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Närrisches Stauferland - die Fasnachtstermine gibt es hier

 

 

 

bis 26. Januar 2020: Jahresausstellung des Kunstvereins Schorndorf

Mit über 60 Künstlermitgliedern verfügt der Kunstverein Schorndorf über ein beträchtliches kreatives Potenzial. In seiner Jahresausstellung Essenz 2019 im "Q", der Galerie für Kunst in Schorndorf, haben sich die Künstler mit dem Thema Jagdgründe beschäftigt. Ein spannendes Thema, das hochaktuell betrachtet werden kann, aber auch in einem weiten Sinne interpretierbar ist. In welche Richtungen die Arbeiten auch immer führen, die „Essenz 2019“ wird wieder einen interessanten Überblick über das rege Kunstschaffen in Schorndorf geben.

 

 

bis 22. März 2020: Spielzeugerfinder aus dem Filstal

 

Konrad Keller mit einem seiner Schaukelpferde. Foto: Stadt Göppingen

Die Weihnachtsausstellung im Museum im Storchen widmet sich ab dem 1. Advent den Spielzeugerfindern und -herstellern im Filstal.  Im Schatten der weltbekannten Metallspielwarenfirma Märklin entstanden im Filstal seit dem 19. Jahrhundert weitere namhafte Spielwarenhersteller, deren Erfindungen und Produkte die diesjährige Weihnachtsausstellung im Storchen mit Unterstützung zahlreicher privater Leihgeber vorstellen wird. Die Ausstellung wird am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr von Oberbürgermeister Guido Till eröffnet. Die ersten Spielwarenhersteller waren in Göppingen Holzdrechsler, die sich dann auf die Produktion von Pferden in allerlei Größen und Wagen und Karren spezialisierten. Im Laufe der Zeit entstanden aus den Manufakturen Spielwarenfabriken, deren Sortiment sich im 20. Jahrhundert auf die jetzt motorisierten Fahrzeuge und auf Flugmodelle erweiterte. Zu diesen Unternehmen zählen Gebrüder Schmohl (gegründet 1841) und Konrad Keller (gegründet 1864) sowie die seit 1967 in Zell u. A. ansässige Margarete Ostheimer GmbH, die heute noch das Kernsortiment von Konrad Keller herstellt. Ein renommierter Modelleisenbahnhersteller im Filstal ist BEMO in Uhingen, der faszinierende Schmalspurbahnen in allen Spurweiten entwickelt und herstellt. Nur für wenige Jahre produzierte die Firma Ortwein GmbH in Uhingen Eisenbahnmodelle. Von der Firma Jatt wurden von 1995 bis 2000 Triebfahrzeuge und Reisezugwagen in der Nenngröße TT hergestellt. In gleicher Nenngröße entwickelte und produzierte Jago Modellbau in Göppingen von 2006 bis 2012 Modelleisenbahnen. Keine Spielzeug-Eisenbahnen im klassischen Sinne, sondern Maschinenbau im Modell, entstehen derzeit im „Lokwerk Göppingen“. Die Firmenphilosophie ist, in aufwendiger Handarbeit feinmechanische Unikate herzustellen, welche die Herzen von Modellbau-Enthusiasten höher schlagen lassen. Einige Firmen verlegten sich auf die Herstellung von Zubehör für die Modelleisenbahn. Dazu gehören bis heute die Firmen Seuthe, Schneider und Sommerfeldt. Häuschen und Landschaftsdioramen produzierten Alfred Martin in Geislingen unter der Marke „Das Schwaben-Häusle“ und Ernst Giese in Göppingen unter der Marke EGI. Schließlich gab es neben Märklin noch zwei Hersteller von Kinderkochherden. In der Ausstellung zu sehen sind Herde der Göppinger Metallwarenfabrik F. & R. Fischer sowie der in Eislingen und später in Uhingen ansässigen Firma Heiliger. Die Ausstellung präsentiert auch den in Gosbach beheimateten Spieleerfinder Günther Burkhardt. Nach seinen Ideen entstanden bisher über 90 Brett- und Gesellschaftsspiele. Zuletzt wurde das von ihm und seiner Tochter Lena erdachte Spiel „Funkelschatz“ mit dem Preis „Kinderspiel des Jahres“ ausgezeichnet. Die Ausstellung ist bis zum 22. März 2020 zu sehen.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Besuch bei der Holzspielwarenfabrik Margarete Ostheimer: Werksbesichtigung und Malen für Kinder

Mittwoch, 27. Februar, 14:30 bis 16 Uhr, maximal 15 Personen. Teilnahmegebühr fünf Euro. Treffpunkt direkt an der Firma, Boschstraße 17, Zell u. A. Anmeldung erforderlich.

Besuch bei Bemo-Modelleisenbahnen: Werksbesichtigung

Mittwoch, 18. März, 14:30 bis 16 Uhr, maximal 15 Personen. Treffpunkt direkt an der Firma, Stuttgarter Straße 59, Uhingen. Anmeldung erforderlich.

Anmeldungen, auch für Führungen von Gruppen, unter Telefon 07161 650-9911 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

bis 1. März 2020: Spaß in der Gmünder Eisarena

In Gmünd ist die Arena vom 11. Janar bis 1. März geöffnet. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Mit Schlittschuhen über die Eisfläche gleiten im Herzen der Stadt. Das ist wieder möglich ab Samstag, 11. Januar 2020 bis Sonntag, 1. März 2020 öffnet die Stadtwerke Eis-Arena auf dem Oberen Marktplatz ihre Pforten. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Nikolausgeschenk oder einer Weihnachtsüberraschung ist, hat bereits jetzt die Möglichkeit seinen Liebsten Vorfreude auf das besondere Wintererlebnis im Herzen der Gmünder Innenstadt zu bereiten. Ab sofort sind im i-Punkt Schwäbisch Gmünd Tagestickets und Zehnerkarten zu nachfolgend aufgeführten Preisen erhältlich: Tageskarte Erwachsene: 5 Euro, Zehnerkarte Erwachsene: 40 Euro, Tageskarte Kinder bis 18 Jahre: 4 Euro, Zehnerkarte Kinder bis 18 Jahre: 30 Euro und Tagesticket Familie, inkludiert zwei Erwachsene und maximal vier Kinder unter 18 Jahren: 16 Euro.

