Ladengeschäft eingebrochen

Schwäbisch Gmünd. Mitarbeiter der Stadt bemerkten am Sonntagmorgen gegen 3.25 Uhr, dass an einem Ladengeschäft am Marktplatz eine Schaufensterscheibe eingeschlagen war und Teile aus dem Ladengeschäft auf dem Boden vor dem Gebäude herumlagen. Wie erste Ermittlungen ergaben, hatten Unbekannte die Scheibe eingeschlagen und aus den hinter dem Fenster gelagerten Schuhkartons sieben Paar Schuhe entwendet. Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
25.5.20

 

 

 

Einbruchversuch in Juweliergeschäft

Göppingen. Am Samstagabend löste die Alarmanlage eines Juweliergeschäfts in Göppingen aus. Von Zeugen gab es einen Hinweis auf drei Personen, die vom Geschäft wegrannten. Die Polizei konnte vor Ort eine beschädigte Scheibe feststellen. Die Einbrecher wollten mit einem Metallgegenstand die Scheibe zertrümmern. Dies ist ihnen aber nicht gelungen. Während der Fahndung konnte die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Zwei weitere junge Männer wurden als mögliche Komplizen kontrolliert. Nach dem Abschluss der Spurensicherung musste das THW das Fenster wieder sichern. Das Polizeirevier Göppingen ermittelt wegen einem versuchten besonders schweren Fall des Diebstahls.
24,5,20

 

 

Mit 1,8 Promille am Steuer

Geislingen.  Durch seine Fahrweise ist ein 28-Jähriger in der Nacht von  auf Samstag einer Polizeistreife in Geislingen aufgefallen. Gegen 2  Uhr fiel der Pkw einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Geislingen auf der Landesstraße 1221 zwischen Geislingen und Eybach auf. Der 28-jährige Fahrer geriet hier immer wieder auf die Gegenfahrspur. Auch in Eybach setzte sich diese unsichere Fahrweise fort. An einer Verkehrsinsel kam es fast zu einem Unfall. Bei der anschließenden Kontrolle nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein Test ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Der Mann musste eine Blutentnahme erdulden und seinen Führerschein abgeben. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
24,5.20

 

 

Mann mit Waffe bedroht und geschlagen

Göppingen.  Zwei Unbekannte haben am Donnerstagabend in Göppingen auf einen 27-Jährigen eingeschlagen und ihn auch mit einer Waffe bedroht.  Gegen 19.30 Uhr saß der 27-Jährige auf einer Mauer in der Carl-Hermann-Gaiser-Straße. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge sollen dann zwei Männer auf ihn zugegangen sein. Nachdem einer von ihnen mit einer Schreckschusswaffe auf den Sitzenden geschossen hatte, soll der andere das Opfer auf den Boden gedrückt haben. Gemeinsam hätten die Täter dann auf ihr Opfer eingeschlagen. Ein Zeuge wollte dem Mann helfen, wurde aber von einem der Täter aufgefordert,  zu gehen. Der 27-Jährige verlor eine Tasche und ein Handy. Die Männer nahmen die Sachen an sich. Erst als eine Frau aus einem Fenster rief, ließen die beiden Unbekannten von ihrem Opfer ab und flüchteten in Richtung Reuschstraße. Ein alarmierter Krankenwagen brachte später den 27-Jährigen in eine Klinik. Einer der beiden  Täter soll zwischen etwa 175 cm groß und zwischen 20 und 25 Jahre alt sein. Er soll schmal sein und kurze braune Haare haben. Bei der Tat trug er ein Military-T-Shirt und eine Umhängetasche. Er war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Der zweite Täter soll etwa 180 cm groß und etwa 25 Jahre alt sein. Er war schlank, muskulös, hatte kurze dunkle Haare und trug ein helles T-Shirt. Auf einem Unterarm soll er tätowiert gewesen sein. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat die Ermittlungen nach dem genauen Tathergang aufgenommen und sucht die Täter.
22.5.20

 

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Rabiater Autofahrer unter Alkohol

Waldstetten. Nachdem einem 33-Jährigen am Donnerstagabend aufgefallen war, dass ein ihm auf der Landesstraße 1159 zwischen Rechberg und Straßdorf vorausfahrender Pkw  in auffälliger Weise fuhr, stoppte er das Fahrzeug und sprach den Fahrer darauf an. Dieser schlug dem 33-Jährigen wohl ins Gesicht und fuhr anschließend in Richtung Ortsmitte weiter. Der Zeuge gab an, dass das Fahrzeug mehrfach auf die Gegenfahrspur gekommen ist; glücklicherweise waren dort keine Fahrzeuge unterwegs. Anhand des Kfz-Kennzeichens konnte der 51 Jahre alte Fahrzeughalter rasch ermittelt werden. Dieser wurde zu Hause aufgesucht, wobei festgestellt wurde, dass er unter Alkoholeinwirkung stand. Der 51-Jährige musste sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen; sein Führerschein wurde einbehalten.
22.5.20

 

 

Aus dem Fahrzeug gefallen

Heubach. Vorsorglich wurde die Beifahrerin eines Oldtimers am Donnerstagnachmittag ins Krankenhaus gebracht, nachdem sie sich bei einem Sturz verletzt hatte. Während der Fahrt auf der Landesstraße 1162 zwischen Bartholomä und Heubach hatte sich an dem Fahrzeug die Beifahrertüre aus bislang unbekannten Gründen geöffnet. Die Frau stürzte aus dem Fahrzeug und prallte auf den Bordstein. Aufgrund des Fahrzeugalters sind in dem Pkw keine Sicherheitsgurte vorhanden.
22.5.20

 

 

Motorradfahrer prallt gegen Leitplanken

Geislingen. Gegen 11.30 Uhr fuhr am Donnerstag ein 26-Jähriger in einer Gruppe Motorradfahrer von Geislingen in Richtung Oberböhringen. In einer scharfen Kurve kam er mit seiner Maschine zu weit nach rechts und prallte in die Leitplanke. Der Biker erlitt leichte Verletzungen, seine Sozia blieb unverletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3.000 Euro.
22.5.20

 

 

Oberhofenkirche - zweitältestes Gebäude im Göppinger Stadtkern

An der Stelle der ersten Göppinger Pfarrkirche ließ Graf Ulrich V. von Württemberg von 1436 bis 1490 das Gotteshaus neu erbauen und in ein Chorherrenstift umwandeln. Heute zählt die Oberhofenkirche zum zweitältesten Gebäude im Göppinger Stadtkern. Foto: Bettina Fritz

 

Foodsharing ist wieder da

Schwäbisch Gmünd (sv). Foodsharing gibt es wieder und bietet mittwochs von 14 Uhr bis 15 Uhr im Spitalhof, kostenlose Lebensmittel an. Unter Wahrung der Hygienevorschriften und dem Abstandsgebot stehen unverkäufliche Lebensmittel von Marktständen, Supermärkten und Bauernhöfen kostenlos zur Abholung bereit. Das Foodsharing ist ein Kooperationsprojekt der Offenen Jugendarbeit mit der Jugendkulturinitiative. Alle Bürger, die genug von der Lebensmittelverschwendung und ungerechten Verteilung der Lebensmittel haben, sind willkommen. Ein Nachweis über Bedürftigkeit ist nicht erforderlich.
22.5.20

 

 

Gmünd öffnet Kindertagesstätten stufenweise

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Belastungen für Familien durch die Schließung der Kindertagesstätten seit Mitte März sind enorm. „Die Stadt Schwäbisch Gmünd wird die nun in Abstimmung mit den Trägern der Kindertagesstätten die vom Land vorgegebene Möglichkeit die Kitas mit bis zu 50 Prozent der Plätze wieder zu öffnen stufenweise umsetzen“ erklärt der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold. „Dies trifft nun auf 54 Kindertagesstätten die rund 2 500 Kinder betreuen zu“ so Richard Arnold weiter.  „In einer Videokonferenz mit allen Trägern der Kindertagesstätten wurde das Verfahren entsprechend abgestimmt und wir haben uns auf Prioritäten zur Aufnahme der Kinder geeinigt“ führt der Erste Bürgermeister der Stadt, Dr. Joachim Bläse aus.
Folgende Prioritäten für die Platzvergabe wurden mit den Trägervertretern festgelegt:

Phase1: 1. Kindeswohl (Feststellung durch örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe)  2. Beide Elternteile bzw. der Alleinerziehende in Berufen der kritischen Infrastruktur tätig.  3. Beide Elternteile mit präsenzpflichtigen beruflichen Tätigkeiten außerhalb der Wohnung bzw. der Alleinerziehende

 Phase 2:  4.- Kindeswohl (Einschätzung durch die Fachkräfte)  Kinder mit Behinderung,  Vorschulkinder,  Kinder, sofern ein laut ESU festgestellter erhöhter Förderbedarf besteht,  Kinder, die am Kolibri Programm etc. teilnehmen, Plätze für künftige zugangsberechtigte Kinder werden mit eingeplant - Phase 3: Platzvergabe, sofern noch Plätze zur Verfügung stehen, kann tage- oder wochenweise rollierend vergeben werden.

Auf der Basis der Vorgaben müssen nun in den Einrichtungen vor Ort individuelle Konzepte erarbeitet werden. Für Fragen der Eltern stehen die Einrichtungsleitungen, die Träger der jeweiligen Kindertageseinrichtung und das Amt für Bildung und Sport bei der Stadt Schwäbisch Gmünd gerne zur Verfügung.
22.5.20

 

 

Routen für Biker und Oldtimerfans

Eine neue Broschüre für Bier- und Oldtimertouren hat der Ostalbkreis aufgelegt. Unser Fotro zeigt einen Motorradfahrer mit der Burgruine Rosenstein im Hintergrund. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Die Ostalb ist nicht nur bekannt für schwäbische Gemütlichkeit, Kunst und Kultur, sondern auch für genussreiche Kurvenstrecken durch Waldgebiete und auf den Hochflächen der Schwäbischen Alb. Als ein Erlebnis für Leib und Seele führen zehn Top-Routen als Rundstrecken durch eine faszinierende Landschaft. Kurvenreich und idyllisch. Viele Sehenswürdigkeiten, romantische Dörfer und Städte säumen die Routen. Biker und Oldtimerfans finden hier alles, was das Herz begehrt. So abwechslungsreich wie die Landschaft, sind auch die Touren. „Egal, für welche Tour man sich entscheidet, Fahrspaß ist garantiert!“, so Ricarda Grünig, die Leiterin der Stabstelle Tourismus im Landratsamt Ostalbkreis. „Die landkreisübergreifenden Motorrad- und Oldtimertouren werden Sie begeistern. Unsere ausgewählten Touren sind mit Kilometerangaben versehen, sodass sowohl Oldtimerfahrer als auch Motorradfahrer die für sie passenden Strecken wählen können. Alle Touren können auch sehr gut miteinander verknüpft werden.“  Die Broschüre sowie GPX-Tracks können unter www.ostalbkreis.de heruntergeladen oder kostenlos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.
22.5.20

 

 

Palm-Preis an Buchautoren aus dem Jemen und China

Schorndorf. Zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der Johann-Philipp-Palm-Preis für Meinungs- und Pressefreiheit verliehen. Insgesamt 16 Vorschläge seien eingegangen, davon vier Bewerbervorschläge für Journalisten und Aktivisten aus Europa, drei Bewerbungsvorschläge für besonders mutige Menschen aus China und zum ersten Mal ebenfalls mit dabei waren zwei so genannte „Fact Finding Platforms“. „In Zeiten von Fake News wird es vermutlich immer wichtiger, dass es Plattformen gibt, die reine Fakten liefern“, so Professor Dr. Palm.
Zwei Stunden tagte die zwölfköpfige Jury virtuell und sichtete die eingereichten Personen und Organisationen. Intensiv wurde diskutiert. Am Ende fiel die Wahl auf Bushra al-Maktari, die Aktivistin und Buchautorin aus dem Jemen und Gui Minhai, den Buchautor und Verleger aus China.

„Bushra al-Maktari gibt Opfern eine Stimme“, betont Jurymitglied Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Die 41-Jährige berichtet vom Leben und Sterben unter den Luftangriffen und dem Granaten-Beschuss und will daran erinnern, dass es ihr Land und die 2,5 Millionen Binnenflüchtlinge gibt. Sie dokumentiert einzelne, individuelle Schicksale. Sie nennt Namen, zum Beispiel Nasiba, deren kleine Tochter starb, weil sie sie im falschen Moment zum Kartoffeln kaufen schickte. Es sind Geschichten, wie man sie aus jedem Krieg kennt, über den Preis, den die zivilen Opfer zahlen, aus einem Land, von dem wir kaum etwas wissen. Bushra al-Maktari ist unter Lebensgefahr zwei Jahre lang durch ihr Land gereist und hat Gespräche mit über 400 Überlebenden geführt. OB Klopfer hofft, dass Bushra al-Maktari den Preis persönlich entgegennehmen kann, was sich unter den aktuellen Corona-Beschränkungen noch schwieriger gestalten wird, als ohnehin schon.

Gui Minhai wurde 1964 in der ost-chinesischen Stadt Ningbo (südlich von Shanghai) geboren und zog mit 17 Jahren nach Peking, um Geschichte zu studieren. Dort begann er, erste Gedichte zu schreiben. 1988 ging er für ein weiterführendes Studium nach Göteborg. Im Zuge des Massakers auf dem Tiananmen Platz erhielt er 1989 eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Seit 1992 ist Gui Minhai schwedischer Staatsbürger. Nachdem er zwischenzeitlich wieder fünf Jahre in China lebte, zog Gui 2004 nach Deutschland, um als freier Autor von Büchern über die chinesische Regierung und als Verleger zu arbeiten. Er wurde Mitglied des Independent Chinese PEN Centre und beteiligte sich aktiv an ihren Kampagnen für Meinungsfreiheit in China. Aufgrund dieser Aktivitäten wurde Gui Minhai 2008 die Einreise verwehrt, als er seine Familie in China besuchen wollte. Vier Jahre später gründete er in Hongkong einen Verlag, der sich auf die Politik der Kommunistischen Partei Chinas und auf das Privatleben führender chinesischer Politiker spezialisierte. Gui Minhai wurde aufgrund seiner Aktivitäten von chinesischen Beamten mehrmals verschleppt und ins Gefägnis gesteckt. Am 20. Januar 2018 saß er gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des schwedischen Konsulats im Zug auf dem Weg zur schwedischen Botschaft nach Peking, als zehn chinesische Beamte in Zivil das Abteil stürmten und ihn abführten. Am 10. Februar 2020 gab Gui, flankiert von chinesischen Polizeibeamten, eine Pressekonferenz, in der er sagte, dass er in Zukunft in China bleiben wolle. Das war das letzte Mal, dass die Öffentlichkeit und seine Familie Gui Minhai gesehen beziehungsweise von ihm gehört haben. Man vermutet, dass er in einem Gefängnis nahe Ningbo sitzt. Ein schwedischer Arzt, der ihn besuchen durfte, hat festgestellt, dass er unter einer schweren Nervenkrankheit leidet – wahrscheinlich ein Resultat seiner Haftbedingungen.
„Es gibt ganz viele Parallelen zum Lebenslauf von Johann Philipp Palm“, sagt Professor Palm. „Beide arbeiteten als Buchhändler, beide lehnten sich gegen die große Macht auf und wurden deshalb verhaftet.“

Anstelle von Gui Minhai wird vermutlich dessen Tochter den Preis entgegennehmen. Die Preisverleihung soll wie geplant im Dezember stattfinden, sofern dies aufgrund avon Corona möglich ist. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von 20.000 Euro. Der Johann-Philipp-Palm-Preis wird alle zwei Jahre verliehen.Die Stadt Schorndorf ist seit über 20 Jahren Kooperationspartner der Johann-Philipp-Palm-Stiftung, die 1995 gegründet wurde. Die Initiative und das Vereinsvermögen stammen von dem Schorndorfer Ehepaar Dr. Maria und Johann Philipp Palm. Unter anderem setzt sich die Stiftung in den Bereichen Bildung und Erziehung, Jugend und Sport, Denkmalschutz und Heimatpflege sowie Demokratieförderung und bürgerschaftliches Engagement ein.
22.5.20

 

 

Aqua-Römer schließt Umzug nach Mainhardt ab

Das Verwaltungsgebäude von Aqua-Römer in Mainhardt. Hier arbeiten auch 20 Mitarbeiter aus Göppingen. Foto: Aqua Römer

Die Aqua-Römer GmbH & Co. KG  hat ihren Umzug von Göppingen nach Mainhardt im Landkreis Schwäbisch Hall abgeschlossen. 20 Mitarbeiter aus Göppingen sind an den neuen Standort mit umgezogen. Nach Informationen von unser-stauferland.de soll der Brunnenbetrieb in Göppingen endgültig geschlossen werden. kaufangeboten hätten die Eigentümer demnach abgelehnt. Was aus dem Areal an der Boller Straße in Jebenhausen einmal werden soll, ist ungewiss. Nach unbestätigten Meldungen liebäugelt die Stadt Göppingen dort mit einer Erweiterung des Gewerbegebiets Jebenhausen-Süd.

Die Konzentration auf einen Standort stellt nach konsequenter Sortimentskonsolidierung und erfolgter Neupositionierung der Kernmarken Aqua Römer Quelle und Naturpark Quelle die dritte Säule eines Modernisierungs- und Investitionsprozesses dar, mit dem sich der Traditionsbrunnen für die Zukunft aufstellt, formuliert es Geschäftsführerin Nadja Ohlendrof in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Mit dem Umzug gehen strukturelle Veränderungen einher, von denen nicht zuletzt auch die Partner im Getränkefach- und Lebensmitteleinzelhandel profitieren. „Wir haben zum Beispiel unseren Außendienst neu aufgestellt und unter anderem eine Gebietsreform vollzogen, damit wir künftig noch mehr Power in unseren Schwerpunkt-Regionen erreichen“, sp Ohlendorf, Geschäftsführerin Aqua-Römer. Auch die Zusammenarbeit von Außen- und Innendienst verändere sich: „Durch unsere neugebildeten Tandems sind jeweils ein Außen- und ein Innendienst-Mitarbeiter zusammen für ein Verkaufsgebiet verantwortlich und können die Kunden so noch individueller und intensiver betreuen.“ Der Anteil der hauseigenen Logistik bei Aqua-Römer wird sich auf etwa 70 Prozent erhöhen und somit eine noch bessere Lieferperformance gewährleisten.

Für die rund 20 mit an den neuen Verwaltungsstandort umziehenden Mitarbeiter wurden in Mainhardt moderne Büromodule installiert, die jedoch nur eine Zwischenlösung darstellen. Die langfristigen Planungen laufen. In den vergangenen Jahren hat Aqua-Römer am Standort Mainhardt bereits erhebliche Investitionen zum Beispiel in ein großes neues Lager sowie die Installation und Inbetriebnahme einer hochmodernen PET-Abfüllanlage getätigt. „Wir sind davon überzeugt, mit unserer leistungsstarken Produktion – der Beweis wurde auch bei extrem hoher Nachfrage unlängst wieder erbracht – einer umfassenden Logistik und der nun auch räumlich engen Verzahnung aller Unternehmensbereiche die Zukunftsfähigkeit unseres traditionsreichen Mineralbrunnens zu gewährleisten“, betont Nadja Ohlendorf.

Die Aqua-Römer GmbH & Co. KG ist nach eigenen Angaben ein mittelständisches Familienunternehmen mit rund 150 Mitarbeitern und zirka 150 Millionen Füllungen pro Jahr. Am Standort Mainhardt, Landkreis Schwäbisch Hall, produziert und vertreibt Aqua-Römer Mineral- und Heilwasser- sowie Erfrischungsgetränke in allen relevanten Gebinden und Größen. Das Portfolio umfasst neben der Premiummarke Aqua-Römer-Quelle und der Familienmarke Naturpark- Quelle das Heilwasser Mainhardter Römerquelle und die kalorienreduzierten Leicht & Fit Limonaden. Außerdem ist Aqua-Römer Lizenzpartner der Limonadenmarke ‚deit‘.
20.5.20

 

 

Zwei Schwerverletzte

Lorch. Schwere Verletzungen zog sich ein 20 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend zu. Gegen 18.30 Uhr befuhr der Zweiradfahrer die Kreisstraße 3334 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch, wo er in einer leichten Kurve einen Pritschenwagen überholte. Dieser hatte den rechten Blinker gesetzt, um am Fahrbahnrand anzuhalten. Der 20-Jährige geriet beim Überholen leicht auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw einer 52-Jährigen. Auch sie wurde schwer verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen.
20.5.20

 

 

Bienenparadies im heimischen Garten

Wenn es blüht, fühlen dich Binen auch im heimischen Garten wohl. Foto: Bettina Fritz

Stauferland. Der Rückgang der Insektenpopulation und dessen Auswirkung für Mensch und Natur ist ein viel diskutiertes Thema, das gerade am "Tag der Bienen" am Mittwoch, 20. Mai, in den Fokus gerückt werden soll. Eine Gegenmaßnahme zum Schwund: bewusstes Gärtnern. Etwa mit einem bienenfreundlichen Staudenbeet lassen sich geeignete Lebensräume für Bienen und Co. schaffen. Eine Ergänzung dazu sind die so genannten Insektenhotels, die alles, was summt und brummt, wieder in den Garten locken. Die wichtigste Voraussetzung für das bienenfreundliche Beet: Bienen sollten das ganze Gartenjahr über ein Angebot an blühenden Pflanzen finden. Gerade zu Saisonbeginn und Saisonende fehlen oft Pollen- und Nektarpflanzen.

„Gedeckter Tisch“ für Bienen

Viele einjährige Sommerblumen schmücken Beete und Töpfe und wirken gleichzeitig sehr anziehend auf Bienen. Dazu zählen zum Beispiel Zinnie, Fächerblume, Schneeflockenblume, Vanilleblume, Kapuzinerkresse und Gewürz-Tagetes. Auch unter den mehrjährigen Stauden gibt es „Bienenfavoriten“. Stauden haben den Vorteil, dass sie nicht jedes Jahr neu gepflanzt werden müssen. Mit geschickter Pflanzung kann sich der Gartenfreund übers Jahr hinweg an Blüten erfreuen – und die Bienen an deren Nektar.

Für einen langen Blütenreigen sorgen in Kombination zum Beispiel Geißblatt, Thymian, Seidenpflanze, mehrjährige Phacelia, Katzenminze und Steinklee. Geißblatt ist ein Strauchgewächs, das von Januar bis Ende April blüht. Diese Blütezeit garantiert, dass es auch genug Nahrung für die fleißigen Bienen gibt bevor Weiden und Kräuter blühen. Thymian blüht von Mai bis Oktober. Das aromatische Gewächs ist sehr beliebt bei Bienen. Auch andere Küchenkräuter bereichern das Nahrungsangebot.

Die Blütezeit der Seidenpflanze beginnt im Juni. Sie erzeugt so viel Nektar und Pollen, dass sie für Bienen geradezu ein Festmahl ist. Als Bienenweide oder Bienenfreund wird die Phacelia auch bezeichnet. Diese Sommerblume blüht von Juni bis September mit büschelartigen, hellblauen bis violetten Blütenständen. Sie lockt vor allem Bienen, aber auch andere nützliche Insekten wie Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge an. Katzen-minze erfreut von Juli bis September mit weißen bis blassblaue Blüten und mit einem zitronenartigen, an Minze erinnernden Geruch. Steinklee, auch Honigklee genannt, ist eine Sommerblume, die bis Ende September blüht. Er gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und zeichnet sich durch einen sehr hohen Nektargehalt aus.
20.5.20

 

 

Radschnellweg von Stuttgart nach Reichenbach/Fils

Region Stuttgart. Radschnellwege fördern das Fahrradfahren als klimaschonende und gesunde Fortbewegungsart. In seiner Sitzung am Mittwoch hat sich der Verkehrsausschuss daher mit dem Sachstand in der Region beschäftigt. Das Land Baden-Württemberg will bis 2025 zehn Verbindungen bauen, unter den ersten drei Pilotprojekten des Landes befindet sich eines in der Region Stuttgart. Diese Radschnellverbindung Neckartal soll von Stuttgart über Esslingen und Plochingen nach Reichenbach führen. Das Land hat die Förderung zugesagt.
Bereits 2019 ging als erstes Realisierungs-Pilotprojekt des Landes die Strecke Böblingen/Sindelfingen – Stuttgart in Betrieb. Durch den Bau konnten vielfältige Erfahrungen gesammelt werden. Nach einem Zwischenergebnis der Untersuchungen in der Stadt Stuttgart sind Radschnellwege dort aufgrund der dichten Bebauung nur in reduziertem Standard oder als Fahrradstraßen im Mischverkehr möglich. Die Planungen der Landkreise für neue Radschnellverbindungen laufen seit 2018, die Region bringt sich im Rahmen eines Runden Tischs koordinierend ein. Dieser informelle Erfahrungsaustausch soll weitergeführt werden, um auf zusammenhängende regionalbedeutsame Radschnellverbindungen und den Ausbau des regionalbedeutsamen Radverkehrsnetzes hinwirken zu können. Weitere Machbarkeitsstudien in allen Landkreisen sind noch in Bearbeitung oder es wird auf eine Förderzusage gewartet. Die Planungszeiträume werden mehrere Jahre betragen und die Realisierung wird meist nur abschnittsweise möglich sein.
Land und Bund fördern die Planung und den Bau der Radschnellverbindungen. Um eine Förderung zu erhalten, müssen diese Wege bestimmten Qualitätsstandards des Landes genügen. Definiert wird eine Mindestlänge von fünf Kilometern, die interkommunale Verbindung von Quellen und Zielen des Alltagsradverkehrs sowie eine Prognose von insgesamt mindestens 2000 Fahrradfahrten täglich.
20.5.20

 

 

Haltendes Auto übersehen

Göppingen. Hoher Sachschaden entstand am Montag bei einem Unfall in Göppingen. Gegen 19 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Mercedes in der Heininger Straße. Wegen des Verkehrs musste er im Bereich der Abzweigung zur B10 halten. Ein 26-Jähriger erkannte die Situation zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er prallte dem stehenden Fahrzeug mit seinem Mercedes in das Heck. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 34.000 Euro.
20.5.20

 

 

Kammerpräsident Martin: Absolute Spitze bei der Ausbildung

Kreis Göppingen Für 66 junge Absolventen einer gewerblichen und einer kaufmännischen Ausbildung gab es jetzt Post von Wolf Martin, dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen. Mit einer frisch gedruckten Ehrenurkunde erhielten sie in diesem Jahr auf dem Postweg eine persönliche Gratulation zu den hervorragenden Leistungen bei der IHK-Abschlussprüfung im Winter 2019/20. Hintergrund der postalischen Ehrung war der coronabedingte Ausfall der traditionellen Preisträgerfeier, den Martin sehr bedauerte. Er hätte die Urkunde gerne persönlich übergeben. „Auf Ihre Leistung können Sie dennoch zu Recht sehr stolz sein. Sie gehören damit zur absoluten Spitze der Ausbildungsabsolventen im Landkreis Göppingen“, schreibt der Kammerpräsident.

Von den 66 Prüfungsbesten erhielten 19 Absolventen einen Preis für sehr gute Prüfungsergebnisse und 47 Absolventen eine Belobigung. In seinem Schreiben an die Preisträger betonte Martin, dass die IHK-Ausbildungsprüfungen zu den schwierigsten Prüfungen im beruflichen Kontext zählen. Die Absolventen hätten bewiesen, wie leistungswillig und -fähig sie seien. Sie zeugten auch vom großen Ausbildungsengagement der IHK-Betriebe im Kreis Göppingen. „Das, was unsere Ausbildungsbetriebe Jahr für Jahr leisten ist aller Ehren wert und gehört auch entsprechend gewürdigt. Mein Dank gilt hier insbesondere den Ausbilderinnen und Ausbildern, die sich jedem neuen Azubijahrgang mit viel Herzblut annehmen und die jungen Menschen zur Berufsreife führen“, so Martin. Interessant sei zudem die hohe Anzahl an Prüfern, die die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe für die IHK-Prüfungen stellen. „Hier zeigt sich einmal mehr, wer als Prüfer die Qualitätssicherung im Dualen Ausbildungssystem übernimmt, hat auch als Ausbilder hohe Ansprüche an die eigene Ausbildung.“ In diesem Zusammenhang dankte Martin allen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für die Arbeit in den viele Prüfungsausschüsse der IHK freistellen.

Mit gleich acht Spitzenazubis konnte sich die WMF Group GmbH aus Geislingen bei der Winterprüfung deutlich vor allen anderen Ausbildungsbetrieben platzieren. Auch hier sind alle Ausbilder aktiv in einem IHK-Prüfungsausschuss engagiert.  Der Ausbildungsleiter Karl Grözinger ist zudem Leiter des gewerblichen IHK-Ausbilderarbeitskreises in Göppingen und Mitglied im Berufsbildungsausschuss der IHK Region Stuttgart. „Das Brennen für die Duale Ausbildung überträgt sich auch voll auf die vielen Auszubildenden“, so der Leiter der Berufsbildung der IHK-Bezirkskammer Göppingen, Dr. Uwe Schwab. Nicht weniger erfolgreich präsentiert sich die MAG IAS GmbH in Eislingen mit sechs Spitzenazubis sowie die EMAG Maschinenfabrik GmbH in Salach, die Grüner Systemtechnik GmbH & Co.KG in Bad Überkingen/Hausen sowie die Schuler Pressen GmbH in Göppingen mit jeweils fünf Preisträgern und Belobigten. Und auch einige junge Frauen sind in den Männerberufen nicht nur angekommen, sondern haben ihre Ausbildung mit einer „Eins“ vor dem Komma abgeschlossen. Dies freut vor allem Edith Strassacker, die IHK-Vizepräsidentin in Göppingen, die als Geschäftsführerin der gleichnamigen Kunstgießerei in einem Familienunternehmen selbst eine Spitzenposition inne hat. Natalie Wiedmann, Industriemechanikerin bei den Allgaier Werken in Uhingen erhält für Ihr sehr gutes Prüfungsergebnis sogar einen Preis. Dr. Ralf Obermaier, Ausbildungsleiter bei den Allgaier Werken ermutigt in diesem Zusammenhang alle Mädchen, sich durchaus auch in einem von Männern dominierten Beruf auszuprobieren. „Die Mädels bekommen das oft besser hin als die Jungs und es entsteht auch ein gesunder Wettbewerb untereinander“, so Obermaier. Wichtig für die Mädchen sei auch, sich technische Ausbildungsberufe nicht nur einen Tag lang beim Girls-Day anzusehen, sondern auch einmal eine einwöchige Berufserkundung durchzuführen. Hier stünden die Türen bei Allgaier aber auch bei allen anderen Unternehmen im Kreis Göppingen immer offen.
20.5.20

 

 

Schüler profitieren von VVS-Integration schon früher

Kreis Göppingen. Für Schüler, die am Aboverfahren des Landkreises Göppingen teilnehmen, gilt die tarifliche Vollintegration in den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart bereits ab dem 1. September 2020. Dies bedeutet, dass die Regionalzüge der Deutschen Bahn und Go-Ahead auf der Filstalstrecke, alle Linienbusse im Landkreis Göppingen sowie alle im heutigen Bereich des VVS verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittel rund um die Uhr mit dem neuen Abo für beliebig viele Fahrten genutzt werden können. Für alle anderen Tickets gilt die Vollintegration erst zum 1. Januar 2021. „Damit können alle Schüler bereits vier Monate vor der Vollintegration vom neuen, erweiterten Angebot profitieren und zu einem noch günstigeren Preis beispielsweise in der schulfreien Zeit nach Stuttgart fahren”, so Sebastian Hettwer, zuständiger Abteilungsleiter im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt Göppingen.  Das neue VVS-Filsland-Scool-Abo löst das bisherige SchülerAbo des Filsland Mobilitätsverbundes ab. Es gilt unverändert für zuschussberechtigte Schülerinnen und Schüler gem. der Satzung des Landkreises Göppingen, unterliegt einer Jahresbindung und ist wie bisher nicht übertragbar.
20.5.20

 

 

Arbeiten an Tegelberg-Mensa kommen voran

Die Arbeiten bei der Mensa an der Tegelbergschule in Geislingen kommen gut voran. Foto: Christiane Wehnert

Geislingen.  Trotz Coronakrise wurde an der Mensa bei der Gemeinschaftsschule am Tegelberg in Geislingen fleißig gewerkelt. Unter Einhaltung der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen kamen die Handwerker gut voran.In den vergangenen zwei Monaten ging es im Inneren der Mensa mit großen Schritten voran: Der Estrich wurde verlegt, die abgehängten Decken montiert, Wand- und Bodenfliesen verlegt, Wände und Decken gestrichen sowie die Montage von Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung startete. Demnächst folgt der Einbau der Mensaküche. „Wir liegen im Zeitplan und Kostenrahmen“, sagt Stadtbauamtsleiter Joachim Burkert. „Die Mensa soll zu Beginn des nächsten Schuljahres fertig sein.“
20.5.20

 

 

Thujahecke in Flammen

Lorch. Widerrechtlich verbrannte ein 56-Jähriger am Dienstagabend in der Marienstraße in Lorch Holz und Müll. Dabei geriet eine Thujahecke in Brand. Das Feuer wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Lorch, die mit 14 Einsatzkräften vor Ort war, gelöscht.
20.5.20

 

 

Tierschutz: Behörden lösen Hühnerstall auf

Einen Hühnerstall - unser Bild ist ein Illustrationsfotos - haben die Behörden im Unteren Filstal aufgelöst. Die Tieren wurden nicht tierschutzgerecht gehalten. Foto: Pixabay

Kreis Göppingen. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamtes Göppingen hat zusammen mit der Polizei eine tierschutzwidrige Hühnerhaltung im Unteren Filstal aufgelöst.

Auf eine Bürgerbeschwerde wurde ein Anwesen im Unteren Filstal am Montagnachmittag  durch Amtstierärzte, Vollstreckungsbeamte des Landratsamtes und Beamte des Polizeireviers Uhingen unverzüglich überprüft. Gegenüber dem Eigentümer des Grundstückes und ehemaligem Nutztierhalter u.a.von Rindern, Ziegen und Hühnern liegt schon seit vielen Jahren eine Nutztierhaltungsuntersagung vor. Dieser hat schon mehrmals entgegen der rechtswirksamen Untersagung eine erneute Tierhaltung ohne die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung beim Veterinäramt auch unter Heranziehung von Dritten als Strohmänner versucht.

Auch aktuell wurde auf eine Haltung der fraglichen Hühner durch einen Dritten verwiesen. Dieser nicht registrierte Tierhalter erschien dann vor Ort. Die Kontrolle zum Schutz der Tiere wurde schließlich unter Hinzuziehung von zusätzlichen Einsatzkräften der Polizei zwangsweise gegenüber dem tatsächlichen Tierhalter und dem Dritten durchgesetzt. Die Hühner wurden unter hochgradig tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten. Bei Tag waren sie in einem baufälligen Schuppen bei Dunkelheit und hoher Schadgaskonzentration eingesperrt. Futter und Wasser waren nicht vorhanden. Nahrung wurde erst bei der Kontrolle angeboten, worauf sich die Hühner umgehend darauf stürzten.  Zahlreiche der 43 Hühner einschließlich eines Hahns waren in einem gesundheitlich schlechten Zustand und wiesen Verletzungen auf.

Nach amtstierärztlicher Bewertung des Hühnerbestandes als erheblich vernachlässigt wurde die Wegnahme der Hühner teils gegen den Widerstand des Tierhalters und des Dritten durch die Tierschutzbehörde vollstreckt.  Die Hühner wurden versorgt und anderweitig tierschutzkonform untergebracht.  Das Veterinäramt wird aufgrund der Tierschutzverstöße ergänzend Strafanzeige erstatten.
19.5.20

 

 

Polizei nimmt Räuber fest

Göppingen.  Weil er im Verdacht steht, einen Jugendlichen ausgeraubt zu haben, muss sich ein 25-Jähriger nun verantworten: Der Mann soll mit dem 16-Jährigen am Samstag im Bus unterwegs gewesen sein. An der Haltestelle in der Wielandstraße müssen beide gegen 22.30 Uhr ausgestiegen sein. Der Tatverdächtige soll seinen Mitfahrer dort bedroht und geschlagen haben. Außerdem hätte er ihn aufgefordert, Bares herauszugeben. Weil der Jugendliche kein Geld dabei gehabt haben soll, hätte der 25-Jährige ein Armband und eine Kette erbeutet, so die ersten Erkenntnisse. Anschließend wäre der Täter zu Fuß geflüchtet. Der 16-Jährige hatte sich das Aussehen des Täters gemerkt und der Polizei beschrieben. Die fahndete und konnte dann gegen 23 Uhr einen Mann festnehmen, auf den die Beschreibung passte. Die Beamten durchsuchten auch dessen Wohnung und fanden Beweismittel. Der Tatverdächtige wurde später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) dauern noch an. Die Beamten wollen den genauen Hergang der Tat erforschen.
19.5.20

 

 

Im Ostalbkreis wieder Corona-Tote

Stauferland. Im Ostalbkreis ist die Zahl der Corona-Toten auf 36 angestiegen. 167 Menschen sind derzeit noch an dem Virus erkrankt, 1339 gelten als genesen. Im Kreis Göppingen sind noch 85 Personen an dem Virus erkrankt, 658 gelten als genesen. Die Zahl der Todesopfer (40) ist seit Tagen nicht weiter angestiegen.
19.5.20

 

 

Lockerungen bringen für den Handel keinen Erfolg

Die Lockerungen für den Handel in der Corona-Krise bringen nicht die erhoffte Besserung in der Branche, stellt die IHK fest. Viele Innenstädte - unser Archivbild zeigt die Göppinger Hauptstraße - seien wie leergefegt. Foto: Rüdiger Gramsch

Region Stuttgart. Die vor kurzem vom Land erlaubten Lockerungen im Einzelhandel bringen nicht die erhoffte Besserung für die Branche. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, an der 39 Einzelhändler und 41 Großhändler aus der Region Stuttgart teilgenommen haben. „Der große Ansturm auf die Innenstädte ist leider ausgeblieben. Die Corona-Krise dämpft das Interesse und die Freude am Einkaufen bei vielen Kunden“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Die Nachfrage ist nicht nur im Einzelhandel ausgeblieben, auch der Großhandel klagt über weniger Nachfrage im Verhältnis zur Vorkrisenzeit. Dies wirkt sich in beiden Teilbereichen negativ auf die Beschäftigungsplanung aus. 38 Prozent der Handelsbetriebe geben an, Personal abbauen zu müssen. Knapp 60 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Beschäftigtenzahlen und nur zwei Prozent wollen Personal aufbauen. Ein kleiner Lichtblick: Seit März 2020 ist der Anteil der Personal abbauenden Betriebe um fünf Prozentpunkte zurückgegangen.

Über 87 Prozent der Einzelhändler in der Region Stuttgart registrieren, trotz der Öffnung weniger Nachfrage, 74 Prozent berichten, dass die Kundschaft um bis zu 50 Prozent abgenommen hat. Immerhin hat sich die Zahl der Betriebe, die für das gesamte Jahr 2020 mit zweistelligen Umsatzeinbrüchen rechnen, von 88 auf 82 Prozent verringert. Durch die geringere Kundenanzahl, den Stillstand und die damit entgangenen Umsatzerlöse verzeichnen über 72 Prozent der Betriebe einen Eigenkapitalrückgang – denn die Betriebskosten laufen weiter. Fast die Hälfte der Betriebe ist jetzt gezwungen, eigene Investitionspläne zu kürzen. „Viele Innenstädte sind wie leergefegt. Wenn die Kunden weiter ausbleiben, laufen wir Gefahr, dass die Einkaufsstraßen auch nach der Corona-Krise nicht mehr so wie früher frequentiert werden“, sagt Breuning. Mehr als jeder zweite Betrieb rechnet damit, frühestens im Jahr 2021 zum Normalzustand der Vorkrisenzeit zurückkehren zu können.
47 Prozent der Unternehmer reagieren mit Rationalisierung auf die Krise. 39 Prozent setzen verstärkt auf Maßnahmen der Digitalisierung. „Einige Einzelhändler, die im stationären Einzelhandel sehr erfolgreich waren, sind gezwungen ihre Ware jetzt auch im Internet anzubieten“, sagt Breuning. Ob sie dabei im Wettbewerb mit bekannten Online-Riesen genauso erfolgreich sein werden, wie mit dem stationären Geschäft, bleibe jedoch offen.
219.5.20

 

 

Bei Kontrolle geflüchtet

Geislingen. Nach mehreren Verstößen nahm die Polizei am Montag in Geislingen einen 33-Jährigen fest. Kurz nach 17.30 Uhr sah eine Polizeistreife den 33-Jährigen in der Fußgängerzone der Hauptstraße mit seinem Auto fahren. Dabei benutzte der Mann sein Mobiltelefon. Bei der Kontrolle konnte sich der Mann nicht ausweisen. Plötzlich rannte er weg. Bei seiner Flucht warf er ein Tütchen mit weißem Inhalt weg. Bei einem späteren Test stellte sich heraus, dass es sich um etwa 0,5 Gramm Kokain handelte. Polizisten konnten den 33-Jährigen einholen und nahmen ihn fest. Dabei setzte er sich zu Wehr und ihm mussten Handschließen angelegt werden. Bei der Festnahme beleidigte er die Polizisten. Die brachten ihn auf ein Polizeirevier. Weiterhin bestand der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Drogen fuhr. Deswegen nahm ein Arzt im Blut ab. Während der Festnahme zeigte sich eine Bekannte des 33-Jährigen aggressiv gegenüber den Polizisten. Darüber hinaus beleidigte die 35-Jährige diese auch. Sie wird nun auch angezeigt.
19.5.20

 

 

33-Jähriger ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Ein 33-Jähriger wurde am Montagabend in Gmünd das Opfer eines Raubes, bei dem bislang unbekannte Täter rund 150 Euro Bargeld erbeuteten. Gegen 22.45 Uhr saß der 33-Jährige auf einer Bank in der Parkanlage Grabenallee, die sich unweit der Waldstetter Brücke / Heugenstraße befindet. Während er sich mit seinem Handy beschäftigte, kamen aus Richtung Karl-Olga-Brücke/Klösterlestraße drei dunkelhäutige Männer hinzu. Nachdem der 33-Jährige aufstand, wurde er von einem der Unbekannten festgehalten, wobei ein zweiter ihm aus der umgeschnallten Ledergürteltasche seinen Kellner-Geldbeutel entwendete. Anschließend flüchteten die drei Männer in Richtung Rechbergstraße. Der Geschädigte blieb unverletzt. Die Unbekannten beschrieb der 33-Jährige als Schwarzafrikaner, ca. 20 bis 25 Jahre alt, zwischen 170 und 180 cm groß. Zwei der Männer trugen dunkle Kleidung, der dritte hatte einen hellen Pullover an. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
19.5.20

 

 

Falschen Gewinn teuer bezahlt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen dem 9. und 12. Mai erhielt ein 77-Jähriger aus dem Bereich Schwäbisch Gmünd mehrere Anrufe von einer angeblichen Finanzbehörde in Berlin. Dem gutgläubigen Mann wurde mitgeteilt, dass er insgesamt 140.000 Euro bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Laut Anrufer müsse der 77-Jährige für Zustell- und Transportkosten des Geldes selbst aufkommen. Die hierfür fällige Summe sollte er per Google-Play Gutscheincodes bezahlen. In der Folge übermittelte der Mann fernmündlich die Codes im Wert von 7.100 Euro.
19.5.20

 

 

Jugendliche Rollerfahrer gefährden Fahrradfahrer

Schorndorf. Zwei bislang unbekannte Jugendliche befuhren am Montagabend den Freiackerweg von Schornbach kommend in Richtung Schorndorf mit einem weißen Motorroller. Hierbei wäre es beinahe zur Kollision mit zwei entgegenkommenden Radfahrern gekommen. Nach Aussagen der Fahrradfahrer waren die beiden Jugendlichen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Da sie keinen Helm trugen, konnten sie wie folgt beschrieben werden: Der Fahrer hatte blonde Haare und viele Pickel im Gesicht, er trug eine Jeans und vermutlich helle Oberbekleidung. Sein Mitfahrer hatte dunkle Haare, beide sollen zwischen 15 und 17 Jahren alt sein. Hinweise auf die Teenager nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
19.5.20

 

 

 

Brennender Auflieger

Aichelberg. Am Montag brannte auf der A8 ein Anhänger auf dem Seitenstreifen.  Gegen 19.50 Uhr meldeten Zeugen einen brennenden Lkw auf der A8. Die Feuerwehr rückte an und löschte das Feuer. Nach einem technischen Defekt hatte der Auflieger am Sattelzug Feuer gefangen. Der 46-jährige Fahrer konnte sein Gespann noch auf den Seitenstreifen lenken. Verletzte gab es nicht. Der Auflieger musste geborgen werden. Der Sattelzug blieb fahrbereit.
19.5.20

 

 

 

Ärger über Vandalismus

Schwäbisch Gmünd. Unbekannte  rissen von Sonntag auf Montag im Pfarrer-Luiz-Weg in Gmünd  einen Mülleimer aus der Verankerung und warfen diesen samt Betonplatte in die Rems. Zudem beschädigten sie eine dort befindliche Parkbank. Der Schaden wird auf 500 Euro geschätzt. Hinweise auf die Vandalen werden vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegengenommen.
19.5.20

 

 

 

OB Zieger gegen Reformpläne für Wahlkreis

Esslingen. „Die Wahlkreise definieren sich stets über die historische Entwicklung ihrer jeweiligen Raumschaften. Die Geschichte der Stadt Stuttgart mit ihren beiden Wahlkreisen und die historische Entwicklung der ehemals freien Reichstadt Esslingen und des gesamten Wahlkreises Esslingen mit rund 250.000 Wahlberechtigten bilden allerdings in ihrer Entwicklung und Identität unterschiedliche Funktionalitäten ab. Deshalb würde eine Zusammenlegung des Wahlkreises Esslingen mit den Stuttgarter Wahlkreisen zu viel Verdruss und Irritationen bei der Wählerschaft führen“, warnt der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger vor der eventuellen Realisierung eines Vorschlags der RWTH Aachen mit einer bundesweiten Reduzierung auf 250 Wahlkreise.  Auch wenn eine Wahlkreisreform grundsätzlich erforderlich sei, führe es bei der Wählerschaft des Bundestags-Wahlkreises Esslingen zu Politikverdrossenheit, wenn sie sich nach der Auflösung und Aufspaltung des Wahlkreises Esslingen mit direkt gewählten Bundestagsabgeordneten gleichsam als Zuschlag der Neckarvororte zu den Stuttgarter Stadtteilen fühlen müsste, so OB Zieger. Das könne nicht richtig sein und würde sicherlich auf null Akzeptanz stoßen, so OB Zieger.
19.5.20

 

 

 

Architekt mit Stadtbücherei-Erweiterung beauftragt

Esslingen. Das Architekturbüro AGN Niederberghaus & Partner GmbH wird mit den Architektenleistungen zur Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei Esslingen beauftragt. Dies hat der Gemeinderat in seiner Sitzung beschlossen und sich damit der Empfehlung der Verwaltung angeschlossen. „Mit diesem Beschluss kommen wir der Realisierung der neuen Stadtbücherei einen guten Schritt näher. Ich bin überzeugt, dass wir uns für den besten Entwurf entschieden haben und mit dem beauftragten Architekturbüro einen sehr guten Partner gefunden haben. Der Entwurf unterstreicht in seiner Antwort auf die komplexe Aufgabenstellung Ideenreichtum und Sensibilität für die notwendige Symbiose zwischen Tradition und Moderne im Bereich zwischen Webergasse und Heugasse W,  so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.
19.5.20

 

 

 

Sanierung des Dicken Turms geht weiter

Esslingen. Dank weiterer Spenden gibt der Gemeinderat zusätzliche Schritte der Innensanierung des Esslinger Wahrzeichens frei. Nach Wochen des Rückbaus unter denkmalschutzrechtlichen Aspekten geht die Innensanierung des Dicken Turms voran. „Das alte bzw. neue Gesicht der Burgstube im ersten Obergeschoss des Dicken Turms lässt sich schon erahnen“, freuen sich Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht, Finanzbürgermeister Ingo Rust und Hagen Schröter vom Burgverein nach der letzten Baubegehung. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats wurden nun zusätzliche Bausteine zur Sanierung des Dicken Turms freigegeben. Somit können mit den ersten beiden Bauabschnitten bereits Teilleistungen aus dem dritten Bauabschnitt realisiert werden. Mit diesen wird die so genannte „Burgstube“, ein Raum im zweitobersten Stockwerk des Turms, mit ca. 40 Plätzen wieder für Veranstaltungen hergerichtet und ist auch barrierefrei über einen neuen Aufzug erreichbar. Außerdem umfasst der Beschluss die Sanierung der Sanitäranlagen, den Rückbau der alten Küche und die Herstellung brandschutzgerechter Fluchtwege. Das Gesamtbauvolumen beträgt rund 966.000 Euro. Der Dicke Turm soll Ende 2020 zur Nutzung wieder zur Verfügung stehen soll.
Seit 2011 liegt der Dicke Turm auf der Esslinger Burg buchstäblich im Dornröschenschlaf. Nachdem der letzte Restaurantpächter geschlossen hatte und auch kein Nachfolger zu finden war, hatte die Stadtverwaltung 2015 ein Sanierungskonzept für die Esslinger Burg vorgelegt, das für den Dicken Turm eine Nutzung als anmietbare „Catering Location“ vorsah. Die Außensanierung des Wahrzeichens hatte die Stadt im Finanzierungsplan vorgesehen, die Innensanierung hingegen sollte durch Spenden finanziert werden.
19.5.20

 

 

 

Paraglider in Notlage

Gruibingen. Leichtere Verletzungen erlitt am Sonntag bei Gruibingen ein 29-Jähriger. Ein Zeuge meldete einen in Not geratenen Paraglider. Der verlor wohl schnell an Höhe und musste von seinem Notfallschirm Gebrauch machen. Polizeistreifen suchten nach dem Verunglückten. Der hatte sich mittlerweile über Notruf gemeldet und sein Aufenthaltsort konnte lokalisiert werden. Von dem Sturz trug der 29-Jährige wohl nur leichtere Verletzungen davon. Die Polizisten brachten ihn direkt in ein Krankenhaus.
18.5.20

 

 

Nach Vollbremsung aufgefahren

Geislingen./ Ein Schwer- und ein Leichtverletzter forderte am Sonntag ein Unfall in Geislingen.  Wie die Polizei berichtet, war gegen 16 Uhr eine 23-Jährige in der Überkinger Straße unterwegs. Wegen eines kreuzenden Kleintiers machte sie mit ihrem Wagen eine Vollbremsung, um das Tier nicht zu überfahren. Der nachfolgende Moped-Fahrer wurde von dem plötzlichen Bremsmanöver überrascht und fuhr auf. Durch den Zusammenstoß erlitt er schwere Verletzungen, sein Sozius eher leichte. Der Rettungsdienst brachte die beiden 17-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt jeweils rund 1.000 Euro.
18.5.20

 

 

Kliniken öffnen wieder für Besucher

Ostalbkreis. Ab Mittwoch, 20. Mai 2020, sind Besuche im Ostalb-Klinikum Aalen, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd sowie in der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen wieder möglich. Seit Mitte März besteht in Baden-Württemberg das Besuchsverbot für Kliniken. In einer Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg wurden nun die Besuchsregelungen für Krankenhäuser aktualisiert.

Für die Kliniken im Ostalbkreis sind Besuche unter folgenden Bedingungen möglich:  Es ist pro Patient und pro Tag ein Besucher erlaubt. Dies können auch verschiedene  Personen sein. Beispielsweise kann an einem Tag die Tochter einer Patientin    kommen, am anderen Tag der Ehemann. Besuche sind in der Zeit zwischen 15 und 19 Uhr  möglich, die maximale Besuchszeit beträgt eine Stunde. Für eine ggf. notwendige Kontaktnachverfolgung müssen sich die Besucher am Eingangsbereich melden und ihre Kontaktdaten sowie die des Patienten angeben. Des Weiteren ist ein Formular zum Gesundheitszustand auszufüllen. Die Kliniken sind im Rahmen des Infektionsschutzes verpflichtet, diese Daten und Checklisten vier Wochen aufzubewahren und anschließend zu vernichten. Die bestehenden Ausnahmeregeln gelten weiterhin, z. B. dass Väter bei der Geburt dabei sein dürfen.
 Folgende Verhaltensregeln sind beim Betreten der Kliniken Ostalb zu beachten: Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen der Klinik; Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend; Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen (auch im Patientenzimmer) ist im ganzen Klinikum einzuhalten; in Mehrbettzimmern ist eine Absprache zwischen den Patienten hilfreich.
18.5.20

 

 

Kaffee und Arbeitsgeräte gestohlen

Göppingen/ Salach. Kaffee und Arbeitsgeräte nahmen Unbekannte Samstag oder Sonntag in Göppingen und Salach mit.  In drei Gebäude drangen Unbekannte am Samstag oder Sonntag in Göppingen und Salach ein: Zwischen 16 und 7 Uhr waren die Einbrecher in Göppingen. In der Langen Straße gingen sie zu einem Geschäft und brachen eine Tür auf. Sie gingen hinein und fanden Kaffee. Den machten sie zu ihrer Beute. Auch ein technisches Gerät zum Kassieren nahmen die Unbekannten mit.  Zwischen 18 und 8.30 Uhr waren die Unbekannten in Salach. Dort gingen sie zu einer Baustelle in der Astrid-Lindgren-Straße. Den Schlüssel zu dem Gebäude fanden sie an der Baustelle. Aus dem Haus nahmen die Täter Arbeitsgeräte. Arbeitsgeräte nahmen Unbekannte auch aus einer Garage in der Friedrichstraße mit. Der Eigentümer hatte das Tor zwischen 21 und 10 Uhr offen gelassen. Ihre Spuren ließen die Einbrecher an den Tatorten zurück. Sie geben den Ermittlern der Göppinger und der Eislinger Polizei erste Hinweise auf die Unbekannten.
18.5.20

 

 

Polizei kontrolliert getunte Fahrzeuge

Göppingen / Eislingen. Weil ihre Pkw zu laut oder verkehrsunsicher waren, wurden mehrere Autofahrer am Sonntag in Göppingen und Eislingen beanstandet.  Besonders getunte Fahrzeuge hatten die Beamten zwischen 14 und 20 Uhr im Blick. Die Spezialisten überprüften insgesamt 30 Fahrzeuge in den Bereichen Göppingen und Eislingen. Ziel der Kontrollen war es, Gefahren durch falsch umgebaute Fahrzeuge zu verhindern. Dass es solche gibt, zeigt das Ergebnis: Insgesamt waren zehn Fahrzeuge nicht in Ordnung. Bei ihnen war durch die Umbauten die Betriebserlaubnis erloschen. In vier Fällen waren es Änderungen am Fahrwerk in einer nicht zulässigen Kombination mit den Rädern. Aber auch Änderungen am Auspuff führten zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Insbesondere deshalb, weil die Fahrzeug dadurch lauter wurden. Zwei Pkw wurden sogar komplett stillgelegt: Weil sie tiefer gelegt wurden, waren die Reifen abgeschliffen und damit nicht mehr verkehrssicher. Die Besitzer erwartet nun ein Bußgeld. Außerdem sie müssen den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Fahrzeuge nachweisen.
18.5.20

 

 

SPD fordert einen Schutzschirm für Kommunen

Kreis Göppingen. Angesichts der massiven Herausforderungen für Baden-Württembergs Kommunen durch die Corona-Krise und die jüngste Steuerschätzung hat die SPD einen finanziellen Schutzschirm und Soforthilfen für Städte und Gemeinden gefordert. Die SPD-Landtagsfraktion und die baden-württembergischen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion haben in einem gemeinsamen Beschluss Hilfen in Höhe von mindestens 2,5 Milliarden Euro vorgeschlagen, die von Bund und Land zu stemmen sind. "Gerade in Krisenzeiten müssen unsere Kommunen voll handlungsfähig sein. Um die höheren Lasten schultern zu können und geplante kommunale Investitionen nicht zu gefährden brauchen Sie finanzielle Unterstützung. Wenn Städte und Gemeinden vor Ort weniger leisten können, spüren das die Bürgerinnen und Bürger sofort", erläutert die SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens.
18.5.20

 

 

Schnupperausweis noch bis 15. Juni

Göppingen. Die Stadtbibliothek Göppingen hat seit dem 23. April wieder für ihre Besucher geöffnet, bietet aber nach wie vor einen kostenlosen Schnupper-Ausweis für die Nutzung ihrer eServices-Angebote an. Damit möchte sie allen Interessierten aus der Region die Möglichkeit geben, ihr umfangreiches virtuelles Angebot kennenzulernen.  Seit vielen Jahren stellt die virtuelle Zweigstelle 24/7 Online-Bibliothek eine große Bandbreite an aktuellen Romanen, Sachbüchern und Kinderbüchern in Form von eBooks zur Verfügung. Aber auch zahlreiche Ausgaben beliebter Zeitschriften und Zeitungen sowie Hörbücher für Groß und Klein finden in digitaler Form immer mehr Anklang. Informationen zu diesen und weiteren eServices der Göppinger Stadtbibliothek sind jederzeit auf der Homepage der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek.goeppingen.de im Bereich „Virtuelle Bibliothek“ zu finden. Wer dieses besondere Angebot unverbindlich ausprobieren möchte und im Kreis Göppingen wohnt, kann sich einfach per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Danach erhält er die Zugangsdaten und weitere Informationen zugeschickt. Der kostenlose Schnupperausweis ist bis zum 15. Juni gültig.
18.5.20

 

 

Wochenmarkt in Hohenstaufen vorverlegt

Göppingen. Wegen des Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag wird der Hohenstaufener Wochenmarkt in dieser Woche bereits am Mittwoch, 20. Mai, von 13.30 bis 15.30 Uhr stattfinden. Der Parkplatz wird aus diesem Grund von 12 bis 16 Uhr gesperrt. In den beiden kommenden Wochen findet der Wochenmarkt wieder wie gewohnt am Donnerstag, 28. Mai, und Donnerstag, 4. Juni, von 12.30 bis 14.30 Uhr auf dem Parkplatz Grabengasse statt.
18.5.20

 

 

61-Jähriger verursacht Unfall

Eislingen. Am Samstag gegen 09.15 Uhr wurde die Polizei in Eislingen auf ein Fahrzeug aufmerksam gemacht, das durch seine offene Fahrertür und die Fahrmanöver des Fahrers auffällig war. Die Polizei konnte vor Ort in Erfahrung bringen, dass der 61-Jährige durch eine medizinische Ursache nicht mehr in der Lage war, sein Auto ordnungsgemäß zu lenken. Es kam zu Gefährdungen von Fußgängern und zu einem Unfall mit einem Pkw. Der 61-jährige Fahrer kam in eine Klinik. Es entstand ein Schaden von insgesamt 8.000 Euro.
17.5.20

 

 

62-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Rechberghausen.  Ein Motorradfahrer kollidierte am Samstagnachmittag beim Überholen mit einem Auto. Eine 64-war mit ihrem Pkw auf der  Landstraße zwischen Rechberghausen und Adelberg unterwegs. Sie war das erste von mehreren Fahrzeugen. Auf Höhe vom Grüngutsammelplatz wollte sie links abbiegen. Ein hinter ihr fahrender Pkw wollte ebenfalls nach ihr auf den Grüngutsammelplatz abbiegen. Während des Abbiegevorgangs der 64-Jährigen überholte ein 62-Jähriger mit seinem Motorrad die Fahrzeugschlange. Hierbei übersah er das linksabbiegende Fahrzeug und prallte frontal dagegen. Daraufhin kam der Motorradfahrer ins Schleudern und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Das Verkehrszeichen brach durch die Wucht aus seiner Verankerung. Der Motorradfahrer wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. An der Unfallstelle waren zahlreiche Rettungskräfte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von 12 000 Euro.
17.5.20

 

 

Betrunkener schläft im Auto ein

Göppingen. Am Samstag wurde der Polizei in Göppingen gegen 14.30 Uhr mitgeteilt, dass in der Davidstraße ein Mann betrunken mit seinem Sprinter gefahren sei. Vor Ort konnten die Beamten in Erfahrung bringen, dass ein 46-Jähriger in seinem Sprinter, bei laufendem Motor eingeschlafen war. Als ein Zeuge ihn ansprach, fuhr er mit seinem Fahrzeug weiter und gab an, sich jetzt schlafen zu legen. Eine Stunde später kam der Zeuge erneut in der Davidstraße vorbei und fand den 46-Jährigen bewusstlos in seinem Fahrzeug sitzend vor. Der Fahrerwurde in eine Klinik gebracht. Ein Alkoholtest ergab, dass der 46-Jährige erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Sein Führerschein wurde durch die Göppinger Polizei beschlagnahmt. Ihm wurde Blut abgenommen und er sieht nun einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entgegen.
17.5.20

 

 

Unbekannte Täter stehlen Tresor

Süßen.  Unbekannte brechen in Bäckerei ein.  In der Nacht zum Sonntag teilte der Besitzer einer Bäckerei in der Johann-Georg-Fischer-Straße in Süßen gegen 4 Uhr der Polizei mit, dass er aktuell einen Einbruch in seine Bäckerei festgestellt hatte. Beim Eintreffen der Polizei bestätigte sich der Sachverhalt. Die bislang unbekannten Täter drangen über den Verkaufsraum in die Bäckerei ein und entwendeten einen im Büro stehenden Tresor. Die Eislinger Polizei ermittelt. Der Schaden beläuft sich auf 7.000 Euro.
17.5.20

 

 

Tunnel- und Brückenbauten führen zu Verkehrsbehinderungen

Der erste Teil der Filstalbrücke auf der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist auf der Ostseite des Tals angekommen. Jetzt musste in den letzten Tagen das Schutzgerüst für den zweiten Brückenteil verschoben werden. Foto: Arnim Kilgus

Region Stuttgart. Für den Bau eines Eisenbahntunnels muss die Autobahn A8 auf Höhe von Stuttgart-Plieningen für etwa eineinhalb Jahre verschwenkt werden.  Die dafür notwendige Änderung der Verkehrsführung erfolgt an zwei Wochenenden. An diesem Wochenende werden bis Sonntag  die Fahrspuren in Fahrtrichtung Karlsruhe verschwenkt, am Wochenende vom 22. Mai bis 24. Mai  folgt die Verschwenkung der Fahrspuren in Fahrtrichtung München. Während der Arbeiten für die Verlegung bleiben zumeist mindestens zwei Fahrspuren befahrbar, für einige Stunden – vor allem in der Nacht – wird teilweise nur eine Fahrspur für den Verkehr geöffnet sein. Zudem ist während der Arbeiten die Autobahnabfahrt in Richtung Messe unter dem Bosch-Parkhaus auf den Fahrspuren in Richtung Karlsruhe von Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr, bis Samstag, 16. Mai, 9 Uhr, gesperrt. Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert, Verkehrsteilnehmer müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen..

Seit heute, Samstag, 18 Uhr wieder freigegeben ist die L1200 zwischen Wiesensteig und Mühlhausen/Täle. Die war seit Donnerstag in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm schreitet der Bau der Filstalbrücke weiter voran. Das erste Brückenbauwerk ist auf der Ostseite des Tals angekommen. Für den Bau des zweiten Brückenbauwerks musste nun das Schutzgerüst über der Landesstraße L1200 umgebaut werden.
16.5.20

 

 

Neuer Sendeplatz für Christoph Schüly

Radiomoderator Christoph Schüly, hier im Bild mit Schlagersängerin Laura Wilde, hat einen neuen Sendeplatz bekommen. Sein "Schwarz-Rot-Gold" ist künftig samstags zwischen 14 und 17 Uhr zu hören. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Schlagerfreunde, die auf Radio Fips seine wöchentliche Sendung verfolgen, müssen sich umgewöhnen. Christoph Schüly hat für seine Sendung „Schwarz-Rot-Gold“, in der er deutschen Schlager und deutschen Pop vorstellt, einen neuen Sendeplatz bekommen. Künftig ist die Sendung zwischen 14 und 17 Uhr zu hören (nicht mehr zwischen 12 und 15 Uhr). Schüly hofft, dass der Neue Sendeplatz auch neue Hörer anlockt. Die Schlagersendung auf Radio Fips gibt es bereits seit Dezember 2008. An den Inhalten seiner Sendung will Schüly nicht viel ändern. So soll auch weiterhin jedes Mal das „Album der Woche“ vorgestellt werden, aus dem dann mehrere Titel gespielt werden. Schüly erhält für seine Sendung viel Lob, denn er verbindet die gespielten Titel immer mit jeder Menge Informationen über den Interpreten, den Komponisten oder den Textdichter. Radio Fips ist im Landkreis Göppingen über UKW 89,0  oder im Kabel auf 99,2 zu hören, sonst im Internet unter www.radiofips.de
16.5.20

 

 

Ostalbkreis: Drei weitere Corona-Tote

Stauferland. Der Ostalbkreis beklagt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Demnach hat sich die Zahl der Gestorbenen von 31 auf 34 erhöht. 206 Menschen sind im Ostalbkreis derzeit noch an dem Virus erkrankt, 1295 genesen. Im Landkreis Göppingen gibt es noch 88 am Corona-Virus-Erkrankte, 655 Menschen sind inzwischen genesen.
16.5.20

 

 

Kaufhof-Filiale steht auf der Kippe

Die Kaufhof-Filiale in der Bleichstraße in Göppingen. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Die Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof in der Bleichstraße in Göppingen steht auf der Kippe. Sollte der Kaufhof-Karstadt-Konzern seine Pläne umsetzen und rund 80 seiner Filialen in Deutschland als Folge der Corona-Pandemie schließen, dann dürfte auch das Göppinger Haus dabei sein, wie Insider vermuten.  Um den Bestand der Filiale wird schon längere Zeit in der Branche, aber auch bei den Kunden diskutiert. Die Spekulationen über eine Schließung des Göppinger Hauses erhielten am Freitag neue Nahrung, als Informationen bekannt wurden, der Konzern müssen 80 seiner 170 Häuser wegen der massiven Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise schließen. Laut Informationen aus der Branche soll vorrangig bei den Filialen von Karstadt Sport, den Reisebüros und in der Konzernzentrale in Essen der Rotstift angesetzt werden. Die Zahl der ins Auge gefassten Filialschließungen könne sich reduzieren, wenn die wirtschaftliche Basis einiger Häuser verbessert werden. Das wäre vor allem durch eine geringere Mete möglich. Bis Juni soll das neuerliche Sparkonzept vorliegen, dann dürfte auch bekannt sein, welche Kaufhof-Filialen endgültig schließen müssen.
15.5.20

 

 

Gmünd weitet Betreuung in Kindergärten aus

Schwäbisch Gmünd (SV).  Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat einen weiteren Schritt zur Entlastung der Familien in der Kinderbetreuung angekündigt. Die konkreten Eckpunkte der weiteren Öffnung der Kitas sollen mit der Fortschreibung der Corona-Verordnung voraussichtlich am Samstag, 16. Mai bekannt gegeben werden. „Die schrittweise Rückkehr zur Normalität in der Kinderbetreuung und damit eine weitere Entlastung der Gmünder Familien liegt mir am Herzen,“ erklärt Oberbürgermeister Richard Arnold. „Vor allem die Vorschulkinder, die ab Herbst in die Schule kommen, sollen in einer ersten Phase wieder in die Kitas gehen können. Hinzu kommen Kinder die einen Integrationsbedarf haben, auch diese werden prioritär aufgenommen“ so der Oberbürgermeister weiter.

„Bereits gestern haben wir in einem Elternbrief die geplante Erweiterung angekündigt, und die Kitaträger entsprechend informiert. Am Dienstag werden wir uns in einer Videokonferenz mit allen Trägern über die Einzelheiten des eingeschränkten Regelbetriebes abstimmen. Ziel ist es möglichst allen Kindern zeitweise einen Besuch der Kindertagesstätte zu ermöglichen“ teilte der Erste Bürgermeister der Stadt, Dr. Joachim Bläse mit.

