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Aktuelle Nachrichten

Zwei aus dem Landkreis in Krankenhausgesellschaft

Bleiben im Vorstand der Krankenhausgesellschaft: Wolfgang Schmid von den Alb-Fils-Kliniken (links) und Bernhard Wehde vom Klinikum Christophsbad. Foto: Klinikum Christophsbad

Kreis Göppingen. Aus den Reihen der Mitgliedseinrichtungen wird im zweijährigen Rhythmus der Vorstand der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) gewählt. Bei der Mitgliederversammlung wurde Bernhard Wehde, Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad als Mitglied des Vorstands, aber auch als einer der vier stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wiedergewählt, und Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, als Mitglied des Vorstands bestätigt – so dass bei regionalen Themen der Landkreis Göppingen für die kommenden beiden Jahre erneut stark in diesem Gremium präsent ist. Bernhard Wehde vertritt im Vorstand der BWKG die privaten Träger, Wolfgang Schmid vertritt die kommunalen Träger der Landkreise. „Ich freue mich außerordentlich über den Vertrauensbeweis der Mitglieder und werde meine Aufgabe auch in Zukunft verantwortungsvoll ausfüllen“, betonte Wehde, der seit 17 Jahren bei der BWKG ehrenamtlich tätig ist, zunächst als Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und seit 2009 als stellvertretender Vorsitzender. Wolfgang Schmid, der seit 2015 im Vorstand der BWKG aktiv ist, freut sich ebenso über seine Wiederwahl: „Dieses Amt ist eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit und ich werde mich in diesem Gremium mit voller Kraft für die Belange der kommunalen Häuser einsetzen.“ Die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) vertritt als eingetragener Verein die Interessen von Gesundheitseinrichtungen im Südwesten. Derzeit sind 456 Träger mit 203 Krankenhäusern, 130 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie 616 Pflegeeinrichtungen in der BWKG zusammengeschlossen. Darunter sind auch alle Universitätskliniken des Landes.
22.7.19

 

 

 

 

 

 

 

15-Jähriger auf Spritztour

Eislingen. Eine Anzeige erwartet einen Jugendlichen seit seiner Tour am Sonntag durch Eislingen. Wie die Polizei berichtet, hatte eine Streife kurz nach 14 Uhr in der Industriestraße in Eislingen ein Motorrad gesehen. Darauf saß ein auffallend junger Mann. Der flüchtete sofort mit seiner Maschine. Doch die Polizisten standen schon kurz darauf vor der Haustür des mutmaßlichen Fahrers. Dort kam er mit seiner Maschine wenig später an. Der 15-Jährige gab zu, heimlich das Motorrad des Vaters aus der Garage genommen zu haben. Ohne Kenntnis seiner Eltern sei er dann auf Tour gegangen. Einen Führerschein hat er, wie erwartet, nicht. Jetzt sieht der Bursche einer Strafanzeige entgegen. Die Polizei wird auch die Führerscheinstelle über den Vorfall informieren. Wenn er einmal einen Führerschein beantragt, wird er möglicherweise noch die Folgen des Vorfalls spüren. Denn die Führerscheinstellen müssen in solchen Fällen diese Ereignisse in die Bewertung einfließen lassen, ob der Bewerber überhaupt geeignet ist, ein Kraftfahrzeug zu führen.
22.7.19

 

 

 

 

 

 

Es fehlen Millionen: Esslingen erlässt Haushaltssperre

Esslingen. Bereits im Juni 2019 hat die Stadt Esslingen von sinkenden Steuereinnahmen berichtet. Fest steht nun, dass dieses Jahr rund 22 Millionen Euro weniger Gewerbesteuereinahmen im städtischen Haushalt zur Verfügung stehen. Für die Umsetzung der Haushaltssperre gab der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 2Montag  mit breiter Mehrheit grünes Licht.

Bisher ist die Stadtverwaltung von einem positiven Ergebnis von knapp acht Millionen Euro ausgegangen. Dies sei so für 2019 nicht mehr realisierbar. Vielmehr gelte es nun, dass erwartete negative Ergebnis in Höhe von 7,1 Millionen Euro auszugleichen, so Finanzbürgermeister Ingo Rust. Das vom Gesetzgeber für solche Situationen vorgesehene Instrument ist die haushaltwirtschaftliche Sperre, die nun bis Jahresende gelten wird. Innerhalb dieser Zeit finden Auszahlungen lediglich auf Basis von gesetzlichen oder vertraglichen Grundlagen statt. Rust versichert, dass Stellenbesetzungen und anstehende Investitionen von der Haushaltsperre nicht betroffen sind. „Fest steht allerdings auch, dass mit der haushaltswirtschaftlichen Sperre der Verlust nicht vollständig ausgeglichen werden kann, es sind weitere Anstrengungen notwendig“, so der Finanzbürgermeister.

Der Gewerbesteuereinbruch im Jahr 2019 führt zwangsläufig auch zu geringeren Gewerbesteueransätzen für die Folgejahre. „Die Stadt Esslingen muss den Blick in die Zukunft richten und diese Entwicklung bei der Aufstellung künftiger Haushalte berücksichtigen“, betont Oberbürgermeister  Zieger. „Aufgrund der aktuellen Entwicklungen muss der interne Entwurf für den Doppelhaushalt 2020/2021 vollständig überarbeitet werden, damit dieser beschlussfähig ist“, so Finanzbürgermeister Ingo Rust. Ziel sei es, den überarbeiteten Haushaltsplanentwurf im Januar 2020 in den Gemeinderat einzubringen. Bis dahin sollen die strukturellen Auswirkungen im Doppelhaushalt eingearbeitet werden. Diese Überarbeitungszeit ist zwingend erforderlich. „Es handelt sich um ein umfangreiches Werk, bei dem Überlegungen getroffen werden müssen, wie der Haushalt nachhaltig finanziert werden kann“, so OB Zieger.

22.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Mini-Umzug zum Sommerfest im Stauferland

Farbenprächtig: Der Ultra-Kurz-Umzug zum Sommerfest im Stauferland durch Göppingen. Foto: Rüdiger Gramsch

 

Kommentar

Nicht gekonnt

Von Rüdiger Gramsch

Als ein Höhepunkt des Sommerfestes im Stauferland wurde der Umzug am Sonntag Nachmittag durch Göppingen beworben. Doch was da von den Organisatoren auf die Beine gestellt wurde, war beschämend. Dabei war die Idee zündend und machte auch irgendwie Sinn: Der Umzug durch die Göppingen Post- und Hauptstraße sollte den Transport der Steine von der geschleiften Stauferburg auf dem Hohenstaufen nach Göppingen nachstellen, wo Herzog Christoph zwischen 1550 und 1668 das Renaissance-Schloss errichten ließ. Das Sommerfest im Stauferland, das am Sonntag in fünf Orten des Stauferlandes mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen gefeiert wurde, sollte den Rahmen bieten, den Stein-Transport einmal aufleben zulassen - mit einem staufisch-geprägten Umzug (obwohl zum Zeitpunkt des Stein-Transportes die Staufer schon längst Geschichte waren). Viel haben sich die Organisatoren zu dem an und für sich tollen Thema jedoch nicht einfallen lassen. Kern des Mini-Umzugs von gerade mal 50 Meter Länge bildeten zwei Motive aus dem Maientagsumzug: zum einen das mit den Burg-Steinen beladene Gespann, zum anderen der von Muskelkraft gezogene Handkarren mit einem Modell des Göppinger Schlosses. Festlich geschmückte Pferde mit Reiterinnen in historischen Kostümen, eine mit gewandetem Paar besetzte Kutsche und zwei kleine Fußgruppen - das war es schon, was da durch Göppingen zog. In fünf Minuten war der Zug an vielen enttäuschten (Kinder-)Gesichtern vorbei gelaufen. Gänzlich ohne Musik, was weder dem Festgedanken Rechnung trug noch das Publikum am Straßenrand in Stimmung brachte. Für die fürs Stauferland blamable Vorstellung können freilich die Akteure des Umzugs nichts. Sie waren nicht zu beneiden, bei brütender Hitze durch die Stadt zu ziehen. Die Organisatoren indes sollten sich kritisch hinterfragen, ob sie mit dem Mini-Umzug dem Stauferland-Tag einen Gefallen getan haben. Denn das, was da geliefert wurde war gewollt, aber nicht gekonnt.
21.7.19

 

 

 

 

 

Pulverwiesenbrücke durch Behelfsbau ersetzt

Esslingen.  Aufgrund starker Risse im Spannbeton der Pulverwiesenbrücke am Zugang zum Areal des Merkel'schen Parks über den Hammerkanal konnte die Standfestigkeit der Brücke unter Belastung nicht mehr sichergestellt werden. Nach den von der Stadt Esslingen getroffenen Sofortmaßnahmen mit einer Tonnagebegrenzung auf 3,5 to und der Einengung auf eine Spur erstellte das Technische Hilfswerk THW am Samstag, 20. Juli, aus Stahlträgern kurzfristig aus 50 Tonnen Material eine Behelfsbrücke mit einer Spannweite von 30 Metern und einer Traglast von 24 Tonnen. Die Montagearbeiten sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen worden. Anschließend stellte die Stadt Esslingen mit Schottermaterial zu den Brückenköpfen provisorische Zufahrtsrampen her. Um dem Schotter noch mehr Halt zu geben, müssen aber am morgigen Montag Vormittag (22. Juli) zunächst noch L-Steine in die Zufahrtskeile eingebaut sowie Mulden im Schotterbelag mit Beton geschlossen werden.

Am Montag noch Behinderungen durch notwendige Restarbeiten  

Das heißt konkret: am Montag früh ist ab 6 Uhr die von der Feuerwehr Esslingen sowie vom Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Esslingen kontrollierte Zufahrt zum Merkelschen Park für Lieferfahrzeuge, Mitarbeiter des Landratsamtes und Notfahrzeuge wieder möglich. Alle Kunden des Landratsamtes werden allerdings aufgrund der notwendigen Restarbeiten an den Brückenköpfen gebeten, auf Parkplätzen in der Umgebung des Landratsamtes zu parken. Sie können die Parkplätze am Landratsamt am Montag nicht nutzen, da aufgrund der Restarbeiten an den Zufahrtsrampen an der Behelfsbrücke die Zufahrt nach Angaben von Stadtsprecher Roland Karpentier nochmals für ein bis zwei Stunden unterbrochen werden muss. Ab 16 Uhr führt die Firma Straßenbau Hemminger nach Angaben der Stadtverwaltung dann noch die entsprechenden Asphaltanschlüsse von der Straße zu den beiden Brückenköpfen aus. "Ab 16 Uhr ist deshalb die Zu- und Abfahrt wegen Asphaltierungsarbeiten vollständig gesperrt", so Karpentier.

Landratsamt am Montag um 15 Uhr geschlossen

Aufgrund dieser restlichen Brückenarbeiten ist nach Angaben von Peter Keck, dem Pressesprecher des Landratsamtes Esslingen, die Zu- und Abfahrt zum Landratsamt in Esslingen am Montag, den 22.Juli nur eingeschränkt mit Behinderungen möglich. "Das Landratsamt ist am Montag ab 15 Uhr geschlossen. Wir bitten unsere Kunden, sofern möglich, die Behördengänge auf die folgenden Tage zu verschieben, oder mit dem ÖPNV anzureisen", so Keck. Am Samstag, 20.7., montierten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des THW aus Pfledelbach die Stahlträgerbrücke. Sie wurden dabei auch durch 18 THW - Mitarbeiter aus dem THW-Ortsverband Ostfildern unterstützt. Die Behelfsbrücke über den Hammerkanal wird eine Spannweite von 30 Metern, eine Traglast von 24 Tonnen und eine Durchfahrtsbreite von 2,95 Metern haben.
21.7.19


 

 

 

 

 

 

 

Schwer verletzten Mann am Bahngleis aufgefunden

Kuchen Am Sonntag, kurz nach 6 Uhr, wurde der Polizei eine verletzte Person im Bereich des Haltepunktes Kuchen mitgeteilt. Vor Ort konnte zwischen der Schallschutzwand und dem Gleis der Strecke Ulm-Stuttgart ein 23-Jähriger aufgefunden werden. Er war stark betrunken und hatte eine stark blutende Wunde am Kopf und Schürwunden im Gesicht und an den Beinen. Er wurde vom Notarzt in eine Klinik eingewiesen. Wie der Mann ans Bahngleis kam, konnte bisher nicht geklärt werden. Dass ein Kontakt mit einem Zug stattgefunden hat, kann ausgeschlossen werden.
21.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Auf Unfallflucht schwer verletzt zusammen gebrochen

Schlierbach. Ein 34 Jahre alter Mann fuhr gegen 4 Uhr am Sonntag auf der B 297 von Schlierbach in Richtung Albershausen.Er kam mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr zuvor mindestens vier Verkehrsschilder und überschlug sich. Der Mann konnte sich aus seinem Fahrzeug befreien und wollte sich zu Fuß von der Unfallstelle entfernen. Aufgrund der Schwere der erlittenen Verletzungen brach er nach etwa 200 Metern auf dem Gehweg zusammen, wo er von Zeugen aufgefunden wurde. Der 34-Jährige wurde durch einen alarmierten Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Dort wurde bei dem Mann alkoholische Beeinflussung festgestellt. Aus diesem Grund wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Wagen des Mannes wurde durch den Unfall komplett beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf ca. 10 000 Euro. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
21.7.19

 

 

 

 

 

 

Pkw kollidierte frontal mit Lkw

Deggingen. Zwei Personen werden bei einem Unfall auf der L1218 leicht verletzt. Am Samstag gegen 15 Uhr war eine 71 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen auf der L1218 von Schlat her kommend in Richtung Deggingen unterwegs. Am Ende einer Linkskurve kam sie ersten Ermittlungen zufolge aus gesundheitlichen Gründen auf die Gegenfahrbahn, streifte die dortige Schutzplanke und kollidierte in der Folge mit einem stehenden Klein-Lkw. Dessen Fahrer hatte die Situation rechtzeitig erkannt und sein Fahrzeug geistesgegenwärtig angehalten. Dennoch entstand an beiden Fahrzeugen wirtschaftlicher Totalschaden, den die Polizei auf etwa 35 000 Euro schätzt. Die 71 Jahre alte Frau wurde leicht verletzt durch einen Krankenwagen in eine naheliegende Klinik transportiert. Ein 29 Jahre alter Insasse des Klein-Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache werden durch den Verkehrsunfallaufnahmedienst der Polizei Laupheim geführt.
21.7.19

 

 

 

 

 

 

 Erweiterung des Landratsamtes macht Fortschritte

Die Fassadenverkleidung am Anbau des Göppinger Landratsamtes in der Lorcher Straße ist nahezu abgeschlossen.  Foto: Bettina Fritz

 

 

 

 

 

Junge Frau auf dem Schuldach 

Uhingen.  Am Freitag, gegen 18.20 Uhr, benötigte der Hausmeister der Haldenbergschule in Uhingen die Hilfe der Polizei. Er hatte eine Frau auf dem Dach der Schule festgestellt. Als er sie ansprach, weigerte sie sich vom Dach herunterzusteigen. Beim Eintreffen der Beamten hatte die 18-Jährige das Dach verlassen und war in Begleitung von zwei Personen. Auf ihr Verhalten angesprochen, gab sie an, dass sie das Schuldach als Rückzugsort benutzt, um zu entspannen und nachzudenken. Die Personalien wurden erhoben. Die Polizei wird mit der Schule Kontakt aufnehmen, um die Erstattung eines Strafantrags wegen Hausfriedensbruch abzuklären.
20.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Biker schwer verletzt

Schlierbach. Beim Bremsen ist am Freitag bei Schlierbach ein Motorradfahrer gestürzt. Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16.30 Uhr. Zu dieser Zeit wollte ein Traktorfahrer zwischen Schlierbach und Roßwälden links abbiegen. Trotzdem versuchte ein Autofahrer noch zu überholen. Im letzten Moment musste der Autofahrer stark bremsen. So konnte er den Zusammenstoß mit dem Traktor vermeiden. Der Motorradfahrer hinter dem Pkw bremste ebenfalls stark. Er stürzte und schlitterte in den Wagen. Der 64-jährige Biker erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. An seiner Maschine und dem Pkw entstand Sachschaden von rund 20.000 Euro, schätzt die Polizei, die die Ursache des Unfalls ermittelte.
20.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Ingenieure aus Rosenheim in Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Gmünds Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse begrüßte Ingenieure aus Rosenheim, ehemalige Studierende der Hochschule Rosenheim, im Barockzimmer des Rathauses. Im ersten Semester waren sie 49 Anfänger, davon 48 Männer und eine Frau. Fünf Nationen waren in ihrem Semester vertreten: Norwegen, Singapur, Südtirol, Türkei und natürlich Deutschland. Zur damaligen Zeit gab es in Deutschland nur zwei Studienorte, in denen man Holztechnik studieren konnte. Rosenheim hatte international den besten Ruf. Das Studium dauerte acht Semester. Der Abschluss der Gruppe war im März 1975, nachdem sie sich Ing. grad. Holztechnik nennen durften. Die Graduierungsurkunde wurde kurze Zeit später getauscht durch eine Diplomierungs-Urkunde. Danach waren und sind sie Dipl. Ing. (FH) Holztechnik, der erste Jahrgang mit solch einem Diplom. In der Anfangszeit nach dem Ende des Studiums haben sie sich nur unregelmäßig getroffen, jetzt in der Regel alle zwei Jahre. Die letzten drei Treffen vor Schwäbisch Gmünd waren in Oybin (Sachsen), Bonn, Farsund (im Süden von Norwegen). 17 Kommilitonen und 14 Ehepartner hatten den Weg nach Schwäbisch Gmünd gefunden, um die Stadt und ihre Gartenschau zu erkunden.
19.7.19

 

 

 

 

 

Sommer im Museum

Schwäbisch Gmünd (sv). „Dass es auch bei uns im Ostalbkreis schön ist und abwechslungsreich sein kann, zeigt wieder einmal das Sommerferienprogramm der Museen im Ostalbkreis“, betont Heidrun Heckmann, die Museumsbeauftragte des Landratsamts Ostalbkreis. Rund 130 Einzelaktionen und 15 Ausstellungen sind zusammengekommen und sicher hat es für jeden Geschmack etwas zu bieten. Über die gesamten Sommerferien locken vielfältige Angebote für Groß und Klein, denn wie jedes Jahr ist für alle Altersklassen etwas dabei und nicht nur Kinder werden im Ferienprogramm der Museen fündig. Das Ferienprogramm geht quer durch den Ostalbkreis, quer durch die Epochen der Steinzeit, Alamannen und Römer, geht in Schlösser und ehemalige Fabriken und streift das eine oder andere Mal thematisch wie räumlich auch die Remstal Gartenschau. Das komplette Ferienprogramm ist im Internet unter www.museen.ostalbkreis.de zu finden. Anmeldungen zu den Aktionen erfolgen direkt bei den Museen, wo auch nähere Informationen zu den Terminen zu erfahren sind.
19.7.19

 

 

 

 

 

 

Neues Zimmer im Gmünder Schulmuseum

Blick ins neue Klassenzimmer im Gmünder Schulmuseum. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Ein neues Zimmer im Schwäbisch Gmünder Schulmuseum wurde am Donnerstag, 18. Juli, eröffnet. Im dem Zimmer, das ursprünglich das alte Sekretariat und Rektorat war, ist die Sonderausstellung "Lob & Tadel" zu sehen. Bürgermeister Julius Mihm freute sich über das Thema, da man heutzutage in einer Zeit lebe, in der sich Vieles im Gegensatz zu früher geändert hat und es umso interessanter ist, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Er bedankte sich für den großen ehrenamtlichen Einsatz, der Schwäbisch Gmünd das Schulmuseum ermöglicht und wünschte sich viele begeisterte, kleine und große Besucher. Stolz sein kann das Schwäbisch Gmünder Schulmuseum vor allem auf seine Bücher, unter denen sich beispielsweise eine Anleitung zum Schön- und Schnellschreiben aus dem Jahr 1839 findet. Gerda Fetzer vom Förderverein Schwäbisch Gmünder Schulmuseum betonte, dass das Museum auch für Erwachsene, aber vor allem für die nachfolgenden Generationen wichtig und interessant sei. Ein großer Dank ihrerseits galt dem Gestalter-Ehepaar der Museumszimmer Britta Sturm und Tomas Sturm, sowie allen ehrenamtlichen Helfern. Die Sonderausstellung kann bis Juli 2020 immer am letzten Wochenende im Monat samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Gruppenführungen sind jederzeit möglich. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 07171-73675, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder vor Ort im Schwäbisch Gmünder Schulmuseum, Münsterplatz 15/1.
19.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Mann verbarrikadiert sich im Zimmer 

Albershausen. Am Freitag hat die Polizei in Albershausen einen 63-Jährigen festgenommen. Gegen 7.30 Uhr suchte die Polizei den Mann zuhause auf. Er sollte eine Strafe bezahlen, hat dies aber bislang nicht getan. Deshalb bestand gegen den Mann ein Haftbefehl. Als die Polizei diesen vollstrecken wollte, flüchtete er in ein Zimmer. Von dort drohte er, sich zu verletzen. In Gesprächen ließ er sich von der Polizei nicht zur Aufgabe bewegen. Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Uhinger Polizei bei seiner Festnahme. Die Polizei brachte den Mann mit einer leichten Verletzung in ein Krankenhaus.
19.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Radfahrer übersehen

Salach. Schwere Verletzungen erlitt ein 60-jähriger Radler bei einem Unfall am Donnerstag in Salach. Gegen 19.30 Uhr fuhr eine 34-Jährige mit ihrem Wagen von einem Firmengelände in den Postweg ein. Zwischen Postweg und Grundstück verläuft parallel ein Rad- und Fußweg. Auf dem kam von rechts ein 60-Jähriger mit seinem Fahrrad. Den übersah die Autofahrerin. Der Radler bremste noch, konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Bei dem Sturz erlitt der Mann schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3.000 Euro.
19.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbruch in Vereinsheim

Lorch. Zwischen Donnerstagabend und Freitagfrüh drangen unbekannte Einbrecher über ein kleines Fenster in den Lagerraum der Gaststätte eines Vereinsheimes in der Straße Goldwasen ein. Anschließend wurde die Gaststätte und ein Büroraum durchsucht. Aus dem Thekenbereich wurde ein Gastrokasse im Wert von etwa 2000 Euro entwendet. In der Kasse befand sich Münzgeld im Wert von etwa 30 Euro. Aus dem Büroraum wurde ein Wandtresor mit mehreren tausend Euro sowie drei Receiver und ein Verstärker entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Zeugenhinweise auf den Diebstahl und den Verbleib der entwendeten Gegenstände nimmt der Polizeiposten Lorch unter der Rufnummer 07172 / 7315 entgegen.
19.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Preisverleihung: Unternehmen bestechen durch ihre Innovation

Kreis Göppingen. Die Gewinner des 13. Innovations- und Unternehmerpreises im Landkreis Göppingen stehen fest. Die Auszeichnungen wurden am Donnerstag Abend bei einer Festveranstaltung in der Kreissparkasse Göppingen übergeben. Auslober des mit 15000 Euro dotierten Preises sind die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft im Landkreis (Wif) und die Kreissparkasse Göppingen. Preisträger sind die Maschinenfabrik Hörauf in Donzdorf, die IT-Kompas GmbH in Süßen und die Eberhard AG in Schlierbach. Für sein Lebenswerk wurde Adolf Heldele, der Gründer der Heldele GmbH (Salach), geehrt.

Der Donzdorfer Maschinenhersteller Hörauf ist führend in der Herstellung von innovativen Spezialmaschinen für die Verpackungsindustrie. Mit über 220 Mitarbeitern arbeitet Hörauf an den Maschinen, die Verpackungsinnovationen von morgen herstellen. Dazu zählen die Bereiche Getränke- und Verpackungsbecher aus Papier, Systeme für Getränke- und Lebensmittelverpackungen sowie der Bereich der Sondermaschinen für die Buch- und Ordnerdeckenfertigung. Auf Hörauf-Anlagen produzieren große Verpackungshersteller im so genannten Foodservice-Sektor (z.B. klassischer Papierbecher in Fastfood-Restaurants) genauso wie internationale Konzerne mit ihren weltberühmten Marken in den Bereichen Getränke, Lebensmittel, Kaffee, Tabak und vielem mehr. (z.B. hermetisch dichte Verpackungen aus Papierverbund für trockene, pastöse aber auch flüssige Füllgüter.) Hörauf hatte sich mit der Innovation Carto-Can um den Preis beworben. Dabei handelt es sich um ein komplett integriertes Verpackungssystem. Es besteht aus einer Dosenformmaschine (Maschine, die den Korpus der Verpackung herstellt), einer aseptischen Abfüllmaschine (CartoCan® liquid) sowie dem dazugehörigen Packstoff. 

Die IT-Kompass GmbH in Süßen betreibt aktuell drei Geschäftsbereiche. Die SAP Services stehen primär dem zweiten Gesellschafter, der Carl Stahl GmbH zur Verfügung. Customizing, Entwicklung und Digitalisierung von Unternehmens- und Kundenprozessen stellen hier die Tätigkeitsschwerpunkte dar. Aktiv betreut der Bereich „IT-Services“ neben Carl Stahl kleine und mittelständische Kunden im typischen Systemhausgeschäft (Hardware, Software, Netzwerke, Security, Backups). Dabei wird die Migration der Kunden auf Cloudservices fokussiert. Besonderer Fokus liegt hierbei auf Mietmodelle für Software, Hardware und Full-Service Betreuung („Workplace as a Service“) um mit fixen Kosten den Kunden eine wesentliche Kalkulationssicherheit im Bereich der neuen IT-Welten zu ermöglichen. Die IT-Kompass bietet von der Standard-Internetpräsenz bis hin zum Aufbau digitaler Wertschöpfungsplattformen mit dem eigenen Framework juic-Ecommerce ihren Kunden einen hoch flexiblen, kostengünstigen Einstieg in neue digitale Geschäftsmodelle. Juic-Ecommerce wird in Donzdorf/Hagenbuch und in Rijeka in der eigenen Entwicklungsfirma Juic-Ecommerce d.o.o. entwickelt. Das Framework ist seit dem März 2019 auch im SAP Partnervertrieb verankert. Mit dem Juic- Ecommerce Digital Asset Management hatte sich das Unternehmen um den Preis beworben. Im digitalen Zeitalter wird das Management digitaler Assets (digitale Vermögenswerte) eine wesentliche Bedeutung erlangen. Das bedeutet, digital Asset Management hilft dabei, mehr Nutzen aus kreativen Medien zu schöpfen. Es vereinfacht deren Organisation, Z ugriff und Verteilung. Der Begriff digital Asset Management umfasst eine Vielzahl an Softwarelösungen. Dabei sind wesentliche Fragen zum Besitz, sicheren Transfer, Kopierschutz, Rechtswirksamkeit von Vereinbarungen bei mehreren Beteiligten, Messbarkeit von Transaktionen, etc. zu beantworten. 

Die Eberhard AG (1964 von Pius Eberhard gegründet) ist eine Aktiengesellschaft in Familienbesitz. Eberhard AG ist einer der weltweit führenden Hersteller von qualitativ hochwertigen und hochpräzisen Bestückungsmaschinen und kundenspezifischen Fertigungslösungen für Leiterplatten und Steckverbinder. 2018 erzielte die Eberhard AG einen Auftragseingang von 50 Millionen Euro bei einer Exportquote von ca. 60%. Zu den Kernkompetenzen der Eberhard AG zählen Bestücken, Biegen, Prüfen, Montieren und Verpacken der fertigen Produkte (Steckverbinder und Leiterplatten) gemäß Kundenanforderungen. Die Kunden kommen aus verschiedenen Branchen, darunter Automobilindustrie, Tele- und Datenkommunikation sowie Industrieautomation. Die vier Eberhard-Niederlassungen mit erfahrenen Servicepartnern weltweit ermöglichen schnelle Reaktionszeiten und die Nähe zu den Kunden. Die Innovation, mit der sich das Unternehmen beworben hat, ist die EPI - 2U – Bestückmaschine. Sie besitzt im Vergleich zur Standard-EPI-Maschine zwei individuell ansteuerbare Bestückungsschieber. Dadurch ist es möglich, das Kundenprodukt (Platine / Steckverbinder) unabhängigvon darauf bereits vorhandenen Bauteilen (Leiterplatten) oder anderen Störquellen (z.B. Verstärkungsrippen im Stecker) mit Kontakten zu bestücken.  Mit diesem flexiblen Bestückungsvorgang können komplexere Kundenprodukte als bisher bestückt werden. Die neue EPI - 2U macht die Produktion kosteneffizienter und gleichzeitig platzsparender.  

Mit dem Unternehmerpreis für sein Lebenswerk wurde Adolf Heldele geehrt. Adolf Heldele wird am 30. Januar 1941 in Böhmenkirch geboren. Seine Jugend ist geprägt von der Nachkriegszeit und der Arbeit im elterlichen Betrieb, einer Huf- und Wagenschmiede mit kleiner Landwirtschaft auf der Albhochfläche. Nach der Schulzeit beginnt für ihn mit 14 Jahren die Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der Firma Müller in Böhmenkirch. Es schließt sich die Weiterbildung im Fernmeldebereich bei der Deutschen Post an. Bereits im Alter von 23 Jahren bekommt Heldele 1964 den Meisterbrief des Elektrohandwerkes der Handwerkskammer Reutlingen verliehen. Im Frühjahr desselben Jahres übernimmt er einen Elektrobetrieb in Salach mit zwei Mitarbeitern. Wenige Jahre später, im Juli 1966, heiratet er Renate Müller, die seine Karriere seither tatkräftig und unermüdlich unterstützt. Zu Beginn der 1970iger Jahre liegen die Aufgaben der aufstrebenden Firma Heldele noch überwiegend im privaten Kundenbereich, doch schon bald erweitert sich das Aufgabenfeld und verlagert sich zunehmend in die Beratung und Betreuung von Industrie- und Gewerbebetrieben sowie öffentlichen  Auftraggebern. Die ständig wechselnden Anforderungen der Kundschaft trägt 1978 zur Erschließung neuer Geschäftsbereiche bei, aus denen sich später die Heldele Automation wie auch das ITK Systemhaus entwickeln. Heute bietet die Firma Heldele innovative und individualisierte Lösungen in allen Sparten der Elektrotechnik an. Hierzu gehören neben anderen die Gebäudetechnik und -automation, die Sicherheits-, Medien-, Netzwerk- und Verfahrenstechnik, die Telekommunikation sowie die Elektromobilität. Insbesondere auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik betreut die Heldele GmbH nahezu alle Prozesse, angefangen von der Planung, Fertigung und Montage über die Prozessautomation und Visualisierung bis hin zur Programmierung. Zusammen mit den Aufgaben wächst auch die Firma. Zum 10-jährigen Jubiläum 1974 zählt die Heldele GmbH 43 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von 2,6 Millionen Mark. Im Jahr 2019 zum 55-jährigen Jubiläum kann die Firma an ihrem Stammsitz in Salach einen Umsatz von 120 Millionen. Euro sowie eine Belegschaft von 750 Mitarbeitern verzeichnen. Mit ihren Niederlassungen und Standorten in Stuttgart, München und Eltville/Frankfurt sowie zahlreichen weiteren Tochter- und Schwesterunternehmen im Bundesgebiet und Ausland bietet die Firma das gesamte Leistungsportfolio der Elektrotechnik an, um den sich stetig ändernden räumlichen und fachlichen Anforderungen ihrer Kundschaft gerecht zu werden, so Laudatorin Christine Kumpf, die Mitglied im Stiftungsrat der Heldele-Stiftung ist. 

Ein Sonderpreis ging an die Firma liCili von Lucas Bäuerle und Lukas Kauderer in Göppingen für die Entwicklung einer Software zur Analyse von Kundenfeedback. Ferner wurden von der Jury sieben Auszeichnungen vergeben: Diese gingen an die Schwamborn Gerätebau in Wangen, an die Heiltec PTS in Kuchen, an die Lammbrauerei in Gruibingen, an die Edelstahl-Mechanik in Göppingen, an die Rampf-Mschine Systems in Wangen, an die Kunstgießerei Strassacker in Süßen und an die Kaiser Brauerei in Geislingen.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Ulmer Delegation auf der Gartenschau in Gmünd 

Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnod begrüßte am Donnerstag die Delegation aus Ulm. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd.

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold begrüßte am Donnerstag, eine Delegation der Stadt Ulm auf der Remstal-Gartenschau. Ulm wird selbst im Jahr 2030 die Landesgartenschau ausrichten, genau 50 Jahre nach der erstmaligen Ausrichtung einer Landesgartenschau in Ulm. Mitten im Remspark stehend bekamen die Ulmer einen Überblick von Richard Arnold, wie es vor der Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch Gmünd aussah. Er fand es schön, dass Ulmer nach Schwäbisch Gmünd kommen und erklärte voller Eifer, "dort, wo Sie jetzt stehen, war früher die B29". Durch die Remstal-Gartenschau 2019 wurde vieler vollendet und realisiert, das vor und während der Landesgartenschau 2014 nicht mehr möglich war, beispielsweise der Stadtrundgang. Die große Gruppe aus Ulm wurde anschließend von Bürgermeister Julius Mihm und Manfred Maile, ehemaliger Geschäftsführer der Landesgartenschau 2014 GmbH,  über das Gartenschau-Gelände geführt, bis zu einem gemeinsamen Abschluss im Zeiselberg-Biergarten.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

Halbzeit bei der Remstal-Gartenschau: Zufriedene Gesichter 

Schorndorf/Schwäbisch Gmünd. Die erste Halbzeit der Erlebnisgärten in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd ist schon vorbei. Dies nahmen der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer und der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold zum Anlass, auf die vergangenen knapp 70 Tage zurückzublicken und einen Ausblick auf die kommenden 70 Tage zu geben. Die zweite Halbzeit der Remstal Gartenschau 2019 wird am Wochenende des 27. und 28. Juli gebührend eingeläutet: in Schwäbisch Gmünd beim Bergfest unter anderem mit der SWR1 Band, dem Finale des Koch-Duells und einer Lasershow. Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau GmbH, ist mehr als zufrieden mit insgesamt über 70.000 verkauften Remstal Cards, davon alleine über 35.000 verkauften Dauerkarten in Schorndorf.

„Mit vollem Schwung und ohne Halbzeitpause geht’s in die zweite Runde“, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Die Erlebnisgärten begrüßen in Schorndorf und in Gmünd bis zum 22. September mit buntem und abwechslungsreichem Programm. Zum Abschluss der Erlebnisgärten am Sonntag, 22. September gibt’s in Schorndorf und in Gmünd besondere Lichterfeste. „Bis 20. Oktober geht’s dann aber noch gemeinsam mit allen Remstalkommunen in die interkommunale Verlängerung“, so Klopfer. „Ich bin begeistert von der Stimmung in der Stadt und den Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger sowie Gartenschaubesucher“, berichtet Klopfer, der sich sicher ist, dass ein Großteil der Besucher auch von außerhalb, insbesondere aus dem Neckar- und Filstal ins Remstal kommt. „Und diese Begeisterung in unseren Städten wollen wir auch in die Zeit nach der Gartenschau transportieren“, sind sich Klopfer und Arnold einig. „Unsere Remstal Gartenschau hat ihren ganz eigenen Stil und hat ihren Platz gefunden“, findet Arnold.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Weltweit größte Schmiedepresse von Schuler

Göppingen. 16.000 Tonnen geballte Presskraft, 1.700 Tonnen Gewicht und eine Höhe von zehn Meter: Die Farina-Schmiedepresse, die Thyssen-Krupp Gerlach im April 2019 bei Schuler in Auftrag gegeben hat, ist eine der weltweit größten mechanischen Anlagen ihrer Art. Die Maschine vom Typ GLF 16000 wird am Standort Homburg ab 2021 Lkw-Vorderachsen und Kurbelwellen formen. Schuler hatte den italienischen Pressenhersteller Farina 2018 übernommen. Es handelt sich um den führenden europäischen Anbieter von Schmiedelinien im mittleren Preissegment. Thyssen-Krupp war mit einer 4.000-Tonnen-Schmiedepresse, die Farina 2006 geliefert hatte, so zufrieden, dass sich das Unternehmen erneut für die GLF-Baureihe entschied – dieses Mal allerdings für ein viermal so starkes Modell. Schuler wird die Großpresse an seinem Standort Erfurt fertigen.