 

20. Januar 2020: Foodsharing geht in die dritte Runde

In der Holzhütte des Quartierhauses im Spitalhof in Gmünd  startet am Montag 20.Januar ab 18  Uhr, das Foodsharing seine dritte Abgabestelle in Schwäbisch Gmünd. Von 18 bis 19 Uhr stehen unverkäufliche Lebensmittel von Marktständen, Supermärkten und Bauernhöfen kostenlos zur Abholung bereit. Das Foodsharing ist ein Kooperationsprojekt der Mobilen Jugendarbeit und der Jugendkulturinitiative. Alle  Bürger sind willkommen, die genug von der Lebensmittelverschwendung und ungerechten Verteilung der Lebensmittel haben. Ein Nachweis über Bedürftigkeit ist nicht notwendig. 22 Millionen Tonnen Lebensmittel werden in Deutschland jährlich produziert. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen, laut Bundeszentrum für Ernährung, in Deutschland jedes Jahr im Müll. Dies ist nicht nur ein ethnisches, sondern ein ökologisches und ökonomisches Problem. Sowohl für die Erzeugung als auch für die Vernichtung von Lebensmittel werden Wasser, Energie und Rohstoffe verschwendet.

 

20. Januar 20202: Begegnung mit Gerd Kolter

Das Publikum ist eingeladen, an fünf Montagabenden einen Blick auf die spannende Beziehung zwischen Leben und Schreiben zu werfen und auch mit den  Autoren ins Gespräch zu kommen. Zum Auftakt am 20. Januar 2020 gibt Gerd Kolter Einblick in sein literarisches Schaffen. Geboren wurde er 1949 in Ludwigshafen. Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Mannheim promovierte er und unterrichtete anschließend am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen, wo er auch heute noch lebt. Seit 1983 ist er kontinuierlich literarisch tätig, schreibt Gedichte, Kurzprosa sowie Kritiken und gab zahlreiche Rezitationen. Mehrere literarische Veröffentlichungen liegen von ihm vor, beide in der San Marco Handpresse.Gerd Kolter ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. Begeinn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Göppingen am Kornhausplatz.

 

22. Januar bis 28. Februar 2020: Ergebnisse eines Kunstprojekts

Die Ergebnisse des Kunstprojektes „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ werden vom 23. Januar bis 28. Februar 2020 im Foyer des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen ausgestellt. Zur Eröffnung am Mittwoch, 22. Januar  um 18 Uhr sind alle Interessierten  eingeladen. Das Kunstprojekt „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ wurde in der Waldstetter Prodi-Werkstatt der Stiftung Haus Lindenhof in Zusammenarbeit mit dem Kunstpädagogen Uwe Feuersänger und den Waldstetter Wäschgölten durchgeführt. Der Fasnachtsverein setzt sich seit 1985 für karitative Zwecke ein und führt seit 2003 auch den „Fasching für Menschen mit und ohne Behinderungen“ durch. Im Rahmen des karitativen Engagements fand im Jahr 2019 bereits zum sechsten Mal ein Kunstprojekt statt. So trafen sich Mitglieder der Waldstetter Prodi-Werkstätten an mehreren Nachmittagen, um auf Leinwänden ihrer Kreativität zum Thema „WesentlCHes - Meine Abgründe - Meine Aufstiege - Mein Weg“ freien Lauf zu lassen. Unterstützt wurden sie dabei von dem Kunstpädagogen Uwe Feuersänger sowie Werkstattleiter Wolfgang Polzer. Die dabei entstanden Arbeiten wurden bereits Ende November im Rathaus Waldstetten ausgestellt. Nun werden die Kunstwerke auch im Foyer des Landratsamtes Ostalbkreis in Aalen in der Stuttgarter Str. 41 präsentiert. Zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 22. Januar 2020 um 18:00 Uhr wird Landrat Klaus Pavel begrüßen. Daneben werden Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold sowie Direktor Jürgen Kunze der Stiftung Haus Lindenhof Grußworte sprechen. Die Einführung in die Ausstellung übernimmt Uwe Feuersänger. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch die Musikschule Waldstetten. Die Ausstellung kann bis 28. Februar 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes Ostalbkreis besichtigt werden.

 

22. Januar 2020: Schwanensee in der Stadthalle Göppingen

Die Musik des genialen Komponisten P.I. Tchaikovsky und die exquisiten sowie die raffinierten Tänze von Marius Petipa und Lev Ivanov prägen den „Schwanensee“. Die Rolle der Odette, welche vom bösen Zauberer in die Schwanenkönigin verzaubert wurde, und des Gegners, des Schwarzen Schwans, ist eine tänzerische Herausforderung für jede Ballerina. Beide Rollen mit verschiedenen Charakteren werden von derselben Tänzerin dargestellt. Die Aufführung beginnt am 22. Januar um 1930 Uhr in der Stadthalle Göppingen

 

23. Januar 2020: Thementag für Milchviehhalter

Der Milchviehberatungsdienst lädt alle interessierten Landwirte am 23. Januar 2020 um 10:00 Uhr in den Landgasthof Bieg, Hauptstraße 25, 73491 Neuler zu einem Thementag „Aktuelle Themen aus der Milchviehhaltung“ ein.  Bei der Veranstatung geht es unter anderem um Digitale Hilfsmittel im Kuhstall - Was braucht der Milchviehhalter 4.0 und um die Auswertung aktueller Baukosten im Milchviehbereich.

 

23. Januar 2020: Pflege-Speed-Dating

Auf der Suche nach Mitarbeitern  geht das Christophsbad neue Wege und bietet ab 2020 regelmäßig „Pflege-Speed-Datings“ an. Dabei setzt das Team der Pflegedirektion des Klinikums Christophsbad sowie des Christophsheims auf zwanglose Gespräche und Kurzbewerbungen. Neurologie, Intensiv, Psychiatrische Pflege und Rehabilitation, von der Arbeit mit Kindern bis zu geriatrischen Rehabilitanden: Beim „Pflege-Speed-Dating“ haben Interessenten die Möglichkeit, verschiedene Einsatzbereiche des Klinikums Christophsbad und des Christophsheims kennenzulernen. Pflegedirektorin Birgit Gambert, stellvertretende Pflegedirektorin Birgit Enenkel, Personalreferentin Lisa Graf und Johannes Sorg, Leiter des Christophsheims am Park sowie weitere Stationsleitungen freuen sich darauf, sich mit zukünftige Kolleginnen und Kollegen direkt austauschen. Das ersten zwei „Pflege-Speed-Datings“ findet am am Donnerstag,  23. Januar 2020, von 16.30 bis 19 Uhr im Herrensaal (Haus 11) des Klinikums Christophsbad statt. Für examinierte Pflegefachkräfte und Wiedereinsteiger heißt das konkret: Neue Jobchance ergreifen, ohne viel Zeit in Bewerbungsunterlagen zu investieren.  „Wir sind stets auf der Suche nach engagierten Kolleginnen und Kollegen. Neben der klassischen Bewerberrekrutierung möchten wir nun Neues wagen. Durch zwanglose Vier-Augen-Gespräche verzichten wir beim Speed-Dating auf ausführliche Bewerbungsunterlagen. Im besten Fall wird aus einem Smalltalk eine Festanstellung in einem tollen Team“, erklärt Pflegedirektorin Birgit Gambert. „Teilnehmer haben die Möglichkeit persönlich mit unseren Mitarbeitern zu sprechen.“  „Wir möchten den Bewerbern vor Ort zeigen, was unsere Teams ausmacht und stehen für alle Fragen bereit“, so auch Dagmar Jungblut-Rassl, Geschäftsführerin der Christophsheim GmbH und Heimleiterin des Christophsheims am Hohenstaufenblick sowie Personalreferentin Lisa Graf.

