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24. Januar 2020

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Fasnacht im Stauferland: Die Termine gibt es hier

 

 

Stadtbusse sollen bald in Regie der Stadtwerke fahren

Den ZOB in Göppingen will die Stadt sanieren und servicefreundlicher gestalten. Dies gehört, so OB Till, zu den Maßnahmen, den Öffentlichen Personennahverkehr attraltiver zu gestalten. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Der Stadtbusverkehr in Göppingen soll spätestens ab 2025 in Regie der Stadtwerke fahren. Diese Perspektive zeigten am Mittwoch Oberbürgermeister Guido Till und Stadtwerke-Chef Dr. Martin Bernhart auf. Das Stadtoberhaupt unterstrich damit seine beim Neujahrsempfang gemachte Ankündigung, in den nächsten Jahren ein Hauptaugenmerk auf den ÖPNV zu legen. Geht es nach dem OB sollen alle innerstädtischen Haltestellen zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht drei bis vier Mal stündlich angefahren werden. Mit diesem Angebot soll den Bürgern der Umstieg vom Auto auf den Bus erleichtert werden. Um dies zu erreichen seien verstärkt kleine Busse mit modernen, umweltfreundlichen Antrieben eingesetzt werden. Um sich auf die vom Landratsamt zu erwartende Ausschreibung zum ÖPNV ab 2025 bewerben zu können, muss die Stadt frühzeitig die Weichen stellen. Der Landkreis ist bislang Betreiber des Busverkehrs der Buslinien, auch im Stadtbereich von Göppingen., „Wir werden mit dem Landkreis über unsere Pläne noch sprechen müssen“, kündigte Till an. Politisch scheint es in Göppingen selbst für den eingeschlagenen Kurs eine Mehrheit zu geben. Die Fraktionsvorsitzenden seien über die Pläne bereits informiert, so Till weiter.
Vor dem Hintergrund der geplanten Änderungen beim Stadtbusverkehr rückt ein für Sonntag, 16. Februar geplanter Bürgerdialog zum Thema „zukunftsfähige Mobilität“ in ein neues Licht. Ab 13 Uhr referieren in der Stadthalle Göppingen hochkarätige Fachleute über die verschiedenen Antriebsarten. Über Erdgasantriebe spricht Marc-Oliver Prinzing, über synthetische Kraftstoffe Wolfgang Köppel, über Wasserstofffahrzeuge Prof. Ferdinand Panik und über Elektrofahrzeuge Prof. Martin Neuburger. OB Guido und Stadtwerke-Chef Bernhart werden in die Themen einführen. Bereits ab 11 Uhr gibt es in der Stadthalle eine Ausstellung, in der die verschiedenen Antriebsformen in Fahrzeugen vorgestellt werden. Der Bürgerdialog, so Till, solle sehr praxisorientiert sein und den Bürgern wichtige Informationen für ihr Handeln geben. Es soll auch genügend Zeit bleiben, den Experten Fragen zu stellen.
22.1.20

 

 

Sachschaden nach Brand in Firma

Süßen. Einen großen Einsatz hatte die Süßener Rettungsdienste am Donnerstag zu bewältigen. Gegen 10.45 Uhr hatten Zeugen Rauch entdeckt, der scheinbar aus einer Firmenhalle in der Fabrikstraße drang. Wie die Retter schnell feststellten, stand das Dach der Fertigungshalle in Flammen. Die sieben Beschäftigten brachten sich in Sicherheit, die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. Nach einer ersten Schätzung liegt der Sachschaden bei rund 25.000 Euro. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Nach ersten Erkenntnissen scheint ein Defekt an einer Abluftanlage die Ursache zu sein. Der Defekt führte offenbar zu einem Funkenflug auf das Bitumendach, so die derzeitige Annahme der Ermittler. Das Bitumen ging anschließend in Flammen auf. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr mit 13 Fahrzeugen, des Rettungsdienstes mit drei Fahrzeugen und der Polizei mit drei Fahrzeugen entstand kein noch größerer Schaden. Eine Gefahr für benachbarte Gebäude und die Menschen bestand ebenfalls nicht. Dennoch baten die Retter vorsichtshalber die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
23.1.20

 

 

Mobilitätsbefragung in Schwäbisch Gmünd startet

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd möchte auch zukünftig weitere Verbesserungen der Verkehrsverhältnisse erreichen und lässt hierzu eine Mobilitätsbefragung von 2400 privater Haushalte von der „PB Consult“ Nürnberg durchführen. Der Befragungszeitraum erstreckt sich bis in den Mai. Die ersten Bürger werden bereits am Freitag und Samstag ein Informationsschreiben im Briefkasten haben. Die Mobilitätsbefragung befasst sich mit den Wegen und Fahrten, die in den zufällig ausgewählten Haushalten täglich zurückgelegt werden. Diese Kenntnisse über das Mobilitätsverhalten und die Mobilitätsbedürfnisse der Einwohner tragen dazu bei, Mobilität in Schwäbisch Gmünd zukünftig noch nachhaltiger und attraktiver zu gestalten. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Für ein möglichst genaues Abbild ist jedoch die Rückmeldung aller Bürger wichtig. Die Stadt bittet daher um die Unterstützung aller angeschriebenen Haushalte, indem diese sich an der Befragung beteiligen. Der Fragebogen kann mit einem Freiumschlag per Post kostenlos zurückgesendet werden. Es ist aber auch möglich telefonisch oder online an der Befragung teilzunehmen. Die Mobilitätsbefragung ist Teil einer Verkehrsuntersuchung, für die noch weitere Erhebungen (zum Beispiel Verkehrszählungen) durchgeführt werden.
Diese umfassen:  Erhebung des Verkehrs zwischen den Stadtteilen und der Innenstadt so wie der Ein- und Auspendler nach Schwäbisch Gmünd,  Erfassung des Modal Split, also der Anteile der verschiedenen Verkehrs mittel am Verkehrsgeschehen,  Erhebung von Wegezwecken, Wegedauer, Reisezeiten und  Befragungen zum Lieferverkehr, vor allem im Bereich der Altstadt.
Diese Grundlagendaten zum Mobilitätsverhalten werden dazu beitragen, zukünftige Maßnahmen, zum Beispiel in den Bereichen Individualverkehr, Logistik oder Flächennutzung besser abschätzen zu können. Die Stadt Schwäbisch Gmünd setzt sich aktiv dafür ein, Verkehr möglichst umweltverträglich zu gestalten und dabei den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Nachhaltige Mobilität bedeutet weniger Lärm, Stau und Stress und damit mehr Lebensqualität für Jedermann.
23.1.20

 

 

Hochschule klingt sich in Städtepartnerschaft ein

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar und die Hochschule Esslingen arbeiten im Bereich der Städtepartnerschaften zukünftig an einem gemeinsamen Projekt. Prof. Dr. Scott Niederjohn, der an der amerikanischen Lakeland University lehrt, war zu Gast in Esslingen. Dort wurde er zunächst an der Hochschule empfangen und unterzeichnete mit dem Rektor Professor Christof Wolfmaier eine Kooperationsvereinbarung. Diese sieht vor, ab dem kommenden Jahr mehreren Studenten den Aufenthalt an der Partnerhochschule zu ermöglichen. Somit können Esslinger Studenten an der Lakeland University das amerikanische Hochschulsystem kennenlernen, die amerikanischen Studenten erhalten Einblicke in das europäische System. Der Aufenthalt dauert mehrere Monate und ist bis zu einem Jahr möglich. "Für uns als Hochschule Esslingen ist die neue Partnerschaft ein großer Erfolg. So haben unsere Studierenden ein weiteres attraktives Angebot für ihren Auslandsaufenthalt. Wir freuen uns schon auf die Gäste aus den USA, die unseren Campus bereichern werden", sagt Hochschulrektor Prof. Christof Wolfmaier.  Die Lakeland University liegt im Bundesstaat Wisconsin in der Nähe von Esslingens Partnerstadt Sheboygan, wo sie ebenfalls einen Campus unterhält. Studenten der Hochschule können Bachelor- und Masterabschlüsse in unterschiedlichen Bereichen erhalten, unter anderem im Bereich Business Administration. Dieser wird zunächst auch den Schwerpunkt der Hochschulkooperation darstellen.

Auch Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger empfing den Gast aus Esslingens Partnerstadt. Dabei betonte er, wie wichtig die Entwicklung neuer Kooperationen mit den Partnerstädten sei, weshalb die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen einen besonderen Stellenwert einnehme. „Mit dieser Form der Zusammenarbeit mit Sheboygan sprechen wir eine weitere Zielgruppe an und machen die Städtepartnerschaft fit für die Zukunft“, so das Stadtoberhaupt. Darüber hinaus sei im Bereich der Städtepartnerschaften eine enge Zusammenarbeit mit Institutionen und Einrichtungen auch außerhalb der Stadtverwaltung wichtig, um möglichst viele Menschen für die internationalen Verbindungen der Stadt Esslingen zu begeistern.
23.1.20

 

 

Angestellter bemerkt Diebstahl

Geislingen. Am Dienstag flüchteten mutmaßliche Handy-Diebe in Geislingen mit einem Audi A3. Zwei Männer sollen gegen 16.15 Uhr ein Geschäft in der Hauptstraße betreten haben. Dort stahlen sie ein hochwertiges Smartphone und gingen nach draußen. Ein Mitarbeiter hatte den Diebstahl bemerkt und verfolgte die Täter. Er holte sie ein und nahm ihnen das Handy ab. Zurück im Geschäft bemerkte er, dass die Täter anstelle des Originals ein billiges Handy abgelegt hatten. Die Polizei aus Geislingen hat die Ermittlungen nach den Dieben aufgenommen. Die sollen mit einem älteren Audi A3, Teilkennzeichen HF- (Herford), geflüchtet sein.
23.1.20

 

 

Zeugin ertappt Automatendiebe

Uhingen. Ohne Beute flüchteten am frühen Donnerstag drei unbekannte Männer in Uhingen. Kurz vor 1 Uhr hörte eine Frau in der Albstraße in Sparwiesen verdächtigen Lärm. Sie schaute nach draußen und sah drei Verdächtige an einem Zigarettenautomaten. Als die Täter die Frau bemerkt hatten, flüchteten sie in einem silberfarbenen BMW in Richtung Bezgenriet. Mehrere Polizeistreifen suchten sofort nach den Verdächtigen, konnten sie aber nicht mehr antreffen. Der Automat war teilweise aus der Wand gebrochen. Die Polizei montierte ihn vollends ab, um dem Besitzer sein Eigentum zu sichern. Jetzt ermittelt die Polizei aus Uhingen nach den Verdächtigen. Alle drei hätten Kapuzen auf dem Kopf getragen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefon-Nr. 07161/93810 entgegen.
23.1.20

 

 

Geiselbachstraße wird gesperrt

Esslingen. Vom 27. Januar bis zum 7. Februar wird die Geiselbachstraße in Esslingen  jeweils zwischen 9 Uhr und 20 Uhr beidseitig gesperrt, um die blaue Abwasserführung über der Straße abzubauen. Ersatzweise wird eine unkomplizierte Umfahrung über die Untere Beutau ermöglicht. Der erste Bauabschnitt zur Sanierung des Geiselbachkanals steht vor dem Abschluss. Am heutigen Donnerstag, dem 23. Januar, erfolgte der sogenannte Lückenschluss: Das letzte glasfaserverstärkte Kunststoffrohr wurde verbaut und der sanierte Abwasserkanal wieder in Betrieb genommen. Nun wird die blaue Abwasserführung über der Straße zurückgebaut. Da dies entgegen der ursprünglichen Aussage der zuständigen Spezialfirma aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht unter laufendem Verkehr erfolgen kann, wird ab kommendem Montag, dem 27. Januar, bis zum 7. Februar die Geiselbachstraße jeweils zwischen 9 und 20 Uhr beidseitig gesperrt. Um die verkehrlichen Auswirkungen so gering als möglich zu halten, bleibt die Straße zwischen 20 bis 9 Uhr stadteinwärts geöffnet.
Während der Sperrzeiten wird der Individualverkehr bis 3,5 t stadteinwärts in Höhe des Weinguts Kusterer in die Untere Beutau geleitet und mittels der bestehenden Rampe über die Geiselstraße zurück in die Geiselbachstraße geführt. So kann die Baustelle unkompliziert und schnell umfahren werden. Lediglich fünf öffentliche Parkplätze, die den Verkehrsfluss beeinträchtigen würden, fallen zugunsten der Umleitung weg. Linienbusse, Müllabfuhr, Rettungskräfte und der Anlieferverkehr für ansässige Firmen können die Geiselbachstraße weiterhin ganztägig nutzen. Anlieger können während der Sperrung zwar nicht aus der Augustinerstraße in die Geiselbachstraße einfahren, haben aber über die Mittlere Beutau durchgehend freien Zugang zu Ihren Grundstücken. Ein Verkehrsposten an der Einfahrt zur Unteren Beutau wird die Einhaltung dieser Regelung kontrollieren. Ab dem 8. Februar greift dann wieder die derzeitige Einbahnstraßenregelung. Bis März werden dann die bestehenden Kanalschächte ersetzt, die Baugruben verfüllt und letztlich die Oberflächen wieder hergestellt. Ende März beginnt schließlich der zweite Bauabschnitt. Während einer 15-monatigen Vollsperrung der Straße wird dann der obere Teil des Geiselbachkanals bis zur Sulzgrieser Steige in offener Baugrube neu gebaut sowie der Straßenbau im gesamten Bereich erneuert.
23.1.20

 

 

220 Nieren-Spezialisten zu Gast

Bad Boll. Zahlreiche Ärzte aus ganz Deutschland folgten der Einladung der Als-Fils-Kliniken zur 30. Göppinger Tagung der Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Dialyse im Bad Boller Seminaris-Hotel. Privatdozent Dr. Martin Kimmel, seit 2018 Chefarzt der Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen in der Klinik am Eichert, konnte rund 220 seiner Kollegen begrüßen. Spezialisten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz referierten und diskutierten Aktuelles aus Forschung und Entwicklung rund um die Behandlung der verschiedensten Nierenerkrankungen, die Nierentransplantation sowie der Nierenersatztherapie und stellten Neuerungen auf ihrem Gebiet vor. Auch wurden von weltweit anerkannten Experten Strategien zur Behandlung von Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen sowie seltenen internistischen Erkrankungen diskutiert.  Nach dem Kongress zog Dr. Kimmel eine sehr positive Bilanz: „Wir sind sehr froh über die starke Resonanz. Die Göppinger Tagung zählt mittlerweile neben den Kongressen in Berlin, Heidelberg und Wiesbaden zu den größten Tagungen für Nieren- und Hochdruckexperten bundesweit.“ Eine Fortsetzung der Veranstaltung im kommenden Jahr ist daher bereits fest eingeplant.
23.1.20

 

 

Trickdiebe ertappt

Schwäbisch Gmünd. Zwei Trickdiebe wurden am Mittwoch gegen 13.45 Uhr in einem Telefonladen am Marktplatz ertappt. Die beiden tauschten in der Auslage ein Apple IPhone mit einem Imitat aus und rannten anschließend davon. Der Ladenbesitzer holte einen der beiden Diebe ein, welcher ihm das Telefon wieder aushändigte. Danach rannte er weiter. Einer der Diebe, ein 31-Jähriger, konnte schließlich im Rahmen der Fahndung von einer Polizeistreife dingfest gemacht werden. Der andere konnte nicht mehr gefunden werden.
23.1.20

 

 

Kind stirbt an Kälteschock

Schwäbisch Gmünd. Der am Dienstag nach dem Fall in die Rems gestorbene Junge wurde nach Anordnung eines Gerichts rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ergeben sich Hinweise darauf, dass das Kind infolge eines Kälteschocks sowie eines hierdurch verursachten Herzstillstands verstorben sein könnte. Nach den rechtsmedizinischen Untersuchungen ist eher nicht von einem Ertrinken auszugehen. Weitere Untersuchungen dazu sind Gegenstand der Ermittlungen. Der Dreijährige war Teil einer Kindergartengruppe von 19 Kindern, die einen Ausflug zu einem Spielplatz in der Nähe der Rems in Schwäbisch Gmünd machten. Die Kinder wurden von drei Personen beaufsichtigt. Nach den bisherigen Ermittlungserkenntnissen entfernte sich der Junge vermutlich gegen 12Uhr unbemerkt vom Spielplatz und begab sich in Richtung Rems. Wenige Minuten später wurde sein Fehlen bemerkt. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen starb das Kind später in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und der Polizei dauern an.
22.1.20

 

 

Weiterhin erhebliche Probleme auf der Filstalbahn

Göppingen/Stuttgart. Der  störungsbedingte Ausfall von sechs Fahrzeugen sowie drei zu Wartungsintervallen in der Werkstatt befindlichen Zügen erschwerte den Zugverkehr auf den Strecken von Go-Ahead a Mittwoch. Insbesondere auf der Filstalbahn hielten die chaotischen Zustände an.

„Die ungewöhnliche Häufung von Einzelstörungen an Flirt-Fahrzeugen hat erhebliche betriebliche Auswirkungen, die sich in Zugausfällen und verkürzten Zügen mit verminderter Sitzplatzkapazität zeigen. Auf der Filstalbahn konnten die bestellten Fahrzeugkapazitäten im Pendlerverkehr des 22. Januars nicht durchgängig erfüllt werden. Gründe dafür sind die vorgenannten Fahrzeugstörungen beziehungsweise die Baustelle am Bahnhof Geislingen, die aufgrund der nächtlichen Streckensperrung einen Transport der Fahrzeuge an ihren morgendlichen Abfahrtsort verhindert. Zugausfälle auf der Filstalbahn konnten vermieden werden. Verspätungen von maximal elf Minuten gab es lediglich bei vier Zugverbindungen“, so Go-Ahead in einer Pressemitteilung. Go-Ahead bittet die Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Reisende sollen sich vor Fahrtantritt über die elektronischen Fahrplanauskunftsmedien zu informieren.

Auf der Filstalbahn konnten am Dienstag in der abendlichen Hauptverkehrszeit eine Reihe von Fahrzeugen nicht in der vom Land bestellten Fahrzeugkapazität fahren. Zwei Zugverspätungen unter zehn Minuten ergaben sich aufgrund des Vorrangs von Fernverkehrszügen. Zwei weitere Verspätungen von bis zu 34 Minuten waren auf Türstörungen an Fahrzeugen zurückzuführen.

Wie das Verkehrsministerium Baden-Württemberg laut Go-Ahead bekanntgab, können Pendler vom 23. Januar bis Mitte April mit Nahverkehrstickets und VVS-Fahrscheinen ohne Aufpreis einen morgendlichen Intercityzug zwischen Geislingen und Stuttgart nutzen, der noch freie Kapazitäten hat. Der Intercityzug verkehrt um 6.24 Uhr ab Geislingen, hält um 6.38 Uhr in Göppingen, um 6.51 in Plochingen und erreicht Stuttgart um 7.05 Uhr. Er fährt damit fast zeitgleich mit der Go-Ahead-Regionalbahn 19154. Das Verkehrsministerium finanziert diese Maßnahme aus Strafzahlungen von Go-Ahead.
22.1.20

 

 

CDU: Zweite Bewerberin um Landtagsmandat

Kreis Göppingen. Das waren es dann zwei: Nach Sarah Schweizer, der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden in Göppingen hat nun auch die Christdemokratin Manuela Raichle aus Eislingen ihre Bewerbung um die Landtagskandidatur im Wahlkreis Göppingen angekündigt. „Ich habe das feste Ziel, das Direktmandat für die CDU zurückzugewinnen“, so die 44-Jährige in einer Pressemitteilung.  Dieses hatten die Christdemokraten bei der Landtagswahl 2016 an die Grünen verloren. Raichle war nach ihrem Studium  bei der Stadt Esslingen im Bereich Ordnungsverwaltung tätig. Seit 2015 arbeitet die Regierungsamtsrätin beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung in Stuttgart. Raichle ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist in der CDU auf verschiedenen Ebenen aktiv. Die CDU-Mitglied im Wahlkreis Göppingen werden in einer Nominierungsversammlung – der Termin ist noch nicht bekannt – über den Bewerber für das Landtagsmandat entscheiden.
22.1.20

 

 

Dieb greift Senior in die Tasche

Ebersbach. Ein aufdringlicher Dieb brachte am Dienstag in Ebersbach einen 85-Jährigen um sein Geld. Der Senior war gegen 12 Uhr beim Einkaufen in einem Geschäft in der Bleichereistraße. Auf dem Parkplatz sprach ihn ein Unbekannter an, der unbedingt eine Zwei-Euro-Münze gewechselt haben wollte. Das sagte der Senior später der Polizei. Während der Täter die Münze zeigte und auf den Mann einredete, griff dieser ihm in die Jackentasche. Dort hatte der Senior seine Geldbörse. Die spürte er auch noch, weshalb er sich keine weiteren Gedanken machte. Kurze Zeit später bemerkte er jedoch, dass seine Scheine fehlten. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Dieb aufgenommen. Der südeuropäische Typ soll zwischen 35 und 40 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein. Er hat dunkle Haare, einen Bart und sprach gebrochen Deutsch.
22.1.20

 

 

Seniorin frustriert Betrügerin

Geislingen. Hartnäckig blieb am Dienstag eine Frau aus Geislingen bei einem angeblichen Gewinn. Gegen 10 Uhr klingelte bei der Frau das Telefon. Die mutmaßliche Betrügerin sagte ihr, sie habe an einem Gewinnspiel teilgenommen und eine Reise gewonnen. Bereits jetzt forderte die Angerufene die Frau auf, dass sie ihr die Unterlagen schriftlich zukommen lassen soll. Die Anruferin forderte aber eine Bearbeitungsgebühr. Die solle die Frau überweisen. Erst dann könne sie ihr die Unterlagen schicken. Nach einem längeren Hin und Her ließ sich die Seniorin immer noch nicht übers Ohr hauen, worauf die Anruferin genervt und ohne Verabschiedung aufgelegt habe. Danach erstattete die Frau bei der Polizei eine Anzeige.
22.1.20

 

 

Sattelzug streift Dach

Uhingen. Die Feuerwehr sicherte am Dienstagmorgen in Uhingen eine Unfallstelle. Laut Polizeiangaben war der Fahrer des Sattelzugs gegen 7.15 Uhr in der Wörthstraße unterwegs. Dabei blieb der Ortsunkundige mit dem Auflieger an einem Dach hängen. An diesem entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 1.000 Euro. Nun drohten Balken und Dachziegel aus einer Höhe von etwa vier Metern herunterzustürzen. Deshalb kam die Feuerwehr, die die losen Teile mithilfe einer Drehleiter entfernte und die Unfallstelle sicherte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Kraftfahrer hätte mit seinem 40-Tonner die Wörthstraße gar nicht befahren dürfen, weil diese nur für Kraftfahrzeuge bis dreieinhalb Tonnen beschildert sei.
22.1.20

  

 

„Schlag gegen die Meinungsvielfalt“ 

Kreis Göppingen. Als einen „Schlag gegen die Meinungsvielfalt“ bezeichnet Lothar Lehner die Schließung der Redaktionen der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten in den Landkreisen der Region, so auch in Göppingen. Der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) kritisiert die Entscheidung des Stuttgarter Zeitungshauses, sich journalistisch aus der Fläche zurückzuziehen und künftig die Berichterstattung aus dem Landkreis Göppingen von der Neuen Württembergischen Zeitung zu übernehmen.   

Für den Mittelstand sei die Stuttgarter Zeitung in der Region von Bedeutung gewesen, weil sie Qualitätsjournalismus aus Göppingen mit dem Geschehen im Ballungsraum Stuttgart und damit aus dem wirtschaftlichen Zentrum verbunden habe. „Diese Stimme wird uns fehlen“, bedauert Lehner die Absicht des Verlages, die Redaktionsstandorte um die Landeshauptstadt herum, aufzugeben. „Das fördert nicht gerade den regionalen Gedanken“, erklärt der BVMW-Kreisvorsitzende in der Pressemitteilung.   

Das Göppinger Redaktionsteam der Stuttgarter Zeitung habe zumeist einen distanzierten Blick auf die Entwicklung im Landkreis gehabt und sei sehr meinungsfreudig gewesen. Dabei hätten die Journalisten oft den Konflikt mit der Obrigkeit nicht gescheut, lobt Lehner das redaktionelle Angebot des Blattes, das nun Sparmaßnahmen des Verlages zum Opfer fällt.  

Kritisch sieht der BVMW-Kreisvorsitzende die gesamte Situation in der Zeitungsbranche, die mit dramatisch zurückgehenden Leserzahlen und wegbrechendem Anzeigengeschäft zu kämpfen habe. „Gerade im Lokalen sei die Zeitung aber unverzichtbar für das Gemeinwesen“, so der BVMW-Sprecher. Die Nachrichten aus dem Internet böten auf kommunaler Ebene keinen Ersatz für seriöse Berichterstattung vor Ort.
22.1.20  

 

 

Trauer um Dr. Karl-Gotthard von Buch

Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken trauern um ihren früheren Chefarzt und Ärztlichen Direktor Dr. Karl-Gotthard von Buch. Der leidenschaftliche Arzt, der in Marburg und Frankfurt Medizin studiert hatte, war Facharzt für Chirurgie mit Heilgebietsbezeichnung Kinderchirurgie. An die Klinik am Eichert war er im Januar 1970 gekommen. Er begann in der Allgemeinchirurgischen Abteilung und wurde bereits ein Jahr danach zum 1. Oberarzt ernannt. 1973 folgte die Position des Leitenden Arztes für Kinderchirurgie an der Abteilung für Allgemeinchirurgie. Ab dem Januar 1981 war Dr. von Buch dann Chefarzt der Allgemeinchirurgie, die inzwischen zur eigenständigen Klinik geworden war. Als Chefarzt hat er die Entwicklung dieser Klinik von Anfang an maßgeblich geprägt. Er legte damit den Grundstock für die heute hochmodernen Chirurgien der Kliniken. Neben seiner Chefarzttätigkeit übernahm Dr. von Buch 1983 die Position des stellvertretenden Ärztlichen Direktors, zwei Jahre danach wurde er Ärztlicher Direktor der Klinik am Eichert. In dieser Position war er durch seine kompetente und menschliche Art für alle ein Vorbild, das unvergessen bleiben wird. Als Ärztlicher Direktor wie auch als Chefarzt genoss er stets höchste Wertschätzung und Anerkennung seitens Kollegen, Mitarbeitern und Patienten. Der gebürtige Kasseler, der auch nach seiner Pensionierung im Landkreis Göppingen zu Hause war, ist am 17. Januar 2020 im Alter von 90 Jahren verstorben.
22.1.20

 

 

Heizungstausch wird stärker gefördert

Kreis Göppingen. Hausbesitzer können seit Jahresbeginn die Aufwendungen für energetische Sanierungen ihres Eigenheims von der Steuer absetzen. Von deutlich verbesserten Förderkonditionen profitiert zudem, wer seine Heizung austauschen und künftig Erneuerbare Energien nutzen möchte. Darüber hinaus werden ab dem 24. Januar die KfW-Fördersätze für energetische Sanierungs- und Baumaßnahmen erhöht. Seit Januar 2020 können Wohnungs- und Hauseigentümer die entstehenden Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen von der Steuer abschreiben bzw. absetzen. Die Steuerabschreibung beläuft sich auf 20 Prozent der Gesamtkosten bis zu einer maximalen Absetzung von 40.000 Euro pro Immobilie. Die Sanierungskosten können jedoch nur von Eigentümern steuerlich geltend gemacht werden, wenn diese das Objekt selbst nutzen. Das im Klimaschutzprogramm integrierte Steuer-Modell sieht dabei vor, dass ein sanierender Hausbesitzer im Falle von Einzelmaßnahmen zwischen einer KfW-Förderung oder einer steuerlichen Anrechnung (Abschreibung bzw. Absetzung) wählen kann. Die Aufwendungen können verteilt über drei Jahre mit der Steuererklärung geltend gemacht werden. Förderfähig sind jedoch ausschließlich Einzelmaßnahmen, die von der KfW als förderfähig eingestuft sind. Bei einer geplanten Umstellung der Heizung auf die Nutzung Erneuerbarer Energien profitieren Sie seit Jahresbeginn ebenfalls von stark erhöhten Zuschüssen, welche beim Austausch einer Öl-Heizung bis zu 45 Prozent betragen können. Das novellierte BAFA-Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ sieht neben einer Austauschprämie für Öl-Heizungen weitere erhebliche Verbesserungen vor. So gibt es für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen die nachfolgenden Investitionszuschüsse:

35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden (Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpe) 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen sowie 20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung Erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Die Austauschprämie für Öl-Heizungen beträgt zusätzliche 10 Prozent und kann wie die Zuschüsse auch über ein vom BAFA administriertes Verfahren beantragt werden. Auch im Neubau werden thermische Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und effiziente Wärmepumpenanlagen gefördert. Allerdings müssen die Anlagen anspruchsvollere Voraussetzungen als im Gebäudebestand erfüllen. Die in den „Eckpunkten des Klimaschutzprogramms 2030“ angekündigte Erhöhung der KfW-Förderungen tritt zum 24. Januar 2020 in Kraft. Die Investitionszuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren (430) werden um 10 Prozent steigen, die Tilgungszuschüsse im Kreditprogramm (151/152) sogar um 12,5 Prozent. Für den Bau oder Kauf eines neu gebauten KfW-Effizienzhauses erhöht sich der Tilgungszuschuss ebenfalls um 10 Prozent. Hinsichtlich der Förderung von KfW-Effizienzhäusern werden die förderfähigen Kosten auf 120.000 Euro je Wohneinheit erhöht. Die Antragstellung muss bei allen Förderprogrammen stets vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Die Energieagentur Landkreis Göppingen informiert bei einer kostenlosen Erstberatung über die Förderprogramme. Bei einem Gebäudecheck (Eigenanteil 30 Euro) werden Ihnen in einem Erstberatungsgespräch vor Ort neben sinnvollen energetischen Sanierungsmaßnahmen die verschiedenen Möglichkeiten des Heizens mit Erneuerbaren Energien aufgezeigt. Bei Interesse können Sie bei der Energieagentur Landkreis Göppingen unter der Telefonnummer 07161 – 65165 00 einen Termin vereinbaren.
22.1.20

 

 

Heimatbund schreibt Denkmalschutzpreis aus

Der Schwäbische Heimatbund und der Landesverein Badische Heimat loben zum 36. Mal den Denkmalschutzpreis Baden‐Württemberg aus. Dieser stellt die denkmalgerechte Erhaltung und Neunutzung historischer Gebäude in den Mittelpunkt. Bis zu fünf Preisträger werden mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro belohnt, das die Wüstenrot Stiftung zur Verfügung stellt. Bewerben können sich private Eigentümer, bei deren Gebäude der Abschluss der Erneuerung nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Auch beteiligte Architekten und weitere Experten können bis Anfang Juni entsprechende Projekte vorschlagen. Diese müssen nicht zwingend unter Denkmalschutz stehen Der Preis unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann will die Vielfalt und Besonderheiten der Baukultur in Baden‐Württemberg sowie das Engagement zu deren Erhaltung hervorheben und öffentlich würdigen. Die Spanne reicht von mittelalterlichen Gebäuden bis zu stilprägenden Bauten des 20. Jahrhunderts. „Die Jury würdigt Maßnahmen, bei denen die historisch gewachsene Gestalt des Gebäudes innen wie außen so weit wie möglich bewahrt wurde. Das schließt zukunftsweisende und beispielhafte Umnutzungen oder moderne Akzente nicht aus, wenn sie sich denkmalgerecht einfügen“, betont Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes und Mitglied der Fachjury. Neben dem Geldpreis erhalten die Preisträger sowie die Architekten und Restauratoren Urkunden. Zudem wird den Eigentümern eine Bronzetafel zum Anbringen am Gebäude überreicht. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2020. 
22.1.20

 

 

IHK wirbt für ein Ja zum neuen Gewerbegebiet

Göppingen/Uhingen. „Wir sollten neben dem wichtigen Thema Umweltschutz auch die Zukunftschancen und Vorteile eines interkommunalen Gewerbegebietes zwischen Uhingen und Ebersbach abwägen“. Mit diesen klaren Worten meldet sich Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin erstmals gemeinsam mit Vertretern aus lokalen Unternehmen in Uhingen zu Wort. Am nächsten Sonntag findet in Uhingen ein Bürgerentscheid über das in der Bürgerschaft umstrittene Gewerbeflächenprojekt statt. Die Göppinger IHK-Bezirksversammlung hatte in der Vergangenheit mit Vertretern aus allen Branchen immer wieder deutlich gemacht, wie groß der Engpass im Kreis Göppingen bei größeren, zusammenhängenden Gewerbeflächen sei. Die Ausweisung neuer Flächen sei enorm wichtig, um den im Filstal anstehenden Strukturwandel im Kontext der Veränderungen durch Digitalisierung und Elektromobiliät zu bewältigen. Das betreffe auch neue Arbeitsplätze, moderne Berufsbilder und Ausbildungsplätze, die mit dem Strukturwandel für die Menschen entstehen können.

„Wir tragen alle – Bürger und Unternehmer – gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Kommunen im Filstal“, betont auch Frank Weigele von der Uhinger EWS Weigele GmbH & Co. KG. Er betont, dass der Automotive-Cluster im Filstal ungeachtet der guten wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre nun vor großen strukturellen Herausforderungen stehe. „Dazu werben wir für Offenheit und Akzeptanz gegenüber neuen Entwicklungen“, so Weigele. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung sichere am Standort den Wohlstand für die Bürger und die Kommunen. Dass neue Flächen benötigt werden, um den anstehenden Transformationsprozess zu bewältigen, sieht auch Ralph Matthäus so. Er ist Geschäftsführer der Wittmann Härterei GmbH in Uhingen. Die Industrie müsse an bestehenden Standorten ihr bestehendes Geschäftsmodell optimieren und gleichzeitig - weil der Platz fehle - auf neue Flächen in die Zukunft investieren. „Das geht wegen der Eigentumsverhältnisse leider oft nicht allein auf Gewerbebrachen, so wünschenswert es wäre“, so Matthäus.

„Die Betriebe suchen händeringend Flächen. Bisher waren wir zu wenig im Blick von Investoren, weil andere Standorte in der Region attraktiver waren“, betont bei dieser Frage auch IHK-Bezirkskammerpräsident Martin. Das werde sich mit dem VVS-Beitritt und dem Weiterbau der B 10 positiv ändern. Er sieht gerade jetzt große Chancen für den Kreis Göppingen, weil Unter-nehmen aus der Kernregion nach Göppingen kommen könnten. Aus seiner Sicht sei die mögliche Absage eines interkommunalen Gewerbegebietes auch für den Umweltgedanken nicht gut, denn interkommunale Gewerbegebiete wirken der Zersiedelung entgegen. „Flächeneffiziente Gestaltung durch bauliche Verdichtung, gemeinschaftliche Nutzungen, zentrale Einrichtungen des ruhenden Verkehrs sowie Konzentration ökologischer Flächen minimieren den Landschaftsverbrauch“, so Martin. Er spricht sich für moderne Gewerbegebiete aus, die Chancen für eine nachhaltige Entwicklung bieten. Neben optimierten Energiekonzepten könnten beispielsweise eine gute ÖPNV-Anbindung oder zentrale, mehrgeschossige Parkierungsanlagen mit Serviceeinrichtungen wie Ladestationen für E-Fahrzeuge (Pedelecs, Elektroautos) oder ein Parkplatz-Sharing Flächen sparen und die Umwelt schonen. Gemeinsam genutzte Service-Einrichtungen wie Kinderbetreuungen, Kantinen, Sport- und Freizeitangebote, hochwertige Aufenthaltsbereiche mit hoher ökologischer Funktion sowie Nahversorgungseinrichtungen für den kurzfristigen Bedarf führen durch bessere Auslastung und Größenvorteile zur unmittelbaren Kostenreduktion für die Unternehmen und Kommunen. Diese Vorteile sprechen für interkommunale Flächen. „Ich plädiere deswegen dafür, nicht nur die zusätzlichen Belastungen und Risiken zu sehen, sondern auch die Vorteile eines solchen interkommunalen Gewerbegebietes“, so der Göppinger IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin.
21.1.20

 

 

Sarah Schweizer will in den Landtag

Sarah Schweizer will in den Landtag. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Göppinger CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Stadträtin Sarah Schweizer will in den Landtag-. Das kündigte die 36-Jährige am Montag Abend in einer Sitzung des CDU-Kreisverbandes an. Die Energie-Anwältin mit eigener Kanzlei in Berlin und Göppingen will das bei der letzten Wahl an die Grünen  verlorene Mandat wieder für die Union zurückholen. Schweizer ist in Göppingen geboren und in der Hohenstaufenstadt zur Schule gegangen. Seit zwei Jahren ist sie Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Die landtagswahl findet im März 2021 statt.
21.1.20

 

 

Feuerwehr mit neuem Großlüfter

Testlauf des neuen Großlüfters bei der Feuerwehr Göppingen. Foto Stadt Göppingen

Göppingen. Mit einem  neuen Großlüfter steht der Feuerwehr Göppingen nun ein leistungsfähiges Gerät zur effektiven Brandbekämpfung zur Verfügung.  Bei Brandeinsätzen in Industriehallen, Tiefgaragen, Einkaufszentren oder großvolumigen Bauwerken sorgen Hochleistungslüfter für eine bessere Belüftung und Entrauchung von Gebäuden. Mit einer effektiven Luftleistung von 220.000 m³/h oder einer nominale Luftleistung von ca. 70.000 m³/h lässt sich eine große Luftmenge am Einsatzort bewegen. „Der neue Hochleistungslüfter erhöht die Sicherheit unserer Einsatzkräfte und steigert unsere einsatztaktischen Möglichkeiten beachtlich“, weiß Kommandant Karlheinz Widmeyer. Sein Einsatz wirkt sich gefahrenminimierend und erleichternd auf die Betroffenen und Einsatzkräfte aus, da eine Reduzierung von Gefahrstoffen, ein Absenken der Gebäudetemperaturen und eine verbesserte Sicht in Bauwerken unverzüglich erzeugt werden kann. Die belastete Luft und die abgekühlten Rauchgase werden mit einem Spiralschlauchsystem aus einem Gebäude abgesaugt.
21.1.20

 

 

Heizgerät löst Brand aus

Uhingen. Am Montag rückte die Feuerwehr in Uhingen zu einem Brand aus. Gegen 19 Uhr rückten Einsatz- und Rettungskräfte zu einem Brand in der Zeppelinstraße aus. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen. Ein 39-Jähriger hatte wohl ein mobiles Gasheizgerät in Betrieb genommen. Das geriet in Flammen. Der 39-Jährige brachte das Heizgerät mit einem Zeugen in das Badezimmer. Das geriet in Brand. Der 39-Jährige verletzte sich dabei. Weitere Hausbewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Durch den Brand war die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Weitere Wohnungen wurden durch die Rauchentwicklung auch in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt.
21.1.20

 

 

Hilfe für Nepal

Bei der Sceckübergabe: .: Bernd Hasenkopf (Kath. Kirchengemeinde Wallfahrtskirche St. Maria in Aalen-Unterkochen), Brigitta Schwarz und Melchior Rettenmaier (Chor „Joy of Gospel“), Jürgen Dauner und Andreas Schmid (BSH Big Band), Petra Pachner und Herwig Jantschik (Verein „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg e. V.“), Helmut Erhardt (gewählter Vorsitzender Kirchengemeinderat Kath. Kirchengemeinde Salvator Aalen) und Landrat Klaus Pavel.Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Über einen Spendenscheck in Höhe von 4.850 Euro konnten sich Petra Pachner und Herwig Jantschik von Verein „Zukunft für Nepal Ostwürttemberg“ freuen. Im Aalener Landratsamt erhielten sie die Erlöse aus dem Benefizkonzert des Chors „Joy of Gospel“ in der Unterkochener Wallfahrtskirche St. Maria und aus dem Konzert der „BSH Big Band“ in der Aalener Salvatorkirche überreicht. Das Geld wird für die Inneneinrichtung der neu gebauten Berufsschule des Ausbildungszentrums in Dhading/Nepal verwendet.
21.1.20

 

 

Arbeiten auf der Herlikofer Straße

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag 23. Januar werden in der Herlikofer Straße im Bereich der grob schadhaften Stellen weitere Detailuntersuchungen des Baugrund notwendig, die mittels Bohrkernentnahme gemacht werden. Dadurch kommt es in der Zeit zwischen 9 und 14 Uhr zu einer halbseitigen Beeinträchtigung des Verkehrs.
21.1.20

 

 

Leergutdieb überführt

Geislingen. Ein 49-Jähriger aus Geislingen soll für zwei Leergutdiebstähle vergangenen Samstag und gestrigen Montag verantwortlich sein. Demnach begab sich der Mann in den Nachtstunden auf das Gelände eines Einkaufsmarktes in der Heidenheimer Straße. Dort entwendete er mehrere hundert Pfandflaschen.  Ermittlungen der Polizei und Verantwortlichen des Einkaufsmarktes führten zu dem 49-Jährigen. Den nahm die Polizei am Montag in einer Wohnung in Geislingen fest. Auf dem Balkon der Wohnung fanden die Ermittler mehrere hundert Pfandflaschen. Gegen den 49-Jährigen bestand ein Vollstreckungshaftbefehl. Die dort geforderte Geldstrafe konnte er nicht bezahlen. Polizeibeamte brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.
21.1.20

 

 

Dreijähriger ertrinkt in der Rems

Schwäbisch Gmünd. Ein dreijähriger Junge ist am Montagmittag in der Rems vermutlich ertrunken. Die Polizei wurde um 12.15 Uhr verständigt. Der Bub befand sich zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich zwischen der Buchstraße und dem Ufer der Rems befindet. Der Bub entfernte sich unbemerkt von der Gruppe und begab sich wohl in Richtung des Remsufers. Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, wurde sofort eine Suche in Richtung des Ufers eingeleitet und der Dreijährige leblos im Wasser liegend aufgefunden. Der Junge wurde vom sofort verständigten Rettungsdienst samt Notarzt versorgt. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb er später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genaueren Umständen, die zu dem Unglück führten, aufgenommen. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.

Der Gmünder Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Amtsleiter Klaus Arnholdt zeigten sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: "Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes." Auch das Team des Kindergartens Regenbogenland im Unipark werde nun - auch mit professioneller Hilfe - begleitet und unterstützt. Die Betreuung im Kindergarten werde morgen weitergeführt; gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen betreut zu werden. Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen. Für  Dienstag, 21.  Januar, wurden außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit dem Kinder- und Jugendpsychologen Dr. Thomas Fuchs eingeladen. Hier bestehe die Möglichkeit für Fragen, für Austausch, für Gespräche, für Begleitung und für Hilfestellungen, wie man mit den Kindern über Trauer und über den Umgang mit dem Tod und den Verlust sprechen könne.
20.1.20

 

 

Im Tunnel aufgefahren

Gruibingen. Ein Leichtverletzter und rund 20.000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Sonntag bei Gruibingen.  Gegen 11 Uhr war ein Autofahrer in Richtung München unterwegs.  Im Tunnel bei Gruibingen musste er verkehrsbedingt anhalten, so die Polizei. Ein nachfolgender 47-Jähriger erkannte das und hielt mit seinem Wagen ebenfalls an. Danach fuhr ein 73-Jähriger mit seinem Auto auf das vor ihm haltende Fahrzeug auf. Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt etwa 20.000 Euro.
20.1.20

 

 

Gehen Pannen-Lkw gekracht

Schwäbisch Gmünd/Lorch.  Am Montag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 29 zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch, auf Höhe der dortigen Kläranlage, bei welchem ein Schaden in Höhe von mindestens 35.000 Euro entstand und eine Person leicht verletzt wurde. Ein 31-jähriger Lenker eines Lkw musste gegen aeinen Wagen auf dem Standstreifen der vierspurigen B29 mit einer Motorpanne abstellen und wartete dort auf das Eintreffen eines Abschleppfahrzeugs. Ein 55-jähriger Lenker sah den Pannen-Lkw auf dem Standstreifen stehen und wollte auf die linke Fahrbahn wechseln. Nachdem von hinten ein Auto heranfuhr zog der Lkw-Lenker wieder nach rechts und prallte hierbei auf den, auf dem Standstreifen stehenden, Lkw. Bei dem Unfall wurde die komplette rechte Fahrzeugseite aufgerissen. Der 31-jährige Lenker des Pannen-Lkw, der zum Unfallzeitpunkt in seinem Fahrzeug saß, wurde durch den Aufprall leicht verletzt.
20.1.20

 

 

Unbekannter bricht Kasse auf

Uhingen. Geld erbeutete am Wochenende ein Einbrecher in Uhingen. Laut Angaben der Polizei war der Täter zwischen Freitagabend und Montagmorgen in der Ulmer Straße am Werk. Dort hebelte er an einem Gebäude eine Tür auf und stieg ein. Im Inneren fand er eine Kasse, die er aufbrach. Das in der Kasse befindliche Geld machte er zu seiner Beute und flüchtete. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen und die Spuren gesichert.
20.1.20

 

 

Nachhaltigkeitsziele stehen auf Bierdeckeln

Kirchheim unter Teck. Wie lässt sich die Aufmerksamkeit einer ganzen Stadt auf die Ziele für eine nachhaltige Kommune lenken? Das Referat für nachhaltige Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und allgemeine Koordination der Stadt Kirchheim unter Teck hat zu diesem Zweck sechs der insgesamt siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung auf Bierdeckel drucken lassen und möchte sie so zum Stadtgespräch machen. Dieses Marketingmittel soll nicht nur auf humorvolle Art für die aus der Agenda 2030 hervorgegangenen Ziele sensibilisieren, sondern auch zum individuellen Handeln anstoßen. Weitere Informationen zu lokalen Initiativen und der Agenda 2030, die 2015 von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) auf den Weg gebracht worden ist, gibt es im Internet auf www.kirchheim-teck.de/agenda. Kirchheim ist die 73. Kommune, die dem Club der Agenda-2030-Kommunen beigetreten ist und somit versucht, die Ziele auf lokaler Ebene umzusetzen.  Kirchheimer Gastronomiebetriebe können sich gerne im Büro des Referates unter der Telefonnummer 07021 502-444 melden und die Bierdeckel kostenfrei abholen. Die Stückzahl ist begrenzt.
20.1.20

 

 

Zug-Ausfälle: Till fordert unverzüglich Abhilfe

Göppingen. Die Probleme auf der Filstalbahn reißen trotz aller Beteuerungen des   Betreibers Go-Ahead nicht ab. Auch in der neuen Woche kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen, wie sich Pendler in sozialen Netzwerken beschweren. Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till hat nun in Briefen an Go-Ahead und das Verkehrsministerium die aktuelle Situation auf der Schiene scharf kritisiert. Till schreibt: „Mit tiefer Sorge müssen wir feststellen, dass sich – trotz Übernahme des Schienenverkehrs auf der Filstaltrasse durch die Firma Go-Ahead – die Situation für die Pendler nach und von Stuttgart beziehungsweise nach und von Ulm nicht verbessert hat, sondern eher noch verschlechtert. Zu kurze Züge und komplette Zugausfälle sind nahezu täglich zu beklagen; die Verlässlichkeit in den schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehr für unsere Pendler scheint durch die neue Betreiber- Gesellschaft nicht gewährleistet.

Ich bitte daher eindringlich sowohl das Verkehrsministerium wie auch die Betreiberfirma Go-Ahead Baden-Württemberg, so schnell wie möglich eine nachhaltige Verbesserung der Situation herbeizuführen. Die Wirtschaftlichkeit scheint die Verwirklichung unseres gemeinsamen Zieles, den ÖPNV in allen Bereichen zu verbessern, in eine nicht definierte Zukunft gerückt zu haben. .. Doch wie wollen wir unsere CO2-Emissionen nachhaltig senken, wenn der Autoverkehr durch den mangelhaften Schienenverkehr wieder verstärkt wird? Da wir als Stadt für den ÖPNV gesetzlich nicht zuständig sind, stehen wir der Situation hilflos gegenüber und appellieren daher mit Nachdruck an alle Beteiligten, im Sinne unserer Bevölkerung unverzüglich Abhilfe zu schaffen.“
20.1.20

 

 

Kinderkrippe Vogelnest eingeweiht

Die Kinderkrippe Vogelnest wurde eingeweiht. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Im September 2019 startete die Kinderkrippe Vogelnest in Herlikofen im Gebäude der Pestalozzischule. Durch den Einbau und innerbauliche Veränderung mit Nutzungsänderung wurde eine neue Kindertagesstätte für bis zu zehn Kinder unter drei Jahren geschaffen. Die Kinderkrippe wurde vom Verein Wippidu e.V. unter der Leitung von Stephan Spiegel übernommen. Mit der Leitung der Kindertagesstätte wurde Sandra Milson betraut, die mit ihrem Team die Kinder betreut. Den Kindern und ErzieherInnen stehen liebevoll und kleinkindgerecht eingerichtete Räume zur Verfügung.
Im Gruppenraum können die Kinder gemeinsam spielen, basteln und auch Vespern. Zudem gibt es einen Ruheraum und einen Sanitärraum. Über eine Rampe wurde die Kindertagesstätte barrierefrei von der Nordseite erschlossen. Durch eine geringfügige Veränderung der Fensteraufteilung wurde eine ebenerdige Erschließung des Außenspielbereichs an der Südseite hergestellt. Um den Anforderungen der Raumakustik gerecht zu werden, erhielten alle Aufenthaltsbereiche eine Akustikdecke. Auch die Außenanlage mit Spielgeräten wurde neu geschaffen. Der vorhandene Baumbestand blieb erhalten und wurde in den Spielbereich eingebunden. Die Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme welche 2019 ausgeführt wurden betragen 330.000 €. Die schöne Lage mit traumhafter Aussicht verschafft dem Vogelnest schon von sich aus ein ganz besonderes Ambiente.
Die Pestalozzischule in Schwäbisch Gmünd Herlikofen wurde 1974 errichtet. Im Jahr 2007 wurde das zweigeschossige Gebäude erweitert und das Bestandsgebäude saniert. Bei der umfangreichen Sanierung wurde die gesamte Gebäudehülle energetisch erneuert. Dabei wurden die nicht mehr benötigen Schulräume zur Kindertagesstätte umgebaut, die nun offiziell eingeweiht wurden.
20.1.20

 

 

Präventionsarbeit trägt Früchte

Der Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse Helmut Sailer, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Aalen aus dem Lenkungsausschuss der Aktion "Sicheres Schwäbisch Gmünd". Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Lenkungsausschuss der Aktion sicheres Schwäbisch Gmünd verabschiedete Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse Helmut Sailer, Leiter des Referats Prävention beim Polizeipräsidium Aalen. Dabei bedankte er sich im Namen der Aktion sicheres Gmünd für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Bereich der Präventionsarbeit. Seit dem Jahr 2000 wirkte er bei der Aktion sicheres Gmünd mit. Hierbei konnten viele Projekte insbesondere auch im Bereich des Jugendschutzes auf den Weg gebracht werden. Unter anderem erarbeitete er mit dem Institut für soziale Berufe Loreto das Konzept „Initiative Gewaltprävention“ und organsierte federführend den Fachtag Prävention und Bildung im Jahre 2015 in Schwäbisch Gmünd.
Helmut Sailer bedankte sich ebenfalls für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und die persönlichen Begegnungen über den gesamten Zeitraum: „Prävention wird in Schwäbisch Gmünd gelebt und die Stadt Schwäbisch Gmünd war immer Ideengeber und Vorbild in der Präventionsarbeit. Die Präventionsarbeit hat weit über die Stadt hinaus Früchte getragen.“ Er berichtet weiter, dass er bei landesweiten Verpflichtungen stets auf die guten Erfahrungen und Strukturen in Schwäbisch Gmünd zurückgreifen und diese Maßstäbe weitertragen konnte. Bei Seminaren im Rahmen des Stabilitätspaktes Südosteuropa konnte er die Stadt Schwäbisch Gmünd als positives Beispiel durch die Arbeitsweise im Bereich der Kommunalen Kriminalprävention und den damit einhergehenden Grundsätzen der Einrichtung des Fördervereins Aktion sichere Stadt Schwäbisch Gmünd e.V. positiv darstellen.
20.1.20

 

 

Baustart für neues Parkhaus beim Landratsamt

Die Parkhaus-Baustelle beim Landratsamt Göppingen. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Mit dem Bau des neuen Parkhaus beim Landratsamt wurde jetzt begonnen. Hierzu musste ein Teil des Besucher- und Mitarbeiterparkplatzes gesperrt werden. Bis Jahresende sollen in dem Parkhaus rund 300 Parkplätze für die Autos von Mitarbeitern und Behörden-Besucher entstehen. Das Parkhaus wird durch den Landkreis errichtet, nachdem sich kein privater Bauherr finden konnte.
19.1.20

 

 

„Die beste CMT aller Zeiten“

Stuttgart.  Die CMT hat ihren Status als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit eindrucksvoll untermauert: „Wir freuen uns über rund 300.000 Besucher, die binnen neun Tagen unser Messegelände und die insgesamt 2161 Aussteller besucht haben. Ein absoluter Rekord!“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, zum Abschluss der CMT 2020.
Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung, ergänzte: „Die CMT hat sich toll weiterentwickelt. Wir haben unser Angebot ausgebaut, das Profil in den Bereichen Tourismus und Caravaning weiter geschärft und damit unsere Besucher begeistert.“ Eine noch größere Vielfalt im Bereich Caravaning-Zubehör sowie der Schwerpunkt „Vanlife“, neue und attraktive touristische Destinationen, ein Rahmenprogramm mit über 600 Veranstaltungen sowie erfolgreiche Töchtermessen wie die Fahrrad- und Wanderreisen, die Golf- und Wellnessreisen sowie die Kreuzfahrt- und Schiffsreisen – für von Vacano der Schlüssel zum Erfolg.