„Die Hauptpresse der neuen Schmiedelinie ist die erste Exzenterpresse, die weltweit in dieser Größenordnung, Leistungskraft und mit dieser Umsetzungsgeschwindigkeit in Betrieb geht“, sagt Dr. Franz Eckl, Geschäftsführer des Schmiedewerks in Homburg. „Mit diesem Aggregat können wir jährlich rund 360.000 Schmiedekomponenten herstellen.“ Thyssen-Krupp fertigt seit 1947 geschmiedete Komponenten am Standort Homburg. Mit derzeit rund 750 Mitarbeitern gehört das Werk zu den größten Arbeitgebern in der Region. Baustart für die weltweit modernste Schmiedelinie ist Anfang 2020. Die neue Produktionsstätte wird auf insgesamt rund 12.000 Quadratmeter Fläche innerhalb des bestehenden Werkareals errichtet. Die Fertigstellung und der Beginn der Serienlieferung sind für Anfang 2021 geplant.

Das Werk ist seit Jahren einer der leistungsstärksten Produktionsstandorte im globalen Werksverbund des Schmiedegeschäfts von Thyssen-Krupp. Der Standort ist Marktführer für geschmiedete Kurbelwellen und beliefert weltweit Kunden aus der Automobilindustrie. Mit der Fertigung von Vorderachsen für Nutzfahrzeuge erschließt sich das Unternehmen ein neues Produkt- und Kundensegment. Diese Fahrwerkskomponenten sind antriebsunabhängig und werden auch bei einer stärkeren Durchdringung der Elektromobilität im Transportverkehr weiterhin benötigt. Die Geschäftseinheit „Forged Technologies“ von Thyssen-Krupp ist heute eines der größten Schmiedeunternehmen der Welt mit einem Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro. Das Produktportfolio umfasst geschmiedete und bearbeitete Komponenten und Systeme für die Automobil- und Baumaschinenindustrie sowie für den allgemeinen Maschinenbau. Im Schmiedegeschäft sind derzeit rund 7.500 Mitarbeiter beschäftigt.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rauschgift und Waffe gefunden

Gruibingen. Polizisten der Verkehrspolizei, unterstützt vom Polizeipräsidium Einsatz, kontrollierten am Dienstag den Verkehr auf der Autobahn. Wenn die Streifen verdächtige Fahrzeuge entdeckten, lotsten sie sie auf die Raststätte. Dort fand die Kontrolle statt. 13 Autos und Lastwagen überprüften die Polizisten dort näher. Der Fahrer eines Pkw folgte der Streife nur zögerlich auf den Parkplatz beim Rasthof. Der Grund zeigte sich bei der näheren Überprüfung. Fahrer und Beifahrer standen offenbar unter Rauschgifteinfluss. Das bestätigte ein Schnelltest. Die Polizisten fanden bei den Männern wenige Gramm Amphetamin, Marihuana und Haschisch, daneben einen Schlagstock. Und den Personalausweis einer ganz anderen Person. Den will der Beifahrer gefunden haben, hatte ihn aber nicht abgegeben. Die Polizei ermittelt jetzt gegen die Männer wegen der Rauschgiftdelikte, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Fundunterschlagung. Den Wagen mussten die Beiden stehen lassen.   Dass es sich lohnt, das Auto zu versichern, erfuhr eine französische Familie. Die hatten ihr Auto erst unlängst gekauft und hatten sich damit auf die Fahrt zum Flughafen nach München gemacht. Dort wollte die Mutter zum Flugzeug. Das verpasste sie aber, denn die Polizei stellte fest, dass das Auto nicht versichert ist. Somit musste die Familie erst für die Versicherung sorgen, bevor sie weiterfahren durften. Der Fahrer musste für die Sicherung des Strafverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Er wird jetzt angezeigt.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt 

Geislingen. Am Mittwoch stürzte ein Kradlenker bei Aufhausen. Sein Motorrad fing Feuer. Gegen 18 Uhr fuhr 45-Jähriger mit seinem Wagen in der Straße zwischen Aufhausen und Türkheim. Er wollte nach links in einen Wiesenweg abbiegen. Da aus Richtung Türkheim ein Motorrad entgegen kam, hielt der Autofahrer an. Er wollte warten bis der Kradfahrer vorbeigefahren war. Dessen 47-Jähriger Lenker schätzte die Situation wohl falsch ein und bremste stark. Der Kradlenker verlor die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Motorrad und Fahrer stießen gegen das wartende Auto. Das Motorrad geriet nach rechts auf einen Grünstreifen und fing Feuer. Der Autofahrer zog den Motorradfahrer von seinem Gefährt weg. Die Feuerwehr löschte das Zweirad. Der 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein KrankenhausDen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegenverkehr übersehen: Drei Verletzte 

Deggingen. Bei einem Unfall wurden am Mittwoch in Deggingen drei Personen verletzt. Kurz vor 17.30 Uhr fuhr eine 77-Jährige in der Königstraße. Sie kam aus Richtung Bad Ditzenbach und wollte nach links auf ein Firmengelände abbiegen. Ein Wagen kam entgegen. Der hatte Vorrang. Dessen 20-Jähriger Fahrer konnte nicht mehr bremsen. Die Autos stießen zusammen. Durch den Aufprall geriet das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stecken. Der Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Sie konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Die 77-jährige Unfallverursacherin erlitt schwere Verletzungen und wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten sie aus ihrem Mercedes. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Krankenhäuser. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Die Königstraße (B466) war wegen des Unfalls bis kurz vor 19 Uhr komplett gesperrt.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Autos in Flammen

Göppingen. Kurz nach Mitternacht meldete ein Zeuge ein brennendes Auto auf einem Parkplatz "Am Fischbergele" in Göppingen. Beim Eintreffen der Polizei brannte bereits ein Porsche. Das Feuer griff auf einen daneben stehenden Fiat über. Der Porsche und der Fiat brannten komplett aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr verhinderten, dass sich der Brand auf weitere Fahrzeuge ausbreitete. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden noch ein Ford und ein Volvo beschädigt. Warum der Porsche in Brand geriet ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach der Brandursache. Die Höhe des Sachschadens lässt sich noch nicht beziffern.
18.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landrat Pavel: „Dezentrale Klinikstandorte im Ostalbkreis stehen nicht zur Disposition“ 

Ostalbkreis. „Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich“, so der Tenor der Studie der Bertelsmann Stiftung, die am Montag publiziert wurde. In Deutschland gebe es zu viele Krankenhäuser. Eine starke Verringerung der Klinikanzahl von aktuell knapp 1.400 auf deutlich unter 600 Häuser, würde - so die Stiftung - die Qualität der Versorgung für Patienten verbessern und bestehende Engpässe bei Ärzten und Pflegepersonal mildern.  Auf vielfache Anfrage und mit Blick auf die jüngsten Presseberichte zur Situation der Kliniken Ostalb nimmt Landrat Klaus Pavel zu den zentralen Aussagen der Studie Stellung und betont: „Die Klinikstandorte im Ostalbkreis stehen nicht in Frage. Auch wenn die Schwerpunktbildung weiterentwickelt und weiter geschärft werden muss, so wird es an allen drei Betriebsstätten weiterhin akutmedizinische und stationäre Versorgungsangebote geben! Die dezentrale, wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Menschen im Ostalbkreis ist ein fest verankerter Grundsatz der Krankenhauspolitik des Landkreises, der auch 2017 mit der Verabschiedung des Medizinkonzepts 2020 nochmals dokumentiert wurde!“  Die Bertelsmann-Studie nennt 200 Betten als kritische Klinikgröße. Wie Pavel verdeutlicht, liegen alle Betriebsstätten der Kliniken Ostalb über dieser Größe - das Ostalb-Klinikum verfügt über 399 Planbetten, das Stauferklinikum Mutlangen über 401 Planbetten und auch der kleinste Klinik-Standort, die St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen, liegt mit 287 - einschließlich der vom ZfP Winnenden am Standort betriebenen 45 Betten für die Erwachsenenpsychiatrie - deutlich über dieser Marke.  Die Kliniken Ostalb haben zudem zahlreiche zertifizierte Zentren wie etwa Brust-, Darm-, Pankreas-,Trauma-, Onkologische- oder Endoprothetik-Zentren, bei denen die gute Qualität regelmäßig einer externen Begutachtung unterzogen wird. „Unsere Klinikärzte werden ebenso regelmäßig als TOP-Mediziner ausgezeichnet, ganz aktuell Prof. Dr. Holger Hebart und Dr. Jens Mayer im Verbrauchermagazin „Der Gute Rat“ im Bereich Krebsbehandlung und Chirurgie“, so der Landrat. Zu bedenken gibt der Ostalb-Landrat auch, dass der Untersuchungsbereich der Bertelsmann-Studie in Nordrhein-Westfalen lag. „Die für die dortige Versorgungsregion durchgespielten Simulationen und Analysen sind mit den Gegebenheiten in Baden-Württemberg überhaupt nicht vergleichbar“, so Pavel. Nordrhein-Westfalen habe bundesweit die größte Krankenhausdichte, während in Baden-Württemberg und insbesondere auch im Ostalbkreis bereits eine Konzentration der Kliniklandschaft stattgefunden habe. Landrat Pavel erinnert daran, dass zwischen 1980 und 2010 eine Anpassung der Klinikstrukturen im Kreis von ehemals neun auf nun drei Standorte der Akutversorgung erfolgt sei. „Drei Klinikstandorte im Ostalbkreis, der drittgrößter Flächenlandkreis in Baden-Württemberg ist, sind vollauf gerechtfertigt und auch kreispolitisch beschlossen!“, bewertet Pavel die Situation abschließend.
17.7.19

 

 

 

 

 

 

Firmen eskortieren jetzt Schwertransporte in Göppingen 

Göppingen Seit Jahren nimmt die Zahl der Großraum- und Schwertransporte (GST) auf deutschen Straßen stark zu. Grund dafür ist unter anderem die Energiewende, die beispielsweise den Transport von Windkrafträdern erfordert. Bislang mussten diese Transporte oft durch Polizei begleitet werden. Das Land Baden-Württemberg führt seit November 2017 einen Pilotversuch der Schwertransportbegleitung auf ausgewählten Strecken durch sogenannte Verwaltungshelfer durch. Nun ist der Versuch um eine Strecke im Stadtgebiet Göppingen erweitert. Transporte zwischen der Anschlussstelle Göppingen-Zentrum/West und der Firma Kleemann im Stauferpark können damit in beiden Fahrtrichtungen ohne Polizeibegleitung durchgeführt werden. Erfordernis ist der Einsatz von sogenannten Verwaltungshelfern, die über eine spezielle Unterweisung verfügen müssen. Um den Verwaltungshelfern eine Grundlage für das Handeln zu schaffen, ist eine verkehrsrechtliche Anordnung mit Streckenbeschreibung erforderlich.

Das Hauptziel dieser Verlagerung ist die Entlastung der Polizei unter Beibehaltung eines hohen Maßes an Verkehrssicherheit. Neben der Entlastung der Polizei soll auch die Wirtschaft vom Einsatz von Verwaltungshelfern profitieren. Denn die Flexibilität und die Planungssicherheit für die Unternehmen werden hierdurch erhöht. Bislang stehen die für den Transport erstellten Ablaufpläne im Falle der Polizeibegleitung unter dem Vorbehalt, dass die Polizeikräfte nicht durch einen anderen Einsatz gebunden werden.
17.7.19

 

 

 

 

 

 

Drei Männer bei Prügelattacke verletzt 

Eislingen. Am Dienstag mussten drei Männer nach einer Prügelattacke in Eislingen ins Krankenhaus. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilen, seien am Dienstag drei Männer im Alter von 23, 27 und 28 Jahren angegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen seien sie gegen 17.15 Uhr auf einem Parkplatz in der Leonhardstraße in einem BMW gesessen. Die mutmaßlichen Schläger seien mit einem Pkw - möglicherweise einem grauen Smart - auf den Parkplatz gefahren. Mit einem Baseballschläger hätten sie unvermittelt auf den BMW geschlagen. Danach seien die vermeintlichen Opfer geschlagen worden. Auch hierbei sollen die Verdächtigen den Baseballschläger und möglicherweise noch eine Kette benutzt haben. Den Verletzten gelang mit dem demolierten Auto die Flucht in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand sollen der 27-Jährige leichtere und die beiden anderen schwere Verletzungen erlitten haben. Die Polizei suchte umgehend nach den Tätern und konnte vier Verdächtige auch vorläufig festnehmen. Nachdem sich der Tatverdacht gegen sie aber nicht erhärtet hatte, wurden sie im Laufe des Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Sie bittet unter der Telefonnummer  07161/632360 um Zeugenhinweise. Sie sucht auch noch den grauen Smart und möglicherweise weitere beteiligte Fahrzeuge.
17.7.19

 

 

 

 

 

Dieb in der Wohnung

Göppingen.  Auf den Balkon kletterte zu Wochenbeginn ein Unbekannter in Göppingen-Ursenwang. Die Polizei geht davon aus, dass der Einbrecher zwischen Sonntagnachmittag und Dienstagmittag unterwegs war. In der Tannenstraße kletterte er auf den Balkon eines Hauses. Er schlug die Scheibe einer Tür ein. So gelangte der Dieb in die Räume. Er durchsuchte das Haus, wühlte in Schränken und Schubladen. Dann flüchtete er wieder. Ob der Unbekannte etwas erbeutet hat, müssen die Bewohner des Hauses noch feststellen. Die Polizei ermittelt nun und sucht den Einbrecher. Im Zuge der ersten Ermittlungen erfuhr die Polizei, dass Zeugen am Montag, zwischen 11.30 Uhr und 13.45 Uhr, auf dem Grundstück einen unbekannten Mann sahen. Möglicherweise handelte es sich dabei um den Einbrecher. Der ist etwa 25 Jahre alt, 1,80 m groß und hat dunkle Augen. Der mutmaßliche Osteuropäer trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Hose, eine schwarze Schildmütze, schwarz-silberfarbene Turnschuhe, Handschuhe und hatte eine schwarz-blaue Sporttasche dabei. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Göppingen unter Telefon-Nr. 07161/632360.
17.7.19

 

 

 

 

 

 

Polizei sucht Opfer

Göppingen. Ein 44-Jähriger soll die letzten Monate in Göppingen Minderjährige unsittlich berührt haben. Vermutlich schon seit Mai soll der Verdächtige zu verschiedenen Jungen unter 14 Jahren Körperkontakt gesucht haben. Das wurde der Polizei Anfang Juli bekannt. In einem Drogeriemarkt sollen der Verdächtige Zeugen aufgefallen sein. Er soll sich mehrmals seinen Opfern genähert und diese dann unsittlich berührt haben. Schließlich stellten die Zeugen den Mann und riefen die Polizei. Die geht derzeit davon aus, dass der Verdächtige seine Handlungen auch in mindestens einem anderen Geschäft vorgenommen hat. Die Kriminalpolizei in Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang gelang es den Ermittlern nicht, die Opfer zu identifizieren. Deshalb wendet die Polizei sich jetzt an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Sie bittet die Kinder und Jugendlichen, die in den vergangenen Wochen in Geschäften in Göppingen unsittlich berührt wurden, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 07161/632360 zu melden.
16.7.19

 

 

 

 

 

Jungs im Gleisbett

Lorch. Zwei unbelehrbare zwölf- und 13-jährige Brüder hielten sich am Montagnachmittag mehrfach im Gleisbett im Bereich des Bahnhofs auf. Trotz Ansprache mehrerer Passanten reagierten die beiden nicht. Die Deutsche Bahn musste deshalb verständigt werden, deren Fahrdienstleiter die Zugführer anwies, im dortigen Bereich auf Sicht zu fahren. Im Zugverkehr waren deshalb Verspätungen von teils 20 Minuten die Folge. Die beiden konnten letztlich von einer Polizeistreife gestellt werden, als sie sich in Richtung der P&R Parkplätze davon machen wollten. Auch die Ansprache der Ordnungshüter beeindruckte die Jungs nicht. Sie wurden letztlich ihrer Mutter übergeben. Zudem wird strafrechtlich gegen sie ermittelt.
16.7.19

 

 

 

 

 

Motorradfahrer schwer verletzt

Schorndorf. Am Montag gegen 23:30 Uhr wurde ein 53 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt. Der -Biker war auf der L1150 von Welzheim kommend in Richtung Haubersbronn unterwegs. An der letzten Linkskurve vor dem Winfried-Kübler-Kreisel unterlief dem Biker ein Fahrfehler und er kam zu Fall. Der Mann wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
16.7.19

 

 

 

 

 

Neustart bei der Bildungsregion

Daaniel Barth ist neuer Leiter des Bildungsbsüros beim Landkreis Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Daniel Barth ist der neue Projektleiter des Bildungsbüros der Bildungsregion im Landkreis Göppingen. Zuvor arbeitete er als Dekanatsjugendreferent beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wo er für die Kinder- und Jugendarbeit im Dekanat Ostalb zuständig war. Außerdem verfügt er als Bildungs-wissenschaftler (M.A.) neben Fachwissen über vielfältige Erfahrungen in der außerschulischen und beruflichen Bildung, in der Vernetzung von Zielgruppen und Akteuren sowie im Projektmanagement und der Koordination von Bildungsangeboten.

Nach einer längeren Vakanz starten Daniel Barth und die Bildungsregion, die es seit 2014 gibt, wieder voll durch. „Unser gemeinsames Ziel ist es, durch eine gute Zusammenarbeit vor Ort die Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern und so mehr Bildungsgerechtigkeit und Bildungserfolg zu ermöglichen“, so Daniel Barth. Das Bildungsbüro, als Geschäftsstelle der Bildungsregion, möchte hierbei mit seiner Mittlerfunktion Akteure zusammenbringen, Themen ansprechen, Projekte anregen und Impulse setzen, um eine neue Qualität im Zusammenwirken der vielfältigen Lernwelten und unterschiedlicher Bildungsorte in der Bildungslandschaft zu entwickeln. Landrat Edgar Wolff sieht die Chancen vor allem in einem gemeinsamen Entwickeln und Vorgehen in ausgewählten Themenfeldern: „Mit der Bildungsregion Landkreis Göppingen vernetzen wir landkreisweit Verantwortliche und Träger aus dem Bereich Bildung, um gemeinsame Strategien zu entwickeln. Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Menschen wollen wir in ihrer individuellen Bildungsbiografie bestmöglich unterstützen und diesen passgenaue Angebote unterbreiten. Die Bildungsregion ist hier auch eine Allianz im Sinne einer aktiven positiven Zukunftsgestaltung, denn die Jugendlichen sind die Gestalter und Entscheider von morgen, die wir in unserer Region dringend brauchen“.

Zu den Aufgabenschwerpunkten des Bildungsbüros gehören Projekte und Programme wie zum Beispiel das Bundesprojekt „Demokratie Leben!“, das Bildungsportal unter www.bildungsregion-goeppingen.de zur Darstellung der Bildungslandschaft im Übergang Schule-Beruf/Studium und die Organisation von Konferenzen zu aktuellen Bildungsthemen. Das Bildungsbüro ist außerdem für die Beobachtung und Analyse des Bildungswesens und die Bildungsberichterstattung im Landkreis verantwortlich.
16.7.19

 

 

 

 

 

 

Aqua Römer macht Standort Jebenhausen dicht

Kein Mineralwasser mehr aus Göppingen

Aqua Römer - unser Foto entstand auf der Intergastra in Stuttgart - schließt seinen Standort Jebenhausen und damit auch den Firmensitz. Dieser wird an den Betriebsstandort Mainhardt verlegt. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Die Aqua-Römer GmbH & Co. KG will den nach eigenen Angaben zufolge bereits seit Jahren hoch defizitären Abfüll-Standort in Göppingen-Jebenhausen schließen. Aufgrund der bestehenden Markt-, Wettbewerbs- und Standortsituation würden auch weitere Sanierungsmaßnahmen und Investitionen langfristig keine zukunftsfähige Geschäftsbasis mehr schaffen. Durch die angestrebte Schließung werden voraussichtlich etwa 50 Arbeitsplätze entfallen. Dem Unternehmen kündigte am Montag an, die geplante Schließung so sozialverträglich und fair wie möglich umzusetzen. 

Aqua Römer beschäftigt am Standort Göppingen ca. 100 Mitarbeiter in Produktion, Logistik und Verwaltung. Weitere 100 Mitarbeiter werden in Mainhardt, dem zweiten Abfüllort der Brunnen-Union St. Christophorus GmbH, beschäftigt. Andreas F. Schubert, seit 2013 Geschäftsführer des Brunnens, erklärt die Hintergründe der geplanten Veränderung in Göppingen: „Unser Markt ist – vor allem im Bereich der mittelständischen Unternehmen und unter dem Druck internationaler Konzerne – hart umkämpft. Daher sortiert sich die Branche schon seit geraumer Zeit neu. Bevor es bei uns zu dieser Entscheidung kam, haben wir für die Aqua Römer alle Alternativen, um den Standort in Göppingen wieder ertragreich betreiben zu können, intensiv geprüft. Die Entscheidung, diesen schweren Schritt zu gehen, haben wir lange und sehr sorgfältig abgewogen. Eine Fortführung der Produktion in Göppingen macht wirtschaftlich leider keinen Sinn mehr.“ 

Geplant ist, die Produktion in 2019 sukzessive auslaufen zu lassen und die Logistik ab 2020 in Mainhardt zu konzentrieren. Die Verwaltung soll voraussichtlich in 2021 umziehen. Die Schließung des gesamten Standortes wird voraussichtlich erst im Anschluss daran erfolgen. Seit Ende 2018 verstärkt Nadja Ohlendorf die Geschäftsführung der Aqua Römer und gestaltet jetzt mit ihrem Kollegen Andreas F. Schubert diesen Prozess. „In der Umsetzung dieser bedauerlichen Maßnahme ist es uns besonders wichtig, den Mitarbeitern eine sozialverträgliche und faire Perspektive zu ermöglichen“, ergänzt Nadja Ohlendorf. 

„Auch wir müssen auf die sich verändernden Markt- und Verbraucher-Bedürfnisse reagieren. Daher haben wir entschieden, unsere Mineralwasser- und Limonaden-Aktivitäten auf den Standort Mainhardt zu konzentrieren. Wir werden neben den Aqua Römer-Produkten die erfolgreichen Deit-Limonaden sowie das Heilwasser Römerquelle an einem Standort mit guter Wasserversorgung sowie einer gut ausgelasteten, tragfähigen Produktionskapazität und rund 150 Mitarbeitern fortführen“, beschreibt Nadja Ohlendorf die Zukunft des Brunnens.
15.7.19

 

 

Der Kommentar

 

Den Anschluss verpasst

Von Rüdiger Gramsch

In Göppingen sprudelt es bald nicht mehr, die Zeit für das Göppinger Wasser läuft ab. Die Nachricht aus dem traditionsreichen Brunnenbetrieb, 1404 das erste Mal erwähnt, schlug am Montag ein wie eine Bombe. So ganz überraschend kam sie für Branchenkenner indes nicht. Angesichts des harten Wettbewerbs, in dem die Abfüller stehen, tun sich kleine Brunnen schwer. Auch wenn das Göppinger Wasser inzwischen zu Aqua Roemer gehört und dieser der zweigrößte Brunnen im Ländle ist. Während der Brunnen in die in Göppingen vor gut 15 Jahren neu kreierte nationale Marke Aqua Roemer viel Zeit und Geld investierte, rückte die Regionalmarke Göppinger Mineralwasser immer mehr in den Hintergrund. Der Brunnen zog sich aus früheren werbewirksamen Engagements zurück, trat öffentlich über Jahre hinweg kaum noch in Erscheinung. Und das in einer Zeit, in der es schick wurde, regionale Produkte und Marken zu kaufen. Als das Management in der Boller Straße merkte, den Anschluss zu verpassen, griffen die Rettungsmaßnahmen, wie die spritzigen Schorlen, nicht mehr. Viele Kunden hatten sich da schon enttäuscht von ihrem Heimat-Sprudel verabschiedet und sich anderen Marken zugewandt. Wer eben nicht immer von sich reden macht, wird schnell vergessen. Das Ende des Abfüllers war nur noch eine Frage der Zeit. Einmal mehr trifft das Aus eines Betriebes die Mitarbeiter und deren Familien. Da bleibt zu hoffen, dass der angekündigte Sozialplan nobel ausfällt und den Betroffenen der Umstieg in einen anderen Job leicht fällt. Göppingen verliert mit dem Brunnen nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch eine wichtige regionale Marke, die in ihrer Glanzzeit die Stadt mit sprudeln ließ.
15.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Nach Raub: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Göppingen. Nach einem schweren Raub am Samstag in Göppingen nahm die Polizei einen 20-jährigen Verdächtigen vorläufig fest.    Der Mann soll zusammen mit einem weiteren Verdächtigen einen 66-Jährigen beraubt haben. Der Senior war nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu Fuß auf dem Weg nach Hause. Gegen 0.30 Uhr seien ihm im Bereich der Schloßstraße zwei Männer gefolgt. Plötzlich hätten sie ihn von hinten niedergeschlagen, worauf er zu Boden gegangen sei.

Dort sei auf ihn eingeschlagen und eingetreten worden, bevor die Verdächtigen geflüchtet seien. Danach habe der Mann festgestellt, dass sein Handy, seine Geldbörse und seine Brille fehlten. Ein Passant setzte den Notruf ab, worauf die Polizei sofort mit mehreren Streifen nach den Verdächtigen suchte. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Eine Streife der Polizei sah einen der Verdächtigen wenige Minuten nach Bekanntwerden der Straftat in der Göppinger Innenstadt. Gegen die Festnahme widersetzte sich der Mann, sodass drei Beamte leichte Verletzungen erlitten. Er soll auch gezielt nach einer Polizistin geschlagen haben. Die Ermittler führten den Verdächtigen am Sonntag der Haftrichterin beim Amtsgericht Ulm vor. Sie erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Der 20-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.  Der zweite Verdächtige ist noch auf der Flucht. Die Fahndung nach ihm läuft auf Hochtouren.
15.7.19

 

 

 

 

 

 

Das Stauferland feiert Sommerfest mit Umzug in Göppingen

Das Göppinger Schloss wurde mit Steinen der ehemaligen Stauferburg auf dem Hohenstaufen gebaut. Daran soll jetzt der Festzumzug in Göppingen zum Sommerfest im Stauferland erinnern. Foto: Bettina Fritz

Stauferland. Göppingen, Schloss Weißenstein, Schwäbisch Gmünd, die Burg Wäscherschloss in Wäschenbeuren und Kloster Lorch feiern gemeinsam: Zum dritten Mal wird es ein großes Sommerfest im Stauferland geben. Am 21. Juli wird jeder der beteiligten Orte sein typisches und eigenes Programm mitbringen – das sorgt für ein vielfarbiges und abwechslungsreiches Angebot.  In Göppingen erwartet die Besucher ein bunter Mittelaltermarkt auf dem Göppinger Schlossplatz. Altes Handwerk, Krämereien, Spielerei, Musik und Getanz sowie Ritter-Showkämpfe, Bogenschießen, ein handbetriebenes Kettenkarussell und vieles mehr sorgen am Sonntag, 21. Juli, von 11 bis 17 Uhr für lustige Stunden mit der ganzen Familie. Planwagen-Fahrten vom alten Marstall aus durch die historische Innenstadt sowie eine große Strohrutsche lassen Kinderherzen höher schlagen und erinnern an die Zeit, als das Göppinger Renaissanceschloss noch Herzoginnen und Herzöge beheimatet hat und im Göppinger Marstall die Pferde der Herrschaften untergebracht waren. In einem Märchenzelt werden Sagen und kaum gehörte Märchen aus dem Stauferland erzählt. Wer möchte, darf auch mitspielen, Kaisertochter, Jäger oder Schneegans sein. Wer mutig genug ist kann sich im Wahrsagerzelt die Karten legen lassen und einen Blick in die Zukunft wagen. Verschiedene Leckereien und ein buntes Bühnenprogramm mit Feuershow, orientalischen Bauchtänzen, Harfenmusik und vielem Mehr lassen die Besucherinnen und Besucher mit allen Sinnen ins Mittelalter abtauchen. Um 12, 14 und 16 Uhr nehmen die Göppinger Stadtführerinnen und Stadtführer Interessierte mit zu einem spannenden Schloss-Rundgang, bei dem die abwechslungsreiche Geschichte des Renaissanceschlosses sowie seiner Bewohnerinnen und Bewohner beleuchtet werden. Treffpunkt hierfür ist das Eingangsportal des Schloss, der Eintritt ist frei. Den Höhepunkt des Festes bildet der Festumzug um 15 Uhr. Von der Ecke Schützenstraße / Poststraße über die Hauptstraße und dann die Schlossstraße hoch bis hin zum Schloss wird der Transport der Steine vom Hohenstaufen hinunter in die Stadt inszeniert, mit denen im 16. Jahrhundert der Bau des Göppinger Renaissanceschlosses realisiert wurde. Soldaten zu Pferd und zu Fuß flankieren den Herzog und die Herzogin sowie den Architekten des Renaissanceschlosses und deren Hofdamen auf dem Weg zum Göppinger Schloss. Dem Steinmetz und dem Steinwagen folgt ein bunter Zug aus Rittern und mittelalterlichem Gefolge.
15.7.19

 

 

 

 

 

 

Schlagerfest in Kuchen: Alkoholkonsum hält Polizei auf Trab

Kuchen. Anlässlich der Schlagerveranstaltung von Samstag auf Sonntag in Kuchen zieht die Polizei Bilanz. Für Sicherheit sorgten Polizisten des Polizeipräsidiums Ulm mit Unterstützung von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Manche der rund 5000 Besucher des Schlager-Festivals hielten nicht nur die Polizei, sondern auch den Rettungsdienst auf Trapp. So seien bereits einige der in Partybussen angereisten Besucher stark alkoholisiert in Kuchen angekommen. Insbesondere der Alkoholkonsum war auch dafür verantwortlich, dass der Rettungsdienst knapp 40-mal zur Hilfe kommen musste. Fünfmal brachten die Helfer Personen in ein Krankenhaus, dabei teilweise mit polizeilicher Unterstützung. Die Polizei verzeichnete im Zusammenhang mit der Veranstaltung neun Straftaten. Die Ermittler leiteten wegen zwei Körperverletzungen, drei Diebstählen und einer sexuellen Belästigung Verfahren ein. Dreimal wurden die Helfer selbst Opfer einer Straftat, zweimal davon wegen eines tätlichen Angriffs und einmal wegen Beleidigung. Gegen zehn Personen musste die Polizei Platzverweise aussprechen, zwei weitere Besucher musste sie in Gewahrsam nehmen. Insgesamt ist die Polizei mit dem Einsatzverlauf zufrieden. Das mit der Gemeinde Kuchen abgestimmte Sicherheitskonzept sei aufgegangen.
15.7.19

 

 

 

 

 

 

Scheunen brennen nieder 

Göppingen. Drei Feuerwehrleute erlitten am Sonntag bei einem Brand in Göppingen Verletzungen. Gegen 2.45 Uhr standen beim Eintreffen der Einsatzkräfte zwei Gebäude in der Alexanderstraße in Flammen. Die Polizei evakuierte Menschen aus angrenzenden Häusern, da ein Übergreifen der Flammen nicht ausgeschlossen war. Rettungsdienste kümmerten sich um die Evakuierten. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Das Feuer griff nicht auf andere Gebäude über. Die Scheunen brannten bis auf die Grundmauern ab. Beim Löscheinsatz erlitten drei Angehörige der Feuerwehr Verletzungen. Zwei davon mussten ins Krankenhaus. Weitere Personen wurden nach derzeitigen Erkenntnissen nicht verletzt. Am Brandort waren zahlreiche Schaulustige. Ein 31-Jähriger behinderte die Feuerwehr. Er habe sich nach Angaben der Polizei im abgesperrten Bereich aufgehalten und sei der Feuerwehr im Weg gestanden. Sogar habe er an einem Schalter an einem Gerätewagen hantiert. Einem Platzverweis kam er nicht nach, weshalb ihn die Polizei in Gewahrsam nehmen musste. Die Brandursache ist noch unklar. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort. Nach ersten Schätzungen entstanden rund 500 000 Euro Sachschaden. Spezialisten der Polizei begannen noch in der Nacht mit der Spurensicherung. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefon-Nr. 07161/622360 zu melden
15.76.19

 

 

 

 

 

Christophorus-Skulptur wird aufgestellt

Die Christophorus-Skulptur im Modell. Foto: Klinikum Christophsbad

Göppingen. Nach gut zehn Jahren der Vorbereitungen, mit Spendenakquise, Ausschreibung zum künstlerischen Wettbewerb, Jurierung, Preisverleihung und Realisierung errichtet der Christophorus-Verein nun die sieben Meter hohe Skulptur der Bildhauerin Carola Heine. Zur Aufstellung am Donnerstag, 18. Juli 2019 laden das Klinikum Christophsbad sowie der Christophorus-Verein herzlich ein. Bei Musik und Gesang werden Bernhard Wehde, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikums Christophsbad, Dipl.-Psych. Rolf Brüggemann, Vorsitzender des Christophorus-Vereins und Dr. Karl-Heinz Rueß, Stadtarchivar von Göppingen, das Kunstwerk erläutern und einweihen.

„Mit der Skulptur wird der Eingangsbereich des Klinikums aufgewertet und wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Die Skulptur wird nur vorübergehend bei uns stehen und wird im Rahmen der geplanten späteren Filsufergestaltung ihren endgültigen Standort an der Filsbrücke erhalten“, erklärt Bernhard Wehde, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikums Christophsbad. „Besonderer Dank gilt den Spendern sowie der Stadt Göppingen, dem Klinikum Christophsbad, der Seelenpresse und der Künstlerin“, sagt Dipl.-Psych. Rolf Brüggemann, Vorsitzender des Christophorus-Vereins, der sich eigens für die Umsetzung einer Skulptur gründete. Viele Patienten und Heimbewohner haben das Projekt mit zum Teil beträchtlichen Spenden unterstützt. Die Skulptur ist ein Geschenk des Vereins an die Bürger von Göppingen.

Das knapp 40 cm hohe Modell steht zurzeit noch in der Werkstatt der Bildhauerin Carola Heine, um in ein sieben Meter hohes Modell übertragen zu werden. Dann wird eine Negativform hergestellt, die der Gussform dient. Die aus Aluminium gegossenen Teile der Figur werden zusammengeschweißt, die Schweißnähte geschliffen. Die Skulptur tritt schließlich den Weg an von Bozen nach Göppingen zu ihrem Standort. Dort wollen wir sie mit vielen Freunden und Interessierten einweihen und ihrer Bestimmung übergeben. Der heilige Christophorus setzt das Zeichen für Hilfsbereitschaft und Hindernisbewältigung.
15.7.19

 

 

 

 

 

 

Freie Wähler im Kreis: Stöckle bleibt Fraktionschef

Werner Stöckle belibt Fraktionschef der Freien Wähler im Kreistag: Foto: FWG

Kreis Göppingen. Bei ihrer konstituierenden Sitzung zur Wahlperiode 2019 – 2024 hat die Kreistagsfraktion der Freien Wähler im Kreistag von Göppingen die Fraktionsführung neu gewählt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende, Werner Stöckle, wurde erneut und einstimmig als Vorsitzender gewählt. Ebenso einstimmig wurden die bisherigen Stellvertreter Hans-Rudi Bührle, Wolfram Feifel und Reiner Ruf in ihren Ämtern bestätigt. Die Protokollführung und die Betreuung der Homepage obliegt weiterhin Jochen Bidlingmaier.„Die Freien Wähler werden auch im neuen Kreistag, wie gewohnt, konstruktiv und sachorientiert mitarbeiten. Als zweitstärkster Kraft kommt uns dabei eine besondere Verantwortung zu, die wir miteinander, zum Wohle des Landkreises, seiner Städte und Gemeinden und seiner Bevölkerung gewissenhaft wahrnehmen“ so Fraktionsvorsitzender Werner Stöckle.
15.7.19

 

 

 

 

 

Krad-Lenker schwer verletzt

 

Mühlhausen. Am Samstag gegen 15 Uhr befuhr ein 26-jähriger niederländischer Motorradfahrer mit seiner Maschine die A 8 in Richtung München. Kurz nach der Anschlussstelle Merklingen befuhr er den rechten Fahrstreifen im Stop-and-Go-Verkehr. Als es auf dem linken Fahrstreifen scheinbar schneller voran ging wechselte der Krad-Lenker die Fahrspur und beschleunigte sein Krad. Allerdings bremste der auf dem linken Fahrstreifen fahrende 48-jährige Autofahrer seinen Pkw just in diesem Moment wieder ab. Dies bemerkte der Krad-Lenker zu spät und krachte in das Heck des Fahrzeuges. Bei der Kollision zog er sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 8.000 Euro. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens staute sich der Verkehr bis zu sieben Kilometer.
14.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Unfall bei Einsatzfahrt

Göppingen. Zu einem Auffahrunfall kam es am Freitagmittag in Göppingen. Eine 34-jährige Frau befuhr mit ihrem Pkw die Heininger Straße in Göppingen in Fahrtrichtung Heiningen. Kurz nach der Einmündung Wielandstraße musste die Fahrzeugführerin wegen eines entgegenkommenden Notarzteinsatzfahrzeuges abbremsen. Das Rettungsfahrzeug war zu diesem Zeitpunkt mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs zu einem Einsatz. Der hinter ihr fahrende 77-jährige Pkw-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte nahezu ungebremst auf den Wagen der Frau. Der Notarztwagen konnte die Stelle unbeeinträchtigt passieren. Die 34-jährige Fahrzeuglenkerin wurde vorsorglich in eine nahegelegene Klinik gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.

