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31. März 2020

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Unter der Rubrik Veranstaltungen informieren wir über die abgesagten Termine im Stauferland

 

 

Berglauf über den Hohenstaufen verschoben

Wegen der Coronakrise ist der für Mai geplante Barbarossa-Berglauf über den Hohenstaufen abgesagt worden. Das hat die veranstaltende Agentur Staufen plus mitgeteilt. Derzeit versuche man, einen Ersatztermin im Herbst zu finden. Unser Foto zeigt den Göppinger Hausberg vom Stadtbezirk Bartenbach aus. Foto: Bettina Fritz

 

Corona: Drei weitere Tote und 388 Infizierte

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass im Landkreis Göppingen drei weitere Corona-Patienten gestorben sind. Es handelt sich um zwei über 70-jährige Personen und eine über 80-jährige Person. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf neun.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 30.März, 13.30 Uhr) 388 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 56 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden.  
30.3.20

 

 

Scheffoldstraße halbseitig gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag, 6. April, beginnen die Instandsetzungsarbeiten an der Fußgängerunterführung im Bereich des Schulzentrums in der Scheffoldstraße. Die Scheffoldstraße wird hierzu halbseitig gesperrt. Bis voraussichtlich Montag, 4. Mai, ist mit der Verkehrsbeeinträchtigung zu rechnen.
30.3.20

 

 

 

Im Göppinger Reusch entsteht ein neues Altenheim

In Nachbarschaft zur Christkönigskirche im Göppinger Reusch entsteht bis zum Sommer ein neues Seniorenzentrum. Es ist ein Ersatz für das Altenheim St. Martinus im Göppinger Zentrum, das den Anforderungen nicht mehr genügt. Im Rohbau ist das neue Zentrum fast fertiggestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Einbrecher richtet hohen Schaden an

Göppingen. Hohen Schaden verursachte ein Einbrecher am Wochenende in Göppingen. Am vergangenen Wochen war ein Einbrecher in der Freihofstraße unterwegs. An einem Gebäude warf der Unbekannte eine Scheibe eines Fensters ein.  Dadurch konnte er das Fenster öffnen und gelangte ins Innere. Er durchsuchte mehrere Büros und durchwühlte dort die Schränke. Nach derzeitigen Erkenntnissen machte der Einbrecher keine Beute und flüchtete unerkannt wieder. Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro ließ der Unbekannte zurück. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeirevier Göppingen haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nun den Einbrecher.
30.3.20

 

 

Müll illegal entsorgt

Geislingen.  Ein unbekannter entsorgte die letzten Tage mehrere Kanister bei Geislingen.  Am Sonntag entdeckte ein Zeuge gegen 13.30 Uhr eine unerlaubte Müllablagerung auf einem Parkplatz zwischen Geislingen und Stötten. Eine Polizeistreife überprüfte die Örtlichkeit. Die Beamten stellten fest, dass ein Unbekannter mehrere Farbeimer und Kunststoffkanister auf dem Parkplatz entsorgte. Wann der Unbekannte genau seinen Müll dort ablagerte, ist nicht bekannt. Inhalte der Behältnisse liefen nicht aus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Müllsünder.
30.3.20

 

 

Regio-Rad Stuttgart: Jetzt eine Stunde gratis Radfahren

Pedelec-Station der Regio-Rad Stuttgart in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (Regio-Rad Stuttgart). Die Fahrräder des Fahrrad- und Pedelec-Verleihsystems Regio- Rad Stuttgart können ab Montag, 30. März, bei jeder Entleihe eine Stunde kostenlos genutzt werden. Stuttgart und alle Regio-Rad Stuttgart-Kommunen bieten damit insbesondere Pendlern in der aktuellen Situation eine Alternative zur Bus- oder Bahnfahrt. Das Angebot gilt zunächst bis einschließlich Montag, 13. April. In dieser Zeit können auch die über 450 die ersten 30 Minuten kostenlos ausgeliehen werden. Die Entleihe und Rückgabe der Räder erfolgt wie gewohnt mit der Polygo-Card direkt am Rad an den Stationen, über die Regio- Rad- Stuttgart-App, über das Terminal der Station oder telefonisch.
30.3.20

 

 

Polizei zeigt neunköpfige Gruppe an

Salach. Die Polizei kontrollierte in der Nacht auf Montag in Salach eine neunköpfige Personengruppe in der Hohen Straße. Das derzeit nicht mehr als zwei Personen zusammenstehen dürfen, müssenn die Gruppenteilnehmer nun mit Anzeigen rechnen.
30.3.20

 

 

 

Frontalzusammenstoß auf Eis: Zwei Schwerstverletzte

Lauterburg/Bartholomä.  Zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 13.000 Euro kam es am Montagmorgen auf der L1165 zwischen Lauterburg und Bartholomä. Eine 19-jährige PKw-Lenkerin befuhr die Strecke von Lauterburg in Richtung Bartholomä. Das Fahrzeug der jungen Fahrerin kam auf einer Kuppe, im Verlauf einer leichten Rechtskurve, aufgrund Straßenglätte auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug eines 24-Jährigen. Die beiden Fahrzeuglenker wurden bei dem Unfall jeweils schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. An der Unfallstelle waren außer mehreren Fahrzeugen der Polizei, zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen auch die Feuerwehren aus Bartholomä und Heubach-Lautern mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Die L1165 war zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis etwa zwei Stunden Uhr voll gesperrt.
30.3.20

 

 

Aktion „Ehrengasthaus“ unterstützt die Gastronomie

Die Unterstützungsaktion für die heimische Gastronomie ist angelaufen. Foto: SAT

Stauferland. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen die Gastronomen der Region vor nie dagewesene Herausforderungen. Viele Betriebe bangen um ihre Existenz, da wegen der fehlenden Gäste Umsätze einbrechen. Mit Hilfe von Fördermitteln durch das Ministerium der Justiz für Europa und Tourismus des Landes Baden-Württemberg greift der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) gemeinsam mit der Donaubergland Tourismus GmbH, der Initiatorin des Projekts, die Solidaritätsaktion „Ehrengasthaus“ zur Unterstützung heimischer Restaurants und Gasthäuser nun für die gesamte Schwäbische Alb auf: Unter dem Motto “Ehrengasthaus” rufen die Tourismusverbände die Öffentlichkeit dazu auf bei den lokalen Gastronomiebetrieben Gutscheine zu erwerben und dort somit Umsätze in dieser schweren Zeit zu generieren. Auf der Internetseite www.schwaebischealb.de/ehrengasthaus sind alle Restaurants und Gasthäuser zu finden, die an der Aktion teilnehmen. Wer die Solidaritätsaktion unterstützen möchte, kann die dort gelisteten Betriebe direkt kontaktieren, einen „Ehrengasthaus“-Gutschein mit einem Mindestwert von 50 Euro bestellen und den Betrag direkt an den jeweiligen Betrieb überweisen. Zu einem späteren Zeitpunkt (nach der Krise) kann der Gutschein dann eingelöst werden. Die Gutscheininhaber sollen hierfür vorab bei dem jeweiligen Restaurant reservieren und die Einlösung ihres „Ehrengasthaus“-Gutscheins ankündigen. Als Unterstützer in dieser außergewöhnlichen Notlage werden die Ehrengäste dann besonders verwöhnt.
Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf sagte: „Die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab. Die Gastronomie trifft sie mit voller Härte. Gastwirte, die in den vergangenen Jahren viel investiert haben, bangen unvermittelt und unverschuldet um ihre wirtschaftliche Existenz. In vielen Gemeinden sind Gastronomiebetriebe Herzkammern des sozialen Zusammenlebens, für Gäste sind sie Dreh- und Angelpunkte ihres Aufenthalts. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn schon jetzt viele unsere Gastronomie unterstützen. Ich bin jedenfalls dabei.“
Landrat Stefan Bär, Vorsitzender Donaubergland GmbH, sowie Bürgermeister Mike Münzing, Vorsitzender des Schwäbische Alb Tourismus, sehen im Projekt eine enorme Chance: „Die heimische Gastronomie ist elementarer Bestandteil unserer Freizeitinfrastruktur und trägt viel zur Lebensqualität der Bevölkerung unserer Kommunen, Landkreise sowie unserer Region bei. Mit der Aktion bündeln wir nun bestmöglich unsere Kräfte und setzen ein Zeichen zur gemeinsamen Überwindung der Krise.“  Wer schon jetzt nicht auf die kulinarischen Köstlichkeiten der Region verzichten möchte, findet auf der Internetseite des SAT auch eine Datenbank mit den Restaurants, die derzeit einen Abhol- und/oder Lieferservice anbieten.
30.3.20

 

 

Gmünder Profisportler helfen Vereinen

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Corona-Pandemie hat zu bislang noch nicht geahnten Ausmaßen  für unser gesellschaftliches Zusammenleben geführt. Auch für die Gmünder Sportvereine sind die Auswirkungen noch nicht absehbar. In jedem Fall ist hier vor allem durch den Wegfall des Spielbetriebs und aller weiteren Vereinsaktivitäten mit einem enormen finanziellen Ausfall zu rechnen. Wie lange dieser Zustand noch anhält ist noch nicht abzusehen. Um den Sportvereinen ein erstes Hilfsangebot zu ermöglichen, hat sich die Gruppe der Gmünder Profisportler um Carina Vogt, Kai Häfner, Andreas Hofmann, Dominik Kaiser, Simon Tischer und Alexander Zorniger entschlossen, die in diesem Jahr eingeplanten Fördermittel in einen Corona-Hilfsfonds für die Gmünder Sportvereine umzuwandeln.
Die für 2020 eingeplanten Spendengelder der Profis werden um weitere 10 000 Euro erhöht, somit stehen ab sofort 20 000 Euro zur unbürokratischen Einzelfallhilfe für die Gmünder Sportvereine zur Verfügung. "Dies ist ein starkes Signal der Solidarität unserer Gmünder Sportprofis, für die Sportvereinen und alle Mitglieder in unserer Stadt," betont Klaus Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport in einem Schreiben zu dieser Hilfe an die Vereine.
Die Mittel können direkt beim Amt für Bildung und Sport: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! formlos beantragt werden; sie sollen als Zuschuss für den aus der Corona-Krise entstanden Wegfall des Spiel- und Trainingsbetriebs verwendet werden (z.B. fehlenden Einnahmen aus Wettbewerben, Ligabetrieb, Eintrittsgeldern, Bewirtungserlösen etc.). Die Gmünder Sportler wollen dadurch einen kleinen Beitrag für den Einnahmeausfall aus dem Sportbetrieb leisten und einen Neustart nach Rücknahme der Einschränkungen des Landes unterstützen. Wann dies sein wird ist noch offen, derzeit gilt die Verordnung des Landes bis 20. April. Klaus Arnholdt weist in dem Schreiben außerdem darauf hin, dass der Rettungsschirm des Landes analog auch für Sportvereine Anwendung findet. Dies betrifft vor allem Vereine die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben. Das Land wolle mit den Maßnahmen des Rettungsschirmes ein Vereinssterben vermeiden. Arnholdt: "Wir alle brauchen auch nach der Corona-Krise ein attraktives und umfassendes Angebot unserer Sportvereine." Für Fragen wie die Mittel der Gmünder Profisportler beantragt werden können, steht das Amt für Bildung und Sport unter Telefon 07171/603-4012 zur Verfügung.
30.3.20

 

 

Die Sommerzeit beginnt

In  der Nacht zum Sonntag beginnt die Sommerzeit. Die Uhren werden um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Der Sonntag hat damit nur 23 Stunden. Folgen der Zeitumstellung: Es bleibt am Abend länger hell und am Morgen bleibt es länger dunkel. Foto: Pixabay

 

 

Erster Corona-Toter im Ostalbkreis

Ostalbkreis. Wie die Landkreisverwaltung in Aalen mitteilt, ist an diesem Wochenende der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Kreis zu vermelden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 83-Jährigen mit bestehenden Vorerkrankungen. Insgesamt stieg die Anzahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen auf 468 (Stand 29. März). 84 Personen konnten inzwischen aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Somit verzeichnet das Gesundheitsamt des Ostalbkreises aktuell 384 aktive Coronafälle.
29.3.20

 

 

 

Sechster Corona-Toter im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist ein weiterer Corona-Patient gestorben. Es handelt sich um eine über 80-jährige Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet worden war. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf sechs.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand 29.03.2020, 9.30 Uhr) 365 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. 53 Personen sind im Landkreis Göppingen inzwischen genesen und konnten aus der Quarantäne entlassen werden. 
29.3.20

 

 

 

Jetzt 331 Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Stauferland. Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Göppingen ist von Freitag auf Samstag um 33 auf 331 (Stand: 28. März, 10 Uhr) gestiegen. Das hat das Landratsamt mitgeteilt. 226 Fälle vermeldet, laut Sozialministerum Baden-Württemberg, der Ostalbkreis.
28.3.20

 

 

 

Schau mal hin -  der Rätselspaß zum Wochenende (1)

Für alle, denen es an diesem Wochenende zu langweilig wird, präsentieren wir die erste Folge unseres Suchspiels "Schau mal hin". Wer weiß, wo in Göppingen diese Laterne hängt bzw. wen oder was sie in der Dunkelheit beleuchtet? Wer die richtige Antwort kennt, kann die Lösung  per Mail einsenden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Unter allen, die die richtige Antwort einschicken, verlosen wir eine CD mit allen Titeln des Int. Musikwettbewerbs "Stauferkrone" 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist am Dienstag, 31. März 2020, 18 Uhr. Der Preis wird dem Gewinner mit der Post zugestellt. Foto: Bettina Fritz

 

 

Nach Reifenplatzer weiter gefahren

Lorch. Strafbar gemacht hat sich am Freitag ein bislang unbekannter Lkw - Fahrer, der auf der B29 in Richtung Aalen unterwegs war. Zwischen den Ausfahrten Lorch-West und Lorch-Ost platzte diesem wohl ein Reifen. Die Überreste des Reifens verteilten sich auf der B29 und im angrenzenden Graben. Durch v Fahrzeuge, einem weißen Audi und einem dunklen Daimler, wurden Teile der Reifen aufgewirbelt und beschädigten den Pkw eines nachfolgenden 38jähriger Pkw-Fahrers. Der Schaden lag hier bei 200 Euro. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd (Tel. 07171/358-0) zu melden. Weiterhin sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Lkw geben können. Dieser muss, sollte er ermittelt werden, mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht rechnen.
28.3.20

 

 

Auf Autos gesprungen

Heubach.  Durch Zeugen wurde der Polizei am Freitagabend mitgeteilt, dass in Heubach in der Rechbergstraße Jugendliche auf mehrere geparkte Autos gesprungen seien und diese nun beschädigt sind. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte einer der Täter gestellt und festgenommen werden. Ein weiterer Täter flüchtete zu Fuß. Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters laufen. Durch die aufnehmende Polizeistreife wurden an drei Autos Beschädigungen festgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Täter müssen mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen.
28.3.20

 

 

Mann leistet bei Kontrolle erheblichen Widerstand

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Samstagmorgen beobachteten Zeugen, wie zwei männliche Personen beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd mit den Füßen gegen einen Getränkeautomaten traten. Offensichtlich versprachen sie sich mit ihrem Handeln so, an den Inhalt zu kommen. Nachdem die Scheibe jedoch standhielt, entfernten sich die Beiden in Richtung Innenstadt. Durch Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die zwei Männer angetroffen werden. Einer der Beiden versuchte sofort zu flüchten, konnte jedoch wenig später eingeholt und gestellt werden. Er versuchte sich, durch Schläge in Richtung der Beamten, der Festnahme zu entziehen. Dies gelang ihm aber nicht. Bei seiner Durchsuchung konnte bei ihm ein Butterfly-Messer aufgefunden und abgenommen wurde. Sowohl der Widerständler als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der zweite Täter leistete keinen Widerstand. Der Widerständler muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichem Angriffs auf Polizeibeamte rechnen.
28.3.20

 

 

Schwer verletzten Rollerfahrer liegen gelassen

Schorndorf. Am Freitagmittag befuhr ein 29jähiger Roller-Fahrer die Kreisstraße in Richtung Schornbach als ihm ein unbekannter Pkw entgegenkam, der in Richtung Berglen-Birkenweißbuch unterwegs war. Der Pkw kam dem Roller-Fahrer mittig auf der Straße fahrend entgegen, weshalb der Rollerfahrer ausweichen musste um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Er kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Grünstreifen zu Fall. Hierbei erlitt er schwere Verletzungen. Der Roller rutschte unter die Leitplanke und verkeilte sich dort. Am Roller entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der unbekannte Pkw-Fahrer fuhr, ohne sich um den Roller-Fahrer zu kümmern, einfach weiter. Er muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht rechnen. Zeugen, welche zum Pkw und dem Unfallhergang nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Winnenden (Tel. 07195/684-0) zu melden.
28.3.20

 

 

 

Zwei weitere Corona-Tote im Kreis

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind zwei weitere Corona-Patienten gestorben. Die beiden Patienten starben am Freitag in den Alb-Fils-Kliniken. Damit steigt die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Landkreis Göppingen auf fünf.  Dem Gesundheitsamt liegen aktuell (Stand Freitag, 13 Uhr) 298 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen vor. Sieben Personen konnten am Freitag aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind insgesamt 34 Personen im Landkreis Göppingen genesen und aus der Quarantäne entlassen.
27.3.20 

 

 

Zweites Notfallzentrum  entsteht in Gmünd

Ostalbkreis. Wie bereits berichtet, hat der Ostalbkreis in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz in Aalen auf dem Greutplatz eingerichtet. Diese sollen zunächst zentral für Patienten des gesamten Ostalbkreises zur Verfügung stehen. Die Fieberambulanz wird - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden.
Inzwischen sind auch die Planungen für ein weiteres Ärztliches Notfallzentrum, das in Schwäbisch Gmünd vorsorglich eingerichtet werden soll und im Bedarfsfall sehr kurzfristig aktiviert werden kann, weiter konkretisiert worden. Darüber informiert jetzt Landrat Klaus Pavel und bedankt sich ausdrücklich bei Oberbürgermeister Richard Arnold für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd.
In der Großsporthalle in der Katharinenstraße wird der Landkreis sein zweites Notfallzentrum installieren. Auch dieses Zentrum wird als Abteilung der Kliniken Ostalb geführt werden. Wie in Aalen sollen dort bis zu 125 Betten - ergänzend zu den in den Kliniken Ostalb vorgehaltenen Kapazitäten - verfügbar sein. Für den Betrieb werden bei Vollbelegung zehn Ärzte und ein Vielfaches an Pflegefachkräften benötigt. „Für den Betrieb benötigen wir noch ausgebildete Pflegefachkräfte", so Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wir Sie, sich bei uns zu melden.“ Interessierte wenden sich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! im persönlichen Büro des Landrats.
Die Kreisärzteschaft wird ihre Fieberambulanz in den Räumen des Kindergartens, der vom Eltern-Kind-Zentrum WIPPIDU e. V. in der Katharinenstraße betrieben wird, einrichten. „Auch den Verantwortlichen des Vereins und den Eltern der Kinder, die diese Einrichtung besuchen, gilt mein herzlicher Dank, dass Sie sich solidarisch erklären und uns und der Kreisärzteschaft die Räume zur Verfügung stellen“, so Landrat Pavel.
27.3.20

 

 

Kreis veröffentlicht Liste mit Liefer- und Abholdiensten

Kreis Göppingen. Die Gastronomiebetriebe im Kreis Göppingen stecken aktuell in einer großen Krise. Die Umsätze brechen ein, da die Gäste zu Hause bleiben und die Betriebe schließen müssen. Dennoch können die Betriebe im Landkreis unterstützt werden. Das Landratsamt und der kreisweite Tourismusverband Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf rufen zu einer solidarischen Aktion für die heimische Gastronomie auf und zeigen übersichtlich die Angebote von Abhol- und Lieferdiensten der Gastronomiebetriebe. Das Büro für Kreisentwicklung und Kommunikation hat gemeinsam mit der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf e.V. alle bekannten Abhol- und Lieferdienste der Gastronomen auf der Website www.löwenpfade.de/gastgeber im Kreis erfasst. Angebote, die noch nicht aufgenommen sind, können gemeldet werden. 
27.3.20

 

 

Landrat appelliert an Bevölkerung

Ostalkreis. Landrat Klaus Pavel wendet sich deshalb erneut an die Bevölkerung und bittet eindringlich um ein solidarisches Verhalten. „Niemand kann in dieser besonderen Situation sagen, wie lange wir die derzeitigen Beschränkungen aufrechterhalten müssen. Nur wenige Tage nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens schon von einer Erleichterung der Maßnahmen zu sprechen, ist nach allem, was wir von renommierten Virologen und Wissenschaftlern hören, nicht realistisch“, betont der Landrat. „Im Ostalbkreis steigt die Zahl der Corona-Erkrankten täglich. Gleichzeitig sehen wir eine steigende Anzahl von Erkrankten, die in unseren Kliniken - teils intensiv - behandelt werden müssen. Wir sind also definitiv erst am Anfang der Corona-Epidemie im Ostalbkreis! Dank frühzeitigen und umfangreichen Corona-Testungen, einer konsequenten Isolierung von Erkrankten und einer akribischen Ermittlung von Kontaktpersonen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts herrscht in großen Teilen Deutschlands und auch hier bei uns noch keine Notlage in den Kliniken. Damit dies hoffentlich so bleibt, appelliere ich an Sie alle: Ihr Verhalten zählt jetzt! Bleiben Sie zu Hause, vermeiden Sie soziale Kontakte, erledigen Sie soviel wie möglich online oder telefonisch! Erste finanzielle Hilfen für Unternehmen aller Art und Größe sind Mitte der Woche bereits angelaufen und helfen, die schlimmsten wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Lassen Sie uns gemeinsam, aber mit dem gebotenen persönlichen Abstand durch diese Krise gehen! Tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei!“
27.3.20

 

 

Fußgängerin von Auto erfasst

Eislingen. Schwere Verletzungen erlitt am Freitagmorgen eine 89-Jährige bei einem Unfall in Eislingen.  Laut Polizeiangaben war gegen 7.15 Uhr ein Pkw-Fahrer in der Salacher Straße in Richtung Salach unterwegs. Kurz vor der Einmündung Skagerrakstraße übersah er eine Fußgängerin, welche die Salacher Straße überqueren wollte. Trotz eines Ausweichversuchs erfasste der 24-jährige Mann mit seinem Auto die Frau. Der Rettungsdienst brachte sie mit schweren Verletzungen in einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Sein Auto, an dem ein Schaden von rund 3.000 Euro entstand, wurde abgeschleppt. Die Verkehrspolizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet unter der Telefon-Nr. 07335/96260 um Zeugenhinweise. Zur Klärung der genauen Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen beauftragt. Angehörige des Bauhofs reinigten die Fahrbahn, die während der Unfallaufnahme einspurig befahrbar war.
27.3.20

 

 

 

Bei Kontrolle Rauschgift entdeckt

Uhingen. Am Donnerstag beschlagnahmte die Polizei eine größere Menge Rauschgift in Uhingen.  Gegen 16.15 Uhr befanden sich Polizisten auf Streifenfahrt in der Panoramastraße. Im Bereich einer Sporthalle entdeckten die Beamten fünf Personen und wollten diese kontrollieren. Beim Erkennen der Polizisten flüchteten zwei Männer sofort. Einen der Beiden, einen 27-Jährigen, konnten die Beamten festhalten. Die drei anderen Personen, ein 20-jähriger Mann und zwei 17 und 20 Jahre alte Frauen blieben zurück. Sie versuchten noch eine mitgeführte Tasche und einen Beutel zu verstecken. Die entdeckten die Beamten jedoch schnell. In den versteckten Sachen fanden sie insgesamt 220 Gramm Marihuana und etwa 2.800 Euro vermeintliches Dealergeld. Polizisten brachten die Vier auf ein Polizeirevier. Das durften sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Die Kriminalpolizei Göppingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
27.3.20

 

 

Baehrens: Schutzschirm rettet auch Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen, Der Bundestag hat am Mittwoch den Schutzschirm für Krankenhäuser, Ärzte und Pflege beschlossen.  Die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens ist zuversichtlich, dass mit diesem Maßnahmenpaket die Alb-Fils-Kliniken und die drei Rehakliniken im Kreis  finanziell durch die Krise kommen.  Der Schutzschirm umfasst auch die ambulante und stationäre Pflege. Baehrens, die Pflegebeauftragte ihrer Fraktion ist, erklärt: "In dieser Ausnahmesituation müssen wir Pflegekräfte wo immer es geht entlasten. Deshalb wird auf routinemäßige Qualitätsprüfungen verzichtet. Außerdem werden Pflegeeinrichtungen finanziell unterstützt, indem von der Coronapandemie verursachte Mehrausgaben oder Mindereinnahmen, erstattet werden."
27.3.20

 

 

Corona-Erkrankte müssen sich absondern

Ostalbkreis. Das Landratsamt Ostalbkreis informiert darüber, dass am Freitag  eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur häuslichen Isolation von Corona-Infizierten und Kontaktpersonen ersten Grades erlassen wurde.  Die Allgemeinverfügung des Ostalbkreises regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern, also in häusliche Isolation begeben müssen. Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts stellt die häusliche Isolation ein adäquates und erforderliches Mittel dar, um im Sinne des Infektionsschutzes eine Weiterverbreitung des Corona-Virus frühzeitig zu verhindern.  Corona-Erkrankte müssen sich ab Zeitpunkt des Bekanntwerdens ihrer Erkrankung 14 Tage häuslich absondern. Die Krankheit wird dem Betroffenen bekannt, wenn er vom Gesundheitsamt die Bestätigung über ein positives Testergebnis erhält oder ihm sein Arzt mitteilt, dass er an COVID-19 erkrankt ist.  Auch direkte Kontaktpersonen von Corona-Erkrankten müssen sich ab dem Zeitpunkt der Mitteilung durch das Gesundheitsamt, dass sie Kontaktperson sind, 14 Tage in ihrer Wohnung häuslich absondern, gerechnet ab dem Tag des letzten Kontakts mit der infizierten Person.
27.3.20

 

 

Gastronomie und Handel sehen Vorgaben als teilweise zu eng

Kreis Göppingen. "In unserer IHK-Bezirkskammer standen die Telefone nicht mehr still, der Ansturm und das Interesse war gewaltig.“ So fasst der Präsident der IHK-Bezirkskammer Göppingen Wolf Martin den ersten Tag der angelaufenen Corona-Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg zusammen. Mehrere tausend Anträge wurden bereits in wenigen Stunden landesweit auf die kammereigene Landingpage hochgeladen. Seitdem arbeitet eine Vielzahl auch von Göppinger IHK-Mitarbeitern an der Vorprüfung der Anträge, um diese schnell zur Entscheidung an die L-Bank weiterzuleiten. „Wir können telefonisch nicht immer alle Detailfragen über unsere Hotlines beantworten “, betonte Martin, da die Vorgaben vom Land kommen. Nun ginge es zunächst darum, möglichst viele Anträge schnell zu bearbeiten und weiterzuleiten.

Die Göppinger IHK-Unternehmer begrüßten in der zweiten Telefonkonferenz seit Beginn der Corona-Krise die schnelle technische Umsetzung des Portals und lobten vor allem das große persönliche Engagement der Mitarbeiter aus der gesamten Region, die teilweise vom Homeoffice aus arbeiten würden. Die Vertreter des Handels und der Gastronomie wiesen beim Soforthilfeprogramm darauf hin, dass die Vorgaben zur Hilfsbedürftigkeit im Falle des Liquiditätsengpasses teilweise zu eng gefasst seien. Deswegen würden in der Praxis nicht alle Unternehmen gefördert werden können, obwohl sie durch die Schließung ebenfalls einen teilweise vollständigen Umsatzverlust erleiden. Neben dem Soforthilfeprogramm des Landes bieten die staatlichen Förderbanken zusätzlich sogenannte Liquiditätshilfeprogramme an, die nun stark verbesserte Konditionen aufweisen. Informationen dazu sind bei der IHK-Bezirkskammer Göppingen unter Telefon 07161-6715-8411 oder im Livestream der IHK-Bezirkskammer Göppingen erhältlich unter http://goeppingen.ihk-stream.de/corona-finanzierungshilfen.
27.3.20

 

 

Kliniken wollen stärker kooperieren

 Göppingen: Die Alb-Fils-Kliniken und das Klinikum Christophsbad in Göppingen arbeiten künftig enger zusammen. Dazu wurde jetzt eine Vereinbarung zwischen den beiden Kliniken geschlossen, die die Versorgung von Patienten durch die Möglichkeit der Anforderung gegenseitiger konsiliarärztlicher Leistungen aus allen Fachbereichen verbessert.

Die medizinischen Hauptabteilungen der Kreiskliniken und des Klinikums Christophsbads ergänzen sich komplementär, da diese im Landkreis Göppingen jeweils nur einmal vorgehalten werden.

Die Vereinbarung wurde von den Geschäftsführern beider Kliniken gemeinsam unterschrieben: Dr. med. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer sowie Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer in den Kreiskliniken und den Geschäftsführern des Christophsbads Oliver Stockinger und Dr. Joachim Stumpp. Die Vereinbarung tritt am 1. April in Kraft, ist zunächst auf sechs Monate begrenzt und soll vor Ablauf und dann in Folge halbjährlich auf Wirksamkeit geprüft werden.

„Von dieser Vereinbarung werden die Menschen im Landkreis profitieren, weil jetzt eine gemeinsame Behandlung von Patienten im jeweiligen Haus möglich ist. Das spart Zeit und Wege“, sagen die Geschäftsführer der Kreiskliniken. Für die beiden Geschäftsführer des Christophsbads ist diese Vereinbarung ebenfalls ein wichtiger Schritt zu einer guten Zusammenarbeit zwischen den Kliniken hier im Landkreis.
27.3.20

 

 

Teststart am Sonntag mit Gottesdienst

Schwäbisch Gmünd (sv). Um in der Corona-Krise eine weitere interessante, gemeinsame Informationsplattform anbieten zu können, startet jetzt die Gmünd-Com in Zusammenarbeit mit der Touristik und Marketing GmbH einen eigenen Gmünder Streamingdienst. Die erste öffentliche Präsentation der Plattform, die eine Videoübertragung für Zuhause über das Internet in bester Qualität bietet, wird jetzt am Sonntag mit einem außergewöhnlichen Testlauf stattfinden. Ab 10 Uhr überträgt der Gmünder Streamingdienst des Telekommunikationsanbieters Gmünd-Com live aus dem Gmünder Münster den Sonntagsgottesdienst des Dekans Pfarrer Robert Kloker. Mit Blick auf die Landesverordnung sind derzeit keine Gottesdienste mit Besucherinnen und Besuchern erlaubt; der Testlauf des Streamingangebots ermöglicht so am Sonntag den Menschen zu Hause eine Teilnahme an der Liturgie im Gmünder Münster. Unterstützt wird die Übertragung beim Ton von der Gmünder Veranstaltungsfirma Mixtown.  "Mit dem neuen Streaming-Angebot möchten wir in diesen schwierigen Tagen unseren Beitrag in unserer Heimatstadt dafür leisten, dass die Menschen möglichst viele Chancen auf Teilnahme und Gemeinschaft haben," so die drei Geschäftsführer Stephan Crummenauer (Gmünd-Com), Markus Herrmann (Touristik und Marketing GmbH) und Dominik Arnold (Mixtown). Zu erreichen ist das Live-Videoangebot im Internet im ganz normalen Browser unter der Adresse: https://gd.gottesdienst.digital

Wenn hier das Angebot am Sonntag ab 10 Uhr läuft, kann man sich einfach mit einem Klick auf den "Play-Button" einklinken. Man sollte darauf achten, dass dabei auch der Ton (kleines Lautsprechersymbol) sowohl im Streamingplayer wie auch am Gerät eingeschaltet ist.
27.3.20

 

 

Gmünder Gemeinderat will Etat verabschierden

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Haushalt der Stadt Schwäbisch Gmünd für das laufenden Jahr ist für eine funktionierende und belastbare Infrastruktur[nbsp] und für die Erfüllung dringend notwendiger Aufgaben unerlässlich. Der Gemeinderat kommt deshalb am 1. April unter besonderen Rahmenbedingungen um 16 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung im Leutze-Saal des Stadtgartens zusammen. Da es rechtlich keine Alternativen zu einer Sitzung gibt und die Abstimmung nicht virtuell oder mit digitalen Mitteln stattfinden darf, wird die Haushaltsverabschiedung am nächsten Mittwoch unter besonderen Rahmenbedingungen stattfinden. Um das Infektionsrisiko möglichst zu minimieren, wird der Gemeinderat hierbei auf die Größe verkleinert, die notwendig ist, um die Beschlussfähigkeit zu gewährleisten. Dies bedeutet, 27 stimmberechtigte Mitglieder des Gemeinderats müssen persönlich an der Sitzung und Abstimmung teilnehmen. Die Zusammensetzung dieser 27 Mitglieder bildet dabei das bestehende Kräfteverhältnis des Gesamtgremiums ab. Die anderen Gremienmitglieder werden per Telefon zugeschaltet. Der Saal ist hierbei so aufgeteilt, dass die Sitzungsteilnehmer auf entsprechendem Abstand bleiben können - es wird außerdem mit einem Zeitkorridor für das Eintreffen dafür gesorgt, dass beim Zugang und auch beim Verlassen der Sitzung keine Gruppen entstehen. Mit dieser Vorgehensweise sieht die Stadt Schwäbisch Gmünd eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen Risikominimierung und dem engen, vorgegeben Rechtskorsett als gegeben.
27.3.20

 

 

"Unternehmen brauchen keine Sterbeversicherung"

Kreis Göppingen: Zur Verabschiedung des Hilfspakets der Bundesregierung durch den Bundesrat erklärt der BVMW-Chef im Landkreis Göppingen, Lothar Lehner: „Das Hilfspaket der Bundesregierung verfehlt weitgehend den klassischen Mittelstand. Unternehmen zwischen elf und 249 Beschäftigten fallen in eine Förderlücke. Zugleich sehen sich die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg einem wiehernden Amtsschimmel beim „Soforthilfe Antrag“, der seinen Namen nicht verdient, gegenüberstehen. Lehner: „seit der Veröffentlichung des Antrags haben sich knapp 100 verunsicherte Unternehmer*innen der BVMW-Geschäftsstelle, teilweise verzweifelt gemeldet.“ Weshalb? Es gibt beim Sofort-Hilfeantrag für Solo-Selbständige und Kleinunternehmen große Unterschiede bei der Antragstellung in Baden-Württemberg im Vergleich zu beispielsweise Bayern, Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen. Der Antrag aus Baden-Württemberg umfasst 7 Seiten mit Querverweis sowie 9 Seiten- Richtlinien, komplizierten Fußnoten, und ca. 14 Seiten-FAQ`s des Wirtschaftsministeriums, insgesamt bis zu 30 Seiten lang und wenig attraktiv, mit hohen Hürden für Solo- Selbständige und kleine Mittelständler.

Bayern hat im Antrag lediglich 2 Seiten und viel weniger FAQ`s. Und diese sind, wie politisch angekündigt, äußerst unbürokratisch formuliert. Ein attraktives Zuschussprogramm für Solo- Selbständige und kleine Mittelständler. Ein weiteres Damoklesschwert für die kleinen Unternehmen: Vor Inanspruchnahme der Soforthilfe ist verfügbares liquides Privatvermögen einzusetzen, und was die Unternehmer*innen noch mehr irritiert, etwaige Falschangaben oder Fehler werden mit Androhung hoher Bußgelder und Gefängnisstrafen geahndet.

