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AGinstitute, Munderkingen

 

Englische Texte mit dem entscheidenden Pfiff

Englische Texte leicht gemacht – für die Firmen-Homepage, den Newsfeed oder im Social Media – vor allem für Firmen, die qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten. Denn was der Muttersprachler vom AGinstitute prüft, sei einfach stimmig und vor allem richtig. Die Agentur verspricht, dass der Kunde dadurch einen rundum professionellen Auftritt seiner englischsprachigen Homepage erhält.

Viele Firmen präsentieren ihre Homepage auch auf Englisch. Doch neben der schönen Übersetzungshilfe eines doch recht großen Suchmaschinenherstellers mit vielen Oooos im Namen kommt es sehr oft zu Missverständnissen und Ungereimtheiten. „In den Augen englischer Muttersprachler aus den USA, UK, AUS, Südafrika oder Neuseeland gibt es bei den Übersetzungen viele Unpässlichkeiten, die den Firmen-Auftritt dann leicht unglaubwürdig machen“, sagt Maren Janson, freiberufliche Lektorin von renommierten Magazinen in Kapstadt, Südafrika, „das verwendete Englisch ist oft mit Fehlern behaftet und gibt der Präsentation oder den Posts einen negativen Anstrich.“ Damit würde sich das deutsche Unternehmen sehr oft Marktchancen und Möglichkeiten verbauen, mit den Kunden in den entsprechenden Ländern in guten Kontakt zu kommen. 

Allerdings wären Aufwand und die Kosten für eine generelle Übersetzung von deutschen Texten relativ hoch. „In vielen Fällen würde ein Feinschliff oder eine moderate Überarbeitung ausreichen, um den Texten durch einen versierten Muttersprachler mit journalistischer Ausbildung den entscheidenden Pfiff zu geben“, unterstreicht Maren Janson. In Zusammenarbeit mit dem AGinstitute liest sie beispielsweise bereits übersetzte Texte quer und macht Verbesserungsvorschläge – das spart viel Zeit und vor allem Kosten. „Mit dem Handy oder Smartphone ins Englische zu übersetzen, lässt den Sinn des Textes vielleicht schon erkennen, enthält aber noch viele, viele Fehler“, lacht die Kapstädterin/Capetonian.  

Die Umsetzung funktioniert ganz einfach und digital hier in Deutschland und innerhalb kurzer Zeit über die Partner in Südafrika, die ihre Stärken vor allem in den Bereichen IT, Lektorat, Medien und Marketing haben. Von einfachen Posts oder komplizierten Medien-Informationen kann alles vom und für Muttersprachler verfeinert werden. Zum Beispiel kann eine Pressemitteilung auf Wunsch natürlich auch in Deutsch verfasst und dann ins Englische übersetzt werden.

www.aginstitute.co.za   und dann unter Button 'Blog'

 

 

Almü-Präzisionswerkzeuge, Zell u.A.

 

Almü wächst doppelt so schnell wie die Branche

 Firmenchef Markus Müller (2.v.r.) führt die interessierten Gäste durch den Rohbau.Markus Schneider von der Bauunternehmung Mörk informierte über Innovationen bei Gewerbebauten.Betriebsbesichtigung: Almü-Chef Markus Müller (links) in der Produktion, rechts im Bild der Kreisvorsitzende des BVMW, Lothar Lehner. Fotos: BVMW/Rüdiger Gramsch

Zell u. A. Der Präzisionswerkzeugmacher und Autozulieferer Almü in Zell u. A. platzt aus allen Nähten. Das Unternehmen, das eigenen Angaben zu Folge doppelt so schnell wächst wie die gesamte Branche, hat in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Werk in knapp acht Monaten einen großzügigen Neubau erstellt. Zum Richtfest gab es für interessierte Unternehmer aus dem Bundesverband Mitteständische Wirtschaft (BVMW) und zahlreichen Ehrengästen bei einem Business-Lunch Informationen über das neue Gebäude. Zudem gewährte Firmenchef Markus Müller Einblick in den laufenden Betrieb in den benachbarten Produktionshallen.

Zu einer äußerst innovativen und kurzweiligen Mittagspause hieß der Leiter des BVMW Kreisverbands Göppingen, Lothar Lehner (Geislingen), die Gäste im gerade fertiggestellten Rohbau von Almü in Zell namens Geschäftsführung und Planungs- und Bauunternehmen Mörk willkommen. Unter den Besuchern auch die Präsidentin der Göppinger Wirtschaftsjunioren, Eva Geiselmann, den Kreisvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung, Eduard Freiheit, den Geschäftsführer der Wirtschafts- und Innovationsgesellschaft im Landkreis (WIF), Reiner Lohse, sowie Vertreter der Gemeinde Zell. Lehner nutzte die Gelegenheit, den BVMW, in dem 700 000 Unternehmen mit elf Millionen Beschäftigte zusammengeschlossen sind und der über ein weltweites Netzwerk verfügt, vorzustellen. Er bedankte sich bei Almü-Chef Müller, der den Business-Lunch im Rohbau ermöglicht habe. Mehr Platz für Mitarbeiter und Maschinen benötigt Almü in Zell. Das vor über 30 Jahren vom Vater des jetzigen Firmenchefs in einer Garage gegründete Unternehmen wächst seit fast zehn Jahren rasanter als der