14.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Göppinger Bahnhofs-Vorplatz: Warten auf die Bank

Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Göppingen ist fast fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch die Stadtbank, dann kann der Platz offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Unter dem Platz befindet sich eine Tiefgarage, im Zuge der Bauarbeiten erhielt das Bahnhofsgebäude auch ein neues Vordach, das Postgebäude wurde neu gestrichen. Foto: Bettina Fritz

 

 

 

 

 

 

„Das ist eine schockierende Nachricht“

Geislingen. „Dass die WMF in Geislingen die Kochgeschirr-Fertigung verlieren soll, ist eine schockierende Nachricht. Mit der WMF-Kochtöpfe-Produktion verliert das Unternehmen eine Urmarke. Mir geht es jetzt darum, dass die Mitarbeiter weiterhin in Geislingen einen Arbeitsplatz mit Zukunft haben. Das hat oberste Priorität“, so die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Das Know-How für WMF-Produkte müsse weiterhin aus Geislingen kommen, so die Politikerin. „Das muss das Ziel sein, wenn jetzt über eine Neuausrichtung diskutiert wird. Die große Geschichte dieses Geislinger Unternehmens muss weitergehen. Deshalb werde ich mich in den kommenden Tagen mit der Geschäftsführung zu Gesprächen treffen.“ Aus der Umstrukturierung müssen sich laute Razavi neue Chancen für die WMF und für die Beschäftigten in Geislingen ergeben. Der jetzt bekannt gewordene Schritt muss dem Ziel dienen, den Standort Geislingen zu sichern und darf nicht der Beginn eines schleichenden Ausverkaufs sein. Deshalb möchte ich auch wissen, welche Hoffnungen die Unternehmensführung mit den geplanten Investitionen verbindet. Es ist mir ein großes Anliegen, für die Beschäftigten in Geislingen zu einer guten Lösung beizutragen.“
12.7.19

 

 

 

 

 

 

Autos auf der A 8 in Flammen

Gruibingen/Kirchheim Am Donnerstag brannten mehrere Autos auf der A8. Gegen 20.15 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem brennenden Auto auf der A8 bei Gruibingen aus. Ein BMW hatte Feuer gefangen. Eine Familie war auf dem Weg in den Urlaub. Der 40-Jährige Fahrer bemerkte Rauch im Auto. Er steuerte sein Fahrzeug auf den Seitenstreifen. Alle Insassen konnten das Auto verlassen. Es gab keine Verletzten. Der BMW brannte komplett aus. Während der Löscharbeiten musste die Autobahn in Richtung München für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20 000 Euro. Ursache dürfte ein technischer Defekt an dem Fahrzeug gewesen sein. Wenige Minuten später rauchte es aus dem Motorraum eines Citroen. Dieser stand auf der Rastanlage Gruibingen. Es entstand ein kleiner Schmorbrand, der schnell abgelöscht werden konnte. Ursächlich war ein technischer Defekt. Kurz vor 23 Uhr brannte ein weiteres Auto auf der A8 bei Kirchheim. Der 57-Jährige Fahrer eines Minis konnte sein Auto noch auf den Standstreifen lenken und verlassen. Er blieb unverletzt. Der Mini brannte vollständig aus. Während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr musste die Autobahn in Richtung München kurzzeitig gesperrt werden. Auch hier könnte ein technischer Defekt ursächlich gewesen sein.
12.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Fußgängerin schwer verletzt

Heubach.Schwere Verletzungen zog sich am Freitagmorgen eine 89 Jahre alte Frau zu, die mit ihrem Rollator in der Rechbergstraße in Heubach unterwegs war. Die Seniorin wurde auf dem Gehweg von einer 68-jährigen Autofahrerin übersehen, die mit ihrem Wagen rückwärts aus einem Grundstück auf die Straße ausfuhr. Die Schwerverletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
12.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Unerlaubt Reifen entsorgt

Bartholomä. Unbekannte lagerten im Zeitraum zwischen Mittwoch und Donnerstagnachmittag rund 50 Altreifen im Bereich eines Wanderparkplatzes ab, der sich an der L 1221 unweit vom Ortsteil Rötenbach befindet. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd nimmt unter Telefon 07171/3580 Hinweise auf die Verursacher entgegen.
12.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Verletzte nach Unfall

Schwäbisch Gmünd. Beim Vorbeifahren an parkenden Fahrzeugen in der Gutenbergstraße geriet eine 21-jährige Fahrerin mit ihrem Wagen zu weit nach links, sodass sie frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß, der von einem 40-Jährigen gelenkt wurde. Bei dem Unfall, der sich am Donnerstag gegen 18 Uhr ereignete entstand Sachschaden von 23 000 Euro. Beide Beteiligte wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.
12.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Radlader umgekippt

Schwäbisch Gmünd. Auf dem Areal eines Betriebes in der Straße Freimühle kippte ein 47-Jähriger am Donnerstagabend bei Arbeiten samt seinem Radlader um, während er mit der beladenen Schaufel an einen Schotterhaufen ins Ungleichgewicht geriet. Der Arbeiter zog sich dabei Verletzungen zu. Der Schaden am Radlader wird auf 3000 Euro beziffert.
12.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Sascha Binder besorgt über Entwicklungen bei der WMF

Geislingen. Ziemlich genau fünf Jahre nachdem die Belegschaft und die Geislinger Bürgerschaft auf Initiative der IG Metall zu einer Solidaritätskundgebung gegen die Umstrukturierungspläne des damaligen WMF-Eigners zusammengekommen sind, zeichnen sich für die Mitarbeiter der WMF erneut unruhige Zeiten ab. „Nach dem Eigentümerwechsel war die Hoffnung groß, dass die WMF nachhaltiger und im Einvernehmen mit der Belegschaft fit für die Zukunft gemacht wird, doch diese Hoffnung scheint trügerisch gewesen zu sein.“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Sascha Binder die aktuellen Entwicklungen beim Geislinger Traditionsunternehmen WMF, vor dem Hintergrund der jetzt bekannt gewordenen geplanten Schließung der Kochtopf-Produktion am Stammwerk in Geislingen zum Ende des Jahres 2020. „Die WMF ist kein Sanierungsfall sondern ein gesundes Unternehmen mit einer hohen einstelligen Rendite zu der die Belegschaft jeden Tag beiträgt.“, führt Binder aus. Statt mit dem Betriebsrat und der Belegschaft kreativere Lösungen zu suchen, stelle die Geschäftsleitung alle vor vollendete Tatsache. Seine Solidarität gelte den Mitarbeitern der WMF. Nach ersten Gesprächen habe er auch noch die Hoffnung, dass auf dem Verhandlungsweg eine bessere Lösung erzielt werden könne, im Sinne von Belegschaft und Unternehmen.
11.7.19

 

 

 

 

 

 

Augustinerbrücke wieder frei

Esslingen. Nach achtjähriger Bauzeit und einer umfassenden Modernisierung gab Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger Donnerstag die Augustinerbrücke in Esslingen wieder offiziell für den Verkehr frei. Die Bauarbeiten gehen in der Geiselbachstraße nahtlos weiter. Zieger machte deutlich, dass die Stadt über die Jahre rund 16 Millionen Euro in dieses Projekt investiert hat, ohne dabei auf Fördermittel zurückgreifen zu können. Der OB sieht das Geld gut investiert: „Hier wurde ein zentraler Verkehrsknoten der Stadt für die Mobilität der Zukunft gerüstet. Die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer wurden berücksichtigt und auf einen zukunftsweisenden Mobilitätsmix geachtet.“ Die Bauarbeiten gingen tatsächlich weit über reine Sanierungsarbeiten hinaus: Durch den Rückbau der Bushaltestelle und der Betonbrüstungen wurde der Blick auf die Altstadt freigegeben. Ein spezielles Beleuchtungskonzept in den Unterführungen wird noch installiert, um den Fußgängern die Angsträume zu nehmen. Ebenso werden Lichtbänder, Spiegelelemente und Leuchttransparente werden die Unter­führungen künftig aufwerten . Die Fläche für den Weihnachtsmarkt unter der Brücke wurde vergrößert. Vor Treppen und Fußgängerüberwegen wurden taktile Felder angebracht und die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut. Der Busverkehr kann durch eine eigene Spur auch zu Stoßzeiten die Taktung halten. Radfahrer können die neue Busspur ebenfalls nutzen und erhalten eigene Aufstellflächen zum sicheren Abbiegen. Fundamente für Oberleitungsmasten wurden in das Bauwerk eingelassen, um den Anteil elektrisch betriebener Busse in den kommenden Jahren von derzeit 21 auf über 63 Prozent zu verdreifachen. Für PKWs steht eine runderneuerte Brücke samt modernisierter Tiefgarage zur Verfügung. Bei der Sanierung der Tiefgarage sowie der Modernisierung der Brücke galt es, beträchtliche Herausforderungen zu meistern. Allein die Dimension des Bauwerks ist gewaltig: Mit über 4.000 Kubiikmetern ist die Augustinerbrücke doppelt so groß wie die Hanns-Schleyer-Brücke in Mettingen. Das Ausmaß der Schäden war enorm und zeigte sich erst im Laufe der Arbeiten. Problematisch waren auch die Lärmemissionsvorgaben. Vor allem aber war an eine Sperrung dieses zentralen Verkehrsknotenpunkts nicht zu denken. Die Arbeiten mussten stets unter laufendem Verkehr erfolgen.
11.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Nach Schüssen: Polizei nimmt Mann fest

Eislingen/Heiningen. Nach Schüssen aus einer Schreckschusswaffe in Eislingen nahm die Polizei am Mittwoch in Heiningen den Verdächtigen fest. Nach Angaben der Polizei soll ein Zeuge gegen 21.45 Uhr beobachtet haben, dass in der Ulmer Straße in Eislingen ein Mann mit einer Waffe hantiert hatte. Danach sei er mit einem Auto von einem Parkplatz gefahren. In der Ulmer Straße habe er aus einem Auto herausgeschossen. Die Polizei suchte sofort mit mehreren Streifen nach dem Fahrzeug. Kurze Zeit später meldete ein anderer Zeuge der Polizei, dass in der Wiesenstraße ein Mann aus einem Fahrzeug geschossen habe. Während der Fahndung ging bei der Polizei ein dritter Anruf ein. Dabei habe ein Zeuge mitgeteilt, dass sich der Verdächtige im Dürnauer Weg in Heiningen aufhalten würde. Die Polizei umstellte daraufhin das Gebäude. Als der 54-Jährige sich auf den Weg zu seinem Auto machte nahmen ihn die Beamten fest. Hierbei soll er keinen Widerstand geleistet haben. Sie fanden bei ihm die Waffe, die sie sicherstellten. Den Verdächtigen brachten sie in ein Krankenhaus. Da er Alkohol getrunken hatte, musste er eine Blutprobe abgeben.
11.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Seniorin um ihr Erspartes gebracht

Göppingen. Am Mittwoch brachte ein "Falscher Polizist" eine Seniorin in Göppingen um ihr Erspartes. Gegen 15 Uhr klingelte bei einer Frau aus der Beethovenstraße in Göppingen das Telefon. Ein Mann gab sich als Angehöriger der Polizei aus Göppingen aus. Wie üblich erzählte er der Frau, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Nun wolle die Polizei ihr Geld und ihre Wertsachen in Sicherheit bringen. Obwohl die Angerufene misstrauisch wurde, gelang es dem Betrüger durch Geschick, sie weiter in der Leitung zu halten. So sei der Frau gesagt worden, dass sie keinesfalls Angehörige verständigen dürfe, um diese nicht auch in Gefahr zu bringen. Ein weiterer Betrüger nahm das Geld noch während des Telefonats entgegen. So wollen die Betrüger vermeiden, dass ihr "Geschäft" nicht doch platzt, indem die Polizei oder Angehörige informiert werden. Erst später bemerkte die Seniorin, dass sie Opfer einer Betrugsmasche wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Abholer sei zwischen 30 und 40 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und untersetzt. Er soll blonde Haare haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefon-Nr. 07331/632360 entgegen. Gescheitert sind die Betrüger laut Polizei bei sieben weiteren Bewohnern aus Göppingen, hauptsächlich aus dem Bereich Jebenhausen.
11.7.19

 

 

 

 

 

 

Bei Diebstahl ertappt

Schwäbisch Gmünd. Eine 41-Jährige wurde am Mittwoch gegen 17.40 Uhr beim Diebstahl zweier paar Schuhe ertappt. Die Frau hatte in einem Geschäft in der Lorcher Straße ihre getragenen Schuhe in ihrer Handtasche verstaut und ein neues Paar aus dem Regal genommen und angezogen. Ein weiteres Paar Schuhe packte die Frau ebenfalls in ihre Handtasche. Als sie das Geschäft verließ, löste der Diebstahlsalarm aus. Die 41-Jährige versuchte daraufhin zu flüchten, wurde jedoch von einer Zeugin verfolgt und festgehalten. Im Fahrzeug der Frau konnten bei der folgenden Durchsuchung durch Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd diverse Kleidungsstücke aufgefunden werden, an denen jeweils noch das Etikett angebracht war. Entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen.
11.7.19

 

 

 

 

 

 

Unbekannte erbeuten in Süßen Süßigkeiten

Süßen. Am vergangenen Wochenende drangen Unbekannte in zwei Gebäude in Süßen ein. Sie verschafften sich Zutritt zum Hallenbad und der angrenzenden Sporthalle in der Schulstraße. Wie sie in die Gebäude gelangten ist unklar. Die Einbrecher erbeuteten mehrere Flaschen mit Getränken und Süßigkeiten. Unerkannt flüchteten sie wieder. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Polizisten vom Polizeiposten Süßen haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie suchen nun die Täter.
10.7.19

 

 

 

 

 

 

Zwei Menschen verletzt

Böhmenkirch. Zwei Menschen wurden am Mittwoch bei einem Unfall in Böhmenkirch verletzt.  Gegen 11.45 Uhr fuhr ein Personenwagen Hauptstraße in Böhmenekirch  entlang. Die 67-jährigeFahrerin  wollte nach links in die Kirchstraße abbiegen. Hierbei übersah sie einen 34-jährigen Wagenlenker, der ihr entgegenkam. Die beiden Autos stießen zusammen. Beide Autofahrer erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 15000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.
10.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Rad löst sich von Anhänger

Uhingen. Ein abgefallenes Rad sorgte am Dienstag in Uhingen für einen Unfall. Kurz nach 9.30 Uhr fuhr 52-Jähriger mit seinem Sprinter in der Schorndorfer Straße. Von dort bog er in die Straße Richtung Holzhausen ab. Beim Abbiegen löste sich an seinem Anhänger das linke Rad. Die Radschrauben hatten sich gelöst. Ein Personenwagen fuhr hinter dem Gespann. Das Rad prallte gegen das Auto und beschädigte es. Der 21-Jährige Fahrer blieb unverletzt. Ein Teil der Radschrauben konnten im Bereich der B10 Ausfahrt Deizisau gefunden werden. Nachdem das Rad am Hänger wieder montiert war, konnte der 52-Jährige seine Fahrt fortsetzen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 3000 Euro. Warum sich die Radschrauben gelöst haben ist noch unklar. Das Polizeirevier Uhingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
10.7.19

 

 

 

 

 

 

Mit neuen Hallen mutig in die Zukunft investiert 

Süßen. „Mit der neuen Kultur- und Sporthalle hat Süßen einen hervorragenden Begegnungsort für seine Bürger sowie Gäste aus nah und fern geschaffen.“ Dieses Fazit zog der Landtagsabgeordnete Sascha Binder nach einer Besichtigung der beiden Hallen mit Bürgermeister Marc. Beim Rundgang konnte sich der Abgeordnete von Ambiente und Funktionalität des bislang größten und mit knapp 13 Millionen Euro teuersten Projekts der Stadt überzeugen. Von Bund, Land und Region Stuttgart flossen Fördermittel von mehr als 2,7 Millionen Euro, über die man sich in Süßen besonders gefreut habe, betonte Kersting. Damit seien auch die ansprechende Gestaltung des Außenbereichs mit Finnenbahn, Fun-Park und naturnaher Anlage des nahen Mühlkanals möglich geworden. TSV-Präsident Peter Lutz führte anschließend durch das neue Sportvereinszentrum (SVZ), das direkt an die neue Sporthalle anschließt. Die Aufgabe der alten Halle an der Jahnstraße sei dem Verein nicht leicht gefallen. Mit dem Bau des SVZ im Volumen von 6,5 Millionen Euro, davon 1,2 Millionen Zuschüsse von WLSB und Stadt, habe man jedoch die Zukunft des Vereins investiert, sagte Lutz. Er berichtete von einer deutlichen Zunahme an Mitgliedern, die sich von dem professionellen Fitness-, Gesundheits- und Reha-Angebot und der familiären Atmosphäre angesprochen fühlten.  Die Stadt und der TSV hätten mit ihren Jahrhunderprojekten viel Mut bewiesen, lobte Sascha Binder. Als Abgeordneter freue er sich über die positiven Entwicklungen im Sport- und Kulturleben von Süßen und das gute Miteinander von Stadt und Vereinen, das er bei seinem Besuch habe erleben können.
10.7.19.

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Insolvenz: Busse fahren weiter

Esslingen. Der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) hat am Dienstagabend, 9.7., über eine Veröffentlichung erfahren, dass die von ihm beauftragte Albert Rexer GmbH & Co. KG aus Calw nach einem Eigenantrag beim Amtsgericht Tübingen vorläufig Insolvenz angemeldet hat. Nach Informationen des Laut dem zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellten Anwalt Ilkin Bananyarli aus Stuttgart läuft der Busverkehr uneingeschränkt weiter. Die Gehälter der Mitarbeiter seien gesichert. „Wir bedauern die Nachricht, dass die Firma Rexer auf Eigenantrag hin einen Antrag auf Insolvenz gestellt hat. Zugleich begrüßen wir ausdrücklich die Zusagen des Insolvenzverwalters zu einer nahtlosen Fortführung der Fahrleistungen im Esslinger Nahverkehr. Für uns ist eine lückenlose Fortsetzung des Busverkehrs in der Stadt unabdingbar“, unterstrich der Kaufmännische Werksleiter des SVE Andreas Clemens in einer Stellungnahme.

Rexer betreibt Linien des öffentlichen Nahverkehrs in den Landkreisen Calw, Esslingen und Heilbronn. Nach der gesetzlich vorgeschriebenen EU-weiten Ausschreibung bedient die Firma Rexer seit 1. Juli 2018 im Auftrag des SVE rund ein Drittel der Esslinger Buslinien. Laut Mitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters werde der Betrieb seit der Antragstellung "nahtlos weitergeführt", die Beförderung aller Fahrgäste der Rexer-Gruppe sei damit sichergestellt. Die positive Fortführung des Unternehmens solle nun im Rahmen eines Insolvenzverfahrens umgesetzt werden.

Was dies mittelfristig für die Fortführung des von der Firma Rexer derzeit gefahrenen Anteils am Stadtverkehr Esslingen bedeutet, wird der SVE umgehend mit dem vom Amtsgericht eingesetzten Insolvenzverwalter erörtern. Ziel dabei sei es, so Clemens, den Busverkehr im Stadtgebiet lückenlos sicherzustellen.
10.7.19

 

 

 

 

 

 

Von Fahrbahn abgekommen

Schwäbisch Gmünd. Beim Befahren der B 29 kam eine 42-jährigeAutolenkerin am frühen Mittwochmorgen am Ausgang einer leichten Linkskurve zwischen Schwäbisch Gmünd und Lorch in Fahrtrichtung Waiblingen nach rechts von der Fahrbahn ab, wo sie mit den linken Rädern auf die dort beginnende Schutzplanke auffuhr, bevor sie nach gut 20 Metern wieder auf die Fahrbahn zurückkam. Nach weiteren 30 Metern überschlug sich der Pkw in dem steil abfallenden Gelände, durchbrach einen Wildsperrzaun, bevor er auf einem parallel zur B 29 befindlichen Wirtschaftsweg auf den Rädern zum Stillstand kam. Die nicht angegurtete Pkw-Lenkerin, die sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien konnte, lief zur B 29, wo sie einen Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam machte, der die Rettungskräfte verständigte, die die schwer verletzte Fahrerin in ein Krankenhaus brachten. Der Gesamtschaden wird auf ca. 4000 Euro beziffert.
10.7.19

 

 

 

 

 

 

12-jährige Fahrradlenkerin von Pkw erfasst

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagmorgen wollte eine 12-jährige Fahrradfahrerin mit ihrem Kinderfahrrad den Fußgängerüberweg vor dem Baldungkreisel in der Baldungstraße von rechts nach links überqueren. Ein 49-jähriger Autofahrer, der in den Kreisverkehr in Richtung Remsstraße einfahren wollte und verkehrsbedingt hinter einem haltenden Fahrzeug ebenfalls angehalten hatte, übersah beim Wiederanfahren die Radfahrerin und kollidierte mit dieser, wodurch das Mädchen, welche ihren Fahrradhelm nicht auf dem Kopf trug, zu Boden geschleudert wurde. Das Mädchen kam mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.
10.7.19

 

 

  

 

 

 

 

Bagger beschädigt Omnibus

Waldstetten. Weil ein 70-jähriger Bagger-Lenker am Dienstag der Straße Am Rackerzeil an der Einmündung zur Brunnengasse in Waldstetten vom Bremspedal rutschte, rollte der Bagger vorwärts und beschädigte mit der Baggerschaufel eine Seitenscheibe an einem vorfahrtsberechtigten Omnibus, der aus Richtung Stuifenhalle kam und riss ein Lorch in den Bus. Alle fünf Businsassen blieben unverletzt. An dem Omnibus entstand ein Sachschaden von ca. 25000 Euro.
10.7.19.

 

 

  

 

 

 

Schwerer Unfall auf der A8 

Aichelberg. Bei einem Unfall am Dienstagauf der A8 bei Aichelberg wurde die Fahrerin eines Kleintransporters eingeklemmt. Wie die Polizei mitteilt, sei die 45-Jährige gegen6.45 Uhr auf der rechten Spur in Richtung München gefahren. Wegen hohen Aufkommens staute sich der Verkehr. Das erkannte die Frau zu spät. Trotz einer Vollbremsung fuhr sie auf den vor ihr stehenden Lastwagen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrzeugfront komplett zerstört. Die Feuerwehr befreite die eingeklemmte Frau. Der Rettungsdienst brachte sie mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Er landete auf der Autobahn. Die Polizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am Kleintransporter beträgt knapp 30 000 Euro, der am Sattelanhänger etwa 8000 Euro. Die Ladung des Sattelzuges blieb nach ersten Erkenntnissen unbeschädigt. Der Kleintransporter wurde abgeschleppt. Am Sattelanhänger mussten vor der Weiterfahrt die Beleuchtungseinrichtungen repariert werden. Während der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung München zeitweise voll gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.
9.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Private Klinikträger: Wehde bleibt Stellvertreter

Bernhard Wehde, Geschäftsführer des Klinikums Christopshbad in Göppingen. Foto: Klinikum Christophsbad

Göppingen. Der neue Präsident des Verbandes privater Klinikträger in Baden-Württemberg (VPKA) heißt Heiko Stegelitz, geschäftsführender Gesellschafter der Parkinson-Klinik Ortenau, Wolfach. Er wurde in der Mitgliederversammlung des Verbandes einstimmig zum Nachfolger des scheidenden Vorsitzenden Berthold Müller gewählt. Müller hatte als Präsident die Geschicke des Verbandes über neun Jahre lang gelenkt. Bernhard Wehde, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikums Christophsbad, Göppingen, wurde als stellvertretender Vorsitzender des VPKA einstimmig wiedergewählt. Er vertritt die Interessen des Verbandes unter anderem auch im Vorstand der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft.

Als Beisitzer wurden bestätigt: Thomas Böer (Diabetes Klinik Bad Mergentheim), Thomas Ewald (Sana Kliniken AG), Wulf Meueler (Mediclin AG), Frank Porten (St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationsklinken, Höchenschwand), Lisa Sophia Friedrich, Kliniken Schmieder, Franz Schreijäg (Fachklinik Hänslehof, Bad Dürrheim), Sven Wahl (GVG AG, Bad Dürrheim), Angelika Wöppel-Wagener (Hufeland Klinik Bad Mergentheim) sowie Uli Wüstner (Fachkliniken Hohenurach). Neu ins Präsidium wurde Joachim Limberger, Klinik Limberger, Bad Dürrheim, gewählt. Bernhard Wehde ist seit 17 Jahren bei der VPKA ehrenamtlich tätig, zunächst als Mitglied in verschiedenen Ausschüssen, später im Vorstand und seit 2012 in der Funktion als stellvertretender Vorsitzender.
9.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Stadt ehrt und verabschiedet Mitarbeiter 

Schwäbisch Gmünd (sv). Oberbürgermeister Richard Arnold, der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Bürgermeister Julius Mihm gratulierten 19 städtischen Mitarbeitern mit Blumen und Urkunden für die oftmals jahrzehntelangen Dienste bei der Stadt Schwäbisch Gmünd und verabschiedete insgesamt zehn langjährige Beschäftigte in den Ruhestand im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Refektorium des Kulturzentrums Prediger. Der Personalratsvorsitzende Matthias Pflüger gratulierte im Namen des gesamten Personalrats allen Jubilaren und angehenden Rentnern. In den Ruhestand verabschiedet wurde: Elisabeth Frömel, Amt für Bildung und Sport, Helga Gerwien-Fritz, Amt für Bildung und Sport, Christina Höger, Amt für Bildung und Sport, Lilly Schindler, Amt für Medien und Kommunikation, Edeltraud Schuster, Museum und Galerie im Prediger, Viola Wandres, Amt für Bildung und Sport, Otto Bressel, Amt für Gebäudewirtschaft, Rüdiger Maas, Rechts- und Ordnungsamt, Walter Puhla, Baubetriebsamt und Alexander Schmidt, Garten- und Friedhofsamt.

Glückwünsche zum 25-jährigen Dienstjubiläum erhielten insgesamt acht städtische Mitarbeiter: Ursula Bletsch, Amt für Bildung und Sport, Brigitte Brucker, Amt für Gebäudewirtschaft, Christine Junkert, städtische Musikschule, Marion Rüger, Amt für Gebäudewirtschaft, Brigitte Sekler, Amt für Gebäudewirtschaft, Corina Zorniger, Kulturbüro, Bernd Arnold, Amt für Gebäudewirtschaft und Stefan Stegmaier, Baubetriebsamt. Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde Günter Stadelmaier, Baubetriebsamt, beglückwünscht.
9.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Baustelle verunglückt 

Eislingen. Mit der Drehleiter rettete die Feuerwehr einen Arbeiter nach einem Unfall am Montag in Eislingen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei gegen 8.45 Uhr ein 21-Jähriger mit Arbeiten auf einer Baustelle in der Stuttgarter Straße beschäftigt gewesen. Beim Versetzen einer rund 200 Kilogramm schweren Schalwand habe sich ein Stecker gelöst, worauf die Wand dem Arbeiter auf den Fuß gefallen sei. Angehörige der Feuerwehr bargen den Mann mit der Drehleiter. Der Rettungsdienst brachte ihn mit eher schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Möglicherweise sei der Schalungsstecker defekt gewesen, worauf das Schalelement nach unten gefallen sei.
9.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

OB Till erwartet vom neuen Gemeinderat nachhaltige Kommunalpolitik

Der neue Göppinger Gemeinderat nach der Verpflichtung am Montag Abend in der Stadthalle Göppingen.

Göppingen. In einer Festsitzung in der Stadthalle Göppingen hat sich am Montag Abend der neue Gemeinderat der Hohenstaufenstadt konstituiert. Dem am 26. Mai gewählten Gremium gehören 26 Mitglieder an, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode ein Mandat hatten, 14 Mitglieder wurden neu gewählt. Oberbürgermeister Guido Till verpflichtete die 40 Stadträte und zeigte zugleich auf, wo er die Schwerpunkte einer nachhaltigen Kommunalpolitik in den kommenden Jahren sieht: Ausbau des Kindergarten-Angebote, bezahlbarer und passender Wohnraum für Familien, sowie das Erreichen der vom Landkreis vorgegebenen Klimaschutzziele. Zudem lud der OB die Bürger, vor allem aber auch junge Menschen ein, sich an der Stadtentwicklung engagiert zu beteiligen und die eigens dafür eingerichteten Arbeitskreise zu nutzen. Zuvor hatte der nicht wieder in den Gemeinderat gewählte Stadtrat Klaus Fischer (CDU) sich im Namen aller aus dem Gremium ausgeschiedenen Mitglieder für die Zusammenarbeit innerhalb des Kommunalparlaments und mit der Verwaltung bedankt. Fischer nutzte seine Ansprache auch dazu, aus seinem reichen Erfahrungsschatz zu berichten. Immerhin gehörte er seit 1984 ununterbrochen dem Gemeinderat an. Zu Beginn der Festveranstaltung hatte OB Till Göppingen als Familien- , Schul-, Bildungs-, Kultur- und Sportstadt, sowie als attraktiven Wirtschaftsstandort vorgestellt und an die Weichenstellungen und Beschlüsse des Gemeinderates hierfür  in der vergangenen Legislaturperiode erinnert. Zudem verwies er auf das große ehrenamtliche Engagement von Bürgern. Das Leben der Menschen in einer Stadt zeichne eine Gemeinschaft aus, so Till, der auch unterstrich, die Natur in und um Göppingen herum nachhaltig zu schützen. Bei der Festsitzung, der auch der frühere Göppinger OB Hans Haller, der frühere Innenminister des Landes, Frieder Birzele, sowie der frühere Bürgermeister Jürgen Christ teilnahmen, wurden auch die Bezirksbeiräte aus den sieben Göppinger Stadtbezirken verpflichtet. In diesem Zusammenhang betonte Till, dass in den Stadtbezirken gut die Hälfte aller Göppinger lebe. Die Festsitzung wurde musikalisch von Schülern der Musikschule Göppingen umrahmt. Der Sitzung schloss sich ein Stehempfang auf Einladung des Oberbürgermeisters an.

Dr. Klaus Fischer (linkes Bild) hielgt die Dankesrede im Namen aller 14 scheidenden Stadträte. Per Handschlag verpflichtete OB Guido Till die neuen Stadträte, so auch den aus Vietnam stammenden Kinderarzt He Tran (SPD). Fotos: Rüdiger Gramsch
8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Esslinger Musikschüler bei Wettbewerben erfolgreich

Essslingen. Schüler der Musikschule Esslingen waren beim Wettbewerb von „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene erfolgreich. Acht Teilnehmer der Musikschule Esslingen haben es über den Regionalwettbewerb bis zum Landeswettbewerb geschafft und sich dort ebenfalls Preise erspielt. Das Gitarrenquintett mit Lavinia Hope, Nadine Bange, Kaan Yildiz, Moritz Friedrich und Paul Rink wurde mit einem 1. Preis und 23 Punkten belohnt und hat sich für den 56. Bundeswettbewerb in Halle/Saale qualifiziert. Dort haben sie mit 19 Punkten sehr erfolgreich teilgenommen. Einen 2. Preis mit 20 Punkten beim Landeswettbewerb erspielte sich Felix Hey in der Wertung Percussion. Rebecca Hausmann erreichte das gleiche Ergebnis in der Wertung Akkordeon. In der Wertung Violoncello solo glänzte Helena Luisa Tumbrink mit 21 Punkten und erhielt dafür ebenfalls den 2. Preis.
8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Schwabenteuer“ im Gmünder Rathaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Wer gerne lacht, sollte im Juli ins Gmünder Rathaus gehen und „sich auf Bergers Schwabenteuer begeben“. Baubürgermeister Julius Mihm eröffnete die Ausstellung von Jo-Kurt Berger mit rund 40 Cartoons zur Remstal-Gartenschau, die von der Quelle in Essingen bis zur Mündung in Remseck spielen. Zu finden sind sie im ersten und zweiten Stockwerk, im Treppenhaus und im Vorraum zum Vorzimmer des Oberbürgermeisters im Rathaus. Für das Remstal seien die vielschichtigen Karikaturen schwäbischer Originale eine große Bereicherung. „Die Schwaben sind ein besonderes Völkchen, das wird hier deutlich.“ Auch wenn sie manchmal von einem gewissen Minderwertigkeitskomplex ob ihres Dialekts geplagt seien – „der Schwabe beherrscht die Kunst der Selbstironie“. Subtil werde es, wenn es etwa um den Umgang mit fremden Kulturen gehe und Jo-Kurt Berger die latente Diskussion um die offene Gesellschaft aufgreife. Durch und durch gelungen ist laut Mihm das Zusammenspiel von Hintergrund und Text, die sich zu einer gemeinsamen Erzählung vereinen. Und natürlich schwärmt der Baubürgermeister von der Architektur: „Das ist herrlich!“ Mächtig stolz ist Jo-Kurt Berger auf die Ausstellung in der Gmünder Machtzentrale. Bevor es ans Zeichnen geht, besucht er Sehenswürdigkeiten und typische Orte und nimmt die Stimmungen wahr. Immer gebe es Details zu entdecken und etwas Witziges oder Kurioses zu hören, was sofort in seinem Notizbuch landet und später den unvergleichlichen Bergerschen Wortwitz ergibt.
8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Chefarzt in der Gerontopsychiatrie

Dr. Karsten Henkel

Göppingen. Dr. Karsten Henkel ist neuer Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie am Christophsbad in Göppingen. Der Geriater ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie verfügt über eine Weiterbildungsbefugnis für Geriatrie. Seine Zusatzqualifikationen für Gerontopsychiatrie, spezielle Schmerztherapie, suchtmedizinische Grundversorgung und Sportpsychiatrie passen exakt zu seinem Verantwortungsbereich im Christophsbad. Sein Vorgänger im Amt, Prof. Walter Hewer, wird weiterhin für das Klinikum tätig sein. Henkel hat Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen studiert und promoviert. Seit 1999 war er als Arzt in Göttingen, Ulm, Günzburg, Kiel und Aachen beschäftigt. Zuletzt arbeitete. Henkel als Oberarzt in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Uniklinik RWTH Aachen, wo er auchweiterhin als Gastwissenschaftler tätig ist. Durch seinen Werdegang verfügt er über langjährige Erfahrung im gesamten Gebiet der Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie. Einen besonderen Schwerpunkt in seiner Arbeit bildet die Sportpsychiatrie, so ist er Leiter des Referats für Sportpsychiatrie und -psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN). Henkel wurde 1970 in Hannover geboren. Schwerpunkte seiner Arbeit in der Klinik für Gerontopsychiatrie im Christophsbad werden sein: Diagnostik und Behandlung von Gedächtnisstörungen und damit verbundenen neurodegenerativen Erkrankungen sowie von affektiven Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Schmerzsyndromen und dem Einsatz von körperlichem Training.