Große Zufriedenheit bei den  Partnern der CMT. Für das Partnerland Montenegro sei die diesjährige CMT-Partnerschaft „eine ausgezeichnete Möglichkeit gewesen, uns zu präsentieren“, sagte Dušanka Pavićević, stellvertretende Direktorin der Nationalen Tourismus-Organisation Montenegros , die sich ausdrücklich für die „exzellente Organisation und Betreuung durch das CMT-Team“ bedankte. „Wir sind absolut zufrieden!“ Zufrieden äußerte sich auch Martin Knauer, Pressesprecher der Tourismus Marketing Baden-Württemberg, des Outdoor-Partners der CMT. Ziel des Messeauftritts „CMT Spezial – Wilder Süden“ sei gewesen, „unsere Gäste zu überraschen, was es bei uns im Wilden Süden alles gibt. Das ist gelungen.“ Ganz ähnlich sah es Arne Mellert, Geschäftsführer des Heilbäderverbands Baden-Württemberg: „Anfangs mussten wir uns noch daran gewöhnen, CMT-Partner im Caravaning-Bereich zu sein, doch war es eine Entscheidung, die wir niemals bereuen werden. Die CMT hat uns eine Plattform geboten, ein Publikum zu erreichen, das wir sonst nie erreicht hätten.“
19.1.20

 

 

Neuer Divisons-Leiter kommt aus Augsburg

Frank Klingemann ist neuer Leiter der Division Industry bei Schuler in Weingarten. Foto: Schuler AG

Göppingen/Weingarten. Frank Klingemann die Leitung der Division „Industry“ bei Schuler übernommen. Damit ist er nun unter anderem zuständig für voll automatisierte mechanische Folgeverbund- und Transferpressen, die vor allem in der Automobil- und Zulieferindustrie zum Einsatz kommen, Schnittlinien, Anlagen zur Herstellung von Elektroblechen für Motoren sowie Münzprägepressen. Der Diplom-Ingenieur verfügt über eine 30-jährige Erfahrung in der Branche, die er etwa in verschiedenen leitenden Positionen beim Roboterhersteller Kuka sammelte. Zuletzt leitete er die Business Unit Robotic Automation bei der HLS Engineering Group GmbH in Augsburg. Bei Schuler hat er seinen Dienstsitz in Weingarten.

 

 

 

Diebe entwenden Tresor

Deggingen.  Eine böse Überraschung haben die Bewohner eines Einfamilienhauses in Deggingen erlebt, als diese am frühen Samstagabend nach Hause zurückkehrten.  Diebe waren in das Haus in der Schönblickstraße eingebrochen und hatten das Haus komplett durchwühlt. Abgesehen hatten es die Diebe auf Bargeld. Auch vor einem Tresor machten die Einbrecher keinen Halt und entwendeten das schwere Sicherheitsbehältnis komplett, samt Inhalt. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass zumindest der Abtransport des Tresors aufgefallen sein könnte. Wer hat am Samstag im Zeitraum von 12 Uhr bis in die frühen Abendstunden in der Schönblickstraße Verdächtiges beobachtet? Hinweise bitte das Polizeirevier Geislingen.
19.1.20

 

 

Der Umwelt zuliebe: Stadt sammelt alte Handys

Göppingen. Gebrauchte Handys sind zu schade zum Wegwerfen und enthalten wertvolle Rohstoffe, die nicht verloren gehen sollten. Ab dem 20. Januar können wieder gebrauchte Mobiltelefone für die Handysammelaktion im Bürgerbüro der Stadt Göppingen während der Öffnungszeiten abgegeben werden. Vielen Handynutzer sind die globalen Zusammenhänge in der Handyproduktion und deren Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft wenig bewusst. Daher haben sich Kirchen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg zusammengeschlossen, um gemeinsam gebrauchte Mobiltelefonen zu sammeln und über die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen des Herstellungsprozesses zu informieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Telekom Deutschland unterstützen die Aktion mit dem dafür entwickelten Handysammelcenter. Aus vergangenen Sammelaktionen der Fairtrade-Stadt Göppingen konnten so bereits über 500 Handys recycelt werden. Die gesammelten Handys werden an das Unternehmen Teqcycle Solutions GmbH, den Logistikpartner der Telekom, gesandt. Circa zehn Prozent der gesammelten Handys sind nicht nur voll funktionsfähig, sondern auch für eine Weiternutzung geeignet. Von den Geräten werden alle Daten sicher gelöscht und diese dann als ReUse-Handy wieder auf den Markt gebracht, was ihre Ökobilanz erheblich verbessert.
19.1.20

 

 

Kräne überragen Klinik-Baustelle

Blick auf die Klinik-Baustelle am Eichert. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen. Zügig voran gehen die Arbeiten an der neuen Klinik am Eichert in Göppingen. Bereits im März soll der Grundstein auf einer der größten Baustellen des Landes gelegt werden. Aktuell werden die Untergeschosse errichtet.
19.1.20

 

 

Kollision mit Bordstein

Göppingen.  Zu einem Unfall ist es am Samstag in den Morgenstunden auf der B10 gekommen. Ein 24-Jähriger befuhr die B10 von Stuttgart kommend in Fahrtrichtung Ulm. Kurz vor der Ausfahrt Göppingen - Zentrum West kam er mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit dem Bordstein. Hierbei zerstörte er beide Reifen auf der linken Seite und verlor zudem seine Radkappen. Der Wagen kam auf der Ausfädelspur Göppingen - Zentrum West zum Stehen. Ein 38-Jähriger, welcher hinter dem Unfallfahrer fuhr, sah dies und bremste, konnte aber dennoch eine Kollision mit einer der verlorenen Radkappen nicht mehr verhindern. An seinem Pkw entstand ein Schaden an der vorderen Stoßstange. Bei der Unfallaufnahme konnte durch die Polizeibeamten bei dem 24-Jährigen Alkoholgeruch  wahrgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der Mann nicht mehr verkehrstüchtig war, eine Blutprobe in der Klinik war die Folge.
19.1.20

 

 

Zur Ferienbetreuung anmelden

Noch bis zum 1. Februar läuft die verbindliche Anmeldefrist für die Betreuung in den Pfingstferien vom 2. bis 12. Juni und den Sommerferien vom 30. Juli bis 11. September. Angemeldet werden können Schülerinnen und Schüler aller städtischen Grundschulen sowie der Klassenstufe 5 an weiterführenden Schulen. Die Stadt Göppingen bietet Schülerinnen und Schülern von städtischen Grundschulen, Gemeinschaftsschulen und weiterführenden Schulen bis Klassenstufe 5, die in Göppingen wohnen, eine Betreuung in den Schulferien an. Für die Sommerferien können auch Kinder angemeldet werden, die erst im September des beginnenden Schuljahres eingeschult oder von Klassenstufe fünf in sechs kommen werden.

Angeboten werden jede Menge Spiel und Spaß im Freien und im Haus. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) von 7 bis 13 Uhr oder von 7 bis 17 Uhr. Bei der ganztägigen Betreuung, die an der Haierschule in Faurndau stattfindet, kann tageweise eine Mittagessensverpflegung zugebucht werden. Die Betreuung erfolgt an städtischen Grundschulen in den Räumen der Schülerbetreuung. Die Mindestteilnehmerzahl pro Standort (Grundschule) beträgt acht Schülerinnen und Schüler pro Ferienwoche. Bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl können Kinder auf die nächstgelegene Schule mit Ferienbetreuung umgemeldet werden. Kurz nach Meldeschluss werden aufgrund der Anmeldungen die Standorte für die Ferienbetreuung festgelegt. Nachmeldungen sind danach möglich, sofern an den ausgewählten Standorten noch Plätze frei sind, zusätzliche neue Standorte werden mehr geschaffen.

Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung Göppingen, Referat Schulen und Sport, Ursula Binder, Pfarrstraße 11, Telefon 07161 650-5111, Fax 07161 650-485111, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeformulare zum Ausdrucken gibt es im Internet unter www.goeppingen.de - Bildung - Schulen - Ferienbetreuung an Grundschulen.
19.1.20

 

 

Razavi tritt noch einmal an

Nicole Razavi kandidiert noch einmal für ein Landtagsmandat im Wahlkreis Geislingen

Geislingen/Salach. „Ich kann mir kaum einen spannenderen und vielfältigeren Beruf vorstellen“, sagt Nicole Razavi über ihr Mandat als CDU-Landtagsabgeordnete. Die 54-Jährige will wieder in den Landtag und hat bei den Mitgliedern ihren Hut für die Nominierung in diesem Frühjahr für die Landtagswahl am 14. März 2021 in den Ring geworfen.  „Ich will, dass die CDU wieder die Nase vorne hat und Susanne Eisenmann Ministerpräsidentin unseres Landes wird“, schreibt Razavi in einem Brief an den Kreisvorsitzenden Kai Steffen Meier, den CDU-Kreisvorstand und die Mitglieder im Wahlkreis. Razavi fordert von Politik und Gesellschaft  ein Umdenken. „Es ist doch paradox, nie ging es uns besser als heute. Nie hatten wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Wir sind uns aber auch noch nie so sehr selbst im Wege gestanden, sie zu nutzen. Wir müssen wieder mit mehr Zuversicht statt Bedenken an die Arbeit gehen, schneller entscheiden statt endlos diskutieren. Mit Hysterie und Empörung lässt sich kein Staat machen.“  Politik bestehe dazu nicht nur aus Einzelthemen, ist die Christdemokratin überzeugt. „Geld und Wohlstand sind nicht alles. Was es auch braucht, ist die große Klammer, die unser Leben ausmacht: menschliche Wärme und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Wie wollen wir in 30, 40 oder 50 Jahren gut zusammen leben? Das muss wieder mehr zum Herz unserer Politik werden“, fordert Razavi, die seit 2006 direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 11 Geislingen im Landtag von Baden-Württemberg ist, bei der vergangenen Wahl das Mandat aber nur knapp gegenüber dem Mitbewerber der Grünen gewinnen konnte.  Aktuell ist sie parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion sowie Mitglied des Ausschusses für Verkehr und Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Außerdem ist Razavi Kreisrätin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, sowie im Ehrenamt Präsidentin des Turngau-Staufen und Ehrenvorsitzende des CDU-Kreisverbands Göppingen. Sie wohnt in Salach.
17.1.20

 

 

Verkehrsminister zu Gespräch mit Pendlern bereit

Kreis Göppingen. Der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder hatte Verkehrsminister Winfried Hermann zu einer Fahrt auf der Filstalbahn eingeladen. Am Freitag erreichte ihn eine erste Reaktion aus dem Büro des Ministers. Minister Hermann könne zwar nicht zu einer Bahnfahrt in den Landkreis kommen, er sei aber bereit sich vor Ort den Fragen der Pendler zu stellen und die weiteren Schritte seines Hauses zu erläutern.  "Verkehrsminister Hermann reagiert auf die Forderung von mir, sich das Schlamassel vor Ort auf der Filstalbahn selbst anzuschauen. Das ist schon mal gut und wir sind gespannt, welche Lösungen er parat hat. Die Geduld aller Betroffenen ist langsam überstrapaziert. ", kommentiert Binder die Reaktion aus Stuttgart.
17.1.20

 

 

CMT rechnet wieder mit großem Besucherandrang

AmStand der Stadt Göppingen auf der CMT dreht sich alles ums neue Märklineum. Im Vordergrund hat Märklin eine Schauanlage aufgebaut. Sie zeigt ein Modell der Insel Lummerland (eine Insel mit zwei Bergen). Foto: Thomas Kießling

Sztuttgart. Die CMT 2020 werde wohl „die besucherstärkste Ausgabe in den 51 Jahren ihrer Geschichte“, prognostizierte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, bei der CMT-Bilanz-Pressekonferenz am Freitag. Die bisherigen Zahlen stellten einen „absoluten Rekordwert“ dar, der voraussichtlich „deutlich über der bisherigen Bestmarke“ liege. Im Jahr 2018 hatten 265.000 Menschen die CMT besucht und damit einen Rekord aufgestellt. Auch das Einzugsgebiet habe sich vergrößert: Ein Viertel aller Messebesucher habe diesmal eine Anreise von mehr als 100 Kilometer in Kauf genommen, im Caravaning-Bereich sogar mehr als ein Drittel. Die Gründe für den Erfolg seien dabei durchaus vielfältig: Man habe „an vielen Stellschrauben gedreht“ und beispielsweise verstärkt die neuen digitalen Medien genutzt. Ein nicht unwichtiger Faktor sei zudem das „ideale Messewetter“ gewesen. Entsprechend positiv seien die Rückmeldungen von Seiten der Aussteller, die von guten Gesprächen, hoher Kaufbereitschaft und vielerorts sehr guten Verkäufen berichteten. Auf die konkrete Frage nach einer künftigen Erweiterung des Messegeländes meinte Bleinroth, man wolle sich zunächst „um den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur“ kümmern, bevor „das Thema Halle 11“ anstehe. Zufrieden äußerte sich auch Martin Knauer, Pressesprecher der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, des diesjährigen Outdoor-Partners der CMT. Ziel des Messeauftritts „CMT Spezial – Wilder Süden“ sei gewesen, „unsere Gäste zu überraschen, was es bei uns im Wilden Süden alles gibt. Das ist gelungen."
17.1.20

 

 

Kliniken stehen vor großen Herausforderungen

Die Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr.Ingo Hüttner (l.)und Wolfgang Schmid. Foto: Max Rudloff

Kreis Göppingen. Ganz schön kommunikativ – so lautete der Untertitel des „Klinik small Talks“, der Jahresauftaktveranstaltung der Alb-Fils-Kliniken. Und in entsprechend offener und lockerer Runde begegneten sich die rund 80 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Ärzteschaft, Kostenträger sowie den Leitenden Mitarbeitern der Kliniken. „Ganz schön kommunikativ zu sein, das hat sich die Geschäftsführung auf die Fahnen geschrieben. Und dieses neue Veranstaltungsformat ist ein weiterer Baustein dazu“, sagte in seiner Begrüßung Landrat Edgar Wolff. Das Motto des Abends lautete „Innovation will Information“ und so gaben die beiden Geschäftsführer in einem sehr unterhaltsamen Vortrag nicht nur einen Rückblick auf die sehr ereignisreiche und wechselvolle vergangene Dekade sondern auch einen Ausblick auf das Jahr 2020, das nicht weniger interessant zu werden verspricht: „Für dieses Jahr haben wir uns erneut einige Neuerungen im medizinischen Bereich vorgenommen, etwa die Gründung eines Weaning-Zentrums (Beatmungszentrum) und den Aufbau eines hebammengeführten Kreißsaals“, betonte der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. „Außerdem streben wir die Erstzertifizierung unseres Endoprothetikzentrums und die Ausweitung der roboterunterstützten Operationen auf die Thoraxchirurgie an.“ Ziel ist auch eine Intensivierung respektive Neuaufnahme der Kooperation mit dem Klinikum Christophsbad. Im nicht-medizinischen Bereich ist natürlich der Neubau das Top-Thema: „Mit der Grundsteinlegung im März erreichen wir einen weiteren Meilenstein, außerdem werden wir in 2020 die Ausführungsplanung des Neubaus beenden können,“ erklärte der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid. Ein weiterer großer Schritt wird auch bei der Digitalisierung erfolgen: „Nachdem im medizinisch-pflegerischen Bereich bereits viele erreicht wurde, werden wir nun an die Digitalisierung der Administrationsprozesse gehen“, so Schmid. Begonnen werden soll dabei mit den Personalakten. Die beiden Geschäftsführer machten aber auch klar, dass die Kliniken wie das gesamte Gesundheitswesen in diesem und den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, wie etwa dem Fachkräfte- und Hausärztemangel, und angesichts des Spahn´schen Gesetzesmarathon vor zahlreichen gesetzlichen Änderungen stehen. „Dies erfordert innovative Ideen und pragmatische Lösungen und vor allem eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Dr. Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid. Von den Anwesenden wurde dies in intensiven Gesprächen sofort in die Tat umgesetzt – der Klinik Small Talk fand erst sehr spät ein Ende.
17.1.20

 

 

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Schorndorf. Schwere Verletzungen erlitt ein 38 Jahre alter Mann bei einem Arbeitsunfall am Freitag, kurz vor 9.30 Uhr auf einem Wiesengrundstück in der Hinteren Rambachstraße in Schorndorf. Der Mann transportierte einen Baumstamm mit einem Radlader. Hierbei kippte das Fahrzeug um. Der Fahrer des Radladers wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.
17.1.20

 

 

Mit Auto überschlagen

Schlierbach. Leichte Verletzungen erlitt am Donnerstag eine Autofahrerin bei einem Unfall bei Schlierbach.  Laut Polizeiangaben war die Frau gegen 19.15 Uhr von Schlierbach in Richtung Roßwälden unterwegs. Dabei geriet sie mit ihrem Wagen ins Schlingern. Das Auto kam von der Straße ab und überschlug sich. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden am Auto beträgt rund 4.000 Euro.
17.1.20

 

 

Widerstand gegen Polizeibeamte

Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstag gegen 19 Uhr zwei Personen in der Postgasse in Gmünd. Ein 20-Jähriger ging an der Gruppe vorbei, grüßte die beiden Personen und zündete sich beim Vorbeigehen einen Joint an. Als einer der zivilen Beamten sich als Polizist zu erkennen gab, warf der junge Mann den Joint auf den Boden und versuchte, diesen zu zertreten. Auf die Aufforderung dies zu unterlassen, reagierte der 20-Jährige nicht, weshalb er von dem Beamten am Arm gepackt wurde. Der 20-Jährige versuchte daraufhin, den Polizeibeamten wegzustoßen und leistete gegen seine vorläufige Festnahme erheblichen Widerstand, wodurch der Beamte verletzt wurde.
17.1.20

 

 

Frieder Birzele feiert seinen 80. Geburtstag

Göppingen. Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Göppingen, Ex-Innenminister und ehemaliger Landtags-Vizepräsident Frieder Birzele feiert heute, Freitag, seinen 80. Geburtstag. Birzele gilt als einer der führenden Politiker aus dem Landkreis Göppingen. Nach seinem Abitur 1959 studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen und Berlin, wurde  nach den Staatsprüfungen wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen und arbeitete dort ab 1967 am kriminologischen Institut. Ab 1974 war Birzele beim Regierungspräsidium Tübingen tätig, 1976 gründete er eine eigene Rechtsanwaltskanzlei. Seit 1963 ist Birzele Mitglied der SPD, war Mitbegründer der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und engagierte sich h in den 1970er Jahren auch bei der Lehrergewerkschaft GEW und bei der damaligen ÖTV. 1976 wurde Birzele zum ersten Mal in den baden-württembergischen Landtag gewählt, dem er bis 2006 angehörte. Zeitweise war er stellvertretender Vorsitzender seiner Fraktion. 1991 übernahm er den Vorsitz im Untersuchungsausschuss zu so genannten Traumschiff-Affäre, über die Ministerpräsident Lothar Späth stolperte, sowie später zum Flow-Tex-Betrugsskandal. Nach der Landtagswahl 1992 kam es zu einer Großen Koalition und Birzele wurde Innenminister. Nach der folgenden Landtagswahl 1996 wurde die Regierung durch eine CDU/FDP-Koalition abgelöst, Birzele wurde zum Ersten Stellvertretenden Präsidenten des Landtags gewählt. Im Ehrenamt engagierte sich Birzele beim Volkshochschulverband, dessen Vorsitzender er von 1994 bis 2013 war. In dieser Eigenschaft war er auch Mitglied im Rundfunkrat des SWR und dessen stellvertretender Vorsitzender. Engagiert war Birzele u.a. auch als Vorsitzender des Präsidiums des Diakonischen Werks Württemberg und als Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden-Württemberg. 2013 traf Birzele dann ein herber gesundheitlicher Schlag. Auf einer privaten USA-Reise erlitt er einen Darmdurchbruch, wurde nach einer Not-OP in den Staaten nach Deutschland zurückgeflogen, wo er in der Klinik am Eichert weiterbehandelt wurde. Dort folgten weitere Operationen und Birzele wurde ins künstliche Koma versetzt. Monatelang schwebte er zwischen Leben und Tod, konnte sich zeitweise nicht mehr bewegen und nicht mehr sprechen. Doch Birzele kämpfte sich zurück ins Leben. Die Göppinger SPD feiert Frieder Birzele bei einem Empfang am Sonntag in der Stadthalle, die SPD-Landtagsfraktion feiert Birzele am Dienstag im Bürger- und Medienzentrum in Stuttgart.
17.1.20/gra

 

 

Polizei findet Drogen

Geislingen/Bad Überkingen.  Bei mehreren Kontrollen stellte die Polizei am Donnerstag in Geislingen und Bad Überkingen Drogen sicher. Am Donnerstag führten Beamte des Polizeirevier Geislingen im Rahmen der Konzeption "Sicherheit im öffentlichen Raum" zahlreiche Personenkontrollen in Geislingen und Bad Überkingen durch. Ziel war es, Ordnungsstörungen im öffentlichen Raum zu verfolgen. Unterstützung erhielten sie dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei. Während den mehrstündigen Kontrollmaßnahmen zwischen 15 und 22 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte zahlreiche Personen. In Bad Überkingen sahen die Beamten einen 21-Jährigen. Der rauchte gegen 16.30 Uhr in der Straße "In den Gassenäckern" einen Joint. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten etwa sechs Gramm Marihuana. Gegen 19 Uhr befanden sich die Kontrollkräfte in Geislingen in der Liebknechtstraße. Mit ihren Taschenlampe leuchteten sie über einen Spielplatz. Von einer Hütte sahen sie drei Personen wegrennen. Einen 23-Jährigen konnten die Beamten einholen und festnehmen. Mit ihm betraten sie die Hütte. In der Hütte rochen die Beamten Marihuana. Auf einem Tisch lagen drei gerauchte Joints und Drogenutensilien. Auf dem Boden lag eine Tüte mit knapp elf Gramm Marihuana. Wer seine Begleiter waren, dazu wollte sich der 23-Jährige nicht äußern. Kurz vor 20 Uhr sahen Polizisten einen 28-Jährigen in der Albwerkstraße. Als er die Beamten erkannte warf er einen Joint weg. Er versuchte zu flüchten. Auch ihn konnten die Beamten festhalten. Der Joint konnte wieder aufgefunden werden. Weitere Drogen fanden die Polizisten bei dem Mann nicht. Gegen 21 Uhr kontrollierten die Beamten in der Südmährerstraße einen 17-Jährigen. Bei der Kontrolle rochen die Beamten Marihuana. Sie durchsuchten den Jugendlichen. Sie fanden bei ihm ein Tütchen mit knapp 20 Gramm einer marihuanahaltigen Substanz.
17.1.20

 

 

Per Haftbefehl gesucht

Aichelberg. Am Mittwoch flüchteten zwei Männer auf der A8 bei Aichelberg vor der Polizei. Eine Polizeistreife sah gegen 14.30 Uhr einen Pkw mit einem Ausfuhrkennzeichen auf der A8 Richtung München fahren. Kurz vor Aichelberg wollten die Beamten das Fahrzeug stoppen. Sie setzten sich mit ihrem Wagen vor das Auto und gaben dem Fahrer das Signal ",Polizei, Folgen" . Der wechselte sofort auf den rechten Fahrstreifen und verließ die Autobahn über eine Behelfsausfahrt. Mehrere Polizeistreifen fahndeten zunächst erfolglos nach dem Fahrzeug. Gegen 15.30 Uhr sah eine Polizeistreife das Fahrzeug auf einem Parkplatz in Weilheim stehen. Zivilkräfte der Polizei observierten das Auto. Nachdem die beiden Männer zu ihrem Auto kamen, nahmen die Polizisten sie vorläufig fest. Bei einer Überprüfung konnte festgestellt werden, dass beide Männer mit einem Haftbefehl gesucht wurden. Die Männer konnten die ausstehenden Geldstrafen von über 2.000 Euro an Ort und Stelle bezahlen. Darum durften sie ihre Fahrt später fortsetzen.
16.1.20

 

 

E-Carsharing-Projekt startet in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). E-Carsharing ist eine ideale Alternative zum eigenen Auto oder zum Zweitwagen. Die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd starten am 20. Januar mit vorerst zwei Fahrzeugen ihr E-Carsharing Angebot. Die Stadt stellt hierzu zunächst zwei Parkplätze an bestehenden Ladesäulen zur Verfügung. Ein Fahrzeug wird am Bahnhof bei der Wissenswerkstatt Eule stehen, ein weiteres direkt am Rathaus. Beide Fahrzeuge stehen so an zentralen Orten und können bei der Rückgabe ohne Parkplatzsuche wieder abgestellt werden, denn beide Stellplätze sind ab sofort für die C-Carsharing-Fahrzeuge der Stadtwerke reserviert.
Die Stadt Schwäbisch Gmünd setzt sich aktiv dafür ein, einen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu leisten und eine attraktive und nachhaltige Mobilität für Jedermann zu gewährleisten. Wer nur gelegentlich ein Fahrzeug braucht, muss sich beim Carsharing nicht um Versicherung, TÜV, Reparaturen oder Reifenwechsel kümmern und ist mit einem Elektrofahrzeug auch noch umweltfreundlich unterwegs. Außerdem zahlt der Nutzer nur für die Zeit, in der er das Fahrzeug auch tatsächlich braucht. Die beiden neuen E-Fahrzeuge stehen zudem an Orten, die sowohl mit dem ÖPNV als auch mit dem neuen Leihradsystem (Regio-Rad Stuttgart) gut zu erreichen sind. Informationen zur Ausleihe und den Konditionen gibt es ab Montag, 20.01. auf der Webseite der Stadtwerke www.stwgd.de/e-carsharing
16.1.20

 

 

Zwei Verletzte

Aichelberg. Bei einem Unfall bei Aichelberg wurden am Donnerstag zwei Menschen verletzt. Gegen 8.30 Uhr fuhr ein 63-Jähriger mit seinem Wagen auf der A8 Richtung München. Bei Aichelberg verließ er die Autobahn. Der 63-Jährige setzte seine Fahrt in Richtung Aichelberg fort. Beim Einbiegen nach links übersah er ein Auto, so die bisherigen Erkenntnisse der Polizei. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei erlitt der Unfallverursacher schwere Verletzungen. Der 22-Jährige im zweiten Wagen wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten ins Krankenhaus. Die Landstraße zwischen Aichelberg und Weilheim an der Teck war vorübergehend gesperrt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.
16.1.20

 

 

17-Jähriger schwer verletzt

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt ein 17-Jähriger bei einem Unfall am Mittwoch in Faurndau. Gegen 7.45 Uhr fuhr eine 18-Jährige mit ihrem Wagen von Faurndau in Richtung Jebenhausen. Sie bog nach links in Richtung Berufsschulzentrum ab. Ein 17-Jähriger kam ordnungsgemäß mit seinem Leichtkraftrad entgegen. Den übersah die 18-Jährige. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der 17-Jährige stürzte von seiner Maschine und erlitt  schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Die 18-Jährige verletzte sich leicht. Den Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
16.1.20

 

 

Waldarbeiten: Radweg nicht befahrbar

Kirchheim unter Teck. Von Dienstag, 21. Januar bis Freitag, 24. Januar finden in einem Teil des Talwaldes Waldarbeiten statt. Aus Sicherheitsgründen ist in diesem Zeitraum ein Teil des Radweges zwischen Reudern und den Bürgerseen nicht befahrbar. Von Reudern kommend ist der Talwaldweg ab Beginn des Waldes für etwa 460 Meter gesperrt. Aus beiden Richtungen ist eine Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Die Umleitungsstrecke verläuft weiter südlich, vorbei am Sportplatz Reudern und beträgt etwa zwei Kilometer. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die damit verbundenen Beeinträchtigungen.
16.1.320

 

 

Gebürtiger Faurndauer wird Schorndorfer Ehrenbürger

Schorndorf. Beim Neujahrsempfang 2020 verlieh Oberbürgermeister Matthias Klopfer im Namen des Gemeinderats das Ehrenbürgerrecht an Roland Wöhr. Die höchste Auszeichnung der Stadt erhielt der 75-jährige in Anerkennung seiner besonderen Verdienste, insbesondere für sein jahrzehntelanges vorbildliches Wirken als Kreishandwerksmeister im Rems-Murr-Kreis, in der Handwerkskammer Region Stuttgart und im EU-Projekt „Team Volterra“ sowie für seinen außerordentlichen ehrenamtlichen Einsatz bei der Sanierung der Schorndorfer Stadtkirche und bei der Freiwilligen Feuerwehr Schorndorf und deren Oldtimerfreunden. Das jahrzehntelange, kontinuierliche, berufliche und ehrenamtliche Engagement in örtlichen aber auch überörtlichen Organisationen nannte Klopfer „außerordentlich und besonders vorbildlich“. In seiner Laudatio ließ er die wichtigsten Stationen in Wöhrs Leben Revue passieren.  Im März 1944 wird Wöhr in Faurndau bei Göppingen geboren. Doch schon im Alter von zwei Jahren zieht seine Familie nach Schorndorf. 1958 beginnt er bei Karl Holtz in Schorndorf eine Schlosserlehre. Eine Entscheidung, die sein restliches Leben bestimmen wird. 1961 legt er die Gesellenprüfung ab, 1971 die Meisterprüfung. 1979 übernimmt Wöhr die Schlosserei von Karl Holtz. Erst 2012 übergibt er sie an seinen Nachfolger Viktor Steinhauer. Seither ist Wöhr Leiter der Bauhütte der Stadtkirche Schorndorf und Vorsitzender des Bauausschusses der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Schorndorf. Die Innensanierung der Stadtkirche Schorndorf macht er von der Planung im Jahr 2012 bis zur Fertigstellung im November 2014 zu „seinem“ Projekt. „Ohne Sie wäre unser Stadtbild in der historischen Innenstadt ärmer“, sagte Klopfer. Denn Wöhr fertigt neue Ausleger für die Schorndorfer Traditions-Gasthäuser „Pfauen“, „St. Urban“ und „Harmonie“ an. Für „Elefanten“, „Ochsen“, „Löwen“ und „Becka-Kurze“ restauriert er sie. Und Marktbrunnen, Hirschbrunnen, Turmkreuz sowie dem Hahn der Stadtkirche und dem Kirchenkreuz Weiler verleiht er neuen Glanz. Auch bei zahlreichen Kunstprojekten arbeitet er aktiv mit. Darüber hinaus ist er von 2012 bis 2018 Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung Schorndorf. Die meiste Energie steckt Roland Wöhr jedoch wahrscheinlich in die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schorndorf. 1979 wird er Abteilungskommandant der Stadt. Zehn Jahre hat er dieses Amt inne. 1989 gründet er die Alterswehr in Schorndorf. Seit 1996 ist er Mitglied bei den Oldtimerfreunden der Freiwilligen Feuerwehr. Hier leitet er den Bau der neuen Fahrzeughalle, die im Hammerschlag entstehen soll.
16.1.20

 

 

Schorndorf präsentiert sich auf der CMT

Schorndorf. Die Daimlerstadt Schorndorf wirbt auf der CMT in Stuttgart vor allem für Tagestouristen Die Stadt  präsentiert sich nochmals am Sonntag, 19. Januar, in Halle 6 (Stand 6 E50 beim Tourismusverein Remstal Route e.V.) unter dem „Dach“ der Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH. An diesem Sonntag informiert am Stand der Daimlerstadt Schorndorf Gottlieb Daimler im Kostüm über die Geburtsstadt des Erfinders. Außerdem werden die Besucher des Messestands mit einer frischen Brise von Bobby und dem Team des Oskar Frech See-Bads verwöhnt. Den ganzen Tag werden Wedeltechniken für den Saunaaufguss gezeigt. Auch besteht die Möglichkeit, Gutscheine für Stadtführungen zu erwerben, und das Team der Stadtinfo informiert gerne über die Stadt.  Druckfrisch präsentiert die Stadt Schorndorf die Broschüre „Stadtführungen und Erlebnisangebote 2020“ mit neuen Stadtführungen. Diese Broschüre zeigt deutlich, dass ein Besuch in Schorndorf viele Facetten haben kann.
16.1.20

 

 

Verdiente Bürger ausgezeichnet

Schorndorf. Gleich vier Ehrengäste zeichnete Oberbürgermeister Matthias Klopfer im Anschluss an seine Rede für ihr vorbildliches Verhalten und Engagement aus. Renate Gässler und Hans Fürst waren gemeinsam zehn Jahre lang das Bewirtungsteam und die gute Seele der Karl-Wahl-Begegnungsstätte (AWO).  Sie erhielten die Daimlermedaille.  Christian Meyer rettete am 16. April 2019 vier Menschen das Leben. Als im „Löwenkeller“ in der Göppinger Straße in Schorndorf ein Brand ausbrach, zögerte Meyer nicht lange. Er befreite nicht nur drei Männer aus einem Kellerschacht und half der Feuerwehr, eine körperlich eingeschränkte Person zu bergen. Er suchte auch im brennenden Untergeschoss nach weiteren eingeschlossenen Personen. Für seinen Mut und seine Zivilcourage bekam Christian Meyer von Oberbürgermeister Klopfer ebenfalls die Daimlermedaille überreicht. Für sein jahrzehntelanges Engagement beim Deutschen Alpenverein Sektion Schorndorf erhielt Werner Graß beim Neujahrsempfang die Städtische Verdienstmedaille in Silber. Seit 1982 ist er Vereinsmitglied, war von 1998 bis 2007 zweiter und von 2007 bis 2019 erster Vorsitzender der DAV Sektion Schorndorf. Unter seiner Regie wurde die Alpenrosenhütte neu gebaut und der Neubau der DAV-Geschäftsstelle mit einer Kletterhalle im Sportpark Rems vorbereitet.
16.1.20

 

 

Unfall beim Fahrspurwechsel

Schwäbisch Gmünd. Auf rund 2500 Euro wird der Sachschaden geschätzt, den eine 68-Jährige am Mittwoch verursachte. Kurz vor 11 Uhr wechselte sie mit ihrem Pkw auf der B 298 den Fahrstreifen. Dabei übersah sie den Wagen einer 80-Jährigen und streifte diesen.
16.1.20

 

 

Pkw zerkratzt

Lorch. Rund 5000 Euro Sachschaden verursachte ein Unbekannter, als er einen Pkw, der in der Göppinger Straße in Lorch abgestellt war, zerkratzte. Die Beschädigungen entstanden in der Zeit zwischen Montagabend 18.30 Uhr und Dienstagmittag 12 Uhr. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Lorch, Tel.: 07172/7315 entgegen.
16.1.20

 

 

Christa Behnke spielt sich in die Herzen der Zuhörer

Eine Virtuosin auf dem Akkordeon: Christa Behnke. Foto: Rüdiger Gramsch

Bad Boll. Akkordeon-Weltmeisterin hat eine liebgewordene Tradition fortgesetzt. Zu Jahresbeginn gibt sie stets eines ihrer wenigen Konzerte im Landkreis Göppingen in Bad Boll. Im voll besetzten Café Auszeit begeisterte sie das Publikum mit klassischer Musik auf ihrem Akkordeon ebenso wie mit volkstümlichen Melodien.
15.1.20/gra

 

 

Go Ahead kündigt Verbesserungen an

Ursache für die Bahnmisere auf der Filstalstrecke: Die Züge von Go-Ahead sind zu kurz. Foto: Bettina Fritz

Göppingen/Stuttgart. Die Go-Ahead Baden-Württemberg stellte dem Verkehrsministerium und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg ihr Konzept vor, wie trotz der derzeit knappen Fahrzeugressourcen die Filstalbahn-Pendlerzüge mit den bestellten Kapazitäten fahren können. Am  Mittwoch konnten bis auf einen Zug in der Hauptverkehrszeit alle Züge der RB 16 in der vom Land bestellten Sitzplatzkapazität bereitgestellt werden. Der Zug 19154 (Ankunft 7.21 Uhr in Stuttgart) konnte nur in halber Länge verkehren, da der andere Teil zur Vermeidung eines Zugausfalls auf der Remsbahn eingesetzt werden musste, teilte Go-Ahead am Mittwoch mit. Das Remsbahn-Fahrzeug war infolge eines Defekts an der Magnetschienenbremse ausgefallen. Fünf Zugverbindungen hatten Verspätungen zwischen 6 und 9 Minuten, die übrigen Verbindungen fuhren pünktlich. Für den Abend erwartete Go-Ahead ebenfalls einen stabilisierten Verkehr auf der RB 16.
15.1.20

 

 

Razavi lädt Verkehrsminister zu Bürgerdialog ein

Kreis Göppingen. Zu einem offenen Bürgerdialog, um die gravierenden Probleme auf der Filstalstrecke zu erörtern, und Lösungen aufzuzeigen hat die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi Verkehrsminister Winfried Hermann in den Landkreis Göppingen eingeladen. „In einer so verfahrenen Situation muss man sich in offener und transparenter Kommunikation der Diskussion und den Fragen der Menschen vor Ort stellen. Wir brauchen eine Perspektive aus der Misere. Menschen kommen nicht zur Arbeit oder nicht nach Hause und stranden irgendwo unterwegs. Sie sind zu Recht massiv verärgert und wütend.“

„Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen leider bestätigt. Die Hoffnungen, dass sich die Situation mit Beginn des neuen Jahres verbessern würde und Go-Ahead insbesondere die Probleme mit der Software kurzfristig lösen könnte, haben sich nicht erfüllt. Das sind unhaltbare Zustände und wir müssen diese sehr großen Probleme schnell in den Griff bekommen. Hier stehen Land und Verkehrsunternehmen in der Verantwortung“, schreibt die CDU-Abgeordnete Nicole Razavi in ihrem Brief an den Verkehrsminister und erneuert ihre Forderung, einen Teil der Vertragsstrafe, die das Land von Go-Ahead und anderen für verspätete und ausgefallene Züge erhält, an die Fahrgäste weiterzugeben. „Dies aber nicht zu tun, ist nicht mehr vermittelbar.“

Seit vielen Jahren hatte Nicole Razavi die Modalitäten für die Ausschreibung des Zugangebotes durch die grün-rote Landesregierung und insbesondere die zu gering bestellten Kapazitäten der Fahrzeuge kritisiert und vor den Folgen auch als verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion gewarnt „Es ist deshalb für alle Betroffenen und den Landkreis Göppingen sehr bitter, dass diese Entwicklung so zu erwarten war. Der viel zu geringe oder gar fehlende Zeitraum für einen wirksamen Vorlaufbetrieb der neuen Fahrzeuge durch den neuen Betreiber um Technik und Software abzustimmen, der sehr eng getaktete Fahrplan - die daraus resultierenden Probleme sind seit 2016 bekannt - und insbesondere die in der Ausschreibung der Netze im Jahr 2015 viel zu knapp kalkulierten Kapazitäten der neuen landeseigenen Fahrzeuge insbesondere in der Hauptverkehrszeit und fehlende Fahrzeuge sind ursächlich für den größten Teil der Probleme“, so die Verkehrspolitikerin.   

„Klar ist, dass der Blick zurück alleine nicht weiterhilft. Es muss jetzt mit Hochdruck und vereinten Kräften alles dafür getan werden, um die Situation in den Griff zu bekommen. Land und Verkehrsunternehmen stehen hier beide in der Pflicht und in der Verantwortung. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass schnelle Lösungen für die Auslöser der Probleme bei Fahrplan, Fahrzeugen und Software schwierig sind. Einiges wurde angekündigt, muss aber erst wirken“, so Razavi.
15.1.20

 

 

Gericht stoppt Göppinger Klage gegen Augsburg

Göppingen. Darf eine Stadt eine andere Kommune über wesentliche Ereignisse bewusst im Unklaren lassen? Diese Frage wollte die Hohenstaufenstadt Göppingen geklärt wissen und verklagte daher die Fuggerstadt Augsburg. Die ablehnende Entscheidung des Landgerichts Augsburg wird Göppingen, sobald das Urteil inklusive der Entscheidungsgründe schriftlich vorliegen, sehr genau prüfen – und dann über eine eventuelle Berufung entscheiden.

Wie schnell muss eine Stadt handeln, wenn der Verdacht besteht, dass das besondere Vertrauensverhältnis durch einen Beamten missbraucht wird? Und wie ehrlich und vertrauensvoll müssen deutsche Städte miteinander umgehen? Über diese Fragen hat am vergangenen Montag das Landgericht Augsburg entschieden. Vordergründig ging es dabei um die Erstattung von über 150.000 Euro Personalkosten, die die Hohenstaufenstadt von der Fuggerstadt ersetzt bekommen wollte. Dahinter stehen aber die Fragen nach den besonderen Vertrauensverhältnissen zwischen den Kommunen in Deutschland und zwischen dem öffentlichen Dienstherrn und seinen Beamten. Deshalb wird die Stadt Göppingen die Begründung der am Montag ausgesprochenen Klageabweisung sehr genau prüfen – und gegebenenfalls Berufung einlegen. Denn die Hohenstaufenstadt bleibe bei ihrer Auffassung, dass das Vertrauen in das Handeln der Städte ebenso geschützt werden müsse wie das Vertrauen in das besondere Beamtenverhältnis, führte Oberbürgermeister Guido Till in einer ersten Stellungnahme aus. Beide Aspekte seien vom Gericht, dem ersten Eindruck zufolge, nicht ausreichend gewürdigt worden.

Zum Hintergrund: Am 1. März 2015 trat der vom Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählte hauptamtliche Feuerwehr-Kommandant seinen Dienst in der Hohenstaufenstadt an. Dieser war vorher als Feuerwehr-Beamter bei der Stadt Augsburg beschäftigt. Doch obwohl die Stadt Augsburg bereits am 30. Oktober 2014 umfangreiche Unterlagen vorliegen hatte, die später zur Verurteilung des Beamten führten, wurde weder rechtzeitig Strafanzeige erstattet noch wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Erst im März 2015, nach Dienstantritt in Göppingen, stellte die Stadt Augsburg eine Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Mitarbeiter. Die Stadt Göppingen warf der Stadt Augsburg nun vor, dass sie es sowohl unterlassen hatte, ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einzuleiten, als auch die Stadt Göppingen zu informieren. Gemäß Art. 19 Abs. 1 Bayrisches Disziplinargesetz ist ein Disziplinarverfahren einzuleiten, wenn der Verdacht eines Dienstvergehens besteht – und dieses war spätestens am 30. Oktober 2014 der Fall. Gegen diese Pflicht habe die Stadt Augsburg verstoßen. Diese Vorschrift sei aber elementar, um das besondere Vertrauensverhältnis der Öffentlichkeit – und dazu zähle auch die Stadt Göppingen – gegenüber einem Beamten zu schützen. Beamte werden vom öffentlichen Dienstherrn (Bund, Land oder Kommune) alimentiert und genießen dienstrechtlich eine Sonderposition. Dies ist mit einem besonderen Vertrauensverhältnis des Beamten gegenüber seinem Dienstherrn verbunden. Dieses Vertrauensverhältnis hatte der betreffende Beamte in Augsburg missbraucht, ohne dass das vom Gesetz geforderte Disziplinarverfahren durch die Stadt Augsburg eingeleitet wurde. Die Stadt Göppingen wirft der Stadt Augsburg daher die Nichteinleitung des Disziplinarverfahrens und die Missachtung der Informationspflicht zwischen Kommunen vor. Beides seien Amtspflichten der Stadt Augsburg.

Für den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till ist es nach wie vor nicht nachvollziehbar, dass sein Augsburger Kollege jegliche Information gegenüber der Hohenstaufenstadt unterlassen hat. Dies sei, so OB Till, kein politisch korrekter Umgang zweier Städte untereinander. Und aus der, in der Augsburger Stadtzeitung online zitierten, Äußerung der Gerichtssprecherin könne er auch nicht erkennen, dass die Stadt Augsburg vom Gericht von ihrem Fehlverhalten freigesprochen worden sei.
15.1.20

 

 

"Der Bund ist nicht die Sparbüchse der Nation“ 

Kreis Göppingen. Vor dem Hintergrund der Überschüsse in Milliardenhöhe im Bundeshaushalt fordert der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) eine deutliche Steuersenkung. „Der Bund ist nicht die Sparbüchse der Nation“, so Lothar Lehner (Geislingen) und spricht sich für eine spürbare Entlastung der Mittelschicht aus.  In Berlin stapelt der Finanzminister die Milliarden. Lothar Lehner zählt da nicht nur die jetzt bekannt gewordenen Überschüsse im Bundeshaushalt, sondern auch die Sondervermögen und die brachliegenden Investitionsmittel zusammen. 60 Milliarden Euro habe der Bund da aufgetürmt. „Das hat zusammen genommen das Potenzial für eine deutliche Steuersenkung“, so der BVMW-Kreisvorsitzende. Das Geld müsse an die Steuerzahler zurückgegeben werden. Nur so lasse sich die Statik des Bundeshaushalts wieder festigen. 
„Da diese Gelder nicht abgerufen werden, müssen die Politiker mit einer Steuersenkung den wichtigen Schritt zur Stärkung der Binnenkonjunktur endlich wagen und dem Standort Deutschland durch die Streichung des Solidaritätszuschlags und einer Körperschaftssteuersenkung einen steuerpolitischen Impuls geben,“ erklärt Lehner. Gedanken über Abgabenerhöhungen seien dagegen abwegig. „Die blutleere Konjunktur kann den Impuls derzeit dringend gebrauchen. Der Mittelstand hat seit den Krisenjahren seinen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft mit massivem Beschäftigungsaufbau geleistet. Nun ist die Politik am Zug“, betont der BVMW-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung. 
15.1.20

 

 

Radweg zwischen Esslingen und Ostfildern

Esslingen/Ostfildern. Die Städte Esslingen und Ostfildern bauen gemeinsam einen Radweg entlang der Hohenheimer und Breslauer Straße. Im vergangenen Jahr geplant, beginnen nun am 20. Januar  in Ostfildern die Bauarbeiten. Voraussichtlich wird Ende März 2020 die Gemarkung Esslingen erreicht. Nahtlos geht dann der Ausbau auf Esslinger Gemarkung weiter voran, sodass mit einer Fertigstellung Anfang Juli zu rechnen ist.  Die Gesamtkosten für den Radweg belaufen sich auf ca. 800.000 Euro. Der Esslinger Anteil beläuft sich auf 357.000 Euro. Die Stadt erhält vom Regierungspräsidium einen Zuschuss in Höhe von ca. 84.000 Euro. Der Anteil Ostfilderns ist etwas höher, weil dort Gabionen zur Hangsicherung benötigt werden.

Die neue Radwegverbindung von der Kreuzung Hohenheimer Straße/Champagnestraße in Richtung Ostfildern-Nellingen schließt eine weitere Lücke im Radnetz der Stadt Esslingen. Der Radverkehr wird bergaufwärts auf einem separaten Radfahrstreifen parallel zum Kfz-Verkehr auf der Hohenheimer Straße bis auf Höhe Gebäude 146 geführt. Danach verläuft er als kombinierter Geh- und Radweg die Breslauer Straße entlang in Richtung Ostfildern bis zur Parksiedlung. Bergabwärts in Richtung Esslingen tun sich die Radfahrer leichter, im Verkehr mitzuschwimmen. Hier werden die Radfahrer anfangs auf einem Schutzstreifen geführt, später dann auf die Fahrbahn geleitet. Für Linksabbieger in Richtung Weil wird eine Mittelinsel eingerichtet, die ein sicheres Abbiegen ermöglicht.
15.1.20

 

 

E-Auto von VW entsteht auf Schuler-Pressen

Einige Teile des neuen Elektro-Autos von VW werden auf Schuler-Pressen aus Göppingen geformt. Foto: Schuler AG

Göppingen/Klášterec.  Viele Teile für das neue Elektro-Auto ID.3 von Volkswagen haben ihren Ursprung auf Schuler-Pressen. Der Zulieferer Snop produziert A-Säulen und Schweller auf der Formhärte-Anlage an seinem Standort im tschechischen Klášterec südlich von Zwickau, wo der ID.3 vom Band läuft. Die Außenhautteile für den ID.3 entstehen ebenfalls auf Anlagen von Schuler – unter anderem auf einer Pressenlinie, die Schuler ab dem Frühjahr bei Volkswagen im Werk Zwickau installieren wird.

Die Formhärte-Linie ging im Sommer vergangenen Jahres in Betrieb. Es handelt sich um eine 1200 Tonnen starke Formhärtepresse einschließlich Platinenlader, Ofen zur Erwärmung der Platinen auf 930 Grad Celsius, Drei-Achs-Twin-Feeder für ihren raschen Transport und Werkzeugen zum Umformen und Kühlen der Teile. Als Generalunternehmer bietet Schuler schlüsselfertige Anlagen einschließlich aller notwendigen Komponenten. Die von Schuler entwickelte Technologie PCH („Pressure Controlled Hardening“) ermöglicht dabei die optimale Verteilung des Anpressdrucks, was für eine kurze Zykluszeit von bis zu acht Sekunden und leichte sowie hochfeste Bauteile sorgt.