Markt. Inzwischen stellen 50 Mitarbeiter die vor allem in der Automobilindustrie gefragten Präzisionswerkzeuge her – Tendenz steigend. Die Fertigstellung des Rohbaus nahmen Firmenchef Markus Müller und das auf Industrie- und Gewerbebauten spezialisierte Unternehmen Mörk aus Leonberg zum Anlass, interessierte Unternehmer aus der Region über den Betrieb, aber auch über innovatives Bauen zu informieren.
Markus Schneider von Mörk hielt für bauwillige Unternehmer jede Menge Tipps parat. Anhand von bereits realisierten Gebäuden zeigte Schneider auf, wie heute zukunftsträchtig in einen Firmen-Neubau investiert wird. Er riet dazu, sich in der Planungsphase Zeit zu lassen. Das sei auch bei Almü so gewesen. Ein gutes Jahr habe man geplant, drei Entwürfe landeten im Papierkorb. Der vierte Entwurf vereinte dann alle Anforderungen an das Projekt und begeisterte mit seiner Architektursprache. Wer neu baut, der sollte von innen nach außen planen, so Schneider. Künftige Produktionsabläufe seien ebenso mit einzubeziehen, wie die - künftige - Organisationsstruktur im Büro und die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Auch technische Entwicklungen – Stichwort: Digitalisierung – sollten berücksichtigt werden. Zu erfüllen seien auch die Auflagen im Umweltbereich, zum Beispiel mit modernster Haustechnik, sowie beim Brandschutz. Ins Auge fassen sollte man bei der Planung auch, dass das Gebäude später eventuell auch ganz anders genutzt werden könnte. Höhere Räume vor allem im Erdgeschoss und hohe Lasten tragende Bodenplatten ermöglichen beispielsweise auch andere Nutzungen in dem Gebäude. Ein Treppenhaus mit Weitsicht an die richtige Stelle gesetzt, spart Kosten bei einem Erweiterungsbau. Kosten sparen ließen sich auch, wenn man Zeit bei der Realisierung mitbringt. Angesichts der aktuell guten Auftragslage im Baubereich seien kaum Firmen zu günstigen Baupreisen zu gewinnen. Es gelte, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, um Baufirmen für sein Vorhaben zu finden.
Für Almü in Zell hat Mörk einen dreigeschossigen Neubau mit 1.330 Quadratmeter Nutzfläche in Ellipsenform realisiert und neben Beton auch viel Glas verbaut. Helle Räume für die Mitarbeiter waren wichtig. Im Erdgeschoss hält die Produktion Einzug, die Maschinen sollen entlang
der Außenwand mit der Rückseite zu den Fenstern aufgebaut werden. Das erste Obergeschoss ist für Büros vorgesehen, auch für Freelancer. Das Unternehmen kooperiert mit Partnern im Ausland, deren Mitarbeiter nur für wenige Tage nach Zell kommen. „Aber auch die brauchen Platz“, so Firmenchef Müller. Im zweiten Obergeschoss können die Mitarbeiter vom Casino, von den geplanten Tagungs- und Seminarräumen oder von der Terrasse aus, einen herrlichen Blick auf die Voralb Landschaft genießen. Das Treffen endete mit einer Besichtigung der derzeitigen Produktionsstätten von Almü.

 

 

Area-Net GmbH, Donzdorf

 

Neues Content Management System

Die Donzdorfer Werbeagentur Area-Net GmbH hat mit dem Contentfly CMS ein neues Content Management System unter einer kostenlosen Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Das System wurde entwickelt, um Firmen bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen, sowie der einfachen, zentralen Datenhaltung und Anbindung verschiedener Drittsysteme zu unterstützen. Zudem bietet das Contentfly CMS die Möglichkeit mobile Apps mit einer automatischen Datensynchronisation anzubinden. Als Referenzkunden für das neue System zählt die Agentur renommierte Firmen wie Wüstenrot oder Blizz by TeamViewer auf. Zudem haben bereits namhafte deutsche Werbeagenturen Interesse am Contentfy CMS und der Zusammenarbeit mit der Area-Net GmbH bekundet. 

Als Anwendungsgebiete nennt die Area-Netz GmbH beispielsweise die Datenhaltung für mobile Apps im Vertriebs- oder Marketing-Bereich und in der Datenerfassung. So konnte die Agentur bei Kunden zum Beispiel manuell auf Papier erfasste Checklisten von Außendienstmitarbeitern mit einer mobilen App digitalisieren und über das Contentfly CMS automatisiert in die Geschäftsprozesse integrieren. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die individuelle Aufbereitung und Verteilung von oftmals recht unflexiblen Daten aus ERP-Systemen. So können zum Beispiel Vertriebs- und Außendienstmitarbeiter direkt über eine mobile App - auch offline - auf die aktuellen Kunden- und Auftragsdaten zugreifen. Aber auch etliche händisch gepflegte Excel-Dateien wurden bereits erfolgreich über das Contentfly CMS in bestehende Geschäftsprozesse integriert. 

Die Area-Net GmbH bietet Dienstleistungen rund um die individuelle  Umsetzung und Integration von Digitalisierungsprojekten auf Basis des Contently CMS an.

www.area-net.de

 

 

 

Berg-Brauerei, Ehingen

 

Märzenanstich in der Brauerei-Wirtschaft

Als es früher noch keine technische Kühlung gab, brauten die Brauer vor Beginn der wärmeren Jahreszeit nochmals ein Bier mit höherer Stammwürze und mehr Hopfen, das in der warmen Jahreszeit haltbar war. Auch wenn es heutzutage Kühlung gibt, erfreut sich jedermann über die alte Tradition des Einbrauens des Märzen der Berg Brauerei.  In der Brauerei-Wirtschaft wird das erste Fass am 22.Februar um 19 Uhr angestochen. Für das richtige Zeremoniell wird gesorgt sein. Die Schürze wird umgebunden, der Messingzapfhahn angesetzt, der mit dem Holzschlegel in das dicke Eichendaubenfass geschlagen wird und schließlich erschallt der Ausruf „azapft isch´s!“. Für die musikalische Unterhaltung, wie auch für das leibliche Wohl, ist gesorgt.  Der Anstich ist für alle Gäste der Brauerei-Wirtschaft das Signal sich ein Freibier vom leckeren Märzen aus dem Holzfass zu sichern. Viele Bierkenner schätzen und lieben dieses charaktervolle Bier als saisonale Abwechslung. Bereits im Dezember wird aus einer Komposition aus drei Malzsorten, helles Gerstenmalz, helles und dunkles Caramalz und den zwei Hopfensorten Tettnanger Tradition und Tettnanger Aromahopfen ein Bier mit einem Stammwürzegehalt von 14,5% gemaischt. In der Zwei-Tank-Reifung entsteht eine Bierspezialität mit 6,1% Alkohol und einem besonderen Charakter an Geruch und Geschmack, die sich in einem herrlichen Malzkörper eingebettet wiederfinden. In der Gastronomie gibt´s das Märzen ab Mitte/Ende Februar frisch vom Fass gezapft. Im Getränkehandel gibt’s die Bierspezialität kistenweise und im handlichen 6er Träger.