Der Vorlauf für die Ausweitung der Betreuung ist notwendig, um sich auf Basis der angekündigten Rechtsverordnung, sowie den personellen und räumlichen Voraussetzungen in den jeweiligen Kindertagesstätten auf den möglichen Betreuungsumfang einzurichten. „Mit der neuen Corona-Verordnung, die am Wochenende notverkündet werden soll, können alle Träger ab Montag die individuellen Konzepte für ihre jeweiligen Kitas erarbeiten. Am Dienstag schaffen wir durch die Abstimmung mit allen Trägern eine Verbindlichkeit, die wir dann rechtzeitig zum Start am Montag, 25. Mai, ab dem kommenden Mittwoch, 20. Mai mit den Eltern kommunizieren können“ erläutert Klaus Arnholdt, der Leiter des Amts für Bildung und Sport der Stadt den anstehenden Fahrplan.

Träger, Leitungen und die Teams stehen hier vor einer großen Herausforderung und arbeiten nun intensiv an den Lösungen für die einzelnen Einrichtungen. Fest steht, dass auch über den 15. Juni hinaus ein auf 50 Prozent der Kinder begrenzter Betrieb besteht und nur die Hälfte der Kinder jeweils gleichzeitig in der Einrichtung sein können. Die Stadt schlägt den Trägern daher vor auch die Elternbeiträge für den Monat Juni, für Kinder die nicht in vollem Umfang betreut werden, auszusetzen. Kinder die an verschiedenen Tagen die Kitas besuchen, sollen hierfür einen Tagessatz an Elternbeiträgen zahlen. Dieser wird auf ein zwanzigstel des Monatsbeitrages der jeweiligen Betreuungsform festgesetzt und nachträglich verrechnet.

Die Kitaleitungen werden die Eltern über die mögliche Aufnahme nach den dargestellten Kriterien informieren, die Eltern können ihre Kinder dann direkt in der jeweiligen Kita anmelden. Unberührt bleiben weiterhin die Kriterien der Notbetreuung für Kinder von Eltern aus systemrelevanten oder präsenzpflichtigen Berufen. Derzeit werden im Rahmen der Notbetreuung rund 200 Kinder in Kitas betreut. Insgesamt sind ca. 2 500 Kinder an den Gmünder Kindertagestätten angemeldet.
15.5.20

 Das Verwirrspiel um die Wiederöffnung der Kindertagesstätten dauert an. Was wird wann in welchem Umfang erlaubt? Gibt es am Samstag Klarheit von der Ministerin? Foto: Elisa Grünhagen/Pixabay

 

Göppingen bittet Kindergarten-Eltern um Geduld

Göppingen. „Wir haben vollstes Verständnis für den Wunsch sehr vieler Eltern, ihren Nachwuchs wieder in den Kindertageseinrichtungen betreuen zu lassen. Wir müssen aber auch weiterhin den Infektionsschutz beachten, um eine starke Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern“, umreißt Oberbürgermeister Guido Till das Spannungsfeld, in dem der KiTa-Bereich steht. Ab Montag dürfen gemäß der zu erwartenden neuen Verordnung des Landes 50 Prozent der vorhandenen Plätze belegt werden.

Bereits am 6. Mai hatte die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg angekündigt, dass ab Montag, 18. Mai, die Hälfte der KiTa-Plätze belegt werden dürften. Eine entsprechende rechtliche Regelung liegt allerdings bislang nicht vor; vielmehr gestattet die bestehende Corona-Verordnung die Betreuung ausschließlich beim Vorliegen strenger Kriterien. Die gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums und der drei kommunalen Spitzenverbände - Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag – vom Donnerstagabend räumt den Einrichtungsträgern vor Ort bewusst Spielräume ein, im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Kapazitäten individuelle Konzepte entwickeln zu können, wie die schrittweise Öffnung der Betreuung ab Montag umgesetzt werden könne. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann am Donnerstagnachmittag: „Die Ausweitung kann selbstverständlich nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Die Träger der Einrichtungen benötigen Vorlauf für ihre Planungen und die Organisation.“ Die Göppinger Verwaltungsspitze hat daraufhin am heutigen Freitagvormittag Kriterien entwickelt, nach denen die zur Verfügung stehenden Plätze vergeben werden können – immer unter dem Vorbehalt, dass die am Samstag erwartete Änderung der Corona-Verordnung des Landes diese Spielräume auch tatsächlich einräumt.

Demnach werden vorrangig Kinder aufgenommen, deren Eltern/Alleinerziehende in systemrelevanten Bereichen tätig sind (während der Beschäftigungszeiten) oder  deren Eltern/Alleinerziehende eine Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und keine Möglichkeit z. B. zum Home-Office haben (während der Beschäftigungszeiten). Des Weiteren wird ein Kind aufgenommen, wenn es das Wohl des Kindes erfordert oder ein bestehendes Sprachdefizit die spätere Schullaufbahn zu gefährden droht.

„Sollten darüber hinaus Plätze in einzelnen Einrichtungen verfügbar sein, werden ab Mitte/Ende nächster Woche weitere Kinder aufgenommen werden können, vorrangig Vorschulkinder, gegebenenfalls auch in einem rollierenden System“, ergänzt Erste Bürgermeisterin Almut Cobet. Diese Möglichkeit könne aber erst Mitte der Woche abgeschätzt werden, wenn die Plätze nach den oben genannten Vorrang-Kriterien belegt sein werden. „Wir müssen die Eltern leider noch weiter um Geduld bitten“, so OB Till abschließend. „Die Verordnungen des Landes werden immer erst äußerst spät veröffentlicht. Aber wir tun alles, was wir tun können und dürfen, um den Kindern eine gute Betreuung und den Eltern die benötigte Entlastung anbieten zu können.“
15.5.20

 

 

Corona-Virus: Viele wieder gesund

Stauferland. Im Landkreis Göppingen sind nur noch 90 Menschen am Corona-Virus erkrankt , 651 gelten als genesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang beträgt 40. Im Ostalbkreis gibt es noch 225 Erkrankte, 1276 Personen sind wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 31.
15.5.20

 

 

Nur ein Besucher pro Patient am Tag

Die schon früh während der Corona-Pandemie eingeführten Beschränkungen beim Besuch von Patienten in Krankenhäusern werden gelockert. Darauf haben sich in der vergangenen Woche die Ministerpräsidenten der Länder und die Bundesregierung geeinigt. Am 18. Mai 2020 sollen die Lockerungen in Kraft treten.
„Kreis Göppingen. Wir begrüßen die ersten vorsichtigen Lockerungen der Besuchsregeln, da der fehlende soziale Kontakt zu Angehörigen und Freunden für viele Patienten sehr belastend ist, vor allem wenn er wie jetzt in der Corona-Krise lange Zeit andauert“, sagt Dr. Ingo Hüttner. Für den Medizinischen Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken ist allerdings klar, dass diese Lockerungen nur in langsamen und wohl überlegten Schritten erfolgen können: „Wir haben gelernt, wie hoch ansteckend das Corona-Virus ist. Die strikten Besuchsregeln wurden zum Schutz unserer schwer kranken Patienten und Mitarbeiter vor dem COVID-Virus eingeführt, und dieser Schutz muss natürlich weiterhin gewährleistet sein.“ Die Kliniken haben deshalb für die Klinik am Eichert in Göppingen sowie die Helfenstein-Klinik in Geislingen detailliert ausgearbeitet, wie sich die Öffnung für Besucher damit vereinbaren lässt. Dabei ist vor allem wichtig, größere Menschengruppen zu vermeiden, in denen sich die weiterhin bestehende Abstandsregel nicht einhalten ließe. Konkret gilt somit ab dem kommenden Montag:

Die Zahl der Besucher ist entsprechend der Verordnung des Landes Baden-Württemberg auf eine Person pro Patient und Tag begrenzt. Angehörige sollten sich daher unbedingt im Vorfeld absprechen, wer die Besuchszeit nutzt. Die Besuchsdauer ist auf maximal zwei Stunden innerhalb der Besuchszeit von 14.30 bis 20 Uhr begrenzt. Sprechstundenpatienten sowie Notfallpatienten können, unabhängig von der Tageszeit, ebenfalls von einer Person begleitet werden.  Weiterhin ist kein Besuch möglich bei COVID-positiven Patienten sowie bei Verdachtsfällen. Kinder und Jugendliche in der Kinderklinik können nur von ihren Eltern besucht werden. Besuche von Geschwisterkindern, Freunden oder anderen Verwandten sind weiterhin nicht möglich. Jeder Besucher muss vor Betreten des Krankenhauses eine Checkliste ausfüllen, mit Angaben zur Person und zum Gesundheitszustand. Diese Checkliste ist im Lotsenzelt der Klinik am Eichert in Göppingen bzw. am Lotsenpunkt der Helfenstein Klinik in Geislingen erhältlich; sie kann auch vorab auf der Homepage der ALB FILS KLINIKEN heruntergeladen werden (auf der Seite www.alb-fils-kliniken.de/besuch); eine bereits ausgefüllt mitgebrachte Checkliste erleichtert den Besuchern das Verfahren. Im Lotsenzelt/am Lotsenpunkt wird bei jedem Besucher Fieber gemessen; sollten erhöhte Temperatur gemessen werden oder sonstige COVID-Symptome auffallen, wird der Besucher zur Abklärung ins Triagezelt weitergeleitet. Die bekannten Schutzmaßnahmen wie Tragen einer Mund-Nasen-Maske, Einhalten des Mindestabstands und die üblichen Hygieneregeln (v.a. Händedesinfektion) gelten im Krankenhaus während des gesamten Besuches.
15.5.20

 

 

Teelichter lösen Wohnungsbrand aus

Hattenhofen. Vergessene Teelichter führten am Donnerstag in Hattenhofen zu einem Wohnungsbrand.  Gegen 22.20 Uhr sah eine Anwohnerin starken Rauch, der aus einem benachbarten Gebäude in der Hauptstraße kam. Die Frau setzte sofort den Notruf ab und klingelte an dem Gebäude Sturm. Durch das Klingeln erwachte ein im Gebäude wohnhafter Mann. Er und ein Nachbar begannen, den in einem Wohnzimmer ausgebrochenen Brand mit Wasserflaschen zu löschen. In dem Raum war offensichtlich eine Frau eingeschlafen. Die Feuerwehr brachte sie nach draußen. Mit Verdacht auf Rauchvergiftung kam sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Frau vergessen haben, auf einer Holzkiste brennende Teelichter zu löschen. Dadurch gerieten die Kiste und im weiteren Verlauf der Holzboden in Brand. Der Mitbewohner blieb glücklicherweise unverletzt, vermutlich wegen des schnellen Handelns der Nachbarn. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden rund 1.000 Euro. Die Feuerwehren aus Hattenhofen, Uhingen und Schlierbach waren mit acht Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften am Brandort.
15.5.20

 

 

Deutlich zu schwer

Uhingen.  Mit zu viel Ladung stoppte die Polizei einen Lkw am Donnerstag in Uhingen.  Die Polizisten sahen den Lkw in der Schorndorfer Straße. Der Laster kam nur langsam voran und schwankte immer wieder. Die Beamten stoppten den Lkw. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass der Wagen nur ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen haben durfte. Laut seinen Lieferpapieren betrug das Gesamtgewicht mit Fahrzeug etwa sechs Tonnen. Mit dem 24-jährigen Lkw-Fahrer fuhren sie zu einer Waage. Die zeigte über sechs Tonnen Gewicht an. Die Fahrt war somit zu Ende. Der Fahrer musste nun ein weiteres Fahrzeug organisieren, was ihm einen Teil der Ladung abnahm. Erst danach durfte er seine Fahrt fortsetzen. Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hatte, musste er knapp 500 Euro Sicherheitsleistung bezahlen.
15.5.20

 

 

Pflegeeinrichtungen nochmals mit Schutzkleidung versorgt

Kreis Göppingen.  Nachdem sowohl der Bund als auch das Land angekündigt haben, die zentrale Beschaffung von Schutzausstattung abzuschließen, hat der Landkreis in dieser Woche die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen noch einmal mit Schutzausstattung versorgt. Damit wurden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, in den kommenden Wochen ihren wichtigen Dienst unter den vorgegebenen Hygienstandards auszuführen.  

Landrat Edgar Wolff zeigte sich froh und dankbar, dass das Land in der hochkritischen Anfangsphase dem großen Mangel an Schutzausstattung durch eine zentrale Beschaffung entgegen gewirkt hat. Seit Ende März konnte das Landratsamt aus dieser Zentralbeschaffung den medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Landkreis sowie den Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehren insgesamt rund 400.000 OP-Mundschutz, 30.000 Filtermasken, 80.000 Handschuhe, 6.000 Schutzbrillen sowie 5.000 Schutzanzüge kostenlos zur Verfügung stellen. Ergänzend hierzu hat das Landratsamt die Städte und Gemeinden sowie die ÖPNV-Unternehmen durch eine Sammelbestellung unterstützt. “Uns war es wichtig”, so Landrat Wolff, “alle an der Bekämpfung der Coronakrise beteiligten Stellen unbürokratisch und unkompliziert zu unterstützen.”  Da der Markt mittlerweile wieder deutlich besser aufgestellt ist, wird sich neben Bund und Land auch der Landkreis aus der zentralen Verteilerrolle zurückziehen. Für den Fall einer zweiten Welle der Corona-Pandemie wird ein Kontingent an Schutzausstattung vorgehalten, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
15.5.20

 

 

Binder: Land lässt Familien im Stich

Kreis Göppingen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder (Geislingen) fordert von der Kultusministerin klare Regelungen für die weitere Öffnung des Kita-Betriebs.  Ab Montag sollen Kitas in Baden-Württemberg wieder ihre Türen öffnen. Das Kultusministerium hat dazu noch keine neue Verordnung vorgelegt. Völlig unklar ist, wie der geplante schrittweise Einstieg in die Ausweitung der Betreuung in der Praxis funktionieren soll. „Das Vorgehen von Kultusministerin Eisenmann ist eine Zumutung für Kinder, Eltern, Kitas und Kommunen. Sie hat bei den Eltern hohe Erwartungen geweckt, die völlig zurecht die schnellstmögliche Wiederaufnahme des Kita-Betriebs einfordern. In den Kommunen und Betreuungseinrichtungen vor Ort weiß man aber bis heute nicht, wie man die Ankündigung aus Stuttgart konkret umsetzen soll“, kritisiert Sascha Binder. Es fehle eine klare, rechtsverbindliche Verordnung. Die Vorstellungen des Kultusministeriums zu dem ab 18. Mai geplanten erweiterten Notbetrieb seien völlig vage. Rückmeldungen, die er von Eltern, Erzieherinnen und Einrichtungsträgern im Wahlkreis Geislingen erhalte, zeigten eine hohe Verunsicherung, sagte Binder. Sicher sei, dass die vom Ministerium genannte Quote von 50 Prozent der wieder betreuten Kinder oder der tageweise Besuch der Einrichtungen sich vor Ort nicht rasch organisieren lasse. Auch personell könne es zu großen Problemen kommen, da einige Erzieherinnen zur Risikogruppe gehörten und nicht eingesetzt werden könnten. Erzieherinnen, aber auch Eltern treibe zudem die Frage um, wie die Kinder unter Einhaltung der weiterhin geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen gut und geschützt betreut werden könnten. Binder: „Es ist ein Armutszeugnis für Frau Eisenmann, wenn man all diese Detailfragen zum Wiederanlaufen des Kita-Betriebs jetzt den Einrichtungsträgern und den Erzieherinnen und Erzieher überlässt. Die Familien und Kommunen werden einfach im Stich gelassen.“ Die Landesregierung müsse endlich die Familien in den Blick nehmen, die in der Corona-Pandemie stark belastet sind, forderte Binder. Dazu gehöre, die Kommunen in die Lage zu versetzen, Familien wirksam zu unterstützen und auch finanziell zu entlasten. „Ich erwarte, dass das Land den Kommunen die weiteren Ausfälle bei den Kita-Gebühren erstattet. Dann stellt sich auch die von Frau Eisenmann aufgeworfene Frage, ob einzelne Einrichtungen Kurzarbeit beantragen könnten, überhaupt nicht. Dies wäre ja völlig kontraproduktiv, wenn die Kitas jetzt wieder schrittweise in den Regelbetrieb übergehen sollen“, erklärte Binder.
15.5.320

 

 

Auf Diebestour ertappt

Geislingen.  Einen Rucksack voll mit Sachen klaute am Donnerstag eine mutmaßliche Diebin in Geislingen.  Gegen 18.15 Uhr beobachtete eine Zeugin in einem Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße einen Diebstahl. Eine Frau soll dort Kleidung gestohlen haben, sagte die Zeugin der Polizei. Die Beamten öffneten den Rucksack der 21-jährigen Verdächten, der voll mit Kleidung, Kosmetikartikeln und Schmuck war. Die Sachen hatte die Frau mutmaßlich aus verschiedenen Geschäften zusammengestohlen. Die Polizei stellte das Diebesgut sicher. Die 21-Jährige sieht einer Strafanzeige entgegen.
15.5.20

 

 

Essen vergessen

Schwäbisch Gmünd. Verbranntes Essen war die Ursache für einen Feuerwehreinsatz am Donnerstagabend in der Klarenbergstraße. Ein 26 Jahre alter Mann hatte das Essen auf dem Herd vergessen, wodurch dieses verbrannte. Die Feuerwehr war mit rund 15 Einsatzkräften vor Ort. Der Bewohner wurde durch das Rauchgas leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt.
15.5.20

 

 

Land zahlt Beratung für kleine Unternehmen

Kreis Göppingen. „Seit Wochen vergeht kaum ein Tag, ohne dass sich Selbständige und Betriebe mit der Bitte um Unterstützung bei mir melden. Der Beratungsbedarf ist in der Tat groß. Das zeigt, der Mittelstand braucht einen Kompass aus der Corona-Krise. Das Land bietet jetzt den kleinen und mittleren Unternehmen eine Fachberatung an, die für bis zu vier Beratungstage kostenfrei ist. Ich hoffe, dass vielen Inhaberinnen und Inhabern damit geholfen werden kann, Ihren Betrieb gut durch diese schwierige Zeit zu steuern“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Ab sofort können Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern im direkten Gespräch mit Experten aus den Branchen Handwerk, Einzelhandel, Gastronomie sowie Industrie und Dienstleistung ihre individuelle Situation besprechen. Für die Krisenberatung Corona hat das Wirtschaftsministerium vier branchenorientierte Beratungsdienste beauftragt:  das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der deutschen Wirtschaft (RKW Baden-Württemberg), die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM), die Dehoga-Beratung und die Unternehmensberatung des Handelsverbands Baden-Württemberg. Bis zu vier Beratungstage sind kostenfrei möglich. Die Fachleute bewerten gemeinsam mit den Inhaberinnen und Inhabern die unternehmerische Lage, informieren über Fördermöglichkeiten und besprechen Strategien zur Krisenbewältigung. Auch Liquiditätsplanungen und die Vorbereitung auf Bankengespräche sind möglich. Weitere Informationen und Kontaktdaten der Beratungsdienste sind unter folgendem Link des Wirtschaftsministeriums zu finden:  https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/krisenberatung-corona/
15.5.20

 

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Energieagentur überprüft solarthermische Anlagen

Kreis Göppingen In den vergangenen Jahren wurden immer mehr solarthermische Anlagen installiert. Ob sie auch technisch in Ordnung sind, überprüft die Energieagentur Landkreis Göppingen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale.

Gerd Ott, Energieberater der Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH, sitzt häufig kopfschüttelnd vor seinem Laptop. Meistens untersucht er dann die Auswertung der Daten zur Überprüfung der Funktion einer solarthermischen Anlage, die er zuvor überprüft hatte. Seit 2017 führt die Energieagentur in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die sogenannten Solarwärme-Checks durch. Dabei ist Ott schon zahlreichen Installationsfehlern und defekten Systemkomponenten auf die Spur gekommen.

Vor einigen Jahren zeigte eine unabhängige Untersuchung der Verbraucherzentrale, dass ein hoher Anteil der staatlich stark geförderten Solarthermieanlagen die möglichen und prognostizierten Energie- und Kosteneinsparungen beim Eigentümer nicht erreichen. In Extremfällen wurde durch den Betrieb der Anlage ein erhöhter Energieverbrauch verursacht. Gründe hierfür sind in den meisten Fällen falsch montierte oder defekte Anlagenkomponenten, fehlerhafte Einstellungen der Steuerung oder eine fehlende Anlagenwartung.

“Da das technische Hintergrundwissen beim Nutzer oft nicht gegeben ist und Wärmemengenzähler zur erzeugten Energie bei den Anlagen in den meisten Fällen fehlen, bemerkt der Anlageneigentümer diesen Mangel oft gar nicht”, sagt Energieberater Ott. “Wenn dann bei klarem Wetter und trotz vorhandener Solaranlage die Zentralheizung das Warmwasser mittels Heizöl oder Gas erzeugt, widerspricht das dem eigentlichen Sinn der Investiton!”

Vor diesem Hintergrund entwickelte die Verbraucherzentrale den Solarwärme-Check, bei dem die Funktion und Effizienz der Anlage überprüft werden. Dabei werden die Temperaturverläufe in den Leitungen der Solaranlage und dem Wasserspeicher über einen längeren Zeitraum mitteils speziellen Datenloggern aufgezeichnet. Die ermittelten Daten werden anschließend mithilfe von Aufzeichnungen der Strahlungsverhältnisse aus einer nahegelegenen Wetterstation sowie mit den Betriebsdaten der jeweiligen Heizung abgeglichen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Untersuchung ist mindestens ein klarer Sonnentag innerhalb des Messzeitraumes. Mitteils einer speziell entwickelten Software werden die Daten danach ausgelesen und bewertet.

Die Anlagenbetreiber erhalten per Post abschließend einen umfangreichen Ergebnisbericht der Untersuchung vor Ort, sodass im Falle von Mängeln dem beauftragten Handwerker fachkundige Informationen aus erster Hand vorgelegt werden können. Auch die Information, dass die Anlage sehr gut arbeitet und keine Mängel vorliegen, kann durch den Solarwärme-Check ermittelt werden. “Leider ist das eher selten der Fall”, berichtet Gerd Ott.

Der Solarwärme-Check  wird zum Großteil durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, sodass bei einem Gesamtwert von 422 Euro für den Anlagebetreiber lediglich ein Kostenbeitrag von lediglich 30 Euro anfällt.
Info: Das Angebot richtet sich an alle privaten Verbraucher, welche eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung besitzen. Einen Termin zum Solarwärme-Check können Sie direkt bei der Energieagentur Landkreis Göppingen unter der Telefonnummer 07161 – 65165 00 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vereinbaren. Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschutz-goeppingen.de.
15.5.20

 

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 Interesse an Löwenpfaden wächst

Die Löwenpfade im Landkreis Göppingen, hier auf der Hiltenburg bei Bad Ditzenbach, stoßen auf ein große Echo bei Wanderfreunden.Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen .  Die Löwenpfade im Landkreis Göppingen erfahren einen immer größeren Zulauf. „Die Zugriffszahlen über die Homepage der Löwenpfade haben sich allein im April im Vergleich zum Vorjahresmonat fast vervierfacht“, berichtet Tourismusmanager Holger Bäuerle. „Es konnten im letzten Monat 18.900 Besucher auf der Seite verzeichnet werden. Das entspricht einem Plus von 392 Prozent. Mitte Mai wird voraussichtlich das Besucherniveau auf der Seite für das gesamte Jahr 2019 überschritten werden. Und die Zugriffszahlen vom Vorjahr waren im Vergleich schon mehr als zufriedenstellend. Diese Entwicklung freut uns natürlich sehr“, ergänzt Bäuerle. „Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung mit Sicherheit auf die aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Situation. Viele Menschen suchen in der Natur den Ausgleich zu den momentan begrenzten Freizeit- und Sportangeboten. Wenn wir es mit den angekündigten Lockerungen für Gastronomie und Hotellerie jetzt noch schaffen, aus den gestiegenen Besucherzahlen eine entsprechende Wertschöpfung im Landkreis zu generieren, können wir mehr als zufrieden sein.“
Auch die direkt eingehenden Anfragen im Landratsamt nach der kostenlosen Informationsbroschüre der Löwenpfade sind spürbar gestiegen. Ebenso die Nutzerzahlen der vom Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf gepflegten sozialen Medien für die touristischen Angebote im Landkreis. Durch die gestiegene Anzahl von Menschen in Wald und Flur steigen auch die Begegnungen mit anderen Nutzergruppen in der Natur. Hier appelliert der Tourismusmanager einmal mehr auf ein partnerschaftliches und respektvolles Miteinander. „Nur mit Respekt, Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme lassen sich unnötige Konflikte vermeiden“, so Bäuerle. Denn meist betreten die verschiedenen Nutzergruppen den Wald mit einem gemeinsamen Ziel: der Erholung.  Nähere Informationen zu den Löwenpfaden sind unter www.loewenpfade.de oder in den Tourist Informationen und Rathäusern des Landkreises Göppingen erhältlich.
14.5.20

 

 

Kriegschronik jetzt auch digital verfügbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Die im Herbst 2018 im Stadtarchiv entdeckte, bislang völlig unbekannte Kriegschronik des früheren Stadtarchivars Albert Deibele wurde nun als digitale Edition im Internet veröffentlicht. Mit dieser fast 700 Seiten starken Edition leistet das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd einen nachhaltigen Beitrag zur Aufarbeitung und der Erinnerung an den vor 75 Jahren beendeten Zweiten Weltkrieg.
Deibele begann mit seinen tagebuchartigen Aufzeichnungen im August 1939, als sich der deutsche Überfall auf Polen bereits abzeichnete, und führte sie bis Ende 1945 fort, sodass auch die ersten Nachkriegsmonate unter der Besatzung durch US-Militär betrachtet werden. Er kommentierte sowohl den Kriegsverlauf, den er bis zum Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 begeistert begleitete, als auch das sozial-gesellschaftliche Alltagsleben seiner schwäbischen Heimatstadt. Hierdurch werden intime Einblicke in den durch NSDAP, Kriegsgeschehen, Gerüchte und Einschränkungen bestimmten gesellschaftlichen Alltag dargeboten. Darüber hinaus geben zahlreiche Rückblenden Deibeles wertvolle Einblicke in die Sozial- und Kulturgeschichte Gmünds seit der Jahrhundertwende – etwa zum Einzug des technischen Fortschritts in die privaten Haushalte durch elektrische Öfen, Bügeleisen oder Beleuchtung.
Der Edition der Kriegschronik ist eine instruktive Einleitung von Stadtarchivar Dr. David Schnur vorangestellt, die sich mit der Vita Deibeles und dessen Stellung zum Nationalsozialismus befasst. Der Einleitung ist auch eine Bibliographie der Veröffentlichungen Deibeles beigefügt, die mit ihren rund 350 Titeln ein eindrucksvolles Zeugnis über die enorme Schaffenskraft des langjährigen Gmünder Stadtarchivars ablegt. Die digitale Edition der Kriegschronik ist im Internet verfügbar – weltweit kostenfrei und rund um die Uhr nutzbar.
Schnur, David (Bearbeiter): Tagebücher eines Stadtarchivars. Die Schwäbisch Gmünder Kriegschronik von Albert Deibele (1939-1945) (Quellen aus dem Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd. Digitale Editionen 2), Schwäbisch Gmünd 2020, 683 Seiten, verfügbar via https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:752-opus4-1165 und https://phsg.bsz-bw.de/files/116/2020-05-09-SchnurKriegschonikfinal.pdf (Direktlink zur Edition).
14.5.20

 

 

Corona-Krise zwingt zu digitalen Angeboten

In der Corona-Krise bieten Privatschulen in der Region vermehrt digitalen Unterricht an. Die Auswahl der Medien ist allerdings recht unterschiedlich. Foto: Pixabay

Stauferland. Die Corona-Pandemie trägt dazu bei, dass Privatschulen in der Region ihre digitalen Angebote forcieren und schneller als geplant umsetzen. Eine Entwicklung, die der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner (Geislingen), ausdrücklich begrüßt. Seine Organisation hat eine bundesweite Bildungsallianz gegründet und fordert schon seit langem mehr Geld für den digitalen Unterricht zu Hause.

Die Schulen hat die Corona-Krise unvorbereitet getroffen. Entsprechend flexibel haben die Bildungseinrichtungen auf ihre plötzliche Schließung reagiert. Nicht nur in den staatlichen Schulen war Improvisationstalent gefragt, auch die Privatschulen ließen sich die unterschiedlichsten Angebote an ihre Schüler einfallen, wie eine Umfrage des BVMW in der Region ergab.

Im Privaten Gymnasium in Esslingen war ein Medienentwicklungsplan bereits vor der Krise ausgearbeitet, wie Schulleiterin Sabine Zonewicz erläutert. Die Umsetzung habe sich durch die Krise beschleunigt und es seien auch zusätzliche Angebote eingeführt worden, die im Medienentwicklungsplan nicht vorgesehen waren. So habe der Unterricht in der Oberstufe teilweise per Videokonferenz stattgefunden. Ansonsten habe man jeden Morgen Pflichtaufgaben per E-Mail an die Eltern bzw. Schüler geschickt. Darüber hinaus wurden Angebote über eine Lernplattform bereitgestellt. Die Pflichtaufgaben müssen die Schuler an die Fachlehrer zurückschicken, die dann die Arbeiten bewerten. Schulpsychologen und Sozialpädagogen halten darüber hinaus regelmäßigen Kontakt per Telefon oder Videochat, so dass sie mit jedem Schüler mindestens einmal die Woche gesprochen haben. Die Lehrer haben ausschließlich im Homeoffice gearbeitet, Kontakte zu Eltern und Behörden fanden übers Telefon oder via Mail statt. Sabine Zonewicz, die das private Gymnasium in Esslingen mit seinen 100 Schülern, 20 Lehrern und fünf Schulpsychologen und Sozialpädagogen seit einem Jahr leitet, hofft, dass es noch vor Beginn der Sommerferien zu persönlichen Begegnungen mit den Schülern kommt, auch wenn nicht alle Schüler gleichzeitig im Schulgebäude sein dürfen. Von einem vorzeitigen Ende des Schuljahres hält Zonewicz ebenso wenig wie von einer Verlängerung auf Kosten der Sommerferien. „Prüfungen sollten regulär geschrieben und Zeugnisse ausgestellt werden, notfalls sollte das Halbjahreszeugnis als Grundlage für eine Versetzung herangezogen werden“.

„Relativ gut vorbereitet“, so Anja Österreicher von der nördlich von Ulm gelegenen Freien Realschule Altheim (Alb-Donau-Kreis), sei man in die Corona-Krise gerutscht und habe die digitalen Möglichkeiten inzwischen sogar noch weiter ausgebaut. Aktuell erkennt die Schule einen zusätzlichen Bedarf an Serverkapazitäten für weitere Bildungsangebote. Österreicher, die zusammen mit Werner Kobes, Bettina Ehringer und Markus Maier seit 2016 die Privatschule mit 183 Schülern und 18 Lehrern leitet, setzt vor allem auf die wochenweise zu erfolgende Aufgabenstellung an die Schüler per Mail oder über eine Lernplattform. „Zusätzlich sind alle Lehrkräfte während der Schulzeit für die Schüler erreichbar – per Mail, Telefon oder Videochat“, so Österreicher. Die Lehrer seien meist in der Schule – räumlich getrennt und zeitlich versetzt. Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, würden im Homeoffice arbeiten. Da es in der Schule noch keine Abschlussklassen gibt, entfällt dort auch die Diskussion darüber, in welchem Rahmen die Prüfungen durchgeführt werden können. Allerdings hofft das Schulleitungsteam, dass die Klassen nach den Ferien wöchentlich wieder Präsenzunterricht haben.

Vor der Corona-Krise sei es mit der Digitalisierung seiner Schule noch nicht so weit her gewesen, räumt Herbert Töws von der privaten Dietrich-Bonhoeffer- Schule in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) ein. In der Grund- und Realschule werden 124 Schüler von neun Lehrern unterrichtet. Die Erarbeitung eines Medienkonzeptes habe man dank der Corona-Krise stark forciert, auch weil man jetzt mehr Zeit dafür habe. Vor Schulschließung hätten die Schüler Arbeitshefte und Materialien erhalten, so Töws weiter. Zudem ist eine Cloud eingerichtet worden, auf der wöchentlich die aktuellen Aufgaben hochgeladen werden, ergänzt um Erklärvideos. Lernstandsabfragen können Eltern ebenfalls an die Cloud oder per Mail an die Lehrer schicken. Zudem gibt es direkten Kontakt mit Eltern per Mail oder Telefon. Die Lehrer arbeiten im Homeoffice, kommen bei Bedarf auch in die Schule zum Vorbereiten oder gemeinsamer Planung. Töws hofft, dass es nach den Pfingstferien einen „normalen“ Schulalltag geben wird, der zum Wiederholen, Überprüfen und Abschließen des Lehrstoffs genutzt wird. Schrittweise wolle man da mit den schwächeren Schülern in Kleingruppen beginnen.

Im Bildungszentrum Eislingen (Landkreis Göppingen) werden 66 Schüler von neun Lehrern in verschiedenen Berufsschulklassen unterrichtet. Die Einrichtung wird vom Internationalen Bund getragen, einem freien Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Schulleiterin Svenja Windisch, die seit 2014 die Schule in Eislingen leitet, bestätigt, dass sich die digitale Entwicklung durch die Corona-Krise beschleunigt habe und nun alle gezwungen seien, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und die verschiedenen Plattformen tatsächlich auszuprobieren. „Wir wollten schon lange Microsoft-Teams einführen, allerdings waren die bürokratischen Hürden bislang nicht überwindbar. Jetzt ging es dann plötzlich doch.“ Seit Jahren schon verfügt die Schule über eine Schul-App, die den Schülern Informationen über den Stundenplan, Vertretungen und Anwesenheiten liefert. „Wir Lehrer haben darüber auch ein digitales Tagebuch geführt“, weiß Wendisch. Diese Plattform hat man nun ausgebaut, um mit den Schülern intensiver zu kommunizieren und Aufgaben zu verschicken. Zu Beginn habe man auch Mails und Videotelefonie genutzt, inzwischen erfolge der Unterricht aber über die eingerichteten Mikrosoft-Teams. Geht es nach der Schulleiterin, würde es künftig eine Mischung aus Präsenzunterricht und digitalem Lernen geben.

Lothar Lehner vom BVMV begrüßt, dass unter dem Zeichen der Corona-Krise die Schulen zu mehr digitalem Einsatz gezwungen werden. Dennoch sieht der Repräsentant des Verbandes im Kreis Göppingen und angrenzenden Gebieten Handlungsbedarf. Bei allem Einfallsreichtum der Lehrerkräfte über alle Schulgrenzen hinweg gibt es technische Grenzen und damit Schwachstellen des Systems, so Lehner. Das Breitbandnetz sei extrem löchrig und großflächig nicht vorhanden. Vielfach würden digitale Endgeräte fehlen, um einen gesicherten Online-Unterricht durchzuführen. Pädagogisch- didaktische Online-Lerninhalte sind seiner Meinung nach deutlich Ausbaufähig und Fort- und Weiterbildungsangebote würden fehlen. Lehner, dessen Organisation Gründungsmitglied in der Bildungsallianz ist, fordert ein großes Sofortprogramm für Schulen für den Unterricht zu Hause. „Das ist längst überfällig“. Der Digitalpakt der Bundesregierung greife nicht, da das Geld zweckgebunden sei und nicht dort eingesetzt werden könne, wo es wirklich gebraucht werde.
14.5.20

 

 

Limestor Dalkingen öffnet wieder seine Türen

Ostalbkreis. Nachdem die geplante Öffnung im April nicht stattfinden konnte, ist das Limestor ab Samstag, 16. Mai  nun wieder geöffnet. Es gelten auch hier die für Baden-Württemberg gültigen Abstands- und Hygienevorschriften. Das Limestor ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 1 bis 17 Uhr zugänglich. Führungen und Veranstaltungen können aber vorerst  noch nicht angeboten werden. Auch der Limesturm ist ab 16. Mai 2020 wieder an den Sonntagen von 11 bis 17 Uhr begehbar.
14.5.20

 

 

Feuer auf Bauernhof

Westerheim. Am Mittwoch rückte die Feuerwehr zu einem Brand bei Westerheim aus. Gegen 12.30 Uhr bemerkte ein Zeuge ein Feuer auf einem Bauernhof im Laichenfeld. Einsatz- und Rettungskräfte rückten an. In einem Gebäude befand sich ein Holzofen der in Betrieb war. Der Kamin erhitzte sich wohl so stark, dass daneben gelagerte Gerätschaften Feuer fingen. Bewohner konnten das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Verletzte gab es nicht. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
14.5.20

 

 

Krebspest weitet sich aus

Kirchheim unter Teck. Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Teilortes Jesingen wurde im vergangenen Sommer der Ausbruch der Krebspest festgestellt. Die Krebspest befällt die heimischen Edel- und Steinkrebse, die bei hier einen der europaweit bedeutendsten Bestände aufweisen. Um die Ausbreitungsgefahr einzudämmen, hat die Stadtverwaltung Kirchheim in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart und dem Landratsamt Esslingen im Sommer 2019 so genannte Krebssperren im Trinkbach errichtet. Diese sollen eine  weitere Verbreitung der Pilzsporen weiter bachaufwärts verhindern. Zunächst schien dies eine erfolgversprechende Maßnahme zu sein, nachdem keine weiteren verendeten Krebse mehr entdeckt wurden. Bei der Kontrolle des Krebsbestandes vergangene Woche hat sich herausgestellt, dass die Verbreitung der Krebspest weiter vorangeschritten ist, weshalb in dieser Woche erneut Krebssperren im Trinkbach im Bereich der Gemarkungsgrenze zu Holzmaden errichtet werden. Auch die Gemeinde Holzmaden beteiligt sich an der Maßnahme und baut eine Barriere im Seebach. Der Bau der Sperren erfolgt in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart und dem Amt für Wasserwirtschaft des Landkreises Esslingen.Auch die Bevölkerung kann sich aktiv am Schutz der heimischen Krebsbestände beteiligen. Die Stadtverwaltung bittet darum, weder den Trink- und Seebach noch deren Zuflüsse zu betreten – dadurch kann eine weitere Verschleppung verhindert werden. Die Pilzsporen verfangen sich auch sehr leicht im Fell von Hunden und in Gummistiefeln, und können dadurch rasant in andere Gewässerabschnitte übertragen werden. So gerne viele Hunde auch ins Wasser gehen – Hundebesitzer werden um Mithilfe gebeten und sollten den Badespaß der Vierbeiner unterbinden.
14.5.20

 

 

Schorndorf sagt den Remstal-Sommer ab

Schorndorf. Unter dem Dach des „Remstal-Sommer“ sollten in den kommenden Wochen und Monaten über 100 kommunale sowie einige interkommunale Veranstaltungen stattfinden. Corona-bedingt pausiert das Veranstaltungshighlight in diesem Jahr jedoch, wie die Oberbürgermeister und Bürgermeister/-innen der Remstal-Kommunen jetzt entschieden haben.
Welche kommunalen Veranstaltungen im Einzelnen in welcher Form trotzdem in 2020 stattfinden können, entscheidet die jeweilige Stadt beziehungsweise Gemeinde unter Beachtung der aktuell gültigen Verordnung des Landes Baden-Württemberg.
In Schorndorf werden alle städtischen Veranstaltungen im Rahmen des Remstal-Sommers für dieses Jahr abgesagt. Dies betrifft „Summer in the City“ wie auch die für den Remstal-Sommer neu geplanten Reihen „Matinee im Park“ und „Kultursommer im Park“. Auch alle Stadtführungen sind vorerst bis einschließlich Juni abgesagt. Die weiteren Entwicklungen werden zeigen, ob einzelne, bereits geplante Veranstaltungen dieses Jahr noch stattfinden können. Was die geplanten interkommunalen Veranstaltungen anbelangt, so wurde entschieden, die „Remstal Museumsnacht“ sowie die „12-Stunden-Wanderung“ für 2020 abzusagen. Ob die Kirchen ihre „Nacht der offenen Kirchen“ am 26. September durchführen werden, steht derzeit noch nicht fest.
Das für 5. Juli vorgesehene musikalische Gemeinschaftsevent „Das Remstal singt“ soll hingegen stattfinden, allerdings in virtuellem Format. Vor dem eigenen Computer dürfen Remstäler sowie Remstal-Freunde an diesem Tag unter der musikalischen Leitung von Patrick Bopp nach Herzenslust mitschmettern. Der Link zum Livestream sowie zur Abgabe von Liedwünschen wird rechtzeitig bekanntgegeben.
14.5.20

 

 

Einbahnstraßen-Versuch in Weiler startet

Schorndorf. Am Montag, 18. Mai, startet der bereits von langer Hand geplante Einbahnstraßenversuch in Weiler. Zukünftig wird der Durchgangsverkehr nicht mehr allein durch die Schorndorfer Straße beziehungsweise durch die Winterbacher Straße gelenkt, sondern zusätzlich auch auf die Stettiner Straße verteilt. Sowohl die Stettiner Straße als auch ein Teil der Schorndorfer Straße/ Winterbacher Straße werden dann als Einbahnstraßen ausgewiesen. In einem Probelauf von einem Jahr wird getestet, ob durch die Einbahnstraßenregelung die bisherige Ortsdurchfahrt in Weiler verkehrstechnisch entlastet und das Gefährdungspotenzial durch die schmale Straße verringert werden kann. Aufgrund des enormen Parkdrucks und des Gefahrenpotenzials für Radfahrer durch zahlreiche Grundstückszufahrten wird vorerst auf die Einrichtung von gegenläufigen Radschutzstreifen verzichtet. Entschieden wurde die Maßnahme in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart.
14.5.20

 

 

Neue Realschule in Pliensauvorstadt

Esslingen. Die vorläufig unter dem Namen "Neue Realschule Pliensauvorstadt" laufende Realschule wird zum kommenden Schuljahr 2020/2021 mit zunächst zwei Klassen an den Start gehen und dann im verbleibenden Neubau zweizügig hoch wachsen, bis der Neubau dann bezogen werden kann. Ziel ist es, den Neubau bis zum Schuljahresbeginn 2023/2024 fertigzustellen. „Ab dem Schuljahr 2023/2024 können wir dann die Schule 3-zügig weiterführen. Diese zusätzlichen Kapazitäten benötigen wir zu diesem Zeitpunkt auch dringend, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden", so Bürgermeister Yalcin Bayraktar.
Die Schule startet mit zwei fünften Klassen. Jedes Jahr kommen neue fünfte Klassen hinzu. Die Schule wächst so Stück für Stück auf ca. 500 Schülerinnen und Schüler. Die neue Realschule bietet eine individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler und eine wertschätzende Schulkultur. Eltern, Kinder, Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende können gemeinsam und aktiv die Schulgemeinschaft und Schulschwerpunkte mit gestalten und entwickeln. Flankiert wird der Unterricht durch eine qualifizierte offene Ganztagsbetreuung, warmes Mittagessen und Schulsozialarbeit.
14.5.20

 

 

Albershausen erlässt Kindergartengebühren

Albershausen. Der Gemeinderat von Albershausen  hat beschlossen, den Sorgeberechtigten die Kindergartengebühren für die Monate April und Mai zu erlassen; außerdem werden die Kindergartengebühren für das kommende Kindergartenjahr nicht erhöht.  Die Gemeindeverwaltung ist der Empfehlung des Gemeindetags Baden-Württemberg gefolgt und hat die Elterngebühren für die Monate April und Mai 2020 nicht eingezogen. Die Ansprüche selbst sind beibehalten worden. Allein die Ausfälle für Kindergartengebühren belaufen sich jeden Monat auf über 20.000 Euro. Gleichzeitig rechnet die Gemeindeverwaltung durch die Corona-Pandemie, dass dem kommunalen Haushalt durch die wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen mehr als eine Million Euro fehlen. Dennoch empfahl die Verwaltung dem Gemeinderat, auf die Gebühren zu verzichten: die Kinder konnten aufgrund der Schließung die Einrichtung faktisch nicht nutzen, nicht wenige Sorgeberechtigte haben durch Kurzarbeit selbst finanzielle Einbußen oder sorgen sich schlimmstenfalls gar um ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig ist ein erster und zweiter Rettungsschirm seitens des Landes an die Kommunen aufgespannt bzw. in Aussicht gestellt worden. Diese Mittel will nun der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung in erster Linie dazu verwenden, dass die Kindergartengebühren für die Monate April und Mai niedergeschlagen und damit nicht (nachträglich) erhoben werden.
Weiterhin beschloss das Gremium, dass durch die Corona-Krise die Eltern derart belastet sind, dass eine erneute „Null-Runde“ der Gebühren eingelegt wird. Für die Eltern bedeutet das konkret, dass es bei den bestehenden Gebühren auch im Kindergartenjahr 2020/2021 bleiben wird, sodass auch hier für die Eltern größtmögliche Planungssicherheit besteht.  Für die Notbetreuung, die in den beiden Kindergärten in Anspruch genommen wurde, wird eine Gebühr erhoben.
14.5.20

 

 

Zwei neue Führungskräfte bei Teamviewer

Göppingen. Das MDAX-notierte Tech-Unternehmen Teamviewer (TMV) hat sich mit zwei angesehenen Führungskräften für IT-Security sowie Corporate Governance verstärkt. Dr. Christian Gorecki ist neuer ‚Chief Information Security Officer‘ (CISO), Dr. Kai Werner übernimmt die Position des ‚Group General Counsel – Head of Legal and Compliance‘. Als neuer CISO wird Christian Gorecki die Cyber-Sicherheit des weltweit agierenden Tech-Unternehmens verantworten. Gorecki kommt von T-Systems, wo er zuletzt das Cyber Threat Intelligence Team leitete. In dieser Funktion war er für die Analyse und Abwehr von Cyber-Angriffen gegen die Deutsche Telekom sowie deren globale Kunden zuständig. Zuvor hatte er als Senior Security-Experte bei der Deutschen Telekom sowie als Senior Researcher bei dem IoT-Software-Anbieter AGT International gearbeitet. Christian Gorecki hat an der RWTH Aachen Informatik und IT-Security studiert sowie an der Universität Mannheim einen Doktortitel in Informatik erworben.

Teamviewer-CEO Oliver Steil sagt: „Mit Christian Gorecki nehmen wir einen sehr erfahrenen Experten für Cyber Security an Bord. Für ein Tech-Unternehmen wie Teamviewer hat der Schutz unserer Infrastruktur, Systeme, Daten und Prozesse allerhöchste Priorität. Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in Teamviewers IT-Sicherheit investiert, die wir mit Christian Gorecki und seiner umfangreichen Expertise nun weiter stärken.“

Kai Werner übernimmt die Position des ‚Group General Counsel – Head of Legal and Compliance‘. Teamviewer fasst damit die Leitung der Konzernrechtsabteilung sowie der Bereiche Compliance, Risikomanagement und Corporate Board Office zusammen. Vor dem Wechsel zu TeamViewer war Kai Werner seit 2012 bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP in Frankfurt tätig, wo er sich auf Kapitalmarktrecht, Aufsichtsrecht sowie Compliance spezialisiert und zu einer Vielzahl prominenter Eigen- und Fremdkapitaltransaktionen beraten hat. Kai Werner hat in Heidelberg und Freiburg Jura studiert und den Master of Laws (LL.M.) an der Duke University absolviert.
13.5.20

 

 

Kreis Göppingen: Keine neuen Corona-Fälle

Stauferland.. Die Corona-Pandemie hat im Kreis Göppingen ein 40. Todesopfer gefordert. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass ein über 70-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Es ist seit über einer Woche wieder das erste Todesopfer. Mittlerweile sind 647 Personen vom Corona-Virus genesen und aus der Quarantäne entlassen worden sind. Seit  Dienstag liegen dem Gesundheitsamt keine neuen bestätigten Corona-Fälle vor, die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle bleibt bei 778. Aktuell sind noch 91 Personen im Landkreis Göppingen am Corona-Virus erkrankt.  Im Ostalbkreis gibt es inzwischen 31 Todesfälle, die mit dem Corona-Virus in Zusammenhang stehen. 1212 Personen sind genesen, 270 noch aktuell erkrankt.
13.5.20

 

 

IHK fordert Maßnahmenpaket gegen Stellenabbau

Region Stutgart. Um einen dramatischen Stellenabbau in Baden-Württemberg zu verhindern, braucht die Industrie im Land ein differenziertes Maßnahmenpaket. Ohne Verlängerung des 21-monatigen Kurzarbeitergeldes über den 31.12.2020 hinaus, weitere Anpassungen und Korrekturen im Steuerrecht, Entbürokratisierung, den raschen Ausbau des Glasfaser- und Mobilfunknetzes sowie Innovations- und Start-Up-Förderung wird nach Ansicht der Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg ein erfolgreicher Neustart für die Kernbranche des Landes nicht gelingen, stellt Johannes Schmalzl klar, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, der beim BWIHK für Fragen der Konjunktur und Beschäftigung zuständigen Kammer.Die Industrie stellt knapp 25 Prozent der Arbeitsplätze und 32 Prozent der Wertschöpfung in Baden-Württemberg. Umso mehr geben die aktuellen Beschäftigungspläne der Industrie Anlass zur Besorgnis: rund 40 Prozent der Industriebetriebe planen einer kürzlich durchgeführten BIHK-Umfrage zufolge Personal abzubauen, 56 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Beschäftigtenzahlen, nur zwei Prozent wollen mehr Personal einstellen. Die drastischen Stelleneinsparungen resultieren aus der über Wochen andauernden Produktionseinstellung sowie dem anhaltenden Rückgang der Nachfrage: 81 Prozent der Unternehmen verzeichnen Nachfragerückgänge und 44 Prozent berichten über die Stornierung bereits eingegangener Aufträge. Dabei klagen 96 Prozent der befragten Industriebetriebe über sinkende Inlandsnachfrage, 79 Prozent über fallende Nachfrage aus der EU, 60 Prozent melden geringere Auftragseingänge aus dem Nicht-EU-Ausland. „Die Umfrageergebnisse, der für das Land so wichtigen Branche, sind beängstigend“, so Schmalzl. Demnach erwarten 70 Prozent der teilnehmenden Industriebetriebe für 2020 einen Umsatzrückgang im zweistelligen Bereich. Lediglich gut vier Prozent spüren keine negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf Ihre Geschäfte. 26 Prozent der Unternehmen berichten von Liquiditätsengpässen. Sechs Prozent droht nach eigenen Angaben sogar die Insolvenz. „Die Industrie braucht neben aktuellen Hilfen bessere Rahmenbedingungen“, so Schmalzl. „Die Soforthilfen löschen das Feuer, aber wir brauchen in den nächsten Monaten längerfristig wirksame Instrumente.“

 

 

Flucht ohne Führerschein

Göppingen.  Ein 17-Jähriger flüchtete am Dienstag in Göppingen vor der Polizei. Gegen 16 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Lerchenberger Straße ein Roller ohne Kennzeichen auf. Die Beamten wollten den Fahrer daraufhin kontrollieren. Der gab Gas und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit von Bartenbach über Feldwege bis nach Rechberghausen. Dabei ignorierte er sämtliche Anhaltezeichen der Polizei. In Rechberghausen blieb sein Roller stehen, worauf der Jugendliche zu Fuß weiter flüchtete. Ein Polizist holte ihn ein. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seinem Vater überstellt. Er hat keinen Führerschein und der Roller war nicht versichert. Deshalb sieht er jetzt einer Strafanzeige entgegen.
13.5.20

 

 

Bürgerstiftung nimmt noch Anträge entgegen

Kirchheim unter Teck. Noch bis 30. Juni 2020 können bei der Kirchheimer Bürgerstiftung Anträge auf finanzielle Förderung gestellt werden. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Vorhaben, die im Interesse der Stadt und ihrer Bürger sind. Schwerpunkte liegen auf Projekten in den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Sport, Ökologie sowie bei sozialen und mildtätigen Zwecken. Seit ihrer Gründung hat die Bürgerstiftung über 90 Projekte und Initiativen mit insgesamt rund 280.000 Euro gefördert.
13,5.20

 

 

Festnahme auf frischer Tat

Kuchen. Ein 16-Jähriger brach in Kuchen in ein Schulgebäude ein und wurde auf frischer Tat ertappt.  Gegen 1 Uhr sah ein Zeuge bei dem eingerüsteten Gebäude in Kuchen eine verdächtige Person mit Taschenlampe. Der Mann rief die Polizei, die sofort mit mehreren Streifen anfuhr. Die Beamten erkannten im Inneren eine Person und betraten das Gebäude. Auf einem Flachdach trafen sie den Jugendlichen an und nahmen ihn vorläufig fest. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Minderjährige seinen Eltern überstellt. In das Gebäude war er offensichtlich durch ein aufgehebeltes Fenster gestiegen. Bei der Spurensicherung fanden die Ermittler mehrere aufgebrochenen Türen vor. Ein Tresor stand mutmaßlich zum Abtransport bereit. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Der 16-Jährige muss jetzt mit einer Strafanzeige rechnen.
23.5.20

 

 

Einhorn-Tunnel am Donnerstagabend gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 14. Mai, wird der B 29 Einhorn-Tunnel in der Zeit von 19.30 Uhr bis 24 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Es werden dringende Arbeiten an den Blockfugen durchgeführt. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
13.5.20

 

 

Gmünder Südstadt hilft mit Masken

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Förderverein Gmünder Südstadt leistet einen Beitrag für Gmünder Bürger und verteilt Schutzmasken. Die Projektleitung von "Gmünd hilft" konnten bereits 100 Masken an die Abteilungsleiterin der Gemeinschaftsunterkunft, Margit Nagel, weitergeben.  Weitere Mund-Nase-Schutzmasken werden über den Südstadttreff, Klarenbergstraße 33, an Gmünder Bürger verteilt. Weitere Informationen gibt das Stadtteilbüro Süd, Manuel Herr, unter der Rufnummer 07171/8742813 oder Mobil unter 0176/17071546.

 

 

Neuer Fahrbahnbelag auf Straßen um Neubauten

Neuer Gehwegbelag entlang der Holzheimer Straße im Göppinger Bodenfeld in Höhe der Flüwo-Neubauten. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. In den letzten Wochen wurden um die Neubebauung der Wohnbaugesellschaft Flüwo in der Julius-Keck-Straße und in der Holzheimer Straße im Bodenfeld die Gehwege durch den Fachbereich Tiefbau, Umwelt, Verkehr und Vermessung der Stadt erneuert. Zudem hat die Julius-Keck-Straße zwischen der Holzheimer Straße und der Gottfried-Kinkel-Straße einen neuen Fahrbahnbelag erhalten. Damit konnten die Baumaßnahmen im neugestalteten Quartier abgeschlossen werden.
13.5.20

 

 

Rutschpartie mit Traktor endet glimpflich

Kuchen.  Glück im Unglück hatte am Montag ein Traktorfahrer in Kuchen.  Laut Angaben der Polizei war der 21-Jährige gegen 11 Uhr auf einer Wiese in der Nähe der Straße "Am Sommerberg" unterwegs. Er fuhr mit einem MB-Trac mit Rückewagen einen steilen Weg hoch, um Holzstämme zu laden. Auf sehr nassem Untergrund kam der Traktor ins Rutschen. Das Gespann rutschte etwa 250 Meter den Hang hinab, bevor sich der Traktor an einem Weg überschlug und auf der Seite liegen blieb. Eine Bekannte brachte den Mann in ein Krankenhaus. Das konnte er nach einer Behandlung mit einer leichten Verletzung wieder verlassen. Der Sachschaden am Traktor beträgt rund 20.000 Euro.
13.5.20

 

 

Kreis hat neue Gleichstellungsbeauftragte

Tamara Orban ist neue Gleichstellungsbeauftragte im Landkreis Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Als neue Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Göppingen, wurde Tamara Orban als Elternzeitvertretung für die bisherige Stelleninhaberin, Lidwine Reustle, eingestellt.  Orban ist staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin. Ihr Studium der Sozialen Arbeit absolvierte sie von 2007 bis 2011 an der Hochschule Esslingen. Während ihrer beruflichen Laufbahn war Orban in unterschiedlichen Feldern der Sozialen Arbeit tätig und sammelte viele Erfahrungen. Diese reichen von sozialpädagogischer Familienhilfe über Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung bis hin zur Arbeit im Beratungszentrum bei häuslicher Gewalt. Auch im Bereich Quartiersmanagement war Orban tätig. „Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen ist das Thema Gleichstellung für mich eine besondere Herzensangelegenheit. Ich freue mich sehr, die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten übernehmen zu dürfen und mich mit meinen Erfahrungen in diesen Bereich beim Landkreis Göppingen einzubringen. Ich starte mit meiner neuen Aufgabe beim Landkreis Göppingen in herausfordernden Zeiten. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf rückt gerade in Zeiten von COVID-19 sowohl für Frauen also auch für Männer noch deutlicher in den Fokus und stellt alle vor große Aufgaben. Gerne möchte ich hierbei unterstützen“, betont Tamara Orban.
13.5.20

 

 

Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien

Bartholomä/Heubach. Am Dienstagmorgen wurde festgestellt, dass die Wand des Umspannwerks in der Brunnenfeldstraße sowie die Rückwand der Turnhalle in der Brunnenfeldstraße in Bartholomä durch Farbschmierereien beschädigt wurden.   Im Einmündungsbereich Ostlandstraße/Danziger Straße sowie Ostlandstraße/Stettiner Straße in Heubach wurden indes zwei Stromverteilerkästen mit Farbe beschmiert.
13.5.20

 

 

Göppinger Autokino startet am Donnerstag

Das Autokino-Gelände bei der EWS-Arena in Göppingen. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Mit dem Film „Joker“ feiert das Autokino in Göppingen am  Donnerstag,14. Mai mit einem richtigen Blockbuster seine Premiere. Nach mehr als sechs Wochen Vorbereitung haben die Veranstalter es endlich geschafft. Alle Genehmigungen sind da, die Leinwand steht und der Ton kommt über UKW aus dem Autoradio.

Als die Macher, Kasra Malek, Veranstaltungsmanager der EWS-Arena, Roger Kortus, Geschäftsführer der Filstalwelle und Veranstaltungsprofi Uwe Hanselmann kurz nach dem Corona Lockdown gemeinsam den Entschluss gefasst hatten, das Projekt Autokino zu starten, war klar: Das schafft man nur mit starken Partnern. Die Ersten waren dann auch schnell gefunden. Jens Feth und Michael Häuser, Geschäftsführer von „hippo data“ aus Salach, hatten die 60 qm große  LED-Wand quasi „rumstehen“. Denn ihre Firma, die sonst im internationalen Reitsport tätig ist, war natürlich auch von der Absage sämtlicher weltweiten Großveranstaltungen betroffen.

"Für uns ist das Autokino ein großartiges Projekt, bei dem wir unser Equipment und unser Know-How auch mal wieder in der Heimat zum Einsatz bringen können. Wir freuen uns, etwas beitragen zu können, um unseren Besuchern in dieser Zeit voller Einschränkungen etwas Abwechslung zu bieten", sagt Jens Feth.

Ein Autokino gab es in Göppingen bis dahin noch nicht und auch die Veranstalter waren bis dahin keine Autokino-Profis. Viele Telefongespräche, Mails und tagelange Recherche im Internet brachten die Macher ihrem Ziel langsam näher. Neben allen nötigen Genehmigungen, die die Stadt Göppingen erteilen musste, waren auch Anträge bei der Landesmedienanstalt und bei der Bundesnetzagentur zu stellen, damit eine UKW-Frequenz zur Verbreitung des Kino-Tons zugeteilt werden konnte.

„Nachdem wir die Genehmigungen der Bundesnetzagentur hatten und uns die UKW-Frequenz 94.0 MHz zugeteilt wurde, ging es als nächstes darum, jemanden zu finden, der uns einen UKW-Sender nach allen Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Verfügung stellen und in Betrieb nehmen kann“ betont Roger Kortus, Geschäftsführer der filstalwelle. „Auch hier hat uns wieder eine befreundete Firma aus der Region unterstützt“, ergänzt Kortus. Dieser UKW-Sender inklusive der nötigen Antenne kommt nämlich von Funktechnik-Profi Peter Schmidt, von der Firma Tunnelkom in Eschenbach. Damit der Ton aber im Radio auch gut klingt, muss der Filmton erst mal technisch aufbereitet werden. Hier war Oliver Schwarz vom lokalen Radiosender Radio fips sofort hilfsbereit und stellt die dazu nötige Technik.

„Ohne die vielen lokalen Firmen, die uns alle extrem unterstützen, wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen“, sagt Kasra Malek, Veranstaltungsmanager der EWS-Arena.  „Chef auf dem Platz“ ist der im Landkreis Göppingen durch den „Filstalrock“ bekannte Event-Veranstalter Uwe Hanselmann. Er kümmert sich darum, dass auf dem Kinogelände alles reibungslos klappt. Hanselmann und sein Team kontrollieren auch peinlich genau, dass die Corona-Regeln eingehalten werden und dass sich die Besucher ordentlich verhalten.

„Hupen ist zum Beispiel mit Rücksicht auf die Anwohner strengstens verboten. Wer es trotzdem nicht lassen kann, muss das Gelände sofort verlassen“, so Platzchef Hanselmann. Nachdem alle technischen Voraussetzungen geschaffen waren, mussten die Veranstalter mit den Filmverleihern verhandeln, um auch attraktive Filme im Autokino an der EWS-Arena zeigen zu können. Das scheint gelungen zu sein, denn neben „Joker“ gibt es zum Beispiel in der ersten Woche unter anderem auch die aktuellen Kinoerfolge „Die Känguru Chroniken“ oder „Der Spion von nebenan“.

„Durch unsere LED-Technik können wir aber auch nachmittags Kinder- undJugendvorstellungen spielen und sind nicht auf Dunkelheit angewiesen“ sagt „hippo data“-Geschäftsführer Michael Häuser. Deshalb werden im Autokino an der EWS Arena an den Wochenenden im Nachmittagsprogramm auch Filme wie „Mina und die Traumzauberer“ oder „Die Heinzels“zu sehen sein. Doch nicht nur Kinofilme gibt es zukünftig auf der LED-Wand. Durch die kurz vor Veranstaltungsbeginn entstandene Partnerschaft mit den Staufer Festspielen Göppingen wird jedoch das reine Filmangebot um ein vielfältiges Rahmenprogramm aus den Bereichen Kultur, Kunst und Musik erweitert. Sogar Gottesdienste könne man sich als Teil des Programmablaufs vorstellen.

„Zwei Autokinos machen keinen Sinn, deswegen haben wir uns sehr gerne für eine Zusammenarbeit mit den Machern der EWS-Arena entschieden“, so Benjamin Beck, Mitglied der Geschäftsleitung der Staufer Festspiele. „Trotz der schweren Herzens getroffenen Entscheidung, die Staufer Festspiele in das kommende Jahr zu verschieben, möchten wir den Menschen in der Region ein tolles Programm, dass sich nicht auf die Blockbuster beschränkt, anbieten. Wir werden mit dem Format Autokino spielerisch umgehen und planen auch für Liebhaber des Musiktheaters sinnliche Formate.“

Tickets für alle Veranstaltungen können ausschließlich online gekauft werden. Die Besucher müssen diese Tickets vorher zuhause ausdrucken und zur Kinoveranstaltung mitbringen. Die Tickets werden dann bei Einfahrt auf das Geländekontaktlos durch die Autoscheibe gescannt. Das aktuelle Programm, alle Tickets und die Verhaltensregeln gibt es online unter www.autokino-gp.de
12.5.20

 

 

Geislinger Hock findet nicht statt

Geislingen. Hockverein, Stadtjugendring und Stadtverwaltung haben den traditionellen Geislinger Hock mit Kinderumzug wegen der Corona-Pandemie und der Verbots von Großveranstaltungen abgesagt. „Eine solche Entscheidung fällt uns sehr schwer, da wir wissen, wie gerne die Menschen diese Feste besuchen und sich schon lange vorher auf den Besuch freuen, aber in der momentanen Situation geht es leider nicht anders“, sagt Oberbürgermeister Frank Dehmer.
12.5.20

 

 

Museum im Alten Bau öffnet wieder

Geislingen. Das Museum im Alten Bau  in Geislingen öffnet ab Dienstag, 12. Mai 2020,wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag,15 bis 17 Uhr)s eine Türen. In der Kunstgalerie wird sich der Beginn des Ausstellungsbetriebes noch verzögern.
12.5.20

 

 

Gartenmarkt und Sommerfest abgesagt

Rechberghausen. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung sind Großveranstaltungen bis  Ende August untersagt. Rechberghausen hat deshalb das für den 8. August geplante Sommerfest auf dem ehemaligen Gartenschaugelände ebenso abgesagt wie das Gartenmarkt-Wochenende am 15. und 16. August. Die Kreidezeit am 12. Juli und die Kindertheaterwoche vom 23. bis 30. August sollen dagegen stattfinden. Die Organisatoren prüfen derzeit, wie die Veranstaltungen durchgeführt können, um den Hygienevorschriften Rechnung zu tragen.
12.5.20

 

 

Sabine Herwig leitet jetzt die Bücherei

Sabine Herwig leitet jeetzt die Statdbücherei in Uhingen. Foto: Stadt Uhingen

Uhingen. Die Uhinger Bücherei ist wieder offen. Nach der Schließung Mitte März aufgrund der Coronakrise öffnete sie Ende April  als eine der ersten Büchereien im Landkreis erneut ihre Türen. Seit 1. April ist Sabine Herwig die neue Leiterin der Bücherei. Bereits von Mai 2018 bis September 2019 war sie als Mutterschaftsvertretung in der Bücherei tätig.  Sabine Herwig hat gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen Andrea Haidle und Katrin Ayrer alle Maßnahmen umgesetzt, die laut Coronaverordnung Voraussetzung für die Öffnung waren. Derzeit dürfen nur acht Personen gleichzeitig die Räumlichkeiten nutzen. Alle Besucher sind zur raschen Auswahl angehalten, um die Warteschlangen nicht unnötig zu verlängern. Es bietet sich also an, sich im Vorfeld zu überlegen, was ausgeliehen werden möchte.  
Sabine Herwig (61) hat als gelernte Buchhändlerin und Einzelhandelskauffrau das Metier von der Pike auf gelernt. Ihr Weg führte sie über Bad Godesberg nach München, Ulm und Berlin, um letztendlich mit ihrem Mann sieben Buchhandlungen in und um Göppingen zu eröffnen und zu führen. Nach derenVerkauf hat sie sich eine neue Herausforderung gesucht. Für die Uhinger Stadtbücherei hat die neue Leiterin bereits weitergehende Ziele. Neben zwei neuen Informationsbroschüren, mit Daten zur Online-Ausleihe und allgemeinen Informationen zur Uhinger Stadtbücherei, möchte sie den Internetauftritt optimieren, den Service verbessern, organisatorische Abläufe anpassen, das Sortiment an Büchern und anderen Medien stets aktuell und interessant halten, Kinder fürs Lesen begeistern. Des Weiteren setzt Sabine Herwig einen Akzent auf die Digitalisierung in der Bücherei.
12.5.20


 

Musikschule nimmt Unterricht wieder auf

Uhingen. Ab 11. Mai kann in der Uhinger Musikschule (Berchtoldhof) der Präsenzunterricht mit einem Musiklehrer und einem Schüler in den Fächern Klavier, Keyboard, Violine und Gitarre wieder aufgenommen werden. Sechs der insgesamt 13 Lehrkräfte können unter Einhaltung des Hygieneplans persönlich unterrichten.„Wir waren über die Möglichkeiten des digitalen Unterrichts sehr dankbar, sind nun jedoch auch froh über die herkömmliche Art der musikalischen Vermittlung“, so Wakarecy. Der Unterricht der Blasinstrumente wie Klarinette, Trompete, Posaune und Querflöte müsse weiterhin digital durchgeführt werden. Die Ansteckungsgefahr durch Tröpfcheninfektion ist bei Blasinstrumenten derzeit noch zu hoch.
12.5.20

 

 

Parkscheine statt Parkschein

Göppingen. Die Parkscheibenpflicht in der Innenstadt wird bis zum 14. Juni verlängert. Die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze beträgt werktags von 9 bis 18 Uhr zwei Stunden. In der Innenstadt wurde die Parkscheinpflicht seit Montag, 20. April, in eine Regelung mit Parkscheibe überführt. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße, jeweils inklusive. Die Stadt verzichtet bis zum Ende der Pfingstferien auf die Gebührenpflicht, um die vorsichtige Wiederbelebung des Innenstadthandels und ab 18. Mai der Gastronomie unter Beachtung des Gesundheitsschutzes zu unterstützen. Nach Ablauf der Geltungsdauer dieser Anordnung, also ab 15. Juni, gelten die an sich erforderlichen Parkscheinregelungen wieder.
12.5.20

 

 

Neue Parkplätze am Hauptfriedhof

Am Hauptfriedhof in Göppingen gibt es zusätzliche Parkplätze. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. 20 neue Parkplätze am Hauptfriedhof konnten jetzt im Zusammenhang mit dem Baugebiet Dürerstraße fertiggestellt werden. Die Maßnahme geht zurück auf den Masterplan Hauptfriedhof und entsprechende Anregungen aus dem Gemeinderat. In diesem Zusammenhang wurde auch der Zugang zum Friedhof gestalterisch aufgewertet und behindertengerecht umgebaut. Außerdem wurde ein weiterer Zugang am östlichen Ende des Parkplatzes mit Stufen und Rollatorenrampe erstellt. Mit dem Betonpflaster und dem hellen Grün der frisch gepflanzten und der bestehenden Bäume konnte nah Ansicht der Stadtverwaltung eine deutliche Aufwertung der dortigen Situation erreicht werden.
12.5.20

 

 

Strumfläche im Stadtwald wieder aufgeforstet

Im Göppinger Stadtwald wurde eine Strmnfläche wieder aufgeforstet. Revierleister Reiner Ertl erläutert Einzelheiten. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Eine 0,75 Hektar große Fläche im Göppinger Stadtwald wurde von Sturm Sabine geräumt. Früher standen hier Fichten, Tannen und Kiefern, ein typischer Nadelholzwald. Jetzt wurde wieder aufgeforstet.Für die Wiederherstellung des Waldbestandes wurden vom Forstamt Göppingen 1.500 Bäume gepflanzt, wie Revierleiter Reiner Ertl vor Ort erläuterte. Dabei wurde darauf geachtet, klimastabile Baumarten einzubringen. Durch die Veränderung der klimatischen Bedingungen – - längere Trockenzeiten gibt – müssen die Jungbäume robust sein, um auch noch in mehreren Jahren bestehen zu können. Daher wurden hauptsächlich Eichen und als Begleitbaumart Hainbuchen gepflanzt. An den Rändern wurde mit Kirsche, Eberesche und Rubinien gearbeitet. Diese Baumarten am Rand sollen als „Bienenweide“ fungieren und Nahrungsangebot bieten. Durch die Aufforstung mit klimastabilen Baumarten werden viele Flächen im Stadtwald langfristig Laubwaldbestände, erklärte Revierleiter Ertl.

