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Aktuelle Nachrichten

 

 

Handballerinnen von Frisch Auf besiegen Kurpfalz-Bären

Göppingen. Die Bundesliga-Handballerinen von Frisch Auf Göppingen haben am Samstag Abend vor heimischem Publikum die Kurpfalz-Bären klar mit 34:26 besiegt. Vor 600 Zuschauern kamen die Göppingen zu einem stets ungefährdeten und deshalb verdienten Heimsieg und haben sich auf den neunten Tabellenplatz verbessert.
21.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

SV Göppingen gewinnt auch Auswärtsspiel

Göppingen. Oberligist SV Göppingen bleibt weiter unangefochten an der Tabellenspitze. Die Elf gewann am Samstag ihr Auswärtsspiel gegen Dorfmerkingen mit 1:3. Die Tore für Göppingen erzielten Marcel Avdic (12. Spielminute), Tanik Serour (51.) und Christ Loser (79.). Gastgeber Dorfmerkingen war nach einem Handelfmeter schon in der ersten Minute mit 1:0 in Führung gegangen.
21.9.19

 

 

 

 

Brand auf dem Dach der Stadthalle

Heubach. Dem Polizeipräsidium Aalen wurde am Freitagnachmittag eine starke Rauchentwicklung auf dem Dach der Stadthalle in Heubach gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass im Laufe des Tages auf dem Flachdach der Stadthalle Dachabdichtungsarbeiten durchgeführt wurden und dabei auch sogenannte Schweißbahnen verlegt wurden. Kurz nach Beendigung dieser Arbeiten konnte von Passanten die Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Vermutlich entzündete sich durch die Arbeiten Arbeitsmaterial, das im Übergang des Altbaus zum Neubau gelagert war. Aufgrund der schnellen Brandentdeckung konnte das Feuer durch die herbeieilenden Feuerwehren schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, so dass nach ersten Schätzungen lediglich ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Heubach und Lautern. Unterstützt wurden diese noch zusätzlich von den Wehren aus Bartholomä und Böbingen, so dass letztendlich insgesamt neun Fahrzeuge und 68 Einsatzkräfte von der Feuerwehr vor Ort waren. Vom Polizeipräsidium Aalen waren insgesamt sieben Beamte mit vier Streifenwägen und vom Rettungsdienst zwei Rettungsfahrzeuge vor Ort. Die Hauptstraße musste während den Löscharbeiten von 15 Uhr bis etwa 16 Uhr komplett gesperrt werden.
21.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Pedelec-Fahrer übersehen

Geislingen. Zu einem Verkehrsunfall ist es am Freitagabend in Geislingen gekommen. Eine 30-jährige Frau wollte aus dem Grundstück eines Industriebetriebes auf die Grube-Karl-Straße ausfahren. Dabei übersah die Lenkerin den von rechts kommenden Pedelec-Fahrer. Dem 79-jährigen Mann gelang es nicht mehr zu bremsen und er stieß auf Höhe der Beifahrertür gegen den Pkw und kam zu Sturz. Hierbei zog sich der Mann schwere Verletzungen zu und wurde in einer umliegenden Klinik behandelt. Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. Bei dem Pedelc beläuft sich der Schaden auf etwa 1.500 Euro.
21.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Fahranfänger kommt von der Straße ab 

Ottenbach. Drei Verletzte, ein total beschädigtes Fahrzeug, ein beschädigter Zaun und um viele Erkenntnisse reicher, so lässt sich ein Unfall zusammenfassen, welcher sich in der Nacht von Freitag auf Samstag zwischen den Ortschaften Schwäbisch Gmünd und Ottenbach zugetragen hat. Ein mit drei jungen Männern (20, 21 und 19 Jahre alt) besetzter Pkw war auf einem Gemeindeverbindungsweg von Schwäbisch Gmünd kommend in Richtung Ottenbach unterwegs gewesen. Der 20-jährige Renault-Lenker verlor in einer gefährlichen Rechtskurve aufgrund zu hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach links von der Straße ab. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug und touchierte noch einen Gartenzaun. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden durch den Unfall leicht verletzt und mussten ärztlich versorgt. Der Pkw wurde bei dem Überschlag total beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf gut 10 000 Euro. Der 20-jährige Fahranfänger sieht nun einem Strafverfahren entgegen.
21.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit Dr. Karsten Henkel zum Welt-Alzheimertag

 

„Lebensstil hat Einfluss auf Abbauprozesse im Gehirn“

Dr. Karsten Henkel erläutert Möglichkeiten zur Demenz-Prävention. Foto: Klinikum Christophsbad

Göppingen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind aktuell weltweit rund 50 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Jedes Jahr kommen fast zehn Millionen neue Fälle dazu. Die Gesamtzahl der Menschen mit Demenz wird auf 82 Millionen im Jahr 2030 geschätzt. Wirksame Medikamente zur Heilung einer Demenz sind derzeit nicht in Sicht, umso wichtiger ist eine bestmögliche Prävention. Im Interview zum Welt-Alzheimertag am 21. September erläutert der neue Chefarzt der Klinik für Gerontopsychiatrie am Klinikum Christophsbad in Göppingen, Dr. Karsten Henkel, die Möglichkeiten zur Demenzprävention. vor.

Herr Dr. Henkel, wie können wir uns vor Demenz im Alter schützen?

Dr. Henkel: Das Alter ist zwar der stärkste bekannte Risikofaktor für die kognitiven Einschränkungen, Demenz ist aber keine natürliche oder unvermeidliche Folge des Alterns. Neuere Studien zeigen deutlich einen Einfluss des Lebensstils auf Abbauprozesse im Gehirn. Zu diesen prinzipiell veränderbaren Risikofaktoren gehören ein inaktiver und sitzender Lebensstil, der Konsum von Tabak und übermäßigen Kalorien sowie schädlicher Alkoholkonsum. Außerdem sollten Diabetes, hoher Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen gut ärztlich behandelt werden. 

Welche Auswirkungen hat körperliche Aktivität auf die Leistung unseres Gehirns?

Dr. Henkel: Körperliche Aktivität führt auf verschiedenen Wegen zu einem positiven Einfluss auf das Gehirn und unsere Psyche. Biologische Prozesse betreffen unter anderem Veränderungen in der Konzentration von Botenstoffen wie Serotonin und Noradrenalin im Gehirn. Das Immunsystem und die Stresshormone werden günstig beeinflusst. Ein wichtiger Mechanismus ist die Ausschüttung von Nervenwachstumsfaktoren, die zu einer Nervenzellneubildung und -verknüpfung gerade in Regionen, die für Emotionen und Gedächtnisleistungen zuständig sind, führen kann. Auch immunmodulatorische Effekte spielen eine Rolle. Daneben sind aber auch Einflüsse auf die Blutversorgung des Gehirns, wie die Gefäßneubildung, und psychische Effekte körperlicher Aktivität von Bedeutung. 

Welche Verbindung besteht zwischen Sport und Psychiatrie? Und welche Aktivitäten empfehlen Sie?

Dr. Henkel: Die Wirksamkeit von Sport ist bei bestimmten Formen von Angsterkrankungen und insbesondere bei der Therapie von Depressionen nachgewiesen und wird in aktuellen Leitlinien empfohlen. Selbst bei Psychosen wurde eine Wirksamkeit dargelegt. Bei der leichten kognitiven Störung wurden positive Effekte auf Gedächtnisfunktionen erzielt. Bei bereits eingesetzter dementieller Entwicklung kann eine Verbesserung der Alltagsfunktionen erreicht werden. Die optimale Dosis ist wahrscheinlich individuell verschieden. Ein guter Anhaltspunkt sind die bestehenden WHO-Empfehlungen, wonach körperlich ausreichend gesunde Menschen, auch über 65 Jahren, mindestens 150 Minuten pro Woche moderat oder 75 Minuten intensiver trainieren sollten. Aber auch schon geringere Intensitäten haben Effekte. Als geeignet wird aerobes Ausdauertraining kombiniert mit Krafttraining oder ein Multikomponententraining erachtet.

Wie lassen sich die Empfehlungen in die Versorgung umsetzen und wie behandeln Sie an Demenz erkrankte Menschen im Klinikum Christophsbad?

Dr. Henkel: Bereits seit 2005 besteht am Christophsbad eine Gedächtnissprechstunde als ambulante Anlaufstelle für alle Patienten ab dem 40. Lebensjahr, bei denen subjektive oder von Angehörigen bemerkte Gedächtnisstörungen bestehen. Hier finden eine spezialisierte Diagnostik und Behandlung statt. Daneben haben wir 77 stationäre Planbetten für stärker Betroffene in der Klinik. Wir wissen, dass die meisten psychischen Erkrankungen durch mehrere Faktoren ausgelöst werden und somit multimodale Therapieansätze erfordern. Neben medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung sollte daher u.a. auch das therapeutische und präventive Potential körperlichen Trainings ausgeschöpft werden. Hierzu kommen unter anderem Ergometer aber auch Sport- und Physiotherapie oder Wandern zum Einsatz. Im ambulanten Bereich bietet sich auch der Einsatz von Rehasport an. Neben biologischen Behandlungsverfahren spielen auch milieutherapeutische Ansätze eine zunehmende Rolle. Wir sind sehr daran interessiert, integrative Konzepte weiterzuentwickeln, die zum Beispiel auch die Verknüpfung von psychotherapeutischen Interventionen und körperlicher Aktivität zum Inhalt haben.
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftsjunioren laden zur „Nacht der Ausbildung“

Kreis Göppingen. 52 Unternehmen im Landkreis präsentieren sich am 2. September bei der „Nacht der Ausbildung“ der Göppinger Wirtschaftsjunioren. Die Veranstalter rechnen mit 1500 jugendlichen Teilnehmern, die das Angebot der jungen Unternehmer nutzen, um sich über ihre künftige Ausbildung zu informieren. Die Göppinger Wirtschaftsjunioren sind optimistisch, dass auch ihre vierte „Nacht der Ausbildung“ ein Erfolg wird. Mit viel Aufwand haben sie in den vergangenen Wochen für die Werbetrommel gerührt, Broschüren, Flyer, Plakate und Banner produziert, Busse gebucht und natürlich Partnerbetriebe gesucht, die am 26. September ihre Toren jungen Menschen öffnen. Schulpaten – zumeist Auszubildende der beteiligten Betriebe - haben in den 52 Schulen im Landkreis auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die Weichen sind nun gestellt, jetzt müssen die Schüler nur noch kommen und neugierig sein, so Projektleiter René Manigk, der zusammen mit Christine Rettenmaier vom Projektteam „Nach der Ausbildung“ am Freitag das Angebot vorstellte.

Sechs Busse fahren in Göppingen im 20-Minuten-Takt an den beteiligten Firmen vor, in Geislingen sind es zwei Busse, die im 30-Minuten-Takt verkehren. Alle Teilnehmer erhalten zum Start von den Wirtschaftsjunioren Bändel, die sie zur freien Fahrt in den Bussen berechtigen und mit denen sie an den Aktionen in den Betrieben teilnehmen können. Zudem können sie mit dem Bändel auch während der Aktionszeit zwischen Göppingen und Geislingen kostenlos den Zug benutzen. Die „Nacht der Ausbildung“ ist streng genommen keine Nacht, sondern ein verlängerter Nachmittag und beginnt um 15 Uhr. Um 21 Uhr ist bereits Schluss. Diese Zeit hat sich für die beteiligten Betriebe als die beste herausgestellt, so Manigk, weil da die jeweiligen Auszubildenden noch die Fragen der vorbeischauenden Schüler beantworten können. Im vergangenen Jahr nahmen 1200 Schüler (800 in Göppingen, 400 in Geislingen), die meisten unter 16 und Mädchen, das Angebot wahr. Diese Zahl entsprach gegenüber 2017 einer Steigerung von 40 Prozent. Und auch dieses Mal rechnen die Wirtschaftsjunioren mit einem satten Plus. Die „Nacht der Ausbildung“ im Landkreis Göppingen war eine der ersten deutschlandweit. Inzwischen macht das Beispiel Schule. In der Region adaptiert nach Stuttgart auch Esslingen die Aktion. Auch an neun weiteren Standorten in Deutschland gibt es das Angebot, berichtet Manigk.

Petra Doser vom Referat Beruf und Qualifikation bei der IHK Region Stuttgart beichtet, dass es für das am 1. September begonnene Ausbildungsjahr immer noch freie Lehrstellen gebe. Vorwiegend als Berufskraftfahrer und in allen Gastronomieberufen, so die Diplom-Betriebswirtin. Bei der „Nacht der Ausbildung“ gehe es jedoch um die Lehrstellen im kommenden Jahr. Erfreulich sei, so Manigk, dass die meisten Betriebe trotz Anzeichen konjunktureller Eintrübung wieder viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Detaillierte Infos zur „Nacht der Ausbildung“ finden Interessierte unter www.nacht-der-ausbildung-goeppingen.de
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Klimaschutz-Demos auch im Stauferland

Göppingen/Schwäbisch Gmünd. In Schwäbisch Gmünd haben am Freitag mehrere hundert Jugendliche und Erwachsene an der Klimademo auf dem Münsterplatz und am anschließenden Zug durch die Innenstadt teilgenommen. In Göppingen waren es gut 100 Schüler und ein paar Dutzend Erwachsene, die auf dem Schillerplatz für mehr Klimaschutz demonstrierten.
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Untersuchung bestätigt Patientensicherheit in Kreis-Kliniken

Ein hohes Maß an Patientensicherheit wird den Alb-Fils-Klinien auch dank guter Dokumentation bescheinigt. Foto: Alb-Fils-Kliniken

Kreis Göppingen. Die Alb-Fils-Kliniken gehen auf Nummer sicher. Im März hat die GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH eine viertägige Sicherheits- und Risikoanalyse in den Hochrisikobereichen beider Standorte durchgeführt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. „Um den Reifegrad unserer Sicherheitskultur unabhängig zu messen und zu bewerten, haben wir uns für eine externe Analyse entschieden“, so der Medizinische Geschäftsführer Dr. Ingo Hüttner. Zu den Hochrisikobereichen im Krankenhaus zählen der OP-Bereich mit den Aufwachräumen, die Notaufnahmen und die Intensivstationen sowie die Geburtshilfe mit den Kreißsälen und den Kinderstationen. Miteinbezogen wurden auch weitere bettenführende Stationen. Als Resultat des Sicherheitschecks attestiert die GRB mit Blick auf Krankenhäuser vergleichbarer Größe für die Kliniken in Göppingen und Geislingen in vielen Bereichen eine sehr hohe Patientensicherheit. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt aufgrund des hohen Grads der Digitalisierung die sehr gute Dokumentation, unter anderem auch der Medikamentenanordnung. Als sehr gut bewertet wurde zudem die Organisation der Hochrisikobereiche, die sich besonders durch schriftlich fixierte Standards und ein hohes Qualifikationsniveau der Mitarbeiter auszeichnet. Als Bereiche mit Verbesserungspotential wurden beispielsweise Regelungen zur Delegation, die Einarbeitung im Ärztlichen Dienst und die Patientenaufklärung, identifiziert. Dr. Hüttner sieht die Kliniken in ihrer Sicherheitskultur durch die Analyse bestätigt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg und bleiben dran. Patientensicherheit hat für uns oberste Priorität und ist damit auch eines unserer Unternehmensziele. Deshalb haben wir eine Organisationsstruktur geschaffen, die für Qualitätsmanagement und Risikomanagement bei uns zuständig ist und täglich in engem und intensivem partnerschaftlichen Austausch mit dem klinischen Personal steht.“ Die international tätige GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung ist auf Sicherheitsanalysen in Krankenhäusern spezialisiert und hat bereits über 500 Einrichtungen auditiert. Sie arbeitet sehr eng und intensiv mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit zusammen. Dabei werden potenzielle relevante Themen transparent gemacht und Maßnahmenvorschläge herausgearbeitet. „Unsere Aufgabe ist es, in den Kliniken Risiken in den verschiedenen Arbeitsbereichen transparent zu machen“, erläutert Dr. Peter Gausmann, Geschäftsführer der GRB. „Wir führen dazu Einzel- und Gruppeninterviews sowie teilnehmende Beobachtungen durch. Wir bestätigen aber selbstverständlich auch ein risikopräventives Handeln, wenn die Maßnahmen zur Patientensicherheit internationalem Standard entsprechen und wirkungsvoll sind“, so Gausmann.
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Göppingen kommt aus dem Tabellenkeller

Göppingen. Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat sein Punktspiel gegen Minden am Donnerstag Abend in der EWS-Arena mit 26:23 gewonnen. Damit feierte die Mannschaft ihren ersten Sieg in der neuen Runde und kletterte damit aus dem Tabellenkeller.
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Was verändert die Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen?

Dr. Oliver Böpple in der G-Inno auf dem Areal der WMF in Geislingen. Foto: Thomas Kießling

Geislingen. Hoch oben und weit verwinkelt im alt-ehrwürdigen WMF-Areal (besser bei der WMF BKK) zu Geislingen fand der Innovationszirkel der WIF GmbH (Wirtschaftsförderung Kreis Göppingen) und der Geislinger G-Inno-Management GmbH statt. Eingeladen dazu hatte auch die IHK Stuttgart und 50 Interessierte kamen mit gespannter Erwartung, die voll und ganz erfüllt wurde. Denn die Frage „Was verändert sich – oder was kann – oder was muss sich durch die Digitalisierung bei mittelständischen Unternehmen verändern?  wurde weitreichend beantwortet. Der Innovation- und Change-Designer Dr. Oliver Böpple konnte die Teilnehmer mit auf diese digitale Reise nehmen und die Zielorte klar definieren. Aus der Praxis berichteten Anja Siehler und Lena Trautner, wie sie bei der Ernst Strassacker GmbH in Süßen innerhalb von elf Monaten den Vertriebsinnendienst vollkommen digitalisiert haben – eine Abteilung mit 50 Mitarbeitern. Ein Beispiel für den Erfolg: der Kunde erhält nun seine Auftragsbestätigung innerhalb von vier Stunden – davor wartete er als einer von vielen Auftraggebern täglich bis zu zweieinhalb Tage auf Antwort. WiF-Geschäftsführer Reiner Lohse stellte außerdem die möglichen Förderprogramme zu Innovation und Digitalisierung vor  und G-Inno-Leiter Daniel Hammer sein hippes Innovations- und Startup- Center.
20.9.19 

 

 

 

 

 

 

 

Graf von Krolock lädt erneut zum Ball

Bild aus Spielzeiten in Berlin & Stuttgart: Graf von Krolock (Jan Ammann) und Sarah (Veronica Appeddu) Foto: Stage/Eventpress

Stuttgart.  Graf von Krolock lädt erneut zum Ball. Seit dem Sommer steht fest, dass die Blutsauger ein weiteres Mal in ihre Heimat zurückkehren. Nun können sich die Zuschauer auch ihre Plätze im Ballsaal sichern, der Kartenvorverkauf ist ab sofort geöffnet – und damit im Jubiläumsjahr „25 Jahre Musicals in Stuttgart“. In der abwechslungsreichen Geschichte der Stuttgarter Musicals spielt der "Tanz der Vampire" eine unvergleichbare Rolle. Mit der Premiere im April 2019 werden die Vampire zum vierten Mal in Stuttgart ihr Unwesen treiben. Das gab es bisher bei keiner anderen Produktion. Stuttgart und die Vampire sind unsterblich miteinander verbunden. Der Graf und sein Gefolge haben in der Landeshauptstadt ihr Zuhause, denn hier feierte das Kultmusical Deutschlandpremiere (2000). Einige Jahre später konnte das Publikum in einer einmaligen Aktion über die Rückkehr eines Stuttgarter Musicals abstimmen. Mit großem Abstand gewannen die Vampire. Generell ist "Tanz der Vampire" eines der beliebtesten Musicals weltweit. Mit einer einzigartigen Kombination aus Schauer und Komik begeistert das Kult-Musical von Michael Kunze und Jim Steinman mit rockig-gefühlvollen Balladen, furiosen Tanzszenen, umwerfender Komik und opulenten Kostümen nun schon seit über zwanzig Jahren. Der Siegeszug der Vampire nach der Uraufführung der Vereinigten Bühnen Wien im Jahr 1997 im Wiener Raimund Theater reicht dabei um die ganze Welt. Mittlerweile verzeichnet die Produktion rund 9,4 Millionen Zuschauer weltweit. Insgesamt wurden bisher mehr als 9.000 Vorstellungen in 14 Ländern und 12 Sprachen gespielt, darunter unter anderem Russland, Belgien und Ungarn. Die Musik stammt aus der Feder von Jim Steinman. Buch und Liedtexte stammen von Michael Kunze, der bereits mit zahlreichen Musicals Triumphe feierte. Das Musical nimmt die Zuschauer mit auf ein turbulentes Abenteuer ins geheimnisumwobene Transsylvanien. Der Vampirforscher Professor Abronsius und sein Assistent Alfred suchen dort nach Vampiren, um endlich deren Existenz zu beweisen. Sie finden im Wirtshaus eines kleinen Bergdorfes Quartier und bereiten sich auf die Jagd nach den Blutsaugern vor. Alfred trifft beim Rundgang durch das Gasthaus auf die schöne Wirtstochter Sarah und verliebt sich prompt in die junge Frau. Sarah verdreht jedoch nicht nur dem jungen Wissenschaftler den Kopf.
Der Kartenvorverkauf für die Vampire ist ab sofort geöffnet, die Spielzeit im Palladium-Theater  beginnt am 9. April und dauert sechs Monate. 
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Unbekannter belästigt junge Frau

Göppingen. Einen Senior sucht die Polizei seit Donnerstag in Göppingen.
Kurz nach 12 Uhr war eine 17-Jährige in der Nördlichen Ringstraße unterwegs. Vor einer Bäckerei ging ein Unbekannter auf die Jugendliche zu. Der Mann küsste die Frau und betatschte sie. Danach flüchtete er. Die Göppinger Polizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Mann. Der wird auf etwa 70 Jahre und eine Größe von 170 cm geschätzt. Er hatte einen kurzen grauen Vollbart und trug bei der Tat ein hell kariertes Oberteil.
20.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Ladies' Circle 79 erstellt Barfußpfad bei der Lebenshilfe

Heiningen. Der Schulkindergarten der Lebenshilfe hatte Besuch vom Ladies' Circle 79 Göppingen. Auf der Anlage des Kindergartens wurde mit vielen ehrenamtlichen Unterstützern ein Barfußpfad errichtet. Landschaftsgärtner Benjamin Knödler aus Salach hatte die technische Umsetzung erst möglich gemacht und dafür – wie viele andere – seine Freizeit geopfert. Erzieherinnen und weitere ehrenamtliche Helfer haben in mühevoller Arbeit diese weitere Art der Freizeitgestaltung für Kinder mit Behinderung möglich gemacht. Beim Ladies' Circle 79 Göppingen engagieren sich derzeit 14 Frauen aus der Region ehrenamtlich. Ladies' Circle ist eine internationale Service-Organisation, die Frauen zwischen 18 und 45 Jahren die Möglichkeit bietet, sich aktiv für soziale Projekte in ihrer Region zu engagieren. Deutschlandweit engagieren sich derzeit über 1.000 Frauen für den guten Zweck. Der Schulkindergarten der Lebenshilfe in Heiningen bietet den Kindern eine besondere Förderung in fünf kleinen Gruppen. Die Erzieher haben spezielle Fort- und Weiterbildungen absolviert. Zudem sind ein Sozialpädagoge, eine Hauswirtschaftskraft und gruppenübergreifend tätige pädagogische Fachkräfte mit im Team. Zusätzlich Sonderschullehrer der zugeordneten Bodelschwinghschulen. Ziel ist,  jedem Kind vielfältige und individuelle Anregungen in einer für sich überschaubaren Umgebung zu bieten. Der Schulkindergarten hat montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

19.9.19

 

 

 

   

 

                                                              

 

 

Schorndorf will Schlosspark vergrößern 

Schorndorf. „Unser Ziel ist es, den Schorndorfer Schlosspark als grüne Aufenthaltsfläche in der Stadt zu vergrößern“ - dieses Anliegen formulierten die Grünen-Landtagsabgeordnete Petra Häffner und Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Die Idee: Verzicht auf zumindest einen Teil der rund 70 Parkplätze. Diese standen bis zum Beginn der Remstal Gartenschau den Landesbediensteten des Amtsgerichts und des Finanzamtes direkt am Schlosspark auf dem dortigen Parkplatz in der Friedensstraße zur Verfügung. Auf dieser Fläche finden sich derzeit die Gastronomie für die Gartenschau, die Orangerie sowie die Ausstellung „Große Gärten auf kleinstem Raum“.

„Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen, an welchen Stellen wir die neu geschaffenen Grünflächen erhalten können“, betont Petra Häffner. Bisher ist vorgesehen und zwischen Stadt und Land vereinbart, dass die Parkfläche wieder hergestellt wird, so wie sie ursprünglich war. Und Klopfer macht deutlich: „Die Gastronomie im Schlosspark, die Gärtenausstellung und auch die Orangerie werden in jedem Fall abgebaut. So schön die Orangerie ist, es war immer klar, dass sie als Provisorium gebaut wird, das nicht dauerhaft stehenbleibt.“ Noch gebe es seitens der Stadt kein genaues Konzept, wie der neue Bereich im Schlosspark aussehen könnte. „Unser Wunsch ist aber, nicht einfach wieder zum Parkplatz zurückzukehren“, erklärt Matthias Klopfer. „Wie viele Parkplätze dann tatsächlich wegfallen und wie groß die neue Schlossparkfläche sein kann, dazu finden wir sicherlich einen Kompromiss.“ Sowohl OB Klopfer als auch Petra Häffner sind sich sicher, dass sich die fehlenden Parkplätze über ebenfalls gut erreichbare Alternativen in der Stadt ausgleichen ließen.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrer übersehen Stauende

Göppingen. Bei zwei Unfällen am Mittwochmorgen in Göppingen erlitten fünf Menschen leichte Verletzungen. - Beide Unfälle ereigneten sich laut Polizeiangaben fast zeitgleich, gegen 7.45 Uhr. Auf der B10 fuhr ein 18-Jähriger auf der linken Spur. Er übersah, dass sich der Verkehr staute und fuhr mit seinem Wagen auf ein anderes Fahrzeug auf. Dessen 47-jähriger Fahrer erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen. Sein Auto wurde auf einen weiteren Wagen aufgeschoben. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den drei Autos auf rund 10 000 Euro. Gleich vier Personen erlitten bei einem Unfall in der Beckhstraße Verletzungen. Dort war ein 24-Jähriger mit einem Kleintransporter aus Richtung Faurndau unterwegs. An einem Kreisverkehr vor Göppingen staute sich der Verkehr. Das bemerkte der Fahrer zu spät, weil ihn möglicherweise die tiefstehende Sonne geblendet hatte. Er fuhr ungebremst auf einen Pkw, den es auf einen weiteren Kleintransporter schob. Deren Insassen blieben unverletzt. Die vier Insassen der anderen Fahrzeuge erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Den Sachschaden schätzt die Polizei hier auf 16 000 Euro.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radfahrer stoßen zusammen

Salach. Am Mittwoch erlitt eine Seniorin bei einem Unfall in Salach leichte Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei die 81-Jährige mit dem Rad in der Hauptstraße unterwegs gewesen. Im Bereich einer Unterführung soll sie gegen 11.15 Uhr ein Unbekannter geschnitten haben. Der sei auf dem Gehweg gefahren und mit der Frau zusammengestoßen. Ohne sich um die gestürzte Seniorin zu kümmern sei er weitergefahren. Die Verletzte schaffte es in ein Geschäft. Von dort brachte sie der Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem mutmaßlichen Verursacher aufgenommen. Der sei etwa 25 Jahre alt, trage einen kurzen Vollbart und eine blaue Schildmütze. Er sei mit einem weißen Mountainbike gefahren, das für ihn zu klein war. Die Polizei bittet unter der Telefon-Nr. 07161/8510 um Zeugenhinweise.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt sucht Weihnachtsbaum-Spender

Kirchheim unter Teck. Alle Jahre wieder: Um die Stadt zur Weihnachtszeit festlich zu schmücken, sucht die Kirchheimer Stadtverwaltung Tannenbäume in allen Größen und Formen. Kirchheimer werden gebeten, potentielle Weihnachtsbäume an die Stadt zu spenden. Wer einen seiner Bäume zur Adventszeit erleuchtet in der Stadt sehen möchte, kann sich bis zum 11. Oktober 2019 unter 07021 502-499 melden. Voraussetzung für eine Spende ist, dass der aktuelle Standort des Baumes mit einem LKW angefahren und der Baum gefahrlos entfernt bzw. gefällt werden kann.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feuer im Schulklo: Täter ermittelt

Geislingen. Ein Neunjähriger soll das Feuer am Dienstag in einer Schule in Geislingen gelegt haben. Kurz nach 13.15 Uhr waren Einsatz- und Rettungskräfte mit einem Großaufgebot zu einem Brand in einer Schule in der Anton-Ilg-Straße ausgerückt. Zeugen hatten in einer Toilette ein Feuer festgestellt. Eine Toilettenpapierrolle brannte und hatte Inventar in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Einsatzkräfte evakuierten die Schule. Verletzt wurde niemand. Das Feuer soll ein neunjähriger Schüler gelegt haben. Warum das Feuer gelegt wurde ist noch unklar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10000 Euro.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

E-Bike gestohlen

Schwäbisch Gmünd. Am Donnerstag wurde zwischen 0.30 Uhr und 7 Uhr ein weißes E-Bike des Herstellers Haibike, Modell Sduro HardNine 5.0 mit 29 Zoll-Rädern entwendet, das an einem Fahrradständer am Marktplatz in Gmünd angeschlossen war. Der Wert des Rades beläuft sich auf etwa 2000 Euro. Hinweise auf den Dieb bzw. Verbleib nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Erste Entwürfe für das Quartier Mühlkanal auf dem Tisch

Das Wohnquartier Mühlkanal in Salach wird auf dem Gelände der ehemaligen Firma Schachenmayr entwickelt. Foto: Gemeinde Salach

Salach. Die Gemeinde Salach ist mit der Entwicklung des Quartiers Mühlkanal am Netzwerk der Internationalen Bauausstellung 2027 Stadt-Region Stuttgart beteiligt. Am 27. September um 18 Uhr werden im Foyer der Stauferlandhalle in Salach die ersten Planungsentwürfe zum Quartier vorgestellt. Was bedeutet die Aufnahme in das Netzwerk der Internationalen Bauausstellung 2027? Welche Qualität streben wir für das Quartier Mühlkanal an? Was kann dieses neugestaltete Quartier für unsere gesamte Gemeinde Salach leisten? Im ersten Werkstattgespräch am 13.Juli wurden diese Fragen gemeinsam mit der Salacher Bürgerschaft diskutiert. Die Ergebnisse flossen in die Aufgabenstellung des Städtebaulichen Wettbewerbs „Quartier Mühlkanal“ ein und wurden an die Planungsteams weitergegeben. Seit 1. August arbeiten die Planungsteams an der Gestaltung des Quartiers Mühlkanal. Am 9. August waren die Planer vor Ort, um sich ein eigenes Bild zu machen und am Freitag, 27. September, werden erste Zwischenergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt. Zunächst werden die drei Entwürfe samt Arbeitsmodellen präsentiert, dann können Anregungen, Fragen und Ideen direkt mit den Planungsteams und Experten an drei Dialogstationen intensiv diskutiert werden. Das rund sieben Hektar große Areal der ehemaligen Firma Schachenmayr (einst deutschlandweit bekannter Produzent von Wolle und Garnen) liegt seit vielen Jahren brach und wurde nur noch teilweise genutzt. Gemeinsam mit den Eigentümern und Investoren hat sich die Gemeinde Salach nun auf den Weg gemacht, das geschichtsträchtige Areal mitten im Ort wieder zum Leben zu erwecken. Im neuen „Quartier Mühlkanal“ soll Wohnraum für 500 bis 800 Personen entstehen. Außerdem ist der Bau eines Mehrgenerationenhauses mit Kindertagesstätte und einer Parkanlage Bestandteil des Quartiers. Das Projekt wurde als eines der ersten in das Netzwerk der Internationalen Bauaustellung 2027 Stadt-Region Stuttgart aufgenommen. Zudem ist die Gemeinde Salach mit dem Projekt Preisträgerin beim Ideenwettbewerb „Quartier 2020“ des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.
18.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Auto überschlägt sich

Wangen. Am Dienstag kam bei Wangen ein Wagen von der Straße ab. Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein 78-Jähriger in einem Verbindungsweg von Niederwälden in Richtung Industriegebiet Haieräcker. Der Fahrer wich nach einer Kurve einer Katze aus. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden abschüssigen Gelände überschlug sich der Wagen mehrfach. An einem Zaun blieb das Fahrzeug auf den Rädern stehen. Zeugen beobachteten den Unfall und wählten den Notruf. Der 78-Jährige konnte sich selbst aus seinem Auto befreien. Er verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Angehörige kümmerten sich um das nicht mehr fahrbereite Auto. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 25 000 Euro.
18.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Frontalzusammenstoß endet glimpflich

Bad Überkingen. Aus Unachtsamkeit geriet am Mittwoch bei Bad Überkingen ein Autofahrer in den Gegenverkehr. Laut Polizeiangaben fuhr der Mann von Reichenbach in Richtung Hausen. Gegen 8.15 Uhr sei der 53-Jährige aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrspur geraten. Auf der war ein 42-Jähriger mit seinem Wagen unterwegs. Trotz eines Ausweichversuchs stießen die Autos zusammen. Beide Fahrer erlitten nur leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser. Die Feuerwehr aus Bad Überkingen und Geislingen war schnell zur Stelle. Sie unterstützte bei der Bergung der Fahrzeuge und reinigte die Straße. So konnte der Verkehr nach etwa einer halben Stunde Vollsperrung einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Der Verkehr hatte sich zeitweise bis nach Geislingen gestaut.
18.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Krebspest im Trinkbach in Jesingen

Edelkrebs im Wasser. Foto: Regierungspräsidium Stuttgart / Benjamin Waldmann

Kirchheim unter Teck. Im Trinkbach auf Höhe des Kirchheimer Ortsteils Jesingen ist die Krebspest ausgebrochen. Bei der Krebspest, einem Eipilz, handelt es sich um eine Tierseuche aus Nordamerika, die für die drei heimischen Flusskrebsarten Edelkrebs, Dohlenkrebs und Steinkrebs tödlich verläuft. Eine Gefahr für Menschen und andere Tiere besteht nicht. Es sind bereits zahlreiche heimische Edelkrebse an der Seuche im Trinkbach gestorben. Ausgehend vom Trinkbach stellt die Krebspest eine Gefahr für das gesamte Einzugsgebiet der Lindach dar. Damit ist einer der größten Bestände an heimischen Edel- und Steinkrebsen im Landkreis Esslingen bedroht. Die winzigen Sporen der Krebspest befinden sich aktuell im Wasser des Trinkbaches und in den bachabwärts folgenden Abschnitten der Lindach und der Lauter. Die Sporen können durch Kontakt mit Kleidung oder Tieren rasch in andere Gewässer übertragen werden. Um eine weitere Ausbreitung der Seuche in den Fließgewässern zu vermeiden und die weiteren Bestände der heimischen Edel- und Steinkrebse im Einzugsgebiet der Lindach vor einer Infektion zu schützen, führt das Regierungspräsidium Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und der Stadt Kirchheim unter Teck unterschiedliche Schutzmaßnahmen durch. So werden vor allem im Trinkbach vorübergehende Sperren im Gewässer eingebaut, um zu verhindern, dass infizierte Krebse weiter bachaufwärts gelangen können. Die Bevölkerung kann sich aktiv am Schutz der heimischen Krebsbestände beteiligen, indem sie bis auf Weiteres den Trinkbach sowie die Lindach, die Gießnau, den Jauchertbach und den Seebach nicht betritt, um eine Verschleppung zu vermeiden. Aus diesem Grund sollen auch Hunde von den Bächen ferngehalten werden, damit die Krebspestsporen nicht durch das nasse Fell der Hunde übertragen werden können. Die Stadt Kirchheim unter Teck hat bereits eine Beschilderung an Zugängen zu den Gewässern veranlasst, um die Bevölkerung zu informieren.