 

23. Januar 2020: Netzwerk-Frühstück zur Bon-Pflicht

Das erste Netzwerktreffen für Gründer und junge Unternehmen in diesem Jahr findet am Donnerstag, den 23. Januar 2020 um 08:00 Uhr im Café Tresor, Marktplatz 2 in 73033 Göppingen statt. Aufgrund der Aktualität des Themas wird Stefanie Weber von der Bezirkskammer Göppingen der IHK Region Stuttgart unter dem Titel „Die neue Bonpflicht – Welche Pflichten bestehen für Unternehmer?“ einen kurzen Überblick zu den diesbezüglichen rechtlichen Anforderungen geben sowie auch die Angebote der IHK im Bereich der Beratung sowohl bei rechtlichen Fragen als auch im Rahmen der Existenzgründung kurz erläutern. Das Frühstück ist für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese ist bei Daniela Nitra von der IHK-Bezirkskammer Göppingen unter der Rufnummer 07161-6715-8430 oder im Internet unter www.stuttgart.ihk.de sowie bei allen anderen Initiatoren möglich.
Eingeladen sind Existenzgründer oder junge Unternehmer aus dem ganzen Kreis Göppingen, die nicht länger als drei Jahre am Markt sind. Beim Netzwerkfrühstück geht es vor allem darum, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und in lockerer, morgendlicher Atmosphäre persönliche Kontakte zu knüpfen. Interessierte dürfen ihre Visitenkarten und Flyer mitbringen. Wichtige Ansprechpartner zum Thema Existenzgründung aus dem Kreis Göppingen, wie zum Beispiel Banken, Kammern oder Wirtschaftsförderer stehen dabei für Fragen zur Verfügung.
Das Netzwerkfrühstück für Gründer und junge Unternehmen ist eine gemeinsame Initiative von Agentur für Arbeit, Kreissparkasse Göppingen, Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen, Kreiswirtschaftsförderung, Neue Württembergische Zeitung, Volksbank Göppingen, Volkshochschule Göppingen, Wirtschaftsjunioren Göppingen, Senioren der Wirtschaft, WIF Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis Göppingen mbH und der IHK-Bezirkskammer Göppingen.

 

23. Januar 2020: Im Abendcafé plaudern engagierte Bürger

Der Erfolg verlangte nach Wiederholung: Am 23. Januar wird das „Abendcafé“, eine Veranstaltung der VHS und der Esslinger Freiwilligenagentur, zum zweiten Mal stattfinden. In diesem Format – ein wenig dem beliebten „Nachtcafé“ des SWR nachempfunden – kommen engagierte  Mitbürger zum Gespräch zusammen, die auf die neuen Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt neben den bewährten Ansätzen neue Antworten gefunden haben.
„Die Ehrenamtlichen sind die Unbezahlbaren der Gesellschaft; sie bilden die Zivilgesellschaft. Das Gemeinwohl braucht den Sozialstaat – und es braucht die privaten Kümmerer“, schreibt Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung. Gemeint sind Menschen, die sich an allen Ecken und Enden der Gesellschaft ehrenamtlich einsetzen. Engagiert sind in dieser Stadt schon jetzt viele: in Vereinen, Heimen, Schulen. Die Stadt Esslingen hat dies als ein zentrales Zukunftsthema erkannt: Für eine hohe Lebensqualität aller braucht es viele bürgerschaftlich engagierte Menschen in Esslingen.
Die Esslinger Freiwilligenagentur will mit dem Abendcafé zeigen, dass sich durch die neuen Herausforderungen, die direkt oder mittelbar die Lebensqualität eines jeden bestimmen, auch neue Formen des Engagements entwickelt haben. Es zeigt sich: Engagement ist ein Thema jeden Alters. Mit frischen Ideen und Schwung sind ganz individuelle Ansätze gefunden worden.
An der Gesprächsrunde nehmen fünf ehrenamtlich Engagierte teil, die so auf jeweils eigene Weise zu einer lebendigen und selbstbewussten Zivilgesellschaft beitragen. Sie werden erklären, was sie zu ihrem Engagement gebracht hat und wie sie und ihre Mitstreiter auf die Herausforderungen der Gesellschaft antworten; wie sie der Gefahr der Vereinzelung und Anonymität - nicht nur älterer Menschen – mit bewährten und neuen kreativen Möglichkeiten begegnen oder wie sie der Ausgrenzung und Entfremdung behinderter Menschen, den Forderungen des Klimawandels mit allen seinen Konsequenzen oder den Gefährdungen der Umwelt entgegen wirken. Im Anschluss gibt es ausreichend Zeit zum Gespräch miteinander. Das Abendcafé findet am 23. Januar 2020 von 19 bis 21 Uhr im Forum für bürgerschaftliches Engagement in Esslingen, Schelztorstraße 38, statt. Eintritt 5 €, erm. 3 €, inklusive Getränke.

 

24. Januar 2020: Spatenstich für neue Mehrzweckhalle

Ende Januar starten die Rohbauarbeiten zur neuen Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle in Ötlingen. Vor der Eröffnung der Baustelle veranstaltet die Kirchheimer Stadtverwaltung einen öffentlichen Spatenstich, zu welchem die Bevölkerung  eingeladen ist.  Der  Spatenstich findet am Freitag, 24. Januar, um 13 Uhr auf dem Baugelände der Halle (Zum Rübholz 1) statt. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und Ansprachen weiterer am Bau beteiligter Akteure wird die Baustelle offiziell eröffnet. Beim anschließenden Umtrunk mit Imbiss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

 

24. Januar 2020: Spieleabend in der Stadtbücherei

Am Freitag, 24. Januar 2020, findet in der Kirchheimer Stadtbücherei der erste Spieleabend im neuen Jahr statt. Ab 19:00 Uhr lädt der Spieleclub RSCT spielfreudige Erwachsene und Jugendliche ein.  Mitglieder des Vereins stellen neue Spiele vor und erklären die Spielregeln. Vor allem aber wird gemeinsam gespielt, ganz ohne das lästige Studieren von Spielanleitungen.