Die Problematik der Wasserknappheit und des daraus resultierenden sinkenden Grundwasserspiegels trifft nicht nur die jungen Bäume. Auch ältere Bäume leiden verstärkt unter der Trockenheit der letzten Jahre. Die Bäume kommen mit ihren Wurzeln nicht mehr an das zu tief liegende Grundwasser. Als Resultat dieser Problematik trocknen die Bäume aus und werden instabil. Lediglich lang andauernder Landregen könnte hier Abhilfe schaffen. Die kurzen Platzregen sind eher nachteilig: Statt den Boden zu befeuchten, schwämmen sie den nährstoffreichen Oberboden ab. Von diesen Regen profitieren die Bäume nicht. Viele der älteren Bäume im Göppinger Stadtwald sind daher am Absterben oder drohen umzustürzen. Um die Sicherheit zu wahren und damit kein Baum auf die Straße oder Wege stürzen kann, werden die Bäume im Zuge der Verkehrssicherungspflicht überprüft und gegebenenfalls gefällt.
12.5.20

 

 

Rattanbank auf Balkon brennt

Gruibingen. Glimpflich endete am Montagmittag ein Brand auf einem Balkon in Gruibingen. Ein Zeuge bemerkte ein Feuer auf dem Balkon eines Gebäudes in der Straße "Schafhof". Der Mann setzte sofort den Notruf ab und verständigte die Bewohner. Er versuchte bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem weiteren Zeugen das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und die Flammen gelöscht. Gebrannt hatten eine Bank und gelbe Säcke. Die Ursache ist laut Polizei noch unklar. Die Ermittler haben weder Hinweise auf den Defekt eines technischen Geräts, noch auf ein Fremdverschulden. Der entstandene Sachschaden dürfte etwa 1.500 Euro betragen.
12.5.20

 

 

Nach Zusammenstoß gegen Mauer geschleudert

Eislingen. Zwei Verletzte und rund 15 000 Euro Sachschaden forderte am Montag ein Unfall in Eislingen. Gegen 20.30 Uhr war ein 32-Jähriger in der Poststraße in Richtung Göppingen unterwegs. An der Kreuzung Holzheimer Straße missachtete der Mann mit seinem Wagen die Vorfahrt eines Pkw. Mit dem fuhr ein 48-Jähriger in Richtung Holzheim. Die Autos stießen zusammen und schleuderten gegen eine Mauer. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro, an der Mauer entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.
12.5.20

 

 

Lichtinstallation für die Pflege

In rotes Licht getaucht waren Parkhaus und Baukran bei der Klinik am Eichert am Montagabend. Damit wurde am Tag der Pflegenden den Pflegekräften gedankt. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Anlässlich des h Internationalen Tags der Pflegenden haben die Alb-Fils-Kliniken an ihrem Standort in Göppingen mit einer Lichtinstallation ihren Mitarbeitern gedankt. Am Montagabend wurde dabei die der Stadt Göppingen zugewandte Seite des Parkhauses der hoch über der Stadt liegenden Klinik am Eicher in Göppingen rot beleuchtet – wobei die Beleuchtung im Takt des Herzschlags pulsierte. „Mit dem pulsierenden Licht wollten wir die Pflege gezielt in den Fokus stellen und verdeutlichen, welche zentrale Bedeutung Gesundheitsberufe für die Bevölkerung haben, dass sie quasi der Herzschlag der Gesundheit sind“, sagte Margit Hudelmaier, Geschäftsführende Direktorin Pflege- und Patientenmanagement.
12.5.20

 

 

Ab Montag: Nur mit Reservierung ins Restaurant

Kreis Göppingen. Mit Wiederöffnung der Speisegaststätten ab kommenden Montag sind für Betreiber wie Gäste Hygienevorschriften verbunden. „Unsere Mitgliedsunternehmen haben jetzt zumindest Klarheit, was sie zur Eröffnung am beachten müssen, auch wenn es im Detail noch viele Fragen gibt“, berichtet Hans-Ulrich Kauderer vom Badhotel Stauferland in Bad Boll, der zugleich auch Mitglied der Göppinger IHK-Bezirksversammlung ist. Für das Tagesgeschäft ist der Öffnungstermin ein wichtiger erster Schritt, aber von der Normalität sei die Gastronomie noch weit entfernt. „Das gilt vor allem für die zahlreichen Schankwirtschaften und Bars im Kreis Göppingen, die noch immer ohne Perspektive sind“, betont der Hotelier. Er weist darauf hin, dass die Speisegastronomie maßgeblich von Familienfeiern lebe. Hier brauche die Branche schnell Planungssicherheit, da solche Geschäfte einen langen Vorlauf benötigen.
In der neuen Verordnung ist geregelt, dass Gastronomen durch Aushang außerhalb der Gaststätte „prägnant und übersichtlich“ darstellen müssen, welche Vorgaben die Gäste betreffen. Das gelte insbesondere für die Hygienevorgaben sowie für eine vom Betreiber vorgesehene Reservierung. „Wo immer möglich, ist ein Abstand der Gäste zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten“, betont Kauderer. Gästen müsse jeweils ein Sitzplatz zugewiesen werden und der Kontakt und die Kommunikation der Beschäftigten mit den Gästen sei „auf ein notwendiges Mindestmaß“ zu beschränken, so die Verordnung. Soweit räumlich möglich, sollen Servierwagen benutzt werden. Wichtig sei, dass die Gäste vor Betreten der Gaststätte über Reinigungsmöglichkeiten der Hände unter Bereitstellen von Desinfektionsmöglichkeiten oder Handwaschgelegenheiten mit Seife und fließendem Wasser hingewiesen werden müssen. „Eigentlich selbstverständlich, aber unsere Gäste sind dazu angehalten, sich die Hände zu reinigen bevor sie Platz nehmen“, so Kauderer. "Darüberhinaus ist die Gaststätte nach der neuen Verordnung verpflichtet, zu Zwecken der Kontaktnachverfolgung den Name des Gastes, Datum und Uhrzeit des Besuchs sowie die Kontaktdaten, beispielsweise E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, zu notieren. Diese Daten sind nach vier Wochen zu löschen." Die Beschäftigten haben in allen Räumen der Gaststätte mit Gästekontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn es nicht unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger baulicher Schutz besteht. Außerhalb der Räume der Gaststätte mit Gästekontakt gebe es keine Maskenpflicht für die Bedienung. Das Tragen werde nur bei Vorliegen besonderer gesundheitlicher Risiken und bei engem Kontakt der Mitarbeiter im Außenbereich empfohlen. Kauderer betont, dass die Gastronomen verpflichtet sind, ihre eigenen Beschäftigten umfassend zu informieren und zu schulen. „Ich empfehle jedem, das auch entsprechend schriftlich zu dokumentieren“, so Kauderer. Alle Rechtsfragen zur Corona-Verordnung Gaststätten können telefonisch an die zentrale Rechtshotline der IHK Region Stuttgart unter 0711-2005-1688 oder direkt an die IHK-Bezirkskammer in Göppingen unter 07161-6715-0 gestellt werden. Weitere Informationen im Internet unter www.stuttgart.ihk.de.
12.5.20

 

 

Eingeschalteten Herd vergessen

Schwäbisch Gmünd. Mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückten die Freiwilligen Feuerwehren Schwäbisch Gmünd und Bargau am Montagabend zu einem vermeintlichen Brand in die Oberbettringer Straße aus, nachdem eine Anwohnerin die Rettungsdienste verständigt hatte. Vor Ort stellte sich jedoch rasch heraus, dass ein 31-Jähriger eine Pfanne mit Öl auf den Herd gestellt und diesen eingeschaltet hatte. Durch ein eingehendes Telefonat wurde der Mann dann derart abgelenkt, dass er die Pfanne vergaß. Als er auf den daraus entstehenden Brand aufmerksam wurde, erstickte er die Flammen mit einer Decke, wodurch er Schlimmeres verhindern konnte. Außer der verbrannten Pfanne entstand kein Sachschaden.
12.5.20

 

 

47-Jährige dreht durch

Schwäbisch Gmünd. Am späten Montagabend wurden Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd in die Waldauer Straße gerufen, nachdem eine 47-Jährige offenbar regelrecht ausgerastet war. Die Frau hatte Gegenstände vom Balkon geworfen und sich beim Eintreffen der Polizei in einem Zimmer verbarrikadiert. Als die Polizisten die Türe öffneten, schlug die Frau mit einer ca. 30 Zentimeter großen massiven Statue in Richtung Kopf eines Beamten, der den Schlag jedoch abwenden konnte. Da die 47-Jährige zuvor angedroht hatte, aus dem Fenster zu springen, wurde die Feuerwehr verständigt, welche den möglichen Sprung aus dem dritten Stock absichern sollte. Erst nach massiver Gegenwehr der Frau gelang es, sie zu überwältigen und mittels Drehleiter aus der Wohnung zu holen. Die 47-Jährige, die sich selbst mehrere Schnittverletzungen beigebracht hatte, wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
12.5.20

 

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Schwer verletzt nach Überschlag

Schlat. Bei Schlat kam ein alkoholisierter Autofahrer von der Straße ab.  Laut Angaben der Polizei war der 30-Jährige am Samstag gegen 22 Uhr von Schlat in Richtung Süßen unterwegs. Er kam mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinunter. Das Auto überschlug sich und der Fahrer wurde herausgeschleudert. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Da anfangs unklar war, ob möglicherweise eine weitere Person im Fahrzeug war, suchte die Polizei nach dieser. Dazu setzte sie auch einen Hubschrauber ein. Später soll der alkoholisierte Fahrer wohl eingeräumt haben, dass er alleine unterwegs war. Er musste eine Blutprobe abgeben und sieht nun einer Strafanzeige entgegen. Der Seat, an dem rund 3.000 Euro Schaden entstanden, musste abgeschleppt werden. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr waren an der Unfallstelle.
11.5.20

 

 

Fahrversuche enden im Schaufenster

Uhingen. Mehrere 10.000 Euro Schaden entstanden bei einem Unfall am Sonntag in Uhingen.  Ohne Fahrerlaubnis war am Sonntag eine 38-Jährige in der Römerstraße unterwegs. Auf dem Beifahrersitz saß der Fahrzeugbesitzer, der der Frau nach Erkenntnissen der Polizei die Übungsfahrt erlaubt hatte. Gegen 20.30 Uhr kam die Fahrerin nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Zaun und prallte gegen eine Schaufensterfront. Im Schaufenster waren hochwertige Felgen gelagert, von denen einige durch herumfliegende Scherben beschädigt wurden. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden an den Felgen rund 35.000 Euro, der am Auto etwa  2.500 Euro. Es wurde abgeschleppt. Die Frau und der 29-jährige Beifahrer sehen jetzt Strafanzeigen entgegen.
11.5.20

 

 

Schutzmasken-Spende im richtigen Moment

Maskenspende mit Abstandwahrung: Ralf und Katharina Hartdegen, sowie Karin Woyta (v.r.). Foto: Rüdiger Gramsch

 Göppingen. Hilfe und Unterstützung kann die Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung (SAB) auf dem Waldeckhof in Jebenhausen immer gut gebrauchen, vor allem aber in Corona-Zeiten. Dankbar nahm Geschäftsführerin Karin Woyta jetzt 250 medizinische Mundschutzmasken entgegen, die Ralf und Katharina Hartdegen von der Filstal-Mediation in Donzdorf spendeten. Die Schutzmasken werden vor allem für SAB-Mitarbeiter in Hofladen und Suppentöpfle in Göppingen, sowie im Fahrradladen in Geislingen  dringend benötigt.

Durch die Corona-Krise steckt die SAB in finanziellen Schwierigkeiten. Wegbrechende Umsätze durch Schließung ihrer gastronomischen Angebote, aber auch im Fahrradladen in Geislingen oder im Bereich Gartenpflege und Hauswirtschaft führen zu einem dicken Minus, das die Fortführung der Einrichtung, die sich seit über 20 Jahren um Langzeitarbeitslose und psychisch kranke Menschen kümmert, in Frage stellt. Eine von den Gesellschaftern und dem Freundeskreis gestartete Spendenaktion ist, so Karin Woyta, vor einigen Tagen vielversprechend angelaufen.

Dass der SAB derzeit auch mit ganz praktischen Dingen geholfen werden kann, zeigte sich jetzt, als Ralf und Katharina Hartdegen aus Donzdorf anfragten, ob die Einrichtung medizinische Mund- und Atemschutzmasken gebrauchen könnte. Die Anfrage kam im richtigen Moment, da die bestellten Masken noch nicht eingetroffen sind. Das führt dazu, dass die SAB-Mitarbeiter, die im Verkauf tätig sind, vorübergehend mit selbst genährten Schutzmasken aus Stoff arbeiten mussten. „Da kommen Ihre Masken gerade richtig“, freute sich Geschäftsführerin Karin Woyta und stellte dem Spender-Ehepaar die Geschäftsbereiche des Sozialunternehmens und  dessen arbeitsmarktpolitischen Aufgaben vor. Derzeit betreut die SAB in ihren Einrichtungen etwa 170 Menschen, die in ihrer täglichen Arbeit von hauptamtlich beschäftigten Sozialpädagogen angeleitet werden. In den 23 Jahren ihres Bestehens konnte die SAB rund 1000 Teilnehmer  in Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt vermitteln.

Ralf und Katharina Hartdegen, die mit ihrem Unternehmen Filstal-Mediation in Donzdorf Streit- und Konfliktschlichtung im privaten Bereich wie in Unternehmen anbieten, zeigten sich nach einem Hofrundgang von der Arbeit der SAB tief beeindruckt und freuten sich, dass sie mit den Schutzmasken den akuten Engpass überbrücken können. Das Mediationsangebot baute Hartdegen, der auch als Berater in Unternehmen tätig ist, auf, als er immer wieder bei seinen Einsätzen in den Firmen an den Punkt kam, dass Menschen, die zusammenarbeiten sollen, nicht miteinander kommunizieren können. Zumeist deshalb, weil es in der Vorzeit einmal einen Konfliktfall gab. Seit er in den Firmen die Mediation anbiete, werde effizienter im Unternehmen gearbeitet. Hartdegens Frau Katharina, die viele Jahre als Entwicklungsingenieurin in der Automobilbranche arbeitet, ließ sich zur Mediatorin ausbilden und bietet Konfliktlösungen vor allem im privaten Bereich an, so bei Familien- und Paarstreitigkeiten, bei Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, bei Erbstreitigkeiten oder Vollmachts- und Betreuungsangelegenheiten älterer Menschen. Wer frühzeitig den Weg der Mediation wählt, der könne in der Regel hohe Anwalts- und Gerichtsosten sparen, so Katharina Hartdegen.

Spendenkonto: Wer der SAB gGmbH helfen möchte, kann auf das Konto bei der Kreissparkasse Göppingen, IBAB DE60 6105 0000 0000 1364 62, spenden.
11.5.20

 

 

Stadt öffnet Musikschule und Museen

Die Mitarbeiter der Göppinger Kunsthalle freuen sich auf die Wiedereröffnung der Einrichtung. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Die städtische Jugendmusikschule Göppingen startet am Montag mit einem eingeschränkten Musikschulbetrieb. Kunsthalle Göppingen und die Städtischen Museen öffnen ihre Pforten am Dienstag beziehungsweise am Mittwoch.  Die Musikschulen in Baden-Württemberg dürfen in festgelegten Bereichen und unter bestimmten Voraussetzungen den Präsenz-Unterricht wieder aufnehmen. Die Jugendmusikschule nahm ihren Einzelunterricht in den Fächern Streich-, Zupf-, Tasten- und Schlaginstrumente am Montag wieder auf. Ein Hygieneplan regelt die erforderlichen Maßnahmen. So muss während der gesamten Unterrichtszeit unter anderem ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den anwesenden Personen eingehalten werden. Der Präsenz-Unterricht in den Fächern Blasinstrumente und Gesang ist laut ministerieller Verordnung des Landes hingegen noch nicht möglich. Hier wird der Online-Unterricht bis auf weiteres fortgesetzt.

Das Museum im Storchen und die Staufer-Ausstellung am Hohenstaufen öffnen am Dienstag wieder. Das Naturkundliche und das Jüdische Museum, beide in Jebenhausen, am Mittwoch. Besichtigt werden kann jeweils der Dauerausstellungsbereich. In allen Museen gelten die üblichen Hygieneregeln und das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern. Noch ist offen, wann wieder Führungen und Veranstaltungen angeboten werden.

Die Kunsthalle Göppingen öffnet am Dienstag, unter Einhaltung aller notwendigen Hygiene- und Abstandsvorschriften, wieder ihre Ausstellungshallen. Durch das Foyer und den Ausstellungsbereich leitet ein Einbahnstraßen-System die Besucher. Masken werden zum Selbstkostenpreis im Museumsshop angeboten. In der „Halle unten“ wird die Ausstellung „Stephanie Senge. Konsumbibliothek“ bis 27. September gezeigt. Stephanie Senges künstlerisches Anliegen ist es, ein Bewusstsein für das Konsumverhalten zu schaffen. Führungen können gegenwärtig nicht angeboten werden. Die Öffnungszeiten sind unverändert Dienstag bis Sonntag von 13 bis 19 Uhr.
11.5.20

 

 

Neue Leiter des Polizeipostens in Böhmenkirch

Uwe Henning ist neuer Leiter des Polizeipostens Böhemnkirch. Foto: Polizeipräsidium Ulm

Böhmenkirch. Polizeihauptkommissar Uwe Hennig leitet jetzt den Polizeiposten Böhmenkirch. Er ist Nachfolger von Polizeihauptkommissarin Nicole Riethmüller, die zur Verkehrspolizei Heidenheim wechselte. In  einer kleinen Feierstunde im Polizeipräsidium Ulm setzte Polizeipräsident Bernhard Weber Polizeihauptkommissar Uwe Hennig in das Amt des Leiters des Polizeipostens Böhmenkirch ein. Gleichzeitig dankte er der bisherigen Leiterin, Polizeihauptkommissarin Nicole Riethmüller für ihre erfolgreiche Arbeit und ihr Engagement. „Mit Herrn Hennig erhält der Polizeiposten einen besonders erfahrenen Beamten mit Führungsstärke, der aufgrund seiner vielen Dienstjahre über ein umfangreiches Wissen in sämtlichen Bereichen der Polizei verfügt“, so Bernhard Weber.  Seit März 2016 leitete Nicole Riethmüller den Polizeiposten. Unter ihrer Leitung konnten sich die etwa 5500 Menschen in Böhmenkirch sicher fühlen. Das zeigt sich auch darin, dass die Anzahl der Straftaten im Bereich des Polizeipostens im Jahr 2019 leicht auf 148 zurückging und damit unter der von 2018 lag. Damals wurden 176 Delikte verzeichnet. Besonders erfreulich ist, dass die Anzahl der Sachbeschädigungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa 47 Prozent gesunken ist: 2019 wurden in Böhmenkirch nur noch zehn solcher Straftaten begangen. „Polizeiposten erfüllen eine ganz wichtige Funktion“, so der Polizeipräsident weiter. „Sie repräsentieren die Polizei in der Fläche, sind erste Ansprechpartner für die Bevölkerung und leisten damit einen sehr wichtigen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls.
Nicole Riethmüller (40) wurde 1997 bei der Landespolizei Baden-Württemberg eingestellt. Nach zwei Jahren in der Einsatzhundertschaft Stuttgart, folgte von 2004 bis 2007 das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen. Als Polizeikommissarin versah sie ein Jahr ihren Dienst beim Polizeirevier in Bad Cannstatt, bevor sie 2008 zum Polizeirevier Heidenheim wechselte. Dort war sie ab 2012 zunächst Stellvertreterin und später Leiterin einer Dienstgruppe. 2014 wechselte Riethmüller zum Streifendienst beim Polizeirevier Geislingen, bevor sie im März 2016 die Leitung des Polizeiposten Böhmenkirch übernahm. Gleichzeitig unterstützte sie immer wieder die Dienstgruppen in Geislingen.
Uwe Hennig (58) trat 1979 den Dienst bei der Polizei Baden-Württemberg an. Nach der Ausbildung wurde er 1980 in den Streifendienst der Heidenheimer Polizei versetzt. Dort diente er lange Jahre bevor er 2002 zum Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst zugelassen wurde. Nach bestandener Prüfung wechselte der frisch ernannte Kommissar 2005 zur Autobahnpolizei Mühlhausen, danach übernahm er ab 2009 die Leitung einer Dienstgruppe bei der Verkehrspolizeidirektion Heidenheim.
11.5.20

 

 

80 000 Soforthilfe-Anträge in der Region

Region Stuttgart. Seit dem Start der Soforthilfe für Unternehmen von Bund und Land hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart etwa 80.000 Anträge von IHK-Mitgliedsbetrieben, Soloselbstständigen und Freiberuflern bearbeitet. Dazu kommen rund 35.000 Beratungen, mit denen die IHK Region Stuttgart Mitgliedsbetriebe sowie andere Anrufer in der Corona-Krise unterstützt hat.

„Unsere Teams haben die Betriebe und Selbständigen mit aktuellen Informationen für die Antragsstellung versorgt und beim Ausfüllen der Anträge geholfen“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Dafür wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen täglich auf den aktuellen Stand der Corona-Verordnungen des Landes und der rechtlichen Definitionen des Bundes gebracht. In der Spitze waren fast 200 IHK-Beschäftigte für die Antragsbearbeitung und 50 in den Hotlines eingesetzt. Bei der Beratung sind vor allem Informationen zu Themen rund um den internationalen Warenverkehr, das Fortführen der Ausbildung bei Betriebsschließung oder die Umstellung der Produktion auf Medizinprodukte und Schutzkleidung gefragt.

„Unsere regionalen Betriebe zeigen in der aktuellen Krise ein hohes Maß an Flexibilität und Durchhaltevermögen“, so Breuning. Der bisher moderate Anstieg der Arbeitslosigkeit und die hohe Zahl der Anmeldungen zur Kurzarbeit zeigten zudem, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer alles tun, um ihre Beschäftigten in der Krise zu halten. „Es ist aber klar, dass es mit jedem weiteren Tag der Einschränkungen schwieriger wird durchzuhalten“, mahnt Breuning. 
11.5.20

 

 

Einbruch in Ladengeschäft

Schormdorf. Zwischen Sonntag, 17 Uhr und Montag, 7 Uhr brachen bisher unbekannte Diebe in einen Laden in der Wangener Straße in Oberberken ein und entwendeten aus diesem Zigaretten sowie Bargeld. Der Wert des entwendeten Diebesgutes beläuft sich auf mehrere tausend Euro, der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Zeugenhinweise werden erbeten an das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181/ 2040.
11.5.20

 

 

Polizisten bei Einsätzen verletzt

Schwäbisch Gmünd. Die Polizei wurde am Samstagabend in die Straße Beim Lindenmahd gerufen. Hier war es zu einem Familienstreit gekommen, in dessen Verlauf ein 22-Jähriger zunächst versuchte, seine Eltern zu schlagen und anschließend mit einem Schirmständer eine Glastür einschlug. Auf der Anfahrt konnte der junge Mann in der Lachenäckerstraße angetroffen werden. Der 22-Jährige zeigte sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv, zudem konnte eine deutliche Alkoholisierung festgestellt werden. Nachdem der Mann den Anweisungen der Beamten keine Folge leistete und sich entfernen wollte, wurde er festgenommen. Der junge Mann wehrte sich massiv, beleidigte die Polizisten und trat, auf dem Boden liegend, einem Beamten mit dem Fuß ins Gesicht. Im Anschluss wurde der Mann  einem Arzt vorgestellt, der die Einweisung in eine Spezialklinik anordnete.  Am Samstagmittag wurde die Polizei in ein Schuhgeschäft in die Bocksgasse gerufen. Dort kam es zu Streitigkeiten mit einer 49-jährigen Kundin, welche gebrauchte Schuhe umtauschen wollte. Vor Ort zeigte sich die Kundin uneinsichtig und wollte das Ladengeschäft trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen. Nachdem sie von einer 37-jährigen Polizistin zur Tür gebracht werden sollte, riss sie der Beamtin die Schutzmaske vom Gesicht, griff ihr in die Haare und ließ sich zu Boden fallen. Hierbei wurde der Polizistin ein größeres Haarbüschel ausgerissen.
11.5.20

 

 

Kliniken: Fortbildung erstmals online

Kreis Göppingen. Auch wenn langsam die Corona-bedingten Restriktionen gelockert werden, gibt es immer noch Bereiche, die weit von der Normalität entfernt sind. Etwa der Schulbetrieb. Und das trifft nicht nur die Regelschulen, sondern auch andere Lern- und Fortbildungseinrichtungen. Das Institut für Fort- und Weiterbildung (IFWB) der Alb-Fils-Kliniken hat aus diesem Grund den Blockunterricht der Fachweiterbildung „Pflege im Operationsdienst“ online abgehalten. „Das war für uns eine Premiere. Erstmals in der Geschichte des IFWB fand der Theorie-Block einer Fachweiterbildung in einem virtuellen Klassenzimmer statt“, sagt IFWB-Leiterin Dr. Karin Kaiser. „Damit leisten wir auch der Anordnung des Regierungspräsidiums Folge, das angesichts der Corona-Krise Präsenzunterricht für alle Weiterbildungen, die nicht bis Ende Oktober abgeschlossen sind, untersagt hat.“ Das virtuelle Klassenzimmer hat funktioniert und ist, trotz einiger anfänglicher Zugangs- und Verbindungsschwierigkeiten, bei allen Beteiligten gut angekommen.
11.5.20

 

 

Esslinger Stadtmuseum öffnet wieder

Esslingen. Am Donnerstag, 14. Mai, öffnet das Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen (Hafenmarkt 7) wieder nach der coronabedingten Schließung. Zunächst ist nur die Dauerausstellung zugänglich. Der Besuch ist zu den üblichen Öffnungszeiten möglich: dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Es dürfen sich nur bis zu 30 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig im Haus aufhalten, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Schutz. Veranstaltungen und Führungen entfallen bis auf Weiteres. Ab Samstag, dem 16. Mai 2020, ist die Abschluss-Ausstellung des Projekts „Viele Teile, eine Stadt! Gemeinsam Stadt(teil)geschichten entdecken.“ geöffnet. Zu dieser Ausstellung ist der Eintritt frei.
11.5.20

 

 

"Fifty-Fifty-Taxi" pausiert weitere Woche

Ostalbkreis. Aufgrund der aktuellen Lage wird die Verkehrssicherheitsaktion "Fifty-Fifty-Taxi bis auf Weiteres, vorerst bis zum 18. Mai, eingestellt. Die Landkreisverwaltung bittet auch die jungen Leute, sich an die dringenden Empfehlungen zu halten und soziale Kontakte auf das Notwendigste zu minimieren. 

 

 

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Zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Schorndorf. Zwei Verletzte forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Samstagnachmittag bei Schorndorf. Ein 27 -Jähriger fuhr mit seinem Kleinbus die L1148 von Schorndorf-Miedelsbach in Richtung Rudersberg. Nach der Einmündung Steinenberg kam der Kleinbus aufgrund noch ungeklärter Ursache ins Schleudern und auf den rechten Grünstreifen. Von dort geriet er dann auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommenden 51 -jährige Pkw-Fahrerin konnte trotz einer eingeleiteten Vollbremsung einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Die Fahrerin erlitt schwere Verletzungen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt 30.000 Euro.
10.5.20

 

 

 

Zeugin meldet betrunkenen Autofahrer

Eislingen.  Am Sonntag gegen 2.15 Uhr meldete eine Zeugin der Polizei einen Mann, der total betrunken in seinen Pkw eingestiegen und weggefahren sei. Anhand des angegebenen Kennzeichens konnte die Anschrift des Mannes schnell ermittelt werden. Er wurde dort beim Einparken seines Pkw durch eine Polizeistreife festgestellt. Ein Alkoholtest bestätigte die Angaben der Zeugin. Bei dem 50-jährigen Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein einbehalten. Er erhält eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.
10.5.20

 

 

 

Unfall fordert drei Verletzte

Uhingen.  Am Samstag gegen 22.50 Uhr befuhr ein 39-jähriger Mann mit seinem Pkw die B10 von Göppingen in Richtung Stuttgart. An der Anschlussstelle Göppingen-Faurndau verließ er die B10 und wollte am Ende der Ausfahrt nach rechts abbiegen. Vermutlich aufgrund seiner alkoholischen Beeinflussung übersah er hierbei ein von links kommendes Fahrzeug. Bei der Kollision wurden sowohl der Unfallverursacher als auch der Fahrer des anderen Wagens, ein 58-jähriger Mann und dessen 55-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Alls drei mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfallverursacher wurde neben den Untersuchungen gleich noch eine Blutentnahme durchgeführt. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10 000 Euro. Der Unfallverursacher erhält eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und sein Führerschein wurde einbehalten.
10.5.20

 

 

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Trauer um Ehrenbürger Karl-Otto Völker

Schorndorf.  Der Schorndorfer Ehrenbürger Karl-Otto Völker ist am Samstag nach längerer Krankheit im Alter von 74 Jahren gestorben. „Mit ihm verlieren wir einen Freund und einen Stadtrat mit ganz viel Engagement und Hingabe für Schorndorf, insbesondere für den Menschen Gottlieb Daimler,“ würdigte Oberbürgermeister Klopfer den Toten. Als Stadtführer schuf und verkörperte er die Figur Daimlers in Perfektion. Karl-Otto Völker wurde am 5. März 1946 in Schorndorf geboren.
Nach seiner Ausbildung bei der AOK in Schorndorf zeichnete er unter anderem ab 1974 durchgehend als Pressesprecher der AOK Rems-Murr für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und war am Wandel der AOK von der Krankenkasse zur Gesundheitskasse maßgeblich beteiligt. Ab 2007 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2011 war er Leiter Produktmanagement / Kommunikation / Gesundheitsförderung bei der AOK Ludwigsburg-Rems-Murr. Daneben engagierte er sich bei der AOK auch als Ausbilder, Dozent am AOK-Bildungszentrum und Personalrat.
Ab 2011 widmete sich Karl-Otto Völker als Stadtführer mit großer Hingabe und Leidenschaft dem Menschen Gottlieb Daimler und dem Thema „Daimlerstadt Schorndorf“. Er schuf und verkörperte die Figur „Gottlieb Daimler“ in Perfektion und vermittelte bis 2017 mit großer Sachkunde und sehr lebendig das Leben und Werk des großen Sohnes seiner Stadt. Gemeinsam mit seiner Frau brachte er eine viel beachtete Daimler-Biographie heraus. Die Wurzeln seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten liegen im CVJM. Bereits als Schüler leitete er eine Jugendgruppe und organisierte Zeltlager. In der Kirche fand er bis heute ein Stück Heimat. Im Vorstand des Stadtjugendrings (1966-1971) organisierte er später Konzerte, Tanztees und Jugendbälle. Parallel dazu bemühte er sich um ein autonomes, selbstverwaltetes Jugendhaus. Mit der Gründung des Jugendzentrums Hammerschlag 1972 wurde dies Realität und Vorbild für viele andere Jugendhäuser.
Völker war – mit zwei Jahren Unterbrechung – von 1970 bis 1983 zweiter Vorsitzender der Manufaktur. 2018 konnte die Manufaktur ihr fünfzigjähriges Jubiläum feiern. 1988 war Völker Gründungsmitglied des Schorndorfer Jazzclubs „Session  ́88“,
1978 bis 1986 stellvertretender Vorsitzender der Awo Schorndorf, Langjähriges Mitglied bei der SG Schorndorf und Anhänger und Unterstützer der Ringer des ASV Bauknecht Schorndorf.
Karl-Otto Völker war Impulsgeber für die Gründung der Bürgerstiftung Schorndorf 2007/2008 und von 2008 bis 2018 auch Mitglied im Stiftungsrat. Seit 1967 laden Bewohner des Ochsenberg am Heiligen Abend die Bevölkerung von Schorndorf zum gemeinsamen „Weihnachtslieder-Singen“ ein. Karl-Otto Völker war als damaliger Innenstadtbewohner der Ideengeber für diese Veranstaltung. Seit seinem 23. Lebensjahr engagierte sich Völker zunächst bei den Jusos, später dann in der SPD. 1975 kandidierte er erstmals für den Gemeinderat und rückte 1978 für den ausscheidenden Werner Schretzmeier nach. Bis September 2016 war Karl-Otto Völker als Mitglied der SPD-Fraktion, ab 1986 30 Jahre lang deren Fraktionsvorsitzender und viele Jahre einer der ehrenamtlichen Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Von  1994 bis 2014 war Karl-Otto Völker Mitglied im Kreisrat des Rems-Murr-Kreises und übernahm hier von 2006 bis 2011 das Amt des Fraktionsvorsitzenden der SPD und von 2001 bis 2008 des Sprechers der SPD-Kreistagsfraktion im Krankenhausbetriebsausschuss.

Engagiert war Völker aus im Verwaltungsrat der Kreissparkasse Waiblingen, im Vorstand des Sportkreises Rems-Murr, beim Verein Hardware4Ffriends Rems-Murr und beim Krankenhausverein. Zudem war Völker Patientenfürsprecher und von 2013 bis November 2017 stellvertretender Vorsitzender und danach bis November 2018 Vorsitzender des Landesseniorenrates Baden-Württemberg.
Seine Auszeichnungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande 2007, der Ehrennadel des Städtetags Baden-Württemberg in Gold 2008, der Städtischen Verdienstmedaille in Gold 1999, dokumentieren ebenfalls welche Anerkennung und Würdigung seine vielfältigen ehrenamtlichen Verdienste in der Öffentlichkeit finden. Im Dezember 2018 wurde Völker das Ehrenbürgerrecht der Stadt Schorndorf verliehen.
9.5.20

 

 

„Spargel-Spezial“ auf dem Wochenmarkt kommt an

Um den Spargel drehte sich am Samstag alles auf dem Ebersbacher Wochenmarkt. Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach. Die „to go“-Variante des Ebersbacher Wochenmarkt „Spargel-Spezial“ am Samstag ist bei den Besuchern sehr gut angekommen und hat für ein deutliches Besucherplus gesorgt. Es waren zahlreiche neue und unbekannte Gesichter zu sehen gewesen, war von den Marktbeschickern zu hören. Der Abverkauf lief so gut, dass sogar Ware wie Spargel, Salat oder Blumen nachgeliefert werden mussten. Zum Ende hin war kein weißer Spargel mehr zu bekommen. Rund 450 Probiererle wurden von der Stadtverwaltung an begeisterte Familien und Einzelpersonen ausgegeben: eine Portion Spargelsuppe im Gläsle vom Gasthaus Hecht, Gelbkornweizenmehl aus eigenem Anbau von der Familie Gutmann für Flädle und Schinkenvariationen im Dösle von der Metzgerei Rapp. Um 11Uhr war auch hier alles vergriffen – wie die Muttertagsboxen vom Gasthaus Hecht sowie die Flyer von „Bücher tun Gutes e.V.“ Auch die zum frischen Spargel korrespondierenden Angebote wie Pasta und Weine vom Fachgeschäft „Solo Vino“ waren sehr gefragt. Die passenden Rezepte als Faltblatt konnten schnell nachgedruckt werden. „Die fröhlichen und dankbaren Reaktionen unser Marktbesucher waren eine helle Freude,“ erläutert Bürgermeister Eberhard Keller die Corona bedingte Weiterentwicklung der beliebten Reihe und fügt hinzu, dass es toll wäre „würden viele Gäste Lust bekommen, die für die Rezepte benötigten Produkte beim nächsten Wochenmarkt und den Ebersbacher Einzelhandelsgeschäften wieder einzukaufen.“ Dann würde die erfolgreiche Aktion wie in der Vergangenheit zusätzlich sogar nachhaltig werden. Nach der guten Bilanz gibt es im Juli mit dem Ebersbacher Wochenmarkt „Sommer-Spezial“ einen Nachschlag, für alle, die auf den Geschmack gekommen sind.
9.5.20

 

Apostel-Hof zeigt sich ohne Gerüst

Der Apostel-Hof in der Göppinger Innenstadt zeigt sich nun ohne Gerüst. In den Komplex, der auch die ehemaligen Kinos im hinteren Bereich umschließt, soll ein Hotel der Holiday-Inn-Kette einziehen. Foto: Bettina Fritz

 

 

Behörden heben Ausgangssperre bei der LEA auf

Ostalbkreis. Einen Schritt in Richtung Normalität wird es für die Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Ellwangen ab Montaggeben können. Darauf haben sich die Landkreisverwaltung und die Stadt Ellwangen mit Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart im Beisein des Polizeipräsidiums verständigt. Konkret bedeutet dies, dass die seit 5. April und bis einschließlich 10. Mai geltende Ausgangs- und Kontaktsperre für die gesamte LEA nicht verlängert werden muss. Nur noch ein kleiner Teil der Bewohner ist an COVID-19 erkrankt und muss – wie auch die betroffenen Kontaktpersonen ersten Grades entsprechend der RKI-Empfehlung – in einem abgetrennten Bereich (zwei Gebäude sowie abgetrennter Außenbereich) der LEA häuslich isoliert werden. 334 in der LEA untergebrachte Personen sind, wie mehrfache Testungen und Untersuchungen gezeigt haben, gesund und dürfen sich wieder frei auch außerhalb der LEA bewegen. Hierbei haben sie jedoch keinen Zugang zu dem abgetrennten Isolierbereich. So wird sichergestellt, dass keine Kontaktmöglichkeiten zwischen gesunden Personen und noch infizierten Personen innerhalb der LEA gegeben sind.
9.5.20

 

 

Dankeschön an Pflegende: Parkhaus-Licht im Herzschlag

Kreis Göppingen. Am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflegenden begangen. Er steht unter dem Motto „Nurses: A Voice to Lead – Nursing the World to Health (Pflege: Eine Stimme, die führt – die Welt gesund pflegen)“ und das International Council of Nurses (ICN) will damit auf die große Bedeutung der professionellen Pflege für alle Menschen dieser Welt hinweisen. Auch die Alb-Fils-Kliniken greifen in diesem Jahr diesen Gedenktag auf und setzen mit zwei besonderen Aktionen ein Zeichen.
Zum einen wird an beiden Standorten, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, den Pflegenden kräftig Applaus gespendet – in Form großer Banner, auf denen zwei rot behandschuhte Hände Beifall klatschen. Die Banner werden am Montagnachmittag aufgehängt, in Göppingen über der Einfahrt des Parkhauses, in Geislingen im Bereich des Haupteingangs. Zudem wird das Dankeschön-Motiv in den regionalen Printmedien als Anzeige geschaltet.
Die zweite Aktion ist eine Lichtinstallation am Standort Göppingen. Die der Stadt zugewandte Nordseite des Parkhauses der Klinik am Eichert wird dabei am Montagabend von Anbruch der Dunkelheit bis um Mitternacht rot angestrahlt. Der: Es ist kein Dauerlicht, das den von der Stadt aus gut sichtbaren Parkhaus-Würfel rot ausleuchtet, vielmehr pulsiert die Beleuchtung im Takt des Herzschlags. Um den Blick von der Stadt hinauf auf den Eichert abzurunden, werden zudem die Baukräne des Neubaus der Klinik ebenfalls rot beleuchtet sein.
9.5.20

 

 

Brückenbau erfordert Straßensperre

Wiesenteig. Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm schreitet auch der Bau der Filstalbrücke weiter voran. Das erste Brückenbauwerk ist auf der Ostseite des Tals angekommen. Für den Bau des zweiten Brückenbauwerks muss nun das Schutzgerüst über der Landesstraße L1200 umgebaut werden.  Für den Ab- und Aufbau des Schutzgerüstes muss die Landesstraße L1200 zwischen Mühlhausen im Täle und Wiesensteig für drei Tage in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Donnerstag, 14. Mai , um 7 Uhr und endet voraussichtlich am Samstag, 16. Mai 2020, um 18 Uhr. Rettungsfahrzeuge und Busse sind von der Sperrung ausgenommen, müssen jedoch vor der Baustelle kurz anhalten, bis die Durchfahrt freigegeben werden kann.
9.5.20

 

 

Schlossgartentag findet nicht statt

Donzdorf. Der Donzdorfer Schlossgartentag am 21. Juni findet nicht statt. Im zweijährigen Turnus findet in der Regel der beliebte Gartenmarkt im Donzdorfer Schlossgarten statt. Am Sonntag, 21. Juni, wäre es wieder soweit gewesen. Doch aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss „Schloss.Garten.Genuss 2020“ leider ausfallen. Die Veranstaltung wird um ein Jahr auf den 20. Juni 2021 verschoben und findet dann wieder zeitgleich mit dem landesweiten Schlosserlebnistag statt.
9.5.20

 

 

Land fördert Voralbhalle und Schweitzer-Schule

Kreis Göppingen. Gute Nachrichten für den Sport in Schule und Vereinen im Landkreis Göppingen: Das Land fördert 2020 die Sanierung der Voralbhalle in Heiningen mit einem Zuschuss von 420.000 Euro. Eine weitere Förderzusage in Höhe von 161.000 Euro geht an die Albert-Schweitzer-Schule in Göppingen für die Sanierung der Umkleiden und der Sanitäranlagen in der Turnhalle“, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit.
9.5.20

 

 

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Veit: Corona verändert die globalen Märkte

Göppingen. Die Karten in den globalen Wirtschaftsbeziehungen werden durch die Corona-Krise neu gemischt. Davon ist Eberhard Veit überzeugt. Der ehemalige Chef von Festo in Esslingen und heute als Aufsichtsrat in einigen baden-württembergischen Unternehmen tätig, sieht die Wirtschaft in Kreis und Region nicht nur durch Corona gefordert. In der Reihe „Politik digital“ mit der Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden und Stadträtin Sarah Schweizer erinnerte Veit daran, dass schon vor der Pandemie die Unternehmen durch den technischen und technologischen Wandel, sowie durch die hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie und dem Maschinenbau vor Problemen standen.

Um die Krise zu meistern, sei ein Ausbau der Infrastruktur, insbesondere der digitalen Projekte, erforderlich. Zudem müsse der Standort weiter in die Aus- und Weiterbildung investierten. Hier mahnte Veit nicht nur eine verbesserte technische Ausstattung der beruflichen Schulen an, sondern auch an die Digitalisierung angepasste und modernisierte Lehrpläne. Bildung sei der einzige Rohstoff, den Deutschland habe. Diese dürfe nicht vernachlässigt werden, denn andere Länder würden da aufholen, so Veit mit Blick nach Asien und Amerika. Klar sprach sich Veit für den Beibehalt des Hochschulstandortes Göppingen aus. Er zeigte Verständnis für die von der Hochschule in Esslingen angedachten Änderungen am Campus Göppingen. Diese böten aber die Chance, in Göppingen innovative Studiengänge zu schaffen. Im weitere  Verlauf des Live-Chats bei Facebook sprach Veit auch von der Möglichkeit, an die Hochschule auch virtuelle Angebote für Studenten anzudocken. Damit könne etwas geschaffen werden, das es noch nicht so oft gebe, so Veit weiter.

„Jetzt nicht sparen, sondern Geld in die Hand nehmen“, appellierte Veit an die Unternehmer im Kreis. Neben dem, was bisher produziert werde, müssten in den Firmen auch neue Produkte kommen, begleitet vom Ausbau der Digitalisierung in den Unternehmen. Die Großen, so berichtete Veit, würden wegen der Corona-Krise ihre für 2021/22 geplanten digitalen Projekte auf 2020 vorziehen. Da seien auch die Zulieferer gefordert. Die Unternehmer im Filstal schätzt Veit so ein, dass sie jetzt anpacken und die Erwartungen des Marktes erfüllen können.

Corona verändert nach Auffassung von Veit aber den globalen Handel. So sieht der Göppinger vor dem Hintergrund des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes eine zunehmende Verschärfung des  Handelskonfliktes zwischen den USA und China. Hier müsse Europa die Rolle eines dritten starken Handelspartner übernehmen. Zugleich sprach sich Veit dafür aus, Lieferketten wieder stärker zu regionalisieren bzw. auf Europa zu beschränken, um in Krisen weniger anfällig zu sein. „Das wird nicht die letzte Krise sein, die wir erleben“, so Veit im Gespräch mit Sarah Schweizer.

Die Welt werde aber nicht nur wegen der gegenseitigen Schuldzuweisungen bezüglich Corona unsicherer, so Veit. ER sieht auch eine neue Terrorgefahr. Neben Angriffen aus dem Netz müsse man künftig auch mit in Laboren entwickelten Viren rechnen. Ein Grund mehr, dass man in Europa, alle finanzpolitischen Probleme zum Trotz, zusammenhalte und Angriffe gemeinsam abwehre.

Den diskutierten Kaufanreizen für Autos erteilte Veit eine Absage. Der Autokauf sei für die Verbraucher weniger ein finanzielles Problem, vielmehr seien Autokäufer verunsichert, was die Antriebstechnologie angehe. Den Diesel, obwohl umweltfreundlich, habe man verteufelt und Hoffnungen auf das Elektroauto gemacht, das aber die Erwartungen derzeit noch nicht erfüllen kann. Veit setzt daher mehr auf die Entwicklung des Wasserstoffantriebs und sieht sich da bei den Chinesen, die seit zwei Jahren schon den größten Teil ihrer Forschungsgelder für den Wasserstoffantrieb ausgeben und nicht mehr für den Elektromotor. Deutschland müsse in diesem Bereich mehr tun, um weiterhin im Automobilbau Weltspitze zu bleiben, forderte Veit. Zudem regte der Göppinger Unternehmer im Landkreis ein Netzwerk an, in dem Unternehmer im Ruhestandsalter Gründern und jungen Firmenchefs mit Rat und ihrem Wissen zur Seite stehen.
8.5.20

 

 

Überfall auf Discounter

Schorndorf. Gegen 19:25 Uhr betrat am Donnerstag ein bislang unbekannter Mann einen Discountermarkt im Rehhaldenweg in Schorndorf. Dort erklärte er unter Vorhalt einer Waffe einer 40-jährigen Angestellten, dass es sich um einen Überfall handle und die Angestellte ihm das Geld aus der Kasse aushändigen solle. Dazu reicht er der Frau eine Tasche in welche diese das Geld in einem niedrigen vierstelligen Wert packte. Daraufhin verlies der Täter den Markt und flüchtete über einen Fußweg in Richtung Aichenbachstraße. Die alarmierte Polizei fahndete mit starken Kräften im Umfeld des Tatorts. Dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Dennoch verlief die Fahndung negativ. Bei dem Täter handelt es sich nach Zeugenangaben um einen etwa 18 Jahre alten, 170 cm großen, korpulenten Mann. Er war mit einer weißen oder cremefarbenen Strickmütze maskiert, die er über das Gesicht heruntergezogen und für die Augen Löcher ausgeschnitten hatte. Der Täter hat dunkle Augen, dunkle Augenbrauen und einen dunkleren Teint. Zur Tatzeit trug er zudem einen langärmligen, grauen oder bläulichen Pullover, eine schwarze Jogginghose und helle Sneaker. Er sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent.  Im Zusammenhang mit dem Raubüberfall sucht die Kriminalpolizei Waiblingen auch zwei mögliche Zeugen. Bei dem ersten Zeugen handelt es sich um einen 23-25-jährigen, 170-180 cm großen Mann, mit kurzen, schwarzen, leicht stoppeligen Haaren, welcher ein locker sitzendes, beiges Oberteil und eine helle Hose, bzw. Jeans trug. Der gesuchte Zeuge hielt sich unmittelbar vor der Tat vor dem Markt in der Hocke sitzend auf.   Bei der zweiten möglichen Zeugin handelt es sich um eine rund 170 cm große, 50-60 Jahre alte Frau mit schulterlangen, blonden Haaren, welche im Bereich der Aichenbachstraße mit einem kleinen Hund unterwegs war.  Die Kriminalpolizei Waiblingen bittet die beiden möglichen Zeugen, sowie weitere Personen, die Hinweise auf den Täter geben können, sich unter Telefon 07151 950-0 zu melden.
8.5.20

 

 

Angreifer sitzt in Untersuchungshaft

Bad Boll. Nach einer Attacke mit Waffen in Bad Boll sitzt seit Donnerstag ein 33-Jähriger in Untersuchungshaft.  Wie berichtet soll am Freitag, 24. April, ein 33-Jähriger einen 29-Jährigen in der Bad Boller  Hauptstraße abgepasst und mit Waffen angegriffen haben. Der 29-Jährige setzte sich zur Wehr und konnte dadurch wohl Schlimmeres verhindern. Danach flüchtete der 33-Jährige und tauchte unter. Im Rahmen intensiver Ermittlungen konnte der Aufenthaltsort des 33-Jährigen ausfindig gemacht werden. Die Polizei nahm den Mann am Mittwoch in Stuttgart fest. Gegen den 33-Jährigen erließ die zuständige Haftrichterin am gestrigen Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl. Dieser befindet sich nun in Untersuchungshaft.
8.5.20

 

 

Trotz Fahrverbot mit Auto unterwegs

Göppingen. In Göppingen wollte die Polizei den Führerschein einer 21-Jährigen beschlagnahmen. Die Frau hatte ihn nicht abgegeben, obwohl gegen sie ein Fahrverbot verhängt worden war. Als eine Polizeistreife dazu an ihrer Wohnanschrift war, kam die Frau mit einem Pkw angefahren. Zusätzlich zum Fahrverbot muss sie jetzt mit einer Strafanzeige rechnen. Auch in Donzdorf war eine Frau ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Mutmaßlich weil die 37-Jährige bereits im April angezeigt wurde, sei sie nach Erkennen des Streifenwagens in eine Parklücke gefahren. Dort sei sie ausgestiegen und habe vergeblich versucht, sich im Fond zu verstecken. In Ebersbach kontrollierte eine Polizeistreife einen Autofahrer mit marokkanischer Fahrerlaubnis. Der Mann lebt schon mehrere Jahre in Deutschland, seine Fahrerlaubnis war aber nur ein halbes Jahr gültig. Auch ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige.
8.5.20

 

 


Vermisster Mann tot aufgefunden

Schorndorf. Ein 49-jähriger Arbeiter meldete sich am Freitag bei der Polizei und teilte mit, dass er bei Arbeiten an einem Wasserkanal in Schorndorf-Weiler in der Straße Am Dürrbach einen Geldbeutel gefunden habe. Bei der Überprüfung des Inhalts des Geldbeutels ergab sich, dass dieser einem 69-jährigem Mann gehört, welcher seit Oktober 2019 als vermisst gemeldet ist. Daraufhin wurde der Sachverhalt an die Kriminalpolizeidirektion Waiblingen weitergeleitet, die die weiteren Ermittlungen übernahm. Beamte der Kripo machten sich daraufhin zum Fundort des Geldbeutels auf und konnten kurze Zeit später in dem dortigen Wasserkanal eine männliche Leiche auffinden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Leichnam um den 69-jährigen Vermissten aus Schorndorf. Zur Bergung des Leichnams aus dem Kanal wurde die Feuerwehr Schorndorf alarmiert. Die ersten Ermittlungen durch die Kripo ergaben keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes.
8.5.20

 

 

Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein verletzter Motorradfahrer und ein Sachschaden von rund 10.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagvormittag ereignete. Auf der Landesstraße 1075 zwischen Herlikofen und Schwäbisch Gmünd setzte ein 52-Jähriger mit seinem Pkw  zum Überholen eines vorausfahrenden Lkw an. Dabei übersah er, dass ein ihm nachfolgender Motorradfahrer seinerseits bereits am Überholen war. Er streifte das Motorrad, wodurch der 72 Jahre alte Biker zu Boden stürzte. Er wurde bis zum Eintreffen des Notarztes von einem ortsansässigen Arzt betreut und anschließend stationär ins Krankenhaus aufgenommen. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd bittet Zeugen, insbesondere den Fahrer des vorausfahrenden Lkw, sich unter Tel.: 07171/3580 zu melden.
8.5.20

 

 

Polizeiposten hat neuen Leiter

Wechsel beim Polizeiposten Deggingen: Markus Dürer löst Hans-Peter Appelt (l.) ab. Foto: Polizeipräsidium Ulm

Deggingen. Polizeihauptkommissar Markus Dürner leitet seit Anfang April den Polizeiposten Deggingen. Er ist Nachfolger von Polizeihauptkommissar Hans-Peter Appelt, der jetzt zum Polizeirevier Göppingen wechselte. In einer kleinen Feierstunde im Polizeipräsidium Ulm setzte Polizeipräsident Bernhard Weber Polizeihauptkommissar Markus Dürner in das Amt des Leiters des Polizeipostens Deggingen ein. Gleichzeitig dankte er dem bisherigen Leiter, Polizeihauptkommissar Peter Appelt, für sein Engagement und seine erfolgreiche Arbeit. Appelt leitet jetzt den Bezirksdienst beim Polizeirevier Göppingen.

„Mit Herrn Dürner erhält der Polizeiposten Deggingen einen sehr erfahrenen und fleißigen Beamten, der mit 25 Dienstjahren in verschiedenen Bereichen über ein umfangreiches Wissen innerhalb der Polizei verfügt“, so Polizeipräsident Bernhard Weber. Markus Dürner (46) begann seinen Polizeidienst im Frühjahr 1995 bei der damaligen Bereitschaftspolizei in Biberach. Nach der Ausbildung, verschiedenen Stationen rund um Stuttgart und dem abgeschlossenen Studium in Villingen-Schwenningen, wurde er 2004 Leiter einer Dienstgruppe beim Polizeirevier Eislingen. Von 2014 bis September 2018 leitete er beim Polizeirevier Geislingen eine Dienstgruppe, bevor er im September 2018 zur Verkehrspolizei nach Mühlhausen kam.

Hans-Peter Appelt  (55) leitete den Polizeiposten seit knapp zwei Jahren.  Die knapp 20000 Einwohner der Gemeinden Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Drackenstein, Gruibingen, Hohenstadt, Mühlhausen i.T. und der Stadt Wiesensteig konnten sich unter seiner Leitung sicher fühlen. Das belegt auch die Kriminalstatistik mit durchschnittlich rund 350 Straftaten in den letzten zwei Jahren und einer Aufklärungsquote von rund 60 Prozent. Besonders erfreulich sei der Rückgang der Wohnungseinbrüche von 13 Fällen im Jahr 2018 auf lediglich einen im vergangenen Jahr. Polizeipräsident Weber wünschte Markus Dürner für seine neue Tätigkeit viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen. Gleichzeitig betonte der Polizeipräsident die wichtige Funktion der Polizeiposten in der Sicherheitsarchitektur der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Die hier tätigen Beamtinnen und Beamten repräsentierten die Polizei in der Fläche, sind erste Ansprechpartner für die Belange der Bürger und sie leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls.
8.5.20

 

 

Krettenhofstraße halbseitig gesperrt

Göppingen. Die Krettenhofstraße wird aus Richtung Bartenbach kommend für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Ab Montag, 11. Mai, wird die B 297 in der Ortsdurchfahrt Birenbach gesperrt. Die ausgewiesenen Umleitungen führen zwar nicht über die Krettenhofstraße. Es ist dennoch anzunehmen, dass viele ortskundige Verkehrsteilnehmer über diese Route abkürzen wollen. Für Begegnungsverkehr im größeren Stil ist die Krettenhofstraße mit einer Fahrbahnbreite von circa fünf Metern und weitgehend unbefestigten Randbereichen aber nicht ausgebaut. Zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit wird die Einfahrt in die Krettenhofstraße von Bartenbach aus deshalb unterbunden.
8.5.20

 

 

Stabwechsel im Landwirtschaftsamt

Wilfried Dietrich (r.) ist als Chef des Landwirtschaftsamtes in Göppingen in den Ruhestand gegangen. Seit Nachfolger ist Dr. Ralf Over. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen.  Landwirtschaftsdirektor Wilfried Dieterich  ist als Amtsleiter des Landwirtschaftsamtes Göppingen in den Ruhestand gegangen. In einer Feierstunde auf Schloss Filseck wurde sein dienstlicher Lebensweg von Landrat Edgar Wolff und Dr. Hans Ableiter vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) gewürdigt.  Wilfried Dieterich ist auf einem Milchviehbetrieb im Ostalbkreis aufgewachsen. Nach dem Agrarstudium in Gießen war er an den Landwirtschaftsämtern Schwäbisch Hall und Wangen im Allgäu als Fachschullehrer und Tierhaltungsberater tätig. Weitere Stationen waren die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum Schwäbisch Gmünd (LEL) und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Den Großteil seiner Dienstzeit verbrachte er am Landwirtschaftsamt Göppingen, von 2000 bis 2014 zunächst als Abteilungsleiter Landwirtschaftliche Produktion und seit 2014 als Amtsleiter. In den Ansprachen wurde Wilfried Dieterich als Lehrer und Berater mit Sachverstand, Fachwissen und der nötigen Empathie für landwirtschaftliche Familien gewürdigt. Als Amtsleiter und Geschäftsführer des Vereins Landwirtschaftliche Fachbildung Göppingen e.V. handelte er verantwortungsbewusst und motivierte das Team des Landwirtschaftsamtes durch seinen kollegialen Führungsstil. Im Ruhestand unterstützt er nun seinen Neffen im elterlichen Milchviehbetrieb.

Seine Nachfolge als Amtsleiter trat Dr. Ralf Over an. Aufgewachsen am Niederrhein ist er dort ebenfalls durch die Familie noch eng mit der Milchviehhaltung verbunden. Nach Studium und Promotion der Agrarwissenschaften an der Universität in Stuttgart-Hohenheim war er als Fachschullehrer und Tierhaltungsberater an den Landwirtschaftsämtern Blaufelden und Göppingen aktiv. Von 2000 bis 2012 war er an der LEL Schwäbisch Gmünd für die Ökonomik der Produktionsverfahren unter anderem für die Rinder-, Schaf- und Ziegenreporte verantwortlich. Nach zwei Jahren am Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz kehrte Dr. Over 2014 als Abteilungsleiter Landwirtschaftliche Produktion und Kontrolle an das Landwirtschaftsamt Göppingen zurück. Er ist ehrenamtlich tätig für den Beratungsdienst Milchviehhaltung Göppingen und den Verband der Beratungsdienste Baden-Württemberg.
8.5.20

 

 

Zahl der Corona-Erkankten geht weiter zurück

Kreis Göppingen Das Gesundheitsamt teilt mit, dass im Landkreis Göppingen mittlerweile 624 Personen vom Corona-Virus genesen und aus der Quarantäne entlassen worden sind. Erstmals seit Ausbruch der Pandemie liegen dem Gesundheitsamt keine neuen bestätigten Corona-Fälle vor, die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Fälle bleibt bei 775. Aktuell sind noch 112 Personen im Landkreis Göppingen am Corona-Virus erkrankt. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen bleibt unverändert bei 39.  Im Rahmen von Nachkontrollen von Ausbrüchen in Heimen  wurden in zwei Pflegeeinrichtungen im Landkreis insgesamt 59 Bewohner sowie 73  Mitarbeiter auf das Corona-Virus getestet. Bei diesen Nachkontrollen  wurden in den Abstrichen keine Coronaviren mehr nachgewiesen. 
8.5.20

 

 

Neue Klinik kommt aus der Baugrube heraus

Die neue Klinik am Eichert wächst aus der Baugruber heraus. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. Der Neubau der Klinik am Eichert ist inzwischen der Baugrube entwachsen. Von der Eichertstraße aus ist der Baufortschritt gut erkennbar, auch wenn auf den ersten Blick vermutlich nicht ganz ersichtlich sein dürfte, welches Niveau inzwischen erreicht ist. Und das ist auch nicht ganz einfach, wie Projektleiter Alessandro Foglia erklärt: „Seit Beginn der Bauarbeiten wird immer an mehreren Stellen des Neubaus gleichzeitig gearbeitet. Die Abfolge der einzelnen Arbeiten ist dabei so geplant, dass Bauarbeiterteams, Geräte und Material stets so effizient wie möglich eingesetzt werden. Die Folge ist, dass die Fertigstellung nicht Ebene um Ebene, sondern versetzt verläuft. Nur durch diesen gewollten Versatz wird eine wirtschaftlich kurze Bauzeit möglich.“

Das wird jetzt deutlich: Im nordöstlichen Teil der Baustelle wird noch an der Bodenplatte des ersten Untergeschosses gearbeitet, während im restlichen Ostteil Wände und Stützen des Erdgeschosses erstellt werden. Im Westteil kann man sogar schon auf dem Fußboden des ersten Obergeschosses stehen, sozusagen in der künftigen Kinderintensivstation. Der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid, ist jedenfalls zufrieden, wenn er auf den bisherigen Bauverlauf blickt: „Es läuft alles wie geplant, es gab bisher weder Unfälle noch Corona-bedingte Ausfälle und auch noch keine Materialengpässe. Unser Neubau ist damit in dieser schwierigen Zeit quasi ein Hort der Normalität.“

Auch bei den Vergaben gibt es Fortschritte. Nach der Fassade des Sockelgeschosses wurden jetzt die „Gerüstarbeiten I“ vergeben. Den Zuschlag erhielt ein lokales Unternehmen, die Ligeba Gerüstbau GmbH aus Uhingen. „Dieser Teil des Gerüstbaus umfasst rund 26 000 Quadratmeter Schutzgerüste für das Sockelgeschoss,“ erklärt Christian Budinsky vom Neubau-Team. Aus der europaweiten Ausschreibung war das Angebot der Firma Ligeba als das wirtschaftlichste hervorgegangen, mit einem Gesamtbetrag von rund 1,5 Millionen Euro.
8.5.20

 

 

Thomas Berger verabschiedet

Schorndorf. Aus dem Schorndorfer Gemeinderat ausgeschieden ist der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Berger. Er verlässt das Gremium auf eigenen Wunsch. Seit 2007 war Thomas Berger im Gemeinderat und führte seit 2016 die SPD-Fraktion an. „Er wird uns als kluger und fraktionsverbindender politischer Kopf fehlen“, sagte Oberbürgermeister Klopfer bei der Verabschiedung, zu der es eine goldene Daimler-Figur gab. „Gleichzeitig freuen wir uns über Jürgen Erdmann, der in die SPD-Fraktion nachrückt und bereits in der vergangenen Legislaturperiode Erfahrungen als Stadtrat gesammelt hat“, so der OB.
8.5.20

 

 

Kircheim öffnet Bikepark und Bürgerseen

Kirchheim unter Teck, 08.05.2020 – Nachdem in dieser Woche die Spielplätze in Kirchheim unter Teck unter Auflagen für die Nutzung freigegeben wurden, gibt die Stadtverwaltung nun ab Montag, 11.Mai, auch den Bikepark, die Skaterplätze sowie die Bürgerseen wieder frei. Es gelten jedoch vereinzelt besondere Bedingungen für die Nutzung.

Fast pünktlich startet am Montag, die Sommersaison auf dem Kirchheimer Bikepark. Nachdem das Land Baden-Württemberg die Nutzung von Sportstätten nun eingeschränkt erlaubt hat, ist es wieder möglich, die Dirtlines, den Pumptrack oder die Minirampe für Skateboarder zu nutzen.  

Um die notwendigen Abstands- und Hygienevorgaben einhalten zu können, müssen allerdings besondere Regeln beachtet werden. Der Bikepark ist aufgrund der Corona-Regelungen nicht frei zugänglich: Wer den Bikepark nutzen möchte, muss sich vorab einen festen Termin reservieren. Die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhaus „Linde betreuen im Auftrag der Stadt Kirchheim unter Teck die Öffnungszeiten und vergeben die Termine.  Täglich, auch am Wochenende von 14 bis 18 Uhr können unter der Telefonnummer 0176 - 568 572 49 Termine reserviert werden. Bei Regen bleibt der Bikepark geschlossen. Die Nutzung ist weiterhin kostenlos. Während der Nutzung des Bikeparks besteht Helmpflicht. Weitere Schutzausrüstung wie Radhandschuhe sowie Gelenk- und Rückenschützer werden empfohlen.

Auch die Skateanlage am Kirchheimer Freibad ist mittlerweile wieder für die Nutzung freigegeben. Die Stadtverwaltung bittet hier um eigenverantwortliche Einhaltung der bestehenden Hygiene- und Abstandsregelungen.