www.bergbier.de

 

 

 

 

Filstal-Mediation, Donzdorf

 

Konfliktpotenzial gibt es auch an Schulen

Die Preisträger des Schulwettbewerbs zum Thema Mobbing mit Lehrern, Juroren und Auslobern. Foto: Patricia Jeanette Moser

Kreis Göppingen. Konflikte gibt es in nahezu allen Lebensbereichen, auch in der Schule. Das bestätigen Ralf Hartdegen und Katharina Walmer, die mit ihrem Unternehmen Filstal-Mediation (Donzdorf) schon häufig bei Konfliktlösungen in Schulen engagiert waren. Ein Kreativwettbewerb zum Thema Mobbing schien da für die beiden naheliegend. Im Frühjahr waren die Schüler aufgerufen, ihre Beiträge zum Thema einzureichen. Und erstaunlich groß war die Resonanz. Gut 400 Beiträge gingen ein: Fotos, Collagen, Plakate und Videos erreichten die Jury, die dann die Qual der Wahl hatte.

Sophie Leonie und Vanessa Zdabor von der Heinrich-Schickhardt-Schule in Bad Boll, beide elf Jahre alt, stellten ihren Sieger-Beitrag vor. In dem eingesandten Video wurde Sophie Leonie massiv von Mitschülern gemobbt. Unterlegt wurde die Handlung mit aussagekräftiger Musik. Hauptdarstellerin Sophie Leonie: „ Das war kein schönes Gefühl auch wenn wir das alles nur gespielt hatten.“ „Ein Gespräch mit dem Schulsozialarbeiter zeigte den Weg aus der Spirale aus Angst, Mobbing und Einsamkeit. Mit dem Sieg der beiden Schwestern gewann die ganze Schule. Mädchen und Jungen einer Klassenstufe können sich nun in 50 Unterrichtseinheiten zu Streitschlichtern ausbilden lassen. Lehrer Verena Bopp: „Der Wettbewerb war ein sehr gute Gelegenheit mit den Schülern das Thema Mobbing kreativ aufzugreifen. Die Schüler waren unheimlich engagiert dabei.“ Auf den zweiten Platz kam die Schiller-Gemeinschaftsschule in Eislingen, die unter anderem mit dem elfjährigen Hannes Kübler vertreten war. „Wir haben uns Gedanken gemacht was denn in den Köpfen derer vorgeht, die einen mobben. Dann haben wir die Gedanken der Mobber nachgespielt. Es war echt spannend, sich mal in den Kopf der anderen reinzuversetzen. Ich mag Mobbing nicht. Da hat man dann gar keine Lust mehr auf die Schule und lernen macht auch keinen Spaß mehr.“ Sein Team produzierte einem kurzen Film, der zeigt, wozu ein verbaler Ausrutscher zwischen älteren und jüngeren Schülern führen kann. Die Schule gewann mit der Einsendung 300 Euro. Auf den dritten Platz kam die Einstein-Grundschule in Geislingen-Altenstadt, die mit dem Lied „Wie Stein auf Stein“ 100 Euro Preisgeld erhielt. Rektor Dominik Pertl hatte zu dem Lied die Noten geschrieben. Die Preisverleihung fand kurz vor den Schulferien statt.

www.filstal-mediation.de

 

 

 

Gebauer's Edeka-Märkte, Göppingen

 

Fleischsalat nach Rezept von Metzger Wagner  

Gebauer's-Geschäftsführer Guido Empen, Ilaria Masuzzo (stv. Abteilungsleiterin Wurst in der Filiale Göppingen und Metzgermeister Karl Wagner (v.l.) Foto: Maitis-Media

Der Fleischsalat der Heininger Metzgerei Wagner war etwas ganz Besonderes. Das meinen nicht nur Guido Empen, Geschäftsführer bei Gebauer’s, und viele seiner Freunde im Staren-Dorf, die den leckeren Fleischsalat der Wagners schmerzlich vermissen, seit diese im Juli ihre Metzgerei nach über 60 Jahren für immer schlossen. Jetzt die gute Nachricht: Wagners Spezialität feiert ein Comeback – und ist ab sofort an der Wursttheke in der Gebauer’s Filiale in der Göppinger Dieselstraße als „Heininger Fleischsalat“ erhältlich.

„Der Fleischsalat von der Metzgerei Wagner hat mich an meine Kindheit am Nordseestrand erinnert“, verrät Guido Empen. Als er bei Gebauer’s  seine berufliche Laufbahn begann, wohnte Empen zunächst in Heiningen, kickte dort in einer Freizeitmannschaft und lernte schnell neue Freunde kennen. Die schwärmten alle vom Fleischsalat aus der Metzgerei Wagner. Den musste der Zugezogene dann auch schnell probieren und war begeistert. „Der hatte genau den Geschmack, den ich von früher kannte“, so Empen. Als sich in Heiningen herumsprach, dass Wagner seine Metzgerei aufgibt, sahen Empen und seine Freunde den schmackhaften Fleischsalat in Gefahr. Müssten sie alle künftig ohne die Leckerei auskommen?

Der Gebauer’s-Geschäftsführer hatte die Idee. Er fragte bei Wagners nach, ob sie ihm die Rezeptur für den Fleischsalat verraten würden. Schnell wurde er mit dem Metzger handelseinig. Es begann die Versuchsphase in der Schorndorfer Metzgerei Kurz, die seit gut 25 Jahren für Gebauer‘s die mit dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg ausgezeichneten Fleisch- und Wurstwaren liefert und die mit dem Göppinger Lebensmittelhändler so eng verbunden ist, dass sie für ihn sogar die Dosenwurst der Eigenmarke Gebauer’s produziert. Über Wochen kamen die „Versucherle“ aus Schorndorf, „jeweils im Fünf-Kilo-Eimer“, lacht Empen. Es wurde dann probiert, sowohl mit dem Personal als auch im Heininger Freundeskreis. Immer wieder gab es kleine Verbesserungsvorschläge, die dann in Schorndorf umgesetzt wurden. Bei der letzten Probe gingen schließlich alle Daumen nach oben. Genau so hat Wagners Fleischsalat geschmeckt.