Der ID.3 basiert auf dem von Volkswagen entwickelten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB). Das 107 kW starke und 160 Stundenkilometer schnelle Sondermodell ID.3 1ST, das ab Sommer 2020 ausgeliefert wird, hat eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern. Darüber hinaus wird es jeweils ein Modell mit 330 und 550 Kilometern Reichweite geben.
15.1.20

 

 

Einhorntunnel wird gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gmünder B29-Einhorn-Tunnel muss in der Nacht von Donnerstag, 23. Januar ab 19.30 Uhr bis Freitag, 24. Januar, längstens 5.30 Uhr,  für den Verkehr voll gesperrt werden. Grund dafür sind Wartungsarbeiten an den Sicherheitstechnischen Anlagen im Tunnel. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
15.1.20

 

 

Straßdorfer Ortsdurchfahrt erschwert

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Zuge des Neubaus der Ortsmitte Straßdorf, finden in der Einhornstraße ab Mittwoch, 22. Januar Bauarbeiten im Fahrbahn- sowie Gehwegbereich statt. Durch diese Bauarbeiten kann es zu einer Fahrbahnverengung und Verkehrsbehinderungen kommen. Die Dauer der Arbeiten hängt von der Witterung ab, vorgesehen sind zwei Arbeitswochen.
15.1.20

 

 

Schon über 140 000 Messebesucher

Der 140 000. Besucher auf der CMT wurde am Mittwoch geehrt. Richard Hilble und seine Frai Irina (Mitte) erhielten Blumen und einen Gutschein für die Wasserwelt Rulantica. Foto: CMT

Stuttgart. Richard Hilble und seine Frau Irina kennen die Strecke von Markdorf nach Stuttgart sehr gut: die A8, das Bosch-Parkhaus, den Flughafen. Aber auf das angrenzende Stuttgarter Messegelände hatten sie es bislang noch nicht geschafft. Bis jetzt. Premierenbesuch bei der CMT - und das gleich mit dem großen Aufschlag und einem guten Grund: Das Ehepaar Hilble wurde am Mittwoch als 140 000. Besucher auf der Stuttgarter Urlaubsmesse begrüßt. Messe-Geschäftsführer Roland Bleinroth und Guido von Vacano, Mitglied der Messe-Geschäftsleitung, hatten nicht nur einen bunten Blumenstrauß im Gepäck, sondern auch einen überdimensionalen Gutschein für die neue Wasserwelt Rulantica, die im vergangenen November als jüngste Attraktion im Europa-Park eröffnet wurde. Maria Engemann, beim Europa-Park Managerin für Messen, Marketing & Vertrieb, überreichte dem Gewinner-Paar den Rulantica-Gutschein für vier Gäste einschließlich zwei Übernachtungen in einem der zahlreichen Hotels auf dem Gelände des weltweit besten Vergnügungsparks.
15.1.20

 

 

Beim Abbiegen Motorrad übersehen

Göppingen. Schwere Verletzungen erlitt am Mittwoch ein 17-Jähriger bei einem Unfall in Göppingen. Laut Polizeiangaben war gegen 7.45 Uhr eine 18-Jährige von Faurndau in Richtung Jebenhausen unterwegs. Sie bog mit ihrem Wagen nach links in Richtung Schulzentrum ab. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Jugendlichen auf einem Leichtkraftrad. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen und der 17-Jährige stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden beträgt rund 10.000 Euro.
15.1.20

 

 

Dieb beklaut Seniorin

Kuchen. Die Geldbörse einer Frau stahl am Mittwoch in Kuchen ein Unbekannter. Die Seniorin war laut Polizeiangaben gegen 11.15 Uhr in einem Geschäft in der Hauptstraße. Im Einkaufswagen hatte sie eine Tüte, in der sie ihre Geldbörse aufbewahrt hatte. Der Dieb griff in einem unbemerkten Moment zu und klaute die Geldbörse. In der waren persönliche Dokumente und Geld. Die Polizei (Tel. 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.
15.1.20

 

 

Fabschmierereien am Brückenpfeiler

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstag wurde gegen 14 Uhr auf der Stuttgarter Straße am Brückenpfeiler der Eutighofer Straße mit rot, orange, weiß und schwarzer Farbe mehrere Schriftzüge aufgesprüht und ein Schaden von ca. 3000 Euro verursacht. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
15.1.20

 

 

Vorfahrt missachtet

Heubach. An der Kreuzung Paradiesstraße/Götzenbachstraße in Heubach missachtete am Mittwochmittag ein 50-jähriger Autofahrer die Vorfahrt einer 21-jährigen Autolenkerin. Bei dem Unfall, der sich gegen 13 Uhr ereignete, entstand rund 4500 Euro Schaden.
15.1.20

 

 

Zwei Fahrzeuge zerkratzt

Waldstetten. Im Schwarzhornweg wurden am Samstag zwischen 8 Uhr und 13 Uhr ein VW sowie ein Hyundai an den Heckklappen zerkratzt. Es entstanden einige hundert Euro Schaden. Hinweise auf den Verursacher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter Telefon 07171/42454 entgegen.
15.1.20

 

 

Flucht vor Polizeikontrolle

Schwäbisch Gmünd. Ein 19-jähriger Fahrer eines Motorrollers sollte am Dienstag in der Heidenheimer Straße in Schwäbisch Gmünd von der Polizei kontrolliert werden. Jedoch anstatt anzuhalten beschleunigte der junge Mann und flüchtete rücksichtslos teils über die Gehwege, teils in Schlangenlinien bis zur Rheinstraße. Von dort aus rannte er in den Dreisamweg, wo er schließlich eingeholt und dingfest gemacht werden konnte. Sein Roller war nicht versichert, außerdem besitzt der 19-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnis. Der Mann stand augenscheinlich unter Drogeneinfluss und führte auch eine geringe Menge Haschisch bei sich. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem war er aufgrund diverser Sachbeschädigungsdelikte zur Festnahme ausgeschrieben, weshalb er schließlich in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
15.1.20

 

Frau durch Schüsse lebensgefährlich verletzt

Ebersbach. Am Montagabend kam es in Ebersbach bei einem polizeilichen Einsatz wegen einer Suizidandrohung zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem eine 38-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Die Frau, die wegen einer psychischen Auffälligkeit zurückliegend bereits in psychiatrischer Behandlung gewesen war, hatte gegen 21.45 Uhr selbst über Notruf beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ulm angerufen und Suizid angekündigt. Der unverzüglich zum Wohnort der Anruferin entsandten Streifenwagenbesatzung gelang es, über die geschlossene Wohnungstür Kontakt mit der Frau aufzunehmen, wobei diese an ihren Suizidabsichten festhielt, die Tür aber nicht öffnete. Während die alarmierte Feuerwehr mit der Notöffnung der Tür begann, öffnete die mit einem Küchenmesser bewaffnete 38-Jährige unvermittelt die Wohnungstür. Aufforderungen, das Messer wegzulegen, folgte sie nicht. Als sie mit der über 20 Zentimeter langen, nach vorne gerichteten Klinge zielgerichtet auf die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zuging, machten die eingesetzten Polizeibeamten von der Schusswaffe Gebrauch. Die 38-Jährige erlitt dabei Schussverletzungen und wird in einem Krankenhaus stationär behandelt. Nach derzeitigem Stand besteht Lebensgefahr. Eine Mitarbeiterin des im Einsatz befindlichen Rettungsdienstes musste wegen eines so genannten Knalltraumas medizinisch versorgt werden. Um jeden Anschein einer Befangenheit von Anfang an zu vermeiden, übernahm die Kriminalpolizeidirektion Esslingen die weiteren Ermittlungen. (ak)
14.1.20

 

 

Mann von Hunden attackiert

Geislingen. Am Montag gingen mehrere Hunde bei Weiler auf einen 60-Jährigen los. Der 60-Jährige lief im Bereich Weiler an einem Waldrand entlang.  Gegen 12.30 Uhr sah der Mann zwei größere freilaufende Hunde am Waldrand. Er suchte nach der Hundebesitzerin. Die befand sich in größerer Entfernung hinter den beiden Hunden und hatte noch zehn bis 15 weitere Hunde bei sich. Als die Hunde den Mann erblickten, rannten sie zu ihm hin und umstellten ihn. Auf die 59-jährige Hundehalterin reagierten sie nicht mehr. Sie versuchten wohl auch den Mann zu attackieren. Der konnte die Hunde größtenteils abwehren. Dennoch verletzte ihn ein Hund leicht. Das Polizeirevier Geislingen hat nun die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 59-Jährige aufgenommen.
14.1.20

 

 

Zeitschriftendiebe gestellt

Eislingen/Salach. Eine Polizeistreife stellte am Dienstag zwei flüchtige Zeitschriftendiebe in Salach. Die befanden  sich gegen 0.30 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße in Eislingen. Dort stand ein voller Karton. Auf dem Karton war das Label einer Zigarettenmarke aufgedruckt. Vermutlich in der Annahme, dass sich Zigaretten im Karton befinden, packten die beiden 19-Jährigen den Karton in ihr Auto und fuhren davon. Tatsächlich befanden sich nicht mehr aktuelle Zeitschriften im Karton. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und verfolgte die Täter. Er informierte die Polizei. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach den Männern. In Salach stoppte die Polizei die Heranwachsenden. Im Auto hatten sie noch ihre Beute. Die jungen Männer sehen nun einer Anzeige wegen Diebstahl entgegen.
14.1.20

 

 

Gesuchter will Auto anzünden

Geislingen. Ohne Erfolg versuchte ein 29-Jähriger am Dienstag in Geislingen, ein Auto in Brand zu setzen. In der Eberhardstraße stand ein BMW. Kurz vor 1.30 Uhr versuchte ein 29-Jähriger das Auto in Brand zu setzen. Er hebelte den Tankdeckel auf und zündete das Benzin am Tankeinfüllstutzen an. Das Feuer erlosch wieder. Danach verschwand der Mann. Ein Zeuge sah die Tat,  filmte den Vorfall und ging zur Polizei. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach dem zunächst unbekannten Mann. Kurz vor 4.30 Uhr sah eine Polizeistreife einem Mann aus dem Stadtpark laufen. Zu dem passte die Personenbeschreibung. Die Beamten wollten den 29-Jährigen kontrollieren, der jedoch floh, stürzte  und sich dabei leicht verletzte. Gegen die Festnahme durch die Polizisten  wehrte er sich und schlug nach den Polizisten. Bei einer weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war.
14.1.20

 

 

Richtige Ventilation im Ernstfall wichtig

Die neuen Großlüfter wurden vor dem Tagesseminar des Kreisfeuerwehrerbandes von Landrat Edgar Wolff (3.v.r.) in Dienst gestellt. Foto: Kreisfeuerwehrverband Göppingen

Kreis Göppingen. Der Kreisfeuerwehrverband Göppingen hatte zum  Tagesseminar „Belüften von Einsatzstellen” in die Stadthalle Eislingen eingeladen. Vor Beginn des Seminars stellte Landrat Wolff die im vergangenen Jahr beschafften Großlüfter für den landkreisweiten Einsatz in Dienst.  In die komplexe Thematik der Ventilation bei den verschiedensten Brandszenarien führte Kreisbrandmeister Prof. Michael Reick ein und gestaltete den Vormittag der Veranstaltung. Neben der Bedeutung der Ventilation und den Auswirkungen auf den Brandverlauf verwies Reick insbesondere auf die verschiedenen Arten der Ventilation und die Grundlagen der Brandlehre. Aber auch die im Vergleich zu früheren Zeiten veränderten Brandlasten - insbesondere durch die vermehrte Verwendung von Kunststoffen - und somit das geänderte Brandverhalten in Wohnbereichen wurden ausführlich thematisiert. Nicht nur bei der Menschenrettung und bei der Brandbekämpfung sind diese Erkenntnisse entscheidend, sondern auch beim Eigenschutz der Einsatzkräfte.

Am Nachmittag referierte Fabian Müller von der Berufsfeuerwehr Stuttgart (Leiter der Integrierten Leitstelle Stuttgart und ehemaliger Ausbilder der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal) über die einsatztaktischen Grundsätze bei der Ventilation und dem damit verbundenen Vorgehen der Einsatzkräfte bei Brandeinsätzen. Im Anschluss stellte Dietmar Kuhn - Ausbilder der Feuerwehren in Luxemburg – das Verhalten und Vorgehen bei besonderen Einsatzobjekten, wie beispielsweise Straßentunneln und Tiefgaragen, vor.

Die von der Gemeinde Bad Boll, der Stadt Geislingen und der Stadt Göppingen im vergangenen Jahr beschafften Großlüfter wurden von Landrat Wolff bereits vor der Veranstaltung in Dienst gestellt. Durch die Stationierung bei den jeweiligen Feuerwehren ist ein schneller kreisweiter Einsatz sichergestellt. In den vergangenen Monaten wurden die Mannschaft und die Führungskräfte der drei Wehren bereits umfangreich an den Gerätschaften ausgebildet, so dass diese ab sofort allen Städten und Gemeinden im Rahmen der Überlandhilfe zur Verfügung stehen.  Neben den Zuwendungen des Landes beteiligte sich der Landkreis an den Beschaffungskosten mit rund 15.000 Euro je Großlüfter.
14.1.20

 

 

Messebesucher zeigen Interesse an Löwentrails

Am CMT-Stand des Landkreises Göppingen: Bürgermeister Riebort, Bürgermeister Tritschler, Annika Kowatzki (Wiesensteig), Maskottchen Alberich, Minister Guido Wolf, Sabine Gorol (Bad Boll), Waltraud Gromer (Bad Ditzenbach), Holger Bäuerle, Thomas Straub (Bad Überkingen), Isabell Noether. Foto: Landramtsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Gefragt sind  auf der CMT die Aktivangebote am Stand des Landkreises Göppingen und der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf rund um die neuen Löwentrails, die Löwenpfade und den Albtraufgänger. Die Städte Geislingen und Wiesensteig informieren zusätzlich über ihre Kultur- und Einkaufsangebote. Bad Boll, Bad Ditzenbach und Bad Überkingen zeigen den Besuchern die Vielfalt ihrer Kurangebote auf. Neben vielen Bürgermeistern aus dem Kreis besuchte auch Tourismus-Minister Guido Wolf bei seinem Messerundgang den Stadt.
14.1.20

 

 

Neue Sprecher der Chefärzte

Professor Dr. Martin Bommer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin, ist neuer Ärztlicher Direktor der Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Tobias Fröhner

Kreis Göppingen. Die Chefärzte der beiden Standorte der Alb-Fils-Kliniken, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, sind in der Klinikleitung durch ein ärztliches Direktorium vertreten. Dieses besteht aus dem Ärztlichen Direktor und seinen beiden Stellvertretern. Das neu formierte ärztliche Direktorium wurde nun bestätigt. Es besteht aus Professor Dr. Martin Bommer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektiologie und Palliativmedizin, als Ärztlicher Direktor sowie aus Professor Dr. Matthias Fischer von der standortübergreifenden Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie und Dr. Matthias Hahn von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Helfensteinklinik als seine Stellvertreter.  Als Sprecher der Chefärzte und Ärztlicher Direktor folgt Professor Bommer auf Professor Dr. Andreas Schuler, Chefarzt der Medizinischen Klinik der Helfensteinklinik. Er war seit 2006 Ärztlicher Direktor der Helfensteinklinik, seit 2014 dann der Alb-Fils-Kliniken. „Wir danken Herrn Professor Schuler, der diese Position des Ärztlichen Direktors die vergangenen 14 Jahre mit sehr viel Leidenschaft, Einsatz und Kreativität ausgefüllt hat, ganz herzlich für seine intensive Arbeit“, betonte Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken. Die Chefärzte wählen den Ärztlichen Direktor sowie seine beiden Stellvertreter aus ihren Reihen. Das von diesen gebildete ärztliche Direktorium vertritt die Interessen der Chefärzte in der Klinikleitung und berät die Geschäftsführung in medizinischen Themen.
14.1.20

 

 

Alb-Card, Mountainbike und Hölderlin

Stuttgart. Die neue „Alb-Card“ ermöglicht Übernachtungsgästen auf der Schwäbischen Alb  ab 1. April die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn sowie freien Eintritt zu zahlreichen Attraktionen der Region. Ferner warten 2020 kulturelle und sportliche Highlights auf die Besucher: In Albstadt steigt die spektakuläre Mountainbike-WM, Tübingen und Nürtingen feiern den 250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin mit Theater am Neckarufer und einem Auftritt des Entertainers Harald Schmidt. Auf der CMT stellte der Verband Schwäbische Alb Tourismus (SAT) die neuen Angebote der Öffentlichkeit vor.
Mit gut fünf Millionen hat auch in den ersten zehn Monaten 2019 die Zahl der Übernachtungen auf der Schwäbischen Alb einen neuen Allzeitrekord erreicht. Ein steter Trend nach oben, der sich in den kommenden Jahren vermutlich verstärken wird. Denn ab 1. April 2020 gibt es für die Gäste in rund 110 Übernachtungsbetrieben eine Neuerung, die in dieser Form einmalig ist: Wer in den beteiligten Häusern bucht, kann den gesamten öffentlichen Nahverkehr auf der Schwäbischen Alb zum Nulltarif nutzen sowie über 80 Sehenswürdigkeiten kostenlos besuchen – und das bereits ab der ersten Übernachtung. Möglich wird dies durch die so genannte „Alb-Card“, eine digitale Gästekarte, bei der eine Vielzahl von Leistungspartnern an einem Strang zieht. Acht Verkehrsverbünde sind daran beteiligt sowie fast sämtliche Top-Attraktionen auf der Schwäbischen Alb: Mit der „Alb-Card“ genießen die Urlauber etwa freien Eintritt zur Burg Hohenzollern und dem Limes Museum. Sie können sich kostenlos in den Thermen von Bad Urach und Beuren verwöhnen lassen, einen Kletterpark besuchen und die mittelalterlichen Bauarbeiten im Klosterpark Campus Galli mitverfolgen.

Hölderlins Geburtstag und Harald Schmidt gratuliert

Der Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) war ein Idealist. Er träumte von einer Welt, in der Mensch und Schöpfung im Einklang leben, und berührte damit Themen, die heute aktueller denn je sind. In diesem Jahr feiert er seinen 250. Geburtstag, zwei seiner wichtigsten Lebensstationen, Tübingen und Nürtingen, liegen am Fuße der Schwäbischen Alb. Dort wird Hölderlin mit einem Themenjahr ausführlich gedacht: Das Regional-Theater Lindenhof bringt ihn an beiden Orten auf die Bühne, in Tübingen ganz romantisch auf der Neckarinsel, in Nürtingen stimmungsvoll in der Kreuzkirche.

In Nürtingen, wo Hölderlin aufwuchs, gibt ihm ein ganz besonderer Gratulant die Ehre: Der bekannte TV-Entertainer Harald Schmidt, selbst ein Kind Nürtingens, wird im Rahmen einer Orgelandacht in der Pfarrkirche St. Johannes am 24. Oktober Texte des Dichters live lesen. Eine Fotowanderausstellung wiederum illustriert die Lebensstationen Hölderlins, wobei das prominenteste Motiv, der Hölderlin-Turm in Tübingen, 2020 in neuem Glanz erstrahlt: Nach einer umfassenden Sanierung wird die dortige Dauerausstellung im Februar wiedereröffnet, mit biografischen und poetischen Stationen, die sein Leben auf sinnliche Art und Weise erfahrbar machen.

Eine kleine feine Reise in die Vergangenheit ist auch das neue Märklineum am Stammsitz der Firma in Göppingen. Die bekannteste aller Modelleisenbahnmarken wird ab Ende Mai 2020 in einem neuen interaktiven Museum präsentiert. Dort kann man der Geschichte von Märklin auf die Spur kommen und in einem Store einkaufen, der wie ein Lokschuppen aussieht. Und natürlich gibt es auch eine große Modellbahnanlage, in der die Züge durch eine malerische Miniatur-Welt rollen. Das Dorfleben von einst lässt sich auch im Freilichtmuseum Beuren auf ganz besondere Art und Weise erfahren. Auf alte Obst- und Getreidesorten ist man dort spezialisiert. Museumsgäste erfahren im neuen Erlebnis-Genuss-Zentrum wie die Zwiebel „Stuttgarter Riese“, die Stangenbohne „Neckarkönigin“ oder der Schwäbische „Dickkopf-Landweizen“ wachsen und gedeihen.

2020 – das Bike-Jahr auf der Schwäbischen Alb

Die Schwäbische Alb ist ein Paradies für Mountainbiker: Spektakuläre Wege in einer spektakulären Landschaft, das lockt auch die Könner und sportlich Ambitionierten an. Als Austragungsort des UCI Mountainbike World Cup hat sich Albstadt in den vergangenen Jahren bereits einen Namen in der MTB-Szene gemacht. Nun werden im schwäbischen MTB-Mekka erstmals auch die Weltmeisterschaften ausgetragen: Vom 25. bis 28. Juni messen sich die weltbesten Cross-Country-Spezialisten am Albtrauf, vier Wochen vor den Olympischen Spielen in Tokio. Es ist erst die zweite WM auf deutschem Boden und die erste für E-Mountainbiker, die in Europa stattfindet. Die WM ist für Zuschauer ein unvergessliches Ereignis: So viele Könner auf einem Fleck trifft man nur selten. Die Fans können sich auf faszinierenden Sport, einen Mix aus steilen Kletterpartien und rasanten Abfahrten, auf Zweikämpfe sowie kleine und größere Dramen freuen, die sie hautnah erleben können.

Etwas entspannter geht es hingegen auf dem Alb-Crossing zu. Die Mountainbike-Tour führt 370 Kilometer am Albtrauf entlang, durch eine traumhafte Naturlandschaft voller spektakulärer Aussichtspunkte.  Der neue Weg ist eigentlich ein alter, hieß früher Bike-Crossing und geriet ein wenig in Vergessenheit. Nun geht er mit einer zum Teil neuen Routenführung und verbesserten Beschilderung wieder an den Start – auch weil die naturnahe Streckenführung, das technisch einfache Wegprofil und die Erlebnisfülle für die wachsende Zahl von Gravel-Bikern und E-Mountainbikern ideal ist.

Technisch recht einfach sind auch die neuen Löwentrails im Landkreis Göppingen: Die drei MTB-Rundtouren rund um die malerischen Berge von Göppingen sind daher ideal für Einsteiger und E-Mountainbiker. Sie führen durch reizvolle Landschaften und zu grandiosen Aussichtspunkten am Albtrauf.   Damit „der Saft“ nicht ausgeht, gibt es auf der Schwäbischen Alb ein wachsendes Netz so genannter „Charger Cubes“, containerartigen Würfeln zum schnellen und unkomplizierten Aufladen von E-Bikes. 13 „Charger Cubes“ sind bereits installiert, bis Ende 2021 sollen es 55 Stationen werden. Drei weitere Radwege komplettieren die neuen Bike-Highlights der Schwäbischen Alb. Das ist zum einen der 75 Kilometer lange „Eiszeittäler“, eine Radroute, die das Achtal mit dem Lonetal verbindet und damit das Unesco-Welterbe „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst“ für Radler erfahrbar macht.  Auf 112 Kilometern Strecke verbindet die Berg Bier Tour das Große Lautertal mit der Donau, dabei steht natürlich auch die Einkehr bei der namensgebenden Brauerei mit auf dem Programm.
14.1.20

 

 

Ein starkes Zeichen für Europa

Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár feiern 2021 das 30-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft: OB Richard Arnold empfing jetzt eine Deleation aus der ungarischen Partnerstadt. Foto: Statd Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Städte Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár feiern 2021 das 30-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. „Diese Partnerschaft ist keine Selbstverständlichkeit“, verkündet Oberbürgermeister Richard Arnold beim Empfang der Delegation im Barockzimmer unter Beisein des Gemeinderates, vor allem die Lebendigkeit und der rege Austausch zeichnen diese Städtepartnerschaft aus. So war der ungarische Oberbürgermeister Dr. András Cser-Palkovics bereits zum vierten Mal zu Gast in Schwäbisch Gmünd und betonte bei seinem Besuch, dass er sich stets freue, in diese wunderschöne Stadt zu kommen und gute Freunde wiederzusehen.
Als hätten die Staufer schon geahnt, dass eine solche tiefe Freundschaft beider Städte entstehen würde, kreuzten sich bereits im Jahr 1189 die Wege des Staufers Friedrich I. (Barbarossa) und dem ungarischen König Béla III. Diese Begegnung und der anstehende Geburtstag der Städtepartnerschaft im nächsten Jahr sind Grund genug für den ungarischen Regisseur János Matuz ein Theaterstück zu schreiben, das all die Geheimnisse und Intrigen dieses geschichtswürdigen Treffens lüften soll. Aus diesem Grund besichtigte die Delegation auch gleich das Congress-Centrum Stadtgarten. Hier war der Regisseur vollen Lobes und stellte fest, dass das CCS alle Anforderungen an ein modernes Theaterstück erfüllen kann. Auch der große Fundus an Kostümen der staufischen Gewandmeister wurde unter großer Bewunderung begutachtet. Das Einkleiden der Schauspieler für dieses gemeinsame Stück sei sicherlich kein Problem resümierten János Matuz und Gundi Mertens.
Bei dem Besuch wurde nicht nur ein Blick in die Vergangenheit geworfen, sondern auch ein Blick auf die zukünftige Zusammenarbeit der Partnerstädte. „Europa wird von unten nach oben gebaut, erst kommen die Kommunen, dann die Länder und dann die Nationalstaaten“, sagt Oberbürgermeister Richard Arnold in diesem Zusammenhang. Weitere Gemeinsamkeiten der Partnerstädte sind auch die Herausforderungen der heutigen Zeit wie Umwelt, Verkehr und Migration. Dies mache den Austausch der Partnerstädte umso wichtiger, ganz im Sinne des „Voneinander-Lernens“. Oberbürgermeister Dr. Cser-Palkovics betonte wie viele neue Eindrücke er bei seinem Besuch gewinnen konnte. Das ereignisreiche Programm umfasste Besichtigungen des „in: it co-working labs“, des Berufsschulzentrums und des neuen Traumpalastes in Schwäbisch Gmünd.
14.1.20

 

 

Baubetriebsamt ändert die Beschilderung

Schwäbisch Gmünd (sv). Im neuen Jahr schreitet die Umsetzung des Parkraumkonzepts voran. Derzeit ist das Baubetriebsamt dabei, die Beschilderung in der Paradiesstraße zu ändern. Im nächsten Schritt wird das Konzept in der Sebaldstraße, dem Sebaldplatz und dem näheren Umfeld umgesetzt. Im Rahmen des Parkraumkonzepts werden Kurzzeitparkplätze als Haltverbotszonen ausgewiesen, in denen das Parken mit entsprechendem Parkschein in gekennzeichneten Flächen erlaubt ist. Bisher gemischt genutzte Parkplätze werden entweder zu reinen Bewohnerparkplätzen oder zu reinen Kurzzeitparkplätzen. Dies trägt zur Minderung des Parkplatzsuchverkehrs bei.
14.1.20

 

 

Balken schlägt durch Scheibe

Wendlingen. Bei einem Unfall am Dienstag bei Wendlingen ist auf der A8 ein Fahrer schwer verletzt worden.  Der 24-Jährige fuhr mit seinem Kastenwagen auf der rechten Spur der A8 in Richtung Karlsruhe. Bei Wendlingen stockte sich gegen 7 Uhr der Verkehr. Das bemerkte der junge Fahrer zu spät. Er fuhr auf ein Auto mit Anhänger auf. Auf dem Anhänger ragte ein Holzbalken nach hinten hinaus. Der schlug durch die Windschutzscheibe und traf den 24-Jährigen am Kopf. Der junge Mann erlitt schwere Verletzungen. Der Aufprall war so heftig, dass die Kupplung am vorderen Auto abgerissen wurde. Der Anhänger schleuderte deshalb auf die linke Spur.  Deshalb musste bis gegen 8 Uhr die Autobahn vollständig gesperrt werden. Das führte zu einem kilometerlangen Stau. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Wie die Polizei weiter berichtet, entstand an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 30.000 Euro. Bis zur Bergung der Fahrzeuge und dem Ende der Unfallaufnahme kurz vor 10 Uhr war die Autobahn teilweise gesperrt.
14.1.20

 

 

Pkw zerkratzt

Lorch. Mit einem spitzen Gegenstand zerkratzte ein Unbekannter alle Fahrzeugseiten eines grauen Pkw Mazda CX 5, der zwischen Montag, 18.30 Uhr und Dienstagmittag 12 Uhr, in der Göppinger Straße abgestellt war. Der angerichtete Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
14.1.20

 

 

Jugendliche mit Spielzeugwaffen im Zug

Schorndorf. Ein Zeuge teilte am Montagnachmittag der Polizei mit, dass sich in der Regionalbahn mehrere Jugendliche befinden, die mit einer Waffe hantieren würden. Eine Streife des Polizeireviers Schorndorf traf kurze Zeit später in der Bahnhofsunterführung sechs Personen an, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Bei den sechs jungen Männern wurden mehrere Spielzeugpistolen aufgefunden, welche sie bereitwillig an die Polizei aushändigten. Aufgrund des Polizeieinsatzes musste der Zug kurzzeitig angehalten werden. Zu einer Gefährdung von Personen kam es zu keiner Zeit.
14.1.20

 

 

Streit ruft Polizei auf den Plan

Schwäbisch Gmünd. Die Polizei wurde am Montag gegen 16 Uhr zu lautstarken Streitigkeiten mit Geschrei und lauten Schlägen gerufen, welches aus einer Wohnung in der Bocksgasse in Gmünd drang. Die Polizei rückte vorsorglich mit drei Besatzungen an, um zu schlichten. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein in Trennung befindliches Paar. Die Polizisten wurden von dem 26 Jahre alten Mann massiv beleidigt, was ihm eine Strafanzeige einbringt. Seine Ex verließ schließlich die Wohnung, sodass Ruhe einkehrte.
14.1.20

 

 

Teamviewer wächst stärker als erwartet

Die Teamviewer-Zentrale in der Jahnstraße in Göppingen. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Nur wenige Monate nach dem geglückten Börsenstart kann der Göppinger Softwarehersteller Teamviewer mit einer weiteren guten Nachricht für die Aktionäre aufwarten. Die in Rechnung gestellten Einnahmen kletterten  2019 um 41 Prozent auf 324,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Damit machte das Unternehmen im vergangenen Jahr bessere Geschäfte als erwartet. Das gute Ergebnis wurde in Nord- und Südamerikaerreicht, wo Teamviewer deutlich mehr Leistungen in Rechnung stellen konnte. Das Unternehmen will im Februar genauere Geschäftszahlen vorlegen.
13.1.20

 

 

„Feinkostladen der Nation“

Stuttgart. Für den anhaltenden Erfolg des Tourismus in Baden-Württemberg sei vor allem die hohe Qualität des Angebots entscheidend, sagte Tourismusminister Guido Wolf am Montag anlässlich des Tourismustages Baden-Württemberg auf der Stuttgarter CMT. Im Rahmen der Veranstaltung wolle man daher „nicht nur Zahlen präsentieren“, sondern auch Aspekten wie Nachhaltigkeit und Regionalität Rechnung tragen. Dass es gelungen sei, „einzigartige, unverwechselbare Erlebnisse“ zu schaffen, verdanke Baden-Württemberg zum einen „seiner Landschaft, die klimaschonend und ohne Flugreise zu erreichen ist“, zum anderen seiner hervorragenden Gastronomie. „Ein gutes Viertel aller deutschen Top-Restaurants liegt im Südwesten. Baden-Württemberg ist der Feinkostladen der Nation, denn gutes Essen und Trinken haben hier eine lange und stolze Tradition.“ Mit einem jährlichen Bruttoumsatzvolumen von rund 25 Milliarden Euro und über 53 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr sei der Tourismus von hoher wirtschaftlicher Bedeutung für das Land, betonte Wolf. In der Saison 2019 habe man zum neunten Mal in Folge einen Rekord verzeichnet. Deshalb nehme man bei der Tourismusförderung „richtig Geld in die Hand“: Im aktuellen Doppelhaushalt

sind zehn Millionen für das Tourismusmarketing vorgesehen, weitere zehn Millionen jährlich stellt das Tourismusinfrastrukturprogramm ab 2020 zur Verfügung. Hinzu kommen Mittel in Höhe von 20 Millionen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, die für investitionsbereite Betriebe des Gastgewerbes vorgesehen sind. Dies soll gezielt dem Rückgang der Betriebszahlen, dem gefürchteten „Gasthaussterben“, entgegenwirken. Damit investiere man „so viel wie noch nie“, so Wolf. Da 390 000 Arbeitsplätze vom Tourismus abhingen, sei dies aber „gut angelegtes Geld. Urlaub zuhause lohnt sich und nutzt auch den Einwohnern vor Ort.“ Neben naturnahen Aktiv- und Outdoor-Angeboten steht das Reiserlebnis mit Messer und Gabel im „Wilden Süden“ ganz oben in der Besuchergunst. „Die Marktforschung bestätigt, dass Essen und Trinken für viele deutsche Urlauber nicht nur schmückendes Beiwerk sind“, berichtete Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. „Für 61 Prozent stehen kulinarische Erlebnisse an erster Stelle.“ Es sei „kein Wunder, dass Baden-Württemberg hier eine hohe Kompetenz zugesprochen wird.“ Dem stimmte der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes  Baden-Württemberg, Fritz Engelhardt, gerne zu: „Mit 90 Michelin-Sternen in 77 Betrieben ist Baden-Württemberg das führende Bundesland in Sachen Spitzengastronomie.“ Daneben finde sich eine große Zahl an Gasthäusern und Restaurants, die auch ohne Stern „Gastronomie auf hohem Niveau“ pflegten – oft in Gestalt einer regional geprägten Küche, die das Genießerland Baden-Württemberg kulinarisch erlebbar mache. Als „beispielhaft“ nannte Engelhardt an dieser Stelle die erfolgreiche Gemeinschaftsinitiative „Schmeck den Süden“. „Eine Herausforderung für die Gastronomie stelle nach wie vor die Nachwuchsgewinnung und -förderung dar, sagte Martin Keppler, Hauptgeschäftsführer der IHK Nordschwarzwald. „Gastfreundschaft wird von Menschen gemacht. Frische, qualitativ hochwertige Ideen können nur auf Grundlage einer soliden Ausbildung und eines soliden Qualitätsmanagements gedeihen.“ Derzeit befinden sich mehr als 7000 junge Menschen in der Ausbildung zu einem Beruf im Gastgewerbe oder im Reiseverkehr, fast 3000 haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen. Damit sind die Zahlen – bei einem leichten Minus von 1,8 Prozent – relativ konstant geblieben. Gute Aussichten also für „Qualität Made in BaWü“.
13.1.20

 

 

Geld aus Schule gestohlen

Göppingen.  In der Nacht zum Samstag hielten sich Unbekannte in einer Göppinger Schule auf.  Laut Polizeiangaben ließen sich die Täter womöglich in dem Gebäude einschließen, um darin zu feiern. Die Polizei fand im Inneren Zigarettenkippen und angetrunkene Flaschen. Außerdem suchten die Unbekannten nach Barem. In Schreibtischen fanden sie Geld, das sie erbeuteten. Die Polizei (Tel. 07161/632360) sicherte die Spuren und hofft auf Zeugenhinweise.
13.1.20

 

 

Farbschmierereien in Unterführung

Lorch. Unbekannte haben zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen Schriftzüge mit schwarzer und weißer Farbe auf die Wände der Fußgängerunterführung sowie auf eine Glasscheibe im Wartebereich des Busbahnhofs aufgesprüht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Hinweise nimmt auch hier das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
13.1.20

 

 

In Wohnhaus eingebrochen

Schwwäbisch Gmünd. Zwischen 15 Uhr und 22 Uhr drangen am Samstag  Unbekannte in ein Wohnhaus in der Straße Oberer Garten in Gmünd ein. Im Gebäude durchsuchten die Täter mehrere Zimmer und entwendeten Bargeld, mehrere hochwertige Parfum-Fläschchen sowie eine Versace-Sonnenbrille. Der Wert des Diebesgutes wird auf rund 800 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 entgegen.
13.1.20

 

 

Bürgerstiftungswein spült 6100 Euro in die Kasse

Esslingen. Im vergangenen Jahr konnten viele Esslinger – exakt 2.445 – einen Glücksmoment erleben. Genau so viele Flaschen wurden vom Bürgerstiftungswein der Esslinger Bürgerstiftung an den Mann und an die Frau gebracht. Das macht eine Spende für die Bürgerstiftung in Höhe von 6.100 Euro, die nun durch die Weingärtner Esslingen an die Bürgerstiftung übergeben wurde.
Der Verkaufspreis des Zweigelt aus 2016/2017 und des Grauburgunder trocken Stufe 8 von 2018 lag rund 2,50 Euro über dem eigentlichen Verkaufspreis. Dieses Geld fließt nun eins zu eins der Bürgerstiftung zu. OB Dr. Jürgen Zieger kann sich vorstellen, warum der Wein so gut ankam: "Mit dem Bürgerstiftungswein kann man gleich doppelt Gutes tun. Einmal für die vielen sozialen Projekte in der Stadt und einmal für sich selbst, indem man sich einen guten Tropfen des Esslinger Weines gönnt."
Der Dank des Oberbürgermeisters und Kuratoriumsvorsitzenden der Esslinger Bürgerstiftung galt insbesondere den Weingärtnern Esslingen eG, in welchen die Stiftung einen erfahrenen, kompetenten und engagierten Partner für eine Sonderweinedition gewinnen konnte.Grund genug für die am Projekt beteiligten Partner, den Scheck über 6.100 € in einem gemeinsamen Termin offiziell dem Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums der Bürgerstiftung, Herrn Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, zu übergeben. An dem Termin der Scheckübergabe am 13. Januar 2020 nahmen der Vorstandsvorsitzende Achim Jahn und die Geschäftsführerin Ramona Fischer für die Weingärtner Esslingen eG, OBM Dr. Zieger und Wolfgang Seifried vom Stiftungskuratorium der Bürgerstiftung, wie auch Frau Regina Hemminger, teil. Sie hatte mit über 800 Flaschen den Verkauf der Weinflaschen als Getränkehändlerin ebenfalls maßgeblich unterstützt.  Mit dem Bürgerstiftungswein soll es auch in 2020 weitergehen. Die Stadt Esslingen wird ihn weiterhin als ihren Wein für Präsente, etwa für Jubiläen, führen. Der Wein ist auch bei den Weingärtnern Esslingen und Getränke Hemminger erhältlich.
13.1.20

 

 

Frisch Auf Frauen stehen im Final Four

Göppingen. Nach einem denkbar knappen 26:27-Erfolg (14:14) gegen die Neckarsulmer Sport-Union stehen die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen im Final Four. Die Zuschauer erlebten am Sonntag Abend  ein Spiel zweier ebenbürtiger Teams und Nervenkitzel pur.
13.1.20

 

 

Go-Ahead räumt Probleme auf Filstalstrecke ein

Göppingen. Nach massiven Beschwerden über ausgefallene, verspätete und überfüllte Zuge auf der Filstalstrecke hatte der Betreiber Go-Ahead die Betriebslage analysiert. „Die Anzahl der vorhandenen Sitzplätze in Regionalverkehrszügen wird vom Land Baden-Württemberg im Verkehrsvertrag für das jeweilige Eisenbahnverkehrsunternehmen festgelegt“, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Diese definierte Kapazität müsse Go-Ahead gewährleisten, bei Nichteinhaltung werden Strafzahlungen an das Land fällig. Auf der Filstalbahn sieht das Ergebnis der ersten Wochen nach Angaben von Go-Ahead folgendermaßen aus: Im Zeitraum vom 15.Dezember bis 9. Januar hat Go-Ahead in den Hauptverkehrszeiten (ca. 5 bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr) bei 40,89 Prozent der Fahrten die vom Land bestellten Sitzplatzkapazitäten exakt erfüllt, bei 40,15 Prozent der Fahrten sogar mehr als die bestellten Kapazitäten zur Verfügung gestellt – also längere Züge bereitgestellt. Lediglich in 18,96 Prozent der Fahrten wurden geringere als die bestellten Sitzplatzkapazitäten gefahren – diese Züge waren verkürzt. Bei Betrachtung der Fahrleistung über den gesamten Tag hinweg kommt Go-Ahead auf einen Anteil von 8,7 Prozent der Fahrten mit verminderter Sitzplatzkapazität, auf der Filstalbahn.
Gordon Lemke, der Technische Geschäftsleiter von Go-Ahead, erklärt, wie es zu Minderkapazitäten kommt: „Uns fehlen aktuell drei fünfteilige Flirt-Fahrzeuge, um die geforderten Kapazitäten vollumfänglich zu fahren. Wir erwarten die Lieferung unseres Fahrzeugherstellers Stadler Pankow in den kommenden Wochen.“ Verspätungen und Zugausfälle auf der Filstalbahn lassen sich laut Lemke weitestgehend auf drei Hauptursachen zurückführen: Spontane Krankmeldungen bei einer dünnen Personaldecke, die nicht kurzfristig abgedeckt werden können. Darüber hinaus treten nach wie vor Fahrzeugstörungen auf, die der Fahrzeuginstandhalter Stadler behebt. Die dritte Ursache ist die Überlastung der Filstal-Schienenstrecke. Auch Netzstörungen wie Personenunfälle, Überholungen durch vorrangige Züge und Signalstörungen führen immer wieder zu Verspätungen oder Zugausfällen.
„Uns sind die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste bewusst und wir überprüfen derzeit, ob die bestellten Kapazitäten und der Fahrplan optimiert werden müssten. Hier arbeiten wir auch eng mit dem Verkehrsministerium und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg zusammen“, so Gordon Lemke.
13.1.20

 

 

Ostalbkreis präsentiert neue Kampagne auf der CMT

Ostalbkreis/Stuttgart, Am Stand des Tourismus Ostalb in Halle 6 auf der CMT in Stuttgart stellten Landrat Klaus Pavel und Tourismusbeauftragte Ricarda Grünig am Eröffnungstag die neue Kampagne „Industrie. Kultur auf der Ostalb“ und die damit verbundene Broschüre vor.  „Manchmal muss man das Rad neu erfinden“, betonte der Landrat in Anspielung auf den Claim in der neuen Tourismus-Broschüre samt zugehöriger Online-Plattform www.industriekultur-ostalb.de, die die Schauplätze von Innovation und Erfindergeist im Ostalbkreis präsentiert. Die Idee, Industriekultur für Gäste aus nah und fern transparent und erlebbar zu machen, entsprang dem Fakt, dass auf der Ostalb die Wurzeln deutscher Industriegeschichte liegen. Hier wurden und werden schon immer die Schlüsseltechnologien der industriellen Zukunft erforscht, entwickelt und realisiert. „Spannt man den Bogen ganz weit zurück, so steht auf der Ostalb die Wiege der Industrialisierung in Deutschland“, so Pavel. „Alles begann vor rund 650 Jahren und führte über die Schwäbischen Hüttenwerke bis in die Gegenwart zum Unternehmen SHW, das auch heute noch mit innovativen Firmen und Produkten technologieführend in verschiedenen Branchen ist. In Ostwürttemberg wird der technologische Fortschritt der Welt in gewissem Maße mitbestimmt. Die hiesigen Industrieunternehmen besitzen die DNA erfolgreichen Wirtschaftens, und zwar die Fähigkeit zu Wandel, Erneuerung und Innovation. Oder ganz einfach auf schwäbisch: Auf der Ostalb sind echte Käpsele am Schaffen!“
Auf rund 75 Seiten vermittelt die Broschüre in kurzweiligen Geschichten, welch unerschöpflicher Erfindergeist im Ostalbkreis steckt, und bietet sowohl Gästen, Einheimischen als auch „Reingeschmeckten“ die Möglichkeit, diese Geistesblitze vor Ort zu erleben, auszuprobieren oder selbst in die Fußstapfen der Käpsele zu treten. Das Schaffensfeld auf der Ostalb ist breit gefächert von Optik, Energie über Textil, Naturheilkunde zu Schmuck, Porzellan oder Genussmitteln. Es lohnt sich also, die Zeugen der Industriegeschichte auf der Ostalb anzuschauen, an denen die große Tradition bewahrt und vieles für die Zukunft vorangetrieben wird, denn bei manchen ist die alte Zeit nur Teil einer fortlaufenden Erfolgsgeschichte. Welche Käpsele der Ostalb bahnbrechende Erfindungen gemacht und weltbekannte Produkte entwickelt haben, wie etwa die Strumpfhose oder den Unimog, erfährt man ebenfalls.

Die Broschüre steht zum Download auf www.ostalbkreis.de zur Verfügung oder kann bei der Pressestelle des Landratsamts bestellt werden.
13.1.20

 

 

Reisemesse CMT mit Rekordstart

Stuttgart. Die Prognosen der Reise-Experten für das gerade beginnende Tourismusjahr scheinen sich – zumindest nach dem ersten CMT-Wochenende – mehr als zu bewahrheiten: die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen. „Wir haben 90.000 Besucher registriert, rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr“, sagte Stuttgarts Messegeschäftsführer Roland Bleinroth, „und haben damit einen Traumstart mit Rekordzahl hingelegt.“ Das Interesse am Verreisen sei nach wie vor sehr hoch. „Ein hervorragender Auftakt für die diesjährige Stuttgarter Urlaubsmesse und für unsere Aussteller. Die Stimmung ist absolut überwältigend.“ Nicht nur im touristischen Bereich der CMT, sondern auch in den Camping- und Caravaning-Hallen. „Auch hier ist die Besucherdichte enorm“, bestätigte Bleinroth. Das zeige sich auch an den Übernachtungszahlen auf den Stellplätzen der Messe. „Rund 1000 Übernachtungsfahrzeuge mit etwa 2500 Gästen am ersten Wochenende machen die CMT zum größten Stellplatz in Baden-Württemberg.“ CMT-Partner mit Besucherinteresse hoch zufrieden.

Gute Stimmung auch bei den Partnern der Stuttgarter Urlaubsmesse. Die Vertreter der CMT-Partnerlands Montenegro zeigten sich vom Ansturm der Besucher äußerst beeindruckt. „Mit einem solchen Trubel auf unseren Stand hatten wir nicht gerechnet“, sagte Damir Davidović, Staatssekretär beim Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Tourismus, „wir sind restlos begeistert.“ Auch das Angebot des diesjährigen Camping- und Caravaning-Partners, der Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg, zog viele Besucher an und sorgte für strahlende Gesichter. Und das Interesse der Messebesucher am CMT Spezial „Wilder Süden“ am Stand der Tourismus Marketing Baden-Württemberg war enorm.
12.1.20

 

 

Nächtlicher Diebstahl aus einer Gaststätte 

Rechberghausen. In der Nacht auf Samstag hat sich ein bisher unbekannter Dieb Zugang zu einer Gaststätte in Rechberghausen verschafft. Gegen 10 Uhr wurde am Samstag ein aufgebrochener Tresor festgestellt. Daraus fehlen zwei Bedienungsgeldbeutel mit Bargeld. Bei der Spurensuche wurde ein geöffnetes, ab unbeschädigtes Fenster festgestellt. Möglicherweise ist der Dieb hier eingestiegen.
12.1.20

 

 

Mit Hubschrauber nach Unfallfahrer gesucht

Amstetten. Ein betrunkener Autofahrer wurde nach seiner Unfallflucht vom Hubschrauber im Wald aufgefunden. Am Samstagabend krachte es an der Abzweigung der B 10 zur K7314 in Richtung Wittingen. Ein Fahrzeug war von Amstetten gekommen und wollte von der Linksabbiegerspur abbiegen. Obwohl aus Richtung Geislingen ein Fahrzeug kam, fuhr der 57-jährige Pkw-Fahrer los. Sein prallte in die Fahrertür des auf der B 10 fahrenden Wagens. Die Beteiligten verständigten sich kurz an der Unfallstelle. Ohne weitere Absprachen zu treffen fuhr der 57-Jährige dann aber in Richtung Wittingen davon. Über die Rettungsleitstelle wurde das Kennzeichen des flüchtigen Autos an die Polizei weitergegeben, die sofort eine Fahndung einleitete. Der Wagen konnte dann ohne Fahrer auf einem Waldweg neben der K7314 aufgefunden werden. Da Zeugen von einer Kopfverletzung des Fahrers berichteten, wurde ein Polizeihubschrauber zur Suche angefordert. Dieser konnte den verletzten Fahrer nur wenige hundert Meter weiter in einem Gebüsch liegend mit Hilfe der Wärmebildkamera ausfindig machen. Der Fahrer wurde zur ärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht. Da bei ihm Anzeichen für eine alkoholische Beeinflussung erkannt wurden, wurde eine Blutprobe erhoben. Einen Führerschein besitzt der 57-Jährige nicht. EWs entstand bei einem Unfall ein Sachschaden von 11000 Euro.
12.1.20

 

 

Hexen und wilde Gesellen begeistern in Göppingen

Zahlreiche Narrenvereine aus der Region sorgten beim Nachtumzug in Göppingen am Samstag für Stimmung. Fotos: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Es ist die erste große Fasnachtsveranstaltung im Stauferkreis im neuen Jahr: Der Göppinger Nachtnarrensprung. Gut 50 Gruppen aus der Region bildeten am Samstagnachmitag auf Einladung der Göppinger Galgenberghenker einen närrisch-fröhlichen Gaudiwurm. Maskengruppen und Guggenmusiken zogen in bunter Folge durch die Göppinger Innenstadt und begeisterten das närrisch gestimmte Publikum. Zuvor war den Besuchern bei einem Monsterkonzert auf dem Schlossplatz musikalisch eingeheizt worden.
11.1.20/gra

 

 

Ausflugsrezepte für den Schwäbischen Wald

Stuttgart/Schorndorf. Ob auf den vier frisch als Premium Spazier- und Wanderwege zertifizierten „FeenSpuren“, mit dem neuen digitalen Angebot „Abenteuer Waldfee“ oder bei einer Entdeckungstour mit der Wieslauftalbahn oder der historischen schwäbischen Waldbahn – die Naturpark-Region hat einiges zu bieten und stellt dies auf der CMT in Stuttgart vor. Neu zur Fremdenverkehrsgemeinschaft hinzugekommen ist die Stadt Gaildorf, die seit jeher bereits Teil des Schwäbischen Waldes ist.
Vor den Toren Stuttgarts gelegen wird das größte Waldgebiet Württembergs auch oft als „die grüne Lunge Stuttgarts“ bezeichnet und dient vielen Bewohnern der Landeshauptstadt als Naherholungsgebiet. Um den Ausflug in die Natur so unkompliziert wie möglich zu gestalten, gibt es die neuen „Ausflugsrezepte“. Alle „Zutaten“ für einen gelungenen Tag im Grünen sind kompakt zusammengefasst: Angefangen von An- und Abreise über mögliche Touren bis hin zu den Einkehrmöglichkeiten entlang des Weges ist an alles gedacht. Das spart Zeit, Mühe in der Vorbereitung und kurbelt die Lust auf Entdeckungstouren in der Natur an. Darüber hinaus stehen Wanderbegeisterten die aktualisierten Wanderbroschüren und das neue „Gastgeberverzeichnis“ für die Planung ihrer Ausflüge zur Verfügung. Besonders für Familien und Kinder interessant ist das
neue digitale Angebot des Schwäbischen Waldes. Mit dem „Abenteuer Waldfee“ verschmelzen die digitale Welt und das reale Erleben zu einer außergewöhnlichen Möglichkeit, Region und Natur spielerisch kennenzulernen. An 13 besonderen Orten erwarten die Nutzer verschiedene Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Das kostenlose Angebot ist unter www.abenteuerwaldfee.de abrufbar.
Zahlreiche Jubiläen stehen für das kommende Jahr auf dem Programm. Mit dabei ist unter anderem die historische schwäbische Waldbahn, die auf einer der steilsten Bahnstrecken Baden-Württembergs nostalgische Sonderfahrten im Dampflokgetriebenen Zug bietet – und das seit nun mehr zehn Jahren. Gefeiert wird mit einer Dampfsonderfahrt ab dem Stuttgarter Hauptbahnhof am 10. Mai und einem Festakt am Vortag. Eine weitere wichtige Verbindungslinie, die als „Wiesel“ bekannte Wieslauftalbahn, feiert in diesem Jahr ebenfalls ihr Jubiläum. Seit einem viertel Jahrhundert schließt sie den Rems-Murr-Kreis an das S- und Regionalbahnnetz der Landeshauptstadt Stuttgart an. Täglich nutzen über 4000 Fahrgäste die Verbindung zwischen Oberndorf und Schorndorf. Auch bei Touristen ist das „Wiesel“ äußerst beliebt, weshalb der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart anlässlich des Jubiläums eine Sonderbroschüre mit den zehn schönsten Wanderungen im Wieslauftal herausgibt. Den Höhepunkt der Festivitäten im kommenden Jahr bildet der 20. Tag des Schwäbischen Waldes am 20. September 2020. Doch auch zwischen den Jubiläen hält der Schwäbische Wald ein umfassendes kulturelles Angebot bereit.
11.1.20

 

 

Guido Till tritt noch einmal an

Guido Till will bei der OB-Wahl im Herbst sich noch einmal um das Amt des Oberbürgermeisters von Göppingen bewerben. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till (64) will  es noch einmal wissen und bei der anstehenden Wahl (voraussichtlich im Oktober 2020) sich ein drittes Mal um den Chefsessel im Rathaus bewerben. Dies kündigte Till in einer persönlichen Erklärung beim Neujahrsempfang der Stadt am Freitag Abend  an. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und diese nach vielen Gesprächen mit Freunden, Mitarbeitern und mit der Familie getroffen, so Till. Mit ausschlaggebend für eine neuerliche Kandidatur seien die vielen spannenden Projekte und Herausforderungen, vor denen Göppingen stehe. Till war 2004 das erste Mal zum Oberbürgermeister der Hohenstaufenstadt gewählt worden. Das damalige SPD-Mitglied löste seinerzeit Reinhard Frank (CDU) ab. Bei der Wahl 2012 konnte sich Till - inzwischen CDU-Mitglied - in einem Feld von sechs Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang klar durchsetzen.
11.1.20/gra

 

Augenmerk auf Klimaschutz und Kommunikation

Das Jugendsinfonieorchester Göppingen unter Leitung von martin Gunkel umrahmte den Neujahrsempfang der Stadt. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Stadt Göppingen habe bereits lange vor Greta damit begonnen, sich im Umweltschutz zu engagieren, so Oberbürgermeister Guido Till am Freitag Abend in seiner Neujahrsrede vor rund 1000 interessierten Bürgern in der Göppinger Stadthalle. Dabei führte der OB die bereits erfolgte Reduzierung von CO2 um 40 Prozent ebenso an, wie  den Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED, den Einsatz von Photovoltaik und Windenergie,  die Investitionen in die städtische Kläranlage sowie - aktuell - die auch unter Energieeinsparung stehende Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums an. Er sei auch jederzeit zu Gesprächen mit den jungen Klimaschützern bereit und nehme deren Sorgen Ernst, so der OB, stellte aber auch selbstkritisch fest, das die städtischen Maßnahmen zum Klimaschutz die jungen Menschen wohl nicht erreicht hätten. Dies erfordere seitens der Stadt  auch Überlegungen zur Kommunikation. "Wir werden wohl künftig stärker über Homepage und soziale Netzwerke kommunizieren müssen, um junge Menschen zu informieren", so der OB. Er kündigte zudem an, eine Stabstelle für Klimaschutz zu schaffen. Einen entsprechenden Vorschlag werde er dem Gemeinderat in Kürze unterbreiten. Außerdem begrüßte Till die Bereitschaft des Gemeinderates, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Bevölkerung den öffentlichen Nahverkehr noch stärker in Anspruch nehmen kann. In seiner Rede betonte Till auch die Rolle der Wirtschaft. Ohne die vielen florierenden Betriebe stünde die Stadt finanziell nicht so gut da, könne sie viele Angebote an ihre Bürger nicht machen, so Till. Sorge bereite ihm der Strukturwandel in der Automobilindustrie, von dem zahlreiche Unternehmen in der Stadt betroffen seien. "Der schwäbische Tüftlergeist ist gefragt",  erklärte der OB und freute sich, dass dieser auch  in den zahlreichen IT-Unternehmen in Göppingen wiederfinde. Mit Nachdruck sprach sich der OB für einen Erhalt und Ausbau des Hochschulstandortes aus. Till forderte zudem bezahlbares Wohneigentum für junge Familien, einen weiteren Ausbau der Horte und Ganztagsschulen und den weiteren Ausbau der Kindergartenplätze. "Es fehlen aktuell noch  rund 280 Plätze", so das Stadtoberhauptl bedauernd. Abschließend bedankte sich Till bei allen, die sich ehrenamtlich engagieren und mit zu einem lebendigen Stadtleben beitragen.