Ab Montag, 11.Mai, wird auch die Sperrung der Bürgerseen aufgehoben. Eine Begehung ist damit wieder erlaubt. Zu beachten ist, dass der Badebetrieb bis auf weiteres weiterhin untersagt ist und auch die Grillstellen gesperrt sind und nicht genutzt werden dürfen.  Zusätzlich zur Sperrung der Grillstelle an den Bürgerseen wird auch die Grillstelle am Spielplatz Oberer Wasen in Nabern gesperrt.
8.5.20

 

 

OB Arnold: Europa wird von unten gebaut

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 9. Mai 1950 trat der französische Außenminister Robert Schuman mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit, in der er den Grundstein für die Europäischen Union, wie wir sie heute kennen, legte. Diese Erklärung ist heute bekannt als Schuman-Erklärung und feiert an diesem Samstag ihr 70. Jubiläum. Aus diesem Grund feiert die Europäische Union jedes Jahr am 9. Mai den Europatag.
Oberbürgermeister Richard Arnold ist sich sicher: „Europa wird von unten gebaut und steht deshalb auf einer breiten Basis, die ebendiese Solidarität der Tat sichtbar und erlebbar macht“. Diese Basis sind die vielen Freundschaften der Bürgerinnen und Bürger in den europäischen Ländern untereinander und die daraus entstandenen Städtepartnerschaften. Und wie wertvoll diese Partnerschaften sind, zeigt sich im Moment. Über Hilfslieferungen von medizinischer Schutzausrüstung, die Behandlung von Covid-19 Risikopatienten aus anderen Ländern, oder durch den ständigen Kontakt zu Freunden im Ausland um Ausgangssperren ertragbar zu machen, haben sich viele deutsche Städte und ihre Einwohner mit den Partner-städten solidarisiert und durch ihre Taten bewiesen, dass diese Basis wertvolle Beiträge innerhalb der internationalen Partnerschaften liefert.
„Wir können die Europawoche und den Europatag am 9. Mai in diesem Jahr nicht mit öffentlichen Feiern und Veranstaltungen begehen. Wir wollen aber den Geist der Schuman-Erklärung weitertragen und gerade in der aktuellen Situation für noch mehr Zusammenarbeit und Solidarität in der EU werben“, erklärt Simone Oesterle, Vorsitzende des Kreisverbandes Ostalbkreis der Europa Union Deutschland. Aus diesem Grund lädt die Europa Union Deutschland am Samstag, 9. Mai zu Online-Veranstaltungen ein, um direkt mit Europa-Schaffenden ins Gespräch zu kommen. Bürgerinnen und Bürger können an Europaparlamentarier Fragen dazu stellen, welche Funktion die Europäischen Union während der Corona-Krise einnimmt und wie die EU den wirtschaftlichen Wiederaufbau organisieren kann.
An folgenden Online-Veranstaltungen kann man am Europatag teilnehmen: Samstag, 9. Mai, 11 Uhr, Europa café online mit Rainer Wieland MdEP - 60 Minuten Europa im Austausch "Spaltet Corona Europa?".  Anmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/europa-cafe-online/210962; Samstag, 9. Mai, 14 Uhr: EUD-Bürgerdialog "In Zukunft besser zusammen? Wege der EU aus der Corona-Krise" mit der Europaabgeordneten Gabriele Bischoff und Jörg Wojahn, dem Vertreter der Europäi-schen Kommission in Deutschland.  Anmeldung unter: https://www.edudip.com/de/webinar/in-zukunft-besser-zusammen-wege-der-eu-aus-der-corona-krise/214750
8.5.20

 

 

Digitales Muttertagskonzert

Schwäbisch Gmünd (sv). So lange schon hat diese schöne Veranstaltung einen festen Platz im Terminkalender des Stadtverbandes Musik und Gesang, des Gmünder Kurorchester und vieler treuer „Fans“. Dietmar Spiller hat das Muttertagskonzert ins Leben gerufen und mit dem Seniorenorchester lange Jahre gestaltet, Friedemann Gramm führt die Tradition mit dem Gmünder Kurorchester fort. Aber was nun schon lange geplant und vorbereitet und geprobt war, sollte nun der Coronakrise zum Opfer fallen. Die Antwort der Veranstalter war ein klares „Nein“. Das Muttertagskonzert gibt es am Sonnntag, 10. Mai, ab 11 Uhr, erstmalig online auf der Internetseite der Stadt Schwäbisch Gmünd unter: www.schwaebisch-gmuend.de.   David Spiller und sein Filmteam haben alle Beiträge aufgenommen. Ein Trio aus Mitgliedern des Gmünder Kurorchesters, die Gmünder Sopranistin Gertrud Dangelmaier, dem Orchester seit vielen Jahren eng verbunden und herausragende Talente der Städtischen Musikschule haben einen bunten Melodienstrauß gebunden
8.5.20

 

 

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„Wichtiges Signal für Gastronomie und Hotellerie“

Kreis Göppingen. „Auf dieses wichtige Signal der Politik haben alle Gastronomen und Hoteliers im Kreis Göppingen gewartet.“ Mit diesen Worten begrüßte Hans-Ulrich Kauderer vom Badhotel Stauferland in Bad Boll die  Ankündigung der Landesregierung, bereits ab dem 18. Mai  die Außen- und Innengastronomie schrittweise öffnen zu wollen. Nachdem der Einzelhandel durch die neue Coronaverordnung unter strengen hygienischen Vorgaben den Geschäftsbetrieb vollständig wieder aufnehmen konnte, ist neben anderen Branchen die Gastronomie von der vollständigen Schließung wirtschaftlich stark betroffen. Die Corona-Pandemie treffe das Gastgewerbe besonders schwer, weil die Branche oftmals durch kleine und mittelständische Betriebe geprägt ist, deren Kapitalausstattung sehr gering sei. Die Bezirksversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen hatte sich in dieser Woche bereits zum fünften Mal in Folge während der Corona-Pandemie in einer Onlinekonferenz zur wirtschaftlichen Situation in den einzelnen Branchen im Kreis Göppingen ausgetauscht.
Kauderer, der in der IHK-Bezirksversammlung die Interessen der Gastronomie und Hotellerie aus dem Kreis Göppingen vertritt und zugleich Mitglied des Vorstands des Dehoga Baden-Württemberg ist, hatte vor den Unternehmern darauf hingewiesen, dass seine Branche im Umgang mit Hygienevorschriften in hohem Maße geschult sei. Er verwies auf die strengen Vorgaben des sogenannten HACCP-Konzepts, das seit vielen Jahren mit komplexen Vorgaben für die Lebensmittelhygiene und den Verbraucherschutz in den Betrieben umgesetzt werde. Insofern sei er optimistisch, dass auch die Gastronomie angesichts der andauernden Corona-Pandemie den Gesundheitsschutz für Gäste und Mitarbeitende als oberstes Ziel erfolgreich umsetzen werde. „Gut, dass wir nun einen Termin für die schrittweise Öffnung haben, aber wir benötigen jetzt Klarheit wegen der Vorgaben“, betonte der Hotelier. Schließlich müsse der Warenbestand erneuert werden und auch die zu erwartenden Hygienevorgaben umgesetzt werden. Schon heute lägen Vorschläge aus der Branche vor, wie solche Regelungen aussehen könnten. Aus seiner Sicht könnten die Kommunen den Betrieben im Kreis Göppingen bei der Außengastronomie schnell und unbürokratisch vorübergehend mehr Außenflächen zur Verfügung stellen. „Das wäre ein gutes Signal und eine wichtige Unterstützung“, so Kauderer.
7.5.20

 

Zahl der Coronoa-Fälle geht zurück

Stauferland. Im Landkreis Göppingen sind derzeit noch 116 Menschen am Corona-Virus erkrankt. Im Ostalbkreis sind es 345. Die Zahl der im Zusammenhang mit Corona gestorbenen Personen beträgt dort 28, im Landkreis Göppingen sind es unverändert 39.
7.5.20

 

 

 

Kurve geschnitten

Ebersbach.  Ein Dreijähriger erlitt bei einem Unfall am Mittwoch in Ebersbach schwere Verletzungen.  Laut Polizeiangaben war gegen 18.10 Uhr ein Jugendlicher mit seinem Rennrad im Mahdweg unterwegs. Der 17-Jährige bog nach links in den Lerchenweg ab. Dabei schnitt er die Kurve und prallte mit dem dreijährigen Radfahrer zusammen, der mit seiner Mutter im Lerchenweg unterwegs war. Der Rettungsdienst brachte den Jungen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der 17-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
7.5.20

 

 

 

Polizei kontrolliert fünf telefonierende Autofahrer

Göppingen. Gleich fünf Autofahrer, die verbotenerweise während der Fahrt telefonierten, stellte die Polizei am Dienstag und Mittwoch im Kreis Göppingen. In Albershausen, Dürnau, Ebersbach, Göppingen und Uhingen waren die Streifen auf die Fahrer aufmerksam geworden. Alle Fünf werden jetzt angezeigt. Zu schnell war Dienstagabend ein 24-Jähriger, der mit seinem Wagen von Schlat nach Süßen fuhr. Gut 20 Stundenkilometer mehr als erlaubt hatte er auf dem Tacho, was ihm ein Bußgeld und einen Punkt einbringt. In Göppingen fiel ein Autofahrer Mittwochabend einer Streife auf, weil er abrupt wenden wollte. Um ihn auf die Gefahr durch solche Manöver hinzuweisen kontrollierten die Polizisten den 19-Jährigen am Steuer. Schnell kamen die Beamten der Ursache auf die Spur, denn der junge Fahrer stand erkennbar unter Drogeneinfluss. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der 19-Jährige musste eine Blutprobe abgeben. Auch wenige Cannabisblüten, die der Mann bei sich hatte, behielten die Polizisten gleich ein. Das bringt ihm eine weitere Anzeige.
7.5.20

 

 

 

Polizei stellt Mann mit geklautem Auto

Göppingen.  Am Mittwoch flüchtete 26-Jähriger in Göppingen vor der Polizei.  Der 26-Jährige befand sich bei einem Bekannten in der Brückenstraße zu Besuch. Von dort aus wollte er wohl nach Stuttgart gefahren werden. Der Fahrzeugbesitzer stimmte dem nicht zu und so schnappte sich  der 26-Jährige die Fahrzeugschlüssel und fuhr mit dem Wagen weg. Der Autobesitzer informierte die Polizei. Die fahndete nach dem gestohlenen Auto. Auch ein Polizeihubschrauber beteiligte sich. Eine Polizeistreife entdeckte den Pkw kurz nach 23 Uhr in der Ringstraße. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und flüchtete. Bei der Flucht gefährdete er wohl noch einen Fußgänger. Im Bereich der Straße Am Galgenberg überfuhr der Flüchtige einen größeren Stein. Das beschädigte den Wagen stark und die weitere Fahrt endete wenige hundert Meter später. Danach flüchtete der 26-Jährige zu Fuß über den Golfplatz. Kurze Zeit später nahmen Polizisten den Mann in der Großeislinger Straße fest. Im Fluchtauto befanden sich noch ein 31-Jähriger und eine 14-Jährige. Die Polizisten brachten alle drei auf ein Polizeirevier. Das durften sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die 14-Jährige wurde ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der 26-Jährige musste Blut abgeben. Einen Führerschein hat er auch nicht. Er sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
7.5.20

 

 

 

Keine Rundfahrt mit den Neubürgern

Ebersbach. Damit sich die neuen Einwohner schnell in Ebersbach an der Fils einleben und sich wohlfühlen können, bietet die Stadtverwaltung seit einigen Jahren allen Neubürgern am Tag des Ebersbacher Stadtfestes die Möglichkeit, Ebersbach mit allen reizvollen Plätzen, den liebenswerten Teilorten und seinen öffentlichen Einrichtungen kennenzulernen. Durch die Corona-Pandemie mit den Abstandsregeln und den Ausfall des Stadtfestes kann das Format dieses Jahr nicht stattfinden. Alle Neubürger, die 2020 l auf die Rundfahrt verzichten müssen, werden zum nächsten Termin eingeladen. Die Teilnehmer erfahren im Verlauf der Busrundfahrt viel Interessantes und Wissenswertes zur Stadtgeschichte und zu den aktuellen Stadtentwicklungsmaßnahmen. Ein Besuch auf dem Stadtfest, wo sich die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen und Kontakt mit anderen Bürgerinnen und Bürgern und mit Bürgermeister Keller ins Gespräch kommen können, rundet dieses Angebot ab. Viele Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Jahren diese Gelegenheit wahrgenommen, um Ebersbach besser kennen zu lernen. Sie zeigten sich jedes Mal überrascht, wie vielfältig die Stadt ist.
7.5.20

 

 

Wochenmarkt mit Spargel to go

Ebersbach. Das Ebersbacher Wochenmarkt „Spargel-Spezial“ wird am Samstag, 9. Mai von 7 bis 12 Uhr als „to go“-Variante umgesetzt. Die bei diesem Format beliebten Probiererle können also mit Nachhause genommen werden – solange Vorrat reicht und je Haushalt eine Portion. So erwartet die Marktbesucher folgende, lukullische Besonderheiten als Gratis-Probe: eine Portion Spargelsuppe im Gläsle vom Gasthaus Hecht, Gelbkornweizenmehl aus eigenem Anbau von der Familie Gutmann für Flädle und von der Metzgerei Rapp verschiedene Schinkenvariationen im Dösle. Die passenden Rezepte gibt es wieder kostenlos in einem  Faltblatt. Auf dem Wochenmarkt selbst erwartet die Gäste weitere, zum frischen Spargel korrespondierende Angebote: Pasta und passenden Wein vom Fachgeschäft „Solo Vino“. Der Verein „Bücher tun Gutes e.V.“ hat jede Menge Literatur zu dem beliebten Gemüse parat. Außerdem können auf dem Markt frische Eier und Kräuter, weißer Spargel aus der Pfalz, grüner Spargel aus Waiblingen, regionale Erdbeeren, frische Salate, Radieschen und Frühlingszwiebel aus eigenem, umweltschonenden regionalem Anbau erworben werden. Hierfür stehen die Familien Zwecker, Berger, Kuhnle und Gutmann. Und für alle die keinen Spargel mögen, backt die Bäckerei Orkun „Gözleme“. Eine türkische Fladenbrotspezialität ohne Spargel, weil dieser in der Türkei keine Tradition hat.
7.5.20

 

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Windpark über Göppingen?

Anders als das Foto vermuten lässt, ist oberhalb von Göppingen (Blick vom Weber-Areal Richtung Bodenfeld) kein neuer Windpark entstanden. Es handelt sich vielmehr um die Windkratftanlage Schnittlinger Berg/Stötten, die bei entsprechender Witterung der Kreisstadt sehr nahe kommt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Toter unter Auto gibt immer noch Rätsel auf

Gingen/Fils.  Nach dem Tod eines 19-Jährigen am  Dienstag vergangener Woche bei Gingen liegen den Ermittlungsbehörden jetzt weitere Erkenntnisse vor.  Die vorläufigen Ergebnisse der Spurensicherung sowie der Begutachtung des Fahrzeugs geben keine Hinweise darauf, dass der 19-Jährige von dem Wagen überrollt wurde. Vielmehr steht die Vermutung im Raum, der 19-Jährige könnte von dem Auto erdrückt worden sein, solange er unter ihm lag. Inwieweit der Einsatz eines Wagenhebers hier von Bedeutung ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Dieser Wagenheber könnte nach Lage der Spuren im Einsatz gewesen sein, um das Fahrzeug anzuheben. Konkrete Hinweise auf ein Kapitalverbrechen liegen derzeit, auch nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion, nicht vor, so die vorsichtige Einschätzung der Ermittlungsbehörden.

Mittlerweile hat die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernommen, da nicht von einem Verkehrsunfall auszugehen ist. Die Ermittlungen sollen jetzt weiteren Aufschluss darüber geben, was genau an diesem Abend passiert ist. Diese Ermittlungen dauern noch an.

Wie berichtet, hatte ein Zeuge am vergangenen Dienstag, gegen 20 Uhr, gemeldet, dass unter einem Auto auf einem Feldweg nahe Gingen ein lebloser Mann liegt. Ein 21-Jähriger war zu dieser Zeit am Auto, um den Leblosen unter dem Wagen zu bergen. Das gelang jedoch erst Feuerwehr und Rettungsdienst. Für den 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch auf dem Feldweg.

Die Kriminalpolizei sucht nach wie vor Zeugen, die Hinweise geben können. Das Fahrzeug war zuvor im Wohngebiet Barbaragarten unterwegs gewesen. Dort soll der rote VW Golf mehrere Steine und einen Zaun gerammt haben. Wer zu dieser Zeit das Auto lenkte, muss die Polizei ebenfalls noch ermitteln. Die Kriminalpolizei

fragt: Wer hat am Dienstagabend vergangener Woche einen roten VW Golf  im Wohngebiet Barbaragarten in Gingen fahren sehen? Wer kann Fahrer und Insassen beschreiben? Wer hat gehört oder gesehen, was auf dem benachbarten Feldweg    passiert ist?  Wer kann sonst Hinweise geben? Hinweise erbittet die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0731/1880.
6..20

 

 

Trauer um Ilse Birzele: Engagiert für Mütter und Mieter

Trauer um Ilse Birzele. Die langjährige Vorsitzende der Bildungsstätte Haus der Familie in Göppingen und des Göppinger Tagesmüttervereins ist nach längerer Krankheit gestorben. Foto: Staatsministerium

Göppingen. Die langjährige Vorsitzende des Vereins Haus der Familie, Ilse Birzele, ist tot. Die engagiere Göppinger Anwältin starb nach längerer Krankheit im Alter von 76. Lebensjahr. Über drei Jahrzehnte engagierte sich Ilse Birzele für die Göppinger Familienbildungsstätte. Hoher Sachverstand, immer optimistisch und stets das Herz am rechten Fleck – das prägte denn Führungsstil der Vorsitzende, die damit das Haus der Familie auch durch schwere Zeiten führte. In ihrer Amtszeit wandelte sich das Haus der Familie von der einstigen Mütterschule in eine Bildungsstätte mit zeitgemäßem Anspruch. Doch nicht nur dem Haus der Familie hatte sich Birzele verschrieben. Seit 1974 stand sie an der Spitze des  Tagesmüttervereins. Von 1986 bis 1993 war sie zudem Vorsitzende des Landesverbands der Tagesmütter. Außerdem bot sie beim Mieterverein regelmäßig Rechtberatung an. In Krakau geboren studierte Ilse Birzele in Tübingen und zog 1979, nach ihrem Staatsexamen, nach Göppingen, wo sie eine eigene Kanzlei eröffnete, die sie bis 2016 führte. 2003 erhielt Ilse Birzele das Bundesverdienstkreuz, später folgte der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg. Die Bürgermedaille der Stadt würdigt ebenfalls ihre herausragenden Leistungen im Ehrenamt für die Allgemeinheit.
6.5.20

 

 

Telefonische Bürgersprechstunde

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Bürgersprechstunde mit Oberbürgermeister Richard Arnold wird mit Blick auf den Infektionsschutz erstmalig telefonisch durchgeführt. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Freitag, 8. Mai, von 17 Uhr bis 19 Uhr telefonisch, statt. Wer einen Telefontermin vereinbaren möchte, meldet sich am Freitag, 8. Mai, von 16.15 Uhr bis 17 Uhr, unter der Rufnummer: 07171/603-1000 und lässt sich auf die Telefonliste setzen.
6.5.20

 

 

Pkw schleudert auf Autobahn

Kirchheim unter Teck.  Leichte Verletzungen zog sich ein 42-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch auf der A8 bei Kirchheim zu.  Gegen 10.15 Uhr fuhr ein Opel auf der A8 in Richtung Stuttgart. Der Pkw schleuderte und stieß gegen zwei weitere Fahrzeuge. Dann überschlug er sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
6.5.20

 

 

Einige Fahrer deutlich zu schnell

Süßen. In Süßen überwachte die Polizei die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung. Hier kontrollierte die Polizei zwischen 15.30 und 17.30 Uhr die Fahrer in der Schlater Straße, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 km/h beträgt. Auch hier mussten die Beamten sieben Autofahrer feststellen, die zwischen 74 und 79 km/h auf dem Tacho hatten und damit deutlich zu schnell unterwegs waren. Auch auf diese Fahrzeuglenker kommen nun ein einmonatiges Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe zu. Zwei Autofahrer hatten ihre Sicherheitsgurte nicht angelegt; ein Opelfahrer hatte an seinem Fahrzeug Änderungen am Fahrwerk vorgenommen. Weil er diese Änderung nicht durch einen Sachverständigen überprüfen ließ, war die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erloschen. Deshalb erwartet den 41-Jährigen nun eine Anzeige.
6.5.20

 

 

Villa Merkel öffnet wieder

Esslingen. Am Freitag, 8. Mai 2020 nimmt die Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen, ihren Ausstellungsbetrieb mit coronabedingten Einschränkungen wieder auf. Der Besuch der aktuellen Ausstellung „David Renggli: Bongos at the Lido“ ist zu den üblichen Öffnungszeiten (dienstags 11-20 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 11-18 Uhr) wieder möglich. Allerdings dürfen sich nur bis zu 30 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig im Haus aufhalten, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregeln und mit Mund-Nasen-Schutz. Der Eintritt kann kontaktlos mit Karte bezahlt werden. Die Caféteria bleibt vorerst geschlossen.
6.5.20

 

 

Spielplätze wieder geöffnet

Plakate regeln das Spielplatz-Verhalten. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. „Wir alle freuen uns über die schrittweisen Lockerungen bei den Einschränkungen unseres täglichen Lebens, und ganz besonders freue ich mich für die Kinder, dass wir die Spielplätze wieder öffnen dürfen“, reagierte Oberbürgermeister Guido Till auf die seit Mittwoch wieder gestattete Nutzung von knapp 60 städtischen Spielplätzen.

„Ich bitte aber alle Eltern, da, wo es möglich ist, auf den Mindestabstand von 1,5 Metern sowie auf die Obergrenze der spielenden Kinder zu achten.“ Nur so lasse sich eine zu rasche Verbreitung des Corona-Virus verhindern. Die Spielplätze wurden entsprechend ihrer jeweiligen Größe und des Spielangebots in drei Kategorien eingeteilt. Spielplätze mit weitläufigem Spielangebot gehören zur Kategorie A; dort dürfen bis zu 30 Kinder gleichzeitig spielen. Die Kategorie B umfasst die mittelgroßen Spielplätze und sind für maximal 20 Kinder plus Begleitung freigegeben. Die kleinen Spielanlagen der Kategorie C können von höchstens zehn Kindern zum Spiele genutzt werden. Gemeinsames Essen und Trinken ist auf keinem der Spielplätze gestattet. Körperkontakt ist generell zu vermeiden, der Abstand von 1,5 Meter ist soweit wie möglich einzuhalten. Da diese Regelungen für Kinder nur schwer selbstständig einzuhalten sind, dürfen die Spielplätze nur in Begleitung Erwachsener genutzt werden; die erwachsenen Begleitpersonen werden bei der Zahl der gleichzeitig zugelassenen Kinder nicht mitgezählt.

Die Regelungen sind auf bunten Plakaten bildhaft dargestellt, die an allen Eingängen der Spielplätze aufgehängt werden. Die Schilder sind im DIN A3 Format (42 x 30 cm) und leicht verständlich gehalten. „Wir hoffen, dass diese Regelungen und Empfehlungen beachtet werden; und dann freuen wir uns mit den Kindern, dass sie wieder auf den Spielplätzen, im Freien und an der frischen Luft, spielen dürfen“, so OB Till abschließend.

Aktuell geöffnet sind sieben Spielplätze der Kategorie A (bis zu 30 Kinder), 28 gehören zur Kategorie B (maximal 20 Kinder) und 22 Anlagen sind Spielplätze der Kategorie C (höchstens zehn Kinder).
6.5.20

 

 

Unternehmensmanager Eberhard Veit im Live-Chat

Göppingen. Die von der Arbeitsagentur kürzlich vorgelegten Zahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Kreis zeigen, dass durch die Corona-Krise auf unseren Wirtschaftsstandort Göppingen gewaltige Herausforderungen zukommen. Stark geprägt durch die Automobilwirtschaft und den Maschinenbau waren die sich abzeichnenden strukturellen Veränderungen für die Region schon vor Corona riesig. Als besonders export-orientierte und damit zugleich auch exportabhängige Wirtschaft trifft uns die aktuelle Krise nun umso mehr. 

Zu den Herausforderungen für die exportorientierte Wirtschaft lädt die Göppinger Stadträtin und CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer am Freitag, den 8. Mai von 12:30 bis 13.30 Uhr zu einem digitalen Gesprächsformat auf Facebook ein. Gesprächspartner ist Dr. Eberhardt Veit, ehemaliger Vorstandsvorsitzenden der Festo AG (Esslingen). Der 58-jährige Göppinger ist heute Gesellschafter der 4.0-veIT GmbH; eines der zehngrößten und einflussreichsten Aufsichtsratsbüros in Deutschland. Veit ist unter anderem Gesellschafter der Robert Bosch GmbH, Aufsichtsrat der Carl Zeiss AG sowie im Beirat der Stihl Holding AG & Co. KG und kennt die Herausforderungen dieser Branche wie kaum ein zweiter. Zugleich ist er auch ein Experte für Innovationen und Nachhaltigkeit. So war er mit Bundeskanzlerin  Merkel und dem Kabinett im Innovationsrat der Bundesrepublik. Für seine Verdienste in der Wirtschaft und Bildung erhielt er viele Auszeichnungen wie z.B. den Deutschen Innovationspreis, die Staufermedaille, den Verdienstorden des Landes sowie weitere Zukunfts- und Nachhaltigkeitspreise. Unter dem Link: https://www.facebook.com/sarah.schweizer395 ist eine Teilnahme möglich; Fragen können vorab an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet oder live während der Diskussion über die Kommentarfunktion gestellt werden.
6.5.20

 

 

„Corona-Impfpflicht steht nicht zur Debatte“

Kreis Göppingen. "Eine Corona-Impfpflicht steht überhaupt nicht zur Debatte", stellt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Heike Baehrens in einer Pressemitteilung klar, die momentan zahlreiche Zuschriften zum Thema erhält. Die Gesundheitspolitikerin kritisiert, in welcher Weise sich nun auch der AfD-Kreisverband zur fiktiven Impflicht geäußert hat. "Auf so einen Gedanken muss man erst einmal kommen. Wir sind ja noch weit davon entfernt sind, überhaupt einen anwendbaren Impfstoff zu bekommen. Während Millionen Menschen weltweit auf einen Durchbruch der Forschung warten, weil sie sich und ihre Lieben schützen wollen, springt die AfD auf fast jede Falschmeldung im Internet auf und verunsichert damit die Bevölkerung. Politisch verantwortungsvoll ist das nicht", so Baehrens weiter. Denn dass sich Menschen Sorgen machten, kann Baehrens gut nachvollziehen: "Die Flut an Informationen überfordert derzeit viele von uns. Und auch Wissenschaft und Politik müssen immer wieder neue Erkenntnisse einbeziehen. Leider nutzen einige diese herausfordernde Situation, um auch ganz bewusst Falschinformationen zu verbreiten. Wir alle sind gefordert, immer kritisch die Quellen der jeweiligen Information zu hinterfragen. Differenzierte Informationen renommierter Wissenschaftler können wir von weltweit anerkannten Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut bekommen".
6-5-20

 

 

Institut für Radiologie zertifiziert

Kreis Göppingen Das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin an der Klinik am Eichert ist als DeGIR-Ausbildungszentrum zertifiziert. Im April erhielt das Institut von der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) innerhalb der Deutschen Röntgengesellschaft das Zertifikat. „Wir sind damit eines von knapp 20 entsprechend zertifizierten Häusern in Baden-Württemberg“, freut sich Chefarzt Professor Dr. Stephan Zangos.
6.5.20

 

 

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Göppingen. Eine vergessene Pizza in der Mikrowelle löste am Dienstag einen Feuerwehreinsatz in Göppingen aus. Eine Bewohnerin der Julius-Keck-Straße löste kurz vor 20 Uhr einen Feuerwehreinsatz aus. Zeugen hatten Rauch im Treppenhaus bemerkt und wählten den Notruf. Wie sich heraus stellte, hatte eine 49-Jährige eine Pizza zu lange der Hitze ausgesetzt. Als das darunter befindliche Backpapier Feuer fing, begann es zu qualmen.   Verletzt wurde zum Glück niemand. Ein Sachschaden am Gebäude entstand nicht.   Die Polizei mahnt: Lassen Sie niemals Essen unbeaufsichtigt stehen. Das kann anbrennen und sich entzünden. Die größte Gefahr geht dabei nicht von den Flammen aus, sondern von dem Rauch. Er ist oft nicht sichtbar, hochgiftig und kann innerhalb kürzester Zeit zur Bewusstlosigkeit führen.
6.5.20

 

 

Unfall unter Alkoholeinfluss

Eislingen. Am Dienstag verursachte ein 23-Jähriger einen Unfall in Eislingen. Gegen 22.30 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass ein Pkw in der Ziegelbachstraße einen parkenden Wagen gestreift hätte.   Beim Eintreffen der Beamten stand der Verursacher mit seinem Wagen noch am Unfallort. Während der Kontrolle rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht, dass sich der 23-Jährige betrunken hinters Steuer gesetzt hatte. Er musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein. Außerdem sieht er nun einer Anzeige entgegen.   Die Polizei informiert zudem die Führerscheinstelle über den Sachverhalt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf etwa 5.500 Euro geschätzt.
6.5.20

 

 

Mit Alkohol in die Leitplanke

Ebersbach. Am Dienstag auf der B10 verlor eine 25-Jährige die Kontrolle über ihr Auto.  Wie die Polizei mitteilt, fuhr die Frau auf der B10 von in Richtung Stuttgart. Auf Höhe Ebersbach verlor die Frau die Kontrolle über ihren Wagen. Sie kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte mehrmals in die Mittelleitplanke. Auf der Fahrbahn kam das Auto zum Stehen. Bei der Aufnahme des Unfalls rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test zeigte einen Wert deutlich über dem Erlaubten an. Sie musste eine Blutprobe abgeben. Durch den Unfall erlitt die Frau und ihr 18-Jähriger Beifahrer leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Durch Fahrzeugteile und auslaufende Betriebsstoffe blieb die B10 in Richtung Stuttgart bis etwa 22 Uhr voll gesperrt.
6.5.20

 

 

Traktor fährt gegen Pkw

Shordndorf. Ein 64-jähriger war mit einem Traktor in der Göppinger Straße in Schorndorf unterwegs. Aufgrund eines technischen Defekts versagten bei dem Traktor offenbar die Bremsen, so dass dieser an zwei am Kreisverkehr wartenden Autos über eine Verkehrsinsel vorbeifuhr. Im Kreisverkehr konnte der Fahrer seinen Schlepper nicht anhalten, weshalb dieser mit einem dort fahrenden Pkw einer 58-Jährigen zusammenstieß. An dem Pkw entstand dadurch ein Sachschaden von etwa 5000 Euro. Der Traktor war aufgrund des Defekts nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
6.5.20

 

 

IHK fordert Fahrplan für Gastronomie und Tourismus

Region Stuttgart. Die ersten Ergebnisse einer neuen Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart zeigen, dass fast 90 Prozent der befragten Unternehmen mit Umsatzrückgängen für das Gesamtjahr rechnen. Ein Fünftel der Unternehmen rechnet damit, dass ihr Umsatz um über 50 Prozent zurückgeht. Fast 30 Prozent der Betriebe kalkulieren mit Umsatzeinbrüchen zwischen 25 und 50 Prozent. Immerhin zeigt die Erlaubnis zur Wiedereröffnung im Einzelhandel und in anderen Branchen eine erste positive Wirkung: der Anteil der von einem Stillstand der Geschäftstätigkeit betroffenen Unternehmen ist auf 29 Prozent zurückgegangen – im Vergleich zu 42 Prozent in der letzten Umfrage Ende März. Die Öffnung eines Teils der Geschäfte zeigt eine erste Perspektive für die Wirtschaft auf. Dennoch steht immer noch jedes dritte Unternehmen still.

 „Es muss auch für Betriebe, die nicht öffnen dürfen, wie die Hotel- und Gaststättenbetriebe sowie die gesamte Tourismusbranche, weitergehen. Bayern legt einen Fahrplan mit genauen Öffnungsdaten vor. Ein solcher Fahrplan fehlt unseren Unternehmen in Baden-Württemberg noch. Natürlich immer mit Blick auf den Schutz von Kunden und Mitarbeitern. Für eine Vielzahl der Unternehmer ist die aktuelle Situation weiterhin existenzbedrohend“, betont IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Die existenzbedrohende Lage zeigt sich auch bei den Beschäftigungsplänen der Unternehmen. Nahezu jeder zweite Betrieb (45,1 Prozent) plant, Personal in den nächsten zwölf Monaten abzubauen. Ende März hatten nur rund 39 Prozent der teilgenommen Unternehmen angegeben Personal abbauen zu wollen.

Mit einer Rückkehr zur Vorkrisen-Geschäftstätigkeit rechnet jeder dritte Betrieb erst im kommenden Jahr. Fast zehn Prozent gehen davon aus, dass es noch länger dauern wird. „Von der Normalität sind wir noch weit entfernt. Wir werden uns noch lange mit den Auswirkungen des Virus beschäftigen. Viele Betriebe stehen vor dem Aus. Um sie davor zu bewahren ist es wichtig, dass die Politik an einer Lösung hin zur Normalität arbeitet und den Plan vorgibt“, sagt Breuning.

Bei der aktuellen Zwischenauswertung haben 372 Unternehmen geantwortet. Insgesamt wurden 1.250 Unternehmen aus allen Branchen und Bezirken der Region Stuttgart für die Umfrage kontaktiert. Basis des Verteilers ist das Unternehmenspanel der Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart.
5.5.20

 

 

Wechsel im Stadtarchiv: Sieber löst Rueß ab

Neuer Leiter des Stadtarchivs wird Dr. Domonik Sieber (2.v.l.) hier zusammen mit Oberbürgermeistrer Guido Till (links) und den Bürgermeistern Almut Cobert und Helmut Rentfle. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Donnerstag wird der langjährige Leiter des Stadtarchivs und der städtischen Museen, Doktor Karl-Heinz Rueß, von Oberbürgermeister Guido Till offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Die Nachfolge regelte der Gemeinderat vorausschauend; bereits Ende letzten Jahres wählte das Gremium Dr. Dominik Gerd Sieber zum neuen Leiter der städtischen Einrichtung Archiv und Museen. Der aus Kempten stammende Sieber hat nach seiner Ausbildung zum Bürokaufmann Neuere Geschichte, Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters studiert. Nach einigen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen arbeitete er als kommunaler Archivpfleger für den Landkreis Sigmaringen und zuletzt als Leiter der Erzbischöflichen Archivstelle in Sigmaringen. In seiner Vorstellungsrede vor dem Gemeinderat ging Sieber sowohl auf die Friedhofskultur an den Beispielen der Oberhofen-Anlage und des frühen Krematoriumbaus in Göppingen ein und stellte auch den jüdischen Friedhof in einen größeren Kontext. Als besonders reizvoll bezeichnete der 39-Jährige die Verzahnung des Stadtarchivs und der städtischen Museen. Dabei liege ihm die Partizipation, das Mitnehmen der Menschen, sehr stark am Herzen.
5.5.20

 

 

Landes-Musik-Festival 2022 in Göppingen

Göppingen. Das Landes-Musik-Festival Baden-Württemberg findet am 2. Juli 2022 in Göppingen statt. Im Sommer 2019 schrieb der Landesmusikverband Baden-Württemberg (LMV) das Landes-Musik-Festival für die Jahre 2021 bis 2025 in den Städten und Gemeinden des Landes aus. Das Ergebnis der Ausschreibung wurde nun bekannt gegeben: Die gastgebenden Städte der nächsten Landes-Musik-Festivals sind Neresheim (2021), Göppingen (2022), Bruchsal (2023), Wangen im Allgäu (2024) und Singen am Hohentwiel (2025). Die Auswahl erfolgte durch eine Jury des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und aus Vertretern des Landesmusikverbands. Die Resonanz auf die Ausschreibung war beachtlich, insgesamt bewarben sich 20 Städte um die Ausrichtung. Seit über 20 Jahren ist das Landes-Musik-Festival durchgehend die zentrale Veranstaltung der baden-württembergischen Musikszene. Beim Festival 2022 in Göppingen werden bis zu 3.000 Musiker aus ganz Baden-Württemberg erwartet, die in der Stadthalle, im Alten E-Werk und im Rathaus sowie auf großen Open Air-Bühnen unter anderen auf dem Göppinger Marktplatz, auf dem Bahnhofplatz, auf dem Schlossplatz und auf dem Kornhausplatz zu erleben sein werden. Im Rahmen des Festivals wird auch die die Conradin-Kreutzer-Tafel des Ministerpräsidenten verliehen.  „Da die Städtische Jugendmusikschule Göppingen im Jahr 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, ist die Ausrichtung des Festivals ein idealer Anlass, die Bedeutung der musikalischen Jugendbildung und des Musizierens für die Gesellschaft, für die Persönlichkeitsbildung junger Menschen und für das soziale Miteinander gemeinsam mit dem Landesmusikverband zu beleuchten und einen unvergesslichen Festivaltag in der Hohenstaufenstadt zu gestalten“ freuen sich Oberbürgermeister Guido Till und Erste Bürgermeisterin Almut Cobet auf das musikalische Ereignis.
5.5.20

 

 

 

Seltene Apfelsorten gepflanzt

Alte lokale Apfelsorten wurden jetzt auf einer Wiese in Faurndau gepflanzt. Foto: Landschaftserhaltungsverband/Alexander Koch

Göppingen. Auf einer Wiese der Stadt Göppingen wurden Streuobstbäume gepflanzt. Dabei handelt es sich um seltene Lokalsorten, für die der Landkreis eine Sortenpatenschaft übernommen hat. Ursprünglich als gemeinsame Aktion aller Auszubildenden des Landratsamts geplant, hat die aktuelle Situation dazu geführt, dass die Pflanzung nur im kleinen Kreis stattfinden konnte.   Die Wiese im Gewann Haier bei Faurndau wird schon seit 2012 von den Auszubildenden des Landratsamtes und des Forststützpunkts Bad Boll betreut und gepflegt. Der Streuobstbestand befand sich anfangs in einem äußerst schlechten Zustand. Ungeschnittene, überalterte Bäume, die von Brombeeren eingewachsen waren, prägten das Bild. Durch eine Erstpflege wurde der Bestand wieder geöffnet und in eine Nutzung gebracht. Inzwischen stellt er auch wieder einen geeigneten Lebensraum für den Gartenrotschwanz dar, für den die Azubis eine Patenschaft übernommen haben. Für ihre wertvolle Arbeit wurden die Auszubildenden 2014 mit dem Jugendkulturlandschaftspreis ausgezeichnet. Eine Besonderheit der Pflegepatenschaft ist das Zusammenwirken von Auszubildenden aus dem Verwaltungsbereich und der Forstwirtschaft unter fachlicher Begleitung durch den Landschaftserhaltungsverband (LEV), den Leiter des Forststützpunktes und den Obstbauberater des Landkreises. Die Azubis lernen, welche Bedeutung Streuobstwiesen für den Erhalt der biologischen Vielfalt haben und wieviel Engagement notwendig ist, um diesen Lebensraum zu erhalten.

Neben Baumschnitt, Wiesenmahd und Verwertung der Äpfel steht auch gelegentlich auf dem Programm, stark geschädigte Bäume durch Neupflanzungen zu ersetzen. Die Stadt Göppingen hat hierfür zwei Streuobstbäume der Sorte „Göppinger Musch“ bereitgestellt und der Landschaftserhaltungsverband hat noch zwei „Gingener Luiken“ organisiert. Neben dem „Börtlinger Weinapfel“ sind das die Lokalsorten, für die der Landkreis Göppingen eine Sortenpatenschaft übernommen hat. Da die beiden erstgenannten Sorten sehr selten zu finden sind und bei den Baumschulen nicht zum Standardsortiment gehören, wurde die Möglichkeit genutzt, ein paar dieser Bäume zu erstehen und anzupflanzen. Die Pflanzung hat der Leiter des Forststützpunkts Bad Boll zusammen mit einem Auszubildenden durchgeführt. Der Landschaftserhaltungsverband hofft nun, dass die Bäume gut anwachsen. “Wir wünschen uns, dass diese Bäume zukünftig Vermehrungsmaterial liefern, mit dem weitere Bäume hergestellt werden können, damit der Erhalt der Lokalsorten im Landkreis gesichert ist“, so Alexander Koch, Geschäftsführer des LEV Göppingen.
5.5.20

 

 

 

 

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Auflösung  (4)

Richtig geraten? Bei der im Rätsel-Spaß vom Wochenende gesuchten Fensterpassage handelte es sich um einen Teil der Fassade der Uhland-Realschule in Göppingen (Seite Burgstraße). Leider gingen keine richtige Lösungen ein. Am kommenden Wochenende gibt es die fünfte und vorerst letzte Folge in unserem Rate-Spaß. Foto: Bettina Fritz

 

 

Keine Wies’n und kein Wasen

Stuttgart/München. Nach dem Frühlingsfest wird wohl  auch der Stuttgarter Wasen im Oktober abgesagt. Sozialminister Manne Lucha machte am Dienstag auf einer Pressekonferenz der Landesregierung deutlich, dass eine solche Großveranstaltung vor dem Hintergrund der Corina-Krise kaum möglich sein wird. Zuvor hatte Bayerns Ministerpräsident Söder das Aus für das Münchner Oktoberfest 2020 bekannt gegeben.
21.4.20

 

 

 

Autohaus insolvent

Schwäbisch Gmünd.  Die Auto-Wagenblast GmbH und Co. KG in Schwäbisch Gmünd hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb mit Standorten in Aalen, Heidenheim, Bettringen und Schwäbisch Gmünd besteht seit knapp 100 Jahren und ist Vertragshändler und Servicepartner für die Marken Volkswagen, Audi und Skoda. Betroffen von der Insolvenz, die beim Amtsgericht Aalen beantragt wurde, sind gut 200 Mitarbeiter.
21.4.20

 

 

 Razavi: Gastronomen eine Perspektive geben

"Die Gastronomen brauchen jetzt eine Perspektive", fordert die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Foto: Pixabay

Kreis Göppingen. „Unsere Gastwirte und Hoteliers brauchen zwingend eine positive Perspektive“, fordert Nicole Razavi. „Wir müssen uns um sie kümmern und Insolvenzen vermeiden. Viele Unternehmen, auch im Landkreis Göppingen, stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Lage ist dramatisch. Das ist im engen Austausch mit der Dehoga-Kreisvorsitzenden Susanne Weißkopf und in vielen Telefonaten mit Gastronomen deutlich geworden. Es geht um tausende Gastronomen, Selbständige, Angestellte und Auszubildende. Die gesamte Branche, dazu gehört der komplette Tourismusbereich und unzählige kleine und mittlere Familienbetriebe, ist durch Corona an ihrer Grenze und kann sich aus eigener Kraft nicht helfen,“ so die CDU-Landtagsabgeordnete weiter.

„Zwei Schritte sind aus meiner Sicht wichtig. Erstens braucht es auch in dieser Branche schnelle und unkomplizierte Hilfen wie ein Tourismus-Investitions-Programm aus Bundes- und Landesmitteln, das zielgerichtet eingesetzt werden kann. Ich bin auch dafür, dass die seit Jahren diskutierte Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent in der Gastronomie endlich umgesetzt wird. Das habe ich bereits bei einem Besuch von Tourismusminister Guido Wolf in gastronomischen Betrieben im Landkreis vor Beginn der Kontaktsperre deutlich gemacht,“ so die CDU-Abgeordnete.

„Klar ist, dass das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, weiterhin sehr hoch ist. Lockerungen gehen nur in kleinen und maßvollen Schritten. Wir müssen vernünftig bleiben. Wir müssen uns zweitens aber auch Gedanken machen, wie der Infektionsschutz eingehalten werden kann und trotzdem Gaststätten schrittweise und unter strengen Hygieneregeln wieder öffnen können. Die Betriebe müssten gewährleisten können, dass der Abstand zwischen den Gästen ausreichend groß ist und Besucher und das Personal Schutzmasken tragen. Es gibt in vielen Gaststuben und Hotels sicherlich Wege, mit reduzierten Kapazitäten Gäste zu empfangen“, fordert die CDU-Landtagsabgeordnete

„Gerade in unseren Gemeinden im ländlichen Raum wollen wir auch künftig unsere Dorfgasthäuser in unserer Mitte sehen, denn sie haben eine wichtige Funktion. Und selbst wenn es jetzt zunächst nur ein Teilbetrieb mit Einschränkungen sein mag, ist diese Perspektive ein Anfang. Ein gutes, gemeinsames Abendessen in einer urigen Gaststube ist auch in gebotenem Abstand ein Erlebnis – und nicht im Online-Handel zu kaufen. Es kann nicht gewollt sein, dass nun weitere Wirte und Herbergsbetreiber ihre Häuser aufgeben. Aber Zuversicht braucht eine Perspektive“, so Nicole Razavi abschließend.
21.4.20

 

 

Binder verlangt klare Regelungen zu Veranstaltungen

Kreis Göppingen.  Vereine und Organisationen, sowie Veranstalter hängen auch nach der Ankündigung der Ministerpräsidenten, Großveranstaltungen bis 31.August zu verbieten, in der Luft. Details dazu sollen Länder regeln, Baden-Württemberg hat aber noch nichts geregelt, beklagt der Geislinger SPD-Landtagsabgeordneten Sascha Binder. „Viele Vereine und Organisationen haben mit Veröffentlichung der neuen Verordnung des Landes auf klare Regelungen zu Veranstaltungen gehofft und wurden enttäuscht“, berichtet Binder aus Emails und Anrufen, die ihn zu diesem Thema erreichen.
In der neuen Verordnung des Landes gebe es keine Regelung. „Auf der Hand liegt, dass der Geislinger Hock und das Kinderfest abgesagt werden müssen. Aber was ist mit dem Schülerferienprogramm, Stadtranderholungen oder Zeltlagern?,“ begründet Binder seinen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, indem er ihn bittet, die notwendigen Regelungen zu treffen.
„Mehrere Vereine und gemeinnützige Organisationen sind bereits vertragliche Verpflichtungen eingegangen.„Die Unklarheit führt zu Schwierigkeiten. Wenn das Land das nicht schnell regelt, werden viele im Ehrenamt zu schwierigen Entscheidungen gezwungen und der finanzielle Schaden noch höher“, erklärt Sascha Binder, der selbst seit 20 Jahren Betreuer in einem Zeltlager ist und die Problematik selbst gut kennt. „Kinder und Jugendliche sind gerade besonders belastet. Berufstätigen Eltern, die einen hohen Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten haben, fehlt es an Planungssicherheit bei sechs Wochen Sommerferien.“ sagt Binder. „Wenn all die ehrenamtlich organisierten Angebote ausfallen müssen, hat das Land auch zu beantworten, wie die Betreuung der Kinder gewährleistet werden soll, während die Wirtschaft wieder hochgefahren werden muss“, stellt Binder die Bedeutung der Jugendarbeit in den Sommermonaten dar.
21.4.20

 

 

Stadtbibliothek öffnet wieder

Göppingen. Ab Donnerstag, 23. April, kann die Stadtbibliothek Göppingen den Betrieb wieder zu ihren gewohnten Öffnungszeiten aufnehmen. Das Dienstleistungsangebot wird allerdings zunächst auf das Ausleihen und Zurückgeben von Medien sowie die Benutzeranmeldung beschränkt sein. Um die aktuellen Regeln im Hinblick auf Hygiene und Abstand zu gewährleisten, kann sich nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zeitgleich im Haus aufhalten. Zum gegenseitigen Schutz werden außerdem die Benutzung der Arbeitsplätze, der bibliothekseigenen Laptops sowie des Kopiergerätes nicht möglich sein. Bis auf weiteres entfallen auch alle Veranstaltungen wie die Geschichteninsel und Lesungen. Da in den Zweigstellen die erforderlichen Mindestabstände für Mitarbeiter und Besucher nicht gewährleistet ist, bleiben diese weiterhin geschlossen.
21.4.20

 

 

Zuschuss für den Alten Zoll

Geislingen. „Unsere Denkmäler sind ein Stück Heimat, das wir pflegen müssen“, sagt Nicole Razavi zum aktuellen Förderbescheid des Wirtschaftsministeriums für die Stadt Geislingen an der Steige. „Der Alte Zoll in Geislingen ist mit 70.270 Euro in die erste Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 aufgenommen worden“, so  die Abgeordnete weiter. „Der Alte Zoll ist ein geschichtsträchtiges Kulturdenkmal und auch aufgrund der mittelalterlichen Holzbaukunst ein Aushängeschild der Geislinger Fußgängerzone. Die finanzielle Unterstützung des Landes für zusätzliche statische Sicherungsarbeiten und Voruntersuchungen sind wichtig, denn vor rund drei Jahren wurde mit der historischen Bohlenwand ein großer Fund gemacht“, so Razavi.
21.4.20

 

 

Von Container-Deckel am Kopf getroffen

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagvormittag kam es bei einer Firma in der Lorcher Straße in Gmünd zu einem Arbeitsunfall. Als ein 33-jähriger Mitarbeiter gerade Papier in einem Container entsorgen wollte, fiel dessen Deckel durch eine Windböe herunter und verletzte den Geschädigten am Kopf. Er wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
21.4.20

 

 

Brennende Baumstämme

Schwäbisch Gmünd. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten am Montag kurz nach 20 Uhr zwei Baumstämme bei der Hütte des Albvereins Lindach in Brand. Das Feuer, das möglicherweise von einer Zigarettenkippe ausgelöst wurde, wurde von der Freiwilligen Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften vor Ort war, gelöscht.
21.4.20

 

 

 Verunglückter Motorradfahrer entpuppt sich als Drogendealer

Adelberg. Der 36-jährige Motorradfahrer, der am Samstagnachmittag in Metzingen unter Drogeneinfluss einen Verkehrsunfall verursacht hat, befindet sich zwischenzeitlich unter dem dringenden Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Untersuchungshaft.  Der polizeibekannte Verdächtige, der seinen Wohnsitz in Adelberg hat, war mit seinem Motorrad von Grafenberg kommend im Kreisverkehr in der Grafenberger Straße von der Fahrbahn abgekommen. Der Mann, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, versuchte noch, zu Fuß vom Unfallort zu flüchten, konnte aber von einem Zeugen verfolgt und schließlich von der Polizei vorläufig festgenommen werden. Zur Behandlung seiner leichten Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und dort vorsorglich stationär aufgenommen. Ein Drogenvortest verlief positiv, weshalb der Mann eine Blutprobe abgeben musste. Nachdem sich im Zuge der Unfallaufnahme zusätzlich der Verdacht ergab, dass der 36-Jährige nicht nur Drogen konsumiert hatte, sondern damit auch Handel trieb, wurden die weiteren Ermittlungen durch eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei übernommen. Bei der anschließenden Durchsuchung der im Rems-Murr-Kreis liegenden Meldeanschrift des Beschuldigten und seiner tatsächlichen Wohnadresse in Adelberg fand und beschlagnahmte die Polizei in der letztgenannten Wohnung rund 460 Gramm Amphetamin, über 440 Ecstasy-Tabletten, mehrere verkaufsfertig abgepackte Portionen Marihuana und diverse Dealerutensilien. In seiner bei dem Unfall getragenen Motorradkleidung hatten die Beamten zuvor bereits über 6000 Euro mutmaßliches Dealergeld aufgefunden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm wurde der wegen unerlaubten Drogenhandels bereits vorbestrafte und aktuell unter Bewährung stehende Deutsche am Sonntag beim Amtsgericht Ulm dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der Verdächtige wurde in ein Vollzugkrankenhaus gebracht. Gegen ihn sind derzeit weitere Ermittlungsverfahren bei der Verkehrspolizei Esslingen, unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr anhängig. Er soll am 22.Januar  auf der Flucht vor der Polizei mehrere Verkehrsunfälle verursacht haben, darunter einen schweren Frontalzusammenstoß mit einem Streifenwagen in Reichenbach, bei dem eine Polizeibeamtin schwer verletzt worden war.
21.4.20

 

 

Esslingen sagt Schwörtag am 3. Juli ab

Esslingen. Die Esslinger Stadtverwaltung hatte aufgrund der aktuellen Situation das Esslinger Bürgerfest am 4. und 5. Juli bereits abgesagt. Aus Gründen des Infektionsschutzes muss damit gerechnet werden, dass das derzeit geltende Veranstaltungsverbot des Landes für Großveranstaltungen verlängert wird. Seit Montagabend steht jetzt fest, dass auch der Esslinger Schwörtag als offizieller Bürgerfest-Auftakt in diesem Jahr nicht stattfindet. Darauf verständigten sich OB Dr. Jürgen Zieger und die Vorsitzenden aller Gemeinderatsfraktionen einvernehmlich. "Um so mehr freuen sich alle Beteiligten des dreitägigen Bürgerfestes schon heute auf eine erfolgreiche Neuauflage des größten Esslinger Stadtfestes am 2. - 4. Juli 2021", so Zieger.  
21.4.20

 

 

Bund fordert Breitbandausbau in Böhmenkirch

Böhmenkirch. "Der Bund unterstützt den Breitbandausbau in Böhmenkirch mit insgesamt 2,046 Millionen Euro", teilte die Göppinger SPD-Bundestagsabgeordnete  Heike Baehrens am Dienstag mit. Mit der Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sollen bisher unterversorgte Adressen in der Gemeinde erschlossen. Mit den rund 2 Millionen finanziert der Bund die Hälfte der Gesamtkosten. "Der Zuwendungsbescheid wurde heute an die Gemeinde versandt", so Baehrens.
2.,4.20

 

 

Corona-Virus im Kreis Göppingen: Zahl der Erkrankten sinkt

Kreis Göppingen.   Dem Gesundheitsamt im Landkreis Göppingen liegen aktuell  (Dienstag, 8.45 Uhr) 717  (+1 gegenüber dem Vortag) bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 452 (Montag: 446) Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit  233 (Montag: 238) Personen. Die Zahl der Todesopfer beträgt wie am Vortag 32.
21.4.20

 

 

Die Lesegeschichte

Bad Boll ist nicht gleich Bad Boll

Bad Boll in der Wutachschlucht in seiner Glanzzeit Ende der 19. Jahrhunderts. Bis auf die Kapelle (im Vordergrund) sind in die Gebäude inzwischen abgerissen. Foto: Gebr. Merz Tübingen

Bad Boll/Bad Boll. Wer von Bad Boll spricht, muss nicht unbedingt das Kurbad im Landkreis Göppingen meinen, das sich u.a. durch seine Quelle, seinen Fango, die Reha-Klinik, die evangelische Akademie oder die Wala  weit über die Region hinaus einen Namen gemacht hat. Wer von Bad Boll spricht, der kann auch einen inzwischen fast vergessenen Weiler in Deutschlands einzigartiger Wutachschlucht im südlichen Schwarzwald meinen. Denn dort war der Badebetrieb schon seit dem Mittelalter bekannt. Heute ist von dem Örtchen allerdings so gut wie nichts mehr vorhanden.

Wer durch die die Wutachschlucht wandert, der kann vieles entdecken. Das einzigartige Klima erlaubt eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Und immer wieder hat die Natur eine grandiose Landschaft geformt. Wer auf den Pfaden durch die Schlucht wandert, wird sich kaum vorstellen können, dass es hier, im Wutachtal, einst einen Badeort gegeben hat. Nein, nicht ein Schwimmbad in einem durch Flusswasser aufgestauten Becken. Einen richtigen Badeort mit Kurbetrieb, der Menschen aus aller Welt angezogen hat und der unterhalb der Ortschaft Boll, die heute zu Bonndorf zählt, lag.

Schon im Mittelalter - 1467 wurde erstmals die schwefelhaltige Qualle bei der nahen Burg Tannegg erwähnt -  sprach sich der Gesundbrunnen von Bad Boll herum. Die Badhofquelle war vielen ein Begriff. 1839 wurde die erste kleine Badeanstalt dort eingerichtet. Als gegen Ende der 19. Jahrhundert der Tourismus im Schwarzwald aufblühte, hatte der damalige Freiburger Ex-Oberbürgermeister Karl Schuster einen guten Riecher, nahm viel Geld in die Hand und baute Bad Boll zu einem noblem Kurbad aus – mitten in der Schlucht. Es gab ein mehrstöckiges Kurhaus, das  Zimmer für 100 Gäste hatte, die in einem noblen Speisesaal tafeln konnten und sich in einem Badhaus mit Einrichtungen für Inhalation oder Massagen viel für ihre Gesundheit tun konnten. Eingebettet waren die Einrichtung in einen Park mit Gartenanlagen, einem Wasserfall, sowie mit zwei Seen, auf denen Gondeln fuhren – eine Abwechslung für die nach Freizeitbeschäftigung suchenden Gäste. Zudem gab es noch Fischteiche, in denen Forellen gezüchtet wurde, die die Speisekarte des Kurhauses ergänzten. Lag Bad Boll auch sehr abgeschieden in der Wutachschlucht, so ging man doch mit der Zeit. Denn es gab bereits elektrisches Licht. Der Strom dazu kam aus einem extra erbauten Wasserkraftwerk. Gäste aus aller Welt kamen nach Bad Boll und waren ob der Idylle in dem engen Tal begeistert.

Sechs Jahre nach der Investition durch den Freiburger Ex-Oberbürgermeister kaufte eine Gruppe englischer Angler das Hotel. In jenen Jahren war die Engler vernarrt in den Black Forest. Und die Angler zog es nach Bad Boll des Forellenbestandes in der Wutach wegen. Er genoss den Ruf, der beste der Welt zu sein. Der Club sicherte sich auf einer Länge von 80 Kilometern die Angelrechte. Jetzt wurde die Gästeschar noch bunter und internationaler. Adelige und Militärs kamen zum Angeln, Besucher aus New York, St. Petersburg, Florenz oder Paris ließen es sich in Bad Boll gutgehen. Unter den Gästen soll auch der junge afrikanische Prinz Hassan gewesen sein. Selbst  der spätere englische Premierminister Winston Churchill soll  in jungen Jahren hier gefischt haben, wie Kenner der Geschichte von Bad Boll erzählen.

Das Glück von Bad Boll währte nicht lange. Schon vor dem Ersten Weltkrieg kam das Aus. Die Wasserverschmutzung durch die Papierfabrik in Neustadt hatte so stark zugenommen, dass die Angler bald nur noch im Trüben fischten. 1913 zog dann ein nach Schwefel stinkender Schaumteppich auf der Wutach in Bad Boll vorbei und der mondäne „Fishing Club“ London zog sich schnellsten aus dem Kurort Bad Boll zurück. Das war zugleich das Ende von Bad Boll. Der Badeort sollte danach keine Zukunft mehr haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in dem Gebäudeensemble noch ein Erholungsheim der AOK und später ein Therapiezentrum für Drogenabhängige eingerichtet, was aber nach skandalösen Zuständen von den Behörden wieder geschlossen wurde.  Als im Herbst 1977 nach den Entführern des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer gefahndet wurde, hatte das Bundeskriminalamt auch Bad Boll im Visier. Die Überlegungen der Kriminaler: Drei Terroristen, denen maßgebliche Beteiligung an Schleyers Entführung und Ermordung angelastet wird, ist das Gelände von Jugend auf bestens vertraut: Christian Klar stammt aus Freiburg, Adelheid Schulz aus Lörrach, Knut Folkerts aus Singen.

Neue  touristische Pläne für das Bad ließen sich mit ihren Folgen auf den Naturschutz später nicht mehr realisieren. Die Gebäude wurden in den 1990er Jahren nach und nach abgerissen. Geblieben ist die noch die Badkapelle, die vom Zerfall bedroht ist. Initiativen, das Kleinod zu retten, scheiterten bislang am Geld.        Rüdiger Gramsch
20.4.20

 

 

OB Till: Göppinger Handel die Treue halten

OB Till: Abstands- und Hygieneregeln weiterhin strikt einhalten. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Über die ersten Lockerungen der Corona-Verordnung des Landes zeigt sich Oberbürgermeister Guido Till erleichtert, appelliert aber an alle Bürger, weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln strikt einzuhalten, um die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten. Nur so könne die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, insbesondere der Kliniken, gewährleistet bleiben. Da Schulen und Kindertageseinrichtungen vorerst geschlossen bleiben, wird die Stadt Göppingen die Abbuchung der KiTa-Gebühren für den Monat Mai aussetzen.

Göppingen mit seinen 60.000 Einwohnern, so das Stadtoberhaupt, sei eine wichtige Einkaufsstadt. Damit das so bleibe, sei es wichtig, gerade jetzt den örtlichen Handel und die lokale Gastronomie zu unterstützen. In der persönlichen Präsenz vor Ort und der fachkundigen Beratung in den Geschäften sieht OB Till einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber anonymen online-Plattformen. Damit diese persönliche Note in der Göppinger Innenstadt erhalten bleibe, müssen die ortsansässigen Betriebe auch während der Corona-Pandemie und ihren Einschränkungen gestärkt werden. OB Till bittet, dem örtlichen Handel und – soweit wie möglich – auch der örtlichen Gastronomie die Treue zu halten und dankt allen für die bisherige Verbundenheit mit den heimischen Betrieben. Dies gelte auch für die sieben Stadtbezirke Göppingens: Auch in den einzelnen Bezirken spielen die örtlichen Geschäfte und Gastwirtschaften eine wichtige Rolle für das Gemeinschaftsleben, betont OB Till.

Till äußerte sich „sehr sehr traurig“ über das angekündigte Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August, dass vermutlich die Durchführung sowohl der Kinderfeste in den Stadtbezirken wie auch des Maintages in der Innenstadt, aber auch das Sommerfest im Stauferland oder das Schloss-Straßen-Fest untersagen wird.

Am Freitag hat die Landesregierung die fünfte Änderung der Corona-Verordnung verkündet. Die wesentlichen Änderungen traten am Montag, 20. April, in Kraft. Damit wurden einerseits die bestehenden Schließungen, auch von Schulen und Kindertageseinrichtungen, und Kontakteinschränkungen bis einschließlich 3. Mai  verlängert; zum anderen dürfen seit Montag, 20. April, Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern – das sind in der Göppingen fast alle Läden – zusätzlich zu den schon genehmigten Verkaufsmöglichkeiten wieder öffnen. Die Gastronomie bleibt, mit Ausnahme der Abholung und Außer-Haus-Lieferung vorab bestellter Gerichte, bis 3. Mai  geschlossen. Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August  nicht möglich sein. Hierzu müssen die Details noch festgelegt werden.
20.4.20

 

 

Schutzmasken aus Partnerstadt

Shcutzmaskengruß von Kerstin Kusen aus der Göppinger Partnerstadt Klosterneuburg. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Rudolf Bühler, stellvertretender Sprecher des Arbeitskreises Klosterneuburg in Göppingen und Organisator der jährlichen Bürgerbusreise in die niederösterreichische Partnerstadt, hat vergangene Woche Post der besonderen Art erhalten: Kerstin Kusen, eine ehemalige Austauschschülerin und langjährige Verbindungsperson in Klosterneuburg sowie Ansprechpartnerin bei den Austauschen mit den Musikvereinen und bereits  2016 für ihre Verdienste um die Städtepartnerschaft mit der Göppinger Bürgermedaille ausgezeichnet, hat einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Hohenstaufenstadt unter Beweis gestellt und dem Ehepaar Bühler diese Schutzmasken geschickt.
20.4.20

 

 
 

„Mittelstand vor wirtschaftlicher Katastrophe“

Kreis Göppingen. Lothar Lehner schlägt Alarm. Der Kreisvorsitzende des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) sieht den Mittelstand unmittelbar vor einer wirtschaftlichen Katastrophe. Lehner bezieht sich auf eine Umfrage seiner Organisation. Diese habe ergeben, dass jeder zweite befragte Betrieb (51 Prozent) weitere vier Wochen Shutdown finanziell nicht überbrücken kann. Drei Viertel (76 Prozent) kritisierten die staatlichen Hilfen als unzureichend.

„Die Mittel reichen nicht hin, den Finanzbedarf im Mittelstand zu decken. Die Krise bedroht das Fundament unserer Wirtschaft, die Hälfte der Betriebe haben Soforthilfen beantragt. Allein daran lässt sich das ganze Ausmaß der existenziellen Krise ermessen, die sich vor uns auftürmt“, warnt Lothar Lehner, der auf Grund seines Netzwerkes im Kreis Göppingen und umliegenden Städten einen guten Überblick über die Situation in den Betrieben hat.

Lehner fordert von der Politik einen konkreten Exit-Fahrplan mit einer raschen Öffnung der Wirtschaft, gestützt durch klare und transparente Vorgaben zum Gesundheitsschutz, wie Mindestabstände oder Zugangskontrollen. Der kontrollierte Neustart des Wirtschaftslebens müsse laut Lehner zudem dringend durch erhebliche Abgabensenkungen flankiert werden, um einer dauerhaften Überschuldung der mittelständischen Wirtschaft auf breiter Front entgegenzuwirken.

Die Umfrage des Bundesverband unter den Mittelständlern, an der sich, so Lehner, 1.812 Mitgliedsbetrieben beteiligten, ergab, dass über ein Drittel der Betriebe (35 Prozent) Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen. Auch greifen die Betriebe zur Stützung ihrer Liquidität auf Instrumente wie das Aussetzen von Steuervorauszahlungen oder Steuerstundungen (jeweils 19 Prozent) zurück.
20.4.20

 

 

Stadt verschiebt Wahl zum Jugendgemeinderat

Göppingen. Aufgrund der Schulschließungen und den Einschränkungen im öffentlichen Leben wurde die für Mai 2020 geplante Wahl des Jugendgemeinderates  (JGR) der Stadt Göppingen bis auf weiteres verschoben.

Zwar fand eine Info-Tour zur Kandidatensuche an den weiterführenden Schulen Göppingens noch wie geplant statt, die weiteren Werbeaktionen konnten jedoch nicht mehr durchgeführt werden. Die ursprüngliche Bewerbungsfrist für Kandidaten am 20. März wurde aufgehoben und die Jugendgemeinderats-Wahl, welche im Zeitraum vom 11. bis 24. Mai  als Online-Wahl stattfinden sollte, auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben. Die bisher in der Geschäftsstelle des JGR eingegangenen Bewerbungen werden bei der später stattfindenden Wahl berücksichtigt, außerdem können weiterhin Bewerbungen eingereicht werden. Der dazu nötige Bewerbungsbogen steht auf der Homepage des Jugendgemeinderates (www.jgr-goepppingen.de) als Download zur Verfügung. Die derzeit amtierenden Jugendgemeinderäte bleiben bis zur Einsetzung des neu gewählten JGR im Amt, ihre Legislatur verlängert sich demensprechend über den ursprünglich für Mitte Juni geplanten Termin zur Einsetzung des neugewählten Jugendgemeinderates hinaus.
20.4.20

 

 

Nieren-Spezialist Martin Kimmel jetzt Professor

Privatdozent Dr. Martin Kimmel von der Klinik am Eichert in Göppingen wurde jetzt zum Professor ernannt. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Der Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen der Klinik am Eichert in Göppingen, Privatdozent Dr. Martin Kimmel, erhielt jetzt seinen Professorentitel von der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Hochschule würdigt damit seine Verdienste in der Forschung und Lehre.

„Die Verleihung der außerplanmäßigen Professur ist für mich eine besondere Auszeichnung und Anerkennung meiner langjährigen wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit auf dem Gebiet der Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen,“ sagt der 49-jährige Mediziner. Er studierte, promovierte und habilitierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Mittlerweile hat er über 100 Publikationen in renommierten nationalen und internationalen Fachzeitschriften und mehr als 30 Lehrbuchkapitel veröffentlicht. Zuletzt war Professor Kimmel als leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart tätig. An die Klinik am Eichert kam er im Januar 2018, wo er die Leitung der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen übernahm.

Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken-GmbH, gratulierte dem Chefarzt zu seiner Ernennung zum Professor. „Wir sind sehr stolz auf diesen Erfolg.“ Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten des Chefarztes zählen das akute Nierenversagen, die Nierenersatztherapie und die personalisierte Medizin, von der Patienten auf Grundlage individualisierter Therapiekonzepte und aktuellster wissenschaftlicher Entwicklungen besonders profitieren.

