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Aktuelle Nachrichten

  

Kuh sorgt für Wirbel 

Göppingen. Am Mittwoch suchte ein Polizeihubschrauber eine Kuh bei Göppingen. Gegen 8.15 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Polizei ein. Eine Kuh würde sich gefährlich nahe der Hohenstaufenstraße aufhalten. Die Polizei kam und suchte nach dem Rind. Auch einen Hubschrauber setzten die Beamten ein. In einem Wald machten sie das Tier ausfindig. Trotz zahlreicher Versuche und Tricks der Polizisten wollte es sich nicht einfangen lassen. Auch die Straße musste kurzzeitig gesperrt werden. Ein Tierarzt kam. Er näherte sich der Kuh und betäubte sie. Das Tier wurde nach mehr als vier Stunden wohlbehalten dem Besitzer gebracht. Ihm war sie vor mehreren Tagen entlaufen.
23.5.19

 

 

 

 

 

Abschied vom Personalratsvorsitzenden

Kirchheim unter Teck. 40 Jahre in der Stadtverwaltung, 33 davon im Personalrat: Wolfgang Rau beendet sein Engagement als Personalratsvorsitzender bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. Seit 1996 hatte Rau den Vorsitz im Personalrat inne und dabei einige Meilensteine bei der Weiterentwicklung der Verwaltung mit auf den Weg gebracht. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker dankte dem gelernten Gärtner bei seiner offiziellen Verabschiedung im Kirchheimer Rathaus für seinen langjährigen Einsatz: „Wolfgang Rau hat seine Rolle als Personalrat immer im Sinne der Mitarbeiter wahrgenommen: einerseits den Einzelnen im Blick, andererseits das Gelingen des Miteinanders. Er ist die Entwicklungen in der Verwaltung stets mitgegangen und hat Herausforderungen angenommen.“  Neben seiner Tätigkeit bei der Stadtverwaltung war Rau in verschiedenen Bereichen engagiert: Er war sechs Jahre ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht und ist seit März 2011 ehrenamtlicher Versicherungsberater.
23.5.19

 

 

 

 

Klinik-Geschäftsführer Bernd Sieber geht nach zehn Jahren neue Wege

Esslingen.   Nach knapp über zehn Jahren als Geschäftsführer am Klinikum Esslingen wechselt Bernd Sieber als Vorsitzender der Geschäftsführung zum Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz. In einer Sondersitzung am 22. Mai 2019 beauftragten Aufsichtsrat und Betriebsausschuss des Klinikums Esslingen die Verwaltung mit dem Nachbesetzungsverfahren. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels steht noch nicht fest. Dieser ist u.a. auch abhängig von der Geschwindigkeit der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Dies teilte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger zugleich als Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Esslingen GmbH in einer Pressemitteilung mit.   „Ich freue mich auf die Aufgabe, als zukünftiger Vorsitzender der Geschäftsführung des Gesundheitsverbundes die Gesundheitsversorgung im Landkreis Konstanz und darüber hinaus mit zu gestalten“, begründet Bernd Sieber seine Entscheidung. Ein Gesundheitsverbund, der mit 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 1300 Betten rund doppelt so groß ist wie das Klinikum Esslingen und neben vier Krankenhäusern weitere Einrichtungen der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung umfasst.   Oberbürgermeister Dr. Zieger bedauert den Schritt des langjährigen Geschäftsführers. „Das Gesundheitssystem stellt uns alle vor ständig neue Herausforderungen, die es für die Krankenhäuser nicht einfacher machen. Bernd Sieber hat diese Herausforderungen im Sinne des Klinikums und des Gesellschafters Stadt Esslingen immer mit hoher fachlicher Expertise, Empathie und Augenmaß gemeistert. Dafür danken wir Herrn Sieber und bedauern seine Entscheidung sehr“, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger. „Durch die hervorragende Positionierung des Klinikums am Markt sind wir allerdings sicher, eine geeignete und kompetente Nachfolge für das Klinikum gewinnen zu können“, unterstreicht  Jürgen Zieger. „Die Zeit am Klinikum Esslingen wird für mich immer als eine besonders schöne Erfahrung in Erinnerung bleiben. Ich konnte mit einem hervorragenden und großen Team aus Ärzten, Pflege und kaufmännischen Mitarbeitern unser Klinikum Esslingen über die vergangenen Jahre weiterentwickeln. Besonders gut war dabei die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter, der Stadt Esslingen, sowie dem Betriebsausschuss und dem Aufsichtsrat“, so Bernd Sieber.
23.5.19 


 

 

 

 

Ausschuss legt Grundstücksmarktbericht vor

Schwäbisch Gmünd (sv). Der Gutachterausschuss Schwäbisch Gmünd legte den aktuellen Grundstücksmarktbericht und die Bodenrichtwertkarte vor. Für die Stadtentwicklung ist der Grundstücksmarktbericht ein wichtiges Instrument um Trends und Auswirkungen im Stadtgebiet und in den Stadtteilen zu erkennen, sagte Gerhard Hackner. Aus insgesamt 1835 Grundstücks- und Gebäudeverkäufen in den Jahren 2017 und 2018 hat der Gutachterausschuss die aktuellen Werte für bebaute und unbebaute Grundstücke in Schwäbisch Gmünd und Waldstetten ermittelt. Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte des Bodens und dienen unter anderem als Grundlage für Verkehrswertermittlungen, Besteuerung bei Finanzamt und Beleihung bei Banken. Die Bodenrichtwerte in der Kernstadt sind steigend, bei elf der 13 Innenstadtzonen ergaben sich höhere Bodenrichtwerte (durchschnittlicher Anstieg drei Prozent, Spanne 0 bis 5 Prozent). Die Bodenrichtwerte in der Innenstadt von Schwäbisch Gmünd liegen in einer Spanne von 315 bis 1.100 Euro pro Quadratmeter. Dasselbe trifft auch für den Stadtrand und die Stadtteile zu. Bei 111 von 113 Bodenrichtwertzonen erhöhten sich die Werte. Im Mittel ergibt sich ein Anstieg von 7,8 Prozent in zwei Jahren (Spanne 0 bis 19 Prozent. Die Bodenrichtwerte liegen zwischen 75 bis 380 Euro pro Quadratmeter. Bei den Gewerbegrundstücken gab es einen Anstieg um 3,2 Prozent. Sie liegen zwischen 60 und 130 Euro pro Quadratmeter. Für landwirtschaftliche Flächen steigen die Werte für Grünland von 1,70 Euro pro Quadratmeter auf 1,80 pro Quadratmeter. Ackerland ist unverändert bei 2,50 Euro pro Quadratmeter. In Waldstetten, Weilerstoffel und Wißgoldingen steigen die Bodenrichtwerte für Wohnen um durchschnittlich 8,1 Prozent in zwei Jahren (Spanne 6,5 bis 11,1 Prozent). Der Gewerbebodenrichtwert in Waldstetten beträgt 90 Euro pro Quadratmeter.

2017/18 wurden in Schwäbisch Gmünd 87 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft. Der Durchschnittspreis lag 2018 bei 226 Euro pro Quadratmeter und einer durchschnittlichen Bauplatzgröße von 597 Quadratmeter. In Waldstetten wurden 2017/18 19 Bauplätze verkauft. Der Durchschnittspreis betrug 2018 212 Euro pro Quadratmeter (588 Quadratmeter durchschnittliche Bauplatzgröße).

Insgesamt wechselten in Schwäbisch Gmünd 787 (-9,7 Prozent)* Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen im Jahr 2017 den Eigentümer. Dabei wurden insgesamt 161,6 Millionen Euro umgesetzt. Dies sind rund 2,7 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr 2016. Vom Gesamtumsatz 2017 entfallen 91,2 Millionen Euro (-6,8 Prozent)* auf bebaute Grundstücke, rund 23,1 Millionen Euro (+ 27,6 Prozent)* auf unbebaute Grundstücke und rund 47,2 Millionen Euro (-5,6 Prozent) auf Wohn- und Teileigentum. 2018 betrug die Anzahl der Kaufverträge 859 (+9,1 Prozent)* und der Umsatz lag bei 174,3 Millionen Euro. *Veränderungen gegenüber Vorjahr. In Waldstetten wurden 2017 120 Kaufverträge abgeschlossen. Der Gesamtumsatz betrug 19 Millionen Euro (+ 55,7 Prozent). 2018 waren es 69 Kaufverträge bei 8,4 Millionen Euro Umsatz.

Ein neues Doppel-/Reiheneckhaus kostete 2018 rund. 344.000 Euro.

Insgesamt wurden in den beiden Jahren 2017/18 114 neue Eigentumswohnungen verkauft. Eine neue Eigentumswohnung in der Innenstadt kostete 2018 im Durchschnitt 3.379 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche (Spanne 2.511 bis 4.561 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche).

In den Stadtteilen lag der Durchschnittspreis im Erstverkauf bei 3.056 Euro pro Quadratmeter (€/m²). Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen 2018: Baujahrsgruppe 1960-1969 1.584 €/m²-Wohnfläche Baujahrsgruppe 1970-1979 1.540 €/m²-Wohnfläche Baujahrsgruppe 1980-1989 1.717 €/m²-Wohnfläche Baujahrsgruppe 1990-1999 2.031 €/m²-Wohnfläche Baujahrsgruppe 2000-2009 2.644 €/m²-Wohnfläche Baujahrsgruppe 2010-2016 2.891 €/m²-Wohnfläche

Bei den Eigentumswohnungen zeigten sich die Preise in den Jahren 2017 und 2018 stark steigend. Der Durchschnittspreis stieg von 1.430 €/m² 2016 auf 1.713 €/m² im Jahr 2018.

Im Berichtszeitraum wurden in Waldstetten 16 neue Eigentumswohnungen verkauft. Der Durchschnittspreis lag 2018 bei 3.000 €/m²-Wohnfläche. Die Gebäudefaktoren (€/m²-Wohnfläche) bei den Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Doppel- und Reihenhäusern stiegen im Mittel jährlich um rund acht Prozent.

Der Gutachterausschuss ist mit Vermessungsfachleuten, Architekten, Bauingenieuren, Fachleuten der Immobilienwirtschaft und einem Landwirtschaftsmeister besetzt und hat 2017 und 2018 insgesamt 187 Gutachten erstellt. Neben Wohnhäusern aller Art werden auch Eigentumswohnungen, gewerbliche Anlagen, Büro- und Geschäftshäuser, landwirtschaftliche Grundstücke, unbebaute Flächen sowie Rechte an Grundstücken durch die unabhängigen Fachleute ermittelt. Bei der Verkehrswertermittlung spielt neben dem ermittelten Bodenrichtwert - hier muss in Einzelfällen auch Lage, Größe und Topographie berücksichtigt werden - der Ausstattungsstandard und der Erhaltungszustand der Gebäude eine Rolle.

22.5.19

 

 

 

 

Viel Wasser - keine größeren Schäden

Kirchheim unter Teck. Viel Wasser, keine größeren Schäden: Das durch anhaltende Regenfälle verursachte Hochwasser am Dienstag hat auf Kirchheim unter Teck kaum Auswirkungen gehabt. Dies ist auch dem unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kirchheimer Baubetriebshof zu verdanken: Bis weit in die Nacht waren sie unterwegs, um Rechen und Einläufe an Flüssen und Bächen zu reinigen, damit das Wasser von Lindach, Lauter, Dupiggraben und Co. bestmöglich abfließen konnte.

Der Einsatz des Baubetriebshof-Teams war nicht unbegründet: Die Pegelmessung an der Lindach in Kirchheim unter Teck ergab ein „Mittleres Hochwasser“, mit dem im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre zu rechnen ist. Ein ähnliches Ergebnis ergaben Messungen an der Lauter in Wendlingen. Der Scheitel des Hochwassers war gegen Mitternacht erreicht.

Vorsorglich wurde bereits am Dienstagnachmittag im Uferbereich der Lauter in der Gerberstraße eine mobile Hochwasserschutzwand installiert. Da die Lauter in den Herrschaftsgärten und beim Fußweg zwischen Kanalstraße und Max-Eyth-Straße über die Ufer getreten war, wurden diese Bereiche zeitweise abgesperrt. Größere Schäden infolge des Hochwassers gibt es nach aktuellem Stand aber nicht.
22.5.19

 

 

 

 

Alkoholtestkäufe: 19 Marktleiter angezeigt

Schwäbisch Gmünd. Übermäßiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist nicht nur ungesund sondern löst nicht selten auch Polizei- oder Rettungseinsätze aus. So mancher "gemütlicher" Abend endet mit der stationären Aufnahme ins Krankenhaus, wenn Minderjährige hochprozentigen Alkohol konsumieren. Um diesen Umständen entgegenzuwirken und die Mitarbeiter entsprechender Verkaufsstellen zu sensibilisieren, führten Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers entsprechende Testkäufe durch. Unterstützt wurden die Ordnungshüter von sechs Jugendlichen im Alter von 16 und 17 Jahren. So wurden von den Jugendlichen im Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd und mehreren umliegenden Gemeinden an insgesamt 45 Verkaufsstellen Testkäufe durchgeführt, bei denen die jungen Helfer Tabakwaren und branntweinhaltigen Alkohol in ihre Einkaufstasche packten. Bei sage und schreibe 19 Stellen konnten die Jugendlichen das jeweilige Geschäft mit den alkoholischen Getränken verlassen. Erschreckend dabei war, dass der Alkohol vielmals trotz Ausweiskontrollen an die 16- und 17-Jährigen verkauft wurde. Darauf angesprochen bekamen die Polizeibeamten die oftmals die Auskunft, dass man sich "mit dem Datum verrechnet" habe. Dies, obwohl die meisten Kassen mit einem Warnton und dem Hinweis "Alter überprüfen" und dem aktuellen Datum ausgestattet sind.

Nach Abschluss der Testkäufe wurde mit den Mitarbeitern der getesteten Geschäfte Kontakt aufgenommen. Während die 19 verantwortlichen Marktleiter mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen, konnten die Beamten die Mitarbeiter der restlichen 26 Läden für ihr Verhalten nur loben. Insgesamt wurden die Testkäufe sehr positiv aufgenommen; da auch den Mitarbeitern und Marktleitern aufgefallen ist, dass Kinder und Jugendliche allzu oft zu leicht an Alkohol und Tabakwaren herankommen.
22.5.19

 

 

 

 

Keine radioaktiven Stoffe im Müllofen 

Kreis Göppingen. Das Landratsamt Göppingen hat erneut klagestellt., dass keine radioaktiven Abfälle im Müllofen verbrannt werden. „Radioaktive Stoffe unterliegen dem Atom- und Strahlenschutzrecht. Eine Verbrennung radioaktiver Abfälle in für Siedlungsabfällen genehmigten Verbrennungsanlagen ist ausgeschlossen. Dies gilt auch für das Müllheizkraftwerk Göppingen (MHKW).“

In der Erklärung von gestern heißt es weiter: „Radioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken unterliegen daher nicht dem Abfallrecht. Selbst die Anwendung des Abfallrechts unterstellt, wären solche Stoffe dann grundsätzlich gefährliche Abfälle. Solche gefährlichen Abfälle sind nach dem Entsorgungsvertrag zwischen dem Landkreis und der Betreiberin des MHKW, der EEW Energy from Waste Göppingen GmbH (EEW), als auch nach der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung des Regierungspräsidiums Stuttgart von der thermischen Verwertung im MHKW ausgeschlossen.

Befürchtungen der Bürgerinitiative Müllkonzept-Göppingen sowie der Stadtratsfraktion Bündnis90/Die Grünen, dass radioaktive Abfälle im MHKW Göppingen verbrannt werden könnten, sind daher völlig unbegründet. Bei Materialien aus Kernkraftwerken, die von der zuständigen Atomaufsichtsbehörde, dem Umweltministerium Baden-Württemberg, durch das komplexe Verfahren der sogenannten “Freigabe” nach Strahlenschutzrecht in das Regime des Abfallrechts überführt werden, handelt es sich nicht mehr um radioaktive Stoffe im Sinne des Strahlenschutzrechts. Eine strahlenschutzrechtliche Überwachung ist dann nicht mehr notwendig. Für das MHKW Göppingen gilt, dass auch zur Beseitigung in einem MHKW freigegebene Abfälle (spezifische Freigabe) dort aber nicht thermisch verwertet, das heißt, verbrannt werden. Das war bisher nicht der Fall und dies wird auch für die Zukunft ausgeschlossen. 

Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat dem Landkreis Göppingen bestätigt, dass nur ein ganz kleiner Teil der Gesamtmasse eines Atomkraftwerks zur Beseitigung in einer Verbrennungsanlage spezifisch freigegeben wird. Bevor diese Freigabe jedoch geschieht, wird vom entsprechenden Betreiber der Verbrennungsanlage eine Einverständniserklärung sowohl allgemein als auch chargenspezifisch eingeholt. Bei der Betreiberin des MHKW Göppingen wurden solche Einverständniserklärungen zu keiner Zeit seitens des Betreibers eines Kernkraftwerks oder einer kerntechnischen Anlage angefragt und folglich auch von der EEW nicht abgegeben. Die Betreiberin hat zwischenzeitlich gegenüber dem Landkreis Göppingen auch schriftlich bestätigt, dass sich an dieser Handhabung nichts ändern wird. Daher hat der Landkreis Göppingen auch kein Verständnis für die besonders durch die Bürgerinitiative geäußerten Zweifel an der Zuverlässigkeit der Betreiberin. Neben der allgemeinen Kontrolle des MHKW durch das Regierungspräsidium Stuttgart und der Kontrolle spezifisch freigegebener Abfälle durch das Umweltministerium erfolgt eine Überprüfung der Einhaltung der Zusagen der Betreiberin auch durch den Landkreis Göppingen beispielsweise über die Möglichkeit der Berichterstattung der EEW zum Anlagenbetrieb im Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kreistags. Auch über den Beirat des MHKW, in dem unter anderem die Stadt Göppingen einen Sitz hat, ist eine entsprechende Kontrolle möglich.  

Mit dem gewährleisteten Ausschluss radioaktiven sowie spezifisch frei gegebenen Abfalls von der thermischen Verwertung im MHKW Göppingen ist der Schutz der Bevölkerung im Landkreis Göppingen sichergestellt. Der geforderte und noch weiter gehende Ausschluss sonstigen Abfalls aus Landkreisen mit Kernkraftstandorten ist fachlich zum Schutz der Bevölkerung nicht begründbar. Ein solcher Ausschluss würde zum Beispiel Siedlungsabfall, Hausmüll oder Gewerbeabfall betreffen und somit dem Ziel interkommunaler Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft zuwider laufen.“
22.5.19

 

 

 

 

 

 

 Hochwasseralarm: 327 Feuerwehrleute im Einsatz

Kreis Göppingen. Hochwasseralarm im Landkreis Göppingen: Gegen 14 Uhr wurde am Dienstag der Hochwassermeldewert am Filspegel in Salach erreicht. Die im Hochwasseralarmplan festgelegten Städte und Gemeinden wurden durch die Integrierte Leitstelle (ILS) hierüber informiert. Bereits zuvor waren die Freiwilligen Feuerwehren vereinzelt im Einsatz. Zudem wurden vielerorts vorbeugend Kontrollen an neuralgischen Punkten durchgeführt. Die Unwettersituation spitze sich am späten Abend aufgrund der anhaltenden Niederschläge weiter zu. Laut Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hätte bereits früher mit einer Entspannung der Wetterlage gerechnet werden können. Insbesondere im oberen Filstal ereigneten sich jedoch weitere starke Niederschläge. Besonders gefordert waren daher in der vergangenen Nacht die Freiwilligen Feuerwehren Bad Überkingen, Bad Ditzenbach, Deggingen, Drackenstein, Hohenstadt, Mühlhausen, Gruibingen, Geislingen und Wiesensteig. Gegen 20.30 Uhr lag der Pegel in Salach bei 2,90 Meter, Tendenz steigend. Die weitere Prognose sah ein Anstieg des Pegels bis maximal 3,20 Meter vor. 

Neben den bekannten Überflutungsflächen liefen auch mehrere Keller voll, weitere Gebäude und Tiefgaragen waren stark gefährdet. An mehreren Stellen drohte die Fils über die Ufer zu treten und war an Durchlässen und Brückenbauwerken nur knapp an der Unterkante. An einigen Einsatzstellen wurden daher Vorsorgemaßnahmen getroffen und Sandsäcke verbaut. Für die Versorgung mit gefüllten Sandsäcken wurde von mehreren Feuerwehren gemeinsam in Gruibingen eine Sandsackfüllmaschine betrieben. Hierdurch konnten in den dortigen Gemeinden über 5000 Sandsäcke von den ehrenamtlichen Helfern verbaut und eine weitere Reserve für die bevorstehende Nacht geschaffen werden.  Da sich die Situation im unteren Filstal im Laufe des Spätabends entspannte, konnten Sandsäcke aus Uhingen nach Deggingen zur Unterstützung verbracht werden. Hier wurden bereits Vorhaltemaßnahmen getroffen, um schnellstmöglich reagieren zu können. Dies für den Fall, dass die Fils über die Ufer tritt und die B 466 und weitere Teile des Ortes überschwemmt würden. Parallel wurden in den anderen Gemeinden ebenfalls Sicherungsmaßnahmen mit Sandsäcken und Verdolungen getroffen, um die Schäden möglichst klein zu halten.  

Während es im Raum Wiesensteig rund 100 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 30 Stunden geregnet hatte, fielen in Stötten sogar 120 Liter pro Quadratmeter innerhalb dieser Zeitspanne. Ein weiterer Gefahrenschwerpunkt ergab sich daher im Bereich von Eybach. Die Feuerwehren musste daher auch im diesem Bereich weitere Sofortmaßnahmen treffen für den Fall, dass stärkere Abflüsse die dortigen Wohnhäuser überfluten.  Kreisbrandmeister Prof. Dr. Michael Reick und Nicole Schmid, Abteilungsleiterin Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen im Landratsamt Göppingen, verschafften sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen Überblick über die Einsatzstellen im oberen Filstal. Dies war für die weitere Einschätzung der Lage zwingend erforderlich. Eine weitere Stütze hierbei war Markus Müller vom Umweltschutzamt im Landratsamt Göppingen, der bei der Bewertung des weiteren Niederschlagverlaufes und den Abflussprognosen unterstütze.  Glücklicherweise ließ der Regen ab Mitternacht nach und die Unterwetterlage konnte sich weitestgehend entspannen. In einigen Gemeinden wurden mit einer Nachtwache die kritischen Stellen überwacht. Im Einsatz waren insgesamt 23 Feuerwehren an insgesamt 93 Einsatzstellen mit 327 ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen aus dem gesamten Landkreis.
22.5.19

 

 

 

Nicht in Ordnung

Göppingen. Ein schlechtes Gewissen bekam ein Mann am Dienstag in Göppingen angesichts der Polizei. Eine Polizeistreife sah gegen 21.30 Uhr einen Rollerfahrer in der Vorderen Karlstraße. Der fuhr nicht nur in die falsche Richtung, er hatte auch keinen Helm auf. Als der Fahrer die Polizei erkannte, suchte er sein Heil in der Flucht. Doch er kam nicht weit. In der Davidstraße stellte die Streife kurz darauf den Roller fest. Wenige Minuten später ermittelten die Polizisten einen 30-Jährigen als mutmaßlichen Fahrer. Den erwartet jetzt eine Strafanzeige. Denn der Roller war nicht versichert, was eine Straftat ist.
22.5.19

 

 

 

 

Mit Bargeld geflüchtet

Böhmenkirch. Montag oder Dienstag brach ein Unbekannter einen Container in Schnittlingen auf. Gegen 11.30 Uhr bemerkte ein Zeuge die Tat in der Brunnenstraße. In der Nacht hatte ein Unbekannter die Tür eines Containers aufgehebelt. Im Innern suchte er nach Beute. Der Täter fand Geld und nahm es an sich. Er flüchtete mit der Beute. Die Polizei Böhmenkirch hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Sie sucht nun den Täter. Hinweise nimmt die Polizei unter 07331 93270 entgegen.
22.5.19

 

 

 

 

 

Hochschulmagazin in neuem Look

Esslingen. Die Hochschule Esslingen hat im Zuge der Aktualisierung ihres Corporate Designs auch dem inhaltlich bewährten Hochschulmagazin ein frisches Erscheinungsbild gegeben. Das „Spektrum“ begleitet den öffentlichen Auftritt der Hochschule Esslingen als Kommunikationsmedium seit vielen Jahren. Es ist kostenlos sowohl in gedruckter Form, als auch online erhältlich. Das Magazin gibt einmal pro Semester interessante Einblicke in die vielfältigen Themen zu Lehre, Forschung, Internationalem und Publikationen sowie Personalien rund um die Hochschule Esslingen. Jede Ausgabe hat ihren eigenen Schwerpunkt – und doch haben alle Ausgaben eine gemeinsame Zielsetzung: in Wort und Bild über die Hochschule Esslingen in all ihren Facetten zu berichten und die weitere Entwicklung der Hochschule auf allen Ebenen anzustoßen und zu begleiten. Im Zielgruppenmix lässt sich der hohe Stellenwert der regelmäßig erscheinenden Magazine als zentrales Medium der Hochschulkommunikation herausstellen. Das Magazin ist mit einer ISSN-Nummer gekennzeichnet, was den wissenschaftlichen Aspekt der Publikation unterstreicht. Die Druckauflage umfasst 7.000 Exemplare.

Diese Ausgabe rückt das Thema „150 Jahre Maschinenbau an der Hochschule Esslingen“ in den Blickpunkt. 1868 wurde die „Schule für Maschinenbauer“ an der Königlichen Baugewerkschule in Stuttgart eingerichtet und das Jubiläum mit einem Festakt Ende des Jahres 2018 gebührend gefeiert. Neben historischen Beiträgen wird die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fakultät Maschinenbau in diversen Beiträgen zu Forschung  und Lehre auch international herausgestellt. Darüber hinaus informieren Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Fakultäten über neue Projekte und Angebote an der Hochschule Esslingen. Einen Blick in die Wissenschaft ermöglicht die Fakultät Fahrzeugtechnik. In einem Beitrag nehmen die Wissenschaftler den Technologiewandel in der Automobilindustrie unter die Lupe und stellen die Energieeinsparung beim Antrieb von Elektrofahrzeugen durch den Einsatz von mehrstufigen Schaltgetrieben vor. Weitere Artikel berichten über aktuelle Entwicklungen im Bereich nationaler und internationaler Partnerschaften, neue Impulse aus Industrie und Verbänden oder die Bedeutung des Umweltmanagements an der Hochschule Esslingen. Aber auch wichtige Hochschul-Events, Veranstaltungen, Publikationen und Personalien kommen nicht zu kurz.
22.5.19

 

 

 

 

 

Innovationspreis: Gewinner stehen fest

Kreis Göppingen. Die Jury des Innovations- und Unternehmerpreises hat getagt und drei Preisträger, einen Sonderpreis und  Auszeichnungen für innovative Produkte, Projekte und Dienstleistungen aus dem Landkreis Göppingen bestimmt. Darüber hinaus wird einem Unternehmer aus dem Landkreis der Preis für sein Lebenswerk verliehen. Bereits zum dreizehnten Mal haben die Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft für den Landkreis mbH (WIF) und die Kreissparkasse Göppingen den Innovationspreis ausgeschrieben. Insgesamt werden Preise in Höhe von 15.000 Euro vergeben. Bewerben konnten sich Unternehmen aus dem Landkreis unabhängig von der Beschäftigtenzahl, die innovative Produkte, Verfahren, Organisationsformen, Projekte oder Dienstleistungen entwickelt und zur Marktreife gebracht haben. Die eingereichten Innovationen sollten zwischen 2017 und 2019 entstanden sein und sich am Markt bewährt haben. Bis zum Bewerbungsschluss Ende Februar gingen 40 Anträge bei der WIF ein. Diese wurden durch die Projektleiter der WIF aufbereitet, anschließend durch die Jury begutachtet und auf ihren Innovationsgehalt, ihre Umsetzbarkeit und ihr gesamtwirtschaftliches Potenzial überprüft. Herr Lohse, Geschäftsführer der WIF, freut sich über die Qualität der Anträge. Branchenübergreifend haben herausragende Innovationen überrascht. Dies unterstreicht die hohe Innovationskraft zahlreicher Unternehmen im Landkreis. Die Preisverleihung findet in feierlichem Rahmen am Donnerstag, dem 18. Juli im Sparkassen-Forum der Kreisparkasse Göppingen statt.
22.5.19

 

 

 

 

 

Stadtradeln: Ebersbach macht mit

Ebersbach. Zum vierten Mal beteiligt sich der Landkreis Göppingen am bundesweiten Wettbewerb Stadtradelkn. In der Zeit vom 30. Juni bis 20. Juli soll für den Klimaschutz und für eine gesundheitsfördernde Mobilität um jeden Kilometer geradelt werden. Ziel ist es möglichst viele Kilometer mit dem Rad zu fahren, egal ob beruflich oder privat. Jeder Kilometer zählt! Auch in diesem Jahr können wieder alle Bürger aus Ebersbach an der Fils sowie alle, die hier arbeiten oder in Vereinen aktiv sind, mitfahren und Kilometer zählen. Die Stadtverwaltung Ebersbach fordert alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Bürger auf, sich dem Team „Offenes Team – Ebersbach“ anzuschließen. Selbstverständlich können sich weitere Teams aus Unternehmen, Schulen, Vereinen oder Zusammenschlüssen von Bürgern und Bürgerinnen zusammenfinden und am Wettbewerb teilnehmen.
22.5.19

 

 

 

 

Neue Broschüre mit zehn Top-Routen

 

Ostalbkreis. Die Ostalb ist nicht nur bekannt für schwäbische Gemütlichkeit, Kunst und Kultur, sondern auch für genussreiche Kurvenstrecken durch Waldgebiete und auf den Hochflächen der Schwäbischen Alb. Als ein Erlebnis für Leib und Seele führen zehn Top-Routen als Rundstrecken durch eine faszinierende Landschaft. Kurvenreich und idyllisch. Viele Sehenswürdigkeiten, romantische Dörfer und Städte säumen die Routen. Biker und Oldtimerfans finden hier alles, was das Herz begehrt. So abwechslungsreich wie die Landschaft, sind auch die Touren. Egal, für welche Tour man sich entscheidet, Fahrspaß ist garantiert! Die Tourenvorschläge führen auf ruhigen Strecken durch Wälder, Felder, an Seen vorbei, über Bergrücken und entlang von Flüssen. Und - soweit der Tourenfahrer Lust darauf hat - gibt es auch romantische Burgen und Schlösser, kulturhistorisch bedeutende Kirchen und Klöster sowie lauschige Biergärten und zahlreiche Gasthöfe mit typisch schwäbischen Spezialitäten. 

Die ausgewählten Touren sind mit Kilometerangaben versehen, sodass sowohl Oldtimerfahrer als auch Motorradfahrer die für sie passenden Strecken wählen können. Alle Touren können auch sehr gut miteinander verknüpft werden. Die Broschüre ist beim Landratsamt Ostalbkreis sowie in den Tourist-Informationen der Städte und Gemeinden kostenlos erhält­lich und kann auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.
22.5.19

 

 

 

Kleinwagen stoßen frontal zusammen

Böhmenkirch. Bei einem Unfall am Dienstag bei Böhmenkirch erlitten drei Menschen zum Teil schwere Verletzungen. Gegen 11 Uhr war eine 59-Jährige von Eybach in Richtung Steinenkirch unterwegs. Aus bislang unbekannter Ursache geriet die Frau nach einer Linkskurve auf die Gegenspur. Dort stieß sie mit ihrem Wagen frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Mit dem war ein 74-Jähriger unterwegs. Er und die 16-jährige Beifahrerin im eentgegenkommenden Wagen erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus, ebenso die schwerverletzte Fahrerin des engtgegenkommenden Wagens. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Autos auf rund 10.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
22.5.19

 

 

 

 

Team gestaltet „Ostalbgarten“ in Cervia neu 

Der Ostalbgarten im italienischen Cervia. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Am 23. Mai startet im italienischen Cervia die internationale Blumenschau „Maggio in Fiore“. Im Rahmen der Kreispartnerschaft zwischen dem Ostalbkreis und der Provinz Ravenna ist auch der Landkreis beim „Blühenden Mai“ wieder mit einer ansprechend gestalteten Präsentation vertreten. Wie die Stadt Cervia in einer Internetveröffentlichung schreibt, „heißen sie auch in diesem Jahr die qualifiziertesten Gärtner aus berühmten italienischen und ausländischen Städten willkommen, damit diese Fachleute und Experten die „Blumenausstellung im Freien“ gestalten. Die Gärten, Blumenbeete und andere Anlagen wird man als Museum unter freiem Himmel während des ganzen Sommers bis Ende September an verschiedenen Stellen von Cervia und in den Ortsteilen Milano Marittima, Pinarella und Tagliata bewundern können“.

