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Tourismus aktuell

  

Mit neuen Rekordzahlen im Gepäck zur ITB nach Berlin 

Blick auf Heidenheim, eine der geschichtsträchtigen Städte der Schwäbischen Alb. Foto: Schwäbische Alb Tourismus

Schwäbische Alb. Die Tourismuszahlen für das zurückliegende Jahr bestätigen den positiven Trend. Zum dritten Mal in Folge liegt das Wachstum der Übernachtungszahlen für die Schwäbische Alb über dem Landesschnitt. Im Jahr 2018 verzeichnete die Alb rund 5,8 Millionen Übernachtungen. Das sind 3,8 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Für Baden-Württemberg steht ein Wachstum von 3,6 Prozent zu Buche. Auch für Gäste aus dem Ausland wird die Alb als Reiseziel immer attraktiver. Mehr als 973.000 Übernachtungen aus dem Ausland und ein Wachstum von 5,4 Prozent (BW: 3,9 Prozent) sprechen für ein ansteigendes internationales Interesse an der Region. Die wichtigsten Herkunftsländer bleiben die Schweiz und die Niederlande.  

Der Geschäftsführer des Schwäbische Alb Tourismus, Louis Schumann, zeigt sich zufrieden mit den neuesten Zahlen: „Die Schwäbische Alb hat sich über die Jahre zu einem Motor des Tourismus in Baden-Württemberg entwickelt. Die Erfolgsfaktoren sind sehr vielschichtig, exemplarisch zu nennen sind folgende: Durch mehr gemeinsame Projekte ist unser Budget in den vergangenen vier Jahren um 55 Prozent bzw. 500.000 Euro erheblich gestiegen, was die Schlagkraft der Schwäbischen Alb im Wettbewerb mit anderen Regionen verbessert hat. Unsere Mitglieder, die Landkreise und Kommunen, haben massiv in die touristische Infrastruktur, z.B. in Wander- und Radwege sowie Museen investiert. Zudem engagieren sich unsere privaten Partner wie LEKI, Steiff, Outletcity Metzingen, Alb-Gold und die Berg Brauerei in immer stärkerem Maße für den Tourismus.“ 

Ab diesem Mittwoch bis zum Sonntag, den 10. März wird die Schwäbische Alb wieder auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin, der weltgrößten Tourismus-Fachmesse, vertreten sein. Unter dem Dach der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), präsentiert sich der Schwäbische Alb Tourismus gemeinsam mit dem Ostalbkreis, der Burg Hohenzollern sowie dem Museum der Universität Tübingen und wird als Partner des Baden-Württemberg-Abends für „älblerischen“ Flair in der Landeshauptstadt sorgen.
5.3.19

 

Landkreis mit neuem Standkonzept auf der CMT

Der Landkreis Göppingen wirbt auf der CMT mit seinem Wanderangebot. Foto: Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen.  Mit einem neuen Standkonzept präsentiert sich der Landkreis Göppingen auf der am Samstag beginnenden CMT in Stuttgart. Hatte man sich dort in den vergangenen Jahr mit dem Messestand von den übrigen Ausstellern unter der Dachmarke Schwäbische Alb deutlich abgesetzt, wird man sich nun in das Gesamtkonzept des Tourismusverbandes  einfügen und in vier Schwerpunkten – Wandern, Radfahren, Kultur und Wellness & Genuss – für das Gebiet unterm Hohenstaufen werben.

Weitere Premiere auf der CMT: Der Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf (ESA) wird nach Auflösung der Tourismusgemeinschaft Stauferland erstmals den gesamten Landkreis Göppingen auf der weltgrößten Reisemesse repräsentieren. Dabei stehen insbesondere die Wandermöglichkeiten im Vordergrund. Hier will der Kreis mit seinen Löwenpfaden punkten, insbesondere mit der Felsenrunde, die als zweitschönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet wurde.