Als ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der Inneren Medizin ist Professor Kimmel auch bei nationalen und internationalen Kongressen und Veranstaltungen ein gefragter Referent. Auch die jährlich von im ausgerichtete „Göppinger Tagung der Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Dialyse“ zählt mittlerweile neben den Kongressen in Berlin, Heidelberg und Wiesbaden zu den größten Tagungen für Nieren- und Hochdruckexperten bundesweit.
20.4.20

 

 

Esslinger OB Zieger empfiehlt Alltagsmasken oder Schals

Esslingen. Der Esslinger Oberbürgermeister  Zieger empfiehlt den Esslinger Bürgern aus Infektionsschutzgründen dringend, in der Öffentlichkeit, im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen im Einzelhandel das Abstandsgebot weiter zwingend einzuhalten. Zugleich spricht sich OB Zieger nachhaltig dafür aus, in der Öffentlichkeit, beim Einkaufen im Handel und bei der wieder verstärkten Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und somit überall da, wo das Abstandgebot praktisch nicht eingehalten werden kann, sogenannte Alltagsmasken oder Schals zu benutzen. „Bitte nehmen Sie Rücksicht und tragen Sie auf freiwilliger Basis Alltagsmasken“, so die Botschaft von OB Zieger. „Diese Masken schützen Dritte und flankieren die etappenweisen vorsichtigen Lockerungen von Teilen des öffentlichen Lebens“. Sollte diese freiwillige Selbstverpflichtung zur Nutzung von Masken beim Einkaufen, im öffentlichen Raum oder beim ÖPNV allerdings nicht beachtet werden, könne er nicht ausschließen, dass auch in Esslingen am Neckar eine Pflicht zum Tragen von Mund/Nasen-Masken eingeführt werde müsse, so OB Zieger.
20.4.20

 

 

Land fördert Geh- und Radwegebau im Kreis


Kreis Göppingen. Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi freut sich  dass das Land den weiteren Ausbau des  Rd- und Fußwegenetzes im Kreis Göppingen mit rund 814 000 Euro weiter fördert. Allein 594.000 Euro gibt das Land für den Bau eines Fußgängerüberwegs am Kreisverkehrsplatz Bahnhofstr./Weiler Str./Heidenheimer Str. in Geislingen an der Steige. Der Ausbau des Geh- und Radwegs an der K1419 zwischen Bezgenriet und Heiningen wird mit rund 162.000 Euro gefördert. Der Bau eines Geh- und Radwegs entlang der K 1408 in Börtlingen erhält einen Zuschuss von rund 58.000 Euro.
20.4.20

 

 

Schnelle Abnehmer für „Alltagsmasken“

Fleißie Maskennäeherinnen: Tatjana Kempf und Elisabeth Widmaier. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. In Zeiten der Corona-Krise erwachen alte Leidenschaften gepaart mit dem Gedanken, etwas für andere Menschen zu tun.  Tatjana Kempf und Elisabeth Widmaier, zwei junge Frauen aus Göppingen, erging es nicht anders. Seit circa einer Woche nähen sie mit gebührenden Abstand Gesichtsmasken. Erste Abnehmer dieser neuen „Alltagshilfe“ waren die eigene Familie und Freunde. Inzwischen, von der Nähleidenschaft ansteckt, nähen sie täglich Dutzende bunte Gesichtsmasken, mit einer Besonderheit: Die zweilagigen Masken sind so genäht, dass das Einlegen eines Zellstoffpapiers möglich ist. Auf den Aufruf „Göppingen hilft“ aufmerksam geworden, haben sich die beiden Näherinnen bei der Freiwilligenagentur Göppingen gemeldet und spendeten 50 selbstgenähte Masken. Der risikogefährdete Personenkreis, dem der Mund- und Nasenschutz zugutekommen sollte, war mit den Senioren, die die städtische Angebote im Bürgerhaus – das „Café Silber“ und „Vergissmeinnicht“ – nutzen schnell gefunden. Einzeln in Plastikbeutel verpackt, versehen mit der Beschreibung der Handhabung und Reinigung, da wasch- und bügelbar, wurden die Behelfsmasken an die älteren Menschen verteilt.
20.4.20

 

 

Drogendealer festgenommen

Schorndorf. Durch den Tipp eines Anrufers konnte am  Freitag kurz vor 20 Uhr ein mutmaßlicher Drogendealer in Schorndorf festgenommen werden. Der 33-Jährige wurde im Bereich des Stadthallensees von Beamten angetroffen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Ordnungshüter bei ihm einen Beutel mit weißem Pulver, welches sich als Amphetamin herausstellen sollte. Der 33-Jährige versuchte sich den Maßnahmen der Polizisten zu entziehen, verhielt sich unkooperativ und wurde zunehmend aggressiv. Letztlich mussten ihm Handschellen angelegt werden. Auch gegen die Verbringung zum Polizeirevier wehrte der Mann sich heftig. Im Streifenwagen versuchte er mehrfach einem Beamten einen Kopfstoß zuzufügen. Der Mann musste die Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete zudem eine Wohnungsdurchsuchung an. Hierbei wurden unter anderem mehrere tausend Euro Falschgeld sichergestellt. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Samstagvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.
20.4.20

 

 

Unter Drogenbeeinflussung Unfall verursacht

Schorndorf. Ein 21 Jahre alter Autofahrer verursachte am Samstagmittag in Schorndorf  einen Verkehrsunfall, bei dem sein Beifahrer verletzt wurde und rund 45.000 Euro Sachschaden entstanden. Der junge Mann fuhr die Werderstraße in Richtung Lange Straße entlang und verlor beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Anschließend kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine dortige Hauswand. Sein ebenfalls 21-jähriger Beifahrer wurde beim Unfall verletzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass der Unfallverursacher unter Drogeneinfluss stand, ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde einbehalten, er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.
20.4.20

 

 

In Polizeigewahrsam genommen

Lorch. Dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd wurde am Sonntagabend gemeldet, dass ein offenbar betrunkener Mann, der ein Fahrrad mit sich führte, auf dem Gehweg der Lorcher Straße in Waldhausen gestürzt war und sich wohl eine Kopfverletzung zugezogen hatte. Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass der 26-Jährige aufgrund seines Alkoholgenusses gestürzt war; mit dem Rad konnte er nicht gefahren sein, da an diesem keine Kette vorhanden war. Der 26-Jährige, der kein Deutsch sprach, wurde ins Krankenhaus gebracht, von wo aus er nach Mitternacht wieder entlassen wurde. Da er deutlich betrunken und nicht verkehrsfähig war und zudem keine Adresse angeben konnte, wurde er bis in den frühen Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd untergebracht.
20.4.20

 

 

Wieder Markt am Donnerstagnachmittag

Göppingen. Der Marktbetrieb am Donnerstagnachmittag auf dem Göppinger Marktplatz wird ab 23. April wieder aufgenommen. Aufgrund der geringen Nachfrage auf dem Donnerstagsmarkt fanden in den vergangenen Wochen nur die Vormittagsmärkte am Mittwoch und Samstag auf dem Schillerplatz statt. Ab dem 23. April wird der Wochenmarkt am Donnerstagnachmittag auf dem Marktplatz wieder stattfinden. Die Verkaufszeiten sind wie bisher von 15 bis 19 Uhr. Grundsätzlich gilt auch für den Besuch von Wochenmärkten:  Der Aufenthalt auf dem Marktplatz soll möglichst kurz sein. Längere Beratungsgespräche sind zu vermeiden.  Verzicht auf Händeschütteln. Einhaltung der Hygieneregeln zum Husten und Niesen (in die Armbeuge, nicht in die Hand). Abstand von zwei Meter von anderen Marktbesuchern halten. Nach Rückkehr in die häusliche Umgebung die Hände gründlich reinigen. Roh verzehrte Waren wie Obst und Gemüse ebenfalls unter heißem Wasser gründlich reinigen.
20.4.20

 

 

Stadtradeln verschiebt sich

Schwäbisch Gmünd (sv). In diesem Jahr kann das "Stadtradeln"  nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Statt im Mai/Juni wird das Stadtradeln "Radeln für ein gutes Klima" in den Sommer oder Herbst verschoben. Der Aktionszeitraum wurde vom Ministerium bis Ende Oktober verlängert, so dass hier ausreichend Zeit bleibt einen Nachholtermin zu finden. In den nächsten Wochen wird dieser festgelegt und rechtzeitig bekannt gegeben. Mit der Anmeldung im Webportal www.stadtradeln.de unterstützt man seine Stadt und sammelt Radkilometer und dabei bleibt man fit und gesund. Ob Hobby-Radler, Alltagsradfahrer oder Radgenießer, jeder trägt mit seinen gefahrenen Kilometer dazu bei, dass sich Schwäbisch Gmünd im Ranking sehr gut abschneidet.
20.4.20

 

 

Auto brennt

Kuchen.  Montagnacht stand in Kuchen ein Pkw in Flammen.  Gegen 2.45 Uhr wurden Zeugen durch Geräusche in der Bogenstraße geweckt. Auf der Suche nach der Ursache entdeckten sie einen rauchenden Pkw. Kurze Zeit später schlugen Flammen aus dem Fahrzeug. Sie wählten den Notruf. Die Feuerwehr rückte an und löschte das brennende Fahrzeug. Vermutlich dürfte ein technischer Defekt Ursache für den Brand gewesen sein. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro.
20.4.20

 

 

440 Menschen von Corona genesen

Kreis Göppingen.  Im Landkreis Göppingen gibt (Stand: Sonntag, 10 Uhr) zunächst keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Damit bleibt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen unverändert bei 31.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 715 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 440 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 244 Personen, das sind weniger als 0,1 Prozent der gesamten Kreisbevölkerung.
19.4.20

 

 

Schrott geklaut

Deggingen. Erwischt wurden zwei Männer am Samstagabend beim Schott-Diebstahl auf dem Platz einer Autoverwertung.  Ein Angestellter einer Autoverwertung in Deggingen hatte am Samstag gegen 20.45 Uhr eine Alarmmeldung erhalten. Dieser war zu entnehmen, dass zwei Personen aus einem Container Schrott entnahmen und in ein Auto einluden. Daraufhin verständigte er die Polizei. Mehrere Streifen des Polizeireviers Geislingen und des Verkehrsdienstes Mühlhausen beteiligten sich an der Fahndung. Eine Streife des Verkehrsdienstes kontrollierte kurze Zeit später in Mühlhausen einen Mercedes und konnte im Fahrzeug den entwendeten Schrott feststellen. Die beiden Insassen, ein 44- und 45-jähriger Mann wurden daraufhin festgenommen. Beide räumten ein, die entdeckten Teile kurz zuvor entwendet zu haben. Gegen sie wird jetzt wegen Diebstahls ermittelt. Der Wert der entwendeten Teile belief sich auf wenige Euro.
19.4.20

 

 

Wenn der weiße Flieder wieder blüht...

Die letzten sonnig-warmen Tage verhalfen im Stauferland dem Flieder zur Blüte. Prächtig stehen Bäume ind Sträucher mit den wohlriechenden Blüten in den Gärten. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

Betrunken Unfall verursacht

Süßen. Nur wenige Zentimeter dauerte eine Trunkenheitsfahrt am Sonntag in Süßen. Kaum mehr stehen, geschweige denn fahren, konnte ein 26-jähriger Mann am Sonntag gegen 1 Uhr in der Bachstraße. Er hatte versuch,t mit seinem Wagen rückwärts auszuparken und war dabei auf ein hinter ihm stehendes Fahrzeug aufgefahren. Als ihn der Besitzer dieses Autos zur Rede stellte war er aufgrund seines Zustandes kaum in der Lage das Gleichgewicht zu halten. Eine Streife des Polizeireviers Eislingen nahm den Verkehrsunfall auf. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest bestätigte die Annahme, dass der Mann betrunken ist. Der Test ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Der Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Gegen ihn wird jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Bei dem Unfall entstand nur geringer Sachschaden.
19.4.20

 

 

Bauwagen aufgebrochen

Schlat. Ein Zeuge erwischte am frühen Samstagmorgen drei junge Männer beim Einbruch und verständigt die Besitzer.  Durch Geräusche wurde ein Zeuge am Samstag gegen 2.40 Uhr auf mehrere Personen an einem Bauwagen aufmerksam. Der Bauwagen dient Jugendlichen als Bude und wird aktuell renoviert. Als der Zeuge nachsah, wer die Geräusche verursacht hat, begegnete er drei jungen Männern. Die waren von dem Eintreffen des Mannes überrascht und suchten mit ihren Zweirädern das Weite. Mit den hinzugerufenen Verantwortlichen der Jugendbude wurde daraufhin der Bauwagen überprüft. Dabei konnte festgestellt werden, dass die jungen Männer offensichtlich den Bauwagen aufgebrochen und daraus Lautsprecher und Getränke im Wert von wenigen 100 Euro entwendet hatten. Eine herbeigerufene Streife des Polizeireviers Göppingen nahm der Einbruch auf.
19.4.20

 

 

Polizeihubschrauber im Einsatz

Heubach. In der Nacht auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, hörte ein Anwohner der Lauschaerstraße in Heubach mehrfach durchdringende Hilfeschreie einer vermutlich weiblichen Person aus Richtung des Heubacher Flugplatzes. Bei der anschließenden Absuche des Flugplatzes und des umliegenden Geländes, welche bis 2.15 Uhr andauerte und an der ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Streifenwagenbesatzungen beteiligt waren, konnte jedoch keine Person und nichts Auffälliges oder Verdächtiges gefunden werden.
19.4.20

 

 

Motorradfahrer tödlich verunglückt

Rechberghausen.  Am Freitag, gegen 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Wangen und Rechberghausen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Motorradfahrer und ein  SUV überholten kurz vor Rechberghausen einen anderen Pkw. Anschließend wollte der Zweiradlenker noch den SUV überholen. Dabei machte der Kradlenker einen Fahrfehler und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er fuhr noch eine längere Strecke über eine Wiese und prallte dann gegen einen Baum. Der Fahrer erlag noch am Unfallort den schweren Verletzungen. Der Sachschaden wird auf 9 000 Euro geschätzt. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat die Unfallermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen zum Unfallgeschehen.
18.4.20

 

 

Corona-Virus fordert weitere Todesopfer

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass ein über 70-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, verstorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 31. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 705 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 431 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 243 Personen.
Im Ostalbkreis gibt es (Stand Freitag) 16 Todesfälle, zwei mehr als am Donnerstag.  1165 Personen sind mit dem Virus infiziert, 613 Personen wurden bereits aus der Isolation entlassen.
18.4.20

 

 

Auto landet im Graben und brennt aus

Schlat/Eschenbach. Am Samstag, gegen 0.45 Uhr, befuhr ein 26-Jähriger die K1426 von Schlat in Richtung Eschenbach. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite, den Kurven und den Auf und Abs ist die Geschwindigkeit auf 10 km/h beschränkt. Nach einer Kuppe, in einer Rechtskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Er dürfte für die Strecke einfach zu schnell gewesen sein. Der Mann steuer den Wagen in den linken Graben. Als der Graben in ein Rohr mündete überschlug sich das Auto und landete auf dem Dach. Der Fahrer und sein ebenfalls 26-jähriger Mitfahrer konnten selber aussteigen und die Polizei informieren. Bis zum Eintreffen der Polizei war das Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr aus Eschenbach rückte mit drei Fahrzeugen und 22 Mann an. Sie löschten das Auto und säuberten die Fahrbahn wieder. Beide Insassen wurden mit eher leichteren Verletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt 5.000 Euro. Der Verkehrsdienst aus Mühlhausen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
18.4.20

 

 

Unfall auf gesperrtem Weg

Eislingen.  Am Freitag, kurz vor Mitternacht, befuhr ein 18-Jähriger mit seinem Wagen den durch Verkehrszeichen gesperrten Verbindungsweg von Eislingen nach Holzheim. Seinen Angaben nach musste er einem Tier ausweichen und fuhr deshalb in den Graben. Das Auto wurde an einem dort verlaufenden Rohr an der Front stark beschädigt. Der auf dem Rücksitz sitzende, ebenfalls 18-jährige Mitfahrer erlitt dabei eine Kopfplatzwunde. Der Fahrer blieb unverletzt, der Schaden beträgt ca. 1.500 Euro. Das Polizeirevier Eislingen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
18.4.20

 

 

Alkoholisiert mit Auto überschlagen

Lorch. Ein unter Alkoholeinwirkung stehender 41-Jähriger befuhr am Freitagabend mit seinem Pkw die Gartenstraße in Lorc-Weitmars. Er wollte, trotz überhöhter Geschwindigkeit, nach rechts in den Kirchweg abbiegen. Er geriet dabei jedoch zu weit nach links, überfuhr den Gehweg und wurde durch den Betonsockel eines Gartenzauns ausgehebelt. Der Pkw überschlug sich daraufhin und blieb auf dem Dach liegen. Der 41-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es gelang ihm, sich aus eigener Kraft aus dem Auto zu befreien, weshalb die Feuerwehr Lorch, die mit drei Fahrzeugen und zehn Mann an die Unfallstelle ausgerückt war, nicht mehr eingreifen musste. Die Höhe des angerichteten Sachschadens beträgt ca. 5000 Euro. Wie sich schnell herausstellte, war der 41-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegenüber der Polizeistreife zeigte sich der Mann während der Unfallaufnahme zunehmend aggressiver und beleidigte die eingesetzten Beamten. Da er sich den Anweisungen der Streife ständig widersetzte, einen Beamten anspuckte und sich nicht an den geforderten Sicherheitsabstand hielt, musste er letztendlich in Gewahrsam genommen werden. Der Mann leistete hierbei massiven Widerstand wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen.
18.4.20

 

 

Corona-Virus: Jetzt 30 Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 60-jährige Frau und ein über 80-jähriger Mann, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, gestorben sind. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 30. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 698 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 417 Personen im Landkreis Göppingen. Aktuell erkrankt sind damit 251 Personen, diese Zahl entwickelt sich rückläufig.
17.4.20

 

 

In zwölf Heimen Corona-Virus nachgewiesen

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt im Kreis Göppingen  beobachtet seit Längerem, dass in einzelnen Pflegeheimen das Coronavirus nachgewiesen wird. Dies ist problematisch, da in Pflegeheimen die ältere Bewohnerschaft durch das Coronavirus sehr gefährdet ist und bei den Bewohnern häufig bereits Vorerkrankungen bestehen. Patienten mit Vorerkrankungen zeigen einen deutlich schlechteren Verlauf einer COVID-19 Infektion. Es ist deshalb wichtig, dass durch die Pflegekräfte die Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden.  Bisher wurden in zwölf Heimen das Coronavirus nachgewiesen, in zwei Heimen konnte durch konsequentes Hygienemanagement das Ausbruchsgeschehen für beendet erklärt werden. Die Infektketten konnten unterbrochen und eine Weiterverbreitung derzeit unterbunden werden. In zwei weiteren Heimen sind seit mehreren Tagen keine neuen Fälle mehr aufgetreten. In vier Heimen im Landkreis besteht ein so genanntes Ausbruchsgeschehen. Dies bedeutet, dass die betroffenen Bewohner konsequent isoliert und teilweise Bewohner in einem abgegrenzten Bereich zusammengelegt und dort durch Pflegepersonal mit spezieller Schutzausrüstung gepflegt werden. In diesem Zusammenhang betonen das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht, dass die Zusammenarbeit mit den Pflegeheimen gut funktioniert und in den jeweiligen Situationen in enger Kooperation sinnvolle Lösungen gefunden werden konnten.
17.4.20

 

 

Umzug in den Erweiterungsbau

Der Erweiterungsbau (links) des Landratsamtes in Göppingen ist weitgehend fertig gestellt. Jetzt erfolgen die Umzüge der einzelnen Ämter in den Neubau. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Der Erweiterungsbau des Landratsamtes ist weitgehend fertiggestellt. Anfang Mai erfolgen die ersten Umzüge der Ämter. Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation zieht am Dienstag, 5.Mai in den Erweiterungsbau. Während dieser Zeit sind die dortigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch telefonisch nicht erreichbar.  Bei dringenden Anliegen können sich Kunden an das Büro des Ersten Landesbeamten unter der Telefonnummer 07161 202-2001 wenden. Anschließend wird das Amt für Finanzen und Beteiligungen in den Erweiterungsbau umziehen. Daher ist am Mittwoch, 6. Mai die Kreiskasse nicht erreichbar. In unaufschiebbaren Fällen ist das Vorzimmer erreichbar. Die Rufnummern des Vorzimmers lauten 07161 202-3001 sowie 07161 202-3101.  Das  Umweltschutzamt des Landratsamts Göppingen zieht von Dienstag, 12. Mai bis Donnerstag, 14.Mai  in den Erweiterungsbau um.

Die Abteilung Immissionsschutz, Arbeitsschutz, Abfallrecht des Umweltschutzamtes wird am Dienstag, 12.Mai in den Erweiterungsbau umziehen. Das Vorzimmer des Umweltschutzamtes ist unter der Telefonnummer 07161 202- 2201 in unaufschiebbaren Fällen für Kunden erreichbar.  Die Leitung des Umweltschutzamtes sowie die Abteilung Naturschutz, Jagd, Fischerei ziehen am Mittwoch, 13. Mai, um. Bei dringenden Anliegen können sich Kunden an das Vorzimmer der Abteilung Wasser und Boden unter der Telefonnummer 07161 202-2211 wenden.  Am Donnerstag, 14.Mai wird die Abteilung Wasser und Boden in den Erweiterungsbau umziehen. In dringenden Fällen ist das Vorzimmer des Umweltschutzamtes unter der Telefonnummer 07161 202-2201 erreichbar.  Nach den Umzügen steht das Umweltschutzamt im ersten Stockwerk des Erweiterungsbaus wie gewohnt zur Verfügung. Durch die Umzüge werden kleinere Einschränkungen erwartet. Hierfür bittet das Landratsamt um Verständnis.
17.4.20

 

 

Zu schnell auf der Autobahn

Gruibingen.  Zahlreiche Verkehrsteilnehmer waren am Donnerstag auf der A8 bei Gruibingen zu schnell unterwegs.  Am Donnerstagmittag hatte die Polizei die gefahrene Geschwindigkeit der Fahrzeuge in Richtung München im Blick. Dort sind 100 Stundenkilometer zulässig. 513 Fahrer hielten sich nicht daran. 335 von ihnen kommen mit einer Verwarnung davon. 178 müssen mit einer Anzeige rechnen, weil sie mehr als 21 km/h zu schnell fuhren. 17 von ihnen waren so schnell, dass sie zusätzlich ein Fahrverbot erwartet. Mit 182 Sachen war ein Mann mit seinem Wagen unterwegs.
17.4.20

 

 

Staufer-Festspiele erst im Sommer 2021

Die Staufer-Festspiele in Göppingen - unser Szenenbild stammt aus der Aufführung "Die Zauberflöte von 2018 - finden 2020 nicht statt. Sie wurden auf den Sommer 2021 verschoben. Foto: Staufer-Festspiele

Göppingen. Die Staufer-Festspiele in Göppingen, die im September 2020 die Operette “Die lustige Witwe“ von Franz Lehar zeigen wollten, haben ihre Aufführungen abgesagt und auf 2021 verschoben. Was sich bereits am Mittwoch abzeichnete wurde nach Gesprächen der der Verantwortlichen mit der Stadt Göppingen nun bestätigt. Als neuer Termin wird der Sommer 2021 ins Auge gefasst. „Eine bittere Pille, die wir zum 15-jährigen Bestehen der Staufer-Festspiele dieses Jahr zu schlucken haben,“ bedauert der Intendant der Staufer Festspiele, Alexander Warmbrunn, „aber die Gesundheit von uns allen geht vor. Im Mittelpunkt stehen die Festspielfamilie mit 300 Mitwirkenden, unsere Partner und Besucherinnen und Besucher sowie deren Sozialkontakte.“ Warmbrunn und das komplette Organisationsteam der Festspiele stehen mit dieser Haltung voll und ganz hinter den Maßnahmen und Empfehlungen der Gesundheitsbehörden. „Unsere Gedanken gehen an diejenigen, die schon an COVID-19 erkrankt sind, und natürlich auch an alle, die an vorderster Front gegen diese Epidemie ankämpfen,“ betont auch Benjamin Beckals Mitglied der Geschäftsleitung. Die Intendanz und die Geschäftsleitung der Staufer Festspiele haben sich intensiv mit der Situation rund um die Corona-Krise sowie deren Auswirkungen auf die Sommerfestspiele auseinandergesetzt. Der Kulturbetrieb, der unter dem Motto steht ‚Kultur aus der Region für die Region‘, muss zum jetzigen Zeitpunkt handeln. Denn einige ehrenamtliche Mitarbeiter gehören zur Risikogruppe und sind über 60 Jahre alt. Das Organisationsteam hatte deshalb bereits Mitte März mit den ersten Maßnahmen, die von den Behörden erlassen wurden, begonnen größtenteils aus dem Home Office heraus zu arbeiten. Die Schneiderei war zunächst am stärksten betroffen, denn die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und ihre Leiterin Michaela Kirn hatten bereits im Februar mit ihren Näharbeiten für „Die Lustige Witwe“ begonnen. Diese Arbeiten müssen nun erst einmal ruhen.

Die Verschiebung der Sommerfestspiele ist ein großer Einschnitt für uns als Kulturveranstalter. Unser Betrieb lebt vom Kartenverkauf, und der fällt aktuell und voraussichtlich auch in naher Zukunft komplett weg. Keiner weiß, was im September sein wird. Deshalb hat die Intendanz und die Geschäftsführung in Rücksprache mit den Gesellschaftern und dem Schirmherrn, Göppingens Oberbürgermeister Guido Till, entschieden die Festspiele auf Sommer 2021 zu verschieben,“ erklärt Alexander Warmbrunn. Er arbeite im Hintergrund schon intensiv daran alle bereits engagierten Künstler für den Sommer 2021 nach Göppingen zu verpflichten. So entstünde zwar ein finanzieller Engpass, aber „die Staufer-Festspiele sind im Vergleich zu anderen Festspielen in der glücklichen Situation, die Durchführung der Sommerfestspiele um ein Jahr verschieben zu können. Wenn wir jetzt handeln, können wir die Staufe- Festspiele vor einer existentiellen Notlage bewahren,“ betont auch Benjamin Beck. Dies ist bedauernswert, da der Kartenvorverkauf für die Aufführungen im September dieses Jahressehr gut anlief. So waren bereits Ende Februar fast 60 Prozent der Karten verkauft, was als ein Indiz für den Stellenwert der Festspiele in der Region zu werten ist. Die Veranstalter planen derzeit die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ vom 27.bis 29. Dezember 2020 in der Stadthalle Göppingen wiederaufzuführen. Das Stück war in der Weihnachtszeit 2017 und 2018 ein absoluter Publikumserfolg und restlos ausverkauft. Auch eine Galaveranstaltung, für die die Staufer Festspiele im vergangenen Jahr den Stargast Suzanne von Borsody nach Göppingen holten, ist im zweiten Halbjahrdenkbar. Zudem bleibt abzuwarten, ob und in welcher Größe solche Veranstaltungen in naher Zukunft überhaupt möglich sein werden. Die Staufer-Festspiele bitten alle, die bereits Karten erworben haben, auf die Rückforderung des Kaufbetrags zu verzichten und stattdessen die Karten als Gutschein zu behalten. „Damit kann man uns in dieser schwierigen Situation gerade am besten helfen,“ so Jochen Schellong, Geschäftsführer der Staufer-Festspiele.
17.4.20

 

 

Bessere Zugverbindung nach Ulm gefordert

Die Zugverbindungen von Geislingen nach Ulm und in den Alb-Donau-Kreis sollen nach und nach verbessert werden. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. „Wir brauchen und wollen eine bessere Anbindung des Landkreises Göppingen auf der Filstalbahn Richtung Ulm“, fordert die CDU- Landtagsabgeordnete Nicole Razavi schon seit langem. Dafür gibt es jetzt eine Perspektive. „Gerade für Geislingen und das obere Filstal sind gute Zugverbindungen nicht nur nach Stuttgart, sondern auch in den Alb-Donau-Kreis und nach Ulm von zentraler Bedeutung. Davon würden nicht nur die Schüler erheblich profitieren, sondern auch viele Berufspendler und Reisende und auch der Landkreis als Standort insgesamt. Auch wenn wir derzeit intensiv damit beschäftigt sind, die aktuellen Probleme im Zugverkehr zu lösen, müssen wir jetzt in die Zukunft blicken und vorausplanen.“  Deshalb hat die Geislinger Abgeordnete Verkehrsminister Winfried Hermann um ein Gespräch zusammen mit ihrem Landtagskollegen Manuel Hagel (CDU) und den beiden Landräten Edgar Wolff (Göppingen) und Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis) gebeten. Dies hat nun Corona geschuldet als Telefonkonferenz mit dem Ministerialdirektor des Verkehrsministeriums, Professor Uwe Lahl, statatgefunden. „Nachdem es lange so ausgesehen hatte, dass es für eine solche Verbesserung keine Spielräume gibt, freue ich mich, dass sich die Tür geöffnet hat. Ich bin Herrn Lahl sehr dankbar für die Bereitschaft zum Gespräch und vor allem für die Zusage, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, wie das Angebot zwischen den beiden Landkreisen Göppingen und Alb-Donau verbessert werden kann.“
Entscheidend für die Umsetzung von Verbesserungen ist die Frage, was ist in Zwischenschritten vor und dann nach der Fertigstellung der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm und S 21, möglich, weil erst dann deutlich mehr Platz auf der Filstalstrecke entstehen wird. Wir waren uns in unserem gemeinsamen Gespräch einig, dass es durch die Verlängerung des Metropolexpress nach Ulm keinesfalls zu erneuten Verschlechterungen durch lange Standzeiten im Bahnhof Geislingen kommen darf, und damit kurzfristig erreichte Verbesserungen insbesondere im Schülerverkehr wieder zunichte gemacht würden. Ich begrüße es deshalb, dass nun in einem ersten Schritt geprüft werden soll, wie zunächst die Anbindung von und nach Amstetten verbessert werden kann. Nach der Fertigstellung der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm und von S21 ergeben sich dann neue Möglichkeiten, das Angebot auf dieser Strecke deutlich zu verbessern. All das ist sicherlich ein langer Prozess. Wir haben ihn aber nun endlich angestoßen und ich bin mir sicher, wenn alle Beteiligten, Land und Landkreise an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten, werden wir zunächst kleinere Optimierungen und dann mit Blick auf die Zukunft auch größere Verbesserungen erreichen können, so Razavi abschließend.
17.4.20

 

 

Maskenpflicht in Kirchheim kommt

Kirchheim unter Teck. Bund und Länder empfehlen im Kampf gegen das Coronavirus dringend das Tragen von so genannten Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Die Stadt Kirchheim bereitet aktuell eine Maskenpflicht vor. Die entsprechende Verfügung soll in der kommenden Woche in Kraft treten. Besucher des Wochenmarktes werden gebeten, dies bereits beim Marktbesuch am Samstagzu berücksichtigen.

In der kommenden Woche soll das Tragen von sogenannten Behelfsmasken in Kirchheim und den Teilorten zur Pflicht werden. Die Pflicht soll an den Orten gelten, an denen Menschen engere Begegnungen nicht vermeiden können. Also etwa beim Einkaufen,  in öffentlichen Verkehrsmitteln und in vergleichbaren Situationen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Es darf auch ein Schal, ein Tuch oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel sein. Wichtiger als die Form des Schutzes ist es, diesen richtig zu tragen, regelmäßig zu wechseln und heiß zu waschen. „Wenn wir einfache Hygieneregeln beachten hat jede Bedeckung mehr Schutzwirkung für Träger und Gegenüber als keine“, wirbt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader für das Vorgehen. „Mit der Maskenpflicht, die die Abstandsregelungen ergänzt, verhindern wir die weitere Ausbreitung des Virus und fördern damit gleichzeitig die sukzessive Öffnung unserer Geschäfte. Eine einheitliche Regelung für alle Geschäfte sowie den Wochenmarkt schafft für unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch den Einzelhandel Klarheit“, so Bader weiter.

Den Ausschlag für die Entscheidung gab unter anderem auch das Kirchheimer Marktgeschehen. Um die vorgeschriebenen Mindestabstände einhalten und die Situation entzerren zu können, wurde die Marktfläche bereits in Richtung Marktstraße erweitert. Da die Empfehlung damit schon bald zur Pflicht wird, arbeitet die Stadtverwaltung aktuell an einem Informationsangebot für Bürger, wo Baumwollmasken erworben werden können. Nähereien sowie Geschäfte und Apotheken, die Masken zum Verkauf anbieten, können sich mit ihrem Angebot unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beziehungsweise 07021 502-275 an die Wirtschaftsförderung der Stadt Kirchheim unter Teck wenden.
17.4.20

 

 

Filsstraße länger gesperrt

Göppingen. Aus technischen Gründen muss die Sperrung der Filsstraße in Faurndau und die Umleitung der Busse bis zum 7. Mai verlängert werden. Die Busse fahren wie bisher über die Beckhstraße und bedienen die Haltestelle Marienstraße. Die EVF bittet die Anwohner und Busfahrgäste um Verständnis.
17.4.20

 

 

Gmünd kehrt zum gewohnten Bürgerservice zurück

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Vorgaben wird auch die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd in zwei Stufen weitgehend zum gewohnten Angebot für die Bürger zurückkehren. In der ersten Stufe werden von Montag, 20. April, an einzelne Ämter und Abteilungen mit direkten Anlaufstellen für die Bürger - wie das Bürgerbüro, die Bezirksämter, das Ausländeramt/Amt für Zuwanderung, das Standesamt, das Bauordnungsamt und die Wohngeldstelle mit einer vorherigen Terminvereinbarung wieder geöffnet. Die Terminvereinbarung in dieser ersten Woche sorgt dafür, dass sich keine größeren Schlangen oder Gruppen in diesen Bereichen bilden. Mit der Lockerung ist hier mit einer erhöhten Nachfrage zu rechnen. Eine Terminvereinbarung ist dabei sowohl telefonisch, wie auch per Mail möglich. Dabei kann man sich direkt an die jeweilige Stelle - das Bürgerbüro beispielsweise per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - oder über die zentrale Telefonnummer der Verwaltung unter 07171/603-0 an die Stadt wenden. Die jeweiligen Ansprechpartner finden sich auch auf der Homepage der Stadt. Für die Schulen und Kindertagesstätten gelten gesonderte Regelungen; dazu müssen noch Informationen des Landes abgewartet werden.

In einer zweiten Stufe werden dann von Montag, 27. April an alle Ämter zu den gewohnten Öffnungszeiten den normalen Betrieb unter Beachtung der besonderen Zugangs-, Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Zugangsregelungen bei den Dienststellen, transparenten Abdeckungen und weiteres wieder aufnehmen.
17.4.20

 

 

Stadtverwaltung fährt Betrieb wieder hoch

Göppingen. Die Stadtverwaltung wird ab Montag, 20. April, wieder ihren Betrieb hochfahren. Persönliche Vorsprachen werden künftig aber nur an vereinbarten Terminen möglich sein, um Gruppen wartender Bürger zu vermeiden.  Die Stadtverwaltung wird nach Beendigung der Osterferien, also ab Montag, 20. April, den Dienstbetrieb wieder schrittweise hochfahren. „Wir wollen, unter Wahrung der Belange des Gesundheitsschutzes, unsere Leistungen für die Bürger so weit wie möglich erbringen und damit einen Beitrag zur Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens leisten“, sieht Oberbürgermeister Guido Till darin auch ein „wichtiges Zeichen für die Stadtgesellschaft“. Bereits in den letzten Tagen wurden zahlreiche Schutzmaßnahmen in den einzelnen Büros auf den Weg gebracht. Außerdem wurde ein Info-Flyer mit den wesentlichen Schutzmaßnahmen und Tipps in kompakter und verständlicher Form an alle Mitarbeiter verteilt. Somit sieht sich die Stadtverwaltung gut ausgerüstet, den Dienstbetrieb, so weit von der Corona-Verordnung des Landes nicht ausgeschlossen, wieder aufzunehmen.
Damit gelten ab Montag wieder die regulären Sprechzeiten. Persönliche Vorsprachen sind aber künftig nur nach Terminvereinbarung möglich: Durch die Vergabe fester Termine sollen der Kundenstrom kanalisiert und eine Gruppe von wartenden Bürgern vermieden werden. Auch der Zugang zu den städtischen Gebäuden ist grundsätzlich nur durch jeweils einen Eingang pro Gebäude möglich, um das Zusammentreffen mehrerer Personen auszuschließen. Damit soll die Infektionsgefahr so gering wie möglich gehalten werden – je weniger Menschen aufeinandertreffen, desto geringer ist die Gefahr der Ansteckung. Für das Rathaus erfolgt der Zugang weiterhin, nur nach Klingeln, von der Kirchstraße aus. Die Regelung gilt nicht für die Schulen und Kindertagestätten, die laut Verordnung des Landes weiterhin, mit Ausnahme der Notbetreuung, geschlossen bleiben. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Details zur – vom Land angekündigten – Wiederöffnung von Bibliotheken und Archiven vorliegen, kann der Betrieb in der Stadtbibliothek am Kornhausplatz voraussichtlich frühestens am Donnerstag wieder aufgenommen werden. Die Stadtverwaltung wird dazu gesondert informieren. Ebenso wird die Stadtverwaltung die für Freitagabend angekündigte Verordnung des Landes und ihre wesentlichen Auswirkungen auf das Leben in Göppingen am Samstagmittag auf der Homepage unter www.goeppingen.de sowie über Facebook unter www.facebook.com/stadt.goeppingen bekanntgeben.
17.4.20

 

 

Ostalbkreis meldet bislang 14 Corona-Tote

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis sind bislang 14 Menschen an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Insgesamt werden im Landkreis 1123 Corona-Erkrankte gemeldet, wovon 597 als geheilt gelten.
17.4.20

 

 

Corona-Fälle in Erstaufnahmestelle deutlich vermehrt

Ostalbkreis. Die Ausgangssperre für die Bewohner der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen ist bis 3. Maia verlängert worden. Am 5. April hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Landratsamtes Ostalbkreis auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Ellwangen angeordnet. Die Ausgangssperre war bis 19. April befristet. Anlass für die Anordnung waren sieben infizierte Personen in der LEA innerhalb weniger Tage.  
Im Nachgang zur Verfügung der Ausgangssperre wurden in den vergangenen Tagen alle rund 200 Beschäftigten der LEA sowie alle 587 Bewohner mittels eines Abstrichs auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis der vom 6. bis 8. April sowie der erneuten Testung diese Woche ist, dass Stand heute insgesamt 313 Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet sind. Bei den Testergebnissen der Mitarbeiter mussten 30 positive Ergebnisse verzeichnet werden.
Aufgrund der hohen Fallzahlen innerhalb der LEA hat die Stadt Ellwangen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Ostalbkreis unter Abwägung aller Maßnahmen, die zur Eindämmung der Erkrankungen in der Einrichtung erforderlich und angemessen sind, eine weitere Ausgangs- und Kontaktsperre angeordnet.  Die Ausgangssperre gilt ab 20. April und ist zunächst bis einschließlich 3. Mai 2vorgesehen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird weiterhin von Einsatzkräften der Polizei im Drei-Schicht-Betrieb überwacht. Ende nächster Woche soll eine erneute Testung aller Bewohner sowie dem Personal der LEA stattfinden, um Gewissheit über den Bruch der Infektionskette zu erhalten.
17.4.20

 

 

Fieberambulanz öffnet in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Am Montag, 20. April 2020 nimmt die zweite Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd ihren Betrieb auf. Der Eltern-Kind-Zentrum Wippidu e. V. hat seine Räume in der Katharinenstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Großsporthalle dafür zur Verfügung gestellt. In der Halle selbst hat der Landkreis - nach der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen - das zweite Ärztliche Notfallzentrum eingerichtet. Landrat Klaus Pavel, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Solzbach von den Kliniken Ostalb, der Vorsitzende der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd Dr. Erhard Bode und Dr. Alexander Stütz, Notfalldienst-Beauftragter der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd, informieren über das Corona-Netzwerk im Ostalbkreis und die Funktion der Fieberambulanzen.
"Ziel der Fieberambulanzen ist es, unsere niedergelassenen Kollegen zu entlasten", erläutern Dr. Bode, Dr. Stütz und Dr. Schuler. "Bei Erkrankungen der Atemwege wie Luftnot, Husten, Halsschmerzen oder auch Schnupfen und Fieber sollte zuerst der Hausarzt und außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 angerufen werden. Da es in den Praxen vor Ort vielfach aber nicht so einfach ist, fiebernde Patienten mit Corona-Verdacht im Empfangs- und Wartebereich zu separieren, können seit dem 4. April Patienten mit fieberhaftem Infekt nach Aalen in die Fieberambulanz geschickt werden. Mit Eröffnung der Fieberambulanz in Schwäbisch Gmünd entfallen für die Patienten aus Schwäbisch Gmünd und Umgebung die weiten Wege. Die niedergelassenen Ärzte, die in der Gmünder Fieberambulanz arbeiten werden, verfügen dort über die für die Behandlung erforderliche Schutzausrüstung und Infrastruktur zur Diagnose."
Wenn nötig, kann der diensthabende Arzt dort beim Patienten gleich einen Corona-Abstrich vornehmen. Die bislang in Schwäbisch Gmünd auf dem Schießtalplatz betriebene Drive-in-Abstrichstelle wird im Zuge der Inbetriebnahme der Fieberambulanz abgebaut. Ausstattung, Schutzausrüstung und Betrieb der Fieberambulanz samt integrierter Abstrichstelle werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und dem Ostalbkreis finanziert.  Dr. Joachim Bläse, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd, zeigt sich begeistert über den ehrenamtlichen Einsatz: "Für den Aufbau der Infrastruktur waren 34 Verantwortliche unseres Hilfsdienstes aus den Ortsvereinen Iggingen, Schwäbischer Wald, Waldstetten, Lorch, Heubach und Mittelbronn sowie die Kreisbereitschaftsleitung und die Leitung des Bevölkerungsschutzes des DRK Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd tätig. Für die unkomplizierte und kompetente Unterstützung ein großes Dankeschön!"
"Die Fieberambulanz hat ab Montag, 20. April von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet", erklären Dr. Bertold Schuler und Dr. Alexander Stütz, die als niedergelassene Ärzte für die Kreisärzteschaft federführend die Anforderungen an die Ausstattung der Ambulanz mitentwickelt und ärztliches sowie Assistenzpersonal eingewiesen haben.
17.4.20

 

 

Hausmüll ordnungsgemäß entsorgen

Göppingen. Seit der Corona-Pause in Schulen und Kindertagesstätten, sowie vielen Geschäften und Betrieben ist eine starke Zunahme von Hausmüll in den innerstädtischen Mülleimern festzustellen.  Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, Hausmüll über die dafür vorgesehenen Mülltonnen sowie Wertstoffe über die Gelben Säcke und die Wertstoff-Container zu entsorgen. Die Entsorgung über die öffentlichen Mülleimer im Stadtgebiet, die schon von ihrer Größe gar nicht auf dieses Müllaufkommen ausgelegt sind, beeinträchtigt nicht nur das Stadtbild, sondern kann auch zu hygienischen Problemen führen. Auch während der Corona-bedingten Schließungszeit von Schulen und Kindertagesstäten, vieler Geschäfte und Betriebe werden die städtischen Mülleimer regelmäßig täglich geleert, diese werden aber schnell wieder mit Hausmüll befüllt. Die Stadt appelliert daher an alle Bürger, den Hausmüll weiterhin ordnungsgemäß zu entsorgen und somit für eine saubere Innenstadt beizutragen.
17.4.20

 

 

Bis 3. Mai: Parkscheibe statt Parkschein

Göppingen. Da ab Montag voraussichtlich fast alle Geschäfte wieder geöffnet haben dürfen, wird in der Innenstadt ab Montag bis einschließlich 2. Mai die Parkscheinpflicht durch eine Parkscheibenpflicht ersetzt. Die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze beträgt werktags von 9 bis 18 Uhr zwei Stunden.  In der Innenstadt wird die Parkscheinpflicht ab Montag, 20. April, zunächst für zwei Wochen, bis einschließlich 2. Mai 2020, in eine Regelung mit Parkscheibe überführt. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße, jeweils inklusive. Die Stadt verzichtet zunächst auf die Gebührenpflicht, um die vorsichtige Wiederbelebung des Innenstadthandels unter Beachtung des Gesundheitsschutzes zu unterstützen. Das zuletzt praktizierte Dauerparken ist nach Wiedereröffnung der Geschäfte allerdings nicht mehr verträglich und wird daher wieder in eine Kurzparkregelung umgewandelt. Ansonsten würde der erforderliche Wechsel auf den Parkplätzen nicht.

Nach Ablauf der Geltungsdauer dieser Anordnung, also ab 3. Mai, gelten die an sich erforderlichen Parkscheinregelungen wieder. Deren Gültigkeit wird lediglich befristet ausgesetzt. Mit der Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt soll ein häufiger Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleistet werden.
17.4.20

 

 

Kliniken koordinieren Einkauf von Schutzmasken

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise führt zu einem in Deutschland eher ungewohnten Szenario: der Knappheit von Arbeitsmitteln. Der Markt für spezielle Schutzausrüstungen, die für den Umgang mit COVID-19-Patienten unerlässlich sind, ist leergefegt. „Vor allem für Einrichtungen, die nur kleine Mengen an Masken oder Handschuhen benötigen, ist es kaum möglich, derzeit qualitativ hochwertigen Nachschub zu bekommen und schon gar nicht zu einem annehmbaren Preis“, erklärt Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Er leitet gegenwärtig auch den „COVID-KlinikStabLKGP“, den landkreisweiten Stab zur Koordination der medizinischen Versorgung stationärer Patienten. In diesem Gremium war die Idee aufgekommen, die Bestellung der Schutzausrüstungen im Landkreis zu bündeln. „Als größte Gesundheitseinrichtung im Landkreis haben wir in den Kliniken  uns sofort bereit erklärt, die entsprechende Abwicklung gemeinsam mit dem Landratsamt zu übernehmen.“
Rund 70 Einrichtungen im Landkreis Göppingen nahmen dieses Angebot gerne an. Darunter Altenheime, Pflegedienste und Bestattungsunternehmen sowie das Klinikum Christophsbad und die Reha-Kliniken in Bad Boll, Ball Ditzenbach und Bad Überkingen. Die Anforderungen wurden im Landratsamt gebündelt und Ende März an die Einkaufsabteilung der  Alb-Fis-Kliniken übermittelt. Produktauswahl, Bestellung, Lagerung, Distribution und Abrechnung übernahmen die Einkäufer der Klinik. „Das war ein Riesenauftrag, den wir dank unserer guten Kontakte aber schnell abwickeln konnten“, sagt Katja Kümmerle, Teamleitung Einkauf in der Klinik am Eichert. Konkret wurden von ihr und ihrem Team 70.000 FFP2-Masken, 45.000 FFP3-Masken, 190.000 Mund-Nasen-Schutz, 28.000 Schutzbrillen und 1,6 Millionen Paar Handschuhe besorgt. „Das meiste wurde in dieser Woche geliefert und von uns schon an die Einrichtungen weitergegeben“, so Katja Kümmerle. „Einige sind auch direkt zu uns gefahren und haben ihre Bestellung abgeholt, so groß war der Bedarf.“ In der kommenden Woche werden die letzten Teillieferungen aus der Großbestellung erwartet und dann auch sofort ausgeliefert.

„Die Reichweiten unserer Bestände haben wir im Blick. Unser Team im Einkauf kümmert sich mit Hochdruck um ausreichenden Nachschub. Sorgen bereitet uns lediglich die Verfügbarkeit von Schutzkitteln und Handschuhen. Das Land Baden-Württemberg ist ebenfalls aktiv und hat große Mengen an Schutzausrüstung bestellt. Wir hoffen, dass davon auch einiges im Landkreis Göppingen ankommen wird“, sagt Wolfgang Schmid, der Kaufmännische Geschäftsführer der Kliniken. Der Bedarf an Masken, Handschuhen und Schutzbrillen wird weiter hoch bleiben. Generell gibt es große Engpässe auf dem Markt und jeden Tag melden sich neue Lieferanten mit Kontakten nach China, deren Zuverlässigkeit nicht prüfbar ist. Der aktuelle Bedarf kann durch die Lieferungen des Landes derzeit nicht gedeckt werden. In den  Kliniken etwa werden derzeit rund 1.600 FFP2-Masken verbraucht – in der Woche. Das ist knapp doppelt so viel wie in einer „normalen“ Influenzawoche.
17.4.20

 

 

Baehrens: Kinder brauchen andere Kinder

Kreis Göppingen. Die Göppinger Abgeordnete Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, äußert sich zu den Beschlüssen von Bund und Land, die erste Lockerungen der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus vorsehen. Für die Pflege fordert sie mehr Entscheidungskompetenzen. Baehrens begrüßt die vorsichtigen Lockerungen: "Ich finde es wichtig, den Bürgern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Infektionsgefahren zuzutrauen und bin zuversichtlich, dass auch mit den Lockerungen entsprechend umgegangen wird". Die sinkende Zahl der Neuinfektionen zeige, dass die persönlichen Einschränkungen, die alle auf sich nehmen, wirkten.

Für die Kinder hätte sich die Abgeordnete etwas mehr Öffnungen gewünscht. "Kinder brauchen andere Kinder - zum Spielen und zum Lernen. Kinder brauchen Spielflächen, auf denen sie sich austoben können. Deshalb hätte ich sehr für eine Öffnung der Spielplätze gerade für kleinere Kinder plädiert", so Baehrens.

Besonders beschäftigt sich die Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion mit der Situation von Pflegediensten und -einrichtungen. Von Anfang an hätte ihr Bedarf mehr in den Blick genommen werden müssen. "Es muss dafür gesorgt werden, dass in der Pflege ausreichend Schutzmaterialien zur Verfügung stehen", betont Baehrens. Sie wisse, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landratsamt ihr Möglichstes täten, um die knappe Ressource Schutzkleidung so effizient und gerecht wie möglich im Landkreis zu verteilen. Wichtig für die Pflege sei außerdem ein unbürokratischer Zugang zu Coronatests: "Bei Verdachtsfällen müssen Beschäftigte und Pflegebedürftige schnell und vorrangig getestet werden können. Das ist die Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Organisation von Pflege", erklärt Baehrens.

Die Situation hochbetagter, kranker und sterbender Menschen beschäftigt Baehrens ebenfalls: "Nicht nur Viren töten, sondern auch Einsamkeit. Deshalb plädiere ich sehr dafür, wo immer möglich die strengen Isolationsvorgaben gerade in Pflegeheimen und Palliativeinrichtungen zu lockern. Ich bin fest davon überzeugt, dass die professionelle Pflege in der Lage ist, zu entscheiden, wo Besuche ermöglicht werden können, und diese dann auch sicher zu organisieren", so Baehrens. "Im Vertrauen auf diese Kompetenzen sollte die Pflege entsprechende Entscheidungsfreiheit erhalten". In diesem Sinne sei es an der Zeit, die am Mittwoch von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse in Baden-Württemberg mutig umzusetzen.
17.4.20

 

 

Geschlagen und verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter Mann wurde am Donnerstag gegen 19.20 Uhr von zwei unbekannten Männern in der Goethestraße in Gmünd angegriffen und geschlagen. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten anschließend. Der geschädigte 33-jährige Mann konnte aufgrund seines Alkoholkonsums keine näheren Angaben zum Tathergang machen. Er wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert.
17.4.20

 

 

Esslingen sagt Klimafest und Umwelttag ab

Esslingen. Aufgrund des Veranstaltungsverbots des Landes Baden-Württemberg zur Eindämmung der  akuten Infektionsgefahr durch das Corona-Virus können das Esslinger Klimafest und der Umwelttag nicht wie geplant am 30. Mai  stattfinden. Aktuell prüft die Stadtverwaltung, ob eine Verschiebung beider Veranstaltungen auf einen späteren Termin im Jahr möglich ist. Beim Esslinger Klimafest und Umwelttag stellen traditionell unterschiedlichste TeilnehmerInnen ihr Engagement in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Energiesparen und Ressourcenschonung vor. Darüber hinaus findet die Siegerehrung des alljährlichen Stadtradelns durch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger auf dem Klimafest und Umwelttag statt. Für die Prämierung der Sieger des Stadtradelns  wird momentan eine Variante durch die Stadtverwaltung erarbeitet, die der aktuellen Ausnahmesituation angemessen ist.
17.4.20

 

 

„Voraussetzungen für Gartenschau ideal“

Die fünf Bewerbegemeinden im oberen Filstal für eine Gartenschau stellten Staatssekretärin Friedline Gurr-Hirsch ihr Konzept vor. Unser Foto zeigzt von links: Bürgermeister Herbert Juhn (Bad Ditzenbach), die Abgeordnete Nicole Razavi, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch, Bürgermeister Matthias Heim (Bad Überkingen), Bürgermeister Karl Weber (Deggingen), Bürgermeister Bernd Schaefer (Mühlhausen) und Bürgermeister Gebhard Tritschler (Wiesensteig). Foto: Büro Razavi

„Das Obere Filstal hat ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gartenschau“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Sie wäre für das „Täle“ wie ein Weckruf aus dem Dornröschenschlaf und eine Riesenchance.“ Deshalb wirbt die CDU Landtagsabgeordnete auch bei Landwirtschaftsminister Peter Hauk und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch für die Vergabe der Gartenschau an die Ausrichtergemeinschaft Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen, Mühlhausen und Wiesensteig.

 „Ich bin davon überzeugt, dass unser „Täle“ für eine Gartenschau viel zu bieten hat. Regionalität ist Trumpf, ob bei Fleisch, Obst und Gemüse, regionaler Küche, Gesundheits- und Bewegungsangeboten oder einfach wegen der herrlichen Landschaft und den liebenswürdigen Kommunen und den Menschen, die dort leben und arbeiten. Für die Region und den Tourismus wäre eine solche Gartenschau ein enormer Impuls für die Zukunft. Die gemeinsame Bewerbung und die vielen Ideen, die in den vergangenen Monaten entstanden sind, zeigen, welche Energie und welcher Gemeinschaftssinn alleine schon durch das Ziel einer Gartenschau im Täle entstanden sind.“ Dass sich immer mehr Kommunen zu einer gemeinsamen Bewerbung zusammentun, begrüßt Minister Peter Hauk ausdrücklich und schreibt an die CDU-Abgeordnete: „Die fünf Filstalgemeinden haben eine interessante Konzeption mit der Fils als verbindendes Element erarbeitet.“ Freilich ist damit noch keine Entscheidung gefallen. Denn das Land entscheidet erst in den kommenden Monaten, wer von den insgesamt 17 Bewerbern Gastgeber der Gartenschauen 2031, 2033 und 2035 sein wird. Für Nicole Razavi ist klar: „Das Land hat hier im oberen Filstal die Chance, eine Gartenschau in einen einzigartigen Naturraum zu vergeben. Mit dem doppelten Albtrauf und der Fils bietet die Raumschaft Oberes Filstal ein landschaftliches Ensemble, das seinesgleichen sucht - beste Voraussetzungen für eine „sanfte“ Gartenschau, die mit maßvollem baulichen Aufwand auskommt und mit ihrer natürlichen Kulisse begeistert.“

Um für die Konzeption der Filstalgemeinden zu werben, hatte die CDU-Abgeordnete in der Dehoga-Akademie in Bad Überkingen zu einem Austausch mit Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch  aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und den Bürgermeistern der Bewerbergemeinden Matthias Heim (Bad Überkingen), Karl Weber (Deggingen), Herbert Juhn (Bad Ditzenbach), Gebhard Tritschler (Wiesensteig) und Bernd Schaefer (Mühlhausen im Täle) eingeladen. Seit Dezember liegt die offizielle Bewerbung für das Obere Filstal dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vor. „Die Initiative der interkommunalen Bewerbung ist mit einem großen Rückhalt in der Bevölkerung ausgestattet. Das haben die beiden gut besuchten Bürgerwerkstätten zur inhaltlichen Ideensammlung deutlich gezeigt“, betont Razavi.

„Eine Gartenschau im Oberen Filstal wäre zudem eine willkommene Ergänzung des geplanten Ausbaus der A 8 am Albaufstieg. Die neue Infrastruktur wird eine ganze Region von Reise- und Umleitungsverkehr befreien. Die Perspektive einer Gartenschau bedeutet die Chance auf eine langfristige Aufwertung des Oberen Filstals als prosperierende Tourismusregion für Baden-Württemberg“, so Nicole Razavi abschließend.
17.4.20

 

 

Taxi bestellt und nicht bezahlt

Bad Boll. Am frühen Freitag bestellte ein Mann in Bad Boll ein Taxi und flüchtete unter einem Vorwand in Göppingen. Gegen 0.30 Uhr bestellte sich der 18-Jährige ein Taxi nach Bad Boll. Dem Fahrer soll er gesagt haben, dass er bei einer Bank Geld abhebt, um die Fahrt zu bezahlen. Deshalb ließ der Fahrer den Fahrgast in Göppingen aussteigen, worauf dieser flüchtete. Die Polizei traf den Verdächtigen beim Bahnhof. Den Beamten gegenüber gab er falsche Personalien an, weshalb er jetzt mit zwei Anzeigen rechnen muss.
17.4.20

 

 

Feuer richtet Schaden in Millionenhöhe an

Böhmenkirch. In der Nacht auf Donnerstag brannte es bei einem Autozulieferer in Heidhöfe. Gegen 21 Uhr löste am Mittwoch der Alarm bei der Firma in der Kolomanstraße aus. Dort brannte das Dach einer Halle. Um die Flammen löschen zu können entfernte ein Bagger des hinzugerufenen THW Teile vom Dach. Später musste die Halle eingerissen werden, um zu verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen können. Die Löscharbeiten der Feuerwehren aus Böhmenkirch, Schnittlingen, Steinkirch, Treffelhausen, Geislingen, Bad Überkingen und Bartholomä dauerten bis in die Morgenstunden. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf fast eine Million Euro. Für die Zeit der Löscharbeiten musste die Straße zwischen Böhmenkirch und Bartholomä zeitweise gesperrt werden. Die Ermittler vom Polizeiposten Böhmenkirch suchen nun nach der Brandursache. Auf dem Gelände des Unternehmens hatte es bereits schon zwei Mal in den zurückliegenden beiden Jahren gebrannt gehabt.
16.4.20

 

 

Corona-Virus: 28. Todesopfer -  Neue Fälle in einem Pflegeheim

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 90-jährige Frau, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 28.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 691 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 394 Personen im Landkreis Göppingen.

In einem weiteren Pflegeheim im Landkreis gibt es nach Abstrichen bei Mitarbeitern und Bewohnern positive Befunde. Sieben Bewohner und drei Mitarbeiter wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Betroffenen wurden unmittelbar in Quarantäne versetzt bzw. in einen abgetrennten Wohnbereich verlegt. Am Donnerstag erfolgen Abstriche in einem weiteren Pflegeheim.
16.4.20

 

 

Gruibingen verschiebt Bürgermeisterwahl

Gruibingen. Wegen der Corona-Krise hat der Gemeinderat von Gruibingen die für den 3. Mai vorgesehene Bürgermeisterwahl abgesagt und auf den 27. September verschoben. Auch wenn die Durchführung der Wahl unter den gebotenen Sicherheitsvorkehrungen hätte stattfinden können, so sei ein Wahlkampf, der von der persönlichen Präsenz der Kandidaten lebe, nicht  möglich gewesen. Auch hinter der geplanten offiziellen Kandidatenvorstellung hätte man ein Fragezechen setzen müssen.
16.4.20

 

 

Göppingen sagt Maientag ab

Göppingen. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und des Verbots von Großveranstaltungen hat Oberbürgermeister Guido Till am Donnerstag u.a. den Göppinger Maientag abgesagt. Dieser hätte vom  19. Bis 22. Juni gefeiert werden soll. In einer Videobotschaft an die Bürger der Stadt betonte der OB, dass man versucht habe, einen Alterativtermin für das traditionelle Kinder- und Heimatfest im Herbst zu finden, was aber nicht möglich gewesen sei. Abgesagt sind laut OB auch alle weitere Veranstaltungen, die Menschen in Scharen locken könnten, wie zum Beispiel das Fest im Park, das Schlossstraßenfest, der Stauferlandtag und der bevorstehende Maimarkt. Wahrscheinlich können auch die Staufer-Festspiele im September – gezeigt werden sollte „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar – nicht stattfinden. Eine Bestätigung durch den Veranstalter steht jedoch noch aus.
16.4.20

 

 

Feuerwehr befreit Verletzten

Aichelberg. Zu einem schweren Verkehsunfall kam es am Donnerstag bei Aichelberg auf der A8.  Gegen 8 Uhr war ein Sprinter auf der A8 in Richtung München unterwegs. Der Fahrer wollte einen Sattelzug überholen und lenkte deshalb nach links. Weil auf der mittleren Fahrbahn ein Fahrzeug kam, scherte der Sprinterfahrer wieder ein. Dabei prallte er gegen den Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sprinter gegen die Leitplanke geschleudert. Dort blieb er liegen. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr rettete den 30-Jährigen. Er trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Auch seine drei Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt. Sie kamen mit Rettungswägen in Kliniken. Der Fahrer des Sattelzuges überstand den Unfall unverletzt. Das Fahrzeug des 27-Jährigen war nach dem Zusammenstoß noch fahrbereit. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 40.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die A8 in Richtung München gesperrt. Der Verkehr staute sich.
16.4.20 

 

 

Handel wegen Hygiene-Auflagen verunsichert

Kreis Göppingen. Die Göppinger Einzelhändler zeigen sich über die von der Landesregierung angekündigten Maßnahmen zur schrittweisen Öffnung des Einzelhandels erleichtert. Voraussichtlich sollen ab nächster Woche Einzelhändler bis 800 qm öffnen können. Zusätzlich sollen unabhängig von der Verkaufsfläche auch Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhändler unter entsprechenden Auflagen öffnen. Schon jetzt erreichen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen zahlreiche Anrufe und Fragen von Unternehmen, unter welchen Auflagen und vor allem Hygienemaßnahmen die Öffnung in der Praxis konkret aussehen soll.

Da der Zeitpunkt und die genauen Vorgaben noch offen sind, empfiehlt die IHK-Bezirkskammer Göppingen den Einzelhändlern mit den Vorbereitungen einer Öffnung zu beginnen, aber die Veröffentlichung der Verordnung abzuwarten und Zweifelsfragen mit der IHK abzuklären. „Aus unserer Sicht brauchen möglichst alle Unternehmen eine klare Perspektive, unabhängig von Größe oder Branchenzugehörigkeit“, betont Göppingens Bezirkskammerpräsident Wolf Martin.
„Das ist ein erster, guter Schritt in die richtige Richtung, auch wenn die Flächenbegrenzung viele Fragen aufwirft“, meint Sven Maier, der Geschäftsführende Gesellschafter der Traumfabrik in Bad Boll. Er ist seit vielen Jahren Vertreter des Einzelhandels in der Göppinger IHK-Bezirksversammlung und in der Stuttgarter Vollversammlung. Er setzt sich auch im Präsidium des Handelsverbandes Baden-Württemberg aktiv für die Belange des stationären Handels ein. Es sei derzeit offen, ob Einzelhändler mit größeren Flächen diese durch Abtrennung auf das geforderte Maß begrenzen können. Trotz vorsichtiger Öffnung bleibe die Situation für viele Einzelhändler existenzbedrohend, denn von Normalität könne auf lange Sicht keine Rede sein. „Wir bereiten uns jetzt ganz konkret auf die Öffnung vor“, ergänzt Michael Metzmeier vom gleichnamigen Modehaus in Göppingen, der ebenfalls Vertreter des Handels in der IHK-Bezirksversammlung ist. Er plane entsprechende Begrenzungen am Eingang und will zusätzlich bei Bedarf interessierten Kunden Schutzmasken anbieten. Gerade die Unsicherheit wegen der möglichen Hygieneauflagen ist nach Einschätzung der IHK-Bezirkskammer derzeit besonders groß, da die Änderung der Corona-Verordnung des Landes mit den Details erst noch erstellt werden muss. Zur Unterstützung der Betriebe würden konkrete Vorlagen oder Anregungen für die Umsetzung des Infektionsschutzes von den Gesundheitsämtern helfen. Wichtig sei aber auch, dass die Spielräume für betriebliche Kreativität bei der Umsetzung erhalten bleiben, wenn der gesundheitliche Schutz für Mitarbeiter und Kunden erreicht wird.
16.4.20

 

 

23 Heimbewohner mit Coronavirus infiziert

Ostalbkreis. Aufgrund bestätigter Corona-Infektionen im Alten- und Pflegeheim St. Anna in Ellwangen wurden Corona-Abstriche bei Bewohnern und genommen. 23 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet: 20 Bewohner und drei Mitarbeiter. Vier der infizierten Bewohner mussten zur stationären Behandlung ins Klinikum verlegt werden. Zwei der an COVID-19 erkrankten Bewohner sind gestorben. Um festzustellen, ob sich in den vergangenen Tagen weitere Personen infiziert haben, wurden alle negativ getesteten Personen erneut abgestrichen, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist. Die erkrankten Bewohner befinden sich innerhalb der Einrichtung in häuslicher Isolation.
16.4.20

 

 

Corona-Infizierter rangelt sich mit Polizei

Schorndorf/Rudersberg. Ein 62 Jahre alter Mann, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, hat am Mittwoch wiederholt gegen die Quarantäne-Anordnungen verstoßen, sich Polizeibeamten widersetzt und schließlich im Krankenhaus in Schorndorf randaliert. Vier Polizeibeamte mussten aufgrund des direkten Kontakts mit dem 62-Jährigen vom Dienst frei gestellt werden.
Zunächst hatte der 62-jährige Deutsche sich gegen 15Uhr in Rudersberg unerlaubt aus dem Haus begeben und wollte sich in einer Tankstelle ein Bier kaufen. Auf Ansprache eines gemeindlichen Vollzugsbeamten hatte er nicht reagiert, weshalb eine Polizeistreife hinzugezogen wurde. Die Beamten erklärten dem Mann nochmals die angeordnete Quarantäne-Maßnahme und eröffneten ihm die Fertigung einer Strafanzeige. Daraufhin begab er sich nach Aufforderung und unter Aufsicht des Gemeindevollzugsbeamten wieder nach Hause. Gegen 17 Uhr begab er sich erneut ins Freie und hielt sich unerlaubt auf dem Marktplatz in Rudersberg auf. Auf die Ansprache einer hinzugerufenen Streifenbesatzung ging er nicht ein und lief weiter umher. Im weiteren Verlauf täuschte der Mann einen Herzinfarkt vor, so dass Passanten Erste Hilfe leisten wollten. Die Beamten konnten die Annäherung der Passanten zu ihrem eigenen Schutz verhindern. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes wurde der Mann aufgrund seiner Uneinsichtigkeit, seiner Ansteckungsgefahr und der damit einhergehenden Fremdgefährdung mit einem Rettungswagen in die Corona-Ambulanz des Schorndorfer Krankenhauses eingeliefert.
Im Krankenhaus begann der 62-Jährige um 20.40 Uhr zu randalieren und versuchte Gegenstände anzuzünden. Er ließ sich auch von zwei alarmierten Streifenbesatzungen nicht beruhigen, sondern lief und spuckte in der Corona-Ambulanz umher. Er musste daraufhin von den Beamten überwältigt werden, wogegen er sich wehrte. Hierbei trat er und spuckte er auch in die Richtung der Beamten und traf eine Polizeibeamtin. Die Polizeibeamten blieben unverletzt, mussten jedoch aufgrund des direkten Kontaktes mit dem 62-Jährigen vom Dienst frei gestellt werden. Seitens des Gesundheitsamtes wird nun eine gerichtliche Unterbringung des 62-Jährigen angestrebt. Gegen den Mann wurde Ermittlungen unter anderem wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet.
16.4.20

 

 

Kliniken öffnen wieder den Ambulanzbetrieb

Kreis Göppingen. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten die Alb-Fils-Kliniken an ihren beiden Standorten – der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen – die ambulante Versorgung stark eingeschränkt. Grund dafür war, dass das Klinikpersonal auf die stationäre Behandlung schwer erkrankter Covid-Patienten konzentriert wurde. Darüber hinaus galt es, in den Kliniken eine potenzielle „Vermischung“ von Covid-19-Patienten und nicht infizierten Patienten zu vermeiden. Die sehr umfangreichen Maßnahmen haben sich lauit einer Pressemitteilung der Kliniken bisher als sehr gut wirksam erwiesen.

Diese grundlegenden organisatorischen Änderungen, etwa in der Wegeführung und bei den Anmeldeprozessen, werden weiterhin aufrecht erhalten. Die Kliniken öffnen  ab  kommendem Montag die ambulante Betreuung an beiden Standorten schrittweise wieder. Es wird allerdings keinen „offenen“ Ambulanzbetrieb geben. Die Patienten werden telefonisch kontaktiert und einbestellt. Bei diesem Telefonkontakt erfolgt gleich eine erste Risikoabfrage zum Gesundheitszustand und einer möglichen Corona-Infektion. Am Tag des Termins melden sich die einbestellten Patienten dann in der Klinik am Eichert in Göppingen im Lotsenzelt  und in der Helfenstein-Klinik Geislingen am Lotsenpunkt im Haupteingangsbereich. Dabei ist folgendes zu beachten:

Es besteht weiterhin ein für alle Kliniken in Baden-Württemberg geltendes Besuchsverbot. Alle Patienten betreten daher die Klinik grundsätzlich ohne Begleitpersonen. Nur wenn aus medizinischen Gründen eine Begleitung notwendig sein sollte, darf maximal eine weitere Person in die Klinik.

