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Aktuelle Nachrichten

 

 

Aus für Überkinger

Bad Überkingen/Göppingen. Nach dem Aus für Mineralwasser aus Göppingen - Aqua Römer schließt den Standort in Jebenhausen - kommt nun auch das Ende für Mineralwassser aus Bad Überkingen. Dem Insolvenzverwalter war es nicht gelungen, einen Käufer für den Abfüller in der Badgemeinde zu gewinnen. Damit geht nun auch dort eine langjährige Tradition zu Ende. Betroffen von der Stilllegung des Betriebes sind 80 Mitarbeiter.
21.11.19

 

Künftiges Heizen lockt Bürger zu Vorträgen

Kreis Göppingen. Aus aktuellen Anlässen wie der Inbetriebnahme der Heizung oder der im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung festgehaltenen Neuerungen, die unter anderem mit der CO2-Bepreisung und der Bundesförderung effizienter Gebäude (BEG) auch das Thema Wärmeerzeugung betreffen, informierte die Energieagentur des Landkreises Göppingen. Bei insgesamt fünf Informationsveranstaltungen in den Gemeinden Bad Boll, Deggingen, Donzdorf, Eislingen und Rechberghausen war großes Interesse bei insgesamt mehr als 200 Bürgern zu erkennen.

Gerade mögliche Veränderungen, die durch das Klimaschutzgesetz zu erwarten sind – neben der geplanten CO2-Steuer ist hier das Einbauverbot neuer Ölheizungen ab dem Jahr 2026 zu nennen (Ausnahme: Hybridlösungen) – stießen auf Gehör. Zudem wurden in den Veranstaltungen auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Heizsysteme, die gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. auf die Anforderungen des erneuerbaren Wärmegesetzes (EWärmeG), oder das Thema Fördermöglichkeiten eingegangen.

Auch das Interesse der Besucher an den Leistungen der Energieagentur war sehr groß, weshalb es derzeit zu Wartezeiten bei der  Terminierung von vor-Ort-Beratungen kommen kann. Neben der kostenlosen Erstberatung in den Räumlichkeiten der Energieagentur in Göppingen oder mit einer vor-Ort-Beratung bei Ihnen Zuhause, beantworten Experten Ihre Fragen. Der Gebäude-Check, bei welchem das ganze Gebäude inklusive der Wärmeversorgung unter die Lupe genommen wird, oder der Heiz-Check, welcher die Effizienz der bestehenden Heizungsanlage überprüft und in den allermeisten Fällen auch verbessert, werden in Kooperation mit der Verbraucherzentrale bei Ihnen vor Ort durchgeführt.
21.11.19

 

 

 

Aktion „Sternstunden“ beginnt im Landratsamt

 Kreis Göppingen. Ab dem 25. November schmücken im Rahmen der Geschenkaktion „Sternstunden” 110 Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen aus dem Wirkungskreis des Kreisjugendamts in Form von Wunschkärtchens den Weihnachtsbaum im Foyer des Landratsamts Göppingen.

Die Eröffnung der „Sternstunden” am 25. November durch Landrat Edgar Wolff ist gleichzeitig der Startschuss für die Mitarbeiter des Landratsamts. Sie können anschließend die Wunschkärtchen vom Weihnachtsbaum pflücken, den abgedruckten Wunsch erfüllen und Kindern und Jugendlichen damit ein Lächeln ins Gesicht zaubern.  2019 wurden die Sozialarbeiter bei der Zusammenstellung der Wunschliste erneut von den Freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Göppingen unterstützt. Aufmerksam haben die Sozialarbeiter zugehört, wenn die Kinder und Jugendlichen ihre großen und kleinen Träume formuliert haben. Diese Wünsche wurden anonymisiert auf den Wunschkärtchen abgedruckt, sodass die Namen der Kinder und Jugendlichen für die Schenkenden unbekannt bleiben.

Die „Sternstunden“ läuten traditionell die Vorweihnachtszeit im Landratsamt ein. Die Weihnachtsaktion endet am 10. Dezember mit der symbolischen Geschenkübergabe von Landrat Edgar Wolff an die Verantwortlichen der Freien Träger und des Kreisjugendamts. Danach schlüpfen die Sozialarbeiter in die Rolle der Geschenkboten: Sie überreichen die bunten Präsente bis zum Heiligen Abend an die Kinder und Jugendlichen im Landkreis, deren Eltern bei der Geschenkauswahl nicht aus dem Vollen schöpfen können.
21.11.10

 

 

Auch Esslingen schließt sich Fluglärm-Resolution an

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar schließt sich der Resolution des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) Plochingen gegen Fluglärm an. Dies beschloss auf Empfehlung von OBM Dr. Jürgen Zieger wie auch aufgrund von Wünschen aus dem Gemeinderat der Ausschuss für Technik und Umwelt des Gemeinderates am 20. November 2019 einstimmig.

Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Plochingen, bestehend aus Mitgliedern der Gemeinderäte Altbach, Deizisau und Plochingen hatte im April 2019 eine Resolution gegen Fluglärm verabschiedet. Der GVV kritisiert darin eine deutliche Erhöhung des Fluglärmdauerschallpegels im Monatsmittel und eine übermäßige Belastung der Gemeinden durch eine vorwiegende Abwicklung des nächtlichen Luftverkehrs über Osten. Deshalb lehnt er den weiteren Ausbau des Stuttgarter Flughafens ab, fordert eine strikte Einhaltung des Nachtflugverbots, eine gleichmäßige Verteilung verbleibender Nachtflüge und die Begünstigung lärm- und schadstoffarmer Flugzeuge durch Gebührenregelungen und Verbote.
21.11.19

 

 

 

 

 

 

Bewohner überrascht Einbrecher

Ebersbach. Dreimal waren am Dienstag in Ebersbach Einbrecher am Werk.  Gegen 19.30 Uhr hörten Bewohner eines Hauses Im Hegnach dumpfe Schläge. Sie schauten nach und sahen an einer Terrassentür einen Unbekannten. Der flüchtete daraufhin in Richtung Bachstraße. Mehrere Polizeistreifen suchten den Täter sofort, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers. Sie konnten den Mann nicht mehr antreffen. Der Einbrecher soll etwa 1,80 Meter groß und kräftig sein. Er trug eine dunkle Hose und vermutlich einen dunklen Kapuzenpullover.
21.11.19

 

 

 

 

 

 

Betrug rechtzeitig erkannt

Schwäbisch Gmünd. Am Mittwochmorgen erhielt eine 71-Jährige in Gmünd den Anruf eines angeblichen Daniel Böhm, der angab, für die Vollzugsbehörde Stuttgart zu arbeiten. Der Anrufer gab an, dass gegen die Dame eine Forderung von 9200 Euro bestehen würde und zur Eintreibung der Schulden bereits ein Gerichtsvollzieher zu ihr unterwegs sei. Den peinlichen Besuch könne sie nur verhindern, wenn sie unverzüglich eine Rechtsanwaltskanzlei anrufen und die Sache klären würde. Der Unbekannte nannte der 71-Jährigen eine Telefonnummer, wo sie dann auch anrief. Von ihrem Gesprächspartner wurde ihr nun die "Echtheit" der Forderung bestätigt und entsprechende Kontodaten genannt, auf welche das Geld einbezahlt werden müsste. Die verunsicherte Frau suchte tatsächlich ihre Bank auf, wo sie jedoch glücklicherweise darauf hingewiesen wurde, dass es sich bei der Forderung um einen wahrscheinlichen Betrug handelt.
21.11.19

 

 

 

 

 

Entenmann verkauft Autohäuser

Göppingen/Esslingen. Die BMW-Autohäuser Entenmann in der Region bekommen einen neuen Eigentümer. Werner Entenmann will seine Niederlassungen in Göppingen, Esslingen, Kirchheim und Ostfildern an die Horber AHG-Gruppe verkaufen.  Die ist mit rund 30 Standorten in Baden-.Württemberg vertreten und beschäftigt 1700 Mitarbeiter. Als Grund für den Verkauf nannte Entenmann sein Alter. Mit 71 Jahren wolle er kürzer treten. Einen Nachfolger in der Familie zu finden, sie nicht möglich gewesen.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

Prüfer nehmen Aushilfskräfte ins Visier

Kreis Göppingen. Die Überraschung haben die Prüfer der Deutschen Rentenversicherung im Gepäck. Arbeitgeber sollen jetzt Sozialversicherungsbeiträge für fiktiv angenommene Arbeitszeiten ihrer Aushilfskräfte nachbezahlen. Das trifft vor allem kleine Dienstleistungsunternehmen, die mit den Nachforderungen mit dem Rücken an der Wand stehen. Lothar Lehner vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen appelliert an die Bundestagsabgeordneten, nach einer Lösung zu suchen.

Es geht um eine Regelung, die schon lange Gesetz ist, doch die bislang die Sozialversicherungsprüfer der Deutschen Rentenversicherung bei ihren im Drei-Jahres-Turnus stattfindenden Regelprüfungen bei Unternehmen nicht angewandt haben. Anders jetzt, wie Lothar Lehner (Geislingen) von Betroffenen weiß. Die Prüfer lassen sich die Arbeitsverträge von Aushilfskräften vorlegen. Ist da keine genaue Stundenzahl an zu leistender Arbeit angegeben, gehen die Prüfer pauschal von 20 Arbeitsstunden in der Woche aus und fordern entsprechende Nachzahlungen.

Bei manchen Kleinunternehmen, vor allem im Dienstleistungsbereich wie in Gastronomie oder Handel, geht das schnell in die Tausende. Zumal nicht nur der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen – 20 Prozent – berappt werden darf, sondern auch noch der gleich hohe Arbeitnehmer-Anteil. Und das unter Umständen für Arbeitsstunden, die gar nicht geleistet wurden. Bei den angenommenen 20 Wochenstunden seien das im Monat (im Schnitt 4,3 Wochen) 86 Arbeitsstunden. Setze man den Stundenlohn bei nur zehn Euro an, zahle der Arbeitgeber seinen Anteil von zwei Euro die Stunde, sowie den Arbeitnehmeranteil von ebenfalls zwei Euro. Im Monat seien dies schon 344 Euro, im Jahr 4128 Euro und für die Prüfzeit von drei Jahren dann 12384 Euro.

„Juristisch ist das Vorgehen der Prüfer korrekt“, bestätigt Steuerberater Michael Jakele von Triumcon (Salach) und bescheinigt dem Gesetzgeber, im guten Glauben auch etwas Positives für die Arbeitnehmer getan zu haben. Doch praktikabel sei diese in Gesetz gegossene Regelung keinesfalls. Denn für jene Arbeitgeber, die sich korrekt verhalten wollen, bedeute sie einen zusätzlich hohen Aufwand an Bürokratie. Aushilfskräfte müssten nämlich streng genommen vor und nach der geleisteten Stundenzahl bei der Sozialversicherung permanent an- und abgemeldet werden, um die Pauschalierungen zu vermeiden. Und streng genommen müssen Aushilfskräfte spätestens vier Tage vor ihrem Arbeitseinsatz Bescheid vom Arbeitgeber bekommen. Die Politik sei da gefordert, eine praxisnahe Regelung zu treffen, so Jakele.

Dass an den Paragraphen bislang niemand Anstoß genommen hat lag laut Jakele daran, dass die Prüfer nicht in die Verträge hingeschaut hätten. Weshalb sich die Prüfer der Rentenversicherung nun plötzlich die Arbeitsverträge der Aushilfskräfte vorlegen lassen, kann der Steuerberater, der auch an baden-württembergischen Hochschulen lehrt, nur spekulieren. „Die bei der Pauschalierung anzunehmende Stundenzahl wurde auf 20 heraufgesetzt. Bis Ende 2018 waren es zehn Stunden. Vielleicht war es aber auch das Thema einer Schulung gewesen oder es gab eine Anweisung von der Hauptverwaltung“, so der auch als Rentenberater tätige Experte, der die Arbeit der Betriebsprüfer kennt und daher weiß, dass diese nichts prüfen, was ihnen nicht aufgetragen wurde.

Für Lothar Lehner macht die angewandte Regelung überhaupt keinen Sinn. „Welcher Unternehmer weiß schon bei Abschluss eines Arbeitsvertrages mit einer Aushilfskraft, wann, wie oft und wie lange sie gebraucht wird?“ Da sei es nachvollziehbar, dass die meisten Chefs die konkrete Stundenzahl nicht in den Vertrag geschrieben haben.

Regelmäßig nutzten Menschen solche Arbeitsverhältnisse, um einen Hinzuverdienst zu generieren - zusätzlich zum normalen Einkommen, so Lehner. „Stattdessen mutiert der Minijob bei pauschal angenommenen 20 Wochenstunden zu einem Teilzeit-Arbeitsverhältnis und steht unter Umständen sogar der Hauptbeschäftigung des Betroffenen entgegen“, kritisiert der BVMW-Kreisvorsitzende. Und nicht nur das, wie Michael Jakele ergänzt. Eine solche Regelung führe auch bei jenen, die andere Einkommensquellen hätten, wie beispielsweise Rentenbezüge, Arbeitslosengeld oder Bafög, zu einem bösen Erwachen, wenn ihr Zuverdienst durch die 20-Stunden-Regelung plötzlich höher liege als erlaubt.

„Da müssen bei denen, die Minijobber beschäftigen, die Alarmglocken schrillen“, so Lehner und weiß, dass noch nicht alle Steuerberater und Lohnabrechnungsstellen im Landkreis den neuen Prüfungsmethoden Kenntnis erhalten haben. „Das heißt, die Unternehmen laufen unter Umständen ins sprichwörtlich offene Messer der aktuellen Politik.“ Lehner appelliert daher an die Bundestagsabgeordneten im Landkreis, sich des Themas anzunehmen und in Berlin schnell nach einer Lösung zu suchen, bevor die ersten Kleinunternehmen aufgeben müssen.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

Feuer in Firma mit hohem Schaden

Geislingen. Hoher Sachschaden entstand am Montag bei einem Brand in Geislingen.  Gegen 15.45 Uhr arbeitete ein 46-Jähriger an einem Schrottfahrzeug in der Richthofenstraße. Dabei durchtrennte er wohl mit einer Säge einen Auspuff in der Firmenhalle. Aus noch ungeklärten Umständen entstand dort ein Feuer. Das griff auf das gesamte Fahrzeug über. Der Arbeiter versuchte den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Das misslang. Das Feuer griff auf das Gebäude über. Die Feuerwehr rückte an und löschte den Brand. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 250.000 Euro. Der 46-Jährige erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Delegation besichtigt saniertes „Happyland“

Göppingen. Seit 1971 ist die Hohenstaufenstadt mit der Babenbergerstadt Klosterneuburg in Niederösterreich offiziell verbunden. Beim Besuch der Gemeinderatsfestsitzung kam auch das 50-jährige Jubiläum in zwei Jahren zur Sprache.Mit Oberbürgermeister Guido Till an der Spitze reisten Mitglieder des Gemeinderates, der Stadtverwaltung und des Arbeitskreises Klosterneuburg zum Erfahrungsaustausch und zur Vertiefung der Städtepartnerschaft vor die Tore Wiens. Ausgiebig wurde „Happyland“, das Sport- und Freizeitzentrum für die ganze Familie, besichtigt und sich über die jüngste, über 15 Millionen Euro teure Sanierung und Erweiterung informiert. 1978 privat als erstes Hallenbad mit Wellenbecken mit bis zu dreiviertel Meter hohen Wellen erbaut, übte das Happyland einst Anziehungskraft bis nach Wien aus. Zuvor befanden sich in dem Augebiet ein Wald und ein Fußballplatz. Damit in der Donaunähe überhaupt gebaut werden konnte, musste seinerzeit das Gelände um sieben bis acht Meter aufgeschüttet werden. Anfang bis Mitte der 1980er Jahre kamen das Sportbad, Sport- und Tennishalle sowie ein Kunsteislaufplatz hinzu. In jener Zeit erwarb die Stadt Klosterneuburg das Happyland zu 97 Prozent; Grundstückseigentümer ist das Chorherrenstift. Betrieben wird das Happyland heute von einer Sportstätten GmbH; der Beirat, dem die Gemeinderatsfraktionen angehören, kommt vierteljährlich zusammen. Das rund 100.000 Quadratmeter große Gelände zählt 350.000 Besucher pro Jahr. Das Angebot umfasst Außensportanlagen für Tennis, Leichtathletik, Fußball; den Eislaufplatz, das Erlebnisbad, Kegelbahnen, Kletterhalle, Sauna & Solarium, eine Sporthalle für Basketball, Fußball, Gymnastik etc. sowie Tennishalle und ganz neu ein Fitnessraum, in dem auch eigene Kurse angeboten werden. Angesiedelt ist ein Basketball-Leistungszentrum: In 50 Jahren konnten zehn österreichische BB-Meistertitel nach Klosterneuburg geholt werden. 700 Sitzplätze plus Stehplätze bieten maximal 1.200 Zuschauer die Möglichkeit, die Spiele in der Halle zu verfolgen; Live-Übertragungen im Fernsehen steigern den Bekanntheitsgrad Klosterneuburgs. Angesichts der Sanierungen und Erweiterungen von Hohenstaufenhalle/EWS Arena für 18 Millionen Euro und der Barbarossa-Thermen für 13 Millionen Euro  würdigte OB Till die vergleichsweise sparsame Sanierung und lobte die örtliche Komprimiertheit des Angebots für viele Sportarten.Alle zwei Jahre wird der Tag des Sports als Leistungsschau der Vereine und privater, auch gewerblicher Anbieter durchgeführt. Bei der dritten Auflage in diesem Jahr strömten 4.500 Gäste auf das Happyland-Areal, das auch für die Ferienbetreuung zur Verfügung steht. Im benachbarten ehemaligen Hotel Holiday Inn wird künftig ein Gesundheitszentrum für bis zu 100 Bornout-Patienten Anfang Dezember eröffnen.

Bei der Festsitzung des Gemeinderates hielt Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager keine Büttenrede. Auch ein „Narrenwecken“, wie in anderen Gemeinden Niederösterreichs üblich, fand in Klosterneuburg nicht statt, weil: „Bei uns sind die Narren das ganze Jahr munter.“ Schmuckenschlager, seit zehn Jahren im Amt, stellte die Entwicklung Klosterneuburgs zur Wissenschaftsstadt vor, ging auf den Ausbau der Kindertageseinrichtungen ein und freute sich über die Auszeichnung Klosterneuburgs als Energiespargemeinde ebenso wie über das neu eröffnete private Gymnasium. Klosterneuburg sei gekennzeichnet durch eine hohe Dynamik. Sein Amt als Bürgermeister bezeichnete Schmuckenschlager als „machtvolles Amt,“ – und diese Macht habe er maßvoll genutzt, um die Entwicklung voranzubringen. Er betonte gleichermaßen den Stolz auf die Stadt und den Respekt in der Stadt. Respekt sei der soziale Kitt, der eine „Rottweiler-Gesellschaft“ verhindere. Eindringlich warnte das Stadtoberhaupt vor Hass im Netz und forderte, den Staat zu schützen. Die Ablehnung staatlicher Autoritäten sei falsch, ebenso wie der Aufruf zum Widerstand gegen demokratisch legitimierte Macht. Diese (demokratisch legitimierte) Macht würde dadurch nicht abgeschafft, sondern an andere verlagert – „an wen?“ fragte Schmuckenschlager. Er hätte Carola Rackete daher nicht ausgezeichnet – die deutsche Kapitänin wurde kürzlich im ehemaligen Essl-Museum in Klosterneuburg von der Globart Academy mit dem "Globart Award 2019“ für ihre Zivilcourage geehrt. „Ziviler Widerstand darf die Demokratie nicht aushebeln“, bekräftigte  Schmuckenschlager.
19.11.19

 

Breitbandkabel für Bartenbach

Göppingen. Für die Breitbandversorgung von Bartenbach verlegt die Netze BW im Auftrag der Net-Com BW aktuell Glasfaserkabel. Die Baumaßnahme wird bei planmäßigem Verlauf Mitte Dezember abgeschlossen sein. Die Kabelstrecke verläuft zwischen dem Umspannwerk Göppingen-Ost in der Hohenstaufenstraße über die Östliche Ringstraße, Am Brühlbach, Olgastraße und Wolfstraße zum Telekommunikations-Sendemast im Oberholz. Größtenteils können die Kabel in Leerrohre eines bestehenden Hochspannungskabels der Netze BW eingezogen werden. Dafür werden nur punktuell Gruben von etwa zwei mal zwei Metern entlang der Strecke aufgegraben. Mit größeren Verkehrsbehinderungen ist somit nicht zu rechnen. Lediglich im Oberholz auf dem Waldweg hin zum Sendemast muss der Boden auf einer längeren Strecke von etwa 400 Metern aufgegraben werden. Der Weg bleibt aber halbseitig für Fußgänger und Radfahrer benutzbar.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschüsse für Kirchensanierungen

Kreis Göppingen. „Unsere Denkmäler sind ein Stück Heimat, das wir pflegen müssen“, sagt Nicole Razavi zum aktuellen Förderbescheid des Wirtschaftsministeriums für den Landkreis Göppingen. „Die evangelische Stiftskirche St. Cyriakus in Bad Boll, die katholische Pfarrkirche St. Vitus in Böhmenkirch-Treffelhausen, die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Lauterstein-Weißenstein, sowie die evangelische Ulrichskirche in Süßen sind in die dritte und letzte Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 aufgenommen worden“, so die Landtagsabgeordnete weiter. Dies habe Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL der Geislinger CDU-Landtagsabgeordneten bestätigt. Weitere Förderzusagen ergingen an die evangelische Cäcilienkirche in Uhingen und an das Uhinger Jugendhaus.  Mit rund 5,8 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der dritten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 111 Kulturdenkmälern im Land. Die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.
Geförderte Bauwerke im Landkreis Göppingen: Ev. Stiftskirche St. Cyriakus Bad Boll - Restaurierung Dachtragwerk Seitenschiffe, Restaurierung Innen-/Außenputz u.a. -  35.200 Euro, -Kath. Pfarrkirche St. Vitus Böhmenkirch-Treffelhausen - Sanierung Fassade, 2. Bauabschnitt - 13.490 Euro; Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt Lauterstein-Weißenstein, Sanierung Kirchturm und Innensanierung, 3. Bauabschnitt - 31.600 Euro; -Ev. Ulrichskirche Süßen, Dachstuhlsanierung - 16.100 Euro; Ev. Cäcilienkirche Uhingen, Reparatur Dachstuhl, Gewölbe, Türen, Fenster u.a. - 35.390 Euro.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Verkehrsunfall gestorben

Göppingen.  Bei einem Unfall am Freitag in Göppingen-Holzheim erlitt eine 88-Jährige schwere Verletzungen. Sie starb am Samstag im Krankenhaus.  Gegen 9 Uhr fuhr ein 34-jähriger Lkw-Fahrer in der Göppinger Straße in Richtung Schlat. Im Bereich der Karl-Weber-Straße musste ein anderer Lkw wegen des Verkehrs halten. Der 34-Jährige hielt dahinter an. Nachdem der vordere Lkw losfuhr, setzte auch der 34-Jährige die Fahrt fort.  Zwischenzeitlich hatte sich eine 88-Jährige entschieden, mit ihrem Rollator zwischen den wartenden Lastern die Fahrbahn zu überqueren. Beim Anfahren erfasste der Lkw die Frau und sie stürzte zu Boden. Bei dem Sturz erlitt die Frau schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Sie starb am Samstag in einem Krankenhaus. Die Verkehrspolizei Mühlhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die sollen nun klären, ob die Frau an den Verletzungen des Unfalls gestorben ist.
19.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Mietspiegel liegt vor

Essliingen. Ab Januar 2020 gilt ein neuer Mietspiegel in Esslingen. Die durchschnittliche ortübliche Vergleichsmiete liegt dann bei 8,64 Euro pro Quadratmeter. Gegenüber dem letzten Mietspiegel, der 2018 veröffentlicht wurde, sind die Mieten um 3,6% gestiegen. Die Durchschnittskaltmiete lag 2018 entsprechend bei 8,34 Euro pro Quadratmeter.

Die Erstellung des Mietspiegels wird eng durch die Arbeitsgemeinschaft Mietspiegel begleitet. „Die Stadt Esslingen ist Ihnen sehr dankbar, dass Sie daran mitwirken einen qualifizierten Mietspiegel für die Stadt zu erstellen“, findet Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger und bringt damit seine Wertschätzung in Richtung der AG Mietspiegel zum Ausdruck.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass Deutschen Mieterbund Esslingen-Göppingen e. V., Haus & Grund Esslingen e.V., der Mieterbund Esslingen Stadt und Kreis e.V., die Esslinger Wohnungsbau GmbH, die Baugenossenschaft Esslingen EG sowie der Gutachterausschusses der Stadt Esslingen sowie das städtischen Amts für Soziales, Integration und Sport „Hand in Hand“ am Produkt Mietspiegel arbeiten. Dafür ein herzliches Dankeschön“, fasst Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zusammen.

Für den Oberbürgermeister ist ein Mietspiegel kein Selbstzweck: „Für Mieter und Vermieter ist der Esslinger Mietspiegel ein wichtiges Instrument zur Feststellung der ortsüblichen Vergleichsmiete im Stadtgebiet. Er bietet die Grundlage und Transparenz für eine angemessene Mietpreisgestaltung. Durch seine Anwendung im vorgerichtlichen Stadium trägt er wesentlich zur Vermeidung von rechtlichen Auseinandersetzungen und damit zu einem guten Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter bei.“
19.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Balingen holt Punkte in EWS-Arena

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat sein Heimspiel gegen HBW Balingen verloren. Die Gäste von der Zollernalb siegten im Lokalderby mit 32 : 26, obwohl Göppingen zur Halbzeit noch mit 15:14 geführt hatte. Frisch Auf rutscht damit auf den zehnten Tabellenplatz ab. Balingen steht - mit einem Spiel weniger- auf dem 13. Rang.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

Betrunken und ohne Licht unterwegs

Schorndorf. Aufmerksame Zeugen meldeten am Samstag gegen 20.30  Uhr einen Pkw, der ohne Licht die Gmünder Straße in Richtung Krankenhaus Schorndorf fuhr. Der Pkw überfuhr außerdem eine Rot zeigende Ampel. Die verständigten Polizeibeamten konnten das Fahrzeug kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass die 47jährige Fahrerin stark alkoholisiert war. Die Fahrerin musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen und weiteren strafrechtliche Konsequenzen rechnen.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Oberleitung von Bahnstrecke beschädigt

Göppingen.  Am Samstag, gegen 20.30 Uhr, warf ein Unbekannter eine Kabeltrommel von der Brücke an der Jebenhauser Straße auf die darunter verlaufende Bahntrasse. Er hatte die Trommel von einem nahegelegenen Stromverteilerkasten abmontiert. Die Trommel prallte gegen die Oberleitung und löste einen Lichtbogen aus. Die Stromspannung der Leitung wird mit 20 000 Volt angegeben. Die Oberleitung war für ca. 45 Minuten unbrauchbar und musste durch einen Techniker der Deutschen Bahn instandgesetzt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 5 000 Euro geschätzt.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Nachbarschaftsstreit: Weihnachtsbeleuchtung zu hell

Bad Überkingen.  Am Samstag, gegen 20.15 Uhr, musste die Polizei einen Streit in der Felsenstraße in Bad Überkingen schlichten. Dort wurde an einem Haus die Weihnachtsbeleuchtung angebracht. Der daneben wohnende Nachbar fand die Helligkeit durch die Zusatzbeleuchtung unzumutbar. Die Beamten konnten vor Ort keine Abhilfe schaffen. Die Parteien wurden auf den zivilen Rechtsweg verwiesen.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Herd im Keller löst Brand aus

Rechberghausen. Am Sonntag  gegen 1Uhr musste die Feuerwehr zu einem Brand in der Ringstraße in Rech berghausen ausrücken. Der Brand war in einem Keller mit einem Herd ausgebrochen. Die erhitzten Herdplatten hatten ein Holzbrett entzündet. Anschließend hatte das Feuer auf das darüber aufgehängte Kästchen übergegriffen bis es gelöscht werden konnte. Wie es zum Einschalten des Herdes kam ist bislang unklar. Es entstand kein Personen- und nur geringer Sachschaden.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Unfall auf Landstraße: Zwei Verletzte und 16500 Euro Schaden

Ebersbach. Eine 20-jährige PKW-Lenkerin befuhr am Samstagnachmittag die Landstraße zwischen Weiler und Roßwälden. Dort kam sie zu weit nach links und streifte den Außenspiegel eines entgegenkommenden Pkw. Beim ruckartigen Zurücklenken verlor die 20-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie schleuderte über die Gegenfahrbahn und krachte in die dortigen Schutzplanken.  Anschließend kam es noch zum Zusammenstoß mit einem weiteren entgegenkommenden Wagen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 16 500 Euro geschätzt.
17.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göppingerinnen verlieren auch Spiel gegen die Vipers

Göppingen. Mit 22:28 haben die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen am Samstagabend auch ihr Bundesligaspiel gegen HSG Bad Wildungen Vipers verloren. Damit stehen die Göppingerinnen nun auf dem 14. und damit letzten Tabellenplatz, die Vipers belegen Platz 13.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

 

SV-Sieg dank drei Toren von Kevin Dicklhuber

Göppingen. SV Göppingen hat am Samstag sein Heimspiel gegen den TSV Ilshofen klar mit 4:1 gewonnen und mit diesem Sieg die Tabellenspitze in der Fußball-Oberliga zurückerobert. Für den Sieg der Göppingen zeichnete vor allem Kevin Dicklhuber verantwortlich, der in der zehnten Spielminute das erste Tor schoss, in der 26. Spielminute das zweite und in der 52. Minute das  dritte Mal ins Eckiges traf. Das 4:0 gelang Morgan Faßbender in der 70. Minute. Den Anschlusstreffer der Gäste zum 4:1 erzielte Maximilian Eiselt  in der 79. Minute.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

Hoher Schaden bei Unfall

Göppingen. Am Freitag gegen 19.10 Uhr ereignete sich an der Kreuzung der Friedrichstraße und Schützenstraße in Göppingen ein Verkehrsunfall. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer übersah hier einen 28-jährigen Autofahrer. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Dafür entstand an den beiden Pkw erheblicher Sachschaden. Die Polizei schätzte diesen auf rund 45.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

Folgenreiches Ausweichmanöver

Süßen. Ein Schwerverletzter und hoher Sachschaden waren das Ergebnis eines Lkw-Unfalls auf der B10 bei Süßen.  Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen 20.40 Uhr. Kurz nach der Anschlussstellen Süßen-Süd, in Fahrtrichtung Ulm gesehen, stand ein Pannen-Lkw halb auf dem Pannenstreifen und dem rechten Fahrstreifen. Ein 53-jähriger Sattelzuglenker bemerkte den Pannen-Lkw zu spät. Er leitete eine Notbremsung ein und steuerte sein Fahrzeug nach links, von dem stehenden Fahrzeug weg. Hierbei durchbrach er dann die Mittelleitplanke und kam auf dem Grünstreifen zwischen den beiden Richtungsfahrbahnen zum Stehen. Da der Fahrer des Sattelzuges nicht angegurtet war, wurde er bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Der Lkw musste durch einen Abschleppdienst abgeschleppt werden. Bei dem Unfall wurde zudem Schotter auf die Fahrspur in Richtung Stuttgart geschleudert. Über diese Gegenstände fuhr eine 30-Jährige mit ihrem Wagen. Der Pkw war dadurch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werdenFür die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung der Unfallfahrzeuge musste die B10 in der Zeit von 21 bis 24 Uhr voll gesperrt werden. Nach ersten Schätzungen der Polizei belief sich der Sachschaden auf rund 85.000 Euro.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Mit Pkw überschlagen

Lorch. Ein bislang unbekannter Lenker eines Personenwagens befuhr am frühen Samstag, gegen 3.20 Uhr die B29 in Richtung Stuttgart. In einer leichten Linkskurve, kurz vor der Schlussstelle Lorch, kam dieser vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Neben der Fahrbahn fuhr er zunächst entlang einer Böschung und durchbrach anschließend einen Wildzaun. Der Wagen überschlug sich und kam in einem Feld zum Stillstand. Der unbekannte Lenker stieg aus und entfernte sich in unbekannte Richtung von der Unfallstelle. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Unbekannte beim dem Unfall erheblich verletzt hatte, wurde eine Fahndung nach ihm eingeleitet. Die Suche, bei der auch ein Polizeihubschrauber und ein Personenspürhund eingesetzt wurden, führte bislang nicht zum Auffinden des Fahrzeuglenkers. Der Schaden an dem Pkw wird auf 30000 Euro geschätzt.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

Autokorso zwingt Gegenverkehr zum Stopp

Schorndorf. Am Freitag gab es gegen 14.45 Uhr einen Autokorso  auf der L1155 zwischen Welzheim-Breitenfürst und Alfdorf-Pfahlbronn anlässlich einer türkischen Hochzeit. Hierbei seien in diesem Bereich mehrere Fahrzeuge des Autokorsos in die Gegenfahrbahn gefahren und haben den Gegenverkehr genötigt anzuhalten bzw. auszuweichen. Des Weiteren haben die Fahrzeuge mehrfach die Spur gewechselt und sich gegenseitig überholt. Laut Zeugenangaben handelte es sich um mehr als acht Fahrzeuge. Zeugen bzw. Geschädigte werden gebeten, sich beim dem Polizeirevier Schorndorf unter 07181-2040 zu melden.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Unbekannter dringt in Wohnung ein

Heiningen. Am Freitagabend musste ein Bewohner in der Sielenwangstraße in Heiningen feststellen, dass bei ihm eingebrochen wurde. Der Täter hatte ein Fenster im Erdgeschoss aufgebrochen und war durch dieses auch in das Einfamilienhaus eingestiegen. In der Folge durchsuchte er sämtliche Räume des Hauses. Danach verließ er das Haus mit dem Diebesgut durch die Terrassentür. Zuvor hatte er den Rollladen an dem aufgebrochenen Fenster geschlossen.  Dem Besitzer entstand ein Schaden von insgesamt 1500 Euro.
16.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Martini-Markt in der Göppinger Innenstadt

Der Martinimarkt in  der Göppinger Innenstadt ist der letzte Krämermarkt des Jahres. Die Händler aus allen
Teilen des Landes boten am Freitag unter anderem auch Kleidung und Haushaltsgegegenstände an. Im Angebot
waren auch Vogelhäuschen (im Vordergrund). Foto: Bettina Fritz
15.11.19

 

 

 

 

 

 

Betrüger reihenweise abgeblitzt

Kreis Göppingen. Betrüger hatten am Donnerstag in der Region keine Chance - dank cleverer Menschen. In Geislingen erhielt eine Frau einen Anruf, in dem ihr ein Gewinn von zehntausenden Euro angekündigt wurde. Vor der Auszahlung müsse sie aber erst Geldkarten kaufen und die Kartennummern übermitteln. Das kam der 42-Jährigen zurecht verdächtig vor, zumal die Anrufer mit den Kartennummern in den Besitz des Gegenwerts der Karten gekommen wären. Die Gebühr vom Gewinn abzuziehen, hatten die Anrufer aber abgelehnt. Die 42-Jährige witterte den Betrug und legte auf. Dann erstattete sie Anzeige bei der Polizei. In Wangen erhielt eine Seniorin den Anruf einer angeblichen Bekannten. Die brauche dringend Geld. Doch auch diese Seniorin ließ sich nicht täuschen und legte auf. Etwa 20 Menschen in Göppingen und ein Mann in Süßen erhielten im Lauf des Tages Anrufe von angeblichen Polizeibeamten. Doch alle Versuche, die Angerufenen zu täuschen, scheiterten. In einem Fall ließen sich die Angerufenen selbst durch die Beleidigungen der Anrufer nicht beeindrucken. Alle handelten richtig: Sie legten auf und erstatteten Anzeige bei der richtigen Polizei. Die Polizei rät, nicht zu gutgläubig zu sein. Ob am Telefon, an der Haustür oder im Internet, immer drohen Gefahren durch Betrüger. Wie man sich davor schützen kann, auf die Täter hereinzufallen, verrät die Polizei im Internet unter www.polizei-beratung.de. Oder in Broschüren auf den Polizeidienststellen.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Geld fürs Mehrgenerationenhaus

Geislingen. Der Bund stockt seine Förderung für das Mehrgenerationenhaus in Geislingen auf. "Im Haushaltsausschuss wurden dazu die notwendigen Beschlüsse gefasst und die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser in Deutschland um 5,4 Millionen Euro aufgestockt. Davon profitiert auch das Mehrgenerationenhaus in Geislingen mit zusätzlich 10.000 Euro", so die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens (SPD). "Ein guter Tag für alle, die sich für das Mehrgenerationenhaus in Geislingen einsetzen", so Baehrens. "Die Arbeit Mehrgenerationenhauses ist aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen vor Ort machen einen tollen Job," freut sich auch der SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Stadtrat Thomas Reiff.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 

B 297 wegen Baumfällarbeiten gesperrt

Kirchheim unter Teck. Die B 297 ist zwischen Kirchheim unter Teck und Schlierbach ist wegen Baumfällarbeiten von Donnerstag 21. November, bis Samstag, 23. November, voll gesperrt. Es wird eine Umleitung über Wellingen, Hochdorf und Roßwälden ausgeschildert. Die Zufahrt zur Straße „Zu den Schafhofäckern“ in Kirchheim unter Teck ist frei. Radfahrer werden gebeten, die Radwege entlang der B 297 zu meiden. Fußgänger können die Feldwege bis zur jeweiligen Sperrung fußläufig erreichen.  Der Buslinienverkehr (Linie 178) wird während der Sperrung über Notzingen geleitet. Die Haltestellen „Schlierbach Bachbrücke“ und „Wald, Kirchheim unter Teck“ werden nicht bedient.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

Kindern Lust auf Lesen machen

Kreis Göppingen. „Kindern Lust auf Lesen machen ist gesellschaftliche Dauerhausaufgabe“, sagt Nicole Razavi zum bundesweiten Vorlesetag am Freitag. „Lesen gehört einfach dazu. Es hat mir großen Spaß gemacht, in dieser Woche im Kindergarten Hattie Bareiss in meiner Heimatgemeinde Salach aus Lena Hesses Geschichte „Was Besonderes“ vorzulesen.“  Die in deutsch und italienisch verfasste Geschichte ließ Fotograf „Gia“ Carlucci spontan die Kamera für einige Minuten beiseitelegen, zugunsten eines Vorlesetandems mit der Geislinger CDU-Abgeordneten. „Für die Kinder ein großer Spaß und ein Beispiel, wie man ein Abenteuer gleichermaßen als kleine Fliege Paul oder piccola mosca Paolo erleben kann“, freut sich Razavi und lobt die Botschaft des Buches: „Egal ob klein und wendig wie die Fliege Paul oder groß und schwerfällig wie die Schildkröte Martha – jeder ist etwas ganz Besonderes und kann etwas bieten.“ Die Konkurrenz für das Lesen komme früh, schon die Jüngsten der Gesellschaft seien heute dem Reiz bewegter Bilder ausgesetzt, die über viele kleine und größere Bildschirme flimmerten. „Aber ich sage mit aller Überzeugung: Nasen in die Bücher stecken! Das Schmökern und Lesen in Büchern darf nicht aus den Kinderzimmern verschwinden. In Ruhe ein gutes Buch zu lesen und sich davon begeistern zu lassen, dieses tolle Gefühl sollte jedes Kind kennen- und schätzen lernen. Dafür werde ich mich auch weiterhin persönlich gerne einsetzen“, so Razavi abschließend.
15.11.19

 

 

 

 

 

Zwölfjähriger ohne Licht unterwegs

Göppingen. Leichte Verletzungen erlitt ein Radfahrer am Donnerstag bei einem Unfall in Göppingen. Gegen 17 Uhr stießen bei einem Kreisverkehr in der Beckhstraße ein Radfahrer und ein Fahrzeug zusammen. Laut Polizeiangaben wollte ein 73-jähriger mit seinem Pkw aus dem Kreisverkehr in die Beckhstraße fahren. Bei der Ausfahrt hielt er an und ließ zwei Radfahrer die Straße überqueren. Beim Anfahren stieß er mit dem Zwölfjährigen zusammen. Der Junge war ohne Licht und Helm unterwegs und deshalb schlecht zu erkennen. Er stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitungswechsel im Schülerforschungszentrum

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit dem Schuljahr 2006/2007 startete im Universitätspark des Landesgymnasiums für Hochbegabte (LGH) das Schülerforschungszentrum „ChemTech“ für Grundschulklassen 3 und 4, abgestimmt auf das Fach MNK „Mensch Natur Kultur“ und entwickelt von Susanne Wiker (LGH) und Kerstin Berens (Pädagogische Hocschule). Die Projektleiterin des Schülerforschungszentrums, Susanne Wiker, war ab der ersten Stunde des Projekts involviert und übergab nun die Leitung an Claudia Richter. Für die langjährige Pionierarbeit bedankten sich der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, sowie Christoph Sauer, Schulleiter vom Landesgymnasium für Hochbegabte.