Auch das Thema Radfahren wird ein Messethema des Landkreises sein.  Die Neuauflage der Freizeitkarte Rad wird druckfrisch zur Messe erscheinen und erstmals  um zwei neue barrierearme Routen um Hattenhofen und bei Deggingen ergänzt. Nunmehr gibt es zwölf touristische Radrouten im Landkreis. Geworben wird zudem mit dem Radwanderbus, der von Mai bis Oktober wieder von Kirchheim bzw. Göppingen aus zum Reußenstein fährt. Auch für die Zielgruppe der Mountainbiker hat der Landkreis was zu bieten. Ab Sommer werden wohl drei der sieben Löwentrails am Albtrauf eröffnet.

Neu ist auch der Tourenplaner für den Landkreis, der im Internet unter tourenplaner.lk-gp.de zu finden ist-. Auf der Seite haben Besucher die Möglichkeit, ganz individuell ihr Freizeitprogramm zusammenzustellen. Die Plattform bietet 140 Rundwanderungen auf Kreisgebiet auch alle touristischen Radrouten und die verschiedensten Sehenswürdigkeiten, sowie einen Überblick zum Gastronomie und Hotellerieangebot.

„Wir sind kein Mekka des Tourismus, sind kein Bodensee und auch kein Schwarzwald, doch das, was bei uns touristisch möglich ist, haben wir professionelle aufbereitet“, so Landrat Wolff und lobte beim Pressegespräch in den im Hof von Schloss Filseck aufgebauten Schäferkarren ESA-Geschäftsführerin  Isabell Noether und den Tourismusförderer im Landkreis, Holger Bäuerle, für ihre gute Arbeit. Ein Lob, dem sich die stellvertretende ESA-Vorsitzende Gudrun Flogaus (Bürgermeisterin von Schlat) und Bürgermeister Matthias Wittlinger aus Uhingen als jüngsten ESA-Mitglied gerne anschlossen. Noether kündigte an, dass es in Kürze Urlaubsangebote für Übernachtungen im Schäferkarren gibt.
9.1.19

Stellten am Mittwoch das touristische Angebot des Landkreises der Öffentlichkeit vor: Die Geschäftsführer der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf (ESA), Isabell Noether, Kreis-Tourismusförderer Holger Bäuerle, die Bürgermeister Matthias Wittlinger und Gudrun Flogaus, sowie Landrat Edgar Wolff (v.l.). Foto: Rüdiger Gramsch

 

Göppingen auf der CMT: Neues und Bewährtes

 Auch mit dem Göppinger Maientag wirbt die Stadt Göppingen auf der CMT. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Mit einem ebenso bunten wie prallen Veranstaltungsreigen, mit dem Märklineum und den Staufern macht die Hohenstaufenstadt Göppingen auf der Touristikmesse CMT vom 12. bis 20. Januar in Stuttgart auf sich aufmerksam. Auch mit den beiden neuen Imagefilmen wird Göppingen in der Landeshauptstadt sinnlich erlebbar. Der zweite Bauabschnitt des Märklineums, der im Laufe dieses Jahres eröffnet werden soll,  wirft seine Schatten voraus: In den Ausstellungsräumen werden sich die Besucher auf eine Zeitreise begeben können, um die Geschichte von Märklin kennenzulernen. Spielzeuge aus den Anfängen um das Jahr 1900, wie Puppenherde und Kreisel, werden ausgestellt. Bei den Modelleisenbahnen werden unter anderem Exponate in den bekannten Spurweiten 0, 1, H0 und Z präsentiert. Am Wochenende 13. bis 15. September locken wieder die Märklintage und die Internationale Modellbahnausstellung IMA Zehntausende von Besucher aus aller Welt in die Hohenstaufenstadt.

