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Schlösser & Burgen

Bad Ditzenbach 

Ruine Hiltenburg bei Bad Ditzenbach. Foto: Rüdiger Gramsch

Ruine Hiltenburg liegt auf dem  707 Meter  hohen Gipfel des Schlossberges. Die Burganlage lässt sich bereits 1289 nachweisen; 1516 ließ Herzog Ulrich von Württemberg sie zerstören, weil wenige Tage zuvor von der Burg aus ein Schuss auf seine in Gosbach lagernden Truppen abgefeuert worden war. So sind heute nur noch einige restaurierte Mauerreste, Gewölbekeller und Bergfriede zu sehen

 

Donzdorf 

Donzdorfer Schloss, einst Sitz des  Grafen von Rechberg und Rothenlöwen, wurde 1568 erbaut. 1764/65 entstand der Schlosspark als geometrisch angelegter angelegter Garten. Dieser wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum heutigen englischen Garten umgewandelt.  1992 wurde der Schlossgarten der Öffentlichkeit  zugänglich gemacht, 1995  zog die Donzdorfer Stadtverwaltung mit dem Rathaus ins Schloss.
Burg Scharfenberg, in 617 Metern Höhe gelegene Gipfelburg (von Donzdorf über Fahrweg zur Kuchalb zu erreichen). 1156 die freiadligen Herren Otto und Friedrich von Scharphinberch als Besitzer genannt. Daraus ist zu schließen, dass die Burg zunächst im Besitz dieser staufischen Dienstmannen war. Aus dieser Zeit stammen noch die Buckelquader an der östlichen Außenwand. Nach Untergang der Staufer ist die Burg wohl in den Besitz der Grafen von Rechberg übergegangen.1310 wurde die Burg  eingenommen. Die Burg kam so in den Besitz der Grafen von Helfenstein.1379 erwarb Gebhard von Rechberg die Burg von der Gräfinwitwe Anna von Helfenstein. Im 15. und 16. Jahrhundert musste die mittelalterliche Wehranlage fast gänzlich einem Schlossneubau weichen. Dieser diente bis 1568 als Residenz der  Grafen von Rechberg.  1826 verließen die letzten Bewohner die Anlage. Danach war sie dem Verfall preisgegeben. Burg Scharfenberg ist heute im Privatbesitz.  Burgberg und Burghof sind zugänglich, sowie die Ruinen der Hauptgebäude. Der bewohnte Turm ist nicht zugänglich.
Schloss Ramsberg gilt bis heute als ein Wahrzeichen des mittleren Filstals. Das dreigeschossige Herrenhaus mit seinen Staffelgiebeln erhielt seine heutige Gestalt in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Schloss befindet sich heute in Privatbesitz.

 

Eislingen 

daseislingerschlossDas Eislinger Schloss. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

Eislinger Schloss, 1769 von den Grafen von Degenfeld-Schonburg erbaut und 1989 von der Stadt Eislingen grundlegend restauriert. Im Schloss befindet sich heute die Stadtbücherei. Führungen nach Vereinbarung.

 

Geislingen

Ruine Helfenstein: Um das Jahr 1100 wurde die Stammburg der Helfensteiner erbaut. Nach dem Verkauf der Grafschaft an Ulm wurde der Helfenstein zur Festung ausgebaut. Trotzdem nahmen 1552 Truppen des Markgrafen von Brandburg- Kulmbach die Burg ein. Nach der Rückeroberung durch die Ulmer wurde die Burganlage abgebrochen. Erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts hat man Grundmauern freigelegt und als Grundrissanlage wiederhergestellt.
Schloss Eybach ist ein ursprünglich Mitte des 16. Jahrhunderts erbautes Renaissanceschloss im Geislinger Stadtteil Eybach. Es wurde im 18. Jahrhundert von Graf August Christoph von Degenfeld-Schonburg durch die heutige Anlage im Übergangsstil vom Rokoko zum Klassizismus ersetzt und befindet sich heute noch im Eigentum dieser Familie. Das Schloss stellt ein bauliches Beispiel des Zopfstils dar.

 

Göppingen

Burgruine Hohenstaufen: Einst Stammburg der Staufer, 1070 erbaut, im Bauernkrieg 1525 zerstört. Auf dem Berggipfel des Hohenstaufens befinden sich heute nur noch Mauerreste, die jedoch erst wieder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgemauert wurden.