Was bedeutet „ChemTech“? Es gibt das Schülerlabor sowohl für die Zielgruppe Klasse 8 bis 10, als auch das Kinderlabor für Grundschüler der Klasse 3 und 4. Geschulte Schüler des Hochbegabten-Gymnasiums der Klassenstufe 10 erklären verschiedene Experimente mit Wasser und Feuer ganz nach dem Prinzip „Lernen durch Lehren“. Danach dürfen sich die jungen Grundschulexperten im Labor selbst ausprobieren. Mit der Praktikumsreihe „Von der Alchemie zur Nanochemie – ein Weg durch die Geschichte der Chemie“ will man bei den Schülerinnen und Schülern ab der Klassenstufe 9 zum normalen Chemieunterricht mehr Begeisterung für chemische Zusammenhänge und Experimente wecken. Die Experimente wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm entwickelt. Auch das Kinderlabor kommt im Umland gut an und stößt auf großes Interesse. Seit Januar 2007 besuchten 355 Schulklassen die Einrichtung aus verschiedenen Städten wie Fellbach, Göppingen, Gschwend, Oberkochen und Aalen. Weitere Grundschulklassen stehen auf der Warteliste.
Wie kam es zu der Einrichtung? Im Rahmen eines Wettbewerbs „Scout- Science outlined“ wurde 2005 das Förderprogramm der Baden-Württembergstiftung ins Leben gerufen, um das technisch-naturwissenschaftliche Interesse von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Abteilung Organische Chemie III der Universität Ulm, Dr. Ulrich Ziener, und das Landesgymnasium für Hochbegabte, Susanne Wiker, entwickelten mit Unterstützung der Stadt Schwäbisch Gmünd eine Konzeption für ein Kinder- und Schülerlabor. Im Schuljahr 2005/2006 erhielt das Landesgymnasium einen Zuschlag in Höhe von 150.000 Euro und damit konnten die Experimentierangebote entwickelt werden. Unterstützt durch die Rauchbeinschule, Rektor Klaus Dengler und Christel Stegmaier, in Kooperation mit der Gmünder Wissenswerkstatt Eule, Michael Nanz und Kurt Schaal, konnte das Kinder- und Schülerlabor „ChemTech“ in den Schulräumen des Landesgymnasiums für Hochbegabte durchstarten.
Bei der Leitungsübergabe zeigten die Schüler vom Hochbegabtengymnasium verschiedene Experimente mit Wasser: Nikolas Rieger (Zauberwasser), Anika Brandt (Wasserlupe) und Lukas Menzel (Zauberblume). Experimente mit Feuer zeigten Jan Frindik (Lampenöl), Johanna Lührs und Natalia Krey (Können Metalle brennen?). Anwesende Schüler: Sebastian Moctezuma de la Barrera und Tobias Kreß.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 


Hund angefahren

Rechberghausen. Nach einem Streit soll ein Pkw-Fahrer am Donnerstag in Rechberghausen einen Mischling angefahren haben. Laut Polizeiangaben soll sich der Vorfall gegen 10.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Oberwälder Straße ereignet haben. Eine 18-Jährige und ein 70-Jähriger seien dort, vermutlich weil der Hund nicht angeleint war, in Streit geraten. Der Pkw-Fahrer soll in der Folge schnell davon gefahren sein. Dabei sei der Hund möglicherweise angefahren worden. Die Polizei aus Rechberghausen (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen aufgenommen.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüchtiger Ladendieb gefasst

Geislingen. Nach einem Zeugenhinweis nahm die Polizei am Donnerstag in Geislingen einen Ladendieb fest. Kurz vor 15.30 Uhr hielt sich ein 34-Jähriger in einem Geschäft in der Stuttgarter Straße auf. Zeugen fiel der Mann auf, da er mehrere Parfüms aus den Regalen entnahm und in seinen Einkaufskorb packte. Im Kassenbereich befanden sich die Parfüms nicht mehr im Korb. Er bemerkte wohl, dass dieser Umstand nicht unbemerkt blieb und ergriff plötzlich die Flucht. Zwei Zeuginnen versuchten ihn festzuhalten. Der 34-Jährige wehrte sich und riss sich los. Eine Zeugin fiel zu Boden und erlitt leichte Verletzungen. Auch die zweite Zeugin verletzte sich leicht. Ein weiterer Zeuge beobachtete den Vorfall. Er konnte den Ladendieb fotografieren und der Polizei den entscheidenden Hinweis liefern. Die Polizei fahndete mit starken Kräften nach dem Unbekannten. Eine Polizeistreife sah den Mann etwa 1,5 Stunden später am Westbahnhof. Die Polizisten nahmen ihn fest. Das Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro stellten die Beamten sicher. Der 34-Jährige hat sich nun wegen Ladendiebstahl und Körperverletzung zu verantworten.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Ermittlungserfolg nach erneuten Farbschmierereien

Schorndorf. Am frühen Mittwochabend wurden erneut mehrere Wände im Bereich der Schlosswallschule und der dortigen Unterführung zum Burggymnasium mit Farbe beschmiert. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt. Dank eines Zeugenhinweises konnten unmittelbar danach mehrere Jugendliche in direkter Tatortnähe kontrolliert werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelten mindestens acht Jugendliche und Heranwachsende im Alter zwischen 12 und 18 Jahren als tatverdächtig. Ob die Teenager auch für weitere Farbschmierereien aus der jüngeren Vergangenheit verantwortlich sind, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Im Jahr 2019 kam es in Schorndorf zu einer Vielzahl von Sachbeschädigung durch Farbschmierereien. Der hierbei entstandene Schaden ist enorm - in einzelnen Fällen bewegt sich dieser im fünfstelligen Bereich. Zur Aufklärung dieser und gegebenfalls weiterer Taten sucht das Polizeirevier Schorndorf Zeugen der Vorfälle. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 oder direkt beim Polizeirevier zu melden.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

Exhibitionist am Bahnhof

Schwäbisch Gmünd.  Unangenehmes Erlebnis für eine 15-Jährige an Gleis 1 im Gmünder Bahnhof. Ein unbekannter, älterer Mann verwickelte am Dienstagn gegen 16:30 Uhr eine Jugendliche in ein Gespräch und onanierte währenddessen. Der Gesuchte ist etwa 60 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß. Er sprach Deutsch mit russischem Akzent, hat grauen spärlichen Haarwuchs und blaue Augen. Seine Haut ist faltig und braungebrannt. Hinweise zum Verdächtigen nimmt die Kriminalpolizei Aalen unter der Rufnummer 07361/5800 entgegen.
15.11.19

 

 

 

 

 

 

Musical über Tina Turner kommt nach Stuttgart

Stuttgart. Umjubelte Vorstellungen im Londoner West End, Standing Ovations nach der Deutschlandpremiere in Hamburg, und nur wenige Tage nach ihrer Premiere in New York überschüttet der Broadway die Produktion bereits mit Lobeshymnen wie "elektrisierend, herzzerreißend, atemberaubend und wegweisend". Mit großer Vorfreude kündigt Stage Entertainment die beeindruckende Produktion "Tina - Das Tina-Turner-Musical" für Herbst 2020 in Stuttgart an, der Kartenvorverkauf ist ab sofort geöffnet. Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland, betont die Bedeutung der persönlichen Beteiligung der Ausnahmekünstlerin bei der Entstehung des Musicals: „Tina Turner und ihr Mann Erwin Bach sind von Anfang an in die Produktion involviert. Nun sind sie beide begeistert, dass wir den großen Erfolg in Hamburg mit einer Premiere im nächsten Jahr in Stuttgart fortsetzen können. Noch nie wurde Tina Turners Leben so greifbar für das Publikum. Das Musical erzählt eine wahre und zugleich unglaubliche Erfolgsstory.“
Das Musical enthüllt die bislang noch nie erzählte Geschichte der Frau, die es wie keine zweite Künstlerin wagte, die Grenzen von Alter, Geschlecht und Hautfarbe zu sprengen. Von ihren bescheidenen Anfängen in Nutbush, Tennessee, über ihre Verwandlung bis zu ihrem Aufstieg zur international gefeierten und geliebten Rock-Ikone. Mit Songs wie „What’s Love Got To Do With It“ und „The Best“ sang sich Tina Turner an die Spitze des Musik-Olymps. Pünktlich zum 80. Geburtstag der „Queen of Rock“ öffnet Stage Entertainment den Vorverkauf  in Stuttgart. Die Premiere findet im Herbst 2020 im Stage Palladium Theater statt. Nach kräftezehrenden Jahren im Showbusiness schafft Tina Turner die Trennung von ihrem Mann Ike, bricht auf nach London und findet dort ihr Glück mit dem Deutschen Erwin Bach. Mit nichts weiter als ihrem Namen und ihrer einzigartigen Stimme avanciert sie gegen alle Widerstände zum Weltstar. Die Zuschauer erleben Einblicke in den Menschen hinter der öffentlichen Tina Turner, verwoben mit den persönlichsten Songs und größten Hits aus unterschiedlichen Lebensphasen des Weltstars.  Tina Turner – eine Legende wird 80! Am 26. November feiert Weltstar Tina Turner in der Schweiz ihren 80. Geburtstag. Jahrzehntelang prägte sie mit ihrer unverkennbaren Stimme und ihrer energiegeladenen Bühnenperformance eine musikalische Ära. Mit 180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie heute zu den erfolgreichsten Musikerinnen weltweit. Ausgezeichnet wurde die „Queen of Rock“ mit zwölf Grammys. Sie bestritt 1988 einen Weltrekord in Rio de Janeiro mit einem Live-Konzert vor 188.000 Zuschauern. Die Konzerte ihrer Abschiedstournee in 2009 wurden in Deutschland aufgrund der hohen Ticket-Nachfrage von sieben auf 16 erhöht. Das Kreativ-Team Katori Hall, die preisgekrönte Autorin des Stücks, erzählt die Lebensgeschichte der gebürtigen US-Amerikanerin einfühlsam und ereignisgetreu. Die Regie führt die Hollywood-erfahrene Regisseurin Phyllida Lloyd. Sie drehte unter anderem den Film „Mamma Mia!“ mit Oscar-Preisträgerin Meryl Streep und führte Regie beim gleichnamigen Musical, das weltweit bereits 54 Millionen Zuschauer begeisterte.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

Wieder Anrufe von falschen Polizisten

Kreis Göppingen. Das Polizeipräsidium Ulm verzeichnete am Donnerstag erneut eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falsche Polizeibeamte.“ Seit den Vormittagsstunden gaben sich im Raum Göppingen Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei appelliert an Betroffene, den „falschen beamaten“ kein Geld und keinen Schmuck zu geben.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Verletzter und Totalschaden nach Unfall

Adelberg. Am Mittwoch sind auf der Schorndorfer Straße in Adelberg zwei Fahrzeuge zusammengestoßen.  Dabei ist eine Person leicht verletzt worden. Laut Polizei wollte eine 82-jährige mit ihren Wagen von der Schorndorfer Straße nach links abbiegen. Sie übersah einen Pkw. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der 32-jährigePkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 14.000 Euro. Die 82-jährige Fahrerin erwartet eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Zündelnde Jugendliche flüchten

Birenbach. Einen brennenden Mülleimer löschte die Feuerwehr am Mittwoch in Birenbach. Gegen 19.30 Uhr rückte die Feuerwehr in die Lorcher Straße aus. An einer Haltestelle brannte ein Mülleimer und die Flammen drohten, auf darüber liegendes Holz überzugreifen. Angehörige der Feuerwehr hatten den Brand schnell gelöscht. Ein Zeuge sah drei Verdächtige Jugendliche, die das Feuer möglicherweise gelegt hatten und sich in unbekannte Richtung entfernten. Sie sollen etwa 14 bis 16 Jahre alt und schlank sein. Einer soll eine Felljacke, eine schwarze Hose und schwarze Schuhe der Marke "Nike" getragen haben. Der zweite eine rote Hose der Marke "Fila" und eine schwarze Jacke mit einem Wolf-Emblem auf dem Rücken. Einen roten Pullover und eine schwarze Jogginghose soll der Dritte getragen haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefon-Nr. 07161/93810 um Zeugenhinweise. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Einbrecher klaut Hochprozentiges

Göppingen. Am Mittwoch stieg ein Unbekannter in eine Gaststätte in Göppingen ein. Wie die Polizei mitteilt, drang ein Einbrecher in eine Gaststätte in der Brückenstraße ein. Zwischen 2 und 10 Uhr schlug er die Scheibe an einer Tür ein. Im Innern suchte er nach Brauchbarem. Er fand mehrere Flaschen hochprozentigen Alkohols. Die machte er zu seiner Beute. Zum Abtransport nutzt er wohl einen grauen Behälter aus Kunststoff, den in der Küche fand. Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohltäter Schöllkopf vor 200 Jahren geboren

Kirchheim unter Teck.   Am 15. November 1819 erblickte einer der bekanntesten und gleichzeitig wohltätigsten Kirchheimer Bürger das Licht der Welt: Jakob Friedrich Schöllkopf. Auch zu seinem 200. Geburtstag ist der Name Schöllkopf immer noch eng mit der Teckstadt verknüpft. So ist beispielsweise die kaufmännische Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule nach ihm benannt. Für die Kirchheimer Bürgerstiftung ist die Schöllkopf-Foundation seit vielen Jahren Garant für die finanzielle Förderung gemeinnütziger Projekte.  Schöllkopf erlernte von 1834 bis 1839 im Betrieb seines Vaters das Gerber-Handwerk und machte zusätzlich eine kaufmännische Ausbildung. 1841 wanderte er nach Amerika aus, wo er sich als Unternehmer und Gründer der Wasserkraftwerke an den Niagara-Fällen einen Namen machte. Schöllkopf gründete in den USA gleich mehrere erfolgreiche Firmen. Aus Verbundenheit zur Heimatstadt ihres Namensgebers überweist die Schöllkopf-Foundation jährlich 10.000 US-Dollar an die Kirchheimer Bürgerstiftung. Mit diesem Geld unterstützt die Bürgerstiftung gemeinnützige Vorhaben, die im Interesse der Stadt und ihrer Einwohner sind. Schwerpunkte liegen auf Projekten in den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Sport, Ökologie sowie Soziales.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Teilzeitausbildung gilt als Erfolgsmodell

Schwäbisch Gmünd (sv). In  der Gmünder Wissenswerkstatt Eule fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Teilzeitausbildung - ein Erfolgsmodell zur Fachkräftegewinnung" statt. Anhand von drei Beispielen aus Ostwürttemberg sollten die positiven Erfahrungen, die Betriebe in Ostwürttemberg mit der Teilzeitausbildung gemacht haben, aufgezeigt werden. Sowohl die Auszubildenden, als auch die Ausbilder waren eingeladen, sich vorzustellen und Fragen zum Thema zu beantworten. Es wurde aufgezeigt, wie die Durchführung und Organisation einer Teilzeitberufsausbildung aussehen kann und was die Besonderheiten dabei sind.
Durch das Modell der Teilzeitberufsausbildung könnte die Suche nach Fachkräften einfacher gestaltet werden. Auch Alleinerziehenden könnte dadurch ein Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erleichtert werden, da oftmals Kinderversorgung und Arbeit schwer zu vereinbaren sind. Auch Firmen müssen sich zukünftig flexibler aufstellen, damit eine Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie ermöglicht wird. Die Vorteile für die Arbeitgeber bei Alleinerziehenden sind soziale und organisatorische Kompetenzen. Auch die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd hat mit Basak Yüksel bereits eine Teilzeitauszubildende, so steuerte Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse auch eigene Erfahrungen zur Diskussionsrunde bei. Seiner Meinung nach sei es volkswirtschaftlich wichtig, Alleinerziehende wieder in die Arbeitswelt zurückzubringen. Er will deshalb dieses Ausbildungsmodell in der Stadtverwaltung noch stärker fördern.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

In Linkskurve gegen die Leitplanke

Waldstetten-Wißgoldingen. Zwischen Wißgoldingen und Rechberg war am Mittwoch gegen 23 Uhr ein 18-Jahre alter Pk- Fahrer zu schnell unterwegs. In einer Linkskurve kam der Heranwachsende von der Fahrbahn der L1159 links ab und prallte gegen die Leitplanke. Der Schaden beläuft sich auf circa 9.500 Euro mitsamt Totalschaden am Fahrzeug . Beide Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
14.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Mit CO.3 die dynamische Gründerkultur fördern

Göppingen. Oberbürgermeister Guido Till und die städtische Wirtschaftsförderin Christine Kumpf haben am Mittwochabend das neue CO.3 Coworking im Impuls- und Gründerzentrum eingeweiht. Dort stehen jetzt Gründern, Freiberuflern und Projektgruppen, die tage-, wochen- oder monatsweise ein komplett eingerichtetes Büro in Göppingen benötigen, auf 75 Quadratmetern modern eingerichtete Arbeitsplätze zur Verfügung. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen reagiert auf die digitalen Veränderungen in der Arbeitswelt und  bietet mit dem Coworking „Space CO.3“ ein zukunftsgerichtetes Modell an. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur, wie Netzwerk, Drucker oder Besprechungsräume, zeitlich befristet zur Verfügung. Die Bildung einer Community mit gemeinsamen Veranstaltungen, Workshops und weiterer Aktivitäten steht im Vordergrund. Ziele für den Coworking „Space CO.3“ in Göppingen sind die Steigerung der Standortattraktivität, der Aufbau einer lebendigen Community durch Austausch und  Netzwerkarbeit, die Förderung einer dynamischen Gründungskultur, der Wissenstransfer zwischen Startups, Studenten und Firmen, um Synergien, neue Projekte und Produkte zu generieren, sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, wie Christine Kumpf vor geladenen Gäste bei der offiziellen Eröffnung erklärte. OB Till hatte zuvor die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes Göppingen unterstrichen – es gibt inzwischen allein 150 IT-Unternehmen in der Stadt – und auf die Schaffung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze hingewiesen. Vorzeigeunternehmern sei das Systemhaus Teamviewer, inzwischen fünf Milliarden Euro Wert. Till verteidigte hier nochmals die Entscheidung der Kommunalpolitik, das neue Verwaltungszentrum am Bahnhof dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Gäste am Eröffnungsabend des „CO.3“, darunter auch zahlreiche Stadträte, informierten sich hernach über die Ausstattung der modernen Büros. Reservierungen und Infos bei der städtischen Wirtschaftsförderung unter Telefon 07161/6509305, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


13.11.19

 

 

 

 

 

 

BVMW: Bundesregierung maßlos und mutlos zugleich

Kreis Göppingen. „Die Halbzeit-Bilanz der Großen Koalition in Berlin wird insgesamt wenig positiv beurteilt“, so der Leiter des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Göppingen, Lothar Lehner (Geislingen). Während die Arbeit und das persönliche Engagement der beiden Göppinger Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens (SPD) und Hermann Färber (CDU) weithin ein hohes Maß an positiver Anerkennung erfahre, wird die Arbeit der Regierung nur wenig positiv beurteilt. Die erste Hälfte der Legislaturperiode zeuge von Maßlosigkeit und Mutlosigkeit zugleich, so Lehner und gibt damit die Einschätzung von Unternehmern in seinem Verbandsgebiet wieder. Lehner fordert von den Regierungsparteien eine deutliche Kurswende.

Der BVMW-Repräsentant im Landkreis Göppingen sieht sich in seiner Einschätzung über die Leistungsbilanz der Bundesregierung durch zahllose Gespräche mit Unternehmern im Landkreis Göppingen und den benachbarten Landkreisen Heidenheim, Ostalb, Rems-Murr und Esslingen bestätigt. Der Sozialstaat sei u.a. durch milliardenschwere Rentengeschenke maßlos aufgebläht worden. Dadurch werde der Anteil der Sozialausgaben am Bundeshalt von derzeit 50,4 Prozent auf 52,9 Prozent bis 2023 steigen. Rekordsteuereinnahmen seien nicht für Zukunftsinvestitionen genutzt, sondern verfrühstückt worden. „Im Ergebnis ist Deutschland beispielsweise in der digitalen Infrastruktur abgehängt, bei Glasfaseranschlüssen reicht es weltweit nur für Platz 72“.

Bemängelt wird von Lehner der fehlende Mut zu Strukturreformen durch Schwarz-Rot. Das räche sich angesichts des nun auch von den Wirtschaftsweisen prognostizierten Wachstumseinbruchs. „Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Nullwachstum“, so Lehner. CDU und SPD müssten endlich ihre Personaldebatten beenden und eine Kurswende einleiten: Weg von Verwaltung und Umverteilung hin zu mehr Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Das Ziel in der zweiten Halbzeit der Großen Koalition müsse eine investitions- und wachstumsfördernde Wirtschaftspolitik sein. Zentrale Elemente seien da eine Unternehmenssteuerreform, niedrigere Körperschaftsteuersätze, eine Verringerung der Abschreibungsfristen und eine deutliche Senkung der Energiekosten. Deutschland drohe sonst der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, so Lehner in Übereinstimmung mit dem Mittelstandspräsidenten Mario Ohoven sowie seinen 300 bundesweit für den Mittelstand aktiven Kollegen.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Baehrens: Betriebliche Altersversorgung gestärkt

Göppingen. "Darüber, dass wir in dieser Legislaturperiode doch noch eine Reduzierung der Krankenkassenbeiträge für Betriebsrentner und Direktversicherte erreichen konnten, bin ich sehr froh," kommentiert die Göppinger SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens die Einigung der Berliner Koalitionsparteien für Bezieher von Betriebsrenten und sogenannte Direktversicherte. Durch die Umwandlung der momentanen Freigrenze von aktuell 155,75 Euro monatlich in einen Freibetrag, der zukünftig dynamisiert wird, werden alle Bezieher von Betriebsrenten oder Direktversicherungen spürbar entlastet.
"Für etwa 60 Prozent der Bezieher verringert sich die Beitragslast damit auf die Hälfte", erläutert Baehrens.

Nachdem bei den Koalitionsverhandlungen 2014 keine Einigung zwischen SPD und den Unionsparteien erreicht werden konnte, setzte die SPD-Landesgruppe Baden-Württemberg, deren stellvertretende Vorsitzende Baehrens ist, das Thema 2018 erneut auf die Agenda. Die baden-württembergischen Abgeordneten forderten die Umwandlung der Freigrenze in einen Freibetrag sowie eine Halbierung des Krankenkassenbeitrags bei Betriebsrenten und Direktversicherungen. "Einfach gesagt: Mehr oder weniger auf den reinen Arbeitnehmeranteil", so Baehrens. Ende 2018 hatte sich dann auch die CDU auf einem Parteitag zur Abschaffung der Doppelverbeitragung durchgerungen. Dieser Beschluss wurde aber von der Bundeskanzlerin kassiert. "Auch wenn die Forderung der SPD nicht voll umgesetzt werden konnte, sehe ich den nun vereinbarten Schritt doch als ein wichtiges Signal zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung. Ich selbst werde auf dieses Thema sehr häufig in meiner Bürgersprechstunde angesprochen."
13.11.19

 

 

 

 

 

Christophsbad-Akademie bietet jetzt zwei Ausbildungsgänge an

Göppingen. Die Christophsbad-Akademie für Psychotherapie (C-AP) bietet seit diesem Jahr zwei Ausbildungsgänge zum Psychologischen Psychotherapeuten an. Der 10. Jahrgang des tiefenpsychologischen Ausbildungszweigs (TP) und der 1. Jahrgang des verhaltenstherapeutischen Ausbildungszweigs (VT) starteten im Oktober. Damit gibt es zwei Ausbildungsgänge unter einem Dach – zwei Wege zur Approbation zum Psychotherapeuten aus einer Hand. Die Ausbildung wird spezifisch für jedes Therapieverfahren gestaltet und ist doch im integrativen, kooperativen Dialog aufgebaut.    

„Mit der Einführung des neuen Ausbildungszweiges begegnen wir dem gestiegenen Bedarf an Psychologischen Psychotherapeuten, sowohl in der Therapie, als auch in der Krisenintervention“, betont Dr. Joachim Stumpp, Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad. „Damit besteht die Wahl zwischen zwei anerkannten und von den Krankenkassen zugelassenen Verfahren, mit dem den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten entsprochen werden kann.“ 

Mit elf neuen Ausbildungskandidaten zum Psychologischen Psychotherapeuten und zur Psychologischen Psychotherapeutin zählt die C-AP ab diesem Jahr zu einem der wenigen Ausbildungsinstituten in Deutschland, die diese beiden Vertiefungen und Richtlinienverfahren integrativ in einem Haus anbieten. Die Begrüßung erfolgte gemeinsam durch die Ausbildungsleiter Dipl.-Psych. Martin Bärsch-Klötzke (TP) und Dipl.-Psych. Rosita Szlak-Rubin (VT). Anschließend nutzten auch die beiden ärztlichen Leiter Prof. Isa Sammet, Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie und Prof. Nenad Vasić, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die Gelegenheit, die Teilnehmer zu begrüßen und kennenzulernen. Mit einer Gelände- und Hausführung, einem gemeinsamen Mittagessen sowie einem Besuch des Psychiatriemuseums Mu-Seele konnten die Ausbildungsteilnehmer das Klinikum näher kennenlernen. Danach ging es mit einer individuellen Einführung in die jeweiligen Vertiefungszweige und ersten Programmpunkten weiter.  

„Wir freuen uns auf eine spannende gemeinsame Zeit mit kooperativen und integrativen Projekten, kollegialem Austausch und anregenden, vielleicht stellenweise auch kontroversen Diskussionen“, sind sich die beiden Ausbildungsleiter einig.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 Wurde Opfer mit Rauschgift betäubt?

Alb-Donau-Kreis/Kreis Göppingen Im Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer 14-Jährigen prüfen die Ermittlungsbehörden, ob das Opfer durch Rauschgifte gefügig gemacht werden sollte.Wie berichtet war die 14-Jährige am Tag vor Allerheiligen in Ulm unterwegs. Hier traf sie auf einen der späteren Verdächtigen, den sie näher kannte. Zu dieser Zeit, so die Erkenntnisse der Polizei, hatte die Jugendliche bereits Alkohol konsumiert. In diesem Zustand habe sie sich darauf eingelassen, mit den Verdächtigen in eine Wohnung im Illertal zu gehen. Dort seien ihr offenbar Rauschgifte verabreicht worden, so die Erkenntnisse der Polizei. Das sei auch ein vorläufiges Ergebnis der toxikologischen Untersuchungen, das den Behörden vorliege. Demnach seien im Blut des Mädchens verschiedene Rauschgifte nachgewiesen worden. Dies lege die Vermutung nahe, das Mädchen sollte mit Rauschgiften gefügig gemacht werden. Die Eltern der 14-Jährigen glaubten das Mädchen derweil in Begleitung ihrer Freundinnen, so die Erkenntnisse der Ermittler. Wie berichtet, ergingen mittlerweile gegen drei der Verdächtigen Haftbefehle, zwei weitere befinden sich auf freiem Fuß. Unter den  Verdächtigen soll sich auch ein Mann aus dem Filstal befinden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei werden fortgesetzt.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Sieben Gartenhäuser geknackt

Göppingen. In der Nacht zum Dienstag machten Einbrecher in Göppingen Beute und richteten hohen Schaden an.Die Täter waren laut Polizeiangaben In Hohenstaufen im Gewann Immenreich, zwischen Hohenstaufen und Ottenbach, am Werk. Sie brachen auf sieben Grundstücken Gartenhäuser und Schuppen auf. In diesen fanden sie drei Kettensägen, einen Laubbläser, einen Trennschleifer, einen Bohrschrauber und ein Aggregat. Mit der Beute gelang ihnen unerkannt die Flucht. Sie hinterließen zudem einen Sachschaden von über 3000 Euro. Die Polizei hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter die Gerätschaften mit einem Fahrzeug abtransportierten. Sie bitten unter der Telefon-Nr. 07322/96530 um Zeugenhinweise. Wer in der Nacht zum Dienstag im Gewann Immenreich verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann,  soll sich bei der Polizei melden.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Unfallflüchtiger stark alkoholisiert

Heubach. Ein 22-Jähriger Pkw-Fahrer steht im Verdacht, am Dienstagabend in der Adlerstraße in Heubach eine Unfallflucht begangen zu haben. Laut Zeugenangaben war er gegen 22.45 Uhr zunächst mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, hielt dann an und beschleunigte plötzlich rückwärts. Dabei rammte er den Wagen einer 35-Jährigen und entfernte sich anschließend unerlaubt. Es entstand Sachschaden von rund 7000 Euro. An der Halteradresse geflüchteten Pkw konnte der 22-Jährige stark alkoholisiert angetroffen werden. Er musste die Polizisten zur Blutentnahme begleiten, sein Führerschein wurde einbehalten. Die Unfallermittlungen dauern an.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Auffahrunfall fordert Verletzte

Schwäbisch Gmünd. Ein 64-jähriger Fahrer eines Pkw fuhr am Dienstag gegen 13 Uhr in der Gutenbergstraße in Gmünd auf den Anhänger einer 39-jährigen Wagenlenkerin auf. Die Frau verletzte sich hierdurch leicht. Es entstand Sachschaden von rund 11000 Euro. Da der Mann unter Medikamenten- und leichtem Alkoholeinfluss stand, musste er eine Blutprobe abgeben.
13.11.19

 

 

 

 

 

 

Nach Vergewaltigung: Fünf Verdächtige ermittelt

Alb-Donau-Kreis/Kreis Göppingen. Bereits vorletzten Freitag soll eine 14-Jährige in einer Gemeinde im südlichen Alb-Donau-Kreis Opfer eines Sexualdelikts geworden sein. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen fünf Verdächtige. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden traf die 14-Jährige in der Halloween-Nacht in Ulm auf die Verdächtigen, von denen sie einen näher kannte.  Sie ließ sich offenbar darauf ein, mit ihnen zu gehen. Im Wohnhaus eines der Verdächtigen sei die Jugendliche dann vergewaltigt worden, schilderte sie später ihren Eltern, dann der Polizei. Die Polizei ermittelte inzwischen alle fünf Verdächtigen. Nachdem dies gelungen war, durchsuchten Polizisten vergangenen Freitag vier Wohnungen in Stuttgart, in einer Filstalgemeinde und in einer Illertalgemeinde. Die 14 bis 26 Jahre alten verdächtigen Asylbewerber wurden vorläufig festgenommen. Gegen zwei 16 und 26 Jahre alten Verdächtigen erließ der zuständige Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm am Samstag Haftbefehle. Ein Fünfzehnjähriger wurde am heutigen Dienstag vorläufig festgenommen. Auch gegen ihn erließ die zuständige Haftrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl. Zwei weitere Verdächtige im Alter von 14 und 24 Jahren sind auf freiem Fuß. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen weiterhin auf Hochtouren.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Laster verliert Ladung

Mühlhausen. Herabfallende Ladung beschädigte am Montag einen Personenwagen in Mühlhausen.  Eine 31-Jährige fuhr kurz vor 11.30 Uhr von Gruibingen in Richtung Mühlhausen. Vor ihr fuhr ein Muldenkipper. Dessen Ladeplane war nicht ordnungsgemäß festgezurrt. Herabfallende Steine und Erdreich beschädigten die Front des Pewrsobenwagens. Dessen Fahrerin versuchte durch Hupen und Lichthupe den unbekannten Lkw-Fahrer auf den Umstand hinzuweisen. Der setzte seine Fahrt jedoch fort. Sie notierte sich das Kennzeichen und erstattete Anzeige bei der Polizei. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 1000 Euro.
12.11.19

 

 

 

 

Dieb hat Durst

Göppingen.  Am Wochenende stahl ein Unbekannter Getränke aus dem Lager eines Imbiss in Göppingen.  Zwischen Samstagabend und Montagmorgen muss der Unbekannte das Vorhängeschloss eines Containers in der Heininger Straße aufgebrochen haben. Der Container wird als Getränkelager eines Imbisses genutzt. Aus dem Container stahl der Einbrecher Getränke im Wert von über tausend Euro. Aufgrund der Menge des Diebesgutes, wird davon ausgegangen, dass ein Fahrzeug zum Abtransport der Getränke verwendet wurde. Die Polizei in Göppingen (Telefon-Nr. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer am Wochenende etwas Verdächtiges im Industriegebiet beobachtet hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Göppingen zu melden.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Reh getötet – Pkw beschädigt

Böhmenkirch.  Gegen 23.30 Uhr fuhr am Montag ein 61-Jähriger auf der L1221 Richtung Böhmenkirch. Ein Reh sprang auf die Straße. Der Pkw erfasste das Tier. Dabei wurde die Fahrzeugfront stark beschädigt. Der Schaden beträgt etwa 3.000 Euro. Das Reh wurde getötet.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzert hilft der Eislinger Altenstiftung

Eislingen. Auch in diesem Jahr wurde anlässlich eines Benefizkonzertes für die Stiftung Alten- und Familienhilfe Eislingen/Fils ein Konzert der Vielfalt auf die Bühne der Stadthalle gezaubert. Die musizierenden Akteure aus Eislingen stellten sich in den Dienst der guten Sache. Das Publikum zeigte sich begeistert über die Aufführungen, für die Stiftung kamen 1.403 Euro zusammen. Den Auftakt beim Benefizkonzert machten die Kinder des Kinderhauses Ziegelbach in Eislingen unter der Leitung von Ramona Gindel. Frisch, fromm, fröhlich, frei präsentierten sich circa 50 Mädchen und Jungen und sorgten für einen schwungvollen Auftakt bei diesem Konzertabend. Mit dem Lied „Wir fliegen“ ging es in einer melodischen Reise mit dem Flugzeug um die Welt und mit dem Song „Wir sind Wunderkinder“ wurde so manches Elternherz emotional berührt. Im Anschluss präsentierten Schüler der Städtischen Musikschule unter der Leitung von Daniel Rehfeldt ihre perfekt einstudierten und gespielten Musikstücke - meist auch als Solisten – und zeigten sich von ihrer besten Seite. Ihr Können machte deutlich, wieviel Spaß und Freude sie mit ihrem Instrument haben. Die Big-Band des Erich Kästner Gymnasiums Eislingen unter der Leitung von Martin Gradner bildete den Abschluss des Konzertes und konnte zusätzlich die Besucher in ihren Bann ziehen. Bekannte Lieder wie „Eye oft the tiger“ oder „Sweet home Chicago“ fanden ebenso mitreißende Zuhörer wie die anderen gespielten Lieder mit gelungenen Einzeldarbietungen. Auch für diese Darbietung ernteten alle Mitwirkenden ebenfalls breiten Applaus beim Publikum. Die Gäste wurden anschließend um Spenden gebeten; auf diese Weise kamen für die Arbeit der Stiftung 1403 Euro zusammen. Achim Vogt als Vorstandsvorsitzender der Stiftung bedankte sich für die ausgezeichneten Leistungen der Mitwirkenden auf der Bühne und das besondere Musikerlebnis. Sein Dank galt außerdem allen Gästen für ihr Kommen, insbesondere aber auch den zwei Sponsoren, der Kreissparkasse und der Volksbank Göppingen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
2.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kanalerneuerung in Faurndau

Göppingen. In Faurndau im Hofhaldenweg wird zwischen Salamander- und Panoramastraße eine Kanalauswechslung erforderlich. Bei Kanaluntersuchungen hat sich herausgestellt, dass der Kanal schadhaft ist. Der Baubeginn erfolgt am 18. November, die Fertigstellung ist bis Mitte Mai 2020 geplant. Der Kanal wird auf einer Länge von 160 Metern ausgetauscht. Die Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung. Bauabschnitt eins von der Salamanderstraße bis zur Sommerhalde, Bauabschnitt zwei von der Sommerhalde bis zur Panoramastraße. Es wird eine örtliche Umleitung eingerichtet. Die Grundstückzufahrten werden, soweit möglich, aufrechterhalten. Für etwaige Behinderungen wird um Verständnis gebeten.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Esslinger Stadtwerke wollen Solarpark in Bayern kaufen

Eslingen. Die Stadtwerke Esslingen (SWE) und der Neckar-Elektrizitätsverband (NEV) verstärken ihr Engagement für die ökologische Stromerzeugung. Mit Beschluss der entsprechenden Gremien beabsichtigen sie, einen Solarpark in Speichersdorf im Landkreis Bayreuth in Bayern zu erwerben. Die Verträge sollen in Kürze unterzeichnet werden.  Der Solarpark hat eine Fläche von 16,5 Hektar und soll im ersten Quartal 2020 in Betrieb gehen. Insgesamt werden mehr als 23.000 einzelne Solarmodule das Sonnenlicht in Strom umwandeln. Die Stadtwerke Esslingen und der Neckar-Elektrizitätsverband bilden zum Erwerb der gesamten Anteile eine Bietergemeinschaft, wobei der NEV 60 Prozent der Anteile erwirbt.