Auf den sieben neuen Göppinger Rundwanderwegen und den zwei, nach dem deutschen Wanderverband zertifizierten Löwenpfaden, können Interessierte  die wunderschöne Landschaft und die eindrucksvollen Aussichten rund um Göppingen auch ausgiebig zu Fuß erleben.  Wie passen drei tratschende Dienstmägde, die Architekten Paul Bonatz und Günter Behnisch, der fromme Revolutionär Christoph Blumhardt und die Familie Märklin zusammen? Sie alle sind Teil des neuen Jahresprogramms der Stadtführungen in Göppingen. Fachkundig berichten die Stadtführer von einem Göppingen, das kaum noch vorstellbar ist. Sowohl Einheimische als auch Gäste sind herzlich eingeladen, sich auf eine Zeitreise zu begeben und die Hohenstaufenstadt einmal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Ganz neu in diesem Jahr sind Führungen durch die EWS Arena. Hier erhalten Handballfans spannende Einblicke hinter die Kulissen der Hölle Süd. Sowohl die technischen Anlagen der Arena. Nach etwas längerer Pause gibt es auch wieder die „Stolperstein-Führungen“ gegen das Vergessen der Menschen, die als Verfolgte des Nationalsozialismus umgekommen sind. Und im August wird an den 100. Todestag des Bad Boller Theologen Christoph Friedrich Blumhardt gedacht. Bei der Führung werden verschiedene Stationen seines Lebenswegs besucht, der seine Wurzeln in Göppingen hatte.

Jubiläum feiern auch die beiden Kirchen St. Maria und die Göppinger Stadtkirche. Vor 150 Jahren wurde die erste katholische Kirche nach der Reformation geweiht - St. Maria. Der Baumeister Friedrich von Schmidt hat übrigens nicht nur St. Maria entworfen, sondern auch das Wiener Rathaus. Die Stadtkirche von Landesbaumeister Heinrich Schickhardt hingegen feiert 2019 bereits ihren 400. Jahrestag.
8.1.19

 

 

 

Ostalbkreis präsentiert sich auf der CMT

 

Ostalbkreis. Die Tourismusakteure im Ostalbkreis präsentieren sich gemeinsam vom 12. bis 20. Januar 2019 unter dem Markendach des Schwäbische Alb Tourismusverbandes auf der CMT in Stuttgart. Bei einem gemeinsamen Pressetermin wollen wir aktuelle Informationen zur Tourismusentwicklung, zum Gemeinschaftsstand und dem Messeprogramm auf der CMT sowie zu den aufgelegten touristischen Produkten geben. Highlights für das kommende Jahr sind beispielsweise die neue Broschüren „Ostalbglück“, „Entdeckerland für die ganze Familie“, „Radtouren auf der Ostalb“ sowie das „Ostalb Festival“, die Neueröffnung des Limesmuseums Aalen, die „Geopark-Tagung 2019“, der „Tag der Staufer“ oder die „Remstal Gartenschau 2019“.
2.1.19

 

 

 

Gästekarte soll im Frühjahr 2020 kommen

 

Der Tübinger OB Boris Palmer ( 7.v.r.) führte Teilnehmer am Verbandstag Schwäbische Alb Tourismus durch das Rathaus seiner Stadt. Foto: SAT

 

Ab Frühjahr 2020 soll eine Gästekarte für noch mehr Übernachtungen auf der  Schwäbische Alb sorgen. Dieses Ziel nannte der Verband Schwäbische Alb Tourismus (SAT) bei einem Treffen am Donnerstag in Tübingen.

 

Der SAT-Vorsitzende Mike Münzing begrüßte rund 90 Mitglieder und Partner im Bootshaus am Neckar. Münzing hob die positive Entwicklung des Tourismus auf der Alb hervor: „Die Identifikation mit der Region hat sich in den letzten Jahren deutlich verstärkt. Durch das Schaffen eines Wir-Gefühls innerhalb des Verbands wirkt die Schwäbische Alb auch nach außen hin als starke Marke.“ Hans-Erich Messner, Erster Landesbeamter des Landkreises Tübingen, verwies in seinem Grußwort ebenfalls auf die Wichtigkeit der gemeinsamen Weiterentwicklung der Region.

 

SAT-Geschäftsführer Louis Schumann informierte die Mitglieder und Partner über die Tourismuszahlen aus dem vergangenen Jahr und das anhaltende Wachstum in 2018. Sowohl mit den rund 5,6 Mio. Übernachtungen als auch bei den über 2,5 Mio. touristischen Ankünften liegt das Wachstum deutlich über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg. Im ersten Halbjahr dieses Jahres bestätigt sich der positive Trend: Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 6 Prozent bei den Ankünften und 5,2 Prozent mehr Übernachtungen.