Heimische Flusskrebse sind vom Aussterben bedroht und europarechtlich sowie national geschützt. Die Bestände in Europa sind in den vergangenen Jahrzehnten massiv eingebrochen. Die größte Bedrohung für heimische Flusskrebse geht von invasiven gebietsfremden Flusskrebsarten aus Nordamerika, wie Signalkrebs oder Kamberkrebs, aus, welche der Mensch in die Gewässer eingebracht hat. Diese invasiven Arten breiten sich massiv aus und verdrängen auf Grund ihrer Größe, Aggressivität und ihrer höheren Fortpflanzungsrate die heimischen Arten. Zudem übertragen sie die Krebspest, gegen die sie selbst immun sind. Das Regierungspräsidium Stuttgart lässt seit dem Jahr 2014 intensiv die Flusskrebsbestände im Regierungsbezirk erfassen und geeignete Schutzmaßnahmen entwickeln sowie umsetzen. Zurzeit werden zur Entwicklung von Schutzmaßnahmen unter anderem die Bestände im Einzugsgebiet der Lindach stichprobenhaft erfasst. Dabei konnten noch bedeutende Bestände von Edel- und Steinkrebsen festgestellt werden.
18.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Klinik-Neubau: Der erste Kran steht

An der Baugrube zur neuen Klinik am Eichert wird der erste Kran aufgebaut. Foto: Max Radloff

Kreis Göppingen. Genau nach Zeitplan hat die Rohbaufirma die Arbeiten aufgenommen und schon ein Tag später steht der erste Kran. Es ist der erste und kleinste von insgesamt sieben Kränen, die sich demnächst im Baufeld drehen werden. „Der größte Kran wird mit einer Hakenhöhe von 69 Metern doppelt so hoch sein wie dieser erste“, sagt Projektleiter Alessandro Foglia und ergänzt: „Der Tiefbau konnte planmäßig und termingerecht abgeschlossen werden, insgesamt wurden rund 200.000 Kubikmeter Material ausgehoben“. Einige letzte Lastwagenfuhren werden noch zu dem nahe der Baustelle liegenden Erdzwischenlager führen, dann wird auch dieses geschlossen und begrünt.

Die Rohbauarbeiten beginnen zunächst mit verschiedenen vorbereitenden und begleitenden Maßnahmen. So werden am Mittwoch und Donnerstag erst einmal die Straßenbauer das Sagen haben und die bauinterne Ringstraße um die Baugrube sowie die Flächen für die Baustelleneinrichtungen asphaltieren. Zu diesen Einrichtungen zählt auch ein Mischwerk: „Wir werden den benötigten Beton in einem eigenen Mischwerk auf dem Baugelände produzieren. Dadurch vermeiden wir einen Teil der Lastwagenfahrten und damit CO2- sowie Lärm- und Staubemissionen“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der Albs-Fils-Kliniken, Wolfgang Schmid.

In der Baugrube selbst werden auf Ebene U2 derzeit mit einer Ausgleichsschicht aus Schotter die Unebenheiten des anstehenden Felsens beseitigt und damit eine ebene Arbeitsfläche geschaffen. Darauf werden in einer Kiesschicht zwei Lagen Kunststoffrohre verlegt. „Die untere Lage dient der Bewässerung des Schiefers, die obere der Drainage“, erklärt Foglia. Über der Kiesschicht wird anschließend die bis zu zwei Meter dicke Bodenplatte bewehrt und betoniert. Wenn das Wetter mitspielt sollen ein Großteil der Bodenplatten noch vor der Winterpause eingebracht sein. Die Fertigstellung des gesamten Rohbaus ist für das Frühjahr 2021 geplant.
17.9.19

 

 

 

 

 

Historische Pergamenturkunden sind nun online

Stadtarchivleiter Dr. David Schnur mit der Kollegin Andrea Ostertag. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Als erstes Kommunalarchiv in Baden-Württemberg hat das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd seine historischen Pergamenturkunden auf der international renommierten Urkundenplattform www.monasterium.net online gestellt. Das ist der historische Dienstleister für die Öffentlichkeit rund um die Uhr, sagte Archivleiter Dr. David Schnur am Dienstag, 17. September, bei der Präsentation.

Das Stadtarchiv verwahrt als historisches Gedächtnis der Stadt Schwäbisch Gmünd insgesamt 4.000 laufende Meter an schriftlichen Unterlagen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Zu den ältesten und kostbarsten Beständen des Archivs zählen rund 1.400 Pergamenturkunden, deren älteste auf das Jahr 1277 datiert. Der weitaus größte Teil dieser Urkunden entstammt dem historischen Archiv des Hospitals zum Heiligen Geist, das in diesem Jahr sein 750jähriges Bestehen feiert.

Die Urkunden wurden im Februar 2019 durch den in St. Pölten (AUT) ansässigen Verein Icarus digitalisiert. Die Digitalisierung besorgte der auch als „Scanman“ bekannt Robert Reiter, der aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit bereits hunderttausende Pergamenturkunden aus über 50 europäischen Archiven gescannt hat. Nach Abschluss der Digitalisierung wurden die Aufnahmen in den letzten Monaten zunächst nachbearbeitet und mit Metadaten (inhaltliche Beschreibung, Angaben zu bisherigen Editionen und ähnlichen) aus der Datenbank des Stadtarchivs verknüpft wurden.

Nunmehr sind die Gmünder Urkunden mitsamt ihrer Metadaten auf der Homepage https://www.monasterium.net/mom/DE-StASGD/archive veröffentlicht worden. Damit sind alle Pergamenturkunden des Gmünder Stadtarchivs ab sofort mit wenigen Klicks kostenfrei im Internet verfügbar – weltweit rund um die Uhr und barrierefrei. Es liegen noch weitere Urkunden im Staatsarchiv in Stuttgart und Ludwigsburg. Der Stadtarchivar Dr. David Schnur strebt in den nächsten Jahren eine gemeinsame Plattform mit den Archiven an, um alle Urkunden von Schwäbisch Gmünd online abzurufen.

Das Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd ist das erste Kommunalarchiv in Baden-Württemberg, das seine historischen Urkundenbestände auf diesem Weg online zugänglich macht (bundesweit das erst siebte Kommunalarchiv). Bislang sind aus dem deutschen Südwesten lediglich das Landesarchiv Baden-Württemberg mit seinen Abteilungen Karlsruhe, Stuttgart und Ludwigsburg sowie die Universitätsbibliothek Heidelberg auf dem weltweit größten Urkundenportal www.monasterium.net vertreten.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

Von Gerüst gestürzt: Mann lebensgefährlich verletzt

Schwäbisch Gmünd. Am Dienstag kam es gegen 15.20 Uhr kam es zu einem folgenschweren Arbeitsunfall bei Bauarbeiten in der Benzholzstraße. Ein Arbeiter war mit Deckenarbeiten im Eingangsbereich eines Discounters beschäftigt und stand dazu auf einem etwa fünf Meter hohen fahrbaren Gerüst. Während den Arbeiten kippte das Gerüst zur Seite und der 32-jährige Mann stürzte zu Boden. Hierbei wurde er lebensgefährlich verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

Streit auf Parkplatz: Suche nach Messer

Schorndorf. Bei einem Streit auf einem Parkplatz eines Discounters in Miedelsbach hat am Dienstag ein 20 Jahre alter Rumäne einen 22 Jahre alten Deutschen mit einem Messer bedroht. Beide Männer hatten sich gegen 11 Uhr getroffen und waren aufgrund einer beendeten, legalen Geschäftsbeziehung in Streit geraten. Hierbei soll der 20 Jährige ein Messer gezogen und seinen Kontrahenten bedroht haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er auch Stichbewegungen ausgeführt haben. Verletzt wurde niemand. Die Polizei war mit mehreren Streifenbesatzungen und der Polizeihundeführerstaffel angerückt und hat den 20-Jährigen auf dem Parkplatz vorläufig festgenommen. Das Messer konnte bislang noch nicht gefunden werden. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Verbleib des Messers geben können, sich unter Telefon 07181/204-0 zu melden.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Brand im Schulklo

Geislingen. Unbekannte entfachten am Dienstag in der Toilette einer Geislinger Schule Feuer. Zwei Schüler bemerkten gegen 13.15 Uhr Rauch in einer Schultoilette in der Anton-Ilg-Straße. Unbekannte hatten zuvor offenbar eine Klopapierrolle angezündet. Das Feuer griff auf den Klorollenhalter und die Wand über. Die Verursacher flüchteten unerkannt. Die Feuerwehr löschte den Brand. Alle Schüler und Lehrer verließen vorsorglich die Schule und blieben unverletzt. Die Polizei sicherte die Spuren und hat jetzt die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen. Den Schaden in der Toilette schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Räuber droht mit Messer

Göppingen. Unbekannte bedrohten am Montag einen Mann in Göppingen. Der Mann ging gegen 22.30 Uhr zu Fuß durch den Stadthallenpark. Auch zwei Männer sollen dort unterwegs gewesen sein. Sie hätten ihm aufgelauert, so die Erkenntnisse der Polizei. Einer der Täter habe das Opfer mit einem Messer bedroht. Der andere habe Geld und das Handy gefordert. Das Opfer händigte den Tätern die Gegenstände aus, worauf diese geflüchtet seien. Mehrere Polizeistreifen fahndeten nach den beiden Räubern, konnte sie aber bislang nicht antreffen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und suchte nach den Tätern. Einer davon soll etwa 25 bis 30 Jahre alt und 165 bis 170 cm groß sein. Er hatte kurze schwarze, nach oben gekämmte Haare und einen schwarzen Bart. Am rechten Arm soll er mehrere Tätowierungen tragen. Der Räuber sprach arabisch und deutsch, so das Opfer gegenüber der Polizei. Die Polizei in Göppingen sucht Zeugen und fragt: Wer hat am Montag gegen 22.30 Uhr im Stadthallenpark die beschriebenen Personen gesehen? Wer hat dort den Überfall beobachtet?   - Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Göppingen unter der Telefon-Nr. 07161/632360.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Künftig Sand statt Gummigranulat

Göppingen. Auch wenn Gummigranulat (EPDM) nach wie vor Stand der Technik beim Bau von Kunstrasenplätzen ist und nicht als gesundheitsgefährdend eingestuft ist, verzichtet die Stadt Göppingen bei der Verfüllung und Ausbesserung bestehender Kunstrasenplätze auf den Kunststoff und greift statt dessen auf Sand zurück. Die Stadt Göppingen unterhält zwei Kunstrasenplätze an der Hohenstaufenstraße, die in den Jahren 2014 und 2015 fertiggestellt wurden. Beide Plätze sind mit einer Mischung aus EPDM-Granulat und Sand verfüllt. Beim FV Faurndau ist auf dem dortigen Spielareal ebenfalls ein mit Gummigranulat verfüllter Kunstrasen seit dem Jahr 2010 in Betrieb. Da die Haltbarkeit der Plätze mit mindestens 15 Jahren angenommen werden kann, besteht derzeit kein größerer Handlungsbedarf. Sind Verfüllungen erforderlich, so erfolgen diese mit Sand, das heißt auf eine weitere Einarbeitung von EPDM wird verzichtet. Aktuell ist Mikroplastik, wie es sich im Granulat befindet und durch Abrieb des Kunstrasens frei wird, noch kein gesundheits- oder umweltschädlicher Stoff im Sinne der REACH-Verordnung der Europäischen Union. REACH steht für „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe" (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) und ist am 1. Juni 2007 in Kraft getreten.

Wie die Stadt zukünftig Neubauten oder Verbesserungen an Bestandsplätzen realisieren wird, wird im Rahmen des in Auftrag gegebenen Sportstättenentwicklungsplanes behandelt werden, der im Frühjahr 2020 erwartet wird. Dann werden die Wünsche der Vereine und die Ergebnisse der Untersuchung abgestimmt und erforderliche Sportplatzneubauten oder strukturelle Verbesserungen vorhandener Sporteinrichtungen auf den Weg gebracht. Dies geschieht auch mit Blick auf eine mögliche Änderung der REACH-Verordnung, die der Europäischen Kommission im Frühjahr 2020 vorgelegt werden soll und die voraussichtlich 2022 in Kraft treten und ein Verbot vom Einsatz von Mikroplastik beinhalten könnte. Es gibt bereits einige Sportplätze, die mit Kork als Infillmaterial gebaut sind. Kork ist allerdings in der DIN für Sportplätze als Infillmaterial noch nicht aufgeführt und es sind noch nicht allzu viele Erfahrungswerte vorhanden.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwerer Unfall nach medizinischem Notfall

Göppingen. Vier Verletzte und hohen Sachschaden forderte am Sonntag ein Unfall in Göppingen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei gegen 11.45 Uhr ein 52-Jähriger in der Lorcher Straße gefahren. Nach einer Linkskurve sei der Mann mit seinem Wagen nach rechts von der Straße abgekommen. Das Auto fuhr unkontrolliert über den Gehweg in die Schaufensterfront eines Gebäudes und danach gegen das Eck des Nachbargebäudes. Die Beifahrerin und zwei Kinder erlitten schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle vier Personen in Krankenhäuser. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer einen medizinischen Notfall. Der Sachschaden am Auto beträgt etwa 17 000 Euro. Es wurde abgeschleppt. Angehörige des THW sicherten das zersplitterte Fenster.
17.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Märklin-Tage und IMA gehen zu Ende

Historische Züge im Göppinger Bahnhof. Foto: Bettina Fritz

Göppingen. Bestes Sommerwetter bescherte am Wochenende den Märklin-Tagen und der Internationalen Modellbahn-Ausstellung hohe Besucherzahlen. An allen fünf Schauplätzen im Göppinger Stadtgebiet drängten sich an den drei Aktionstagen die Menschen. Der Göppinger Modellbahnbauer hatte zu dem Treffen nicht nur über 140 Aussteller begrüßen können, sondern die Veranstaltung wieder vorbildlich und abwechslungsreich organisiert. Im Göppinger  Bahnhof gab es überdies zahlreiche historische Lokomotiven und Züge zu bewundern. Im September 2021 sollen die nächsten Märklin-Tage und die IMA wieder in der Hohenstaufenstadt stattfinden.

Eine Augenweide: Die Dampflok 001-180-9 im Bahnhof Göppingen. Foto: Bettina Fritz

Freude der Garten- oder Großbahn kamen in der EWS-Arena auf ihre Kosten. Foto: Rüdiger Gramsch

15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Göppingen bleibt im Tabellenkeller

Göppingen. Die Bundesliga-Mannschaft von Frisch Auf Göppingen bleibt im Tabellenkeller. Die Handball-Profis konnten am Sonntagnachmittag auch das Punktspiel gegen den SV DHfK Leipzig nicht gewinnen und musste beide Zähler in der Messestadt lassen. Am Ende stand es 26:25 für die Gastgeber. Die Göppingen bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz.
15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Motorradfahrer erfasst und weiter gefahren

Schwäbisch Gmünd. Auf der Weiler Straße in Richtung Ortsmitte Unterbettringen war am Samstag gegen 22 Uhr ein 47-ähriger mit seinem Motorrad unterwegs. An der Einmündung Schmiedeberg missachte ein bislang unbekannter Pkw-Lenker die Vorfahrt des von links heranfahrenden Motorrades. Der Pkw-Lenker fuhr von der Straße Schmiedeberg nach links auf die Weiler Straße ein und erfasste das Motorrad auf Höhe des Hinterrades. Der Pkw-Lenker setzte sein Fahrt fort, ohne sich um den Motorradfahrer zu kümmern. Der 47-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gwbracht. An seinem Krad entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier in Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, entgegen.
15.9.18

 

 

 

 

 

 

 

Radfahrer schwer verletzt

Schwäbisch Gmünd. Ein 14 Jahre alter Radfahrer fuhr am Samstag gegen 18 Uhr auf dem linksseitigen Gehweg im Nepperberg in Richtung Güterbahnhof. Auf Höhe des Bahnhofes fuhr er ohne auf den Verkehr zu achten zwischen geparkten Pkw hindurch auf die Fahrbahn. Dabei prallte er frontal auf den ordnungsgemäß aus Richtung Güterbahnhof heranfahrenden Wagen eines 48-Jährigen. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall schwer verletzt.
15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch-Auf-Frauen verlieren Auswärtsspiel 

Göppingen. Mit 20:24 verloren die Frisch-Auf-Frauen ihr Bundesliga-Punktspiel am Samstag bei der HSG Blomberg-Lippe. Die Mannschaft steht nach zwei verlorenen Spielen in der neuen Saison auf dem zehnten Tabellenplatz.
15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberliga: Göppingen schlägt Stuttgart

Göppingen. SV Göppingen hat die zweite Mannschaft es VfB Stuttgart geschlagen. Im Stadion an der Hohestaufenstraße siegten die Göppinger von 1500 Zuschauern mit 2:0. Damit bleibt Göppingen auch nach dem siebten Spiel in der laufenden Saison Tabellenführer in der Oberliga.
15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Randalierer in der Jebenhäuser Straße

Göppingen. In der Nacht auf Sonntag beschädigen Randalierer einen Zigarettenautomat in der Jebenhäuser Straße. Am Samstag wurden gegen 23.45 Uhr zwei Jugendliche in der Jebenhäuser Straße beobachtet, wie sie mit Pflastersteinen gegen einen Zigarettenautomat schlugen. Bislang ist noch unklar, ob sie das Gerät beschädigen oder aufbrechen wollten. Von Zeugen wurde berichtet, dass einer der beiden Täter mit einer so genannten schwarze "Ape" mit einem auffälligen Aufdruck eines Energydrink-herstellers fahren würde. Am Zigarettenautomat entstand Sachschaden von mindestens 500 Euro.   Sachdienliche Hinweise werden an das Polizeirevier Göppingen, Tel. 07161 / 632360, erbeten.
15.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Schon am ersten Tag: Modellbahnen locken Tausende

Großbahnen sind in der EWS-Arena in Göppingen auf mehreren Schauanlagen zu bewundern. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Alle zwei Jahre, für drei Tage, erhöht sich die Einwohnerzahl von Göppingen um das Doppelte. Nämlich dann, wenn die Märklin-Tage und die Internationale Modellbahn-Ausstellung (IMA) stattfinden. Am Freitag war es wieder soweit. Tausende strömten an die fünf Schauplätze der Veranstaltung. Einmal mehr stellt sich heraus, dass der erste Tag der Tag der eingefleischten Modellbahnfreunde ist. Sie kommen aus allen Ecken Deutschlands, aus europäischen Ländern und selbst aus Übersee in die Hohenstaufenstadt, um sich über Neuheiten zu informieren und  ein ganz besonderes Modellbahn-Feeling am Ort des weltweit bedeutendsten Modelbahnherstellers, nämlich Märklin, zu erleben. Einmal mehr haben die Verantwortlichen ein Eisenbahnfest auf die Beine gestellt, das seinesgleichen sucht. Das Publikum nahm die Angebote dankbar an und bevölkerte Hallen und Plätze. So auch die ESW-Arena, in die die Gartenbahner ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Die Besucher wurde vor der Halle schon von der dampfenden IVK von der Preßnitztalbahn begrüßt. In der Halle mehrere Schauanlagen mit den Großbahnen, die das Herz der Eisenbahnfreunde höher schlagen ließen. Von der EWS-Arena fuhren Pendelbusse eng getaktet du den anderen Messe-Plätzen in der Stadt. Das wird auch am Samstag (9 bis 18 Uhr) und Sonntag (9 bis 17 Uhr) so sein.
13.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Erster Ausbildungstag im Landratsamt

Die neuen Auszubildenden im Landratsamt Göppingen. Foto: Landratsamt Göppingen 

Kreis Göppingen. Für 14 junge Menschen begann im Landratsamt Göppingen die Berufsausbildung. Die Einführungsveranstaltung hatten schwerpunktmäßig die Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahres vorbereitet. Die neuen Auszubildenden und Studierenden erhielten nähere Informationen zum Landkreis, der Kreisverwaltung sowie hilfreiche Tipps für ihre praktische Ausbildung. Mit dabei waren angehende Verwaltungswirte sowie Studierende im Bereich Public Management, künftige Verwaltungsfachangestellte, Vermessungstechnikerinnen, Forstwirte und eine Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Im Oktober werden weitere vier Nachwuchskräfte ihr Studium der „Sozialen Arbeit“ beim Landratsamt bzw. im Jobcenter aufnehmen. In den nächsten Wochen und Monaten stehen weitere gemeinsame Veranstaltungen aller Auszubildenden an. Damit möchte der Landkreis das „Wir-Gefühl“ der Auszubildenden untereinander fördern und die Identifikation mit dem Arbeitgeber stärken. Das Landratsamt hat insgesamt rund 50 Auszubildende und Studierende. Weiter schnuppern jedes Jahr etliche Praktikantinnen und Praktikanten in die vielseitigen Berufsfelder.
13.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Hans Peter Stihl erhält Aachener Ingenieurpreis

Region Stuttgart. Hans Peter Stihl, langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Stihl AG und Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, wird mit dem Aachener Ingenieurpreis ausgezeichnet. Mit dem von der Stadt Aachen und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) vergebenen Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die einen maßgeblichen Beitrag zur positiven Wahrnehmung oder Weiterentwicklung des Ingenieurwesens geleistet haben. Der Preis wird am Freitagabend im Krönungssaal des Aachener Rathauses durch Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, und Professor Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH, verliehen. Die Laudatio hält Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter der Eberspächer Gruppe und Vize-Präsident der IHK Region Stuttgart. „Hans Peter Stihl hat nicht nur sein Unternehmen zu einem Global Player aufgebaut, sondern durch sein vielfältiges Engagement und seinen Einsatz für die Region ein Lebenswerk geschaffen, das noch lange nachwirkt und kommenden Generationen von Ingenieuren als Vorbild dient“, kommentiert Baumann die Vergabe des Preises an Stihl.
13.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Kartonagen angezündet

Schwäbisch Gmünd. Am frühen Freitagmorgen wurden gegen 2 Uhr im Turniergraben mehrere Kartonagen zwischen parkenden Fahrzeugen angezündet. Dadurch wurde ein VW Golf sowie ein Mercedes beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf rund 3500 Euro. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurde in der Nähe ein 61-jähriger Tatverdächtiger angetroffen. Die Ermittlungen dauern an.
13.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Märklin-Tage und IMA beginnen am Freitag in Göppingen

Dampfloks im Bahnhof Göppingen: Eisenbahnffreunde kommen bei den Märklin-Tagen aiuf ihre Kosten. Foto: Märklin

Göppingen. Das Jahr 2019 ist für Eisenbahn- und Modellbahnfreunde ein Jahr voller Jubiläen. Das soll bei den Märklin-Tagen und der Internationalen Modellbahnausstellung vom 13. bis 15. September in Göppingen zum Ausdruck kommen. Zum einen wird auf das 160-jährige Bestehen der Firma Gebr. Märklin & Cie. GmbH geblickt. Deshalb gibt es für die Besucher zahlreiche neue Highlights und Modellbahn-Ideen, die zur 36. Internationalen Modellbahn Ausstellung und den 12. Märklin- Tagen in Göppingen vorgestellt werden. An fünf Veranstaltungsorten mit insgesamt 55.000 Quadratmetern und über 140 Ausstellern aus der Branche finden Modellbahnliebhaber alles, was das Herz begehrt: Von der kleinsten Modelleisenbahn der Marke Märklin in der Spur Z bis hin zur Spur 1, den Marken Trix und LGB sowie allen relevanten Modellbahnmarken ist alles dabei, was die Faszination des Hobbys ausmacht. Gewusst? Die Spur 1 von Märklin feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Das wiird i Zerlt Nr. 2 im Stauferpark mit zwei großen Modelleisenbahnanlagen gefeiert. Am Freitag und Samstag, 13. und 14. September von 9 bis 15 Uhr, können Besucher das Stammwerk von Märklin besuchen. Die Werksbesichtigung bietet die beste Möglichkeit, den Entstehungsprozess der Modellbahn kennenzulernen. Direkt am Werksgelände im neuen Märklineum-Gebäude kan man  einen Blick auf die große, in der Entstehung befindliche, Modelleisenbahnanlage werfen. Mitarbeiter des Anlagenbaus von Märklin sind vor Ort und stehen für alle Fragen rund um den Bau Rede und Antwort. Die historische Ausstellung pausiert in diesem Jahr und präsentiert sich in neuem Glanz zur geplanten Eröffnung des Märklineum im Mai 2020. Vor der EWS-Arena erwartet Eisenbahnfreunde unter Dampf die Baureihe IVK von der Preßnitztalbahn. In der EWS-Arena finden Freunde der LGB faszinierende Digitaltechnik rund um die Gartenbahn. Den Mittelpunkt der Halle bilden fünf große LGB-Anlagen.  Am Göppinger Bahnhof erwarten die Veranstalter ein Schweizer Krokodil – das Original – anlässlich des 100-jährigen Jubiläums dieser Baureihe. Ebenfalls einem Jubiläum gewidmet ist die Lok 101 064, die anlässlich des 160-jährigen Firmenjubiläums vorfährt. Darüber hinaus können am Bahnhof mehr als 20 Diesel-, E- und Dampflokomotiven bewundert werden. Bis zu sieben Sonderzüge werden im Einsatz sein, die den Besuchern auf Fahrten durch das Untere und Obere Filstal ein Eisenbahn-Feeling der besonderen Art bieten. Wer live erleben will, wie Waggons instand gesetzt werden kann dies auf dem Betriebsgelände von Leonhard Weiss erleben. Dort reparieren Experten Waggons der Schweizer Bundesbahn. Darüber hinaus darf man sich auf eine 44 Meter lange H0-Anlage freuen, die auf dem Areal ausgestellt sein wird.  Auch dieses Mal gibt es einen kostenfreien Shuttle-Service. Bis zu 25 Busse touren in kurzer Taktung permanent zwischen den Veranstaltungsorten, um Besuchern die Parkplatzsuche zu ersparen  Bereits auf der Anfahrt nach Göppingen weisen Schilder auf die Parkplatzangebote mit den entsprechenden Shuttlebus-Stationen hin.
12.9.19

 

 

 

Lokomotive auf dem Göppinger Marktpatz

Die Dampflok der Baureihe IVK von der Preßnitztalbahn ist bereits in Göppingen eingetroffen und kan auf dem Marktplatz bestaunt werden. Die Lok ist ab Freitag unter Dampf bei der EWS-Arena zu sehen. Foto: Bettina Fritz

 

 

 

 

 

 

Mutmaßliches Diebesduo in Untersuchungshaft 

Geislingen. Am Dienstag nahm die Polizei in Geislingen mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat vorläufig fest. Nach Angaben der Behörden sei ein Zeuge in der Schwärzwiesenstraße auf das Duo aufmerksam geworden. Gegen 3.15 Uhr hatte er die Verdächtigen beim Betreten eines leerstehenden Hauses beobachtet und sofort die Polizei verständigt. Die Polizei nahm die Verdächtigen noch in dem Gebäude vorläufig fest. Die 32-jährige Frau und ihr 41-jähriger Begleiter hatten auch Einbruchswerkzeug dabei.    Durch umfangreiche Ermittlungen der Polizei stehen die beiden im Verdacht, eine Vielzahl gleichartiger Einbrüche verübt zu haben. Vor allem im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Biberach sollen sie die Taten begangen haben. Hierbei soll das Duo überwiegend in unbewohnte Häuser oder in stillgelegte landwirtschaftliche Anwesen eingedrungen sein. Vereinzelt dürften sie auch Gartenhütten aufgebrochen haben. Die Polizei führte die Verdächtigen am Mittwoch der zuständigen Haftrichterin vor. Die erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm Haftbefehle. Beide Verdächtigen sitzen jetzt in Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Die Behörden loben ausdrücklich das Verhalten des Zeugen, der unverzüglich die Polizei verständigt hatte.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

ABC-Schützen sind unterwegs: Landrat appelliert an Autofahrer 

Ostalbkreis. Anlässlich des Schulbeginns nach den Sommerferien und der zum Ende dieser Woche anstehenden Einschulung neuer Erstklässler bittet Landrat Klaus Pavel alle Verkehrsteilnehmer im Ostalbkreis um besondere Rücksichtnahme. Wie die Polizei wird auch die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamts im Rahmen der Aktion „Sicherer Schulweg“ in den kommenden Tagen verstärkt Kontrollen durchführen, um den Schulweg sicherer zu machen.  Jedes Jahr ereignen sich in Baden-Württemberg mehrere Hundert Verkehrsunfälle auf dem Schulweg, 16 waren es im vergangenen Jahr im Ostalbkreis. „Eine langsamere Fahrweise und der besondere Blick auf die kleinen Verkehrsteilnehmer ist die beste Garantie dafür, dass Unfälle mit Kindern vermieden werden. Rücksicht ist der beste Unfallschutz“, so der Ostalb-Landrat. Erwachsene sollten außerdem Vorbild sein bei der Fahrbahnüberquerung, vor allem an Zebrastreifen und an den Fußgängerfurten bei Ampeln. Hilfreich ist zudem das Einüben des Schulwegs mit den Schulneulingen, denn Kinder haben einen kleineren Blickwinkel als Erwachsene, hören Fahrzeuge, erkennen aber spät, aus welcher Richtung sie kommen, können die Straße schlechter überblicken und die Entfernung zu fahrenden Autos schlechter einschätzen.

12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten: Busfahrplan geändert

Eberbach Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Ebersbach und Bünzwangen kommt es in zwischen dem 16. September und 13. Oktober zu folgenden Änderungen im Busverkehr zwischen Bünzwangen und Ebersbach. Linie 924 : Vom 16.Septeber bis voraussichtlich 29.September kann die Haltestelle Ebersbach Raichberg Schulzentrum nicht bedient werden. Bitte zur Haltestelle Filsbrücke ausweichen. Linie 261: Während der gesamten Baumaßnahme entfallen alle Haltestellen zwischen Uhingen Uditorium und Ebersbach Filsbrücke. Fahrgäste sollten auf die Linie 8 ausweichen. Es werden zusätzliche Fahrten eingerichtet. Die Fahrten der Linie 261 von 19:12 Uhr bis 23:12 Uhr ab Ebersbach Bahnhof sowie von 19.32 Uhr bis 22.32 Uhr ab Uhingen Uditorium entfallen und werden ebenfalls durch Rufbusse ab Uhingen ersetzt. Die Rufbusfahrten am Wochenende werden planmäßig durchgeführt. Linie 8: Vom 30.September bis voraussichtlich 13. oktober kann die Haltestelle Ebersbach Raichberg Schulzentrum nicht bedient werden. Es wird eine Ersatzhaltestelle im Kreuzungsbereich Ebersbacher Str. / Bünzwanger Str. / K 1419 eingerichtet. Die Haltestelle Bünzwangen Siedlung in Fahrtrichtung Uhingen wird in dieser Zeit nicht bedient. Bitte zur Haltestelle Silcherstr. ausweichen. Bei der Linie 8 werden montags bis freitags zusätzliche Rufbusfahrten eingerichtet.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Doris Schäfer erhält den Schorndorfer Schaffer-Preis

Doris Schäfer (Mitte) erhielt den Schorndorfer Schafferpreis. Der Votrsitzende des Bundes der Selbstständigen, Jürgen Linsenmaier, und Wirtschaftsförderin Gabriele Koch gratulierten. Foto: Stadt Schonrodrf

Schorndorf. Seit mehr als 50 Jahre ist Doris Schäfer in der Innenstadt und im Einzelhandel aktiv. Für ihre jahrzehntelange Leistung als Unternehmerin und ihr ehrenamtliches Engagement zur Steigerung und Weiterentwicklung der Schorndorfer Innenstadt verlieh der BDS (Bund der Selbstständigen Schorndorf) der 75-jährigen Doris Schäfer den Schafferpreis.

In seinen Begrüßungsworten machte Oberbürgermeister Matthias Klopfer deutlich, dass der Einzelhandel und die Belebung der Innenstadt einhergehen mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Genau diese Qualität habe die Remstal Gartenschau und die vielen Elemente dieser, in die Innenstadt geholt. Klopfer berichtete, dass er einen Brief an Staatssekretärin Splett geschrieben habe, mit der Bitte, die Orangerie an der Stelle der Parkplätze der Landesbediensteten erhalten zu können. Schön wäre es auch, wenn uns die Aufenthaltsqualität beim Unteren Marktplatz erhalten bliebe, so Klopfer weiter.

Was Schorndorf auszeichnet, seien erfolgreiche und starke Frauen. In der Vergangenheit und Gegenwart. Legendär, die Schorndorfer Weiber. Barbara Künkelin, die 1688 mit anderen Frauen dafür gerade-stand, dass Schorndorf nicht von den Franzosen eingenommen wurde. Zu deren Ehren wird alle zwei Jahre der Barbara-Künkelin-Preis für couragierte Frauen vergeben. Zuletzt an Sabine Constabel, die sich für das Sexkaufverbot einsetzt und 2016 an Anja Reschke, die in der Flüchtlingskrise gegen Rechte Hetze ihre Stimme erhob. Starke Frauen in der Stadt seien aber auch, so OB Klopfer, Unternehmerinnen, die mit großer Leidenschaft ihre Unternehmen führen, wie beispielsweise die Jungunternehmerin Stephanie Rey mit ihrer Betonwarenfabrik in Haubersbronn oder Martina Buckenmaier, die das Modelabel Riani gemeinsam mit Tochter Mona in eine neue Zukunft führe.

Klopfer freute sich über die Entscheidung der Jury, in diesem Jahr eine besondere Frau mit jahrzehntelangem Wirken in und für die Innenstadt zu ehren und übergab das Wort an Gabriele Koch, Wirtschaftsförderin der Stadt Schorndorf, selbst Preisträgerin des Schafferpreises, die die Laudatio auf Doris Schäfer halten durfte. Robert Schäfer, gelernter Drogist, ebenfalls Schorndorfer, gründete 1962 mit nur 500 DM Startkapital eine Drogerie in Schorndorf. 1967 heirateten Doris und Robert Schäfer. „Mit Doris Schäfer hat er nicht nur eine wundervolle Ehefrau gewählt, sondern eine mindestens genauso engagierte Geschäftsfrau, sagte Koch. Dies zeigte sich auch, als sie neben dem Stammgeschäft in der Gottlieb-Daimler-Straße am Unteren Marktplatz einen zweiten, allein von ihr geführten Laden eröffnete, den sie bis 2002 mit Leidenschaft führte. Neben dem täglichen Kampf als inhabergeführte Einzelhändlerin zog sie außerdem auch noch ihre beiden Töchter groß, so Koch weiter.