Lehner erhält von seinen Mitgliedern dazu Rückmeldungen wie diese: „Dies ist genau der Punkt, das Privatvermögen, was ich mit über Jahre angespart habe, zuerst auszugegeben, ist ein Unding“. Eine andere Stimme: „vollkommen richtig - da klafft eine Lücke und eine Ungerechtigkeit gegenüber kleinsten, kleinen und kleinen mittelständischen Unternehmen“. Eine weitere Stimme meint: „… genau wegen diesen Details, habe ich gestern und heute noch nicht den Antrag gestellt. Die rechtlichen Folgen sind nicht absehbar.“

Lehner weiter:“ es ist jetzt an der Zeit, der Gewaltenteilung zwischen Legislative (Parlament) und Exekutive (Verwaltung) eine neue Qualität zu geben. Die Politik beschließt großzügige Hilfen, die auf der psychologischen und tatsächlichen Bühne des Lebens von den Verwaltungen ins Negative gedreht werden. Hier sind die Parlamente gefordert, das Heft wieder in die Hand zu nehmen.“

Von den Soforthilfen profitieren in erster Linie Großunternehmen und Konzerne. Hier muss der Gesetzgeber schnellstens mit Liquidität sichernden Maßnahmen nachbessern. Die vom Bundeswirtschaftsminister für den Kernmittelstand zugesagten Kredite und Bürgschaften helfen bestenfalls mittel- und langfristig, aber nicht in der akuten Notsituation. Die mittelständischen Unternehmer brauchen jetzt keine Sterbeversicherung, sondern direkte Finanzspritzen. Andernfalls droht auch in Region Stuttgart ein wirtschaftlicher Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes.“
27.3.20

 

 

Kontrolle über Auto verloren

Schwäbisch Gmünd. Eine 54 Jahre alte Frau war am Freitag kurz vor 7 Uhr mit ihrem Pkw  zwischen Großdeinbach und Kleindeinbach unterwegs. Laut eigenen Angaben wollte sie sich dabei nach einer umgefallenen Tasche im Fußraum bücken. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen, kam zunächst nach rechts in Bankett, bevor der Wagen nach links über die Gegenfahrbahn in den Straßengraben fuhr. Dabei überschlug sich der Wagen und riss einen Telefonmasten um. Die Frau wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
27.3.20

 

 

Stadt ersetzt freien Kita-Trägern Gebühren

Göppingen. Die Stadt Göppingen ersetzt den freien Kita-Trägern die an die Eltern erstatteten oder gar nicht erst eingezogenen Betreuungsgebühren – ohne Verpflegungsanteil – für den Monat April zu 100 Prozent. „Die entsprechende Eilentscheidung habe ich heute unterschrieben“, teilt Oberbürgermeister Guido Till mit.  Ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat das Land Baden-Württemberg alle Schulen und Kindertagesstätten zunächst für den Zeitraum vom 17. März bis 19. April geschlossen. Für die Kitas der Stadt und der Stiftung Kinderheim Wieseneck besteht, seit dem langen Streiks im Jahr 2015, ein Erstattungsanspruch der Eltern bei einem Betreuungsausfall von mehr als zwei Tagen. Eine vergleichbare Regelung gibt es bei den freien Trägern hingegen nicht. „Um für einheitliche Verhältnisse innerhalb unserer Stadt zu sorgen und um die finanziellen Ausfälle unserer Familien möglichst klein zu halten, sichern wir den freien Trägern eine Übernahme der Betreuungsgebühr ohne Verpflegungsanteil für den Monat April 2020 zu“ begründet OB Till seine Eilentscheidung. Damit werden rund 120.000 Euro frei gegeben. Unterstützt werden damit die Eltern, deren Kinder Einrichtungen der kirchlichen Träger und des DRK sowie den Waldorf-Kindergarten oder den Waldkindergarten besuchen. Den Göppinger Eltern der privaten Kindertagesstätte „Flohkiste“ wird die Betreuungsgebühr analog zur Förderung auf Antrag für den Monat April 2020 erstattet. Für ihre Einrichtungen hat die Stadt ohnehin die Abbuchung für April ausgesetzt.
27.3.20

 

 

Parkscheinpflicht vorübergehend aufgehoben

Göppingen. in der Innenstadt wird die Parkscheinpflicht und damit auch die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze zunächst bis einschließlich 13. April 2020 aufgehoben. Die Parkscheinpflicht und Höchstparkdauer in der Innenstadt sollen einen häufigen Parkplatzwechsel zur Sicherung des Geschäftsverkehrs gewährleisten. Durch Schließung nahezu aller Geschäfte ist die Grundlage für einen häufigen Wechsel auf den Stellflächen entfallen. Gleichzeitig sind aktuell zahlreiche Innenstadtbewohner zuhause und auf eine Abstellmöglichkeit für ihr Fahrzeug angewiesen. Durch den Wegfall der zeitlichen Beschränkungen sollen Innenstadtbewohner/-innen und noch dort Beschäftigte die Möglichkeit erhalten, ein Fahrzeug wohnungsnah beziehungsweise arbeitsplatznah abzustellen. Aus diesem Grund werden die Stellmöglichkeiten in der Innenstadt in der aktuellen Situation als Dauerstellflächen angeboten. In der Innenstadt werden deshalb die Parkscheinpflicht und die Höchstparkdauer für die markierten Stellplätze zunächst bis einschließlich 13. April aufgehoben. Die Innenstadt wird umgrenzt von folgenden Straßen: Lorcher Straße - Burgstraße - Friedrich-Ebert-Straße – Mörikestraße - Gartenstraße - Bahnhofstraße - Willi-Bleicher-Straße (jeweils inklusive). Durch die zeitliche Befristung der Anordnung wird der aktuellen Situation durch die Corona-Verordnung Rechnung getragen. Nach Wiedereröffnung der Geschäfte gelten die an sich erforderlichen Parkscheinregelungen wieder; die Gültigkeit wird lediglich ausgesetzt.
27.3.20

 

 

Desinfektionsmittel: Firmen kooperieren

Dank einer Firmenkooperation im Landkreis Göppingen gibt es jetzt wieder Desinfektionsmittel. Foto: Bless you

Kreis Göppingen. Außergewöhnliche Zeiten erfordern nicht nur außergewöhnliche Maßnahmen, sondern führen in der heimischen Wirtschaft auch zu außergewöhnlichen Kooperationen. So versucht jetzt ein Zusammenschluss ganz unterschiedlicher Dienstleister im Landkreis Göppingen den Bestand an Handdesinfektionsmitteln aufzustocken und damit die systemrelevanten Einrichtungen im Kreis zu versorgen.

Bereits vor rund zwei Wochen hat der Göppinger Apotheker Philipp Wälde mit seinen „Bless-you“-Apotheken begonnen, Desinfektionsmittel zu produzieren. Doch mit der steigenden Nachfrage stiegen auch die Anforderungen. Wo bekommt man die Rohstoffe in ausreichender Menge? Woher die Flaschen und wo kann man diese abfüllen lassen? Und wie können die Einrichtungen der öffentlichen Gesundheit wie etwa Krankenhäuser, Arztpraxen und Gesundheitszentren, aber auch andere Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der öffentlichen Versorgung schnell und unbürokratisch mit den Desinfektionsmitteln versorgt werden?

Fragen, die dank vielfältiger Kontakte relativ schnell geklärt werden konnten. So wird zum Beispiel jetzt bei der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat kein leckerer Prisecco in Flaschen gefüllt, sondern wichtiges Desinfektionsmittel. Und Daniel Schadwinkel vom Restaurant Mühlenscheuer in Rechberghausen steht zurzeit nicht nur am Herd, sondern stemmt die komplette Logistik, damit das Mittel mit dem Namen „Bacillus ex“ im gesamten Landkreis ausgeliefert werden kann. Als erstes konnten so Anfang der Woche die ersten 500 Liter Desinfektionsmittel an die Alb-Fils-Kliniken übergeben werden. Nun folgen Arztpraxen, Pflegeheime, Pflegedienste, Hebammen, Feuerwehren etc. Insgesamt hat das Team unter der Leitung von Apotheker Christan Roth aktuell eine Kapazität von rund 2000 Liter WHO-Handdesinfektionsmittel pro Woche auf die Beine gestellt. Somit kann zumindest die Versorgung der systemrelevanten Gesundheitseinrichtungen im Landkreises Göppingen mit  Desinfektionsmitteln für die nächsten Wochen gesichert werden.

Bestellungen von systemrelevanten Einrichtungen können unter www.bacillus-ex.de entgegengenommen werden. Für den Privatgebrauch ist Handdesinfektionsmittel in den Apotheken verfügbar.
26.3.20

 

 

Ostalbkreis: Immer mehr Corona-Patienten gesunden

Ostalbkreis. Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, gesunden inzwischen erfreulicherweise täglich mehr Corona-Patienten und können aus der häuslichen Isolation entlassen werden. Auch bei vielen Kontaktpersonen läuft die Isolationsfrist aus. Da es immer wieder Fragen der Betroffenen zum richtigen Vorgehen bei der „Entisolierung“ gibt, bietet das Landratsamt speziell für diesen Personenkreis eine Telefon-Hotline an:  07361 503-1128 und -1129 (täglich ab 27. März 2020), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
26.3.20

 

 

264 Corona-Fälle im Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen gibt es, Stand Donnerstag 8 Uhr, 264 Corona-Patienten. das teilte das Lndratsamt mit. Damit dürfte nun 0,1 Prozent der Kreisbevölkerung  von dem Virus infiziert sein.

26.3.20

 

 

Schorndorf will Innenstadt-Unternehmen helfen

Schorndorf. Die Stadtverwaltung Schorndorf hat einen Hilfsfonds für gastronomische Betriebe, den Einzelhandel und kleinere Unternehmen mit Schwerpunkt auf die Innenstadt aufgelegt, der in Notfällen zur Überbrückung der größten und drängendsten Notlagen helfen soll. Die Stadtwerke Schorndorf bieten Gastronomen, Einzelhändlern und Kleingewerbe-Unternehmen die Möglichkeit, die Abschlagszahlungen für Strom und/oder Gas für die Monate April, Mai und Juni vorerst auszusetzen. Dazu schreiben die Stadtwerke in den kommenden Tagen jene Innenstadt-Unternehmen an, die Abschlagszahlungen zu leisten haben, die für Strom und/oder Gas jeweils höher als 50 Euro liegen. Die Rückzahlung der ausgesetzten Beträge können die Unternehmen dann auf die Monate Juli bis Dezember 2020 verteilt leisten. Bei Herabsetzungen der Gewerbesteuer für das laufende Jahr 2020 können sich die Steuerpflichtigen an die zuständigen Finanzämter wenden. Das landeseinheitliche Antragsformular, mit dem die Herabsetzung bei den Finanzämtern beantragt werden kann, steht unter www.schorndorf.de/wirtschaft/corona zum Herunterladen zur Verfügung.
Die Stadt Schorndorf ist Ansprechpartner bei zinslosen Stundungen für Nachzahlungen aus Vorjahren und bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen - sofern die Vorauszahlungen gleich bleiben sollen. In diesen Fällen genügt ein formloser Antrag bei der Stadtkasse Schorndorf, gerne an Tanja Kohler vom Fachbereich Finanzen per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2300. Den zinslosen Stundungen wird vorerst bis spätestens 31. Dezember 2020 stattgegeben. Nachdem der Betrieb von Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Spielstätten sowie Schank- und Speisewirtschaften untersagt ist, können auch keine Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit mehr betrieben werden. Diese unterliegen der Vergnügungssteuer der Stadt Schorndorf. Betroffene Betreiber haben die Möglichkeit, einen formlosen Antrag auf Stundung der Vergnügungssteuer mit dem Vermerk „Corona-Pandemie“ an Tanja Kohler vom Fachbereich Finanzen zu stellen: per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2300. Alle Fragen rund um das Thema Vergnügungssteuer beantwortet Alisa Silbereis vom Fachbereich Finanzen unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 07181 602-2120.

Darüber hinaus hat die Verwaltung eine Hotline für Unternehmen eingerichtet: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der neuen Telefonnummer 07181 602-4444. Gleichzeitig haben Unternehmen die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden, den die Stadtverwaltung ab sofort verschicken wird. Hier sind dann aktuelle Informationen für Unternehmen zu finden. Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt über folgenden Link: www.schorndorf.de/wirtschaft/corona.
26.3.20

 

 

Ebersbach will Wirtschaftskreisläufe erhalten

Ebersbach. Der Stadtmarketingverein Pro Ebersbach e.V. und die Standortförderung der Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils wollen Wirtschaftskreisläufe in der Stadt erhalten und unterstützen proaktive Händler und Gastronomen mit dem kostenlosen Internetangebot https://www.proebersbach.de/lokal-einkaufen beim Kampf ums Überleben. Wer im Rahmen der aktuellen Verordnung weiter seinem Handel nachgehen will und für seine innovativen Ideen eine Plattform sucht, kann sich per E-Mail bei Selina Dalboy von der Geschäftsstelle Pro Ebersbach e.V. melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Zielgruppen sind zum Beispiel Gastronomiebetriebe, die nicht mehr bewirten aber ihr Essen zur Abholung oder Lieferung anbieten. Oder wer z.B. sein Geschäft schließen musste und über einen Online-Shop verfügt (Buchhandel oder Kleidung), kann sich melden und zeigen, dass man über das Internet auch seine regionalen Händler vor Ort unterstützen kann. Gleiches gilt für alle gewerblichen Dienstleistungen, die der Bevölkerung im Moment helfen, durch die Krise zu kommen.  Alle diese praktischen Lösungen von Ebersbacher Gewerbetreibenden sind dann gebündelt und kostenfrei auf der seriösen Internetseite von Pro Ebersbach e.V. zu finden. User bekommen dort ab sofort eine kontinuierliche Übersicht an gemeldeten Gewerbe-Angeboten. Diese werden auch der Reihe nach über den Facebook-Auftritt von Pro Ebersbach e.V. geteilt. Alle Angebote, die werktags bis 18:00 Uhr eingehen, werden geprüft und im Laufe des Folgetages veröffentlicht. Diese Aktion ist zunächst bis 30.04.2020 befristet.
26.3.20

 

 

Göppingen will Firmen unter die Arme greifen

Göppingen. „Ich weiß, dass es für viele Betriebe auch um die wirtschaftliche Existenz geht und dass sich viele  Arbeitnehmer große Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen“, setzt Oberbürgermeister Guido Till große Hoffnung in das vom Bundestag geschnürte umfangreiche Hilfspaket. Auch die Stadt trage dazu bei, die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. „Die Stadt Göppingen wird, soweit rechtlich möglich, schnell und unbürokratisch helfen, um finanzielle Schwierigkeiten einzelner Betriebe abzumildern“, übt das Stadtoberhaupt Solidarität mit der heimischen Wirtschaft. So können im Einzelfall begründete Anträge auf Stundung, gegebenenfalls auch zinslos, großzügig gewährt werden. Das entsprechende Formular ist über die Göppinger Homepage www.goeppingen.de oder direkt über www.goeppingen.de/coronavirus abrufbar. Dort finden sich weitere Informationen zum Coronavirus sowie eine eigene Unterseite mit Hinweisen und Links zu Hilfen für Unternehmen und Selbstständige, zur KfW-Corona-Hilfe, zu Hilfen für Künstler und Kreative etc.
26.3.30

 

 

Stadtverkehr Esslingen gibt Betriebshof in Schlierbach auf

Esslingen/Schlierbach. Bereits seit 2018, mit der Neuvergabe des Stadtverkehrs in Esslingen, war die Firma Rexer, privater Subunternehmer des SVE, auf der Suche nach einem ortsnahen Betriebshof für ihre rund 25 Esslinger Busse. Es fand sich lange Zeit keine geeignete Fläche in Esslingen, so dass ein provisorischer Betriebshof in Schlierbach im Landkreis Göppingen eingerichtet werden musste. Nun ergab sich die Möglichkeit für den SVE den ehemaligen Betriebshof der Firma Schlienz Omnibus in Esslingen-Wäldenbronn zu nutzen.  
SVE, Schlienz und Rexer haben sich nun auf eine Anmietung durch den SVE und eine kostenneutrale Untervermietung an die Firma Rexer geeinigt. Der gemeinderätliche Betriebsausschuss des SVE hat der Anmietung ebenfalls einstimmig zugestimmt. Bereits ab kommenden Samstag, 28. März 2020, werden die ersten Fahrzeuge nach Wäldenbronn umziehen. „Ich danke der Familie Schlienz für dieses großartige Angebot.“ lobt der für den ÖPNV zuständige Bürgermeister Ingo Rust. „Das vermindert Verkehre in und um Esslingen und schont die Umwelt.“ 
„Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Firma Schlienz Omnibus Grundbesitz GmbH & Co. KG dem SVE ihren seit Ende vergangenen Jahres leer stehenden Betriebshof zur Anmietung angeboten hat. Eine derartige Chance konnte der SVE sich nicht entgehen lassen.“, betonte der Techn. Werkleiter des SVE Johannes Müller, der unmittelbar mit den Eigentümern in Kontakt getreten ist. „Damit gehören auch die Umfahrungen zum Dulkhäusle der Vergangenheit an und die Linie 110 wird zukünftig wieder auf dem Betriebshof wenden und ihren Endpunkt haben“, so Müller. 
Rexer-Insolvenzverwalter Ilkin Bananyarli von der Pluta Rechtsanwalts GmbH ergänzt: „Mit dieser gelungenen Maßnahme setzen wir unsere gute Zusammenarbeit mit SVE weiter fort und können ab sofort unsere Leistungen noch effizienter anbieten.“
26.3.20

 

 

Keine Abbuchung für Schulkindbetreuung

Schwäbisch Gmünd (sv). Vergleichbar zu den Regelungen bei den Gebühren für die Kindertagesstätten wird nun die Stadt Schwäbisch Gmünd auch für das Bezahlangebot in der Schulkindbetreuung verfahren.Als vorläufige Sofortmaßnahme gilt deshalb für die Schulkindbetreuung: Die Stadt Schwäbisch Gmünd zieht die Elternbeiträge für den Monat April 2020 vorerst nicht ein. Bis eine landesweite Regelung kommt bzw. bis abzusehen ist, ob die Einrichtungen ggf. noch länger geschlossen werden müssen, wird der Rechnungslauf dafür gestoppt. Zu beachten ist dabei, dass die Abbuchung des aktuellen Monats immer erst zum Ende des Monats erfolgt. Das heißt, die Abbuchung für den Monat April würde erst Ende April erfolgen. Der Monat März wird derzeit noch regulär abgebucht; eine Abbuchung erfolgt in den nächsten Tagen. Mit dem Mittagessenangebot wird in gleicher Weise verfahren. Einzelabrechnungen von Essen erfolgen logischerweise nicht, da kein Essen bestellt wurde.
26.3.20

 

 

Busspur in Vorderer Schmiedgasse gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Mittwoch, 1. April, bis voraussichtlich Samstag, 4. April, wird die Busspur in der Vorderen Schmiedgasse für den Verkehr gesperrt. Der Normalverkehr kann wie gewohnt über die Verschwenkung fließen. Grund für die Sperrung sind Fräs- und Asphaltarbeiten an der Busspur. Die Sperrung wird voraussichtlich am Samstag, 4. April, ab 13 Uhr, für den Verkehr wieder freigegeben. Der Stadtbus richtet über diesen Zeitraum Ersatzhaltestellen ein: Am Kalten Markt und in der Fischergasse. Informationen für die Fahrgäste gibt es im Internet oder am Aushang.
26.3.20

 

 

Scheiben eingeschlagen

Schwäbisch Gmünd. Ein Zeuge verständigte am Mittwochabend kurz nach 23 Uhr die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie zwei Männer die doppelverglaste Scheibe eines Handygeschäftes in der Kappelgasse einschlugen. Hinter der Scheibe befand sich ein Ausstellungsregal mit zwei Mobiltelefonen, die jedoch durch den Schlag auf den Boden im Geschäft fielen und somit für die Täter unerreichbar waren. Die beiden Männer flüchteten anschließend mit ihren Fahrrädern in Richtung Mühlbergle. Der von ihnen verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Hinweise bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580.
26.3.20

 

 

10 000 Euro Sachschaden bei Brand

Schwäbisch Gmünd. Ersten Schätzungen nach beläuft sich der Sachschaden, der bei einem Brand am Mittwochnachmittag in der Hirtenstraße entstand, auf rund 10.000 Euro. Die Wand einer Dachterrasse, die in Holzständerbauweise errichtet ist, war aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten. Durch die Freiwilligen Feuerwehren Goßdeinbach und Schwäbisch Gmünd, die mit insgesamt 16 Einsatzkräften vor Ort waren, wurden Dämmmatten demontiert, um weitere Glutnester auszuschließen. Beamte des Polizeipostens Lorch haben die Ermittlungen aufgenommen.
26.3.20

 

 

Zwei weitere Corona-Tote im  Landkreis Göppingen

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen  teilt mit, dass zwei weitere Corona-Patienten im Landkreis Göppingen gestorben sind. Ein über 80-jähriger Mann mit schweren Vorerkrankungen, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war,  starb in der Nacht zum Mittwoch). Ein weiterer, positiv auf das Virus getesteter über 80-jähriger Mann mit multiplen Vorerkrankungen, starb am Mittwoch in den Alb Fils Kliniken. Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Göppingen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus steigt damit auf drei. Im Landkreis Göppingen ist die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Personen auf 204 gestiegen. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch Vormittag mit.
25.3.20

 

 

Aktion „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ läuft an

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Situation für die Unternehmen ist bundesweit besorgniserregend. Bund und Länder schnüren deshalb derzeit umfangreiche Hilfspakete für die Wirtschaft, die dringend notwendig sind. Jetzt können Unternehmen auch Direktzuschüsse beim Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg beantragen. Das Problem bei diesem und allen anderen Hilfspaketen ist jedoch der Faktor Zeit. Bei den zuständigen Kammern werden mehrere tausend Anträge erwartet. „Genau an dieser Zeitproblematik wollen wir mit unserem Hilfsfonds „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ ansetzen“, so Oberbürgermeister Richard Arnold. „Gerade bei kleineren Betrieben ist die Liquidität oft sehr begrenzt, sodass in einer Notlage, wie sie momentan die Corona-Krise darstellt, schnell eine Zahlungsunfähigkeit auftritt. „Wir müssen unseren Betrieben jetzt unter die Arme greifen und mit einer unkomplizierten und ganz schnellen Lösung Liquiditätsengpässe beseitigen“, so Arnold weiter. Die Fraktionen des Gmünder Gemeinderates haben in einer Telefonkonferenz am Mittwochnachmittag der Soforthilfe zugestimmt und die Bedeutung einer solchen Unterstützung des Wirtschaftsstandorts Schwäbisch Gmünd deutlich unterstrichen.

Antragsberechtigt sind Kleinbetriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern, vor allem auch Händler und Gastronomen, Selbstständige und Start-Ups, die aufgrund der Corona-Krise in akute Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene wird bei der städtischen Wirtschaftsförderung eingerichtet. Deren Leiter, Wirtschaftsförderer Alexander Groll, unterstreicht: „Unsere Hotline ist mehrfach besetzt, sodass wir so viele Beratungen wie möglich durchführen können.“ Genau hierzu rät die Stadtverwaltung in einem ersten Schritt. Die betroffenen Betriebe, Selbstständigen und Start-Ups sollen sich bei der Hotline melden und beraten lassen. „Es gibt mittlerweile sehr viele Finanzhilfen seitens der Bundes- und Landesregierung. Jeden Tag kommen neue hinzu. Den Überblick zu behalten ist hierbei sehr schwierig. Das Team der Wirtschaftsförderung kann die Betroffenen hierbei unterstützen und beraten“, erklärt Alexander Groll. Vor einer Antragstellung für den Hilfsfonds „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ wird eine telefonische Beratung über die Hotline dringend empfohlen. Zentrale Ansprechpartner in der Hotline sind Alexander Groll, Carmen Bäuml und Simone Klaus. "Sollten Betriebe trotz finanziellen Hilfsmöglichkeiten durch die Bundes- und Landesregierung in Liquiditätsschwierigkeiten stecken, kann auf den Hilfsfonds der Stadt Schwäbisch Gmünd zurückgegriffen werden. Aus diesem werden zinslose Darlehen oder in begründeten Einzelfällen Zuschüsse für die Begleichung der Rückstände oder Übernahme von Mieten, Mietnebenkosten, Personalkosten, Strom- / Wasser- / Gasabschlägen, Sondernutzungsgebühren, kommunalen Steuern, Gestattungen oder Ähnlichem bis zu einer Höhe von 2.500 € gewährt. „Wir garantieren eine sehr schnelle Bearbeitungszeit der Anträge und der folgenden Auszahlung der finanziellen Hilfen. Dadurch können wir als Kommune einen wertvollen Beitrag leisten, dass die Antragsteller zumindest mal ihre Fixkosten in den nächsten Wochen decken können“, bekräftigt Oberbürgermeister Arnold.
Die Hotline „Gmünd hilft seiner Wirtschaft“ bei der städtischen Wirtschaftsförderung ist unter der Rufnummer 07171 / 603 – 1020 zu erreichen und mehrfach besetzt. Erreichbar ist die Hotline von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 15.30 Uhr.

Alle wichtigen Informationen zu Hilfspaketen, dem Hilfsfonds „Gmünder hilft seiner Wirtschaft“ sowie das hierfür notwendige Antragsformular finden sich auf der städtischen Homepage unter dem Reiter „Wirtschaft“: https://www.schwaebisch-gmuend.de/wirtschaft.html
25.3.20

 

Kurz kommentiert

Richtig erkannt

Von Rüdiger Gramsch

Im Gmünder Rathaus hat man die Situation richtig erkannt: Wenn ab Mittwochabend von Unternehmern Tausende Anträge auf Finanzhilfen in der Corona-Krise gestellt werden, kann von Soforthilfe keine Rede sein. Erst prüfen die Kammern die Wünsche, dann die L-Bank. Das braucht angesichts der Antragsflut seine Zeit und die Unterstützung ist dann alles andere, nur keine Soforthilfe. Pessimisten unken schon, dass es wohl Spätherbst werde, bis der letzte Unternehmer sein Sofortgeld erhält. Oberbürgermeister Richard Arnold schwant da wohl nichts Gutes. Für die Unternehmen seiner Stadt hat er vorsorglich ein eigenes Soforthilfeprogramm aufgestellt, das sich sehen lassen kann. Respekt. Und das trotz angeschlagener Stadtfinanzen und einem noch nicht verabschiedeten Haushaltsplan 2020. Arnold zeigt nach der Hilfsaktion für kranke und ältere Bürger zu Beginn der Corona-Krise einmal mehr, was Kommunen leisten können. Nämlich mutig und souverän handeln.
25.3.20

 

 

Polizei beendet Gruppentreffen

Eislingen. Die Polizei kontrolliert weiterhin Verstöße gegen das Kontaltverbot. Auf einem Schulhof in der Eislinger Talstraße hat eine Polizeistreife gegen 21 Uhr drei Jugendliche angetroffen. Nach einem belehrenden Gespräch mussten die Drei getrennt ihren Heimweg antreten.
25.3.20

 

 

Eule gerettet

Polizisten retteten am Mittwoch in Schorndorf-Weiler eine verletzte Schleiereule. Foto: Polizei

Schorndorf. Einen nicht ganz alltäglichen Einsatz hatten Beamte des Polizeireviers Schorndorf am Mittwochmorgen in Weiler. Den Ordnungshütern wurde zunächst mitgeteilt, dass sich in der Nähe des Bahnhofes eine verletzte Eule befinden soll. Nach intensiver Suche fanden die Polizisten tatsächlich eine verletzte Schleiereule vor und nahmen diese in Gewahrsam. Das Tier wurde anschließend in eine nahe gelegene Tierarztpraxis gebracht und befindet sich bereits auf dem Weg der Besserung.
25.3.20

 

 

Hoher Sachschaden durch Farbschmierereien

Schorndorf. Rund 9000 Euro Sachschaden verursachten bislang unbekannte Vandalen in der Nacht zum Dienstag, zwischen 20 Uhr abends und 8 Uhr morgens in der Bahnhofsunterführung zwischen der Rosenstraße und der Grabenstraße in Schorndorf. Die Täter beschmierten die komplette Unterführung mit schwarzer, hellblauer und roter Farbe. Das Polizeirevier Schorndorf sucht nun dringend Zeugen, die in der Nacht in Tatortnähe etwas Auffälliges beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 zu melden.
25.3.20

 

 

Sofort-Hilfe rettet kleine Unternehmen und Selbstständige

Kreis Göppingen „Oberstes Ziel sind der Schutz von Leben und Gesundheit", erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens zur Corona-Krise. "Zugleich arbeiten wir aber hart daran, die wirtschaftlichen Auswirkungen so gut wie möglich abzufedern und Arbeitsplätze zu sichern". Insbesondere ist Baehrens froh über den großen Einsatz von Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, einen möglichst großen Rettungsschirm über Unternehmen und Beschäftigten aufzuspannen. "Durch die Soforthilfe-Mittel können wir mit mehreren Milliarden auch von Seiten des Landes dafür sorgen, dass kleine Firmen und Selbständige schnell und unkompliziert unterstützt werden", betont der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich (SPD).

Ein wichtiger Beitrag sei dazu die Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen. Dafür stellt der Bund insgesamt 50 Milliarden Euro und das Land weitere vier Milliarden Euro zu Verfügung. "Wichtig ist nun, dass alle erfahren, wie sie die Soforthilfe bekommen. Betroffene Selbstständige und Unternehmen können ab Mittwochabend, 25. März, bei der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer ihre Anträge auf einen Direktzuschuss einreichen", erläutern Baehrens und Hofelich. In diesem Zusammenhang eröffnen Bundestag und Bundesrat durch den 156-Milliarden-Nachtragshaushalt die Chance zu umfassender Unterstützung.

Selbständige und Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten einmalig bis zu 9.000 Euro, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten bis zu 15.000 Euro und mit bis zu 50 Beschäftigten bis zu 30.000 Euro. "Diese Corona-Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden, die konkrete Höhe richtet sich nach den tatsächlichen Verlusten durch die Corona-Krise", erklärt Hofelich, der auch finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. "Zusammen mit dem Kurzarbeitergeld und den umfangreichen KfW-Förderprogrammen, die die SPD-Minister ebenfalls in der Bundesregierung auf den Weg gebracht haben, kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz", so Baehrens abschließend.
25.3.20

 

 

IHK-Präsident Martin: Geben alles, um zu helfen

Kreis Göppingen.  „Auch aus unserer IHK-Bezirkskammer Göppingen haben sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit erklärt, teilweise aus dem Homeoffice heraus das Soforthilfeprogramm des Landes jetzt schnell und möglichst unbürokratisch umzusetzen“, sagt Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin. Die Anträge auf Soforthilfe werden ab dem heutigen Mittwoch, 25. März 2020 voraussichtlich ab 18:00 Uhr über die Homepage des Stuttgarter Wirtschaftsministerium herunterzuladen sein. Hochgeladen werden die Anträge in jedem Fall auf ein zentrales Portal der Kammern unter www.bw-soforthilfe.de. Die Anträge - auch die von Selbständigen und Freiberuflern aus dem Kreis Göppingen, die nicht Mitglied einer Kammer sind - werden dann in einem automatisierten Verfahren von den IHKs schnellstens geprüft und an die L-Bank zur Auszahlung weitergeleitet. „Wir geben jetzt alles, um den Unternehmen zu helfen“, so Martin.

Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten ab: Die Antragsformulare werden beim Wirtschaftsministerium online in einem ersten Schritt abrufbar sein. Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de. Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet. Die Unterlagen müssen also nicht bei der IHK-Bezirkskammer abgegeben oder zugemailt werden. Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen anschließend die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter. Hilfreich ist es, wenn die IHK-Mitgliedsunternehmen aus dem Kreis Göppingen Ihre Mitgliedsnummer zur Hand haben und im System hinterlegen. Das könnte den Bearbeitungsprozess beschleunigen.
25.3.20

 

 

Musikschulunterricht läuft digital

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit Montag vergangener Woche sind auch die Türen der Musikschule geschlossen. In und um das Schwörhaus ist es ganz still geworden…. nicht aber in den Übezimmern der Schüler und der Lehrer. Schon gleich am Tag nach der Schulschließung gingen bei Musikschulleiter Friedemann Gramm die ersten Tipps[nbsp] aus dem Kollegium ein, wie man den Instrumental- und Gesangsunterricht auch digital weiterführen könnte. Inzwischen unterrichten alle „online“ - jede und jeder nach seinen Möglichkeiten und Präferenzen. Sei es über Aufgaben per Mail, per Telefon , vor allem aber natürlich über Videoanrufe oder Internetverbindungen bei denen die Schüler auch sichtbar sind. Die Erfahrungen und Rückmeldungen sind dabei durchweg sehr positiv. Sind erst einmal die technischen Hürden genommen, so findet ein sehr konzentrierter Unterricht statt, oftmals unter Beteiligung der Eltern. Die für Lehrer und Schüler ganz neue, ungewohnte Situation macht es spannend. Dadurch dass die Lehrkraft nicht so unmittelbar wie gewohnt kommunizieren kann, sind die Schülerinnen und Schüler zu wesentlich mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit herausgefordert.
Der Landesverband der Musikschule unterstützt seine Mitgliedschulen nach Kräften mit rechtlichen Ratschlägen und vor allem mit vielen Tipps zur digitalen Unterrichtsgestaltung, so dass weder Schülern noch Lehrern diese schwierigen Tage lang werden.
25.3.20

 

 

Vorerst kein Nachmittags-Markt mehr

Göppingen. Der Marktbetrieb am Donnerstagnachmittag auf dem Göppinger Marktplatz wird bis einschließlich 16. April ausgesetzt. Aufgrund der geringen Nachfrage auf dem Donnerstagsmarkt einerseits und der notwendigen Reduzierung unnötiger Kontakte im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus andererseits werden daher nur noch die Vormittagsmärkte am Mittwoch und Samstag auf dem Schillerplatz geöffnet sein. Entsprechende Schutzmaßnahmen für die Marktbesucher zur Einhaltung des Abstands zwischen einzelnen Personen und zur Präsentation der Waren werden von den Marktbeschicker vorgenommen. Grundsätzlich gilt auch für den Besuch von Wochenmärkten:

Der Aufenthalt auf dem Marktplatz soll möglichst kurz sein. Längere Beratungsgespräche sind zu vermeiden.

Verzicht auf Händeschütteln.

Einhaltung  der Hygieneregeln zum Husten und Niesen (in die Armbeuge, nicht in die Hand).

Abstand von zwei Meter von anderen Marktbesuchern halten.

Nach Rückkehr in die häusliche Umgebung die Hände gründlich reinigen.

Roh verzehrte Waren wie Obst und Gemüse ebenfalls unter heißem Wasser gründlich reinigen.

Diese  Hygieneregeln stehen auch auf Ständern in den Eingangsbereichen zu den beiden Märkten.
25.3.20

 

 

Busse fahren wieder regulär

Esslingen. Zunächst wollte sich auch der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) dem Vorschlag des VVS und der SSB anschließen und ab 26. März bis auf Weiteres nach dem so genannten Samstagsfahrplan fahren. Dies hatte die Stadtverwaltung auch in einer Pressemitteilung am 24. März angekündigt. Dies ist aber inzwischen überholt: der SVE fährt unverändert den regulären Bus-Fahrplan. „Nachdem dieses reduzierte Angebot des VVS und der SSB insbesondere in den S-Bahnen und Stadtbahnen am 24. März verständlicherweise auf breite Kritik in Stuttgart gestoßen ist, hat der SVE die Idee eines reduzierten Fahrplanes für die Busse in Esslingen ad acta gelegt. Die Verwaltungsspitze hat nach den Stuttgarter Erfahrungen deshalb noch gestern Abend mit der SVE-Werkleitung abgestimmt, dass der Städtische Verkehrsbetrieb auch weiterhin komplett nach dem regulären Fahrplan fährt“, betonte Bürgermeister Ingo Rust in einer Mitteilung der Stadt Esslingen vom Mittwoch, 25. März. Auch alle ab 30. März wegen der Schließung der Geiselbachstraße geplanten Sonderverkehre auf den Linien 109 sowie 111 fahren wie seit Längerem angekündigt planmäßig, unterstrich Bürgermeister Rust.
25.3.20

 

 

Lagerschuppen abgebrannt

Donzdorf. Erheblicher Sachschaden entstand bei einem Feuer in einem Lagerschuppen am Montagabend in Donzdorf. Ein Nachbar des landwirtschaftlichen Anwesens teilte über Notruf, dass Flammen aus einem Gebäude schlagen würden. Die Feuerwehr rückte mit insgesamt elf Fahrzeugen zur Brandbekämpfung an. Ihr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern. An der Brandstelle war ein starker Funkenflug zu beobachten. In dem Schuppen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs mehrere landwirtschaftliche Maschinen. Der Sachschaden an dem Gebäude und dem darin befindlichen Inventar wird auf deutlich mehr als 100.000 Euro geschätzt. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei Eislingen sicherte mit mehreren Streifen die Brandstelle ab. Auf demselben Grundstück war es bereits am 5. Januar zu einem Feuer gekommen. Zu dem Zeitpunkt brannte ein Kuhstall ab. Der stand direkt neben dem Lagerschuppen. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Ob eine Brandstiftung vorliegt, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
24.3.20

 

 

Jetzt 204 Corona-Fälle im Kreis Göppingen

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen ist die Anzahl der am Corona-Virus erkrankten Personen auf 204 gestiegen. Betroffen sind zunehmend ältere  Bürger, zunehmend treten auch schwere Krankheitsverläufe mit intensivpflichtiger Behandlung auf. 

 Das Landratsamt weist darauf hin, dass auf der Homepage ein extra Infoblock “Informationen für Unternehmen und Arbeitgeber” sowie “Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz” bereit gestellt wurde. (https://www.landkreis-goeppingen.de/coronavirus).   Zudem weist das Landratsamt darauf hin, dass die Bundesregierung ein Informationsangebot in mehreren Sprachen zur Verfügung stellt. Auf der Website und den Social-Media-Kanälen der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration sind Inhalte in Deutsch, Englisch, Türkisch, Polnisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Kroatisch, Rumänisch, Bulgarisch, Farsi, Chinesisch und Arabisch abrufbar.