Nachdem die VitaGymGeräte, die Spielgeräte aus dem Programm Vitaplay und zwei Sitzbänke aus dem Geräteangebot der Firma Erlau in den vergangenen zwei Jahren einen sehr großen Zuspruch bei den Touristen erfahren haben, wurde für dieses Jahr entschieden, Gebäude und Wahrzeichen der hiesigen Partnerstädte in Stahl in Cervia zu präsentieren. Diese sehr ansprechenden Skulpturen wurden von Abiturienten der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd unter Anleitung ihres Fachlehrers Thomas Stauss und großer Unterstützung der Schulleiterin Sabine Fath gestalterisch entworfen und gefertigt. Die dazu erstellte Infotafel lieferte die Firma Metallbau Fürst aus Essingen. Das Team um die stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Bildung und Kultur im Landratsamt Marion Freytag bestand aus den Sculturies sowie Mitarbeitern der Stadt Neresheim und des Ostalbkreises. Für die neue Saison wurde der „Ostalbgarten“ in Cervia innerhalb der vergangenen Woche gärtnerisch komplett neu gestaltet. Dargestellt wurden die Grenzen des Ostalbkreises, die größten Flüsse wie Kocher, Lein, Rems und Jagst und die Partnerstädte und -gemeinden. Hierzu wurde die Anlage mit über 3.500 Blumen bepflanzt. 

Die Präsentation steht nun auf dem zentralen Kreisverkehr im Stadtteil Milano-Marittima den vielen Sommergästen zur Verfügung. Auf diese Weise werden die Partnerschaften zwischen Aalen und Cervia, Abtsgmünd und Castel Bolgnese, Adelmannsfelden und Bagnara, Bartholomä und Casola Valsenio, Bopfingen und Russi, Hüttlingen und Cotigniola, Kirchheim und Solarolo, Neresheim und Bagnacavallo, Schwäbisch Gmünd und Faenza sowie die Kreispartnerschaft zwischen dem Ostalbkreis und der Provinz Ravenna, welche in diesem Jahr bereits seit 27 Jahren besteht, repräsentiert.
22.5.19

 

 

 

 

Langfinger durchwühlen Autos 

Eislingen/Ottenbach. Unbekannte suchten in der Nacht zum Samstag in Eislingen und Ottenbach in mindestens 13 Fahrzeugen nach Brauchbarem. In Eislingen öffneten die Diebe in der Straße Im Hof einen Volvo und in Krummwälden, Im Schönhut, einen Audi und einen Skoda. In allen drei Autos fanden die Diebe Geld, das sie einsteckten. In zwei Fällen nahmen sie außerdem Dokumente mit. In Ottenbach sind der Polizei bislang zehn Fälle bekannt. Betroffen waren hier mehrere Autos in der Hauptstraße. Auch Fahrzeuge Im Spatzennetz, in der Kitzener Straße, in der Fasanenstraße und Im Wiedenberg waren betroffen. Hier stahlen die Unbekannten aus einem VW eine Wickeltasche und ein Tragegestell für Babys. In den anderen Fällen erbeuteten sie häufig Geld und Dokumente. In allen Fällen hat die Polizei aus Eislingen die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob und welche der Taten möglicherweise zusammen gehören. Nach derzeitigem Stand waren an keinem der Autos Aufbruchspuren zu erkennen. Ob die Unbekannten manipulierten oder die Autos teilweise nicht verschlossen waren, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen und mögliche weitere Geschädigte sollen sich unter der Telefon-Nr. 07161/8510 melden.

22.5.19

 

 

 

Vermeintlicher Einbrecher sitzt in Haft 

Geislingen. Weil er in Geislingen eingebrochen haben soll, sitzt ein 21-Jähriger nun in Untersuchungshaft. Der Mann steht im Verdacht, Mittwochnacht einen Einbruch in ein Geschäft in der Schillerstraße begangen zu haben. Um dort hinein zu kommen, soll er eine Scheibe entfernt haben. Der Mann habe bei seiner Tat unter anderem einen Computer gestohlen. Danach sei er geflüchtet. Ein Zeuge habe die Tat beobachtet, konnte den Täter jedoch nicht erkennen. Am    Donnerstagabend rief ein anderer Zeuge die Polizei. Er beobachtete, wie ein Mann das Geschäft in der Schillerstraße auffällig begutachtete. Die Einsatzkräfte kamen und überprüften den Mann, der bereits auf einem Roller saß. Sie nahmen ihn fest und nahmen die Ermittlungen auf. Die haben ergeben, dass der Mann den Einbruch Mittwochnacht begangen haben soll. Außerdem stellte sich heraus, dass er noch eine Bewährungsstrafe wegen anderer Eigentumsdelikte offen hat. Die Ermittler durchsuchten die Wohnung des 21-Jährigen. Dabei fanden sie einen Teil der Beute. Sie stellten die Sachen sicher. Auch den Roller, den der Tatverdächtige dabei hatte, schauten sich die Polizisten genauer an. Dabei stellten sie fest, dass das Zweirad Mitte Mai gestohlen wurde. Mittlerweile räumte der 21-Jährige den Diebstahl des Rollers ein. Noch am Freitag wurde der 21-Jährige dem Haftrichter am zuständigen Amtsgericht vorgeführt, welcher Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.    Die Ermittlungen der Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) dauern an. Die Beamten wollen nun die genauen Hintergründe für die Tat herausfinden und ermitteln auch, ob der Tatverdächtige für weitere Straftaten in Frage kommt.
22.5.19

 

 

 

 

Einbrecher flüchten 

Salach. Am Dienstag machten zwei Diebe in einem Geschäft in Salach Beute. Kurz nach 1 Uhr sah ein Zeuge die zwei Einbrecher aus einem Geschäft in der Wilhelmstraße wegrennen. Die Männer seien schwarz bekleidet gewesen und in Richtung Bahnhof geflüchtet. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten sie Geld und Zigaretten unterschiedlicher Marken gestohlen. Die Polizei aus Eislingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen. Sie ist auf der Suche nach Zeugen (Tel. 07161/8510) und fragt: - Wer kann näheres zu den vermeintlichen Dieben sagen? - Wem sind gegen 1 Uhr im Bereich Wilhelmstraße / Bahnhof zwei rennenden Personen aufgefallen? - Wer kann sonstige Hinweise zu dem Einbruch geben.
22.5.19

 

 

 

 

Kulturpreis erneut ausgeschrieben

Göppingen. Der Stadtverband Kultur hat erneut den Kulturpreis der Stadt Göppingen ausgeschrieben. Dotiert ist der Preis, der in zweijährigem Rhythmus verliehen wird, mit 2.000 Euro. Schirmherr des Preises ist Oberbürgermeister Guido Till. Der Kulturpreis soll zum einen eine öffentliche Anerkennung für besondere ehrenamtliche kulturelle Leistungen sein, zum anderen Förderungscharakter für innovative ehrenamtliche Kulturarbeit im Sinne einer Projektförderung haben, wie es in der Satzung des Preises heißt. Der Kulturpreis soll außerdem das kulturelle Profil der Stadt Göppingen stärken. „Wir laden alle ein, die einen besonderen Beitrag zum kulturellen Leben in unserer Stadt leisten, sich zu bewerben“, wirbt der Stadtverbandsvorsitzende Gerald Buß für eine zahlreiche Teilnahme. Bewerben können sich Personen, Vereine, Initiativen oder Projektorganisationen, die in Göppingen ehrenamtliche Kulturarbeit leisten. Es können auch Dritte Kandidaten für den Preis vorschlagen. Die Bewerbungsfrist endet am Dienstag, 18. Juni. Aus den eingegangenen Vorschlägen wählt eine Jury aus Vertretern des Stadtverbands Kultur, des Gemeinderats sowie dem Leiter des Kulturreferats und dem Kulturredakteur der NWZ den Preisträger aus. Die offizielle Preisverleihung findet zu Beginn der Göppinger Kulturnacht am Samstag, 29. Juni, um 18.30 Uhr erstmals auf dem neuen Bahnhofplatz statt. Bewerbungsunterlagen gibt es im i-Punkt im Göppinger Rathaus, beim Kulturreferat oder per E-Mail direkt bei Gerald Buß unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
22.5.19

 

 

 

 

Die Bienen sind da

Kinder lernen praktisch alles über die Bienen und ihren Nutzen für die Natur. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Der städtische Naturkindergarten hat jetzt ein eigenes Bienenvolk im Garten. So lernen die Kinder praktisch alles über die Bienen und ihren Nutzen für die Natur. „Es ist noch ein kleines Volk mit junger Königin“, erklärt die Erzieherin und Imkerin Sabrina Holz. Sie betreut die Bienen gemeinsam mit ihren kleinen Helfern. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder erfahren, wie wichtig die Bienen für das Bestäuben der Blüten sind, denn letztendlich gäbe es ohne sie wenig Obst.“ Auch auf die Gefährdungen durch Pestizide und frühzeitiges Abmähen der Wiesen weist sie hin. Für die Kinder ist es ein spannendes Projekt. Schon im Vorfeld haben sie die Bienenkästen bemalt und vorbereitet. Nun freuen sie sich auf den leckeren Honig! Der Naturkindergarten dankt der Imkerei Holz aus Hohenstaufen für die freundliche Unterstützung.

22.5.19

 

 

 

 

Verkehrsregelungen zum Maientag 

Göppingen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Bereits ab Montag, 27. Mai, wird der Abschnitt der Nördliche Ringstraße zwischen Mozart- und Lorcher Straße gesperrt, der Busverkehr umgeleitet und eine Ersatzhaltestelle an der Lorcher Straße Höhe Römerstraße installiert. Dies ist notwenig, da in diesem Jahr die Nördliche Ringstraße wieder in das Festgelände einbezogen wird. Die Sperrung dauert bis zum 4. Juni an. Die Buslinien in das Wohngebiet „Reusch“ werden während der Sperrung innerhalb des Gebiets umgeleitet. Nicht alle Haltestellen können deshalb bedient werden. An nicht bedienten Haltestellen werden Hinweise auf die nächstliegende Haltestelle angebracht.
22.5.19

 

 

 

Gemeinderat beschließt Bau von 70 Mietwohnungen

 

Esslingen. Die Stadt Esslingen am Neckar verfolgt engagiert das Ziel, das Angebot neuer Wohnungen in Esslingen gerade auch zu bezahlbaren Mieten kontinuierlich weiter auszubauen. Dazu dienen soll auch der Bau von rund 70 Mietwohnungen und einer Gewerbefläche in der Alleenstraße im Stadtteil Zell. Für dieses Bauprojekt steht das städtische Grundstück in der Alleenstraße zur Verfügung. Nach zweimaliger erfolgloser Ausschreibung des Grundstückes beauftragt die Stadt Esslingen die EWB Alleenstraße GmbH & Co. KG mit der Realisierung des Bauvorhabens. Für dieses Großprojekt fasste der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung mit breiter Mehrheit, einer Gegenstimme und sechs Enthaltungen den notwendigen Grundsatzbeschluss.

"Die Schaffung von zusätzlichem kostengünstigem Wohnraum ist eine der zentralen gesellschafts- und sozialpolitischen Aufgaben. Die Stadt Esslingen verfolgt mit dem Projekt das Ziel, zusätzlichen Wohnraum für Menschen mit geringem oder ohne regelmäßiges Einkommen zur Verfügung zu stellen", unterstrich Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger im Gemeinderat. Die Nachfrage an sozialem Wohnraum übersteigt das derzeitige städtische Angebot aus Belegungsrechten und städtischen Wohnungen um ein Vielfaches. Mit dem Großprojekt in der Alleenstraße wirkt die Stadt Esslingen am Neckar diesem Trend entgegen und schafft 70 Belegungsrechte für Menschen, die einen Wohnberechtigungsschein haben. Die Belegungsrechte laufen über eine Zeit von 25 Jahren und könnten optional auch noch verlängert Wohnungsberechtigungsscheine werden vom Amt für Soziales, Integration und Sport ausgestellt, wenn eine gewisse Einkommensgrenze unterschritten ist.
22.5.19

 

 

 

Gegen zwei geparkte Fahrzeuge

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstagvormittag parkte eine 60-jährige Autofahrerin ihrFahrzeug rückwärts im Einmündungsbereich Asylstraße/Türlensteg aus. Weil sie dabei das Brems- mit dem Gaspedal verwechselte, fuhr sie gegen zwei geparkte Fahrzeuge. Der Sachschaden wird auf ca. 9800 Euro beziffert.
22.5.19

 

 

 

 

 

Die "Stauferkrone" geht nach München

Die Gewinner der "Stauferkrone": Carol Charlot aus München (Mitte) wurde Erste. Auf den zweiten Platz kam Larissa aus Leonberg (links) und Clara aus Cottbus kam auf den dritten Platz. Foto: Schwabenpress/Günter Hofer

Donzdorf. Die "Stauferkrone" geht nach München: Die TV-Journalisten Carol Charlot holte sich mit ihrem von Andi Königsmann geschriebenen und Annette Jans getexteten Lied "Schuh-Bi-Du den ersten Platz. Die gebürtige Heidenheimerin überzeugte mit dem Lied, das von der Anziehungskraft von ein Paar Schuhen auf eine Fraue erzählt, die sieben Juroren. Auf den zweiten Platz kam die Leonbergerin Larissa mit de Beitrag "Ein Tag mit Dir" und der Musik und dem Text ihres Vaters Wolfgang Müller-Röhm. Auf den dritten Rang landete Clara aus Cottbus mit dem von Kathrin Jantke geschriebenen Chanson "Geburtstagsvergesser". In der mehrstündigen Show, die von Rüdiger Gramsch moderiert wurde, vergab die Jury den Preis für die beste Komposition an Wolfgang Müller-Röhm für seinen Beitrag "Ein Tag mit Dir". Das Duo Lorena & Sevention aus dem Zollern-Alb-Kreis gewann in einer knappen Abstimmung mit "Was wir taten war nicht klug" den Publikumspreis mit 19,05 Prozent der abgegebenen Stimmen. Das Showprohramm der "Staufekrone" bestritt Vincent Gross, der geradezu ein Feuerwerk an melodien zündet und die Besucher auch zum Mittanzen veranlasste. Die Filstalwelle zeigt die "Stauferkrone" am kommenden Wochenende in ihrem Programm, Radiofips übertrug den Wettbewerb live im Rahmen einer zwölfstündigen Sondersendung aus der Stadthalle Donzdorf. Im Publikum saßen zahlreichen Ehrengäste, darunter die Abgeordneten Hermann Färber und Nicole Razavi, der Erste Landesbeamte des Landkreises Göppingen, Jochen Heinz, sowie der Donzdorfer Bürgermeister und Schirmherr der "Stauferkrone", Martin Stölzle.

Vincent Gross bei seinem Auftritt im Showprogramm der Staufekrone in Donzdorf. Foto: Günter Hofer

Die „Stauferkrone“, die seit 2015 im zweijährigen Turnus ausgeschrieben wird, ist ein Musikwettbewerb für Komponisten und Textdichter und sieht sich als Fortsetzung der legendärem Schlagerfestspiele von Baden-Baden. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der Agentur Maitis-Media in Göppingen, für die künstlerische Leitung zeichnet der Komponist und Musiker Hans-Ulrich Pohl verantwortlich. Der Wettbewerb wurde vom Lokalfernsehen aufgezeichnet und ist am kommenden Wochenende unter www.filstalwelle.de zu sehen. Der Wettbewerb war eingebettet in ein viertägiges Rahmenprogramm mit einer Fortbildungsveranstaltung für Musikschaffende, einem Branchentreffen und einem Meet & Greet. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war ein Abend für und mit Christian Bruhn. Die 84-jährige Komponistenlegende aus München zeigte im Beisein von Regisseurin Marie Reich den Kinofilm „Meine Welt ist die Musik“ über das Lebenswerks Bruhn. Anschließend gab der Komponist von 2500 Titeln (u.a. „Marmor, Stein und Eisen bricht“) ein Konzert und spielte die schönsten seiner Melodien.
20.5.19

 

 

 

Überfall auf Spielhalle: Täter droht mit Waffe 

Göppingen. Geld erbeutete ein Unbekannter am Montag in Göppingen. Gegen 6 Uhr betrat der Unbekannte die Spielhalle in der Marktstraße. Er bedrohte den Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte Geld. Der Angestellte holte das Bare und gab es dem Täter. Der flüchtete zu Fuß. Nach ersten Erkenntnissen soll der Unbekannte ca 180 cm groß und schlank gewesen sein. Er war bei seiner Tat maskiert und schwarz gekleidet. Außerdem trug er schwarze Handschuhe. Seine Beute transportierte er in einer bunten Plastiktüte. Die Kriminalpolizei Göppingen (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
20.5.19

 

 

 

Unfall sorgt für Straßensperrung 

Geislingen. Gestürzt ist ein Motorradfahrer am Sonntag bei Geislingen. Gegen 15.15 Uhr war der Motorradfahrer zwischen Geislingen und Weiler unterwegs. In einer Kurve fuhr er gegen die Leitplanke und stürzte. Dabei verletzte er sich schwer. Ein Krankenwagen brachte den 34-Jährigen in ein Krankenhaus. Seine Maschine war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro. Die Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt.
20.5.19

 

 

 

 

Auto überschlägt sich 

Uhingen. Leichte Verletzungen zog sich ein 19-Jähriger bei einem Unfall am Sonntag bei Uhingen zu. Gegen 16.30 Uhr fuhr der 19-Jährige auf der B 10 von Uhingen nach Göppingen. Sein Pkw rutschte auf der nassen Straße. Er überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn liegen. Der Autofahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Ein Krankenwagen brachte ihn in eine Klinik. Die drei Insassen im Alter von 17 und 18 Jahren kamen ohne Blessuren davon. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg ihn.
20.5.19

 

 

 

 

Scheiben eingeschlagen

Schwäbisch Gmünd. Unbekannte schlugen zwischen Samstagvormittag und Montagmorgen mehrere Scheiben im Bereich eines Treppenabgangs beim Parkdeck Rems in der Bürgerstraße ein. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
20.5.19

 

 

 

 

Hausfriedensbruch und Widerstand

Lorch. Die Polizei wurde am Montag, kurz nach Mitternacht in die Kirchstraße gerufen, da dort ein 33-Jähriger ein Grundstück nicht verlassen wollte. Auch gegenüber den Polizisten zeigte sich der Mann uneinsichtig und weigerte beharrlich, das Grundstück zu verlassen. Er riss einen Türgriff heraus, klammerte sich fest und sperrte sich mit aller Gewalt. Er versuchte die Polizisten auch zu treten. Letztlich wurde er in Gewahrsam genommen und in eine Klinik eingeliefert, da er über Schmerzen klagte. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
20.5.19
 

 

 

 

 

Neue Hauptdarstellerinnen im Zarenpalast

Patricia Nessy bei einer szenischen Probe für die Hauptrolle Lily mit Thorsten Tinney (Wlad). Foto: Stage Entertainment / Jan Potente

Stuttgart. Im Zarenpalast in St. Petersburg und im wilden Pariser Stadtleben bei Anastasia sind neue Hauptdarstellerinnen eingezogen. Patricia Nessy ist in Reutlingen aufgewachsen und hat enge Verbindungen zu Stuttgart. Sie verkörpert die Hauptrolle der Zofe Lily, bei der sich die vielen vermeintlichen Anastasias melden. Damit ist sie die Vertraute der Zarenmutter, in deren Hauptrolle nun Masha Karell schlüpft. Sie kennt Stuttgart gut von früheren Engagements.

Die vielseitige und international agierende Sopranistin Patricia Nessy ist in Reutlingen aufgewachsen und hat ihre Schulzeit dort verbracht. Dadurch, dass ihre Mutter mehr als 20 Jahre an der Stuttgarter Staatsoper engagiert und ausgezeichnet war, hatte sie von klein auf einen tiefen Einblick in das Künstlerleben und bezeichnet sie sich selbst als „Backstage-Kind“. Patricia Nessy kommt zum ersten Mal nach etlichen Jahren für ein Engagement zurück nach Stuttgart. Umso größer ist die Wiedersehens-Freude. „Ich habe sofort heimatliche Gefühle gespürt. Hier steht mein Elternhaus und mit der Gegend hier verbinde ich die Jugendträume, die ich heute leben darf.“ Auch in ihrer neuen Hauptrolle kann sie ihr Temperament ausleben: „Die Rolle der Zofe Lily verlangt ein sehr impulsives Schauspiel, verbunden mit ebenso ausdrucksstarkem Gesang – herrlich!“, schwärmt sie. Auch für Masha Karell bedeutet das Engagement bei Anastasia eine Rückkehr nach Stuttgart. Vor rund 15 Jahren spielte sie alternierend die Rolle der Donna bei Mama Mia! und stand bei „42nd Street“ auf der Bühne. So sehr sich Stuttgart seitdem verändert hat, die Lieblingsplätze der leidenschaftlichen Schauspielerin und Sängerin sind geblieben: „Ich liebe es, im Sommer ins Teehaus und in den Weißenburgpark zu gehen. Und als großer Fan von Gemüsemaultaschen bin ich sehr gerne in der Markthalle – hier gibt es einfach die besten.“ Auf der Bühne im Stage Palladium Theater, wo Masha Karell Kollegen und Crew-Mitarbeiter von damals wieder trifft, kann sie das Publikum nun als Zarenmutter erleben. „Die Rolle der Zarenmutter ist durch deren Alter und Charakter, den ich verkörpern darf, eine tolle Herausforderung, die ich nun immer mehr genießen kann“, erzählt sie. In Stuttgart gibt Masha Karell zudem Workshops für Kinder und Jugendliche Tanz- und Theaterkurse und tritt im Juli auf der Kultursommer Gala in Vaihingen an der Enz auf.
20.5.19

 

 

 

 

Sechs Fahrzeuge durchwühlt 

Bad Boll / Dürnau . Zwischen Mittwoch 19 Uhr und Donnerstag 15 Uhr war ein Unbekannter in Bad Boll und Dürnau unterwegs. An insgesamt vier Fahrzeugen in Bad Boll und zwei Fahrzeugen in Dürnau suchte er nach Brauchbarem. Vermutlich waren die betroffenen Fahrzeuge nicht verschlossen. Unter anderem fand er Bargeld. Das machte er zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Fahrzeuge standen in folgenden Straßen. Bad Boll: Erlenweg, Fühlingstraße, Dobelwasen, Untere Breite. Dürnau: Zillenhardtweg, Von-Degenfeld-Straße. Der Polizeiposten Bad Boll hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten suchen nun Zeugen und fragen:    - Wer hat verdächtige Personen in Bad Boll gesehen, die sich an Fahrzeugen zu schaffen gemacht hat?- Wer hat verdächtige Fahrzeuge gesehen? Wer kann sonst Hinweise geben?
18.5.19

 

 

 

Nicht aufgepasst 

Böhmenkirch. Am Donnerstag streifte ein Pkw zwei entgegenkommende Autos auf der B466 bei Böhmenkirch. Gegen 14 Uhr fuhr eine 22-Jährige von Böhmenkirch in Richtung Söhnstetten. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet die Fahrerin des VW auf die Gegenfahrbahn. Ein 28-Jähriger mit seinem Mercedes und ein 32-Jähriger mit seinem Ford kamen der Frau entgegen.Um einen Zusammenstoß zu vermeiden lenkten beide Männer ihre Fahrzeuge nach rechts. Auch die VW-Fahrerin versuchte wieder nach rechts zu lenken. Dennoch streifte die 22-Jährige die entgegenkommenden Fahrzeuge. Der Pkw drehte sich nach der Berührung und kam nach links von der Fahrbahn ab. Im Straßengraben blieb er liegen. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Die beiden entgegenkommenden Fahrer blieben unverletzt. Der Rettungsdienst brachte die 22-Jährige in ein Krankenhaus. Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 18.000 Euro.
18.5.19

 

 

 

IG Metall unterstützt PFIFF-Projekt 

Schwäbisch Gmünd (sv). „Die IG Metall hat im Vorstand und Beirat entschieden, örtliche Initiativen zu unterstützen, die praktische Hilfe für Flüchtlinge und Zuwanderer anbieten“, so Roland Hamm. In diesem Zusammenhang entschied sich der "Ortsvorstand der IG Metall Schwäbisch Gmünd", das PFIFF-Projekt des ehrenamtlichen Dolmetscherpools mit einer Spende in Höhe von 3.500 Euro zu unterstützen. Seit einem Jahr sind die Ehrenamtlichen aktiv und das PFIFF hat seither bereits über 100 Einsätze vermittelt. „Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Dieses Projekt erleichtert Menschen das Ankommen und ist ein Zeichen der Willkommenskultur, die wir ideell unterstützen“, ergänzt Peter Yay Müller. Bisher arbeiten 26 Ehrenamtliche im Dolmetscherpool mit und bieten 19 Sprachen an. „Wir freuen uns sehr darüber, dass am 07./08. Juni bereits die nächste Basisschulung für interessierte Ehrenamtliche stattfindet und wir bis Mitte des Jahres rund 40 Ehrenamtliche in unserem Dolmetscherpool haben werden“, so Franka Zanek, die sich recht herzlich für den Scheck bedankt. Die Spende fließt in die Finanzierung der Einsätze (zum Beispiel Aufwandsentschädigungen) und die Schulung der Ehrenamtlichen. Wer Interesse hat, sich ebenfalls als ehrenamtlicher Dolmetscher zu engagieren, kann sich jederzeit gerne beim PFIFF unter der Rufnummer: 07171/603-5300 oder unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.
18.5.19

 

 

 

 

Klösterlestraße: Eine Fahrpur ab 21. Mai gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Dienstag, 21. Mai, wird im Bereich Klösterlestraße/Parlerstraße, aufgrund einer defekten Rohrleitung die Fahrspur der Klösterlestraße in Richtung Königsturm im Kreuzungsbereich gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Parlerstraße, Sebaldplatz, Sebaldstraße und wird ausgeschildert. Die Reparatur dauert voraussichtlich bis Donnerstag, 23. Mai, und ist dringend erforderlich.
18.5.19

 

 

 

 

Holzfigur wieder da

Lorcj- Die Holzfigur, die in der Nacht vom 18. auf 19.April im Bereich der Stuttgarter Straße entwendet wurde, ist wieder aufgefunden. Das Lamm wurde am 15 Mai nachmittags auf einem Grundstück Am Venusberg, versteckt hinter einem abgemeldeten Fahrzeug, von einem Mann aufgefunden, der dort Rasen mähte. Die Figur wurde sichergestellt und quasi unbeschädigt dem Besitzer, der Gemeinde Lorch, übergeben. Hinweise auf die Diebe liegen nach wie vor nicht vor. Unbekannte hatten aus einer Gruppe von Holz-Kunstfiguren heraus ein Schaf aus seinem Sockel gerissen und entwendet. Die Tiergruppe war im Bereich Stuttgarter Straße/Wilhelmstraße auf einem Wiesengrundstück aufgestellt. Der Wert des Holzschafes beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Zeugenhinweise auf den Diebstahl oder den Verbleib des Holzschafes erbittet der Polizeiposten Lorch unter der Rufnummer 07172 / 7315

18.5.19

 

 

 

Brückenbau: Busse nehmen andere Strecke 

Göppingen. Auf Grund des Ersatzneubaus einer Straßenbrücke über die Gleise der Filstalbahn an der B297 zwischen Göppingen und Faurndau kommt es ab dem 27.Mai zu abweichenden Streckenführungen im Busverkehr zwischen Göppingen und Faurndau. Betroffen von dieser Baumaßnahme sind die Buslinien 2, 15, 178, 261 und 7672. Die Buslinien 5 und 7 sind von diesen Baumaßnahmen nicht betroffen und verkehren planmäßig. Die Umleitung in Richtung Uhingen erfolgt vom ZOB und der Fischstraße aus über die Jebenhäuser Brücke und die Filsstraße bis zur Haltestelle Faurndau Goethestraße. Auf diesem Linienweg werden die Haltestellen ZOB, Fischstraße, die Ersatzhaltestelle Pfingstwasen, die Ersatzhaltestelle Lehlestraße in der Filsstraße sowie die Goethestraße bedient. Dafür wird die Haltestelle Fischstraße in die in Fahrtrichtung erste Bucht verlegt. Zudem werden die Ersatzhaltestellen Pfingstwasen vor die Einmündung Metzgerstraße sowie die Ersatzhaltestelle Lehlestraße in der Filsstraße auf Höhe der Unterführung eingerichtet.

Diverse Haltestellen werden von den Linien 2, 15, 178, 261 und 7672 nicht mehr bedient.

Die Umleitung in Richtung Göppingen erfolgt ab Faurndau Bahnhof über die Salamanderstraße bis zur Lehlestraße. Die Haltestelle Goethestraße wird nicht bedient.
17.5.19

 

 

 

 

Wertstoffhof verlegt

Ebersbach. Aufgrund von Bauarbeiten in der Hans-Zinser-Straße kann der Ebersbacher Wertstoffhof momentan nicht angefahren werden. Aus diesem Grund wurde ein provisorischer Wertstoffhof auf dem Parkplatz des Ebersbacher Aldi-Marktes eingerichtet. Die Bauarbeiten in der Hans-Zinser-Straße werden bis voraussichtlich Ende Juli 2019 andauern – so lange wird die provisorische Lösung beibehalten. Es besteht die Möglichkeit, während der üblichen Öffnungszeiten, Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr, Altpapier, Kartonagen, Altholz, Schrott und Elektroschrott abzugeben. Bauschutt kann während dieses Provisoriums nicht abgegeben werden. Nach Information des Abfallwirtschaftsbetriebes Göppingen besteht jedoch auch die Möglichkeit, die umliegenden Wertstoffhöfe im Landkreis Göppingen anzufahren.
17.5.19

 

 

 

Die Schlagerwelt blickt auf Donzdorf

Donzdorf. Donzdorf steht von Donnerstag bis Sonntag im Zeichen des deutschen Schlagers. Vier Tage dreht sich in dem schwäbischen Städtchen alles um die Musik. Höhepunkt ist der Internationale Schlagerwettbewerb "Stauferkrone" am 18. Mai, 19.30 Uhr, in der Sradthalle Donzdorf. 16 Interpreten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stehen im Finale. Das Showprogramm gestaltet Vincent Gross, der eine gute Stunde lang für Partystimmung sorgen wird. Los geht es am Donnerstag mit einem Seminar für Musikschaffende. Schon am ersten Tag erwarten die Organisatoren viele prominente Gäste. Aus Berlin kommt mit Silvia Moisig die Direktorin der Gema. Sie wird im heutigen Seminar vor allem über Veränderungen der Musikwelt im digitalen Zeitalter sprechen. Einem Thema, dem sich auch der aus Mannheim kommende Komponist Peter Seiler annehmen wird. Der ehemalige Leiter des Popbüros Stuttgart, Peter James, spricht über den Zweck von Künstlerverträgen. Wie sich Musik in den sozialen Netzwerken vermarkten lässt, darüber sprechen Verena Bößmann und Nikolaj Gruzdov von Dunstan-Media-House in Filderstadt. Im zweiten Teil des Seminar geht es um den öffentlichen Auftritt von Künstlern. Wie muss der aussehen, um erfolgreich zu sein? Mit dieser Frage setzen sich Manuel und Jasmin Moretti von der gleichnamigen Göppinger Werbeagentur, sowie der Fotograf Dominik Eisele aus Neuhausen auf den Fildern auseinander. Rüdiger Gramsch spricht vor einer von Thomas Kießling moderierten Diskussionsrunde über das, was in einer (virtuelle) Pressemappe gehört. Zu dem Seminar haben sich Interpreten, Musiker, Komponisten, Produzenten und Musikverleger aus ganz Deutschland angemeldet. Die Seminarleitung hat Hans-Ulrich Pohl aus Heiningen.