„Die SWE und der NEV verfolgen seit langem konsequent die Strategie, größtmögliche Beiträge zur Bereitstellung von regenerativer Energie zu leisten. Mit dem Erwerb des Solarparks mit einer Nennleistung von rund 9,24 MWp und weiteren klimaschützenden Investitionen setzen die SWE und der NEV diese Strategie nachhaltig und konkret um“, unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Er ist sowohl Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Esslingen GmbH & Co. KG wie auch Verbandsvorsitzender des kommunalen Zweckverbandes NEV mit Sitz in Esslingen.

NEV-Geschäftsführer Mario Dürr freut sich über die weitere Beteiligung des Zweckverbands an Erneuerbaren Energien. „Der NEV sorgt durch diese geplante Investition für eine abnehmerorientierte und umweltschonende Energieversorgung und erfüllt somit seinen Satzungsauftrag.“ Nach bundesweiten Windpark-Beteiligungen wäre dies erstmals eine Solarpark-Beteiligung außerhalb Baden-Württembergs. Der NEV steigert somit seinen rechnerischen Beitrag zur Erzeugung von grünem Strom auf nunmehr etwa 38.000 MWh pro Jahr. Anteile des Solarparks sollen später auch den Verbandskommunen angeboten werden.

Die SWE beabsichtigt, 40 Prozent der Anteile zu erwerben. Der Anteil der SWE am Stromertrag liegt bei 3.950 MWh/Jahr, was dem Bedarf von rechnerisch 2.633 Personen entspricht. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung können dadurch rund 2.054 Tonnen CO2/Jahr eingespart werden.

„Die SWE setzen die Energiewende ganzheitlich um. Im Rahmen unserer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien forcieren wir die erneuerbare Energieerzeugung im Strom- wie auch im Wärmebereich“, so SWE-Geschäftsführer Jörg Zou. Die Stadtwerke Esslingen erzeugen bereits jetzt ökologischen Strom für rund 27.000 Menschen. Die SWE sind an verschiedenen Windparks in der Ostsee und an Land beteiligt, zudem an Solarparks in Riedlingen-Zwiefaltendorf und Königsbronn. Mit dem NEV arbeitete man bereits bei anderen Projekten zusammen: Anfang 2019 erwarb man gemeinsam eine Beteiligung am Windpark Aalen-Waldhausen.  Deutlich zugenommen hat in den letzten Jahren auch die Stromproduktion aus Kraft-Wärme-Kopplung über Blockheizkraftwerke. Die SWE erzeugen außerdem Solarstrom in eigenen Anlagen sowie Strom aus Wasserkraft und Biomasse. Denn nur wenn Strom und Wärme regenerativ erzeugt werden, kann die Energiewende gelingen.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Sozialbürgermeister für Esslingen

Esslingen. Der Gemeinderat der Stadt Esslingen am Neckar wählte mit breiter Mehrheit (25 von insgesamt 39 stimmberechtigten anwesenden Mitgliedern des Gemeinderates) den Leiter des Amtes für Soziales, Familie und Jugend der Stadt Friedrichshafen - Yalzin Bayraktar- und Master of Arts in Deutscher Philologie, Politikwissenschaften und Medienpädagogik zum neuen Bürgermeister der Stadt Esslingen für das Ordnungs-, Sozial-, Kultur- und Schulwesen. Er wird im kommenden Jahr Nachfolger von Bürgermeister Dr. Markus Raab, der Ende August 2019 nach 16 jähriger Tätigkeit als Dezernent aus dem städtischen Dienst ausschied und in den Ruhestand trat.   "Mit Yalzin Bayraktar gewinnt die Stadt Esslingen einen qualifizierten Fachmann, der als Amtsleiter beim Landkreis Konstanz sowie als Sozialamtsleiter der Stadt Friedrichshafen bereits jahrelange fachliche und kommunalpolitische Erfahrungen im Bereich Soziales, Integration, Migration und Teilhabe gesammelt hat. Herr Yalzin Bayraktar bringt zudem mehrjährige Führungserfahrung aus seiner Verantwortung als Amtsleiter sowie breite politische Erfahrungen aus 6 jähriger Gemeinderatstätigkeit der Fraktion Bündnis 90/ Grüne in Ravensburg mit", betonte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. Das Vorschlagsrecht für die Besetzung der Leitung des Dezernates IV lag bei der Fraktion Bündnis 90/Grüne.

Yalzin Bayraktar studierte von 1999 bis 2004 an der Universität Augsburg Deutsche Philologie, Politikwissenschaften und Medienpädagogik. Nach seinem Studienabschluss als Master of Arts arbeitete Bayraktar als Geschäftsführer des Lernstudios Baynaz in Ravensburg, von 2005 -2006 als Projektkoordinator am Eduard-von-Hallberger-Institut, Kressbronn. Von 2006 bis 2012 war Bayraktar Standortleiter am Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland CJD Bodensee-Oberschwaben, Biberach. Danach war er Regionalleiter Süddeutschland der imap, GmbH , Biberach und von 2013 bis 2014 Standortleiter des CJD Bodensee-Oberschwaben, Friedrichshafen. Von 2014 bis 2018 war Bayraktar zunächst Integrationsbeauftragter, dann Sachgebietsleiter und seit 2016 Leiter des Amtes für Migration und Integration beim Landratsamt Bodenseekreis in Friedrichshafen. 2018 folgte die Wahl zum Amtsleiter für Soziales, Familie und Jugend der Stadt Friedrichshafen mit 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. " Ich bedanke mich für das Vertrauen und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat, der Verwaltungsspitze sowie der Bürgerschaft", freute sich Yalzin Bayraktar über seine Wahl am 11. November im Gemeinderat.
12.11.19

 

 

 

 

 

 


 

Pasta-Essen spendiert

Heiningen. Große Freude beim traditionellen Pasta-Essen in der Lebenshilfe in Heiningen! Bereits zum wiederholten Mal haben Raffaele Gagliardi  und Uwe Titze mit Unterstützung des Küchenteams der Lebenshilfe die Mitarbeiter der „Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)“ in Heiningen während  deren Mittagspause mit Pasta-Gerichten aus dem Hause „Pizzeria Kälberer“ (Uhingen) erfreut. Es ist schon gute Tradition, dass die beiden Initiatoren der Aktion „Geben ist schöner als Nehmen“ zwei Mal im Jahr unsere betreuten Mitarbeiter im Speisesaal der Werkstatt versorgen. Beide sind mit Herzblut dabei. Ihr großes Engagement wir von den Mitarbeitern hoch geschätzt.
12.11.19

 

 

 

 

 


 

5000 Runden pro Tag im neuen Bikepark

Kirchheim unter Teck. Der Kirchheimer Bikepark am Schlossgymnasium erfreut sich seit seiner Eröffnung am 20. Oktober 2019 großer Beliebtheit. Am vergangenen Wochenende wurde nach nur drei Wochen ein bedeutender Meilenstein erreicht: 100.000 gefahrene Runden auf dem Asphalt Pumptrack. Im Schnitt wurden damit pro Tag bisher rund 5.000 Runden auf dem knapp 100 Meter langen Kurs gedreht. Am meisten waren es bei der Eröffnung: Fast 19.000 Durchläufe hat das GPS-Messgerät an der Strecke an diesem Tag gezählt.  „Das schon jetzt 100.000 Runden gefahren wurden, ist ein sehr positives Signal für uns. Auch die anderen Bereiche des Bikeparks werden sehr gut angenommen. Das Messgerät am Trickjump hat bis jetzt schon über 3.000 Sprünge registriert“, freut sich Christoph Kerner, Leiter des städtischen Sachgebiets Grünflächen, über die positive Resonanz. Die beiden GPS-Messgeräte wurden installiert, um detaillierte Daten über die Nutzung des Bikeparks zu erheben – beispielsweise an welchen Wochentagen oder zu welchen Tageszeiten der Park besonders frequentiert ist.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Delegation aus Peking zu Gast in Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Bürgermeister Julius Mihm empfing eine hochrangige Delegation der Akademie der Wissenschaft und Technologie aus Peking im Barockzimmer des Schwäbisch Gmünder Rathauses. Auf Vermittlung der Carl Duisburg Centren in Köln wollten die Gäste aus China von einer deutschen Kleinstadt Näheres zum Thema "Nachhaltige Stadtentwicklung" erfahren. Baubürgermeister Mihm stellte den Besuchern die Agenda "Gmünd 2020" vor und zeigte den Gästen bei einem Rundgang die Eckpfeiler des Stadtumbaus. Nach einem Besuch des Forschunsinstitutes für Edelmetalle und Metallchemie, sowie des Forums Gold und Silber, reiste die chinesische Delegation mit nachhaltigen Eindrücken aus.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Unbekannter zersticht Reifen

Ebersbach. Am Wochenende beschädigte ein Unbekannter in Ebersbach insgesamt vier Autos. Die Autos parkten zwischen Samstag 22.30 Uhr und Sonntag 13 Uhr in der Wilhelmstraße. Mit einem spitzen Gegenstand stach ein Unbekannter in die rechten Reifen der Fahrzeuge. Insgesamt beschädigte er fünf Reifen. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro.
12.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuerwehr löscht brennenden Pkw

Schwäbisch Gmünd. Am Montagabend musste die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd ausrücken, nachdem gegen 19 Uhr auf der B 29 im Bereich der Anschlussstelle Schwäbisch Gmünd-Ost ein Pkw in Brand geraten war. Dieser wurde durch einen technischen Defekt am linken Vorderrad ausgelöst. Die Fahrerin blieb unverletzt.
12..11.19

 

 

 

 

 

 

Handball: Frisch Auf verliert gegen Flensburg

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat sein Spiel gegen den Tabellenzweiten Flensburg am Sonntag mit 22:28 (9:17) verloren. Damit kehren die Spieler ohne Punktgewinn in die Hohenstaufenstadt zurück. Das Team belegt jetzt den zehnten Tabellen-Rang. Am 17. November trifft Frisch Auf in der EWS-Arena in Göppingen auf Balingen.
10.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Auto überschlägt sich nach Reifenplatzer

Ebersbach. Leichte Verletzungen hat sich ein 24-jähriger Mann zugezogen. Er war mit seinem Pkw auf der B10 in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als an dem Wagen den frühen Morgenstunden des Sonntags ein Reifen platzte. Der Mann verlor hiernach die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen. Der Autofahrer konnte sich selber aus dem Wrack befreien und wurde von einem Rettungswagen in eine nagegelegene Klinik gebracht. An dem Pkw entstand durch den Überschlag Totalschaden, der sich auf ca. 15.000 Euro beläuft. Während der Bergungsmaßnahmen musste die B10 in Fahrtrichtung Stuttgart kurzzeitig total gesperrt werden.
10.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Über alle drei Fahrspuren geschleudert

Kirchheim unter Teck. Am Samstagvormittag befuhr ein 33-jähriger mit seinem vollbesetzten PKW die A 8 in Fahrtrichtung München. Der Mann befand sich auf der rechten der vorhandenen drei Fahrspuren. Aus bisher noch unbekannter Ursache verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über alle drei Fahrspuren nach links. Dort kollidierte er mit der Mittelschutzplanke und kam zum Stillstand. In dem Fahrzeug befanden sich drei kleine Kinder, die sich, wie die 33-jährige Beifahrerin und der Fahrzeugführer, leichte Verletzungen zuzogen. Alle Fahrzeuginsassen wurden durch den alarmierten Rettungsdienst in eine nahegelegene Klinik gebracht.  Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 4 500 Euro.
10.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Göppingen verliert Heimspiel und Tabellenführung

Göppingen. SV Göppingen kann auf eigenem Platz nicht mehr gewinnen. Der bisherige Tabellenführer in der Oberliga verlor am Samstag sein Heimspiel den Freiburger FC mit 0:2. Die Freiburger machten in der 50. Minute mit einem Tor von Alexander Martinelli und in der 56. Minuten mit einem Treffer von Matthis Eggert alles klar.  Göppingen verlor damit auch die Tabellenführung und musste Ravensburg Platz machen.
9.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Frauen: Keine Punkte in Dortmund

Göppingen. Die Handball-Frauenmannschaft von Frisch Auf Göppingen kehrt ohne Punkte vom Bundesligaspiel in Dortmund zurück. Das Team unterlag dem Gastgeber und Tabellenführer mit 20:32 (9:20). Dortmund bleibt damit auch im sechsten Saisonsspiel ungeschlagen, während Göppingen nach der fünften Niederlage im Tabellenkeller verbleibt.
9.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Gartenhütte in Flammen

Schorndorf.  Am frühen Samstag, gegen 0.30 Uhr, meldete ein Zeuge den Brand einer Gartenhütte in der Waiblinger Straße. Kurz zuvor hielten sich auf dem Grundstück noch mehrere Personen auf und hatten einen Räucherofen in Betrieb. Diese loderte noch, als die Personen das Areal verließen. Bislang ist unklar, wie das Feuer auf das Gartenhaus übergreifen konnte. Durch den Brand sprang das Feuer auf eine weitere Gartenhütte des Nachbargrundstücks über. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10 000 Euro. Der Eigentümer der Gartenhütte muss sich nun wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten. Hinsichtlich der Brandursache, dauern die polizeilichen Ermittlungen noch an.
9.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Gegenfahrbahn über Verkehrsinsel

Lorch. Am Samstag, gegen 2.40 Uhr, ereignete sich im Kreuzungsbereich Wilhelmstraße / Gmünder Straße in Lorch ein Unfall, bei dem ein 19-jähriger Pkw-Fahrer alkoholbedingt die Kontrolle über sein Auto verlor und es zu einem hohen Sachschaden kam. Der 19-Jährige war auf der Fahrt von Schwäbisch Gmünd nach Lorch und wollte von der Wilhelmstraße nach links in die Gmünder Straße abbiegen. Aufgrund seiner Alkoholisierung schätzte er den Fahrbahnverlauf falsch ein. Er kam zunächst auf die Gegenfahrspur und überfuhr anschließend die Verkehrsinsel und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw geriet ins Schleudern, überfuhr die Mittelinsel, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und schließlich mit der dortigen Ampel. Der Fahrer wurde nicht verletzt, muss sich nun aber Straßenverkehrsgefährdung verantworten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 4000 Euro.
9.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Vom Unfallort geflüchtet

Heiningen. Ein bislang unbekannter Unfallverursacher zieht einen Personenwagen mehrere Meter mit und fährt dann weiter ohne sich um den Unfall zu kümmern. Zu dem Zusammenstoß zwischen dem bislang unbekannten Fahrzeug und dem Pkw kam es am Freitag zwischen 7 bis 16 Uhr. Nach den bisherigen Ermittlungen des Polizeireviers Göppingen könnte es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen Sattelzug handeln. Der war die Lange Straße in Heiningen Orts einwärts gefahren und nach rechts in die Breite Straße abgebogen. Dabei könnte er den am Fahrbahnrand geparkten Pkw geschleift haben. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von mindestens 5000 Euro. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Göppingen unter 07161/632360 zu melden.
9.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizei nimmt vierten Tatverdächtigen fest

Göppingen.  Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes am Sonntag in Ursenwang sitzt seit Mittwoch ein vierter Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.  Im Zuge der intensiven polizeilichen Ermittlungen der Polizei konnten am Montag und Dienstag drei mutmaßliche Tatverdächtige identifiziert werden. Gegen die beiden 16-Jährigen und den 19-Jährigen ergingen mittlerweile Haftbefehle. Weitere Ermittlungen ergaben, dass eine vierte Person, ein 23-Jähriger aus dem Raum Göppingen, mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte. Die Polizei nahm ihn zwischenzeitlich fest. Gegen den 23-Jährigen erging am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm ebenfalls ein Haftbefehl. Die Ermittlungen werden intensiv weiter geführt. Am Mittwoch suchte die Polizei erneut nach Beweismitteln. Dabei fanden die Beamten Kleidungsstücke mit Antragungen von Blut, die mutmaßlich die Verdächtigen trugen. Diese Spuren werden nun ausgewertet. 

Die Ermittlungsbehörden bitten erneut um Hinweise von Zeugen. Wie berichtet fanden Zeugen vergangenen Sonntag die Leiche eines 39-jährigen Göppingers in einem Gebüsch nahe der Schlater Straße. Die Behörden gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielten sich die vier Tatverdächtigen am späten Samstagabend im Bereich eines Einkaufsmarktes in der Schlater Straße auf. Dort trafen sie auf das spätere Opfer. Der 39-Jährige ging auf einem Fußweg in Richtung Schlater Bach. Hier sei es zu einer Auseinandersetzung gekommen. Das vorläufige Ergebnis der Obduktion bestätigte schwere Verletzungen.  Die Ermittlungsbehörden bitten erneut um Hinweise und fragen: Wer hat in der Nacht zum Sonntag, von 21 bis 8 Uhr, in Ursenwang im Bereich des EdekaMarktes und Bank an der Schlater Straße verdächtige Personen gesehen?  Wer hat dort eine Auseinandersetzung beobachtet?  Wer hat sich auf dem Parkplatz des EdekaMarktes aufgehalten? Wer hat dort Auffälliges beobachtet oder gehört? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?  Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ulm unter der Telefon-Nr. 0731/1880.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

Finnische Partnerhochschule ist gefragt

Esslingen/Göppingen. Eine 14-köpfige Delegation der finnischen Partnerhochschule JAMK in Jyväskylä unter der Leitung des Präsidenten Jussi Halttunen ist kürzlich in Esslingen zu Gast gewesen, um sich über aktuelle Entwicklungen an der Hochschule Esslingen zu informieren. „Die JAMK in Finnland ist eine unserer wichtigsten Partnerhochschulen“, erklärt Prof. Christof Wolfmaier, der Rektor der Hochschule Esslingen.

Ziel des Besuchs ist es, das bereits seit Jahren gut laufende Studierendenaustauschprogramm zu stärken und weiterzuentwickeln. Sowohl an der JAMK als auch an der Hochschule Esslingen haben die Austauschstudierenden die Möglichkeit, einen Doppelabschluss in den Fächern Maschinenbau sowie Mechatronik und Elektrotechnik zu erwerben. Das heißt, dass die Studierenden jeweils zwei Bachelorabschlüsse erhalten. 163 Esslinger und Göppinger Studienten haben seit Bestehen der Kooperation ein Auslandssemester in Jyväskylä absolviert.

 „Ein Auslandssemester in Finnland ist bei Studierenden der Hochschule Esslingen sehr beliebt. Die JAMK ist eine der gefragtesten Partnerhochschulen. Das liegt in erster Linie an den hervorragenden Studienbedingungen aber auch daran, dass sehr viele Kurse auf Englisch angeboten werden“, sagt Magdalena Schreiber, Leiterin des International Office an der Hochschule Esslingen.

Ein weiterer Vorteil für die Austauschstudierenden ergibt sich aus einem gemeinsamen Projekt der JAMK und der Hochschule Esslingen: Das International Forum of Mechanical and Mechatronic Engineering (IFM²E) ermöglicht es Studenten, mit Unternehmen aus dem jeweiligen Land im Rahmen eines Projekts zusammenzuarbeiten. So können sie erste Kontakte zu bekannten Unternehmen im Partnerland knüpfen.
8.11.19

 

 

 

 

 

 

„Ghost“: Prominente Premierengäste sind begeistert

Stuttgart. Am Donnerstagabend feierte „Ghost – Das Musical“ umjubelte Premiere im Stuttgarter „Stage Palladium Theater“. In den 90ern begeisterte der Kinofilm „Ghost – Nachricht von Sam“ bereits Millionen von Zuschauern mit der berührenden Geschichte über die Kraft der wahren Liebe. Nun kann das Publikum die emotionale Liebesgeschichte auf der Stuttgarter Musicalbühne erleben. Auch diie prominenten Premierengäste waren begeistert:

Malte Arkona (Moderator): "Die Produktion bietet alles - sowohl die lebendige Welt der Musicals als auch die Zwischenwelt sozusagen. Und zwar auf die beste Art und Weise. Es ist nicht so, dass man sich gruselt, sondern dass man eher ins Nachdenken kommt. Trotzdem kann man die Musik und die Special Effects, die es nur im Theater gibt, genießen. Das ist wirklich stark!“  Nadine Berneis (Miss Germany): „Es hat mir mega gut gefallen! Die Umsetzung ins Moderne ist top. Es ist mega lustig, aber auch emotional. Der Film spielt ja in einer anderen Zeit und es ist übertragen ins Hier und Jetzt – das ist richtig gut! Ich bin total begeistert!“

Ralph Morgenstern (Schauspieler und Moderator): „Ich habe schon in der ersten halben Minute geheult! Und später geht es so richtig rund! Bei GHOST hat man einfach alles: Herzschmerz und einen Kriminalfall - es ist höllisch spannend!"
Laura Bräutigam (Model): "Es ist sehr lustig und auch sehr emotional. Jeder Darsteller spielt es einfach so authentisch. Wirklich wunderschön!"
Hubert Fella (Doku-Soap-Darsteller): "Ich habe total Gänsehaut bekommen, als Sam gestorben ist. Als dann seine Stimme über das Medium zu Molly kam – es war für mich so beeindruckend, diese Szene in einem Musical gespielt zu sehen. Jeder, der den Film liebt, muss sich auf jeden Fall das Musical anschauen! Es ist ein ganz anderes Erlebnis, das live zu sehen. Einfach Wahnsinn! Es hat mich so berührt!“ Rebecca Kunikowski (Schauspielerin): „Ich will nicht zu viel verraten, aber das Bühnenbild und wie Sam es schafft, durch Wände zu gehen, ist sehr sehenswert. Schaut es euch an!“

Froonk Matthée (Hochzeitsplaner): "Ich bin sehr begeistert. Das Stück hat mich zum Nachdenken gebracht und mich noch mehr darin bestärkt, wirklich jeden Tag ganz bewusst zu leben! Mein Highlight war die U-Bahn-Szene - und natürlich die Momente mit der Wahrsagerin. Das Trio Infernale war grandios!“ Richy Müller (Schauspieler): "Das Gesamtpaket hat mich sehr beeindruckt. Es ist unglaublich viel Kraft drin und es gibt tolle Kompositionen! Mein Highlight ist die Wahrsagerin, die das Ganze nochmal mit einer großen Qualität an Humor aufpeppt! Außerdem gibt es sehr viel Humor und man kann viel lachen. Ich bin wirklich sehr begeistert!“ Fräulein Wommy Wonder (Travestiekünstler): "Der Film ist sehr gut umgesetzt, eine ganz tolle Mischung aus spektakulären Effekten, tollen Liedern und einer schlüssigen Story. Es gibt etwas, was zu Herzen geht und vor allem sehr viel Humor! Das Medium ist mein absoluter Lieblingscharakter!“
8.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

IHK: Neue Gewerbeflächen sichern Zukunftsinvestitionen

Kreis Göppingen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen fordert angesichts der öffentlichen Diskussion über die Bereitstellung und Entwicklung von Gewerbeflächen in Donzdorf, Süßen, Gingen und Lauterstein die Kommunen und Gemeinderäte auf, sich einer zukunftsweisenden Gewerbeflächenentwicklung nicht zu verschließen. Gerade große Flächen, wie die geplanten rund 25 Hektar im Gewerbepark Lautertal bei Donzdorf, sind gesucht und besonders attraktiv für ansiedlungswillige Unternehmen. Die Automobil- und Zulieferindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel, bei dem Zukunftstechnologien schon heute eingeführt werden. „Wenn hierfür keine Flächen bereitstehen, werden diese Investitionen an uns vorbeigehen und Arbeitsplätze, Innovationskraft und Wertschöpfung im Kreis Göppingen unwiederbringlich verloren gehen“, zeigt sich Göppingens IHK-Bezirkskammerpräsident Wolf Martin besorgt. Angesichts dieser Entwicklungen müsse der Kreis Göppingen ein Standort für Investitionen in die Zukunft sein, wie sie beispielsweise die Elektromobilität mit sich bringen wird. „Gewerbeflächen sichern Zukunftsinvestitionen und ermöglichen vor allem Innovation und den notwendigen Strukturwandel“, so Martins Appell.

Die Göppinger IHK-Bezirksversammlung hat sich immer wieder mit der aktuellen Gewerbeflächensituation beschäftigt. Die gegenwärtige Gewerbe- und Wohnflächensituation wird von den Unternehmen zunehmend als Standortnachteil wahrgenommen, weil der Bedarf sehr hoch ist. Für den Kreis Göppingen ergeben sich innerhalb der Region Stuttgart perspektivisch große Entwicklungschancen. Dabei liegen die Vorteile eine interkommunalen Zusammenarbeit auf der Hand. Sie spart Kosten und vor allem wertvolle Fläche. IHK-Bezirkskammerpräsident Martin betont, dass Gewerbeflächen nach heutigen Maßstäben ein nachhaltiges Konzept benötigen. Nach seiner Einschätzung werden sich Gewerbegebiete mit bisher traditionellen Industrieproduktionen und Werkshallen hin zu modernen Produktions-, Logistik und Geschäftszentren entwickeln und damit den Charakter eines modernen Campus „Industrie 4.0“ erhalten. Solche Gewerbezentren werden für die Versorgung des Wirtschaftsraumes und der Menschen vor Ort von elementarer Bedeutung sein, wenn zukünftig auch Waren des täglichen Bedarfs nach Hause geliefert werden. Angesichts der dynamischen Entwicklung in der Region Stuttgart in den vergangenen Jahren ist der Flächenverbrauch im Vergleich zum Land sehr gering gewesen. Und das trotz des hohen Zuzugs von Einwohnern und der damit verbundenen Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze mit erheblichen Investitionen der Industrie. Martin sieht auch ein anderes wichtiges Thema im Vordergrund. „Die Kommunen könnten mit neuen Unternehmen auch Ausbildungsplätze in modernen Berufsfeldern erhalten. Das ist wichtig, um jungen Menschen eine attraktive berufliche Perspektive hier im Kreis zu bieten“, so Martin.
8.11.19


 

 

 

 

 

 

 

Frau läuft vors Auto

Bad Boll. Mit leichten Verletzungen kam am Donnerstag eine Frau nach einem Unfall in Bad Boll ins Krankenhaus.  Nach Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 15 Uhr in Eckwälden. Die 50-Jährige sei in der Dorfstraße aus einem Kleinbus ausgestiegen und danach direkt auf die Straße gelaufen. Dort war eine 26-jährige Autofahrerin unterwegs, die keine Chance mehr hatte, den Unfall zu verhindern. Die Fußgängerin stieß gegen ihren Wagen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Glücklicherweise war die Pkw-Fahrerin zuvor sehr langsam unterwegs.
8.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sieben Fahrzeuge zerkratzt

Geislingen.  Mehrere tausend Euro Schaden verursachte am Donnerstag in Geislingen ein Unbekannter.  Wie die Polizei mitteilt, war der Täter zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr am Werk. In der Bleichstraße zerkratzte er einen Lastwagen und sechs Autos. Mit einem unbekannten Werkzeug soll er an fast allen Fahrzeugen die Fahrertür bis auf die Grundierung zerkratzt haben. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Täter aufgenommen und hofft unter der Telefon-Nr. 07331/93270 auf Zeugenhinweise.
8.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Jagd im Schurwald: Straßen gesperrt

Schorndorf/Wangen/Uhingen. Aufgrund einer kreisübergreifenden Jagd im Schurwald kommt es am Dienstag, 19. November, zu Straßensperrungen.  Aus Gründen der Sicherheit des Verkehrs, insbesondere im Hinblick auf den zu erwartenden erhöhten Wildwechsel, ist die Landstraße L 1225 von 8 bis 15 Uhr zwischen Wangen und Unterberken sowie zwischen Holzhausen und dem Knoten L 1225/K 1451 voll gesperrt. Auf die Ausschilderung einer Umleitungsstrecke wird verzichtet. Umleitungsempfehlung von Schorndorf nach Uhingen/Wangen über Adelberg und Göppingen, von Uhingen-Holzhausen nach Schorndorf über Rechberghausen Adelberg.
8.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Drei Kassen gestohlen

Göppingen.  Drei Kassen stahl ein Unbekannter am Donnerstag aus einem Geschäft in Göppingen.  Laut Polizeiangaben habe der Täter das Geschehen in dem Gebäude in der Lerchenberger Straße längere Zeit beobachtet. Kurz nach 10 Uhr habe er das Geschäft betreten und eine Frau nach einem Taschentuch gefragt. Während die Frau nach einem solchen suchte, schnappte sich der Dieb drei Trinkgeldkassen und flüchtete. Eine der Kassen war verchromt. Die beiden anderen waren schwarz und silber. In allen dreien befanden sich Münzen. Die Polizei suchte den Flüchtigen sofort, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Der Südosteuropäer sei etwa 1,70 Meter groß und trage längeres gelocktes Haar.  Bekleidet war er mit blauem Shirt, heller Jacke und schwarzen Schuhen. Auffällig sei eine Fehlstellung seiner Zähne. Hinweise bitte unter der Telefon-Nr. 07161/632360 an die Polizei aus Göppingen.
8.1.19

 

 

 

 

 

 

 

Vogelsangbrücke: Zweiter Bauabschnitt angelaufen

Esslingen. Die zweite Bauphase der Sanierungsarbeiten auf der Vogelsangbrücke in Esslingen ist angelaufen. Nachdem in den vergangenen Nächten der Umzug der Baustelle vorbereitet wurde, beginnt nun die Sanierung des mittleren Brückenabschnitts. Dazu wird der Verkehr in den äußeren Brückenbereichen beidseitig einspurig geführt.  Aus Rücksicht auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft hat die Stadt eine Verbreiterung der Fahrspuren auf ca. drei Meter ermöglicht. Damit können Reisebusse die Brücke ungehindert passieren und während des Weihnachtsmarkts ihre gewohnten Haltestellen anfahren.
Auch sind nun beinahe alle Verkehrsbeziehungen möglich. Einzig das Linksabbiegen von der Pliensauvorstadt kommend auf die B10 in Richtung Stuttgart ist weiterhin untersagt. Stattdessen wird der Verkehr wie bisher über die Weilstraße in Richtung Brühl geführt. Diese Regelung besteht bis Mai kommenden Jahres. Dann wird in einer dritten Bauphase der östliche Brückenabschnitt saniert.
8.11.2019

 

 




 

 

 

 

 

Musical "Ghost" feiert in Stutgart Premiere

Stuttgart. Das Musical „Ghost“, das in Stuttgart am Donnerstag Premiere feiert, erzählt die dramatisch-spannende Geschichte über die Kraft der wahren Liebe. Die Musik ist eine meisterhafte Mischung aus Popsongs und Balladen, mit der beliebten „Unchained Melody“, die schon 1990 als Titelsong von „Ghost – Nachricht von Sam“ diente. „Oh my love, my darling… I´ve hungered for your touch” Es war einer der erfolgreichsten Kinofilme der 90er Jahre: „Ghost – Nachricht von Sam“. Der Film begeisterte eine ganze Generation. Demi Moore und Patrick Swayze wurden über Nacht zum Traumpaar der Filmgeschichte. Zu den promienten Premierengästen zählten  TV-Moderator Ralf Morgenstern, Hochzeitsplaner und Moderator Froonk Matthée, das Liebespaar Yasin & Samira (TV Sendung "Love Island"), Schauspieler Malte Arkona, das Liebespaar Dominik Bruntner (Mister Germany 2017) & Model Jolina Fust, Sänger Olaf - der Flipper und die Musikerinnen Vanessa Meisinger und Cassandra Steen. Die Taschentücher halten auch bereit: die aktuelle Miss Germany Nadine Berneis, DJane Alegra Cole, Jens Grahl (VfB) & Nathalie, Spitzensportler Frank Stäbler und die Musiker Daniel Schuhmacher und David Whitley. Angekündigt haben sich auch die Schauspieler Astrid Fünderich, Richy Müller und Peter Ketnath, Ballettintendant Tamas Detrich, Eric Gauthier (Gauthier Dance Company), die Musikerinnen Anita Hofmann und Pia Malo, Travestie-Künstlerin Frl. Wommy Wonder sowie Herzogin Iris Caren von Württemberg.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Boehringer-Areal erhält viel Transparenz

Göppingen. Mit dem bisherigen Boehringer-Areal an der Stuttgarter Straße in Göppingen soll die Stadt einen Gewerbepark erhalten, der zum einen an der Historie des Geländes anknüpft, zum anderen aber durch eine Neuaufteilung der Flächen zukunftsweisend ist. Die Weiterentwicklung des 37 000 Quadratmeter großen Industriegrundstücks an der westlichen Stadteinfahrt, das die Businesspark-Gesellschaft Göppingen erworben hat, soll nach den Plänen der Berliner Architekten Rustler und Schriever erfolgen. Deren Entwurf hatte ein Preisgericht unter Vorsitz des Darmstädter Architekten Professor Thomas Zimmermann auf den ersten Platz gesetzt. Jetzt muss sich noch der Gemeinderat hinter die Plan-Ideen stellen.

Glücklich und stolz präsentierten am Donnerstag Oberbürgermeister Guido Til, Baubürgermeister Helmut Renftle und Prof. Thomas Zimmermann den Siegerentwurf zum ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerbs zum Boehringer-Areal. Das Gelände, das im Besitz der Businesspark-Gesellschaft Göppingen (90 Prozent Anteil Stadt Göppingen, zehn Prozent L-Bank) ist, ist aktuell zu 80 Prozent vermietet, was, so Oberbürgermeister Guido Till, die Refinanzierung des Kaufpreises („wir bewegen uns da bei zehn Millionen Euro“) erleichtert. Ungeachtet der bisherigen Mieter in den Gebäuden gibt es Spielräume für die Umsetzung der von den Berliner Architekten vorgelegten Entwürfe. Die pries Prof. Thomas Zimmermann (Darmstadt), auch Vorsitzender des Gestaltungsbeirates der Stadt Göppingen und mit der Hohenstaufenstadt fest verwurzelt, in höchsten Tönen. Den Planern sei es gelungen, dem jetzt noch in sich geschlossenen Areal eine Transparenz zu verschaffen. Sowohl durch Wege- und Sichtverbindungen in Ost-West-Richtung als auch  in Nord-Süd. Möglich werden soll dies durch das Aufbrechen bestehender Hallen und der Schaffung kleinerer Gewerbeeinheiten. Dabei überspannen die Deckenträger der bisherigen großen Industriehallen die neuen Wege, die dadurch entstehenden neuen Fassaden entlang der zu schaffenden Wege bestehen aus Glas, Stahl und Klinker. Damit orientieren sich die Planer am bisherigen Gebäudebestand, der zum Teil unter Denkmalschutz steht und nicht abgerissen werden darf. Mit der neuen Transparenz auf dem Gelände will man zugleich auf den Blick in Richtung Süden (Bahnlinie und Fils) öffnen. Markante Punkte in den Plänen sind zwei Hochbauten. Zum einen ist im Westen an der Stuttgarter Straße ein 16-stöckiger Büroturm vorgesehen, als Pendant soll es an der Ostseite ebenfalls einen Bürotrakt geben, der die Höhe der bisherigen Bauten deutlich überragt.

Mit der Umsetzung der Pläne erhält Göppingen laut Prof. Zimmermann eine Stadteinfahrt, die ihresgleichen suche. Kaum eine Stadt könne ein historisches Industriegrundstück, das modernsten Anforderungen gerecht werde, vorweisen. Allerdings waren sich die Till, Renftle und Zimmermann einig, dass die geplante Neuordnung auf dem Areal nicht in zwei Jahren abgeschlossen sein kann. „Das ist eine Langzeitaufgabe“, so der OB. Auch die Mieter müssten keine Angst um ihre Flächen haben. Diese könnten solange wie sie wollten ihre Räume und Hallen nutzen.  Der Wandel auf dem Boehringer-Areal werde Zug um Zug erfolgen. Um das Areal zu beleben, wollten Till und Renftle Handel und Gastronomie dort nicht von vornherein  ausschließen, machten sich aber dafür stark, dass sich dort kein Handel ansiedeln sollte, der der Innenstadt abträglich sei. Vielmehr gelte es auch neue Formen des Handels zu finden, zum Beispiel Geschäfte mit einer angeschlossenen Produktion. Als nächstes soll der Göppinger Gemeinderat seinen Segen zu den Plänen geben, danach will Baubürgermeister Renftle ins Bebauungsplanverfahren einsteigen.
Die prämierten Entwürfe zum Boehringer-Areal sind bis 21. November von Mongtag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und an den Samstagen von 10 bis 16 Uhr im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes auf dem Gelände zu sehen.
7.11.19/gra

 

 

 

 

 

 

 

OB-Wahl mit zwei Kandidaten

Kirchheim unter Teck. Jetzt ist es offiziell bestätigt: In seiner Sitzung hat der Kirchheimer Gemeindewahlausschuss die Bewerbungen von Angelika Matt-Heidecker und Dr. Pascal Bader für die Oberbürgermeisterwahl zugelassen. Damit treten die Amtsinhaberin und der aktuelle Leiter des Referats „Umwelttechnik, Forschung, Ökologie“ im baden-württembergischen Umweltministerium zur Wahl am 1. Dezember 2019 an. An fünf Terminen werden sich die Kandidaten den Kirchheimern vorstellen und ihnen Rede und Antwort stehen: am 19. November im Lindorfer Bürgerhaus, am 20. November in der Gießnauhalle in Nabern, am 21. November in der Jesinger Gemeindehalle, am 22. November im Evangelischen Gemeindehaus in Ötlingen und am 25. November in der Kirchheimer Stadthalle. Die Veranstaltungen starten jeweils um 19:30 Uhr.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten in der Kirchheimer Innenstadt

Kirchheim unter Teck. Ab Montag, 11. November 2019, werden in der Max-Eyth-Straße Pflaster-Sanierungsarbeiten durchgeführt. Saniert wird der Bereich zwischen der Marktstraße 15 (Esprit) und der Max-Eyth-Straße 45 (Landmetzgerei Scheu + Weber). Die Bauarbeiten werden ungefähr eine Woche andauern. Fußgänger müssen aber keinen Umweg in Kauf nehmen: Der Straßenabschnitt wird jeweils halbseitig gesperrt. Es kann allerdings zu Einschränkungen für den Lieferverkehr kommen.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Viel Lob für die Besten der Besten

Kreis Göppingen. Die Besten unter insgesamt 513 Prüfungsteilnehmern der Sommerabschlussprüfung waren jüngst aus dem Kreis Göppingen zur Ehrung durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bezirkskammer Göppingen in das Uditorium in Uhingen eingeladen. Vor rund 250 Gästen nahmen die Auszubildenden mit überragenden Prüfungsleistungen aus Industrie, Handel und Dienstleistung im Kreis Göppingen ihre Auszeichnungen und Belobigungen aus den Händen von Göppingens IHK-Vizepräsidentin Edith Strassacker entgegen. Von den insgesamt 98 herausragenden Leistungen erhielten 72 Absolventen eine Belobigung. 26 Teilnehmer mit einer Abschlussnote bis 1,4 wurden darüber hinaus mit einem Preis der IHK-ausgezeichnet. IHK-Vizepräsidentin Strassacker betonte, dass die duale Ausbildung Vorbilder und vor allem Repräsentanten benötige, die die großen Vorteile einer Karriere mit Lehre auch in sozialen Netzwerken verbreiten. „Werden Sie zu Influencern für die duale Berufsausbildung“, so der Appell Strassackers an die jungen Absolventen.
Unter den Ausgezeichneten waren aus dem Kreis Göppingen drei Teilnehmer ganz besonders erfolgreich: Robin Grupp aus Lauterstein (Fachinformatiker Systemintegration, WMF Group GmbH Geislingen), Saskia Saur aus Donzdorf (Technische Systemplanerin, Stahlbau Wendeler GmbH & Co.KG Donzdorf) sowie Josua Schwenk aus Hünstetten (Leichtflugzeugbauer, WingsAndMore GmbH & Co. KG Ebersbach) erreichten in ihrem Beruf landesweit das beste Prüfungsergebnis. Getoppt wurde dies von Josua Schwenk, der sogar Bundesbester in seinem Ausbildungsberuf wurde. Im Dezember wird er dafür von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier in Berlin geehrt.