Und was zeichnet diesen Fleischsalat aus? Karl Wagner hat das Rezept von seinen Eltern übernommen, die 1956 die Metzgerei in Heiningen eröffnet hatten. Schon als Zehnjähriger hat er immer wieder im elterlichen Geschäft mitgeholfen und genau beobachtet, wie der Fleischsalat mehrmals die Woche hergestellt wurde. Im Gegensatz zu anderen Metzgern haben die Wagners  die Wurst in Würfel und nicht in Streifen geschnitten, ebenso die Gurken. Zu dem Gemisch aus Wurst- und Gurkenstückchen kam dann die Mayonnaise. Fertig. „Wir haben da sonst nichts reingetan. Auch keine Kräuter“,  erzählt Wagner. Wenn diese jemand im Salat haben möchte, kann er sie ja im Nachhinein frisch dazutun“.  An Wagners „Reinheitsgebot“ hält man sich nun auch bei Gebauer‘s. Es gibt den Heininger Fleischsalat nur „en nature“.

Karl Wagner freut sich, dass die Leckerei aus dem Staren-Dorf nun fröhliche Urständ feiert und ist auch ein wenig stolz darauf, dass „sein“ Fleischsalat nun in der Wursttheke Einzug hält. „Dann gibt es den auch bei uns daheim mal wieder zum Vesper. Mit Kartoffelsalat und Tomate“, schildert Wagner den heimischen Serviervorschlag. Guido Empen versichert, dass es neben der Heininger Leckerei auch die bisherigen Fleischsalate an der Wursttheke gibt und der Kunde die Wahl hat. „Schließlich ist auch beim Fleischsalat alles Geschmacksache“.

www.gebauer-markt.de 

 

 

 

Institut für Technologie und Prozessmanagement, Ulm

Viele KMU-Chefs führen ihre Unternehmen nicht nach Kennzahlen

Deutschland ist Mittelstandsland. Mehr als 60 % aller Beschäftigten arbeiten in den über zwei Millionen klein- oder mittelständischen Unternehmen (KMU) und sichern rund 15 Millionen Arbeitsplätze. KMU sind gegenüber Konzernen klar im Vorteil – sie sind flexibler, entscheidungsfreudiger und damit agiler. „Diese im Wettbewerb enorm wichtigen Vorteile drohen KMU zu verspielen“, stellen Kerstin und Jörg Herkommer fest. Zusammen mit der Uni Ulm haben sie in einer Vorabstudie Wachstumsbarrieren identifiziert. Dazu zählen die mangelnde Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells, eine steigende Komplexität sowie fehlende Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens. Diese Ergebnisse erbrachte die qualitative Befragung von 14 Unternehmensleitern der Uni Ulm durch dessen Institut für Technologie und Prozessmanagement (ITOP) unter der damaligen Leitung von Prof. Leo Brecht in  Zusammenarbeit mit EssentialView. Das Ulmer Beratungsunternehmen von Kerstin und Jörg Herkommer hat sich ganz dem Thema Wachstumsbegleitung verschrieben, „weil wir in einem gesunden Wachstum den Schlüssel für unternehmerischen Erfolg sehen“, so Jörg Herkommer. Nebenbei hält er an der Hochschule Ulm Vorträge zum Thema. So kam den Herkommers zusammen mit dem Projektleiter Niklas Bayrle die Idee, KMU-Geschäftsführer zu Wachstumshindernissen zu befragen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine repräsentative Studie, die die Uni Ulm Ende 2018 durchführen wird.

www.uni-ulm.de/mawi/itop/

 

Inhofer  Maga-In, Senden 

Feiert 25. Geburtstag: Mega In von Inhofer in Senden. Foto: K-mediaundpr


25 Jahre Mitnahmemarkt "Mega-In"

Der fünfstöckige Mitnahmemarkt  "Mega In“ von Möbel Inhofer in Senden wurde vor 25 Jahren fertiggestellt und in Betrieb genommen. Möbel Inhofer und die Verkaufsfläche wurden durch den damals revolutionären Neubau um ein Drittel größer. Seitdem gilt das Einrichtungshaus in Senden als flächenmäßig größte Wohnwelt Europas.   „Die Entscheidung damals für das "Mega In" war goldrichtig für Möbel Inhofer, obwohl es schon eine sehr große Investition war.  Die neue Art des Mitnahmeeinkaufs in einem Möbelhaus hat die Leute sofort begeistert“,  erinnert sich August Inhofer. Mit dem "Mega In" Anfang der 1990er Jahre schuf Möbel Inhofer 80 neue Arbeitsplätze. Heute sind allein 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im "Mega In", Restaurant, Lager und  an der Mega In-Warenausgabe beschäftigt. 

www.moebel-inhofer.de

 

 

Leicht-Küchen, Waldstetten

 

Leicht-Küchen investiert 40 Millionen Euro in Neubau in Gmünder Gewerbegebiet

 

Die Baugenehmigung für Leicht-Küchen ist da: Darüber freuen sich von links: Alexander Groll, Wirtschaftsförderer der Stadt Schwäbisch Gmünd, Ellen Haar-Nußbaum, Amtsleiterin Abteilung Baurecht, Amt für Stadtentwicklung, Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Stefan Waldenmaier, Geschäftsführer der Firma Leicht und Michael Rembold, Bürgermeister. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

 

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Übergabe der Baugenehmigung durch Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse an den Geschäftsführer Stefan Waldenmaier von der Firma Leicht stellt  den Startschuss für ein großes und zukunftsorientiertes Projekt der weltweit erfolgreichen Firma dar. Leicht baut auf dem Gügling ein Produktionswerk auf einer Grundstücksfläche von 80 000 Quadratmeter und errichtet dazu eine hochmoderne Fertigungshalle. Dies ist für die Raumschaft Gmünd ein wichtiger Schritt und dient auch der Standortsicherung in Waldstetten, weshalb es auch der Stadt Schwäbisch Gmünd ein Anliegen war, dass Bürgermeister Michael Rembold beim Termin dabei war. Auf dessen Gemarkungsfläche hat die Firma Leicht ihren Hauptsitz. Eine Erweiterung in dieser Größenordnung war in Waldstetten jedoch nicht darstellbar, so dass firmenintern auch über Alternativstandorte an wichtigen Verkehrsachsen wie Autobahnen nachgedacht wurde.  