Deutsche Komponistenlegende zu Gast in Donzdorf

Einen Leckerbissen für alle Film- und Musikfreunde bieten die Organisatoren der „Stauferkrone“ am Donnerstag, 16. Mai, 20 Uhr im Saal des Hotels Becher. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Verleih „Filmperlen“ ist es gelungen, den dokumentarischen Kinofilm „Meine Welt ist die Musik“ nach Donzdorf zu holen. In dem Streifen erzählt Regisseurin Marie Reich über das Leben und das musikalische Lebenswerk von Christian Bruhn (84). Im Film kommen zahlreiche Prominente zu Wort, u.a. Katja Ebstein, Harold Faltermayer, Klaus Doldinger, Ralph Siegel, Erika Bruhn oder DJ Hell. Bruhn, der über 2500 Erfolgstitel für nahezu alle namhaften Interpreten des deutschsprachigen Schlagers geschrieben hat, darunter „Marmor, Stein und Eisen bricht“, hat 2015 und 2017 den Komponistenpreis der „Stauferkrone“ gewonnen. Nun kommt die Legende nach Donzdorf, um nach dem Film in einem Talk noch manche Anekdoten aus seinem Leben zu erzählen und um sich dann ans Piano zu setzen und einige seiner populären Melodien zu spielen. Mit dabei an dieser Christian-Bruhn-Gala ist auch die Filmregisseurin Marie Reich aus München. Tickets zu dem öffentlichen Kinoabend gibt es zu 8 Euro an der Abendkasse.

15.5.19

 

 

 

 

Waldarbeiten enden tödlich

Wiesensteig. Am Dienstag starb bei Wiesensteig ein 80-Jähriger beim Baumfällen. Der Mann wollte zusammen mit einem 66-Jährigen eine rund 30 Meter hohe Buche fällen. Der teilweise morsche Baum stand in der Nähe des Filsursprunges. Der Baum fiel gegen eine andere Buche, sodass die Krone abbrach. Ein Ast davon traf den Senior am Kopf. Wanderer verständigten den Rettungsdienst, der den Schwerverletzten im Hubschrauber in ein Krankenhaus brachte. Dort verstarb der Mann in den Abendstunden. Er hatte keinen Helm getragen. An der Unfallstelle waren neben Rettungsdienst und Polizei auch die Bergwacht Geislingen und die umliegenden Feuerwehren.
15.5.19

 

 

 

Einbrecher weckt Anwohner

Göppingen. In der Nacht zum Mittwoch brach ein Unbekannter in Göppingen in eine Gaststätte ein. Gegen 3.30 Uhr hörte der Anwohner in der Hohenstaufenstraße verdächtige Geräusche. Er sah nach und bemerkte, dass in eine Gaststätte eingebrochen wurde. Der Dieb hatte ein Fenster aufgehebelt und war so ins Innere gelangt. Er fand Geld, steckte es ein und verschwand, noch bevor der Zeuge kam. Die Polizei aus Göppingen hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/632360 auf Zeugenhinweise.
15.5.19

 

 

 

 

Einbruch in Schule

Donzdorf. Süßigkeiten machten Unbekannte bei einem Einbruch von Montag auf Dienstag in Donzdorf zu ihrer Beute. Wie die Polizei mitteilt, sollen die Einbrecher zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen in dem Gebäude in der Schillerstraße gewesen sein. Hierzu hatten sie die Eingangstür aufgehebelt. Im Inneren fanden sie Gläser mit Süßigkeiten, die sie mitnahmen. Weitere Gegenstände haben sie nach derzeitigen Erkenntnissen nicht gestohlen. Die Polizei aus Donzdorf hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach den Unbekannten aufgenommen. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/8510 auf Zeugenhinweise.
15.5.19

 

 

 

Freundeskreis legt zur Gartenschau eine neue Armbanduhr  auf

Zur Remstal-Gartenschau 2019 legt der Bifora-Freundeskreis eine Armbanduhr als limitierte Sonderedtion auf. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Zur Remstal-Gartenschau 2019 legt der Bifora-Freundeskreis eine Armbanduhr als limitierte Sonderedtion auf. Auf Initiative des Bifora Freundeskreises kam es zur Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, die sich in der Folge auf unterschiedlichen Ebenen mit der interessanten Aufgabenstellung auseinandersetzte. Im Rahmen eines fächerübergreifenden Studienprojekts erarbeiteten Studierende im Grundstudium alternative Entwürfe zu einer Armbanduhr. Die gestalterische Auseinandersetzung ermöglichte den Studierenden umfassende Einblicke in traditionelle wie zeitgemäße Vorgehensweisen, sowie der konkreten Erfahrung in unterschiedlichen Phasen des Entwurfsprozesses. Die Arbeitsergebnisse wurden im Rahmen der Semesterausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Für die Uhr zur Remstal-Gartenschau 2019 entwarfen Professor Günther Biste und Prof. Gerhard Reichert der HfG Gehäuse und Ziffernblatt in Abstimmung mit Götz Schweitzer und Rolf Reichert vom BIFORA Freundeskreis e.V. Für das Uhrwerk wurde ein Bifora-Handaufzug Kaliber 115 NOS (aus den 90er Jahren) aufwendig revidiert, veredelt und vergoldet. Ein Edelstahlgehäuse, kratzfestes Saphirglas und ein Glasboden mit Blick auf das Uhrwerk sind weitere hochwertige Eigenschaften, die in die Entwicklung der Uhr mit einfließen. In zahlreichen Absprachen entwickeln die beiden Entwerfer eine funktionale Gestaltung, die sich mit ihrer klaren, reduzierten Formensprache an den Gestaltungsprinzipien der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd orientiert. Das Kooperationsprojekt des Bifora-Freundeskreises e.V. und der Hochschule für Gestaltung verweist dabei bewusst auf die Industriegeschichte der Gold- und Silberstadt Schwäbisch Gmünd und repräsentiert dabei aktuell den gestalterischen Anspruch bei der gemeinsamen Entwicklung eines hochwertigen Produkts.
15.5.19

 

 

 

Leihomas und Leihopas gesucht

Schwäbisch Gmünd. Für das gemeinsame Projekt „Leihgroßeltern“ suchen das Seniorennetzwerk der Stadt Schwäbisch Gmünd und das Fachzentrum Frühe Hilfen des Landratsamts Ostalbkreis noch engagierte Senioren, die sich einer neuen Aufgabe widmen möchten und Freude am Umgang mit Kindern haben. Die ehrenamtlich tätigen Leihgroßeltern schenken ihre Zeit und starten mit dem Lachen der Kinder und dem Gefühl etwas Gutes zu tun in einen neuen Lebensabschnitt. Gedacht ist das Projekt für alle Familien mit Kindern, die sich Großeltern wünschen und keine eigenen haben oder deren Omas und Opas zu weit entfernt wohnen. Diesen Wunschenkeln schenken die Leihgroßeltern Zeit, um beispielsweise gemeinsam zu lesen, auf den Spielplatz zu gehen, zu basteln oder Spiele zu spielen. Die Sicht- und Erlebnisweise einer anderen Generation kann für Kinder und Familien ein großer Gewinn sein. Auf die neue Aufgabe werden die Leihgroßeltern mit einer Schulung vorbereitet. Diese findet am Dienstag, 9. Juli, von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal im Rathaus Schwäbisch Gmünd statt. Es besteht an diesem Termin auch die Möglichkeit, sich unverbindlich zu informieren und mit bereits aktiven Leihgroßeltern ins Gespräch zu kommen. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen über die spannende Tätigkeit und Anmeldung bei: Maria Römer, Landratsamt Ostalbkreis, Fachzentrum Frühe Hilfen (JuFam), erreichbar unter der Rufnummer 07171/32-4551.
15.5.19

 

 

 

 

Verjüngungskur für Waldsportpfad

Der Waldsportpfad Lorch eine Verjüngungskur erfahren. An den Stationen „Sprossenwand“ und „Hangelleiter“ wurden die Schutzdächer mit einer Eindeckung aus Holz versehen. Fotro: Landratsamgt Ostalbkreis

Lorch. Rechtzeitig zu Beginn der Remstal-Gartenschau hat der Waldsportpfad Lorch eine Verjüngungskur erfahren. An den Stationen „Sprossenwand“ und „Hangelleiter“ wurden die Schutzdächer mit einer Eindeckung aus Holz versehen. Die Station „Ringe“ erhielt einen neuen Tragbalken, der ebenfalls mit einem Holzdach überbaut wurde. Die Ausführung der Arbeiten erfolgte durch das Schreinerteam beim Forstlichen Maschinenbetrieb Ochsenberg unter Leitung von Jürgen Neumann sowie durch den Waldarbeiter im Ruhestand Heinz Munz aus Lorch-Klotzenhof und dessen Enkel, dem Forstwirt-Azubi Niklas Hofer. Auch die Sprossenwand selbst entstand in Eigenleistung neu und wurde, wie bei fast allen Sportgeräten üblich, aus elastischem Eschenholz gefertigt. Das Holz der Dächer stammt von Douglasien aus dem Forstrevier Lorch. Es ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr witterungsbeständig und eignet sich bestens zur Außenverbauung. Für die Aufhängung der Ringe wurde ein Rundstamm aus heimischer Lärche verwendet, deren Holz ebenfalls sehr dauerhaft und robust ist. Der Waldsportpfad wurde schon 1973 von der Landesforstverwaltung erbaut und wird seitdem von Besuchern aller Altersgruppen rege genutzt. Die Mittel für seine Unterhaltung kommen vom Land Baden-Württemberg, durch dessen Wald der Pfad auch verläuft.
15.5.19

 

 

               

 Kliniken setzen Schüleraustausch mit Schweden fort

Selina Hafner und Anjouli Probst mit den schwedischen Lehrerinnen Ulrika Lövgren und Hillevi Sjoberg (von rechts nach links), die das Programm für die Schülerinnen aus Deutschland geplant hatten. Foto: privat

Kreis Göppingen. Anjouli Probst und Selina Hafner sind immer noch begeistert. Im März und April waren die beiden Schülerinnen der Schule für Pflegeberufe der Alb-Fils-Kliniken im Rahmen eines Schüleraustausches in Schweden. „Drei Wochen lang durften wir in Bollnäs, das liegt rund drei Stunden nördlich von Stockholm, die schwedische Krankenpflege kennen lernen. Das war eine tolle Erfahrung“, sagen die beiden Schülerinnen. Die erste Woche verbrachten sie im örtlichen Krankenhaus in der Chirurgie und im OP, in der zweiten Woche ging es in ein Altersheim. Die dritte Woche war dann bunt gemischt. „Wir waren im dortigen Health Care Center, das entspricht etwa der hiesigen Hausarztversorgung, außerdem konnten wir in die Dialyse, die Ergotherapie und den schwedischen Ambulanten Dienst hineinschnuppern“, erinnert sich Anjouli Probst, die im dritten Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ist. In Schweden ist die Pflege kein Ausbildungsberuf, sondern ein Studium. „Das dauert drei Jahre, also so lange wie hier die Ausbildung“, sagt Selina Hafner. Sie ist im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. „Allerdings dürfen die Pflegekräfte in Schweden nach ihrem Abschluss wesentlich mehr tun, haben mehr Verantwortung.“ Klassische Pflegetätigkeiten wie Essen geben oder Waschen der Patienten werden dort komplett von Pflegehelfern übernommen. Positiv aufgefallen ist den beiden auch der kollegiale Umgang zwischen den Berufsgruppen. „Hierarchien sind in Schweden viel weniger ausgeprägt. So gibt es etwa in der Klinik täglich ein gemeinsames Frühstück, bei dem alle zusammensitzen, Ärzte, Pfleger und Verwaltungsmitarbeiter“, erzählt Selina Hafner. Auch der Personalschlüssel ist besser als in Deutschland. „Im Krankenhaus in Bollnäs betreut eine Schwester im Schnitt sechs Patienten, hier bei uns sind es doppelt so viele“, sagt Anjouli Probst. Die Attraktivität des Berufs wird dadurch allerdings nicht gesteigert: Auch in Schweden gibt es einen ausgeprägten Fachkräftemangel. Auch wenn es sich manchmal mit der Sprache etwas schwierig gestaltete („Die Schweden sprechen nicht so gerne Englisch“) und die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sehr eingeschränkt waren („Bollnäs war in den drei Wochen unseres Aufenthalts tief verschneit“), möchten die beiden in Göppingen und Geislingen lebenden Pflegeschülerinnen die in Schweden gemachten Erfahrungen nicht missen: „Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei, doch wir sind sehr dankbar, dass wir die Gelegenheit für diesen lehrreichen Austausch hatten.“ Der Schüleraustausch zwischen den Kliniken und den Gesundheitseinrichtungen im mittelschwedischen Bollnäs gibt es schon seit 2011. „Jährlich zwei bis vier Schüler können daran teilnehmen, sie müssen sich dafür bei uns bewerben“, erklärt Günter Bühlmaier von der Stabstelle der Pflegedirektion der Alb-Fils-Kliniken. Er koordiniert den Schüleraustausch und beantragt die entsprechenden Fördergelder, denn finanziell getragen wird der Austausch vom Erasmus-Programm der Europäischen Union. „Für die Schüler ist es die Möglichkeit, Einblicke in ein anderes Gesundheitssystem zu erhalten und somit interkulturelle Kompetenzen zu erwerben“, betont Günter Bühlmaier.
15.5.19

 

 

 

 

Internationale Städtebegegnung in Gmünd

Vertreter aller europäischer Partnerstädte Gmümds, Antibes, Barnsley, Faenza und Székesféhervár feierten gemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse die Eröffnung der Remstalgartenschau. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Während der Remstal-Gartenschau-Eröffnungsfeier sollte auch ein geeintes und friedliches Europa seinen Platz finden. Aus diesem Grund besuchten offizielle Vertreter aller europäischer Partnerstädte: Antibes, Barnsley, Faenza und Székesféhervár, Schwäbisch Gmünd und feierten gemeinsam mit Oberbürgermeister Richard Arnold und dem Ersten Bürgermeister Dr. Joachim Bläse die Eröffnung der Remstalgartenschau. Zum Auftakt der Reise wurden die Delegationen im Barockzimmer des Gmünder Rathauses von Bürgermeister Bläse begrüßt mit anschließendem Konzert im Schwörhaus. Am Samstagmorgen wurden die Gärten der Partnerstädte und das neu aufgestellte Kunstwerk des Faentinischen Künstlers, Gianfranco Morini, besichtigt. Am Nachmittag fand der gemeinsame Empfang durch Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Bläse im Haus an der Rems statt. Richard Arnold verdeutlichte das Gmünder Interesse an den Städtepartnerschaften: „Europa ist uns wichtig.“ Darüber hinaus nutzte er die Gelegenheit und forderte die Vertreter der Partnerstädte dazu auf, dieses friedliche Miteinander nicht nur auf Europa zu begrenzen, sondern sich auch in anderen Teilen der Welt zu engagieren. Anschließend eilte die Delegation gemeinsam mit Richard Arnold nach Schorndorf, zur Eröffnung der Blumenschau im Burgkeller mit dem Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Besonders herausstachen die tanzenden Blumen, die im Schlosskeller ausgestellt sind.

Das große Highlight des Besuches war der Auftakt zur Gmünder Gartenschau im Congress-Centrum Stadtgarten. Anschließend an den ökumenischen Gottesdienst und das Muttertagskonzert zogen die Delegationen, gemeinsam mit den Besuchern der Remstal Gartenschau, zum Fünfknopfturm. Untermalt wurde dieser feierliche Zug von Fahnenschwinger und Fanfarenspieler des Staufersaga-Vereines. Am Fünfknopfturm ließ es sich Oberbürgermeister Richard Arnold nicht nehmen, seinen Amtskollegen, Mayor Steve Green aus Barnsley, in den Genuss der Hübschlerinnen kommen zu lassen. Trotz der kritischen Blicke seiner Frau, die aus Barnsley mitangereist war, schien Mayor Green dieses Ereignis sichtlich zu genießen und kündigte umgehend weitere Besuche in Schwäbisch Gmünd an.

Die europäischen Besucher zeigten sich überwältigt vom Ausmaß der Festlichkeiten und der Qualität der Veranstaltungen. Dieses Wochenende machte mehr als deutlich, dass die Remstal-Gartenschau und die älteste Stauferstadt auch auf dem internationalen Parkett zu überzeugen wissen. International geht es in wenigen Wochen weiter, wenn Artisten aus Székesféhervár am Samstag, 1. Juni verkleidet als Heiliger Stefan I. und Selige Gisela, in Form übergroßer Puppen, durch die Innenstadt wandern.
15.5.19

 

 

 

 

Größere Mengen Rauschgift sichergestellt

Göppingen. Am Sonntag beschlagnahmte die Polizei im Kreis Göppingen größere Mengen Rauschgift. Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei mitteilen, ermitteln die Behörden gegen einen 25-Jährigen aus dem Kreis Göppingen. Am vergangen Sonntag fiel Polizisten gegen 0.30 Uhr in einem Haus der Geruch von Marihuana auf. Dem gingen sie nach. Im Zimmer des 25-Jährigen fanden die Beamten etwa 80 Gramm Kokain, etwa 500 Gramm Haschisch, 600 Gramm Marihuana sowie 185 Ecstasy Pillen. Neben dem Rauschgift stellte die Polizei auch fast 800 Euro mutmaßliches Dealergeld sicher. Die Polizei nahm den Mann fest. Am Montag führte die Polizei ihn dem zuständigen Richter am Amtsgericht Göppingen vor. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl. Der 25-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
14.5.19

 

 

 

 

Polizei sucht Autofahrerin

Ebersbach. Bereits am Freitag wurde ein Zweiradfahrer bei einem Unfall in Roßwälden leicht verletzt. Wie die Polizei jetzt mitteilt, fuhr das Zweirad gegen 10.30 Uhr von Sulpach nach Roßwälden. Der Fahrer überholte einen Pkw. In der Dorfstraße war eine Autofahrerin unterwegs. Die Frau bog an der Einmündung nach links in Richtung Sulpach ab. Die Fahrerin hatte das Motorrad nicht gesehen. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Kradfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Die Autofahrerin und der 19-Jährigen unterhielten sich. Dann fuhr die Frau in Richtung Sulpach. Der Mann ging später zum Arzt und ließ seine Verletzungen behandeln. Den Sachschaden an dem Zweirad schätzt die Polizei auf ungefähr 1 500 Euro. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht die Unfallverursacherin. Die Frau wird auf ein Alter zwischen 50 und 60 Jahren geschätzt und soll mit einem silbernen Kleinwagen unterwegs gewesen sein.
14.5.19

 

 

 

 

Einbrecher machen Beute

Ottenbach/Salach. Unbekannte waren die vergangenen Tage in Ottenbach und Salach zu Gange. Von Sonntag auf Montag gelangten Unbekannte in ein Gebäude in der Straße "Im Buchs". Sie hebelten ein Fenster auf. Im Innern hebelten sie einen Automaten auf. Die Einbrecher fanden Geld. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. In Salach versuchten am Montag zwischen 2 Uhr und 11 Uhr Unbekannte die Tür eines Gebäudes in der Baumgartenstraße aufzuhebeln. Der Versuch misslang und die Einbrecher blieben draußen.
14.5.19

 

 

 

 

Kleintransporter hat 15 Mängel

Gruibingen./ Am Montag zog die Polizeiauf der A 8 bei Gruibingen ein marodes Fahrzeug aus dem Verkehr. Gegen 15 Uhr war ein Kleintransporter auf der Autobahn in Richtung München unterwegs. Die Verkehrspolizei stoppte den 30-jährigen Fahrer und stellte am Transporter mehrere erhebliche Mängel fest. Unter anderem war das Fahrzeug um mehr als 800 Kilogramm überladen und die Ladung war nicht gesichert. Die Bremsen funktionierten nicht richtig und die Frontscheibe war gerissen. Insgesamt war der Transporter stark verrostet und hatte noch weitere Mängel. Nach der Begutachtung durch einen Sachverständigen war die Fahrt zu Ende. Gegen den 30-jährigen aus Rumänien wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro festgesetzt. Sie soll die Durchführung des Bußgeldverfahrens gewährleisten.
14.5.19

 

 

 

 

Brand in Wohnung

Geislingen. Vermutlich vergessenes Essen auf dem Herd sorgte für ein Feuer in einer Wohnung in Geislingen. Kurz vor 20 Uhr rückten Einsatzkräfte zu einem Brand in der Straße "Weingärten" aus. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses brannte es in der Küche. Das Gebäude wurde evakuiert. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Vermutlich dürfte vergessenes Essen auf dem Herd Ursache für den Brand gewesen sein. Bei Entdeckung der Feuers befanden sich drei Personen in der Wohnung.Sie erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen das Gebäude wieder betreten. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25 000 Euro. Das Polizeirevier Geislingen hat die Ermittlungen aufgenommen.
14.5.19

 

 

 

 

Maientag: Die Kostüme liegen schon bereit

Thomas Kerber wirft einen Blick auf die Maientags-Kostüme. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Der historische Teil des Maientag-Festzugs bildet einen der Höhepunkte des traditionsreichen viertägigen Kinder- und Heimatfestes. Das Theaterkostümhaus Wagner in Stuttgart-Untertürkheim ist bereits seit geraumer Zeit dabei, die benötigten Kleidungsstücke für einen möglichst authentischen Auftritt der Mitwirkenden bereit zu stellen. Das Ergebnis wird am Samstag, 1. Juni, ab 10 Uhr zu begutachten sein. Wenn jedes Jahr Hunderte von Schüler in eine historische Rolle schlüpfen, dann tauchen sie auch optisch in eine längst vergangene Epoche ein. Ob römischer Soldat oder württembergischer Kaufmann, alles sieht stilecht aus. Die Kostüme dazu liefert das Theaterkostümhaus Wagner – die Maientag-Kommission besuchte kürzlich das Unternehmen und warf in Untertürkheim einen Blick hinter die Kulissen. Das in vierter Generation geführte Familienunternehmen verleiht vor allem historische Kostüme und Perücken; besonders spezialisiert ist das Theaterkostümhaus Wagner auf die Planung und Durchführung historischer Festumzüge.

„Das Sortiment umfasst von der Steinzeit bis zur Charlestonmode 1920 sämtliche Epochen“, erläuterte Firmenchef Thomas Kerber. Zur Verfügung stehen Kostüme für Frauen, Kinder und Herren, Kostüme im bäuerlichen, bürgerlichen, höfischen und geistlichen Bereich, mit jeglichem Zubehör. Zur kompletten Kostümausstattung gehören beispielsweise Tunika, Mieder, Kleid oder Uniform, Kettenhose, Trikot, Hose oder Rock, Hemd oder Bluse oder Kettenärmel, Lederkragen, Kettenhaube oder Mantel, außerdem Kopfbedeckungen, Gurte, Taschen, Schlappschuhe, Schwert, Schuhe und Stiefel. Zur vollständigen historischen Darstellung gehören Fahnen, Gewehre, Hellebarden, Helme, Schilde, Speere oder Bischofsstab, passende Perücken und Bärte. 2.000 Perücken, fast ebenso viel Paar Schuhe, über 1.000 Ledergürtel und tausende von Kostümen nennt der Unternehmer sein eigen. Eine Ordnung ist für den Laien nicht erkennbar; die Kostüme lagern weder chronologisch noch thematisch sortiert – Nonnen und Salongirls finden sich einträchtig übereinander. Thomas Kerber hingegen weiß ganz genau, wo was zu finden ist. Drei verwinkelte Häuser werden komplett ausgenutzt; schließlich ist das ganz überwiegend selbst gemachte Sortiment im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich gewachsen.

Für den Maientag werden die Kostüme peu à peu vorbereitet. 350 Kostüme werden benötigt, um die 500 werden am Tag vor dem Festzug nach Göppingen gefahren. Dann beginnt im Freihof-Gymnasium die Anprobe. „Dass eine Klasse eine komplette Größentabelle vorab schickt, ist eher selten“, berichtete Kerber. Deshalb werden rund 500 Kostüme und Schuhe angefahren, um einen gewissen Spielraum zu haben. Richtiger Hochbetrieb herrscht dann am Maientag-Samstag ab dem frühen Morgen. Mit 20 Personen ist das Kostümverleihhaus Wagner in der alten „Spritze“, der Turnhalle des Freihof-Gymnasiums, im Einsatz. Kostüm und Zubehör werden ausgegeben; zum Schluss werden die Reiter eingekleidet. Und während bei anderen Festzügen hauptsächlich Erwachsene bis 14 Uhr ausgestattet werden müssen, sind es beim Göppinger Maientag vorwiegend Schüler/-innen, die um 10 Uhr parat stehen müssen. Und falls jemand seine Armbanduhr oder Ähnliches angelegt hat, wird er kurz auf die Zeitgeschichte hingewiesen, die er verkörpern darf – das wirke nachhaltiger als ein schneller Hinweis, die Uhr abzulegen.

Ob ihm der Maientag-Festzug gefällt? Thomas Kerber lacht: „Ich habe mir noch nie einen Festzug ansehen können.“ Wenn die letzten Mitwirkenden fertig sind, werden die Ersatzkostüme ordentlich zusammengelegt und für den Rücktransport aufgeräumt. Und dann kommen auch schon die ersten Darsteller wieder zurück. Zubehör abgeben, Schuhe zusammenstellen, Kostüme zurückgeben erfolgen geordnet und der Reihe nach; schließlich müssen die Mitarbeiter/-innen vom Kostümverleih den Überblick behalten, dass alles zurückgebracht wird. Schließlich werden die vollständigen Kostüme auch für künftige Maientag-Festzüge benötigt.
14.5.19
 

 

 

 

 

Esslinger Bahnhofsvorplatz wird Stadt-Oase

Esslingen Am 1. Juni 2019 macht sich der Bahnhofsvorplatz schick für den Sommer: bis zum September feiert dort die „Esslinger Stadt-Oase“ Premiere. Das Kooperationsprojekt von Stadt und Stadtwerken soll während der heißen Jahreszeit mit Grün-, Schatten- und Sitzelementen die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofsvorplatz aufwerten.

Die „Esslinger Stadt-Oase“ ist eine direkte Weiterentwicklung des Mobilen Grünen Zimmers, das schon seit einigen Sommern regelmäßig Station in Esslingen macht. Zusammen mit den Stadtwerken Esslingen und den Spezialisten für Vertikalbegrünung von Helix Pflanzensysteme aus Kornwestheim hat die Stadt eine Idee erarbeitet, die das Mobile Grüne Zimmer sowohl in der Fläche als auch hinsichtlich der Projektdauer erweitert. Zahlreiche Sitzgelegenheiten, die von vertikalem Grün umgeben sind, werden diesen Sommer vier Monate lang Passantinnen und Passanten zu einer schattigen Ruhepause auf dem Vorplatz des Esslinger Bahnhofs einladen: Mehrere bepflanzte Wände, Dachelemente und Sitzbänke schaffen einen kleinen Rückzugsort mitten in der Stadt.  

„Mit der Stadt-Oase schafft die Stadt Esslingen zusammen mit den Stadtwerken eine besondere Atmosphäre, die zum Verweilen und zur Erholung im Schatten einlädt - gerade in der großen Nähe zu Taxistand, Neuem ZOB und dem südlichen Abschnitt der Berliner Straße“, so Oberbürgermeister Jürgen Zieger. „Die Stadt Esslingen geht hier in Zeiten des Klimawandels neue Wege.“ Verschiedene städtische Ämter haben ihre Fachkenntnis eingebracht, um die Stadtoase zu verwirklichen. „Wir wollen damit auch neue Formen austesten, um mehr Grün in die Stadt zu bringen und bei heißen Sommern die Lebensqualität zu erhöhen“, ergänzt der Erste Bürgermeister Wilfried Wallbrecht. „Auf dem Bahnhofsvorplatz erlaubt die Beschaffenheit des Untergrunds keine Pflanzung weiterer Bäume, daher sind wir immer offen für realisierbare Alternativen.“ Eine solche ist die Esslinger Stadt-Oase, die aus zwei Mobilen Grünen Zimmern besteht und in Verbindung mit weiteren Sitz- und Grünelementen einen offenen, grünen Raum bilden. Die bepflanzten Wände und die grünen Dächer reduzieren Lärm, sie spenden Schatten und filtern Staub aus der Luft. Wenn Feuchtigkeit über die Blattoberflächen der Bepflanzung verdunstet, entsteht außerdem Kälte – auf diese Weise dienen Pflanzen als natürliche Klimaanlage. Die Vielfalt der verwendeten Blattschmuck-, Blüh- und Naschpflanzen bietet zudem Insekten zusätzlichen Lebensraum.

„Als Energie- uns Wasserversorger ist es unsere Aufgabe, eine lebenswerte Zukunft zu sichern“, so Jörg Neuhaus, Geschäftsführer der Stadtwerke Esslingen (SWE). „Daher waren wir von der Stadt-Oase sofort überzeugt“.  Die SWE machen sich vielfältig für den Klima- und Umweltschutz stark. Neben innovativen Energiedienstleistungen und Produkten, mit welchen der Energieverbrauch reduziert und Ressourcen geschont werden, unterstützen und entwickeln die SWE zukunftsweisende Klimaschutzprojekte, Initiativen und Lösungen in der Region. Damit tragen die SWE einen Teil zur Energiewende und zum Klimaschutz bei. „Darüber hinaus versuchen wir zur Esslinger Stadt-Oase gemeinsam mit Partnern einen kulturellen Beitrag beizusteuern. Als bürgernahes Stadtwerk fördern wir seit jeher ehrenamtliches Engagement und unterstützen aktiv das soziale und kulturelle Leben."

Geplant, bepflanzt und aufgebaut wird die Stadtoase von der Firma Helix Pflanzensysteme. Ein Teil der begrünten Wände wird von einem automatischen Bewässerungssystem berieselt. Die Energie für die Pumpe liefern installierte Solarpanels, die notwendigen Wasserreservoire werden nach Bedarf vom Grünflächenamt befüllt. Nur bei einzelnen Elementen der Stadtoase greifen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Stadtwerken diesen Sommer selbst zur Gießkanne.
14.5.19

 

 

 

 

Helden des Alltags gesucht

Göppingen. Gesucht werden die kleinen und großen Helden des Alltags: Junge Menschen, die sich im letzten Jahr besonders für andere Menschen engagiert haben, können für den Semmler-Preis für Mut und Engagement nominiert werden. Benannt werden können junge Menschen bis 27 Jahre, die sich für ein gerechtes und friedliches Miteinander einsetzen, sozial stark engagiert sind, sich für die Umwelt stark machen, Straftaten durch hartnäckiges Eingreifen verhindern, Situationen im öffentlichen Raum deeskalieren oder einem Opfer zu Hilfe kommen oder sich für Toleranz oder Mitmenschlichkeit einsetzen. Die drei Erstplatzierten, über die eine Jury aus Jugendlichen und Erwachsenen entscheidet, erhalten attraktive Preise. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Jugendkulturtage-Open-Airs am 6. Juli auf dem Schlossplatz statt. Einsendeschluss ist der 7. Juni. weitere Informationen zum Preis und ein Formular für Vorschläge können auf der städtischen Homepage unter dem Pfad Unsere Stadt – Vielfalt und Demokratie – Aktionen und Projekte heruntergeladen werden. Jeder kann sich selbst, Freunde oder gleich eine ganze Gruppe oder Klasse vorschlagen. Gewinnen kann man die Original Bronze-Skulptur des Ottenbacher Künstlers Bernd R. Semmler, gegossen von der Kunstgießerei Strassacker. Außerdem werden weitere Vorschläge mit Geldpreisen prämiert: 1. Platz Skulptur und Gutschein über 250 Euro; 2. Platz Gutschein über 150 Euro und 3.Platz Gutschein über 100 Euro. Der Preis wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

 

 

 

 

Sanierungsarbeiten an Jebenhäuser Brücke beginnen 

Göppingen. Von Mai bis September stehen umfangreiche Brückeninstandsetzungsarbeiten an der Jebenhäuser Brücke an. In einer ersten Bauphase werden im Zuge dieser Sanierungsarbeiten ab 19. Mai Schutzgerüste zu den Bahnanlagen angebracht. Diese Arbeiten sind nur unter Abschaltung der Fahrleitung in Zugpausen möglich und können deshalb nur nachts ausgeführt werden. Hierzu ist es erforderlich, bei insgesamt zehn Einsätzen in den Abend- und Nachtstunden, ab circa 19 Uhr, die beiden jeweiligen rechten Fahrspuren der Brücke zu sperren. Diese Fahrspuren stehen morgens für den Berufsverkehr in dieser ersten Bauphase wieder zur Verfügung. Der östliche Gehweg der Brücke über die Bahn und Fils im Zuge der Jebenhäuser Straße ist ab 17. Mai ganztägig gesperrt. Von der Sperrung betroffen ist auch die Fußgängerrampe von der Brücke über die Kanalstraße zur Bahnhofstraße. Während der jeweiligen Nachtsperrungen ist auch eine Sperrung des westlichen Gehwegs erforderlich. Die Umleitung des Fußgängerverkehrs erfolgt während der beidseitigen Gehwegsperrungen über den Eisenbahnsteg bei der Sauerbrunnenstraße zum Christophsbad. Ab Montag, 3. Juni, treten dann umfangreichere Verkehrsbeschränkungen in Kraft, über deren Umfang die Stadtverwaltung Ende Mai noch ausführlich informieren will.