Das Ehepaar Schäfer stellte in der Vergangenheit ihr Angebot auf hochwertige Parfümerie-Artikel um und entwickelten sich damit erfolgreich weiter. Sie bauten ihr Geschäft um, vergrößerten und modernisierten, ein Kosmetikinstitut kam neu hinzu. Auch in kommunalpolitische Belange mischte sich Doris Schäfer ein, wenn sie den Einzelhandel betrafen, weiß Koch. So beispielsweise bei der Einführung der Fußgängerzone in der Palm-Straße und der Gottlieb-Daimler-Straße. Bei den Gemeinderatswahlen 1980 kandidierte sie, es reichte jedoch nicht für ein Mandat. „Sie hätte dem Gemeinderat sicher gut getan“, lobte Koch.

Regelmäßig tauschte sich Doris Schäfer mit ihren Schorndorfer Händlerkollegen über aktuelle berufliche und kommunalpolitische Schorndorfer Themen aus. Ehrenamtlich übernahm sie Verantwortung durch ihr Engagement beim Verein Schorndorf-Centro. Seit dem Jahr 2009 ist die Preisträgerin als zweite stellvertretende Vorsitzende aktiv im Vorstand tätig und mittlerweile zum vierten Mal wiedergewählt worden. „Ich danke ihr, dass sie über 50 Jahre zur Belebung und Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt beigetragen hat“, so die stellvertretende Vorsitzende von Schorndorf-Centro und Wirtschaftsförderin Gabriele Koch. Auch habe sie rechtzeitig die Weichen dafür gestellt, dass ihr Geschäft, das sie zusammen mit ihrem Ehemann aufgebaut hat, in ihrem Sinne weitergeführt wird. Dafür habe sie einen überregional tätigen, aber dennoch inhabergeführten neuen Eigentümer gefunden, die Parfümerie Bittel, und das Geschäft in kompetente, jüngere Hände übergeben. „Bemerkenswert, dass sie weiterhin an vier Tagen in der Woche in der Parfümerie Schäfer aktiv tätig ist“, sagte Koch. Doris Schäfer war überwältigt von der Auszeichnung und bedankte sich bei ihrer Familie, ihren Freunden und ihren langjährigen Mitarbeiterinnen für die Unterstützung. „Das Geschäft in eine Zukunft zu führen, war mir ein wichtiges Anliegen. Somit bleibt Schönheit in Schorndorf erhalten“, freute sich die Preisträgerin.

„Was macht einen Schaffer aus?“, stellte Jürgen Linsenmaier, der Vorsitzende des BDS die entscheidende Frage bei der Verleihung des Schafferpreises. Ein Schaffer zeichne sich aus als Wertschöpfer und ehrbarer Kaufmann, der sich über die Maßen in der Region engagiere, so Linsenmaier. Seit 1996 verleiht der BDS den Schafferpreis an Menschen, die sich im Wirtschaftsleben und zum Wohl der Bürger von Schorndorf besonders einsetzen und Verantwortung übernehmen. Weitere Preisträger waren unter anderem Horst Bantel, Wolfgang Kelch, Manfred Veil, Martin Kleinschmidt, die Schorndorfer Weiber, der Kirchbauverein und Gabriele Koch. Zuletzt wurde 2016 Jürgen Buckenmaier als Gründer des mittlerweile weltweit agierenden Modeunternehmens Riani ausgezeichnet.
12.9.19

 

 

 

 

 

Daimler-Medaille für Kino-Unternehmer Lochmann

Kino-Unternehmer Heinz Lochmann (links) erhielt die Daimler-Medialle der Stadt Schorndorf von Oberbürgemeister Klopfer überreicht. Foto: Stadt Schorndorf

Schorndorf. Eine besondere und ehrenwerte Überraschung gab es für Unternehmer und Kinobetreiber Heinz Lochmann zu seinem 60. Geburtstag. In Würdigung seines vorbildlichen unternehmerischen und jahrzehntelangen ehrenamtlichen Engagements hat ihm Oberbürgermeister Matthias Klopfer die Daimlermedaille der Stadt Schorndorf verliehen. „Heinz Lochmann lebt und liebt Kino“, so OB Klopfer in seiner Laudatio. Er beschrieb dabei den Werdegang des gelernten Bäckers zum Kinomogul, der 2013 zum Kinobetreiber des Jahres gewählt wurde und einer der größten Mittelständler trotz harter Konkurrenz durch Streamingdienste wie Netflix in der Kinobranche in Deutschland ist. Alles begann in seinem Heimatort Rudersberg nur fünf Meter neben der väterlichen Bäckerei. Dort waren die Löwenlichtspiele von Tante Gertrud. In seiner Freizeit habe er schon als Jugendlicher die Filmrollen eingelegt. Später erbte er dieses Kino und entschloss sich in dieser Branche Fuß zu fassen. Ganz bodenständig und heimatverbunden ist Rudersberg Zuhause und Sitz seines Unternehmens geblieben. Überregional sorgte Lochmann 2007 für Aufsehen, als er das traditionsreiche Passage-Kino in Hamburg übernahm und so die drohende Schließung verhinderte. Im Jahr 2008 gründete er die Filmverleih- und Produktionsgesellschaft „Drei Freunde“. In Schorndorf hat er den Traumpalast 2008 eröffnet. Weitere Traumpalast-Standorte sind Nürtingen, Esslingen, Biberach und Backnang. 2016 eröffnete er in Leonberg seinen bislang größten Traumpalast, die Erweiterung steht bereits in den Startlöchern. Ein neues Imax-Lichtspielhaus mit der weltweit größten Leinwand, so groß, wie ein halbes Fußballfeld soll dort 2020 als „Kino der Zukunft“ eröffnet werden. Und Schwäbisch Gmünd soll nach Renovierung und Aufstockung von fünf auf zehn Säle dieses Jahr noch eröffnet werden. Lochmanns Kinoimperium fasst 65 Leinwände, mehr als 10.000 Sitzplätze und 450 Mitarbeiter an allen Standorten. Heinz Lochmann ist nicht nur eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit, sondern zeichnet sich auch durch großes Engagement in Schorndorf aus. In der Langen Straße 14 bis 16 schuf er ein Zehn- und ein Elf-Familien Wohnhaus, das Projekt Markthalle am Güterbahnhof ist in der Pipeline. „Bei ihm zählt der gute alte Handschlag und man kann sich auf sein Wort verlassen“, so Klopfer. Lochmann unterstützte zuletzt mit Kinospots bei der Remstal Gartenschau sowie beim Sommerfilmfestival.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In digitaler Welt wachsen Bedeutung von Parks und Gärten

Schwäbisch Gmünd (sv). Als „analoge Paradiese“ in einer digitalen, virtuellen Welt werden Gärten und Parks in ihrer Bedeutung für die Umwelt, das Klima, die Artenvielfalt und als Orte der Begegnung, der Erholung und des sinnlichen Erlebens zunehmend bedeutsamer und rücken immer stärker in das Blickfeld der Medien und der Öffentlichkeit. Der Kongress „Analoge Paradiese dieskutierte vom Wert und Nutzen der Parks und Gärten“ am Donnerstag, 12. und Freitag, 13. September, im Congress Centrum in Schwäbisch Gmünd und beleuchtet die vielen Facetten dieses Themas im Rahmen der Remstal Gartenschau mit Vorträgen, Referentinnen und Referenten der verschiedenen Fachbereiche, Begegnungen und einem Vor-Ort-Termin bei der Weleda AG. Veranstaltet wird der Kongress vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und den Staatlichen Schlösser und Gärten Baden Württemberg gemeinsam mit der Stadt Schwäbisch Gmünd. In einer „Schwäbisch Gmünder Erklärung“ soll an Ende der Veranstaltung die Bedeutung öffentlicher Parks und Gärten unterstrichen und herausgehoben werden. Beleuchtet werden dabei besonders die Aspekte der Biodiversität und den Erhalt der Artenvielfalt in der Garten- und Parklandschaft, die besonderen Möglichkeiten und Chancen von Gärten als Vermittlungs-, Lern- und Bildungsort für Kinder und Jugendliche und interessierte Erwachsene und die Bedeutung von Parks und Gärten als traditionsreiches kulturelles Erbe, als Orte der Erholung und botanischer Wissbegierde und vor allem auch zunehmend als touristische Ziele für eine Vielzahl unterschiedlicher Wünsche von Tagestouristen und Urlaubern.

Dies betonte auch Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch: „Öffentliche Gärten und Parks können vielfältige Funktionen und Aufgaben erfüllen und haben daher große Bedeutung für unsere Gesellschaft. Sie sind Rückzugsorte, in denen wir Entspannung und Entschleunigung finden. Sie können aber auch dazu beitragen, eine der großen Aufgaben unserer Zeit zu erfüllen: den Erhalt der biologischen Vielfalt. Daher sollte es beispielsweise ein Ziel sein, noch mehr Rasenflächen in artenreiche Blumenwiesen umzuwandeln.“ Der Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold unterstreicht die Aussage und verweist darüber hinaus auf die Funktion der Gärten und Parks als Begegnungs- und Kommunikationsorte für Menschen mit ganz unterschiedlichem sozialen, kulturellen, religiösen und beruflichem Hintergrund: „Schon immer war der Garten auch ein Platz, wo man die Seele baumeln lassen kann und dem Alltag für kurze Zeit entflieht. So entstehen Freiräume für ein offenes Zugehen auf den anderen.“ Michael Hörrmann, Erster Vorsitzender des Vereins Schlösser und Gärten in Deutschland: „Historische Gartenanlagen gehören untrennbar zum kulturellen Erbe Deutschlands. Doch so faszinierend sie sind, so sensibel müssen sie betreut werden. Sie unter veränderten Rahmenbedingungen zu erhalten und gleichzeitig dauerhaft einem breiten Publikum zu öffnen, stellt die große strategische Aufgabe der nächsten Jahrzehnte dar.“
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Betrunkener fährt gegen fünf Autos und beleidigt Polizisten

Ebersbach. Rund 20.000 Euro Sachschaden verursachte ein Betrunkener bei Unfällen am Donnerstag in Ebersbach. Gegen 2.20 Uhr war einem Zeugen in der Albert-Schweitzer-Straße ein mutmaßlich Betrunkener aufgefallen, der mit einem Opel davon fuhr. Die Polizei suchte nach dem Opel und fand das Fahrzeug im Dickneweg. Dort war es gegen eine Mauer geprallt. Der mutmaßliche Fahrer schien deutlich unter Alkoholeinwirkung gestanden zu haben. Der 26-Jährige war aggressiv und verweigerte einen Alkoholtest. Auf dem Weg ins Krankenhaus beleidigte er die Polizisten mehrfach. Dort musste er Blutproben abgeben. Den Mann erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen und ein Führerscheinentzug. Bisherige Ermittlungen der Polizei ergaben, dass bis zum Fahrtende an der Mauer mutmaßlich noch mindestens fünf Autos beschädigt wurden. Schäden stellten die Beamten an einem Audi, einem Fiat, einem Renault, einem Toyota und einem VW fest. Der Sachschaden an den sechs Autos und der Mauer dürfte rund 20.000 Euro betragen. Der Opel des 26-Jährigen wurde abgeschleppt. Die Polizei aus Uhingen bittet um Zeugenhinweise. Wer die Trunkenheitsfahrt beobachtet hat oder wessen Auto im Zusammenhang mit der Fahrt möglicherweise beschädigt wurde, soll sich unter der Telefon-Nr. 07161/93810 melden.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebersbach hisst Jubiläumsfahnen

Das Ebersbacher Jubiläumslogo.

Ebersbach. 2020 wird für Ebersbach ein ganz besonderes Jahr - „850 Jahre Ebersbach an der Fils“ wollen gewürdigt und gefeiert werden. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr werden an den städtischen Fahnenmasten der Kernstadt sowie in den Stadtteilen besondere „Jubiläumsfahnen“ gehisst. So wird das Jubiläumsjahr für alle Einwohner sowie für die Besucher der Stadt schon jetzt sichtbar. Die ersten Fahnen wird Bürgermeister Eberhard Keller am Dienstag, 24. September um 14.30 Uhr vor dem Ebersbacher Rathaus hissen. Die Flaggen zeigen insgesamt sieben verschiedene Motive mit Menschen unterschiedlichen Alters und Nationalität. Diese sollen stellvertretend für die bunte Ebersbacher Bevölkerung stehen. Übereinstimmend bilden die abgebildeten Personen mit ihren Händen ein Herz. Bürgermeister Eberhard Keller freut sich über den Auftakt: „Die Jubiläumsfahnen grüßen unsere Gäste. Sie sind ein Zeichen für unser Festjahr 850 Jahre Ebersbach an der Fils, zu dem alle willkommen sind!“ Nur zu den angeordneten Beflaggungen mit der National- und Europafahne werden die Jubiläumsfahnen abgenommen. Ansonsten sind sie das ganze Jahr über zu sehen. Auch der Stadtmarketingverein Pro Ebersbach wird sich an der Aktion beteiligen und an seinen Masten an den Stadteingängen die Jubiläumsfahnen hissen.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rollerfahrer bei Unfällen schwer verletzt 

Bad Boll/Wanagen. Vier Verletzte forderten zwei Unfälle am Mittwoch in Bad Boll und in Wangen. Laut Polizeiangaben sei gegen 11.30 Uhr in Bad Boll eine 53-Jährige auf ein Auto aufgefahren. Die Frau sei mit einem Roller aus Richtung Ortsmitte in der Badstraße gefahren. Dass der vorausfahrende Fiat nach links in die Straße "Am Kurpark" abbiegen wollte, erkannte die Frau zu spät. Sie prallte mit ihrem Roller ungebremst in das Heck des Fiat. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Insassen des Fiat erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte eine 55-jährige Frau ebenfalls in ein Krankenhaus. Der 62-jährige Fahrer wollte selbstständig zum Arzt gehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden am Roller auf 500 Euro und am Auto auf 3.500 Euro.    Auch mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus musste ein 17-jähriger Rollerfahrer nach einem Unfall in Wangen. Er fuhr gegen 17 Uhr von Wangen in Richtung Holzhausen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sei er spontan nach links in einen gesperrten Feldweg abgebogen. Zu diesem Zeitpunkt war eine Autofahrerin gerade dabei, den Roller zu überholen. Trotz eines Ausweichversuchs der 45-jährigen Fahrerin prallte der Roller-Fahrer gegen die Windschutzscheibe.Danach stürzte er auf die Straße. Der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die hat auch hier die Ermittlungen aufgenommen. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt sie auf 7.000 Euro. Der Roller wurde abgeschleppt.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Fahrer bei Unfall getötet

Dornstadt. Bei einem Auffahrunfall auf der A 8 am Donnerstag bei Dornstadt starb ein Lastwagenfahrer. Wie die Polizei berichtet, stockte der Verkehr vor einer Baustelle in Richtung München kurz vor 8.30 Uhr. Der 58-jährige Fahrer eines Sattelzugs musste deshalb bremsen. Hinter ihm kam ein weiterer Sattelzug, beladen mit etwa zehn Tonnen Mehl. Dessen 40-jähriger Fahrer erkannte offenbar zu spät, dass der Vordere bremst. Er wollte noch ausweichen, das gelang ihm aber nicht mehr. Er fuhr auf, wodurch seine Fahrerkabine zerdrückt wurde. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle, der 58-Jährige wurde leicht verletzt. Den Schaden an den Lastzügen beziffert die Polizei auf 125 000 Euro. Für die Dauer der Bergung und die Unfallaufnahme musste die Autobahn in Richtung München bis in die Mittagsstunden gesperrt werden. Dadurch ergaben sich kilometerlange Staus.
12.9.19

 

 

 

 

 

 

 

  

Einhorn-Tunnel am Donnerstag ab 19.30 Uhr gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von Wartungsarbeiten muss der Gmünder Einhorn-Tunnel am Donnerstag, 12. September, ab 19.30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Am frühen Freitagmorgen steht der Tunnel wieder dem Verkehr zur Verfügung.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Nachtbaustelle mit Ampel in der Pfitzerstraße/Mutlanger Straße 

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund dringender Arbeiten an einem Regenüberlauf im Kanalsystem, muss die Ampel an der Einmündung Becherlehenstraße, Pfitzerstraße, am Dienstag, 17. September, in der Zeit zwischen 20 Uhr und 00.00 Uhr abgeschaltet werden. Die Baustelle befindet sich auf Höhe der Fußgängerampel beim Wilden Mann. Der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Zollbergstraße ab Donnerstag Nachmittag wieder frei

Esslingen. Die Bauarbeiten in der Zollbergstraße in Esslingen  stehen kurz vor dem Abschluss. Aktuell erfolgen noch Restarbeiten. Unter anderem wird noch die Deckschicht der Fahrbahn aufgebracht. Sobald diese ausgekühlt ist, wird die Umleitung zurück gebaut und die Straße am Donnerstag, 12. September, ab etwa 16 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Auch die Oberleitung für den Busverkehr wird dann wieder in Betrieb genommen. Mit dem Betriebsbeginn am Freitag, den 13. September, werden die Buslinien in diesem Bereich wieder entsprechend dem normalen Fahrplan verkehren. 
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 Feuerwehr bringt ausgemustertes Tanklöschfahrzeug in ungarische Partnerstadt

Feuerwehrkommandant Uwe Schubert, stellvertretender Feuerwehrkommandant Ralf Schamberger und der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse (von links). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd reist von Donnerstag, 19. September, bis Montag, 23. September, mit einer Delegation nach Székesfehérvár zur Partnerfeuerwehr. Bei diesem Besuch wird die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd das ausgemusterte Tanklöschfahrzeug 16/25 der Abteilung Bettringen an die Straile-Wache übergeben. Das Tanklöschfahrzeug soll die Feuerwehr in Ungarn ergänzen und die Kameraden bei der täglichen Ausübung ihrer Pflicht unterstützen. Die Kameraden in Ungarn werden in die Bedienung des Fahrzeugs von den Kameraden aus Schwäbisch Gmünd eingewiesen und geschult. Es ist für beide Feuerwehren immer wieder eine große Freude sich zu treffen, die Verbundenheit und Freundschaft zu festigen und sich über Einsatzerfahrungen auszutauschen.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausbildungsstart in der Stadtverwaltung Kirchheim

Die neuen Auszubildenden bei der Stadtverwaltung Kirchheim. Foto: Stadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Neue Gesichter bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck: Zum Start des Ausbildungsjahres 2019 begrüßten Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Bürgermeister Stefan Wörner und die Personalratsvorsitzende Susanne Stiehler 21 Auszubildende im Kirchheimer Rathaus. Nachdem der Verwaltungsnachwuchs bereits zum Monatsanfang die Ausbildung aufgenommen hatte, gab es am 11. September 2019 die offizielle Begrüßungsveranstaltung im Sitzungsaal des Kirchheimer Rathauses.

„Ich bin davon überzeugt, dass Sie mit der Ausbildung bei der Stadtverwaltung eine sehr gute Entscheidung getroffen haben. Bei uns erwartet Sie ein vielfältiges Aufgabengebiet, das unsere facettenreiche Gesellschaft abbildet“, so die Oberbürgermeisterin. Auch Bürgermeister Wörner freute sich über die große Zahl an Nachwuchskräften und stellte in Aussicht: „Gehen Sie interessiert und engagiert in Ihre Ausbildung! Mit einem erfolgreichen Abschluss haben Sie praktisch eine Übernahmegarantie.“

Die Auszubildenden kommen in verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung zum Einsatz. Einige beschreiten in den kommenden zwei Jahren den Weg des mittleren Dienstes mit dem Ausbildungsziel Verwaltungswirt/in, andere treten das Einführungspraktikum im Rahmen des dreieinhalb Jahre dauernden Bachelorstudiums Public Management (gehobener Verwaltungsdienst) an. Ein Auszubildender lernt den Beruf des Schreiners. Seine Ausbildung basiert auf einer Kooperation: Sie findet sowohl bei der Stadt Kirchheim unter Teck als auch bei der Kirchheimer Schreinerei Schreiber statt. Im Freibad und im Dettinger Hallenbad wird eine Fachangestellte für Bäderbetriebe ausgebildet. Die übrigen Berufsstarter zieht es in die Kindertageseinrichtungen der Stadt – sie beginnen dort ihr Anerkennungspraktikum bzw. ihren praxisorientierten Ausbildungsabschnitt im Rahmen der Erzieher -Ausbildung oder absolvieren ein Freiwilliges Soziales Jahr.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbrecher kommt durch gekipptes Fenster

Göppingen. Leichtes Spiel hatte ein Unbekannter bei einem Einbruch in der Nacht zum Dienstag in Göppingen. Wie die Polizei mitteilt, hatte der Täter an einem Gebäude in der Faurndauer Straße ein gekipptes Fenster entriegelt. So stieg er ein und suchte nach Brauchbarem. Gefundenes Geld machte er zu seiner Beute, bevor er unerkannt flüchtete. Die  hat die Spuren gesichert und die Ermittlungen nach dem Unbekannten aufgenommen.

11.9.19

 

 

 

 

 

 

104 Sachen bei erlaubten 50 

Süßen. In nur zwei Stunden musste die Polizei am Montag in Süßen 16 Autofahrer beanstanden, die zu schnell unterwegs waren. Zwischen 10 und 12 Uhr kontrollierte die Polizei den Verkehr am Ortseingang Süßen aus Richtung Schlat. Erlaubt sind dort 50 km/h. Tatsächlich fuhren 16 mit über 70 Stundenkilometern. Die Fahrer müssen mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Einen Autofahrer hat die Polizei sogar mit 104 Stundenkilometern gemessen. Ihn erwarten jetzt ein Bußgeld von 240 Euro, ein Fahrverbot und zwei Punkte im Zentralregister.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

Sieg-Heil-Rufe in der Innenstadt 

Schorndorf. Eine dreiköpfige Gruppe zog am Mittwochnachmittag gegen 14.30 Uhr in der Schorndorfer Innenstadt wohl skandierend durch die Straßen. Die ca. 30-jährigen Männer wurden von mehreren Passanten dabei beobachtet, wie in der Gottlieb-Daimler-Straße aus der Gruppe heraus mehrmals Sieg Heil gerufen wurde. Die Polizei wurde hinzugerufen, die die Männer jedoch in der Innenstadt nicht mehr antrafen. Bislang liegen der Polizei vage Hinweise auf die offenbar betrunkenen Männer vor. Die Ermittlungen zum Vorfall und zu den noch nicht identifizierten Männern dauern an. Tatzeugen oder Passanten, denen die skandierenden Männer ebenfalls aufgefallen sind und weitere sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder zur Personenidentifizierung geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Schorndorf unter Tel. 07181/2040 zu melden.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Nach Einbrüchen bittet Polizei um Hinweise

Lorch. Auf dem Gelände eines Kies- und Schotterwerks in der Kiesäckerstraße in Lorch-Waldhausen brachen Unbekannte in der Nacht von Dienstag und Mittwoch in einen Büroraum ein. Sie durchsuchten diesen und entwendete einen kleineren Geldbetrag. Anschließend drangen sie brachial in einen Werkzeugraum ein. Der Sachschaden dürfte sich auf ca. 2500 Euro belaufen. Außerdem wurden von den Einbrechern zwei Lagercontainer auf dem Gelände aufgebrochen, jedoch daraus nichts entwendet. Hier beläuft sich der Schaden auf ca. 50 Euro. Vermutlich dieselben Täter brachen ebenfalls brachial in ein Firmengebäude in der nahegelegenen Maierhofstraße ein. Im Innern brachen sie einen Automaten auf und verursachten erheblichen Sachschaden von rund 15.000 Euro. Hinweise auf die Einbrecher und verdächtiger Fahrzeuge erbittet der Polizeiposten Lorch unter Telefon 07172/7315.
11.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Guten Start ins neue Schuljahr

Der Ernst des Lebens hat wieder begonnen. Am Mittwoch ist der erste Schultag nach den Sommerferien. Die ABC-Schützen werden im Laufe der Woche in die Grundschulen aufgenommen. Nicht überall kann der Unterricht nach Plan gegeben werden. Vor allem in den Grundschulen fehlen Lehrer. Foto: Pixabay

 

 

 

 

Verdächtiger nach mutmaßlichem Messerangriff in U-Haft 

Göppingen. Polizeiliche Ermittlungen führten zur vorläufigen Festnahme eines 23-Jährigen, der am Samstagmorgen in Göppingen einen Mann lebensgefährlich verletzt haben soll.  Wie die Polizei am Samstag berichtet, seien nach Mitternacht vier Männer in einem Gebäude in der Ulmer Straße aufgetaucht. Einer davon habe sich gegenüber anwesenden Frauen aggressiv und provozierend verhalten, sagten Zeugen später der Polizei. Den daraus resultierenden Streit wollte eine 41-jährige Aufsicht schlichten. Dabei sei dieser mehrmals in den Oberkörper gestochen worden. Der Rettungsdienst brachte ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die vier Männer flüchteten. Intensive Ermittlungen der Polizei führten am Sonntag zur vorläufigen Festnahme von drei Verdächtigen aus dem Landkreis Göppingen. Dabei waren auch Spezialkräfte der Polizei und ein Hubschrauber im Einsatz. Der mutmaßliche Messerstecher wurde am Sonntag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 23-Jährigen, welcher nun in einer Justizvollzugsanstalt sitzt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Sie bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise und fragt: Wer kennt die Verdächtigen oder kann Angaben zu einem noch unbekannten vierten Verdächtigen machen? Wer hat die Tat beobachtet? Wer hat im Zusammenhang mit der Flucht Beobachtungen gemacht? Hinweise an die Polizei unter der Telefon-Nr. 07161/632360.
10.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Autofahrerin übersieht Einkaufswagen mit Kind 

Eislingen. Leichte Verletzungen erlitten am Dienstag bei einem Unfall in Eislingen eine Mutter und ihr knapp zwei Jahre alter Sohn. Wie die Polizei mitteilt, sei gegen 9 Uhr eine Autofahrerin auf einem Parkplatz in der Salacher Straße unterwegs gewesen. Die 53-Jährige sei auf der Suche nach einem Stellplatz abgelenkt gewesen. Deshalb habe sie eine Fußgängerin übersehen, die gerade ihren Einkaufswagen aus einem Geschäft schob. Im Wagen saß ein knapp zwei Jahre altes Kind. Das Auto stieß gegen den Wagen. Der kippte um und das Kind stürzte auf den Boden. Der Rettungsdienst brachte die schwangere Mutter und ihren Sohn in ein Krankenhaus. Beide erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden am Auto auf 1.500 Euro.
10.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Lebenshilfe Göppingen trauert um Bernhard Kübler

Bernhard Kübler ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Foto: Lebenshilfe Göppingen

Kreis Göppingen. „Der Tod von Bernhard Kübler geht mir sehr nahe. Er war mir stets ein verlässlicher Begleiter, dessen Rat ich sehr geschätzt habe“, betonte der Vorsitzende der Lebenshilfe Göppingen, Hans Brodbeck. 1963 gründete Bernhard Kübler zusammen mit weiteren Mitstreitern die Lebenshilfe Göppingen als Elternverein. Ziel war es, allen Menschen mit Behinderungen eine angemessene Betreuung und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Er hat die Einrichtung aufgebaut und maßgeblich an deren Entwicklung mitgewirkt. Bevor Bernhard Kübler 2012 zum Ehrenvorstand ernannt wurde, war er lange Jahre als Vorstand und Verwaltungsleiter tätig. Alle Aufgaben hat er stets im Ehrenamt ausgeübt. Für seine großen Verdienste wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Bis ins hohe Alter hat er die Lebenshilfe begleitet und unterstützt. Er war bis zuletzt sehr interessiert an den Veränderungen der Einrichtung in den letzten Jahren. Während seiner aktiven Zeit war er stets ein großer „Kämpfer“ bei Bauvorhaben und der Akquirierung von Finanzierungsmitteln. Ein großes Anliegen war ihm immer das ehrenamtliche Engagement von Eltern und Angehörigen. Dies sah er als einen der Grundpfeiler einer Einrichtung wie der Lebenshilfe an. Die Lebenshilfe Göppingen verliert mit Bernhard Kübler eine Persönlichkeit der ersten Stunde, deren fachmännische und manchmal auch mahnende Stimme fehlen wird. „Unser und mein persönliches Mitgefühl gilt der Familie“, so der Vorsitzende Hans Brodbeck.
10.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Landeszuschüsse für Brückenbauten

Kreis Göppingen.  „Gute kommunale Infrastruktur ist unverzichtbar, deshalb helfen wir als Land mit," si die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi  zum aktuellen Förderbescheid für den Landkreis Göppingen. Wie die CDU-Abgeordnete mitteilte, erhält die Gemeinde Kuchen für die Sanierung der Filsbrücke in der Bahnhofstraße 219 000 Euro Zuschuss. Weitere Förderempfänger im Brückensanierungsprogramm 2019 des Verkehrsministeriums sind die Stadt Eislingen für den Ersatzneubau der Krummbrücke (76 000 Euro) und der Landkreis Göppingen für die Sanierung der Filsbrücke in Uhingen (250 000 Euro). Insgesamt fließen 545 000 Euro in den Landkreis Göppingen. 
10.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Binder fordert Rechtsklarheit bei Bußgeldern

Geislingen.  Der Geislinger Stadtrat und Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) hat in einem Schreiben an den Regierungspräsidenten Reimer um rechtliche Klarheit in Sachen Bußgeldern durch die Rechtsaufsichtsbehörde gebeten. Für die Frage der Zuständigkeit ist die Einordnung des Vergehens von entscheidender Bedeutung.  "Wir wollen saubere Städte, dazu dienen auch Bußgelder. Dass nun über Zuständigkeitsfragen Unklarheit besteht, ist ehrlich gesagt absurd. Dafür hat kein Mensch Verständnis ", erläutert Binder seine Motive. Die Stadt Göppingen hat ihre Zuständigkeit für die Erhebung von Bußgeldern bejaht. Die Stadt Geislingen hat sich dagegen für unzuständig erklärt. Der Landkreis Göppingen gibt der Stadt Geislingen juristisch Rückendeckung und unterstützt gleichzeitig die Stadt Göppingen in ihrem Tun. „Die Auffassung des Landkreises macht das Durcheinander perfekt. Das Ganze erinnert mich mehr an einen Schildbürgerstreich, als an ein klares Einschreiten für mehr Sauberkeit und Umweltschutz“, macht der Geislinger Stadt- und Kreisrat deutlich. Neben der Frage ob eine Bußgelderhebung durch die Kommunen rechtlich zulässig ist, bittet er den Regierungspräsidenten zu prüfen, ob und in welcher Form der Gesetzgeber nachbessern muss, um für eine einheitliche Rechtslage zu sorgen. "Die Zuständigkeit muss bei der Gemeinde liegen. Nur auf dieser Ebene können entsprechende Bußgelder auch verhängt und durchgesetzt werden. Wenn wir da Gesetze ändern müssen, dann sollten wir das tun“ erläutert der Geislinger Landtagsabgeordnete.  
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 A8: Auto überschlägt sich mehrmals

Bad Ditzenbach. Glimpflich endete am Sonntag ein Unfall auf der A8 bei Bad Ditzenbach. Wie die Polizei mitteilt, war gegen 8.30 Uhr ein Mercedes in Richtung Karlsruhe unterwegs. Bei Bad Ditzenbach war der 42-jährige Fahrer zu schnell. Auf nasser Fahrbahn rutschte das Auto gegen eine Stützmauer und prallte danach gegen die Leitplanke. Anschließend überschlug sich das mit vier Personen besetzte Auto mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Entgegen ersten Meldungen, dass eine Person eingeklemmt sei, konnten sich alle vier Insassen selbst befreien. Der Rettungsdienst brachte den Fahrer mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Autobahn war für rund eine Stunde voll gesperrt, wodurch erhebliche Verkehrsbehinderungen entstanden. Auch die Feuerwehr war im Einsatz.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu schnell bei Regen

Wendlingen. Eine Verletzte und rund 35 000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Sonntag bei Wendlingen. Wie die Polizei berichtet, war gegen 21.15 Uhr ein 44-Jähriger auf der Autobahn in Richtung München unterwegs. Bei starkem Regen sei dessen Wagen bei Wendlingen ins Schleudern geraten und gegen einen Kleinbus geprallt. Mit dem war eine 33-Jährige auf der linken Spur unterwegs. Durch den Zusammenstoß erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die Frau in ein Krankenhaus.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereitschaft zur Organspende soll wachsen 

Diskutierten über das Thems Organspende: Peter Hofelich, Heike Bahrens und Dr. Stefan Rauch (von rechts). Foto: SPD

Göppingen. Mit der Neuregelung der Organspende beschäftigten sich die Gäste beim Talk im Roth der SPD-Abgeordneten Heike Baehrens und Peter Hofelich. Im Herbst entscheidet der Deutsche Bundestag über zwei unterschiedliche Gesetzesinitiativen zur Organspende. „Wir sind uns alle einig, dass in Deutschland zu wenig Organe zur Verfügung stehen. Um Menschenleben zu retten, ist es das gemeinsame Ziel der Mitglieder des Bundestages, die Spendebereitschaft zu erhöhen“, berichtete die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens über die Diskussionen im Parlament. Zur Abstimmung stehen zwei unterschiedliche Gesetzentwürfe, die jeweils von interfraktionellen Arbeitsgruppen erarbeitet wurden. Bei der von Gesundheitsminister Spahn favorisierten Widerspruchsregelung wäre es zukünftig so, dass Bürger ausdrücklich Ihren Widerspruch in einem Register hinterlegen müssen, wenn sie nicht wollen, dass im Todesfall - gemeint ist der Hirntod - Organe entnommen werden dürfen Liegt kein Widerspruch vor, gälte dies automatisch als Zustimmung. Auch wenn diese Variante sicherlich die Zahl der gespendeten Organe erhöhen würde, gibt es dagegen verfassungsrechtliche Bedenken. „Hinzu kommt, dass an keiner anderen Stelle in unserem Rechtsstaat ein nicht vorhandener Widerspruch als Zustimmung gewertet wird“, erläutert Baehrens. Sie selbst unterstützt die Zustimmungslösung, bei der ebenfalls ein bundesweites Register vorgesehen ist, in welchem man seine Entscheidung pro oder contra Organspende eintragen kann. Bürgerinnen und Bürger werden danach regelmäßig bei der Beantragung von Ausweisdokumenten auf das Register aufmerksam gemacht und über die Bedeutung der Organspende informiert. „Über 80 Prozent der Menschen in unserem Land sind nach Umfragen generell bereit, ihre Organe im Todesfall zu spenden. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und aktiv für sich persönlich entscheiden“, zeigt sich Baehrens zuversichtlich. Sie geht davon aus, dass sich sowohl mit der Widerspruchs- als auch mit der Zustimmungslösung die Zahl Organspenden steigern lässt. 