Alle Patienten kommen mit Mund-Nasenschutz („Mundschutz“) zum Termin. Die Patienten sollten sich einen solchen Mundschutz bereits im Vorfeld besorgen.

Jede Person, die das Haus für einen ambulanten Termin oder als Begleitperson betritt, muss fieberfrei sein. Hierzu wird bei allen Personen bereits im Lotsenzelt die Körpertemperatur gemessen. Nur bei einer Temperatur unter 37,8oC wird der Zugang in die Klinikräume gestattet. Alle fiebrigen Patienten werden ins Triagezelt (Göppingen) oder in einen besonderen Ambulanzbereich (Geislingen) weitergeleitet. Dort entscheidet der zuständige Ambulanzarzt über das weitere Vorgehen.

Die schrittweise Öffnung betrifft alle ambulanten Versorgungsstrukturen in Göppingen und Geislingen: Die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums sowie die Ermächtigungs- und Chefarztambulanzen. Daneben werden auch die Funktionsbereiche (Radiologie, Endoskopie, Sonografie, Herzkatheter, Echokardiografie etc.), das Sozialpädiatrische Zentrum und auch das Therapiezentrum wieder geöffnet.
16.4.20

 

 

Senioren verteilen Alltagsmasken

Schwäbisch Gmünd (sv). Mund – Nasen – Behelfsmasken oder auch Alltagsmasken genannt, werden am Samstag, 18. April, ab 10 Uhr, im Spitalhof vor dem Generationentreff Spitalmühle verteilt. Die Masken werden kostenlos verteilt durch die Abteilung Senioren der Hospitalstiftung, solange der Vorrat reicht. Wenn die Ausgabe der Masken gut angenommen wird, folgen weitere Termine im Laufe der kommenden Woche im Spitalinnenhof. Unterstützt wird die Maskenausgabe von dem Projekt "Gmünd hilft". Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat zusammen mit weiteren Partnern das Netzwerk "Gmünd hilft" auf den Weg gebracht. Mit diesem Projekt wird Seniorinnen und Senioren, Alleinstehenden und Menschen in häuslicher Quarantäne unbürokratisch geholfen. Erreichbar ist "Gmünd hilft" unter den Telefon-Hotlines 07171/603-5030 und 07171/3506-32.
16.4.20

 

 

Hochschule startet wieder Vorlesungsbetrieb

Esslingen/Göppingen. Die Hochschule Esslingen startet am kommenden Montag, 20. April 2020 ihren verbindlichen Vorlesungsbetrieb für alle Studierenden in Esslingen und Göppingen. Aufgrund der geltenden Ausgangs- und Kontakteinschränkungen findet die Lehre bis auf Weiteres jedoch ausschließlich in digitaler Form statt. Dafür richtet die Hochschule über ein Videokonferenzsystem sowie eine Lernplattform virtuelle Klassenräume ein. Auch weitere interaktive Formate wie Chats und Austauschforen werten das Vorlesungsgeschehen auf. In den letzten Wochen wurden mit Hochdruck die technischen Voraussetzungen für den Ausbau der digitalen Lehre geschaffen. So nutzt die Hochschule zusätzlich zu der schon seit Jahren erfolgreich eingesetzten Lernplattform „Moodle“ künftig ein einheitliches Tool für die Übertragung von Vorlesungen und für die Zusammenarbeit unter Studierenden.
16.4.20

 

 

Trauer um Schauspieler Wolfgang Klein

So kannte man Wolfgang Klein. Beim Maientagsumzug begleitete er die Gruppe des Partnerschsftsvereins Göppingen-Pessac und saß am Steuer eines geschmückten Autos aus französischer Produktion. Foto: Verein Freunde Göppingen-Pessac/Peter Ruff

Göppingen. Der Schauspieler, Moderator und Kommunikationstrainer Wolfgang Klein ist tot. Der Göppinger starb wenige Tage nach seinem 68. Geburtstag im März am Mittwoch vergangener Woche. In seiner Geburtsstadt engagierte sich Klein immer wieder ehrenamtlich, so u.a. beim Kultur-Freien-Treff oder in den letzten Jahren als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Göppingen-Pessac. Nach seinem Abitur besuchte Klein die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Es folgten Engagement an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am E.T.A.-Hoffmann-Theater in Bamberg. Seit 1978 war der Schauspieler freischaffend tätig und wurde einem breiteren Publikum in Episoden der TV-Reihen „Marienhof“, „Ehen vor Gericht“, „Meister Eder und sein Pumuckl“, „Forsthaus Falkenau“ oder „Die Kommissarin“ bekannt. Klein arbeitete auch als Synchronsprecher und war in zahlreichen Hörspielproduktionen zu erleben.  Ab 1995 war Klein Referent bei der Hanns-Seidel-Stiftung und einiger Jahre später wurde er auch Gastdozent an der European Film Actor Scholl in Zürich. Als Kommunikationstrainer und Coach war ab 1987 tätig, produzierte CDs mit  Vera F. Birkenstihl. Ehrenamtlich war Klein auch im Interessenverband Deutscher Schauspieler tätig, außerdem war er einige Jahre Kuratoriumsmitglied im Fonds Darstellende Künste. 2005 regte er die bundesweiten Lesungen „Bücher aus dem Feuer“ zur Erinnerung an die Bücherverbrennung der Nazis am 10. Mai 1933 an. Die letzten Jahre engagierte er sich vor allem für die im Jahr 2000 gegründete deutsch-französische Städtepartnerschaft zwischen Göppingen und Pessac. Als Vorsitzender des Vereins Freunde Göppingen-Pessac war er seit 2011 einer der Motoren der Beziehungen zwischen den beiden Städten.
15.4.20

 

 

Corona-Virus: 27. Todesopfer im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass ein über 60-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, verstorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 27. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 668 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 359 Personen im Landkreis Göppingen.
15..20

 

 

Fahrzeug überschlägt sich

Gammelshausen.  Unverletzt überstand ein 18-Jähriger einen Verkehrsunfall am Dienstag bei Gammelshausen.  Gegen 20 Uhr befuhr der 18-Jährige die Gammelshauser Steige. Der Fahrer war in Richtung Gammelshausen unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge soll er auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Beim Gegenlenken übersteuerte der Mann sein Fahrzeug. Es kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn stehen. Der Lenker des Pkw überstand den Unfall ohne Blessuren. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden. Den schätzt die Polizei auf ungefähr 10 000 Euro. Die Beamten vom Polizeirevier Uhingen suchen nun nach der Unfallursache.
15.4.20

 

 

Einbrecher suchen nach Brauchbarem

Kreis Göppingen  Beute machten Unbekannte in den letzten Tagen im Landkreis Göppingen. In Eislingen suchten Unbekannte zwischen Samstag und Dienstag in einer Gartenhütte nach Beute. Dazu brachen sie einen Rolladen auf und stiegen durch das Fenster in die Hütte in Großeislingen. Beute machten die Unbekannten nicht. Die Eislinger Polizei hat die Spuren gesichert und sucht nun die Täter.  Auch in Göppingen vermuteten Unbekannte in einer Gartenhütte Brauchbares: Zwischen Samstag und Dienstag gingen die Einbrecher zu drei Gartenhütten in der Eichertstraße. Sie öffneten die Schlösser mit Gewalt und gingen in das Innere. Die Unbekannten beschädigten in einem Gebäude mehrere Bierflaschen; Brauchbares fanden die Täter offensichtlich nicht. Ohne etwas mitgenommen zu haben flüchteten die Unbekannten. Die Ermittler vom Polizeiposten Jebenhausen haben suchen nun die Einbrecher.  In ein Haus in der Dürerstraße in Göppingen brachen Unbekannte am Montag oder Dienstag ein. Zwischen 10.30 und 17.30 Uhr gingen sie zu dem Haus. Mit einem Stein warfen sie eine Fensterscheibe ein. So kamen sie an den Griff, öffneten das Fenster und gingen ins Innere. Dort wühlten sie in Schränken und Schubläden nach Brauchbarem. Die Unbekannten fanden Geld und Schlüssel. Sie nahmen die Sachen mit. Auch in einem Kühlschrank vermuteten die Einbrecher Brauchbares. Sie fanden dort nichts und flüchteten. Ihre Spuren blieben an dem Tatort zurück. Sie geben den Ermittlern vom Polizeirevier Göppingen erste Hinweise auf die Unbekannten.
15.4.20

 

 

Kehrmaschine zweimal gestreift

Heubach. Am Mittwoch um 10:30 Uhr überholte ein 86-jähriger PkwLenker auf der Götzenbachstraße eine langsam vorausfahrende Straßenkehrmaschine. Nachdem der Fahrer zu früh wieder einscherte, streifte er mit seinem Wagen die Kehrmaschine im Bereich der rotierenden Bürste. Hierdurch wurde an dem Personenwagen der Seitenschweller komplett abgerissen. An der Kehrmaschine wurde vermutlich die Bürstenaufnahme verbogen. Es entstand ein Schaden in Höhe von mindestens 1500 Euro. Wenige Minuten später wollte ein 79-jähriger Fahrer eines Pkw ebenfalls an der Kehrmaschine vorbeifahren. Auch dieser Fahrer scherte zu früh wieder ein und überfuhr den hydraulischen Besen der Kehrmaschine.
15.4.20

 

 

Drei Verletzte bei Unfall

Schorndorf. Drei Leichtverletzte, zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sowie rund 35.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwoch, kurz nach 12 Uhr auf der L 1147 zwischen Schorndorf und Oberberken. Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer fuhr die Landesstraße in Richtung Schorndorf entlang und wollte nach rechts auf einen Feldweg abbiegen. Hierbei setzte er seinen Blinker evtl. zu spät, weshalb dies von der hinter ihm fahrenden 23-jährigen Pkw-Fahrerin zu spät bemerkt wurde. Die Autofahrerin fuhr zunächst auf den Lkw auf, wurde anschließend auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo sie mit dem entgegenkommenden Pkw eines 58-jährigen Mannes kollidierte. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde auch noch der Wagen einer 66-Jährigen beschädigt, die hinter dem Wagen der 23-jährigen ebenfalls in Richtung Schorndorf unterwegs war. Die 23-Jährige sowie deren Tochter, die sich ebenfalls im Pkw befand, wurden wie der 58-jährige Fahrer beim Unfall leicht verletzt. Die L 1147 musste bis zur Räumung der Unfallstelle in beide Richtungen komplett gesperrt werden.
15.4.20

 

 

Kripo sucht Eigentümer von Schubkarre

Schorndorf. Im Zusammenhang mit Ermittlungen nach einem Wohnungseinbruch Ende 2019 in Schorndorf sucht die Kriminalpolizei Waiblingen nun nach dem Eigentümer einer Schubkarre, die vermutlich im Dezember 2019 im Wohngebiet Schorndorf-Süd, Schlichtener Straße entwendet wurde. Möglicherweise hat der Eigentümer den Diebstahl am Haus oder im Garten auch noch nicht bemerkt!  Bislang unbekannte Täter waren am 11.Dezember 2019 in ein Wohnhaus in Schorndorf eingebrochen und hatten hierbei einen Tresor entwendet. Am 2. April wurde nun durch den Revierförster der aufgebrochene Tresor am Waldrand bei Schorndorf-Süd in der Verlängerung der Johannesstraße aufgefunden. Er verständigte umgehend die Polizei, welche am Fundort auch die besagte Schubkarre auffand. Der gestohlene Tresor war von den Tätern offensichtlich mit der Schubkarre transportiert worden, welche vermutlich ebenfalls in Schorndorf-Süd entwendet wurde.  Wer also seine Schubkarre seit Dezember 2019 im Bereich Schorndorf-Süd, Schlichtener Straße vermisst, wird gebeten sich bei der Kripo Waiblingen, Telefon 07151/950-0 zu melden.
15.4.20

 

 

Trauer um ehemaligen IHK-Hauptgeschäftsführer

Ostalbkreis. Dipl.-Volkswirt Walter L. Werner, ehemaliger Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Wermer wurde 1968 an die Spitze der damaligen IHK Heidenheim, 1973 der IHK Ostwürttemberg gewählt. Nach über 30 Jahren trat Walter L. Werner 1998 in den Ruhestand. Er sah die IHK stets als ein modernes Dienstleistungsunternehmen für die Wirtschaft. Ein Hauptanliegen war ihm dabei die Verwirklichung der traditionellen Aufgabe als Mittler zwischen Staat und Wirtschaft. Er war ein Verfechter der sozialen Marktwirtschaft und für eine leistungsfähige Selbstverwaltung der Wirtschaft. Walter L. Werner war auch treibende Kraft für den Bau des IHK-Gebäudes in Heidenheim und für das erste IHK-Bildungszentrum in Aalen.

Er war zudem fast 20 Jahre Dozent für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Aalen und der Bankakademie. 1995 ehrte ihn die Hochschule mit der Verleihung der Würde eines Ehrensenators. Er hatte zahlreiche Ehrenämter im Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Bonn und Berlin inne. Für seine besonderen Verdienste erhielt Walter L. Werner das Bundesverdienstkreuz sowie die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
15..20

 

 

Auf Zebrastreifen angefahren

Göppingen. Verletzt wurden Mutter und Kind am Dienstag bei einem Unfall in Göppingen. Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 10 Uhr in der Burgstraße, berichtet die Polizei. Eine 62-Jährige fuhr zu dieser Zeit in Richtung Marktstraße. Unvermittelt seien von rechts zwei Personen vor dem Auto auf die Fahrbahn getreten. Die Mutter und das Kind wollten dort offenbar am Zebrastreifen die Straße überqueren. Der Wagen der 62-Jährigen erfasste die Mutter. Die 45-Jährige und die Zehnjährige stürzten. Die Mutter wurde schwer verletzt, der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Das Mädchen erlitt leichte Verletzungen und durfte anschließend mit dem Vater wieder nach Hause.
15..4.20

 

 

Vollsperrung dauert an

Schwäbisch Gmünd/Waldstetten. Die Vollsperrung der Kreisstraßen K 3275 Straßdorf und Waldstetten wird verlängert bis voraussichtlich Ende April. Aufgrund unvorhersehbarer Umstände, wird die Vollsperrungsphase für die Kreisstraße zwischen Straßdorf und Waldstetten verlängert bis Ende April. Danach werden noch Arbeiten am Fahrbahnrand unter halbseitiger Sperrung, teilweise mit Ampelregelung durchgeführt. Die Sanierung soll voraussichtlich bis Ende Juni vollständig abgeschlossen sein, laut Bauunternehmen.
15.4.20

 

 

Kreisstraße komplett gesperrt

Lorsch.  Aufgrund der Sanierung der Bahnbrücke im Zuge der K 3272A wird diese zwischen Lorch-Waldhausen und Plüderhausen im Zeitraum vom 6. Mai bis 1. September für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.  Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.
15.4.20

 

 

Frau führt Betriebsrat der Kliniken

Daniela Dresel ist die neue Betriebsratsvositzende der Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. An der Spitze des Betriebsrates der Alb-Fils-Kliniken GmbH hat es einen Wechsel gegeben: Daniela Dresel ist die neue Betriebsratsvorsitzende. Mit der langjährigen Bereichsleiterin der Abteilung 45 der Klinik am Eichert wurde erstmals nach 50 Jahren eine Frau zur Vorsitzenden gewählt. Daniela Dresel ist examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, schon ihre Ausbildung hatte sie von 1985 bis 1988 an der Schule für Pflegeberufe absolviert. Danach arbeitete sie zunächst auf einer allgemeinchirurgischen Station, bis sie 1989 zur Kardiologie wechselte. Mehr als 30 Jahre blieb Daniela Dresel dieser Fachdisziplin treu, auch der Aufstieg auf der Karriereleiter über Gruppenleitung, Stationsleitung bis hin zur Bereichsleitung erfolgte hier. „Ich habe mein Herz an die Kardiologie verloren, bin tief verwurzelt mit dieser Disziplin“, sagt sie selbst über ihren Werdegang und ergänzt: „Darüber hinaus war ich aber stets auch an der allgemeinen Entwicklung der Kliniken interessiert.“

Im Jahr 2001 wurde Daniela Dresel erstmals in den damaligen Personalrat gewählt, seither war sie stets Mitglied dieses Gremiums. Im Februar 2020 folgte schließlich die 100-Prozent-Freistellung als Betriebsrätin und im März 2020 die Wahl zur Vorsitzenden der Personalvertretung. Seit April 2020 ist sie zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Kliniken. Auf der Grundlage des Betriebsverfassungsgesetzes die Interessen der Mitarbeiter bestens vertreten, das ist das Ziel von Daniela Dresel in ihrer neuen Position. Langsam in die neue Stelle hineinwachsen, das ist angesichts der Corona-Krise allerdings nicht möglich: „Es war von Beginn an eine große Herausforderung, mit schnellen und zum Teil schwierigen Entscheidungen“, so Daniela Dresel, „meinen Start hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt.“  Daniela Dresel folgt in ihrer neuen Funktion auf Max Radloff, der in den Ruhestand gegangen ist. Bereits zum Jahresbeginn 2020 war schon die Position des stellvertretenden Vorsitzenden des Betriebsrates neu besetzt worden: Gewählt wurde der langjährige Betriebsrat Wolfgang Schmid. Dessen bisherige Position als 2. Stellvertreter hat Uwe Dertinger inne.
15.4.20

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Auflösung (3)

Die Auflösung unseres Rästelspaß: Wir fragten, so sich in Göppingen dieses Glasdach befindet. Die richtige Antwort: Es handelt sich um das Vordach am Bahnhofsgebäude. Haben Sie es gewusst? Am kommenden Wochenende gibt es die vierte Runde in unserem Ratespiel.  Foto: Bettina Fritz

 

 

99-Jährige übersteht Corona-Infektion

Kreis Göppingen. Eine 99-Jährige, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte, konnte in der vergangenen Woche aus der Klinik am Eichert in die häusliche Quarantäne entlassen werden. Die Seniorin, die aus dem Landkreis Göppingen stammt, war Ende März mit deutlichen Symptomen einer COVID-19-Erkrankungen in die Klinik am Eichert gekommen. Da sie aufgrund des Alters und erheblicher Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählte, wurde sie, nachdem die Infektion mit dem Virus bestätigt war, stationär aufgenommen. Rund zwei Wochen blieb sie in der Klinik am Eichert, bis sie nun in der vergangenen Woche symptomfrei in die häusliche Quarantäne entlassen werden konnte. „Der Verlauf der Virus-Erkrankung war relativ problemlos, eine Verlegung von der Normal- auf die Intensivstation war zu keinem Zeitpunkt nötig, ebenso wenig eine Beatmung“, sagt Oberarzt Dr. Christian Schön von der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektionskrankheiten und Palliativmedizin, der die Seniorin behandelt hatte. Und Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, freut sich: „Es ist die bisher älteste COVID-19-Patientin im Landkreis Göppingen, die nach bestätigter Corona-Infektion als genesen aus einem unserer Häuser entlassen werden konnte.“
14.4.20

 

 

Zwei weitere Heimbewohner positiv getestet

Ostalbkreis. Aufgrund eines Todesfalls sowie einer weiteren bereits bestätigten Infektion wurden an Ostersonntag alle Beschäftigten und Bewohner des ASB- Seniorenzentrums in Lindach auf das Coronavirus getestet. Nachdem die Testergebnisse heute Nachmittag vom Labor übermittelt wurden, konnten nur zwei positive Ergebnisse verzeichnet werden, sodass sich die Zahl der an COVID-19 infizierten Bewohner auf vier erhöht hat. Die Testergebnisse der Mitarbeiter waren alle negativ.
14.4.20

 

 

 

Platte Reifen und mit Alkohol am Steuer

Eislingen. Am Dienstag beendete die Polizei die Fahrt eines 20-Jährigen in Eislingen. Die Polizei sah einen Wagen gegen 0.45 Uhr in der Staufeneckstraße fahren. Den Beamten fiel auf, dass das Auto mit platten Reifen fuhr. Bei der Kontrolle des Fahrers rochen die Polizisten Alkohol. Ein Test bestätigte den Verdacht. Er hatte zu viel getrunken und musste eine Blutprobe abgeben. Im Fahrzeug des 20-Jährigen fanden die Beamten noch zwei Ecstasy-Tabletten, einen Teleskopschlagstock und ein Einhandmesser. Er hat nun mit mehreren Anzeigen zu rechnen. Im Auto befanden sich noch eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger. Sie wohnen nicht mit dem 20-Jährigen zusammen und müssen nun auch mit Anzeigen wegen Verstoß gegen den Infektionsschutz rechnen.
24.4.20

 

 

Corona-Virus: Weiterer Todesfall

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 70-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 26. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 662 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 355 Personen im Landkreis Göppingen.  An Karfreitag, und Karsamstag wurden in zwei Pflege- bzw. Behinderteneinrichtungen im Landkreis großflächig Abstriche bei Bewohnern und der Mitarbeitern vorgenommen, wie das Gesundheitsamt bereits mitgeteilt hatte. Diese Abstriche waren bis auf zwei Fälle alle negativ. Die beiden positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen aus der Mitarbeiterschaft einer der Einrichtungen wurden unmittelbar in Quarantäne versetzt.
14.4.20

 

 

Frischer Asphalt rund ums Landratsamt

Ostalbkreis. Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, beginnt am 20. April 2020 die Sanierung der Fahrbahnflächen und Stellplätze rund um das Landratsamt Ostalbkreis in der Stuttgarter Str. 41 in Aalen. In der ersten Bauphase wird die Zufahrt zum Landratsamt für Besucher nur über die Julius-Bausch-Straße möglich sein. Die Zufahrt von der Wilhelm-Merz-Straße kommend über die Kocherbrücke ist ausschließlich als Baustellenzufahrt zugänglich. Rund um das Aalener Landratsamt stehen der Öffentlichkeit während der Bauarbeiten Parkplätze in beschränktem Umfang zur Verfügung.
14.4.20

 

 

Park&Ride-Parkplatz gesperrt

Kirchheim unter Teck. Am Samstag und Sonntag, 18. und 19. April, ist der Park&Ride-Parkplatz in Kirchheim unter Teck (P+R)  an der B 465 wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Im Bereich des P+R werden Leerrohre verlegt, die der Stromversorgung der Ampel vom Albvorlandtunnel zur B 465 dienen.
14.4.20

 

 

Roller prallt in Auto

Gingen. Nach einem Unfall am Sonntag in Gingen musste ein Rollerfahrer ins Krankenhaus. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 16.30 Uhr. Vom Lärchenweg fuhr ein 46-Jähriger mit seinem Wagen in die Wilhelmstraße. Er nahm einem 44-Jährigen die Vorfahrt, der mit dem Roller auf der Wilhelmstraße fuhr. Der Roller prallte in die Seite des Fahrzeugs. Der 44-Jährige stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 46-Jährigen. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
14.4.20

 

 

Zwei Heim-Bewohnerinnen positiv auf Coronavirus getestet

Esslingen. Kurz vor Ostern ereilte das Pflegeheim Oberesslingen noch eine schlechte Nachricht: zwei Heimbewohner wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Die betroffenen Bewohner befinden sich bereits seit dem Zeitpunkt, als die ersten Symptome bemerkbar wurden, vorsorglich in Quarantäne und sie werden seitdem nur noch mit Schutzausrüstung betreut. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wurden über die Osterfeiertage nahezu alle Beschäftigten sowie 18 Mitbewohner, die ebenfalls Kontakt zu den infizierten Bewohnern hatten oder die leichte Symptome zeigten, getestet. Die Testergebnisse liegen noch nicht vor.
14.4.20

 

 

Wildgänse zu Besuch

In Göppingen weilten diese beiden Wildgänse über Ostern zu Besuch und genossen das sonnig-warme Wetter sehr. Dem Osterhasen sollen die beiden gefiederten Besucher indes nicht begegnet sein. Foto: Bettina Fritz

 

Zertifikat für die Kinderklinik

Kreis Göppingen. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Alb-Fils-Kliniken hat erneut das Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ erhalten – bereits zum sechsten Mal in Folge. Mit diesem Zertifikat, das unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) vergeben wird und zwei Jahre gültig ist, werden Kinderkliniken prämiert, die eine qualitativ hochwertige und altersgerechte stationäre Versorgung für Kinder und Jugendlichen nachweisen können.  Das Gütesiegel schafft Transparenz für die Qualität von Kinderkliniken. „Es soll den Eltern helfen, eine Kinderklinik zu finden, die eine fachlich gute, kind- und familiengerechte stationäre Versorgung erfüllt – unabhängig von Wohnort und finanziellem oder sozialem Hintergrund“, sagt Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Klinik am Eichert in Göppingen.  Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verfügt über rund 40 Betten und behandelt jährlich rund 2.300 stationäre Patienten pro Jahr – vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen. Abgedeckt wird nahezu das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin.
14.4.20

 

 

Matratze gelöscht

Schorndorf. Eine neben einer Mülltonne abgelegte Matratze musste die Feuerwehr in der Nacht zum Dienstag in der Mittleren Uferstraße löschen. Die qualmende Matratze war gegen 1.15 Uhr von einem Passanten gemeldet worden, woraufhin die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und sechs Mann anrückten. Die Polizei war mit einer Streife vor Ort, die Ermittlungen dauern an.
14.4.20

 

 

Fahrradfahrer schwer verletzt

Waldstetten. Als ein 38-jähriger Radlenker am Montag gegen 15.40 Uhr mit seinem Mountainbike die angelegte Bike-Strecke oberhalb der Skihütte befuhr, stürzte er bei einem Sprung und musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.
14.4.20

 

 

Dachstuhlbrand: Haus unbewohnbar

Schwäbisch Gmünd. Am Ostermontag gegen 12 Uhr kam es zu einem Brandausbruch im Dachgeschoss eines dreistöckigen Wohnhauses in der Lorcher Straße in Schwäbisch Gmünd. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig nach der Brandentdeckung unbeschadet verlassen. Ein Ersthelfer, der die Hausbewohner alarmierte, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Dachstuhl brannte trotz des schnellen Eingreifens der Gmünder Feuerwehr aus. Auch die darunterliegenden Wohnungen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen und zunächst unbewohnbar. Der Brand war gegen 14.20 Uhr gelöscht. Ein Vertreter der Stadtverwaltung war vor Ort und kümmerte sich um die Unterbringung der Hausbewohner. Die Höhe des Sachschadens dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf bis zu 300 000 Euro belaufen. Zur Brandursache kann derzeit noch keine Aussage gemacht werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Am Brandort war die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd mit 55 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Der Kreisbrandmeister war ebenfalls vor Ort, wie auch der leitende Notarzt, drei Rettungswagen und die SEG.
13.4.20

 

 

Über 90 Jahre alte Frau erliegt Corona-Virus

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um eine über 90-jährige Frau. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 25. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 655 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 345 Personen im Landkreis Göppingen.
13.4.20

 

 

 

Hohe Zahl an Infizierten in Landeserstaufnahmestelle

Ostalbkreis. Nachdem seit Montag, 6. April, sämtliche Beschäftige der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie alle Bewohner einen Corona-Abstrich erhalten haben, liegen nun weitere Laborergebnisse vor. Die Zahl der positiv getesteten Bewohner ist nach aktuellem Stand auf 244 gestiegen. Die erkrankten Personen werden innerhalb der LEA in einem separaten Quarantäne-Bereich häuslich isoliert. Das Gesundheitsamt des Ostalbkreises wird in der kommenden Woche alle negativ getesteten Bewohner und Beschäftigte erneut auf das Coronavirus testen, um so festzustellen, welche Personen sich in den vergangenen Tagen zusätzlich infiziert haben, da von einer Inkubationszeit von rund 14 Tagen auszugehen ist.
Die lsehr hohe Zahl der erkrankten Personen in der LEA bestätigen die getroffenen Maßnahmen des letzten Wochenendes. Nachdem bekannt wurde, dass sich mehrere Bewohner der LEA mit dem Coronavirus angesteckt hatten, hatte die Stadt Ellwangen auf Empfehlung des Ostalbkreises am 5. April 2020, eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der LEA angeordnet, deren Einhaltung seitdem durch Einsatzkräfte der Polizei überwacht wird. Landrat Klaus Pavel und Oberbürgermeister Michael Dambacher sprechen sich ausdrücklich für die Aufrechterhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre aus. "Aufgrund der sehr hohen Zahl an infizierten Personen in der LEA, wird die Ausgangs- und Kontaktsperre noch bis mindestens 19. April 2020 bestehen bleiben", betonen Pavel und Dambacher. Ob nach der erneuten Testreihe weitere Maßnahmen notwendig sind, wird nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse von Regierungspräsidium, Ostalbkreis und Stadt entschieden. Landrat Klaus Pavel versichert: "Wir werden alles Notwendige veranlassen, um die Bevölkerung zu schützen und Gesundheitsgefahren abzuwenden."
Am Karsamstag wurden außerdem alle Bewohner sowie alle Mitarbeiter des ASB-Seniorenzentrums im Schwäbisch Gmünder Stadtteil Lindach auf das Coronavirus getestet. Anlass für die Reihentestung waren ein Todesfall und bereits bestätigte Infizierte. Insgesamt wurde von 50 Heimbewohnern sowie 43 Mitarbeitern ein Abstrich entnommen. Die Abstrichentnahme wurde vom DRK-Kreisverband Aalen gemeinsam mit Dr. Andreas Strähle aus Unterkochen und Dr. Thomas Bopp aus Wasseralfingen durchgeführt. Da das ASB-Seniorenzentrum bereits im Vorfeld alle notwendigen Vorkehrungen für die Testungen getroffen hatte, konnte die Reihentestung sehr zügig und reibungslos erfolgen.
13.4.20

 

 

Bauschutt auf Dachterrasse gerät in Brand

Göppingen. Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Göppinger Nordstadt entstand an Ostersonntag Abend ein Schaden von über 100 000 Euro. Am Ostersonntag, gegen 19.30 Uhr, wurden Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Christophstraße auf einen Rauchmelder aufmerksam. Dieser befand sich aber nicht wie üblich an einer Zimmerdecke, sondern in einem Müllsack auf der Dachterrasse im  ersten Obergeschoss des Hauses. Dieser Müllsack lag dort neben weiterem Müll aus Renovierungsarbeiten. Die Bewohner versuchten noch den Sack abzulöschen. Die Hitzeentwicklung war aber bereits so stark, dass der restliche Müll und dann das ganze Gebäude Feuer fingen. Die Feuerwehr rückte an. Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge, da immer wieder neue Glutnester in Zwischendecken und Dachteilen entdeckt wurden an. Der Sachschaden wird auf über 100 000 Euro geschätzt. Zwei Bewohner sind vermutlich nicht verletzt worden, werden aber in einer Klinik untersucht. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an. Derzeitig wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
13.4.20

 

 

Weinmann spendet Kliniken 1000 Atemschutzmasken

Göppingen. „Wir sind für Ihre Gesundheit da, auch in der aktuellen Corona-Krise“, ist das Versprechen des Sanitätshauses Weinmann in Göppingen. Und so war es auch ein großes Anliegen von Firmeninhaber Jörg Weinmann, die Alb-Fils-Kliniken zu unterstützen. Insgesamt 1.000 FFP-2-Atemschutzmasken übergab Weinmann im Beisein von Landrat Edgar Wolff der Geschäftsführung der Kliniken, nach seinen Angaben ein Warenwert von 5.000 Euro.
13.4.20

 

 

Forst rechnet mit Borkenkäfer-Plage

Ostalbkreis. Wie das Forstdezernat des Landratsamts Ostalbkreis mitteilt, hat sich durch Sturmwürfe und den trockenen, heißen Sommer im letzten Jahr eine große Borkenkäferpopulation gebildet. Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) kommt zu der Einschätzung, dass derzeit sehr kritische Käferdichten in den Startlöchern sitzen. Grund dafür sind die Sturmschäden der letzten Wochen, allen voran durch Orkan „Sabine“, denn die ohnehin hohen Käferdichten können nun auf frisches, bruttaugliches Material nahezu ohne Abwehrkraft treffen. „Über exponentielles Wachstum haben wir im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in den letzten Wochen viel gehört. Auch eine Borkenkäfer-Population ohne entsprechendes Management entwickelt sich exponentiell“, erklärt Forstdezernent Johann Reck. „ Besiedeln die überwinterten Elternkäfer eine vom Sturm geworfene Fichte, kann die Anfang Mai daraus ausfliegende erste Generation bis zu 20 weitere Fichten befallen, die zweite Generation befällt erneut bis zu 400 Bäume und sollte es wieder zu einer dritten Generation kommen, wären bis zu 8.000 Fichten gefährdet. Besonders wichtig und wirkungsvoll bei der Borkenkäfer-Bekämpfung sind daher alle Maßnahmen, die zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr ergriffen werden.“  Alle Waldbesitzer sind daher aufgerufen, ihre Wälder zu kontrollieren und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
13.4.20

 

 

Streuobstbäume fachgerecht schneiden

Ostalbkreis. Der Erhalt der wertvollen Streuobstwiesen ist zur Förderung und Erhaltung der dort vorhandenen Artenvielfalt sehr wichtig. Auch die vielen köstlichen Produkte aus Streuobst finden immer mehr kulinarische Liebhaber. Mangelnde Pflege und Nutzung schwächen aber vielerorts dennoch die Baumbestände und deshalb sinkt die Zahl der Streuobstbäume  kontinuierlich. Um diese wertvolle Kulturlandschaft trotzdem zu erhalten, stellt das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz ab der Schnittsaison 2020/21 wieder neue Fördermittel für den fachgerechten Schnitt von Streuobstbäumen zu Verfügung. Hierzu können ab sofort wieder Sammelanträge beim Regierungspräsidium Stuttgart gestellt werden.  Folgende Voraussetzungen müssen für den Antrag erfüllt werden: Sammelantragsteller können Gruppen von mindestens drei Privatpersonen sein, ebenso aber auch Vereine, Verbände, obstverarbeitende Betriebe oder Kommunen. Pro Antragsteller können 100  bis 1500 großkronige Kern- und Steinobstbäume beantragt werden. Es zählen Obstbäume ab dem 3. Standjahr und ab einer Stammhöhe von mindestens 140 cm. Ausgenommen sind Walnussbäume und Brennkirschen. Innerhalb der fünfjährigen Förderperiode können die Antragssteller pro Baum zwei Schnittmaßnamen mit jeweils 15.- Euro Förderung/Baum beantragen. Die Auszahlung erfolgt jährlich für die aktuell ausgeführten Schnittmaßnamen. Anmeldeschluss für die Förderperiode 2020 bis 2025 ist der 15. Juli.  Nähere Informationen zur Antragsstellung finden Sie unter: www.streuobst-bw.info
13.4.20

 

 

Markierungsarbeiten am Kreisverkehr

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 16. April, kommt es in der Zeit von 7 Uhr bis voraussichtlich 12 Uhr,  am Pfitzerkreisel, für die Fahrspur in Richtung Baldungkreisel, zu einer Sperrung. Grund dafür sind dringende Markierungsarbeiten im Zuge der Verkehrssicherung. Die Fahrspur wird über die Pfitzerstraße, Graf-von-Soden-Straße, Herlikofer Straße umgeleitet und ist entsprechend ausgeschildert.
13.4.20

 

 

338 Corona-Patienten wieder gesund

Kreis Göppingen. Das Landratsamt hat an Ostersonntag (12 Uhr)  639 Corona-Fälle gemeldet, 338 Patienten sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle ist nicht weiter angestiegen und beträgt weiterhin 24.
12.4.20

 

 

Zwei Frauen aus Steillage gerettet

Bad Überkingen. Fußgänger kamen am Samstag in steiler Hanglage der Schwäbischen Alb nicht mehr weiter.  Am Samstag, kurz nach 17 Uhr, war eine Fußgängerin im Bereich der Bad Überkinger Wasserfälle unterwegs. Sie berichtete der Polizei, dass sie oberhalb ihres Standortes zwei Personen um Hilfe rufen hörte. Da die Anruferin selber ortsunkundig war, musste zunächst sie gesucht werden. Streifen der Polizei und Einsatzkräfte der Bergrettung konnten dann im Bereich der Autal-Wasserfälle und der Brunnensteighöhle selber die Hilferufe wahrnehmen. Die Bergwacht übernahm dann die Rettung aus dem Steilhang. Beide Frauen im Alter von 56 und 52 Jahren wurden unverletzt gerettet.
12.4.20

 

 

Polizei kontrolliert 1500 Personen

Kreis Göppingen. Ein hohes Maß an Disziplin bescheinigt die Polizei den Menschen in der Region.  Die Beamten des Polizeipräsidiums Ulm waren am Freitag und Samstag, verstärkt durch Beschäftigte des Polizeipräsidiums Einsatz, unterwegs. In den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in Ulm nahmen sie im Rahmen der Streifen fast 1.500 Personen genauer unter die Lupe. In den meisten Fällen verhielten sich die Menschen vernünftig und diszipliniert. Trotzdem mussten die Kontrollierenden etwa 90 Menschen anzeigen, weil sie sich in Gruppen von mehr als zwei Personen verbotener Weise im öffentlichen Raum aufgehalten hatten. Aber auch weitere Verstöße, wie geöffnete Geschäfte und Einrichtungen stellten die Polizisten fest. Im Laufe des Freitagnachmittag fiel einer Polizeistreife auf, dass auf einem Campingplatz nahe Gruibingen Betrieb herrschte. Auch diesen untersagten die Polizisten.
12.4.20

 

 

Zwei Schwerverletzte nach Unfall

Göppingen.  In Göppingen sind am Samstag zwei Autos zusammengestoßen. Der Verkehrsunfall ereignete sich kurz vor 12 Uhr in der Willi-Bleicher-Straße, berichtet die Polizei. Ein 49-Jähriger fuhr mit seinem Wagen in Richtung Jebenhäuser Straße. An der Kreuzung der Bahnhofstraße kam ein 40-Jähriger mit seinem Fahrzeugentgegen. Er wollte nach links in die Bahnhofstraße fahren. Beim Abbiegen übersah er offenbar den entgegenkommenden Wagen. Deshalb stießen die Fahrzeuge zusammen. Der 49-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Auch die Beifahrerin im abbiegenden Fahrzeug wurde schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 40-Jährigen. Sie prüft auch, ob der 49-Jährige mit zulässiger Geschwindigkeit fuhr. Wie die Polizei weiter berichtet, entstand durch den Unfall ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.
12.4.20

 

 

Motorräder im Blick

Göppingen. Drei Biker mussten nach Kontrollen am Samstag in Göppingen ihr Fahrzeug stehen lassen. Die Polizei hatte erst am Mittwoch Kontrollen über das Osterwochenende angekündigt, erste Kontrollen führte die Polizei bereits am Freitag durch. Am Samstag kontrolliert die Polizei erneut, insbesondere im Raum Göppingen. Innerhalb von nur sechs Stunden mussten die Polizisten 15 Anzeigen fertigen und 14 Mängelberichte ausstellen.  Bei drei Motorradfahrern waren die Mängel so gravierend, dass sie ihr Gefährt an der Kontrollstelle stehen lassen mussten. Eine Weiterfahrt wäre zu gefährlich gewesen. Auffällig war, dass insbesondere die Rückspiegel der Motorräder nicht in Ordnung waren: An acht Maschinen waren sie falsch montiert oder zu klein, an zwei Motorrädern fehlten sie ganz. Dabei ist der Blick nach hinten für Motorradfahrer so wichtig wie für Autofahrer. Drei Biker hatten den Auspuff manipuliert und so lauter gemacht als erlaubt. Einer fuhr mit offener Kupplung, was eine Gefahr für den Fahrer darstellt, ein anderer hatte Billigteile montiert die nicht zugelassen sind. Solche billigen Bremshebel können im Falle einer Gefahrenbremsung brechen. Das bedeutet, dass die Maschine nicht weiter gebremst werden kann. Die Polizei ermittelt auch gegen zwei Fahrer, die in Bayern gestartet sind. Denn dort ist ein dringender Grund für die Ausfahrt erforderlich.
12.4.20

 

 

Kreis meldet das 24. Corona-Opfer

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 24. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 638 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 330 Personen im Landkreis Göppingen.
11.4.20

 

 

Radfahrer übersehen

Göppingen.  Am Freitag wurde gegen 17Uhr ein Radfahrer leicht verletzt. Ein 63-jähriger PKW-Lenker befuhr die Herdstraße in Jebenhausen in Richtung Boller Straße. Im Kreuzungsbereich übersah er einen von Göppingen kommenden Radfahrer. Der Radler fuhr auf dem Radweg. Bei dem Unfall wurde der Radfahrer auf die Motorhaube geschleudert und verletzte sich dabei leicht.
11.4.20

 

 

Zahl der Corona-Fälle steigt immer noch an

Kreis Göppingen. Die Zahl der Todesfälle durch das Corona-Virus im Landkreis Göppingen hat sich der Nacht zu Karfreitag nicht weiter erhöht.  Die Zahl der Todesfälle gibt das Landratsamt am Freitag, 11 Uhr, nach wie vor mit 23 an. Die Zahl der Corona-Fälle ist auf 629 gestiegen, die Zahl der Genesenen auf 318.
10.4.20

 

 

Unbekannter geht auf Frau los

Göppingen. Leichte Verletzungen zog sich eine Frau zu, als sie von einem Mann angegriffen wurde. Die Polizei sucht Zeugen. Nur ein Selfie mit Tauben im Hintergrund wollte eine 29 Jahre alte Frau am Donnerstagnachmittag machen. Sie wollte sich damit das Warten auf einen Bus der Linie 7 am Zentralen Omnibusbahnhof verkürzen. Das passte einem unbekannten Mann überhaupt nicht. Zunächst verscheuchte er die Tauben. Als ihn die Frau daraufhin ansprach, spuckte ihr der Unbekannte unvermittelt ins Gesicht. Damit nicht genug, schlug er ihr noch ins Gesicht und riss sie schließlich zu Boden. Danach flüchtete der Mann in Richtung Faurndau. Die Frau erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen. Sie beschrieb den Täter als dunkelhäutig, 30-35 Jahre alt, ca. 165 cm groß und ca. 70 kg schwer. Er trug eine Brille und war mit einem braunen T-Shirt und einer Jeans bekleidet. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen wegen Körperverletzung auf. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 07161/632360 zu melden.
10.4.20

 

 

Unbekannte verursachen Brand

Hochdorf. Vermutlich eine achtlos weggeworfene Zigarette verursachte einen Böschungsbrand. Auf einer Länge von ca. 30 Metern brannte am Donnerstagabend  eine Böschung am Naturschutzgebiet Lindenweiher. Zum Glück gingen die Flammen von selbst aus. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hielten sich offensichtlich mehrere Personen an einer Sitzbank am Lindenweiher auf. Sie konsumierten dort reichlich Alkohol, was die zurückgelassenen Bierflaschen eindrucksvoll dokumentierten. Auch eine Vielzahl von Zigarettenkippen fand sich vor Ort. Eine davon war wohl noch nicht ganz erloschen, als sie weggeworfen wurde, weshalb sie das trockene Schilf in Brand setzte. Ein nennenswerter Schaden entstand durch das Feuer zum Glück nicht.
10.4.20

 

 

 

Motorradfahrer stürzt

Zell u.A.  Ein neuer Reifen war die Ursache für einen Unfall, bei dem sich ein Kradlenker leicht verletzte. - Nur schnell seine Maschine ein paar Meter von der Werkstatt nach Hause fahren wollte ein 52-Jähriger am Donnerstagabend. Er hatte auf seine BMW einen neuen Hinterreifen aufziehen lassen. Als er gegen 18.20 Uhr auf der Straße Im Auchert an einem Linienbus vorbeifuhr und deshalb etwas beschleunigte, brach das Hinterrad aus. Der Motorradfahrer, der bis auf einen Helm keine Schutzkleidung trug, kam daraufhin zu Fall. Zum Glück verletzte er sich dabei nur leicht. Ein Krankenwagen brachte ihn vorsorglich in eine Klinik. An der BMW entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro.
10.4.20

 

 

 

Drei weitere Corona-Tote im Landkreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind drei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alt Frau, einen über 80-jährigen Mann und einen über 40-jährigen Mann. Beide wurden zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet. Der über 40-jährige Mann ist bereits am 6. April gestorben. Der Todesfall war aufgrund eines Wohnortwechsels zunächst fälschlicherweise im Landkreis Esslingen gemeldet worden, dies wurde inzwischen in der Statistik korrigiert.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass in zwei Pflege- bzw. Behinderteneinrichtungen in Salach und in Ebersbach mehrere positive Corona-Fälle vorliegen. Es werden deshalb am Freitag und Samstag die Mitarbeiterund alle Bewohner in diesen Einrichtungen auf das Corona-Virus getestet. Dadurch sollen die Infektketten unterbrochen und das Ausbruchsgeschehen eingegrenzt werden.

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 600 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 281 Personen im Landkreis Göppingen.
9.4.20

 

 

 

Weitere Unterstützung für Klinik-Personal

Mehrfach lieferten die Inhaber vom "Grünen Baum" in Göppingen frische Pizza an die Mitarbeiter der Klinik am Eichert. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise dauert nun schon einige Wochen an. Doch die Unterstützung und der Zuspruch der Bevölkerung zur Arbeit und zum Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken reißen nicht ab. „Es ist wirklich großartig, wie intensiv wir weiterhin aus allen Bereichen der Gesellschaft mit Spenden bedacht werden und wie unseren Kolleginnen und Kollegen für ihre Arbeit gedankt wird“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer, Wolfgang Schmid.

Renner unter den Spenden ist zweifelsohne die Pizza. Aus dem gesamten Landkreis kamen die Lieferungen an das Personal der Zelte vor der Klinik am Eichert und der zentralen Notaufnahme. Frische, knusprige Pizzas (und Pasta!) kamen unter anderem mehrfach vom „Grünen Baum“ aus Göppingen, von der Pizzeria „Kälberer“ aus Uhingen, von "Paganini´s Ambiente" aus Eislingen, von der Vereinigung Türkischer Vereine mit Sitz in Ebersbach und von der Moschee in Uhingen. Außerdem brachte die Firma „akko“-Personaldienstleistungen leckere Schoko-Osterhasen vorbei, und eine Kollegin, die im Urlaub ist, hatte Osterhasen und Kekse gebacken, die den Mitarbeitern  den Dienst versüßten. Und am Bauzaun der Klinik am Eichert hatte wieder jemand ein Mutmacher-Plakat aufgehängt: "Danke. Ihr seid die wahren Helden. Semper fidelis".
9.4.20

 

 

„Teckschlüssel“ geht vorzeitig an den Start

Kirchheim unter Teck „Wer nicht online ist, ist nicht auffindbar.“ Diese Aussage bekommt in der digital vernetzten Welt nahezu jeder – gerade auch der lokale Einzelhandel – immer wieder zu spüren, und das nicht erst seit der Corona-Krise. Besonders kleinere und mittlere Städte leiden erheblich unter Frequenzverlusten.

So wurde schließlich die Idee des „Teckschlüssel“ geboren: Alles was Kirchheim unter Teck und die Region einzigartig macht und dort erlebt werden kann, wird online abgebildet und dadurch auffindbar. Nur so kann im digitalen Zeitalter die Attraktivität der Stadt und ihrer Region nachhaltig gesichert werden.

Die Stadt Kirchheim unter Teck erarbeitet gemeinsam mit dem BDS (Bund der Selbständigen) e.V., dem City Ring Kirchheim,  dem GO-Verlag, der HfWU (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt) Nürtingen-Geislingen sowie dem Unternehmen Integrated Worlds das Konzept für eine ganzheitliche Informations- und Kommunikationsplattform. Die Corona-Krise hat die Pläne für den Startschuss nun beschleunigt: „Wir haben entschieden, bereits jetzt mit einer „abgespeckten“ Version an den Start zu gehen – um der Bevölkerung in Zeiten des Coronavirus einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Kirchheimer Unternehmen und Geschäfte erreichbar sind und einen Abhol- oder Lieferservice anbieten“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. Schon jetzt haben knapp 100 Unternehmen die Gelegenheit wahrgenommen, ihr Unternehmensprofil einzutragen. Die Plattform bietet insbesondere die Möglichkeit, auch mehrere konkrete Angebote in Zeiten der Einschränkung durch Corona auf der Seite zu platzieren und regelmäßig zu aktualisieren.
Bei diesem ersten Angebot soll es langfristig aber nicht bleiben: In Abgrenzung zu den bisher bekannten Initiativen geht es bei diesem Vorhaben ausdrücklich nicht nur um eine Vertriebs- oder Handelsplattform für Gewerbetreibende. „Langfristig soll die gesamte Stadt in den Blickpunkt gerückt und auch Vereine, Institutionen und weitere Akteure einbezogen werden – kommerzielle Aspekte sind nur ein Teil des Konzeptes“, stellt Saskia Klinger, Wirtschaftsförderin der Stadt Kirchheim unter Teck klar. Der Teckschlüssel soll sich – so die Idee der Initiatoren – zu einem „individualisierbaren Alltagsbegleiter“ für Bürger und Besucher der Stadt entwickeln. Dabei stehen Aktualität sowie die bedarfsgerechte Information im Vordergrund. So soll der „Teckschlüssel“ nicht nur als Informations- und Kommunikationsplattform dienen, sondern auch weitere Vorteile bieten. So sollen Nutzer den Teckschlüssel künftig auch für das bargeldlose Parken verwenden können. Einzelhändler und Gastronomen können Kunden mit digitalen „Treuepunkten“ belohnen und bieten so z.B. eine Rückvergütung des Parktickets oder Rabattaktionen für treue Nutzer und Kunden.
„Wir stehen zwar noch relativ am Anfang, sind aber überzeugt davon, dass es uns gemeinsam gelingen wird, durch Solidarität und neue Initiativen unsere Stadt weiter voranzubringen“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Deshalb: Registrieren Sie sich auf dem Teckschlüssel, unterbreiten Sie Ihre Angebote und werden Sie Teil einer breiten Kirchheimer Community. Unterstützen Sie unser Projekt, das wir in Zukunft deutlich ausbauen wollen.“ Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.teckschluessel.de.
9.4.20

 

 

 

Ebersbacher Wochenmarkt mit mehr Platz

Mehr Platz zwischen den Ständen soll es am Samstag auf dem Ebersbacher Wochenmarkt geben. Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach. Ausreichender Abstand voneinander ist einer der wichtigsten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Aus diesem Grund setzt die Stadtverwaltung Ebersbach zusammen mit den Marktbeschickern am Samstag einige zusätzliche Maßnahmen erstmalig um. Die Stände werden so auf Lücke aufgestellt, dass keine Engstellen entstehen können. Damit will die Stadtverwaltung auf das vor Ostern erwartete, höhere Besucheraufkommen reagieren. Schlangen mit Kunden haben so ausreichendem Platz um sich aufzureihen. Dabei helfen sollen auch geeignete Markierungen am Boden. Hinweisschilder machen zudem seit einigen Wochen aufmerksam, dass 2m Abstand eingehalten werden müssen. „Wir wollen mit diesen ergänzenden, guten Maßnahmen vorangehen und unsere Marktbesucher und - Beschicker schützen sowie vorsorglich dazu beitragen, dass mit aktiven Mitteln und Selbstdisziplin Wochenmärkte weiterhin stattfinden können“, so Bürgermeister Eberhard Keller zu dieser Vorgehensweise.
9.4.20

 

 

Neue Krankenpfleger ausgebildet

Die neuen Krankenpfleger nach ihrer Abschlussprüfung. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Erleichterung und große Freude standen den 22 Auszubildenden ins Gesicht geschrieben, als ihnen im März die Nachricht vom erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Pflegeausbildung mitgeteilt wurde. Nach drei schriftlichen und einer praktischen Prüfung hatten sie mit den drei mündlichen Prüfungen den letzten Prüfungsteil hinter sich gebracht. Dabei war aufgrund der zu dieser Zeit neuen verschärften Regelungen im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der angekündigten Schulschließung bis zum letzten Moment nicht ganz sicher, ob die mündlichen Prüfungen wie geplant stattfinden bzw. ob alle Prüflinge geprüft werden können.

Gemeinsam mit der Schulleiterin Sabine Becker, der Klassenlehrerin Mandy Lüders und dem Lehrerinnenteam überreichte Dr. Knupfer im Anschluss an die mündlichen Prüfungen die Zeugnisse und beglückwünschte alle Auszubildenden zu ihrem erfolgreichen Abschluss und den zum Teil sehr guten Leistungen. Mit dabei war auch Ulrike Moor, Bereichsleitung Ausbildung der Württembergischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz (WSSRK). Für 16 der frisch examinierten Absolventen fungierte die Rotkreuzschwesternschaft als Ausbildungsträger. Gleich danach wurde gefeiert – allerdings nur im ganz kleinen Kreis, denn aufgrund der Corona-Infektionsschutzbestimmungen war die übliche, große Examensfeier mit Angehörigen, Freunden, den Praxisanleitungen, pflegerischen Bereichsleitungen und weiteren Leitungskräften kurzfristig abgesagt worden.

Die Absolventen  in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege: Silke Baumeister, Lara Broß, Mia Fischer, Nina Großmann und Carmen Sekler und in der Gesundheits- und Krankenpflege:Friederike Dräger, Vanessa Durm, Melisa Esmeray, Florian Hoffmann, Sophia Karmann, Sabrina Kern, Florian Lembke, Viktoriia Nozdrenko, Eileen Pagel, Anjouli Probst, Leann Schaber, Vanessa Stähle und Maria Üstün.
9.4.20

 

 

Keine Maibäume im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie alt die Maibaumtradition ist, darüber scheiden sich die Geister. Als gesichert gilt aber, dass seit dem 16. Jahrhundert die heutige Form des Maibaums, ein hoher Stamm mit grüner Spitze und Kranz, benutzt und seit dem 19. Jahrhundert sogenannte Ortsmaibäume als Ausdruck des Selbstbewusstseins der Gemeinden aufgestellt wurden. Seitdem hat sich diese schöne Tradition immer weiter entwickelt.

Aufgrund des derzeit noch geltenden Kontaktverbots gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg können die teilweise sehr kunstvoll geschmückten Maibäume nicht entsprechend vorbereitet werden. Auch die Maibaumfeste und Hocketsen werden nach jetzigem Stand nicht möglich sein.

Deshalb haben sich die Bürgermeister im Ostalbkreis mit Landrat Klaus Pavel darauf verständigt, die Maibaumtradition in diesem Jahr ganz ausfallen zu lassen. „Wir haben diese Entscheidung schweren Herzens, aber einvernehmlich getroffen und freuen uns umso mehr auf zünftige Maibaumfeste im Jahr 2021!“, so der Landrat auch im Namen der Städte und Gemeinden.
9.4.20

 

 

 

Mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Böhmenkirch./ Schwere Verletzungen erlitt am Mittwoch bei einem Unfall bei Böhmenkirch ein 17-jähriger Motorradfahrer. Laut Angaben der Polizei war der Jugendliche gegen 12.30 Uhr von Böhmenkirch in Richtung Geislingen unterwegs. Wegen eines Fahrfehlers geriet er mit seiner Yamaha gegen die Leitplanke. Von dort wurde er in eine Böschung abgewiesen. Der Rettungsdienst brachte den 17-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 4.000 Euro.
9.4.20

 

 

Neue Ampel in Weißensteiner Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Fußgängersignalanlage im Zuge der Weißensteiner Straße bei der Einmündung der Bischof-Keppler-Straße wird ab Montag, 20. April, umfassend erneuert. Die neue Anlage hat eine Möglichkeit der automatischen Fußgängergrünzeitverlängerung und zudem eine Blindensignalisierung. Die neue Signalanlage soll voraussichtlich am Mittwoch, 22. April, gegen Nachmittag in Betrieb gehen. Da die verkehrssichere Nutzung der Fußgängersignalanlage während der Umstellungsphase nicht möglich ist, wird der Überweg gesperrt. Die Fußgänger werden gebeten, die alternativen Querungshilfen in der Weißensteiner Straße zu nutzen.
9.4.20

 

 

Farbschmierereien in Straßdorf

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Mittwoch, 01.04. und Donnerstag, 09.04.20, wurden in Straßdorf mehrere Buswartehäuschen durch Farbschmierereien beschädigt. An mehreren Stellen konnte der Tag "Bila" festgestellt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter der Rufnummer 07171 / 42454 entgegen.
9.4.20

 

 

Brand einer Gartenhütte

Schorndorf. Vermutlich wegen eines nicht vollständig gelöschten Grills geriet eine Gartenhütte im Gewann Hungerberg zwischen Schorndorf und Winterbach am Mittwochabend in Brand. Passanten verständigtenFeuerwehr und die Polizei. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte löschten die beiden couragierten Helfer mit Regenwasser einen Teil des Brandes und verhinderten so eine weitere Ausbreitung des Feuers. Die Freiwillige Feuerwehr Schorndorf kam mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort und löschte den Brand vollständig. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.
9.4.20

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß: Die Lösung  (2)

In der zweiten Runde unseres Suchspiels fragten wir, zu welchem Göppinger  Gebäude der abgebildete Giebel passt. Zu schwer die unsere Nutzer? Herzlichen Dank für die Lösungsvorschläge, aber sie waren alle nicht richtig, wenngleich viele räumlich nah am gesuchten Objet waren. Viele Einsender meinten, es handele sich um einen Giebel von Häusern  in der Burgstraße oder Schillerstraße, andere meinten, es könne sich um die Villa Butz (Haus der Familie) handeln. Richtig aber wäre das Alte E-Werk gewesen. Unser Foto zeigt jetzt die gesamte Giebelfassade. Neue Chancen gibt es am kommenden Wochenende in der dritten Runde unseres Suchspiels.                                                                   Foto: Bettina Fritz
8.4.20

 

 

Jetzt 20 Corona-Opfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von über 70 Jahren bzw. über 80 Jahren. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 20.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 578 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 226 Personen im Landkreis Göppingen.  Die Notfallpraxis der Kreisärzteschaft im Landkreis Göppingen für Erwachsene ist vorübergehend nicht mehr in Göppingen in der Klinik am Eichert und nicht mehr in Geislingen in der Helfenstein Klinik angesiedelt, sondern in Eislingen in der Ulmer Straße 110 im EG. Patienten, die in dringenden medizinischen Fällen am Wochenende einen Arzt brauchen, werden hier außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt. Geöffnet hat die Notfallpraxis von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.  Die Kindernotfallpraxis praktiziert nach wie vor in der Klinik am Eichert, geöffnet hat sie ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.
8.4.20

 

 

Software-Firma aus Ostfildern setzt auf EVF-Datacenter

Göppingen.  Die Theum AG ist ein mittelständisches Softwareunternehmen in Ostfildern und erstellt Standard-Software, die in Unternehmen weltweit eingesetzt wird. Die Theum AG benötigt für Entwicklung, Kundensupport und Verwaltung ca. 50 virtuelle Server, die auf geclusterten Hochleistungsservern laufen. Aus Gründen der Sicherheit und Verfügbarkeit der Systeme hat sich die Theum AG entschieden, die gesamte IT in einem externen Hochleistungsrechenzentrum in der Region zu betreiben, wobei die Wahl auf das Datacenter der Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG (EVF) in Göppingen gefallen ist, das in Kooperation mit der Firma Imos Gesellschaft für Internet-Marketing und Online-Services mbH (imos) betrieben wird.  Imos ist für Unternehmen in der Region und darüber hinaus der Anbieter für qualitativ hochwertige und hochverfügbare Internetanbindungen. In Zusammenarbeit bauen Imos und EVF ein eigenes Glasfasernetz im Landkreis Göppingen auf. Somit können nicht nur Internetzugänge mit sehr hohen Bandbreiten (z.B. 10 Gibt/s) sondern auch direkte Glasfaser-Verbindungen zwischen Unternehmen und dem Datacenter über Dark Fiber angeboten werden.
8.4.20

 

 

Streit unter Frauen eskaliert

Göppingen. Eine Beleidigung war der Auslöser für eine Handgreiflichkeit am Dienstag in Göppingen.  Der Vorfall ereignete sich gegen 15 Uhr im Göppinger Apostelhof. Hier trafen eine 47-Jährige und ihre 42-jährige Kontrahentin aufeinander. Zwischen den Frauen kam es zu einem Wortgefecht mit Beleidigungen. Es entwickelte sich ein Handgemenge. Dabei trug die 42-Jährige leichte Verletzungen davon. Die 47-Jährige sieht jetzt einer Anzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung entgegen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet darum, dass sich etwaige Zeugen beim Polizeirevier Göppingen unter der Telefon-Nr. 07161/632360 melden.
8.4.20

 

 

Beifahrerin schwer verletzt

Süßen. Verletzte und rund  30.000 Euro Sachschaden forderte am Dienstag ein Unfall bei Süßen.  Gegen 12.30 Uhr war eine Autofahrerin von Süßen in Richtung Donzdorf unterwegs. Sie wollte nach links zu den Schrebergärten abbiegen und musste hierzu anhalten. Nachfolgende Autofahrer erkannten das und bremsten. Ein 62-Jähriger bemerkte die Situation zu spät, fuhr mit seinem Wagen auf und schob drei stehende Autos ineinander. Durch den Aufprall erlitt seine Beifahrerin schwere Verletzungen. Eine 28-jährige Beteiligte erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte beide Frauen in Krankenhäuser. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Autos beträgt rund 30.000 Euro. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
8.4.20

 

 

Ast trifft Frau am Kopf

Heiningen.  Am Dienstag kam eine Frau nach einem Unglück in einem Wald bei Heiningen ums Leben.  Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fällte ein Senior in einem Waldgebiet zwischen Heiningen und Gammelshausen einen Baum. Seine Ehefrau war in der Nähe. Gegen 17 Uhr soll ihr beim Fällen des Baumes ein Ast auf den Kopf gefallen sein. Der Ehemann verständigte die Leitstelle, worauf der Rettungsdienst und die Bergwacht in das abschüssige Gelände ausrückten. Ein Helikopter brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus. Dort erlag sie ihren Verletzungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfalles aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an.
8.4.20

 

 

Gmünd jetzt mit „Kultur-Kanal“

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Musikschule Schwäbisch Gmünd geht neue Wege mit der Kulturplattform "Gmünder Kultur-Kanal". Friedemann Gramm, Leiter der Musikschule, ist Initiator der Plattform und liefert auf digitalem Weg Musik-Videos von Gmünder Künstlern. Die Künstler haben mit ihren Mitteln der Kunst etwas zu sagen, sagte Friedemann Gramm und schaffte die digitale Begegnungsstätte. Der "Gmünder Kulturkanal" bietet neben Musik-Clips auch den Gmünder Kulturschaffenden eine Plattform, um sich zu präsentieren mit Kunst, Musik und Literatur. Der erste Musik-Clip ist eingespielt und zeigt Christine Junkert mit „Syrinx“ von Claude Debussy auf der Querflöte https://www.schwaebisch-gmuend.de/gmuender-kultur-kanal.html in Zusammenarbeit mit dem Amt für Medien und Kommunikation auf der Homepage, Facebook und Instagram der Stadt Schwäbisch Gmünd. Und genau so soll es weitergehen, wünscht sich Friedemann Gramm. Kurze Video-Clips, zuhause selbst gemacht oder im Schwörsaal mit der professionellen Unterstützung von David Spiller, Spiller-Multimedia, aufgenommen kann sich die Gmünder Kunstszene präsentieren.
8.4.20

 

 

Landrat: Für Entwarnung noch zu früh

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff appelliert nochmals an die Bevölkerung, sich insbesondere auch am Osterwochenende an die von der Landesregierung verordneten Maßnahmen zu halten: “Entscheidend ist das übergeordnete Ziel: die Verbreitung des Corona-Virus muss gebremst werden, unserem Gesundheitssystem müssen wir die notwendige Zeit verschaffen, die Gesundheit der Betroffenen umfassend zu schützen und damit katastrophale Verhältnisse, wie wir sie teilweise aus dem Ausland tagtäglich in den Medien verfolgen können, zu vermeiden.” Die Fallzahlen entwickelten sich besser, als zunächst befürchtet, und auch das Gesundheitsamt stelle bei der Ermittlung der Kontaktpersonen fest, dass die Kontakte weniger würden, so Wolff weiter. Während sich im März die Anzahl der Coronapatienten anfänglich noch in vier bis fünf Tagen verdoppelt habe, liege der Zeitraum im Landkreis Göppingen aktuell bei 12 Tagen, in denen sich die Zahl der Coronafälle verdoppele. “Das ist eine ermutigende Entwicklung”, so Landrat Wolff.  Noch sei es aber für eine Entwarnung zu früh. “Ich bitte Sie ausdrücklich, auch weiterhin – und auch wenn es über die Osterfeiertage besonders schwer fällt – die Maßnahmen einzuhalten. Bitte bleiben Sie soweit wie möglich zuhause. Wenn Sie raus in die Natur gehen, tun Sie das bitte nicht in Gruppen, halten Sie Abstand. Und nach wie vor ganz wichtig: Halten Sie sich an die Empfehlungen zur Händehygiene, an die Husten- und Niesetikette”, appelliert Wolff.
8.4.20

 

 

Ehrenamtliche Berater für kleine Unternehmen gesucht

Kirchheim unter Teck. Die Einschränkungen zur Corona-Bekämpfung haben die Situation für einen großen Teil der Unternehmer, Selbständigen und Gewerbetreibenden deutlich verschärft. Um die finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft zu mildern, haben Bund, Länder und Kommunen verschiedene Finanzhilfen und Steuererleichterungen angekündigt und bereitgestellt. Die Beantragung staatlicher Hilfen, aber auch die anschließende Rückkehr zum wirtschaftlichen Erfolg ist für viele Gewerbetreibende eine Herausforderung.   Um die betroffenen Berufsgruppen zu unterstützen, baut die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in Kooperation mit dem Bund der Selbständigen (BDS) e.V. ein Netzwerk ehrenamtlicher Berater*innen auf, die aufgrund ihrer eigenen beruflichen Erfahrung bereit sind, Selbständige und Unternehmen bei der Bewältigung der aktuellen Krise zu unterstützen.  „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir den Kirchheimer Unternehmerinnen und Unternehmern über einen solchen ehrenamtlichen Expertenpool ein breites Wissen und vielfältige Erfahrung zur Verfügung stellen können, mit denen sie die Krise meistern können“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Ziel ist, eine längerfristige „Patenschaft“ zu etablieren, um Selbständigen und Betrieben in der aktuellen Krise, aber auch danach zur Seite zu stehen und sie zu unterstützen.“  „Die Idee ist an die sogenannten ‚Business Angels‘ der modernen Wirtschaft angelehnt – dabei handelt es sich häufig um erfolgreiche Gründer oder erfahrene Unternehmer, die andere Existenzgründer in einer frühen Phase mit ihrem Know-How und ihren Kontakten unterstützen“, erklärt Saskia Klinger, Wirtschaftsförderin der Stadt Kirchheim unter Teck. „In dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, Erfahrungen und Wissen zu bündeln.“  Interessierte Unterstützer und Ratsuchende finden ein Anmeldeformular unter dem Punkt „Sie wollen helfen?“ auf www.kirchheim-teck.de/wirtschaft/Corona.
8.4.20

 

 

Stadt erhebt keine Sondernutzungsgebühren

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar erhebt für den Zeitraum vom 19.März bis Ende April keine Sondernutzungsgebühren für Warenauslagen, Außenbewirtschaftungen und Informationsstände. Zu diesem Zweck widerruft die Stadt die entsprechenden Erlaubnisse für diesen Zeitraum. In Einzelfällen können auf Antrag auch Sondernutzungsgebühren für Plakatierungen erlassen werden. Diese Entscheidung gibt die Verwaltung in einer Allgemeinverfügung bekannt.
8.4.20

 

 
 

Zahl der Corona-Toten im Kreis steigt auf 18

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann und um einen über 70-jährigen Mann. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 18. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 551 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 201 Personen im Landkreis Göppingen.
7.4.20

 

 

Mit Kopfverletzung in die Klinik

Göppingen. In Göppingen war am Montag gegen 16.30 Uhr ein E-Bike-Fahrer in der Großeislinger Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Der 68-Jährige wollte auf einen Gehweg wechseln. Dabei rutschte sein Vorderrad an der Kante eines abgesenkten Bordstein entlang. Er verlor die Kontrolle über sein Rad und stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Senior mit einer Kopfverletzung in eine Klinik. Laut Polizeiangaben trug der Mann zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm.
7.4.20

 

 

14 Jahre alter Radfahrer stürzt Abhang hinunter

Schorndorf. Die Feuerwehr musste am Montagnachmittag bei Schorndorf einen 14 Jahre alten Jungen retten, nachdem er im Wald einen Abhang hinabgestürzt war. Der Junge hatte mit seinem Fahrrad einen abschüssigen Waldweg im Bereich des Hinteren Ramsbach befahren. Hierbei war er zu Fall gekommen und anschließend einen Abhang mehrere Meter hinabgestürzt. Der verletzte Junge wurde von der Feuerwehr Schorndorf geborgen und anschließend vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
7.4.20

 

 

15-Jährigem Geld geraubt

Uhingen. Ein Jugendlicher ist am Sonntag in Uhingen angegriffen worden. Wie der Junge später der Polizei berichtete, sei er gegen 21.30 Uhr in der Oberen Bahnhofstraße unterwegs gewesen. Hier sei er einem 17-Jährigen begegnet, den er kennt. Der habe ihn plötzlich angegriffen und auf ihn eingeschlagen. Dann habe er dem 15-Jährigen sein Geld abgenommen und sei damit geflüchtet. Die Polizei nahm den 17-Jährigen noch am selben Abend in Göppingen vorläufig fest. Nach den ersten Ermittlungen und Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige. Das Geld blieb bislang verschwunden.
7.4.20

 

 

Ohne Versicherungsschutz unterwegs

Kreis Göppingen./ Die Polizei traf am Montag in der Region auf mehrere versicherungsschutzlose Fahrer. Bereits kurz nach 8 Uhr sah eine Streife in Geislingen einen E-Scooter. Ein 35-Jähriger fuhr damit durch die Karlstraße. Dabei hatte er an dem Elektroroller kein gültiges Versicherungskennzeichen angebracht. Damit war die Fahrt zu Ende, den Mann erwartet eine Strafanzeige. Kurz vor 17 Uhr fuhren zwei Jugendliche mit Motorrädern auf einem Waldweg von Geislingen in Richtung Amstetten. Zeugen sahen das und verständigten die Polizei. Die war schnell da, worauf einer der Beiden Gas gab. Er fuhr zwar davon, war aber schnell ermittelt. Immerhin ist er der Polizei kein Unbekannter.  Erst im Dezember war er angezeigt worden. Der zweite Jugendliche hatte ein Motorrad dabei, an dem kein Kennzeichen angebracht war. Einen Helm hatte er auch nicht auf. Und wem das Motorrad gehört wisse er auch nicht, gab der Junge vor. Die Polizei stellte das Motorrad sicher. Den 15-Jährigen erwartet eine Strafanzeige. Sein Begleiter stellte sich noch am Abend der Polizei. Auch er wird angezeigt, weil er gleichfalls ohne Kennzeichen und ohne Führerschein gefahren war. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.  Gegen 15 Uhr wollte ein 18-Jähriger mit seinem Motorrad vor der Polizei flüchten. Eine Streife hatte ihn auf seinem Krad bei Lauterstein-Nenningen gesehen. Die Streife stellte den jungen Mann schnell. Auch er hatte sein Motorrad nicht versichert, was ihm eine Strafanzeige einbringt.
7.4.20

 

 

Göppingen verlängert Aufhebung der Parkscheinpflicht

Göppingen. Da sich keine wesentliche Änderung der Corona-Verordnung des Landes abzeichnet, wird die Parkscheinpflicht und damit auch die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze in der Innenstadt nun bis einschließlich 19. April 2020 aufgehoben. Die Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt sollen einen häufigen Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleisten. Durch Schließung nahezu aller Geschäfte ist die Grundlage für einen häufigen Wechsel auf den Stellflächen entfallen. Gleichzeitig sind aktuell zahlreiche Innenstadtbewohner zuhause und auf eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug angewiesen. Durch den Wegfall der zeitlichen Beschränkungen sollen Innenstadtbewohner/-innen und Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, ein Fahrzeug wohnungsnah beziehungsweise arbeitsplatznah abzustellen. Aus diesem Grund werden die Stellmöglichkeiten in der Innenstadt in der aktuellen Situation als Dauerstellflächen angeboten. In der Innenstadt werden deshalb die Parkscheinpflicht und die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze nunmehr bis einschließlich 19. April aufgehoben. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße (jeweils inklusive).
7.4.20

 

 

Gewalt gegen Kinder: Hier gibt es Hilfe

Göppingen. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sind Schulen und Kitas seit Wochen geschlossen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Kinderschutzbund warnen vor einer Zunahme unentdeckter Gewalt gegen Kinder. Durch die Ausgangssperren und Quarantänebestimmungen sind Kinder und Jugendliche von möglichen Hilfesystemen abgeschnitten. Experten empfehlen deshalb vor allem auch den Nachbarn wachsam zu sein. Nachbarn können – bei Verdacht auf häusliche Gewalt – helfen, indem sie Rufnummern der Hilfetelefone „Nummer gegen Kummer“ und „Gewalt gegen Frauen" im Hausflur aufhängen oder die Polizei benachrichtigen. Kinder- und Jugendliche, die Hilfe suchen, können sich an die deutschlandweite kostenfreie Nummer 0800 116 111 wenden. Für Erziehungsberechtigte oder Großeltern gibt es die 0800 111 0550. Die Berater sind „erste Ansprechpartner“ und vermitteln bei Bedarf den Kontakt zu weiteren Hilfsangeboten vor Ort.
Telefonische Beratungsmöglichkeiten (anonym und kostenfrei) sind:
für Kinder 0800 116 111
für Mütter, Väter oder Großeltern 0800 111 0550
für Frauen 08000 116 016
In Göppingen beraten folgende Einrichtungen telefonisch, online und im Notfall auch direkt (unter Einhaltung der gesundheitlichen Auflagen):
 BruderhausDiakonie: Mobile Jugendarbeit, Telefon 0177 9160741, instagram mobile_jugendarbeit_goeppingen
Future Jugendsozialarbeit Telefon 07161 965817
Schulsozialarbeit am Freihof-Gymnasium (täglich von 9 bis 12 Uhr), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07161 650-55150
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 Haus der Jugend Göppingen, Dürerstraße 21, Telefon 07161 75127, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 Verein Lernen fördern e.V., Pestalozzischule und Albert-Schweitzer-Schule, Telefon 0160 6685476 (Pestalozzischule), Telefon 0171 5506173 (Albert-Schweitzer-Schule), E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
7.4.20

 

 

Stadt vor Absage des Maientages?