Nach seiner Rede konnte der Oberbürgermeister zahlreiche Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement auszeichnen. Die Partnerschaftsnadel in Silber für ihr Engagement in der Städtepartnerschaft mit Klosterneuburg erhielten Christel Chlebecek aus Klosterneuburg, sowie das Ehepaar Hartmut und Gisela Rapp aus Göppingen, das sich für die Städtepartnerschaft mit Sonnenberg einsetzt. Die Bürgermeistemedialle in Bronze für ehrenamtliches Engagement erhielt Hans Steimle, die Bürgermedaille in Silber für 15-jährige Gremienmitgliedschaft erhielten Ursula Beißwenger, Rolf Bühler, Roland Czeschka, Eva Epple, Ralf Gross, Jürgen Hofmann, Norbert Lämmerzahl, Claudia Rassi, Alexander Rizmann, Jürgen Schaile, Martin Schurr, Christoph Weber, Manfred Weinberger und Werner Ziegler, die Bürgermedaille in Silber für ehrenamtliches Engagement erhielten Jürgen Kettenmann, Armin Raff, Agathe Seither-Hees und Peter Wolff, die Bürgermedaille in Gold für ehrenamtliches Engagement überreichte der OB an Friederike Kapphahn, die Ehrenplakette für 25-jährige Gremienmitgliedschaft erhielten Volker Allmendinger, Alfred Czencz, Wolfram Feifel, Felix Gerber und Wolfgang Mayer.

Der Neujahrsempfang wurde musikalisch vom Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Martin Gunkel umrahmt. Die jungen Musiker begeisterten das Publikum unter anderem mit der Ouvertüre zur Oper "Nabuco" von Verdi, mit dem Kaiserwalzer von Johann Strauss, sowie mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauss sen.
11.1.20/gra

 

 

Falschgeld festgestellt

Göppingen.  Am Freitagmittag bestellte ein 31-jähriger Mann aus Göppingen  eine Pizza beim Lieferdienst. Die Ware bezahlte er mit einem 50-Euro-Schein. Später stellte der Pizzabote fest, dass der Geldschein nicht echt ist. Er erstattete Anzeige beim Polizeirevier Göppingen. Kurz danach erschien ein weiterer Geschädigter, der beim Abrechnen der Geschäftskasse eine Blüte aufgefunden hatte. Nachdem der Bereitschaftsrichter die Wohnungsdurchsuchung beim Besteller angeordnet hatte, wurde diese durchsucht. Dabei konnten noch acht weitere gefälschte Banknoten sichergestellt werden.  Außerdem wurden nicht zugelassene Medikamente aufgefunden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Inverkehrbringen von Falschgeld und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz.
11.1.20

 

 

Feuerwehreinsatz im Freizeitheim Rötenbach

Bartholomä. Am Freitag um 14.46 Uhr kam es im Freizeitcenter Rötenbach zu einem Einsatz der Feuerwehr, da ein Rauchmelder Alarm auslöste. Vor Ort konnte dann festgestellt werden, dass an einer defekten Rückbrandsicherung einer Heizung Rauch aufstieg. Es entstand nur sehr geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehren Bartholomä und Heubach waren mit insgesamt 40 Mann vor Ort.
11.1.20

 

 

CMT in Stuttgart beginnt

Stuttgart. Die CMT 2020, die am Samstag ihe Türen öffnet, kann mit einem ausgezeichneten Ergebnis aufwarten: rund 2200 Aussteller aus 100 Ländern und mehr als 360 Regionen und Städten sind auf dem ausgebuchten Stuttgarter Messegelände vertreten. Alle zehn Messehallen sind belegt, was einer Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern entspricht. Hinzu kommen weitere Präsentationsflächen im Eingang Ost, auf der Messepiazza sowie im Rothauspark. „Wir haben das hohe Niveau der Vorjahres-CMT gehalten“, freut sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, über das Ergebnis. Inhaltlich werde am erfolgreichen Konzept festgehalten: die CMT wird von ihren Töchtermessen „Fahrrad- und Wander-Reisen“ am ersten Wochenende sowie mit „Golf- und Wellness-Reisen“ plus „Kreuzfahrt- und Schiffs-Reisen“ am zweiten Wochenende begleitet.

Die CMT verzeichnete im Vorjahr 260.000 Besucher, welche die Stuttgarter Urlaubsmesse zur weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit machten. An dem Erfolg haben auch die Partner immer einen großen Anteil. Die diesjährigen Vertreter sind das Partnerland Montenegro, der Heilbäderverband Baden-Württemberg als Partner des Caravanings-Bereichs sowie das Outdoor-Spezial „Wilder Süden“ in Kooperation mit der Tourismus Marketing Baden-Württemberg. Als neue Länder feiern Namibia, das Emirat Ras Al Khaimah, Indonesien, Kosovo, der Iran, Singapur und Belize ihre Premiere auf der Urlaubsmesse. Darüber hinaus „können sich unsere Besucher auf viele Highlights im Rahmenprogramm freuen, beispielsweise auf das Urlaubskino, die vielen Vorführungen auf den verschiedenen Aktionsbühnen, den Tourismustag Baden-Württemberg oder den Tag der Bustouristik, und natürlich auf unsere CMT Night am Montagabend“, sagt Bleinroth.
10.1.20

 

 

Binder lädt Verkehrsminister auf die Filstalbahn ein

Kreis Göppingen. „Der Minister soll sich das Schlamassel selbst mal anschauen und den Unmut der Fahrgäste erleben. Das erhöht dann auch den Handlungsdruck“.  Der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) hat bereits vor Weihnachten in einem Brief an Verkehrsminister Hermann einen Fahrplan zur Behebung der Defizite auf der Filstalbahn gefordert. „Obwohl die Probleme absehbar waren, hat der zuständige Minister nicht dafür gesorgt, bereits im Vorfeld des Fahrplanwechsels die notwendigen Vorkehrungen zu treffen“, erklärt Binder. Jeden Tag erreichen den Landtagsabgeordneten, der bereits bei früheren Problemen auf der Filstalbahn einen Verspätungsmelder gestartet hat, zahlreiche Briefe und E-Mails. „Die Situation ist so schlimm, dass man eigentlichen einen Pünktlichkeitsmelder schalten sollte, das wäre weniger Aufwand und würde gleichzeitig das ganze Ausmaß der Probleme deutlich machen,“ meint Sascha Binder. Deshalb hat der Landtagsabgeordnete diesmal davon abgesehen einen Verspätungsmelder zu starten und dann wieder die Ergebnisse an den Verkehrsminister zu schicken. „Der Minister soll sich das Schlamassel selbst mal anschauen und den Unmut der Fahrgäste erleben. Das erhöht dann auch den Handlungsdruck,“ ist sich Binder sicher. Aus diesem Grund hat er den Minister in einem Brief zu einer Zugfahrt auf der Filstalbahn eingeladen.
10.1.20

 

 

Preis für „Gmünd mag’s fair“

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Laudator Philipp Keil, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) übergab an Dr. Joachim Bläse den Oldtimer-Preis für langjähriges Engagement und einem Preisgeld in Höhe von 3.333,33 Euro an Schwäbisch Gmünd mit dem Veranstaltungsprogramm „Gmünd mag’s fair“. Die Jury betonte das insgesamt stringente und stimmige Programm mit rund 30 verschiedenen Veranstaltungen, das große Resonanz hinsichtlich der Gästezahl als auch in den Medien erfuhr. „Viele Ihrer Aktionen integrierten Sie dabei gekonnt in die parallel stattfindende Remstal-Gartenschau, in den Weltkindertag, den Tag der Kulturen oder in den VHS-Schwerpunkt zum Afrika-Jahr. Es ist Ihnen zum wiederholten Male gelungen, eine große Reihe an Akteuren einzubinden und mit unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. Seit vielen Jahren sind Sie in Schwäbisch Gmünd für Eine Welt unterwegs. Für Ihr langjähriges Engagement möchten wir uns sehr herzlich bedanken und wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg“, so Keil.
10.1.20

 

 

Geislinger ist jetzt Diplom-Fleisch-Sommelier

Kreis Göppingen. Oliver Schendzielorz aus Geislingen ist jetzt Diplom-Fleisch- Sommelier. Der Inhaber der Kochschule und des Cateringservice „Gaumenkunst“ hat die Abschlussprüfung in Stuttgart mit Bravour bestanden. Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), gratulierte dem Geislinger Unternehmer zu seinem Erfolg.

Sommeliers sind vor allem aus dem Getränkeausschank im Gastgewerbe oder im Getränke-Fachhandel bekannt. Der Wein-Sommelier weiß fast alles über den Weinanbau, über Rebsorten, über die Weinerzeugung, kennt Winzer und Weingärtner und kann den Geschmack des Gastes oder Kunden analysieren, um ihn bestens zu beraten. Das geht nur mit einer berufsqualifizierenden oder zertifizierten Ausbildung. Inzwischen gibt es auch Sommeliers für Bier, Kaffee, Tee oder Mineralwasser. Weniger bekannt ist, dass es Sommeliers auch für Nahrungsmittel wie Brot, Käse, Fisch oder eben Fleisch gibt.

Oliver Schendzielorz ist einer der wenigen Fleisch-Experten in der Region. Sein Diplom hat er nach einer mehr mehrwöchigen Ausbildung in Stuttgart bei der Mega Fleisch GmbH erhalten, die diese zusammen mit dem Wirtschaftsförderungsinstitut in Salzburg durchführte. Die Ausbildung war in drei Module gegliedert. Dabei ging es unter anderem um die Domestizierung der Wildtiere, die Entwicklung des Fleischkonsums, es ging um die Nutztierhaltung und ihren Einfluss auf die Fleischqualität, um die Ethik in der Nutztierhaltung, um gesetzliche Bestimmungen, das Qualitätsmanagement, den Lebensmittelkodex, um Fleischerzeugnisse, ihre Präsentation, um Fleisch in der Ernährung, um die Verarbeitung von Fleisch in der Küche, um Garmethoden, Marktforschung, Trends und Verkaufsgespräche. Das Wissen über Lebensmittel ist nicht nur im Handel oder der Gastronomie gefragt. Auch im Diätbereich und der Qualitätssicherung werden Fleischexperten gebraucht.

Doch dem noch nicht genug. Als nächstes Projekt hat sich Oliver Schendzielorz für den Fischsommelier in 2021 beworben. Die Ausbildung hierfür findet in Bremerhaven statt und ist ebenfalls einzigartig in Deutschland. Oliver Schendzielorz, der sich von 20 Jahren zunächst mit einem Catering- Service in Geislingen selbstständig gemacht hat, stellte seinen Betrieb inzwischen mit einer Kochschule auf ein zweites Standbein. Seine mobile Küche macht es möglich, dass Schendzielorz auch ein gefragter Show Koch auf Messen oder Ausstellungen ist. In Geislingen war Schendzielorz bei diversen Veranstaltungen mit von der Partie, so beim Maultaschenfest oder beim Kinderferienprogramm. Lothar Lehner freut sich mit seinem BVMW-Mitglied über dessen Auszeichnung und sieht darin auch einen Pluspunkt für die Gastronomie im Landkreis Göppingen, die auf solch motivierte und qualifizierte Unternehmer stolz sein könne.
20.1.20

 

 

Berauschte Fahrer gestoppt

Kreis Göppingen. In Gammelshausen stoppte die Polizei am Donerstag gegen 22.45 Uhr beinahe gleichzeitig zwei berauschte Fahrer. Ein 50-Jähriger hatte zu viel Alkohol getrunken und ein 23-Jähriger stand mutmaßlich unter Drogen. Auch ein 18-Jähriger hatte vor der Fahrt mutmaßlich Drogen konsumiert. Fahnder fanden bei ihm 15 und bei seinem Beifahrer zehn Gramm Marihuana. Weitere berauschte Fahrer stoppte die Polizei in Albershausen, in Göppingen und in Donzdorf. Dort war gegen 1 Uhr ein Toyota-Fahrer mit deutlich zu viel Promille unterwegs. Einen Führerschein hat der Mann nicht mehr. Den musste er im Dezember abgeben, weil er sich auch damals betrunken ans Steuer gesetzt hatte. Das Handy benutzten Fahrer in Geislingen, Göppingen und Kuchen. Sieben Fahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit bei Uhingen. Vier davon fuhren auf der B10 bei erlaubten 100 km/h zwischen 131 und 144 Stundenkilometern. Drei weitere waren bei Diegelsberg im 50er-Bereich zu schnell. Einen Lastwagen stoppte die Polizei auf der A8, weil der Fahrer bei Aichelberg das Überholverbot missachtete. Der Mann musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
10.1.20

 

 

Einbrecher verursachen hohen Sachschaden

Geislingen/Göppingen. In Geislingen schlugen Donnerstagnacht Unbekannte zu und machten Beute. Einbrecher waren in den Nachtstunden in einem Gebäude in der Kaiser-Wilhelm-Straße aktiv. Zwischen Mittwoch 17 Uhr und Donnerstag 5.30 Uhr gelangten sie vermutlich durch eine Tür in das Innere des Gebäudes. Im Innern des Gebäudes brachen die Unbekannten mehrere Türen auf und durchsuchten die Räume. Auch einen Kaffeeautomaten brachen sie auf um das Bargeld zu kommen. Die Einbrecher fanden Bargeld und zwei Laptops. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Zurück ließen sie einen Schaden von mehreren tausend Euro. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Das Polizeirevier Geislingen (Telefon 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen sucht nach den Tätern. - Zwischen Mittwoch 16.30 Uhr und Donnerstag 7 Uhr waren Einbrecher in der Kanalstraße in Göppingen unterwegs. Mit einem großen Stein warfen sie eine Fensterscheibe ein. Durch das Fenster gelangten sie ins Innere. Sie durchwühlten mehrere Räume. Sie fanden Bargeld. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt.   Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach den Unbekannten.
10.1.20

 

 

Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Lorch. Um den Fahrer eines Pkw, der die Wilhelmstraße in Lorch befuhr, einer Kontrolle zu unterziehen, schloss ein Streifenwagen des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Freitag gegen 1.20 Uhr auf das Fahrzeug auf. Als der Fahrer das Polizeifahrzeug, an dem das Anhaltesignal "Stop Polizei" aktiviert war, bemerkte, beschleunigte er und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. In der Straße Am Haldenberg konnte er aufgrund der örtlichen Begebenheiten nicht mehr weiterfahren, sodass er zu Fuß wegrannte. Im Heckenweg konnte der 33-Jährige von den Polizeibeamten eingeholt werden. Gegen die Kontrolle wehrte er sich heftig. Eine Polizistin wurde leicht verletzt. Da der Mann deutlich nach Alkohol roch und auch der Verdacht bestand, dass er unter der Wirkung von Betäubungsmitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde einbehalten. Zudem wurden bei ihm rund 30 Gramm Marihuana aufgefunden. Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
10.1.20

 

 

Müllsünder gesucht

Gruibingen. Unbekannte entsorgten Donnerstagnacht eine größere Menge an Fahrzeugteilen nahe Gruibingen.  Zwischen Mittwoch 16 Uhr und Donnerstag 9 Uhr deponierten Unbekannte eine größere Menge Fahrzeugteile auf dem Parkplatz Kornbergsattel an der Landesstraße 1217.  Insgesamt entsorgten sie zehn Autoreifen, mehrere Fahrzeugsitze und weitere Fahrzeugteile. Wer die Teile entsorgte, ist noch nicht bekannt. Die Polizei Deggingen (Telefon 07334/924990) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen nun Zeugen, die Hinweise zu den Verursachern geben können.
10.1.20

 

 

Bahn-Misere: Landrat fordert Verbesserungen

In der Kritik: Bahnanbieter Go-Ahead.Unser Foto zeigt einen Zug des Unternehmens im Stuttgarter Bahnhof. Foto: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Die Missstände im Regionalverkehr auf der Filstalstrecke rufen nun auch Landrat Edgar Wolff auf den Plan. Er fordert schnellstmöglich Nachbesserungen.

Seit dem 15.12.2019 wird die Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm vom neuen Bahnunternehmen Go-Ahead betrieben. Ein vielversprechendes Konzept mit einem neuen Fahrplan und modernen Fahrzeugen soll in die Zukunft der umweltfreundlichen Mobilität führen. Die Anlaufschwierigkeiten des neuen Bahnbetreibers Go-Ahead auf der Filstalbahn dauern jedoch weiterhin an, was über die Weihnachtsferien nicht zu erwarten war. Dies führte zu Beginn der ersten  Arbeitswoche zu verständlich großem Unmut bei den Fahrgästen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.  Seitens des Unternehmens war man von einer Stabilisierung über den Jahreswechsel ausgegangen. Die Landkreisverwaltung sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf.

Auch wenn mittlerweile der überwiegende Teil der durch Go-Ahead betriebenen Regionalbahnen pünktlich verkehrt, ist die Unzufriedenheit der Fahrgäste mit den neuen Zügen weiterhin sehr hoch. Dies liegt unter anderen daran, dass gerade zu den Hauptverkehrszeiten die Fahrzeugkapazitäten bisher zu gering sind. Auch auf Grund der daraus resultierenden Überfüllung der Fahrzeuge kommt es immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen durch Reaktionen der digitalen technischen Sicherungssysteme.

Das Landratsamt hat sich entsprechend an den Betreiber Go-Ahead und das Land als Aufgabenträger gewandt. „Der sehr holprige Start im Dezember hat nach den Weihnachtsferien nun einen erneuten Tiefschlag erlitten, der für uns weder nachvollziehbar noch akzeptabel ist“, kommentiert Landrat Edgar Wolff die aktuellen Missstände auf der Filstalbahn. Es bestand die Hoffnung, dass über den Jahreswechsel die Chance genutzt wird, das komplexe Betriebssystem auf der Filstalbahn nachzusteuern. Das ist, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten, ganz offensichtlich nicht gelungen.

Die Landkreisverwaltung sieht nun Go-Ahead und das Land in der Verantwortung, schnellstmöglich Verbesserungen einzuleiten. Insbesondere müssen die erforderlichen Kapazitäten bereitgestellt werden.
9.1.20

 

 

Razavi will Mechatronik-Studiengang erhalten

Göppingen. In der Debatte um eine mögliche Schließung der Fakultät Mechatronik am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen hat die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit einer parlamentarischen Anfrage weitere Informationen aus dem Wissenschaftsministerium angefordert. „Eine Schließung hätte weitreichende Folgen für den gesamten Kreis Göppingen und ist aus meiner Sicht der falsche Weg. Wir brauchen mehr Know-How in der Fläche, nicht weniger. Wir können den Fachkräftemangel nicht nur in den Zentren angehen und den ländlichen Raum ausbluten lassen. Ministerin Bauer hat mir in einem Gespräch vor Weihnachten signalisiert, dass es in dieser Angelegenheit Spielräume gibt. Deshalb soll meine Anfrage einen Beitrag leisten für eine breiter angelegte Debatte, wie die Mechatronik am Hochschulstandort Göppingen erhalten werden kann.“

Konkret fragt die CDU-Angeordnete in ihrer Initiative, welche Strukturveränderungen in welchem Zeitraum am Campus Göppingen geplant seien. „Ich will außerdem wissen, welche Weiterentwicklungskonzepte für den Studiengang Mechatronik-Elektronik am Standort Göppingen möglich und notwendig sind, um für Studierende, Ausbilder und Betriebe künftig attraktiv zu bleiben.“ 

Wichtig ist für die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, die für die CDU im Wissenschaftsausschuss sitzt, darüber hinaus die Frage, wie das politisch-wirtschaftliche Umfeld in der Region zu einer möglichen Schließung steht. „Am Campus Göppingen werden die Fachleute ausgebildet, die eines Tages unsere lokalen Betriebe weiterentwickeln und weiterführen. Eine solche Strukturentscheidung kann meiner Meinung nach nicht an Industrie und Mittelstand der Region vorbeigetroffen werden, die auf diese Nachwuchsgewinnung angewiesen sind“, so Razavi weiter.

Die Anfrage greift auch das Thema der Studierendenzahlen auf. „Ein Wegfall der Mechatronik würde den Campus massiv verkleinern. Das weckt Befürchtungen, dass der Standort Göppingen eines Tages ganz stillgelegt wird – ein No-Go-Szenario, das alle auf den Plan rufen muss, denen die Zukunft des Landkreises am Herzen liegt.“ Es sei eben gerade das Ziel der CDU-Landesregierung unter Lothar Späth gewesen, Hochschulen im ländlichen Raum zu etablieren. „Diese wegweisende Entwicklung darf nun nicht mehr zurückgedreht werden“, so Nicole Razavi abschließend.
9.1.20

 

 

Wasserschaden im neuen Kindergarten

Schorndorf. „Das ist kein guter Start ins neue Jahr. Eigentlich sollten hier jetzt ganz viele Kinder spielen“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer und meint damit den Wasserschaden im neuen Bewegungskindergarten Purzelbaum beim Sportpark Rems. Am 2. Januar entdeckte Bauleiter Matthias Knauss bei seinem Routinerundgang im Erdgeschoss gleich an mehreren Wänden Feuchtigkeit und Schimmel. Grund war ein undichtes Eckventil im Sanitärbereich, aus dem möglicherweise schon seit mehreren Wochen Wasser aus- und in die Wand und den Fußboden hineingetropft war.

Einige Fliesen, Teile der Wände und des Fußbodens mussten aufgebrochen werden, um möglichst schnell herauszufinden, wie weit sich der Schaden zieht. Derzeit werden noch die anderen Ventile und Leitungen überprüft, die Flächen trockengelegt und Proben von einem Baubiologen entnommen und sorgfältig untersucht. Auch auffällige Flecken im Garderobenbereich werden aktuell begutachtet. Hier könnte aber auch Kondenswasser durch den dahinterliegenden Kühlraum die Ursache sein. „Noch können wir nicht genau sagen, wie viel Fläche tatsächlich betroffen und wie hoch der Sachschaden ist, dazu müssen wir die Untersuchungsergebnisse abwarten“, so der Bauleiter. Klar ist aber schon jetzt, der geplante Einzug der Ü3-Gruppen (Über 3-Jährige) verzögert sich um einige weitere Monate. Im Technischen Ausschuss am Dienstag, 28. Januar, wird die Verwaltung ausführlich über den aktuellen Sachstand und die weitere zeitliche Planung berichten.

Während die U3-Gruppen (Unter 3-Jährige) am 7. Januar ins Obergeschoss einziehen konnten, hieß es für die übrigen Erzieher nochmal Sachen packen und wieder zurück ins alte Gebäude wechseln, in das Kinderhaus Sonnenbogen. „Alle Kinder haben sich natürlich schon riesig gefreut, auszupacken und die neuen Räume zu erkunden“, erzählt Tim Schopf, Leiter der Kita Purzelbaum. „Dennoch haben die Eltern verständnisvoll reagiert und ich bin wirklich froh, dass die Organisation in den vergangenen Tagen so reibungslos geklappt hat“, sagt Schopf weiter. Besonders für den Kitaleiter waren die vergangenen Wochen ein absoluter Kraftakt, „und deshalb bin ich natürlich auch enttäuscht.“
9.1.20

 

 

230 neue Mietwohnungen

Schorndorf. „Das ist ein Meilenstein“, so brachte Oberbürgermeister Matthias Klopfer die Übergabe der Baugenehmigung für das ehemalige Breuninger-Areal an die Instone Real Estate Development GmbH Stuttgart auf den Punkt. Bis 2023 entstehen auf dem Gelände, dem künftigen „S’Lederer“ 230 Mietwohnungen. Mehr als 50 dieser Wohnungen werden gemäß des Schorndorfer Wohnraumversorgungskonzepts zur Hälfte soziale Mietwohnungen, zur anderen Hälfte kostengünstige Mietwohnungen mit Mietobergrenze. Außerdem stehen auf dem Gelände rund 1.200 m² Gewerbefläche zur Verfügung. Ein Lebensmittelmarkt habe sich allerdings nicht realisieren lassen, erläuterte Bianca Reinhardt Weith, Niederlassungsleiterin der Instone Real Estate Development GmbH. Vermieter des gesamten Areals wird nach Fertigstellung die R+V Lebensversicherung AG. Dies gab die Instone Real Estate Development GmbH Stuttgart ebenfalls bekannt.

 „Wir haben im Laufe der Planungsphase unser Konzept geändert, hin zu dem Bedarf, den wir in Schorndorf sehen. Und das sind erschwingliche Mietwohnungen“, so Reinhardt Weith. „Dass wir nun die Baugenehmigung in Händen halten, macht uns sehr froh.“ Auf dem 1,35 Hektar großen ehemaligen Industriegelände der Lederfabrik Breuninger entstehen Ein- bis Fünfzimmerwohnungen zur Miete, vier Stadthäuser und 18 Loft-Wohnungen.

Mit dem Abbruch des Geländes beginnt die Instone Real Estate Development GmbH Mitte Januar 2020. Zuletzt mussten die in den Gebäuden ansässigen Fledermäuse umgesiedelt werden. Eine erneute Untersuchung hatte ergeben, dass dort mehr Fledermäuse lebten, als bisher angenommen. „Die Gebäude standen nun einfach sehr lange leer“, betonte Manfred Beier, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Baurecht. „Wir haben aber eine gute Lösung gefunden.“ Die Tiere finden nun direkt gegenüber in der ehemaligen Breuninger-Kantine in mehr als 30 Fledermauskästen ihre Heimat. Dieses Gelände ist nach wie vor im Besitz der Stadt. „Wir schaffen dann im neuen Quartal entsprechende Plätze für die Fledermäuse. Wichtig ist, dass die Tiere in der Umgebung bleiben können“, erklärte Florian Steuer, Projektentwickler bei der Instone Real Estate Development GmbH.
9.1.20

 

Fußgänger angefahren und geflüchtet

Göppingen./ Ein unbekannter Autofahrer fuhr am Dienstag in Göppingen einen Mann an. Der 32-Jährige sei gegen 6.15 Uhr auf dem Weg zur Arbeit gewesen, sagte er später der Polizei. Vermutlich sei er im Bereich der Einmündung Bahnhofstraße / Johannes-Scherr-Straße von dem Autofahrer angefahren worden, als er die Bahnhofstraße überqueren wollte. Nach dem Zusammenstoß sei seine Erinnerung gestört gewesen, weshalb er die genaue Örtlichkeit nicht mehr weiß. Im Krankenhaus wurden eher schwere Verletzungen festgestellt. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und hofft unter der Telefon-Nr. 07161/632360 auf Zeugenhinweise. Zum mutmaßlichen Fluchtfahrzeug ist nur bekannt, dass es weiß sein soll.
9.1.20

 

 

Einbrecher in Wohngebäuden

Uhingen/Böhmenkirch. In Uhingen machte am Mittwoch ein Einbrecher auf sich aufmerksam. Auch in Böhmenkirch  wurde eingebrochen.  Gegen 17.45 Uhr war in Uhingen die Bewohnerin eines Gebäudes in der Alemannenstraße im Obergeschoss. Die Frau hörte ein Poltern und schnelle Schritte. Sie schaute nach und sah eine aufgebrochene Terrassentür. Der Einbrecher war offenbar geflüchtet, als sie ihn bemerkt hatte. Erbeutet hat er nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nichts.

Auch am Mittwoch war zwischen 13 und 19.45 Uhr ein Einbrecher in Böhmenkirch am Werk. Auch dort hebelte ein Unbekannter an einem Haus in der Schubartstraße eine Terrassentür auf. Er fand Geld und Schmuck, machte das zu seiner Beute und flüchtete. In allen Fällen hat die Polizei die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu dem Einbruch in Uhingen bitte unter der Telefon-Nr. 07161/93810. Zu der Tat in Böhmenkirch unter der Telefon-Nr. 07331/93270.
9.1.20

 

 

Stadt rührt auf CMT die Werbetrommel fürs Märklineum

Die Stadt präsentiert Märklin auf der CMT: Lisa Herr vom Göppinger Stadtmarketing, der Leiter des Märklineums, Uwe Müller, sowie OB Guido Till (v.l.). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Stadt geht mit Märklin in die Offensive. Auf der Touristikmesse CMT, die am Samstag in Stuttgart beginnt, wird Göppingen an seinem Messestand die Werbetrommel für das Märklineum rühren. Die neue Märklinwelt soll jetzt am 25. Juni ihre Pforten öffnen, wie Museumsleiter Uwe Müller gestern erklärte. Der ursprünglich für Mai vorgesehene Eröffnungstermin ließ sich nach seinen Aussagen nicht halten. Auf vier Etagen und rund 3000 Quadratmetern sollen Modellbahnfreunde künftig Märklin-Feeling verspüren. Im Mittelpunkt steht dabei eine große Schauanalage, deren erster Teil zur Eröffnung fertiggestellt ist und regionale Motive wie den Blautopf oder den Hohenstaufen zeigt. Eine Etage ist der Entwicklung von Märklin gewidmet. „Vom Flaschner Märklin bis hin zur digitalisierten Modellbahn“, macht Müller Appetit. Damit sich der Besuch im Märklineum immer wieder lohne, gibt es auch Wechselausstellungen und den Weiterbau der Schauanlage. 100 000 Besucher jährlich peilt Müller an, setzt vor allem auch auf Reisegruppen und damit auf das Märklineum als touristisches Ziel. Ein Museumsrestaurant soll ebenso wie Spielmöglichkeiten für Kinder das Angebot im Märklineum abrunden. Oberbürgermeister Guido Till ist mächtig stolz auf das, was sich im neuen Märklineum abzeichnet und will deshalb den Fokus bei der Tourismuswerbung auf der CMT auf diese neue Einrichtung lenken. Deshalb präsentiert sich Göppingen auf der Messe zwar weiterhin unter dem Dach der Region Stuttgart in Halle 6, aber nicht mehr im Bereich Freizeit und Erholung, sondern im Bereich Technik und Innovation. Lisa Heer vom Göppinger Stadtmarketing informierte darüber, dass sich Göppingen auf der Messe zwischen Mercedes und Porsche mit Märklin präsentieren wird. Es werde eine Schauanlage geben, die, so Uwe Müller, die Insel Lummerland zeige und auf der die Lok Emma fahren wird. „Mit dieser Anlage wollen wir Generationen verbinden“, so der Museumsleiter. Zwei Vitrinen, eine mit verschiedenen Modellen des legendären Krokodil, die andere mit altem Spielzeug und Dampfmaschinen aus dem Hause Märklin – runden die Messepräsentation ab. Göppingen will bei den Messebesuchern auch mit seinen anderen Stärken trumpfen, wie Lisa Herr betonte. So sind Stauferfestspiele, die Wanderangebote, der Maientag, die themenbezogenen Stadtführungen, sowie die Jugendherberge auf dem Hohenstaufen weitere Themen, die die Stadt auf der Messe vorstellt. Am Messe-Mittwoch (15. Januar) werden zudem Spieler von frisch Auf Göppingen auf der SWR-Showbühne zu Gast sein und anschließend Autogramme geben, am Freitag, 17. Januar, werden mehrere Stadtführer das Standteam unterstützen. OB Till will am Messe-Montag, dem baden-württembergischen Tourismustag, die CMT und den Göppingen-Stand besuchen.
8.1.20/gra

 

 

OB: Sanierungsprogramm für Sauerbrunnen

Göppingen. „Wir werden die Sauerbrunnen im Stadtgebiet alle sanieren und wieder in Betrieb nehmen“, kündigte Oberbürgermeister Guido Till am Mittwoch an. Er habe einen Projektauftrag ans Bauamt gegeben, so das Stadtoberhaupt. Derzeit sind mehrere Sauerbrunnen stillgelegt oder auf Trinkwasser umgestellt. Zum Teil müssen, so der OB, die Brunnen neu gebohrt werden. Dazu dürfte auch der Sauerbrunnen in Jebenhausen gehören, der schon seit geraumer Zeit kein Wasser mehr gibt. Zunächst sei dort der Ausfluss verkeimt gewesen, jetzt ist wohl die ganze Quelle verkeimt“, so der OB. Till sag sich nach einem Vortrag von Anton Hegele über die Geschichte des Göppinger Sauerwassers beim Arbeitskreis Wirtschaft des CDU-Stadtverbandes veranlasst, initiativ zu werden. Nach Schließung des Mineralwasser-Abfüllers Aqua Römer in Jebenhausen soll wenigstens mit funktionstüchtigen Brunnen an die Göppinger Wasser-Historie erinnert werden.
8.1.20/gra

 

 

Till will über die Stärken der Stadt mehr reden

Göppingen. Oberbürgermeister Guido Till will künftig mehr über die Stärken der Stadt sprechen. „Wir haben viel zu bieten, doch wir reden zu wenig darüber“, stellte das Stadtoberhaupt am Mittwoch fest. Das soll nun ein Ende haben. Till kündigte für 2020 mehrere Maßnahmen an, mit denen die Attraktivität Göppingens ins Gespräch gebracht werden soll. Konkretes nannte Till nicht, machte aber deutlich, dass man die Alleinstellungsmerkmale wie Märklin und die Märklin-Tage oder das mittelalterliche Stauferspektakel mehr in den Mittelpunkt rücken werde. „Da sind uns andere Städte in der Vermarkt etwas voraus“, so Till.
8.1.20/gra

 

 

Landkreis präsentiert die neuen „Löwen-Trails“

Stellten gestern die CMT-Präsentation des Landkreises Göppingen vor: OB Frank Dehmer aus Geislingen, Landrat Edgar Wolff, Tourismusförderer Holger Bäuerle, Isabell Noether vom Verband Erlebnisregion Albtrauf und der Gruibinger Bürgermeister Roland Schweikert. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Auf der CMT in Stuttgart wird sich der Landkreis Göppingen gemeinsam mit dem kreisweiten Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf in der Halle 6 unter dem Dach der Schwäbischen Alb präsentieren. Die Stadt Göppingen ist unter dem Dach des Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus ebenfalls in Halle 6 zu finden. Im Rahmen der speziellen Fahrrad- & Wander-Reisen-Ausstellung kann der Stauferkreis am ersten Messewochenende zusätzlich mit einem umfangreichen Informationsstand zu den Löwenpfaden in der Halle 9 aufwarten. Als eines von zwölf Schlüsselthemen einer zukunftsorientierten Kreisentwicklung hat die Tourismusförderung im Landkreis Göppingen in den letzten Jahren wichtige Impulse gesetzt. Mit den umfangreichen Investitionen des Landkreises in die touristische Infrastruktur in den Bereichen Rad und Wandern sowie einer konsequenten Stärkung des kreisweiten Tourismusverbandes Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf wurde die Basis für eine weitere touristische Entwicklung gelegt. “Der Stauferkreis ist mittlerweile auf Augenhöhe der touristischen Partner von Alb und Stuttgart angekommen und wird dort als starker, verlässlicher Partner gesehen”, freut sich Landrat Edgar Wolff. “Die erneute Auszeichnung als fahrradfreundlicher Landkreis oder der Erfolg der Qualitätswanderwege Löwenpfade zeigen dies eindrucksvoller Weise. Es war wichtig, die Tourismuskonzeption aus 2013 so stringent umzusetzen”, ergänzte der Landrat bei der Vorstellung des Messeangebots am Mitwoch im "Deutschen Haus" in Gruibingen  weiter.
Die 2019 eingeführte thematische Aufteilung zu den vier übergeordneten Themen Wandern, Radfahren, Kultur sowie Wellness und Genuss wird beibehalten und soll dem Besucher mehr Übersichtlichkeit am Messestand geben. “Jeden Tag finden zudem verschiedene Aktionen und Verlosungen am Stand statt, die die Vielfalt des Landkreises noch einmal unterstreichen”, führt Tourismusmanager Holger Bäuerle  aus. Schwerpunktmäßig wird es bei der CMT in diesem Jahr um die drei neuen Mountainbikestrecken, die unter der Dachmarke der “Löwentrails” vermarktet werden, gehen. Die ersten drei der insgesamt sieben geplanten Touren in Wiesensteig, Gruibingen und Geislingen/Steige mit einer Länge zwischen 16 und 30 Kilometern bieten vor allem für Einsteiger und E-Mountainbiker optimale Voraussetzungen und zeigen die Vielfalt des Albtraufs gekonnt auf. Die Trailanteile sind moderat, so dass technisches Können nicht als Voraussetzung für das Befahren der Runden notwendig ist. Im Fokus steht neben knackigen Anstiegen und der reizvollen Landschaft vor allem der Spaß am Bikesport. “Eröffnet werden die Strecken im Mai 2020, sie sind nach den Löwenpfaden ein weiteres Element der Freizeitwegekonzeption des Landkreises Göppingen”, freut sich Ideengeber Bäuerle. Einen optimalen Überblick zu den drei Löwentrails bietet die druckfrisch zur CMT eingetroffene neue Broschüre. Neben den Löwentrails werden als Messeschwerpunkte die bereits fest etablierten und zertifizierten Löwenpfade, der europäische Fernwanderweg Albtraufgänger, die neuerliche Auszeichnung als fahrradfreundlicher Landkreis sowie das im Mai 2020 öffnende Märklineum präsentiert. Das Märklineum wird eine neue touristische Attraktion im Großraum Stuttgart und auf der Schwäbischen Alb. Nicht nur Modelleisenbahnfans können hier die traditionsreiche Geschichte der Firma Märklin erleben.
Auch der Freizeitführer des Landkreises Göppingen wurde zur CMT komplett überarbeitet und neu aufgelegt. Der Tourenplaner des Landkreises Göppingen ist unter www.tourenplaner.lk-gp.de zu finden. Hier kann ganz individuell ein Freizeitprogramm zusammen gestellt werden. Die Plattform bietet neben rund 140 Rundwanderungen auf Kreisgebiet auch alle touristischen Radrouten sowie die verschiedensten Sehenswürdigkeiten und einen Überblick zum Gastronomie- und Hotellerieangebot. Ab dem 1. Mai besteht für Radfahrer und Wanderer wieder die Möglichkeit, mit den beiden Linien 170 und RW 1/2 des Radwanderbusses von Kirchheim/Teck oder Göppingen zum Parkplatz Reußenstein zu gelangen. Die beiden Buslinien fahren bis Oktober jeweils mit Fahrradanhänger jeden Sonn- und Feiertag im Zweistundentakt, die Linie RW1/2 am Vormittag sogar im Stundentakt.
8.1.20

 

 

Plakataktion gegen agressives Betteln

Kirchheim unter Teck. Mit einer Plakatkampagne informiert die Stadt Kirchheim unter Teck über das Thema „aggressives Betteln“. Die Kampagne richtet sich aber nicht generell gegen das Betteln. Vielmehr soll vor unseriösen Bettelbanden gewarnt werden.  Von aufdringlichen Gesten bis zu direktem Körperkontakt: Zuletzt kam es in der Kirchheimer Innenstadt immer häufiger zu Fällen von aggressivem Betteln. Durch das vehemente Verhalten werden Passanten teils massiv um ihr Geld bedrängt. Durch die Plakate, die in Geschäften des Kirchheimer City Rings zu finden sind, soll das Thema nun offensiv angegangen werden – einerseits, um Bürger zu informieren und zu sensibilisieren, andererseits, um aggressiven Bettlern deutlich zu machen, dass sie rechtswidrig handeln. Denn, laut Kirchheimer Polizeiverordnung ist „das aggressive, körperliche Nähe suchende, aufdringliche Betteln“ nicht erlaubt. Verboten ist auch das Betteln durch Kinder oder unter Beteiligung von Kindern. „Es geht uns nicht darum, das Betteln im Allgemeinen zu verurteilen. Uns ist bewusst, in welch schwieriger Situation Menschen sind, die betteln gehen. Viele von ihnen sind dabei keineswegs aufdringlich oder belästigend. Hinter aggressiv Bettelnden oder bettelnden Kindern stehen dagegen oft kriminelle Banden, für die nur ihr Profit und nicht das Wohlergehen der Bettelnden zählt“, stellt Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer klar.
8.1.20

 

 

Ladendieb ertappt

Eislingen. Am Dienstag blieb ein Ladendieb in Eislingen ohne Beute.  Gegen 17.45 Uhr befand sich ein 17-Jähriger in einem Geschäft in der Steinbeißstraße. In seine mitgeführte Tasche steckte er mehrere hochwertige Elektronikartikel. Ein Zeuge beobachtete den Jugendlichen. Der Zeuge sprach den jungen Mann an. Daraufhin schubste der Jugendliche den Zeugen weg und versuchte zu flüchten. Der konnte ihn jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Bei der Überprüfung der Tasche stellte die Polizei fest, dass die Tasche des Jugendlichen präpariert war. Dadurch sollte verhindert werden, dass die Sicherungsetiketten nicht auslösen.  Die Polizei lobt das Verhalten der aufmerksamen Zeugin. "Hinschauen, helfen, melden" sind die drei Stichworte, mit denen die Polizei dafür wirbt, wie in diesem Fall Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden. Wer etwas beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet kann wie in diesem Fall dazu beigetragen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.
8.1.20

 

 

Auf dem Dach gelandet

Göppingen.  Hoher Sachschaden entstand am Dienstag bei einem Unfall bei Göppingen. Kurz nach 13 Uhr fuhr ein 24-Jähriger mit seinem Wagen auf der Landesstraße 1075 in Richtung Göppingen. Auf Höhe der Einmündung nach Hohenrain kam der Fahrer auf regennasser Straße von der Fahrbahn ab. Er war zu schnell. Im Bereich der Böschung überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer verletzte sich leicht. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
8.1.20

 

 

 

Unfallverursacher flüchten

Geislingen/Gingen/Schwäbisch Gmünd.  Ulm (ots) - Nach mehreren Unfallfluchten zum Teil mit hohem Sachschaden in der Region sucht die Polizei Zeugen.  Zwischen Montag 20 Uhr und Dienstag 8 Uhr parkte ein Mitsubishi in der Türkheimer Straße in Geislingen. Ein unbekannter Fahrzeuglenker streifte mit seinem Fahrzeug das geparkte Auto auf der gesamten Länge. Der Mitsubishi wurde dabei so stark beschädigt, dass die Polizei den Schaden auf etwa 8.000 Euro schätzt. Der unbekannte Fahrer kümmerte sich nicht um den Schaden und setzte seine Fahrt fort. In Gingen an der Fils stand ein VW in der Brunnenstraße. Zwischen Dienstag 18 Uhr und Mittwoch 6 Uhr streifte ein unbekanntes Fahrzeug an der Fahrerseite entlang. Auch hier flüchtete der Unfallverursacher. Ein Schaden von etwa 1 500 Euro blieb zurück. Die Polizei Geislingen (Telefon 07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu den Unfallverursachern geben können.Die Polizei mahnt: Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Als am Dienstag ein 61-jähriger Autofahrer gegen 18 Uhr die L 1156 von Lindach in Richtung Brainkofen befuhr, kamen ihm im Bereich er Ausfahrt Herlikofen/Paulusheim zwei Fahrzeuge entgegen. Nachdem das erste Fahrzeug nach rechts in Richtung Herlikofen eingebogen war, fuhr der zweite Pkw an dem einbiegenden Pkw vorbei und streifte dabei mit seinem Außenspiegel den Außenspiegel des Wagens des entgegenkommenden 61-Jährigen und setzte dann beschleunigt seine Fahrt fort. Hinweise auf den Verursacher bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580.
8.1.20

 

 

Speden-Appell erfolgreich

Esslingen In seiner Rede beim städtischen Neujahrsempfang warb der Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger vor rund 600 Gästen im Neckar Forum um Gemeinsinn, Solidarität und ein faires Miteinander. Einen besonderen Dank übermittelte OB Zieger daher an alle Bürger Esslingens, die sich in Vereinen, Initiativen, Schulen, Kirchen oder Kultureinrichtungen ehrenamtlich engagieren. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung kommen auch in diesem Jahr die beim Neujahrsempfang gesammelten Spenden der Bürgerstiftung Esslinger Sozialwerk zugute. Die auf Initiative von OB Dr. Jürgen Zieger 1999 gegründete Stiftung feierte Mitte 2019 ihr 20-jähriges Bestehen. Auf Bitte von OB Zieger erklärten sich Elli Roderburg-Schnierle und  Wolfgang Seifried auch in diesem Jahr wieder dazu bereit, die Gäste beim Stehempfang im Foyer um eine Spende zu bitten. Sie erzielten dabei ein Spendenaufgebot von insgesamt 2.311,93 Euro. OB Zieger zeigte sich erfreut über die große Spendenbereitschaft und verdoppelte die Spende aus städtischen Mitteln auf insgesamt 5.000 Euro. Die Esslinger Bürgerstiftung unterstützt soziale Projekte aller Art im gesamten Stadtgebiet und fördert so die soziale Verantwortung, das Bürgerengagement und die Solidarität in Esslingen. Seit 2000 wurden von der Stiftung ca. 450 Projekte mit rund 700.000 Euro gefördert.
8.1.20

 

 

Plan für 3100 neue Wohnungen
Esslingen. Mit der Ende Dezember 2019 erfolgten Genehmigung durch das Regierungspräsidium Stuttgart kann der neue Flächennutzungsplan Esslingen am Neckar 2030 mitsamt dem Landschafts- und Umweltplan jetzt seine beabsichtigte Wirkung entfalten. Das Planwerk nennt für die Stadt Esslingen bis 2030 eine Zielgröße von rund 3100 neuen Wohnungen. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger betonte in seiner Neujahrsrede erneut die Notwendigkeit, zeitnah zusätzliche Wohnungsbaukapazitäten schaffen zu können. "Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt ist die soziale, gesellschaftliche und wohnwirtschaftliche zentrale Frage der nächsten Jahre. Darüber hinaus benötigt die Stadt Esslingen auch einen Antwort auf die im neuen Flächennutzungsplan ausgesparte Frage, wo in Esslingen neue Flächen für zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen werden können", betonte Zieger.
8.1.20

  

Viele Wünsche erfüllt

Schwäbisch Gmünd (sv). Im Jahr 2019 hat das Team der „Gmünder machen Wünsche wahr“ Projektgruppe der Aktion Familie, mit elf engagierten Ehrenamtlichen unter der Leitung der beiden Koordinatorinnen Inge Pfeifer und Nicole Knödler von der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd vielen bedürftigen Menschen Freude bereitet. Mit jedem Cent des Weihnachtseuros, der vielen Spendengelder oder auch des Abpflückens der Wünsche am Wunschbaum konnte Menschen in einer Notlage geholfen werden. Es war ein überwältigendes Bild, als man die Fülle an Geschenken sah, die an zwei Tagen ausgegeben wurden. Gelingen kann so eine Aktion nur mit der Hilfe vieler Unterstützer.
8.1.20

 

 

Rollstuhlfahrer schwer verletzt

Waldstetten. Ein 26-Jähriger fuhr am Dienstag gegen 17.30 Uhr in Waldstetten mit seinem Wagen in der Hauptstraße rückwärts. Hierbei kam es vermutlich zum Zusammenstoß mit einem 59 Jahre alten Rollstuhlfahrer, der sich schwer verletzte. Er wurde durch den Rettungsdienst samt Notarzt versorgt und in eine Klinik eingeliefert. Sachschaden entstand nicht.
8.1.20

 

 

Chaos nach Eisregen

Stauferland. Über 40 Unfälle in knapp drei Stunden registrierte das Polizeipräsidium Ulm am Dienstagmorgen im Landkreis Göppingen.  Die witterungsbedingten Unfälle ereigneten sich zwischen 6.30 Uhr und 9.15 Uhr. Ein schwerer Unfall passierte gegen 7 Uhr in Albershausen im Herzenhaldenweg. Dort überraschte gegen 7 Uhr Blitzeis eine Autofahrerin. Die 33-Jährige war mit ihrem Auto vom noch trockenen Hof in den Herzenhaldenweg gefahren. Dort rutschte sie mit ihrem Fahrzeug gegen einen Pkw und stieg aus. Auch ein nachfolgender Wagen  konnte nicht mehr anhalten und rutschte gegen die Frau. Ein dritter Pkw geriet außer Kontrolle, rutschte gegen ein Auto und über eine Mauer. Danach stieß er gegen einen weiteren Wageni, der in einem Hof stand. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die weiteren Beteiligten blieben unverletzt. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt rund 25 000 Euro.

Ebenfalls schwere Verletzungen erlitt ein Mann in Uhingen. Er fuhr gegen 7 Uhr mit einem Gespann in der Stuttgarter Straße auf ein Firmengelände. Auf Blitzeis geriet das Gespann auf einen höher gelegenen Grünstreifen. Dadurch kippte die Zugmaschine um, wobei der Fahrer verletzt wurde. Er konnte sich mit schweren Verletzungen noch selbst aus der Kabine befreien. Am Lastwagen wurde der Tank aufgerissen und mehrere hundert Liter Kraftstoff liefen auf den Asphalt. Zur mehrstündigen Bergung des Gespanns war ein Spezialkran nötig. Die Stuttgarter Straße war halbseitig gesperrt, wodurch es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Der Schaden an der Zugmaschine beträgt rund 40 000 Euro. Der am Anhänger und an der Ladung ist noch unklar.

Leichte Verletzungen erlitt ein Radfahrer in Eislingen. Er stürzte gegen 6.30 Uhr in der Hauptstraße. In Ebersbach erlitt ein Fußgänger leichte Verletzungen, der gegen 8 Uhr in der Jahnstraße stürzte. In Eschenbach fuhr ein Pkw-Fahrer gegen 7.15 Uhr gegen einen geparkten Lastwagen. Auch dieser Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Ebenso eine Frau, die mit ihrem Auto gegen 6.45 Uhr in der Salamanderstraße in Göppingen unterwegs war.

Bei 15 weiteren Unfällen im Göppinger Stadtgebiet wurde niemand verletzt. Ebenso blieb es bei Unfällen in Albershausen (zwei), Birenbach, Ebersbach (drei), Eislingen (fünf), Geislingen, Heiningen (zwei), Uhingen (sechs) und  Schlierbach bei Sachschäden.

Blitzeis war auch die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Dienstagmorgen ein Sachschaden von rund 6000 Euro entstand. Mit ihrem Pkw  befuhr eine 22-Jährige zur Unfallzeit die Lutherstraße in Schorndorf, wo sie ihr Fahrzeug verkehrsbedingt anhalten musste. Beim Bremsen schleuderte der Pkw gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug. Rund 5000 Euro Sachschaden entstand am egen 6.45 Uhr, als eine 29-Jährige in Schorndorf auf eisglatter Straße mit ihrem Pkw in der Karl-Bäder-Straße auf glatter Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und gegen eine Hauswand fuhr.