Zu den genauen Abläufen im Krankenhaus gab auf Nachfrage von Peter Hofelich Dr. Stefan Rauch, leitender Oberarzt am Zentrum für Intensivmedizin der Alb-Fils-Kliniken, Auskunft. Rauch stellte klar, dass die Ärzte immer das Gespräch mit den Angehörigen suchen: „Auch wenn ein Patient einen Organspenderausweis besitzt ist es uns wichtig, dass die Angehörigen mit hinter der Entscheidung stehen, und wir ihnen den Ablauf ausführlich erklären.“ Die Zuhörer nutzten die Möglichkeit der Diskussionsrunde, um Dr. Stefan Rauch über die einzelnen Verfahrensschritte zu befragen: Wie wird der Hirntod festgestellt? Wer entscheidet ob die Organe geeignet sind? Wie viele Ärzte sind beteiligt? Im Gespräch konnten dabei viele Unsicherheiten ausgeräumt werden. "Das zeigt - egal ob Zustimmungs- oder Widerspruchslösung - wie wichtig es ist, dass wir über das Thema informieren und sich jeder einzelne mit seiner persönlichen Entscheidung auseinandersetzen muss. Nur so können wir die Spendebereitschaft erhöhen, und damit letztendlich mehr Menschenleben retten", fasst Hofelich die Diskussion zusammen.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Neckar-Netze modernisieren Umspannstation in Esslingen

Esslingen. Das Stromnetz wird für die Energiewende fit gemacht. Vor allem der steigende Bedarf an Infrastruktur für die E-Mobilität und der Ausbau der Verteilnetze für eine stabile und verlässliche Versorgung mit Energie in der Zukunft erfordern Investitionen in bedeutender Höhe. Exemplarisch für die Baumaßnahmen im Neckar Netze-Gebiet, besichtigten am Donnerstag, 5. September, der Finanzbürgermeister Ingo Rust und die Geschäftsführung der Neckar Netze eine neue Umspannstation in der Neuffenstraße in Esslingen. Mario Dürr, Geschäftsführer der Neckar Netze, informierte, dass die bisherige Umspannstation mit einem alten 400 kVA Transformator aus dem Jahr 1969 durch eine moderne Kompaktstation mit einem 630 kVA Transformator ersetzt wurde. Durch die Leistungserhöhung ist das Netz optimal für den steigenden Energiebedarf der Zukunft gerüstet. Im Zuge der Stationserneuerung seien gleich noch ca. 30 Meter Mittelspannungskabel und mehrere Niederspannungskabel erneuert worden, ergänzt er. Die Neckar Netze GmbH & Co. KG ist eine Netzgesellschaft, die sich aus dreißig Städten und Gemeinden, dem Neckar-Elektrizitätsverband (NEV) und der Netze BW GmbH zusammenschließt. Die Mitgliedskommunen halten gemeinsam mit dem Verband, 51 Prozent der Anteile und übernehmen die Verantwortung für die kommunalen Stromnetze. Die Netze BW GmbH beteiligt sich mit 49 Prozent, übernimmt das operative Geschäft und betreibt auf Pachtbasis das Stromnetz. Die Stadt Esslingen ist über die Neckar Netze Bündelgesellschaft T GmbH & Co. KG, bei der sie mit 72,23 % beteiligt ist, größter kommunaler Gesellschafter der Neckar Netze GmbH & Co. KG.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Chefärzte spenden für Kinderzentrum K19

Die Chef- und Leitenden Ärzte der Helfenstein Klinik (v.l.) Dr. Gerhard Fenk (Radiologie), Dr. Stefan Schulz (Anästhesie), Dr. Matthias Hahn (Chirurgie), Thomas Meissen (Unfallchirurgie) und Professor Dr. Andreas Schuler (Innere Medizin) mit Jürgen Klinsmann (3.v.r.); Foto: Angela Schuler

Geislingen. Bei einem Benefiz-Fußballspiel im Eybacher Tal zugunsten des Geislinger Kinderzentrums K19 in Geislingen haben die Chefärzte der Helfenstein-Klinik einen Spendenscheck in Höhe von 4000 Euro an den ehemaligen Geislinger Spieler, 108-fachen Nationalspieler und Fußballbundestrainer Jürgen Klinsmann übergeben. Die Spende kommt dem Kinderhaus K19 zugute, einem Projekt der Klinsmann-Stiftung Agapedia. Die Stiftung, die Geislinger Stadtverwaltung, Experten und Ehrenamtliche haben das Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht, es soll im Herbst eingeweiht werden. Damit werden die Räumlichkeiten des früheren Sportgeschäftes von Werner Gass einer optimalen Nutzung zugeführt. Das K19 ist ein Zentrum für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Es soll „K19 – Fit fürs Leben“ heißen. "Es ist für uns als Ärzte ein besonderes Anliegen, die Initiative von Jürgen Klinsmann zu unterstützen“, betont Professor Dr. Andreas Schuler, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Helfenstein-Klinik. „Kinder brauchen in dieser Lebensphase eine Anlaufstelle, die Förderung, Geborgenheit und Schutz bietet. Mit unserer Spende wollen wir dazu einen Beitrag leisten.“
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Benefiz-Rollstuhlrennen bringt 15 000 Euro ein

Über 15 000 Euro freut sich der Kreisverein Leben mit Behinderung. Das Geld ist der Erlös aus dem 24-Stunden-Rollstuhlrennen im Eislinger Eichenbach.Stadion. Foto: Rainer Maier

Kreis Göppingen. 27 Teams haben am 13. und 14. Juli in der vierten Auflage des 24-Stunden-Benefiz-Rollstuhlrennens im Eislinger Eichenbach-Stadion mit jedem gefahrenen Kilometer um Sponsorengelder für den „Kreisverein Leben mit Behinderung Göppingen e.V.“ gekämpft. Jetzt konnte endgültig die Endabrechnung erstellt werden. So sind nun 15.000 Euro für die vielfältigen Aufgaben des Kreisvereins zusammengekommen. Die größte Einzelspende kam dabei von der Firma Stahlbau Nägele aus Eislingen, die ein großes Team beim 24h-Benefiz-Rollstuhlrennen am Start hatte. Und so konnte Frank Däschler, Bauleiter bei Nägele und Teamchef des Nägele-Rolli-Teams, in Vertretung der Geschäftsleitung, der 1. und 2. Vorsitzenden des Kreisvereins Brigitte Buschhaus-Over und Angelika Simon-Bergmann einen Scheck über 1 650 Euro überreichen.  

Frank Däschler war voll des Lobes über die gelungene Veranstaltung: „Für uns als Team war das eine ganz große Erfahrung. Die Motivation hat uns regelrecht beflügelt und so war nach der Veranstaltung die Motivation etwas zu tun, was anderen hilft, noch höher als vorher. Diejenigen die sich anfangs noch etwas zurückgehalten hatten, haben während des Rennens aber erkannt wofür man das macht und den Wert der Veranstaltung verstanden. Alle unsere Teilnehmer waren danach noch mehr Feuer und Flamme. Ausnahmslos jeder hat gesagt, dass sie das nächste Mal wieder dabei sind.“ Die 1. Vorsitzende des „Kreisvereins Leben mit Behinderung Göppingen e.V.“, Brigitte Buschhaus-Over freute sich zusammen mit ihrer Vorstandskollegin Angelika Simon-Bergmann riesig über den Beitrag von Stahlbau Nägele: „Wir sind sehr dankbar, stolz und glücklich über die Teilnahme aller 27 Teams und damit auch des großen Teams von Stahlbau Nägele, das mit 1271 Runden 508,4 km erreicht hat. Und damit aufgerundet 1.650 Euro, als größte Spende, eingefahren hat. Vielen Dank für die Kreativität, Originalität und den besonderen Spaßfaktor für die Besucher. Stahlbau Nägele hat, genauso wie die anderen Teams, viel Teamgeist gezeigt und damit auch die andere Teams mitgezogen, denn das Ziel war, dass nicht einer gewinnt, sondern, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um möglichst viele Kilometer für den guten Zweck zu errollen.“  Die Spenden werden nun für das vielseitige Freizeitangebot des Kreisvereins für Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen und unterschiedlichsten Alters verwendet. Für die Freizeittreffs, die vereinseigene Kerzenwerkstatt, für Fitness-, Musikprojekte mit dem Eislinger Kinder- und Jugendbüro und für Übernachtungsmöglichkeiten in der Süssener Bettlad. Und für die Sommerfreizeiten, die immer wieder mit vielen ehrenamtlichen Betreuern gestemmt werden müssen. Ohne diese großzügige Unterstützung von Stahlbau Nägele und den vielen anderen Teams, könnte dieses ehrenamtliche Engagement alleine nicht durchgeführt werden. Der Kreisverein setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1972 für Teilhabe und Inklusion für Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft ein. Durch das 24-Stunden-Benefiz-Rollstuhlrennen werden zahlreiche Programme des Kreisvereins unterstützt, die dazu dienen, die Inklusion von behinderten Menschen zu verbessern.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Von Fahrbahn abgekommen

Waldstetten. Beim Rechtsabbiegen von der Gmünder Straße in die Bettringer Straße kam ein unbekannter Fahrzeuglenker zwischen Sonntagabend und Montagvormittag vermutlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit auf der regennassen Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab, wo er den bepflanzten Fahrbahnteiler überfuhr und ca. 18 Quadratmeter Beetfläche zerstörte. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und hinterließ einen Schaden von ca. 400 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

Unbekannter stiehlt Holzfigur

Heubach. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagnachmittag riss ein Unbekannter eine ca. 1.20 Meter hohe und ca. 35 Kilogramm schwere Holzeule von einem Holzsockel und entwendete diese. Die Figur war auf einer Holzbühne im Biergarten einer Gaststätte im Bereich des Rosensteins auf und hat einen Wert von ca. 300 Euro. Hinweise auf den Dieb nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.
9.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf verliert auch das dritte Punktspiel

Göppingen. Frisch Auf Göppingen bleibt im Tabellenkeller. Die Mannschaft konnte am Sonntag auch das dritte Punktspiel der neuen Saison vor heimischer Kulisse in der EWS-Arena nicht gewinnen. Gegen die Füchse aus Berlin endete die Partie 25:28. Am kommenden Sonntag muss das Team in Leipzig antreten.
8.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göppinger Stadtfest: Mit Queen-Hits die City gerockt

Markus Engelstaedter und seine Band (linkes Foto) bildeten mit ihrer "Queen"-Show den musikalischen Höhepunkt des Göppinger Stadtfestes am Samstag Abend. Die Musiker heizten dem Publikum auf dem Marktplatz kräftig ein und begeisterten mit vielen Hits der Rockgrupe "Queen" . Zuvor hatte die Gruppe "Orangefuel" (Foto oben rechts) für Stimmung auf dem Marktplatz gesorgt. Fotos. Rüdiger Gramsch

 

 

 

 

 

Frisch Auf Frauen kassieren Heimniederlage

Göppingen. Verpatzter Saisonstart für die Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen: Das Team verlor am Samstag Abend in der EW-Arena das erste Punkspiel der neuen Saison gegen SG BBM Bietigheim mit 26:33.
8.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Trunkenheitsfahrt mit E-Scooter 

Göppingen. Am Sonntag fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem E-Scooter auf dem Gehweg entlang der Metzgerstraße in Göppingen. Er wurde gegen 2.30 Uhr von einer Polizeistreife angehalten und kontrolliert. Während der Kontrolle drehte sich der Mann um und wollte zu Fuß flüchten. Dies gelang ihm nicht. Die Kontrolle ergab, dass er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand. Der Scooter war nicht zum Verkehr zugelassen und somit auch nicht versichert. In der Klinik wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Da der Mann sich weigerte die Prozedur über sich ergehen zu lassen, musste die Entnahme mit Zwang auf dem Boden liegend vollzogen werden. Nach der Entnahme wurde er entlassen. Im Eingangsbereich der Klinik forderte er vehement eine Heimfahrt durch die Polizei ein. Als ihm dies verweigert wurde, lehnte er sich gegen den Streifenwagen, um die Wegfahrt zu verhindern. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Beamten entfernte er sich nicht. Deshalb wurde der in Gewahrsam genommen und zum Revier gebracht. Am frühen Sonntagmorgen wurde er dort wieder entlassen.
8.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Zehnjähriger Radler fährt gegen Auto 

Lauterstein. Am Samstagabend wurde ein Junge durch einen Verkehrsunfall verletzt. Der Zehnjährige befuhr den Gehweg zwischen den Häusern zwischen der Ring- und der Christentalstraße bergab. Am Ende des Gehwegs fuhr er ohne auf den Verkehr zu achten in den fließenden Verkehr ein. Ein von rechts kommender 56-jähriger Pkw-Lenker konnte aufgrund des Grundstückbewuchses den Radfahrer erst spät wahrnehmen. Trotz Ausweichmanöver und Bremsung konnte der Autofahrer einen Unfall nicht mehr verhindern. Der Junge und sein Rad fielen über die Motorhaube auf den Boden. Der getragene Helm verhinderte Kopfverletzungen, so dass der Junge gleich wieder aufstehen konnte. Er wurde dann zur Beobachtung stationär in einer Klinik aufgenommen. Der Sachschaden wird auf ca. 2 200 Euro geschätzt.
8.9.19

 

 

 

 

 

 

 

SV Göppingen kassiert erste Saisonniederlage

Göppingen. Fußball-Oberligist SV Göppingen, aktueller Tabellenführer, kassierte am Samstag die erste Saisonniederlage. Das Auswärtsspiel bei den Stuttgarter Kickers endete 2:0 für die Gastgeber.
7.9.19

 

 

 

 

 

 

Unbekannter sticht mit Messer zu: 41-Jähriger verletzt

Göppingen. Mit Stichverletzungen musste am frühen Samstagmorgen in Göppingen ein Mann ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem ihn ein Unbekannter attackiert hatte. Zum Glück nicht schwerer verletzt wurde der 41-Jährige bei einer Messerattacke in einer Gaststätte, wo es zwischen mehreren Personen zu einem Streit gekommen war. Als der Mann schlichten wollte, attackierte ihn ein bislang unbekannter Täter aus einer Gruppe heraus mit einem Messer. Danach flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach den Flüchtigen ein, die bislang nicht zum Erfolg führte. Die Kriminalpolizei nahm vor Ort die Ermittlungen auf und sicherte Spuren. Ein Krankenwagen brachte den Verletzten in eine Klinik.
7.9.19

 

 

 

 

 

 

Göppinger Stadtfest eröffnet

Mit Musik auf zahlreichen Bühnen in der Innenstadt hat am Freitag Abend das Göppinger Stadtfest begonnen. Paul Lambert als Vorsitzender der IG Stadtfest hieß auf dem Marktplatz die Festbesucher willkommen, bevor Oberbürgermeister Guido Till das erste Fass Bier anstechen konnte. Hernach feiert das Publikum bis in die Nacht hinein - trotz kühler Temperaturen. Das Stadtfest endet am Sonntag gegen 18 Uhr. Foto: Rüdiger Gramsch

 

 

 

 

 

 

Nach Überschlag mit Pkw schwer verletzt

Köngen. Schwere Verletzungen hat sich am späten Donnerstagabend ein 79-Jähriger zugezogen, der sich mit seinem Pkw überschlagen hat. Der Senior befuhr mit seinem Wagen kurz vor 22.30 Uhr zunächst die B 313 von Wernau herkommend in Richtung Nürtingen und verließ die Bundesstraße an der Ausfahrt Köngen. Dabei kam der Wagen aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn in den Grünstreifen ab, touchierte zwei Leitpfosten sowie ein Verkehrsschild und überschlug sich anschließend mehrfach. Kurz vor der Bahnhofstraße blieb das Fahrzeug schließlich liegen. Der schwerverletzte Fahrer wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Pkw, an dem Totalschaden in Höhe von schätzungsweise 8.000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Zur Unfallstelle war auch die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften ausgerückt. 7.9.19/ (mr)

 

 

 

 

 

 

 

 

Radler fährt in Fußgängergruppe: Kind verletzt

Schorndorf. Am Freitag gegen 17.20 Uhr befuhr ein 19jähriger die Fußgängerzone der Gottlieb-Daimler-Straße in Richtung Schlichtener Straße. In der Fußgängerzone ist das Fahrradfahren mit Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Der 19Jährige war jedoch mit ca. 25 km/h und laut Zeugenaussagen recht gedankenversunken unterwegs. Ohne Absicht fuhr er direkt in eine etwa zehn-köpfige Personengruppe hinein und erfasst hierbei ein vierjähriges Kind. Das Kind fiel zu Boden und verletzte sich glüchlicherweise nur leicht. Der Fahrradfahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein, überschlug sich und stürzte. Der Radfahrer blieb unverletzt - Sachschaden entstand nicht.
7.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Wohnhaus-Brand: Kripo spricht vor vorsätzlicher Brandstiftung 

Schwäbisch Gmünd-Rechberg. Nach einem Brand am Donnerstag gegen 1 Uhr in einem Wohnhaus im Gmünder Stadtteil Rechberg hat die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen. Im Laufe des Donnerstags wurde der Brandort zusammen mit Kriminaltechnikern hinsichtlich der Brandursache untersucht. Die Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort sind abgeschlossen. Demnach gehen die Ermittler zwischenzeitlich davon aus, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich herbeigeführt wurde. Hinweise auf eine andere Ursache oder gar einen ausländerfeindlichen Hintergrund liegen nicht vor. Seitens der Kriminalpolizei wird er Schaden auf rund 200.000 Euro geschätzt. Vor dem Brandausbruch soll sich eine Personengruppe in der Grünenbergstraße aufgehalten haben. Die Kriminalpolizei bittet um nähere Hinweise auf die Gruppe bzw. Personen aus der Gruppe selbst, sich zu melden. Diese könnten wichtige Zeugen sein, auch wenn es ihnen gar nicht bewusst ist. Zudem werden jegliche Hinweise auf andere Personen, Fahrzeuge oder verdächtiger Wahrnehmungen im weiteren Umfeld der Grünenbergstraße erbeten. Hinweise werden von der Kriminalpolizei unter Telefon 07361/5800 entgegen genommen. Zu dem Feuer in der Rechberger Grünenbergstraße gemeldet war die Feuerwehr mit rund 50 Einsatzkräften von den Abteilungen Gmünd, Straßdorf und Rechberg angerückt, um ein Brand in einer Wohnung im ersten Obergeschoss zügig unter Kontrolle zu bringen. Sicherheitshalber waren sechs Besatzungen des Rettungsdienstes ausgerückt. Wie sich herausstellte befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Gebäude.
6.9.1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHK: Dienstleistungsbranche ist noch zufrieden

Region Stuttgart. „Die leicht schwächelnde Konjunktur und globale Unsicherheiten, die bei den Industriebetrieben in der Region zu vermehrt abnehmenden Auftragseingängen führen, wirken sich derzeit noch nicht auf die hiesige Dienstleistungsbranche aus“, fasst Marjoke Breuning, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart, die Ergebnisse der letzten IHK-Konjunkturumfrage für die Dienstleistungsbranche zusammen. „Die meisten Unternehmen sind trotz der rückläufigen Konjunktur nach wie vor zufrieden mit ihrer derzeitigen wirtschaftlichen Lage“, so die IHK-Präsidentin. Laut Umfrage bewerten über 90 Prozent der Unternehmen ihre Geschäfte als gut oder befriedigend. Nur 6 Prozent beklagen sich. Allerdings sind eine verlangsamte Zunahme des Auftragsvolumens und damit eine verringerte Umsatzdynamik bei den Service-Unternehmen feststellbar. Infolgedessen schwindet allmählich die Zuversicht auf weiterhin sprudelnde Umsätze. Zwar gehen 6 von 10 Dienstleistern von gleichbleibenden Erlösen aus, jedoch ist der Anteil derjenigen, die mit einer Verschlechterung der Geschäfte rechnen, von 12 auf 18 Prozent gestiegen seit der letzten Umfrage.

Vor allem die Hotels und Gaststätten melden eine deutlich ungünstigere Einschätzung ihrer Lage. Sinkende Gästezahlen haben zu Umsatzrückgängen und einer Verschlechterung der Ertragssituation geführt, so dass der Anteil derer, die ihre Geschäftslage als gut einschätzen, von 58 auf 33 Prozent geschrumpft ist.

Auch bei den Beschäftigungs- und Investitionsplänen der Dienstleistungsbranche ist zunehmende Vorsicht zu spüren. Zusätzliches Personal wollen 21 Prozent der Betriebe einstellen, zuvor planten das noch 30 Prozent. Personal abbauen wollen 16 Prozent der Unternehmen. Trotz zurückhaltender Neueinstellungspläne bleibt der Fachkräftemangel problematisch. Zwei Drittel der Dienstleister sehen darin das größte Geschäftsrisiko. Er bremst insbesondere die weiterhin überdurchschnittlich stark gefragten Serviceangebote der Berater und IT-Spezialisten. Auch Banken und Versicherungen suchen oft vergeblich Spezialisten für die Digitalisierung ihrer Prozesse. Gerade darin, aber auch in Innovationen wollen die meisten Dienstleister investieren. Der Indikator für Inlandsinvestitionen ist zwar von 19 auf gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen, liegt damit aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnittswert von knapp 7 Prozentpunkten.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Binder auf Nachtschicht bei der Polizei 

Geislingen / Mühlhausen. Der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder begleitete eine Nachtschicht beim Verkehrskommissariat Mühlhausen. Anlass für den direkten Einblick in die Polizeiarbeit war die zunehmende Knappheit an LKW-Stellplätzen und die damit verbundenen Gefahren auf der Autobahn.  Der Leiter des Verkehrskommissariats Timo Hagenmaier informierte Binder über die besonderen Gefahren auf der Autobahn und die besonderen dienstlichen Herausforderungen. Im Anschluss nahm der Abgeordnete auf dem Rücksitz eines Streifenwagens Platz und durfte die Nachtschicht begleiten. „Im Geislinger Revier habe ich schon mehrere Nachtschichten mitgemacht, hier auf der Autobahn bin ich zum ersten Mal, um die besonderen Herausforderungen für die Polizei auf der Autobahn besser nachvollziehen zu können“ begründet Sascha Binder seinen nächtlichen Einsatz von 22 Uhr bis 5:30 Uhr. Die Polizeibeamtinnen erläuterten dem Geislinger Abgeordneten, der innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, die Möglichkeiten der Polizei aktiv gegen gefährliche Parksituationen auf den Rastplätzen vorzugehen. „Die Polizei hat die zum Teil gefährliche Situation auf den Rastplätzen im Griff und kümmert sich darum.“ fasst Binder seine Eindrücke aus der Nachtschicht zusammen.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauarbeiten am Kirchheimer Bikepark haben begonnen

Die Arbeiten am Bikepark in Kirchheim haben begonnen. Foto: Stadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Die Bauarbeiten für die Neugestaltung des Kirchheimer Bikparks haben begonnen. Erste Teile der Anlage am Schlossgymnasium stehen bereits kurz vor der Fertigstellung. Kirchheims Biker und Skater werden nach wie vor eng in die Neugestaltung des Parks eingebunden: Am 10. und 11. September laden die für den Bau verantwortliche Firma „Radquartier“ und „BePart“, das Kirchheimer Kinder- und Jugendbeteiligungsformat, zu Workshops auf dem Bikepark-Gelände ein. Bei den Workshops zeigen die Park-Planer, wie der Bikepark richtig instand gehalten wird. So können die Skater und Biker selbst dabei mithelfen, dass der Park in gutem Zustand bleibt. Wer möchte, kann beim Workshop direkt mit anpacken: Geplant ist, gemeinsam die „Miniramp“, eine kleine Sprungschanze, zu errichten. Die Workshops finden am Dienstag, 10. September und Mittwoch, 11. September, jeweils von 17 bis 19 Uhr statt.

Die Arbeiten am Park liegen im gesetzten Zeit- und Kostenrahmen. Dank der zügigen Umsetzung ist zwischen der ersten Idee eines öffentlichen Bikeparks und dem Start der Bauarbeiten nicht einmal ein Jahr vergangen. Bis Ende September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die offizielle Eröffnung ist für den 20. Oktober 2019 geplant. Die Nutzer des Bikeparks waren von Anfang an stark in die Planungen eingebunden. Auf Basis von Workshops und Projekttreffen – organisiert von „BePart!“ – wurde zusammen mit „Radquartier“ im Vorfeld ein Konzept zur Park-Umgestaltung erstellt. Der Kirchheimer Technik- und Umweltausschuss hatte die Planung in seiner Sitzung im April einstimmig bestätigt. Die Stadt investiert insgesamt rund 200 000 Euro in die Anlage.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Dieb klaut Geldbörse und flüchtet

Göppingen. Aus einem Kinderwagen zog am Mittwoch in Göppingen ein Dieb eine Geldbörse heraus. Gegen 17.45 Uhr stand eine Frau mit Kinderwagen im Kreuzungsbereich Marktstraße/Pfarrstraße. Aus dem Kinderwagen schaute ihre Geldbörse heraus. Das sah der Täter, zog diese heraus und flüchtete in Richtung Burgstraße. Die Frau sei noch hinterher gerannt, konnte den Dieb aber nicht einholen. Der habe auf der Flucht das Geld herausgenommen und die Geldbörse danach in ein Gebüsch geworfen. Dort fand die Frau ihre Geldbörse ohne Scheine. Die Polizei suchte sofort nach dem Dieb, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Der sei etwa Mitte 20, etwa 1,80 Meter groß und schlank. Der mutmaßliche Nordafrikaner habe schwarze Haare mit sogenanntem Undercut. Getragen habe er ein auffälliges gelbes T-Shirt und eine schwarze Hose. Hinweise zur Tat oder zum Täter nimmt die Polizei aus Göppingen unter der Telefon-Nr. 07161/632360 entgegen.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Strümpfelbachbrücke ist in einem schlechten Zustand

Eine Untersuchung hat ergeben., dass die Strümpfelbachbrücke sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Bis zur Fertigstellung einer Ersatzbrücke gelten nun neue Verkehrsregeln. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Strümpfelbachbrücke in der Weilerstraße hat ein Alter von 90 Jahren (Baujahr 1929) erreicht. Bei der durchgeführten Hauptprüfung der Brücke wurden Schäden festgestellt, die eine vertiefende Schadensanalyse erforderlich machten. Hierbei stellte sich heraus, dass unter anderem an den Widerlagern und an den Stützmauern starke Unterkolkungen vorhanden sind und zudem die Betongüte der Widerlager zum Teil unzureichend ist. Die Tragfähigkeit wurde deshalb von einem hierauf spezialisierten Gutachter nachgerechnet.

Als Ergebnis muss festgehalten werden, dass ab sofort folgende Einschränkungen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden müssen: Kein Begegnungsverkehr von Fahrzeugen über 3,5 Tonnen und eine Beschränkung des maximalen Fahrzeuggewicht auf 24 Tonnen. Aus diesem Grund wird die Fahrbahn auf der Brücke auf eine maximale Breite von 4,5 Meter verengt und gleichzeitig wird eine Umleitung für Fahrzeuge mit einem Fahrzeuggewicht größer 24 Tonnen ausgewiesen. Der ÖPNV ist hiervon nicht betroffen. Eine Sanierung der Brücke wird derzeit nicht als zielführend betrachtet, da die vorhandene Brückenbreite als nicht ausreichend angesehen wird und insgesamt der Brückenzustand als nicht sanierungswürdig angesehen wird. Bis zu einem Ersatzneubau muss davon ausgegangen werden, dass die folgenden Verkehrseinschränkungen andauern werden. Die maximale Traglast der Brücke wird auf 24 Tonnen beschränkt, diese Beschränkung bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht der Fahrzeuge. Das bedeutet, die Strümpfelbachbrücke kann mit Pkw im Begegnungsverkehr unter gegenseitiger Rücksichtnahme befahren werden. Für Fahrzeuge ab 3,5 zulässiges Gesamtgewicht gilt die Vorrangregelung wie sie beschildert wird. Lastwagen mit einem tatsächlichen Gewicht von maximal 24 Tonnen dürfen die Brücke einzeln befahren, alle anderen müssen die Stelle umfahren. Die Maßnahme dauert voraussichtlich zwei Jahre mit der notwendigen Ausschreibung und Neubau der Brücke.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

SVE investiert weiter in „Zero-Emission-Technologie“

Der erste von sechs neuen "Solaris-Trollio-18"-Gelenkbussen wurde in Esslingen in Betrieb genommen. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Die Elektromobilität des Esslinger ÖPNV wird weiter ausgebaut. Am Freitag  wurde der erste von insgesamt sechs „Solaris Trollino 18“ Gelenkbussen beim Städtischen Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) symbolisch in Betrieb genommen. Nach einer Ausschreibung des SVE im Jahr 2017 wurde die Firma Kiepe Electric GmbH damit beauftragt, die Omnibusse in Kooperation mit dem Fahrzeughersteller Solaris zu produzieren. Nun erfolgt die die Auslieferung der Busse in mehreren Schritten bis zum Jahresende. Für den SVE ist das ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zum ersten emissionsfreien und CO2-neutralen Busunternehmen Deutschlands.Dank der gemeinsamen Bemühungen von Stadt und SVE wird die Anschaffung der sechs Elektro-Hybrid-Busse durch zwei Förderprojekte unterstützt. Jeder Omnibus wird von dem Projekt zur Förderung des „Marktwachstums Elektromobilität in Baden-Württemberg“ mit 100.000 Euro gefördert. Weitere 50% der Fahrzeugkosten werden vom Förderprogramm „Klimaneutrale Weststadt ES“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstattet.

Bei einer Kapazität für 111 Fahrgäste (45 Sitzplätze und 66 Stehplätze) bietet der Omnibus den Fahrgästen ein hohes Maß an Komfort: Niederflur, Klimatisierung, hochwertige Fahrgastinformationen, W-LAN, USB-Ladedosen und blendfreie LED-Innenbeleuchtungen. Durch die niedrige Einstiegshöhe, einer mechanischen Klapprampe an der mittleren Tür sowie zwei Sondernutzungsflächen mit Platz für zwei Rollstühle ermöglicht der Omnibus auch älteren Fahrgästen mit Einschränkungen bestmöglichen Komfort. Natürlich stehen diese Sondernutzungsflächen auch für Kinderwagen und Fahrräder zur Verfügung.

Auch die Batteriekomponenten wurden bei der zweiten Generation der Elektro-Hybrid-Busse weiterentwickelt. Die Batterien werden nun Flüssigkeitsgekühlt und ihre Kapazität hat sich bei gleichem Gewicht von 46 kWh auf 58 kWh erhöht. Das bedeutet für den Praxiseinsatz im Batteriebetrieb eine Verdoppelung der Reichweite von derzeitig rund 20 auf etwa 40 km. So kann, mit geringfügigem Ausbau der Oberleitungen, der emissionsfreie Busverkehr verdreifacht werden.

„Die neue Technik und Ausstattung der Elektro-Hybrid-Busse kommt natürlich in erster Linie unseren Kunden, letztlich aber allen  Esslingern zu Gute. Viele werden das geringere Geräuschniveau der neuen Busse zu schätzen wissen.“, freut sich der Technische Werksleiter des SVE Johannes Müller. „Der SVE leistet damit seinen Beitrag zum Lärmaktionsplan der Stadt und verringert seine Lärmemission deutlich.“  Außerdem können Fahrgäste erstmals die Energieströme im Fahrzeug an zwei Monitoren mitverfolgen. Gezeigt wird, wieviel Batterieleistung aktuell noch vorhanden ist, ob der Fahrstrom aus der Fahrleitung kommt oder der Omnibus auf Batteriebetrieb fährt und ob die Batterie entladen wird, weil der Omnibus beschleunigt oder die Batterie durch die Rückgewinnung von Bremsenergie auflädt. „Mit diesen Anzeigen wird die Funktionsweise der Elektro-Hybrid-Busse anschaulich erklärt. So macht das Mitfahren in diesen Omnibussen noch mehr Spaß“, so Werkleiter Müller.  Die ersten beiden Elektro-Hybrid-Busse der zweiten Generation sollen nach den vorgeschriebenen Zulassungsverfahren des TÜV und der Technischen Aufsichtsbehörde in der zweiten Septemberhälfte im Esslinger ÖPNV eingesetzt werden.
6.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Historische Diesellok ziert neuen Bahnhofsvorplatz

Der Göppinger Oberbürgermeister Guido Till bedankte sich gestern bei der Familie Schwarz für die Dauerleihgabe der historischen Diesellok, die im westlichen Teil des neugestalteten Bahnhofsplatzes aufgestellt wurde. Foto: Rüdiger Gramsch

Seit Donnerstag steht eine historische Diesellokomotive, eine Dauerleihgabe der Firmengruppe Schwarz, auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz in Göppingen. Im Beisein von Oberbürgermeister Guido Til, Baubürgermeister Helmut Renftle, Vertretern des Gemeinderates, der Stadtverwaltung, der Firma Märklin, sowie der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Schwarz wurde die 1940 gebaute und komplett restaurierte Lokomotive offiziell übergeben. Oberbürgermeister Guido Till bedankte sich bei der Familie Schwarz für diese Dauerleihgabe und machte deutlich, dass die Lokomotive auch ein Fingerzeig auf die Firma Märklin sei, die vom 13. bis 15. September die Märklin-Tage und die Internationale Modellbahnausstellung (IMA) veranstalte.

Günter Schwarz, Senioren-Chef der Schwarz-Gruppe, erinnerte an die Geschichte der 35 PS starken Diesellokomotive, die zunächst bei der Firma Gentner eingesetzt war und 1972 in der Besitz der Spedition Wackler kam. In jenen Jahren zog die Spedition um von Göppingen nach Holzheim und konnte dort – auf dem Firmengelände lagen 900 Meter Gleis – die Lokomotive zum Rangieren gut gebrauchen. Überhaupt wurden damals noch viele Güter mit der Bahn transportiert, erinnerte sich Schwarz und bedauerte, dass die Bahn in den 1990er Jahren ihr Angebot im Gütertransport immer mehr ausgedünnt habe. Der Spedition sei nichts anderes übrig geblieben, als den Transport der Güter auf die Straße zu verlegen. Mit dem Ende der Nebenbahn von Göppingen nach Bad Boll sei auch das Aus des direkten Bahnanschlusses nach Göppingen gekommen und die Diesellokomotive sei dann 1992 außer Betrieb gestellt worden. „Wir wollten sie aber nicht verschrotten, sondern irgendwann mal in einer unserer Hallen ausstellen, doch die nun gefundene Lösung gefällt uns allen besser“, so Schwarz. Das Unternehmen ließ die Lok von Grund auf sanieren. „Auch der Motor läuft einwandfrei“, berichtete Schwarz. Die offenen Zugänge auf den Lokführerstand habe man aus Sicherheitsgründen allerdings durch Glas verschlossen.

Eric-Michael Peschel, Leiter des Eventmarketings bei Märklin, überbrachte die Grüße der Geschäftsführung und machte mit einem Ausblick Appetit auf die bevorstehenden Märklintage. Mehr als 140 Aussteller werden erwartet. Dreh- und Angelpunkte seien die Werfthalle im Stauferpark, die EWS-Arena, das Märklineeum, das Betriebsgelände der Firma Leonhard Weiss und der Göppinger Bahnhof. Dort werden gut 20 alte Dampf- und Dieselloks zu Bestaunen sein, darunter auch das legendäre „Krokodil“, dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert werden kann.

Letztlich war die Übergabe der Lokomotive zugleich auch das offizielle Startsignal auf den Einstieg der Stadt in das E-Car-Sharing. Ricarda Becker, Sprecherin der Firma Deer in Calw, die für die Stadt Partner des Angebotes ist, freute sich, dass sie in ihrer Geburtsstadt Deer präsentieren dürfe. Auch wenn die E-Mobilität vielleicht nicht alle Mobilitätsprobleme löse, so Becker, so sei Car-Sharing mit Elektroautos genau das Richtige. Sie sei überzeugt, dass die nun zur Verfügung stehenden Fahrzeuge hervorragend in das Angebot der Mobilitäts-Drehscheibe am Göppinger Bahnhof passen.