Die Vizepräsidentin der IHK-Bezirkskammer Göppingen gratulierte zu den überragenden Prüfungsleistungen und die damit verbundenen Ausbildungsleistungen der Betriebe. „Auf unsere Wirtschaft kommen durch die Digitalisierung oder die Elektromobilität gewaltige Veränderungen zu. Da brauchen wir Fachkräfte wie unsere Preisträger, die sich offen und motiviert den digitalen Herausforderungen stellen und diese engagiert mitgestalten“, betonte Strassacker im Interview mit dem IHK-Referatsleiter Berufsbildung, Dr. Uwe Schwab.
Wie schon in den vergangenen Jahren wurde im Rahmen der Bestenehrung auch der Manfred-Gebauer-Preis für besondere Leistungen während der Ausbildung verliehen. Unter zahlreichen Bewerbungen hatte die aus Vertretern von Ausbildungsbetrieben aus der Region bestehenden Jury drei Kandidaten gekürt. Den dritten Platz erreichte der landesbeste Fachinformatiker, Robin Grupp für sein ehrenamtlich und überdurchschnittliches großes Engagement im Ski-Club Nenningen. Auch sein zusätzliches politisches Engagement in der Jugendorganisation einer bürgerlichen Partei wurde von der Jury gewürdigt. Auf Platz zwei wurde Julian Wischniowski aus Göppingen gewählt. Er engagiert sich in der kirchlichen Jugendarbeit und vertritt die Jugend auch als BDKJ-Dekanatsleitung. Gewinnerin des Manfred-Gebauer-Preises ist Aileen Eisele. Sie erhielt bereits zuvor im Zuge der Ehrung der Preisträger einen Preis für ihr sehr gutes Prüfungsergebnis. Mit diesem Erfolg ist die junge Absolventin für die Jury ein ganz besonderes Vorbild für andere gewesen, da sie mit einem Handicap in ihre Berufsausbildung starten musste. Zur Auflockerung präsentierte die Impressive Expression Dance Group aus Salach eine mitreißende und eindrucksvolle Tanz-Performance mit einem Ausschnitt aus ihrem aktuellen Tanztheater, bevor der Abend bei einem Buffet und Gesprächen ausklang.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Quittenbaum unerlaubt abgeerntet

Schorndorf. Auf einem Grundstück im Röhrachweg wurde zwischen Montag, 18 Uhr und Dienstag, ca. 14.30 Uhr ein Quittenbaum unbefugt abgeerntet. Der Dieb muss hierfür eine Leiter benutzt haben. Das Grundstück ist frei zugänglich und das angrenzende Reiheneckhaus derzeit unbewohnt. Der Eigentümerin entstand dadurch ein Schaden von etwa 60 Euro. Hinweise nimmt der Polizeiposten Welzheim unter 07182 92810 entgegen.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ungesicherte Ladung

Heubach. Weil er seine Ladung auf dem Anhänger nicht richtig gesichert hatte, verursachte ein 55-jähriger Fahrer eines Sprinters am Mittwoch gegen 6 Uhr einen Verkehrsunfall. Er war auf der Landstraße L1162 von Bartholomä nach Heubach unterwegs, als er drei Metallgittermatten verlor. Ein hinter im fahrender 28-jähriger Pkw-Fahrer stieß gegen eine der Matten und schob diese auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 44-jähriger Fahrer überfuhr diese, sodass sein Fahrzeug ebenfalls beschädigt und abgeschleppt werden musste. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 2500 Euro.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Freund Victoria weiht neues Logistikzentrum ein

Schorndorf. „Die neue Halle ist ein Paradebeispiel, wie innerstädtische Nachverdichtung im gewerblichen Bereich gelingen kann“ – mit diesen Worten beglückwünschte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer kürzlich das Unternehmen Freund Victoria zum neuen Logistikzentrum. 4,4 Millionen Euro hat das Unternehmen in die neue Halle am Unternehmensstandort in der Stuttgarter Straße in Schorndorf investiert.

 „Wir freuen uns und sind sehr stolz, dass wir diese neue Halle nun präsentieren können“, sagte Georg Schnaubelt, Geschäftsführer der Freund Victoria Gartengeräte GmbH, beim Einweihungsfest. „Unser Ziel war es vor allem, die Lagerkapazitäten zu erhöhen. Als Garten- und Wintergerätehersteller müssen wir lieferfähig sein. Und das braucht ein großes Lager.“ Gleichzeitig könnten die Außenlager an anderen Standorten reduziert werden. „Wir haben hier in Schorndorf nun alles unter einem Dach, die Produktion, das Lager und die Auslieferung.“ Für Gesellschafter Johann Offner hat sich der Standort Schorndorf in den vergangenen Jahren zu einem „echten Schmuckkasterl“ entwickelt: „Ein Hightech-Standort, der gleichzeitig ein attraktives Entree in die Stadt darstellt“, betonte Mildenberger. Das neue Logistikzentrum hat eine Fläche von 2.700 m² und ist 13 Meter hoch. Die Halle bietet 3.500 Palettenstellplätze und zwei Wareneingangsrampen. Sie ist komplett mit einem Sprinklerschutz ausgerüstet. Der 850-Kubikmeter-Sprinklertank befindet sich direkt unter der Halle.
7.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizei nimmt weiteren Jugendlichen fest

Göppingen. Nach dem Tod eines 39-Jährigen am Sonntag in Ursenwang hat die Polizei am Montagabend einen dritten Tatverdächtigen festgenommen. Am Dienstagabend gaben Polizei und Staatsanwaltschaft die Festnahme des16-Jährigen bekannt. Zwei weitere Tatverdächtige – 16 und 19 Jahre alt -  sitzen seit Dienstag in Untersuchungshaft. Gegen den Jugendlichen erging bereits am Montag ein Haftbefehl.  Am Dienstag erließ das Amtsgericht Ulm auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 19-Jährigen. Auch gegen den am Montagabend  festgenommen 16-Jährigen erging ein Haftbefehl. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen weiterhin auf Hochtouren. Zum Tatmotiv und genauen Tathergang machten die Behörden bislang keine Angaben.
6.11.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

Baum begräbt Radfahrer

Göppingen. Am Dienstag stürzte in Göppingen ein Baum um und verletzte einen Radler. Der 17-Jährige fuhr gegen 7.45 Uhr in der Straße "Am Autohof".  Unvermittelt stürzte eine Ulme um und begrub den Radler unter sich. Auch ein vorbeifahrender Ford wurde durch Äste leicht beschädigt. Der Radfahrer befreite sich selbstständig und erlitt leichte Verletzungen. Der 75-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Der Rettungsdienst brachte den Radler vorsorglich in ein Krankenhaus. Warum der Baum umstürzte ist nicht bekannt.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Rehaklinik gehört zu den Besten

Bad Boll. Im bundesweit größten Vergleich der Rehakliniken ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus Gesundheit die Kliniken, deren medizinisch-pflegerische Leistung und Reputation hervorragend sind. Die Rehaklinik Bad Boll wurde nun zum vierten Mal in Folge mit dem goldenen Focus-Siegel als „Top Rehaklinik 2020“ im Bereich Orthopädie ausgezeichnet. 

Die Focus Reha-Klinikliste verzeichnet die Top-Rehakliniken Deutschlands für Rehabilitationsmedizin und prämiert diese mit dem goldenen Siegel. Auswahlkriterien sind neben dem Renommee, den Daten zur Strukturqualität, einem umfassenden Therapieangebot, der Hygiene und der Patientensicherheit auch die Ausstattung und die gebotenen Serviceleistungen. Nur die besten Kliniken in diesen Bereichen werden jährlich mit dem Focus-Siegel ausgezeichnet und die Rehaklinik Bad Boll gehört auch 2020 wieder dazu.  

„Das Ergebnis beweist unsere besondere Reputation in Fachkreisen sowie das vielfältige Angebot. Die medizinische Kompetenz und die modernen Therapiekonzepte, ergänzt durch die örtlichen Naturheilmittel Thermalmineralwasser, Naturfango und Schwefelwasser, haben zu einer hohen Patientenzufriedenheit und guten Behandlungsergebnissen in der traditionsreichen Fachklinik für Orthopädie, Schmerztherapie und Naturheilverfahren geführt“, betont Chefarzt Dr. Helmut Tüchert. 

Seit 2013 gehört die Rehaklinik Bad Boll zum Göppinger Christophsbad, das ebenfalls erneut mit dem goldenen Focus-Siegel als „Top Regionales Krankenhaus 2020“ ausgezeichnet wurde. „Die Auszeichnungen spiegeln die Qualität der Behandlungen unserer Kliniken wieder. Sie zeugen von den Leistungen und dem Engagement unserer gesamten Mitarbeiterschaft. Darauf sind wir sehr stolz“, so die beiden Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad, Dr. Joachim Stumpp und Oliver Stockinger. „Für angehende Rehabilitanden, Patienten und Angehörige bestätigen die Siegel, dass sie die richtige Klinik gewählt haben. Die Klinikliste ist damit eine wichtige Orientierungshilfe für die Auswahl des passenden Krankenhauses.“ Die Focus-Siegel gelten bis einschließlich Dezember 2020.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brunnen im Winterschlaf

Ebersbach. Nachdem die Brunnenanlage in der Kirchheimer Straße und die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße bereits nach dem Ebersbacher Herbst winterfest gemacht wurden, sind nun die Brunnen bei der Musikschule sowie der Edelstahl-Brunnentrog auf dem Kauffmann-Areal gereinigt und für die Winterpause hergerichtet worden. Auch die Zisterne für die Brunnen wurde abgelassen und mit Hochdruck ausgespült. Im Jahr 2019 wurden diverse Modifikationen an der Elektronik und der mechanischen Anlage der Brunnen durchgeführt, um die Störanfälligkeiten zu reduzieren. Diese Maßnahmen des Tiefbauamtes der Stadt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken waren sehr erfolgreich. Die Brunnen-Fontänen in der Ludwigstraße fielen nur einmal aus. Bei den anderen Brunnen waren keinerlei Störungen zu verzeichnen.  Bis Mitte November werden auch sämtliche Brunnen in den Teilorten für den „Winterschlaf“ hergerichtet sein. Mit diesen Reinigungs- und Wartungsarbeiten wird sichergestellt, dass die Brunnen nach der Winterpause im Frühjahr wieder problemlos anspringen und durchlaufen werden.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

Einbrecher flüchtet

Süßen. Einbruchsgeräusche weckten am Mittwoch in Süßen einen Anwohner. Gegen 2.15 Uhr wachte ein Zeuge aus der Heidenheim Straße auf, weil er verdächtige Geräusche gehört hatte. Er sah den Täter von einer Gaststätte in Richtung Küblerstraße wegrennen. Die Polizei suchte nach ihm, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Unbekannte an dem Gebäude eine Tür aufgehebelt und aus dem Inneren ein Laptop und ein Telefon entwendet. Der Sachschaden beträgt knapp 1.000 Euro. Die Polizei (Tel. 07161/8510) hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen. Der Täter soll eine ärmellose Daunenjacke mit Kapuze getragen haben. Wer den Verdächtigen  zwischen 2 und 2.30 Uhr beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte melden.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizei kontrolliert Autofahrer

Göppingen. Am Dienstagvormittag ahndete die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße bei Kontrollen in Göppingen. Von 9.45 bis 11 Uhr kontrollierte die Polizei den Verkehr in der Jahnstraße. Bei der Kontrolle legten die Beamten ein besonderes Augenmerk auf nicht angegurtete und telefonierende Verkehrsteilnehmer. Bei der knapp über eine Stunde dauernden Kontrolle, ertappte die Polizei acht nicht angegurtete Autofahrer. Zwei weitere benutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Wenige Stunden zuvor kurz vor 7 Uhr stoppte eine Polizeistreife einen Autofahrer. Der 24-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorweisen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann derzeit keinen Führerschein. Den musste er wegen anderer Verkehrsverstöße abgeben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Unfallfahrer betrunken

Waldstetten. Zwei stark beschädigte Fahrzeuge und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit sind die Bilanz eines Unfalls am Dienstagabend. Ein 36-Jähriger war mit seinem Pkw auf einen am Fahrbahnrand geparkten Wagen in der Straßdorfer Straße aufgefahren, sodass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 7000 Euro. Bei der Unfallaufnahme fiel den Beamten auf, dass der Verursacher alkoholisiert war, sodass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbruch in Vereinsheim

Lorch. Bislang unbekannte Täter versuchten im Zeitraum zwischen Montagabend und Dienstagabend in ein Vereinsheim im Bereich Goldwasen einzudringen. Hierzu versuchten sie zunächst die Fenster einzuschlagen und über eine Mülltonne ins Innere zu gelangen. Ein Fenster ging dabei zu Bruch, sodass ein Sachschaden von etwa 900 Euro entstand. Nach den bisherigen Ermittlungen waren die Einbrecher jedoch nicht im Vereinsheim und es wurde auch nichts entwendet. Hinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171 358-0 entgegen.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenstoß mit Bus

Schorndorf. Beim Anfahren vom Fahrbahnrand übersah am Dienstag kurz vor 14 Uhr eine 58-jährige Pkw-Fahrerin einen Linienbus in der Johannesstraße. Beim Zusammenstoß entstand Sachschaden von circa 6000 Euro. Die Unfallverursacherin, der Busfahrer sowie die etwa 30 Insassen blieben unverletzt.
6.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versuchte Brandstiftung in Pizzeria

Schwäbisch Gmünd. Brennende Papiertücher hat in der Nacht zum Dienstag ein unbekannter Täter durch ein gekipptes Fenster in eine Pizzeria geworfen. Das Feuer erlosch glücklicherweise wieder, Sachschaden war nicht entstanden. Kurz vor 1 Uhr wurden zwei Männer beobachtet, wie sie sich an dem Fenster der Pizzeria in der Ledergasse aufhielten. Während ein Täter die brennenden Papiertücher einwarf, stand der zweite Täter Schmiere. Personen hatten sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Pizzeria aufgehalten. Eine Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei Aalen hat die Ermittlungen übernommen und bittet dringend um Zeugenhinweise. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Hinweise zu den Tätern geben. Hinweise werden unter Telefon 07361/580-0 entgegen genommen.
5.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Vollsperrung wegen Baumfällarbeiten

Schlierbach/Kirchheim unter Teck. Aufgrund von dringenden Baumfällarbeiten in Straßennähe wird die B297 zwischen Kirchheim/Teck und Schlierbach in der Zeit vom 21. bis 23. November 2019 für den Verkehr voll gesperrt.  Die Buslinie 178 verkehrt deshalb an diesen drei Tagen in beiden Richtungen über Notzingen. Die Haltestellen Schlierbach Bachstraße und Kirchheim/Teck Wald werden nicht bedient. Das Landratsamt weist die Fahrgäste darauf hin, dass durch die längere Fahrtzeit unter Umständen nicht alle gewohnten Anschlüsse gehalten werden können und bittet hierfür um Verständnis.
5.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Lehner zu Gast bei Senegals Staatspräsident

Kreis Göppingen. „Im Senegal können sich deutsche Firmen vielfältig engagieren.“ Diesen Eindruck gewann Lothar Lehner aus Geislingen, der in seiner Eigenschaft als Selbständiger Repräsentant des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) an einer Delegationsreise seiner Organisation in das afrikanische Land teilgenommen hat und dort auch vom senegalesischen Staatspräsidenten Macky Sall empfangen wurde.

„Ein Engagement der deutschen Wirtschaft in Afrika tut Not. 70 Millionen Afrikaner sind fluchtbereit“, so Lothar Lehner und mag sich nicht ausmalen, was passiert, wenn diese alle nach Deutschland kommen. „Wenn wir als Unternehmer nicht nach Afrika gehen und dies ist auf vielfältigste Weise möglich, kommt Afrika zu uns,“ erklärt der BVMW-Kreisvorsitzende und unterstreicht damit die Bedeutung der Wirtschaftsgespräche mit den afrikanischen Ländern, wie jetzt im Senegal. Der Senegal ist mit seinen 16,3 Millionen Einwohnern seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1960 ein wichtiger Wirtschaftspartner Deutschlands. „Die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern basieren hauptsächlich auf deutschen Exportgütern wie Maschinen, Kraftwagen, Kraftwagenteile und elektrische Ausrüstungen,“ so Lehner. Eine weitere wichtige Branche sei der Energiesektor. Das Fazit des Geislinger BVMW-Repräsentanten nach seiner mehrtägigen Visite und zahlreichen Wirtschaftsgesprächen: „Gerade den deutschen mittelständischen Unternehmen bietet der Senegal nicht nur bei Technologien im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz große Geschäftsmöglichkeiten, sondern gerade aber auch in den Bereichen Handwerk und Handel“. Lehner zitiert den Staatspräsidenten des Senegal mit den Worten: „wir benötigen alle, vom Friseur über den Bauhandwerker bis zum Handel und es nützt uns nichts, wenn unsere jungen Menschen zu Ihnen nach Deutschland fliehen“.

Das Engagement von Unternehmen im Senegal stehe laut Lehner unter einem günstigen Stern, denn das Land, das derzeit ein Wirtschaftswachstum von 6,2 Prozent verzeichnet, sei eines der Partner des „Compact with Africa“, einer Initiative, die 2017 unter deutscher G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen worden sei und darauf abziele, die wirtschaftliche Entwicklung des afrikanischen Kontinents durch verbesserte Investitionsbedingungen zu fördern. Die BVMW-Delegationsreise, die von Verbandspräsident Mario Ohoven und Bundesgeschäftsführer Markus Jerger angeführt wurde, habe, so Lehner, den Teilnehmern Gespräche mit den höchsten politischen und wirtschaftlichen Vertretern des Landes ermöglicht. „Dadurch erhielten wir einzigartige Einblicke in Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten im Senegal.“ Senegals Präsident Macky Sall, der die Gäste aus Deutschland im Präsidentenpalast empfing, habe die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Senegal und Deutschland betont und das Engagement Mario Ohovens für den Mittelstand – in Deutschland und weltweit – gewürdigt. „Den Teilnehmern wurde während des Treffens der Senegal Emergent Plan (PSE) vorgestellt, der derzeit als die wichtigste wirtschafts- und sozialpolitische Entwicklungsstrategie des Landes gilt“, berichtet Lehner weiter. Außerdem sei ein Memorandum of Cooperation Agreement zwischen dem BVMW e. V. und dem Wirtschaftsrat Senegals (CDES) unterzeichnet worden. CDES unterstütze kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Senegal zum Beispiel beim Eintritt in den europäischen Markt. Weitere Treffen der Delegation habe es u.a. mit Finanz- und Haushaltsminister Abdoulaye Daouda Diallo, dem ehemaligen Premierminister und derzeitigen Präsidenten der Nationalversammlung, Moustapha Niasse, dem deutschen Botschafter sowie Vertretern der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Förderbank KfW im Senegal gegeben. Konkrete Projekte mit der Regierung des Senegal, der KfW und vor allem der GIZ, seien, wie Lehner berichtet, im Senegal in Planung. „Auch für Mittelständler aus der Region bieten sich im Senegal Chancen“, so der BVMWKreisvorsitzende und steht als Ansprechpartner interessierten Unternehmen zur Verfügung.
5.11.19

 

 

 

 

 

Razavi: Der Hausarzt gehört ins Dorf

Kreis Göppingen. „Ein Hausarzt im Dorf, das gehört zur Grundversorgung“, sagt Nicole Razavi. „Wenn wir nichts tun, wird es auch im Landkreis Göppingen immer weniger Praxen geben. Wir müssen die alarmierenden Warnungen aus der Ärzteschaft und den Kommunen sehr ernst nehmen. Ich halte die Landarztquote für ein vielversprechendes Instrument, damit das nicht passiert und Patienten im Schurwald, auf der Alb und im Oberen Filstal auch in Zukunft ohne gefühlte Weltreise zum Arzt gehen können.  Deswegen setzt sich die CDU-Landtagsfraktion für 150 zusätzliche Medizinstudienplätze und für eine Landarztquote bei der Vergabe der zusätzlichen Plätze ein. Wer einen solchen Studienplatz bekommt, verpflichtet sich dazu, als Landarzt tätig zu werden. NRW macht es vor: Dort wurde die Quote bereits eingeführt und es gab neunmal so viele Bewerber wie Plätze. Das ist ein guter Anfang und eine Perspektive für unterversorgte Gebiete, dass es besser wird. Mit uns könnte es auch hier in Baden-Württemberg eine Landarztquote so schnell wie möglich geben. Die Umsetzung scheitert bislang an der Verweigerung des Koalitionspartners. Hier muss sich jetzt etwas bewegen. Ich habe die Hoffnung, dass uns das in den Haushaltsberatungen doch noch gelingt nicht aufgegeben. Vom Herumreden allein kriegen wir keine einzige Praxis nachbesetzt.“ 

„Die Landarztquote bringt nicht nur perspektivisch mehr Ärzte in unterversorgte Gebiete, sie schafft außerdem ein neues Modell für den Weg in den Arztberuf. Minister Spahn hat Recht: Ein Einser-Abi ist gut, macht aber noch nicht zwingend einen guten Arzt. Die Landarztquote öffnet das Medizinstudium auch für Studierende, die kein Spitzenabitur haben, aber bereits über Qualifikationen als Krankenschwester oder Krankenpfleger verfügen. Fast die Hälfte der ausgewählten Bewerber in NRW hatte bereits eine Ausbildung im Pflegebereich. Wichtig ist hierbei: Die Landarztquote nimmt niemandem etwas weg. Die entsprechenden Studienplätze für angehende Landärzte wollen wir im Doppelhaushalt 2020/2021 zusätzlich zu den bereits bestehenden Studienplätzen im Fach Humanmedizin schaffen.“

„Die Politik ist gefordert. Es gibt in Baden-Württemberg keinen Hausarztmangel, die Ärzte sind nur nicht dort, wo sie gebraucht werden – in den unterversorgten Gebieten. Das müssen und wollen wir anpacken. Neben Nordrhein-Westfalen haben auch die Landesregierungen von Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen-Anhalt die Landarztquote bereits beschlossen. Andere Staaten beneiden uns um die Qualität unserer medizinischen Versorgung. Dieses gut funktionierende System dürfen wir nicht kaputtgehen lassen“, so Nicole Razavi abschließend.
5.11.19

 

 

 

 

 

Sinfonieorchester in Katalonien bejubelt

Göppingen. Ein Erfolg war die Spanienreise des Göppinger Jugendsinfonieorchesters: Mit rund 90 jungen Musikern war das Ensemble der städtischen Jugendmusikschule unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Martin Gunkel zu Gast der katalanischen Partnermusikschule „Estudi Teresa Maria“.

Im Mittelpunkt  der Konzertreise stand ein gemeinsamer Auftritt im vollbesetzen Teatre Auditorio de Granollers beim Festkonzert zum Doppeljubiläum: Gefeiert wurden das 50-jährige Bestehen der Musikschule „Estudi Teresa Maria“ und die 25-jährige Partnerschaft mit der Städtischen Jugendmusikschule Göppingen. Die jungen Musiker des Göppinger Jugendsinfonieorchesters begeisterten mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven und  Giuseppe Verdi. Die 14-jährige Geigerin Marie Veronica Helling glänzte als Solistin mit den virtuosen Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate. Gemeinsam mit den Folklore-Ensembles der Partnermusikschule wurden der berühmte Maskerade-Walzer von Aram Chatschaturian und das Intermedio „La boda de Luis Alonso“ aufgeführt. Abschließender Höhepunkt war die festliche „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven im deutsch-spanischem Großensemble. Der Beifall des temperamentvollen katalanischen Publikums wollte nicht enden.

Ebenso erfolgreich verlief ein weiteres Konzert in der sehr gut besuchten Kathedrale San Feliu de Sabadell. Auch hier agierte das Göppinger Jugendsinfonieorchester mit großer Spielfreude und Engagement. Erneut wurde das Orchester der Hohenstaufenstadt mit Bravorufen und Ovationen gefeiert. Bürgermeisterin Marta Farrés hatte die jungen Musiker des Göppinger Jugendsinfonieorchesters zuvor zu einem festlichen Empfang ins historische Rathaus eingeladen. Sie betonte die Bedeutung des kulturellen Austauschs und der internationalen Beziehungen. Mit der Musik als internationale Sprache und über die Jugend könne ein großer Beitrag zur Völkerverständigung und zum Frieden in der Welt geleistet werden.

Die Besichtigung der Altstadt von Barcelona sowie Tagesausflüge zum Kloster Montserrat und an die Costa Brava rundeten das interessante Kulturprogramm in Katalonien ab. Am letzten Tag der außergewöhnlichen und sehr anstrengenden Konzertwoche hatten die Göppinger Musikschüler Gelegenheit, sich bei wundervollem Wetter am Strand von Calella zu erholen. Die internationale Jugendbegegnung wurde vom Bundesministerium für Familie und Jugend sowie vom Verband deutscher Musikschulen gefördert.
5.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Baustellenfahrzeuge aufgebrochen

Schorndorf. Gleich drei Baustellenfahrzeuge wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag zwischen 20 Uhr und 6 Uhr aufgebrochen, bei einem weiteren Fahrzeug misslang der Aufbruchsversuch. Die Tatorte befinden sich in der Johannesstraße, dem Raithweg, der Silcherstraße sowie in der Straße Am Zielgraben. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden diverse hochwertige Baustellenwerkzeuge entwendet, das entwendete Diebesgut hat einen Wert von mehreren tausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07181 2040 mit dem Polizeirevier Schorndorf in Verbindung zu setzen.
5.11.19

 

 

 

 

 

 

Toter in Ursenwang: Polizei nimmt zwei junge Männer fest

Göppingen. Die Polizei hat in der Nacht zum Mnat zwei junge Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, einen 39 Jahre alten Mann aus Göppingen getötet zu haben. Die Leiche des Mannes war am Sonntagmorgen in Ursenwang zwischen Schule und Supermarkt von Spaziergängern entdeckt worden.

Wie berichtet fanden Zeugen am Sonntag gegen 8.30 Uhr eine Leiche in einem Gebüsch nahe der Schlater Straße. Die Kriminalpolizei nahm sofort die Ermittlungen auf, um die Identität des Toten festzustellen. Nach jetzigen Erkenntnissen der Behörden handelt es sich um einen 39-jährigen Göppinger. Weitere Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Darauf deuteten auch Verletzungen an der Leiche.

Neben den Erkenntnissen aus den Ermittlungen erhielt die Polizei auch viele Hinweise von Zeugen. Darunter auch auf zwei junge Männer, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Sie waren Zeugen aufgefallen, weil ihre Kleidung offenbar Blut trug. Nach weiteren umfangreichen Ermittlungen richtet sich nun ein Tatverdacht gegen die zwei Männer aus dem Raum Göppingen. Aktuellen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden zufolge soll der Verstorbene am späten Samstagabend auf die 16 und 19 Jahre alten Personen getroffen sein.

Die Behörden gehen davon aus, dass die Männer gewaltsam auf das Opfer einschlugen und -traten. Das vorläufige Ergebnis der Obduktion bestätigte zahlreiche Verletzungen bei dem 39-Jährigen, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten. Die Polizei nahm die beiden jungen Männer in der Nacht zum Montag fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erging durch das zuständige Amtsgericht noch am Montag ein Haftbefehl gegen den Jugendlichen. Der mutmaßliche Mittäter im Alter von 19 Jahren soll am Dienstag dem zuständigen Richter vorgeführt werden.

Die Ermittlungen der Polizei, auch warum es zu der Auseinandersetzung kam, dauern an. Staatsanwaltschaft und Polizei betonen im Zusammenhang mit den Ermittlungen die hohe Bereitschaft von Zeugen, sich zu melden und Hinweise zu geben. Die Behörden danken für diese Unterstützung, die auch dazu führten, dass die Tatverdächtigen schnell identifiziert werden konnten.
4.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Einbruch mit hohem Sachschaden

Bad Boll. Rund 10.000 Euro Schaden hinterließ in der Nacht zum Sonntag ein Unbekannter in Bad Boll. Laut Polizeiangaben ist noch unklar, wie der Täter in ein Gebäude Am Kurpark gelangte. Auf der Suche nach Barem brach der Unbekannte eine Tür und Schubladen auf. Auch versuchte er, einen Tresor und einen Automaten zu knacken. Das gelang ihm nicht. Nach ersten Erkenntnissen machte er keine Beute, hinterließ jedoch hohen Sachschaden. Die Polizei hat die Spuren gesichert und hofft unter der Telefon-Nr. 07161/93810 auf Zeugenhinweise.
4.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Neue Buslinie gut ausgelastet

Göppingen/Lorch. Die neue Regiobuslinie X93 verkehrt seit dem 15.Juni zwischen Göppingen und Lorch und verbindet damit die Fils- mit der Remsbahn. In Lorch bestehen Anschlüsse sowohl in Richtung Schorndorf, Waiblingen und Stuttgart als auch in Richtung Schwäbisch Gmünd und Aalen. Ebenso können in Göppingen Züge in Richtung Plochingen, Stuttgart und Geislingen erreicht werden.  „Unsere Beobachtungen zeigen, dass die neuen komfortablen Busse im Landesdesign „bwegt“ vor allem im Berufsverkehr, aber auch in Stoßzeiten des Schülerverkehrs sehr gut ausgelastet sind und freuen uns über diese Bereicherung des Busverkehrs in Göppingen“, stellt Sebastian Hettwer, Abteilungsleiter im Landratsamt Göppingen, fest.

Aufgrund von diversen Bauarbeiten auf der Strecke gibt es  hin und wieder Verspätungen, die sich jedoch aufgrund der hohen Wendezeiten an den Endhaltestellen grundsätzlich nicht auf die Rückfahrt übertragen, sodass diese Linie gesicherte Anschlüsse an die Regionalzüge herstellt. Vom 7. bis 11. November wird zudem die Strecke der Remsbahn zwischen Schorndorf und Schwäbisch Gmünd aufgrund von Bauarbeiten voll gesperrt. Die Züge werden durch Busse ersetzt. In Lorch halten diese an Bussteig 4. Das Landratsamt Göppingen weist darauf hin, dass sich dadurch die Fahrzeiten verlängern und nicht alle gewohnten Anschlüsse sichergestellt werden können. Die Ersatzfahrpläne gibt es unter https://www.go-ahead-bw.de/unterwegs-mit-go-ahead/fahrplanabweichungen.html.
4.11.19

 

 

 

 

 

 

 

OB Till: Tun alles, um Obdachlosigkeit zu vermeiden

Göppingen.  „Wir tun alles, um Obdachlosigkeit zu vermeiden“, betont Oberbürgermeister Guido Till. So sind für Menschen in schwierigen Lebensverhältnissen in der Brückenstraße vor zwei Jahren zwei moderne Gebäude in Holzbauweise entstanden. „Wir müssen aber auch sehen, dass wir trotz aller frühzeitigen und engagierten Unterstützung durch die Mitarbeiter der Wohnbau und der Stadtverwaltung leider nicht jeden Fall verhindern können.“

Obdachlosigkeit, aus welchen Gründen sie auch immer einen Menschen trifft, ist ein tragisches Schicksal. „Wir empfinden es auch in dieser Aufgabe als vorteilhaft, ein eigenes Wohnungsunternehmen an unserer Seite zu wissen, um den meisten der betroffenen Personen – häufig in einem sehr kurzen Zeitfenster – eine angemessene Unterkunft als Übergangslösung bieten zu können.“ OB Till sieht die Stadt auf einem guten Weg, „den Menschen wieder in ein normales Wohnverhältnis zu verhelfen.“ Übergangsweise stehen in der Brückenstraße seit Herbst 2017 zwei neue Häuser mit Einzelzimmern bereit – jeweils drei Zimmer teilen sich ein Bad/WC beziehungsweise fünf Zimmer zwei Bäder/WC und jeweils eine Küche. Denn Aufgabe der Stadt ist die Bereitstellung von Unterkünften für die Vermeidung von Obdachlosigkeit. Dafür sorgen die zuständigen Mitarbeiter/-innen von WGG und Stadtverwaltung, indem sie manchmal innerhalb von weniger als einem bis zwei Tagen die Unterbringung planen und organisieren und so weit möglich die spätere Wiedereingliederung in den normalen Wohnungsmarkt vorbereiten. So konnte die Zahl der untergebrachten obdachlosen Personen von mehr als 270 Menschen auf etwas über 170 Personen gesenkt werden. Gleichzeitig wurden auch in die Jahre gekommene Unterkünfte entmietet, Beispiel ist hier die frühere Obdachlosensiedlung Geisrain, die im Herbst 2014 komplett geräumt und abgebrochen werden konnte.

Weitere Unterkünfte für Obdachlose unterhält die WGG in zwei verbliebenen Gebäuden im Höhenweg in Manzen – dort wohnen Menschen in normalen Mietverhältnissen sowie aktuell 24 obdachlose erwachsene Personen. Diese älteren Notunterkünfte entsprechen den rechtlichen Anforderungen und werden jeweils in einem sauberen gereinigten und ordnungsgemäßen, selbstverständlich schimmelfreien Zustand übergeben. Die Sauberkeit im Innern, das Schließen der Haustür zum Schutz vor ungebetenen Übernachtungen und Vermüllungen im Keller obliegen, wie bei jedem Wohnungsverhältnis, den jeweiligen Bewohner/-innen. Aufgrund des älteren Baubestands werden im Höhenweg schon seit einigen Jahren keine Familien mit Kindern, sondern ausschließlich Erwachsene untergebracht. Einige von ihnen können aufgrund ihrer individuellen Lebenssituation, Persönlichkeit und ihres Verhaltens leider nicht in anderen Wohnungen untergebracht werden – bei manchem Wohnverhalten stoßen auch die Mitarbeiter/-innen von WGG und Stadt an ihre Grenzen. Andererseits zwingen manchmal auch sehr prekäre Zeitschienen oder persönliche Begleitumstände aus der Herkunftswohnsituation zu Entscheidungen binnen weniger Stunden. Unabhängig eines gegenwärtig herausfordernden Wohnungsmarktes verfolgen Stadt und WGG das Ziel, den bereits durch den Abbruch der ersten Gebäude zu Beginn des Jahres eingeleiteten Entwicklungsprozess zügig weiterzuführen und die verbliebenen Unterkünfte aufzulösen und die Grundstücke dann für zeitgemäßen Wohnungsbau einzusetzen. „Auch wenn wir bereits einen großen Teil der von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen schon in zeitgemäßen Wohnungen und Wohngemeinschaften unterbringen konnten, betrachten wir das Thema Obdachlosigkeit weiterhin mit sehr hoher Aufmerksamkeit“, zieht Oberbürgermeister Guido Till das Fazit.

Neben der Bereitstellung von Unterkünften kommt auch der sozialen Betreuung ein hohes Maß an Bedeutung und Verantwortung zu. Dies wiederum ist Pflichtaufgabe des Landkreises. Parallel- oder Doppelstrukturen, also eine zusätzliche soziale Betreuung durch die Stadt, widerspricht dem wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern. Insoweit kommt es auch aus Sicht der Stadt sehr gelegen, dass es zu einer Kooperation zwischen der WGG und dem Wohnungslosenhilfeverein Haus Linde gekommen ist, der eine Betreuung Brückenstraße ermöglicht – und damit dem Landkreis zur Seite tritt und den betroffenen Menschen in ihrer Wiedereingliederung ein wertvolle Unterstützung zukommen lässt.
4.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Klinik bietet kinderchirurgische Sprechstunde

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken erweitern ihr Leistungsspektrum im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin: Ab November gibt es an der Klinik am Eichert in Göppingen eine Kinderchirurgische Sprechstunde sowie ambulante kinderchirurgische Operationen. „Wir füllen mit diesem Angebot eine Lücke in der kinderchirurgischen Versorgung im Landkreis Göppingen“, sagt Professor Stefan Riedl, Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, an dessen Klinik die neue Sprechstunde angesiedelt ist.

In der Sprechstunde wird das komplette kinderchirurgische Behandlungsspektrum angeboten: „Mit Ausnahme der Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates, welche im Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum vom Team von Chefarzt Prof. René Schmidt behandelt werden, sind wir Ansprechpartner für die gesamte Bandbreite der Kinderchirurgie“, betont Dr. Fabian Kaßberger, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Dazu zählen Operationen an den Bauchorganen, Nieren, Harnwegen und am Genitale sowie zum Beispiel die Versorgung von Leistenhernien und Vorhautverengungen. Auch angeborene Fehlbildungen werden behandelt. Zum Einsatz kommen dabei die modernsten operativen Verfahren ebenso wie die schonende „Schlüsselloch-Chirurgie“.

Geleitet werden Sprechstunde und ambulantes Operieren von Dr. Jürgen Holzer. Er ist Leitender Arzt der Kinderchirurgie am Klinikum Esslingen, zu seinen Spezialgebieten gehören endoskopische OP-Verfahren und Laserchirurgie. Dr. Holzer hatte in Heidelberg studiert und ist Facharzt für Kinderchirurgie. Vor seinem Wechsel nach Esslingen im Jahr 2002 war er als Oberarzt in der Kinderchirurgischen Klinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe beschäftigt. An den Alb-Fils-Klinien ist Dr. Holzer im Rahmen eines Kooperationsvertrages tätig.