8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unbekannte bewerfen fahrendes Auto mit Bierflaschen

Schorndorf. Drei bisher unbekannte Männer bewarfen am Sonntag gegen 4.15 Uhr im Bereich Werderstraße / Lange Straße ein fahrendes Auto der Marke BMW mit Bierflaschen. Der hierdurch entstandene Sachschaden wird auf rund 750 Euro geschätzt. Laut Beschreibung des Geschädigten hat es sich um drei Männer mit südländischem / arabischem Aussehen gehandelt, alle zwischen 20 und 25 Jahren alt. Einer der Männer sei ca. 180 cm groß und komplett schwarz gekleidet gewesen, der zweite ca. 172 cm groß, habe eine rote Jacke der Marke Adidas sowie eine olivfarbene Hose getragen und der Dritte sei ca. 176 cm groß und habe eine blaue Jeans sowie ein gelbes oder beiges Shirt getragen. Zeugenhinweise zu den gesuchten Personen nimmt das Polizeirevier Schorndorf unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegen.
8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Radfahrer verletzt sich schwer

Rechberghausen. Schwere Verletzungen erlitt am Sonntag ein Radfahrer in Rechberghausen, weil Unbekannte ein gefährliches Hindernis bereitet hatten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten Unbekannte vermutlich in der Nacht zum Sonntag die Arme der Skulpturen in der Hauptstraße verbogen. Deshalb seien die Arme für andere schwer erkennbar in den Gehweg geragt. Ein 20-Jähriger sah die verbogenen Arme nicht. Er war gegen 7.45 Uhr mit dem Rad unterwegs und mit dem Kopf dagegen gestoßen. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie ist auf der Suche nach Zeugen und fragt: Wer kennt die Personen, die die Arme an den Skulpturen verbogen hatten? Wer hat Verdächtige in der Nähe der Skulpturen gesehen? Wer kann sonstige Hinweise zu den Verdächtigen geben? Hinweise unter der Telefon-Nr. 07335/96260 an das Verkehrskommissariat Mühlhausen.
8.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizei kommt Falschfahrer auf der A8 entgegen 

Mühlhausen. Einer Streife der Autobahnpolizei Mühlhausen kam am Sonntagmorgen gegen 5.55 Uhr auf dem Drackensteiner Hang ein Falschfahrer entgegen. Die Streife fuhr zu diesem Zeitpunkt in Richtung Stuttgart. Der Geisterfahrer, ein heller Mercedes, fuhr auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart in Richtung München. Nach bisherigen Ermittlungen dürfte der Mercedes die Autobahn an der Behelfsausfahrt Hohenstadt wieder verlassen haben. Obwohl mehrere Streifen nach ihm fahndeten, konnte das Fahrzeug nicht mehr ausfindig gemacht werden. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Mühlhausen, Tel. 07335/96260 zu melden.
7.7.19

 

 

 

 

 

Streit auf offener Straße ausgetragen 

Eislingen. Am Freitag gegen 20 Uhr, trafen sich zwei Männer und eine Frau zufällig auf dem Weg zum Stadtfest in der Stuttgarter Straße in Eislingen. Zwischen den beiden Männern schwelt seit längerer Zeit ein Streit. Als sie sich nun trafen wurden schnell die Fäuste eingesetzt. Dadurch wurde ein 19-Jähriger leicht verletzt. Dieser wiederum bewaffnete sich mit einem Golfschläger aus seinem Auto und ging auf den 20-Jährigen los. Dieser entzog sich durch seine Flucht. Er erstattete in Begleitung der Frau beim Polizeirevier Anzeige. Der 19-Jährige konnte durch die Polizei an Ort und Stelle angetroffen werden. Gegen beide Männer wird wegen Körperverletzungsdelikten sowie Beleidigung ermittelt.
7.7.19

 

 

 

 

 

Zwei Radfahrer bei Unfall verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Freitagabend wollte ein 40-jähriger Jeep-Lenker aus einer Einfahrt in die Straße Pfeilhalde in Gmünd einfahren und übersah hierbei eine 56-jährige Radfahrerin und einen 56-jährigen Radfahrer, die auf dem Radweg fuhren. Die 56-Jährige wollte dem Jeep ausweichen und stürzte dabei. Der Radfahrer leitete eine Vollbremsung ein und kam ebenfalls zu Fall. Dabei wurden beide leicht verletzt. Sie wurden in einer Klinik erstversorgt.
7.7.19

 

 

 

 

 

Autofahrer verhindert Schlimmeres

Mühlhausen. Am Donnerstag bemerkte ein Zeuge bei Mühlhausen ein brennendes Auto und machte den Fahrer darauf aufmerksam. Gegen 18 Uhr war ein 37-Jähriger auf der Autobahn unterwegs. Der Mann bemerkte Flammen aus dem Auspuff eines Fahrzeuges, der in Richtung München fuhr. Er machte den Fahrer darauf aufmerksam, indem er hupte und die Lichthupe benutzte. Der reagierte und fuhr kurz vor der Anschlussstelle Mühlhausen rechts auf den Standstreifen. So sei er gerade noch aus dem Fahrzeug gekommen, bevor es in Flammen aufging. Die Feuerwehr Gruibingen hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten war die rechte Fahrspur für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Nach derzeitigem Stand handelt es bei der Brandursache um einen technischen Defekt. Laut Polizei beträgt der Sachschaden rund 30 000 Euro. Das Auto wurde abgeschleppt.
5.7.19

 

 

 

 

 

 

15 Jahre alter Radfahrer von Auto erfasst

Schwäbisch Gmünd. Schwere Verletzungen hat am Donnerstagabend ein 15 Jahre alter Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Auto erlitten. Der junge hatte verbotenerweise den Fußweg vor der Tankstelle in der Graf-von-Soden-Straße befahren, als er vom Wagen eines 35-Jährigen erfasst wurde. Dieser war aus Richtung Herlikofer Straße kommend zur Tankstelle eingefahren und hatte bei tiefstehender Sonne den Jungen übersehen. Der Junge, der bei dem Unfall keinen Fahrradhelm getragen hatte, wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht.
5.7.19

 

 

 

 

 

 

Rad-Wander-Bus hält wieder in Aichelberg

Göppingen. Ab kommenden Sonntag, 7. Juli, wird auf der Rad-Wander-Bus-Linie 170 der Halt in Aichelberg wieder aufgenommen. Wie berichtet fahren die Linien RW1 und RW2 ab Göppingen ZOB sowie die Linie 170 ab Kirchheim/Teck Bahnhof zum Parkplatz Reußenstein auf der Albhochfläche. Nachdem der Busbetreiber auf der Kirchheimer Linie 170 wechselte wurde der bis dahin vorhandene Halt in Aichelberg nicht mehr angefahren. Nach Gesprächen mit dem neuen Busunternehmen konnte die Wiederaufnahme des Haltes erreicht werden. Das Amt für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur freut sich, den weiteren Halt im Voralbgebiet wieder anbieten zu können. Ab dem 7.Juli besteht die Möglichkeit am P+M Parkplatz in Aichelberg samt Fahrrad in den Radwanderbus zwischen 8.33 und 16.33 Uhr im Zweistundentakt zuzusteigen. Der Bus verkehrt noch an allen Sonn- und Feiertagen bis zum 20. Oktober.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

Spuren aus Millionen Jahren Kultur & Geschichte

Schwäbische Alb. Eine Reise über die Schwäbische Alb ist immer auch eine Zeitreise durch eine lebendige und noch immer gegenwärtige Geschichte und den typisch süddeutschen Kulturreichtum. Viele Felsen tragen majestätische Schlösser und Burgen, es finden sich Reste des römischen Grenzwalls Limes, keltische Kultstätten, Kirchen aus allen Epochen. In sechs Höhlen im Ach- und Lonetal fanden Archäologen Mischwesen, Tierfiguren und Flöten; die frühesten Belege der menschlichen Kultur, der „kulturelle Urknall“.  Die wichtigsten Themen und Sehenswürdigkeiten mit zeit-, erd- und kulturgeschichtlichem Hintergrund hat der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) jetzt in einer neuen Faltkarte zusammengestellt. Der Inhalt belegt eindrucksvoll das Millionen Jahre zurückreichende geschichtliche Erbe der Schwäbischen Alb und die sich daraus ergebenden touristischen Anziehungspunkte. Getreu dem Motto: Inspiriert. Seit Urzeiten. Bestellt werden kann die kostenlose Faltkarte „Kultur und Geschichte hautnah erleben“ ab sofort beim SAT online unter schwaebischealb.de, per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch unter +49 (0) 7125 93 930 – 0.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenbilanz: Integration durch Lehre

Kreis Göppingen.  Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen berät und vermittelt seit März 2016 im Rahmen eines vom Land geförderten Kümmerer-Projekts speziell junge Flüchtlinge. Ziel ist es, sie in Praktika, Einstiegsqualifikationen oder in eine Ausbildung zu vermitteln und damit Integration aktiv zu gestalten. Nun zieht die Göppinger IHK eine vorläufige Bilanz: 465 Jugendliche und junge Erwachsene sind seither betreut worden. Im Jahr 2019 konnte das Projekt bereits acht Ausbildungsverträge abschließen sowie 20 Praktika vermitteln. „Auch drei Jahre nach Projektstart wird die Beratung durch uns nach wie vor sehr stark nachgefragt“, berichtet die IHK-Projektmitarbeiterin Andrea Orgis. Offiziell heißt das Projekt „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge“. Es richtet sich derzeit an junge Geflüchtete mit Bleibeperspektive. Ab dem Jahr 2020 soll eine Öffnung auch für Zugewanderte aus EU- und Drittstaaten erfolgen. Damit würde die Göppinger Beratungsstelle bei der IHK auch als Schnittstelle für ausländische Fachkräfte zu Unternehmen und Institutionen in Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und Pflege dienen. Individuelle Betreuung der Geflüchteten Derzeit steht in Göppingen die IHK-Mitarbeiterin Orgis mit rund 220 Projektteilnehmern im ständigen Kontakt. Viele lassen sich mehrmals beraten oder werden intensiv begleitet, vor allem in Fragen der Zeugnisanerkennung und Sprachförderung. Auch bei der Kontaktaufnahme zu Unternehmen inklusive Begleitung zu Vorstellungsgesprächen wird geholfen. Aus Sicht der Unternehmen stellt vor allem eine unsichere Bleibeperspektive oder auch drohende Abschiebung ein Problem dar. Im Zuge der letzten Ausbildungsmesse in Göppingen hatten zudem zehn Geflüchtete die Gelegenheit genutzt, sich auf Basis ihrer beruflichen und sprachlichen Profile den anwesenden Unternehmen zu präsentieren. Zwei Ausbildungssuchende konnten so ein Praktikum anbahnen und vier weitere ihre Bewerbungsunterlagen den Betrieben zukommen lassen. Neben diesen besonderen Aktionen zur beruflichen Integration von Geflüchteten entwickelt sich das Projekt aber auch stetig weiter. So melden sich zurzeit vermehrt Frauen mit Fluchthintergrund, die Interesse an einer Ausbildung haben. Da diese zudem oft Kinder betreuen müssen, wird die Suche nach einer Ausbildungsmöglichkeit zu einer echten Herausforderung. „Gerade hier kann eine Ausbildung in Teilzeit eine sinnvolle Alternative sein. Vorausgesetzt wir finden Unternehmen, die bereit sind hier entsprechende Angebote zu machen. Rein rechtlich spricht da nichts dagegen“, sagt Dr. Uwe Schwab, Referatsleiter Berufsbildung. Selbstverständlich erhalten solche Unternehmen die volle Unterstützung der IHK-Bezirkskammer in Göppingen. An der Motivation fehlt es selten An der Motivation und dem praktischen Geschick mangelt es nach Einschätzung von Orgis selten. Schwierig wird es hingegen oft bei der berufsbezogenen Sprache. Hier stoßen zahlreiche Projektteilnehmer an ihre Grenzen. Geflüchtete, die am Kümmerer-Programm teilnehmen wollen, sollten laut Orgis mindestens sechs Jahre Schulbildung sowie das Sprachniveau B1, besser noch B2 vorweisen können. Wer sich beraten lassen will sollte vorab einen Termin vereinbaren. Die Beratungen dauern in der Regel eine Stunde und finden auch mehrmals statt, bis es zu einer Vermittlung in Ausbildung kommt. Mindestens acht Beratungen pro Bewerber sind die Regel. Als Einstieg in die berufliche Qualifizierung kann in Abstimmung mit der Agentur für Arbeit ein sechs bis zwölf monatiges Praktikum vorangestellt werden, die sogenannte Einstiegsqualifizierung. Diese dient, sozusagen als Ausbildung auf Probe dazu, dass schon erste berufliche Kompetenzen erworben werden können und vor allem die sprachlichen Voraussetzungen verbessert werden. Im Idealfall bieten die Betriebe den Bewerbern danach auch eine Ausbildungsstelle an. IHK-Informationen und Beratung auch für Betriebe Neben der Betreuung der Geflüchteten dient das Projekt auch der Information von Betrieben und Organisationen. Ein hierzu zweimal jährlich durchgeführter landkreisweiter Arbeitskreis eröffnet für die Teilnehmenden die Möglichkeit zur gegenseitigen Vernetzung sowie zur Information über rechtliche Entwicklungen bei der Integration oder über gute Beispiele gelungener Integration in Ausbildung. „Insgesamt übersteigt die Nachfrage an dem Programm die Beratungskapazitäten zum Teil deutlich“, so Dr. Uwe Schwab. Daher könne mitunter die Betreuung aller Beteiligten nicht immer in dem Maße erfolgen, wie es notwendig wäre. Der Erfolg des Programms hänge jedoch laut Kümmererin Orgis vor allem von der engen individuellen Begleitung ab. Denn so könne man in der Regel den Firmen passende Bewerber auf eine freie Ausbildungsstelle vorschlagen. 
4.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Neuerliche Entwarnung: Keine Krokodile im Bürgersee

Kirchheim unter Teck. Eine Spaziergängerin hatte am Mittwoch Morgen erneut die mutmaßliche Sichtung eines Krokodils im oberen Bürgersee bei Kirchheim bei der Polizei gemeldet. Polizei und Stadtverwaltung waren unmittelbar vor Ort und überprüften mehrere Stunden lang die Seen. Bei einer Befahrung des Gewässers mit einem Sonargerät durch die DLRG wurden keinerlei Hinweise auf Reptilien gefunden. Der Uferbereich wurde zusätzlich vom Boot aus untersucht. Es konnten einzig Spuren von Bisamratten festgestellt werden. Da keine Hinweise auf Reptilien vorliegen, wurde von einer Sperrung der Bürgerseen abgesehen.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

Europa-Wettbewerb: 19 Preise an Schüler im Kreis Göppingen


Die erfolgreichen Schüler aus dem Landkreis Göppingen nach der Preisverleihung zum Europawettbewerb im Landratsamnt. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. 19 Schüler aus dem Landkreis Göppingen haben Orts- und Landespreise für die Teilnahme am 66. Europäischen Wettbewerb erhalten. Die Preisverleihung erfolgte durch Landrat Edgar Wolff und Martina Heer von der Europa-Union Kreisverband Göppingen. Gleichzeitig wurde Gisela Hack, stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes der Europa-Union, für ihr über 15-jähriges Engagement gewürdigt. Wolff dankte Hack für ihren unermüdlichen Einsatz im Sinne der europäischen Idee.

70.057 Schüler setzten beim 66. Europäischen Wettbewerb ihre Forderungen an die Politik kreativ um – mit Bildern, Plakatkampagnen, Videos, selbst komponierter Musik, Poetry Slams oder internationalen eTwinning-Projekten. Rund 19 000 Teilnehmer kamen aus Baden-Württemberg. An die Schüler des Landkreises Göppingen gingen für Arbeiten zur Fragestelltung „Yourope – es geht um dich!” vier Landespreise und 15 Ortspreise. Es handelt sich um Schüler der Grundschule Zell u. A., der Georg-Thierer-Grundschule Rechberghausen, des Michelberg-Gymnasiums Geislingen, der Kaufmännischen Schule Göppingen, der Hieberschule Uhingen und der Grundschule Wangen. Seit 1974 gehört der Europäische Wettbewerb zu den in der Bundesrepublik gesamtstaatlich geförderten Schülerwettbewerben und gilt damit als der bundesweit älteste Schülerwettbewerb. Von Anfang an wurde der Europäische Wettbewerb von den Kultusministern der Länder, der Kultusministerkonferenz, der Bundesregierung und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Er verfolgt das Ziel, die Schulen in der Bundesrepublik dabei zu unterstützen, ihren europäischen Bildungsauftrag zu erfüllen.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Jugendlicher um Geld erleichtert 

Göppingen. Bei einem Streit am Montag in Göppingen schnappten sich Unbekannte die Geldbörse eines 14-Jährigen. Gegen 14.15 Uhr traf sich ein 14-Jähriger mit einem flüchtigen Bekannten im Bereich der Bahnhofstraße. Der 14-Jährige hatte wohl noch Schulden und zahlte diese zurück. Das war dem Gegenüber wohl nicht genug. Er hatte noch einen weiteren Unbekannten zur Verstärkung dabei. Die beiden Unbekannten traktierten den 14-Jährigen mit Schlägen. In dem Gerangel nahmen sie ihm wohl noch seine Geldbörse ab. Der 14-Jährige wehrte sich und konnte flüchten. Ein Zeuge bekam den Vorfall mit und informierte die Polizei. Die Polizei fahndete nach den Unbekannten, konnte sie aber nicht mehr finden.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Provokationen führen zu Unfall 

Geislingen. Nach einem Unfall am Mittwoch mit einem schwerverletzten Motorradfahrer sucht die Polizei in Geislingen nach Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hätten sich gegen 9.45 Uhr ein Autofahrer und ein Motorradfahrer gegenseitig provoziert. Am Ortsausgang Eybach und auf der Strecke zwischen Eybach und Geislingen hätten sie sich mehrmals überholt. Am Ortseingang Geislingen habe der 28-jährige Hyundai-Fahrer abgebremst. Der 17-jährige sei mit seinem Zweirad aufgefahren und gestürzt. Der Rettungsdienst brachte ihn mit vermeintlich schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt jeweils rund 2.000 Euro. Angehörige der Feuerwehr kümmerten sich um ausgelaufenes Öl. Die Polizei aus Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07335/96260 auf Hinweise von Zeugen, die Angaben zu den Fahrmanövern der Beteiligten machen können.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

Nach Auffahrunfall in die Leitplanke

Mühlhausen. 68000 Euro Schaden und zwei Leichtverletzte sind die Bilanz eines Unfalles am Mittwoch bei Mühlhausen. Gegen 1.15 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der A8 in Richtung Stuttgart. Vor ihm war ein anderes Fahrzeug unterwegs. Der 64-Jährige fuhr auf das Heck des vorausfahrenden Wagen auf und prallte danach in die Leitplanke. Der Unfallverursacher und die Beifahrerin des vorausfahrenden Autos erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten beide in Krankenhäuser. Ein Abschlepper barg die Fahrzeuge.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

86-jährige verliert Kontrolle über ihr Auto

Schwäbisch Gmünd. Eine 86-jährige Autofahrerin verlor am Mittwochnachmittag die Kontrolle über ihren Wagen und verursachte dadurch rund 15000 Euro Schaden. Die Frau fuhr um kurz nach 17 Uhr in den Kreisverkehr Bahnhofplatz/Remsstraße beim Gold- und Silberforum über die Gegenfahrspur falsch ein. Danach verwechselte sie das Gas mit der Bremse und beschleunigte stark, sodass sie teils über die Mittelsinsel fuhr, gegen einen hohen Bordstein stieß und schließlich gegen das Brückengeländer des Bahnhofboulevards prallte. Die Fahrerin sowie ihre 76 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der vermutlich totalbeschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten bzw. gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Telefon 07171/3580 beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd zu melden.
4.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Lagerhalle brennt nieder

Göppingen. Am Mittwoch stand ein Gebäude in Faurndau in Flammen. Gegen 2.15 Uhr brannte es in der Friedhofstraße. Die Feuerwehr kam und löschte den Brand. Auch ein Kleinewagen, der in der Nähe stand, wurde stark beschädigt. Das Gebäude diente als Lagerhalle. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 100 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Ermittler der Göppinger Polizei (07161/632360) haben nun die Ermittlungen aufgenommen.
3.7.19

 

 

 

 

 

 

Verkehrsbehinderungen in Lorch

Lorch. Wegen eines Festumzuges in Lorch sind die Poststraße, die Gmünder Straße, der Zollplatz, die Hauptstraße, der Karlsplatz, die August-Wilhelm-Pfäffle-Straße und der Oriaplatz am Samstag, 6. Juli in der Zeit von 1630 Uhr bis ca. 1730 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt. Im Anschluss findet eine Veranstaltung auf dem Oriaplatz statt, der bis Mitternacht gesperrt bleibt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, Lorch in dieser Zeit möglichst weiträumig zu umfahren.
3.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Alles im Fluss: Der neue „Gmünd-Guide“ ist da

Schwäbisch Gmünd (sv). Der „Gmünd-Guide“ für 2019 ist erschienen. Aus Anlass der Remstal-Gartenschau, der deutschlandweit ersten Gartenschau über 80 Kilometer Länge unter Mitwirkung von 16 Städten und Kommunen und drei Landkreisen, präsentiert der neue Gmünd-Guide dazu einen rund 50-seitigen Schwerpunkt. Aber unter dem Leitthema „Alles im Fluss“ finden sich weitere interessante Themen wie das Gießsimulations-Verfahren „Fluid-Dynamik“, die Schwanen-Saga, ein Porträt des Ausnahme-Schwimmers Henning Mühlleitner oder das Festival Europäische Kirchenmusik unter

gleichlautendem Motto. Außerdem finden Leser Erlebnis-, Einkaufs- und Genießer-Tipps sowie kulturelle Highlights wie das Museum und die Galerie im Kulturzentrum Prediger, das Silberwarenmuseum Ott-Pausersche Fabrik oder die Galerie im Kornhaus. Das neue „Gmünd-Guide“, herausgegeben von der Designagentur Freitag und Häussermann in Kooperation mit der Stadt und der Touristik und Marketing Schwäbisch Gmünd, lädt Gäste und Besucher ein, die Stauferstadt und das Remstal mit all seinen Facetten zu entdecken und zu genießen. Das 144 Seiten starke Magazin ist im Gmünder i-Punkt, im Rathaus und in etlichen Kommunen entlang des Remstals bis zur Tourist-Information in Stuttgart erhältlich.
3.7.19
 

 

 

 

 

 

 

 

IHK Göppingen verabschiedet ihren Geschäftsführer

Kreis Göppingen. Beim Jahresempfangs der IHK-Bezirkskammer Göppingen wurde am Montag Abend  Geschäftsführer Dr. Peter Saile in den Ruhestand verabschiedet. Ihm folgt zum 1. August  Gernot Imgart, bisher Stellvertretender Geschäftsführer. Nach 35 Jahren Kammertätigkeit und davon 25 Jahren als Leitender Geschäftsführer der Bezirkskammer Göppingen wurde Dr. Saile von Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, und Wolf Ulrich Martin, Präsident der Bezirkskammer Göppingen, für sein Engagement für die regionale Wirtschaft gewürdigt.

„Dr. Saile hat sich in den vielen Jahren seiner Tätigkeit mit unzähligen Projekten und Initiativen für den Kreis Göppingen und die dortige Wirtschaft stark gemacht und in der Kreisentwicklung wesentliche Impulse gesetzt. Sei es im Einzelhandel oder beim Strukturwandel der Industrie“, sagte IHK-Präsidentin Breuning. Als promovierter Volkswirt hatte er dabei immer das Große Ganze im Blick. Dies entsprang der Überzeugung, dass Strukturwandel und wirtschaftlicher Erfolg am Besten als fester Bestandteil der wirtschaftlich starken Region Stuttgart gelingen können, so Breuning weiter. Lob erhielt Dr. Saile auch für sein persönliches Engagement als Vorstandsmitglied und Schatzmeister des Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, an dessen Entwicklung und Erfolg er von Beginn an maßgeblich mitgearbeitet hatte.

Sein Verdienst sei es außerdem, dass die Bezirkskammer Göppingen heute das Kompetenzzentrum für die Eintragung von Ausbildungsverträgen der IHK Region Stuttgart geworden ist. Mit dieser zentralen Aufgabe prüfen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Göppingen jährlich rund 11.000 Ausbildungsverträge aus der gesamten Region Stuttgart und tragen diese ein. Einer der größten Meilensteine von Dr. Sailes Amtszeit sei laut Bezirkskammerpräsident Martin der Neubau der Bezirkskammer in Göppingen in der Jahnstraße: „Dr. Saile hat immer großen Wert auf eine gute Erreichbarkeit und Servicequalität unserer IHK und deren Beratung gelegt. Ihm ist es zu verdanken, dass der Neubau ein Erfolg geworden ist. Der Zuspruch unserer Mitgliedsunternehmen zeigt es: Im letzten Jahr hatten wir fast 10.000 Besucher im Haus.“

Marjoke Breuning dankte Dr. Saile abschließend auch im Namen aller Mitgliedsunternehmen für seinen großen Einsatz. „Wir freuen uns jetzt auf die gute Zusammenarbeit mit Gernot Imgart, dem Nachfolger von Saile. Wir wünschen ihm für seine Arbeit Erfolg und für die zukünftigen Herausforderungen eine stets glückliche Hand“, so Breuning. Saile trat  1986 als Mitarbeiter in Kammer ein und war zunächst als persönlicher Referent des Hauptgeschäftsführers in der Hauptgeschäftsführung eingesetzt. Dort war er drei Jahre zuständig für die Koordination grundlegender wirtschaftspolitischer Themen für die damalige Arbeitsgemeinschaft der baden-württembergischen IHKs. Prägend war die Mitarbeit im gemischten Projektteam zur Organisationsentwicklung der IHK gemeinsam mit McKinsey. 1992 wechselte Dr. Saile in die Abteilung Verwaltung und Personal und übernahm die Leitung des Referats „Haushalts-, Kassen-und Rechnungswesen“ sowie das komplette Beitragswesen der IHK. Damit war er für die Kammerfinanzen und insbesondere für die Umsetzung eines neuen bundesweiten Beitragsrechts verantwortlich. Im Jahr 1994 wurde er schließlich als Leitender Geschäftsführer der Bezirkskammer Göppingen gewählt und wechselte in das Filstal.
2.7.19
 

 

 

 

 

 

 

Roßbachstraße halbseitig gesperrt 

Göppingen. Zur Erschließung des Baugebietes „Hohenstaufen-/Dürerstraße“ muss die Roßbachstraße mit zwei Kanälen gequert werden. In diesem Zusammenhang sind laut Stadtverwaltung Arbeiten an der bestehenden Gashochdruckleitung erforderlich. Die Arbeiten sind nur unter halbseitiger Sperrung der Roßbachstraße, im Bereich der Einmündung der Dürerstraße, möglich. Dadurch werden Verkehrsbeschränkungen in der Roßbach- und Dürerstraße erforderlich: Im Bereich der halbseitigen Sperrung wird der Verkehr auf der Roßbachstraße mittels einer Ampelanlage geregelt. Der, die Roßbachstraße auf der Ostseite begleitende Geh- und Radweg, wird über eine provisorische Umfahrt weiter nutzbar sein. Die Zufahrt zum Dartclub und Schützenverein erfolgt ebenfalls über diese provisorische Umfahrt. Von der Rembrandt-, Dürerstraße kommend, ist keine Durchfahrt zur Roßbachstraße möglich. Um das Befahren für Busse zu ermöglichen, wird eine entsprechende Signalanlage eingerichtet. Das Abbiegen von der Roßbach- in die Dürerstraße ist nur von der Großeislinger Straße kommend möglich. Das Abbiegen in die Dürerstraße aus Richtung Stauferpark kommend, ist nicht möglich. Der nördliche Gehweg der Dürerstraße wird zwischen Friedhof und Roßbachstraße gesperrt. Die Führung der Fußgänger aus Richtung Galgenberg erfolgt über eine Fußgängerampel zur Querung der Roßbachstraße, den südlichen Gehweg der Dürerstraße und eine Fußgängerampel zur Querung der Dürerstraße im Bereich der Kindertagesstätte Flohkiste. Die Verkehrsbeschränkung gilt voraussichtlich bis Freitag, 26. Juli.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Göppinger Projekt in Hamburg ausgezeichnet

Prof. Dr. Wolfgang Coenning und Angela Asare mit der Mü(c)ke-Urkunde. Foto: Jann Wilken/Körber-Stiftung

Göppingen. In einem von der Körber-Stiftung und dem Stifterverband ausgeschriebenen Wettbewerb wurde ein vom NwT-Bildungshaus Göppingen initiiertes Projekt in Hamburg ausgezeichnet. Zusammen entwickeln die Projektpartner aus Göppingen, Esslingen und Geislingen, wie Stadtbibliotheken und Volkshochschulen, die Stiftung Weltethos und der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik Konzepte zur Förderung digitaler Kompetenzen. Der Schulterschluss zwischen schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen ist wesentliches Merkmal der „Mü(c)ke“ – Digitale Mündigkeit entlang der Bildungskette. Prof. Dr. Wolfgang Coenning vom NwT-Bildungshaus und Angela Asare, Leiterin der Stadtbibliothek, waren bei einem ersten Werkstatttreffen in Hamburg. Dort wurden nicht nur die Preise für die bundesweit acht geförderten Projekte übergeben, sondern auch zwei Tage intensiv gearbeitet. Die Körber-Stiftung und der Stifterverband begleiten die Förderperiode durch organisierten Erfahrungsaustausch und fachlichen Input für eine erfolgreiche Vernetzung und Organisation vor Ort.

In der Überzeugung, dass digitale Kompetenzen Zukunftskompetenzen sind, werden schon im Herbst erste Vorträge, Workshops und weitere Veranstaltungsangebote für Kinder durch die Projektpartner organisiert. Gesellschaftliche Teilhabe und Karrierechancen hängen bereits heute maßgeblich von der Fähigkeit ab, souverän mit den neuen Technologien und einem exponentiell wachsenden Angebot an Informationen und Interaktionsmöglichkeiten umzugehen. Daraus ergibt sich der Bildungsauftrag im Rahmen der Mü(c)ke.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

Schülerbetreuung in den Ferien 

In den Ferien sind die Erst- bis Fünftklässler in Göppingen nicht auf sich alleine gestellt. Die Stadt bietet eine Ferienbetreung an. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Die Stadt Göppingen bietet Schülern von städtischen Schulen (Klassen eins bis fünf), die in Göppingen und den Stadtbezirken wohnen, eine umfassende Betreuung rund um die Ferien an. Noch können für die Sommerferienbetreuung an verschiedenen Schulen Plätze vergeben werden.An der Janusz-Korczak-Schule, der Schiller-Grundschule und der Grundschule Bezgenriet können für die Zeit vom 12. bis 23. August jeweils von 7 bis 13 Uhr noch Anmeldungen entgegengenommen werden. Im gleichen Zeitraum gibt es in der Ganztagesbetreuung (bis 17 Uhr mit Mittagessen) der Haier-Schule noch freie Plätze. Vereinzelt können an diesen vier Schulen auch in den übrigen Wochen Plätze frei sein. An der Ursenwangschule sind in der Woche vom 26. bis 30. August noch mehrere Plätze zu vergeben. Kontakt: Ursula Binder, Referat Schulen und Sport, Telefon 07161 650-5111 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Ausgabe des Remstal-Magazins ist da 

Schwäbisch Gmünd. Eine Vielzahl unterhaltsamer Reportagen und Interviews, die Lust auf einen Besuch im Remstal machen, verspricht auch die inzwischen 23. Ausgabe des Remstal-Magazins. Dieses steht erneut vor allem im Zeichen der Remstal-Gartenschau. Aber auch über das zweite Highlight des Jahres, die Heimattage Baden-Württemberg 2019 in Winnenden, und weitere spannende Themen wie zum Beispiel eine anstehende Zugtaufe im Remstal, wird berichtet. Wie gewohnt dient das Remstal-Magazin auch als informatives Nachschlagewerk, in dem alle Mitglieder des Tourismusvereins Remstal-Route aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Weinbau und Freizeit dargestellt werden. Der integrierte Veranstaltungskalender mit Besenführer ist vollgepackt mit Tipps zu kulturellen Veranstaltungen, Festen, Führungen sowie kulinarischen Aktionen, die von Juli bis Dezember 2019. Das neuen Prospekt ist ab sofort erhältlich in der Geschäftsstelle des Tourismusvereins Remstal-Route e. V., Bahnhofstraße 21, 71384 Weinstadt-Endersbach, sowie in den kommenden Tagen auch bei den Rathäusern und Tourist-Informationen in der Region und bei vielen Mitgliedsbetrieben.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Neue Broschüren zum Remstal-Weg 

Die neue Broschüre zum Remtal-Radweg. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Broschüren zum Remstal-Weg sowie zum Remstal-Radweg liegen frisch gedruckt vor. Der Remstal-Weg ist zweifelsohne ein ganz besonderes Highlight für Wanderer und Genießer. Er verspricht von der Quelle der Rems bei Essingen bis nach Remseck am Neckar, wo der Fluss in den Neckar mündet, Aussichten von den Höhen und geschichtsträchtige Orte im Tal, sowie Wälder, Streuobstwiesen und Weinberge. Neu ist der rund 215 Kilometer lange Wanderweg, gut zu erkennen an der gelben Beschilderung mit dem Unendlich-Zeichen, nicht. Vereinigt wurden hierfür der ehemalige Remstal-Höhenweg des Tourismusvereins Remstal-Route sowie der Remswanderweg des Schwäbischen Albvereins. Anlässlich der Remstal-Gartenschau 2019 konnte das Wegenetz für den neuen Remstal-Weg deutlich überarbeitet und optimiert werden. Die neuen Broschüren sind ab sofort erhältlich in der Geschäftsstelle des Tourismusvereins Remstal-Route e. V., Bahnhofstraße 21, 71384 Weinstadt-Endersbach, sowie in den kommenden Tagen auch bei den Rathäusern und Tourist-Informationen in der Region. Zudem können diese per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, unter Telefon 07151 – 272 02 0 oder im Internet unter www.remstal.info bestellt werden.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Stauferlöwen bieten Lichtschwertfechten 

Schwäbisch Gmünd. Als Bühnen und Showkampfgruppe des Staufersaga Vereins e.V. sind die Stauferlöwen es gewohnt, in Rollen und vor allem in Kostüme zu schlüpfen. Vergangenes Wochenende gab es für die Männer und Frauen der Stauferlöwen eine besondere Chance, sich und den Staufersaga-Verein zu präsentieren. So waren die Stauferlöwen als Showact zwei Tage auf der Comic Con in Stuttgart, um dort den zahlreichen Zuschauern die Schwertkampfkunst vorzustellen. Die Stauferlöwen sind derzeit die einzige Gruppierung in Deutschland, die das Lichtschwertfechten als Sportart betreibt. Auch diese Kampfkunst fand großes Interesse bei den Messebesuchern.   

Neben viel Action und aufwendigen Kostümen und Gewandungen hatten die Stauferlöwen dann noch eine Besonderheit im Gepäck und so wurde offiziell die Kooperation mit dem Bodypaint Weltmeister Udo Schurr und seinem Team gefeiert. Der Gmünder Künstler war in seinem Element, als er für die Stauferlöwen Models in lebende Comicfiguren verwandelte und so erwachten unter den interessierten Blicken der zahlreichen Zuschauer die DC Figuren Poison Ivy und Bat Woman zum Leben.

Nach einem sehr langen und heißen Messetag ging es dann am Samstag nicht gleich nach Hause, sondern die Stauferlöwen schauten noch bei der Dorfplatzeinweihung der Gemeinde Weiler vorbei. Und so wurde der erste Messetag mir einer kleinen fetzigen Showeinlage in Weiler beendet .
2.7.19

 

 

 

 

 

 

Polizeipräsidium Ulm erhält Ludwig-Erhard-Preis 

Kreis Göppingen/Ulm. Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis hat acht Unternehmen für ihre ganzheitlichen Managementleistungen ausgezeichnet. Dabei erreichte das Polizeipräsidium Ulm eine Bronze-Platzierung. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Bronze- und zwei Silber-Platzierungen überreicht.

Ungefähr 30 Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland haben sich im um den Ludwig-Erhard-Preis beworben, darunter auch das Polizeipräsidium Ulm als öffentlicher Sicherheitsdienstleister. Nun fand die Preisverleihung für die Gewinner des Ludwig-Erhard-Preises in Berlin. Polizeivizepräsident Reinhold Hepp konnte für die Ulmer Polizei eine Auszeichnung im Bereich der großen Unternehmen entgegennehmen. Die Trophäe in Bronze wurde von der mehrfachen Paralympics-Siegerin Verena Bentele überreicht. Rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Institutionen und Wissenschaft verfolgten die Preisverleihung der acht Finalisten. Überschattet wurde die Preisverleihung vom Tod des Polizeipräsidenten Christian Nill. Nill war beständiger Wegbereiter, Initiator und treibende Kraft bei der Einführung und Verstetigung eines Qualitätsmanagementsystems beim Polizeipräsidium Ulm. Als Vater des nun erzielten Erfolges, blieb ihm eine persönliche Teilnahme an der Preisverleihung in Berlin verwehrt.