Die Stadt Göppingen muss wohl den Maientag 2020 absagen. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Viel deutet darauf hin, dass die Stadt Göppingen ihr traditionelles Kinder- und Heimatfest Maientag für 2020 absagen wird. Mit Blick auf die Corona-Krise wird die Durchführung des mehrtägigen Festes (19. bis 22. Juni) immer unwahrscheinlicher. Die Schulen dürften, selbst wenn sie nach dem 19. April wieder öffnen sollten, kaum Zeit haben, um sich mit Beiträgen auf den Umzug vorzubereiten. Festzelt und Rummelplatz dürften im Juni noch zu den Einrichtungen gehören, die gemieden werden müssen, um die Ansteckungsfahr zu verringern. Bei einer Absage des Maientags würden dann auch das Blasmusikfestival, das Ansingen, das Maientagskonzert und der Maientagsball nicht stattfinden. Wann die Stadt offiziell die Maientagabsage mitteilt, ist noch nicht bekannt. Nürtingen und Vaihingen haben ihre Maientage bereits abgesagt.
6.4.20

 

 

Corona-Virus: Zahl der Todesopfer steigt auf 16

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann und um eine über 80-jährige Frau. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 16. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 544 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 183 Personen.

Im Landkreis Göppingen gibt es in den Städten und Gemeinden viel Solidarität für hilfsbedürftige Menschen. Ehrenamtliche Helfer engagieren sich in den Kommunen, in Vereinen, privaten Initativen und auf vielen anderen Wegen. “Wir sehen, dass es außerordentlich viele Hilfsangebote gibt. Das ist ein tolles Zeichen der Solidarität in dieser schwierigen Zeit”, so Landrat Edgar Wolff. “Hilfesuchende, insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, sollten diese Angebote bitte wahrnehmen, um sich zu schützen”, appelliert Wolff weiter. Man wolle das ehrenamtliche Engagement auch von Landkreisseite unterstützen und habe dafür eine zentrale Stelle eingerichtet. Die Beauftragte für Bügerschaftliches Engagement des Landkreises Göppingen, Christine Stutz, ist zentrale Ansprechpartnerin auf Landkreisebene und informiert über die Hilfsmöglichkeiten vor Ort. Auf der Homepage des Landkreises steht eine Übersicht der verschiedenen Hilfsangebote in den Städten und Gemeinden des Landkreises zur Verfügung. Die Vermittlung der Hilfen findet dann vor Ort statt. Zudem berät der Landkreis die Initiativen und Organisationen zu Fragen wie Versicherungsschutz, Infektionsschutz und Hygieneregeln.
6.4.20

 

Stab koordiniert medizinische Versorgung

Kreis Göppingen. Um die medizinische Versorgung im Landkreis Göppingen optimal zu koordinieren, wurde für die Dauer der Corona-Krise ein landkreisweiter Stab eingerichtet. Der Medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner, wurde mit der Stableitung beauftragt. Aufgabe des Stabs ist die Koordinierung von Institutionen, die im Landkreis an der Gesundheitsversorgung stationärer Patienten beteiligt sind. Dazu gehören die Kliniken und die Rehaklinik Bad Boll, die Vinzenz-Rehakliniken Bad Ditzenbach und Bad Überkingen. Mit einbezogen sind auch das Gesundheitsamt, die Kreisärzteschaft, das DRK sowie ein Vertreter der Pflegeheime im Landkreis. Mittlerweile wurde auch eine klinikübergreifende Ethikkommission unter der Leitung von Dr. Walter Schlittenhardt eingerichtet.

Dabei stehen die Alb-Fils-Kliniken, insbesondere mit der Klinik am Eichert, als zentrale Anlaufstelle für Covid-Patienten und Zentrum für Schwerstkranke, die einer Beatmung oder einer Intensivtherapie bedürfen, bereit. Das Klinikum Christophsbad und die Rehakliniken im Landkreis sind auf die bedarfsgerechte Betreuung von Patienten vorbereitet. Die Kapazitäten werden täglich in ein Register eingetragen, das der Rettungsleitstelle Göppingen einen detaillierten Überblick bietet und auf Landesebene aggregiert den Behörden eine passgenaue Steuerung von Patientenverlegungen ermöglicht. Gleichzeitig gilt es, Strukturen und Abläufe zu schaffen, die es ermöglichen, leichter Erkrankte mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser-Hilfsdienstes und der Johanniter-Unfallhilfe in umliegende Einrichtungen mit aufgebauter Infrastruktur unterzubringen. Aktuell wird an einem Konzept für die Betreuung weiterer Patienten gearbeitet, wenn diese Klinikkapazitäten nicht ausreichen sollten. Hierfür wird gerade eine geeignete Halle ausgesucht.

An den Alb-Fis-Kliniken stehen insgesamt bis zu 48 Beatmungsplätze sowie aktuell weitere rund 200 Betten für die Betreuung Covid-positiver Patienten zur Verfügung. Das Klinikum Christophsbad bietet 42 Plätze für Covid-Patienten, davon sieben Beatmungsplätze. Die Rehaklinik Bad Boll und die Vinzenz-Rehakliniken Bad Ditzenbach und Bad Überkingen dienen zur Entlastung der Akuthäuser im Landkreis und bereiten sich sowohl auf die Übernahme von Nicht-Corona- als auch von Corona-Patienten in isolierten Bereichen ihrer Einrichtungen vor. Beatmungsplätze sind dabei nicht ausgewiesen. Für die Rehakliniken ist die Finanzierung der Betreuung von Covid-Patienten noch offen, hierzu wird kurzfristig eine Rückmeldung der Behörden erwartet.

Auch aus dem Landkreis kam bereits viel Unterstützung seitens der Bevölkerung. Rund 200 Bewerbungen gingen bereits zur Unterstützung der landkreisweiten Arbeit in der aktuellen Situation ein.

Aktuell werden an den Alb-Fils-Kliniken 49 Covid-Patienten behandelt. Davon werden elf auf den Intensivstationen beatmet, die anderen 38 Patienten werden auf Normalstationen betreut.
6.4.20

 

 

Verstöße gegen Corona-Verordnung

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm stellte von Sonntag auf Montag 33 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest . Hierbei handelt es sich fast immer um Verstöße gegen das Verweilen im öffentlichen Raum. Entweder waren zu viele Personen zusammen oder sie hielten sich nicht an den Mindestabstand. In manchen Fällen verstießen Personen auch gleichzeitig gegen beide Vorschriften. Verstöße dieser Art stellte die Polizei unter anderem in Deggingen und Geislingen.
6.4.20

 

 

Fieberambulanz ist in Betrieb

Ostalbkreis. Am Samstag hat die Fieberambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg auf dem Greutplatz in Aalen ihren Betrieb aufgenommen. Seitdem werden Patienten mit fieberhaftem Infekt von den niedergelassenen Ärzten im gesamten Ostalbkreis an die Fieberambulanz verwiesen.  Bei auftretenden Krankheitssymptomen sollte zunächst der Hausarzt telefonisch kontaktiert oder außerhalb der Praxiszeiten die Notfallnummer der Kassenärztlichen Vereinigung Tel. 116 117 angerufen werden.  Die Öffnungszeiten der Fieberambulanz sind täglich - auch an Sonn- und Feiertagen, also auch über das gesamte verlängerte Osterwochenende - von  8 bis 19 Uhr.
6.4.20

 

 

Elfjähriger schwer verletzt

Lorch. Schwere Verletzungen zog sich am Sonntagnachmittag ein elfjähriger Junge zu, als er gegen 16.30 Uhr auf der Johannes-von-Hieber-Straße in Lorch mit seinem Fahrrad stürzte. Er wurde zunächst von einem Notarzt sowie einer Rettungswagenbesatzung versorgt und anschließend aufgrund seiner Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
6.4.20

 

 

Wala produziert Desinfektionsmittel für Kliniken

Für die Alb-Fils-Kliniken produzierte die Wala Heilmittel GmbH Desinfektionsmittel aus Bio-Ethanol. Foto: Wala Heilmittel GmbH

Kreis Göppingen. Die knappen Bestände an Desinfektionsmitteln zwingen zu neuen Ideen und neuen Kooperationen. So kam die Apotheke der Alb-Fils-Kliniken auf der Suche nach Rohstoffen für Händedesinfektionsmittel auf Hinweis der Katastrophenstelle des Landkreises und der Feuerwehr mit der Wala Heilmittel GmbH in Kontakt.

Unter normalen Umständen steht das Bad Boller Unternehmen dafür, die Heilkräfte aus der Natur zu erschließen. Doch in der momentanen Krisensituation setzt das schwäbische Unternehmen darauf, dort zu unterstützen wo es kann. Als Arzneimittelhersteller erfüllt die Wala Heilmittel GmbH, zu der auch die Naturkosmetikmarke Dr. Hauschka gehört, strenge regulatorische Vorgaben. Am Hauptstandort in Bad Boll verfügt die Wala über Rohstoffe wie beispielsweise Bio-Ethanol, die bei der Produktion von Desinfektionsmitteln zum Einsatz kommen. Und so erklärte sich Wala spontan bereit, der Apotheke der Alb-Fils-Kliniken kurzfristig mit Desinfektionsmittel auszuhelfen. Thorsten Schletterer, Apotheker und Abteilungsleiter Herstellungsübergreifende Prozesse bei Wala erklärt: „Es waren kleinere Umstellungen unseres Produktionsablaufs nötig. Aber weil alle Mitarbeiter toll mitgezogen haben, konnten wir den Auftrag innerhalb weniger Tage erledigen. In diesen besonderen Zeiten ist eine solche Form der Nachbarschaftshilfe wichtig. Deshalb haben wir gerne geholfen, den Versorgungsengpass bei Desinfektionsmitteln zu lindern.“

Und so konnten in der vergangenen Woche mehr als 1000 Liter Desinfektionsmittel an die Alb-Fils-Kliniken geliefert werden. Dort wurde das Mittel dann von einem Apothekenteam in handliche Flaschen abgefüllt. Beim derzeitigen Verbrauch von 500 bis 600 Litern pro Woche dürfte das Desinfektionsmittel aus Wala-Produktion für knapp zwei Wochen reichen. „Dadurch konnten wir den drohenden Engpass beim Händedesinfektionsmittel, der uns vor eine schwierige Situation gestellt hätte, gut abfedern“, sagt die stellvertretende Apothekenleiterin Margrit Mamier, die den Kontakt zu Wala hergestellt hatte.
6.4.20

 

 

Falschparker verunzieren die Landschaft

Zuviel eingekauft und dann zu schwach gewesen, die Einkaufswagen wieder zurückzubringen? Diese Falschparker entdeckte unsere Fotografin im Göppinger Stadtgebiet nahe der Fils und im Reusch. Es wäre wohl ein Muss für die letzten Fahrer, die Wagen wieder zurückzubringen. Foto: Bettina Fritz

 

 

Plattform „Göppingen hilft“ ist online

„Göppingen. Göppingen hilft“ ist die neue Plattform zur Unterstützung des freiwilligen Engagements der Stadt Göppingen überschrieben. Die Freiwilligenagentur Göppingen (ehemals Biene) ist seit über zehn Jahre im Bürgerhaus die Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement und vernetzt ehrenamtlich aktive Menschen sowie Vereine und Einrichtungen miteinander. Aufgrund der hohen Bereitschaft vieler Göppinger Bürger, denjenigen zu helfen und zu unterstützen, die in Anbetracht der aktuellen Situation Hilfe und Unterstützung benötigen, wurde das Angebot der Freiwilligen Agentur Göppingen um die Plattform „Göppingen hilft“ erweitert.  Telefonisch erreichbar ist das neue Angebot „Göppingen hilft“ von Montag bis Freitag (außer an den Feiertagen) in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 07161 650-5262 und auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ergänzend hierzu können über die online Plattform „Göppingen hilft“ der Freiwilligenagentur Göppingen ehrenamtlich Engagierte sich selbst eintragen beziehungsweise Hilfesuchende ihre Anfrage selbst einstellen. Die hauptamtlichen wie ehrenamtlichen Mitarbeiter der telefonischen Hotline führen die ehrenamtlichen Helfer/-innen mit denjenigen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, zusammen. Neben den Mitarbeitern der Freiwilligenagentur und dem Stadtseniorenrat beteiligt sich auch die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Göppingen, Iris Fahle, an der Hotline.

„Das neue Angebot Göppingen hilft unterstützt die Bürger dabei, passende ehrenamtliche Hilfe zu finden“, erläutert Fahle. „Die Zielgruppen sind ältere, alleinstehende Personen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Familien in besonderen Situationen sowie Menschen, die sich aus anderem wichtigen Grund nicht selbst helfen können.“
6.4.20

 

 

Corona-Virus fordert 14. Todesopfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um einen über 60-jährigen Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 14. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell 541 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 183 Personen im Landkreis Göppingen.
5.4.20

 

 

Mehrere Corona-Erkrankte in Landeserstaufnahmestelle

Ostalbkreis.  Die Stadtverwaltung Ellwangen hat in Abstimmung mit Land und Landratsamt Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohner der Landeseraufnahmestelle (LEA) in Ellwangen angeordnet.  Am Donnerstag hatte das Regierungspräsidium Stuttgart darauf hingewiesen, dass ein 32-jähriger Bewohner der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen aus Ghana positiv auf das Coronavirus getestet und innerhalb der Erstaufnahmestelle in einem isolierten Quarantäne-Bereich untergebracht wurde. Inzwischen sind sechs weitere LEA-Bewohner erkrankt und isoliert.   Auf Empfehlung des Landratsamts Ostalbkreis und im Einvernehmen mit dem Innenministerium Baden-Württemberg sowie dem Regierungspräsidium Stuttgart hat die Stadt Ellwangen deshalb auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes am  Sonntag, 5eine Ausgangs- und Kontaktsperre für die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA angeordnet. Die Ausgangssperre gilt seit 12 Uhr und ist zunächst bis zum 19. April  befristet. Bei der Abwägung, welche Maßnahmen zur Eindämmung der Erkrankungen in der LEA erforderlich und angemessen sind, haben Stadt, Landkreis und Land folgende Gesichtspunkte berücksichtigt: Innerhalb kurzer Zeit wurden außer dem Ersterkrankten in der LEA sechs weitere Personen positiv getestet. Die Kontaktpersonen ersten Grades können nicht mehr gesichert ermittelt und Infektionsketten damit nicht lückenlos nachverfolgt werden.

Neben der Verfügung der Ausgangssperre hat der Ostalbkreis bereits veranlasst, dass ab 6. April auf dem LEA-Gelände Ellwangen Abstrichstellen eingerichtet werden. Innerhalb der nächsten zwei Tage sollen alle rund 200 Beschäftigte der LEA sowie alle 587 Bewohner mittels eines Abstrichs auf das Coronavirus getestet werden, um eine Masseninfektion auszuschließen. 17 Bewohner wurden bereits getestet. Die Kreisärzteschaften Aalen/Ellwangen und Schwäbisch Gmünd haben sich bereiterklärt, aus ihren Reihen neun Ärzte für diese Tätigkeit zu stellen. Die Einhaltung der Ausgangs- und Kontaktsperre wird von Einsatzkräften der Polizei überwacht. Von den derzeit 587 Bewohnern der LEA Ellwangen sind 66 Personen weibliche Alleinreisende, 299 männliche Alleinreisende und 222 im Familienverbund. Ein Großteil kommt aus Nigeria, Irak, Syrien und der Türkei.

Sieben Bewohner der LEA Ellwangen sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Neben dem zuerst an COVID-19 erkrankten 32-jährigen Mann aus Ghana, der sofort in der LEA in Ellwangen isoliert wurde, sind zwischenzeitlich sechs weitere LEA-Bewohner an Covid-19 erkrankt. Dabei handelt es sich um zwei weitere Männer aus Ghana (32 und 26 Jahre), einen 19-jährigen Mann aus Syrien, zwei Männer aus dem Irak (29 und 25 Jahre) sowie einen 26-jährigen Mann, dessen Herkunft derzeit noch geklärt wird.
5.4.20

 

 

662 Corona-Erkrankte im Ostalbkreis

Ostabkreis. Insgesamt sind - Stand 5. April - im Ostalbkreis 662 Menschen an Corona erkrankt. 290 sind inzwischen genesen und konnten aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Der Ostalbkreis verzeichnet inzwischen fünf Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen.
5.4.20

 

 

Polizei löst Partys auf

Kreis Göppingen. Die Polizei setzt auch weiterhin ihre Kontrollen zur Einhaltung des Kontaktverbotesfort. Am Samstag musste die Polizei in Geislingen zwei Feiern in Wohnungen auflösen. Gegen 21.45 Uhr wurde der Polizei eine Party mit lauter Musik in der Bahnhofstraße gemeldet. Die Beamten trafen in der Wohnung zehn Personen an und schickte die Gäste nach Hause. Ähnlich laut verhielten sich eine knappe Stunde später sieben Personen in einer anderen Wohnung in der Bahnhofstraße. Auch diese Zusammenkunft löste die Polizei auf und fertigt Anzeigen.  Sehr uneinsichtig waren am Samstag gegen 0.45 Uhr drei Männer und eine Jugendliche in Eislingen im Tälesweg. Beim Erkennen der Polizei flüchteten sie. Die Polizisten holten sie ein und stellten die Personalien fest. Im Gebüsch fanden die Beamten angerauchte Joints. Die Personen wurden ermahnt und erhielten Platzverweise und Anzeigen. Dennoch war dieselbe Gruppe nur etwa eine Stunde wieder an der Örtlichkeit und flüchtete erneut vor der Polizei.  Eine Grillparty löste die Polizei am frühen Sonntag in Wäschenbeuren auf. Dort stellte eine Streifenwagenbesatzung gegen 0.45 Uhr ein Feuer auf einem Waldspielplatz fest. An diesem standen zwei Personen, jedoch waren deutlich mehr Getränke und Grillgut in der Nähe. Bei der Suche nach weiteren Personen entdeckte die Polizei einen 22-Jährigen im Gebüsch. Der wollte einer Anzeige entgehen, weshalb er geflüchtet sei, soll der Mann den Beamten gesagt haben.Ermittlungen sollen jetzt zeigen, ob noch weitere Personen an der unerlaubten Party beteiligt waren.
5.4.20

 

 

Auto  gestohlen und Täter festgenommen

Göppingen.  Am Sonntag, gegen 04.15 Uhr, beobachtete ein Zeuge in der Rosenstraße wie ein Mann das Beifahrerfenster eines PKW einschlug. Anschließend fuhr der Täter davon. Im Rahmen der Fahndung wurde das Auto in der Ziegelstraße festgestellt. Der 18-jährige Tatverdächtige versuchte zu Fuß zu flüchten. Er wurde kurz darauf festgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass der Mann nach Alkohol roch. Der Test ergab einen Wert von ca. 1,5 Promille. Einen Führerschein besitzt der Fahrer nicht.
5.4.20

 

 

Polizei stoppt Pkw mit Diebesgut

Göppingen/Uhingen. In der Nacht auf Sonntag fiel ein Pkw  wiederholt auf. Am Samstag gegen 23.10 Uhr wurde der Polizei ein Vorfall auf der Straße zwischen Faurndau und Uhingen gemeldet. Dort war der Pkw zunächst als vermeintliches Pannenfahrzeug aufgefallen. Nachdem die Hilfeleistung eines Zeugen abgelehnt worden war, wurde der Helfer durch die Insassen mit Baseballschlägern bedroht. Der Zeuge wendete seinen Pkw und fuhr davon, so dass es zu keinem Schaden kam.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen fiel der Pkw dann gegen 23.20 Uhr in Göppingen auf. Der Fahrer versuchte sich durch die Flucht zu entziehen. Dies gelang nicht. Beim erzwungenen Anhalten kam es zum Unfall mit dem Streifenwagen.

Er Sachschaden wird auf 2 500 Euro geschätzt. Der Beifahrer ergriff zu Fuß die Flucht. Die Beamten konnten den 17-jährigen Fahrer festnehmen. Im Pkw waren noch zwei weibliche Insassen im Alter von 15 und 17 Jahren. Bei der Durchsuchung wurden im Kofferraum des Pkw mehrere hochwertige Uhren, Einbruchwerkzeug, mehrere Hundert Schuss Munition und drei Kilogramm Schwarzpulver aufgefunden. Die angebrachten Kennzeichen waren am 3. April gestohlen worden. Der Polizei ist bislang noch kein Tatort bekannt, der zu dem Diebesgut passt. Geschädigte werden gebeten, sich bei der Polizei Göppingen (Tel. 07161-630) zu melden.
5.4.20

 

 

Ebersbach verschickt „Rettungsbrief“ fürs Gewerbe 

Bürgermeister Eberhard Keller verschickt Rettungsbriefe an die Ebersbacher Gewerbetreibenden. Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach. Die Corona-Pandemie stellt alle Gewerbetreibenden vor gigantische Herausforderungen. Viele Unternehmer sind eingeschränkt in ihrer Arbeit oder mussten vorübergehend ganz schließen. Neben allen sozialen und gesundheitlichen Themen, die die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils aktuell beschäftigen, ist es Bürgermeister Eberhard Keller ein Anliegen, das unternehmerische Rückgrat des starken Wirtschafts- und Handelsstandorts Ebersbach, in dieser schwierigen Zeit tatkräftig zu unterstützen. Deshalb gingen nach der mit Pro Ebersbach e.V. initiierten Aktion "lokal einkaufen" rund 1.200 Briefe an die Ebersbacher Gewerbetreibenden mit aktuellen Maßnahmen und Angeboten von Bund, Land, Kammern und Institutionen, die der Bereich Standortförderung gezielt für Ebersbach zusammengestellt hat. "Wir wollten alle Gewerbetreibenden mit diesen wichtigen Hilfestellungen schnell und direkt erreichen, weshalb wir den Postweg genutzt haben", so Bürgermeister Eberhard Keller. „Die dankbaren Rückmeldungen freuen uns sehr und der stark gewachsene Informationsbedarf der Gewerbetreibenden zeigt, wie wichtig solche präventiven Maßnahmen und eine Anlaufstelle für Unternehmen bei der Stadt sind“. Wer das Schreiben nicht erhalten hat, kann es per E-Mail bei Standortförderer Frieder Scheiffele (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kostenlos anfordern.
5.4.20

 

 

Kreis meldet 13. Corona-Opfer

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um eine über 70-jährige Frau, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 13. Dem Gesundheitsamt lagen am Samstag aktuell 520 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Die Zahl der Genesenen steigt auf aktuell 179 Personen.
4.4.20

 

 

Folgenschwerer Sturz auf Waldweg

Waldstetten. Ein 52-jähriger Radfahrer befuhr am Freitag kurz nach 15 Uhr in Weiler in den Bergen den abschüssigen Waldweg nach der Ölmühle und stürzte aus bislang unbekannter Ursache alleinbeteiligt. Beim Sturz verletzte sich der Radfahrer schwer am Kopf und musste in der Folge in eine Spezialklinik verlegt werden. Der Radfahrer trug zum Unfallzeitpunkt keinen Helm und stand vermutlich unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.
4.4.20

 

 

168 Patienten von Corona genesen

Kreis Göppingen. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand Freitag, 8.20 Uhr) 503 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Aktuell wurden neun Personen aus der Quarantäne entlassen. Damit sind im Landkreis Göppingen insgesamt 168 Personen genesen. Insgesamt sind zwölf Personen im Landkreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.
3.4.20

 

 

Polizei kontrolliert Kontaktverbot

Kreis Göppingen. Erneut führten Beamte des Polizeipräsidiums Ulm wieder zahlreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Bei schönem Wetter seien hierbei zwar 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt worden, dennoch würde sich der Großteil der Bevölkerung nach wie vor an die neuen Regelungen halten. Bei den Zuwiderhandlungen handele es sich fast ausschließlich um Verstöße gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum. Fünf Jugendliche trafen sich auf einem Spielplatz in Göppingen. Dabei unterschritten sie zusätzlich den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 Metern. Sie erhalten Anzeigen. Drei junge Mädchen flüchteten vor der Polizei in Uhingen. Sie hatten sich am Ufer der Fils getroffen. In Süßen wurde der Polizei gegen 18 Uhr eine Gruppe von sieben Jugendlichen gemeldet. Die seien auf einem Parkplatz in der Stuttgarter Straße zusammen. Eine Polizeistreife traf dort drei Personen an. Auch sie müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.
3.4.20

 

 

Schmuckladen ausgeraubt

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Donnerstag, 13 Uhr und Freitag, 7.30 Uhr, drangen bislang unbekannte Einbrecher in ein Schmuckgeschäft in der Bocksgasse in Gmünd ein. Hierzu wurde ein Rollgitter mit massiver Gewalt aus der Betonverankerung gehebelt und anschließend aus der Führungsschiene gedrückt. Im weiteren Verlauf wurde zunächst versucht die massive Eingangstür aufzuhebeln, nachdem dies nicht gelang, wurde die Tür mit einem Gullydeckel eingeworfen. Im weiteren Verlauf wurden durch die Einbrecher mehrere Glasvitrinen eingeschlagen und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Zum Abtransport wurde unter anderem ein ebenfalls an der Tatörtlichkeit entwendeter, schwarzer Metallfahrradkorb verwendet. Der Sachschaden am und im Schmuckgeschäft beläuft sich ebenfalls auf mehrere tausend Euro. Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171/3580
3.4.20

 

 

Mit fremden Fahrzeug verunglückt und geflüchtet

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochabend trafen sich drei Freunde in einer Wohnung in Schwäbisch Gmünd und konsumierten die Nacht über Alkohol. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags legte sich der Wohnungsinhaber zum Schlafen. Daraufhin entwendete ein 23-jähriger Besucher die Fahrzeugschlüssel eines VW Golf und benutzte am frühen Donnerstagmorgen mit einem weiteren Kumpel das Fahrzeug des Wohnungsinhabers. Bereits um 7 Uhr wurde dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd mitgeteilt, dass in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd ein VW Golf in rasanter Fahrweise unterwegs sei. Um 07:16 Uhr erfolgte ein neuerlicher Anruf, wonach es in der Pfitzerstraße zu einem Unfall gekommen sei, bei welchem ein VW Golf aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam und gegen ein Verkehrszeichen prallte. Der Unfallverursacher entfernte sich jedoch mit dem schwer beschädigten Fahrzeug von der Unfallstelle. Dir Flucht vor der eintreffenden Polizei führte zunächst in die Königsturmstraße, wo von dem Fahrzeugführer mehrere Elemente einer dortigen Baustellenabsperrung umgefahren und beschädigt wurden. Die weitere Fahrt führte dann von der Königsturmstraße in die Untere Zeiselbergstraße und über die Gutenbergstraße in die Johann-Sebastian-Bach-Straße. Hier stoppte der Fahrzeugführer kurz und fuhr dann entgegen der Einbahnstraßenregelung in die Rappenstraße und anschließend in die Klarenbergstraße, wo er einen dort geparkten Motorroller erfasste und umwarf. Nachdem an einem Rad sich der Reifen von der Felge löste, stellte der 23-Jährige den total beschädigten Pkw am rechten Fahrbahnrand ab und die beiden Insassen flüchteten zu Fuß über einen Hinterhof. Der 23-jährige Fahrzeuglenker konnte wenige Stunden später an seiner Wohnanschrift in Schwäbisch Gmünd vorläufig festgenommen werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und Blutentnahmen durchgeführt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
3-4-20

 

 

Firmen bedanken sich bei Kliniken

Guido Empen (r.), Geschäftsführer von Gebauers Aktiv-Märkte, überraschte jetzt die Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken mit drei Paletten Toilettenpapier. Die Spende wurde mit großem Hallo entgegengenommen. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen In Corona- Zeiten ist Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung besonders wichtig und wertvoll. Die Bevölkerung und zahlreiche Unternehmen aus der Region haben in den letzten Tagen dem Team der Alb-Fils-Kliniken ihren Dank ausgesprochen. Die Wertschätzung drückt sich dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise aus:

So spendeten beispielsweise die Zimmerei Traub aus Heiningen, das Restaurant Anamie aus Göppingen und die Firma Eisenwaren Häcker aus Geislingen Schutzausrüstung. Für jede Menge Energie beim Personal sorgte eine Lieferung von Energy-Riegeln der Firma Energiebody Systems an die Intensivstation der Klinik am Eichert. Auch für Mittagessen, Obst, Pizza und Kuchen (z.B. von Grüner Baum und der Familie Geyer) wurde bestens gesorgt. Die E-Jugend vom SC Geislingen spendete 300 € für Getränke und von der Eislingerin Karo Kauer kam ein Paket mit mehrere Lidschattensets und stylischen Gürteln – um sich nach langen Arbeitsschichten etwas aufzupeppen.

Auch große Unternehmen wie WMF machen sich Gedanken, wie sie in diesen turbulenten Zeiten helfen können. „Wir können zwar nicht direkt zur Bekämpfung des Virus beitragen aber möchten zumindest mithelfen, dass Ärzte, Pflegepersonal und alle anderen Personen, die mit anpacken, wach und konzentriert bleiben.“ Mit diesen Worten übergaben WMF-Mitarbeiter  zwei Kaffeevollautomaten und 40 Kilo Kaffee an die Klinik am Eichert in Göppingen und die Helfenstein-Klinik in Geislingen. Eine besonders große Freude machte die Firma aktiv-markt Manfred Gebauer GmbH aus Göppingen den Mitarbeitern der Kliniken. Seit der Corona-Krise ist ein Gut besonders knapp: Toilettenpapier. Deshalb wurden drei Paletten Klopapier überbracht, das nun an die Belegschaft verteilt wird.
3.4.20

 

 

Einbrecher überrascht

Göppingen. Mit seiner Beute floh am Donnerstag ein Unbekannter in Göppingen.  Gegen 22 Uhr hörte ein Zeuge ein lautes Geräusch über seiner Wohnung in der Rosenstraße. Er begab sich in das Treppenhaus um nach dem Rechten zu Schauen. Ein Unbekannter mit einer Geldkassette in der Hand kam gerade die Treppe hinunter. Der war zuvor in eine darüberliegende Wohnung eingebrochen und füchtete mit seiner Beute. Der Einbrecher drückte den Zeugen beiseite und flüchtete aus dem Gebäude. Auf seiner Flucht rannte der Einbrecher noch fast eine weitere Zeugin um, die gerade vor dem Gebäude lief. Mehrere Streifen fahndeten nach dem Einbrecher. Der blieb verschwunden. Die Polizei hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen.
3.4.20

 

 

Das „Morgenrohr“ hilft älteren Menschen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch in Schwäbisch Gmünd. Die jetzige Situation ist ein starker Eingriff in das soziale Leben der Menschen, aber dringend notwendig um eine Verbreitung des Corona-Virus zu hemmen und die Risikogruppe ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen zu schützen. In Zeiten der Corona-Pandemie wird aufgrund der sozialen Distanzierung, die Einsamkeit vieler älterer Menschen in Schwäbisch Gmünd immer größer. Daher ist nun die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd gefragt. Damit die ältere Bevölkerung geschützt zu Hause bleiben kann und sich keine Sorgen um die Besorgung des täglichen Bedarfs machen muss, hat die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd das Netzwerk „Gmünd hilft“ ins Leben gerufen.
Neben der Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der älteren Bevölkerung, darf man die seelische Vereinsamung nicht vergessen. Die Verantwortlichen des Seniorennetzwerkes Schwäbisch Gmünd möchten in dieser schwierigen Situation an das Morgenohr erinnern. Das Morgenohr des Seniorennetzwerkes Schwäbisch Gmünd bietet seit 2015 den älteren Menschen durch den regelmäßigen telefonischen Kontakt von ehrenamtlichen Gmünder, den sozialen Kontakt zur Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Ehrenamtliche Menschen, die etwas Sinnvolles tun möchten, und ältere Mitbürger sollen telefonisch „zusammengebracht“ werden.

Alle können einen Beitrag gegen „social distancing“ leisten und sich ehrenamtlich einbringen beim "Morgenohr" des Seniorennetzwerkes. Informationen gibt das Seniorennetzwerk, Nicole Knödler, unter der Mobil-Nummer: 0176-17071530 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf der Website: https://www.schwaebisch-gmuend.de/seniorennetzwerk.html
3.4.20

 

 

Stadt unterstützt Firmen und Familien in der Krise

Esslingen. Das Kontaktverbot und die Schließung vieler Betriebe und Einrichtungen als notwendige Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus treffen viele Gewerbetreibende und Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Esslingen hart. Um sie bestmöglich zu unterstützen und die schwierige Zeit zu überbrücken, nutzt die Stadt Esslingen die rechtlichen Möglichkeiten und die eigenen finanziellen Möglichkeiten als Puffer. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Wir werden mit unseren Möglichkeiten als Stadt dazu beitragen, dass Gastronomie, Einzelhandel aber auch Familien besser durch die Krise kommen. In diesen Zeiten müssen alle zusammenstehen, alle müssen ihren Beitrag leisten.“ Schon seit Mitte März werden demnach Stundungs- und Herabsetzungsanträge für die Gewerbe- und die Vergnügungssteuer prioritär bearbeitet und die Forderungen vorerst bis in den Herbst zinslos gestundet. Finanzbürgermeister Ingo Rust stellt dazu fest: „Betroffen sind momentan alle Branchen, am meisten trifft es derzeit Gastronomie, Einzelhandel und viele Soloselbständige. Die mittel- und langfristigen Folgen sind momentan noch gar nicht abschätzbar.“ Neben Stundungen im gewerblichen Bereich, verzichtet die Stadt derzeit auch auf den Einzug der Kinderbetreuungs- und der Musikschulgebühren. Damit finanzieren wir das angekündigte „100-Mio.-EUR-Programm“ der Landesregierung vor. Wir hoffen, dass das Land die tatsächlichen Einnahmeausfälle dann auch wirklich kompensiert.“, so der Finanzdezernent. Darüber hinaus wird die Stadt schon jetzt die im Haushalt geplanten laufenden Zuschüsse für das Jahr 2020 komplett auszahlen. Das hilft vielen freien Trägern in der Kinderbetreuung, Vereinen und Institutionen in Sport, Kultur und Sozialem, die durch Corona entstehenden Liquiditätsengpässe zu mildern. „Außerdem versuchen wir mit vielen kleinen Bausteinen die finanzielle Lage für die Betroffenen etwas erträglicher zu machen“, so Finanzbürgermeister Rust. „Wir verzichten beispielsweise auf die Sondernutzungsgebühren für die Außenbewirtschaftung von Mitte März bis Ende April und stunden Forderungen aus Miet-, Pacht- und Erbbauverhältnissen“. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger erinnert aber auch an die Verantwortung von Bund und Land: „Wir als Stadt können nur einen kleinen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft leisten. Da sind vor allem Bund und Land gefragt für Unternehmen Lösungen zu finden, die über die Krise helfen.“
3.4.20

 

 

Jobcenter schaltet Hotline für Kleinunternehmen

Ostalbkreis. Beim Jobcenter können ab sofort Solo- und Kleinunternehmer, die aufgrund der Corona-Krise ihren persönlichen Bedarf nicht mehr decken können, SGB II (Hartz IV) Leistungen beantragen. Das Jobcenter hat dafür eine neue Telefon-Hotline unter 07361 980-5000 und eine zentrale E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingerichtet.
3.4.20

 

 

Joachim Bläse will Landrat werden

Gmünds Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse - hier dieser Tage bei einer Scheckübergabe - will neuer Landrat des Ostalbkreises werden. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse will neuer Landrat des Ostalbkreises werden. Das kündigte Bläse am Donnerstag an. Die Wahl des Nachfolgers von Landrat Klaus Pavel soll spätestens im Juni vom Kreistag gewählt werden. Pavel, der 24 Jahre an der Spitze des Ostalbkreises stand, tritt nach 24 Jahren nicht mehr an. Vor seiner Wahl zum Landrat war Pavel Bürgermeister in Bad Boll (Kreis Göppingen). Joachim Bläse ist seit 2004 Mitglied im Kreistag und gehört der CDU-Fraktion an, der er seit 2014 vorsteht. Bei der Kreistagswahl 2019 war er Stimmenkönig seiner Partei. 2002 war Bläse, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, zum ersten Mal zum Bürgermeister seiner Heimatstadt Gmünd gewählt worden. Am Dienstag hatte  der Kreistagsausschuss zur Vorbereitung der Landratswahl im Casino des Aalener Landratsamts getagt. Die Amtszeit des amtierenden Landrats Klaus Pavel endet am 11. September 2020. Zum Vorsitzenden des Ausschusses wurde Kreisrat Georg Ruf, zur Stellvertreterin Kreisrätin Martina Häusler gewählt.  Mit Blick auf die Herausforderungen und die unbestimmte Dauer der Corona-Krise hatte sich Landrat Klaus Pavel im Vorfeld der Sitzung bereit erklärt, sein Amt erforderlichenfalls auch einige wenige Monate länger auszuüben, die Amtszeit Pavels endet am 11. September. Der Ausschuss beschloss vor diesem Hintergrund, die Stellenausschreibung am 3. April zu veröffentlichen und als voraussichtlichen Wahltermin den 30. Juni 2020 festzulegen.
2.4.20

 

 

Corona-Krise: Messezelte vor der Klinik am Eichert

Eines der beiden Messezelte, die jetzt wegen der Coronakrise bei der Klinik am Eichert aufgestellt wurden. Unser Foto zeigt das so genannte Lotsenzelt. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Die Zelte, die zur Steuerung der Patientenströme während der Coronakrise vor der Klinik am Eichert im März aufgebaut worden waren, wurden nun durch neue, teilweise gedämmte Zelte ersetzt. „Die ersten Zelte des THW und der Feuerwehr waren eine gute Zwischenlösung und wurden von beiden Institutionen rasch aufgestellt. Es war jedoch nicht möglich, sie in den momentan sehr kalten Nächten ausreichend zu beheizen“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid. Die neuen Zelte sind sehr stabile, beheizbare Messezelte mit Boden und schließbaren Türen.

Das neue Lotsenzelt befindet sich vor der Klinik am Eichert auf Höhe der bisherigen Bushaltstelle. Hier melden sich alle Personen an, die in die Klinik wollen. Bei jedem Patienten, jedem Besucher und jeder Begleitung wird hier anhand eines Fragenkatalogs überprüft, ob es sich um einen COVID-Fall handeln könnte. Die Triage der Patienten wird dann mit verschiedenfarbigen Karten sichtbar gemacht.

Die erste wesentliche Steuerung erfolgt im Lotsenzelt über zwei separate Türen: Alle Kinder und alle Patienten mit roter Karte (Corona-Verdachtsfälle bzw. bestätigte Fälle) werden über den linken Ausgang zur Kinderambulanz bzw. zum Triagezelt weitergeleitet. Alle übrigen Personen (Patienten für ambulante Behandlungen, „normale“ Patienten der Zentralen Notaufnahme, angemeldete Besucher für Ausnahmefälle) gehen durch den rechten Ausgang in Richtung Haupteingang.

Das zweite neue Zelt ist das Triagezelt, in dem sich alle mit einer roten Karte versehenen Patienten melden. Hier werden weitergehende Untersuchungen eingeleitet und die Patienten bei bestätigter COVID-Infektion auf die Infektionsstation der Klinik am Eichert gebracht.
2.4.20

 

 

Corona-Virus: Zwei weitere Todesfälle

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass zwei über 90-jährige Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, gestorben sind. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf 12. 

Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 2.April 2020, 8.30 Uhr) 485 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Genesen und aus der Quarantäne entlassen sind insgesamt 159 Personen im Landkreis Göppingen. 

Die Notfallpraxis der KVBW für Erwachsene ist ab dem kommenden Wochenende (4./5. April 2020) vorübergehend nicht mehr in der Klinik am Eichert in Göppingen angesiedelt, sondern in Eislingen in der Ulmer Straße 110 im EG. Patienten, die in dringenden medizinischen Fällen am Wochenende einen Arzt brauchen, werden hier außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt. Geöffnet hat die Notfallpraxis von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen.  Die Kindernotfallpraxis praktiziert nach wie vor in der Klinik am Eichert, geöffnet hat sie ebenfalls von 8 Uhr bis 18 Uhr an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen. 

Am Freitag  nimmt außerdem die Fieberambulanz in der Ulmer Straße 110 in Eislingen die Arbeit auf. Patienten, die an einem Infekt mit Fieber erkrankt sind, werden hier behandelt. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt. Ziel ist es, dass die Patienten zentral versorgt werden und nicht in den Praxen vorstellig werden müssen.
2.4.20

 

 

Polizei erwischt Energiedieb

Wäschenbeuren. Einen Energiedieb hat die Polizei erwischt. Ein 49-jähriger hatte über Monate einen Hausanschluss in Wäschenbeuren angezapft.  Wie die Polizei mitteilt, baute der Mann  seit geraumer Zeit sein Reihenhaus um. In dem Gebäude zapfte er dazu den Hausanschluss an. Ein Stromzähler war wohl noch nicht installiert. Wie viel Strom der Mann "unentgeltlich" abzweigte muss noch ermittelt werden. Der sieht nun einer Anzeige wegen Entziehung elektrischer Energie entgegen. Der Polizeiposten Rechberghausen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
2.4.20

 

 

„Fit im Haus“ mit Helge Liebrich

Helge Liebrich hat Tipps parat, wie Menschen zu Hause fit bleiben können. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersstufen verbringen nun zwangsläufig mehr Zeit in ihren Wohnräumen. Bewegung und Sport sind an den gewohnten Orten wie zum Beispiel Schulen, Turnhallen, Spielplätzen und Schwimmbädern momentan nicht möglich. Bewegung ist aber trotzdem wichtig, um Fit zu bleiben und sich weiterhin wohl zu fühlen. Der Stadtverband Sport und die Stadt Schwäbisch Gmünd starten deshalb gemeinsam die Aktion „Fit im Haus“.
Helge Liebrich, Weltklasse-Turner und Stadtsportlehrer, zeigt in kleinen Videoclips Übungsvorschläge für Jung und Alt, die sehr gut in der Wohnung oder im Haus gemacht werden können. Mit wenigen Übungen können Beweglichkeit und Kraft erhalten und gefördert werden. Die Ausdauer kann noch immer im Freien, bei einem schnellen Spaziergang, einer Walking- oder Joggingrunde trainiert werden. Bei schlechtem Wetter können Ausdauertrainings mit etwas Kreativität auch ins Haus verlegt werden. Die Home-Sportler und Sportlerinnen sollten jedoch stets darauf achten, das Trainingspensum dem eigenen Leistungsvermögen anzupassen und sich nicht zu überfordern. Sportinteressierte finden „Fit im Haus“ auf allen Kanälen der Stadt Schwäbisch Gmünd: Webseite https://www.schwaebisch-gmuend.de/fit-im-haus.html Facebook, Instagram und Youtube unter der Playlist "Sport". Der Blick in die Socialmedia-Kanäle lohnt sich, es werden weitere Clips eingestellt.
2.4.20

 

 

18-Jähriger zu schnell unterwegs

Dürnau.  Rund 20.000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Unfall am Mittwoch in Dürnau.  Laut Polizeiangaben war der junge Mann gegen 23 Uhr mit einem Pkw in der Raubeckstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet sein Auto außer Kontrolle und prallte gegen einen geparkten Wagen. Diesen drehte es, wodurch er gegen ein weiteres Fahrzeug stieß. Der 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen und den Führerschein des Mannes sichergestellt. Er muss jetzt mit einer Strafanzeige rechnen. Der Sachschaden an den drei Autos beträgt rund 20.000 Euro.
2.4.20

 

 

Tiere gerissen

Schorndorf. Ein unbekanntes Tier hat zwischen Dienstagabend und Mittwochabend zwischen Buhlbronn und Miedelsbach, im Gewann Mönchsberg, mehrere Hühner, einen Ganter und einen Hasen gerissen und getötet. Mehrere Hühner wiesen Bisswunden auf, weitere Hühner waren möglicherweise aufgrund des Schocks gestorben und wiesen äußerlich keine Verletzungen auf.  Zeugen, die möglicherweise einen freilaufenden Hund in dem Bereich gesehen haben oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Schorndorf, Telefon 07181/204-0 zu melden.
2.4.20

 

 

Land fördert Städtebauprojekte im Landkreis

Im Sanierungsgebiet Südlich der Fils in Süßen soll das ehemalige TSV -Areal neu gestaltet werden. Foto: Udo Rössler

Kreis Göppingen. Die Landtagsabgeordneten Sascha Binder (SPD) und Nicole Razavi (CDU) freuen sich über die rund 4,6 Millionen Euro, die aus der Förderrunde der Städtebauförderung an zehn Städtebauprojekte in den Landkreis Göppingen fließen.

„Mit den nun bewilligten Mitteln können in den Städten und Gemeinden wichtige städtebauliche Maßnahmen weitergeführt werden“, kommentiert Binder die Entscheidung. Die seien nicht nur wichtige Impulse für die Kommunen, sondern auch für die örtliche Wirtschaft.  Die Stadt Süßen erhält 600.000 Euro. Sie unterstützen die Planungsvorhaben im Sanierungsgebiet „Südlich der Fils“. Die anderen Maßnahmen in Bad Ditzenbach mit 281.000 Euro, in Bad Überkingen mit 180.000 Euro, in Dürnau mit insgesamt 472.000 Euro, in Gammelshausen mit 60.000 Euro und in Gingen an der Fils mit 500.000 Euro, führen ebenfalls bereits erfolgreich laufende Projekte weiter.  „Weitere Förderzusagen gehen an Uhingen (900.000 Euro), Eislingen und Schlierbach (jeweils 800.000 Euro)“, teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit.

Die relativ hohe Gesamtfördersumme spricht für die hohe Qualität der Planungsarbeit in den Kommunen im Wahlkreis Geislingen. „Städtebauförderung ist eine der sichtbarsten Hilfen des Landes für die Kommunen. Zudem löst jeder eingesetzte Euro aus der Städtebauförderung erfahrungsgemäß das Achtfache oder mehr an privaten und kommunalen Investitionen aus“, betont Binder. Daher werde er sich im Landtag auch in Zukunft für die entsprechende finanzielle Ausgestaltung dieses wichtigen Förderprogrammes einsetzen. „Insbesondere unsere Gemeinden im ländlichen Raum brauchen attraktive und lebenswerte Ortskerne. Das fördert den sozialen Zusammenhalt und schafft Identifikation mit dem eigenen Zuhause. Deshalb ist diese finanzielle Hilfe für unsere Kommunen unverzichtbar und ich freue mich, dass wir uns auch weiterhin auf die Landesregierung und den Bund als zuverlässige Partner des ländlichen Raumes verlassen können“, so die Abgeordnete Razavi weiter.
2.4.20

 

 

Stets Leidenschaft und Herzblut gezeigt

Max Radloff, viele Jahre lang Arbeitnehmer-Vertreter in den Alb-Fils-Kliniken, geht in den Ruhestand. Der begeisterte Hobbyfotograf ließ es sich nicht nehmen, sich mit einem Selfie zu verabschieden. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Alb-Fils-Kliniken Max Radloff in den Ruhestand gegangen. Es ist eine Ära, die damit zu Ende ging, denn Max Radloff war nicht nur 42 Jahre in den Kliniken tätig, er stand darüber hinaus insgesamt 27 Jahre an der Spitze der Personalvertretung. „Stets mit Leidenschaft und Herzblut hat sich Max Radloff für unsere Kliniken eingesetzt und dabei auch die eine oder andere sehr schwierige Situation erlebt und mitgetragen“, betont Landrat Edgar Wolff. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender hatte Wolff seit Gründung der GmbH viele Berührungspunkte mit Max Radloff, der lange Jahre einer der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat war. „In den vielen Jahren, die wir uns kennen, habe ich Max Radloff stets als freundlich, aufgeschlossen, kreativ und leidenschaftlich erlebt. Ich habe immer seine menschliche Art und sein klares Wort, auch im Aufsichtsrat, geschätzt“, so der Landrat.

Max Radloff war 1978 an das Kreiskrankenhaus nach Göppingen gekommen, da die Klinik am Eichert gerade neu gebaut wurde und kurz vor der Einweihung stand. „Es war ein wirklich imposantes Gebäude, das da auf dem Eichert entstand, und es war für mich der Grund, hierher nach Göppingen zu wechseln“, erinnert sich Max Radloff, der aus dem unterfränkischen Stetten stammt. Dass neben dem Klinikneubau auch noch nagelneue Personalwohnungen gebaut wurden, erleichterte seine damalige Entscheidung. Noch heute ist Max Radloff mit seiner Frau in der Bergfeldsiedlung ansässig.

In der Klinik am Eichert war der examinierte Krankenpfleger – sein Examen hatte er im März 1977 abgelegt – erst auf der chirurgischen und dann auf der internistischen Intensivstation beschäftigt. Im Jahr 1980 folgte am Berufsbildungswerk des DGB in Stuttgart die Fortbildung zur Stationsleitung und danach der Wechsel in die chirurgische Ambulanz.

1989 kandidierte er erstmals für den Personalrat und wurde als ordentliches Mitglied für die Gruppe der Angestellten in das Gremium gewählt. 1993 wurde er nicht nur erneut in das Gremium, sondern auch zum Vorsitzenden des Personalrats der Klinik am Eichert gewählt und für dieses Amt freigestellt. Seit der Zusammenlegung der beiden Kreiskrankenhäuser (Klinik am Eichert in Göppingen und Helfenstein Klinik in Geislingen) zur Alb-Fils-Kliniken GmbH 2007 war Max Radloff dann Betriebsratsvorsitzender. Somit war er von 1993 bis 2007 im Krankenhausausschuss des Kreistags (ohne Stimm- und Rederecht) vertreten und ab 2007 bis Ende 2019 „Voll“-Mitglied des Aufsichtsrats. „Die Arbeit mit Max Radloff war immer von gegenseitigem Respekt und großer Verlässlichkeit geprägt – und von enormer Kreativität, egal um welche Themen es ging“, sagt der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. „Die konstruktive Haltung und die Geschlossenheit der Belegschaft, die sich gerade jetzt in der Corona-Krise zeigen, sind auch dem vermittelnden und ausgleichenden Wirken von Max Radloff als Betriebsrat zu verdanken“, ergänzt der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid.
2.4.20

 

 

Tourismus: Stornierungswelle und Rückholaktionen

Kreis Göppingen. Die Corona-Krise trifft die Tourismusbranche ins Mark. Lothar Lehner, Vorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft im Kreis Göppingen, weiß aus zahlreichen Gesprächen ob der Nöte und Sorgen von Tourismusunternehmern – nicht nur im Landkreis. Lehner kennt auch viele Menschen im Kreis, deren Urlaubspläne dank Corona durchkreuzt wurden und die ihre bereits gebuchte Reise stornieren mussten. Manfred Hegenloh, Reisebüro-Chef in Göppingen, bekommt die Krise der Branche hautnah mit.

„Die Corona-Krise hat auf die Branche voll durchgeschlagen“, so Manfred Hegenloh vom gleichnamigen Göppinger Derpart-Reisebüro. „Wir bearbeiten derzeit nur Stornierungen und kümmern uns darum, dass unsere im Ausland gestrandeten Kunden wieder zurück in die Region kommen“, erzählt der Chef von zwölf Mitarbeitern.

Seit Ausbruch der Corona-Krise, Schließung der Grenzen und Einstellen des Flugbetriebes hatte Manfred Hegenloh keine ruhige Minute mehr. Gut 100 seiner Kunden saßen im Ausland fest, kamen nicht mehr wie geplant zurück. „Da mussten wir für jeden Einzelnen eine Lösung finden“, zieht der Reisebüro- Chef Bilanz. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Gerade kümmert sich Hegenloh um einen jungen Mann, der seit Tagen in Tokio auf eine Heimflug-Möglichkeit wartet, sehnlichst im Schwäbischen von der Oma erwartet. Für 5000 Euro sei dem Mann in Japan ein Flugticket nach Deutschland angeboten worden. Ein selbst in diesen Zeiten deutlich überzogener Preise, findet Hegenloh, und Baden-Württemberg/Landkreis Göppingen sucht nach einer Alternative. Die benötigt auch eine Frau, die auf dem Rückweg vom Urlaub auf den Kapverden gelandet ist und von dort zwar weiterwill, aber nicht kann, weil sie wegen der Ausgangssperre das Haus nicht verlassen darf. Kein leichtes Unterfangen ist auch die Rückholaktion eines Witwers, der mit seinem zweijährigen Kind seine neue Partnerin in Brasilien besucht hatte und von Rio aus nicht mehr zurück nach Deutschland kommt. Hinter all diesen Fällen stecken für Hegenloh nicht nur viele Telefonate und jede Menge Verhandlungs- und Organisationsgeschick, ihm gehen auch die Schicksale der betroffenen Menschen ans Herz. Schließlich hätten sie alle bei ihm eine Reise gebucht, die sie unbeschwert und ohne Probleme genießen sollten. Und nun das. „Heim gehe ich derzeit nur noch zum Schlafen“, berichtet der um seine Kunden besorgte Touristiker, der die letzten beiden Wochen schon oft um 7 Uhr morgens im Büro war und dort erst spät am Abend wieder das Licht ausknipste.

Parallel zu den Rückholaktionen – hier arbeitet Hegenloh auch mit dem Auswärtigen Amt zusammen – trudelten im Reisebüro zahlreiche Stornierungen von Geschäfts- und Urlaubsreisen ein. Sie bescherten den Mitarbeitern jede Menge Arbeit. Denn mit der Stornierung – bis 30. April kostenfrei - gehen Rückzahlungen von Provisionen und die Rückabwicklung bereits bezahlter Flugtickets einher. Letzteres erweise sich zunehmend als problematisch, denn viele Fluggesellschaften behielten erst einmal das Geld und vertrösteten auf eine Auszahlung „irgendwann im Sommer“. Unterm Strich sei die Stornierung einer Reise weitaus zeitaufwendiger als eine Buchung.

Was Hegenloh in den letzten Wochen erlebt hat, dürfte seiner Einschätzung nach für die gesamte Reisebüro-Branche gelten. „Wir waren die ersten, die die Krise zu spüren bekommen haben und ich denke, wir werden die letzten sein, die aus ihr wieder rauskommen“, so der Unternehmer. Er glaube nicht daran, dass die Menschen nach einem Ende der Beschränkungen hierzulande gleich als erstes wieder eine Reise buchen. Vor allem deshalb nicht, weil nicht alle Reiseländer auf Knopfdruck wieder ihre Grenzen öffnen. Das werde erst nach und nach geschehen, vermutet Hegenloh, weshalb die Branche länger als andere im Krisenmodus bleiben werde. Sein Büro in Göppingen halte er dennoch weiter geöffnet, die Dependance am Flughafen in Stuttgart bleibe dagegen geschlossen. Für seine Mitarbeiter habe er erst einmal Kurzarbeit angemeldet. Baden-Württemberg/Landkreis Göppingen

1,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Tourismusbranche sind von der Krise betroffen. Die meisten von ihnen dürften mit staatlicher Unterstützung so einigermaßen über die Runden kommen, schätzt Hegenloh, der seit 1988 Reiseträume seiner Kunden erfüllt. Doch ein soziales Netz wie hier gebe es nicht überall. „Es gibt genügend Länder, in denen Menschen die Armut droht, wenn die Touristen ausbleiben.“ Schon allein aus diesem Grund hofft Hegenloh, dass der Krisenmodus nicht allzu lange dauert und die Lust am Reisen bald wiederkehrt. Wie bei dem Göppinger, der in den letzten Tagen seinen Osterurlaub mit der Begründung buchen wollte, er müsse jetzt einfach einmal hier raus. Ihm konnte Hegenloh mit einer Reise nach Stockholm helfen. Die Schweden haben ihre Grenzen nicht geschlossen.
2.4.20

 

 

Vorfahrt missachtet und zu schnell

Zell u.A.  Ein Verletzter und rund 12.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Dienstag.  Gegen 7.30 Uhr war ein 22-Jähriger von Zell in Richtung Aichelberg unterwegs. Dazu bog er mit seinem Pkw von der K1421 nach links auf die L1214 ab. Hierbei übersah er eine ebenfalls 22-jährige Autofahrerin. Die Frau war laut Angaben der Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit aus Richtung Bad Boll in Richtung Aichelberg unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen und kamen erst nach mehr als 100 Metern zum Stillstand. Der Mann erlitt leichte Verletzungen, die Frau blieb unverletzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.  Während der Unfallaufnahme war die Fahrbahn einseitig gesperrt. Die Polizei regelte den Verkehr.
2.4.20

 

 

Coronavirus: Zehntes Todesopfer im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass eine über 80-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, gestorben ist. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf zehn. Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 01.04.2020, 9 Uhr) 450 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 22 Personen konnten aktuell aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind insgesamt 117 Personen im Landkreis Göppingen genesen und aus der Quarantäne entlassen.  
1.4.20

 

 

Stadt sagt ihren Teil am Jubiläum auch ab

Ebersbach. Die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils wird in Absprache mit dem VEV (Verbund Ebersbacher Vereine) ihre Beiträge zum Ebersbacher Jubiläumsstadtfest der Vereine ebenfalls absagen. Dies betrifft den Schulmontag und den Seniorennachmittag am 13. Juli. Die Sportlerehrung wird voraussichtlich auf den Herbst verschoben. Eine Durchführung dieser äußerst aufwendigen Formate ist vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht zu rechtfertigen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Schulleitungen hätten bereits übereinstimmend signalisiert, dass die Wissensvermittlung, Klausuren und Prüfungen in den nächsten Wochen allen Einsatz fordern und keinen Raum für außerschulische Aktivitäten lassen würden. „Ein solches liebevoll und mit so viel Engagement, geplantes Festwochenende abzusagen, fällt uns allen schwer“, sagt Bürgermeister Eberhard Keller, „doch der Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem VEV um Sacha Auwärter. Es ist ein besonderes Jubiläumsgeschenk, dass Vernunft und Fürsorge in Ebersbach mehr zählen, als unnötige Risiken einzugehen und die Gesundheit der Besucher zu gefährden.“
1.4.20

 

 

Ebersbacher Vereinen sagen Jubiläumsfest ab

Ebersbach. Die Organisatoren des  Ebersbacher Jubiläums-Stadtfestes haben die Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Juli stattfinden sollte, jetzt abgesagt. „Auf Grund der aktuellen Situation rund um das neuartige Coronavirus müssen wir das Jubiläumsfest 2020 schweren Herzens absagen“, so Sacha Auwärter, der Vorsitzende des Verbundes Ebersbacher Vereine.

Vergangenen Freitag hätten die Schulen ihre Teilnahme am Fest-Wochenende komplett abgesagt. Auch sei es ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht absehbar, ob Veranstaltungen dieser Größenordnung im Juli behördlich erlaubt seien.

„Das macht es für uns unmöglich, an der aktuellen Planung festzuhalten. Wir haben unzählige Stunden mit der Vorbereitung in den letzten 2,5 Jahren verbracht. Die Vorfreude war groß, aber die aktuelle Situation lässt uns keine andere sinnvolle Wahl“, schreibt Sacha Auwärter in seinem Statement.  Der Plan sei es, das große Jubiläumsfest im Jahr 2021 vom 9. bis 12. Juli, am  regulären Stadtfesttermin, staffinden zu lassen . Dies werde in den kommenden Monaten mit dem Veranstaltungskalender 2021 und der Verwaltung sowie dem Gemeinderat abgestimmt.
1.4.20

 

 

Appell an ÖPNV-Nutzer: Abos nicht kündigen

Ostalbkreis. In einem gemeinsamen offenen Brief wenden sich Landrat Klaus Pavel und Ostalb-Mobil-Geschäftsführer Paul-Gerhard Maier jetzt an alle ÖPNV-Fahrgäste im Ostalbkreis und vor allem an die Inhaber eines Ostalb-Abos. Pavel und Maier bitten zur Aufrechterhaltung des ÖPNV jetzt und auch in Nach-Corona-Zeiten alle Fahrgäste darum, ihre Abonnements nicht zu kündigen.

Der ÖPNV sei auf eine auskömmliche Finanzierung angewiesen. „Für viele Unternehmen hängt die wirtschaftliche Existenz an Ihren Beiträgen. Daher bitten wir unsere Fahrgäste, ihre Abonnements, ihr Ostalb-Abo nicht zu kündigen. Angesichts der derzeitigen Schulschließungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens hinterfragen genau dies viele von Ihnen. Dafür haben wir Verständnis“, schreiben der Landrat und Paul-Gerhard Maier. „Sie dürfen versichert sein, dass es ein Entgegenkommen geben wird. Hierzu laufen die Gespräche zwischen den Verbünden, den Landkreisen und dem Land Baden-Württemberg auf Hochtouren.