 

Im Anschluss berichtete Schumann über die aktuellen Projekte des SAT. Die Einführung einer kostenlosen Gästekarte soll die Aufenthaltsdauer der Gäste auf der Alb verlängern. Die Gästekarte würde eine freie ÖPNV-Nutzung sowie den kostenlosen Besuch von Sehenswürdigkeiten, Museen und weiteren touristischen Einrichtungen ermöglichen. Hierfür führte der SAT eine Machbarkeitsstudie mit positivem Ergebnis durch. Nun laufen bereits die notwendigen Gespräche mit Tarifverbünden, Leistungspartnern und Übernachtungsbetrieben. Schumann wies darauf hin, dass die Umsetzung eines solchen Projekts maßgeblich von der Beteiligung der Partner abhänge und man hier auf einem sehr guten Weg sei. Ziel ist es, im Frühjahr 2020 mit der Einführung der Karte zu starten.

 

Der Website-Relaunch wurde als weiteres Projekt erwähnt. Seit Mitte September erscheint die Website des Schwäbische Alb Tourismus in neuem Design. Verbesserte Funktionen, responsive Technologie und eine höhere Benutzerfreundlichkeit stehen im Vordergrund. Mit dem neuen Online-Auftritt wird der Gast von der Inspiration über die Information bis hin zur Planung und Buchung auf der Website begleitet.

 

Schumann wies zudem darauf hin, dass „die finanzielle Lage des Verbands sehr positiv ist.“ Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Marcus Bremer, Bürgermeister von Niederstotzingen, als zweiter stellvertretender Vorsitzender gewählt. „Das früher etwas verstaubte Bild der Schwäbischen Alb wurde abgelöst durch eine tolle Destination, über die man mit Stolz berichten kann,“ so Bremer.  
25.10.18

 

 

Tourismusgemeinschaft Stauferland löst sich auf

 

Blick ins Stauferland. Foto: Thomas Kießling

 