Übergabe der hisorischen Diesellok am Donnerstag auf der neuen Göppinger Bahnhofsplatz. Links neben OB Gudio Till (2.v.r.) Michael-Eric Peschel (Märklin), Baubürgermeister Helmut Renftle, Günter, Beate und Oliver Schwarz, Stadträte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sowie Ricarda Becker (rechts). Foto: Rüdiger Gramsch
5.9.19/gra

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiter in der Betontrommel verletzt 

Göppingen. Nach einem Arbeitsunfall am Mittwoch in Göppingen musste ein Mann in die Klinik. Der 50-Jährige arbeitete am Nachmittag auf dem Gelände einer Transportbetonfirma in der Heilbronner Straße. Er stand in der Trommel eines Betonmischers und entfernte Betonreste. Ein größeres Stück löste sich und traf den Mann. Der erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr rettete den Verletzten aus der Trommel. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Die Gewerbe- und Umweltermittler der Polizei prüfen jetzt, wie es zu diesem Unfall kommen konnte. In die Ermittlungen wird auch die Gewerbeaufsicht im Landratsamt eingeschaltet.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drogenhandel: Zwei Männer in Haft

Göppingen/Ulm. Zwei Männer sitzen wegen Drogenhandels in Untersuchungshaft.  Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei mitteilen, laufen seit Monaten Ermittlungen gegen einen 28-jährigen aus Ulm und einen 31-jährigen aus dem Raum Göppingen. Die beiden Männer sollen, so Erkenntnisse der Behörden, im Raum Ulm und Neu-Ulm einen umfangreichen Handel mit verschiedenen Drogenarten betrieben haben. Im Laufe der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass die Drogen aus dem Ausland nach Deutschland eingeschmuggelt wurden, um diese in der hiesigen Region weiterzuverkaufen. Bereits am 4. Juli nahm die Polizei die beiden Männer im Zuge einer Beschaffungsfahrt fest. Hierbei konnte ein Kilogramm Kokain aufgefunden werden. Bei den nachfolgenden Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler 15 Kilogramm Marihuana, verschiedene Waffen, über 7.500 Euro Falschgeld und etwa 50.000 Euro Bargeld, welches mutmaßlich aus dem Verkauf der Drogen stammt. Die Staatsanwaltschaft Ulm beantragte Haftbefehl gegen die Beiden, die der zuständige Richter am Amtsgericht Ulm erließ. Seither befinden sie sich in Justizvollzugsanstalten.  Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben sich Hinweise auf mehrere Abnehmer von Drogen, die teilweise wiederum einen eigenen Rauschgifthandel betrieben. Vergangenen Mittwoch durchsuchte die Polizei die Wohnungen von zwölf Männern im Alter zwischen 21 und 36 Jahren. Die Durchsuchungen fanden in Ulm und Neu-Ulm, sowie den angrenzenden Landkreisen Biberach und Neu-Ulm statt. Dabei fanden die Ermittler weitere etwa zwei Kilogramm Marihuana, 192 Ecstasy Tabletten, zahlreiche Waffen und gefährliche Gegenstände sowie 4.600 Euro vermeintliches Dealergeld.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

  

Binder lobt touristische Initiativen 

Sascha Binder (r.) mit Isabell Noether vor dem Schäferkarren. Foto: Büro Sascha Binder

Bad Ditzenbach. Bei seiner Sommertour war der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) zu einem Gespräch mit der Geschäftsführerin der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf Isabell Noether in Bad Ditzenbach. Zusammen ging es dann mit E- Mountainbikes zur Burgruine Hiltenburg, wo der Albtrauf-Schäferwagen steht, das aktuellste Schmuckstück der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf. Im Schäferwagen übernachten fast täglich Gäste aus der Region aber vereinzelt auch internationale Gäste. Binder zeigte sich nicht nur von der neuen Übernachtungsmöglichkeit beeindruckt, sondern zeigte sich sehr erfreut über die positive Entwicklung des Tourismus in der Region. "Es ist sehr beeindruckend, was durch die Erlebnisregion und Frau Noether in den letzten Jahren alles angestoßen und erreicht wurde. Die Löwenpfade locken Besucher von überall an und präsentieren unsere schöne Heimat von ihren Schokoladenseiten. Neue Ideen wie der Schäferwagen stellen sicher, dass die Aussichten für die touristische Entwicklung der Region weiter positiv bleiben.“, fasst Binder seine Eindrücke zusammen.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spatenstich für neue Mehrzweckhalle 

Ebersbach. In der neuen Mehrzweckhalle entsteht ein Mittelpunkt für Bünzwangen. Sport, Kultur und Ortschaftsrat werden hier ebenso wie der Turnverein Bünzwangen 1896 ein neues Zuhause finden. Die Stadt Ebersbach an der Fils investiert 3,87 Millionen Euro, wovon aus dem kommunalen Sportstättenbauförderungsprogramm 2018 des Landes Baden-Württemberg 192 000 Euro und aus dem Ausgleichstock 2018 des Regierungspräsidiums Stuttgart 340 000 Euro als Zuweisungen bewilligt worden sind. Mit dem Spatenstich am Freitag, 13. September 2019 um 17 Uhr in der Albershäuser Straße in Bünzwangen läutet Bürgermeister Eberhard Keller die Bauarbeiten offiziell ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle interessierten Bürger können so den Startschuss für die neue Mehrzweckhalle erleben. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2021 vorgesehen.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuler gibt Ausbildungsgarantie

Göppingen. Göppingen bleibt im Schuler-Konzern trotz Kapazitätsanpassungen im Produktionsbereich wichtiger Standort für die Ausbildung junger Menschen. Der Vorstand des international führenden Pressenbauers hat beschlossen, allen 17 neuen Auszubildenden und Studenten wie auch den 75 bereits im Unternehmen tätigen Azubis eine Ausbildungsgarantie für ihre komplette drei- bis vierjährige Lehrzeit bis 2023 zu geben. Schuler wird darüber hinaus in Göppingen sowohl 2020 als auch 2021 jeweils fünf Stellen für angehende Elektrotechniker und IT-Nachwuchskräfte aus den entsprechenden Studiengängen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg anbieten. Damit unterstreicht das Unternehmen die wachsende Rolle des Standorts als Treiber für die Innovation und Digitalisierung im gesamten Schuler-Konzern. Vorstandsvorsitzender Domenico Iacovelli erklärte: „Auf der einen Seite muss Göppingen in den kommenden drei Jahren schmerzhafte Einschnitte in der traditionellen Pressen-Produktion hinnehmen. Auf der anderen Seite sind unsere Ausbildungsgarantie für die aktuellen Azubis und die neuen Angebote für Studenten mit starkem Technik- und IT-Hintergrund wichtige Signale für die Zukunft des Innovations-Standorts Göppingen, in der Software-Kompetenzen, Digitalisierung und virtuelle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg eine immer größere Rolle spielen werden.“  
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Gelbes Band am Stamm: Pflücken erlaubt 

Gelbes Band am Stamm signalisiert: Hier ist Pflücken erlaubt. Foto: Stsadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Im Herbst sind die Bäume auf den Streuobstwiesen voller reifer Früchte. Oft hängt mehr Obst an den Bäumen als von den Besitzern der Wiesen geerntet werden kann. Damit möglichst viele Äpfel, Trauben und Birnen verzehrt werden, statt zu verfaulen, beteiligt sich die Stadt Kirchheim unter Teck an der Aktion „Gelbes Band“. Die Aktion unterstützt Wiesenbewirtschafter dabei, ihr Obst an den Mann bzw. an die Frau zu bringen. Ab Donnerstag, 5. September, können Besitzer von Obstbäumen im Bürger-Service des Kirchheimer Rathauses sowie in den Verwaltungsstellen der Ortsteile Jesingen, Ötlingen und Nabern gelbe Signalbänder abholen, die sie dann an ihren Bäumen befestigen. An den markierten Bäumen darf das Obst dann ohne weitere Rücksprache geerntet werden. „Auch in unserem Stadtgebiet verbrauchen Streuobstwiesen-Besitzer häufig nur einen kleinen Teil der reifen Früchte an ihren Bäumen. Damit der Rest des Obstes nicht verfault, sondern bei der Bevölkerung landet, nehmen wir an der Aktion ‚Gelbes Band‘ teil“, erläutert Wolf Rühle, Umweltbeauftragter der Stadt. Neben Kirchheim unter Teck beteiligen sich zahlreiche andere Städte und Gemeinden an der Aktion, die vom Landkreis Esslingen ins Leben gerufen wurde.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

  

EU-Pilotprojekt: Teilnehmer in Gmünd zu Gast

Die Teilnehmer des EU-Projektes auf Erkundungstour durch Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Teilnehmer des „Clean Mobil Energy“-Partnertreffens aus Großbritannien, Belgien und Schwäbisch Gmünd besichtigten nach der Tagung im Rathaus Schwäbisch Gmünd mit dem E-Zügle die aktuellen E-Mobilitätsschwerpunkte in der Innenstadt. Das 2017 gestartete EU-Projekt verfolgt das Ziel, ein Energie-Management-System zu entwickeln, durch das Strom aus erneuerbaren Energiequellen effektiver und intelligenter zwischengespeichert werden kann. Am Pilotprojekt teilnehmende Städte sind London, Nottingham, Arnhem und Schwäbisch Gmünd.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Freiwillige unterstützen Klinikpersonal

Sie unterstützen das Personal an den Alb-Fils-Kliniken: die neuen FSJler. Foto: Alb-Fils-Kliniken 

Kreis Göppingen. Immer Anfang September gibt es an den Alb-Fils-Kliniken besonders viele neue Gesichter zu sehen: Der aktuelle FSJ-Jahrgang hält Einzug. In diesem Jahr sind es erneut 37 junge Frauen und Männer, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Klinik am Eichert in Göppingen (28 Plätze) oder der Helfenstein Klinik in Geislingen (9 Plätze) entschieden haben. Auf ihren anspruchsvollen Job in den verschiedenen Bereichen – die FSJ-ler werden in der Pflege, dem Funktionsdienst und dem Patientenbegleitdienst eingesetzt – wurden die neuen FSJ-ler gut vorbereitet: So gab es einen allgemeinen Einführungstag und eine Pflegeeinführungstag. So vorbereitet sind die FSJ-ler ab Mittwoch im praktischen Einsatz: Sie begleiten die Patienten zu Untersuchungen, helfen bei der Essensausgabe und der Nahrungsaufnahme, unterstützen bei der Mobilisation der Patienten und vieles mehr. „Die FSJ-ler sind stets eine tolle Stütze auf den Stationen“, sagt Günter Bühlmaier von der Stabsstelle der Pflegedirektion. Er freut sich über diese Unterstützung, vor allem aber auch über die persönliche Entwicklung, die die meisten FSJ-ler machen („da entstehen innerhalb eines Jahres richtige Persönlichkeiten“) und dass in jedem Jahr einige dabei sind, denen es an den Kliniken so gut gefällt, dass sie bleiben und an ihr FSJ eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege anschließen.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Kleintransporter entwendet

Lorch. In der Zeit zwischen Dienstag, 18 Uhr, und Mittwoch, 9.30 Uhr, entwendeten Unbekannte vom Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers in der Ziegelwaldstraße in Lorch einen dort abgestellten Ford-Bus Tourneo Custom. Zeitgleich wurden auf dem Gelände die Kfz-Kennzeichen: AA - XC 148 entwendet, die vermutlich von den Tätern an dem Kleintransporter angebracht wurden. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Lorch, Telefon 07172/7315 entgegen.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Bei Diebstahl ertappt

Schwäbisch Gmünd. Vier Männer betraten am Dienstagnachmittag einen Elektrogroßhandel im Mühlweg in Gmünd. Da sie alle große Umhängetaschen mit sich führten, wurden sie von einer Angestellten aufgefordert, diese in die dafür vorgesehenen Schließfächer zu legen. Drei Männer kamen dem Ansinnen nach; der Vierte ignorierte dies und ging wohl zielstrebig zu einem Uhren-Real. Dort entwendete er eine Smart-Watchuhr im Wert von 565 Euro und ging in Richtung Ausgang. Als er von einer Angestellten angesprochen wurde, flüchtete er zu Fuß in Richtung Stadtmitte. Seine Begleiter im Alter von 31, 35 und 40 Jahren verließen das Geschäft auch und fuhren mit einem Pkw Fiat davon. Das Fahrzeug konnte durch Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd angehalten und die Insassen einer Kontrolle unterzogen werden. Während der polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass die vier Täter bereits am 19.August 2018 in dem Geschäft Gegenstände im Wert von rund 2200 Euro entwendeten. Die Ermittlungen dauern an.
4.9.19

 

 

 

 

 

 

 

L 1162 wegen Veranstaltung bei Heubach gesperrt 

Heubach/ Bartholomä. Wegen einer motorsportlichen Veranstaltung bei Heubach ist die L 1162 zwischen Heubach und Bartholomä am Sonntag, 15. September in der Zeit von 7.30 Uhr bis ca. 20 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Auto in Flammen

Göppingen. Am Montag brannte in Göppingen ein Auto in einem Parkhaus. Gegen 13.15 Uhr stand ein Pkw in einem Parkhaus in der Fischstraße in Flammen. Der Wagen ließ sich zunächst nicht mehr starten. Die 69-Jährige Fahrerin rief einen Bekannten zu Hilfe. Der leistete Starthilfe. Hierbei nahm der 54-Jährige Benzingeruch wahr und entfernte wohl die Starthilfekabel. Dabei entstanden Funken und der Pkw geriet in Brand. Die Feuerwehr rückte an und löschte das Fahrzeug. Durch die starke Rauchentwicklung musste das Parkhaus für die Dauer der Einsatzmaßnahmen gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Ein Abschlepper barg das ausgebrannte Fahrzeug. Eine Schadenshöhe ist nicht bekannt.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Krokodilkopf aus Bürgersee jetzt im Museum

Der erse der beiden Krokodil-Kunststoffköpfe aus dem Kirchheimer Bürgersee wurde jetzt dem Museum übergeben. Foto: Stadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Einer der beiden im Juni auf dem Kirchheimer Bürgersee ausgesetzten Krokodil-Kunststoffköpfe ist seit kurzer Zeit Bestandteil der Sammlung des Städtischen Museums im Kornhaus in Kirchheim unter Teck. Als Teil der Stadtgeschichte wird die am 22. Juni gefundene Attrappe in einer Datenbank inventarisiert und im Depot des Städtischen Museums fachgerecht in einem säurefreien Seidenpapier verpackt gelagert. „Unsere Aufgabe ist es auch, aktuelle und zeitgenössische Objekte zu sammeln. Diese Dinge sind morgen schon ein Teil unserer Stadtgeschichte“, heißt es aus dem Museum. Es ist nicht auszuschließen, dass der Krokodilkopf irgendwann in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert wird. Der zweite Krokodilkopf ist weiterhin im Besitz der Polizei, wird aber zeitnah an die Stadt Kirchheim unter Teck übergeben.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei neue Lehrkräfte an der Städtischen Musikschule

Daniel Foley und Marina Sonderegger sind die beiden neuen Lehrkräfte an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Beide haben schon einiges an Musikschulluft schnuppern können: Marina Sonderegger, Violine und Viola und Daniel Foley, Gitarre. Beide sind nun Lehrer an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Marina Sonderegger absolvierte bis 2016 an der Musikhochschule Stuttgart ihr Bachelor-und Masterstudium und konnte schon mehrere Jahr lang Unterrichtserfahrung in den Musikschulen Heubach, Waldstetten und Besigheim sammeln. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie eine gefragte Orchester- und Ensemble-Musikerin unter anderem in Orchestern wie der Stiftsphilharmonie Stuttgart oder der Sinfonietta Tübingen. Daniel Foley kommt aus San Francisco in Kalifornien/USA. Schon als Teenager begeisterte er sich für die Musik; zuerst als Popmusiker und Singer-Songwriter, bis er mit dem Beginn des Musikstudiums auch die Liebe zur klassischen Musik entdeckte. Daniel Foley beendete an der San Jose State University in Kalifornien 2011 seinen Studiengang »Bachelor of Music« mit besonderer Auszeichnung Summa cum Laude. 2012 kehrte er zur staatlichen Hochschule für Musik Trossingen zurück, wo er bereits im Bachelor-Studium zwei Jahre als Austauschstudent verbracht hatte. Mit verschiedenen Ensembles hat er durch CD-Aufnahmen, Radioübertragung und zahlreichen Konzerten bereits viel Erfahrung im professionellen Musikerleben.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt würdigt Erfolg von Boxerin Leonie Müller 

Die frischgebackene deutsche Box-Meisterin im Weltergerwicht, Leonie Müller aus Esslingen, wurde jetzt von Esslingens Bürgermeiter Dr. Markus Raab geehrt. Foto: Stadt Esslingen

Esslingen. Bürgermeister Dr. Markus Raab hat Leonie Müller für ihren herausragenden Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin gewürdigt. Das Nachwuchstalent des Esslinger Vereins Fit Boxing Esslingen holt die Goldmedaille im Weltergewicht nach Esslingen. Die 97. Auflage der nationalen Titelkämpfe des olympischen Boxens wurde dieses Jahr erstmalig im Rahmen des neu geschaffenen Meisterschaftsevents „Die Finals – Berlin 2019“ ausgetragen. Die Veranstaltung vereint zehn Deutsche Meisterschaften im Bahnradsport, Bogensport, Boxen und Kanu, in der Leichtathletik, beim Modernen Fünfkampf, Schwimmen sowie Turnen, Triathlon und Trial. Die 19-jährige Esslingerin erboxte sich im Berliner Kuppelsaal die Goldmedaille im Weltergewicht (bis 69 kg). Im Finalkampf zeigte sie eine konzentrierte Leistung und konnte sich so gegen ihre Finalgegnerin, Alina Popp aus Bayern, durchsetzen. Noch im Vorjahr hatte sie gegen diese starke Gegnerin knapp verloren. Leonie Müller berichtete Dr. Raab von ihren trainingsintensiven Vorbereitungen und ihrem Verletzungspech.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzlicher Platz für Krippenkinder

Schwäbisch Gmünd (sv). Derzeit können in den bestehenden Einrichtungen katholischer Kindergarten St. Peter und Paul, evangelischer Kindertagesstätte Topolino della chiesa und katholische Kindertagesstätte St. Elisabeth insgesamt 140 Ü3-Kinder und bis zu 15 U3-Kinder betreut werden. Die vorhandenen Plätze für U3-Kinder sind bereits belegt. Im Zuge der Raumsuche für zusätzliche Krippenplätze ist Mitte letzten Jahres die Idee entstanden, im ersten Obergeschoss den seitherigen Gruppenraum des Familien- und Bildungszentrum Hardt sowie einen Teil des Büros der Stadtteilkoordinatorin neu zu nutzen. Alle Beteiligten des Familien- und Bildungszentrums Hardt befürworten die Schaffung dieser Krippengruppe. Es entstehen wichtige Synergieeffekte für den Betrieb der Krippengruppe im Familien- und Bildungszentrum Hardt.

Die Raumplanung des Amtes für Gebäudewirtschaft zeigt, dass die Räumlichkeiten für die Unterbringung einer zusätzlichen Krippengruppe im ersten Obergeschoss ideal sind. Auch ein Außenspielbereich kann in ausreichender Größe auf der Dachterrasse eingerichtet werden. Durch die Erweiterung des Außenspielbereichs im Erdgeschoss können zusätzliche Spielgeräte für die U3-Kinder aufgestellt werden. Die Planungen wurden mit der zuständigen Genehmigungsbehörde dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) abgestimmt. Eigentümer des gesamten Gebäudekomplexes ist die Stadt Schwäbisch Gmünd. Die Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung sind an den katholischen Träger vermietet. Der katholische Träger der Kindertagesstätte St. Elisabeth hat der Stadtverwaltung signalisiert, die zusätzliche Krippengruppe ab September zu betreiben.

Die neue Krippengruppe soll in der Betreuungsform verlängerte Öffnungszeiten mit sieben Stunden starten und könnte bei Bedarf auch auf Ganztagesbetreuung ausgeweitet werden. Der städtische Eigenanteil für die Maßnahme beträgt rund 116.000 Euro.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Bohrungen zwischen Kreiseln führ zur Verkehrsbehinderungen 

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag ,6. September, kommt es im Bereich der Fahrspuren zwischen den Kreisverkehren B 29, Verteiler Ost und Kreisverkehr Buchauffahrt in der Zeit zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr zu Einschränkungen. Grund dafür ist, dass in diesem Bereich Bohrkerne entnommen werden, die für die anstehende Sanierung der Remsbrücke Aufschluss über den Untergrund geben sollen. Der Verkehr wird teilweise einspurig an der Bohrstelle vorbeigeführt.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszubildende beginnen Lehre bei der Stadt Schwäbisch Gmünd

Die neuen Auszubildenden bei der Stadt Schwäbisch Gmünd mit OB Richard Arnold (vorne Mitte). Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). 39 neue Mitarbeiter der Stadt Schwäbisch Gmünd wurden durch Oberbürgermeister Richard Arnold, Personalleiterin Claudia Kohler, Ausbildungsleiterin Verena Lackner, Susanne Schindler, Hauptamt, Matthias Pflüger, Personalratsvorsitzender, sowie den Jugend- und Auszubildendenvertreterinnen Sarah Landgraf und Michaela Wendl, im Refektorium des Kulturzentrums Prediger, begrüßt. Die Stadt Schwäbisch Gmünd bietet insgesamt elf verschiedene Ausbildungsbereiche, ein berufsspezifisches Praktikum und einen Freiwilligendienst an.Am ersten Tag lernten sich die neuen Auszubildenden gegenseitig kennen, erhielten wichtige Informationen zum Berufsstart und besuchten anschließend die städtische Feuerwehr. Den Nachmittag verbrachten die neuen Auszubildenden eher sportlich in der Kletterschmiede. „Die Neuen“ im Team der Stadtverwaltung sind: Linda Barthle, Tamara Benz, Bestepe Melis, Marcel Buckenmaier, Maxine Czernik, Annick Louisa Dycke, Katerina Dzaja, Kim Eisenmann, Simon Frisch, Verena Glass, Paolo Gottheit, Jana Hägele, Daniela Heilig, Lisa-Maria Herrmann, Katharina Hoffmann, Marie Hornborstel, Paul Jünk, Fulja Kaya, Chiara Kluger, Baran Lukacek, Veronica Florina Mai-erean, Stefanie Müller-Attinger, Carolin Munz, Anisa Murra, Lara Noetzel, Elisa Nußbaum, Lea Ocker, Marius Pfeifer, Julia Prokscha, Julia Reichl, Michelle Sachs, Aleyna Savas, Jasmin Schreiber, Ileyna Tekdemir, Pauline Winkler, Jonas Wölz und Tamino Zoller.
3.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Raubüberfall: Mann in Haft

Göppingen. Nach einem Raub am Sonntagmorgen in Göppingen nahm die Polizei einen 25-jährigen Verdächtigen vorläufig fest. Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden soll sich gegen 5.30 Uhr ein 35-Jähriger Mann in der Göppinger Bahnhofstraße aufgehalten haben. Der Verdächtige soll das mutmaßlichen Opfer gestoßen und ihm anschließend eine Hosentasche aufgerissen haben. Das in der Tasche befindliche Geld soll der Verdächtige geraubt und später als Mitfahrer in einem Auto davon gefahren sein. Im Rahmen der Fahndung sah eine Polizeistreife den Flüchtigen in Eislingen in einem Auto sitzen. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und nahm den alkoholisierten Mann vorläufig fest. Bei der Festnahme soll er Widerstand geleistet und die Polizisten beleidigt haben. Die Ermittler führten den Verdächtigen noch am Sonntag dem zuständigen Haftrichter vor, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl erließ. Der 25-jährige Iraker sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
2.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christophsbad: Joachim Stumpp folgt Bernhard Wehde

Dr. Joachim Stumpp (links) löst Bernard Wehde als Geschäftsführer des Klinikums Chridstophsbad ab. Fotos: Klinikum Christophsbad

Göppingen. Eine wichtige Aufgabe des gemeinsamen Verwaltungsrats des Klinikums Christophsbad, des Christophheims und der Rehaklinik Bad Boll ist es, die Kontinuität und Verlässlichkeit der Geschäftsführung und damit die Führung der Unternehmen sicherzustellen. Rechtzeitig vor dem Ausscheiden von Bernhard Wehde aus der Geschäftsführung des Christophsbads hat der Verwaltungsrat Dr. Joachim Stumpp einstimmig als zukünftiges Mitglied der Geschäftsführung ausgewählt. Nach dem Ausscheiden von Wehde zum 1. Oktober wird Stumpp gemeinsam mit Oliver Stockinger, der bereits seit 2003 die Geschicke im Christophsbad mit verantwortet, die Geschäftsführung des Christophsbads bilden.

Die Gesellschafter des Christophsbads und der Verwaltungsrat haben Bernhard Wehde für seine hervorragenden Leistungen in allen Bereichen der Unternehmensgruppe gedankt. Wehde bleibt als Geschäftsführer der ConRaTa GmbH (Consulting Rat & Tat) und Geschäftsführer der Klinik Menta-Care (Stuttgart) dem Unternehmen verbunden. Joachim Stumpp freut sich auf die langfristig angelegte Tätigkeit im Christophsbad als einer angesehenen und wirtschaftlich stabilen medizinischen Einrichtung sowie auf die Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern.

Joachim Stumpp ist 54 Jahre alt, Vater von drei Kindern und verfügt über langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement. Er studierte von 1985 bis 1991 in Tübingen Medizin. Nach vier Jahren anschließender ärztlicher Tätigkeit, darunter auch ein Jahr in der Psychiatrie im Bürgerhospital Stuttgart, entschied er sich für eine Management-Laufbahn im Gesundheitswesen, die er bei einer internationalen Unternehmensberatung begann. Seit 1999 war Stumpp als Geschäftsführer von Krankenhäusern und zuletzt als kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Ulm mit den verschiedenen Facetten und Herausforderungen des Managements von Krankenhäusern und der dazugehörenden Versorgungseinrichtungen wie Medizinischen Versorgungszentren, Rehaeinrichtungen und Pflegeheimen konfrontiert. Mit der Geschäftsführung im Christophsbad übernimmt Stumpp eine langjährig sehr gut geführte und stabile Einrichtung. Zusammen mit seinem Geschäftsführungskollegen Stockinger, unterstützt durch die Pflegedirektorin, Birgit Gambert, und dem Ärztlichen Direktor, Prof. Nenad Vasić, kann sich Stumpp ganz auf die Sicherstellung einer sehr guten umfassenden pflegerischen und medizinischen Versorgung sowie den weiteren Ausbau der Strukturen des Christophsbads insgesamt konzentrieren.
2.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt muss 33 Bäume fällen

Kirchheim unter Teck. Die Stadtverwaltung führt derzeit Baumkontrollen an allen Kircheimer Fließgewässern durch. Einige der Bäume sind stark geschädigt oder haben Krankheiten. Deshalb müssen sie gefällt werden. Insgesamt 33 Bäume sind von Krankheiten oder anderen schweren Schäden gezeichnet, allein zehn von ihnen leiden am Eschentriebsterben. Eine Fällung der Bäume ist daher nicht zu vermeiden. Andernfalls könnte es für Mensch und Tier gefährlich werden: Vor allem bei extremen Wetterverhältnissen wie Starkregen oder Stürmen könnten diese Bäume umstürzen. Da „Gefahr im Verzug“ besteht, werden einige Bäume bereits in der ersten Septemberwoche gefällt. Weitere 25 Bäume müssen gepflegt und zum Teil eingekürzt werden, um die Stand- und Bruchsicherheit herzustellen. Durch die Maßnahmen kann bei diesen Bäumen auf das Fällen verzichtet werden.
2.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IHK wünscht Dialog zwischen Unternehmen und Gemeinderäten

Region Stuttgart. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart ruft die Gemeinderäte dazu auf, mit den Unternehmen ihrer Kommunen in Dialog zu treten. „Viele Betriebe wünschen sich einen Dialog mit den im Mai neu gewählten Gemeinderäten zu Themen wie die örtliche wirtschaftliche Entwicklung, die Stärkung des ÖPNV, die Schaffung von neuem Wohnraum oder den Breitbandausbau“, sagt Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK Region Stuttgart. Gerade mit Blick auf vielleicht bald wirtschaftlich schwierigere Zeiten sei es wichtig, dass die neuen Gemeinderäte die Unternehmer und ihre Betriebe kennenlernen und mit ihnen das Gespräch suchen. Natürlich könne die Initiative auch von den Unternehmen vor Ort ausgehen, die Gemeinderäte zu sich einzuladen: „Noch ist Ferienzeit und die Gelegenheit günstig, miteinander ins Gespräch zu kommen“, so Breuning.

Mit Blick auf die sich abschwächende konjunkturelle Lage ist es aus Sicht der IHK-Präsidentin nötig, Maßnahmen zu ergreifen, um die Betriebe zu entlasten, und Infrastrukturprojekte voranzutreiben, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region wie der einzelnen Gemeinden zu erhalten oder zu verbessern. Ziel sei es, Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Erfolg der Region auch in wirtschaftlich mageren Zeiten zu sichern. „Der Wohlstand der Kommunen ist zu einem großen Teil abhängig vom Erfolg der ortsansässigen Unternehmen. Die Betriebe wiederum sind bei wegweisenden Themen wie Bürokratieabbau, Digitalisierung, Fachkräftesicherung, Verkehr, Ausbau der kommunalen Infrastruktur sowie Vergabepolitik und Bereitstellung von Gewerbeflächen auf die Städte und Gemeinden angewiesen. Eine Intensivierung des Dialogs ist also für beide Seiten von Vorteil“, unterstreicht Breuning. Auch im Bereich Wohnungsbau, Kitaversorgung, Mobilitätsangebote für Pendler wie zum Beispiel Ausbau von Park&Ride-Parkplätzen sowie ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsinfrastruktur ist die Abstimmung zwischen Politik und Wirtschaft unabdingbar.

Als Musterbeispiel für die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft könne die Gesellschaft Gigabit Region Stuttgart genannt werden. „Hier ziehen Kommunen, Landkreise, Regionalverband und Wirtschaft an einem Strang, um die Region Stuttgart bei der digitalen Infrastruktur voranzubringen.“, betont Breuning. Vergleichbare Initiativen seien auch bei anderen Projekten und Themen denkbar. „Wir als Kammer sind in jedem Fall gesprächsbereit und setzen uns für eine intensivere Kommunikation und Kooperation zwischen unseren Mitgliedunternehmen und den Gemeinderäten ein“, betont die Kammerpräsidentin mit Blick auf die Legislaturperiode.
2.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Pkw fängt auf der B 29 Feuer

Schorndorf. Am Sonntag gegen Mittag bemerkten die Insassen eines auf der B 29 in Richtung Aalen fahrenden Pkw Brandgeruch im Fahrzeuginnenraum. Kurz nachdem sie die Ausfahrt Schorndorf - West passiert und ihr Fahrzeug auf dem Standstreifen abgestellt hatten, stand dieses bereits in Vollbrand. Die Brandursache dürfte ein technischer Defekt im Motorraum gewesen sein. Bereits 15 Minuten später hatte die Feuerwehr Schorndorf den Brand gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf ca. 8000 Euro.
1.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch Auf Göppingen verliert gegen TSV Hannover-Burgdorf

Göppingen. Bundesligist Frisch Auf Göppingen hat am Samstag  auch sein zweites Punktspiel in der neuen Saison verloren. Das Team verlor in der Göppinger EWS-Arena gegen die Niedersachsen mit 24:27. Zum Saisonstart hatte Göppingen gegen Kiel schon mit 24:31 verloren.
31.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Filstalbrücke wächst um 50 Meter

Die Filstalabrücke bei Mühlhausen für die Neubaubaustrecke der Bahn ist wieder ein Stück gewachsen. Deshalb war die Landesstraße zwischen Mühlhausen und Wiesensteig für einige Tage gesperrt. Foto: Bahnprojekt Stuttgart-Ulm

Mühlhausen. Der Bau der Filstalbrücke im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm schreitet weiter voran, die Brücke wächst Stück für Stück in die Horizontale und fast alle Pfeiler sind errichtet. Für den Bau weiterer Brückenabschnitte musste nun die so genannte Vorschubrüstung, mit der der horizontale Teil der Brücke gebaut wird, über die Straße hinweg rund 50 Meter nach vorne geschoben werden. Dazu war es erneut erforderlich, die Landesstraße L1200 zwischen Mühlhausen im Täle und Wiesensteig für drei Tage in beiden Fahrtrichtungen zu sperren. Die Sperrung ist inzwischen wieder aufgehoben. Das Schutzgerüst über der Landesstraße wird bis nach dem Ende der Bauzeit der Filstalbrücke bestehen bleiben.
31.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Starkregen: Unfall auf der B 29 mit Folgen

Schwäbisch Gmünd. Ein 28jähriger Autofahrer befuhr am Freitag gegen 16.15 Uhr die B29 in Richtung Lorch. Bei plötzlich auftretendem Starkregen verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, drehte sich um 180 Grad, überfuhr einen Leitpfosten und kam schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden, der Sachschaden beläuft sich auf rund 4000 Euro. Bei der Unfallaufnahme und Bergung kam es aufgrund der sich bildenden Verkehrsstockung zu zwei weiteren Auffahrunfällen mit insgessamt ca. 8000 Euro Sachschaden.
31.8.19

 

 

 

 

 

 

  

 

Hubschraubersuche nach Einbruchversuch

Schwäbisch Gmünd. Am Freitag kurz nach 23 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge eine männliche Person in der Karl-Benz-Straße in Bettringen, wie diese über einen Schuttcontainer auf das Flachdach einer dortigen Firma stieg. Als der Hund des Zeugen zu bellen begann, legte sich die männliche Person flach auf das Dach. Kurz darauf verließ die Person das Dach wieder, nahm einen Rucksack auf und flüchtete zu Fuß in Richtung Barmer Ersatzkasse. Kurze Zeit danach wurde eine zweite männliche Person gesehen, wie sie aus dem gleichen Grundstück über das Dach und den Schuttcontainer fußläufig flüchtete. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit sechs Streifen und einem Polizeihubschrauber konnten beide Täter nicht festgenommen werden. Der Tathergang wurde jedoch teilweise von einer Überwachungskamera aufgenommen. Die Auswertung des Datenmaterials dauert noch an. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, entgegen.
31.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Unfallflucht mit mehr als drei Promille

Schwäbisch Gmünd. Deutlich betrunken, ein späterer Test ergab über drei Promille, fuhr am Freitag gegen 20.40 Uhr eine 56-jährige Autofahrerin über Waldstetten nach Rechberg nach Hause. Die genaue Fahrstrecke ist bislang noch unbekannt. Unterwegs verursachte die Frau mindestens mit Verkehrsunfall, vermutlich sogar mehrere. Zudem wurden vermutlich mehrere entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gefährdet. Jedenfalls wurden am Fahrzeug mehrere, teils erhebliche Beschädigungen festgestellt. Die direkte Strecke zwischen Waldstetten und Rechberg wurde zwar von einer Streife überprüft, es konnten jedoch keine entsprechenden Beschädigungen an Fahrzeugen oder auch Warnbaken festgestellt werden. Zeugen oder Geschädigte sollten sich bei der Polizei in Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/ 3580, melden.
31.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Konfliktpotenzial gibt es auch an Schulen 

Die Preisträger des Schulwettbewerbs zum Thema Mobbing mit Lehrern, Juroren und Auslobern. Foto: Patricia Jeanette Moser

Kreis Göppingen. Konflikte gibt es in nahezu allen Lebensbereichen, auch in der Schule. Das bestätigen Ralf Hartdegen und Katharina Walmer, die mit ihrem Unternehmen Filstal-Mediation (Donzdorf) schon häufig bei Konfliktlösungen in Schulen engagiert waren. Ein Kreativwettbewerb zum Thema Mobbing schien da für die beiden naheliegend. Im Frühjahr waren die Schüler aufgerufen, ihre Beiträge zum Thema einzureichen. Und erstaunlich groß war die Resonanz. Gut 400 Beiträge gingen ein: Fotos, Collagen, Plakate und Videos erreichten die Jury, die dann die Qual der Wahl hatte.