 

25. Januar 2020: Fatih Çevikkollu  bei Odeon

Die Aufteilung von Inländern und Ausländern war gestern. Heute unterscheiden wir zwischen digitalen Eingeborenen und digitalen Migranten. Es gibt weltweit mehr Zugang zum Netz als zu Toiletten. Es ist also leichter online zu gehen, als aufs Klo. Aber wer rettet uns vor dem Shitstorm? Willkommen in der schönen neuen Welt der alternativen Fakten. Wenn die Welt verrücktspielt und in Angst und Hysterie verfällt, braucht es jemanden, der sie wieder gerade rückt. Sein sechstes Solo-Programm „Fatihmorgana“ widmet Fatih Çevikkollu dem Schein und dem Sein, den Nachrichten und den Fake News, den Nullen und Einsen. Nichts ist, wie es scheint! Rückt die ganze Welt nach rechts? Werden wir islamisiert? Was macht die Digitalisierung mit uns?  Die Echokammer der Realität lässt nur durch, was man hören will. Doch wer sich permanent in seiner Wohlfühl-Filterblase bewegt, besorgt es sich ständig selbst –möglicherweise befriedigend. Aber ist es auch befruchtend? Çevikkollu ruft in die Kammern hinein und sticht die Nadel in die Blasen. Eine Einladung zum Perspektivwechsel. Die Veranstatung beginnt am 25. Januar, 20 Uhr im Alten E-Werk in Göppingen.

 

26. Januar 2020: Die mit den Schlägeln tanzt

Katarzyna Mycka und Conrado Moya. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Die Kritik hat der international renommierten Marimba-Virtuosin und Kammermusikerin Katarzyna Mycka den Beinamen „Die mit den Schlägeln tanzt“ verliehen: „Höchste Geläufigkeit, perfekte Anschlagstechnik und eine traumhafte rhythmische Präzision“ seien charakteristisch für die Musikerin, die auf ihrer Konzertmarimba mit den 60 schmalen Holzplatten und Resonanzrohren aus Metall bis zu sechs Töne gleichzeitig zum Klingen bringt. Nach einer Klavier- und Schlagzeugausbildung entdeckte die 1972 geborene Künstlerin während des Studiums an den Musikhochschulen Gdansk, Stuttgart und Salzburg die Marimba als ihr „ideales Medium für die musikalische Aussage“. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Musikwettbewerben folgten. Auftritte als Solistin bei den wichtigsten Marimba-Festivals sowie ebenfalls solistisch in vielen Teilen der Welt mit bekannten Orchestern machen Katarzyna Mycka heute zu einer führenden Pionierin ihres noch jungen Instruments. In den vielseitigen Soloprogrammen der Künstlerin erklingen Transkriptionen der Werke Johann Sebastian Bachs oder Sergej Prokofjews, aber auch Originalkompositionen junger Komponisten.
Auch ihr Duopartner Conrado Moya wird von der internationalen Musikfachwelt als einer der führenden Vertreter seines Faches für seine extraordinäre Technik und expressive Kraft gelobt. Moya studierte zunächst in seiner Heimatstadt Alicante und setzte sein Studium dann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin fort. Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit gibt er sein Können auch gerne an Studenten weiter. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Spanien, Deutschland, Luxemburg, Kanada, Kolumbien, USA und Japan.Im Zentrum des Schwörhauskonzertes stehen die Goldberg-Variationen BWV 988 von Johann Sebastian Bach. Dieses Werk werden als eines seiner größten Werke erachtet und sind eines der schönsten Beispiele der Polyphonie in der Geschichte der Musik. Zum ersten Mal werden Goldberg-Variationen durch das Marimba-Duo Katarzyna Mycka und Conrado Moya aufgeführt unter strikter Einhaltung der Regeln des Barocks, seiner Interpretation und Ausschmückung. Katarzyna Mycka und Conrado Moya haben sich der musikalischen und technischen Herausforderung der Marimba gestellt. Sie erkunden dabei die enorme Klangwelt moderner Marimbas mit ihrem herausragenden Spiel. Eine noch nie da gewesene Performance, mit der die Marimba als völlig neues Musikinstrument erlebt werden kann.
Im ersten Teil des Konzertes stehen Originalwerke und Bearbeitungen von Emmanuel Séjourné , Astor Piazzolla , Libby Larsen, Maurice Ravel und Daniel Nicholas Wirtz. Das Schwörhauskonzert beginnt um 18 Uhr. Karten zu 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) gibt es an der Abendkasse. Reservierungen sind über das Sekretariat der Musikschule möglich.

 

26. Januar: Dodoay mit "Das ist mein Ding" in Göppingen

Der schwäbische Kabarettist Dodokay kommt am 26. Januar, 20 Uhr, in die Stadthalle Göppingen und präsentiert dort sein Programm "Das ist ein Ding".

 

28. Januar 2020: Pflegekurs startet

Die Häusliche Pflege für einen nahestehenden Menschen zu übernehmen, ist eine besondere Herausforderung mit vielen unbekannten Größen. Denn pflegende Angehörige wissen meist nicht genau, was auf sie zukommt, da sie weder auf diese Aufgabe vorbereitet noch für sie ausgebildet sind. Wer sich dazu entscheidet, längerfristig die Pflege eines Menschen zu übernehmen, sollte sich daher möglichst im Vorfeld theoretische und praktische Grundkenntnisse der Pflege aneignen. Möglich machen das die Alb-Fils-Kliniken. In Zusammenarbeit mit der AOK Neckar-Fils bieten sie ab Ende Januar 2020 erneut einen Pflegekurs für pflegende Angehörige an. „Für uns hört die Fürsorge für unsere Patienten nicht mit ihrer Entlassung auf. Ziel des Kurses ist, die Pflege und Betreuung für die Angehörigen zu erleichtern und pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen zu reduzieren“, sagt Patricia Fischer, Pflegemanagerin der Alb-Fils-Kliniken und Organisatorin des Seminars.  Der Pflegekurs beginnt am Dienstag, 28. Januar 2020 um 17 Uhr im Mehrzweckraum III im Erdgeschoss der Klinik am Eichert. Er geht über 14 Termine (in der Regel immer dienstags von 17 bis 19 Uhr), ist kostenfrei und für Mitglieder aller Krankenkassen offen. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 07161 64-3202 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