Die sicheren, laufend aktuellen und mehrsprachigen Informationsquellen für Bürgerinnen und Bürger sind:

Website: www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus

Twitter: https://twitter.com/IntegrationBund/status/1239595687907594249

Instagram: https://www.instagram.com/p/B9zdqEcKUvW/

24.3.20

 

 

Kliniken fordern Änderung an Krankenhaus-Unterstützung

Kreis Göppingen. Der Landkreis Göppingen und die Alb-Fils-Kliniken GmbH wenden sich mit den anderen Landkreisen der Region Stuttgart, der Stadt Esslingen und deren Kliniken in einem gemeinsamen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Landrat Edgar Wolff und Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken, schließen sich der Forderung an, dringende Änderungen an dem geplanten Gesetzesentwurf zur Unterstützung der Krankenhäuser in Deutschland vorzunehmen. Der derzeitige Gesetzesentwurf sei bei weitem nicht ausreichend, heißt es in dem Brief. „Mit diesem Gesetzentwurf laufen wir Gefahr, dass in wenigen Monaten Krankenhäuser ohne die Unterstützung der Landkreise in die Insolvenz gehen würden. Damit stehen die Helfer in kurzer Zeit ohne Hilfe da“, heißt es in dem Brief.

„Wir haben alle elektiven, nicht dringlichen chirurgischen Eingriffe sowie nicht zwingend notwendige Patientenaufnahmen auf Station ausgesetzt. Wir haben kurzfristig alle möglichen Intensiv- und Beatmungskapazitäten realisiert. Wir haben unser Personal auf die Intensiv- und Beatmungsbetten fokussiert. Wir akquirieren Hilfspersonal zur Unterstützung der Pflege und Ärzte,“ so die Unterzeichner. Konkret fordern die Kliniken und Landkreise eine wesentlich unbürokratischere und konkretere Hilfe für die Behandlung der mit COVID-19 infizierten Patienten, insbesondere hinsichtlich medizinischer Schutzkleidung und ausreichender Gegenfinanzierung für die neu geschaffenen Intensivbetten. Zudem sollten zur Sicherung der Liquidität bereits ab März den Kliniken monatlich ein Zwölftel des Jahresumsatzes aus dem Jahr 2019, zzgl. der Veränderungsrate 3,66 Prozent und einer zusätzlichen Kostensteigerung von fünf Prozent transferiert werden.

Der Brief schließt mit einem Appell der Unterzeichner: „Die Krankenhäuser sind das Rückgrat der Gesundheitsversorgung. Lassen Sie uns nach der Krise gerne über nachhaltige Strukturen sprechen, die auch krisenfest sind. Damit wir auch in Zukunft für so eine Situation gerüstet sind.“
24.3.20

 

 

Klinsmann überrascht mit Brezeln – Gisdol mit Pizzen

Mit einer Brezelspende von Jürgen Klinsmann und einer Pizzalieferung von Markus Gisdol bedanken sich die beiden Fußballexperten für die Arbeit der Klinikbeschäftigten. Fotos. Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Zwei bekannte, aus dem Landkreis Göppingen stammende Fußballexperten haben am Dienstag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Standorten der Alb-Fils-Kliniken mit einer besonderen Spende überrascht.

Jürgen Klinsmann, ehemaliger Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, ließ der Belegschaft der Klinik am Eichert in Göppingen 400 Brezeln vorbeibringen. Frisch gebacken wurden sie aus der Bäckerei Klinsmann in Stuttgart-Botnang nach Göppingen geliefert. „Das Krankenhaus in Göppingen hat für mich eine besondere Bedeutung“, so Jürgen Klinsmann, ist er doch in der Göppinger Klinik auf die Welt gekommen.

Markus Gisdol, aktueller Trainer des 1. FC Köln, wurde im Geislinger Krankenhaus geboren. Er ließ daher 60 Pizzen für das Pflegepersonal an die dortige Helfenstein-Klinik bringen. „Wir wollen damit ein Zeichen in unserer Region setzen“, sagte Markus Gisdol zu der Aktion, „und vor allem auf die schwierige Situation des Pflegepersonals, das sich unter Risiko des eigenen leiblichen Wohles aufopferungsvoll um Erkrankte kümmert, aufmerksam machen.“

„Diese Spende ist eine tolle Idee und ein großartiges Zeichen der Wertschätzung in einer schwierigen Zeit“, betonte Professor Dr. Andreas Schuler, Chefarzt der Medizinischen Klinik, der an der Helfenstein Klinik in Geislingen die Überraschung entgegengenommen hatte.
24.3.30

 

 

Telenot spendiert Alarmanlage für Testzentrum

Ostalbkreis. Wie berichtet, versuchten Unbekannte am Abend des 14. März  in das Drive-in-Testzentrum auf dem Aalener Greutplatz einzubrechen. Die Firma Telenot Elektronic GmbH hat daraufhin am vergangenen Montag dem Landratsamt Ostalbkreis angeboten, das Testzentrum mit einer Einbruchmeldeanlage auszustatten - und dies kostenlos.  Jan Wieland, Leiter Montage/Fachbereich Anlagenbau, und Marcel Kölbl, Vertriebsaußendienst/Fachbereich Anlagenbau, übergaben jetzt an Landrat Klaus Pavel, Dezernent Thomas Wagenblast und Bernd Schiele vom Malteser Hilfsdienst die Alarmanlage. „In einer solchen Situation finden wir es wichtig, einen Beitrag für die Gesellschaft und für die Menschen in der Region zu leisten“, betonten die beiden Vertreter der Firma Telenot. „Wir haben die Container mit einer Einbruchmeldeanlage und weiteren Komponenten ausgestattet, um bei erneutem unbefugten Betreten einen Alarm vor Ort auszulösen und diesen an entsprechende Stellen weiterzuleiten.“  Im Namen des Ostalbkreises und aller Beteiligten dankte Landrat Klaus Pavel der Geschäftsleitung von Telenot für diese großzügige Geste. „Wir erfahren in dieser schwierigen Zeit immer wieder ganz überraschend Unterstützung und Hilfsangebote. Dafür ein großes Dankeschön! Es macht Mut, in einer Krise von bislang nicht gekanntem Ausmaß solche Zeichen der Solidarität zu erfahren. Die Firma Telenot ist einer der führenden Hersteller für elektronische Sicherheitstechnik und seit über 50 Jahren ein fester Bestandteil der Region. Gut, dass wir uns auf unsere Unternehmen verlassen können“, so Pavel.
24.3.20

 

 

Pflegekräfte für Notfallzentrum gesucht

Ostalbkreis. Wie bereits berichtet, bereiten der Ostalbkreis, die Kliniken Ostalb und die Kreisärzteschaften in Aalen ein Ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz vor. Für den Fall, dass das Ärztliche Notfallzentrum in Betrieb genommen werden muss, werden noch examinierte Pflegefachkräfte zur Unterstützung gesucht.  „In der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen laufen momentan die Vorbereitungen, damit wir im Bedarfsfall die Einrichtung hochfahren können. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen. Für den Betrieb benötigen wir noch weitere ausgebildete Pflegefachkräfte“, informieren Landrat Klaus Pavel und Prof. Dr. Ulrich Solzbach, der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb. „Wenn Sie im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind und aushelfen können, so bitten wie Sie, uns - gegebenenfalls auf Honorarbasis - zu unterstützen.“  Interessierte können sich beim Landratsamt Ostalbkreis, Büro des Landrats, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Bitte geben Sie hierbei Ihre Kontaktdaten an (Name, Vorname, Adresse, Beruf, Telefon, Alter).
24.3.20

 

 

IHK informiert über internationale Geschäfte

Region Stuttgart. Die IHK informiert Mitgliedsunternehmen am Mittwoch,  25. März um 10.30 Uhr per Livestream über die Auswirkungen des Coronavirus auf internationale Geschäfte. Die Experten der Außenwirtschaft der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart geben Empfehlungen zu Problemen mit ausbleibenden Lieferungen oder bei der Einhaltung von Vertragspflichten gegenüber ausländischen Partnern. Interessierte haben die Möglichkeit, live per Mail  Fragen zu stellen. Der Link zum Livestream ist über die Startseite der IHK oder unter www.stuttgart.ihk.de/livestream zu finden.
24.3.20

 

 

Kreis benötigt Schutzkleidung  

Kreis Göppingen, Mit einem persönlichen dringenden Aufruf haben sich Vertreter der IHK Bezirkskammer Göppingen, der Präsident Wolf Ulrich Martin und der Leitende Geschäftsführer Gernot Imgart sowie Vertreter der Kreishandwerkerschaft, Kreishandwerksmeister Jürgen Schmid und der Geschäftsführer Alexander Gonzalez gemeinsam mit Landrat Edgar Wolff an die Unternehmen im Kreis Göppingen gerichtet.

“Die Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken, des Rettungsdienstes, die niedergelassenen Ärzte sowie diverse weitere Einrichtungen im Landkreis Göppingen brauchen dringend Ihre Unterstützung. Sie leisten bei der Versorgung von Corona-Patienten und der Vorbereitung auf eine sehr angespannte Versorgungslage derzeit Außergewöhnliches und verdienen unseren größten Dank und Respekt. Oberste Priorität hat dabei der Schutz der Mitarbeiter, um eine möglichst optimale und dauerhafte Versorgung der Patienten in unserem Landkreis gewährleisten zu können. Bei den täglich weiter anwachsenden Fallzahlen zeichnet sich bereits in Kürze ein Engpass an Schutzmasken (Klasse FFP-2 oder 3) und medizinischer Schutzkleidung (Schutzkittel, Mundschutz, Schutzbrillen und Vollgesichtsschutz) sowie Nitril-Handschuhen ab, da bereits zugesagte Lieferungen auf dem Transportweg hängen und sich verzögern werden. Mit einem ungewöhnlichen Schritt möchten wir alle Unternehmer in unserem Landkreis um solidarische Unterstützung bitten:

Haben Sie in Ihren Unternehmen Schutzmasken oder Schutzkleidung zur Verfügung, die Sie kurzfristig für die Helfer im Landkreis spenden könnten? Ihre Unterstützungsangebote schicken Sie bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte beachten Sie, dass wir nur hygienisch einwandfreie Schutzausstattung verwenden können. Für Ihre Unterstützung in diesen herausfordernden und belastenden Zeiten möchten wir Ihnen bereits im Voraus herzlich Danke sagen! Wir sind für jede Hilfe dankbar.“
24.3.20

 

 

Zwei Unfälle im Kreisverkehr

Schorndorf. Ein 54 Jahre alter Radfahrer hat am Montagnachmittag bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw leichte Verletzungen erlitten. Der Mann war im Kreisverkehr am Kahlaer Platz unterwegs, als er von dem Pkw eines 64-Jährigen erfasst wurde, der aus Richtung Innenstadt kommend in den Kreisverkehr eingefahren war und den Radfahrer übersehen hatte. Der Radfahrer wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wurde auf circa 1.500 Euro beziffert. Eine knappe Stunde später kam es erneut zu einem Unfall mit dem exakt gleichen Unfallhergang. Diesmal erfasste eine 67 Jahre alte Pkw-Fahrerin aus Richtung Innenstadt kommend einen 77 Jahre alten Fahrradfahrer, der im Kreisverkehr unterwegs war. Der Radfahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wurde mit 2000 Euro angegeben.
24.3.20

 

 

Bund unterstützt Breitbandausbau in Göppingen

Göppingen. „Es ist gut, dass der Bund den Breitbandausbau in Göppingen mit rund 3,2 Million Euro unterstützt", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens. So soll mit vier Projekten mit einem Investitionsvolumen von  insgesamt 6,36  Euro für die Erschließung unterversorgter Adressen in Göppingen investiert werden. Die Stadtwerke Göppingen haben am Dienstag die vier Zuwendungsbescheide erhalten. "Wieder einmal zeigt sich, dass die Privatisierung der Post die flächendeckende Grundversorgung verzögert hat. So muss die öffentliche Hand nachsteuern. Hier zeigt sich, dass der Markt eben nicht alles regeln kann", so Baehrens.
24.3.20

 

 

 

IHK bereitet sich auf Antragsflut vor

Kreis Göppingen/Ostalbkreis. Auch aus der IHK-Bezirkskammer Göppingen haben sich zahlreiche Mitarbeiter  bereit erklärt, teilweise aus dem Homeoffice heraus das Soforthilfeprogramm  des Landes jetzt schnell und möglichst unbürokratisch umzusetzen. Die Anträge auf Soforthilfe werden ab Mittwoch (voraussichtlich abends) über ein zentrales Portal der Kammern www.bw-soforthilfe.de abrufbar sein. Die Anträge - auch die von Selbständigen und Freiberuflern aus dem Kreis Göppingen, die nicht Mitglied einer Kammer sind - werden dann in einem automatisierten Verfahren von den lokalen IHKs schnellstens geprüft und an die L-Bank zur Auszahlung weitergeleitet.
Das Beantragungsverfahren läuft in zwei einfachen Schritten wie folgt ab: Die Antragsformulare werden beim Wirtschaftsministerium online in einem ersten Schritt abrufbar sein. Als zweiter Schritt erfolgt die Einreichung der Anträge dann über einen Upload auf der zentralen Landingpage der Kammerorganisation www.bw-soforthilfe.de (ab Mittwochabend). Diese werden dann an die zuständige Kammer zur Bearbeitung weitergeleitet. Die IHKs und Handwerkskammern übernehmen die Plausibilitätsprüfung der eingegangenen Anträge und leiten diese zum finalen Entscheid und zur Auszahlung der Hilfen an die L-Bank weiter.
Die Unterlagen müssen nicht bei der Göppinger IHK-Bezirkskammer abgegeben oder zugemailt werden. Der Antrag wird auf der zentralen Homepage einfach hochgeladen. Hilfreich wäre es, wenn die IHK-Mitgliedsunternehmen aus dem Kreis Göppingen ihre  Mitgliedsnummer zur Hand haben und im System hinterlegen, das könnte den Bearbeitungsprozess beschleunigen. Die Beratungsteams arbeiten im Schichtbetrieb und stehen unter der zentralen Hotmail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Hotline 0711 2005-1677 von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung. Die IHK-Bezirksammer Göppingen berät zusätzlich auch unter 07161-6715-0. Alle weiteren aktuellen Informationen finden sich unter www.stuttgart.ihk.de.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.
Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.
Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.  Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März  entstanden sind, sind daher nicht förderfähig.
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:
9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,
15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,
30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen
Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Grundsätzlich stehen für Förderfragen derzeit folgende Hotlines und Websites bereit:

Corona-Hotline für Unternehmen in Baden-Württemberg des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg:
Tel. 0800 40 200 88 (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr)
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Corona-Hotline für Handwerksbetriebe der Handwerkskammer Ulm:
0731 1425 6900 (Montag bis Freitag: 8 bis 17:30 Uhr, Samstag: 9 bis 13 Uhr)
Website: https://www.hwk-ulm.de/infos-zum-coronavirus-fuer-handwerksbetriebe/

IHK Ostwürttemberg
https://www.ostwuerttemberg.ihk.de/produktmarken/standortpolitik/corona

L-Bank Baden-Württemberg Hotline Wirtschaftsförderung: 0711 122 2345
https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Hotline: 0711 1645 6
https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise

KfW-Hotline: 0800 5399001
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html 

Darüber hinaus stehen auch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung - Europabüro - Kontaktstelle Frau und Beruf des Ostalbkreises unter Tel. 07361 503-1214 und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) unter Tel. 07171 92753-0 für Fragen zur Verfügung
24.3.20

 

 

Esslinger Busse fahren nach Sonntagsfahrplan

Esslingen. Der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen fährt wie auch die SSB in Stuttgart und andere Verkehrsunternehmen im VVS-Gebiet ab Donnerstag, 26. März bis auf Weiteres auch werktags nach dem Samstagsfahrplan. Sonntags bleibt es beim bestehenden Fahrplanangebot. "Der SVE hat sich - wie auch der VVS insgesamt - die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aufgrund der aktuellen Lage und dem deutlich reduzierten Fahrgastaufkommen, ist dieser Schritt aber notwendig und folgerichtig.", so Bürgermeister Ingo Rust.
Zugleich weist SVE-Werkleiter Johannes Müller darauf hin, dass ab 30. März für die Linie 109 mit ihrer Erweiterung von Rüdern über Uhlbach nach Obertürkheim und zurück ein Sonderfahrplan im 30 Minuten-Takt von montags bis freitags startet. Laut Müller pendeln dazu zwei Kleinbusse ganztägig auf der neuen Strecke der Linie 109. Die Linie 111 wird mit Start der Geiselbachstraßensperrung am 30. März dennoch verstärkt. Sie verkehrt dann bis ca. 20:00 Uhr in einem 15 Minuten-Takt nach einem speziellen Sonderfahrplan und verdoppelt die Verkehrsleistung gegenüber dem herkömmlichen Samstagsfahrplan. Anlass für dieses zusätzliche ÖPNV-Angebot ist die ab Anfang April notwendige Vollsperrung der Geiselbachstraße zur Komplettsanierung des mitten in der Straße verlaufenden Geiselbachkanales.
24.3.20

 

 

 Lieferkette auch in schweren Zeiten halten

Kai Steffen Meier ist mit der Geschäftsentwicklung bei Mehler in Süßen zufrieden. Foto: Privat

Kreis Göppingen. Wenn bei Unternehmen Lieferketten zusammenbrechen, kann schnell die Produktion ins Stocken geraten oder gar stillstehen. „Gerade jetzt in der Corona-Krise können solche Störungen schnell fatale Folgen haben“, wie Lothar Lehner, der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) erklärt. Die Firmenchefs sollten sich dessen bewusst sein und engen Kontakt zu ihren Lieferanten suchen und offen kommunizieren, rät Lehner. Dass eine funktionierende Lieferkette Unternehmen retten kann, wird für Lehner am Beispiel des Süßener Blechspezialisten Mehler deutlich.

Kai Steffen Meier schaut in die Auftragsbücher. „Bei Mehler läuft es gut“, stellt der Geschäftsführer fest und ist zufrieden. Zufrieden, wie sich das Unternehmen nach der Insolvenz vergangenen Jahres entwickelt hat. Seit August 2019 gehört die Firma, die sich auf Blechverarbeitung spezialisiert hat, zur Degginger Wiedmann-Group. Seither gehören die stürmischen Monate zuvor der Vergangenheit an.

Aus der zeitlichen Distanz heraus kann Kai Steffen Meier die schwierigen Monate bei Mehler nüchtern analysieren. Es war der größte Kunde des Unternehmens, der Probleme bereitete. Mit ihm machte Mehler zuletzt gut ein Drittel des Umsatzes, ein Drittel der Belegschaft arbeitete für diesen Auftraggeber. Dass es mit diesem Kunden Schwierigkeiten geben würde, war Kai Steffen Meier bewusst, als er 2018 als Geschäftsführer ins Unternehmen kam. Um sich unabhängiger zu machen, wurden neue Kunden akquiriert, wurde die Produktion grundlegend restrukturiert. Mit Erfolg. Doch am Ende kam Mehler an der Insolvenz nicht vorbei. „Dieser Schritt war alternativlos“ erinnert sich Insolvenzverwalter Rainer Tillmann in Stuttgart, dem die Sommerwochen 2019 sehr gut im Gedächtnis

haften geblieben sind. Mit den neuen Kunden sei das Unternehmen leistungswirtschaftlich gut aufgestellt gewesen und hätte nach wie vor das Vertrauen der Lieferanten genossen. Auch die Mitarbeiter hätten, wohlwissend wie es um das Unternehmen bestellt ist, kräftig zugepackt und alle Aufträge pünktlich erfüllt, so Tillmann. Meier sieht das Mitarbeiter-Engagement als Grund, weshalb die Kunden nicht abgesprungen seien. „Wir haben damals alles termintreu abgeliefert“. Laut Tillmann konnte das Unternehmen nur durch den Insolvenzantrag erhalten werden. Die erforderliche Stilllegung eines Betriebsteils und die Abfindung der betroffenen Arbeitnehmer wären ohne das Insolvenzverfahren nicht finanzierbar gewesen.“ Auch Kai Steffen Meier bedauert, dass man sich von einem Teil der Belegschaft trennen musste, hatten doch zuvor alle kräftig mit angepackt, um Mehler zu retten. Aber ohne diesen schmerzlichen Schnitt würde es den Süßener Blechspezialisten heute nicht mehr geben.

Auf Kai Steffen Maier hält Rainer Tillmann große Stücke. Er sei zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle gewesen, lobt der Insolvenzverwalter das Können des Geschäftsführers, vor allem auch die Transparenz zu Kunden, Mitarbeitern und den Lieferanten. Meier wiederum zieht den Hut vor dem Stuttgarter Anwalt, ohne den die Krisen-Wochen für Mehler lange nicht so gut verlaufen wären. „Herr Tillmann hat die Chancen des Unternehmens gesehen und wusste, dass wir gut aufgestellt waren“.

Dass schließlich die Wiedmann Group aus Deggingen Mehler übernommen hat, bezeichnet Tillmann als Glücksfall. Zu dem Unternehmen, dem noch ein weiterer Betrieb in Chemnitz gehört, passe Mehler ausgezeichnet. Das kann Meier, der zwischenzeitlich Geschäftsführer der Wiedmann Group ist, nur bestätigen. „Die Betriebe der Gruppe ergänzen sich bestens. Im vergangenen Jahr konnten wir Aufträge nach Chemnitz geben. In diesem Jahr, das etwas verhaltener angelaufen ist, waren Kapazitäten frei, um Chemnitzer Aufträge in Süßen zu erledigen“, berichtet Meier.

Bislang ist Meier mit der Auftragslage bei Mehler noch zufrieden. „Wir sind uns aber bewusst, dass sich die Corona-Krise mit zunehmendem Verlauf auch auf unsere Unternehmensgruppe auswirken wird. Einzelne Kunden haben bereits die Produktion gedrosselt oder sogar ausgesetzt. Und auch die Blech- und Stahllieferanten weisen auf drohende Lieferengpässe hin.“
24.3.20

 

 

 

Coronafälle auch in Pflegeheimen und Arztpraxen

Kreis Göppingen. Landkreis Göppingen sind derzeit 193 Personen am Corona-Virus erkrankt. Mittlerweile wurden auch zunehmend ältere Personen positiv getestet und auch Pflegeheime und Arztpraxen sind von positiven Corona-Fällen betroffen, teilt das Gesundheitsamt mit. Bisher gibt es im Landkreis Göppingen weiterhin einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Weitere Todesfälle sind dem Gesundheitsamt nicht bekannt. Die ersten Corona-Patienten im Landkreis sind inzwischen genesen und konnten die häusliche Quarantäne verlassen.
23.2.20/17.20 Uhr

 

 

Straßensanierung zwischen Straßdorf und Waldstetten früher

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der aktuellen Situation, soll die Straßensanierung zwischen Straßdorf und Waldstetten, die ursprünglich in den Sommerferien 2020 stattfinden sollte, vorgezogen. Diese Maßnahme soll in der kommenden Woche ab voraussichtlich Montag 30. März, starten und längstens bis zum Ende der Osterferien, Samstag, 18. April, dauern. Es handelt sich um die Sanierung der Asphaltschichten, je nach Zustand auch punktuell im Unterbau, wo notwendig. Die Straße wird dazu für den Verkehr voll gesperrt werden, eine Umleitung erfolgt über Schwäbisch Gmünd, Rechberg-straße, Weißensteiner Straße nach Waldstetten und umgekehrt und wird ausgeschildert. Informationen gibt das Busunternehmen oder im Internet über die Buslinien und Fahrzeiten. Das Landratsamt, Geschäftsbereich Straßenbau und die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd bitten um Beachtung.
23.3.20

 

 

"Es ist normal, wenn es mal kracht"

Ostalbkreis. Auf Grund der Ausbreitung des Coronavirus können zahlreiche Menschen nicht zur Arbeit, die Kinder können nicht in Kindergärten und Schulen und öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Dazu kommt, dass Familien aufgefordert sind, im häuslichen Umfeld zu bleiben und unnötige soziale Kontakte zu vermeiden. Diese Verbote schränken in erheblichem Ausmaß unser Sozialleben und unsere Gemeinschaft ein. Aber einzig mit diesen Einschränkungen können wir die sozialen Kontakte verringern und verhindern, dass das Virus sich ungehindert verbreitet. So sind Eltern von heute auf morgen mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert:

  • Auf einmal ist die ganze Woche über Wochenende: die komplette Alltagsstruktur gibt es nicht mehr – der Alltag muss neu strukturiert werden, neue Regeln und Abläufe müssen gefunden werden. Das verunsichert alle in der Familie.
  • Den Kindern fehlen ihre Freunde und ihre Freizeitmöglichkeiten, ihre Trainingszeiten in Vereinen, ihre Musikschulstunden, ihre Spielplatzfreunde, ihre Treffen außerhalb der Familie. Den Kindern fehlen ihre Freunde, ihnen ist nach kurzer Zeit langweilig – der ganzen Familie kann buchstäblich „die Decke auf den Kopf fallen“.
  • Manche Kinder stehen vor einem Berg an Hausaufgaben und brauchen Hilfe bei der Strukturierung. Die einen erledigen die Aufgaben innerhalb eines halben Tages, die anderen würden das am liebsten ganz nach hinten schieben.
  • Auch für manche Eltern ist der Schulstoff fremd und sie sehen sich nicht in der Lage, den Kindern angemessen zu helfen.
  • Gerade Jugendliche, die kurz vor Schulabschlussprüfungen stehen, entwickeln in dieser Situation unter Umständen Ängste.
  • In vielen Familien gibt es bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklungen Existenz- und Zukunftsängste, die durch die Coronakrise ausgelöst werden: was ist mit meinem Arbeitsplatz, mit meinem Einkommen, mit meiner Existenz als Selbstständige/ Selbstständiger? Diese Ängste gehen auch an den Kindern nicht spurlos vorbei.
  • Auch Kinder fragen nach Corona, machen sich Sorgen um sich, um die Eltern und Großeltern, sehen möglicherweise Dinge und hören von Sachen, die sie nicht einordnen können. Auch sollen Eltern beruhigen, obwohl sie selbst in großer Sorge um ihre Gesundheit und die ihrer Familie und Freunde sind. Spannungen entladen sich in Wut und Aggression, gerade weil man sich machtlos fühlt angesichts der enormen Herausforderungen.
  • Andere schwärmen von den Chancen, die durch den Rückzug ins häusliche Umfeld entstehen und von der Rückbesinnung auf das Wesentliche im Leben. Die Psychologie weiß, dass es gerade auch in Zeiten, in denen die Erwartungen an Zusammenhalt und Harmonie in den Familien (z. B. an Weihnachten) vermehrt zu Konflikten und Spannungen in der Familie kommt.

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Ostalbkreises möchte deshalb ihr Beratungsangebot zur Verfügung stellen. Über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! stehen die Teammitglieder der Beratungsstelle als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. „Bitte teilen Sie in einer E- Mail Ihr Anliegen und Ihre Sorgen mit sowie eine Telefonnummer, unter der wir Sie dann zurückrufen können“, informiert Astrid Hark-Thome, die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Landratsamts Ostalbkreis.
24.3.20

 

 

Stadtkämmerei lässt Unternehmer abblitzen

Stuttgart. Was die Regierenden in Berlin als Hilfen für Unternehmer in der Corona-Krise ankündigen, hat noch lange keine Gültigkeit auf kommunaler Ebene. Eine Feststellung, der der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in diesen Tagen öfter machen muss, wie dessen Repräsentant Lothar Lehner aus Geislingen (Kreis Göppingen) nach Gesprächen mit Firmenchefs immer wieder feststellt. Da weiß die Bank vor Ort nicht, wie sie helfen kann, ein anderes Mal stellt sich das Rathaus quer. Die betroffenen und oft in ihrer Existenz bedrohten Unternehmer bleiben damit weiter allein mit ihren Problemen.

Dass zwischen Theorie und Praxis zuweilen große Lücken klaffen, erfuhr jetzt auch der Chef einer Stuttgarter Personalvermittlungsberatung. Der hatte bei der Stuttgarter Stadtkämmerei um die Stundung der von ihm zu zahlenden Gewerbesteuer gebeten, so wie es die Bundesregierung in Aussicht und entsprechende Antragsformulare bereit gestellt hatte. Doch die Kämmerei blieb stur und legte den Vorgang Oberbürgermeister Fritz Kuhn vor. Der lehnte das Ansinnen des Unternehmers ab und begründete das laut Mitteilung der Kämmerei damit, dass es noch keine klaren Anweisungen zur Regelung von der Regierung gebe. Stattdessen forderte die Kämmerei den betroffenen Firmenchef auf, eine „klare Übersicht“ zu erstellen, warum ihm es derzeit nicht möglich sei, die Gewerbesteuer zu bezahlen. Den Einzelfall wolle man dann prüfen, was aber seine Zeit dauern könnte. Dass er deshalb von der Stadt auch eine Mahnung erhält, weil diese automatisch vom System erstellt wird, schoss der Unternehmer nicht aus. „Und nach der Mahnung kommt in der Regel der Vollzug“.

Vorfälle wie diese gehen nach Ansicht von BVMW-Repräsentant Lothar Lehner in dieser Krise überhaupt nicht. „Damit wird nicht das erreicht, was von der Bundesregierung mit ihrer Ankündigung beabsichtigt war und ist, nämlich den in ernste wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu helfen. Mit Aussagen wie denen von der Stuttgarter Stadtkämmerei würden gerade auch kleine Unternehmer und Freiberufler noch mehr unter Druck gesetzt statt entlastet. Zudem verliere die Politik durch ein solches Handeln an Glaubwürdigkeit. Lehner appellierte an die Behörden, die Ankündigungen der Regierung, die zum richtigen Zeitpunkt gekommen seien, schnellstens bis in die unterste Ebene umzusetzen, damit sie ihren Zweck auch erfüllen.
23.3.20

 

 

Bündnis für Arbeit bleibt weiter aktiv

Ostalbkreis. Bereits seit der Gründung im Jahr 1998 hilft das Regionale Bündnis für Arbeit Menschen dabei, einen Platz im Arbeitsleben zu finden. Zwar sind die Arbeitslosenzahlen seither deutlich gesunken, der Verein unterstützt aber weiterhin Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit. Der gemeinnützige Verein hat derzeit gut 420 Mitglieder, davon hälftig Einzelmitglieder und Organisationen wie Firmen sowie bürgerliche und kirchliche Gemeinden. Die Vielfalt der Mitglieder verdeutlicht eindrucksvoll, wie stark das Thema die Menschen organisationsübergreifend bewegt und die Erreichung der Ziele nur gemeinsam geschafft werden kann. Das Bündnis wirbt deshalb auch weiterhin um Mitglieder und sammelt Geld, um die verschiedensten Projekte unterstützen und verwirklichen zu können.

Das Interesse des Vereins gilt auch Schülern, die durch unterschiedliche Problemlagen Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf benötigen. Um diesen Jugendlichen einen besseren Start zu ermöglichen, unterstützt das Regionale Bündnis auch im Jahr 2020 mit 12 000 Euro die Maßnahme „Zukunft“, die an den drei Beruflichen Schulzentren in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd vor Ort durch Bildungsbegleiterinnen umgesetzt wird.

Deshalb freuten sich Landrat Klaus Pavel und die Leiterin des Bildungsbüros beim Ostalbkreis, Hermine Nowottnick, ganz besonders über den Besuch des Vorsitzenden Dr. Dieter Bolten und seines Stellvertreters, Pfarrer Ulrich Marstaller, sowie Schatzmeister Dieter Sorg am 12. März 2020. Sie übergaben dabei den Scheck zur Förderung von „Zukunft“. Landrat Pavel nutzte die Gelegenheit, um das vorbildhafte Engagement des Vereins zu loben. Er machte zudem deutlich, dass die Arbeitgeber inzwischen das Problem haben, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen und es wichtig ist, dass kein Jugendlicher am Übergang in den Beruf verloren geht.   Dr. Bolten nutzte die Gelegenheit, Landrat Pavel für die Mitgliedschaft des Ostalbkreises seit der Vereinsgründung und seinen ganz persönlichen sehr engagierten Einsatz für die Sache herzlich zu danken. Er erinnerte beispielhaft an eine Spendenpredigtaktion u. a. mit dem Prediger Klaus Pavel.
23.2.20

 

 

Straßenbau-Arbeiten an der Zufahrt zur B 29

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Mittwoch, 25. März, kommt es an der B 29 im Bereich des Verteilers Ost, an der Zufahrt zur Bundesstraße in Fahrtrichtung Stuttgart, zu einer leichten Fahrbahnverengung. Grund dafür ist der Neubau einer Einfädelspur. Dazu wird die Geschwindigkeit auf der B 29 im Bereich der Baustelle auf 50 km/h reduziert. Die Zufahrt zur B 29 kann weiterhin für alle Fahrzeuge befahren werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Donnerstag, April, beendet sein.
23.3.20

 

 

Kliniken freuen sich über Zuspruch aus der Bevölkerung

Die Bevölkerung bedankt sich bei den Kliniken im Kreis Göppingen für die Arbeit der Mitarbeiter. Fotos: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Der Zuspruch ist grandios. Am Freitagabend beliefern mehrere italienische Restaurants aus dem Raum Göppingen die Klinik am Eichert mit Partypizzen. Einige Stunden zuvor hatte bereits eine Wangener Kaffeerösterei mehrere Kilogramm Kaffee am Eichert vorbeigebracht. Am Samstag organisieren dann acht Gastronomen aus dem Raum Geislingen Pizzalieferungen an die Helfenstein Klinik in Geislingen. Die Mitarbeiter, die in der Klinik am Eichert im Lotsenzelt (das ist das kleine Zelt am Übergang zum Parkhaus, das inzwischen den neuen „Haupteingang“ der Klinik bildet) Dienst tun, werden mit reichlich Obst beschenkt, am Abend werden erneut zahlreiche Gratis-Pizzen an die Ärzte und Pflegekräfte verteilt. Und am Zaun, der derzeit den eigentlichen Haupteingang der Klinik am Eichert absperrt, hängt plötzlich ein großes Tuch: Vielen Dank allen Ärzten, Pflegern und Helfern, ist darauf zu lesen. „Den Zuspruch, den wir an diesem Wochenende erhalten haben, ist überwältigend. Unser Dank gilt allen bekannten und anonymen Spendern und Unterstützern – das motiviert ungemein und muntert auf“, freut sich der Kaufmännische Geschäftsführer derAlb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid.
23.3.20

 

 

Polizei löst kleinere Gruppierungen auf

Kreis Göppingen. Die Polizei kontrolliert die erlassene Beschränkungen der Politik nd stellte am Sonntag nur noch kleinere verstöße fest. Am späten Nachmittag stellte die Polizei in Eislingen zwei unterschiedliche Gruppen von Personen in der Stuttgarter und Weilerbachstraße fest. Jeweils vier Personen standen im öffentlichen Raum eng beieinander und unterhielten sich. Polizisten lösten die Gruppen auf und schickten sie weg. In Geislingen beendete die Polizei gegen 16 Uhr in der Gartenstraße eine Ansammlung eine fünfköpfigen Personengruppe.
23.3.20

 

 

Das Eichhörchen wünscht einen guten Start in die neue Woche

Auch an einem Corona-Montag wünscht das Eichhörnchen einen guten Statr in die neue Woche. Auch wenn ein scharfer Ostwind bläst, scheint die Sonne und an den Sträuchern und Bäumen grünt und blüht es bereits. Foto: Bettina Fritz

 

 

Corona-Virus: Kein sprunghafter Anstieg der Fallzahlen

Stauferland. Im Landkreis Göppingen gibt es 185 bestätigte Corona-Fälle. Das teilte das Landratsamt gestern mit und wies darauf hin, das die Zahl der Stand um 14.30 Uhr sei. Einen moderaten Anstieg Corona-Erkrankter verzeichnet das Landratsamt Ostalbkreis an diesem Wochenende. So waren Stand Samstag, 21. März 2020 insgesamt 165 Menschen positiv, am Sonntag, 22. März waren es 180.  Die Zahl der Corona-Testungen war in den vergangenen Tagen insgesamt rückläufig. Im Drive-in-Zentrum auf dem Aalener Greutplatz ließen sich an diesem Wochenende 88 Bürger einen Abstrich entnehmen.
22.3.20

 

 

CDU im digitalen Dialog mit Unternehmern

Kreis Göppingen. In der neuen Reihe „Politik digital“ initiierte der CDU Kreisverband Göppingen auf Einladung der stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Göppinger Stadträtin Sarah Schweizer eine Diskussionsrunde mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer. Dabei ging es um die aktuelle wirtschaftliche Lage von Unternehmen und Selbständigen in der Coronakrise und die Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung. „Uns ist es ein Anliegen, mit einem neuen direkten Kommunikationskanal transparent über die geplanten und bereits beschlossenen Maßnahmen aufzuklären, konkrete Bedarfe aufzunehmen und diese direkt weiterzugeben“, so Schweizer weiter. Diese Woche werden im Deutschen Bundestag die entscheidenden Beschlüsse zu den Unternehmenshilfen getroffen. Der Waiblinger Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer ist als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie bei den anstehenden Verhandlungen maßgeblich mit involviert.