Die Sprechstunde findet freitags statt, dafür ist die Überweisung eines Kinderarztes oder eines niedergelassenen Chirurgen nötig. Die Versichertenkarte sowie alle früheren Untersuchungsergebnisse sollten mitgebracht werden. Terminvereinbarungen erfolgen über die Kinderambulanz der Klinik am Eichert (Telefon 07161 64-3102), dort ist die Sprechstunde auch räumlich angesiedelt.
4.11.19

 

 

 

 

 

Zwei Polizisten bei Einsatz verletzt

Schorndorf. Zwei Polizisten wurden bei einem Einsatz am frühen Sonntagmorgen vor einer Diskothek in der Karlstraße verletzt. Kurz nach 3 Uhr wurde die Polizei verständigt, da es zu einer lautstarken verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Als die erste Polizeistreife in der Karlstraße eintraf, gingen die Streithähne erneut aufeinander los. Als ein Beamter versuchte, einen 28-Jährigen von seinem Kontrahenten zu trennen, wurde dieser dem Polizisten gegenüber aggressiv. Dem Mann konnten letztlich unter heftiger Gegenwehr Handschließen angelegt werden. Kurz darauf kam ein 27-jähriger Mann hinzu und griff einen Polizisten an. Auch diesem wurden letztlich unter heftigster Gegenwehr Handschließen angelegt. Als ein weiterer 27-Jähriger hinzu kam und versuchte, den Mann zu befreien, drohte die Situation vollends zu eskalieren. Nur unter Hinzuziehung mehrerer Streifen aus dem Umkreis konnte die Situation letztlich entschärft und unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf beleidigten die beiden erstgenannten Männer die Beamten noch mehrfach. Zwei Polizisten erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen. Alle drei Personen erwarten gleich mehrere Strafanzeigen.
4.11.19

 

 

 

 

 

Einbruch in Schule

Lorch. Am frühen Sonntag versuchte ein Unbekannter gegen 5 Uhr die hintere Eingangstüre eines Nebengebäudes des Gymnasiums in der Straße Auf dem Schäfersfeld aufzuhebeln. Da ihm dies misslang, schlug er die Scheibe einer weiteren Türe ein und gelangte so in das Treppenhaus. Als er sich in den Bereich des Erdgeschosses begab, löste er den akustischen Alarm aus und flüchtete. Hinweise auf den Einbrecher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
4.11.19

 

 

 

 

 

Jugendliche Schwarzfahrer beleidigen Kontrolleure

Schorndorf. Zwei Jugendliche im Alter von 14 Jahren wurden am Samstagmittag in der S2 ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Da sich die beiden Teenager zudem nicht ausweisen konnten, verständigten die Kontrolleure die Polizei. Als die Jugendlichen zu flüchten versuchten, wurden sie von den Fahrscheinkontrolleuren festgehalten. Bis zum Eintreffen der Polizei beleidigten die bereits polizeibekannten Jugendlichen die Kontrolleure aufs Übelste. Auf sie kommen nun mehrere Strafanzeigen hinzu.
4.11.19

 

 

 

 

 

 

Leichenfund gibt Rätsel auf

Göppingen. Einen schrecklichen Fund machte ein Ehepaar am frühen Sonntag in Göppingen. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei am Sonntag Abend offiziell mitteilen, entdeckte das Paar den Leichnam gegen 8.30 Uhr. Der Tote lag im Gebüsch neben einem Einkaufsmarkt in der Schlater Straße in Ursenwang. Die Zeugen verständigten Polizei und Rettungsdienst. Die Kriminalpolizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Kriminaltechniker sicherten die Spuren am Fundort der Leiche. Der Tote war bis zum Abend nicht abschließend identifiziert. Die Kriminalpolizei hat noch am Sonntag eine Sonderkommission gebildet, die die Umstände des Todes des Mannes klären soll. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion der Leiche angeordnet. Derzeit schließen die Behörden einen gewaltsamen Tod des Mannes nicht aus. Die Ermittler der Polizei haben seit Sonntagfrüh mehrere Zeugen vernommen. Sie bitten jedoch weiterhin um Hinweise und fragen: Wer hat in der Nacht zum Sonntag, etwa zwischen 21 Uhr und 3 Uhr, in Ursenwang nahe des Einkaufsmarkts und der Schule an der Schlater Straße verdächtige Personen gesehen? Wer hat dort Auffälliges beobachtet oder gehört? Wem sind in Ursenwang, auf der Straße oder auch in Bussen,  verdächtige Personen aufgefallen? Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ulm unter der Telefon-Nr. 0731/1880.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf siegt gegen Lemgo

Göppingen. Die Bundesliga-Handballer von frisch Auf Göppingen haben am Sonntag ihr Punktspiel gegen Lemgo gewonnen. In der EWS-Arena besiegten sie die Gäste mit 34: 27. Frisch Auf belegt nun den neuen Platz in der Tabelle.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Frauen erreichen Viertelfinale im Pokal

Göppingen. Die Handballerinnen und Frisch Auf Göppingen haben am Sonntag ihr Pokalspiel gegen HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler mit 38:22 gewonnen und stehen nun im Viertelfinale des Wettbewerbs.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Verletzte und tote Stare auf der Autobahn

Hohenstadt. Am Samstagnachmittag meldeten mehrere Zeugen, dass offenbar ein Schwarm Stare auf der Autobahn mit Pkws kollidiert sei. Verletzte und tote Tiere lagen  auf der Richtungsfahrbahn Stuttgart. Offenbar hielten aus diesem Grund einige Autofahrer an, um die Tiere zu bergen. Dies sorgte auf der vielbefahrenen Autobahn für gefährliche Situationen. Als eine Streife der Autobahnpolizei vor Ort eingetroffen war, musste diese noch ca. 25 bis 30 tote Stare von der Autobahn entfernen. Auch wenn die Motive der helfenden Autofahrer sicherlich gut gemeint waren, warnt die Polizei eindringlich davor, sich zu Fuß auf der Autobahn zu bewegen.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Verkehrsunfall führt zu größeren Suchmaßnahmen

Uhingen. zwei Insassen eines nicht zugelassenen Pkw flüchten nach Unfall zu Fuß. - Am Samstag gegen 23.40 Uhr fuhr ein 24 Jahre alter Mann mit einem Pkw auf der Ulmer Straße in Uhingen und wollte nach rechts auf die Brücke in Richtung B 10 abbiegen. Da er offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, kam er auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Personenwagen eines 44-Jährigen. Der 44 Jahre alte Mann wurde durch den Unfall leicht verletzt. Nach dem Zusammenprall flüchteten der 24-Jährige und seine 29 Jahre alte Beifahrerin von der Unfallstelle. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte kam der leicht verletzte 24-Jährige aber zurück zur Unfallstelle. Hier wurde festgestellt, dass er unter Alkohol- und Drogeneinwirkung stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Bei ihm wurde durch einen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt. Die 29 Jahre alte Beifahrerin des nicht zugelassenen Pkw war zunächst unauffindbar. Da Verletzungen bei ihr nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen nach ihr eingeleitet. Hierbei unterstützte auch die Rettungshundestaffel aus Göppingen. Schlussendlich fanden Polizeibeamte die Frau verletzt in einer Wohnung. Sie musste durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Da die 29-Jährige ersten Ermittlungen der Polizei zufolge auch die Besitzerin des Pkw ist, muss sie sich wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 20 000 Euro. An der Unfallstelle waren neben drei Streifenwagen der Polizei auch zwei Rettungswagen und die Feuerwehr aus Uhingen mit acht Mann vor Ort.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Motorrad verunglückt

Gammelshausen. Autofahrer meldeten am Samstag gegen 23.10 Uhr ein  Motorrad, das in einem Graben neben der L 1217 zwischen Gammelshausen und Heiningen lag. Vom Fahrer des Motorrades fehlte jede Spur. Befragte Angehörige gaben an, dass das Motorrad offenbar von einem jungen Mann aus Aichelberg gefahren wurde, der sich nur noch schnell einen Imbiss holen wollte. Da schwerere Verletzungen bei dem Motorradfahrer nicht ausgeschlossen werden konnten, wurden Suchmaßnahmen nach dem jungen Mann eingeleitet. Etwa anderthalb Stunden nach Eingang des Notrufes kam der 16 Jahre alte, leicht verletzte Motorradfahrer in Begleitung seiner Mutter an die Unfallstelle zurück.  Nachdem eine Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung ergab, konnte der junge Mann in die Obhut seiner Mutter übergeben werden. Der Polizei gegenüber gab er an, dass er in Panik nach dem Unfall falsch reagiert habe und per Anhalter nach Hause gefahren sei, um einen Bekannten mit Traktor zur Bergung des Motorrades zu organisieren.
3.11.19

 

 

 

 

 

 

14-Jähriger angegriffen und verletzt

Geislingen. Von mehreren Tätern wurde ein 14-Jähriger am Donnerstag in Geislingen angegriffen. Wie der Jugendliche der Polizei berichtete, sei er gegen 17.40 Uhr in den Anlagen der Parkstraße auf die Gruppe getroffen. Erst habe ihn einer mit der Faust geschlagen. Als er am Boden lag hätte die siebenköpfige Gruppe auf ihn eingetreten. Leicht verletzt rettete sich der Jugendliche zur Polizei, während die Angreifer auf ein Firmengelände flüchteten. Die Polizei suchte sofort nach den Angreifern, bislang jedoch ohne Erfolg. Sie ermittelt jetzt, um die Täter zu finden und hofft auf Hinweise (Telefon: 07331/93279).
2.11.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohnung ausgebrannt

Wäschenbeuren. Am Freitag, gegen 20.20 Uhr, musste die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Brühlstraße in Wäschenbeuren  ausrücken. Der Wohnungsinhaber war mit seinen Kindern nach Hause gekommen und hatte den Brand entdeckt. Eine Brandursache ist noch nicht gesichert. Als die Feuerwehr die Wohnungstür öffnete, flüchtete der Hund der Familie auf die freien Felder. Der Chihuahua konnte bislang nicht aufgefunden werden. Die Wohnung im dritten Obergeschoss ist unbewohnbar. Der Sachschaden wird auf ca. 30 000 Euro geschätzt. Andere Hausbewohner kamen nicht zu Schaden.
2.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Merkwürdige Fahrweise verrät Promille-Fahrer

Göppingen. Am Freitag, gegen 9 Uhr, fiel der Streife ein Pkw auf, der die Willi-Bleicher- und Jahnstraße in Göppingen befuhr. Der Wagen wechselte dauernd die Geschwindigkeiten und wurde mehrmals ohne erkennbaren Grund abgebremst. Das Fahrzeug wurde angehalten. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 59-jährige Lenker aus Backnang unter Alkoholeinfluss stand. Der Test ergab einen Wert deutlich jenseits von einem Promille. Im Anschluss an die Blutentnahme wurde der Führerschein einbehalten.
2.11.19

 

 

 

 

 

 

Betrunken Auto gefahren 

Göppingen. Einer Streife des Polizeireviers Göppingen fiel am Donnerstag gegen22.50 Uhr in der Jebenhäuser Straße ein Pkw auf. Das Fahrzeug fuhr laut Angaben der Polizei sehr zügig in Richtung Jebenhausen und hatte Schwierigkeiten die Fahrspur zu halten. Aus diesem Grund wurde das Fahrzeug angehalten. Am Steuer saß eine 55-jährige Frau. Bei der Kontrolle konnten die Beamten sofort Alkoholgeruch wahrnehmen. Außerdem war die Aussprache der Frau verwaschen und sie schwankte beim Gehen. Einen Alkoholtest lehnte sie ab. Aus diesem Grund wurde bei ihr eine Blutentnahme durchgeführt und ihr Führerschein einbehalten. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Frau entlassen. Anstatt sich zu verabschieden, beleidigte sie die Beamten. Zu der Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr kommt nun noch eine Anzeige wegen Beleidigung.
1.11.19

 

 

 

 

 

 

 

Fahrer bei Unfall leicht verletzt

Bartholomä. Am Donnerstag gegen 19.40 Uhr befuhr ein 57jähriger Pkw-Fahrer die Landesstraße 1121 von Bartholomä in Richtung Böhmenkirch. An der Einmündung in die B466 fuhr er aufgrund Unachtsamkeit über eine Verkehrsinsel, wodurch er von der Fahrbahn abgewiesen und in einer angrenzenden Wiese zum Stehen kam. Der 57-Jährige wurde leicht verletzt - am Wagen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 12 000 Euro - an der Verkehrsinsel und der Wiese ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Da die Ölwanne des Passats aufgerissen wurde, waren auch die Feuerwehr und der Bauhof Bartholomä im Einsatz.
1.11.19

 

 

 

 

 

 

Auf Motocross-Maschine abgesehen

Schorndorf. Am frühen Freitagmorgen, kurz nach Mitternacht, entdeckten aufmerksame Anwohner zwei männliche Personen, die eine Motocross-Maschine den Raithweg in Schorndorf entlang schoben. Die Anwohner erkannten das Motorrad ihres Nachbarn und alarmierten die Polizei. Gleichzeitig bekamen die zwei Männer jedoch mit, dass sie als Diebe erkannt wurden, ließen die Cross-Maschine auf dem Gehweg liegen und flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den zwei Männern verlief ohne Erfolg. Wie sich herausstellte hatten die zwei Männer eine Gartenhütte in Richtung Schornbacher Weg aufgebrochen und daraus die Maschine entwendet. Weitere Zeugenhinweise zu den zwei Dieben nimmt das Polizeirevier Schorndorf, Tel. 07181/ 2040, entgegen.
1.11.19

 

 

 

 

 

 

Trotz Unsicherheiten mit Zuversicht ins neue Jahrzehnt

Schorndorf. „Mit Unsicherheit aber Zuversicht gemeinsam die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts anpacken“, so überschrieb Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer seine Rede zur Einbringung des Haushaltes 2020 vor dem Gemeinderat. Bevor Klopfers Blick aber in die Zukunft ging, schaute er noch einmal zurück. Auf die Remstal Gartenschau 2019: „Ein voller Erfolg. Eine wunderbare Atmosphäre in unserer Stadt. Schöner als ich es mir je erträumt habe. Und erfolgreicher als wir dachten“, war sein Fazit. Die Verwaltung, wie auch die Gemeinderäte, seien nun gefordert, die Weichen für das neue Jahrzehnt zu stellen. Der Blick nur auf 2020 sei dabei viel zu kurzfristig. Zumal die Bürger verunsichert seien: durch die vielen internationalen Konflikte aber auch durch die deutschen Besonderheiten wie der Dieselskandal, die explodierenden Mieten und Baupreise, den Fachkräftemangel. Und nicht zuletzt durch die dunklen Wolken am Horizont der wirtschaftlichen Entwicklung. Auch wenn es derzeit noch keine Anzeichen für eine steigende Arbeitslosigkeit gebe, so doch erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Verschlechterung. Aber gerade in solchen Zeiten brauche Schorndorf die besten Köpfe in der Stadt. Und das größte Hindernis seien fehlende Wohnungen. Im kommenden Jahrzehnt sollen daher 1.800 neue Wohnungen in Schorndorf entstehen. Bis 2025 je 200, ab 2026 dann 150 Wohnungen pro Jahr. 500 dieser Wohnungen sollen preiswerte Mietwohnungen werden. Schorndorf werde durch das Wachstum größer, lebendiger, bunter, städtischer werden. Gleichzeitig müsse die Innenstadt weiterentwickelt, die Landschaft, die Naherholungsgebiete, die Natur erhalten werden. Der Handel gerate immer mehr unter Druck durch den Online-Handel. Gastronomie werde wichtiger, ganz nach dem Motto „Essen ist das neue Shoppen“. „Wir müssen uns als Stadt in Zukunft noch aktiver einbringen. Wir werden deshalb gemeinsam mit Schorndorf-Centro im kommenden Jahr festlegen, wie wir organisatorisch die Innenstadt voranbringen“, kündigte Klopfer an. „Unsere Hauptaufgabe wird aber auch in Zukunft sein, den Rahmen zu schaffen, mit städtischer Infrastruktur wie dem Parkleitsystem, neuen Radständern, barrierefreien Pflasterbelägen. Für Sicherheit und Sauberkeit sorgen. Und eine hohe städtebauliche Qualität sichern.“ OB Klopfer machte aber auch deutlich: „Was ich nicht will: eine autofreie Innenstadt. Aber wir sollten alles tun, damit der Parksuchverkehr verringert wird und Fußgänger und Radfahrer mehr Platz bekommen und die Kinder mehr Fläche zum Spielen. Deshalb sollten wir konsequent die Parkplätze bewirtschaften und die Autofahrer leiten.“ Klopfer forderte die Ratsmitglieder auch auf, ihre Kraft in die Gestaltung der „Grünen Infrastruktur“ zu investieren. Parks sind für das gute Leben in der Innenstadt unverzichtbar. „Für uns alle, sind die Grünzüge von zentraler Bedeutung. Der Erhalt unserer Streuobstwiesen. Die bäuerliche Landwirtschaft. Der Weinbau. Die Naturschutzgebiete. Die Wälder. Und vieles davon ist gefährdet.“

In der Priorität nach oben rutschen werden die Sicherung und der Ausbau des Gesundheitsstandortes. „Wir können uns glücklich schätzen, dass der Krankenhausstandort gesichert ist und der Kreistag höchstwahrscheinlich nächstes Jahr über die Generalsanierung der Klinik Schorndorf entscheiden wird“, ließ Klopfer wissen. Sorgen bereite ihm allerdings die ambulante ärztliche Versorgung. Es sei zunehmend schwer, Nachfolger für Praxen zu finden. Die Kreisärzteschaft habe deshalb ihre Position geändert und befürworte größere Medizinische Versorgungszentren. „Diese Entwicklung müssen wir nächstes Jahr analysieren und Vorschläge erarbeiten, wie wir die ärztliche Versorgung bis 2030 sicherstellen. Vielleicht entsteht das nächste Gesundheitszentrum in der Innenstadt und bringt damit gleichzeitig Frequenz in die Innenstadt?“
1.11.9

 

 

 

 

 

 

Halloween: Scherze dürfen keine Straftaten werden

Region.  "Süßes oder Saures" ist auch in diesem Jahr an Halloween die Losung.  Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune, sagte seinerzeit schon Charles Dickens. Daher wundert es nicht, dass das amerikanische Brauchtum an Halloween auch in Deutschland immer beliebter ist. Vor allem viele abenteuerlustige Kinder freuen sich an den Süßigkeiten. Als gruselige Geister, Zombies, Hexen und Fabelwesen werden sie durch die Straßen ziehen. Erwachsene nutzen den Anlass, um Partys zu feiern. Aber manch einer übertreibt es, die Liste der Anzeigen aus den vergangenen Jahren ist lang: Von verkratzten Autos, Ei-verschmierten Hausfassaden oder Scheiben bis hin zu explodierten Böllern in Briefkästen berichtet die Polizei. Mal ganz abgesehen von Streitereien unter den Partygästen und Lärm durch laute Musik. "Die Scherze sollen nicht zu Straftaten werden", appelliert die Polizei an alle feierfreudigen Menschen. Zur Sicherheit werden in der Nacht zu Allerheiligen mehr Polizeibeamte auf Streife gehen und ihre Augen offen halten, kündigt sie an. Die Polizei bittet auch alle Eltern, ihren Kindern den Ernst der Lage zu erklären. Sie sollen verdeutlichen, dass der eigene Spaß dort aufhört, wo die Rechte anderer Mitmenschen verletzt werden. Am Ende sollen doch alle lachen können.
31.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbrecher dank Zeugen festgenommen

Kuchen. Gegen einen 28-Jährige ermittelt jetzt die Kuchener Polizei. Mitte des Monats meldeten die Betreiber eines Geschäfts in der Bahnhofstraße der Polizei, dass das Schloss ihrer Tür kaputt ist. Die Polizisten vermuteten einen Einbruch. Dieser Verdacht bestätigte sich. Jemand hatte wohl mit einem Werkzeug versucht, das Schloss zu knacken. Das gelang jedoch nicht.

Bilder einer Überwachungskamera halfen der Polizei, den 28-Jährigen als mutmaßlichen Einbrecher zu identifizieren. Die Betreiber des Geschäfts erkannten den Verdächtigen am Dienstag dieser Woche in Kuchen. Sie verständigten sofort die Polizei. Die nahm den Mann in der Kuchener Innenstadt fest. Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen stießen die Polizisten auf Einbruchswerkzeug und Ecstasy-Tabletten. Diese Dinge stellte die Polizei sicher. Sie ermittelt jetzt gegen den Mann. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

Die Polizei lobt das Verhalten der Zeugen. Durch ihr überlegtes Verhalten sei die Festnahme des Mannes gelungen. Die schnelle Verständigung der Polizei, auch über Notruf, sei in solchen Fällen ein geeignetes Mittel, dass die Ermittler schnell eingreifen und zugreifen können. Mehr Tipps, wie Zeugen helfen und sich richtig verhalten können, gibt die Polizei im Internet unter www.aktion-tu-was.de.
31.10.19

 

Abgelenkt rübergelenkt

Ebersbach. In die Leitplanke prallte am Mittwoch bei Ebersbach ein Auto. Wie die Polizei berichtet, beschäftigte sich ein 20-Jähriger gegen 20 Uhr intensiv mit einer Musik-CD. Dabei saß er während dessen am Steuer seines Pkw. Mit rund 100 Sachen fuhr er so auf der B10. Zu spät bemerkte er, dass er vom rechten Weg abgekommen war. Der Wagen streifte rechts die Leitplanke. Als der junge Fahrer gegenlenkte, stieß der Wagen in die Mittelleitplanke. Zum Glück wurde niemand verletzt, meldet die Polizei. Am Auto aber entstand Totalschaden.
31.10.19

 

 

 

 

 

 

Ostalbkreis ehrt und verabschiedet Mitarbeiter

Ostalbkreis. Landrat und Personalrat ehrten und verabschieden 120 Landkreisbeschäftigte. 55 Mitarbeiter wurden in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit Personalratsvorsitzendem Hermann Pertsch bedankte sich der Kreischef für ihren Einsatz beim Ostalbkreis. In seiner Begrüßung machte Landrat Klaus Pavel deutlich, dass sich derzeit im Landratsamt ein Generationswechsel vollziehe und sich der demografische Wandel beim Personal bemerkbar mache. So habe sich die Zahl der Beschäftigten, die in den Ruhestand gingen, in den letzten beiden Jahren verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren werden, so der Landrat weiter, die Hälfte des derzeitigen Personals in Rente gehen.

Ende September 2019 waren 1925 Personen beim Landkreis beschäftigt, davon 1126 in Voll- und 689 in Teilzeit sowie 110 in Elternzeit oder Beurlaubung. Zwei Drittel des Personals sei weiblich, ein Drittel arbeite in Teilzeit. Dies sei für den Arbeitgeber oftmals organisatorisch herausfordernd und erfordere Verständnis und Flexibilität bei den Kolleginnen und Kollegen. Mittlerweile seien auch 67 Heimarbeitsplätze eingerichtet - 16 mehr als im Vorjahr. „Vor diesem Hintergrund ist es uns auch weiterhin wichtig, qualifizierte Fachkräfte im eigenen Haus auszubilden und an die Landkreisverwaltung zu binden“, betonte der Landrat. „In insgesamt zehn Ausbildungsberufen haben wir derzeit 104 Auszubildende. Zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten wir neben flexiblen Arbeitszeitmodellen seit einigen Jahren auch eine Kinderbetreuung an. Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und wollen dies auch bleiben. Deshalb entwickeln wir unsere Angebote laufend fort.“

Nach einem Grußwort des Personalratsvorsitzenden Hermann Pertsch nahm Landrat Pavel die Ehrungen und Verabschiedungen vor.

Für 25-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst wurden geehrt: Ute Beck, Ingrid Branner, Andrea Briel, Alexander Brunsch, Silke D’Annunzio, Jakob Dick, Petra Diepold, Sylvia Egetenmeyer, Steffen Friedl, Ekkehard Heft, Rita Herrmann, Matthias Heßlinger, Heike Hirzel, Anja Hoppe, Sven Huber, Thomas Hügler, Claudia Joos, Ottmar Kieninger, Andreas Kling, Elisabeth Kretzschmann, Elke Lamine, Gisela Landgraf, Carmen Marcinkowski, Oliver Olbort, Petra Payer, Birgit Reuling, Barbara Rohrmoser, Tina Sauter, Roland Schlipf, Michael Schuh, Barbara Stegmaier, Bettina Sturm, Gerlinde Wagner, Peter Wesiak, Beate Wichmann, Lothar Zeller, Christine Ziller.

Für 40-jährige Tätigkeit im Öffentlichen Dienst wurden geehrt: Manfred Altvater, Martin Baßler, Maria Bauchert, Peter Bauer, Eugen Burger, Klaus Butz, Alfred Dressel, Franz Emer, Thomas Gnann, Roland Hirsch, Helmut Hopfensitz, Peter Kommander, Franz Kraut, Waltraud Lang, Harry Lindauer, Dorothea Metz, Christine Meyer, Walter Schiele, Klothilde Schmidt, Joachim Stier.

Verabschiedet wurden: Karin Amann, Heidrun Bauer, Manfred Bauer, Eugen Biegert, Richard Bleile, Renate Bölstler, Hans Bosch, Reinhold Elser, Ingrid Förtsch, Kornelia Folter, Sybille Gajdus, Thomas Hartmann, Filipp Hellmann, Christel Hofmann, Anneliese Holzner, Walburga Hornung, Jürgen Hübner, Wolfgang Kienzle, Stefan Klopfer, Adalbert Klotzbücher, Helga Kucher, Rose Kurz, Ute Leinauer, Monika Mayer, Kornelia Mundt, Maria Nägele, Franz Niegel, Eva Odehnal, Roland Predan, Josef Rettenmaier, Achim Rönsch, Rudolf Schmid, Reingard Schneider, Elisabeth Schourek, Stefan Schurr, Elsbeth Stark, Rudolf Strobel, Barbara Tobler, Josef Tuchscherer, Bernhard Veile, Elke Weber, Heidrun Weber, Jutta Weiss, Eugen Wittlinger, Roland Ziesel-
31.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Ekelerregend Zustände: Kontrolleure schließen Gaststätte

Kreis Göppingen. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamtes Göppingen hat am Mittwoch eine Speisegaststätte im Mittleren Filstal überprüft und wegen gravierenden Hygieneverstößen umgehend geschlossen.

Bei der Kontrolle durch die Lebenmittelkontrolleure wurden erhebliche Hygienemängel sowie ein gravierender Schadnagerbefall festgestellt. Neben erheblichen Schadnagerspuren im Lager wurde zwischen den Lebensmitteln eine lebende Maus vorgefunden. Schadnagerkot in umfangreichem Ausmaß befand sich auch in allen anderen Betriebsräumen einschließlich Küche. In der Küche war auch Styropordämmmaterial angefressen.  Ferner waren beispielsweise der Fußboden und die unteren die Bodenrandbereiche mit alten Lebensmittelresten und Schmutzablagerungen verunreinigt. Die Oberflächen der Schubladen und Schränke waren verschmutzt.

Die Gaststätte wurde wegen den ekelerregenden Bedingungen und Kontaminationsrisiken für Lebensmittel sowie Gesundheitsgefahren auf mündliche Anordnung vor Ort umgehend geschlossen. Eine Wiedereröffnung kommt erst nach einer Mangelbehebung einschließlich Einsatz eines externen Schädlingsbekämpfers und eine Abnahme durch die Lebensmittelüberwachung wieder in Frage.

Die Verantworlichen haben zudem mit einer Strafanzeige zu rechnen. Der Betrieb ist erstmals derart auffällig geworden.

Zudem wird ein Verfahren zur Veröffentlichung der Verstöße unter Benennung des Unternehmens eingeleitet. Nach derzeitigem Stand ist mit einer Veröffentlichung in ca. zwei Wochen zu rechnen, nachdem der Betrieb angehört wurde und die Möglichkeit zu Rechtsmitteln hatte.
31.10.19

 

 

 

 

 

Betrüger nehmen Seniorin aus

Schwäbisch Gmünd. Die Welle an Betrugsversuchen scheint nicht aufzuhören. Täglich werden überwiegend ältere Menschen telefonisch von den Betrügern kontaktiert. Viele dieser Bürger erkennen zwischenzeitlich die Gefahr und beenden wie von der Polizei empfohlen das Gespräch, in dem die Betrüger sich als Polizisten, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Enkel oder nahe Angehörigen ausgeben. Eine Vielzahl derartiger Anrufe wurden am Dienstag beim Polizeipräsidium Aalen registriert. Mit Einschluss einer gewissen Dunkelziffer ist davon auszugehen, dass die Betrüger rund um die Uhr auf der Suche nach dem nächsten Opfer sind. Erfahrungsgemäß halten die Betrüger bis zur Übergabe der Beute nahezu durchgehend telefonischen Kontakt zu ihren Opfern. Dies kann auch über mehrere Stunden andauern. So auch geschehen am Dienstagvormittag in Schwäbisch Gmünd, wo eine Seniorin die Betrugsmasche nicht erkannte. Ein angeblicher Staatsanwalt gaukelte dem Opfer vor, dass sie ins Visier einer kriminellen Bande geraten sei und nun zum Eigenschutz ihr Hab und Gut in eine Tasche packen und in den Hausflur bereitstellen soll. Polizisten würden ihre Wertgegenstände dann in Sicherheit bringen. Die Betrüger konnte so ungehindert die Beute, die sich in einem schwarzen und einer ockerfarbenen Baumwolltasche mit den Aufschriften Louis Vuitton und Chanel befanden, abtransportieren. Obwohl die Geschädigte danach umgehend die echte Polizei informierte, fehlt bislang jede Spur von den Betrügern. Im Rahmen der Ermittlungen bittet nun die Kriminalpolizei unter Tel. 07151/9500 um Zeugenhinweise. Insbesondere von Interesse ist, ob in der Karlsbader Straße im Rehnenhof am Dienstag in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 13 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen wurden. einfach auf.

Tipps der Polizei:

   Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

   Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

   Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt.   Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft  geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.    

    Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

   Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

   Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

  Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
30.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Belag für Zeppelinstraße

Göppingen. Voraussichtlich ab Donnerstag, 31. Oktober, wird die Firma Weiss die Fahrbahndeckschicht in der Zeppelinstraße zwischen der Mozart- und der Adolf-Kolping-Straße in Göppingen  erneuern. Es wird die alte Asphaltdeckschicht abgefräst und die Einbauteile auf Höhe gesetzt. Danach wird die neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Im Bereich der Gebäude Nummer 8 bis 18 wird die derzeit überbreite Fahrbahn zugunsten eines Längsparkstreifens mit Bäumen auf sieben Meter zurückgebaut.  Die Bauzeit beträgt voraussichtlich etwa vier Wochen. Die Zeppelinstraße wird für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Für Anlieger sind private Zufahrten und Stellplätze in Absprache mit der Baufirma mit Einschränkungen erreichbar. Für die Fräsarbeiten und für den Einbau der neuen Asphaltdeckschicht muss die Straße komplett gesperrt werden. An diesen Tagen sind auch die privaten Zufahrten und Stellplätze nicht erreichbar. Die Stadtverwaltung bittet, auftretende Behinderungen zu entschuldigen und die entsprechende Verkehrsführung zu beachten.
30.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Band über Straße gefährdet den Verkehr

Heiningen. Zeugen sucht die Polizei, nachdem am Dienstag in Heiningen jemand ein Band über die Straße gespannt hat.  Wie die Polizei berichtet, entdeckten Zeugen die Gefahr gegen 21.30 Uhr. Über die Bezgenrieter Straße hinweg hing ein Absperrband in einer Höhe von etwa einem Meter. Das war sehr gefährlich, nicht nur für Radfahrer. Die Polizei beseitigte die Gefahr und ermittelt jetzt, wer für dieses gefährliche Handeln verantwortlich ist. Den erwartet eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Denn von einem Scherz kann hier sicher nicht gesprochen werden, auch nicht von einem schlechten. Gerade so kurz vor der Nacht zu Allerheiligen, dem Halloween, erinnert die Polizei daran, dass nur dann von einem Scherz gesprochen werden kann, wenn alle lachen können. Wer aber gefährdet oder gar verletzt wird, hat keinen Grund zum Lachen. Wer Hinweise zu den Urhebern der Gefahr in Heiningen geben kann wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefon-Nr. 07161/632360 zu melden.
30ß.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Kreisübergreifende Übung in Degenfeld

Schwäbisch Gmünd (sv.) Zur Hauptübung der Feuerwehrabteilung Degenfeld bei der Firma Heinzmann, trafen sich die Gmünder Feuerwehrabteilungen Degenfeld, Bargau, Weiler und Innenstadt. Zusätzlich waren die Feuerwehren Lauterstein mit einem HLF-10 (Hilfleistungslöschgruppenfahrzeug) und die Feuerwehr Donzdorf mit einem Abrollbehälterfahrzeug, beladen mit 9000 Liter Wasser, an der kreisübergreifenden Übung beteiligt.
Angenommenes Übungsszenario: Durch Heißlaufen einer Fräse, kommt es zur Entzündung von Holzspänen, welche durch die Späneabsaugung in das Spänesilo transportiert werden. Hier entwickelt sich zunächst der Brand am schnellsten. Durch die starke Rauchentwicklung wurden zwei Mitarbeiter in der Werkstatt unterhalb eingeschlossen. Zur selben Zeit entwickelt sich auch der Brand an der Fräse weiter. Es stellt sich heraus, dass in diesem Gebäudeabschnitt drei weitere Menschen vermisst werden.
Nach Erkundung der Lage begann die Abteilung Degenfeld mit der Menschenrettung im Keller und der Brandbekämpfung und Riegelstellung am Spänesilo. Die weiteren Kräfte wurden durch die Einsatzleitung und Führungsgruppe vom Bereitstellungsraum am Dorfplatz abgerufen und den jeweiligen Einsatzabschnitten zugewiesen. Die Versorgung der Verletzten erfolgte durch die DRK-Ortsgruppe Degenfeld, sowie der Bereitschaft Bettringen.

Im Anschluss an die Übung trafen sich alle Beteiligten zur Nachbesprechung in der Kalten Feld Halle Degenfeld. Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Ortsvorsteher Hans-Peter Wanasek und Kommandant Uwe Schubert bedankten sich bei allen für die Bereitschaft und die gelungene Übung. Ein Dank galt der Firma Heinzmann, dass sie ihr Gelände für diese Übung zur Verfügung gestellt hatte.
30.10.19

 

 

 

 


 

Remstal-Gartenschau lockt zwei Millionen Besucher

Schwäbisch Gmünd /Waiblingen. Mit der interkommunalen Abschlussfeier in Waiblingen ist die Remstal Gartenschau 2019 zu Ende gegangen. 164 Tage lang verwandelte sich das Remstal auf einer Länge von 80 Kilometern in einen unendlichen Garten. Die zahllosen Einzelveranstaltungen lockten rund  zwei Millionen Besucher aus nah und fern an.
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch überreichte offiziell den Spaten an das nächste Grünprojekt, die Gartenschau Eppingen 2021. Alle Beteiligten blickten noch ein letztes Mal zurück auf die vielen emotionalen Höhepunkte der vergangenen Wochen und Monate. „Es ist uns gelungen, das Remstal auf der Landkarte der Orte, „wo man gewesen sein muss“, noch besser zu platzieren und zu einer noch gefragteren Destination zu formen“, betonte Oberbürgermeister Andreas Hesky in seiner Begrüßungsrede. Staatssekretärin Gurr-Hirsch fügte hinzu: „Das Remstal und die Remstäler haben sich verändert und gehen gestärkt aus dieser Gartenschau.“ Nichts konnte diese Worte besser wiederspiegeln, wie der Abschlussfilm zur Remstal Gartenschau, der bei den Feierlichkeiten erstmals gezeigt wurde. Bürger, Mitarbeiter und Ehrenamtliche aus den 16 Städten und Gemeinden, den drei Landkreisen, vom Verband Region Stuttgart und bwgrün.de kommen darin zu Wort und erzählen von all dem, was entstanden ist und was bleibt. „Ich würde es immer wieder machen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Matthias Klopfer, der zusammen mit Gartenschau-Geschäftsführer Thorsten Englert eine goldene Remsi-Anstecknadel von seinen Kollegen überreicht bekam.

 Die Fangemeinde, die aus Eppingen angereist war, zeigte sich begeistert von der Remstal Gartenschau 2019. Als „grandiose Leistung, die das Remstal vollbracht hat“, bezeichnete Oberbürgermeister Klaus Holaschke das bundesweit einmalige Projekt und brachte ebenfalls einen Film zur Gartenschau Eppingen mit. „Wir sind heiß auf die Gartenschau und bereiten uns seit zehn Jahren darauf vor.“ Mit zwei Musikstücken der Stadtkapelle Eppingen und einem anschließenden Feuerwerk wurde die Remstal Gartenschau 2019 symbolisch beendet. Tausende Menschen tummelten sich im Anschluss in der Innenstadt bei „Waiblingen leuchtet“ und ließen sich von Feuershows, Livemusik und Lichtinstallationen an den historischen Fachwerkhäusern begeistern. Der Abend endete mit einem weiteren spektakulären Feuerwerk auf der Brühlwiese. Auch am Sonntag fanden noch zahlreiche Veranstaltungen statt. Jede Kommune feierte mit ihren Bürgern und Ehrenamtlichen den Ausstand der Remstal Gartenschau 2019.
29.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Gmünder Einhorn-Tunnel nachts gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv.) Aufgrund von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den sicherheitstechnischen Einrichtungen und Anlagen im Tunnel muss dieser in den Nächten vom Montag, 4. November, bis Samstag, 9. November ab 19.30 Uhr bis 5 Uhr, für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße,  Remsstraße , Aalener Straße und umgekehrt.
29.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Verband fördert 210 Projekte zum Erhalt der Kulturlandschaft

Kreis Göppingen. 2018  wurden über die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) mit über einer halbe Million Euro aus EU- und Landesmitteln etwa 210 Maßnahmen zum Erhalt der Kulturlandschaft und der Artenvielfalt auf etwa 785 Hektar im Landkreis Göppingen bezuschusst. Die wichtigsten Partner waren bei der Umsetzung u. a. Landwirte, Vereine und Kommunen. Landrat Edgard Wolff lobte als Vorsitzender des Landschaftserhaltungsverbandes(LEV)  in der Mitgliederversammlung in Ebersbach  die Arbeit der 2018 neu besetzten Geschäftsstelle durch den Geschäftsführer Alexander Koch und dessen Stellvertreterin Franziska Schill.

Neu in die Vorstandschaft kamen jeweils als Stellvertreter im Bereich der Landwirtschaft Martin Bareis (Kreisbauernverband) sowie Frank Schied (Regierungspräsidium Stuttgart). Eine Besonderheit bei der Zusammensetzung des LEV Vorstandes ist die Drittelparität von Vertretern aus den Kommunen, der Landwirtschaft und des Naturschutzes.

Aus dem Bericht der Geschäftsstelle über die laufenden Tätigkeiten im Jahr 2019 gingen die vielseitigen Aufgaben des LEV hevor. Neben der Wacholderheidenpflege, groß angelegten Heckenpflegeaktionen und Herbstzeitlosenbekämpfung zeigt der LEV auch Engagement bei der Pflege von Streuobstwiesen. Die Aufgabe des LEV ist dabei die Koordination, Organisation und Begleitung der Landschaftspflegemaßnahmen im Konsens mit allen Beteiligten. Auch im Rahmen von Natura 2000, einem zusammenhängenden Netz von Schutzgebieten innerhalb der EU, werden zahlreiche Beratungen durchgeführt und Aktionen umgesetzt.