29. Januar 2020: Medienforum startet wieder mit Party in Kunsthalle

Den Auftakt in den medienforum-Jahreskalender bildet traditionell eine kunstbegeisternde Medienparty, am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 19.30 Uhr in der Kunsthalle Göppingen (Marstallstraße 55 im alten Technischen Rathaus an der Nördlichen Ringstraße). Die Kunsthalle Göppingen ist auch nach ihrem programmatischen Leiter Werner Meyer eine Kunststätte mit außergewöhnlichen Ausstellungen geblieben und schafft sich äußerst kreativ Nischen, die von den  Großstädten nicht belegt werden.  Beste Beispiele dafür sind gleich zwei aktuelle Ausstellungen: Zum einen in der Halle oben Bastian Muhr mit der Jahressausstellung des Kunstvereins Göppingen. Nur ein schmaler Gang bleibt in dem Ausstellungsraum der Halle  übrig, um die Kreidezeichnung von Bastian Muhr, geboren 1981 in Braunschweig, zu umrunden und zu betrachten, denn innerhalb von drei Wochen hat hier der Künstler eine bodenfüllende, beinahe 500 m² große Zeichnung erarbeitet. Einem Netz gleich, das sich zu heben und senken scheint, liegt nun die augentrügerische Zeichnung auf dem Boden der großen Halle. Bastian Muhr verinnerlicht in seiner Arbeit die Idee von Zeit, Raum und Illusion. Spannend.  In der Halle unten wird „Point of View“ gezeigt. Diese Ausstellung zeigt Videoarbeiten aus der Sammlung der Kunsthalle Göppingen von über 15 Künstlern von den 1990er Jahren bis heute. Die Arbeiten sind Teil eines mehrere Stunden langen Flows von Filmen und Videos, die in der Ausstellung zu sehen sind.  Der Raum – die Halle unten – ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte, in der die Videos immersiv erzählt werden, nämlich nacheinander, auf großen und kleinen Leinwänden, Bildschirmen oder auf Wänden. Die Teilnehmer werden in diese Welt wieder mit professioneller Führung eintauchen. Von Kunsthallen-Direktorin Dr. Melanie Ardjah und Veronika Adam – Leiterin der Kunstvermittlung der Kunsthalle.  Die Getränke an diesem Abend sind kostenfrei. Mit der Bitte um einen Obolus am Eingang in den Kunsthallen-Spenden-Topf. Es bedarf einer kurzen E-Mail-Anmeldung für diesen Abend. Bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   

 

29. Januar 2020: Kinderuni über reich und arm

Sicher habt ihr schon erlebt, dass manche Kinder mehr haben: sie haben mehr Spielzeug, wohnen in größeren Häusern oder Wohnungen, tragen teure Kleidung, oder machen große Urlaubsreisen. Andere Kinder haben nichtmal genug zum Essen. Viele Kinder, vor allem weltweit gesehen, wachsen in armen Familien auf.Wie ungleich ist die Welt? Wie ungleich ist Deutschland? Was sind die Gründe? Und wie könnte man es ändern? Referent ist Dr. Vadim Kufenko vom Institut für Volkswirtschaftslehre, Forschungsnetzwerk INEPA, Uni Hohenheim. Beginn ist um 16 Uhr in der Hochschule in Göppingen

 

30. Januar 2020: Keltische und jiddische Musik

Die Gruppe "Carolewzmer" kommt am 300. Januar nach Göppingen. V.l.: Karl Bickel (Kontrabass), Ulrike Köhler (Violine, Gesang), Hans Weert Klopp (Flöten, Uilleann Pipes), Bernd Miller (Gitarre), Willi Kempf (Akkordeon, Gesang, Bodhran) und Martina Käfer (keltische Harfe) bilden das Ensemble. Foto: Klinikum Christophsbad
Durch die wild-wehmütige keltische Stimmungslandschaft und in die Welt der jiddischen Klezmer-Klänge reist die sechsköpfige Gruppe „Carolezmer“ musikalisch mit ihren Gästen. Zum Konzert der Remstaler Musiker lädt das Klinikum Christophsbad am Donnerstag, 30. Januar von 18.30 bis etwa 20.30 Uhr in den Herrensaal (Haus 11) ein. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro und ermäßigt 5 Euro. Karl Bickel (Kontrabass), Martina Käfer (keltische Harfe), Willi Kempf (Akkordeon, Gesang, Bodhran), Hans Weert Klopp (Flöten, Uilleann Pipes), Ulrike Köhler (Violine, Gesang) und Bernd Miller (Gitarre) bilden gemeinsam die Gruppe „Carolezmer“. Im Namen des Ensembles kommen die beiden musikalischen Bereiche zum Ausdruck, denen die Gruppe sich widmet. Turlough O´Carolan, der legendäre irische Harfenspieler und Komponist, steht für die keltische Musiktradition, die in den am Atlantik liegenden Gebieten Westeuropas noch quicklebendig ist. Jiddische Weisen und Klezmer-Stücke aus dem Osten Europas bilden das zweite Standbein der Gruppe. Verbindend ist der musikalische Ausdruck unbändiger Lebensfreude gemischt mit Melancholie, Sehnsucht und Hoffnung.

 

30. Januar 2020: Charly Antolini zu Gast bei "Jazz im Schloss"

Der Jazzdrummer Charly Antolini ist ein Stammgast bei "Jazz im Schloß" in Rechberghausen. Mit seinen Mitmusikern, allesamt großartige Solisten, wird Charly Antolini am 30. Januar, 20.30 Uhr,  einen unvergesslichen Konzertabend bieten. Charly Antolini startete 1956 in Paris seine Profikarriere, übersiedelte 1962 nach Stuttgart, spielte mit den Allergrößten des Jazz wie Earl Hines oder Toots Thielemans. 1981 begleitete er Benny Goodman auf dessen Tour durch Deutschland und Italien, 1983 bis 1985 wurde er jeweils zum Jazz-Drummer des Jahres gekürt.Sein Motto: „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing!“ Alexander Bühl am Tenorsaxophon ist Jazzpreisträger des Landes BW. Am Bass hören wir den Oberswinger mit einer atemberaubenden, virtuosen Technik: Joel Locher. Langjähriger Weggefährte Antolini‘s am  Piano: Martin Schrack.

 

30. Januar 2020: Tod eines Handlungsreisenden

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Seine beiden Söhne Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück eingeimpft hat, sind eine Enttäuschung für ihn, denn auch sie haben es – wie er selbst – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum amerikanischen Traum offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu. Arthur Miller ist mit "Tod eines Handlungsreisenden" eine, auch aus heutiger Sicht noch, beklemmende Charakterstudie eines Menschen gelungen, der in einer rein profi torientierten Gesellschaft zum Verlierer werden muss. Beginn ist um 20 Uhr in der Stadthalle Göppingen.