14.5.19

 

 

 

 

Auto übersehen

Schorndorf. Eine 44-jährige Autofahrerin wollte am Montag gegen 9.30 Uhr von einem Kundenparkplatz eines Einkaufcenters auf die Mittlere Uferstraße einfahren und übersah dabei einen vorbeifahrenden Pkw. Die 42-jährige Fahrerin konnte nicht mehr ausweichen und stieß mit dem einbiegenden Auto zusammen. Der Schaden an den Unfallautos beläuft sich auf ca. 7500 Euro.

14.5.19

 

 

 

Dieb stiehlt Geld und Uhren

Schwäbisch Gmünd. Bei einem Einbruch in ein Wohnhaus in der Straße Über der Kleinen Schweiz entwendete ein Dieb am Montag zwischen 12.30 Uhr und 13.15 Uhr Bargeld sowie mehrere Uhren. Der Einbrecher gelangte zuvor gewaltsam über die Eingangstüre in das Haus. Anschließend entfernte er sich unerkannt. Hinweise nimmt auch hier das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
14.5.19

 

 

 

Zwei Verletzte

Schwäbisch Gmünd. Bei einem Unfall am Montagmittag in der Weilerstraße wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine 50-Jährige rutschte gegen 12.45 Uhr beim Warten von der Kupplung, sodass ihr Wagen einen Satz nach vorne machte. Hierbei fuhr sie auf den Pkw eines 61-Jährigen auf, der noch auf einen davor stehenden Wagen einer 42-Jährigen aufgeschoben wurde. Diese sowie der 61-Jä#hrige wurden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 6000 Euro geschätzt.
14.5.19
 

 

 

 

 

Mit Drogen und ohne Führerschein 

Süßen. Nicht nur einen Verstoß stellte die Polizei bei einer Kontrolle am Sonntag in Süßen fest. Eine Streife kontrollierte gegen 20 Uhr beim Kreisverkehr in der Schlater Straße einen Pkw. Die Polizisten hatten den Verdacht, dass der Fahrer unter der Beeinflussung von Drogen steht. Das bestätigte ein Test. Einen Führerschein hatte der Mann auch nicht. Außerdem fanden die Polizisten in seinem Auto gestohlene Kennzeichen. Der 19-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und sieht mehreren Anzeigen entgegen.
13.5.19

 

 

 

 

Kontrollen in Geislingen: Polizei zieht erste Bilanz 

Geislingen. Seit mehreren Jahren gab es in Geislingen immer wieder Hinweise und Beschwerden von Bürgern über Lärm, Gewalt oder Drogengeschäfte. Seit einiger Zeit geht die Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadt Geislingen dagegen vor und verstärkt ihre Kontrollen im Stadtgebiet von Geislingen. Vor allem zeigte sie sich dort, wo sich erfahrungsgemäß viel Jugendliche treffen. Unterstützung erhielten die Geislinger Beamten dabei zweitweise von den Polizisten des Polizeipräsidiums Einsatz. Die Polizei ist nicht nur in Uniform unterwegs. Auch Zivilstreifen setzt sie ein. So will sie präsent sein, und als Ansprechpartner für die Bürger zur Verfügung stehen und Sicherheit vermitteln. Gleichzeitig will die Polizei so Straftaten aufklären und neue Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten verhindern.

 Das Polizeipräsidium Ulm zieht nun eine erste Bilanz: Bis Ende April kontrollierte die Polizei 621 Personen. Gleichzeitig konnten in diesem Zeitraum 46 Straftaten festgestellt werden. In 27 Fällen handelten die Personen dabei mit Betäubungsmitteln. Dass die Polizei besonders aufmerksam ist, musste Mitte April auch ein 20-Jähriger feststellen: Eine Zeugin hatte beobachtet, wie der Mann heimlich einen Strumpf unter einen Pkw geworfen hatte. Sie holte das Kleidungsstück und gab es der Polizei, die dort gerade Personen kontrollierte. Die Beamten schauten genauer nach und stellten fest, dass sich Marihuana darin befand. Die Polizei hat umfangreich ermittelt und konnte so den 20-Jährigen als Tatverdächtigen herausfinden. Später durchsuchten die Beamten seine Wohnung und fanden weitere Drogen. Auch ein Messer fanden die Beamten. Sie stellten die Sachen sicher. Auf den Mann kommen jetzt mehrere Strafanzeigen zu.

Bereits seit 2016 hat die Polizei ihre Kontrollen intensiviert. Dass diese Kontrollen wirksam sind, zeigt sich vor allem im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität. So stieg die Zahl der aufgedeckten Straftaten von 50 im Jahr 2016 auf 119 im Jahr 2017. Im Jahr 2018 verzeichnete die Polizei noch 114 Straftaten. Auch der Zahl der Straftaten im Bereich der Straßenkriminalität (das sind alle Straftaten, die auf öffentlichen Straßen, Wegen oder Plätzen stattfinden) hat sich verändert: Von 235 im Jahr 2016 stieg sie auf 244. Im Jahr 2018 stellten die Polizisten nur noch 206 Straftaten fest, die diesem Bereich zuzuordnen sind.
13.5.19

 

 

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Betonmast umgefahren 

Göppingen. Hohen Sachschaden verursachte eine Autofahrerin am Samstag in Göppingen. Gegen 22.30 Uhr fuhr eine 47-Jährige auf der B297. Vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes verlor die Fahrerin des VW die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Auf Höher der Lorcher Straße kam sie nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte sie frontal gegen einen Lichtmast aus Beton. Der Mast kippte um und landete auf der B297. Die Frau wurde nicht verletzt. Ihr VW war nicht mehr fahrbereit. Der Abschlepper kam. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 22.000 Euro. Die Frau sieht nun einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung entgegen.
13.5.19

 

 

 

 

Einbrecher unterwegs 

Göppingen. Von Samstag auf Sonntag stiegen Diebe in ein Gebäude in Göppingen ein. Unbekannte schlugen von Samstag auf Sonntag ein Fenster an einem Gebäude in der Lorcher Straße ein. Durch das Fenster gelangten sie in das Gebäude. In mehreren Räumen suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden technische Geräte. Die machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Die Polizei sicherte die Spuren. Das Polizeirevier Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen (Telefon 07161/632360).
13.5.19

 

 

 

 

Anwohner legte sich mit Busfahrer an 

Bad Ditzenbach. Nach Zeugenaussagen kam es bereits wiederholt zu Streitigkeiten zwischen einem Anwohner der Kurhausstraße und Busfahrern. So fuhr am Samstag, kurz nach 13 Uhr, ein Reisebus mit 30 Fahrgästen zum Thermalbad. Keine 100 Meter vor der Haltestelle ging unmittelbar vor dem Fahrzeug eine Gartentür auf und ein Kinderwagen wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der Busfahrer leitete eine Vollbremsung ein. Dadurch kam im Bus eine Mitfahrerin zu Fall und schlug mit dem Kopf gegen eine Holzstange. Eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich. Der 55-jährige Anwohner war beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Er wird wegen einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr angezeigt.

13.5.19

 

 

 

 

 

Italienerinnen verstärken Pflegeteam

Göppingen. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Bund konnte das Klinikum Christophsbad zur Verstärkung seiner Pflegeteams drei Pflegefachkräfte aus Süditalien gewinnen. Beim Hospitationstag lernten Fabrizia Fassarai, Serena Pia Germano und Malek Hatiou das Christophsbad zum ersten Mal kennen. Nach einem Rundgang sowie der Bereitstellung von Dienstkleidung, stand ein Schnupperbesuch auf der Station GR 2 auf dem Programm. Inzwischen haben alle drei Italienerinnen die B1-Sprachprüfung bestanden. Seit dem 8. April arbeiten sie als Pflegehilfskräfte auf den Stationen GR 1 und GR 2 der Klinik für Geriatrischen Rehabilitation, leben in einer Wohngemeinschaft auf dem Klinikgelände und besuchen berufsbegleitend Deutschkurse bis zum Erreichen des Sprachzertifikats B2 Ende 2019. Mit diesem erhalten sie die deutsche Berufsurkunde ausgestellt und können dann offiziell als Gesundheits- und Krankenpflegerinnen durchstarten.

„Um unsere Pflegeteams zu unterstützen, fördert das Christophsbad Bewerber aus dem In- und Ausland“, erklärt Bernhard Wehde, Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad. „Sprache ist der Schlüssel zum Glück, das ist meine Erfahrung“, stellt Bildungsreferentin Ingeborg Maisch fest, zuständig für die Pflegeausbildung im Klinikum Christophsbad. In Italien steht die medizinische Assistenz im Mittelpunkt der Tätigkeit von professionell Pflegenden, die körpernahe Unterstützung wird größtenteils von Hilfskräften oder Familienangehörigen durchgeführt. In Deutschland gehört dies dagegen zu den originären Aufgaben von Pflegefachkräften.

„Mich hat das Angebot des Christophsbads überzeugt, aber die deutsche Sprache ist sehr schwierig“, berichtet Serena Pia Germano. Sie hat bereits zwei Jahre in Australien gearbeitet, zuvor in Foggia studiert und stammt aus einem Dorf in Apulien. „In Italien ist es sehr schwer, auf 300 offene Stellen bewerben sich etwa 1.500 Bewerber. Trotzdem ist ein Pflege-Bachelorstudium sehr beliebt, eine Ausbildung zur Pflegefachkraft gibt es nicht mehr.“
13.5.19

 

 

 

 

Alles Gute zum Muttertag

Allen Müttern wünschen wir heute alles Gute und hoffen, dass sie von ihren  Kindern überrascht und verwöhnt werden. Foto: Pixabay

 

 

 

 

A8: Mehrere Unfälle auf regennasser Fahrbahn

Gruibingen/Kirchheim u. T. Ein Motorradfahrer wurde auf der A 8 am Stauende von einem Kleintransporter erfasst und schwer verletzt. Am Samstag kam es ab 17.35 Uhr zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Wendlingen zu mehreren Unfällen auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe. Um 17.35 Uhr kam ein 66 Jahre alter Mann mit seinem Pkw kurz nach dem Tunnel Gruibingen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit und Aquaplaning nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Sein Auto kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und musste durch den alarmierten Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Neben zwei Streifen des Verkehrskommissariates Mühlhausen waren die Feuerwehr aus Gruibingen, der Rettungsdienst und ein Abschleppfahrzeug im Einsatz. Während der Unfallaufnahme und den Bergemaßnahmen staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa einem halben Kilometer.

Gegen 18.32 Uhr fuhren drei Motorradfahrer an das Stauende heran und bremsten ihre Fahrzeuge ab. Ein 30 Jahre alter Fahrer eines nachfolgenden Klein-Lkw erkannte dies zu spät und fuhr gegen das Heck eines 55 Jahre alten Motorradlenkers. Dieser schlitterte gegen die rechtsseitige Leitplanke und kam nach 70 Metern auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehr, die sich an der vorgenannten Unfallstelle befanden, rannten zu ersten Hilfsmaßnahmen zu dem schwer verletzten Mann. Der 55-Jährige musste durch einen Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste die Richtungsfahrbahn voll gesperrt werden, hierdurch kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Erhebung einer Sicherheitsleistung bei dem 30 Jahre alten Unfallverursacher an. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von etwa 30 000 Euro. Zwei Streifen des Verkehrskommissariates Mühlhausen waren neben der Feuerwehr Gruibingen, einem Rettungshubschrauber, einem Rettungswagen und zwei Abschleppfahrzeugen an der Unfallstelle im Einsatz.

Um 20.51 Uhr befuhr ein 35 Jahre alter Mann mit seinem Wagen im Starkregen die A8 in Richtung Karlsruhe. Kurz nach der Grünbrücke bei Aichelberg kam er aufgrund nicht den Witterungsverhältnissen angepasster Geschwindigkeit und Aquaplaning ins Schleudern und prallte mehrfach gegen die Leitplanke. Sein Pkw wurde komplett demoliert. Da das Ausmaß des Unfalles zunächst nicht bekannt war, wurden durch die Rettungsleitstelle erneut die Feuerwehr Gruibingen, ein Rettungswagen und ein Notarzt an die Unfallstelle entsandt. Glücklicherweise wurde der 35-Jährige bei dem Unfall aber nicht verletzt. Sein Pkw musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Zwischen den Anschlussstellen Kirchheim/Teck-West und Wendlingen kam es gegen 20.55 Uhr zu einem vierten Unfall. Auch hier war ein 33 Jahre alter Autofahrer trotz starken Regens zu schnell unterwegs. Er schleuderte aufgrund Aquaplanings in die Mittelleitplanke, dann über alle drei Fahrstreifen in die rechte Schutzplanke und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stillstand. Am Auto des 33-Jährigen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 25 000 Euro. Weder der Fahrer noch dessen Ehefrau und Tochter auf dem Rücksitz wurden durch den Unfall verletzt. Auch dieser Pkw musste durch einen Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden.
12.5.19

 

 

 

 

Fahrradfahrer bei Unfall verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Samstagabend wollte ein 22-jähriger Fahrradfahrer den Fußgängerüberweg in der Königsturmstraße in Gmünd überqueren. Obwohl seine Ampel rot zeigte fuhr er auf die Fahrbahn ein und wurde hier von einem, aus Richtung Buchstraße kommenden Pkw erfasst. Der 22-Jährige wurde auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt. Er musste in eine Klinik gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 3500 Euro.
12.5.19

 

 

 

 

Frisch-Auf-Frauen gewinnen Heimspiel

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch-Auf Göppingen  haben am Samstag Abend ihr Heimspiel gegen die Neckarsulmer SU mit 28:31 gewonnen.
11.5.19

 

 

 

 

Karossen und Fahrer geprüft 

Geislingen. Getunte Autos hat die Polizei am Samstag in Geislingen überprüft. Samstagnachmittag kontrollierten die Polizisten in Geislingen besonders solche Fahrzeuge, die durch Umbauten auffielen. Denn die Polizei weiß, dass viele der Umbauten die Fahrzeug unsicherer machen. Um zu verhindern, dass dadurch Menschen zu Schaden kommen, überprüft sie regelmäßig solche Autos. Räder, Auspuff, tiefergelegt, das sind nur einige Beispiele, weshalb die Fahrer jetzt angezeigt werden.

Es wurden elf Verstöße festgestellt. Für einen Motorradfahrer war die Fahrt zu Ende, da er keinen geeigneten Schutzhelm trug. Der Schwerpunkt der festgestellten Mängel waren Veränderungen am Fahrwerk. Neben abgesägten Federn wurden komplettgetauschte Fahrwerke ohne gutachterliche Abnahme festgestellt. An zwei Fahrzeugen wurden Reifen ohne ausreichendes Profil gefunden. Außerdem wurden im Rahmen der Kontrollen noch vier Gurtverstöße festgestellt.
11.5.19

 

 

 

 

Falsche Kennzeichen montiert 

Göppingen. Am Samstag, gegen 00.45 Uhr, fuhr ein Pkw auf der Ulmer Straße stadteinwärts. Als der Fahrer eine rote Ampel überfuhr, wurde er angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Lenker verkehrstüchtig war. Nur waren die Kennzeichen auf einen Opel zugelassen. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, dass er mit dem defekten Opel nach Göppingen gefahren sei und dort einen funktionstüchtigen Wagen übernommen habe. Da das Fahrzeug nicht zugelassen war, wurden einfach nur die Kennzeichen getauscht. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Fahrer wird wegen Urkundenfälschung angezeigt.
11.5.19

 

 

 

 

Betriebserlaubnis erloschen 

Eislingen/Geislingen. In zwei Fällen musste die Polizei die Weiterfahrt der Fahrzeuge unterbinden. Am Freitag gegen 16 Uhr wurde ein Autofahrer in Eislingen einer Kontrolle unterzogen. An seinem Wagen waren Reifen ohne ausreichendes Profil montiert. Außerdem waren der Heckspoiler und die Auspuffanlage nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Gegen 21.30 Uhr wurde in Geislingen ebenfalls ein Pkw kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass die am Wagen montierten Hinterräder nicht zu den Radkästen passten. Die Räder wiesen bereits Abriebspuren durch die Radkastenkanten auf. In beiden Fällen war die Betriebserlaubnis erloschen und die Weiterfahrt musste untersagt werden. Die Kennzeichen der Fahrzeuge wurden einbehalten.
11.5.19

 

 

 

 

Frontalzusammenstoß auf der B29

Mögglingen. Am Samstagmorgen befuhr eine 30 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen die B29 von Aalen kommend in Richtung Schwäbisch Gmünd. Als bei Mögglingen der zweispurige Ausbau beginnt, war die junge Frau mit der Beschilderung etwas irritiert und fuhr aufgrund einer Unachtsamkeit nach links, wo ein 27 Jahre alter Mann mit seinem Fahrzeug entgegenkam. Bei dem Unfall wurden beide Fahrzeuglenker leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 40 000 Euro.
11.5.19
 

 

 

 

 

Unternehmer werben für die EU-Wahl

Göppingen. Unter dem Motto „Die EU und DU“ warben Gabriele Schwarz, Prokuristin der Schwarz-Gruppe sowie Daniel Zimmermann, Geschäftsführer Mink-Bürsten vor vier Schulklassen der kaufmännischen Schule Göppingen für Europa und die Europäische Union. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Europa-Woche der Schule statt. Initiiert wurde sie in Kooperation mit der IHK Bezirkskammer Göppingen. Mit einem Impulsvortrag durch den Referatsleiter Berufsbildung der IHK, Dr. Uwe Schwab, der zwölf Argumente präsentierte, wie die EU unsere Wirtschaft stärkt und damit Arbeitsplätze, Wohlstand und Frieden in Europa sichert, wurden die Schülerinnen und Schüler mit vielen Hintergrundinformationen versorgt. Unterstützung erhielt er dabei durch die Praxisbeispiele der beiden Unternehmensvertreter, die ganz konkret die Vorteile der EU für ihre Unternehmen, die deutsche Wirtschaft aber auch daraus resultierend für die anwesenden jungen Menschen darstellten. Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler moderiert durch den Referatsleiter der IHK Gelegenheit, Fragen zu stellen. Neben dem Brexit und seinen konkreten Folgen für unsere Unternehmen, wurden Fragen zu Gründen für eine latente EU-kritische Stimmung aber auch zum Thema CO2-Steuer gestellt. Vor allem bei letzterer Frage wurde es emotional, da beide Unternehmer darin vor allem einen Kostentreiber sehen. Die steuerliche Belastung der Wirtschaft sei ohnehin schon sehr groß, so Gabriele Schwarz, und die wenigsten wüssten, was die Unternehmen alles zum Klimaschutz beitragen. Am Ende seien sie aber immer die Buhmänner. Ziel der Veranstaltung war es, die anwesenden Schülerinnen und Schüler über die Bedeutung der EU für unsere heimische Wirtschaft, aber auch für jeden Einzelnen selbst zu informieren  und zudem die über 18-Jährigen zu motivieren zur Wahl zu gehen. Daniel Zimmermann betonte in seinem Abschlussstatement, wie wichtig es sei, das Feld nicht den Europakritikern zu überlassen. Wenn vor allem nur diese zur Wahl gingen, hätten wir eine ähnliche Situation wie bei der Abstimmung über den Brexit. Hier hatten sich die Befürworter durchgesetzt, weil die Wahlbeteiligung insgesamt zu gering war. Dr. Schwab betonte dabei auch, dass jede fehlende Stimme  bei der Wahl am 26. Mai die Europakritiker stärke.
10.5.19

 

 

 

Land fördert Sportstättenbau im Kreis

Kreis Göppingen. Gute Nachrichten für Vereine und Sport im Landkreis Göppingen: Das Land fördert aus seinem Förderprogramm des kommunalen Sportstättenbaus 2019 Dach- und Fassadenarbeiten an der Kuchener Ankenhalle mit 346.000 Euro sowie die Sanierung des Süßener Kunstrasenspielfeldes an der Lauter mit 84.000 Euro. Ebenfalls auf der Liste der geförderten Projekte sind die Sanierung der Turnhalle der Göppinger Ursenwangschule mit 127.000 Euro, der Neubau eines Kunstrasenspielfeldes in Uhingen/Panoramastraße mit 117.000 Euro und die Sanierung des Sportbodens in der Sporthalle Schurwaldschule in Rechberghausen mit 38.000 Euro“, teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Gute Sporthallen und Sportplätze bedeuten Zukunft für die Vereine und für den Sport in den Gemeinden. Darüber freue ich mich sehr. Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport bekennt sich damit klar zu unseren Sportvereinen im Land. Wir machen als Land unsere Hausaufgaben und helfen unseren Kommunen, ein intaktes und lebenswertes Umfeld für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Insgesamt fließen nun 712.000 Euro in den Landkreis Göppingen“, freut sich Razavi.
10.5.19

 

 

 

 

Straßensperrung in Bettringen

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Woche ab Montag, 20. Mai bis voraussichtlich Freitag, 24. Mai, wird in Bettringen, die Znaimer Straße im Bereich der Einmündung in die Hans-Kudlich-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Hans-Kudlich-Straße. Grund für die Sperrung ist, die ENBW – ODR führt Arbeiten für die Energieversorgung durch.
10.5.19

 

 

 

Kirchheim tritt in die Pedale

Kirchheim unter Teck. Ab Samstag, 18. Mai tritt Kirchheim unter Teck beim „Stadtradeln“ gemeinsam in die Pedale. Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer stellt sich für die Aktion einer besonderen Aufgabe: Er steigt während der dreiwöchigen Aktion vom Dienstwagen aufs Fahrrad um. Als sogenannter „Stadtradeln“-Star, einer Sonderkategorie der Aktion, möchte Riemer als gutes Beispiel voranradeln: „Das Stadtradaeln ist eine gute Gelegenheit noch mehr Menschen für das Radfahren im Alltag zu begeistern. Ich selbst fahre schon jetzt oft mit dem Rad, doch das Auto für drei Wochen ‚einzumotten‘ ist eine Herausforderung.“
10.5.19

 

 

 

 

Im Kreisverkehr geflüchtet

Göppingen. Ein Unbekannter missachtete am Donnerstag in Göppingen die Vorfahrt einer Autofahrerin. Gegen 22.30 Uhr fuhr eine 59-Jährige im Kreisverkehr bei der Arena in der Nördlichen Ringstraße. Ein schnelles Auto sei in den Kreisel gefahren und habe ihren Opel gestreift, sagte die Frau der Polizei. Anschließend sei der Unbekannte in Richtung Stadtmitte weiter gefahren, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Möglicherweise handelt es sich um einen dunklen Kombi. Der Schaden am Opel beträgt etwa 1200 Euro. Die Polizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.
10.5.19

 

 

 

 

Autofahrerin passt beim Wenden nicht auf

Schierbach. Zwei 15-jährige stürzten am Donnerstag in Schlierbach vom Roller. Gegen 8 Uhr wendete eine 41-Jährige in der Gaiserstraße. Als sie mit ihrem Wagen zurücksetzte waren in der Gaiserstraße mehrere Roller unterwegs. Einer davon machte eine Vollbremsung, worauf er und sein Sozius stürzten. Der Rettungsdienst brachte die beiden Jugendlichen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Auto auf 1000 und am Roller auf 500 Euro.
10.5.19

 

 

 

 

 

Kein Atommüll im Müllofen

Kreis Göppingen. Die Bürgerinitiative (BI) „Müll-Konzept Göppingen“ hatte in einer Pressemitteilung über die Entsorgung von Abfällen aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen in eine bayerische Müllverbrennungsanlage berichtet. Vor dem Hintergrund des auch in Baden-Württemberg anstehenden Rückbaus von kerntechnischen Anlagen wurde daraus gemutmaßt, dass dies auch im Müllheizkraftwerk (MHKW) Göppingen geschehe. Dies ist nicht der Fall. Die Betreiberin des Müllheizkraftwerks Göppingen, die EEW Energy from Waste Göppingen GmbH hat dem Landkreis bestätigt, dass in der Vergangenheit keine sogenannten freigemessenen Abfälle angenommen worden sind. Es sind bislang auch keine Anfragen zur Annahme solcher Abfälle eingegangen, weder durch Behörden, Kommunen oder private Entsorger. Diese sind nach der Betriebsordnung für die EEW Göppingen GmbH ausdrücklich ausgeschlossen. Bei Abfällen aus Kernkraftwerken, die zur Verbrennung freigegeben wurden, handelt es sich ausdrücklich nicht um radioaktive Stoffe. Solche Abfälle werden im MHKW Göppingen auch nicht verbrannt, noch hat EEW sich bereit erklärt, diese anzunehmen. An dieser konsequenten Haltung wird sich auch künftig nichts ändern.

Bezüglich der in der Pressemitteilung der BI geführten allgemein politischen Bewertung zu frei gemessenen Abfällen ist der Landkreis auf das zuständige Umweltministerium zugegangen. Demnach sind ein Prozent der Gesamtmasse eines Atomkraftwerks, im Falle des Kernkraftwerks Neckarwestheim mit dem Block I rund 331.000 Tonnen, radioaktive Abfälle, die für ein Endlager vorgesehen sind. Ein weiteres Prozent der Gesamtmasse eines Atomkraftwerks besteht überwiegend aus Bauschutt, der zur Beseitigung auf einer Deponie freigegeben wird. Zirka 98 % der Gesamtmasse eines Atomkraftwerks kann in den konventionellen Stoffkreislauf eingebracht und im Wesentlichen stofflich verwertet werden. Nur ein ganz kleiner Teil davon geht in die Verbrennung. Zuvor wird vom entsprechenden Betreiber der Verbrennungsanlage eine Einverständniserklärung eingeholt. Eine solche Einverständniserklärung hat die Betreiberin nicht erteilt. Daher wird die Mitverbrennung von Abfällen, die zur Verbrennung frei gegeben sind, in Göppingen ausgeschlossen.
10.5.19

 

 

 

 

 

Verkauf notariell besiegelt

Vollzogen die Unterschrift: Frank Mayer, Oberbürgermeister Guido Till und Tobias Kocherscheidt (von links). Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Die Tinte unter den Verträgen war noch nicht ganz getrocknet, da wurde im Rathaus mit einem Gläschen Sekt angestoßen: Die Stadt Göppingen hatte soeben ihr im Bau befindliches Verwaltungszentrum am Bahnhof an die Kreissparkasse verkauft. Diese wiederum wird das fertige Büro-Gebäude an den Software-Entwickler und -Dienstleister TeamViewer vermieten. „Damit können wir einen Weltmarktführer in einer der modernsten Branchen über Jahre hinweg in der Hohenstaufenstadt halten“, freute sich Oberbürgermeister Guido Till nach der Beurkundung des Kaufvertrags. Notar Felix Kuhn konnte die Erfrischung gut gebrauchen: 39 Seiten umfasste allein der Kaufvertrag, der von ihm wortwörtlich verlesen werden musste. Erst danach konnten Oberbürgermeister Guido Till für die Stadt Göppingen sowie Tobias Kocherscheidt und Frank Mayer für die Kreissparkasse Göppingen die Urkunden unterzeichnen. Der wesentliche Inhalt: Die Stadt verkauft das im Bau befindliche Büro-Gebäude – ursprünglich als städtisches Verwaltungszentrum geplant – an die Kreissparkasse, diese vermietet im Anschluss die fertigen Räume an die Team-Viewer GmbH. Dass die Stadt den Komplex zunächst fertigbauen wird, ist detailliert festgelegt. Entsprechend fällt auch die Kaufpreisberechnung für die etwa 9.300 Quadratmeter Bruttonutzfläche etwas komplexer aus, denn neben dem Richtpreis für das etwa 1.840 Quadratmeter große Grundstück erhält die Stadt von der Kreissparkasse die gesamten, noch nicht exakt feststehenden Werkkosten erstattet – der Stadt entsteht durch den Verkauf ihres Gebäudes kein finanzieller Nachteil. „Wir kaufen zu einem marktgerechten Preis“, bestätigte Tobias Kocherscheidt, „wir werden nicht von der Stadt subventioniert.“ Und schließlich wird der Stadt ein Rück- und Vorkaufsrecht eingeräumt, um die Sanierungsziele am Bahnhof abzusichern.