Den Abschluss der Versammlung bildeten der Beschluss des Arbeits- und Wirtschaftsplanes für 2020 sowie die Vorstellung der eigens neu verfassten Datenschutzrichtlinie, vor der auch der LEV nicht verschont blieb.
29.10.19

 

 

 

 

 

 

Pkw überschlägt sich

Deggingen. Ohne Sicherheitsgurt war eine Autofahrerin am Dienstag bei Reichenbach unterwegs. Gegen 13.45 Uhr fuhr eine 21-Jährige von Schlat in Richtung Reichenbach. In einer Linkskurve kam ihr Fahrzeug von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Autofahrerin hatte ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt. Sie trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte sie in eine Klinik. Ihre Beifahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungskräfte brachten auch die 19-Jährige in ein Krankenhaus. An dem Pkw entstand Totalschaden. Den schätzt die Polizei auf ungefähr 6.000 Euro. Die Spezialisten der Verkehrspolizei Mühlhausen (07335 96260) die Ermittlungen aufgenommen und suchen nun nach der Unfallursache.
29.10.19

 

 

 

 

 

Straßenmeisterei Schwäbisch Gmünd spendet für Tour Ginkgo

Schwäbisch Gmünd. Einen Spendenscheck über 1.050 Euro übergaben die Mitarbeiter der Straßenmeisterei des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd im Beisein von Landrat Klaus Pavel an die Christiane Eichenhofer Stiftung. Im Rahmen der Remstal-Gartenschau hatte die Straßenmeisterei vom 15. bis 18. August  Tage der offenen Tür veranstaltet. Besichtigt werden konnten Fahrzeuge und Geräte, die für die Straßenunterhaltung genutzt werden. Interessierte konnten sich über deren Einsatzzweck, technische Daten und alle Tätigkeiten, die mit dem Beruf des Straßenwärters verbunden sind, informieren. Da der gut frequentierte Remstal Radweg direkt an der Straßenmeisterei vorbeiführt, wurde in der Werkstatt außerdem ein Fahrradcheck angeboten und im Hof der Straßenmeisterei war ein Fahrradparcours aufgebaut. Zur Stärkung der Gäste wurden Getränke, Grillwürste und am Sonntag auch Kaffee und Kuchen verkauft. Den daraus erzielten Gewinn stellen die Beschäftigten der Straßenmeisterei der Christiane Eichenhofer Stiftung für die Aktion Tour Ginkgo zur Verfügung.
29.10.19

 

 

 

 

 

Mit allen Maschen gescheitert

Kreis Göppingen und Umgebung. Mit zwei verschiedenen Maschen meldeten sich Unbekannte bei Menschen aus der Region. In Giengen an der Brenz und in Uhingen gaben sie sich als Mitarbeiter einer Bank aus. Sie drohten damit, das Konto der Angerufenen zu sperren. Hintergrund sei eine Klage wegen eines Gewinnspiels, bei dem die Angerufenen mitgemacht hätten. Doch die Seniorinnen ließen sich nicht beeindrucken. Sie riefen selbst bei ihrer Bank an und erfuhren, dass dort alles in Ordnung ist. Dann meldeten sich die Angerufenen bei der Polizei. Andere Betrüger gaben sich als Polizeibeamte aus und wollten die Angerufenen dazu bewegen, ihre Wertsachen Unbekannten zu übergeben. Sie meldeten sich in Göppingen (sieben Fälle), Salach (sieben Fälle), Ulm (elf Fälle), Ehingen (fünf Fälle) und Blaubeuren (ein Fall), scheiterten aber jedes Mal.

Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt um herauszufinden, wer hinter den Anrufen steckt. Die Ermittler raten zu gesunder Skepsis: Solche Anrufe sollte stets sofort beendet werden. Dazu ist es wichtig, selbst aufzulegen. Nach kurzer Wartezeit sollte die richtige Polizei verständigt werden. Die Polizei bittet auch, die Diskussion über diese Straftaten öffentlich zu führen und damit mögliche Opfer zu warnen: in der Familie, in Gruppen und Vereinen, in Unternehmen, an allen möglichen Treffpunkten. Damit alle Menschen sicher leben können. Viele Tipps dazu gibt die Polizei auch in Broschüren auf den Polizeidienststellen und im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Allein im Oktober verzeichnet die Polizei in Ulm und Alb-Donau-Kreis über 300 Anrufe falscher Polizeibeamte. In vier Fällen gelang es den Betrügern, an das Geld zu Opfer zu kommen. Über 100.000 Euro fiel ihnen in die Hände, die ganzen Ersparnisse der Seniorinnen und Senioren.
29.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa emotional nach vorne bringen

Ostalbkreis. In diesem Jahr kann das Europainformationszentrum Euro-Point Ostalb im Landratsamt in Aalen auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlass waren rund 150 Gäste der Einladung zu einem besonderen Abend ins Ostalbkreishaus gefolgt, der unter dem Motto „Die Zukunft Europas geht uns alle an“ stand. Für den Festvortrag konnte der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, Karl-Heinz Lambertz, gewonnen werden, der in seiner Rede auf die Verantwortung der Bürger, Kommunen und Regionen für die Gestaltung des gemeinsamen Europas einging.

 Kulinarisch und musikalisch empfangen wurden die Gäste von den Europa-Miniköchen unter der Leitung von Jürgen Mädger sowie von der Sängerin Steffi Kutil, die gemeinsam mit vier Schülerinnen des Schulchors der Schiller-Realschule Schwäbisch Gmünd ihren selbst getexteten und komponierten Europa-Song „Wir sind Europa“ präsentierte. Landrat Klaus Pavel auf die Bedeutung Europas als Friedens- und Wertegemeinschaft ein. Er wies dabei auch auf die Wirkung der EU für den Ostalbkreis hin, die insbesondere durch erfolgreiche Leuchtturmprojekte der EU-Strukturförderung sichtbar werde. Der Euro-Point Ostalb sei dabei nun seit zehn Jahren ein wichtiger Bestandteil bei der Vermittlung und Recherche von Informationen, was sich unter anderem in über 100 Bürgerdialogen, zahlreichen Messeauftritten und persönlichen Beratungen in dieser Zeit gezeigt habe. Er dankte der EU-Kommission und zahlreichen Kooperationspartnern für die hervorragende Zusammenarbeit sowie allen Bürgern für das Interesse.

Als Leiter der Europäischen Kommission in München bescheinigte Joachim E. Menze dem Euro-Point Ostalb eine hervorragende Arbeit im Europe Direct-Netzwerk der EU-Kommission. Immer wieder seien herausragende und innovative Veranstaltungsformate umgesetzt worden. „Die Zukunft Europas geht uns alle an - Bürger, Kommunen und Regionen zeigen Verantwortung“ lautete die Überschrift des Festvortrags des Präsidenten des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR), Karl-Heinz Lambertz. Als Einwohner Ostbelgiens, wo es ebenfalls ein Europe Direct-Informationszentrum gebe, sei er besonders gerne der Einladung in den Ostalbkreis gefolgt. Die Europa-Informationszentren hätten auf regionaler Ebene ein hohes Mobilisierungspotenzial, so Lambertz. Europa müsse vorangebracht werden, gerade auch emotional. Lambertz betonte, dass Europa dort stattfinde, wo die Menschen leben, nämlich in den Gemeinden, Städten, Landkreisen und Regionen. Dort müsse auch der Mehrwert der EU konkret erlebbar sein. Das Festhalten an Werten sei essentiell, so Lambertz, ebenso wie das genaue Zuhören, was und warum der Andere etwas sage.

In der anschließenden Fragerunde aus dem Publikum kam insbesondere der Katalonien-Konflikt zur Sprache. Für Lambertz stand fest, dass man dies nicht als rein spanische Angelegenheit behandeln dürfe und dass Lösungen nur durch Verhandlungen möglich seien. Den Abschluss der Veranstaltung bildete die gemeinsam gesungene rockige Version der Europa-Hymne.
29.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Hick-Hack um Brexit kostet Wachstum und Jobs 

Region Stuttgart. In der Region Stuttgart zeichnet sich ein spürbarer konjunktureller Abschwung ab. Der Brexit sowie die Handelskonflikte der USA mit China und der EU, dadurch verursachte Veränderungen der Lieferketten sowie Zollerhöhungen und Sanktionen sorgten für höhere Kosten, Unsicherheiten und am Ende für rückläufige Investitionen. Die Auswirkungen zeigten sich vor allem in der exportstarken Industrie und dort im Fahrzeug- und Maschinenbau sowie in der Metallverarbeitung. Auch auf dem Arbeitsmarkt, der in den letzten Jahren zunehmend von Vollbeschäftigung geprägt war, werden nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart die Bremsspuren immer deutlicher. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart, an der sich etwa 800 Betriebe aller Branchen und Größenklassen im Großraum Stuttgart beteiligt haben.

„Bezogen auf die Gesamtwirtschaft rechnen wir derzeit nicht mit einem Abgleiten der Gesamtwirtschaft in eine Rezession“, konstatiert IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Die starke Nachfrage nach Arbeitskräften, sichere Jobs, gute Tarifabschlüsse für Beschäftigte und niedrige Zinsen beförderten bislang private Investitionen. So kompensieren aktuell die Bauindustrie und die gute Binnennachfrage im privaten Konsum die negativen Effekte im verarbeitenden Gewerbe. Ebenso die dynamisch wachsende Nachfrage bei Dienstleistungen vor allem in den Bereichen Informations- und Telekommunikation sowie Beratung. Nach vielen Jahren stabilen Wachstums, vollen Auftragsbüchern und Vollbeschäftigung haben viele Unternehmen ein dickes Polster.

Aktuell berichten rund 14 Prozent der Betriebe von einer schlechten Geschäftslage in den letzten Monaten. Knapp die Hälfte befindet sich in einer befriedigenden Situation, über ein Drittel kann von guten Geschäften berichten. Doch in den nächsten zwölf Monaten erwarten 30 Prozent einen Rückgang des Geschäfts, 18 Prozent eine Besserung und gut die Hälfte gleichbleibende Umsätze. Deutlich schlechter sind die Aussichten in der Industrie. Über 40 Prozent der Industriebetriebe gehen in den nächsten zwölf Monaten von einem Rückgang ihres Geschäfts aus. In der Elektrotechnik und im Fahrzeugbau sind es über 45 Prozent, in der Metallverarbeitung und im Maschinenbau 43 Prozent, in Konsumgüterindustrie gut ein Drittel.

„Inzwischen spüren außer dem Bereich Information- und Telekommunikation alle Branchen die Auswirkungen der schwächelnden Industrie“, so IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Auch in der Bauindustrie ist der Höhepunkt des Booms offenbar erreicht. Nur etwa fünf Prozent der Betriebe erwarten bis Herbst 2020 eine Besserung ihres Geschäfts, knapp 16 Prozent eine Verschlechterung. Negative Geschäftserwartungen überwiegen auch bei Hotels und Gaststätten und im Messetourismus. Die konjunkturelle Eintrübung zwingt die Finanzdienstleister zu Lasten ihrer schon niedrigen Margen ihre Risikovorsorge zu erhöhen.

Die Folgen für den Arbeitsmarkt werden nach Einschätzung der IHK immer mehr spürbar. In der regionalen Gesamtwirtschaft wollen über 15 Prozent der Unternehmen Stellen aufbauen, 57 Prozent die Belegschaft halten und gut ein Viertel Personal abbauen. Keinen Stellenaufbau planen die Fahrzeugbranche und metallverarbeitende Betriebe, hier wollen annähernd 60 Prozent Personal reduzieren. In allen anderen Branchen gibt es auch Unternehmen, die ihr Personal aufstocken wollen. Der bisher stets wachsende Personalbedarf ist aber zunächst einmal zu Ende. Der Stellenabbau läuft meist darüber, frei werdende Stellen erst einmal nicht zu besetzen und flexible Beschäftigungsverhältnisse auslaufen zu lassen. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels dürften die Kernbelegschaften derzeit nur selten zur Disposition stehen. Zumal der Fachkräftemangel weiterhin bei jedem zweiten Unternehmen als langfristiges Geschäftsrisiko gesehen wird.

Als weitere Risiken werden neben Brexit, Handelsstreitigkeiten, Zöllen und Sanktionen die Bürokratie, Defizite in der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, Herausforderungen durch nötigen Klima- und Umweltschutz sowie die digitale Transformation genannt. Zugleich vermissen viele Unternehmen positive Impulse durch eine von Entlastung und Entbürokratisierung geprägte Wirtschafts- und Steuerpolitik in Berlin und Brüssel. Breuning: „Eine solche Häufung von negativen Impulsen, Unsicherheiten und großen Herausforderungen hat es lange nicht mehr gegeben.“ Allein ein ungeregelter Brexit würde Deutschland nach Einschätzung der Chefvolkswirte in der IHK-Organisation 0,4 Prozentpunkte des möglichen Wachstums kosten, das mit etwa einem Prozent prognostiziert wird. Dies würde sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Dank ihrer innovativen und hochwertigen Produkte und Dienstleistungen sowie ihrer Innovationskraft würden sich die meisten Betriebe dennoch jenseits der aktuellen Probleme gut für den internationalen Wettbewerb gerüstet sehen.
28.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Chefarzt für die Gefäß-Chirurgie

Kreis Göppingen. Zum 1. November erhält die Gefäßchirurgie der Alb-Fils-Kliniken einen neuen Chefarzt: Dr. Marc Weigand, zuletzt Oberarzt der Abteilung für Gefäßchirurgie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, wurde auf Vorschlag der Findungskommission vom Aufsichtsrat mit dieser Aufgabe betraut. Er übernimmt die Chefarztposition, die nach dem überraschenden Tod von Dr. Peter Richter seit November 2018 vakant war. Seither hat der langjährige Leitende Oberarzt Dr. Rafiq Kabiri die Abteilung an der Klinik am Eichert kommissarisch geleitet. Dr. Weigand hat sein Medizinstudium an der Universität Erlangen absolviert. Er ist Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie. Zudem ist der 45-Jährige durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin als endovaskulärer Chirurg zertifiziert. Das klinische Spektrum von Dr. Weigand ist breit gefächert. Er deckt die komplette operative Bandbreite im Bereich der Gefäßchirurgie ab, von Aorten- über Karotis- bis Bypasschirurgie, die Eingriffe führt er in konventioneller, offener Weise oder in der modernen interventionellen Form durch. Besondere Expertise besitzt er in der Shuntchirurgie, in München hatte er das dortige Shuntzentrum aufgebaut und geleitet. Neben der Klinik ist Dr. Weigand seit 2004 Notarzt und war regelmäßig bodengebunden und am Rettungshubschrauber Christoph 15 im Einsatz. Dr. Weigand stammt gebürtig aus Nürnberg, er ist verheiratet und hat drei Kinder. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Weigand einen fachlich und menschlich sehr kompetenten Mediziner mit hervorragenden Qualifikationen und ausgewiesener Berufserfahrung für unsere Klinik begeistern konnten", so Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer des Göppinger Klinikums zur Nachbesetzung der Chefarztstelle.
28.10.19

 

 

 

I

 

 

 

Siebenjähriger Afghanin den Unterkiefer gerettet

Göppingen. Die siebenjährige Farzana litt unter einer fortgeschrittenen Kieferknochenentzündung, die in ihrem Heimatland Afghanistan nicht ausreichend behandelt werden konnte. Durch die Entzündung war ein Teil des Kieferknochens bereits abgestorben, ein Knochenstück hatte sich quergestellt und Schmerzen verursacht. „Ohne einen operativen Eingriff wäre mit der Zeit der komplette Unterkiefer von der Entzündung erfasst worden und verloren gegangen“, sagt Dr. Winfried Kretschmer. Ursache für die Entzündung war, so der Mediziner, vermutlich die mangelnde Zahnpflege, durch die zunächst die Zähne und dann der Kiefer der kleinen Farzana in Mitleidenschaft gezogen wurden. Nach der Ausheilung der Operationswunde wird sie sich deshalb auch noch einer intensiven zahnärztlichen Behandlung unterziehen müssen. Aufmerksam geworden auf das Mädchen waren die Mitarbeiter von „Friedensdorf International“, die Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten, in denen ihnen medizinisch nicht geholfen werden kann, zur Behandlung nach Deutschland holen. Farzana kam so im August nach Deutschland und wird nun nach dem operativen Eingriff in Göppingen im Friedensdorf in Oberhausen bis zur vollständigen Genesung weiterbetreut. Auch die zahnärztliche Behandlung wird dort durchgeführt, bis es im Februar 2020 dann zurück nach Afghanistan geht. Dr. Kretschmer arbeitet bereits seit rund 20 Jahren mit „Friedensdorf International“ zusammen, jährlich operiert er zwei bis drei Kinder aus der ganzen Welt. Farzana war nun das erste über die Hilfsorganisation vermittelte Kind, das er und sein Team an ihrer neuen Wirkungsstätte in Göppingen operierten. Finanziert werden die Eingriffe über den Förderverein Faziale Fehlbildungen (FFF), der 1997 von Professor Dr. Konrad Wangerin am Marienhospital Stuttgart gegründet wurde. Der Verein übernimmt die Krankenhauskosten für Kinder mit Fehlbildungen im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich, das jeweilige Operationsteam arbeitet ehrenamtlich. Winfried Kretschmer ist medizinischer Beirat von FFF, die Geschäftsstelle des Vereins hat ihren Sitz an seiner Klinik in Göppingen.

 

 

 

 

 

 

 

Mittel für Schulsozialarbeit nicht in Gefahr

Salach. „Es gibt keine Überlegungen, die Landesmittel für die Schulsozialarbeit in den kommenden zwei Jahren zu kürzen oder gar zu streichen“, sagt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. „Es werden auf alle Fälle die Mittel bereitgestellt, die bisher auch zur Verfügung standen. Wer etwas anderes behauptet, behauptet Falsches. Schulsozialarbeiter leisten eine unverzichtbare Arbeit, deren Bedeutung in den vergangenen Jahren enorm zugenommen hat. Sie bereichern das Schulleben und bedeuten für Kinder mit weniger guten Startvoraussetzungen die Chance auf gute Bildung und einen erfolgreichen Weg ins Erwachsenenleben“, so die CDU-Landtagsabgeordnete nach einem Besuch der Präventionswoche „Demokratie erleben!“ an der Staufeneckschule in Salach. Mit Blick auf die derzeit laufenden Verhandlungen zum Landeshaushalt 2020/2021 stellt die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende klar: „Wir sind als CDU vom Nutzen und von der Sinnhaftigkeit der Schulsozialarbeit überzeugt. Deshalb wollen wir die Landesförderung auf dem bisherigen Niveau fortsetzen und zu einem weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit kommen.“ Zuletzt hat das Land angesichts steigender Antragszahlen seinen Zuschuss von jährlich bis zu 15 Millionen Euro auf mehr als 27 Millionen Euro jährlich ab dem Jahr 2019 erhöht.
28.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Verhängnisvoller Griff zum Smartphone

Heiningen. Sein Smartphone benutzte ein Autofahrer am Sonntag bei Heiningen. Gegen 15.45 Uhr war ein Pkw zwischen Gammelshausen und Heiningen unterwegs. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Fahrer sein Mobiltelefon in die Hand genommen haben. Deshalb soll der 21-Jährige nach dem Kreisverkehr auf die Gegenfahrbahn gekommen sein. Dort war ein weiterer Personenwagen unterwegs. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Die Autofahrer verletzten sich bei dem Unfall leicht. Rettungskräfte brachten den Unfallverursacher und die 32-jährige Fahrerin des anderen Fahrzeugs in eine Klinik. Die Pkw waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10.000 Euro.
28.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Ölspur verrät Unfallverursacher

Schorndorf. Eine Ölspur führte die Polizei in der Nacht zum Sonntag direkt zur Wohnung eines 20-jährigen Unfallverursachers. Was war geschehen? Kurz nach 1 Uhr kam der junge Mann beim Verlassen des Kreisverkehrs in der Gottlob-Bauknecht-Straßein Schorndorf nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrsschild. Anschließend entfernte er sich unerlaubt vom Unfallort. Dumm nur, dass sein Wagen nach dem Unfall Öl verlor und die Polizeistreife so direkt zu sich nach Hause führte. Dort wurde den Beamten auch schnell klar, warum der Mann nach dem Unfall geflüchtet war: Er war mit rund 1,6 Promille deutlich alkoholisiert. Neben einer Blutprobe musste er auch gleich seinen Führerschein abgeben.
28.10.19

 

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Bergwacht rettet Sozia

Lautrerstein.  Über die Leitplanke in steiles Gelände wurde eine Frau geschleudert, als ein Motorradfahrer die Gewalt über sein Krad verlor.  Die Bergwacht musste am Samstag gegen 16 Uhr ausrücken, als sich in der Weißensteiner Steige ein Motorradunfall ereignete. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 51-Jähriger mit seinem Krad die B466 von Böhmenkirch kommend in Richtung Weißenstein. Im Verlauf einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Krad. Es kam nach links von der Straße ab und prallte gegen die Leitplanke. Während der Mann mit seinem Krad zurück auf die Straße geschleudert wurde, stürzte die 41 Jahre alte Sozia über die Schutzplanke in steil abfallendes Gelände. Sie zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Zu ihrer Bergung rückte die Bergwacht aus. Auch der 51-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. An dem Motorrad entstand ein Schaden von ca. 3.000 Euro.
27.10.19

 

 

 

 

 

 

Hauseigentümer überrascht Einbrecher

Zell u.A.  Mit einem waghalsigen Sprung entzog sich ein Unbekannter nach einem Einbruch seiner Festnahme.  Mit Hilfe eines Hubschraubers suchte die Polizei am Samstag nach einem flüchtigen Einbrecher. Der Unbekannte stieg gegen 20 Uhr über ein Fenster in ein Haus in der Straße Brunnenwiesen in Zell u.A.  ein. Als der Hauseigentümer wenige Minuten später zurückkam und den Einbrecher überraschte, flüchtete dieser ohne Beute über einen Balkon. Er sprang ca. drei Meter in die Tiefe und flüchtete unerkannt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Einbrecher ein, der als ca. 25 Jahre alt und zwischen 170-180 cm groß beschrieben wurde. Zur Tatzeit trug er eine eng anliegende Maske. Das Polizeirevier Uhingen nahm die Ermittlungen auf und sicherte Spuren.
27.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Andreas Thumm gewinnt Alb-Marathon

Schwäbisch Gmünd.  Andreas Thumm vom „Albtraum 100) gewann den Alb-Marathon am Samstag in Schwäbisch Gmünd in einer Zeit von 3;27,24 Stunden. Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen kam in 3:43,11 auf den zweiten Platz, gefolgt von Matthias Baur von Salomon Running in 3:46,53. Suse Spanheimer (WWG Autowelt) kam in 4:03:44 Stunden als erste Frau ins Ziel, vor Pamela Veith (TSV Kusterdingen) in 4:19,59 und der Polin  Sylwia Zakrewski-Heiter (Team AR Sport) in 4:22,28.
27.10.19

 

 

 

 

 

Bauarbeiten: Straßen gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von dringenden Leitungsarbeiten in der Rinderbacher Gasse, im Bereich der Einmündung Rosenstraße Ecke Neubau Schatzgruppe, wird die Straße für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten beginnen ab Montag, 28. Oktober. Die Umleitung erfolgt über die Imhofstraße, Kornhausstraße, die Einbahnregelung wird in diesem Bereich über die Bauzeit aufgehoben. Ab Montag, 4. November, wird in der Heubacher Straße im Bereich Einmündung Güglingstraße, dringende Kanal- und Leitungsarbeiten durchgeführt. Dafür wird die Güglingstraße zwischen der Heubacher Straße und Meisenweg für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten in der Heubacher Straße werden unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt. Die Bushaltestellen Hirschfeld und Heubacher Straße werden entsprechend verlegt. Die Maßnahme dauert voraussichtlich zwei Wochen.
27.10.19

 

 

 

 

 

Tannbergstraße in Richtung Stadtmitte zu

Kirchheim unter Teck. Die Tannenbergstraß ein Kirchheim  ist von Montag, 28. Oktober bis Freitag, 15. November, zwischen der Eichendorffstraße und der Raunerstraße in Fahrtrichtung Stadtmitte gesperrt. Dort werden Wasserleitungen ausgewechselt und Gasanschlüsse erneuert. Von der Stadtmitte kommend in Fahrtrichtung Bohnau kann der Verkehr wie gewohnt fahren. Es wird eine Umleitung von der Bohnau in Richtung Stadtmitte über die Eichendorffstraße und die Lenninger Straße beziehungsweise Dettinger Straße geben. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, ebenfalls über die Umleitung auszuweichen.
28.10.19

 

 

 

 

Fast die Hälfte der Fahrräder mangelhaft

Süßen.  Die Polizei in Süßen lobt nach Kontrollen am Donnerstag die zunehmende Helmdisziplin junger Radfahrer.  Laut Polizei kommen in die Süßener Verbundschule zu Spitzenzeiten bis zu 250 Schüler täglich mit dem Fahrrad. Wenn die Tage nun wieder kürzer werden, ist auch eine funktionierende Beleuchtung am Fahrrad wichtig. Die meisten Kinder sind kurz vor den Herbstferien mit ihren Gedanken ganz wo anders: aber gewiss nicht bei dem Thema Sicherheit beim Radfahren.  Am vergangenen Donnerstag waren zwischen 6.45 und 7.45 Uhr insgesamt sechs Polizeibeamte und acht Lehrer der Verbundschule gemeinsam in Sachen Fahrradsicherheit unterwegs. An drei verschiedenen Kontrollstellen überprüften sie insgesamt 140 Fahrräder. Davon waren 55 nicht verkehrssicher. An den meisten Fahrrädern fehlten Beleuchtung, Reflektoren, Klingeln und Rückstrahler. An fünf Fahrrädern waren sogar die Bremsen mangelhaft. Die Verantwortung liege aber nicht alleine bei den Schülern, mahnt die Polizei. Vielmehr seien auch die Eltern hier in der Pflicht.

Diese erhalten eine schriftliche Benachrichtigung über die Mängel an den Fahrrädern ihrer Sprösslinge. Während den Herbstferien müssen diese Mängel dann behoben werden. Doch nicht nur ein technisch einwandfreies Fahrrad ist entscheidend. Daher lag das Augenmerk auch auf dem Fahrradhelm. Etwa zwei Drittel der Schüler trugen einen Helm, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die Polizei ist mit dem Ergebnis deshalb zufrieden. Zwar entsprach das Gesamtergebnis der Kontrolle in etwa der im letzten Herbst, jedoch konnte offenbar bei den Schülern die Einsicht, einen Helm zu tragen, gesteigert werden.

Die Aktion am Donnerstag war nur ein kleiner Teil der bereits seit Schuljahresbeginn laufenden gemeinsamen Bemühungen von Polizei und Schule um die Sicherheit auf dem Schulweg. Die Partner setzen auf Nachhaltigkeit. Auch weiterhin wird die Polizei deshalb in Süßen auf dem Schulweg Präsenz zeigen. Wichtige Information an alle Eltern: Kinder bis 8 Jahre müssen auf dem Gehweg fahren. Kinder bis 10 Jahre dürfen dort fahren. Fahrradfahrer haben keinen Rahmen um sich, der bei einem Unfall besser schützt. Daher ist es umso wichtiger zu sehen und gesehen zu werden. Jeder Radfahrer sollte gerade bei Dunkelheit mit auffälliger Kleidung und Reflektoren seine Sichtbarkeit erhöhen. Andere Verkehrsteilnehmer können so schneller reagieren. Das Tragen eines Fahrradhelmes ist nicht uncool, sondern kann Leben retten. Die Nutzung von Radwegen und gegenseitige Rücksicht steigert die Sicherheit im Straßenverkehr. Damit alle sicher ankommen.
27.10.19

 

 

 

 

 

 

SV Göppingen verliert Heimspiel gegen Ravensburg

Göppingen. Der Vorsprung vom Tabellenersten SV Göppingen schmilzt. Am Samstag konnte die Mannschaft beim Heimspiel gegen Ravensburg nicht punkten und verlor mit 0:1. Ravensburg rückte damit auf den zweiten Tabellenrang vor, die Spitze behauptet nach wie vor Göppingen aber nur noch mit zwei Punkten Vorsprung.
26.10.19

 

 

 

 

Unternehmer zeigen Interesse an Afrika

Das Interesse des Mittelstandes im Landkreis Göppingen an einem Engagement in Afrika ist da. Dieses Fazit zog Lothar Lehner (Geislingen), der Kreisvorsitzende des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) nach einer Veranstaltung des deutsch-afrikanischen Unternehmernetzwerkes Mittelstandsallianz Afrika, die in Korntal-Münchingen stattfand und an der zahlreiche BVMW-Mitglieder aus dem Landkreis Göppingen und Umgebung teilnahmen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Franktionsvorsitzenden der CDU im Landtag von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.

„Erfolgreich nach Afrika – Wie der deutsche Mittelstand in Afrika Fuß fassen kann“ – zu diesem Thema führte das deutsch-afrikanische Unternehmernetzwerk Mittelstandsallianz Afrika des BVMW in Zusammenarbeit mit der Agentur für Wirtschaft und Entwicklung (AWE) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Informationsveranstaltung durch.Vorträge und Diskussionsrunden informierten mittelständische Unternehmen über Marktanalyse- und Finanzierungsmöglichkeiten im Afrikageschäft. Prof. Dr. Jürgen Bode (BRS Institut für Internationale Studien an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) stellte erstmals den Mittelstandsindex Afrika vor, der als innovatives Marktanalyseinstrument deutschen Mittelständlern den Eintritt in die afrikanischen Märkte erleichtern soll. Über Finanzierungsmöglichkeiten eines Afrika-Engagements wurde auf der Tagung ebenfalls informiert.

Einer der Teilnehmer war auch Michael Hettich von der Hecht Electronic AG aus Besigheim bei Stuttgart, die optische Messgeräte für Möbel und Gehrungssägen für Holz- und Aluminiumprofile herstellt. Vor sechs Jahren stieg das mittelständische Unternehmen in den afrikanischen Markt ein. „Partner wie das deutsch-afrikanische Unternehmernetzwerk Mittelstandsallianz Afrika des BVMW sind wichtig für den erfolgreichen Schritt deutscher KMU nach Afrika“, lobte der Geschäftsführer. Lob für das Treffen gab es auch von Unternehmern aus dem Landkreis Göppingen, so Lothar Lehner. Die aufgezeigten Hilfen von staatlicher Seite und von den beteiligten Organisationen bei einem unternehmerischen Engagement auf dem afrikanischen Kontinent hätten ebenso beeindruckt wie die aufgezeigten Potenziale, über die die afrikanischen Länder verfügen.Neben deutschen nahmen auch kleine mittelständische Unternehmen aus Frankreich, der Elfenbeinküste und der Türkei an dem Netzwerktreffen teil. Die Veranstaltung war Teil einer BMZ-Roadshow zum Entwicklungsinvestitionsfonds der Bundesregierung mit rund 20 von der AWE organisierten Terminen.

Infos: https://www.wirtschaft-entwicklung.de/index.php?id=362&L=0
26.10.19

 

 

 

 

 

 

Lkw kollidiert im Sicherungsfahrzeug

Ebersbach. Hoher Schaden entstand am Freitag bei einem Unfall auf der B10 bei Ebersbach.  Der 38-Jährige fuhr gegen 11.45 Uhr auf der B10 in Richtung Stuttgart. Kurz vor der Ausfahrt Ebersbach stand ein Sicherungsfahrzeug der Straßenmeisterei auf dem Standstreifen. Das übersah der Fahrer des Lkw. Er fuhr dem Sicherungsfahrzeug in das Heck. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug der Straßenmeisterei etwa 30 Meter nach vorne geschoben. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt.  Im anderen Fahrzeug befand sich niemand. Durch den Unfall war der rechte Fahrstreifen blockiert. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Abschlepper kam. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 90.000 Euro.
25.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Tourismus-Akteure haben vieles richtig gemacht"

Schwäbische Alb. Dass die Schwäbische Alb eine hochattraktive Region ist, die in den vergangenen Jahren eine rasante, positive Tourismusentwicklung hingelegt hat, wurde in der Begrüßungsrede von Mike Münzing, Vorsitzender des Tourismusverband Schwäbische Alb (SAT), deutlich: „Dass die Tourismusakteure der Alb in den letzten Jahren vieles richtig gemacht haben, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen für beispielsweise Deutschlands schönsten Wanderweg, die nachhaltigste Tourismusregion oder die Kulturlandschaft des Jahres“, sagte Münzig auf dem Verbandstag am Donnerstag in Aalen. Laut Münzing habe man ein neues Selbstbewusstsein und eine authentische Identität entwickelt und schaffe es damit die Menschen zu berühren: „Tourismus ohne Emotion funktioniert nicht. Wir wollen die Geschichte der Schwäbischen Alb erzählen und mit allen Sinnen erlebbar machen.“  

Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa, hatte von Tuttlingen aus vermutlich die weiteste Anreise nach Aalen. Er stellte den Touristikern der Region die neue Tourismuskonzeption des Landes Baden-Württemberg vor. Wolf betonte die zunehmende Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor und lobte die Anwesenden für ihren Beitrag zu diesem Erfolg: „Die Schwäbische Alb ist die am meisten und am schnellsten wachsende Region in Baden-Württemberg.“ Sie habe sich einen Stellenwert auf Augenhöhe mit Schwarzwald und Bodensee erkämpft. Für den Tourismusminister ist das Potential aber noch lange nicht ausgeschöpft: „Die Alb ist die Wiege der Kultur, hier entdeckte der Mensch seine Kreativität. Das zukünftig noch besser zu vermitteln ist auch unsere Aufgabe.“ Besonders die Vernetzung und Bündelung von Angeboten und Erlebnissen sei ein wichtiger Aspekt für den Erfolg touristischer Regionen: „Wir werden in dem Maße stärker wie es uns gelingt, die einzelnen Erlebnisse zusammenzubinden zu einem großen Ganzen.“

Lob gab es von Guido Wolf für die Gästekarte „Alb-Card“, die Übernachtungsgästen in teilnehmenden Betrieben ab April 2020 kostenlose ÖPNV-Nutzung und freien Eintritt zu nahezu sämtlichen touristischen Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb ermöglicht. Dabei handele es sich laut Wolf um einen echten Meilenstein in Sachen nachhaltiger Mobilität und Digitalisierung, weshalb das Land Baden-Württemberg das Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 50.000 Euro bezuschusst. 

SAT-Geschäftsführer Louis Schumann stellte den anwesenden SAT-Mitgliedern anschließend die wichtigsten Projekte und Entwicklungen des vergangenen Jahres vor und gab einen Ausblick auf die Pläne für 2020. Der Weg zum tatsächlichen Projektstart der AlbCard sei hinsichtlich der großen Investitionen nicht immer leicht gewesen. Mike Münzing ergänzte hierzu, man habe sich letztendlich die entscheidende Frage gestellt: „Können wir es uns leisten uns diese Gästekarte nicht zu leisten?“ Mittlerweile ist man sich auf der Alb sicher, dass mit dem Start der Gästekarte ein neues Zeitalter für den Tourismus in der Region anbrechen wird.
25.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Bundesweit anerkannter Spezialist leitet neue Klinik 

Kreis Göppingen. Der jetzigen Klinik am Eichert droht in wenigen Jahren zwar der Abriss, dennoch billigte der Aufsichtsrat im Frühjahr eine stolze Summe, um sie in eine bisherige Versorgungslücke zu stecken. Seit Monatsbeginn hat die Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie mit Chefarzt Dr. Winfried Kretschmer – die zweitgrößte Einrichtung dieser Art deutschlandweit - geöffnet und sich nun einem interessierten Fachpublikum öffentlich vorgestellt. 

Strahlende Gesichter allenthalben: Dr. Ingo Hüttner, medizinischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, freute sich, dass es gelungen sei, mit der neuen Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie eine Versorgungslücke zu schließen. Dass es so schnell gehen konnte, ist der Medius-Klinik in Ostfildern-Ruit zu verdanken, die mit der Verlegung des Zweiges nach Göppingen einverstanden war und jetzt mit den Alb-Fils-Kliniken in diesem Bereich kooperiert. In der Tat waren die Voraussetzungen in Ruit nicht die besten. Operiert werden musste in Pforzheim, Kinder mussten in der Esslinger Kinderklinik untergebracht werden. Nun ist alles an der Klinik am Eichert möglich. Eine Tatsache, die auch Chefarzt Dr. Winfried Kretschmer zu schätzen weiß und deshalb die tägliche Fahrt nach Göppingen in Kauf nimmt. Aber nicht nur er, sein ganzes Team ist – bis auf eine Mitarbeiterin – nach Göppingen gewechselt, weshalb der Aufbau der neuen Abteilung hier zügig erfolgen konnten. Im siebten Stock, in ehemaligen Büroräumen, wurden die ambulanten Behandlungsräume eingerichtet, von denen sich die Gäste, vorwiegend Kieferchirurgen und Zahnärzte, bei einer Besichtigung überzeugen konnten.

Dass nur sechs Monate nach der Entscheidung des Klinik-Aufsichtsrates die Klinik in Betrieb gegangen ist, bezeichnete Landrat Edgar Wolff als eine „organisatorische und logistische Meisterleistung aller Beteiligten“. „Mit der Klinik als einer der führenden Einrichtungen in Deutschland steht jetzt ein Behandlungszentrum für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Gesichtsfehlbildungen, Kiefergelenkerkrankungen, kieferorthopädische Chirurgie, plastische und wiederherstellende Chirurgie des Kopf- und Halsbereiches und der ästhetischen Chirurgie auf höchstem Niveau zur Verfügung.“ Für die Alb-Fils-Kliniken ist die neue Klinik ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau und der Weiterentwicklung des medizinischen Versorgungsangebotes als der Gesundheitsversorger für den Landkreis. „Der neuen Klinik ist eine Praxis mit allen fachspezifischen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie einschließlich der Notfallbehandlung angegliedert,“ erläutert Dr. Ingo Hüttner. Mit Chefarzt Dr. Dr. Dr. Winfried Kretschmer als einem der führenden Spezialisten bundesweit kommen insgesamt elf hochqualifizierte neue Mitarbeiter sowie Fachkräfte ans Klinikum.  Ein weiterer Schwerpunkt des neuen Chefarztes ist die Behandlung von Tumorpatienten sowie damit verbundene rekonstruktive Eingriffe. Auch ergänzt die neue Hauptabteilung das Leistungsangebot des Onkologischen Schwerpunktes und der Pädiatrischen Klinik.


24.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Christophsbad erhält Top-Bewertungen bei Krankenhaus-Vergleich

 

Göppingen. Im bundesweit größten Krankenhausvergleich ermittelte das Nachrichtenmagazin Focus-Gesundheit die Top-Kliniken, deren medizinisch-pflegerische Leistung und Reputation hervorragend sind. Das Christophsbad wird erneut als einziges Klinikum im Landkreis in der Focus-Gesundheit-Rangliste geführt. Dieses Jahr wurde das Klinikum Christophsbad in Baden-Württemberg auf Platz 62 gewählt und erhielt das Focus-Gesundheit-Siegel als „Top Regionales Krankenhaus 2020“. Neben der guten regionalen Gesamtbewertung des Klinikums honorierte das Magazin im bundesweiten Vergleich besonders den Schwerpunkt „Alzheimer“. Hierfür erhielt die Klinik für Gerontopsychiatrie das Siegel als „Top Nationales Krankenhaus 2020“. 