Sophie Leonie und Vanessa Zdabor von der Heinrich-Schickhardt-Schule in Bad Boll, beide elf Jahre alt, stellten ihren Sieger-Beitrag vor. In dem eingesandten Video wurde Sophie Leonie massiv von Mitschülern gemobbt. Unterlegt wurde die Handlung mit aussagekräftiger Musik. Hauptdarstellerin Sophie Leonie: „ Das war kein schönes Gefühl auch wenn wir das alles nur gespielt hatten.“ „Ein Gespräch mit dem Schulsozialarbeiter zeigte den Weg aus der Spirale aus Angst, Mobbing und Einsamkeit. Mit dem Sieg der beiden Schwestern gewann die ganze Schule. Mädchen und Jungen einer Klassenstufe können sich nun in 50 Unterrichtseinheiten zu Streitschlichtern ausbilden lassen. Lehrer Verena Bopp: „Der Wettbewerb war ein sehr gute Gelegenheit mit den Schülern das Thema Mobbing kreativ aufzugreifen. Die Schüler waren unheimlich engagiert dabei.“ Auf den zweiten Platz kam die Schiller-Gemeinschaftsschule in Eislingen, die unter anderem mit dem elfjährigen Hannes Kübler vertreten war. „Wir haben uns Gedanken gemacht was denn in den Köpfen derer vorgeht, die einen mobben. Dann haben wir die Gedanken der Mobber nachgespielt. Es war echt spannend, sich mal in den Kopf der anderen reinzuversetzen. Ich mag Mobbing nicht. Da hat man dann gar keine Lust mehr auf die Schule und lernen macht auch keinen Spaß mehr.“ Sein Team produzierte einem kurzen Film, der zeigt, wozu ein verbaler Ausrutscher zwischen älteren und jüngeren Schülern führen kann. Die Schule gewann mit der Einsendung 300 Euro. Auf den dritten Platz kam die Einstein-Grundschule in Geislingen-Altenstadt, die mit dem Lied „Wie Stein auf Stein“ 100 Euro Preisgeld erhielt. Rektor Dominik Pertl hatte zu dem Lied die Noten geschrieben. Die Preisverleihung fand kurz vor den Schulferien statt.
30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Polizei vollstreckt Haftbefehl

Göppingen. Am Donnerstag nahm die Polizei in Göppingen einen 34-Jährigen fest. Der Mann fiel einer Polizeistreife gegen 16 Uhr in der Bahnhofstraße auf. Die Polizisten wussten, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl bestand, weil er eine Strafe nicht beglichen hatte. Auch bei der Kontrolle konnte der Mann das Geld nicht beibringen. Deshalb brachten ihn die Beamten in ein Gefängnis.
30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

80 Fahrer missachten Überholverbot

Gruibingen. Den Schwerlastverkehr überwachte die Polizei am Donnerstag auf der Autobahn bei Gruibingen. Den Schwerpunkt legten die Polizisten des Polizeipräsidiums Ulm dabei auf die Einhaltung des Überholverbots. Unterstützt wurden sie bei der zwischen 9 und 14 Uhr durchgeführten Kontrolle von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Gleich 80 Kraftfahrer ignorierten das am Albaufstieg bestehende Überholverbot in Richtung Ulm. Die Fahrer müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. An einem Autotransporter war die Bremsanlage der Zugmaschine und des Anhängers in einem desolaten Zustand. Außerdem war die Frontscheibe gerissen, weshalb das unsichere Gespann aus dem Verkehr gezogen wurde. Der ausländische Fahrer musste zur Gewährleistung des Verfahrens eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1100 Euro hinterlegen. Seine Fahrt darf er erst nach Behebung der Mängel fortsetzen. Weitere Sicherheitsleistungen mussten Fahrer hinterlegen, weil sie das Kontrollgerät falsch bedient oder die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten hatten. Ein anderer Fahrer musste direkt zur Werkstatt fahren, um die abgelaufene Eichung seines Kontrollgeräts nachzuholen. Das Ergebnis zeige die Notwendigkeit der Kontrollen. Die Polizei werde sie deshalb fortsetzen.
30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Streithähne schlagen 17-jährigen Schlichter

Schwäbisch Gmünd. Ein 17-Jähriger wurde am Donnersta gegen 23.45 Uhr in der Oberbettringer Straße in Gmünd auf einen lautstarken Streit aufmerksam, bei dem drei Männer sowie eine Frau beteiligt waren. Der junge Mann begab sich zu den Personen und ging dazwischen. Hierbei wurde er von mindestens einem der Männer geschlagen, wodurch er verletzt wurde und sich später ambulant im Krankenhaus versorgen lassen musste. Die vier streitenden Personen hatten sich noch vor Eintreffen der Polizei von der Örtlichkeit entfernt. Einer der Männer wird als etwa 30 Jahre alt und 1,75 Meter groß beschrieben. Er hatte einen dunklen Teint, gegelte Haare und trug einen schwarzen Rucksack bei sich. Die Frau hatte lange blonde Haare getragen. Das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07171/3580 um Hinweise auf die Beteiligten. Insbesondere wird die blonde Frau gebeten, sich zu melden.
30.8.19

 

 

 

 

 

Jebenhäuser Brücke mehrfach nachts voll gesperrt

Göppingen. Die Baumaßnahme an der Jebenhäuser Brücke in Göppingen erfordert nächtliche Vollsperrungen. Bedingt werden diese durch Arbeiten über den Gleisbereichen, die entsprechendes Gerät und ein Abschalten der Eisenbahnfahrleitung (Sperrpausen) erfordern. Geplant sind folgende Termine: Mo. 2.9. und Di.   3.9. jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr, am Sa. 7.9. und So. 8.9.2 jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr und am Mi. 11.9. und Do.12.9.jeweils von 21 Uhr bis 4 Uhr. Bei entsprechendem Baufortschritt werden die Sperrzeiten verkürzt. Des Weiteren muss die Bauzeit an der Jebenhäuser Brücke angepasst werden, da sich im Zuge der Ausführung Sachverhalte ergeben haben, die im Vorfeld nicht erkennbar waren. Weiterhin führten die Witterungsbedingungen in den letzten Wochen zu Verzögerungen in der geplanten Ausführung, beispielsweise gab es erhebliche Einschränkungen beim Einbau der Abdichtung durch extreme Hitze auf der Stahloberfläche. Die Bauleitung geht momentan von einer Bauzeit bis November aus.
30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Betrunken aufgefahren

Heiningen. Einen Unfall unter Alkoholeinwirkung baute am Donnerstag eine Frau in Heiningen. Die 21-Jährige fuhr gegen 17 Uhr in der Eschenbacher Straße. Auf Höhe der Bahnhofstraße hielt eine vorausfahrende Frau mit ihrem Wagen an, weil sie abbiegen wollte. Das bemerkte die 21-Jährige zu spät und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme hatten die Polizisten den Verdacht, dass die Frau unter alkoholischer Beeinflussung stand. Ein Test bestätigte, dass sie zu viel davon intus hatte. Sie musste eine Blutprobe und ihren Führerschein abgeben. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Autos jeweils auf  2.000 Euro. Die Frau sieht jetzt einer Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegen.
30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Unfall in Einhorntunnel: Sechs Verletzte - 196 000 Euro Schaden

Schwäbisch Gmünd. Bei einem Unfall im Gmünder Einhorntunnel wurden sechs Personen verletzt. Durch die Sperrung des Tunnels in beide Fahrtrichtungen kam es am Nachmittag zum Teil zu chaotischen Verkehrsverhältnissen auf den Umleitungsstrecken in Gmünd. Bis in den Abend ist der Tunnel noch gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet gegen 13.45 Uhr ein Pkw, der in Richtung Aalen unterwegs war, vermutlich auf die Gegenfahrspur. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen, der Gefahrstoff geladen hatte. Nach dem Zusammenstoß geriet der Sattelzug seinerseits auf die Gegenfahrspur. Dort wurden ein anderer Sattelzug, ein weiterer Pkw, sowie ein Sprinter mit in den Unfall verwickelt. Die vermeintliche Gefahrgut-Ladung blieb unbeschädigt. Eine Person wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt, vier Personen wurden schwer, eine Person wurde leicht verletzt. Bis zum späten Nachmittag wurden alle unbeteiligten Verkehrsteilnehmer aus dem Tunnel ausgeleitet. Es befanden sich am späten Nachmittag nur noch die unmittelbar unfallbeteiligten Fahrzeuge im Tunnel. Die Beamten des Verkehrsunfallaufnahmedienstes haben die Unfallermittlungen übernommen. Die Personalien der Beteiligten werden derzeit noch erhoben. Der Rettungsdienst ist bzw. war mit zwei Hubschraubern, sechs Ärzten, sechs Rettungswagenbesatzungen sowie mit 36 Kräften der Schnelleinsatzgruppe und -einheit im Einsatz. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd befindet sich mit allen Abteilungen mit 13 Fahrzeugen sowie 73 Einsatzkräften vor Ort. Laut Polizei blieb der Tunnel bis 23.10 Uhr gesperrt. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 196 000 Euro. 
29.8.19/30.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Licht für neue Remsbrücke

Schorndorf. Aufgrund ihrer auffälligen roten Farbe könnte man sie auch die Golden Gate Bridge von Schorndorf nennen: die neue Remsbrücke am Alten Baumwasen. Nachdem sie am 12. Juli eingeweiht wurde, hat die Brücke nun auch ihre Beleuchtung erhalten. Mehrere rote Pfosten mit integrierten LED-Lampen weisen Radfahrern und Spaziergängern den Weg über die Rems und darüber hinaus. Darüber dürften sich nicht nur die Anwohner der umliegenden Quartiere freuen. Gerade für Radfahrer ist es eine einfache und sichere Möglichkeit, zu dem anschließenden Fahrradweg entlang des Remsufers zu gelangen. Das Radwegnetz ist mit der Remsbrücke um einen Baustein größer geworden. Nach der Beleuchtung ist jedoch noch nicht Schluss. Es kommen noch eine Bank an der südlichen Rampe und große Bäume, die Hitzegeplagten Schatten spenden sollen. Einer Erkundung der Rems steht also nichts mehr im Weg.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Gsälzkönigin und Gsälzkönig gesucht

Schwäbisch Gmünd. Wer hat in diesem Jahr die beste Marmelade gemacht und wird Gsälzkönigin/Gsälzkönig? Am Samstag, 21. September und Sonntag, 22. September, findet die bereits sechste Auflage von „Garten, Gold & Gsälz“ statt. Der bunte Gartenmarkt mit über 100 Ausstellern bietet zwei Tage nicht nur Nützliches und Schönes für den eigenen Garten. Auch Schmuckliebhaber, Feinschmecker und Freunde regionaler Köstlichkeiten kommen voll auf ihre Kosten. Einer der Höhepunkte ist sicherlich wieder die Prämierung der Gmünder Gsälzkönigin und des Gmünder Gsälzkönigs. Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Richard Arnold kürt die Jury am Sonntag, 22. September, um 13Uhr, die Gewinner auf der Remspark-Bühne. Im Anschluss an die Kür können alle eingereichten Gsälzsorten von den Besuchern verkostet werden. Hierfür stiftet die Bäckerei Bühr erneut einen mehreren Meter langen Hefezopf. Noch bis zum Samstag, 7. September, können Gsälz- Experten ihren Hut in den Ring werfen. Die Bewerbung ist ganz einfach: Das Gsälz mit Rezept und Kontaktdaten im i-Punkt, Marktplatz 37/1 abgegeben.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radfahrer stürzt gegen Traktor

Hohenstadt. Schwere Verletzungen erlitt ein Senior bei einem Unfall am Mittwoch bei Heroldstatt. Laut Polizeiangaben sei der 70-Jährige gegen 14 Uhr mit seinem Pedelec auf einem Feldweg gefahren. Der verläuft neben der L232 von Ingstetten in Richtung Ennabeuren in einem Gefälle. Nach einem Maisfeld kam von rechts ein Traktor aus einem Acker gefahren. Mit dem war ein 51-Jähriger beim Eggen. Als der Pedelec-Fahrer den Traktor erkannte bremste er stark, sodass die Scheibenbremse das Vorderrad blockierte. Dadurch flog der Fahrer nach vorne und landete mit dem Kopf am Vorderrad des stehenden Traktors. Der Rettungsdienst brachte den Mann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war an der Unfallstelle. Der getragene Schutzhelm dürfte schlimmere Verletzungen verhindert haben.
29.8.,19

 

 

 

 

 

 

 

 

Esslinger Stadt-Ticket ist Verkaufsschlager

Esslingen. Seit dem 1. April 2019 können Fahrgäste das Esslinger Stadt-Ticket erwerben. Bereits heute, gerade mal fünf Monate nach Einführung des Stadt-Tickets, wurden die Verkaufserwartungen mehr als übertroffen. Am Donnerstag,  wurde im Service-Point des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen (SVE) das einhunderttausendste Stadt-Ticket verkauft.
Der SVE hat in einem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Esslingen ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um den ÖPNV attraktiver zu machen. Teil dieses Pakets war die Einführung des Esslinger Stadt-Tickets. Mit dem Erwerb des Stadt-Tickets können Fahrgäste für 3,- Euro den ganzen Tag beliebig viele Fahrten im Esslinger Stadtgebiet tätigen. Die Gruppenversion für bis zu 5 Fahrgäste gibt es schon für 6,- Euro. Von der positiven Resonanz des Esslinger Stadt-Tickets sind sowohl die Stadt Esslingen als auch der SVE begeistert. „Dass das Stadtticket in so kurzer Zeit ein solcher Verkaufsschlager wird, damit haben wir nicht gerechnet.“ freut sich der zuständige Finanzbürgermeister Ingo Rust und meint: „Mit dem Stadt-Ticket bieten wir eine gute und preisgünstige Alternative zum PKW in Esslingen an. Der städtische Zuschuss von rund eine Millionen Euro ist an dieser Stelle bestens investiert."
Der Kaufmännische Werksleiter des SVE Andreas Clemens bestätigt, dass die Nachfrage sowohl bei den Fahrern im Bus, als auch am Service-Point des SVE am Bahnhof sehr hoch sei. „Vor allem unsere ‚Hardcover-Version‘ des Tickets, die man sich auf Vorrat im Service-Point kaufen kann, ist sehr beliebt.“ so Clemens. „Wir bieten mit dem Ticket eine echte Alternative für alle, die zum Einkaufen, ins Kino, Theater oder zu anderen Zielen in der Stadt unterwegs sind. Auto, Sprit und Parkschein sind am Ende immer teurer."
Aktuelle Verkaufszahlen des SVE haben ergeben, dass der Verkauf des einhunderttausendsten Stadt-Tickets ansteht. Bürgermeister Rust und SVE-Werksleiter Clemens haben daraufhin am vergangenen Donnerstag dieses Ticket im Service-Point persönlich verkauft. Es ging an Frau Katharina Zabadal. Sie beschreibt sich als treue Kundin des öffentlichen Nahverkehrs. „Für mich ist das Stadtticket im Vergleich zum Auto eine günstige Alternative, so kann ich mir das Parkhaus sparen und komme trotzdem pünktlich zum Ziel“, so Frau Zabadal. Zum erworbenen Stadt-Ticket überreichte der Bürgermeister schließlich noch einen Blumenstrauß. „Die Einführung des StadtTickets ist eine Maßnahme von vielen, um den ÖPNV attraktiver zu machen. Mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel kann jeder Fahrgast ganz praktisch seinen Beitrag zum Klimaschutz, zur Luftreinhaltung und zur Verkehrsentlastung leisten“, so Rust abschließend.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Rinderbacher Gasse wird gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Die Rinderbacher Gasse muss für längere Zeit, ab der Einmündung Rosenstraße in Richtung Turmgasse gesperrt werden. Grund dafür ist der Abriss und Neubau eines Wohnhauses. Fußgänger können die Sperrung passieren, Auto- und Radfahrer werden über Kalter Markt, Höferlesbach umgeleitet, die Einbahnregelung wird über diese Zeit aufgehoben.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwertkämpfer auf Spielemesse in Köln

Schwäbisch Gmünd. Zwei Kämpfer, eingehüllt in schwarzen Körperpanzerungen, umkreisen sich und suchen Lücken in der Deckung des Gegners. Die aus Polycarbonat bestehenden Leuchtklingen sind bereit zuzustoßen und trotz des infernalischen Lärms verfolgt das Publikum gebannt das Geschehen auf der Bühne. LED -aberfighting oder Lichtschwertfechten ist eine spannende neue Sportart und die Stauferlöwen waren auf die Messe Gamescom nach Köln eingeladen worden, um diese Sportart im Staufersaga-Verein als einzige deutsche Vertretung der TSL (The Saber Legion) vor einem großen Publikum zu präsentieren. Vier Tage lang konnte eine Delegation der Bühnen- und Showkampfgruppe des Staufersaga Vereins das Publikum begeistern und ebenso dynamische wie brachiale (Licht)Schwertkämpfe zeigen. Neben Vollkontaktvorführungen holten die Stauferlöwen rund um Mark Wamsler und Michael Pflug auch Gäste auf die Bühne und so gab es für alle Beteiligten eine Menge Spaß und Action. Zwischen den Showacts konnten die Stauferlöwen die Messe unsicher machen und wurden unter anderem Persönlichkeiten wie Erik „Gronkh“ Range vorgestellt.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Binder auf Sommer-Radtour durch’s Täle

 Geislingen. In Begleitung von Kreisrat Martin Gansloser und weiteren Interessierten fährt der Geislinger der SPD Landtagsabgeordnete Sascha Binder mit dem Rad durch’s Täle, mit Zwischenstopps in Bad Überkingen und Mülhausen. Anlass der Radtour ist die Bewerbung der Tälesgemeinden für eine kleine Landesgartenschau. „Die Einbindung und das Engagement der Bürger beim Thema Gartenschau ist beeindruckend“, mit diesen Worten fasst Binder seine Eindrücke von den Gesprächen zusammen. Sowohl Bad Überkinger Bürgermeister Matthias Heim, als auch sein Kollege aus Mühlhausen Bürgermeister von  Bernd Schaefer berichteten zudem von einer weiteren Vertiefung der interkommunalen Zusammenarbeit im Täle durch dieses gemeinsame Projekt. Die fünf beteiligten Kommunen im Oberen Filstal, Wiesensteig, Mühlhausen, Bad Ditzenbach, Deggingen und Bad Überkingen, bewerben sich um die Ausrichtung einer interkommunalen Gartenschau in den Jahren 2031, 2033 oder 2035. Die Bewerbung dazu wird im Dezember eingereicht. „Die Gartenschau ist eine riesige Chance für die Gemeinden.“, so Kreisrat Martin Gansloser.  „Es besteht dadurch die Möglichkeit die Lebensqualität der Bürger zu verbessern und die Region auch touristisch noch attraktiver zu machen.“ „In den Gesprächen wurde zudem deutlich, dass die Gartenschau auch über das Täle hinauswirkt, die Erreichbarkeit mit Bus und Bahn muss gut gewährleistet sein“, stellt Binder abschließend fest. Weitere Themen bei den sehr informativen Gesprächen waren  Kita-Gebühren und die Baumaßnahmen Albaufstieg A8 und Neubaustrecke Wendlingen-Ulm im Bereich der Gemeinde Mühlhausen, wo sich die Gemeinde u.a. auch beim Lärmschutz im Bereich der Autobahn Verbesserungen wichtig wären. In den nächsten Wochen wird die Tour mit Besuchen in den drei weiteren beteiligten Gemeinden fortgeführt.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschuss für Displays gegen Motorradlärm

Donzdorf/Eislingen. „Donzdorf, Gammelshausen und Eislingen erhalten je 4000 Euro Förderung des Landes zur Anschaffung von Motorradlärm-Displays“, teilt die Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit. „Ich freue mich sehr für die Anwohner, denn das ist eine gute Investition in ihren Gesundheitsschutz. Der Landkreis Göppingen mit seiner abwechslungsreichen Topographie ist attraktives Terrain für Motorräder. Die Displays an den Ortseingängen sind eine sinnvolle Erinnerung, Rücksicht zu nehmen. Dabei sollte faires Fahren eigentlich selbstverständlich sein: Die Fahrt durch unsere schöne Region genießen und gleichzeitig das Ruhebedürfnis der Menschen respektieren, die dort zu Hause sind. Das gilt für Motorrad- und selbstverständlich auch für Autofahrer gleichermaßen. Viele halten sich am Steuer an dieses Gebot. Für alle anderen sind die geplanten Displays ein unmissverständlicher Appell, die Drehzahl runterzunehmen“, so die CDU-Abgeordnete weiter. Insgesamt 23 Städte, Kommunen und Landkreise aus dem ganzen Land, davon allein drei aus dem Kreis Göppingen, wurden für die Förderung ausgewählt.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeiten an Nassachbrücke: Busse fahren anders

Uhingen. Aufgrund von Baumaßnahmen an der Nassachbrücke wird die Zufahrt zum Uhinger Ortsteil Diegelsberg gesperrt. Für Fahrgäste von oder nach Diegelsberg gilt daher ab dem 2. September ein Ersatzfahrplan. Betroffen sind die Linien 7672 und 7673. Zudem werden die Fahrzeiten der Linie 7672 aufgrund einer Änderung der Unterrichtszeiten an der Grundschule im Nassachtal im Schülerverkehr angepasst.  Die Linie 7673 wird im Zeitraum der Straßensperrung nicht verkehren. Fahrgäste dieser Linie sollten auf den Bus der Linie 7672 (6.30 Uhr ab Baiereck) ausweichen und in Uhingen zur Linie 261 (7.04 Uhr ab Uditorium) umzusteigen. Die Fahrzeiten und der Linienweg der Linie 7672 werden weitgehend erhalten. Die Bedienung des Ortsteils Diegelsberg entfällt jedoch. Für Fahrgäste von und nach Diegelsberg werden zusätzliche Busverbindungen eingesetzt, welche über die Umleitungsstrecke verkehren. Außerhalb der Hauptverkehrszeiten an Schultagen wird die Erreichbarkeit von Diegelsberg durch Rufbusfahrten zwischen Ebersbach Bahnhof und Diegelsberg sichergestellt. Diese Fahrten müssen mindestens eine Stunde vor Fahrtbeginn beim zuständigen Taxiunternehmen (Oli’s Fahrservice, 07161 / 41070) gebucht werden. Die Nutzung von Rufbusverkehren ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Mitte Dezember 2019 andauern. Zudem wird ab dem 11. September der Bus um 14.08 Uhr ab Uhingen Uditorium aufgrund der großen Nachfrage an Schultagen dauerhaft als regulärer Linienbus und nicht mehr als Rufbus verkehren.
29.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teamviewer strebt an die Frankfurter Börse 

Teamviewer, das Foto zeigt den Unternehmenssitz an der Jahnstraße in Göppingen, will an die Frankfurter Börse. Foto: Rüdiger Gramsch

Göppingen. Der Göppinger Softwarespezialist Teamviewer strebt an die Börse. Das Unternehmen, mehrheitlich im Besitz von Fonds, die von der Beteiligungsgesellschaft Permira beraten werden, strebt dabei eine Notierung im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse an. Vorbehaltlich des Kapitalmarktumfelds sollen der Börsengang und die Handelsaufnahme der Teamviewer-Aktien (nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft künftig „Teamviewer AG“) bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Der angestrebte Streubesitz soll einen liquiden Markt für die Aktien der Gesellschaft schaffen.

Oliver Steil, CEO von Teamviewer, sagt: „Gemeinsam mit unseren innovativen Kunden und unserem hoch motivierten Team hat sich TeamViewer von einer lokalen Einzelapplikation zu einer global führenden Plattform zur Vernetzung von Geräten entwickelt. Der Börsengang ist für uns der nächste logische Schritt, um unser volles Potenzial zukünftig als börsennotierte Gesellschaft auszuschöpfen. Dabei werden wir uns weiter voll auf die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie fokussieren. Diese beinhaltet den Ausbau der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten, der Kundensegmente einschließlich der Lösungen für Großunternehmen sowie unserer globalen Reichweite.

Jörg Rockenhäuser, Chef der Dach-Region von Permira, ergänzt: „Der Börsengang ist ein bedeutender Meilenstein für Teamviewer. Wir sind sehr stolz darauf, das Team in den vergangenen fünf Jahren dabei unterstützt zu haben, diese ‘Tech-Erfolgsgeschichte Made in Europe‘ zu schreiben. Auch nach dem Börsengang bleiben wir als Großaktionär weiter stark engagiert. Wir sind von dem enormen Wachstumspotenzial Teamviewers überzeugt, das auf der Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten, dem Zuwachs an Neukunden und der globalen Expansion basiert.“

Teamviewer mit Sitz in Göppingen und rund 800 Mitarbeitern ist eine weltweit führende Plattform zur Vernetzung von Geräten. Mit seiner Software ermöglicht das Unternehmen den Nutzern, sich jederzeit und überall zu verbinden. Teamviewer hat zahlende Kunden in rund 180 Ländern sowie Büros und Entwicklungsstandorte unter anderem in den USA, Australien, Japan, Indien, China, Armenien und Singapur.

Unterstützt von der Innovationskraft seiner Nutzer kann Teamviewer jeden Computer, jeden Laptop, jedes Tablet, jedes mobile Gerät oder jeden IoT-Endpunkt verbinden und ermöglicht so Interaktionen zwischen diesen Geräten. Die Plattform bringt Kunden und Anwendern erheblichen wirtschaftlichen Nutzen. Diese können dank besserer Vernetzung und Zusammenarbeit neue Geschäftsmodelle entwickeln, ihre Prozesseffizienz verbessern, Produkt- und Servicequalität erhöhen und Präsenzzeiten vor Ort sowie manuelle Eingriffe reduzieren. Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, gibt es inzwischen mehr als 100 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Software – Nutzer setzen sie heute durchschnittlich für 4,5 Anwendungen ein. Die Teamviewer-Software läuft auf allen relevanten Betriebssystemen und allen relevanten Geräten.

Teamviewer verfügt über ein globales Netzwerk von rund 1000 Routern, ist Cloud-basiert, sicher, leicht skalierbar und wurde bislang auf mehr als zwei Milliarden Geräten installiert. Im Jahr 2018 war Teamviewer auf 340 Millionen Geräten aktiv, davon waren bis zu 45 Millionen Geräte gleichzeitig online. Das Unternehmen, das derzeit noch im ehelamigen Dienstleistungszentrum der Kreoissparkase in der Jahnstraße residiert und bald auf die andere Seite des Göppinger Bahnhofs in das einst als neues städtische Verwaltungszentrum umzieht verfolgt nach eigenen Angaben eine klare Wachstumsstrategie. Viele Kunden haben die Vollversion der Software kostenlos heruntergeladen, um Teamviewer für den privaten Gebrauch zu nutzen. Dieses einzigartige Go-To-Market-Modell resultiert in einem sehr hohen Nutzerstamm und führt zu viralen Verbreitungseffekten. Im Durchschnitt erreichen TeamViewer mehr als 12 000 Nutzeranfragen pro Jahr mit Vorschlägen für neue Funktionen.

Teamviewer wurde 2005 gegründet. Permira hatte das Unternehmen 2014 für 870 Millionen Euro gekauft. Noch offen ist, mit welchem Anteil Permira an die Börse bringen wird. Spekuliert wird, dass die Beteiligungsgesellschaft 30 bis 40 Prozent ihrer Anteile los werden will, womit das Volumen des Börsengangs bis zu zwei Milliarden Euro betragen könnte.
28.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Motorrad prallt gegen Auto und geht in Flammen auf

Wangen. Gleich mehrere Verstöße kamen nach einem Unfall am Dienstag in Wangen ans Tageslicht. Wie die Polizei mitteilt, sei ein Motorradfahrer gegen 17.30 Uhr rasant in der Hauptstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs gewesen. Aus dieser Richtung kam eine Autofahrerin, die dabei war, nach links in den Pfarrberg abzubiegen. Der entgegenkommende Motorrad-Fahrer habe stark gebremst und sei gestürzt. Die Maschine sei danach gegen das Auto geprallt und in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr kam und löschte den Brand. Durch den Sturz erlitt der Motorradfahrer leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte den 40-Jährigen in ein Krankenhaus. Zuvor hatte die Polizei bei dem Mann den Verdacht, dass er unter Alkohol- und Drogeneinwirkung stand. Entsprechende Tests bestätigten den Verdacht, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste. Bei der Überprüfung des Motorrads stellten die Beamten fest, dass es nicht zugelassen war. Außerdem waren der Zulassungsstempel und die Plakette der Hauptuntersuchung gefälscht. Die Ermittlungen der Uhinger dauern an. Der Sachschaden beträgt am Pkw und am Motorraad jeweils rund 5.000 Euro. Der 40-Jährige muss jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.
28.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlägerei im Gasthaus

Schorndorf. In einem Gasthaus in der Neue Straße in Schorndorf kam es am Dienstag kurz nach 22 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein 20-Jähriger betrat offenbar das Lokal und erhielt von einem Angestellten umgehend ein Hausverbot. Während dem folgendem Wortgefecht habe der ungebetene Gast einen Angestellten mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Im nachfolgenden Gerangel habe der Inhaber als auch der Angestellte auf den 20-Jährigen eingeschlagen und eingetreten. Der 20-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung verletzt und wurde später vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die polizeilichen Ermittlungen zu den Geschehnissen und deren Hintergründe dauern an.
28.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Mittelstreckenraketen: Appell aus dem Ostalbkreis

Ostalbkreis. Der INF-Vertrag ist gekündigt. Die USA haben schon konventionelle Mittelstreckenraketen getestet. Ein Wettrüsten mit atomar bewaffneten neuen Mittelstreckenraketen droht und bedroht die Sicherheit Europas und Asiens. Die Ostalb, die durch den INF-Vertrag atomwaffenfrei wurde, will diesen Entwicklungen nicht tatenlos zusehen. Landrat Klaus Pavel schreibt wie beim Flaggentag der Mayors for Peace angekündigt, an die Präsidenten der Abrüstungskonferenz in Genf, das Thema dort auf die Tagesordnung zu setzen. „Es ist bedauerlich, dass der INF-Vertrag Geschichte ist“ stellt der Landrat fest: „Aber das Thema Mittelstreckenraketen betrifft nicht nur die USA und Russland. Ein neuer Vertrag der auch China, den Iran und andere Länder einbezieht, wäre sinnvoller. Die Abrüstungskonferenz wäre also ein guter Ort, ein multilaterales Abkommen auszuhandeln.“ Der Generalsekretär der Abrüstungskonferenz, die Botschafter aus Vietnam und Simbabwe, welche im Herbst die Präsidentschaft inne haben werden, erhalten Post aus dem Ostalbkreis. Natürlich auch der Abrüstungsbotschafter Deutschland in Genf.

Lotte Rodi von der Friedenswerkstatt Mutlangen erklärt: „Wir unterstützen diese Initiative. Statt zu jammern, dass ein wichtiger Baustein der europäischen Sicherheit verloren gegangen ist, erhält die Genfer Abrüstungskonferenz einen Vorschlag. Wir halten die Mittelstreckenraketen wegen der kurzen Vorwarnzeiten für besonders gefährlich. Sie erhöhen das Risiko auf einen Atomkrieg aus Versehen drastisch. Eine multilaterale Diskussion um die Verhinderung neuer atomarer Mittelstreckenraketen und die Abrüstung der bestehenden ist daher dringend notwendig. Die Abrüstungskonferenz ist ein gutes Forum.“
28.8.19

 

 

 

 

 

 

 

                       

 Baukräne bestimmen das Bild der Göppinger Innenstadt

 In Göppingen wird fleißig gebaut. Die Kräne im Bereich Apostel-Areal und beim Einkaufszentrum Agnes bestimmen derzeit das Bild der Innenstadt von der Klinik am Eichert aus gesehen. Foto: Bettina Fritz

 

 

In hohem Tempo über die Datenautobahn

Deggingen. Stefan Pfletschinger braust jetzt mit hohem Tempo über die Datenautobahn. Er ist der Erste, der vom gemeinsamen Netzausbau der Gigabit Region Stuttgart und der Deutschen Telekom profitiert. Bis Ende Dezember sollen weitere 240 Haushalte in Reichenbach im Täle folgen. Sie haben bereits Mitte des Jahres einen Vorvertrag mit der Telekom geschlossen. Die Telekom verlegt in Reichenbach im Täle fast 70 Kilometer Glasfaserkabel und stellt acht Straßenverteiler auf. Sie schafft dadurch die Voraussetzungen, dass sich künftig noch weitere 500 Haushalte in dem Degginger Ortsteil schnelle Glasfaseranschlüsse bis in ihre Häuser lagen lassen können.

Stefan Pfletschinger ist vom neuen Tempo begeistert: „Bisher hat es Ewigkeiten gedauert, bis eine Seite geladen war. Jetzt geht es in Windeseile und jeder Mausklick zeigt sofort ein Ergebnis.“ Pfletschinger surft weltweit – auch auf der Suche nach wichtigen Motor- und Getriebeteilen für historische Porsche, die er in seiner Firma „PS Historacing“ wieder aufwändig restauriert.