Auf der Leutzestraße in Schwäbisch Gmünd kam es am Dienstagmorgen gegen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Sachschaden von rund 1800 Euro entstand. Auf eisglatter Fahrbahn fuhr eine 18-Jährige zur Unfallzeit mit ihrem Pkw auf den Wagen einer 36-Jährigen auf. Diese hatte ihr Fahrzeug wegen der Glätte angehalten. Beide Autofahrerinnen blieben unverletzt. Aufgrund von Glätte rutschte der Pkw  eines 47-Jährigen am Dienstagmorgen am Kreisverkehr Maierhofstraße in Lorch gegen den Wagen eines 32-Jährigen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2000 Euro.
7.1.20

 

 

Brückenbau: Auch Lehlestraße voll gesperrt

In Faunrdnau wird ab 13. Januar wegen des Neubaus der Eisenbahnbrücke auch die Lehlestraße komplett gesperrt. Plan: Stadt Göppingen

Göppingen. Ab Montag, 13. Januar, beginnt die zweite Phase bei  der Baumaßnahme „B297 Erneuerung der Bahnbrücke Stuttgarter Straße“. Das bedeutet, dass ab kommenden Montag  auch die Lehlestraße voll gesperrt ist und eine Durchfahrt zur Salamanderstraße in Faurndau nicht mehr möglich ist. Die entsprechenden Buslinien wurden bereits mit Umstellung der Busfahrpläne ab dem 15. Dezember angepasst. Auch die Unterführung zwischen Stuttgarter Straße und Filsstraße muss laut Mitteilung des für die Baumaßnahme zuständigen Regierungspräsidiums Stuttgart gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer können den gesperrten Bereich über den Reuschweg, die Karl-Kübler-Straße, die Stauferhalde, den markierten Weg durch das Baufeld, die Unterführung von der Salamanderstraße zum Kohlenwegle (und umgekehrt) umgehen. Die Maßnahme dauert voraussichtlich bis Ende 2020.
7.1.20

 

 

 

Land fördert Mehrgenerationenhaus in Salach

Salach. Das Sozialministerium fördert laut der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Razavi das neue Mehrgenerationenhaus im geplanten Salacher Quartier Mühlkanal mit 96 000 Euro .Wie Sozialminister Manne Lucha der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, wurde die Gemeinde Salach im Rahmen des Impulsprogramms für gesellschaftlichen Zusammenhalt als eines von landesweit 22 Mehrgenerationenhaus-Projekten in die erste Förderrunde mit aufgenommen. „Mit 96.000 Euro zählt Salach zu den am höchsten geförderten Einzelprojekten. Diese Nachricht ist ein wirklich schöner Start ins neue Jahr“, freut sich Razavi, die in Salach wohnt.  „In einer Gesellschaft mit immer mehr hochaltrigen Menschen fördern solche Begegnungsorte ein gutes Miteinander in idealer Weise. Hier ist man zusammen und nicht alleine. Darum geht es und es ist unsere Aufgabe in Politik und Gesellschaft, für diese Entwicklung vorzusorgen“, so Razavi weiter.  Salach habe sich in diesem Sinne auf den Weg gemacht, seine Ortsmitte zukunftsfähig neu zu gestalten.
7.1.20

 

 

 

Mit den Stuttgarter Salonikern beschwingt ins neue Jahr

Die Stuttgarter Saloniker begrüßten in Göppingen musikalisch das Neue Jahr. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Wenn das neue Jahr auch so beschwingt und heiter wird  wie das Neujahskonzert der Stuttgarter Saloniker im Alten E-Werk am Abend von Dreikönig, dann wird 2020 ein sehr gutes Jahr. Der musikalische Auftakt jedenfalls war grandios. Im fast ausverkauften Saal sorgten die Musiker um ihren Leiter Patrick Siben mit aktuellen Hits aus dem vorletzten Jahrhundert für Stimmung. Mit Walzer und Polkas entführte das Ensemble das Publikum nach Wien und Patrick Siber plauderte ebenso vielwissend wie charmant aus jener Zeit, als dank der Eisenbahn erstmals in der Menschheitsgeschichte Fernreisen möglich und Johann Strauss mit seiner neumodischen Musik zum Weltstar wurde."Wir spielen als Saloniker die Hits aus drei Jahrhunderten", so Siber. Freilich, ganz so weit zurück ging es an diesem Abend nicht. Man blieb im ersten Teil des Programms weitgehend in der Zeit der Walzer, wusste aber auch mit "Heinzelmännchen Wachtparade" zu gefallen. Nach der Pause überraschten die Saloniker mit Stücken aus der Anfangzeit des Jazz. Patrick Sieben ist es gelungen, zahlreiche Original-Noten der ersten großen und den Jazz prägenden Kompositionen aus den 1920er Jahren aus den USA zu holen. So wurde der zweite Teil des Neujahrskonzert ein Jazzabend, der, wäre es nach dem Publikum gegangen, noch stundenlang hätte weitergehen können. Doch die Saloniker bekamen noch die Kurve und beschlossen traditionell mit der "Petersburger Schlittenfahrt" und dem Radetzky-Marsch ein Konzert, für das es reichtlich Beifall gab. Auch für die Überlegung Sibens, doch mal eine Jazznacht mit seinen Salonikern in Göppingen zu veranstalten oder ein Picknick-Konzert auf dem Hohenstaufen. Göppingen hat einen eindrucksvollen musikalischen Jahresauftakt erlebt.
6.1.20

 

 

Versperkirche öffnet die Pforten

Göppingen. Seit Dreikönig hat die Versperkirche in der Göppinger Stadtkirche geöffnet. Die Einrichtung feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Sie wurde seinerzeit vom Haus Linde initiiert und sollte Obdachlosen in der kalten Jahreszeit eine warme Mahlzeit bieten. Inzwischen soll die Vesperkirche eine Begegnungsstätte von Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sein und auch Menschen aus der Vereinsamlung holen. Mehr als 7000 Essen wurden 2019 in der Vesperkirche ausgegeben. Um das Angebot aufrecht erhalten zu können, sind die Initiatoren auf Spenden angewiesen. Aus Anlass des Jubiläums wird am 12. Februar Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten, bei der Essensausgabe mithelfen.
6.1.20

 

 
 

Kuhstall brennt: Hoher Schaden

Donzdorf. Am Sonntag gegen 22.45 Uhr mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in der Ramprechtsstraße in Donzdorf-Winzingen ausrücken. Dort brannter ein Kuhstall. Dem Landwirt war es gelungen mittels eines Frontladers eine Wandseite und ein Tor zu öffnen. Ca. 50 Rinder konnten sich in Sicherheit bringen. Bislang konnten etwa 40 Tiere wieder eingefangen werden. Ob Rinder in den Flamen verendet sind, ist bislang noch unklar. Der Sachschaden wird auf ca. 350 000 Euro geschätzt. Zeugen konnten beobachten, wie vier Personen vor dem Brand mit Feuerwerkskörper hantierten. Die Personen liefen anschließend in Richtung Feuerwehrhaus davon. Die Kriminalpolizei (0731/188-4711) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Angaben zu den vier Personen machen können.
6.1.20

 

Einbrecher unterwegs

Geislingen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren zwei Gaststätten das Ziel von Einbrechern. In der Schlachthausstraße verschafften sich die Täter Zutritt über das Getränkelager. Sie durchsuchten den Innenraum und entwendeten zwei Videokameras und das Trinkgeld der Angestellten. In der Auchtweide brachen die Täter die Tür des Hintereingangs auf. Bei ihrer Suche konnten die Einbrecher nichts von Interesse finden. An der Außenfassade versuchten sie sich erfolglos am Zigarettenautomaten:
6.1.20

 

 

 

Pkw prallt gegen Hauswand

Göppingen.  Am Montag, gegen 1 Uhr, befuhr ein 59-jähriger PkwLenker die Schlater Straße in Holzheim. Dort kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Hauswand. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 8 000 Euro. Das Haus soll abgerissen werden, so dass dort kein Schaden entstand.
6.1.20

 

 

 

Betrunken von der Fahrbahn abgekommen

Ebersbach/Süßen. Am Sonntagmittag wurde der Polizei ein Pkw gemeldet, der in Schlangenlinien auf der B 10 in Richtung Ulm fuhr. Der PKW war auf Höhe Ebersbach nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gefahren. Dort wurde der Wagen leicht beschädigt, doch der Fahrer setzte seine Fahrt fort. Im Rahmen den Fahndungsmaßnahmen wurde das Fahrzeug in Süßen festgestellt und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 41-jährige Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand. Der Test ergab einen Wert um die 1,5 Promille. Während der Kontrolle verlor der Lenker das Bewusstsein und musste in einer Klinik aufgenommen werden.
6.1.20

 

 

 

Wurstautomat beschädigt

Bad Überkingen.  Am Sonntag versuchte gegen 4 Uhr ein Dieb erfolglos, einen Wurstautomaten in der Hauptstraße in Bad Überkingen  aufzubrechen. Schließlich schlug er ein faustgroßes Loch in die Scheibe des Automaten. Dabei muss er sich verletzt haben, denn die Beamten konnten Blut an der Scheibe sicherstellen. Entwendet wurde nichts.
6.1.20

 

 

 

Zimmer in Brand gesetzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag  gegen 17 Uhr bemerkten mehrere Zeugen Rauch und Flammenschein aus einem der Zimmer im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Weißensteiner Straße in Gmünd. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Zimmer bereits in Brand. Die Bewohner des Hauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Durch die Polizei wurde der 32-jährige Bewohner des Erdgeschosszimmers vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 60 000 Euro. Alle Zimmer im Erdgeschosssind derzeit unbewohnbar. Die Personen wurden vorübergehend anderweitig untergebracht. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd war mit 39 Personen im Einsatz. Vom Rettungsdienst befanden sich 16 Einsatzkräfte vor Ort.
5.1.20

 

 

 

Krippenfigur gestohlen

Göppingen.  Dreiste Diebe stehlen eine Figur aus einer öffentlich ausgestellten Krippe. Am Samstag zwischen 8 und 17 Uhr entwendeten die Unbekannten die Melchior-Holzfigur aus der Weihnachtskrippe der katholischen Kirche Sankt Maria in der Göppinger Ziegelstraße. Der Wert der Figur wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise auf die Täter machen können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Göppingen, Tel. 07161/63-2360, zu melden.
5.1.20

 

 

 

Fahrzeug brennt aus

Donzdorf. Ein technischer Defekt war die Ursache für einen Pkw-Brand. Der Besitzer eines Nissan Micra hatte seinen Pkw bereits am 30. Dezember zum Laden der Batterie an ein Ladegerät angeschlossen. Als er am Samstag gegen 6.15 Uhr zur Arbeit gehen wollte, entdeckte er einen kleinen Brand unter der Motorhaube des Pkw. Er konnte die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch eindämmen. Ursache für den Brand war laut der Ermittlungen der Polizei ein technischer Defekt an dem Ladegerät. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 8000 Euro.
5.1.20

  

 

Schaufensterscheibe eingeworfen

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag wurde gegen drei Uhr die Schaufensterscheibe eines Imbisses am Kalten Markt durch unbekannte Täter eingeworfen. Dadurch entstand ein Sachschaden von 1000 Euro. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel: 07171/ 3580, bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, sich zu melden.
5.1.20

 

 

Frisch-Auf-Frauen mit Sieg gegen Oldenburg

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen sind mit einem klaren Sieg ins neue Jahr gestartet. Vor heimischer Kulisse in der EWS-Arena besiegten sie am Samstag Abend das Team vom VfL Oldenburg klar mit 30:21. Frisch Auf machte einen Platz gut in der Tabelle und belegt Rang zehn, Oldenburg Rang neun.
4.1.20

 

 

Internetportal immer beliebter

Göppingen. Das Internetportal www.unser-stauferland.de, seit gut einem Jahr am Start, freut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen klicken auf die Informationsplattform. Sie ist nicht nur für Touristen, Naherholer und Wirtschafts-Interessierte wertvoll, sondern auch für die Menschen im Kern des Stauferlandes, also in den Städten und Gemeinden rund um den Hohenstaufen, unabhängig der Landkreiszugehörigkeit. Eine täglich aktuelle Nachrichtenrubrik, sowie ein bebilderter Veranstaltungskalender geben Einheimischen wertvolle Infos. Wie der Betreiber der Plattform, die Göppinger Medienagentur Maitis-Media mitteilt, bleibt im Schnitt  fast jeder fünfte Besucher länger als eine Minute auf der Plattform, in der Rubrik 30 Minuten und länger ist es jeder Zehnte. Mit 52 Prozent kommt der größte Anteil der Besucher aus Deutschland, 17 Prozent kommen aus den USA und sechs Prozent aus China. 5,5 Prozent der User kommt aus der Ukraine, 4,2 Prozent aus Russland, drei Prozent aus Frankreich. Fast 20 Prozent der Nutzer klicken auf den Button „Aktuelle Nachrichten", knapp jeder Zehnte nutzt den Button, der zum Branchenverzeichnis weiterleitet. Mit dem Internetportal wollte Maitis-Media nach eigenen Angaben eine Plattform schaffen, die unabhängig von Landkreisgrenzen über das Stauferland informiert. Berichtet wird regelmäßig aus den Städten Göppingen, Schwäbisch Gmünd, Lorch, Schorndorf, Ebersbach, Eislingen und Geislingen, aber auch aus Aalen, Esslingen und Kirchheim unter Teck.
3.1.20

 

 

 

Blick auf Göppingen

Blick auf Göppingen: Im Vordergrund das Fachmarktzentrum an der Heininger Straßer. Das Staufencenter und die Kreissparkasse ragen aus dem Innestadtbereich heraus. Foto: Bettina Fritz

 

Bürgermeisterwahl in Lorch: Bislang vier Kandidaten

Lorch. Nun sind es vier Kandidaten, die sich am 16. Februar um die Nachfolge des Lorcher Bürgermeisters Karl Bühler bewerben. Der Schlater tritt nach drei Amtszeiten nicht mehr an. Für den Chefsessel im Rathaus der 11 000 Einwohner zählenden Stadt haben bislang der Schorndorfer Sozialarbeiter und Fraktionssprecher der Grünen im Gemeinderat, Andreas Schneider (45), die Wäschenbeurer Hauptamtsleiterin Martina Funk (28, CDU) aus Göppingen-Bartenbach, der Salacher Björn Schmid (CDU), der bei der Stadtverwaltung in Göppingen im Bereich Stadtentwicklung arbeitet, sowie die 50-jährige  Ute Meinke, stellvertretende Pressesprecherin der Stadt Schwäbisch Gmünd, ihre Kandidatur angemeldet. Bewerbungsschluss ist am 20. Januar.
3.1.20

 

 

 

BVMW: Fledermaus-Schutz vor Schutz vor Menschen?

Kreis Göppingen. Harsche Kritik üben Mittelständler im oberen Filstal, dass der weitere Ausbau der B 10 nach Geislingen durch einen Stollen mit Fledermäusen gefährdet sein soll. Der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mitteständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner aus Geislingen, sieht in der jüngsten Entwicklung ein Indiz dafür, dass der Tierschutz mittlerweile höher bewertet wird als der Schutz von Menschen.  

Lange haben die Unternehmen im Filstal auf den weiteren Ausbau der B 10 gewartet. Nachdem der Ausbau zwischen Gingen und Geislingen in greifbare Nähe gerückt war, könnte jetzt ein von Fledermäusen bewohnter Stollen das Projekt möglicher Weise bis 2026 weiter verzögern. „Sollten Tiere mittlerweile wirklich der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen im Wege stehen, konterkariert sich das eigentliche Ziel des Tierschutzes selbst“, erklärt der BVMW-Vorsitzende Lothar Lehner. „Die Umsiedlung von Menschen ist möglich“, so Lehner und verweist auf die Aufgabe ganzer Dörfer wegen des Kohle-Tagebaus in Nordrhein-Westfalen, „nicht jedoch von Fledermäusen, die in einem Stollen residieren, der Teil der neuen Trassenführung der B 10 werden soll.“  

Lehner weiß, dass mittelständische Unternehmer im oberen Filstal für die drohenden Verzögerungen nur Unverständnis und Kopfschütteln übrighaben. „Grundsätzlich sollte die Frage diskutiert werden, ob die Menschheit einen neuen Ast gefunden hat, auf dem sie sitzt um diesen abzusägen“, so der BVMW-Kreisvorsitzende und unterstreicht die Notwendigkeit der leistungsstraken West-Ost-Verbindung durch das Filstal für die örtliche Wirtschaft. „Wird der Tierschutz mittlerweile höher bewertet als das der Schutz  von Menschen? Zählen Arbeitsplätze, die Erreichbarkeit einer Region, die Befreiung der Menschen von täglichen Staus und Abgasen weniger als das Wohlergehen einiger Fledermäuse in einer Höhle, die scheinbar nicht umgesiedelt werden können, fragt Lehner und ist fassungslos angesichts der neuen Entwicklung.  

Der BVMW-Kreisvorsitzende appelliert deshalb an die verantwortlichen Politiker in Stuttgart und Berlin, sich nicht mit der neuen Situation abzufinden, sondern mitzuhelfen, rasch eine praktikable Lösung zu finden, die einen zügigen Weiterbau der B 10 ermöglicht. 
3.1.20

 

 

Eislauferlebnis im Herzen der Stadt

Die Eisarena auf dem oberen Maarktplatz in Schwäbisch Gmünd nimmt am 11. Januar ihren Betrieb auf. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (tm). Am 11. Januar öffnet um 11 Uhr  die Stadtwerke Eis-Arena auf dem Oberen Marktplatz in Schwäbisch Gmünd den Betrieb. Die Kooperation aus Stadtwerke, Kreissparkasse Ostalb, Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie Touristik und Marketing GmbH machen das besondere Eislauferlebnis im Herzen der Stadt möglich. Die Eisbahn mit einer Fläche von 375 Quadratmetern. Betrieben wird die Eisbahn zu 100 Prozent aus Gmünder Naturstrom.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mit Dominik Huppertz konnte ein erfahrener Caterer gewonnen werden. Zum Aufwärmen während und nach dem Eislaufen werden Glühwein und Punsch sowie Softdrinks angeboten. Dank des großen Engagements zahlreicher Ehrenamtlicher, die sich bereit erklärt haben, die Pflege der Eisbahn zu übernehmen und den Eintritt zu kassieren, kann die Stadtwerke Eis-Arena überhaupt realisiert werden. Ein familienfreundliches Angebot mit Spaß und Aktivitäten für Groß und Klein steht dabei  im Vordergrund. Neben gesonderten Eintrittspreisen für Familien stehen Schlittschuhanfängern auch Eislauflernhilfen zur Verfügung. Ideal ist diese Eisbahn auch für den an den Schulen stattfindenden Wintersporttag. Die Veranstalter nehmen hierfür auch gerne Gruppenbuchungen entgegen und halten die Öffnungszeiten in diesem Fall flexibel. Anfragen nimmt die Koordinatorin der Ehrenamtlichen, Carmen Bäuml, unter Tel. 07171/7989642 entgegen. Die Eisbahn ist regelmäßig wie folgt geöffnet: Montag - Freitag  von 14 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Eintrittspreise werden als Tagestickets erhoben. Erwachsene:  5 €, Kinder unter 18 Jahren 4 €; Familienkarte 16 € (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder unter 18 Jahren); Erwachsene 10er Karte: 40 €; Kinder 10er Karte: 30 €. Der Schlittschuhverleih wird für 3,50 € angeboten. Jeden Mittwoch ist Aktionstag für Kreissparkassenkunden. Diese erhalten gegen Vorlage der Kreissparkassenkarte einen Rabatt von einem Euro auf das Tagesticket. Die offizielle Eröffnung der Eisbahn mit Oberbürgermeister Richard Arnold und der Eiskunstläuferin Corinna Lutz findet am 11. Januar um 16 Uhr statt.
3.1.20

 

 

Sternsinger im Aalener Landratsamt

Sternsinger im Landratsamt in Aalen. Unser Bild zeigt von links:.: Erste Landesbeamtin Gabriele Seefried, Gabi Wieber, Veronika Janischewski, Pfarrer Wolfgang Sedlmeier und Landrat Klaus Pavel mit den Sternsingern von St. Maria Aalen. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Es ist schon gute Tradition, dass eine Gruppe von Sternsingern der Aalener Kirchengemeinde St. Maria Landrat Klaus Pavel im Ostalbkreishaus einen Besuch abstattet. Heute (3. Januar 2020) brachten sie an der Eingangstür seines Amtszimmers den traditionellen Segensgruß „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an. Die diesjährige Aktion des Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Frieden - im Libanon und weltweit!“. Geleitet und begleitet wurde die sechsköpfige Königsschar von Pfarrer Wolfgang Sedlmeier, Gabi Wieber und Veronika Janischewski. Landrat Klaus Pavel dankte den Sternsingern, die Beispiel geben für gelebte Solidarität mit den Kindern der Dritten Welt und damit Vorbild für viele andere in unserer reichen Gesellschaft sind. Für die diesjährige Aktion spendete er 150 Euro und dankte den Kindern für ihre Bereitschaft, einen beträchtlichen Teil ihrer Weihnachtsferien zur Durchführung der Aktion zu opfern.
3.1.20

 

 

Beim Abbiegen Gegenverkehr übersehen

Göppingen. Eine Leichtverletzte forderte am Donnerstag ein Unfall in Göppingen. Gegen 10.15 Uhr war laut Polizeiangaben ein 40-Jähriger in der Göppinger Straße in Holzheim unterwegs. Mit seinem Pkw wollte er nach links in die Eislinger Straße abbiegen. Dabei soll er ein anderes Fahrzeug übersehen haben, mit dem eine 21-Jährige entgegenkam. Durch den Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.  Der Sachschaden an den Autos beträgt etwa 8000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
3.1.20

 

 

Dieb klaut trotz Hausverbot

Geislingen. Nicht unentdeckt blieb am Donnerstag ein Diebstahl in einem Geislinger Geschäft. Eine Angestellte entlarvte den Dieb gegen 13.30 Uhr in einem Geschäft in der Geislinger Innenstadt. Sie hatte beobachtet, wie der Mann mehrere Parfums einsteckte. Später stellte sich heraus, dass der mutmaßliche Dieb bereits ein Hausverbot für das Geschäft hatte. Jetzt sieht der 37-Jährige mehreren Anzeigen entgegen.
3.1.20

 

 

 

Unterführungen mit Farbe beschmiert

Lorch. Zwischen dem 23. Dezember und 2. Januar wurden die Wände der Fußgängerunterführungen in der Friedrichstraße sowie in der Wilhelmstraße mit Farbe beschmiert. Der hierdurch entstandene Sachschaden beträgt jeweils ca. 500 Euro. Hinweise auf die bisher unbekannten Täter nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Telefonnummer 07172 7315 entgegen.
3.1.20

 

 

Gartenhaus aufgebrochen

Waldstetten. Zwischen Dienstag und Donnerstag brachen bisher Unbekannte in eine Gartenhütte im Gewann Eiersberg In Waldstetten ein und dursuchten diese nach Diebesgut. Da sie offensichtlich nicht fündig wurden, flüchteten sie unverrichteter Dinge wieder. Zurück ließen sie allerdings Beschädigungen an der Eingangstüre in Höhe von rund 500 Euro. Hinweise auf die Einbrecher nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter der Telefonnummer 07171 42454 entgegen.
3.1.20

 

 

Beißender Geruch in Drogeriemarkt

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag gegen 17.25 Uhr verständigten Mitarbeiter eines Drogeriemarktes in der Lorcher Straße in Gmünd die Rettungskräfte, nachdem Mitarbeiterinnen über Übelkeit und Kopfschmerzen geklagt hatten. Das Geschäft wurde daraufhin für den Kundenverkehr gesperrt. An der Örtlichkeit konnte aus in einem Lagerraum tatsächlich ein beißender Geruch wahrgenommen werden; dieser war jedoch laut Aussagen einer vor Ort anwesenden Notärztin nicht gesundheitsgefährdend. Ein Austritt von Gasen konnte von der Freiwilligen Feuerwehr ebenfalls ausgeschlossen werden. Möglicherweise handelte es sich um eine Störung in der Belüftungsanlage. Am Einsatzort befanden sich insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr, fünf Fahrzeuge des DRK sowie Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd. Nachdem eine Gefahr für Mitarbeiter und Kunden ausgeschlossen werden konnte, wurde das Geschäft kurz nach 18 Uhr wieder für den Kundenverkehr freigegeben.
3.1.20

 

 

Unfall auf glatter Straße

Waldstetten. Auf eisglatter Fahrbahn fuhr ein 30-Jähriger am Donnerstagmittag  mit seinem Pkw auf der Straße Tannenweiler in Waldstetten dem  einen stehenden Pkw eines 52-Jährigen auf. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 8000 Euro.
3.1.20

 

 
 

Sternsinger besuchen die Rathäuser

Die Sternsinger der Gmünder Münstergemeinde werden von OB Richard Arnold empfangen. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 Schwäbisch Gmünd / Göppingen.  Mit dem traditionellen Gruß zum neuen Jahr besuchten die Sternsinger der Gmünder Münstergemeinde am Donnerstag den Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold im Rathaus. Der Rathaus-Chef freute sich sehr über den Besuch und schilderte das jüngste Engagement der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Remstal-Schwesterstadt Schorndorf für Schulprojekte im Libanon - dieses Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit“ .

 Kinder und Jugendliche aus den Göppinger katholischen Kirchengemeinden St. Josef/St. Paul, St. Maria (dazu gehört Hohenstaufen), Christkönig (dazu gehört Bartenbach), St. Nikolaus von Flüe (Jebenhausen) und Hl. Herzen Jesu (Bezgenriet) sind in diesen Tagen als Sternsinger unterwegs, um den Segen „Christus mansionem benedicat" („Christus segne dieses Haus“), kurz CMB, von Haus zu Haus zu bringen. Unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“ sammeln die Kinder und Jugendlichen dabei Geld, um Gleichaltrigen in anderen Ländern bessere Chancen zu eröffnen. Beim Empfang im Rathaus am Donnerstag lobte Oberbürgermeister Guido Till das freiwillige Engagement und dankte für die Hilfsbereitschaft der Sternsinger. Er überreichte jeweils einen Scheck über 50 Euro an die Vertreter der fünf beteiligten Gemeinden. Das Thema Frieden am Beispiel des Libanon steht im Mittelpunkt des Dreikönigssingen 2020. Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen. Doch der gesellschaftliche Friede steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben ist nach wie vor von Ressentiments geprägt. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Diese machen nun etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes reichen nicht aus, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Auch ist die Hilfsbereitschaft der Libanesen teilweise in Ablehnung umgeschlagen; auch unter Kindern und Jugendlichen kommt es zu Spannungen und Ausgrenzungen.

Die Sternsinger wurden im Göppinger Rathaus von OB Guido Till begrüßt. Foto: Stadt Göppingen
2.1.20

 

 

 

Zu schnell bei Glätte

Ebersbach.  Zwei Unfälle innerhalb einer halben Stunde registrierte die Polizei am Mittwoch bei Ebersbach. Gegen 23.15 Uhr war ein 34-Jähriger auf der B10 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Ulm unterwegs. Zwischen Ebersbach und Uhingen wollte er auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei geriet sein Wagen ins Schleudern und drehte sich mehrmals. Das Auto musste abgeschleppt werden, weil es mehrmals gegen die Leitplanke gestoßen war. Die Polizei (Tel. 07161/93810) schätzt den Sachschaden auf rund 5.000 Euro. Etwa im gleichen Bereich war auch ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr zu schnell unterwegs. Er fuhr auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Ulm und stieß mit seinem Fahrzeug gegen einen weiteren Wagen. Mit dem fuhr ein 39-Jähriger auf der rechten Spur. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Ein nachfolgender Autofahrer geriet vermutlich wegen eines herumliegenden Fahrzeugteils ins Schleudern. Sein Pkw prallte gegen die Leitplanke. Der Schaden an den drei Autos beträgt knapp 10.000 Euro.
2.1.20

 

 

 

Mehrere kleine Brände an Silvester

Kreis Göppingen.  Mehrere Brände verzeichnete die Polizei in der Silvesternacht. In Donzdorf flog eine Silvesterrakete durch ein kleines Loch in eine Scheune. Dort entzündete die Rakete das gelagerte Heu. Das Feuer wurde schnell gelöscht. Es entstand kein nennenswerter Sachschaden. In Salach geriet eine Hecke durch verirrte Feuerwerkskörper auf einer Länge von etwa zehn Metern in Brand. Die Feuerwehr Salach war mit drei Fahrzeugen vor Ort und löschte den Brand. Es wurde niemand verletzt. In Süßen setzten Unbekannte auf einem Schulhof mit Silvesterböllern einen Holzhaufen in Brand. Dadurch fing die Überdachung des Schulhofes Feuer. Die Feuerwehr löschte auch diesen Brand schnell. Der Sachschaden wird auf 3 000 Euro geschätzt. Insgesamt verliefen die Silvesterfeierlichkeiten im Landkreis Göppingen laut Polizei ohne besondere Vorkommnisse
1.1.20.

 

 

Veranstaltungsreiches Jahr 2020 in Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Festivals, faszinierende Veranstaltungen und hochkarätige Ausstellungen prägen das Leben der Kulturstadt Schwäbisch Gmünd 2020. Die Touristik und Marketing GmbH hat den informativen Leporello „Kultur-Highlights“ neu aufgelegt und gibt damit einen Überblick über ausgewählte Kulturveranstaltungen. Auch 2020 kann man Schwäbisch Gmünd mit all seinen Facetten entdecken und erleben: So finden  drei große Festivals statt. Den Anfang macht das 37. Internationale Guggenmusiktreffen, bei dem rund 20 Guggenmusik-Kapellen mit über 800 Musikern aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein und Deutschland am Samstag, 15. und Sonntag, 16. Februar in das „Mekka der Guggenmusik“ kommen.
Das 27. Internationale Kinderkinofestival verspricht ein Erlebnis für die ganze Familie. Von Donnerstag, 19. bis Sonntag, 22. März bietet es rund um das Thema Film viele tolle Aktionen zum Mitmachen, Nachfragen und Staunen.  Unter dem Motto „Ich  wir“  präsentiert das Festival Europäische Kirchenmusik von Mittwoch, 15. Juli bis Sonntag, 9. August Musikgenuss in faszinierenden Sakralbauten in und rund um Schwäbisch Gmünd. Internationale Künstler und junge Talente widmen sich dem Festivalthema. Hochkarätige Ausstellungen werden im Museum im Prediger zu sehen sein. Ein Ausstellungshöhepunkt wird dabei sicherlich die Ausstellung „The Last Unicorn – Das Einhorn im Spiegel der Popkultur“ sein. Ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen treten in einen beziehungsreichen Dialog.
Die 21. Gmünder Schmucktage zeigen im Prediger-Festsaal von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. Mai ein breites Spektrum an individuellem und aktuellem Schmuck der hier ansässigen Gold- und Silberschmiede. Sie bieten dabei Gelegenheit, die Tradition der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd und die Kreativität ihrer Schmuckschaffenden zu erleben. Für weitere kulturelle Höhepunkte sorgen das Kolping-Musiktheater mit dem Musical „Die Päpstin“ und die Musical Factory mit „Shrek – Das Musical“. Hinzu kommen die traditionellen Jahrgangsfeste, das Gmünder Stadtfest, die „Musik in Gmünder Kneipen“ und viele weitere bewährte Veranstaltungen.
Der Leporello „Kultur-Highlights 2020“ ist ab sofort beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd, erreichbar unter der Telefonnummer 07171/603-4250, und an weiteren öffentlichen Auslagestellen der Stadt erhältlich.
1.1.20

 

 

Tigerente packt endgültig ihren Koffer

Blick ins Tigerentenclub-Studio im Göppinger Stauferpark. Foto: SWR

Göppingen. Tigerente und Frosch packen ihre Koffer. Die Hauptfiguren von Europas legendärer Spieleshow ziehen um. Von Göppingen nach Baden-Baden. In der Kurstadt feiern sie im März  ihren Einzug in die SWR- Studios. Damit ist das Aus der Fernsehproduktionen des SWR in der Hohenstaufenstadt endgültig besiegelt.
1996 fiel der Startschuss zum „Tigerenten Club“ in Stuttgart begonnen hat. Wenig später zog das Produktionsteam um nach Göppingen, wo das Studio in der ehemaligen Turnhalle der Amerikaner im Stauferpark eine neue Bleibe gefunden hatte. Versuche, die Produktion in die nach Fusion von Süddeutschem Rundfunk und Südwestfunk zum SWR leerstehenden Studios nach Baden-Baden zu verlegen, hatte es schon mehrfach gegeben. Zuletzt vor fünf Jahren. Doch die Versuche scheiterten auch am Widerstand der Politik. Doch der Sender ließ von seinen Plänen nicht ab. Schlussendlich mag auch der Verkauf des Studios an die Firma Kleemann zum Aus der Tigerente beigetragen haben.

Nach fast 20 Jahren zieht die Tigerente nun in die SWR-Studios in Baden-Baden. Ab März 2020 wird der „Tigerenten Club“ dort in einer brandneuen Showkulisse aufgezeichnet. Schulklassen können sich ab sofort bewerben und mit etwas Glück schon im März 2020 im neuen „Tigerenten Club“ dabei sein.  Als Tigerenten- und Frösche-Team können die Klassen ihren Teamgeist, ihr Wissen und sportliches Geschick beweisen. Sie erfahren dabei nicht nur, wie eine Fernsehsendung produziert wird, sondern unterstützen mit ihrem Einsatz auch ein Kinderhilfsprojekt. Außerdem treffen sie natürlich die Moderatoren live und auch den liebenswert, tollpatschigen Günter Kastenfrosch. Bei einer Führung durch den Südwestrundfunk erleben die Schüler*innen bei einem Blick hinter die Kulissen, wie Radio und Fernsehen gemacht werden. Lehrerinnen und Lehrer der 5. und 6. Klasse sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Schülern um eine Aufzeichnung beim „Tigerenten Club“ zu bewerben. Am einfachsten geht das mit einer formlosen E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter tigerentenclub.de
Der „Tigerenten Club“ ist eine Produktion des Südwestrundfunks für Das Erste und den Kinderkanal KiKA. Seit über 20 Jahren steht das Format für Action, Spaß und kunterbunte Themen. Zwei Schulklassen treten in spannenden Spielen gegeneinander an, bis sich am Ende entscheidet, wer die kultige Rodeoente bezwingt und wer seinen Lehrer baden schicken darf. Das Erste zeigt den „Tigerenten Club“ sonntags um 7.10 Uhr, KiKA samstags um 10.45 Uhr.  
31.12.19

 

 

Angestellte vertreibt Einbrecher

Geislingen. Ohne Beute flüchteten zwei jüngere Männer, nachdem sie bei einem Einbruchsversuch ertappt wurden. Am Silvestermorgen gegen 4.30 Uhr hörte die Angestellte einer Gaststätte in der Schlossgassein Geislingen verdächtige Geräusche an der Eingangstüre. Als sie mit einem Bekannten nach der Ursache schaute, bemerkte sie zwei jüngere Männer, die sich an der Türe zu schaffen machten. Als die Einbrecher sahen, dass sich noch Personen in der Gaststätte aufhielten, rannten sie in Richtung Fußgängerzone davon. Sie waren mit dunklen Jacken bekleidet und hatten ihre Kapuzen über den Kopf gezogen. An der Eingangstüre waren frische Hebelspuren vorhanden. Das Polizeirevier Geislingen nahm die Ermittlungen wegen eines versuchten Einbruchs auf.
31.12.19

 

 Vermisster Mann ist tot

Heubach. Der seit Freitag vermisste 71-jährige Mann aus Heubach wurde am  Montag tot aufgefunden. Laut Polizei gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand  keinerlei Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten.Nähere Angaben zum Umstand des Tode der Mannes und zum Fundort machte die Polizei nicht. Der 71-Jährige war seit Freitag vermisst worden, muss sein Haus zwischen Mittwoch, 25. Dezember und Freitag, 27. Dezember sein Wohnhaus verlassen haben. Der Mann war nach einem Schlaganfall sehr schlecht zu Fuß und galt als desorientiert.
30.12.19

 

 

 

Go-Ahead baut Geschäftsführung um

Göppingen / Stuttgart. Nach zum Teil massiver Kritik an Go-Ahead baut die Baden-Württembergische Betriebsgesellschaft von Go-Ahead zum Jahreswechsel die Geschäftsführung um. Erst am 15. Dezember 2019 hatte Go-Ahead Baden-Württemberg den Regionalverkehr auf der  Frankenbahn, Filstalbahn und Murrbahn übernommen und sah sich angesichts ausfallender und verkürzter Zuge schweren Vorwürfen ausgesetzt. Die Geschäftsführung von Go-Ahead Baden-Württemberg bekleidet aber weiterhin Stefan Krispin. Die kaufmännische sowie die technische Geschäftsleitung werden innerhalb der Go-Ahead neu besetzt.

Der kaufmännische Geschäftsleiter Dr. Hans-Peter Sienknecht (63) wird sich aus persönlichen Gründen von der Geschäftsleitertätigkeit der Go-Ahead Baden-Württemberg zurückziehen. Bis Ende Januar wird er seinem Nachfolger Max Kaiser zur Seite stehen und die Geschäfte übergeben. Stefan Krispin bedauert das Ausscheiden von Dr. Sienknecht: „Es ist sehr schade, dass wir Herrn Dr. Sienknecht als kaufmännischen Geschäftsleiter verlieren. Er hat maßgeblich den Aufbau der Go-Ahead in Baden-Württemberg mitgestaltet. Für sein Engagement und seine Motivation in den letzten zwei Jahren möchte ich mich vielmals bedanken.“

Max Kaiser (41) ist bereits seit August 2018 für Go-Ahead in Deutschland im Bereich Geschäftsentwicklung tätig. Von 2014 bis 2018 war er Geschäftsführer einer Busgesellschaft der Transdev-Gruppe im öffentlichen Personennahverkehr in Frankfurt am Main mit über 350 Mitarbeitern. Davor hatte er verschiedene Funktionen im Finanzbereich der Transdev-Gruppe inne, unter anderem als Leiter Finanzen Bus Deutschland. „Mit Max Kaiser übernimmt ein Finanzprofi mit langjährigen Erfahrungen in der Mobilitätsbranche die kommerzielle Geschäftsleitung. Ich freue mich, dass wir mit einem unserer Mitarbeiter die freiwerdende Stelle besetzen können. Er kennt das Unternehmen sehr gut, hat bereits an vielen Stellen sein Branchen Know-how eingebracht und ich bin sicher, dass wir zusammen viel bewegen werden“, sagt Krispin weiter.

Darüber hinaus steigt Gordon Lemke (38) vom Projektleiter für die erfolgreich abgeschlossene Inbetriebnahmestufe zwei ab sofort in die technische Geschäftsleitung der Go-Ahead Baden-Württemberg auf. Damit verantwortet er den gesamten Betriebsbereich, das Flottenmanagement sowie die Fahrzeuginstandhaltung. Er wird das Eisenbahnverkehrsunternehmen auch schwerpunktmäßig nach außen repräsentieren. Seine Karriere begann Gordon Lemke 1997 als Eisenbahner im Betriebsdienst. Seine beruflichen Stationen führten ihn vom Triebfahrzeugführer zum Ausbilder, über Betriebsplaner und zuletzt zum Leiter Betrieb bei der IGE Bahn in Hersbruck. Zuvor hatte Simon Scherer (44) die Position des technischen Geschäftsleiters interimsweise bekleidet. Zukünftig wird Scherer die Instandhaltung durch den Fahrzeughersteller und Instandhalter Stadler Pankow im Wartungsstützpunkt Essingen managen.
30.12.19

 

 

 

 

Mutmaßliche Räuber in Haft

Göppingen.  Zwei Männer stehen seit Anfang vergangener Woche im dringenden Verdacht, Ende November in Göppingen ein Spielkasino überfallen zu haben. Gegen die Männer ergingen Haftbefehle. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizeierste am Montag, 30. Dezember berichten, erhielten die Behörden im Zuge der Ermittlungen einen konkreten Hinweis auf die zwei Männer. Die Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen die 31-Jährigen aus dem Kreis Göppingen und dem Rems-Murr-Kreis. Am frühen Montag vergangener Woche durchsuchten Polizeibeamte die Wohnungen der beiden Deutschen. Neben möglichen Beweismitteln fanden die Ermittler auch etwas Rauschgift. Das nahmen sie ebenfalls mit. Die Männer wurden festgenommen. Noch am selben Montag erließ der zuständige Richter am Amtsgericht gegen die Beiden Haftbefehle, die die Ulmer Staatsanwaltschaft beantragt hatte. Jetzt sitzen die 31-Jährigen in Untersuchungshaft.
30.12.19

 

 

Geld und Feuerwerk erbeutet

Geislingen. Unbekannte brachen in der Nacht zum Sonntag in ein Geschäft in Geislingen ein. Laut Polizeiangaben hebelten die Täter an einem Gebäude in der Hauptstraße eine Tür auf. Im Inneren fanden sie Geld und Feuerwerkskörper, darunter auch Batterien. Mit der Beute gelang ihnen unerkannt die Flucht. Ein Zeuge hatte gegen 2.45 Uhr verdächtige Geräusche wahrgenommen. Möglicherweise stehen diese in Zusammenhang mit dem Einbruch. Die Polizei aus Geislingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Einbrechern aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07331/93270 um Zeugenhinweise.
30.12.19

 

 

 

Briefkasten angezündet

Schorndorf. Am Sonntagnachmittag wurde am Gebäude eines Kindergartens in der Mittleren Uferstraße in Schorndorf ein zerstörter Briefkasten festgestellt. Unbekannte hatten diesen im Zeitraum zwischen Freitag- und Sonntagnachmittag in Brand gesetzt. Das Feuer griff nicht auf das Gebäude über und erlosch wohl von selbst. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und nimmt sachdienliche Hinweise zum Vorfall unter Tel. 07181/2040 entgegen.
30.12.19

 

 

In Imbissladen eingebrochen

Schorndorf. In der Nacht zum Sonntag sind Einbrecher in einen Imbissladen am Karlsplatz in Schorndorf eingebrochen. Im Geschäft wurden dann noch zwei Spielautomaten aufgebrochen und Bargeld entwendet. Sachdienliche Hinweise zur Klärung der Tat nimmt die Polizei Schorndorf unter Tel. 07181/2040 entgegen.
30.12.19

 

 

Frisch Auf verliert auch in Ludwigshafen

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat auch sein Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten, die Eulen Ludwigshafen, mit 23:24 verloren. Mit dem erneut knapp verpassten Sieg rutscht Frisch Auf in der Tabelle weiter ab und belegt nun Rang 12.
29.12.19

 

 

 

Bargeld aus Restaurant gestohlen

Schorndorf.  Am Samstag brach ein unbekannter Täter eine Holzschublade im Thekenbereich eines Restaurants in der Gottlieb-Daimler-Straße in Schorndorf auf und entwendete einen Geldbeutel mit mehreren hundert Euro Bargeld. Der Tatzeitraum ist bislang unbekannt. Zeugen, die hierzu Beobachtungen gemachte haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schorndorf (07181/204-0) zu melden.
29.12.19

 

 

 

E-Bike geklaut

Schwäbisch Gmünd.  Bereits am Freitag, in der Zeit zwischen 8.20 Uhr und 19.20 Uhr, wurde am Bahnhof in Schwäbisch Gmünd vor dem Parkhaus ein E-Bike der Marke Centurion Backfire Fit gestohlen. Das E-Bike war mit zwei Schlössern an einer Stange befestigt und gesichert. Der Wert des E-Bikes beläuft sich auf ca. 3100 Euro. Zeugen, die Hinweise zu diesem Diebstahl geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden.
29.12.19

 

 

 

Frontalzusammenstoß: 28-Jährige verletzt

Lorch.  Am frühen Freitag Abend befuhr ein 77-jähriger Pkw-Lenker die B 297 in Richtung Wäschenbeuren. In einer scharfen Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 28-Jährigen. Durch den Aufprall wurde der Wagen der Frau auf die Gegenfahrbahn geschleudert und kam dort zum Stehen. Die 28-Jährige wurde dabei leicht verletzt und musste in eine Klinik zur ambulanten Behandlung gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 9000 Euro.
28.12.19

 

 

 

Einbruch in Wohnhaus

Ottenbach. Die Bewohner waren vier Stunden am Abend außer Haus. In dieser Zeit hebelte ein unbekannter Einbrecher die Terassentür zur Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus in Ottenbach auf. Um in die Hauptwohnung zu gelangen, brach er auch die Balkontür zum Schlafzimmer auf. Den Spuren nach wurden alle Räume durchsucht und Möbel geöffnet. Zum Diebesgut liegen bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Polizei sicherte Spuren im Gebäude und ermittelt bisher gegen Unbekannt.
28.12.19

 

 

Hofelich fordert Zukunftsplan für Campus Göppingen

Göppingen. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Hochschule in Göppingen fordert der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD) rasch Klarheit und einen tragfähigen Zukunftsplan. Dazu hat sich Hofelich an den Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier, und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gewandt. Hofelich: „Die Hochschule Göppingen ist für unsere Industrie im Filstal immens wichtig. Deshalb setze ich mich für einen gemeinsamen Zukunftsplan ein, um den Standort für die Zukunft zu stärken.“

Inseinem Brief an Rektor Wolfmaier erinnert Hofelich daran, dass die Gründung des Hochschul-Standortes Göppingen immer Teil einer Strategie der Landesregierung gewesen sei, um Hochschulkompetenz in die Fläche zu bringen. „Dieses bedeutsame Anliegen ist heute wichtiger denn je. Denn wir brauchen in unserem verdichteten Industriestandort auch in Zukunft und verstärkt eine große Nähe zwischen Forschung, Lehre und den Unternehmen“, betont Hofelich und fordert „eine gemeinsame Strategie, um sinnvolle Veränderungen von Studiengängen im östlichen Teil der Region Stuttgart anzugehen.“ Es komme weiterhin auf eine enge Anbindung der Hochschule an die industrielle und handwerkliche Kompetenz des Filstals an, zeigt sich der Sozialdemokrat überzeugt. Dabei sieht er auch besondere Chancen in einem gebündelten Angebot an betriebsnaher Weiterbildung.
Auch gegenüber Wissenschaftsministerin Theresia Bauer wies der Göppinger Abgeordnete auf die große Bedeutung eines starken Hochschulstandortes in Göppingen hin. Er sehe die Ministerin in der Pflicht, über allgemeine Bekenntnisse zum Standortausbau auch für Impulse an die Hochschulen für angewandte Wissenschaft zu stehen und dabei die Hohenstaufenstadt im Blick zu haben. Deshalb müsse es in der gemeinsamen Diskussion um die Zukunft der Hochschule noch stärker darum gehen, wie in Göppingen Studiengänge für die strukturellen Veränderungen der Industrie angesiedelt und gehalten werden könnten. „Es geht darum, wie wir Substanz am Hochschulstandort Göppingen halten und ausbauen“, schrieb Hofelich der Ministerin. Dazu sei ein Zukunftsdialog zwischen allen wichtigen Akteuren weiterhin ein gutes Forum.
28.12.19

 

 

Sieg knapp verfehlt

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen verloren am Freitag Abend ihr achtes Saisonspiel vor heimischer Kulisse in der EWS-Arena gegen Bayer 04 Leverkusen denkbar knapp mit 28:29 (14:12).  Die Göppingerinnen belegen nun den elften Tabellenrang, Leverkusen den sechsten. Am 29. Dezember muss Frisch Auf zum Tabellenletzten nach Mainz.
27.12.19

 

 

 

93-Jähriger verliert Kontrolle über Pkw

Deggingen. Im Graben landete am Donnerstag bei Reichenbach ein Autofahrer. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 93-Jähriger mit seinem Wagen auf der B 466 von Reichenbach in Richtung Deggingen. In einem unachtsamen Moment verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er beging einen Fahrfehler und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In einer angrenzenden Wiese kam sein Auto zum Stillstand. Bei dem Unfall blieb der Mann unverletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus.
27.12.19

 

 

Städte verhängen Feuerwerksverbote

Stauferland. Soll das neue Jahr 2020 mit Feuerwerk, Zischen und Krachen begrüßt werden, sind Feuerwerkskörper „Kleinstfeuerwerk“ (Klasse I) bzw. „Kleinfeuerwerk“ (Klasse II) gefragt. Nur diese pyrotechnischen Artikel können ohne besondere sprengstoffrechtliche Erlaubnis verkauft werden, es gelten jedoch Einschränkungen. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klassen I und II in diesem Jahr ab Samstag, 28. Dezember  bis Dienstag, 31. Dezember  im Handel verkauft werden. Das Abbrennen dieser Feuerwerkskörper ist nur am 31. Dezember und 1. Januar gestattet. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II weder erwerben noch abbrennen oder aufbewahren.

Viele Menschen begrüßen das neue Jahr mit Böllern und Raketen. Dabei kam es in der Vergangenheit in verschiedenen Städten immer wieder zu Bränden von Fachwerkhäusern, die nachweislich durch die ortsnahe Anwendung von Pyrotechnik ausgelöst wurden. Aus diesem Grunde hat der Bundesgesetzgeber bereits mit Wirkung vom 1. Oktober 2009 festgelegt, dass das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen nicht nur in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder– und Altenheimen, sondern auch in der Nähe von Fachwerkhäusern verboten ist. Für die Esslinger Altstadt bedeutet dies, dass auch an Silvester und Neujahr ein vollständiges Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände gilt. Das Feuerwerksverbot gilt auch für die Esslinger Burg. Deshalb wird aus Sicherheitsgründen der Zutritt zum Kanonenbuckel, zur Burgstaffel und zum Seilergang gesperrt.
In der historischen Innenstadt von Kirchheim unter Teck bleibt Feuerwerk ebenfalls tabu. Wegen der Brandgefahr für die geschichtsträchtigen Fachwerkhäuser ist das Abbrennen von Feuerwerk innerhalb des Alleenrings verboten. Auch außerhalb der historischen Altstadt dürfen in unmittelbarer Nähe zu Fachwerkhäusern keine Böller, Raketen oder Feuerwerksbatterien abgebrannt werden. Um auf das Feuerwerksverbot innerhalb des Alleenrings aufmerksam zu machen, werden deutlich sichtbare Hinweisschilder an den Eingängen zur Innenstadt platziert.