Im Falle der Eigenanteile für das Ostalb-Abo gibt es bereits jetzt die Aussage des Landes, den Betrag für den Monat Mai übernehmen zu wollen. Das heißt, die Beiträge für den April werden jetzt noch eingezogen und dann aller Voraussicht nach im Mai ausgesetzt bzw. verrechnet. Wir bitten Sie dringend, dem Bankeinzug für den Monat April nicht zu widersprechen, auch um unnötige Bankgebühren zu vermeiden.“
1.4.20

 

 

Esslingen will Kulturschaffenden helfen

Esslingen. Die Esslinger Kulturszene ist von der Schließung der Einrichtungen stark betroffen, seit Mitte März finden keine Kulturveranstaltungen mehr statt. „Das kulturelle Leben in Esslingen am Neckar ist im Moment weitgehend zum Erliegen gekommen“, sagt Kulturamtsleiterin Alexa Heyder, „je nach Größe der Kultureinrichtungen mussten bis Juni 2020 bis zu 50 Veranstaltungen abgesagt werden“. Unter ihrer Zwangsschließung leiden vor allem die Kultureinrichtungen mit festem Standort: Sie verlieren komplette Eintritts- und Mieteinnahmen, haben jedoch laufende Personal- und Sachkosten. Die Stadt Esslingen am Neckar sondiert deshalb mit externen Partnern Möglichkeiten zur Einrichtung einer Soforthilfe und unterstützt die Esslinger Kulturszene kurz- und mittelfristig mit einem Bündel an Maßnahmen.
Bereits beschlossene Zuschüsse für Kulturinstitutionen, die eine Dauerförderung der Stadt erhalten, werden bei Bedarf vorzeitig angewiesen. So wird den Akteuren in der derzeitigen Notsituation geholfen und ihre Liquiditätsprobleme werden entschärft. Darüber hinaus berät das Kulturamt die Esslinger Kultureinrichtungen bei der Antragsstellung für das umfangreiche Förderprogramm der Landesregierung für Wirtschaftsunternehmen und Selbstständige und fördert das größtmögliche Ausschöpfen der Möglichkeiten, die durch das Programm zur Verfügung gestellt werden.“
Die Stadt Esslingen am Neckar richtet gemeinsam mit Partnern eine Soforthilfe für die Esslinger Kulturschaffenden ein. Die Kulturverwaltung wird dafür nach der Genehmigung des städtischen Haushalts mögliche Eigenmittel einbringen. Eine Beteiligung mit 15.000 Euro hat bereits der Esslinger Lions Club zugesagt. Darüber hinaus ist die Stadtverwaltung im Gespräch mit der Zukunftsstiftung Heinz Weiler, die ein erstes positives Signal gegeben hat.
Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger: „Die Einrichtung der Soforthilfe zur Unterstützung der Esslinger Kulturlandschaft ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich bedauere es ausdrücklich, dass viele Veranstaltungen im kulturellen Bereich abgesagt bzw. verschoben werden mussten.   Kulturbürgermeister Yalcin Bayraktar: „Ich bin dankbar, dass der Lions Club seine großzügige Unterstützung für die Esslinger Kultur zugesagt hat und überzeugt, dass wir mit diesen Soforthilfemaßnahmen gemeinsam den Kultureinrichtungen beistehen können. Es ist leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorauszusagen, wann sich die Lage normalisieren wird.
Die Länge der Schließung bzw. des Veranstaltungsverbots und das Besucherverhalten nach Wiederöffnung werden entscheidend sein, ob weitere Bedarfe entstehen. Die mittel- und langfristigen Folgen für die Kulturszene sind noch nicht abzuschätzen. Das Kulturamt will den Kulturtreibenden weiter zur Seite stehen und prüft derzeit, wie digitale Formate von Kulturveranstaltungen unterstützt werden können.
1.4.20

 


 

Schau mal hin -  der Rätselspaß  (1): Die Auflösung

In der ersten Folge unseres Rätsel-Spaß' am Wochenende haben wir danach gefragt, wo sich in Göppingen die Laterne befindet bzw. wen oder was sie in der Dunkelheit beleuchtet. Die richtige Antwort: Steg über die Fils beim Christophsbad. Das war wohl selbst für Göppingen-Kenner etwas zu schwer, denn uns erreichten leider nur Mails mit einer falschen Antwort. Deshalb machen wir es den Rätselfreunden am kommenden Wochenende etwas leichter. Versprochen.  31.3.20                                            Foto: Bettina Fritz

 

 

Corona-Virus: Noch keine Entwarnung

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen liegen dem Gesundheitsamt derzeit 401 bestätigte Corona-Fälle vor. Neun Personen sind bisher im Landkreis im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Genesen sind bisher insgesamt 95 Personen. Laut Landrat Edgar Wolff spiegeln diese Zahlen zwar einen deutlichen Anstieg wider, sowohl bei Fallzahlen als auch bei Todesfällen. Gleichwohl sei der befürchtete, exponentielle Anstieg der Fallzahlen bisher nicht eingetreten. “Diese Tatsache macht Mut, dass es uns gelingt, die Kurve soweit in die Länge zu ziehen, dass unser Gesundheitssystem dem standhalten kann. Gleichzeitig bedeutet sie aber keineswegs eine Entwarnung. Wir müssen weiterhin die verordneten Maßnahmen umsetzen. Nachhalten ist das Gebot der Stunde”, so Landrat Edgar Wolff.

Das Gesundheitsamt stellt inzwischen fest, dass die Zahl der Kontakte von Corona-Patienten, die vom Gesundheitsamt nach einem positiven Befund nachverfolgt werden, weniger werden. “Das zeigt uns, dass die Maßnahmen greifen”, so Dr. Heinz Pöhler, Leiter des Gesundheitsamts. Sorge bereitet dem Gesundheitsamt derzeit vor allem, dass vermehrt Corona-Fälle in Pflegeheimen auftreten. Ende der Woche wird eine mobile Abstrichstelle, die in Zusammenarbeit zwischen Kreisärzteschaft und DRK entstanden ist, verfügbar sein und vermehrt Abstriche in Pflegeheimen durchführen. Zudem ist für Ende der Woche die Inbetriebnahme einer Fieberambulanz, ebenfalls in den Räumlichkeiten der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in der Ulmer Straße 110, geplant. Diese Fieberambulanz soll als Anlaufstelle für Infektpatienten dienen, damit diese nicht in Arztpraxen oder Kliniken vorstellig werden müssen.
31.3.20

 

 

Online-Plattform soll Innenstadt-Akteuren helfen

Schwäbisch Gmünd (sv). In Zeiten von Corona trifft es die kleinen Läden und Gastronomiebetriebe in den Innenstädten der Ostalb besonders schwer. Mit den zum Schutz der Gesundheit von uns Allen erforderlichen Verfügungen zur Schließung der Landesregierung vom 17. März und der Verschärfung vom 20. März werden viele in ihrer Existenz bedroht. De n Cafés, Läden oder Pubs brechen oft die kompletten Einnahmen weg. „Doch gerade diese individuellen Händler und Gastronomen sind es, die unsere Innenstadt prägen. Sie sorgen für eine Unverwechselbarkeit und bieten mit großem Einsatz die von uns geschätzte Kundennähe“ sagt Wirtschaftsförderer Alexander Groll.

Im Schulterschluss haben daher die Wirtschaftsförderer aus Aalen (Felix Unseld), aus Ellwangen (Verena Kiedaisch) und aus Schwäbisch Gmünd (Alexander Groll) sich überlegt, wie man in diesen schwierigen Zeiten den Händlern und Gastronomen unter die Arme greifen kann. Grundüberlegung dabei war, dass jeder von uns doch seinen Lieblingsladen oder seine Lieblingsgastronomie hat. Sei es die Bar um die Ecke, der individuelle Kleiderladen mit der besonderen Kundennähe oder die hervorragende Beratung im Fachgeschäft. Diese verdienen auch in Corona-Zeiten den Zuspruch und die Solidarität von uns allen. Unterstützt wird die Aktion vom HGV Schwäbisch Gmünd und dem Fremdenverkehrsverein Pro Gmünd als Vertreter der Gastronomen. HGV-Vorsitzender Christof Morawitz bestätigt: „Die Situation für viele Ladeninhaber, Dienstleister und Wirte ist äußerst angespannt. Helfen Sie mit und schenken sie diesen Betrieben und ihren Mitarbeitern Zukunft.“

Gemeinsam mit der SDZ Druck und Medien GmbH soll daher  eine Online-Plattform gestartet werden, auf der man den angemeldeten Händlern Gutscheine abkaufen kann, um diesen auch während der nun erforderlichen Schließzeiten weiterhin Einnahmen zu ermöglichen. Auf der Plattform www.hallo-ostalb.de können sich Betroffene unkompliziert einen Webshop einrichten, auf dem neben den Gutscheinen auch andere Waren angeboten werden können, die dann den Kunden ausgeliefert werden. Den Wirtschaftsförderern der drei Städte ist es zudem gelungen, die Kreissparkasse Ostalb als Förderer zu gewinnen. Im Verbund der Städte und der Bank ist es somit möglich, den Einzelhändlern und den Gastronomen ein kostenfreies Angebot für den Webshop für 2020 zu ermöglichen. Die SDZ verzichtet für das Jahr 2020 auf die Transaktionsgebühren, die Mitgliedschaftsgebühren für das Jahr 2020 für alle Händler aus den Städten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd übernehmen die Städte gemeinsam mit der Kreissparkasse Ostalb.
31.3.20

 

 

Gegen Leitplanke geprallt

Schorndorf. Ein 48 Jahre alter Mercedesfahrer hat sich am Dienstagmorgen bei einem Unfall leichte Verletzungen zugezogen. Der Mann hatte die Landesstraße 1151 von Schlichten in Richtung Schorndorf befahren und war nach links von der Fahrbahn abgekommen. Hierbei prallte er mit seinem Wagen gegen die Leitplanke wodurch ein Gesamtschaden von circa 16.000 Euro entstand. Der 48-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
31.3.20

 

 

Unbekannter hustet Ehepaar an

Schwäbisch Gmünd. Am Montag um kurz nach 12 Uhr wurde ein Ehepaar im Alter von 64 und 61 Jahren beim Einkaufen in einem Discounter in der Lorcher Straße in Gmünd vorsätzlich von einem etwa 20-jährigen Mann aus kürzester Entfernung angehustet. Der sehr große und schlanke Mann trug eine dunkle bzw. schwarze Arbeitskleidung und war in Begleitung weiterer Männer in derselben Arbeitskleidung. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Rufnummer 07171 / 3580 zu melden.
31.3.20

 

 

Betrunken die Böschung hinabgestürzt

Schorndorf. Ein 59 Jahre alter betrunkener Mann ist in der Nacht zum Dienstag in der Mittleren Uferstraße in Schordnorf die Böschung hinabgestürzt und am Remsufer zum Liegen gekommen. Glücklicherweise war er nicht ins Wasser gefallen und somit äußerlich trocken geblieben. Der Betrunkene war nicht mehr fähig alleine aufzustehen oder sich klar zu artikulieren. Bei dem 59-Jährigen fanden die Beamten eine leere Wodka und eine leere Whiskey-Flasche, welche dessen Zustand erklärten. Er wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass sich der Mann beim Sturz das Schlüsselbein gebrochen hatte.
31.3.20

 

 

Mit zwei Promille am Steuer

Schwäbisch Gmünd. Eine unter Alkoholeinfluss stehende 42-jährige Pkw-Lenkerin befuhr am Montagnachmittag den Parkplatz eines Einkaufscenters in der Gmünder Hauptstraße. Von einer couragierten Zeugin wurde sie daran gehindert, mit ihrem Fahrzeug wegzufahren. Nach Eintreffen der Polizei wurde bei der 42-Jährigen ein Atemalkoholgehalt von über zwei Promille gemessen, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet wurde. Auf der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte die Dame die Polizeibeamten mehrfach, urinierte im Flur des Krankenhauses und versuchte anschließend einer Polizeibeamtin ins Gesicht zu schlagen. Auch während der Blutentnahme leistete sie weiterhin erheblichen Widerstand. Nach der Blutentnahme wurde die Dame in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnte.
31.3.20

 

 

Neuer Mietspiegel für die nächsten zwei Jahre

Schwäbisch Gmünd (sv). Der qualifizierte Mietspiegel für das Jahr 2020 der Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch sowie der Gemeinden Mutlangen und Waldstetten wurde jetzt zum 1. April auf die nächsten zwei Jahre fortgeschrieben.

Durch die Remstal-Gartenschau 2019 haben die Stadt Schwäbisch Gmünd und die umliegenden Kommunen Lorch, Mutlangen und Waldstetten weiter an Attraktivität gewonnen. Zahlreiche städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und Neubauprojekte in den letzten Jahren stehen für eine nachhaltige und positive Entwicklung. Neue Wohngebiete werden erschlossen und viele Innenentwicklungsmaßnahmen in Schwäbisch Gmünd, Lorch, Mutlangen und Waldstetten wurden und werden realisiert.

Dabei ergeben sich auch viele neue Chancen für das Wohnen in den Städten und Gemeinden. Die Raumschaft Schwäbisch Gmünd soll auch in Zukunft lebenswert bleiben. Der Wohnungsmarkt ist seit den letzten beiden Jahren in Bewegung und wächst ständig weiter. Verlässliche und ausgewogene Mieten sind daher für alle Beteiligten eine wichtige Voraussetzung. Für die Vertreter und Repräsentanten der jeweiligen Städte und Gemeinden ist es von Bedeutung, dass für alle Einwohner ein passendes und bezahlbares Wohnangebot vorhanden ist. Wohnen ist ein unumstrittenes Grundbedürfnis, das allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Alter und Herkunft in geeigneter Form zur Verfügung stehen muss.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat bereits 2014 erstmalig einen qualifizierten Mietspiegel erstellt. Nach der Fortschreibung 2016 erfolgte 2018 eine Neuerstellung eines gemeinsamen qualifizierten Mietspiegels für die Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch sowie die Gemeinden Mutlangen und Waldstetten. Zum Stichtag 1.April 2020 erfolgt nun die die gesetzlich vorgeschriebene Fortschreibung für die nächsten zwei Jahre.

Sinn und Zweck eines solchen gemeinsamen Mietspiegels ist es, eine möglichst große Transparenz für den Mietwohnungsmarkt in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd herzustellen und damit sowohl Mietern als auch Vermietern eine ausgewogene Orientierungshilfe und Verlässlichkeit über Miethöhen zu geben.

Das EMA-Institut für empirische Marktanalysen unter der Leitung von Dr. Bernhard Schmidt, das bereits für die erstmalige Erstellung des Mietspiegels verantwortlich war, hat nun den bestehenden Mietspiegel per Indexzahlen fortgeschrieben. Hieraus ergab sich im Durchschnitt eine Steigerungsrate von 3,21 Prozent gegenüber dem Mietspiegel 2018. Die Anwendung ermöglicht detaillierte und statistisch abgesicherte Ergebnisse zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Die betreffenden Werte sind nach Größe, Baualter, Ausstattung, Beschaffenheit sowie der Lage der Wohnung geordnet und die Mietpreise pro Quadratmeter können ohne größeren Aufwand und Vorkenntnisse aus den im fortgeschriebenen Mietspiegel vorgegeben Tabellen abgelesen werden. Die Städte Schwäbisch Gmünd und Lorch und die Gemeinden Mutlangen und Waldstetten nehmen mit einem gemeinsamen qualifizierten Mietspiegel dabei eine Vorreiterrolle in unserer Region ein.

Der fortgeschriebene Mietspiegel kann jederzeit online von zu Hause über die jeweilige Homepage der Stadt bzw. Gemeinde abgerufen werden, oder beim jeweiligen Bürgermeisteramt gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro erworben werden.

Bei der Erstellung des  Mietspiegels haben neben dem EMA-Institut und den jeweiligen Städte und Gemeinden auch die Vereinigte Gmünder Wohnungsbaugesellschaft, der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Schwäbisch Gmünd, der Mieterverein Ostalbkreis, die Siedlungswerk GmbH, der Bauverein Schwäbisch Gmünd, die Kreissparkasse Ostalb und die VR-Bank Ostalb mitgewirkt.
31.3.20

 
 

 

Energieagentur berät nur telefonisch

Das Team der Energieagentur des Landkreises Göppingen. Foto: Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Um Verbraucher weiterhin neutral in Energiefragen zu unterstützen, berät die Energieagentur des Landkreises Göppingen derzeit ausschließlich telefonisch. Die meisten Anfragen können auf diesem Wege beantwortet werden. Ratsuchende, die bereits einen persönlichen Termin vereinbart haben, werden von der Energieagentur kontaktiert, um gemeinsam alternative Beratungsmöglichkeiten abzustimmen oder den Termin auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.  Die allgemeinen Bürozeiten der Energieagentur sind aktuell nicht garantiert, die telefonische Erreichbarkeit ist allerdings weiterhin gewährleistet.  Bei Interesse können Sie gerne bei der Energieagentur Landkreis Göppingen unter der Telefonnummer 07161 – 65165 00 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einen Termin zur telefonischen Beratung vereinbaren. Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschutz-goeppingen.de.
31.3.20

  

 

Auch Sportvereine sollen unter Rettungsschirm

Kreis Göppingen. „Auch unsere Vereine brauchen einen Platz unterm Rettungsschirm, sie sollen den Sportbetrieb nach der Krise schnell wieder aufnehmen können“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete und Präsidentin des Turngau Staufen, Nicole Razavi. „Die aktuelle Krise mit ihren gravierenden beruflichen und persönlichen Einschränkungen stellt auch viele Vereine im Landkreis Göppingen und ihre tausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter vor ernste Herausforderungen. Kein Training, keine Wettkämpfe und keine Veranstaltungen mehr; das ist nicht nur schmerzlich und fehlt allen Aktiven und Mitgliedern der Turn- und Sportvereine sehr. Das bedroht auch die wirtschaftlichen Grundlagen der Vereine, wo das Angebot über die Mitgliedsbeiträge alleine nicht abgedeckt ist.   Die Sportvereine im Land sollen wegen der Corona-Krise nicht in eine existenzielle Schieflage geraten“, schreibt Razavi an die Vereine und Mitglieder des Turngau Staufen.  Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann ist mit dem Landessportverband Baden-Württemberg (LSV) in enger Abstimmung, um die Situation zu analysieren. „Vorgesehen ist, dass nicht abgerufene Fördermittel aus dem Solidarpakt Sport lll zielgerichtet eingesetzt werden, um Vereinen, die in existenzielle Not geraten oder sich besonderen Härten gegenübersehen, zu helfen, sollten die Rettungsschirme von Bund und Land nicht greifen“, so Nicole Razavi. Sollten die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, werde man sich gemeinsam für zusätzlich Gelder einsetzen.

Die Turngau-Präsidentin appelliert an die Vereine im Turngau und im Sportkreis Göppingen, die bereits von Bund und Land beschlossenen Hilfen unbedingt zu nutzen. „Diese Instrumente können auch dem Breitensport helfen, wenn Vereine eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben.“ So könne vor allem das Kurzarbeitergeld wirkungsvoll dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken. Selbstständige Trainer sowie freiberufliche, für Vereine tätige Anbieter von Fitness-, Gesundheits- und Rehabilitationskursen können einen Antrag auf Soforthilfe stellen - sofern für den Betroffenen durch die Corona-Krise ein massiver Liquiditätsengpass besteht. Über diese und andere Hilfen sowie über andere wichtige Fragestellungen können sich die Vereinsverantwortlichen und alle Mitglieder auf einer Extra-Seite der Homepage des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSVBW) informieren. Die Internetadresse lautet: www. lsvbw.de/coronavirus.
31.3.20

 

 

OB erwartet Millionenlöcher im städtischen Etat

Göppingen.  Die Corona-Krise wird sich auch auf unseren Haushalt auswirken“, ist sich Oberbürgermeister Guido Till sicher. „Umso richtiger erweist sich unsere solide Finanzpolitik der letzten Jahre.“ Denn Göppingen verfüge über ein starkes Rücklagenpolster. Die erwarteten Einnahmeausfälle dürften deutlich spürbar sein, würden aber zumindest teilweise durch geringere Ausgaben kompensiert, so das Stadtoberhaupt. Jetzt schon sei ersichtlich, dass der Gewerbesteuer-Ansatz von 47 Millionen Euro nicht erreicht werde. „Derzeit gehen wir von 25 Millionen zu erwartender Gewerbesteuer auf“, so OB Till. Als direkte Gegenposition werde sich die Gewerbesteuerumlage um rund 2,1 Millionen Euro reduzieren. Bei der Vergnügungssteuer werde der Ansatz ebenfalls um rund drei Millionen Euro unterschritten. Einen weiteren entscheidenden Faktor stelle der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer dar. Da zum Beispiel das Kurzarbeiterentgelt nicht der Einkommenssteuer unterliege, müsse auch hier mit Reduzierungen in derzeit nicht absehbarer Höhe gerechnet werden. „Wir erwarten belastbare Zahlen vom Land nach der nächsten Steuerschätzung im Mai“, blickt Oberbürgermeister Till voraus. Diese Werte seien ausschlaggebend, um die Auswirkungen auf die Gesamtentwicklung des städtischen Etats fundiert ermitteln zu können. „Daher werden wir frühestens im Juni belastbare Aussagen zur Haushaltsentwicklung für das Jahr 2020 machen können“, so OB Till. „Dabei ist neben der Analyseeine Maßnahmenplanung im Gesamtzusammenhang wichtig, um die ohnehin angeschlagene örtliche Wirtschaft nicht durch pauschale Kürzungen über alle Ansätze noch mehr, als durch die Krise ohnehin geschehen, zu schwächen.“ Auch die einzelnen Gebührenansätze bei den Kindertageseinrichtungen, der Jugendmusikschule oder der Volkshochschule würden hinter dem Plan zurückbleiben. Im Gegenzug würden aber auch die Aufwandsansätze in vielen Bereichen nicht ausgeschöpft. Auch der Personalaufwand werde sich durch eine spätere Wiederbesetzung von Stellen gegenüber der Planung reduzieren.  Da zudem Stundungen entsprechend den Vorgaben des Oberbürgermeisters großzügig und auch zinslos seit dem 16. März erfolgen – das entsprechende Formular steht im Internet bereit und wird stark genutzt – sowie auf Mahnungen und Beitreibungen, mit Ausnahme der Ordnungswidrigkeiten, derzeit verzichtet werde, kündigt Oberbürgermeister Guido Till abschließend die Fortsetzung der verantwortungsbewussten und nachhaltigen Finanzpolitik an.
31.3.20

 

 

Kirchheim sagt Events bis Mitte Juni ab

Kirchheim unter Teck.  Die Verwaltungsspitze  der Stadt Kirchheim unter Teck hat beschlossen, gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung der Landesregierung alle städtischen Veranstaltungen zunächst bis zum 15. Juni abzusagen. Dies betrifft alle Veranstaltungen in der Stadthalle, aber auch größere Veranstaltungen, die einen gewissen Planungsvorlauf erfordern, beispielsweise das Haft- ond Hokafescht (27. und 28. Juni).
Auch die Veranstalter von externen Großveranstaltungen wie beispielsweise dem Street Food Festival, dem Hock am Ring und dem Segelflugwettbewerb auf der Hahnweide haben ihre Veranstaltungen mittlerweile abgesagt oder ziehen Terminverschiebungen in Erwägung.
31.3.20

 

 

Belagsarbeiten führen zu Straßensperrung

Göppingen. Für die Ausführung der Fahrbahnbelagsarbeiten in der Lerchenberger Straße (K 1407) in Bartenbach ist vom 6. bis 17. April eine Vollsperrung zwischen der Kreuzung Hofhalde/Helmut-Baumann-Weg und dem Ortsende Richtung Lerchenberg notwendig. Die empfohlene Umleitung von Göppingen nach Lerchenberg beziehungsweise Hohrein erfolgt über die Hohenstaufenstraße (L 1075) und die Verbindungsstraße Lenglinggasse zur K 1407. Die Zufahrt zur Verbindungsstraße zum Krettenhof ist während der Sperrung nur von Osten her möglich. Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Rahmen der Neugestaltung der Lerchenberger Straße unvermeidbaren Behinderungen und empfiehlt ortskundigen Verkehrsteilnehmern, den Baustellenbereich für den genannten Zeitraum möglichst zu meiden.
31.3.20

 

 

Fahranfänger legt Auto auf die Seite

Böhemnkirch.  Unverletzt blieb am Sonntag ein 18-Jähriger nach einem Unfall bei Böhmenkirch. Der Pkw-Fahrer war gegen 18.45 Uhr von Eybach in Richtung Steinenkirch unterwegs. In einer scharfen Linkskurve geriet er laut Polizeiangaben wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Sein Auto prallte gegen eine Böschung und kippte auf die Seite. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden am Auto beträgt etwa 4.000 Euro. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt.
31.3.20

 

 

Solaranlage defekt

Uhingen. Austretender Wasserdampf führte am Montag in Uhingen zu einem Feuerwehreinsatz.  Gegen 15 Uhr bemerkte eine Bewohnerin im Drosselweg ein lautes Zischen und wählte den Notruf. Das seltsame Geräusch kam vom Dach eines Nachbarn. Die Feuerwehr überprüfte das Dach mit der Drehleiter. Offenbar war ein Schlauch der Solaranlage defekt, aus dem der Wasserdampf austrat.
31.3.20

 

 

Schwelbrand hinter dem Ofen

Göppingen.  Am Montag löschte die Feuerwehr in Göppingen einen Brand. Gegen 16.15 Uhr rückten Feuerwehr und Polizei nach Hohenstaufen in die Beurengasse aus. Dort hatten die Bewohner eines Gebäudes im Ofen ein Feuer gemacht. Daraufhin kam es in der Wand hinter dem Ofen zu einem Schwelbrand. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lag in einem Hohlraum in der Wand Sandgestein. Das soll sich erhitzt und Balken in der Wand entzündet haben. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der Sachschaden beträgt rund 20.000 Euro.
31.3.20

 

 

Berglauf über den Hohenstaufen verschoben

Wegen der Coronakrise ist der für Mai geplante Barbarossa-Berglauf über den Hohenstaufen abgesagt worden. Das hat die veranstaltende Agentur Staufen plus mitgeteilt. Derzeit versuche man, einen Ersatztermin im Herbst zu finden. Unser Foto zeigt den Göppinger Hausberg vom Stadtbezirk Bartenbach aus. Foto: Bettina Fritz

 

Corona: Drei weitere Tote und 388 Infizierte

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass im Landkreis Göppingen drei weitere Corona-Patienten gestorben sind. Es handelt sich um zwei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf neun.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.März, 13.30 Uhr) 388 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 56 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden.  
30.3.20

 

 

Scheffoldstraße halbseitig gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 6. April, beginnen die Instandsetzungsarbeiten an der Fußgängerunterführung im Bereich des Schulzentrums in der Scheffoldstraße. Die Scheffoldstraße wird hierzu halbseitig gesperrt. Bis voraussichtlich Montag, 4. Mai, ist mit der Verkehrsbeeinträchtigung zu rechnen.
30.3.20

 

 

 

Im Göppinger Reusch entsteht ein neues Altenheim

In Nachbarschaft zur Christkönigskirche im Göppinger Reusch entsteht bis zum Sommer ein neues Seniorenzentrum. Es ist ein Ersatz für das Altenheim St. Martinus im Göppinger Zentrum, das den Anforderungen nicht mehr genügt. Im Rohbau ist das neue Zentrum fast fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Einbrecher richtet hohen Schaden an

Göppingen. Hohen Schaden verursachte ein Einbrecher am Wochenende in Göppingen. Am vergangenen Wochen war ein Einbrecher in der Freihofstraße unterwegs. An einem Gebäude warf der Unbekannte eine Scheibe eines Fensters ein.  Dadurch konnte er das Fenster öffnen und gelangte ins Innere. Er durchsuchte mehrere Büros und durchwühlte dort die Schränke. Nach derzeitigen Erkenntnissen machte der Einbrecher keine Beute und flüchtete unerkannt wieder. Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeirevier Göppingen haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nun den Einbrecher.
30.3.20

 

 

Müll illegal entsorgt

Geislingen.  Ein unbekannter entsorgte die letzten Tage mehrere Kanister bei Geislingen.  Am Sonntag entdeckte ein Zeuge gegen 13.30 Uhr eine unerlaubte Müllablagerung auf einem Parkplatz zwischen Geislingen und Stötten. Eine Polizeistreife überprüfte die Örtlichkeit. Die Beamten stellten fest, dass ein Unbekannter mehrere Farbeimer und Kunststoffkanister auf dem Parkplatz entsorgte. Wann der Unbekannte genau seinen Müll dort ablagerte, ist nicht bekannt. Inhalte der Behältnisse liefen nicht aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Müllsünder.
30.3.20

 

 

Regio-Rad Stuttgart: Jetzt eine Stunde gratis Radfahren

Pedelec-Station der Regio-Rad Stuttgart in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (Regio-Rad Stuttgart). Die Fahrräder des Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystems Regio- Rad Stuttgart können ab Montag, 30. März, bei jeder Entleihe eine Stunde kostenlos genutzt werden. Stuttgart und alle Regio-Rad Stuttgart-Kommunen bieten damit insbesondere Pendlern in der aktuellen Situation eine Alternative zur Bus- oder Bahnfahrt. Das Angebot gilt zunächst bis einschließlich Montag, 13. April. In dieser Zeit können auch die über 450 die ersten 30 Minuten kostenlos ausgeliehen werden. Die Entleihe und Rückgabe der Räder erfolgt wie gewohnt mit der Polygo-Card direkt am Rad an den Stationen, über die Regio- Rad- Stuttgart-App, über das Terminal der Station oder telefonisch.
30.3.20

 

 

Polizei zeigt neunköpfige Gruppe an

Salach. Die Polizei kontrollierte in der Nacht auf Montag in Salach eine neunköpfige Personengruppe in der Hohen Straße. Das derzeit nicht mehr als zwei Personen zusammenstehen dürfen, müssenn die Gruppenteilnehmer nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.20

 

 

 

Frontalzusammenstoß auf Eis: Zwei Schwerstverletzte

Lauterburg/Bartholomä.  Zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro kam es am Montagmorgen auf der L1165 zwischen Lauterburg und Bartholomä. Eine 19-jährige PKw-Lenkerin befuhr die Strecke von Lauterburg in Richtung Bartholomä. Das Fahrzeug der jungen Fahrerin kam auf einer Kuppe, im Verlauf einer leichten Rechtskurve, aufgrund Straßenglätte auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 24-Jährigen. Die beiden Fahrzeuglenker wurden bei dem Unfall jeweils schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. An der Unfallstelle waren außer mehreren Fahrzeugen der Polizei, zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen auch die Feuerwehren aus Bartholomä und Heubach-Lautern mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die L1165 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis etwa zwei Stunden Uhr voll gesperrt.
30.3.20

 

 

Aktion „Ehrengasthaus“ unterstützt die Gastronomie

Die Unterstützungsaktion für die heimische Gastronomie ist angelaufen. Foto: SAT

Stauferland. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die Gastronomen der Region vor nie dagewesene Herausforderungen. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz, da wegen der fehlenden Gäste Umsätze einbrechen. Mit Hilfe von Fördermitteln durch das Ministerium der Justiz für Europa und Tourismus des Landes Baden-Württemberg greift der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) gemeinsam mit der Donaubergland Tourismus GmbH, der Initiatorin des Projekts, die Solidaritätsaktion „Ehrengasthaus“ zur Unterstützung heimischer Restaurants und Gasthäuser nun für die gesamte Schwäbische Alb auf: Unter dem Motto “Ehrengasthaus” rufen die Tourismusverbände die Öffentlichkeit dazu auf bei den lokalen Gastronomiebetrieben Gutscheine zu erwerben und dort somit Umsätze in dieser schweren Zeit zu generieren. Auf der Internetseite www.schwaebischealb.de/ehrengasthaus sind alle Restaurants und Gasthäuser zu finden, die an der Aktion teilnehmen. Wer die Solidaritätsaktion unterstützen möchte, kann die dort gelisteten Betriebe direkt kontaktieren, einen „Ehrengasthaus“-Gutschein mit einem Mindestwert von 50 Euro bestellen und den Betrag direkt an den jeweiligen Betrieb überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt (nach der Krise) kann der Gutschein dann eingelöst werden. Die Gutscheininhaber sollen hierfür vorab bei dem jeweiligen Restaurant reservieren und die Einlösung ihres „Ehrengasthaus“-Gutscheins ankündigen. Als Unterstützer in dieser außergewöhnlichen Notlage werden die Ehrengäste dann besonders verwöhnt.
Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf sagte: „Die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab. Die Gastronomie trifft sie mit voller Härte. Gastwirte, die in den vergangenen Jahren viel investiert haben, bangen unvermittelt und unverschuldet um ihre wirtschaftliche Existenz. In vielen Gemeinden sind Gastronomiebetriebe Herzkammern des sozialen Zusammenlebens, für Gäste sind sie Dreh- und Angelpunkte ihres Aufenthalts. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn schon jetzt viele unsere Gastronomie unterstützen. Ich bin jedenfalls dabei.“
Landrat Stefan Bär, Vorsitzender Donaubergland GmbH, sowie Bürgermeister Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus, sehen im Projekt eine enorme Chance: „Die heimische Gastronomie ist elementarer Bestandteil unserer Freizeitinfrastruktur und trägt viel zur Lebensqualität der Bevölkerung unserer Kommunen, Landkreise sowie unserer Region bei. Mit der Aktion bündeln wir nun bestmöglich unsere Kräfte und setzen ein Zeichen zur gemeinsamen Überwindung der Krise.“  Wer schon jetzt nicht auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Region verzichten möchte, findet auf der Internetseite des SAT auch eine Datenbank mit den Restaurants, die derzeit einen Abhol- und/oder Lieferservice anbieten.
30.3.20

 

 

Gmünder Profisportler helfen Vereinen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Corona-Pandemie hat zu bislang noch nicht geahnten Ausmaßen  für unser gesellschaftliches Zusammenleben geführt. Auch für die Gmünder Sportvereine sind die Auswirkungen noch nicht absehbar. In jedem Fall ist hier vor allem durch den Wegfall des Spielbetriebs und aller weiteren Vereinsaktivitäten mit einem enormen finanziellen Ausfall zu rechnen. Wie lange dieser Zustand noch anhält ist noch nicht abzusehen. Um den Sportvereinen ein erstes Hilfsangebot zu ermöglichen, hat sich die Gruppe der Gmünder Profisportler um Carina Vogt, Kai Häfner, Andreas Hofmann, Dominik Kaiser, Simon Tischer und Alexander Zorniger entschlossen, die in diesem Jahr eingeplanten Fördermittel in einen Corona-Hilfsfonds für die Gmünder Sportvereine umzuwandeln.
Die für 2020 eingeplanten Spendengelder der Profis werden um weitere 10 000 Euro erhöht, somit stehen ab sofort 20 000 Euro zur unbürokratischen Einzelfallhilfe für die Gmünder Sportvereine zur Verfügung. "Dies ist ein starkes Signal der Solidarität unserer Gmünder Sportprofis, für die Sportvereinen und alle Mitglieder in unserer Stadt," betont Klaus Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport in einem Schreiben zu dieser Hilfe an die Vereine.
Die Mittel können direkt beim Amt für Bildung und Sport: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! formlos beantragt werden; sie sollen als Zuschuss für den aus der Corona-Krise entstanden Wegfall des Spiel- und Trainingsbetriebs verwendet werden (z.B. fehlenden Einnahmen aus Wettbewerben, Ligabetrieb, Eintrittsgeldern, Bewirtungserlösen etc.). Die Gmünder Sportler wollen dadurch einen kleinen Beitrag für den Einnahmeausfall aus dem Sportbetrieb leisten und einen Neustart nach Rücknahme der Einschränkungen des Landes unterstützen. Wann dies sein wird ist noch offen, derzeit gilt die Verordnung des Landes bis 20. April. Klaus Arnholdt weist in dem Schreiben außerdem darauf hin, dass der Rettungsschirm des Landes analog auch für Sportvereine Anwendung findet. Dies betrifft vor allem Vereine die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Das Land wolle mit den Maßnahmen des Rettungsschirmes ein Vereinssterben vermeiden. Arnholdt: "Wir alle brauchen auch nach der Corona-Krise ein attraktives und umfassendes Angebot unserer Sportvereine." Für Fragen wie die Mittel der Gmünder Profisportler beantragt werden können, steht das Amt für Bildung und Sport unter Telefon 07171/603-4012 zur Verfügung.
30.3.20

 

 

Die Sommerzeit beginnt

In  der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Der Sonntag hat damit nur 23 Stunden. Folgen der Zeitumstellung: Es bleibt am Abend länger hell und am Morgen bleibt es länger dunkel. Foto: Pixabay

 

 

Erster Corona-Toter im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, ist an diesem Wochenende der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis zu vermelden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83-Jährigen mit bestehenden Vorerkrankungen. Insgesamt stieg die Anzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf 468 (Stand 29. März). 84 Personen konnten inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Somit verzeichnet das Gesundheitsamt des Ostalbkreises aktuell 384 aktive Coronafälle.
29.3.20

 

 

 

Sechster Corona-Toter im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist ein weiterer Corona-Patient gestorben. Es handelt sich um eine über 80-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf sechs.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 29.03.2020, 9.30 Uhr) 365 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 53 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. 
29.3.20

 

 

 

Jetzt 331 Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Stauferland. Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Göppingen ist von Freitag auf Samstag um 33 auf 331 (Stand: 28. März, 10 Uhr) gestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. 226 Fälle vermeldet, laut Sozialministerum Baden-Württemberg, der Ostalbkreis.
28.3.20

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß zum Wochenende (1)

Für alle, denen es an diesem Wochenende zu langweilig wird, präsentieren wir die erste Folge unseres Suchspiels "Schau mal hin". Wer weiß, wo in Göppingen diese Laterne hängt bzw. wen oder was sie in der Dunkelheit beleuchtet? Wer die richtige Antwort kennt, kann die Lösung  per Mail einsenden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Unter allen, die die richtige Antwort einschicken, verlosen wir eine CD mit allen Titeln des Int. Musikwettbewerbs "Stauferkrone" 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist am Dienstag, 31. März 2020, 18 Uhr. Der Preis wird dem Gewinner mit der Post zugestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Nach Reifenplatzer weiter gefahren

Lorch. Strafbar gemacht hat sich am Freitag ein bislang unbekannter Lkw - Fahrer, der auf der B29 in Richtung Aalen unterwegs war. Zwischen den Ausfahrten Lorch-West und Lorch-Ost platzte diesem wohl ein Reifen. Die Überreste des Reifens verteilten sich auf der B29 und im angrenzenden Graben. Durch v Fahrzeuge, einem weißen Audi und einem dunklen Daimler, wurden Teile der Reifen aufgewirbelt und beschädigten den Pkw eines nachfolgenden 38jähriger Pkw-Fahrers. Der Schaden lag hier bei 200 Euro. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden. Weiterhin sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Lkw geben können. Dieser muss, sollte er ermittelt werden, mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht rechnen.
28.3.20

 

 

Auf Autos gesprungen

Heubach.  Durch Zeugen wurde der Polizei am Freitagabend mitgeteilt, dass in Heubach in der Rechbergstraße Jugendliche auf mehrere geparkte Autos gesprungen seien und diese nun beschädigt sind. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte einer der Täter gestellt und festgenommen werden. Ein weiterer Täter flüchtete zu Fuß. Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters laufen. Durch die aufnehmende Polizeistreife wurden an drei Autos Beschädigungen festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Täter müssen mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.
28.3.20

 

 

Mann leistet bei Kontrolle erheblichen Widerstand

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen beobachteten Zeugen, wie zwei männliche Personen beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd mit den Füßen gegen einen Getränkeautomaten traten. Offensichtlich versprachen sie sich mit ihrem Handeln so, an den Inhalt zu kommen. Nachdem die Scheibe jedoch standhielt, entfernten sich die Beiden in Richtung Innenstadt. Durch Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die zwei Männer angetroffen werden. Einer der Beiden versuchte sofort zu flüchten, konnte jedoch wenig später eingeholt und gestellt werden. Er versuchte sich, durch Schläge in Richtung der Beamten, der Festnahme zu entziehen. Dies gelang ihm aber nicht. Bei seiner Durchsuchung konnte bei ihm ein Butterfly-Messer aufgefunden und abgenommen wurde. Sowohl der Widerständler als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der zweite Täter leistete keinen Widerstand. Der Widerständler muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichem Angriffs auf Polizeibeamte rechnen.
28.3.20

 

 

Schwer verletzten Rollerfahrer liegen gelassen

Schorndorf. Am Freitagmittag befuhr ein 29jähiger Roller-Fahrer die Kreisstraße in Richtung Schornbach als ihm ein unbekannter Pkw entgegenkam, der in Richtung Berglen-Birkenweißbuch unterwegs war. Der Pkw kam dem Roller-Fahrer mittig auf der Straße fahrend entgegen, weshalb der Rollerfahrer ausweichen musste um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Er kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Grünstreifen zu Fall. Hierbei erlitt er schwere Verletzungen. Der Roller rutschte unter die Leitplanke und verkeilte sich dort. Am Roller entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der unbekannte Pkw-Fahrer fuhr, ohne sich um den Roller-Fahrer zu kümmern, einfach weiter. Er muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht rechnen. Zeugen, welche zum Pkw und dem Unfallhergang nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Winnenden (Tel. 07195/684-0) zu melden.
28.3.20

 

 

 

Zwei weitere Corona-Tote im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Corona-Patienten gestorben. Die beiden Patienten starben am Freitag in den Alb-Fils-Kliniken. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf fünf.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand Freitag, 13 Uhr) 298 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Sieben Personen konnten am Freitag aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind insgesamt 34 Personen im Landkreis Göppingen genesen und aus der Quarantäne entlassen.
27.3.20 

 

 

Zweites Notfallzentrum  entsteht in Gmünd

Ostalbkreis. Wie bereits berichtet, hat der Ostalbkreis in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz eingerichtet. Diese sollen zunächst zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung stehen. Die Fieberambulanz wird - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden.
Inzwischen sind auch die Planungen für ein weiteres Ärztliches Notfallzentrum, das in Schwäbisch Gmünd vorsorglich eingerichtet werden soll und im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden kann, weiter konkretisiert worden. Darüber informiert jetzt Landrat Klaus Pavel und bedankt sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Richard Arnold für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd.
In der Großsporthalle in der Katharinenstraße wird der Landkreis sein zweites Notfallzentrum installieren. Auch dieses Zentrum wird als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt werden. Wie in Aalen sollen dort bis zu 125 Betten - ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten - verfügbar sein. Für den Betrieb werden bei Vollbelegung zehn Ärzte und ein Vielfaches an Pflegefachkräften benötigt. „Für den Betrieb benötigen wir noch ausgebildete Pflegefachkräfte", so Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, sich bei uns zu melden.“ Interessierte wenden sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im persönlichen Büro des Landrats.
Die Kreisärzteschaft wird ihre Fieberambulanz in den Räumen des Kindergartens, der vom Eltern-Kind-Zentrum WIPPIDU e. V. in der Katharinenstraße betrieben wird, einrichten. „Auch den Verantwortlichen des Vereins und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen, gilt mein herzlicher Dank, dass Sie sich solidarisch erklären und uns und der Kreisärzteschaft die Räume zur Verfügung stellen“, so Landrat Pavel.
27.3.20

 

 

Kreis veröffentlicht Liste mit Liefer- und Abholdiensten

Kreis Göppingen. Die Gastronomiebetriebe im Kreis Göppingen stecken aktuell in einer großen Krise. Die Umsätze brechen ein, da die Gäste zu Hause bleiben und die Betriebe schließen müssen. Dennoch können die Betriebe im Landkreis unterstützt werden. Das Landratsamt und der kreisweite Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf rufen zu einer solidarischen Aktion für die heimische Gastronomie auf und zeigen übersichtlich die Angebote von Abhol- und Lieferdiensten der Gastronomiebetriebe. Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation hat gemeinsam mit der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. alle bekannten Abhol- und Lieferdienste der Gastronomen auf der Website www.löwenpfade.de/gastgeber im Kreis erfasst. Angebote, die noch nicht aufgenommen sind, können gemeldet werden. 
27.3.20

 

 

Landrat appelliert an Bevölkerung

Ostalkreis. Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. „Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch“, betont der Landrat. „Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken - teils intensiv - behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!“
27.3.20

 

 

Fußgängerin von Auto erfasst

Eislingen. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagmorgen eine 89-Jährige bei einem Unfall in Eislingen.  Laut Polizeiangaben war gegen 7.15 Uhr ein Pkw-Fahrer in der Salacher Straße in Richtung Salach unterwegs. Kurz vor der Einmündung Skagerrakstraße übersah er eine Fußgängerin, welche die Salacher Straße überqueren wollte. Trotz eines Ausweichversuchs erfasste der 24-jährige Mann mit seinem Auto die Frau. Der Rettungsdienst brachte sie mit schweren Verletzungen in einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Sein Auto, an dem ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand, wurde abgeschleppt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07335/96260 um Zeugenhinweise. Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragt. Angehörige des Bauhofs reinigten die Fahrbahn, die während der Unfallaufnahme einspurig befahrbar war.
27.3.20

 

 

 

Bei Kontrolle Rauschgift entdeckt

Uhingen. Am Donnerstag beschlagnahmte die Polizei eine größere Menge Rauschgift in Uhingen.  Gegen 16.15 Uhr befanden sich Polizisten auf Streifenfahrt in der Panoramastraße. Im Bereich einer Sporthalle entdeckten die Beamten fünf Personen und wollten diese kontrollieren. Beim Erkennen der Polizisten flüchteten zwei Männer sofort. Einen der Beiden, einen 27-Jährigen, konnten die Beamten festhalten. Die drei anderen Personen, ein 20-jähriger Mann und zwei 17 und 20 Jahre alte Frauen blieben zurück. Sie versuchten noch eine mitgeführte Tasche und einen Beutel zu verstecken. Die entdeckten die Beamten jedoch schnell. In den versteckten Sachen fanden sie insgesamt 220 Gramm Marihuana und etwa 2.800 Euro vermeintliches Dealergeld. Polizisten brachten die Vier auf ein Polizeirevier. Das durften sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
27.3.20

 

 

Baehrens: Schutzschirm rettet auch Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen, Der Bundestag hat am Mittwoch den Schutzschirm für Krankenhäuser, Ärzte und Pflege beschlossen.  Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens ist zuversichtlich, dass mit diesem Maßnahmenpaket die Alb-Fils-Kliniken und die drei Rehakliniken im Kreis  finanziell durch die Krise kommen.  Der Schutzschirm umfasst auch die ambulante und stationäre Pflege. Baehrens, die Pflegebeauftragte ihrer Fraktion ist, erklärt: "In dieser Ausnahmesituation müssen wir Pflegekräfte wo immer es geht entlasten. Deshalb wird auf routinemäßige Qualitätsprüfungen verzichtet. Außerdem werden Pflegeeinrichtungen finanziell unterstützt, indem von der Coronapandemie verursachte Mehrausgaben oder Mindereinnahmen, erstattet werden."
27.3.20

 

 

Corona-Erkrankte müssen sich absondern

Ostalbkreis. Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass am Freitag  eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde.  Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.  Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.  Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.
27.3.20

 

 

Gastronomie und Handel sehen Vorgaben als teilweise zu eng

Kreis Göppingen. "In unserer IHK-Bezirkskammer standen die Telefone nicht mehr still, der Ansturm und das Interesse war gewaltig.“ So fasst der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen Wolf Martin den ersten Tag der angelaufenen Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg zusammen. Mehrere tausend Anträge wurden bereits in wenigen Stunden landesweit auf die kammereigene Landingpage hochgeladen. Seitdem arbeitet eine Vielzahl auch von Göppinger IHK-Mitarbeitern an der Vorprüfung der Anträge, um diese schnell zur Entscheidung an die L-Bank weiterzuleiten. „Wir können telefonisch nicht immer alle Detailfragen über unsere Hotlines beantworten “, betonte Martin, da die Vorgaben vom Land kommen. Nun ginge es zunächst darum, möglichst viele Anträge schnell zu bearbeiten und weiterzuleiten.

Die Göppinger IHK-Unternehmer begrüßten in der zweiten Telefonkonferenz seit Beginn der Corona-Krise die schnelle technische Umsetzung des Portals und lobten vor allem das große persönliche Engagement der Mitarbeiter aus der gesamten Region, die teilweise vom Homeoffice aus arbeiten würden. Die Vertreter des Handels und der Gastronomie wiesen beim Soforthilfeprogramm darauf hin, dass die Vorgaben zur Hilfsbedürftigkeit im Falle des Liquiditätsengpasses teilweise zu eng gefasst seien. Deswegen würden in der Praxis nicht alle Unternehmen gefördert werden können, obwohl sie durch die Schließung ebenfalls einen teilweise vollständigen Umsatzverlust erleiden. Neben dem Soforthilfeprogramm des Landes bieten die staatlichen Förderbanken zusätzlich sogenannte Liquiditätshilfeprogramme an, die nun stark verbesserte Konditionen aufweisen. Informationen dazu sind bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen unter Telefon 07161-6715-8411 oder im Livestream der IHK-Bezirkskammer Göppingen erhältlich unter http://goeppingen.ihk-stream.de/corona-finanzierungshilfen.
27.3.20

 

 

Kliniken wollen stärker kooperieren

 Göppingen: Die Alb-Fils-Kliniken und das Klinikum Christophsbad in Göppingen arbeiten künftig enger zusammen. Dazu wurde jetzt eine Vereinbarung zwischen den beiden Kliniken geschlossen, die die Versorgung von Patienten durch die Möglichkeit der Anforderung gegenseitiger konsiliarärztlicher Leistungen aus allen Fachbereichen verbessert.

Die medizinischen Hauptabteilungen der Kreiskliniken und des Klinikums Christophsbads ergänzen sich komplementär, da diese im Landkreis Göppingen jeweils nur einmal vorgehalten werden.

Die Vereinbarung wurde von den Geschäftsführern beider Kliniken gemeinsam unterschrieben: Dr. med. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer sowie Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer in den Kreiskliniken und den Geschäftsführern des Christophsbads Oliver Stockinger und Dr. Joachim Stumpp. Die Vereinbarung tritt am 1. April in Kraft, ist zunächst auf sechs Monate begrenzt und soll vor Ablauf und dann in Folge halbjährlich auf Wirksamkeit geprüft werden.

„Von dieser Vereinbarung werden die Menschen im Landkreis profitieren, weil jetzt eine gemeinsame Behandlung von Patienten im jeweiligen Haus möglich ist. Das spart Zeit und Wege“, sagen die Geschäftsführer der Kreiskliniken. Für die beiden Geschäftsführer des Christophsbads ist diese Vereinbarung ebenfalls ein wichtiger Schritt zu einer guten Zusammenarbeit zwischen den Kliniken hier im Landkreis.
27.3.20

 

 

Teststart am Sonntag mit Gottesdienst

Schwäbisch Gmünd (sv). Um in der Corona-Krise eine weitere interessante, gemeinsame Informationsplattform anbieten zu können, startet jetzt die Gmünd-Com in Zusammenarbeit mit der Touristik und Marketing GmbH einen eigenen Gmünder Streamingdienst. Die erste öffentliche Präsentation der Plattform, die eine Videoübertragung für Zuhause über das Internet in bester Qualität bietet, wird jetzt am Sonntag mit einem außergewöhnlichen Testlauf stattfinden. Ab 10 Uhr überträgt der Gmünder Streamingdienst des Telekommunikationsanbieters Gmünd-Com live aus dem Gmünder Münster den Sonntagsgottesdienst des Dekans Pfarrer Robert Kloker. Mit Blick auf die Landesverordnung sind derzeit keine Gottesdienste mit Besucherinnen und Besuchern erlaubt; der Testlauf des Streamingangebots ermöglicht so am Sonntag den Menschen zu Hause eine Teilnahme an der Liturgie im Gmünder Münster. Unterstützt wird die Übertragung beim Ton von der Gmünder Veranstaltungsfirma Mixtown.  "Mit dem neuen Streaming-Angebot möchten wir in diesen schwierigen Tagen unseren Beitrag in unserer Heimatstadt dafür leisten, dass die Menschen möglichst viele Chancen auf Teilnahme und Gemeinschaft haben," so die drei Geschäftsführer Stephan Crummenauer (Gmünd-Com), Markus Herrmann (Touristik und Marketing GmbH) und Dominik Arnold (Mixtown). Zu erreichen ist das Live-Videoangebot im Internet im ganz normalen Browser unter der Adresse: https://gd.gottesdienst.digital

Wenn hier das Angebot am Sonntag ab 10 Uhr läuft, kann man sich einfach mit einem Klick auf den "Play-Button" einklinken. Man sollte darauf achten, dass dabei auch der Ton (kleines Lautsprechersymbol) sowohl im Streamingplayer wie auch am Gerät eingeschaltet ist.
27.3.20

 

 

Gmünder Gemeinderat will Etat verabschierden

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Haushalt der Stadt Schwäbisch Gmünd für das laufenden Jahr ist für eine funktionierende und belastbare Infrastruktur[nbsp] und für die Erfüllung dringend notwendiger Aufgaben unerlässlich. Der Gemeinderat kommt deshalb am 1. April unter besonderen Rahmenbedingungen um 16 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Leutze-Saal des Stadtgartens zusammen. Da es rechtlich keine Alternativen zu einer Sitzung gibt und die Abstimmung nicht virtuell oder mit digitalen Mitteln stattfinden darf, wird die Haushaltsverabschiedung am nächsten Mittwoch unter besonderen Rahmenbedingungen stattfinden. Um das Infektionsrisiko möglichst zu minimieren, wird der Gemeinderat hierbei auf die Größe verkleinert, die notwendig ist, um die Beschlussfähigkeit zu gewährleisten. Dies bedeutet, 27 stimmberechtigte Mitglieder des Gemeinderats müssen persönlich an der Sitzung und Abstimmung teilnehmen. Die Zusammensetzung dieser 27 Mitglieder bildet dabei das bestehende Kräfteverhältnis des Gesamtgremiums ab. Die anderen Gremienmitglieder werden per Telefon zugeschaltet. Der Saal ist hierbei so aufgeteilt, dass die Sitzungsteilnehmer auf entsprechendem Abstand bleiben können - es wird außerdem mit einem Zeitkorridor für das Eintreffen dafür gesorgt, dass beim Zugang und auch beim Verlassen der Sitzung keine Gruppen entstehen. Mit dieser Vorgehensweise sieht die Stadt Schwäbisch Gmünd eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen Risikominimierung und dem engen, vorgegeben Rechtskorsett als gegeben.
27.3.20

 

 

"Unternehmen brauchen keine Sterbeversicherung"

Kreis Göppingen: Zur Verabschiedung des Hilfspakets der Bundesregierung durch den Bundesrat erklärt der BVMW-Chef im Landkreis Göppingen, Lothar Lehner: „Das Hilfspaket der Bundesregierung verfehlt weitgehend den klassischen Mittelstand. Unternehmen zwischen elf und 249 Beschäftigten fallen in eine Förderlücke. Zugleich sehen sich die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg einem wiehernden Amtsschimmel beim „Soforthilfe Antrag“, der seinen Namen nicht verdient, gegenüberstehen. Lehner: „seit der Veröffentlichung des Antrags haben sich knapp 100 verunsicherte Unternehmer*innen der BVMW-Geschäftsstelle, teilweise verzweifelt gemeldet.“ Weshalb? Es gibt beim Sofort-Hilfeantrag für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen große Unterschiede bei der Antragstellung in Baden-Württemberg im Vergleich zu beispielsweise Bayern, Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen. Der Antrag aus Baden-Württemberg umfasst 7 Seiten mit Querverweis sowie 9 Seiten- Richtlinien, komplizierten Fußnoten, und ca. 14 Seiten-FAQ`s des Wirtschaftsministeriums, insgesamt bis zu 30 Seiten lang und wenig attraktiv, mit hohen Hürden für Solo- Selbständige und kleine Mittelständler.

Bayern hat im Antrag lediglich 2 Seiten und viel weniger FAQ`s. Und diese sind, wie politisch angekündigt, äußerst unbürokratisch formuliert. Ein attraktives Zuschussprogramm für Solo- Selbständige und kleine Mittelständler. Ein weiteres Damoklesschwert für die kleinen Unternehmen: Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen, und was die Unternehmer*innen noch mehr irritiert, etwaige Falschangaben oder Fehler werden mit Androhung hoher Bußgelder und Gefängnisstrafen geahndet.

Lehner erhält von seinen Mitgliedern dazu Rückmeldungen wie diese: „Dies ist genau der Punkt, das Privatvermögen, was ich mit über Jahre angespart habe, zuerst auszugegeben, ist ein Unding“. Eine andere Stimme: „vollkommen richtig - da klafft eine Lücke und eine Ungerechtigkeit gegenüber kleinsten, kleinen und kleinen mittelständischen Unternehmen“. Eine weitere Stimme meint: „… genau wegen diesen Details, habe ich gestern und heute noch nicht den Antrag gestellt. Die rechtlichen Folgen sind nicht absehbar.“

Lehner weiter:“ es ist jetzt an der Zeit, der Gewaltenteilung zwischen Legislative (Parlament) und Exekutive (Verwaltung) eine neue Qualität zu geben. Die Politik beschließt großzügige Hilfen, die auf der psychologischen und tatsächlichen Bühne des Lebens von den Verwaltungen ins Negative gedreht werden. Hier sind die Parlamente gefordert, das Heft wieder in die Hand zu nehmen.“

Von den Soforthilfen profitieren in erster Linie Großunternehmen und Konzerne. Hier muss der Gesetzgeber schnellstens mit Liquidität sichernden Maßnahmen nachbessern. Die vom Bundeswirtschaftsminister für den Kernmittelstand zugesagten Kredite und Bürgschaften helfen bestenfalls mittel- und langfristig, aber nicht in der akuten Notsituation. Die mittelständischen Unternehmer brauchen jetzt keine Sterbeversicherung, sondern direkte Finanzspritzen. Andernfalls droht auch in Region Stuttgart ein wirtschaftlicher Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes.“
27.3.20

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Schwäbisch Gmünd. Eine 54 Jahre alte Frau war am Freitag kurz vor 7 Uhr mit ihrem Pkw  zwischen Großdeinbach und Kleindeinbach unterwegs. Laut eigenen Angaben wollte sie sich dabei nach einer umgefallenen Tasche im Fußraum bücken. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen, kam zunächst nach rechts in Bankett, bevor der Wagen nach links über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben fuhr. Dabei überschlug sich der Wagen und riss einen Telefonmasten um. Die Frau wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
27.3.20

 

 

Stadt ersetzt freien Kita-Trägern Gebühren

Göppingen. Die Stadt Göppingen ersetzt den freien Kita-Trägern die an die Eltern erstatteten oder gar nicht erst eingezogenen Betreuungsgebühren – ohne Verpflegungsanteil – für den Monat April zu 100 Prozent. „Die entsprechende Eilentscheidung habe ich heute unterschrieben“, teilt Oberbürgermeister Guido Till mit.  Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat das Land Baden-Württemberg alle Schulen und Kindertagesstätten zunächst für den Zeitraum vom 17. März bis 19. April geschlossen. Für die Kitas der Stadt und der Stiftung Kinderheim Wieseneck besteht, seit dem langen Streiks im Jahr 2015, ein Erstattungsanspruch der Eltern bei einem Betreuungsausfall von mehr als zwei Tagen. Eine vergleichbare Regelung gibt es bei den freien Trägern hingegen nicht. „Um für einheitliche Verhältnisse innerhalb unserer Stadt zu sorgen und um die finanziellen Ausfälle unserer Familien möglichst klein zu halten, sichern wir den freien Trägern eine Übernahme der Betreuungsgebühr ohne Verpflegungsanteil für den Monat April 2020 zu“ begründet OB Till seine Eilentscheidung. Damit werden rund 120.000 Euro frei gegeben. Unterstützt werden damit die Eltern, deren Kinder Einrichtungen der kirchlichen Träger und des DRK sowie den Waldorf-Kindergarten oder den Waldkindergarten besuchen. Den Göppinger Eltern der privaten Kindertagesstätte „Flohkiste“ wird die Betreuungsgebühr analog zur Förderung auf Antrag für den Monat April 2020 erstattet. Für ihre Einrichtungen hat die Stadt ohnehin die Abbuchung für April ausgesetzt.
27.3.20

 

 

Parkscheinpflicht vorübergehend aufgehoben

Göppingen. in der Innenstadt wird die Parkscheinpflicht und damit auch die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze zunächst bis einschließlich 13. April 2020 aufgehoben. Die Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt sollen einen häufigen Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleisten. Durch Schließung nahezu aller Geschäfte ist die Grundlage für einen häufigen Wechsel auf den Stellflächen entfallen. Gleichzeitig sind aktuell zahlreiche Innenstadtbewohner zuhause und auf eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug angewiesen. Durch den Wegfall der zeitlichen Beschränkungen sollen Innenstadtbewohner/-innen und noch dort Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, ein Fahrzeug wohnungsnah beziehungsweise arbeitsplatznah abzustellen. Aus diesem Grund werden die Stellmöglichkeiten in der Innenstadt in der aktuellen Situation als Dauerstellflächen angeboten. In der Innenstadt werden deshalb die Parkscheinpflicht und die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze zunächst bis einschließlich 13. April aufgehoben. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße (jeweils inklusive). Durch die zeitliche Befristung der Anordnung wird der aktuellen Situation durch die Corona-Verordnung Rechnung getragen. Nach Wiedereröffnung der Geschäfte gelten die an sich erforderlichen Parkscheinregelungen wieder; die Gültigkeit wird lediglich ausgesetzt.
27.3.20

 

 

Desinfektionsmittel: Firmen kooperieren

Dank einer Firmenkooperation im Landkreis Göppingen gibt es jetzt wieder Desinfektionsmittel. Foto: Bless you

Kreis Göppingen. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nicht nur außergewöhnliche Maßnahmen, sondern führen in der heimischen Wirtschaft auch zu außergewöhnlichen Kooperationen. So versucht jetzt ein Zusammenschluss ganz unterschiedlicher Dienstleister im Landkreis Göppingen den Bestand an Handdesinfektionsmitteln aufzustocken und damit die systemrelevanten Einrichtungen im Kreis zu versorgen.

Bereits vor rund zwei Wochen hat der Göppinger Apotheker Philipp Wälde mit seinen „Bless-you“-Apotheken begonnen, Desinfektionsmittel zu produzieren. Doch mit der steigenden Nachfrage stiegen auch die Anforderungen. Wo bekommt man die Rohstoffe in ausreichender Menge? Woher die Flaschen und wo kann man diese abfüllen lassen? Und wie können die Einrichtungen der öffentlichen Gesundheit wie etwa Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitszentren, aber auch andere Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der öffentlichen Versorgung schnell und unbürokratisch mit den Desinfektionsmitteln versorgt werden?

Fragen, die dank vielfältiger Kontakte relativ schnell geklärt werden konnten. So wird zum Beispiel jetzt bei der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat kein leckerer Prisecco in Flaschen gefüllt, sondern wichtiges Desinfektionsmittel. Und Daniel Schadwinkel vom Restaurant Mühlenscheuer in Rechberghausen steht zurzeit nicht nur am Herd, sondern stemmt die komplette Logistik, damit das Mittel mit dem Namen „Bacillus ex“ im gesamten Landkreis ausgeliefert werden kann. Als erstes konnten so Anfang der Woche die ersten 500 Liter Desinfektionsmittel an die Alb-Fils-Kliniken übergeben werden. Nun folgen Arztpraxen, Pflegeheime, Pflegedienste, Hebammen, Feuerwehren etc. Insgesamt hat das Team unter der Leitung von Apotheker Christan Roth aktuell eine Kapazität von rund 2000 Liter WHO-Handdesinfektionsmittel pro Woche auf die Beine gestellt. Somit kann zumindest die Versorgung der systemrelevanten Gesundheitseinrichtungen im Landkreises Göppingen mit  Desinfektionsmitteln für die nächsten Wochen gesichert werden.

Bestellungen von systemrelevanten Einrichtungen können unter www.bacillus-ex.de entgegengenommen werden. Für den Privatgebrauch ist Handdesinfektionsmittel in den Apotheken verfügbar.
26.3.20

 

 

Ostalbkreis: Immer mehr Corona-Patienten gesunden

Ostalbkreis. Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an:  07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
26.3.20

 

 

264 Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es, Stand Donnerstag 8 Uhr, 264 Corona-Patienten. das teilte das Lndratsamt mit. Damit dürfte nun 0,1 Prozent der Kreisbevölkerung  von dem Virus infiziert sein.

26.3.20

 

 

Schorndorf will Innenstadt-Unternehmen helfen

Schorndorf. Die Stadtverwaltung Schorndorf hat einen Hilfsfonds für gastronomische Betriebe, den Einzelhandel und kleinere Unternehmen mit Schwerpunkt auf die Innenstadt aufgelegt, der in Notfällen zur Überbrückung der größten und drängendsten Notlagen helfen soll. Die Stadtwerke Schorndorf bieten Gastronomen, Einzelhändlern und Kleingewerbe-Unternehmen die Möglichkeit, die Abschlagszahlungen für Strom und/oder Gas für die Monate April, Mai und Juni vorerst auszusetzen. Dazu schreiben die Stadtwerke in den kommenden Tagen jene Innenstadt-Unternehmen an, die Abschlagszahlungen zu leisten haben, die für Strom und/oder Gas jeweils höher als 50 Euro liegen. Die Rückzahlung der ausgesetzten Beträge können die Unternehmen dann auf die Monate Juli bis Dezember 2020 verteilt leisten. Bei Herabsetzungen der Gewerbesteuer für das laufende Jahr 2020 können sich die Steuerpflichtigen an die zuständigen Finanzämter wenden. Das landeseinheitliche Antragsformular, mit dem die Herabsetzung bei den Finanzämtern beantragt werden kann, steht unter www.schorndorf.de/wirtschaft/corona zum Herunterladen zur Verfügung.
Die Stadt Schorndorf ist Ansprechpartner bei zinslosen Stundungen für Nachzahlungen aus Vorjahren und bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen - sofern die Vorauszahlungen gleich bleiben sollen. In diesen Fällen genügt ein formloser Antrag bei der Stadtkasse Schorndorf, gerne an Tanja Kohler vom Fachbereich Finanzen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2300. Den zinslosen Stundungen wird vorerst bis spätestens 31. Dezember 2020 stattgegeben. Nachdem der Betrieb von Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Spielstätten sowie Schank- und Speisewirtschaften untersagt ist, können auch keine Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit mehr betrieben werden. Diese unterliegen der Vergnügungssteuer der Stadt Schorndorf. Betroffene Betreiber haben die Möglichkeit, einen formlosen Antrag auf Stundung der Vergnügungssteuer mit dem Vermerk „Corona-Pandemie“ an Tanja Kohler vom Fachbereich Finanzen zu stellen: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2300. Alle Fragen rund um das Thema Vergnügungssteuer beantwortet Alisa Silbereis vom Fachbereich Finanzen unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2120.

Darüber hinaus hat die Verwaltung eine Hotline für Unternehmen eingerichtet: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der neuen Telefonnummer 07181 602-4444. Gleichzeitig haben Unternehmen die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, den die Stadtverwaltung ab sofort verschicken wird. Hier sind dann aktuelle Informationen für Unternehmen zu finden. Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt über folgenden Link: www.schorndorf.de/wirtschaft/corona.
26.3.20

 

 

Ebersbach will Wirtschaftskreisläufe erhalten

Ebersbach. Der Stadtmarketingverein Pro Ebersbach e.V. und die Standortförderung der Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils wollen Wirtschaftskreisläufe in der Stadt erhalten und unterstützen proaktive Händler und Gastronomen mit dem kostenlosen Internetangebot https://www.proebersbach.de/lokal-einkaufen beim Kampf ums Überleben. Wer im Rahmen der aktuellen Verordnung weiter seinem Handel nachgehen will und für seine innovativen Ideen eine Plattform sucht, kann sich per E-Mail bei Selina Dalboy von der Geschäftsstelle Pro Ebersbach e.V. melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Zielgruppen sind zum Beispiel Gastronomiebetriebe, die nicht mehr bewirten aber ihr Essen zur Abholung oder Lieferung anbieten. Oder wer z.B. sein Geschäft schließen musste und über einen Online-Shop verfügt (Buchhandel oder Kleidung), kann sich melden und zeigen, dass man über das Internet auch seine regionalen Händler vor Ort unterstützen kann. Gleiches gilt für alle gewerblichen Dienstleistungen, die der Bevölkerung im Moment helfen, durch die Krise zu kommen.  Alle diese praktischen Lösungen von Ebersbacher Gewerbetreibenden sind dann gebündelt und kostenfrei auf der seriösen Internetseite von Pro Ebersbach e.V. zu finden. User bekommen dort ab sofort eine kontinuierliche Übersicht an gemeldeten Gewerbe-Angeboten. Diese werden auch der Reihe nach über den Facebook-Auftritt von Pro Ebersbach e.V. geteilt. Alle Angebote, die werktags bis 18:00 Uhr eingehen, werden geprüft und im Laufe des Folgetages veröffentlicht. Diese Aktion ist zunächst bis 30.04.2020 befristet.
26.3.20