Das Göppinger Schloss. Foto: Bettina Fritz

Göppinger Schloss: Das Renaissanceschloss wurde 1550-1568 durch  Herzog Christoph von Württemberg gebaut, nachdem er eine erfolgreiche Badekur im Göppinger Sauerbrunnenbad absolviert hatte.  Sehenswert sind die bildhauerischen Meisterleistungen an zwei Portalen sowie die "Rebenstiege" im südwestlichen Treppenturm, eine bildhauerische Meisterleistung von Hans Neu. 71 Stufen von insgesamt 79 der Wendeltreppe werden von einem in Stein gehauenen Weinstock überwuchert. In seinem Rankenwerk versteckt sind 13 Tiere dargestellt. An den Nordflügeln des Schlosses schließt sich der ehemalige Schlossgarten an, der 1960 in eine Parkanlage umgewandelt wurde. Der von dem Hohenstaufener Künstler Hermann Schwahn gestaltete Stauferbrunnen erinnert an die große geschichtliche Vergangenheit der Stadt. Zu besichtigen während den Öffnungszeiten des Amtsgerichts, das sich im Schloss befindet, und im Rahmen von Stadtführungen.

 

Lauterstein 

Schloss Weißenstein erhielt sein heutiges Aussehen zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Gesichte des Schlosses und der früheren Burg reichen zurück ins 12. Jahrhundert.  Heute  befindet sich das Schloss in Privatbesitz und beherbergt heute ein fotowissenschaftliches Institut und das Kage Museum der Mikrofotografie.

 

Salach 

Burg Staufeneck: 1080 begann Ludwig von Staufen mit dem Bau der Burganlage Staufeneck.  Von 1333 bis 1599 befindet sie sich im Eigentum derer von Rechberg zu Staufeneck. Danach wechselt die Burg mehrmals ihren Besitzer. Ab 1800 verfällt die Burg und muss teilweise abgebrochen werden. Erst 1926 wird der 27 Meter  hohe Burgfried wieder zugänglich gemacht. 1927 bewirtschaftet  Hildegard Wörner den Westteil der Burgruine. Ihre Tochter Lore und deren Ehemann Erich Straubinger übernehmen 1973 die Gastwirtschaft und entwickeln den Betrieb  zu einem gehobenen Restaurant mit Bankettsaal.

 

Schwäbisch Gmünd 

Burgruine Hohenrechberg, vermutlich von Ulrich von Rechberg zwischen 1200 und 1250  erbaut. Zum ersten Mal wurde sie 1355 erwähnt. Zunächst staufische Dienstmannenburg, war sie Stammsitz der späteren Grafen von Rechberg. Die Burg wurde mehrmals umgebaut und erweitert. Bis 1585 regierte die Herrschaft direkt von ihrer Stammburg aus. Sowohl im Dreißigjährigen Krieg wie auch  zur Zeit der Französischen Revolutionskriege wurde die Burg  von den Franzosen besetzt, aber nie zerstört. 1865 wurde die Burg durch ein von Blitzschlag ausgelöstes Feuer zur Ruine. 1986 wurde sie an einen Göppinger Privatmann verkauft. 
Schloss Lindach ist ein Bauwerk aus der Zeit Herzog Friedrichs II. von Schwaben. 1583 wurde der Rundturm gebaut, aus der Zeit stammen auch der Renaissanceaufbau auf dem staufischen Buckelquaderturm und das lange Gebäude im Norden, der Treppenturm wurde 1624 angebaut. 1751 wurde Herzog Karl Eugen von Württemberg Eigentümer. Ab 1752  betrieb der neue Besitzer Johann Georg Blezinger eine Gastwirtschaft auf dem Schloss, später die Brauerei Rettenmeyer. Ab 1958/59 wurde das Schloss zu einer Privatklinik als Sanatorium umgestaltet. Seit 2013 wird das Schloss von der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten Reformationsbewegung für Gottesdienste genutzt.
Rokoko-Schlösschen im Gmünder Stadtgarten. 1780 ließ es Bürgermeister Georg Franz Stahl als Lustschloss für seine Frau errichten.