Wie in den vergangenen Jahren zu beobachten war, wird die Spielburg an Silvester zunehmend von Autofahrern frequentiert, die das Feuerwerk aus dem bequemen Autositz verfolgen wollen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Göppingen dazu entschlossen, den Spielburgbereich in der Silvesternacht zu sperren. Die Schranken am Spielburgweg und in der Beurengasse müssen deshalb geschlossen bleiben. Das Bezirksamt Hohenstaufen bittet um Beachtung und Einhaltung dieser Sperrung. Nachdem in den vorigen Jahren nach Silvester immer größere Mengen an abgebranntem Feuerwerk und sonstiger Müll aufgesammelt werden musste, wird darauf hinweisen, dass jeglicher Müll auch wieder mitgenommen werden muss. Das Feuerwerk in der Region vom höchsten Punkt genießen: Dafür lohnt sich der Weg auf den Hohenstaufen. Raketen und andere Feuerwerkskörper auf dem Bergplateau abzufeuern ist allerdings verboten. Das besagt das Landeswaldgesetz – und die Vernunft. „Die explosiven Freudenbezeugungen auf dem Berggipfel gefährden die anderen Menschen am Hohenstaufen und vor allem das Wild und den Wald“, so die Stadtverwaltung Göppingen.
27.12.19


 

Wohl der Klinik-Mitarbeiter stets im Auge

Ludwig Duschek geht in den Ruhestand. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Geislingen.  Der 31. Dezember  ist der letzte Arbeitstag von Ludwig Duschek an der Helfenstein Klinik in Geislingen. Nach mehr als 43 Jahren im Dienst der Pflege geht das Krankenhaus-Urgestein in den Ruhestand. Den größten Teil seiner vielen Jahre in Geislingen war er im Betriebsrat aktiv und hat so die Entwicklungen der Helfenstein Klinik intensiv mitgestaltet. Duschek kam im August 1976 als Zivildienstleistender an die Helfenstein Klinik. Im Anschluss absolvierte er an der damaligen Geislinger Krankenpflegeschule eine Ausbildung zum Krankenpfleger und begann im Oktobers 1980 als Krankenpfleger in der Chirurgie. Es folgten eine Weiterbildung zur Hygienefachkraft (er war damals die jüngste Hygienefachkraft und maßgeblich am Aufbau der Hygiene-Standards an der Helfenstein Klinik beteiligt) und der Wechsel auf die Intensivstation. 1996 übernahm Ludwig Duschek dann die Leitung der chirurgischen Pflegestationen.  Parallel zu dieser Entwicklung verlief sein Engagement als Betriebsrat. 1981 wurde er erstmals in den Personalrat gewählt und bereits 1983 war er– damals noch nicht freigestellter – Personalratsvorsitzender in Geislingen. Die Freistellung als Personalratschef folgte 2001, seit der Zusammenlegung der Helfenstein Klinik und der Klinik am Eichert in Göppingen 2007 ist Ludwig Duschek stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der Alb-Fils-Kliniken. Dadurch war er von 1983 bis 2007 auch Mitglied im Krankenhausausschuss und anschließend bis November 2019 Mitglied des Aufsichtsrates. „Wir haben die Dinge durch Besprechungen und Verhandlungen gelöst, ohne großes Aufsehen“, sagt Ludwig Duschek rückblickend und ergänzt: „Es war eine schöne Zeit, ich habe nichts bereut.“
27.12.19

 

 

 

Mobilität für die Stadt von morgen

Schorndorf. Die Stadt Schorndorf konnte sich mit ihrem Projektantrag „Mikromobilität – nachhaltige Mobilitätslösungen für die Stadt von morgen“ erfolgreich bei der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Ausschreibung „MobilitätsWerkStadt 2025“ behaupten. Ab Januar 2020 wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung Lösungen für die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Dabei liegt der Fokus auf der sogenannten Mikromobilität. Ziel ist es, herauszufinden, ob e-Scooter, Verleihräder und -pedelecs sowie anderen Formen der Mikromobilität innerstädtische Pkw-Fahrten ersetzen können. 
„Wir alle müssen zum Einkaufen, zur Arbeit oder sonstigen Terminen kommen Das ist ein Teil unseres Alltags“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Aber warum nicht mit e-Scootern oder Leihrädern statt mit dem Auto? Damit ließen sich ganz einfach Verkehr, Stress, Lärm und Abgase vermeiden. Mikromobile sind eine attraktive Alternative, um  von A nach B zu kommen.“ Diana Gallego Carrera vom Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht ergänzt: „Mikromobile lassen sich nicht nur mit anderen Verkehrsmitteln intelligent vernetzen, sondern bieten auch das Potenzial, den individuellen Mobilitätsanforderungen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.“ 
Das Projekt ist zweistufig aufgebaut. In der ersten Phase wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit ihren Projektpartnern sowie den Bürgerinnen und Bürgern Schorndorfs und weiteren interessierten Akteuren ein Konzept entwickeln. Diese Konzeptentwicklungsphase ist auf ein Jahr angelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 99.760 Euro Fördergeld unterstützt. Kann das Konzept überzeugen, so fördert das Ministerium das Projekt für zwei weitere Jahre, in denen das Konzept im Alltag getestet wird. 
Oberbürgermeister Matthias Klopfer ist überzeugt, dass mit dem Projekt der Wandel zur nachhaltigen Mobilität deutlich vorangebracht werden kann: „Sollen unsere Kinder und Enkel noch etwas von dieser Welt haben, müssen wir jetzt drastisch umdenken. Insbesondere bei der Mobilität gibt es viel Potenzial, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten.“ Die Projektleitung und Gesamtverantwortung für das Vorhaben liegen bei der Stadtverwaltung Schorndorf.
27.12.19

 

 

 

Einbrecher klauen Schmuck und Geld

Bartholomä / Schwäbisch Gmünd. Durch ein aufgehebeltes Fenster drang ein Unbekannter am Donnerstag zwischen 11 Uhr und 21.45 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße An der Heide in Bartholomä ein. Er durchsuchte die Räumlichkeiten und entwendete Schmuck, bevor er das Haus durch die Terrassentüre wieder verließ.  Über ein Fenster gelangte auch ein bislang unbekannter Dieb zwischen Dienstagnachmittag und Donnerstagmorgen in ein Bürogebäude in der Gottlieb-Daimler-Straße in Bettringen. Er durchsuchte die Räumlichkeiten, öffnete Schränke und entwendete aus einem Schreibtisch eine rote Versandtasche mit darin befindlichem Bargeld. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171 3580 entgegen.
27.12.19

 

 

 

Knapp an Sensation vorbei

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Donnerstag Abend eine Sensation knapp verpasst. Gegen Tabellenführer THW Kiel holten die Göppinger in der EWS-Arena  nach einem kampfbetonten Spiel ein 26:27 und mussten sich den Gästen nur knapp geschlagen geben. Kiel bleibt nach dem Sieg Tabellenführer, Göppingen ist Elfter.
27.12.19

 

 

 

 

Waschmaschine verursacht Rauchentwicklung

Böhmenkirch. Weil ein Wohnungsbrand gemeldet wurde, rückten die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zur Schillerstraße in Böhmenkirch aus.  Als die Feuerwehr am Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr am Brandort eintraf, stellte sich schnell heraus, dass die Sache nicht so dramatisch war. Eine Waschmaschine hatte auf Grund eines Defekts angefangen zu qualmen. Ein Feuer entstand nicht. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung gelüftet hatte, konnte die Bewohnerin wieder zurück. Ein nennenswerter Schaden entstand nicht.
26.12.19

 

 

 

 

Einbrecher erbeuten Schmuck und Bargeld

Hattenhofen. Ein Einbrecher erbeutete an Heiligabend Schmuck und Bargeld.  Wahrlich keine schöne Bescherung hatte der Besitzer eines Hauses in der Straße "Sommerweide" in Hattenhofen. Während seiner Abwesenheit hebelte ein bislang unbekannter Täter ein Fenster auf und durchsuchte das Einfamilienhaus. Dabei fielen ihm Schmuck und Bargeld im Wert von über 1.000 Euro in die Hände. Das Polizeirevier Uhingen nahm die Ermittlungen auf. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren.
26.12.19

 

 

 

 

Einbruch im Himmelsgarten

Schwäbisch Gmünd. In der Zeit von Sonntagabend bis Mittwochmittag brachen Unbekannte in die Gebäude des Skywalk in Wetzgau ein. Es wurden verschiedenes Werkzeuge im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Auch die Ausrüstungshütte wurde aufgebrochen. Die darin gelagerten Klettergurte wurden jedoch nicht entwendet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, entgegen.
26.12.19

 

 

 

 

Adventskranz fängt Feuer

Göppingen.  Vergessene Kerzen am Adventskranz hatten am Heiligabend zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Eine 22-jährige Frau hatte am Heiligabend beim Verlassen des Hauses vergessen, die Kerzen ihres Adventskranzes zu löschen. Nachdem die Kerzen heruntergebrannt waren, fing der Adventskranz Feuer. Einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Nachdem sie Rauch in der Nachbarwohnung wahrnahm, hatte sie Polizei und Feuerwehr verständigt. So konnte der Adventskranz früh gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt, in der Wohnung entstand lediglich ein Rußschaden.
25.12.19

 

 

 

Fahrt ohne Führerschein endet mit Verkehrsunfall

Göppingen.  In den frühen Morgenstunden kam es am Dienstag in Göppingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Mann fuhr mit dem Auto seiner Eltern von Zuhause los und die Eckenerstraße entlang. Am Ende der Straße hatte er beim Rückwärtsfahren ein anderes Auto beschädigt. Er fuhr gegen einen Pkw, welcher ordnungsgemäß in einer Einfahrt stand. Der Fremdschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Der 18-Jährige stand erheblich unter Alkoholeinwirkung und ist nicht im Besitz eines Führerscheins. Er sieht nun einer Anzeige werden Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis entgegen.
25.12.19

 

 

 

Falschfahrer gefährdet andere Autofahrer

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwoch, kurz nach Mitternacht, fuhr  gegen fuhr ein ortsunkundiger 38-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Wagen an der Auffahrt zum Tunnelportal Ost des Einhorntunnels versehentlich in Richtung Stuttgart auf, obwohl er eigentlich in Richtung Aalen fahren wollte. Um seinen Fehler zu korrigieren, bog er an der Auffahrt der B 29 nach links in Richtung Aalen ab und wurde dadurch zum Falschfahrer. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 35-Jähriger Autofahrer auf der B 29 in Richtung Stuttgart und musste wegen des, auf seiner Spur entgegen kommenden, 38-Jährigen nach rechts ausweichen und eine Vollbremsung machen, um eine Kollision zu vermeiden. Ein weiterer Pkw befand sich vor dem Auto des 35-Jährigen und musste ebenfalls ausweichen und stark bremsen. Der 38-jährige Falschfahrer konnte kurze Zeit später durch die Polizei angehalten werden. Die Polizei bittet den Fahrer des weißen VW Golf und mögliche weitere Geschädigte, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter der Telefonnummer 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
25.12.19

 

 

 

Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagmorgen kam es in Schwäbisch Gmünd in der Straße "Kalter Markt" in einem Mehrfamilienhaus  zu einem Feuerwehreinsatz. Der Besuch einer Familie wollte wohl das Kochen übernehmen und hatte das Essen auf dem Herd stehen lassen. Als dieses dann langsam verbrannte kam es zu einer heftigen Rauchentwicklung, welche den Einsatz der Feuerwehr und der Polizei nach sich zog. Bis die Ursache der Rauchentwicklung fest stand mussten insgesamt elf Personen vorsorglich das Haus verlassen. Zum Glück wurden weder die sieben Bewohner der betroffenen Wohnung, noch einer der restlichen Hausbewohner verletzt. Nachdem die Ursache gefunden war beendeten die Rettungskräfte und die Polizei ihren Einsatz. Es kam zu keinem Sachschaden. Insgesamt waren die Feuerwehr mit 28 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz, die Polizei mit einer Streife und zudem vorsorglich noch zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen.
25.12.19

 

 

 

Einbruch in Schule

Lorch. Am Dienstag gegen 3 Uhr bemerkte ein Angestellter eines Wachdienstes ein Einbruch in die Schäfersfeldschule in Lorch. Bislang unbekannte Täter schlugen die Glasscheibe einer Eingangstüre ein und durchsuchten dann Zimmer der Schule. Aufgrund des ausgelösten Alarms flüchteten die Täter dann ohne Beute. Trotz Einsatzes des Polizeihubschraubers und von Polizeihunden konnten die Täter nicht mehr gefunden werden. Bei dem Einbruch entstand Sachschaden von 500 Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern derzeit noch an.
25.12.19

 

 

 

 

Einbruchserie im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Die Polizei ermittelt derzeit wegen mehrerer Wohnungseinbrüche in den letzten drei Tagen. Der erste Einbruch wurde am vergangenen Sonntag in der Zeit zwischen 12 und 21 Uhr in der Rommentaler Straße in Schlat verübt. Unbekannte Täter gelangten nach Aufbrechen einer Balkontür in die Wohnung, durchwühlten sämtliche Schränke und Behältnisse nach Wertsachen. Sie flüchten unerkannt mit erbeutetem Bargeld. Der zweite Einbruch wurde am späten Montagnachmittag begangen. Bislang noch unbekannte Einbrecher hebelten in der Göppinger Schumannstraße das Fenster zu einer Erdgeschoßwohnung auf. Auf der Suche nach Beute wurden alle Zimmer und Schränke durchwühlt. Aus einem Tresor wurde eine größere Menge Bargeld entwendet. Laut dem Wohnungsinhaber wurde der Einbruch in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr begangen. Zwei weitere Einbrüche wurden in der Folge auch aus Rechberghausen der Polizei gemeldet. Hier wurde am Montagabend in der Reichenhardtstraße eine Wohnung durch Einbrecher heimgesucht. In diesem Fall wurde ebenfalls Bargeld erbeutet. Der zweite Einbruch in Rechberghausen im nahegelegenen Binsenbachweg blieb im Versuchsstadium stecken. Die Tatzeiten liegen hier in den Abendstunden zwischen. 17 und 19 Uhr. Die Polizei in Göppingen (Tel. 07161 63 2360) bzw. in Uhingen (Tel. 07161 93810) bittet im Zusammenhang mit diesen Einbrüchen um Zeugenhinweise.
24.12.19

 

 

 

Weihnachtsgruß von OB Richard Arnold (Schw. Gmünd)

Auch 2019 war der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold ein von den Medien gefragter Mann. Archivfoto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder,
liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Freunde unserer schönen Stadt,

es ist in diesem Jahr in unserer Heimat eine neue Gemeinschaft gewachsen: Während die 16 Städte und Gemeinden entlang des Remstals viele hunderttausend Besucherinnen und Besucher auf der Remstal Gartenschau begrüßen durften, rückten auch die Menschen, die hier wohnen enger zusammen. Es ist – wie 2014 bei der Landesgartenschau auch in Schwäbisch Gmünd – ein neues „Wir-Gefühl“ entstanden. Wir haben uns zu einer fröhlichen Remstal-Familie zusammengefunden. Auch hier sieht man wieder: Das gemeinsame Feiern, das gemeinsame Gestalten und das Schaffen von Orten und Zeiten für Begegnungen, Gespräche, einfach auch fürs glücklich sein, ist mehr als nur „Entertainment“ oder flache Lustbefriedigung. In Zeiten zunehmender Vereinzelung, einem verängstigten Rückzug in die digitale Weltraumkapsel eines eigenen, geschlossenen, kalten und isolierten Internetuniversums und einer Mauer von Vorurteilen, die manche um sich herum errichten, sind diese Angebote wichtiger denn je. Wir sollten das auch künftig nicht aus den Augen verlieren. Nicht aus den Augen verlieren sollten wir auch den klugen und erfolgreichen Weg, den wir in in Schwäbisch Gmünd in den vergangenen Jahren im Gemeinderat, in der Kommunalpolitik, bei den Entscheidungen der Stadtplanung, der Wirtschaftsentwicklung, der Infrastruktur und in unserer Sozial-, Betreuungs- und Bildungspolitik eingeschlagen haben: Trotz aller politischen unterschiedlichen Positionen (und alle ernsthaften Fragen unseres Zusammenlebens sind Entscheidungen, die ja gerade nicht mit einer schlichten, einfachen und klar sichtbaren Antwort erledigt sind) sind wir stets gut damit gefahren, zwar oft mutige, aber stets gut überlegte und abgewogene Entscheidungen zu treffen. Gut gelebte Demokratie ist im Kern eben nicht nur das Diktat von Mehrheitsentscheidungen. Sondern das mühsame Abwägen, die Suche nach dem klugen Kompromiss, das Ausschauhalten nach einem belastbaren Weg, der für möglichst viele Menschen begehbar ist. Das müssen wir uns gerade in solchen Zeiten immer wieder vor Augen halten, in denen die großen Herausforderungen, wie der Klimawandel und die Umbrüche unserer Arbeitswelt die Forderungen nach einer „starken Hand“, nach „hartem Durchgreifen“ laut werden. Ich bin mir sicher: Auch im Angesicht schwieriger Herausforderungen ist die Preisgabe unserer politischen und gesellschaftlichen Kernüberzeugungen auch aus besten moralischen Haltungen heraus keine Option! Richten wir deshalb - gerade in der Weihnachtszeit – unser Engagement und unsere Bemühungen weiter auch mit Zuversicht und Optimismus, im beherzten Diskurs, in der engagierten Diskussion und in der demokratischen Auseinandersetzung nach vorn.

Liebe Gmünderinnen, liebe Gmünder,
ich wünsche Ihnen allen, dass sie über die Feiertage und den Jahreswechsel für diesen optimistischen, engagierten und mutigen Blick in ein spannendes Jahr 2020 die nötige Zeit und etwas Ruhe für Begegnungen mit den Liebsten, für Gespräche und für Besinnung finden. Bei allen, die sich mit viel Herzblut am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in Vereinen, Kirchen, Organisationen, Rettungsdiensten, in den Familien, in unserer Verwaltung und an vielen anderen Stellen für unsere Stadtgemeinschaft einsetzen, will ich mich an dieser Stelle auch im Namen der gesamten Stadtgemeinschaft aus ganzem Herzen bedanken. Sie sorgen Tag für Tag ganz im Stillen dafür, dass auch das seelische Klima unserer Stadt stets menschlich, offen und lebendig bleibt. Alle unsere guten Wünsche sind dabei auch bei den Menschen, die in diesen Tagen einsam sind oder mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen haben. Sie sind nicht alleine; unsere besten Gedanken sind bei Ihnen! Ich wünsche Ihnen allen, Ihren Familien und Ihren Freunden geruhsame, friedvolle Weihnachtstage und einen guten und frohen Start in ein gesundes, glückliches und gesegnetes Jahr 2020.

Ihr Oberbürgermeister Richard Arnold

 
 

 

 Rabiater Ladendieb

Schwäbisch Gmünd. Ein 77-jähriger Ladendieb wurde am Samstagmittag dabei beobachtet, wie er in einem Drogeriemarkt in Gmünd zwei Parfüms entwendete und damit den Laden verließ. Noch in dem Geschäftshaus wurde der Dieb von einem Zeugen auf den Vorfall angesprochen. Der Tatverdächtige werte sich, als er zum Drogeriemarkt zurückgeführt werden sollte und verletzte den 49-jährigen Zeugen schwer an der Hand. Erst als Mitarbeiter einer Security-Dienstes einschritten, konnte der rabiate Ladendieb in ein Büro des Drogeriemarkts zurückgeführt werden, wo seine Personalien erhoben und das Diebesgut im Wert von ca. 250 Euro sichergestellt werden konnte. Der Vorfall wurde am Montag polizeilich angezeigt, woraufhin gegen den Ladendieb entsprechende Strafanzeigen eingeleitet wurden.
23.12.19

 

 

Vier Altpapiercontainer in Flammen

Schwäbisch Gmünd. Durch einen Zeugen wurde am frühen Montag gegen 3.15 Uhr der Brand von mehreren Altpapiercontainern gemeldet, welche an der Hausfassade des Parlergymnasiums in der Haußmannstraße aufgereiht waren. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd versuchte die Streifenwagenbesatzung ein Übergreifen auf das Gebäude durch Handfeuerlöscher zu verhindern. Anschließend löschte die Freiwillige Feuerwehr noch das Feuer. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die vier Altpapiercontainer vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
23.12.19

 

 

Nach Einbrüchen: Suche nach kleinem Mann

Kuchen. Einen älteren, kleineren Mann sucht die Polizei nach Einbrüchen am Donnerstag in Kuchen. Wie berichtet waren Donnerstagabend Einbrecher in vier Häusern in Kuchen. Sie stahlen Geld und Schmuck und flüchteten. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf uns sicherte die Spuren. Bei den Ermittlungen erfuhren die Kuchener Polizisten, dass an drei der vier Häuser ein Mann gesehen wurde, der in allen Fällen nahezu gleich beschrieben wird: Der Mann sei klein (1,60 bis 1,70 m), stämmig, etwa 60 bis 70 Jahre alt und ordentlich angezogen gewesen. Er sprach deutsch. Eine nähere Beschreibung konnte bislang keiner der Zeugen geben. Ob der Mann selbst der Einbrecher war, ob er nur ausspioniert hat oder ob er vielleicht gar nichts mit den Einbrüchen zu tun hat sollen jetzt die weiteren Ermittlungen der Polizei ergeben. Hinweise, die auf die Spur des Mannes führen an die Polizei unter 07331/93270 (Revier Geislingen) oder 07331/81264 an den Polizeiposten Kuchen, sowie an jede andere Polizeidienststselle.
23.12.19

 

 

Einbrecher finden Schmuck und Geld

Heiningen. Unbekannte waren am Sonntag in Heiningen unterwegs.  Zwischen 17 und 20 Uhr gelangten Unbekannte auf ein Grundstück in der Boßlerstraße. An dem Haus hebelten sie eine Terrassentür auf und gelangte ins Innere. Auf der Suche nach Brauchbarem durchsuchten sie sämtliche Räume. Sie fanden Bargeld und Schmuck. Das machten Sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren. Der Polizeiposten Heiningen hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun die Einbrecher. Hinweise bitte an die Polizei Göppingen unter der Telefonnummer 07161/632360.
23.12.19

 

 

 

Feuerwehr rät: Mit Kerzenlicht achtsam umgehen

Beim Umgang mit Kerzen ist Vorsicht geboten. Die Feuerwehr Ostalbkreis sagt, worauf zu ahcten ist. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. „Unachtsamkeit mit Kerzenlicht ist in der Advents- und Weihnachtszeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Ostalb-Kreisbrandmeister Feil. Diese Brände werden meist viel zu spät entdeckt und führen dann oft zu Personenschäden durch Rauchgasvergiftungen. „Rauchmelder in der Wohnung verringern dieses Risiko enorm, weil sie rechtzeitig Alarm geben. Sie dürfen deshalb in keinem Kinderzimmer und in keinem Schlafzimmer fehlen“, weist der Kreisbrandmeister hin. Wichtig ist, dass die Rauchmelder eine Zulassung vom Verband der Sachversicherer (VDS) haben und somit gewissen Prüfkriterien unterliegen. Für eine sichere Vorweihnachtszeit geben die Feuerwehren des Ostalbkreises folgende Tipps:

Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. Adventskränze gehören auf eine nicht brennbare Unterlage.

Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen - Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind.

Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar. Ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr. Verwenden Sie nur frisch gebundene Adventskränze.

In Haushalten mit Kindern sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen.

Stecken Sie die Kerzen mit Haltern aus nicht brennbarem Material auf den Kranz.

Streichhölzer und Feuerzeuge an einem vor Kinder sicheren Ort aufbewahren.
23.12.19

 

 

 

Mehr Busse an Heiligabend und Silvester

Kreis Göppingen. „Ein Novum erwartet die Fahrgäste im Busverkehr des Landkreises Göppingen an Heiligabend und Silvester: Erstmals verkehren die Busse an diesen Tagen mit deutlich ausgeweiteten Fahrplänen im Vergleich zu den Vorjahren.”, erläutert Sebastian Hettwer, Abteilungsleiter im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt Göppingen.  Grundsätzlich gilt, dass am 24. Dezember (Heiligabend) der letzte Bus zwischen 16 und 18 Uhr von den ZOB in Göppingen, Süßen und Geislingen abfährt. Bis dahin gilt der Samstagsfahrplan. Am 31. Dezember (Silvester) wird sogar ganztägig ohne Einschränkungen nach dem Samstagsfahrplan gefahren. Als tarifliche Besonderheit gilt der „SparbusSaSo“-Tarif auch an diesem Tag in allen Bussen: Für nur zwei Euro je Fahrt kann jeder Fahrgast an sein Ziel kommen. Der Nachtschwärmer in der Neujahrsnacht verkehrt in dieser Nacht traditionell kostenlos. Das Landratsamt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ab dem 20. Dezember 2019 ein neues Nachtschwärmerkonzept mit den Linien N90 bis N99 in Betrieb ist: Jeweils zweimal in der Nacht können die Fahrgäste von nun an sicher an ihr Ziel kommen.
23.12.19

 

 

 

Jahrbuch: Unendlich glücklich in Gmünd

Die Autoren des Einhorn-Jahrbuches in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd
Schwäbisch Gmünd (sv). Das neue Einhorn- Jahrbuch spannt den Bogen von Konradin, dem letzten Staufer, bis zur Remstal-Gartenschau. 304 Seiten dick, mehr als 20 Autoren wirkten mit – ein opulentes Geschichtsbuch, schön bebildert und mit einem starken Chronikteil ist quasi die Ernte des Jahres, die der Einhorn-Verlag und alle Mitwirkenden seit 1974 Jahr für Jahr einfahren. Mit den verschiedenen Beiträgen wird Geschichte vor dem Vergessen bewahrt und das zurückliegende Jahr in Wort und Bild festgehalten. Immer im Dezember wird das Jahrbuch vorgestellt. Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte im Barockzimmer im Rathaus eine illustre Runde, darunter Dr. Max Tillmann, den neuen Leiter des Gmünder Museums, Dr. David Schnur, Leiter des Gmünder Stadtarchivs, und Karl-Heinz Hegele, Vorsitzender des Gmünder Geschichtsvereins. Für ihn sei das Jahrbuch ein Stück Heimat und Wärme, betonte der OB in seinem Grußwort. Erfreut zeigte sich Redakteurin Brigit Markert, dass dieses Jahr sechs neue Autoren mitwirkten: Neben Max Tillmann sind dies Prof. Dr. Manfred Wespel, der frühere Rektor der Gmünder PH, Wilhelm Lienert, Erich Wenzel und Walter Lösch sowie Herrmann Glaser aus Rottenburg, der an diesem Tag die weiteste Anfahrt hatte. In der anschließenden Vorstellungsrunde wurde deutlich, welch breites Spektrum das neue Jahrbuch hat.
„Unendlich glücklich in Schwäbisch Gmünd!“ – mit dem Motto der Remstal-Gartenschau in Gmünd beginnt das Einhorn-Jahrbuch 2019. Der erste Beitrag zeigt, wie prächtig sich Gmünd 2019 weiter entwickelt hat: Zum blühenden Stadtrundgang, dem attraktiven Zeiselberg und dem Aussichtsturm Lindenfirst kamen Wanderwege in der Königsklasse und die „Via Sacra in Gamundia“ hinzu. An die Gartenschau knüpft das Festival Europäische Kirchenmusik an, das unter dem dieses Jahr passenden Motto „Alles im Fluss“ stand. „Was für eine Saison!“, beginnt Katharina Lampe ihren Rückblick auf die vier Wochen, die Gänsehaut-Momente bescherten und eine Welle der Begeisterung auslösten.
Nicht minder glanzvoll war das Jahr im Museum, wie Joachim Haller zeigt: Von feinen Früchtchen über die wirkungsmächtigen Skulpturen von Reiner Seliger bei der Ausstellung „broken bricks“ bis hin zu den Perltaschen im Silberwarenmuseum Ott-Pauser‘sche Fabrik reichte das Spektrum. Einen besonderen Glanzpunkt setzt der Krönungsmantel, der 2019 nach jahrelanger Arbeit fertig gestellt wurde und ebenfalls im Prediger ausgestellt wird – welch unglaubliche Arbeit dahinter steckt, erzählte Gundi Mertens, die Vorsitzende des Staufersaga-Vereins. Und weil das Museum mit Dr. Max Tillmann einen neuen Leiter hat, ist es eine Ehre, dass der Kunsthistoriker das Einhorn Jahrbuch als Plattform nutzt: In seinem Beitrag „Wie das Gmünder Museum den guten Geschmack zu erfinden versuchte – damals und heute!“ legt er dar, wie sich das Museum in den nächsten Jahren weiterentwickeln soll. Beiträge über den Neujahrsempfang, das 750-jährige Jubiläum Straßdorfs und ein Plädoyer für mehr Wege zu Fuß von Erich Wenzel runden den Chronikteil ab.
Auch der Aufsatzteil ist wieder prall gefüllt mit Beiträgen, zum Beispiel über die Franziskanerbibliothek, deren verschollenen Büchern Hermann Glaser auf detektivische Weise nachspürte – in London wurde er fündig. Der Gerberzunft widmete sich Karl-Heinz Hegele und fand heraus, dass sie eher in den Schmiedgassen als in den Ledergassen Remstal-Gartenschau zu finden war. David Schnur untersuchte die Geschichte des eigenen Hauses während der NS-Zeit, die bislang noch nicht beleuchtet wurde, obwohl die Zeit zwischen 1933 und 1945 zentral für die Geschichtsforschung ist. Er bezeichnete den damaligen Stadtarchivar Albert Deibele als Glücksfall, weil er dem Regime kritisch gegenüber stand. Weitere fundierte Beiträge über das Ende des Ersten Weltkriegs in Gmünd und die Russengräber auf dem Leonhardsfriedhof von Dr. Ulrich Müller runden den Aufsatzteil ab. Das Einhorn-Jahrbuch ist erhältlich im Einhornverlag und in allen Buchhandlungen für 27 Euro.
23.12.19

 

 

 

Kritik an Go Ahead hält an:  Züge zu kurz

 Die Kritik an Go Ahead hält an. Das britische Unternehmen ist seit dem Fahrplanwechsel für den Regionalverkehr auf der Schiene im Filstal zuständig. Doch Fahrgäste kritisieren, dass die Züge viel zu kurz sind. Zudem sind in den vergangenen Tagen immer wieder Verbindungen ausgefallen. Unser Foto zeigt den Go-Ahead-Zug beim Verlassen des Bahnhofs Göppingen. Foto: Bettina Fritz

 

 

CO2-Preis ein Schnippchen schlagen

Kreis Göppingen. Nach der Einigung über das Klimapaket im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat wird vor allem der beschlossene CO2-Preis von 25 Euro die Tonne die Unternehmen ab Januar 2021 treffen. „Ein Grund mehr, dass die Klein- und Mittelstandsunternehmen ihren Energieverbrauch abklopfen und energiesparende Investitionen anpacken“, so der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Lothar Lehner (Geislingen).

„Der BVMW hat sich immer dafür stark gemacht, den Mittelstand mit dem Klimapaket nicht noch weiter zu belasten, sondern eher zu entlasten,“ so Lehner. Wenn die CO2-Steuer nun nicht mehr abzuwenden sei, sollte sie wenigstens die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) kaum bzw. gar nicht belasten. Deshalb macht sich Lehner für eine energetische Inventur der Betriebe stark und verweist auf das Energieaudit nach DIN EN 16247-1.

„Bei einer solchen Bestandsaufnahme wird der Energieverbrauch von Maschinen, elektrische Anlagen, Beleuchtungsanlagen, Heiz- und Lüftungsanlagen, Klimatechnik, Kompressoren, Gebäudehülle und Fenster unter die Lupe genommen“, so Tobias Andersch von der ICS Business GmbH in Gruibingen, die solche Untersuchungen durchführt. Derzeit werden diese vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) gefördert, vorausgesetzt, die Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter, haben einen Umsatz von unter 50 Millionen Euro und wenden heute jährlich

mehr als 10 000 Euro netto für Energie auf. Sieben bis acht Wochen dauere es, bis das Audit vorliegt. Dann müsse der Unternehmer Konsequenzen aus der Untersuchung ziehen und gegebenenfalls energetische Maßnahmen umsetzen. Hierfür stünden, so Andersch, wiederum Fördermittel bereit. „Am Ende sollte ein Unternehmen stehen, das seine Energiekosten deutlich gesenkt hat und von der CO2-Steuer nicht betroffen ist oder nur gestreift wird“, so Andersch und hofft wie Lehner, dass viele mittelständische Unternehmen in der Region jetzt die energetische Bestandaufnahme anpacken.
22.12.19

 

 

 

 

Partyband „DaCapo“ kommt auf den dritten Platz

Die Party-Band "DaCapo" aus Winterbach/Schorndorf gehört zu den besten in Deutschland. Bei einem Wettbewerb in Siegen belegte die Formation den dritten Platz. Foto: Band

Winterbach/Schorndorf. Die Band „DaCapo“ aus Winterbach/Schorndorf ist vom Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband mit dem dritten Platz in der Kategorie „Beste Cover-/Revivalband 2019“ ausgezeichnet worden. Die Band hat die Auszeichnung in der Siegerlandhalle in Siegen entgegengenommen. Das Kulturfestival vom Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband ist der deutschlandweit älteste und erfolgreichste gemeinnützige Nachwuchspreis im Gesamtbereich der Rock- und Popmusik. Die Band ist sehr stolz auf diesen Platz. „Wir haben uns über die Nominierung und den dritten Platz sehr gefreut. Die Preisverleihung war eine sehr interessante, neue Erfahrung, die wir mit nach Hause genommen haben. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diese Auszeichnung möglich gemacht haben,“  so Bandsprecherin Tanja Gottschling. Der Erfolg ist ein Ansporn für alle Bandmitglieder, auch im neuen Jahr 2020 mit großem Engagement weiter zu machen. Bei der Band gibt es keinen Party-Einheitsbrei. Mit der Gruppe „DaCapo“ begibt man sich auf eine Reise durch die Musikgeschichte. Für eine ordentliche Party hat die Band alle erforderlichen musikalischen Zutaten im Gepäck. Das Repertoire der Band ist bunt gemischt und beinhaltet moderne Rock- und Popmusik als auch Schlager, Oldies aus den 60-er, 70-er und 80-er oder auch knackige, aktuelle Partymusik sowie Titel aus den Charts.
22.12.19

 

 

 

Insektenbrot erhält Zukunftspreis

Das Gmünder Startup-Unternehmen Brento wird auf der "Intergastra" in Stutgart mit dem Preis "Food for Future" ausgezeichnet. Alexander Trautmann (rechts), Start-Up Beauftragter der Stadtverwaltung, freut sich mit dem Brento Gründer Philipp Kaiser über die Auszeichnung „Food for Future“.Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit Insekten-Brot als Lebensmittel des täglichen Bedarfs brachte das Gmünder Start-Up Brento ein innovatives Produkt auf den Markt, das einfach in die tägliche Ernährung zu integrieren ist. Auf der Messe „Intergastra“ in Stuttgart  wird das Start-Up am Samstag, 15. Februar, jetzt mit dem Preis „Food for Future“ ausgezeichnet. Brento wurde Ende 2018 von Philipp Kaiser und Katharina Triebenbacher in Schwäbisch Gmünd gegründet und ist ein innovatives Start-Up im Bereich Novel Food. Die beiden kreieren und vertreiben Backmischungen mit Insektenanteil von Mehlwürmern von zirka zehn Prozent und hochwertigen alten Getreidesorten wie Einkorn und alternativen Mehlen wie Hanfmehl. Das Insektenmehl zeichnet sich vor allem durch den großen Eiweißanteil und vielen wertvollen Vitaminen sowie Mineralstoffen aus.
Bei der Juryauswahl stand nicht das Brot an sich im Vordergrund, das wie normales Brot schmeckt, sondern die Idee, eine zusätzliche wertvolle Eiweißquelle aus Insekten hinzu-zufügen und diese neue Idee mit altem Urgetreide zu kombinieren und damit einen neuen Trend für die Zukunft zu schaffen. Auch vor dem Hintergrund, dass die massenhafte Fleischproduktion alles andere als umweltfreundlich ist. Bei der Aufzucht und Verarbeitung der Insekten fällt kaum Abfall an, da Insekten ihr Futter sehr effizient in Fleisch umwandeln und bis hundert 100 Prozent verwertet werden können. CO²-Ausstoß, Wasser- und Landverbrauch sind im Vergleich zur Produktion traditioneller tierischer Eiweißquellen um ein Vielfaches geringer.
Alexander Trautmann, Start-Up Beauftragter der städtischen Wirtschaftsförderung, gratuliert dem Gründerteam: „Diese Auszeichnung unterstreicht die hohe Kreativität, den Erfindergeist und vor allem den unternehmerischen Mut der beiden Gründer.“ Um der sozialen und nachhaltigen Philosophie gerecht zu werden, erfolgen Lagerung, Konfektionierung und Versand in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die „Intergastra“ findet vom 15. bis 19. Februar 2020 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.
22.12.19

 

 

 

Gmünd gewinnt 5G-Innovationswettbewerb

Preisü+bergabe beim 5G-Innovationswettbewerb: Nobert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Laura Ehinger, Abteilung Wirtschaft und Internationales Stadt Schwäbisch Gmünd, Bürgermeister Julius Mihm, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer, Moderatorin Christiane Stein ( von links). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Schwäbisch Gmünd gehört zu den Gewinnern des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Bürgermeister Julius Mihm, Laura Ehinger vom Hauptamt, Abteilung Wirtschaft und Internationales der Stadt Schwäbisch Gmünd und Nobert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär freuen sich über einen Förderzuschlag von 100.000 Euro für Schwäbisch Gmünd beim 5G-Innovationswettbewerb. Die feierliche Übergabe der Zuwendungsurkunde fand am Donnerstag, 19. Dezember durch Minister Andreas Scheuer in Berlin statt. Insgesamt 138 Anträge wurden beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Von diesen wurden nun 67 ausgewählt, die den Zuschlag für eine Förderung in Höhe von bis zu 100.000 Euro erhalten – darunter auch die Stadt Schwäbisch Gmünd.Das Innovationsprogramm geht auf die im Koalitionsvertrag beschlossene "5x5G-Strategie" zum Ausbau der digitalen Infrastruktur zurück. Ziel des Wettbewerbs war es, Projektideen zu entwickeln, mithilfe derer 5G-Anwendungen getestet werden können. Mithilfe der 5G-Funktechnologie können viele Gegenstände, Sensoren und Geräte miteinander verbunden werden, was zu vielen Verbesserungen im Alltag jedes Einzelnen führen kann. In der ersten Runde wurden Konzeptförderungen bewilligt, in einer zweiten Förderrunde ab 2020 erhalten einzelne Konzepte zusätzlich eine Umsetzungsförderung.Schwäbisch Gmünd hatte sich mit dem Projekt „Mobile, 5G basierte Augmented Reality-Plattform zur Bürgerinformation und –beteiligung“ beworben. Augmented Reality (erweiterte Realität) bezeichnet die computergestützte Erweiterung der Sinneswahrnehmung, beispielsweise indem auf dem Smartphone nützliche Infos auf dem Kamerabild eingeblendet werden.
22.12.19

 

 

 

Betrunkenes Duo unterwegs

Göppingen. Am Samstag, gegen 23.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Betrunkenen gerufen, der auf der Jebenhäuser Straße i Göppingen lief. Der schwankende Gang hatte den 34-jährigen Mann auf die Fahrbahn geführt und eine Autofahrerin musste bis zum Stillstand abbremsen. Dann versuchte der Mann nach dem Pkw zu treten. Dies gelang ihm nicht und er fiel auf die Fahrbahn. Dabei schlug er sich die Lippe auf. Die Streife stellte fest, dass der Betrunkene nicht allein unterwegs war. Sein ebenfalls nicht mehr nüchterner Begleiter war mit dem Mann zusammen auf dem Heimweg. In einem unachtsamen Moment war der Betrunkene seinem Begleiter entwischt und auf die Fahrbahn getorkelt.
22.12.19

 

 

 

Verkehrsminister überreicht Zuwendungsbescheide
Ostalbkreis. Landrat Klaus Pavel erhielt in Berlin im Beisein von Staatssekretär Norbert Barthle, Staatssekretär Christian Lange, Roderich Kiesewetter und Leni Breymaier einen Förderbescheid über 100.000 Euro von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreicht. Im Rahmen des 5G-Innovationswettbewerbs des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird mit diesem Geld das Landkreis-Projekt „Rettungskette 5G - Verbesserung der Kommunikation zwischen Rettungsdienst und Notaufnahme“ unterstützt. Förderzusagen über 100.000 Euro erhielten auch die Stadt Aalen für ihr Projekt „Verkehrsmanagement in einer 5G-fähigen Smart City“ und die Stadt Schwäbisch Gmünd für ihr Projekt „Mobile 5G-basierte Augmented-Reality-Plattform zur Bürgerinformation und -beteiligung“.
22.12.19

 

 

 

Paketdienst-Mitarbeiter schleppen vor Weihnachten die Geschenke

Viel zu tun haben die Mitarbeiter der Paketdienste kurz vor dem Weihnachtsfest. Für manche Haushalte ersetzen sie gar den Weihnachtsmann. Foto: Bettina Fritz

 

 

Sauna brennt im Keller

Wangen. Die Rettungskräfte mussten am Samstag Mittag zu einem Brand in die Talstraße in Wangen ausrücken. Aus bislang unbekannten Gründen hatte eine nachträglich eingebaute Sauna im Keller eines Dreifamilienhauses Feuer gefangen.Die Sauna war nicht als solche in Betrieb, sondern diente als Abstellort. Ein Löschversuch durch die Bewohner mit einem Feuerlöscher war erfolglos. Durch Rauchgas wurden vier Personen leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 40000 Euro geschätzt. Eine Wohnung wurde durch den Ruß unbewohnbar.
21.12.19

 

 

 

Pkw überschlagen - Verursacher flüchtig

Schlierbach.  Am Samstag Mittag befuhr eine 22-jährige Pkw-Lenkerin die Kreisstraße 1419 von Hattenhofen in Richtung Schlierbach. Im Bereich einer Rechtskurve kam ihr ein silberner Pkw entgegen. Der Entgegenkommende schnitt die Kurve. Die Lenkerin geriet bei der Ausweichbewegung ins Bankett und verlor die Kontrolle über ihren Wagen. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich es sich zweimal und kam auf der Seite zum Liegen. Die Lenkerin konnte den den Wagen leicht verletzt verlassen. Der Sachschaden wird auf 10 000 Euro geschätzt. Der Entgegenkommende fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei Uhingen (07161- 93810) sucht Zeugen, die Hinweise auf den flüchtigen PKW geben können.
21.12.19

 

 

 

Autofahrer gefährdet Sechsjährigen

Donzdorf. Auf einem Fußgängerüberweg übersah ein unbekannter Autofahrer einen kleinen Jungen. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Junge am Freitag gegen 11.15 Uhr in Domnzdorf, von der Steingartenschule kommend die Schloßstraße überqueren. Er ging zum dortigen Fußgängerüberweg und streckte einen Arm aus, um den Autofahrern zu signalisieren, dass er die Straße überqueren will. Ein Pkw-Lenker, der in Richtung Hauptstraße unterwegs war, hielt daraufhin vor dem Zebrastreifen an. Der Sechsjährige betrat den Fußgängerüberweg, um die Straße zu überqueren. Als er den wartenden Pkw fast passiert hatte, näherte sich aus Richtung Hauptstraße kommend ein schwarzer Pkw. Der Fahrer fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit über den Fußgängerüberweg, obwohl der Junge unmittelbar im Begriff war, auf dessen Fahrstreifen zu treten. Zum Glück kam es zu keiner Berührung zwischen dem Fußgänger und dem Pkw, der in die Messelbergsteige abbog. Der Vorfall wurde von einem Angehörigen des kleinen Jungen beobachtet. Der Zeuge konnte einen Teil des Kennzeichens von dem schwarzen Pkw ablesen. Es lautet GP-SL ... Ein weiterer Autofahrer stand in der Nähe an einer Einmündung und könnte das Geschehen ebenfalls beobachtet haben. Das Polizeirevier Eislingen bittet deshalb Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07161/8510 zu melden.
21.12.19

 

 

 

Modellbahnanlage stimmt auf den Winter ein

Im Atrium des Göppinger Rathauses ist eine Modellbahnanlage mit einer Winterlandschaft aufgebaut. Die Züge, vom Göppinger Modellbahn-Hersteller Märklin, fahren durch eine schneebedeckte Landschaft und durch mehrere Tunnels. Foto: Rüdiger Gramsch,  

 

 

Einbrecher unterwegs

Göppingen. In drei Häuser wurde am Freitagnachmittag eingebrochen. Ein unbekannter Einbrecher versuchte in ein Haus in der Blumhardtstraße in Jebenhausen einzubrechen. Als er ein Fenster aufhebelte, ging die Scheibe zu Bruch. Deshalb löste die installierte Alarmanlage aus. Der Täter ergriff daraufhin ohne Beute die Flucht. Ob ein Einbrecher in der Schottstraße Beute machte, steht noch nicht fest. Hier hebelte ein Unbekannter an einem Haus die Terrassentüre auf und durchsuchte das Gebäude. Schmuck und andere Wertgegenstände im Wert von ca. 20.000 Euro erbeutete ein Dieb in Ursenwang. Der unbekannte Täter hebelte zwischen 17.45 und 22.15 Uhr die Terrassentüre eines Hauses im Buchenrain auf. Er durchsuchte die Räume und stieß dabei auf einen kleinen Tresor. Der Einbrecher riss ihn aus seiner Halterung und floh mit ihm. Darin befanden sich die Wertsachen. Das Polizeirevier Göppingen sicherte Spuren und nahm die Ermittlungen auf.
21.12.19

 

 

 

 

Polizei ermittelt mehrere Tatverdächtige

Schorndorf. Polizei und Behörden schnüren Maßnahmenpaket zur Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Farbschmierereien, Vandalismus und ein Rollerdiebstahl - dieser Tage konnte die Polizei einige Straftaten aufklären, die in den letzten Wochen und Monaten im Schorndorfer Stadtgebiet registriert werden mussten. Es handelt sich dabei um Farbschmierereien an der Schlosswallschule sowie am Burggymnasium, die im Zeitraum September bis Dezember 2019 verübt wurden. Weiterhin konnte ein Fall von Vandalismus geklärt werden, bei dem Ende November der Vorraum einer Bank im Innenstadtbereich verwüstet wurde. Diese Taten gehen auf das Konto von insgesamt 18 jungen Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren, die dabei in wechselnder Besetzung einen Gesamtschaden von bis zu 15.000 Euro verursacht haben. Einem weiteren Tatverdächtigen wurde zudem der Diebstahl eines Motorrollers nachgewiesen. Die nun ermittelten meist jugendlichen Tatverdächtigen sind dem erweiterten Kreis einer losen Jugendgruppierung aus Schorndorf sowie der Umgebung zuzuordnen. Die jungen Menschen sind in wechselnder Zusammensetzung unterwegs und fallen in jüngster Zeit vermehrt durch Ordnungsstörungen sowie im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen auf.  In diesem Zusammenhang pflegt die Polizei einen engen Informationsaustausch sowie Zusammenarbeit mit anderen Behörden, insbesondere dem Jugendamt beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis sowie der Stadtverwaltung Schorndorf. So konnten mittlerweile zwei 13 und 14 Jahre alte Jungs in Betreuungseinrichtungen untergebracht werden, der Jüngere in einen geschlossenen Bereich. Zudem wurden seitens der Stadt zwischenzeitlich teils mehrmonatige Aufenthaltsverbote bzw. Platzverweise verfügt. Diese verbieten fünf Jugendlichen, sich in weite Teile der Innenstadt zu begeben oder dort aufzuhalten.  Die strafrechtlichen Ermittlungen werden mit Hochdruck und in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft geführt. Eine deutlich erhöhte sichtbare Polizeipräsenz soll in der Kernstadt zudem präventiv wirken und das Sicherheitsgefühl stärken. Das Polizeirevier Schorndorf wird hierzu im Bereich des Bahnhofes und des Zugverkehrs von der Bundespolizei, darüber hinaus vom Polizeipräsidium Einsatz personell unterstützt. Dabei schreitet die Polizei niederschwellig ein, verfolgt Ordnungswidrigkeiten sowie Straftaten konsequent und setzt die städtischen Verfügungen gegenüber den Jugendlichen durch. Ergänzend setzt die Stadtverwaltung auch verstärkt den Kommunalen Ordnungsdienst ein.
21.12.19

 

 

 

 

Baubürgermeister legt Amt zur Jahresmitte nieder

Baubürgermeister Helmut Renftle will bis Jahresmitte 2020 aus dem Amt scheiden. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Baubürgermeister Helmut Renftle will Mitte 2020 aus dem Amt scheiden. Oberbürgermeister Guido Till bestätigte gegenüber unserer Redaktion entsprechende Informationen. In einem Schreiben an den Gemeinderat begründet Renftle sein Ausscheiden indirekt mit gesundheitlichen Gründen und der hohen Arbeitsbelastung. Till kündigte an, dass die Stadt in den nächsten Wochen die Position des Baubürgermeisters ausschreiben will und hofft auf qualifizierte Bewerber. Die Bereitschaft, auf einen Technischen Beigeordneten zu Gunsten eines Stadtbaumeisters zu verzichten, sei im Gemeinderat nicht zu erkennen, so der OB.
20.12.19/gra

 

 

 

In vier Häuser eingebrochen

Kuchen. In vier Wohnhäuser stiegen Unbekannte am Donnerstag in Kuchen ein.  Gegen 20 Uhr bemerkten Bewohner eines Gebäudes Am Sommerberg einen Einbrecher in ihrem Haus. Der flüchtete sofort in unbekannte Richtung. die Polizei suchte mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber nach dem Mann, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Auch in Gebäude in der Tegelbergstraße, in der Staubstraße und in der Mozartstraße hatten Unbekannte eingebrochen. In zwei Fällen stahlen die Einbrecher Geld und Schmuck. Bei den anderen zwei Taten ist noch unklar, ob die Täter Beute machten. Auch die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei hat in allen Fällen die Spuren gesichert. Sie ist auf der Suche nach Zeugen und fragt: Wer hat am Donnerstag, insbesondere zwischen 18 und 20 Uhr, in  Kuchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07331/93270 an das Polizeirevier Geislingen.
20.12.19

 

 

 

Schorndorf weiter auf Invesitionskurs

Schorndorf. Einstimmig hat der Schorndorfer Gemeinderat den Haushalt für das Jahr 2020 verabschiedet – nachdem noch die Entscheidungen über mehr als 70 Anträge aus den Fraktionen, den Ortschaftsräten und aus der Bürgerschaft eingearbeitet wurden. Geprägt ist der städtische Haushalt (ohne Töchter) des kommenden Jahres von einem weiterhin hohen Investitionskurs. Das Haushaltsvolumen umfasst für 2020 rund 133,7 Millionen Euro und sinkt damit um rund 9,6 Millionen Euro oder 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um den eingeschlagenen Investitionskurs finanzieren zu können, benötige die Verwaltung in 2020 Kreditaufnahmen in Höhe von brutto 4,4 Millionen Euro, was einer Netto-Neuverschuldung von 1,76 Mio. Euro entspricht, kündigte Bürgermeister Thorsten Englert an und vermeldete das veranschlagte Gesamtergebnis im Ergebnishaushalt 2020: ein Plus von 3,3 Millionen Euro. Für 2020 ist eine Haushaltsstrukturkommission geplant.

Im Zuge der Haushaltsberatungen stimmte der Gemeinderat auch über einen Antrag der FDP/FW-Fraktion zum Haubersbronner Bädle ab. Die Fraktion hat beantragt, den Erhalt des Lehrschwimmbeckens erneut zu prüfen. Im Jahr 2016 hatte der Gemeinderat mit großer Mehrheit den Neubau des Lehrschwimmbeckens im Oskar-Frech-SeeBad und einstimmig die Schließung des Haubersbronner Bades beschlossen. Nach intensiver Diskussion lehnte der Gemeinderat bei 25 zu 6 Stimmen den Antrag der FDP/FW-Fraktion ab. Es wird somit keine erneute Prüfung zum Erhalt des Haubersbonner Bades geben.
Mit großer Mehrheit ebenfalls beschlossen hat der Gemeinderat, dass der Stadtpark dauerhaft, also auch in den Nachtstunden, offen bleibt. Parallel wird ein integratives Sicherheitskonzept erarbeitet, das für Stadt- und auch Schlosspark zum Tragen kommen soll. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, den Stadtpark in den Nachtstunden zu schließen.
20.12.19

 

 

 

Land fördert Projekt der Stauferfestspiele

Göppingen. „Die Staufer Festspiele Göppingen leisten mit ihrer wertvollen Arbeit einen bedeutenden kulturellen Beitrag im Kreis Göppingen und für die Theaterfestspiellandschaft in ganz Baden-Württemberg. In der CDU-Landtagsfraktion genießen sie hohe Wertschätzung. Ich freue mich daher sehr, dass der Landtag auf Initiative der CDU-Fraktion im parlamentarischen Verfahren zum Doppelhaushalt 2020/21 erneut Mittel explizit für die Staufer Festspiele Göppingen in Höhe von 15 000 Euro eingestellt hat. Gedacht ist die Summe für ein kulturpädagogisches Projekt im Rahmen der Staufer Festspiele im Jahr 2020“, gibt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  bekannt. Das Geld sei hervorragend angelegt, so die Abgeordnete, die auch Mitglied im zuständigen Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtages ist. „Zum einen wegen des künstlerisch hohen Niveaus. Zum anderen aber auch, weil hier Laien und Profis gemeinsam und generationenübergreifend Musiktheaterabende der Spitzenklasse für ein begeistertes Publikum aus dem ganzen Bundesland entwickeln. Die Staufer Festspiele Göppingen feiern zudem im kommenden Jahr ihr 15jähriges Bestehen.“ Für den Intendanten der Staufer Festspiele, Alexander Warmbrunn, ist diese Nachricht ein echter Grund zur Freude und Erleichterung: „Die Staufer Festspiele sind seit 2006 ein wesentliches kulturelles Leuchtturmprojekt in der Region, das wir unbedingt am Leben halten wollen. Dass dies nur mit großer finanzieller Unterstützung von politischer Seite geht, ist klar. Wir sind deshalb sehr froh darüber, dass sich das Land auf diesem Wege doch noch an der Finanzierung der Festspiele 2020 beteiligt und sind Nicole Razavi und der CDU-Landtagsfraktion sehr dankbar, dass sie sich erneut erfolgreich für uns eingesetzt haben. Schon 2018 hatte die CDU-Fraktion für eine wertvolle Unterstützung gesorgt und wir wissen auch, dass der Kuchen eben nur einmal verteilt werden kann. Umso mehr freut es uns, dass wir wieder dabei sind und die Festspiele damit auf finanziell sicheren Beinen stehen.“
20.12.19

 

 

 

Vom Studenten zum Professor

Esslingen. Dr. Andreas Paa hat in der Fakultät Fahrzeugtechnik der Hochschule Esslingen studiert, promoviert, gelehrt und geforscht - jetzt wird der 40-Jährige auf eine Professur in Ostwestfalen berufen. Die Begeisterung für Fahrzeugtechnik hat bei Dr. Andreas Paa eigentlich schon in der Kindheit begonnen: Als er ein kleiner Junge war, stand er oft bei seinem Vater im Maschinenbau-Betrieb und hat ihm über die Schulter geschaut. „Ich bin mit Technik aufgewachsen“, erzählt der 40-Jährige. Da war der technische Berufsweg vorprogrammiert. Und der führte den gebürtigen Waiblinger von der Ausbildung zum Industriemechaniker bei Kärcher über die Arbeit bei Stihl bis zum Studium nach Esslingen.   An der Hochschule Esslingen hat er zehn Jahre verbracht – und hat hier seine akademische Laufbahn erfolgreich durchlaufen: Bachelor- und Master-Studium, Promotion in Kooperation mit der Technischen Uni Braunschweig und der Daimler AG, Arbeit als Assistent im Labor für Verbrennungsmotoren. Der Ruf auf eine Professur „Verbrennungsmotoren und Mechatronik“ an die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe ist der vorläufige Höhepunkt.  Im Februar zieht Andreas Paa mit seiner Familie nach Lemgo. Dort tritt er die Professoren-Stelle in der Fakultät Maschinenbau an und wird den Studierenden unter anderem beibringen, wie Verbrennungsmotoren funktionieren. „Mir macht die Lehre einfach Spaß“, sagt Paa. Die Zusammenarbeit mit den jungen Leuten und die Vorlesungen liegen ihm – das hat er gleich gemerkt. „Ich hatte großes Glück, dass ich an der Hochschule Esslingen mit so vielen interessanten und engagierten Leuten zusammen arbeiten durfte“, sagt er. „Zudem habe ich bisher immer an innovativen Projekten arbeiten dürfen.“
20-12-19

 

 

 

Familienvater in U-Haft

Lonsee. Der 49-Jährige, der am Mittwochabend in Lonsee seine Frau und seine Söhne schwer verletzt haben soll, ist in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft erließ der zuständige Richter am Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Mann. Die Verletzten befinden sich noch immer in Kliniken, berichten Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei. Sie seien jedoch außer Lebensgefahr. Wie berichtet, hatten Zeugen kurz vor 19 Uhr eine Auseinandersetzung auf einer Straße in Lonsee gemeldet. Einer der Beteiligten habe ein Messer, andere seien verletzt. Zeugen hielten den mutmaßlichen Angreifer fest, bis die Polizei ihn übernahm. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten, eine 46-Jährige und die beiden 17 und 20 Jahre alten Söhne. Sie kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser. Die Polizei fand in der Nähe ein Messer. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der 49-jährige Vater die Frau und die Söhne damit schwer verletzt hat. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzung dauern derzeit noch an.
20.12.19

 

 

 

Termine für Amtswechsel stehen fest

Kirchheim unter Teck. Die Termine für die Verabschiedung von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und die Amtseinsetzung von Herrn Dr. Pascal Bader festgelegt wurden. Die Verabschiedung findet am Freitag, 21. Februar, 19 Uhr in der Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) statt. Die Amtseinsetzung findet am Samstag, 7. März , 19Uhr, in der Stadthalle im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung statt.
20.12.19

 

 

 

 

Volkshochschulen: Fusions-Vertrag unterzeichnet

Historischer Moment im Göppinger Rathaus: Die Bürgermeister der Schurwald-Gemeinden und der Göppinger Oberbügermeister unterzeichnen den Vertrag über die Fusion der Volkshochschulen Göppingen und Schurwald. Unser Foto zeigt sitzend von links: Franz Wenka (Börtlingen), Guido Till und Almut Cobet (Göppingen), Claudia Dörner (Rechberghausen), Horst Bauer (Wangen), stehend von links: Karl Vesenmaier (Wäschenbeuren), Carmen Marquardt (Adelberg), Frank Ansorge (Birenbach) und Remo Steiner (VHS Schurwald) und Wolfgang Merkle (VHS Göppingen). Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen/Schurwald.  Nach dreijähriger Zusammenarbeit auf Probe wurde am Donnerstag der Zusammenschluss der Volkshochschulen Göppingen und Schurwald offiziell besiegelt. Im Göppinger Rathaus setzten Oberbürgermeister Guido Till, sowie die Bürgermeister der Schurwald-Gemeinden ihre Unterschrift unter das Vertragswerk. Damit, so die Unterzeichner, können den Bürgern künftig noch mehr qualifizierte Bildungsarbeit geboten werden. Ausdrücklich bedankten sich die Rathaus-Chefs bei Börtlingens Bürgermeister Franz Wenka, der als Vorsitzender der VHS Schurwald zusammen mit Geschäftsführer Remo Steiner die Fusionsgespräch mit dem Göppinger VHS-Chef Wolfgang Merkle und Bürgermeisterin Almut Cobet geführt habe. „Stets auf Augenhöhe“, wie Wenka ergänzte. Mit ein Grund, dass die Gemeinderäte der Schurwald-Kommunen nahezu einstimmig ihren Segen zu der Fusion gegeben haben. OB Till freute sich, dass mit der Fusion eine zielgerichtete Organisationsform gefunden werde, die den Bürgern in den Gemeinden zu Gute komme. Franz Wenka betonte, dass der Fusionsvertrag Modellcharakter für das Land habe. Er sei überzeugt, dass der Kontrakt einige Male als Muster für einen VHS-Zusammenschluss dienen werde. Positiv bewerteten auch die Bürgermeister Karl Vesenmaier (Wäschenbeuren), Carmen Marquardt (Adelberg), Frank Ansorge (Birenbach), Claudia Dörner (Rechberghausen) und Gemeinderat Horst Bauer in Vertretung von Bürgermeister Troy Dutta (Wangen) die VHS-Fusion.
19.12.19/gra

 

 

 

BVMW: Zug-Debakel für Minister

Kreis Göppingen. Schlechter Start für Go-Ahead im Filstal: Seit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag hat das englische Unternehmen auch die Regionalverbindung zwischen Stuttgart und Ulm von der DB-Regio übernommen. Seither kritisieren Reisende und Pendler zum Teil massive Verspätungen, Zugausfälle und fehlende Waggons. Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), ist angesichts der täglichen Meldungen fassungslos und gibt der Politik an dem Desaster eine Mitschuld. „Der BVMW Göppingen bittet die Politik und speziell den Landesverkehrsminister freundlich, aber bestimmt, sich zukünftig wieder aus der Wirtschaft herauszuhalten. Über Wirtschaft reden, Vorschriften erlassen und erfolgreich zu wirtschaften sind zwei Paar Schuhe“, erklärt Lehner. „Das aktuelle Debakel auf der Filstalbahn sollte für den Minister eine Lehre sein“, so Lehner abschließend.
19.12.19

 

 

 

Forschungsprojekt für Esslinger Hochschule

Esslingen. Bei einem großen Forschungsprojekt hat die Hochschule jetzt den Zuschlag vom baden-württembergischen Umweltministerium erhalten. So erforscht ein Konsortium unter Leitung der Esslinger Wissenschaftler, ob die Brennstoffzellen-Technologie bei LKW verlässlich einsetzbar und im Alltag praktikabel ist. Das Projekt mit dem Namen „Reallabor Hytruck“ hat einen Umfang von rund 840.000 Euro. Es ist geplant, einen Prototypen eines vollelektrischen Lkw mit 26 Tonnen Gesamtgewicht mit Brennstoffzellenantrieb auszustatten. Der Laster wird dann im Raum Stuttgart erprobt, Hemmnisse sollen identifiziert und wenn möglich aus dem Weg geräumt werden. Dabei werden die Wissenschaftler sowohl die technischen als auch die organisatorischen Herausforderungen in der Praxis anschauen. „Für schwere Nutzfahrzeuge oder auch für größere Busse bietet sich der elektrische Betrieb mit Wasserstofftechnik an“, sagt Projektleiter Prof. Ralf Wörner. „Je größer die Last und je weiter die Strecke, desto mehr lohnt sich der Einsatz von Wasserstoff. Sonst müsste die Batterie überdimensional groß sein“, so der Professor. Er ist Leiter des Instituts für nachhaltige Energietechnik und Mobilität an der Hochschule Esslingen.
Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren: Davon wird der Aufbau des Lkw rund 18 Monate und die Betriebsphase sechs Monate betragen. Währenddessen ist eine Einbindung von Expertinnen und Experten vorgesehen, um ein nutzer- und marktorientiertes Fahrzeug aufzubauen. Hierfür plant das Forschungskonsortium verschiedene Beteiligungsformen im Rahmen eines so genannten Reallabors. An dem Forschungsprojekt arbeiten mehrere Partner wie unter anderem die Stadtwerke Esslingen und die „ electrify BW“ zusammen.
Die Hochschule Esslingen hat bereits langjährige Erfahrung beim Thema Brennstoffzelle. Seit kurzem kooperiert die Hochschule in einem zweiten großen Projekt zusammen mit dem Kreis Esslingen. So sollen schwere Fahrzeuge der Straßenmeisterei mit Brennstoffzellen betrieben werden. Des Weiteren ist die Hochschule Esslingen an einem Forschungsprojekt in Waiblingen beteiligt. So erhalten die Stadt und das Landratsamt eine Förderung für eine Wasserstoff-Tankstelle. Das Konzept ist maßgeblich von Prof. Ralf Wörner erstellt worden.
19.12.19

 

 

 

Zeugin erkennt Diebe

Geislingen. Am Mittwoch nahm die Polizei in Geislingen zwei mutmaßliche Spendendiebe vorläufig fest.  Vorletzten Samstag betraten zwei Männer in der Grube-Karl-Straße eine Gaststätte. Sie hatten zwei Spendendosen gestohlen, die auf dem Tresen standen und dazu die Diebstahlssicherung durchtrennt. Am Mittwochabend handelte eine aufmerksame Zeugin richtig. Sie erkannte die Männer wieder und rief gleich die Polizei. Die kam und nahm die Männer noch in der Gaststätte fest. Die mutmaßlichen Diebe im Alter von 21 und 23 Jahren sehen jetzt Strafanzeigen entgegen
19.12.19.