Stauferland.  „Die im Auftrag der Landkreise Göppingen und Ostalb erstellte Tourismusstudie stellt fest, dass die touristische Organisationsform „Stauferland“ ihre Strahlkraft früherer Jahre verloren hat und andere Wege der Vermarktung unserer wunderschönen Landschaft und dem Kernland der Staufer  rund um den Hohenstaufen gefunden werden müssen“, fasst Göppingens Oberbürgermeister Guido Till, zugleich Vorsitzender des Vereins Touristikgemeinschaft Stauferland e.V., das Ergebnis zusammen. „Auf dieser Erkenntnis heraus wird der Vorstand der TG Stauferland der Mitgliederversammlung Ende November empfehlen, den Verein zum Jahresende aufzulösen.“ Im Zuge der ersten Großen Landesausstellung, die sich 1977 den Staufern widmete, wurde im gleichen Jahr die „Straße der Staufer“ als Kultur- und Erlebnisroute im Kernland des mittelalterlichen Herrschergeschlechts eingerichtet. Wenig später gründete sich die TG Stauferland als eingetragener Verein. In den 1990er Jahren wurden sowohl die Straße der Staufer als auch die Touristikgemeinschaft räumlich bis in den Landkreis Heidenheim hinein ausgedehnt. Das Gebiet der TG reicht damit von Wangen und Adelberg bis zum Gemeindeverwaltungsverband Schwäbischer Wald mit Sitz in Leinzell und Böbingen, von Böhmenkirch bis Spraitbach. Künftig wird wieder eine Konzentration und Besinnung auf die Wurzeln und Anfänge der Marke Staufer angestrebt. Ausgangspunkt der Überlegungen war die seit einem Jahr bestehende Vakanz auf der Stelle des hauptamtlichen TG-Geschäftsführers. Der Landkreis Göppingen und der Ostalbkreis hatten daraufhin bei der Beratungsfirma Futour eine Evaluierung der touristischen Organisation in Auftrag gegeben. Diese Studie habe gezeigt, dass die Touristikgemeinschaft Stauferland e.V. in der jetzigen Struktur nicht mehr zeitgemäß ist, so Till weiter. Das Mitgliedergebiet sei mittlerweile zu großflächig und lenke damit vom Fokus auf die ursprünglichen Kernstätten der Staufer ab. Die Wiege der Staufer sei rund um die ehemalige Stammburg auf dem Hohenstaufen zu finden: Wäscherschloss, Kloster Lorch und Stauferstadt Schwäbisch Gmünd. „Die Entwicklung in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass der Tourismusverein Stauferland überholt ist und nicht mehr den Ansprüchen entspricht“, so TG-Vorsitzender Guido Till. „Der Vorstand der Touristikgemeinschaft Stauferland e.V. wird daher der Mitgliederversammlung Ende November die Auflösung des Vereins auf Jahresende vorschlagen.“ Damit gehe eine 38-jährige gemeinsame Vereinsgeschichte zu Ende. Der positive Zusammenhalt und die Zusammenarbeit zwischen den Stauferstätten bleibe aber weiter bestehen. Daran haben nach wie vor auch die beiden Landkreise Göppingen und Ostalb ein großes Interesse. Landrat Klaus Pavel (Ostalbkreis): „Das Thema Staufer als kulturhistorisches Thema ergänzt optimal unsere Schwerpunktthemen Kelten und Römer.“ Und Göppingens Landrat Edgar Wolff ergänzt: „Durch die Konzentration auf einen starken Tourismusverband, die Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. auf Kreisgebiet, können viele Synergien geschaffen und dem wichtigen Thema der Staufer zusätzliche Impulse gegeben werden.“ Mit der inhaltlichen und organisatorischen Neuausrichtung  soll das Stammland der Staufer wieder konkreter in den Mittelpunkt rücken. In konzentrierter Form soll die positiv besetzte Marke „Staufer“ landkreisübergreifend weiter betreiben werden; eine projektbezogene Zusammenarbeit in Form einer Interessengemeinschaft Staufer werde angestrebt, blickt auch Schwäbisch Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold zuversichtlich in die Zukunft: „Eine Kernrunde aus dem Landkreis Göppingen, dem Ostalbkreis sowie den Städten Göppingen und Schwäbisch Gmünd wird die Interessengemeinschaft vorbereiten.“ Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg und den Staatlichen Schlössern und Gärten werde angestrebt. „Gerade mit Blick auf das Landesjubiläum 2022 können Synergien genutzt und Gemeinschaftsprojekte initiiert werden“, so Arnold. „Als Projektpartner werden wir künftig schlagkräftiger sein“, ist OB Guido Till überzeugt. „Das verbindende Element ist dabei das kulturhistorische Thema Staufer.

18.10.18

 

  

 

 

Ostalb-Tourismus setzt auf Partnerschaft 

Die Steuerungsgruppe Tourismus des Ostalbkreises mit Landrat Klaus Pavel (rechts). Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Unter Vorsitz von Landrat Klaus Pavel hat sich  im Aalener Landratsamt der Steuerungskreis des Tourismus Ostalb konstituiert. Mitglieder sind die Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd sowie weitere Bürgermeister als Vertreter regionaler Tourismusgemeinschaften. Die Tourismusmanagerin des Ostalbkreises, Ricarda Grünig, informierte die Teilnehmer über die touristische Entwicklung des Ostalbkreises, geplante Maßnahmen und Projekte sowie die Organisation des Tourismusbüros bei der Landkreisverwaltung. 

Um den Tourismus auf der Schwäbischen Ostalb weiterzuentwickeln und zu stärken, ist eine enge Zusammenarbeit mit allen Partnern (z.B. SAT, TMBW, Geopark, Naturpark Schwäbisch Fränkischer Wald, diverse Arbeitsgemeinschaften) auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene von großer Bedeutung. Mit einer gemeinsamen Präsenz in thematischen und regionalen Projekten wird der Marketingauftritt des Ostalbkreises und der landkreisübergreifenden Kooperationen in attraktiver, gästeorientierter und kostengünstiger Weise vervielfacht. „Durch die gemeinsame Zusammenarbeit der regionalen Tourismusvereine unter Federführung des Landratsamtes, Hand in Hand, eröffnen sich neue Chancen und Entwicklungspotenziale, womit gemeinsame Ressourcen effizienter genutzt werden können“ sind sich Landrat Pavel und Ricarda Grünig einig. Weitere Synergieeffekte sind die gezieltere Ansprache von potenziellen Gästen, die Informationen aus einer Hand zur Schwäbischen Ostalb erhalten, sowie der kontinuierliche Austausch mit Partnern. Die touristische Infrastruktur wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Förderinstrumenten  für die Zukunft nachhaltig aufgebaut. „Wir sind im Bereich der Ideenfindung und Antragsstellung befasst, die aber nur in Gemeinschaft mit unseren leistungsstarken Partnern verwirklicht werden können“, betont Grünig.
Folgende Projekte werden in der nächsten Zeit unter Federführung des Landratsamtes für die Schwäbische Ostalb entstehen:
 