„Die Auszeichnungen spiegeln die Qualität der Behandlungen unseres Klinikums wieder. Sie zeugen von den Leistungen und dem Engagement unserer gesamten Mitarbeiterschaft. Darauf sind wir sehr stolz“, so die beiden Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad, Dr. Joachim Stumpp und Oliver Stockinger. „Für angehende Patienten und Angehörige bestätigen die Siegel, dass sie die richtige Klinik gewählt haben. Die Klinikliste ist damit eine wichtige Orientierungshilfe für die Auswahl des passenden Krankenhauses.“  

Bis einschließlich Dezember 2020 gelten die neuen Focus-Gesundheit-Siegel. Die Untersuchungen zur Qualität von Krankenhäusern und Fachkliniken führt das unabhängige Recherche-Institut Munich Inquire Media (Minq) im Auftrag von Focus-Gesundheit durch. Auswahlkriterien für eine Platzierung sind die Empfehlungen durch zuweisende Ärzte, von Focus ermittelte Qualitätsdaten und ein Vergleich entscheidender Kennzahlen aus den medizinischen Qualitätsberichten der Kliniken. Bundesweit wurden 1473 Krankenhäuser mit 7270 Fachabteilungen untersucht und 488 Kliniken qualifizierten sich als „Top regionales Krankenhaus“ in ihrem Bundesland. Die große Focus-Klinikliste nennt die Top-Fachbereiche Deutschlands für Akutgeriatrie, Diabetes, Haut, Gesicht und Körper, Herz und Gefäße, Kinder, Krebs, Magen, Darm und Bauch, Neurologie, Orthopädie, Psyche und Risikogeburt.
24.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Phosphor-Rückgewinnung: Versuchsanlage in Göppingen

Göppingen. Eine Versuchsanlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm ist am Donerstag im Göppinger Klärwerk offiziell in Betrieb genommen worden. Oberbürgermeister Guido Till sieht in diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Rund 40 Prozent des Phosphorbedarfs in Baden-Württemberg könnten durch die Klärwerke im Lande gedeckt werden, erklärt Betriebsleiter Jochen Gugel.

Ende 2016 hatte die SEG den Förderantrag für eine Phosphor-Rückgewinnungsanlage im Klärwerk Göppingen gestellt; 1.385.650 Euro wurden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und 831.390 Euro vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zugeagt. „Phosphor ist lebenswichtig, daher fördert die Landesregierung innovative Vorhaben, die diese wertvolle Ressource aus den anfallenden Klärresten zurückgewinnen können. Die erste Versuchsanlage im Land auf der Kläranlage in Göppingen haben wir daher gerne mit insgesamt 2,2 Millionen Euro unterstützt, davon 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und weiteren 800.000 Euro aus Landesmitteln. Damit leistet Göppingen einen wichtigen Beitrag zur Phosphor-Rückgewinnungsstrategie Baden-Württemberg“, lobt Umweltminister Franz Untersteller das Engagement des Eigenbetriebs.

Phosphor ist essentiell für alles Leben. Ohne die Düngung mit diesem Nährstoff gäbe es keine ausreichende landwirtschaftliche Produktion. Dabei ist der Rohstoff in der Landwirtschaft so begehrt wie er auch bezüglich seines natürlichen Vorkommens umstritten ist. In der Natur kommt Phosphor ausschließlich in gebundener Form vor, meist in Form der Phosphate in der Erdkruste. Vier Länder besitzen rund 80 Prozent aller Vorkommen: Marokko und die Westsahara, China, Südafrika und Jordanien. Und derzeit teilen sich fünf Länder, China, USA, Marokko, Russland und Tunesien, rund drei Viertel der Förderung von Phosphatgestein. Politische Unsicherheiten in diesen Ländern und auch die weiter wachsende Weltbevölkerung können zu Engpässen und Preissteigerungen bei Rohphosphaten führen. Europa ist jedoch zu 90 Prozent abhängig von den Importen aus diesen Ländern. Die baden-württembergische Landesregierung verfolgt daher die sogenannte Phosphorstrategie: Der Wachstumsbeschleuniger soll in heimischen Gefilden gefördert werden, dort, wo die größten Vorkommen sind – in den Kläranlagen, und das ökologisch und wirtschaftlich verträglich.

Auch die Bundesregierung wird den Umgang mit Klärschlamm neu regeln. Demnach soll die bodenbezogene Verwertung der Klärschlämme in der Landwirtschaft reduziert werden und stattdessen aus den Klärschlämmen Phosphor gewonnen werden. In diesem Zusammenhang soll die Verwertung von Klärschlämmen durch Änderung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) neu ausgerichtet werden. Zukünftig, nach einer Übergangsfrist  zum 1. Januar 2025, dürfen Klärschlämme aus größeren Kläranlagen nur dann noch einer Mitverbrennung zugeführt werden, wenn der Phosphorgehalt unter 20 Gramm Phosphor pro Kilogramm liegt, das sind zwei Prozent. Da der Phosphorgehalt von Klärschlämmen in der Regel bei mindestens zweieinhalb Prozent liegt, ist eine Mitverbrennung nur nach vorheriger Phosphor-Entfrachtung möglich. Der Göppinger Klärschlamm wird bislang über Mitverbrennung entsorgt. Um zum einen die Entsorgungssicherheit zu wahren und zum anderen einen Beitrag zum schonenden Umgang mit endlichen Rohstoffen zu leisten, hat sich die SEG diesem wichtigen Zukunftsprojekt gestellt. Die Rückgewinnung von Phosphor ist aufwendig und läuft im günstigsten Fall irgendwann auf ein finanzielles Nullsummenspiel hinaus. Der im Klärschlamm enthaltene Phosphor soll durch eine Kombination von thermischer Desintegration mit dem Airprex-Verfahren in Form von Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP), einem besonders schadstoffarmen Recyclingdünger für die Landwirtschaft, zurückgewonnen werden.
24.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer Leiter beim Garten- und Friedhofsamt

Schwäbisch Gmünd (sv). Seit 1987 leitet August Ströbele das Garten- und Friedhofsamt beim Tiefbauamt. Nach seiner 32-jährigen Amtstätigkeit geht der noch amtierende Amtsleiter Ende des Jahres in den Ruhestand. Der Gemeinderat wählte als Nachfolger Zeno Bouillon, der ab dem 1. Januar 2020 die Leitung übernehmen wird. Der 29-jährige Familienvater, Zeno Bouillon, studierte in der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und erhielt den Bachelor (FH) Garten- und Landschaftsarchitektur. Als Gartenplaner und Berater sammelte er in zahlreichen Städten wertvolle Erfahrungen. Als Projektleiter der Remstal Gartenschau 2019 war Zeno Bouillon verantwortlich für die Bauleitung, Organisation, Abwicklung der Veranstaltungen und Koordination der Gartenschau. Oberbürgermeister Richard Arnold und der Gemeinderat gratulierten dem Nachfolger und wünschten viel Erfolg und gutes Gelingen ab dem neuen Jahr.
24.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erneut Betrüger am Telefon 

Kreis Göppingen. Falsche Polizeibeamte und Enkeltrickbetrüger versuchten am Dienstag erneut an Geld zu kommen. Dornstadt In Dornstadt erhielten zwei Seniorinnen Anrufe von vermeintlichen Enkeln. In Ebersbach klingelte das Telefon bei einem Senior. Eine Frau gab sich als Nichte aus und bat um Geld für einen Autokauf. Der Mann erkannte, dass es sich bei der Frau um eine Betrügerin handelte. Das warf er ihr vor und legte auf. Um nicht Opfer einer solchen Straftat zu werden, empfiehlt die Polizei: Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufern. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder aushorchen. Legen Sie den Hörer auf, wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint. Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielt Fragen an den Anrufer: Nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen. Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer! Achtung: Betrüger können diese Nummern manipulieren. Die Polizei verwendet die 110 nicht für Anrufe! Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter. Sprechen Sie nicht am Telefon über ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder      ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion. Wichtige Tipps zum Schutz vor Telefonbetrügern erhalten Sie in der Broschüre "Vorsicht, Abzocke!". Diese finden sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder auch im Internet unter www.polizei-beratung.de
23.10.19

 

 

 

Sperrungen und Schließungen für den Alb-Marathon

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 26. Oktober, findet der traditionelle Sparkassen Alb-Marathon statt. Erwartet werden bis zu 2000 Läufer. Start- und Zielbereich ist die Bocksgasse zwischen Prediger und Johanniskirche. Der Verkehr am unteren Marktplatz, an der Ledergasse sowie am Gold- und Silber-Platz muss daher für den Massenstart um 10 Uhr sowie für den Start um 11.45 Uhr kurzfristig angehalten werden. Die Fischergasse ist während der Startphasen ebenfalls kurzzeitig gesperrt. Beim Start- und Zieleinlauf queren die Läufer die Rektor-Klaus-Straße in Höhe Stadtgarten. In diesem Bereich wird der Verkehr für die Querung jeweils kurzzeitig gesperrt. Die Zufahrt zum Hölltal ist in der Zeit von 12.15 Uhr bis 13 Uhr verhindert. Fahrzeuge, die ins Hölltal müssen, sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden. Mit einzelnen Verkehrsbeeinträchtigungen ist zu rechnen. Das Kulturzentrum Prediger wird für die Großveranstaltung vielseitig genutzt. Die Ausstellungen im Museum und Galerie im Prediger sind daher geschlossen. Die Schließung betrifft die Sonderausstellung „Jo Winter. was trägt“ in der Galerie und die Dauerausstellung im Museum.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Landrat gratuliert landesweit bestem Verwaltungsnachwuchs

 

Keis Göppingen. Landrat Edgar Wolff konnte Isabel Bidlingmaier zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst beim Landratsamt Göppingen gratulieren. Isabel Bidlingmaier legte mit 13,91 Punkten die landesweit beste Staatsprüfung ab. Landrat Edgar Wolff freute sich über das herausragende Ergebnis und hob hervor, dass eine solche Leistung nur durch großen Fleiß und hohe Einsatzbereitschaft zu erreichen sei. Ganz besonders freue er sich darüber, dass Frau Bidlingmaier nach ihrer Ausbildung weiterhin beim Landkreis Göppingen tätig sein wird. Als Anerkennung für ihre Leistungen überreichte Landrat Wolff einen Buchgutschein und ein kleines Präsent.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

Turnbeutel für Erstklässler

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 22. Oktober, wurden die "Remstalgartenschau-Turnbeutel" von der Technischen Akademie für berufliche Bildung Schwäbisch Gmünd e.V. an die Erstklässler der Klösterlesschule übergeben. Die Turnbeutel wurden als kleines Dankeschön für die Beteiligung und tatkräftige Mitwirkung am Gartenschau-Programm verteilt. Die Unterstützung der Technischen Akademie Schwäbisch Gmünd e.V., die auch die "Wissenswerkstatt Eule" betreibt, machte das Geschenk in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd möglich. Insgesamt 945 Turnbeutel wurden in allen Gmünder Schulen an Erst- und Fünftklässler vergeben, so Michael Nanz von der Technischen Akademie.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Neue Perspektiven für Gmünder Schützengilde

Schwäbisch Gmünd (sv). Der älteste Gmünder Sportverein stand nach dem Starkregenereignis 2016 kurz vor dem Aus. Die Gmünder Schützengilde 1470 stand nach dem Starkregenereignis vor drei Jahren vor einem verwüsteten Vereinsheim. Sowohl alle Sanitärbereiche im Untergeschoss als auch der Schießstand waren komplett vom Hochwasser zerstört. Inzwischen kann der Vorsitzende, Matthias Kienhöfer, mit seinem Team wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Davon überzeugte sich der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse und Stadtverbandsvorsitzender Ralf Wiedemann bei einem Besuch vor Ort. Mit viel Energie und Eigenleistung der nur noch rund 35 Mitglieder, sowie durch Spendengelder und Sportfördermittel, konnte das Team um Matthias Kienhöfer nach unzähligen Arbeitsschichten nun stolz die frisch sanierten Sanitärbereiche im Untergeschoss und den neu sanierten Schießstand präsentieren. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse zeigte sich beeindruckt, mit welcher Energieleistung die Schützengilde diese Maßnahmen durchgeführt hat. Er dankte dem versammelten Vorstandsteam für das große Engagement und sagte auch weitere Unterstützung zum Ausbau der Sportanlagen, insbesondere einer Überdachung des Schießstandes von Seiten der Stadt zu. Der Blick wurde von den Vereinsmitgliedern nach vorne gerichtet. Im kommenden Jahr soll das 550-jährige Jubiläum im Rahmen eines Gartenfestes gefeiert werden. Weiter soll ein kleiner Festakt für dieses besondere Jubiläum stattfinden.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

Mit Innovation-Truck Studenten beraten

Esslingen/Göppingen. „GründES!“ – die Gründungsinitiative der Hochschule Esslingen – berät Studenten und Alumni, die sich für Start-ups und Unternehmertum interessieren. Damit sie das zukünftig noch besser kann, hat sie gestern (21. Oktober) ihren neuen Innovation-Truck eingeweiht. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die Initiative mit einer Förderung, die insgesamt rund 300.000 Euro umfasst. „Mit dem Einsatz des Innovation-Trucks möchten wir den Gründerspirit fördern und das Tun als Unternehmer erlebbar machen. Studenten und Alumni der Hochschule Esslingen, aber auch Jugendliche sowie Bürgerinnen und Bürger sollen in das Thema der Existenzgründung eingebunden und informiert werden“, erklärt Prof. Dr. Michael Flad, Leiter der Gründerinitiative „GründES!“an der Hochschule Esslingen. Der Innovation-Truck beherbergt ein Kreativ- und Innovationslabor und wird sowohl an verschiedenen Stellen in den Landkreisen Esslingen und Göppingen als auch an den drei Hochschulstandorten Station machen. Betreut wird der Innovation Truck durch die Start-up-Coaches der Gründungsinitiative „GründES!“ mit einem entsprechenden Beratungsangebot.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele gute Wünsche für den neuen Hochschul-Rektor

Esslingen/Göppingen. Seit dem 1. September ist der neue Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier, offiziell im Amt. Nun hat die Hochschule die Amtsübergabe mit rund 480 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Esslingen gefeiert. Neben Grußworten von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, den Oberbürgermeistern Dr. Jürgen Zieger (Esslingen) und Guido Till (Göppingen) haben auch internationale Gäste aus Partnerhochschulen ihre guten Wünsche übermittelt. Gleichzeitig hat sich die Hochschule beim bisherigen Rektor Prof. Dr. Christian Maercker und seinem Leitungsteam für die engagierte Arbeit in den vergangenen sechs Jahren bedankt. Wissenschaftsministerin Bauer würdigt in ihrer Ansprache den scheidenden Rektor Prof. Dr. Christian Maercker. „Die Hochschule Esslingen ist eine der traditionsreichsten Hochschulen in Baden-Württemberg. Sie genießt weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus sowohl national als auch international einen hervorragenden Ruf. Sie ist im Hochschulbereich eines der Aushängeschilder unseres Landes.  Hierzu haben Sie, verehrter Herr Professor Maercker, in den vergangenen sechs Jahren als Rektor einen maßgeblichen Anteil gehabt.“ Der geplante Neubau in der Weststadt sei sozusagen der imaginäre Stab, den er seinem Nachfolger im Amt des Rektors übergebe, so die Ministerin. Dem neuen Rektor Prof. Christof Wolfmaier wünscht die Ministerin für sein Amt alles Gute, viel Erfolg und auch Freude und eine glückliche Hand. „Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit. Machen Sie Ihre Hochschule mit Mut, Umsicht und einem klaren Blick fit für die Herausforderungen der Zukunft!“

Angesichts eines gesellschaftlichen Umbruchs stellt der Rektor vier Themen fest, die ein Handeln der Hochschule erfordern: der demografische Wandel, die technologischen Veränderungen, die globalökonomische Verschiebung sowie der Umgang mit dem Klimawandel. Auf diese Herausforderungen will Prof. Wolfmaier zusammen mit seinem Leitungsteam in seiner sechsjährigen Amtszeit Antworten geben. Stichwort demografischer Wandel: Um weiterhin attraktiv für Studenten zu bleiben, möchte die Hochschule ein verstärktes Augenmerk auf die Infrastruktur legen. Dazu gehören Sanierungen an den Standorten Esslingen-Stadtmitte und Göppingen genauso wie eines der größten Bauprojekte des Landes – der Neubau in der Weststadt. Wachstumspotenziale für die Hochschule sieht er zudem im Sozialen und im Pflegebereich. Auch der wachsenden Nachfrage nach Weiterbildungs- und Masterangeboten will er Rechnung tragen.  Stichwort technologische Veränderungen: „Die Ansprüche der Industrie und Gesellschaft im Hinblick auf Ökologie und nachhaltiges Handeln müssen uns motivieren, die Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Gebäude und Umwelttechnik, Fahrzeugtechnik und die Informationstechnik neu zu denken“, führt er aus. „Auch unsere Strukturen müssen wir so ordnen, dass es uns gelingt, möglichst anpassungsfähig auf den Arbeitsmarkt reagieren zu können.“ Angesichts der globalökonomischen Verschiebungen wünscht sich der Rektor, die Studenten auf die „Vernetzung in einer globalisierten Arbeitswelt vorzubereiten“. „Wir verfügen als Hochschule über einen Nährboden, Kosmopoliten hervorzubringen“, sagt Wolfmaier. Beim Thema Klimawandel appelliert der Rektor daran, sich auf die traditionellen Tugenden Erfindergeist, Kreativität, Kombinationsfähigkeit, überlegtes Handeln sowie Forschung und Entwicklung zu besinnen. „Wir können Ökologie“, sagt der Professor mit Blick auf die Hochschule Esslingen. „Man kann diese bei uns studieren.“ Er wünsche sich, dass die Umwelttechnik und nachhaltiges Handeln ein Exportschlager des Landes werde. „Wir könnten damit unter anderem die eingetretene Stagnation in der Automobilindustrie auffangen“, führt er aus.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Einbruch in Möbelhaus

Schorndorf. In der Nacht auf Dienstag brach eine unbekannte Person über ein Fenster in ein Möbelhaus in der Straße Erlenwiesen in Schorndorf ein und durchwühlte sämtliche Sachränke und Schubladen. Über das Diebesgut ist bisher nichts bekannt. Der Einbrecher hinterlässt einen Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Die Polizei in Schorndorf bittet um Hinweise, Tel. 07181/2040:
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auslösender Rauchmelder

Schwäbisch Gmünd. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd rückte am Dienstag Abend in die Katharinenstraße zu einem vermeintlichen Brand aus, nachdem in dem Gebäude, in dem sich ein Alten- und Pflegeheim befindet, der Rauchmelder ausgelöst hatte. Vor Ort stellte sich rasch heraus, dass kein Feuer ausgebrochen war. Eine 92-Jährige war, während sie in ihrer Küche Essen kochte, wegen gesundheitlicher Probleme gestürzt. Durch das angebrannte Essen wurde der Rauchmelder ausgelöst. Die 92-Jährige wurde vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht; Sachschaden entstand keiner.
23.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Kliniken übernehmen Zentrum für Strahlentherapie

Göppingen/Ludwigsburg. Die Alb-Fils-Kliniken GmbH und die Kliniken Ludwigsburg‑Bietigheim gGmbH haben zur Sicherstellung ambulanter strahlentherapeutischer Leistungen jeweils zu 50 Prozent die Radio-Onkologicum MVZ GmbH in Göppingen von Professor Gerd Becker erworben. Ziel ist, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) gemeinsam weiter auszubauen, einen zusätzlichen Standort in Ludwigsburg aufzubauen und langfristig eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Strahlentherapie an beiden Standorten zu gewährleisten. 

Das Klinikum Ludwigsburg hatte ursprünglich eine Zulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung zur Erbringung ambulanter strahlentherapeutischer Leistungen. „Da die RKH Kliniken als Träger anstrebten, die ambulante Strahlentherapie dauerhaft am Klinikum Ludwigsburg zu sichern, boten sich als Kooperationspartner die Albs-Fils-Kliniken und Professor Becker an, der in Göppingen die strahlentherapeutische Radio-Onkologicum MVZ GmbH mit zwei kassenärztlichen Versorgungsaufträgen betrieb“, erklärt Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken. Der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid, ergänzt: „Für die Versorgung unserer ambulanten Patienten in der Strahlentherapie haben wir mit dieser Beteiligung die beste und nachhaltigste Entscheidung getroffen, die zudem noch Synergien landkreisübergreifend bei Administration und Beschaffungen ermöglicht.“ 

„Durch die trägerübergreifende Kooperation können jetzt ambulante strahlentherapeutische Leistungen am Klinikum Ludwigsburg dauerhaft und uneingeschränkt erbracht werden“, betont Dr. Rainer Haas, Landrat des Landkreises Ludwigsburg und Aufsichtsratsvorsitzender der RKH Kliniken. „Alle Patienten, die im Klinikum onkologisch behandelt werden, können hier nun ihre ambulante strahlentherapeutische Behandlung erhalten.“ Durch die Anstellung der bisher ermächtigten strahlentherapeutischen Ärzte aus Ludwigsburg in der Radio-Onkologicum MVZ GmbH ist auch bei laufenden Therapien eine Kontinuität der behandelnden Ärzte gewährleistet. Am Standort Göppingen wird die bestehende ambulante Strahlentherapie in unveränderter Form fortgesetzt. 

Für den Göppinger Landrat Edgar Wolff bietet die Kooperation darüber hinaus auch beiden Trägern gute strategische Perspektiven. „Auch die Strahlentherapie erlebt eine zunehmende Privatisierung und Konzentration auf der Seite der Anbieter. Durch die Partnerschaft stärken sich beide Einrichtungen und wappnen sich damit für diesen intensiver werdenden Wettbewerb mit dem Ziel einer optimalen Patientenversorgung.“ 

Professor Gerd Becker, der bisherige Alleingesellschafter der MVZ GmbH, ist nun Medizinischer Geschäftsführer der MVZ GmbH. Als Ärztlicher Leiter ist er für beide Standorte (Ludwigsburg und Göppingen) zuständig und an beiden Standorten ärztlich tätig. Als weitere regionale Geschäftsführer sind in Ludwigsburg Regionaldirektor Matthias Ziegler und in Göppingen Wolfgang Schmid, Kaufmännischer Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken, eingesetzt. Der Sitz der MVZ GmbH ist Ludwigsburg, die Praxis am Standort Göppingen wird als Zweigpraxis mit einem Versorgungsauftrag weitergeführt.
22.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schaden an Gasleitung: Verkehr wird umgeleitet

Göppingen. Aufgrund eines Isolierungsschadens an einer Gasleitung in der Buchenstraße muss direkt vor dem Kreisverkehr die Straße aufgegraben werden. Während der Tiefbauarbeiten ist die Ausfahrt von der Buchenstraße in die Schorndorfer Straße nicht mehr möglich. Um eine Ampelanlage am Kreisverkehr zu verhindern, wird die Einbahnstraße in der Lindenstraße zwischen Kastanienallee und Panoramastraße umgekehrt. Der Verkehr vom Haier wird dann entsprechend der blauen Markierung über die Kastanienallee, Lindenstraße und Panoramastraße in die Schorndorfer Straße geleitet. Die Arbeiten sollen am Montag, 28. Oktober, beginnen und spätestens am Donnerstag, 31. Oktober, wieder abgeschlossen sein.
22.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitungsbau in Maitis führt zu Ampelregelung

Göppingen. Mit den Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung in der Gmünder Straße zwischen dem Friedhofweg und dem Limesweg in Maitis wurde begonnen. Für die Arbeiten sind eine einseitige Gehwegvollsperrung und eine halbseitige Fahrbahnsperrung mit einer Baustellenampel erforderlich.
22.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten im Stauferpark führten zu Umleitungen

Göppingen. Im Stauferpark beginnen ab 28. Oktober die Arbeiten am ersten Bauabschnitt zum Ausbau der Manfred-Wörner-, Niels-Bohr-Straße und Wilhelm-Fein-Straße. Im ersten Bauabschnitt erfolgt der Ausbau der Niels-Bohr-Straße. Damit wird eine auch für den LKW-Verkehr geeignete Verbindung zwischen der Fraunhofer- und der Manfred-Wörner-Straße hergestellt. Neu hergestellt wird in diesem Zuge auch die Anbindung der Wilhelm-Fein-Straße an die Niels-Bohr-Straße und die Kreuzung Manfred-Wörner-/ Niels-Bohr-/ Steinbeisstraße. In Verbindung mit den Straßenbaumaßnahmen werden im Stauferpark auch umfangreiche Bauarbeiten am Kanal-, Fernwärme-, Wasser-, Strom- und Datennetz ausgeführt. Die Bauzeit des ersten Bauabschnitts beträgt voraussichtlich 13 Monate. Für die Bauausführung sind die Vollsperrung der Niels-Bohr-Straße und die zeitweilige halb- oder beidseitige Sperrung weiterer Straßenabschnitte erforderlich. Um die Erreichbarkeit der Wohngebäude und Betriebe im Stauferpark zu gewährleisten, werden entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert.
22.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Auffahrunfall mit hohem Sachschaden

Lorch. Einen Gesamtschaden von rund 14.000 Euro verursachte der 50-jährige Fahrer eines Pkw, als er am Dienstag gegen 10 Uhr einem vor ihm fahrenden Wagen im Bereich der Anschlussstelle Lorch-West zur B29 auffuhr.
22.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Wildschwein überquert Straße: Unfall

Donzdorf. Zwei beschädigte Autos sind das Ergebnis eines Wildunfalls am Sonntag bei Donzdorf. Gegen 23 Uhr fuhren zwei Personenwagen auf der L1159 in entgegengesetzte Richtungen. Ein Wildschwein überquerte die Straße. Der erste Wagen konnte nicht mehr komplett abbremsen und erfasste das Wildschwein. Ein weiterer in entgegen gesetzter Richtung fahrender Pkw konnte auch nicht mehr rechtzeitig bremsen. Dessen Fahrer überfuhr das Wildschwein. Die Polizei nahm den Unfall auf. Den Schaden an den Autos schätzt die Polizei auf etwa 6000 Euro.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Prüfungsaufgaben kommen aus Stuttgart

Region Stuttgart. Vor 70 Jahren wurde die Prüfungsaufgaben- und Lehrmittelentwicklungsstelle (PAL) der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart gegründet. Die IHK begeht das Jubiläum mit einem zweitägigen Expertentreffen, dem „Tag der Aufgabenerstellung“, und hat Fachausschuss-Mitglieder der PAL aus ganz Deutschland am Montag ins Stuttgarter IHK-Haus eingeladen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall). Gäste aus Politik und Wirtschaft sind ebenfalls vertreten.

„Seit 70 Jahren kommen Prüfungsaufgaben für gewerblich-technische Ausbildungsberufe aus Stuttgart. Die PAL ist somit 20 Jahre älter als das Berufsbildungsgesetz, das in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden ist“, sagt IHK-Präsidentin Marjoke Breuning in ihrer Begrüßungsrede. Sie macht deutlich, dass es vor allem die insgesamt rund 1.100 Fachausschuss-Mitglieder sind, die die Qualität und den hohen Praxisbezug von Prüfungsaufgaben und Lehrinhalten in der Berufsausbildung garantieren. „Unser großer Dank gilt vor allem den Fachausschuss- und Arbeitskreis-Mitgliedern für ihren herausragenden Einsatz und ihre Unterstützung“, so Breuning.

Die ehrenamtlich tätigen Fachausschuss-Mitglieder sind Ausbilder in Unternehmen oder Berufsschullehrer und arbeiten auch in Prüfungsausschüssen mit. Allein in der IHK Region Stuttgart engagieren sind rund 6.000 ehrenamtliche Prüfer und Prüferinnen. Die PAL mit ihren Fachausschüssen leiste somit einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherung der hohen Qualitätsstandards der Berufsausbildung und trage damit auch zur Verringerung des Fachkräftemangels bei, merkt die IHK-Präsidentin an.

Unter Koordinierung der PAL, einem Bereich der IHK Region Stuttgart mit aktuell 59 Beschäftigten, werden viermal jährlich Aufgaben für Zwischen- und Abschlussprüfungen in 136 gewerblich-technischen Berufen und Fachrichtungen erarbeitet und den 79 IHKs in der Bundesrepublik sowie Handwerkskammern und Auslandshandelskammern (AHKs) zur Verfügung gestellt. Rund 90 Prozent aller Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen in ganz Deutschland - vom Anlagenmechaniker bis zum Zimmerer – legen somit PAL-Prüfungen ab.

Im Frühjahr 1948 begannen die Industrie- und Handelskammern in Württemberg mit dem Austausch von Prüfungsaufgaben für die Facharbeiter- und Kaufmannsgehilfen-Prüfung. 1949 wurden die ersten Aufgaben unter der Koordination der Prüfungsaufgabensammelstelle, der so genannten PASST, erstellt und eingesetzt. Im Jahr 1955 wurde aus der PASST die heutige PAL.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 Neue Stromtankstellen in Kirchheim  

Kirchheim unter Teck. An den Parkplätzen Ziegelwasen und Rossmarkt wurde jeweils eine „Tanke“ eingerichtet, an denen bis zu zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit Strom „betankt“ werden können. Die Ladesäulen vom Typ 2 entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Im Vergleich zu den bislang marktüblichen Ladesäulen bieten die beiden Ladesäulen der Energie Kirchheim unter Teck GmbH & Co. KG einen barrierefreien Zugang. Bei beiden Ladepunkten kann mit Typ 2-Steckern, entsprechend dem europaweiten Standard, bis maximal 22 Kilowatt Leistung geladen werden. Zusätzlich können an den Ladesäulen auch E-Bikes und Pedelecs ihren Akku wieder aufladen. 

Das Zahlen an der „Tanke“ ist über das Smartphone mittels Lade-App sowie per Scan von auf den Tanksäulen angebrachten QR-Codes möglich. Wer ohne Smartphone zahlen möchte, erhält bei seinem Stromanbieter entsprechende Ladekarten. Beide Ladesäulen sind in den einschlägigen Online-Verzeichnissen registriert, sodass jeder Fahrer eines Elektrofahrzeugs die Ladesäulen findet und sich informieren kann, ob aktuell ein Ladeplatz frei verfügbar ist. Den Strom aus den Ladesäulen am Parkplatz Rossmarkt und am Ziegelwasen, wo die Säule an der Ecke Schlierbacher Straße/ Untere Steinstraße zu finden ist, stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen.

„Mit der Installation der Ladestationen unterstützen wir die E-Mobilität und damit eines der innovativen Antriebssysteme der Zukunft. Schon jetzt sind mehrere städtische Fahrzeuge mit Elektromotoren ausgestattet. Die Ladesäulen bilden einen Mehrwert für Kirchheims Verkehrsinfrastruktur und sollen dazu beitragen, dass das Thema E-Mobilität  in unserer Stadt noch präsenter wird“, erläutert Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker. Die Rathaus-Chefin überzeugte sich bereits selbst von der Leistung der Ladestationen – sie lud ihr Elektrofahrzeug an der Station am Rossmarkt auf. Finanziert werden die Ladesäulen zum Teil aus Mitteln des Bundes gemäß der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland sowie der Energie Kirchheim unter Teck GmbH & Co. KG, die damit einen weiteren Beitrag zur Klimaverbesserung vor Ort leistet.  Die Energie Kirchheim unter Teck GmbH & Co. KG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Kirchheim unter Teck und der EnBW:
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Ledergasse bekommt neuen Belag

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag 31. Oktober, wird in der Ledergasse, in einem kurzen Abschnitt im Bereich der Volksbank, der Asphalt saniert werden. Die Arbeiten werden, unter halbseitiger Sperrung ohne Ampel, an einem Tag durchgeführt. Sobald die erste Fahrspur saniert ist, wird die Baustelle auf die zweite Fahrspur verlegt, dadurch kann es zu kurzzeitigen Behinderungen kommen.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Die ersten Bodenplatten sind bereits betoniert 

Göppingen. Dank der guten Witterung geht es am Neubau der Klinik am Eichert zügig voran. „Im Westteil der Baugrube ist bereits der erste Abschnitt der Bodenplatte betoniert“, sagt Projektleiter Alessandro Foglia und ergänzt: „Damit liegen wir derzeit sogar vor dem Terminplan“. Wobei das Wort Bodenplatte dem mächtigen Betonwerk kaum gerecht wird. „An dieser Stelle des Neubaus bringen wir den Beton bis zu einer Dicke von zwei Meter ein“, betont Christian Budinsky vom Neubau-Team der Aelb-Fils-Kliniken. Nötig ist diese mächtige Betonschicht, da die Lasten nicht über Fundamente abgetragen werden. Vielmehr ist die Bodenplatte selbst das Gründungselement, welches das gesamte aufgehende Gebäude trägt.

Um die große Menge an Beton, die für den Neubau benötigt wird, nicht lastwagenweise anfahren zu müssen, wurde westlich der Baugrube ein mobiles Betonmischwerk aufgebaut. „Mit diesem Mischwerk können in der Stunde ca. 70 Kubikmeter Beton hergestellt werden“ erklärt Foglia, „das entspricht ungefähr dem Fassungsvermögen von 10 Beton-Fahrmischern“. Aufgestellt wurde zudem ein weiterer Kran. Es ist der zweitgrößte Kran, der auf der Baustelle zum Einsatz kommt, und es ist ein wahrer Riese: Er ist etwa 52 Meter hoch und deckt mit seinem 65 Meter langen Ausleger den westlichen Teil des Baufeldes ab. Zum Aufbau waren zwei schwere Mobilkräne vonnöten.

Vergeben wurden inzwischen auch die ersten Fassadenarbeiten. „Die Fassade unseres Klinik-Neubaus wurde in mehrere Ausschreibungspakete aufgeteilt: Fassade I für das Sockelgeschoss, Fassade II für die Bettengeschosse und Fassaden III und IV für Sonderbereiche wie Eingangshalle, Wirtschaftshof und Technikzentralen“, sagt Budinsky. Die nun erfolgte Vergabe betrifft das Gewerk „Fassade I“ mit den Leistungen Fensterbänder und Türen, Sonnenschutzanlagen sowie einer Pfosten-Riegel-Fassade unter anderem in den Bereichen Cafeteria, Nebeneingang Süd und Strahlentherapie. Den Zuschlag für diesen ersten Bauabschnitt der Fassade hat die Firma NR Metallbau GmbH erhalten. 

Im Frühjahr 2020 erfolgt die Montage einer Musterfassade. Die eigentliche Montagearbeit von Fensterbändern, Türen und Sonnenschutzanlagen beginnt dann im dritten Quartal 2020 und wird etwa ein Jahr dauern. Bis zum Baubeginn werden am Sitz der NR Metallbau GmbH im nordrhein-westfälischen Straelen die Fensterelemente gefertigt und die Montage geplant.