 

 

 

Verfolgungsfahrt endet in Sackgasse

Eislingen. Die Polizei sucht nach einer wilden Fahrt am Donnerstagmorgen in Eislingen nach Zeugen. Ein 28-Jähriger war gegen 8.45 Uhr von Ottenbach in Richtung Eislingen unterwegs. Eine Polizeistreife wollte den BMW-Fahrer kontrollieren. Der gab Gas und beschleunigte den BMW stark. Die Verfolgungsfahrt ging von Krummwälden bis Eislingen. Dort sei der Mann bis zu 140 Stundenkilometer in der Weingartenstraße gefahren, obwohl 30 erlaubt sind. Hier soll er mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Über die Westtangente flüchtete der BMW-Fahrer wieder in die Innenstadt. In einer Sackgasse stellte ihn die Polizei. Bei dem Fahrer besteht der Verdacht, dass er sich unter der Einwirkung von Kokain und Marihuana ans Steuer gesetzt hat. Er musste ein Blutprobe abgeben.  Das Auto roch nach Drogen, weshalb es ein Rauschgiftspürhund durchsuchte. Drogen fand er nicht. Der Mann steht im Verdacht, den BMW unbefugt benutzt zu haben.  Ihn erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefon-Nr. 07161/8510 zu melden. Insbesondere Zeugen, die durch den BMW-Fahrer gefährdet wurden.
19.12.19

 

 

 

Betrunkener fährt gegen Gleitwand

Kreis Göppingen.  Verletzte, flüchtige Fahrer und hoher Sachschaden sind das Ergebnis mehrerer Unfälle am Mittwoch in Aichelberg, Wangen und Uhingen.  Gegen 20 Uhr war ein BMW-Fahrer auf der A8 in Richtung Stuttgart unterwegs. Bei der Ausfahrt Aichelberg fuhr er nach einer Rechtskurve gegen eine Gleitwand aus Beton. An der blieb er mit seinem BMW liegen. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der 48-jährige Fahrer deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Sein BMW wurde abgeschleppt. Der Schaden am Auto beträgt rund 3.000 Euro, der an der Gleitwand etwa 2.000 Euro.

In Wangen hinterließ ein Unbekannter an einem Pkw etwa 3.000 Euro Schaden. Das Auto stand auf einem Parkplatz in der Robert-Bosch-Straße. Anhand des Schadens geht die Polizei davon aus, dass dieser möglicherweise von einem Lastwagen verursacht wurde.  Gleich zweimal krachte es am Mittwochmorgen in Uhingen. Dort war gegen 7.15 Uhr ein Motorradfahrer in der Ulmer Straße unterwegs. Der 16-Jährige fuhr aus Richtung Stuttgarter Straße in den Kreisverkehr ein und wollte diesen in Richtung Göppingen verlassen. Ein Unbekannter soll ihm dabei die Vorfahrt genommen haben, worauf er eine Vollbremsung gemacht habe. Dabei stürzte er und erlitt leichte Verletzungen. Der Schaden an seinem Zweirad beträgt rund 1.000 Euro. In beiden Fällen sucht die Polizei aus Uhingen nach Zeugen und bittet unter der Telefon-Nr. 07161/93810 um Hinweise.
Leichte Verletzungen erlitt auch eine Frau nach einem Unfall gegen 8.30 Uhr in der Stuttgarter Straße In Göppingen. Die 79-Jährige soll in Richtung Göppingen von der linken auf die rechte Spur gewechselt haben. Dabei streifte sie einen Pkw, der bereits auf der rechten Spur war. Danach schleuderte sie mit ihrem Wagens über einen Graben gegen zwei geparkte Autos, die auf einem Firmengelände geparkt waren. Den Sachschaden an den vier Autos schätzt die Polizei auf knapp 50.000 Euro.
19.12.19

 

 

 

„Ladeinfrastruktur Voraussetzung für alltagstaugliche E-Mobilität“

Heike Baehrens und Sebastian Pascal Scheffel beim E-Tanken. Foto: SPD

Süßen. In Süßen informierte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens gemeinsam mit dem Süßener SPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Rössler und Achim Bressmer, Aufsichtsratsmitglied der Bürger-Energie-Genossenschaft Mittlere Fils eG,  über Infrastrukturentwicklung für E-Mobilität. Gesprächspartner und Firmengründer von „e361°“.  Sebastian Pascal Scheffel berichtete über den bisher erfolgreichen Weg seines Unternehmens seit dessen Gründung im Mai 2019: „Wir bieten bundesweit eine herstellerneutrale Beratung zu Ladekonzepte im privaten wie gewerblichen Bereich, und ein Rundumpaket von der Installation bis zur Wartung.“ Große Firmen wie Trumpf in Ditzingen, der Münchener Flughafen, die AOK Baden-Württemberg aber auch Städte wie Göppingen gehören zum Kundenstamm des schwäbischen Startups. „Im Wandel ist gerade auch immer schwäbischer Tüftlergeist gefragt ist, denn das besondere bei „e361°“ ist, dass sie Software und Elektrotechnik zusammenbringen und nutzerorientiert in die Praxis umsetzen. „Im Wandel stecken auch immer Chancen neue Lösungen“, freut sich Baehrens. „Unsere Mobilität und damit auch unsere Industrie im Landkreis ist im Wandel. Die E-Mobilität wird dabei in einem Technologiemix mit Verbrennungsmotor und Brennstoffzellentechnologie eine wichtige Rolle spielen. Eine gute Ladeinfrastruktur ist Voraussetzung um E-Mobilität alltagstauglich zu machen“, so Baehrens.
19.12.19

 

 

 

Einbrecher dringen in zwei Häuser ein

Schorndorf. Die Polizei in Schorndorf beschäftigt sich mit zwei Einbrüchen: Am Mittwoch zwischen 17.30 und 18.15 Uhr brach ein unbekannter Täter in ein Einfamilienhaus in der Konnenbergstraße in Schorndorf ein. Der Täter erbeutete Gegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung. Ein Einbrecher verschaffte sich zwischen 19 und 23.55 Uhr am Mittwochabend Zutritt zu einem Einfamilienhaus im Mozartweg. Bei dem Einbruch durchsuchte der Täter offenbar sämtliche Räume. Über erbeutetes Diebesgut liegen aktuell noch keine Informationen vor. Hinweise zu dem Tätern an das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 204110.
19.12.19

 

 

 

Studenten informieren sich über das 5G-Netz

Ostalbkreis. Nach der Versteigerung der 5G-Mobilfunklizenzen im Juni nimmt das Thema durch die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung langsam Fahrt auf. Gerade für technisch hochinnovative Unternehmen im ländlichen Raum bietet der 5G-Mobilfunkstandard neue Möglichkeiten. Grund genug für Studierende der Hochschule Aalen, sich beim Breitbandkompetenzzentrum Ostalb über das Thema 5G zu informieren. Vier Studierende des Masterstudiengangs Industrial Management unter der Leitung von Dr. Alice Kirchheim besuchten im Rahmen des Moduls „Digitale Transformation und Industrie 4.0“ das Breitbandkompetenzzentrum Ostalb. Dieses ist beim Geschäftsbereich Geoinformation und  Landentwicklung des Landratsamts angesiedelt und innerhalb der Landkreisverwaltung – neben seiner Kernaufgabe, dem Breitbandausbau – auch für das Thema Mobilfunk im Ostalbkreis zuständig. Werner Riek, Leiter des Breitbandkompetenzzentrums, erklärte den Studierenden zunächst die technischen Grundlagen der 5G-Mobilfunktechnik. Dabei ging er besonders auf die frequenzbezogenen Anwendungsbereiche von 5G ein. Es komme immer darauf an, für welchen Zweck 5G verwendet werden solle. Anschließend erläuterte Stefan Jenninger vom Breitbandkompetenzzentrum die bisherigen Meilensteine auf dem Weg zu einer flächendeckenden Breitbandversorgung. Ausgangspunkt war die „5G-Stragie für Deutschland“ der Bundesregierung vom Juli 2017. Als Ziel wurde hierin formuliert, dass Deutschland zum Leitmarkt für 5G-Netze und  -Anwendungen entwickelt werden solle. Als eine Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, wurde im August dieses Jahres der 5G-Innovationswettbewerb des Bundes ausgerufen. Hierdurch sollen 50 Konzepte für mögliche 5G-Anwendungen entwickelt werden. Mindestens fünf dieser Konzepte sollen anschließend mit einer Förderung von jeweils 4 Mio. Euro erprobt und wenn möglich zur Marktreife geführt werden. Neben dem  Ostalbkreis wurden in diesem Wettbewerb auch die Städte Aalen und Schwäbisch Gmünd ausgewählt. Alle drei dürfen nun bis Mitte kommenden Jahres ihre Konzepte ausarbeiten. Abschließend stellten die Studierenden ihre spezifischen Fragen, etwa zur Zuständigkeit und dem Zeitplan für den Netzausbau. Werner Riek verwies hierzu auf die Telekommunikationsunternehmen, welche primär für den Netzausbau zuständig seien. Erst wenn diese ihrem Versorgungsauftrag nicht nachkämen, würde eventuell die öffentlich Hand einspringen und die fehlenden Gebiete erschließen. Bis spätestens 2025 soll 5G flächendeckend verfügbar sein. Bis dahin müssen jedoch noch zahlreiche weitere Mobilfunkstandorte errichtet werden.
19.12.19

 

 

 

Gmünder Weihnachtsmarkt: Stände prämiert

Die prämierten Standbetreiber auf dem Gmünder Weihnachtsmarkt. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder Weihnachtsmarkt zählt seit vielen Jahren zu den schönsten Weihnachtsmärkten der Region. Ansprechende Gestaltung der Stände und ein abwechslungsreiches Angebot sorgen für ein besonderes Flair und locken Zehntausende von Besuchern in die Gmünder Innenstadt. Jetzt wurden wieder die schönsten Weihnachtsmarktstände am prämiert. Diese Prämierung soll für die Aussteller Anreiz sein, das Erscheinungsbild des Weihnachtsmarktes mit entsprechender Dekoration und Präsentation der Stände weiter zu verschönern und für eine tolle Atmosphäre zu sorgen. Die Aufgabe war für die Jury nicht einfach, da auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl an schön gestalteten Ständen vorhanden ist. Es wurde bewusst auf eine Platzierung der Stände verzichtet und die schönsten Stände gleichwertig prämiert. Die Prämierten sind Stefan Apel (Flammkuchen), Brennerei Betz, Heike Böger (Krippen, Dekoartikel), Elisabeth Nelgen und Dario Geiger (Thai Curry), Martina und Siggi Horn (Sternenschänke), Michael Keller (heiße Maroni), Simone und Dietmar Kübler (Süßwaren), Lucia Leicht (Wildkräutermaultaschen), Winfried Mach (Süßwaren), Erika Mozer (Deko-Artikel), Isolde Schirle (Geschenke und Kerzen), Adrian Schuppich (Strumpfwaren) sowie Melanie und Jens Melber-Scholz (Schmuck und Winterware). Die Touristik und Marketing GmbH bedankten sich  für das Engagement aller Standbetreiber.
18.12.19

 

 

 

Klinik-Neubau: Bodenplatte fast fertig

Im Vordergrund der letzte Teil der Bodenplatte am Eichert des 2. Untergeschosses, die noch vor Weihnachten betoniert werden wird. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. Sechs Kräne drehen sich inzwischen über der Baugrube des Neubaus der Klinik am Eichert in Göppingen. Auf den drei höchsten sind blinkende Weihnachtsbäumchen befestigt, ansonsten aber deutet auf der Großbaustelle nichts auf geruhsame Feiertage hin. Rund 120 Bauarbeiter sind derzeit auf der Baustelle tätig, mit Vollgas werden Schalungen gebaut, wird Stahl geflochten und Beton gegossen. „Wenn uns das Wetter nicht noch einen Streich spielt, wird am 23. Dezember der letzte Teil der Bodenplatte betoniert“, sagt Projektleiter Alessandro Foglia. Diese Betonplatte bildet den Boden des Untergeschosses U2 und ist zugleich das Fundament für die neue Klinik. Sie ist bis zu zwei Meter dick und trägt einmal das gesamte Gebäude. Beachtliche Mengen Material wurden dafür verbraucht. „Für die Bodenplatte mit ihrer Fläche von rund 12.000 Quadratmetern wurden rund 3.000 Tonnen Stahl und 15.000 Kubikmeter Beton verbaut“, nennt Foglia beeindruckende Zahlen.

„Mit der Fertigstellung der Bodenplatte haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht“, sagt Wolfgang Schmid. Besonders freut den Kaufmännischen Geschäftsführer Klinik, dass die bisherigen Bauarbeiten unfallfrei und reibungslos abgelaufen sind: „Wir hatten bisher bei allen Gewerken keinerlei Probleme und hoffen natürlich, dass es im kommenden Jahr so weitergeht.“ 

Weitergehen wird es direkt nach den Weihnachtsfeiertagen. „Wir haben hier auf der Baustelle keine Winterpause“, sagt Projektleiter Foglia. Wie es weitergeht, ist im Westteil der Baustelle schon zu sehen. Denn parallel zu den letzten Teilen der Bodenplatte wurde bereits in die Höhe gebaut. So stehen im südwestlichen Teil der Baugrube schon die ersten Außenwände und zahlreiche Stützen des Untergeschosses U2, im nordwestlichen Teil ist sogar bereits der erste Deckenabschnitt betoniert. „Gleichzeitig wurden auch schon Fundamente des Untergeschosses U1 fertiggestellt“, benennt Foglia einen weiteren Baufortschritt. Der Neubau der Klinik wird nicht durchgehend zwei Untergeschosse haben, für einen Teilbereich hat der Architekt nur ein Untergeschoss vorgesehen. Im U1 besteht die Gründung, im Gegensatz zum U2, nicht aus einer einzigen mächtigen Bodenplatte, sondern aus vielen Einzelfundamenten, über denen eine etwas dünnere Bodenplatte liegt. „Wir liegen genau im Zeitplan“, betont Geschäftsführer Schmid und wagt einen Blick nach vorne: „Wenn es so weitergeht, werden wir wie vorgesehen im Frühjahr 2021 mit dem Rohbau fertig werden.“

Im südwestlichen Teil der Baugrube stehen bereits einzelne Außenwände und Stützpfeiler des 2. Untergeschosses der neuen Klinik am Eichert. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff
18.12.19

 

 

 

Bahnhofsanierung: Göppingen im Förderprogramm

Göppingen/Geislingen. Das Verkehrsministerium hat am Mittwoch die aktuelle Förderliste im Bahnhofssanierungsprogramm präsentiert. „Ich freue mich, dass Geislingen Steige (West) und Göppingen mit dabei sind. In der Liste fehlt allerdings Geislingen an der Steige und das geht gar nicht. Der Bahnhof ist in einem inakzeptablen Zustand. Ich fahre persönlich regelmäßig mit dem Zug und weiß wie die vielen Pendlerinnen und Pendler sehr gut, dass in diesem Bahnhof dringend in Modernisierung und Barrierefreiheit investiert werden muss. Deshalb muss Geislingen noch auf den Modernisierungszug aufspringen und in das Sanierungsprogramm mit aufgenommen werden“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi.  Die Chance dafür sei da, denn es gebe Nachrückerplätze. „Demnächst werde ich ohnehin wieder im Verkehrsministerium sein, um die Verstärkung des Metropolexpresses zwischen Geislingen und Ulm zu besprechen. Bei diesem Termin möchte ich mit dem Minister darüber reden, wie der Bahnhof Geislingen Steige in die Sanierungsliste aufgenommen werden kann. Die Bahnhöfe und Stationen sind die Visitenkarte für einen attraktiven Schienenpersonennahverkehr und die Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen gerne in unsere Züge einsteigen. Ich will, dass die Filstalbahn mit dabei ist. Was die Initiative zur Bahnhofssanierung ausmachen kann, zeigen einige Bahnhöfe im Filstal, die in der ersten Tranche des Programms gefördert worden sind.“
18.12.19

 

 

 

22-Jähriger bei Schlägerei schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd Am Mittwoch ereignete sich gegen 5.30 Uhr in der Kappelstraße in Bettringen eine körperliche Auseinandersetzung. Beteiligt waren ein 22-Jähriger sowie ein unbekannter Mann. Im Zuge der Auseinandersetzung trug der 22-Jährige eine schwere Gesichtsverletzung davon, sodass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Bislang sind die Hintergründe der Auseinandersetzung unklar. Der unbekannte Mann wird als groß beschrieben und trug dunkle Kleidung. Der 22-Jährige trug lediglich ein rotes T-Shirt, Unterhose und Socken. Eventuell fielen die beiden um die Tatzeit im dortigen Bereich oder der Unbekannte später auf der Flucht auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07361/5800 um entsprechende Hinweise.
18.12.19

 

 

 

Herrentoiletten in Berufsschule demoliert

Schwäbisch Gmünd. Zwischen dem 21.November und 18.Dezember wurden auf den Herren-Toiletten im Erdgeschoss des Beruflichen Schulzentrums in der Heidenheimer Straße in Gmünd mehrere Sachbeschädigungen begangen. U.a. wurden zwölf  an den Wandfliesen befestigten Seifenspender durch massive Gewaltanwendung aus der Verankerung gerissen und zerstört, eine Plastikabdeckung eines Toilettenspülbehälters gewaltsam abgerissen sowie an den einzelnen Toilettenkabinen drei Holztüren beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 2000 Euro belaufen. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
18.12.19

 

 

Gefährliches Überholmanöver

Göppingen.  Seinen Führerschein ist ein 24-Jähriger nach einem unerlaubten Überholvorgang bei Jebenhausen los. Kurz nach 8.15 Uhr fuhr ein Polizeifahrzeug in der Landesstraße von Jebenhausen in Richtung Bezgenriet. Ein 24-Jähriger kam mit seinem Fiat Kleintransporter entgegen. An einer unübersichtlichen Stelle und trotz Überholverbot setzte zum Überholen eines Lkw an. Der 54-jährige Fahrer des Polizeiautos sah den Fiat auf seinem Fahrstreifen. Er machte eine Vollbremsung und konnte einen Zusammenstoß verhindern. Die Polizisten wendeten ihr Fahrzeug und verfolgten den Kleintransporter. In Jebenhausen stoppten sie das Fahrzeug.  Der Führerschein des 24-Jährigen wurde beschlagnahmt. Er sieht nun einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen.
18.12.19

 

 

Auto auf Anhänger gekracht

Göppingen.  Lange Staus bildeten sich am Dienstag nach einem Unfall mit zwei Verletzten bei Göppingen. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 45-Jähriger kurz vor 14 Uhr mit seinem Audi in Richtung Ulm. Bei Göppingen erkannte er auf der B10 den Sicherungsanhänger der Straßenmeisterei zu spät. Mit hoher Geschwindigkeit rammte er das Fahrzeug. Der 45-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in die Klinik. Auch der Fahrer in dem Fahrzeug, das den Anhänger zog, wurde leicht verletzt. Der Audi wurde total beschädigt.  Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt rund 40.000 Euro. Wie die Polizei weiter berichtet ergaben sich bei dem 45-Jährigen Hinweise auf Drogeneinfluss. Außerdem sei er abgelenkt gewesen, weil er das Navigationsgerät bediente, schilderte der 45-Jährige der Polizei. Die ermittelt jetzt gegen den Mann aus Stuttgart. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
18.12.19

 

 

Auf Adenauerbrücke gilt Tempo 30

Auzf der Adenauerbrücke in Esslingen gilt ab sofort Tempo 30. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Weil der Fahrbahnbelag starke Schäden aufweist, muss die Geschwindigkeit auf der Adenauerbrücke auf 30 km/h begrenzt werden. So kann die Brücke bis zu ihrer Sanierung 2023 weiterhin genutzt werden.
Das gestiegene Verkehrsaufkommen der letzten Jahre hat die Fahrbahn auf der Adenauerbrücke stark in Mitleidenschaft gezogen. Der 1987 eingebaute Belag weist starke Spurrillen und Blasenbildungen auf. Damit die Verkehrssicherheit weiterhin gewährleistet bleibt, wird die Geschwindigkeit auf der Adenauerbrücke am Mittwoch auf 30 km/h begrenzt.
Denn eine zeitnahe Sanierung des Fahrbahnbelags ist nicht möglich. Das Verkehrsaufkommen in Esslingen und die überregionale Verkehrsbedeutung der Neckarbrücken lässt zeitgleiche Sanierungsarbeiten an mehreren Brücken nicht zu. Aktuell wird die Vogelsangbrücke saniert, im direkten Anschluss folgt der Neubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke. Vor 2023 können damit keine größeren Maßnahmen an der Adenauerbrücke umgesetzt werden.
Auf die Standsicherheit der Brücke haben die Schäden am Fahrbahnbelag keinerlei Auswirkungen. Auch Tonnagebeschränkungen sind nicht erforderlich. Mit entsprechender Genehmigung dürfen selbst Schwertransporte über 60 Tonnen die Brücke weiterhin nutzen.
18.12.19

 

 

Stadt sucht Namen für Mehrzweckhalle

Kirchheim unter Teck.
Der Baubeschluss ist gefasst, die Rohbauarbeiten beginnen bald – jetzt geht es um den Namen: Für den Neubau der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa in Ötlingen ruft die Stadt Kirchheim unter Teck einen Namenswettbewerb aus. Da – gerade für Auswärtige – Verwechslungsgefahr zur Eduard-Mörike-Sporthalle besteht, wird eine Namensalternative für die Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa gesucht. Bis 2. Februar 2020 darf der Kreativität freien Lauf gelassen werden, dann endet die Einreichfrist für Namensvorschläge. Das Formular zum Einreichen der Vorschläge ist auf www.kirchheim-teck.de/namenswettbewerb abrufbar. Zudem werden Postkarten in Ötlinger und Lindorfer Geschäften sowie in den Rathäusern ausgelegt.

Eine Jury, bestehend aus Verwaltung, Ortschaftsräten sowie Vertretern von Schulen und Vereinen trifft anschließend eine Vorauswahl der eingereichten Namen. Gute Chancen haben Vorschläge mit nachvollziehbarer und durchdachter Begründung. Sittenwidrige, ehrverletzende und abstruse Vorschläge werden aussortiert. Von 2. bis 23. März 2020 werden dann alle verbleibenden Namensvorschläge veröffentlicht. Anschließend kann über die Vorschläge abgestimmt werden. Die drei Namensvorschläge mit den meisten Stimmen werden mit Preisen ausgezeichnet. Am 29. April 2020 kommt es dann zur endgültigen Entscheidung: Der Gemeinderat entscheidet über den künftigen Namen der Halle.

Die Stadt wird nach der aktuellen Kostenberechnung rund 7,75 Millionen Euro in den Neubau - einschließlich der Außenanlagen der Mehrzweckhalle und der Neugestaltung des Pausenhofs der Eduard-Mörike-Schule - investieren. Nachdem ein Ingenieurbüro im Bestandsgebäude Schadstoffe festgestellt hat, hat der Bau im August 2019 zunächst mit einer Schadstoffsanierung begonnen, bei der die Materialien fachgerecht ausgebaut und entsorgt wurden. Anschließend wurde das Gebäude abgebrochen. Nach aktuellem Zeitplan sollen die Rohbauarbeiten im Januar 2020 beginnen. Die Fertigstellung ist demnach im Mai 2021 geplant. Den Antrag für den Namenswettbewerb hatte die CDU-Fraktion im Kirchheimer Technik- und Umweltausschuss im April 2019 eingebracht. Dort wurde er einstimmig beschlossen.
18.12.19

 

 

Stadt-Tiicket: Busfahrt wird günstiger

Kircheim unter Teck.  Ab 1. Januar 2020 gilt in Kirchheim unter Teck und Dettingen das Stadt-Ticket. Mit dem Ticket gehen die beiden Kommunen einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität: Der ÖPNV wird günstiger und damit attraktiver. Wer künftig mit dem Bus innerhalb der Stadt unterwegs ist, hat mit dem neuen Stadt-Ticket finanzielle Vorteile. Bisher waren jeweils 2,50 Euro pro Einzelfahrt fällig, für eine Hin- und Rückfahrt somit 5,00 Euro. Mit dem Stadt-Ticket werden es künftig nur noch 3,00 Euro sein. Ein weiteres Plus: Das Stadt-Ticket ist ein Tagesticket und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten in Kirchheim unter Teck und allen Stadtteilen sowie in Dettingen. Wer mit Freunden und Bekannten Bus fährt, spart noch mehr: Das Gruppen-Tages-Ticket gibt es für 6,00 Euro, es gilt für bis zu fünf Personen. Auch das Gruppenticket berechtigt zu beliebig vielen Fahrten in Dettingen und Kirchheim unter Teck. Das Stadt-Ticket kann, wie alle anderen Tickets auch, im Bus, mit dem Smartphone oder am Automaten erworben werden. Die Laufzeit des Stadt-Tickets ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Im Anschluss soll dann evaluiert werden. Die Stadt Kirchheim unter Teck bezuschusst das Ticket mit rund 100.000 Euro pro Jahr, Dettingen zahlt 10.000 Euro jährlich dazu.
18.12.19

 

 

Razavi: Campus-Aus in Göppingen wäre absurd

Göppingen. Die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU- Landtagsfraktion, Nicole Razavi, schaltet sich in die Debatte um den Hochschulstandort Göppingen ein: „Ich appelliere in aller Deutlichkeit an Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: Die Fakultät Mechatronik-Elektrotechnik muss am Standort Göppingen bleiben. Vollendete Tatsachen akzeptiere ich nicht. Wir haben uns als CDU immer für einen starken ländlichen Raum eingesetzt und werden auch als Regierungspartner eine solche Entscheidung und einem solchen Aderlass von Know-How und Ausbildung niemals mittragen. Dies widerspräche diametral unserer Politik. Wir brauchen mehr Know How in der Fläche, nicht weniger. Ich habe nun noch vor Weihnachten um ein Gespräch mit der Ministerin Bauer gebeten.“
Die Fakultät Mechatronik-Elektrotechnik sei zum eine Säule der Nachwuchsgewinnung für den automobil- und maschinengeprägten Mittelstand im Kreis Göppingen. „Hier werden die Fachleute ausgebildet, die eines Tages unsere lokalen Betriebe weiterentwickeln und weiterführen“, sagt Nicole Razavi. Der Campus „GP“ stehe beispielhaft für eine dezentrale Hochschullandschaft Baden-Württemberg, die in den 80er Jahren stark in der Fläche ausgebaut wurde, Razavi, die auch Mitglied im Wissenschaftsausschuss ist. „Diese Strategie der CDU-Landesregierung unter Lothar Späth hatte ein klares Ziel: Guter wissenschaftlicher ausgebildeter Nachwuchs für eine leistungsfähige, innovative Wirtschaft im ganzen Land und nicht nur in den Metropolregionen. Dieses Fundament nun wieder abzubauen, ist völlig falsch. Das wirft eine Region wie Göppingen um Jahrzehnte zurück. Diese Entscheidung wäre auch ein verheerendes Signal ins ganze Land und für die tausenden von High-Tech Unternehmen, die Baden-Württemberg international stark machen und gerade in der Fläche Arbeitsplätze schaffen. Wer diesen Weg politisch geht, will in den großen Zentren den Fachkräftemangel aktiv angehen und nimmt bewusst in Kauf, dass der ländliche Raum fachlich und wirtschaftlich ausblutet. Gerade jetzt, wo überall Absolventen der MINT-Fächer fehlen, können wir doch keine technisch-orientierten Fakultäten dichtmachen. Das ist absurd“, so Nicole Razavi abschließend.
17.12.19

 

 

 

Investorengruppe übernimmt Werkzeugbau von Schuler

Göppingen. Die Schuler Pressen GmbH hat sich mit einer strategischen Investorengruppe aus München auf die Übernahme der Werkzeugbau-Aktivitäten in Göppingen und Weingarten verständigt. Mit Wirkung vom 28. Februar 2020 übernehmen die Beteiligungsgesellschaften Navigator Capital GmbH und Accursia Capital GmbH den bisherigen Schuler-Geschäftsbereich Body Panel einschließlich der dazugehörigen rund 200 Mitarbeiter an den beiden Standorten.  Der neue Eigentümer wird den Geschäftsbereich künftig als Cartec Tooling GmbH unter dem Dach der geplanten Deutsche Werkzeugbau (DWB) betreiben, zu der bereits die Gebr. Rath Werkzeugbau in Kreuztal gehört. Dieses Unternehmen hatte die Investorengruppe 2018 von Linde+Wiemann übernommen. Cartec ist auf den Bau von Werkzeugen vor allem für die Produktion der Außenhaut von Fahrzeug-Karosserien spezialisiert und bietet damit eine ergänzende Produkterweiterung zu Gebr. Rath Werkzeugbau, die auf hochbelastbare Werkstoffe für die Automobilindustrie ausgelegt ist.
Schuler-Vorstandsvorsitzender Domenico Iacovelli erklärte: „Wir haben sehr intensiv nach der besten Lösung für unsere Werkzeugbauer gesucht. Im künftigen Verbund der Deutschen Werkzeugbau haben diese Spezialisten ungeachtet aller akuten Marktprobleme langfristig bessere Chancen, sich zu entwickeln und zu wachsen. Umgekehrt kann sich die Schuler Pressen GmbH künftig noch stärker auf ihr ursprüngliches Kerngeschäft in Pressenbau und Service konzentrieren. Den im Schuler-Konzern verbleibenden und am Markt gut positionierten Teil des Werkzeugbaus bündeln wir in unserer Tochtergesellschaft AWEBA.“
Ziel der Investorengruppe sei der langfristig angelegte Auf- und Ausbau eines internationalen Industriegeschäfts mit Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe, sagte Martin Scheiblegger, Mitgesellschafter und Geschäftsführer von Accursia Capital. Ein wichtiger Teil davon sei der Werkzeugbau.  „Ungeachtet der aktuellen Krise in der Automobilindustrie haben die deutschen Hersteller aufgrund ihrer hervorragenden Kompetenz und Kundenbeziehungen in den kommenden Jahren attraktive Wachstumschancen. Der Werkzeugbau von Schuler und die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Markt hochangesehen. Diese Position wollen wir weiterentwickeln und in den Geschäftsbereich langfristig investieren“, erklärte Dr. Jochen Brinkmann, Geschäftsführer der Deutsche Werkzeugbau-Gruppe und von Navigator Capital. Cartec Tooling GmbH und Gebr. Rath Werkzeugbau bleiben rechtlich voneinander unabhängige Unternehmen. Zum Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen.
17.12.19

 

 

 

Autofahrer will sich Kontrolle entziehen

Schwäbisch Gmünd. In der Straße Im Laichle in Gmünd kam einer Streifenwagenbesatzung des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers am Montag gegen 23.40 Uhr ein Fahrzeug entgegen, das die Beamten anhalten wollten, um den Fahrer einer routinemäßigen Kontrolle zu unterziehen. Als der Fahrer erkannte, dass das Polizeifahrzeug wendete, beschleunigte er seinen Pkw und fuhr davon. Die Streife jedoch konnte zügig aufschließen und verfolgte das Fahrzeug bis zum Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters. Dort stieg der Mann aus und wollte davonlaufen. Mehrere Aufforderungen stehen zu bleiben, ignorierte der 29-Jährige, der lautstark herumschrie. Als ein Beamter den Mann an der Schulter packte, stieß dieser den Polizisten gegen den Oberkörper und beleidigte ihn. Unter massivem Widerstand des 29-Jährigen gelang es letztlich, ihm Handschließen anzulegen. Da der Verdacht aufkam, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Widerstandshandlung leichte Verletzungen.
17.12.19

 

 

 

Platz für 800 neue Mitarbeiter

Esslingen. Mit dem Beschluss des Bebauungsplanes „Dieselstraße/Gewerbepark (südlicher Teil)“ für eine 6,5 ha große Teilfläche des ehemaligen Danfoss-Areals in der Pliensauvorstadt  in Esslingen bestätigte der Gemeinderat am den Beschluss des Ausschusses für Technik und Umwelt aus dem Jahr 2015 zur verkehrlichen Erschließung des Gewerbegebietes. Der nun vom Gemeinderat mit 20 zu 17 Stimmen beschlossene Geltungsbereich des neuen Bebauungsplanes mit einer Größe von 6,5 ha (incl. öffentlicher Verkehrsflächen) umfasst die Grundstücke der Firmen Greenfield Development und Bauer Gear Motor GmbH. Auf ihrem Grundstück hat die Firma Greenfield Development bereits Produktionshallen und Bürogebäude für die Firmen Herzog Plastic/Vink Kunststoffe GmbH und Gmähle-Scheel Print-Medien GmbH errichtet. Zudem ist die Errichtung einer weiteren Halle mit Bürogebäude für die Firma Daimler vorgesehen. Das Grundstück der Firma Bauer Gear Motor GmbH ist bereits mit einer Produktionshalle und einem Bürogebäude bebaut. In der Summe werden auf den Grundstücken der Firmen Greenfield Gevelopment und Bauer Gear Motor GmbH künftig ca. 820 Mitarbeiter beschäftigt sein. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zeigt sich erfreut über die Entwicklung des Areals: „Der Firma Greenfield Development ist es gelungen, mit ihrer Idee der Entwicklung eines Gewerbeparks in der Pliensauvorstadt vielfältige Nutzungen und Arbeitsplätze anzusiedeln. Das ist gut für den Wirtschaftsstandort Esslingen sowie für die Menschen, die hier Arbeit finden.“
17.12.19

 

 

 

Weg frei für 199 neue Appartements

Esslingen. Mit  dem  Satzungsbeschluss  des Bebauungsplans Berliner Straße / Mettinger Straße  im ist der Weg frei für die Errichtung von  199  Einzelappartements  mit Gemeinschaftsräumen. Ergänzt werden diese durch  34  vorwiegend 2- und 3-Zimmer-Wohnungen. Auf dem Grundstück entlang der Berliner Straße, im Bereich der Einmündung zur Mettinger sind 2 Gebäude geplant,  die  im Erdgeschoss miteinander verbunden sind. In der Tiefgarage werden  die  baurechtlich  notwendigen Abstellflächen für PKW und Fahrräder errichtet.  Mit  den  beiden  neuen  Gebäuden  wird  eine  große  Lücke  im Stadtgrundriss geschlossen, und der Cityring wird an dieser Stelle räumlich gefasst. Das Baurundstück liegt schon einige Jahre brach, da sich die Firma Citizen  (CME)  mit  ihren Aktivitäten im Laufe der Zeit auf den westlichen Grundstücksteil   konzentriert   hat.  Zur  städtebaulich-architektonischen Ausformung  des  Vorhabens erfolgte von der Firma CME in Abstimmung mit der Verwaltung  im  Herbst  2013 eine Mehrfachbeauftragung für die Bebauung, an der  sich  vier Planungsbüros  beteiligten. Eine Fachjury hat das Konzept des Büros   Beyer   Architekten   aus   Berlin   als   Grundlage  der  weiteren Projektentwicklung  ausgewählt.  Die  Fachjury  würdigte diesen Beitrag als spannenden    Entwurf    mit    guter    Realisierbarkeit   und   passender Architektursprache,  die  sich aus dem städtebaulichen Umfeld herleitet und auf die spezifischen Gegebenheiten in Esslingen reagiert.
CME  hat  nun  mit  der  Firma  City-Esslingen-Wohnen GmbH einen Käufer und Investor  gefunden, der Appartements für junges und temporäres Wohnen für die   Zielgruppe  Menschen  in  Ausbildung  als  auch  größere  Wohnungen errichten  möchte.  Das  Architekturbüro  Wunderlich  aus  Esslingen hat zu diesem  Zweck  eine   Planung  ausgearbeitet,  die  im Wesentlichen auf der Grundlage  der  Kubatur  (Gebäudegliederung,  Höhenstaffelung)  des  in der Mehrfachbeauftragung prämierten Entwurfes basiert und den Festsetzungen des vom    Ausschuss    für    Technik    und    Umwelt    2014   beschlossenen Bebauungsplan-Entwurfes  entspricht.  Die  Planung  für die Neubebauung der City-Wohnen  Esslingen  GmbH  wurde  in  zwei  Sitzungen  mit  dem  mobilen Gestaltungsbeirat   der  Architektenkammer  einvernehmlich  abgestimmt  und bildete die Grundlage für die Ausarbeitung des Baugesuchs. Dieses liegt dem Baurechtsamt bereits vor und befindet sich zurzeit in der Prüfung.
17.12.19

 

 

 

Bauprojekt mit 70 Mietwohnungen

Esslingen. Mehrheitlich grünes Licht gab der Esslinger Gemeinderat  zu dem Vorschlag der Verwaltung, in der Alleenstraße ein Bauprojekt mit ca. 70 Mietwohnungen und einer Gewerbefläche sowie einer dazugehörigen Tiefgarage zu verwirklichen. Dazu wird die neu zu gründende Projektgesellschaft EWB Alleenstraße GmbH & Co. KG?geschaffen. Das Projekt der EWB mit den zusätzlichen Wohnungen für das Segment des unteren und mittleren Wohnungsmarktes und das erhebliche finanzielle Engagement der Stadt zeigt, wie wichtig der Stadt Esslingen die Schaffung neuen, bezahlbaren Wohnraums ist?, betont Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger im Gemeinderat. So bringt die Stadt Esslingen dem Gemeinderatsbeschluss zufolge das entsprechende Grundstück zum Bodenrichtwert von rund 2,96 Mio. Euro ein und leistet 2020 eine Bareinlage von voraussichtlich rund 7,3 Mio. Euro an die Projektgesellschaft. Zuvor war die zweimalige Ausschreibung des Grundstücks erfolglos geblieben. Unter Mitwirkung der Beratungsgesellschaft Ebner Stolz Mönning Bachem, Stuttgart, wurde eine Lösungsmöglichkeit geschaffen, die eine Realisierung des Bauvorhabens und die Bewirtschaftung der Wohn- und Gewerbeeinheiten durch die EWB GmbH bzw. deren neu zu gründende Projekttochtergesellschaft EWB Alleenstraße GmbH & Co. KG  ermöglicht. Das Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Esslingen wird in abgewandelter Form angewandt. Auf dem Grundstück sollen ausschließlich die Zielgruppen I und II zeitnah und dauerhaft mit angemessenem Wohnraum im Rahmen der Mietobergrenzen des Landkreises Esslingen versorgt werden.
17.12.19

 

 

 

Gold für die Reisemesse CMT in Stuttgart

Stuttgart. Hohe internationale Anerkennung für die Urlaubsmesse CMT in Stuttgart. Das Corps Touristique (CT), Interessengemeinschaft und Sprachrohr der ausländischen und nationalen Tourismusorganisationen in Deutschland, hat zum 14. Mal seinen Preis für Deutschlands beste Reisemesse der vergangenen Tourismus-Saison verliehen - und die CMT hatte wieder die Nase vorn. Zum elften Mal insgesamt und zum vierten Mal in Folge erhielt sie Gold.
Hanna Kleber, Präsidentin des Corps Touristique, zeichnete bei der traditionellen Weihnachtsfeier die Top-Reisemessen in Deutschland aus. Dieser Preis wird seit 2006 vom Corps Touristique an die deutschen Reisemessen verliehen und basiert auf einer Umfrage unter den CT-Mitgliedern. Die ITB in Berlin kam auf Platz zwei auf dem Siegertreppchen, den dritten Platz teilten sich die f.re.e in München und die Frankfurter B2B-Messe IMEX. Die Mitglieder des CT evaluierten insgesamt 15 Reisemessen in Deutschland und bewerteten diese in verschiedenen Kategorien.
CT-Präsidentin Hanna Kleber beglückwünschte die Stuttgarter Messe zum Erfolg: „Jedes Jahr wählen unsere Mitglieder die drei besten Reisemessen. Dabei spielen Faktoren wie das Kosten-/ Nutzenverhältnis, die Erreichbarkeit der Zielgruppe, die Serviceleistungen der Aussteller, das beste Opening-Event sowie die Organisation und Kommunikation im Vorfeld des Messestarts eine entscheidende Rolle. In allen Bereichen konnte die CMT als ,Beste Reisemesse 2019‘ überzeugen und belegt zum wiederholten Male den ersten Platz.“ 
Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung Messe Stuttgart, freute sich sehr über die erneute Auszeichnung: „Das ist ein tolles Lob für das gesamte CMT-Team und spornt uns an, die Stuttgarter Urlaubsmesse permanent weiter zu entwickeln und das Niveau der CMT auch künftig oben zu halten.“ Die CMT 2020 findet vom 11. bis 19. Januar auf dem Stuttgarter Messegelände statt.
17.12.19

 

 

 

Mit Auto gegen Baum geprallt

Amstetten. Krankheitsbedingt ist ein Autofahrer am Montag bei Amstetten von der Straße abgekommen. Trotz aller Mühen von Notarzt, Rettungsdienst und Feuerwehr war dem 50-Jährigen nicht mehr zu helfen. Sie konnten den Autofahrer nicht wiederbeleben. Er war zuvor, gegen 9.30 Uhr, mit seinem Auto von der B10 abgekommen, berichtet die Polizei. Sie geht von akuten Gesundheitsstörung als Ursache aus. In deren Folge sei der Mann nach bisherigen Erkenntnissen am Steuer verstorben. Das Auto fuhr die Böschung hinunter und prallte schließlich gegen einen Baum.
16.12.19

 

Anhänger in Flammen

Göppingen.  Am Sonntag brannte in Göppingen ein Anhänger. Gegen 12.45 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Brand in der Österbachstraße aus. Ein Fahrzeuganhänger brannte. Zeugen löschten den Anhänger vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Bei dem Feuer verbrannte die Plane des Hängers und weitere Plastikteile. Durch die starke Rauchentwicklung verrußten Teile der Hausfassade. Verletzte gab es nicht. Was das Feuer auslöste ist noch unbekannt.  Die Polizei sicherte die Spuren und hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
16.12.19

 

 

Markttage zum Jahreswechsel

Schwäbisch Gmünd (sv). Durch die Feiertage verschieben sich die Wochenmärkte. Der Wochenmarkt auf dem Münsterplatz wird vorverlegt auf Dienstag, 24. Dezember und auch in der darauffolgenden Woche auf Dienstag, 31. Dezember und kann zu den üblichen Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 12.30 Uhr besucht werden. Die Wochenmärkte samstags, am 28. Dezember und 4. Januar finden wie gewohnt zu den üblichen Zeiten statt. Die Wochenmärkte auf dem Hardt am Donnerstag, 26. Dezember sowie am Donnerstag, 2. Januar fallen ersatzlos aus. Die Wochenmärkte Rehnenhof und Bettringen werden wie gewohnt freitags abgehalten, in Bettringen, 8 Uhr bis 11.30 Uhr, im Rehnenhof von 9.30 Uhr bis 17 Uhr.
16.12.19

 

 

Alleenstraße am Mittwoch gesperrt

Kircheim unter Teck. Aufgrund von Baumpflegearbeiten wird die Alleenstraße im Bereich der Bastion am Mittwoch, 18. Dezember 2019 voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt zwischen 8 und 15 Uhr. Die Alleenstraße kann zu dieser Zeit im genannten Abschnitt nicht befahren werden. Der Verkehr wird über die Plochinger Straße, die Paradiesstraße, die L 1200, die Jakobstraße und die Schlierbacher Straße zum Kreisverkehr am Schweinemarkt beziehungsweise in die umgekehrte Richtung umgeleitet. Während der Sperrung kommt es zu Beeinträchtigungen im Busverkehr: Bei den Linien 163, 168, 173 und 177 sind veränderte Fahrtzeiten nicht ausgeschlossen, was sich auch auf den Anschluss an die S-Bahn auswirken kann. Die Haltestelle „Martinskirche“ wird nicht angefahren. Ersatzweise werden die Linien 163 und 168 an der Haltestelle „Rossmarkt“ halten.
16.12.19

 

 

Spielburg gesperrt – Keine  Böllerei auf dem Hohenstaufen

Göppingen. Wie in den vergangenen Jahren zu beobachten war, wird die Spielburg an Silvester zunehmend von Autofahrern frequentiert, welche das Feuerwerk aus dem bequemen Autositz verfolgen wollen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Göppingen dazu entschlossen, den Spielburgbereich in der Silvesternacht zu sperren. Die Schranken am Spielburgweg und in der Beurengasse müssen deshalb geschlossen bleiben. Das Bezirksamt Hohenstaufen bittet um Beachtung und Einhaltung dieser Sperrung. Nachdem in den vorigen Jahren nach Silvester immer größere Mengen an abgebranntem Feuerwerk und sonstiger Müll aufgesammelt werden musste, wird darauf hinweisen, dass jeglicher Müll auch wieder mitgenommen werden muss. Das Feuerwerk in der Region vom höchsten Punkt genießen: Dafür lohnt sich der Weg auf den Hohenstaufen. Raketen und andere Feuerwerkskörper auf dem Bergplateau mit der Stauferburg abzufeuern ist allerdings verboten. Das besagt das Landeswaldgesetz – und die Vernunft. Die explosiven Freudenbezeugungen auf dem Berggipfel gefährden die anderen Menschen am Hohenstaufen und vor allem das Wild und den Wald.
16.12.19

 

 

Musikschule übergibt Spende an Aktion Familie

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Leiter der Städtischen Musikschule, Friedemann Gramm, überreichte am Montag, 16. Dezember, die Spende in Höhe von rund 701,50 Euro an Aktion Familie "Gmünder machen Wünsche wahr" im großen Sitzungssaal des Rathauses. Der große Sitzungssaal im Schwäbisch Gmünder Rathaus verwandelt sich jedes Jahr in ein Geschenkeparadies durch die Geschenke vom Weihnachtswunschbaum. Das Jahresabschlusskonzert der Musikschule fand in der St. Michaels Kirche statt und bot ein musikalisches Klangerlebnis. Die zahlreichen Besucher unterstützten mit der Spende die Aktion Familie. Inge Pfeifer, Leiterin für Bürgerschaftliches Engagement, bedankte sich zusammen mit dem ganzen Weihnachtswunschbaumteam für die großzügige Spende. Durch diese Spenden werden ganzjährig bedürftige Familien, Kinder und Senioren unterstützt.
16.12.19

 

 

Frisch Auf Göppingen gewinnt gegen Tabellenletzten

Göppingen. Die Bundesliga-Handballer von Frisch Auf Göppingen haben ihr Heimspiel in der EWS-Arena gegen  die HSG Nordhorn-Lingen mit 28:26 gewonnen. Frisch Auf belegt nun den elften Platz in der Tabelle, die Gäste sind Tabellenschlusslicht.
16.12.19

 

 

Einbrecher suchen nach Geld und Schmuck 

Eislingen. Genau ausbaldowert haben Unbekannte ein Wohnhaus in Eislingen. Die Täter nutzten gezielt die Abwesenheit der Gebäudebewohner aus, um einen Einbruch zu begehen. Zugetragen hat sich das Ganze am Samstagabend in Eislingen in der Straße Auf der Ebene. Die Einbrecher hebelten an dem Einfamilienhaus eine Terrassentüre auf und gelangten so in das Gebäude. Das Haus wurde akribisch nach Wertgegenständen durchsucht. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatten es die Täter auf Bargeld und Schmuck abgesehen. Davon abgesehen hinterließen die Eindringlinge auch noch Sachschaden in vierstelliger Höhe. Das Polizeirevier Eislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Eislingen (07161/8510) in Verbindung zu setzen.
15.12.19