Für ihr Ergebnis besuchten sieben Fachleute auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements Anfang Mai mehrere Tage verschiedene Standorte im Präsidiumsgebiet. Sie machten sich ein Bild über die internen Abläufe, Stärken und Verbesserungspotentiale der Organisation. Nach ihrer Begutachtung bescheinigten die Assessoren dem Präsidium, die Vision "Garant für die Sicherheit in der Region" zu sein, zu erfüllen. Das bestätige die Sicherheitslage. Lobend erwähnt wurden auch die Begeisterung für Innovationen, die Agilität der Ulmer Polizei und das gute Miteinander unter den Mitarbeitern. Beachtenswert fanden die Mitglieder der Initiative Ludwig-Erhard-Preis zudem die Kundenorientierung. Der Organisation würde es gelingen, ein gutes Miteinander mit ihren Partnern zu pflegen.

Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis ist ein Verein, dessen Zweck die Verbreitung des Excellence-Gedankens in Deutschland ist. Die Initiative arbeitet in Kooperation mit "Deutschland - Land der Ideen", der gemeinsamen Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, um Spitzenleistungen in Deutschland sichtbar zu machen. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums.
2..7.19

 

 

 

 

 

 

Unterwegs im Ostalbkreis 

Ostalbkreis. Bequem und umweltfreundlich attraktive Freizeiteinrichtungen erreichen - unter diesem Motto steht die Broschüre „Unterwegs im Ostalbkreis mit Bus und Bahn“, welche vom Tourismusbüro des Ostalbkreises gemeinsam mit Ostalb-Mobil herausgebracht wurde. Ausflugsziele, die bequem mit Bus und Bahn erreicht werden können, sind in der Broschüre mit aktualisiertem Fahrplan zusammengefasst. Die Broschüre ist beim Landratsamt Ostalbkreis kostenlos erhält­lich und kann auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert oder unter www.ostalbkreis.de heruntergeladen werden.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Polizisten päppeln Lämmer auf

Eines der aufgegfundenen Lämmern wird mit der Flasche aufgepäppelt. Foto: Polizeipräsidium Aalen

Schwäbisch Gmünd. Nachdem ein Zeuge ein totes Schaf mit Jungen entdeckt hatte, konnte wenig später eine Polizeistreife drei Lämmer retten. Ein Zeuge hatte kurz vor am Sonntag kurz vor 21 Uhr gemeldet, dass in einem Naturschutzgebiet bei Bettringen ein totes Schaf liegen würde. Daneben würden sich zwei Lämmer befinden. Eine Streife rückte sofort aus und fand sogar drei noch lebende Lämmer bei der toten Mutter. Die Beamten kümmerten sich sofort liebevoll um die geschwächten Tiere. Sie wurden zunächst zur Dienststelle gebracht und mit der Flasche aufgepäppelt, ehe sie zu einer Tierauffangstation gebracht wurden.Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern noch an.
2.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Klinik-Neubau: Lias Epsilon kommt ins Zwischenlager

Auf diesem bisher vom Waldeckhof in Jebenhausen als Acker genutzen Areal wird das Zwischenlager für den Erdaushub der neuen Klinik am Eichert angelegt. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Wenn 2024 der Neubau der Klinik am Eichert bezogen wird, sind die Tage der Bestandsklinik gezählt. Ist sie zurückgebaut, wird ein großes Loch den Eichert prägen. Gefüllt wird dieses Loch mit dem, was regulär hineingehört: Posidonienschiefer. Dieses Material, auch Lias Epsilon genannt, ist das hier anstehende Gestein und wird derzeit aus der Baugrube des Neubaus geholt. Um es jetzt nicht aufwändig weg- und in ein paar Jahren dann wieder hertransportieren zu müssen, werden nun rund 40.000 Kubikmeter des Materials in unmittelbarer Nähe zur Baustelle zwischengelagert.

Das Bodenzwischenlager entsteht auf einer Fläche, die das Klinikum Christophsbad zur Verfügung stellt, es liegt nur wenige Meter südlich des Baufelds und kann über den Dr.-Paul-Goes-Weg angefahren werden. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Hilfe des Christophsbads und des Landratsamts in der Lage sind, das später für die Auffüllung und Modellierung des Geländes benötigte Material ganz in der Nähe lagern zu können“, sagt Wolfgang Schmid. „Das reduziert die Baukosten aufgrund eingesparter Deponiegebühren und Wiederbeschaffungskosten, vor allem aber verkürzt es enorme Transportwege und verringert damit auch Abgase und Feinstaub“, so der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken. Die im Zwischenlager deponierten 40.000 Kubikmeter machen etwa 20 Prozent des Gesamtaushubs aus.

 

Im Zwischenlager wird der Posidonienschiefer aber nicht einfach auf die Grasnarbe gekippt. Vielmehr wurde das circa 1,2 Hektar große Gelände, das zuvor als Ackerland vom Waldeckhof genutzt wurde, sorgfältig vorbereitet. „Zuerst wurde der Mutterboden abgeschoben und seitlich sicher gelagert“, erklärt Christian Budinsky vom Neubau-Team der Kliniken. „Dann wurde der gewachsene Boden mit einem Trennvlies abgedeckt, um später beim Rückbau des Zwischenlagers alle eingebrachten Materialien rückstandsfrei entfernen zu können. Auf dieses Trennvlies kommt nun der Lias Epsilon.“ Am Ende wird der schiefrige Fels mit einer Lehmschicht abgedeckt und begrünt. Wichtig ist auch eine sichere Entwässerung des aufgeschütteten Schieferhügels. Das Zwischenlager ist deshalb drainiert, mit einem vorgelagerten Absetzbecken. In diesem setzen sich die schlammigen Stoffe ab, die bis zur endgültigen Begrünung bei Regen aus dem Hügel gewaschen werden, so dass vorgereinigtes Wasser in die Kanalisation gelangt. Nach der vollständigen Begrünung kann das Niederschlagswasser in den Autenbach geleitet werden. Das Aufschütten des Zwischenlagers wird etwa bis September dauern.
1. 7.19

 

 

 

 

 

  

Frontalzusammenstoß: Mann schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Schaden von geschätzt über 100.000 Euro entstand bei einem Unfall, der sich am Montag in der Mutlanger Straße in Gmünd ereignete. Ein 24-jähriger Fahrer eines VW-Busses war gegen 11 Uhr in Richtung Innenstadt unterwegs, als er auf die Gegenfahrspur geriet. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden 50-jährigen Fahrer eines VW Crafters zusammen. Der 24-jährige wurde schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert, der 50-Jährige wurde leicht verletzt und ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Zudem befand sich die Feuerwehr aus Schwäbisch Gmünd vor Ort. Zeitweise war die Unfallstelle nicht passierbar. Die Fahrbahn konnte gegen 13.15 Uhr wieder freigegeben werden.
1.7.19

 

 

 

Vertrag zur Wohnraum-Offensive unterzeichnet

Vertrag zur Wohnraum-Offensive unterzeichnet: Inga Grosse (kirchliche Wohnrauminitiative, Caritas Ost-Württemberg), Harald Faber (Leiter der Region Caritas Ost-Württemberg), Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Hans-Peter Reuter (Leiter Abteilung Wohnen, Amt für Familie und Soziales). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und der Regionalleiter der Caritas Harald Faber unterzeichneten den Vertrag zur Wohnraumoffensive der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Caritas Ost-Württemberg. Bei dieser Offensive ist es das Ziel, Menschen bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Die Caritas selbst besitzt keine Wohnungen, hilft aber, im Umfeld Wohnungen zu aquirieren. Dabei werden sowohl Mieter, als auch Vermieter von Anfang bis Ende begleitet. Der Sozialarbeiter ist dabei der Ansprechpartner für die Mieter. In einem ersten Schritt wird leerstehender Wohnraum gesucht und Kirchen vor Ort besucht, um das Projekt bekannt zu machen. Nachdem ein passendes Objekt gefunden wurde, unterstützt die Stadt Schwäbisch Gmünd bei der Beurteilung des Wohnraums, beispielsweise bei der Berechnung vergleichbarer Mieten in dem betreffenden Wohngebiet. Die Caritas führt mit potenziellen Mietern ein Gespräch und begleitet bis zum Treffen der Mieter mit dem Vermieter, bis letztendlich ein Direktmietvertrag unterschrieben wird. Die Arbeit der Caritas und der Stadt Schwäbisch Gmünd ergänzt sich hervorragend, der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Hans-Peter Reuter, Leiter Abteilung Wohnen, Amt für Familie und Soziales, zeigten sich sehr zufrieden über die bisherige Entwicklung der Offensive. Dr. Joachim Bläse bedankte sich zudem bei der Caritas für die tolle Zusammenarbeit und lobte, dass sie bei den Menschen immer vor Ort sei, um zu unterstützen.
1.7.19

 

 

 

 

Vollsperrung „Stich Lorcher Straße“

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Mittwoch, 3.Juli, ab 6 Uhr, muss in der Lorcher Straße die Stichstraße – Zufahrt zum GOA Wertstoffhof und Gmünder Waschwelt – für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür ist der Endausbau der Asphaltdeckschicht. Aufgrund dieser Maßnahme kommt es in der Lorcher Straße im Einmündungsbereich zu einer halbseitigen Sperrung. Die Straße wird am Donnerstag, 4. Juli, ab 8 Uhr wieder freigegeben. Während der Sperrung können der Wertstoffhof, Gmünder Waschwelt und die sonstigen Firmen nicht angefahren werden.
1.7.19

 

 

 

 

 

 

Unfallflüchtiger kommt zurück

Bad Boll. Am Sonntag streifte in Bad Boll ein alkoholisierter Autofahrer mit seinem Wagen den Gegenverkehr. Wie die Polizei mitteilt, sei gegen 10 Uhr eine Autofahrerin in der Dürnauer Straße Richtung Ortsmitte unterwegs gewesen. Plötzlich sei ihr ein Wagen auf ihrer Seite entgegen gekommen. Der Mann habe am Handy getippt, weshalb er erst im letzten Moment ausgewichen sei. Dennoch habe er ihr Fahrzeug gestreift und sei danach geflüchtet. Die 24-Jährige war noch ausgewichen und hierbei gegen den Randstein gefahren. Während der Unfallaufnahme kam der Flüchtige zurück. Die Polizei bemerkte, dass der 26-Jährige nach Alkohol roch. Der Mann musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige.
1.7.19

 

 

 

 

 

 

 

Hochzeitskorso: Schüsse und quietschende Reifen

Schorndorf. Am Sonntagn kurz vor 16 Uhr fiel im Bereich der Lutherstraße in Schorndorf ein schwarzer BMW auf, der auf der Fahrbahn mit quietschenden Reifen einen Kreisel zog. Zudem wurden in diesem Zusammenhang Schüsse wahrgenommen. Als kurze Zeit darauf die alarmierte Polizei eintraf, war allerdings niemand mehr anzutreffen. Aufgrund von Zeugenhinweisen wurde wenig später in Urbach auf dem Gelände einer Tankstelle eine Gruppe von rund 20 Personen festgestellt. Hierbei handelte es sich offensichtlich um eine türkische Hochzeitsgesellschaft. In einem BMW, der von einem 21-Jährigen gefahren wurde, konnten schließlich eine Schreckschusswaffe sowie leere Patronenhülsen aufgefunden werden. Die Polizei Schorndorf bittet nun zur Klärung des Vorfalls um Zeugenhinweise, die unter der Telefonnummer 07181 2040 entgegengenommen werden.
1.7.19

 

 

 

 

 

 

DRK stellt Rollstühle zur Verfügung

Schwäbisch Gmünd (sv). Das Deutsche Rote Kreuz hat der Remstal-Gartenschau 2019 in Schwäbisch Gmünd fünf Rollstühle für Menschen mit Beeinträchtigung zur Verfügung gestellt. DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Alt übergab die Rollstühle gemeinsam mit dem Stellvertretenden Leiter für Sozialarbeit und Ambulante Dienste, Andreas Lasermann, an den Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Karoline Hirner, Projektverantwortliche der Remstal-Gartenschau. Gegen Abgabe eines Pfandes können die am Kassenhaus (Eingang zum Remspark) ausgeliehen werden.
1.7.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerwehren im Kreis rücken zu 1922 Einsätzen aus 

Übergabe des Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Gefahrgut durch Landrat Edgar Wolff (am Mikrofon) an die Freiwillige Feuerwehr Salach. Foto: Landratsamt Göppingen

Kreis Göppingen. Beim 69. Kreisfeuerwehrtag in Lauterstein blickte Landrat Edgar Wolff zunächst auf die 1922 Einsätze zurück, welche die Feuerwehren im Landkreis 2018 zu bewältigen hatten. Das entspricht 300 Einsätzen mehr als 2017. Darunter waren 324 Brandeinsätze und über 949 Einsätze im Rahmen der technischen Hilfeleistung. Wolff dankte stellvertretend für die knapp 2600 Feuerwehrangehörigen im Landkreis den Anwesenden für ihren Einsatz und lobte den unbezahlbaren Beitrag, den diese für das Wohl der Landkreisbevölkerung leisten.

In seinem Grußwort ging Wolff auch auf die Historie des in die Jahre gekommenen Gerätewagens Gefahrgut Säure/Öle ein, welcher bei der Feuerwehr Salach stationiert ist. Er freute sich, dass das im Jahr 1985 beschaffte Fahrzeug im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags durch ein neues Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Gefahrgut feierlich an die Feuerwehr Salach übergeben werden konnte. Die Beschaffung des Fahrzeugs erfolgte durch den Landkreis Göppingen. Die Gesamtkosten betrugen knapp 531 000 Euro. Abzüglich Landeszuschüssen verblieb für den Landkreis ein Restanteil von knapp 371 000 Euro. Künftig wird das Fahrzeug allen Städten und Gemeinden für die Überlandhilfe zur Verfügung stehen.

Der Gerätewagen Gefahrgut wurde in 34 Jahren zu 103 verschiedenen Einsätzen alarmiert. Dazu gehörten unter anderem Einsätze beim Brand der Firma Galvanik – in Geislingen 2018, beim Brand der Lackiererei bei SAM in Böhmenkirch (2018) oder beim Brand eines mit Gefahrgut beladenen Lastwagens auf der A8 beim Albaufstieg (2015).
1.7.19

 

 

 

 

 

 

Angestellte schließt Ladendieb ein

Göppingen. Als sich ein Mann zum zweiten Mal in einer Tankstelle in Göppingen bedient ohne zu bezahlen, reagiert eine Angestellte blitzschnell. Der 44 -Jährige steckte am Samstag gegen 0.30 Uhr am Getränkeregal einer Tankstelle Waren ein, ohne zu bezahlen. Die 25-jährige Angestellte erkannte den Mann, der tags zuvor bereits Waren gestohlen hatte. Da er alkoholisiert und aggressiv war, schloss die junge Frau den Mann kurzentschlossen in der Tankstelle ein und verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, nachdem er auch gegenüber ihnen aggressiv und beleidigend wurde.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

Frau provoziert Auffahrunfall

Gingen. Weil eine Autofahrerin eine Zigarettenkippe aus dem Fenster warf, kam es zu einer Kettenreaktion. Mittels Lichthupe machte am Freitag gegen 11 Uhr ein 46 Jahre alter Autofahrer eine 34-jährige Pkw-Lenkerin auf ihr Fehlverhalten aufmerksam. Sie hatte während der Fahrt eine Zigarettenkippe aus dem Fenster geworfen, als sie auf der B10 von Gingen kommend in Richtung Kuchen unterwegs war. Die Frau ihrerseits fühlte sich durch die Lichthupe wohl provoziert, weshalb sie unvermittelt und ohne Grund abbremste. Der 46-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Pkw der Frau auf. Ein nachfolgender dritter Autofahrer im Alter von 54 Jahren konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte auch noch in die verunglückten Fahrzeuge. Der Sachschaden beträgt ca. 8.000 Euro.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

Radfahrer schwer verletzt

Süßen. Ein 27-jähriger Radfahrer erleidet schwere Verletzungen bei Unfall mit Pkw. Eine 67 Jahre alte Autofahrerin befuhr am Freitagabend die Salacher Straße in Süßen. Als ihr kurz nach dem Ortsausgang ein anderer Pkw entgegen kam lenkte sie ihren Pkw näher an den Fahrbahnrand. Da die Sonne sehr tief stand und die Autofahrerin geblendet wurde, übersah sie den Fahrradfahrer, der direkt vor ihr fuhr. Sie kollidierte mit dem Hinterrad des Fahrrades, wodurch der 27-jährige Fahrer auf die Straße stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog. Der Radfahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Die Autofahrerin erhält eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

Wohngebiet Schafhof bekommt kein Gas

Kirchheim unter Teck. Das Kirchheimer Wohngebiet Schafhof wird nicht an das Erdgasnetz angeschlossen. Im März 2019 hatte die Energie Kirchheim GmbH & Co. KG die Idee der Erdgasversorgung für das Gebiet ins Spiel gebracht und eine umfangreiche Informationskampagne gestartet. Mittlerweile steht allerdings fest: Es gibt zu wenige Eigentümer, die konkretes Interesse an einer Gasversorgung haben. Eine wirtschaftliche Umsetzung der Idee ist daher nicht realisierbar. Mit Informationsveranstaltungen, personalisierten Briefen an die Anwohner und in persönlichen Beratungsgesprächen hatte die Energie Kirchheim GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Netze BW GmbH den Eigentümern und Anwohnern auf dem Schafhof das Thema Erdgasversorgung vorgestellt und für einen Gasanschluss geworben. Insgesamt blieb die Nachfrage aber um ein Vielfaches zu gering, um eine Erschließung wirtschaftlich abbilden zu können.
30.6.19

 

 

 

 

 

Sommerferienprogramm liegt vor

Schwäbisch Gmünd (sv). Dieter Lehmann, Leiter des Amtes für Familie und Soziales in Gmünd, stellte das umfangreiche Sommerferienprogramm vor. Für alle Kinder - mit und ohne Handicaps - gibt es rund 100 Sommerferienprogramm-Angebote in den Sommerferien. „Man muss also nicht unbedingt verreisen um den Kindern ein tolles Ferienangebot zu bieten“, sagte Dieter Lehmann. Die Anmeldung beziehungsweise der Kartenverkauf für die einzelnen Veranstaltungen des Ferienprogrammes findet am Samstag, 6. Juli, im Rathaus, Marktplatz 1, im kleinen Sitzungssaal von 9 Uhr bis 11 Uhr statt. Die Restkarten werden ab Dienstag, 9. Juli, im i-Punkt, Marktplatz 37/1, zum Kauf angeboten und die Stadtteile bieten zusätzliche Verkaufsstellen. Das Programmheft des Gmünder Sommerferienprogramms für Kinder und Jugendliche wurde bereits vor den Pfingstferien verteilt und liegt in allen Schwäbisch Gmünder Schulen, in der Stadtbibliothek, im Bürgerbüro, im i-Punkt sowie den Bezirksämtern der Stadtteile aus. Dank zahlreicher Institutionen, Verbände, Betriebe sowie ehrenamtlicher Personen konnte wieder ein interessantes und vielfältiges Ferienprogramm zusammengestellt werden.Neu in diesem Jahr ist der Malwettbewerb. Alle Kinder und Jugendlichen können das Cover für das Sommerferienprogramm 2020 gestalten. Eine Jury wählt dann das Bild aus, welches 2020 als Titelbild des Sommerferienprogramms abgedruckt wird. In diesem Jahr ist das Bild des Zweitplatzierten vom Wettbewerb 2018 als Titelbild des Sommerferienprogramms abgedruckt. In den Stadtteilen sind Kartenvorverkäufe für die dortigen Angebote vorgesehen: STADTTEIL BETTRINGEN Am Freitag, 12. Juli, von im Jugendtreff Oderstraße 8. Ab Montag, 15. Juli, können sich auch Kinder aus dem übrigen Stadtgebiet anmelden. Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch 14 Uhr bis 19 Uhr, Donnerstag 14 Uhr bis 22 Uhr, Tel: 07171/85657.

STADTTEIL DEGENFELD Ab Dienstag, 2. Juli, im Bezirksamt Degenfeld, Tel. 07332/5343. Degenfelder Kinder werden bei der Anmeldung vorrangig bedient.

STADTTEIL HERLIKOFEN Ab Donnerstag, 3. Juli, im Bezirksamt Herlikofen Tel. 07171/82156. Bei der Anmeldung werden Kinder aus Herlikofen vorrangig berücksichtigt.

STADTTEIL HUSSENHOFEN Ab Montag, 3. Juli, im Bezirksamt Hussenhofen: Tel. 07171/82374. Bei der Anmeldung werden Kinder aus Hussenhofen vorrangig berücksichtigt.

STADTTEIL LINDACH Ab Dienstag, 9. Juli, Bezirksamt Lindach, Tel. 07171/71519. Lindacher Kinder werden bei der Anmeldung vorrangig bedient.

STADTTEIL STRASSDORF Ab Mittwoch, 10. Juli, 14.30 bis 16.30 Uhr im Bezirksamt Straßdorf, für Straßdorfer Kinder/Schüler. Ab Freitag, 10. Juli, können sich auch Kinder aus dem übrigen Stadtgebiet anmelden. Tel. 07171/41016

Informationen und Auskünfte: Weitere Informationen und Auskünfte zu Veranstaltungen des Ferienprogramm gibt es im Amt für Familie und Soziales, Kinder- und Jugendbüro, Telefon: 07171/603-5011, Fax: 07171-603 5099 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
30.6.19

 

 

 

 

 

Kur für die Waldböden

Kreis Göppingen. Eine Kur bekommen auch dieses Jahr wieder Teile der Waldböden im Landkreis verordnet. Anthropogene Stoffeinträge, die durch Regen in den Boden gespült werden, verursachen die Versauerung der Waldböden. Abhilfe dagegen verschafft die Ausbringung von Kalkgranulat. Ab 1. Juli beginnt die umfangreiche Maßnahme. Es werden hauptsächlich Waldböden im unteren Filstal und im Schurwald behandelt. Bereits 2018 hat man Teile der Waldböden auf etwa 500 ha im Landkreis gekalkt. Dieses Jahr beteiligen sich verschiedene Waldbesitzer an der großflächigen Aktion. Über 1.700 Hektar Wald werden jeweils zur Hälfte entweder mit einem Hubschrauber beflogen oder mittels Gebläse vom Boden aus gekalkt. Geplant ist, dass die Arbeiten bis Mitte August abgeschlossen sind. Ausgebracht wird ein Gemisch aus Dolomit, Holzasche und Wasser. Dieses bewirkt eine Erhöhung des pH-Wertes der Waldböden. Eine höhere Basensättigung, Kohlenstoffspeicherung, Vielfalt und Häufigkeit von Bodenlebewesen sind die mittelbaren gewünschten Ergebnisse. Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt dass die natürlichen Wasserfilter und Garant für sauberes Grundwasser auch in Zukunft funktionsfähig sind. Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen durch das Kalkmaterial besteht nicht. In den berührten Waldgebieten kommt es während der Ausbringungsarbeiten zu Wegesperrungen. Zur eigenen Sicherheit sollte das Gebiet in der Zeit des Helikopterfluges nicht betreten werden. Abgesehen davon, dass sich Staub bilden wird, kann es vorkommen, dass kleine Steinchen oder Klumpen im Material enthalten sind. Damit diese keine Schäden anrichten, bitten wir die Bevölkerung den Absperr- und Hinweisschildern Folge zu leisten.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

Was macht Ebersbach aus?

Ebersbach. Die Stadt Ebersbach an der Fils hat einen Stadtmarkenprozess unter dem Motto „Ebersbach und sein Charakter – auf dem Weg zu einer starken Marke“ gestartet. Begleitet wird die Stadt dabei von der „imakomm - Akademie aus Aalen und Stuttgart“. Bei großen Städten, wie Stuttgart, Berlin oder Hamburg, haben viele Menschen eine klare Assoziation und ein Bild im Kopf. Dieses wird geprägt durch lokale Besonderheiten, Bilder, Erlebnisse, Persönlichkeiten und stellt somit die Identität und das Image einer Stadt dar. Auch in kleineren Städten und Gemeinden spielen das Selbstverständnis der Einwohner und die Fremdwahrnehmung eine wesentliche Rolle – gerade auch in Bezug auf die Stadtentwicklung: Welche Identität hat Ebersbach an der Fils? Welcher Charakter macht Ebersbach aus und womit identifizieren sich die Bürger? Um diesen Fragen nachzugehen, hat die Stadt den Markenbildungsprozess gestartet. Im Laufe des Projektes werden auch umliegende Städte und Gemeinden zu den Besonderheiten und Merkmalen von Ebersbach befragt. Hier wird die „Sicht von außen“ in Erfahrung gebracht. Im Herbst 2019 wird ein Workshop mit den Bürgern folgen.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

 

Remstal-Radweg ausgezeichnet

Schorndorf. Die erweiterte Strecke des Remstal-Radwegs wurde am Tag der Region der Remstal-Gartenschau gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann feierlich eröffnet. Zudem erhielt der Remstal-Radweg eine Auszeichnung als Qualitätsradroute des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) mit vier Sternen. Landrat Dr. Richard Sigel und Oberbürgermeister Matthias Klopfer, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau, freuten sich über die Auszeichnung und nahmen die Urkunde im Sportpark Schorndorf entgegen. „Der Remstal-Radweg bündelt aufgrund seiner Lage im zum Teil dicht besiedelten Remstal Freizeit- und Alltagsverkehr. Die ausgezeichnete Klassifizierung des Weges ist eine motivierende Belohnung für die Radverkehrsförderung im Rems-Murr-Kreis. Für den Erfolg gratuliere ich dem Rems-Murr-Kreis ganz herzlich. Gerne haben wir den Rems-Murr-Kreis beim Ausbau und bei der Beschilderung des Remstal-Radwegs unterstützt. Auch in Zukunft möchten wir den Landkreis dabei unterstützen, sein großes Engagement zur Förderung des Radverkehrs fortzuführen. So können wir die stauanfällige B 29 und die vollen Züge der Remstalbahn entlasten“, lobt Minister Winfried Hermann.
30.6.19

 

 

 

 

 

 

Zwei Männer bei Angriff verletzt 

Ebersbach. Um Hinweise aus der Bevölkerung bittet die Polizei nach einer körperlichen Auseinandersetzung vom Mittwoch, 19. Juni in Ebersbach. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen sich zwei Männer gegen 23 Uhr in der Stuttgarter Straße aufgehalten haben. Zwei Unbekannte kamen auf die 25- und 29-Jährigen zu und schlugen auf sie ein. Auch mit Waffen verletzten die Maskierten ihre Opfer. Danach flüchteten die Täter. Der 25-Jährige wurde bei dem Angriff schwer verletzt, der 29-Jährige trug leichte Verletzungen davon.   Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) laufen nun auf Hochtouren. Die Ermittler wollen nicht nur die Täter und den genauen Ablauf der Tat herausfinden. Auch die Hintergründe für das Geschehen sind für sie von Interesse. Die Täter werden auf eine Größe von ungefähr 170 cm geschätzt und mit sportlicher Figur beschrieben. Die Männer waren dunkel gekleidet und hatten eine Maskierung mit Sehschlitzen über das Gesicht gezogen. Außerdem trugen sie Handschuhe. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein Dritter am Straßenrand gestanden haben. Dieser Mann hätte einen Baseballschläger dabei gehabt. Er flüchtete mit den Tätern. Bei den Waffen soll es sich um Schwerter oder Macheten gehandelt haben, die metallic glänzen und eine Klingenlänge zwischen 40 und 50 cm hätten.  Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
26.6.19

 

 

 

 

 

 

Fellbach gewinnt das Koch-Duell gegen Schorndorf

Fellbach.  Das dritte Koch-Duell der Remstal-Gartenschau 2019 war ein Duell der Sterneköche. Rund 160 Gäste waren in die Festhalle nach Fellbach-Schmiden gekommen, um sich verwöhnen zu lassen. Michael Oettinger von Oettinger´s Restaurant trat zusammen mit Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele Zull an. Gegner war niemand Geringeres als Nico Burkhardt aus dem Gourmetrestaurant Pfauen in Schorndorf, der gemeinsam mit Oberbürgermeister Matthias Klopfer anreiste. Im Gepäck hatten sie die Vorspeise „Popeye“, bestehend aus Blattspinat, schwäbischen Trüffellinsen, gebackenen Kartoffeln, einem Stunden Ei und Beurre Noisette. Als Zwischengang servierten sie Bachsaibling an Schafsjoghurt, Fenchel, Alge und rosa Ingwer. Passend dazu gab es zwei Weine vom Weingut Jürgen Ellwanger aus Winterbach. „Zu so einem hochkarätigen Essen gehören auch hochkarätige Weine. Alle vier Weine heute Abend stammen von Prädikats- und Qualitätsweingütern“, so die Weinerlebnisführerin Sigrun Trinkle, die bei den Koch-Duellen für die Weinauswahl zuständig ist. Für das Team aus Schorndorf war nach den ersten beiden Gängen die Arbeit eigentlich erledigt. Doch wie bereits bei den beiden anderen Duellen zuvor, packten Küchenchef Nico Burkhardt und Oberbürgermeister Matthias Klopfer beim 3. und 4. Gang fleißig mit an. „Für mich ist das kein Duell im eigentlichen Sinne. Es sollte vielmehr heißen Schorndorf mit Fellbach und nicht Schorndorf gegen Fellbach. Wir sehen uns nicht als Konkurrenten“, betonte Klopfer. Und so servierte er mit seiner Kollegin Gabriele Zull kurze Zeit später die Hauptspeise: Geschmorte Kalbsbäckchen, drei Mal Sellerie, Pfifferlinge, wilden Brokkoli und Kartoffel. Zum Abschluss des Abends schlemmten die Gäste Remsis Bienenstich an Rhabarber, Aprikosensorbet und Mandelkrokant. „Wenn ich eines kann, dann ist das Rhabarber schälen. Wir hatten früher nämlich ganz viel Rhabarber im Garten“, erzählte die Oberbürgermeisterin im anschließenden Gespräch auf der Bühne mit SWR1-Moderatorin Petra Klein. Während hinter den Kulissen die Bewertungen der vier Gänge ausgezählt wurden, stieg im Saal die Spannung. Mit 5377 zu 4889 Punkten entschied Fellbach schließlich das Duell für sich. „Ich gebe zu: wir freuen uns. Der goldene Kochlöffel bekommt in meinem Büro einen Ehrenplatz“, sagte Gabriele Zull. Ob das Team aus Fellbach damit im Finale am 27. Juli ist, steht aber noch nicht fest. Fünf weitere Duelle stehen noch aus und nur die drei Punktbesten treten dann ein letztes Mal gegeneinander an. 
26.6.19

 

 

 

 

 

 

Fußballturnier im Zeichen der Städtepartnerschaft

Esslingen. Nach dem 60-jährigen Jubiläum der Esslinger Städtepartnerschaft mit dem französischen Vienne im vergangenen Jahr, feiert die Stadt in diesem Jahr 60 Jahre Freundschaft mit dem italienischen Udine. Den Auftakt der Feierlichkeiten machte das erste internationale Städtepartnerschaftsturnier der Stadt Udine. Für Esslingen nahm der FC Esslingen mit seiner U17-Mannschaft teil. Das Programm ermöglichte bereits am Anreisetag ein gegenseitiges Kennenlernen bei Pizza und Pasta, denn neben den Esslinger Fußballern waren auch Mannschaften aus dem slowenischen Maribor und dem österreichischen Villach sowie aus Udine selbst zum Turnier geladen. Der Turniertag begann dann regnerisch, doch die jungen Sportler aus Esslingen erzielten zunächst ein 2:3 Ergebnis gegen Maribor, am Nachmittag erreichten sie nach einem 4:0 Erfolg gegen Udine den dritten Platz des internationalen Turnieres. Auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der internationalen Begegnung. Nach einer Stadtführung, die den Junioren die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt in der Region Friaul näher brachte, folgte ein gemeinsamer Abend im Stadio Friuli, dem Stadion in Udine. Dort verfolgten die Teilnehmer des Städtepartnerschaftsturniers die Begegnung Deutschland – Österreich der momentan in Italien stattfindenden U21-Europameisterschaft. Die Stadt Esslingen und der FC Esslingen setzen damit ihre Kooperation im Bereich des interanationalen Austausches fort. Beide Seiten betonten einmal mehr, wie wichtig diese Begegnungen zwischen Jugendlichen für die Städtepartnerschaften sind. Auch in Zukunft sollen Jugendliche durch den Sport dazu ermutigt werden, über die eigenen Grenzen zu blicken und Toleranz und Offenheit zu leben. Im Rahmen der beiden Städtepartnerschafts-Jubiläen mit Vienne und Udine werden weitere Veranstaltungen folgen. Im Juli wird die Stadt Esslingen die Teilnehmer des Laufes „Udines“ begrüßen, die innerhalb weniger Tage von Udine nach Esslingen laufen. Im November lädt Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zu einer Podiumsdiskussion ein, bei der er mit seinen Amtskollegen aus Vienne und Udine über die Zukunft der Städtepartnerschaften diskutieren wird.
26.6.19

 

 

 

 

 

 

Führungs-Nachwuchs aus dem Land in Göppingen

Göppingen. 300 junge Nachwuchsführungskräfte besuchen den Landkreis Göppingen, denn die Wirtschaftsjunioren Göppingen richten die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg aus .An diesem Wochenende werden über 300 junge Führungskräfte aus ganz Baden-Württemberg in Göppingen zur Landeskonferenz 2019 erwartet. Eingeladen haben die Wirtschaftsjunioren Göppingen, die aus zahlreichen Führungskräften und Jungunternehmern aus der Region bestehen. Genau 21 Jahre ist es her, dass in Göppingen eine solche Konferenz ausgerichtet wurde. „Umso mehr freuen wir uns, dass nach so langer Zeit auch unser Kreis den Konferenzteilnehmern zeigen kann, was das Filstal alles zu bieten hat. Sowohl vom Wirtschaftsaspekt gesehen als auch vom Freizeitwert“, so der Konferenzdirektor der Landeskonferenz Tobias Hocke.
Unter dem Motto „Im Fluss der Zeit“ laden die Wirtschaftsjunioren insgesamt drei Tage lang über 300 junge Persönlichkeiten aus der Wirtschaft zu einer Tagung in die Region ein. „Für uns steht der Fluss für die Fils, die wie eine Lebensader unseren Landkreis Göppingen durchzieht. Fluss ist aber noch viel mehr. Alles ist heutzutage im Fluss - die persönliche Weiterentwicklung oder auch das Zusammenspiel von Kommunikation und Strategien“ ergänzt Konferenzdirektorin Eva Geiselmann. Neben dem gemeinsamen Austausch und der Erweiterung des Business Netzwerkes steht auch die Besichtigung von Traditionsunternehmen wie Märklin oder eines der Deutschen Einhörner wie Teamviewer auf dem Programm. Auch der Freizeitaspekt kommt nicht zu Kurz. Eine Moutainbike-Tour, ein Kochkurs oder ein Schnuppergolfen runden das Konferenzprogramm ab. Highlight der Tagung wird am Samstagabend der große Galabend im Zweigwerk sein, bei dem die 300 Konferenzteilnehmer in einem eleganten Ambiente sich austauschen können.