„Ziel der von uns beschlossenen oder geplanten Maßnahmen ist es, für die Unternehmen vor allem Liquidität zu sichern, zu erhalten und zuführen“, so Pfeiffer. Hierfür seien zunächst bereits wichtige Maßnahmen für den Arbeitsmarkt beschlossen worden, wie die Erleichterungen zum Kurzarbeitergeld. So werden rückwirkend zum 1. März Sozialversicherungsbeiträge von der Bundesagentur für Arbeit vollständig übernommen und das Quorum für die Inanspruchnahme von einem Drittel der Beschäftigten auf 10 Prozent abgesenkt..

Innerhalb der Liquiditätshilfen sei die erste wichtige Brandmauer, Liquidität vor allem dadurch zu sichern, dass durch Aussetzung des Regelwerks nach Basel III die Banken bereits gewährte Kredite und Kreditlinien für die Unternehmen nicht kündigen oder senken. Die zweite Brandmauer liege in der Zuführung von Liquidität durch das beschlossene Milliarden-Schutzschild, wodurch die Instrumente für die Flankierung des Kreditangebots privater Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar würden. Aufgrund der engagierten Diskussion und des Informationsbedarfs kündigte Sarah Schweizer an, die Diskussion und den Kommunikationskanal mit Pfeiffer am Freitag, den 27. März, um 12.30 Uhr fortzusetzen. Teilgenommen werden kann unter dem Link https://www.facebook.com/sarah.schweizer.395 möglich. Fragen können wieder vorab an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet oder live bei der Veranstaltung über die Kommentarfunktion gestellt werden.
22.3.20

 

 

Fastfood-Müll durch Autofenster entsorgt

Geislingen. Ein 22-Jähriger ließ sich in Geislingen in seinem Auto das Fast-Food schmecken. Anschließend warf er seine Styroporverpackung und sonstigen Müll durch das Autofenster auf den Parkplatz. Von der Polizei darauf angesprochen machte er keine Angaben. Auch weigerte er sich, den Müll wieder einzusammeln. Er wird wegen der unerlaubten Müllentsorgung zur Anzeige gebracht. Weitere Kosten für die Entsorgung durch die Stadt sind ebenfalls möglich. Zudem ist die charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen in Frage gestellt.
22.3.20

 

 

Randalierer beschädigte mehrere Autos

Eislingen.  Was einen 34-Jährigen so in Rage brachte, konnte bisher nicht geklärt werden. Jedenfalls zog er am Sonntag, kurz nach 1 Uhr, durch Eislingen. An einem Taxistand trat er gegen zwei geparkte Taxis. Anschließend, in der Filsstraße, trat er gegen einen Mercedes. Die gerufene Polizeistreife konnte ihn hier festnehmen. Um weitere Straftaten zu verhindern wurde er in Gewahrsam genommen. An einem Auto entstand ein Schaden in Höhe von 500 Euro. Die zwei anderen Autos müssen erst bei Tageslicht in Augenschein genommen werden.
22.3.20

 

 

Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Göppingen.  Ein betrunkener Mann erhielt am Freitagabend zunächst einen Platzverweis durch die Polizei. Diesem kam er auch widerwillig nach. Kurze Zeit darauf wurde in der Stuttgarter Straße eine Person gemeldet, die herumschreien und gegen Fensterscheiben schlagen soll. Bei der Personenkontrolle wurde der 37-jährige immer aggressiver. Er verweigerte die Personalien. Den Anweisungen leistete er nicht Folge. Auch die Androhung eines Gewahrsams erbrachte keine Einsicht. Der Mann musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei leistete er massiven Widerstand. Auf der Fahrt zum Polizeirevier urinierte er in den Streifenwagen. Anschließend hatte er in der Zelle Gelegenheit seinen Stresslevel herunterzufahren. Die Beamten wurden nicht verletzt.
22.3.20

 

 

 

Mobilen Verkaufsstand stillgelegt

Geislingen. Am Freitagabend kontrollierten Polizeibeamte auf einem Parkplatz in der Helfensteinstraße einen PKW. Ein 21-jähriger Mann verkaufte aus seinem Fahrzeug Shisha-Tabak und Zubehör. Eine gewerbliche Erlaubnis konnte er nicht vorweisen. Deshalb wurden 91 Tabakdosen, sowie diverses Zubehör beschlagnahmt. Der Wert der Ware wir auf ca. 4 000 geschätzt. Der Mann wird wegen eines Verstoßes gegen das Gewerberecht zu Anzeige gebracht.
22.3.20

 

 

Polizei kontrolliert Geschäfte und Gruppen

Kreis Göppingen, Die baden-württembergische Landesregierung hat am Freitag strengere Regeln angekündigt, um die Ausbreitung des Corona-Virus effektiver zu verlangsamen. Und sie hat Kontrollen der Polizei angekündigt. Die Polizisten waren bereits am Samstag in der Region unterwegs sein, um die strengeren Regeln durchzusetzen. Noch am Freitag hat die Polizei mit den Kommunen Kontakt aufgenommen, um das gemeinsame Vorgehen abzusprechen. Oberstes Ziel sei, die Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, die Vorschriften zum Infektionsschutz zu beachten. In Göppingen ließ die Polizei einen Friseur und ein Kosmetikstudio den Betrieb einstellen, in Geislingen schloss sie zwei Friseursalons. Dort lösten Polizisten am Samstagabend bei einer Schule auch eine achtköpfige Gruppe Jugendlicher auf. Sie mussten in Kleingruppen getrennt den Weg fortsetzen.
22.3.20

 

 

 

Klinik-Mitarbeiterinnen richten Appell an Bevölkerung

Einen Appell richteten Mitarbeiterinnen der Alb-Fils-Kliniken am Freitag an die Bevölkerung. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Max Radloff

Kreis Göppingen. "Wir bleiben für euch hier. Bleibt ihr zuhause.“ Mit diesem auf ein weißes Laken gemalten Apell bitten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Alb-Fils-Kliniken die Bevölkerung, sich unbedingt an die behördlichen Vorgaben zu halten, Menschenansammlungen zu meiden, sich in sozialer Enthaltsamkeit zu üben und am besten zuhause zu bleiben – denn damit schützen sie sich nicht nur selbst, sondern tragen auch dazu bei, dass die, die im Ernstfall unentbehrlich sind, geschützt werden. Ein starkes Signal.

Aktuell sind im Landkreis Göppingen 110 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Stationär werden eine postiv getestete Person in der Helfenstein Klinik und neun Personen in der Klinik am Eichert behandelt. Außerdem gibt es insgesamt zwei Verdachtsfälle an den beiden Kliniken
20.3.20

 

 

 

Landkreis richtet ärztliches Notfallzentrum ein

Die Vorbereitungen sind getroffen: Bei Bedarf kann der Ostalbkreis in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle ein ärztliches Notfallzentrum einrichten. Die Kassenärztliche Vereinigung kann das Fieberzentrum kurzfristig in Betrieb nehmen. Stimmten sich vor Ort mit dem gebotenen sozialen Sicherheitsabstand ab: (v.l.n.r) Dr. Sebastian Hock, Dr. Hariolf Zawadil, Wolfgang Schlipf, Landrat Klaus Pavel, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Prof. Dr. Ulrich Solzbach, Silvia Heisig (Kliniken Ostalb), Bernd Schiele (Malteser Hilfsdienst), Dezernent Thomas Wagenblast und Frank Abele (Landratsamts Ostalbkreis). Foto Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Noch gehört der Ostalbkreis nicht zu den Corona-Hotspots, aber auch hier steigen täglich die Erkrankungsfälle. Mit Blick auf die Erfahrungswerte aus China und Italien bereiten die Verantwortlichen der Kliniken Ostalb vorausschauend bereits seit längerem die drei Krankenhäuser in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auf die Zeit vor, in der Patienten mit schweren Corona-Verläufen stationär und möglicherweise sogar intensiv behandelt werden müssen.

„Wir haben uns frühzeitig entschlossen, aktiv zu werden, um uns nicht überraschen zu lassen“, betonen Landrat Klaus Pavel und der Vorstandsvorsitzende der Kliniken Ostalb, Prof. Dr. Ulrich Solzbach. „Verschiebbare Operationen und Behandlungen wurden abgesagt, sodass an den Kliniken inzwischen bis zu 100 Betten zur Behandlung von Coronapatienten zur Verfügung stehen. In großem Umfang können auch Isolierbetten geschaffen werden.“

Einen Schritt weiter haben die Verantwortlichen von Kreis, Kliniken und Ärzteschaften jetzt schon gedacht. So wurden in den vergangenen Tagen gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und dem DRK mit Hochdruck ein ärztliches Notfallzentrum und eine Fieberambulanz geplant. Diese sollen zunächst zentral für den gesamten Ostalbkreis in der Ulrich-Pfeifle-Halle und auf dem Greutplatz in Aalen eingerichtet werden. Die auf dem Platz momentan betriebene Drive-in-Teststrecke zur Corona-Abstrichnahme wird zu gegebener Zeit zu einer Fieberambulanz umgestaltet. „Die Fieberambulanz soll - wie landesweit in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten - zur Unterstützung der Haus- und Facharztpraxen durch die Kassenärztliche Vereinigung BW eingerichtet und mit Ärzten sowie ärztlichem Hilfspersonal ausgestattet werden“, informiert Dr. Sebastian Hock, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Aalen/Ellwangen.

In der Ulrich-Pfeifle-Halle wird der Landkreis in Form einer eigenständigen Abteilung der Kliniken Ostalb ein ärztliches Notfallzentrum mit Notfallbetten einrichten. „Dies gibt uns die Möglichkeit, neben den bis zu 100 Betten in unseren drei Kliniken weitere Plätze für eine stationäre Patientenversorgung verfügbar zu haben. Im Notfallzentrum wollen wir zunächst 70 Betten vorsehen, insgesamt können wir bei Bedarf kurzfristig die Plätze auf bis zu 125 aufwachsen lassen“, erläutern der Landrat und Prof. Solzbach. Im Notfallzentrum übernehmen Ärzte und Pflegekräfte aus den Kliniken Ostalb die Betreuung der Erkrankten. Bei Bedarf ist ein weiteres Zentrum in Schwäbisch Gmünd vorgesehen. „Wir treffen an unseren Kliniken alle betrieblichen Maßnahmen, um möglichst noch mehr Kapazitäten freizuhalten“, betont Pavel. „Natürlich muss aber die Betreuung von anderen Erkrankten, wie etwa Schlaganfallpatienten, Menschen mit Herzinfarkten oder Unfallopfern parallel weiterhin an den Kliniken sichergestellt bleiben. Dies ist eine Herkulesaufgabe! Ich danke deshalb allen Ärztinnen und Ärzten, auch allen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen vor Ort, und dem gesamten Pflegepersonal für ihren Einsatz. Mein Dank gilt ebenso allen Hilfsorganisationen und sonstigen ehrenamtlich Engagierten!“

Einen besonderen Dank richtet der Kreischef an die Stadt Aalen und Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der schnell und unbürokratisch die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt und personelle Unterstützung zugesagt hatte. Beeindruckt ist Landrat Pavel von der Welle der Unterstützungsbereitschaft, die der Ostalbkreis in diesen Tagen von verschiedensten Seiten erfährt und die dem Führungs- und Organisationsteam bei der Kreisverwaltung die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen und weitere strategische Planungen erleichtert.

„Wir sind gut vorbereitet! Bitte tragen auch Sie Ihren Teil dazu bei, dass wir das, was auf uns zukommt, bewältigen können: Folgen Sie den Appellen der Behörden, meiden Sie so weit wie möglich soziale Kontakte und vertrauen Sie ausschließlich auf die Informationskanäle seriöser Quellen!“, bittet Landrat Klaus Pavel nochmals eindringlich. „Nur wenn sich alle in ihrem Verhalten zurücknehmen und sich an die Regeln halten, können wir diese Krise, die nicht nur eine Belastungsprobe für unser Gesundheitssystem sondern auch für unsere Unternehmen aller Art und Größe ist, meistern!“
20.3.20

 

 

Etat-Diskussion in Krisenzeit

Schwäbisch Gmünd.  Oberbürgermeister Richard Arnold hat sich heute – nach einer Telefonrunde -  mit einem Vorschlag an die Fraktionen im Gmünder Gemeinderat zum weiteren Vorgehen bei den Haushaltsberatungen gewandt. Die Vorberatungen sollen gestrafft und elektronisch ohne eine eigene Sitzung geführt werden; zum eigentlichen Haushaltsbeschluss muss man aus rechtlichen Gründen in einer Sitzung  zusammenkommen. Diese Sitzung am 1. April müsste unter strengen Hygienevorschriften, die nur im Congress Centrum Stadtgarten umsetzbar wären, stattfinden.
20.3.20

 

 

 

Gemeinderat beschließt Doppel-Etat

Esslingen. Unter strengen Auflagen bzgl. Infektionsschutz hat der Esslinger Gemeinderat am Freitag, 20. März  den Haushaltsplan für die Jahre 2020 und 2021 beschlossen. Schon der Sitzungsort war ungewöhnlich. Um überhaupt tagen zu können musste der Gemeinderat in den großen Saal des Neckar Forums umziehen. Nur dort konnten die Auflagen was Abstände zwischen den Sitzreihen des Gemeinderats und der begrenzten Zahl an Zuschauern angeht erfüllt werden. Dafür wurde die Gemeinderatssitzung per Livestream über die städtische Homepage übertragen und stieß öffentlich auf ein breites Interesse.  

Die Sitzung war dringend notwendig, um über den zur Verabschiedung anstehenden Doppelhaushalt abstimmen zu können. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger stellte in seiner Einleitung klar: „ Mit unserem Doppelhaushalt 2020/2021 schaffen wir Grundlagen, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben und unseren Teil als Stadt Esslingen leisten zu können.“ Finanzbürgermeister Ingo Rust lies allerdings auch keinen Zweifel daran, dass der zu erwartende wirtschaftliche Abschwung seine Spuren hinterlassen wird. „Wir rechnen fest damit, dass wir bald schon einen Nachtrag aufstellen werden müssen, um nach zu steuern.“ Zudem werde die Stadtverwaltung eine sofortige Haushaltssperre mit einem konkreten Plan der davon umfassten Projekte erarbeiten, so Bürgermeister Rust.

Aufgrund der aktuellen Corona wurde der Haushaltsplanentwurf noch um eine bisher nicht vorgesehene Kreditermächtigung in Höhe von 40 Mio. Euro ergänzt. „Wir hoffen, dass wir sie nicht benötigen - aber sicher ist sicher.“ so Rust. Auch das Städtische Klinikum und die städtischen Pflegeheime erhielten eine Ausweitung ihrer möglichen Kassenkredite, um handlungsfähig zu bleiben. Die Grundsteuer wird - auch das eine Folge der Krise - zunächst nicht wie geplant auf 445 erhöht, sondern erst im Jahr 2022 - dann allerdings auf 458 Punkte. 26 Mitglieder des Gemeinderates aus Grünen, SPD, Freie Wählern, OB Zieger und der Linken stimmten für diesen Vorschlag, zehn Mitglieder des Gemeinderates aus CDU, FDP und Für stimmten dagegen. Auch gab zwei Enthaltungen.

Das Ordentliche Ergebnis liegt im Jahr 2020 bei -5,2 Mio. Euro und im Jahr 2021 bei 14,9 Mio. Euro. Die Investitionen umfassen 49,6 Mio. Euro im Jahr 2020 und 20,3 Mio. Euro im Jahr 2021. Laut Mittelfristiger Planung ist ab 2022 mit negativen Ergebnissen zu rechnen. Im Jahr 2022 beträgt das negative Ergebnis -8,9  Mio. Euro und im Jahr 2023 -19,1 Mio. Euro. Ab dem Jahr 2020 sind Kreditaufnahmen notwendig, im Jahr 2020 sollen 40 Mio. EUR, in 2022 sollen 28,1 Mio. Euro aufgenommen werden. Bis 2024 wird die Liquidität immer weiter abnehmen, so dass der Schuldenstand 2024 rund 129 Mio. Euro betragen wird. 
20.3.20

 

 

 

Neuen Ordnungsamtsleiter bestellt

Esslingen. In seiner jüngsten nichtöffentlichen Sitzung am 20. März wählte der Esslinger Gemeinderat nach persönlicher Vorstellung Jochen Schilling zum neuen Leiter des Esslinger Ordnungs- und Standesamts und somit zum Nachfolger von Gerhard Gorzellik, der Ende September 2020 in den Ruhestand eintritt. Jochen Schilling (55 Jahre) ist seit 1991 bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in leitenden Positionen beschäftigt, aktuell führt er als Stadtoberverwaltungsrat die Abteilung Bürgerdienste, Sicherheit und Ordnung.
20.3.20

 

 

 

Altersgenossen laufen dieses Jahr im September

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch im Corona-Krisenjahr wird die Kulturerbe-Tradition der Gmünder Jahrgangsfeste nicht abreißen. Der Dachverband der Altersgenossenvereine hat zusammen mit Oberbürgermeister Richard Arnold und der Touristik und Marketing GmbH entschieden, angesichts der unsicheren Situation einen ungewohnten Weg zu gehen und die AGV-Festzüge und -feiern nach der Sommerpause zu starten: So können die 40er ihren Festzug am Samstag, 19. September, planen – die folgenden Jahrgänge folgen dann am 26. September mit den 50ern, eine AGV-Einheitsfeier am 3. Oktober mit den 60ern, am 10. Oktober folgen die 70er und den Reigen beschließen die 80er dann am Samstag, 17. Oktober. Für die jeweiligen Festabende hat die Stadt als Angebot an die Vereine in dieser außergewöhnlichen Situation den Festsaal im Prediger freigehalten. "Die dramatische Entwicklung der vergangenen Woche hat uns alle besorgt und verunsichert", so heißt es in einem gemeinsamen Schreiben an die Vereine. Das öffentliche Leben sei bis auf das Notwendigste heruntergefahren; unter anderem stelle sich die Frage, ob im Juni noch Veranstaltungen stattfinden und wenn ja, in welchem Umfang. Außerdem sei es für die Vereine schwierig, sich jetzt in diesen Wochen auf die Feste vorzubereiten. "Wir möchten mit dieser Entscheidung für Sie alle Planungssicherheit schaffen," so das Schreiben weiter. Die Details der einzelnen Veranstaltungen würden nun mit dem AGV-Dachverband, der Stadt und der Touristik und Marketing GmbH abgestimmt.
20.3.20

 

 

 

Corona-Krise: Wirtschaft stark betroffen

Kreis Göppingen. Mit einer Telefon- und Videokonferenz haben sich erstmals die Mitglieder der IHK-Bezirksversammlung in Göppingen zu den Auswirkungen der Corona-Krise im Kreis Göppingen ausgetauscht. Angesichts der immer dramatischeren Auswirkungen der Maßnahmen gegen den Coronavirus wurde deutlich, dass im Kreis Göppingen mittlerweile alle Betriebe sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Angesichts der Dynamik können die Folgen für Unternehmen und Beschäftigte oftmals noch gar nicht absehen. Nachdem zunächst unternehmensnahe Dienstleister im Kreis Göppingen durch die Absagen von Messen und Veranstaltungen massiv betroffen waren, stehen jetzt der Einzelhandel und die Gastronomie aufgrund angeordneter Schließungen vor einem Totalausfall der Umsätze. Hinzu kommt, dass unklare Regelungen zur Verunsicherung der Unternehmen und deren Mitarbeiter beitragen. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt dringend Liquidität. Und wir benötigen gerade für Einzel- und Kleinunternehmen in den betroffenen Branchen eine schnelle und unbürokratische Soforthilfe, da staatliche Liquiditätshilfeprogramme aufgrund der Kreditverfahren Zeit brauchen werden“, betonte Bezirkskammerpräsident Wolf Martin. Die IHK Region Stuttgart und die Bezirkskammer in Göppingen haben kurzfristig ihre Beratungskapazität zur Unterstützung der Unternehmen hochgefahren und verstärkt. „Die Unternehmen brauchen uns gerade jetzt und stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit“, so Martin. Ab sofort erreichen IHK-Unternehmen die IHK-Corona-Hotline von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr unter 0711 2005 1677 oder im Internet unter www.stuttgart.ihk.de/corona. Die Experten der IHK-Bezirkskammer sind in Göppingen unter 07161-6715-0 erreichbar.
Beim Austausch der IHK-Vertreter wurde deutlich, dass die Situation im Kreis Göppingen branchenübergreifend von großer Unsicherheit geprägt ist. Die Betriebe fragen jetzt nach Liquiditätshilfen nach und vermelden bereits Liquiditätsprobleme. „Alle Unternehmen haben vorsorgliche Schutzmaßnahmen ergriffen und ermöglichen wo es nur geht den Mitarbeitern mobiles Arbeiten von zu Hause aus“, berichtet Martin. Obwohl die Betriebe viele digitale Prozesse haben, reiche die Infrastruktur mit Laptops und Internetzugängen für alle Mitarbeiter oftmals nicht aus. Die Vertreter der Industrie betonten, dass viele Funktionen in einem Home Office nicht durchführbar seien. Insgesamt sind die Betriebe froh, dass die Produktion soweit es geht aufrechterhalten bleibt, da bisher eine stabile Auftragslage bestehe. Große Unternehmen seien dazu übergegangen, die Schichten vorsorglich in zwei Gruppen zu teilen, die unabhängig voneinander arbeiten. Damit werden das gesundheitliche Risiko und das von Ausfällen minimiert. Für den Einzelhandel ist die derzeitige Situation dramatisch, es gehe um die Existenz. Probleme bereiten unklare Regelungen und Auskünfte der Behörden, da angebotene Dienstleistungen von Einzelhändlern eigentlich nicht verboten werden dürfen. Aus der Finanzwirtschaft wird berichtet, dass die Banken den persönlichen Service in den Filialen zwar einschränken, aber die Versorgung sichergestellt ist. Angesichts der strengen gesetzlichen Kreditvorgaben hoffen die Banken, dass es für die jetzt dringend notwendige Liquiditätssicherung entsprechende Erleichterungen und Vereinfachungen geben werde.
20.3.20

 

 

Stadt schaltet Versorgungs-Hotline für Ältere

Kirchheim unter Teck Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen sollen vor allen Dingen ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen in den kommenden Wochen die Öffentlichkeit meiden. Bürger, die in diese Risikogruppe fallen und bei Einkäufen oder anderen Erledigungen wie dem Gang zur Apotheke Unterstützung benötigen, werden gebeten, sich an die Versorgungshotline der Stadt Kirchheim zu wenden, Hilfsangebote anzunehmen und die infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ernst zu nehmen, um sich selbst und die Menschen in ihrer Umgebung zu schützen.

 Die Versorgungshotline ist über www.kirchheim-teck.de/versorgungshotline, unter der Telefonnummer 07021-502 358 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wie folgt erreichbar: montags bis donnerstags, 10 bis 14 Uhr, freitags von 10-12 Uhr.

Bürgerschaftlich Engagierte, die betroffenen Menschen helfen wollen, werden gebeten, sich ebenfalls an die Versorgungshotline zu wenden oder auf ihre bestehenden Hilfsangebote hinzuweisen.
20.3.20

 

 

Keine Osterbrunnen

Kirchheim unter Teck/Bad Überkingen. Der von der Stadtverwaltung jährlich gemeinsam mit dem Mährisch-Schlesischen Sudetengebirgsverein (MSSGV) organisierte Aufbau des Osterbrunnens am 28. März ist aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Es wird in diesem Jahr daher keinen geschmückten Osterbrunnen zu sehen geben. Auch die Ausstellung „Kunst am Ei“ in den Räumlichkeiten des Alten Teckboten ist abgesagt. Auch in Bad Überkingen, wo der größte Osterbrunnen im Landkreis Göppingen steht, wurde das Schmücken durch die örtlichen Landfrauen von der Gemeinde abgesagt,
20.3.20

 

 

 

Motorradfahrer übersehen

Bad Überkingen. Schwere Verletzungen erlitt am Donnerstag ein Mann bei einem Unfall in Bad Überkingen.  Wie die Polizei mitteilt, war gegen 20 Uhr ein 49-jähriger Autofahrer in der Weigoldsbergstraße in Unterböhringen unterwegs. Er bog mit seinem Wagen nach links in die Kreuzwiesenstraße ab und übersah dabei einen entgegenkommenden Motorradfahrer. Die Fahrzeuge stießen zusammen, der Kradfahrer stürzte. Der Rettungsdienst brachte den 19-Jährigen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei  hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden beträgt rund 14 000 Euro.
20.3.20

 

 

Informationen in Echtzeit erlebbar

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat im Herbst 2019 erfolgreich einen Förderantrag im Rahmen der Förderrichtlinie „5G Innovationswettbewerb im Rahmen der 5x5G Strategie“ des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur gestellt. In der ersten Phase wurden insgesamt 138 Anträge eingereicht, von denen nun 67 Projekte in die zweite Förderphase kommen und einen Zuschlag für eine Förderung in Höhe 100.000 Euro erhalten – darunter auch die Stadt Schwäbisch Gmünd. Im Rahmen dieser Förderung wird angestrebt, eine mobile, 5Gbasierte Augmented Reality-Plattform zur Bürgerinformation und -Beteiligung aufzubauen, damit die Stadt Schwäbisch Gmünd mehr Informationen und touristische Inhalte digital und zeitgemäß bereitstellen kann. „Besonders wichtig ist uns hierbei die Mitnahme aller Beteiligten von Vereinen über Firmen bis hin zu den Bürgern“ sagte Laura Ehinger, Projektverantwortliche bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Stadt untersucht derzeit im Landschafts- und Freizeitpark Himmelsgarten Informations- und Lehrinhalte über Augmented Reality, also computergestützte Erweiterung der Realität, zur Verfügung zu stellen.

„Im Projekt werden Besucherinnen und Besucher des Himmelsgarten und der kooperierenden Einrichtungen profitieren, da Informationen in Echtzeit erlebbar und durch virtuelle Elemente zugänglicher, interessanter und informativer vermittelt werden können. Ein besonderes Erlebnis verspricht unser Ansatz beispielsweise für den Dinosaurier-Park und die Umweltbildung samt Geologie“, so Alexander Groll, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Schwäbisch Gmünd.

Derzeit arbeitet man an der Planung der Infrastruktur und Kommunikationsnetze. Parallel gilt es Inhalte für die Nutzung mit allen Endgeräten aufzubereiten und die Plattform zu programmieren. Die an dem Projekt beteiligten Partner Graustich GmbH, energiedata4.0 GmbH, Zentrum für Digitale Entwicklung GmbH und Geo Data GmbH tragen mit ihren jeweiligen Kompetenzen an der Seite der Stadt Schwäbisch Gmünd zur Umsetzung des Projekts bei. Das Konzept zu diesem Projekt muss bis 30. Juni 2020 beim BMVI eingereicht werden. Dort wird dann entschieden welche Projekte eine Umsetzungsförderung erhalten.
20.3.20

 

 

Sperrung der Ortsdurchfahrt Bargau

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Ortsdurchfahrt Bargau, ab Einmündung Wiesenstraße bis zum Alten Schulhaus, wird ab Mittwoch 25. März für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Grund dafür sind Kanal-, Leitungs-, und Straßenbauarbeiten. Eine Umleitung erfolgt über die Umgehungsstraße und ist ausgeschildert. Folge dessen können die Bushaltestellen beim Bezirksamt und in der Stauferstraße nicht mehr angefahren werden. Stadtbus richtet in der Zimmerner Straße eine Ersatzhaltestellen ein, Busfahrgäste werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen und Aushang am Bezirksamt zu beachten. Diese Verkehrsführung wird voraussichtlich bis Ende Oktober erhalten bleiben.
20.3.20

 

 

 

Versorgungszentrum schränkt Betrieb ein

Kreis Göppingen. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), zu dem zahlreiche Praxen an der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen gehören, hat infolge der Corona-Problematik das Angebot stark eingeschränkt. Die Versorgung von Notfallpatienten wird über eine redundante Struktur beider Standorte aufrechterhalten.Informationen zur Erreichbarkeit der Praxen können telefonisch über die Bandansagen der Praxen abgerufen werden. Grund des eingeschränkten Angebotes ist, dass sich die meisten Praxen innerhalb der Klinikgebäude befinden und es aktuell wichtig ist, den Patientenstrom innerhalb der Kliniken so gering wie möglich zu halten. Dies dient dazu, die Last mit Coronaviren in unseren Einrichtungen zum Schutz des Personals und der uns anvertrauten stationären Patienten so gering wie möglich zu halten. Zudem werden die ärztlichen und pflegerischen MVZ-Mitarbeiter derzeit für die Vorbereitung auf einen deutlichen Anstieg von COVID-19-Patienten in den Kliniken dringend benötigt und eingesetzt.
20.3.20

 

 

 

Letzter Bürgerbus im Kreis stellt Betrieb ein

Ebersbach. Der Ebersbacher Bürgerbus „Eberbus“ musste seit Freitagaufgrund der Infektionsgefahr durch die stark steigende Zahl der bestätigten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus als letzter Bürgerbus im Kreis Göppingen seinen Betrieb bis auf weiteres einstellen. In dem Kleinbus mit nur einer Zugangstüre können die für den ÖPNV geltenden Empfehlungen zum Schutz der ehrenamtlichen Fahrer und der Fahrgäste nicht umgesetzt werden. Bei den großen Linienbussen ist der Zu- und Ausstieg nur über die hintere Tür erlaubt und die Fahrgäste sollen mit mind. 1,5m Abstand im Fahrgastraum sitzen. Sowohl ein Großteil der Fahrgäste als auch der ehrenamtlichen Fahrer zählen zu den besonders von dem Virus bedrohten Gruppen. „Es tut weh, solche lieb gewonnenen und wichtigen Angebote wie den ‚Eberbus‘ vorläufig einzustellen, aber ich denke wir handeln richtig, da wir sowohl die Verantwortung für unsere Fahrgäste als auch gegenüber unseren Fahrern haben. Ich danke den Gästen für ihre Treue und dem Bürgerbusverein Ebersbach für sein Engagement und werbe um Verständnis, dass dieses freiwillige Angebot aktuell nicht aufrechterhalten werden kann.“, so Bürgermeister Eberhard Keller. „Sobald es wieder gesundheitlich vertretbar ist, wird der Betrieb wiederaufgenommen.“
20.3.20

 

 

 

Zuschuss für Breitbandausbau

Wäschenbeuren. Die Gemeinde Wäschenbeuren erhält rund 348.000 Euro aus dem Breitbandförderprogramm des Landes“, teilte die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Wie die Razavi informiert, bezuschusst das Land die Verlegung von Glasfaserleitungen im Gewerbegebiet Wilmet. „Ich freue mich über diese Unterstützung.“
20.3.20

 

 

 

Filsstraße dicht: Busse fahren über die Beckhstraße

Kreis Göppingen. Wie das Landratsamt mitteilt, muss in Göppingen-Faurndau nun auch die Umleitung für den Busverkehr, welche aufgrund der Baumaßnahme B297 eingerichtet wurde, ab sofort gesperrt werden. Nachdem bekannt geworden ist, dass in der Filsstraße der Straßenbelag Schaden genommen hat und eine unmittelbare Einsturzgefahr besteht, kann die Filsstraße ab sofort nicht mehr befahren werden. Die Busse der Linien 2, 12, 15 und 178 in Fahrtrichtung Faurndau/Uhingen werden ab sofort über die Beckhstraße umgeleitet. Die Haltestellen Lehlestraße und Goethestraße können bis auf Weiteres nicht mehr bedient werden, stattdessen wird die Haltestelle Marienstraße bedient werden.
20.3.20

 

 

 

 

Keller: Kein Verständnis für Hamsterkäufe

Ware ist vorhanden: Bürgermeister Eberhard Keller (l.) mit Carina Löhle und Patrick Kaufmann von Lidl.Foto: Stadt Ebersbach

Ebersbach.  Der Ebersbacher Bürgermeister Eberhard Keller hat sich einen Überblick zu der Lage bei den Lebensmittelmärkten und regionalen Erzeugern verschafft. Grund dafür waren Meldungen über so genannte Hamsterkäufe und teilweise alarmierende Rückmeldungen zu Kundenreaktionen in Ebersbach, über die auch in den sozialen Medien aktuell heftig diskutiert wird.

Ebersbach verfügt über einen gesunden Mix von unterschiedlichen Supermarktketten sowie Discountern. Dazu kommen Landwirte und Handwerksbetriebe, die vor Ort produzieren und in ihren (Hof-) Läden, dem Ebersbacher Wochenmarkt oder Automaten fast rund um die Uhr frische Waren bieten. Viele Gastronomiebetriebe haben auf Lieferbetrieb umgestellt. Bestellungen helfen Einnahmeverluste auszugleichen. Der CVJM und weitere Ehrenamtliche bieten Einkaufsdienste an. Auch die Nachbarschaftshilfe in den Stadtteilen bildet nach Kellers Worten ein gut funktionierendes Rückgrat bei der Versorgung der Mitmenschen.  

Waren des täglichen Bedarfs für die Bevölkerung sind ausreichend vorhanden und Lieferketten funktionieren, wenn in haushaltsüblichen Mengen eingekauft wird, so Keller weiter und hat Lösungen für die Versorgung von Menschen ausgelotet, die unter Quarantäne gestellt wurden oder das Haus aus anderen Gründen nicht verlassen können. Hier wurde Handlungsbedarf identifiziert. Anhand der nun gewonnenen Kontakte und Informationen arbeitet die Stadtverwaltung an Konzepten und kann selbst an Wochenenden schnell reagieren.

„Ich bin beeindruckt, wie das Marktpersonal selbst bei Anfeindungen freundlich bleibt und unermüdlich arbeitet, damit die Regale voll bleiben“, so Eberhard Keller. „Wir können stolz auf unseren lokalen Einzelhandel und unsere Erzeuger sein.“  Kein Verständnis hat Eberhard Keller für die Kunden, die sich nicht an Bevorratungsangaben und Anweisungen des Ladenpersonals vor Ort halten und setzt auf die Zivilcourage und das Miteinander von allen. Es sollten nicht ganze Familien einkaufen um die Menge an Personen in den Märkten zu begrenzen. Eine Anpassung von Öffnungszeiten ist legitim, um z.B. Warenbestände aufzufüllen. Ebenso ist auch beim Einkauf der Sicherheitsabstand dringend einzuhalten. Es kann sein, dass vereinzelt statt Barzahlung nur Kartenzahlung möglich ist. Das Hausrecht liegt bei den Marktleitungen!

„Ich bitte um Verständnis für die Ausnahmesituation. Die Einschränkungen sind aber auch zum Schutz der Bevölkerung unabdingbar. Von Hamsterkäufen sollte bitte abgesehen werden. Für die Mitarbeiter der Gesundheitsdienstleistungen, des Einzelhandels und der Verwaltungen sollte Verständnis aufgebracht werden. Hier wird mit teilweise deutlich reduzierten Ressourcen ein unglaubliches Pensum abgearbeitet. Trotzdem kann die gewohnte Servicequalität nicht gewährleistet werden. Das ist aber kein Grund, diese Menschen zu beschimpfen oder anzuspucken, wie dies in Ebersbach in den letzten Tagen mehrfach vorgekommen ist. Bleiben Sie besonnen!“ appelliert Bürgermeister Keller.
19.3.20

 

 

Mordanklage gegen vier Göppinger

Göppingen. Gegen vier Angeschuldigte im Alter zwischen 16 und 23 Jahren hat die Staatsanwaltschaft Ulm Anklage zur Großen Jugendkammer des Landgerichts Ulm wegen des Vorwurfs des gemeinschaftlichen Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub erhoben.

In den späten Abendstunden des 2. November 2019 sollen die Männer im Bereich Göppingen-Ursenwang nach einem Trinkgelage spontan den Entschluss gefasst haben, einen für sie bislang unbekannten Mann zu überfallen. Nachdem dieser am Geldautomaten in einer Bankfiliale in Göppingen-Ursenwang Geld in geringem Umfang abgehoben hatte, sollen die Angeschuldigten ihr Opfer umgehend danach angegangen und überwältigt haben. Nach Einschätzung der Anklagebehörde schlugen und traten sie in der Folge aber derart massiv auf ihr wehrloses Opfer ein, dass dieses u.a. eine Rippenserienfraktur (mit 17 Frakturen), einen Lungenkollaps, einen Riss seiner linken Niere, eine Eröffnung der Brusthöhle und ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Zwei der Angeschuldigten – ein 16-Jähriger und der 23 Jahre alte Mann – entfernten sich, solange die beiden anderen Männer weiter auf den Geschädigten einschlugen und zutraten. Allen vier Angeschuldigten wirft die Staatsanwaltschaft vor, dass sie durch ihr Verhalten den Tod des 39 Jahre alten Mannes vorsätzlich herbeigeführt haben. Schwer verletzt sollen sie den Mann in einem Gebüsch liegen gelassen haben, wo er aufgrund seiner Verletzungen innerhalb kurzer Zeit vor Ort verstarb. Hätte nur einer der Angeschuldigten zeitnah einen Notruf abgesetzt oder entsprechende Hilfe gerufen, hätte der 39-Jährige durch eine sofortige notärztliche Versorgung überlebt.