 

31. Januar bis 23. Februar 2020: Villa Merkel zeigt Werke der Meisterschüler

Die Absolventen des Weißenhof-Programms 2019 der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart präsentieren vom 31. Januar bis 23. Februar 2020 ihre Arbeiten in der Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen am Neckar. Unter dem Titel "we grew some eyes" vereint die Präsentation die vielfältigen Projekte von Nina Joanna Bergold, Jochen Damian Fischer, Franziska Sophie Geissler, Johanna Mangold, Lisa Moll, Jonas Maria Ried und Vladimir Unkovic. Die sieben  Meisterschüler bieten in ihren Positionen eine Bandbreite von klassischen Medien wie Fotografie und Malerei bis zu medienübergreifenden Rechercheprojekten, großflächigen Rauminstallationen und Virtual Reality. Historische Fakten, die Natur, Zusammenspiele der Gattungen wie zum Beispiel Musik und Malerei aber auch die eigene Traumwelt bilden die inhaltliche Grundlage für die unterschiedlichen Projekte.Die Präsentation bildet den Abschluss des postgradualen Studiengangs „Meisterschüler im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst“, in dem Künstlerinnen und Künstler innerhalb eines Jahres ein Vorhaben umsetzen und damit den akademischen Grad der „Meisterschülerin/Meisterschüler der ABK Stuttgart“ erlangen. Mit der aktuellen Präsentation führen die Akademie und die Villa Merkel die Kooperation der vergangenen Jahre fort.

Der Bildhauer Jochen Damian Fischer beschäftigt sich in einer noch andauernden Recherche mit speziellen Waldhöhlen, die zur Zeit des zweiten Weltkrieges von Menschen als Zufluchtsort angelegt wurden. Der Künstler hat verschüttete Höhlen freigelegt und dokumentiert. Video sowie räumliche Interventionen vermitteln eine Idee der vergessenen Behausungen und ihrer überraschenden skulpturalen Qualität. Der Fotograf Vladimir Unkovic hat sich ebenfalls auf eine historische Recherche begeben. Bei seinen Reisen nach Los Angeles stand das historische Phänomen der Kommunistenverfolgung in den USA für ihn im Fokus. Diese fand verstärkt in Hollywood statt und betraf viele Filmschaffende. Archivdokumente wie beispielsweise Audioaufnahmen aber auch eigens erstellte Fotoserien verbinden sich in seiner Präsentation. Johanna Mangold erforscht Bewusstseinszustände im Schlaf. Sie beschäftigt sich mit dem so genannten luziden Traum oder Klartraum. Dabei experimentiert sie mit Techniken und Substanzen, die beim Induzieren von Klarträumen hilfreich sein sollen und dokumentiert ihre Erfahrungen mittels Zeichnungen und Notizen. In einem 3D Virtual Reality Environment kann der Besucher selbst in die Traumwelten eintauchen.Als zeichnerisches Mittel im Raum nutzt Nina Joanna Bergold den Scherenschnitt. Mit Messer oder Säge werden Figuren und Formen aus großformatigen Folien oder aus Holzplatten herausgearbeitet und im Raum installiert. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Transparenz, Materialität und Motiven. Die Figuren selbst entziehen sich einer Eindeutigkeit durch unterschiedlich interpretierbare Posen und Anatomien.Drei Videoarbeiten entstehen aktuell von Jonas Maria Ried. In der Allgäuer Waldlandschaft dreht sich eine Fichte um die eigene Achse, ein Wasserfall wird plötzlich ausgelöst. Mit einem Blick zwischen Science-Fiction und Romantik nähert Jonas Maria Ried der heimatlichen Landschaft und entwirft in seinen Videos ebenso idyllische wie bedrohliche Szenarien.Bei der Malerin und Musikerin Lisa Moll sind die Leinwandformate rund, flexibel und faltbar. In Auseinandersetzung mit Kunstformen der Eiszeit entstehen Malereien, musikalische Performances sowie Klanginstallationen. Sie thematisiert archaische Bildsprachen, Ganzheitlichkeit, Wiederholung und Bewegung. Jenseits der gewohnt rechteckigen Malfläche ergeben sich inhaltlich und formal neue Möglichkeiten.Die Fotografie einer Gruppe von Freunden aus den neunziger Jahren bildet die Grundlage für die malerischen Arbeiten von Franziska Sophie Geissler. Sie verfolgt die aktuellen Lebensgewohnheiten der weit verstreuten Freunde und hält sie als verortete Bewegungsmuster fest. Die Künstlerin erprobt sichtbare Systeme für die an sich unsichtbare digitale Vernetzung über Orte hinweg und die uns oft nicht bewusste aber stete Aufzeichnung von Bewegungsdaten.

 

1. und 2. Februar 2020: Weintreff in der Alten Kelter

Ein alljährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Tourismusvereins Remstal-Route e.V. ist der Weintreff in der Alten Kelter in Fellbach. Wie gewohnt präsentieren auch am Wochenende des 1. und 2. Februar 2020 Weinerzeuger aus dem Remstal, Stuttgart und Esslingen ihre besten Tropfen unter dem spektakulären Fachwerk der Kathedrale des Weins. Unter dem Motto „Remstal trifft Ramsthal“ sind erstmals auch Gastwinzer aus Franken mit dabei.
Die Besucher erwartet an beiden Tagen eine spannende Reise durch die Vielfalt von Rebsorten, Weinlagen und Stilrichtungen – mehr als 300 Weine von über 50 Weingütern und Genossenschaften können von den Besuchern verkostet werden. An einem eigenen Sekt-Tisch lernen Diese zudem die prickelnden Erzeugnisse der Remstaler Weinmacher kennen. Aber die hiesigen Wengerter und Brennereien können auch Gin – auch davon kann man sich beim kommenden Weintreff überzeugen. Im zweistündigen Rhythmus erleichtern kommentierte Weinproben den Überblick. Diese werden von einem hoheitlichen Duo moderiert: Carolin Klöckner, Deutsche Weinkönigin 2018/2019 und Anja Off, Württemberger Weinprinzessin 2017/2018, möchten dem Publikum ihre Begeisterung für regionale Weine vermitteln.
Der 24. Weintreff findet am Samstag, 1. Februar und Sonntag, 2. Februar 2020, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr statt. Im Vorverkauf kostet die Tageskarte 23,- Euro (Tageskasse 25,- Euro), die Wochenendkarte 31,- Euro (Tageskasse 33,- Euro). Im Eintrittspreis enthalten sind die Verkostung der Weine, eine detaillierte Verkostungskarte, ein Stielglas, Mineralwasser und Brot sowie die Teilnahme an den kommentierten Weinproben. Außerdem beinhaltet die Eintrittskarte einen Gutschein für einen Weineinkauf im Wert von 10 Euro. Die Karten sind im Vorverkauf erhältlich beim Tourismusverein Remstal-Route, den Rathäusern oder T-Infos im Remstal und Stuttgart, bei den teilnehmenden Weingütern sowie über Easyticket unter der Telefonnummer 0711/2 555 555 oder auf der Website www.easyticket.de. Weitere Informationen gibt es beim Tourismusverein Remstal-Route e. V. im Endersbacher Bahnhof, Bahnhofstraße 21, 71384 Weinstadt unter der Telefonnummer 07151/27202-0.