Gemeinsam für die Region ist dieser Schritt des Neubaus ein Beweis für die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit von Waldstetten und Gmünd, die bereits über eine Verwaltungsgemeinschaft gemeinsame Aufgaben wahrnehmen und auch im Bereich der Schulen hervorragend kooperieren.

 

Am geplanten neuen Standort im Erweiterungsabschnitt des Gewerbegebietes Gügling Nord, Lise-Meitner-Straße, ist die Errichtung eines modernen Montagewerkes mit einer Hallenfläche von ca. 40 000 Quadratmeter auf einem Grundstück mit 79 365 Quadratmeter vorgesehen. Die vorliegende Planung füllt demnach den kompletten dritten Bauabschnitt der geplanten Erweiterung des Gügling Nords aus. Hierfür plant die Leicht Küchen AG eine Investititionssumme von circa 40 Millionen Euro. Im Montagewerk im Gügling wird beabsichtigt, künftig die Korpusteile der Küche zu fertigen. Die weiter in Waldstetten gefertigten Teile der Küchenfronten werden im Gügling zugeliefert und vormontiert. Gleichzeitig wird die Endmontage sowie die Kommissionierung im Werk Gügling erfolgen. Dies erfordert gleichzeitig Lagerflächen für Platten, Zuschnitt, Zukaufteile, Beschläge und weitere Küchenteile.

 

In einem ersten Schritt sollen nach der Eröffnung circa 100 Mitarbeiter am Standort Gügling arbeiten. Die Beheizung des Werkes  mit 250 Metern Länge und 160 Metern Breite erfolgt ausschließlich mit eigenen Holzabfällen.

 

Das komplexe Bauvorhaben konnte dank einer sehr guten Vorbereitung durch die Bauverantwortlichen von Leicht von der Baurechtsabteilung des Amtes für Stadtentwicklung genehmigt werden. Die dazu erforderlichen Unterlagen füllen mehrere Aktenordner, die nun an Stefan Waldenmaier von der Firma Leicht übergeben wurden.

 

 

 

Musekater, Heiningen

 

Heininger Musikverlag verwaltet jetzt Titel der Ludwigsburger Bauer Studios

Machen einen Knopf an die Zusammenarbeit: Hans-Ulrich und Constanze Pohl und die Geschäftsführer der Bauer-Studios Philipp Heck, Bettina Bertók und Michael Thumm (v.l.). Foto: Steffen Schmid

Der Musikverlag Musekater in Heiningen verwaltet künftig  auch den Musikverlag der renommierten Bauer Studios in Ludwigsburg. Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen wurde anlässlich eines Studiokonzertes der Jazzformation um den in Schwäbisch Gmünd geborenen und jetzt in Köln lebenden Schlagzeuger Jens Düppe offiziell geschlossen.

Der Anlass war ein besonderer: Bauer Studios in Ludwigsburg feierten mit ihrer Veranstaltungsreihe „Studiokonzerte“ den fünften Geburtstag. Gut 40 Konzerte – überwiegend Jazz – fanden in dieser Reihe statt. Am Rande des Konzertes schlossen die neuen Geschäftsführer der Bauer-Studios,  Bettina Bertók, Philipp Heck und  Michael Thumm, offiziell den Kontrakt mit dem Heininger Musikverlag von Constanze und Hans-Ulrich Pohl. Dieser baut mit der Verwaltung des der Bauer Studios seine Position im Bereich der Musikverlage in Süddeutschland weiter aus und betreut nun insgesamt rund 7000 Titel.

Die Ludwigsburger Bauer Studios gelten als das älteste private Musikstudio Deutschlands und bundesweit als eines der größten. Es wurde vor 70 Jahren von Rolf Bauer gegründet und später von dessen Tochter Eva Bauer-Oppelland und ihrem Mann Reiner Oppelland fortgeführt. Das Unternehmer-Paar hat nun die Stabführung weitergereicht, ist aber den Studios noch als Seniorpartner verbunden.

In den vergangenen Jahrzehnten hat in den Studios alles aufgenommen, was in der Jazzszene Rang und Namen hat. Auch aus dem Landkreis Göppingen haben Künstler in den Bauer Studios produziert, wie zum Beispiel die Lumberjack-Bigband. Bislang vornehmlich auf Jazz, Blasmusik und Klassik spezialisiert, wollen sich die Studios nun auch anderen Genres öffnen. Zudem werden in den Studios ebenfalls Filme vertont oder Hörbücher für den Bildungsbereich  produziert.

 

Göppinger Pop-Funk-Band "Long Way Home" mit neuem Label

Mit der Göppinger Gruppe „Long Way Home” hat das Label „Frozen-Heart-Music“ von Musekater (Heiningen) eine weitere Rockband unter Vertrag genommen. Jannik Strobel (Gesang, Gitarre), Simon Franz (Bass) und Florian Biedlingmaier (Schlagzeug) haben sich vor gut drei Jahren zusammengetan, um in ihrer Freizeit Musik zu machen. Eine leerstehende Garage diente als Probenraum und die drei Jungs träumten von Auftritten auf den großen Rockbühnen der Welt. Heute ist die Garage mittlerweile zu einem Wohnzimmer geworden und mit „Mother Earth“ hat das Trio auch das erste Studioalbum herausgebracht. 450 Besucher kamen zur restlos ausverkauften Releaseshow, die damit zu einem der Höhepunkt in der Bandgeschichte wurde.

Gut 100 Konzerte hat die Göppinger Band inzwischen gespielt. Quer durch Baden-Württemberg ging es über Bayern hoch hinauf in den Norden Deutschlands. Die Single „Monster“ soll den Ehrgeiz der jungen Musiker von „Long Way Home“ unterstreichen, bei vielen Menschen mit ihrer Musik, dem Alternative Rock,  Gehör zu finden.

