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Von Kelten, Alamannen und Römern

Vom 8. vorchristlichen Jahrhundert bis zum Einmarsch der Römer war das Stauferland  keltisches Siedlungsgebiet. Davon zeugen Fundstellen im Albvorland und entlang des Albtraufs. Die frühkeltische Hallstattzeit ist durch Fürstensitze geprägt. Die Verstorbenen bestattete man in Grabhügeln, von denen viele noch bis heute in den Wäldern erhalten sind. Im Verlauf der spätkeltischen Latènezeit wurden Flachgräberfriedhöfe angelegt. Die Führungselite residierte nun in stadtähnlichen „oppida“. Im Mittelpunkt regionaler Machtzentren standen befestigte Herrenhöfe. Quer durch Europa pflegte man rege Handelsbeziehungen.

Im 3. Jahrhundert nach Chr. überrannten die Alamannen den Limes und warfen die Römer auf die Donaugrenze zurück. Die verlassenen römischen Gutshöfe und intakten Straßenverbindungen waren beste Voraussetzungen für die alamannischen Neusiedler. Die meisten unserer heutigen Ortschaften wurden von den Alamannen im Verlauf der Merowingerzeit zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert gegründet. Auch im Stauferland entstanden zahlreiche Siedlungen mit ihren typischen Reihengräberfriedhöfen. Seit dem 19. Jahrhundert sind in zahlreichen Orten der Region alamannische Grabfunde bekannt geworden. Auch stieß man auf Kirchenreste aus dem 7. Jahrhundert.

 

 

 

 

 

 

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