 

1. und 2. Februar 2020: Vierte Tattoomesse in Göppingen

Am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Februar, findet in der EWS Arena die vierte Tattoomesse statt. Rund 100 Künstler aus ganz Deutschland, aber auch aus Spanien, Frankreich oder der Schweiz werden erwartet. Dabei sollen nicht nur Tattoo-Fans auf ihre Kosten kommen.Mit einem monotonen Brummen surrt die kleine Nadel über die Haut. Sekunde um Sekunde hinterlässt sie schwarze oder farbige Tinte, die ein Tätowierer nach und nach zu Blumen, Namen, Totenköpfen, Tieren oder Sternen formt. Motive, die unter die Haut gehen. Immer mehr Menschen in Deutschland tragen mittlerweile ein Tattoo auf dem Körper. Was früher vor allem Seemännern, Rockern oder Sträflingen vorbehalten war, ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Körperkunst liegt im Trend. Das zeigen nicht zuletzt die zahlreichen Messen, auf denen sich Tattoowillige ihr Lieblingsmotiv stechen lassen können. Am Wochenende in Göppingen.Neben Tätowierern geben auch Piercer vor Ort Einblick in ihre Arbeit. Händler verkaufen zudem Schmuck, Zubehör, Kleidung oder Accessoires. Im Rahmenprogramm wird für Unterhaltung sorgen. Durch das Programm führt die charmante Karola Launer und Arafat.er mag, kann sich vor Ort natürlich auch tätowieren lassen. Termine dazu können im Vorfeld mit den Studios vereinbart werden. Die besten Tattoos, die am Wochenende gestochen werden, sollen an den Abenden der beiden Messetage prämiert werden. Tickets gibt es jeweils ab 11 Uhr an der Tageskasse sowie im Vorverkauf bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.Für Kinder bis 13 Jahre ist der Eintritt frei.

 

1. Februar 2020: Kabarett mit Martin Schmitt

Schon im Mai lag Martin Schmitt bei der 10. Kabarett-Bundes-Liga so weit in Führung, dass lange vor Saisonende klar war: Er ist der neue Deutsche Kabarettmeister. Mit „pointiertem Klavierkabarett, wunderbaren Songs und geballter Charmeoffensive“ (Neue Westfälische) hat sich der bayerische Pianist und Entertainer frühzeitig den Titel gesichert. Odeon ist froh, dass  Martin Schmitt schon  eingeladen wurde, bevor sich alle auf den souveränen Sieger (auch etlicher weiterer Kabarett- und Comedypreise) stürzen konnte. Beginn ist um 20 Uhr im Alten E-Werk.

 

4. Februar 2020: Orchideen im Oberen Fistal

Der Vortrag mit Dr. Helmuth Zelesny, Biologe, orientiert sich am Verlauf der Orchideensaison, die sich am oberen Filstal von Ende März bis in den August hinein erstreckt und findet in Kooperation mit dem NABU Göppingen und dem Albverein Hohenstaufen statt. Für NABU-Mitglieder ist der Vortrag gebührenfrei. Anmeldung nicht erforderlich. Beginn ist um 19.30 Uhr im Bezirksamt Hohenstaufen.

 

4. bis 11. Februar 2020: Kochwerkstatt mit Fotoaktion

Zusammen mit dem Landkreis Göppingen veranstaltet die pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd eine Fotoaktion und eine Kochwerkstatt zur Weiterverarbeitung von Weihnachtssüßigkeiten.  Familien sammeln in der Weihnachtszeit oftmals einen Berg von Süßigkeiten an. Bei dieser großen Menge kann nicht alles aufgegessen werden und einiges landet später im Müll. Bei der Kochwerkstatt können sich Familien kennenlernen, zusammen Spaß haben und sich über Ideen zum bewussten Umgang mit Süßigkeiten austauschen. Gemeinsam werden beispielsweise übrige Schokoweihnachtsmänner in leckere Muffins oder Drinks verwandelt. Eltern mit ihren Kindern jeden Alters sind herzlich eingeladen, ihr „zu viel“ an Süßigkeiten mitzubringen und gemeinsam neue Rezepte auszuprobieren. Für die Kochwerkstatt können noch haltbare und ungeöffnete Süßigkeiten sowie eine Schürze mitgebracht werden. Gerne können auch eigene Rezeptideen vorgestellt werden. Mithilfe der Fotoaktion soll sichtbar werden, wie viele Süßigkeiten sich in den Familien in der Weihnachtzeit ansammeln. Alle Familien mit Kindern sind eingeladen, ein Foto auf der Facebook Seite der Aktion zu teilen – gerne auch mit der Angabe des Gesamtgewichts der Süßigkeiten pro Kind.  Mitmachen lohnt sich! Das kreativste Foto wird mit einem Gutschein für einen Familieneintritt in die Barbarossa-Therme belohnt. Weitere Hinweise, Informationen und die Ausstellung aller eingesendeten Fotos finden Sie auf der Facebook Seite Fotoaktion Weihnachtssüßigkeiten im Landkreis Göppingen.   Die Kochwerkstätten finden an folgenden Terminen und Orten statt: am 04.02.2020 von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr im Familientreff Schurwald, Hauptstr. 22 in 73098 Rechberghausen - am 05.02.2020 von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr im Familientreff Eislingen, Salacher Str. 23 in 73054 Eislingen -am 11.02.2020 von 14.00 Uhr - 17:30 Uhr im Haus der Familie „Villa Butz", Mörikestr. 17, 73033 Göppingen.