Vom neuen Tempo konnten sich Vertreter der Gemeinde, des Landkreises, des Gigabit-Zweckverbandes, der Region Stuttgart sowie der Telekom direkt beim Kunden selbst überzeugen. Bürgermeister Karl Weber teilt die Vorfreude der anderen Bewohner seiner Gemeinde: „Reichenbach im Täle steigt in die erste deutsche Gigabit-Liga auf.“ Landrat Edgar Wolff erklärte: „Es freut mich sehr, dass wir mit der heutigen Inbetriebnahme eines Glasfaseranschlusses hier in Deggingen-Reichenbach zeigen, dass bei uns im Landkreis auch kleinere ländlich geprägte Orte von diesem Kooperationsprojekt profitieren können.“ Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH und Breitbandbeauftragter der Region Stuttgart, zieht eine positive Bilanz der ersten Ausbaumonate: „Es läuft sehr gut an. In jedem der fünf beteiligten Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr sowie in der Stadt Stuttgart sind Bautrupps unterwegs und verlegen Glasfaserkabel bis in die Häuser.“

Der Ausbau in Reichenbach im Täle ist Ergebnis einer Kooperation der Gigabit Region Stuttgart GmbH mit der Deutschen Telekom. Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis 2025 sollen zudem 99 Prozent der Bevölkerung Mobilfunk (LTE) nutzen können.
27.8.19

 

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Straßensperrungen in Gmünder Innenstadt

Schwäbisch Gmünd (sv). In der Nacht von Samstag 31. August, ab 20 Uhr bis Sonntag, 1. September, voraussichtlich bis 12 Uhr, kommt es aufgrund dringender Straßenbauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen. Betroffen ist der Kreisverkehr am „Zentralen Omnibusbahnhof“ und Rektor-Klaus-Straße. Dieser Bereich wird voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Remsstraße, Fischergasse, Ledergasse, Robert-von-Ostertag-Straße, Goethestraße und umgekehrt. Der ZOB, Bahnhof und die Taxizentrale bleiben anfahrbar. Zeitgleich wird die Bahnunterführung in der Herlikofer Straße gesperrt. Hier finden ebenfalls Straßenbauarbeiten statt, die eine Vollsperrung erfordern. Diese Umleitung wird über die Aalener Straße, Baldungstraße, Pfitzerstraße, Graf-von-Soden-Straße und umgekehrt geleitet. Beide Baumaßnahmen dienen der Verkehrssicherungspflicht.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zufahrt zum Parkplatz bei der Sportanlage erschwert

Kirchheim unter Teck. In der Jesinger Straße wird ab Montag, 2. September 2019, in Fahrtrichtung Jesingen gebaut. Betroffen von den Tiefbauarbeiten ist ausschließlich die Linksabbiegespur zum Parkplatz an der Sportanlage gegenüber der Einmündung Einsteinstraße. Die Abbiegespur wird voraussichtlich bis Freitag, 6. September, gesperrt. Der Parkplatz ist in dieser Zeit nur aus der Gegenrichtung der Jesinger Straße und aus der gegenüberliegenden Einsteinstraße erreichbar. Alle anderen Spuren im Bereich der Baustelle sind ohne Einschränkung weiter befahrbar.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebersbacher Freibad bleibt länger auf

Ebersbach. Obwohl die längerfristigen Wetter-prognosen von einem Rückgang der Temperaturen ausgehen, haben sich die Stadtverwaltung Ebersbach an der Fils und das Freibad-Team von Bäderlife darauf verständigt, das Ende der Freibadsaison ein paar Tage hinauszuschieben. Das Ebersbacher Waldhöhenfreibad wird in diesem Jahr mit Schulbeginn am 11. September 2019 seine Pforten schließen. Die Badegäste haben somit die Möglichkeit bis einschließlich Dienstag, 10. September 2019 zu den gewohnten Zeiten das Freibad zu besuchen. A, 15. September endet mit dem Hundebaden die Saisonendgültig.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Laster rammt Radler

Süßen. Mit Glück und leichten Verletzungen überstand ein Senior am Montag einen Unfall in Süßen. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 58-Jähriger mit seinem Lkw gegen 15.30 Uhr zunächst die Robert-Bosch-Straße entlang. Dann fuhr er weiter in die Tobelstraße. Hier missachtete er die Vorfahrt eines Radlers. Der Senior auf dem Pedelec stieß mit dem Lastwagen zusammen. Der 78-Jährige trug einen Helm und hatte Glück. So überstand er den Unfall leicht verletzt. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 58-Jährigen. Ihn erwartet eine Strafanzeige.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unerwünschte Erntehelfer

Süßen/Ebersbach. Wer anderen die Ernte stiehlt, ist ein Dieb. Das sollte jeder wissen. Gewusst haben es sicher die Unbekannten, die in der vergangenen Woche einen Zwetschgenbaum bei Süßen komplett abernteten. Der Baum steht im Gewann Liebenweiler. Rund 40 Kilogramm Zwetschgen dürfte der ausgewachsene Baum getragen haben, schätzt der Eigentümer.    Montagabend stellte ein Landwirt eine mutmaßliche Diebin bei Ebersbach. Die Frau war zunächst zum Pinkeln ins Maisfeld gegangen, schilderte sie später der Polizei. Dann habe sie offenbar noch vom Feld Kartoffeln mitgenommen. Zwei Knollen fand die Polizei, daneben noch 15 Maiskolben, die die 45-Jährige ebenfalls mitgenommen haben soll. Der Landwirt erhielt seine Frucht zurück, die Frau sieht einer Strafanzeige entgegen.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mann niedergeschlagen

Schorndorf. Drei Männer gingen am Montag gegen 19 Uhr in der Gottlieb-Daimler-Straße in Schordnorf in einen afghanischen Shop und bedienten sich an Energiedrinks ohne zu bezahlen. Als sie von einem 19-jährigen Angestellten angesprochen wurden, reagierten sie sofort aggressiv und schlugen den jungen Mann nieder und bedrohten ihn mit einem Messer. Als die Polizei alarmiert wurde, ließen die Männer von ihrem Opfer ab und flüchteten. Die Polizei konnte im Rahmen der Fahndung noch einen 19-jährigen afghanischen Tatverdächtigen dingfest machen. Die Ermittlungen zu den Tatgenossen dauern an.
27.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Stadtsofa wiegt zehn Tonnen 

Teile des vorbereiteten Stadtsofas warten in der Werkstatt der Firma Holzbau Göser in Rechberghausen auf den Transport nach Göppingen. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Voraussichtlich ab Mittwoch, 28. August, wird das Stadtsofa auf dem Göppinger Bahnhofplatz aufgebaut. Im Oktober 2016 stimmte der Gemeinderat dem Entwurf zur Neugestaltung des Bahnhofplatzes grundsätzlich zu. Ein wesentliches Gestaltungselement aus dem städtebaulichen Wettbewerb stellt ein Stadtsofa dar, das die Längsseite des Platzes gliedert. Der Fußgängerverkehr wird sowohl zur Marktstraße wie auch zum Zentralen Omnibusbahnhof geleitet. Insgesamt sechs Teile aus Lärchenholz werden in den kommenden Tagen auf dem Platz montiert. Ursprünglich in den Gremien – Ausschuss für Umwelt und Technik sowie Gemeinderat – geäußerte Bedenken zur Beständigkeit des Werkstoffes Holz wurden von einem Gutachter zerstreut: Lärche besitze bei entsprechender Pflege und fachgerechter Ausführung eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten.

Und für diese Ausführung zeichnet die Firma Holzbau Göser in Rechberghausen verantwortlich. Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung wurden die Ausschreibungsunterlagen an vier Firmen ausgegeben. Gefordert wurde eine verleimte Lärchenholzkonstruktion, die auf einer entsprechenden Unterkonstruktion aus Metall aufliegt. Zur Betonung des Stadtsofas wurde unter der Bank ein durchgängiger Sichtbetonbelag ausgeführt. Außerdem erhält das Stadtsofa an der Unterseite ein umlaufendes LED-Lichtband. Gut 130.000 Euro kosten die sechs Elemente des Stadtsofas; die zweimalige Wartung im Jahr ist mit 1.160 € angesetzt.

Und für diesen Preis wird einiges angeliefert: Das Stadtsofa hat insgesamt ein Gewicht von circa zehn Tonnen, dies entspricht etwa 20 Kubikmeter Holz. Das größte Einzelteil wiegt rund 3,5 Tonnen, das kleinste 0,8 Tonnen, berichtet Dipl.-Ing. (FH) Michael Göser. Der Aufbau der sechs Einzelteile wird drei bis fünf Tage dauern; voraussichtlich drei Mann werden bei der Montage beschäftigt sein. Die sechs Teile kommen in zwei oder drei Fuhren und werden mit Hilfe eines Teleskopstaplers verlegt.

Für Göser hat der Baustoff Holz noch einen weiteren, gewichtigen Vorteil: „In diesem nachwachsenden Rohstoff Holz sind circa 20.000 Kilogramm CO2, also Kohlendioxid, enthalten.“ Aus diesem Grund spricht Göser beim Baustoff Holz von „aktiven nachhaltigen Klimaschutz.“ Holz besitze ein Alleinstellungsmerkmal: „Es setzt bei seiner Entstehung nicht große Mengen an Kohlendioxyd frei, sondern bindet es.“ Der Baustoff Holz werde nicht künstlich hergestellt, sondern wachse auf natürliche Art und Weise. Für die Photosynthese atmen Bäume CO2 ein, zerlegen es, bauen den Kohlenstoff in ihrer Molekularstruktur ein und ‚atmen‘ Sauerstoff aus. Die Energie für diesen biochemischen Prozess liefert zu 100 Prozent die Sonne. „Verrottet oder verbrennt das Holz, wird die Menge CO2, die vorher gebunden wurde, wieder frei. Für den Klimaschutz ist es jedoch wichtig, dass das CO2 lange gebunden bleibt.“

Die Ausführung des Stadtsofas mit seiner Kubatur und konischen Form war auch für das auf den Holzbau spezialisierte Unternehmen, insbesondere bei dem Zurichten der einzelnen Elemente, eine Herausforderung, berichtet Göser. Und er bestätigt: „Die Holzart Lärche ist gegen die Witterungseinflüsse sehr robust.“ Um den konstruktiven Holzschutz zu gewährleisten, wird das Holz im gleichen Gefälle wie der ganze Bahnhofplatz verlegt. So kann das Regenwasser ablaufen. Zum Schutz des Holzes ist ein mehrlagiger Lasuranstrich aufgebracht worden, der ein- bis zweimal jährlich zu warten und auf mechanische Beschädigungen zu untersuchen ist.
26.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Männer angegriffen

Göppingen. Zwei Angriffe auf Männer wurden der Polizei am Wochenende aus Göppingen gemeldet. Am Montag kurz vor 3 Uhr meldeten Zeugen eine Auseinandersetzung am Bahnhof. Die Polizei traf dort auf einen verletzten 32-Jährigen. Der Betrunkene gab vor, mit dem Personal einer Bar zuvor eine Auseinandersetzung gehabt zu haben. Die Polizisten ermittelten weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 32-Jährige zuvor die Angestellten des Lokals im Vorbeigehen provoziert haben. Das habe eine Schlägerei nach sich gezogen, bei der drei Männer auf den 32-Jährigen eingeschlagen hätten. Dabei habe er seine Verletzungen erlitten. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 32-Jährigen und die Männer aus der Bar. Alle sehen Strafanzeigen entgegen. Bereits am Sonntag kurz nach 1 Uhr war ein 22-Jähriger in der Jahnstraße angegriffen worden. Zwei Männer hätten ihn zunächst nach Zigaretten gefragt. Dann hätten sie den Betrunkenen plötzlich angegriffen, schilderte er später. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Krankenhaus. Die Polizei sucht nach den Angreifern. Einer der Beiden sei etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 m groß und kräftig. Der mutmaßliche Osteuropäer habe helle, kurze Haare. Bekleidet war er mit einer langen Hose und einem vermutlich orangefarbenen Pullover. Hinweise auf die Angreifer nimmt die Polizei unter der Telefon-Nr.07161/632360 entgegen.
26.8.19

 

 

 

 

 

 

Jugendlichen Geld abgenommen

Göppingen. Drei Männer haben am Freitag in Göppingen Jugendliche beraubt. Wie die 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen später der Polizei schilderten, waren sie zur Mittagszeit im Stadthallenpark. Kurz nach 13 Uhr trafen sie bei den Wasserspielen auf drei Männer. Die hätten sie festgehalten und aufgefordert, ihre Taschen zu leeren. Sie schnappten sich das Geld der Jugendlichen und gingen anschließend weiter, berichteten die Beraubten. Die Polizei ermittelt jetzt und sucht nach den Unbekannten, die dem Augenschein nach Südeuropäer gewesen sein sollen. Der Ermittler suchen Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter geben können. Hinweistelefon: 07161/632360.
26.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Unwohlsein führt zu Blechschaden

Schwäbisch Gmünd: Gesundheitliche Probleme einer 79-jährigen Autofahrerin führten zu Unfall in Gmünd. Dort war die Frau mit ihrem Wagen in der Buchstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Wegen plötzlich auftretender gesundheitlicher Probleme wollte sie ihr Fahrzeug am Fahrbahnrand anhalten. Dabei stieß sie gegen einen geparkten Pkw, der durch den Aufprall noch auf einen weiteren geparkten Pkw aufgeschoben wurde. Der Sachschaden wird auf ca. 10000 Euro beziffert. Für die Unfallverursacherin wurde vorsorglich ein Krankenwagen angefordert.
26.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeche nicht bezahlt

Schorndorf. Am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr wurde die Polizei zu einer Gaststätte in Schorndorf gerufen, nachdem ein Betrunkener seine Zeche nicht bezahlte. Die Polizei beabsichtigte zur Konfliktlösung zusammen mit dem Schuldner zur Bank zu gehen, damit er dort sein Geld holen könne. Auf dem Weg dorthin wurde er gegen die eingesetzten Beamten aggressiv. Weil er sich nicht beruhigte, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Er wehrte sich massiv gegen die Maßnahme und beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend. Ein Beamter wurde bei den Handgreiflichkeiten leicht verletzt. Gegen den 57-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.
26.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Kamera in Göppingen unterwegs

Mit diesem Bilderbogen aus der Hohenstaufenstadt Göppingen wünschen wir allen Usern einen guten Start in
die neue Woche. Fotos: Bettina Fritz

 

 

 

 

 

 

 

 

Einbrecher bei der Tatausführung gestört

Schorndorf. Unbekannte versuchten in der Nacht von Freitag auf Samstag um 1 Uhr in eine Firma, die sich in der Straße Kellerwiesen befindet, einzubrechen. Da sie während der Tatausführung durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes gestört wurden, flüchteten beide Täter. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ohne Erfolg. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000.- Euro. Die Täter werden als ca. 25 Jahre alt, einmal dunkel und einmal hell gekleidet beschrieben.
24.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorfahrt missachtet - hoher Sachschaden

Heubach. Eine 26-jährige Autofahrerin befuhr am Freitagnachmittag die Ortsumfahrung Heubach von Mögglingen kommend in Fahrtrichtung Flugplatz. Eine von Böbingen kommende 79-jährige Fahrerin fuhr mit ihrem Wagen auf die Kreuzung Böbinger Straße / Ortsumfahrung zu. Dabei missachtete sie die Vorfahrt der 26-Jährigen, wodurch es zum Zusammenstoß kam. Durch die seitliche Aufprallwucht geriet der Wage der jungen Frau auf die Gegenfahrspur und drohte zu kippen. Dies konnte die Fahrerin durch geschicktes Gegenlenken aber verhindern. Glücklicherweise blieben beide Fahrerinnen unverletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 13.000.- Euro.
24.8.19

 

 

 

 

Auto überschlägt sich im Acker 

 Lonsee. Am Freitagabend befuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Pkw die Kreisstraße von Radelstetten in Richtung Urspring. Circa einen Kilometer nach dem Ortsende kam sie in das unbefestigte Bankett. Beim Zurücklenken verlor sie die Kontrolle über den Wagen und kam von der Fahrbahn ab. Sie prallte gegen eine Abwasserdole und überschlug sich mit dem Fahrzeug mehrmals im angrenzenden Acker. Dabei wurde sie so schwer verletzt, dass eine Versorgung in einer Klinik notwendig wurde. Der Sachschaden wird auf ca. 2 000 Euro geschätzt.
24.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuler AG bekommt neuen Finanzvorstand

Thomas Kamphausen (links) wird neuer Finanzvorstand der Schuler AG. Er löst im November Norbert Broger (rechts) ab, der seinen Vertrag nicht mehr verlängert hat und eine neue Aufgabe übernehmen möchte. Fotos: Schuler AG

Göppingen. Die Schuler AG bekommt einen neuen Finanzvorstand. Der Aufsichtsrat hat Thomas Kamphausen (56) zum 1. September als Mitglied des Vorstands bestellt. Kamphausen wird mit Ausscheiden von Norbert Broger zum 1. November das Amt als Finanzvorstand und Arbeitsdirektor im Konzern übernehmen. Er wechselt vom internationalen Logistik-Unternehmen SSI Schäfer mit Sitz im nordrhein-westfälischen Neunkirchen nach Göppingen. Bei SSI Schäfer war er zuletzt als Chief Financial Officer und Geschäftsführer tätig. SSI Schäfer beschäftigt weltweit rund 10.500 Menschen und gilt als Vorreiter der Digitalisierung bei der Beschaffung, Lagerung und Beförderung von Gütern für Industrie und Handel.

Finanzvorstand Norbert Broger hatte bereits im Frühjahr erklärt, seinen laufenden Vertrag bei Schuler nicht verlängern zu wollen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Er scheidet nach Angaben des Unternehmens in bestem Einvernehmen mit CEO Domenico Iacovelli und dem Aufsichtsrat aus dem Unternehmen aus. „Wir freuen uns, mit Thomas Kamphausen einen international versierten Finanzfachmann mit großer Personal- und Führungserfahrung als Nachfolger gewonnen zu haben“, sagte Vorstandschef Iacovelli.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Enkeltrick erfolgreich: 35 00 Euro ergaunert

Schwäbisch Gmünd. Mit dem so genannten Enkeltrickbetrug haben Unbekannte bei einem betagten Senior aus Schwäbisch Gmünd 35.000 Euro ergaunert. Der Mann hatte am Dienstag gegen 11 Uhr einen Anruf von einer Frau erhalten, die sich als seine Nichte ausgab. Sie gab an, dass sie für einen Immobilienkauf 50 000 Euro benötige. Der Senior wollte seiner angeblichen Nichte helfen und beschaffte auf der Bank 10000 Euro in bar, sowie Gold und Geldmünzen im Wert von 25000 Euro. Er übergab das Geld und die Wertgegenstände vor seinem Haus an eine unbekannte Abholerin.  Die Frau war circa 160 cm groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt und hatte einen dunklen Teint und indisches Aussehen. Ferner hatte sie laut dem Opfer ein breites Becken, einen schlanken Oberkörper, dunkle Augen, einen breiten Mund und zwischen den oberen Schneidezähnen eine auffällige Zahnlücke.  Zeugenhinweise erbittet die Kripo Waiblingen, Telefon 07151/950-0.  Am Donnerstag war es in Schwäbisch Gmünd, Weinstadt und Korb zu weiteren Betrugsversuche durch angebliche Enkel gekommen. In diese Fällen hatten die Angerufenen die Betrugsversuche erkannt und gleich aufgelegt.  Die Polizei warnt wiederholt vor dieser Betrugsmasche.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handelskonflikt: IHK befürchtet negative Folgen für die Region

Region Stuttgart. Angesichts der aktuellen Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China befürchtet IHK-Chef Johannes Schmalzl negative Folgen auch für die hiesige Wirtschaft. Er fordert daher die Politik zum Handeln auf. „Die schwächelnde Weltkonjunktur und die zunehmenden Handelskonflikte müssen Konsequenzen in der Steuer- und Handelspolitik in Berlin und Brüssel haben“, fordert  Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart. Dass sich die Konjunktur abkühlt, sei nicht nur ein Bauchgefühl. Vielmehr belegten dies die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage bei 4.500 Mitgliedsunternehmen der deutschen Auslandshandelskammern, viele davon aus der Region Stuttgart und Baden-Württemberg. Der Umfrage zufolge rechnen 27 Prozent mit einer Verschlechterung der Nachfrage im Gastland, nur 24 Prozent gehen von einer Besserung aus.

Viele Betriebe aus der Industrie meldeten spürbare Rückgänge beim Auftragseingang. Zwar erwarten Handel, Bauwirtschaft und Dienstleister für die nächsten Monate weiterhin eine positive Entwicklung. Auch die vergleichsweise hohen Tarifabschlüsse würden den privaten Konsum weiter stärken. Aber die international aktiven Betriebe in der Region Stuttgart  spürten immer mehr die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft und den zunehmenden Protektionismus. Ein ungeregelter Brexit würde die Lage zusätzlich verschärfen. „Ein Viertel der deutschen Jobs hängt vom Welthandel ab“, so Schmalzl. Und da im Ballungsraum Stuttgart praktisch jeder produzierende Betrieb auch im Export aktiv ist, liege der Anteil der vom globalen Handel abhängigen Arbeitsplätze noch höher.

„Da eine weitere Fortsetzung der Handelsstreitigkeiten zu befürchten ist, muss die EU gegenüber USA, China, aber auch Großbritannien mehr denn je als starke Einheit auftreten“, formuliert Schmalzl anlässlich des am Wochenende stattfindenden G7-Gipfels in Biarritz die Erwartungen der regionalen Betriebe an die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die Kommissionsmitglieder. Aus Berlin bräuchten die Unternehmen positive Impulse bei Unternehmenssteuern und Entbürokratisierung.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Verletzte bei Unfällen

Salach/Eislingen. Zwei Verletzte und Sachschaden sind das Ergebnis von Unfällen am Mittwoch in Salach und am Donnerstag in Eislingen. In Eislingen übersah ein 86-jähriger Autofahrer gegen 14.30 Uhr in der Gerberstraße eine 35-Jährige Wagenlenkerin. Der Autofahrer stieß mit dem Wagen der von rechts aus der Wilhelmstraße kommenden Frau zusammen. Hierdurch erlitt sie leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden an den Autos auf 8.000 Euro. In Salach war am Mittwoch gegen 16.45 Uhr ein Radfahrer in der Zeppelinstraße in Richtung Eislingen unterwegs. Ein 48-jähriger Autofahrer kam ihm entgegen und missachtete seinen Vorrang. Der Autofahrer bog nach links in die Eythstraße ab, wodurch die Fahrzeuge zusammenstießen. Der 65-jährige Radler stürzte und erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Auto auf rund 1.000 Euro und am Fahrrad auf 150 Euro.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bartenbacher Ortsdurchfahrt wird umgestaltet

Göppingen. Die Firma Astra (Schwäbisch Gmünd) wurde von der Stadtverwaltung mit der Ausführung der Tief- und Straßenbauarbeiten für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt K1407 Bartenbach (östlicher Teil der Lerchenberger Straße) beauftragt. Die Leistungen umfassen die Tiefbauarbeiten für eine punktuelle Kanalsanierung und die Verlegung von Stromkabeln und Leerrohren im nördlichen und südlichen Gehweg sowie Straßenbauarbeiten mit Herstellung von Baumstandorten und Pkw-Stellplätzen auf Gehwegniveau und die Erneuerung der Asphaltdeckschicht im Gehweg und Fahrbahnbereich. Mit der Baumaßnahme wird am Montag, 26. August, begonnen, die Fertigstellung ist bis Mitte November 2019 eingeplant. In diesem Zeitraum ist in der Lerchenberger Straße ab Gebäude 82 bis zum Bauende Richtung Lerchenberg unter einer halbseitigen Straßensperrung mit Behinderungen und Erschwernissen zu rechnen.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handfeste Auseinandersetzung

Schwäbisch Gmünd. Zwei 18-Jährige gerieten am Donnerstag am Bahnhofsplatz in Gmünd wegen einer ausgeliehenen und wohl zu spät zurückgegebenen Busfahrkarte in einen handfesten Streit. Hierbei trugen die beiden Streithähne gegen 17 Uhr jeweils Gesichtsverletzungen davon, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Beiden droht nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung.
23.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weingeschäft überfallen

Schorndorf. Am Donnerstagmorgen wurde am Marktplatz in Schorndorf ein Weingeschäft überfallen. Gegen 8.40 Uhr betrat ein dunkelhäutiger Mann mit einem Messer bewaffnet den geöffneten Laden, bedrohte den 62-jährigen Ladeninhaber und forderte Geld. Dieser ging auf die Forderung nicht ein und flüchtete. Der ca. 25 bis 30-jährige Täter versuchte vergeblich das flüchtende Opfer festzuhalten. Der Geschädigte konnte sich jedoch losreißen und wegrennen. Nachdem er laut auf dem Marktplatz um Hilfe gerufen hatte, flüchtete auch der Räuber zu Fuß in Richtung Kronengässle. Der 62-Jährige wurde bei dem Gezerre leicht verletzt. Von dem geflüchteten Räuber liegt folgende Beschreibung vor: Männlich, 25-30 Jahre, schwarze Hautfarbe, ca. 180 cm groß, dunkler Kapuzenpulli und dunkle Hose, ein Tuch vor dem Gesicht bis zur Augenpartie. Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen zu dem versuchten Überall übernommen und bittet nun um Hinweise auf den geflüchteten Täter. Die eingehenden Hinweise werden unter Tel. 07151/9500 entgegengenommen.
22.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Drei Verletzte nach Unfall

Laichingen. Vier Autos waren einem Unfall am Donnerstag auf der A 8 bei Laichingen beteiligt. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 13 Uhr. Auf der Fahrt in Richtung Stuttgart nutzte ein 22-Jähriger den linken Fahrstreifen. Zu spät bemerkte er, dass vor ihm ein Auto bremst. Er fuhr auf und schob den Wagen auf zwei weitere davor. In den vier Fahrzeugen erlitten drei Insassen leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Personen und brachte sie in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelte die Ursache des Unfalls. Die Ermittler schätzen den Sachschaden an den Fahrzeugen auf insgesamt etwa 50 000 Euro. Den 22-Jährigen erwartet jetzt eine Strafanzeige.
22.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Unbekannter entreißt Frau Handtasche

Schwäbisch Gmünd. Ein bislang Unbekannter hat am Donnerstag um 6.30 Uhr in der Zwerenbergstraßein Gmünd einer 28 Jahre alten Fußgängerin die Handtasche entrissen. Die Frau war mit dem Stadtbus Linie 1 von der Innenstadt bis zur Haltestraße Oberbettringer Straße / Zwerenbergstraße gefahren und dort ausgestiegen. Hierbei wurde sie nach ihren Angaben von einem 20 bis 25 Jahre alten Mann verfolgt, der ebenfalls im Bus gesessen hatte. Er sprach die 28-Jährige an und hielt sie im weiteren Verlauf fest, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Anschließend entriss er der Frau die Handtasche und flüchtete. In der Handtasche hatten sich Bargeld und persönliche Dokumente befunden. Eine Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Der Täter sprach deutsch, hatte dunklen Teint, arabisches Aussehen, war circa 175 - 180 cm groß und schlank. Er hatte dunkle, kurze Haare und war mit einer langen, engen Jeanshose, und einer Jeansjacke bekleidet. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter machen können, Täter oder Opfer im Bus gesehen haben oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Kriminalpolizei Aalen, Telefon 07361/580-0 zu melden.
22.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Hund verursacht Verkehrsunfall

Heubach. Kurz vor 17 Uhr am Mittwoch verließ ein Hund das heimische Grundstück und rannte auf die Fahrbahn der Hauptstraße in Heubach. Ein 45 Jahre alter Autofahrer leitete beim Erkennen des Tieres eine Vollbremsung ein. Ein weiterer Pkw fuhr auf das stehende Fahrzeug auf, weil der 23 Jahre alte Fahrer nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro.
22.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Trinkwasser nicht mehr verunreinigt 

Bad Ditzenbach. Das Trinkwasser im Hochbehälter Nussheckle in Bad Ditzenbach weist laut Landratsamt keine bakterielle Verunreinigung mehr auf und kann wieder uneingeschränkt genutzt werden. Nach sorgfältigen Analysen und Kontrollen sind keine Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen des Wassers festgestellt worden. Das Gesundheitsamt hat daher das Trinkwasser zur allgemeinen Nutzung wieder freigegeben und das Abkochgebot aufgehoben. Um weiteren Verunreinigungen vorzubeugen wird das Trinkwasser weiterhin mit einer geringen Menge Chlordioxid desinfiziert. Zur Überwachung werden regelmäßig Wasserproben entnommen.
21.8.219

 

 

 

 

 

 

 

Neue Fußgängerbrücke am Stadion 

Maßarbeit: Die neue Fußgängerbrücke beim Stadion in Kirchheim wird geliefert. Foto: Stadt Kirchheim unter Teck

Kirchheim unter Teck. Neue Fußgängerbrücke am Stadion in der Jesinger Straße: Nachdem die marode Holzbrücke zwischen Stadion und Kunstrasenplatz vor einigen Wochen rückgebaut wurde, ist nun die neue Brücke aus Aluminium da. Am Mittwoch wurde sie von der zuständigen Baufirma angeliefert. Fußgänger und Radfahrer müssen sich noch ein wenig gedulden, bis sie die Querung über die Lindach wieder nutzen dürfen: Bis Ende dieser Woche finden Anschlussarbeiten statt, damit die Brücke sicher überquert werden kann. 

21.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Polizei zieht betrunkene Fahrer aus dem Verkehr 

Kreis Göppingen. Einen Autofahrer mit dem Telefon in der Hand stellte die Polizei am Dienstagvormittag bei Uhingen. Im Rahmen einer einstündigen Kontrolle dort musste die Polizei lediglich drei Fahrer beanstanden, zwei davon, weil sie den Gurt nicht angelegt hatten. Die übrigen Fahrer verhielten sich sicherheitsbewusst. Nicht so ein 29-Jähriger, der gegen 14.30 Uhr durch Holzhausen fuhr, mit dem Handy am Ohr. Auch ihn erwartet eine Anzeige. Kurz vor 19 Uhr fürchteten Zeugen um die Verkehrssicherheit in Faurndau. Ein Auto kam in Schlangenlinien. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Schnell zeigte sich, dass der Fahrer betrunken ist. Ein Test zeigte über zwei Promille. Der Fahrer musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Jetzt sieht der 60-Jährige einer Anzeige entgegen. In Uhingen kontrollierte die Polizei kurz vor 21 Uhr einen Pkw. Auch dessen Fahrer hatte Alkohol getrunken. Zudem hätte er längst seinen Führerschein wegen eines Fahrverbots abgeben müssen. Das übernahmen jetzt die Polizisten für den 56-Jährigen. Und auch er wird angezeigt. Kurz vor 22 Uhr meldeten Zeugen einen Unfall in Salach. Ein Auto war gegen eine Leitplanke geprallt. Zwei Männer versuchten, den Wagen wieder fahrbereit zu machen. Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass Beide betrunken waren. Und beide hatten keinen Führerschein. Trotzdem hatten sie versucht, den Wagen wegzufahren. So sehen jetzt auch diese Männer Anzeigen entgegen. Wer den Unfall verursacht hat muss die Polizei noch ermitteln. Bereits am Sonntag hatte die Polizei bei Kontrollen in Schlierbach und Geislingen zwei Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Auch die waren betrunken und werden jetzt angezeigt. In Eislingen und Donzdorf ertappte die Polizei zwei Fahrer, die keinen Führerschein hatten.
21.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thuja-Hecke in Flammen

Wangen. In der Schillerstraße in Wangen war ein Mann mit dem Vernichten von Unkraut beschäftigt. Dabei geriet in der Garagenzufahrt eine Thuja-Hecke in Flammen. Der Mann löschte die Hecke noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst. Die Feuerwehr löschte noch vorsorglich nach. Nach Einschätzung des Eigentümers dürfte an der Hecke kein Schaden entstanden sein.
21.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

18-Jähriger verliert Kontrolle über sein Auto

Göppingen. Wegen zu schneller Fahrweise landete am Dienstag in Göppingen ein Audi am Baum. Gegen 22.15 Uhr war der Fahranfänger von Hohenstaufen in Richtung Göppingen unterwegs. In einer Linkskurve war er zu schnell. Sein Auto geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Hierdurch erlitt eine 15-jährige Mitfahrerin leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die Jugendliche in ein Krankenhaus. Laut Polizeiangaben entstand am Auto Totalschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro.
21.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Stadt muss Zahl der Pflegeplätze reduzieren 

Esslingen. Ende des Monats endet die zehnjährige Übergangsfrist der Landesheimbauverordnung für Pflegeheime im Bestand: Nach vielen Jahren der Ungewissheit, welche Abweichungen, Fristverlängerungen und Befreiungen für Pflegeheime im Bestand möglich sind, und nach intensiven Gesprächen mit der Heimaufsicht steht jetzt fest, was zu tun ist. Auf unsere Pflegeheime Obertor und Berkheim kommen erhebliche Veränderungen zu. Aufgrund der Anpassung an die Verordnung müssen die Städtischen Pflegeheime Esslingen am Neckar in zwei traditionsreichen Einrichtungen die Anzahl der Plätze für Bewohner reduzieren. Ab dem 1. September können im Pflegeheim Obertor statt 152 nur noch 139 Plätze angeboten werden, im Pflegeheim Berkheim sind es 64 statt der bisherigen 70 Plätze. 
21.8.19

 

 

 

 

 

 

 

VW-Bus entwendet

Schorndorf. Auf einem Parkplatz eines Autohauses in der Stuttgarter Straße in Schorndorf wurde zwischen Montagmorgen und Dienstagabend ein Pkw VW T6 entwendet. An dem Fahrzeug des Typs California Beach, TDI 2.0, waren die Kennzeichen WN- HA 248 angebracht. Wer Hinweise zum Diebstahl oder zum Verblieb des Autos geben kann, sollte sich bitte mit der Polizei Schorndorf, unter Tel. 07181/2040 in Verbindung setzen.
21.8.19

 

 

 

 

Student aus Foggia will als Arzt in Deutschland arbeiten

Willi Schwaak (Dritter von links) überreichte Francesco Pasquale unter anderem den neuen Stadtbildband. Foto: Stadt Göppingen

Göppingen. Seit 1971 pflegen Foggia in Süditalien und Göppingen eine offizielle Städtepartnerschaft, basierend auf der gemeinsamen staufischen Vergangenheit. Und seit einigen Jahren ermöglicht die Hohenstaufenstadt einem jungen Italiener die Teilnahme am Sommerkurs der Universität Tübingen. Jetzt empfingen Willi Schwaak, Leiter der Hauptverwaltung, sowie Mitglieder des Arbeitskreises Foggia den Stipendiaten im Göppinger Rathaus. Francesco Pasquale, 30-jähriger Arzt aus Foggia, der an der Universität seiner Heimatstadt Medizin studiert hat, möchte später gerne in Deutschland leben und arbeiten: „Vor drei Jahren war ich im Rahmen des Erasmus-Programms in Wien und habe eine neue faszinierende Sprache entdeckt“, berichtete Pasquale. „Ich bin verliebt in die deutsche Kultur, sodass ich nach vielen Jahren in Italien eine neue Erfahrung machen wollte, um die Sprache zu verbessern.“ Als Arzt wisse er, wie wichtig es sei, eine gute und deutliche Kommunikation mit den Patienten zu haben. „Dafür mochte ich die Sprache verbessern und habe viele Deutschkurse gemacht.“ Auch mit dem August-Kurs in Tübingen wolle er immer weiter gehen, nicht nur für die Fachsprachprüfung, die er für seine Anerkennung brauche, sondern auch für seine persönliche Erkenntnis. Pasquale hat ab Anfang September einen Arbeitsvertrag in Düren im Hospital für Chirurgie und muss im November/Dezember seine Fachprüfung in Medizin in Deutsch bei der Ärztekammer Deutschland ablegen. Die Empfehlung für Francesco Pasquale stammt von einer Studentin aus Foggia, Federica Mirabella, die im Jahr 2016 selber als Göppinger Stipendiatin in Tübingen war. AK-Sprecher Martin Mundorff freute sich über das Netzwerk unter jungen Menschen in der Partnerstadt. „Wir wollen die Städtepartnerschaft unter die Menschen bringen“, so Mundorff. Hauptverwaltungsleiter Willi Schwaak stellte in kurzen Worten die Hohenstaufenstadt vor, ehe einige Mitglieder des Arbeitskreises Pasquale die Göppinger Innenstadt zeigten.
21.8.19

 

 

 

 

 

 

Hitzewelle hinterlässt Spuren im Esslinger Stadtwald 

Esslingen, Am Waldspielplatz Jägerhaus oberhalb von Esslingen hat die Hitzewelle der vergangenen Wochen und Monate Spuren hinterlassen. An den Buchen und Eichen sind Blätter vertrocknet und Äste abgestorben. Das hat eine Kontrolle der städtischen Revierförster ergeben. Betroffen ist fast jeder der ca. 50 Bäume auf dem Waldspielplatz. Das Grünflächenamt lässt deshalb alle Bäume durch Baumkletterer gründlich kontrollieren und vorhandenes Totholz entfernen. Seit dem Trockenjahr 2018 und der Hitzewelle 2019 hat sich der Zustand vieler Bäume im Stadtwald drastisch verschlechtert. Zahlreiche Bäume sind abgestorben sowie von Pilzen oder Insekten befallen. Die Bäume auf dem Waldspielplatz sind aktuell noch in einem vergleichsweise gutem Zustand. Das Grünflächenamt hofft auf Fällungen verzichten zu können und die Schattenspender zu erhalten. Die außerplanmäßigen Baumpflegearbeiten sind bei guter Witterung für den 26. und 27. August 2019 vorgesehen. In dieser Zeit werden der Waldspielplatz und die Station „Fünf Esslinger“ aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt. Das Grünflächenamt bittet hierfür um Verständnis. Die Wald- und Fußwege rund um den Waldspielplatz sind nicht betroffen.
20.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frisch-Auf startet gegen Kiel 

Göppingen. Nach Players-Night und zwei gewonnenen Pokalspielen gegen Dansenberg und Dormagen am zurückliegenden Wochenende startet für die Männermannschaft von Frisch Auf Göppingen am kommenden Sonntag die Bundesligasaison. Zum Auftakt treten die Grün-Weißen um 16 Uhr in Kiel an. Das erste Heimspiel gibt es dann am 31. August, 20.30 Uhr, gegen Hannover in der EWS-Arena, am 8. September sind die Berliner Füchse zu Gast unter Hohenstaufen.
20.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Delegation aus Gmünd besucht Partnerstadt Székesfehérvár

Szene aus dem Krönungsspiel in der ungarischen Partnerstadt von Schwäbisch Gmünd. Foto: Stadt Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd (sv). Die jährlich stattfindenden Königstage sind der Höhepunkt im Veranstaltungsgeschehen in Gmünds ungarischer Partnerstadt Székesfehérvár. Während des Festivals fand alles rund um das Thema Mittelalter und ungarische Königshäuser seinen Platz. Das zehntägige Programm war gefüllt mit Kultur und Kulinarik. Die gehaltvolle ungarische Geschichte und die historische Altstadt verliehen der Festlichkeiten eine beinahe unübertreffbare Authentizität.