In rechtlicher Hinsicht wertet die Anklagebehörde das Verhalten der Angeschuldigten als Mord aus Habgier in Tateinheit mit schwerem Raub. Während sich zwei der Angeschuldigten zum Vorwurf einließen, machten die übrigen beiden von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Alle vier Angeschuldigten befinden sich wegen des gravierenden Vorwurfs in Untersuchungshaft.
19.3.20 

 

 

Einbrecher findet Geld

Geislingen. Aus einem Gebäude in Geislingen hat ein Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag Geld geholt. Wie die Polizei berichtet, schlug der Unbekannte an dem Haus am Rorgensteig die Scheibe einer Glastür ein. Er durchsuchte die Räume und brach dazu auch Türen auf. In einem Büro fand er etwas Geld, ebensolches in einem zweiten Büro. Schließlich stieß der Unbekannte auf den Tresor. Schnell hatte er den Schlüssel dazu gefunden. Auch aus dem Wertschrank nahm er Geld mit. Mit dieser Beute machte sich der Einbrecher auf und davon.
19.3.20

 

 

Nächtliche Polizeikontrollen

Eislingen/Salach.  Nach zwei Kontrollen in Eislingen und Salach muss die Polizei jetzt Anzeigen fertigen. Eine Polizeistreife hatte am Mittwoch gegen 21 Uhr in Eislingen einen Rollerfahrer kontrolliert. Die Streife hielt das Fahrzeug im Mühlesgäßle an. Die Fahrerin hatte zuvor versäumt, dass richtige Kennzeichen anzubringen. So bestand zunächst der Verdacht, dass der Roller nicht versichert ist. Doch konnte die 15-Jährige das aktuellen Versicherungskennzeichen zeigen. Trotzdem durfte sie nicht weiterfahren. Denn der Roller fuhr schneller als die für Mofas erlaubte 25 km/h.  Deshalb hätte sie einen Führerschein benötigt, den sie aber nicht hatte. Die 15-Jährige sieht jetzt einer Strafanzeige entgegen. Nach der Kontrolle nahm die Mutter sie mit nach Hause.  Am Donnerstag gegen 2 Uhr kontrollierte eine Streife in der Hauptstraße in Salach einen 32-Jährigen. Der Mann war erkennbar betrunken. In seiner Tasche führte er ein verbotenes Messer mit, das die Polizisten sofort beschlagnahmten. Er sieht jetzt ebenfalls einer Strafanzeige entgegen.
19.3.20

 

 

Zuschüsse vom Land für Wasserprojekte

Kreis Göppingen. Aus dem Förderprogramm Wasserwirtschaft und Altlasten des Landes erhalten  drei Gemeinden im Landkreis Göppingen rund 146.000 Euro. „Das ist eine wertvolle Unterstützung für die Aufgaben der Vorsorge und des Gesundheitsschutzes, die unsere Kommunen zu erfüllen haben. Die Gemeinden Salach und Hattenhofen können mit diesen Mitteln Regenüberlaufbecken, Pumpwerke und eine Teichkläranlage nachrüsten. Süßen erhält Gelder zur Sanierung der ehemaligen Tierkörperbeseitigungsanstalt Süßen“,  erklärte die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi.
19.3.20

 

 

Alle Spiel- und Sportplätze zu

Kirchheim unter Teck, Auf Anordnung der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck sind mit sofortiger Wirkung alle Spiel-, Bolz- und Hartplätze, das Stadion inkl. Tribüne und Außenanlagen sowie Skateranlagen, Bike-Park, die Sportanlagen in Jesingen, Nabern und Ötlingen und die Bürgerseen für die Öffentlichkeit gesperrt. Ebenfalls gesperrt sind alle Schulhöfe und die dort vorhandenen Sportanlagen, die normalerweise von der Öffentlichkeit genutzt werden können. Die Stadtverwaltung appelliert insbesondere an alle Eltern, Kinder und Jugendliche, die Einhaltung der infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ernst zu nehmen und Risikogruppen wie ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. 
19.3.20

 

 

Kliniken bereiten sich auf Schlimmeres vor

Schorndorf. Zur Eindämmung des Coronavirus haben der Landkreis und die Rems-Murr-Kliniken umfangreiche Maßnahmen zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung getroffen.  „Wir tauschen uns täglich aus und sondieren die aktuelle Lage“, so Landrat Dr. Richard Sigel.  „Wir müssen schnell, geschlossen und angemessen auf die dynamische Lage reagieren“.

Ebenso ist seit Anfang März das Testzentrum Corona an der Klinik in Schorndorf eingerichtet, in dem bereits mehr als 646 Abstriche gemacht wurden. Damit auch weiterhin zeitnah Termine vergeben werden können, kümmern sich mittlerweile drei diensthabende Ärzte um die Betroffenen. „Leider stößt in der Bevölkerung immer noch auf Unverständnis, dass wir nicht jeden und jede im Landkreis auf Corona testen können. Das geht schlicht aufgrund der Laborkapazitäten nicht“, erklärt Chefarzt Dr. Torsten Ade und bittet um Verständnis, dass man sich in der aktuellen Situation auf chronisch kranke Menschen und ältere Patienten konzentrieren müsse. „Uns fehlt sonst am Ende das Testmaterial für die Menschen, die dringend getestet werden müssen“, so Ade weiter.
 Angesichts der steigenden Fallzahlen könnte es in absehbarer Zeit nötig sein, ein zusätzliches Therapiezentrum für Corona-Patienten zu schaffen, um die Rems-Murr-Kliniken stationär zu entlasten. Patienten mit leichten Beschwerden, die aber medizinisch versorgt werden müssen, könnten so stationär ärztlich versorgt werden. Schwer erkrankte Patienten werden nach wie vor in den Rems-Murr-Kliniken behandelt.
 „Wir spüren eine große Hilfsbereitschaft bei uns im Rems-Murr-Kreis“, betont Landrat Dr. Richard Sigel in diesem Zusammenhang. „So haben uns bereits mehrere Hoteliers aus dem Rems-Murr-Kreis ihre Häuser als Therapiezentrum angeboten. Auch von unseren regionalen Banken und aus der Bürgerschaft erhalten wir ganz konkrete Unterstützungsangebote. Das macht Mut und zeigt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft auch in Krisenzeiten. Wir sind dankbar, dass dieses Netzwerk auch in Krisenzeiten trägt.“
Aus Gründen der Hygiene wäre auch eine frühere Pflege-Einrichtung geeignet als Therapiezentrum. Daher hat Landrat Dr. Sigel gemeinsam mit Vertretern des Rettungsdienstes und der Rems-Murr-Kliniken bei einem Termin vor Ort das frühere Pflegeheim in Murrhardt-Oberneustetten, das zuletzt vom Kreis als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde, in Augenschein genommen. Vorab hatte sich der Landrat hierzu mit der Stadt Murrhardt und einem Vertreter der Bürgerschaft in Oberneustetten abgestimmt. Das frühere Pflegeheim ist nun eine von mehreren möglichen Optionen.
Medizinisch seien die Rems-Murr-Kliniken auf einen Anstieg der Fallzahlen vorbereitet, so der Geschäftsführer Dr. Marc Nickel: „Wir verfügen in Schorndorf und Winnenden zusammengenommen über 32 Beatmungsplätze. Zusätzlich bauen die Rems-Murr Kliniken ihrer Beatmungskapazitäten kurzfristig weiter aus. 
Alle in Schorndorf oder Winnenden eingelieferten Notfälle werden weiterhin mit der gleichen Priorität behandelt wie bisher. „Die Menschen im Rems-Murr-Kreis müssen sich keine Sorgen machen: Die medizinische Versorgung und die Notfallversorgung sind weiterhin sichergestellt“, so Dr. Nickel.
19.3.20

 

 

Zertifikat für minimalinvasive Chrirgue in der Gynäkologie

Privatdozent Dr. Falk Clemens Thiel, Chefarzt der Frauenklinik der Alb-Fils-Kliniken, wurde für „MIC III“ rezertifiziert. Foto: Tobias Fröhner

Kreis Göppingen Privatdozent Dr. Falk Clemens Thiel, Chefarzt der Frauenklinik der Alb-Fils-Kliniken, wurde für „MIC III“ rezertifiziert. Das Kürzel MIC steht für minimalinvasive Chirurgie, die III steht für das höchste Level. Vergeben wird das Zertifikat, das fünf Jahre gültig ist, durch die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Deutschen Gesellschaft für gynäkologische und geburtshilfliche Endoskopie  Laut AGE „stellt das Zertifikat MIC III an die Operateure höchste Anforderungen. Der Gynäkologe ist seit mehreren Jahren als Operateur aktiv und bestimmt die Entwicklung der minimalinvasiven Chirurgie mit, Ebenfalls gefordert: regelmäßige Fortbildungen und wissenschaftliche Leistungen“. Es ist somit die höchste persönliche Qualifikation für minimalinvasive Chirurgie in der Gynäkologie, die erlangt werden kann. In Deutschland haben 95 Personen dieses Zertifikat und in Baden-Württemberg aktuell nur zwölf. PD Dr. Falk Clemens Thiel führt das Zertifikat bereits seit 2014.
19.3.20

 

 

Planspiel: MdB für 4 Tage

Keis Göpingen/Berlin. Vom 13. bis 16. Juni   findet das Planspiel "Jugend und Parlament" im Deutschen Bundestag statt. Über 300 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet im Alter von 17 bis 20 Jahren haben in diesem Jahr die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens (SPD) lädt eine oder einen Jugendliche aus ihrem Wahlkreis dazu ein, am Planspiel teilzunehmen.  In dem groß angelegten Planspiel wird der Weg der Gesetzgebung im Deutschen Bundestag durchgespielt. Die Jugendlichen übernehmen die Rollen von Abgeordneten und diskutieren vier fiktive Gesetzesentwürfe. Das Planspiel vermittelt den Jugendlichen auf diese Weise eigene Erfahrungen und Einblicke in die komplexen parlamentarischen Abläufe und in die Arbeit der Bundestagsfraktionen. "Das Planspiel Jugend und Parlament ist eine großartige Gelegenheit für junge Menschen die Arbeitsweise der Abgeordneten im Deutschen Bundestag kennen zu lernen. Deshalb freue ich mich, dass ich in diesem Jahr wieder jemanden aus dem Landkreis einladen kann," erläutert Heike Baehrens.  Aussagekräftige Bewerbungen können bis Freitag, 17. April direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! geschickt werden.
19.3.20

 

 

Homepage für Nachhaltigkeitsprojekt geschaltet

Göppingen. Die Homepage www.goeppingen-lebt-nachhaltigkeit.de wurde freigeschaltet. Darauf finden sich allgemeine Informationen zur Agenda 2030 und dem Nachhaltigkeitsprojekt in Göppingen.

Welche nachhaltigen Akteure gibt es in Göppingen und wie kann sich jeder Einzelne bei ihnen engagieren? Die Antworten auf diese Fragen werden mit Tipps für den nachhaltigen Alltag und Veranstaltungshinweise ergänzt. Damit wird die Homepage das städtische Projekt „Göppingen lebt Nachhaltigkeit“ in dem Bemühen unterstützen, Göppinger für das Thema zu begeistern und sich für Nachhaltigkeit im Alltag und in unserer Stadt zu engagieren. 

Die auf der Seite abgebildeten Informationen wurden in den vergangenen Wochen gesammelt und bekannt gemacht. Eine Grundlage bilden die Beiträge der 213 Bürger aus allen Stadtbezirken, die mit großem Interesse an den insgesamt acht Veranstaltungen der Stadttour Agenda 2030 teilnahmen. Zudem wurde am vergangenen Dienstag das eigentlich vorgesehene finale Planungstreffen für die ursprünglich am 13. März vorgesehene Auftaktveranstaltung spontan in den ersten Göppinger Nachhaltigkeitsstammtisch umgemünzt: Die anwesenden Akteure Göppingens, die sich für kommunale nachhaltige Entwicklung einsetzen besprachen nächste Schritte und es wurden viele bereichernde Ideen gesammelt. Über kommende Aktivitäten im Rahmen des Projektes werden Interessierte auf dem Laufenden gehalten. Weitere Informationen erhält man von Isabel Glaser, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 07161 650-5270. Gefördert wird die Veranstaltung durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt-Programms“ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
19.3.20

 

 

Beerdigungen nur noch im Freien

Schwäbisch Gmünd (sv). Für Beerdigungen und Trauungen in Schwäbisch Gmünd gelten mit Blick auf die Beschränkungen durch die Corona-Prävention bis auf weiteres neue Rahmenbedingungen: Beerdigungsfeierlichkeiten finden nur im Freien statt; die Teilnehmer sind dabei auf den engsten Familienkreis und Freunde zu beschränken. Es dürfen maximal 50 Personen teilnehmen. Und es ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer die Hygienevorgaben einhalten und zum Beispiel den notwendigen Abstand (zwei Meter) zueinander einhalten. Das Team der Gmünder Friedhofsverwaltung ist dabei unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter der Telefonnummer 07171 603-6710 zu erreichen. Bereits geplante Trauungen werden wie geplant in allen Trauräumen vorgenommen. Es wird allerdings der Kreis der Beteiligten auf das Brautpaar, die Trauzeugen und maximal zehn Gäste beschränkt und es müssen die bestehenden Hygienevorgaben beachtet werden. Falls Brautpaare jetzt die Trauung verschieben möchten, ist dieses nach Absprache mit dem Standesamt problemlos möglich. Erreichbar ist das Team des Standesamtes unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und am Telefon unter 07171/603-3430.
19.3.20

 

 

Göppinger Wochenmärkte finden statt

Göppingen. Auch nach der zweiten Corona-Verordnung der Landesregierung vom 17. März dürfen Wochenmärkte ausdrücklich stattfinden. Damit soll die grundständige Versorgung unter freiem Himmel gewährleistet bleiben. In Göppingen finden Wochenmärkte am Mittwoch und Samstag von 7 bis 13 Uhr auf dem Schillerplatz sowie seit Anfang März wieder donnerstags von 15 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz statt.
19.3.20

 

 

Busverkehr: Geänderte Streckenführungen

Göppingen/Hattenhofen. Aufgrund von Forstarbeiten zwischen Hattenhofen/Reustadt und Göppingen/Bezgenriet kommt es ab dem 21. März, 8 Uhr, bis zum 22. März, 17 Uhr, zu abweichenden Streckenführungen im Busverkehr zwischen Göppingen und Zell u.A.. Betroffen von dieser Maßnahme sind die Buslinien 20 und 21.  Die Linie 21 kann den Abschnitt zwischen Bezgenriet und Hattenhofen nicht bedienen. Deshalb erfolgt ab der Haltestelle Göppingen Fischstraße eine Umleitung über Sparwiesen bis zur Haltestelle Hattenhofen Reustadt und die Haltestellen ab Göppingen Sausteige bis Schopflenberg werden nicht bedient. Busgäste sollen die Linie 20 nutzen, diese bedient im genannten Zeitraum auch Schopflenberg. In der Gegenrichtung wird die Linie 21 ab der Haltestelle Hattenhofen Reustadt direkt zum Göppinger ZOB geführt. Ab Schopflenberg nach Göppingen kann die zeitgleich verkehrende und umgeleitete Linie 20 genutzt werden.
19.3.20

 

 

Elternbeiträge für Kitas ausgesetzt

Schwäbisch Gmünd (sv). in den letzten Tagen, haben viele Eltern, Leitungen und Träger nachgefragt, welche Regelung in Schwäbisch Gmünd bezüglich der Elternbeiträge für die Zeit der coronabedingten Schließung der Kindertagesstätten geplant ist. Nach Auskunft des Städtetages soll eine einheitliche Empfehlung zur Handhabung zu einer „Gebührenregelung für die Zeit der Schließung der Kita’s“ für alle Kommunen in Baden-Württemberg versandt werden. Der Versand der Empfehlung wird nach Einschätzung der Stadtverwaltung allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da in diesem Zusammenhang ein möglicher Ersatz für den Gebührenausfall durch das Land Baden-Württemberg vorab geklärt werden sollte.Als vorläufige Sofortmaßnahme gilt für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Schwäbisch Gmünd daher, dass die Stadt die Elternbeiträge für den Monat April 2020 so lange nicht einziehen wird, bis eine landesweite Regelung kommt bzw. bis abzusehen ist, ob die Einrichtungen gegebenenfalls noch länger geschlossen werden müssen. Mit der Verpflegungsgeldpauschale wird dabei in gleicher Weise verfahren. Einzelabrechnungen von Essen erfolgen logischerweise nicht, da kein Essen bestellt wurde. Für die Eltern, die derzeit die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wird ein Elternbeitrag analog der Kita Gebührensatzung für die Betreuungsform "VÖ 6 Stunden" erhoben werden. Die Stadt Schwäbisch Gmünd geht davon aus, dass sich alle Träger sich dieser Vorgehensweise einer vorläufigen Aussetzung der Elternbeiträge[anschließen werden.
19.3.20

 

 

Die Kliniken im Landkreis Göppingen - unser Foto zeigt die Klinik am Eichert - richten sich auf viele Patienten ein. Foto: Bettina Fritz 

 

Landrat: Bürger unterschätzen Ernst der Lage

 

81 Corona-Fälle auf Kreisgebiet

Kreis Göppingen. Im Landkreis Göppingen sind derzeit 81 Personen am Corona-Virus erkrankt. Landrat Edgar Wolff äußert sich besorgt, dass Bürger teilweise den Ernst der Lage unterschätzen. “Wir befinden uns jetzt in einer entscheidenden Phase. Von dem Verhalten eines jeden Einzelnen hängt ab, ob wir die Ausbreitung des Virus verlangsamen können. Und davon hängt ab, ob unser Gesundheitssystem dem Virus standhalten wird. Das bedeutet, dass sich jeder Einzelne auf die verordneten Maßnahmen einlassen und soziale Kontakte einstellen muss, wo immer das möglich ist”, so Landrat Edgar Wolff.

 

Gesundheitsamt rechnet mit drastischem Anstieg

Das Gesundheitsamt rechnet mit einem drastischen Anstieg der Corona-Fälle in den nächsten Tagen und teilt mit, dass mittlerweile auch Alten- und Pflegeheime von positiven Corona-Fällen betroffen sind. Die Kapazität der zentralen Abstrichstelle in Eislingen wurde mit Unterstützung des DRK ab Mittwoch mithilfe einer mobilen Abstrichstelle erhöht.

 

Das sind die Hotlines

Landrat Wolff weist darauf hin, dass sich Bürger bei Fragen zum Corona-Virus an erster Stelle an den Hausarzt wenden können. Für die Vereinbarung eines Termins bei der Abstrich-Stelle ist das Gesundheitsamt unter 07161-202 5380 zuständig. Die 112 darf nur im Notfall gewählt werden und die Rufnummer 116 117 ist für Patienten, welche außerhalb der Sprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigen. Diese beiden Rufnummern dürfen nicht für Beratungsgespräche genutzt werden, um Verzögerungen in der Notfallrettung zu vermeiden.

 

Landratsamt arbeitet nach Katastrophenschutzplan

Die Landkreisverwaltung hat ihre Prioritäten komplett verändert und arbeitet mittlerweile in einer Stabsorganisation nach dem Katastrophenschutzplan, in enger Zusammenarbeit mit den Alb-Fils-Kliniken, der Kreisärzteschaft und den Rettungsdiensten.

 

Kliniken richten sich auf viele Patienten ein

Die Alb-Fils-Kliniken haben sich aktuell auf eine große Anzahl von Corona-Patienten eingerichtet. “Wir müssen davon ausgehen, dass die Lage sich weiter verschärfen wird. Dazu haben wir an unseren beiden Standorten in Göppingen  und Geislingen ein Bündel von Maßnahmen getroffen”, so Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Kliniken. “Diese Maßnahmen betreffen zum einen die Bevölkerung etwa durch den generellen Besuchstop mit klar definierten Ausnahmen wie beispielsweise Kinder oder Palliativpatienten”, so Dr. Hüttner weiter. Die Zugänge zu den Kliniken und die Wege in den Häusern sind reglementiert. Notfallpatienten können nur in Ausnahmefällen von Angehörigen begleitet werden.

Auch interne Maßnahmen haben die Alb-Fils-Kliniken getroffen. “Wir haben soweit möglich unsere intensivmedizinischen Kapazitäten erweitert, bereits geplante Eingriffe, die keine medizinische Dringlichkeit haben, verschoben sowie Sprechstunden- und Ambulanzzeiten deutlich reduziert. Dadurch haben wir für den möglichen Ansturm mehr Räumlichkeiten und Personal zur Verfügung. Diese Maßnahmen dienen auch dem Schutz unserer Mitarbeiter, auf den wir unser besonderes Augenmerk legen. Unsere Belegschaft ist motiviert und sehr konzentriert bei der Arbeit”, teilt Dr. Hüttner mit.

 

Busfahrplan wird weiter abgespeckt

Mit der allgemeinen Schließung der Schulen wurde der Busverkehr seit Dienstag im gesamten Landkreis auf den Ferienfahrplan umgestellt. Der Landkreis ist jedoch verpflichtet, die Erreichbarkeit der Einrichtungen für die Formen der Sonderbetreuung weiterhin zu ermöglichen. Dies ist gegenwärtig gewährleistet. Durch die dynamische Entwicklung der Corona-Krise entstehen jedoch weitere Herausforderungen: die Verfügbarkeit des Fahrpersonals bei den Unternehmen sinkt, die Nachfrage seitens der Fahrgäste geht zurück. Es ist absehbar, dass das derzeitige Angebot im Ferienfahrplan seitens der Unternehmen organisatorisch nicht mehr zu bewältigen sein wird.

Aus diesem Grund werden derzeit weitere Krisenszenarien durchgespielt und weitere Einschränkungen des Fahrplanangebots geprüft. Es soll weiterhin ein verlässlicher Fahrplan angeboten werden. Die Änderungen werden voraussichtlich ab kommenden Montag zum Tragen kommen und rechtzeitig bekanntgegeben. Definitiv entfallen müssen sämtliche Nachschwärmer-Verbindungen (Abfahrten nach 24 Uhr). Die Regelung gilt bereits ab diesem Freitag. Aus diesem Grund werden die letzten Abfahrten am Freitag, 20.März ab den ZOB Göppingen, Geislingen, Ebersbach und Süßen zwischen 23 und 23.50 Uhr stattfinden. Auf diesen Kursen gibt es entgegen dem Ferienfahrplan dann keine Rückfahrten mehr in die Zentren.
18.3.20

 

 

Landkreise genehmigen Sonntagsarbeit

Stauferland. Der Ostalbkreis und der Landkreis Göppingen haben eine „Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von bestimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des erlassen, die am 19. März in Kraft tritt.

Die Allgemeinverfügung der Landkreise soll dazu dienen, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen sicherzustellen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie unverzichtbar sind. Sie regelt, dass Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen auch Sonn- und Feiertagsarbeit vorsehen können. So soll etwa der Warentransport von Gütern des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versorgung von Patienten benötigt werden, sichergestellt werden.

Außerdem regelt die Allgemeinverfügung die Möglichkeit, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen, z. B. für Not- und Rettungsdienste sowie für Feuerwehr, Krankenhäuser und andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit derzeit als „systemkritische Bereiche“ besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Ausnahmen sind zeitlich bis zum
30. Juni 2020 befristet.
18.3.20

 

 

 
 

BVMW: Unternehmen bangen um Existenz

Kreis Göppingen. Bei Lothar Lehner steht in diesen Tagen das Telefon kaum still. Immer wieder erreichen den BVMW-Kreisvorsitzenden besorgte Anfragen von vor allem kleinen mittelständischen Unternehmen, die nach massiven Umsatzrückgängen durch die Corona-Krise mit dem Rücken an der Wand stehen und nicht wissen, wie es weiter gehen soll. Lehner: „Viele der Unternehmen bangen um ihre Existenz, spüren die Absagen von Messen und Großveranstaltungen während die Kosten weiterlaufen.“ In Zeiten von Basel III und einem unbeugsamen Insolvenzrecht ist nach Einschätzung des BVMW-Repräsentanten dringend Handlungsbedarf geboten.

Hans-Peter Herbinger, Vorstandsmitglied der der Raiffeisenbank in Wangen (Kreis Göppingen), bestätigt die Erfahrungen von Lehner. Es gebe bereits Kunden, denen die Absage von Veranstaltungen schwer zu schaffen machen und keine Einnahmen mehr haben. Auch Gastronomen hätten nach Umsatzeinbrüchen in den vergangenen Tagen Liquiditätsprobleme. „Wir haben hausintern besprochen, dass wir den Betroffenen, sofern sie Kunden unserer Bank sind, schnell und unbürokratisch zu weiterer Liquidität verhelfen“, so Herbinger. Das Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank sieht das als ad-hoc- Maßnahme, setzt aber, da die Corona-Krise nicht schon morgen zu Ende sei, vor allem auf die staatlichen Förderprogramme. Diese lägen aber noch nicht vollständig vor. Herbinger ist sich allerdings sicher, dass die Bewältigung der Corona-Krise weitaus schwieriger werde als die Finanzkrise 2008.

Insolvenzverwalter Rainer Tillmann von der Kanzlei Wallner-Weiß in Stuttgart teilt diese Einschätzung. Der Restrukturierungsexperte hält die Corona Krise für eine äußerst schwere Belastung der Wirtschaft und rechnet mit zahlreichen Unternehmenspleiten. Nach seiner Einschätzung gefährdet der Schock für die Angebots- und Nachfrageseite insbesondere Unternehmen, die in den vergangenen Jahren die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells versäumt haben. Hinzu kommt, dass bereits heute viele Unternehmen in hohem Maße von Fremdkapital abhängig sind. In dieser Lage hält er unbürokratische Liquiditätshilfen für einen ersten richtigen Schritt. Trotz der Ungewissheit müssten die Unternehmer und Geschäftsleiter jedoch zwingend Erträge und Liquidität fortlaufend planen, um handlungsfähig zu bleiben.“

Kai Steffen Meier, Geschäftsführer der Wiedmann-Group (Deggingen), zu der auch die Mehler Blechtechnologie GmbH in Süßen gehört, weiß auch durch sein ehrenamtliches Engagement als CDU-Kreisvorsitzender ob der schwierigen Situation, vor der in diesen Tagen viele Unternehmer stehen. „Vor allem weil man nicht weiß, wie lange diese Krise andauert und welche weitreichenden Folgen sie dadurch für jeden einzelnen Betrieb haben wird“, so Meier. Er setzt auf eine kluge Politik, die schnell und unbürokratisch ihre Hilfsprogramme umsetzen müsse. Dabei dürften die Klein- und Kleinstbetriebe nicht vergessen werden. Mehler selbst benötige aktuell keine Finanzhilfe, der Betrieb sei im Verbund der Firmengruppe gut ausgelastet. Für ihn, Meier, sei es mit Blick auf die Schulschließungen zunächst wichtig gewesen, die Produktion im Betrieb in Einklang mit den notwendigen Betreuungszeiten von Kindern der Mitarbeiter zu bringen. Diese habe man durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten erreichen können.

BVMW-Kreisvorsitzender Lehner appelliert an die Politik, die kleinen Unternehmen jetzt nicht zu vergessen. In einem Aufruf an die Bundestagsabgeordneten Hermann Färber (CDU) und Heike Baehrens (SPD) lobt Lehner, was die Politik zur Abmilderung der Folgewirkungen der ausgerufenen Pandemie zum Schutz der Unternehmen in Bewegung setzt, betont aber, dass kleinste und kleine Unternehmen, vor allem im Dienstleistungsbereich mit einer hohen (Personal-)Aufwandsquote, langfristig nicht durch Corona-Darlehen gerettet werden. „Da hier Verluste real anfallen und diese Unternehmen auch nicht in der Lage sein werden diese kurzfristig wieder abzubauen (z. B. Hotels, Werbeagenturen, etc.) benötigen wir neben dem Darlehensprogramm für größere Unternehmen, verlorene Zuschüsse für die Kleinen und Kleinsten. Die teilweise durch Corona hervorgerufene massive Bonitätsverschlechterungen führt für diese Unternehmen ansonsten durch Gesetze wie Basel III in mangelnde Kreditfähigkeit und damit mittels der Vorgaben der Insolvenzordnung in die Pleite.“

Eine Plattform, um dies umzusetzen (Bewilligung und Auszahlung verlorener Zuschüsse) könnten laut Lehner zum Beispiel die bereits vorhandenen Regelungen und Strukturen im Bundesseuchengesetz sein. Angepasst werden müsste nur die Zielgruppen und die Volumina, am besten nicht nach Branchen, sondern nach Größe. Zur Beschleunigung des Vorgangs schlägt Lehner vor, zunächst Corona-Hilfsdarlehen auch an diese Unternehmen auszugeben und diese anschließend in verlorene Zuschüsse umzuwandeln und zu verrechnen. Lehner geht davon aus, dass sich die Politik mit der Thematik bereits befasst, sieht seinen Appell deshalb als die Stimme des Mittelstands aus der Region, um nochmals auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit hinzuweisen.
18.3.20

 

 

Stadtwerke: Tiefgaragen abends zu

Kirchheim unter Teck. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verzögern, wird der Geschäftsbetrieb der Stadtwerke folgendermaßen eingeschränkt: Die beiden innerstädtischen Tiefgaragen, Kraut- und Schweinemarkt, bleiben tagsüber in der Zeit von 6:30 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Ab 19Uhr werden beide Tiefgaragen geschlossen. Eine Einfahrt ist dann nur noch für Dauerparker möglich. Die Ausfahrt aus den beiden Tiefgaragen ist immer möglich.

Der Kartenvorverkauf für die Freibadsaison 2020 wird nicht durchgeführt. Die Saisonkarten für die Saison 2020 werden voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt verkauft. Nach aktuellem Stand wird sich die Eröffnung des Freibads auf 1. Juni verschieben. Die Eröffnung wird sich jedoch an der aktuellen Entwicklung orientieren und kann gegebenenfalls noch weiter verschoben werden. Beim Verkauf der Saisonkarten werden wir die kürzere Saison im Preis berücksichtigen.
18.3.20

 

 

Trauerfeiern nur noch unter freiem Himmel

Kirchheim unter Teck. Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verzögern, dürfen Trauerfeiern nur noch im Freien abgehalten werden. Aussegnungshallen bleiben geschlossen.Des Weiteren soll die Anzahl an Trauergästen auf ein Minimum, bzw. den engsten Familienkreis, reduziert werden. Menschen aus Risikogruppen werden gebeten, nicht an Trauerfeiern teilzunehmen.
18.3.20

 

 

Alb-Card kommt erst im Sommer

Schwäbisch Gmünd (T&M GmbH). Bis vor wenigen Tagen schien alles angerichtet: die Technik war programmiert, das Marketing sorgte bereits für rege Nachfrage seitens der Gäste und die teilnehmenden Partner, wie Hotels, Sehenswürdigkeiten, Erlebnisanbieter und Verkehrsverbünde, freuten sich auf das Prestigeprojekt. Am 1. April - sollte mit der Alb-Card eines der ambitioniertesten Gästekartenprojekte im Deutschlandtourismus starten. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Welt des Tourismus jedoch abrupt verändert. Der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) hat daher entschieden, den Start der Alb-Card auf den 1. Juli - zu verlegen.

Die Gründe liegen für SAT-Geschäftsführer Louis Schumann auf der Hand: „Zum einen ist die Reisefreiheit derzeit erheblich eingeschränkt, zum anderen haben viele Sehenswürdigkeiten temporär geschlossen und Veranstaltungen bis weit in den Mai hinein wurden abgesagt. Wir haben uns vergangene Woche mit zahlreichen Partnerbetrieben des Projekts beraten und sind zum Schluss gekommen, dass nun nicht der richtige Zeitpunkt ist, die Gästekarte zu lancieren.“

SAT-Vorsitzender Mike Münzing ergänzt: „Lieber ein gelungener Spätstart als ein Start zum falschen Zeitpunkt. Es wäre niemand gedient, die Alb-Card im derzeitigen Umfeld an den Markt zu bringen. Wir starten folglich zur Hauptsaison, aber dafür mit umso mehr Schwung.“ Den Tourismus hat die Dynamisierung der Corona-Krise im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittlich hart getroffen. Der SAT begrüßt daher finanzielle Hilfen für die Hotel-, Gastronomie- und Eventbranche seitens der Politik: „Andernfalls wird die Situation insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe der Region rasch existenzbedrohend.“ so Schumann.
18.3.20

 

 

IHK bietet Infos zu schnellen Hilfen

Kreis Göppingen. Die IHK-Bezirkskammer Göppingen bietet Informationen zu Finanzhilfen über Livestream an.  Angesichts der immer stärkeren Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft im Filstal bietet die Industrie-und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen aktuell in einem Internet-Livestream Informationen rund um mögliche staatliche Liquiditätshilfen an. Unter dem Titel „Corona-Krise: Liquiditätshilfen beantragen, wie geht das?“ findet am Donnerstag,  19. März  um 14 Uhr im Internet eine Onlineveranstaltung statt. Erste Einschätzungen zur Situation werden Frank Miller von der Volksbank Göppingen und Gerd Allmendinger von der Kreissparkasse Göppingen sowie Experten der IHK-Bezirkskammer Göppingen geben. Beim Thema Liquiditätshilfen für Unternehmen sind gegenwärtig die angekündigten Erleichterungen teilweise noch nicht wirksam und weitere Hilfsprogramme in Aussicht. Mit dem Expertengespräch möchte die IHK über den Stand der Überlegungen informieren und den betroffenen Unternehmen Informationen über die bereits bestehenden öffentlichen Förderprogramme geben. Die IHK Region Stuttgart hat Krisen-Hotlines für ihre Mitgliedsbetriebe geschaltet. Die IHK- Experten bieten Informationen und Erstberatung von Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr zu folgenden Themen: Internationales Wirtschaftsrecht: 0711 2005-1455, Rechtliche Fragen: 0711 2005-1688 sowie Finanzielle Fördermöglichkeiten: 0711 2005-1677. Bei der IHK-Bezirksammer Göppingen berät zusätzlich die Rechtsexpertin Stefanie Weber unter 07161-6715-8431 sowie Dr. Uwe Schwab unter 07161-6715-8421 bei Fragen zum Thema Berufsausbildung und die Folgen der Krise.
18,3.20

 

 

Schwalbenhaus aufgestellt

In Faurndau wurde jetzt ein Schwalbenhaus aufgestellt. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Um dem stetigen Abwärtstrend der Mehlschwalbenbestände entgegenzuwirken, hat die Stadt Göppingen in Faurndau in der Grünanlage beim Alten Rathaus ein Schwalbenhaus mit 44 Nistplätzen errichten lassen. Diese neue ‚Wohnanlage‘ für diese besonders geschützte Vogelart wurde vom Landratsamt über Ausgleichsmittel als Pilotprojekt finanziert.

Gründe für den starken Rückgang dieser Art sind vielseitig: der Abriss alter Gebäude, energetische Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, moderne Fassadenmaterialien, die ungeeignet für den Nestbau sind und nicht zuletzt auch der Mangel an geeignetem Nistmaterial (Wege mit Lehmpfützen). Die Bedeutung von künstlichen Nisthilfen für die Mehlschwalben nimmt deshalb erheblich zu.

Noch sind einzelne Mehlschwalben-Nisthilfen an privaten Gebäuden zu beobachten, doch die Bereitschaft für die Anbringung wird immer geringer. Hauptgrund ist die Verschmutzung/Beeinträchtigung der Fassade. Deshalb versucht man jetzt, dieses Defizit durch solche Schwalbenhäuser auszugleichen und hat hierbei in anderen Landkreisen zum Teil gute Erfahrungen gesammelt.