- Implementierung einer neuen zukunftsorientierten, benutzerfreundlichen und emotionalen Internetpräsenz inklusive Buchungsstrecken für Unterkünfte und Prospekte sowie ein interaktives Tourenportal, mit dem Ziel, die Informationen auf allen Endgeräten zu jeder Zeit innovativ und zeitgemäß abzubilden. 

- Die Entwicklung attraktiver, animierender und informativer Broschüren bildet für den Herbst einen Schwerpunkt der Tätigkeit. Klassische touristische Publikationen für die Vermarktungsfelder Rad, Wandern, Familie, Motorrad und Oldtimer informieren über das facettenreiche Angebot im Landkreis inklusive der landkreisübergreifenden Kooperationen. Dem erfolgreichen Relaunch der Broschüre Ostalbglück folgt nun eine Neuauflage, welche die neue Sprache des Magazins aufnimmt und weiterentwickelt. 

- Auch die bevorstehende Remstal Gartenschau 2019 bietet Chancen, zum einen das kommunale Gefüge zu stärken, zum anderen den Besuchern aus nah und fern die Vorzüge unserer intakten Natur per Pedes oder Velo, dem fulminanten Reichtum an kulturellen Schätzen oder die herzliche Gastlichkeit auf der Ostalb zu zeigen. Im Zuge der Gartenschau werden an den fünf Ostalb-Standorten (Lorch, Schwäbisch Gmünd, Böbingen, Mögglingen und Essingen) Forstbauwagen im Landhausstil installiert, die den Gast zum Verweilen einladen, um den bunten Aktionen rund um das Leben im Ostalbkreis zu folgen. Die geplanten und die bereits erstellten Attraktionen werden der Region nachhaltig erhalten bleiben und das zukünftige Bild der Remstal-Gemeinden bestimmen.

3.9.18

 

 

 Nottfallset für Radler auf dem Kalten Feld


Wenn der Reifen platt ist, haben passionierte Fahrradfahrer meist ein kleines Notfallset dabei, um erste Hilfe zu leisten. Aber oft reichen die kleinen Sets nicht aus, um zum Beispiel einen Kettenriss zu reparieren. Manch ein Gelegenheitsfahrer hat erst gar kein Werkzeug dabei. Für diesen Fall haben sich die Agenda 21 in Schwäbisch Gmünd anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Fahrrads eine Lösung ausgedacht.
 

Ab sofort steht ein Rad-Notfallkoffer des Arbeitskreis Mobilität und Verkehr auch auf dem Kalten Feld im Franz-Keller-Haus des Schwäbischen Albvereins zur Verfügung. Der Rad-Notfallkoffer wurde entwickelt, damit der Radfahrer auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten beziehungsweise abseits von Rad-Fachgeschäften Hilfe zur Selbsthilfe findet. Im Rad-Notfallkoffer befindet sich alles für eine einfache und schnelle Reparatur: Werkzeug, Flickzeug, Kabelbinder und vieles mehr. Das Werkzeug ist verteilt auf mehreren Ebenen, die herausnehmbar sind. Es finden sich Kleinteile wie: Gummihandschuhe, Reifenheber, die neben dem Flickzeug vorhanden sind. Die Anordnung aller Teile erleichtert die Vollständigkeitskontrolle.

Mit der Gestaltung und Herstellung eines in Handarbeit gefertigten Prototypen setzt man nun die Erfahrungswerte ein für eine Serienfertigung. Dazu befindet sich im Koffer ein Tagebuch für Anregungen und sonstige Mitteilungen.