Hans-Ulrich Pohl von Musekater freut sich auf die Zusammenarbeit mit den drei Jungs, die musikalisch dynamisch und frisch daherkommen und ihre Zuhörer auch schnell zum Tanzen animieren können. „Das ist Pop-Funk vom Feinsten“, so Pohl über seinen musikalischen Zuwachs und freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Band aus dem Landkreis. Das Album „Mother Earth“ und zwei Single-Auskopplungen „Monster“ und „We Are The Ones“ haben die Musiker dem Label von Pohl anvertraut.

 

Hardrock-Band "Brozzo"  jetzt bei Musekater unter Vertrag

Hardrock-Band "Brozzo". Foto: Alex Kuehr

Sie machen Hardrock und singen dazu in schwäbischer Mundart. Die Band „Brozzo“ (Foto: Alex Kuehr) aus dem Remstal ist auch im Landkreis Göppingen nicht unbekannt und war im Juli  Stimmungsgarant bei der Rocknacht in Adelberg. Jetzt haben die vier Musiker noch einen Grund mehr, in den Landkreis Göppingen zu kommen: Sie sind jetzt beim Rocklabel „Frozen-Heart-Music“ der Firma  Musekater in Heiningen unter Vertrag. 

Hans-Ulrich Pohl freut sich über den Neuzugang in seinem Unternehmen und will die beiden CD-Veröffentlichungen von „Brozzo“,  „Mein Schwobaland“ und „Rock´n´Roll Flegga“, professionell vermarkten. „Einige dieser Songs haben das Zeug , schwäbische Kulthits zu werden“, so der auf Grund seines Engagements beim „Kaos-plus-Duo“ mit schwäbischer Mundart erfahrene Pohl.

„Brozzo“ – das sind Bernd Klink (Gesang und Bass), Martin Mörmann (Gitarre), Björn Rittberger (Schlagzeug) und Tommy Benkert (Gitarre) aus Leutenbach, das die Vier etwas scherzhaft das „Zentrum der schwäbischen Welt“ nennen. Seit etwas mehr als zehn Jahren  macht das Quartett Schwabenrock und singt über Häuslebauer, Bastler, Vereinsmeier, Knackis, Schwaben und Zugezogene. „Brozzo“ leiten sie von einer zwischenzeitlich in Vergessenheit geratenen Rettichsorte gleichen Namens ab und sind stolz auf ihre kernigen und knackigen Texte.  Musikalisch begann „Brozzo“, so wie viele Rockands, mit englischen Texten. Aufs schwäbisch gekommen ist das Quartett mit der Idee, am Winnender Song Festival des City-Rings teilzunehmen. Für ihren Auftritt schufen sie das Lied „O du mei Leidabach“, mit dem sie bei der Veranstaltung den zweiten Platz belegten und für ihren Heimatort eine Hymne kreierten. Der Erfolg gab den Impuls, künftig nur noch in Mundart zu singen.

www.musekater.de

www.brozzo.de

 

 

 

OnkoZert und ClarCert, Neu Ulm

Die Movember-Bewegung zieht immer weitere Kreise – 3. Spendenparty bei OnkoZert und ClarCert. Foto KmdeiaundPR

 

Im N(M)ovember geht es um Männergesundheit

Wer gleich drei gute Dinge miteinander vereinbaren kann, der darf sich doch richtig glücklich schätzen: Die Unternehmen OnkoZert und ClarCert in der Neu-Ulmer Gartenstraße machen das seit nunmehr drei Jahren im Rahmen einer fulminanten Movember-Party im Sinne der Männergesundheit. Es geht erstens um die Vorbeugemaßnahmen für Männer, denn bei der Movember-Veranstaltung werden zunächst einmal kleine Fachvorträge oder Interviews präsentiert.  In diesem Jahr konnte Urologe Rainer Borowitz (Prostatazentrum Memmingen) über die Vorsorge für Männer  und zusammen mit Moderator Sebastian Dieng aus der neuen Prostate Cancer Outcome-Studie berichten. Dann ließ Triathlon-Weltmeister Daniel Unger, (2007, Kurzdistanz), der in den beiden Unternehmen auch das betriebliche Gesundheitsmanagement betreibt, tief einblicken in die Welt des Breiten- und Spitzensports, so dass sich nach diesem Abend jeder Gast zur Vorbeuge vor Krankheiten seine Sportlevels gesetzt haben dürfte. Und dann war da noch der sympathische ratiopharm Ulm-Basketballer Bogdan Radosavljević (neuer Center der Ulmer), der sich in Geberlaune präsentierte und über seinen Verein mehrere Eintrittskarten für die Bundesliga und die Euroleague spendierte. Mit der Versteigerung der Tickets und weiterer Spenden kamen an diesem Abend sehr gute 2646 Euro zusammen. Der Spendenerlös ist schon der zweite große Punkt an diesem Abend. Und der dritte? Keine Party ohne Musik und perfekter Laune, und dafür sorgt in der im Café Fortschritt im Parterre des OnkoZert und ClarCert-Gebäudes an der Neu-Ulmer Gartenstraße die famosen „BrassedArts“. Ein perfekter Abend also im Sinne der Männergesundheit.

www.movember.com

 

 

  

Pfeffer Filtertechnik, Gingen

 

Silbermaille für innovative Großfritteuse

Die Pfeffer Filtertechnik aus Gingen erhielt auf der Anuga Food Tec Messe in Köln, der größten Spezialmesse für Nahrungstechnologie, die DLG-Silbermedaille. Das Unternehmen wurde für die von ihm entwickelte Anlage zur Reinigung von Frittierfett in Großfritteusen ausgezeichnet. 

Für Ulrich Pfeffer ist die Silbermedaille für die innovative Reinigungsanlage von Frittierfett, die er beim Festakt der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft verliehen bekam, eine Anerkennung für jahrelanges Tüfteln. Schon lange  ist in der große Mengen Frittierfett verbrauchenden Industrie, zum Beispiel bei Herstellern vorfrittierter Pommes frites, die Reinigung der Flüssigfette ein Problem – vor allem im Bereich der Sicherheit. Bei den herkömmlichen offenen Anlagen bestand die Gefahr, dass die Mitarbeiter mit dem heißen Fett in Berührung kamen und sich Verbrennungen zuzogen oder dass sich im heißen Fett schwimmende Produktkrümel  bzw. das benötigte Papierfilterband unter Luftkontakt selbst entzündeten. Diese Selbstentzündlichkeit bildete für Pfeffer und sein Team auch eine besondere Herausforderung. Das Problem wurde gelöst, in dem die Partikel unter Schutzgasatmosphäre gelagert werden. 