Seinen Höhepunkt fand das Programm in den jährlich wechselnden Krönungsspielen. In einem Theaterstück wurde die Geschichte eines ungarischen Königs neu erzählt. In diesem Jahr wurde das Leben von König Bela IV. und seinem Kampf gegen das Reitervolk der Tartaren inszeniert. Gestemmt wird dieses Spektakel von rund 100 Mitarbeitern, darunter professionelle Schauspieler, Theaterstudenten und Ehrenamtlichen.

Auf Einladung der Stadt Székesfehérvár besuchten Bürgermeister Julius Mihm, die stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Staufersaga ,Gundi Mertens und Jürgen Musch, sowie Mario Beck von der Stadtverwaltung die Königstage. Grund des Besuches war es, neben der Stärkung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen, bei einem Treffen mit dem Oberbürgermeister Dr. András Cser-Palkovics eine mögliche Kooperation zwischen der ungarischen Partnerstadt und der Staufersaga auszuloten.

Die Delegation zeigte sich begeistert vom Programm vor Ort. „Die Königstage in Székesfehérvár sind ein einzigartig anschaulicher und kultureller Gewinn für Europa“ sagte Bürgermeister Mihm angesichts des Spektakels. Gundi Mertens und Jürgen Musch überlegten auf der Heimreise bereits, welche Elemente des vorgeführten Theaterstückes eventuell für die nächste Staufersaga Aufführung verwendet werden können.

Neben dem Besuch der Königstage erhielt die Delegation vom stellvertretenden Bürgermeister Attila Mészáros eine eindrucksvolle Führung durch die neue Multifunktions-Arena der Stadt.
20.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

B 29 nach Unfall gesperrt

Schwäbisch Gmünd. Nach einem Unfall im Bereich einer Baustelle musste die B 29 am Montagnachmittag in Richtung Aalen für beinahe 90 Minuten gesperrt werden. Ein 39 Jahre alter Fahrer eines Pkw war gegen 15 Uhr in Richtung Aalen unterwegs. Infolge Unachtsamkeit war er auf Höhe einer Baustelle an der Anschlussstelle Lorch-West / Weitmars nach links von der Fahrbahn abgekommen und hatte hierbei eine Warnbake überfahren und war gegen eine Betonmauer geprallt. Anschließend war der Wagen nach rechts über die Fahrbahn geschleudert und an einer Leitplanke zum Stehen gekommen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. An dem Pkw war Totalschaden von circa 3000 Euro entstanden. Der Sachschaden an der Verkehrseinrichtung wurde auf mehrere hundert Euro beziffert. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs musste die einspurige Fahrbahn in Richtung Aalen im Baustellenbereich bis 16:27 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde in Lorch-Waldhausen ausgeleitet.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Streit Zeugen gesucht

Schwäbisch Gmünd. Nach einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern, die sich bereits am Montag, 12.August um 13.30 Uhr im Bereich Graben Allee und Klösterlestraße in Gmünd ereignete, sucht die Kriminalpolizei nun Zeugen zu dem Vorfall. Zwei Männer, im Alter von 35 und 24 Jahren, hatten einen 19-Jährigen Mann angegangen und bedroht. Hierbei soll auch eine Tasche entrissen worden sein. Vor dem Eintreffen der Polizei waren die beiden Tatverdächtigen geflüchtet, konnten jedoch ermittelt werden. Die Kripo Aalen bittet nun Passanten, welche die Auseinandersetzung beobachtet haben, sich unter Telefon 07361/580-0 zu melden.
19.9.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Zimmerbrand: Feuerwehr evakuiert ganzes Haus

Schwäbisch Gmünd. Ein Zeuge verständigte am Sonntagabend die Feuerwehr, nachdem er schwarzen Rauch aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Antiber Straße aufsteigen sah. Die Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, die mit 34 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen an den Brandort ausrückte, konnte das Feuer schnell löschen. Gleichzeitig waren die Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert worden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Brand wohl im Kinderzimmer ausgebrochen ist; die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizei. Die 23 Jahre alte Bewohnerin der Wohnung und ihre beiden 5 und 3 Jahre alten Kinder wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

Beim Überholen Gegenverkehr gerammt 

Süßen. Schwere Verletzungen erlitt am Sonntagabend eine 26-Jährige bei einem Unfall in Süßen. Gegen 21 Uhr fuhr laut Polizeiangaben ein 37-Jähriger auf der B466 von Süßen in Richtung Donzdorf. Um ein Auto zu überholen, fuhr er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrspur. Er habe gedacht, dass er sich noch auf einer zweispurigen Straße befindet, sagte der Mann später der Polizei. Beim Überholvorgang stieß er mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Die 26-jährige Fahrerin erlitt dadurch schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie und den leichtverletzten Unfallversuracher in Krankenhäuser. An den Autos entstand jeweils ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Die Bundesstraße war für etwa zwei Stunden gesperrt.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

Raser streift Spiegel

Uhingen. Am Sonntagabend flüchtete nach einem Unfall in Uhingen ein Mercedes. Gegen 20.45 Uhr war in der Ortdurchfahrt in Sparwiesen ein VW aus Richtung Uhingen unterwegs. Dem 34-Jährigen seien kurz nach Ortsbeginn zwei rasende Mercedes entgegen gekommen. Das zweite Fahrzeug habe seinen Außenspiegel beschädigt, weil der Fahrer die rechte Seite nicht eingehalten habe. Der Mercedes sei ohne überhaupt zu bremsen weiter in Richtung Uhingen gefahren. Die Polizei (Tel. 07161/93810) hat die Ermittlungen nach dem Flüchtigen aufgenommen und hofft auf Zeugenhinweise. Wer Hinweise auf die rasenden Mercedes geben kann, soll sich bitte melden. An dem Mercedes ML dürfte der linke Außenspiegel ebenfalls beschädigt sein.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollsperrung der K 3272 in Lorch-Waldhausen 

Lorch. Wegen der Sanierung der Remsbrücke im Zuge der Schorndorfer Straße (K 3272) in Lorch-Waldhausen wird diese vom 22. bis 26. August für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine Umleitung ist in beide Fahrtrichtungen über Waldhausen eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Im Anschluss an die Vollsperrung wird es durch eine halbseitige Sperrung zu weiteren Beeinträchtigungen im Bereich der Remsbrücke im Zuge der Schorndorfer Straße (K 3272) kommen.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleinbus prallt ungebremst in Sattelauflieger 

Wendlingen. Sechs Verletzte und rund 60.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalles am Montag suf der A8 bei Wendlingen. Wie die Polizei mitteilt, sei gegen 2.30 Uhr zwischen Kirchheim/Teck und Wendlingen ein VW-Bus in Richtung Stuttgart unterwegs gewesen. Der 45-Jährige Fahrer sei auf der rechten Spur in das Heck eines Sattelaufliegers gefahren. Die Ursache sei noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen erlitten der Fahrer und die fünf Mitfahrer eher leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte alle Verletzten mit mehreren Fahrzeugen in umliegende Krankenhäuser. Sie sind zwischen 22 und 56 Jahre alt. Der VW-Bus und der Sattelauflieger mussten abgeschleppt werden. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie schätzt den Sachschaden an den Fahrzeugen auf rund 60.000 Euro. Der rechte Fahrstreifen war bis gegen 5 Uhr gesperrt.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Tempo 120 auf der Ortsumfahrung Mögglingen

Möglingen. Auf der seit Ende April für den Verkehr freigegeben Ortsumfahrung Mögglingen im Zuge der B 29 gilt ab Freitag, 23. August 2019, auf der gesamten Streckenlänge und in beide Fahrtrichtungen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h. Darauf macht jetzt das Landratsamt Ostalbkreis aufmerksam. Einer der wesentlichen Gründe für die Geschwindigkeitsbeschränkung ist die Insellage der rund 6,9 km langen Umgehungsstrecke. An den jeweiligen Ausbauenden sind Bereiche mit niedrigen Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 70 km/h und 50 km/h vor den jeweiligen Ampelanlagen vorhanden. Seit der Verkehrsfreigabe wurde festgestellt, dass es an den Ausbauenden immer wieder zu Rückstaus mit sehr unterschiedlicher Länge kommen kann, die oft unerwartet auftauchen und sehr schnell entstehen, was die Gefahr von Auffahrunfällen erhöht. Im Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart, dem Polizeipräsidium Aalen und den betroffenen Gemeinden hat die Untere Straßenverkehrsbehörde des Ostalbkreises deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit das Tempolimit angeordnet.
19.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Hesta-Blasformtechnik ist insolvent

Schwäbisch Gmünd/Göppingen. Die zur Gansler-Gruppe (Göppingen) gehörende Hesta Blasformtechnik GmbH & Co. KG in Schwäbisch Gmünd hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind 20 Mitarbeiter. Die mit den Maschinen von Hesta produzierten Teile sind in erster Linie zur Nutzung in der Verpackungsindustrie, der Medizintechnik oder zur Herstellung technischer Teile gedacht. Mit ihnen werden Dinge wie Ölflaschen, Kosmetikflaschen, Blutplasmabeutel, Infusionsbeutel, Fahrzeugteile und Komponenten für Haushaltsgeräte hergestellt. Zu der 2006 gegründeten Gansler-Gruppe gehören auch die KFM Maschinenbau GmbH in Gmünd und die Ziegler+Schenk GmbH in Göppingen, die von der Insolvenz nicht betroffen sind. Insgesamt beschäftigt die Gruppe 200 Mitarbeiter.
18.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Wohnwagen macht sich selbstständig

Wangen. Auf ca. 15 000 Euro bezifferte ein Statiker den Schaden an einem Haus, nachdem ein Wohnwagen gegen die Hauswand prallte. Wie die Polizei mitteilte, befuhr eine 46 Jahre alte Frau am Samstag kurz vor 22 Uhr mit ihrem Pkw die Hauptstraße in Richtung Rechberghausen. Sie hatte am ihrem Fahrzeug einen Wohnwagen angehängt. Im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve löste sich plötzlich die Anhängerkupplung vom Pkw. Der Wohnwagen rollte daraufhin rückwärts und prallte ungebremst gegen eine Hauswand. Diese wurde dabei etwas eingedrückt. Im Haus wurde niemand verletzt. Die Besitzerin verständigte einen Statiker, der sofort vor Ort kam. Nach seiner Begutachtung bestand keine Einsturzgefahr. Der Schaden am Wohnwagen beträgt ca. 5000 Euro.
18.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mann stürzt von Anhänger

Eschenbach. Schwer verletzte sich ein Mann, als er in Eschenbach beim Abladen von einem Hänger stürzte. Einen Gabelstapler wollte ein 77-Jähriger am Samstagabend von einem Anhänger abladen. Dabei setzte sich das Arbeitsgerät plötzlich in Bewegung und rollte rückwärts. Eine Staplergabel erfasste den Mann und schleuderte ihn vom Anhänger. Der 77-Jährige stürzte aus geringer Höhe auf den Asphalt. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
18.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Einhorntunnel am Dienstagabend gesperrt

Schwäbisch Gmünd (sv). Aufgrund von dringenden Instandhaltungsarbeiten an den sicherheitstechnischen Einrichtungen und Anlagen im Gmünder Einhorn-Tunnel, muss dieser in der Nacht von Dienstag, 20. August, ab 19.30 Uhr bis voraussichtlich 00.00 Uhr, für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Lorcher Straße, Remsstraße, Aalener Straße und umgekehrt.
18.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohnhaus brennt ab: 1,2 Millionen Euro Schaden

Donzdorf-Reichenbach unter Rechberg. Ca. 1,2 Millionen Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Gebäudebrandes am Freitag gegen 17.30 Uhr in Reichenbach unter Rechberg. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei hat der 55-jährige Hauseigentümer den Brand selber verursacht. Der Mann war im Laufe des Nachmittags mit Bitumenarbeiten auf einem Flachdachanbau beschäftigt. Bei dem Verschweißen der Bitumenbahnen fing plötzlich die Kunststoffverkleidung der Hausfassade Feuer. Der Mann versuchte, den entstehenden Brand noch vergeblich mit einem bereitgestellten Feuerlöscher zu bekämpfen und erlitt dabei leichte Brandverletzungen. Bis die Feuerwehr aus Donzdorf eintraf, stand der Dachstuhl des Gebäudes schon im Vollbrand. Das Feuer war erst nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle. Es war nicht zu verhindern, dass das Wohnhaus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Eine zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befindliche Frau konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Durch die starke Hitzeentwicklung zersprangen am direkten Nachbargebäude in der Ramsberstraße sämtliche Scheiben. Die 65- und 67-jährigen Hauseigentümer und deren 22-jährige Mieterin mussten ausquartiert werden. Aktuell ist auch dieses Gebäude nicht mehr bewohnbar. An zwei weiteren Wohnhäusern konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern. Dort nahmen wenige Fenster durch die starke Hitzeentwicklung Schaden. Beide Häuser blieben bewohnbar. Der Pkw des Brandverursachers und ein Wagen eines Nachbarn wurden ebenfalls beschädigt, so die Polizei, die am späten Freitag Abend ausführlich über die Brandbekämpfung berichtete. Mit der Brandbekämpfung waren die Feuerwehren aus Donzdorf, Süßen, Salach, Eislingen und Göppingen mit insgesamt 79 Mann und 20 Fahrzeugen, darunter zwei Drehleitern beschäftigt. Ebenfalls im Einsatz waren die Schnelle Einsatzgruppe SEG des Roten Kreuzes mit 17 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen sowie das DRK mit fünf Rettungskräften, einem Notarzt und vier Fahrzeugen. Die beim Brand entstandene Rauchsäule war so gewaltig, dass sie von zahlreichen Stellen des Landkreises aus gesichtet wurde.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtjähriger schreit um Hilfe

Geislingen. "Ich bring nur kurz was runter". Mit diesen Worten ging nach Angaben des achtjährigen Jungen der Vater zwei Stunden vorher aus der Wohnung. Als für ihn die Zeit ohne Vater unerträglich wurde, schrie der Junge um 22.30 Uhr aus dem Dachfenster um Hilfe. Ein Passant hörte dies und verständigte die Polizei. Vor Ort konnten die Umstände zumindest teilweise ermittelt werden. Der Junge ist regelmäßig bei seinem Vater zu Besuch. Da der Vater nicht auffindbar war, wurde der Junge seiner Oma übergeben. Ihren Angaben nach ist das Jugendamt bereits über die Zustände beim Vater informiert. Die Wohnung des Mannes ist stark vermüllt und zeugte von deutlichem Alkoholmissbrauch. Als der Vater gegen 23 Uhr deutlich betrunken nach Hause kam, wollte er sich noch mit der Polizei anlegen. Erst als ein Diensthund mit vor Ort kam, zog sich der 31-Jährige in seine Wohnung zurück und gab Ruhe.
17.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestohlenes Kinderfahrrad wiedererkannt 

Eislingen. Am Freitagvormittag meldete sich ein Vater bei der Polizei, dass er das gestohlene Fahrrad seiner Tochter entdeckt habe. Es werde gerade von einem Mann gefahren. Diesem folge er gerade in der Eislinger Hauptstraße. Die Polizei kam gleich hinzu und kontrollierte den Radfahrer. Das Fahrrad war im Mai gestohlen worden und zur Fahndung ausgeschrieben. Es wurde dem Vater wieder in Besitz gegeben. Gegen den 53-jährigen Mann wird ermittelt.
17.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brückenhöhe nicht beachtet: Sattelzug bleibt hängen

Göppingen. Am Donnerstag blieb ein Sattelzug an einer Brücke in Holzheim hängen. Gegen 20.30 Uhr fuhr ein Sattelzug in der Eislinger Straße in Richtung Eislingen. Er passierte auch ein Verkehrszeichen, das den Fahrer darauf hinwies, dass auf dieser Strecke ein Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einer Höhe von über 3,30 Meter ist. Trotzdem fuhr der 54-Jährige mit seinem in Belgien zugelassenen Fahrzeug weiter. Es hatte eine Höhe von vier Meter. An der Unterführung der B 10 passierte der Unfall: Der Sattelzug war höher als die Unterführung. Das Fahrzeug verkeilte sich in der Brücke und konnte nicht mehr weiterfahren. Den Sachschaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf ungefähr 50 000 Euro. Die Schadenshöhe an der Brücke kennt die Polizei noch nicht. Ein Abschleppunternehmen barg den Lastzug. Die Eislinger Straße war bis gegen 2 Uhr voll gesperrt.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maskierter flüchtet ohne Beute aus Spielhalle

Ebersbach. Nicht zum Ziel kam ein Räuber am Donnerstag in Ebersbach. Gegen 21.15 Uhr betrat der Unbekannte die Spielhalle in der Stuttgarter Straße. Auf der Suche nach Beute ging er zum Tresen und wollte eine Schublade öffnen. Es gelang ihm nicht. Als der Täter die Gäste und die Angestellte sah, forderte er mit Worten nach Geld. Der Unbekannte hatte auch eine Schreckschusspistole dabei. Damit schoss er in Richtung der Gäste. Er traf sie nicht. Anschließend flüchtete der Unbekannte. Die Polizei fahndete mit vielen Kräften nach dem Täter. Dabei war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Der Täter soll ungefähr 170 cm groß und schlank gewesen sein. Er war schwarz gekleidet. Auch seine Schreckschusspistole war schwarz. Sein Gesicht war maskiert, seine schwarze Kapuze hatte er bis in das Gesicht gezogen. Die Göppinger Kriminalpolizei (07161/632360) hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht den Täter.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beziehungsstreitigkeiten eskalieren

Schorndorf. Am Donnerstag gerieten Beziehungsstreitigkeiten in der Gmünder Straße zwischen einer 30 Jahre alten Frau und ihrem 28-jährigen Freund derart außer Kontrolle, dass die Polizei einschreiten musste. Offensichtlich hatte der Mann die Frau zunächst mehrfach geschlagen. Die Frau nahm anschließend ein Messer an sich und verletzte den Mann oberflächlich am Bauch. Dieser wurde im Krankenhaus behandelt, konnte aber kurze Zeit später wieder entlassen werden. Beide Streithähne erwartet nun eine Strafanzeige.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

  

18-Jähriger liefert sich Verfolgungsfahrt mit Polizei

Heubach. Verfolgungsjagd in Heubach. Gegen 1.40 Uhr am Freitag beobachtete eine Streifenwagenbesatzung des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers einen Pkw, dessen Fahrer in den Kreisverkehr Gmünder Straße in Heubach einfuhr. Um das Fahrzeug und den Lenker einer Kontrolle zu unterziehen, fuhr der Streifenwagen dem Pkw hinterher und forderte den Fahrer per Leuchtschrift zum Anhalten auf. Statt anzuhalten beschleunigte der Fahrzeuglenker seinen Wagen und fuhr über die Klotzbachstraße mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Auch das Blaulicht und das Martinshorn des Polizeifahrzeuges ignorierte der Fahrer. Über die Beurener Straße fuhr das Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Der Pkw-Fahrer versuchte, in einer scharfen Rechtskurve den Streifenwagen abzuhängen, indem er über eine Wiese fuhr. Über verschiedene Wanderwege fuhr Wagen dann weiter. Während der gesamten Fahrt verhielt sich der Autofahrer verkehrswidrig und rücksichtslos. Das geflüchtete Auto konnte später an der Wohnanschrift festgestellt werden. Ermittlungen ergaben, dass ein 18-Jähriger, der keinen Führerschein hat, das Fahrzeug gefahren hatte. Bei der polizeilichen Fahndung war auch ein Hubschrauber im Einsatz.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

46 Jahre im Dienst der Pflege

Josef Mahringer verabschiedete sich in den Ruhestand. Foto: Alb-Fils-Kliniken/Tobias Fröhner. 

„Ein Urgestein der Pflege“, „das wandelnde Lexikon der Helfenstein Klinik“, „die Geislinger Pflegekompetenz“ – mit viel Lob und Anerkennung wurde am gestrigen Donnerstag (15. August 2019) Josef Mahringer, Leiter des Pflegemanagements und Standortkoordinator Geislingen der ALB FILS KLINIKEN, in den Ruhestand verabschiedet. Und das Lob für den dienstältesten Mitarbeiter des Geislinger Krankenhauses ist durchweg berechtigt: 46 Jahre war Josef Mahringer in der Pflege tätig, dabei stets den ALB FILS KLINIKEN treu. Er hat den Wandel in der Pflege aktiv mitgestaltet und dabei immer die menschliche Komponente hoch gehalten. Er hat die sich ihm bietenden Karrierechancen genutzt und ist dabei immer Kollege geblieben. „Sie haben der Helfenstein Klinik ein besonderes Gesicht gegeben“, sagte Dr. Ingo Hüttner, der Medizinische Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN, „den Patienten gegenüber stets zugewandt, für die Mitarbeiter unermüdlicher Fürsprecher. Von ihnen kann man viel lernen.“ Margit Hudelmaier, die Geschäftsführende Direktorin Pflege- und Patientenmanagement, hob seinen unermüdlichen Einsatz für das Berufsbild Pflege hervor: „Weitsichtig haben sie pflegerische Themen frühzeitig angegangen und Lösungen für die Eigenständigkeit der Pflege gesucht – und dabei doch nie das Miteinander auch mit den anderen Berufsgruppen aus den Augen verloren.“ 

Josef Mahringers Krankenhauslaufbahn begann 1973 mit der Ausbildung zum Krankenpfleger. Eigentlich hatte er einen eher technisch orientierten Beruf im Sinn, doch ein längerer Krankenhausaufenthalt (natürlich an der damals noch als Kreiskrankenhaus Geislingen firmierenden Helfenstein Klinik) brachte ihn intensiv mit dem Gesundheitswesen in Kontakt. Nach der Ausbildung und dem Wehrdienst startete er in Geislingen durch. Er begann auf der damals neu gegründeten Intensivstation, absolvierte die Fachausbildung zur Intensiv- und Anästhesiepflege („da kam dann das Technische doch noch zum Zug“) und übernahm 1982 die pflegerische Leitung der Intensivstation. Die Leitung der Anästhesiepflege kam kurz danach hinzu.

1990 folgte dann an den Stuttgarter Seminaren für Krankenpflege die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Mit dem so hinzugewonnenen Managementwissen wurde Josef Mahringer 1992 stellvertretender Pflegedirektor, 1994 kommissarischer Pflegedirektor und 1995 schließlich nach Wahl durch den Kreistag Pflegedirektor in Geislingen. In dieser Position war er zugleich Mitglied der Geislinger Krankenhausbetriebsleitung.2007 erhielt die Geislinger Klinik eine neue Rechtsform und wurde zusammen mit dem Göppingen Krankenhaus zur Kliniken des Landkreises Göppingen gGmbH. Die Krankenhausbetriebsleitung wurde durch eine Geschäftsführung ersetzt, Josef Mahringer aber blieb weiterhin für alle pflegerischen Belange in Geislingen zuständig. 2012 schließlich wurden Geislingen und Göppingen zu den ALB FILS KLINIKEN zusammengeschlossen und Josef Mahringer wurde Stellvertreter der Pflegedirektorin Margit Hudelmaier. Tätig war er damals für beide Standorte, doch sein ständiger Dienstsitz in Göppingen sorgte für ein Vakuum in Geislingen. Es folgte daher eine strukturelle Änderung und ab Januar 2016 war er wieder dauerhaft in Geislingen angesiedelt, als Leiter Pflegemanagement für die pflegerischen und als Standortkoordinator für die betrieblichen Belange. 

„Die Klinik in Geislingen ist mir in dieser langen Zeit wirklich sehr ans Herz gewachsen“, sagt Josef Mahringer, der in seinen 46 Jahren der Betriebszugehörigkeit nicht nur Änderungen der Rechtsform miterlebt hat. „Die Pflege hat sich in alle Richtungen spezialisiert, ist dokumentationslastiger und vor allem viel schnelllebiger geworden.“ 1973, in seinen Anfangsjahren, betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines Patienten 15 bis 16 Tage, heute sind es fünf bis sechs. „Die damalige intensive Pflege am Bett ist heute oft nicht mehr nötig, auch dank der modernen OP-Techniken und Therapiemöglichkeiten“, betont er und nennt als Beispiel eine Gallenblasen-OP: „Damals lagen die Leute nach dem Eingriff drei Wochen im Bett, waren schwer krank. Heute sind sie nach zwei Tagen wieder zu Hause.“ Missen möchte Josef Mahringer, der aus Böhmenkirch stammt und auch heute noch dort lebt, beide Zeiten nicht: „Damals war es nicht besser oder schlechter, es war einfach anders – und sehr viel gearbeitet haben wir schon immer.“
15.8.19

 

 

 

 

 

 

 

Breitbandversorgung nimmt Fahrt auf 

Kirchheim unter Teck. Die Breitbandversorgung von Kirchheim unter Teck nimmt Fahrt auf. Mit Beginn der Bauarbeiten im Gewerbegebiet Kruichling wird laut Stadtverwaltung ein erster großer Schritt in Sachen Anbindung an das Glasfasernetz unternommen. Auch in anderen Teilen der Stadt gebe es Fortschritte im Breitbandausbau. Der Ausbau sei ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der städtischen Digitalisierungsstrategie.

Mit der Anbindung an das Glasfasernetz werden die Weichen für eine zukunftsorientierte digitale Ausrichtung des Gewerbegebiet Kruichling gestellt. Die Bauarbeiten haben Anfang August begonnen, die rund einen Kilometer lange Längstrasse ist bereits gegraben. Im nächsten Schritt werden die Hausanschlüsse hergestellt und die Glasfaser bei den Kunden, die einen Anschluss bestellt haben, eingebaut.

Doch nicht nur im Kruichling geht der Ausbau voran. In Jesingen werden zwei Gewerbe-Betriebe ans Glasfasernetz angebunden. Dabei kommt eine innovative Verlegemethode zum Einsatz: Durch Glasfaserführung in einem bereits vorhandenen Kanal erfolgt die Anbindung auf unkonventionelle, aber effektive Weise. Die Glasfaser im Kanal ist mittlerweile bereits verlegt. Es folgt die Verbindung vom Kanal zu den Gewerbebetrieben und die Anbindung ans Glasfasernetz außerhalb der Gemarkung Kirchheim.

„Schneller Glasfaserausbau und die Ziele der Kooperation mit der Deutschen Telekom AG können nur erreicht werden, wenn alternative Verlegemethoden genutzt werden“, erklärt Bürgermeister Stefan Wörner. Weitere Voraussetzungen für die Versorgung mit Glasfaserkabeln konnten bei der Installation von anderen Kabeln und Rohren geschaffen werden – zum Beispiel bei den Bauarbeiten in Ötlingen oder im Kirchheimer Stadtzentrum. Im aktuellen Bauabschnitt des Sanierungsgebietes Ortsmitte Ötlingen werden in der Stuttgarter Straße zwischen Am Wasen und dem Ötlinger Rathaus sogenannte Micropipes installiert. Diese Mini-Leerrohre verlegt die Deutsche Telekom direkt bis an die jeweiligen Grundstücksgrenzen. In den schon abgeschlossenen Bauabschnitten in der Ortsmitte Ötlingen, in Teilen der Dettinger Straße, des Schafhofwegs sowie des Ginsterwegs hat die Stadtverwaltung Leerrohre im Gehweg und in der Straße „mitverlegt“, jedoch ohne Anbindung der einzelnen Grundstücke. In den neu erschlossenen sowie zu erschließenden Baugebieten Steingauquartier, An der Wollspinnerei und Henriettengarten stehen den zukünftigen Bewohnern Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude zur Verfügung. Auch andere Teile der Stadt sind durch mehrere Telekommunikationsanbieter bereits ans Breitband angeschlossen worden: verschiedene Gewerbebetriebe, ein Ärztezentrum und eine berufsbildende Schule im Bereich der Steingaustraße und Henriettenstraße.

Bürgermeister Stefan Wörner, verantwortlich für die städtische Digitalisierungsstrategie, ist mit den Fortschritten in Sachen Glasfaserausbau zufrieden: „In den vergangenen Monaten ist in unserer Stadt in dieser Hinsicht einiges auf den Weg gebracht worden. Trotzdem gibt es auch weiterhin viel zu tun, um die ehrgeizigen Ausbauziele zu erreichen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit den Telekommunikationsanbietern in den nächsten Monaten weiter gut vorankommen.“

Für den Breitbandausbau schlossen die Gigabit Region Stuttgart GmbH, an der auch die Stadt Kirchheim unter Teck beteiligt ist, und die Deutsche Telekom im Mai 2019 eine Kooperationsvereinbarung. Die vereinbarte Kooperation ist einmalig in Deutschland und soll sicherstellen, dass bis 2025 alle Unternehmensstandorte und 50 Prozent der privaten Haushalte einen Gigabit-fähigen Hausanschluss erhalten. Bis 2030 sollen 90 Prozent der privaten Haushalte eine Anschlussmöglichkeit erhalten. Zudem werden die Voraussetzungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G geschaffen. Die Kooperationsvereinbarung bietet vor allem Unternehmen eine Chance, die entstehende digitale Infrastruktur zu fairen und marktüblichen Preisen zu nutzen.

Um sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen und ihr zielgerichtet begegnen zu können, haben Verwaltung und Gemeinderat das Gesamtprojekt „Digitalisierungsstrategie Kirchheim unter Teck“ aufgesetzt. Dieses gliedert sich in drei Teilprojekte: Breitbandausbau/ Infrastruktur, Ausbau der Online-Services der Verwaltung (E-Government) und Medienentwicklung an den Schulen.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

Virngrund-Förster für Waldpreis nominiert 

Der Leiter des Forstreviers Virngrund beim Landratsamt Ostalbkreis, Helmut Hohnheiser, gehört zu den drei nominierten Kandidaten des Deutschen Waldpreises. Foto: Landratsamt Ostalbkreis

Ostalbkreis. Zum zweiten Mal vergibt der Deutsche Landwirtschaftsverlag mit seinen Medien den Deutschen Waldpreis. In den Kategorien „Waldbesitzer/in des Jahres“, „Forstunternehmer/in des Jahres“ und „Förster/in des Jahres“ werden herausragende Leistungen gewürdigt. Zudem wird in diesem Jahr erstmals der Sonderpreis „Nachhaltigkeit Wald 2019“ ausgelobt.

Mit dem Preis „Förster/in des Jahres“ sollen Förster motiviert werden, erfolgreich eingeschlagene Wege weiterzugehen und ihre Aktivitäten als Vorbild sichtbar zu machen. Eine fachkundige Jury aus Branchenvertretern und den Redaktionen von den Forstmedien des Deutschen Landwirtschaftsverlages hat aus den eingegangenen Vorschlägen eine Vorauswahl getroffen. Der Leiter des Forstreviers Virngrund beim Landratsamt Ostalbkreis, Helmut Hohnheiser, gehört zu den drei nominierten Kandidaten. Ab sofort besteht die Möglichkeit, unter https://www.deutscher-waldpreis.de/abstimmung-foerster-in-des-jahres/ mittels Online-Voting für Helmut Hohnheiser abzustimmen.
16.8.19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nucelar Blast

Believe-Gruppe übernimmt Mehrheit bei Nuclear Blast

Donzdorf. Beim Heavy-Metal-Label Nuclear Blast in Donzdorf hat künftig die 2004 in Frankreich gegründete Believe-Gruppe das Sagen. Sie soll, Fachmedien zu Folge, die Mehrheit an dem Unternehmen von Marcus Staiger übernommen haben. Über den Kaufpreis hüllen sich beide Seite in Schweigen, laut Branchendienst Music Business Worldwide soll bei dem Deal eine achtstellige Summe geflossen sein. Joerg Eysel ist bei Nucelar Bast als neuer Geschäftsführer aktiv und hat Markus Staiger abgelöst. Staiger bleibt aber nach wie vor Gesellschafter bei Nuclear Blast. Die Übernahme soll schon Anfang Oktober in Stuttgart perfekt gemacht worden sein. Die neue Kooperation sehen Branchenkenner vor dem Hintergrund des sich wandelnden Musikmarktes, von dem auch das weltweit agierende Label Nuclear Blast betroffen ist. Es gehe darum, künftig auch verstärkt den digitalen Markt zu bedienen.  Beide Seiten würden daher die Kooperation als „strategische Partnerschaft“ sehen. Staiger hatte sein Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem der weltweit größten Labels im Bereich Hardrock und Metal mit Niederlassungen in den USA und Großbritannien ausgebaut. Believe gilt als der weltweit führende, unabhängige Vertrieb und Service-Dienstleister für Independent-Labels und -Künstler.
8.12.18

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