Unterstützt wird die Konferenz neben den zahlreichen Sponsoren auch von der IHK-Bezirkskammer Göppingen. „Das Filstal mit seinen Mittelzentren Göppingen und Geislingen ist die Wiege der Industrialisierung Württembergs. Aus dieser Region stammen bis heute innovative Weltmarktführer und Hidden Champions. Und genau das wollen auch wir seitens der IHK bei der Konferenz zum Ausdruck bringen“ so der Präsident der Göppinger IHK-Bezirkskammer Wolf Martin.
Damit eine solche Veranstaltung funktioniert war bereits ein Jahr im Vorfeld enorme Organisationsarbeit erforderlich. Das 20-köpfige Orga-Team der Wirtschaftsjunioren Göppingen musste beispielsweise die komplette Organisation der Vorträge, die Planung des Freizeitprogramms, sowie die Locationauswahl organisieren. „All dies wäre durch die freiwilligen Helfer, aber natürlich auch unseren Sponsoren so nicht möglich gewesen. Wir sind stolz nach 21 Jahren seit der letzten LAKO Göppingen an diesem Wochenende weit über die Landkreisgrenzen hinaus zu repräsentieren“, so Tobias Hocke abschließend. Zudem kommt auch auf der Landeskonferenz der soziale Aspekt nicht zu kurz. Zusammen mit dem Allianz für die Jugend e.V. wird es auf der Landeskonferenz eine Tombola geben. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in eine soziale Einrichtung in der Region. 
26.6.19

 

 

 

 

 

 

 

Verwahrstelle für Schweinekadaver

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse stellte gemeinsam mit Kreisjägermeister Martin Lang, Kreisveterinärin Dr. Martin Bühlmeyer, Gerd Hägele, Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes, Jörg Böckmann, Verwalter des Lagers Baubetriebsamt und Friedrich Mayer, Leiter des Baubetriebsamtes, den Kadaverraum im Baubetriebsamt vor. Als präventive Maßnahme für einen möglichen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest wurde diese neue Verwahrstelle für Wild- und Wildkörperteile eingerichtet. Auch wenn in Deutschland derzeit noch keine akute Gefahr besteht, so breitet sich seit geraumer Zeit die Afrikanische Schweinegrippe in osteuropäischen Staaten aus. Diese Viruserkrankung endet für Wild- und Hausschweine tödlich.
Zusammen mit dem Ostalbkreis werden deshalb kreisweit sieben Verwahrstellen eingerichtet, so dass zukünftig vorrangig verendete Wildschweine oder entsprechende Wildkörperteile entsorgt werden können. Diese Verwahrstellen werden sich in Schwäbisch Gmünd, Gschwend, Abtsgmünd, Aalen, Neresheim, Bopfingen und Ellwangen befinden. Es ist wichtig, in einem regen Austausch mit den Jägern zu sein, sowie die Verwahrstellen dort einzurichten, wo sie für Jäger gut erreichbar sind. Für den Bereich Schwäbisch Gmünd konnte diese neue Verwahrstelle im Baubetriebsamt nun den Jägern als Vorzeigeobjekt vorgestellt und zur Verfügung gestellt werden. Die Anlage kann rund um die Uhr von berechtigten Jägern durch ein elektronisches Zugangssystem genutzt werden. Die eingebaute Kühlzelle bietet ausreichend Platz, um Tierkörper bis zur Entsorgung zwischenlagern zu können. Die Gesamtkosten für die Verwahrstelle belaufen sich auf ungefähr 70.000 Euro, wobei circa 50 Prozent vom Landkreis und Land übernommen werden. Die Anlieferung von toten Haustieren ist allerdings nicht möglich.
26.6.19

 

 

 

 

 

Polizei wirft Augenmerk auf Zweiräder

Adelberg/Göppingen. Am Dienstag kontrollierte die Polizei bei Adelberg, Göppingen-Hohenstaufen und Wäschenbeuren überwiegend Zweiräder. Zwischen 15 und 22 Uhr stoppten Polizisten des Polizeipräsidiums Ulm 96 Motorräder, 16 Autos und 3 Quads. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Zwischen Lenglingen und Hohenstaufen waren ein Motorrad- und ein Autofahrer bei erlaubten 70 über 21 km/h zu schnell unterwegs. Sie müssen mit Anzeigen und einem Punkt im Strafregister rechnen. Weitere Anzeigen erwarten fünf Fahrer, die mit abgefahrenen Reifen unterwegs waren. Ein Motorradfahrer durfte wegen defektem Brems- und Rücklicht nicht weiterfahren. Sechs Zweiradfahrer hatten Spiegel montiert, die nicht den Vorschriften entsprachen. An vier Motorrädern war der Termin zur Hauptuntersuchung überschritten. Drei Autofahrer waren nicht angeschnallt. Die Polizei hatte solche Schwerpunktkontrollen bereits angekündigt. Landesweit erreichten die Unfallzahlen 2018 mit 4078 Motorradunfällen einen neuen Höchststand.
26.6.19

 

 

 

 

 

A8:  65 Fahrer missachten Überholverbot

Aichelberg. Kraftfahrer kontrollierte die Polizei am Dienstag auf der A8 bei Aichelberg. Zwischen 9 und 13 Uhr nahmen Beamte des Polizeipräsidiums Ulm auf der A8 den Verkehr aus Richtung Stuttgart unter die Lupe. Mit Unterstützung von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz stoppten sie allein 65 Fahrer, die das Überholverbot ignorierten. 22 von ihnen hatten in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Deshalb mussten sie zur Gewährleistung des Bußgeldverfahrens eine Sicherheitsleistung in Höhe von 95 Euro hinterlegen. Einen Sattelzug begleiteten die Beamten wegen einer defekten Bremsanlage zu einer Werkstatt. Der Fahrer durfte erst nach einer Reparatur weiterfahren. Ein anderer Sattelzug hatte viel zu wenig Profil auf einem Reifen. Er musste vor der Weiterfahrt einen neuen Reifen montieren. Ein weiterer Fahrer führte mehrere nicht genehmigte Fahrten durch.  Außerdem verstieß ein Fahrer gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Zwei konnten ihre Arbeitszeiten nicht nachweisen. Ein Fahrer verstieß gegen Gefahrgutvorschriften und an einem Lkw entsprach die Schutzausstattung nicht den Vorschriften. Auch diese acht Fahrer haben in Deutschland keinen festen Wohnsitz. Sie mussten Sicherheitsleistungen zwischen 100 und 800 Euro hinterlegen.

 

 

 

 

 

Unfall mit führerlosem Auto

Heubach. Eine 35-Jährige sicherte am Mittwoch ihr Fahrzeug nicht ausreichend gegen ein Wegrollen, während sie kurz einen Brief in der Ziegelwiesenstraße einwerfen wollte. Der Wagen machte sich bei geöffneter Türe selbständig und rollte bergab. Eine 60 Jahre alte Fußgängerin wurde auf die Situation aufmerksam und versuchte das Auto zu stoppen. Dabei wurde sie jedoch von der offenen Türe zu Boden gerissen und zog sich hierbei schwere Verletzungen zu. Letztlich rollte der Wagen gegen das Fahrzeug eines 69-Jährigen. Der Schaden wird auf 5000 Euro geschätzt.
26.6.19

 

 

 

 

 

Diebstahl aus Fahrzeugen

Waldstetten. In der Nacht auf Mittwoch wurden aus zwei Fahrzeugen, die in der Joseph-Haydn-Straße in Waldstetten abgestellt waren, eine Geldbörse sowie ein Paket entwendet. Der Schaden beläuft sich auf rund 100 Euro. Hinweise auf den Dieb nimmt der Polizeiposten Waldstetten unter Telefon 07171/42454 entgegen.
26-6-19

 

 

 

 

 

Polizisten mit Messer bedroht

Schwäbisch Gmünd. Einige Polizeibesatzungen samt Hundeführer sowie Rettungsdienst mussten am Mittwochvormittag zu einem Mann in die Oberbettringer Straße ausrücken, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Familienangehörige hatten die Polizei alarmiert, nachdem der 45-Jährige seine Medikamente verweigerte und sich aggressiv verhielt. Der Mann bedrohte die Polizisten wiederholt mit einem größeren Messer weshalb er schließlich unter Einsatz des Diensthundes überwältigt werden musste. Durch den Hundebiss in eine Hand wurde der 45-Jährige leicht verletzt. Er wurde in der Folge von einem Notarzt ruhiggestellt und letztlich in eine Fachklinik eingeliefert. Ein besonderer Dank sei an einen hilfsbereiten Anwohner gerichtet, der den eingesetzten Kräften bei dem im doppelten Sinne heißen Einsatz Mineralwasser zur Verfügung stellte.
26.6.19

 

 

 

 

 

Fahrräder gestohlen

Lorch. Zwischen Sonntagnachmittag und Montagnachmittag entwendeten Diebe drei Fahrräder, die in der Marbachstraße abgestellt waren. Es handelt sich dabei um ein silbernes Trekkingrad der Marke Cube, Cross Pro 2, ein Trekkingrad der Marke Specialized, Crossraoads sowie ein weiteres schwarz-graues Trekkingrad. Der Wert der Räder wird auf 2500 Euro beziffert. Hinweise auf die Dieb oder den Verbleib der Räder nimmt der Polizeiposten Lorch unter Telefon 07171/3580 entgegen.
26-6-19

 

 

 

 

 

 

Trickdiebe ergaunern 50-Euro-Scheine

Schwäbisch Gmünd. Ein Pärchen wollte am Montag gegen 16 Uhr in einem Ladengeschäft am Marktplatz Geld in einen 50 Euro Schein gewechselt bekommen. Dieser Schein sollte eine ganz bestimmte Kennung haben. Eine Mitarbeiterin sah die Scheine in der Kasse durch, fand aber kein entsprechendes Exemplar. Nun nahm der Mann die Scheine an sich und schaute selber nach. Hierbei gelang es ihm zunächst unbemerkt 250 Euro zu entwenden. Der Diebstahl fiel erst nach Kassenschluss auf. Die Trickdiebe hatten einen dunklen Teint, der Mann war etwa 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß, schlank, bekleidet mit dunklem Polo. Die Frau war etwa 25-30 Jahre alt, 1,60 Meter groß, zierlich, trug dunklen Zopf. Eventuell fielen die beiden noch an anderen Örtlichkeiten in Gmünd auf. Hinweise nimmt das Polizeirevier unter Telefon 07171/3580 entgegen.
26.6.19

 

 

 

 

 

 

 

Polizeipräsident Christian Nill ist tot 

Göppingen/Ulm.  Polizeipräsident Christian Nill (63) ist tot. Das bestätigte am Dienstag eine Sprecherin der Behörde in Ulm. Der oberste der Chef der Ordnungshüter starb überraschend am Montag. Im August wollte Nill in den Ruhestand gehen und sein Amt an den 59-jährigen Bernhard Weber weitergeben. Nill übernahm das Amt des im Zuge der Polizeireform neu gebildeten Polizeipräsidiums Ulm 2014. Zum Einzugsbereich seiner Behörde zählen neben der Stadt Ulm die Landkreise Alb-Donau, Göppingen, Heidenheim und Biberach. Auf die erfolgreiche Integration des Landkreises Göppingen ins neue Präsidium hatte Nill von Anfang an großen Wert gelegt, hatte es hier doch massive Widerstände gegen die Polizeireform der damaligen schwarz-roten Landesregierung gegeben.
25.6.19

 

 

 

 

 

Orthopädiepraxis jetzt Teil des MVZ

Kreis Göppingen. Die Praxis für Orthopädie von Reinhard Deinfelder in Donzdorf wird ab 1. Juli  Teil des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) der Alb-Fils-Kliniken, das eine hochwertige ambulante Versorgung anbietet. Für die Patienten der Orthopädischen Praxis ändert sich dadurch nichts. Sie können wie gewohnt zu den üblichen Sprechzeiten die Praxis in der Hauptstraße 47 in Donzdorf aufsuchen. Zur Terminvereinbarung bei Herrn Deinfelder ist die Praxis wie bisher unter Telefon 07162 25157, Telefax 07162 25058 oder der neuen E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Die bieten im Medizinischen Versorgungszentrum an den beiden Standorten Klinik am Eichert in Göppingen und Helfenstein Klinik in Geislingen eine ambulante Versorgung mit derzeit insgesamt neun Praxen verschiedener Fachrichtungen an: Innere Medizin mit Tätigkeitsschwerpunkt Gastroenterologie und Endoskopie, Hämatologie und Internistische Onkologie, Gynäkologie, (Plastische) Chirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Labormedizin und Pathologie. Mit den Praxen sehen die Kliniken  zunehmend die ambulante Versorgung von Bürgern des Landkreises Göppingen gesichert. Das MVZ sei nicht nur eine ideale Ergänzung des umfassenden stationären Leistungsangebots, sondern auch kompetenter und verlässlicher Partner in der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten. Mit der Orthopädischen Praxis Deinfelder erweitert sich das Angebotsspektrum des MVZ mit dem Unterschied, dass die Praxis am bisherigen Standort verbleibt.
25.6.19

 

 

 

 

 

Polizei kontrolliert über 200 Fahrzeuge

Gingen an der Fils. Über 200 Fahrzeuge kontrollierte die Polizei am Montag bei Gingen.  Zwischen 15 und 22 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeipräsidiums Ulm den Verkehr auf der B10 in  Fahrtrichtung Ulm.  Polizisten des Polizeipräsdiums Einsatz und Beamte der Steuerfahndung Stuttgart unterstützten sie dabei. Das Augenmerk richtete die Polizei nicht nur auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und auf Tuningverstöße. Auch den Schwerlastverkehr nahm sie genauer unter die Lupe. Sie kontrollierte insgesamt 212 Fahrzeuge und 226 Personen. Für sechs Fahrer hieß es am Ausbauende der B10 auch gleichzeitig "Fahrtende". Sie mussten eine Blutprobe abgeben. Fünf davon stehen im Verdacht, sich unter der Einwirkung von Drogen ans Steuer gesetzt zu haben und ein 55-Jähriger hatte zu viel Alkohol getrunken. Ein vermeintlicher Drogenkonsument verhielt sich aggressiv und beleidigte die Polizisten. Bei ihm fanden die Ermittler auch ein Butterflymesser. Der 24-Jährige muss jetzt gleich mit mehreren Anzeigen rechnen. Sechs Autos wurden zusätzlich von einem Drogenhund durchsucht.
25.6.19

 

 

 

 

 

Baby aus überhitztem Auto gerettet

Schorndorf. Ein drei Monate altes Baby musste am Dienstagvormittag in Schorndorf aus einem überhitzten Auto gerettet werden. Die Mutter hatte das Kind kurz nach 11 Uhr in ihren in der Schillerstraße abgestellten Pkw gebracht, als plötzlich aufgrund eines technischen Defekts die Türe verriegelte, während der Schlüssel im Fahrzeuginnenraum war. Aufgrund der starken Hitze wurde sofort ein Notruf abgesetzt, woraufhin Polizei und Feuerwehr anrückten. Die Freiwillige Feuerwehr schlug eine Seitenscheibe ein und rettete das überhitzte Kind. Es wurde sofort von einem Kinderarzt medizinisch versorgt, dessen Praxis sich in unmittelbarer Nähe befindet. Dem Kind geht inzwischen wieder gut.
25.6.19

 

 

 

 

 

 

18-Jähriger flüchtet mit Auto vor der Polizei

Schwäbisch Gmünd. Ein 18 Jahre alter BMW-Fahrer ist in der Nacht zum Dienstag vor der Polizei geflüchtet. Der junge Mann, der nicht im Besitz in einer Fahrerlaubnis ist und unter Drogeneinfluss stand, sollte gegen 2.15 Uhr in Unterbettringen in der Straße Schmiedberg einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Beim Erkennen des Haltezeichens beschleunigte er den BMW und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über Waldstetten in Richtung Schwäbisch Gmünd. Am Dreifaltigkeitsfriedhof kam er von der Fahrbahn ab. Um wieder auf die Straße zu gelangen fuhr er rückwärts und prallte beinahe mit einem Streifenwagen zusammen, ehe er seine Flucht über die Klarenbergstraße fortsetzte. In der Scheffoldstraße beschleunigte er seinen BMW auf circa 200 km/h und schaltete sein Licht aus, woraufhin der Sichtkontakt abbrach. Anhand des abgelesenen Kennzeichens konnte die Anschrift des Fahrzeughalters ermittelt werden. Dort wurde der BMW und dessen Fahrer kurze Zeit später festgestellt. Der 18-Jährige wurde auf die Dienststelle verbracht und eine Blutentnahme veranlasst, nachdem konkrete Hinweise auf Drogenbeeinflussung festgestellt wurden. Bei der Verfolgung waren drei Streifenbesatzungen im Einsatz. Gegen 18-Jährigen wurde ein Strafverfahren, unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheitsfahrt und Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
25.6.19

 

 

 

 

 

 

Auseinandersetzung endet blutig

Wäschenbeuren.  Mit schweren Verletzungen kam ein 26-Jähriger am Sonntag nach einem Streit in Wäschenbeuren in ein Krankenhaus. Wie die Polizei mitteilt, stritten drei Männer gegen 6 Uhr in der Bahnhofstraße. Die 25- und 26-Jährigen waren zum Teil stark alkoholisiert. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 26-Jähriger seinen gleichaltrigen Kontrahenten mit den Füßen getreten haben. Der trug dabei leichte Verletzungen davon. Die Männer stehen außerdem im Verdacht, sich gegenseitig mit einem Messer und einer Axt bedroht zu haben. Auch der andere 26-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung schwer verletzt. Rettungskräfte brachten beide Männer in ein Krankenhaus.   Die Ermittlungen der Polizei laufen derzeit auf Hochtouren. Die Beamten wollen die Ursache und den genauen Ablauf der Tat herausfinden. Außerdem untersuchen die Kriminalisten der Göppinger Polizei (07161/632360), woher die schweren Verletzungen des 26-Jährigen kommen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
24.6.19

 

 

 

 

 

19-Jähriger niedergeschlagen

Schwäbisch Gmünd. Ein 19-Jähriger wurde am Montag gegen 13.30 Uhr am Bahnhof von rund acht Jugendlichen verbal angegangen und bedrängt. Schließlich erhielt er durch zwei Personen mehrere Faustschläge, wodurch er verletzt zu Boden ging. Der Geschädigte wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gefahren. Hintergrund des Angriffs dürften zurückliegende Streitigkeiten sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
24.6.19

 

 

 

 

 

Klinik am Eichert: Eingangsportal neu gestaltet

Kreis Göppingen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis der Neubau der Klinik am Eichert seinen Betrieb aufnehmen wird. Bis dahin müssen sich Patienten, Angehörige und Besucher, die in das jetzige Krankenhausgebäude kommen, mit baubedingten Einschränkungen arrangieren. Diese Einschränkungen betreffen vor allem den freien Raum vor dem Zugang zur Klinik. „Es ist etwas eng geworden vor unserem Eingangsportal“, bedauert der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid, „aber auch auf engem Raum lässt sich einiges gestalten.“ Dabei gilt es zahlreiche Bedürfnisse zu befriedigen: etwa eine Grünfläche zum Verweilen, Kurzeitparkplätze für die Warenanlieferung, die Möglichkeit zum Aussteigenlassen von Patienten, eine Haltestelle für den Citybus, der freie Blick auf die Baustelle, ein Taxistand. „Wir haben versucht, alle Wünsche auf der zur Verfügung stehenden Fläche zu verwirklichen – und es hat ganz gut geklappt“, so Schmid.

Die Maßnahmen im Einzelnen: Patientenpark: Rechts vom Eingang wurde ein kleiner provisorischer Patientenpark angelegt, mit barrierefreiem Zugang. Der Platz ist gepflastert, die ringsum gepflanzten Sträucher und Bäume sind zwar noch nicht raumfüllend, werden aber bald eine kleine grüne Insel bilden. Was noch fehlt sind die Sitzgelegenheiten. Sie werden demnächst aufgestellt.
Raucherecke: Der Raucher-Unterstand befindet sich neben dem neuen Patientenpark. Kurzzeitparkplätze: Für die Anlieferung von Waren für die Läden im Foyer der Klinik am Eichert stehen links vom Eingang zwei Parkplätze zur Verfügung. Sie können zum kurzzeitigen Be- und Entladen benutzt werden.
Aussteigenlassen von Patienten: Wer Angehörige zum Krankenhaus fährt und sie nur schnell aussteigen lassen will, kann natürlich bis vor den Haupteingang fahren. Dort darf aber nicht geparkt werden (auch nicht kurzzeitig), da das Portal jederzeit für die Feuerwehr erreichbar sein muss.
Taxistand: Mittig auf der Verkehrsfläche vor dem Eingang befinden sich zwei Taxistellplätze.
Abstellfläche für Fahrräder: Eine große Anzahl von Fahrradständern findet sich im überdachten Bereich direkt vor dem Haupteingang.
Bushaltestelle: Die Buslinie 92 (Citybus) der Omnibusverkehr Göppingen (OVG) hat seinen offiziellen Stopp im Bereich vor dem Parkhaus unterhalb der Klinik. Eine weitere Interimshaltestelle ist nur wenige Schritte vom Haupteingang entfernt. Die Haltestelle hat bisher nur eine Sitzbank, bekommt aber nun ein überdachtes Wartehäuschen. Das Fundament für dieses Häuschen ist bereits erstellt, es wird in den nächsten Tagen aufgebaut.

Blick auf die Baustelle: Baustellen sind spannende Angelegenheiten. Den Bauarbeitern beim derzeitigen Ausheben der Baugrube zusehen kann man durch Öffnungen im Bauzaun – angelegt als großflächiges Fenster und als kreisrunde Gucklöcher. Auch von der Südseite des neuen Patientenparks hat man einen freien Blick auf die Baustelle.
Weg zum Parkhaus: Der Weg zum Parkhaus ist jetzt asphaltiert. Das vorherige Kopfsteinpflaster war für eingeschränkt gehfähige Personen und Rollstuhlfahrer wenig komfortabel.
Bezahlen der Parkgebühren: Wer seinen Pkw im Parkhaus abgestellt hat, kann die Parkgebühren am Automaten auf Ebene 2 des Parkhauses bezahlen. Bequemer geht´s am Automaten im Foyer des Krankenhauses: Das erspart weitere Wege im Parkhaus. Übrigens: Die ersten 30 Minuten ist das Parken am Eichert kostenfrei.
24.6.19

 

 

 

 

 

 

Straßensperrungen in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Dienstag, 25. Juni, bis Donnerstag 27. Juni, werden im Gewerbegebiet Krähe in Gmümd die Konrad-Zuse-Straße, die Nubertstraße und dieAlexander-von-Humbold-Straße halbseitig für den Verkehr gesperrt werden. Grund dafür sind Vorarbeiten für den Endausbau der Asphaltdecke. Es wird in diesem Zeitraum auch kurze Teilbereiche geben, die voll gesperrt werden, die ansässigen Firmen bleiben jedoch. Ab Freitag 28. Juni bis Samstag 29. Juni, werden die Asphaltarbeiten unter Vollsperrung durchgeführt, die Firmen Nubert und Harley Davidson können über einen Wirtschaftsweg angefahren werden, die Umleitung wird ausgeschildert.

Aufgrund dringender Kanalarbeiten muss der Kaffeebergweg ab Mittwoch, 26. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 28. Juni, für den Verkehr gesperrt werden. Die Kanalarbeiten können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. Die Einbahnregelung an der südlichen Einmündung Kaffeebergweg/ Mutlanger Straße wird während dieser Zeit aufgehoben.
24.6.19

 

 

 

 

 

 

Übermüdet am Steuer 

Kirchheim u. Teck.Hohen Sachschaden verursachte ein 18-Jähriger bei einem Unfall am Montag auf der A8.  Gegen 1 Uhr fuhr ein 18-Jähriger Fahranfänger auf der A8 bei Kirchheim in Richtung München. Der junge Fahrer des Wagens fiel vermutlich in einen Sekundenschlaf. Auf der leeren Autobahn geriet sein Auto nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Durch den Aufprall wurde der Mann wieder wach. Er konnte sein Fahrzeug dann auf dem Standstreifen anhalten. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Fahrzeug auf rund 10.000 Euro.
24.6.19

 

 

 

 

 

 

Ungebremst aufgefahren

Weilheim/Teck. Vier Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls am Sonntag auf der A8 bei Weilheim.  Gegen 4.45 Uhr fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Wagen auf der A8 in Richtung München. Er war zu schnell. Auf der mittleren Fahrspur fuhr er ungebremst von hinten in ein anderes Fahrzeug. Dort blieb das Auto des Verursachers nach dem Aufprall stehen. Die Fahrerin des anderen Wagen lenkte ihr Fahrzeug noch auf den Seitenstreifen. Bei dem Unfall wurden alle vier Insassen des zweiten Fahrzeuges verletzt, zwei davon schwer. Der Unfallverusacher erlitt ebenfalls leichte Verletzungen Ein Rettungshubschrauber brachte die 43-Jährige Fahrerin in eine Klinik. Die drei anderen Verletzten brachte der Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Bei der Unfallaufnahme hatten die Polizisten bei dem Unfallverursacher den Verdacht, dass er unter Alkoholeinwirkung stand. Das bestätigte ein Test. Der Mann musste seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben.
24.6.19

 

 

 

 

 

Motorradfahrer stürzt

Geilingen.  Schwere Verletzungen zog sich ein 19-Jähriger am Samstag bei Geislingen zu. Gegen 19.15 Uhr fuhr ein 19-Jähriger von Amstetten in Richtung Geislingen. In einer Kurve rutschte seine Maschine. Der Fahrer stürzte und verletzte sich schwer. Ein Krankenwagen transportierte ihn in ein Krankenhaus. Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Sachschaden an dem Zweirad schätzt die Polizei auf ungefähr 3.000 Euro.
24.6.19

 

 

 

 

 

Autofahrerin schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Zu einem Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten und einer leicht verletzten Autofahrerin kam es am Montagmorgen. Eine Autofahrerin wollte mit ihrem Wagen aus Kleindeinbach kommend auf die K3268 in Richtung Schwäbisch Gmünd abbiegen. Dabei übersah sie vermutlich eine aus Richtung Schwäbisch Gmünd kommende 22 Jahre alte Autofahrerin. Es kam zum Zusammenstoß , die Verursacherin wurde schwer verletzt, die 22-Jährige kam mit leichteren Blessuren davon.  Insgesamt entstand bei dem Unfall ein Sachschaden von rund 23000 Euro.
24.6.19

 

 

 

 

 

 

 

Entwarnung: Krokodile waren Hechte

Kirchheim unter Teck. Die Sperrung der Kirchheimer Bürgerseen ist aufgehoben. Nach mehreren umfangreichen Suchaktionen mit Experten kann ausgeschlossen werden, dass sich in den Seen Krokodile oder ähnliche Reptilienarten aufhalten. Das Baden im unteren Bürgersee ist damit wieder möglich. 

Bei einer kurzfristig durchgeführten Suche am Donnerstagabend fanden Reptilien-Experten keine Spuren von Krokodilen, dafür aber mehrere Hechte. „Hechte stehen meistens lauernd an der Wasseroberfläche. Dies ist auch in den Bürgerseen zu beobachten. Hechte können mit jungen Krokodilen verwechselt werden, da beide eine hechtartig ausgezogene Schnauze haben“, fasst Michael Wirth, Diplom-Biologe und Reptilienfachmann zusammen. Wirth, der erfahren in der Freilandarbeit mit Krokodilen ist, hatte die Suchaktion am Donnerstagabend zusammen mit zwei weiteren Reptilien-Experten geleitet. Die Suche musste in der Dunkelheit durchgeführt werden, da Krokodile tagsüber kaum aufzuspüren sind. Im Dunkeln besteht laut Wirth allerdings bei Verwendung entsprechender Scheinwerfer eine nahezu hundertprozentige Sicherheit, Krokodile zu finden. Auf Grundlage der Ergebnisse der Suchaktionen kann damit Entwarnung für die Bürgerseen gegeben werden.

„Wir sind froh, dass wir die Situation schnell aufklären konnten und die Sperrung der Bürgerseen aufheben können. Dies ist uns vor allem dank der raschen und umfangreichen Unterstützung der Fachleute gelungen“, fasst Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer zusammen.

Eine Spaziergängerin hatte sich am späten Abend des 18. Juni  bei der Polizei Kirchheim unter Teck gemeldet und dort die mutmaßliche Sichtung von drei kleineren Krokodilen im unteren der drei Bürgerseen mitgeteilt. Mehrere Polizeibeamte überprüften noch am selben Abend und am Morgen des 19. Juni ergebnislos die Bürgerseen und das umliegende Gelände. Um jegliche Gefährdung für Besucher des Areals auszuschließen und der Verantwortung als Eigentümer des Geländes nachzukommen, hatte die Kirchheimer Stadtverwaltung den Zugang zum Bereich rund um die Seen ab dem Vormittag des 19. Juni gesperrt. Unterstützt haben die Suche auch Mitarbeiter des Tierheims Esslingen und ein Tierarzt, die zwei Suchaktionen ohne Ergebnis durchgeführt hatten. Auch Mitglieder des örtlichen Angelvereins waren mehrfach an den Seen aktiv, um mit speziellen Ködern nach den mutmaßlich gesichteten Tieren zu suchen.
21.6.19

 

 

 

 

Umweltsünder entsorgt Ölkanister

Ebersbach. Ausgelaufenes Öl führte am Donnerstag in Ebersbach zu einem Feuerwehreinsatz. Gegen 14.30 Uhr sah ein Zeuge in der Straße "Buchwiesen" unter einer Brücke den  Ölkanister. Offensichtlich hatte ihn ein Unbekannter illegal entsorgt. Da der Kanister tropfte, war bereits Öl ausgelaufen und ins Erdreich gedrungen. Die Feuerwehr kam und beseitigte die Gefahr. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
21.6.19

 

 

 

 

 

Sauerwasser-Brunnen gesperrt

Göppingen.Das Mineralwasser bei den Brunnenstandorten am Freibad ist keimbelastet und die Sauerwasser-Brunnen mussten deshalb abgestellt werden. Dies betrifft die Brunnenstandorte im Freibadpark und an der Maybachstraße, denn beide werden mit der gleichen Quelle gespeist. Die Freibadbesucher können sich vorerst nicht an dem Wasser erfrischen. Die Brunnenstandorte müssen nun untersucht, die Infektionsquelle gefunden und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Wann das Mineralwasser wieder sprudeln wird, ist aktuell nicht abzuschätzen, so die Stadtverwaltung in einer Mitteilung.
21.6.19

 

 

 

 

 

 

Was denken die Göppinger über das Sportangebot?

Göppingen. Eine Bevölkerungsbefragung soll aufzeigen, welche Bedüfnisse und Verbesserungsvorschläge in Sachen Sport die Göppinger Bevölkerung hat. Über 4000 nach dem Zufallsprinzip ausgesuchte Einwohner erhalten Mitte bis Ende nächster Woche die Bitte zur Mitwirkung.

Sport nimmt in der Hohenstaufenstadt traditionell einen breiten Raum ein; viele Bürger/-innen sind sportlich aktiv – in einem Verein, in einem Fitnessstudio oder individuell für sich. „Um weiterhin allen, die aktiv sein möchten, attraktive Möglichkeiten zu bieten, erarbeitet die Stadt Göppingen derzeit in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung aus Stuttgart (ikps) einen Sportentwicklungsplan“, schreibt Oberbürgermeise Guido Till an die ausgesuchten Einwohner. „Dieser soll aufzeigen, welche Bedarfe und Verbesserungsvorschläge die Bevölkerung hat, wenn es um Bewegung und Sport in der Stadt Göppingen und ihren Stadtbezirken geht.“

Ziel ist es, statistisch belegte und fundierte Aussagen über das Sportverhalten der Göppinger Bevölkerung treffen und dementsprechende bauliche, organisatorische und strukturelle Änderungen für den Sport in Göppingen vornehmen zu können, ergänzt Erste Bürgermeisterin Almut Cobet, in deren Dezernat der Sportbereich bei der Stadtverwaltung angesiedelt ist. Der, in der kommenden Woche startenden, Bestands- und Bedarfsanalyse durch ikps schließt sich ein kooperativer Planungsprozess an, um die Ergebnisse der Analysen in umsetzbare Maßnahmen zu verwandeln und zu priorisieren.

Mit dem Schreiben erhalten die ausgewählten Personen einen Internet-Link sowie einen individuellen Zugangscode zum Fragebogen, der online am PC ausgefüllt werden kann. Wer von den angeschriebenen Personen keine Möglichkeit hat, die Fragen online zu beantworten, kann ihn auch als Papierausdruck erhalten. Gefragt wird unter anderem nach den jeweils persönlichen Bewegungsabläufen, nach den ausgeübten Sportarten und nach dem Umfang der bewegungsaktiven Erholung und des Sporttreibens. Fragen nach den schließt sich eine Bewertung des Sportangebots sowie der Informationen darüber an. Fehlende Sportanlagen können ebenso benannt werden wie die persönliche Priorisierung des Breiten-, Gesundheits- oder Spitzensports. Statistische Angaben runden den sechsseitigen Fragenbogen ab.

Die Stadtverwaltung hofft, dass sich möglichst viele der angeschriebenen Einwohner die Zeit nehmen, den Fragebogen auszufüllen – je genauer die Ergebnisse sind, desto besser können die Schlussfolgerungengezogen werden. Und ganz wichtig: Gefragt sind auch die Menschen, die sich selber nicht als bewegungs- oder gar sportaktiv einschätzen.

Der Gemeinderat hat im Rahmen seiner Haushaltsberatungen beantragt, einen Sportentwicklungsplan für die Stadt Göppingen zu erstellen. Angebotsstrukturen der Göppinger Vereine sollen ebenso Teil der Betrachtungen sein wie Kooperationen von Schulen und Vereinen, aber auch die Nutzung oder Sanierung der Sportflächen.
21.6.19

 

 

 

 

 

 

Stadt will Engagierte würdigen

Göppingen. Die Stadt Göppingen plant alle, die sich schon Jahrzehnte lang engagieren und oft im Stillen wirken, bei einer Veranstaltung im Sommer zu würdigen. Die Bewerbungsfrist läuft in Kürze ab.

Jeder Bürger kann Vorschläge machen, welche engagierte Person für die Würdigung nominiert werden soll. Einsendeschluss ist Sonntag, 30. Juni. Die vorgeschlagene Person muss sich freiwillig und unentgeltlich für Göppingen engagieren, wobei der Wohnort in oder auch außerhalb von Göppingen liegen kann. Das Engagement kann in Vereinen, Selbsthilfegruppen, Kirchen und anerkannten Religionsgemeinschaften, Trägern der freien Wohlfahrtspflege, Parteien, Bürgerinitiativen und freien Zusammenschlüssen sowie in eigenen Projekten, die dem Gemeinwohl dienliche Zwecke verfolgen und die Grundzüge der Bundesrepublik Deutschland achten, ausgeübt werden. Die Engagementdauer muss mindestens sechs Jahre betragen. Bei jungen Menschen bis 27 Jahre liegt die Mindestdauer des Engagements bei zwei Jahren. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Schriftliche Einsendungen gehen bitte an das Bürgerhaus Göppingen, Iris Fahle, Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement, Kirchstraße 11, 73033 Göppingen, oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
21.6.19

 

 

 

 

 

 

Unbekannter will Briefkasten anzünden

Lorch. Zwischen Mittwoch, 16 Uhr und Freitag, 7.15 Uhr versuchten ein einzelner oder mehrere Täter eine an einem Pfosten freistehenden Briefkasten einer Schule in der Straße Schäfersfeld anzuzünden. Es kam nicht zu offenem Feuer. Am Inneren des Briefkastens entstanden Rußschäden. Der Sachschaden liegt bei etwa 100 Euro. Die Polizei Lorch bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 07172 7315.
21.6.19

 

 

 

 

 

Kaninchen geklaut 

Lorch. Unbekannte verschafften sich Zugang zum Gelände eines Kleintierzüchtervereins in der Straße Schafwiesen in Lorch  Dort entwendeten die Eindringlinge 15 Kaninchen im Wert von rund 600 Euro.
21.6.19

 

 

 

 

 

Gegen Holzfassade gekracht

Lorch. Am Donnerstagnachmittag fuhr der Lenker eines Wohnmobils beim Wenden mit dem Fahrzeugdach gegen die in einer Höhe von 280 cm befindliche Holzfassade eines Mehrfamilienhauses in der Schulstraße. Obwohl der Verursacher zunächst ausstieg und sich den Schaden anschaute, entfernte er sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Von Zeugen konnte der Unfall beobachtet werden, die sich das Kennzeichen des Verursachers notiert hatten. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Der angerichtete Sachschaden an der Holzfassade wird auf ca. 1000 Euro beziffert.