Der Gingener Unternehmer, Mitglied im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW),  hat mit seinem fünfköpfigen Belegschaft vor zwei Jahren eine  vollautomatische Reinigungsanlage von Frittierfett. entwickelt, die sich inzwischen auch im Tageseinsatz bewährt hat. In dem in sich geschlossenen System werden kleinste Partikel aus dem Fett herausgeschleust und landen in einer speziellen Kammer, wo sie gefahrlos abkühlen können und dann manuell oder vollautomatisch in einem Sammelbehälter geworfen werden. Das Verfahren verhindert zudem eine Qualitätsverschlechterung beim Öl, das Fettbad muss nicht mehr zyklisch ausgetauscht, sondern nur der Schwund bei der Produktherstellung ausgeglichen werden. So spart der Betreiber erhebliche Kosten beim Kauf von Fetten bzw. deren Entsorgung.  

Wirtschaftlich rentieren sich die neuen Anlagen bislang nur dort, wo große und größte  Fettmengen (bis zu 2000 Tonnen pro Stunde) filtriert werden müssen. Nach Ansicht von Ulrich Pfeffer können die Anlagen nicht nur bei der Kartoffelverarbeitung und Herstellung panierter Produkte eingesetzt werden. Das Verfahren könne auf andere Anwendungsbereiche übertragen werden. Dazu zählt Pfeffer die Getränkeindustrie (Flaschen- und Kistenreinigung mit heißer Lauge), die Automobilindustrie, oder bei der Geothermie. BVMW-Kreisvorsitzender Lothar Lehner hat Pfeffer zur DLG-Auszeichnung gratuliert. Dabei unterstrich der Geislinger die Innovationskraft des Unternehmens. „Solche Betriebe zeichnen den Stauferkreis aus“, erklärte Lehner. 

Schon in der Vergangenheit hat sich Pfeffer an Herausforderungen gewagt. So konstruierte er die Hauptfiltration im Hippodrom im Kölner Zoo, die Schlammwasseraufbereitung im Delfinarium in Nürnberg oder den Hauptfilter für das größte Freibad Europas mit 165 Metern Beckenlänge. Die Filtertechnik aus Gingen ist aber in der ganzen Welt gefragt. So ging das Know-how aus dem Stauferkreis an einen Hersteller von Wasserlaufbändern für Pferde, an einen Maschinenbauer im Bereich der Cellophanproduktion, an eine Firma, die Waschanlagen für Züge herstellt oder an das Militär. Seine Technik werde überall dort gebraucht, wo Wasser fließt, fasst Ulrich Pfeffer die Einsatzmöglichkeit seiner Filteranlagen zusammen.

www.pfeffer-filtertechnik.de

 

 

 

SAB gGmbH, Göppingen

 

Bronzene Harfe für Voralbkäse

 Erneut ausgezeichnet: Der Voralbkäse vom Waldeckhof in Jebenhausen. Foto: VHM

Der Voralbkäse aus der Hofkäserei der SAB GmbH (Waldeckhof) in Jebenhausen wurde von Käseexperten und Verbrauchern mit der bronzenen Käseharfe ausgezeichnet. Der Hartkäse aus Schafsmilch „Schwäbischer Voralbkäse Natur“ aus der Hofkäserei des Biolandbetriebs der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH (SAB) wurde damit  bereits zum zweiten Mal  ausgezeichnet.  Die Gewinner des „Deutschen Käsepreises 2018/2019“ wurden auf dem 11. Deutschen Käsemarkt in Nieheim ermittelt. Aus 150 Käsen wählten eine Fachjury aus Käseexperten sowie die Besucher des  Käsemarktes die diesjährigen Gewinner der „Käseharfen in Gold, Silber und Bronze“. Um die Auszeichnung zu erhalten müssen die Käse zunächst das Urteil der Verbraucher bei einer Publikumsprüfung bestehen. Anschließend nimmt eine Fachjury die Käse eingehend unter die Lupe. Die Preisträger ergeben sich aus der Addition beider Prüfverfahren – sie dürfen für ein Jahr die Auszeichnung tragen und die Medaillen auf den prämierten Produkten anbringen. Außerdem erhielten die Spezialitäten der Hofkäserei der Staufen Arbeits- und Beschäftigungs gGmbH folgende Auszeichnungen:  „Schwäbischer Voralbkäse Natur“ (Hofkäse cum Laude, Qualitätspreis in Gold, Publikumspreis in Gold), „Schäferblöckle“ ( Qualitätspreis in Silber)  „Eckbert vom Waldeckhof“ (Qualitätspreis, Publikumspreis), • „Schwäbischer Voralbkäse Bockshornklee“ (Qualitätspreis in Gold, Publikumspreis),  „Val Peco“ (Qualitätspreis, Publikumspreis).

 

 

Eckbert sorgt für Furore

Gestatten, Eckbert! So heißt der Zuwachs in der Käsetheke im Hofladen des Waldeckhofs. Eckbert kommt frisch aus der hofeigenen Käserei und ist ein kleiner runder Weichkäse nach Camembert-Art. In die Käsetheke kommt Bewegung, denn auf Eckbert sind so manche Käseliebhaber bereits voll abgefahren. Kaum liegt der etwa 160 Gramm schwere Rundling aus Schafsmilch mit 50 Prozent Fett in Trockenmasse in der Auslage, schon ist er auch wieder verkauft. Und auch sein größerer Bruder, ca. 250 Gramm schwer, bleibt nicht lange liegen. „Eckbert ist gerade unser Käse-Hit“, freut sich  Karin Woyta von der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderungs gGmbH, die den Waldeckhof betreibt. Dabei ist sie besonders Stolz auf Anja Bock, die Eckbert in  der hofeigenen Schafvollmilch, Kulturen und Kälbermagenlab kreiert hat. Für seine Käsespezialitäten wurde der  Waldeckhof schon mehrfach ausgezeichnet, zuletzt auch mit der „Silbernen Käseharfe“ des Verbandes für handwerkliche Milchverarbeitung.