Wie mehrfach berichtet, wollte die Stadtverwaltung ursprünglich ihre auf mehrere Gebäude verteilten, nicht im Rathaus befindlichen Dienststellen, an zentral gelegener Stelle in einem Städtischen Verwaltungszentrum (SVZ) barrierefrei zusammenführen. Gleichzeitig suchte das 2005 gegründete und bislang stark expandierende Unternehmen Team-Viewer ein größeres Domizil. Der zuerst angedachte Neubau auf dem Staufen-Pharmazie/Müller-Areal konnte aber nicht im erforderlichen Zeitrahmen realisiert werden. Deshalb fragte die Kreissparkasse bei der Stadt an, ob sie das im Bau befindliche Verwaltungszentrum erwerben könne. Oberbürgermeister Guido Till und die Fraktionsvorsitzenden sowie anschließend der gesamte Gemeinderat unterstützten diese Überlegungen von Anfang an. Denn OB Till sieht eine dreifache win-win-Situation: - Team-Viewer als großer Arbeitgeber und Weltmarktführer in einer der modernsten Branchen – mit entsprechend hoher Bedeutung sowohl für die Arbeitsplatzsituation wie auch für das weltweite Image – kann auf Jahre hinaus in Göppingen gehalten werden; anderenfalls hätte eine Abwanderung nach Stuttgart gedroht. - Das Bahnhofumfeld erhält eine hochwertige Nutzung mit hoher Frequenz für die ganze Innenstadt.- Die Stadt kann nunmehr die städtebauliche Entwicklung des Staufen-Pharmazie/Müller-Areals in Angriff nehmen und dort, ohne finanzielle Einbußen, ein ebenso gut erreichbares Verwaltungszentrum mit umfassenden Bürgerservice planen und bauen. Oberbürgermeister Guido Till, Tobias Kocherscheidt und Frank Mayer von der Kreissparkasse sowie Notar Felix Kuhn unterzeichneten die Urkunden unter den aufmerksamen Augen von KSK-Vorstandsmitglied Klaus Meissner sowie Baubürgermeister Helmut Renftle, Kämmerer Rudolf Hollnaicher, Martin Maier, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Baulandentwicklung, und Sabine Prokesch vom Eigenbetrieb. „Ich bin der Kreissparkasse und der Firma Team-Viewer sehr dankbar, dass wir diesen, für Göppingen äußerst sinnvollen Weg gemeinsam beschreiten“, unterstrich OB Guido Till die Bedeutung der Beurkundung.
101.5.19

 

 

 

 

 

Ostalbkreis präsentiert neue Tourismusbroschüren

Ostalbkreis. Landrat Klaus Pavel wird am Freitag, 17. Mai 2019 um 10 Uhr am Forstwagen des Ostalbkreises im Schlosspark Essingen erstmals zwei neue Broschüren der Öffentlichkeit vorstellen: Die landkreisübergreifenden „Motorrad- und Oldtimertouren“ sowie die „Wandertouren“. Anschließend findet ein ca. einstündiger Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Remstal Gartenschau-Gelände im Schlosspark der Gemeinde Essingen unter der Führung von Bürgermeister Wolfgang Hofer statt. Der Landkreis lädt außerdem aus diesem Anlass zu einem rustikalen Ostalbvesper Interessierte ein. Wer am Ostalbvesper teilnehmen möchte, wird gebeten, sich anzumelden beim Landratsamt Ostalbkreis, Horst Sattler, Tel. 07361 503-1767, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
10.5.19

 

 

 

 

 

 

Hochwacht-Stipendiatin kommt aus Gmünd

Esslingen. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger begrüßte die zweite Hochwacht-Stipendiatin, Friederike Fischer aus Schwäbisch Gmünd, mit einem Empfang offiziell in Esslingen. Das Hochwacht-Stipendium zu bauhistorischer Forschung wurde 2018 von der Stadt Esslingen a.N. gemeinsam mit der Zukunftsstiftung Heinz Weiler erstmals vergeben. Die Konzeption für das Stipendium entwickelten das Kulturamt und die Kuratorin der Zukunftsstiftung Heinz Weiler, Dr. Angela Zieger, in enger Kooperation. In der Hochwacht auf der Burg Esslingen, dem temporären Wohn- und Arbeitsort der jeweiligen Stipendiaten, stellte der Oberbürgermeister nun Frau Fischer vor und betonte das Anliegen der Stiftung, historische Forschung mit nachhaltiger Wirkung für Esslingen – und gleichzeitig überregionaler Bedeutung – zu unterstützen. Friederike Fischer studierte Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit ihrem Masterabschluss im Jahr 2018 ist sie als freie Restauratorin tätig. Das Wohn- und Arbeitsstipendium in der Hochwacht der Esslinger Burg läuft über die Sommermonate von Mai bis Oktober und umfasst neben der freien Nutzung der Hochwacht einen Unterhaltszuschuss von 1500 Euro monatlich. Inhaltlich begleitet wird die Stipendiatin durch das Landesamt für Denkmalpflege. Während der Laufzeit des Stipendiums ist Friederike Fischer in die Kulturszene Esslingens eingebunden und wird die Öffentlichkeit am Verlauf ihrer Forschungsarbeiten teilhaben lassen. In ihrem Forschungsprojekt widmet sich Friederike Fischer der Katalogisierung von Wand- und Dekorationsmalereien in ausgewählten Gebäuden in der Esslinger Innenstadt aus dem Zeitraum der Stadtgründung im 8. Jahrhundert bis zum Ende der Reichsstadtzeit um 1802. Diese Katalogisierung soll ein tiefergehendes Verständnis des Verhältnisses von Architektur und Wandmalerei im Laufe der Stadtgeschichte ermöglichen.
10.5.19

 

 

 

 

Diebstahl von einem Bienenstock

Schwäbisch Gmünd-Bargau. Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen wurde von einem Gartengrundstück der Gartenanlage "Gschleif" ein Bienenstock im Wert von ca.150 Euro entwendet, der dort mit weiteren elf Bienenstöcken aufgestellt war. Hinweise hierzu bitte an den Polizeiposten Bettringen, Tel. 07171/7966490.
10.5.19

 

 

 

 

Vorfahrt missachtet-Zeuge gesucht

Schwäbisch Gmünd. In der Vorderen Schmiedgasse ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem rund 7000 Euro Schaden entstand. Ein 72-jähriger Autofahrer missachtete gegen 17 Uhr die Vorfahrt einer Wagenlenkerin, die unzulässig die dortige Busspur befahren hatte. Der Unfall wurde wohl von einem Zeugen beobachtet, der zu dieser Zeit an einer Bushaltestelle gewartet hatte. Dieser bzw. mögliche andere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
10.5.19

 

 

 

 

Nach Unfall Tunnel gesperrt

Schwäbisch Gmünd. Aufgrund eines Auffahrunfalls musste der Einhorntunnel am Donnerstagnachmittag in beide Richtungen für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Grund war ein Auffahrunfall, bei dem gegen 17.15 Uhr eine 35-jährige Autofahrerin, die in Richtung Stuttgart unterwegs war, auf den Wagen eines 49-Jährigen auffuhr. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro.
10.5.19

 

 

 

 

Ministerpräsident spricht zur Eröffnung der Remstal-Gartenschau

Schorndorf. Die erste interkommunale Gartenschau Deutschlands, die Remstal Gartenschau 2019, öffnet ihre Tore: Am Freitag, 10. Mai, findet um 15 Uhr der offizielle Eröffnungsakt mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf der großen Bühne am Marktplatz statt. Die beiden Moderatoren Stephanie Haiber und Michael Antwerpes vom Medienpartner SWR führen durch das bunte Bühnenprogramm mit Musik, Talkrunden und weiteren Höhepunkten. Übrigens: Die Eröffnung wird auf einer Leinwand live auf den Unteren Marktplatz übertragen. Nach mehr als zehn Jahren Vorbereitungszeit sind wir sehr glücklich, jetzt die Remstal Gartenschau 2019 zu eröffnen“, sagt Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Es ist uns eine besondere Freude und Ehre, den offiziellen Start hier in Schorndorf ausrichten zu dürfen. Wir laden die Menschen aus nah und fern sehr herzlich ein, das ganze Wochenende mit uns zu feiern. Auf die Gäste wartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf einer besonders inszenierten Bühne, unsere Erlebnisgärten im Schloss- und im Stadtpark, unsere spektakulären Blumen im Schlosskeller, spannende Ausstellungen, bunte Blühflächen. Außerdem so vieles mehr, dass es sich in jedem Fall lohnt, in der Zeit bis zum 20. Oktober den einen oder anderen weiteren Besuch in Schorndorf und im gesamten Remstal einzuplanen.“  Um 17 Uhr werden dann sowohl der Schloss- als auch der Stadtpark für die Besucherinnen und Besucher gleichzeitig geöffnet. Erstmals öffnet auch die Orangerie im Schlosspark ihre Pforten und die Akkordeonkünstlerin Bettina Gerullis lässt feine Musik erklingen. Parallel finden in der Innenstadt ebenfalls musikalische und künstlerische Darbietungen statt. Ebenfalls geöffnet haben die „Blumen im Schlosskeller“ mit den beiden Ausstellungen „Zeitlupe“ und „Mit Liebe“. Um 19.30 Uhr sorgt dann die Night Live Band für Feierstimmung auf dem Marktplatz. Für die Eröffnung am Freitag ist es erforderlich, die Johann-Philipp-Palm-Straße ab 13 Uhr für den Durchgangsverkehr voll zu sperren. Die Einbahnstraßenregelung in der Archivstraße wird dann aufgehoben. Zur Abwicklung der Veranstaltung ist es auch erforderlich, einige Parkplätze in der Archivstraße, auf dem Archivparkplatz und die Parkplätze in der Johann-Philipp-Palm-Straße zu sperren. Die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden um Beachtung der geänderten Verkehrsführung und der Halteverbote gebeten. Für die Besucher der Eröffnungsveranstaltung steht vor allem der zentrale Gartenschauparkplatz in der Gottlob-Bauknecht-Straße zur Verfügung. Sollte dieser Parkplatz am Freitag voll besetzt sein, sind weitere Parkflächen in unmittelbarer Nähe ausgeschildert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden vor Ort sein und gegebenenfalls Fahrzeuge auf den Parkflächen einweisen.
10.5.19

 

 

 

 

 

Einmal im Leben Prinzessin

Stuttgart Frauen träumen von klein an davon, einmal im Leben für einen Tag Prinzessin zu sein. Für Elena Möller (36) aus Stuttgart, Mareike Kuhn (24) aus Esslingen, Lisa-Maria Voß (24) aus Ulm, Kerstin Saatzer (37) aus Karlsruhe und Anna Freller (35) aus Stuttgart wurde dieser Traum im Stuttgarter Stage Apollo Theater jetzt Wirklichkeit. Anlass hierfür war eine einmalige Aktion von Disneys Musical"Aladdin"  zum 25-jährigen Geburtstag des Musicalstandorts Stuttgart. Aus rund 300 Bewerberinnen wurden die fünf glücklichen Gewinnerinnen ausgewählt. Sie hatten die einmalige Chance, einen außergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen von Disneys Musical "Aladdin" zu werfen und in die sagenumwobene Stadt Agrabah einzutauchen: Die Hauptdarstellerin der Rolle der Prinzessin Jasmin, Nienke Latten, hat sie in und hinter den Kulissen ihres Palastes begrüßt. Dort zeigte sie ihnen die farbenprächtigen Kostüme, in die sie während der Show schlüpfen darf, und schilderte ihre Rolle als selbstbewusste, starke und mutige Frau. Im Lauf des Tages wurden die Gewinnerinnen dann auch selbst zu Prinzessinnen. Denn wie zu einem couragierten Auftritt das richtige Make-up und Styling beitragen, erfuhren sie vom Laufsteg-Profi Barbara Meier bei der Typ- und Stilberatung. Barbara gab den fünf auserwählten Damen Mode- und Stylingtipps für ihr persönliches Outfit, zum Beispiel für den Besuch eines Musicals. Auf einer gemeinsamen Shoppingtour in der Outletcity Metzingen konnten sich die Damen entsprechend ihrer Tipps einkleiden. Barbara Meier war begeistert von der Verwandlung: „Es hat riesigen Spaß gemacht, den Tag mit den fünf Gewinnerinnen zu verbringen und ihnen dabei zu helfen, ihren ganz eigenen Stil zu finden und zu sehen, wie sie über ihren Schatten gesprungen sind, was Haare und Make-up betrifft. Auch bei der Wahl der Kleidung für den individuellen Stil haben sich alle getraut, Farben und Schnitte zu kombinieren, um die sie bislang einen großen Bogen gemacht haben. Das fand ich sehr beeindruckend.“ Auch die fünf Gewinnerinnen waren sich einig darüber, dass ihnen dieser Tag im Zeichen von Prinzessin Jasmin nicht nur großen Spaß gemacht, sondern ihnen auch einen ganz neuen Einblick gegeben hat, wie der Prozess in der Gestaltung einer Bühnenrolle aussieht und was es bedeutet, in einem kreativen Umfeld wie der Musik & Theaterwelt zu arbeiten.
9-5-19

 

 

 

Esslinger Hochschule: Im Ranking unter den Top 10 

Esslingen. Beim bundesweiten Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche belegt die Hochschule Esslingen mit dem Fach Maschinenbau den fünften Platz unter allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mit den Fächern Elektrotechnik (Platz 8) sowie  Wirtschaftsingenieurwesen (Platz 10) gehört Esslingen ebenfalls zu den bundesweiten Top-Ten-Hochschulen. Prof. Dr. Steffen Greuling, Dekan der Fakultät Maschinenbau: „Diese gute Platzierung der Fakultät Maschinenbau ist für uns der Beweis, dass sich unsere Anstrengungen gelohnt haben. Wir werden auch weiterhin großen Wert auf eine praxisnahe Lehre in enger Zusammenarbeit mit unseren industriellen Partnern legen. Denn so ermöglichen wir unseren Studierenden einen guten Berufseinstieg.“ 

Auch der Dekan der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik, Prof. Dr. Friedrich Gutfleisch, ist erfreut, dass Elektrotechnik bei Personalverantwortlichen einen guten Ruf genießt: „Das Ergebnis des Rankings ist für uns eine Bestätigung, dass unsere Absolventen in den Firmen sehr geschätzt werden. Die gute Mischung zwischen Theorie und Praxis bei unserem an den Anforderungen der Industrie ausgerichteten Studiengang Elektrotechnik bereitet die Studierenden sehr gut auf den Berufseinstieg vor und ermöglicht ihnen eine erfolgreiche berufliche Karriere.“ Die Bewertungsgrundlagen für das Hochschulranking liefern deutschlandweit 650 Personaler mittelständischer und großer Unternehmen, die aus einer Liste die Universitäten und Hochschulen auswählen, die ihre Erwartungen am besten erfüllen. Pro Fach können die Befragten mehrere Hochschulen nennen. Wegen des starken Praxisbezugs konzentriert sich das Ranking auf wirtschaftsnahe Fächer.
9.5.19

 

 

 

 

Ein Bus fährt Werbung für die Tour Gingko

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 9. Mai, konnte auf dem Marktplatz der zwölf Meter lange Bus mit der Tour Ginkgo Werbung von der Firma Stadtbus Gmünd bereits bestaunt werden. Moderator Klaus-Dieter Mayer vom Ginkgo-Team, bedankte sich bei den Verantwortlichen für die Werbemöglichkeit und erklärte den Zuschauern, was es mit der Tour Ginko 2019 auf sich hat. Der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport und Thomas Rummel, Geschäftsführer der SD Verkehrs-Medien Baden-Württemberg, übergaben den Linienbus an die Tour Ginkgo und wünschen sich eine große Unterstützung. Ein Dank galt Dirk Masanetz, Geschäftsführer von Severin Abt GmbH & Co.KG für die Bereitstellung des Linienbusses samt Werbefläche. Die tolle Aktion erfreute sogar die "Remsi-Biene" so sehr, dass sie Zeit fand für einen kurzen Zwischenstopp, bevor sie zu den letzten Vorbereitungen der Remstal Gartenschau weiterflog. Die Tour Ginkgo ist im Rahmen der Remstal-Gartenschau unterwegs. Der Erlös der wohltätigen Radveranstaltung kommt schwerkranken Kindern und ihren Familien zugute. Nun bekommt die Tour Ginkgo eine ganz besondere Werbeplattform. Ab Freitag, 10. Mai fährt ein Linienbus, kostenfrei bereitgestellt von Stadtbus Gmünd, im Zeichen des Ginkgo-Blattes. Christiane Eichenhofer, die Initiatorin der Tour Ginkgo, freute sich: „Mit diesem Bus geht für die Tour Ginkgo ein langer Traum in Erfüllung. Wir sind jedes Jahr in wechselnden Regionen für die kranken Kinder unterwegs. Eine unserer größten Herausforderungen ist es, jedes Jahr von Neuem auf uns aufmerksam zu machen und die Idee der Tour Ginkgo zu vermitteln. So eine tolle Werbeplattform wie den Gmünder Bus hatten wir noch nie. Das hilft uns sehr.“ Die Tour Ginkgo ist von 27. Juni bis 29. Juni mit über 120 Radfahrern bei Etappenstopps an den teilnehmenden Orten der Remstal-Gartenschau unterwegs. Mit dem Erlös aus dem Ostalbkreis wird der Bunte Kreis Schwäbisch Gmünd e.V unterstützt. Die Nachsorgeeinrichtung „Der Bunte Kreis“ hilft an verschiedenen Orten Familien mit schwerkranken Kindern bei der Bewältigung der immensen psychischen und physischen Herausforderungen, die es bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung zu bewältigen gilt. Einen Teil der Kosten dieser sozialmedizinischen Arbeit tragen die gesetzlichen Kassen, für den Rest sind die Bunten Kreise auf Spenden angewiesen.
9.5.19

 

 

 

 

Wer hatte Grün? 

Göppingen. Nach einem Unfall am Donnerstag in Göppingen sucht die Polizei nach Zeugen.  Gegen 7 Uhr stießen im Einmündungsbereich Willi-Bleicher-Straße/Fischstraße zwei Autos zusammen. Eine 53-Jährige wollte aus der Fischstraße links in die Willi-Bleicher-Straße abbiegen. Zeitgleich war eine 73-Jährige in der Willi-Bleicher-Straße in Richtung Jebenhausen unterwegs. Im Einmündungsbereich stieß ihr Wagen mit dem Fahrzeug der 53-Jährigen zusammen. Beide Frauen behaupten, ihre Ampel habe Grün gezeigt. Die Polizei aus Göppingen hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie hofft unter der Telefon-Nr. 07161/632360 auf Zeugenhinweise, insbesondere zur Ampelschaltung. Den Sachschaden an den Autos schätzt sie auf 7.000 Euro.
9.5.19

 

 

 

 

 

Neuer Glanz für Esslinger Krämermärkte

Esslingen. Die Arbeitsgemeinschaft im Landesverband der Schausteller und Marktkaufleute hat für das Jahr 2019 die Durchführung der traditionellen Krämermärkte auf dem Esslinger Marktplatz – Maimarkt am 14. Mai und Jakobimarkt am 23. Juli – an Til Maehr von ES-Märkte übertragen. Da sowohl die Anzahl der Besucher als auch die Anzahl der Aussteller in den letzten Jahren stetig rückläufig war, möchte ES-Märkte mit der Durchführung der Krämermärkte dem Image des Krämermarktes neuen Glanz verleihen. „Unsere Idee ist es, qualitativ gute, klassische Krämerware mit frischem Kunsthandwerk und besonderen Schmankerln zu vermischen, sozusagen ein Krämermarkt 2.0“, sagt Til Maehr. Er ist bekannt durch die Organisation der Esslinger Gartentage, der Flohmärkte am Blarerplatz, des Bürgerfestes, der Märkte bei ES funkelt und Esslinger Herbst, sowie der Adventsmärkte in der Ritterstraße. Als Inspiration für die Krämermärkte dienen ihm die Märkte wie sie heute noch in den südlichen Ländern stattfinden und seine langjährige Erfahrung. So haben Til Maehr und sein Team ein breites Spektrum aus Traditionellem und Neuem zusammengestellt: Bürsten und Messer, kunterbuntes Kunsthandwerk und Artikel aus kleinen Manufakturen, Magenbrot und Zuckerketten, Kittelschürzen und Zierdeckchen, Leckereien und Schmankerl aus dem Ländle und vieles mehr. Früher waren die Krämermärkte auch immer ein gesellschaftliches Ereignis in der Stadt für Jung und Alt. Til Maehr möchte diese Tradition wieder neu beleben und durch das bunte Angebot einladen, sich auf einen Imbiss oder einen Kaffee zu treffen. Die Krämermärkte am 14. Mai und 23. Juli 2019 sind von 11 bis 18 Uhr.
9.5.19

 

 

 

 

 

Schwer verletzt in die Klinik 

Göppingen. Bei Göppingen sind am Mittwoch zwei Autos zusammengestoßen. Eine 22-Jährige fuhr kurz nach 12 Uhr von Ursenwang in Richtung Schlat. Aus dem Buchrain kam ein Wagen und nahm ihr die Vorfahrt. Die 58-Jährige am Steuer des Fahrzeugs und die 22-Jährige erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte beide Frauen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Sie schätzt den Sachschaden an den Autos auf rund 20.000 Euro. Die 58-Jährige sieht jetzt einer Strafanzeige entgegen.
9.5.19

 

 

 

 

Auto aufgebrochen

Schorndorf. Im Lindenweg wurde in der Nacht zum Donnerstag ein Auto aufgebrochen. Aus dem auf dem dortigen Wanderparkplatz abgestellten VW-Bus wurden Werkzeuge im Wert von ca. 2500 Euro entwendet. Der hinterlassene Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 1500 Euro. Hinweise zur Tat nimmt nun die Polizei in Schorndorf unter Tel. 07181/2040 entgegen.
9.5.19

 

 

 

 

Tatverdächtiger in Haft

Schwäbisch Gmünd. Nachdem bereits am Mittwochmorgen über eine eingeworfene Fensterscheibe auf dem Zapp-Areal berichtet wurde, wurden am Mittwochvormittag weitere kaputte Scheiben im Stadtgebiet bekannt, bei denen es sich um Einbrüche bzw. Einbruchsversuche handelt. Betroffen sind nun sechs Gebäude am Münsterplatz, Schwerzerallee, Katharinenstraße sowie der Kornhausstraße. Dabei wurden teils Räume durchsucht und unter anderem ein Handy entwendet. Eben dieses wurde im Zuge einer Wohnungsdurchsuchung bei einem 24-Jährigen in Schwäbisch Gmünd aufgefunden, gegen den ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ellwangen wurde der Tatverdächtige am Mittwochnachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sowie der Polizei dauern an.
9.5.19

 

 

 

Bosch-Preise für zwei Studentinnen

Esslingen. Wie kann es gelingen, mehr Frauen für technische Studiengänge zu begeistern? Die Hochschule Esslingen geht dabei verschiedene Wege. Zwei davon hat die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, Prof. Dr. Gabriele Gühring, jetzt vorgestellt. So vergibt die Hochschule regelmäßig zusammen mit der Robert-Bosch GmbH einen Preis für besonders qualifizierte Studentinnen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Zudem versucht die Hochschule mehr Frauen für Professuren zu gewinnen. Beide Aktionen haben ein gemeinsames Ziel: Sie sollen für weibliche Vorbilder in technischen Studiengängen sorgen. 

In diesem Jahr erhalten die Esslinger Studentinnen Anna-Sophie Wünsche (Elektrotechnik) und Magdalena Siefers (Gebäude-, Energie- und Umwelttechnik) den Bosch-Preis für besonders gute Studienleistungen. Die Hochschulratsvorsitzende und Bosch-Managerin Heidi Stock hat den mit 250 Euro dotierten Preis kürzlich übergeben. Beide Studentinnen zählen zu den Besten ihres Fachs. 

In den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der Hochschule Esslingen steigen zwar die Frauenanteile an, nach wie vor gibt es aber Studiengänge mit einem sehr geringen Frauenanteil. In der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik sind derzeit zehn Prozent der Studierenden Frauen, in der Fakultät Gebäude-Energie-Umwelt beträgt der Frauenanteil unter den Studierenden 23 Prozent. 

„Diesen Frauenanteil können wir noch steigern. Denn im Rennen um die klügsten Köpfe müssen wir uns als Hochschule anstrengen, mehr Studentinnen für die technischen Studiengänge zu gewinnen“, sagt Prof. Dr. Gabriele Gühring, die an der Hochschule Esslingen Vorlesungen für angehende Informatikerinnen und Informatiker in den Fächern Mathematik und Statistik hält. 

Um mehr Frauen insbesondere für die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu gewinnen, möchte die Hochschule auch noch mehr Frauen auf Professuren berufen, insbesondere auf Professuren mit einem ingenieurwissenschaftlichen Profil. Im letzten Jahr hat sich die Hochschule Esslingen deshalb mit einem Gleichstellungs-Zukunftskonzept erfolgreich auf das von Bund und Land ausgeschrieben Professorinnen-Programm beworben.

 

Sie kann damit eine Förderung auf fünf Jahre für bis zu drei Professuren erhalten, wenn es ihr gelingt bis zum Jahresende diese Professuren mit einer Professorin zu besetzen. „Das ist eine große Chance für die Hochschule Esslingen. Wir sind auch zuversichtlich, dass wir durch entsprechende Werbung und direkte Ansprache zumindest einen Teil der Förderung in Anspruch nehmen können“, sagt Prof. Gühring, die zusammen mit dem Rektorat im vergangenen Jahr zugleich die Antragstellung des Professorinnen-Programms initiiert hat.  Derzeit beträgt der Frauenanteil unter den Professuren der Hochschule Esslingen 22 Prozent, er ist damit leicht über dem Durchschnitt von 21,4 Prozent aller Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
8.5.19

 

 

 

 

 

Walther-Hensel-Schule wird Sommerschule

Göppingen „Die Walther-Hensel-Schule in Göppingen ist vom Land für das Sommerschulprogramm 2019 ausgewählt worden“, teilte die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. Wie Ministerin Dr. Susanne Eisenmann der CDU-Landtagsabgeordneten bestätigte, sei die Werkrealschule unter den 57 Schulen, die das Land in diesem Jahr fördere. Nun können in der letzten Ferienwoche, vom 2. bis 6. September 2019,  Schüler mit Förderbedarf Inhalte der Kernfächer wiederholen und vertiefen, ihre sozialen Kompetenzen verbessern und sich positiv auf das neue Schuljahr einstimmen. „Unsere Kinder sollen in den Schulen ein gutes Rüstzeug für Ausbildung, Beruf und Studium bekommen. Die Sommerschulen sind nachweislich eine gute Starthilfe in das neue Schuljahr und deshalb freue ich mich, dass die Walther-Hensel-Schule in diesem Jahr mit dabei sein wird“, so Razavi weiter.
8,5.19

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft des Kornhauses im Blick

Kirchheim unter Teck. Wie sollen die Räumlichkeiten des Kirchheimer Kornhauses in Zukunft aussehen? Antworten auf diese Frage liefern 16 Architektenbüros. Ein mit Experten besetztes Preisgericht entscheidet am Freitag, 10. Mai 2019, über die Konzeptideen der Architekten. Am 11. und 12. Mai werden alle Ideen in einer Ausstellung im Technischen Zentrum der Öffentlichkeit präsentiert. Vom 14. bis 29. Mai sind die prämierten Konzeptentwürfe im Kirchheimer Rathaus zu sehen. Die Innenräume und die Dauerausstellung der Stadtgeschichte des Kirchheimer Kornhauses sollen modernisiert werden. Deshalb hat die Stadt Kirchheim unter Teck einen Wettbewerb ins Leben gerufen, an dem Architekten mit ihren Entwürfen für die Neugestaltung teilnehmen konnten. Das Preisgericht, zu dem unter anderem Experten aus Museen und Architektur sowie Vertreter aus Gemeinderat und Verwaltung zählen, kürt nun die Konzepte, die am besten für die Neugestaltung geeignet sind. Mit den Preisträgern wird anschließend verhandelt, um das beste Angebot zu ermitteln.  Alle eingereichten Wettbewerbsergebnisse werden am Samstag, 11. Mai, von 14:30 bis 18:00 Uhr sowie am Sonntag, 12. Mai, von 11 bis 17 Uhr im Technischen Zentrum (Henriettenstraße 86) ausgestellt. Ab Dienstag, 14. Mai, können die prämierten Entwürfe im Foyer vor dem Gemeinderatssaal des Kirchheimer Rathauses begutachtet werden. Die Ausstellung im Rathaus ist montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
8.5.19

 

 

 

 

Überholverbot missachtet und zu schnell

Böhemnkirch. Sieben Verstöße ahndete die Polizei am Dienstag bei Kontrollen zwischen Böhmenkirch und Söhnstetten. Am Dienstagmorgen hatte die Polizei den Verkehr auf der Bundesstraße in Richtung Söhnstetten im Visier. Dabei war ein Fahrer bei erlaubten 100 km/h über 40 zu schnell. Deshalb muss er jetzt mit einem Fahrverbot und einem Bußgeld rechnen. Auch auf die sechs Fahrer, die sich nicht an das Überholverbot hielten, kommt eine Anzeige zu.
8.5.19

 

 

 

 

 

Pferdeanhänger und Vordach in Flammen 

Süßen. Am Dienstag führte ein Brand in Süßen zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 23.45 Uhr rückte die Feuerwehr zu dem Brand in der Scharnhorststraße aus. Dort stand in einem Innenhof ein Anhänger in Flammen. Die hatten bereits auf das Vordach eines Gebäudes übergegriffen. Die Feuerwehr löschte den Brand, durch den nach ersten Schätzungen rund 50 000 Euro Schaden entstanden. Die Polizei aus Süßen (Tel. 07161/8510) hat Spuren gesichert und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
8.5.19

 

 

 

 

 

Marode Brücke kommt weg 

Kirchheim unter Teck. Neue Fußgängerbrücke am Kirchheimer Stadion: Die marode Holzbrücke zwischen Stadion und Kunstrasenplatz wird ersetzt. Am 9. Mai wird die Brücke durch eine Spezialfirma entfernt. Der Fuß- und Radweg zwischen Jesinger Halde und Fauslerstraße ist an diesem Tag ab 9 Uhr gesperrt. Ende Mai wird dann eine neue Fußgängerbrücke aus Aluminium an gleicher Stelle installiert. Am Tag des Einbaus wird der Fuß- und Radweg ebenfalls voll gesperrt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Juni andauern. Bis dahin müssen Fußgänger und Radfahrer, die die Lindach in diesem Bereich überqueren möchten, einen Umweg in Kauf nehmen. Der Kunstrasenplatz ist aus Richtung Stadion dann nur über die Jesinger Halde oder die Fauslerstraße erreichbar.
8.5.19

 

 

 

 

 

Kanalsanierung: Straße gesperrt 

Schwäbisch Gmünd (sv). Ab Montag 20. Mai bis voraussichtlich Mittwoch 22. Mai, wird der Abschnitt der Franz-Konrad-Straße zwischen Haus Nr. 10 und Gebäude Nr. 20 für den Verkehr aufgrund Kanalsanierungsarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr wird über die B 298, Mutlanger Straße, Willy-Schenk-Straße umgeleitet.
8.5.19

 

 

 

 

 

Nasan Turs „Schalung“ bleibt in Göppingen 

Göppingen. Eigentlich existiert sie schon seit 2017: die Holzplastik „Schalung“ des international renommierten Künstlers und Documenta-Teilnehmers Nasan Tur im Oberhofenpark. Nach einer groß angelegten Spendenaktion des Kunstvereins Göppingen und einer Finanzspritze der Stadt steht nun fest, dass das Werk dauerhaft bleiben darf – ein Erfolg, der am Mittwoch, dem 15. Mai, ab 17 Uhr, mit der öffentlichen Einweihung und Übergabe an die Stadt gefeiert wird. Die Hürde lag hoch. 40 000 Euro mussten zusammenkommen, um die „Schalung“, welche in ihren Formen auf ein Soldatendenkmal von 1939 reagiert, ankaufen zu können. Und doch gelangten stolze drei Viertel dieses Betrags allein durch Spenden von Privatpersonen und Firmen auf das Konto des Kunstvereins. Durch Interviews, Zeitungsberichte und nicht zuletzt eine begleitende Lesung des Schriftstellers Markus Orths blieb das Thema des Kunstwerks im Park immer präsent. Auch die Politik zog am selben Strang - Oberbürgermeister Guido Till und Erste Bürgermeisterin Almut Cobet haben das Projekt von Anfang an unterstützt. Nun hat der Gemeinderat entschieden, die restlichen 10 000 Euro beizusteuern und dadurch den Erfolg des Projekts zu komplettieren.

Am frühen Abend des 15. Mai ist es nun soweit: Alle interessierten Bürger sind dazu eingeladen, an der Einweihungsfeier in der nordöstlichen Ecke des Oberhofenparks (nahe Mörikestraße) teilzunehmen. Der Künstler wird persönlich anwesend sein und Fragen beantworten. Der Kunstverein, welcher 2019 bereits seit 33 Jahren existiert, möchte sich mit der Bewahrung der Plastik in der Stadt auch für das konstante bürgerschaftliche Engagement bedanken, aus dem er sich und seine Aktivitäten speist. Vor allem jedoch geht es darum, mit dem Kunstwerk in einer schwieriger werdenden Zeit ein Zeichen gegen Krieg, totalitäres Denken und die politische Vereinnahmung von Kultur zu setzen: Das ursprüngliche Kriegerdenkmal, dem Nasan Turs Arbeit wie bei einem Duell gegenübersteht, war offiziell als Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet worden, soll jedoch durch die heroische Haltung der beiden dargestellten Soldaten von der Trauer ablenken und zum Durchhalten auffordern. Die Arbeit „Schalung“ antwortet in ihren blockhaften, in sich geschlossenen Formen auf jene des älteren Monuments und stellt sie auf beinah ironische Art in Frage.
8.5.19

 

 

 

 

 

Brandalarm in Klinikum 

Esslingen. In der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Esslingen lief am Dienstag Vormittag der Brandmeldealarm des Klinikum Esslingen auf. Durch das Auslösen der Brandmeldeanlage wurde auch der akustische Räumungsalarm in dem betroffenen Bereich aktiviert. Das Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr geräumt und die Personen befanden sich alle am Sammelplatz. Der an der Brandmeldeanlage angezeigte Bereich wurde von der Feuerwehr kontrolliert und es konnte Brandrauch wahrgenommen werden. Zur Erkundung wurden mehrere Trupps teilweise mit Atemschutzgeräten und Wärmebildkamera eingesetzt. Als Ursache wurde ein im Schmutzfang eines Kabelserviceschachtes zwischen zwei Gebäuden schwelender Unrat aus Laub und Zigarettenkippen festgestellt. Dadurch kam es zu einer Rauchausbreitung in zwei Elektroverteilerräume und einen Treppenraum. Eine Gefahr für Patienten und den Klinikbereich bestand zu keiner Zeit. Im Einsatz waren die Hauptamtliche Abteilung, die Abteilungen Hegensberg, Wäldenbronn und Stadtmitte der Feuerwehr Esslingen. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften im Einsatz. Weiterhin waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen an der Einsatzstelle.
7.5.19

 

 

 

 

 

Radmuttern gelöst

Schwäbisch Gmünd. Zwischen Freitag und Samstag sowie vermutlich nochmals von Sonntag auf Montag wurden die Radmuttern aller vier Räder eines BMWs gelockert, der im Stiftsgutweg abgestellt war. Der Besitzer wurde jeweils durch entsprechende Fahrgeräusche aufmerksam. An den Rädern entstand Sachschaden von geschätzten 400 Euro. Hinweise bezüglich verdächtiger Wahrnehmungen im dortigen Bereich nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
7.5.19

 

 

 

 

 

Randale in Gaststätte

Schwäbisch Gmünd. Ein stark alkoholisierter 46-Jähriger randalierte am Montagabend in einer Gaststätte, die sich in der Straße Badmauer in Gmünd befindet. Der bereits mit einem Hausverbot belegte Mann erschien gegen 20 Uhr, warf Stühle umher, verletzte einen Gast und beschädigte auch einen Pkw. Der Mann musste letztlich die Nacht über zur Ausnüchterung im Gewahrsam auf dem Polizeirevier bleiben. Ihn erwarten neben der Kostenrechnung nun auch mehrere Strafanzeigen.
7.5.19

 

 

 

 

 

 

Unfall sorgt für Vollsperrung der Autobahn 

Wendlingen. Mehrere Fahrzeuge fuhren am Dienstag bei einem Unfall auf der A8 bei Wendlingen aufeinander. Gegen 7.30 Uhr war ein BMW auf der A8 in Richtung Karlsruhe unterwegs. Weil der Pkw vor ihm in der Nähe von Wendlingen gebremst hatte, stoppte auch er. Hinter ihm war ein Audifahrer unterwegs. Der 48-Jährige fuhr langsam. Auch der Mercedesfahrer dahinter hatte die Bremslichter gesehen und wurde langsamer. Hinter dem 57-Jährigen fuhr ein Sprinter. Dessen Fahrer bremste nicht mehr rechtzeitig. Der 31-Jährige Sprinterfahrer fuhr auf den Mercedes auf, kam dann nach rechts und blieb auf dem Standstreifen stehen. Der Daimler drehte sich und prallte gegen den Audi. Trümmerteile flogen durch die Luft und beschädigten den BMW. Der Fahrer des Mercedes trug bei dem Unfall schwere Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Der Lenker des Audi erlitt leichte Verletzungen. Die Rettungskräfte versorgten ihn an der Unfallstelle. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 60.000 Euro. Auch die Feuerwehr war an der Unfallstelle. Für die Bergung der Trümmerteile war die Autobahn war nach dem Unfall kurzzeitig voll gesperrt.