In Faurndau stehen die Chancen gut, dass die neue Behausung schon bald von den aus dem Süden zurückkehrenden Zugvögeln angenommen wird, da in dem alten, landwirtschaftlich strukturierten Ortskern noch ein Mehlschwalbenbestand vorhanden ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Bemühungen zur Stabilisierung des Bestandes Erfolg zeigen und vielleicht schon dieses Jahr reges Treiben und fröhliches Schwalbengezwitscher in dieser Grünanlage zu vernehmen ist.
18.3.20

 

 

Wirtschaftsförderer in Göppingen zu Gast

Wirtschaftsförderer aus Baden-Württemberg tagten in Göppingen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Göppingen war Gastgeber der ersten Frühjahrstagung der Arbeitsgruppe Wirtschaftsförderung des baden-württembergischen Städtetags. Rund 50  Vertreter der kommunalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen widmeten sich in der Göppinger Stadthalle dem Thema Wirtschaftsflächen. Christine Kumpf, Leiterin der Wirtschaftsförderung Göppingen, eröffnete das Treffen, bei dem vor allem der Austausch von Erfahrungen und die Vernetzung der kommunalen Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt steht. Dazu gehören auch ausführliche Berichte verschiedener Referenten, zum jeweiligen Schwerpunktthema der Tagung. So wurde über die Neustrukturierung eines bestehenden Gewerbegebiets in Leonberg berichtet. Außerdem stand die Bürgerbeteiligung bei der Erschließung neuer Wirtschaftsflächen in Rottenburg im Fokus. Den Abschluss machte Martin Maier, Geschäftsführer der Businesspark Göppingen GmbH, über die Entwicklung des Boehringer Areals unter Berücksichtigung des städtebaulichen Wettbewerbs. Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung der Produktion bei der Firma Märklin. Marketing-Leiter Eric-Michael Peschel führte durch die Räumlichkeiten der Traditionsfirma. Zudem wurde das gegenüberliegende Boehringer-Areal besichtigt, was die ganze Veranstaltung zu einer runden Sache machte.
18.3.20

 

 

CDU: Digitale Diskussion zu Wirtschafts-Hilfen

Kreis Göppingen. Wie kann der Wirtschaft in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch geholfen werden? Fragen, die vor allem kleine Unternehmen, Gastronomen und Selbständige beschäftigen. Hierzu lädt die stellvertretende Göppinger CDU-Kreisvorsitzende und Stadträtin Sarah Schweizer am Freitag, 20. März, um 12.30 Uhr in der neuen Reihe „Politik digital“ auf Facebook zu einer Diskussion ein. Zu Gast ist der Waiblinger CDU-Bundestagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer. Bei der Diskussion soll es vor allem um die drängendsten Probleme der Unternehmen vor Ort gehen und welche Unterstützungsmaßnahmen konkret angezeigt sind. Von der Bundespolitik wurden bereits zahlreiche Maßnahmen beschlossen oder sind in Planung. Dabei geht es um Themen wie Kurzarbeitergeld, das Aufschieben von Steuerzahlungen oder das Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen bis Jahresende. Mit einem Milliardenpaket sollen die KfW-Bank und die Förderinstitute der Länder ausgestattet werden, um damit Unternehmen in allen Größen unter die Arme zu greifen. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist unter dem Link https://www.facebook.com/sarah.schweizer.395 möglich. Fragen können vorab an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet oder live bei der Veranstaltung über die Kommentarfunktion gestellt werden.
18.3.20

 

 

Polizei schränkt Besucherverkehr ein

Ostalbkreis. Die Zahl der Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, nimmt täglich zu. Derzeit wird alles dafür getan, dass die Ausbreitung verlangsamt wird.  Auf Grund des regen Besucherverkehrs sind Polizeidienststellen potentielle Ansteckungsorte. Zur Risikominimierung ist es erforderlich, den Besucherverkehr in allen Polizeidienststellen auf das erforderliche Maß einzuschränken. Die Polizeidienststellen gewährleisten weiterhin die polizeiliche Versorgung und die Erreichbarkeit in Notfällen bleibt selbstverständlich erhalten.  Daher bittet die Polizei, den Besuch einer Polizeidienststelle vorher telefonisch anzukündigen und abzustimmen. In Fällen einer Anzeigenerstattung besteht die Möglichkeit, die Internetwache der Polizei BW unter https://www.polizei-bw.de/internetwache/ zu nutzen. Die Internetwache ermöglicht, Hinweise oder Anzeigen zu Straftaten zu übersenden, die kein sofortiges Tätigwerden der Polizei erfordern. Die Nachrichten werden vom Landeskriminalamt an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet.  Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor über die 110 immer erreichbar.
18.3.20

 

 

Pedelec-Fahrerin schwer verletzt

Schorndorf: Schwere Verletzungen erlitt eine 55-jährige Pedelec-Fahrerin bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in der Feuerseestraße in Schorndorf. Ein 79-jähriger Autofahrer wollte nach rechts in ein Grundstück abbiegen und übersah hierbei die Radfahrerin, die sich rechts neben dem Pkw auf dem Fahrradweg befand. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.
18.3.20

 

 

 

Bürger aus dem Landkreis besuchen Abgeordnete in Berlin

Die Besucher aus dem Landkreis Göppingen mit der SPD-Abgeordneten Heike Baehrens (4.v.l.). Foto: Bundestag

Kreis Göppingen/Berlin. Mitglieder der Lokalen Agenda Uhingen, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und weitere interessierte  Bürger aus dem Landkreis besuchten auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens. Bei einem Gespräch im Auswärtigen Amt lernte die Gruppe die Arbeit der deutschen Diplomaten im In- und Ausland kennen. Heimatgefühle kamen beim Besuch der Landesvertretung Baden-Württemberg auf. In der Ausstellung Topographie des Terrors" auf dem Gelände der ehemaligen Zentralen der Gestapo, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes und beim Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas setzte sich die Gruppe mit der dunklen Seite der Deutschen Geschichte auseinander.
18.3.20

 

 

Aktion „Gmünd hilft“ gestartet

Schwäbisch Gmünd (sv). Für die Unterstützung von Senioren, Alleinstehenden und Menschen in häuslicher Quarantäne hat die Stadt Schwäbisch Gmünd zusammen mit weiteren Partnern das Netzwerk "Gmünd hilft" auf den Weg gebracht. Hier wird diesen Menschen unbürokratisch geholfen. Erreichbar ist "Gmünd hilft" unter den Telefon-Hotlines 07171/603-5030 und 07171/3506-32.

Durch die Corona-Krise sollen soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, auch sind bereits zahlreiche Menschen in Schwäbisch Gmünd wegen Verdachtsfällen bzw. nachgewiesenen Fällen von Infektionen mit dem Corona-Virus in häuslicher Quarantäne. Insbesondere wird alten Menschen als potentielle Risikogruppe empfohlen zu Hause zu bleiben, auch Kinder sollten ihre betagten Eltern nicht mehr besuchen.

Daher hat sich die Stadt Schwäbisch Gmünd entschlossen, Senioren und anderen Bürgerinnen und Bürgern ohne Angehörigen, die das Haus nicht verlassen können oder verlassen wollen, rasch und unbürokratisch zu schützen und unterstützen. Dabei werden die guten Erfahrungen des Seniorennetzwerks genutzt und die Unterstützungsangebote darauf aufgebaut. Deshalb wird konkret kurzfristig ein Hilfenetz unter Einbeziehung der Bezirksämter, der Bürgerschaft Gewerbetreibenden, Vereinen und Verbänden aufgebaut.

Unter der Hotline 07171 / 603 – 5030 ist beim Amt für Familie und Soziales eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, die alle Anfragen bearbeitet und ggf. weiterleitet. Ebenso können sich Bürgerinnen und Bürger in den Ortsteilen an ihr Bezirksamt wenden. Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Schwäbisch Gmünd, ist bei „Gmünd hilft“ beteiligt und hat eine weitere Hotline 07171 / 3506 – 32 eingerichtet.

Das DRK, die Stadt mit dem Seniorennetzwerk und den Bezirksämtern genießen bereits eine große Bekanntheit und großes Vertrauen in der Bevölkerung, vor allem bei den Senioren, so dass ohne Hemmschwelle und passgenau geholfen werden kann. Die Anfragen werden an freigestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und des DRK weitergegeben. Diese organisieren dann einen Einkaufsservice oder andere Unterstützungsmöglichkeiten für die Betroffenen. Neben den Einkäufen wichtiger Lebensmittel und Medikamente können auch Telefonate (bei Einsamkeit oder Unsicherheit) oder auch das Ausführen eines Haustiers vermittelt werden.

Bei den Einkäufen ist angedacht, dass eine Einkaufsliste mit den voraussichtlichen Kosten in einer Stofftasche den Mitarbeitern der Stadt bzw. Ehrenamtlichen an die Haus- oder Wohnungstür gehängt wird, sobald diese am Haus ankommen. Eine persönliche Übergabe soll vermieden werden. Die Einkaufstasche mit dem Restgeld wird dann ebenso wieder vor die Tür gestellt. Aus Sicherheitsgründen sollten Einkauf und Geldübergabe immer von zwei Personen, möglichst Ehrenamtliche und Mitarbeiter der Stadt gemeinsam als Tandem, durchgeführt werden.

Die Verteilung der Unterstützungsangebote soll dezentral über die Bezirksämter und Stadtteilzentren organisiert und durchgeführt werden. Eingebunden werden verfügbare Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt und des DRK, von Vereinen und Ehrenamtliche. Zudem gibt es bereits weitere Angebote an Unterstützung durch Lebensmittelmärkte und Dorfläden.Die Gmünd-Com hat sich bereit erklärt, diese Aktion, evtl. durch eine informationstechnologische Aufrüstung zu unterstützen.
17.3.20

 

 

Ostalbkreis: 96 Corona-Fälle und viel Service

Ostalbkreis. Bis Dienstagnachmittag waren im Ostalbkreis 96 Corona-Erkrankte verzeichnet. 655 Personen befinden sich als Kontaktpersonen in behördlich verfügter häuslicher Isolation. Seit Beginn der Corona-Epidemie bis Montagmittag (wurden im externen Testzentrum des Gesundheitsamts sowie in der Drive-in-Teststrecke auf dem Aalener Greutplatz 517 Abstriche genommen.

Am Dienstagmorgen hat auch die Drive-in-Teststrecke in Schwäbisch Gmünd auf dem Schießtalplatz, die die KV Schwäbisch Gmünd mit dem DRK-Kreisverband Schwäbisch Gmünd im Auftrag des Landratsamtes eingerichtet hat, ihren Betrieb aufgenommen.

Trotz umfangreichen Informationen, die über das Coronavirus auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, Behörden von Bund und Land und auch des Ostalbkreises veröffentlicht sind, besteht nach wie vor ein ungebrochen hoher telefonischer Informations- und Beratungsbedarf bei der Bevölkerung. Das Landratsamt Ostalbkreis hat seit Beginn der Corona-Erkrankungen im Ostalbkreis eine Telefonhotline eingerichtet, die von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung steht. 36 Beschäftigte des Landratsamts arbeiten im Zweischichtbetrieb daran, die Flut von Anrufen und E-Mails zu Corona entgegenzunehmen und zu beantworten:

Hotline 07361 503-1900 und -1901

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ärzte und Beschäftigte des Gesundheitsamts sind an sieben Tagen der Woche von den frühen Morgenstunden bis spät in die Nacht hinein damit beschäftigt, die zunehmende Zahl von Corona-Erkrankten zu informieren, deren Kontaktpersonen zu ermitteln und die häusliche Isolation zu veranlassen, die wiederum von den Wohnsitz-Bürgermeisterämtern verfügt wird. Außerdem muss das Gesundheitsamt regelmäßigen telefonischen Kontakt zu den Erkrankten halten und für den Fall von auftretenden Krankheitssymptomen als Ansprechpartner für die isolierten Kontaktpersonen zur Verfügung stehen. Mit steigender Zahl der Erkrankungen und damit weiteren hunderten Kontaktpersonen ist dies eine Aufgabe, die massiv Kapazitäten bindet.

Sitzungen des Kreistags, seiner Ausschüsse und Gremien bis Ende April abgesagt

Bis zunächst 27. April 2020 sind alle Kreistags- und Ausschusssitzungen des Ostalbkreises abgesagt. Nur Sitzungen mit zwingenden Beschlüssen, die Beratungsbedarf haben, werden stattfinden. Außerdem wird vermehrt mit sogenannten Umlaufbeschlüssen und Eilentscheidungen gearbeitet.

Landrat wendet sich an Wirtschaftsministerium

Aus Sicht von Landrat Klaus Pavel müssen von Land und Bund nun schnellstmöglich konkrete Maßnahmen zur Existenzsicherung für Unternehmen, insbesondere auch der Gastronomen und Hoteliers, beschlossen werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen in Folge der Corona-Verordnungen abzumildern. Die Existenzängste sind enorm. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Entlassungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Insolvenzen abzuwenden. Pavel hat sich deswegen an die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gewandt und auch den zuständigen Tourismusminister Guido Wolf involviert.
17.3.20

 

 

Corona-Krise: Kein schwarzes Loch für Unternehmen

Kreis Göppingen. „Die Corona-Krise darf nicht zum schwarzen Loch für unsere Unternehmen und Betriebe werden“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Die aktuell gravierenden Einschränkungen für das öffentliche Leben sind richtig und notwendig, um die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Für viele Wirtschaftszweige, für Handwerk, Handel und Gastronomie bedeuten sie leere Auftragsbücher. Sie sind massiv in ihrer Existenz bedroht. Es geht um zigtausende von Arbeitsplätzen. Die Politik muss jetzt schnell handeln und das tut sie auch.“

„Wir müssen allen, vom großen Unternehmen bis zum Ein-Mann-Betrieb, in dieser beispiellosen Herausforderung jetzt zur Seite stehen. Dazu gehört auch, den vielen Betroffenen Ansprechpartner an die Hand zu geben, wo sie sich mit ihren dringenden Fragen hinwenden können.“ So hat das Wirtschaftsministerium auf einer eigens geschalteten Website https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/ umfangreiche und informative Übersichten zu den Instrumenten und Maßnahmen der unmittelbaren Krisenintervention zusammengestellt. Zum Beispiel zur finanziellen Förderung, arbeitsrechtlichen Auswirkungen und sozialversicherungsrechtlichen Fragen, Liquiditätskrediten, Förderprogrammen, wie Weiterbildungsfinanzierung und Bürgschaften.  Diese wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. „Die Informationen sind hilfreich für sämtliche Wirtschaftszweige, von der Industrie, über Handwerk, Handel und Hotellerie- und Gastgewerbe. Die Situation verändert sich täglich. Es gibt dafür keine Blaupause und wir müssen jeden Tag neue Antworten finden und auch ganz individuell reagieren. Die erste Anlaufstelle für die Betriebe ist immer die eigene Hausbank“, sagt Nicole Razavi.
17.3.20. 

 

 

Jugendgemeinderatswahl  verschoben

Göppingen. Die Wahl zum Jugendgemeinderat wird verschoben, da die vorgesehenen Werbemaßnahmen, auch zur Kandidatengewinnung, an den Schulen und in den Jugendhäusern aktuell nicht mehr möglich sind.
17.3.20

 

 

Stadt richtet Hotline ein

Göppingen. Für Bürgeranfragen wird ab Mitwoch eine Telefon-Hotline zum Thema Corona unter 07161 650-5555 eingerichtet. Die Stadtverwaltung richtet eine Telefon-Hotline unter 07161 650-5555 ein, die ab Mittwoch, 18. März, besetzt sein wird, und zwar montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Dort werden die Fragen der Bürger entgegengenommen und, soweit wie möglich, direkt beantwortet, ansonsten erfolgt ein Rückruf nach Einholung der Auskunft durch die städtischen Mitarbeiter. Für medizinische Fragen bleiben allerdings die jeweiligen Hausärzte oder die Notdienstnummer 116117 die richtigen Ansprechpartner.
17.3.20

 

 

Stadt vermittelt Einkaufshilfen und Gesprächspartner

Esslingen. Viele Menschen sind derzeit aufgrund des neuartigen Coronavirus in Sorge. Das trifft vor allem auf Risikogruppen wie Senior/Innen oder Personen mit Vorerkrankungen zu. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt diesem Personenkreis das Risiko einer Infektion zu minimieren. So entscheiden sich viele Betroffene derzeit lieber zu Hause zu bleiben. Mit der Zeit werden dann aber Lebensmittel knapp und die Langeweile kann zur Einsamkeit werden.

Die Stadt Esslingen möchte daher Ehrenamtlich Engagierte an Personen vermitteln, die ihre Wohnung derzeit nicht verlassen können oder wollen. So sollen Einkäufe erledigt werden und bei Bedarf am Telefon auch das ein oder andere Gespräch über den Alltag geführt werden.  "Unter dem Motto "Esslingen hält zusammen" möchten wir so die Folgen der Isolation, die der Coronavirus für viele von uns mit sich bringt ,abmildern", erklärt Sozialbürgermeister Yalcin Bayraktar.

Im Sozialamt sieht man das kurzfristig aus der Taufe gehobene Bürgerengagementprojekt als Chance: "Durch die Corona-Pandemie können viele Engagierte ihrer eigentlichen Aufgabe nicht mehr nachgehen. So bieten wir ein wichtiges und attraktives Engagementfeld an. Gleichzeitig wird Menschen geholfen, die ohne die Unterstützung von Mitbürgern, vor unlösbaren Problemen stünden", erklärt Sozialamtsleiter Marius Osswald. Die Kontakte werden ausschließlich am Telefon gepflegt, die Übergabe der Einkäufe werden vor der Haustüre abgewickelt.

Bürgermeister Bayraktar hofft indes auf eine langfristig positive Wirkung des Projekts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt.

Das Vermittlungstelefon im Amt für Soziales, Integration und Sport ist ab sofort und bis auf weiteres Mo-Fr von 9  bis 12 und Mo-Do von 13-16 Uhr unter der Nummer 0711/3512-2694 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Medizinische und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus können von dieser Stelle leider nicht beantwortet werden.
17.3.20

 

Gmünder OB setzt Jubilarbesuche aus

Schwäbisch Gmünd (sv). „Ich habe hohen Respekt vor den Lebensleistungen unserer Senioren“, bekräftigte Oberbürgermeister Richard Arnold. „Trotzdem werden wir die Jubilarbesuche zunächst aussetzen, um ein mögliches Ansteckungsrisiko zu vermeiden.“ Jubilare erhalten zu den Geburtstagen ebenso Glückwünsche der Stadt persönlich übermittelt wie Ehepaare zur Diamantenen, Eisernen und Gnadenhochzeit. Die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung haben aber in ihrem Berufsalltag viele direkte Kontakte zu Bürgern. Um eine unbewusste Weitergabe des Corona-Virus auszuschließen, werden diese Besuche zunächst ausgesetzt.
17.3.20

 

 

Corona-Krise: Hilfen für ältere Menschen

Kirchheim unter Teck. Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen sollen vor allen Dingen ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen in den kommenden Wochen die Öffentlichkeit meiden. Gleichzeitig brauchen sie aber bei Einkäufen oder andere Erledigungen wie dem Gang zur Apotheke Unterstützung.Wenn diese selbst nicht mehr aus dem Haus gehen können, benötigen sie zur Sicherstellung der Grundversorgung Hilfen von außen z.B. durch Familienangehörige, Nachbarschaft oder Lieferservice-Angebote. Die Stadtverwaltung richtet zu diesem Zweck eine Versorgungshotline ein. Hier erhalten betroffene Bürger einen Überblick über bestehende Angebote in Kirchheim unter Teck. Darüber hinaus koordinieren die Mitarbeiter erforderliche Einkaufshilfen oder Botengänge durch bürgerschaftlich Engagierte.

„Bürgerschaftlich Engagierte, die betroffenen Menschen helfen wollen, werden gebeten, sich ebenfalls an die Versorgungshotline zu wenden oder auf ihre bestehenden Hilfsangebote hinzuweisen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Für das Miteinander vor Ort brauchen wir unsere starke Zivilgesellschaft. Wenn Sie in Ihrer Nachbarschaft eine hilfsbedürftige Person kennen, machen Sie sie auf das Angebot aufmerksam oder bieten Sie ihre Hilfe an.“ Die Versorgungshotline ist über www.kirchheim-teck.de/versorgungshotline, unter der Telefonnummer 07021-502 358 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wie folgt erreichbar: montags bis donnerstags, 10 bis 14 Uhr, freitags von 10-12 Uhr.
17.3.20

 

 

Wände beschmiert und Scheibe eingeworfen

Bad Überkingen.  Ein 12-Jähriger soll für Sachbeschädigungen an einer Schule in Bad Überkingen verantwortlich sein.  Von Samstag auf Sonntag wurden an einem Gebäude in der Aufhauser Straße Wände beschmiert und eine Scheibe eingeworfen. Ermittlungen der Polizei führten jetzt zu einem 12-jährigen Verdächtigen. Das Kind soll im Verdacht stehen, auch bereits Anfang Februar das Gebäude beschmiert zu haben.
17.3.20

 

 

Arbeiter auf der Baustelle schwer verletzt

Eislingen. Ein Arbeiter mussten nach einem Unfall auf einer Baustelle mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.  Arbeiter verluden  auf einer Baustelle in der Rolandstraße ein Treppenelement. Ein 47-jähriger Mann stellte sich nach Erkenntnissen der Polizei während des Transports auf eine Stufe. Kurz darauf löste sich eine der Befestigungen. Die Treppe kippte und der Arbeiter stürzte mehr als zwei Meter tief auf den Betonboden. Der Mann kam mit schweren Verletzungen in einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Polizei (07331/93270) hat die Ermittlungen aufgenommen.  
17.3.20

 

 

Pedelec-Fahrer stürzen

Deggingen/ Geislingen. Bei Unfällen am Montag in Deggingen und Geislingen erlitten ein Mann schwere und eine Frau leichte Verletzungen. Mit schweren Verletzungen endete gegen 12.30 Uhr eine Testfahrt eines 56-Jährigen in der Nordalbstraße in Deggingen. Der Mann hatte sich das Pedelec zuvor ausgeliehen und kam mit hoher Geschwindigkeit in einer Kurve von der Fahrbahn ab. Beim Gegensteuern sei nach Erkenntnissen der Polizei das Vorderrad weggerutscht. Der Mann stürzte ohne Helm und prallte auf die Straße. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Am Pedelec entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. In Geislingen stürzte gegen 17 Uhr eine Pedelec-Fahrerin alleinbeteiligt. Der Rettungsdienst brachte die 59-Jährige mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Frau war zuvor in der Bahnhofstraße unterwegs.
17.3.20

 

 

Einbrecher in Schule

Göppingen.  Montagnacht brachen Unbekannte in eine Göppinger Schule ein. Eine Anwohnerin bemerkte kurz vor Mitternacht in einem Gebäude in der Mozartstraße mehrere Verdächtige und rief die Polizei. Die kam mit mehreren Streifen und überprüfte den Bereich, worauf zwei Verdächtige zu Fuß flüchteten. Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf, sie konnten die beiden, die sich getrennt hatten, aber nicht mehr einholen. Einer von ihnen soll eine helle Oberbekleidung und darüber eine dunkle, ärmellose Weste getragen haben. Im Rahmen der Fahndung kontrollierte eine Polizeistreife beim Omnibusbahnhof einen 17-Jährigen. Ob der Jugendliche möglicherweise mit der Tat in Verbindung steht sollen die weiteren Ermittlungen zeigen. Die Unbekannten hatten an dem Gebäude eine Tür aufgebrochen waren so in das Innere gelangt. Dort sollen sie noch weitere Türen und Spinde aufgehebelt haben. Der Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen mehrere tausend Euro betragen. Angaben zur möglichen Beute liegen der Polizei derzeit noch nicht vor. Spezialisten sicherten vor Ort die Spuren.
17.3.20

 

 

Stadtbibliothek ist geschlossen

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund der aktuellen Situation bei Coronavirus-Erkrankungen im Ostalbkreis hat sich die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd dazu entschlossen, die Stadtbibliothek bis auf weiteres zu schließen. Leihfristen, die in der Schließungszeit ablaufen, werden von der Stadtbibliothek automatisch über das System verlängert, so dass selbstverständlich keine Mahngebühren anfallen. Ansonsten haben alle Inhaber eines gültigen Bibliotheksausweises die Möglichkeit, die Ostalb-Onleihe zu nutzen.
17.3.20

 

 

Auto landet auf Schutzplanke

Kirchheim unter Teck. Zwei Schwerverletzte forderte am Dienstagmorgen ein Unfall bei Kirchheim. Wie die Polizei mitteilt, war gegen 5.15 Uhr ein Autofahrer in Richtung Stuttgart unterwegs. Der 65-Jährige überholte bei Kirchheim einen Sattelzug. Beim Einscheren geriet er auf den Standstreifen, prallte frontal gegen eine Schutzplanke mit. Der Mann und seine 63-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Die Polizei (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Auto beträgt knapp 15.000 Euro. Ein Fahrstreifen war für die Dauer der Unfallaufnahme für knapp zwei Stunden gesperrt. Die Feuerwehr und die Autobahnmeisterei waren im Einsatz.
17.3.20

 

 

Autofahrer nach medizinischem Notfall gestorben

Lorch. Wie berichtet war am Montag ein 65 Jahre alter Autofahrer in Plüderhausen in der Gmünder Straße nach links von der Fahrbahn abgekommen und in einen Schrebergarten gefahren. Zuvor hatte er schon zwischen Waldhausen und Plüderhausen einen Unfall verursacht. Der Mann musste an der Unfallstelle infolge einer akuten internistischen Erkrankung von der Polizei und anschließend vom Rettungsdienst und Notarzt reanimiert werden. Der  Mann erlag noch am Montag im Krankenhaus seiner Erkrankung.
17.3.20

 

 

Vier Corona-Patienten in der Klinik am Eichert

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt teilt mit, dass die Anzahl der mit dem Corona-Virus Infizierten im Landkreis Göppingen auf 61 Personen angestiegen ist (Stand:  Montag:13 Uhr). Aktuell werden vier Patienten mit Corona-Infektion stationär in der Klinik am Eichert behandelt. Vor dem Hintergrund der aktuellen und noch zu erwartenden Entwicklungen empfiehlt das Gesundheitsamt nochmals dringend, alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen und auf Sozialkontakte so weit wie möglich zu verzichten, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Derzeit arbeiten das Gesundheitsamt und die Kreisärzteschaft daran, die Kapazität der zentralen Abstrichstelle in Eislingen zu erhöhen. Bisher waren 50 Abstriche pro Tag möglich, diese Anzahl soll nun aufgestockt werden. Wichtig ist hier nach wie vor, dass die Termine für einen Abstrich mit dem Gesundheitsamt unter 07161-202 5380 vereinbart werden müssen und ohne Termin kein Abstrich erfolgen kann. Mit einem Ergebnis eines Abstrichs kann nach zwei bis drei Tagen gerechnet werden.
Landrat Edgar Wolff teilt mit, dass sowohl das Hauptgebäude in der Lorcher Str. 6 in Göppingen sowie die Außenstellen in Göppingen und Geislingen ab Dienstag, 17. März,  für den freien Besucherverkehr bis auf Weiteres geschlossen werden. “Dies ist erforderlich, um die dauerhafte Arbeitsfähigkeit der Landkreisverwaltung in dieser Krisenzeit zu sichern”, so Landrat Wolff. Der Dienstbetrieb wird eingeschränkt fortgeführt. Persönliche Termine können nur noch bei zwingend notwendigen und unaufschiebbaren Anliegen telefonisch oder per E-Mail Kontakt vereinbart werden. Ansprechpartner und Kontaktdaten zu den einzelnen Bereichen finden Sie auf der Homepage www.landkreis-goeppingen.de.

Auch die Abfallentsorgung stellt eine systemkritische Infrastruktur im Landkreis dar. Der Annahmebetrieb auf den Wertstoffzentren und Grüngutplätzen des Landkreises soll so weit wie möglich aufrecht erhalten bleiben, zumal bereits einzelne Gemeinden die Schließung ihrer Wertstoffhöfe nicht mehr ausschließen wollen. Auf den AWB-eigenen Plätzen ist daher künftig mit gewissen Einschränkungen zu rechnen. In den letzten Tagen stieg auf etlichen Plätzen die Anzahl der privaten Anlieferungen. Damit auch bei einem wachsenden Entsorgungsbedarf die Containerleerung abgewickelt werden kann, ist ab sofort mit Einlassregelungen der Anlieferfahrzeuge zu rechnen, wodurch es zu Behinderungen kommen kann.

Ab Dienstag, 17. Mäez, gilt im gesamten Filsland-Netz der Ferienfahrplan. Bedingt durch die Schließung der Schulen entfallen alle Kurse mit dem Fahrplanhinweise „88“. Hingegen verkehren Busse mit dem Zusatz „92“. Derzeit ist die Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsangeboten durch das veränderte Mobilitätsverhalten der Bevölkerung stark rückläufig. Um bei einer sich ebenfalls täglich verändernden Personalsituation bei den Unternehmen weiterhin einen stabilen Fahrplan anbieten zu können, der es Berufstätigen ermöglicht, ihre Arbeitsplätze zu erreichen, wird über weitere generelle Einschränkungen der Busverkehre nachgedacht. Das Landratsamt weist darauf hin, dass ein Barverkauf in den Bussen bis auf Weiteres nicht stattfinden kann.
16.3.20

 

 

Besucherstopp in Kliniken

Kreis Göppingen. Ab Dienstag, 17. März 2020, besteht in beiden Häusern der Alb-Fils-Kliniken, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen, ein Besucherstopp. Mit dieser Maßnahme soll die Gefahr von Ansteckungen und Ausbreitung von SARS-CoV-2 verringert werden. „Wir wissen, dass Besuche von Angehörigen und Freunden im Krankenhausalltag für Patienten wichtig sind. Die Verantwortung für unsere Patienten, aber auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in der derzeitigen Situation allerdings Vorrang. Wir bitten daher um Verständnis für diese Maßnahme“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der Kliniken, Dr. Ingo Hüttner.

Abweichungen von dieser Besuchsregelung gibt es nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, wie etwa beim Besuch von Palliativpatienten oder Kindern und Jugendlichen. Dieses Vorgehen haben zahlreiche Kliniken im Umfeld ebenso schon eingeführt. Eingeschränkt wird auch die Begleitung von Notfallpatienten in die Zentrale Notaufnahme. Eine solche Begleitung wird nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen, etwa bei behinderten oder dementen Patienten, möglich sein. Schwangere dürfen zur Entbindung selbstverständlich eine Begleitung mitbringen.

An beiden Standorten der Kliniken  wird zudem ab dem 17. März der Haupteingang geschlossen. Der Zugang zu den Häusern erfolgt dann jeweils über die Liegendkrankenanfahrt. Die Wege dorthin sind ausreichend ausgeschildert. Geschlossen werden zudem die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ), ebenfalls an beiden Standorten. Ausnahmen sind hier lediglich die Praxis für Hämatologie und Onkologie in Göppingen, die Behandlung onkologischer Patienten in der gynäkologischen Praxis der Klinik am Eichert und die Sprechstunde von Dr. Grimm in der Helfenstein-Klinik. Eine Sonderregelung gibt es auch zur Fortführung der Kinderarztpraxis von Frau Dr. Bauer in der Helfenstein-Klinik erarbeiten.
16.3.20

 

 

Sondersitzung des Esslinger Gemeinderates

Esslingen, Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger und die Vorsitzenden der Fraktionen im Esslinger Gemeinderat haben sich am 16. März im Ältestenrat darauf verständigt, in einer Sondersitzung am k Freitag, 20. März 2020 ab 17 Uhr öffentlich im Großen Saal des Neckar- Forums, Ebershaldenstraße, 73728 Esslingen, den Doppelhaushalt  2020/2021 zu beschließen. Dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung ist es wichtig, mit einem Beschluss des Doppelhaushaltes Handlungsfähigkeit auch in der aktuellen Situation zu zeigen und die Geschäftsgrundlage dafür zu schaffen, um den Betrieb der Stadtverwaltung sicherzustellen. Die Tagesordnung wird zudem einzelne wenige weitere Tagesordnungspunkte umfassen.
16.3.20

 

Auch Kinos und Fitnessstudios bleiben zu

Göppingen. Am heutigen Montagmittag hat die Landesregierung angeordnet, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, 17. März, bis einschließlich der Osterferien, also bis zum Ablauf des 19. April, geschlossen bleiben. Auch die Nutzung schulischer Gebäude für nichtschulische Zwecke ist untersagt. Für den Kita- und Grundschulbereich sowie die Klassen 5 und 6 wird eine Notbetreuung angeboten, sofern beide Erziehungsberechtigte oder eine alleinerziehende Person im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind. Erziehungsberechtigte, die nach den oben genannten Kriterien eine Notbetreuung benötigen, melden sich am Dienstagmorgen in ihrer ursprünglichen Einrichtung; dort erfahren sie die nächstgelegene Einrichtung mit Notbetreuung. Außerdem ist ab Dienstagmorgen, 7 Uhr, eine Hotline unter 07161 650-5310 eingerichtet. Die Gebührenpflicht entfällt anteilig für die Schließungstage, sofern kein Notplatz in Anspruch genommen wird. Eine Verrechnung der Gebühren erfolgt nach Beendigung der Schließzeit.

Außerdem hat das Land das Verbot von Versammlungen und sonstigen Veranstaltungen konkretisiert. So bleiben Versammlungen und sonstige Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden untersagt. Außerdem wurde vom Land der Betrieb folgender Einrichtungen untersagt:

  1. Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
  2. Bildungseinrichtung jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,
  3. Kinos,
  4. Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen,
  5. Fitnessstudios und sonstige Sportstätten in geschlossenen Räumen,
  6. Volkshochschulen und Jugendhäuser,
  7. öffentliche Bibliotheken,
  8. Vergnügungsstätten sowie
  9. Prostitutionsstätten.

Auch der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Speisegaststätten, wenn sichergestellt ist, dass

  1. die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
  2. Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
  3. in geeigneter Weise sichergestellt wird, dass im Falle von Infektionen für einen Zeitraum von jeweils einem Monat mögliche Kontaktpersonen nachverfolgbar bleiben.Diese Regelungen treten am 15. Juni 2020 außer Kraft.
    16. 3.20

 

Landkreise rücken in der Krise zusammen

Region Stuttgart. Angesichts der weiter steigenden Zahl von Corona-Erkrankten haben sich die fünf Landräte der Region Stuttgart im Rahmen einer Telefonkonferenz auf eine noch engere Zusammenarbeit in der Krise verständigt. In der Krise müsse man in der Region Stuttgart noch enger zusammenrücken und gemeinsam handeln. Davon sei man überzeugt, denn uneinheitliche und zeitlich ungleich umgesetzte Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit Covid 19 sorgen unnötigerweise für Verunsicherung und werfen Fragen in der Bevölkerung auf.

Gerade bei Einschränkungen des öffentlichen Lebens sei wichtig, dass überall die gleichen Beschränkungen den Alltag der Menschen bestimmen und durchgesetzt werden.

Die Landkreise empfehlen ihren Städten und Gemeinden als zuständige Ortspolizeibehörden angesichts der dynamischen Entwicklung auch Veranstaltungen mit weniger als 100 Personen abzusagen. Sie appellieren an die Bevölkerung, ihre Verantwortung wahrzunehmen und soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Weiterhin hat man sich darauf verständigt, dass sich die kommunalen Kliniken der Region eng abstimmen. In Krisenzeiten gebe es weder Wettbewerb noch Konkurrenz, sondern die Gesundheitsversorgung muss als gemeinsame Aufgabe verstanden werden. Priorität hätte die Überwindung der Engpässe bei der Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung. Die Probleme seien bereits an Bund und Land adressiert, der Nachschub aber noch immer nicht verbindlich sichergestellt. Daher müsse man alle Kräfte in der Region Stuttgart bündeln.  

Nicht zuletzt soll auch die Arbeit der Kreisverwaltungen in der Krise weitgehend synchron organisiert werden. Damit soll auch die dauerhafte Arbeitsfähigkeit der Verwaltungen in Krisenzeiten gesichert werden, damit wir für die Bevölkerung in den lebensnotwendigen Bereichen weiterhin da sein können – so die Landräte. Entsprechend wird in allen fünf Landratsämtern der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduziert. Persönliche Behördenbesuche sind nur noch nach Terminvereinbarung möglich. Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen.