 21.6.19

 

 

 

 

 

Sitzbänke aus Verankerung gerissen

Schwäbisch Gmünd.  Auf dem Gelände einer Schule in der Scheffoldstraße in Gmünd wurden zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen zwei Sitzbänke aus der Bodenverankerung gerissen und beschädigt. Außerdem wurden dadurch drei Knochensteine beschädigt.
21.6.19

 

 

 

 

 

 

Drei Fahrzeuge beschädigt

Bartholomä. Von einem Unbekannten wurden zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen  in Bartholomä die Heckscheiben von drei Fahrzeugen mutwillig beschädigt. Zwei der drei Fahrzeuge waren auf einem öffentlichen Parkplatz in der Gaisgasse abgestellt, das dritte Fahrzeug war ca. 50 Meter weiter in der Hauptstraße abgestellt gewesen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3.000 Euro beziffert. Hinweise hierzu bitte an die Polizei Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171 358-0.
21.6.19

 

 

 

 

 

 

Zwei Verletzte bei Handgreiflichkeiten

Schorndorf. Eine Polizeistreife wurde am Donnerstag gegen 2 Uhr bei einer Unterführung in der Grabenstraße auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Es handelte sich offensichtlich um zwei rivalisierende Gruppen, die sich gegenseitig provozierten und beleidigten. Es kam dann auch zu Handgreiflichkeiten, bei der ein 18-Jähriger eine 19-jährige Frau und einen 20-jährigen Mann verletzte. Beide mussten im Krankenhaus behandelt werden und wurden vom Rettungsdienst dorthin gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.

21.6.19

 

 

 

 

 

Widerstand gegen Polizisten

Göppingen. Widerstand hat am Mittwoch eine 32-Jährige am Zentralen Omnibusbahnhof in Göppingen geleistet. Gegen 15.50 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Göppingen zum Omnibusbahnhof gerufen. Von dort rief ein Busfahrer an, der von der 32-Jährigen beleidigt worden war. Als  die Beamten eintrafen wollte sich die Frau von der Örtlichkeit entfernen. Daran wurde sie gehindert. Sie reagierte sofort hochaggressiv und rastete völlig aus. Sie schrie um sich, versuchte sich aus den Griffen der Beamten zu lösen und ließ sich auf den Boden fallen. Zudem versuchte sie, sich unter einen stehenden Bus zu legen. Da sie weiterhin völlig ausrastete, musste sie auf dem Boden fixiert und gefesselt werden. Dabei beleidigte sie die anwesenden Polizisten fortlaufend. Auf Grund ihres psychischen Zustandes wurde sie im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Vorfall verletzte sich eine Beamtin leicht. Das Polizeirevier Göppingen nahm die Ermittlungen auf. Die 32-Jährige muss sich nun wegen der Beleidigungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
20.6.19

 

 

 

 

 

Behörde schließt Stand mit Grillhähnchen 

Kreis Göppingen. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamtes hat am Mittwoch einen mobilen Imbisswagen im Oberen Filstal vorläufig geschlossen.  Gegen Mittag hat ein Verbraucher die Lebensmittelüberwachung über auffällige Grillhähnchen informiert. Der Imbisswagen mit Standplatz im Oberen Filstal und Hauptbetriebssitz im Landkreis Esslingen wurde umgehend von Lebensmittelkontrolleuren des Veterinäramtes Göppingen gegen 13.30 Uhr überprüft. Unter Anderem wurden unzureichende gekühlte rohe Hähnchen auf Spießen mit Kerntemperaturen um +15°C vorgefunden. Vom Kühlschrank mit den Hähnchenspießen ging bereits ein stechend säuerlicher Geruch aus. Des Weiteren stand zum Zeitpunkt der Kontrolle am Handwaschbecken des Hähnchengrills kein warmes, sondern nur kaltes Wasser zur Händereinigung zur Verfügung.Der Betreiberin wurde vor Ort die Abgabe von Lebensmitteln umgehend untersagt. Insgesamt wurden zehn Schweinshaxen, 22 Grillhähnchen sowie 42 rohe Hähnchen aus dem Verkehr genommen. Die Betreiberin hat den Stand unverzüglich abgebaut. Die Verantwortlichen haben mit einer Strafanzeige zu rechnen. Ebenso wird das Verfahren zur Veröffentlichung von Verstößen eingeleitet, wonach bei der Feststellung von wiederholten und erheblichen Verstößen eine Veröffentlichung einschließlich einer Benennung des Lebensmittelunternehmens vorgesehen ist. Nach derzeitigem Stand ist mit einer Veröffentlichung der Verstöße unter Benennung des Lebensmittelbetriebes in ca. zwei Wochen zu rechnen, nachdem der Betrieb angehört wurde und die Möglichkeit zu Rechtsmitteln hatte.
19.6.19

 

 

 

 

 

Heike Baehrens informiert sich in Tansania

Kreis  Göppingen. Die Vorsitzende des Unterausschusses Globale Gesundheit, Heike Baehrens (SPD) besucht Projekte und Institutionen, die vernachlässigte Tropenkrankheiten bekämpfen. Zusammen mit Prof. Dr. Andrew Ullmann (FDP) widmete die Göppinger Abgeordnete sich vor Ort intensiv dem Thema vernachlässigte Tropenkrankheiten (NTDs, Neglected Tropical Diseases). Diese betreffen weltweit etwa 1,4 Milliarden Menschen und damit jeden sechsten Menschen auf der Welt. Beide Abgeordnete engagieren sich im parlamentarischen Beirat des Deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten (DNTDs). Vor Ort traf die Delegation VertreterInnen des tansanischen medizinischen Forschungsinstituts (NIMR, National Institute for Medical Research), die ihnen über die Herausforderungen, aber auch Erfolge in der Bekämpfung von NTDs in Tansania berichteten. Daneben tauschten sie sich mit Patienten aus, die an Elefantiasis, Lepra und Schistosomiasis (Bilharziose) erkrankt sind. „Theorie und Praxis machen einen großen Unterschied. Über den direkten Kontakt zu den betroffenen Menschen versteht man, was vernachlässigt bedeutet. Es sind die Ärmsten der Armen, die an vernachlässigten Tropenkrankheiten leiden“, resümiert Heike Baehrens MdB. „Für meine Arbeit als Vorsitzende des Unterausschusses Globale Gesundheit ist es mir wichtig, die Zusammenhänge vor Ort zu erfassen. Durch Gespräche mit Verantwortlichen und Betroffenen können wir besser einschätzen, welche Weichenstellungen in der globalen Gesundheitspolitik notwendig sind“, so Heike Baehrens weiter.  Die Folgen für die betroffenen Menschen und ihr Umfeld sind tiefgreifend. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung werden die NTDs in den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) explizit erwähnt. Bis 2030 soll die Zahl derjenigen Betroffenen, die dafür Medikamente benötigen, um 90 Prozent reduziert werden. Das von Deutschland verfolgte Ziel der Gesundheitssystemstärkung ist eine wesentliche Bedingung dafür.  Beide Parlamentarier sind davon überzeugt, dass ein erfolgreicher Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten sektorübergreifend erfolgen muss. „Nur im Zusammenspiel von sauberem Trinkwasser, funktionierenden sanitären Anlagen und einer guten Schulbildung kann man diese Krankheiten erfolgreich bekämpfen und damit auch nachhaltig die Entwicklung eines Landes wie Tansania vorantreiben“, ist sich Heike Baehrens sicher.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Esslinger Stadt-Oase vor dem Bahnhof eröffnet

Esslingen. Mit einem „Artist Talk“ wurde die Esslinger Stadt-Oase auf dem Bahnhofsvorplatz offiziell eröffnet. Die Künstlerin Gabriela Oberkofler, die aktuell auf der Ausstellung „Good Space“ der Villa Merkel vertreten ist, berichtete vor grüner Kulisse über ihr Werk im Zusammenhang von Kultur, Mensch und Natur. Umgeben von grünen Wänden aus Blattschmuck-, Blüh- und Naschpflanzen begrüßte der Leiter des Stadtplanungsamtes Wolfgang Ratzer die BesucherInnen des gestrigen „Artist Talks“ in der Esslinger StadtOase. Das Kooperationsprojekt der städtischen Klima-Initiative Esslingen & Co und den Stadtwerken Esslingen wurde für eine Stunde zu Bühne und Auditorium zugleich - eine passende Szenerie für das Gespräch zwischen Moderatorin Stefanie Klee Castellanos und der Künstlerin Gabriela Oberkofler, die sich auf detailreiche, großformatige Zeichnungen von Tieren und Pflanzen konzentriert. Teile ihrer „Pflanzen Communities“ zeigt Gabriela Oberkofler zur Zeit in der Ausstellung „Good Space – Communities, oder das Versprechen von Glück“ der Villa Merkel. Über ihr Werk und über das Projekt „Api étoile – ein wachsendes Archiv“ ergab sich im Rückzugsraum der Esslinger Stadt-Oase zwischen neuem Busbahnhof und Berliner Straße ein spannendes Gespräch über das Verhältnis von Mensch, Kultur und Natur. Wolfgang Ratzer zeigte sich erfreut über diese besondere Veranstaltung. „Der Bahnhofsvorplatz sollte von Beginn an für die unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen“, so der Leiter des Stadtplanungsamtes. „Mit dem experimentellen Ansatz der Esslinger Stadt-Oase bespielen wir diese Fläche nun mit einer neuen Form von Stadtgrün. Gerade während der heißen Sommermonate erfährt der Platz so eine Steigerung der Aufenthaltsqualität – und neue Veranstaltungsformate.“ Darüber hinaus leistet das städtische Projekt einen Beitrag zur weiteren Stärkung des innerstädtischen Grüns. „Wir verstehen die Esslinger StadtOase als Ergänzung von wichtigen Projekten des Grünflächenamtes, wie zum Beispiel der Förderung der biologischen Vielfalt oder der Pflanzung zusätzlicher Stadtbäume zur Verbesserung des lokalen Klimas“, erläuterte Katja Walther, Leiterin des Sachgebiets Nachhaltigkeit und Klimaschutz, auf der gestrigen Veranstaltung. So werden im Rahmen des Projekts „Stadtbäume“ allein im Verlauf dieses Jahres noch 15 neue Bäume in die dicht bebauten Straßen der Innenstadt gepflanzt. Neue zusätzliche Baumstandorte sind auch für die kommenden Jahre in Planung. „Wegen des problematischen Untergrunds sind auf dem Bahnhofsvorplatz leider keine zusätzlichen Baumpflanzungen möglich, daher bedienen wir uns hier anderer Optionen“, so Walther weiter. Denn Funktionen wie Verschattung oder das Angebot von zusätzlichem Lebensraum für Insekten könnten auch durch mobile Grünbausteine zumindest zeitlich begrenzt erfüllt werden. Für Orte, an denen die Rahmenbedingungen keine nachhaltigen Maßnahmen wie z.B. Baumpflanzungen zulassen, könnten Projekte wie die Esslinger Stadt-Oase so zu einer echten Alternative werden.  Die Esslinger Stadt-Oase ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Klima-Initiative Esslingen & Co und den Stadtwerken Esslingen. Geplant, bepflanzt und aufgebaut wurde die begrünte Sitzlandschaft von der Firma Helix Pflanzensysteme und kann von Juni bis einschließlich September 2019  auf dem Bahnhofsvorplatz genutzt werden.
19.6.19

 

 

 

Kreistagswahl: Nur geringfügige Änderungen 

Kreis Göppingen. Der Kreiswahlausschuss stellte in seiner Sitzung am Mittwoch das endgültige Ergebnis der Wahl der Mitglieder des Kreistags im Landkreis Göppingen fest. Außerdem änderte der Ausschuss in über 50 Fällen die Entscheidungen der Wahlvorstände oder in Einzelfällen der Gemeindewahlausschüsse in den Gemeinden ab. Durch diese Entscheidungen ergaben sich im Vergleich zum vorläufigen Ergebnis Änderungen, die allerdings die vorläufige Sitzverteilung im neu gewählten Kreistag nicht berührten. 

Nach dem endgültigen Ergebnis gehören dem Kreistag insgesamt 67 Mitglieder an. Der seitherige Kreistag setzte sich aus 63 Kreisräten zusammen. Neun Sitze des neuen Kreistags werden durch Ausgleichsmandate vergeben.            17 Kreisräte gehören zukünftig der CDU an, 14 der Wählervereinigung Freie Wähler sowie 13 den Grünen. Die SPD wird künftig elf Mandatsträger stellen, die FDP fünf und die Linke einen. Die AfD zieht erstmals in den Kreistag ein und stellt künftig sechs  Kreisräte. 

In den zehn Wahlkreisen im Landkreis Göppingen machten 114.171 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch, die Wahlbeteiligung lag bei 56,93 – eine deutliche Steigerung zu 2014 (46,88 %). Die höchste Wahlbeteiligung im Kreis konnte die Gemeinde Börtlingen verzeichnen (73,91 %) , gefolgt von der Gemeinde Zell unter Aichelberg (73,25 %) und der Gemeinde Schlat (71,60 %). Prozentual am wenigsten Wähler gab es in den Städten Göppingen (50,12 %), Eislingen/Fils (47,48 %) und Geislingen an der Steige                (47,28 %). 
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Sinkende Steuereinnahmen in Esslingen

Esslingen. Die Esslinger Verwaltungsspitze musste den Esslinger Gemeinderat darüber informieren, dass sich eine wesentliche Verschlechterung des städtischen Haushaltes 2019 abzeichnet. So werden nach derzeitigem Stand der Stadt Esslingen dieses Jahr ca. 20 Mio. € weniger Gewerbesteuereinnahmen zur Verfügung stehen. Über die Details zu den Auswirkungen dieser Entwicklung auf den aktuellen Haushalt und die notwendig werdende Haushaltssperre werden Finanzbürgermeister Ingo Rust und die Stadtkämmerei im Juli öffentlich im Verwaltungsausschuss informieren.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Strümpfelbacher Steige am Jägerhaus wieder frei gegeben

Esslingen. Der Hockey-Clubs Esslingen hat der Esslinger Stadtverwaltung mitgeteilt, dass die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Insgesamt mussten von 20 Bäumen (13 vom Hockey-Club, 7 vom CVJM) die Raupen durch eine Fachfirma entfernt werden. Das städtische Tiefbauamt konnte somit die am Pfingstwochenende notwendig gewordene Sperrung der Strümpfelbacher Steige wieder aufheben. Alle Erholungssuchenden sowie die Gäste der Gaststätten, Vereinsanlagen und Sportgelände entlang der Strümpfelbacher Steige am Jägerhaus können damit ihre jeweiligen Ziele wieder problemlos und ohne Bedenken vor etwaigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wieder erreichen.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Ingo Hüttner jetzt im Senat der Wirtschaft

Kreis Göppingen, Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, ist als Senator in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen worden. Die Berufungsurkunde erhielt er aus den Händen von Vorstandsvorsitzenden Dieter Härthe und Präsident Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher im Rahmen des Bundesconvents in Bonn.  Der Senat der Wirtschaft Deutschland setzt sich aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft besonders bewusst sind. Sie tragen gemeinsam dazu bei, die gemeinwohlorientierten Ziele einer Nachhaltigkeit im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft praktisch umzusetzen. „Die Berufung in den Senat der Wirtschaft freut mich sehr, sie ist eine besondere Auszeichnung und große Ehre“, so Dr. Hüttner. „Ich teile die ethischen Grundsätze und Ziele uneingeschränkt und sehe dies als Chance, Fairness und Partnerschaft im Wirtschaftsleben sowie die soziale Kompetenz von Unternehmern und Führungskräften voranzubringen.“

Der Senat der Wirtschaft ist rein gemeinwohlorientiert und im stetigen Dialog mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Die Ehrensenatoren Jean-Claude Juncker, Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer, Prof. Jürgen Rüttgers und Rosi Gollmann sind neben vielen weiteren Experten wertvolle Impulsgeber.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

 

Feuer im Container 

Süßen. Gebrannt hat es am Montag in Süßen. Zeugen entdeckten den Brand kurz vor 20 Uhr. Aus einem Container in der Robert-Bosch-Straße drang Rauch. Der Container wurde bis dahin als Werkstatt genutzt. Der Brand griff auf mehrere Holzpaletten über. Die Feuerwehr löschte die Flammen schnell. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Sie geht derzeit von einem Defekt aus. Den Sachschaden beziffern die Ermittler mit rund 5000 Euro.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Trotz Übelkeit ans Steuer 

Zell u.A..  Trotz Übelkeit setzte sich eine Frau am Dienstag ans Steuer ihres Wagens. Die 65-Jährige hatte sich bis zur Mittagszeit in Bad Boll aufgehalten. Weil ihr übel war, wollte sie nach Hause. Trotz dieses Zustands setzte sie sich ans Steuer und fuhr los. Die Übelkeit steigerte sich noch, so die Erkenntnisse der Polizei. Trotzdem fuhr die Frau weiter. Schließlich kam ihr Wagen bei Zell von der Straße ab.Er schanzte ein Böschung hinunter und blieb dort stehen. Zeugen kümmerten sich sofort um die Frau. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen die 65-Jährige wegen der Straßenverkehrsgefährdung. Sie sieht einer Strafanzeige entgegen. Wie die Polizei weiter mitteilt, entstand am Auto der Seniorin Totalschaden. Die Ermittler schätzen den Sachschaden auf insgesamt rund 16500 Euro.
19.6.19

 

 

 

 

 

 

Angeblich Krokodile gesichtet: Bürgerseen abgesperrt 

Kirchheim unter Teck.. Der Bereich um die Kirchheimer Bürgerseen wird aus Sicherheitsgründen mit sofortiger Wirkung gesperrt. Eine Spaziergängerin hatte am späten Dienstagabend die mutmaßliche Sichtung von drei kleineren Krokodilen im unteren Bürgersee bei der Polizei gemeldet. Mehrere Polizeibeamte überprüften noch am selben Abend und am Morgen des 19. Juni die Bürgerseen und das umliegenden Gelände. Hinweise auf Krokodile oder ähnliche Reptilien wurden nicht entdeckt. Um jegliche Gefährdung für Besucher des Areals auszuschließen, wird der Zugang zum Bereich rund um die Seen umgehend abgesperrt. Außerdem werden Schilder installiert, die über die Sicherheitsmaßnahme informieren. Der Kirchheimer Vollzugdienst ist seit Mittwochvormittag vor Ort, um Besucher zu informieren.

Die Stadtverwaltung steht in engem Kontakt mit der Polizei und weiteren Experten, um schnellstmöglich zu klären, ob es sich bei den gesichteten Tieren wirklich um ausgesetzte Krokodile handelt. Die Sperrung des Gebiets dauert voraussichtlich bis mindestens Montag, 24. Juni.
19.6.19

 

 

 

 

 

Verkäuferin auf Zack

Kuchen. Eine aufmerksame Frau hat am Dienstag in Kuchen einen Betrug verhindert. Der Angestellten eines Geschäfts in Kuchen fiel am Morgen ein Mann auf. Der 62-Jährige stand im Geschäft und wollte mehrere Guthabenkarten kaufen. Im Gespräch erzählte er, dass er Geld gewonnen habe. Um dieses zu bekommen, müsse er erst einmal diese Guthabenkarten einlösen. Die Angestellte ahnte Schlimmes. Sie klärte den Kunden über den mutmaßlichen Betrug auf. Dann verständigten Beide die Polizei. Die ermittelt jetzt, wer hinter dem Anruf steckt. Zumal am Vortag ein Mann in Eislingen denselben Gewinn versprochen bekam. Auch er sollte zunächst Guthabenkarten einlösen. Doch dieser Mann verständigte sofort die Polizei.
19.6.19

 

 

 

 

 

Spiegel abgetreten und Scheiben zerstört 

Bad Boll/Rechberghausen. Dank eines aufmerksamen Zeugen schnappte die Polizei am Montag in Bad Boll verdächtige Jugendliche. In Rechberghausen sind die Täter noch unbekannt.   Wie der Zeuge der Polizei mitteilte, sollen zwei von drei Jugendlichen gegen 19.20 Uhr in der Straße "Untere Breite" in Bad Boll unterwegs gewesen sein. Sie sollen an drei Autos gegen die Spiegel getreten haben. Der Mann behielt die Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei im Auge. So trafen die Beamten diese noch in der Nähe der Autos an. Zwei 16-Jährige sollen zuvor gegen die Spiegel eines Audi, eines Ford und eines Skoda getreten und diese beschädigt haben. Die Schadenshöhe steht laut Polizei noch nicht fest. Ein dritter junger Mann soll nur dabei gewesen sein, ohne zu treten. Bei dem 15-Jährigen  fanden die Beamten Marihuana, nachdem er zuvor einen Joint weggeworfen hatte. Das Trio stand zum Teil deutlich unter der Einwirkung von Alkohol und muss jetzt mit Strafanzeigen rechnen. Noch nicht geklärt ist eine Sachbeschädigung in Rechberghausen. Dort demolierten Unbekannte von Samstag bis Montag zwei Fenster einer Schule. Außerdem rissen sie Isoliermaterial heraus. Die Polizei hat auch hier die Ermittlungen aufgenommen. Sie schätzt den Schaden auf 600 Euro.
18.6.19
 

 

 

 

 

 

Nicht angelegter Gurt mit Folgen

Eislingen. Am Montag durfte in Eislingen ein Lkw-Fahrer nach einer Polizeikontrolle nicht weiterfahren. Weil der 36-Jährige nicht angeschnallt war kontrollierte ihn die Polizei gegen 10.15 Uhr in der Weingartenstraße in Eislingen. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Mann gar keine gültige Fahrerlaubnis hat. Er durfte nicht mehr weiterfahren und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen. Ein Arbeitskollege holte ihn ab.  Laut Polizeiangaben müssen Ausländer, die in Deutschland ihren Wohnsitz begründen, ihren Führerschein innerhalb von sechs Monaten umschreiben lassen. Näheres sei in der Fahrerlaubnis-Verordnung geregelt.
18.6.19

 

 

 

 

BMX-Bahn wieder in Betrieb

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei strahlendem Sonnenschein wurde die BMX-Bahn in Bettringen Nord-West nach Instandsetzungsarbeiten wieder in Betrieb genommen. Gut ein Jahr haben Pedro Costa und Franz Bernhard mit zahlreichen Helfern und Unterstützern ehrenamtlich die BMX-Bahn wieder in Stand gesetzt. Dabei wurden Kurven ausgebessert, Sprunghügel angelegt und dazwischen das hohe Gras gemäht. Rund 30 Besucher, der jüngste Fahrradfan gerade mal vier Jahre alt, nahmen die Bahn mit ihren Rädern in Beschlag. Zur Stärkung gab es Würstchen und Getränke und alle freuten sich über die gelungene Einweihung der BMX-Bahn. Die beiden Ehrenamtlichen Pedro Costa und Franz Bernhard berichteten über den regen Besuch von vielen Jugendlichen nicht nur an den Wochenenden. Alle Altersgruppen können sich auf den Bahnen versuchen. Die Radsportabteilung des TSGV Waldstetten ist ein regelmäßiger Nutzer der Bahn, genauso wie viele junge Familien mit ihren Kindern. Das Wetter ist perfekt zum biken und so wünschen sich Pedro Costa und Franz Bernhard zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Vielleicht entsteht dadurch sogar ein breiteres Engagement die BMX Bahn instand zu halten.
18.6.19

 

 

 

 

 

 

Gäste aus Jingzhou in der Klinik am Eichert 

Kreis Göppingen. Die langjährige Partnerschaft zwischen den Aalb-Fils-Kliniken und dem ersten Krankenhaus Jingzhou fand mit dem Besuch einer fünfköpfigen Delegation um den Klinikdirektor Ping Qiu eine Fortsetzung. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführung absolvierten die Gäste vormittags in der Klinik am Eichert in Göppingen und nachmittags in der Helfenstein-Klinik in Geislingen einen informativen Gang durch die Klinischen Abteilungen. Unter anderem standen der Zentral-OP mit dem da Vinci-Operationssystem, das Zentrum für Intensivmedizin und die Strahlentherapie mit dem Cyberknife auf dem Besichtigungsprogramm.  Die Partnerschaft zwischen den beiden Kliniken wurde 1995 geschlossen, anlässlich der Zusammenarbeit zwischen dem Land Baden-Württemberg und der chinesischen Provinz Hubei, südlich von Peking. Im Rahmen der Partnerschaft waren schon öfters Ärzte aus China für Hospitationen in Göppingen, Teams der Alb-Fils-Kliniken hatten mehrfach das  Krankenhaus Jingzhou besucht. Es umfasst nahezu alle medizinischen Fachgebiete und ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Tongji-Universität in Wuhan.

Während ihres Aufenthalt in Göppingen wurde die chinesische Delegation von Professor Eberhard Kurrle, dem ehemaligen Chefarzt der Hämatologie und Onkologie der Klinik am Eichert, betreut. Er hat dieses Ehrenamt von dem inzwischen verstorbenen Eberhard Schultheiß übernommen. Dieser hatte über viele Jahre mit großem persönlichen Einsatz die chinesischen Austausch-Ärzte begleitet. Ein Besuch am Grab von Eberhard Schultheiß in Reichenbach unter Rechberg war daher Teil des Besuchsprogramms der chinesischen Delegation.
18.6.19

 

 

 

 

 

„Klärle“ spendet erneut 10 000 Eure an die Olgäle-Stiftung

Salach. Große Freude herrschte dieser Tage über eine abermalige Spende von Rosemarie Böhringer, die in Salach besser als „Klärle“ bekannt ist, an die Olgäle-Stiftung. Mit einer erneuten Spende in Höhe von 10 000 Euro kann für das Olgahospital in Stuttgart eine medizinische Apparatur beschafft werden, die dazu beiträgt, das bei den zu behandelnden Kindern künftig nur noch eine Untersuchung statt eines doppelten Eingriffes stattfinden muss. Mit insgesamt 305 000 Euro gehört Rosemarie Böhringer zu den größten Einzelspendern der Stiftung. Durch ihr Engagement als „Senioren-Stripperin“, die mit ihrem humorvollen Programm weit über die Grenzen des Landkreises bei unterschiedlichen Veranstaltungen auftritt, verbindet die stets gut gelaunte Salacherin hohes persönliches Engagement mit konkreter Hilfe für erkrankte Kinder.  Über die Spende freuten sich die Vorsitzende der Olgäle-Stiftung, Dr. Stefanie Schuster, als auch Bürgermeister Julian Stipp. Man war sich einig, dass ein derartig überragender Einsatz nicht selbstverständlich ist und höchste Anerkennung verdient.
18.6.19

 

 

 

 

 

 

Vorfahrt missachtet

Waldstetten. Ein von der Bettringer Straße kommender 34-jähriger Autolenker missachtete am Montag gegen 7 Uhr an der Einmündung zur Gmünder Straße die Vorfahrt eines aus Richtung Straßdorf kommenden 63-jährigen Autofahrers. Weil dieser dem einbiegenden Auto nicht mehr ausweichen oder vor diesem abbremsen konnte, entstand bei dem nachfolgenden Zusammenstoß ein Gesamtschaden von ca. 6000 Euro. Die Insassen blieben unverletzt.
18.6.19

 

 

 

 

 

 

 

 Jebedaya jetzt im Seniorennetzwerk 

Göppingen. Der Verein Jebedaya Kinder- und Jugendprojekte Jebenhausen wurde als 27. Mitglied im Seniorennetzwerk Göppingen aufgenommen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung durch Ulrich Drechsel, Fachbereichsleiter Schule Sport, Soziales, und Hans Steimle, dem Vorsitzenden des Vereins Jebedaya Kinder- und Jugendprojekte Jebenhausen. Die stetige Zunahme der Kooperationspartner zeigt, dass dem Netzwerkgedanken Rechnung getragen wird. Dies ermöglicht den Beteiligten im größeren Rahmen die Stärkung und Begleitung von alleinlebenden und alleinstehenden Menschen, um diese in ihrem Alltag zu unterstützen. Es können weitere Projekte initiiert werden, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessern und die Selbständigkeit im Alter unterstützen. Inklusion und Teilhabe stehen dabei an oberster Stelle. Vor diesem Hintergrund hat Jebedaya 2016 das Projekt „Feds – füreinander da sein“, ein gemeinnütziges Mehrgenerationenprojekt, ins Lebens gerufen. Indem ehrenamtlich Engagierte ihre Zeit zur Verfügung stellen, soll hilfebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Stadtteil Jebenhausen Unterstützung zuteilwerden, um somit ihren Alltag zu erleichtern. Die Unterstützungsdienste können Arbeiten im Haus und Garten, Einkäufe, Reparaturarbeiten, Vorlesen, Betreuungsdienste und viele weitere Tätigkeiten sein. Ehrenamtliches, soziales Engagement ist eine wertvolle Ergänzung zu professionellen Hilfen und kann maßgeblich zur Förderung der Lebensqualität im Alter beitragen. Fragen zum Projekt „Feds“ beantwortet Gitte Haid-Ewald unter Telefon 0176/43439745. Mit dem stetig wachsenden Seniorennetzwerk eröffnen sich somit neue Möglichkeiten, um gemeinsam etwas für eine bessere Zukunft und für ein gutes Alter(n) in Göppingen und den Stadtbezirken zu bewegen.
17.6.19

 

 

 

 

 

Leuchtturm: Auszeichnung für Stadtbibliotkek Göppingen 

Göppingen. Der vierte Leuchtturmwettbewerb des Staatsanzeigers ist mit einem Festakt in der Villa Reitzenstein in Stuttgart zu Ende gegangen. Der Wettbewerb widmete sich in diesem Jahr erstmals dem Zukunftsthema Digitalisierung. Einer der dort ausgezeichneten „Leuchttürme des digitalen Wandels“ ist die Stadtbibliothek Göppingen.

Vom digitalen Wandel zu profitieren und die Menschen dahin mitzunehmen, ist das Ziel des Wettbewerbs „Leuchttürme des digitalen Wandels“. Gesucht wurden gute Beispiele des digitalen Wandels, die einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen. Diesen Mehrwert bietet die Stadtbibliothek Göppingen, denn dort ist der Name Programm: „24 mal sieben“ – 24 Stunden lang, an sieben Tagen die Woche können die Kunden der Stadtbibliothek elektronische Medien aller Couleur ausleihen. Was vor zehn Jahren als Experiment begann, ist mittlerweile ein Dauerbrenner, der ständig weiterentwickelt wird und nun auch durch die Auszeichnung zum digitalen Leuchtturm öffentlich gewürdigt wurde. Angela Asare, Leiterin der Stadtbibliothek und ihr Stellvertreter Benjamin Stasch, die die Auszeichnung in Stuttgart entgegennehmen durften, könne mit Recht Stolz auf das Geleistete sein. In Baden-Württemberg war Göppingen 2008 gemeinsam mit Geislingen Vorreiter: Die beiden Städte gründeten die in Baden-Württemberg erste Download-Plattform für digitale Medien, gleichzeitig Deutschlands erste interkommunale „Onleihe“- ein Mischbegriff aus „online“ und „Ausleihe“. Aus dem Zweierbund ist inzwischen eine Kooperation von 35 Kommunen aus den Kreisen Göppingen und Esslingen geworden.

Wer im Garten, im Zug oder am Strand Lust auf Lektüre bekommt, kann aus mittlerweile rund 51 000 Medien wählen. Der Büchereiausweis genügt, das Angebot kostet nichts extra. Und die Bibliothek geht mit der Zeit: Das Angebot reicht von E-Books über Hörbücher bis zu E-Learning-Kursen, etwa zum Erwerb von Fremdsprachen. Seit Jahresbeginn erhalten die Kunden über Pressreader Zugang zu mehr als 7000 Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften aus 100 Ländern in über 60 Sprachen. Auch einen Musik-Streaming-Dienst gibt es neuerdings. Über das Portal Freegal Music können Kunden online auf über 15 Millionen Titel, Playlists oder Videos zugreifen. Wer schlecht zu Fuß ist, dem helfen ehrenamtliche Medienboten auch zu Hause. Das neueste Projekt: ein Filmstreaming-Dienst. Mittlerweile wird jeder vierte Roman online entliehen: Vor allem die Belletristik und die Jugendliteratur haben einen rasanten Anstieg hinter sich, auf sie entfielen 2017 bereits 55 Prozent der digitalen Entleihungen. Ein großer Vorteil der Online-Bibliotheken: Es entstehen keine Mahngebühren – die Datei lässt sich nach Fristende einfach nicht mehr öffnen.

Ausgelobt wird der Staatsanzeiger-Leuchtturmwettbewerb zusammen mit Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, als Schirmherrin, mit Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, als Schirmherr, sowie dem Städtetag Baden-Württemberg, dem Gemeindetag Baden-Württemberg und dem Landkreistag Baden-Württemberg.
17.6.19

 

 

 

 

 

Polizei zieht Kleinlaster aus dem Verkehr 

 Aichelberg. Zu viele Mängel hatte am Sonntag bei Aichelberg ein Kleinlaster. Der fuhr gegen 13.30 Uhr auf der Landesstraße 1214 bei Aichelberg. Die Polizei stoppte den 41-jährigen Fahrer und stellte am Laster gleich mehrere Mängel fest. So entsprachen die Felgen und die Reifen nicht den Vorschriften, die Frontscheibe war gerissen, scharfkantige Teile ragten heraus und Unfallschäden waren nicht repariert worden. Außerdem war das Fahrzeug überladen und der Fahrer führte keinen Nachweis über seine Lenkzeiten mit. Er muss jetzt mit Anzeigen rechnen. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.
17.6.19

 

 

 

 

 

Rücksichtsloser Autofahrer 

Göppingen. Genau an der richtigen Stelle war eine Streife des Verkehrskommissariats Mühlhausen am Sonntag gegen 15 Uhr. Die Beamten überwachten zu dieser Zeit den sogenannten Aasrücken auf der L 1075 in Göppingen-Hohenstaufen. Dabei konnten sie einen hochmotorisierten schwarzen Mercedes C63 beobachten. Der fuhr aus Richtung Lenglingen in Richtung Hohenstaufen und überholte ein bislang unbekanntes Fahrzeug mit viel zu hoher Geschwindigkeit im Überholverbot. Obwohl die Zivilstreife dem Mercedes unmittelbar hinterherfuhr und dabei auch Sondersignale verwendete, konnte dieser zunächst nicht eingeholt werden. Kurz vor Ortsbeginn Göppingen entdeckte die Streife schließlich das gesuchte Fahrzeug. Der Fahrer des Mercedes hatte sich vor einen VW Polo gesetzt und diesen bis zum Stillstand ausgebremst.