7.5.19

 

 

 

 

 

Falsche Polizisten scheitern

Göppingen/Gingen Am Montag registrierte die Polizei in Göppingen und Gingen zwölf Hinweise auf Anrufe von falschen Polizisten. Zur Mittagszeit klingelte das Telefon bei einer 80-Jährigen aus Göppingen. Ein Betrüger gab sich als Polizist aus. Er sagte, dass sie von Unbekannten ausspioniert werde. Sie solle deswegen Geld bei der Bank abheben und es in die Obhut der Polizei übergeben. Mit einem vom Anrufer gerufenen Taxi fuhr die Frau zur Bank und wollte eine größere Summe Geld abheben. Einer Zeugin bei der Bank kam die Sache komisch vor und sie informierte die richtige Polizei. Es kam letztendlich zu keiner Geldübergabe. Dadurch konnte die Seniorin vor einem finanziellen Schaden bewahrt werden. Zehn Anrufe registrierte die Polizei in Göppingen und zwei Fälle in Gingen. Bei allen Anrufen blieb es beim Versuch. Vorrangig wurden ältere Menschen von den Unbekannten kontaktiert.
7.5.19

 

 

 

 

 

 

Schaufenster eingeschlagen

Göppingen/Süßen. Dienstagnacht machte ein Unbekannter Beute in Göppingen. Kurz nach 3 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf. Ein Unbekannter hatte in der Querstraße eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. In der Auslage befanden sich Handtaschen. Die machte der Dieb zu seiner Beute und flüchtete unerkannt. Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Täter. Dieser blieb verschwunden. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeirevier Göppingen (Telefon 07161/632360) suchen nun den Täter. Vom diesem in ist nur bekannt, dass es sich um einen jüngeren Mann mit dunkler Kleidung und schwarzer Schirmmütze handeln soll. Von Sonntag auf Montag drangen Unbekannte in mehrere Gebäude in Süßen ein. Unbekannte waren an drei Gebäuden in der Straße "An der Lauter" zugange. An drei Gebäuden schlugen die Unbekannten Fenster ein und brachen Türen auf. Im Innern suchten sie nach Brauchbarem. Sie fanden Bargeld. Das machten sie zu ihrer Beute und flüchteten unerkannt. Spezialisten der Polizei sicherten die Spuren. Die Ermittler vom Polizeiposten Süßen (Telefon 07162/9390) haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie suchen nun die Täter.
7.5.19

 

 

 

 

 

Motorrad-Stellplatz an der Tiefgarage Krautmarkt vergrößert

Kirchheim unter Teck. Mehr Platz für motorisierte Zweiräder: Der Motorrad-Parkplatz an der Einfahrt zur Tiefgarage Krautmarkt in der Kirchheimer Innenstadt ist vergrößert worden. Die Asphaltfläche des Parkplatzes wurde dazu erweitert, die entsprechenden Markierungen folgen zeitnah. Durch die Vergrößerung können dort mehr Motoräder abgestellt werden. Die Stadtverwaltung reagiert damit auf die zuletzt hohe Auslastung des Parkplatzes. 
7.5.19

 

 

 

 

 

Krämermarkt führt zu Straßensperrungen

Schwäbisch Gmünd (sv). Während des Krämermarktes in der Innenstadt wird die Zufahrt zum Marktplatz, Johannisplatz und östliche Bocksgasse (ab Gebäude 21, Richtung Marktplatz) für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Taxistandplätze werden vom unteren Marktplatz in die Ledergasse vor Gebäude Nr. 4 (Foto-Schweizer) verlegt. Die Parkplätze entlang der Ostseite der Franziskanergasse werden aufgehoben und als Feuergasse mit Haltverbot ausgewiesen. Die dortigen Behindertenparkplätze werden auf die Westseite vor Gebäude Franziskanergasse 6 verlegt. Die Behindertenparkplätze am Rathaus (Ostseite), der dortige Motorradparkplatz und die Stromladestation werden aufgehoben. Der Behindertenparkplatz wird in die Kornhausstraße vor Gebäude 7 verlegt. Eine Stromladestation befindet sich bei den Stadtwerken, Honiggasse 23. Das Kronengässle wird als Feuergasse ausgewiesen. Die Einfahrt Freudental in den unteren Marktplatz wird gesperrt und das Freudental als Sackgasse ausgeschildert. Die Verkehrsbeschränkungen für die Dauer des Krämermarktes in der Innenstadt gelten von Montag, 13. Mai bis Mittwoch, 15. Mai.
7.5.19

 

 

 

 

 

Sanierung der Augustinerbrücke vor dem Abschluss

Esslingen. Die Sanierung der Brücke Augustinerstraße läuft auf die Zielgerade. Am Dienstag wurde die aktuelle Bauphase V bei der Sanierung Brücke Augustinerstraße durch eine einwöchige „Zwischenphase“ abgelöst. Ab dem 13. Mai wird dann die letzte Bauphase VI, die bis Ende Juni andauert, eingerichtet. Die Geiselbachstraße bleibt weiter nur in südlicher Richtung befahrbar. Die zugehörige Umleitung über die Rotenacker-, Kirchacker- und Barbarossastraße ist ausgeschildert. Von der Geiselbachstraße kommend, kann in der Zwischenphase bis 13. Mai nur nach rechts in Richtung Bahnhof gefahren werden. Ein Abbiegen nach links Richtung Neckar-Forum ist in dieser Zeit nicht möglich. Ab dem 13. Mai wird die Mittelinsel im Bereich der Ausfahrt Mittlere Beutau dann wieder hergestellt. Das Abbiegen ist dann wieder in beide Richtungen möglich. Der Fußgängerverkehr im Bereich um den Salemer-Pfleghof und die Unterführung Untere Beutau wird mit zunehmendem Baufortschritt wieder freigegeben. Die Bushaltestelle Kleiner Markt wird ab dem 13. Mai in Fahrtrichtung ZOB barrierefrei ausgebaut. Während der fünfwöchigen Bauarbeiten kann die Haltestelle leider nicht bedient werden. Die Fahrgäste werden gebeten auf die Haltestellen Neckar Forum oder Schelztor auszuweichen. Auch eine der beiden Fahrspuren in Richtung ZOB muss für diese Zeit gesperrt.
7.5.19

 

 

 

 

 

 

Jazz ohne Umwege

 Reiner Oliva an den Drums, Helmut Siegle am Bass. Foto: Privat

Bad Boll. Reiner Oliva aus Eschenbach (Drums) und die Stuttgart Holger Götz (Piano) und Helmut Siegle (Bass) sorgten beim zweiten Konzert der neuen Jazz-Reihe „Reiner Oliva & Friends“ für einen willkommener Wochenausklang im Bad Boller Café Auszeit. Bekannte Jazz-Standards sorgten für eine vertraute und entspannte Atmosphäre. Die virtuosen Soli  der drei Musiker, die ohne Umwege auf den Punkt kamen, ließen aber immer wieder ein wohliges Prickeln aufkommen und wurden mit spontanem Applaus der Zuhörer bedacht. Eine gut durchdachte Mischung aus rein instrumental dargebotenen Jazz-Evergreens und den von Reiner Oliva gesungenen Welthits sorgten für zweieinhalb Stunden beste Jazz-Unterhaltung.  Durch dieses zweite Konzert der Jazz-Reihe „Oliva & Friends“ wird deutlich, dass Kultur in Form von hochwertiger Jazz-Musik direkt vor der Haustüre einen Platz in Bad Boll gefunden hat. Das nächste Konzert „Reiner Oliva & Friends“ findet am 28. Juni.im Café Auszeit in Bad Boll statt. Beginn 19 Uhr, Eintritt fünf Euro.
6.5.19

 

 

 

 

Riskant um die Kurve

Göppingen. Eine betrunkene Autofahrerin soll am Sonntagmittag in Göppingen eine Radfahrerin gefährdet haben. Die Polizei sucht Zeugen. Gegen 13.15 Uhr soll die 38-Jährige viel zu schnell aus der Schaufflerstraße in die Stuttgarter Straße abgebogen sein. Hierbei soll sie die Vorfahrt einer Autofahrerin und einer Radfahrerin missachtet und die Sperrfläche überfahren haben. Die beiden waren auf der Vorfahrtstraße in Richtung Faurndau unterwegs. Durch das Verhalten der 38-jährigen Fahrerin musste die Autofahrerin eine Vollbremsung machen. Die Radfahrerin sei sogar auf den Gehweg ausgewichen und abgestiegen. Die Polizei aus Göppingen (Tel. 07161/632360) hat die Fahrerin schnell ermittelt. Die Frau war betrunken, weshalb sie Blutproben und ihren Führerschein abgeben musste. Sie ist auf der Suche nach der Radfahrerin und nach weiteren Zeugen, die Angaben zum besagten Fahrmanöver machen können.
6.5.19

 

 

 

Schmuck gestohlen

Eislingen. Von Samstag auf Sonntag stahl ein Einbrecher in Eislingen Schmuck. Am Samstag verließen die Bewohner gegen 14 Uhr ihr Gebäude im Bärenbachweg. Bei der Rückkehr gegen 2.30 Uhr am Sonntag stellten sie fest, dass ein Unbekannter eingebrochen war. Der Dieb hatte eine Tür aufgehebelt und im Inneren Schränke durchwühlt. Mit erbeutetem Schmuck verschwand er wieder. Die Polizei hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen. Sie nimmt unter der Telefon-Nr. 07161/8510 Zeugenhinweise entgegen.

6.5.19

 

 

 

 

Brand am Turm

Geislingen. Ein Defekt an einem technischen Gerät sorgte am Sonntag für einen Feuerwehreinsatz in Geislingen. Kurz vor 12 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Brand am Ödenturm aus. Die Rettungskräfte kamen und löschten die Flammen. Ersten Erkenntnissen zufolge hat ein Defekt an einem Generator den Brand ausgelöst. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 1.600 Euro.
6.5.19

 

 

 

 

Mit Drogen unterwegs

Schwäbisch Gmünd. Ein 23 Jahre alter sowie ein 32 Jahre alter Autofahrer wurden am Sonntag gegen 22 Uhr auf einem Parkplatz in der Waldstraße einer Polizeikontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass beide unter Drogeneinfluss standen und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sind. Bei dem Jüngeren wurden zudem rund 50 Gramm Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Die beiden mussten jeweils eine Blutprobe abgeben und mit entsprechenden Anzeigen rechnen.
6.5.19

 

 

 

 

 

Situation an ZOB-Unterführung soll verbessert werden

Kirchheim unter Teck. Polizei, Stadtverwaltung und Deutsche Bahn tauschen sich regelmäßig zu Themen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung an den Bahnhöfen in Kirchheim unter Teck aus. Ein Ergebnis des aktuellen Treffens dieser „Ordnungspartnerschaft“ ist das Ziel, Kirchheims Bahnhöfe sauberer und noch sicherer zu gestalten. Vor allem die Situation in der Unterführung am ZOB soll verbessert werden. Eine erste Maßnahme wird bereits umgesetzt: Die Unterführung wird regelmäßig von einem professionellen Unternehmen gereinigt. Weitere Schritte sind in Vorbereitung. Die Schmierereien bzw. wilden Graffitis in den Unterführungen sollen entfernt werden. Anschließend werden die Wände der Unterführungen mit einem speziellen Lack ausgestattet, der das Anhaften von Schmutz, Insekten und Flüssigkeiten wie Urin vermindert und die Reinigung erleichtert. Die Rampen an den Treppen der Unterführung sollen verbreitert bzw. versetzt werden, um eine sicherere Nutzung zu gewährleisten. Zudem wird geprüft, ob die Beleuchtung in den Unterführungen ausreichend ist oder verstärkt werden muss. Auch außerhalb der Unterführung wird eine Aufwertung des Bahnhofsbereiches am ZOB angestrebt. Zerstörte und beschmierte Glasscheiben an den Sitzbänken werden saniert. Außerdem plant die Stadtverwaltung in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Linde ein Kunstprojekt mit Graffiti-Malereien in den Unterführungen. Noch im Mai werden Jugendliche in der Unterführung am Ötlinger Bahnhof ein solches Projekt zum Thema Vielfalt und Toleranz mit Bezug zur Europawahl am 26. Mai umsetzen. Ähnliche Projekte sind für den Bahnhofsbereich am ZOB angedacht. Die geplanten Maßnahmen sollen noch dieses Jahr bzw. im Jahr 2020 umgesetzt werden.
6.5.19

 

 

 

 

 

Ebru-Malerei erstmals angeboten

Schwäbisch Gmüd (sv). Die Mädchenwochen 2019 starteten mit 50 Veranstaltungen in den Osterferien mit dem Titel „Leinen los“. Unterschiedlichste Angebote und Veranstaltungen waren bereit für die Gmünder Mädchen. Mit Kübra Demirci konnte zum ersten Mal die Ebru-Malerei angeboten werden und war sofort ausverkauft. Diese spezielle Kunstform hat eine Tradition, die bis in das Osmanische Reich zurückreicht und heute noch in der Türkei von vielen KünstlerInnen praktiziert wird. Es ist die Kunst des Malens und Marmorierens auf dem Wasser. Unterschiedlichste Farbmischungen werden auf Leimwasser mit Spezialpinseln aufgetragen und mit verschiedene Materialien in Muster, Blüten oder Formen verzogen. Mit großer Sorgfalt wird der letzte Schritt des Kunstwerkes vollzogen: Das Auflegen des Papiers auf dem Wasser und das Aufdrucken des Bildes. Die Gmünder Teilnehmerinnen entdeckten diese Kunst mit großer Neugierde. Es entstanden prächtige Bilder mit phantasievollen bunten Mustern und Blumen in allen Variationen und Farben. Es bereitete den Teilnehmerinnen viel Spaß.
6.5.19

 

 

 

 

Stimmzettel kommen ins Haus

Schwäbisch Gmünd (sv). Derzeit erhalten die Wahlberechtigten die Stimmzettel zu den Kommunalwahlen (Kreistag, Gemeinderat und gegebenenfalls Ortschaftsrat) zugesandt. Die Stimmzettel werden bis Mitte Mai zugestellt. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Briefwahlunterlagen! Aufgrund des Umfangs der Wahlunterlagen sollten diese Stimmzettel Zuhause ausgefüllt und am Wahltag ausgefüllt ins Wahllokal mitgebracht werden. Die Stimmzettel zur Europawahl werden im Wahllokal bereitgehalten. Bei einer Verhinderung am Wahltag besteht die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen.
6.5.19

 

 

 

 

 

Gmünder Einhorn-Tunnel gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Donnerstag, 9. Mai, wird der Gmünder Einhorn-Tunnel aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an der Entwässerungsanlage in der Zeit von 19.30 Uhr Mitternacht für den Verkehr gesperrt.
6.5.19

 

 

 

 

 

 Maientagsplaketten sind da

Die neuen Plaketten für den Göppinger Maientag sind da. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Der Entwurf von Azra Vural, Schülerin an der Uhland-Realschule, zeigt eine Familie auf dem Festgelände und ziert die diesjährigen Maientags-Plaketten. Auf drei Jahre festgelegt wurde das Aussehen der begehrten Sammlerstücke von der Maientagskommission, die die Entwürfe der Schülerinnen und Schüler sichtete. Jährlich werden die Maientagsplaketten in einer Auflage von 7000 Exemplaren und in fünf verschiedenen Farben hergestellt. Von jedem verkauften Exemplar zu je ein Euro dürfen die Schüler 30 Cent für ihre Klassenkasse behalten. Ins Leben gerufen wurde die Idee der Plaketten durch den früheren Göppinger Bürgermeister Dr. Alfred Schwab. Bereits 1949 wurden die ersten und damals noch aus Glas gefertigten Exemplare verkauft. Später kam der Gedanke zur Veranstaltung eines Wettbewerbs an Göppinger Schulen auf, um das schönste Motiv zu wählen. Für die Jahre 2019, 2020 und 2021 wurden insgesamt 209 Entwürfe eingereicht, die von der Maientagskommission im vergangenen Oktober gesichtet und bewertet wurden.

Mit dem traditionellen Ansingen am Freitag, 30. Mai, wird der Maientag eingeläutet. Bereits zwei Tage vorher, am Mittwoch, 29. Mai, findet auf dem Festgelände rund um die EWS Arena das NWZ-Blasmusikfestival mit acht Musikkapellen aus dem gesamten Landkreis statt. Vergnügungspark und Festzelt haben in diesem Jahr am Donnerstag, 30. Mai, von 11 bis 23 Uhr geöffnet und sich zum Vatertag für die Familienzeit von 12 bis 18 Uhr besondere Angebote ausgedacht. Für musikalische Unterhaltung sorgen von 12 bis 16 Uhr „Schwobebrasser“ sowie von 17 bis 23 Uhr die „Lollies“.
6.5.19

 

 

 

 

 

Luftballon fliegt 95 Kilometer weit 

Oberbürgermeister Guido Till zeichnete im Rathaus die Kinder aus, deren Luftnallos beim letzten Maientag am weitesten geflogen waren. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Oberbürgermeister Guido Till zeichnete die Sieger des Maientags-Luftballonwettbewerbs 2018 aus. Mit einer Spitzenfluglänge von 95 Kilometern schaffte es der Siegerballon bis nach Merkendorf in der Nähe von Ansbach. Unter der begeisterten Anfeuerungsrufen ihrer Besitzer machten sich am Maientagssamstag letztes Jahr rund 1.000 Luftballons auf in den Himmel, um eine möglichst weite Strecke zurück zu legen. Ausgestattet wurden die Ballons mit Grußkarten, von denen einige wieder den Weg zurück nach Göppingen fanden. Die Kinder, deren Karten gefunden wurden, lud Oberbürgermeister Till Anfang letzter Woche ins Rathaus ein und übergab Urkunden und Geschenke. Am weitesten flog der Luftballon von Amelie Nestele. Dieser landete im 95 Kilometer entfernten Merkendorf in der Nähe von Ansbach.
6.5.19

 

 

 

 

 

 Mit dem Rad zur Arbeit

Mitarbeiter des Landratsamtes in Göppingen radeln wieder zur Arbeit. Auch Landrat Edgar Wolff (rechts) findet das gut. Foto: Landratsamt Göppingen

Göppingen. Bereits zum neunten Mal beteiligt sich das Landratsamt Göppingen an der Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”. In diesem Jahr werden 59 Mitarbeiter vom 1. Mai bis zum 31. August den Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zurücklegen. Seit der erstmaligen Durchführung im Jahr 2010 ist die Zahl der Teilnehmer damit um 60 Prozent angestiegen. Initiatoren der bundesweiten Aktion sind die AOK Baden-Württemberg, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die baden-württembergischen Radsportverbände WRSV und BRV. Ohne Zweifel ist das Radfahren eine äußerst gesunde Fortbewegungsweise: Laut AOK senken schon 30 Minuten Radfahren am Tag das individuelle Krankheitsrisiko, reduzieren Fehlzeiten und verbessern die Mitarbeitermotivation. Außerdem ist das Radfahren als gelenkschonende Ausdauersportart ein idealer Ausgleich zur Bürotätigkeit und nimmt daher im Betrieblichen Gesundheitsmanagement eine bedeutende Rolle ein. Ganz nebenbei kann der Arbeitsweg stau- und stressfrei zurückgelegt werden. Auch die Klimabilanz kann sich sehen lassen: Bei der vergangenen Aktion radelte die Belegschaft des Landratsamtes zusammen 32.000 Kilometer und sparte damit im Vergleich zum Auto 4.500 kg CO2 ein. Im Landratsamt wird die Aktion unter Federführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements organisiert. Eingeladen zum Mitmachen sind alle Bediensteten in den Ämtern des Landratsamtes Göppingen sowie des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft, des Jobcenters und der landkreiseigenen Schulen. Landrat Edgar Wolff unterstützt die Aktion nicht nur aus eigener Überzeugung als aktiver Radfahrer, er sieht das Landratsamt auch in einer Vorbildfunktion für andere Arbeitgeber. „Ich freue mich, dass das gesellschaftliche Bewusstsein für das Radfahren nicht nur in der Freizeit, sondern auch als Fortbewegungsmittel im Alltag wächst“, ergänzt Susanne Rauh, langjährige Organisatorin der Aktion und selbst begeisterte Radfahrerin. „Vor allem nimmt auch der Anteil an Pedelecs und E-Mountainbikes in der Mitarbeiterschaft zu, so dass es leichter fällt, längere Anfahrtswege oder hügelige Strecken auf dem Arbeitsweg zu bewältigen.“
6.5.19

 

 

 

 

 

FA-Männer gewinnen  -  FA-Frauen verlieren

Göppingen. Frisch Auf Göppingen hat in der Handball-Bundesliga das Auswärtsspiel am Sonntag gegen den TBV Lemgo mit 25:30 gewonnen und bleibt in der Tabelle auf dem achten Rang.  Die Göppinger Bundesliga-Handballerinnen haben dagegen  ihr Auswärtsspiel gegen HSG Blomberg-Lippe am Sonntag knapp mit 19:18 (11:9) verloren. 
5.5.19

 

 

 

 

Autos zerkratzt 

Eislingen. Ein Unbekannter beschädigte am Samstag zwei Fahrzeuge. Ein schwarzer Audi Q3 und ein grauer Mercedes parkten in der Näherhofstraße in Eislingen. Zwischen 2 und 8 Uhr zerkratzte ein Unbekannter die rechte Seite der beiden Autos. Die Polizei schätzt den Schaden auf fast 2000 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Eislingen (Tel. 07161 851 0) haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen sich zu melden.
5.5.19

 

 

 

 

Einbruch in Pizza-Lieferdienst

Schwäbisch Gmünd. Ein Unbekannter stieg am Sonntag gegen 2.40 Uhr in den Verkaufsraum eines Pizza-Lieferdienstes in der Unteren Zeiselbergstraße ein. Erbeuten konnte der Täter nichts und floh über eine Türe auf der Ostseite des Gebäudes. Ein Zeuge beschrieb den Täter als ca. 20-25 Jahre alt, schlank, bekleidet mit einer dunklen Jeans und einer roten Jacke. Weitere Hinweise nimmt das Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, entgegen.
5.5.19

 

 

 

 

 

Thorben Dietz gewinnt Barbarossa-Berglauf

Göppingen. Thorben Dietz von der LG Filstal ist Sieger des 9. Barbarossa-Berglaufs am Sonntag in Göppingen. Er schaffte die Halbmarathon-Strecke über den Göppinger Hausberg in 1:18,39 vor Elias Tomas Gabure von der NOE in Form in 1:121,18 und Maximilian von Lippe von der DJK Schwäbisch Gmünd in 1:23,44. Schnellste Frau war Annalena Hofele vom Sparda-Team Rechberghausen in 1:27,27 vor Tanja Massauer, ebenfalls vom Sparda-Team in 1:43,17 und Annette Wax in 1:45;53. 417 Läufer erreichten das Ziel, der letzte benötige für die Strecke knapp drei Stunden.
5.5.19

 

 

 

 

 

SV Göppingen gewinnt Spiel in Nöttingen

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen hat am Samstag sein Auswärtsspiel gegen  den FC Nöttingen mit 2:3 gewonnen.
4.5.19

 

 

 

Gegen den Randstein gefahren und überschlagen

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag gegen 22 Uhr befuhr eine 18-Jährige die Kreisstraße von Straßdorf in Richtung Waldstetten. Offenbar aus Unachtsamkeit geriet die Fahranfängerin gegen den rechten Bordstein, weshalb ihr Pkw über die linke Fahrbahnseite schleuderte und in den Straßengraben geriet. Hier wurde das Auto ausgehebelt, überschlug sich und blieb in der angrenzenden Wiese liegen. Bei dem Unfall wurden neben der Fahrerin ihre drei männlichen Mitfahrer im Alter von 17 und 18 Jahren jeweils leicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens beträgt ca. 25000 Euro.
4.5.19

 

 

 

 

Mutmaßlicher Messerstecher festgenommen

Aichelberg/Eislingen. Am Mittwoch nahm die Polizei den gesuchten Tatverdächtigen in Aichelberg fest.  Wie berichtet ist der Mann dringend verdächtig, vergangenen Sonntag in Eislingen auf seinen Kontrahenten eingestochen und ihn dabei schwer verletzt zu haben. Der Mann flüchtete und die Polizei fahndete nach ihm. Am Mittwoch erhielt die Polizei einen Hinweis von einem Zeugen. Demnach sollte sich der Gesuchte in einem Gebäude in Aichelberg aufhalten. Mehrere Polizeikräfte rückten an und umstellten das Haus. In einer Wohnung konnte der Flüchtige angetroffen werden. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizei führte den Mann am Donnerstag der zuständigen Richterin am Amtsgericht Ulm vor, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehl erließ. Der 44-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
3.5.19

 

 

 

 

Nicht aufgepasst 

Göppingen/Eschenbach. Glück hatte am Donnerstag ein 68-Jähriger bei einem Unfall bei Göppingen. Gegen 14.45 Uhr fuhr ein 29-Jähriger mit seinem landwirtschaftlichen Gespann auf der Straße zwischen Ursenwang und Eschenbach. Der Mann wollte nach links auf einen Feldweg abbiegen. Das kündigte er frühzeitig mit seinem Blinker an. Hinter ihm fuhr ein 68-Jähriger mit seinem Kleintransporter. Die Abbiegezeichen übersah dessen Fahrer wohl und setzte zum Überholen an. Dabei fuhr er ungebremst in den Hänger des 29-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige in seinem Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus seinem Fahrzeug befreien. Der Mann erlitt nur leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn dennoch vorsorglich in ein Krankenhaus. Der Ford war nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 12.000 Euro.
3.5.19

 

 

 

 

Stadt Göppingen klagt gegen die Fuggerstadt: Urteil Ende Juli 

Göppingen/Augsburg. Wie ehrlich und vertrauensvoll müssen deutsche Städte miteinander umgehen? Und wie schnell muss eine Stadt handeln, wenn das besondere Vertrauensverhältnis eines Beamten missbraucht wird? Diese Fragen lässt die Stadt Göppingen in einem Verfahren gegen die Stadt Augsburg vor dem Landgericht Augsburg klären.  Vordergründig geht es um die Erstattung von über 150 000 Euro Personalkosten, die die Hohenstaufenstadt von der Fuggerstadt ersetzt bekommen möchte. Dahinter stehen aber die Fragen nach den besonderen Vertrauensverhältnissen zwischen den Kommunen in Deutschland und zwischen dem öffentlichen Dienstherrn und seinen Beamten. Deshalb strebt Göppingens Oberbürgermeister Guido Till auch eine gerichtliche Klärung an. Für ihn geht es vor allem um die Frage, wie Städte untereinander verkehren und zusammenarbeiten – oder ob eine Kommune die andere über so wesentliche Ereignisse bewusst im Unklaren lassen darf.

Zum Hintergrund: Am 1. März 2015 trat der vom Gemeinderat der Stadt Göppingen gewählte hauptamtliche Feuerwehr-Kommandant seinen Dienst in der Hohenstaufenstadt an. Dieser war vorher als Feuerwehr-Beamter bei der Stadt Augsburg beschäftigt. Doch obwohl die Stadt Augsburg bereits am 30. Oktober 2014 umfangreiche Unterlagen vorliegen hatte, die später zur Verurteilung des Beamten führten, wurde die Einleitung eines Disziplinarverfahrens über Monate unterlassen. Erst im März 2015, nach Dienstantritt in Göppingen, stellte die Stadt Augsburg eine Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Mitarbeiter. Die Stadt Göppingen wirft der Stadt Augsburg nun vor, dass sie es unterlassen hat, ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten einzuleiten und die Stadt Göppingen zu informieren. Gemäß Art. 19 Abs. 1 Bayrisches Disziplinargesetz ist ein Disziplinarverfahren einzuleiten, wenn der Verdacht eines Dienstvergehens besteht – und dieses war spätestens am 30. Oktober 2014 der Fall. Gegen diese Pflicht hat die Stadt Augsburg verstoßen. Und das mit gravierenden nachteiligen Folgen für die Stadt Göppingen. Denn wäre ein Disziplinarverfahren zeitnah gegen den Beamten eingeleitet worden, hätte dieser dies im Personalfragebogen am 10. Januar 2015 angeben müssen. Beamte werden vom öffentlichen Dienstherrn (Bund, Land oder Kommune) alimentiert und genießen dienstrechtlich eine Sonderposition. Dies ist mit einem besonderen Vertrauensverhältnis des Beamten gegenüber seinem Dienstherrn verbunden. Dieses Vertrauensverhältnis hatte der betreffende Beamte in Augsburg missbraucht, ohne dass das vom Gesetz geforderte Disziplinarverfahren durch die Stadt Augsburg eingeleitet wurde. Erst später wurde er rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe von über einem Jahr verurteilt.

Die Kernvorwürfe der Stadt Göppingen liegen in der Nichteinleitung des Disziplinarverfahrens und im Nichtnachkommen der Informationspflicht. Beides sind Amtspflichten der Stadt Augsburg, die auch zu Gunsten anderer Kommunen wirken. Wäre ein Disziplinarverfahren rechtzeitig eingeleitet worden, dann hätte die Stadt rechtzeitig davon Kenntnis bekommen, die Einstellung des Beamten wäre nicht erfolgt und die Personalkosten wären nicht angefallen. Für Göppingens Oberbürgermeister Guido Till ist es nicht nachvollziehbar, dass sein Augsburger Kollege jegliche Information gegenüber der Hohenstaufenstadt unterlassen hat. Ein juristisch gebotenes Disziplinarverfahren solange zu verzögern, bis der Beamte den Dienstherrn gewechselt hat, widerspricht nicht nur der gesetzlichen Verpflichtung. Dies ist, so OB Till, auch kein politisch korrekter Umgang zweier Städte untereinander.

Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat mit Beschluss vom 17. Mai 2018 die Klage gegen die Stadt Augsburg wegen Staatshaftung beschlossen; sie wurde mit Schriftsatz vom 31. Juli 2018 erhoben. Für die Klage ist das Landgericht Augsburg zuständig. Am Montag 29. April 2019, fand im Landgericht Augsburg der öffentliche Termin zur mündlichen Verhandlung statt. Als Termin zur Verkündung einer Entscheidung ist der 29. Juli 2019 angestrebt.
3.5.19

 

 

 

 Normenkontrollrat tagt in Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg startet am 11. Mai 2019 in Schwäbisch Gmünd den ersten von vier Workshops, die im Rahmen seiner Studie zum Bürokratieabbau bei Vereinen und Ehrenamt gemeinsam mit der Prognos AG durchgeführt werden. Eingeladen sind jeweils 30 Vereinsvertreter und ehrenamtlich Engagierte aus verschiedensten Bereichen. Ziel der Workshops ist es, erste Ergebnisse der Studie zu besprechen und weiterzuentwickeln. „Wir wollen uns durch das direkte Gespräch mit den Vereinsmitgliedern und Ehrenamtlichen vor Ort ein Bild von den aus ihrer Sicht größten Bürokratiebelastungen machen“, so die Vorsitzende des Normenkontrollrats Dr. Gisela Meister-Scheufelen. Ziel sei es, konkrete Entlastungsmöglichkeiten für Vereine und Ehrenamt herauszuarbeiten und konkrete Verbesserungsvorschläge zu machen.