 

 

 

Autofahrer flieht nach Auffahrunfall 

Kuchen. Ein außergewöhnlicher Unfall beschäftigt aktuell die Unfallermittler der Polizei Geislingen. Zugetragen hat sich das Ganze am frühen Samstagabend in Kuchen. Ein 32-jähriger Mann fuhr nach dem derzeitigen Ermittlungsstand mit seinem Wagen aus einem Firmengelände heraus auf die B10 auf. Zu diesem Zeitpunkt fuhr vor dem Wagen eine 30-jährige Frau mit ihrem Pkw. Obwohl die Frau vorschriftsmäßig unterwegs war, unterschritt der 32-Jährige den erforderlichen Mindestabstand zu dem Pkw und gab mehrfach mit der Lichthupe Signal. Kurze Zeit später fuhr der Mann auf das Fahrzeug der Frau auf. Die Frau hielt daraufhin ihr Fahrzeug an. Der 32-jährige Lenker setzte erst sein Fahrzeug wenige Meter zurück und fuhr dann erneut von hinten auf den stehenden Wagen auf. Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei stieg der 32-jährige dann aus und versuchte die Fahrertüre am Wagen der Frau zu öffnen. Nunmehr bekam die 30-jährige Frau es mit der Angst und fuhr mit ihrem Pkw einige Meter weiter und hielt wiederum am rechten Fahrbahnrand an. Der Mann ergriff nun zu Fuß die Flucht und ließ seinen unfallbeschädigten Wagen am Unfallort zurück. Der Mann konnte kurze Zeit später von der Polizei an einem Imbiss festgenommen werden. Der zunächst abstruse Unfallhergang fand bald eine plausible Erklärung. Der Mann hatte Alkohol konsumiert und war nicht mehr fahrtauglich. Eine gültige Fahrerlaubnis hat der 32-jährige Mann auch nicht. Sowohl der32-Jährige, als auch die Insassen im Wagen der Frau (zwei Frauen, 30 und 22 Jahre alt) zogen sich bei dem Unfall leichtere Verletzungen zu. An den beiden beteiligten Pkw entstand gut 8.000 Euro Sachschaden. Die Polizei Geislingen ist auf Suche nach Zeugen für den Vorfall. Diese mögen sich bitte telefonisch mit dem Polizeirevier Geislingen (07331/93270) in Verbindung setzen.
15.12.19

 

 

 

Uhlandhof unterhält Besucher im Weihnachtsland

In den Tagen vor Weihnachten rücken die Christbaumverkäufer in den Blickpunkt der Verbraucher. Auch auf dem Uhlandhof in Hattenhofen herrscht Hochbetrieb. Verbunden ist der Weihnachtsbaumverkauf mit einem vorweihnachtlichen Unterhaltungsprogramm auf dem Hof-Areal. Dazu zählt auch die liebevoll dekorierte Weihnachtsscheune, in der am Samstag die Alb-Dudler das Publikum unterhielten. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

 

Von der Straße geweht und schwer verletzt

Schorndorf. Am Samstagvormittag fuhr ein 23 Jahre alter Pkw-Fahrer von Oberberken kommend in Richtung Schorndorf. Auf einer Geraden in der abschüssigen Strecke wurde der Wagen des jungen Mannes nach Aussagen von Zeugen von einer Windböe erfasst und von der Fahrbahn geweht. Er prallte danach frontal gegen einen rechts, neben der Fahrbahn stehenden Baum. Der Fahrer, der vermutlich nicht angegurtet war, wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von über 8000 Euro.
14.12.19

 

Betrunken in Weihnachtsstand gefahren

Heubach. Am Freitagabend wollte ein 54 Jahre alter Pkw-Fahrer vom Parkplatz des Weihnachtsmarktes ausparken. Vermutlich hatte er etwas zu viel Glühwein getrunken und fuhr danach geradeaus in einen Weihnachtsstand. Der 55 Jahre alte Standbetreiber, welcher sich zum Unfallzeitpunkt im Stand befand, wurde dabei leicht verletzt. Nach dem Unfall begab sich der 54-Jährige sogleich wieder zum Umtrunk. Im Anschluss fuhr der Mann sein Fahrzeug aus dem Weihnachtsstand und parkte es in der Nähe ab, gerade als die Polizeistreife eintraf. Nun muss der Unfallfahrer mit einer empfindlichen Strafe rechnen und er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von über 4000 Euro.
14.12.19

 

 

Frontal zusammengestoßen

Schwäbisch Gmünd.  Am Freitagvormittag befuhr ein 20 Jahre alter Pkw-Fahrer i Unterbettringen die Weiler Straße in Richtung Schwäbisch Gmünd. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der junge Fahrer nach links in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem Wagen  eines 18-Jährigen zusammen. Bei dem Unfall wurde der 20-Jährige leicht verletzt und musste für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten anschließend von Abschleppunternehmen geborgen werden. Dazu musste die Weiler Straße zeitweise gesperrt werden.
14.12.19

 

 

 

Einhorn-Tunnel am Montagabend gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Montag 16. Dezember, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel, in der Zeit zwischen 19.30 Uhr und 24 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sind Instandsetzungsarbeiten an einer Bauwerks-Blockfuge. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
14.12.19

 

 

 

BVMW fordert Strafen für Steuergeld-Verschwender

Geislingen. Vor dem Hintergrund der verunglückten 21,5 Millionen teuren Sanierung des Michelberg-Gymnasiums und der Suche nach Verantwortlichen für das Debakel fordert Lothar Lehner die Einführung des Straftatbestandes der Steuergeldverschwendung. Der aus Geislingen kommende Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) kommt angesichts der neuesten Enthüllungen über die Schlampereien bei der Schulsanierung aus dem Staunen über den leichtfertigen Umgang mit Steuergeldern nicht heraus.
Wer wusste wann was? Diese Frage wird in Geislingen in diesen Tagen, in denen immer wieder neue Informationen über die fehlgeschlagene Schulsanierung bekannt werden, häufig gestellt. Was letztlich auch der Grund für die gescheiterte Schulsanierung auch sein mag, bekannt sind ihre Kosten. Auf 21,5 Millionen Euro kletterten die Baukosten, von anfänglich geschätzten acht Millionen Euro. Und dabei bleibt es nicht. Hinzu kommen jetzt noch die Kosten für einen Neubau oder eine weitere Sanierung. Je nach Lösung zwischen 30 und 50 Millionen Euro. Der BVMW-Repräsentant greift deshalb die im politischen Programm des BVMW e. V. stehende Forderung auf, den Straftatbestand der Steuergeldverschwendung endlich einzuführen. „Die öffentliche Hand hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. In Milliardenhöhe werden Steuergelder durch Fehlplanungen und mangelhaftes Projektcontrolling verschwendet. Die bestehenden gesetzlichen Regelungen reichen nicht aus. Ebenso wie Steuerhinterziehung muss auch Steuergeldverschwendung strafrechtlich verfolgt werden“, so Lehner. Der Veruntreuung öffentlicher Gelder müsse ein Riegel vorgeschoben werden.
14.12.19

 

 

 

Erneut fahrradfreundlicher Landkreis

Kreis Göppingen. Christoph Erdmenger, Abteilungsleiter Nachhaltige Mobilität im Verkehrsministerium, hat am Freitag den Landkreis Göppingen erneut mit der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ geehrt. Die Auszeichnung wurde im Anschluss an die Mitgliederversammlung und den Verkehrspolitischen Dialog der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) vergeben. „Baden-Württemberg hat das Ziel, dass bis 2030 jeder zweite Weg selbstaktiv, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt wird. Auf diesem Weg brauchen wir vorbildhafte Städte wie Heilbronn und Landkreise wie Göppingen, die mit uns vorangehen und die Verkehrswende Realität werden lassen. Damit wir das Landesziel gemeinsam erreichen, brauchen die Kommunen vor allem genug Personal und mehr politischen Mut.“, so Christoph Erdmenger. Erster Landesbeamter im Landkreis Göppingen, Jochen Heinz, nahm die Auszeichnung mit Freude entgegen: „Im Landkreis Göppingen ist das Umdenken und Handeln hin zu einer nachhaltigen Mobilität endgültig angekommen. Bei uns werden schon jetzt 14 % aller Wege im Landkreis mit dem Rad zurückgelegt, aber mit diesem Modal Split geben wir uns noch lange nicht zufrieden.“
14.12.19

 

 

 

In Wohnhaus eingebrochen

Donzdorf. Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro fielen Einbrechern am Freitagabend in die Hände. Die nur kurze Abwesenheit der Bewohner nutzen Einbrecher am Freitag in der Zeit zwischen 18.45 Uhr und 22.15 Uhr aus, um in ein Wohnhaus in Donzdorf-Winzingen einzubrechen. Nachdem sie ein Fenster aufgebrochen hatten, durchsuchten der oder die Einbrecher das gesamte Gebäude. Dabei fanden sie Goldschmuck und Bargeld, unter anderem auch Schweizer Franken.
14.12.19

 

 

 

Renitenter Betrunkener zeigt sich unsittlich

Geislingen. Gleich mehrfach unangenehm fiel ein Betrunkener Samstagnacht in Geislingen auf. Ratlos rief der Lokführer eines in Geislingen stehenden Regionalzuges am Samstag kurz vor 2 Uhr beim Notruf der Polizei in Ulm an. In seinem Zug schliefe ein Mann, der nicht wachzukriegen war. Einer Streife des Polizeireviers Geislingen gelang es schließlich, den Mann zu wecken. Der war erheblich betrunken und hinsichtlich seines Schlafplatzes uneinsichtig. Statt den Zug zu verlassen, wollte er lieber ausschlafen. Er musste nach längerer vergeblicher Diskussion zwangsweise aus den Zug und zum Polizeirevier Geislingen gebracht werden. Erst dort waren seine Personalien festzustellen. Da zu befürchten war, dass er in seinem Zustand über Nacht im Freien erfriert, wurde der 41-Jährige in Trunkenheitsgewahrsam genommen. Nur mit Mühe gelang es den Beamten den Herrn in die videoüberwachte Zelle beim Polizeirevier Geislingen zu bringen. Dem nicht genug begann der Betrunkene sich in der Zelle vor der Kamera und damit vor den Augen der an der Wache sitzenden Beamtin selbst zu befriedigen. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes ermittelt.
14.12.19

 

 

 

Auto brennt

Göppingen. Am Freitag brannte in Jebenhausen ein Pkw aus. Kurz nach 0.30 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Fahrzeugbrand in der Straße "Auf dem Hof" aus. Eine Zeugin hatte den brennendes Fahrzeug entdeckt. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Das Auto brannte komplett aus. Warum der Wagen in Flammen aufging ist nicht bekannt. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher.  Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach der Ursache für den Brand.
14.12.19

 

 

Lichterglanz in der Göppinger City

Die Göppinger City erstrahlt im weihnachtlichen Lichterglanz. Die Lichterketten über der Hauptstraße werden ergänzt um illumierte Bäume rund um den Marktplatz. Besucher sollten allerdings zu lange den Lichtern nachschauen., sondern sich mehr auf den ausufernden Straßenverkehr in der Göppinger Einkaufsmeile konzentrieren. Foto: Bettina Fritz

Die Göppinger City erstrahlt im weihnachtlichen Lichterglanz. Die Lichterketten über der Hauptstraße werden ergänzt um illumierte Bäume rund um den Marktplatz. Besucher sollten allerdings zu lange den Lichtern nachschauen, sondern sich mehr auf den ausufernden Straßenverkehr in der Göppinger Einkaufsmeile konzentrieren. Foto: Bettina Fritz

 

 

Durch Hundebiss verletzt

Schwäbisch Gmünd. Durch den Biss eines Hundes erlitt ein 27-Jähriger am frühen Freitagmorgen in Bargau eine Verletzung im Gesicht. Der Mann ging  die Hans-Fein-Straße in Richtung einer Bushaltestelle entlang. Hinter ihm gingen vier Männer, die einen etwa kniehohen schwarzen Hund dabei hatten. Als der 27-Jährige den Fahrplan studierte, trat einer der Männer an ihn heran und fragte nach einer Zigarette. Nachdem der 27-Jährige eine Schachtel hervorgeholt und dem Unbekannten eine Zigarette angeboten hatte, wollte dieser ihm das komplette Päckchen entreißen. Beim Versuch, die Zigaretten wieder einzupacken, kam es zum Gerangel zwischen den Männern. Im Verlauf dieser Tätlichkeiten biss der Hund zu. Das Tier ist schwarz und hat zwei auffällige weiße Flecken im Fell. Zeugen, die Hinweise auf die vier unbekannten Männer geben können oder die Tat gegen 1.20 Uhr beobachteten, sollten sich bitte bei der Polizei in Schwäbisch Gmünd unter Tel. 07171/3580 melden.
13.12.19

 

 

 Auto überschlägt sich

Böhmenkirch.  Mit leichten Verletzungen kam eine 25-Jährige nach einem Unfall bei Steinenkirch ins Krankenhaus.  Kurz vor 9 Uhr fuhr am Donnerstag eine 25-Jährige mit ihrem Wagen in der Steinenkircher Steige. Sie verlor die Kontrolle über ihr Auto und stieß gegen einen Bordstein. Der Pkw überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Autofahrerin verletzte sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
13.12.19

 

 

Betrunken hinter Streifenwagen geparkt

Eislingen. Deutlich zu viel Alkohol hatte am Donnerstag eine Pkw-Fahrerin in Eislingen intus. Laut Angaben der Polizei stand gegen 20.45 Uhr in der Ulmer Straße ein Streifenwagen an einer Haltestelle. Eine Frau sei von hinten ebenfalls in die Haltestelle gefahren und habe ihr Auto sehr nahe am Streifenwagen geparkt.  Die Beamten kontrollierten die Fahrerin, die deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Das bestätigte auch ein Test, weshalb die 29-Jährige eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben musste.
13.12.19

 

 

Razavi drängt auf Gespräch im Verkehrsministerium

Die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi legt zusammen mit ihrem Landtagskollegen aus dem Alb-Donau-Kreis, Manuel Hagel, in der aktuellen Diskussion um einen Halbstundentakt für den Metropolexpress zwischen Geislingen und Ulm nach und wendet sich erneut an das Verkehrsministerium: „Amtschef Prof. Lahl hat auf meine Kritik hin bestätigt, dass eine Verstärkung des Metropolexpresses zwischen Geislingen und Ulm im Halbstundentakt grundsätzlich möglich ist. Bei Interesse unter den Filstalanrainern werde er zu einem Gespräch einladen. Diesen Ball nehmen wir sehr gerne auf und haben heute in einem Schreiben um Terminvorschläge für ein Gespräch gemeinsam mit den Landräten der Kreise Göppingen und Alb-Donau gebeten. Dieses Treffen soll nochmals deutlich machen: Die Regionen Alb-Filstal und Alb-Donau brauchen und wollen einen starken und leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr. Dazu gehört auch die Rücknahme von Kürzungen und eine Verstärkung des Metropolexpresses im Halbstundentakt zwischen Ulm und Geislingen.“

Die Verkehrsexpertin der CDU-Landtagsfraktion verweist auf die vorhandenen finanziellen Mittel und pocht in dem Schreiben auf eine Verbesserung der Verkehre: „Der Hochlauf in den Regionalisierungsmitteln lässt dem Land hier mehr Spielräume, die sich auch in einem Mehr an Zugverkehren in der Fläche zeigen müssen.“ Im ländlichen Raum müsse das Ziel eines starken ÖPNV-Angebots genau so gelten, wie in den urbanen Zentren. „Alles andere ist eine falsche Prioritätensetzung. Wer nur auf die Fahrgastzahlen schaut, wie Minister Hermann in der Nahverkehrskonzeption 2025, benachteiligt systematisch den ländlichen Raum und seine Einwohner. Wenn der ÖPNV zur echten Alternative zum Auto werden soll, müssen Angebot und Qualität stimmen. Nur dann steigen die Menschen um. Das Verkehrsministerium wirbt an anderer Stelle für eine Mobilitätsgarantie und ein 5-bis-24-Uhr-Angebot, insofern kann es beim Metropolexpress kein Argument sein, man wolle keine ‚warme Luft‘ durch die Gegend fahren.“

An den anstehenden Fahrplanwechsel mit Go-Ahead als neuem Betreiber und attraktiven modernen Fahrzeugen knüpfen sich große Erwartungen „Wir wollen als Vertreter unserer Raumschaften umgehend den nächsten Schritt in Angriff nehmen und setzen uns dafür ein, die Verkehre weiter zu stärken, Kürzungen im Angebot zurückzunehmen und bestehende Lücken zu schließen. Das Ziel ist und bleibt ein leistungsfähiges Gesamtkonzept im ÖPNV mit attraktiven, vertakteten Zug-/Bus-Angeboten zu günstigen Preisen, und damit eine vollwertige Mobilitätsalternative für die Menschen. Mit dieser Erwartung hat sich der Landkreis Göppingen auch für eine Vollmitgliedschaft im VVS entschieden.  Daran werden wir weiter arbeiten“, appelliert Razavi an Prof. Uwe Lahl.
13.12.19

 

 

Sauerwasser- und Bade-Kultur in Ehren halten

CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer beim Ausschank der Sauerwasserprobe (links), Anton Hegele zeigt auf, in welchen Krügen das Sauerwasser aus Göppingen einst abgefüllt wurde. Fotos: Rüdiger Gramsch

Göppingen.  Die Stadt will nach dem Aus des Göppinger Mineralwasser künftig an die traditionsreiche Bade- und Sauerwasser-Kultur in Göppingen erinnern. Das kündigte Oberbürgermeister Guido Till bei einer CDU-Veranstaltung am Mittwoch Abend in der Stadthalle an. Zu den Maßnahmen gehören u.a. die Funktionstüchtigkeit aller öffentlichen Sauerwasser-Brunnen in der Stadt, ein repräsentatives Brunnenhäuschen beim Christophsbad und entsprechende Informationsmaterialien. Eine klare Absage erteilte Till erneut einem städtischen Engagement bei einer denkbaren Mineralwasser-Manufaktur auf dem Areal des Abfüllstandortes von Aqua Römer in Jebenhausen. Aus dem Kreis der Besucher wurde bekannt, dass es eine Investorengruppe gebe, die Interesse an der Übernahme des Abfüllstandortes zeige. Darunter sollen sich auch Göppinger Unternehmer befinden. Die Interessentengruppe habe jedoch auf ihre Anfrage hin keine Antwort von Aqua Römer erhalten. OB Till hält eine wirtschaftliche Führung des Abfüllbetriebes für nicht möglich. Zu hoch seinen die Investitionen, zum Beispiel in eine neue Abfüllanlage, zu umkämpft der Mineralwassermarkt und zudem bestünde eine zu geringe Identifikation der Bevölkerung zum Göppinger Mineralwasser, das schon in Ebersbach niemand mehr kenne. Gegen die Aussagen gab es Widerspruch von ehemaligen Mitarbeitern des Abfüllbetriebes in Jebenhausen. Göppinger Mineralwasser sei bis ins tiefste Bayern hinein und bis in den hohen Norden der Republik gefahren worden.

Zuvor hatte Dr. Anton Hegele die Besucher der Veranstaltung über die geologischen Besonderheiten des Sauerwassers, über die Vorkommen im Filstal, die Geschichte des Göppinger Sauerwassers und die damit verbundene Badekur, die verschiedenen Brunnen im Stadtgebiet und das Entstehen der Marke Göppinger Mineralwasser informiert. Zu Beginn seines kurzweiligen und reich bebilderten Vortrags gab es für die Besucher eine Sauerwasserprobe.  CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer freute sich über das große Besucher-Echo und die engagierte und lebhafte Diskussion.
12.12.19/gra

 

 

Gründungsinitiative wird mit 1,5 Millionen Euro gefördert

Esslingen. Ein  Erfolg für die Hochschule Esslingen: Die Gründungsinitiative „GründES!“ wird in den nächsten vier Jahren mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Vor wenigen Tagen hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Hochschule für ihr Strategiekonzept „Empowering Entrepreneurs in Esslingen: For People and Technology” im Rahmen des BMWi-Wettbewerbs „Exist-Potentiale“ in Berlin ausgezeichnet.  Damit will die Hochschule die schon erfolgreiche Gründungsinitiative und regionale Start-up-Beratungsmarke GründES! weiter ausbauen und neue Vorhaben mit der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft anstoßen.

Kernidee des Konzepts ist es, eine Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit an der Hochschule zu etablieren. So sollen Start-ups gefördert werden, die mit technischen Innovationen einen Mehrwert für die Umwelt und die Gesellschaft erbringen. Des Weiteren plant das Gründungsteam, unternehmerische Kompetenzen bei Studierenden, Alumni und Externen zu stärken, Coachings für Start-ups zu etablieren sowie Programme mit Unternehmen und dem Start-up Öko-System auf- und auszubauen.

„Unser Fördererfolg hilft uns, unternehmerisch denkende Persönlichkeiten weiter zu befähigen, ihr Gründungs- und Innovationspotential zu realisieren“, sagt Prof. Dr. Michael Flad, Leiter der Gründungsinitiative GründES! und Projektverantwortlicher. „Wir wollen  insbesondere technologieorientierte Innovationen fördern, die einen wichtigen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten – ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil“, so Prof. Flad weiter. „Wir freuen uns sehr über den großartigen Erfolg von ,GründES!‘ bei diesem wichtigen Bundesförderprogramm. Die Chancen des Zuschlags wollen wir tatkräftig nutzen“, sagt Prof. Christof Wolfmaier, Rektor der Hochschule Esslingen. Der Prorektor Hochschulentwicklung und Kommunikation, Prof. Dr. Fabian Diefenbach, ergänzt: „Damit gelingt es uns, Unternehmertum und die Förderung von unternehmerisch denkenden und handelnden Persönlichkeiten noch besser an der Hochschule zu verankern.“
13.12.19

  

 

BVMW: „SPD fährt gefährlichen Kurs“ 

Kreis Göppingen. Harsche Kritik äußert Lothar Lehner an den arbeitsmarktpolitischen Beschlüssen des zurückliegendem SPD-Parteitages. „Die Sozialdemokraten fahren einen gefährlichen Kurs, sie scheinen sich aus dem wirtschaftspolitischen Grundkonsens der Parteien der bürgerlichen Mitte zu entfernen“, so der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und ist sich darin mit Mittelstands-Präsident Mario Ohoven einig. Kein Mittelständler sei gegen sinnvolles Homeoffice, aber ein Recht auf Homeoffice, ein Recht auf Arbeit oder die Kaperung des Mindestlohnverfahrens durch Parteien gehe an der Realität jener Unternehmen vorbei, die die Basis ausmachen - jener 90 Prozent von 3,7 Millionen Mittelständlern, die maximal 20 Mitarbeiter beschäftigen. 

Kopfschütteln von Lothar Lehner (Geislingen) nach dem SPD-Parteitag in Berlin. Schon der regulatorische Angriff auf den Arbeitsmarkt unterstreiche, wie weit sich Parteiführung und Funktionärsebene von der Lebensrealität von Arbeitnehmern und Betrieben entfernt haben, äußert der BVMW-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung sein Unverständnis. „Gerade das Gros der kleinen Mittelständler erfahre von  der früheren Arbeiterpartei SPD  keinerlei öffentliche Wertschätzung geschweige denn Unterstützung, so dass es nicht wundern darf, wenn immer mehr Betriebe große Mühe haben, Nachfolgeregelungen zu treffen“, erklärt Lehner. „Malocher nannte man im Ruhrgebiet jene Arbeiter, die bis zur körperlichen  Belastungsgrenze und darüber hinaus schufteten. Heute trifft dieses für viele Kleinunternehmer und deren Familienmitglieder zu. Mit ihren politischen Absichten schwächt die Partei Helmut Schmids und Gerhard Schröders vor allem die  Personengesellschaften", betont der Beauftragte des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).   Lehner weist darauf hin, dass bundesweit 150000 Familienunternehmen einen Nachfolger suchen. Seit Jahren würden mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. Im ersten Halbjahr 2019 hätten den 142 000 Gründungen rund  147 000 Schließungen gegenüber gestanden. „Dieses Missverhältnis gab es nicht immer. Wie sehr der Unternehmergeist an Kraft verloren hat, zeigt ein Blick in die Statistik. 1998 belief sich die Zahl neu gegründeter Betriebe auf 513 000, das waren 100 000 mehr, als es Liquidationen gab.“ Lehners Fazit: „Die Erkenntnis, dass Wahlen in der Mitte der Gesellschaft entschieden werden, wurde auf dem SPD-Parteitag mit großem Erfolg ignoriert.“ 
13.12.19

 

 

Rumänische Uni ehrt Esslinger Professor

Esslingen. Bei einer Feierlichkeit hat der Rektor der rumänischen Ovidius Universität in Constanta, Prof. Sorin Rugină, dem Esslinger Professor Andreas Öchsner den Titel Professor honoris causa verliehen. Mit der Ehrung würdigt die Ovidius Universität den Professor für seine zahlreichen Beiträge zur Mechanik strukturierter Werkstoffe. Die Laudatio hat Prof. Holm Altenbach aus Magdeburg gehalten.  Prof. Dr. Andreas Öchsner ist seit Oktober 2019 Prodekan für Forschung an der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Esslingen. Seit über zehn Jahren fördert er den wissenschaftlichen Diskurs durch die Organisation internationaler Fachkonferenzen. Zu seinen Fachgebieten gehören die Struktursimulation, die Finite-Elemente-Methode sowie der Leichtbau.  Neben der Wahrnehmung seiner Aufgaben an der Hochschule Esslingen gibt Prof. Dr. Öchsner die Fachzeitschrift Continuum Mechanics and Thermodynamics (CMT) und die Buchreihe Advanced Structured Materials (AMS) heraus. Beides erscheint beim Springer Verlag. Zudem ist er Autor oder Editor von über 500 wissenschaftlichen Publikationen. Mit rund 15.000 Studierenden ist die Ovidius Universität in Constanta, Rumänien, die größte europäische Universität am Schwarzen Meer. Wissenschaftler dieser Universität und weiterer Partneruniversitäten in Rumänien sind regelmäßig bei den angesprochenen Fachkonferenzen zu Gast und im fachlichen Austausch mit Prof. Öchsner.
13.12.19

 

 

Mobilitätszentrale öffnet in Geislingen

Geislingen. Am Bahnhof Geislingen öffnet am Montag, 16. Dezember, die neue gemeinsame Mobilitätszentrale von Go-Ahead und dem Landkreis Göppingen. Sie wird als Anlaufstelle für Mobilitätsanliegen jeglicher Art dienen. Parallel zum Fahrplanwechsel und dem Betriebsbeginn von Go-Ahead auf der Filstalbahn zwischen Stuttgart und Ulm wird im Geislinger Bahnhof ein neuer Mobilitätspunkt eröffnet. Dort werden interessierte Bürger rund um das Thema Mobilität beraten. Neben dem Verkauf von Bahnfahrkarten können dort auch Informationen zum Filsland Mobilitätsverbund eingeholt, Abo-Anträge abgegeben und Rufbusse im Landkreis Göppingen gebucht werden. Zudem erhalten Kunden dort zahlreiche Informationen zu Freizeitangeboten in der Region wie dem umfangreichen Rad- und Wanderwegenetz.

„Dem Landkreis war es wichtig, in Geislingen auch künftig ein gleichwertiges Angebot wie in Göppingen anbieten zu können“ freut sich Jörg-Michael Wienecke, Leiter des Amts für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur. Die umfassende Geislinger Lösung sei nur möglich geworden, weil das Land Baden-Württemberg die Maßnahme im Geislinger Bahnhof über das Modellprojekt „Mobilität im ländlichen Raum“ großzügig gefördert hat. „Hierfür sind wir sehr dankbar. Öffentliche Mobilität muss leicht zugänglich sein und braucht Beratung. Nur dann wird sie zu einer echten Alternative“ führt Wienecke weiter aus. Der Landkreis selbst unterstütze die Mobilitätszentralen mit rd. 200.000 Euro.
13.12.19

  

 

Neue Regelungen beim Rufbus-System

Kreis Göppingen. Ab Sonntag  geht die neue Software zur Steuerung von Rufbusverkehren im Landkreis Göppingen in Betrieb. Durch diese können Fahrgäste zukünftig Rufbusfahrten direkt online oder telefonisch bzw. vor Ort bei der Mobilitätszentrale in Geislingen bestellen. Rufbusverkehre werden seitens des Landkreises ergänzend zum Linientaktverkehr eingesetzt. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo der kontinuierliche Betrieb des Busverkehrs mit großen Fahrzeugen auf Grund geringer Nachfrage nicht wirtschaftlich wäre. Die Besonderheit der von lokalen Taxiunternehmen durchgeführten Fahrten ist, dass sie mindestens eine Stunde vor Fahrtbeginn angemeldet werden müssen. Ein Aufpreis muss nicht bezahlt werden: Es gelten die Tarifbestimmungen des Filsland Mobilitätsverbundes. Für die Fahrgäste gibt es zukünftig mehrere Möglichkeiten, eine Rufbusfahrt zu buchen. Anstatt bei dem jeweils für die Linie zuständigen Taxiunternehmen anzurufen, können Fahrgäste die Fahrt direkt online unter der Web-Adresse rufbus.lkgp.de buchen. Hierfür ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

Alternativ nehmen die Mitarbeiter der neuen gemeinsamen Mobilitätszentrale von Go-Ahead und des Landkreises Göppingen in Geislingen die Fahrtwünsche entgegen. Erreichbar ist die Mobilitätszentrale unter Telefonnummer: (0711) 400 534 49. Rufbusfahrten können auch persönlich vor Ort angemeldet werden.Der Fahrgast hat bei der Nutzung des Rufbusangebots keinen Anspruch auf eine Beförderung auf kürzestem oder schnellstem Weg. Zudem kann eine Fahrt von mehreren Fahrgästen gebucht werden.Laura Friedrichs, Nahverkehrsplanerin im Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur im Landratsamt, bittet vorsorglich um Verständnis, falls es bei der Inbetriebnahme eines neuen Softwaresystems für den Rufbusverkehr im Rahmen der Eröffnung der Mobilitätzentrale mit komplett neuer Personalbesetzung zu Beginn Anlaufschwierigkeiten geben sollte. „Sowohl Go-Ahead als auch die Landkreisverwaltung setzen alles daran, dass der Betrieb schnellstmöglich stabil läuft“.
13.12.19

 
 

 

Heike Baehrens begrüßt die Meisterpflicht

Kreis Göppingen. Der Bundestag hat beschlossen, die Meisterpflicht für zwölf Handwerksberufe wieder einzuführen. Sie wurde 2004 für mehrere Branchen abgeschafft. Das führte zwar zu mehr Betriebsgründungen, hatte aber auch zur Folge, dass seit dem wesentlich weniger ausgebildet wird. "Um die hohe Qualität des deutschen Handwerks in Zeiten des Wandels zu sichern, ist es gut, die Meisterpflicht wieder zu stärken", erklärt Heike Baehrens, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Göppingen.

Das Gesetz wurde in enger Abstimmung mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und den Gewerkschaften erarbeitet. "Auch bei meinen Kontakten mit Handwerksbetrieben und Unternehmen wurde ich immer wieder auf die aktuellen Probleme aufmerksam gemacht, genau wie im Austausch mit der Kreishandwerkerschaft und mit einzelnen Innungen", berichtet Baehrens.

"Als Kreishandwerkerschaft begrüßen wir die Wiedereinführung der Meisterpflicht für zwölf Gewerke. Qualität und zufriedene Kunden gibt es nur mit gut ausgebildeten Handwerkern", betont auch der Geschäftsführer der Handwerkskammer Göppingen Alexander Gonzalez. Er weist weiter darauf hin, dass es ohne Meisterbetriebe keine Ausbildungsplätze geben würde. "Dabei bietet das Handwerk für junge Menschen tolle Entwicklungschancen und einen sicheren Arbeitsplatz", so Gonzalez."Ich bin der festen Überzeugung, dass die Meisterpflicht durch eine hochwertige Ausbildung die beste Garantie für Qualität, Verbraucherschutz und Innovationskraft im Handwerk ist", so Baehrens. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich weiterhin dafür ein, die Ausbildungs- und Berufsorientierung zu verbessern und in die Ausstattung der Berufsschulen zu investieren. "Außerdem ist es überfällig, die Gebühren für Techniker- und Meisterkurse abzuschaffen", meint Heike Baehrens.

In folgenden Berufsgruppen wird die Meisterpflicht im Ergebnis wieder eingeführt:  Fliesen-, Platten- und Mosaikleger,  Betonstein- und Terrazzohersteller, Estrichleger, Behälter- und Apparatebauer,  Parkettleger, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Drechsler und Holzspielzeugmacher, Böttcher, Glasveredler, Schilder- und Sichtreklamehersteller, Raumausstatterm sowie Orgel- und Harmoniumbauer-
13.12.19

 

 

Krettenhofstraße wegen Jagd gesperrt

Göppingen. Aufgrund einer Drückjagd, die am Samstag, 14. Dezember, von 9 bis 12 Uhr unter anderem zur Seuchenprävention der afrikanischen Schweinepest durchgeführt wird, wird die Krettenhofstraße zwischen der K 1407 und dem Ortsbeginn Krettenhof für den Verkehr voll gesperrt.
13.12.19

 

 

Architektenwettbewerb für Stadtbibliothek läuft

Esslingen. Nachdem der Esslinger Gemeinderat seine Zustimmung zur Wettbewerbsauslobung und zum Raumprogramm für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei gegeben hatte, läuft der Architektenwettbewerb aktuell noch bis zur Sitzung des Preisgerichts im Januar 2020. Seit dem 19.September arbeiten die teilnehmenden 25 Planungsbüros an der Entwurfsaufgabe für die Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei. Beim Rückfragekolloquium am 7.Oktober konnten sich die Planer vor Ort ein detailliertes Bild des Gebäudebestandes machen. Für die weitere Arbeit erhielten Sie jeweils ein Stadtmodell, in das sie ihren Entwurf einfügen können. Ein breites Teilnehmerfeld mit internationaler Beteiligung lässt eine reichhaltige Ideenfülle bei den Entwürfen erwarten. Die Wettbewerbsauslobung gibt den Planern die konzeptionellen Anforderungen einer neuen Bücherei vor. Sie wurde vom Kulturamt, der Stadtbüchereileitung und dem Baudezernat gemeinsam erarbeitet. Die Ergebnisse aus der ersten Phase des Bürgerbeteiligungsverfahrens, das im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt wurde, flossen in die Aufstellung des Raumprogramms mit ein.
Die aufwendigen bauhistorischen und restauratorischen Voruntersuchungen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und der Stadtverwaltung haben die Grundlagen für die architektonischen Möglichkeiten am Standort in der Heugasse aufgezeigt. Es ist davon auszugehen, dass die eingehenden Entwürfe eine nachhaltige Veränderung des Gebäudebestands im Kontext des Erhalts der historischen und denkmalgeschützten Bausubstanz vorschlagen. Für den gestiegenen Raumbedarf der neuen Stadtbücherei wird im Bereich der sogenannten Nanzhalle (Webergasse 6) ein Ersatzneubau erwartet, dessen jeweilige städtebauliche und architektonische Ausgestaltung, neben dem Umgang mit der historischen Bausubstanz, ein wesentliches Entscheidungsmerkmal für die Prämierung der Entwürfe sein wird.
Der Bearbeitungszeitraum des Wettbewerbs endet mit dem Einsendeschluss für die Entwürfe am 13.12.2019. Dann folgt die Vorprüfung der eingereichten Arbeiten. Die Abgabe der Modelle ist für den 17.01.2020 terminiert. Am 23.01.2020 wird das Preisgericht in der Schickhardt-Halle im Alten Rathaus tagen und über die Auswahl der Preisträger entscheiden. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung ist eine öffentliche Ausstellung aller Entwurfsarbeiten geplant.
Parallel zum Wettbewerbsverfahren untersucht die Stadtverwaltung die verschiedenen Möglichkeiten eines Interimsquartiers für die Stadtbücherei während der voraussichtlich sechsjährigen Bau- und Sanierungsphase. Unter anderem wird geklärt, ob eine Zwischenunterbringung an einem zentralen Standort möglich ist oder beispielsweise aufgrund des großen Flächenbedarfs der Stadtbücherei mehrere Filialen eingerichtet werden müssen.
13.12.19

 

 

Zwei Firmen erhalten „Keff“-Label

Eislingen. In Eislingen wurden mit der Härterei Haferbier GmbH und dem Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder zwei Firmen mit dem „Keff-Label“ als erste im Landkreis Göppingen ausgezeichnet.  Die Härterei Haferbier GmbH und das Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder aus Eislingen im Landkreis Göppingen haben am Donnerstag, 5. Dezember 2019, das Keff-Label für besonders energieeffiziente Unternehmen bekommen. Die Firmen sind die ersten, die im Landkreis Göppingen ausgezeichnet wurden. Überreicht wurde die Auszeichnung von Linus Köstler, Klimaschutzbeauftragter des Landkreises Göppingen, und Effizienzmoderator Eberhard Wachter von der Regionalen Kompetenzstelle Energieeffizienz (Keff) Region Stuttgart, die bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) angesiedelt ist.

Die Härterei Haferbier GmbH erhielt das Keff-Label für eine neue platzsparende Anordnung von Metallteilen, dank der bis zu 600  Kilowattstunden pro Charge eingespart werden können. Das Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder wurde für einen nahezu papierlosen Arbeitsablauf und die Speicherung der Daten auf einem Gemeinschaftsserver prämiert.

Zur Bedeutung des Keff-Labels für nachhaltiges Wirtschaften sagt Linus Köstler, der für die Energieagentur das Projekt Keff im Landkreis Göppingen leitet:: „Mit der Härterei Haferbier GmbH und dem Steuerberaterbüro Florian Spiegelhalder wurden zwei Unternehmen ausgezeichnet, die die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Tag für Tag leben. Das Label unterstreicht diesen Einsatz und wir erhoffen uns, dass sich weitere Unternehmen bei diesen positiven Beispielen eine Scheibe abschneiden”. 
13.12.19

 
 

Forstverwaltung bekommt eine neue Struktur

Kreis Göppingen. Die Forstverwaltung wird zum Jahreswechsel neu organisiert. Das Einheitsforstamt beim Landratsamt Göppingen, welches bisher für alle Waldbesitzarten (Staatswald, Kommunalwald und Privatwald) zuständig war, muss ab dem 1. Januar 2020 aufgeteilt werden. Diese grundlegende Umstrukturierung ist auch auf ein Kartellverfahren gegen den gemeinsamen Holzverkauf der baden-württembergischen Forstverwaltung aus allen Waldbesitzarten zurückzuführen.

Die Verwaltung und Bewirtschaftung des Staatswaldes wird zukünftig von der Anstalt öffentlichen Rechts „ForstBW“ übernommen. Daher gehen die Staatswaldflächen des Landkreises vollständig zu ForstBW über und werden hauptsächlich dem Forstbezirk Schurwald zugeordnet. Daneben beinhaltet dieser Forstbezirk auch Staatswaldflächen aus dem Rems-Murr-Kreis, dem Ostalbkreis und dem Landkreis Esslingen. Der Sitz des Forstbezirks Schurwald wird in Göppingen, Burgstraße 28 sein. Die Leitung des Forstbezirks übernimmt Anton Watzek, der bisherige Leiter der unteren Forstbehörde des Landratsamts Esslingen. Die Staatswaldflächen „Bronnen“ auf der Gemarkung Wiesensteig gehen über zum Forstbezirk Mittlere-Alb mit Sitz in Münsingen. Die Staatswaldflächen südlich der Fils im oberen Filstal gehen über in den Forstbezirk Ulmer-Alb mit Sitz in Ulm. Durch die Neuorganisation wechseln 26 Mitarbeiter vom Forstamt des Landratsamts zu ForstBW. Hiervon sind alle Forstwirte betroffen sowie in Teilen die Verwaltungsangestellten und Forstbeamte.

Für Kommunal- und Privatwälder sowie für forstrechtliche Aufgaben wird die Landesforstverwaltung zuständig sein, welche an den 44 Stadt- und Landkreisen im Land angesiedelt wird. Das Landratsamt Göppingen wird mit dem Forstamt diese Aufgaben übernehmen, die Amtsleitung übernimmt der bisherige Amtsleiter, Martin Geisel. Ein Teil der Aufgaben ist hoheitlicher Natur; hierzu zählen forstrechtliche Angelegenheiten, die Beratung von Waldbesitzenden und die forstliche Förderung, welche künftig einen höheren Stellenwert erhält. Das Dienstleistungsangebot des Forstamtes umfasst schwerpunktmäßig den forstlichen Revierdienst für die Kommunen sowie die Betreuung und die technische Unterstützung der Privatwaldbesitzenden. Hierfür sind Entgelte und Gebühren zu entrichten. Waldpädagogische Veranstaltungen für Schulen und Kindergärten sind ein weiteres Angebot. Ergänzend zur forstlichen Betreuung wird am Forstamt in Göppingen als freiwilliges Dienstleistungsangebot des Landkreises eine kommunale Holzverkaufsstelle eingerichtet, welche für den Kommunal- und Privatwald die Durchführung des Holzverkaufs anbietet. Landrat Edgar Wolff sieht das Forstamt gut aufgestellt und betont, „dass wir zuversichtlich sind, auch in der neuen Forstorganisation die forstlichen Dienstleistungen für die Waldbesitzenden und unsere Bürgerinnen und Bürger in gleichem Umfang und Qualität bereitzuhalten wie bisher“. Hierfür wird der Landkreis Göppingen in acht Forstreviere eingeteilt. Die neuen Reviere und deren Revierleitung können in Kürze auf der Internetseite des Landratsamtes Göppingen unter dem Menüpunkt Forstamt aufgerufen werden. Privatwaldbesitzende und Interessierte können sich wie bisher bei Fragen und Anliegen rund um den Wald direkt an die jeweilige Revierleitung wenden.
13.12.19

 

 

Übergriffe auf Jugendlichen: Mehrere Täter flüchten

Schorndorf. Kurz nach 12 Uhr am Donnerstag meldete sich ein jugendlicher Anrufer bei der Polizei, dass er von drei Personen in der S-Bahn angepöbelt und körperlich angegangen worden sei. Er konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Gottlieb-Daimler-Straße flüchten. Hier flüchtete er sich in ein Wohnhaus. Eine Fahndung in dem Bereich führte dazu, dass die unter Verdacht stehende Gruppe in der stehenden S-Bahn Richtung Stuttgart von Beamten der Polizeihundeführerstaffel angetroffen wurde. Ein 14 Jahre alter Tatverdächtiger konnte vor Ort festgenommen werden. Die beiden weiteren Tatverdächtigen flüchteten über die Gleise in Richtung Rosenstraße, wo sie sich trennten. Einer der beiden, ebenfalls ein 14-Jähriger, wurde von einer weiteren Streife der Hundeführer in der Gottlieb-Daimler-Straße festgenommen. Der dritte Tatverdächtige wurde von einer Streifenbesatzung im Bereich des Güterbahnhofes gesichtet. Als dieser die Polizeibeamten erkannte, flüchtete er zu Fuß erneut über den Gleiskörper. Bei der Verfolgung zu Fuß trennten sich die Beamten auf dem Areal. Einer der Polizisten gab während der Verfolgung zwei Signalschüsse ab, um seinem Kollegen seinen Standort anzuzeigen. Kurz darauf gab der 13-jährige Junge seine Flucht auf und wurde von dem Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an:
12.12.19

 

 

Traktor brennt im Schuppen

Göppingen. Ein technischer Defekt führte am Donnerstag in Göppingen zu einem Traktorbrand.  Nach Erkenntnissen der Polizei hatte ein Zeuge den Traktor auf einem Hof in der Straßdorfer Straße in Lenglingen in Betrieb. Der Mann stellte das Fahrzeug gegen 8 Uhr in einen Schuppen, worauf es in Brand geriet. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr löschte der Mann das Feuer mit einem Feuerlöscher. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden am Traktor rund 25.000 Euro.
12.12.19

 

 

Weitere Betreuung für Palliativ-Patienten

Monika Schall ist eine weitere Mitarbeiterin bei der spezialiisierten ambulanten Palliavtivversorgung an den Alb-Fils-Kliniken. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV), die von der Geislinger Helfenstein Klinik der Alb-Fils-Kiniken aus Patienten im gesamten Landkreis Göppingen betreut, hat an der Klinik am Eichert in Göppingen eine weitere Stelle für die ambulante Betreuung nicht-onkologischer Palliativpatienten geschaffen. Besetzt wurde die Position mit Monika Schall, Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege sowie Palliative Care Fachkraft. „Das bedeutet vor allem für die Patienten in Göppingen und im unteren Filstal kürzere Wege“, betont Martina Kümmel, die die SAPV einst aufgebaut hat und seither das SAPV-Team koordiniert.

Die SAPV wird seit Mai 2012 im Landkreis Göppingen angeboten. Sie hilft schwerstkranken Menschen, die mit einem erhöhten Versorgungsaufwand zu Hause oder im Pflegeheim betreut werden, mit einer individuell angepassten medizinisch-pflegerischen Versorgung. Primäre Zielsetzung ist dabei die Symptom- und Schmerzlinderung sowie das Erreichen der bestmöglichen Lebensqualität. Eine SAPV-Versorgung wird von einem Arzt angeordnet und von den Kassen bezahlt. Die SAPV-Leistungen dürfen allerdings nur von speziellen Diensten erbracht werden, die etwa über qualifiziertes Personal verfügen und eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sicherstellen müssen.

Das SAPV-Team  besteht aus zwölf Pflegekräften der Helfenstein Klinik Geislingen und der Klinik am Eichert in Göppingen sowie zehn Palliativmedizinern (drei davon von der Helfenstein Klinik, sieben sind niedergelassene Ärzte). Sie betreuen jährlich rund 300 Personen in ihrem häuslichen Umfeld bzw. in Pflegeheimen, wobei die Betreuungsdauer von wenigen Tagen bis mehreren Monaten dauern kann. „Im Schnitt betreuen wir die Patienten vier bis sechs Wochen“, berichtet Martina Kümmel und ergänzt: „In der Regel sind das fest vereinbarte, regelmäßige Hausbesuche, die Patienten können uns aber in einer akuten Krise auch jederzeit anrufen, jemand aus unserem Team fährt dann zeitnah hin.“
12.12.19

 

 

 

Super-Azubis aus dem Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Zum 14. Mal fand in Berlin die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichten auch Josua Schwenk von der Wings and More GmbH & Co. KG in Ebersbach (Kreis Göppingen) einen Preis. Er hatte es geschafft, als Bundesbester in seinem Berufsbild Leichtflugzeugbauer abzuschneiden. Hierfür erhielt er auch einen eigenen Stern auf dem „Walk of Fame“ vor dem Gebäude der IHK in Stuttgart. Darüber hinaus kommen neben Schwenk auch zwei weitere Landesbeste aus dem Kreis Göppingen: Robin Grupp wurde bei der WMF Group GmbH als bester Fachinformatiker für Systemintegration im Land ausgezeichnet. Saskia Saur von der Stahlbau Wendeler GmbH und Co.KG in Donzdorf wurde Landesbeste als Technische Systemplanerin in der Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik. Voll des Lobes über die Ausbildungsleistungen „seiner“ Unternehmen sowie die Prüfungsergebnisse ihrer Auszubildenden zeigt sich Wolf Martin, der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen. Die duale Berufsausbildung sei ein echtes Erfolgsmodell und der beste Start in eine berufliche Karriere. „Sie sind ein super Aushängeschild und die besten Botschafter für die Duale Ausbildung“, so Martin.
12.12.19

 

 

 

Mitarbeiter erfüllen Kinderwünsche

Kreis  Göppingen. Buntes Geschenkpapier, Duft nach Tannennadeln und festliche Weihnachtsdekoration dominierten das Bild im Foyer des Landratsamts Göppingen. An diesem Tag sorgte die symbolische Geschenkübergabe der Aktion „Sternstunden” im Foyer für adventliche Stimmung. Die „Sternstunden” finden mittlerweile zum elften Mal statt. Sie sind eine Geschenkaktion, bei der Mitarbeiter des Landratsamts Wünsche von Kindern und Jugendlichen erfüllen. Dieses Jahr gehen die liebevoll verpackten Präsente an Kinder und Jugendliche aus dem Wirkungskreis der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Göppingen und des Kreisjugendamts.

110 Wünsche von Kindern und Jugendlichen wurden dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit von den Mitarbeitern des Landratsamts erfüllt. Dabei reichte die Wunschliste unter anderem von Gesellschaftsspielen über Kuscheldecken bis hin zu Lego-Spielen, Büchern und Kopfhörern. Die Bedeutung der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe, die die Mitarbeiterschaft mit ihrem Engagement beim Erfüllen der Wünsche der Kindern und Jugendlichen zeigt, hob Landrat Edgar Wolff bei der symbolischen Geschenkübergabe hervor: „Diese Hilfsbereitschaft ist wichtig für jedes einzelne Kind, das sich am Heiligen Abend über ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ganz besonders freut. Sie ist wichtig, für die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die die Wünsche ihrer Schützlinge selbst nicht erfüllen können.“
12.12.19

 

 

 

 

Italienische Austauschschüler zu Gast

Italienische Austauscxhschüler sind derzeit zu Gast in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Austauschschüler des Liceo Torricelli-Ballardini Gymnasiums, humanistisch klassischer Schulzweig, aus Faenza wurden im Refektorium des Predigers durch Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, empfangen. Die zwölf Schüler zwischen 15 und 17 Jahren, mit den drei Begleitlehrerinnen Francesca Monti, Cristina Briccoli und Federica Gallo, sind bis zum 14. Dezember in Schwäbisch Gmünd bei den Tauschpartnern vom Landesgymnasium für Hochbegabte (LGH). Der Gegentausch wird vor den Osterferien nächstes Jahr stattfinden. Bei einem abwechslungsreichen Programm sehen die Gäste aus Faenza nicht nur die schönen Facetten der Stadt Schwäbisch Gmünd, sondern besuchen auch die Stadt Heidelberg und in die Landeshauptstadt Stuttgart.   Dr. Lukas Amadeus Schachner und Thomas M.J. Schäfer, die verantwortlichen Lehrer des LGH freuten sich, dass bei jedem Austausch mit Faenza auch längere Freundschaften entstehen. Zwei Schüler des LGH, die letztes Jahr an diesem Austausch beteiligt gewesen waren, verbringen nun ein ganzes Jahr in Faenza, wieder bei den selben Austauschfamilien. Auch im Unterricht werden die Austauschschüler sehr gut integriert, erzählte Dr. Lukas Amadeus Schachner stolz, die Gäste aus Faenza seien quer durch alle Fächer verteilt und die jeweiligen Lehrkräfte gestalteten den Unterricht spontan bilingual. Ein weiterer Höhepunkt der Austauschwoche ist der Weihnachtsball des Hochbegabten Gymnasiums.
12.12.19

 

 

 

Azubis testen ein Spiel zur EU-Gesetzgebung

Beim Azubi-Gipfel in Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. In Brüssel werden Gesetze und Richtlinien erlassen, welche für alle Mitglieder der EU verbindlich gelten und von den einzelnen Staaten auf nationaler Ebene umgesetzt werden müssen. Doch wie läuft so ein Gesetzgebungsverfahren in der EU ab und welche verschiedenen Stationen muss ein Gesetzesentwurf auf dem Weg bis hin zum fertigen Gesetz durchlaufen? Mit genau dieser Frage beschäftigt sich das Strategiespiel „Legislativity“ des Europa Zentrums Baden-Württemberg. Unter der Leitung von Florian H. Setzen, Direktor des Europa Zentrums Baden-Württemberg, 45 Auszubildende und Praktikanten der Landkreise Göppingen, Ostalbkreis und Rems-Murr-Kreis im mittlerweile achten landkreisübergreifenden EU-Azubi-Gipfel das Spiel „Legislativity“. Ziel des Spiels war es, eine eigene Gesetzesidee in ein richtiges EU-Gesetz umzusetzen. Bis jedoch ein fertiges Gesetz verabschiedet werden konnte, musste die Idee zuerst die Kommission, den Ministerrat und das Europäische Parlament überzeugen. Aber aufgepasst! Unterwegs lauerten zahlreiche Hindernisse wie Lobbyisten, Änderungsanträge oder Bürgerproteste, welche den Spielern die Umsetzung ihrer Gesetzesidee erschwerten. In den Räumen der IHK Göppingen konnten sich dieser Herausforderung die Teilnehmer aus den drei Landkreisen an sechs Tischen spielerisch stellen. Davor wurden sie vom Geschäftsführer der IHK Bezirkskammer Göppingen, Gernot Imgart, und Landrat Edgar Wolff begrüßt. Michael Bloss aus Stuttgart, der bei den Europawahlen im Mai ins EU-Parlament gewählt wurde,   erläuterte in einer Videobotschaft, mit welchen Themen er sich aktuell als EU-Politiker beschäftigt.
12.12.19

 

 

 

 

 

 

 

 

            
  

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