Die Fassadenarbeiten waren europaweit ausgeschrieben worden, eingegangen sind acht Angebote. Davon erwies sich das der Firma NR Metallbau als das wirtschaftlichste, mit einem Gesamtbetrag von rund 5,3 Millionen Euro. „Die Markt- und Wettbewerbssituation im Fassadenbau wirkt sich, im Gegensatz zu den Rohbauarbeiten, bei der Ausschreibung positiv auf die Anzahl der eingegangenen Angebote und in der Folge auch auf das Vergabeergebnis aus“, freut sich Wolfgang Schmid, der Kaufmännische Geschäftsführer der Alb-Fils-Kliniken.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Vermeintlich falscher Polizist sitzt in Haft

Schwäbisch Gmünd. Im Verlauf der letzten Woche ging eine regelrechte Welle an Anrufen falscher Polizeibeamter in Haushalten im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Aalen ein. Auch im Verlauf des Wochenendes ebbten die Anrufe kaum ab, so wurden allein am Sonntag mindestens 20 Anrufe aus dem gesamten Präsidiumsbereich der Polizei gemeldet. Während die meisten Angerufenen den Betrugsversuch erkennen und richtigerweise einfach auflegen, haben die Betrüger trotz aller Warnungen immer wieder Erfolg. Diese Betrugsart ist für die Geschädigten besonders dramatisch, da es um hohe Schäden und teils um Gesamtvermögenswerte geht. So musste das Polizeipräsidium Aalen im laufenden Jahr in Zusammenhang mit "Falschen Polizeibeamten" mehrere hunderttausend Euro Schaden registrieren. Die Ermittlungen gestalten sich regelmäßig als schwierig, da die Hintermänner normalerweise aus Callcentern im Ausland anrufen. Mitunter kann die Polizei aber auch Ermittlungserfolge vermelden. So auch im Fall einer 77-Jährigen aus dem Raum Schwäbisch Gmünd, die zwischen Mittwoch und Freitag in üblicher Masche-es seien Einbrecher festgenommen worden, auch ihr Wohnung stünde im Visier und sie müsste ihre Vermögenswerte dringend in Sicherheit bringen- telefonisch massiv bedrängt wurde. Im Zuge polizeilicher Maßnahmen konnte am Freitagmittag ein 38 Jahre alter Türke festgenommen werden, der als Geldabholer fungierte. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl in Vollzug, der 38-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Hannes Großkopf gewinnt Salacher Löwenlauf

Salach.. Hannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen hat den Salacher Löwenlauf am Sonntag gewonnen. Die 10 Kilometer lange Strecke bewältigte er in 36,44 Minuten. Auf den zweiten Platz kam Elias Tomas Gabure in 38,15 Minuten, Rang drei belegte Alessandro Collerone vom Sparda-Team Rechberghausen in 29,15 Minuten. Schnellste Frau auf der Strecke war Nicola De Zolt in 39,56 Minuten.
21.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Prügelei vor Gaststätte 

Eislingen. Am Sonntag gegen 4.30 Uhr wurde die Polizei in die Salacher Straße nach Eislingen gerufen. Der Anruferin nach waren zwei Gruppen mit fünf und vier Personen in Streit geraten und schlugen sich. Die Fünfer-Gruppe im Alter von 17, 18 und 20 Jahren konnte durch die Polizei angetroffen werden. Sie wurde durch Hiebe und Tritte leicht verletzt worden. Die vier Kontrahenten waren nicht mehr vor Ort. Grund für die Auseinandersetzung war vermutlich eine unsittliche Berührung einer Frau in der Gaststätte. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung führt das Polizeirevier Eislingen.
20.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Oldtimer fängt in Garage Feuer 

Bad Ditzenbach. Auf 40.000 Euro wird der Schaden geschätzt, der am Samstag, kurz nach 12 Uhr in Bad Ditzenbach entstanden war. In der Garage eines Wohnhauses war ein Oldtimer in Brand geraten. Nach Ermittlungen des Polizeirevier Geislingen hat der Besitzer vorher an dem Auto Schweißarbeiten durchgeführt. Dadurch wurde das Auto in Brand gesetzt. Beim Versuch, das Auto aus der Garage zu schieben, wurde der Besitzer durch eingeatmeten Rauch verletzt. Er wurde zur Untersuchung in eine Klinik gefahren.
20.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Mal Fußgänger mit einem Ei beworfen 

Göppingen. Am Sonntag gegen 0.45 Uhr ging ein 24-Jähriger mit seiner Begleiterin zu Fuß entlang der Bahnhofstraße in Göppingen. Aus einem vorbeifahrenden weißen Auto wurde ein Ei auf ihn geworfen, das ihn am Kopf traf. Das Auto bog dann in die Johannes-Scherr-Straße ab. Aus dem Auto wurde Gegröle wahrgenommen. Der Fußgänger wurde durch den Bewurf leicht verletzt. Ein ähnlicher Sachverhalt wurde am Sonntag beim Polizeirevier Göppingen angezeigt. Demnach wurde 10 Minuten vorher in der Stuttgarter Straße ebenfalls ein Fußgänger aus einem weißen Nissan heraus mit einem Ei beworfen. Er wurde am Bein getroffen und leicht verletzt. An der nächsten Ampel wollte er die Insassen fotografieren, woraufhin das Auto über die rote Ampel davonfuhr. Die Ermittlungen über das Kennzeichen zu den verantwortlichen Insassen führt das Polizeirevier Göppingen.
20.10.19

 

 

 

 

 

 

Ziegelwasen wegen Gallusmarkt gesperrt

Kirchheim unter Teck. Der Parkplatz Ziegelwasen ist ab Donnerstag, 24. Oktober, wegen des Gallusmarkt-Vergnügungsparks gesperrt. Der Vergnügungspark findet von Freitag, 1. November, bis Montag, 4. November 2019, statt. Voraussichtlich ab Freitag, 8. November, stehen die Parkplätze am Ziegelwasen wieder zur Verfügung.
20.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Spannungsbögen zum Grundgesetz

Schwäbisch Gmünd (sv). Nein, es war kein Flohmarkt und auch keine Hochzeit. Was in der Ledergasse installiert wurde, ist eine Kunstinstallation anlässlich 70 Jahre Grundgesetz. Fünf Spannungsbögen “Grundgesetz“ sind derzeit auf Tour durch den Ostalbkreis. In Ellwangen und Aalen waren bereits zwei Stationen jetzt sind die Spannungsbögen Grundgesetz in der Ledergasse in Schwäbisch Gmünd zu sehen. Die Spannungsbögen Grundgesetz sind auch als Teil der Aktivitäten gegen Menschenhandel und Prostitution zu sehen. Insbesondere Artikel 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, ist unvereinbar mit der deutschen Wirklichkeit und dem liberalen Prostituiertenschutzgesetz. Die Veranstaltung „Menschenwürde statt Menschenhandel“ am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr, im Kulturzentrum Prediger greift dieses Missverhältnis auf. Mit klaren Worten und passender Musik wird die skandalöse Situation beschrieben und nach Lösungen gesucht. Gestaltet wurden die Spannungsbögen während zwei Workshops mit der Künstlerin Mimosa Pale. Das 70-jährige Jubiläum des Grundgesetzes in diesem Jahr nahm sie zum Anlass, Bögen zu den einzelnen Artikeln zu schaffen. In Aalen und Ellwangen gab es Workshops mit Jugendlichen, Menschen mit Behinderung, und Menschen aus verschiedenen Minderheiten. In Schwäbisch Gmünd darf man sich über die gestalteten Spannungsbögen zu den Artikeln Menschenwürde, Frauen und Männer sind gleichberechtigt, Inklusion und Weitere freuen. In der Ledergasse werden die Bögen bis zum Montag, 28. Oktober, zu sehen sein. Der Moment der Spannung, der in den Bögen steckt, liegt darin, dass längst nicht alles erreicht und Realität ist, was im Grundgesetz als Auftrag formuliert ist. Zum Beispiel „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ ist Auftrag und Mahnung zugleich und es gilt hier immer genau hinzuschauen, ob gesetzlicher Auftrag und deutsche Realität übereinstimmen, beziehungsweise was getan werden muss, damit die Gesetzesvision Wirklichkeit wird. Die Künstlerin Mimosa Pale: „Es sind ganz normale Rosenbögen aus dem Baumarkt. Normalerweise wachsen daran Rosen. Jetzt darf das Grundgesetz daran wachsen, genauso wie auch andere Ideen.“ Schon während des Aufbaus gab es interessierte Fragen und spannende Diskussionen.
20.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Göppingen holt Punkte in Nöttingen 

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen hat auch das Auswärtsspiel am Samstag gegen FC Nöttingen mit 0:1 gewonnen. Das Siegtor schoss Marcel Avdic in der 27. Minute. SV Göppingen führt damit weiter souverän die Tabelle an.
19.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EVF verbessert High-Tech-Infrastruktur im Kreis

Göppingen. Die Energieversorgung Filstal hat am Freitag ihr neuen Data-Center im Stauferpark offiziell in Betrieb genommen. Ab sofort können Unternehmen die Einrichtung für ihre Datensicherung nutzen. Das neue Daten-Center betreibt die die Energieversorgung Filstal zusammen mit ihren Partnerunternehmern Imos und Schmid & Partner.

Ein Hauch von „Filsvalley“ lag am Freitag über dem neuen Data-Center der EVF im Stauferpark. Guten 80 Vertreter interessierte Unternehmen und Kunden der beteiligten Partnerunternehmen war gekommen, um sich über die neue Einrichtung zu informieren. Oberbürgermeister Guido Till hob die Verlässlichkeit der EVF in der Gas-, Wasser- und Stromversorgung hervor. Er sei überzeugt, dass das Unternehmen auch im Bereich der Digitalisierung seinen Beitrag leisten könne. Dass die EVF über weite Teile des Landkreises Göppingen Kunden schon den Abschluss an Glasfasernetz ermögliche, betonte EVF-Geschäftsführer Dr. Martin Bernhart. Wer solche Leitungen zur Verfügung stelle müsse auch die entsprechenden Daten und die Datensicherheit liefern. Letztere sei mit dem neuen Data-Center nun gewährleistet. Wie wichtig Datensicherheit für die Unternehmen ist, betonte Stefan Fischerkeller von der Deutschen Datenschutzkanzlei. Die Ansprüche an sicherere Daten würde immer höher, der Gesetzgeber werde nicht umhin kommen, die Vorschriften weiter zu verschärfen. Wie das neue Datacenter im Innern aussieht und welche Sicherheitsmaßnahmen für die neue Einrichtung getroffen wurden skizzierte der Leiter der Einrichtung, Matthias Brandmaier. Der 2.40 Meter hohe Zaun um das Gebäude sei der nach außen hin sichtbare Teil der zahlreichen Maßnahmen. Nachts sei das Grundstück zudem beleuchtet, 36 Kameras zeichnen jede Bewegung auf dem Areal und im Inneren auf, zudem gebe es Infrarotstrahler, jede Menge Sensoren und eine Security. Wer das Haus betreten müsse, der komme um eingehende Sicherheitsüberprüfung nicht herum. Die Energiezufuhr für das Datacenter sei mehrfach abgesichert, ebenso die Kühlung der Server. Hohe Standards gelten auch beim Brandschutz.

Michael Haide, Geschäftsführer von Schmid und Partner, informierte über die Nutzungsmöglichkeiten des neuen Rechenzentrums. Kunden hätte die Möglichkeit, ihre eigenen Server einzustellen, können aber auch alles, was zur Datensicherung benötigt wird, anmieten oder auch ihre Datensicherung erledigen lassen. „Bei uns ist viele möglich“, so Haide und empfahl interessierten Kunden eine Beratung für passgenaue Angebote.

18.10.19

 

 

 

 

 

 

Hansy Vogt auf dem Göppinger Gesundheitstag

Der Fernseh-Entertainer Hansy Vogt hat am Donnerstag den Gesundheitstag in der Göppinger Stadthalle moderiert und dabei auch den Messestand von Maitis-Media besucht. Die Göppinger Medienagentur informierte auf der vom Bezirksverband der Diabetiker ausgerichteten und von rund 1500 Interessierten besuchten Veranstaltung das Projekt "Stauferkischtle", eine Geschenkidee mit Produkten aus dem Stauferland. Außerdem konnten interessierte Standbesucher sich über die lokalen und regionalen Magazine von Maitis-Media informieren. Viel Lob erhielt der Verlag zum vor wenigen Tagen erschienenen Magazin "Lebenswege". Gut zwei Dutzend Aussteller zeigten zudem Neuheiten aus dem Gesundheitsbereich. Zahlreiche Professoren, Chefärzte und Leitende Oberärzte referierten über Gesundheitsthemen in Zusammenhang mit Diabetes. Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Bezirksvorsitzende der Diabetiker, Kewal Lekha die Besucher begrüßt. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreishaushalt mit vielen Risiken

Kreis Göppingen. Landrat Edgar Wolff hat am Freitag den elften Haushaltsentwurf seiner Amtszeit in den Kreistag ein; zugleich ist er der erste Haushaltsplan des neugewählten Kreistags. Die Steuerkraftsumme der kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen steigt zum Haushaltsjahr 2020 um knapp 27 Millionen Euro auf 367,9 Millionen Euro. Die Steigerung von 7,9 Prozent liegt damit leicht über dem Landestrend von 7,1 Prozent. Die Steuerkraftsumme ist u. a. Basis für die Berechnung des Kreisumlageaufkommens.

Die ordentlichen Aufwendungen bleiben auf dem Niveau des Vorjahres mit knapp 310 Millionen Euro. Die größten Veränderungen resultieren insbesondere aus der Einführung des Metropolexpresses mit plus 1,3 Millionen Euro, einem abzudeckenden negativen Betriebsergebnis der Albs-Fils-Kliniken mit 2,8 Millionen Euro, der Erhöhung der Sozialaufwendungen mit plus 1,6 Millionen Euro sowie einer im Vergleich zu den Vorjahren durchschnittlichen Erhöhung der Personalaufwendungen von plus 1,4 Millionen Euro oder 2,9 Prozent (Gesamtaufwand 51,6 Millionen Euro).

Den in seiner Höhe fast identischen, jedoch in der Zusammensetzung veränderten Aufwendungen stehen verringerte Erträge in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro gegenüber. Dies liegt insbesondere an folgenden Veränderungen: Deutlich geringere Schlüsselzuweisungen (- 8,3 Millionen Euro), Mehrerträge aus der erhöhten Kreisumlage (+ 9,3 Millionen Euro bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 34,5 Prozent), Mehrerträge aus der Grunderwerbsteuer (+ 0,5 Millionen Euro) sowie diversen Veränderungen im Jugend- und Sozialbereich.

Summiert schließt der Entwurf des Ergebnishaushalts 2020 des Landkreises vorläufig mit einer planerischen Deckungslücke in Höhe von 4,74 Millionen Euro, d. h. er erwirtschaftet entgegen der Vorjahre keinen Überschuss. Der Haushaltsausgleich wird durch eine vorläufige Ent­nahme aus der Ergebnisrücklage in Höhe von 4,8 Millionen Euro si­cherge­stellt.  Die geplanten Investitionen in 2020 fallen mit einem Volumen von 23,2 Millionen Euro etwas geringer aus als im Vorjahr (- 1,6 Millionen Euro). Dieser erneut hohe Investitionsbedarf resultiert überwiegend aus den Auszahlungen für den Erweiterungsbau an das Landratsamtsgebäude inklusive Parkierung und Finanzierung der Sanierung des Haupthauses (mit insgesamt 8 Millionen Euro) sowie aus den Rechnungsergebnissen angepassten Investitionskostenzuschüssen an die Kliniken. Für Tiefbaumaßnahmen, insbesondere an Kreisstraßen, ist eine Summe von 2,1 Millionen Euro im Landkreishaushalt 2020 veranschlagt. Der limitierte Landkreisanteil am Klinik-Neubau mit 110 Millionen Euro ist in den Jahren 2021 und 2022 vollständig ausfinanziert. Zur Finanzierung der Investitionstätigkeit wird 2020 eine Darlehensneuaufnahme von 14,7 Millionen Euro benötigt. Abzüglich der ordentlichen Tilgung ergibt sich im Jahr 2020 eine Netto-Neuverschuldung von rund 12,5 Millionen Euro. Am Ende des Jahres 2020 wird der Schuldenstand des Landkreises Göppingen voraussichtlich 51,9 Millionen Euro betragen.

Die Verwaltung schlägt dem Kreistag einen gleichbleibenden Kreisumlagehebesatz zum Haushaltsjahr 2020 von 34,5 Prozent vor. Das Kreisumlageaufkommen steigt – aufgrund der gestiegenen Steuerkraft – um 9,3 Millionen Euro auf ca. 127 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Pro Kopf bedeutet dies eine Belastung von 495 Euro je Einwohner.

Die „Nicht-Einigung zwischen Kommunalen Spitzenverbänden und dem Land in der Gemeinsamen Finanzkommission“ birgt ein nicht unbeträchtliches Haushaltsrisiko für den Landkreis Göppingen. „Ich empfinde es als ärgerlich, dass wir hier keine verlässlichen Zusagen des Landes und damit auch keine verlässlichen Grundlagen für unseren Haushalt haben. Für den Landkreis Göppingen bedeutet dies ein ganz erhebliches Haushaltsrisiko“, so Landrat Edgar Wolff. Die Kreisverwaltung beabsichtigt, den Haushaltsplan 2020 noch im Dezember 2019 zu verabschieden.
18.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizei kontrolliert Autrofahrer

Lauterstein. An einer Kontrollstelle in Nenningen stellte die Polizei zahlreiche Verstöße fest. Zahlreiche Polizisten kontrollierten zwischen 15 und 22 Uhr den Verkehr in der Hauptstraße. Den Schwerpunkt legte die Polizei auf Alkohol/Drogen im Straßenverkehr sowie getunte Fahrzeuge. Ein 50-jähriger und ein 25-jähriger Pkw-Fahrer fuhren unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Sie mussten nach einer Blutentnahme ihre Autos stehen lassen. Bei insgesamt zehn Autos erlosch die Betriebserlaubnis. Deren Fahrer hatten vorrangig unzulässige Felgen oder Fahrwerke verbaut. Sie müssen nun ihre Fahrzeuge in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzen. Vier weitere Autofahrer benutzten ihre Mobiltelefone während der Fahrt und fünf Fahrer nutzten keinen Sicherheitsgurt.
198.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwerverletzter am Fußgängerüberweg

Schorndorf. Ein 50-jähriger Fußgänger querte am Freitagmorgen in der Welzheimer Straße an einem Zebrastreifen die Fahrbahn in Richtung Dueviller Platz. Eine Autofahrerin hielt bereits an und ermöglichte so dem Mann das Überqueren. Als er den gegenüberliegenden Fahrstreifen erreichte, wurde er von einem 29-jährigen Pkw-Fahrer übersehen und erfasst. Der 50-Jährige wurde hierbei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik verbracht werden.
18.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brand auf Krämermarkt

Schwäbisch Gmünd. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts an einer Kabeltrommel geriet am Freitagmorgen ein Zelt auf dem Krämermarkt am Marktplatz in Brand. Ein Anwohner wurde gegen zwei Uhr auf das Feuer aufmerksam und verständigte die Feuerwehr. Diese rückte mit vier Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften an. Der Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 10 000 Euro.
18.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktive Arbeitsmarktpolitik zeigt Wirkung 

Geislingen. In der Fahrradwerkstatt der Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH (SAB) in Geislingen trafen sich Vertreter von Beschäftigungshilfeunternehmen und Vertreter des Jobcenters mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens und dem Tübinger Bundestagsabgeordneten Dr. Martin Rosemann. Rosemann ist der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die beiden Abgeordneten informierten sich vor Ort über die Auswirkungen neuer Arbeitsmarktinstrumente - den sogenannten Paragraphen 16i und 16e im zweiten Sozialgesetzbuch -, mit denen Arbeitslose, die bereits lange Zeit keine feste Anstellung hatten, wieder in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können.

"Arbeitsplätze für Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen bei Unternehmen, Kommunen und Beschäftigungshilfeträgern können jetzt direkt gefördert werden. Das Geld, welches sonst als Arbeitslosengeld ausgezahlt wird, kann nun zur direkten Förderung eines Beschäftigungsverhältnisse auf bis zu fünf Jahre genutzt werden", erklärt Baehrens. "Auf dieses Gesetz haben wir seit über 10 Jahren gewartet", so Wolfgang Lutz von der Arbeiterwohlfahrt Heidenheim. Auch die Geschäftsführerin der SAB Karin Woyta bestätigt die bisher guten Erfahrungen mit dem Programm. Von den 25.000 Plätzen bundesweit wurden 75 im Landkreis Göppingen geschaffen. Davon sind 33,3 Prozent der Plätze im Privatsektor, 6,6 Prozent bei Kommunen und 60,1 Prozent bei Beschäftigungshilfeträgern wie der SAB geschaffen worden.

Im Anschluss besuchten Baehrens und Rosemann die Fahrradwerkstatt. "Ich freue mich, dass unser Gesetz vor Ort Wirkung zeigt und bin jedes Mal wieder begeistert, was im Landkreis Göppingen von der SAB auf die Beine gestellt wird", so Dr. Rosemann zum Abschluss.
17.10.19

 

 

 

 

 

Esslingen übt Kritik an Staatshaushalt des Landes

Esslingen. Viele Jahre lang war es gute Übung, dass sich das Land und die Kommunalen Landesverbände in der Gemeinsamen Finanzkommission (GFK) auf Empfehlungen für die Verteilung der Mittel an die Kommunen im Haushaltsplan des Landes geeinigt haben. Nun hat die Landesregierung schon zum zweiten Mal in der laufenden Legislaturperiode einen Staatshaushaltsplan ohne eine Einigung zwischen dem Land und den Vertretern aus den Städten, Gemeinden und Landkreisen eingebracht. „Wir sind enttäuscht darüber, dass das Land die traditionell guten Beziehungen zu den Kommunen aufs Spiel setzt, sind doch die anstehenden Aufgaben nur durch das gute Zusammenspiel aller politischen und gesellschaftlichen Akteure zu meistern“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Die aktuellen Planungen des Landes bedeuten deutliche Belastungen für die Kommunen und höhlen die verfassungsmäßig garantierte Selbstverwaltung der Kommunen aus.

Für die Stadt Esslingen würde der Regierungsentwurf eine höhere Belastung durch die Kreisumlage durch höhere Soziallasten bedeuten. Erfolgt kein Ausgleich der Mehrbelastungen aus dem Bundesteilhabegesetz, keine Erstattungen der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und keine Fortführung des Paktes für Integration müssen diese Aufwendungen vom Landkreis und damit von allen Kommunen getragen werden.

Direkt auf den städtischen Haushalt wirkt sich die Einführung eines Flächenfaktors bei der Verteilung der Mittel aus dem Kommunalen Finanzausgleich aus. Die Förderung des Ländlichen Raums ist ein Baustein des Koalitionsvertrags der Landesregierung. Durch die jetzt vom Land geplante Umschichtung der Mittel würden alle Städte deutlich verlieren, während die Gemeinden in nur geringem Umfang profitieren würden. Selbst eine geringe Gewichtung von nur 5% würde für die Stadt Esslingen jährlich weniger Einnahmen von etwa einer halben Million Euro bedeuten. Der Städtetag Baden-Württemberg hat deshalb bereits im Juli 2019 einen Alternativvorschlag vorgelegt, der eine gezielte Förderung des ländlichen Raums bei gleichzeitiger Stärkung der Städte in ihrer Zentralitätsfunktion vorsieht. Darauf ist das Land bisher nicht eingegangen.

Aus kommunaler Sicht ebenfalls nicht akzeptabel ist es, dass sich das Land aus der Finanzierung der Schulsanierung verabschiedet. Hierfür sollen kommunale Mittel zweckgebunden umgeschichtet werden, zusätzliche Eigenmittel des Landes werden dafür nicht mehr zur Verfügung gestellt. Das ist angesichts der anstehenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in Esslingen, aber auch in vielen anderen Kommunen, eine immense Belastung.

Einen Eingriff in die Kommunale Selbstverwaltung stellt die vorgesehene Verschiebung von Mitteln der Kommunalen Investitionspauschale (KIP) in den Kommunalen Investitionsfonds (KIF) dar. Die Mittel des KIP werden pauschal, d.h. ohne Zweckbindung ausbezahlt. Die Mittel des KIF sind zweckgebunden.

Finanzbürgermeister Ingo Rust befürchtet, dass damit die Mittel der kommunalen Entscheidungshoheit über notwendige Investitionsschwerpunkte entzogen werden. ?Das Land übernimmt die Priorisierung der Aufgabenerledigung durch die Zuteilung der Mittel für einzelne Themenfelder. Das können die Kommunen vor Ort besser, sie kennen den Bedarf, der in den verschiedenen Städten und Gemeinden auch sehr unterschiedlich sein kann?. Für den städtischen Haushalt in Esslingen bedeutet dies allein eine Verschlechterung des Handlungsspielraums um knapp eine Million Euro pro Jahr. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger hat darum alle Esslinger Landtagsabgeordneten persönlich angeschrieben und seiner Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass sich die Landtagsabgeordneten im Beratungsverfahren für entsprechende Änderungen gegenüber dem Regierungsentwurf einsetzen.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Revue der Integrationskurse

Göppingen. Der Song hätte nicht besser passen können: Mit „Glück ist…“ wurde in der Göppinger Stadtkirche die Veranstaltung Open Stage „Lokal Global“ - die „Aller-Welts-Revue“ eröffnet. Zahlreiche Gruppierungen der Integrationskurse ein fulminantes Gesangs- und Musikprogramm im Rahmen der Interkulturellen Wochen Göppingen. Das Revue-Programm wurde zusammengestellt von „zebra“, der Zentralen Beratungsstelle für Zugewanderte in Göppingen, und der Caritas. Veranstalter waren das Diakonisches Werk, das DRK und die Integrationskursträger im Landkreis Göppingen - unterstützt vom Medienforum Kreis Göppingen. Nach der Revue gab es bei einem internationalen Buffet reichlich Zeit zum Austausch und Kennenlernen. „Glück ist…“ -  auch in Göppingen ein gemeinsames Leben in Frieden und Freiheit.  Der nächste Medienforum-Termin findet am 19. November 2019 18 Uhr im IGZ im Göppinger Stauferpark statt. thk
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Sonne geblendet

Ebersbach/Süßen. Bei schlechter Sicht waren am Mittwoch im Kreis Göppingen Zwei zu unvorsichtig. Kurz nach 10 Uhr überquerte eine Frau in Süßen die Heidenheimer Straße. Die Sonne blendete und die 78-Jährige übersah, dass die Ampel Rot zeigte. Ein Autofahrer konnte gerade noch halten. Doch die Frau erschrak, stützte sich erst am Auto ab und stürzte dann auf die Straße. Sie erlitt leichte Verletzungen.    Gegen 17.30 Uhr war ein Radler in Ebersbach auf dem Gehweg der Hauptstraße unterwegs. Ein 49-Jähriger kam mit seinem Auto aus einer Zufahrt. Er übersah den Radler, wohl weil ihn die Sonne blendete. Beim Zusammenstoß erlitt der Radler leichte Verletzungen.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Frau am Steuer stark betrunken

Göppingen. Dank Zeugen hat die Polizei am Dienstag in Göppingen eine Fahrt gestoppt. Gegen 20 Uhr rief ein Zeuge den Notruf, weil vor ihm ein Opel in Schlangenlinien durch Göppingen fuhr. Die Polizei stellte am Rechberghäuser Weg das beschriebene Auto. Die Streifenbesatzung kontrollierte die Fahrerin. Sofort bestand der Verdacht, dass die 26-Jährige betrunken ist. Ein Test bestätigte das, weit über zwei Promille zeigte der Test. Deshalb wurden ihr von einem Arzt Blutproben entnommen. Außerdem musste sie ihren Führerschein abgeben. Die Frau sieht jetzt einer Strafanzeige entgegen.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Großes Interesse an Fortbildung mit Bundestrainerin

Schwäbisch Gmünd (sv). 40 und Übungsleiter, Sportlehrer und Trainer haben das Fortbildungsangebot mit der Bundestrainerin, Claudia Schunk, des Trainer-Netzwerks Schwäbisch Gmünd angenommen. Die Bundestrainerin ist derzeit mit der männlichen und weiblichen Jugendnationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland im Turn- und Bewegungszentrum im Unipark zum Trainingslager zu Gast. Sie war kurzfristig bereit, eine Fortbildung mit Titel „Grundlagen im Turnen - nicht nur für Turner!“ im Rahmen des Trainer-Netzwerks Schwäbisch Gmünd auszurichten. Der ehemaligen Grundschullehrerin und heutigen Toptrainerin, war es ein Anliegen, das Augenmerk auf eine bessere turnerische Grundausbildung der Kinder in den Kindergärten und Grundschulen zu fordern – nicht um bessere Turner zu entwickeln, sondern um die wichtigen Voraussetzungen – Körperspannung, Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit, Stabilität, Gleichgewichtsfähigkeit – auf einem guten Niveau anzulegen, so dass die Bewegungsaufgaben in den anderen Sportarten erfolgreicher gelöst werden können. Eine solide Grundausbildung in den Schwerpunktsportarten ist für alle Sportarten eine wichtige Basis. Die Bundestrainerin forderte, die Trainer, Übungsleiter, Sportlehrer auf, selbst dazu beizutragen, die Begeisterung ins Training einzubringen. Claudia Schunk zeigte, den Fortbildungsteilnehmern in einem ersten Themenblock einfache Übungen zum Aufwärmen, zur Kräftigung, zur Förderung der Beweglichkeit. Mit unterschiedlichen Übungen führte die Bundestrainerin zur Rolle vorwärts und zum Handstand hin. Abschließend stand sie den Trainern für Fragen zur Verfügung. Frank Wendel, Leiter des Trainer-Netzwerks Schwäbisch Gmünd dankte der Bundestrainerin für die einprägsamen Übungen und die motivierenden Ausführungen. Sein Dank ging auch an den TV Wetzgau für die kurzfristige Organisation des Termins. Mit einem Eintrag ins „Silberne Buch des Sports“ der Stadtwurde die Fortbildung beendet.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B10 kurzzeitig gesperrt

Esslingen. Während der Sanierungsarbeiten auf der Pliensaubrücke platzte Mörtel an der Brückenunterseite ab und fiel auf die B 10. Ein Autofahrer hat die Stadt Esslingen darüber informiert, dass ein ca. 3-5 cm großes Mörtelstück von der Brücke gefallen ist. Glücklicherweise wurde kein Fahrzeug getroffen. Die ausführende Baufirma stellte die Arbeiten daraufhin umgehend ein. Baufirma, Polizei, Straßenmeisterei und Mitarbeiter des Tiefbauamtes waren vor Ort, um die Situation zu prüfen. Die schadhafte Stelle, welche sich direkt am Bogenscheitel befindet, wurde mit Hilfe eines Hubsteigers in Augenschein genommen. Für die Untersuchung musste eine Spur der B10 in Richtung Stuttgart kurzzeitig gesperrt werden. Anschließend wurde die Schadstelle provisorisch mit einem Netz gesichert und die B 10 wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten auf der Brücke werden jedoch ausgesetzt, bis die Ursache der Abplatzungen gefunden ist.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

Esslingen will sich Resolution gegen Fluglärm anschließen

Plochingen. Der Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Plochingen, bestehend aus Mitgliedern der Gemeinderäte Altbach, Deizisau und Plochingen hat eine Resolution gegen Fluglärm verabschiedet. Der GVV kritisiert darin eine deutliche Erhöhung des Fluglärmdauerschallpegels im Monatsmittel und eine übermäßige Belastung der Gemeinden durch eine vorwiegende Abwicklung des nächtlichen Luftverkehrs über Osten. Deshalb lehnt er den weiteren Ausbau des Stuttgarter Flughafens ab, fordert eine strikte Einhaltung des Nachtflugverbots, eine gleichmäßige Verteilung verbleibender Nachtflüge und die Begünstigung lärm- und schadstoffarmer Flugzeuge durch Gebührenregelungen und Verbote. Auch die Stadt Esslingen am Neckar sieht in Bezug auf den Fluglärm dringenden Handlungsbedarf. Daher wird die Stadtverwaltung eine entsprechende Vorlage in die nächste Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt einbringen. „Die Belastung wächst von Jahr zu Jahr, dabei ist die Grenze des Erträglichen längst überschritten.“, kritisiert Oberbürgermeister Dr. Zieger. „Wir stimmen der Kritik des GVV inhaltlich zu. Ich werde dem Gemeinderat empfehlen, dass wir uns der Resolution anschließen. Nur gemeinsam können wir substantiell etwas bewirken.“
17.19.19

 

 

 

 

 

 

 

Motorradfahrerin verletzt

Schorndorf. Eine Fahrspur der B 29 musste am Mittwoch kurz vor 19 Uhr wegen eines Unfalls gesperrt werden. Eine Motorradfahrerin fuhr an der Anschlussstelle Schorndorf Ost auf die B 29 auf. Infolge eines Fahrfehlers verlor sie beim Beschleunigen die Kontrolle und schleuderte über die Fahrbahn. Die 32-jährige Bikerin wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3000 Euro.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Essen löst Feuerwehreinsatz aus

Schorndorf. In einem Wohnhaus in der Unteren Uferstraße löste am Mittwoch gegen 12.50 Uhr ein Feuermelder aus. Beim Eintreffen der örtlichen Feuerwehr drang bereits Rauch aus einer Wohnung. Da dort niemand zu Hause war, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Die Feuerwehr stellte in der Küche eingebranntes Essen auf den eingeschalteten Herd fest. Da noch kein offenes Feuer war, entstand lediglich an der geöffneten Wohnungstüre Schaden. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen, inklusive einer Drehleiter und 21 Einsatzkräften im Einsatz.
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7.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Frauen verlieren Lokalderby

Göppingen. Die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben das Lokalderby gegen TuS Metzgingen verloren. In der EWS-Arena kamen die Bundesliga-Spielerinnen nicht über ein 25:31 hinaus.
17.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Holzmadener Straße ab 21. Oktober gesperrt 

Kirchheim unter Teck. Die Holzmadener Straße (Kreisstraße 1265) ist ab Montag, 21. Oktober 2019, bis voraussichtlich Freitag, 8. November 2019, wegen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn voll gesperrt. Eine Umleitung über Ohmden und Holzmaden wird ausgeschildert. In Ohmden werden für die Buslinie 165 in der Holzmadener Straße/ Ecke Dorfwiesenweg beidseitig Ersatzhaltestellen eingerichtet. Wegen der Umleitung kann es zu zeitlichen Verzögerungen bei der Buslinie kommen. Für Fuß- und Radfahrer, die an der Holzmadener Straße unterwegs sind, wird eine Umleitung über die umliegenden Feldwege ausgeschildert.
16.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

400 Polizisten im Einsatz 

Ulm / Göppingen An einem Fahndungs- und Sicherheitstag der Polizei hat das Polizeipräsidium Ulm am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch rund 400 Polizisten eingesetzt. Sie kontrollierten, zeigten Präsenz und gaben Informationen zum Schutz vor Kriminalität.    An gut 70 Einsatzorten war die Polizei am Dienstag und am Mittwoch bis in die frühen Morgenstunden im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm präsent: bei Kontrollstellen auf Bundesfernstraßen, mit Drogenkontrollen, zur Bekämpfung der Ursachen schwerer Verkehrsunfälle, im Rahmen von Kontrollen in Gaststätten, Spielhallen und im öffentlichen Nahverkehr, mit Jugendschutzkontrollen, zur Beseitigung von Ordnungsstörungen, zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs, mit gezielten Fahndungen nach gesuchten Personen, mit Kontrollen zum Schutz der sexuellen Selbstbestimmung, insbesondere im Rotlichtmilieu, und mit Beratungen zum Schutz vor Sexualstraftaten, Rauschgiftkriminalität, Betrug, Diebstahl und Einbruch. Diese Kontrollen fanden im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Ulm statt, in den Landkreise Alb-Donau, Biberach, Göppingen und Heidenheim sowie im Stadtkreis Ulm. Rund 3.050 Personen und Fahrzeuge und 1.400 Dokumente wurden an 55 Kontrollstellen überprüft. Acht Haftbefehle vollstreckten die Polizisten. 37 Sicherheitsleistungen von rund 8.500 Euro behielten sie ein. Die Kontrolleure beschlagnahmten neun Cannabis-Pflanzen, 15 Gramm Marihuana, drei Joints, kleine Mengen Ecstasy sowie wenige Tabletten Ausweichdrogen. 32 Strafanzeigen sind die Folge, insbesondere wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Rund 1.400 Ordnungswidrigkeiten deckte die Polizei auf. Überwiegend Verkehrsordnungswidrigkeiten, aber auch wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. Fast die Hälfte wurde mit Verwarnungen belegt, der Rest mündet in ein Bußgeldverfahren. )An der Tank- und Rastanlage Gruibingen kontrollierte die Polizei von 9 Uhr bis 13 Uhr den Schwerlastverkehr in Richtung Ulm.

Die Polizisten hielten allein 95 Lastwagen an, weil trotz Verbots überholten. Bei genauerem Hinsehen mussten die Polizisten dann vier der Laster aus dem Verkehr ziehen. An den Fahrzeugen aus Lettland, Rumänien, Polen und den Niederlanden waren Bremsen, Tacho und Beleuchtung nicht in Ordnung. 20 Sicherheitsleistungen von insgesamt über 7.000 Euro erhoben die Polizisten an den Kontrollstellen.
16.10.19

 

 

 

 

 

 

Auf Gegenfahrbahn geraten

Göppingen. Hoher Sachschaden und zwei leicht verletzte Personen sind das Resultat eines Unfalls am Dienstag in Göppingen.- Gegen 20.15 Uhr fuhr eine 74-Jährige mit ihrem Pkw in der Jebenhäuser Straße. Aufgrund Dunkelheit und Regenfall erkannte sie wohl eine Baustelle zu spät und geriet auf die Gegenfahrbahn. Ein 40-Jähriger kam mit seinem Wagen entgegen. Beide Autos stießen frontal zusammen. Beide Autofahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10 000 Euro.
16.10.19

 

 

 

 

 

 

 

Kliniken feilen weiter an ihrem Image 

Kreis Göppingen. Ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu sein, das haben sich die Alb-Fils-Kliniken vorgenommen. Nach der ersten Imagekampagne zu Jahresbeginn starten die Kliniken nun ihre zweite Kampagne, wieder im öffentlichen Raum und wieder im gesamten Landkreis Göppingen. „Wir haben bei unserer Bürgerinformationsaktion und unseren Patientenveranstaltungen festgestellt, dass viele Bürger unseres Landkreises das Leistungsangebot und die Güte unserer Arbeit nicht gut genug kennen. Daher haben wir uns für 2019 vorgenommen, unsere Bekanntheit und unsere Präsenz in der Region weiter zu steigern“, erläutert der Medizinische Geschäftsführer, Dr. Ingo Hüttner, die Beweggründe. Seit dem 14. Oktober 2019 repräsentieren zehn Mitarbeiter auf Großflächenplakaten, Litfaßsäulen, City-Light-Plakaten, Spannbändern am Bahnhof und auf zwei öffentlichen Bussen ihre Kliniken in der Region, die Klinik am Eichert und die Helfenstein Klinik. Sie stehen mit ihrer Expertise und ihrem täglichen Einsatz für das, was die Kliniken ausmachent: menschlich, exzellent, kompetent. „Ziel ist dabei nicht nur zu zeigen, wer die Menschen sind, die hier arbeiten“, betonte Landrat Edgar Wolff. „Es geht auch darum herauszustellen, dass sie stolz sind auf ihre Arbeit und ihren Arbeitsplatz, auf ein Unternehmen, das seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Arbeitgeber wertschätzt, fördert und einen sicheren Arbeitsplatz bietet.“ 

Die Kampagne zeigt Mitarbeiter mittendrin am Arbeitsplatz und nah dran an den Patienten. Sie zeichnet deren Tätigkeit als „ganz schön beruhigend, präzise, individuell, aufregend, vorausschauend, … aus“ und lässt sie persönlich zu Wort kommen. Die Kampagne ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Reputation und das Image der Kliniken, die sich als der Gesundheitsversorger für die Region sehen. Für den Landkreis als Träger hat die wohnortnahe medizinische Versorgung eine zentrale Bedeutung. Landrat Wolff: „Neben der Gewissheit, zu jeder Zeit rundum gut versorgt zu sein, ist dies auch ein klarer Standortvorteil für die Region.“ Die Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein-Klinik in Geislingen sind einer der größten Arbeitgeber im Landkreis und verantwortlich für die gesundheitliche Versorgung von über 250 000 Menschen. Neben dem klinischen Angebot verfügen sie auch über ein umfangreiches ambulantes Praxisangebot. Rund 2400 und Mitarbeiter sind an den beiden Standorten Göppingen und Geislingen im Einsatz.

Die Motivgeber der Kampagne: sind Dr. Katja Mutter, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme; Dr. Kai Charles Täubel, Leitender Oberarzt im Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrum; Katrin Terre, Gesundheits- und Krankenpflegerin; Kerstin Dialler, Hebamme; Gülnur Koc, Medizinisch-technische Assistentin (MTA), Pathologie; Oliver Raupach, Physiotherapeut; Edith Heinrich, Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA), Radiologie; Esma Buljabasic, Reinigungskraft Intensivstation; Vincenza Nicosia in Castronuovo, Mitarbeiterin im Bettenrüstdienst; Stefan Gödecke, Mitarbeiter in Unternehmensentwicklung und Qualitätsmanagement.
16.10.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nucelar Blast

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nuclear Blast

Donzdorf. Beim Heavy-Metal-Label Nuclear Blast in Donzdorf hat künftig die 2004 in Frankreich gegründete Believe-Gruppe das Sagen. Sie soll, Fachmedien zu Folge, die Mehrheit an dem Unternehmen von Marcus Staiger übernommen haben. Über den Kaufpreis hüllen sich beide Seite in Schweigen, laut Branchendienst Music Business Worldwide soll bei dem Deal eine achtstellige Summe geflossen sein. Joerg Eysel ist bei Nucelar Bast als neuer Geschäftsführer aktiv und hat Markus Staiger abgelöst. Staiger bleibt aber nach wie vor Gesellschafter bei Nuclear Blast. Die Übernahme soll schon Anfang Oktober in Stuttgart perfekt gemacht worden sein. Die neue Kooperation sehen Branchenkenner vor dem Hintergrund des sich wandelnden Musikmarktes, von dem auch das weltweit agierende Label Nuclear Blast betroffen ist. Es gehe darum, künftig auch verstärkt den digitalen Markt zu bedienen.  Beide Seiten würden daher die Kooperation als „strategische Partnerschaft“ sehen. Staiger hatte sein Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem der weltweit größten Labels im Bereich Hardrock und Metal mit Niederlassungen in den USA und Großbritannien ausgebaut. Believe gilt als der weltweit führende, unabhängige Vertrieb und Service-Dienstleister für Independent-Labels und -Künstler.
8.12.18

Die neue Ausgabe von Albeins ist da

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Online kann das Magazin abgerufen werden unter www.albeins-winter.de

 

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