Weitere Workshops finden am 18. Mai 2019 in Ravensburg, am 6. Juni 2019 in Ettlingen und am 29. Juni 2019 in Offenburg statt. Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg beabsichtigt, die Studie bis zum Herbst 2019 abzuschließen und der Landesregierung mit konkreten Empfehlungen zur Entlastung von Ehrenamtlichen zu übergeben. Die Landesregierung hat im September 2017 ein umfassendes Regierungs-programm zum Bürokratieabbau verabschiedet. Dazu wurde ein unabhängiges Expertengremium, der Normenkontrollrat Baden-Württemberg, eingerichtet. Er berät und unterstützt die Landesregierung bei der Bürokratievermeidung, beim Bürokratieabbau und bei Fragen einer guten Rechtsetzung. Ihm gehören Dr. Gisela Meister-Scheufelen (Vorsitzende), Bernhard Bauer (stellvertretener Vorsitzender), Dr. h.c. Rudolf Böhmler, Prof. Dr. Gisela Färber, Claus Munkwitz und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik an.

3.5.19

 

 

 

 

 

Scheiben an Heidehalle beschädigt 

Schwäbisch Gmünd. In der Nacht zum Mittwoch wurden zwei Scheiben an der Heidehalle beschädigt, indem Unbekannte mit einem Stein dagegen schlugen. Hierdurch entstanden zwei Risse, wobei die Schadenshöhe noch nicht beziffert werden kann. Vermutlich in derselben Nacht wurde eine Informationstafel am Fehrlesteg beim Bahnhofsplatz mit blauer Farbe besudelt, wodurch mehrere hundert Euro Schaden entstanden. Zwischen Sonntag und Mittwoch wurden in der Deinbacher Straße in Wetzgau fünf Wahlplakate verunstaltet, teils mit Hakenkreuzen besudelt bzw. heruntergerissen. Hinweise auf die Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
3.,5.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Polizei kommt Dieben auf die Spur

Göppingen. Drei junge Männer sollen für mehrere Straftaten im Bereich Hohenstaufen verantwortlich sein. Wie die Polizei mitteilt, kam es in den vergangenen Wochen im Bereich Hohenstaufen vermehrt zu Straftaten. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen zwei Jugendliche aus dem Raum Göppingen. Die 16- und 17-Jährigen sollen mehrere Diebstähle und Sachbeschädigungen begangen haben. Auch sollen verschiedene Einbrüche auf das Konto der Beiden gehen. Dabei hatten sie wohl Unterstützung von einem 19-Jährigen aus dem Raum Schorndorf. Bei dem 16-Jährigen fand die Polizei Gegenstände, die aus den Einbrüchen stammen dürften. Für die Ermittler gilt es nun herauszufinden, für welche Taten das Trio letztendlich verantwortlich ist. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
3.5.19

 

 

 

 

Zelt abgebrannt 

Göppingen. Am Donnerstag brannte ein leerstehende Zelt in Holzheim nieder. Gegen 3 Uhr sah eine Zeugin ein brennendes Zelt in der Schlater Straße. Sie wählte den Notruf. Die Feuerwehr rückte an und löschte das Feuer. Ein Unbekannter war in das frei zugängliche Zelt gelangt. Aufgesammelte Papierreste der Maiennacht führte er vermutlich mit sich. Die entzündete der Unbekannte an der Zeltplane. Das Feuer breitete sich rasch aus und zerstörte das Zelt. Umliegende Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sicherte die Spuren. Die Beamten vom Polizeiposten Heiningen haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie suchen nun den Verursacher.
3.5.19

 

 

 

 

Ferienbetreuung für Vorschul-Kinder 

Schwäbisch Gmünd (sv). Auch in diesem Jahr bietet die Stadt Schwäbisch Gmünd für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren eine Ferienbetreuung an. Eltern können in der Zeit vom 29. Juli 2019 bis 23. August 2019 das Angebot wochenweise für ihr/e Kind/er in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit der Betreuung richtet sich vorrangig an Kinder erwerbstätiger Eltern. Durch die regulären Schließtage der Kindergärten während der Sommerferien entsteht bei einigen Eltern Bedarf an zusätzlicher Betreuung. Mit dem Angebot möchte die Stadt auf die Wünsche und Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen. Das Angebot ist wochenweise buchbar, der Elternbeitrag beträgt 25 Euro pro Kind und Woche. Die Betreuung findet montags bis freitags jeweils in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr im städtischen „Kinderhaus Kunterbunt“ in der Rauchbeinstraße 4, statt und wird vorrangig für Eltern und deren Kinder mit Wohnort in Schwäbisch Gmünd angeboten. Sollten nicht alle Plätze belegt sein, haben auch Kinder aus umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, einen Platz in der Ferienbetreuung zu erhalten. Es ist zu beachten, dass den Kindern während der Betreuungszeit kein Essen angeboten werden kann und daher den Kindern ein Vesper mitgegeben werden muss. Anmeldeformulare sind ab sofort erhältlich bei der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd im Amt für Bildung und Sport unter der Rufnummer: 07171/603-4042.
3.5.19

 

 

 

 

Info-Tour zur Gartenschau für Medien und Politik

Schorndorf. Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung der Remstal-Gartenschau 2019 in Schorndorf haben sich Politiker und Medienvertreter über die Projekte der 16 Kommunen informiert. Bei einer Busrundfahrt mit dem Gartenschau-Genuss-Bus wurden ausgewählte Orte angefahren. Erste Station waren die Erlebnisgärten in Schorndorf. Oberbürgermeister Matthias Klopfer stellte den Teilnehmern den neu gestalteten Schlosspark samt der Orangerie, den Großen Gärten auf kleinstem Raum, sowie das Kunstprojekt „Daimlerinstallation“ des Künstlers Ottmar Hörl vor. Neben dem Schlosspark zählt auch der Stadtpark zu den Erlebnisgärten in Schorndorf. „Mit den Erlebnisgärten haben wir die zwei zentralen und bei unseren Bürgerinnen und Bürgern allseits beliebten Grün- und Erholungsanlagen im Herzen unserer Innenstadt ganz besonders und nachhaltig aufgewertet. Meine persönlichen Highlights sind die Blumen im Schlosskeller, die Freiluftküche im Stadtpark und der Hochzeitsplatz vor unserer wunderschönen Kulisse, dem Burgschloss“, sagte Klopfer. Die eintrittspflichtigen Bereiche in Schorndorf und Schwäbisch Gmünd sind vom 10. Mai bis 22. September geöffnet und bringen das florale Leben, die Blumen- und Gartenvielfalt in die beiden Städte. Die Besucher erwartet täglich eine bunte Mischung aus unterschiedlichsten Gärten und Blüharrangements, die Blühenden Stadtrundgänge durch beide Städte, beeindruckende Ausstellungen, neue Aussichtspunkte und ein Veranstaltungsprogramm, das über die gesamte Zeit der Remstal Gartenschau für jeden Geschmack etwas zu bieten hat – von Feier-AbendKonzerten über Matinées bis hin zu kleinen, feinen, großen und herausragenden musikalischen und kabarettistischen Höhepunkten.
3.5.19

 

 

Schüler geben Insekten ein Zuhause 

Neuntklässler der Kirchheimer Freihof-Realschule haben zusammen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein Insektenhotel an der Kitteneshalde gebaut. Foto: Stadt Kirchheim/Teck

Kirchheim unter Teck-Die ersten Insekten haben schon „eingecheckt“: Neuntklässler der Kirchheimer Freihof-Realschule haben zusammen mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ein Insektenhotel an der Kitteneshalde gebaut. Das Hotel bietet Bienen, Hummeln und Co. einen Unterschlupf und einen Platz zum Nisten. In einer gemeinsamen Aktion haben die Realschüler und städtische Mitarbeiter das Insektenhotel auf einer Grünfläche zwischen Kitteneshalde und Plochinger Straße installiert. Das gut zwei Meter hohe und ein Meter breite Holzgestell ist Marke Eigenbau: Mitarbeiter des Kirchheimer Baubetriebshofes haben das Gestell selbst hergestellt. Die zehn Jugendlichen sorgten dann dafür, dass aus dem Holzgestell ein Insektenhotel wurde. Sie befüllten die Fächer des Gestells mit löchrigen Holzstücken, hohlen Pflanzenstängeln und Lochziegeln – Materialien, die sich besonders gut als Unterschlupf für Insekten eignen. Bevor die Neuntklässler loslegten, erfuhren Sie von Wolf Rühle, Umweltbeauftragter der Stadt Kirchheim unter Teck, warum Insekten, insbesondere Bienen, so wichtig für unsere Umwelt sind: „Ohne die Bestäubung, der auch bei niedrigen Temperaturen fliegenden Wildbienen gäbe es praktisch keine Früchte. Das Insektenhotel bietet den Wildbienen Schutz und uns gleichzeitig die Möglichkeit, sie gefahrlos zu beobachten.“ Die Idee für das Insektenhotel stammt von den Schülern selbst. Beim Aktionstag „Schule trifft Rathaus“ entwickelten sie Ideen für ihre Stadt und trugen diese Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker vor. Die Rathaus-Chefin zeigte sich begeistert von der Idee des Insektenhotels und beauftragte die zuständigen Verwaltungsmitarbeiter mit der gemeinsamen Umsetzung.
3.5.19

 

 

 

 

 

Verkehrsbehinderungen in Gmünd 

Schwäbisch Gmünd. In Schwäbisch Gmünd kommt es in den nächsten Tagen wegen einiger Straßenbaustellen zu weiteren Verlehrsbehinderungen:

  • Am Dienstag 7. Mai, wird in der Königsturmstraße aufgrund einer Tagesbaustelle im Bereich gegenüber dem Königsturm, die Fahrbahn eingeengt. Es steht für jede Fahrtrichtung eine Spur zur Verfügung, die Ampel wird während der Arbeiten, zwischen 8 Uhr und 16 Uhr abgeschaltet.
  • Aufgrund einer Störung im Stromnetz wird in der Einhornstraße ab Freitag 3. Mai, bis voraussichtlich Dienstag 7. Mai mit einer Ampelregelung eingerichtet. Diese Störungsbeseitigung ist dringend erforderlich und führt zu der kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigung. Sobald der Schaden behoben ist wird die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben.
  • Aufgrund dringender Straßenbauarbeiten muss die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zimmern und dem Gewerbegebiet Gügling im Zeitraum ab Montag, 6. Mai bis voraussichtlich Freitag, 31. Mai, halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr vom Gügling in Richtung Zimmern kann fließen, von Zimmern in Richtung Gügling muss der Verkehr über die Buchauffahrt angefahren werden. Die Straßenbauarbeiten dienen der Verkehrssicherung.
    2.5.19

 

 

 

 

Böschung hinunter gestürzt

Bad Ditzenbach-Gosbach. / Am Mittwoch erlitt bei Gosbach ein Rollerfahrer schwere Verletzungen. Gegen 13.45 Uhr fuhr der Rollerfahrer die Neue Steige in Richtung Gosbach. Auf dem abschüssigen Verbindungsweg zwischen Drackenstein und Gosbach verlor der 51-Jährige die Kontrolle über sein Gefährt. In einer Linkskurve kam der Mann von der Fahrbahn ab. Er stürzte mehrere Meter eine Böschung hinunter. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht bargen den Verunfallten. Ein Rettungshubschrauber war auch im Einsatz. Der brachte den Mann in ein Krankenhaus. Bei der Aufnahme des Unfalls rochen die Polizisten Alkohol bei ihm. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass der Roller über keinen Versicherungsschutz verfügte. An dem Roller entstand nur geringer Sachschaden. Der 51-Jährige sieht nun mehreren Anzeigen entgegen.
2.5.19

 

 

 

 

 

Polizei fahndet mit vielen Streifen 

Gerislingen/Deggingen. Nach Streitigkeiten am Dienstag in Geislingen machten die Ermittler einen 15-Jährigen dingfest. Gegen 14.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Untere Ostlandstraße aus. Grund waren Familienstreitigkeiten, bei denen ein 15-Jähriger seine Mutter mit einem Messer bedroht haben soll. Weil der Tatverdächtige nicht mehr in der Wohnung war, suchte die Polizei mit vielen Streifen nach dem 15-Jährigen. Sie fahndete im Stadtgebiet von Geislingen und Deggingen. Kurz vor 18 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Jugendlichen in Deggingen festnehmen. Auch ein Messer stellten die Ermittler sicher. Sie prüfen nun, ob das bei den Streitigkeiten im Einsatz war. Der psychisch Kranke kam in eine Klinik. Die Polizisten müssen nun die Hintergründe und den genauen Ablauf der Tat herausfinden.
2.5.19

 

 

 

 

 

Viele Helfer bei Maibaumaufstellung 

Albershausen. Die Maibaumaufstellung gelang in diesem Jahr mit der tatkräftigen Unterstützung des HGV, des TSGV und des Schul- und Projektchores der Albert-Schweitzer-Schule. Der HGV übernahm das Schmücken und Aufstellen des Baumes. Unter dem Beifall der Zuschauer wurde der stattliche Baum auf dem Krone-Platz aufgestellt und verziert mit seinen schönen Symboltafeln der Handwerksberufe nun unsere Ortsmitte. Für das leibliche Wohl sorgten die Helfer der Judoabteilung des TSGV. Gerne ließen sich die Gäste eine Rote oder die beliebte „Maibaum-Wurst“ schmecken. Der stellvertretende Bürgermeister, Roland Hirsch, freute sich, seinen Dank an die zahlreichen Helfer aussprechen zu dürfen. Im Namen des HGV lud er die Besucher aus dem Haus im Wiesengrund zu einem Vesper und Getränk ein.

Besondere Anerkennung fand der Auftritt des Schul- und Projektchores der Albert-Schweitzer-Schule unter der Leitung von Dagmar Schmädeke und Anna-Elea Weber. Passend gekleidet in Dirndl und Lederhosen erfreuten die Kinder die Besucher. Auch der plötzlich auftretende starke Regenguss tat dem Engagement keinen Abbruch. Nach einer kurzen Unterbrechung brachte der Chor seinen Auftritt im strömenden Regen zu Ende.
2.5.19

 

 

 

 

 

Christophsbad: Neue Kindertagesstätte ein Jahr später 

Göppingen. Die Fertigstellung des Neubaus an der Christophsbad-Allee für die öffentliche Betriebskindertagesstätte verzögert sich voraussichtlich um etwa ein Jahr. Das Baufenster für den Neubau mit Garten und ausreichenden Parkplätzen oberhalb des Parkhauses wird vergrößert, um eine für Kinder und Eltern optimale Architektur und Raumgestaltung zu schaffen. Für den veränderten Bebauungsplan sind ein Grundstücktausch mit der Stadt Göppingen und eine Genehmigung durch den Gemeinderat notwendig. Parallel geht die Planung mit den Architekten weiter. Insgesamt 60 Kita-Plätze, davon 40 Plätze in zwei Gruppen für Über-Dreijährige und 20 Plätze verteilt auf zwei Gruppen für Unter-Dreijährige wird das Klinikum Christophsbad als Betreiber einrichten. Mit der Eröffnung ist nach derzeitiger Planung Ende 2020 zu rechnen. 

„Wir möchten sowohl unseren Mitarbeitern, als auch Göppinger Bürgern eine gute, verlässliche, förderliche und gleichzeitig bereichernde Kinderbetreuung bieten. Dies ist ein ebenso wichtiger Faktor für den Standort Göppingen, für die Mitarbeiterbindung und für die Personalgewinnung des Klinikums Christophsbad“, sagt Bernhard Wehde, Geschäftsführer (Sprecher) des Klinikums Christophsbad. Jeweils die Hälfte, also 30 Plätze, stehen für Arbeitnehmer des Christophsbads sowie für Arbeitnehmer außerhalb des Göppinger Stadtgebiets bereit.
2.5.19

 

 

 

 

 

Streit auf Brücken-Vordach

Schwäbisch Gmünd. Ein Zeuge verständigte am Mittwochvormittag gegen 10.35 Uhr die Polizei, nachdem er auf dem Vordach der Fußgängerbrücke in der Lindenfirststraße, die über die Bahngleise führt, zwei Personen beobachtet hatte. Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers stellten bei ihrem Eintreffen an der genannten Örtlichkeit fest, dass sich tatsächlich zwei 25 und 24 Jahre alte Männer auf dem ca. 4 x 2 Meter breiten Vordach aufhielten, die dort offenbar eine handfeste Auseinandersetzung austrugen. Durch den sträflichen Leichtsinn der beiden bestand Gefahr, dass einer oder gar beide auf die unter ihnen verlaufenden Bahngleise oder in die Oberleitungen stürzen. Als die jungen Männer die Beamten erkannten, flüchteten sie zusammen mit zwei weiteren Personen in Richtung eines Parkplatzes. Die vier Männer, die alle unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss standen, wurden einer Kontrolle unterzogen; ihre Personalien wurden festgehalten. Die Polizisten wurden auf dem Weg zu den Bahngleisen von einem 21-Jährigen angesprochen, der angab von einem der Männer kurze Zeit zuvor die Treppe der Bahnunterführung hinabgestoßen worden zu sein. Der 21-Jährige, der im Begriff war, die Treppe hinunterzugehen, wurde von dem 25-Jährigen von hinten an die Schulter gestoßen. Ihm gelang es, nachdem er ein paar Stufen hinuntergestolpert war, sich am Geländer festzuhalten, um einen heftigen Sturz zu vermeiden. Der 21-Jährige zog sich leichte Schürfwunden am rechten Arm zu. Noch während der Aufnahme dieses Sachverhaltes kam es zwischen zwei der zuvor kontrollierten Männer erneut zu einer tätlichen Auseinandersetzung, weshalb eine weitere Streife des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd zur Unterstützung anrückte. Auf die Streithähne kommen nun Anzeigen wegen gefährlichem Eingriff in den Schienenverkehr, sowie gegenseitige Anzeigen wegen Körperverletzung zu. Zeugen, welche die Vorfälle beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel.: 07171/3580 in Verbindung zu setzen.
2.5.19

 

 

 

 

 

In Polizeigewahrsam genommen

Schwäbisch Gmünd. Bis 20 Uhr am Mittwoch musste ein 52-Jähriger im Gewahrsam beim Polizeirevier Schwäbisch Gmünd verbringen. Der Mann hatte am Morgen kurz nach 8 Uhr in einem Spielcenter in der Hospitalgasse einen Mann bedroht und offenbar auch körperlich angegangen. Einem Platzverweis kam er nicht nach, sondern steigerte sich weiter in seinem aggressiven Verhalten, so dass weitere Gäste des Spielcenters hinter den Tresen flüchteten. Da der 52-Jährige stark betrunken war und nicht damit gerechnet werden konnte, dass er nach Hause geht, wurde er auf richterliche Anordnung in Gewahrsam genommen.
2.5.19

 

 

 

 

Maibaum ragt in den Himmel

 

 In vielen Orten im Stauferland wurde ein Maibaum gestellt. So auch im Göppinger Stadtbezirk Jebenhausen. Dort ist der Maibaum stets eine mit bunten Bändern geschmückte Birke.  Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

 

Mainacht: Spur der Verwüstung in Jebenhausen

Göppingen. Wie in den vergangenen Jahren lösten die "Streiche" in der Nacht zum 1. Mai eine Vielzahl von Polizeieinsätzen aus. Als üblicher Unfug wurde das Versprühen von Rasierschau und Verteilen von Toilettenpapier festgestellt. Manche Aktion verursachten jedoch Gefahrenstellen, die ein Einschreiten der Polizei erforderlich machten. So wurden Schachtdeckel aus der Fahrbahn gehoben und Baustellenabsperrungen abgebaut oder verschoben. In Kuchen wurde dabei eine Baugrube von zwei Meter Tiefe offengelegt. Durch die Polizeistreifen wurden verstärkt Jugendgruppen kontrolliert. Dabei wurden in verschiedenen Fällen Tabakwaren und Alkoholika beschlagnahmt.   Manchmal wurde die Grenze zur Straftat überschritten und der "Streich" war dann nicht mehr lustig.    In Jebenhausen zog eine Gruppe Jugendlicher durch das Dorf und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Auf dem Basketballplatz der Blumhardschule wurden Bierflaschen zerschlagen und der leere Kasten blieb als Abfall zurück. Außerdem wurde ein kaputter Blumentopf aufgefunden. Im Mittelfeldweg wurden die Warnbaken einer Baustelle, sowie die Dixie-Toilette für die Arbeiter umgeworfen. Die Streifen konnten eine Gruppe von ca. 10 Jugendlichen feststellen. Beim Anblick der Polizei ergriffen die Jugendlichen die Flucht. In der Folge wurden einige aufgegriffen und kontrolliert. In Kuchen riefen die Anwohner die Polizei als sie feststellten, dass drei Jugendliche die Bushaltestelle in der Filsstraße mit blauer Farbe besprühten. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Übeltäter ermittelt und auf dem Feuerwehrhock kontrolliert werden. Sie werden nun die Reinigungsarbeiten durchführen.
1.5.19

 

 

 

 

 

Fußgängerin angefahren und schwer verletzt

Dürnau. Um 17.20 Uhr befuhr am Dienstag ein 85-jähriger Pkw-Lenker in Dürnau mit seinem Fahrzeug die Gammelshauser Straße in Richtung Gammelshausen. Er bog nach rechts in die Raubeckstraße ab. Dort erkannte er die 65-jährige Fußgängerin zu spät, welche die Fahrbahn queren wollte. Auch mit einer Ausweichbewegung konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Er erfasste die Fußgängerin und schleuderte sie zu Boden. Anschließend kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Stützmauer. Die Frau wurde schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

1.5.19

 

 

 

 

 

Straßensperrungen in Göppingen

Göppingen. Aufgrund einer dringenden Kanalbaumaßnahme muss die Salamanderstraße auf Höhe des Hofhaldenweg ab Montag, 6. Mai, für etwa zwei Wochen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Bewohner können ihre Grundstücke anfahren. Voraussichtlich ab Dienstag, 7. Mai, führt die Firma Gebr. Lutz aus Reichenbach Straßenbauarbeiten für die Erneuerung der Fahrbahndeckschicht in der Keplerstraße zwischen der Alten Jebenhäuser Straße und dem Einsteinweg aus.
1.5.19

 

 

 

 

 

 

Landesschulchortage in Gmünd und Aalen

Die Landesschulchortage finden Mitte Mai in Gmünd und Aalen statt. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Zum ersten Mal in der 30-jährigen Geschichte der Landesschulchortage Baden-Württemberg finden Konzerte in zwei Städten statt. Am Donnerstag, 16. Mai, ist das Schulchorfestival zu Gast auf der Remstal Gartenschau Schwäbisch Gmünd. Am Freitag, 17. Mai, sind drei Veranstaltungen in Aalen. 1200 Schüler in 22 Chören werden an diesen beiden Tagen die ganze Bandbreite der Chorliteratur darbieten. Das Chorfestival steht unter dem Motto „Vom murmelnden Quellen und tosenden Flüssen“ – Chormusik zum Thema „Wasser“.

Am Donnerstag, 16. Mai, findet um 13.30 Uhr ein Begegnungskonzert der Grundschulen auf der Remsparkbühne der Remstal Gartenschau statt. Mit dabei sind: der Grundschulchor der Schule am Römerkastell Böbingen, der Schulchor der Grundschule Großdeinbach, ein eigens für diese Schulchortage gebildeter Kooperationschor der Grundschule Hardt, der Rauchbeinschule Schwäbisch Gmünd, der Stauferschule Schwäbisch Gmünd und der Theodor-Heuss-Schule Herlikofen sowie der Kooperationschor der Grundschulchöre der Eichenrainschule Lindach, der Franziskus-Grundschule Schwäbisch Gmünd, der Friedensschule Rehnenhof und der Gemeinschaftsschule Unterm Hohenrechberg. Für den richtigen „Groove“ sorgt bei diesem Konzert die Percussiongruppe der Stauferschule Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit der städtischen Musikschule.

Ein weiteres Chorkonzert findet am Donnerstag, 16. Mai , um 16.30 Uhr auch auf der Remsparkbühne der Remstal Gartenschau in Schwäbisch Gmünd statt. Teilnehmende Chöre sind der Schulchor des Hans-Baldung-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd, der Chor der Uhland-Grund-und Werkrealschule Bettringen und der Außenklassen der Martinusschule Schwäbisch Gmünd – Stiftung Haus Lindenhof, der Grundschulchor der Falkensteinschule Bad Herrenalb sowie der Kammerchor Vokalpur des Scheffold-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd.

Am Freitag, 17. Mai, stehen zwei Konzerte in Aalen auf dem Programm: um 10.30 Uhr ein Grundschulkonzert im evangelischen Gemeindehaus und um 19 Uhr das Festkonzert in der Stadthalle Aalen. Die beiden veranstaltenden Städte Aalen und Schwäbisch Gmünd geben einen gemeinsamen Empfang um 17.30 Uhr in der Stadthalle in Aalen. Wie jedes Jahr lobt die Stiftung „Singen mit Kindern“ auch wieder den „Chorpreis Deutsche Sprache“ aus. Die Chöre können mit einem deutschsprachigen Chorsatz daran teilnehmen.
1.5.19

 

 

 

Erste Sitzung des Gutachterausschusses

Der Gemeinsame Gutachterasschuss der Verwaltungsgemeinschaft Schwäbisch Gmünd und Waldstetten traf sich jetzt zu seiner ersten Sitzung. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Der gemeinsame Gutachterausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Schwäbisch Gmünd und Waldstetten wurde neu bestellt und ermittelte neue Bodenrichtwerte. Jetzt traf sich derGutachterausschuss im Rathaus Schwäbisch Gmünd. Die aktuellen Bodenrichtwerte wurden zum31. Dezember 2018 neu ermittelt und fortgeschrieben und werden Ende Mai zusammen mit dem Grundstücksmarktbericht vorgestellt und veröffentlicht. Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagewerte des Bodens und dienen unter anderem als Grundlage für Verkehrswertermittlungen, Besteuerung beim Finanzamt und Beleihung bei Banken. Der neue bis zum Jahr 2023 bestellte Gutachterausschuss bestehend aus: Bernd Maier, Vorsitzender, Gerhard Pfitzer und Jürgen Weiß, stellvertretende Vorsitzende, Felix Bader, Jürgen Bauer, Michael Eisen, Peter Fischer, Simon Häussler, Christoph Klaus, Andreas Lappka, Uwe Müller, Celestino Piazza, Raid Rabahieh und Stefan Wiedmann aus Schwäbisch Gmünd. Vertreter der Finanzbehörde sind: Christian Böttler, Feride Senol und Margret Stärk-Desiró. Die Gutachter aus Waldstetten sind: Ingo Greiner. stellvertretender Vorsitzender, Dieter Engelhardt, Franz Herkommer, Martin Mager und Anton Weber. Der Gutachterausschuss setzt sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen, wie Vermessungsfachleuten, Architekten, Bauingenieuren und Fachleuten aus der Immobilienwirtschaft zusammen.
1.5.19

 

 

 

Bürgermeister Stölzle: „Event mit großer Außenwirkung“

Donzdorf rüstet sich für die Stauferkrone: An den Stadteingängen weisen Banner auf das Event hin, das in der Stadthalle (rechts) statfindet. Fotos: Rüdiger Gramsch

Donzdorf. Der Schlagerwettbewerb „Stauferkrone“ mit Showact Vincent Gross am 18. Mai rückt näher. Für Bürgermeister Martin Stölzle ist ein Event mit großer Außenwirkung wie die „Stauferkrone“ wichtig, weil es zum einen das Selbstverständnis der Stadt dokumentiere, aber auch Beziehungen über die Stadt hinaus herstelle. „Wir sehen, was die Stadt zu bieten hat, was es darüber hinaus gibt und was wir bei uns noch entwickeln können“.  Bürgermeister Martin Stölzle ist kein bekennender Schlagerfan, die Schirmherrschaft über die „Stauferkrone“ hat er indes gern übernommen. „Wesentlich ist für mich immer die Pluralität und es ist unbestritten, dass der deutschsprachige Schlager zur Musikszene dazugehört und sie bereichert. „Bei rund 11 000 Einwohnern gibt es sicher viele, denen diese Musik besonders ans Herz gewachsen ist und deshalb sollen sie die Möglichkeit haben, zusammen mit vielen anderen diese Musik hautnah zu erleben“, so das Stadtoberhaupt, das beim Finale der „Stauferkrone“ dem Publikumssieger die begehrte Trophäe überreichen wird. 

16 Finalisten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wetteifern um „Stauferkrone“, darunter Künstler, die schon zahlreiche Fernsehauftritte hinter sich haben, vielfach auf vordersten Hitparaden-Plätzen zu finden waren und schon Preise gewonnen haben. Im Showprogramm unterhält eine Stunde der aus der Schweiz kommende Vincent Gross, der in den vergangen Monaten durch zahlreiche Fernsehshows gewirbelt ist. Mit seinen Hits will der erst 22-Jährige auch das Donzdorfer Publikum in Partystimmung versetzen. Die Veranstaltung wird ergänzt um einen Schlagermarkt, auf dem sich die mitwirkenden Künstler, sowie verschiedene Organisationen präsentieren. Die „Stauferkrone“ wird von der „Filstalwelle“ aufgezeichnet und eine Woche später im Programm ausgestrahlt. Der Lokalsender Radiofips überträgt im Rahmen einer zwölfstündigen Livesendung aus der Stadthalle den Wettbewerb live auch weltweit über das Webradio. 

Über die Sieger bei der „Stauferkrone“ entscheidet zum einen das Publikum, zum anderen in einer separaten Wertung die hochkarätig besetzte Fachjury. Zu ihr zählen die erfolgreiche Textdichterin Renate Stautner (u.a. Gewinnerin des Grand Prix der Volksmusik mit den „Bergkameraden“), die Sängerin und Fernsehmoderatorin Lydia Huber, Akkordeon-Weltmeisterin Christa Behnke, der Musikverleger Thomas Ritter, der Komponist Peter Seiler, der Jazzmusiker Rainer Oliva aus Eschenbach, sowie als Lokalmatador Henry Großmann, der u.a. das Orchester der städtischen Musikschule Donzdorf leitet. 

Mit der „Stauferkrone“ steht Donzdorf vier Tage im Blickpunkt der deutschsprachigen Schlagerszene. Auch wenn der Wettbewerb am 18. Mai in der Stadthalle der Höhepunkt des Musikfestes ist, so gruppieren sich um das Finale herum Veranstaltungen, die viel Prominenz in die Stadt lockt. Darunter der deutsche „Melody-Man“ Christian Bruhn aus München. Der Erfolgskomponist hat über 2500 Titel geschrieben, darunter Hits für zahlreiche Schlagerinterpreten. Bruhn schuf aber auch die Musik zu vielen TV-Serien, für Musicals und für Werbespots. Das beachtliche Lebenswerk des 84-Jährigen bildet den Stoff für einen dokumentarischen Kinofilm, der vor wenigen Wochen Premiere hatte und am 16. Mai in einer öffentlichen Veranstaltung im Saal des Hotels Becher in Donzdorf gezeigt wird. Christian Bruhn will an diesem Abend dabei sein und nach dem Film einige seiner Melodien auf dem Piano spielen und mit Musikfreunden ins Gespräch kommen. 

Prominente Musikschaffende und bekannte Medienleute haben sich schon jetzt für das Branchentreffen am Vorabend der „Stauferkrone“ angesagt, das ebenfalls in Donzdorf stattfindet. Die Organisatoren rechnen mit bis zu 150 Teilnehmern. Der Abend ist dem Netzwerken und Pläneschmieden gewidmet, als Schirmherr wird Bürgermeister Martin Stölzle die Teilnehmer aus dem In- und Ausland begrüßen. Das Musikprogramm gestalten die „Stauferkrone“-Gewinnerin von 2015, Bianca Spiegel (Stuttgart), Akkordeon-Weltmeisterin Christa Behnke aus Göppingen, sowie der Korber Musiker Eberhard Budziat, der aktuell mit seiner zur Landesgartenschau komponierten „Remstal-Symphonie“ von sich reden macht. 