Während der Kontrolle erklärte der 55jährige Polofahrer den Beamten, dass er zuvor von dem Mercedes an unmöglicher Stelle rücksichtslos überholt worden war. Der Fahrer des 510PS starken Mercedes hätte ihn mehrfach angehupt und bedrängt. Bei der Überprüfung des Mercedesfahrers stellte sich heraus, dass der 28jährige von seinem gleichaltrigen Beifahrer ans Steuer gelassen worden war. Der Beifahrer hatte sich den Boliden von seinem Arbeitgeber für eine Spitztour ausgeliehen. Die Spritztour wird für den Fahrer mit Folgen verbunden sein. Das Verkehrskommissariat Mühlhausen ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung gegen den Mann. Zeugen der Überholvorgänge und der Fahrweise des Mercedes werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Mühlhausen unter 07161/63-2150 zu melden.
17.6.19

 

 

 

 

 

 

Fahranfänger nötigt absichtlich eine Autofahrerin 

Bad Boll. Am Samstagnachmittag fuhr eine 36-Jährige mit dem Auto von Bad Boll auf der L1214 in Richtung Bezgenriet. Auf freier Strecke wollte sie einen langsam fahrenden Wagen überholen. Dessen 19-jähriger Fahrer erkannte dies und lenkte ruckartig nach links, dass die 36-Jährige den Überholvorgang abbrechen musste. Nur durch eine starke Bremsung konnte sie einen Zusammenstoß verhindern. Anschließend bremste der 19-Jährige das Auto weiter aus und zog zu Fahrbahnmitte hin, um einen weiteren Überholvorgang zu verhindern. Im Zuge der weiteren Fahrt konnte die Polizei das Fahrzeug stoppen. Da gegen den 19-Jährigen bereits ein Verfahren anhängig ist, wurde auf Entscheidung des Bereitschaftsstaatsanwalts dessen Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Im Wagen der Geschädigten saßen noch der Ehemann und ein Kleinkind. Der 19-Jährige wird wegen einer Straßenverkehrsgefährdung  angezeigt.
16.6.19

 

 

 

 

 

 

Der Countdown zur „Make Ostwürttemberg“ läuft  

Schwäbisch Gmünd (sv). Am 28. und 29. September  öffnet die Make Ostwürttemberg in einer Industriehalle auf dem Gelände der Robert Bosch Automotive Steering GmbH in der Lorcher Straße in Schwäbisch Gmünd ihre Tore. Bei der zweiten Make Ostwürttemberg werden Start-Ups, Maker, junge Nachwuchskräfte und innovative Unternehmen zusammengebracht. Auf mehr als 4.000m2 wird sich wieder Vieles um Zukunftstechnologien drehen. So lassen sich Datenbrillen, Roboter, Drohnen, 3D-Druck, High-Tech Do-it-Yourself und Technik Kultur an den Messeständen oder bei Mitmach-Workshops und Vorträgen erleben. Vernetzen, Austauschen und Präsentieren - dafür steht die MAKE Ostwürttemberg. Neben professionellen Ausstellern dreht sich alles um die Maker und Start-Ups der Region. Da sich die die Messe für Zukunft, Digitalisierung und Trends vor allem durch ihre Vielfalt auszeichnet, werden der Inspiration, Kreativität und Innovation hierbei keine Grenzen gesetzt. Maker und Start-Ups haben noch bis zum 30. Juni die Möglichkeit sich kostenlos anzumelden und ein Teil der MAKE Ostwürttemberg 2019 zu werden. Neben den Ausstellerständen, Vorträgen und Workshops werden Foodtrucks sowie Bühnen und Speaker-Corners für eine kurzweilige Zukunfts- und Maker-Messe sorgen. Jetzt heißt es schnell zugreifen: Bis zum Sonntag, 14. Juli, gibt es die Möglichkeit Tickets für die Make Ostwürttemberg zum Early-Bird Tarif 25 Prozent billiger zu erwerben. Weitere Infos und die Tickets selbst findet man auf der Homepage unter www.make-ow.de/tickets.
16.6.19

 

 

 

 

 

 

Polizei sucht Geschädigten

 

Göppingen. Am Samstag, kurz nach 11 Uhr, fuhr ein 80-Jähriger mit seinem Auto durch die Blumenstraße in Göppingen  in Richtung Theodor-Heuss-Straße. Dort wollte er nach links abbiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt des von rechts kommenden Autos. Der Wagen des Unfallverursachers drehte sich durch die Aufprallwucht um die eigene Achse und kam nach dem Kontakt mit zwei Verkehrszeichen zum Stillstand. Der Geschädigte fuhr nach dem Unfall weiter. Hierbei müsste es sich um ein Auto ähnlich eines Dacia Logan handeln. Dieser ist vorne links stark beschäidgt und hat eine rote bis braune Lackierung. Der 80-Jährige klagte nach dem Unfall über Kopfschmerzen und kam zur Untersuchung in die Klinik. An seinem Auto entstand ein Schaden in Höhe von 5000E Euro. Die Polizei sucht nun nach dem Geschädigten. Er soll sich beim Polizeirevier Göppingen, Tel. 07161/63-2360, melden.
16.6.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Sitzgelegenheiten im Kauffmann-Areal

Ebersbch. Im Mai 2017 beschloss der Gemeinderat der Stadt Ebersbach den „Masterplan Innenstadt“ mit dem Ziel, Innenstadtbereiche zu definieren und zu entwickeln, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern und diese zu beleben.  Seither konnten bereits einige Maßnahmen zur Stadtgestaltung erfolgreich umgesetzt werden. Nun wird die Treppenanlage des Kauffmann-Areals an der Ludwigstraße aufgewertet.  Zum bundesweiten hundertjährigen Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat der Awo-Kreisverband Göppingen beschlossen, die Stadt Ebersbach dabei zu unterstützen und bei der Gestaltung der Treppenanlagen mitzuwirken. Der städtische Bauhof hat hierfür in Zusammenarbeit mit der Awo Sitzgelegenheiten konstruiert, die  zum Stadtfest am 13. und 14. Juli installiert sein werden. Die Treppenanlage wird schon heute gerne als Sitzgelegenheit genutzt und wird mit den neuen Bänken dann noch mehr zum Verweilen einladen.  Die Kosten für Material und Herstellung wurden vollständig von der Awo übernommen.
14.6.19

 

 

 

 

 

Indische Schüler zum ersten Mal an Esslinger Gymnasien

Esslingen. Die jüngste Städtepartnerschaft der Stadt Esslingen mit der indischen Millionenstadt Coimbatore füllt sich weiter mit Leben. Von Ende April bis Mitte Mai waren zwölf indische Schüler zu Gast und verbrachten eine intensive und beeindruckende Zeit bei ihren Gastfamilien. Bereits im Oktober letzten Jahres waren die deutschen Teilnehmer des Schüleraustausches in Coimbatore zu Besuch und konnten dort erste Kontakte knüpfen. Denn für die vier Esslinger Gymnasien, die allesamt an diesem Austausch teilnahmen, war das Vorhaben eine Premiere. Das Programm, das von den begleitenden Lehrern entwickelt wurde, beinhaltete unterschiedlichste Ausflüge, gemeinsame Schultage und Einblicke in den Alltag der Esslinger Schüler. Los ging es mit einer Stadtführung, damit sich die Gäste einen ersten Eindruck verschaffen konnten, gefolgt von einem Familientag. Die darauf folgenden Schultage ermöglichten den zwölf jungen Gästen Einblicke in das Esslinger Schulwesen und den Unterricht. Das erste Wochenende in den Familien wurde von den Gasteltern selbst gestaltet, die ihren Schützlingen Esslingen und Umgebung zeigten. Das weitere Programm beinhaltete dann Ausflüge in die Wilhelma und das Mercedes-Benz-Museum, einen Besuch der Experimenta in Heilbronn inklusive Workshop sowie Ausflüge in verschiedene Städte der Region. Auch Esslingens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger empfing die Gäste und betonte dabei die Wichtigkeit der internationalen Beziehungen für die Stadt: „Für die Stadt Esslingen hat die Förderung des Austausches zwischen Jugendlichen einen sehr hohen Stellenwert. Schließlich werden sie diejenigen sein, die die internationalen Beziehungen der Zukunft gestalten.“ Empfangen wurden die Gruppe auch von der Firma Festo in Scharnhausen, die Einblicke in ihren Betrieb gewährte. Die Städtepartnerschaft zwischen Esslingen am Neckar und Coimbatore in Südindien wurde 2016 offiziell beurkundet. Freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Städten bestehen bereits seit vielen Jahren, einen Schüleraustausch pflegt die Zollberg Realschule Esslingen bereits seit Längerem. Für die vier Gymnasien war der Austausch nun der erste mit der indischen Gedee Public School und soll auch in Zukunft regelmäßig stattfinden.

14.6.19

 

 

 

 

 

Zwei Unfälle fast zeitgleich

Gruibingen.  Auf der A 8 bei Gruibingen fuhr am Freitag in Richtung Stuttgart ein Gespann in die Leitplanke. In der Gegenrichtung stoppte die Polizei eine Unfallflüchtige. Gegen Mittag 12 Uhr war eine 82-Jährige in Richtung Stuttgart unterwegs. An ihrem Fahrzeug hatte sie einen Wohnwagen angehängt. Nach Erkenntnissen der Polizei geriet das Gespann bei Gruibingen ins Schlingern. Danach prallte es links gegen eine betonierte Leitplanke. Durch den Aufprall erlitt die Seniorin leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Ein Abschlepper barg das Gespann. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt rund 20 000 Euro. Erstmeldungen, wonach das Gespann brennen würde, bestätigten sich nicht. Dennoch war die Feuerwehr an der Unfallstelle. Fast zeitgleich übersah in Richtung München eine Frau beim Einscheren ein Auto.  Sie fuhr mit ihrem Fahrzeug gegen einen Wagen, mit dem ein 38-Jähriger unterwegs war. Der hielt an, nicht jedoch die 47-jährige Fahrerin. Die Polizei stoppte die Flüchtige mithilfe von Zeugen auf einem nahegelegenen Parkplatz. Da die Frau in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste sie eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Sachschäden betragen jeweils etwa 2.000 Euro. Die Polizei lobt das Verhalten der Zeugen.

14.6.19

 

 

 

 

 

 

Rote Ampel übersehen

Gingen. Vier Leichtverletzte und rund 30 000 Euro Schaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Donnerstag in Gingen. Ein 78-Jähriger war gegen 18 Uhr auf der B10 in Richtung Göppingen unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei er wegen der geänderten Verkehrsführung verunsichert gewesen. Bei der Abfahrt Immenreich übersah der Senior, dass der Vorausfahrende wegen der roten Ampel langsam war. Er fuhr mit seinem Wagen ungebremst auf den vorausfahrenden Wagen auf. Durch den versetzten Aufprall drehte es den Wagen des 78-Jährigen aufs Dach. Der vorausfahrende Wagen prallte wegen der großen Wucht nach rund 20 Metern auf ein weiteres Fahrzeug. In diesem befanden sich zwei Insassen im Alter von 21 Jahren. Sie, der 35-jährige Fahrer und der 78-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle vier in Krankenhäuser. Auch die Feuerwehr war an der Unfallstelle. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 30.000 Euro.
14.6.19

 

 

 

 

 

Drei Hochschulen – ein Buch

Esslingen Drei Hochschulen und ein Verlag haben sich für ein besonderes Projekt zusammengetan. Die Professorin und Professoren Reinhold Wolke (Esslingen), Mathias Bonse-Rohmann (Hannover) und Patrizia Raschper (Bielefeld) haben ausgezeichnete Bachelor- und Masterarbeiten aus ihren Studiengängen für eine Publikation ausgewählt und den wissenschaftlichen Nachwuchs gebeten, diese in Aufsatzform zu bringen. Die Aufsätze wurden in einem umfangreichen Review-Verfahren bearbeitet und dem Jacobs Verlag aus Lage zur Publikation übergeben. Das Gesundheitswesen, und damit vor allem auch die berufliche und akademische Bildung der Gesundheits- und Pflegeberufe, steht vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Diese lassen sich mit Schlagworten wie Fachkräftemangel, Demographischer Wandel, Digitalisierung, Qualitätsmanagement, Ökonomisierung, Professionalisierung und Akademisierung allerdings nur unvollständig umschreiben. In diesem Buch diskutiert der wissenschaftliche Nachwuchs beispielhaft Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsbedarfe. Die Hochschule Esslingen stellt unter der Kapitelüberschrift „Versorgungsbezogene und gesundheitsökonomische Analysen und Konzepte“ insgesamt fünf Masterarbeiten und ein Forschungsprojekt vor. Die Hochschule Hannover trägt vier Beiträge zur „Gesundheitsförderung in der akademischen und beruflichen Bildung der Pflegeberufe“ durch Absolventinnen und Absolventen eines Masterstudiengangs, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende bei. Die Fachhochschule Bielefeld bringt vier Bachelorarbeiten unter dem finalen Kapitel „Pflegewissenschaftliche und pflegedidaktische Betrachtungen“ als Beiträge des wissenschaftlichen Nachwuchses zu aktuellen pflegewissenschaftlichen Entwicklungen im Gesundheitswesen ein.
14.6.19

 

 

 

 

 

Fast 2,3 Millionen Euro für die Lebenshilfe

Kreis Göppingen, „Die Lebenshilfe Göppingen erhält kann 2,3 Millionen  Euro aus der ersten Tranche des Investitionsförderprogramms für Behinderteneinrichtungen 2019“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  mit. Die Lebenshilfe Göppingen kann damit unter anderem in den dringend notwendigen Ersatzneubau und die Tagesstruktur für Senioren am Wohnheim in Süßen wie auch in den Betreuungsbereich investieren“, sagt Razavi.
14.6.19

 

 

 

 

 

Ist der Wohlstand für alle in Gefahr?


Wie die Soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung gerettet werden kann.

Ein BVMW-Interview mit Professor Markus Mändle

 

Die Soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhards gerät im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung zunehmend in Gefahr. Muss sie aber nicht, wenn jetzt schnellstens in Qualifizierung, Bildung, Mobilität und Netzausbau investiert wird, meint Markus Mändle, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Mit Mändle sprach Lothar Lehner, Repräsentant des BVMW-Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft in der Region Stuttgart.

"Die Wirkungen der ,Industrie 4.0' bergen vor allem für Baden-Württemberg gewisse Beschäftigungsrisiken", so Professor Markus Mändle. Fotos: Rüdiger Gramsch

Warum ist die Soziale Marktwirtschaft in Gefahr?

Mändle: Mit der Idee der Sozialen Marktwirtschaft wird das Versprechen verbunden, Wohlstand, soziale Sicherheit, und die Teilhabe ansteigender Produktivität für breite Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. Für Alfred Müller-Armack, den eigentlichen Schöpfer des Begriffs der „Sozialen Marktwirtschaft“, wird dies vor allem durch zwei Prinzipien erreicht: den Schutz des Wettbewerbs und den sozialen Ausgleich. Nach Ansicht von Ludwig Erhard, dem „Vater des Wirtschaftswunders“, ist es primär die Leistungsfähigkeit der Marktwirtschaft und die Wirkung des Wettbewerbs, die den „Wohlstand für alle“ schafft, so lautet ja auch der Titel seines bekannten Buches. Momentan erleben wir Megatrends der Globalisierung und Digitalisierung mit massiven ökonomischen und technologischen Veränderungen. Es besteht die Sorge, dass die Soziale Marktwirtschaft angesichts dieser Herausforderungen nicht mehr in der Lage sein wird, ihr Versprechen vom „Wohlstand für alle“ einzulösen. Globalisierung und Digitalisierung haben für Wirtschaft und Gesellschaft gravierende Folgen – vor allem auch für die Beschäftigungssituation.


Wie sehen diese Folgen aus?
Mändle: Studien prognostizieren, dass allein in Deutschland in den nächsten fünf Jahren mehr als drei Millionen Arbeitsplätze wegfallen könnten, weil Maschinen den Menschen ersetzen. Natürlich werden auch viele neue Arbeitsplätze entstehen, nur ist deren Zahl schwer vorhersehbar. Es kommt darauf an, wie gut sich unser Land für den Strukturwandel wappnet.


Wo gehen die Arbeitsplätze verloren?
Mändle: Vor allem dort, wo menschliche Arbeit infolge von Routinen durch Automaten, Algorithmen und Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann. Das, was wir in der Vergangenheit schon in der industriellen Produktion erlebt haben – der Fließbandarbeiter wurde durch den Industrieroboter ersetzt – wird sich mittel- bis längerfristig in vielen anderen Bereichen unserer Wirtschaft wiederholen. Das betrifft teilweise schon jetzt die Kassiererin im Supermarkt, irgendwann auch den Berufs-Kraftfahrer - Stichwort autonomes Fahren -, sowie Mitarbeiter in Banken, Versicherungen und der verarbeitenden Industrie. Die Wirkungen der "Industrie 4.0" bergen vor allem für Baden-Württemberg gewisse Beschäftigungsrisiken.


Dann wird der Mensch als Arbeitskraft nicht mehr benötigt?
Mändle: So pessimistisch darf man das nicht sehen. Durch die Digitalisierung entstehen ja auch laufend neue Arbeitsplätze. Etwa bei der Entwicklung, beim Verkauf und der Betreuung der neuen Technologien. Heute brauchen Unternehmen Webmaster und Experten für digitale Datensicherheit, vor 30 Jahren wusste noch niemand, was das ist. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen, aber sie wird sich verändern. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Und: Arbeitsplätze werden vorerst dort erhalten bleiben, wo der Mensch heute noch besser ist als die Maschine. Dies sind Tätigkeiten, bei denen es auf menschliche Stärken ankommt, wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Kreativität, komplexes Problemlösen und kritisches Denken. Beispielsweise im Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, in der Wissenschaft, bei Ingenieuren und Journalisten, im Fachhandwerk, bei der Kundenberatung oder bei Managementfunktionen.


Wie wirkt sich das auf den Arbeitsmarkt aus?
Mändle: Insgesamt gesehen, verliert die Arbeit ökonomisch an Wert. Digitalisierung wirkt am Arbeitsmarkt wie eine plötzliche Steigerung des Arbeitskräfteangebots, was die Löhne im Durchschnitt unter Druck setzt. Sind Arbeitskräfte ersetzbar, verlieren sie zudem an Marktmacht, was ihre Chance verringert, an Produktivitätsfortschritten teilzuhaben. Dagegen wird sich - schon rein aus demografischen Gründen - die
Knappheit der nicht ersetzbaren Fachkräfte mit speziellem Wissen und Fähigkeiten weiter erhöhen. Wir sehen das heute bereits am viel beklagten Fachkräftemangel. Es besteht die Gefahr einer zunehmenden Spaltung des Arbeitmarktes: Für die einen werden die Löhne aufgrund einer höheren Grenzproduktivität weiter steigen, für die anderen werden sie sinken, zumindest relativ. Für Menschen mit geringerer Qualifikation wird es somit immer schwieriger, ihren Lebensunterhalt menschenwürdig aus eigener Kraft zu finanzieren und an Wohlstandsgewinnen teilzuhaben. Hier sind soziale Konflikte absehbar.

 

Und wie ist die Soziale Marktwirtschaft zu retten?
Mändle: Mindestlöhne können das Problem etwas abmildern, bergen aber ab einer gewissen Höhe die Gefahr, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit der Menschen gegenüber den Maschinen verschlechtern, und so die Automatisierung am Ende noch begünstigen. Wichtig wäre es, die Menschen möglichst gut für die Erfordernisse des zukünftigen Arbeitsmarktes zu qualifizieren. Hierfür reicht es aber nicht aus, die Schulen lediglich mit schnellem Internet und digitalen Werkzeugen auszustatten. Die Arbeitskräfte von morgen müssen mit den neuen Technologien kreativ, innovativ und vor allem verantwortungsbewusst umgehen.


Das qualifiziert dann für die Arbeit der Zukunft?
Mändle: Nicht ganz. Jemand, der ein Tablet bedienen kann, besitzt nicht automatisch die Fähigkeit zu komplexem Problemlösen, Kommunikation und kritischem Denken. So antiquiert das klingt: Ich glaube, der beste Schutz für junge Leute, nicht irgendwann von einem Roboter ersetzt zu werden, ist eine vielseitige humanistische Bildung, die Fachwissen und Werte vermittelt. Es ist eine unsinnige Vorstellung, zu glauben, Fachwissen sei heute unnötig und es reiche aus, wenn man wisse, wo etwas geschrieben stehe. Nur jemand mit Fachwissen kann Daten und Informationen vernünftig bewerten, gewichten und einschätzen. Schließlich ist ja einer, der alle medizinischen Begriffe googelt, noch kein Arzt.


Reichen Qualifizierung und humanistische Bildung aus?
Mändle: Nein. Es bedarf auch neuer sozialpolitischer Konzepte, da nicht alle Menschen die Anforderungen des Arbeitsmarktes werden erfüllen können. Hier befinden wir uns mitten in einem kontroversen Diskussionsprozess, etwa um das bedingungslose Grundeinkommen. Neben Qualifikation und Sozialpolitik sind aber auch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig, um langfristig Wohlstand zu schaffen. Dies sind vor allem Investitionen in Mobilität, Schulen, Hochschulen und
den Netzausbau. Hier haben wir bekanntlich noch erhebliche Infrastrukturdefizite, denken wir etwa an den Zustand mancher Schulgebäude, die Probleme bei der Deutschen Bahn, die Dauerstaus, die Funklöcher, oder das Fehlen einer schnellen Internetverbindung in ländlichen Regionen. Schließlich brauchen wir auch neue Regeln für die Wettbewerbspolitik. Mit fortschreitender Digitalisierung wächst die Bedeutung von Größenvorteilen und Netzwerkeffekten, die tendenziell den Wettbewerb beschränken. Aufgabe der Wettbewerbspolitik wird es sein, geeignete Regeln zu finden, um mit der neu entstandenen Marktmacht in der digitalen Ökonomie umzugehen.


Können Sie da ein Beispiel nennen?
Mändle: Der gezielte Aufkauf von Start-ups durch marktmächtige Anbieter, um etwaige Konkurrenz zu unterbinden oder Know-how zu transferieren. Da gilt es zu prüfen, wann ein solcher Aufkauf sinnvoll ist, wann problematisch. Wenn zu früh eingegriffen wird, um ein Umkippen des Marktes in ein Monopol zu verhindern, kann das auch als Innovationsbremse wirken. Gesetze mit unklaren Rechtswirkungen stellen ein weiteres Problem dar. Nehmen wir die Datenschutz-Grundverordnung als Beispiel: Sie verfolgt ohne Zweifel ein richtiges und wichtiges Ziel, nämlich den Schutz personenbezogener Daten. Dabei zielte man vor allem auf die Giganten der Datenökonomie, erzeugte aber gleichzeitig bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, bei Verwaltungen, Vereinen und Privatpersonen einen unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand und vor allem massive Verunsicherung. Ich erinnere mich noch an die Sorge der Vermieter, sie müssten jetzt alle Klingelschilder abmontieren, um nicht gegen den Datenschutz zu verstoßen.


Eine Forderung an die Politik, Gesetze klar und eindeutig zu formulieren?
Mändle: Schon Walter Eucken, ein wichtiger Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft, forderte, dass staatliche Maßnahmen berechenbar und transparent sein sollen. Besteht Unklarheit darüber, welche Regelungen aktuell und zukünftig gelten, halten sich Investoren und Konsumenten zurück, siehe Dieselproblematik. Die Politik muss hier klare, möglichst wettbewerbsneutrale und technologieoffene Regelungen vorgeben, auf die man sich langfristig verlassen und einstellen kann. Gesetze, die zunächst einer richterlichen Interpretation bedürfen, aber auch die aktuell diskutierte Vorstellung, es sei die Aufgabe des Staates, gewissermaßen als besserer Unternehmer, "nationale Champions" zu erschaffen, hätte Ludwig Erhard vermutlich nicht gut gefunden.

 


Zur Person

 

  

Runde Geburtstage der Automobil-Pioniere 

Gottlieb Daimler lässt sich im Fond seiner "Motorkutsche" von seinem Sohn Adolf chauffieren. Foto: Daimler AG

Stuttgart / Schordorf. 2019 feiert Mercedes-Benz runde Geburtstage der Unternehmensgründer Gottlieb Daimler und Carl Benz: Daimler wird vor 185 Jahren am 17. März 1834 in Schorndorf geboren. Benz kommt vor 175 Jahren am 25. November 1844 in Mühlburg bei Karlsruhe zur Welt. Die Daimler AG macht heute mit Gedächtnisstätten das Lebenswerk der beiden Automobilpioniere erlebbar. 

Die Erfinder des Automobils werden Mitte des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland geboren: Gottlieb Daimler kommt vor 185 Jahren am 17. März 1834 als Sohn des Bäckers Johannes Deumler (so lautet die ältere Schreibweise des Familiennamens) und seiner Frau Wilhelmine Friederike in Schorndorf zur Welt, rund 20 Kilometer östlich von Stuttgart. Vor 175 Jahren und damit zehn Jahre später wird Carl Benz in Mühlburg bei Karlsruhe als Sohn von Johann Georg Benz, Lokomotivführer der 1840 gegründeten Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen, und der Dienstmagd Josephine Vaillant geboren. Die Eltern heiraten 1845. Der Vater legt Carl Benz die Begeisterung für die Mobilität quasi in die Wiege, stirbt aber bereits 1846 an einer Lungenentzündung. 

Vom Bäckersohn zum weltläufigen Ingenieur 

Wissensdurst, Weltoffenheit und Weitsicht prägen die Biografien von Daimler und Benz schon ab der Kindheit. Gottlieb Daimler besucht die Lateinschule und sonntags zusätzlich die Zeichenschule in Schorndorf. Große Erfahrungen in Präzisionsmechanik sammelt er danach als Lehrling eines Büchsenmachers. Nach seiner 1852 abgelegten Gesellenprüfung besucht Daimler die Gewerbliche Fortbildungsschule in Stuttgart. Der württembergische Regierungsrat Ferdinand Steinbeis vermittelt ihm danach eine Stelle im Elsass, wo Daimler auch theoretischen Unterricht zur Vorbereitung auf das Studium erhält. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss arbeitet der junge Ingenieur Anfang der 1860er-Jahre zunächst in Paris und lernt bei Aufenthalten in Olham, Leeds, Manchester und Coventry die britische Maschinenbauindustrie kennen. Als Werkstätteninspektor in Reutlingen trifft er 1864 seinen späteren Weggefährten Wilhelm Maybach. 1867 heiratet Daimler Emma Kurtz aus Maulbronn. 1868 tritt er als Werkstättenvorsteher in Karlsruhe seine erste Führungsposition an. 

Mit Technikbegeisterung früh zum Studium 

Josephine Benz ermöglicht ihrem Sohn Carl (getauft wird er auf den Namen Karl Friedrich Michael, entscheidet sich selbst aber später für die Schreibweise des Vornamens mit „C“) den Besuch des Gymnasiums und finanziert anschließend sein Studium. Bereits im Alter von 16 Jahren wechselt der technikbegeisterte Carl ans Polytechnikum in Karlsruhe und studiert Maschinenbau. Nach dem Studium arbeitet er unter anderem als Schlosser, Zeichner, Werkmeister und Konstrukteur von Eisenbrücken. 1871 gründet Benz mit August Ritter ein eigenes Unternehmen in Mannheim. 

Das erste Automobil 

Mit Hilfe seiner Braut Bertha Ringer (die beiden heiraten 1872) kann Benz nach geschäftlichen Differenzen seinen Partner auszahlen. Ab 1878 beschäftigt er sich mit dem Gasmotor als Stationärantrieb und als Kraftquelle für ein künftiges Fahrzeug ohne Pferde. Das 1883 gegründete Unternehmen „Benz & Cie. Rheinische Gasmotoren-Fabrik Mannheim“ hat zunächst Erfolg mit dem Verkauf des stationären Zweitaktmotors „System Benz“. Der Erfinder arbeitet aber bereits am leichten Viertaktmotor als Automobilantrieb. Wegweisend ist dabei die ganzheitliche Konstruktion von Motor und Fahrzeug als schlüssiges Gesamtsystem. So entsteht der Motorwagen, den Benz am 29. Januar 1886 als „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ beim Kaiserlichen Patentamt zum Patent anmeldet. Die Patentschrift zum DRP 37435 gilt als Geburtsurkunde des Automobils. 

Daimler und der Viertaktmotor 

Zeitgleich mit Benz arbeitet auch Gottlieb Daimler an der Mobilität der Zukunft. Im Jahr 1872 hat ihn die Gasmotoren-Fabrik Deutz AG zum technischen Direktor berufen. Daimler und Maybach, der ihm ins Rheinland gefolgt ist, bauen in Deutz eine rentable Großserienproduktion für Stationärmotoren auf und entwickeln den von Gründer Nicolaus August Otto erfundenen Viertaktmotor zur Serienreife. Allerdings gibt es immer wieder Differenzen mit Otto, und Daimler verlässt das Unternehmen schießlich im Juni 1882. Bereits im Frühjahr des Jahres hat er eine Villa in Cannstatt bei Stuttgart gekauft. Deren Gewächshaus lässt er durch einen Backsteinanbau vergrößern, um dort eine Versuchswerkstatt einzurichten. Hier entwickelt er zusammen mit Maybach seinen schnellaufenden Viertaktmotor als Antrieb für Kutschen, Schienenfahrzeuge, Boote und Luftschiffe. In diesem Rahmen erhält er Patente auf einen Motor mit ungesteuerter Glührohrzündung und die Ventilsteuerung (beide 1883). Die Daimler-Motoren erreichen bald Drehzahlen von bis zu 600/min, mehr als das Dreifache des bis dahin üblichen Drehzahlbereichs. Der berühmte Einzylindermotor mit dem Spitznamen „Standuhr“ entsteht 1884, wird 1885 als „Gas- bezw. Petroleum-Kraftmaschine“ zum Patent angemeldet und im selben Jahr in den „Reitwagen“ eingebaut, ein Motorrad mit hölzernem Rahmen. 1886 entsteht schließlich die Motorkutsche, das erste Vierrad-Benzin-Automobil der Welt.

1890 wird in Cannstatt die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) gegründet. zu den wichtigsten Märkten gehört Frankreich, wo Zweizylinder-V-Motoren nach Daimler-Lizenz gebaut werden. Daimler selbst wird 1894 aus dem Unternehmen gedrängt, 1895 zurückgeholt und wird 1897 Vorsitzender des Aufsichtsrats der DMG. Er stirbt am 6. März 1900. 

Carl Benz entwickelt den Patent-Motorwagen weiter. Auch er erfährt das größte Interesse für seine Erfindung zunächst in Frankreich. Benz beendet Anfang 1903 seine aktive Tätigkeit bei Benz & Cie. und wird 1904 in den Aufsichtsrat berufen. 1906 gründet er an seinem Wohnsitz Ladenburg das Unternehmen „Carl Benz Söhne“. Carl Benz wird mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt und stirbt hochbetagt am 4. April 1929 - und damit vor 90 Jahren - in Ladenburg. 

Orte der Erinnerung 

Verschiedene Orte erinnern an das Leben der beiden Automobilpioniere: Gottlieb Daimlers Geburtshaus in Schorndorf erwirbt die damalige Daimler-Benz AG 1979 und macht es 1981 nach einer aufwendigen Restaurierung der Öffentlichkeit zugänglich. Eine Ausstellung zeigt Modelle, Dokumente und weitere Exponate zu Daimler und seinem Wirken. Das Carl-Benz-Haus in Ladenburg ist von 1905 an Wohnsitz der Familie. Es wird 1985 von der Daimler-Benz AG gekauft. Seit 1986 ist es Sitz der „Gottlieb Daimler und Karl Benz Stiftung“.  Die Versuchswerkstatt im Gewächshaus des Gartenhauses der Daimler-Villa in Cannstatt wird 1940 als Gedenkstätte eröffnet und 1984 restauriert. Seitdem ist in der Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte ein kleines Museum eingerichtet.
15.3.19
 

  

 

 

Schorndorf erinnert an den 185. Geburtstag von Gottlieb Daimler

Passend zum 185. Geburtstag Gottlieb Daimlers hat der renommierte Künstler Ottmar Hörl für die Remstal Gartenschau 500 Daimler-Skulpturen entworfen und hergestellt. Foto: Stadt Schorndorf

Schorndorf. Gottlieb Daimler hat Geburtstag: Der Erfinder des ersten vierrädrigen Automobils wäre am 17. März 185 Jahre alt geworden. Er kam 1834 in Schorndorf zur Welt und veränderte sie im Laufe eines tatenreichen Lebens mit seinen Innovationen für immer.

Der junge Gottlieb absolviert zunächst eine Ausbildung zum Büchsenmacher. Bei einem Frankreich-Aufenthalt kommt er das erste Mal mit Maschinenbau in Berührung und besucht daraufhin die Polytechnische Schule in Stuttgart. 1865 freundet er sich mit Wilhelm Maybach an. 1872 wird er technischer Leiter der Gasmotorenfabrik Deutz von Nikolaus Otto, wo er das Viertaktmotorenprinzip kennenlernt. Maybach folgt Daimler.  Nachdem er jahrelang für Nikolaus Otto gearbeitet hat, gründet Daimler 1882 schließlich seine eigene Werkstatt, die später zur Daimler-Motoren Gesellschaft werden soll. Zusammen mit Wilhelm Maybach entwickelt Daimler den ersten schnelllaufenden Benzinmotor, mit dem sie zunächst ein Motorrad und ein Motorboot und später das erste vierrädrige Kraftfahrzeug konstruieren - eine Weltneuheit und Sensation. Die Innovationen Daimlers machen sein Unternehmen immer erfolgreicher. Doch er verlässt aufgrund von Streitigkeiten mit den neuen Teilhabern die Firma. Zwei Jahre später kehrt er mit Maybach zurück - die Erfolgsgeschichte geht weiter. Doch Daimler hat Herzprobleme. Nach einem langen Leben voller Erfindungen stirbt Gottlieb Daimler im Jahr 1900 kurz vor seinem 66. Geburtstag. Er wird auf dem Cannstatter Uff-Friedhof begraben. Sein treuer Freund Wilhelm Maybach folgt ihm nach seinem Tod im Jahr 1929 auch hier hin. Die Daimler-Motoren Gesellschaft fusioniert 1926 mit der Firma eines anderen großen, schwäbischen Erfinders, der 1886 ein paar Monate früher als Daimler und nur 130 km von ihm entfernt sein eigenes Automobil erfunden hatte: Carl Benz. Zusammen mit Benz & Cie. entsteht so die Daimler-Benz AG, die Weltgeschichte schreiben soll. Das Unternehmen entwickelt sich zu einem der weltweit größten Autobauer und Arbeitgeber.

Daimler-Skulpturen

Passend zum 185. Geburtstag Gottlieb Daimlers hat der renommierte Künstler Ottmar Hörl für die Remstal Gartenschau 500 Daimler-Skulpturen entworfen und hergestellt. Vom 10. Mai bis zum 22. September begrüßt eine kleine Armee von Erfindern die Besucher des Schlossparks des Burgschlosses Schorndorf. „Mit dieser außergewöhnlichen Kunstaktion erinnern wir an den berühmtesten Sohn unserer Stadt. Wir laden die Bürgerinnen und Bürger schon heute herzlich in den Schlosspark ein und dazu, selbst Botschafter für das kulturelle Erbe Gottlieb Daimlers zu werden und dieses Kunstprojekt damit zu unterstützen. Denn es gibt die Möglichkeit, die Daimler-Figuren schon heute zu erwerben“, sagte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer bei der ersten Vorstellung der rund 95 Zentimeter hohen Skulpturen vor dem Gottlieb-Daimler-Geburtshaus. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit Ottmar Hörl die Brücke zu schlagen zwischen Kunst und Erfindertum. Und ich hoffe, dass sich die Daimler-Figuren nach der Ausstellung an vielen schönen Plätzen und Orten in Schorndorf wiederfinden werden.“
Bei der seriellen Skulptur handelt es sich nicht um ein klassisches Denkmal, sondern um einen Impuls zur Kommunikation, der Menschen Freude machen soll, sich mit dem Pionier, Visionär, Erfinder und Konstrukteur neu auseinanderzusetzen. Hörls Anliegen ist es, Kunst näher an alle Menschen heranzubringen. „Gottlieb Daimler ermöglichte durch Mobilität und Geschwindigkeit einen erweiterten Blick auf die Welt. Er veränderte das Leben der Menschheit nachhaltig. Sein Pioniergeist beflügelt und wirkt bis heute nach“, erklärte Ottmar Hörl. „Ich möchte junge Menschen motivieren, nach Ähnlichem zu streben.“

Jede einzelne von Hörls Skulpturen wird in Deutschland von Hand gegossen, besteht aus Kunststoff und ist daher leicht transportabel. Erhältlich sind sie in drei verschiedenen Farben: Gold, Eisengrau und Stahlblau. Wer eine oder mehrere Daimler-Figuren erwerben möchte, kann diese bis zum 10. Mai 2019 zu einem Vorzugspreis reservieren. Die unsignierte Figur kostet 300 Euro, die von Ottmar Hörl signierte Figur 600 Euro. Ab 11. Mai kostet die unsignierte Figur dann 350 Euro, signiert 700 Euro. Die Figuren werden nach Ende der Ausstellung ab 23. September an Käufer ausgeliefert.
14.3.19

 

 

 

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nucelar Blast

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nuclear Blast

Donzdorf. Beim Heavy-Metal-Label Nuclear Blast in Donzdorf hat künftig die 2004 in Frankreich gegründete Believe-Gruppe das Sagen. Sie soll, Fachmedien zu Folge, die Mehrheit an dem Unternehmen von Marcus Staiger übernommen haben. Über den Kaufpreis hüllen sich beide Seite in Schweigen, laut Branchendienst Music Business Worldwide soll bei dem Deal eine achtstellige Summe geflossen sein. Joerg Eysel ist bei Nucelar Bast als neuer Geschäftsführer aktiv und hat Markus Staiger abgelöst. Staiger bleibt aber nach wie vor Gesellschafter bei Nuclear Blast. Die Übernahme soll schon Anfang Oktober in Stuttgart perfekt gemacht worden sein. Die neue Kooperation sehen Branchenkenner vor dem Hintergrund des sich wandelnden Musikmarktes, von dem auch das weltweit agierende Label Nuclear Blast betroffen ist. Es gehe darum, künftig auch verstärkt den digitalen Markt zu bedienen.  Beide Seiten würden daher die Kooperation als „strategische Partnerschaft“ sehen. Staiger hatte sein Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem der weltweit größten Labels im Bereich Hardrock und Metal mit Niederlassungen in den USA und Großbritannien ausgebaut. Believe gilt als der weltweit führende, unabhängige Vertrieb und Service-Dienstleister für Independent-Labels und -Künstler.
8.12.18

Die neue Ausgabe von Albeins ist da

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auf der Schwäbischen Alb kostenlos erhältlich und liegt auch dem Lesezirkel bei.

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