 

6. Februar 2020: Dialog-Werkstatt zur gestaltung des Neckarufers

Wie soll der Neckaruferpark zukünftig gestaltet und genutzt werden? – Diese Frage steht im Zentrum der Dialogwerkstatt „Neue Möglichkeitsräume am Neckar gestalten!“ zu der alle interessierten und Bürger  eingeladen sind. Die Dialogwerkstatt findet am Donnerstag, dem 6. Februar 2020, von 17 bis 20.15 Uhr im großen Saal des CVJM in der Kiesstraße 3–5, 73728 Esslingen, statt. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 31. Januar 2020 gebeten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0681 96025-17 (agl, Kontaktstelle Neckaruferpark).
Hintergrund der Veranstaltung sind die Planungen zum Neckaruferpark. Die Entwicklung eines kleinen Parks auf den Flächen „südlich Gleis 8“ ist bereits seit vielen Jahren Gegenstand von planerischen Konzepten, Untersuchungen und Wettbewerbsbeiträgen. Im Bereich des Neckarufers zwischen Roßneckarbrücke und Pliensauturm wird großes Potenzial zur Verbesserung der Freiraumsituation in der Esslinger Innenstadt gesehen. 2018 konnte die Stadt Esslingen die benötigten Flächen von der DB AG erwerben und hat damit nun die Möglichkeit, ein ca. 19.000 m² großes Areal zu gestalten. Dabei sind u. a. die Planungen des Landes bezüglich eines Radschnellweges in Bereichen des Neckarufers zu berücksichtigen. Das mit den Planungsleistungen beauftragte Büro WGF Landschaftsarchitekten aus Nürnberg soll bis Sommer 2020 ein tragfähiges Nutzungskonzept zur künftigen Gestaltung des Neckaruferparks erarbeiten. Die Erarbeitung wird durch einen Bürgerdialog begleitet, der vom Planungsbüro agl aus Saarbrücken moderiert und begleitet wird.
WGF hat anhand der aktuellen Rahmenbedingungen bereits erste konzeptionelle Ideen zur Gestaltung des Neckaruferpark entwickelt. Es werden unterschiedliche Möglichkeitsräume aufgezeigt, in denen es je nach Standort um Schwerpunkte wie beispielsweise Erholung, Spiel, Bewegung oder Natur geht. Allerdings laufen parallel noch Gutachten und Abstimmungen mit Fachakteuren (wie bspw. dem Wasser- und Schifffahrtsamt), deren Ergebnisse ebenfalls im Planungsprozess berücksichtigt werden müssen. Die Beteiligung der Öffentlichkeit zum Neckaruferparks startete im Oktober 2019 mit Infoständen und Stadtspaziergängen im Projektgebiet. Hier konnten sich Interessierte informieren und gemeinsam mit dem Planungsteam die Gestaltungsspielräume vor Ort erkunden. Bei den Veranstaltungen gab es bereits viele Anregungen seitens der Bürgerinnen und Bürger, die ausgewertet wurden und in die Bearbeitung einfließen werden.
In der Dialogwerkstatt am 6. Februar 2020 geht es darum, gemeinsam auszuloten, wie das Freiraum-Funktionsprogramm für den Neckaruferpark aussehen könnte. In einer interaktiven Planungswerkstatt sollen Bürgerinnen und Bürger Gestaltungsziele und Anforderungen an die Funktionen des Neckaruferparks diskutieren und formulieren. Zu Beginn der Veranstaltung wird der aktuelle Stand der Rahmenbedingungen und Planungen in einem kompakten Überblick vorgestellt. Zudem wird das Büro WGF die konzeptionellen Überlegungen zur Gestaltung des Neckaruferparks erläutern. Das aktive Arbeiten im Rahmen der Werkstattphase bildet den Hauptteil der Veranstaltung. Hier können die Teilnehmenden räumliche und thematische Schwerpunkte gemeinsam bearbeiten und ihre Ideen, Anregungen und Bewertungen dazu einbringen.

Die Ergebnisse der Dialogwerkstatt bilden die Grundlage, auf der WGF die Entwurfsplanung vollständig ausarbeiteten wird. Machen Sie mit und tragen Sie dazu bei, die neuen Möglichkeitsräume am Neckar zu gestalten!

 

8. Februar 2020: Firat Arslan kämpft in der EWS-Arena

Firat Arslan, der Löwe, will Box-Geschichte schreiben und ältester Box-Weltmeister aller Klassen und aller Zeiten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er am 8. Februar 2020 in der EWS-Arena den Südafrikaner Kevin Lerena (25 Kämpfe, 24 Siege, 11 Knockouts) bezwingen. Dieser ist aktueller Titelträger nach Version der IBO. Tickets für den Kampf gibt es bei Easy-Ticket.

 

10. und 11. Februar 2020: Hannes und der Bürgermeister

Hierarchie hin – Hierarchie her: "Hannes und der Bürgermeister" muss es heißen, nicht etwa umgekehrt! Mag auch der Bürgermeister eines kleinen, bescheidenen Städtchens irgendwo im Schwäbischen – dort, wo die Schwaben noch handfest sind – sich als würdige Amtsperson fühlen, als Vater der Gemeinde sozusagen, dem nichts so sehr am Herzen liegt, wie das Wohl und Wehe seiner Bürger, und mag der Hannes auch nur der Amtsbote sein – wenn’s irgendwo klemmt, erschallt der Ruf durch die Amtsräume: "Dr Hannes soll reikomma!" Und der Hannes kommt, wenn auch manchmal ungern. Und der Hannes weiß Rat: Ob es nun um eine Jahrhundertfeier geht, um Tourismus, Steuern, Hochzeiten, Musikfestivals, ohne den Hannes läuft gar nichts! Und dabei kommt ihm nicht nur sein unverdorbener, gradliniger, von keines Gedanken Blässe getrübter Verstand zugute, sondern auch seine umfassende Volkshochschulbildung. Kein Thema, zu dem der Hannes nicht einen entsprechenden Kurs absolviert hätte. Und wenn man die Sorgen und Nöte dieses Bürgermeisters – oder besser Dorfschultes – betrachtet, so sehr unterscheiden sie sich eigentlich auch nicht von denen seines Amtskollegen in Berlin. Na ja, ein bisschen übertrieben ist das vielleicht schon, aber mit dem OB der Landeshauptstadt kann man sich schon vergleichen. Nur hat's der schwerer: Wenn der mal nicht mehr weiter weiß, kann er nicht einfach schreien: "Dr Hannes soll reikomma!" Alles in Allem also witzige, spritzige und hintersinnige Sketche mit Albin Braig als Hannes und Karlheinz Hartmann als Bürgermeister. Den musikalischen Teil der Show bestreiten in bewährter Manier die vier Haus- und Hofmusikanten von "Herrn Stumpfes Zieh & Zupfkapelle". Beginn ist jeweils um 20 Uhr in der Stadthalle Göppingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            
  

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