Vor dem Branchentreffen kommt der baden-württembergische Komponistenverband zu seiner Jahrestagung in Donzdorf zusammen. Es ist das erste Mal, dass der Verband sein Treffen mit der „Stauferkrone“ verbindet. Der Deutsche Komponistenverband gehört neben der Gema zu den Kooperationspartnern des Schlagerwettbewerbs, weshalb Funktionäre beider Organisationen nach Donzdorf kommen. Aus Berlin reist Gema-Direktorin Silvia Moisig an. Sie wird bereits beim Seminar für Musikschaffende am 16. Mai im Hotel Becher referieren. 

Infos Tickets für das Finale der „Stauferkrone“ gibt es im Vorverkauf beim Bekleidungshaus Klaus in Donzdorf (Hauptstr. 77), im i-Punkt im Göppinger Rathaus, sowie bei allen Easyticket-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Für den Kinoabend sind Kartenvorbestellungen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich, Tickets gibt es auch an der Abendkasse.

 27.4.19

 

  

 

Vincent Gross freut sich auf seine Show bei der "Stauferkrone"

Vincent Gross freut sich auf seine Show bei der "Stauferkrone" in Donzdorf. Foto: Privat

Donzdorf. Vincent Gross ist der Showact bei der „Stauferkrone“ am 18. Mai in der Stadthalle in Donzdorf. Mit ihm haben die Organisatoren einen der erfolgreichen jungen Stars im deutschsprachigen Raum engagiert. Der 22-Jährige Schweizer wurde bereits mit zahlreichen Preisen wie dem SWR4 Newcomer Award und dem SMAGO-Award geehrt. Sein Song „Nordlichter“ wurde zum Schlager des Jahres 2018 gekürt und nun sorgt Vincent Gross mit dem Song „Nicht mehr allein“ für Furore. Wir haben uns mit ihm unterhalten.

 

Hallo Vincent, Du schwimmst gerade auf einer Erfolgswelle. Verlierst Du da nicht die Orientierung?

Es ist echt ein unglaubliches Geschenk was ich mit der Musik alles erleben darf. 2018 war ich über 200 Tage unterwegs. Da mich die Welle momentan immer geradeaus trägt, habe ich mit der Orientierung Gott sei Dank kein Problem!

 

„Nicht allein sein“, heißt Deine neue Single mit Stereoact. Ein neuer Sound. Wie kam es dazu?

Stereoact hatten einige Sänger und Sängerinnen angefragt, um den Song einzusingen. So auch mich. Ich war jedoch zu der Zeit gerade mit «Möwengold» auf Tour und hatte eigentlich keine Zeit, ein Demo einzusingen. Ich bin dann nachts – nach meinem über zweistündigen Konzert und der fast ebenso langen Autogrammstunde in Stuttgart – zu meinem Produzenten Felix Gauder von Jojo Music ins Studio gefahren. Da habe ich die Demo morgens 2 Uhr eingesungen. Stereoact waren so begeistert, dass ich den Zuschlag bekommen habe. Und Felix bin ich auf ewig dankbar, dass er für mich eine Nachtschicht eingelegt hat.

 

Nochmal zurück zum Titel: Wie ist das bei Dir mit dem Alleinsein? Wenn man so mitten drin im Showbiz steht, ist es da schwer mal abzuschalten, runterzukommen und mal auch Zeit für sich alleine zu haben?

Da ich so oft unterwegs bin, muss ich mir meine Zeit zum Abschalten auch aktiv nehmen. Zum Glück ist das heutzutage aber kein Problem mehr, da man mit WhatsApp oder FaceTime immer mit seinen Freunden und seiner Familie in Kontakt bleibt. So bin ich nie allein!

 

Du hast ja lange und hart für Deine Karriere gearbeitet. Ist das Leben als nun erfolgreicher Künstler so, wie Du es dir am Anfang vorgestellt hast?

Ich hätte niemals gedacht, dass so viel Arbeit dahinter steckt. Ich habe ein ganzes Team hinter mir, denn alleine wäre dies gar nicht zu bewältigen. Für die Momente auf der Bühne lebe ich, aber ich liebe auch die Arbeit drum herum. Ein Privileg, dass ich meine Passion hauptberuflich ausüben darf. Für dieses Geschenk gebe ich Tag für Tag alles.

 

Du pflegst eine sehr enge Beziehung zu deinen Fans und nutzt dazu sehr intensiv die sozialen Netzwerke. Wie wichtig sind Dir die Kontakte?

Da ich selber auf YouTube angefangen habe, ist mir der direkte Kontakt, vor allem auch online, mit meinen Fans extrem wichtig. Ich verbringe täglich drei bis sechs Stunden auf Facebook, Instagram YouTube und Co.

 

Worauf können sich Deine Fans in naher Zukunft freuen? Ist ein neues Album geplant? Und wo siehst du dich in zehn Jahren?

Meine Fans können sich auf neue Musik freuen. Momentan arbeite ich gerade an neuen Songs für das kommende Album. Wann das genau rauskommen wird verrate ich Euch aber noch nicht! Und zur Frage wo ich mich selber in zehn Jahren sehe: mit genau gleich viel Spaß wie heute immer noch auf der Bühne!

 

Du kommst am 18. Mai nach Donzdorf zur „Stauferkrone“ und bestreitest dort das Showprogramm. Die Veranstaltung unterscheidet sich von anderen dadurch, dass ein internationaler deutschsprachiger Wettbewerb Deinem Auftritt vorangeht. Wie wichtig sind für die Branche solche Wettbewerbe?

Solche Wettbewerbe empfinde ich als extrem wichtig für die Musikbranche. Ich selber hatte meine allerersten Auftritte ebenfalls bei ähnlichen Veranstaltungen. Dort lernte ich unter anderem meine heutige Managerin kennen, ohne die ich es nie soweit geschafft hätte. Daher schätze ich die «Stauferkrone» besonders und freue mich riesig, ein Teil davon sein zu dürfen.

 

Wohin wird sich deiner Meinung nach die deutschsprachige Popmusik entwickeln?

Dass sich die «Stauferkrone» der deutschsprachigen Musik widmet finde ich toll. Ich kann mir gut vorstellen, dass die deutschsprachige Musik in den kommenden Jahren noch populärer wird.

 

Tickets für die "Stauferkrone" gibt es unter www.easyticket.de im i-Punkt in Göppingen und im Bekleidungshaus Klaus in Donzdorf.

 19.4.19

 

 

 

  

Ist der Wohlstand für alle in Gefahr?


Wie die Soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung gerettet werden kann.

Ein BVMW-Interview mit Professor Markus Mändle

 

Die Soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhards gerät im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung zunehmend in Gefahr. Muss sie aber nicht, wenn jetzt schnellstens in Qualifizierung, Bildung, Mobilität und Netzausbau investiert wird, meint Markus Mändle, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Mit Mändle sprach Lothar Lehner, Repräsentant des BVMW-Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft in der Region Stuttgart.

"Die Wirkungen der ,Industrie 4.0' bergen vor allem für Baden-Württemberg gewisse Beschäftigungsrisiken", so Professor Markus Mändle. Fotos: Rüdiger Gramsch

Warum ist die Soziale Marktwirtschaft in Gefahr?

Mändle: Mit der Idee der Sozialen Marktwirtschaft wird das Versprechen verbunden, Wohlstand, soziale Sicherheit, und die Teilhabe ansteigender Produktivität für breite Bevölkerungsschichten zu ermöglichen. Für Alfred Müller-Armack, den eigentlichen Schöpfer des Begriffs der „Sozialen Marktwirtschaft“, wird dies vor allem durch zwei Prinzipien erreicht: den Schutz des Wettbewerbs und den sozialen Ausgleich. Nach Ansicht von Ludwig Erhard, dem „Vater des Wirtschaftswunders“, ist es primär die Leistungsfähigkeit der Marktwirtschaft und die Wirkung des Wettbewerbs, die den „Wohlstand für alle“ schafft, so lautet ja auch der Titel seines bekannten Buches. Momentan erleben wir Megatrends der Globalisierung und Digitalisierung mit massiven ökonomischen und technologischen Veränderungen. Es besteht die Sorge, dass die Soziale Marktwirtschaft angesichts dieser Herausforderungen nicht mehr in der Lage sein wird, ihr Versprechen vom „Wohlstand für alle“ einzulösen. Globalisierung und Digitalisierung haben für Wirtschaft und Gesellschaft gravierende Folgen – vor allem auch für die Beschäftigungssituation.


Wie sehen diese Folgen aus?
Mändle: Studien prognostizieren, dass allein in Deutschland in den nächsten fünf Jahren mehr als drei Millionen Arbeitsplätze wegfallen könnten, weil Maschinen den Menschen ersetzen. Natürlich werden auch viele neue Arbeitsplätze entstehen, nur ist deren Zahl schwer vorhersehbar. Es kommt darauf an, wie gut sich unser Land für den Strukturwandel wappnet.


Wo gehen die Arbeitsplätze verloren?
Mändle: Vor allem dort, wo menschliche Arbeit infolge von Routinen durch Automaten, Algorithmen und Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann. Das, was wir in der Vergangenheit schon in der industriellen Produktion erlebt haben – der Fließbandarbeiter wurde durch den Industrieroboter ersetzt – wird sich mittel- bis längerfristig in vielen anderen Bereichen unserer Wirtschaft wiederholen. Das betrifft teilweise schon jetzt die Kassiererin im Supermarkt, irgendwann auch den Berufs-Kraftfahrer - Stichwort autonomes Fahren -, sowie Mitarbeiter in Banken, Versicherungen und der verarbeitenden Industrie. Die Wirkungen der "Industrie 4.0" bergen vor allem für Baden-Württemberg gewisse Beschäftigungsrisiken.


Dann wird der Mensch als Arbeitskraft nicht mehr benötigt?
Mändle: So pessimistisch darf man das nicht sehen. Durch die Digitalisierung entstehen ja auch laufend neue Arbeitsplätze. Etwa bei der Entwicklung, beim Verkauf und der Betreuung der neuen Technologien. Heute brauchen Unternehmen Webmaster und Experten für digitale Datensicherheit, vor 30 Jahren wusste noch niemand, was das ist. Die Arbeit wird uns nicht ausgehen, aber sie wird sich verändern. Darauf müssen wir uns vorbereiten. Und: Arbeitsplätze werden vorerst dort erhalten bleiben, wo der Mensch heute noch besser ist als die Maschine. Dies sind Tätigkeiten, bei denen es auf menschliche Stärken ankommt, wie Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Kreativität, komplexes Problemlösen und kritisches Denken. Beispielsweise im Erziehungs-, Gesundheits- und Sozialbereich, in der Wissenschaft, bei Ingenieuren und Journalisten, im Fachhandwerk, bei der Kundenberatung oder bei Managementfunktionen.


Wie wirkt sich das auf den Arbeitsmarkt aus?
Mändle: Insgesamt gesehen, verliert die Arbeit ökonomisch an Wert. Digitalisierung wirkt am Arbeitsmarkt wie eine plötzliche Steigerung des Arbeitskräfteangebots, was die Löhne im Durchschnitt unter Druck setzt. Sind Arbeitskräfte ersetzbar, verlieren sie zudem an Marktmacht, was ihre Chance verringert, an Produktivitätsfortschritten teilzuhaben. Dagegen wird sich - schon rein aus demografischen Gründen - die
Knappheit der nicht ersetzbaren Fachkräfte mit speziellem Wissen und Fähigkeiten weiter erhöhen. Wir sehen das heute bereits am viel beklagten Fachkräftemangel. Es besteht die Gefahr einer zunehmenden Spaltung des Arbeitmarktes: Für die einen werden die Löhne aufgrund einer höheren Grenzproduktivität weiter steigen, für die anderen werden sie sinken, zumindest relativ. Für Menschen mit geringerer Qualifikation wird es somit immer schwieriger, ihren Lebensunterhalt menschenwürdig aus eigener Kraft zu finanzieren und an Wohlstandsgewinnen teilzuhaben. Hier sind soziale Konflikte absehbar.

 

Und wie ist die Soziale Marktwirtschaft zu retten?
Mändle: Mindestlöhne können das Problem etwas abmildern, bergen aber ab einer gewissen Höhe die Gefahr, dass sie die Wettbewerbsfähigkeit der Menschen gegenüber den Maschinen verschlechtern, und so die Automatisierung am Ende noch begünstigen. Wichtig wäre es, die Menschen möglichst gut für die Erfordernisse des zukünftigen Arbeitsmarktes zu qualifizieren. Hierfür reicht es aber nicht aus, die Schulen lediglich mit schnellem Internet und digitalen Werkzeugen auszustatten. Die Arbeitskräfte von morgen müssen mit den neuen Technologien kreativ, innovativ und vor allem verantwortungsbewusst umgehen.


Das qualifiziert dann für die Arbeit der Zukunft?
Mändle: Nicht ganz. Jemand, der ein Tablet bedienen kann, besitzt nicht automatisch die Fähigkeit zu komplexem Problemlösen, Kommunikation und kritischem Denken. So antiquiert das klingt: Ich glaube, der beste Schutz für junge Leute, nicht irgendwann von einem Roboter ersetzt zu werden, ist eine vielseitige humanistische Bildung, die Fachwissen und Werte vermittelt. Es ist eine unsinnige Vorstellung, zu glauben, Fachwissen sei heute unnötig und es reiche aus, wenn man wisse, wo etwas geschrieben stehe. Nur jemand mit Fachwissen kann Daten und Informationen vernünftig bewerten, gewichten und einschätzen. Schließlich ist ja einer, der alle medizinischen Begriffe googelt, noch kein Arzt.


Reichen Qualifizierung und humanistische Bildung aus?
Mändle: Nein. Es bedarf auch neuer sozialpolitischer Konzepte, da nicht alle Menschen die Anforderungen des Arbeitsmarktes werden erfüllen können. Hier befinden wir uns mitten in einem kontroversen Diskussionsprozess, etwa um das bedingungslose Grundeinkommen. Neben Qualifikation und Sozialpolitik sind aber auch erhebliche Investitionen in die Infrastruktur notwendig, um langfristig Wohlstand zu schaffen. Dies sind vor allem Investitionen in Mobilität, Schulen, Hochschulen und
den Netzausbau. Hier haben wir bekanntlich noch erhebliche Infrastrukturdefizite, denken wir etwa an den Zustand mancher Schulgebäude, die Probleme bei der Deutschen Bahn, die Dauerstaus, die Funklöcher, oder das Fehlen einer schnellen Internetverbindung in ländlichen Regionen. Schließlich brauchen wir auch neue Regeln für die Wettbewerbspolitik. Mit fortschreitender Digitalisierung wächst die Bedeutung von Größenvorteilen und Netzwerkeffekten, die tendenziell den Wettbewerb beschränken. Aufgabe der Wettbewerbspolitik wird es sein, geeignete Regeln zu finden, um mit der neu entstandenen Marktmacht in der digitalen Ökonomie umzugehen.


Können Sie da ein Beispiel nennen?
Mändle: Der gezielte Aufkauf von Start-ups durch marktmächtige Anbieter, um etwaige Konkurrenz zu unterbinden oder Know-how zu transferieren. Da gilt es zu prüfen, wann ein solcher Aufkauf sinnvoll ist, wann problematisch. Wenn zu früh eingegriffen wird, um ein Umkippen des Marktes in ein Monopol zu verhindern, kann das auch als Innovationsbremse wirken. Gesetze mit unklaren Rechtswirkungen stellen ein weiteres Problem dar. Nehmen wir die Datenschutz-Grundverordnung als Beispiel: Sie verfolgt ohne Zweifel ein richtiges und wichtiges Ziel, nämlich den Schutz personenbezogener Daten. Dabei zielte man vor allem auf die Giganten der Datenökonomie, erzeugte aber gleichzeitig bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, bei Verwaltungen, Vereinen und Privatpersonen einen unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand und vor allem massive Verunsicherung. Ich erinnere mich noch an die Sorge der Vermieter, sie müssten jetzt alle Klingelschilder abmontieren, um nicht gegen den Datenschutz zu verstoßen.


Eine Forderung an die Politik, Gesetze klar und eindeutig zu formulieren?
Mändle: Schon Walter Eucken, ein wichtiger Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft, forderte, dass staatliche Maßnahmen berechenbar und transparent sein sollen. Besteht Unklarheit darüber, welche Regelungen aktuell und zukünftig gelten, halten sich Investoren und Konsumenten zurück, siehe Dieselproblematik. Die Politik muss hier klare, möglichst wettbewerbsneutrale und technologieoffene Regelungen vorgeben, auf die man sich langfristig verlassen und einstellen kann. Gesetze, die zunächst einer richterlichen Interpretation bedürfen, aber auch die aktuell diskutierte Vorstellung, es sei die Aufgabe des Staates, gewissermaßen als besserer Unternehmer, "nationale Champions" zu erschaffen, hätte Ludwig Erhard vermutlich nicht gut gefunden.

 


Zur Person

 

  

Runde Geburtstage der Automobil-Pioniere 

Gottlieb Daimler lässt sich im Fond seiner "Motorkutsche" von seinem Sohn Adolf chauffieren. Foto: Daimler AG

Stuttgart / Schordorf. 2019 feiert Mercedes-Benz runde Geburtstage der Unternehmensgründer Gottlieb Daimler und Carl Benz: Daimler wird vor 185 Jahren am 17. März 1834 in Schorndorf geboren. Benz kommt vor 175 Jahren am 25. November 1844 in Mühlburg bei Karlsruhe zur Welt. Die Daimler AG macht heute mit Gedächtnisstätten das Lebenswerk der beiden Automobilpioniere erlebbar. 

Die Erfinder des Automobils werden Mitte des 19. Jahrhunderts in Süddeutschland geboren: Gottlieb Daimler kommt vor 185 Jahren am 17. März 1834 als Sohn des Bäckers Johannes Deumler (so lautet die ältere Schreibweise des Familiennamens) und seiner Frau Wilhelmine Friederike in Schorndorf zur Welt, rund 20 Kilometer östlich von Stuttgart. Vor 175 Jahren und damit zehn Jahre später wird Carl Benz in Mühlburg bei Karlsruhe als Sohn von Johann Georg Benz, Lokomotivführer der 1840 gegründeten Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen, und der Dienstmagd Josephine Vaillant geboren. Die Eltern heiraten 1845. Der Vater legt Carl Benz die Begeisterung für die Mobilität quasi in die Wiege, stirbt aber bereits 1846 an einer Lungenentzündung. 

Vom Bäckersohn zum weltläufigen Ingenieur 

Wissensdurst, Weltoffenheit und Weitsicht prägen die Biografien von Daimler und Benz schon ab der Kindheit. Gottlieb Daimler besucht die Lateinschule und sonntags zusätzlich die Zeichenschule in Schorndorf. Große Erfahrungen in Präzisionsmechanik sammelt er danach als Lehrling eines Büchsenmachers. Nach seiner 1852 abgelegten Gesellenprüfung besucht Daimler die Gewerbliche Fortbildungsschule in Stuttgart. Der württembergische Regierungsrat Ferdinand Steinbeis vermittelt ihm danach eine Stelle im Elsass, wo Daimler auch theoretischen Unterricht zur Vorbereitung auf das Studium erhält. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss arbeitet der junge Ingenieur Anfang der 1860er-Jahre zunächst in Paris und lernt bei Aufenthalten in Olham, Leeds, Manchester und Coventry die britische Maschinenbauindustrie kennen. Als Werkstätteninspektor in Reutlingen trifft er 1864 seinen späteren Weggefährten Wilhelm Maybach. 1867 heiratet Daimler Emma Kurtz aus Maulbronn. 1868 tritt er als Werkstättenvorsteher in Karlsruhe seine erste Führungsposition an. 

Mit Technikbegeisterung früh zum Studium 

Josephine Benz ermöglicht ihrem Sohn Carl (getauft wird er auf den Namen Karl Friedrich Michael, entscheidet sich selbst aber später für die Schreibweise des Vornamens mit „C“) den Besuch des Gymnasiums und finanziert anschließend sein Studium. Bereits im Alter von 16 Jahren wechselt der technikbegeisterte Carl ans Polytechnikum in Karlsruhe und studiert Maschinenbau. Nach dem Studium arbeitet er unter anderem als Schlosser, Zeichner, Werkmeister und Konstrukteur von Eisenbrücken. 1871 gründet Benz mit August Ritter ein eigenes Unternehmen in Mannheim. 

Das erste Automobil 

Mit Hilfe seiner Braut Bertha Ringer (die beiden heiraten 1872) kann Benz nach geschäftlichen Differenzen seinen Partner auszahlen. Ab 1878 beschäftigt er sich mit dem Gasmotor als Stationärantrieb und als Kraftquelle für ein künftiges Fahrzeug ohne Pferde. Das 1883 gegründete Unternehmen „Benz & Cie. Rheinische Gasmotoren-Fabrik Mannheim“ hat zunächst Erfolg mit dem Verkauf des stationären Zweitaktmotors „System Benz“. Der Erfinder arbeitet aber bereits am leichten Viertaktmotor als Automobilantrieb. Wegweisend ist dabei die ganzheitliche Konstruktion von Motor und Fahrzeug als schlüssiges Gesamtsystem. So entsteht der Motorwagen, den Benz am 29. Januar 1886 als „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ beim Kaiserlichen Patentamt zum Patent anmeldet. Die Patentschrift zum DRP 37435 gilt als Geburtsurkunde des Automobils. 

Daimler und der Viertaktmotor 

Zeitgleich mit Benz arbeitet auch Gottlieb Daimler an der Mobilität der Zukunft. Im Jahr 1872 hat ihn die Gasmotoren-Fabrik Deutz AG zum technischen Direktor berufen. Daimler und Maybach, der ihm ins Rheinland gefolgt ist, bauen in Deutz eine rentable Großserienproduktion für Stationärmotoren auf und entwickeln den von Gründer Nicolaus August Otto erfundenen Viertaktmotor zur Serienreife. Allerdings gibt es immer wieder Differenzen mit Otto, und Daimler verlässt das Unternehmen schießlich im Juni 1882. Bereits im Frühjahr des Jahres hat er eine Villa in Cannstatt bei Stuttgart gekauft. Deren Gewächshaus lässt er durch einen Backsteinanbau vergrößern, um dort eine Versuchswerkstatt einzurichten. Hier entwickelt er zusammen mit Maybach seinen schnellaufenden Viertaktmotor als Antrieb für Kutschen, Schienenfahrzeuge, Boote und Luftschiffe. In diesem Rahmen erhält er Patente auf einen Motor mit ungesteuerter Glührohrzündung und die Ventilsteuerung (beide 1883). Die Daimler-Motoren erreichen bald Drehzahlen von bis zu 600/min, mehr als das Dreifache des bis dahin üblichen Drehzahlbereichs. Der berühmte Einzylindermotor mit dem Spitznamen „Standuhr“ entsteht 1884, wird 1885 als „Gas- bezw. Petroleum-Kraftmaschine“ zum Patent angemeldet und im selben Jahr in den „Reitwagen“ eingebaut, ein Motorrad mit hölzernem Rahmen. 1886 entsteht schließlich die Motorkutsche, das erste Vierrad-Benzin-Automobil der Welt.

1890 wird in Cannstatt die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) gegründet. zu den wichtigsten Märkten gehört Frankreich, wo Zweizylinder-V-Motoren nach Daimler-Lizenz gebaut werden. Daimler selbst wird 1894 aus dem Unternehmen gedrängt, 1895 zurückgeholt und wird 1897 Vorsitzender des Aufsichtsrats der DMG. Er stirbt am 6. März 1900. 

Carl Benz entwickelt den Patent-Motorwagen weiter. Auch er erfährt das größte Interesse für seine Erfindung zunächst in Frankreich. Benz beendet Anfang 1903 seine aktive Tätigkeit bei Benz & Cie. und wird 1904 in den Aufsichtsrat berufen. 1906 gründet er an seinem Wohnsitz Ladenburg das Unternehmen „Carl Benz Söhne“. Carl Benz wird mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt und stirbt hochbetagt am 4. April 1929 - und damit vor 90 Jahren - in Ladenburg. 

Orte der Erinnerung 

Verschiedene Orte erinnern an das Leben der beiden Automobilpioniere: Gottlieb Daimlers Geburtshaus in Schorndorf erwirbt die damalige Daimler-Benz AG 1979 und macht es 1981 nach einer aufwendigen Restaurierung der Öffentlichkeit zugänglich. Eine Ausstellung zeigt Modelle, Dokumente und weitere Exponate zu Daimler und seinem Wirken. Das Carl-Benz-Haus in Ladenburg ist von 1905 an Wohnsitz der Familie. Es wird 1985 von der Daimler-Benz AG gekauft. Seit 1986 ist es Sitz der „Gottlieb Daimler und Karl Benz Stiftung“.  Die Versuchswerkstatt im Gewächshaus des Gartenhauses der Daimler-Villa in Cannstatt wird 1940 als Gedenkstätte eröffnet und 1984 restauriert. Seitdem ist in der Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte ein kleines Museum eingerichtet.
15.3.19
 

  

 

 

Schorndorf erinnert an den 185. Geburtstag von Gottlieb Daimler

Passend zum 185. Geburtstag Gottlieb Daimlers hat der renommierte Künstler Ottmar Hörl für die Remstal Gartenschau 500 Daimler-Skulpturen entworfen und hergestellt. Foto: Stadt Schorndorf

Schorndorf. Gottlieb Daimler hat Geburtstag: Der Erfinder des ersten vierrädrigen Automobils wäre am 17. März 185 Jahre alt geworden. Er kam 1834 in Schorndorf zur Welt und veränderte sie im Laufe eines tatenreichen Lebens mit seinen Innovationen für immer.

Der junge Gottlieb absolviert zunächst eine Ausbildung zum Büchsenmacher. Bei einem Frankreich-Aufenthalt kommt er das erste Mal mit Maschinenbau in Berührung und besucht daraufhin die Polytechnische Schule in Stuttgart. 1865 freundet er sich mit Wilhelm Maybach an. 1872 wird er technischer Leiter der Gasmotorenfabrik Deutz von Nikolaus Otto, wo er das Viertaktmotorenprinzip kennenlernt. Maybach folgt Daimler.  Nachdem er jahrelang für Nikolaus Otto gearbeitet hat, gründet Daimler 1882 schließlich seine eigene Werkstatt, die später zur Daimler-Motoren Gesellschaft werden soll. Zusammen mit Wilhelm Maybach entwickelt Daimler den ersten schnelllaufenden Benzinmotor, mit dem sie zunächst ein Motorrad und ein Motorboot und später das erste vierrädrige Kraftfahrzeug konstruieren - eine Weltneuheit und Sensation. Die Innovationen Daimlers machen sein Unternehmen immer erfolgreicher. Doch er verlässt aufgrund von Streitigkeiten mit den neuen Teilhabern die Firma. Zwei Jahre später kehrt er mit Maybach zurück - die Erfolgsgeschichte geht weiter. Doch Daimler hat Herzprobleme. Nach einem langen Leben voller Erfindungen stirbt Gottlieb Daimler im Jahr 1900 kurz vor seinem 66. Geburtstag. Er wird auf dem Cannstatter Uff-Friedhof begraben. Sein treuer Freund Wilhelm Maybach folgt ihm nach seinem Tod im Jahr 1929 auch hier hin. Die Daimler-Motoren Gesellschaft fusioniert 1926 mit der Firma eines anderen großen, schwäbischen Erfinders, der 1886 ein paar Monate früher als Daimler und nur 130 km von ihm entfernt sein eigenes Automobil erfunden hatte: Carl Benz. Zusammen mit Benz & Cie. entsteht so die Daimler-Benz AG, die Weltgeschichte schreiben soll. Das Unternehmen entwickelt sich zu einem der weltweit größten Autobauer und Arbeitgeber.

Daimler-Skulpturen

Passend zum 185. Geburtstag Gottlieb Daimlers hat der renommierte Künstler Ottmar Hörl für die Remstal Gartenschau 500 Daimler-Skulpturen entworfen und hergestellt. Vom 10. Mai bis zum 22. September begrüßt eine kleine Armee von Erfindern die Besucher des Schlossparks des Burgschlosses Schorndorf. „Mit dieser außergewöhnlichen Kunstaktion erinnern wir an den berühmtesten Sohn unserer Stadt. Wir laden die Bürgerinnen und Bürger schon heute herzlich in den Schlosspark ein und dazu, selbst Botschafter für das kulturelle Erbe Gottlieb Daimlers zu werden und dieses Kunstprojekt damit zu unterstützen. Denn es gibt die Möglichkeit, die Daimler-Figuren schon heute zu erwerben“, sagte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer bei der ersten Vorstellung der rund 95 Zentimeter hohen Skulpturen vor dem Gottlieb-Daimler-Geburtshaus. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit Ottmar Hörl die Brücke zu schlagen zwischen Kunst und Erfindertum. Und ich hoffe, dass sich die Daimler-Figuren nach der Ausstellung an vielen schönen Plätzen und Orten in Schorndorf wiederfinden werden.“
Bei der seriellen Skulptur handelt es sich nicht um ein klassisches Denkmal, sondern um einen Impuls zur Kommunikation, der Menschen Freude machen soll, sich mit dem Pionier, Visionär, Erfinder und Konstrukteur neu auseinanderzusetzen. Hörls Anliegen ist es, Kunst näher an alle Menschen heranzubringen. „Gottlieb Daimler ermöglichte durch Mobilität und Geschwindigkeit einen erweiterten Blick auf die Welt. Er veränderte das Leben der Menschheit nachhaltig. Sein Pioniergeist beflügelt und wirkt bis heute nach“, erklärte Ottmar Hörl. „Ich möchte junge Menschen motivieren, nach Ähnlichem zu streben.“

Jede einzelne von Hörls Skulpturen wird in Deutschland von Hand gegossen, besteht aus Kunststoff und ist daher leicht transportabel. Erhältlich sind sie in drei verschiedenen Farben: Gold, Eisengrau und Stahlblau. Wer eine oder mehrere Daimler-Figuren erwerben möchte, kann diese bis zum 10. Mai 2019 zu einem Vorzugspreis reservieren. Die unsignierte Figur kostet 300 Euro, die von Ottmar Hörl signierte Figur 600 Euro. Ab 11. Mai kostet die unsignierte Figur dann 350 Euro, signiert 700 Euro. Die Figuren werden nach Ende der Ausstellung ab 23. September an Käufer ausgeliefert.
14.3.19

 

 

 

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nucelar Blast

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nuclear Blast

Donzdorf. Beim Heavy-Metal-Label Nuclear Blast in Donzdorf hat künftig die 2004 in Frankreich gegründete Believe-Gruppe das Sagen. Sie soll, Fachmedien zu Folge, die Mehrheit an dem Unternehmen von Marcus Staiger übernommen haben. Über den Kaufpreis hüllen sich beide Seite in Schweigen, laut Branchendienst Music Business Worldwide soll bei dem Deal eine achtstellige Summe geflossen sein. Joerg Eysel ist bei Nucelar Bast als neuer Geschäftsführer aktiv und hat Markus Staiger abgelöst. Staiger bleibt aber nach wie vor Gesellschafter bei Nuclear Blast. Die Übernahme soll schon Anfang Oktober in Stuttgart perfekt gemacht worden sein. Die neue Kooperation sehen Branchenkenner vor dem Hintergrund des sich wandelnden Musikmarktes, von dem auch das weltweit agierende Label Nuclear Blast betroffen ist. Es gehe darum, künftig auch verstärkt den digitalen Markt zu bedienen.  Beide Seiten würden daher die Kooperation als „strategische Partnerschaft“ sehen. Staiger hatte sein Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem der weltweit größten Labels im Bereich Hardrock und Metal mit Niederlassungen in den USA und Großbritannien ausgebaut. Believe gilt als der weltweit führende, unabhängige Vertrieb und Service-Dienstleister für Independent-Labels und -Künstler.
8.12.18

Die neue Ausgabe von Albeins ist da

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Die neue Ausgabe von "Albeins" ist da. Die Printausgabe ist u.a. in vielen Tourismusbüros
auf der Schwäbischen Alb kostenlos erhältlich und liegt auch dem Lesezirkel bei.

Online kann das Magazin abgerufen werden unter www.albeins-winter.de

 

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