Ab Dienstag, 16. März 2020, herrscht in allen fünf Landkreisen in der Kreisverwaltung nur noch ein eingeschränkter Dienstbetrieb. Grundsätzlich gilt: Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Geschäftsbereich bzw. Sachbearbeiter möglich.
16.3.20

 

 

 

Kontrolleüber Fahrzeug  verloren

Kierchheim unter Teck. Am Sonntag schleuderte ein Fahrer mit seinem Wagen über die A8. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 50-Jährige auf der A8 in Richtung München. Zwischen den Anschlussstellen Kirchheim Ost und Aichelberg verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der geriet ins Schleudern und kollidierte auf dem mittleren Fahrstreifen mit dem Wagens einer 66-Jährigen. Durch den Aufprall schleuderte der Wagen der Frau ebenfalls über die Autobahn. Umherfliegende Trümmerteile beschädigten noch einen Pkw. Bei dem Unfall erlitten die Fahrerin und ihr 67-jährige Beifahrer leichte Verletzungen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 16.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste der rechte und mittlere Fahrstreifen bis etwa 15 Uhr gesperrt werden.
16.3.20

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Lauterstein. Schwere Verletzungen erlitt am Sonntag ein Motorradfahrer in Lauterstein.  Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 54-Jähriger in der Bahnhofstraße. Der Chevrolet Fahrer überquerte die B466 um in die Degenfelder Straße zu gelangen. Auf der B466 fuhr ein Motorradfahrer und kam aus Richtung Nenningen. Der Motorrad-Fahrer hatte Vorfahrt. Den übersah der Autofahrer. Im Kreuzungsbereich stießen die Fahrzeuge zusammen. Der 21-Jährige Kradlenker stürzte und rutschte über die Straße und eine Böschung hinunter. Dort kam er zum Liegen. Rettungskräfte brachten ihn mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.
16.3.20

 

 

Ostalkreis: Kreisputzete abgesagt

Ostalbkreis. Wie das Landratsamt Ostalbkreis mitteilt, wird die Kreisputzete 2020, die am Samstag, 21. März 2020 geplant war, und der Ersatztermin am 28. März 2020 ersatzlos gestrichen. Aufgrund der sehr dynamischen Lage durch die Ausbreitung des Coronavirus ist die Landkreisverwaltung gemeinsam mit der GOA gezwungen, dieses besondere bürgerschaftliche Engagement in diesem Jahr nicht durchzuführen. Die bereits durch die GOA verteilten Hilfsmittel wie Handschuhe und Säcke müssen natürlich nicht zurückgegeben werden. Zur diesjährigen 18. Kreisputzete waren 18.510 Teilnehmer angemeldet, was ein Rekordergebnis ist. „Ich möchte mich bei den angemeldeten Teilnehmern ganz herzlich für die große Bereitschaft und das bürgerschaftliche Engagement bedanken“, so Landrat Pavel. Für die angemeldeten Teilnehmer zur  Kreisputzete besteht die Möglichkeit, während des Jahres im Rahmen der Aktion „Saubere Ostalb“ die Flur zu reinigen. Interessenten können sich direkt an die GOA (Telefon 07174/2711-462, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.
16.3.20

 

 

Nach Unfall: Fahrer reanimiert

Lorch/Plüderhausen. Aufgrund eines medizinischen Notfalls hat ein 65 Jahre alter Mann am Montagnachmittag zwei Unfälle verursacht. Der Mann musste infolge seiner akuten internistischen Erkrankung an der Unfallstelle zunächst von einer Polizeistreife und anschließend vom Rettungsdienst reanimiert werden. Gegen 14.50 Uhr hatte der 65-Jährige mit seinem Wagen die Kreisstraße 3312 von Lorch-Waldhausen in Richtung Plüderhausen befahren, als er im Bereich der Brücke der B 29 auf die Gegenfahrbahn geriet. Eine entgegenkommende 45 Jahre alte Autofahrerin musste bremsen und ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Hierbei kam es zu einem Streifkontakt mit den Außenspiegeln. Der 65-Jährige fuhr nach dem Unfall weiter und kam in der Gmünder Straße am Ortsbeginn von Plüderhausen nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach ein Gartentor und einen Zaun eines Schrebergartens, bevor er unmittelbar vor einer Hütte zum Stehen kam. Der Mann musste reanimiert werden und in lebensgefährlichem Zustand vom Rettungsdienst und Notarzt in das Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden wurde auf circa 2.000 Euro beziffert.
16.3.20

 

 

Schorndorf schließt Schulen schon am Montag

Schorndorf. Aufgrund der dynamischen Lage bei der Ausbreitung des Corona-Virus und der Verflechtung der Schulen und der Schulkinder untereinander werden bereits  ab Montag, 16. März, flächendeckend alle Schorndorfer Schulen geschlossen bleiben!
16.3.20

 

 

 

Notbetrieb in Gmünd: Angebote eingeschränkt

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit Blick auf die weiterhin dynamische Entwicklung der Corona-Infektion wird die Stadt Schwäbisch Gmünd bereits von Montag, 16. März, an auf Notbetrieb umstellen, den Besucherverkehr in den Dienststellen erheblich einschränken, einen Notbetrieb der Ämter umsetzen und auch einzelne Ämter entsprechend schließen.Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dieses, dass von sofort an die Rathäuser und Anlaufstellen für Besucherinnen und Besucher komplett geschlossen sind. Dazu gehören neben den Rathäusern und Bezirksämtern beispielsweise auch der i-Punkt, das Museum, die Stadtbibliothek, das Kulturbüro und die Jugendeinrichtungen.

Für essentiell wichtige Anfragen und Aufgaben stehen die Ämter am Telefon und über Email zur Verfügung. Wer in laufenden Absprachen zu speziellen Themen ist, erreicht seinen städtischen Ansprechpartner oder seine Ansprechpartnerin ebenfalls am Telefon und per Mail. Am Telefon stehen Ansprechpartner außerdem unter der zentralen Nummer 07171/603-0 zur Verfügung. Angesichts der besonderen Herausforderungen bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, bei Anfragen die Dringlichkeit des Themas und der Nachfrage abzuwägen. Vieles kann unter Umständen auch in einigen Wochen noch erledigt und auf den Weg gebracht werden - vor allem auch mit Blick darauf, dass ja auch andere Verwaltungsebenen, Einrichtungen und weitere Wirtschaftspartner derzeit nicht oder nur eingeschränkt eingebunden werden können. In einem Mitarbeiterschreiben hat Oberbürgermeister Richard Arnold alle Mitarbeiter und alle weitere Betroffene persönlich über diesen Schritt informiert.
16.3.20

 

 

Landkreisverwaltung schließt alle Dienststellen

Ostalbkreis. Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Erkrankten reagiert die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises und schließt am Montag, 16. März und am Dienstag, 17. März 2020 alle Dienststellen der Landkreisverwaltung.Dies gilt auch für die Zulassungs- und Führerscheinstellen. Kunden, die dort bereits für Montag oder Dienstag einen Online-Termin vereinbart hatten, werden nach Möglichkeit direkt informiert.

„Generell gilt: Haben Sie für die nächsten zwei Tage bereits einen Termin mit einer unserer Dienststellen vereinbart, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und besprechen Sie das weitere Vorgehen“, bittet Landrat Klaus Pavel und wirbt gleichzeitig um Verständnis für diese Maßnahmen. „Ansonsten wickeln Sie Ihr Anliegen bitte per E-Mail oder telefonisch mit unseren Dienststellen ab, die für Sie auf diesem Weg zu den üblicherweise geltenden Öffnungszeiten zur Verfügung stehen.“

Ab kommenden Mittwoch, 18. März 2020 nehmen die Dienststellen der Kreisverwaltung einen eingeschränkten Dienstbetrieb auf. Grundsätzlich gilt: Persönliche Besuche in den Dienststellen des Landratsamts sind nur in Notfällen und nach vorheriger Terminabsprache mit dem zuständigen Geschäftsbereich bzw. Sachbearbeiter möglich. Der Zugang zur Wahrnehmung vereinbarter Termine ist über extra eingerichtete Bürgerbüros möglich in Aalen im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Str. 41, Kleiner Sitzungssaal (erreichbar über ausgeschilderten Seiteneingang Stuttgarter Straße), in Schwäbisch Gmünd im Landratsamt Ostalbkreis, Haußmannstr. 29. Ansonsten sind alle Dienststellen für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen.

Die Zulassungsstellen in Bopfingen und Ellwangen bleiben bis auf weiteres geschlossen. Die Zulassung von Fahrzeugen in den Zulassungsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd ist ausschließlich nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Kfz-Zulassung möglich.  Bis auf weiteres geschlossen bleibt ferner die Führerscheinstelle in Schwäbisch Gmünd. Geöffnet wird für den gesamten Ostalbkreis die Führerscheinstelle in Aalen. Auch hier sind persönliche Termine in der Behörde nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service, Führerscheinstelle möglich. 

Auch in den Kliniken Ostalb (Ostalb-Klinikum Aalen, St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen und Stauferklinikum Mutlangen) gelten Einschränkungen für Besucher. Bitte informieren Sie sich ggf. vorab telefonisch.  Außerdem bitten die Kliniken Ostalb darum, die Notaufnahmen wirklich nur im äußersten Notfall aufzusuchen, damit Kapazitäten nicht unnötig gebunden werden.

15.3.20

 

 

Pkw-Lenkerin im Auto eingeklemmt

Zell u.A.  Mit schwerem Gerät musste eine Frau nach einem Zusammenstoß aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Schwere Verletzungen zog sich eine 83 Jahre alte Autofahrerin bei einem Unfall am Samstagnachmittag zu. Sie wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr die Pkw-Lenkerin gegen 15.25 Uhr die Kreisstraße von Hattenhofen kommend. Als sie in die L1214 einbog missachtete sie die Vorfahrt eines 35-jährigen Autofahrers, der auf der Landstraße in Richtung Aichelberg unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der 83-Jährigen noch gegen den Pkw eines 57-Jährigen geschleudert, der in Richtung Bad Boll fuhr. Der 35-Jährige und seine 31 Jahre alte Beifahrerin erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Sie wurden, wie die Unfallverursacherin, in ein Krankenhaus gebracht. Der 57-Jährige blieb unverletzt. An den beteiligten Autos entstand ein Schaden von ca. 55.000 Euro. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 28 Mann vor Ort. Zur Versorgung der Verletzten waren zwei Notärzte und drei Rettungswagen an der Unfallstelle.
15.3.20

 

 

Autofahrerin missachtet Vorfahrt

Ebersbach. Zwei Personen wurden bei einem Unfall verletzt, weil eine Autofahrerin unvorsichtig in eine Einmündung einfuhr. Weil die Sonne so auf einen Ampelmast schien, dass das Grünlicht etwas leuchtete, nahm eine Autofahrerin irrtümlich an, dass sie Grün hat. Die 36-Jährige fuhr deshalb am Samstag gegen 15.10 Uhr von der Querspange der B10 kommend ohne anzuhalten in die Landstraße in Richtung Ebersbach ein. Dabei stieß sie mit dem vorfahrtsberechtigten Auto eines 50 Jahre alten Mannes zusammen, der die Landstraße in Richtung Uhingen befuhr. Tatsächlich war die Ampel außer Betrieb. Die 56-jährige Beifahrerin des Mannes zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Die Unfallverursacherin erlitt leichte Verletzungen, der Mann blieb unverletzt. Es entstand ein Schaden von ca. 8.000 Euro.
15.3.20

 

 

Ebersbach schließt städtische Einrichtungen

Ebersbach. Der Krisenstab der Stadt Ebersbach an der Fils am Sonntag, weitere Schritte im Kampf gegen das Corona-Virus beschlossen:  Das Rathaus und alle städtischen Einrichten bleiben geschlossen. Die Verwaltung kümmert sich mit aller Kraft um Themen, die mit der Coronavirus-Pandemie zu tun haben. Deshalb können nur die notwendigsten, regulären Vorgänge bearbeiten werden. Längere Bearbeitungszeiten sind nicht ausgeschlossen. Telefonische Anfragen können nur eingeschränkt entgegengenommen werden; es ist mit erhöhten Wartezeiten zu rechnen. Ferner  wurden organisatorische Vorkehrungen getroffen, dass die Stadtverwaltung auch bei reduziertem Personal handlungsfähig bleibt. Dies kann zu weiteren Einschränkungen im Bürgerservice führen. Die Personalressourcen werden auf die hoheitlichen Aufgaben der Stadtverwaltung konzentriert. Verstärkte Heimarbeit, soweit möglich, wurde eingeführt. Der Krisenstab wird am Montagvormittag erneut die aktuelle Lage bewerten und ggf. weitere Maßnahmen ergreifen.
15.3.20

 

 

 

Coronavirus: Messe-Start im Internet

Rainer Bachmann aus Deggingen organisiert virtuelle Messen. Foto: Privat

Region Stuttgart. Ob Industriemesse in Hannover, Handwerksmesse in München oder Baumesse in Göppingen – sie haben in Zeiten von Corona eines gemeinsam: sie sind abgesagt. Die Aussteller trifft es hart, fehlt doch ein für sie wichtiges Forum, um Neuheiten vorzustellen, Informationen weiterzugeben und Geschäfte abzuschließen. „Das Messe-Aus tut Firmen richtig weh“, weiß Lothar Lehner, Kreisvorsitzender des BVMW in Geislingen. Eine Alternative zu den abgesagten realen Messen könnten für Lehner virtuelle Ausstellungen sein, wie sie Rainer Bachmann aus Deggingen (Kreis Göppingen) organisiert.

„In Zeiten von Corona, Messeabsagen und -verschiebungen darf der Kontakt zum Publikum nicht leiden. Auch wenn die virtuelle Messe für ein Unternehmen keinen vollen Ersatz darstellt, kann sie doch eine tragende Rolle im Dialog mit Kunden und Interessenten sein“, sagt Rainer Bachmann. Der Marketingexperte aus Deggingen hat sich darauf spezialisiert, Messen im Internet zu initiieren. „Bislang war es meine Idee, die virtuelle Messe einer realen Messe folgen zu lassen, damit die Firmen nochmals eine Möglichkeit haben, mit ihren Standbesuchern in Kontakt zu kommen. „Denn“, so weiß Bachmann aus der Statistik, „57 Prozent der Messekontakte laufen nach Ende einer Ausstellung ins Leere“. Seine virtuelle Messe wirke dem entgegen, glaubt der 56-jährige Degginger. So will er im Oktober, mit etwas Abstand zur Automatisierungsmesse „Motec“ in Stuttgart, seine virtuelle Messe „INDUplus“ öffnen, auf der sich die „Motec“-Aussteller noch einmal präsentieren können. Jetzt, da das Corona-Virus zu immer mehr Absagen von Messen in der realen Welt führt – aktuell sind es rund 450, die regionalen Ausstellungen nicht mitgerechnet -, sieht Bachmann auch eine große Chance für eigenständige Fachmessen. Im Blick hat er aktuell die Logistikbranche, deren Messe „Logimat“ Mitte März in Stuttgart stattfinden sollte und abgesagt wurde. Nun will Bachmann versuchen, den Ausstellern einen virtuellen Messeauftritt schmackhaft zu machen. Dabei geht Bachmann fast so vor wie ein Messeveranstalter im realen Leben. Ist das Interesse bei potenziellen Ausstellern geweckt, mietet der Degginger eine virtuelle Messehalle und kann interessierten Firmen dort Standflächen anbieten.

Beim virtuellen Standbau gibt der 56-Jährige gerne Unterstützung. Der Aussteller kann seine Wünsche zu dem, was er auf der Messe zeigen will, am Stand virtuell umsetzen. Hinzu kommt, dass die Kosten virtueller Messen deutlich niedriger sind als die für einen realen Auftritt. Das betrifft sowohl die reinen Standgebühren als auch die Personal- und Nebenkosten. Weitere Pluspunkte seien eine schnelle Umsetzung und hohe Verlässlichkeit, sowie die Unabhängigkeit von Veranstaltern. „Die Onlinemesse oder der Onlinekongress sind schnell, unkompliziert und preislich unschlagbar“, sagt Bachmann. Vor allem Großunternehmen hätten die Schwächen etablierter und traditionsreicher Messen bereits erkannt und setzen schon länger auf virtuelle Auftritte. „Ob als Hausmesse, Kongress oder als Recruiting Messe, die Onlinemesse hat Konjunktur“, so Bachmann, der vor allem mitteständischen Unternehmen, die nicht das Knowhow für einen eigenen Messeauftritt im Netz haben, eine Plattform bieten will.

Dass eine virtuelle Messe kein vollwertiger Ersatz für einen realen Messeauftritt ist, will Bachmann nicht gelten lassen. „Die virtuelle Messe bietet Kontaktmöglichkeit, Aufmerksamkeit und neue Informationswege. Während auf der realen Präsenzmesse zumeist Gespräche mit dem Vertrieb stattfinden, können in der virtuellen Messe Chats mit den Entwicklern, den Experten hinter den Lösungen, mit der Forschungsabteilung stattfinden“, fährt Bachmann fort. Der Verkäufer könne die Gespräche der realen Messe per Chat und Telefon vertiefen und Besucher der realen Messe so weiter qualifizieren. Wer nach der Messe auch zur Onlinemesse gehe, habe dagegen ein tieferes Interesse. Der Vertrieb oder Verkauf könne geschickt mit Präsentationen und Vorträgen in Webinaren glänzen, die schon lange keine Einbahnstraße mehr seien. „Die virtuelle Messe ist längst auch real geworden und bietet die Chance, die Messe-Realität neu zu schreiben, Kunden und Interessenten neu zu begeistern und zu binden und die Onlinemesse bietet hervorragende Chancen, Verkaufsabschlüsse vorzubereiten und so realen Geschäften den Weg zu ebnen. Weitere digitale Prozesse vereinfachen die Besucherbetreuung und entlasten den Vertrieb“, berichtet Bachmann, der als Steinbeis- Projektkoordinator einer Industrie 4.0-Transferplattform Industrie und Hochschulen vernetzt, weiter.

Auch wenn der Degginger, der aus 25 Jahren Vertriebsarbeit mit den Aufgaben, Sorgen und Nöten des Klein- und Mittelstands vertraut ist, das nationale und internationale Geschäft im Blick hat, so ließen sich seine Messekonzepte auch auf regionaler Ebene mit ortsansässigen Firmen realisieren. „Warum auch nicht?“ Publikum für seine Messen will Bachmann, der kleine und mittelgroße Unternehmen bei der Innovationsförderung berät und sein Wissen auch in Schulungen und Vorträgen vermittelt, in erster Linie virtuell gewinnen. Dabei sollen ihm seine Kontakte in den sozialen Netzwerken helfen. Und schließlich würden ja auch die ausstellenden Firmen ihre – potenziellen – Kunden auf die virtuelle Messe einladen.

Die Idee von Messen im Internet begrüßt Lothar Lehner sehr. Der BVMW-Repräsentant für den Landkreis Göppingen und angrenzende Gebiete sieht in dem Angebot eine Chance für Firmen, ausfallende Geschäftsabschlüsse wegen abgesagter Messen doch noch abzufedern. „In Zeiten wie diesen sollten Mittelständler die virtuelle Messe als Alternative auf jeden Fall prüfen“, wünscht sich der Verbandssprecher.
15.3.20

 

 

Verbraucher empört über Hamsterkäufer

In vielen Supermärkten sind Regale leer. Der Grund sind Hamsterkäufe einiger in Panik geratener Verbraucher. Fotos: Rüdiger Gramsch

Stauferland. Leere Regale in vielen Supermärkten des Stauferlandes. Vor allem Toilettenpapier, Nudeln, Reis, Konserven und haltbares Brot und Milch hatten Hamsterkäufer auf ihrer Einkaufsliste. Sehr zum Leidwesen jener Verbracher, die ihre regulären Einkäufe erledigen wollten. Entsprechend groß der Ärger, dem sich viele Betroffene in den sozialen Netzwerken Luft machten.  Zudem kursierten dort diverse Fake-News, wonach die Supermärkte in den nächsten Tagen geschlossen würden. Das Sozialministerium in Stuttgart hat darauf hingewiesen, dass diese Meldungen nicht stimmen würden. Als falsch stellte sich auch eine Nachricht heraus, dass die Kaufland-Kette ihre Häuser ab Samstag, 14 Uhr, schließen würde. Kaufland stellte am Samstag klar, dass es sich um eine Fake-News handelt und eine solche Maßnahme nicht geplant sei.
14.3.20

 

 

Mann aus Kreis Göppingen stirbt an Corona-Virus

Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag einen Corona-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf drei (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen).  Erst am Freitag Morgen war bekannt geworden, dass ein 80-Jähriger aus Kirchheim unter Teck der Viruserkrankung erlegen war.
13.3.20

 

 

Ostalbkreis: Schulen können schon am Montag schließen

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis können die Schulen bereits am kommenden Montag schließen, wie Landrat Kaus Pavel am Samstag mitteilte. Im Rahmen einer Pressekonferenz hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schließung aller Schulen im Land ab kommenden Dienstag angekündigt. Wie das Landratsamt Ostalbkreis nun am Samstag aktuell mitteilt, können die Schulen im Ostalbkreis unter bestimmten Voraussetzungen bereits ab Montag, 16. März 2020 schließen.

Landrat Klaus Pavel hat am Samstagmorgen direkt mit Kultusministerin Susanne Eisenmann Kontakt aufgenommen und die besondere Situation im Ostalbkreis geschildert, die sich nach der Rückkehr von vielen Skifahrenden aus Ischgl in Tirol ergeben hat. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurden in den letzten Tagen vermehrt Corona-Fälle bestätigt. Aufgrund der Vielzahl von Kontaktpersonen in den Bussen, die möglicherweise erkranken können oder bereits erkrankt sind, hat der Ostalbkreis u. a. ein Drive-in-Testzentrum zur Abstrichnahme eingerichtet und weitere erforderliche Maßnahmen ergriffen.

Im Hinblick auf diese Sondersituation und die damit verbundenen besonderen Herausforderungen haben die Kultusministerin und der Landrat verbindlich folgende Vorgehensweise für den Ostalbkreis festgelegt: Den Schülern sollten laut Kultusministerium am Montag, 16. März 2020 lediglich noch in geeigneter und angemessener Weise Lerninhalte, Lernpläne oder Aufgaben zusammengestellt und weitergegeben werden. Deshalb können im Ostalbkreis jetzt all diejenigen Schulen ab Montag, 16. März 2020 schließen, die dies bereits am gestrigen Freitag, 13. März 2020 organisiert und erledigt haben.  Alle Städte und Gemeinden im Ostalbkreis sowie alle Schulen haben heute ein entsprechendes Informationsschreiben von Landrat Klaus Pavel per E-Mail erhalten.
14.3.20

 

 

Ostalbkreis: 27 Corona-Fälle

Ostalbkreis. Im Ostalbkreis sind 27 Personen am Corona-Virus erkrankt. Das teilte das Landratsamt am Samstag Mittag mit.
14.3.20
 

 

Bad Überkingen schließt auch Thermalbad

Bad Überkingen. Ab Montag 7 Uhr schränkt die Gemeindeverwaltung Bad Überkingen ihren Besucherverkehr auf das Unaufschiebbare ein. Das Rathaus bleibt ab Montag, 16.März, geschlossen; das gilt auch für die Tourist-Info. Die Gemeindeverwaltung bittet dringende und unaufschiebbare Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unumgängliche Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses möglich; eine Wartezone wird vor dem Rathaus eingerichtet und die Besucher einzeln ins Rathaus gerufen. Terminierte Trauungen können ausschließlich mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis wird bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein. Termine zu Trauungen werden nicht vergeben. Das Thermalbad hat Montag geschlossen, weitere Schließung wird geprüft.
14.3.20

 

 

Corona-Testzentrum jetzt in Betrieb

Ostalbkreis. Am Freitag Nachmittag startete das Corona-Testzentrum auf dem Aalener Greutplatz. Rund 50 Abstrichentnahmen wurden am Abend noch getätigt. „Die Besucher des Zentrums sind sehr pünktlich und rücksichtsvoll, sodass die Ärzte und Beschäftigten vor Ort reibungslos arbeiten können“, berichtet Landrat Klaus Pavel, nachdem er sich heute selbst ein Bild vor Ort gemacht hat. „Aufgrund der bisherigen Erfahrungen konnten wir heute zur Mittagszeit die Taktzahl erhöhen und Testtermine in kürzeren Abständen vergeben, sodass wir nach dem Wochenende voraussichtlich rund 350 Abstriche gemacht haben werden.“

Im Testzentrum selbst und rund um die Zufahrten sind 15 Personen je Schicht im Einsatz, davon neben dem ärztlichen Personal und Beschäftigten des Malteser Hilfsdiensts und des DRK auch Polizisten, die den Verkehr regeln. Da einige Bürgerinnen und Bürger ohne Termin das Testzentrum angefahren haben macht das Gesundheitsamt macht nochmals darauf aufmerksam: Eine Testung macht nur bei Krankheitssymptomen Sinn und kann nur nach vorheriger Terminvergabe mit Code und Personalausweis erfolgen.

Am Donnerstagabend war bekannt geworden, dass mehrere Teilnehmer von Skiausfahrten nach Ischgl vom vergangenen Wochenende an Corona erkrankt sind. Deshalb wurden alle betroffenen Skifahrer, deren Kontaktdaten vom Landratsamt recherchiert werden konnten, noch am Donnerstagabend im Auftrag des Gesundheitsamts von Mitgliedern des Führungsstabs der Feuerwehren telefonisch benachrichtigt und vorläufige Verhaltensweisen an die Hand gegeben. Auch hat dieser gut 200 Personen starke Kreis inzwischen per E-Mail oder per Post ein ausführliches Informationsschreiben erhalten.  „Binnen kürzester Zeit waren am Donnerstagabend zehn Mann alarmiert und bei uns im Haus bis spät in die Nacht im Einsatz“, berichtet Pavel. „Herzlichen Dank an alle für die sehr professionelle Arbeit!“

Außerdem macht das Landratsamt Ostalbkreis darauf aufmerksam, dass das Robert-Koch-Institut die Corona-Risikogebiete inzwischen auf Tirol und Madrid/Spanien erweitert hat. Dies bedeutet, dass Rückkehrer aus diesen Gebieten - wie schon zuvor die Südtirolrückkehrer - vorsorglich zwei Wochen zu Hause bleiben und ihre sozialen Kontakte soweit wie möglich reduzieren sollen. Sollten bei diesem Personenkreis Krankheitssymptome auftreten, bitte beim Gesundheitsamt unter 07361 503-1900 melden.
14.3.20

 

 

Esslingen untersagt Betrieb der Diskothek im Dick-Areal

Esslingen. Die Polizeibehörde der Stadt Esslingen am Neckar hat am 14. März mit einer Verfügung ab sofort bis 20. April 2020 den Diskothekenbetrieb One in der Kollwitzstraße 1 untersagt. Die Ortspolizeibehörde stützt ihre Untersagung auf das Infektionsschutzgesetz und die dazu geltende Verordnung des Sozialministeriums vom 11. März 2020 zur Eindämmung der Atemwegserkrankung SARS-CoV-2 (Corona-Virus). Nach Ansicht der Stadt Esslingen stellt der Diskothekenbetrieb One aufgrund der hohen Besucherzahl und der konkreten Betriebsführung ein erhebliches Übertragungsrisiko innerhalb des Gästekreises dar.
14.3.20

 

 

Veranstaltungen der Stadtbücherei Esslingen abgesagt

Esslingen. Um einer Verbreitung des Corona Virus entgegen zu wirken, werden alle Veranstaltungen der Stadtbücherei Esslingen bis auf weiteres abgesagt. Dies betrifft auch die Veranstaltungen im Rahmen der Klasse Lesungen und die Veranstaltung mit Rüdiger Safranski am 19. März. Bereits gekaufte Karten werden rückerstattet.
14.3.20

 

IHK sagt alle Prüfungen ab

Region Stuttgart. Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus sind alle IHK-Prüfungen ab sofort bis zum 24. April 2020 abgesagt. Betroffen sind alle kaufmännischen, gastronomischen und technischen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil1 (schriftliche und praktische Prüfungsteile), sowie sämtliche Weiterbildungsprüfungen (inklusive AdA). Bei Sach- und Fachkundeprüfungen erfolgt eine Risikobewertung im Einzelfall. Dazu wird stetig über die jeweilige IHK-Website informiert. Die IHK geht wegen neuer Prüftermeine auf alle Prüflinge und Prüfer zu!
14.3.20

 

 

Göppingen will die Infektionskette durchbrechen und macht fast alles dicht. Im Rathaus (unser Foto) wurde darüber am Freitag entschieden. Foto: Bettina Fritz

 

Coronavirus: Göppingen macht (fast) alles dicht

Städtische Veranstaltungen abgesagt

Private Publikumsveranstaltungen untersagt

Barbarossathermen bleiben zu

Volkshochschule und Jugendmusikschule geschlossen

Rathaus-Ämter: bis auf wenige Ausnahmen kein Publikumsverkehr

Göppingen. „Um eine Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verzögern, werden alle städtischen Veranstaltungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April ausgesetzt, private Publikumsveranstaltungen untersagt und die direkten Kontakte zwischen Verwaltung und Bürgerschaft auf das Unaufschiebbare begrenzt“, begründet Oberbürgermeister Guido Till die Absage zahlreicher Termine und Schließung städtischer Dienststellen. „Der Gesundheitsschutz unserer Bürger steht für uns an erster Stelle.“

Bis zum Ende der Osterferien werden alle öffentlichen städtischen Veranstaltungen abgesagt, inklusive der Sitzungen des Gemeinderates und des Jugendgemeinderates, der Ausschüsse und Bezirksbeiräte. Ebenso werden alle kulturellen Termine wie Unterricht, Auftritte und Informationsveranstaltungen der Jugendmusikschule oder Vorträge und Kurse der Volkshochschule abgesagt. Die Kunsthalle, die städtischen Museen und die Stadtbibliothek bleiben ab Samstag geschlossen. Die automatische Medienrückgabe der Stadtbibliothek bleibt zugänglich; auf die Online-Angebote der Stadtbibliothek kann ebenfalls zugegriffen werden.

 Ab Samstag schränkt die Stadtverwaltung ihren Publikumsverkehr auf das Unaufschiebbare ein. Die meisten Dienststellen im Rathaus, den Außenstellen und in den Bezirksämtern bleiben ab Samstag geschlossen; das gilt auch für den i-Punkt. Die Stadtverwaltung bittet, Auskünfte und Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros möglich; eine Wartezone wird im großräumigen, gut durchlüfteten Rathaus-Atrium eingerichtet und die Besucher/-innen einzeln ins Bürgerbüro gerufen. Terminierte Trauungen können mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis und ein anschließender Empfang/eine anschließende Feier im Rathaus werden bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein. Das Fundbüro öffnet auf Klingeln; die Rentenberatung erfolgt in strikten Einzelterminen. Die Barbarossa-Thermen werden ab Samstag ebenfalls geschlossen bleiben.

Privat ausgerichtete Publikumsveranstaltungen, bei denen sich eine größere Personenzahl auf relativ engem Raum aufhält beziehungsweise miteinander agiert, werden bis zum Ende der Osterferien (19. April) untersagt. Das betrifft an diesem Wochenende das Stadl-Feschd mit Rockspitz in Bartenbach und das Kindertheater Schneewittchen am Sonntag. Auch die in den nächsten Wochen geplanten Musik-, Theater- und Kulturveranstaltungen in der Stadthalle, im Alten E-Werk und in der Wasenhalle Jebenhausen etc. können nicht stattfinden.

„Die Veranstaltungen müssen abgesagt werden, weil dadurch der direkte Kontakt mit dem Gegenüber oder Nebensitzer und somit eine mögliche Übertragung des Coronavirus vermieden und die Infektionskette durchbrochen werden können“, begründet OB Guido Till die Maßnahmen. „Ich hoffe inständigst auf Verständnis, da wir dadurch die Epidemie zeitlich strecken können. Wenn Therapien und Impfstoffe entwickelt sein werden, wird der Coronavirus, wie andere Infektionskrankheiten auch, erfolgreich bekämpft werden können. Bis dahin aber müssen wir die jetzige Ausnahmesituation ernst nehmen.“
13.,3.20

 

 

Zahl der Corona-Fälle steigt im Kreis auf 32 an 

Kreis Göppingen. Das Gesundheitsamt teilt außerdem mit, dass es Stand Freitag, 11 Uhr) elf neue bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Göppingen gibt. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt damit nun 32 Fälle im Landkreis Göppingen bekannt.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass bereits seit 4. März 2020 die zentrale Abstrichstelle für den Landkreis Göppingen in Betrieb ist. Sie befindet sich in einer ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in der Ulmer Straße 110 in Eislingen. Initiiert wurde die Abstrichstelle in Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt und Kreisärzteschaft Göppingen. Die Kreisärzteschaft betreibt die Abstrichstelle. Bei begründeten Verdachtsfällen auf das Corona-Virus können hier Abstriche genommen werden. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Abstriche nicht ohne einen Termin, der nur mit dem Gesundheitsamt vereinbart werden kann, durchgeführt werden können (telefonisch ist das Gesundheitsamt unter 07161-202 5380 erreichbar). Laut Gesundheitsamt ist ein Abstrich nur empfehlenswert, wenn Symptome in Verbindung mit einem Aufenthalt in einem Riskiogebiet oder Symptome und ein Kontakt zu einem bestätigten Fall vorliegen. Ohne einen Termin können keine Abstriche erfolgen. 

Für die Anwohner in Eislingen besteht keinerlei Gefahr, da das Virus nur über Tröpfcheninfektion bis zu einem Abstand von ca. 1,5 Metern übertragen werden kann.Die Abstrichstelle dient dazu, dass Personen mit einem Risiko, an Corona erkrankt zu sein, nicht in Arztpraxen oder Notfallambulanzen erscheinen. Dadurch kann die Übertragungsgefahr in Wartezimmern o.ä. reduziert werden. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen, die einen Abstrich erhalten, nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen sollen, sondern allein im Auto, um auch hier das Ansteckungsrisiko zu minimieren. 

Pflegeeinrichtungen empfiehlt das Gesundheitsamt, den Besuch von Angehörigen und Freunden auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren, damit das Virus nicht in diese Einrichtungen getragen wird. Diese Maßnahmen sind zum Schutz der Bewohner unbedingt notwendig. Dies gilt auch im privaten Bereich und im häuslichen Umfeld im Hinblick auf ältere Personen. Wichtig ist hierbei auch, dass bei eventuellen Schul- oder Kita-Schließungen die Großeltern nicht für die Kinderbetreuung eingesetzt werden, um diese Risikogruppe der über 60-Jährigen zu schützen. Das Gesundheitsamt schließt sich der Empfehlung der Bundeskanzlerin an, soziale Kontakte weitestgehend zu vermeiden und konsequent die Händehygiene und Husten- und Nies-Etikette einzuhalten. So kann jeder Bürger sich und seine Angehörigen vor einer Ansteckung schützen.

13.3.20

  

 

 

Kirchheim bietet Notfall-Betreuung an

Kirchheim unter Teck.  Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck bietet ab der kommenden Woche eine Notfallbetreuung für Kinder an. Das öffentliche Leben wird auf das absolut notwendige Minimum reduziert. Die Stadtverwaltung ist ab Montag, 16. März, bis auf weiteres für den regulären Besucherverkehr geschlossen.

Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat am Freitag beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen. Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) bietet die Stadt Kirchheim unter Teck ab Dienstag kommender Woche eine Notfallbetreuung an.

„Es wird für alle Kinder und Schulkinder, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen arbeiten, ab Dienstag eine Notfallbetreuung angeboten. Dies gilt, wenn beide Elternteile in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind. Wir wollen damit aktiv zur Funktionsfähigkeit unserer medizinischen Infrastruktur beitragen“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. Ein Anmeldeformular wird am Montag auf der Infoseite der Stadt zum Thema Corona verfügbar sein: www.kirchheim-teck.de/corona.

Betroffen sind Schul- und Kindergartenkinder, deren Eltern (beide Elternteile) Mitarbeiter in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sind, insbesondere Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser, Johanniter, THW, medizinisches Personal, Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen, ENBW, Wasserversorgung, GKW (Gruppenklärwerk Wendlingen), Telekommunikation (Netzbetrieb).

Absage von öffentlichen Veranstaltungen

Um die weitere Ausbreitung der Virus zu verlangsamen ist es notwendig, das öffentliche Leben auf ein Minimum zu beschränken. „Wir haben deshalb für die Stadt Kirchheim unter Teck entschieden, alle öffentlichen Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Freizeit sowie den Betrieb von Clubs, Bars, Tanzlokalen, Museen und Kinos ab sofort zu untersagen“, so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. Nicht betroffen ist der Betrieb von Speiselokalen.