 

Ausgestattet ist der "Agenda-Rad-Notfallkoffer" im Deckel mit Flickzeug, Gummihandschuhen und Reifenhebern und im inneren auf der oberen Ebene mit: Schraubendreher, Kettennieter, Isolierband und Zange. Untere Ebene: Schraubenschlüssel Inbussatz und Bits für Spezialgrößen und einen Hammer.  

Aufgrund der vielen verschiedenen Radschläuche mit unterschiedlichen Größen und Ventilen wurde auf Ersatzschläuche verzichtet, dafür ist das Flickzeug als universelles Material vorhanden. Bis zur Remstal Gartenschau 2019 sollen noch weitere Rad-Notfallkoffer hinzukommen.                  

 

29.08.2018

 

 

 

 

Felsenrunde einer der schönsten Wanderwege Deutschlands

 

Das Ergebnis der Abstimmung zur Wahl von Deutschlands schönstem Wanderweg 2018 steht fest und einer der Gewinnerwege kommt aus dem Landkreis Göppingen: Der Löwenpfad Felsenrunde wurde in der Kategorie Touren auf den zweiten Platz gewählt.  “Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir mit dem Löwenpfad Felsenrunde in Bad Überkingen zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands 2018 gewählt worden sind“, betont Landrat Edgar Wolff. “Eine tolle Bestätigung der geleisteten Arbeit für alle Beteiligten. Wir waren uns nach der enormen Resonanz seit der Zertifizierung recht sicher, dass wir auf den vorderen Plätzen landen werden”, ergänzt Wolff weiter. Auch Bürgermeister Matthias Heim ist glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis: “Wir sind zwar nicht zum schönsten Wanderweg Deutschlands, dafür aber zum schönsten Wanderweg Süddeutschlands gewählt worden. Die tolle Landschaft und das einmalige Naturerlebnis um unseren kleinsten Ortsteil in Bad Überkingen hat diese Auszeichnung verdient.“  Auch der Projektverantwortliche für die insgesamt 15 Löwenpfade, der Tourismusmanager des Landkreises Göppingen, Holger Bäuerle ist stolz über das Wahlergebnis. “Allein die Nominierung zur Wahl hat in diesem Jahr schon spürbar mehr Besucher zu uns ins Obere Filstal geführt”, erklärt Bäuerle. “Vor allem Tagestouristen aus der Region Stuttgart und dem Großraum Ulm nutzen das vielfältige Angebot unserer neuen Qualitätswanderwege. Insgesamt trägt die Auszeichnung auch zur Stärkung der stark im Trend liegenden Wanderregion Schwäbische Alb bei.” 

 

Bei der 11. Auflage zur Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg in 2018 wurden über 24.000 Stimmen abgegeben. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni konnten alle Wanderbegeisterten ihre Stimme für die 15 nominierten Wege in der Kategorie Touren sowie den 15 nominierten Wegen in der Kategorie Weitwanderwege (Routen) abgeben. Der vom Deutschen Wanderverband in der Kategorie “naturvergnügen” zertifizierte Rundwanderweg ist rund 13,3 Kilometer lang und startet unterhalb des Naturschutzgebietes Hausener Wand in Bad Überkingen. Den Wanderer erwarten eindrucksvolle Ausblicke in das idyllische Filstal, gepaart mit abwechslungsreichen Naturlandschaften und vielen geologischen wie botanischen Highlights am Wegesrand. Insbesondere die einzigartige Reliefgestaltung des sogenannten „Doppelten Albtraufs“ mit seinen imposanten Felsformationen im Naturschutzgebiet Hausener Wand zeigt auf dieser Wandertour die typische Besonderheiten der Alb beeindruckend auf.  Für die Wanderung benötigt der durchschnittliche Wanderer rund 4,5 Stunden und kann in beide Richtungen begangen werden. Dabei werden etwa 425 Höhenmeter überwunden. Der höchste Punkte der Tour befindet sich auf 751 Metern, von wo aus man bei klarem Wetter Sicht bis zu den Alpen hat. Parkmöglichkeiten sind an der Autalhalle oder am Kurpark in Bad Überkingen zu finden.

 

www.loewenpfade.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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