 

Uhingen 

Schloss Filseck bei Uhingen. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Schloss Filseck wurde um 1230 vom Grafen Egino von Aichelberg erbaut. 1318 verkaufte Diepold von Aichelberg die Burg an Eberhard I. von Württemberg, von dem sie um 1350 an die Familie Reuß von Reußenstein ging. Diese behielt das Schloss rund 200 Jahre in ihrem Besitz. Danach ging der Komplex an den Göppinger Bürgermeister Balthasar Moser, der es nur fünf Jahre später Dietrich von Gemmingen verkaufte. Er veräußerte das wenig gewinnbringende Gut 1596 an Burkhardt von Berlichingen, der 1597/98 damit begann, die alte Burganlage durch ein wohnlicheres Schloss im Stil der Renaissance zu ersetzen. Der heutige Nordtrakt sowie ein Teil des Ostflügels erhielten dabei in etwa ihre heutige Gestalt.  Es folgte ein mehrfacher Besitzerwechsel.1749 ging der völlig überschuldete Besitz auf dem Konkursweg an den Hauptgläubiger, den Augsburger Bankier Christian I. von Münch, dessen Familie bis 1920 Eigentümerin blieb.  Von 1906 bis 1968 wurde das Schloss von der Familie Waggershauser bewirtschaftet. Am 8. Mai 1971 brannten die den West- und Südflügel bildenden Wirtschaftsgebäude ab. Danach wechselte Filseck noch einmal  mehrfach den Besitzer bis der Landkreis Göppingen 1986 das Schloss erwarb, um es in das Denkmalnutzungsprogramm des Landes Baden-Württemberg aufzunehmen. Die Wiederaufbau- und Renovierungsarbeiten  wurden 1993 abgeschlossen werden.  Seit dem 1. Januar 2002 ist die Anlage im Besitz der Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen.

 

Wäschenbeuren

Burg Wäscherschloss: Die um das Jahr 1200 erbaute Burg gilt als die Wiege der Staufer und ist mit der fast  zehn Meter  hohen Mauer aus Buckelquadern ein typisches Beispiel für die damalige Baukunst. Als eine der ältesten und besterhaltenen Anlage aus der Stauferzeit ist das Wäscherschloß  ein  Beispiel staufischen Burgenbaus. Die von einem tiefen Wallgraben umgebene Burganlage hat eine Länge von 100 Metern und eine Breite von 75 Metern. An den rechteckigen Palas mit 3 m starker Schildmauer gegen Westen schließt sich östlich ein trapezförmiger Burghof an, der von einer zwei Meter dicken und zehn Meter hohen Ringmauer umfriedet ist.

 

Wiesensteig

Schloss Wiesensteig: 1434 zum ersten Mal erwähnt. Diente den Herren von Wiesensteig, ehemaligen helfensteinischen Dienstmannen, bis ins 15. Jahrhundert als Wohnsitz.  Zwischen 1983 und 1986 wurde das Schloss vor dem Verfall gerettet und renoviert. Heute ist das Schloss in Besitz der Stadt Wiesensteig. 

Burgruine Reußenstein. Foto: Peter Gramsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Burgruine Reußenstein liegt in  760 Meter Höhe auf einem Felsriff.  Die Burg wurde gegen 1270 als Ministerialburg der Herrschaft Teck gebaut um bis in das Spätmittelalter den einzigen Albaufstieg aus dem Neidlinger Tal zu kontrollieren. Ritter Diethoh von Kirchheim-Stein war seit etwa 1301 der erste Herr der Burg. Die Burg wurde erstmals 1371 Reußenstein genannt. In den nächsten 50 Jahren ging die Burg an elf Besitzer. 1381 auch an die Württemberger. 1441 gelangten die Grafen von Helfenstein in den Besitz. Der letzte Graf, der auf der Burg wohnte, war Ludwig Helferich von Reußenstein.   Ab 1550 war die Burg unbewohnt und begann zu zerfallen. 1752 wurde der Reußenstein Eigentum der bayerischen Hofkammer. 1806 wurde sie württembergische Staatsdomäne. 1835 schenkte der König von Württemberg die Burg seinem Adjutanten Oberst von Fleischmann,  1862 kaufte die Hofkammer  die Burgruine und das dazugehörige große Gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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