Einschränkung der Services und Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Der Verwaltungsstab hat beschlossen, die Stadtverwaltung einschließlich aller Einrichtungen (z.B. Stadtbücherei, Kirchheim-Info) ab Montag, 16. März bis auf weiteres geschlossen zu halten. Die Erreichbarkeit der Verwaltung per Telefon oder Email ist aber gewährleistet. Die Bevölkerung wird gebeten, bei unaufschiebbaren Vorsprachen vorab telefonisch oder per Email einen Termin zu vereinbaren. Die Erreichbarkeit der städtischen Dienststellen ist auf der Homepage der Stadt www.kirchheim-teck.de eingestellt.  Die Stadtverwaltung appelliert darüber hinaus ausdrücklich an die Eigenverantwortung der Bürger von Kirchheim unter Teck. Jeder und jede kann mit seinem eigenen Verhalten zur Bekämpfung des Virus beitragen. „In dieser besonderen Situation rufe ich die Bürger dazu auf, eigenverantwortlich ihr persönliches Verhalten zu überdenken und alle nicht notwendigen sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren“ appelliert der Oberbürgermeister. „Je langsamer sich das Virus ausbreitet, desto besser kann unser Gesundheitssystem damit umgehen. Ich bitte um Verständnis für diese drastischen Maßnahmen – es ist unser aller Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten einzudämmen und Bürger zu schützen.“
13.3.20

 

 

Göppingen will Frage nach Notgruppen am Montag klären

Göppingen. Mit großem Verständnis reagiert Oberbürgermeister Guido Till auf die Entscheidung der Landesregierung, Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien zu schließen. „Es geht um die Unterbrechung möglicher Infektionsketten und um eine Eindämmung oder zumindest Verzögerung der Epidemie und damit um das Wohl der ganzen Bevölkerung.“  „AmFreitagnachmittag hat die Landesregierung bekanntgegeben, dass die Schulen und Kindertageseinrichtungen ab Dienstag bis einschließlich der Osterferien, also bis 19. April, geschlossen bleiben. Dieser Landesvorgabe wird die Stadt Göppingen folgen. „Ich bin mir bewusst, dass dies eine starke Belastung für alle Eltern von Kita- oder Schulkindern bedeutet“, so OB Till weiter. „Aber ehrlicherweise sprechen wir von drei beziehungsweise fünf Wochen; die werden wir auch bewältigen.“

Generell werden die KiTas geschlossen, um eine mögliche Infektionskette zu durchbrechen. Die eventuelle Frage nach Notgruppen, die trotz des Infektionsschutzgedankens unbedingt notwendig erscheinen sollten, wird von der Stadtverwaltung am Montagvormittag zügig geregelt werden.
'13.3.20

 

 

 

Notbetreuung nur im Ausnahmefall

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat die Schließung der Kindertagesstätten und Schulen ab Dienstag, 17. März angeordnet. Auch in Schwäbisch Gmünd sind die entsprechenden Einrichtungen von diesem Zeitpunkt an komplett geschlossen. Um allerdings insbesondere Eltern zu entlasten, die in Bereichen arbeiten, welche für die Sicherstellung des gesellschaftlichen Lebens relevant sind, wie zum Beispiel Verwaltung, Polizei, Gesundheitswesen, Pflegeheime, Rettungsdienste, Lebensmittelgeschäfte, Lieferbetriebe für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs, wird von der Stadtverwaltung eine Notbetreuung eingerichtet. Die Notbetreuung erfolgt für Kinder die eine Kindertagesstätte in Schwäbisch Gmünd, eine Grundschule und die Klassenstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen besuchen. Diese Notbetreuung erfolgt nur, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit in der Familie gegeben ist, keine Erkältungssymptome bei Eltern und Kinder vorliegen und kein Aufenthalt in einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen erfolgt ist. Die Betreuung ist ab Dienstag, 17. März von 7.30-13.30 Uhr möglich. Die Anmeldung des Betreuungsbedarfes erfolgt für Kindertagesstätten bei der Einrichtungsleitung, für Schulen bei den jeweiligen Schulleitungen.

Die Rückmeldung zum notwendigen Betreuungsbedarf muss am Montag, 16.03.2020 bis spätestens 11 Uhr erfolgt sein. Rückfragen beantwortet das Amt für Bildung und Sport für den Bereich Kindertagesstätten unter: 07171-603-4040, 4041 und 4042 und für den Bereich Grundschulen unter: 07171-603-4030, 4031 und 4033.
13.3.20

 

 

Ebersbacher Bürgermeister: „Kein Grund zur Panik“

Ebersbach. Am Donnerstagabend wurde die Stadt Ebersbach an der Fils vom Gesundheitsamt des Landkreises Göppingen darüber informiert, dass für eine Person vorsorglich aufgrund des Corona-Virus häusliche Quarantäne angeordnet werden musste. Diese Anzahl hat sich am Freitagvormittag um eine weitere Person erhöht. Hierbei handelt es sich um vorsorgliche Maßnahmen.  „Ich sehe keinen Grund zur Panik“, betont Bürgermeister Eberhard Keller“. „Die gemeldeten, in Quarantäne befindlichen Personen in Ebersbach hatten Kontakt zu Erkrankten. Die aktuellen Maßnahmen der Stadtverwaltung sollen dazu dienen dazu, alle Risiken im Vorfeld auszuschließen und im Bedarfsfall ruhig und besonnen agieren zu können.“  Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils schon vor dem Bekanntwerden der Quarantänefälle einen Krisenstab unter der Leitung von Bürgermeister Eberhard Keller eingerichtet. Der Krisenstab wird regelmäßig einberufen um die aktuelle Lage bewerten und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten zu können. Am Freitagnachmittag wurden folgende aktuellen Entscheidungen getroffen:  Die Kindertageeinrichtungen, Schulen und Grundschulbetreuung werden ab Dienstag, 17.3.2020 geschlossen. Alle städtischen Veranstaltungen werden bis nach den Osterferien vorsorglich abgesagt.  Ebenso werden als Vorsichtsmaßnahme keine Jubilarbesuche mehr durchgeführt.  Das Rathaus ist ab kommenden Montag geschlossen. Die Stadtverwaltung bittet, Auskünfte und Anliegen telefonisch oder per E-Mail mitzuteilen. Unaufschiebbare Besuche bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros nach Voranmeldung und Terminvereinbarung möglich. Die Verwaltungsstellen in den Ortsteilen Roßwälden, Bünzwangen und Weiler werden bis zum Ende der Osterferien geschlossen sein.  Terminierte Trauungen können mit den erforderlichen Personen wie Brautpaar, Trauzeugen und Standesamtsmitarbeitenden durchgeführt werden; ein größerer Personenkreis und ein anschließender Empfang/eine anschließende Feier im Rathaus werden bis zum Ende der Osterferien nicht möglich sein.

Alle Vergaben von städtischen Räumlichkeiten werden bis zum Ende der Osterferien storniert. Es wird um Verständnis gebeten, dass alle Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung Vorrang haben.  Der Ebersbacher Wochenmarkt bleibt bestehen. Es wird darauf hingewiesen 1m Abstand zueinander einzuhalten. Die VHS und die Stadtbibliothek bleiben analog zu den Schulen bis auf weiteres geschlossen.  Das Kinder- und Jugendzentrum E3 wird ab Dienstag ebenfalls geschlossen.  Für systemrelevante Berufe, die zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens notwendig sind und die keine private Kinderbetreuung sicherstellen können, wird die Einrichtung einer Notbetreuung geprüft. Solche Berufe sind z.B. Polizei, Pflegeberufe, Einzelhandel, Grundversorgung. Diese Berufsgruppen können sich bei Matthias Altwasser von der Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils per E-Mail melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). 

Die Stadtverwaltung ruft dazu auf, private Kontakte insbesondere zu älteren Personen und Geschwächten auf das Notwendigste zu reduzieren.  Am Rathaus und an den Verwaltungsstellen wird es gegebenenfalls aktuelle Aushänge geben, so dass auch die Personen Zugang zu Informationen bekommen, die keinen Internetanschluss haben.  „Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie nicht zur Arbeit oder dringend einkaufen müssen. Unterstützen Sie im Bedarf Ihre Nachbarn und helfen Sie sich gegenseitig bei Rücksichtnahme der Vorsichtsmaßnahmen. Wir möchten mit unserem Vorgehen den direkten Kontakt mit dem Gegenüber vermeiden, eine mögliche Übertragung des Corona-Virus erschweren und die Infektionsketten durchbrechen“, begründet Bürgermeister Keller die Maßnahmen. „Nur wenn es gelingt, den Krankenstand niedrig zu halten, können die medizinischen Einrichtungen gut arbeiten. Die Ausnahmesituation mag unangenehm sein, ist aber zum Schutz der Bevölkerung unabdingbar.
13.3.20

 

 

Busverkehr: Ab Dienstag gilt Ferienfahrplan

Kreis Göppingen.   Wie das Landratsamt mitteilt, hat der Coronavirus/COVID-19 auch gravierende Auswirkungen auf den Busverkehr im Landkreis.  Aufgrund der mit heutigem Tag bekannt gegebenen Schließung aller Schulen im Landkreis Göppingen wird ab kommenden Dienstag, 17. März 2020, Betriebsbeginn, außerplanmäßig der Ferienfahrplan in Kraft gesetzt. Dieser gilt insgesamt bis zum Ende der Osterferien am Freitag, 17. April 2020.
13.3.20

 

 

OB Zieger: "Große Herausforderung"

Esslingen. Die am Freitagnachmittag getroffene und ab Dienstag nächster Woche wirksame Entscheidung der Landesregierung zur Schließung aller Schulen und Kitas ist für eine Stadt wie Esslingen am Neckar mit allein rund 3000 städtischen Kita-Plätzen logistisch wie organisatorisch eine große und kurzfristige Herausforderung“, machte OBM Dr. Jürgen Zieger deutlich. „Um die systemkritische Infrastruktur wie die Rettungsdienste und Feuerwehr, soziale Angebote, Pflegeheime oder das Klinikum in Esslingen auch während einer Pandemie aufrecht erhalten zu können, müssen wir auch mittelfristig konkrete Betreuungsangebote für einen Teil der Kinder machen. Um den Eltern und Familien damit auch ein Zeitfenster zur Selbstorganisation ihrer Kinder zu bieten, stellt die Stadt Esslingen bis auf weiteres sowohl für die Grundschulbetreuung wie für die Kita-Betreuung ein Betreuungsangebot sicher“, versicherte OBM Dr. Zieger. "Wir wollen dieses Betreuungsangebot in dezentraler Form in verschiedenen Stadtteilen organisieren. Wir arbeiten  auf Hochtouren an einem Umsetzungskonzept mit dem Ziel, dass kein Kind kurzfristig vor verschlossen Kita-Türen steht", unterstreicht Bürgermeister Yalcin Bayraktar.
13.3.20

 

 

 

Traktor kippt um

Schat. Schwere Verletzungen am Fuß erlitt ein Mann bei einem Unfall am Freitag in Schlat.  Wie die Polizei berichtet, fuhr der 50-Jährige gegen 11 Uhr den Birkenweg entlang. Als er mit dem Traktor in den Weilerbachweg fahren wollte, näherte sich dort ein Pkw. Der 50-Jährige musste ausweichen. Er geriet mit dem Traktor erst nach rechts, lenkte dagegen und fuhr gegen ein Garagentor. Der Traktor kippte um. Dabei klemmte sich der 50-Jährige sein Bein unter dem Fahrzeug ein. Er konnte sich jedoch selbst befreien. Wegen seiner schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den 50-Jährigen ins Krankenhaus. Die Feuerwehr stellte den Traktor wieder auf. Die Verkehrspolizei (Tel. 07335/96260) ermittelt jetzt um festzustellen, wie sich der Vorfall genau ereignet hat und wer mit dem Pkw unterwegs war. Denn dessen Fahrer fuhr nach dem Unfall einfach weiter. Diese Ermittlungen dauern noch an.
13.3.20

 
 

Bunte Hornveilchen setzen bei der Dehner-Eröffnung frühlingshafte Akzente. Foto: Rüdiger Gramsch

Dehner eröffnet neues Garten-Center in Göppingen

Das grüne Band durchschnitten als Symbol der Markteröffnung (v.l.) Geschäftsführer Bernhard Hönig, Senior-Chef Albert Weber Oberbürgermeister Guido Till, Geschäftsführer Frank Böing, Geschäftsführer Markus Garbe und Marktleiter Martin Pokorny. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Das neue Garten-Center von Dehner hat am Donnerstag im ehemaligen Toom-Baumarkt in Göppingen seine Pforten geöffnet. Das bisher in Eislingen ansässige Unternehmen hat seinen Standort in die Kreisstadt verlegt, was Oberbürgermeister Guido Till bei einem Empfang im neuen Markt ebenso begrüßte wie die Tatsache, dass der mittelständische Schirmhersteller Lambert mit in das Gebäude eingezogen ist. Zum neuen Markt konnten Till,wie auch Baubürgermeister Helmut Renftle, der nahezu komplett mit Seniorchef Albert Weber angereisten Geschäftsführung von Dehner, gratulieren. Till hob in diesem Zusammenhang auch das Engagement der Familie Rieger vom gleichnamigen Möbelhaus hervor. Rieger, der schon das übrige Areal auf dem ehemaligen Areal von Holz-Weber entwickelt hatte, hatte auch den leerstehenden Toom-Markt erworben, und am Ende Dehner und Lambert zusammengebracht.

Rund ein Jahr dauerte der Umbau vom ehemaligen Toom-Gelände auf dem Rieger-Areal uzum neuen Göppinger Dehner mit einer Verkaufsfläche von etwa 6000 Quadratmetern. Die moderne Fassadengestaltung mit Glasfront, Dehner-Logo und einladenden Bildmotiven integriert sich nach Auffassung von Geschäftsführer  Frank Böing hervorragend in das gesamte Areal.

Im Markt bestechen eine Vielzahl an grünen und blühenden Indoor-Pflanzen. Im Floristikbereich erhalten Kunden individuell gebundene Sträuße und Gestecke für jeden Anlass. Die Auswahl an Saatgut und Blumenzwiebeln regt zum Säen und Pflanzen an. Komfortable Gartenmöbel, Grillsysteme, Zubehör und Solarlampen steigern den Wohlfühlfaktor im eigenen Garten. Deko- und Kreativfreunde finden in der Home- und Trend-Abteilung neue Deko-Ideen für die Saison. Auf 600 Quadratmetern umfasst die Zooabteilung eine exzellente Auswahl an Tiernahrung und Zubehör, sowie Pflegeprodukte und Spielzeuge für Hunde, Katzen, Kleintiere und Fische. Im großzügig überdachten Freiland finden Gartenfans auf 1800 Quadratmetern saisonale Beet- und Balkonpflanzen, Stauden, Sträucher und Setzlinge, dazu passende Pflanzgefäße. Im neuen Markt arbeiten 29 Mitarbeiter. Neuer Marktleiter ist Martin Pokorny, der bislang das Garten-Center in Waiblingen führte.

Zufrieden mit ihrem gemeinsamen Projekt. Paul Lambert und Dehner-Gesellschafter Albert Weber (unten links) freuen sich über die Eröffnung ihrer Unternehmen im ehemaligen Toom-Baumarkt im Weber-Park in Göppingen. Fotos: Rüdiger Gramsch
12.3.20

 

 

Hansy Vogt präsentiert die Goldene Alpenkrone

Der TV-Entertainer Hany Vogt präsentiert im November in Ainring im Berchtesgadener Land den internationalen Musikwettbewerb "Goldene Alpeenkrone", den die Göppinger Medien- und Eventagentur dort zum zweiten Mal ausrichtet. Die "Goldene Alpenkrone" gehört neben der im Landkreis Göppingen stattfindenden "Stauferkrone" zu den großen Wettbewerben für Komponisten und Textdichter. Die können sich noch bis 30. Juni für das Finale bewerben. Mehr gibt es unter www.goldene-alpenkrone.de

 

  

Jan Wege ist Stadtgoldschmied 2020

Jan Wege aus Hamburg ist Stadtgoldschmied 2020 in Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Hamburger Designer Jan Wege ist Schwäbisch Gmünds Stadtgoldschmied 2020. Die traditionsreiche Auszeichnung „Stadtgoldschmied“ wird von der Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd alle zwei Jahre an international herausragende Gold- und Silberschmiede aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarländern verliehen. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte den Künstler und Designer Jan Wege im Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerätin Schwäbisch Gmünd zum Workshop. Insgesamt zehn Kursteilnehmer aus Europa erlernen in einem einwöchigen Lehrgang unter dem Arbeitstitel "Von der Fläche in den Raum. Arbeiten mit Tombak" den Umgang mit dem Silberschmiedematerial. Bereits zum 16. Mal begleitet Conrad Stütz, Inhaber D'ORADO, den Workshop zusammen mit Florian Färber, Lehrer im Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät.

Es wird geplant, gefeilt und gelötet und der Profi gibt wertvolle Erfahrungen und Tipps zur Verarbeitung von Tombak. Bis Samstag, 29. Februar, sind die Werkstücke fertiggestellt und verwandeln sich in unvergessliche Erinnerungsstücke. Nächste Woche beginnt ein weiterer Workshop für Jan Wege mit Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule. Das Land Baden-Württemberg stellt während der Ferienzeit die Räumlichkeiten für den Workshop zur Verfügung und gibt Raum zur Entfaltung der kreativen Möglichkeiten, so Bürgermeister Bläse.
"Tombak" ist eine spezielle Messing-Sorte mit einem besonders hohen Kupfer-Anteil (70 Prozent), welche schon vor hunderten Jahren als Alternative für Gold und Silber eingesetzt wurde. Jan Wege macht sich das Material zu Nutze, welches ihm erlaubt, ganz neue Oberflächengestaltungen durch die besonderen Eigenschaften des Materials zu erreichen. In den vergangenen Jahren stellte Jan Wege seine Arbeiten bereits in München, Hamburg, London und Japan aus. Seit seiner Kindheit von den Hamburger Hafen- und Industriebauten geprägt, formt Jan Wege außergewöhnliche Werke aus Gold, Silber und anderen Materialien. Eine architektonische Grundform lässt sich in allen seinen Arbeiten finden – dadurch vermitteln sie einen Ausdruck von Stabilität und Stärke. Aufgebrochen wir diese archaische Form von kleinen, durchdachten Details, welche in perfekter Symbiose zur Grundgestalt eines jeden Stückes stehen. Vom 26. Juli bis 25. Oktober 2020 präsentiert die Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst in Schwäbisch Gmünd eine Auswahl der herausragenden Arbeiten von Jan Wege im Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik.
27-2-20

 

 

Verunsicherte Bürger in einer sicheren Stadt

Diskutierten über Sicherheit in Göppingen: Rainer Staib, Nicole Razavi, Sarah Schweizer und Siegfried Lorek. Foto: CDU-Stadtverband Göppingen

Göppingen. Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache: Göppingen gehört zu den sichersten Kommunen in Deutschland. Doch zwischen der tatsächlichen und der gefühlten Sicherheit klafft eine Lücke, wie es die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer bei der Veranstaltung „Politik am Mittag“  formulierte. Viele Menschen hätten von allem in den Abendstunden Angst, auf die Straße zu gehen. Nicht zuletzt deshalb habe die Stadt ja auch den Sicherheitsdienst für den Bahnhofssteg verpflichtet.

Allen Beteuerungen der Polizei zum Trotz: So sicher wie die Lage nach den Fallzahlen ist, fühlen sich die Bürger auf den Göppinger Straßen nicht. Zum mangelnden Sicherheitsgefühl mischen sich ab und an spektakuläre Nachrichten wie die vom gewaltsamen Tod eines Mannes in Ursenwang oder die versuchte Vergewaltigung zweier Frauen erst vor wenigen Tagen in der Göppinger Innenstadt. Diese würden zur weiteren Verunsicherung der Menschen in der Stadt beitragen. Mit dem polizeipolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Siegfried Lorek (Winnenden) und dem Sprecher des CDU-Arbeitskreises Polizei, Rainer Staib (Bad Boll), konnte Sarah Schweizer zwei Experten begrüßen, die aktuell zum Thema innere Sicherheit informierten.

Die geringste Polizeidichte in Deutschland gebe es in Baden-Württemberg, zugleich gebe es in diesem Bundesland mit die wenigsten Kriminalitätsfälle und eine sehr gute Aufklärungsquote von 62 Prozent, berichtete Siegfried Lorek. Doch die Statistik dürfe über die Probleme nicht hinwegtäuschen. Die Polizisten schieben einen hohen Berg von Überstunden vor sich her und es drohe bei der Polizei in den nächsten Jahren eine Pensionierungswelle. Deshalb sei es nur folgerichtig, die Zahl der Einstellungen zu erhöhen. Doch gute Polizisten zu bekommen sei schwer, berichtete Lorek und durch die Reduzierung der Ausbildungsorte durch die Polizeireform der grün-roten Koalition von fünf auf zwei (Lahr und Biberach) auch nicht einfacher geworden. Von 800 auf 1200 sollen die Neueinstellungen steigen, so Lorek. Allerdings würde man jährlich 1800 neue Polizisten benötigen.

Wenn die Zahl der Polizisten auch noch zu wünschen übrig lasse, ausgestattet sei die Polizei inzwischen gut, wie Lorek und Staib unisono erklärten. Die Digitalisierung bei der Polizei sei inzwischen weit fortgeschritten, selbst die digitale Anzeigenbearbeitung eingeführt. Die landesweit angeschafften 3000 Handys habe die Kommunikationsmöglichkeiten deutlich verbessert. Auch die eingeführten Bodycams begrüßten Lorek wie Staib als Verbesserungen bei der noch nicht ganz perfekten Schutzausstattung für die Polizei. Bei einem Amokeinsatz könnten derzeit nur 15 Leute von einem 28-köpfigen Polizeizug mit entsprechender Schutzkleidung ausgestattet werden. Nicht außer Acht ließ Lorek auch den Zustand der rund 1400 Liegenschaften der Polizei, die, wo notwendig, nach und nach saniert werden müssten, damit Schimmel und Mäuse in den Kellern keine Chance mehr haben. Zudem müssten die Beamten auch eine angemessene Ausstattung für ihre Büros erhalten. „Soviel Wertschätzung gegenüber unserer Polizei sollte schon sein“, so Lorek.

In der Diskussion mit den Bürgern wurde berichtet, dass alleine beim Polizeirevier Göppingen aktuell zehn Planstellen unbesetzt seien. Das seien fünf Streifenwagenbesatzungen, die im Gebiet fehlen. Kritik gab es in der Runde, dass Videoüberwachungen  von Plätzen und Straßenzügen aus rechtlichen Gründen so gut wie nicht realisierbar sind. Die Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipräsidiums Ulm für den Bereich Göppingen lässt zu wünschen übrig, wie ein Teilnehmer feststellte und dies mit Beispielen belegte. Ein Aufregerthema war für die Besucher der Veranstaltung der zunehmende mangelnde Respekt gegenüber Polizisten. Hier seien Elternhaus und Schulen gefordert, dem entgegenzuwirken. Viel Zustimmung fand Siegfried Lorek mit seinem Vorschlag, Aktionen gegen Polizisten und andere Rettungskräfte künftig als Straftatbestand einzustufen. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sarah Schweizer kündigte am Ende der Veranstaltung an, die Reihe „Politik am Mittag“ fortzusetzen.
27.2.20

 

 

Erster Corona-Virus-Fall im Land zieht Kreise

Jetzt auch zwei Tübinger betroffen – Minister und Landrat mahnen zur Besonnenheit

In der Klinik am Eichert wird seit Dienstag Abend der erste Patient im Land mit einem Corona-Virus behandelt. Der 25-Jährige soll aus Eislingen stammen. Foto: Bettina Fritz

Kreis Göppingen/Stuttgart/Tübingen. Am Mittwoch sind zwei weitere Patienten mit Corona-Virus bekannt geworden. Beide befinden sich auf einer Isolierstation in der Tübinger Uni-Klinik. Bei einem der Patienten handelt es sich um die 24 Jahre alte Lebensgefährtin des 25-Jährigen aus dem Landkreis Göppingen, der am Dienstag Abend mit leichten Symptomen in die Klinik am Eichert in Göppingen gebracht wurde. Bei dem anderen Patienten handelt es sich um den Vater der 24-Jährigen, einem Arzt vom pathologischen Institut der Tübinger Klinik. In  Pressekonferenenz von Sozialministerium und Landkreis Göppingen in Stuttgart und der Uniklinik in Tübingen am späten Mittwoch Nachmittag wurde die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand informiert.

Zur Panik und Hysterie in der Bevölkerung besteht nach Auffassung von Sozialminister Manne Lucha und Landrat Edgar Wolff kein Grund. Wolff sprach in einer gemeinsamen Pressekonferenz  mit dem Minister in Stuttgart von einem Einzelfall. Lucha wie Wolff lobten das vorbildliche Verhalten des jungen Mannes, der aus Eislingen stammen soll und sich am Dienstag auf Grund von auf das Corona-Virus hinweisenden  Symptome an das Göppinger Gesundheitsamt gewandt hatte, das dann am Abend schließlich die Einweisung des jungen Mannes die Klinik am Eichert veranlasste. Der Mann habe sich vom 17. bis 21. Februar mit seiner Lebensgefährtin bei einer gemeinsamen Freundin in Mailand aufgehalten,  berichteten die Behörden. Am Sonntag habe er erste Anzeigen einer leichten Erkältung verspürt, zu der sich am Montag leichtes Fieber festgestellt habe. Darauf hin habe er am Dienstag das Gesundheitsamt informiert, das dann bei dem Mann einen Abstrich vorgenommen habe. Seit seiner Rückkehr aus Italien habe der Mann zu 13 Personen Kontakt gehabt – darunter seine Lebensgefährtin. Alle 13 Personen aus den Landkreisen Göppingen, und Tübingen, sowie aus Stuttgart und Ulm habe man informiert und gebeten, die nächsten Tage zu Hause zu bleiben und einen Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden. Eingebunden sind auch die Behörden in Neu-Ulm. In der bayerischen Stadt hatte der Mann ein Kino besucht, dabei zwar keinen direkten Kontakt zu anderen gehabt, aber mit weiteren Personen im Kinosaal gegessen.

 Derzeit müsse man von einem „importierten Einzelfall“ ausgehen, so Minister Lucha und mahnte die Bürger zur Besonnenheit. Landrat Wolff erklärte gestern, dass man im Landkreis die Lage im Griff habe.  Im Landratsamt habe man einen Krisenstab eingerichtet, dem alle beteiligen Behörden und Institutionen angehören. Dort werde regelmäßig die Lage beurteilt. Die Klinik am Eichert sei für die Aufnahme von Corona-Virus-Patienten bestens aufgestellt, bestätigte auch der medizinische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Dr. Ingo Hüttner und bescheinigte den handelnden Mitarbeitern schon eine gewissen Routine. Das deshalb, weil schon in den vergangenen Wochen mehrere Verdachtsfälle in der Klinik behandelt wurden. Dabei konnte der Ablauf des Prozedere auf der Isolierstation mit ihren acht Betten geübt werden.

In Tübingen befindet sich seit Dienstag Abend auch die Lebensgefährtin des 25-Jährigen aus dem Landkreis Göppingen auf einer Isolierstation, ebenso ihr Vater. Der ist Arzt am pathologischen Institut der Klinik und hatte am Dienstagnachmittag noch an einer größeren Besprechung mit zahlreichen Ärzten teilgenommen. Die Klinikleitung bestätigte am Mittwochnachmittag, dass es sich um etwa 25 Ärzte gehandelt habe, darunter mehr als die Hälfte aus der Pathologie. Um diese für die Uniklinik wichtige Einrichtung nicht schließen zu müssen, lasse man die Ärzte von dort unter Beobachtung weiter arbeiten, die übrigen Ärzte aus der Runde, die auch einen direkten Kontakt zu Patienten haben, seien nach Hause geschickt worden. Damit will die Klinik sicherstellen, dass das Virus nicht weiter verbreitet wird. Den beiden Patienten gehe des den Umständen entsprechend gut.

Ungeachtet der Bitten von Minister Lucha und Landrat Wolff, besonnen auf die neue Situation zu reagieren, stürmten am Mittwochmorgen in Göppingen Bürger Apotheken und Drogeriemärkte.  Gefragt waren vor allem Atemmasken und Desinfektionsmittel. Lucha und Wolff rieten in ihrer Pressekonferenz dazu, sich regelmäßig für mindestens zehn Sekunden die Hände zu waschen und einen Kontakt der Hände mit dem Gesicht zu vermeiden.
26.2.20

 

 

Intergastra: Zufriedene Gesichter bei Ausstellern

Eine positive Bilanz zogen Aussteller aus dem Landkreis Göppingen auf der Intergastra in Stutgart. Oben Jörg Geiger, darunter Ulrich Kumpf (l.) und Irene Beifuss (r.), darunter der Stand der Firma Lambert und unten Hans-Dieter Hilsbeck (r.) mit seinem Team. Fotos: Rüdiger Gramsch

Kreis Göppingen. Eine durchweg positive Bilanz haben Aussteller aus dem Landkreis Göppingen nach Ende der Intergastra in Stuttgart, der Leitmesse für Gastronomie und Hotellerie gezogen. Nicht nur zum Teil langjährige Kunden besuchten die Stände, die Unternehmen verzeichneten auch viele Erst-Kontakte und freuten sich über neue Geschäftsabschlüsse.

Unter dem neuen Namen „Gewinnblick“ präsentierte sich auf der Intergastra die Kassensysteme Geister GmbH aus Uhingen. Das Unternehmen hat sich mit sechs weiteren Firmen der Branche zusammengetan und wickelt über die neue Unternehmensgruppe „Gewinnblick“ u.a. den Einkauf und Messeauftritte wie auf der Intergasta gemeinsam ab. Kassensysteme Geister bleibt jedoch als unabhängiges Unternehmen bestehen, wie Firmen-Chef Helmut Geister versichert. Als Systemhaus für Kassenlösungen bietet Geister das komplette Paket von der individuellen Beratung über die Programmierung, Installation und Integration von Kassenlösungen bis hin zur Wartung und Pflege an. Bei dem Uhinger Unternehmen bahnt sich jedoch ein Generationenwechsel an- Helmut Geister überträgt nach und nach immer mehr Verantwortung im Unternehmen auf seinen Sohn Fabian, der sich aktuell schwerpunktmäßig um den  Vertrieb kümmert. Über mangelnde Auslastung kann sich Geister nicht beklagen. Die Bonpflicht habe für volle Auftragsbücher gesorgt. Dass diese wieder abgeschafft werden könnte, glaubt der Uhinger Unternehmen nicht. Wahrscheinlicher sei da eher, dass man die Übergangsfrist bis Ende September auf Ende des Jahres verlängert. Das sei dann auch ausreichend, um alle Betriebe entsprechend auszustatten.

Aus der Not heraus geboren, hat sich der alkoholfreie Schaumwein aus der Champagner-Bratbirne bereits zu einem Renner entwickelt, wie Jörg Geiger aus Schlat erzählt. Auch auf der Intergastra sei das von seiner Manufaktur neu kreierte Getränk, das schon Einzug in die Spitzengastronomie gehalten hat, gefragt gewesen. Der trockene Sommer 2018 habe ihn vor das Problem gestellt, dass den reifen Champagner-Bratbirnen wichtige Inhaltsstoffe für den regulären Schaumwein gefehlt haben. Daraus sei die Idee entstanden, eine alkoholfreien Birnenschaumwein herzustellen, der sich nun mit einer zurückhaltenden Süße, gut eingebundener Säure und dezenten Gerbstoffnoten präsentiert. Geiger wird nicht müde, den Besuchern auf seinem Stand die aufwändige Herstellung des Schaumweins aus Wiesenobst zu erläutern. Am Stand präsentiert Geiger auch seinen Cider aus schwäbischem Wiesenobst, eine Birnen-Apfelfrucht-Mischung mit dezent nussigen Anklängen, die man, so Geiger, auch wie ein Bier direkt aus der Flasche trinken könne., „Am besten saukalt“.

Wie stark digitale Lösungen in der Gastronomie Einzug gehalten haben, stellte auf der Intergastra die „mes.mo“ GmbH aus Jebenhausen vor. Das Unternehmen bietet nicht nur eine Gästemanagement in der Cloud an, es offeriert u.a. auch Lösungen für Reservierungen, Bestellungen und Bezahlungen an, ebenso wie ein digitales Speisekarten-Management und Gutschein-Systeme, Zur Chef-App gehören auch die Kommunikation mit dem Kast, die Verwaltung des Eventkalenders und die Veröffentlichung von Beiträgen über den Social Manager.

Gastronomen und Hoteliers gehören auch zum Kundenkreis der Lambert GmbH aus Göppingen, die auf der Intergastra Schirme, Markisen und Windschutzmodule präsentierte. Auch hier zeigte man sich mit dem Messeverlauf zufrieden. Vor dem Hintergrund der warmen Sommer und milden Übergangsjahreszeiten wächst im Gastrobereich das „Terrassengeschäft“ und damit die Nachfrage nach Sonnen- und Windschutz. Dabei spielt angesichts plötzlich auftretender Unwetter die Stabilität der Produkte eine große Rolle. Gefragt sind aber auch individuelle, grundstücksbezogene Lösungen. Für Gastronomen, Küchenchefs und Bäcker sind die Produkte gedacht, mit denen sich Thermo Hauser aus Uhingen auf der Intergastra vorstellte. Auf Interesse stießen die Thermoboxen, die im wachsenden Markt der Gemeinschaftsverpflegung und der Food-Industrie immer wichtiger werden. Auch stellte das Unternehmen diverse Kleingeräte und den Thermo-Spitzbeutel vor, mit dem die Firma in en 19050er Jahren den Grundstein für ihr Wachstum legte. Das ebenfalls aus Uhingen konnte Unternehmen Pintibox unterstrich am Messestand seine Kompetenz bei Bestecken, Töpfen und diversem Zubehör für die professionelle Küche.

Moloko – der Name steht für eine spritzige Zitronenlimonade mit etwas süß-scharfem Ingwer und Holunderblüten. Inzwischen schon zum Kultgetränk avanciert, eignet sich Moloko auch zum Mix mit Wodka, Gin und Prosecco. Zudem stellte die Moloko Beverage GmbH aus Göppingen  auf der Intergastra ihr Getränk auch in der Geschmacksrichtung Cranberry (Moosbeere) vor.

Sein neues „halb/halb“ rückte die Lammbrauerei Hilsenbeck aus Gruibingen auf der Intergastra in den Blickpunkt. Das Radler mit einer speziellen Zitronenlimo versetze einen sofort in einen Zitronenhain am Gardasee, schwärmt Brauereichef Hans-Dieter Hilsenbeck, der sich auf der Intergastra auf einem Gemeinschaftsstand mit neun weiteren regionalen Brauereien präsentiert. „Die Zusammenarbeit hat sich über viele Jahre bewährt,“ berichtet der Braumeister und freut sich über ein lebhaftes Messegeschäft.  In zwei Jahren, wenn alle baurechtlichen Anforderungen erfüllt sind, will Hilsenbeck mit dem Bau einer neuen Brauerei in Gruibingen starten und damit nicht nur ein Bekenntnis zum Standort ablegen, sondern auch die Weichen für die nächste Generation stellen. Sein Sohn, derzeit in Ausbildung, werde die Gruibinger Brautradition einmal fortsetzen, so Hilsenbeck, der auf der Intergastra auch die anderen Biere seines Hauses, vorstellte.

Die WMF aus Geislingen verwöhnte die  Besucher der Messe mit einem ausgefallenen Spektrum an Kaffeekreationen aus den WMF-Vollautomaten. Dazu gehören klangvolle Gaumenschmeichler wie Hazelnut White Mokka, Almond Latte, Coco Macchiato und Fresh Filtered Coffee oder auch alkoholische Rezepturen wie Espresso Martini und Chilled Gin Tonic. Das Geheimnis dieser Vielfalt ist laut Unternehmensangaben das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen technischen Module der WMF Vollautomaten. Besondere Bedeutung kommt dabei dem patentierten System „WMF Dynamic Milk“ für heiße und kalte Milchmixgetränke sowie heißen und kalten Milchschaum zu.

Mehr als zufrieden mit dem Messeverlauf ist auch Irene Beifuss aus Süßen. Die Jungunternehmerin stellte ihre  Firma IBF Logistik & Trade GmbH erstmals in der Öffentlichkeit vor. Beifuss bietet Lebensmittel aus Osteuropa, vornehmlich aus Russland, für Hotellerie und Gastronomie an, überrascht aber auch mit selbst hergestellten Waren nach russischen Rezepten. Über die Resonanz der Messebesucher ist Irene Beifuss begeistert. „Wir haben viele Kontakte bekommen und es zeichnen sich auch schon konkrete Geschäfte ab“, so die junge Geschäftsfrau, die mit einer kleinen Auswahl ihrer Produktpalette in Stuttgart präsent war. Die reichte vom Kaviar und eingelegte Gurken  über feine Torten und Törtchen bis hin zu Erfrischungstränken.

Mit ihren Brauspezialitäten zeigte auch die Geislinger Kaiserbrauerei auf der Intergastra Flagge. Auf dem Gefako-Gemeinschaftsstand stellte sich das Unternehmen zusammen mit anderen Getränkeherstellern aus der Region vor.  Geschäftsführer Christoph Kumpf wurde am Messestand von seinem Vater Hans-Friedrich und seinem Onkel Ulrich bestens unterstützt. Mit dem Verlauf der Messe zeigte sich Ulrich Kumpf zufrieden. Die Präsenz hier sei für die Kundenbindung enorm wichtig. Neukunden könne man dagegen auf einer Fachmesse kaum noch gewinnen. Das sei in der Regel ein längerer Prozess. „Die Kunden entscheiden hier nicht spontan“, so Kumpf, der ein großes Interesse an den Kaiser-Bieren registriert. Vor allem das Rotbier findet Interesse. Neben dem bei diesem Bier klassisch eingesetzten Melanoidinmalz werden drei weitere Braumalze eingesetzt, die den Geschmack und Charakter prägen.
20.2.20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

            
  

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