www.sab-gp.de

 

 

 

WIF GmbH, Göppingen

 

Anerkennung und Chance für innovative Unternehmen

»Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen«, lautet ein chinesisches Sprichwort. Die regionale Wirtschaft spürt diesen Wind der Veränderung heute so stark wie selten zu vor. Die Digitalisierung, ein stärker werdendes ökologisches Bewusstsein und Fachkräftemangel stellen Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Die rettenden Windmühlen stehen in diesem Fall für innovatives Denken und Handeln. Die gute Nachricht: Überall im Kreis gibt es Unternehmen, die bereits beispielhafte Lösungen präsentieren können. Ob etablierter Mittelständler oder junges Startup – es gibt jede Menge gute Ideen.

Um innovative Entwicklungen zu fördern und sichtbar zu machen, verleiht die Kreissparkasse Göppingen gemeinsam mit der Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft (WIF) im zweijährigen Rhythmus den Innovations- & Unternehmerpreis. Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen, Organisationen, Institutionen und Unternehmensnetzwerke aus dem Landkreis Göppingen, unabhängig von der Betriebsgröße und Branche.

 

Neu ist, dass der Preis nicht mehr in festgeschriebenen Kategorien vergeben wird. Mit anderen Worten: Jedes Unternehmen, das etwas Neuartiges zu bieten hat – sei es ein Produkt, Verfahren, ein Projekt oder eine Dienstleistung mit Innovationspotenzial – kann sich beteiligen. Eine Voraussetzung gibt es aber doch: Die Innovation sollte in den vergangenen ein bis drei Jahren entstanden und bereits umgesetzt bzw. marktfähig sein.

 

Unternehmen, die ihre Chance nutzen wollen, haben zwei Möglichkeiten: Zum einen können sie sich über so genannte „Intermediäre“ für den Preis vorschlagen lassen. Zu diesen zählen Bürgermeister, Wirtschaftsförderer, Hochschulen, die IHK, die Kreishandwerkerschaft, die G-INNO und die Kreissparkasse. Die Intermediären sprechen von sich aus Unternehmen an, dürfen aber selbstverständlich auch persönlich angefragt werden. Wer selbst den Hut in den Ring werfen möchte, kann auch initiativ mit der Geschäftsstelle des Innovations- & Unternehmerpreises, beziehungsweise über die Internetseite www.innovationspreis-gp.de Kontakt aufnehmen. Der Preis ist insgesamt mit 15.000 Euro dotiert. Zudem erhalten die Gewinner eine Arbeit des Künstlers Wolfgang Thiel. Zum Innovations- und Unternehmerpreis zählt auch ein Preis für das Lebenswerk eines verdienten Unternehmers. Dieser Preis wird von der Jury bestimmt. Eine Bewerbung ist in diesem Fall nicht möglich.

 

Da Bewerbungen stets mit Aufwand verbunden sind, bietet die WIF Interessierten an, im Vorfeld zu prüfen, ob die Innovation den Anforderungen der Jury entspricht. 

 

www.innovationspreis-gp.de

 

 

 

  

Zentrales Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD), Ulm

 

ZKRD Schirmherr der erfolgreichen Aktion „Kreative gegen Krebs“ 

Rund 2 000 potenzielle neue Lebensretter wurden im Rahmen einer Kampagne typisiert.

Das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm übernahm  die Schirmherrschaft der Blutstammzellspenden-Aktion „Kreative gegen Krebs“. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund 2 000 potenzielle neue Lebensretter wurden im Rahmen der Kampagne typisiert. Die Idee des Werbeexperten, Strategieberaters und Bloggers Ralf Schwartz, selbst ehemaliger Stammzellempfänger, sowie des Gesamtverbandes der Kommunikationsagenturen e.V. (GWA) ist es, jedes Jahr einen Agentur-Stammzellspende-Monat in Deutschland zu etablieren, dieses Jahr der Juni. Für die Kreativen selbst ist die Registrierung bewusst einfach gehalten. So müssen sie lediglich mittels eines Wattestäbchens einen Abstrich der Wangenschleimhaut entnehmen und an eine der 26 deutschen Spenderdateien schicken. Nach der Typisierung im Labor werden die sogenannten HLA-Merkmale dann in anonymisierter Form an das Zentralregister in Ulm übermittelt. Da alle Blutstammzellspender-Register global miteinander vernetzt sind und eng kooperieren, stehen deutsche Spender auch für Patienten im Ausland zur Verfügung. Derzeit sind in der Bundesrepublik mehr als acht Millionen Menschen registriert, weltweit sind es fast 33 Millionen Stammzellspender. 

Über 100 Agenturen – vom Startup bis zur international agierenden Gruppe – aus der gesamten Bundesrepublik beteiligten sich an der Aktion „Kreative gegen Krebs“. Neben dem ZKRD, das als Schirmherr auftritt, unterstützt die Knochenmarkspenderzentrale (KMSZ) der Uniklinik Düsseldorf Initiator Schwartz und den GWA. Sie übernimmt die Koordination zwischen den Agenturen sowie den regionalen Spenderdateien. Das Branchenmagazin W&V rief die teilnehmenden Agenturen zusätzlich dazu auf, eigens produzierte Videoclips rund um ihre Typisierung einzureichen – 15 nahmen auch diese Herausforderung an. Nicht nur Schwartz ist von dem Ergebnis begeistert. Dr. Dr. Carlheinz Müller, Geschäftsführer des ZKRD, wünscht sich mehr solcher Initiativen: „Es ist enorm wichtig, dass die Anzahl an registrierten Spender kontinuierlich erhöht wird. Dafür setzen sich die 26 deutschen Spenderdateien täglich ein. Außerdem tragen Aktionen wie diese dazu bei, das Thema Blutstammzellspende bekannter zu machen. Am Ende zählt nur eines: Für die Patienten aus der ganzen Welt bedeutet jeder neu registrierter Spender neue Hoffnung.“

www.zkrd.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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